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        Sl. Ingberler Anzeiger.

»c S *. Anakerter Anzgeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstagb⸗, Donnerstags⸗ und Sonntagt
xnrmer) ericheint wöchentlich virer ma l: Dienstag, Dounerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliährig 42 Krir. ode⸗
12 Silberar. Anzeigen werden mit 3 Krzt. die dreijpaltige Zeile Blatfschrift ader deren Raum berechnet
— —— — — — — ——
Dienstaq, den 2. Januar «221872

M 1. J —

—— ——— — —
*,* St. Ingbert, 1. Januat 878.
9— Als An vorigen Neujahrstage der königl. Oberfeldherr der
Fuutschens Heere im Kreise der Fürsten und Generäbe zu Versailles
die denkwürdigrn Worte sprach: „Ich erhebe mein Glas, um das
neue Jahr zu begrüßen; auf das vergangene blicken wir mit
Dank, auf das beginnende mit Hoffnungen; der Dank gebührt dem
Heere, das von Sieg zu Sieg geflogen, — die Hoffnungen richten
aͤch auf die Krönung des Werkes, einen ehrenwollen Frieden“; da
brannte die Kriegsfackel freilich noch in vollem Feuek, doch ducfde
schon der schließliche volle Sieg als gesichert gelten. Im Norden,
Westen und Osten; Frankreichs hatten unsere Heere noch heiße
sKampfestage, die aber alle Ehren und Siegestage für sie wurden,
zu bestehen und schließlich erlag auch die übermüthige Hauptstadt
Paris ihrem unvermeidlichen Geschicke.

So brachte uns deß abgelanfene Jahr Sieg auf Sicg über
wälsche Waffen, gleich dem Siegesjahre 1870 und endlich auch
die „Krönung des Werkes“, den heißeriehnten Frieden. Und ehren⸗
boll war für uns dieser Frieden, denn wir haben erreicht, was
eit der Zeit unserer Väter für Deutschland erstrebt wurde: De
Finheit und deren organische Gestaltung, die Sicherung unsecer
Grenzen mit einem schon vor Jahrhunderten verloren gegangenen
Stücke guten deutschen Bodens, den beiden Provinzen Elsaß und
Deutsch⸗Lothringen und die Unabhangigkeit unserer nationdlen
Rechtsentwickelung. Atso S'eg, Frieden, Einheit, diesen herrlichen
Dreillang brachte uns das verllossene Jahr..

Und so steht nun Deutschland da, gewaltiger unsgeachteter
als je zuvor, stark und selbstbewußt als der zuverlässige Horxt und
Bürge des europäischen Friedens,; aber deßwegen nicht übermüthig,
nicht herausfordernd. Drum dürfen wir hoffen, daß der heißer—
fämpfte Frieden ein dauernder sei. Und diese Friedenszuversicht,
sie eutspricht in vollsten Maße dem Sinne und. Geist, welcher die
Völker selbst erfüllt. So werden die Fragen, die nach der Lös⸗
ung der großen deutschen und italienischen noch von Zeit zu Zeit
von sßich sprechen machen, von der Alles reifenden Zeit ohne große
Wehen schon zur Entbindung und Lesung geführt werden. Unter
allen Umständen aber bietct die Friedensbestimmung in ganz Eu⸗
ropa und der halsächliche Stand der politischen unb militärischen
Verhältnisse Reu⸗ Deutschlands so starke Bürgschaften des Friedeus,
wie sie kaum jemals dorhanden waren.

Und im Vertrauen auf einen dauernden Frieden widmet sich
unser Volk mit rastlosem Eifer den Arbeiten des Friedens, dem
Ausbau seines glorreichen Hauses im Jnnern. Ein Blick auf das,
was bis jetzt in dieser Hinsicht geschehen ist, läßt erkennen, wie
dedeutsam, wie erfreulich die Ergebnisse dieser Arbeit sind. Läßt
auch der thatsächliche Stand unserer inneren Angelegenheiten noch
mauches zu wünschen übrig, gute und starke Fundamente der Frei
heit und Volkswohlfahrt, sind gelegt und unser deutsches Volk
besitzt die Kraft, sofern es nicht am Wollen fehlt, darauf. weiter
zu' dauen. Wenn audh allenthalben particularistische Sonderlinge
bdem Fortschritte der freiheitlichen Gestaltung Deutschlands ein
Bein zu stellen suchen; diese bleibt doch in stetem Flusse. Die
Bestrebungen jener werden schadlos vorübergehen, wie der Sturm
im Glase Wasser und den Drang nach Außen nur wachsen ma⸗
chen. Der Geist läßt sich nicht dampfen.“ Kämpf wird es
freil.ch geben, aber ohne Blut und Gisen; jenen Kampf, von dem
Georaoͤ Herwegh sagt:: 1 eee

Ein Kampf muß uns noch werdhen —
Und drinn der schönste Sieg, —3 3
Der letzte Kampf auf Erden. * —
Der leßte heil'ge Krieg.““
Doch soll das Großs und Ganze seine Aufgabe erfüllen, so
dersäume auch der Einzelne nicht, seine Pflicht zu thun. Dem
Brundsatze zu leben: für Vaterland, Recht und Freiheit zu kam⸗
In, muthig und ruhis seine Pflichten zu erfüllen, — dies sei das
Belbrnißz eines jeden Einzelnen am ersten Tage im neuen Jahre,
and wenn er dann im Laufe desselben dieses die leitende Richt.
cchnur seiner Thuns und Handelns sein läßt, so wird auch das

Jahr 1872 als Ehrenjahr in der Geschichte Deutschlands ver⸗
eichnet stehen.
In diesem Sinne, freundl. Leser, bessen Gruß und Glückwunsch
um neutn Jahre!
Deutsches Reich.

München, 30. Dec. Durch kgl. Entschließung wurden
Zollzugsbestimmungen zum deutschen Kriegsdienstgesetze hinsichtlich
er Dienstzeit der Wehrpflichtigen erlassen, aus welchen wir folgende
wei Hauptbestimmungen mittheilen: 1) Alle Wehrpflichtigen, welche
im 1. Januar 1872 ihre Dienstzeit in der aktiven Armee und
Keserve noch nicht zurückgelegt haben, sind zur Uebernahme eines*
zierten Dienstjahres in der Reserve verpflichtet und treten erst nach
hollendung dieses vierten Reserve⸗ Dienstjahres in die Landwehr;
renselben üegt demnach einschlüssig der fünfzährigen Dienstver pflich⸗
uug in der Landwehr eine Gesammtmilitär-Dienstzeit von 12
zahren ob. 2) Diejenigen Wehrpflichtigen dagegen, welche nach
Ren bisherigen Bestimmungen mit dem 1, Januar 1872 berrits
n die Landwehr überwiesen sind, werden don obiger Beftimmung
zinsichtlich der Dienstzeits-Verlängerung nicht berührt und sind da⸗
jer nach Vollendung einer eifjährigen Gesammtdieunstzeit mit Ab⸗
chied zu entlassen.

Mänchen, 30, Dec. In klerikalen Kreisen wird erzählt,
daß der Benediktiner - Abt von St. Stephan zu Augsburg, ein
Mann in den fünfzigeren Jahren, zum Bischos von Speyer aus⸗
ꝛrse hen sei. —————

Wiesbaben Im' den' beiden Kreisen des Westerwaldes
ind gegenwärtig nicht —wentger als 22 Lehrerstellen unbesetzt.
Wenn man bedenkt,“ daß heutzutage ein gewöhnlicher Grubenar«
heiter (ein solcher verdient nämlich 25æ530 Sgr. per Tag) mehr
erdient, als mancher⸗ Lehrer, dann kann man sich eher darüber
ouudern, daß nicht eine noch größere Anzahl Lehrerstellen vaccant ist.

Berluin, 30. Dec. Wir erwähnen bereits, daß dein Reichs—
'ag in seiner nächsten Sefsion ein allgemeines Münzgesetz vorgelgt
verden wärde, wie denn ein solches nach Einführung neuer Reichs⸗
goldmünzen auch gar nicht länger zu entbehren ist. Ueher die
Principien, welche hierbei werden beobachtet werden, theilt man
zer „Berl. Börs. Ztg.“ nun von gut unterrichteter Seite Folgen⸗
Hez mit: Das Geseß soll -die Ausgabe. von Scheidemünzen und
deren Ausprägung regeln, nachdem darch das Gesetz über die Aus—
»rägung von Reichsgoldmünzen bereits die Ausprägung größerer
Bertbstücke geordnet ist. Selhstverständlich wird in dem neuen
Besetz die Mark à 100 Pfannige als die MuünzeEinheit angenommen
vderden. Es werden zur Ausprägung gelangen Jehn.Pfennigstücke
son denen 1035 Stück ein Pfund feines Silber enthalten und
227 740. Stück ein Pfund wiegen werden.‘ Ferner Fünf-Pfennig
zuücke mit dem halben Werth in Silber und Kupfer, Zwoxöftn
nigstücke und Ein-Pfennigstücke in Kupfer mit dem entspr. Beudr
Werthverhältniß. Von höheren Silberstücken würden auszuhragen
ein Viertelmarkstücke im Werthe von 25 Pfennigen, Halbemarkstücke
m Werthe von 50 Pfennigen, Markstücke und Dreimarkstücke, die
unseren gegenwärtigen Thalern im Werthe gleich stehen. Die Prägung
zieser Silbermünzen soll derjenigen der neuen Goldmünzen voll-
ommen entsprechen, so daß auf der einen Seite das Bildniß des
dandesfürsten, auf der anderen der Reichsadler“ wit darunter be⸗
findlicher Werthangabe zur Ausprägung gelangen werde.

Die „Germama“ meldete dieser Tage, es wäre vielfach dak
Gerücht verbreitet, der Cardinal Prinz Hohenlohe solle Jum Primae
don Veutschland“ ernannt werden. 34,8 nun die Kreuz⸗
eitung: Wir haben voa dem Gerücht weder das Mindenste gehört,
roch köͤnnen wir demselben irgend, welche Glaubwürdigteit bei⸗
nessen. —
Frankri —— — J

Paris, 28. Dez. Wie vorauszusehen war hat Baron Al-
hons von Rothschild die Ehre abgelehnt, mit irgend einem Can⸗
idalen der Rue d'Arras um einen Sitz in der Nationalversamm⸗
ung zu competiren und Pearschall Mac Mahon ertheilte der Umon
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        Parisienne gleichfalls eine abschlägige Antwort. Der. Sieg des
mperativen Mandats und des Auserwählten ber Rue d'Arras,
wahrscheinlich Victor Hugo, unterliegt demnach kaum einem
Zweifel.

Die Commission behufs Prüfung des mit Deutschland abge⸗
schlossenen Additional-Vertrags ist nun formirt. Unser den 15
Lommissarien sind, wie man nicht zu bemerken umhin kann, zwei
ehemalige Minister der September⸗Regierung, (Magnin und Graf
Chandordy) und 3 elsaß⸗lothringische Abqrordnete Bamberger,
Keller und Claude.

Paris, 28. Dec. Der Initiativ Commission gegenüber
hat der Minister des Innern, dem „Sisgle“ zufoige, den Wunsch
ausgesprochen, nochmals in Sachen der Rüdkehr nach Paris gehört
zu werden. Er will einen letzter Versuch zu Gunsten der Rückkehr
machen, indem er nachweist, daß es unmöglich sei, in Versailles zn
regieren und die Berwaltung zu leiten. U

Der Herzog von Brosg liee bleibt vorderhand Botschafter
in London. Herr Thiers hat näwmlich gute Miene zum boͤsen Spiel
zemacht und an den Herzog ein Schreiben gerichtet, worin er dem⸗
selben sein Bedauern über die Angriffe der Journale ausdrückt
und ihm sagt, daß er das Vertraucn und die Achtung der Re⸗

zierung nicht verlorrn habe, und daß Frankreich glücklich sei, Ver⸗
treler im Ausluude zu haben, wie ihn. — Die Arbeiten zur Aus—⸗
hehnung der Parifer Befessigungswerthe sollen am J1. März be⸗
zinnen und zwar unter Leitung des Genieoffiziers von Montalömbert,
Die Umfassungsmauer im Nordwesten foll bis zar Seine ausge⸗
dehnt werden, su daß die nächstliegenden Orifchaflen, wie Clichy,
Neuilly, Boulogne und Billancourt noch zu Paris gezogen werden.
Anderseitz werden die Forts von Vanvbes, Issy uͤnd Montronge
anterdrückt und durch neue Befestigungen in Montretout, Meudon.
Baguenx, Chatton ⁊c. ersetzt werden. Die Werke von St. Denis
jollen durch die Höhen bon Pierresitte, Montmaguy, Denil und
Sanndis verlegt werden. — Dem Londoner Blatte Standard“
vird von feinem hiesigen Correspondenten gemeldet: Ein französisches
Geschwader wird nach Athen abgehen, um den Forderungen in der
Affaire Laurium Nachdruck zu geben. J

Verfsaille's. 80. Der Thiers wird sich heute nach Pa

ris begeben, um an der von der Akademie vorzunehmenden Wah
eines neuen Mitglied-s Theil zu nehmen. Abends ist bei den
Braͤsidenten der Republik Diner ju Ehren des Kaisers don Bro
ilien. Geladen sind dazu einige Diplomaten, (worunter Lor
Lyons und Graf Arnim), sowie einige Generale, vornehmlich abi
Notabilitäten der Wissenfschaft.

Nach Beendigung der Debatte über das Budget wird, so
neldet man der „Times“, die französische Nationalversammlung
in die Debatte über die Beibehultung oder Modificirung des eng
lisch⸗französischen Handelsvertrages eintreten. Die Regierung scheine
jetzt geneigt, die Einfuhrzolle auf nothwendige Gegenstände fallen
zu lassen. Durch dieses Zugeständniß hoffe man in Versailles ein
kinvernehmen zwischen Frankreich und England bezüglich der andern,
noch in Frage schwedenden Artikel des Vertrages zu Stande zu
hringen. Was eine Erhöhung der Salzsteuer betriffl, so soll eine
olche nur für Alkalisalz vorgesehen sein.

Vermisschtes.

München, 31. Dez. Der König hatte zum Neujahrstage
u. a. folgendende Ordensverleihungen voslzogen; Comthurkreuz vonr
heil. Michael: v. Körner, App.⸗Ger.«Dir. n Zweibrücken. Ritter⸗
kreuz des Verdieustordens der baher. Krone; Delamotte, R arvig
'n Speier. Ritterkreuz des Verdienstordend vom heil. Micha.5
Classe: Dr, Bopp, Bezirksarzt in Landau. p

kBei der in Berlin jetzt herrschenden Pockenepidemie soll sich
ein neues Arzneinmittel, das unter dem Namen Xytol angewandi
vorden ist, außerordentlich bewährt haben. Wie der Voss. Ztg.“
mitgetheint worden, ist von denjenigen Pockenkranken in der Chae
cité, bei welchen dos neue Medikacent in Anwendung gebracht worden
ist, nicht ein Einziger der Krankheit erlegen.

F. Die jüngste Tochter des Erkaisers Soulonquee hat
dieser Tage in Paris einen Colonialwaarenhändler Namens Loustali
zeheirathet. Die Braut, welche sich zu dieser plebejischen Verbin⸗
»ung herabließ, ist 18 Jahre alt, schwarz wie Ebenbolz und hat
othe Augen.

—

F. X. Demetz, verantwortlicher Redacteur.
——— — —— —

Gläubiger⸗ resp.
Zahlungsaufforderung.
Diejenige, welche eine rechtmüßige

Forderung as Hrn. Philipp Weigand
früher Schreinermeister in St. Ingdbert,
jetzt Gastwirth in Metz, zu machen haͤben,
werden hiermit höfl. ersucht, ihre deßfallsigen
Rechnungen auf dem umierfertigten Büreau
abzugeben; die Schuldner des Hrn. Weigand
werden aufgefordert, ihre zu zahlende Be⸗—
räge in Bälde anher zu entrichten.

Das Geschäfts- und Consultationsblüreau
AR

——

J Der heutigen Nummer unseres Blattes liegt bei: ein Prospect des neuen Volks⸗
und Familienblattes:
Die „Neuzeit“ Lesehalle für All⸗. Von diesem neuen, im Verlage
von Werner G ro ße in Berlin, Besselstraße 17, erscheinenden Blaite liegen uns
die beiden ersten Hefte vor, und wir glauben allen unseren Lesern einen Gefallen
zu erweisen, wenn wir sie auf dieses neue, sehr zeitgemäße Unternehmen aufmerksam
machen. Das Journal deginnt mit der fesselnd heschriebenen Erzühlung: „Der
eiserne Graf“ von George F. Born. Vieser Tid birgt nicht nuͤr die
Beschichte eines Mannes, es ist die gesammte hochinteressante Geschichie der letzten
wanzig Jahre, die hier in ungemein aumuthiger Weise bor uns aufgerollt wird.
An fernerem Inhalte erwähnen wir „Die Auswanderer“ Ein Roman von
em deliebten Volksschriftsteller August Schrad⸗ r. „Ulrich von Hutten,
der Nitter dentfcher Nation“. Eine Erzählung für's deutsche Volt don
Dr. C. Woerle. — „RNengata, oder Müßiggang ist aller Laster Au—
fang“. Eine spannend geschriebene OriginalNobelle don E. H. von Dedenroth.
Außerdem bringt jedes Heft der „Neuzeit“ ein reichhaltiges Feuilleton,
velches alle Wissensgebiete der Neuzeit umfaßt, und jugendlich frisch, wie ein
reicher, immer quellender Born, Alle befriedigen und Alle erfreuen wind. In
der That, diests neue und prottisch arrangirte Unternehmen begrüßen wir mit großer
Freude, und wünschen, daß die Absicht des Herausgebers der „Neuzeit“, Gules
jü wirken“, im vollsten Umfange erreicht werdel J
Der enorm billige Preis, jedes 6 Bogen starke Heft kostet nur 3 Sgr.,
macht es guch dem Unbemitteltsten möglich, an dem Genusse der Lectüre der „Reu—
eit Theit zu nehinen. Alle zwei Wochen erscheint ein Heft der
Nenzeit“.
Abonnements auf dies in zweiwöchentlichen Heften à 8 Sgr. erscheinend⸗
Volks⸗ und Familienblatt —B—
Die Expedition dieses Blattes.

Theater in St. Ingbert.
Im Saale des Herrn Oberhauser.
Direction von August Schroth

Mittwoch den 8. Januar 1872
Liebe kann Alles

7 oder: —
Die bezähmte Widerspenslige.
Lustsbiel in 4 Akten von Hol bein.
Hierauf: 2—
Des Kriegers Frau

oder:
8 Tage naeh Sedam.

Solo⸗Seene von W. Kläger mi einem

Tableau Germania.
Kassenbffnung 74 Uhr. Anfangpräciss Ubr.

EBpiloptisohe Krämpfo
(RalIIsSucht
heilt briossieh mit einem hundertsach be-
wührten Mittol
AM. Vv

sa Dpileptische Krämpfeè (allaueth
heilt brieflich der Specialaræt fur Epilepsie De O. Killischin Berlin,
iotat. Nouenburgerstracce Schon Tunderte voll«tandis “,
Am Donnerstag Abend 7 Uhr
Wurstsuppe, Sauerkraut n Paqueten 5 3 umde6 Stück, das
mit Würsten VPVoaquei 24 tt. bei F
bel Louis Weirich. Vhilivp Klööck.

—2
Linden-Strasao I8. Bés-lin.

I
— ——. — — ——— — — — — ⸗ — — — ZJZF
Nedattion, Truck und Vversag von F. F De meß in St. Inge

————

—R
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        *
22 55.5 2325. 3
53555333531355 8 3555385
2228222 55535335533355 538 5 553225
3333.5 355328 3538 3252 533333355 33 — 5232 — 775358 e

5 * 8 5 — A ⸗ 2* —* 2*
2553 33223 23334 53 * 22283283832 32335 3 3232335
ßp 2 2 5232 7 2 25 — — 5982 F * — — — J — —*

55 2522 — * — —22 — A — 55 — — 535 3 8— 8 * *
8 53—* —— 8 D757 — 12332353 8
555 2 2 — * * 22* O 22 —5 * ——4— z e —— 2
— —A — 2575* 333 3 *
255 55238—58 78 . 3338335
35 583 733 383 35
7 — * 2 232 — 8 2 52 2* 2 2 * 2 * 2

E—5— 2 87 3 28522 — — 22323322 — 2 2 8* 8553235
758 23323 8 23s55333655388 33833337358 —345
A 5552388 8 3333——3527 s35353 3333
— 27 — 232 —1212 227— — — — 28 * — 3. —
—2 —82 325 33 — 3582 38 333852
5—5 5 * 75 2* 553—32583583 233— 32 522 03 3152 —

5 532555. 22 2 5*5—5— 3— 333 753——383 ** 3
22558 38 2838 23335 33s5 555335 53z5552 — 25
52 25553 22546 — — F; 553335355 8253353 O2 32
3 5 52222 — — 38 * 8 — 333 32 * 55
55 2233 — 8 83 —5*
—A 25 * 228 —5 —8555 2233 2755* s 232.— 32274
5* 28809 2— * 5850253 525 2 cẽ 2»22—3— *8
W 8 33532 52224 2 298 222 535 85822E —A —

2** 33222 232 2 5 *3 — —ãA 53* 29

8 57 — 82 2 78 55 755 53 558 207 8
—— 22 — 9 — 585 58 * 2825 — 3*5 —— 257 *2 253 Xx *
—A— — 538 3333 3335233 — —— 5 3 34552
—z85735813. 32233 2332 2 322 328* —z53 —*3 555

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2— 23 2 2232 — . 33 — 8—

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55525528 33333535 — 252228
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——— 75383537 535— 353223555 57 3353333333335
* — 52* —53 32 7212 —* —2— 7 37.
23553—32883831 — 3333333 5327333238 33 868 7553333*35
33723 38 3—3583 5 553—
———— 23*2 553805353 33 —5—*838 53835 5 J 52232.8 34
533522 558322 — — 22 255 55 *2237 282 —— — *8 —
25.2 325 5323
2 5333535 235355575853 352 333
335 55s8233273 23528* 535568323* 35235
8 * —3— * z * * *83 2* a 3 32 28
235222 3 2 — * —752255 * — v 2 5
—;s22 3235S2 253 2 — —— S 5. —5—
—525528 52823 2 2 * ——— * —227
—X — —8 — 2 — 2 8 — Z — — *2*
——— — — z2353653 —232352 —
2* — 35 — 32 —— —8 3 57
3 77 34035
32 5 2255 22 2 — 9 —A 5 * 8
3 —— 3235323 353353 z — 2 3333837—73233
222* 35 57 — —— 3 55838583 — 2258353332 7
23525368 2333234325 33533635 52523838* —22583 8
52382 572V ——— — 3300 823,3233 234327 2222 e 8
252 * 5*835 833 332 * *3 55 5338 IJ 26 2B23 cc2
—7 2—3372553* * 333253 3 33 366 3*
533563*53 525 22 555 285—533285 —3337335* —
—8853 253363538553 A—— — ———— * 333358 4 23533
537 2 25223 3 2 537 — — 3 — 7833 8*
—5333352338 337555555 3333883528 8 32
4 —E 23 2638 —5 —5 32738 2522 533 78
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35323573 7575 5353333533 35335355355—73337733555283
— — 5*38 53—28353—8855 — 55 —5322 5 255 — 2

* 22 5225 32 — * 52* — — 2 2233 *

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— 2357 * —3 3 2 2522 23352. 53333
8 * 2*22 3232 253373 53333283 3
FIs 38 355353 53333353533383
53533 332535835755
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        Sst. Ingberlker AAnzeiger.
der St. Jugberter Anzeuitsser (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Dounerstags⸗ und Sonntags
dmimer) erscheint wochentlich vie r mal: Dien Stag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krir. ode⸗
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.
2 —3
482. Donnerstag, den A. Januar — 1872

—

). Nov. 1867 bezüglich der Dauer der Dienstipflicht der Einjährig⸗
Freiwilligen unterm 28. Dez. Folgendes bestimmt:

1) Einjährig Freiwillige, welche sich am 1. Jan. 1872 noch
n Ableistung der einjährigen activen Dienstzeit befinden, wie jene
Wehrpflichtige, welche als einjährig Freiwillige in der bayerischen
Armee zugelassen waren und am 1. Januar 1872 bereits in die
Reserve überwiesen sind, haben ein viertes Reservedienstjahr —
demnach eine Gefammt-Militärzeit von 10 Jahren — zu über⸗
tehmen.

2) Vom 1. Januar 1872 ab zum einjährig Freiwilligen-
zienst zugelassene Wehrpflichtige sind wie bisher nach einjähriger
zetiver Dienstzeit in die Reserve zu beurlauben, in welcher dieselben

odann den Rest ihrer nunmehrigen siebenjährigen Dienftzeit im
tehenden Heere abpuleisten, demnach sechs Jahre zu verbleiben
haben.

3) Für Wehrpflichtige, welche als einjährig Freiwillige in der
hayerischen Armee zugelassen waren und am 1. Januar 1872
hereits in die Landwehr überwiesen sind, findet eine Verlängerung
der bisherigen Gesammtdienstzeit von elf Jahren nicht statt.

München, 1. Jan. Mit dem Befehle zur Abrüstung unserer
Armee nach ihrer Rücktehr ins Vaterland wurde auch zugleich au⸗
zeordnet, daß — mit der Demöbilisirung gleichen Schrilt haltend
— alle auf den Mobiliñrungsplan für das Jahr 1872 bezüglichen
Vorkehrungen bis zum 1. Januar genannten Jahres bewerksielligt,
zeziehungsweise beendigt zu sein hästen; dieser Termin ist nunmehr
»a, und sind die nöthigen Arbeiten zu Ende geführt. Es sind
onach alle Bestände an Waffen, Munition, Monturen und Aus⸗
üstungsgegenstärden sowie alle zur Mobilmachung nothwendigen
ßequisiten so vollständig kompletirt, daß in genauer Befolgung des
Hobilmachungsplanes das gesammte Heer innerhalb der vorgestrecktten
Zeit vom liefsten Friedensfuße auf den Kriegsfuß gesetzt werden
ann, was bei einer ähnlichen Herausfordernng wie im Jahre
i870 in Folge der gehabten Ersahrungen ohne Friktion und noch
eichter geschehen wird, als im Juli des vorsergangenen Jahres.
Da das Vorgesagte für alle Kontingente des deusschen Reiches
zleichmäßig gilt, können wir allen- Eventnalitäten ruhig entgegen⸗
ehen, und dieses umsomehr, als der Kitt, welcher die deuischen
Urmeen im letzten Kriege gegen Frankreich verband, schon vorhanden
ist und nicht mehr erst sich bilden muß ·

München 1. Jan. Der II. Ausschuß der Kammer der
Abgeordneten hat dem Ankrag der Staaisregierung auf Remune⸗
tation für außerordentliche Leistungen des Personals der Verkehrs
anstalten während der Kriegszeit die Zustinemung ertheilt und ist
uuch damit einverstanden, daß fragliche Remuneration aus den
aufenden Eiunahmen der Verkehrsanstalten pꝛo 1871 gedeckt
werden. Dieses Einverständniß hat jedoch nur darin seinen Grund
daß die Befürchtung auftauchte, die Auszahlung der wohlverdienten
Remuneration könnte bei der Anregung einer Differenz darüber,

zus welchen Mitteln sie zu bestreiten sri, verzögert werden. Der
Ausschuß war nämlich der Ausicht, daß diese Remuneration als
Hurch den Krieg veranlaßt aus der Kriegsentschädigung zu bezahlen
sei und hat auch den Beisatz beschlossen: „gegen seinerzeitige Reiun⸗
dirung aus den Kriegsentschädigungsgeldern.“ F
Die G.Ztg. schreibt: Erst das Geschäft und dann — die
Revanche!“ denken die frauzösischen Industriellen. Die Pariser
spekuliren auf den deutschen Patriotisiaus und haben namemlich
zum-Weihnuchtsfeste eine Menge Artikel fabriziri, die eben nur
im kaiserlichen Deutschland verkäuflich sind; fle haben Bonbonieren,
Damentaschen, Lederkästchen u. dgl. /m. hergesandt, welche theils
mit dem Wappen und den Farben des Reiches, theils mit den
Portraits des deutschen Kaisers, Bismarch's, Moltke's u. A. ge⸗
chmückt sind. In der Konditorei wvon Schilling“ in Berlin war
eine ganze Gallerie solcher franjösisch-patriotischen —Arbeiten
— — — zu schauen.
Deutsches Reich. Pater Hyacinah hat seine Abreise nach Rom, wo er mit
MuUnqhen, 30. Dez. Der Konig hat fürr den Vollzug des dem Bischof Stroßmayer fich besprechen will, noch etwas verschoben.
norddeutschen Bundesgesetzes über die Krieasdienstverpflichtung vom Letzterer hatte vor knrzem Audienz beim Vopst welder unverhohlen

Ehronik der GEreignisse des Jahres 1870.

80. Dez. Eilige Verstärkung der Deutschen vor Belfort; die Deut—
chen legen Befestigungen bei Cranvillars an.

— Der preußische Oberst Wittich mit einer fliegenden Colonne nimmt
vei Souchez (zwischen Arras und Bethune) 5 Ojfiziere und 170 Mann ge⸗
angen. I s
ngegi Dezember. Forigesetzte Beschießzung der Forts von Noisy, Rosny
und Nogent, vor Paris (80. und 81. Dez.) Die Franzosen räumen ihre
Stellung vor diesen Forts.

— Gefecht bei Abbeville; eine Abtheilung mobilisirier Nationalgarden
efangen.
bet se Angriff von fünf preußischen Bataillonen (von Manteuffels Armee)
von Rouen aus auf das linke Seine⸗Ufer; die Franzosen theils zersprengt,
iheils in das feste Schloß Robert⸗le⸗-Diable geworfen, dieses erstürmt; 100
befangene, viele Todte.

VBeginn der Beschießung von Mezieres. Fortwährend kleine Gefechte
mit Franctireurs. (Die Festung ergibt sich nach 2 Tagen.)

St. Ingbert, 4. Januar.

Wir können es uns nicht versagen, aus einem Artikel der
Wiener „N. Fr. Presse“ folgendes auf das deutsche Reich und
das deutsche Bolk bezügliche mitzutheilen:

„Die germanische Cultur und Thätigkeit ist denn doch
etwas anderes, als die der auderen Völker. Ruhig und sicher
schreitet sie los auf das bestimmte Ziel, und wenn dasselbe erreicht
ist, zieht sie sich auf sich selbst zurück. Das neue deutsche Reich
ist heute die erste und stärkste Macht der Erde; es könnte die
Welt beherrschen; es könnte seine Herrschaft noch gewaltig erwei—
tern. Aber der Geist der Mäßigung und Seldsibeschränkung, wel⸗
her im deutschen Volke lebt, wehrt solchen Ausschreitungen und
würde ihnen, selbst wenn der Drang dazu bestände, einen unüber⸗
ichreitbaren Damm entgegenstellen. Deutschland schlägt feine Feinde
nieder; aber es unterjocht sie nicht. Es siegt, aber es besroht
Niemanden. Die Macht, zu welcher Deutschland sich mehr und
mehr erhebt, dankt es vor Allem der Geistesarbeit, welche der heu⸗
tigen Entwickelung voranging und die Grundlagen derstlben wissen⸗
shaftlich feststellte. Wie es ein Bolksheer war, das in den Kawpf
zog, war es auch die hohe Bildung und das unvergleichliche Ta⸗
lent der Führer, welche den Sieg gewissermaßen verbürgten. Dies⸗
mal war das Schwert im Dienste höherer als nationaler und
Machtzwecke; es siegte im Namen des Selbstbestimmungsrechtes
eines grofen Culturvolkes.“ J

Auch das Londoner Weltblatt „Times“ spricht sich in einem

Artikel, welcher eine Uebersicht über die Verhältnisse der einzelnen
dänder Europas am Schlusse des Jahres gibt, sehr günstig übet
die Lage Deutschlands aus. Das siegreiche Deutschland sei das
einzige Land, in welchem Regierung und Volt Hand in Hand
gehen. Während Frankreich durch seine Träume nach Rache nur
zur Consolidation Deutschlands beitrage und am Abhange der
Anarchie zittere, suche Deutschland seine Sicherheit in Loyalität
und Disciplin....

In Frankreich arbeitet man über Kopf und Hals an der
Reorganisation der Armee. Die Commission zur Armeeredrgani⸗
sation hat beschlossen, daß der active Militärdienst 5 Jahre zu
dauern hat. Hierauf bleibt der Mann 4 Jahre in der Reserde
und 6 Jahire in der Landwehr. Allen voran aber ist es Präsi⸗
dent Thiers, der am eifrigsten in Militärangelegenheiten macht,
obgleich das Land furchtbar darunter leidet und die Hdhe des
Militärbudgets geradezu eine unsinnige ist. Die „Times“ geifeln
die milit rischen Bestrebungen der französischen Machthaber strenge,
meinen, man hätte eher an Erörterung, Aufftellung und Verein⸗
barung eines plausibeln Finanzplanes denken sollen, ols an eine
Armecreorganisation und sagen dann (den Franzosen zum Nach⸗
denken zu empfehlen): „Zu viel Eile und Eifer, die Rachsucht zu
befriedigen, könnten übrigens für Frankreich eine Erbschaft von
Elend nach fich ziehen, welche vorhalten dürfte noch lange nach
der Zeit. wo hoffentlich die Mutb noch Rache sich gelegt hat.“ —
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        seine Verwunderung darüber aussprach, daß der Bischof Audienz eder andere an seiner Stelle ebenso gehandelt hätte, namenilidk
derlangt habe. Beide unterhielten sich längere Zeit in aller Ruhe, den Versicherungen des Keiegsministers gegenüber. Hinsichtlich de
ind ohne daß insbesondere Pius IX. eine gereizte Stimmung Versicherungen des Herrn v. Beust, behauptet der Herzog, dai
undgab, Beim Scheiden sagten sie si ch gegenseitig: „Wir werden dieselben formell waren, und daß es nicht an ihm liegt, wem
sehen, wer. Recht hat.“ ziefelben nicht zur Aussührung kamen. Beide Staatsmänner hatten
Berhin, 2. Jan. Der württembergische Vüchsenmacher übrigens neulich in Folkstone eine Unterredung, deren Resultat
Mauser von Oberndorf, der Erfinder eines neuen Hinterladersystems, gewesen sein mag, Herrn von Gramont zu verhindern, gewisse Do⸗
welches gegenüber den alten Modellen mancherlei wesentliche Vor⸗ umente vorzuzeigen, deren Veröffentlichung Herrn von Beust in
züge aufweist, hat, wie der „Allg. Mil. Ztg.“ geschrieben wird, Berlegenheit bringen würde.
einen Ruf an die Sewehrfabrik Spandau erhalten, um dort einst⸗ Italien.
weilen 25 Gewehre seiner Erfindung herzustellen. Die mit denselben Rom, 80. Dez. Die Telegenphenconferenz sprach sich zit
dann vorzunehmenden Versuche sollen darüber entscheiden, ob das Guusten des Antrages des Vertreters der atlantischen Kabelgesell⸗
Mauser'sche Modell als allgemeines Reichsmodell Annahme finden schaft aus, nach welchem bei den Möächten die Neutralität des Te—
wird. egraphen in Kriegszeiten unb eine Tarifceform nachgesucht wer⸗
ven soll.
Berlin, 2. Jan. Der Kaiser hat den Grafen v. Roon
auf dessen Wunsch der Functionen als Marinem inister entbünden
and als solchen General von Stosch ernannt. Das Marinewministerium
wird, wie die „Krzztg.“ erfährt, direkt unter dem Reichskanzler
dehen und eine dem Reichskanzler coordinirte Stellung erhalten.

Berlin, 30. Dec. Wie verlautet, ist die Rückaußerung
der französischen Regierung auf die Depesche des Fürsten Bismarck
»qin 7. Dezember d. J. bereits vor einiger Zeit in Form einer
maündl'chen Mittheilung des französischen Geschäftsträgers erfolgt.
— Rachdem die Ernennung des Grafen Harry v. Arnim zum
Botschafter des deutschen Reichs in Paris erfolgt ist, steht die
Uebergabe der Kreditive Seitens des Botschafters in nächster Zeit
zu erwarten. Das Schreiben des Kaisers on den Papst, welches
zie Abberufung des Gesandten von dem Gesandtschaftsposten bei
dem heiligen Stuhle motificirt, ist bereits expedirt. Das Schreiben
des Kaisers ist auch diesmal, dem bisherigen Gebrauch entsprechend,
in lateinischer Sprache abgefaßt.

Frankreich.

Paris, 29. Dec. Es bestäligt sich, daß die Regierung
eine Art von Amnestie — sie soll 10,000 Personen umfassen —
von der Kammer verlangen will. Diese 10,000 Personen sollen
in Freiheit gesetzt werden, jedoch unter der Bedingung, daß sie
nicht in der Hauptstadt wohnen. Außerdem will die Regierung
ich das Recht vorbehalten, sie, weun es nöthig werden sollle, aus
Frankreich auszuweisen. n

Heute Mittags hat sich der Herzog v. Grawmont nach Ver .
ailles begeben, um von der mit der Untersuchung der Haͤndlungen
der Regierung des 4. Septembers beauftragten Kommission ver⸗
nommen zu werden. Herr v. Gramont, heißt es, ist in der Lage
u beweisen, daß der Krieg von Preußen gewollt wurde und daf

ermischte s.

.St. Ingbert, 3. Januar. In der letzten Sylvester⸗:
tacht wurde in einem Bahnwarthause auf der Bahnstrecke von hier
rach Hussel ein frecher Diebstahl begaugen. Dem Bahnwarte
Zender wurden nämlich von dem Hilfsbahnwarte A. Simon von
Fußgönnheim, der jenen in der betr. Nacht auf seinem Posten
ersetzte und dem arglos das Wohnzimmer des Bestohlenen, da die—
ser mit seiner Familie abw send, zur Verfügung gestellt war, mit-
sels Erbrechen eines Schrankes 1834 Thaler entweudet. Wie wir
hören, konnte man bis jetzt des Diebes, der sich durch eilige Flucht
zem Arm der Gerechtigkeit zu entziehen suchte, trotz eifriger Ver⸗
folguug noch nicht habhaft werden.

In Aubetracht der enormen Strafen, (5 Thaler und 10
Tage sür den Gast, 20 Thlr. und 14 Tage für den Wirth)
vealche das neue deutsche Reichspolizeistrafgesetzruch für Uebersitz in
Anwendung bringt, wäre es dringend an der Zeit, die Polizei⸗
tunde auf Nachts 12 Uhr für hiesige Stadt festzusetzen, wie ts
in den meisten anderen Städten üblich ist.

KKarisruhe, 830. Dec. Ueber eine Bahn von Maxau
direkt nach Straßburg hat die k. bayerische Regierung sich dahin
erklärt, daß cine solche auch ihr wünschenswerth erscheine, und
daß die Strecke von Maxau nach Lauterburg durch die pfälz.
gahnen gebaut werden. Ueber die Strecke Laulerburg nach Straßburg
onde nur so viel bekannt, daß dieselbe Voruntersuchungen von
Seiten roq Reichsregterung unterzogen worden ist. (Karlar. 3.)

Zu Schopfheism in Baden sollen 82 Kinder beim
Schlittschuhlaufen durch das Eis auf einem tiefen Weiher einge⸗
drochen und sämmtliche ertrunken sein.

F. X Demetz, verantwortlicher Redacteur.
*
Gesellen-Verein.
In der Sitzung des Ausschusses vom
2. Januar 1872 wurde auf den 8. Januar
nächsthin Abends 72 Uhr im Vereinslokale
ine Generalversammlung anbe-
anmt und folgendes beschlossen:
a., Neuwahl des Ausschusses;
d., Abänderung der 8. 8. 5 und 9 der
Statuten.
Zahlreicher Betheiligung sieht entgegen
Der Ausschuß.

Neues Abonnement
J auf die illustrirte ———
Das Noeue Blatt 1872

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der Stadt Zweibrücken v. 4. Jan.

Weizen 7 fl. 47 tr.. Korn 5 fl. 40 kr
Gerste 2reihige. —fl. — kr., Gerste vier—
reihige, 4 fl. 7 kr. Spelz 5 fl. 6 fr.
Spelzkern — fl. — tir. Dinkel — ft.
— fr. Mischfrucht — fl. — kr. Hafer
Z fl. 58 kr. Kartoffein Ufl. 40 kr. Heu
2 fl. — kr. Stroh 1fl. 25 kr. per
Zentner. Weißbrod 1is Kilogr. 20 tr.
tornbrod 3 Kilogr. 26 kr. ditto 2 Kilogt.
18kr. ditto 1 Kilogr. Y9fr. Gemischtbrod 3
Fil. ZAkr. 1 Paar Weck 7 Loth 2kr. Rind-
leisch 1. Qual. 20 kr. 2. Qual. 18 kr.
Kalbfleisch 16 kr. Hammelfleisch 18 tr.
Schweinefleisch 20 kr. per Pfund. Butter 88
ir. per Pfund.

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Im Saale des Herrn Oberhauser.
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Freitag den 3. Januar 1872
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ein Weib aus dem Volke.
Bemälde aus dem Volksleben in 4 Auf⸗
zügen von Dräxler-Manfred und einem
Vorspiel:
Die Doppelhochzeit.
Zassenöͤfnung 7h2 Uhr. Anfang präciss Uhr

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tellen zu erhalten.
Das reiche Inhaltsverzeichniß der vorliegen⸗
den Nummer 1 wird in der nächsten Num⸗
mer dieses Blattes mitgetheilt.

Frer wreife der Stadt
Kaiserslautern vom2. Januar.
Weizen — fl. — kr. Korn 5 fl. 30 ir
Spelzkern — fl. — kr. Spelz. 5fl. 25 kr
Gerste 4 fl. 50 kr. Hafer 8 fl. 59 kr.
Erbsen 5fl. 14fr. Linsen — il. — tr.
per Zentner.

Brodpreise: 6 Pfd. Korubrod 26 kr.
3 Pfd. Gemischtbrod 16 kr. und 2 Pfd
Weißbrod 15 kr.

Ppileptisohe Lramofeo
IAIISVCGh)

heilt brieflien mit einem hundertfach be-

wiähbrten Mittol

Sollãndische J
——örmerereIlcäse
—-Witi-
T, Inden-Strasse 18 Berlin.

das Stück zu 16 kiꝛ. sind wieder eingetroffen
hei Walther, Briefbot.

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        * e⸗
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22— 58 —5 52— — 5—235 2 ẽ — 3232 —32325 3 28 8 ——
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— ——— 33353323 —
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33 5 383 3
5283 383 1338222 S—853* 335 3
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338 533838 —333835327 333 523 3385
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—* 25 32325—5—337 —2 * — ———— —3— —AA—————
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— 8335— — — —— 5—3555 223383 25383535535 32353533
554333 5—25— 1323355 A 2 — ——33—535—83
3337—333555 2833553* —
—58858 —e 223 * —— 2 2353 * —A—— z87 —— —
5335 3 8 337553537 3533283382
53332—225 * 2 785* * ẽ 38
33 35 33333333 3333—6
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22
2*2 288327 222 —
2 —* 222 79 X 222 22
2222 333333533 2 52z25 7 83388 —
732 — 2222 2* — 235222 2382 — —
5 53238 —8 3z352 — 35 . — * — — —* *23 335 —5—2* 22
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53527 7— A— —A 55 3553 A
538 —8 — —— 35 5232233 8252 2* 5322 55235 ⸗
235 — 8 2*—* —223 5— —5833352 —2522 2 —— —332 *23 53.558
8 E522 5538 — —35238—5 55* — — 53 55 s86 *
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2258 35385533*23333 253832 8*58 —2555323 5533235 53*
2 2 2 8 —8 F —— —8 34 —ãA— —A — —3 — 28*
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5 — 522322 * S3 533 25325 —A —— —A —— 5322 **
5258 575553335355* 2* 5 333325* 85 152285 572
233583 — ——ö 535532 8 2585 5525232
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* —5»5 — —5—5 355 3538553** ——523 537 ——82 58
228 ———— 2— E 55 — * * —5857 —
— — 7 — 22323 —— 2 — — 8 — — —A —253222 —2 *
5—33 5532 —— 75335232272 32337533 35383387
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—A 123 23353 *838 528355—32382 ——32—5372537
—— —753333335 —A——— 5533231
5 758 5 —A 2825 — 53 — 553327 — *
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5233 8538 7 533532 58 —

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2 — 553—32323 15 — 55 22 * 25 3353—85 —E
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55 333 33. 3385537 593 215*5533 z2355323 —.33833325*
553. 55255 1333*5838 *23323335383 — — A
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* 55535383 3535 35.753 255783328 532 235*32333 *
2835575 2833223388* 2282 — — 5383 3528337
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z25* 3353597 6336533 —— 5223586 5833337

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2 2 5 8* 2 2 —5 * 2 ä . *

32353355358

—2 — 2555 335 —253*26 7* —— 23* 22 — 2*38 —223527—
* 5 —— — 2 228 . —— — 235— 2600 2
333333838 833 88 —35* —

2 —A 3 — 5552323 *2— — —8 2 253* 225 5.

— — 5233353227 —33333 32353588 2
832563823 5—2328533855232335 8

23.25* 353355333333232

522
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35
2 19—
13 3535353
53333535 5
3 88
523 *5 2 ——— S 28
5335532538 *27 337
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553 3727 —A —A 3684 ———
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233 *52 25 8 —43 * 5 5 5582 2823
*83353538 * 2 2 7“2 5 253355 25368
2 —A 5 32 3338332* —— — J— *2. 58 —
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der 6 . Jngbertexr Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene unterhallungsblait, mit ver Diendlags· Donnerbiage⸗ und Eonnag
ammer) exscheint mochentlich vre r mal: Dien Stag, Donrerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierieljahrig 42 Krir. odꝛ⸗

2123 Silbergr. Anzeigen werden mit 83 Arzr. die dreifpaltige Zeite Blattschrift oder deren Raum berechneit. F
4 3. ge 2 V Samstag, den 6. Jaüuar eι 5 J FJ * 1872
Ehronik der Ereignisse des Jahres 1871. auf denselben zu Gunsten des Einheits⸗ und Freiheits Gedankens
1. Januar. Die Forts Rogent, Rosny und Noisy ostwärts Paris, diesem doch nicht zum vollen Siege zu verhelfen. Vieles geschah
welche sei¶ dem 81. December beschossen werden, stellen ihr Feuer ein. inmn freiheitlicher Beziehung für die einselnen Staaten, in einheitli⸗
S. Januar. Die Festung Mezieres capitulirt. — Ein feindl. Angriff V
dei Sapiegnies siegreich zurückgeschlagen. — Siegreiches Recognoscirungsgefecht cher Beʒie hung griff man auf dg alten Vundestag dieses trau⸗
dei Croir (udi. Velle, Feinbliher Angriff dei Vapaume siegreich zurua- tige Machwert Meiternichs, zurück. Man wollte ja nicht linlen⸗
Jewiesen — Siegreiches Gesecht von Theilen der 1. Armee am ünken Seine- breit von seinen, wir wollen uns zart ausdrücken, ererbten Sou⸗
fer: Moulineaur Coland. — Dijon von dem 14. Armeecorvys geräumt, wird zerainetätsrechten abtreten J aee
vom Feinde unter Bourbaki besegt. — — Da stedie unser eben besiegter Gegner, &amp;r Schlaufuchs Na-
*. Die Macht des dentschen Einheitsgedankens in poleon III., die Fahne des Nationalitätsprinelps auf, und der
der dentschen Einheitsfrage. erste Staatsmann eines an Einwohnerzahl kleinen italienischen Kö⸗
Die so über alle Erwaärtung glücklich erreichte, von der Bes nigreichs, Sardinien, vollzog in verhältnißmäßig kurzer. Zeit und
geisterung des ganzen großen deuischen Volkes in Heimath und mit verhällnißmäßig geringen Opfern die Einheit Italiens. Daß
Fremde gesragene, gegenwärtig so glänzend bestehende Einheit Rom dem Einheitsbaue eingefügt werde, war ja nur eine Frage
Deutschlands ist nicht das Werk e ines Staatsmannes, eiener der Zeit). Dies Beispiel ließ auch die Einheit Deutschlands unter
Generation, eines Bolksstammes, oder nur der Militärmacht, der Fuührung des schon für sich als Großmacht geltenden Staates
ied ist nicht allein erreicht worden „durch Blut und Eisen“, Preußen möglich erscheinen. .
sondern sie ist das Ergebniß der Macht der Ideen, sie ist die Inzwischen hatte der Einheitsgedanken in Deutschland ruhig
Schopfung des von dem Gedonken der Einheit und Freiheit auf friedlichem Wege weiter gewirkt. Abgeordneten⸗, Journalisten⸗,
Deu ischlands seit Anfang des gegenwärtigen Jahrhunderts immer Juristen-, Lehrer- a1c. Versammlungen, volks⸗ und landwirthschaft⸗
mehr erfüllten deutschen Volkes! liche Congresse, die aus allen Gauen Deutschlands beschickt wurden,
Als im Jahre 1806 nach der für die deutschen Waffen so waren als vorläufige allzemeine Parlamente zu betrachten. Sie
anglücklichen Doppelschlacht von Jena und Auerstädt ganz Deutsche bewiesen die Zusammengehörigkeit aller Deutschen, constatirten die
land eine Beute des ersten Napolcoön geworden, dann Deutsche ge- Nothwendigkeit der Einheit Deutschlands und lieferten einen Be⸗
gen Deutsche kämpften, und deutsche Fürsten, ihr großes Gesammt- veis dafür, daß die Nation für die Einheil reif war. Ihnen
baterland verläugnend und verrathend, nur an sich, an Wahrung zebührt das Verdienst, daß sie das Einheits⸗ und Freiheitsbewußt⸗
and Befestigung ihrer Hausmacht denkend, zu Vasallen und Schild- jein förderten, den Einheitss? und Freiheitsdrang stärltten.
krägern des corsischen Eroberers wurden, die Schmach Deutsche—Man sieht also, daß nicht eine Generation, sondern mehr
lands also am größten und dessen Ansehen im Rathe der Völker als sechs Jahrzehnie, nicht ein deutscher · Stamm,“ sondern das
im niedrigsten war, da erwachte, besonders in den Kreisen der ganze Deutschland an der Einheit Deuischlands gearbeilet haben;
Gebildeten des deutschen Volkes, das deutsche Nationalgefühl. Auch nicht ein Staatsmann, sondern auch die Staatsmänner
Das NRationalgefühl fordert die Größe 'sund das Gl'üc rüherer Zeiten, die Stein, Scharnhorst, Humboldt 2c. daran ent⸗
des Vaterlandes; diese aber war nur zu erreichen durch die Ein⸗ vickelt und der Gegenwart vorgearbeitet haben.
zeitt des deuischen Reiches und die Freiheit des deutschen Die Kriege von 1864, 1866 und 1870 — 71, welchet unzs
Volkes. Diese Ueberzeugung wurde bekanntlich auch von den jufenweise die Einheit gebracht, haben die reife Frucht durch“
Staatsmännern des damals so sehr verkleinerten preußischen Staq „Blut und Eisen“ nur abgeschnitien und eingeheimst, und die Mi⸗ J
es, deren Hetz warm auch in den Zeiten der schwersten Noth tärmacht, das Volksheer hat davei nur im Dienste des von dem
jür das Wohl und Wiederaufleben des Vaterlandes schlug, mil deutschen Volke gehegten Gedankens der Einheit gehandelt.
vatriotischem Siser aufgesatt und durch eine Feihe von Reformen Und wie der deutsche Einheitsgedanken irotz aller Machina⸗n..
an deren Illmahlicher“ Verwirklichung gearbeitet. Es hatte also zonen glorreich verwitklicht wurde und deutsche Enheit kein Phan—
die Idee sich schon so weit durchgtarbeitet, daß ihr vor mer alg Iin mehr ist. von dem zu traumen oder zu reden man kinstens“
echszig Jahren der preußische Staat Rechnung trug und so ge⸗ — PV ——
ÿ ⸗ Vopoe autzlose Schwärmerei schalt, so ist auch der Gedanken der freiheit·
vissermaßen in den Dienst des deutschen Einheitsgedaukens trat; ichen En wwidelung Deunschlands nicht ohne Aussicht auf Verwirte
noch mehr aber that er dies durch seine Wehrverfassung, durch sein ichung. Die Geschichte, die Vergangenheit ist uns in dieser Hin⸗ xz
Boitsheer. Und als im Jahre 1813 das Volksheer, die unver⸗3 256 33— Pergangen uns in diese Hin⸗ *
434 b n Biyte ücht die sicherste Büraschaft für die Zukunft. 5.
zleichliche Schöpfung des genialen, Scharnhorst, seine erste Probe * vin
zu bestehen hatte, als es auzog um die eisernen Banden, mit Dentsches 5.
denen Napoleon das große Deutschland an seine einzige, aber ge.“ 89 6 T8. **
valtige Person —8 hatte, zu sprengen und adge 4 3 —A 2 8 Durch Aufhebung der Zollschranken
— im füͤdlichen Theile der Pfalz werden 1Oberzollinspector, Haupte
aine sich aufe Sclageufi daß im Dieuste dee *88 zollamtsverwalter, 1J Hauptzollamtscontrolenr, 6 Obercontroleure,
zeig u geudpe, o373 großpen Zollverwalter, 1 Revisionsbeamter und 1 Zollamtscontroleur
RN e e ee e und daß außer Function gesetzt. Dieselben werden theilweise versetzt, theil⸗
Als in der folgenden Zeit man für gut fand, den Gedanken d uiecihe da deren Fighe Wi ennen nod
der Einheit und Freiheit Deutschlands für hochverrätherisch zu Hup er percontrolbegirte, cbemoduner 1. —
halten: und seine Betenner: Sthudemen, Schrifisteller, Dichter ec. un de V giese . en 22*
sn's Gefangnih geworfen oder in's Exil geschit hatte, glaubte München, 2. Jan. Bezeichnend für das gute Einvernehnen
man denselben vernichtet zu haben. Doch das Jahr 1848 brachte der betr. Höfe ist der Umstand, daß man gegenwärtig den preu,
hu in vorhet nie dagewesener Anerkennuug und Ausbreitung zum ßischen, den italienischen und den österreichischen Gesandten dahet
Vorschein; und derselde bewies somit, daß er mächtiger war, 'als däufig im freundfchaftlichsten Verkehr mit einander stehtz vor tin
die Herrscher der deutschen Staaten, daß er nicht einzukerkern in baat. Jahren war dies diplomatische Kleeblalt üicht leicht befamiuen
dunkie Gefäugnisse, nicht über die Marken Deutschlanbs hinauszue ju finden. — ι α.
sreiben sei. Seine Macht gleicht in dieser Beziehung der Krafi Als neulich der König den italienischen Gesandten Grafen,c
der Soune, die, wenn auch einige Zeit hindurch von Wolken um⸗ Breppi empfing, um dessen Creditive entgegenzunehmen, soll er sich
hüllt, immer wieder in strahlendem Glanze; zum Durchbruch über Italien in der freundschaftlichsten Weise geäußert und nament⸗
tommt. ilich seine Bewunderung für die freien Institutionen des Landes
Aber selbst die 1848er Zeit vermochte krotz des Fraukfurker unverhohlen zu erkennen gegeben haben. — —2*
und des Erfurter Varlaments, trotz schöner und patriotischer Reder Wie man börk, soll die italienische Gesandlschaft in Stuitgart
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        aufgehoben und die Besorgung ihrer Geschäfte dem hiesigen italie · die Studienanflalten feines Kreises verboten hatte, zur Ernführun⸗
uischen Gesandten übertragen werden. J— — an den Gymnafien des Königreiches genehmigt. Diese Genehn.igun⸗

Die Fortschritispartel bereilet eine Interpellation au dat hat insofera höchst unangenehm überrascht, als die Meinung ver
Tultusministerium vor, worin um Antwort gebeten wird: 1) wa⸗ hreitet war, das Buch sei in seiner neuen Auflage im Sinn
um die Bitte der hiesigen Altkatholiken um Ueberlassung der hiefigen der jüngsten Conzilsbeschlüsse umgearbeilet. Dies ist jedoch nid
Studientirche nicht wilifahrt werde, obschon die unteren Behörden der Fall: die neue Auflage ist vielmehr bereits vor Verkündigun
die betreffende Eingabe zustimmend begutachtet haben. und 2) wie des neuen Dogma's gedruckt und herausgegeben und „daß deut

s komme, daß ersi unterin 9. Dec. ein nenes Religionsbuch zur JFesuitendogmn don der päpstlichen Unfehlbarkeit“ nicht in dassel bt

kinführung an den kathol. Gymnasien vorgeschrieben worden⸗ welchet ingeschmuggelt.

eigens zur Aufnahme der Lehre von der päpstlichen lUnfehlbarkeit Mäünchen,. 83. Jan. Das Siaats minifterium der Finanzen

umgearbeitet fei 7 Der letztere Fragepunkt dürfte nun wegfallen, macht bekannt, daß, da bis zum Ablaufe des bvorigen Monats mit

venn die oben erwähnte, don den „N. Nachr.“ ertheilte Äufklär. ücksicht auf den Stand der Verhandlungen über das Budget fünr
ung richtig ist. — die XI. Finanzperisde die Moglichteit nicht gegeben war, für dit

Der beir. Ausschuß der Reichsrathskammer hat dem Beschluß Deckung der beborstehenden Staatsdedürfnisse dieses Jahres in
der Abdeordueten vom 14. Ollobe v. J. bezüglich der Revision definitiver Weise Vorsehung zu treffen, im Interesse eines ungestörten
es Gesetzes über den Geschäftsgang des Landiages beigestimmt, fortgangs des Staatshaushaltes verfügt wurde, daß die Bestim⸗
was wahrscheinlich auch im Plenum geschehen wird, so daß nun— ungen über die provisorische Zahlungsermachtigung für das Jahr

mehr einer ersprießlichen Lösung der Geschaͤftsorduungsfrage 1868 in gleichmäßiger Weise auch fuͤr das ecste Jahr der XI.

entgegengesehen werden kann. rinanzberiode bis zu dem Zeitpunkte in Anwendung zu kommen

München, 2. Jan. Die Beschwerde des Bischofs von jaben, mit welchem die definitive Credae hiefür ertheilt sein werden.

Augsburg ist vom Ausschusse der Kammer der Abgeordneten mit die kgl. Rentämter können demnach eine Erhebung von direklen

p gegen 3 Stimmen füuͤr begründet ertlärt worden ; die letzteren, Sleuern für das Jahr 1872 insolange nicht bethäligen, bis hiezu

die Abgeordneten Völk, Louis und Dürrschmid, werden in einem vesondere gesetzliche Ermächtigung gegeben sein wird und darf

esonderen Minoritätsgutachten ausführlich darlegen, daß die Be⸗ demzufolge die Steuerperzephion für das erste Quartal 1872

ichwerde vollig unbegrüͤndei is.. vorerst nicht in Angriff genommen wirden. WU

München, 2. Jan. Dem Venehmen nach wäre dem paäpft⸗ München, 4. Jan. Abt Mertl von St. Stephan Augs-
lichen Nuntius Mirg. Veglia der Cardinalshut bestimmt, wahr⸗ burg hat die angebotene Würde eines Bischofs von Speier ent⸗
cheinlich in Anerkennung des Verdienstes, daß er sich der baye⸗ schieden abgelehnd. aisersl. Zig.)
ischen Regierung möglichst unangenehm gemacht hat. Mach einer München, 4. Jan. Hr. v. Doönniges, der Gesandie Bayerns

Meldung des „Desterr. Voltsfr.“ aus Ron wäre neben dem Nnntius am italienischen Hofe, ist vergangene Nacht in Nom an den Blat-

auch dem Erzbischof von München die Kard'nalswürde zugedacht) ern gestorben.
. Vor ein Paar Tagen reiste Graf Beusf, bon don, kom . Karlsruhe, 2. Jan. Die für Karlsruhe wuͤnscheuswerthe
wend, hier durch; er will seinen Sitz im östeereichischen Reichsralh Bahn Berqzabern⸗Saarbruden ist gesichert. Das Bahn⸗Projelt
einnehmen. Karlsruhe⸗Heilbronn hat Fortschritle gemucht; ein neuer Plan will
Mäünchen, 2. Jan. Die. Aufhebung des Monturraten · vie Abzweigung statt von Berghaufen schonm von Durlach beginnen
Systemez und die Einfuͤhrung des euen Bekleidungs⸗ und Aus⸗ lassen. Fuͤr Karlsruher Eppingen, als Theil der Linie, ist die
rüstungsmodus der Truppen des bayerischen Heeres vom ersten Regierung bereit, Konzession zu ertheilen, ähalich wie für die
Unteroffizier abwärts hat auch eine p incipielle, bedeutende Ulu— Mannh. Rheinbahu. Für die Fortsetzung Eppingen⸗Heilbronn
wandlung des in der bayerischen Armee bestehenden Magazinswesens leventuel nach Grombach oder Steinsfurth)ist sie aber nicht in
zur nothwendigen Folge. Die Deconomiekommissionen siud damit der Lage, 3. 3. eine Konzession in Aussicht zu stellen.
beschäftigt, das preußische Magazinswesen, das sich seit einer Köln, 1. Jan. Wie wir vernehmen liegt bereits der Plan
langen Reihe von Jahren und dei mehreren oft plötzlich einge⸗ur Erweiterung unserer Festung vor und wird in den nachsten
retenen Mobilmachungen (wir erinnern an das Jahr 1870 und Tagen unter dem Vorsitze des Gouverneurs in dieser Angelegen⸗
besonders an das Jahr 1868, in welch letzterem Jahre preußische ‚eit eine Conferenz hier abgehalten, in welcher der Slaat, die
Regimenter drei Tage nach erhaltener Mobilmachungsordre schon Hemmeinde Köln nund die Directionen der hiesigen Eisenbahnen ver⸗
auf holsteinischem Boden und einige Tage später dem Feinde ge⸗ treten sind. In der Umgegend der Stadi, in den ersten Rahon⸗
zenüberftanden) als einfach und zweckentsprechend bewiesen hat, Bezirken, ist die Speculauon in Ländereinm sehr rührig. —
zuch in der bayerischen Armee durchzuführen. Zunächst werden 4 Berhin, 1. Jan. Wie die „Tribüne mittheilt, sind alle
die Compagnieen, Escadronen und Baͤtterieen nud mehr noch die Bemühungen, den Termin der ersten Militäraushebung in Elsaß ·
Montur und Armaturgegenstünde für die Mannschaft der Friedens Lothringen, welche bekanntlich auf den 1. Ollober do. Is. festge⸗
stärte je nach der Beschaffenheit in fünf Klassen gesondert, aufsbe- setzt ist, uoch länger hinauszuschieben, ohne Erfolg geblieben.
wvahren, während diejenige der Reserve und theilwesse der Land— Berlin, ĩ. Jan. Damit das neue Jahr doch nicht ganz
wehr von den Oeconomiekommissionen der Regimenter und Batail⸗ ohne den üblichen Neujahrsscherz beginne, hat eine hiesige Zeilung
one aufbewahrt werden; für die Landwehrbalaillone sind vorerst ihren Lesern mit großer Bestimmtheit versichert, daß die Tage des
mur für 400 Mann — 48 Unteroffiziere, 12 Signalisten und Herrn v. Mühler gezählt sind. Wir wollen nun zwar keineswegs
340 Pioniere, Gefreite die nöthigen Ausstattungen an den Com. die absolute Richtigkeit diefer Mittheilung bezweifeln, aber die B—
pagniesitzen vorräthig zu hallen, der Bedarf für die übrigen Mann⸗ deutung, welche man ihr beizulegen beliebt, hat die Mittheilung
schasten auf Kriegssiarke ist bei den correspondirenden Regimentern nicht. Herr v. Mühler findet sich noch sehr sicher in seinem
zu asserdiren. Durch dieses System wird folgerichtig ein ansehn⸗ Ministersessel, und wenn wirklich, wie verlautet, die versprochenen
licher Vorrath aller Ausstattungsgegenstände beschafft, wodurch in Gesetzentwuͤrfe aus seinem Ressort in dieser Session nicht mehr zur
kützester Zeit die Mobilmachung des gesammten Heeres oder ein⸗ Vorlage gelangen sollen, so macht er diese Landtagssession vielleicht
zelner Theile desselben geftattet ist. auch ohne allzuheftige Kümpfe durch; kleine Plänkeleien, wie z. B.

— Die Mandatsmederlegungen faugen in unserer Asgeotd⸗ eine Discussion über das Ausscheiden dreier berühmier Professoren
netenkammer nachgerade an, anstedend zu wirken; wiederum hat aus der wissenschastlichen Deputation, und ähnliches werden den
heute ein Abgeordneter sein Austrittsgesuch eingereicht, nämich der Herren Cullusminister nicht aus seinem Gleichmuih bringen, er
Bürgermeister Ritter aus dem Wahlbezirk Kaiserslautern Kirchheim⸗ wird folche Angriffe vielleicht schweigend hinnehmen, und es der
bolanden; für denselben hat der Ersatzmann J. Gelbert, Bier⸗ Entwicklung der Verhältnisse überlassen, ihm nicht recht zu geben.
brauereibesitzer und vormaliger Bürgermeister in Kaiserslautern Eben so wenig Vrrtrauen wie die Nachricht von dem bevor⸗
einzutreten; er wird das freigewordene Mandat übernehmen. Der dehenden Rüdiritt des Cultusministers verdienen auch die um⸗
für Herrn Jordan einberufene Erfatzmann, Gutsbefsitzer Wolf aufenden Gerüchte über den Rücktritt des Grafen Eulenburg für
von Wachenheim, der in letzter Zeit nicht unbedeutend erkrankt den Fall, daß das Abgeordnetenhaus seiner Kreisordnung nicht
var, wird nach seiner bald zu erwartenden Genesung in die justimmen sollte. Obgleich das Gerücht so weit geht, seinen Nach-
ammer eintreten. 'olger in der Person des Geh.⸗Rath Wehrmann, vortragend er Raih

München, 3. Jan. Der, Volksbot“ schreibt: Einer Nachricht beim Koͤnig, zu bezeichnen, so haben uns die Anteccdentien des
auß Rom zufolge werden die Erzbischöfe und Bischofe von München, Grafen Eulenburg doch gar kein Recht gegeben, anzunehmen, daß
Posen, Köln, Breslau und Mainz im nächsten Consistorium zu er zurücktreten wird, wenn ein von ihm eingebrachtes Gesetz nicht
dardinaͤlen erhoben; anßerdem sallen auch die Kirchenfürsten vondie Zustimmung der Volksvertretung findet. Würde er dies für
Salzburg, Gran, Paris, Mecheln, Westminster und Lissabon, wie einen Grund zum Raͤcktritt balten, so wäre er wohl schon sehr
die Nuntien von München, Wien und Paris mit dem Purpur jange nicht mehr Minister.
belleidet werden. Berlinn, 3. Jau. Bei dem Empfang am Neujahrstage

Das baher. Kultusministerium hat, wie bekannt, die neue richtete der Kaiser an die Generale un Minister einige warme
uutergeordnete Auflage des Stadelbauerschen Lehrbuches der katho⸗ und herzliche Worte, worin er dankend anerkaunte, wie sie während
lischen Religion, das der Regierunepräsident der Oberpfalz fuͤr ves Krieges zur glücklichen Führung und Beendigung der großen
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        Aufgabe beigelxagen. Jetzt müsse das Bestreben Aller darauf ge⸗
richtet sein, den Frieden, der uns hoffentlich auf lange Zeit gesichert
ei, nutzbar zu machen für die Stärkung der Grundlagen, auf
zenen wir zu der jetzigen Größe gelangt sind«und für die Ent
vickelung und die Pflege aller eeistigen und äußeren Güter des
Bolkes. Der „Prov.⸗Corr.“ zufolge wird Generallieutenant von
S„tosch den Titel Chef der Admiralität“ erhalten. Außerdem ist
zerselbe zum preußischen Staatsminister ernannt worden.
Frankreich.

Man verfsichert, daß Verhandlungen hinsichtlich der Räumung
wei neuer Deparlements, der Marne und der Hante-Marne, im
Zuge seien. Gleicherweise, heißt es, unterhandelt man darüber, die
Fristen für die Zahlung der drei letzten Milliarden zu ver längern.
die Zahlung follte dem Friedensvertrage zufolge bis 1874 er⸗
jolgen. Es icheint unmöglich, daß Frankreich von 1873 an mehr
ils 500 Million jährlich zahlen sönne, ohne sih einer Krisis aus⸗
jusetzen, die auch nicht im Interesse Preußens gelegen wäre.

Aus dem Budget des KriegsMinisteriums erhellt:
Fraͤnkreich besitzt gegenwärtig sieben Marschalle; ein einziger com⸗
mandirt en chef, der Marschall Mac Mahon, er hat eine Gage
zon 70,000 Franken; die anderen haben jeder 30,000, zusammen
180,000 Franken. Der Marschall Le Beeuf soll seine Gage gleich—
jalls beziehen. Der Gonderneur von Paris kostet 50,000 Frauken.
Die Kommondanten der Armeecorps von der Armee von Versailles
fünf an der Zahl, absorbiren die Summe von 175,000 Frauken
Dder General Bourbati in Lyon bezieht 34,000 Frk.

Türkei.

Bukarest, 2. Jan. Die Kammer beendigte in ihrer
jeutigen Sitzung die Berathung über die Vorlage, die Eisenbahn⸗
Fonvention betreffend, durch Annahme des ganzen Gesetz; niwurfes.
der Vertreter der Berliner Gejsellschaft legte in den letzten Tagen
Berwahrung ein gegen jede Bestimmung, welche den Ausbau der
Bahnen und deren Betrieb verhindern ktönnee.

Mußland. J * —

Eine Anzahl katholischer Geistlicher im Gouvernement Vol ˖
„uien ist wegen ihres hartnäckigen Widerstandes gegen die von
der Regierung angeordnete Einführung der russischen Sprache beim
Botlesdienst auf Befehl des General⸗Gouverneurs Fürsten Don⸗
dukow⸗Korsalom des Landes verwiesen worden. Jeder derselben
rzielt ein Reisegelb von 25 S.Rb., und wurde in Begleitung
„nes Polizeibeamten bis an die galizische Grenze transportirt.

(Osis. Zig.)

————
VDermischtes. J

FBergzabern, 2. Jan. Wie dem „Südpf. W.“ mit⸗
Jetheilt wird, fanden vorige Woche in Steinfeld und Schweigen
hedeutende Schlägereien zwischen preußischen Soldaten und Civi⸗
listen statt. Schwere Verwundungen sollen vorgekommen sein, so
»aß mehrere Soldaten in's Spital gebracht werden mußten. Auf
Seite der Cipilisten wurden uns besondere Verwundungen nicht
uitgetheilt. Die Erbitterung soll einen hohen Grad erreicht haben. —
leber die Ursachen dieser Schlägereien fehlt bis jetzt jeder An⸗
jaltspuntt, gewöhnlich aber sind Frauenzimmer die Ursache. Wie
s heißt, wird das 4. bayerische Regjment nach Weißenburg, das
3. Regiment nach Hagenau verlegt werden. Die in beiden
Städten liegenden preußischen Regimenter sollen nach Metz kommen.

f Erlangen, 1. Jan. Vorgestern starb in der Kreis—
rrenanstalt der Graf Gustav Chorinsky, cyanlalischen Andenkens.
chorinsty war nach seiner Entlassung aus dem JZuchthaufe von
einen Verwandten der Anstalt übergeben worden und hat in der⸗
elben 3 Jahre zugebracht. Rach der „Erl. Taubl.“ bereitet der
director der Anstalt, Prof. Dr. Hagen, eine ausführliche Abhand⸗
uung über den Rechtsfall Chorinsky⸗Ebergeni vor.

Das bayerissche ultramontone „Vaterland' bemerkt zu
xer durch die Zeitungen laufenden Notiz, der Kaiser von Rußland
zabe ein Pracht⸗Cabinet, in welchem sechs deutsche Kaiser als Oel⸗
zemälde aufgehängt seien ꝛc. in wehmuthsvollem Tone: „Mancher
väre froh um ein minder schönes Cabinet, wenn auch nur Ein
eutscher Kaiser aufgehängt wäre.“

FBerlin. Die Organisation des Eisenbahn⸗Bataillons /
'ann nunmehr als beendet angesehen werden. Das Bataillon be/
deht aus 4 Kompagnien in der Stärke derjenigen der Pionier⸗
hataillone. Die Maunnschaften des Eifenbahn⸗Bataillons werden
o ausgebildet, daß dieselben sowohl den Betrieb wie den Bau
zon Bahnen lernen. Ergänzt worden sind dieselben durch Abgabe
von Leuten der Pionier⸗Vataillone, sowie durch solche Mannschaften
zer Infanterie, welche im letzten Kriege im Eisenbahndienste bereits
dätig gewesen sind. Für die Folge ist beabsichtigt, zum Dienst⸗
etriebe des EisenbahnBataillons. xenn irgend möglich, eine eigene
lehungsbahnstrecke zu gewinnen.

»Die DelegirtenVersammlung der deutschen Lehrer tagte auf
kinladung des Berliner Zentral⸗Comites am 28. Dez. in Ber lin
mo konstituirte den „Deutschen Lehrer⸗Verein zur Hebung der

Vollsschule.“ Die provisorischen Statulen wurden fast wörllich
aach einent Entwurfe der schleswig-holsteinischen Delegirten (Kiel)
ingenommen, welcher in 6 Paragraphen als Zweck des Vereins
zugibt: Der deutsche Lehrerverein bezwedt die Förderung der
Bolksbildung durch Hebung der Volksschule und erstrebt im Ein⸗
elnen eine der Wichtigkeit der Schule entsprechende Stellung der⸗
elben im Staate; 2) die Hebung der Bildung des Lehrerstandes;
) eine dem jetzigen Standpunkte der Padagogik entsprechende
Kegelung des Unterrichts; 4) eine zweckwmäßige Organisation der
Schulen; 5) eine Besoldung des Lehrers, welche mit der Bedeutung
seiges Berufes im Einklange steht; 6) die Leitung und Beaufsichtig⸗
ung der Schule nur durch Fachmänner. Als Vorort zur nächslen
Versammlung wurde Berlin gewaählt und bestimmt, daß dieselbe vor
Bfingsten nicht stattfinden soll.. —

F In Judenburg (Oesterreich) hat religiöser Wahnsinn
eine grauenh afte That hervorgerufen. Die Dieustmagd Schönhart
Jjeißte den Backosen ihres Herrn, zündete ringsum Wachskerzen an
erichtete ihr Gebet, kroch in den Ofen und legte sich auf den
»olzstoß. Man fand sie zur Kohle verbtannt. Am Tage vorher
jatte sie ihrer Mitmagd Geld gegeben, um Seelenmessen für fie
esen zu lassen, ihren Vekannten erzählte sie von einer Pfarrers⸗
'öchin, die sich zur Sühnung ihrer Sünden im Badcofen verbrannt
zabe, worauf aus demselben eine weiße Taube aufgeflogen sei.

WVBolkswirthschaft Handel und Verkehr.
(Bost- und Telegraphenwesen.) Seit dem 1.
Fan. sind noch folgende Erleichterungen für das Publikum bei
Benutzung der Post und des Telegraphen geboten: 1) Herabsetzung
er Telegraphen Gebühren für ine Depesche von 20 Worten nach
zanz Bayern, sowie für die 1. Zone (18 Meilen) in Deutschland
723 kr., für die 2. FJone (52 Meilen) 35 kr., für die 3. Zone
322/ kr. 2) Wegfall der Scheingebühr von 3 kr. bei Bescheinig-
ing der Fahrpoststücke, die nunmehr also unentgeltlich zu erfolgen
hdat. 8) Einführnng von Postaufgabebüchern für größere Geschäfte
in welche, anstatt der Ausgabe einzelner Scheine, die rekomman⸗
irten Correspondenzen, die Postanweisungen, Postvorschußsendungen,
Sendungen mit deklarirtem Werthe, sowie die relommandirten
Backetsendungen eingetragen werden können. Diese Bücher, welche
ür Geschäfte große Bequemlichkeiten dieten, sind zum Preis voy
bufl. 30 kr. bei den Postämtern zu beziehen. —

anntwmabung ——

die Evidenthaltung der Vormerkungs bücher fur Bewerberinnen um Praa-

benden aus dem Damenftifte zur heiligen Anna in Munchen betit.

Staatsministerium des Königlichen Hauses
und des Aeußern.

Nachdem der im obigen Betreffe erlassenen Allerhöchsten Ver⸗
»xdnung vom 17. Januar 1868 (bekanm gemacht im kgl. Regier⸗
ingsblatte vom 24. Januar 1868 Nr. j und in der „Suͤddeutschen
Prefse“, Morgenblatt nom 22. Januar 1868 Nr. 21) von ber
Mehrzahl der Candidatinnen nicht enlsprochen worden ist;, und
»aher die Säumigen in-⸗Verwirklichung des dort angedrohten
stachtheiles nunmehr aus den Listen und Vormerkungsbüchern ge4
trichen werden sollten, haben Seine Majestät der Koönig aus
Allerhöchster Gnade nochmals eine neuerliche Frist zu bewilligen
zeruht, innerhalb deren den Candidatinnen Gelegenheit geboten
verden foll, ihre Bewerbung aufrecht zu erhalten. *

Es ergeht demnach an sämmtliche vorgemerkte Bewerberinnen
um Präbenden 1. und ꝛ Classe ohne alle Ausnahme die Auf⸗
orderung :

d. langstens bis zum 1. Mai 1872 ein neuerliches Gesuch um
Vormerkung bei dem k. Staatsministerium des Koniglichen
Dauses und des Aeußern einzureichen, widrigenfalls dieselben
unnachsichtlich in den Vormerkungsbüchern gestrichen werden,
ino für alle Zeit gestrichen bleiben.

Außerdem haben sämmtliche Bewerberinnen auch in Zukunft

pon drei-zu drei Jahren in einer dei dem k. Staatsmi⸗

nisterium des Koͤniglichen Hauses und des Aeußern einzu⸗

reichenden Vorstellung unter genouer Angabe ihrer Adrefse

und aller in ihren Personalversältuissen inzwischen eingetretenen

Veränderungen ihre Bewerbung in Erinnerung zu bringen,

widrigenfalls sie gleichfalls unnachsichtlich und für immert

den Vormerkungsbüchern gestrichen werdhen.

München, 28. November 1871.

Auf Seiner Majestat des Koönigs Allerhöchsten Befehl:

Graf von Hegnenberg⸗Dunx.
Durch den Minifter:
Der Generalfecretär
Mininisterialrath Dr. Prestele.
j. X. Demeß, verantwortlicher Redacteut.

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        2* — LA . —
MN. Fubhrländer Nachfolger, Fahrgasso 88
4 NMranlcfurt a. I. J
Großes Lager in Kleiderstoffenn. Großes Ausstattungs⸗Geschäͤftt.
s*00 Stuck NJ. breite achtfurbige Cattune, lila, rosa gelb, hraun, fi e brei —XRX —X
ταανα
«vbreite arbi anz⸗ el⸗ 21 34 —— * 4
—R ⏑ ⏑——— ve ge Eat 2 dien deren s.Vetittcher dar Betina obne
e Stug heinde bate nsabige Pigus. Cattune in den schön· 3 Chen n. grrdn Eeinen fur Setttücher, das Ventuch ohne S
aoo Stuc der seinsen vreiten amfarbigen Jac onets und Or⸗ Zealh, àEhen iang r eruger, —
3J gandis, die Elle 12 . . ——77 200 — schwere rothe wollene Colter, das Stud fl. 3. aä wei ·
5 . breiten weißen Satin und Piqus jur Ueberzüge und Unter⸗ 200 Stuch schwere weiße wollene Colter, das Stug si. 4. schlafr. Bett. &amp;
röcke, die Elle12 ir. *7 0 Stück schwere graue wollene Eolter, das Sind fl. 2. 30. u. si. 3. &amp;
oo Stud 4 breites achtfarbiges Bettzeug, meistens türkischroth mit Zchwere weihe Piaqugdecken, fm Zichlafr. Betten das Stück fi. 2. 80
quweiß, die Elle 18 kr. 3— — AX—— Tischtücher, das Siück 45 k.
Stweren schwarzen Voiresus fur iunterrocke, die Eue 22 ir. 0d Vr weß inen Damentaschentücher, das Dyd si. e z0
D breiten englischen Waterbroofs fur degeumantet in den breuen in ramagirten Borhangomull mit Bogen, die Eue 10 ir. &amp;
n eschönsien Farben die Elie 25 r. Waterbroof mit Franzen Sroße rothe Cachemire Tischdecken das Sina si. U 45 und si. 2.
, bie Elle bt6 ⏑— Zroße rothe Cachemire Comodedecken. das Stuͤck s. 1. und fi. 1 84. 8
breiten schweren Buxkiun fur Hosen, Westen, und gaunze Lrima Shirtings, weiß, schwarz, grau, die Ellen7 tr. 8
XGS.A.. . Anzuge, die Elle fi. 1 30 Ir.. 7 Echwarzen Orleans und Alpaccas, die Elle von 16 kr. an. —2
A ———— e 8 S“”chweres Blau Gedrucktes, die Elle 12 tr. —— *
8/4 breiten weißen r eider, die e — i i ock⸗
* Bute wollene Kleiderstoffe, Croisse, Popelines Nibps, Chiné Labia —88 ee ere — Neterroc
ul Atlas, Mohgires, Grosgraius, die Ells don 18 ir an Tischtüchee andtücher, Servietten, Strohsackleinen,
Glatten rothen wollenen Unterrockstoff, die Elle Iõ Ir. J —X Barchend, zu bedeutend herabgeje hien preisen.
Muster sämmtlicher Artikel sende auf Verlangen franco.“ Auch die kleinsten Aufträge werden pündtlichst besorgt.
E Durch große Partiekäufe bin ich im Stande, meine Waare trotz des enormen Ausschlags zu den früherenbilligen Preisen zu verkanfen
Bekanntmachungen. 1 Haus⸗ and Garten⸗ Soda⸗ E Selterswasser
133544323. ——* 0* 43, empfiehlt die Mineralwasser⸗Anftalt bon
Licitation. V e rsteigerun . Bidrich
Mitwoch den 24. Januac 1872, Noch- Samstag den 20. Janua 1872 Nach- — —
mittags um 1 Uhr, zu Rohrbach im Hause nittags 3 Uhr, zu St. Ingbeit bei Metzger
von Carl Würtz, werden die sämmt- Jacob S chwarzz, lassen die Wittwe und
lichen zum Nachlasse des in Rohrbach ver⸗ dinder des obengenannten Joseph Schöf
lebten Küfers, Wirthes und Kramers Earl fler die zu dessen Nachlasse gehörigen
Würtz gehsrigen Liegenschaften Rohrbacher diegenschaften“ hiesigen Bannes in Eigen⸗
Bannes auf Anstehen von 1. Peter hum bersteigern, nämlich
Badar Ackcrer und Fuhrmann, in St. 1) ihr an der Kohlenstraße dahier neben
Ingbert wohnhaft, handeld alz Vormund Peter Schwarz, Schmied, stehendes
uber das einzige, und noch minderjährige zweistöckiges sehr geräumiges Wohnhaus
Kind des Carl Würz, erzeugt mit seiner mit Zugehör, sich zum Betriebe jeden
nun verlebten ersten Ehefran Catharina, Veschäftes eignend.
zenannt“ Carolina“ Ba'da . Namens 222 Dec. oder 80 R. Garten inden
Johannes Würtz 2) Karolina Dillmesgärten neben Valentin Sties und
Barbara genaum-Eina? Eunz, ge— Bäcker König.
werblos. in Rohrbach wohnhaft.? Witiwe Horn, kgl. Notar,
zweiter. Fhe des genannter Carl Würzz,
handelnd als Vormunderin ihres mit dem⸗
selben erzeugten einzigen und noch minder⸗
ährigen Kindes Elisabetha Carolina Wing tz,
3) Georg Jacob, Acerer zu Rohrbach
wohnhaft, als Nebenpvormund der beiden
obigeu. Minderjährigen der Untheilbackeit
halber oͤffentlich in Eigenthum dersteigert, als ˖
Ein zweistockiges Wohnhaus mit Häus-
chen uxd Hofe. Scheuer, Stall, Hofraum
Garten, Aceerland und sonstigem Zugehör,
mitten im Dorfe Rohrbach, an Fläche
ö2 Dec.,, sodann 45 Tagw. 55 Dec.
Ackerland in 6 Stücken und 4 Parzellen —
Wiese zusammen mit 57. Dec. Schone Fiefern⸗ Lerchen⸗ und
Derx Versteigerungsbeamte: Pappeln⸗Dielen sind zu haden auf
Horn/ Igl. Noiar. der Sägmüshle von J
BFREES — Georg Uhl, Zimmermeister.
Mobilienversteigerung. u
Moniag“ den 152 Januar 1872, Rach⸗ 7 —
mittags präcis 1 Uhr lassen die Wittwe Theater in St. Ingbert.
und Erben des dahier verlebten Baders und Im Saale des Herrn Oberhauser.
Chirurgen· Joseph Schöffler ihre Direction von August Schroth.
sämmtlichen! Mobilien auf Borg versteigern, Sonntag den 7. Januar 187275
namentlich:“ J ** * 2
Secretär mit Aufsatz, 2Kleiderschränke, DPerPosstmeister
1 Küchenschrank, 1J Kanapee, 1 Commode, von Altrieding
mehrere Tische, 18 Stühle, 1 Theke, odooder 8*
Bilder, Spiegel, 3 vollstündige Betten FostiIIon Localsungerim.
mit Bettladen, Weißzeug, Getüch zinnernes, Großes Charakterbild mit Tanz und Gesang
eisernes und Porzeslan Geschirr, und in 3 Abtheilungen von Friedrich Kaiser.
jonkige Haus⸗ und Küchenge äthe. Masit von Franz v. Suppé.
Horn, kal. Notat. Kassenöffnung 740 Uhr. Anfang präcis8 Uhr.

Frankfurter Börse
vom 4. Januar 18723
Geldsorten.

Preußische Kassenscheine. fl. — —
Preußische Friedrichsdrr 9 57ääε
Bistolhen.... 94042
holländische 10 fl.⸗Stüce. 95355
ucaten * 53 312388
OFrancs⸗Stücke IJ qo 17 - 182
Englische Souvereigns. 144-46
Dollars in Gold 224225
——— 9
Fedalnon, Druch und Berlag von F. x. Vem⸗z in Si. Ingbert.
        <pb n="13" />
        Der St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerttags- und Sonniagt
Rimmer) erschelnt wochentlich vier mal: Dien stag, Donner stag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliährig 42 Krzr. odr⸗
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
Sountag, den 7. Januarr

— — —
——

CEhronik der Greignisse des Jahres 1871-

3. Januar. Lebhaftes Geschützfeuer der Belagerunssartillerie gegen
die Ostfront von Paris; nur das Fort Nogent erwidert das Feuer schwach

A. Jannar. Bei fortgesetzter Verfolgung des Roye'schen Corps durch
Major Preinitzer üUber Bourgachard wird dasselbe von Neuem überfallen und
zersprengt.

3. Januar. Die Foris Issy, Vanvres und Montrouge, die Ver⸗
schanzungen von Villejuif, der Poini du jour und Kanonenboote werden von
den Belagerungsbatterien vor Paris beschossen. Auch die Beschießung der
Nord⸗ und Osifront wird kräftig fortgeseßt. — Die Festung Rocroy wird
durch Handstreich genommen. — Abtheilungen des 14. Armeecorps weisen
jüdlich Vesoul feindl. Recognoscirungen siegreich aurück.

Begengewicht gegenüber den leidenschaftlichen, maßlosen und unaus⸗
üllbaren Ansprüchen vieler jener Vollksbeglücker, die sich Sozial⸗
Demokraten nennen und die nur darauf ausgehen, den ruhigen
Arbeiter mit seinem Berufe unzufrieden zu machen.,

Davon ausgehend hatte sich schon vor mehreren Jahren in
inserer Nachbarstadt Zweibrücken ein Arbeiter-Fortbildungs⸗Verein
zebildet, sich zur Aufgabe stellend, wöchentlich an mehreren Abenden
den beitretenden Arbeitern Unterricht, überhaupt Gelegenheit zur
Fortbildung zu geben. Schon damals wurden gegen dieses
‚woͤchentlich an mehreren Abenden“ nicht unbegründete Bedenken
erhoben und zwar von Seiten, von denen man im übrigen der
zanzen Sache nur Glück wünschte. Man machte nämlich geltend,
den Arbeiter, ohnehia durch seine Arbeit seiner Familie schon den
zanzen Tag entzogen, dürfe man nicht auch noch an mehreren
Abenden wöchentlich seiner Familie nehmen, er würde dadurch „aus⸗
huusig“ gemacht werden. Nachdem nun während des Krieges die
zanze Sache vertagt war, hat jetzt der Arbeiter⸗Foribildungsverein
eine Thatigkeit wieder aufgegriffen und wird nun mit Berücksich⸗
sigung der oben gedachten Bedenken den Arbeitern alle 14 Tage
ein Vortrag gehalten werden. Zunächst soll nun die soziale Frage
behandelt und dann ein Ueberblick über den letzten deutsch-französischen
strieg von 1870 — 71 gegeben werden.

Daß Bestrebungen, wie sie dieser Arbeiter-Fortbildungs verein
entfallet, ihre Berechtigung haben, ist von competenter Seite an⸗
erkannt und sind ihr deßhalb zum Wohle der Arbeiterwelt die besten
Erfolge zu wünscheu.

f Die „Pfälzer Zig.“ läßt sich aus München berichten, daß,
nachdem nun Bitsch wieder zum deutschen Reich gehört, die Noth⸗
wendigkeit einer Bahnverbindung mit der Pfalz gebieterisch auf⸗
trete, daher der pfälz. Bahnverwaltung zum Bau dieser 4 Stun⸗
den langen Strecke von Zweibrücken über Hornbach an die frühere
französische Grenze das hierzu nöthige Baukapital von 1,345,000
. mit 443 00 garantirt werden solle.

F Die Wiener Blätter theilen aus Anlaß der Todesnachricht
des Gustav Chorinsky mit, daß sich die wegen desselben Verbre⸗
chens zu 18 Jahren verurtheilte, in Neudorf ihre Strafe verbü⸗
dende Julie Ebergenyi sehr wohl befindet. Sie hofft, baldigst begnadigt
zu werden; wenigstens macht fie große Anstrengungen hiezu, denn
sie schreibt nicht selten an verschiedene Advokaten Briefe, worin sie
bittet, man möge ihr Gnadengesuche machen und für sie mannig-
fache Wege zum Zwecke ihrer Befreiung unternehmen. Freilich blieb
bisher jeder Schritt erfolglos.

* In Kiew erhielt, wie die „Petersb. Börsenatg.“ mel det,
ein Kaufmann eine Waarenluste aus Moskau zugeschickt, in welcher
nach Eroͤffnung der Körper eines etwa sechszehnjährigen Maädchens
mit durchgeschnittenem Halse gefunden wurde.

Als Kurio sum Iinm neuen Maß und Gewicht wird
aus Eichstätt gemeldet: Eine Köchin verlangte gestern im Fleisch⸗
haus 5. Meter Fleischh — In Deggendorf wurden dagegen 7
silo Leinwand verlangt.

Auf der Hoͤhe von Liverpool ist vor einigen Tagen die
Vrigg „Clafion“ aus Belfast mit Mann und Maus zu Grunde
zegangen. Ans Salino (Kansas) kommt die Mittheisnng eines
chrecklichen Ereignisses. Eine Gesellschaft Emigranten und deren
Familien passirte westlich durch die Grafschaft Salino, als sie in
Folge der fortwährend zunehmenden Kälte beschloß ein Lager auf⸗
zuschlagen und Feuer anzuzünden. Die Reisenden befanden sich auf
einer hochliegenden Prairie-Ebene und mehrere Meilen von jeder
Behausung entfernt. Nachdem die nöthigen Vorbereitungen zum
Tampiren getroffen waren, machten sich die Manner nach einem
drei Meilen entfernten Platze auf, um das benöthigte Holz herbei⸗
uschaffen. Als nach mehreren Stunden die Mänuer nicht zurück⸗
kehrten, begaben sich die Frauen auf Nacforschungen nach den
Ausbleibenden, Am nächsten Tage sand man die Leichen von 17
erfrorenen Personen. Die in den Wagen zurückgelassenen Kinder
waren die einzigen Ueberlebenden der ganzen Reisegefelljchaft.

Deutsches Reich.

Mänchen, 4. Jan. Wie bisher von Bayern nach Frank—
reich, so gehen von jetzt an auch von der 2. bayerischen Armee
Division aus Frankreich nach Bayern allwöchentlich Sammel züge
ab, welche beurlaubte oder in die Reserve übergetretene Mann⸗
schaften zu befördern haben. Der erste dieser Züge ist bereits heute
von Sedan abgegangen. Mit dem heute von Neu⸗Ulm abgelasseneu
Sammelzug wurden 36 Mann und eine ziemliche Quautität
Effekten befoͤrdert.

Spehyer, 2. Jan. Gegen die „Rheinpfalz“ ist wegen
mehrerer Artikel Untersuchung eingeleitet wegen Vergehens der
Majestätsbeleidigung, der Beleidigung des Staatsministers von
—A

Berlhin, 4. Jan. Das Militär⸗Wochenblatt bringt einen
„Rückblik auf das Jahr 1871.“ Darin heikt es: Das Re—⸗
tablissenent der Armee kann in der Hauptsache als beendet
angesehen werden. Trotz des anßerordentlichen großen Verbrauchs
an Maierial aller Art würde die Armee schon jetzt wieder im
Stande sein, wie zur Parade ins Feld zu rücken. ... Für die
Infanterie steht nunmehr die Lösung der so wichtigen Bewaff⸗
nungsfrage nahe bevor, und es sind alle Vorbereitungen getroffen,
um nach desinitiver Feststellung des neuen Gewehr-Modells die
Neubewaffnung der Armee in verbältnißmäßig kurzer Zeit zy
bewirken.

Die meisten größeren süddeutschen Tabaksflabrikanten
haben fich zu einer Eingabe an den Reichskanzler vereinigt, worin
fie gegen den Fortbestand der kaiserlichen Tabals-Manufaktur in
Straßburg protestiren.

Es sind von Damen aus Straßburg, Bischweiler und anderen

Städten des Elsasses Geldspenden nach Paris geschickt worden als

Beiträge zur Zahlung der französischen Kriegsschuldd.
Belgien.

Brüsfel, 6. Jan. Aus Namnr wird gemeldet: Die Ar—
hbeiter in den Fabriken von Selange und Verzin haben die Arbeit
eingestellt. Zur Aufrechthaltung der Ordnung ist ein Bataillon
abgesandt. In Charleroi sollen gleichfalls Arbeiterstrikes in Aus—
sicht stehen.
Nußland. —
Mo stlau, S . Jan. Die Universität beschloß, dem Prinzen
Friedrich Karl von Preußen die Ehrenmitgliedschaft anzutragen.
Amerika.
Newyork, 83. Jan. Hall, Bürgermeister von Newyork,
wurde in den Anklagestand versetzt; Brigham Young, der Mlor⸗
monenbrophet wurde unter Anklage des Mardes nerhaftet. (T.N)
J Vermischtes.
* Sit. Ingbert, 6. Jan. Die Arbeiterfrage im Zu⸗
sammenhang mit der großen weltbewegenden socialen Frage, die
anderwärts in Deutschland, Frankreich und England schon die
leidenschaftlichssten Auftritte und Bewegungen herborgerufen, zu den
großartigsten Strikes führte, — sie ist in unserer Gegend, dank
dem freundlichen Entgegenkommen der Arbeitgeber allen im Kreise
der Moͤglichkeit sich haltenden Wünschen der Arbeiter und dem, wir
dürfen wohl sagen noch gesunden Sinne diefer, nur ein Frägel⸗
chen. Den Arbeiter in ruhiger, vernünftiger Weise über die bürger⸗
liche Gesellschaft und seine Stellung zu derselben aufklären, über⸗
haupt helfen, seine Bildung zu beföreern. dies ist ein gewichtiges
        <pb n="14" />
        vormaligen Schleswig- Holfteinischen Armee bete
Im Namen Seiner Majestät des Königs.
Die unterfertigte Stelle bringt hiermit die Entschließung des
k. Staatsministerium? des Innern vom 16. Wezember l. J in
neben bezeichnetem Betreffe zur öffentlichen Kenntniße
Die k. Bezirksämter werden beauftragt, der fraglichen Ent—
schließung die möglichste Verbreitung in den Gemeiunden ihres
Amtsbezirkes zu sichern und allenfallsige Pensionsgesuche — ebentnell
zine Fehlanzeige — innerhalh 4. Wochen der unlerfertigten Stelle
in Vorlage zu bringen.
Speier, den 17. Dezember 1871.
Königl. Bayerische Regierung der Pfalz.
Kammerdes Iuneenn
v. Braun.

Nul. Aluczz 1, velresseno dic Bewiigung V
iebenslänglichen Pensionen und Unterstützungen an Militärpersonen
der Unterklassen der wrmaligen Schleswig HolsteinischenArmee,
jowie an deren Witiwen und Waisen.

Geilage zum“ Geseßzblatt fur das Königteich Bahern von

1870,71 Seite 2, 3. 18 und 33, Beilage zum Kreif⸗Amisblatt
der Pfalz vom Jahre 1871 Nr. 33 Seile 13—16), in Bayern
in Wirksamkeit getreten.
Die im Königreiche Vayern beheimatheten, vormals Schleswig⸗
Dolsteinischen Militärpersonen, beziehungsweise deren Wittwen und
Maisen sind deßhalb durch Ausschreiben im Kreis⸗Amtsblatte auf
die bezeichneten gesetzlichen Bestimmungen wit dem Bemerken auf-
merlsam machen zu lassen, daß es ihnen anheimgestellt! bleibe,
ihre Pensionsanträge, belegt mit den bezüglichen Militörpaͤpiereu
und einem Heimathscheine, bei der Distrikts-Verwaltungsbehörde
der Heimath oder des Wohnortes einzureichen.

Die einkommenden Pensionsenträge sind sodann beit der k.
Regierung, Kammer des Innern, zu sammeln und dem k. Staats⸗
ninisterium des Innerm in Vorlage zu hringen. π

Mäünsch en, 10. Dezember 18718 —

Auf Seiner Kgl. Majestät Allerhöchsten Befehlhz

Friher. v Pranchh. v Pfeufer
Durch den Ministert:
J Der Generalsecretär
Minlfterialrath v. Duboisc
F. X. Demetz, verantwortlicher Redacteur.

Staatsministerium des Innern und
k. Kriegsministerimumm.
Durch das Reichsgesetz vom 22. April 1871, betreffend die
Einführung norddeütscher Bundesgesetze in Bahern, sind unter
anderen die Gesetze
1. vom 14. Juni 1868, betreffend die Bewilligung lebenes
länglicher Pensionen und Unkerstützungen an Officiere und Vered
Militärbeamke der vormaligen Schleswig-Holsteinischen Armee, sow ie
an deren Wittwen und Waisen,
gJ — ——— — ——
Bekanntmachungen. Feuerversicherungsbank für Deutschland zu Gotha.
Vorsin liche Zufolge der Mittheilung der Feuerversicherungsbank für Deutschjand u Gotha wird
d d-⸗Stie el miere diieselae nach vorläufiger Berechnung ihren Theilnehmern sür 1871 he
gdStief — Nhuend jzu Gethe nn
empfiehlt Friß Panerbieter. 04. ̃5 XVV
— 2 ihrer Prämieneinlagen als Ersparniß zurückgeben.
Feuerwehr⸗Mittwoch Wwolln de ean Berechnung des Antheils für jeden Theilnehmer der Bank sowie der
eh V VFeic n pe D unnhesbigih derselben für 18716 wird am Ende des Monais Mai
Alle Sorten grobe und feine Häng- Zur Annahme von Versicherungen für die Feuerbersicherungsbank bir ich jederzeit
Körhe, Waseh-n. Gram-Iõrhe hereit. 8 34
empfehle ich in größter Auswahl. Auf be⸗ St. Jugbert, den 5. Januar 18723
sondere Bestellung werden auch Ræise- u. FIritz Panzerbieter, I
Veg, —— sowie alle ⸗ Agent der Feuersversicherungsbank f. Dd
eparaturen billigst übernemmen. ö — —— —ñ — — — ñ—
RWiß eln Dinies, Siublmacher. Diedemigen Fabrikanten und Gewerbtreibenden, welche geneigt find, die im Sommer
va Reue — 1872 zu Kaiserslaustenn statifindende n
Pas Aeue att 18722 fä 10 34 * F
— ——08 älzische Industrie-Ausstellung
Das Hintergebäude. Erzä lung von Fried, zu beschicken, werden zu einer Besprechung im oberen Locale des Caffé Grenenig au
— ee esere jeute, Sonntag —*— Jauuar Nachmitiags 8 Uhr e ee —* 8*
Skizze aus den Alpen von Juilus Zorn „Schau⸗ Brogramme und Anmeldungstabellen in Empfang genommen werden können. — 0
spielerinnen.“ Eine Betrachtung von Heinrich F. WEIancdl, Fobtikantt
daube. — Die Katze der Favoritin.“ Er— — —
ühlung von. Graft U. Baudissin. — Eine
schwierige Situation.“ — Aerztlicher
Sprechsaal.“ J. Praktische Bemerkungen über
Epidemieen von“ Dr. Eduard Reich. — „Für
Hans und Herd.“ — „Allerlei“: Wallenssein⸗
Horostopp Der angeschwärzte Schulmeifter' —
Mäthsel.“ „NRebus.“ —, Correspondenz.
An Illustrationen: „Auf Tod und Leben.“
Driginalzeichnung, von C. F. Deiker. — „Der
geschwaͤrzte Schulmeifter.“ Originalzeichmung
von F. Sonderland. — „Auch ein deutscher
VRolksliederdichter!“ Originalzeichnüug von
starl Röhling. —, Eine schwierige Situation
Von I. Leisten, Wallensteins Horoskop.“
Das Neue Blatt ist zu beziehen durch
alle Buchbandlsungen und Postanstafften

Flechten, Servpheln, Drüsen, offene
Wunden, Gicht, Nheumatismus,
Magen krampf, AUnterleibsbeschwer⸗
den, Epilepsie, Bandwurm, Syphilis
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lich geheilt durch meine in 86hriger
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brieflich. Die Mittel liefere ich selbst und
war zu einem Preise, der auch dem Unbe—
mittelsten den Gebrauch ermöglicht. Amt⸗

lich beglanbigte Zeugnisse.
Adresse: Prosessor Lonis Wun⸗
Aram in Coé In.

PBpileptisoho KLràmpfe
(FAIISVGISI)

heitt bricflieh mit einem hundertfach be-

vwvihrten Mifttol

·— 222

— —
Neben der Modenzeitung erhalten alle
Abonnenten des „Neuen Blattes“
im nmιν nga

zu jedem Quarfal einen Stahlstich

als Gratis⸗Pràâmie.
Der Stahlstich hat die ungefähre
Größe des Neuen Blatt⸗Formats und
wird für's J. Quartal 1872 gleich⸗
zeitig mit der Modenzeitung für Monat
Januar in Nr. 2 des „Neuen Blattes

8eliefert.
22
—— — — —— — — — —
Radattion, Druck und Verlag von J. X. Demetz in St. Ingbern

EGruchtprelise.) Weißmehl das Mal⸗
ter à 140 Pfund — fl. — kr. — Rog⸗
genmehl ditto — fl. — kr. — Weizen (200
Pfd.) 15 fl. 40 kr. bis 16 fl. — kr.
Korn (180 Pfd.) 11fl. 20 kr. bis IIfl. 30kr.
Gerste (160 Pfd.) 9 fl. 20 kr. bis9 fl.
30 kr. Hafer (120 Pfd.) 5 fl. — kr
bis 5fl. 10 !·r.

— —
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        28 2 *
—— 3 35
383
32 33438 68 3333
—— ** —A 8 222 2 — — — 8 3 —5 J 3
322 —X A—— 533*3225323 — 283.58
2385533z3733553 3835 2 28 S5887* 2233338 —— 882
— 3333533332335 8 —— 5 3 *325323 58 3
3 38333— 33
5358,3563—2 5533*—358 5533 25228 ———— ——
—s83855 535 —— 2555 5573 —— 5 2225 52355
2 5 * 253833— 25532 3533 *538 — 22* 33
8 28 —E — * 535 F7 —*8 —88255 22 — 233 3 — * 77
—33 3353 — 3573 35*5*52 3325* ——— — 538 3247
3633388 7— — 4
2 35 223 D3 23 5—82 325 — 3 *57 —
583 35*2325 V3 5335* 53 555 3538 35338 284
5285 — 73 * — ——— 27 *2 —2235. —2533* —— 53—
—5 —58553 265 33253 — 23.222 23852 933 — ——
S as * * 833236 — 7 8 —223 —— 5522 5255 22
2253 5—33— — — 353325 —A — EE — 5338543
2 322 *.8 3 —532*6* 52 — *3 23 225 22
2* 2 * —3 3 —522 22 — 2125 58 222
52 8 * —— * SF 9— — 5223 2J4 —— 4
7 8 2* 4152 7T —— 2 29 32 223 — — ———— — 2
8 58 —— —2 — 323 25.52 — —A —— 27 — 2 5— 2 25
333335423338 5 52—23 — —A 38 7——*555 228
333335 25 83333 —A— 35—5z 33 22388 15555 *.55 3823
2 5 ⸗352 55* 252 2 —A 5 *8 5 2552237 23
7 *2 5232 *23 —. 73 27 58 255285 3. 5 5 5 2 7—2 *325
— 34
53535,558 55*535 535 23222 233 ——387 5*807 —322
338327* 225883 —53 2755 327 *5325* 223 502234
ag 35*7*88 233 5
—215383 as 38 — 225357
—— 2* 2683 333 ———
5 — 2 V —2322 2* 38
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3 — 38 253535335 ————
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* 2355 535 234 27 534 32* 78 8 — ⸗
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8* 2*2* 8 88 2583 2 75 250 2237 — 5833 —87*
28 8 77 252* X 2 S355— .58— 23357353233 53
5532 3853853* 32*85533 *2. * — ⸗*532* 238 —
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— —7 — c5* *
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353353773333 8 8 35337 22333553277
3373583 8 5 384335 — — 323*3
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33— 28682 53535* —5558
3 333 2755553535
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NB8 3365*
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22285 52 382 5 3 — ———
2222 z335—2556 3288838 83838 55
18353352233835 23323233 J 83
* * —8 — 52 — — *
2282 7333225 3253535 28578 —85 8B353. 35 350228 a
38 322 52525 38 832 575 2 5*2833 —A —— —— 2 *
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2 2 24 * 525233 — 3 — 5127 2 * 8 2
55587 — 5283 —535 333532338
22 2 . *— 8— C *22 * 8 * *
—A — — ** 552 — — *8* —— — —— — *
— AA —— 227 —A 52 BES 5 5** 25*
2* 2 —* 23ESESES 52 535 38 —25 *.8 —A— —— —232* — —
—5S8 — — —— —— 38558. — — ——328 — —535
228 ——— 8 23835 —— * —5* z—2
— — 233.355 2588225 S — 5—57233 —22 555
2 3 —* 77— s5535*8 * ——— 58 — —
* — *8 2 8; 2
353 5332585. — 1535233— —2 23*255 55. —8 —3383833
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der St. Inaberter Anzeige r (und das mit dem Hauplkblatte verbundene , Unterhaltungsblatt, mit der Dienktagß⸗ Donnerstags⸗ und Sonntagẽ
Rummer) erscheint wöchentlich vi e ren a le Dienstag, Donneir tag, Samatag und Sonntaa. Abonnemenispreis vierteljiährmn 42 Arzr. ode
4 32 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattichrift oder deren Raum berechnet. ew
R5. Dienstaa den ꝛuuar 412872
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den Vorarbeiten für Verhandlungen mit Oesterreich behufs! Ab—
chlusses eines neuen Postvertrages ist man hier an betreffender
Ztelle beschäftigt, doch sollen die offizellen Verhandlungen mit der
zsterreichischen Postverwaltung erst nach dem Zustandekommen des
Bertrages mit Frankreich eröffnet werden.

Der Direktor des Allgemeinen Kriegs Depart. im Kriegs⸗
ministerium Gen.⸗Major v. StäehAeéh ist zum Bevollmächtigten
zum Bundesrathe und zum Vertreter des Vorfitzenden des Aus-—
schusses für das Landesheer und die Festungen ernannt.

Die Maßregeln, welche die deutschen Behör den “in
den Ardennen genommen, sind, wie man aus anderer Quelle er—
ährt, wieder aufgehoben worden. Die Truphen, welche nach Vovin
Jefandt worden waren, haben; Befehl erhalten, diesen Ort am 4.
—
Das Individuum, welches verhaftet worden, ist wieder in Frei⸗
seit gesetzt· n
Wie der“ Times* aus' Paris ielegraphirt wird, wird der
äpftliche Nuntius in München demnächst nach Berlin Übersiedeln.

n Frankreich ..
»Parus, 3. Jan. Herr d. Saint Vallier“ Geschäftsträger
Frankreichs ain Haupiquartier des Generals v. Manteuffel, hat
»em Präfidenten der Republik telegraphisch die Wünsche des Ge⸗
nerals für seine Gesundheit, sein Glück und den Erfolg seiner An⸗
trengungen und seines patriotischen Werkes gemeldet.
Das heulige Amtsblait zeigt Namens der russijchen Gesandie
chaft an, daß in die russische Armee franzbsische Ofsiziere nicht
ugelaffen werden. Wird dietapferen Herren sehr enttäuschen,
—
and vereini·über Deutfchland herfallen · lonnten· · Den Anlaß zu
ꝛem Dementi gab die Fabel mehrzre Blqtter, daß franzoͤsische Of⸗
iziere hundertweisg in die ruhsische Arcute- treten ⸗·
Paris, 58. Jan. Zu der am, 15.d. beginnenden Zahlung
der vierten halben Milliardes sind 400, Millionen vom Finanze
ninister bereits vorbexeitet.Die restirenden 100 Millionen und
die 125 Millionen betragenden Zinsen wurden dem Finanzmini-
erium pon einer Bankiexsgruppt zur Verfügung gestellt. (W. Bl.)
In Paris ist eine mertwürdige Entdeckung gemacht worden,
die Lichl über eine kritische Periode in der Geschichte der Fommune
perbreitetae Der Kriegsxaih hat ernige geheime- Schriftstücke der
Tommune aufgetrieben, aus denen erhellt, daß am 30. April die
A V Führee der Bewegung wovberritet · warun⸗t sich der Berfailler Re—
Deutsches Reich. gierung zu untkerwerfen und' von Rossel daran vethindert / wurden:“
qi dn che n GJauuar.“ Gusem“ Vernehmen nach? eistrdie. Schweizz
Staatsregierung“ mit der Vorbereitung eines Gesetzentwurfs be⸗P.. (Das Schreiben des Papstes an den deutschen“ Kaiser), wel⸗
schäftigt, welcher die Konskription und, im Fall einer Mobilmachnng, ches kürzlich von der , A. A⸗Zig.? werdffentlicht wurde, wird nun
die Erpropriirung der Pferde ermöglichen soll. Bekanutlich bestehen von dem Jesuitenorgan, die Genfer Correspondenzẽ,“in einer Art
solche Gesetze nicht nut in Prenßen, sondern auch in vielen andern und Weise commentirt, die den Mangel an Anstand und Ehren⸗
europdischen Tündern. 32 5 (. Abdz ⸗) haftigkeit dleser Sippe vollkommen charalterisiri. Das Schreiben
AV Durch Verfügunge des Kriegsminifteriums trat bei der des Papstes, welches bekanntlich die: Gefühle des Wohlwollens u.
mobilen 2. Didision eine Verminderung des Ofsiciersstandes das der Freundschaft für den Kaifer, sowie die Hoffaung ausdrückt,
durch ein daß anstatte1 Haußtmannes And 4. Jour⸗Officiere per aß das neue deutsche rReich oin Hort des: Friedens in Europa
Rompagnis wur mehn 1Hauptmann und 8 Jour⸗Officiexe noxn irt ein werde, witd durch die· Genfer Corr.* als eine vVᷣloße Höflich⸗
ind. In Folgel dessen werden beim Bataillone 4 Officierschargen eeitsformel bezeichnet / die bewelse, daß der Papft an Mann von
Wberzählig. Oie uberzahligen⸗ Officiere sind nach Bedarf zu den Takt und Feinheit sei⸗ und der man höchstens den Werth einer
—S—— ücdubedrdern.· . (A. Abdz.) Bisttenkarte beimessen Ahnire. Diese Auslassungen des Jesuiten-
V enla ne 4. Jan. Die Nachrichten, die neuerdings ans Irgaus sind weiter michts, als eine Herabwürdigung des Ober⸗
Franlteich in unferen gouvernementalen Kreisen eingetroffen sind, auptes der katholischea Kirchennsie schildern den heil. Gater als
auten wieder sehrberuhigend. So ist denn auch jeder Zweifel inen verschmitzten Doppelzüngigen· Dipkomaten,der nichts ohne
darüber verschwunden, daß diejenigen Raten der Kriegsentschädige inen geheimen Vorbehalt sagt, schreibt und thut; mit einem
ung, welche vom 15. d. Mts. ab fallig sind, pünktlich werden Worte: als einen Jesuitenpapst. Man hätte vrelleicht erwarten
Abgetragen werden. Ueber die Verwendung derselben ißg bekannt- dürfen, daß unsere B——— die⸗s· Jerkennen und sich
lich schon längtt. Beschluß gefaßt worden. schamen warden, den Artilel abzudrud pu. Deur Iist Jedach wicht
Die Verhandlungen mit Frantreich“ wegen Abschluß -eines so z der „Volkasbqu' J hat mit der Verdffentlihung aadieses Mach
zeuen Postiverirages schweben moch, und wird sich der General- werks den Reigen aöffnet .. ...
Bostdirektor Stebhan in kurzer FJeit wieder nach Paris zurückbe⸗ Türke
Jeben,Ter Oetpostrath Gumher weilt bekanntlich. zir Zeit noch 7a orn d T o pe T. o Dec. Die die Turqui“ meldei,
dort und führt die begonnenen Verhandlungen weiter. Auch mit haben römische Geistliche versucht, Proklamationen in allen den

Ehronik der Ereignisse des Jahres 1871.

6G. Jannar. Rocroi wird von deutschen Truppen besezt. — Die 2.
A Armee des General Chanzy in Be⸗
vegung wirfi 2 Armeecoros desselben über den Abschnitt von Azay zurück
nad nimmt diese Position sowie Montoire. — Das 94. Regiment ersürmt
Fourchee, 20. Dez. bis 6. Jan. Recognoscixungsgefechte sächs. Cavalerie ge⸗
gden Cambrai.
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        Christen des Orients gelänfigen Sprachen ballenweise in's Land dreisen der Gesellschaft, felbst von Berlin. Werden wir ihr noch
ju schmuggeln und die christliche Bevölkerung gegen die ottoma⸗ lange widerstehen wollen?dꝰ
nische Staatsbehörde aufzuwiegeln, die doch bekanntlich in Betreff Vom Hochwalde, 4. Jan. Ein Wildschwein, welches
der Religionen die toleranteste der ganzen Welt sei. Die Ballen schon seit geramner Zeit die Wadreviere hiesiger Gegend unsicher
iind aber am 22. Dezember beim Zollamt aufgefangen und mit! machte und wegen seiner kolossalen Fährte von vielen Söhnen
Beschlag belegt worden. Nimrods auf seine 280 — 300 Pfund reuen Gewichts angesprochen
er mirhte« e ist — a D Seneeh 38 Aðiʒ;
8 in, nachten vom königl. Förster Herrn v. Pidoll auf dem Jagdbezirle
„I,Sp ryer Die Prüfung behufs Zulassung zum eine hon Wadrill, Distriet am einem Rudel von ca.
ührigen Freiwilligendienst beginnt Donuerstag. den 15. Februar zo Shck mu ann — * avns⸗ durch den Kopf im
1872. früh8 F Geluche um Zulassung sind spätestens b8 l. Feuer zusammengeschossen worden. Dieser Keuler wog mit Schwanz,
Februar unter Vorlage: 1. eines Nachweises über das Alter des zch nauße und Dhren seine 364 Pfung Die Schwarle allein
Bewerbers und 2. eines von der Distriktspolizeibehörde des Aufent⸗ 20. P d
oltsortes beglaubigten Identitäts zeugn sses, in welches die Personals vog 9 inn J J J
beschreibung und die Namensunterschrift des Bewerbers aufzunehmen — e Im II. Heft des „De utschen Schulwart⸗, rediain ven dr
h deühhu gentn ee e dethe detnutar
er bach, 6. Jan. Es dürfte vielleicht von Intere epe in a R J
ein, zu erfahren, daß heute früh, gegen 137 3 sar se „freien deutschen Schultzeitung“ in den Motiven zur Feststellung
Erdstöße, wie sie in den letzten 2 Vahren in solcher Stärke nicht der hrerwittwen · Penfion des Justiziarius Richter der k. Regierung
orkamen. bemerkt wurden; sie dauerten zusammen kaum 5. Miie u e folgender Passus zu lejen: Es sei zu tedlen daß
nuten, waren iy deidded Vhn weggerückt warden, und ens —S Fear
igten, wie ein fern rollendes Donnern. auer ver 8
g .Der badischen Stadt Lahr wurde im Jahre 1682 durch viel einfacher zu 85 Man verbrennt nach indischem Kultus
eee a⸗ —— eine san egauet die —338 z ee —
a diese Glocke sich noch in der Ersteiner Kirche befindet, jso wil In Fu * s
jetzt einen de auf matgete 28 — Zchweines eine Goldmünze und einen goldenen Ring, beides aus
F. Die „Neue Bad. Ztg.“ schreibt; Seit dem leßten Kriege d.m dreißigiährigen Kriege stammend.
macht sich auch in denjenigen Gesellschaftskreisen, in welchen vor— — — — — *
ugsweise auf die Form Gewicht gelegt wird, eine eutschiedene r
wegung gegen den Frack bemerkbar. Niemand, er fei denn -ein
Supplitkant, erscheint mehr bei den Ministern oder dem Reichs
kanzler im Fracke. Aus dem Reichstage ist er verschwunden, und
sie da, auch in Karlsruhe in unserem. kleinenparla⸗
nentarischen Kreise haben jetzt schließlich die Präsidenten det Kam⸗
mer mit den Ministern und den Herren der Ersten Kammer den
Frach abgelegt und erscheien in deu Sitzungen in dem gewöhn⸗
ichen deutschen bürgerlichen Rocke. Os dieser Anti⸗Frackbewegung
aationale Beweggründe mit unterliegen, wissen wir nicht; aber
zleichviel auf welchen Motiven fie beruht, sie ist gegen einen alten
Zopf in Gestalt des Fraces, dieser possirlichsten aͤer Herrenmoden.
zerichtet, und wir tragen ihr unsere volle Sympathie entgegen.
Auch im Jahre 1848 war eine Anti⸗-Frackbewegung vorhanden.
Sie ging damals von unten aus und wurde im Jahre 1849 ge—
knickt, wie manches Andere. Heute kommt sie aus den oberen

Dienstesnachrichten.,

Zu Frie densrichtern in Elsaß und Lothringen sind u. A. folgende baye⸗
rische Staatsangehörige ernannt worden Die Landrichter Gustav Adolph
dartmann nach Straßburg nud Emil Pixis nach Muhlhaufeu; der Bezirks⸗
erichtsassefsor Ludwig Stübel nach Weißenburg; der Landgerichtsassessor
Friedrich Simon Rauschkolb nach Zabern; der Polizeianwalt Ludwig Schim—
er nach Ensisheim 3. die Rechtskandidaten Friedrich Alexander Graf nach
Sierck, Eduard August Heinrich Gotthilf Grünewald nach Gorze, Ernst
Bomhard nach Straßburg, Heinrich Kari Friedrich Graefe nach Bischweiler,
deinrich Konrad Lohr nach St. Amarin, Friedrich Weber nach Meherwiese,
Franz Braun nach Metz, Georg, Schaefer nach Tann, Ferdinand Treiber
aach Selz, Mar v. Bincenti nach Geispolsheim, Heinrich Hildebrand nach
daisersberg, Valentin Isemann nach Schirnieck, Max Fries nach Verny, Otto
Janton nach Neubreisach, Eugen Laurent nach Lützelstein und Eugen Michel
nach Rohrbach; der Bezirksgerichtsaccessist Georg Oberle nach Markirch; vie
Berichtsaccesfiften Lorenz Pro nach Gebweiler, Dr. Richard Warmuth nach
Nasmünster, Martin Balduin Sohn nach Sulz, Urban Hagenauer uach
ralkenberg und Edmund Oegg nach Diedenhofen. — ——

FF. X. Demetz, verantworilicher Redackeu.
4 * —ER »6 2*7 — 21 *
I. Pfalzische Industrie- Ausstellung Theater in St. Ingbert
Das Central · Comite der III. Pfälzischen. Indnstrie ˖· Ausftellung macht hicrmit den — ö 3 J
Bewerbtreibenden und Industriellen der Pfalz, sowie den Special⸗Comites die ergebenste — *. —F ugust 5
Anzeige, daß es seine Thätigkeit behufs Durchführung der im Folge der politishen Er⸗ VWittwoch den 19. Januar 25*
eignisse veriagten Ausstellung wieder aufgenommen und definitiv beschlossen hat, dieselbe Der grade Weg der beste
während der Zeit vom 14. Juli bis gegen Ende September naächien Jahres oder
ahier abzuhalten und zwar nicht in den Schullokalitätem, wie früher beabsichtigt war, Die Candidaten- Vahl.
sondern des besseren Effektes wegen und zur Ermöglichung längerer! Dauer derselben 4 Lustspiel in 1 Att von Görner.
der Fruchthalle, deren sümmtliche Räume dem Comite vom Bürgermeisteramte freundlichst OHierauf:
zur Verfügung gestellt wurden. 2 5* zie
Sie Ausstellung steht unter dem Protektorate Sr. Excellenz des k. Regierungs⸗ Kurmär ler und Picarde,
Präsidenten und Staͤtsrathes, Herrn v. Braum. di⸗ — vder krei
Um durch dieselbe ein richtigesund würdiges Bild vom derzeitigen Stande der du nsen ——
vfälzischen Industrie zu erhalten und ihre Forlschritte seit der letzten Aussiellung im Jahre sartdahan ein 1. Alt von
1860 zu ersehen, ist es nöthig und dütfte, im, wohlverstandenen Interesse det pfälzischen Schnei e
Judustrie liegen, daß sie zahlreich und mit tadellos äausgeführten Erzeugnissen beschick —2 Zum. Schlutz:
vird, und daß alle, die Gewerbsindustrie unserer Provinz charakterisirenden Zweige vp)e e. Elsaß. .
reten sind. Das Central-Comite erjucht deßhalbe den pfälzischen Gewerbestand, der Aus- Lebend r Deutsche Provin,. leuchtung
stellunz die volle Beachtung zuzumenden, mit der Herstelung der Ausfielluͤngs ⸗Gegenstände Lebendes Bild mit bengalischer Vele uchtung
zu beginnen und die deßfallfigen Anmeldungen spätesteng bis Ende Jauuacr 1872 in 1Att.
aun die Specialcomites in den Bezirksamts-Hanptorten gelangen zu laffen.Die schon im
Jahre 1870 gemachten Anmeldungeu verlieren ihre, Giltigkeit, sofern sie nicht durch directe
Zuschrift an das Centralcomite erneuert werden.. ——
Die bereits abgesetzten Loose gelten für die Ansstellung im Jahre 1872 und sind
weitere von Herrn Kaufmann Heinr. Weber hier zu beniehen.
.Das modifizirte Ausstellungsprogramm wird demnächst in einigen Blättern der Pfalz
oeroöffentlicht, außerdem den Interessenten durch Vermittlung der Specialcomites zugestellt wer den.
Kaiserslautern, den 22. November 18717 7 edrz
Das Central Comite.
— — — * I
Schone Kiefern⸗ Lerchen und Wi 4864 VDV ———
Pappeln⸗Dielen sind zu haben —3 S andkalender
der Sägmühle von s sind zu haben in der Druck rei dieses
Georg Uhl, Zimmermeißer. lRlaftesn“

wid
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1 *

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*

T — —— — 2 —AäSheeS225
Redaltion, Druck und verlag von F. Xx. Vemez in St. Ingberi. D

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        4*

⸗ —A 2 2 2222 —222 352 *82285 J1 53535228

232853 5SI5s 58 135258 53338333383 733

. * T —8 J — 2* — 2 13 . 3 5 *

2 —A ——— — — S 5— 822 5—2823 — —
— E—5S82 2 2 4 8 3 23222 —E —z —A——— —— 3*
8 228 ——2—5 *8—15223228 253 25 *202 — 2232 —22327* — * 32 —2
8 22330 26 * — — 2732 F 58 — 3 53228255
—A —— E28— z522383—233— — — 58 * *
5 5225 2538 8—— 3353 2532238 —— 3255 * 53333235

3 2 —5 — 2 3 2 3 *
352 8 333 —3 3 —
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3 3 — 33 3335—33285
— S2 8 22 A 23 5* — 223 . 72 72 * —z8885 534. *
*7* 2 J — — — — ——— 55535358533257
—2322 *— *2* — —53225 — 523 52 55 —A c *32 52 —
— —A 33.532387— 2382222 8246 255*
—55*50 22633—5353575 —A — ———

25 — . I —03235 2 — 3222
5— — ——53 5582 ,585 —7 32 5322275* —— 338253
——*23754* — — — — — — 2 —— 22 27* 2 85

2 8 S3: — —— 22 ẽ 5 3 27 F *

385 ——72 5. 52* —3 — —23273—2*57—

s——527 — — 3 3——3 325325
8 — SSEE —— 232 I . 282* 23222353* 12BR2225
255 5251223 23 53753 —23823835235 15* 55—33 372 3255

25 3272 — —F23 *
z3522 5—55328322 3*355 5235833 *23— 588 55333257
* 2 5* 52.5 5082c225 75 —232228 2 84* 52238 E
—A — — E S2*253222 —A
J — —22 5
2335—2335373333263 —5 3 365675
* — 55 — — E b
12688 38335 52333 2583 8258823 — 323388
— ⁊ — 8 * *7 * 28 2— — D —7 —828 52 38 5335*
532 —5 * ——— — —— 5 5—28—2—2 —558282 2534352542 327
28 5*77 * 288622 —2 S — —A— 2 53 7—23E 53 —52
525 35255 —2 5—583S
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* * —
583 *. 57 e52—282
— — ——— 25—2 3222 3 22 * 5 a⸗ —
—— *5352 333386533557 985 335535554à»33355 22 22
— — —A — 25 532 833 5— 222533 222
2—335— 2.25 77 7* — —— ———— — 2 558 353335
522 — ——— A —A——— 2 552335583 — ——
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— 22* * 32 * 2 —8 5 * —— * 32 3 3 8 S*
— WO —A 7 —3323523 5c 838383 —
5325 33 — 75535533535336 —22228 —zEB 3528
— — ——78 5 2828 — 2 38 235 82 5*
—5—2335 558 823 —— 248 3535323335 — — 2* 2872
335535 328833, 8357535 2* 233333333—2738
73823353273 2 —A 55525322 3 538—883 *2
* * * 222 * —E 72 * 2 — 7— — 2 283
—538—538 ———— —— 1335
333 3678 377 3333883 3332 637 333
535 28* 2 5355 — —— — 5 *53 — — 2*3 5
* —* 2 23 22322 32 * 2 7 * 2 * — S S —
52 * — . 7— —335 — — — 2385573
2323* S8 7 — S —— F 2238 —5684
5833 — 838 23. ẽ583268 —— *
2555372335 — —— 2327* 5373335—32——3354535
—855—863 533 —— —— —7 ——— — —— 52A22 —3
55558* 2 7—7*— * *253* 552333—* —335SS 35 8 *352*
58 52 E** 38 * *5222* 535585 — —3*5324 —3253225 8228
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z—555 2 5333—85 8 —3523325383 z3356 3353575
232 *8. — 52 * 2523535 528835* »553—32*
333 235333* 2833* 3823388—3338 585
28 82 258 22 2 523 8 ze ————6 52—3887 * 2
ʒ 2— —A — 2— 3253336 5 28 83 — 538
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22 295 533513535355 — 352232 —28 2325 2z
57* —A 237*—68 6 56* 73 521. 5332 3373
82 733 7753: * — 7 —D 522 3 2 — 7 8 22
S 3783 55333—3338 74 —5533257. 5 2 53—3 *53 55
5 255 *23*3 2 * ꝛ* 5 —— — ———
* s58 85 — 22 2 5580 — 5358555* 8 22 28— *
3 2 —2 — —2* 5 583 355053832,. 3328 2*
— 58872 —22 223 V 8 8 ———
5 5353255322 53. 25 535322 * —252.55 S 2 8* RE50
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5 5 5 —5 535 5 T. 2 ——— 522 * EST 23582*
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52 * 28 2232 * 2525 —— —— —323 —X — — 555 —— 2 535
5 * —— 2 85*83 52268 —ã— — ———
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—A— 5—52—55 55 * 5538 58337— 338
525537 55238358 525 5832533 5333238
—3 35 2 223532 237* —A— 2. 3 ———— —A —
523553* 353—3322324 565 38 53834
—— — 2222 — 525 — * 8BE2* 82 *
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222 * 8 ** 2* — * 2 2— — —— 58 52
3 37 75—33
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J 5523253388323
* * — 2* 2* * * X 28
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*53235 3832333 52233 3c38837 53357 ——
* 2. * r — * 525 — 25*6 37 —2 —3 ———
—A s5383 22 5338 5 2328* 22. 2. 52 2 * 3 *5 7
3*5* —2 X — — 57 * ——— ——— 2 2* *28
——
38328 3235 2552 — 32 —58* 38325328
—3 1*8* A———— 28 —— 232 7 7* —A 3. 253
325 —*—225232385 . 32 55 27853352 233822.* 232325
JJ
— —2 2 *2.2 123 222 2 — 2 3S2 * 2
*—7255 —55253 ——— * —; 523 5535 3 —875 A
7 ? 5— — — —5 * 7 *
3 535*4 33252 268 *5
282 z3335 5283. 733333 6883535
152 24 A —233 —2328 73237322— 3 82
3 ⸗ ⸗ * * * * —— — * 1223 3 —*
35 — — T F —* * S
ee 2*838386
J—— 33833
— 2525 325*3 553333— 22 * . 35
5—33537 —A — 25282 —* 23 7*
F 2*4 25226 233523. 282 9
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*1 — 2.,53 ãñ *—232 *6372.
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— —— *82333 *2 JEX —*2
2*23 —*7 — 2* ———
— — —— 35555366
85* 3285553383
2575 55*8353733
— 55. 3.8 53833 25*53
5 S — — E
— 2525 588 * —53828
38385
F838887 58335
* J32 2.. 2 J— ——— —— 2 28
3
* 73 3.5— 5 25 33
—77337* 73 —
382 523
——— ——— 5235358
———
—2 —— * 2 2 *8* 2
335 8 33323435
37*58 333535 5382
2 77 533*62838
—— 5232282 3
——— 2955355*3323
— — 28 ⸗ —
—63 28 35225
—— 7 S.223 322 2.8 3
—————— 33 372 733533
—*6 5333223335 32
8* 535263
ww * 2 — ——— 77*
5 3535233358*3
— 35335383—73
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3733287
32 2138
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235* 2373 28—*
—838333. 3 —338
3
—288— —538
4338.533332325253
38 —337353835333*
35* 553 3
82833
533523325 332—
73—3333283533 — 227.
8333 35s3253385
8232 333*5*
— — 52*
—e— —— 53533 33 22855
z *32333333— *2*5
3525 *5* — 138757
3
28* 5 325 2 —22832832*
l * 5 3 8 —— A——
2537335 5225823 7——5
2
* 3 3532 8
225 53853 28 35
—

85 —A —*58
— — —— B2.2. 523*5 538— 2*
25 5355 533555 323 7533833375 75*
2333 28383 33 3533385 —
———— *5z28 5 3 323 2 558 23325 7
.TS3 256 A 3523 2* 2583 5 ——— *
583 3* S 7 —— 3 A— —
7883 53* — — ——
— 35 he, *3735 ———
— —— 73 5357 5
7 * 7 * J 3J .3
5* 828 5235375
237 —— 3 8
82 —5 2 * 3— 2. 2 —
37 2c6 2. 5 —8 2 2285 5 2 * —RX
* —A — 4253587
— * — 533*35 28
— 8
5 ———— F 583 * —225* 8 RNAe8. 5 22
332
8 83 3 —
—2387 5 722. 2 *
3 3 5358 — 86 J—— 28
3 33 2 8
— * 2 *2 2 —
—88 7
— * —8 2. 3 5. 32
— 5— — 42 228 — 527 3 88 *
22*875* 5ñ38*8 5 — 292*
7322—5 5 * 8
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345 —238738
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238 533
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27232 25333 2*
5 * — 23
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* 3 Si 3
2B35* 555 8* * —
532223 28 75 ————— —2*
⸗ 23 z3—— 2. 52232 22 ẽ8 8
7333833 — 2*— —— 325 —3 —
—— 332833 — 3337 —A——
—— 87 *5* 5533 J——— 355 ———
5*2328 — — *8 38 —5 —5 *3
. S 222 5 8 —— 2 2 3—*
* R85 *8 3* 3*836 —353 3358
22 —— 322 82. 5 —,
*228 *8* 3* 222 28* — 5 —* . 23* 8*
* * * —— — * 8 * 5
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D7. * — 53 70 * 3 2* *
5* 83 —* 2235 *386 7 R; 23— S—
———— 555 3288* *2 33 — A 25* ẽ—
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—5*8* * J — * * 24* — —
— 5——88 *83 ———— z5 ——XX
— — —75 * —8388 53 E.
—— 55 335553
*22* —2 —A— — 5253 * — 2 J X *8*
—A 222* —— * — — ——
828 *— 555355 5*
258 3 * 3z3555
2i8 52 ——. *ã3 7
—— — — B
55* 5*
33
2 5*

—
        <pb n="21" />
        St. Ingberlker AAnzeiger.

— —

Der St. Inaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntag
E Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. od⸗
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 83 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Kaum berechnet.
A6.

Donnerstag, den 11. Januar ——

Deutsches Reich. J

München, 7. Jan. Bei der bevorslehenden Neuregulirung
der Geldbezuge in der bayerischen Armee sollen die Feldwebel und
die in deren Charge stehenden Unterofsiciere der sbrigen Wafen ·
gattungen in Zukunfk eine tügliche Löhnung von 54 Kreuzern er⸗
halten (bisher betrug diefe 40 Kreuzer); —XV
die Erlaubniß, außer der Kaserne zu wohnen; auch dürfen säämmt⸗
liche Inhaber dieses Grades ohne Zahlbestimmung heirathen.
Tuͤrch diefe Maßregel soll zweierlei erreicht werden: einmal gewinnt
die Verwaltung vieie und theilweise große Räumlichkeiten zur
Unterbringung von Mannschaft, dann hofft man dadurch, daß den
lnterofficieren das Heirathen erlrichtert und sonstiger Vortheil ge⸗
hoten wird, wodurch sie sich eine Familie gründen köunen, dem
— können und diese
dauernder dem Waffenstande zu erhalten.

München, 8. Jan. Der vielbesptrochene Kanzelartikel
(G 130 a) ist nunmehr bereits zum ersten Male angetufen worden

Rund zwar bei der wegen eines auch von einem Geistlichen unter⸗
zeichneten Aufrufs an die katholischen Männer der Pfarrei Am—
berg, „eine Beschwerde an das k. Staatsministerium wegen der
bon der Regierung der Oberpfalz bei der Beerdigung des Melbers
Zunner getroffenen Anordnungen betreffend.“ erfolgten Confiskation
des „Amberger Volksblaties“.

Auf eine bezügliche Anfrage der k. Regierung der Pfalzhat
fich.. wie man' vernimmt, der Verwaltungsrath der Pfälzischen
Bahnen bereit erklärt, den Bau und Vetrieb— einer Bahn von
Zweibrücken über Hornbach nach Bitsch bis zur Landesgrenze, gegen
eine staatliche Zinsgarantie von 41/2 Procent und · Sicherung des
Weiterbaues jenseits der Grenze zu übernehmen. (Pf. Ztg.)

München, 8. Jan. Der akademische Senat hat — wie
die „A. Postz.“ vernimmt — den Stadtpfarrer von St. Ludwig
unter Andcohung der Einziehung der Jahresbeiträge aufgeferdert,
die St. Ludwigaͤpfarrlirche, welche zugleich Universitätskirche ist,
dem exkommunizirten Offiziator der Universität, Prof. Meßmer,
für die Abhaltung des alademischen Gottesdienstes einzuräumen;
für den Fall der voraussichtlichen Weigerung des Pfarrers, wolle
man gegen ihn im Prozeßwege vorgehen.

Muünchen, 9. Jan. Die Vorbereitungen und baulichen
Nenderungen zur Herstellung der neuen Reichsmünze sind in der
t pPrageanstalt demnächst beendet, und wird die Prägung selbst
um 28 oder 26. d. Mis. begonnen werden; es sollen monatlich
200.000 theils 10- theils 20.Markstücke fertiggestellt werden; ein
Borcath von 10,000 Pfund · Gold ist vorhanden. — Die Präg⸗
ung der ersten Abtheilung der auf den Friedensschluß vom 10.
Mai 1871 zu Frankfurt bezüglichen bayerischen Friedensthaler ist
mit dem Heutigen beender; es wurden um 30,000 Gulden gegen
17,300 Stück dieser Erinnerungsmünzen geschlagen. Sollte diese
Anzahl dem Bedarfe nicht entsprechen. dann wird eine weitert
Praͤqung vorgenommen.

Die Anwesenheit des Cardinals Hehenlohe in Deutschland
wird in Verbindung gebracht mit dem Wunsche der kais. Regier⸗
ung, daß die katholische Kirche in Deutschland einen Primas er⸗
halie, wie in Ungarn. Dazu bemerklt Sigls „Vaterland“ wüthend:
Sonst haben die Berliner wirklich keine Schmerzen? Das tatho⸗
üsche Deutschland hat in der Person des Eribischofs von Salzburg
feinen Primas, das preußische aber braucht füt die paar Jahre,
die es etwa besteht (9), sich nicht um einen eigenen Primas zu
bemühen. Und gar erst um einen eigenen Hohenlohe!l Wir haben
an den polit scheu Hohenlohes schon genug und brauchen nicht auch
noch einen Kirchen Hohenlohe.“

Karlsruhe, 8. Jan. Eine landesherrliche Verordnung
verfügt eine namhaste Verminderung in der Justiz und Verwal⸗
tungsorganisation. Es werden 4 Kreisgerichte, 13 Amtsgerichte
und 7 Bezirksämter aufgehoben.

Berlin, 8. Jan. Marquis de- Gontaut⸗Biron hat heute
Nachmittag dem Kaiser seine Kreditive als französischer Botschafter
uberreichl. Graf Arnim wird morgen in Versailles dieselbe For⸗

malität erfüllen — damit wäre dann die Wiederherrstellung der
regelmäßigen dipliomatischen Bezichungen zwischen Frankreich und
Deutschland vollend te Thatsache,

Die „D. A. Z.“ entwickelt in mehreren Artikeln einen, schon
rüher in einer von dem preuß. Geh. Regierungsrathe Reichenau
berfaßten Brochüre angeregten Gedanken, nämlich den der Erricht⸗
ung eines Institutes von Zweijährig-Freiwilligen. Es sollen
Fortbildungsschulen errichtet werden, die bestimmt find, die Zeit
—0
n das Heer, während welcher vielfach die in der Schule gelegten
dLeime verloren gehen, auszufüllen, so daß die jungen Leute nicht
zlos mit nothdürftiger Kenntniß des Lesens und Schreibens, son⸗
dern mit einer wicklichen, gründlichen Schulbildung in der Armee
aufgenommen würden. In diesem Fortbildungsunterricht würde
hesenders auch der militärische Turnunterricht kultivirt, und in den
Landgemeinden könnte derselbe, der ländlichen Arbeiten wegen auf
die Wintermonate beschränkt werden. — Denjenigen jungen Leuten
nun, welche nachzuweisen vermögen, daß sie 5 bis 6 Jahre lang
»inen solchen Fortbildungsunterricht mit gutem Erfolge besucht haben,
'osl wie die „D. Allg. Z.“ vorschlägt, eine Erleichterung ihrer
Militärpflicht in der Weise gewähret werden, daß ihre Dienstzeit
bon 3 auf 2 Jahre herabgesetzt würde. Auf diese Weise würden
wei eminente, Ppraktische Erfolge erzielt werden; einerseits wuͤrde
der Landesbertheidigung eine größere Masse von berechtigten, brauch⸗
haren Elementen zugeführt werden, anderseits würde diese Prämis
rung des Strebens nach Fortbildung durch Erleichterung der
Miluärdienstpflicht ein gewaltiges Mittel zut Hebung der Volks-
bildung im Allgemeinen sen.

— —— Belgien.

Namur, 6. Jan. Der Strike von Vezin scheint sich auf
die angrenzende Provinz Lüttich auszudehnen. Die Behörden sind
in Thätigkeit, um dies zzu verhindern. —

Holland.

Haag, 4. Jan. Die Abschaffung der niederländischen Ge—
sandschaft am päpstlichen Hofe ist nunmehr in so fern zur Thar—⸗
jache geworden, als der König die von beiden Kammern ange—
nommenen Budgetgesetze unterzeichnet und somit auch die Abschaffung
der Gesandtschaft im Budget der auswärtigen Angelegenheiten
—XX
sehr ergrimmt darüker (K. Z.)
Bermimichtes.

fAus ElsaßLothringen. Mit Freuden ist die Ta⸗
rifermäßigung für die Eisenbahnen begrüßt worden; denn die
rüheren Sätze waren so hoch, daß sich die Bewohner nur in den
illernothwendigsten Fällen zur Benutzung? der Eisenbahnfahrten
entschlossen. Für die Errichtung neuer Haltestellen an kleineren
Drien ist man auch sehr dankbar; unur noch zwei Einrichtungen
liegen sehr im Argen, nämlich der Güteriransport und der so be⸗
liebte Omnibusverkehr. — Nach dem französischen Lehrplan war
der Gesang in den Volksschulen nicht eingeführt. Allgemein freut
man sich nun, wenn aus den Schulräumen der Kindergesang schallt
und man kann oft in den verschiedenen Orten Personen in großer
Anzahl um das Schullokal versammelt sehen, um dem Gesange
uzuͤhören. Im Schulwesen ist überhaupt schon: sehr -Vieles ge⸗
schehen, was von allen Verständigen dankbar anerkannt wird; nur
herrscht noch allzugroßer Lehrmangel und fehlt es an geeigneten
Schulräumlichkeiten. Viele Lehrer, hauptsächlich amOberrhein,
sind nach Frankreich ausgewaidert. 3
Colmar, 3. Jen. Auf-den 3D. Dez. hatte die nosh
junge deutsche Casino-Gesellfchaft „Einttacht“ zü Colmar im licht⸗
trahlenden Saale des Cafe Taron einen Ball peranstaltet, zu wel-
hem verschiedene augesehene Colmarir, Faim lien eingeladen waren
und auch erschiener. Es ist dies in so weit von socialer Bedeut⸗
ung, als dies nach dem Kriege hier das erste öffentliche Vergnügen
ist, in welchem sich das Urdeutsche Element mit dem wiedervereinigten
beinahe französirten Bruderstamme berührte. Die jungen Elsaässer—
innen in eledänten Toiletten verrieihen durch ihre sprudelnde Boe—
        <pb n="22" />
        redsamkeit und Heiterkeit die Empfindung eines lang entbehrten
derartigen Vergnügens und dasselbe verlief denn auch bis zum
hohen Morgen in schönster Harmonie. Der Ball hatte in weiten
Nreisen Interesse erregt und hofft man mit Zuversicht, daß das
deutsche Wesen sich hier hald Bahn brechen und die bis jetzt ver⸗
schlossen gewesenen geiellschaftlichen Zirkel der Städte sich den
unsrigen öffnen werden. Eine telegraphische Begrüßung eines
Vereins aus der fernen Ostmark an unsere „Eintracht“ muntert
uns zu fernerem Streben zur Verschmelzug der verschiedenen Eleinente
im neuen Neichslande auf.

F Die Londoner geographische Gesellschaft beabsich igt, eine
Erxpedition zur Aufsuchung des Dr. Lipingstone noch Ostafrika

nuszusenden. Zu diesem Zwecke hat sie in den Blättern ein
Aufruf erlassen.
Volkswirthschaft Handel und Verkehr.

Bezüglich der Lösung don Aufgabescheinen, bestimmt das neue
Postreglement: 8 17. Für Fahrpostsendungen ohne Werthangabe
vird ein Aufgabeschein nicht mehr ausgefertigit. (Werden solche
Sendungen rekommandirt, so ist daäfür eine Recommandationsge⸗
»ühr von 7 kr. zu bezahlen) 8 28. Für jede Fahrpostsendung
mit einer Werthangabe ist ein unentgeldlicher Aufgabeschein aus⸗
zufertigen und dem Absender bei der Aufgabe einzuhändigen.
. X. Demetz, verantwortlicher Nedacteur.
Vortheilhaftoste, leichtesto und solidesto Anschaffung *
Vrämien⸗Anleihe-Obligationen (Koose)
gegen monatliche Ratenzahlungen.

Das neue Prämien-Anleihegesetz verbietet jede weitere derarsige Emmission im Inlande, ebenso die Einführung neuer aus
ländischer Loose. Es ist außer allem Zweifel, daß dadurch alle bis jetzt im Umlaufe befindlichen Prämien-Loose im Laufe der Zeit
ihren Courswerth erhöhen müssen; so notiren wir heute schon:

WBadische 35 Gulden⸗Loose .. . 70. —
Broßh. Hefsische 50 — * * — 19 —

Ausbach Gunzenhauser 7 3 * 22.
kurhessi schhe A40 Thaler W .. .. Thlre. 70. — u. s. f.

Dicse Umstände veranlassen uns, eine größere Anzahl solcher im Cours verhältnißmäßig noch zurückgebliebener Loose anzukaufen
und, um den Ankauf einzelner Stücke J-de rmann zu ermsgzlichen dieselben gegen e ern in kleinen monatlichen
Naten derart abzulassen, daß die eventuellen Gewinne mit dem Erlag der ersten Nate schon, Eigenthum
des Käufers sind.

Bei Aulkauf yon 4

Braunschweiger0 Thaler⸗Loos jährlich 4 Ziehnungen
Finuländer 10 7 5
Meininger T Gulden, „— —
Pappenheimer — ——
1 Mailänder 10 *53 4
zahlt man für alle 5 Loose zusammen mongilich Z Thaler und spielt auf
Bei Ankauf von J Oldenburger 80/0 40 Thaler⸗Loos jährlich *
Finnländer 10 22 w 2 2
Meininger 7 Gulden . t
Pappenheimer 7 , —æ „2
Mailänder 10 Franeßs4 4 F
zahlt man für alle 8 Loose zusammen 5 Gulden monatlich und spielt aus 100 Loose in 26 Ziehungen gratis mit. Bei zinstragen-
den Effekten bleiben die Coupons zu Gunsten des Käufers an den Loosen. Nach Bezahlung der vbestimmten Mon atsraten werden
die Original-Loose ausgefolgt.

Diese Art Anschaffung von Loosen ist ein einfacher Kauf ohne jedes Risico, keinesfalls ein Spiel, da ein Verlust ausgeschl ossen
ist. Auch in national⸗vkonomischer Beziehung ist dermalen die Anschaffung von Loosen zu empfehlen, weil sie ein Capital repr äsen⸗
iirrn, weiches mit jedem Jahr wächst, überdies auch dem weniger Bemittelten die Hoffnurg gibt, ein gigßeres Vermögen zuer—
werben, ihn jedenfalls zum Sparen an ifert.

Frankfurt,a. M., 1872. —
Agent
Iritz Vanzerbieter.

IXX —
Kanitz &amp; Comp.
Götheplatzß.

Frucht⸗ Brod⸗ Fleisch rꝛe. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 11. Jan.

Weizen 7 fl. 49 tr.. Korn 5 fl. 37 kr
Gerste Zreihige. 5 fl. 13 kr., Gerste vier⸗
reihige, 8 fl. 59 kr. Spelz 5 fl. 11 kr.
Spelzkern — fl. — tir. Dinkel — fl.
—r. Myschfrucht — il. — kr. Hafer
3fl. 54 tr. Kartoffetn Ufl. 40 kr. Heu
2 fl. — kr. Stroh 1fl. 25 kr. per
Zentner. Weißbrod 112 Kilogr. 20 kr.
Kornbrod 8 Kilogr. 26 kr. ditio 2 Kilogr.
18 kr. ditto 1Kilogr. O9ekr. Gemischtbrods
Kil. 34kr. 1Paar Weck 7 Loth 2kr. Rind⸗
fleisch 1. Qual. 20 kr. 2. Qual. 18 kr.
dalbfleisch 16 kr. Hammelfleisch 18 tr.
S„chweinefleisch 20 kr. per Pfund. Butter 32
krt. per Pfuud.

sik-Verein.
)tarrensitzung
Montag 15.
Januar 1872
Ahends 1428
Uhr im Ver⸗
einslocale.
Jeder Theil⸗
r. hmende muß
mit einem
Narrenab⸗
zeichen versehen sein. Nur Mitglieder und
Fremde haben Zutritt.
St. JIugbert den 10. Jan. 1872.
Der urnäcrrische Prässident.

Das Neue Blatt 1872
kostet pro Quartal pränumerando
— ———
gleich ca. 54 Kr. Südd. Währg. boder 90
Nkr. Oesterr. Währg. oder 2 Francs.
Dafür erhalten alle Abonnenten neben dem
reich illustrirten Blatte selbst, das textlich
komane und Novellen von den hervorra—
gendsten Schriftstellern brinet, zur Belehrung
aber stehende Rubriken eröffnet hat wie:
doratlicher Sprechsaal, und Für
Haus und Hord.

Alle Monaäte
Neuesto Moden, eine Moden-

zoitung für Damen
und

—
Zu jedem Quartal wird ein solcher Stahl⸗
tich verabfolgt.
Probhe-Nummeérn sind von allen
Buchhandlungen und Verkaufsstellen zr An—
sicht zu erhalten, woselbst auch Abonnements
anzubringen sind. — Auch alie Postanstalten
nehmen Bestellungen auf das Neue Blatt an.

— —
Theater in St. Ingbert.
Im Saale des Herrn Oberhauser.
Direction von August Schroth.

Freitag den 12. Januar 1872
Ein Mirqen aus Tausend
und cine Nacht,
oder:

Der verwunschene Prinz.
Schwank in 3 Abiheilunrgen von J. v. Ploetz.

Fruchtpreise der Stadt
Kaiserslautern vom 9. Januar.
Weizen 7 fl. 55 kr. Korn 5 fi. 27 kr
Spelzkern 7 fl. ZUkr. Spelz 5 fl. 21 kr
Gerste 4 fI. 49 kr. Hafer 8 fl. 534 kr.
Erbsen 5 fl. 24tr. Linsen 5 fl. 128tr.
per Zentner.

Brodpreise: 6 Pfd. Kornbrod 26 kr.
3 Pfd. Gemischtbrod 15 kr. und 2 Pfd.
Weißbrod 15 kr.

Wandkalender
sind zu haben in der Druckeren dieses
Blattes.

— —
.edaktion, Drudt und Verlag von d. x. Vemez in St. Ingbert.
        <pb n="23" />
        a 4
oꝝ
58 325235 *8
FJF 2388 38585388
S 55*8 —s533383558
— 58 — 3335335355 422223
*8 s 825 —— 7558 35 382 28
— — — 2 —2 —— 3328
2 55*7 . — —— —*— S 83353385 ei
2 7 — 7 355 — 2* 8 S5 753 Ez—5 — ———
—2 5238 253633552 538*85 —A 32 322333353537*
—58 —Aä— * 5372 58 —E 52z232533685 58
— 22 52 2 557 B35 2* — —— —32
28 — —A —e — 728 — 5,55* 2353 536 — 2338
28 5353558 —— — 5885555 2528 * 2535 — 3333
133 — 255 5553 S 2555 5 22 5363388* — 53 —
22 55 255 A — 27 25* 2 ———— 5 — — — 335
A— s28 — — 22728 558 3 —— —
8 —S 5 F — — 5 z — 525 8 2353 285
— — S28 758 5355 533338 222 3
—252275 555 53 — — — 5355 2553 53333327 555357
* — 5—55—5 JIA 55333 —E ẽ — 533585533
—— 52232 2 — 5557 — 5 —— 3
3 —— —55 — 3535335777
— — — * * 2* 68 ** —5 —M 73525327378
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— — * 2 3 2* a
2238863 .5 S A 2388 3
* 72* 22* 13*5323 — ——— —

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5386
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8 z8 F 2 8 m
22 — 5.22 255
5 —A—— 3 33338 73.5328
—— 83*2 2*21 22237 — — — 2.22
52533 — 43555325 225*3 — —
3. — A —— — —
5— —A S32225 7 —25 35533585
— 2 —A — —A — s3 . 253
7225222 —
— &amp; * 3z837 23335335838 3 —2 38 3
* 5* * — — — 2
382 22* 232738 27 85335—x35375
— 2 * 3 —A —25528 25 — 322
—73 383 335373235538
T6433533 328 2.83 3* 83233333353
2 ES⸗ 2 3. 282 27 2 2 * 8B—2323
——3 53 — 2 * —
2 333. 522 5328. 38233583525*
1355 35938 21*323 8 A
— — 5558233 — —5. 5 3 3580* 323. * 8* 553
*7532* —535283 3 2322 —1338
82 * 2GSES 3 *52— 58552373
——— — 3 5 22538 3* 73 22.* 28 7 22 2
25833 52588 2227 2. 2.3 25 4
—— Z2 2. 3 233 — 23: * —522
2. S. M22 — 2— — 3 2 * * 5*2 2
3 5353 5553 J 222 322 3 * 522325888
53332828 5355 335*28537* 237338
7 EA 35*8* —532. 5* —
S 8 —2— 28 — — 2 — — 22 — 3222 3
——— * —252 8*7 * 32, *8 5 * 23 25*5272
72 25533 7 cE7 2 2.53 * 8 8277 3 * *z
7 2 5 552.333 — — ——253 52233
3 2523 28 33833 15253 3573327
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—*8825 38— 93* 3 J 53 3 S8336 *8*
2222 2 233 31235 32253 8 — ———
25 835878385 VBs33523 2. —— — — —J
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        Hl. Ingberler Anzeiger.

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der St. Fngberter Anzeiger (und das mit dem Haupiblatte verbundene unterhaltungsblatt, mit der Dienskags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntagk

Rimmer) erlcheint wöchentlich vi ern al: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntaq. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krze. odꝛ
WVUV 12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrijt oder deren Raum berechnet.

M7T... Samstag, den 18. Januar — 4113872
CEhronik der Ereignisse des Jahres 1871.

7. Januar. Die Beschießung im Süden, Osten und Norden von Paris
wird lebhaft fortgesetzt. Fort Issy und die nebenliegenden Batterien, sowie
Fort Vanvres schweigen zeitweise. — Die Armee erreicht bei Verfolgung der
corps des Generals Chanzy Nogent-Rotrou, Sarge, Savigny und La Cchartre.
Die Batterien Föhrenbach und Mohl eröffnen das Feuer gegen Fort
ßerche (Belfort). — Die Korvette Augusta nimmt vor Vordeaux 3 mit
kriegscontrebande beladene feindliche Schife.— J

8. Januar. In der Nacht zum 8. wird Danjoutin, südlich Belfort
zestürmt — Bei Montbard ein Angriff Garibaldianer siegreich abgewiesen.
Bei lebhaft fortgesetztem Feuer der Belagerungsartillerie vor Paris gerathen
die Kasernen des Foris Montrouge in Brand, welcher bis 9 Uhr Morgens dauert.
Die Bewohner der durch die Granaten gefährdeten südl. Theile von Paris be⸗
sinnen ihre Wohnungen zu räumen — Die aus Vendome entsandten Colonnen
etzen ohne erhebliche Gefechte den Marsch über St. Calais fort. — Prinz Fried⸗
rich Carl verlegt sein Hauptquartier von Vendome nach St. Calais.
Oeutsches eich. 34

München, 9. Jan. In der, heutigen Sitzung des. II
Finanz⸗) Ausschusses erstattete der Herr Referent Bericht üser die
achweife zu den Ausgaben das Ministeriums des Außern und der
Zzustiz; es wird Zustimmung beantragt; bezüglich des letzteren
Ttats wird hervorgehoben, daß durch Offerlassen, beziehungsweise
Fingehenlassen mehrerer Stellen im Justizdienste uüber 50,000 fl.
rspari wurden, und daß aus genannten Ursachen die Ersparnisse
ioch um 20 25,000 fl. sieigen würden. (Wie uns von anderer
Seite berichtet wird, soll auch in dieser Sitzung bemerkt worden
ein, daß man beabsichtige, eines der acht Appellationsgerichte ein⸗
jehen zu lassen; welchem Gerichte dieses Schichsal bevorstehe, sei
acch nicht bekannt.) Fr. Kur. 32

München. Eine allerhöchste Vorschrift vom 31. v. M.
zerfügt, daß die Festungshaft, die auf Grund der vom 1. Jan.
geltenden Strafgefetzgebung (gegen Geistliche) von den bürgerlichen
Strafgerichten eikannt werd, in der Festnng Rosenberg zu ver—
züßen ist. —

Aus dem Els aß, 7. Jan. Der Aufschwung der Geschäfte,
aicht nur in Mühlhausen sondern auch im UÜnterelsaß übertrifft alle
Frwartungen. Die in Straßburg so zahlreichen kleinen Gewerbe
ind rasch aufgeblüht und es sind uns manche Häuser bekannt,
die in den letzten drei Monaten des verflossenen Jahres mehr
Geschäfte machten, als sonst in einem ganzen Jahr. Daß unter
soslchen Verhältnissen die Stimmung sich rasch erhebt, dürfte Nie⸗
sranden wundern. Jinmerhin wolleun wir nicht verkennen, daß die
Militärfrage einen schwarzen Punkt aber auch den einzigen am
ceichsländischen Horizont bildet.

Straßbuͤrg, LO. Jan.; Der Besuch dar höheren Lehr⸗
instalten des Reichslandes ist, wie die „Straßb. Zig.“ mittheilt,
in forwährendem Steigen begriffen. U. a. zählt das hiesige flai⸗
jerkche Lyceum, welches am 10. October sein nenes Schuliahr
nit 170 Schülern begann, mun deren 800. Im Colmar tzat sich
zie Schülerzahl des Gymnasiums seit Beginn des Schuljahres
ast verdoppell. Anderweitigen Bemerkungen gegenüber mag dabei
nusdrücklich herborgeboben werden, daß der Zuwachs fast ohne Aus⸗
nahme nur von elsässisch TJothringischen Fantilien kommtnn

Frankreich.

Die französischen Deputirteni Schoelcher, Louis Blauc, Scheurer—
destner, Tolain, Ordingaire und 24 Genossen haben folgenden
Antrag der Natioralversammlung vorgelegt: „Die Todesstrafe ist
zanz und vollständig aufgehoben.“

Türkei.

Konstantinopel, 9. Jan. Laut einer Anzeige aus
dondon schickte die „Internationale? eine Masse Agenten in den
Orieut. Es sind eigene Commissäre bestellt, die Agenten zu
überwachen.
Amerika.

Rew-York, 10. Jan. Nachrichten aus New⸗Orleans zu⸗
olge kam es im Schooße der Legislatur von, Louisiana anläßlich
oitischer Meinungsverschiedenheiten zu einer Schlägerei, bei wel⸗
der ein Mitglied der Legislatur getödtet wurde. Um etwaigen

Anruhen vorzubeugen, wurde die Garnison von New Orleans durch
in von auswärts herbeigezogenes Regiment verstärkt.
Vermischte s s.

fHomburg. Am dergangenen Montag stieß der um 1
Ahr 20 Min, nach Vrittelberbach abgehende Personenzug auf einen
angen Kohlenzug und trieb diefen noch zwei Wagenlängen fort.
Außet daß einem Schaffner eine Hand zerquetscht wurde, ist kein
veiterer Unfall zu beklagen. ——

PFranienthäl, 8. Jan. In“einem hiesigen Metzger⸗
laden verlaugte dieser Tage eine Frau vom Lande um 4 kr. Wurst.
Auf die Bemerkung des HPtetzgers, daß sie 100 Gramm bekomme,
erwiderte die erstaunte Bäuerin: „Ei Du lieber Gott, so viel bringe
ich ja nicht in meinen Korb'“;—

München, 10. Jan. Der Magistrat der Stadt München
zat folgende Bekanntmachung erlassen“ An hiesigen Volksschulen
ind noch 6 Lehrerstellen (5 katholische, Jprotestantische) zu besetzen,
owie die Oberlehrerfunktionen für sämmtliche 3 Schulen zu ver⸗
eihen. Der Gehalt eines wirtlichen Lehrers deträgt nach dem mit
»emn 1. Januar i. J. in Kraft getretenen neuen Schulstatut jähr⸗
lich 800 fl. und steigt in Quinquenien von je 100 IJ. bis 1200
I. Bei Berufung“auswärtiger Lehrkräfte kommen die ersten 8 Jahre
nach det Anftellüngsprüfung nicht in Betracht, alle weiteren Dienst-
— E—
Juͤ besonderen Fällen kann durch Beschluß beider Gemeindekollegien
in größeres Maß auswärtiger Dienstjahre angerechnet werden.
der Funklionsbezug eines Oberlehrers über den normalmäßigen
Hehalt beträgt 300 fl. Die Oberlehrerfunktion selbst ist eine
viderrufliche. Bewerber aus den Staaten des Deutschen Reiches
saben ihre an den Magistrat der Stadt München zä stisirenden
ind mit den erforderlichen Zeugnissen — besonders über die Se⸗
ninaraustritts· und Anstellungsprüfung, sowie über praktische
Wirksammkeit — belegten Gesuche bis zum 10. Febr. l. Irs. bei
der Schulkommission keinzureichen und sich nebst Angabe ihrer
onfession insbesondere auch darüber bestimmt auszusprechen, ob sie
um die Funktion eines Oberlehrets konkurrire.

— Durch Reichsgesetz vom 26. Novb. 1871, publizitk am
28. Dez,, sind diejenigen Geswisch te, welche nebst der Zahl nicht
auch die Bezeichnung der Einheit, also Ztr.: Kil.: Pfd. oder Gr.
ragen, vom öffentluͤhen Verkehr dusgeschossen. Demgemäß könmen
nach Beschluß der tgl. Normal-Eichungskommission von jetzt an nur
diejenigen in der Pfalz frühet eingeführten konischen Gewichte zur
Verifitation zugelassen werden, welche eine der obigen Bezeichnung
ntweder aufgegossen oder eingravirf tragen. (Land. Anz.)

(Grukalität.) Der „Volksbote“ szalva veuia, schreibt

iber den Tod des bayerjschen Gesandten a. Dönniges. — , Mit
zem bayetischen Gesandten v. Dönniges, der mit: dem EKhrenter
zach Roͤm gezogen ist, ist ein Mensch gestorben. den der Abgeord⸗
jete Westermayer seiner Zeit als Dmon“ bezeichnet. hat. Dön⸗
nigens war seines Zeichens ein höherer Schulmeister, als welchen
hu der damalige Kronprinz Max in Berlin kennen lernie und in
eine Privatdienste nahm. Die Berufung der sogenannten „Norde
ichter“ an die Münchener Universfität und damit die Gründung
riner preußischen Parter in Bayern sammt ihren Folgen, worunter
. B. der Untergang des alten Bayern, war der Haupisache nach
ein Werk, wenn auch Hrn. v. Tann wacker dabei mitgeholfen hat.
Daß Dönniges ein Haupifreimaurex war, brauchen wir: micht zu
agen. Da wir an eine göttliche Gerechtigkeiß glauben nnd da
„nichts Unreines“, nämlich kein Freimaurer zu. dgl. in den Him—
nel eingehen kann, so sind wir der Meinung, daß den Heren v.
Donniges zweifelsohne der Teufel geholt haben wird. , Wir sind
zuch hierin mit dem Teufel einverstanden und wüuschten nur, daß
ex fleißiger an der Arbeit wäre. Es bleiben immerhin noch genug
ibrig, sagt der König von Preußen, zum holen nämlich !“ — Ein
Deide jagte vor zweitausend Jahren: Ueber Zeinqn, Todten sprich
nichts, wenn nicht Gutes und diese⸗ Pack neant sich christlich.
— Pfui!

59
        <pb n="26" />
        f In Heidelberg verbrannte ein Student in seinem
Bette. Er war betrunken heimgekehrt, hatte das Licht brennen;
afsen und so das Bett angesteckt.

x Wie das Frkftr. Journ. aus Mainz hört, ist für die bei
Frankfurt projectirt gewesene StaatsPulverfabrit nunmehr die
Begend zwischen Höchst und Okriftel in Aussicht geflellt.

F In der Nähe von Pfeffenhausen ereignete sich vor einigen
Tagen in einem Dorfwirthshause ein ebenso bedauerlicher als fel⸗
sener Unglücksfall. Man wollte dortselbst nämlich ein schweres
Schwein schlachten und füllte zum Brühen desselben eine große
Wanne mit siedendem Wasser. Eben sollte das Thier gesiochen
werden, als es sich plötzlich mit äußerster Kraftanstrengung frei
nachte, entsprang, und unglücklicher Weise den handreichenden
Kuecht über den Haufen warf, und zwar so, daß er in die mit
siedendem Wasser gefüllte Wanne stürzte. Obwohl der Unglück
liche sofort herausgehoben wurde, war er doch an Füßen und
Rücken deraxt verbrannt, daß an seinem Auflommen gezweifelt wird.
t Die am 29, Januar dss. Jahres beginnende erste deutsche
Schwurgerichtssitzung in Straßburg wird von dem Appellations⸗
gerichtsrath Herrn Duy in Colmar präsidirt.

Auf dem Wege von Metz nach Bettlainville wurde ein
Reisender von vier Räubern überfallen, schwer verwundet und aus
seinem Wagen 400 Fres. in Gold entwendet. Nur dem Gehenl
seines treuen Hundes hatte es der dem Erfrierungstode nahe Ver⸗
wundete zu verdanken daß er von Bewohnern des nächsten Dorfes
geholt wurde.

f An der Straße von Chateau⸗Salins hat man' die
Ueberreste eines von Wölfen zerrissenen Leichnams gefunden.

Das Jesuitenblati , Germania“ in Berlin ist mit ihrem
—
nennt dessen neuliche Thronrede „ein Werk des getauften Juden
Unger.“ Nun ist aber diese Rede als die befriedigendste seit Jahren
don all' den vielen, sich so schroff gegenüber siehenden Parteeien in

Oesterreich anerkannt. Der edle Römling wird allerdings keine
Thronrede für gut finden, die nicht von seinem General in Rom
dictirt ist.

rIn Obersteierm ark treibt sich ein Zopfabschneider

herum, welcher den Bauerdirnen ihre Zöpfe unter dem Vorwande
ablodt, die wunderthätige Muttergottes einer Wallfahrtskirche brauche
eine neue Perrücke und der Fürstbischof Zwerger habe ihn ausge⸗
sandt, um Haare dazu zu sammeln.

fIn Rom hat ein ade liger Franzose, großer Anhänger des
Papftes, der in Frankreich bereits, und zwar auf dem Cibilwege
verheirathet ist, zwei Kinder besitzt, sich eine zweite Frau aus dem
cömischen Adel genommen. Die päpstlichen Theologen haben die
ifie Cibile) Ehe ais Konkubinat ertiden ein hober patnchee!
Würdenträger hat. die durch die Curie gestiftete zweite Ehe in
seiner Hauskapelle eingesegnet. (Wenn's nur in den Kram paßt.)

f In einer kleinen Stadt Englands verklagte kürzlich ein
Dienstmädchen ihre früherr Herrschaft, weil ihr folgendes, nach
hrer Ansicht schadenbringende Dienstzeugniß ausgestellt war: „Be
sitzerin dieses Dienstbuches war in meinem Hause ein Jahr —
veniger elf Monate. Während dieser Zeit war sie sehr fleißig —
un der Hausthür. Bescheiden — im Arbeiten. Aufmerksam —
gegen sich selbst. Stets bei der Hand — mit Ausreden. Freund
ich — gegen die Männer. Treu — allen ihren Liebhabern und
ehrlich — wenn Alles verschlossen war.

f Ein Telegramm auf Ispahan meldet, daß die Hungers⸗
notih in Persien schlimmer denn je ist und daselbst 3000 Menschen
zäglich Hungers sterben.

F Ueber die am 22. Oct. v. J. erfolgte Zerstörung von
Deran berichtet der stellvertretende Gouverneur an die Regierung
von Salta (La Plata; Staaten) wie folgt: „Die Stadt Oran isi
perschwunden, und nichts bleibt übrig als ihre Trünmer. Die
Erschütterungen begangen am 22. um 11 Uhr Abends und dauerten
zis 8 Uhr nächsten Morgen. Im Ganzen wurden 38 — 40 Stöße
gefühlt, und man fürchtet, daß noch mehr folgen werden ....
Die Verluste an Menschenleben und die Verletzungen find noch
nicht genau festgestellt, aber es geschieht Alles, um herauszufinden,
ob irgend welche Personen von den fallenden Häusern zerschmettert
worden find, oder unter denselben begraben liegen.“ — In einer
Nachschrift heißt es dann, daß nur 1. Person getödtet und der
Rest der Einwohner wie durch ein Wunder gerettet wurde.

WGWeitrudern zwischen Deutschen und Briten.) Vei einer

am 22. November in Hong Kong stattgefundenen Booteweitfahrt
wischen den Bemannungen der deutschen Kriegsfregatte „Hertha“
and des britischen Kriegsschiffes „Nassau“ tam das deuntsche Boot
um eine Minute eher, als das britische, am Ziele an. Die Be—
mammung des letzteren schlug hierauf den Deutschen vor, die Boote
zu wechseln und ihr Geück auf's Neue zu versnchen. Der Vorschlag
vurde angenommen und wiederum erzielten die deutschen Matrosen
im Boot der „Nossaun“ einen glänzenden Sieg.

Eingesaudt!))

Sit. Ingbert, 10. Jan. Es kommen mir von Zeit zu
Zeit verschiedene Lokalblätter der Pfalz in die Hände. In jedem
derselben finde ich die jeweiligen Stadtrathssitzungen der betreffd.
Bemeinde publizirt. — Im hiesigen Anzeiger sucht man vergeblich
das Ausschreiben ciner Stadtrathssitzung mit Angabe der für die
selbe auf der Tagesordnung stehenden Gegenftänden. Und dod
zibt es auch hier Sterbliche, die nicht die Ehre haben, zum Stadt-
rathe zu zählen, die es aber dennoch interessirt zu wissen, wann
ne Stadtrathssitzung abgehalten wird und was zum Wohle der
Stadt in derselben verhandelt werden soll. Es sollen zwar hier,
vie ich belehrt wurde, die Stadtrathssitzungen durch Anschlag am
Stadthause publizirt werren. Doch wer nimmt von einem Plakat
an der Stadthausthüre Notiz, wo man ja gewöhnt ist, dieselbe
tets mit Plakaten beklebt zu sehen. St. Ingbert zählt über 8000
Finwohner; ich glaube kaum, daß 3 90 seiner Bürger erfahren,
vann eine Stadtrathssitzung ist und was in derselben verhandelt
verden soll, falls dieses nicht zufällig durch einen befreundeten
Stadtrath geschieht. Oder will wan vielleicht jedem Bürger zu⸗
muthen, daß er an die Stadthausthür laufe!?

So viel ich weiß, schreibt unser Gemeindegesetz Bekanntmachung
der Sitzungen mit den in denselben berathenden Gegenständen vor
Damit hatte man doch die größtmögtichte Bekannimachung im
Auge, und wie kaun diese hier besser geschehen, als im Anzeiger.“
Hatten unsere Gesetz jebungsfaktoren bei Berathung des Gemeinde—⸗
gesetzes etwas von St. Ingberter Art und Weise geahnt, vielleicht
wäee der Zusatzartikel zum Gesetz gekommen: „Und iun St. Ing—⸗
nert hat die Publikot:on im dortigen Loktalblatle zu geschehen
Unser derehrlicher Stadtrath hat ja keinen Grund, seine Thätig;
eit der Orffentlichteit zu entziehen; er darf getrost seineiBeschlüfse
derselbeu übergeben. Doch vorerst einmal Publikation der Sitz⸗
lugen! Denn wie Ironie klingt es, wenn unser Gemeinde geseß
agt, daß die Sitzungen öffentliche find und jeder Bürger Zutrin
zu denselben habe, aber Niemand weiß, wrnun eine solche abg e⸗
halten wird. 28

Aus Sparsamkeitsrücksichten kann diese Nichtbenutzung des
hiesigen Anzeigers zur Bekanntmachung der Stadtrat hssitzungen,
vie der städtischen Angelegenheiten überhaupt nicht geschehen; die
venigen Gulden dafür ausgeworfen sind in einem Budget, das
nach Taufenden zählt, ja rein nichts. Sollte es aber dennoch des
Sparens wegen geschehen, so wäte hier nach der Anficht Vieler,
die ich schon dieses Thema besprechen hörte, die Sparsamkeit ein—
mal am unrechten Flecke angewandt. Es scheint fast, als ob diest
Nichtbenutzung aus persönlichen Gründen eutspringe; ich sage noch
einmal, es hat den Anschein fast so.

Unsere Gemeindeverwaltung ist heute eine so selbstständige u.

freie, daß jeder Bürger, sobald er einmal weiß, um was e fich
handelt, gewiß den lebhaftesten Antheil an den Angelegenheiten
seiner Gemeinde nimmt; nur dücfen ihm diese nicht wie kin Buch
mit fieben Siegeln verschlossen bleiben. —
Wir stehen noch im Anfang des Jahres und ist drum wohl
auch noch das Wünschen erlaubt. Unser Wünschlein heißt: „Möchte
man doch für die Zukunft maßgebender Seits an die Veröffent⸗
lichung der Stadtrathssitzungen in den Spalten dieses Blattes
denkeu!“

Nachschrift der Redaktion: Wir konnten uns die Aufnahme
des Vorstehenden nicht versagen, indem auch wir (wir bitten, uns
nicht in den Verdacht der Kigennützigkeit zu nehmen) nur dem
Wunsche nach weiterer Veröffenllichung der Stadtrathssitzungen, ge⸗
schehe diese nun, wie sie wolle, deipflichten können. Wir machen
uns sogar erbötig, Bericht e über die Verhandlungen in den ein⸗
zelnen Sitzungen (wie so manches andere ia auch) unontgeldlich
aufzunebhmen.
Königlich Allerhöchste Verordnnng,
die Bestimmung der Maße, Gewichte und Waagen, welche jeder Gewerbe⸗
treibende zum Betriebe seines Geschäftes haben muß, beir.
Ludwig I. —
von Goties Gnaden König von Bahern,
Pfalzgraf bei Rhein,

Herzog von Bayern, Franken und in Schwaben ꝛc. ꝛc.

Wir finden Uns bewogen, auf Grund des Art 12 Abs. 5
des Gejetzes vom 29. April l. J. „die Maß und Gewihtsord⸗
iung betr.“, hinsichtlich der Maße, Gewichte und Waagen, welche
jeder Gewerbetreibende zum Betriebe seines Geschäfles haben muß,
u verordnen was folgt:

8 1. Gewerbetreibende, welche mit Eisen und anderen Me—
kallen handeln, die Großhändler von Maieriale, Spezerei und
underen Waaren, die Kohlen⸗ Coals und Kalkhändler, die Frucht⸗
        <pb n="27" />
        —XXV die Heu⸗ und Strohhändler, die Mehl⸗

Sll, Gyps und Knochenmüller, die Papierfabrikanten, Waffen⸗

chmiede, Kupferschmiede, Glashändler, Stärkefabrikanten, die Ger⸗

und Lederhäudler und dgl. sollen, wenn sie mit einer Brücken-

daage oder mit einer Schnellwaage wicgen, wenigstens Gewichts⸗

sücke zu 5, 2, 1 Kilogramm und zu 500 Gramm oder 1 Pfund

sann zu Us Pfund, ferner zu 200. 100, 50, 20, 10 Gramm,

venn sie aber mit gacarwigen Waggen wiegen, außerdem noch —

gewichtsstücke zu 50, 20, 10 Kilogramm führen. *3 zuinsi 3

⸗ 8. Die Metzger, Seifensieder, Lichterzieher und Seiler Königlich Allerhöchste Verordnung,
ollen in der Regel den Bestimmungen des 8 1 unterliegen. ie Eichung der Schankgefatze in Waß⸗ undrEenwirthschaften betreffend.

Treiben sie jedoch ausschließlich Kleinhandel, so genügt es, —X d wig U.,
venn sie eine gleicharmige Waoge don mindestens 10 Kilogramm vdon Gottes Gnaden König von Bayern, Pfalzaraf bei Rhein,
Tragkraft mit den Gewichten von 5 Kilogramm bis zu 1d Gramm Herzog von Bahern, Franken und in Schwaben ꝛc. ꝛc.
onue besihem Wir finden Uns bewogen, auf Grund des Artikels 9 des

gez. Die Spezerei⸗ und Materiolhändler in den Städten Gesches vom 29. Apyrit 1882 T, die Maß und Gewiqts. Ord.
ollen die im 8. Tbenannten Gewichte jedoch hier dis zu einem Luug betreff nd — hinsichtlich der Eichung der Schankgefäße in
Hramm abwärts und nebst diesen noch das Liter mit seinen Un⸗ Gast⸗ und Schenkwirthschaften zu verordnen. was folgt:
erabtheilungen führen. 8. 1. Alle für den Ausschank von Bier und Wein in Gast⸗

Vei dem Vertause von Oel nach dem Maße müssen besondere und Scheakwirthschaften bestimmten Gefäße zu Un, s und 94
diterabtheilungen in Anwendung kommen. Liter müssen geeicht sen...

8z 4. vie nämlichen Händler in Landgemeinden sollen min · Dasselbe gilt von Flaschen, welche zum Ausschank von Wein
esten? dat der gleicharmigen Wagge von minestens 10 Kilogramm gebraucht werden. R
Tragkraft und den Gewichten don 8 Kilegramm bis zu 1 Gramm 2. Das Eichzeichen besteht in einem horizontalen, äußer
ne und mu dea inmg3. bezeichneten Flussigteinemahßen der lich eingelchliffenen, eingeschnittenen oder eingebrannten Striche⸗
ehen sein. welcher den Inhalt begrenzt.

g 8. Gewerbetreibende, welche mit Zuderwert und Tabak Z. 3. Dieser Strid muß:;
m ,einen handan, die Golte und Suͤberarde ser und Vertäufer a) dei Schantgefäßßen für Bier von Liter Inhalt mindestens
on Eßwaaren sollen Gewichtsstüde von 1. Kilogramm. bis i! Centimeter, von uje und Un Liter Inhalt mindestens 12
Framm sabwärts besitzen. — Centimette.

g En Vader dann Händier mit Mehl und anderen d) dei Schankgefäßen füt Wein wenigstens Ya Centimeter,
Nalrung ssto ffen unterliegen den Bestimmungen des 8 2, müssen e) bei Flajchen wenigstens 38 Centimeter unter dem oberen
cber⸗ in allen · Fällen mit der gleicharmigen Waage und den dazu Rande liegen. —55 ,.. —
ehörigen Gewichten von 5 Kilogramm bis 1Grammgabwärts 8. 4. Den Gaft und Schenkwirlhen ist es freigestellt, ob
Aschen sein ie die Schanlgefäße geeigt laufen oder vbige Bezeichnung von

Fur die Bäcker jedoch, welche nicht mit Mehl, Dürrgemüse, inem Verificator oder in sonst deliebiger Weise bewirken lassen
erollter Gerste, Hirse, Kleien und anderen Waaren handeln, isf vollen. Sie bleiben aber für die Richtigleit der Schankgefäße
hinreichend, wenn ihr schwerstes Gewicht deam Gewichte des elbst verantwortlich und haben deßhalb. stets geeichte und gestem⸗
Teiges vom jchwersien Vrode, wie es nach. Ortsgebrauch gebacken delte Flüssigleitsmaße zu 1, 2 und Vx Liter bereit zu halten.
oird, gleich ist. 9 Mit letzteren Maßen, welche der periodischen Eichung und

Nach der Müller unterliegt den Beftimmungen dieses Para- Stempelung nach Maßgabe der Verordnung vom 23. Rovember
zraphen, wenn er den Mehlhandel im Kleinen treibt. 869 — die Normal.Eichungs⸗Commission u. s. w. betr. — unter⸗

g7. Krämer mit kuczen Waaren müssen Gewichte von 1 vorfen sind, haben die Hast. und Schenkwirthe nicht nur die
tilogramm bis zu 1 Gramm abwärts und das Miter haben. Schanlgefäße vor deren Gebrauch zu untersuchen, ob sie richtig

85 8. Händler mit langen Waaren müfsen ebenfalls das »ezeichnet sind, sondern auch die ihren Gasten vorgesetzten Quan⸗
Meter und, wenn sie zugleich mur kurzen Wagren handeln, litäten nachzumessen, wenn dies verlangt wird.
nich Gewichte von 1 Kilogramm bis zu 1 Gramm abwärts 8. 5. Die Polizeibehörden haben bei Vornahme der Maß⸗
haben. ind Gewichts-Visitationen von den vorhandenen Schankgefäßen

g 9. Die Bauhandwerker, die Pflasterer, die Schreiner, Wag- beliebige Stüde herauszugreifen und der Prüfung zu unterstellen.
ger, Küfer, Tapezierer und die Händler mit Brettern und Latten 3. 6. Ausgenommen von vorstehenden Vorschriften beibt
nüfsen das Meier, besitzen. der Verkauf feiner Flaschene (Bouteillen) Weine, moussirender

g 10. Die Weber, fowie die Hanf- und Flachshechler sellen Weine, der Verkauf von Exrportbieren in den Originalflaschen
mit einer Waoge von mindestens 5 Kilogramm Tragkraft und mit Und des abgezogenen Bieres. —
den enisprechenden Gewichten versehen sein, wenn sie wiegen, oder 8. 7. Gegenwär ige Verordnung hat vom 1. Jänner 1872
nit dem Meter, wenn sie messen. in für den ganzen Umfang des Koͤnigreiches und vom 1. Mai

g 11. Gewerbetreibende, welche an verschiedenen Plätzen einer 1870 ab jenen Gewerbtreibenden gegenüber in Wirksamkeit zu treten,
Hemeinde Läden oder Werkstäiten halten, müssen in jedem Laden velche das neue Maß nach den Bestimmungen des Artikels 16
Id jeder Werlftäte die ür das betreffende Gewerbe vorgeschtie- des Gesetzes vom 29. April v. J. — die Maß und Gewichts-
denen Maße, Gewichte und Waagen führen. Didnung betreffend — schon von dem letztgenannten Zeitpunkte

g 12. Es ist verbosen, die Maaße und Gewichte mit Be- an in Anwendung bringen.. V
eichnnagen zu bersehen, welche sich auf die oiten Maaße und Ge⸗! Munchen, den 17. April 1870. *
vichte beziehen. Ludwig.

8 13. Bei Waaren, welche im Stück oder in Paketen mit v. Schlör... —5
»er Bezeichnung eines bestimmten Gewichtes verkaust werden, kann Auf Koͤniglich Allerhöchsten Befehl;
der Käufer jederzeit verlangen, daß der Verkäuser die Richtigkeit Der General Secretär.
»es angegebenen Gewichts durch Nachwägen beweist. Ministerialrath vv. Cetto.“

g. 14. Gegenwärtige Vorschriften treten mit dem 1. Januar⸗ IDemet brAũcet Redace —

872 sür den ganzen Umfang des Koönigreiches in Wirksamkeit.
Hohenschwangau, den 19. Dezember 1869.
Ludwig.
v. Schlör..
Auf Königlich allerhöchsten Befehl:
..der General⸗Secretär:
— Ministerijalrath v. Cett o.

2

Hausversteigerung.

Dienstag den 13. Februar 1872, Nach⸗
mittags 3 Uhr, dahier im Hause des Ad⸗
uncten Schmitt. läßt Johann Bechtel
un., Zimmermann dahier, sein ihm ge—
öriges elterliches Haus neben Buchdrucker
Demetz mit Garten auf die Eisenbahnstraße
oßend auf langjährige Zahltermine in
Eigenthum versteigern.

szorn, kgl. Notar.

*
Artheile von Chef⸗Aerzten.
Herrn Hoflieferanten Johann Hoff in
Berlin.

Aus Athen von Herr Dr. Rernhard
ODrnstein, Chefarzt u. Präsident
der iie eeeee
mission, Ritter ꝛc. „Ihre Malz⸗Heil⸗
nahrungsmittel (Malzextrakt, Malz⸗ Choco⸗
lade und Malz⸗Bonbons) zogen erst dann
me ine Aufmerksamkeit in höherem Grasde
auf sich, als der therapeutische Werth der⸗
jelben in verschiedenen Krankheits⸗Zuständen
zurch Empfehlungen seitens deutscher Aerzte
ußer Zweifel gestellt wurde.

Verlaufsstelle bei Fritz Panzerbieter
in St. Ingbert.

* 21 q

Prof. Dr. Lapièrre's
Pinspritzung
heiltt) innerhalb æ Tagen jeden Aus-
lassd er Harnrohre sowie weiss
FIuss bei Frauen selbst ganz veralte
ten. Preis pro Flasche mit Gebrauechsanw.
1 Thlr. 20 Sgr. Gegen Finsend. des Be-
trages streng discret, 2u beziehen durch

7

Vĩtt.
6 Pappelstämme
ut zu verkaufen Wib. Wesiphälinger.

Linden-Strasse 18. Berlin.
*) Hunderte geheilt.
        <pb n="28" />
        Sne 2* 3 59 ———
W. Juhrländer Nachfolger
M 33— —J
s5 ⸗VFahrgasse Soc DPranicfurt am Haim.
Durch großze Parthieeinkaufe und direkte Beziehungen aus den ersten Fabriken Deutschlands und Englands ist es mir möglich, trotz
des bedeutenden Aufschlags sämmtlicher Artikel, fortwährend zu den bisherigen bilrigen Preisen zu verkaufen.

Die Waaren werden vom 1. Januar 1872 ab, statt nach der hiesigen Elle, zu ermäßigten Preifen, nach dem
..halben Meter berechnet. J
Großes Manufakturwaaren ˖Lager. · Großes Ausstattungs: Geschäft.
tooo Siud e/ Ellen breite ächtfurbige, „litt, rosa, gelbe, braune, Eat⸗ 500 Stück /. Ellen breites schweres Leiuen, sür Hemden und Beittücher,

tune, für Kleider und Ueberzuge, 8 und N9kr. —11 kr.
200 Stuüek Ellen breite üchtsarbige Glanz⸗Möbel⸗Cattune und Grobe 21/3 Ellen breite Leinen, fur einschläfrige Betttücher, das Bett⸗
Gattune mit Borden, fur Vorhänge, 8/ꝛ Ir. M. e cr ohne Nath l.14.3 —*
200 Etüuck 8 FZeen bona achtfarbige Piqus⸗Cattune Brillantines he —* dee re Aunr ʒwpeischlafrige Velllacher. 8 den
— — 200 Stuck ischlafri de
abo Suun . Dudn drein hins. unnagine kannosict Jac onets and Sind eheehhwotene Bettdecken, sur wweischifrige Veltens daß
Grgandis, in ven brillantesten Dessins, I1 ttr. 200 Stuck schwere weiß wollene Bettdecken, fur zweischläfrige Betten,
200 Stück e/. Ellen hreiten feinen weißen Satin und Piqué fuür Unter⸗ das Stück fl. 4. e
rrucde und Ueberzuüge, 11 r. 500 Stüch schwere grau wollene Bettdecken, das Stückfl. 230. bis fl. 8.
xOo Stuck ey. Ellen breites aͤchtfarbiges Bettzeug, meiftens türkisch⸗ ð00 Paar schwere weiße Piqusderken, für ↄschläfr. Betten das Stuckfl. 2. 80.
roih 14 tr. ⏑⏑ Victoria⸗Decken mit Franzen fl. 8.
Schweren schwarzen Moireens für Unterröcke, 20 Iihr. 100 Dutzend ng Epe Tischtücher, 2272 Ellen vang, 2 Ellen breit,
n clen haeicnennin shenm Waterbroof für Regeamnanlel, g0 R. 00 Dhd, dage h h Damentaschentücher, das Dhd. sDg 80.
do. mit Franzen soc. Zroße voihe Eachemire Tischdecken das Stüd fi. 1. 45 und fl. 2.
d/. Ellen hreiten guten Burkin fur Hosen, Westen unb ganze Anzüigge, Froße rothe Cachemire Comodedecken,. das Stück . 1 und . 124.
fl. 115 Ir. . . wõ / Ellen breiten reich ramagirten Borhangomull mit Bogen, 14 ꝛæ.
Hroße Auswahl Fußteppichstoffe 1 ͤr. —— Prima Shirting, grau, weiß, schwarz, oͤtfs tr. —
Hlauen roth wollenen Unterrockstoff, 14 kr. — Tama, Flannell, Thibet, Cachemires, Unterrockstoffe, in
Schwarzen Vrleans und Alpacas, von 15 k. ann. Vllen- Farben und Qualitäten billgst. F
Schweres blau Gedruchtes, Ihitr. * ** Tischtücher, Handtücher, Servietten, graue und gelbe Kaffees
Bute wollene Kleiderstoffe, Eroisẽe, Popelines, Chiné Mohaires, servietten, Barchend, Zwillich Lederleinen, Stroh⸗
* Grosgraius, von 12 tx. an. ·. u sackleinen zum Fabrikpreise.
2ynNuster sämmllicher Artikel sende in reichster Auswahl franco yer Vost.
Auch die kleinsten Aufträge werden, wie bisher, bestens besorgt. —
Vortheilhafteste, loiohtosto und solidosto Anschaffung —
——— von . —
Prämien⸗Anleihe- Obligalionen (Cooseee
D—— gegen monatliche Ratenzaßlungen. —1—
seree

—

. Das nene Ptämien-Anleihegesetz verbietet jede weitere derartige Emmifsion im Irlande, ebenso die Einführung neuer aus
landischer Lvose. Es ist anßer allem Zweifel, daß dadurch alle bis jetzt im Umlaufe befindlichen Prämien-Loose im Laufe der Zeit
ihren Courswerth erhöhen müfsen; so notiren wir heute schon;
αi,che IR3 Gulden⸗Loose .. 70 —— U
Hia aa Großh. Hessische 50 — * . F185605...

Anusbach Gunzenhauser 7— 3 J — 232 67
Kurhessische AMO Thaler, .. . Thlr. 70. — u. s. f.

Diese Umstaͤnde veranlassen uns, eine größere Anzahl solcher im Cours verhältnißmäßig noch zurückgebliebener Loose auzukaufen
and, um den Ankuuf einzelner Stücke Jedermann zu ermöglichen dieselben gegen Bezahlung in kleinen monatlichen
aten derarl abzulassen, daß die eventuellen Gewinne mit dem Erlag der ersten Rate schon, Eigenthum
des Käufers find.

Bei Ankauf pon

Braͤunschweiger.Z0 Thaler⸗Loos jährlich 4 Ziehungen J— —A — —
Finlander 75103 2 75 . * c
RNeininger Gulden 8 . —
Pappenheimer 5 2 3 .5 —
Mailänderr AA— ,” .
zusammen monatlich2 Thaler und spielt auf 100 Loose in 30 Ziehungen gratis mit. * J
Didenburger 80/0 40 Thaler⸗Loos jährlich 2 Ziehunge * 17
—XE *
Hecininge 7 Guiden J 33,
VPappenheimer — J 2 *
Mailänder 10 Francs J 4 — J —
zahlt man für alle 5 Loose zusammen 8 Gulden monatlich und spielt aus 100 Loose in 26 Ziehungen gratis mit. Bei zinstragen⸗
den Effetkten bleiben die Coupons zu Gunsten des Käufers an denzLoosen. Nach Bezahlung der vestimmten Monatsraten werden
—DDD
Diese Art Anschaffung von Loofen ist ein einfacher Kauf ohne jedes Risico, keinesfalls ein' Spiel, da ein Verlust ausgeschlossen
ist. Auch in national⸗dtonomischer Beziehung ist dermalen die Auschaffung von Loosen zu empfehlen, weil sie ein Capital repräsen⸗
ürrn, weiches mit jedem Jahr wächst, überdies auch dem weniger Bemittelten die Hoffnung gibt, ein grgßeres Vermögen zu er—⸗
werben, ihn jedenfalls zum Sparen ancifert.
Frankfurt a. M. 1872. I
WV

r

Ramk haus
—Ranitz K Comp. —
—V 7* vey h Göthoplata — *5.
7 A « ———————
cine Doppelleiter, an vielen

it. eingebranntem M. D. gezeichnet,
Aängerer Zeit aiüis aeinem Hause
geholt und voch hicht wieder zuͤrückge⸗
bracht worden. Ich bitte, dieselbe nun zu⸗
eückiusenden. Einnebmer. Po ιν Oν

Sonntag den 14. Januar 1872:
Lenor
die Todtenbraut,
oder
Die vermühlung mit den
Uruhbe-
Vaterlandisches Schauspiel mit Gesang in
3 Abtheilungen von Karlev. Hoͤltei. —

Epiloptisoho Lràmufe
E(alIsuoht)
— einem hundertfach be-
Fheoter in St. Ingber!
Im Saale des Herrn Oberhauser.
Aion von Augqust Schroth.

6. — R
. Vꝰitt.
Linden-Strasse 18. Berlin.

— ————— — —— —
-V.DG

Uund Verlag von F. X.

e B

.Ingbert. .,
        <pb n="29" />
        Sl. Ingberler Anzeiger.

4 —
Der St. Ingberter Anzeiger (und daßs mit dem Hauptblatte verbunden⸗ unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntag⸗
Kammer) erscheint wöchentlich vie rin alz Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliahrig 42 Kryr. od⸗
1* 1232 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrifst oder deren Raum berechnet.

— — rre püts—
— —
M 8. *
— — — —
7

eonutaa ⸗ den * Ouuaeee 414372

214
Ehronik der Ereignisse des Jahres 18711..
D. Iee Beim Pormarsch des 14. Armeekorps gegen Villerserxel
vird dasselbe gegen feindliche Colonnen Bourbaki's erstürmi. Alle hierauf
folgende feindliche Angriffe der Linie Villersexel-Monnay⸗Marrast siegreich
abgewiesen. Marrast wird nach Geschützkampf Abends genommen. — Die
Truppen des Generals Chanzy weichen vor den andringendeun Colonnen der
2. Armee auf allen Punkten und mit Verlust von über 1000 Gefangenen
auf Le Mans zurück. — Die Teten der 2. Armee überschreiten den Ab⸗
schnitt von Ardenah. — Die Festungscompagnie Weiß eröffnet gegen Fori
Perche (Belfort) das Feuer. Hauptquartier des Prinzen Friedrich Karl in
Boulvire. —
Die Aufhebung der ehemaligen Zollgrenze gegen
n d * ——— g gen
Das neue Jahr brachte uns manches Neue, Nützliche und s — —
Herrliche, an dessen Realisirung in so überraschend kurzer Zeit auch Oeutsches Reich.
die tühnste und hoffnungsseligste Phantasie vor 193 Jahre unter Mämnch en, II. Jan. Eine offiziöse Notiz in der „Augs—
den damals noch obwallenden Verhältnissen nicht glauben konnte. durger Abendzeitung“ erliärt die zuerst von tlerikalen Vlattern
Eines dieser und gewiß eines der wichtigsten Neujahrsgeschenke isf zebrachte, von da auch in die genannie Ze itung übergegangene
die Aufhebung der Zollgrenze gegen die neuen R.ichslande Eisaß: Pachricht, daß Prinz Karl von Bayern den Konig in jungster
Lothringen. „Ein bedeutsames Ereigniß, wie die „Pfälz. Post“ Zeit wiederholt vor der von seiner Regierung befolgten Pornit
in einem trefflichen Artikel sagt, für das deutsche Reich; denn erst als eine für Bayern schädliche gewarnt habe, als voöllig unrichtig.
jetzt gehört diese Grenzmark, welche nun in erster Linie die Wacht . In gut unterrichteten Kreisen hält man, wenn eine Re—
am Rhein hält, gaaz unser, ist erst jetzt völlig von Frantreich duktion der bayerischen Appellationsgerichte, bedingi durch eine
geschieten deutsche Civilprozeßordnung stattfinden wird, eine Vereinigung des
Am bedeutendsten ist dieser Alt für die Reichslande wohl oberpfälzischen mit dem mittelfränkischen in Nürnberg in Aussicht
jelbst und für die angrenzenden deutschen Läuder, insbesondere für ehend.
unsere Pfalz. Sie ist nun auch hinsichtlich des Verkehrs das ge⸗ München, 11. Jan. Die Nichtigkeitsbeschwerde, welche
worden, was fie schon seit des Friedensschlusses in polischer Be- ser Bischof von Regensburg gegen das ihn verurthelende Erkennt.
ziehung war: statt eines Grenzlandes ein Binnenland. Von den niß des Bezirksgerichts in Straubing erhoben hat, wird bereits
Verlehrscalamitäten eines Grenzlandes befreit und erlöst von den Rorgen am obersten Gerichtshofe zur Verhandlung gelangen.
drückenden Fesseln, die die nach Süden laufenden Verkehrsadern Die patriotische Fraltion der Kammer hatte bekannmilich Hrn. v.
zleichsam unterbanden, kann sich nun frei und ungehindert der in Schlör in den Ausschuß für den Schüttinger-⸗Barth'schen Fnitia—
anserer Zeit so mächtige Strom des commerciellen Lebens in ihnen livantrag gewählt — wohl in der Hoffnuug, derseibe werde fuͤr
bewegen. Gerade in der Pfalz, deren beide wichtigsten Verkehrss den Antrag stimmen: die Herren haben sich aber wieder einmal
linien in die Grenze mündeten und wo deßwegen auch der Mangel deirrt. Hr. v. Schlör war der Ansicht, daß zur Aufgabe bon
eines freien Verkehrslebens sich am meisten fühlbar machte, wird die Reservatrechten die vorausgehende Zustimmung der Kammer noth⸗
endliche Beseitigung der Verkehrshemmungen auf das Freudigste wendig sei, allein er hat sich entschieden gegen den Imnativamtag
empfunden werde. erklärt und auch gegen denselben gestinmt 5
Der größte Vortheil der Aufhebung der alten Zollschranken fällt Bexrlin, 10. Jan. Es ist vielleicht aufgefallen, daß die
wohl zuerst den pfälzischen Eisendahnen zu. Zu dieser Ansicht bereche wischen dem deutschen Kaiser und dem franzdsischen Botschafter
ligt der schon in letzter Zeit so sehr gesteigerte Verkehr auf denselben. bei der Antrinsaudienz des letzteren gewechselten Anreden nicht
Und an diesem Vortheil wird auch St. Ingbert, wir dürfen es beröffentlicht worden sind; auch die Prov. Corr.“, die der Wie—
wohl sagen, ohne demfelben zu schmeicheln oder an sanguinischen deraufnahme des diplomatischen Verkehrs erwähnt, bringt hierüber
Hoffnungen zu leiden bezichtigt zu werden, — nach Vollenduug der Nichts. Wie wir vernehmen, haben die betreffenden Keden sich
Bahastrecke von hier nach Saarbrüchen ein Bischen partizipiren.) auf den Ausdruck der Hoffnung beschränkt, daß die friedlichen Br⸗
Denn der Hauptvertehr vom Niederrhein nach Elsaß und der Schweig siehungen zwischen Frankreich und Deutschland sich immer mehr
wird sich zweifelsohne jetzt mehr auf der linksrheinischen Bahn befestigen mögen.
johin auch pfälzischen im Anschluß an die elsässer, bewegen, siati Berrlin, 11. Jan. Das Oberkommando der Occupations-
wie früher auf der rechtsrheinischen. kruppen in Frankreich ist auf Grund allerhöchster Ermächtigung
Geringer darf wohl der günstige Einfluß der Aufhebung der beranlaßt worden, die untersiellten Divisionen dahdin mi Anweisung
Zollschranken auf den Absat der pfälzischen Produlte angenommen ju versehen, daß bei bevorstehenden Ablösungen diterer Mannfschaften
werden; ja es ist hier eher eine Concurrenz zu befürchten da Elsaß der Occupationsarmee thunlichst den Verhälinissen derjenigen Mann—
jelbst eine reiche in vielem der unserigen ähnliche Produktion besitzt. Doch schaften Rechnung getragen werde, welche bereus vor dein 1. Sc-
auch hier dauf man nicht zu schwarz sehen. Bei Wein und Tabak, ober 1870 zur Erfüllung ihrer activen Dienstpflicht als einjährige
den beiden Hauptprodukten, die Elisaß und die Pfalz gleich seht Freiwillige eingeltreten sind, deren Loslassung aber bisher nicht
bauen, ist allen Anzeichen zufolge keine Concurrenz zu befürchten; statthaft war. Fur die nach dem 1. October 1871 eingetretenen
denn an ersterem hat Deutschland ohnehin keinen Ueberfluß und Mannschaften ist weitere Bestimmung noch vorbehalten woörden.
wurden die elsasser Weine ja schon im Uebergangsstadium theuerer, Gegenwärtig werden die in den Scloßkellern aufhestapelten
wie unter franzoͤsischer Herrschaft bezahll und für seinen Tabaf Fässer französischer Goldmünzen mitteld Posipatetwagen aus diesen
wird Elsah nach wie vor seinen Hanptmarkt in Frankreich behalten, aach der k. Münze behufs deren Umprägung übergefuührt. .
da dieses selbst seinen Bedarf an solchem nicht erzeugt. Wenn auch Frankreich. J
auf dem Gebiete der Industrie in manchen Zweigen zwischen der— Man schreibt. der „Indep.“ aus Versailies: Bezüglich
jenigen Elsaß-Lothringens und der Deutschlands die Concurrenz des Besuchs, den Graf Arnim dem Herzog von · Aumale gemacht,
eine stärkere sein wird, so soll doch nach dem schon laut gewordenen behauptet man im deutschen Botschaftshotel, derselbe sei kein pol⸗
Urtheile Sachverständiger für unsere einheimischen nichts zu befuͤrch jischer Besuch gewesen, sondern habe nur die Begiudwunschung
en sein. Zudem kann ein Rivalisiren in der Erzeugung des des Herzogs wegen der Ernennung zum Mitglied der Alademi⸗
Besten, wie auf allen Gebieten so auch hier, nur forderud und bezwer. 6
hebend wirken. Baris. 10 Jan. Wie ein Correshondent der Anded.

Und so duürfen wir getrost mit der „Pfälz. Post“ schreiben:
„Wenn auch einige Grenzoͤrte durch den Abzug der Zollbeamten
an Lebhaftigkeit und Geselligkeit verlieren, und wir um ein Stüd—
hen Romantik ärmer werden, so freuen wir uns doch, daß die
Mauerwand zwischen uns und unsern südlichen Nachbarn beseitigt
ist und wir ungehindert unsere Gaben gegenseitig austauschen
tönnen.“ — So sei sie uns denn, jene alle Zollgrenze, mit allen
ihren Zollerhebungs- und Grenzbewachungsapparaten nur noch ein
Maärchen aus entschwundener Zeit! Dagegen blühe unsere neue
Zoll · und Handelsgemeinschaft, eine Folge der politischen, wie
diese herrlich auf und fort, ganz Deutschland mit sammt Elsaß⸗
Lothringen zun Segen /!;
        <pb n="30" />
        belge“ entgegen anders kautenden Gerüchten. versichern zu koͤnnen
iaubt, hat die Regierung nicht nur die am 15. Januar fällig
deude astes Jahlung duf die vierte halbe Millicsade der dau-
schen Kriegscontribution schon bereit liegen, soudern der Finanz⸗
münister wurde sogar, sollte es im Interesse des Landes liegen,
in der Lage sein, die ganzen 500 Millionen nebftden Zinsen auf
die noch restirenden 3 Milliarden sofort zu bezahlen.

Paris, 12. Jan. Graf v. Arnim und Minister Remusat
auschnere heute die Rattficationen der Jusatzkonventiow· ztte dem
Friedensvertrag aus. Der Finanzminister hat heute der National-
ersammlung den Entwurf eines Tasifes für Erhebung neuer
Rohstoffzölle vorgeleat

nahckies seien unbewitteit und der. Verkauf geschehe aus Noth.
Die Sache verhält fich. aud ers. Die Kaiserin entäußert sich der
Schmudsachen, weil sie ihrer nicht mehr benöthigt ist. So außer⸗
ire und keich nde die Ketten, Diademe Broschen
und Ringe ausgestattet, daß eben nur eine Kaiserin sie tragen
tann. Für Chislehurst und jedes andere Asyl find sie nicht mehr
zu verwerthen. Es kommt hinzu, daß die Exkaiseriun von jeher
eine Fran war, die zu rechnen derstand und ihr Vermögen zu
ergroßßern wußte: Die 80, 000. Pfund Sterling, die der Juwelier
Jezuühlt hat, bringen eine /ansehnliche Summe an Zinsen ein. Sie
dermehren. die Ersparuiffe“ der Vorjahre. Woria diese bestehen,
wveiß man aus den geheimen Papieren, die in St. Cloud gefun⸗
den wurden, als unsere Vorposten das Schloß besetzten. In des
daisers Schreibpult lag ein Verzeichniß über die Effckten, die er
»orfichtig wie er war, beim Londoner Bankhaufe Baring Brothers
deponirt haite. Der Werth dieses einen Depots in Amster⸗
am befand sich ein zweites und in Brüssel ein drittes — belief
ich auf 124 Millionen Francs. Es setzt sich zusammen aus ame⸗
nanischen Gprozentigen Bonds von 1862, aus S„prozentiger rus⸗
ischer Anleihe, Stieglitz,“ Zprozentiger rufsisch⸗ englischer Anleihe,
reirßischer 4prozentiger Auleihe, engtischen Consols, aus Altien
uglischer und belgischer Bahnen. aus Bprozentiger türkischer Au⸗
eihe von 1865, aus Eriebahn⸗Altien und Suezkanal ⸗Altien. Von
etzteten war eine geringe Zahl notirt; das meiste Geld stecte in⸗
russischen, amerikanischen und englischen Stantsanleihen. Merkwür
iger ader vorsichtiger Weise hielt sich der Kaiser micht mit Zpro-
Nuger franzöfischer Rente, überhaupt nicht mit ftanzösijchen Wer⸗
hen auf, und wohlweislich lag sein Vermögen in ausländischen
Janthäufern. Vierhundert Millijonen Francs in baarem. Gelde
ewahrte die Londoner Bauk. Hiernach braucht nirgends2das Mit⸗
eid sich zu regen bei der Nachricht, die Kaiserin verkaufe ihre.
diamanten und Perlen. Die überreiche Besitzerin spanischer Wein⸗
ꝛerge hat die 80,000 Pfd. so wenig vöthig, wie der hundert
asch e Millionär von Chislehursi. Das alte Sprüchwori duͤrfte
zier Auwendung finnen Die kleineu- Diebe haängt mau und die
Großen läüt man. laufen.J)J)d)d))
F Demek veraworincher Redacieur.

Jermischtebs.
— p Speyer, 10. Jan. Die tgl. Regierung·macht · wegen
der hie und da im Westrich vorgekonimenen Wölfe bekannt: Da
rfahrungsgemäß größere Treibjagden auf Wolfe ohne vorherige
Abkreisung zu keinem Ergebnisse führen, so ist da für Sorge zu
wagen, daß die Waldtheile, in welchem der Auferthalt von Wolfen
u vermuthen, bei jedem Schneefall forgfältig abg: kreist, uud dabet
vegen dem Aufgebot der nbihigen Schützen und Treiber schon im
Boraus die ersorderlichen Maßnahmen getroffen werden. Die kgle.
Bezirlsamter und; Bürgermeisteräuiter werden beauftragt, die kal⸗
Fotstbeamten kräftig hierin zu unterstützen. Die Praͤmie für jeden
rlegten Wolf ist laut Ausschreiben· der Kreisregierung vom 14.
Juli 1844 auf 75 fl. erhöht worden APf. 3tg.)
JUndwiigshafen, 9. Jan. Zu der gestexn begonnenen
und hruse fortgesetzten Prüfung für den Eisen ahndienst haben sich
Iber 80 Candidaten eingefunden. Für den deutschen Aufsatz war
das schöne Thema Segen der Arbei“ aufgegeben.
4Der Provisor in der Apotheke zu⸗ Habamar (Nassau) hat
Zer Zubereitung eines Rezeptes statt einer vorgeschriebenen Quan⸗
atät Chinin — Morphium gegeben, in Folge dessen Gennsses die
Patientin, die 2ajahrige Tochter des Herrn Gyynna sial Oberlehrers
. sofort verschieden ißß..
Das Vermögermdeer Fawr ilie Bonadaradte.)
Die Exkaiserin Eugenie hat dieser Tage an einen: Lon oner Ju—
gelier ihre Diamanten verkauft. Mancher wird glauben, die Bor
Diese unberhoffte Genesung von meinen * Feuerwehr-Mittwoch
Magenschwerzen die mich gänzlich verlassen v 8 if J
Jaben, verdanke ich nur Ihrer Hiife. Accepe er Heusser.
iren Sie darum zum wiedetholtesten Male
reundlichst die Gefühle, die ein aufrichtiges
ankbares Herz mit ungenügenden Worten
nur auszudrücken vetmag..—

Mit besonderer Hochachtung Ihre ergebene

Margarethe Kähler.

Hamburg, den 209. December 1871.
—A

—
Bekanntmachungen.
Sammtliche Backermeister von
hier werden höflichft eingeladen,
am Montag Abend um 7 Uhr in der Wirth—
schaft des Joh. Hellenthal, Bäcker;
ich einfinden zu wollen, zum Zweck einer
Jeschäftlichen Besprechung.
Vehrere Bäckermeisfter.
*. Sichere Hilfe für
Leidende. 9

Worms, den 12. Januar.

Wir notiren heute: Weizen 15 fl. 15 kr.
zis 15 fl. 30 tr. Roggen 11fl. — kr.
his — fi. — kr. Gerste 89 fl. 20 kr.
bis —st. — kr. per 100 Kilo. Hafer
fl. — kr. bis — fl. — kr. ber 60 Kils
Mehl per Partie 15 st. — kr. bis 18fl.
15 ir. Roggenmehl — fl. — kr. bis — fl.
— kr: Roͤggenvorschuß 12fl. 46 fr. bis
13 fl. — kr. Weizenvorschuß 16 fl. 45kr.
»is 17 ft. — kr. Blumenmehl. — fl. — kr.
bis — fil. — kr. per 70 Kilo., Reps
fl. — kr. bis — fl. *kr. per 88
dilo. Rüböl ohne Faß 27 fl. — kr. bis
27 fl. 16 kr. Branntwein — fl. — kr
zis — fü — kr

h yten Seropheln, Drüsen, offene
Waunden, Gicht, Rheumatismus,
Htañgentrampf, Unterleibsbeschwer
den, Epilepfie, Bandwurm, Syphilis
und dergl. hartnächkige Uebel werden gründ⸗
sich geheilt durch meine in 3bjähriger
ßraͤxis bewährie Heilmethode. Behandlung
rieflich. VBie Mittel liejere ich jelbst und
war zu einem Preise, der auch dem Unbe⸗
mittelsten den Gebrauch ermoͤglicht. Amt⸗
ich beglaubigte Zeugnisse.

Adresse · Prosessor Louiu Vun-
Aramu imn XX

3 pielwerke
Svieldosen

Maiuz, den 12. Januar.

(Fruchtpreise.) Weißmehl das Mal—
jer à 140 Pfund — fl. — kr. — Rog⸗
zenmehl ditto — fl. — kr. — Weizen (200
isddeifl. 2d tr. bis 16 siĩ. — kr.
Korn (180 Pfd.) 11fl. 15 kr. bis 11fl. 30kr
Gecste (160 Pfo) d fl, 80 kr. bis 9 il
40 kr. Hafer (120 Pfd.) 5 fl. — *
his 5 ffl. 10 kr.

*214

J I *

⸗
Oeffeutliche Danksagung.
Herrn Professor Lonis Wundram
in Coln.
Erfulll vom innigsten Danke ergreife ich
die Feder, um Ihnen Folgendes mitzutheilen:
Schon feit 4 Jahren litt ich an den
urchtbarsten Magenschmerzen, die von Tag
u Tag zunahmen. Ich wand alle mögliche
Hilfe an, die mir nur zu Gebote stand, um
Zavon befreit zu werden, aber leider Alles
xrgebens. Du wurden mir durch einen
vekannten Ihre Kräuter empfohlen, und
nachdem ich diefelben streng nach Ihrer
Vorschrift gebraucht· habe, bin ich, Gott sei
Dant / seit Jahe davon befreit.

wie bekanxi in größter Auswahl und
ktets die neuesten Erfindungen.
J. H. Heller, Bern.
Preis Eourante und Pro⸗
speete versende franko.

Frankfurter Börse
vom 12. Januar 1872.
Geldsorten.

Breußische Kassenscheine .. fl. — —
hreußische Friedrichs dor . — 9 57 -v 58
Zistolen ..9 40-42
)osländische 10 fl.⸗Stücke . 9 3588-65
Hucatien..331483
MFrancs⸗Etücke ..38 171ä 18
englische Souvereigns .. 11 45 - 47
Dollars in Gold 22445

Ppileptischo CLrämofe
(IAIISG.HEI)V-

heilt bricflieh mit einem hundertfach be-

wäahrten Mittet
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tici.
T inden-Strasesa 18. Berlin.

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TAmcnr .
Teid und euie bvon xX. Demen in St. Inabert.
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3 33 33 3833353 33 —23 68
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s —383 3 3353 533 5 ——5 83
3 5 —3 5 33 5 — 3 33 22 253
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2555 —23—278835332 5353357 353333583 —— 3828 82c
353 3 38 3333333383333 35 53238
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. 233 225 35 553———232838 2*5232 *86 3 z428
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* Z ve 5*227 — 53 353538
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— 55532. 33 553 38
53232 w 232 58602522 252264
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3 —533 G6 2 5528 52227 —
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2 3253 —— 5* 2823 2 —
—V— — —7337 — 23.*3
2223 3232 23553533 8S 5.35* 2534
8 5553 3 2 2 8 2 * * 7 —
v* s 8
7— J 2 2835868 * 573 — —A

385333832983 2 2 —* 32555 F 2553838

—A S * 32 —3 533832354 3325 9 7

22287 — 23 3323393 53383332 5273

53 *532— 233 538* 33 258* S

—28 532 7 333 22
286 6 35 253553 ——— 525 22 313 *
32222 238 223 z583 5I86 *

* — 2 * * 50 25 Z2. * 2 5s. 207

8 — 5 * 5 u 223 5*25.

— 7 27 — 2 3523 J55 ——
A 5232 ——3832 38 25 —A
—A vr — — 7 527 2 3535353535— —A —
28233
— * — . * — —A 27 — 7— —

3 3 2333533335. 2 38 38 28* 8 5233
2358 — 28 28 23. 8 38
—— —335
* 2* 2
—B — — 3 *52 2235 3 —3 — *
558535 5335 283383324
23 —— 33 — 3*8533 282. 35 5 53733
233 1 12383323 * 53533333 33555373
—23 7260 235235 22 222 25323.35 5282.
2556 23 22 5 * c;N23 23* 32 e 57288
8B2. *683 55234 B5836 * 72253
—e——— —EF *553603 —— — * 3— — 2 25 —
J * —3 — — 3 35553233
232538 22. 75 — * 25 2 *

3 2 —2 2 —— 853 32 * 3
23233 2 —23323553 „223352 4 5z25 7
— —9 2* —— 2202 2 —8— d
235 85 — 75 — 52835 22 2* 2.
28 3 3 —— — 37 2155 2353535335

J —A 2 33 5 — 7 3 — 27 2 5 —

51232 AæAXA
A z33 353357
8 2 — 23325 2 4—
3 53332323
5338* *32532
158—38

—*
—

*
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1
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*8
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        St. Ingberler Anzeiger.
A 27
—AV 2

* 7 * 2

5 55. —

2 — 2—ꝰꝰ, 4
der ⸗ —* berter ðd n ge ig er sund das mit dem Hauptblatie derbundene Unlerhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerrtags⸗ und Sonntag
IEDVE Abonnementspreit vierteljahrig 42 Krar. ode
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Kerzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet. 5.
—0 — —
11872
— —
Ehronik der Greignisse des Jahres 18s7153. Frankreich.

10. Januar. Die Festung Peronne rapitulitt. — Die gegen Generan ?Pa ris, 155 Jan. Die mit der Reorganisirung der Armee
Chanzy operirende Colonnen der 2. Armee dringen bis 1Meile an Le Mans hetraule Kommission hai henle fast einstimmig beschlossen, daß die
J — nochmals den Feind. — Prinz Otto von Vahern geht auf den ange dieponible. Altersklasse ein Jahr unter den Fahnen und im

—— Die 2. Armee siegt weiter Vorwärts dringend bei effektiven Dienste zu verbringen habe.

Lombron, La Chapelle und erkamyfen das Debouche von Champange und Bei den letzten Wahlen hat in den Departements des Nord,

nehmen Archeschateau, — Die, Beschießung der Werte vor Paris kräftig fort Pas -de Calais unnd Sabboyen das Militär entschieden republikanisch

gesetzt; die Kasernen d — Brand geschossen. — Hauptquartier Zestimm —9

des Dungu get eetzePatt ninnmt mit dem,3. und 10. Corps Parravuc. A1. Jan. In der— Nattonalbersammlumg drachte

de Mans. Gleichzeitig wirft das 9. und 13, Corps den Feind aus seiner der Abgeordnele Brunet folgenden Antrag ein:

Sreluns dir rete — e 8 AArt, 1. Frankreich, das sich, regneriren will, weiht sich Gott

—* — ——— Locomotive und 200 g —— und seinem Christus. Art. 2. Frantreich wird in Paris einen

13. Januar. Ausfall der Pariser Besazung gegen Clamart und Tempel an der Stelle errichten, welche zweimal deu Namen Platz

Fleury siegreich abgewicsen. — Mobilgarden bei Bourneville geschlagen. — des Königs von Rom getragen. Art 8. Dieser Tempel wird

Avantgardengefechte der die feindliche Armee verfolgenden 22. Division bei olgende Devise tragen: Gott schütze Frankreich, Christus ist Sie⸗

belle 8 nn und Ie Moesate der Pariser Besatzung gegen Le Bourget, der, beherrjcht und Jeitet uns. .4

Draneh, neadene und Elamari fiegreich zurückgewiesen. — Eine seindch F Der „Moniteur? ladet die Frauen Frankreichs ein, eine

Division der Armee Chanzy bei Chassille geschlagen auf Laval geworfen. — Subscription zu eröffnen und die Räumung der occupirten Depar⸗

Das Lager von Conlie besetzt und viel Material erbeutet. — Ein Detache⸗ Jements zu erlangen —

Igr tedcneer idiin Velare vom deinde augeuuihen uud lbct üh— Die Commission der Armee⸗Reorgan'sation hat dieser Tage

—— — — Ber ichte des Generals Le Flo aus Si. Petersburg erhalten, worin
Deutsches Neich. derselbe die Aufnahme des Prinzen Friecdrich Karl durch den
München, 13. Jan. (Reichsrathskammer.) Der Gesetzent⸗ Kaiser beiont und' seiner Ueberzeugung, Ausdruck gibt, daß im
wurf bezüglich Aenderung einiger Bestimmungen des Heimathsgesetzes Augeublickebeide Reiche auf das innigste verbunden seien und an
wird in der Fassung der Abgeordnetenlammer mit unwesentlichen keine Aenderung der persönlichen Gefühle des Kaisers Alexander
redaltionellen Abweichuugen ohne Debatte einstimmig. Angenommen, für den. Kaiset Wilhelm zu denken sei 3 . . u
unter Beifügung eines neuen Artikels, welcher bestimmt, unter Pasris, 13. Jan. Arnim und Remusat tauschten heute die
welchen Voraussetzungen nach Maßgabe des Reichsgesetzes über die Ranisitationen der Jusatzkonventivn zum Friedensbertrag aus.
Freizügigkeit Aufenthaltsbeschränkungen gegen Reichsangehörige undd Par.is, 14. Jan. Der Herzog v. Persigny ist gestern
Ausländer künftig noch Platz greifen können. . haegen in Nizza gesiorbhen. .
München, 13. Jaun. Gegenüber den vielfach verbreteten Der Ex ˖ General Cremer ist, nachdem der Untersuchungs⸗
Gerüchten über das Befinden des Prinzen Otto kann verfichertrichter von Beaune ihn verhört,e wieder auf freien Fuß gesetzt
werden daß derselbe erst vorgestern an einer größeren Jagd einen worden und gestern in Paris eingetroffen. *
sehr thätigen Antheil genommen hat. Die in Rede stehenden Ge⸗ Die in Nancy bestandene franzoͤsische Agentur, welche die
rüchte sind demnach gloͤdiicher ¶Weise sehr übertrieben, wenn sie ufgade höaite, junge eistsüsche iusmanderer ut Gelr u unter
auch mcht ganz ohne, Grund erscheinen. ftühzen, isi jetzt, wie, man hört, aufgehoben, „da das Geschäft nicht
. Nachdem die Abstimmung über den Schuttinger'schen Initiag⸗ ehr geht, d. h. weil die elsäffischen Burschen die Lust verloren
tivantrag im Ausschusse gar nicht nach dem Wunsche der patriotie haben, nach Frankreich auszuwandern, um zu Rächern ihres Va⸗
schen Fraktion ausgefallen ist, will man den Versuch machen, ob serlandes erzogen zu werden.« Viele der dusgewanderten Jungen
nicht nach einer nochmaligen Berathung im Ausschusse ein auderes sind auch bereits wieder zurückgekehrl, da man ihnen in Frankreich
Refultat erzielt werden kͤnne. *3 durchaus nicht diejenige Aufnahme und Behandlung zu Theil wer⸗
München, 14. Jan. Höherer Weisung zufolge können von den ließ, die ihnen zugesagt wurde. 3**
aun an bei Zahlungen in Gold an kgl. Rentämter andere als Englandcc
deuische. Feichegoldmumnzen, welche als gesetliches Zahlungsmitenb. En glands Kriegsflotte wird in Kurzem einen
erklart sind, nicht mehr angenommen werden. „pirnzaeg starken Zuwachs durch acht neue eiserne Kanonenboote erhalt
Manuqhen, 14. Jan. Der k. bayherische Rechtskandißat A. starten Zuwa F en
,— * . die auf der Staatswerfte von Chatam gebaut werden und deren
Clauß von Landau in der Pfalz wurde zum Advolaten im Bezirke 3* —58 ia9*
— Bau bereits solche Fortschritte gemacht hat, daß sie in wegigen
ded Pisertpen pheetlanagerschis Iu Tohnor. mit Anweisung lei⸗ Monaten so weit sein werden, um vom Stapel laufen zu könn
es Wohnsitzes zu Straßburg ernannt. aten o , unn pel laufen zu kbnnen.
nes 3* nan 8 Es sind kleine behende Schiffe von unbedeulendem Tiefgange, die
Der „Volksbot“ Hatte kürzlich behauptet, die 19 deutschen * n
mit sehr schweren Geschützen armirt werden und unter vielen Um⸗
Lyceen und Gymnasien in Elsaß-Lothringen hätten zusammen ca. anden si ais seht nütlich erwe sen ducften ir
100 Schuler so daß auf ines derseiben micht gang 8Schüler känden fich als sehr nützlich erwei sen dürften.
lommen. Die Unverschämtheit dieser Lüge mag man daraus be. Italien. P—
messen, daß das Straßburger Lyceum allein, welches im Ockober“ Bei der Volkszählung in Rom, welche von dem Klerus mit
mit 170 Schülern begann, jetzt deren 300 besitzt. naanatischem Eifer bekämpft worden war, hat es sich herausgestellt,
Graf Mol tke hat einige russische Officiere für dieses Jahr daß die größten Theil in dem Besitze von Kapiteln und; Bruder⸗
ingeladen, an einer Feldexcursion des preuß. Generalstabs in das chaften befindlichen Wohnungen des städtischen Prol etariats mit
Elsaß theilzunehmen. allen Auforderungen der Gesundheit und Sittlichleit im Wider⸗

Die Feldbost hat bekanntlich in dem letzten Kriege ganz ipruche stehen und das Eingreifen der Behörden unerläßlich machen.
außerordentliche Dienste gelelstet, wie dies von Feind und Freund NRoch schlimmer fieht es mit der Bevölterung der im Ager Roma-⸗
gugestanden und im Neichstage wiederholt warm anerkannt worden. nus liegenden Flecken und Dörfer aus. Dieselbe Regierung, welche
Nichtsdestoweniger ist man darauf bedacht, das Institut noch zu Missionäre ausschickte um wilde Stämme! i anderen Welttheilen
erweitern und zu verbessern. Zn diesem Zwecke finden, wie die zum Christenthum zu betehren, ließ ihre eigenen Unterthanen ohne
„Trib.“ mittheilt, jetzt Konferenzen zwischen den obersten Postbe- die ersten Wohlthaten der Civilisation. Fast keiner dieser Flecken
hörden und hohen Militärs statt, um zunächst die gemachten Er- jatte einen Arzt-oder einen Lehrer. Die Straßen sind ohne
fahrungen und dann diejenigen Puulte festzustellen, welche einer Namen, die Häuser ohne Nummern und manche Gemeinden sogar
Verbesserung bedürfen. ohne Kirchhof.
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        Vrermischtaec.

F In Zweibrücken erscheint ein ultramontanes Blatt
„Nachrichten für Stadt und Land.“ Als Redacteur wird der Caplan
Burge y bezeichnt. *

Homburg 11. Jan.“ Vorgestern ereignete fich in dem
hiesigen Bahnhofe ein bedauerlicher Unglüchkssall. Es stürzte näm.
lich bei den Bahnhoferweiterungfarbeiten eine Erdschichte ein und
begrub zwei junge Arbeiterr“ wovon der“ eine ein Bein zwei Mal
hraͤch unde eine bedeutende Queischung erlitt; so daß an feinem
Auftommen gezweifelt wird, der andere hingegen nur leicht be⸗
ichädigt wurde. (Pf. P.)

Volkswirthschaft, Handel und Verkehr ·
Mändchen, 14. Dez. Bezüglich des Gebrauchs von Post⸗
jufgabebüchern für grüß re Geschäftshäuser ist zu bemerker, daß in
zenselben⸗ nur die recommandirlen Correspondenzen, sodaun die
Bostanweisungen, Possporschußsendungen und Sendungen mit de⸗
flaärirtem Werthe, endlich die recommandirten Paketsendungen ohne
Werthangabe eingetragen werden können, daß ferner für die re—
ommandirten Sendungen, auch wenn sie dem Buche vorgetragen
ind, also krin spezieller Schein far die Postaufgabe gefertigt wird,
zie Rekommandationsgebühr von 7 kr. zu entrichten ist. Der Preis
jer Buch ist auf⸗1 fl. 830 kr. festgefetzt.

F. X. Demeß, verantwortlicher Redacteur. P
.4—2.48 —— — * — —2 4 2 * * —
Vortheilhafteste, leiohtesto und solidesto Anschaffung
e r von . 3: —D —
αν— . — — — ———
Vrämien⸗Anleihe-Obligationen (Loos
gegen monatliche Ratenzahßsungen. a
Das neue Prämien⸗Anleihegesetz verbietet jede weitere derartige Emmission im Irlande, ebenfo die Einführung neuer aus
landischer Loose. Es ist auer allem Zweifel, daß dadurch alle bis jetzt im Umlonfe befindlichen Prümien-Loose im Laufe der Zeit
ihren Courswerth erhöhen müssen; so not ren wir hente schns3; J
Badische 33 Gulden⸗ Looseil. 70. -. .
Großh. Hessische ssd — 190. -0—7
Ansbach Gunzenhauser J 12. — 5 —
tturheff sehe yee0 Thaler chir. 70. . j. . 5
Diese Umstände veranlassen uns, eine größere Anzaht solcher im Cours verhältnißmäßig noch zurückgebliebener Loose anzukaufen
ind, um den Antanf einzelner Stücke Jedermann zu ermöglichen- diefelben gegen Bezahlung in kleinen mongtlichen
aten derart abzulassen, daß die eventuellen Gewinne mit dem Erlag der ersten Nate schon, Eigenthum
des Känfers find.
Bei Ankauf hon 1J Braunschweiger 20Thaler⸗Loos jährlich 4A Ziehuugen ——
e * Vreininge 7 Gulden eche“heteee hee de t
— — eeer eren3 3 6
Mailänder Ihh e 2* ——— ee rt
ahlt man für alle 8 Loote zusammen monatlich 2. Thaler und jpielt auf 100 Loose in 30 Ziebungen gratis mi.. 2
Bei Anlauf von Oldenburger Se/ICThaler⸗Loos jährlich 2 Ziehungen —
Ieee F 10 —M000060 5 e
F W Meininger 7 Gulden, . W DD—
—— Pappenheimer — 257 — 6
A A Mailander10 Frances 33236 77* J
zahlt man für alle 5 Loose zujammen 5 Guldeñ monatlich und spielt aus 100 Loose in 26 Ziehungen gratit mit. Bei zinstragen⸗
den Effekten bleiben die Coupons zu Gunsten des Kaufers an den, Loosen. Nach Bezahlung der destirimten Monatsraten werden
die Original⸗Loofe ausgefolggt.
Diese Art Anschaffung von Loosen ist ein einfacher Kauf ohne jedes Risico, keinesfolls ein Spiel, da ei n Vetlust ausg eschlossen
ist. Auch in national⸗otonomischer Beziehumg ist dermalen die Auschaffung von Loosen zu empfehlen, weil sie ein Capital repräseu⸗
iirrn, weiches mit jedem Jahr wächst, überdies auch dem weniger Vemittelten die Hoffnung gibt, ein graßeres Vermögen zu er⸗
werben, ihn jedenfalls zum Sparen an ifert. J
Frankfurt a. M. 1872. ü—
Agent
Srit Vanzerbieter. — ——
834 and Garten⸗
*
ersteigerung.
Samstag den 20. Januar 1872, Nach-⸗
nittags 8 Uhr, zu St. Ingbert bei Metßzger
Jacob Schwanr z, lassen die Wittwe und
Zinder des obengenannten Joseph Schöf ⸗
fler die zu. dessen Naclasse gehörigen
Liegenschaften hiesigen Bannes in Eigen⸗
um versteigern, nämlich:
1) ihr an der Kohlenstraße dahier neben
Peter Schwarz, Schmied, stehendes
zweistöckiges sehr geräumiges Wohnhaus
mit Zugehör, sich zum Betriebe jeden
Geschäftes eignend.
2., 22 Dec. oder 30 R. Garien in den
Dillmesgärten neben Valentin Stief und
Räcker Körig. HSorn, kal. Notar.

das Neue Blatt 1872
lostet vro Quartal pränumerando
Æ ISV Sgr.
jsleich ca. 54 Kr. Südd. Währg. oder 90
Rir. Oesterr. Währg. oder 2 Francs.
Dafür erhalten alle Abonnenten neben dem
reich illustrirten Blatte selbst,! das textlich
Romane und RNovellen von den hervorra⸗
gendsten Schriftstellern brin i, zur Belehrung
aber stehende Rubriken eröffnet hat wie:
Aeratlioher Sproohsaal, und Für

Haus und Heräd.
Alle Monate *
Neueste Moden, eineo Moden-
zoitung für Pamen
und

vier Stanlstiche als Pru miegratia
Zu jedem Quartal wird ein solcher Stahl⸗

tich verabfolgt.
Prohe-Nummern sfind von allen
duchhandlungen und Verkaufsstellen zer An⸗
sicht zu erhalten, woselbst auch Abonnements
anzubringen sind. — Auch alle Postanstalten
nehmen Bestellungen auf das Neue Blatt an.

21 q

Prof. Dr. Lapièrre's
Einspritzung
heilt*) innerhalb æ Tagen jeden Aus-
duss der Harnrébhre sowio wel ss
FIss bei Frauen selbst ganz veralte-
ten. Preis pro FPlasche mit Gebrauchsanw.
1 Thlr. 20 8gr. Gegen Einsend. des Be-
trages streng discret, 2u beziehen durch

M. Witt.
J Linden-Strasee 18. Berlin.

*)] Funderte geheilt

Theater in St. Ingbert.
Im Saale des Herrn Oberhauser.
Direction von August Schroth.

Mittwoch den 17. Januar 18723
Můι τιι Staclt.
Schauspiel in 2 Abtheilungen und 5

Atten. Mit freier Benutzung der Auerbach⸗

schen Erzählung, von Charlotte. Birch⸗

Pfeiffer.

—
FJedamon, Srud und Verlag von F. x. Demeng in

Judbert.

——
        <pb n="35" />
        Hl. Ingberler Anzeiger.

detr Si. naberter Anzeigser (und dat mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mu der Dienstags-, Donnerstags- und Sonntag
temmerj ericheint woͤchentlich vi ermal: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntaa. Abonnementspreis viertelijäͤhrig 42 Krzr. od⸗
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
J — *4
MIO. 1872
— ———— —ñ—i — — *
Chronik der Greignisse des Jahres 1871.
15. Jan. Erneuerter Ausfall der Pariser Garnison gegen die Posi⸗
zonen der Garde und des 12. Armeecorps. — Siegreiches Gefecht bei
Narac (notdwestl. Langress. — Das 14. Armeecorvs schlägt einen feindlichen
Angriff von Chagey bis Montbeliard zurück. — Hauptquartier des Prinzen
Friedrich Karl in Le Mans.

16. Jan. General v. Werder behauptet seine Stellung südlich Bel⸗
ort gegen erneuerte mit bedeutenden Massen unternommene Angriffe des
Feindes. — Nachts erneuerter erfolgloser Ausfall der Pariser Garnison gegen
e Bourget. — Die 5. Kompagnie des 4. wurttemb. Regiments wird 4
A. Loup überfallen. — General Schmidt dringt bei Verfolgung der Armet
7s Generals Chanzy auf Laval bis uüber Baiges vor und macht über
3000 Gefangene. —

17. Jan. Proclamation des Königs von Preußen an das deutsche Volt.

Nenron nach leichtem Gefecht genommen. — Theile des 14. Armee-
orps besetzen in der Nacht Frahier (bei Belforth). — Wiederholie feindliche
Angriffe auf Chagey, Vethoncourt und Frahier siegreich abgewiesen. — Ab⸗
henlungen des 14. Urmeecorps schlagen bei Abbervilliers ein feindliches
kruppencorps.
18. Jan. Feierliche Proclamirung des deutschen

aiserreichs im Spiegelsaale des Schlosses zu Versailles.

— ALtheilungen der feindlichen Nordarmee von Beauvois bis auf St.
Quentin zurückgeworfen. — General v. Werder nach siegreichen dreitaͤgigen
dampfen beginnt die Verfolgung der sich zurückziehenden Bourbalischen Armee
nit glücklichen Gefechten.

—
Allen, so da kamen“. Er gehört zu jenen 3241, die keine Macht
er Erde wieder bringt! —

Dem bis Frühjahre zusammentretenden deutschen Reichstage
soll nun ein Gesetz vorgelegt werden, betreff. die offizielle Todter⸗
larung“ der Vermißten, die in manchen Fällen die bürgerlichen
Verhältzisse ein längeres Hinausschieben der „Todterklärung“ nicht
nehr gestatten.
vp 28 Vreich. *
Muüuünchen, 15. Jan. (Abgeordnetenkammer) Die Rechnungs⸗
aachweisungen bezüglich des Bergwesens pro 1869 wurden geneh⸗
nigt. Schlör fragt das Ministerium. ob die Amberger Werke fort⸗
jeführt und wann der Tiefbau begonnen werde. Der Ministerial⸗
ommissär Hocheder beantwortete erstere Frage mit Jo, letztere da⸗
sin, daß es damit noch keine Eile habe. Die Rechnungsnach-
veisungen des Ministeriums des Aeußern und der Justiz pro 1869
verden ohne Debatte einstimmig genehmigt. *
München, 15. Jan. In dem II. Ausschusse der Abge⸗
ordnetenkammer soll es bei Berathung der Remunerationsgelder
tür das Personal der Verkehrsanstalten zu lebhaften Debatten
zekommen sein, indem einige Ausschußmitglieder beantragten, daß
die bewilligten 360,000 fl. aus den Einnahmen der betreffenden
Ressorts entnommen werden sollien, während andete dieselben auf
4 J F, die Kriegsentschädigung überwiesen wissen wollten; die letztere
¶ Die Vermißten des letzten Krieges — ——
Ein trauriges Kapitel, das von den setzt noch vermitzten dent ftrten ihren Autrag darauf, doß der Grund der Remuneration
chen Kriegern des letzten Krieges! Denn jetzt nach der schon uch die Ürsache erhoöhter Einnahmen war, und, daß das Personai
angst erfeigten Auswechslung der Gefangenen werden nach einet rOfibahn und der Pfaigischen Eisenbahnen auch aus den Er—
xkrllärung des preußischen Kriegsministers v, Roon in der Sitzt Tagmissen dieser Ansßalten und nicht aus der Ktriegsentschadigung
ing vom 8. Januar des preußischen Abgeordnetenhauses, gegeben B
auf eine Interpellation des Abgeordneten Richter über die Zahl Min nihen, 15. Jan. Dem Vernthmen nach sollen die be⸗
zer in Foige des leßten Krieges vermißten Combattanten und über eits desiehenden 3. Beztsbergumter, Muünchen, Zweitrücken umd
die Gründe des bisherigen Mangels an Augaben in Betreff dieses ahreuhe um eines vermehrt werden. Das Bezirisbergomt Vah⸗—
Punktes — noch 3241 deutsche Soldaten vermigt die sich auf ꝛeuth soll angeblich in 2 Aemter getheilt werden und dem bereits
die Truppenkorps des norddeutschen Bundes (mit Ausnahme des hesteheuden in Vahreut der Vetghau in Odere und Unterfronten.
ächsischen Armeekorps) und die Truppen Badens und Hessens ver ·Am in Regensdurg neu au diltenden die Kereise Oberpfoig und
heilen. Wo sind fie geblieben ? Auf diese Frage gibt es nach der Mitteifranken zugewiesen werden.
krklärung des Kriegsministers nur die eine Antwort: Sie sind Mun han Vas doeherische Vaterland“ schreibt Die
sodt. Ja es jst eue große Anzahl darnnter, von denen man mit glatter veroffentlichen den neuen bayerischen Fahneneid, an dessen
in Gewißheit grenzender Wahrscheintichteit anführen lann, daß sie Schlusse die Stelle vorkommt: „„Auch schwoͤrt ihr, im Kriege den
ha und da begraben liegen. ohne datz ihre Identität feststett. Es Fesehlen Sr. Majestät des Deufshen KZaisers als Bundesfelbheren
gehören dazu die Vielen, welche in französische Gefangenscaft ge⸗ abedingt Folge zu leisten.“ Das ist sehr fein erdacht und schuht
cathen find und dort ihren Tod gefanden haben; ferner dieienigen avor, daß „„die Regimenter zum Feinde hinüber commandirt
welche in der Verwirrung uncontrolitt eingescharrt wurden oder Herden““, was in der baherischen Weltgeschichte schon mehrmals
welche aus irgend einem Grunde ihre Erkennungsmarke verloren orgelommen ist. Aber auch wenn der König von Bahern und
hatten und dann auf dem Schlachtfelde odt gefunden wurden oder Denische Kaiser““sfich gerkriegten oder der .Deuische
auch noch in den Lazarethen starben. Freitich, Mancher ist vere daiser⸗ es mit dem Könige von Bahern mach te wir mit dem
hollen, berloren l und das wo und wie laͤßt sich nur ahnen.l Er donige don Hannover, wag freilich dei der gegeuseitigen Freund—
türzte in irgend eine verbotgene Schlucht und Niemand fand ihun haft gar nicht dentbar ist, wären die haherischen Soldaten dem
auf.Und wie viele mag die Rache der Franzosen heimlich ger Deunschen Kaifer““ zu üm dedingtem Gehorsam eidlich verpflichtet,
mordet und verscharrt haben ud müßien in diesem freilich gamg undenivaren Falle wieder die
Die schon oft und mit Bestimmtheit aufgetretenen Gerüchte, Zauern — — sich bei Sendling oder auf einem andern Friedhof
daß noch dentsche Gefangene wider ihren Willen in französischer egraben lassen, wenn die Preußen kamen, was wteder nicht dent⸗
Gefangenschaft zurückgehalten würden, sie haben sich alle nach den zar ist, und die Bahern sich dagegen wehren wollten, was ste ja
aifrigsten Nachforschungen der Regierung als unwahr herausgestellt. jar nicht mehr dürfen. Vielleicht kriegen wir nicht uniformirten
Es wurde über diefen Punkt schon mehrmals mit der franzoöͤsischen ayerische Land.stinder auch noch eine passende Formel zum Nach⸗
Regierung 'verhandelt, wobei von dieser die zufriedenstellendsten Zue hiwdren in den Verfassungseid, durch die wir uns zin „„unbeding
agen gegeben wurden. Es wurden deutscherseits, um alle Mög ⸗m““ Gehorsam gegen den Preußenkönig verpflichten müssen.
ichkeiten zu erschöpfen, Agenten nach den Orten geschickt, welche Zlücklcher Weise kann man wenigstens unsern Herrgott nicht bes
zezeichnet wurden als solche, an denen die Gefangenen zurückge- geiden, so daß ex morgen das ganze: „„Deunsche Reich““ über den
alten würden, und das Resultat war gleich Null. In Algier Zaufen blasen kann, wenn er will; worüber wir“ wenlgstens uns
and man freilich bei diesen Nachforschungen noch 1600 Mann zoch vor Eintritt der Ewigkeit trösten zu könuen einige Hoffnung
Deutsche; aber nicht als unfreiwillige Gefangene, fondern als fran-aben. Denn das wäre doch gar zu traurig, wenn wir uns über
osische Fremdenlegionäre. — ieses schreckliche Unglück gar nicht mehr zun trösten vermbchten
Und so hoffte und hofft immer noch so manches arme Mut- (Das nennt man wirtlichen Galgenhumor!)
erherz im weiten großen Deutschland vergebens auf die Rückkehr Berlin. Der Rücktritt des cnusministecs d. Muühles
qrex einzigen Stüße. Ob auch Taufende zurückkehrten, ihr Sohn kann jetzt als gewißß angenommen werden. Es fehlt nur noch die
dar nicht darunter — und „‚Keiner war, der Kundschaft gab, von amtliche Publikation des Entlassunsdekrets.
        <pb n="36" />
        Der große Generalstab ist zegenwartig damit beschäftigt, auf des 18. Januar 1871, des hisorisch· denkwürdigen Tages, ar
Brund der von den einzelnen Bahnverwaltungen zu erstaltenden welchem Se. Majestät -der König. Wilhelm J. von Preußen vor
Spezialberichte genaue Nachweise über alle Verdältnisse der deut⸗ den deutschen Fürsten als „Deustscher Ka iser“rroklamirt
schen Bahnen jusammen zu stellen, welche für die militärischen wurde, jn Zmeibrücken in deutscher Wejse sestlich beꝛangen.
Operationen von Bedeutung sind, da die dereits vorhandenen Ueber . Neustadot a. H., 14. Jan. Heule waren die Vertreter
fichten über die Leistungsfäbigkeit der Bahnen“ bei eintretender von 11 pfälzisch Papserfabriken dahier versammeli: Die⸗
Mobilmachung nicht genügend sein sollen. selben sprachen sich alle dahin aus, daß der Aufschlag auf Kohlen
Der General-Post-Director Stephan wird in den nächsten und Chemikalien und die sonstige Vermehrung der Fabrikotions
Tagen nach Paris zurückktehren, um die ferneren Verhandlungen kosten fie nöthigt, einen entsperchenden Aufschlag der Papierpreist
wegen Abschluß eines Postvertrages mit Frankreich zu leiten. eintreten zu lassen. 4*
Nach Beendigung derselben soll in Berlin eine Conferenz von Feldd. FSpeyer, 13. Jan. Der fräühere Regierungspräsiden!
postbeamten, namentlich derjenigen, welche in der Heimath verblieben der Pfalz. Gustad v. Ho he, ist nah laugem Leiden gestern in
sind, abgehalten werden, um die Erfahrungen zusammenzustellen, München gestorben. —
welche bei dem Feldpostdienst gemacht worden siud, um dieselbe⸗. Im Puiterthale machten sich einige „Kraftadelige? der
für die Zukunft verwerthbar zu machen. Es handelt, sich hierbei köstlichen Spaß, einem im Wirthshaufe eingeschl afenen Kaneraden
durchaus nicht um die militärische Seite des Feidposidienstes. Von den Kopf mit Spiritus einzureiben und dann anzuzünden, Als
jämmtlichen Feldpostdienst-⸗Abtheiuungen find in Form von Tage⸗- er nicht recht breunen wollte, nahmen sie Petrole um, wodurch noch
büchern Berichte über ihre Thätigkeit eingefordert worden, welche mehr als die beabsichtigte Wirkung erreicht wurde, denn das arn.e
dazu benutzt find, aus ihnen Vorlagen für die bevorstehende Con⸗ Opfer des bornirten Spasses starb an den Bran dwunden.
ferenz zu mache. . Die britische Postansialt hat gegenwärtig eine Erfindung un⸗
Frankreich. ter ihrer Erwägung, durch welche die Handschrif t der eine Depesche
Paris, 18. Jan. Im Hotel der Ex⸗Königin Christine abschickenden Person durch den-Telegraphen übermi ttelt wird.
von Spanien wird in diesen Tagen zwischen ihr, der ExiöniginAls Kuriosum wird der A. A. 3. mit getheilt, daß die
Isabella und dem Herzog von Montpensier eine Konkurrenz über Fakultät für Literatur an der Universität Rom 10 Professoren
die einzunehmende Stellung, gewissen Eventualitäten in Spanien und — 3 Studenten zählt. —
gegenüber, statt haben. (B. Bl. — Aus dem kleinen Ländchen Luremburq waren 400
Der Finanz⸗Minister hat der Kommission, welche mit der Personen bei den Kommunegufsiaude in Paris betheiligt; 150
Fragr betreffs der Güter der Famile Orleaus betraut derselben sind bereits verurtheilt.
ist, mehrere Dokumente zugesandt. Aus denselben geht' hervor, —e ——
daß der Werth der beschlagnahmten Güter 80,830, 000 Franken „Wer Vieles bringt, wird Jedem Etwafé
beträgt, von denen für 863,246, 000 Franken verkauft worden sind hrin gen.“ Auf 24 Folioseilen bringt die Nemjahrsnumme;
Das, was übrig bleibt, besteht aus 11,529,000 Franken unbe— der „Illustrirten Zeitung einen so reichhaltigen und mannigfaltigen
weglichen Eigenthums und aus 4,452. 000 Franten an Canal—- Stoff, wie er in keinem ähnlichen Unternehmen zu finden ist Die
und Eisenbahn-Aktien. — Fülle des Gebotenen erstreckt sich auf alle Zweige des poliischen
Man kennt jetzt auch die geraue Zffer Derjenigen, welche Ind socialen Lebens, der Wissenschaft und Kunst. Dem Verstand-
in Paris während der Belageruug (Eom 17 Septembet bis 28 niß des Textes gehen die vorzüglichsten Illustrationen Gährlich über
Januar) gestorben sind. Es fiud im Ganzen 65,291 Persouen, 1600 Abbildungen), welche nicht, wie bei aͤhnlichen Unternehm—
bon denen 13,000 vor dem Feinde fielen oder an den Wunden ungen, anderen Journalen entlehnt, sondern nach Originalzeich—
starben, die sie auf den Schlachtfeldern erhielten. nungen gefchnitten sind,ergänzend zur Hand. Die Anregung,
J England. 3 — Unterhaltung und Belehrung, welche die Illustrirte Zeitung für
London, 15. Jan. Eine Depesche der Times“ aus alle Kreise bietet, empfiehlt ihre Anschaffung nicht nur Lesegesell⸗
Paris meldet: Der Finanzminister sandte am Freitag uach Berlin schaften, Museen, öffentlichen Bibliolheken, Hoteln und Condiloreien,
84 Millionen Franken kurzsichtige Wechsel auf London und deutsche sondern auch einer jeden gebildeten Familie, und ist ihre Anschaff⸗
Plätze. Eine gleiche Sendung soll am 27. Januar erfolgen. ung durch den verhältnißmäßig billigen Preis (vierteljährlich
Thaler) erleichtert.
F. X. Demetz, verantwortlicher Redacteur. J
. Am Freitag, den 19. d. Mis. Nachmit⸗
lags um 2 Uhr werden auf dem Bürger⸗
meisteramte St. Ingbert nachverzeichneten
Holzer offentlich versteigert, als:
I. Abth. Schierer Schlag::
10 Cubikmeter eichen Prügelholz,
2511 buchen 44
3 50 gemischtes
II. Abth. Potaschwald:
64 Cubikmeter buchen Prügelholz
43 gemischtes
ESt: Ingbert den 17. Januar 1872.
Das Buͤcgermeisteramt
Chaudon.
Zur Vermittelung weiterer Verbreitung
der in diesem Blatte oft angekündigten illu⸗
strirten Zeitschrift:
Dus Neue BPidtt

Preis 15 Sgr. vierteljährlich, werden an allen
Orten Wiederverkäufer gesucht, welche sich wegen

der Bezugsbedingungen direci brieflich an die
Verlagsbuchhandlung von A. A. PFayne in
Leipzig wenden wollen. EGratis zur Ver⸗
fügung gestellt werden beispielsweise eine aus
reichende Anzahl der Nr. 1 des soeben be—
gonnenen Jahrgangs, ferner illustrirte Pro⸗
specte im Hasen gratis zur Vertriebs⸗
erleichterung.

A.

Immerwähreud frische suße Milch in — — Frisch gewüsserte ——
aben, der Schoppen zu 3 Kreuzer bei *77 —*
bu derpe Carolina Kreitz. Ztockfische

bei Fritz Panzerbieter.
FruchtBrod⸗ Fleisch ꝛc. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 18. Jan
Weizen 7 fl. 44 tri, Korn 5efl. 34 kr
Gerste 2reihige — fl. — ir. Gerste vier⸗
reihige — fl. — kr. Spelz 4 fi. 80 kr
Spelzkern — fla nre Dintel — fl.
— r. Muyshfrucht — fl. — kr. Hafer
3 fl. 47 tr. Kartoffeln Lfl.40 fr. Heu
2 fl. — fr. Siroh 1 fl. 25 kr. per
Zentnet. Weißbrod Lis! Kilogr.20 tr.
Kornbrod 3 Kildgr. 26 kr. ditio 2 Kilogr.
18 tr. ditto 1 Kilogr! 9 kr. Gemischtbros
Kil. Z4kr. 1 Paar Weck 7 Loth 2 ir. Kind—
fleischI. Onab0 fkr.. 2.Qual. 18 fr.
Kalbfleisch 16tr.. Hammelfleisch 18 11.
Schweinefleisch 20 kr. per Pfund. Butter 88
kr. her Pfund.“

Theater in St. Ingbert.
Im Saale des Herrn Oberhamser.
Direction von August Schroth.
Freitag den 19. Januar 1872:
»Gei aufgehobenem Abonnement.)..
(Zum Benefie furn Julius Trautmann.)
VDie J 57
Lieder des Musikanten.
Volksstück mit Gesang in 3 Abtheilungen
und 5 Aufzügen von Rudolph Kneisel.
Musik von Ferdinand Gumpert.
Zu dieser meiner Benefize-Vorstellung
bittet um recht gütigen Besuch
‚Achtungsvoll
Julius Trautmann
F Eine gute Spieluhr hat zu
oerkaufen ee
Christian Koch.

ESruchtpreise der Stadt
Kaiserslautern vom 16. Januar.
Weizen 7 fl. 42 ir. Korn s fi. 27 67
Spelzkern 7 fl. 7 kr. Spelz 5 st. 19 kr
Gerste 4fl. 44 kr. Hafer 3 fl. 53 tr.
Erbsen 5 fl. 28kt. Linsen 5 fl. 8 tr.
per Zentner.

Brodpreise: 6 Pfd. Kornbrod 26 kr.
3 Pfd. Gemischtbrod 1b kr. und 2 Pfr
Weißbrod 10 IÜr.
* —— — — — — G α
Redaltion, Truch und Verlag von F. xX. Demeß in St. Ingbert.
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        5*
*
25 52
— 22 5* —
* 5355 3357
38 333358
2 273 383 2
23 53533 E 2
2 7528 r z35 * 23325
—78 222 32 —2— 33253332
* — 538* 58 55 55333
3 — 234 — —* ⸗ 235 28
25 52 *8 37 32352 75 8* —x —
5333 53* 15 3533 E 38535535
F 3782 7323 33— — 5335* 535553 5357
— 535 5232 —A — 5* 2 5*8 — 5
—ä5* 2 25*2* — 38 25* 37368 38* 528 57 — T
8 222 *55 * 8 23 —— 553353777 384
5 2* 5553382 ——6 32 3233 3* 18 232— 8 —— 3 7 *
— —55537 — 78 —— * 7*53538 —— — F
2 *58 5* O *2 2 — * 2 z5353 e49 5390 — 5 — 323—6*
5* S—“—8 * *2 3—233537 5223 258385 — * 8 —
z553 —— 2 — 187 —— 2 8
s3 5353 A— —5 233 —23 5 233 225
—— 3 —28 58553 ĩ 58 * 32 — 5 * 22* 25 S —A
557 77 5 2835 —353335 332 57 323
— 232 — — * 8 α 9655335 — 57 2
—— — 7 2 38 25 5 —
35 835* 535333 — 558 ——2—2——5227 38
— * 355 43 —A — 2 54 * 53233 * * *
— — — * 56 — —A —*— * —A 3 ——
2— 528* * —— 32 838 33 5 523 * 373*
3— v 2 33 Sꝛ 57 38* 234 3 3 —— 7* 8 855*c7
83588 5233* — 3375363*835 — 233623
52 322 25 5 8 55387 23 2* 2553338 25 *s53 *
—4 2388 228* 8 —c 523 —53* 338 28 23823535*
5* 7—38 2 — * — — —83 25358 2 * — *55 25553*
—— 35* 22738 5* 3 3375773357* 8* —A *2 * *
*— — ——— 59 25 — —— — 33
57275 7 —55 5356 — 35833 58 33373
3233 75* WM — 255 33253 23 355
ẽ 53 3 26 858 —A 28 32225
—— 238388
57 — 5278
5 22355 8 —332558 —— ——
23335358 — 58
— 332857 7337338 32353
—52 8 5s32353 — *e
376 33555
34. 22 28*8 533228
S⏑ 5 28* —
3.2 2 53 28
7 2 3
9 ———
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XX
527235
52 353
24 25
3337383 355
—— 35783 J—
333— —
55332358* AIx ẽñ 58538
23
9 — 5 20 — *
* 23333353353 33
53 3288
5 F — 2 *
2 8
— 22 353355 2333333 I35523 32 33233.
* * — —25827 35 37833 2 255——
RE — 5 52* 3337 c 8 234353533358 2 —
— 8 8 22 222333 —— —— —— —X 1355 3375
múÂÄ ** 7 535 22 252352* 2382238 12 —3 z283 2 2 2
* 1575135 335 — —z32* 2 52 33 —A 25 253382333* 5
5 3853518* 8 52238 22557 S 2 25 532 z63882233 —A ——
BS * 32 — 33 ——— 8536*8 —— — 5525 — —
X *23 ẽ 8 — 3*8 53388 2 2 —238 5255358 722
— * Bsr 5* * * — — 7 38 — 7. 8 38 2 * 522533* 8
8 S 28 3 22* 338 —— 35—528538 28 27877
* — * — 3— *2 5828 — 2— —— 8 —— — 5 75 22 B
3 58533323 58 523557 53 26807 25 3 — ——
223574 3282 35—2283 52*3535 5 252 258 5538283
— — 2 32 acr —2225 2 —A 328 * 8 23—57
3 S5c52 25 —A—— 58* 258228 25 — — — 357 332557 25 228
* 858 s83555 33358335 27 — 253833733 —A
ß 522 ** 2 — — —5 — 22 535887 —2 2 553* 5 5E
* 8 B5— J 338* 6 ———
— — 2* 252358 ———— 21 23833557 52353 ** *
* —3 — 558 *5* 8* — 3 377
325553 55 * —A 2*52* 553 .2 22 2 ——— S 28 *
32553333 3333233 * 3 533*8
2535335 8 — ——
* — 8* 23 — ——— 28352323353 3853335332 23352
—525 — —— 2*8358 8 582553 —25 — 23 Z3Ek
2523535633 5 — S 8 — S 5535537 2* 35 3
3555 — —A 3 — S 22 35 253333575 5 ——
— 2 38 —337 225 3 —
2 8 — 3 22 7 53 522 F —A 2 6
—2 2— a — 48 —— — — — 2522 2*
72555233537 32 5523355 —— — — —A ——
38233355 y J583 533537 33—2328 23&amp; 7 —00 —
—— 22332327753 ——— —
5522 J 2153 222 23382 — — 2* *
55 5138553 233358 * 32255
8* —BG * 5 * 538 A—— —
— 538 248333 3533235 28
2 2 — 3* 3385* Bz336
38383585 535533323435
2873577 —— —
333858 S 13*
T35S645 —
22322

223 95 32
* 2 2
e 2123 *2» 3735333788
— —7 * — —
28 59 83 8273 2323333
8 8
525353 3 35352 3213227 752
*555335855 553 555 535352 28533 22*
3533328538533 — 33
—A — 3
B 2 25 2 2 * 2 E — 5 — ? *

— 533228 3 32 3825·3333 —22858*
8 2 —2 23 —X8 — 2 — — — 2z255328 238*3
* ——* 2228 82 333538 — * 5 8 — * 88— — — —

* — 283 24 2 59
55*2555 56 3 U— — 252*—578

3E5 —— 2 — 2* —AXM d 8* 2z2S22 5 7
25c* — 2** * ⸗8 —c8 * 5225 d —
* 5333 — 2 33532 53358227 5*383 s52883
* 22 2 —5533255 5 — 238 — * 5 —7 2 2
7 —*— 2 —A—— 8 27 —XM * 25 58 „— 522 —
* A —— —— — — — ——A— 232 * 2324 — ————

2235 * 37 m3225 2 2 583 S 3 EXX ——6 8 —EA—
25 — 25 27 2 —8 ———— — —— —A
25 — ———— 32* *8 — ——— 24 —2*
2 — — —2 —* G 222 2 * ax*
7870 —— —c3 —338 5532358 3232338538 88
* 2 * * S — —— * — 7 2 —— , 55
2 25387 — —35 3c52 53 — —— — ——A c
3 227 — 5323553 2 * J 5333*3357 22
—EA 57 * — —38— —— X. 527 5357 z 832
—3 2228. 38 3333 *885 ** 2 5 — —3 —33—57 28—
585—* * 235 — — ———— 2 3222338 *55385
2 —A —— 8 —528 — . . 253* 755566
7 8 333
— 3 222 — 755 3 S528 2 — * 25
* X- 7* * 7 2 2 ——
23385333387⸗
— 28 22 — —— — 2 2 — —— 233535333585
7 59 * —E 2 78 223 * 25525
5 —ãA — 353 2 2 ——— —————
526 — 225738 35 5—2332337 1525* 2535k 55353334
BR* — 2 —A u*5 58 — —— 8 S 552 5 ———5353
J— — 55 5* —33285255 — —
s —
*2 — —— — — 25 32z 2 8.2 * *
83 55 53533338
— 25. * 22 2* *8*3 2
— 2 25 232 ———— 8* 55* *R 2 *7*8* —3 7 8
— — * * e
5* 55555838 7 —— ——268
85* 282 — 37 — 2* —— 2—
F —J 525335 — 2252 125 8.35 8258
7 33 1888882
— * B —8 —
5 5 J——— 833
* 2 ——— — 5335333—* A— — 5 55
— 2 — 22 7225 2 b 225 — —3 24 223253 5* 823
* 237 * —A — c— * 527 * 2
z 25 522 232253 —528 58233535283
888 —A—— 2523 — —5*8572 * 258 — 5832
* 58 * 8 — 382 — 242 43J 208 2 — 8 2 — — 5
5. 5 — 383* 22 ——— 355 333333356
22r 525 8. —6 27— 5 3855358* 28 255532* 23 5z5
—E— 5238 — 87 2258 83222— 52 25055 * 2
——587 25228 * —38 283 J —3232323
ꝛ — ? ———— *22 *
232532383 53 32 1426
— 5 5223 2 — 2525385 7 288 2 53*
—5 —A——— 83 258 322 —BB28 2588 22 — 7 2
— * —X *27 — 53 2 E— —
5823253 383 255 2823358 — 23 225—55572728
—* 5252 3 2 —————— * *5 238E 2255*33 —32—33
i 33328 25523357 — — 5 5533233102
—n 8 a¶ * S 8 * — 38 ⁊ * —8

5*22 522 232 —— 5 38 352 —A * 32 2 *

— — — — —— —— —8 58323 — *2333553375 32288 s 2
——— —— S22 2 5eE6 — 22 2 — 22 2288 25 22
—X — — 532 22 ——*— 58*5535 — —* 2 ——A
2 5823 ——324 22 2228* 53 * ẽ 53— 2266 5 83
—— 3553335 —B— 54* 33283333
383333 3383 3 8533363257 —A— z—2

5 — z 8 5 — — — 57 35353 2533323
2883358 —R—— 3283522 —A — —— 5582553
— 5 * * 2825 8 —E 2 8 — 3257 — — 2 3 58

2 5 82332 235 — 75 8 —— 523 —

2 8 — — 328322 —A — — ——— ——— — —— *

*2222 3552 — 52855*2 * 8 8 —5 —3— — —

— 3 * 5 — — cẽ
5353335232 738 374
2322 2 8* 28 3353533 —AA — ————

335353322353 5E23 — 2*

5553333525
        <pb n="38" />
        5523283373
52 33135
8 252538 233357— —— 887
* 55 557 r̃ * 3 —
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55 z38* 3535355 232*3 232322 z838 —8 V 8
23832332 3583* 2253 5475328755 —
J
3 * 225 33 *5 A —— z»2823 27* 33 522238* 358
135355 ———— —J — 32238 333556235
3* 783* 5325333853 325753 253 *3535 2355735
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35 3. —— 572 *2 * 85535 v 7 — * S
*838*3 — 28 3385* E 7737
2332837 523385 3425 227
233 23338 38 3328* 3309* 2522
53333888 —— * 53* 5533
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3527 25 3* 3 22 * 28 — * —
33733364 ——88 — 35335— 553383
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5 58 5 —387 —8— 53823283 ⸗ 78
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5335*833. 8332 82383—8732827*
*3 — — 2 2 * — * — 2 —— 2 3 2
22* *B m.* 63 *2* 233 35
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* — 2 282 2. — 29
73 5—5 33 —33333332383
3 62 33323835325 730
3 833— — —— 3233— ——8333
3738533 88 35 53 328883 33
— —2z55323 8272 2* 7 3
835 —33 — 333 —53 323333
I35 3383 ——33 55 3335 2228 223
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33 3 3 58 35833 *
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n 35 2—2BREBRSASAE

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        St. Ingberler Anzeiger.

— MHA
Der St. Ina bereer Anzeigierr (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstagt⸗, Donnerstags⸗ und Sonntag

Panimer) erscheint wöchentlich vie rm al: Dienstag, Donnexstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljaͤhrig 42 Krzr. ode

12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet. —
18172
—D —

Samstag, den 20. Januar

CEhronik der Greignisse des Jahres 1871-

19. Januar. Ein bedeutender Ausfall der Pariser Garnison vom
Mont Valetien gegen das 5. Armeecorps siegreich znrückgewi esen. — Sieg—⸗
reiche Schlacht bei St. Quentin des Generals v. Göben gegen Faidherbe, die
Stadt wird Abends besetzt. — Die Beschießung von Longwy beginnt. —
Abtheilungen der 2. Armee besetzen Tours. — Vorpostengefechte württemb.
kruppen bei Aillevillers (nördl. St. Loup). — Der Präßfekt des Gironde⸗
Ddepartements ordnet neue Austreibungen Deutscher an.

Schüttinger-Barih in Betreff der bayerischen „Reservatrechte“ die
jz Majorität zu erhalten, vm dadurch den deutschen Einheitsbau
aus seinen Fugen zu treiben ? In Bezug auf das Letztere möchten
wir mit Wallenstein sagen ? * e
Wär' der Gedank' nicht so verwünscht gescheidt. *
Man wär' versucht, ihn herzlich dumm zu nennen!“
Jenem alten Syrakusaner fehite doch nur der Angriffspunkt,
um die Erde aus ihren Angeln zu heben; unsern Herrn Patrio-
ten dagegen fehlt um ihre Pläne zu cealisiren nur dreierlei: Ein
Archimedes, dessen Hebel und der richtige Angriffspunkt. — Lieb'
Baterland, magst ruhig sein ——

.. St. Ingbert, 19. Januar.

Schon ist unsere A geordnetenkammer wieder geraume Zeit

zersammelt; doch fragt mau nach den bereits erledigten Arbeiten,
o ist gar Weniges zu nennen. Daß dieser Schneckengang unserer
Landtagsarbeiten draußen im Lande alle Gemüther mit AUnwillen,
ja man möchte fast sagen mit einem gewissen Entsetzen vor den
berrotteten Zuständen unseres bayerischen parlamentarischen Lebens
erfüllt, ist da wohl leicht zu begreifen. Und wenn sich dieses Ge⸗
fühl bis jetzt in den verschiedenen Kreisen der Gesellschaft noch nicht
in drastischerer Weise Luft gemacht hat, so ist anzumehmen, duß
daran lediglich ein anderes schuld ist: das einer gewissen behag⸗
lichen Sicherheit, die auf dem soliden Untergrunde des „Deutschen
Reiches“ ruht. Diese Empfindung ist so stark, daß sie sogar der
Entrüstung über die Kammexwirthschaft einen kleinen humoristischen
Beigeschmack zu verleihen im Stande ist. Es ist in der That ein
Genuß, zu sehen, wie diese ultramontane Kammer-⸗Majorität, die
mit solch anmaßendem Selbstgefühl ihre Aera begann, nicht blos
pvon Jahr zu Jahr mehr herunterkommt und aus dem Leim zu
gehen drohte; sondern anch von Monat zu Monat, von Woche zu
Woche sich immer mühseliger abzappelt, um doch wenigstens Einiges
zu Stande zu bringen, womit sie ihren Wählern noch weiterer
Sand iu die Augen streuen kann. Könnten diese freilich sich ein
Urtheil darüber bilden, welch' schmähliche Niederlagen die bisher⸗
igen Ausschußverhandlungen und Kammersitzuugen den Herren
Hatrioten stets gebracht haben, so müßten auch dem Dümmsten
unter ihnen endlich die Augen aufgehen über den Betrug. der unter
dem gewichtigen Namen der Religion uad der Vaterlandsliebe mit
ihm gespielt wird. Aber dafür, daß er sich die Auge nicht aus⸗
wischen kann, sorgt man durch neue Spektalelstücke, durch die man
ihn aber auch wieder von Neuem über den Löffel barbirt..

Ihre Majorität ist freilich auch schon im Laufeder Zeiten
elwas zusammengeschrumpft. Sie glaubten im Rohre zu sitzen ünd
wollten sich einmal ordentlich Pfeifen schneiden; doch diese fallen
ihnen unter den Händen ins Wasser und sind auch trotz alles La⸗
mentirens nicht zu retten. Und wenn sie ja einmal eine sicher
wähnen, so fehlt iht — 0 grand Malheur —: das Stöpsel. Doch
troͤsten sie sich mit dem guten alten Töffel: Regnets Brei, fehlt
ihm der Löffel!

So ganz harmlos ist die Sache jedoch nicht. Denn das Vollk
leidet darunter, und besonders diejenigen Klassen der Gesellschaft,
die von der Kammer „Etwas“erwarten, nämlich Besserstellung
ihrer oft traurigen Lage. Man hält lange breitspurige Reden,
stets die Gelegenheit an den Haaren herbeiziehend, um der Regier⸗
ung wie den Liberalen „eins“ anzuhängen und zwar nicht Reden,
die so blinkend sind, in denen sie den Menschen Schnitzel kräuseln,
sondern im Zeloteneifer nach der Art fanatischer Klopffechter. Daß
die Herren Patrioten dann, sowohl von Seiten des Ministertisches
wie von Seiten der Liberalen, nach dem Sprichwort „Auf einen
zroben Klotz einen groben Keil“ gebührend heimgeleuchtet bekommen,
gersteht sich von selbst. Dadurch wird aber die Erledigung wich—⸗
igerer Angelegenheiten auf die lange Bank hinausgeschoben zum
größten Rachtheil der davon Betroffenen.

Selbst die gemäßigsten Blätter drücken sich über das Einbrin⸗
gen der verschiedersten Anträge und Beschwerden seitens det Ultra⸗
montanen vor die Kammer aus, es habe den Anschein, daß die
altramöntänen Koryphäen ges parlamentarischen Feuerwerks in der
Fammer nicht verlustig gehen wolten, indem sie es sehr nöthig
brauchten, um das sinkende Vertronen ihrer Anhänger wieder
aufzurichten. Oder glaubt man wirk.ich, für den „Ignitiativanirag“

*. Irn Frankreich hat sich der gesammie Clerus in wilder Op⸗
vositivn gegen den Unterrichtsplan der Regierung für die niederen
Schulen erhoben. Gewöhnt mit dem Bonapartismus auf vertrau—
estem Fuße zu leben und sich gegenseitig in Freundschaftsbezeug⸗
uingen überbietend, sieht er in dem Unterrichtsplan der jetzigen
Negierung der im Gunzen ganz gemäßigt ausgefallen, einen Ueber⸗
griff in seine Rechte. Obwohl derselbe die geistlichen Schulen
heläßt und die Unentgeltlichkeit nicht enthalt, sondern nur den
»bligatorischen Schulunlerricht, also Schulzwang, wie bei uns, ein—
ührt, so ist doch eine Aunahme des Gesetzesvorschlags nicht zu
erhoffen, einzig die Folge der clericalen Opposition und Agitation
Jjegen denselben. Die Gegner erkennen damit an, daß Hebung
der Intelligenz nicht zu einer ader zu der Grundbedingung der
Regeneration des französischen Volkes zähli. Sie scheinen aus
bornirtem Eifer nicht zu begreifen, daß der Staat das Recht be⸗
sicht, die Bürger zur Erfüllung ihrer Pflichten zu zwingen, und
zie erste Pflicht der Bürger ist doch wohl die, dem Vnterland einen
rüchtigen, gebildeten und gesitteten Nachwuchs zu liefern. Nicht in
einer ungezählten Anzahl von Hinterladern, von gezogenen und
ungezogenen Kanonen, auch nicht in den Hunderttausenden von
Soldaten liegt die moaralische Stütze und Stärke eines Staates,
sondern in feinen Erziehungs- und Bildungsanstalten, seinen
Schulen. e J
Dieß sieht man in Frankreich auch wohl ein, und darum nimmt
die Discusfion der Unterrichtsfrage mit' jedem Tage einen schärferen
Charakter an. Der „Temps“; eines⸗ der gemäßigsten Organe,
ürchtet, daß der Kreuzzug, den die Kirche gegen diese von der
zffentlichen Meinung so einstimmig geforderte und von der Vernunft
zebotene Reform führt, gegen die Religion selbst zu Repressalien
aufreizen werde. Zam Schluß meint er, die Unterrichlsfrage stelle
äch jetzt in der Weise den Franzosen dar: „Will Frankreich sich
der religiösen Autorität unterwerfen, nachdem dieselbe die Verldr⸗
perung der Engherzigkeit, der Dummheit und der Gewaltthätigkeit
zeworden ?“ Eine noch heftigere Sprache führen andere Blätter.

Und so dürfte der Bischof von Orleans nicht so ganz Unrecht
haben, wenn er, wie gemeldet wird, in einem nach Nizza gerichteten
Schreiben u. A. sagte: „Es ist Alles zu vertheidigen, denn Alles
st angegriffen.“ Es fragt sich nur, ob der Weg, der von den
Angegrissenen zur Vertheidigung gewählt wird, statt ihre Sache zu
retten, dieselbe nicht noch mehr gefährden muß.

Deutsches Reich.

München, 15. Jan. Der Abg. Hauck hat seinen durch
das Ausschuß Minoritätsgutachten bezüglich der Beschwerde des
Bischofs von Augsburg hervorgerufenen Nachtrag zu seinem Be⸗
richte vollendet und wird denselben in einer hierzu auf morgen
Abends anberaumten Sitzung des Ausschusses vortragen⸗ Bis
Donnerstag oder Freitag soll dann der gesammte; Ausschußbericht,
dem eine Reihe Aktenstücke beigegeben ist, an die Abgeordneten ver⸗
heilt werden und daun kommenden Montag die Berathung in der
dammer beginnen. Unmittelbar an dieselbe soll sich dann die Be⸗
rathung des Schüttinger'schen Fiiveage anschließen.

Zur Sicherstellung eines Ngeelgneten Unteroffizier-Ersatzes bei
der zur Occupationsarmee in Frankceich gehörenden, beziehungs-
weise den in Elsaß-Lokhringen dislocirsen Truppentheilsen wurde
        <pb n="40" />
        Folgendes verfügt: Unterofsiziere und Mannschaft, welche von ge—
dachten Truppentheilen, sei es nach Ablauf ihrer Capitulation, sei
es nach vollendeter, gesetzlich actider Dienstzeit zur Enllassung kom⸗
nen, dürfen Seitens anderer Truppen zum —2 einer Capitu⸗
lation nur dann zugelassen werden, wenn Fe durch einen schriftli⸗
hen Nachweis darzuthun vermögen, daß sie sich zum Weiterdienen
bei ihren bisherigen Truppentheilen gemeldet haden, von letzteren
ledoch aus dienstlichen Gründen zurückgewiesen ˖wurden.

Um Uebereinstimmung mit den anderen deutschen Truppens!
heilen herbeizuführen, wird demnächst angeordnet werden, daß die
Dber⸗- und Unterlieutenanis Prämier⸗ und Secondelientenants, und
die Junker resp. Offiziersadspiranten 1. Classe den Titel Portepee⸗
Fohndrich erhalten. In der Artillerie werden als neue Ranges—
Uufen Hauptleute 2. und 3. Classe eingeführt werden.

München, 16. Jan. Der König wird morgen aus Hohen⸗
schwangau hier eintreffen. — Zufolge allerh. Entschließung wird
pom 1. April ifd. Jahres an die 5. Essscadron des 4. Chevaur
leger-⸗Regiments (die bekanntlich in Elsaß Lothringen steht) mit De—
pot von Speyer nach Zweibrüchen verlegt, hingegen eine Inf.
Compagnie der Besatzung Germersheeim nach Speyer delachirt.—
Für die den Generallommando's ꝛc. zugetheilten Offiziere des Ge
reralstabes wurde eine zeue Dienstes⸗Instruction erlassen.

—München, 16. Jan. Ueber den nochmals an den Aus

chuß der Abgeordnetenkammer zurückverwiesenen Antrag der Re—

zierung auf Gewährung einer gußeroxdentlichen Remuneration in
der Höhe von zusammen 8360,000 fl. an die Bahn⸗, Post⸗ und

Telegraphenbeamten für erhöhte Dienstleistungen während des jüng

den Krieges verlautet, daß der jetzt neu augenommene Vertheilungs

nodus den Grundsaß aufstellt? je weniger Gehalt desto mehr Re—
wuneration und umgelehrt, so daß z. B. Heizer, Wagen; und

Bremsergehülfen, Stationsdiener in Rangier- und Faährdienst.

Wechselwärter 2c. verhältnißmäßig am meisten berücksichtigt werden,

Auf vorbezeichnete Kategor:en werden je cirra 100 fl. entfallen.

Mäunchen, 16. Jan. Seit den letztten Tagen ist von einer
demunschstigen Kammerauflösung wieder mehr die Rede, nachdem
einzelne Minister in Privatkreifen bestimmt eiklärt haben, daß die⸗
elbe der Berathung und Beschlußfassung über die Beschwerde des
Bischofs von Augsburg (welche am nächsten Montag vor sich gehen
wird) in dem Falle, wenn die Ultramontaner von ihrem nume—
rischen Uebergewichte in der Kammer einen rüchsichtslosen Gebrauch
machen, auf dem Fuße folgen werde. Lange läßt die Auflösung
ohuehin nicht mehr sich berzögern, da mit dieser Kammer auf die
Dauer doch nicht zu hausen is.

München, 16. Jan. Welch rühmlichen Antheil unsere
Landwehroffiziere an den glanzenden Resulloten des letzten Krieges
haben, ifl läugst bekaunt und anerkannt; weniger bekannt ist jedoch
die Anzahl der denselben zu Theil gewordenen äußerlichen Auszeich
mungen. Diese fanden statt durch Verleihung 1 Max-Joseph—
Ordens, 2 Sanitäts⸗Ehrenzeichen, 182 Verdienstorden, 62 ejserner
Kreuze II. Hl., 4 eiserner Kreuze II. Kl. am weißen Vande und
1 meklenburgischer Verdienstkreuze, außerdem noch je hesstschen
und badischen Ordens; weiter wurden mehrere Landwehrojfiziere
auf ihr Anfuchen hin bei ausdrücklicher Konstanrung des Aus⸗
zahmefalles in besonderer Anerkennung ihres ausgezeichneten Ver«
jaltens in die attive Armer versetzt. In treuer und muthvoller
Etrfüllung ihres Diensies blieben 46 Landwehroffiziere auf dem
Schlachtfelde kodt oder erlagen den Folgen der erhaltenen Wunden;
131 wurden verwundet. —

Munchen, 17. Jan. Die Regierungsvorlage über Erhöhung
der Beamtengehalte ist dem Präsidium der Abgeorduetenkammer
zugegangen. WB

Eine zu Deggendorf erschienene Broschüre „Die Jesuiten⸗
fresser“, wurde in Coblenz beschlagnahmt, weil in den darin ent⸗
jaltenen Schmähungen gegen die Freimaurer unter ausdrücklicher
Bezugnahme auf die zu denselben gehörenden „gekrönten Häupter“
der Thatbestand einer Beleidigung des Kaisers Withelm als vor⸗

Janden angenommen worden ist.
Karlsruhe, 15. Jan. Die Taze von Belfjort werden
hier festlich begangen; sämmtliche Gesang ·Vereine werden sich an
der Feier betheiligen, die zuglecch dem Andenken der ruhmvoll
für das Vaterland Gefallenen, wie den lebenden Zeugen und Er—
lämpsern des denlwürdigen Sieges, an ihrer Spitze der General
q. Werder dargebracht wird. Als Feststiag ist der 17. Januar
estgesetzt. Auf Einladung des Großherzogs sind heute von Straß
burg als Gaste hier eingeirossen: der kommandirende General des
15. Armeelorps, General der Infanterie v. Fransechh, der Gouver⸗
neur der Festung Straßburg, General⸗Lieutenant b. Hartmann,
die Generalmajore Stein, v. Kaminsly, v. Hontheim und d. Ramm,
sowie der Chef des Generalstabs vom 15. Armeecorps, Obers
von der Esch.
Sitæraßburg, 10, Jan. Ueber die hier herrschende Bau
hätigleit“ schreibt der „Nicoereh. Kourier“: „Wenn man heute einen
Vang durch die Stadt macht, ersfaunt man in Wahrheit über die

Raschheit, womit Straßburg verjüngt und verschönert, aus seinen
Ruinen wieder ersteht. Die durch das Bombardement so arg mit⸗
enommene Steinstraße verwandelt sich in eine herrliche Vorstadt
der Weißenthurm⸗Straße erheben sich prächtige Hauser an Stell
per früheren häßlichen Gebäulichteiten; der Kagepecker Bruch, dieser
Miltelpunkt der uralten Gärtnerzunft mit ihren garfligen Baracken
und ihren morschen hölzernen Scheunen, wird ein schöner Stadt⸗
heil mit neuen breiten Straßen und stattlichen Bauten. Ueberall
wird, ungeachtet des Winters, thätig fortgearbeitet; der Wiederauf⸗
hau der Präfektur, des Tribunals, des Theaters, der Neulirche
u. . m., ist kräftig in Angriff genommen. Mit dem Beginn des
Frühjahrs und nach Zahlunz der beiden letzten Fünftel der Ent⸗
chädigung, werden die Arbeiten einen noch größeren Aufschwung
rehmen, so daß vielleicht schon in einem Jahre die mageriellen
Zpuren des Bombardements fast ganz verschwnnden sind. Aller—
zings ist Straßburg arg beschädigt worden, aber es wurde auch
reichlich entschädigt. Dauneben haben die Handwerker und Arbeiten
»ollauf zu thun und gewinnen erklecklichen Lohn. Wenn man nun,
vie zu hoffen ist, bald auch den nicht immer unbegründeten Klagen
des Handels und der Gewerbe wirtsam abhilft und den übrigen
Erfordernissen der Lage gebührende Rechnung trägt, so wird sich
die Stadt Straßburg wahrlich nicht über Mißhandlung zu be⸗
chweren haben.

Berlin, 15. Jan. Heute Nachmittag war in Abgeordne⸗
enlreisen das mit großer Bestimmtheit auftretende Gerücht ver—
hreitet, der Kuiser habe heute den Geh. Oberjustizrath Dr. Falk,
yreuß. Bevoslmächtigter bein Bundesrath, zum Nachfolger des Heu.
o. Mühler ernaunt.

Berhin, 16. Jan. Im Reichskanzleramt ist neuerdings
die Frage über den Zeitpunkt der Einstellung der elsaßlothring ⸗
schen Rekruten in die dentsche Armee, aus Anlaß der zahlreichen
Petitionen, welche in dieser Angelegenheit aus dem neuen Reichs⸗
sande hier eingegangen sind, berathen worden. Die Anschauung,
»aß der Elsässer noch während vier bis fünf Jahren nicht nur
einen schlechten, sondern einen unzuverlässigen, ja gefährlichen Sol⸗
daten abgeken werde, und daß die jungen Soldaten erst dann
aßs brauchbar betrachtetswerden könnten, nachdem sie in deutscher Schalt
jerungewachsen seien, hat, we man hört, an maßgebender Sielle
nicht durchgeschlagen. Die Elsasser können ja als Besatzungstruppen
'n den östlichen Provinzen Deutschlands verwendet werden. Es
handelt sich übrigens vor Allem darum, daß die Kräfte der neuen
Reichslande nicht für fremde Zwecke verwerthet werden, was doch
leicht geschehen könnte, wenn Frankreich sich wieder in ein
olles Kriegsunternehmen gegen Deutschland stürzen wollte, und die
Jugend des Elsasses dadurch veranlatzt würde, die Reihen der
Franzosen aufzusuchen, um gegen Deutschland zu kämpfen. Deß⸗
jalb darf es denn auch als sicher betrachtet werden, daß schon im
nächsten Herbst, wenn auch in beschränklein Umfange, Aushebungen
nus der Bevölkerung der neuen Reichslande zur deutschen Armee
rfolgen.

Berlhin, 16. Jan. Die „Kieuzztg.“ glaubt die Annahme,
»aß die Dotationen der Generale in den bevorstehenden Tagen zur
Vertheilung kommen sollen, als unbegründet bezeichnen zu dürfen.
Die Erwägungen über diese Angelegenheit seien noch nicht vollständig
ibgesch lossen.

Berlin, 19. Jan. Bei dem gestrigen, auf die Capital⸗
itzung des schwarzen Adlersrdens gefolgten Banket sprach der Kaiser
den erhabenen Darbringern seiner jetzigen Stellung neuerdings seinen
fiefempfundenen Dank sowie die Hoffnung aus, daß es ihr en ge⸗
meinschaftsichen Bemühungen gelingen werde, die gerechten Hoff⸗
nungen Deutschlands zu erfüllen, Der bayerische Gesandte von
Perglas toastirte im Ramen des Königs von Bayhern und seines
erhabenen Bundesgenossen im Reich auf das Wohi Wilhelms des
Ziegreichen.
Frankreich.

Paris, 19. Jan. Hubas mildet: Cremel, welcher des in
Luneville begangenen Mordes verdächtig ist, wurde gestern in
Thalons verhaftet. — Einem Gerüchte zufolge würde Thiers ab—
rreten, falls die Steuer auf Rohstoffe nicht angenommen werden
ollte.

Der württembergische Graf v. Linden, welcher der hiesigen
deutschen Botschaft attachirt war, ist nach Stuttgart zurückberusen
worden.

Die Armeccommission hat die Bestimmung angenommen, daß
jeder Soldat, der nicht lesen und schreiben kann, so lange bei der
Fahne bleiben müsse, bis er diese Kenntniß erworben hat.

Paris, 15. Jan. Die Commission zur Untersuchung der
während des Krieges vorgekommenen Capitulationen dat kürzlich,
der „Union“ zufolge, de Prüfung der Capitulation von Sean
b endet. General Wimpfen ist, wenn dieses Blatt recht berichtet
ist, wegen den ehrenwerthen Bemühungen, die ex gemacht hätte, und
vegen des Widerstandes, den er bis zum letzten Augenblicke gegen
die Capitulation erhob, beglüdwünscht worden; dagegen empfing
        <pb n="41" />
        r einen Tadel wegeu des Art. 2, der von ihm in Frenois mit
dem General von Moltke abgeschlofsenen Convention, wonach die
fran zͤsischen Offiziere ihren Degen und ihre perjonlichen Effekten
behalten sollten, wern fie sich mit Ehreuwort verpflichteten, in diesem
Kriege nicht mehr gegen Deutschland zu kämpfen. Der Untersuch⸗
ungsrath hat ferner in einem modifirten Gutachten die Haupischuld
an dem Unglück von Sedan der Unthätigkit des Kaisers einer⸗
und den verderblichen Befehlen der Regentschaft, welche die Wirk⸗
sammkeit des Ober⸗Commandos lahm legten, andrerseits zugeschrie⸗
hen. Jetzt sind die Verhandlungen bezüglich der Capitulation von
Metz im Gange.

Der Abgeurdnete Jeen Brunet, welcher in der Sitzung
der Nationalversammlung vom 14. ds. den sel samen Antrag ein⸗
brachte, Frankreich unter den Schutz Jesu Christi zu stellen, war
urjprünglich Art llerieofsizzier; der Staatsstreich vom 2. Dezember
hatie seine militärische Carriere unterbrochen. Wer ihn nöher
jannte, zweifelle schon lange nicht mehr an dem Zustande seines
Behirns. Daß er 1845 bereits eine Sammlung für den Kirchen⸗
gebrauch bestimmter geistlicher Gesaänge herausgab, welche auf Me⸗
sodieen von Verdi, Donizetti, vielleicht selbst schon Offenhach zurecht
gemacht waren, das mag ihrn vielleicht noch als Seltsamk:it des
deschmackes hingehen. Bedenklicher wurde es schon, als im Jahre
1866 Brunet dem König von Bayern einen Feldzugsplan einschicte,
der die Preußen unfehlbar vernichten sollte. Der Plan blieb un—
benützt, die Preußen wurden bekanntlich nicht vernichtet, aber
Molite soll, wie Brunet behauptet, ausgerufen haben: Hätten die
Alliirten auf Bruuet gehört, so wäre ich verloren gewesen. Wäh
rend der Belagernng von Paris schrieb Brunet einige fachmäunische
und scharfe Artikel gegen Trochn. Wer damals über Trochu
schimpfte, wurde leicht populär und so kam es, daß der halbver⸗
rückte Jean Brunct zum radikalen Abgeordneten von Paris ge⸗—
wahlt wurde.

Eioe nette Enthüslung macht der Patiser „Temps“: Als der
staiser sich in Mietz aufhielt und ganz Frankreich noch in
den stärksten Illusionen über Saarbrücken und Weißenburg lebse,
berieht man am Hoflager bereits sehr ernsthaft den Triumz heinzug
in Paris. Der Kaiser hatte bereits das Programm entwerfen
assen, die mächtigen Detorationsstücke waren bereits in Arbeit und
im Gardemeuble hat sich ein ganz neuer Thronhimmel von gold⸗
gestickter Seide vorgefunden, unter welchem Napoleon, der neue
Aiexander und König der Köͤnige, in die Rotredame schre iten wollte
dort das Tedenm zu hören.

Der „Temps“* schreibt: Angesichts der Absicht der preußischen
egierung, eine Concurrenzbahn längs der Mosel zu bauen, mußte
sich die Luremburger Regierung bequemen, ihre Staatsbahnen gegen
Barantie eines Minimalerträgmisses einer deutschen Gesellschaft zu
bberlassen.

Berfailles, 14. Jan. Der italienische Minister des
Aeußern, Visconti ˖Venosta, hat an Herrn von Rrmusat, wie an
zingeweihter Stelle versichert wird, ein Schreiben gerichtet, welches
n enischiedenster Forn die Maßlosigkeiten des beim heil. Stuhle
ꝛeglaubigten Gesandten Grafen d'Harcourt darlegt und dessen Ab⸗
berufung fordert.

In Versailles weilt gegegenwärtig ein Herr Le Faucher
als Abgesandter des Königs von Cambodscha. Dieser Souverein
will sein Königreich unter das Protectorat Frankreichs stellen,
anter der Bedingung, daß man vorher ihm, der bereits Großoffi—
ier der Ehrenlegion ist, das Großkreuz dieses Ordeus verleiht.
Präsident Thiers will in dieser. Angelegenheit erst dann eine
kntscheidung treffen, nachdem er den Ministerrath darüber be—
fragt hat. In der betreffenden Unterhaltung nannte der Cam—
odscha'sche Gesandte u. A. Hrn. Thiers den berühmtesten Mann
Furepa'ss?

IJ England.

London, 17. Jan, Wie der „Times“ gerüchtweise aus
Paris gemeldet wird, trat Thiers in Unterhandlungen mit Rothschild
in Paris, Thomas Globs und Comp. in London, Sina in Wien
und einem Peiersburger Hause ein, behufs Contrahirung einer
Anleihe im Betrage von dret Milliarden Francs effectiv. Dieselbe
oll als 5procentige Rente zu 8715. pCt. emittirt werden und am
l. Mai 1873 zur Ausführung gelangt sein. Die „Times“ fügt
ninzu, diese Nachricht bedürfe noch der Bestätigung.

London, 18. Jan. Ein in Mansionhouse abgehaltrnes
Meeting beschloß eine Resolution zu Gunsten des Dezimallystems
sür Maß, Gewicht und Münze.

Wie die „Times“ erfahren, beabsichtigt die kana dische Regie⸗
uing, eine Eisenbahn durch das britische Gebiet bis zum stillen
Dcean zu erbauen.

Italien.

Rom, 16. Jan. Pater Hyacinthe ist hierher zurückgelehrt,

am sich an der Herausgabe eines aittatholischen Blattes zu detheilgen.
J Amerika.
Im freien Staate JIIlinois haben die Temperenzler alias

Wassermucker einen großen Sieg davon getragen. Mit 38 gegen
1 Stimmen hat der Senat ein Gesetz angenommen, welches be⸗
timmt, daß Verkäufer geistiger Getränke, welche dazu Veranlossung
zeben, daß Jemand sich betrinkt, den Angehörigen des Betruntenen
ne derhältnißmäßige Entschädigung schuldig sind. Dieses Geseß
vird zu den fonderbarsten Prozjessen Veranlassung geben und es
vird an spekulativen Aöpfen nicht fehlen, die darauf einen neuen
Frwerbszweig gründen, Das ist sehr einfachz man geht in ein
Wirthehaus, trinkt einige Kümmel, stellt sich dann betrnnken,
XV
2 Dollars per Tag Entfchädigung zu verlangen. — Die Frau
kann auf ihren eignen Namen, ohne Wissen und gegen den Willen
des Mannes eine Entschädigumgsklage stellen. Was würde man
in unserem monarchischen Deuischland zu tyrannischen Gesetzen sagen,
vie sie ir der amerikanischen Republik geschaffen werden.
—V ——

In Mannheim sind sämmtliche Specereihändler überein—
Jekomnmen, daß fie ih e Geschäfte von Abends 9 Uhr und jeden
Sonntag von 1 bis 6 Uhr Mittags schließen. —

Leipzig, 12.0 Jau. Gestern Rochmittag kam von Berlia
ein nach München bestimmter Extrazug mit einer sehr werthvollen
dadung hier burch; letztere bestand aus 10,000 Pfund Goldbarren,
velche das Reichskanzieramt der bayerischen Regierung zu den von
der königlichen Haupimänze in München zu prägenden neuen Gold⸗
münzen zur Verfügung gestellt hat, außerdem aber aus Silber-
»arxen und gemünztem Gelde im Gewicht von 27,600 Pfd.

* Auf dem berliner Bahnhofe der königl. Ostbahn ereignete
ich am Montag Abend ein recht bedauerlicher Unfall. Als nämlich
hald nach 8 Uhr der Lotomotipführer Zimmermann mit seiner
Maschine vom Maschinenschuppen nach dem Personenbahnhofe ein⸗
uhr, um die Lokomotive vor den um 210 Uhr nach Königsberg
gehenden Peesonenzug zu legen, wurde er bei der Wärterbude Nr.
2 gewahr, daß irgend ein Gegenstand auf dem Schienenftrange
iege, den die Maschine nur mit Mühe überwand. Auf dem Pex⸗
onenbahnhofe augekommen, machte er dabon sofort Meldung bei'm
Ztationsborsteher, welcher unverzüglich die Strede recherchiren lirß.
Bei der Wärterbude Nr. 2 bot sich dem Beamten ein schrecklicher
Anblick: der Hülfsweichensteller Karl Knispel lag als formlose
Pdasse in einer gewaltigen Blutlache zwischen den Schienen, die
Maschine war ihm dicht unter den Schultern über den Rücken ge⸗
ahren nund hatte den Rucken vollständig durchschnitten, so daß
dopf, Schultern und die beiden Arme auf der einen, der übrige
Theil des Rumpfes mit den beiden Beinen auf der andern Seite
des Stranges lagen.

f Der französische Botschafter hat fein Palais am Variser⸗
platz — wie ein Correspondent der „Weserztg.“ aus zuverlässiger
Quelle erfahren haben will — noch nicht bezogen, weil er entdeckt
hat, daß dte Windfahne, wefche sich auf dem Dache befindet, einen
preußischen Ulanen darstellt, unter bessen wetterwendischem Schutz
also sein Vorgänger, Graf Benedetti, lange Jahre zugebracht hat.
Angesichts der Rolle, welche die preußischen Ulanen im letzten
Kriege gegen Frankreich gespielt haben, derdient dieser Witz der
Weltgeschichte alle Aneckennung.

FCer verschneite Bauer.) In den oberbayerischen Bergen
liegt eine ungeheure Masse Schnee. In der Jachenau hat sich ein
Bauer von seinem ganz eingeschneiten Hause zwei Gänge unker dem
Schnee gegraben; der eine führt zur Kirche, der andere zum
Wirthshause.
Bereits im Vorjahre hatten wir Veranlassung, auf das von
E. Stöchhardi (Süddeutsche Auncncen-Expedition Stuttgart)
her ausgegebene „Geschäftstagebuch und Insertions-Kalender“ guf⸗
merksam zu machen. Nachdem wir nunmehr in den Besitz des zweiten
Jahrganges für 1872 gelangten, können wir uns nicht enthalten,
gen. Unternehmen als ehenso sorgfältig und correct ausgearbeitet,
wie praktisch und geschmackvoll ausgestattet zu nennen. Abgesehen
von dem reichen geschäftlichen Inhalt, welcher sich namentlich durch
die neuesten Bessimmungen aus dem Reichs-Verkehrswesen ausge-
zeichnet, enthält dasselbe für jeden Inserenten werthvolle Notizen
dausnahmslos authentissche Angaben!), während der „Notiz⸗
und Schreibkalender für alle Tage des Jahres“ Jedermann nur
eine angenehme Beigabe sein taun. Das 17 Bogen starke Werk,
auf feinstem Schreibpapier gedruckt, wird vom Herausgeber alleu
Geschaftsfreunden gratis überlassen, so daß dieselben durch Ertheil ⸗
ung eines größeren Auftrages nicht nur die mancherlei Vortheile
genießen, welche die Süddeutsche Annoncen⸗Expedition ihnen zu bicten
verman, sondern außerdem eia sehr gut verwerthbares Geschäfts⸗
handbuch, welches zugleich ein unentbehrlicher Rathgeber für jeden
Inserenten ist, gratis erhalten. — Im Uebrigen wird das Gee⸗
schaftstagebuch nur gegen Einsendung von 45 kr. abgegeben,
rein Preis, welcher übrigens auch in keinem Verhäliniß steht zu
dem Gehotenen.
        <pb n="42" />
        * (III Pfälzische Industrie-Ausstellung.) Auf den Antrag des
igl. Regierungspräsidenten der Pfalz wurde dem Cemtalcomite vom kgl.
Staatsministerium des Junern, Abtheilung für Landwirthschaft, Handel und
Zewerbe, zur Durchführung der Ausstellung ein Zuschuß von 1000 fl. aus
Tentral⸗Industriefonds gnädigst bewilligt; ein neuer Beweis von der wohl-
vollenden Theilnahme, welche die hohe und höchste Stelle einem Unternehmen
uwenden, dessen Endzweck auf die Hebung und Förderung der Industrie und
des Wohlstandes der Pfalz gerichtet ist.

In dem betreff. Regierungs⸗Reskripte ist der Wunsch —— out
ziese Kücksichtnahme auf die pfälzischen Interessen „zur zah reichen Be⸗
schickung der Ausstellung ermuntern möge, damit es gelinge,
nit derselben ein ebenso umfasseudes als treues Bild von der
sewerbthätigkeit, dem Stande der Industrie und Produktions⸗
ühigkeit der Pfalz zu geben.“ Das Centralcomite gibt sich der festen
hZoffnung hin, daß diesem Wunsche auch die That entspricht.

F. X. Demetz, verantwortlicher Redacteur.
. * 0— V* 460 d⸗6 w* e ι. —VVV—— ———
— —— W. Fuhrländer Naächfolger, “.
85 Lahrgasse ranlfurt am Haim-.
Durch große Parthieeinkäufe und direkte Beziehungen aus den ersten Fabriken Deutschlands und Englands ist es mir möglick, tro—
des bedeutenden Aufschlags sämmtlicher Arlikel, fortwährend zu den bisherigen billigen Preisen zu verlaufen.
Die Waaren werden vom 1. Januar 1872 ab, statt nach der hiesigen Elle, zu ermäßigten Preisen, näch dem
halben Meter berechnet. V0 —6
Grosies ManufakturwaarenLager. Großes Ausstattungs:Geschäft. J
1000 Stück e/. Ellen breite ächtfarbige, lila, rosa, gelbe, braune, Cat⸗ 500 Stück / Ellen breites schweres Leinen, sur Hemden und Beittücher,
tune, für Kleider und Ueberzüge, 8 und O trt. Ir. 5
200 Stück 4 Ellen breite achtfarbige Glanz-Mtöbel⸗Cattune und Grobe 21/2 Ellen breite Leinen, fur einschläfrige Beittücher, das Bett-
F ttune mit Borden, für Vorhänge, 8/3 kIr. Grobe 8 8 0 — 6 — ischlafrige B ittucher das Beit⸗
mwo Sunck Ma gilen brele achtsarbige Piqus · Cattune Brillautines 8 E ee ienge, r, meischlüfrige Vetticher, dag
u, W 20o0 Stuck th wollene Bettdecken, für zweisch!äfrige Belten, d
300 Slud — Ellen breite feinste ächtfarbige französische Jaconets und g on wo ene eekeu 8 zweisch frige iü en, das
Irgandis, in den brillantesten Desfins, 11 kꝛr. 200 Stuck schwere weiß wollene Bettdecken, für zweifchläfrige Betten,
200 Stück /4 Ellen breiten feinen weißen Satin und Piqué für Unter⸗ das Stück flc 4. 7*
iucke und Ueberzüge, 11 Ir. —3 * 500 Siück schwere grau wollene Bettdecken, das Stückfl. 2 80. bis fl. 8.
500 Stuch »7, Ellen breites aͤchtfarbiges Bettzeug, meistens turlisch -⸗500 Paar schwere weiße Piqusdeen /für Zschlaftr. Betien das Stüdfl. 2. 30
raoth, 14 kr. — J—— Victoria⸗Decken mit Franzen l3.
Schweren schwaͤrzen Moireens fur Unterröde, 20 k. 100 Duden geme Tischtücher, 277/3 Ellen ang, 24Ellen breit,
. Shen haeiten enauswen ZWaterbroof. fur Regeamantel, 30 tr. 00, Dhd;, veig. in ieinene Damentaschentücher, das Dd.s. 2. 80.
do. mit Franzen 50 ir. FF 4 Broße rothe Eachemire Tischdecken das Stück si. 1. 45 und fl. 2
io/. Ellen breiten guien Burkin für Hosen, Westen unb ganze Anzüge, Froße rothe Cachemire Comodedecken. das Stück fl. 1 und fl. 1 24.
fl. 115 fr. .— iõ Ellen breiten reich ramagirten Vorhaugomull mit Bogen, 14 kr.
Hroße Ausmahl Jußteppichttesfe ht — Prima Shirting, grau- weiß, schwatz ou I.
Blaiten roth wollenen Unterrodstoff, 14 kr. A 7* dama, Flannell, Thibet, Cachemires, Unterrockstoffe, in
Schwarzen Orleans und Alpacas, von 15 kkꝛ.an.— Lllen Farben und Qualifäten billgsft: 9
Schweres blau Gedrucktes, 11 kr. 3 Tischtücher, Handtücher, Servietten, graue und gelbe Kaffee⸗
Gute wollene Kleiderstoffe, Croisẽe, Popelines, Chius, Mohaires, seervietten, Barchend, Zwillich, Lederleinen, Stroh⸗
Grosgrains, von 12 tr. anmn. * sackleinen zum Fabrikyreise.
Wuster sämmtlicher Artikel sende in reichster Auswahl franco per Vost.—
— —* Auch die kleinsten Aufträge werden, wie bisher, bestens besorgt. —V———
Bekanntmachung J Husamitta pur Stãr⸗
kung und Heilung.
Dienstag den 6. Februar nächsthin des aBos
— ten J
stachmittags 3 Uhr zu St. Ingbert bei deren VeogleleranenVohaun Ho sin
Adiunct Schmilt, werden die nacherwähnten Boitzen bur g, 18. Oktober 1871. In⸗
Immobilien St. Jugberter Bannes der Un— lie gend sende den Betrag Ihrer Rechnungen
Hheilbarkeit wegen öffentlich in Eigenthum sfuͤr die Ihrer Ercelenz der Frau Gräsfin
isleiger nammch: bon Arnim-Boitzenburg gesandten
gert, n mich⸗ —. wohlschmeckenden Johann Hoff
3 Dez. Fläche, worauf früher ein zwei⸗ schen Malz- Heilnahrungsmittel.
stödiges Wohnhaus, das abgebramit' ist, Delun nan Bertin Outbr.
1871. Bitte um Zusendung von 10 Pfd.
ietzt Bauplatz mit Hofraum, in der Stadt Ihrer vortrefflichen den e
St. Ingbert an der Kohleustraße, und lade Freiherr von Mehfenbug, Pois-
3,6 Dez. Garten dabei, neben Johann Col⸗ damerstr. 1104 — Ihre Brustinalzbonbons
iisi und Georg Klein. haben mir in meiner Kranlheit Hülfe ge—
Die Versteigerung geschieht vor dem un wan
t n Werkaufsstelle bei Jritz i
erzeichneten kgl. Notar, in gerichtlichem in —8B Jritz Panzerbieter
Auftrage, auf Anstehen der Eigenthümer,
nämlich der Erben des ledig und ohne
Descendenz verstorbenen Rudolph Herz,
als: J., dessen Mutter Josephine Lan—
dauer, ohne Gewerbe, in St Ingbert
wohnhaft, Wittwe von Doctor Leo Herz;
II. Geschwister des Verlebten, naͤmlich:
1. Gustav Herz, Kaufmann, in Paris wohn⸗
haft, in Metz sich aufhaltend, 2. Albert
Herz, Kaufmann, wohnhaft in Pueblo, in
Nordamerika, 3. Ferdinand Herz, Doctar
der Mediein und puactischer Arzt, wohnhaft
in Kaiserslautern, 4. Hugo Herz, Kaufmann,
in St. Ingbert wohnhaft, 5. Otto Herz,
aufmann, noch minderjährig, allda woh—
nend, unter Vormundschaft seiner Mutter,
obiger Wittwe Herz und unter Vormund—
schaft des Moses Herz, Privatmann, wah⸗
nend in Blieskastel. *
Blieskastel, den 18. Januar 1872.
Wiest, k. Notar.

Frucht⸗ Brod, Fleisch⸗ ꝛe Preise

der Stadt Homburg v. 17. Jannar
Weizen 8 fil. 1kr. Korn 85 fl. 37 kr.
Spelz — fl. — kr. Spelztern — fl. —
tir. Gers'e, Zreibige — fl. — kr. Gerste
treihige — fl. — kr. Hafer 83 fl. 534 fr.
Mischfrucht — fl. — kr. Erbsen 4 fl. 57
Theater in St. Ingbert. r. e — fl. — ke Karioffeln 1fl.
Im Saale des Herrn Oberhaufer. (0 ir. per Zenmer. Weißbron 8 Pfund
Direction von August Schroth. — kr. Kornbrod 6 Pfd. 26 tr. do. 4Pfb.
Sonntag den 21. Januar 1872:18 kr. do.2 Pfo.l'9ekr. Gemischtbrode6
b— VPfd. — kr. 8 Feg — Loth 2 kr
2312 * Ichsenfleisch per Pfd. — kr. Kühfleisch 1.
die Tochter des Regiments. eht i e
Baudevisle in,!2 Abtheilungen und 4 Alten 12 kr. Hammelfleisch 18 kr. Schweinefleisch

vo. Friedrich Blum. Musik von Donizetti. 20 kr Butter 1Pfd. 87 kr.
— — — ——« — —— — — — — 2
v cojX, Arud d Verlag von F. X. Rem.e in St. Ingbert.
        <pb n="43" />
        St. Ingberler Znzeiger.
Der St. J n9 berter Anze ig e r (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienßtags⸗, Donnerstags⸗ und Sonnla
Nummer) ericheint wochentlich vi ermal: Dien stag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krir. odo
12 Silberge. Anmzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattichrift oder deren Raum berechnet.
2 7
As 12. 2ounutag, 1872
— Nach Testament des vormaligen Lycealprofessors Ro m zu
Speyer hat das kgl. Consisiorium pro 1872 als theologische Preis⸗
aufgabe ausgeschrieben: „Eine Abhandlung über den Communis⸗
mus nach seinen Grundideen, seinen Gefahren und den Heilmitteln
dagegen.“ Als Concurrenten können alle protestantischen Kandi⸗
daten der Pfalz auftreten, welche ihre iheologische Aufnahmsprüfung
nit Erfolg besianden haben. Der Preis beträgt 50 fl. Die Ar⸗
zeiten der Preisbewerbet sind bis 1. Januat 1873 einzusenden.

Nach der K. Z. hat den Hauptgewinn der Kölner Dom.
zauloiterie (25,000 Thir.) ein Bergmann in Holsterhausen (bei
vssen) erhalten, der das Loos gemeinsam mit feinem 84jährigen
hater, der kürzlich seine goldene Hochzeit feierte, gespielt hat; —
der Gewinn von 53000 Thlr. siel zu zwei Drittiel einem Lehrer
es Kreises Wittgenstein, zu einem Drittel einem Anverwandten
esselben zu, mit dem er das Loos getheilt hatte. anß

.Aachen, 15. Jan. Der 2. Hauptgewinn der Dombau⸗
dotterie, im Betrage von 10,000 Thaler, ist, wie wir vernehmen,
jvon Frau Fortuna einem verdienten Elementarlehrer in Eupen
jespendet worden. Der Glückliche! Wünschen wir allen seinen

Tollegen ein gleiches Loos, es würde die praktischste und beste
Löfung der Lehrergehaltsfrage sein.

7 Zwei deulsche Grenzaufseher erwischten kürzlich einige Strolche
aus Meh anf der That, als sie Soldatengräber auf den Schlacht⸗
feldern in det Umgegend öffneten und ganze Wagenladungen von
Knochen wegzufahren im Begriffe waren. Dies Geschäft betreiben
iie, wie sie gestanden, schon längere Zeit und verkauften die so
jewonnenen, noch frischen Knochen an die Metzer Leimsieder, die
einen guten Preis dafür zahlten.

17 Gießen. Hier sind falsche preußische Thaler mit der
Jahreszahl 1867 ausgegebon worden, die sehr gut nachgemacht und
aur an mangelndem Klang zir erkennen sind. Der im Rufe der
Falschmünzerei stehende verhaftete muthmaßliche Verbreiter dieser
falschen Münzen hat Hausirern auch falsches Papiergeld von 1 bis
25 Thlrn. zur Weiterverbreitung blangeboten.

7 Das sächsische Justizministerium hat sich an die Regierungen
der Deutschen Staaten und - Oesterreich- Ungarns gewandt, um
durch dieselben auch auf amtlichem Wece die Gläudiger der im
Toncars befindlichen sächsischen Hypothekenbank im Hinblick auf
zie Verschiedenheit der Prozeßgesetze zur Wahrung ihrrr Ausprüche
rufzufordern. Es wird namentlich darauf hingewiesen: 1) daß
die Anmeldurg der Pfandbriefe möglichst bald und spätestens am
Tage des Anmeldetermins, den 17. Februar 1872, bei dem
Toncursgerichte zu erfolgen habe; 2) daß eine nachträgliche An⸗
neldung nach Sächsischen Gesetzen unbedingt unstatthaft und
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen eine Versäumniß
ausgeschlossen sei; 83) daß daher bei unterlassener oder auch nur
derspäteter Anmeldung die Inhaber von Pfandbriefen aller ihrer
Rechte an die Concursmasse verlustig gehen; 4) daß der Anmel⸗
dnng die Pfandbriefe im Originalbelzufügen seien, sowie 5) daß
alle Diejeniden, welche sich als Jahaber von Pfandbriefen anmel⸗
den, in Leipzig einen Bevollmächtigten zu bestellen haben und daß
zu empfehlen sei, sich zur Anmeldung der Ansprüche und sonstigen
Wahrung der Rechte cines dortigen Rechtsanwaltes zu bedienen.

br Ia Neéu wied Eheinpreußen): fand man im Magen eines
BVermischte s. Hahnet cinen Diamaunten im Werthe von 50 Thlr. 9.

f Sit. Ing bert. Bei dem Gedächtnißtage des 18. p Die Londoner Assisenverhandlungen gegen den der Er⸗
Januagr wurde don der deutschen Stadt gweiberücesn fölgen- mordung seiner Gattin angeklagten Geistlichen Watson,
gendes Telegramm an Sr. Majestät den Kaiser gesandt: haben am Freitag trotz der von dpr Vertheidiger des Angeklagten
5 n Seine Majestät Kaiser Wilhelm, Berlin. aufgestellten Wahnhinns-Theorie miteeinem Schuldigspruch ihren

Die zur Jahresfeier der Gründung des Deutschen Reichs Abschluß gesunden. Die Gefchiworenen begleiteten ihr „Schuldig“
heute hier vereinigte FesteVersammtung sendet Ew. Majestät unserm mit dem Wunsche, daß dem Angeklagten in Anbetracht seines vor—
Deuischen Kaiser die herzlichsten Glückvünsche zu diesem Ehrentage zerückten Alters (er zählt 65 Jahre) und seines früheren guten
Deutschlandd. debenswandels die Gnade der Krone zu Theil werde. Das Todes

Zzweibrücken, 18. Januar 1872. —idrttheil hörte Watson ohne irgend welche Gemüthsbewegung an ließ

— A IA bich ruhjg gus dem Gerichtssaale nach dem Gefängniß zurück⸗
i. J. B. Wolff. ** führen.“ Das Schicksal des Verurtheilten flößt allgemei nes Mit⸗

Ehronik der Ereignisse des Jahres 1871.
20. Januar. Das bayerische Observationslorps schlägt in der Nacht
einen Ausfau der Besatzung von Biisch zurück. — Gefecht einer Abtheilung
der großh. hess. Divisivn gegen Franctireurs bei La Ferto. —BGeneral
Trochu jucht seine Entlasiung als Gouverneur von Varis nach.
        <pb n="44" />
        leid ein, und man glaubt nicht, daß das Todesurtheil vollstreckt
werden wird. wr

4 Wie der Pariser „Constit.“ mittheilt, hat General v. Man
euffel 4.armen Kindern im Dorfe Rully, deren Mutter zu Anfang
des Krieges von einem deutschen Soldaten im trunkenen Zustande
getödtet worden sein soll, durch den Grafen St. Vallier 4000
Francs übersandt. „Dies“ — fügt der „Constit.“ hinzu — „iß
nicht das erste Mal, daß uns ähnliche Haudlungen aus der Ini—
tiative des Herrn v. Manfeuffel bekannt geworden sind. Seier
wir gerecht gegen unsere Feinde.

F (Ueber die grausame Hinrichtung von 8 Studirenden in
der Havanna) liegen jetzt folgende Berichte vor: Die jungen Leute,
meist erst 16—18 Jahre alt, Kinder der besten Havanesenfamilien.
genossen als Studirende-der Medicin ihren Unterricht in einem
anf dem Kirchhofe gelegenen Beinhause. Dies eigenthümliche Lekal
und dazu der für Pietätsgefühle erfahrungsgemäß nicht besonders
günstige Unterrichtsgegenstand mögen zu dem Unfuze am meisten
beigetragen haben, der sich am 23. Nov. doit entwickeite. Das
junge Volk trieb hinter den Grabhügeln und Denkmälern seine
—A
dranz, der auf einem Grabe ruhte, mit einem Zwiebelkranz zu
bertauschen. Es war die Ruhestätte Castonno's, eines Spaniers,
der für die Regierung kämpfend gefallen ist und deßhalb unter dei
Bevölkerung das Ansehen eines Märtyrers genießt. Kaum erfuhr
diese davon als die Freiwilligen“ mit Wuih über die Studenten
herstürzten und sie in Massen verhafteten, wo sie sich eben blicken
ließen. Als die Behörden endlich Miene machten, gegen die Ver—
bafteten im Wege des üblichen Prqzeßverfahrens die Unterjuchung
zu führen. wuchs der Aufruhr im Volke. Drohend und lärmend
umlagerten sie die Regierungsgebäude, bis die Behörde eingeschüchtert,
den Freiwillizen freie Hand ließ. Sie improv sirten Keiegsgerichte,
die Verhafteten, denen man nicht einmal die gewöhnliche Frist von
24 Stunden zur Vorbereitung ihrer Vertheidigung ließ, wurden
vorgeschleppt und in einer S. unde war alles vorüber. Acht To—
desurtheile über Knaben! Etf wurden zu 6, zwanzig zu 4 Jahren
Galeerenstrafe verurtheilt, und am andern Morgen jah man bereits
die 31 Unglücklichen mit blutenden Händen an dem Fortwälzen

der⸗ Felsmassen im Steinbruch San Lazaro sich abmühen, die
Peitsche der Aufseher rüttelte die Niedersinkenden auf. Die Er—
schießung, welche dem Urtheilsspruche fast unmittelbar folgte, war
von herzzerreißenden Scenen begleitet.

7 Die neueste indische Ueberlandpost meldet ein großes Un—
glück aus der Präsidentschaft Bombay. In der Siadt Indore
flogen die Militärpulvermagazine in die Lufl, wodurch der Tod
von 70 — 80 Personen, sowie die Zerstöruig von Eigenthum im
Werthe von 20,000 Lst. verursacht wurde..
—G2.

St. Ingbert, 20. Jan. Die gestrige Benefiz-Vorstel⸗
lung dis Herrn Julius Trautmann war von einem selecten Pub⸗
ikum zahlreich besu ht. Die Darstellung des Volksstüdes Die
Lieder des Musikanten“ war mit gerechter Berücksichtigung aller
Umstände eine sehr Gelungene.
Frau Trautmann paßte vorzüglich in die Rolle oer Wirih⸗
schafterin und mußte als solche ganz besonders gut die ihr zugedachie
Verstellung, spekulative Berechnung, Beruhigung des Gewissens,
wieder zu geben. Bis zum Schluße drs Stückes bewahrte sie die
richtige Haltung vollständig. Das Jntriguenspiel sowohl, als auch
die höhnische Verabschiedung des Mannes, welcher wähnte von iht
geliebt zu sein, war äußerst gelungen.

Frau Schroth wurde allen Anforderungen gerecht, am Meisten
durch ihr naives, mädchenhaftes Auftreten das ihr jo gut ansteht.
Hexrr Mathieu spielte den geldstolzen, zuletzt ruinirlen Bauern
recht gut; nicht minder that Herr Schroth als Amtmann,, Nelke“
jeine Pflicht. Die undankbarsten Rollen hatten Fräulein Pfeiffer
und die übrigen Herrn, doch lösten sie ihre Aufgabe brav. —
Der Held des Stückes, Herr Gold, trat, jeder Zoll ein Schau⸗
pieler vor das Publikum, er fühlte sich vollständig in seiner Ge⸗
ammtdarstellung daheim. Jede Bewegung, jedes Wort imponirte,
ind in der tief ergreifenden letzten Scene des dritien Aktes wußt
er die Herzen aller Zuschauer zu fessein. —
NMiöge uns noch mancher genußreiche Abend von unserer lleinen
aber guten Truppe bereitet werden.
F. X. Demetz. verantwortlicher Redacteurr.
daohsioho Hypothekenbank zu Leipzig.

. Der unterzeichnete gerichtlich bestellte Gläubigerausschuß im Coneurse der Säch⸗

fischen Hypothekenbank zu Leipzig macht hiermit die Pfandbriefinhaber diefer

Bank darauf aufmertsam: J

daß alle bis zum Ablauf der Anmeldunggsfrist,
also bis zum 17. Februar d. J. nicht angemel-
deten Pfandbriefe völlig werthlos werden,
weil nach Sächsischen Gesetzen weder eine nachträgliche Anmeldung möglich
ist, noch gegen eine Versäumnißz an der obigen Anmeldungsfrist Restitution
ertheilt wird. J

Leipzig, den 12. Januar 18s723.

Der Gläubigerausschuß im Concurse der Sächsischen Hypothekenbank

zzu Leipzig. —

Adv. Hennig. Adv. Oehme. Ado. Ernusi Richter. Ady. N. Wachsmuth.
bis 11fl. 15 kr. Gerste 9 fl. 20 kr.
bis 9 fl. 25 tr. per 100 Kilo. Hafer
— fl. — kr. bis — fl. — kr. per 60 Kils
Mehl per Partie 18 fl. — kr. bis 13fl.
15 kr. Roggenmehl — fl. — kr.bis — fl.
— kr. Roggenvorschuß 12fl. 20 kr. bis
12 fl. 30 kr. Weizenvorschuß 17 fl. — kr.
bis — fl. — kr. Blumenmehl. — fi. — kr.
bis — fl. — kr. per 70 Kilo., Repe
Tfl. — kx. bis — fl. — kr. per 85
Kilo. Rüböl ohne Faß 26 fl. 80 tr. bis
27 fl. — kr. Branniwein — fl. — tr.
bis — fl. — kr.

Bekanntmachungen.
MusikVerein.
3. Narrensitzung

nachsten
Montag
ends 14
Uhr im
ereinsloka
stbleibr
eim Alten.
Keiner klagen kann,
SEr sei ein hergenomm'ner Mann —
So will ich Euch nur dreist verkunden:
Das nächst' Mal hört Ihr Aller Sünden —
Und wenn dann einer wird gelobt, .**
So hat er fich als gut erprobt.
Der Narren Präsident.
Feuerwehr-Mittwoch
bei L. Wohlfarth.

Flechten, Seropheln, Drüsen, offene
Wunden, Gicht, Nheumatismus,
Magenkrampfe, Unterleibsbeschwer⸗
den, Epilepsie, Bandwurm, Syphilis
und dergl. hartnäckige Uebel werden gründ⸗
lich geheilt durch meine in 86hriger
Praxis bewährte Heilmethode. Behandiunmg
brieflich. Die Mittel liefere ich selbst und
war zu einem Preise, der auch dem Unbe⸗
mittelsten den Gebrauch ermöglicht. Amt⸗

lich beglaubigte Zeugnisse.
Adresse: Prosessor Louis Wun-—
dram Imn Oö In.

Ein größeres Grundstück
zwischen den neuerbauten Häusern der Herren
Uhl und Laur vis-àa-vis dem Güterschoppen
gelegen, ist zu verpachten.
Dasselbe eignet sich besonders als Lagerplatz.
Näheres bei Joh. Jos. Heinrich.

Anαααα ÛÇÒÇOù,ä

Ppileptisohe Lràmpfe
E AUVSUChI)

hellt bricfsieh mit einem hundertfach be-

X

Frankfurter Börse
vom 19. Januar 18723.
Geldsorten.

Preußische Kaffenscheine. . fl. — —
Preußische Friedrichsdrr 9 —A — — —
vistoien . 9 20-42
Hollandische 10 fs. Stuck d8.85
Ducaten. 5 32 -34
20Francs⸗Stücke 9 18 219
Englische Souvereigns. 11 45 - 47
Dollars in God 2 242/-28/

Sicht· Rheumatisms · Magenkrampf
ind Hämmorhoidalkranke hein
Pr. Muller in Frantfurt a. M.“
Sendenbergstr. 5. Kurprospecle gratis franco.

vrms, den 19. Januar.

Wir notiren heute: Weizen 15 fl. 15 kr.

bis 15 fl. 20 fr. Roggen 11 fl. 10 ir.

. Witt,
Linden⸗Strasse 18. Berlin.

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edattion, Druck und Verlag von F. . Deme z in St. Inqabert
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353337368 73 883333 833
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T3. 55—3 5 533* —— 2 8 3.*7 205 373
A 53833383338 588—333338 82
** 3 — — F* * — — — —332.3233.35 22.2
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As3823834 223 35 422 5522722 —— *—22355 27*22
2—33 3 —73338 3333 33383 333— —3857 *23
55—2323753 3533323 2 2322 33 3 837
23582 2422 253 3 3————5 *575 36823353833583538
533323333 *233—5 —z—33 —833 593948 23325*37* 3338
2* S —83 22 8P R22 5. 2 2 * — *. *
532* 23 —B —— 25* 237557 25338 7c
383333383335 zas 3383 33—85875
3222 583. . 3 *x 57 S. 7273 »533533 3 52 * 2423
2 58 2338 2 7. 2242. 7 2* —8 2* — *
S* 333333335 B532 —33282332. *22 555 2
383B32 2*——23 —22 335832 2 553 533
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343 338 3338738343473

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3 528353533373 353855 3733558
382 335 *4 2 23 —533333 35 532—2383 3 32537
2352327 535 55* 233 —533333—25355 —z2333353
3 333233 385533527
22323327833 25333833333533 3333 —8333
273583324 33 3 3 2383353328
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355853335 722338 2353 318323352537 .3. 2255* 252 3 5335
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der St. FIngbrrtfer Anzeiger sund daß mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Somilag
Fammer) ericheint wöchentlich vi er mal: Dienstag, Donner stag, Sams tag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krzr. od⸗e
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
— — — ——— — — —— — — — — — — — —
MIZß.. — Dienstag, den 28. Januar B 1872
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Deutschesß Reich.

Maänchen, 18. Jau. Die neueste Dislokatioustabelle der
hayerijchen Armee weist drei neue Plaͤtze aui, welche seit Jahr⸗
hunderten keine deutsche Garnison mehr gehabt haben. Sie sind
Metz, Saargemünd und St. Avold im deutschen Reichslande Elsaß⸗
ẽothringen; im Königreiche Bahern selbst haben wir 29 ständige
Barnisonen (davon die Pfalz 4: Germersheim, Landau, Speyer
uind Iweibrücken) und 15 ständige Detachementplätze. Die Linien-
Infanterie ist auf 18 Orte vertheilt, in 10 Städten liegen Jäger⸗
dataillone, die Kavalerie hat 18, die Artillerie s Garnisons⸗ (oder
Detachement⸗) Plätze, das Genie⸗Regimem 53 in München, Augs-
hurg, Nürnberg und Würzburg steht je eine Sanitätskompagnie.
Von den 29 Garmnisonsorten sind 25 offene Städte, 3 Festungen
(Ingolstadi, Um und Germersheim) und ein sturmfteier Platz
Vandau). Brgabesitze ind in 8 offenen Städten (München.
Augsburg, Nurnberg, Ansbach, Bayreuth, Bamberg, Würzburg
und Speher), sowie in zwei Festungen (Metz. Ingolstadt), an 4
Orten (München, Augsburg, Nürnberg, Würzburg) sind Divisions⸗
nund an zwei Orten (Müuchen, Würzburg) Armeecorps -Commandos.
Rechnet man die Orte, an welchen Landwerhrbezirkscommandos
oder Landwehrkompagniesitze bestehen, zu obigen Garnisonsorien
mit Tetachementplätzen hinzu, so ergigt, daß in 141 Städten und
Märkten der Sitz einer Militä'behörde ist.

München, 19. Jan. In der Finanzbranche stehen dem-
nächst zahlreiche Beförderungen bevor und sollen die erledigten
Reniämler Neustadt a. H., Iphofen, Hitpoltstein ꝛc. hiedurch wieder
desetzt werden.

München, 21. Jan. Das k. Kriegsministerium hat eine
ehr ausführliche Zusammenstellung der Verluste der bayerischen
Armee im Jetzten Feldzuge anfertigen lassen, der wir als wesentlich
Folgendes eninehmen: Die Gesammtzahl der Todten, Verwundeten
und Vermißten betrug 747 Offiziere und 16,388 Unteroffiiere
und Soldaten. Hievon sind Todte: 162 Offiziere und 1597
Unteroffiziere und Soldaten. Verwundet: 561 Offiziere und
10,398 Unteroffiziere und Soldaten. Gefangene: 22 Offiziere,
1083 Unteroffiziere und Soldaten. Vermißte: 2 Offiziere, und
2363 Unteroffiziere und Soldaten. Von den Verwundeten sind
nzwischen gestorben: 118 Offiziere und 1169 Untewffiziere und
Soͤldaten. Von den Vermißten sind zur Zeit noch vermißt: 2
Offiziere und 777 Unterofsiziere und Soldaten. —8

München. Der erwartete Rücktritt des preußischen Cultus-
ninisters hält auch hier die Gemüther in Spannung. Wan sieht
daraus, was im Guten und Schlimmen Preußen für Deutschland
hedeutei. Für die nationale Sache im Süden ist das Regiment
Mühler bisher ein förmliches Bleigewicht gewesen. Moͤge der Herr
recht bald „grad' aus dem Ministerium“ herauskommen.

LQariruhe, 19. Jan. Dem General v. Werder ist von
dem deutschen Kaiser unter dem 16.d. M. folgendes Telegramm
ugegangen: „Dem General v. Werder in Karlsruhe. Die Erin⸗
rexung an ewig denkwürdige 3 Siegestage begehen wir in diesen
Tagen und muß Ich Ihnen, unter dessen Führung so Wichtiges
erfochten wurde, Meine ganze Anerkennung und den Truppen, die
o heldenmüthig fochten und ausdauerten, Meinen innigen Dantk
vieberholt aussprechen. (gez.) Wilhelm.“

Berlin; 18. Jan. An Stelle des Vice⸗Admirals Jachmann
ist der Chef der Admiralität, Staatsminister v. Stosch, und an
Stelle des Generals v. Podbielskti der Direktor des Allgemeinen
Kriegsdepartements, General v. Stiehle, zum preußischen Bevoll⸗
mnächtigten im Bundesrathe ernannt. — Aus Siam sird Orden
dah'er eingetreffen: für den Kaiser, den Kronprinzen, den Prinzen
Friedrich Karl, den Fürsten-Bismarck, den Grafen Moltke und
den (in Siam wie in Japan und China von seiner erfolgreichen
ẽrpedition her bekannten) Grafen Eulenburg.

Berluin, 19. Jan. Es bestätigt sich, daß die französische
Regierung mit dem Fürsten Bismarck in Unterhandlung darüber
getreten ist, ob die dentsche Bundesregiernng darein willigen werde,
haß die deutschen Otkupationstruppen die beiden Departements

dautmarne und Marne für den Fall räumen, daß das franzößsche
Houvernement noch vor Ende dieses Monats die bis zum Moi
». J. fällige Summe von 650 Millionen der Kriegsentschädigung
zntrichtet. Wie man uns versichert, hal Fürst Bisuuarck eine zu⸗
agende Antwort ertheilt, natürlich mit dem Vorbehalt, daß anch
ie beiden oben genannten Departements eben so gut wie die sechs
in Oktober v. J. geräumten Departements für neutral erllärt
verden, d. h. daß die französische Regierung in jenen Departe⸗
nents nicht mehr Truppen hält, als zur Aufrechthalinng der öffente
ichen Ordnung durchaus nothwendig sind, Die Departements
Narue und Hautemarne haben übrigens gar keine seste Plätze. Die
dette der letzteren, welche sich von Mezieres bis Belsfort hinzieht,
vird also durch die Räumung jener beiden Departemenin nicht
urchbrochen. —

Berhin, 19. Jan. Wie Petersburger Blätker melden, hat
er dort beglaubigte preußische Militärbevollmächtigte, General y.
Werder, am Neujahrstage an alle russischen Militärs niederen
Kanges, die während des Aufenthalts der preußischen Gäste in
betersburg den mitanwesenden preußischen Soldaten beigegeben
varen, die denselben vom dentschen Kaiser verliehenen Ordensaus—
eichnungen und ein Geldgeschenk von 20 Louisd'ors für jeden
Nann ausghändigt.

Die seit 9 Monaten in Bern erscheinende „Suifse Times“
rfährt aus glaubwürdiger Quelle, daß uner den Mitgliedern der
Internafionale große Meinungsverschiedenheit herrscht, und
daß allem Anscheine nach die Zeit nicht mehr fern ist, wo Fe in
wei Parteien zerfallen werde, die eine für den Krieg bis zum
Messer“ gegen alles Capital, während die andere durch legitime
Striten und andere gesetzliche Maßregeln suchen wird, einen so
tarlen Druck, wie nur immer möglich ist, auszuüben.
Fraukreich.

Paris, 18. Jan. Am 1. Januar 1873 werden sowohl
in der Militärschule von St. Cyr, als in der polytechnischen Schule
dehrstühle für deutsche Geschichte und deutsche Literatur eröffnet
verden und die Vorträge in diesen Fächern ausschließlich in deut-
cher Sprache staltzufinden haben. Das Examen zur Zulassung
in den beiden Anstalten wird von demselben Zeitpunkt ab eine
ollständige Kenntniß dieser Sprache verlangen.

Die Zahl der wegen Berheiligung bei dem Pariser Commune⸗
aufstand noch gefangen gehaltenen Individuen beläuft sich auf 14,000.

Paris, 19. Jan. Der ‚, Courrier de Francc“ meldet:
stothschild unterhandelt mit der Regierung, daß ihm und Kon⸗
orten das Tabakmonopol auf 30 Jahre überlassen werde, wogegen
zer Rest der Kriegsschuld au Preußen seitens des Consortiums
inmittelbar abgetragen werden solle.

Versailles, 20. Jan. In der Nationalversammlung
gelangte eiue Botschaft Thiers' zur Verlesung, worin derselbe an⸗
eigte, daß er seine Entlassung als Präsident der Republik gleich⸗
eitig mit der Entlassung der Minister gebe. (Ein späteres Tele⸗
zramm sagt, daß er einwillige im Dienste der Nationalversamm-
ung und des Vaterlandes zu bleiben. Ueber die Enllassang der
Minister habe er Nichts geäußert.

Amerika. —

Washington, 17. Jau. Das Comite des Congresses
ür auswärtige Angelegenheiten befürwortet einstimmig den Antrag,
zie Gesandtischaft in Berlin zu gleichm Rang mit den Gejsandt⸗
chaften in Londyn und Paris zu erheben.

Auf den Fidschi⸗Inseceln haf wieder eine Massacx bon
Weißen stattgefunden. Nach in San Francisco eingegangenen
Zerichten ermordeten 40 geraubte Salomon⸗Indianer, während sie
in Bord eines Schooners von Levuka nach einer Plantage trans⸗
yortirt wurden, vier Personen und einen Pflanzer aus Fidschi, der
zie Aufsicht über sie führte uund eniflohen. Der Kapitän und ein
Matrose von der Barke „Cambria“ wurden, während sie auf einer
Forschum nach Eing barenen zwischen den Salomon⸗Inseln kreuz⸗
en, von letzteren ermordet.
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        ô —— αα
Unter der Fluth pon Erscheinungen, welche durch die Einführumß
des metrischen Maßes und Gewichtes hervorgerufen wurde, ver⸗
dienen die vou der Buchhandlung Lampart u. Comp. in
Augsburg herausgegebenen; „Tabellen“ besondere Empfeh
lung. Bayerische Ere und Meter heißt die Tabelle für Längen⸗
maß; „Bayerisches und metrisches Gewicht“ die andere. —- Beide
Tabellen kommen einem wirklichen Bedürfnisse nach und sind vor⸗
züglich dazu geeignet, den schwierigen Uebergang vom Alten zum
Neuen Jedermann zu erleichtern. —VV —

Richt nur Geschäftsleuten aller Art, sondern auch jeder Haus⸗
frau werden diese äußerst pratktisch eingerichteten Tabellen will—
kommen sinnnnn J

Dieselben zeichnen sich vor aäͤhnlichen Zusammenstellungen we⸗
sentlich aus; durch ihre Uebersichtl:chkeit in Folge doppelten
Farbendrucks (jchwarz und roth). Bei der schönen Musstattung isi
der Preis der Tabellen unaufgezogen 9 kr.,, aufgezogen 15 kr.,
sehr billig. Die Tabelle: „Bahyerrsche Elle und Meter“ ist außer⸗
dem in einer netten Taschenausgabe in Miniaturformat erschienen
welche vorzüglich zum Gebrauche für Damen und Geschäftsreisende
dienen důürfte. —E
Die Lampart'schen „Maß ˖ und Gewichtstabellen“ siad durch
alle Buchhandlungen zu beziehen. —

— 23 2—
oͤffentlicht' man nun die Comite,s unter Ängabe der Herren Vorstände, soweu
sie dem Centralcomite bekannt gegeben wurden, und ersucht wiederholt dieje—
nigen Gewerbtreibenden, welche die Ausstellung zu beschicken gedenken, fich von
ihnen Programm und Anmeldeformularien einhändigen zu laffrn. Daber
spricht das Centralcomite die Hoffnung aus, 73 es kein Jeustrieuer
von e unterlassen werde, sich mit seinen Erzeugnissen
an der Ausstellung im Sommer d. J. zu betheiligen, und daß es
jedem Einzelnen Ehrensache sein wird, ju einer würdigen Repräsentation
der pfälzischen Industrie sein Möglichstes beizutragen, umsomehr, da die Be—⸗
anntmachung der Ausstellung auch in mehreren auswärtigen Zeitungen er⸗
solgt ist und zu erwarten steht, daß viele Fremde dieselbe besuchen, und es
ann für die Pfalz nur ehrend und in vielfachen Beziehungen vortheilhaft
sein, wemn jene einen guten Eindruck von der Ausste llung erhalten. Das
Fentraleomite zlaubt aber auch darauf zählen zu dürfen, daß sich nicht blos
die Gewerbtreibenden, sondern auch in anderen Berufskreisen Stehende der
Sache warm annehmen und Angesichts der hohen Proteltion und der Unter⸗
tützung von Seite der kgl. Regierung der Pfalz und des kgl. Staatsmini⸗
teriums dazu beitragen, die III. Pfälzische Industrie-Ausstellung zu einer in
illen Beziehungen gelungenen zu gestalten.

Die Specialcomites und deren Vorstände:

Das Specialcomite in Bergz ibern — Vorstand Herr Lehrer Hammel;;—

nebst einem Zweigcomite in Annweiler, unter der Vorstandschaft der

derren Strohhuifabrikanien EUugen Cordier und Carl Albonn:

Bermersheim — der kgl. Bezirks amtmann H. v. Mörs;

Frankenthal — Herr Fabrikant Albert; *—

)omburg — (Der derzeitige Vorstand dem Centralcomite noch nicht be—

anunt gegeben.) J — — 1

dirchheimbolanden — deßgleichen; — n

stusel — Herr W. v. Günther;

Landau — der kgl. Bezirksamtnann Freiherr von Harold;

Reustadt a. H. — der kgl. Bezirlsamtmann Herr Zen ettiz;

9. Pirmasens — (der derzeitige Vorstand dem Centralcomite noch nicht be—
bekannt gegebenJ).

10. Speyes — derkgl. Rector Dr. KRellerz —

11. Zweibrücken — Herr Pluschfabrikant E Scales; ——

An die Herren Vorftände oder Mitglieder dieser Specialcomites wollen
sich die Aussteller wegen der Programme und Anmeldetabellen wenden und
mit der Ausfüllung der Letzteren nicht säumen, da dieselben gemäß 8 3 des
Programmes spätestens bis 1. März durch die Vorstände der Specialcomites
dem Centralcomite einzusenden find.

Auch direct vom Centralcomite können dieselben bezogen werdeu un—
war von Herrn Kaufmann Theo dor Jacob.

. Pfälzische Industrie Ausstellung.
Kaiserslautern, den 19. Januar 1872.

Zur Unterstützung des Centralcomite's wurden schon im Jahre 1870
in den Bezirksamts⸗Hauptorten Specialeomites gebildei, mit der Aufgabe,
in den betr. Bezirken die Gewerbtreibenden, welche für die Ausstellung Ge—
eignetes produziren, zu exmitteln, sie zur Beschickung der Ausstellung zu ani—
miren und ihnen mit Rath und That an die Hand zu gehen. Als das
Centralcomite nach der durch den Krieg veranlaßten Unterrechung im No⸗
vemder v. J. die Arbeiten zur Durchflihrung der pfälzischen Provinzial-Aus
stellung wieder aufrahm, wandte es sich unterm J. Dezember mitielst Cir⸗
cular an die Specialcomites wit dem Ersuchen, auf's Neue uuterstützende
Hand zu bieten, insbesondere die Vertheilung der gegen Ende des verfloffenen
Jahres ihnen zugesandten Programme und Anmeldetabellen sich angelegen
sein zu lassen. Leider hatten fich inzwischen zwei Spreislcomite's aufgelöͤst und
mußten — erst in jüngster Zeit — neue gebildet werden; von einigen er—

F. X. Demetz, verantwortlicher Redacteur. J J
Bekanntmachung.
Dienstag den 6. Februar nächsthin des!
Nachmittags 3 Uhr zu St. Ingbert bei
Adjunct Schmitt, werden die nacherwähnten
Immobilien St. Ingberter Baunes der Un⸗
theilbarkeit wegen öffentlich in Eigenthum
bersteigert, nümlich: ..
3 Tez. Fläche, worauf früher, ein zwei⸗
stöckiges Wohnhaus, das abgebrannt ist,
jetzt Bauplatz mit Hofraum, nebst dem Mit⸗
denutzungsrechte der auf den Bauplatz stoßen⸗
den Giebelmauer des Georg Klein, in der
Stadt St. Ingbert an der Kohlenstraße, und
3,6 Dez. Garten dabei, neben Johann Col⸗
lisi und Georg Klein.
Die Versteigerung geschieht vor dem un⸗
terzeichneten kal. Notar, in gerichtlichem
Auftrage, ausf Anstehen der Eigenthümer,
nämlich der Erben des ledig urd ohne
Descendenz verstorbenen Rudolph Herz,
als: J., dessen Mutter Jos phine Dan—⸗
dauer, ohue Gewerbe, in St Ingbert e
wohnhaft, Wittwe von Doctor Leo Her z; 2
II. Geschwister de8 e en Theater in St. Ingbert
1. Gustav Herz, Raufmann, in Paͤris wohn⸗ Im Saale des Herrn Oberhauser.
hauft, in Metz sich aufhaltend, 2. Albert Direction von August Schroth.
Herz, Kaufmann, wohuhaft in Pueblo, in Mittwoch den 24. Januar 1872
Nordamerita, 3. Ferdinand Herz, Doctar Erstes Auftreten der Fräul. Lina Bömlu
der Medicin und paactischet Arzt, wohnhaft vonm Stadttheater in Aachen.
in Haiserslautern, 4. Hugo Herz, Kaufmann, GBei aufgehobenem Abonnement.)
in St. Ingbert wohnhaft, 58. Ot:o Herz, (Zum Benesize für Franz Mathieu und
—XXR 8 allda woh⸗ Feodor Wiegoͤ.
nend, unter Vormundschaft seiner Mutter, *
obiger Wittwe Herz und unter Vormund⸗ D er Viehhändler
schaft des Moses Herz, Privatmann, wah⸗ aus Oberösterreich,
nend in Blieskasteĩ. der:
Rahere Auskunft eriheilt das Geschäfts⸗ Stadt und Land.
und Eonsultationsbüreagu L. Bechthold Posse mit Gesang und Tanz in 3 Akten
in St. Ingbert. von Kaiser.
Blieskastel, den 18. Januar 1872. Es bitten um recht gütigen zahlreichen
Wiest, k. Notar. Christiau Koch. Besuch ergebenst Die Benesizianten.
Redaltion, Druch und Verlag von F. Xx. Vemez in St. Ingbert.

Am Freitag Abend wurde dahier ein
Ring mit grünem Stein verloren und
wird üm Ablieferung an die Expedilion
gegen Belohnung gebeten.
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234 238 22 28228 33.28252 22323 5* 33 2
528 2775335 5233 3 sz8388235 223 2
25—355 283 23 323—83 355*333855*838
32 —2 2233 233 22. 25 232 — 35.* 6533
335* 8326——383 335—583*58 3853335383323
52335398 38338835— 533 33858 ——82388582683
35—33333305855323235—* — 353378*33— — 338532. 5222
3323523335*3858 3 8335333335 523 5.538352 5
— —3 2
523535283 *S283 5 5 25 833 s 55758,255
8 2 *— 2— — * 3778 * * 2 — *
333 ——3 33 3383533 —333333585
* 2**83 53232553232

532
3353553 7—
33. 353.3 225
* 2 —A 2—2 35233
5538 2353225 8 2355 35
——— 33 553388 82
—— ——— —8 3395 —
36 25353 83 338 5 9
522 5z82 * —5*532 255 323 J
—— 2353 — * — * 32—
8 3 * * * 2 Sv0 2528* 835473
3 3 2282 —— 3 22 — — 2 8 —
58* — 22 —WM s7 5 —383 —— G
e3336 5322 3 13
9 *8 — 3 59
5 3233 58 ezt, 2 — M
35 3 5833 237 2· 8 —X
23873 2. 8 —— 323885 *2 2* 3 5383 —
2 —A— 8 SSZ.220 2237 3 2 72333 — 120
J — 22 537 — J 3235 322 2
* J J
2535333555 — z 8525 28
*335 * —E J 55 —
23277. 3 93233 2 338 2*
235528335 z3 60325* 27.2 83323235
F 45* ——6 27 S· 3 —2 2125
2533735 81.5 3 222323 2052* — 3*7* *573 8
2 55 533 7 3 2 2232* 32 5527 5 728
* 5 — 1758* 52353 — 22*3 34 Ss3
8 583 8 F 8 22 ꝛ * — 2 82 S
2 23* 25.53 ———— 2* 35. 75— X
—— — 323 2533 2 *
27* 2 — 5338 3 355
F 8 2 ** * —— 38 2 33 —
— * 2 5 88 55** —
*23 50 „ 5 535253 *3 —
8 3* * — 8 — —23 — 2
s8 —A— — s 3 3 *3 — 2—
225 5323 —e— 5
3555—53 535 2.23 58 383
5553 — 37 2 —
— 5335 — G*
3 35328 5
2353 5855 *
* *

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I75 —eA 3833
A 338 33233
38533 *5388 2883 23
— *5558 —* 2
— —ã 3233585 *53223
— 5 —
2 — — s33333583 5 2 * 53
T86 —A 28 S 3853 333333 ⁊
8 3232. 3683 53385 32 2 323
* 28 2253 225 335
2 — 3. 2 — — 7— — — 2* — ä — 229
* * — 253 53573283385 232 — 35538
823383* 5358 55238 7 J
J—— *58 28335338
222*238 2335382 5253 u —— 333
J— 385 2323333
— 2532 22 2. 7.
83 — 22332 *3
533328 3 S3 32*8 —— 2 3 328 * 233 3
* — 8 8 5262 8 d 233 2
* —A— ⁊ 27 2 * 8 — * 5 525353
32 532 28 0 — 238 253238 572 555
83 z258 —8
768
— 22 X * 3 5788 2. *2* * 52223
35 2332 8 3 — — 252 *5
kẽ 533355 538573353 535878 — 32525
3 8 —238333 328. —— ; 3. 35832*
A— 53331 * 33348 S. 28* 2 2 35
38— —
— 35 2 * —— —9— — — — 528
5 55 — 2353 —A
32 8 2. 2* 1a*52338 —— 52* 8. 3 32*
2 3*337 * 533533768 2238
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F * 238 333337 7 27
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        Slt. Ingberler Anzeiger.

— — —
Dder Si. Jugberteeig e r (und das mit dem Hauptblatie verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstagß⸗, Donneretags⸗ und Sonniag
Tanmer) erscheint moͤchentlich vie rn al: Dien 4tag, Donner stag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. od⸗
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Kerzr. die dreispaltige Zeile Blattichrift oder deren Raum berechnet. —
— — — — — — j ß
4 14. 9 Donnerstag, den 28. Janurrre 1872

e817*
— 158*17
⸗22
7*

Chronik der Ereignisse des Jahres 18711
21. Januar. Die Belagerungs⸗Artillerie vor Poriserbffnet das
Feuer gegen St. Denis. Die Beschießung der übrigen Fronten dauert fort. —
hei Belfort werden die stark besetzten und verschanzten Gehölze Taillis und
Zailly, sowie das Dorf Perouse von deutschen Truppen erstürmt. — Ab⸗
heilungen der deutschen Sudarmee besetzen nach leichtem Gefecht Dole. —
zwei in der Gegend von Chaumont postirte Landwehrcompagnien weisen
inen in der Nacht zum 21. Jan— von Langres aus versuchten Uererfall zurück.
A neue Batterien bei Danjoutin erdffnen gegen Belfort das Feuer. —
teneral v. Göben fordert Cambrai zur Uebergabe auf. Der Commandani
erweigert die Capitulation. — Recognoscirungsgefechte einer Abtheilung des
. 73 gegen die Garibaldi'schen Trupyen in Dijon. Der französ. General
Bo ällt.

21. 28. Durch gluckliche Gefechte bei Dijon, Mauchard, Baume les
Hames, Glay, Reches, St. Vit, Quingey, Passavant, Point de Roi de Hippo—
yte, Maiche, Morteau und Pontatlier wird die Bourbali'sche Armee ge⸗
wungen, 83.000 Mann stark, in die neutrale Schweiz überzutreten.

nach dem Zwede der frangoͤsischen Militarvorkehrungen nicht ge⸗
ragt habe. I

Teutsches Reich. J

München, 20. Jan. Die Zahl der altkatholisch gewor⸗
denen. Geistlichen im deutschen Reich ist seit einem halben Jahre
son 18 auf, 30 gestiegen. Seit Rückkehr des Beneficiaten Kränzlet
n Augsburg zum Gehorsam gegen seinen Bischof, sind ihrer nur
nehr 28. Drei derselben tralen zum Protestantismus über. (F. Z.)

München, 22. Jan. Nachdem die durch Verordnung vom
3. Februar 1829 gebildete Steuerkatastercommission ihre Haupt⸗
rufgabe — die Herftellung: der Kataster und Pläne für das Kö⸗
rigreich — vollendet hat, wurde dieseibe durch kgl. Verordnung
»om 19. d. auigelöst. An ihre Stelle tritt ein technisches Organ
inter der Benennung Kataster⸗Bureau“, welches dem Staats-
ninisterium der, Finanzen unmittelbar untergeordnet ist und die
Evidenthaltung der Kataster Elaborate, sowie deren Ergänzung
und Verdoest minnung zur Aufgabe hat.
tBerbin, 22. Jan. Das neue Münzgesetz wird, wie die
Corr. St,.“ mittheilt, keinenfalls zu den Vorlagen der Frühjahrs⸗
Session des Reichstages gehören nund, da man eine Herbst-Session
in diesem Jahre dermeiden möchte, in diesem Falle noch über ein
zanzes Jahr ruhen. Die Vorarbeiten nehmen so geraume Zeit in
Anspruch, daß man daraus füglich, namentlich gegenüber einem so
lief in alle Verhältnisse kingreifenden Gesetze, Niemandem einen
Vorwurf machen bann. 2

In parlamentarischen Kreisen hält man, wie die „C. S.“
— für sicher, daß dem Reichstage ein Ankrag unterbrei⸗
et werden — Attiengesellschaften nicht eher neue Aktien
sollen ausgeben dürfen, als bis die Aten.“?Cripgezahlt sind.

Berlim, 23. Jan. In der. auf deu OgFebr. berufenen
Beneralversammlung der Berliu⸗Potsdam⸗Magdeburger Eisenbahn⸗
Besellschaft wird auch Beschluß gefaßt über die Nachsuchung einer
Toncession für die Herstellung einer Eisenbahn von einem Punkt
der Stammbahn direkt nach Frankfurt a. M. nebst einer Zweig⸗
bahn nach Magdeburg.

(Zur Statistik desßdeutschen Unterrichts,—
wesen s8.) Das deuütsche Reich besitzt in runder Summe 60,000
Volksschulen, in denen 6 Millionen Schüler unterrichtet werden.
Auf je 1000 Einwohner entfällt ungefähr eine Schülerzahl von
150. Dieses durchschnittliche Verhältniß wird in Braunschweig,
Oldenburg, Sachsen und Thüringen beirächtlich überschritten (auf
je 1000 Einwohner 175 Schüler), in Mecklenburg (auf je 1000
Finwohner 120 Schüler) und Bayern (auf je 1000 Einwohner
126 Schüler) dagegen bei weitem nicht erreicht. Gymasien giebt es
in Deutschland 380, Progymnasien 214, Realgymnafien 14,
Real⸗ und höhere Bürgerschulen 483. Die Gesammtzahl der
Schüler auf diesen Unterrichtsanstalten beläuft sich auf 177,379. —
An Umversitäten zählt das deutsche Reich 20 mit 1624 Lehrenden
ind 15,557 Studirenden; von den keßteren“ kommen je über
1000 aus Berlin, Leipzig und München, — Polytechnische Schulen
gibt es 10, wovon auf Preußen nur 2 kommen, außer der Bau⸗
und Gewerbe-Alademie in Berlin; die Zahl. der Lehrenden an
diesen Lehrftätten beträgt Z60, der Studirenden 4428.

Dresden, 17. Jan. Die, Regierung hat die Auflssung
ämmtlicher in Sachsen bestehender Internationalen Gewerks Ge⸗
nossenschaften (Chemnitz, Mittweida, Krimmitschau, Limbach, Rotiluf,
Altendors, Ober⸗ und NieberRabenstein 2c.) verfügt. »2*

Frankreich. 6

Jaris, 20.Jan.“Wie das , Memorial Diplomatique“
erfährt, habe die franzoͤsische Kegierung auf ihr Betreiben um Frei⸗
assung der noch in Deutschland in Hast gebliebenen 150 franzo
ischen Kriegsgefangenen das Anerbielen von Deutschland erhalten,
ziese Strafgefangenen nach Deutschland zurückdefördern zu laßen,
venn die französische Regtertmg' ßch verpflichten wolle, dieselben
hre Strafzeit in fratzösischen Gefängnessen abbüßen zu lassen. Die
französtsche Regierung habe dieses Anerbieten sedoch abgelehnt, weil
es ihre Sopuderanitätsrechte zu beschränken geeianet sei,

**Sit. Ingbert, den 24. Januar.

Und sö wäre denn heute unsere Abgeordnetenlammer in die
Berhandlungen eingetreten über die Beschwerde des Bischofs Din⸗
el von Augsburg betreffs Verletzung der vetfassungsmäßig verbürg⸗
jen Rechte der Meringer unfehlbaren Pfarrgemeinde durch Ausübung
er kirchlichen Functionen des altkatholischen, also nicht unfehlbaren,
Pfarrers Renftle, und werden demnach jetzt die vollgepfropften
altramontanen Donnerbüchsen losgedonnert werden gegen Regierung
ind Ministerium, die sich die kolossale Versäumniß zu schulden
lommen ließen, gegen den Abttünnigen, wie mau Pfarrer Renftle
zu nennen beliebt, nicht mit Folter und allen jenen mittelalterlichen
inquisitorischen Zwangsmitteln, die eine fromme Bekehrungswuth
dor Zeiten zur Erreichuug ihrer Zwecke benutzte, einzuschreiten. Wie
der Telegraph meldet, ist bereits schon eine lange Reihe hon Red
nern für die Debatte vorgemerkt. Ob aber diese zu einem den
Altramoutanen günstigen Resultate führen wird, ist sehr zweifelhaft;
denn eine Aenderung, resp. Zurücknahme der Regierungsverfüg⸗
ungen in dieser Angelegenheit in ihrem Sinne können diese von
Seiten der Regierung nicht erhoffen, da, wie die „Frankfurter
Presse“ meldet, in den höchsten und allerhöchsten Regionen der vor
anger Zeit ergriffene und dok mentirte Standpunkt entschieden fest⸗
zehalten wird. Und so wird der ganze ultramontane Coup das
dand einige Tausend Gulden kosten, ohne zu etwas anderem zu
dienen, als zur Belustigung der unbetheiligten vernünftigen Zu⸗
schauer. Ja, wenn Bayern Geld zu viel hätte, so wäre die
Zache schon amüsanter!

Doch man scheint dieses Vonsichredenmachen in der jetzigen an
bedeutenderen politischen Begebenheiten so armen Carnevalszeit zu
lüeben. Es ist ja Narrenzeit! Und daran wird man auch erin⸗
nert, ohne willkürlich daran zu denken, wenn man von dem letzten
Toup des Präsidenten Thiers der französischen Republik liest. Der
leine Gernegroß Thiers, der sich als Präsident der Republit doch
iowohl in die Würde eines Souverains zu finden weiß, dankt ab,
weil sich die Kammer einmal widerhaarig zeigt, um gleich darans
lein beizulegen und den Kopf wieder aus der selbst geknüpften
Schlinge herauszuziehen und im Amte bleiben zu können. Ganz
Frankreich ist froh über den glücklichen Ausgang; dem was viel⸗
eicht hinter Thiers gelegen wäre, das wissen nur die Götter. Die⸗
er dürfte aber selbst mit Einreichung seiner Demisfion in Zukunft
etwas vorsichtiger sein, eingedenk des Sprichwortes: „Man darf
den Teufel nicht an die Wand malen, sonst kommt er.“ Man
oͤnnte ihn auch einmal beim⸗-Wort halten, und das wäte bei
einem Alter und seiner Eitelkeit für ihn doch fatal.

Trotz dieser Zerfahrenheit und Händel im Innern und auch
rotz der blutigen und theuren Lehre der letzten zwei Jahrk ist
iber Frankceich von dem Wahne, vor anderer Leute Thüre kehren
ind sich in fremde Angelegenheiten mischen zu müssen, nicht geheilt.
Zo hat man von Seilen der französischen Regierung in Roim an⸗
ragen lassen nach dem Zweck der italienischen Küstüngen; aber
zarauf die Antwort erhalten, Italien thue —8 die allgemeine
golitische Lage gebiete und was man sonsten duch thue und könne
über die franzöfische Aufrage nitr erstaunt sein. da es doch selbt
        <pb n="52" />
        Paris, 20. Jan. Die meisten Mächte machten der fran⸗
zösischen Regierung Vorstellungen in Betreff der unliebsamen Folgen
ziner Kündigung der Handelsverträge. (FJr. J.

Der „Pall⸗Mall Gazette“ wird aus Paris geschrieben: „Das
Elend, das unter den Familien der erschossenen oder gefangen ge⸗
haltenen Communisten herrscht, ist herzzereißend, und es ist äußerst
schwer, die Leiden dieser unglücklichen Frauen und Kinder zu
mildern, von denen viele an jeder Theilnahme in der jüngsten
Revolution durch Wort oder That völlig unschuldig sind. 8Wohl ˖
thatige Freunde stoßen auf erustliche Hindernisse, dem Nothstande
abzuhelfen.“

Eine eigene Petition wird dieser Tage der Kammer überreicht
werden. Dieselbe ist von 50,000 Unterschriften bedeckt, geht von
der clericalen Partei aus und verlangt die Abberufung des fran⸗
Joͤsischen Gesandien dei der italienischen Regierung.

Erngland. *

London, 20. Jan. Im Arsenal von Wo lwich wurden
dieser Tage die ersten Schießversuche mit der aus der Sir William
Armnstrong'schen Fabrik in Eiswick hervorgegangenen englischen Mi⸗
railleuse, eine Modification der amerikanischer Gattling-Kanone,
borgenommen. Die Mitrailleuse besteht aus zehn zusammengefüg
sen, im Centrum sich umdrehenden Röhren, die auf einer Lafette
Ihnlich der eines gewöhnlichen Feldgeschützes angebracht find. Die
Schießversuche sind, im Ganzen genommen, nicht ungünstig aus⸗
gefallen.

werden dahier mehrere großartige Bauken, als die Herstellung einer
Kaserne, eines Lajareths, des Kreisdirektionsgebäudes und eines
Jdädrischen Schulhauses, sowie mehrere bedeutende Fabrikanlagen
ausgeführt werden. Auch macht man sich auf die Errichtung der
Irrenanftalt für das Departement Deutschlothringen in der Näht
von Saargemünd Hoffnung.
III. Pfälzische Industrie Ausstellung.
ANaiserslautern, den 24. Januar 1872.

In Germersheim hat fich laut Zuschrift vom 18. d. M. ein neues
Specialcomite gebildet, zusammengesetzt aus den Herren: von Mörs, kgl.
Bezirksamtmann (Vorsitzender); Keller, Bürgermeister; Baust, Bäckermeister
und Adjunct; Bernion, Müller; Rheinheimer, Färber, und Hatzenbühler
staufmann.

In Kirchheimbolanden ist im Personalstande des Specialcomites leine
Aenderung vorgekommen; Vorsttzender ist Herr Hr. Hauber.

Zur Beschickung der Ausstellung haben sich schon jetzt direct beim

Tentralcomite angemeldett:: —— ——

1. S. Stern aus Zweibrücken (Palm- u. Panamahute),

2. J. Schneider aus Dürkheim (3 Sekretäre),

3. Kanmgarnsjpinnerei Kaiserslautern (Glasschrank mit roher, gelämmter
vorbereiteter und versponnener Wolle),

l. J. Rheinberger aus Dürkheim (lithogr. Arbeiten),

z. Krug und Cie. aus Battenberg (Farbwaaren),

3. R. Martin aus Tübingen (Gußstahl⸗Feuerwehrbeile),

7. Jak. Hilgers aus Rheinbrohl (Brandeimer),

3. Tob. Runck, Schullehrer aus Nunschweiler (Musterblätter der deutschen

Currentschrift), —*8— —

D. G. Stadimuüller aus Landstuhl (Baumwollzeuge, Drudlattune und ge—
färbte Gegenstände),
10. Baumwollspinererei Lampertmühle (Schrank mit BVaumwollgarnen und

Baumwollzeugen),

11. Jak. Wolf in Wachenheim (Dinten und Stempelfarben).
FJ. X. Der rilicher Redacteur.

Begmischtes. FB
Zweibrücken, 22. Jan. Unter großer Betheiligung von
hiesigen und auswärtigen Glaubensgenossen fand gesterne das Be⸗
zräbniß eines Altkatholiken durch Herrn Kaplan Kühn dahier statt.
VV 0 (Zweibr. Zig.)
FSaaragaemünd, 20. Jan. Im kammenden Frühiahr

7 2* 2 *
Bekanntmachungen. III. Pfälzische Industrie-Ausstellung.
Wer noch Ansprüche an das Durch die im Sommer dieses Jahres stattfindende Ausstellung soll in erster Linie
Bureau des verlebten Geschäftsmannes de — D rre — 5 — Industrie, wie fich Wege unter dem Einflusse
3 er Gewerbefreiheit und der freien Concurrenz bis jetzt entwickelt hat, dargelegt werden
Feehenger * bu Deä es wäre aber von großem Juteresse und würde den Fortschritt einzelner Judustriezweige
olche mnten gen gelten Nam besten verauschaulichen, wenn den ausgestellten Erzeugnissen zur Vergleichung auch noch
Alle meine Schuldner fordere ich auf Peusier aus früheren ZJeiten uner Angade der damaligen Preife bei—
sofort ihren Verpflichtungen bei Ver⸗ gelegt würden.

meidung der Klage, nachzukommen. 9J Das! Cenlralcomite —
— Wth. Welnplaelinger. stellung zu beschicken gedenken und welchen noch solche Muster zur Verfügung stehen, wie
es z. B. in der Bundweberei, Zeugdruckerei, Plüschfabrikation und in noch manch ande-
ren Industrien der Fall sein dürfte, hievon gefälligst Notiz nehmen und in den Anmelde⸗
dabellen des benöthigten Raumes wegen die bezügl. Vormerkung machen zu wollen; auch
väre es dem Centralcomite behufs der Gruppirung der Ausstellungsgegenstände sehr er⸗
wünscht, wenn den Anmeldungen Handzeichnungen von den Gegenständen und Notizen,

wie man deren Auffstellung wünscht, beigelegt würden.

Ferner ersucht man die Aussteller, ihre Anmeldungen spätestens bis Mitte Fe—
bruar den Vorständen der Special⸗Comites einzurcichen, indem letztere bis 1. März
jämmtliche eingelaufenen Anmeldetabellen dem Centralcomite übermitteln, das dann sofort
mit der Raumvertheiluug beginrt und Nachzügler entweder gar nicht mehr oder nur mit
einem vielleicht weniger erwünschten oder geeigneten Raum berücksichtig en kann.

Kaiserslautern, den 21. Januar 1872.
Fiuüur das Central⸗Comite
* WB der J. Vorsitzende,
— Rohe.

Wohnungsveränderung.

Ich zeige hiermit ergebenst an, daß ich

don jetzt ab im Hause des Herrn Bäcker

Ddellenthal sim 2. Stock wohne.
Lorenz Heil.

Der Brodpreis für die Siadt St.

Ingbert ist von heute an bis zum nächsten

Donnerstag (Fruchtmarkstag) festgestellt:

Korubrod 3 Klgr. 27 Krzr. 4 Weiß

rod 10 Krzr.

Theater in St. Ingbert. daα mααær von Et. JIngbert

Im Saale des Herrn Oberhauser. 38*

Direchlon von Augusi —25 Frucht · Brod⸗ Fleisch rꝛe. Preise

Freltag den 26. Januar 1872; 3 rrr I —

eizen 7 fl. r.. Korn 5 fl. r

Die Memoiren des Teufels Gerste LAreihige — fl. — ir. Gerfie vier

oder reihige, 4 fl. 1 tr. Spelz 5 fl. — tr.
der Teufel anf dem Maokenball Speiziern — fi. — tr Dintei — si.
Lustspiel in 83 Akten von VBermond. — r. Muischfrucht — il. — tr. Hafer

Zefl. 51 kr. Kartoffeln Ufl. 40 kr. Heu
2 fl. — kr. Stroh 1 fl. 25 kr. per
Zentner. Weißbrod 113 Kilogr. 20 kr.
Kornbrod 3 Kilogr. 26 kr. ditto 2 Kilogr.
18 kr. ditto 1 Kilogr. 9kr. Gemischtbrods8
—A
leisch 1. Qual. 20 kr. 2. Qual. 18 kr
Falbfleisch 16 kr. Hammelfleisch 18 kr.
Zchweinefleisch 20 kr. per Pfund. Butter 85
kr. per Pfund.

Frucktnreise der Stadt
Kaiserslautern vom 23. Januar.
Weizen 7 fl. 50 kr. Korn 5 fl. 27

Spelzkern 7 fl. 30 kr. Spelz 5 fl. 21 tr
Gerste 4 fl. 43 kr. Hafer 3 fl. 582 tr.
Erbsen 5 fl. 10 kr. Linsen 5 fl. 7 tr
der Zentner.
Brodpreise: 6 Pfd. Kornbrod 26 kr.
3 Pfd. Gemischtbrod 15 kr. und 2 Pfd.
Weißbrod 15 kr.
ια J
Redaktion, Truc und Verlag von 5. x. ntz in St. Ingbert.
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        — —
2225523
28223 2775 272
335358213 332533353555335* 23236386
222 3235 2 5 S8*2—7— 5 32
23223 8523333 23 — 3258—25588* 33532428 5*
A— 353 5532335 sx555585 5553338 38 — ——
—E 23 238 5 . 3333 252 3 3 53 5655— ———— *
5 58522 5322 5* 38 38 8555355 H —A—
— * 32 — 57 3 —. —535 55 25 222535 —5253
*5 3835 9—3 d ae — 5325 73 5S3225 352225
2 4122 22 28235 22 8—5252323E —525 —A — — — 5zæTæT. —2*
—E 235 — 55 72 25 3 5352 732 — 5 7 —533 26237 2288
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3 32832 5385*5 *2 —A— — — 2
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3 28 2 3 &amp; 22 7.3* s2. 258 *5 *
* 2. 5 FX 538 5282 — 2 * 23* d
23 33353 92 285* 238 SS 328
55853342 8 — z222*2 — — 3
z58 32 532232 538 553382*33
123532. 235 288* 3237 3* *57 528 8
525 A 2 7* 28037 x 2273
57 2 — 353 — F. 333 4 1 *
— — 2 XE. 83 * 25332 S
2 * 8 — * * 2887 —
260 — 2.* —— — 2 * 2 8*
— — 226 852 D 722 2
2535 5* 52 28*8 8 5.8 62 2 —8 —8* * 8
— B—— 438833 33838 .
535* 5775—383230 2 535233533— *2
578 —A 533 S A * 35
5z2228 2 3 *¶ 3 * 2
*338* 2* 52* * 2 25. 32 235E 3358— 2
— * 4 — —— — —mBA 28
*55338 85355 35* 55835358 *5 53
F — 2 — 27 *
883453866 5 1⁊
3 —DA — — * —3 I 5385 * *
—E— 285332 7 *5 325 58.
3833833853 235333
*28. * 2333
8
255328* 9
*
523 —5 22
7 — 22
233835335—333—38833835 — —
23 * —2 —33 33328 —
333352*5338 —
53255225 255383 123232335383555533
* 35353 238 —35253535383. 533
353 z33—3533s 8 3337
38,2 25333 33358533 332832738
525723 2533232232.3 373— —3—35712355 3233 7*
235.. 332352. ã 3 25387232. 5* 3157553535
3 — — ————
7 5*5 J *
28 76c6 — 8 —53 — 3 J
— 3373358588
7—2 2 2 2 3.,3 253 32 5 75232335 588 2 557*
2.5. 75 * 22.3 3 —2 233 3233——32 5337*3
2:5 2 2cx333335 5383825..5 33533*753
S 31 33 73
ß 3* S5 22 3332*25 —A
383 — 3
115525333 ã 52 M5333 6533353
J 3 3333332333*
——— 8* 5352*8 8* *5 333 38*
5*8 233 8282 257 * ——5 2 2
— 22 — 2 ·* * 7282
333623 3373385 14522 3—33**
——— 8 223553 2* . — 727 — * *22*
——3—53 33—8 52*3
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OG.
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        8* k. Ingberker Anzeiger.

—

der St. Inaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienßtags⸗, Donnerstags und Sonntag
Lummers erscheint wöchentlich v ĩ ex m aul: D ienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntaq. Abonnementspreis vierteljahrig 4s Krzr. od⸗
12 Silberar. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
27 —8 —88— — 8 XF
4 —15. ESamstag, den 27. Januar — 1872

Ehronik der Ereignisse des Jahres 1871.

22. Januar. Die 1. Armee hat im Norden Frankreichs das Terrain

zis zu den Festungen vom Feinde gesäubert. — Franctireurs sprengen die
kisenbahnbrücke bei Toul. — Eine stiegende Colonne zersprengi bei Bour⸗
nont an der oberen Maas (Dep. Haut-Marne) franzöfische Mobilgarden. —
Abtheilungen der 2. Armee marschiren nordwäris auf Rouen, um sich mit
ner 1. Armee zu verbinden. — In der Nacht zum 22. wurden Vaufgräben
zegen Perches (Belfort) in der Linie Danjoutin bis Perouse ohne Verlust
röffnet. — Jules Favre trifft in Versailles ein, um über die Capitulation
von Paris qu verhandeln. 3*

28. Janunar. ey in Paris — General Vinoy üÜbernimmt den

be über die Pariser Armeee.

Oberbefehl über die P set A — Deutsches Reih.
Unsere Creditverhältnisse. Mündchen, 28. Jan. Von der k. Hauptmünze hier wurden
(Pfälz. Post.) .. jeute die ersten „Friedensthaler“ ausgegeben. Dieselben enthalten

Unser großer Philosoph Kant sagt einmal: „Ich befand mich iuf der Aversseite mit der entsprechenden Umschrift das von Adam
in der angenehmen Lage, so oft Jemand an meine Thüre klo, fte, Kieß gravirte, wohlgetroffene Bildniß des Königs, dann auf der
nit fröhlichem Muthe: Herein! jagen zu können, denn ich wußte, Keversseite eine den Frieden darstellende allegorische Figur mit der
daß kein Gläubiger draußen stand. Wie unähnlich wir andere Umschrift: „Durch Kampf und Sieg zum Frieden“, und der Unter-
Sterblichen dem berühmten Königsberger Weisen auch in dieser chrift: „Friedensschluß zu Frankfurt 10. Mai 18 71“. Ausführung
Beziehung sind, davan gibt gewiß so Manchem der fatale Monat und Prägung dieser Friedensthaler erscheinen als sehr gelungen.
Januar lautredendes Zeugniß. Es klopft schüchtern wie mit Mäd⸗ C6A. A. Z.)
chenhand, doch wir keunen dieses Klopfen im Januar, und aaf München, 24. Jan. An sämmtliche in Folge der im
unser Herein“, das nicht so ganz zuversichtlich ertzut, wie bei Kant, driege 1870 — 71 erlittenen Verletzungen pensionirten Offiziere

Ploöͤtzlich mit geflügeltem Schritt vird vom Kriegsministerium die Aufrage gestelli, ob sie nach dem
Ein geschniegelter Jüngling ins Zimmer tritt. Pensionsregulatiß vom 12. Ottober 1822, beziehungsweise der
Er hält ein zierlich gefaltetes Brieflein in der Hand, ver⸗ Verordnung vom 20. Mai 1868 oder nach dem Reichsmilitär⸗

meldet eine Empfehlung von seinem Herr Principal und entfernt vensionsgesetze bom 27. Juni 1871 behandelt werden wollen, da
ich freundlichst lächelnd, wie er gekommen ist. Dies Klopfen wird das erssere in Betreff der reinen Pension und theilweife der Pen⸗
wahrhaft epidemisch und wir werfen mürrisch die Brieflein uner⸗ ionserhöhungen für Offiziere mit kürzerer Dienstzeit in manchen
offnet auf den Tisch, wir sind auf ihren Inhalt nicht lüstern. Ja Fällen sich günstiger erweist. ——

wenn wir des Abends aus fröhlicher Gesellichaft heimkehren und München, 25. Jan. Abgeordnetenkammer. Fortsetzung der
das Licht anzünden, leuchtet uns aus dem Duntel grüßend ein Debatte über die Beschwerde des Bischofs von Augsburg. Nach den
weißes Papierlein entgegen, eine Rechnung. Der Monat Januar Reden von Kastner, Hafenmaier, v. Stauffenberg und Karl Barth
ist der Monat des Weltgerichts, längst vergessene Posten lauchen stellte Rudolph Weiß den Antrag auf Sqluß der Debatte. Nach—
auf, mancher fröhliche Tag muß bitter gebüßt werden. Wir meinen dem darauf der Cultusmiuister mitgetheilt hatte, daß Graf Heg⸗
aun allerdings, das müßte so fein, ich will versuchen, zu beweisen, ienberg das Worl ergreifen werde, aber gegenwärtig unpäßlich
»aß man mit gutem Willen auch diesen Jammer abstellen kann, ei, wurde der Schluß einstimmig angenommen. Die aächste Sitzung
ind zwar zum Vortheil des Gläubigers und Schuldners zugleich. indet am Samstag statt.

Es ist von Seite des Schuldners, wenn er nicht zu den Durch kgl. Entschließung vom 13. d. M. wurden sämmtliche
Schuldenmachern von Profession gehört, gewöhnlich blos Schlendrian,! 106 Landwehroffiziersaspiranten zu Landwehr⸗Unterleutenants be—
ꝛer ihn abhält, seine Rechnungen sofoct zu berichtigen. Es würde ordert.
hmn leicht fallen, im Laufe des Jahres die kleinen Posten zu Die bayerische Staatsschuldenverwaltung soll in der Lage
ꝛezahlen. während es ihm sehr hart ankommt, auf einmal die sein, demnächsl bekanntgeben zu können, daß der Rest des 5 p6t.
Froße, stark angelaufene Jahresschuld zu tilgen. Er hat vielleicht Militäranlehens von 1870 zur sofortigen Heimzahlung gekündigt
zuch mit dem vorrähtigen Gelde manche unnöthigen Ausgaben ge⸗ ind das 53 pCt. Eisenbahnanlehen vom selben Jahre ebenfalis
nacht, und bleibt ihm dann zur Bestreitung des nothwendigen heimbezahlt, eventuell in eine 492 pCt. Schuld convertirt werde.
Bedarxfs kein Kreuzer mehr übrig. Der Borger glaube ja nicht, Karlsruhe, E1. Jan. Die Gesammtthosten des französi⸗
zaß er billiger fahre, weil er die erborgte Waare am Jahresschluß schen Krieges für Baden betrugen nicht voll 17 Mill. Gulden
erst zu zahlen hat, es ist ihm schon der ganze Jahreszins bei (16,967,766 fli; davon für die Mobilmachung 14,523,338 fl.,
deller und Pfennig auf seinen Einkauf geschiagen, ja bielleicht noch jür Ankauf von Pferden 1,802,000 fl.) Gedeckt wurden dieselben
deit mehr. Und wie viele unnöthige Ausgaben würde Mancher durch Vorschüsse der Aummortisationskasse an die Generalstaatskafse;
ermeiden, wenn er gehalten wäre, sofort zu zahlen; er borgt eben, das Guthaben der ersteren war mit Ablauf des 3. Quartals 1871
oeil er glaubt, im nächsten Jahr Geld in Hülle und Fülle zul aus den Kriegs· Kontributionsgeldern und den Vorschüssen der Reichs⸗
aben, was dann regelmäßig nicht der Fall ist. Ich glaube be⸗ kasse zu Beihilfen ꝛc. vollständig heimbezahlt. (Fif. J.)
oiesen zu haben, daß es praktischer und vortheilhafer ist, sofort u Berlin, 23. Jan. Die geschichtliche und die Memoiren—
xzahlen, natürlich immer vorausgesetzt, daß man Geld hat. literatur wird in diesem Jahre eine bedeutsame Bereicherung er⸗

Aber auch der Gläubiger zieht von dem langen Creditiren fahren durch die am 26. Nov zu veröffentlichenden Memoiren
einen Gewinn. Mancher glaubt wohl, er halte die Kunden fest, des berühmten preußischen Staatskanzlers K. A. Fürsten b. Harden⸗
denn er sie stark in der Kreide hat, allein wie viel geht ihm auch herg. Vas Manußskript dieser hochwichtigen Memoiren, weiche die
ꝛei diesem leichtfertigen Borgen verloren! Wie viele Schuldner sind Periode von 1801-1807 behandeln, hat Friedrich Wilhelm LI.
qm durchgegangen oder haben fallirt ? Er muß seine Waare, die versiegelt im preußischen Staatsarchiv niedergelegt mit der Be⸗

r liefert, baar oder nach vierteljähriger Frist zahien, und gibt so timmung, daß es erst 50 Jahre nach dem Tode des Verfassers
as baare Geld weg, während ihm im Laufe des Jahres nichis publizirt werden solle. Zur Nutzbarmachung des Werkes für die
ingeht. Er koönnte sein Kapital mehrmals im Jahre umschlagen, Beschichtswissenschaft wird jetzt daͤran erinnert, daß Hardenberg am
illein es ist ausgeliehen, und Gott weiß, wann er es wieder sieht. 26. November 1822 gestorben ist. — 9

Ich denke, den Beweis geliefert zu haben, wenn es hierzu An die Ernennung des neuen Kultus-Ministers
yen allen Einsichtigen überhaupt noch eines Beweises bedurfte, — knüpft die „Prov.«Corresp.“ folgende Betrachtungen: , Der neu
ßz unser Creditwesen im Argen liegt und dem Borger wie dem ernannte Kultus⸗Minister Dr. Falk hat 'n seiner bisherigen
        <pb n="56" />
        Wirksamkeit auf juristischem und staatsrechtlichem Gebiete, nament⸗ seine Anträge auf Avancements und Ordeusvetleihungen zu Gunsten
lich durch seine hervorragende Mitwirkung an den großen gesetz⸗ der Veriheidiger der Festung an's Herz zu legen; nach der Ansicht
geberischen Arbeiten des Norddeutschen Bundes uud des deuischen, des Untersuchungsraths hätte er diese Anträge ebenso gut aus
Reiches eine seltene Begabung und Tüchtigkeit, eine *8 Deulschland einschicken können, wohin er sich hätte begeben sollen,
wissenschaftliche· Klarheit und praktische Umsicht, sowie eine ernste um das Loos seiner Ofsiziere“ und: Soldaten; zu theilen.“ Man
Auffafsung der statllichen Aufgaben bewährt und ein großes wirft dem General Uhzrich ferner vor, an die 30,000 Palissaden,
Vertrauen in den politischen Kreisen erworben. Hierauf beruht die die er zu seiner Verfügung hatte, nicht für die Vertheidigung ver⸗
Zuversicht, daß er auch berufen sein werde, die umfassenden und werthet zu haben; auch hätte er sich nicht genügend gegen die feind⸗
schwierigen Aufgaben, welche seiner auf den verschiedenen Gebieten liche Front, Lunelte 53,, gedect u. s. w. Der große Ruf des
der ihm übertragenen Vecwaltuug harren, in erspießlicher Weise Vertheidigers von Straßburg wird unter diesem Urtheile jedenfalls
zu erfüllen. Je tiefer die kirchlichen Bewegungen dieser Zeit auch schwer zu leiden haben. General Uhrich gehörte, wie man weiß,
die Beziehungen des Staates zur Kirche berühren, desto mehr bei Ausbruch des Krieges den Kadres der Reserve des Generalstabs
tdommt es darauf an, daß in der staatlichen Leitung der Kirchen- an; er ist im Jahre 1802 in Pfalzburg geboren und im Jahr
und Schulverwallung ein Geist walte, welcher nach allen Seiten 1880 aus der Schule von Saint.Cyr in die Infanterie eingetreten.
die Bürgschaften voller Unbefangenheit und Gerechtigkeit, sowie des Straßburg ergab sich am 27. September 1870 * gegen fünf Uhr
ernsten Willens gewähre, eben so sehr die unveräußerlichen Rechte Abends ließ der General Uhrich die weiße Fahne auf der Kathedrale
des Staates, wie die Ansprüche der sittlichen und religiösen Volks- und aufsden Bastionen 11und 12 aufziehen. Die Deutschen er⸗
interessen zu wahren, Um diese schwierige Aufgabe zu erfüllen, kennen an, seit dem Veginne des Angriffs 193,722 Kanonenschüsse
ist ein festes Zufammengehen und volle Uebereinstimmung aller darunter 84,000 Haubitzen und 58,600 Bomben auf die Stadt
zdethenigten Staatsgewalten unerläßlich. Möge das Vertrauen und die Festungswerke entladen zu haben. *
welches der neue Minister auch innerhalb der Landesbertretung zu Mit dem Pariser Hand elsstande steht es übel.
finden hoffen darf, ihm und der gesammten Staatsregierung bei Der berühmte Restaurant der „Prois frères prorengaux“ im Pa⸗
der Durchführung ihrer Anfgabe eine zuverlässige Stütze sein.“ sais Royal ist bank rott. Der Eigenthümer des Hauses hat dag
Seiilens der gesammten preußischen katholischen Bischöfe iß Geschäft für 70,000 Francs gekauft. Vor fünfzehn Jahren wurden
eine Petition gegen das Schulaufsichtsgesetz an das Abgeordnetenhaus 800, 000 Francs dafür bezahlt. In ganz Paris fand sich tein
gerichtet und vom Präsidenten der Unterrichts-Commission über Restaurateur, der das Geschäft kaufen wollte. Viele große Ge—
wiesen worden. Es ist dies, wie die „Corr. St.“ hinzufügt, schäfte, elegante Cafés, kleine Theater und Restaurationen, auf den
der erste Fall, in welchem die Bischöfe bei dem Abgeordnetenhaus— Boulevards sind -in einer ritischen Lage. Der Direktor des Theaters
petitioairen. * der „Folics Nouvelles“ (früher Theater Dejazet) meldet dem Pu⸗
Wir haben vor einigen Tagen die Gerüchte mitgetheilt, welche blikum, daß er seine Vorstellungen einstellt. Die tägliche Einnahme
in Bezug auf die gänzliche Räumung der noch besetzien französischen reicht nicht aus, um die Kosten der Beleuchtung und der Miethe
Departements von den deutschen Truppen circulirten. Dem gegen⸗ zu decken. Früher war dieses kleine Volkstheater immer gefüllt.
aber wird jetzt von so genannt unterrichteter Seite behauptet, eine Jeder Tag nimmt etwas von dem früheren Glanze der Stadt
Wiener Nachtricht sei nicht unbegründet, nach welcher die Versailler hinweg. Paris büßt für seine Thorheiten und seinen schuldvollen
Regierung mit der unsfrigen in Unterhandlung stehen soll wegen Leichtsinn.
einer Verlängerung der Zahlungsfrist für die restirenden dre Paris, 24. Jan:'Das officibse Blati, Bien public“ be⸗
Milliarden, und daß man Aussicht habe, diese Unterhandlungen stätigt indirect die Gerüchte, über“ Versuche, welche währ end der
mit Erfolg zu Ende, zu führen. Finanziell, so wird versichert, Regierungskrisis die Bonapartisten gemacht haben sollen, um ein
würde in Berlin eine solche Hinausschiebung nicht allzu unbequem Regiment der Pariser Garnison zum Aufstand zu verleiten. Das
jein; die einzige Unannehlichkeit wäre die, daß dadurch ein längeres Blatt sagt: Die „Opinion Nationale“ spielt auf Propaganda—
Verweilen unserer Truppen in Frankreich nothwendig sein würde. Versuche an, die in einem Regiment der Pariser Armee stattge⸗
Die Herren Franzosen scheinen zwar zu glauben, wir würden uns funden haben sollen; wir glauben nicht, daß diese Thatsachen die
auch zu der Concession verstehen, vor vollständiger Zahlung der Wichtigkeit haben, welche ihr die „Opinion Nationale“ beilegt.
riegsentschädigung unser Pfand aus den Händen zu geben; üben Der deuische Soldat, gegen welchen Cremel seinen Mordver⸗
diesen Irrthum dürften sie indessen belehrt werden. such machte, ist nicht todt; er wurde nur verwundet und ist bereits
Einen bemerkenswerthen Artikel hat vor einigen Tagen das wieder geheilt. Derselbe hat eine Bittschrift an den Kaiser von
sopenhagener Journal „For Land og Bye“ (Für Land und Stadt) Deutschland gerichtet, worin er um Begnadigung seines Moͤrders
üüber die Stellung der standinavischen Reiche zu Deutschland ge. einkommi.
bracht. Derselbe geht von der Voraussetzung aus, früher oder Paris, 25. Jan. Am Montag hat in Epernay ein
später werde, es zwischen den Germanen und Slaven zum Kampfe Mordversuch auf einen Preußen stattgefunden, welcher verwundet
kommen; in diesem Falle aber müsse und werde sich Schweden wurde. Der Thäter ist verhaftet.“ Es ist unrichtig, daß die gegen
anf die Seite Deutschlands stellen. Was von Schweden gelte, sei Rochefort erkannte Strafe in Verbannung verwandelt worden sei—
inzwischen auch maßgebend für Dänemark, das sich durch die Er⸗ Man erzählt sich hier in maßgebenden streisen, daß, benach⸗
innerung an feine Händel mit Deutschland nicht abhalten lafssen richtigt von dem Votum der National⸗Versammlnng, der Erx⸗ Kaiser
dürfe, fur den Fall eines Zusammenstoßes der germanischen und Lapoleon Samstag Morgen seine Residenz verlassen und sich nach
stavischen Welt seine Pflicht zu thun. Der Skandinavismus könne Douvres begeben hätte, um der Dinge, die da kommen sollten,
keineswegs ein natürlicher Feind des Germanismus sein, denn beidt zu harren.
begegneten sich in dem nämlichen Hauptzweck: dem Widerstande An der Pariser Börse hat sich der „N. Ztg.“ zufolge ein
zegen das Siaventhum. — Es ist erfreulich, zu sehen, wie seit strammer Franksurter Banquier, Herr F., zu einer kühnen That
miger Zeit schon vernuftigere Anschauungen, Deutschland gegenüben ermannt. Ein Makler weigerte sich, ihm die Course zu zeigen, in⸗
bei den Dänen platzgreifen. dem er sagte: „Ich zeige die Eourje keinem Spion Bismarcks.“
Frankreich. a Fin nach allen Regein der Kunst applicirter Faustschlag war die
Paris, 22. Jan. Bischof Dupanloup macht große An- Antwort und der aus Mund und Nase blutende Maller wurde
strengungen, um für einen Antrag die Majorität der Nationalver: nur mit Mühe von den Umstehenden dem gerechten Zorn des Be⸗
jammlung zu erlangen, durch weichen die Regierung beauftragt leidigten entrissen. Es verdient bemerkt zu werden, daß unser
werden soll, diplomatische Schritte zu thun, um für den Fall des Landsmann nach Ertheilung dieser Lection von Niemand belästigt
Todes des Papstes die vollständigste Unabhängiakeit des Cardinal- wurde.
Collegiums zu sicher. Waährend ein Theil der Pariser Blätter die französischen
Paris, 22. Jan. Morgen findet die Einsetzung einer Com- RNiederlagen, resp. deren Jahrestage förmlich feierte, war der Leit⸗
mission statt zum Zweck freiwilliger Aufbringung der verworfenen artikel der France“ am 19. d. M. in einen Trauerrand gehüllt.
Steuerg auf Handel und Industrie. — Es ist die Rede davon, „Der 19. Januar ist der Markstein, der das Ende des Krieges
daß zur Verhuͤtung der Wiederkehr einer Regierungskrise ein Vor bezeichnete. An diesem Tage erlosch der letzte Hoffnungsstrahl, der
schlag auf Ernennung eines Vicepräsidenten der Republik gemacht uns geleuchtet hatte. Nichts blieb als eine Wirklichkeit voller
werde, zu welchem Hosten Greͤrh die meisten Chancen haben Schrecken: die Niederlage, die erdrückende allgemeine Niederlage
würde. Grf. 8.) mit ihrer ganzen Demuͤthigung und ihrer ganzen Verzweiflung.
Paris, 22. Jan. Die „Union“ meldet: Der Kriegsmini- Am 12. Januar hatte Chanzy die Linie von Le Mans verloren,
ster hat dem Vernehmen nach von dem Untersuchungsrathe, welchem am 16. (vielmehr am 19) war Faidherbe bei St. Quentin ge⸗
der Marschall Baraguay d'Hilliers präsidirt, das Protocoll über schlagen worden, am 18. mußte Bourdali nach den unfruchtbaren
die Uebergabe von Straßburg erhalten. Das motivirte Gutachten Tagen des 15. 16. und 17. Januar sich zurüchziehen, seine Ver⸗
des Conseils lautet in allen seinen Theilen für den General Uhrich bindungslinie, die der durch seine angeblichen Triumphe bei Dijon
ungünstig. Eine große Zahl von Fehlern wird dem Genseral zur festgehaltene Garibaldi nicht hatte schützen können, war abgeschnitten
Last gelegt. So iadelt man es u. A.. daß er sich nach der Ca- und die unglückliche Expediiion endigte mit einem Mißgeschicke, da⸗
gitulafion nach Tours beanb. um der dortigen Regaierung selbs die edle Gastfreundichaft der Schweia sich zu lindern bemühte.“
        <pb n="57" />
        So resumirt die France“ selbst die Lage der Dinge, an welcher
rie sie sagt, auch der letzte herdische, aber selbst in den Augen
derer, welche damals die Leiiung in Händen hatten, hoffnungslose
hersuch, Paris zu befreien, nichts zu ändern vermochte. Die
France“ wüncht daf eine moralische Verjüngung Frankreich die
Fatel vor aͤhnlichen Unfällen »bewahren möge. Sie wünscht, das
hefühl der persoönlichen Verantwortlichkeit moge in jedem Franzosen
vieder lebendig werden.:nHoten wir auf. uns gegenseitig anzu⸗
lagen, klagen wir uns selbst an, unsere Zwietracht, unsere Un
verträglichkeit, unsere Eifersüchteleien, unsere Unvorsichtigkeit, unse⸗
n wllen Stolz, unsere unerträgliche Aumaßung. Klagen wir die
Fertkehrte Richtung des oͤffentlichen Geistes an, die Tendenz nunserer
Rileratur, den Siepticismus,“ den sie“ verbreitet und welcher die
Arfache, der inneren Fäultiß ist. welche uns entkräftet. Es ist die
noralisdhe Wiedergeburt, welcher wir bedürfen. ».22 z
Außland. 54

O dessa 23. Jan.“ Der Ktrieg gegen Chiwa soll in groß⸗
uligem Maßstabe eröffnet werder. Großfuͤrst Michael übernimmt
Commando GWeneral Kaufmann organisirt den Generalstab.

Trotzdem Borgen Sorgen macht, so wird doch dasselbe, so⸗

ange es Menschen auf der Erde gibt, nicht gänzlich zu verbannen
ein; denn nur zu oft ist es nothwendig, und gerechtferigt, ein
aothwendiges Uebel. Aber das professionsmäßige, wir sagen noch
nicht einmal leichtsinnige Borgen, ist wegen seiner Nachtheile, die
es für Käufer stets und für Verkäufer nur zu oft hat, im Inte⸗
resse (wenn man aufrichtig ist) beider zu derdammen. Und gerade
das Kaufen aufs „Büchelchen“, das In den meisten Fällen weiter“
— — professionsmäßiges Borgen, es
lörirt wohl in keiner Stadt der Pfalz mehr als hier. Einer nähern
Befprechung und weitern Ausführung der nachtheiligen Folgen
ieses Büchelchenwesens wollen wir uns jedoch für heute ent
jatten, später darauf zutückkommend.
7 Uuf einer bei Uerdin gern Gegierungsbezirt Düsseldorf)
gelegenen Dampfmühle fielen 8 Personen Nachts in einen 40*
iefen Brunnen. 4 derselben wurden mit! gebrochenen Gliedern!
wieder herausgezogen, die anderen vier, worunter der Fabrikherr,
fanden ihren Tod in dem Brunnen. ——

f In der Gladstone'schen Patronenfabrik in Greenwich fand
kürzlich eine fürchterliche Explosion von Chafsepotpatronen statt,
doburch 30 junge Maͤdchen mehrt oder minder erheblich verwundet
und die Fabrik ein Raub der Flammen wurde. J

7 In der Kohlenzeche Oakwood in der Nähe von Mansteg
Süd⸗Wales) fand am 17. d. eine furchtbare Explosion von bösen
Western ftati, die nicht allein das ganze Maschienenwerk in der
Seche zerstörte, sondern auch elf in der Tiefe arbeitende Bergleute,
ole ine Anzahl Pferde auf der Stelle wödtete. 1

—3. x. Demeß verantiworilicher Redacterrnrrr. —
dritten Pfuhlwiesenahnung neben Joh. Gg.
Wagner und Peter UIIlß. 7*

Plan-Nr. 3663. 33 Dec. Wies ober
dem Forellenweiher, neben Peter Andres
und Joh. Jos. Schwarz. 62
IBVLehrer Jaeob Baron ·

Plan⸗Nr. 32343. 1 Tagw. 11Dec.
oder 15433 R. Acker rechts in den Seyen
neben Ph. Weigand und Joh. Hellenthal.

Sorn, tgl. Notar.
Haus⸗ und Güter⸗
Versteigerung.

Samstag den 2. März 1872, Nachmit⸗
ags 2 Uhr, zu St. Ingbert bei Adjunkt
Heinrich Schmitt, lafsen Eheleute Geor
Greß. Schuster und Elis abetha —*
salnt dahier ihr Haus und ihre sämmt
ichen Ländereien hiesigen Bannes, auf 4⸗
ahrige Zahltermine in Eigenthum ver⸗
steigern, nämlich: *

3 Dec. Fläche, worauf ein zweistödiges
Wohnhaus zu St. Ingbert an der Blies⸗
lasteler Strae neben Georg Kraus und
Peter Stief Wittwe.

Plan⸗Nr. 3768. 56 Dec: Acker auf
Schiffelland auch Pfuhlwiese genannt. neben
Johann Hellenthal und Ludwig Schmelzers
Erben. —

Plan·Rt. 3788. 48 Dec. Acker auf
Schiffelland am Reichenbrunner Pfad neben
Johann Jung, Bergmann. ing

Plan⸗Nri. 3789. 49 Acker daselbst neben
vorigem Stücke und Peter Redel.

Plan⸗Nr. 3567. 25 Dec. Acker auf
Gerstbusch neben Peter Custer und Christian
Jungfleisch. —

p̃lan⸗Nr. 3897. 3898. 91 Dec. Acker
ints in den Kasteler Rödern neben Nico⸗
saus Stief Wittwe und Valentin Böhlers
Erben. —.

Plan⸗Nr. 3841. 44 Dec. Acker auf
Schiffelland am Rothenkopf neben Jahann
Dedurm und Georg Rung's Wittwe.—

Ho”)orn, tgl. Notar.

St. Ingbert, 26. Jan. Wir verweisen hier noch ein⸗
mal besonders auf den an der Spitze des hiutigen Blattes stehen—
en Artikel⸗, Unsere Creditverhältnisse, non dem Glauben aus⸗
gehend, daß das in demselben Besprochene auch hier, vielleicht noch
mehr wie anderwaͤris, ein wunder Fieck in unserm socialen und
zeschäftlichen Lehen ist und daß das in demselben Angeregte de ß
Hegen auch nicht ohne Interese lassen kann.

9

4216

——

Versteigerungen.

Fastnacht Viensiag, den⸗ 18. Februar
1872. Nachmittags 2 Uhr, zu Sti. Inge
A Vvel Rodjantt Heinrich Schmitt/ lassen
ie Wittwe und Kinder des dahier verleb⸗
en Bergmaunes Hein rich Steinfeld
nachbezeichnete Liegenschaften auf vierjährige
Zahliermine in Eigenthum versteigern,
nämlich

Plan⸗Nr. 1496. 80. R. Acker auf'm
großen Flur, 1.Ahg. neben Lorenz Offner
Ehefrau und Schneidermeister Weiland.

Plan⸗Nr. 1624. 60 R. Acker allda,
3. Ahg., neben Peter Stolz und“ Erben
Hellenthal.

Plan⸗Nr. 1827. 81 R. Acker am Güt⸗
enwieschen, neben Peter Schmitt —R
und Lorenz Offner.

Plan · Rc. 2006. 2007. 88 R. Acker
auf Rockenthal, vordere Ahg., neben Peter
Breß und Jalob Wagner..

Plan⸗Nr. 1409. 25 R. Acker am Schaaf⸗
weiher, neben Wolf Kahn und Bergmann
reische.

Plan⸗Nr. 4472. 4473. 53 R. Wiese
naf der Spick, neben Gebrüder Grell und
Franz Jalob Schmelzet.

Plan⸗Nr. 4499. 28 R. Wiese auf der
Spick, neben Fabrikant Schwarz und Er⸗
ben Grell. .—

Horn, kal. Notar.

Theilungsversteigerung.

An demselben Dienstag den 13. Februar
872, Rachmittags 4 Uhr, zu St. Ing⸗
Rert bei Adjunkt Heinrich Schmitt werden
achbezeichnete dum e Nachlasse der dahier
Nbien Ehdeuie Johanu Schwarz III.
bend Wagner und Ackerer und Marga⸗
retha · Buhmann gehörigen Liegenschaften
Zzu. Ingberter Baunes vor dem gerichtlich
sierzu · beauftragten unterzeichneten kgl. No⸗
are der Untheilbarkeit halber in Eigenthum
narsteigect, namtich

Plan⸗Nr. 1448. 47 Dec. Acker auf
dem großen Flur 8. Ahg. neben einer Wiese
von Georg Peters. —

Plan⸗Nr. 844. 21 Dec. Wiese in den
Großwiesen, neben Joseph Buhmanns Erben
und Gebrüder Dörr.

Plan⸗Nr. 4490. 29 Deec. Wiese auf
der Spid neben Johz. Gg. Wagner und
Ehefrau Scholl. 6

Eigenthümer und Requtrenten sind: die
dinder und Erben genannter Erblasfer, als:
J. Elisabetha Schwarz, gewerblose Wittwe
bon Peter Jung WV., 2. Barbara Schwarz
gewerblose Wittwe von Franz Jatob Scholl,
3. Joh. Jos. Schwarz, Hüttenarbeiter und
Maschinenschmied, 4. die Kinder und Re⸗
zräsentanten des verlebten Sohnes Johann
Schwarz und dessen Ehefrau und heutigen

BWiwe Varbara Würtz, gewerblos, als:
die großjährigen a) Johann! Schwarz,
enanni Haͤnnes, Bergmann b) Elijabetha
S„ichwarz, Ehefrau von Nicolaus⸗Grell,
gergmann, e) Joseph Schwarz Bergmann
ind d) Jakob Schwarz, gewerblos; II.
Hie noh minderjährigen e) Catharina — )
— und b)
Anna Schwarz, welche ihre genannte Mut⸗
er zur natürlichen Vormünderin. und den
Johann Joseph Schwarz, genannt — zum
Nebenbormunde haben, Alle zu St. Ingbert
wohnhaft.
.Der Versteigerungsbeamte:
Horn, tul. Notar.

—

— 9
Hausversteigerung.
An demselben Tage Nachmittags 3 Uhr
a demselben Lokale läüt Johann Bechtel
Zimmermann in St. Ingbert, sein an der
Kaiserstraße neben Buchdrucker Demetz ge—
legenes 2stödiges elterliches Wohnhaus mit
Farten dahinter, zum Bauplatz an der
Eisenbahnstraße geeignet, auf langjaͤhrige
Zahltermine in Eigenthum versteigern.
Horn, tigl. Notar.
— —— —
Gartenversteigerung.
Gleich darauf Nachmittags 33 Uhr,
äht Mathias Geries Pudler dahier,
seinen Garten in den Großgärten PlanNr.
318 mil 13 Dec. neben Lehter Baton u.
Fuhrmann Johann Schwarz in Eigenthum
dersteigern.

Gleich nachher lassen in Eigenthum ver⸗
keigern:

) Barbara Bosche dahier. Wittwe
don Johann Flätche 453

Plian· Nr. 3319. 38 Dec. Ader in der

Von heute an werden Rärte zum um⸗
hängen und ankleben, auch SEchnurr⸗
And Knebelbärte, Wollrollen in
allen Farben angefertigt bei

Joh. Weirich.
        <pb n="58" />
        Bekanntmachung. Bekanntmachung.
Dienstas den 6. Februar nachsthin des Auf der k. Steinkohlengrube St. Ingberi finden soferrt
NRachmittags 3 Uhr zu St. Ingbert bei 2375 ? * —
Adjunct Schmilt, werden die nacherwähnten 10 bis 72 Dielenschneider .
I e enbei hohen Accordsätzen dauernde Beschäftigung. —V
bersteigert, numlich:: s Anmeldung und Einsicht der Dielenschneidertaxe bei dem igl. Obereinfahrer
3 Dez. Fläche worauf früher ein zwei⸗ zut St. Ingberter Grube.
— nen das St. Ingbert, am 26, Januar 18s583.
jetzt Bauplatz mit Hofraum, nebst dem Mit ..... Das kal. Beraam··
benutzungsrechte der auf den Bauplatz stoßen eta— —— 8 eieg ——
den Giebelmauer des Georg Klein, in der ——
Stadt St. Ingbert an der Kohlenstraße, und
3,8 Dez. Garten dabei, neben Johann Col⸗
lifi und Georg Klein.
Die Versteigerung geschieht vor dem un⸗
kerzeichneten kgl. Notar, in gerichtlichen
Auftrage, auf Anstehen der Eigenthümer,
nämlich der Erben des ledig und ohn⸗
Descendenz verstorbenen Rudolph Herz,
als: J., dessen Mutter Josephine Lann⸗
dauer, ohne Gewerbe, in St Ingber!
wohnhaft, Wittwe von Doctor Leo Herz;
II. Geschwister des Verlebten, namlich:
1. Gustav Herz, Kaufmann, in Paris wohn⸗
haft, in Metz sich aufhaltend, 2. Albert
Herz, Kaufmann, wohnhaft in Pueblo, in
Nordamerika, 8. Ferdinand Herz, Doctar
der Medicin und paactischer Arzt, wohnhaft
in Kaiserslautern, 4. Hugo Herz, Kaufmann,
in St. Ingbert wohnhaft, 5. Otto Herz,
staufmann, noch minderjährig, allda woh⸗
nend, unter Vormundschaft seiner Mutter,
ↄbiger Wittwe Herz und unter Vormund⸗
schaft des Moses Herz, Privatmann, woh⸗
nend in Blieskastee.. 5
Nähere Auskunft ertheilt das Geschäfts⸗
und Consultationsbüreau L. Bechthold
in St. Ingber
Blieslastel, den 18. Jannar 1872.
Wiest P. Rotar.
Und unmittelbar nach der' Hauspla tzver⸗
steigerung läßt Frau Wtb. Herz von hier
30 eichene etwas angebrannte Balken und
eine Partie Maurersteine auf Borg versteigern.
Wiest, kgi. Notar

Theater in St. Ingbert.
„Im Saale des Herrn Oberhauser.
Direction von August Schroth.
Sonntag den 28. Januar 1872:
(Auf vieles Verlaugen:
8 Mer bose Geisft
Lumpaci⸗Vagabundus
J oder
Das liederliche Kleeblatt.
Zauberposse mit Gesang und Tanz in
Alten und einem Vorspiel, genannt:
Die Feenwette.
—V — —— —4 IJ
W. Fuhrländer Nachfolge...
4 2* * J —7 —
Ibrgasse ranlfurt amn Anaim..
Durch große Parthieeinkäufe und direkte Beziehungen aus den ersten Fabriken Deutschlands und Englands ist es mir moͤglich, trot
des bedeutenden Aufschlags sämmtlicher Artikel, fortwährend zu den bisher ig enb ini gen Preisen zu verlaufen.
Die Waaren werden vom 1. Januar 1872 ab, statt nach der hiesigen Elle, zu ermäßigten Preisen, nach dem
— haͤlben Meter berechnet. —32
Großsies Manufakturwaaren⸗Lager. Grostes Ausstattungs: Geschäft. —
1000 Stuck ẽe/ Ellen weh sete b FR braune, Cat⸗ boo Stue b en breites jchweres Leinen sur Hemden und Betttücher,
tune, für Kleider und Ueberz ge, 8 un t. a 2. 9
200 Stück Ve Ellen e hetin Send rohph aetuu⸗ und Grobe en 5 — 8 W einschlafrige Beittücher, das Bett⸗
attune mi orden, für Vorhänge, 8/3 ..33 — e f. 1 —
— be 3
200 Stuck A. Eleen hreite ächtsarbige Miaus-iCattune Brillantines Oröbe 8 d —3 ——— Senecen das Wen-
11 kr. — 200 Stuck schwere roth wollene Bettdecken/ für zweischlafrige Belten, daß
300 Stück b&amp; Ellen breite feinste ächtfarbige franzosische Jaconets und Su . 6 7 Aen
Organdis, in den brillantesten Dessins, 11 ir. — 0—— 200 Stuck shwere weiß wollene Bettdecken, fur wweijchläfrige Betten,
200 Stuck —— Wen ener when Satin und Piqué fuür Unter⸗ zod Slin 8*8 ——⸗ das 5 230. isr r
icke und Ueberzuüge, x. * u, 3.
500 Stuck heen reites achtiarbiges Bettzeug, meistens turkich- 500 ———— ve Vieeertn e Betten das Stuch. 80.
»8 * xo X frr. 21 * F * . F Bo.
Schweren schwarzen Moireens fur Unterröcke, 20 kr. en 100 — e Ig Rischtuchee 2*/2 Ellen lang, nen breit,
Euen breiten enhhen Waterbroof für Regeamantel. 89 trnn 300 Dhd, vethz. Dein leinene Damentaschentücher, das Dho, si 2. 80.
wx it Fraugen 20 — *8 5 Große rothe Eachemire Tischdecken das Sius fi. 4/ f. 2.
10/. Ellen 8 8 Burxkin fur Hosen, Westen unb ganze Anzilge, Große rothe Cachemire eee das e Ind I. 3.
·1 / Ellen breiten reich ramagirten Vor angsmull mit Bogen, 14 kr.
Große Auswahl Fußteppichstoffe, 14 kir. D—— ch Shirting, grau, weiß, schwarz, ot/ kr. —3
e rotg Wbgeh 3 w. a —r7 Lama, Flannell, Thibet, eze Unterrockstoffe, in
Schwarzen Orleans un pacas, von an. e J allen Farben und Qualitäten billgft..
Schweres blau Gedrucktes, 11 ir. m Tischtücher, Handrücher, Servietten, graue und gelbe Kaffee⸗
Gute wollene Kleiderftoffe, Croisée, Popelines, Chins, Mohaires servietten, Barchend, Zwillich Lederleinen, Stroh⸗
j * Grosgrains, don 12 tr. an. al sackleinuen zum Fabrikoreise.
Muster sämmtlicher Arlikel sende in reichster Auswahl franco pr Yost.
Auch die kleinsten Aufträge werden, wie bisher, bestens besorgt —
Nedattion, Oruch ind Verläag vn z in St. Ingbert. —
        <pb n="59" />
        Sl. Ingberler Anzeiger.

der St. Anaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienztags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntag
seammer) erscheint wöchentlich Rie rm al: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. od⸗
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Kerzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.
Sonntag, den 28. Janurr 123872
ß
Stadt verheirathen, und als dies durch das öffentliche Aufgebot
Fekannt wurde, drangen an zwei Abenden Volkshaufen in das
»aus der Wittwe und zertrümmerten dort alles, was sie vorfanden.
Hie Behörden schritten jedoch ein und verhafteten einen großen
kheil der Ruhestörer, von denen auch ungefähr 80 zu 10 bis 30
Tagen Gefängniß verurtheilt wurden.
England. ,
London, 285. Jan. Aus Montevideo vom 27. Dezember
vird gemeldet, daß der italienische Dampfer „Amerika“ auf der
Fahrt von Buenos Ayres nach Montevideo am 24. desselben
Nonats verbrannte. Die Zahl der Passagiere und Mannschaften
elief sich auf 214 Personen, von welchen 87 umkamen.
Vermischte s.
4 Dem Vernehmen nach soll die Direktion der Pfälzischen
gahnen entschlossen sein, den Stationsbeamten wöchentlich einen
»iensifreiet Tag zu gewähren. Dieser humane Entschluß wird ge—
viß von dem gesammten Stationspersonale mit Freuden begrilßt
und mit Dank hingenommen werden. f. Post.)
Im Konigreich Boyern sind im Jahre 186970 nach den
Ergebnissen der neuesten Zählungen 188,629 Personen (83,111
näunl. und 75,518 weibi.) gestorben, darunter 183 durch Mord
ind Todtschlag, 830 durch Schlagflüsse, 49,414 durch chronische
Zrankheiten, 65, 826 durch akute strantheiten, 489 durch Selbstmord.
F Ulmm, 21. Jan. Gestern passirte ein bayerischer Soldat
zier durch, welchem zu Beaulieu an der spanischen Grenze in der
Hefangenfchaft die Zunge abgeschnitten worden, weil er sich wei—
gerie, in die französische Armee einzutreten. Auf Befragen hier
Jat derselbe folgende Angaben auf eine Tafel geschrieben: Wildes
hesindel, Turkos, ehemalige Galeerensträflinge, hätlen ihn au einem
Strick gewürgt, bis er die Zunge herausgestreckt hätte. Da scei
hm diefelbe abgeschnitten worden. Er habe in Folge dieser Mißr
handlung bis jetzt im Spital gelegen. Seine Peiniger habe die
rafende Justiz dald ereiit. Es seien zehn, darunter auch ein
Deutsches Reich. Offizier, weil er ihnen nicht Einhalt gebot, sondern den Frevel
Muünchen. Der Bau einer Bahn von Maxrau (Pfalz) deschehen ließ, standrechtlich erschossen worden.
hirect nach Straßburg liegt dem Vernehmen nach in der Intention F Die ersten deutschen Zwanz Markstücke, die
der bayer. Staaisregierung, und soll die Bahn von Maxau nach bon der Betliner Münze ausgeprägt wurden, zirkuliren gegenwärtig
dauterburg durch die pfälz. Bahngesellschaft gebaut werden. Die chon in größeren Mengen und haben sich in der That ihrer Leich⸗
Zirede von Sttaßburg nach Lauterburg wurde schon einer Vor. igkeit und Handlichleit wegen schnell genug eine gewisse Beliebt⸗
intersuchung von Seite der Reichsregierung unterworfen und ist heit erworben. Leider aber iss die äußere Ausstattung dieser Mün—
Hie betreffende Linie bereits pravisorisch bis an den Bienwald bei zen dem „B. B.⸗Kurier“ zufolge eine derartige, daß Preußen alle
Berg ausgesteckt. Ursache hat, sich ob solcher Leistung seiner Berliner Münze vor
Kaiserslautern, 25. Jan. (Kommunalschule) Wie ganz Deutschland zu schämen. „Wir sehen,“ schreibt das genannte
vir hören, ist die Genehmigung der kgl. Regierung zur Einführung Blatt, „davon ab, daß die neuen Munzen sich nicht rühmen dürfen,
der Kommunalschule in hiesiger Stadt eingetroffen. ein wohlgetroffenes Bildniß des Deutschen Kaisers zu bringen, denn
Zirchheimbolanden, 20. Jan. In der heutigen die Kürze der der Münze zugelassegen Zeit mag Vieles entschuldigen,
Stadiralhssitzung wurde dem Stadtrathe Mittheilung über den ybgleich auch schon hier die Behandlung des Kopfe und Barthaares
Sland der Tommunalschule dahier gemacht, uad zwar durch Ver⸗ über das entschuldbare Maß hinauszugehen scheint. Aber wirklich
esung mehrerer durch das kgl. Bezicksamt an das Bürgermeister⸗ ewundernswerth ist der Rand der neuen Münzen!“ So ungefähr
in übermachten amtlichen Erlasse und Schreiben, wonach die Um⸗ enken wir uns das Aussehen einer Goldmünze, die ein Grobe
vandlung der bisherigen confessionellen in confessionell gemischte hmied abgefeilt. Die beiden letzten Buchstaben des Satzes „Gott
Schulen als diemlich gesichert betrachtet werden kann. Die k. Re⸗ nit uns“ sind nicht zu sehen“
Jierung hat nämlich auf den vom Stadtrathe lerhobenen Einwand f Nicht nur Hausfrauen und Dienstmädchen, sondern auch
jegen einen Bezirksamtserlaß die. Verzichtleisftung auf den Zuschuß rreiherrliche Rentäm'er bringen die neuen Maße und Gewichte in
zus der prot. Kirchenkasse zu den Lehrergehalten, welcher ein Veriegenheit! Das Freiherrl. von Sturmfeder'sche Rentamt in
dinderniß der Kommunalschul · Einführung abgab, genehmigt und Oppenweiler (Wurttemberg) schreibt 32 Kilometer buchene Scheiter
die Weiterführung der betr. Verhandlungen angeordnet. und. Prügel zum Verkaufe aus.
Frankreichh. In Hüttlingen bei Elwangen schickte ein Bauer zur
Versailles, 24. Jan. In der Nationalversammlung Apotheke, um Wurmsamen für seinen Knecht, Sublimat (ein Queck⸗
zrachte heute Naquet einen Vorschlag ein, behufs Inanklagebver-⸗ ilberpräparat) zum Einteiben seiner räudigen Schafe holen zu
etzung Napoleon's III. die Konfiskation seiner Güter zu versügen. assen; er erhielt beides, verwechselte sie aber ungeschickter Weise
die Versammlung verweigert die Dringlichkeitserklärung dieses and saͤndte den Wurmsamen dem Schäfer, das Gift dem Knecht,
Antrags und überweist ihn der Initiativ-Kommission. (Fr. J) der — ohne zu prüsen — einize Dosen desselben genaß und in
Der „K. Z3.“ wird aus Paris geschrieben: In Pontarlier Folge davon starb.
jab vor einigen Tagen ein preußischer Unterossizier Anlaß zu Luxremburg. Eine Ursache zur Aufregung ist un⸗
ünruhen. Derselbe wollte sich nämlich mit einer Wittwe dieser serer Stadt durch die Schwindelei eines Gauners geworden, der
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        sich hier als armenischer Bischof bei den Redemtoristen einführte

und ein Hochamt in der Redemtoristenkirche vot allem Volke ab⸗

hielt, der Menge das heilige Sacrament ertheilta. große Summen
zum Erbau, wir wissen nicht, welches persischen Heiligthums bei
den Leuten einsammelte und dann — verduftete.

Die vom Landrathe der Pfalz in der Kreis-Armen⸗ und Krankenanstalt

Frankenthal für weibliche Individuen zur Erlernung einer kunstgerechten

Kranlenwart eröffneten 4 Freiplatze betr.)

Im Namen Seiner Majestät des Königs.
Der Mangel einer vollständig unterrichteten, moralisch und

technisch zuverlässigen, weiblichen Krankenwart, welche im Lohndienste

zur Hand ist, macht sich in der Pfalz sowohl bei privaten Bedürf-
niffen der Familien, als für das Allgemeine bei größeren Epide⸗
mien und, wie im Vorjahre, bei Kriegsfällen dringlich bemerkbar.

Auf Anregung des Landrathes hat die unterfertigte Stelle
bereits im vorigen Jahre Schritte gethan, um geeignete weibliche
Individuen zu gewinnen, welche zu diesem edlen, wohlthätigen Be—⸗
rufe der Nächstenliebe Lust und Kräfte in sich fühlen, und zum
zeitweisen Eintrikte in das Kreis-Armenhaus Frankenthal, ols die
geeignetste Bildungs⸗ und Unierrichtsstätte bereit sind. Diese
Schritte blieben jedoch ohne Erfolg.

Bei seiner diesjährigen Versammlung kam der Landrath auf
diesen Gegenstand abermals mit dem Anftehen an die kgl. Regier⸗
ung zürück, anf daß fie das angestrebie gemeinnützige Ziel im
Auge behalten und nach Kräften fördern möge. Um durch Er⸗
seichterung des zeitlichen Eintritts solcher Eleven die baldigste Re—
alisatien des allgemeinen Zweckes sicherer zu stellen, hat derselbe
in jener Anstali 4 Freiplätze für weibliche Zoglinge bewilligt
Dadurch ist bei freier Station eine ganz koslenfreie Ausbildung zu
jenem heilsamen Bernse ermöglichht.

Zur Ausführung werden nunmehr folgende Anordnungen er⸗

lassen:

1 In den praktischen Umerrichtss und Uebungscurs um Kreis—
Armenhause zu Frankenthal können, beginnend vom 1. Fe⸗
bruar 1872, je 4 weibliche Eleben wit unentgeltlicher Woh
nung und Verpflegung' eintreten, untet der Verpflichtuug
zugleich als Aushilfe der ständigen Krankenwart unter Leit-
ang, Aufficht und Anweisung des ärztlichen Hauspersonals
und der zuständigen Oberwärterin nach den Gesetzen der An
stalt zu dienen.

Die Dauer der Unterrichtszeit in einem solchen Curse wird
vorläufig auf 4 Monate gestellt, nach dessen Vollendung ein
zweiter beginnt, so daß im Jahte 12 Schülerinnen an die
Reihze kommen. — Eine Enkiassung ist jederzeit zulässig, sei
es wegen offenbarer Uutauglichkeit zu diesem Berufe, oder aus
disciplinären Gründen, in Folge Beschlusses der Anstaltsver⸗
waltung benehmlich mit dem Hausarzte, — dem ärztlichen
Vorstand des Curses.
Die Schülerinnen erhalten während dieser Zeit, die fachdien⸗
liche prakische Anleitung zur Beobachtung der Kranken.
ohne Unterschied des Leidens, Alters und Geschlechtes bezüg
lich jener Momente, welche ein besonderes Interesse für den
Rapport an den behandelnden Arzt haben, und zum geschick⸗
ten und anständigen Andiehandgehen in ihren koͤrperlichen
Bedürfnissen und ärztlichen Verordnungen, ferner in den erflen
Nothhilfen, kleineren Verbänden und Manipulationen, z. B.
Schroöͤpfen, Blutegel⸗, Vesicator⸗, Senfteigsetzen, zu welchem
Behufe ein öfteret Wechsel der Dienstsäle für die Einzelnen
ftattfindet. Sie wohnen ferner allen größeren Operationen
in der Anstalt bei, und werden zur Ueberwachung ihrer Fol⸗
gen mit geeigneten Instructionen angewiesen.
(Schluß folgt im nächsten Blaite).

—— — — — —

III. Pfälzisch⸗ Irdpssrie dedelung.
Kaiserslautern, den 26. Jauuar 1872.

Im Canton Winnweiler hat sich zur Unterstützung des Centralcomites
ein Zweigcomite gebildet, bestehend aus den Herren E. Ottmann, F. Behrei
und Ph. Scriba.

Das Specialcomite in Pirmasens hat laut Zuschrift vom 24 d. M. sratt
des Landtagsabgeordneten Herrn Bürgermeister Greiner den J. Adjuntien
derrn Fr. Breith zum Vorsitzenden gewählt.

In, Homburg besteht das frühere Speeialcomite unter dem Vorsitze des
kgl. Bezirksamtmannes Herrn Siebert.

Dea allen Special⸗ und Zweigeomites schon Ende Dezember v. J. die
Programme und Anmeldetabellen von hier aus zugesendet worden sins, so
darf das Centralcomite wohl hoffen, daß sich dieselben in den Händen aller
derjenigen Gewerbtreibenden befinden werden, welche Interesse für vie Ausstell ung
zeigen und in ihr ein Mittel erblicken, nicht etwa blos einzelnen Geschäften
oder Städten, sondern der gesammten pfälz. Industrie zu nützen.

Eg wird wiederholt darauf aufmerksam gemacht, daß die ausgefüllten
Anmeldebbgen spätestens bis Mitte Februar den Herren Vorständen der
Special⸗ und Zweigcomites wieder zu behändigen sind; ferner daß in den—
vr den Rumensnuterschrige des Einsenders (Ausstellers) nicht
ehlen

Demeßtz, verantworilicher Redaetenr.
Bekanntmachungen.
Musik Verein.
4. Narrensitzung

— ——
3
⸗Sichere Hilfe für
Leidende.

— —
Zur Vermittelung weiterer Verbreitung
der in diesem Blatte oft angekündigten illu⸗
strirten Zeitschrift:

Dus Nouce Blutt
Preis 15 Sgr. vierteljährlich, werden an allen
Orten Wiederverkäufer gesucht, welche sich wegen
der Bezugsbedingungen direci brieflich an die
Verlagsbuchhandlung von A. A. Bayne in
Leipzig wenden wollen. Gratis zur Ver⸗
fügung gestellt werden beispielsweise eine aus-
reichende Anzahl der Nr. J des soeben be⸗
gonnenen Jahrgangs, ferner illustrirte Pro⸗
specte im Hastsen gratis zur Vertriebs⸗
etleichterung.

Flechten, Scropheln, Drüsen, offene
cheen diheunane
Magenkrampf, Unterleibsbeschwer⸗
den, Epilepsie, Bandwurm, Syphilis
und dergl. hartnäckige Uebel werden gründ⸗
lich geheilt durch meine in 36jähriger
Praxis bewährte Heilmethode. Behandlung
brieflich. Die Mittel liefere ich selbst um
zwar zu einem Preise, der auch dem Unbe—
mittelsten den Gebrauch ermöglicht, Amt⸗
lich beglaubigte Zeugnisse.
Adresse: Prosessor Louis Wun-—
dram im Oö In. I
Deffentliche Danksagung.
Heren Prof ssr Lonis Wundram
in Coͤlnnn.
Ich lann es nicht unterlassen, Ihnen für
Ihre an mir glücksich ausgeführte pen
methode ine inen aufrichtigssen Dank zu
jagen und ermächtige Sie, di ses der leiden⸗
den Menschheit zum Wohle zu veröffent⸗
lichen. J
Seit 5 Jahren litt ich auf das Heftigste
au Magenkrampf. Alle angewandten Miltel
blieben erfolglos. Da wurden mir Ihre
Kraͤuter empfohlen. Ich gebrauchte diefel⸗
ben anhaltend nach Vorschrift und bin jetzt
Gott sei Dant, vollständig geheilt. *
Ich kann daher diese wohlthätigen Mit⸗
lel der leidenden Penschheit nicht genug
empfehlen.
Hachachtungsvoll zeichnet
8 F. Tiefer.
Magdeburg, den 26. RNovember 1871.

Monta
280
en ds 9—
r im
————
eir
—2
Z23sident.

Asse
ahr narkt
in St. Jugbert.
Montag den 5. Februar 1873.
Wer noch Ansprüche an das
Bureau des verlebten Geschäftsmannes
Westphaelinger zu machen hat, wolle
solche binnen 8 Tagen geltend machen.
Alle meine Schuldner fordere ich auf
sofort ihren Verpflichtungen bei Ver—
meidung der Klage, nachzukommen.
Wtb. Westphaelinger.

Bpileptisoho Kràmpfe
(AIISVUCht)
heilt briefsieh mit einem hundertfach be-
wahbrten Mittol —E
* 7 ĩtt.
Linden-Strasse 18. Beriin.

Gicht⸗, Rheumatisms⸗ Magenkrampf
uind Hämmorhoidalkranke heilt
Dr. Muller in Frankfurta. M.,
Senckenbergstr. 5. Kurprospecie gratis frauco.
Frankfurter Börse
vom 260. Januar 1872.
Geldsorten.
breußische Kassenscheine. . sl. — —
Preußische Friedrichsddr.. 958—39
Piftolen... 93910—ÿ49
Holländische 10 fl.⸗Stücke ꝰ 58535
X 4 8 31 -3438
20Francs⸗Stücke XRE d 18219
Englische Souvereigns 45 47
Dollars in Gold 24133

Wohnungsveränderung.
Ich zeige hiermit ergebenst an, daß ich
pon jetzt ab im Haͤuse des Herrn Bäcker

Hellenthal im 2. Stock wohne.
Lorenz Heil.
Redattion, Druck and Verlag von J. x. Demetz in St. Ingbert.
        <pb n="61" />
        2 3 — — 22*
z535?5 555 135 32338588
— — 3*— — —— A
—A ———— — 5—775 —
8 55 ——5 75 — —
5 3325 8— 55 —7 *
2* 229 * 3 2355
— * —— — 2 328
258 —* — 53 53555 .
—S c58 —235 2328
—— — — 235 z2234 3
s2833 833838
228 ———
5* * 68652
* 2* 5822
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117228 3533 225353 88* 2* * —
2733332 3 XB2 2 * — *7
*2 — S. 22 2 — *
553852553 —— 252 1753 —F—88 8
uvb Z5 2. * 3532855383 *57 2 723 —FE3 3
25*232 I82 ——— 83 2* — 2 3
2 2353258 237 52 22 28 JR58 8 ʒ
2 ——— — 23 — * 553223 —F * —
ã— —5333338673 3338 25 28
2B85 2 72 —H 38. 2.*— —8 23 — 53757
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        Ht. Ingberler Anzeiger.
1 8*
——
der St. FJnrherker Anzeig er sund wvas mit dem Hauptblatie verbundene Unterhallungsblatt, wit der Dienatags⸗, Donnerktags⸗ und Sounteg
zmmer) erscheint ochentlich vie r mal: D iz ustag. Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnemenispreia vierteljahrig 12 Krr. oder
—* e 12 Silbergr Anzeigen werden mit 8 strzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Naum berechnet.

“aebe Dieustag, den 30. Jannuuaaeeeeee 7 1872

M ——— 4
— 09

4
zabe der Briefschreiber von der Frau Witswe X. den Auftrag er⸗
Jalten, ihm zu eröffnen, daß diefe das Capital von 45,000 fl.,
belches sie bei ihm (wahrscheinlich auf seinem großen Gute in
Wessobrunn) stehen habe, ihm hiern.it künde, und daß er sich für
ven Schaden, den er hiervon habe, bei den Liberalen- schadlos
Jalten möge. Aber nicht genug damit, daß die fragliche Frou zu
iesem Schritt sicher vur durch den Hochwürdigen, der den Auf-
rag“ vollzog, gehetzt worden isl, macht man clericaler Seils auch
— noch Versuche, Hrn. Dr. Sepp in dem Heiligsten, was der Mensch
. St. Ing ar a. 8V. Januarx. nuf Erden hat, in seinem Familienleben zu treffen und seine Frau
Schon am Samstag trug schnell wie ein Gedanke der Teles uüberreden, daß sie sich von ihrem gottlosen Gatten scheiden basse.
traph die, für diesen frohe, für jenen niederschlagende Nachricht Zo handeln Jene, die sich für Nachfolger Christi, des Stifters
m alle Theile Baherns, daß sich bei det Abstimnfung Uber die bi⸗ der Rellgion, der Liebe, ausgeben. (gränk. Kurier.)
chöfliche Beschwerde Stimmengleichheit ergeben hahe. dieselbe mit Straßburg. Mit' der Anlegung der projectirten detachiries
hin als abgelehnt zu betrachten. Jei. * —A — ich wohl, Forts um Straßburg wird/ wie ech nach einer Notiz des „Niedert.
illein mir sehlt der Glaube“bad anchtte bez“ dieser Kunde ge- dur.“ den Auschein hat, nunmehr Ernst gemacht. Das Blatt be⸗
dacht haben, der die — ——— Robomdu- ichtet namlich:; „Am 42, Februar werden fünf größere Forts
aden noch im Gedachtniß hattgundan eysats mag mancher ob Nr. 2 bis 6) bei Straßburg an die mindestfordernden Baugesell⸗
dieser nicht gehofften Riederlage oefelnd Ah die stitte Frage ges chaften vergeben; sie sollen in 238. Jahren vollendet fein.“
stelit haben: „Kann denn das Unglück nench feine ?ẽ FJa, es Berlin, 26. Jau. -Die Zahl der Petctionen, welche gegen
war moglich/ und jene fiegeszuperfichlichs Radomontaden waren das Schulaufsichtsgeseß ber dem Landtage eintreffen, ist jo bedeu⸗
ilel Wind Selbft in dieser, Angelegenheit, Ddie doch ausgespro- end, daß dieselben sich jetzt wohl zuf 2300 Stück und daruber
henermaßen eine Principienfrage bildet,“ verlassen manche dle delaufen durfien. **5 .31
Vwarze Fahne und lassen sich ũcber von ihren frliheren Partei· Berlaͤn. Die Finanze und Voͤrsenmauner zu Parks strengen
genossen Üeberläufer schelten, als sich von ihnen zu Sturmboͤcken äch fortwährend auf's Aeußerste an, Combinationen zu ersinnen,
gegen ein Ministerium zu gebrauchen, das thnen in Glaubenssachen durch welche die von den deutschen Truppen noch befetzten fechs
ine allzugroße Toleranz übt. 76. Stimmen füt und 76 Stimmen ranzösischen Departements früher, als es der Friedensvertrag be⸗
zegen isft das Resultat der Abstimmung, an welcher kheilzunehmen timmt, geräumt werden könuten, wozu ahnen denn vor Allem der
ur 2 Mltglieder det Kammer wegen Kraunkheit verhindert waren. Artitel HI. des Praliminar-Vertrages von Versailles dienen soll.
Ein Beweis, daß wohl von beiden Seiten zuvor der Aufruf er⸗ In demselben heißt es nämlich: ‚der Deutsche Kaiser werde sich
zangen sein mag: All? Mann auf Deck! — eneigt zeigen, die terr'torialen Bürgschaften durch finanzielle
Von gewisser Sette wurde schon einigemal das Absterben an⸗ Zarantien ersetzen zu lassen, wenn diese ihm von dex französischen
gefehener Altlalhsliken · als einFinger Goties bezeichnet. Ob man Kegierung unter von ihm für genügend erachtelen Bedingungen
un von dorten auch einen Finger Gottes in der Abstimmung der dargeboten würden. Voraussetzend, daß sich Deutschland schon jetzt
ammer vom Samstag sieht, durch welche die dischoͤfliche Beschwerde rach solchen „finanziellen Burgschaften! sehne, bestüemen die Ge⸗
u Grabe getragen, und: zur großen, Axmee der nicht willfahrten zannten die französische Regierung, besonders Hr. Pouyer⸗Quertier
Petitionen versammelt wurde .. mit einer wahren Fluth von Projecten, von denen eines abenteuer⸗
Der Iihigt, leidenschaftslofe Biurget. freut sich wieser Abstim- lichet ist als das andere. Inzwischen hat Deutschland unter den
mung nicht aus Schadenfreude oder auͤs irgeid einem Dasse aus obwallenden Umständen nicht das geringste Interesse, den Räumungs⸗
anlautern Motiven entsprungen, sondern aus Valerlandslebe, aus ermin auch uur um die kleenste Frist abzuküczen z. denn es hieße
diebe zum Volke, weil er dieses durch dieselbe vor einer Neuwahl nas Entgegen lommen dorh: etwaaa weri treiben, wenn man deutscher⸗
zur Aoͤgeordnetenkammer bewahrt sieht. Und dies ist gerechtfertigt, eits seine dominirende Pafition· lu⸗ Frankreich aufgeben wollte,
Denn wie sehr das Land dadurch in Aufregung werfetzt worden väbrend man sich von Seiiten Franereichs in un weideutigster Weise
dare, das läßt sich bei der schon jetzt aufs Höchste gesteigerten Ur den künftigen Revanchekrieg fettig macht. Es dürfte gut sein,
Erregtheit und bei den verschiedenen. Agitationsmitieln, durch welche dies jenen Projectenmachern so oft wie möglich zu Gemüthe zu
Fan berwirrend und erbitterndgehen die politischen Gegner auf ühren. — 4 J
dieeichtglauitige Maffen einzuwirken gesucht haben würde, uu Frankreich.
ahnen. ε ινR aAh * a vis, 27. Jan. Habaß meidet: Das Cerin e
———i — — — vaiches die Subscriptjon behufs Vefreiung des französischen Gebiets
Deutsches Reich. 3 on der Occupation in die Hand genommen hat, will eine Com⸗
q öανuνXR. -Die Abgeordnetenkamcer setzte »ination gefunden haben, durch welche in einem, Tage 400,0900
n jhrer heutigen Sitzung die. Bercthung über die Beschwerde des Francs zusammengebrucht wurden., Das Comite wird Verttauens⸗
nß don Augsburg fort.Cultusmifister bp. Lutz vertheidigt nänner ae e mit. der Presse verstüudigen
—X des“ von der Regierung and dem Publikum die Combination, deren Ausführung dem
ingenommenen ee d Wtente insbesonderee daß die Statz aoä Millionen zuführen würde, auseinandersetzen follen. —
Wirksamkeit z * v regium jemas weder unterbrochen, noch Mehrere Foͤtlamentarische Fractioren scheinen dem Vorschlage, einen
ie, Giltigkeit desselbeu, Aufaehoben wotden BiePräsid emen der · Republik zu ernennen, Aabgeneigt zu fein.
Referemen: der Majoritaͤt und der ⸗Manditat des »Nusschusses, so Ein Manifost-Napoile o n's soll demnüchst in London,
wie det Ministerprasident Graf Hegnen barge Dux gefprochen hatten, Brüssel und Wien erscheinen. 5 .
vurde dec Commissioesantvag. die Benewerde des Bischots fürrn Pouyer Quéertier's Rücktritt nach der Votirung der
begründet zu Faͤchter Inil 860gegen 7 Itimmen verorfen.e Steuern wird im Ausficht gestellt· 3
2 meche —— In Abges dnetenkretsen hat eis Brieft⸗ Man meldet der Independanxe“ aus Versailles: Thiers
— Eammerrede hine von deinem weist die Zumut hurng zurück.Michten Her Kammer zzu sprechen.
Pfarrer seines — erhalten —T hohe Entrüstung exxegt. Er wolle keine stunme Rolle spielen. Er Orekestirt gegen den Plan
O⸗— in Dlejen Briefe eon Abreyaien eruer Vitepräsidentschaft. aeruwoekarasith zurückziehen.
nit/ n Fotge der von ihm gegen die · katholifche · Kir che · gehattenen MDer Eredit · Foneter And Barsea⸗ Nothicheld sind dazu verur⸗
und von den Liberalen mit großen Beifall aufgrnommenein Rede —E —

Ebhronik der Ereignisse des Jahres 1871.

24. Januar. Gegen die Nordfront von Paris neue Baͤtterien auf
nähere ri in Thäuigkeit. — Abtheilungen der Südarmee nehmen im
Vahnhof St. Bit 883 Eisenbahnwagen, zum Theil mit Proviant. — Kriegs⸗
* dem Kaiser in Versailles, Conferenz uwischen Bismard und

— avre. ʒ 834* S V

28. Januar. Vongwy capituliri. 4000 Gefangeng 2od Geschutze er⸗
eutet. — Der Großherzog von Mecklenburg trifft mit —— Mecklenburgischen
Btjgade iu Rouen ein. — Der Bahnhof Brienon sroischen · Nuits und Sens
vů Frauctireurs überfallgeeen.

—
—
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        nochmals an den Staat zu entrichten, weil man die an die Kom⸗
mune bezahlten beträchtlichen Summen blos als ein Lösegeld für
den Schutz des Eigenthumes betrachteeee.

Baron Rothschild in Paris, der bekanntlich geschworen
hatte, keinen Deutschen mehr über seine Schwelle zu lassen, der
sogar in seiner ersten patriotischen Aufwallung seine alte, loschere
seöchin nach Deuischland zurüchgeschickt hat, beginnt jetzt, seine
früheren deutschen Beamten zurückzurufen und zwar aus dem ein-
fachen Grunde, weil die Franzosen, die er in die Lücken gestellt,
hrer Aufgabe nicht gewachsen waren.

Leistungsfähigkeit gemachten Wahrnehmungen mit der Note
„vorzüglich“ oder Note II, brauchbar“. Name und Notein
werden im Amtsblatte veröffentlicht. ——

Die Aufnahme in jeden einzelnen Lehreurs von 4.monatliche
Dauer geschieht durch die Verwaltung des Kreis⸗Armenhauses
melcher spätestens 6 Tage vor den Beginne die schriftliche

Meldung, begleitet von den erforderlichen Zeugnißbelegen, ein—

zusenden ist, und von welcher dann die Einberufung oder

anderer Bescheid mittelst der zuständigen Gemeindebehörde er

folzt. Fallen auf einen und denselben Curs mehr als 4

Meldungen zu den Freiplätzen, so zählen sie nach der Ancien⸗

netät erst für den nächstfolgenden Curs.

Die erforderlichen Zeugnißbelege, ohne welche keiner Meldung

Folge gegeben werden kann, siinde

ein Geburtsschein, in dem das Alter zur Aufnahme in der

Curs nicht unter 21 Jahren stehen und das vierzigste nich

überschreiten soll. Die letztere Grenze kann bis zum sechsund⸗

vierzigsten unter besonders empfehlenden Umständen, wie na⸗
mentlich im Falle eines arbeitsamen, ehrenhaften Wittwen⸗
standes ausgedehnt werden.

Zeugniß des Buͤrgermeisteramtes über uubescholtenen Lebens

wandel und Vermögensverhältnisse. ——

Das Schulentlafsungs zeugniß.

Zeugniß ded k. Bezirksarztes ir Hinsicht auf körperliche Ge⸗

brechen. außeres Benehmen und intellectuelle Frͤhigkeiten.

Alle diese Zeugnisse find kostenfrei auszustellen.

Aus odigen Punktationen erhellt, daß sich für das weiblicht
Beschlecht durch Ausubung der eriangten Krankenwart ein selbst⸗
ständiger und ehrenhafter Erwerbsaweig eröffnet, in Einkünften
lohnender, als viele Hebammenstellen, zu welchen sich in neueren
Zeit meistens eint Ueberzahl von Bewerberinen drängt.
WVoraussichtlich in zu orwarten, daß in Stadten und zu
flädtischem Dienste diesey Hufruf am ersten Anklang finden werde
und in diesem Falle wünde es wesentlich zur Förderung dieses
wohlthätigen Unternehmens dienen, wenn die städtischen Geineinde⸗
behörden durch das Auswerfen eines mäßigen jährlichen Substen⸗
tationsbeitrages (ahnlich wie im Hebammendienste) zur Ermunterung
der ersten Bewerberinen beitragen wollten.

Die k. Bezirlsämter haben durch geeignete baldigste Verdf⸗
fentlichung in den Lokalblättern, vornehmlich der in Ziffern auf⸗
gezählten Punktationen, auf möglichste Verbreitung der Kenntniß⸗
nahme hinzuwirken.—

Speier, 9. Januar 1872.

Königlich Bayerische Regierung der Pfalz,
—— Kammerdes Innern.
v. Braun.
Demeßs, verantwortlicher Redacteur.

— -

7 In Darmstadt fiel am Samstag ein Kind aus dem
Frankfurt⸗ Heidelberger Schnellzug in Folge einer unvorsichtiger
Weise offengelassenen Thüre. Glücklicherweise geschah dem Kinde
auch nicht das geringste Leid.

7 Im Amtsbezirk Salmünster (Prov. Kurhessen) haben
zwei Jungen von 14 und 16 Jahren an einer 71jährigen Frau
einen Raubmord begangen.

7 In Menz wurde am 28. Jan. das neue Theater eröffnet
Seit dem Jahre 1848, wo eine deutsche Gesellschaft hier Opern⸗
vorstellungen gab, ist das Spiel wieder das erste deutsche in der
wiedergewonnenen alten Reichsstadt.

FIn einem Newhorker Straßeneisenbahnwagen wurde
am 32. ein Passagier von Taschendiehen furchtbar geprügelt,
weil er zu verhindern suchte, daß sie einer Dame die Borse
stahlen.

f Einen der größten „Se erFe riedho fe“ auf dem Erdball
bildet die Küste. von Floridas Es find daselbst seit dem Jahre
1837 nicht weniger als 900 Schiffe zu Grunde gegangen, somi
ca. dreißig per Jahr. *
Dienstesnachrichten.
Zum̃ Obereinfahrer bei dem VBergamte St. Ingbert wurde der Berg·
und Salinen⸗Praktikant C. NKrarmer ernannt, dem gedachten Bergamie
anstatt eines Aktuars ein Betriebs⸗Afsistent beigegeben und dieje Stelle dem
Berg⸗ und Salinen⸗Praktiklanten C. Neumann verliehen.

Ser Appellationsgerichtsrath Hermann Dercum in Zweibrücken ist
in den Status eingerückt und der Bezirksgerichtsrath Friedrich Christian
Uebel in Zweibrücken zum Rathe am Appellationsgerichte der Pfalz beför⸗
dert worden.

Die vom Landrathe der Pfalz in der Kreis⸗Armen⸗ und Krankenanstalt
Frankenthal für weibliche Individuen zur Erlernung einer kunstgerechter
Krankenwart eröffneten 4 Freipläte betr.)

GSchluß.)
4. Am Schlusse des jeweiligen Curses erhalten sie ein von dem
Hausarzte ansgestelltes, von der Hausverwaltung mit Siegeh,
contrasignirtes Zeugniß auf Grund der mittlerwe'le über ihre

WBWBekanntmachung.
Auf der k. Steinkohlengrube St. Ingbert finden sofort J
⸗ C 2 82 ⸗
J J WB bis 2 Dielenschneider
Von heute an werden Bärte zum um⸗ bei hohen Accordsätzen dauernde Beschäftigung.
dängen und ankleben, auch Echnurr⸗ Anmeldung und Einsicht der Dielenschneidertaxe bei dem kgl. Obereinfahrer
und Knebelbärte, Wollrollen inszu St. Ingberter Grube. —
aen derben ongefergt hi Wetrich. St. Ingbert, am 26. Januar 18skÙÜ3æ3.
——— —* Das kgl. Bergamnt::
Theater in St. Ingbert J. Kameuunn.
Im Saale des Herrn Oberhauser.
Direction von August Schroth
Mittwoch den 31. Januar 1872:
(Bei aufgehodenem Abonnement.)
Zum Benefiz fuͤr Caroline Schroth.
Die Waise aus Lowood.
Schaduspiel in 2 Abtheilungen und 4 Alten
mit freiet Benutzung des englischen Romans
„Jane Eyre“ von Currer Bell. Bearbeitet
von Charlotte Birch ˖ Pfeiffer.
Dem Wunsche vieler Theaterfreunde nach⸗
kommend, habe ich obiges Stück zu meinem
Benefiz gewählt und denke meine Hochacht⸗
ung für ein verehrtes Publikum nicht b sser
heweisen zu können, als durch Aufführung
obigen Schauspiels und bitle daher um
gütigen Besuch ergebr⸗ 55

*
Bekanntmachungen.
Feuerwehr-Mittwoch
Vet. Weißaerber.

Frische hollandische Eim brabes sointt Dien aw adchen
1 2 wird zu sofortigem Eintritt gesucht.
H arren g e Die Exped. d. Bl. ertheilt nähere Auslunft
das Stück zu 3 Kreuzer bei 8
ot. AEPpP.
Morgen Mittwoch Abends von7 Uhr ab
Maetzelsuppe
mit musikalischer Unter haltung
bei Peter Weisgerher.
An selbigem Abend nach der Wursifuppe
wird dem alten treuen Diener der Fcuer⸗
wehr Johaan Scherff von Kir die
zinnene Verdienste Medaille B. Ctaffe
im Beisein saämmtlicher Fenerwehr⸗Mit⸗
glieder angeheftet.
Mehrere Fenerwehrinüuner.
edatlion, Vnd Verlag von F. X. veinc e..
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        2 5,— — 2822
2* 2822 222 2z22368 52532
— — 2282 5533525 — —— EAMS2
282 53 —55s2538 325 5533 535358 535s5823228
22282 — — — * * 22 2 35 2 23 5ñ
—A 5z33 15* 32338 63.38335
2 6 * 8 2 2 28 T— 7 2 —c-66
* —2 —2 2 ————5 2 — 252323 5 5 2
— — — S 3 8 * 58 5 — — 52 22
5* —— 2 8 22* 2 —— — — 8 8
— — — 58 Bz8353332383
— ——
3 2585 2. ?— ——..360555 2 5*73 ——— 2
2 35 — —2325 5E38 S 2 82 — 228388268
22 F 53555 —z— 2 52 —22 — — 53232 —23
323—33833 52 2538 333 5333835 8383*3
S 2* —8 5 — 8* 2 ⸗ 5222 38222 * 428 38
53*258323 5 —XÆ 5532.5 223 5 z35553 —33375 — 5 522223
558 338 35 552 322 532353385——38 33383535332
—M * —m2 28 ———— —A 6 —53538285* 5
—MN añ ——— 5—8253 5353 233 558 *2235333* 3
22 ** 225* 522535 2 25 5*52 8 — * 5 2* 25
—33
5 223 28332 55 532553* — — 533 ** —„5223232.
* z22 B — —78⏑ 53 — — — 22537— 22 523 — 253
2 22 32* 5 23* — — 8. — — — 5 M „32322
3 33 333 8 5
— 2 58 2 22— 2 2* 2 3 — —5 ⁊ 8
3 33 5385335
* — —253 — —525538 * 53533238* —A 222z35 *5
2 02 235 8225 — 7 wE 52 — — *—* — 0 —s8 8
3583 58 5 35* 8 —x —* 935 —A —5553 3
— z3855 223 33853 3 — 233253
52 — 238 54238 —A z2. —2 5 ——2*8388323.5 5
58223528 23 2225 —— 53 332 85223 3535z ——5—
52858 *258 325 22 53 ——— 38822 2c
2333338 3 283 2432 5 —
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524 —3 EEES2 2 2358
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3 7558 832338 248 33383 ——
28 3 52327385 * —A 9 —— — 2 2383
522 5 033233 7—838 528 —5z23 2 538 * 553
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7— — — — 38 — 532. —8* 87 —
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35 — — —8—3*— 38—83,3582 85—— c——282 5553
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538 53 3 3 35255553 2553 32377 55
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33 3333 388 53353855 253333333388733
2 — — S — 25 8* 22 —3 * 7 5 3
3 — — *⸗ 32*8* —X —E —8 53 —2* 8 * 28 72
38333 333333—333338 s 33333238860*
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82*. 822 BOBVAÆAæM —MS2 * — — 3 3 33 —— 532
—c2—3 —35832282 3—z5 — —55 —3238382. 5— 22—22c22
33253 3 83 3333 *37
253 53*27 —A— 8 2* —3 286 538235 —AA———
22—5 3553233—S2— 8332335 —7 855323 7 232585
ß3 —33355338 3333853—333 33 583 8333
——— — — 855322 —82272 —— 2 25 —— mE* 2232 »
—288. 5 — 555 —333 6353 5 33532 33358
253—3335333385 55333258 75Z355 5253 533535
289 52 5 — —8 528 — 5— —— 35 288 88 2 5
———— s3 35
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333 33535323533—
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* ——— 255232338 8243 28 328532
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— 8822 58 53 ——3283 28
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5. 222 — 3 * 23* 55*855 3 8 3583338* —R
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3 52 222 8* 253 327* 25*8 —28— —— 2* 533
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— 852 2 —35 35833 3332 2357733 23238* 5385 5
22 * — ü 3 2557 38355
—e — *23228 5552525* 523 5023353 9232352 532
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* — — — * ——— 5— 72355 — —8*
5222 355335— 323232 z323 3332233 2 — 555 —E
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33 3833333 7335323283333 736 A
22 8377 z25555532 53—5 3252 52 z3838 ẽ
55525235333 38* 23 5 5 255* 2 18 —*533 mxú522
2555522 22 2283 * 2— 3*573 138323 2x52 2 233
33835 3332353237 3335 352 —2383x3375* 3285732 *
357837 29—8 3 3555 5232353*3 523 — — 52288 7
583 255 2 —B33 uacñ 23353323—* — 2352323 22225
—— 2525 22 1 328375 5*558 38—72.32 * 2 3
2 25 —A * 23 28 — 9 3 2 238 53538
—22553 38—8858 513225 23313353 85322 22358 52238
2255 8 32 7 27 *23 — 55226 237
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25 — ———— —— 3 * 2224 5222 —23382 * 7* —
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2532368325835 322 53 z25 528282
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335353 3 73233 223
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— 38 3733 3—3 5323 258
238 22823. 22. 25. 35822772 53 — —— 2 2 8 53
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2 2383335333 —25 382385383—3863 3 523583
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— *7* 5. I3 *5383 2233 —58 3533 7253 —33354 382
23332 —
I — 15535 35323 32383373377 —
38323 333 35 —
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7338 33 3353383 3333375* 43533332
* ** 2 7 8 25* * 233 7
5383 253 35355 55338 133382338
1*5232 4 52 58— 2 2.5 2 82.28 — —
33 33558 —7383 382—33 22323535
9 — 372 * * 2 23773 — 33 2333335235
222 33557 533 785 3—53 2285
736 —A —A —
— 2 Q32. 26, 372 23*
—X ——— 2583 23
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52* — 2532355
833 —533 53 2. 52538 25835 —3z38388 533260
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28 —8333 822 — —— 323723238
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J —252— 38 75 *532253* —
3 *— 5228 357 78
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5 * 5 —* * * 8ꝛ2 2 5*8525
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F — 222* 53528 8883 e8 . 3538587*
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23333* 537555

— 38 55323352 55* 3535 5533
58 — 3335 ——A—— 5S1 2 2273—

3 2*83 z35283*5382857 53*233
7* 23 23, 63 ß
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— 5 ——35553— S 23552 2 — 523
G 25353 ————— 555 2 225825 —F

258 33333753383 83 *8
8275353*83 33 *33273
2 2. / — 2533 ————— —E
334 28 83 3 3* 357 3333

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223 43335* *8* 83837
325 2 5. 55 527 — *

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444

der St. Pnaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatie verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienbtagt⸗ Donnerktags⸗ und Sonntag
Rummer) erscheint woöchentlich viern al: Dieustag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
132 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krur. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechneit.
— — —

1872

Deutsches Reich. ersten Februar in Straßburg, Colmar und Mezz die Bezirkspräsi⸗

Mäünchen, 80. Jan. Zu dem in der k. Residenz morgen )enten an die Stelle der Präfecten treten. An dem nämlichen
Abende siettfindenden Hofball sind von der Kammer der Ab geord- Tase beginnen auch die Steuerdirectoren und die Bejirkshaupt⸗
en nur die beiden Präsidenten und Sekretäre geladen und können assen der Landeskasse ihre Wirtsamleit. — Heute fand hier die
an allen anderen Abgeordneten nur jene erscheinen, welche an fich erste Schwurgerichtssitzung staät.—
shoffuͤhig“ sind. An den Höfsen in Wien, Berlin ist dem nicht Berlin, 26. Jan. Dem Bur desrathe ist der Entwurf
sec eswerden vielmehr dort alle Volksvertretet zu derartigen Hof-⸗ ines mit Eugland abiuschließenden Auslieferungsvertrages zur
seflen geladen und man hat deßhalb von einer Beeinträchtigung des Beistimmung vorgelegt worden. Als Verbrechen, deren Urheber
Gianzes solcher Feste nichts gehört. (Fränk. Kur,.der Mitschuldige auszuliefern sind, werden u. A. bezeichnet:

Vorgesiern endlich wurden die Protokolle des J. Ausschusses Nord, Tedtschlag, Brandstiftung, böswillige Vernichtung eines
siher den“ Initiativantrag“ druckfertig, so daß dieser zu Ende der Schiffes, Geldfälschung, strafbarer Bankerott, Veruntreuung in der
saufenden oder zu Anfang der nächsten Woche im Kammerplenum Berwaltung, Erpressung ꝛc. Auf politische Verbrechen findet der
auf der Tagesordnung erscheinen kann. Auslieferungsvertrag keine Anwendung

Die uitramontanen Blätler fallen nun mit Berserkerwuth über Berlin, 27. Jan. Der Cultusminister Falk erschien
die drei Abgeordneten Maier, Kastner und Prestele her, welche, gestern im Abgeordnetenhaus und wurde von allen Seiten lebhaft
Fegleich ultramontan, mit der liberalen Partet stimmten. Der »egrüßt und deglückwünscht. Seldst die Polen betheiligten sich an
N bot dinct das latholische Volt“ sich die Namen zu merken dieser Begrützung und hegen somit auch die Hoffnung, manche ihrer
iind sagt dann weiter: Das Endresultat dieser Abstimmung ist Wünsche, die sie unter dem vorigen Cultusminister alljährlich ver⸗
ee i guce soigendes 78 Fortschrinter umd 8, Umgefallene zeblich zur Sprache gebracht haben, von diesem Cultusminister
haben die Beschwerde des Bischofs von Augsburg für nicht be⸗ erfüllt zu sehen. Nur die Klerikalen, deren beim Einireten Falks
gründet erachtet, während 76 Patrioten und katholische Männer n den Saal erst wenige anwesend waren, blieben stoisch auf ihren
dieselbe als vollkommen begründet fanden und dem Gesammtmini⸗ Hlätzen dicht vor dem Ministertische, und wendeten kaum einen
flerivm wegen Verletzung der Verfassung ein nicht mißzuverstehen⸗ Blick nach dem neuen Minijter.
des Mißtrauensvotum gaben. Ist hiernach das Ministerium ge Berlin. Bei den gegenwärtig schwebenden Unterhand⸗
sonnen, konstitutionell zu handeln, so muß es abtreten, denn mit lungen betreffs der künftigen Bewaffnung der Infanterie dürfte
ner Nittelpartei — wie Graf Hegnenberg Dux sie vorschlug — die Mittheilung von Interesse sein, daß dieser Tage beim Kriegs-
hon drei, sage drei Mann, 1) F. X. Maler, 2) J. A. Kastner nrinisterium ein Modell zu einem von den bekannten Systemen
und 3) J. Frestele, kann es absolut nicht regieren. — —DD

Hie Munchener „Neuest. Nachrichten“ vom Montag berichtet: voll sich nach beiden Richtungen hin, was die Schnelligkeit beim
„Wir seht das Abstimmungsresultat der Samstagssiitzung der Laden, wie die Treff⸗ und Tragfähigkeit auf weitere Entfernungen
Abg.Kammer, wodurch die Beschwerde des Bischufs von Augsburg anlangt, vor den übrigen auszeichnen, indem das Gewehr mit einem
in der Meringer Argelegenheit abgeworfen uund die Römlinge, inzigen Griff, durch das Hineinstecken der Patrone in die dafür
welche mit frechen Handen an dem kgl. Placet rütteln wollien, bestimmte Einlage, gleich schußfertig wird, während andererseits die
zurückgewiesen wurden, alle Kreise der Bebölkerung München's hoch Schloßtheile so vereinfacht und nur geringen Raum einnehmend
afreute, lonnte man bei der geistrigen Aufführung der Oper ind, daß dadurch der Lauf um mehre Zoll langer werden kann,
„VLohengrin“ im kgl⸗ Nationaltheater ersehen. Als Sr. Majestät ohne daß die Länge der Waffe selbst zunimmt. Die Prüfung dieser
zer Konig in seiner Loge erschien, erhob sich das außerordentlich Erfindung steht demnächst bebor, und dürfte ein günstiges Resultat
sahlreich erschienene Publikum und brachte in wahrhaft stürmischer am so überraschender sein, als der Erfinder ein mit seinem zehnten
Weise unter dreimaligem Tusch Seitens des Orgesters Sr. Maj. Jahr vollstandig erblindeter junger Mann. Louis Harmuth in
dem' Konig cin nicht enden wollendes Hoch aus. Der Konig, Sorau, ist, der ein Hinterladergewehr nur aus der ihm mitge⸗
sichtbar freudig überrascht, daukle nach aͤllen Seiten hin, durch heilten Beschreibung kennt. I
freundlichste Verneigung.“ — An den deuischen Küsten sind:nach einer Uebersicht aus

Ssraßburg, 29. Jan. Ueber die fünf, Forts, welche dem Bureau der Deutschen Gesellschaft zur Reitung Schiffbrüchiger,
einstweslen ertaut werden, erfuͤhrt der „Niederrh. Kur.“, daß für welche das „Br. Handelsblatt“ mitthailt, im vorigen Jahre 98
die Hohen bei Oberhausbergen und Niederhausbergen, sowie für Schiffe verunglückt, darunter 65 deutsche. Dabei sind nachweis
die Thene westlich Wolfisheim, drei große Forts bestimmt sind, lich überhaupt verunglückt 519 und nachweislich gerettet 471 Per⸗
Zha nemere Forts werden gebaut dflich von Richstet und zwi⸗ onen, nachweislich umgekommen 48. Die Mehrzahl der Geretteten
en dem Eisenbahndamm und der Landstraße bei Suffelweihers- jat sich, wie gewöhnlich, selbst geholfen. Durch die, Rettungs-
heim. Um in der festgesetzten Zeit von 2 Jahren fertig zu sein, stationen sind 59 geborgen worden, davon 54 durch Boote, 8
sind je 500 Arbeiter erforderlich. Für jedes Fort werden etwa durch Geschützleinen.
I20,000 Quadratmeter Sandstein und 9,000,000, Ziegelsteine, Frankreich.
gedraucht. Man schätzt die Kosten für ein Fort auf 2913 Mill. Paris, 28. Jan. Wie man in Abgoͤordnetenkreisen ver⸗
Franken, so daß die Erbaunng von fünf derselben die erkleckliche ichert, hat der Finanzminister Ponyer;Quertier erklärt, daß er
Summe von 1292 Millionen Franken in Umlauf käme. eede Combinalion, welche die Besteuerung der Facturen oder der

Die französischen Blätter und nach ihnen viele elsaßlothe Beschäftsumsätze ins Auge fasse, zurückweisen würde. Ebenso soll
ringischen Zeitungn biachten Mittheilungen aus den dem Abschluß eꝛtin der Subcommission zur Berathung der Finanzen auf das
der Frankfurter Zusatzconvention vorhergegangenen diplomatischen Positivste zu verstehen gegeben haben, daß die Regierung keine
Verhandlungen über das Recht der Minderjahrigen, für die fran⸗ anderen Steuern als diejenigen auf Rohstoffe oder die beweglichen
zoͤsische Nationalttät zu opfiren, und über die Ausübung dieses Werthe genehmigen würde..
Rechis nach vorhergehender Emancipation der Minderjaͤhrigen. Der „Français“ berichtet, daß der Kaiser Napoleon sich
Die „Straßb.“ Ztg.“ macht nun ausdrücklich darauf aufmerksam, während der letzten Krisis (Demission des Herrn Thiers) in Dover
daß die Zusatzconvention selbst hierüber Nichts enthält, und daß aufgehalten habe und daß man in seiner Nähe und so zu sagen
alle jene Mitiheilungen einseitig aus franzosischen Quellen stam⸗ vor aller Welt die Frage der Moͤglichkeit einer Ausschiffung an
men, eine entsprechende Kundgebung der deutschen Regierung aber den Küsten der Normandie verhandelte. J —
bis zur Stunde noch nicht vorliegt. Gngland. —
Straßburg, 29. Jan. Die Straßb. Ztg. berbffent. London, 29. Jan. Ein den Zeitungen von amtlicher
licht eine Bekannimachung des Oberpräsidenten, wonach mit dem Seite zugegangenes Communiqué meldet, daß am Sonnabend ein
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        Zurier des englischen Ministeriums mit, wichtigen Depeschen an
Lord Lyons abgereist ist. Es wird ˖ in denselben die Haltung,
welche die englische Regierung der Frage des evglisch framösischen
Dandels vertrages gegenüber einnimmt, auseinandergesetztt und den
unrichtigen Vorstellungen, welche in Frankreich darujber verbreitet
zu sein scheinen, entgegentreten.* —
Rußland. U
Peitersburg, 29. Jan. Schamachi (in Schirwan, rus⸗
sisch Kukasien) ist gestern durch ein unhaitendes Erebeben fast
bollstandig zerstört worden. Es blieben von der Stadt nur wen ige
Häuser übrig. Viele Menschen sind dabei umaekommen.

J Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.“

Die bayerischen Staatseisenbahnen haben vor—
behaltlich definitiver Rechnungsstellumg: im vergangenen Jahre eine
Einnahme von 22,746,5158 fl gegen. das Jahr 1870 wüehr um
2,34 11282 fl. erʒzlelt
r. Pfälzische Indusirie Ausstellung
Kaiserslautern, den 29. Januar 1872.

Bei der im Sommer d. J. in Kaiserslautern stattfinden den Ausstellung

pfealzischer Industrie⸗Erzeugnifse sollen auch die Baumaterialien der Pfal
und die forstwirthschaftlichen Produkte exponirt werden. Auf Ver
anlassung Sr. Excellenz des kgl. Regierungs-Präsidenten uund Staatsrathes
Hr. v. Braun wurden die kgl. Baubehörden angewiesen, dem Centralcomite
der Ausstellung Muster von den in ihren Amtsbezixken vorkommenden uutz⸗
baren odet sonst interessanten Steinen zuzusenden. Die Steinmuster erhalten,
insoweit es sich thun läßt, eine Stärke von 0, 10m (10 Centimeter Breite,
Lange und Höhe.)“ Eine Fläche zeigt den natürlichen rauhen Bruch des
Steines, die anderen Flächen werden gekrönelt oder gespitzt u. s. w. wie dies
ehufs der Verwendung der Steine in der Praxis geschieht. Von jeder
Steinsorte soll ein schlechtes, ein mittelmäßiges und ein guͤtes Stuck ein—
zesendet werden.
Die pfälzische Forstwverwaltung wird fich in der Weise an der Ausstellung
betheiligen, daß sie Scheibenabschnitte hon 2 bis 8 Zoll Dicke von ausge
jeichnet starlen Waldbäumen, sodanu solche Holzwaaren, wie sie gewöbnuich
im Walde verarbeitet und zugerichtet werden, einsendet, uämlich: Eisenbahn⸗
chwellen von verschiedenen Holzarten, Faßdauben und Bodenstücke, Wingeris—
dalken und Wingerisstiefel, Felgen und Speichen, Eichenlohrinde und Torf
von verschiedenen Qualitäten. —

Auch die kgl. Grubenverwaltungen in Mittelberbach und das kal. Berg⸗
amt in St. Ingbert sind zur Beschickung der Ausstellung mit Mussern von
dort zewonnenen stohlen aufgefordert worden. I

BV A. Demeh. veranlworllicher Redacteu·
. Pfälzische Industrie⸗ Ausstellung
AAII. Pfalzische Industrie⸗ Ausstellung.

Durch die im Sommer dieses Jahres stattfindende Ausstellung soll in erfier Linie
der Stand' und Umfang der pfälzischen Industrie, wie sich dieselbe unter dem Einflusse
der Gewerbagreiheit und der freien Concurrenz bis jetzt entwickelt hat, dargelegt werden;
ꝛs wäre aber von großem Interesse und würde den Fortschritt einzelner Industxiezweige
am besten verauschaulichen, wenn den ausgestellten Erzeugnissen zur Vergleichung auch noch
Muster aus früheren Zeiten unier Angabe der damaligen Preife bei-
gelegt würden“ * *

.Das Centralcomite ersucht deßhalb diejenigen Gewerbtreibenden, welche die Aus—⸗
zellütig zubeschicken gedenken und welchen noch jolche Muster zur Verfügung stehen, wie
es z.B. in det Bundweberei, Zeugdruckerei, Plüschfabrikalion und in noch manch ande
ren Industrien der Jall sein dürfte, Hievon gefälligst Notiz nehmen und in den Aumelde—
tabellen des benöthigten Raumes wegen die bezügl. Vormerkung machen zu wollen; auch
wäre es dem Centralcomite behufs der Gruppirung der Ausftellungsgegenstünde sehr er—
wünscht, wenn den Anmeldungen Handzeichnungen von den Gegenständen und Nolizen,
wie man deren Aufstellung wünscht, beigelegt wüürden. —

Ferner ersucht man die Aussteller, ihre Anmeldungen spätestens biß Mitte Fe⸗
bruar den Vorständen der Special⸗Comites einzureichen, indem Jetztere bis 4K. März
sämmtliche eingelaufenen Anmeldetabellen dem Centralcomite übermitteln. das dann sofort
mit der Raumvertheiluug beginet und Nachzügler entweder gar nicht mehr oder nur mit
einem vielleicht weniger serwünschten-oder geeigneten Raum berücksichtigen kann.

Naijerslautern, den 21. Januar 1873. —W — —
Suͤr das Central⸗Comite —**
5, der L. Vorfigende,

J 5 4 J I F z 2 * . Rohe.

Der Brodpreis für die Stadt St. Ein braves fleißiges Dienstmädchen
Ienn d Deh 8 shen vird zu sofortigem Eintritt gesucht,

unerstag (Fruchtmarktstag) festgestellt Die Exped. d. Bl. ertheilt naͤhere Auskunft.
Korabrod 8 Rigr. 26 Rerzt. 4 Weiß⸗ rp b ũ st
brod 10 Krzr —V —

Eümmitliche Baͤcker von St. Ingbert.

Vermischte

7 Bei Feststellung des Budgets für 1872 hat der Stadtrath
von Kaiserslautern beschlossen, sämmtliche Lehrergehalte
um je 100 fl. zu erhöhen, was der Stadt eine Mehrausgabe von
3300 fl. verursacht.

p'Mannheim, 20. Jan. Schon- bisher nahmen die
Schullehrerbesoldungen in hiesiger Stadt die erste Stelle im Lande
ein. Trotzdem hat der Gemeinderath eine weitere Vorlage an den
Bürgerausschuß beschlossen, um auch angesichts der steigenden Preise
aller Bedürfnisse den Lehrern ein genügendes Einkommen zu bieten.
Die Besoldungsverhältnisse sollen wie folgt geregelt werden: Die 2
ältesten Hauptlehrer erhalten 1450 fl., die beiden solgenden Haupt⸗
lehrer 1350 fl., die übrigen Hauptlehrer 1250 fl. die 3 ältesten
Unterlehrer 800 fl., die 3 nächsten Unterlehrer 700 fl., die übrigen
Unlerlehrer 600 fl. Gfälz. Schulblatß. —
Bekanntmachungen.
Sonntag den FX. Februar 1872
Loncert zu Schnappbach
imm Sauale von I. Siegwardt
zum Besten der Kleinkinderschule zu
Schnappbach gegeben vom Männerchore
daselbst unter Mitwirkung mehrerer
Musikfreunde von Mannheim,Alten⸗
wald u. sw..
Anfang!/z28 Uhr. Eintrittspreis 836 Kr.
Ein tüchtiger Schreiner
findet gegen guten Lohn dauernde Be—
schäftigung bei
ECEhr. Fichter.
andische —
Ha«ainge
hbas Stück zu 8 Ktrreuzer bei
NMoet. CoPpp.
Jahrinarkt
ein St. Ingbert. 8
Montagden8. Februur 1872
Ppileptisoho Lrampfo

J (EMIISVGII) *
heilt bricffich· mit einen“ hundertfuch be
wabrten ittel

Frucht⸗ Brod⸗ Fleisch re. Preif
der Stadt Zweibrücken b. 1. Febr
Weizen 7 fl. 45 tr. Korn 5 fl. 17 kr
Gerste 2reihige 4 fl. 22 kr., Gersie vier⸗
reihige, 4 fl, — tx. Spelz S fl. 9tr.
Spelzkern — fl. itr. dinkel — fl.
—Ar. Mijchfrucht — I. — kr. Hafer
3fl. 45 fr. Kartoffein Ifl. 40 tr. Heu
2 fl. — Ar. Siroh 1 fl. 25 fr. per
Zentner. Weißbrod 4is Kilogr. 20 tr.
Kornbrod 8 Kilogr. 25 kr. diito 2Kilogr.
17 kr. ditto IKilogr. 9 kr. Gemischtbrod8
Kil. Zktr. 1Paar Weck 7 Loth 2kr. Rind-
fleisch 1. Qual. 20 kr. 2. Qual. 18 tr.
dalbfleisch 16 kr. Hammelfleisch 18 ir.
Schweinefleisch 20 kr. per Pfuno. Buler 82
kr. per Pfuud.

—

. An Ihn!
Es blinken drei freundliche Sterne,
In's Dunkel des Lebens hineinz!
Jaß' blitzen und leuchten die Sterne,
Bis's heller bei uns hier wird sein?

J — 9
VHBLinden-Strasssse'“is: Beérlin.
J 25 —
Theater in“St. Ingbert.

Im Saale des Herrn Oberhauser.

Direction von- August Schroth.

Freitag den 2. Februar 1872: J

per Golbarer
oder J
ralen-Toniĩi.

OriginalSchauspiel in 4 Atten von Char⸗
lotte Birch Pfeiffeer.

Fruchtpreise der Stadt
Kaiserslautern vom 30. Januar.
Weizen 7 fl. 84 kr. Korn 5 fl. 27 tr
Spelzkern 7 fl. 831 kr. Spelz 5 fl. 26tr
Gerste 4fl. 43 kr. Hafer 8 fl. 32 tr.
Erbsen 4 fl. 28 kr. Linsen 4 fl. 30 tr.
per Zentner.

Brodpreise: 6 Pfd. Kornbrod 26 kr.
3 Pfd. Gemischtbrod 15 kr. und 2 Pfd.
Weißbrod 16 kr.
— —
»edation, Vrudk und Berlag don

4
Hemeg in St. Ingbert.

W⸗—
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553252* 22 — 25 22 3
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* S55 ———
32332338 32535 xz—25 525352 328
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z2535325 — 57 2 ——— 25 8 — 29 2
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—A — * —*2 ⁊ —8 *
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7 — 22 5 2 2 W 8 — 8 S — * 78
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2 32532 320 23 — —2 — — 35..3
c BASE 253 256 282 23335335 3 4
— — — 15533 — 2227 3 2.53 2 — 53
22 7 — — 5338 233333 2 * — — z3223843
3238 223 —8553388 — —— —
555 79— 5 3257 33338 7 333537
2838 33 — 123 X — 25 58585 5 2 25 18*1
225 —A 5255 —A 3 2 22 —5 2 258 533 33 —
2338332 — — 5323 2 28 — 32— * 8 5753355
— ——— A—— 227355 353538 3,.2 320333 5 33*84
52233 2353 3538 23 —8 2 7 2 2 — 323 8 33
4* 3635 2 28 — —— — 2 23
5332 cu —S — 82 532 —25 77
2 7 223* 122 * —B — — 5 2 335326 — 53285 7 7
35233 *— 2.58 52* 3524 8 3B322 22 28 35828 s
— 85385 337 122 — 383335523 0 524 —
—— 3853355 72 ————— 3235333
38 — 282 532 5 * F — —38
—— 33 238 3737 — 9: 535337 53253 53582 X
* 7— 5 33 838
— 7 553332233
—— 3 2 5 * —22 A2
253 ——
333335 15 723537 5385 g
135557 237323 2333833
——1228838 2538. 533333
2 — 2 ——
F 75 2— 52
— 2332* —X
—— 22325
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5 2533815588
X ⸗* 525 I 2283
2 223832 55 2553333325* —A ———
—A 25633* 8352338
22534 255332 38 5z8535 22 —574 3233222
— 22337 3333333 3 333376387 5253383*
588 35253733
3 38 3* 22332* 5523523 58 778325
—7 333433 55
—352255 28558 733 —8 383382727535*
733 338 3 8 334 83328 5335368
333755333655 3 3533 35
— 5533323*8585 5232338
8 * X 3 * —276
33333558 —53533283 —53 122333 2323337093
z —848 35835 38335833538 83 233553385
z235855 33 7353557
— 7* 2 2* 7 255 * 77 —
— 557837 ß 383337335*
— —— 283 33353285 521 35323385
37 233 —28332* 732885 33733333 —3154 —35353 3325387
535 s 35*8—23335* 73232382377 228 3373 3 —
— 2 —2* 25*23 — 28* —A 55 7 225 8
5—588 3553835 838—22 S82 —A 13 — 5. S 5** * 12
F k 225 7—3*25* —— 273 —55235—8383—. — 557238555
383823 37 2883 8 53 * 333
34 2723 * —— — —* 52 — D 3 52333233
A 285557 555337 — 285 22 328 58
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53333—33—38 2552
252 2 22552 555 —8 2252
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3527—3535* 328356438335323* 285*73
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52323225 — —— A 233 7683 253339
333355 232328232 23338 383 33033 —38835 53233*
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33383332683 8 333833 ——
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53*8 ——— 3 33 333
2 22 — 2 353 32223 2 6 8 — 8 —— 2 55* —233
233 33853533*3 2323 2323 253528 3333 335335 38
23·* — 58 225 2 — 5. — 22 2 —3 — 322 22 22 2 ——
5 2 2 — — * 2.282 83 — 23— S· * 27 — 2
—18323.25333 22c. 5 — 52 35532333 2. 23* 337 5 7——83 *
2153353 238 537 * 22 3 S. 5333735 8,3
335 8 63358533 223.* 882 —233533* 5J5 3233 ———
—3 2** 3553 2* 253,233 222 25 552328*
* 5* — 3 * * — * 2. * 3 *357 2* 38
* 3385353 572382 2 3 2 352 32.5 —A s522323 —* 155
A 55332432 38328353833 . 3833235 32083
3* 3 383 83 —3 8383383* 32557 35238
5 5253 7 225 22 52 225 327— * 2
8* 382— 2* 2—
25 — 58 835333.* 37 332455533 8 —
3 33 387 6 z355838 333373
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12 — „583907 23 2 2327 3 ** —8 —— CD — 28
22 3333 —3 3—3 E33 1533**
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283 2 B35 * 28323 53513233575 —
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335 333337—8333 7737 383338 33
m —c— — 22 X —A —— 2 522372 — 25
52 25 *S8 R S2 82 8 — 2232 2235*
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6523* ⸗33889 333 2353
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335 25373233 33588833 —5232
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3 2533353233 — — 585 923 5 23 52. 2233
—M—— —A s5233832325 28 22 25 — 253 25 —8 283
—— —— — 2538 7* —— — 2,23 3 5 55* . 83
23 2 —*33 2 * *22322262 S 222 * 2158523
——— 2 * — — — 225 *
8*53 382 232233 52553353535353 7383233* — 5—327*
—2 22 5782* 2533328* 575857* 8 2358* —22 a *285
52 2* — — 207 253 *332858 23523*8 523 225
228 * 2. 28 2 *38*223 32 * 33 587876 S·*2 8
— 5*2323 — 2 232 2 5552375 38* 252 Ei
227 82 — 2822 ———— 323 2,833 z5828338—5. 8
23 *553372 — 23 293 — 352 ð 5* 535* 538
— . * 2 25 2323 —X 2 * 9— 555 2. 2
X — 3252 8 *85353 3 —3 F 2232 — — —2 *
—5 235822228* 2—5233153223 —— —— 2 38282— 832
— 2* 523835.522 — *328 — 68 2 522375 — 325.2
* 2* 7 S* 33 2 2 523 22 3* 5. 28 2522 —7
*2283 37* *25—2832223. 752325 5888* 235355357
— 23538 33*8 53 —— — —*2x52 25885 2238 258. w
553; 2— 35*328352 5337* 52 3»8823233 228
—3 8 838823 S3 *828 *5368 3222335 233
*7 387* —A 253 2828 — 15372 J 223 752225
* 2 2 — 7* — — — 7 *
2 —J 37 523253535 *37 375
734533558358 533358
2Z473— 6*28

—
2433 73 53 55573385 5385 88233
353.. 53 58 3 —. 2 533 —
FJ .
2* 3 — —5 — — J
3—3 58
— 2 * 2— — 3. — —
3333 *88 8 2
8 —A 3 Do· 8 5 2 — 722
423335538 32853533 z3838383. 35 — 3
— 22 2. *
* 3 3— 28388 *
22 *22533 330323*882 53 35288323
3359 3338 333 85333383 *
7 * 72 88 3*8378 s—— 858 —
385332 6 vor 8 35. 232 —A ——
28 323288 —7.8 253 g
25 5. * 2832568 * 3 2 2
33535552 5333 35388
255382*7 535 Ex1587 —A
533838 32.23 7323 33*
— 5*2. 5 75 3 * v6 8 * —
72. * 2232 —232 X
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228333 28538 —— — 85 *8—
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5383 *55 3772 2
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*9 433— 52522 23222 6 —
232355 3353 5358907*
2 ü 2* * — * F — 8
22335368 3333 233 F
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22535735 35887 1222322
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5533375 7333
2* 232533— 23323383 A— — 8 — 538228
2 —3 5322 55128388 2. ——— 3235323
— S353 55 * 5*3 325. —* 22.3 3
— —22 — 2, 2323.2. 2 557 —2
·7 33 — 23 3
282 — 233382* —8 133 — 353 78 3.2 323*
2185827 *38 75 25336 —— 553583
2 532 3 2 — 23 —— — 3. * —x —
* 272352 3 2. —A HSñ5 22 8 8
— QS23 — —8 ⁊ 22 2 *
38 532342 —3383333
7736375333 222.22 2 * 8. 2 — 538335 223
23 —A 22 —X —8 523 8 53
* S293 3353 23 2 22 F 8* —&amp; —
— 22822 * — 2* co 2 2 8* *8 *
3 * * 52232 33 3 2 32323 22 23
2 — 23 2*3 —2 *3 * —3
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—8* 2 558 —— — 8237* 382 7 8 * 258 533223
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        hl. J gberker Znzeiger.
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der St. Ingber ter Anzei —AXX Haupiblatie verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstaga⸗ Donnersiags⸗ und Sonntag

dunmer) etscheint wöchentlich 3i e ran al: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonn tag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krzr. oder
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M IDV. Eamstaa, den 3. Februr 1872
Chronik der Ereignisse des Jahres 1871.

28. Januar. Nachdem die Vorwerke von Paris und die Stadt selbst
mit gutem Erfolg von der diesseitigen Artillerie beschossen worden, trifft
Jules Favre aus Paris in Versailles wiederholt ein und unterzeichnet mit
dem Reichskanzler Grafen v. Bismarck einen dreiwöchentlichen Waffenstillstand
zu Wasser und zu Land. Die Linie und Mobile außer 12,000 Mann der
hariser Belagerung werden kriegsgefangen und bleiben. in der Stadt in⸗
crnitt. Die Garde national sedentgire übernimmt die Aufrechthaltung der
Ordnung. Die deutschen Truppen besetzen alle Forts. Paris bleibt cernirt,
darf sich verpflegen, wenn die Waffen ausgeliefert find, und zahlt eine Con⸗
sribution von 200 Millionen Fran⸗s. — Eine Constituante wird nach Bor⸗
deaut in 14 Tagen berufen. Die Armeen im freien Felde behalten ihre
reͤpektiven Landstrecken besetzt Rücksichtlich der Suüdarmee bleibt die Ent⸗
scheidung über den Beginn des Waffenstillstandes nch vorbehalten.

Ss hat denn in kaum siebenmonatlichem Feldzuge die deutsche Herres⸗
leitung zwei feindliche Armeen in die Kriegsgefangenschaft des eigenen Lan⸗
deß aogeführi, eine dritte vorläufig in der feindlichen Hauptstadt ohne Waf⸗
fen und Kriegsmaterial kriegsgefangen eingeschlossen und die vierte gezwun⸗
en, auf neutralem Gebiete sich interniren zu lassen. Außer diesen groß ar⸗
sugen Erfolgen aber hat das Cernirungsheer durch die Erzwingung der Ca⸗
puͤulation der stark befestigten, überreich armirten Landeshaupistadt mit ihren
wei Millionen Einwohnern und etwa einer halben Million Truppen eine
der größlen Aufgaben der Kriegführung aller Zeiten gelöst. Wohl nie sind
in einem so kurzen Zeitraume so viele, so bedeutende Feldschlachten fiegreich
geschlagent, eine so lange Reihe von Belagerungen glücklich durchgeführt, so
ahlreiche Festungen und feste Plätze des Feindes genommen, vier große
Armeen für den weitern. Verlauf des Krieges unfähig gemacht worden. Die
riegsgeschichte kennt keine Beispiele ähnlicher Leistungen in einem siebenmo⸗
natlichen Feldzuge.
* St. Jagbert, 2. Februar.
Noch heute sind die meisten Zeitungen angefüllt mit Berichten,
üüber die Verhandlungen des bayerischen Landtages betreffs der
Beschwerde des Bischofs:von Augsburg. Alle stimmen, mit Aus—
nahme der Ultramontanen natürlich, mit mehr oder minder be⸗
geisterten Worten in die Freude mit ein über den glücklichen Aus-
gang der Affaire und weiden sich an den Klagetönen, die die ent⸗
sauschten Ultramontanen gepreßtlen Herzens in ihren Organen
ausstoßen, sintemal und alldieweil mit der Nichtanerkennung der
zischöfl. Beschwerde die Infallibilität nicht zur bayerischen Staats⸗
religion gestempelt wurde. Ja, dieses liegt unseren Ultramon⸗
zanen gar schwer im Magen und macht ihnen, wie es im Volks⸗
liede heißt, groß' Schmerzen; besonders auch noch deßhalb, weil
ihnen die Niederlage vom Samstag für die Zukunft nichts Gutes
oerheißt und für die Pläne, die man noch in petto- hatte, nun
Bayern vollständig zur Domäne des Jesuitismus und Ultamon⸗
tanismus. zu machen, dasselbe Schicksal des Durchfallens befürch⸗
len läßt. Und so gaben denn schon einige ihrer Organe den un⸗
fehlbaren Abgeordneten den Rath, sammt und sonders ihre Mandate
niederzulegen, da ja doch die Mühe unnütz sei, die man sich gebe,
um gegen den Strom zu schwimmen. Diesen Grund dürfen wir
wohl als eine Unfehlba'r e Wahrheit hinnehmen: Tenn die
Zeit, in der der Ultramontanismus in Bayern seine schönsten
Spiele spielte, ist vergangen, um nie wiederzukommen und die
Strömungen des Zeitgeistes werden mächtig über denen zusammen
schlagen, die sich gleich unseren unfehlbaren Abgeordneten ihnen
entgegeustemmen werden, Wie wir jedoch unsere Pappenheimer
kennen, wird man ulttamontanerseits immer noch hoffen — „Wenn
die Hoffnung nicht wär', so lebt ich nicht mehr“ — und vorerst
nicht an das Aufgeben der Abgeordnekensitze denken, und so warnt
auch schon die „Augsb. Postzeitung“ davor, sich der Politik der
Verzweiflung hinzugeben; fie meint, das Bleiben auf dem Posten
—
sprechend. Die Lectionen müssen aber noch anders kommen.
Und solche zu geben, werden auch die liberalen Elemenke stets
auf dem Posten stehen und hat die Krone Bayerns schlagfertige
und gewandte Berather. Wie Keulenschläge trafen die Worte der
Minister von Lutzz und von Hegnenberg-Dux, alle Angriffe, Ber⸗
ljumdungen und Sophismen der Feinde zerstörend und in ihrer
Nichtigkeit zeigend, sich stütßzend auf Recht und Wahrheit. Ver—⸗
weisen wir nur auf die nebenanstehende ernste und gewaltige Resde
des Ministerpräsidenten v. Heguenberg⸗Dux, mit welcher er den
Reigen der Debatte über die Beschwerde schloß. Vor ihm haätte

Fultusminister v. Lutz gesprochen, der in zweistündiger Rede die
iltramontanen Redner, die in der Sache gesprochen hatten und
ich grade nicht als gewaltige Ritter vom Geiste zeigten, glänzend
viderlegte. Der erste Theil seiner Rede galt den Angriffen
Jörg's welcher die Gesammthaltung des Ministeriums der kath.
dirche und dem Concil gegenüber verdammt hatte. v. Lutz erwies
run, daß das gesammte dentsche Episcopat seiner Zeit dieselben
gefürchtungen vor den Beschlüssen des Concils geäußert habe, wie
ie Regierungen. Das Ministerium hindere Niemanden, an die
Anfehlbarkeit zu glauben, zwinge aber auch eben so wenig Jeman⸗
en gegen sein Gewissen an dieselbe zu glauben; allein es sschütze
ie Verfassung Bayerns vor allen Conjequenzen, welche aus diesem
Dogma erwahsen könnten. Nach dieser Ausführung bestreitet der
Minister, als ob die jetzige Regierung eine Parteiregierung sei,
vie ihr don der Rechten vorgeworfen wird, und läßt sich von der
rdinken bestätigen, daß sie in vielen Dingen nicht mit den Hand⸗
ungen des Ministeriums übereinstimme. Endlich beleuchtet er
rochmals gründlich die Entstehung und Geltung des Placetum
tegium in Bahern und zeigte, wie alle Fürsten, namentlich auch
Zudwig J., eifersüchtig über den Rechten des Siaates gewacht
hätten. D RP
. Noch in der zwölften Stunde erinnerten sich, wie sich der
Pfälz. Kurier“ ausdrückt, drei der hartgesottenen Mitglieder der
„atriotischen Fraktion ihres beim Eintritt in die Kammer geleisteten
Fides, stets nach ihrer innern Ueberzeugung, frei von allem Partei⸗
Terrotismus, ihr Votum abzugeben. Sie wollten sich nmicht nach
)er Rede des Ministerpräsidensen, der! Verantwortung aussetzen,
zen letzten Nagel in den Sarg des bürgerlichen und confesfionellen
Friedens Bayerns schlagen zu helfen. Die Namen diesersdrei Ehrenmän⸗
jer, die freilich wegen ihrer Ehrenthat von der ganzen ultramontanen
Bresse jetzt mit Koth beworfen werden, sind: Ma yer, Bezirksamtmann,
presiene, Bürgermeister, Kastner, Magistratsperson, alle Drei
Angehörige der Diöcese des beschwerdeführenden Bischofs.
Auch der edlen Selbstverleugnung und Aufopferung eines
Ffälzischen Abgeordneten ist mit das günstige Resultat der Ab⸗
ummung zu danken. Es ist dies der Abgeordneté Julius Müller,
Ztaatsanwalt zu Frankenthal, der vor einiger Zeit das Unglück
jatte, einen Fuß zu brechen, sich dessen ungeachtet aber, sein Bein
n einem großen Gypsverbanbe, am entscheidenden Tage in die
dammer bringen ließ, um, getrieben von dem reinsten und edelsten
Patriotismus, sein Votum gegen die Beschwerde abzugeben und
o den Sieg der Wahrheit und des Rechts an die liberale Fahne
zu feffeln.
Rede des bayerischen Ministerpräsidenten
v. Heguenberg. —E
Aus den Debatten der bayerischen Abgeordnetenkammer über
ie Beschwerde des Bischofs von Augsburg bringen wir ihres hohen
Interesses halber die Rede des bayerischen Ministerpräsidenten.
Der Ministerpräsident von Hegnenberg sprach sich etwa folgender⸗
naßen aus:::
„Ich möchte Ihre Blicke statt zurück nach vorwärts richten.
Nach meiner Ueberzeugung bildet die Kammer ein richtiges Bild
zes Landes, der Riß, der durch die Kammer geht, geht durch's
dand, die Gegensätze scheinen ungusgleichbar, die Träger der ent-
gegenstehenden Pricipien sind unbersöhnlich, aber nicht nur schroff
tehen- die Parteien sich gegenüber, sondern auch in einem numer⸗
schen Verhältnisse, welche es absolut unmöglich macht, daß eine
dartei die andere bewältige; unter diesen Umständen erscheint ein
riedliches und einträgliches Zusammengehen hoffnungslos, und ich
zewinne mehr und mehr den Eindruck, daß es beinahe nicht mehr
erwünscht sei. Unter diesen Umständen ist es gleichgültig, wer auf
diesem Stuhle sitzt; einer Majorität in partibus hat noch kein
Ministerium folgen können; lehnt fich aber das Ministerium auf
zie eine oder die andere Seite, so wird es stets die Hälfte des
dandes gegen sich haben; es ist auch gleichgültig, wer auf dem
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        Standpunkte der Regierung sieht, so lange im Landes nur zwei vessen Organ er ist. den Text liest. In Japan hat der abgetre⸗
Parteien bestehen, von denen jede ihr polifisches Princib bis Jum —— sich den Bauch aufzuschlitzen bei uns sossen dies
Ertrem lreist. inen Beweig. üher diese Lage ibt um besten die Geschäfte die Kigenen Orgaue des Min steriums besorgen ?. Betrachten
heutige Verhandlung. Helfen Sie ah, es kostet nur ein Wort, der die tiefe Erregung; der Gemüther im ganzen Laubet Man
so hatkemein verehrtet Freund Raland hesagt: eittziehen Sie dem ann vestreiten daß die vatikan ischen Beschlüsse siaategeführlich fird
Renftle den weltlichen Schutz! Uad gesetzt, wir hätten es gethan, daß aber solche Zustände staatsgefaährlich find, wird Niemand de⸗
so stünden wir heute vor derselben Beschwerde bon Sei?e der fraten. Wer diesen Conflict in Bayern mit lösen soll. muß durch⸗
Gegenpartei. (Rufe links: Sicher!) Incidit in Seyuuam, qui xxungen sein vom Geiste der Geschichte und von Pietät gegen die
vult vitaro Charyhdim. Was folgi daraus? Konnen wir auf dirche; auf welchem Standtpunkte man auch stehe, wer qaus der
dem eingeschlagenen Wege fortfahren, bis das Blut des Volkes Beschichte nur ziefen Haß gegen die Kirche gelernt hat, der har
ganz vergiftet, bis das Land vollkommen erschöpft ist d Von venig gelernte! Und diesen Standpunklerklürt man für den unsrigen!
Vaterlandsliebe kann sich hier keine Spuͤr finden; nennen Sie das Schade, daß man Dinge, wie Pietät u. s. w. nicht wägen kenn,
Verfahren fortschrittlich oder patriotisch; es gibt nux einen Rete dielleicht ließe sich consiatiren, daß unsere Firma in diesen Gegen⸗
tiragsweg, wie uns die Geschichte parlamentarischer Ereignisse zeigt, tanden dine leichtere Wage führt, als die Ihrige! Wemm Sie die
den der politisch verstandigen, aufopferungsvollen Vaterlandsklede yorliegende Beschwerde für begründet hallen, so erklären Sie, daß
Der Corflikt ist da, wir haben die Frage nicht ins Land geschafft, eine geseßlich Regelung nicht möglich ist; wir fönnen Das nicht
wir werden fie nicht hinausschaffen; sie braucht vielleicht ein Jahrs dindernwire siud bereit, die Portefenilles niederzulegen, aber wir
hundert zu ihrer Löͤsting, aber das ist unsere Pflicht, sie auf gesetze verden sie dem Könige zurückgeben, ohne eines seiner Rechte preis⸗
lichen Wege zu lösen, sie soll friedlich ausgetragen, nicht ausge · ugeben. Wollen Sie den Rath eines ehrlichen Mannes befolgen,
anpft werden; der bloße Name „Mittelpartei“ genügt nmicht, er 20 Jahre seines Lebens in diesem Hause zugehracht hat, fo
zwischen den jetzigen Stromumgen hal eine dritte Parker auch keinen jängen Sie rinen Auzenblick den Fortschrittsober patriotischen
Plag, aber Eines ist moöglich, daß fich im Lande noch eine poli- Standpuirtt an den Nagel und lafsen Sie die Vaterlandoliebe
tifche Partei bilden würde; die fich die Aufgabe stellte, jede exireme vulten. Können Sie sich aber dazu nicht entschließen, so schlagen
Forderung zu bekämpfen, der Zeii zu lassen, welche an der Hand Sie den leßten Nagel in den Sarg des bürgerlichen und confessto⸗
de edeeede den Konflikt auf gesetzlichem Wege zellen Friedens — aber auf Sie dann die Veruntwortung!“
zu lösen. Aber solche Gesetze nehmen wir von einer Regierung — XXICCCST — —
nicht an, sagte neulich“ eine Stimme, die ihre Hände befieln har⸗ Deut sches Reich. ——
durch die Paitei! M. H.! Das ist ein so schwerer Vorwurf, daß „Mäünqen, 80. Jan. Nach hierher gelangter Mittheilumg
Sie mit es nicht verdenken werden, daß ich versuche, ju prüfen, der k. preußischen Regierung hat die frauzösische Regiernng amt-
wie rein die Hände sind, die uns diesen Worwurf! zuschleudern. lich mitgetheilt, daß sorgfälnge Rachforschungen bezüglich in
Als vor einiger Zeit der bekaunte Initiatidanirag ins Haus ger Algerien etwa noch zurudgehaltener Deutscher wiederholt angeftellt,
oracht wurde, machte man aufmerksam auf den Inhalt det Rede und auf sämmttiche Provinzen, Plätze und Gefangnisfse des Laudes
des Grafen Brat bei Gelegenheit der Verfailler Verlrägk, der das erstreckt worden sind- Es haͤbe sich hierbes ergeben buß in Algerien
politische Prograimm richtig feftgesett habe, imnd doch hat Das nicht lein deutscher Lriegsgetangener me hr zurückgehalten werden, und in
pehin dert dat ein Organ jener Partei ihm inn den Mund kegte, den dottigen Gefäng sen nur soiche Deutsche noch detinirt sind.
er habe die Verträge dort geschlossen in der Hoffnung, daß sie hier velche als Frenmden⸗Legidnäre oder anderweit in Folge gerichtlicher
durchfallen würden; bei den Berathungen, dab man sich Mühe, ilrtheile Strafen zu verbüßen haben. (A. 8.) ...
ju zeigen, man ftehe einem Ministerium gegenüber, das mit Sadt Nach der „Pfalz. Ztg. wilr de iu⸗ nterfrünlischen Kreisen
und Pack ins Preußische Lager des Einheitsstaatetß uͤbergehe; min mit Bestimmtheit erzählt· ⸗Das Maniflerium habe für den ere
glaubte hohr Bollwerle dagegen aufthürmen zu müssen, und heute edigten bischöflichen Stuhl in Speyer den ehemaligen Religions⸗
vird von derselben Seite uns der Vorwutf der Verfassungever erer am Würzburger Gyinnafium, Dr. phil. Steigerwald, nun
Sung gemacht. Das ist tein gleiches Maß, sondern Verdachtigung. Pfarrer in Berchtheim, in der Rahe von Würzbung in Aussicht
Das dient Der Partei. Abet dem „anathema sit“, das dem zenommen. Die Verantwortung füc die Richtigkeit dieser Angabe
Segner zugerufen wird, gigenüüber haben wir einen deutschen Fluch: will die „Pfälz. Ztg. jedoch nicht übernehmen. — e
Fluch der Lüge, und Lüge ist es, zu jagen, das Ministerium sei Straßbur g. 29. Jan. Die Straßburge Handelskammer
ein Fand der katholischen Kirche, wir seien die Repräseiianten der hat dieser Tage den Entwurf einer Bittschrift an den Reichskanzler
Altkathotilen. Es ist unwohr, wenn inan von baherischet Treue, dezüglich der Anloge eines Canals für die große Schifffahrt zwischen
in Bauernversammlungen spricht und die Räthe der Krone auf's Straßburg Ludwigshafen⸗Mannheim, dann den Entwurf der Statu⸗
Plumpfte verduͤchtigt. indem man behanptet, gie wollten das Volt len fuͤr einen in Siraßburg zu bdildenden Verein, zu dem besondern
preußisch oder pioleslantisch machen. Es ist hämisch, vom abnehs Zweck, die Verwirklichung dieses Unternehmens anzustreben, und
menden Glanze der Krone zu sprechen und den politischen Un- überhaupt die Aulage und die Verbesserung aller Verklehtswege im
rieden so hoch zu treiben, daß Bahern in den Eindeitsstant hinein Xheinthal zu begünstigen, angenommen und versendet, indem sie
ejagt wird. Das geschieht von den Leuten, deren drines Wort hofft, daß auswärts zahlreiche Beitritte zu diesem Verein erfolgen
st: Aufrechthaltung der Seldstsiändigkeit Bayerns. Seit 20 werder, uͤber dessen Gruͤndung eine am 22. Febr. in Straßburg
Jahren arbritet die Gesetzgebung wie mit Dampf, und die, welche abzuhaitende Versammlung beschließen sol.— —
die Gesetze anwenden sollen, köpnen fie kaum alle lesen, das Voite Berli n. Nachdem die badische Division als integrirender
weiß nichts von diesen Gesetzen, die Stabilitäl der Verwalliung Theil dem preußischen Heere einverleibt worden ist, sind auch für
ist längstens verloren gegangen, in zwanzig Juhren hatten wit 14 Bayern, Württemberg und Hessen mit Anfang dieses Monats alle
Minister des Innern, 9 des Auswärtigen. Das sind Zustände, die Bestimmungen in Kraft zeireten, die während des Krieges oder
die einem Lande bedenkliche Symptome sein können; wo die Partei— unmittelbar nachher betreffs ihrer Heerestheile vere nbart wurden.
strömung so weit getrieben, ist's fast unmöglich, daß der Kichter— Württemberg bildet demiach das 13. Atmeecorps, fast unter den⸗
stand seine Unbefangenheit bewahre, und man hat auch von jener eIben Verhältnissen wie Sachsen das 12. Der eommandirende
Seite behauptet, das Verttauen in die Undarteilichkeit des Richter. Beueral isi von dem Kaiser ernannt und die Hinüberleitung ims
staudes sei bereits erschüttert. Wenn dem so ist, so istis ein Beweis dreußische Syllem mil ollem Eifer volljogen woörden, ben id in
dafür, daß wir weit gekommen find! Jede Pariei weis, wie virl dessen. In der Numerirung der Infanterie-Regimenter ist bereits
sie von der gegnerischen Presse zu leiden hai, es giebt keine Re⸗ i26 erreicht, nur fehlen in Wünrllemderg voretstnoch fünf Ba⸗
gierungs⸗ und Landesinteressen mehr, wir find auf diesem Gebiete aillone an der vollen Corpsstärke, zu deren Errichtung drei Jobre
mundtodt gemacht. Würde ich meinem persönlichen Geschmack ju u Aussicht genommen sind. Die „Militärischen Blaͤtter“ bemerten
Astn haben. so würfe ich das Gesetß über den Mißbravch der erner, daß in Bahern, dessen beide Armeccotps sich an Preußens
Presse ins Feuer, wir hätten dann einen Mißbrauch der Presse, Zeite so vortrefflich geschlagen, obgleich unter ganz anderen hat—
nicht aber auch des Gesetzes. Wer hier in der Kammer sitzt, wird ischen Formen, mit dem 1. d. M. nur das Gesetz über die
uorlich den Eindruck haͤben, daß er vor einem objectiven, gerech. Berpflichiung zum Kriegsdienste in Krafl deireten is vorerst das
du Richter sitze; deshalb haben duch Ihre Berath ngen keideswegs einzige von allen organischen Gesetzen der deutschen Reichskriegs
so großen Werth, wie sie glauben; die Beschlüsse gehen den Bes verfaffung. Das baherische Heer dildet somit nu⸗ außerlich einen
rathungen voraus, es gibt Manche, die glauben, es wäre das Beste, Beftandtheil des Reichsheeres. Die Etatsstärken, der Präsenzstand
mit der Abstimmung anzufangen. Der Parteistandpunkt ist der und der Finanzauswand sollen vorläufig gleichmähig sein.n Ob
einzige, und wenn heute die Regierung über Seidenzucht oder üver das bayerische Heerwesen die Ausnahmestellung, die dasselbe in
die Drehkranlheit der Schafe einen Entwurf brächte — ich bin allen übrigen Punkten noch einnimmt, auf die Dauer wird behaup⸗
überzeugt, so gäbe es auch da einen Parteistandpuntt. Der Refe⸗ten können, muß die Zukunft lehren. 32
tent Hauck hatte Recht und Pflicht, nach seiner Ueberzeugung zu! Frankreich.
Jandeln, aber wenn ich mich nicht sehr täusche, so hatte jeder das Paris, 26. Jan. Paris wird dieses Jahr keinen Fast⸗
dunkle Gefühl, es sei eine ungesunde Erscheinung, zu demerken, aachtsochsen haben, denu die Stadt verweigert die 6000 Fres.,
daß ein Bezirksamtmann, von dieser Stelle auß dem Ministerium, die fie früher bewilligt hatte.

2
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        Wie die „France“ derichtet, witd die Combination, wonach
der Rest der an Preussen zu zahlenden Kriegsentschädigung durch
ine worübergehende Verpfändung des Tahbakmonopols aufgehracht
verden soll, seit einigen Tagen ernstlicher erörtert, als zuvor.
das Anerbieten bommt, wie es heißt, von einer englischen Gesell⸗
chaft, welche sich anheischig machen soll, die fur die Befreiung des
Zindesgebietes nothwendigrn drei Milliarden flüssig zu machen,
pogegen ihr der Staat das Tabaksmonopol abtreten und nur even⸗
ell einen Antheil an dem Erträgniß haben sollte, welches 690
Fer vorgeschossenen Summe überstiege. Der Vertrag soll auf fünf
ehn Jahre ges Ilossen wetden, nach welcher Frist der Staat ein
Lüchfaufsssrecht haben sollte, indem er riimlich zu den drei Milliarden
joch eine im Voraus verabredete Bonifikation hinzufügte. J

—Wie bei dem gelauterten Geschmadte der jetägen Generation sich das
niichieden Gute nnd Schöne immer Bahn bricht, dag zeugt üecht Aberzeugend
ie im Verlage von A. D. Vayne unter deum trefflich gewählten Titel: „Der
Jeilige Krürr g! erjchenene illustrirte Geschichte des Krieges von 1870-71.
Zaum hatte das lehte, wiederum so reich ausgestattete Heft die Presse ver⸗
afen. is hat sich auch bereits eine neue Auflage dringend nothwendig gemacht
der dadurch auf's Nene vor Augen gestellte Ueberblick des Ganzen
ietet ip außerordentlich viel des Anziehendsten und Großartigsten, daß die,
drmsse Empfehlung dieses glänzendsten Kriegsgeschichtswerks als eine wirklich
iungene hme Ausgabe erscheint. F

Es bedarf nicht erst vielet Worte, um die Leser fur die Lecküre dieses
Berkes empfänglich zu machen, denn daz Interesse an den verfloffe ten Kriegs⸗
ragnifsen ist noch so lebendig, wie es sich während des großartigsten und
anpwoststen aller Kriege selbsi stets bewährt hat. Und dies ist auch gar nicht
erwunderlich. In dielen tausend Herzen bluten noch die tiefen Wunden,
„elche der Verlust geliebter Angehöriger unheilbar geschlagen, unter uas
vandeln die Tapferen, die entweder mit reichsiem Lorbeer geschmückt gesund
eimkehrteen, oder die sich den Glorienschein des Ruhms vollerfüllter Pflicht
egen das Vaterland nur mit dem Verlust ihrer Gesundheit und des vollen
Rbrauchs ihrer Glieder erwerben konnten. Unter uns weilen, die höchste
ebesthatigkeit förderud, ferner die trauernden Wittwen und hülflosen Waisen
er gefallenen Helden und jenseits der deutschen Wesigrenze harrt noch auf
queierigem Posten ansere brave Oecupatiousarmee ous. Zu all diefen Be⸗
tggründen eines immer wachen Intereffes gehellen sich aber auch die Wahr-
mangen, die Jeder auf dem politischen Gebiete machen kann: das mit
em größten Rechte von der Welt gezüchtigte Frankreich. gleich fort und 9—
uem Vulcan, dessen Ausbruch früher oder späler zu erfolgen droht und
nß nöthigt, die Hand am Degenknauf und an der Zündnadel zu Foe
ader uns tagtäglich die übelduftenden Rauch⸗ und Aschenwölkchen« seines
⸗5*es und seiner Frivolitũt zusendet. ·

Welcher Deulsche vollte nuter solchen Umstänben noch der weitern An⸗

regung bedurfen, seinen Besihstand durch das prachtvolle Werk „Der he i⸗
ige Kriea“ zu bereichern? Es ist e viel die Rede vou der Errichtuug
ines gigantischen Nationaldenkmals aus Erz und Stein: Auch diese Kriegs⸗
eschichte, mit ihren hunderten vorzüglicher Illnstrationen und meisterlich aus
jeführten Kunstblättern betrachten wir als ein höchst würdiges Nationaldenk⸗
nal, das in jeder Familie und in der Hand jedes Theilnehmers am Kriege
einen Ehrenplatz einzunehmen verdient.

Es sei nochmals darauf hingewiefen, daß jedes der reich ausgestat-
eten, zur wahren Hierde des Lesetisches gereichenden Hefte uur Sgr. — 18
streuzer suddeutscher Währung — 380 Kreuzer österreich. Währung, das com⸗
zlete Werk in Einem Bande 5 Thaler kostet. Die neue Auflage bietet aber
hren Entnehmern noch den überraschend großen Vortheil, daß ihr als Prä⸗
nie gegen die geringe Nachzahluug von 15 Silbergroschen das gleichfalls im
zayne'schen Verlag erschienene prachtvolle Kerirgs depesschenalbeum
belches apgrt nur zum Preise von 1 Thlr. 20 Sgr. käuflich ist, beigegeben
vird. In seiner typographischen Herstellung ist diesßs Depeschenalbum eiuzig
in seiner Art und steht allen Ausgaben obenan.

Weiterer empfehlender Hinweise können wir uns angesichts dieser un⸗
chätz baren Begunstigungen suauch entschla gen, überzeugt, daß yIrt im Besitz
es Werkes⸗„Deer heilage Kr ieg“ sammt Depeschen album
ich ganz unfehlbar befriedigt fühlen wird.
Pfälzische Indu * usstellung.
Kaiserslautern, den 80. Januar 1872.
Wie bereits mitgetheilt wurde, hat sich fur den Canton Winnweiler ein
Zweigtomite gebildet, defsen Vorstand. Herr Kaufmann C. Ottmann sst, von
velchem Programme und Anmeldetabellen zu beziehen, und an welchen letz⸗
ere, ausgefüllt, bis Mitte Februnar wieder abzugeben sind::
Weitere beim Centralcomite eingelaufenen Anmeldungen:
12. Waisenhaus in Landstuhl (Meßgewänder, Predigtstola, Näh-æ, Strid-⸗
und Häkelarbciten /)/)/,,
13. Breh u. Grether auß Freiburg i Vr. (fahrbare Feuerlöschsprizen, Hand⸗
sprißen und Circularpumpen),
14. J. Herbrand von Lambrecht (schwarze Tuchstoffä..
—
16. Weber u. Heller in Kaiserslautern (Baumwollgewebe),
.7. dr. Seitz von Pirmasens (Oval⸗Glasschneidemaschine und Stativwaage),
Ir. Lotz von hier (Tapeten und Wuster), —
Fac. Unkelbach von Frankenthal (Wollstoffe, Bett- und Kittelzeuge c.).
Albert u. Hamm von Frankenthal (Buchdrucker Schnellprefse und
)andpreffe), u
J. Remelius von Frankenthal (Pelzwaaren). —
Ad. Wagner von Fornppbach (Fensterglas, Muster von dessinirten Ta⸗
selglasern, Rohstoffes. 9 7
Ehr. Nieberhöfer Sohne von Edenkoben (Möbel, Spiegel rc) —
F. I Demesß yerantwortlicher Redactenuæg. —

* *
—
24

Navrp ——T—⏑“
Versteigerungen.
zastnacht Dieustag, den 13. Februar

372, Nachmittags 2 Uhr, zu St. Ing⸗
ert bei Adjunkt Heinrich Schmitt, lassen
e Wittwe und Kinder des dahier verleb⸗
Bergmannes Heinrich Steiufeld
achbezeichnete Liegenschaften auf vierjährige
zahllerminer in Eigenthum versteigern,
ämlich: .

Plan⸗Nr. 1496. 50. R. Acker auf'm
roßen Flur, 1 Ahzg. neben Lorenz Offuer
khefrau und Schneidermeister Weiland.

Plan-⸗Nr. 1624. 60 R. Acker allda,

Ahg., neben Peter Stolz und Erben
dellenthal.

Plan⸗Rr. 1827. 81 R. Acker am Güt⸗
enwieschen, neben Peter Schmitt Bäcker
ind Lorenz Offner. —

Plan· Ne. 2006. 2007. 88 R. Acker
uuf Rockenthal, vordere Ahg., neben Peter
oͤreß und Jakob Wagner.

Plan⸗Rr. 1409. 25 R. Acker am Schaaf⸗
zeiher, nehen Wolf Kahn und Bergmaun
dreischer.

Plau⸗Nr. 4472. 4473. 53 R. Wiese
iaf der Spick, neben Gebrüder Grell und
franz Jakob Schmelzer.

Plan⸗Nr. 4499. 25 R. Wiese auf der
Spick, neben Fabrikant Schwarz und Er⸗-
»en Grell.

J Horn, igl. Notar.

Hausversteigerung

An demselben Tage Nachmittags 3 Uhr
demselben Lokale läßt Johann Bechtel
mmermann in St. Ingbert, sein an der
uiserstraße neben Buchdrucker Demetz ge⸗
genes 2stöckiges elterliches Wohuhaus mit
rarten dahinier, zum Bauplatz an der
senbahnstraße geeignet, auf Jangjährige
uhltermine in Eigenthum ersteigern.

Horn, tal. Notar.

Gartenversteigerung.
Gleich darauf“ Nachmittags »313, UÜhr,
äßt Mathias Gries Pudler'dahier,
einen Garten in den Großgärten Plan⸗Nr.
18 mit 13 Dec. neben Lehrer Baron u.
Fuhrmann Johann Schwarz, in Eigenthum
versteigern.

Zexgmann, o) Joseph ꝛSchwarß Bergnann
und d) Jakob Schwarz, gewerblos; V.
die noch minderjaͤhrigen e) Katharing — 1)
Idhann — 89) Johann Joseph und bj
Anna Schwarz, welche ihre genannte Mut⸗
er zur natürlichen Vormünderin und den
Johann Joseph Schwarz, genann — zum
Nebendvormunde haben, Alle zu St. Ingbert
vohnhaft.
Der Versteigerungsbeamte:
Horn, kgl. Notar.

Theilungsversteigerung.

An demselben Dienstag den 13. Februar
1872, Nachmittags 4 Uhr, zu St. Ing⸗
dert bei Adjunkt Heinrich Schmitt werden
iachbezeichnete zum Nohlase der dahier
erlebten Eheleute Johauu Schwarz III.
ebend Wagner und Ackerer und Marga⸗
etha Buhmann gehdrigen Liegenschaften
31. Ingberter Bannes vor dem gerichtlich
nierzu beauftragten unterzeichneten kgl. No-
are der Untheilbarkeit halber in Eigenthum
ersteigect, nämlich:

Plan⸗Nr. 1448. 47 Dec. Acker auf
em großen Flur 3. Ahg. neben einer Wiese
von Georg Peters. —
Plau⸗Nr. 844. 21 Dec. Wiese in den
Froßwiesen, neben Joseph Buhmanns Erben
ind Gebrüder Dörr.

Plan⸗Nr. 4490. 29 Dec. Wiese auf
zer Spick neben Joh. Gg. Wagner und
khefrau Scholl.

Eigenthümer und Requ:renten sind: die
dinder und Erben genannter Erblasser, als:
1. Elisabetha Schwarz, gewerblose Wittwe
jon Petet Jung 1V., 2. Barbara Schwarz
ewerblose Wittwe von Franz Jaeob Scholl,
3. Joh. Jos. Schwarz, Hüttenarbeiter und
Naschinenschmied, 4. die Kinder und Re⸗
räsentanten des verlebten Sohnes Johann
Schwarz und defsen Ehefrau und heutigen
Bittwe Barbara Würtz, gewerblos, als:
die großjährigen a) Johann Schwarz,
enannt Hänunes, Bergmaun h) Elisabetha
5hwarz, Ehefrau von Nicolaus Grell,

Gleich nachher lassen in Eigenthum ver⸗
teiger:;:—
A) Barbara Bosche dahier. Wittwe
don Johann Flätchen:
Plan⸗Nr. 3519. 38 Dec. Acker in der
dritten Pfuhlwiesenahnung neben Joh. Gg.
Wagner und Peter Uhsh. *
Plan⸗Rr. 3663, 833 Dec. Wies ober
em Forellenweiher, neben Peter Andres
und Joh. Jos. Schwarz.
B. Lehrer Jaeob Baron:
Plan⸗Nr. 323413. 1 Tagw. 11 Dee.
der 154210 R. Acker rechts in den Seyen
neben Ph. Weigand und Joh. Hellenthal.
Gorn, kgl. Notar.
Theilungsversteigerung.

Dienstag den 6. Februar 1872, Nachmit⸗
ags 8 Uhr zu St. Ingbert bei Adjunct
deinrich Schmilt, werden die nachbezeichneten
Liegenschaften St. Ingberter Bannes der Un⸗
heilbarkeit halber vor dem unterzeichneten
in die Stelle des durch Unwohlsein ver⸗
hinderten kgl. Notares Wisest zu Blies-
'astel zum Theilungscommissare ernannten
gl. Rotare öffentlich in Eigenthum ver⸗
teigert, nämlich:

3 Dez. Fläche, worauf früher ein zwei⸗
toͤliges Wohnhaus, das nun abgebrannt ist
etzt Bauplatz mit Hofraum, nebst dem Mit.
        <pb n="74" />
        benutzungsrechte der an ↄen Bauplatz ansto—
ßenden Giebelmauer von Georg Klein, in der
Stadt St. Ingbert an der Kohlenstraße, und
3,6 Dez. Garten dabei, neben Johann Col⸗
lisi und Georg Klein.
Die Eigenthümer und Requirenten sind
in den früheren Einrückungen im hiesigen
Anzeiger, auf welche hiermit verwiesen
wird, genann. 66
Nahere Auskunft ertheilt das Geschäfts
und Consultationsbüreau E. Bechthold
dahie.
GBGorn, k. Notar.
Unmiitelbar nach dieser Hausplatzver⸗
fteigerung iüßt Frau Wib. Herz von hier
30 eichene etwas angebrannte Ballen und
eine Partie Mauersteine auf Borg versteigern.
Horn, igl. Notar.

— Hiermit die ergebenste Anzeige,
daß ich von jetzt an in meinem elterlichen
Hause auf der Haupistraße (Wib. Janz) ein

Spbpezereigeschäft
eingerichtet habe und nur gute Waare füh—
ren werde. r

Gleichzeitig empfehle mein MPutzge⸗
schäft mit allen in dieses Fach einschla⸗
genden Artikeln, als Hauben, Kapu⸗
hen, Kragen, Chemiserten x. ⁊c.
üunter Zusicherung prompter und billiger
Bedienung.

Waittib Theis.

Ein tüchtiger Schreiner
findet gegen guten Lohn dauernde B
schäftigung be

Ebhr. Fichter.

l

— 1 9
Prof. Dr. Lapièrre's
Pinspritzung
heilt*) innerhalb 8 Tagen jeden Aus
fluzsd er Hnrnrohre sowie wetss
FlIuss boi Frauen selbst ganz veralte-
ten. Preis pro Flasche mit Gebrauchsanw.
1 Thulr. 20 Sgr. Gegen Einsend. des Be-
trages streng discret, 2u beziehen durch
—
AM. Witt,
Linden-Strasse 18. Berlia
2) FHunderte gelieilt.

Bei abob Herzer, Wagner, sind
huchen Felgen Spähne zu haben den
Korb voll zu 6 Kreuzer, sowie auch buchen
Rrennholz im Klaster.
Bekanntmachung.

Der Gerber Nicolaus Mül le xvenior
von Landstuhl ist gesonnen die auf Plan⸗
Nr. 631 und 632 in den Bruchrechwiesen
stehende Gerberei neben Bäcker Haas und
dem Großbach wieder einzurichten und fort⸗
zubetreiben.

Wer gegen dieses Vorhaben Einsprachen
zu machen gedenkt, hat dieselben innerhalb
14 Tagen bei dem unterfertigten Amie
entweder schriftlich einzureichen oder münd⸗
lich zu Protocoll zu erklären. I

Si. Ingbert, den 2. Februar 1872.

Das Bürgermeisterant
Chandon.

Sonntag den 4. Februar 1872
Concert zu Schnappbach

imn Sanle von J. Siegwardt
zum Besten der Kleinkinderschule zu
Schnappbach gegeben vom Männerchore
daselbst unter Mitwirkung mehrerer
Musikfreunde von Mannheim, Alten⸗
wald u. s. w.

Anfang!/a8 Uhr. Eintrittspreis sau ν

Heilung des Katarrhs u.
der Körperschwäche.
Herrn Hoflieferanten Johann Hoff in
Berlin.
Guh rau, 6. Okt. 1871. Ihr ausge⸗
eeees Malzextrakt⸗ Gesundheitsbier
eistet mir bei meinem Katarrh Vortreff⸗
liches. Ed. Oertel, Sattler. — Im
Auftrage des Herrn Generals von Lützen
hitte ich um gefällige Zusendung von Ihren
berühmten Bruft-Malz⸗Boncons. Eli⸗
sabeth Freiin von der Goltz auf Schlos
Bankwißt bei Schwirz, Niederschl.
Verkaufsstelle bei Fritz Panzerbieter
in St. Ingbert.

Das Neue BRlatt 1872
kostei yro Quarial pränumerando
n is ser. M
gleich ca. 54 Kr. Südd. Währg. oder 90
RNkr. Oesterr. Währg. oder 2 Francs.
Dafür erhalten alle Abonnenten neben dem
reich illusfrirten Blatte selbst, das textlich
Romane und Novellen von den hervorra⸗
gendsten Schriftstellern bringt, zur Velehrung
aber stehende Rubriken eröffnet hat wie:
Aerztlicher Sprechsaal, und Für
AHAaus und Hord.

Alle Monate
Neuerto Moden, eine Moden-
zeitung für Damen

— undd
vier Stahlstictae als Prũmiegratis
Zu jedem Quaͤrtal wird ein solcher Stahl⸗
stich verabfolgt.
Prohe-ummern sind von allen
Buchhandlungen und Verkaufsstellen zur An⸗
ficht zu erhalten, woselbst auch Abonnements
anzubringen sind. — Auch alle Postanstalten
nehmen Bestellungen auf das Neue Blatt an.

Theater in St. Ingbert.
Im Saale des Herrn Oberhaufer.
Direction von August Schroth.
Sonntag den 4. Februar 1872:.

Doktor 2
Faust's Hauskäppchen
oder VI
Die Räuberherberge im Walde.
Posse mit Gesang in 3 Abtheilungen und
7 Bildern.
T. ——. c 5.
W. Fuhrländer Nachfolger, I
F *—
85 PAhrgasse sS rankfurt am Haimn.
Durch große Parthieeinkäufe und direlte Beziehungen aus den ersten Fabriken Deutschlands und Englands ist es mir möglich,
des bedeutenden Aufschlags sämmtlicher Artikel, fortwährend zu den bisherigenbilligen Preisen zu verkaufen.
Die Waaren werden vom 1. Januar 1872 ab, statt nach der hiesigen Elle, zu ermäßigten Preisen, nach dem
halben Meter berechnet.
Großes Manufakturwaaren Lager. J Großes Ausstattungs⸗Geschäft.
1000 Stück e/ Ellen breite ächtfarbige, lila, rosa, gelbe, braune, Cat⸗ 500 Stück *74 Ellen breites schweres Leinen, sür Hemden und Betttucher
—XXX 11 Kk. —
200 Stuck ẽ/. Ellen breile ächtfarbige Glanz⸗Möbel⸗Cattune und Grobe 21/2 Ellen breite Leinen, fur einschläfrige Beuͤtücher, das Vett—
———2 Borden, für Vorhänge, 8/3 Itr. Grobe 8 ch Dy Aein fl. 14ir. Wselcr Vern das Bet—
200 Stück */. Ellen breite ächtfarbige Piqus⸗Cattune Brillautines xobe 95 ne — g Wesh äfrige Betttücher, das
II kr. 200 Stück schwere roth woliene Bettdecken, für zweischlafrige Betten, da⸗
300 Stuck * Ellen breite feinste ächtfarbige franzdsische Jachneto und —Au
rgandis, in den brillantesten Dessins, 11 fr. 200 Stück schwere weiß wollene Bettdecken, jfur zweifschläfrige Vetten
200 Stück 6/. Ellen breiten feinen weißen Satin und Piqué für Unter⸗ das Stück fl. 4.
rüucke und Ueberzüge, 11 tr. —9 8 8 grau wollene Dete awde Zue fi. 230. bis 9
ites i türkisch⸗ ar schwere weiße Piquéderken, für 2schläfr. Betten das Stüdcft. 2.
s60 Stück Weern X achtfarbiges Bettzeug, —J rkisch —— ieneh *
Schweren schwarzen Moireens fur Unterroͤcke, 20 kr. 100 Dutend eepe Tischtücher, 293 Ellen zang, 2 Ellen breu
* * a 1 kr.
/. Ellen breiten englischen eterbroor jur Regeamantel, 39 kr. 500 Dztzd. weiß⸗ rein leinene Damentaschentücher, das Dzd. fl. 2. 30
do. mit Franzen 50tr. Broße rolhe Cachemire Tischdecken das Siack si. 1. 45 und fi.
i0/4 Ellen breiten guten Buxkin für Hosen, Westen unb ganze Anzüge, Große rothe Cachemire Comodedecken. das Stück si. 1 und fl. 124
A w Ellen hreiten reich ramagirten Borhanugomull mit Bogen, 14 kr.
Große Auswahl Fußteppichstoffe, 14 kr. de* Prima Shirting, grau weiß, schwarg oͤr ir.
Glatten Toth wollenen Unterrochstoff, 14 kr, ——— Lama, Flannell, Thibet, Cachemires, Unterrockstoffe, ⸗
Schwarzen Orleans und Alpacas, von 15 kr. an. allen Farben und Qualitäten billgst.
Schweres blau Gedrucktes, 11 kr. Tischtücher, Handtücher, Servietten, graue und gelbe Kaffee
Gute wollene Kleiderstoffe, Eroisẽe, Popelines, Chiné, Mohaires, servietten, Barchend, Zwillich Lederleinen, Strob
Grosgrains, von 12 kr. an. sackleinen zum Fabrikpreise.
Muster sämmtlicher Artikel sende in reichster Auswahl franco pr Bost.
Auch die kleinsten Aufträge werden, wie bisher, bestens besorgt.
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— — —————— —— —— —— —————— —
Redattion, Druck und Verlag von F. X. Demeb in . Jugveri.
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        Sl. Ingberler Znzeiger.
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— ⸗ αα md det re
— ν n r n et —. d — — *
der St. Ing berter Anzeingieur (und das mit; dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags Donnerstags⸗ und Sonntag
Kammers) erscheint woͤchentlich vine rm gl Diaenstang, Donner 43tag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis viertelijahrig 42 Krer. oder

1128 Silbergr. Anzeigen werden mit 83 Krzr. die dreijpaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet. F
Määä ee Sonutaa, den 4. Februr 172

—
ik*Set. Ingbert, den 8. Februar.
Daß unter allen Volksvertretungen die bayerische Kammer
m Dispurtiren über religiöse und; confefstonelle Fragen, die doch
eigentlich gar nicht vor das Forum derselben gehörten, den Preis
»abon trägt, ist anerkannte Thatsache. Aber auch anderswo wer⸗
den die Kammern zu Synoden und⸗ Concilien; sind die Räume
der Abgeordnekenhäuser erfüllt von dogmatischem Gezänke über
TFoncilien und Paäpste; nehmen die Abgeordneten confessionelle
Parteistandpunkte ein· Und überall ist es diese ultramontane
Hartei, die den Impuls, die Veranlassung dazu gibt. Ueberall
sucht sie mit ihren alten abgenutzten Waffen anzukämpfen gegen
den Zeitgeist der Toleranz, der staatlichen Gleichberechtigung der
gonfessionen, sich dabei ausnehmend wie ein Don Quixote. Denn
in ihrer Sprache ist confessionelle dGleichberechtigung nichts anderes
als Unterdrückung der katholischen Religion; wo nicht fie das Heft
in der Hand haben und tanzen, sehen, wie sie pfeifen, klagen und
ammern. sie über Zurüchsetzung, daß sich die Steine darob er⸗
harmen mochten. J
Eine solche ultramontane FJammer⸗ Jerimiade ertoönte auch in
der Sitzung des preußischen Aoͤgeordnetenhauses vom 80. Januas
Als bei der Berathung des Cuftus-Etats der neue Cultusminjfler
Dr. Falk erklärte, das Schulaufsichtsgesez seines Vorgängers, itotz
allen Petitionirens dagegen, aufrecht zu erhalten und man ultra⸗
montanerseits wohl weiß, daß für sie derselbe die Kastanien nicht
aus dem Feuer hole, kündigte ihm der Abgeordnete Reichensperger
feierlich im Namen des Centrums, wie fich die ultramontane und
clericale Partei im preußischen Landtage nennt, den Krieg an.
Man erhob im Verlauf der: Debatte die allen unbegründeten Kla—
gen über Zurücksetzung der Katholiken im Staatsdienst und als⸗
bald entspann sich eine jener widerlichen Zänkereien, die jetzt leider
in den deutschen Kammern gar nicht mehr ungewöhnlich siud, bis
sich schließlich sogar der. Bundeskanzler, Fürst Bismarck, daran
helheiligte und in einer scharfen, Rede den Klägern eine derbe
dection gab. Er erklärte, daß er bei — Beamten nicht
nach der Confession frage, und charalterisirte da die Bestrebungen
der Ultramontanen dahin, daß von ihnen, wie er die Erfahrung
Jabe, eine Unteistützung auf dem eingeschlagenen nationalen Wege
zicht zu erwarten sei, sie hätten vielmehr den religiösen Streit ins
holitische Gebiet getragen, sie lösten den Staat in confessionelle
sreise auf. „Die höchsten Zeugnisse von Sr. Heiligkeit dem
Papste, die Zeugnisse der Bischöfe haben uns vorgelegen, daß man
mit uns zufrieden sei; wir hatten gehofft, daß diese Zufriedenheit
sich einigermaßen bei dem Einfluß auf den gemeinen Mann, wie
er auf der Kanzel und im Beichtstuhle geübt wird, zeigen und
erkennhar machen mürde, und wie ich sah, daß doch mehr das
Gegentheil der Fall war, wie ich sah, daß man auf der einen
Seile die preußischen Einrichtungen sür das Reich verlangte, auf
zer anderen Seite sie dem gemeinen Manne nicht in einem ganz
zünstigen Lichte darstellte, da bin ich zweifelhaft geworden und
hin einen Schritt zurückgetreten. Der Fürst mahnte schließlich,
das confessionelse Gebiet zu perlassen; die Regierung eines ber⸗
chiedene Confessionen umfassenden Staates onne nicht confessionell
auftreten, das sei nur möglich, wo eine Stagisxeligion herrsche.
Lassen wir diese Leidenschaftlichkeit aus den Discussionen hexaus,
dieses gegenseitige Anklagen, suchen wir aus dieser fur das Vater⸗
land in get That großen Kalamität von thedlogischen Discussionen
auf politischem Gebieie einen friedlichen und ruhigen Ausweg zu finden.“
Doch sind die Regierungen es nicht, die dieses“ ultramoutane
Bespenst halfen heraufbeschwören, die es halfen großziehen, als es
instens galt jeden freisinnigen, jeden deütschen Gedanken und Re⸗
ormplan, der aus dem Vollke kam, mit Stumpf und Stiel auszu⸗
wotten d Sind sie es nicht auch heute noch, die, ullzu nachsichtig,
die ungebildete · große Masse in den Händen der Ultramontanen
jegen sich selbst gebrauchen lassen ? Und so bleibt denn auch hier

)as Gothe'sche Wort Wahrheiit: V000

„Die ich rief, die Geiste,, ——

Werd' ich nun nicht los!“*

Deutsches Reich. ꝑ
. Karls ru he—. Hier macht, wie die “ Protstantische Kirch.Ztg.“
erzählt, folgende Geschichte großes Aufseheu: Der Ober⸗Kirchenrath
hatte einen Pfarrer Maurer aus Wertheim zum Garnisonspfarer
vorgeschlagen. General v. Werder will ihn nicht bestätigen, ehe er
hn nicht predigen gehört, Die Predigt fällt nach- allgemeinem
Urtheil gut aug und ist theologisch nicht anzugreifen. Aber Werder
aßt sich das Concept geben, den Pfarrer kommen, gibt ihm eine
ingehende Kritik der Pregigt, wie uur der Director eines Pre⸗
zigerseminars es thun kann ;fiundet, im dritten Theil sei der Begriff
der Gnade nicht gehörig klar gemacht — und Herr Pfarrer
Maurer reis'te wieder als Pfarer von Wertheim nach Haus.
. Frankreich.
Paris, 27. Jan. Unter den Truppen, die in und um
Paris liegen, herrscht seit einigen Tagen große Erregung, weil
Mordversuche auf zwei Soldaten gemacht wurden. Der eine fand
in Belleville Statt, wo ein Soldat zu Boden geschlagen wurde,
und der andere · auf dem Boulevard Courcelles, wo ein Mann
gegen 10 Uhr Abends mit einem Dolche: über eine Schildwache
herfiel, um sie niederzustoßen. Die Schildwache wich aber dem
Stoße aus und der Moͤrder ergriff die Flucht. Kaum hatte der⸗
selbe abet 10 Schritte gemacht, so schoß der Soldat, der sich auf⸗
Jerafft, und traf den Mann in die Schulter. Der Mörder war
in Anhänger der Kommune, der gerade in Freiheit gesetzt worden
war. Der General Ladmiranlt ließ den Soldaten seines muthigen
Benehmens halber auf den Tagesbefehl setzen, und ermächtigte zu⸗
gleich die Offiziere der Pariser Armee, geladene Revolver fort⸗
während bei sich zu tragen. (K. 3.).. 4 —*
.Am 27. Januar brachte der Abgeordnete Bouisson in
der Natlonal⸗Versammlung folgenden Antrag ein;
2Im Hinblil auf die Nothwendigkeit, ehe man neue Steuern
rinfuͤhrt, an die großmüthigen Gesinnungen des Landes zu appel⸗
iren verfügt die Nationalversammlung: Art. 1. Eine öffentliche
Zubskripfion wird pon der Nationalversammlung behufs Sammlung
freiwilliger Beiträge aller französischen Bürger zu der an Deutsch⸗
and zu zahlenden Kriegsentschädigung eingeleitet, Art. 25 Eine
dommission von fünfzehn Mitgliedern wird mit der Organisation
dieser Sammlungen betraut··
Die Versammlung erklärte diesen Antrag für dringlich. Die
Idee einer Natisnal-Sammlung zum Zweck der Bezahlung der
driegskontribution stößt übrigens in der radikalen Presse auf hef⸗
igen Widerstand. Die „Constitution“ z. B. beantworten eine
dezügliche Aufforderung wie fokgt: ;:::
.Wie 4Wir haben diesen Krieg mit allen uns zu Gebole ste⸗
henden Mittteln zu verhindern gesucht, wir haben mit allerMäacht
gegen dieses Majestatsverbrechen gegen die Menschlichkeil protestirt,
aind nun wendet man sich an uns,“ da es gilt das begangene Ver⸗
brechen zu sühnen.“ Die Brodherrin machten es ihren Arbeitern zu
iner Gewissenssaché, die Frucht ihres Schweißes der Kriegsentschä⸗
digung zu oͤpfern. Das kann nicht ihr Ernst sein. Die Demo—⸗
tratie hat nicht nui das Recht, sondern auch die Pflicht, eine so
standalsse Einladung mit Verachtung zuräckzuweisen. Es muß all⸗
gemein klar werden, daß sie die Errungenschaft einer noch so ge⸗
ringen Freiheit hoch über alle von den Cäsaren geträumten territo⸗
rialen Eroberungen stellt. Die Steuer, welche ohne Unterschied
den Grundbesttzetn? und den instinktiv welibürgerlich gesinnten
Proletarier trifft, ist schon ungerecht genug. Wenn Ihr jetzt für
die Kriegsentschädigung zu außerordentlichen Mitteln greifen wollt,
jo wendet Euch an den Bourgeois, der das Kaiserreich runterstütze,
legt Beschlag auf das Vermögen der Majorität des Gefetzgebenden
stoͤrpers, welche trotz der Proteste des Volkes den Krieg votirte,
plündert die ehemaligen Senatoren, die Minister, die Mitglieder
des geheimen Raths! Aber so lange sich Rouher auf seinem Gute
Fercay mästet, so lange die Talhouet, die Schneider sich ruhig
hros standaldͤsen Reichthums erfreuen, werden wir antworten, wie
Alphous Karr den Anhängern der Abschaffung der Todesstrafe «
Mögen die Herren Mörder den Anfang machen!“
        <pb n="76" />
        Ueber die Aussichten der vorerwähnten Sammlung wird der
„Koͤln. Ztg.“ aus Paris berichtet: „Sehr beträchtliche Summen
wird dieselbe nicht abwerfen, da die wenig bemittelten Klassen nicht!
viel geben koͤnnen und die reichen Leute suchen werden, auf so
wohlfeile Weise, wie nur rgend möglich, davon zu kommen. Wenn
diese Subskription auch noch so glätzend ausfällt, so wird sie doch
nur einen sehr geringen Theil der Summe bilden, welche bis 1874
zezahlt werden muß, und es kann, wenn man endlich die neuen
Anleihen machen muß, ziemlich gleichgiltig sein, ob man ein⸗ oder
weihundert Millionen mehr oder weniger aufzunehmen ge⸗
nöthigt ist.“ — I

Paris, 28. Jan. Im Fauburg St. Honorée haben Zu⸗
fammenrottungen stattgehabt. Vor dem Palais des Herzogs v.
Aumale werden Rufe: „Es lebe der neue Präsident der Repu—
hlik!“ ausgebracht. Gegen den Grafen von Paris herrscht allge⸗
meine Erbitterung. (N. W. T.)

Paris, 30. Jan. Wie dere Regierung aus den occupir-
sen Departements berichtet wird, ist der Barackenbau zur Unter⸗
zringung der deutschen Truppen bereits soweit vorgeschritten, daß
ängstens Ende Februar kein“ deutscher Soldat mehr bei den
Bürgern in Quartier liegen wird. — Näch den nun vollständig
aufgestellten Listen verlor Frankreich an Todten 75,000 Mann;
in Deutschland starben 15,200 Soldaten; in der Schweiz 16
bis 17003;0 Total der Verluste: 92,000 Mann. — Der todt⸗
gesagke Commune⸗General Dombrowsky ist nun auch anferstanden.
Er beehrt die Schweiz mit seiner Anwesenheit. — Sie wissen,
daß die Regierung die Idee hatte alle Schulen und Lyceen mit
Lhassepots versehen zu wollen, um die Knabden zum Revanche⸗

Handwerk zu erziehen. Diese Chassepotssendungen wurden wieder
eingestellt, weil, abgesehen von den fehr beträchtlichen Kostenpunkte,
nehrere Präfecten auf die Unvorsichtigkeit aufmerksann machten, in

zen Schulen solche Waffende pois zu for miren, die gelegentlich in
die Hände der Communisten fallen könnten.
Paris, 31. Jan. Der Assisenhof des Departements Seine
uind Oise hat in gestriger Sitzung Rabourpin Vater und Sohn,
ils der Lieferung von Vieh und Get reide an die deutschen Armeen
schuldig, zu 5 Jahren Gefängniß verürtheilt.
Man glaubt, daß die legitimistische und orleanistische Partei
ich verständigen werden, um mittels gegenseitiger Concessionen
ine Constitution-zu verfassen. Man ist über alle wichtigen Punkte
n gegenseitigem Einverständnisse da das „Journal de Paris“ die
krinnerung an die glorreiche Regierung Ludwig's XVIII. anrufi.
Die einzig ungelöste Frage bezieht sich auf die Farbe des Ban⸗
ners. Doch hofft man bald auch da rüber zu einem Compromiß
XECC

Versailles, 1. Febr. Abds. Der Finanzminister
jestern an die deuische Regierung 80 Millionen abgeführt.
WVolkswirthschaft, Handel und Verkehr.
.CGDer deutsche Handelstag.) Nach den vom bleibenden Aus—
chuß am-253, 26., 27. Jan. in Frantfurt gefaßten Beschlüssen
oll der deutsche Handelstag auf den 25.. 26., 27. April nach
deipzig einberufen werden. — Der Ausschuß beschloß bezüglich
zer Bankfrage vorzuschlagen, daß in Zukunft keine Banknote unter
00 Mark emittirt werden solle, nnd daß die bestehenden Pri—
»atzettelbanken zwar aufrecht erhalten, daß die se Privatbanken
iber micht zu erweitern, auch keine dergleichen neue JInstitute zu
oncessioniren seien, dagegen die kl. preuß. Bank unter Belassung
hrer dermaligen Verfassung und Beibehaltung des Wesens ihrer
etzigen Einrichtuug, namentlich ihrer gemischten Natur, auf das
anze Reich auszudehnen sei.
— FIT DSDemeß, veramwortlicher Redaciterxm

— 3B3w——
Bekanntmachungen.
Musik Verein.
5. Narrensitzung
im Vereins⸗
ale. Montag
den 5. Febr.
fang Punkt
a8 Uhr.
Narren⸗
ppe oder
ärrischer Ab⸗
zeichen hat Niemand Zutriit.
Wer noch nicht gen ug hat, der erscheine!
Der Narren⸗Präfident.
Feuerwebr-Mittwoch
bei Grewenig jun.
F⏑
zum Rohessen und LAber danm sind
angekommen bei
Fritz Panzerbieter.
Theater in St. Ingbert.
Im Saale des Herrn Oberhauser.
Direction von August Schroth.
Dienstag den 4. Februar 1872:
(Bei aufgehobenem Abonnement.)
Zum Benefiz des Komikers und Regisseurs
Herrn Friedrich Gold.
Zum 1. Male:
Der
Orgelmann und seine
Familie
nher
Der Invalide v. Königsgrätz.
Tharakterbild mit Gesang in 4 Aklen von,

A. Langer. Musik v. Suppöô,

Zu dieser Vorstellung die an allen
Theatern Deutschlands den größten Beifall
gefunden, ladet ergebenst ein

F. Gold, Regisseur.

7Tonhallo.
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Fine musikalische Familien-Zeitung,
beftimmt für jede Familie, in welcher Musik
überhaupi geliebt und gepflegt wird.
1nhalb:—
1) Leitartikel. 2) Hauptartikel. —— Corre⸗
pondenz. 4) Novitätenschau. 5) Briefkasten.
) Lectionen in Harmonielehre. 7) Analysen
von größeren und kleineren Musikstücken.
breis 22* Sgr. viertéeljihrlieh.
Mit dem 1. Qnartal 1872 erhalten alle
Abonnenten das Portrait von
Ferd. Liller in prãchtigem Stahlstieh
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„ede Woche erscheint eine Nummer.
Ju beziehen durch alle Buch⸗ und Musikalien⸗
andlungen des In⸗ und Auslandes, und durch
alle Postanstalten. Von erfiern find auch
Zrobenummern gratis zu erhalten.
Jerlag: A. H. Payne in Leipzig.
Aedaction: Otto Reinsdorf in Leipzig.
Elsterstraße Nr. 3. III.

Sichere Hilfe für
Leidende. —F
rne Seropheln, Drüsen, offene

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und dergl. hartnäckige Uebel werden gründ⸗
lich geheilt durch meine in 86iähriger
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brieflich. Die Mittel liefere ich selbst und
war zu einem Preise, der auch dem Unbe⸗
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Linden-Strasse 18. Beprlin.

Mainz. den 2. Februar.
(Sruchtpreise.) Weißmehl das Mal⸗
er à 140 Pfund — fl. — kr. — Rog⸗
genmehl ditto — fl. — kr. — Weizen (200
pfd.) 15 fl. 30 kr. bis 15 fl. 45 kr.
dorn (180 Pfd.) 11fl. — kr.bis 11fl. 15tr.
Gerste (160 Pfd.) 9 fl. 30 kr. bis 10 fl.
— fr. Hafer (120 Pfd.) 4 fl. 530 kr
his 5 fl. — kr.
Worms, den 2. Februar.

Wir notiren heute: Weizen 15 fl. 15 kr.
bis — fl. Mekr. Roggen 11 fl. — kr.
bis 11 fl. 6 kr. Gerste 9 fl. 15 kr.
bis — fi. — fr. per 100 Kilo. Hafer
— fl. — kr. bis — fl. — kr. per 60 Kilo
Mehl per Partie 12 fl. 45 kr. bis 13 fl.
— kr. Roggenmehl — fl. — kr. bis — fl.
— kr. Roggenvorschuß 12 fl. — kr. bis
— fl. — kr. Weizenvorschuß 17 fl. — kr.
bis — fil. — kr. Blumenmehl. — fl. — kr.
bis — fil. — fr. per 70 Kilo., Reps
— fl. — kr. bis — fl. — kr. per 85
Nilo. Rüböl ohne Faß 27 fl. — tr. bis
— fl. — kr. Branntwein — fl. — kr.
his — fl. — kr.
Frankfurter Börse
J vom 2. Februar 18723
Geldsorten.

Preußische Kassenscheine. . fl. — —
Preußische Friedrichsddr. 9 57/. -38
istolen ...9 40—42
nolländische 10 fl⸗Stücke., 98383.-38553
ucaten .. .. 53 31-38
Mffrancs⸗Stücke .. 0 18/ä—-I9
englische Souvereigns .11 45-47
Dollars in Gold 2 25 - 26
Redatnion. Druck und Verlag von F. X. Deme in St. Ingbert.
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255 6— 35333
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558 —28258. 2 522* F 2263278 2—3—
2583 3253383232—83 3328 22* ——— 3233 5—*
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2 —3 — 85 522 32 2 D ⸗ 22 X — 222 — 8 3 — — 28 — 353
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333353—3 8. 325 2.78 6338*
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223223 5575 22 68 * 522 —— 36 * 232585253 2 —— 2 — — —5 —
23 25 23 — 53 25 2 7 28388 35 322. 28
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5522532 23 60233 5555 32278 52332 C 225
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5 —334 — 555 J n — *1 ꝛ —Se— 3.
93 3. 52* 2332 *3. 28262 233385 2 *32.357
— —— *2 ⸗ 5 5 3532
F 2383758 355838
3* *828 32 — 5253* —— 2175 2328
— 2* —— — 3 — 2222— 22* ARBS2. 523. 323 25 5 2
2 — 2. 2 * — —57 3 23. 25. 72 2 * 2 2— — —
555 —— S*3 2 3388* —A * 5
—8 E23833 2 —— 58 * — S35* — 1387 2 3 —
— ——AI 528 *AÆ — 8 22* * 55338 83333 8 ñ 85
525533 5332 23328 833
—;X — 2. J — ⸗—73 27 SZF * —F
z 5— * *
5*3583338 S8 8 ——7 8
72352 525532 S—2
* A X s5 *
2523c. 278 8
2 —
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2 — —— — 23 —3 —
2332 ·55 8 3883 5583—038873 —
* — * —52355535 7 2. 2 722 *
73323373 753 ——
3 —— 32 —⏑— — 22 — * 55 ——
852832382528— 3323 98—355*533388 — —
NQa 8. 2 32 23 —5—2. 623 —532 — 22—23 32 2 O
—8335— 5353 —23333338 53328233385
383* 252325398 5 3 3 3333833 35
58 2 7 22 * 53æ3225655 85E852 3255 —
22 2. ã —2523 —5322585 3 — 3 857 322355 — ——— 53
—A— 2 52. 2 5 2 32 38 3233 223 G — * 0 *8B52852333
—225 385— 7528 *23233 5 *2. 538
2 X2. 3522 — 23*
E 24 88 28 32 3,3 3 —3332 553*35333323 — 27583237
* 75 2 2 2223 — * 68 * 2* 37 7 — — — 2 37 28 — 5. 25 58535
8 — — * IZ — S.
358535 53335 3335 3688—33 5558255323853538
—— —8323578 8 353 —28 83 —A
55232 2.333 —22 — 6 —* 53
—57 722—835553 605 212537 238 3 *3 255272
25 SEE — 53328252 2232833. 6 52 353
2532 — S 25 5* *522 — — 7 * * —*
32. 5 53326 5*—3535533 1532532 53885
323338 3883 A 866 233885—— 38 25383 23355 558
33535268323 —2553258. 32337 5353 353386825* s28 — 7
—E * e 3 28 5 .. —68———2838 8 *2 — 2328
575 2388 53357 25855555 5253 *3 2322383 25 J 235
— 243 S 3 — 87 55 ** 5*7 22 8 22 2 —539
584533333 588832 —
— F 23325 3588 z. 6G5. 535332 237* *
—2 22 — S — 8 2 535
25 *5— * — * 8 3523 —5833323 — 2* 5
— “ * *82 — 22 23 2 7 7 —2 25
53833 38535328 575373 8335 5*28
—A — 583735 3 T5 523.35* —28 3** * 2*M —
3 525 5* — —— 2 2. 33 3538 55 8 33
* *856533523 755273 333 333533535—3857 * 3
*53 3 2335 53533353253 7 — 158553
a 2 5222
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—78573277 522 **18
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2398 ———— 3253 3232 —
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533383 358 2 — 2 33 *6
286 938 2* 553 2 2 2233. 58
22* 5323333 353 *8 52 2323 8
5385 — ⸗* 2. 5335 3*53 58
25 * ⁊ 383838 5285 8 S — 83
3 — wo5 2 2. * 2 —42 21833 —
232 23 * ã 3 —— —A— 2828
s3*38 33583533 23 2 28 7
ic —A —J ——— * — 8F — 2* 53 * 8
*2533 J— ã— 38
2 * — 2. 557 2. —
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3336 33755* — 32 2537
3 —35 — S. A — 3 —
—1855 58353 333 52383 23335 * —2
'235 * * * — — 34 8* — ware
5*73 S 44 — * *
3 2 — —
385 2234 7 838 3 —
x582835 23353 S 2235333 23 52 —
⁊ 3 —38— 5538333 5372* G
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v— 522 3 2* 8 73 3 8
5 5535 35333 23535 33565375 *
* 328558 2 232 5 *85 58 — 8.3
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—— —— 375577
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3 23 22Ez
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2*22 5837
22822 — 32 5
E 238 572.328 5 E
733 33538535353238 23358 33
—83 355 3333323 — . 3*253 3 38*
3 7— 3 7 —
—— — 233* * 5*233232327 —A ——
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3 2 * 53 — 3 *228* *6* 2 *
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* —A 2 —— 8 S * ——2— 28 —A — *⁊
23— 585 55 A 832. — —A — 22 2 —
* S. — 2 2553882. 2 — — — —
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328 33383—*8
528333 —— — 25338232 —— ——
573323 .3 58 82 3— 582
7553338823523 3
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23332 s3332 R —A 23* . ——
27 2383288
35 32 323 *353238 8* 252723 —25 23583
52332333585 538 833328388 255533332*
— ——
23283335583 5 3833* *53683 * 32. Sẽ
22. 5 5 —* 38 2 *2 H. 53222 * — 2
2888 5255*3 3*83.5* *225*5 3 233 * 8
5 352 3*383
*2.2 2237 22 7877. —*
———— *83252— 58389 —
——— 28**5— 8*82
22 — 958 59 ———
2* 8
— —323*7.
I* * — ——— 2 253. — 53
33535533323 23528 7 F
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        Sl. Ingberler Anzeiger.
— —
der St.Iungrerter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonniag

RPammer) erfcheint wechentlich vi e r m al: Dienegs rag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
182 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

Dienstagen den 6. Februar din . 5 J 187
Chronik der Ereignisse des Jahres 1871. hang, welche bessere Beziehungen zwischen Wien und Petersburg
29. Januar. Besetzung der Pariser Foris durch dentsche Truppen. chaffen sollten. Jedoch gelte für unwahrscheinlich, daß die britische
Die Franzosen ziehen sich von Blois wieder zurück. — Die Avantgarde stegierung irgend welche dixette Vorschläge zu einer Entente mit
er Sudarmee (14. Divifion) erreicht die abniehende franzosische Armee eine Desterreich gemacht hätte, welche nicht nur auf die russischepreußische
Meile westlich von Pontarlier, nimmt die Dörfer Sombacurt und Chaffois holitit im Drient und in der Lebante zurus iffenn ben auch
il Sturm, macht 2 Generale, 46 Offieiere und 4000, Mann zu Gefangenen hi nt uns in J gr
ind erobert 10 Geschütze und 7 Mitrailleusen. — Die Pariser Regierung nuf die bedrohte maritime Stellung Englands und anderer See⸗
Fer Rationalvertheidigung erklärt das Mandat der Delegation zu Vordeaut Don —* ——— legten.“ Man glaube in diesen
rloschen. — 838 tittheilungen nur die Cembinationen eines österreichischen Staats—
80. Januar. ¶ Die 2. Brigade (Sude Armee) nimmt Frafue (bei Pon⸗ nannes welcher in England i e e
arlier), macht 2000 Gefangene und erbeutet 2 Adler. 3uu —— Wodetedn Mr VPiwirinere
ruex, magn — — — Intrigue nene Bahnen eröffnen möchte.
Deutsches Reich. Frankreich.
München, 2. Febr. Da mit dem 12, d. M. die ver Paris, 3. Febr.“ Die von mehreren Journalen gebrachte
jassungsmäßige zweimonatliche Dauer des Landtages zu Ende gehi. Mittheilung, daß die französische Regierung Deutschland drei
so steht für die nächste Woche des kgl. Rescript zur Verlangerung Milliarden in Eisenbahnprioritäten als Bezahlung der Kriegsent⸗
desselben zu erwarten, und zwar, wie es heißt, auf einen weiteren chädigung angeboten habe und das Anerbieten angenoinmen worden
Monat. Ob bis dahin eine Vereinbarung über das Budget erzielt ei, ist unbegründet.
ein wird, steht bei dem Geschäftsgang der Kammer der Abgeord⸗ Der Pariser „Bien publik“ vom 30. Janugar' hält eine
neten sehr zu bezweifeln; ja es wird schon viel sein, wenn die Rundschau über die politischen Verhältnisse der europäischen Staatenr
dammer diese Aufgabe bis unmittelbar vor Ostern gelöst haben un deren Schlusse er nachstehenden in den Spalten eines Organs
wird. Nach Ostern wird bekanntlich der Reichstag wieder be- des Präsidenten der französischen Republik gewiß höchst bemeriens—
rufen werden. — U J verthen elegischen Ausspruch thut: Nur die von dem antiken Herd
München, 8. Febr. In der heutigen 7. doffentlichen Sitzung der klafsischen Civilisation entfernt wohnenden Nationen; nuv!
der Kammer der Reichsräthe wurde der Regierungsvorlage, außer · England, Deutschland, Rußland organistren,“ administriren-sich im
ordentliche Leistungen des Versonals der kgl. Verkehrsanstalten Frieden und gedeihen.Sollter der Nateinische Stamm, wie keinft
während der Kriegszeit betreffend' unter den von der Kammer her Stamm der Ätriden, dem Verhängniß berfallen sein .
zer Abgeordneten gebilligten. Modulitäten einstimmig und ohne Herr, Edgar Quinet pflegt von Zeit zu Zeit, erst im
Debatte zugestimmt, so daß also die zu genanntem Zwede im Sidcle“ljetzt in der „Repuhhisus frangaiga?“, offene Bruse an
Banzen ausgeworftne und genehmigte Summe von 860,000 fl. seine Pariser, Wähler zu richten. In einem solchen führt er heute
uus den laufenden Einnahmen der betreffenden l. Verlehrsanstalten aus, daß die republikanische Staatsform alein geeignet set Frant
oro 1871 gedeckt werden soll gegen — Refundixung aus eich auch nach außen vor neuen Gefahren zu jchühen. Deussch⸗
Foehernd nbesesdem. — Die nachste Sitzung findet and beabsichtige, zum Vertrage von Verdun nruczukehren und
lünftigen Montag statt. — Frankreich bis zur Saone zu exobern. Der einzige Schutz gegen
Das Fr. J,“ laßt sich aus Mün then schreiben, der diese Gefahr ser die Repubuͤk. Dver ee 233 —
Mwisterpräsident Graf Hegnenberg werde aus Gesundheitsrücksichten nit seinen Subskriptionslisten noch zurück, versichert aber, daß der,
ler sei mit einem Herzleiden behaftet) in aller nächster Zeit seine Zuspruch alle Grwartungen übertreffe, und wil einstweile n nur
kntlassang sordern. Die Verantwortung der Notiz überlasfen wir wen Bässpiele anführen Eine Dame, Frau Lepel. Cointet, die
dem Frankf. Journal.·· Bemahlin eines reichen Industriellen, hat für sich allein hundert-—
Der Initiativantrag soll. wie ein Correspondent der Donau⸗ aufend Francs gezeichne; Baron Thénard, ein bekannter Ge⸗
zeitung wissen will.nunmehr als zweclotz zurückgezogen werden, lehrler, hal Bo, OOo Igres, unter solgenen Viodalitäten1Io, doo
jerner soll Jorg keineswegs beabsichtigen, sein Mandat nieder zu Frcs. fofort uud je 10, 000 Fres u jeder neuen, durch die fem-
egen, vielmehr daran sein, die Opposition zu organifiren, wozu sichen Sammslungen aufgebrachten halben Milnarbe Vonnaun—
ex, wie die „Donau⸗Ztg.“ meint, „bekanntlich mehr Geschick habe deren Substriptionen werden folgende Fiffern bekannt: Rouen
ails zur Führung von Mehrheiten.“ Alle Offensivangriffe sollen 10,000, Bordecaux 40, 000, Compiogne 87 800. Thaumont 26, 000
ils zweckios aufgegeben werden, da constatitt sei daß die Partei Tours 15.408, Cherbourg 5452, Rheims 4138, die Damen von
ie Mehrheit in der Kammer nicht mehr habe. An einer anderen Rochefort 125000, die Sammung des Phare de le Lotre in
Stelle schreibt dasselae Blatt: Die lirchliche Frage ist nunmehr Rantes 10 6859, das 17. Artitlerie Megiment din laà Föce) To, ooo
zeendet, das Ministerium hat die Billigung der stammer. Von Fres. u. s. w. Das Coinité von MNanch schlaͤgt vor, man solle
iner Kammerauflösung kann nicht mehr die Rede sein. Es ist anstweilen nur Zeichnungen“ in Form von Beitrittserklärungen
arum nothwendig, das der Landtag wie das ganze Land wit entgegennehmen, welche arst dank verbindlich werden foller, wenn
zifer an dje Budgetberathung gehe. die Subskription mindestens 5300 Mill.'erreicht hätte. Regierung
Mäünche n, 5. Febr. Die Reichsrathskammer genehmigte und Kammer find in der Sache noch zu keinem Ennschlusse
jeute einstimmig die revidirte Geschäftsordnung dieser Kammer, gelangt. 24 RB6 st
owie den Gefetzentwurf über Pferdebedarfsergünzung fürs Heer — Schweiz. us Ve at V
m Mobilisirungssalle. 3 7 1 .
n Die ee Schneider verlangen eline“ Lohnerböhung Beremn 5. Febr. Franzoͤfische Gensd armen haben aus
lon 25ien Verweigerupgsfall sol Einsteliung der Arben Frankreich ausgewiesene Communarden der Schweiz zugeschoben.
i — — Der Bundesrath protestirte in Paris gegen dieses Vorgehen als
Straßburg, 1. Febr. Für Elsaß-Lothringen wurden 'as Vollerrrcht verlegend ·.
alle sozial: demokratischen Vereinsversammlungen mit Berufung auf J
»as noch zu Recht bestehende französische Gesetz verbtten. erwischtes.
Beri nk Dem Grafen Beust werden neuerdings inzwischen ⸗7 Straßburg, Westhr.), 28. Jan. Auf dem Wege in
vieder allerlei in das Gebiet der internationalen Politik einschla- hie s Meile vom elterlichen Hause belegenen Schule Michelan
jende Dinge imputirt; so fagt vie Wiener „Presse“, die Andeus wurde am 26. ds. Morgens, ein zwölfjähriges Mädchen — Toch⸗
ungen englischer Blatter über eine, bedeutsame Annäherung er des Grundbesitzers Cielski vom Stadtfelde Straßburg — von
Deflerreichs an das britische Kabinet seien in Verlin nicht unbes wei Hunden angefallen und zerrissen. Dies gräßliche Ereigniß
ichtet geblieben. Man bringe daselbst den Wunsch österreichischer hat sich in bewohnter, von Menschen besuchter Gegend zugetragen und
Staatsmänner mit dem Scheitern jener Versuche im Zusammens erregt allgemeines Schaudern um so mehr, als das unglückliche
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        dind in einer Weise zerfleischt worden ist, welche auf einen mar⸗ Wiesbaden, 1. Febr. Bei der heute begonnenen Ziehund
aueen Tod sülehen aan der Nass. 26 fl. Loose wurden solgende größere Gewinne gezogen
F In einer am 29. Januar in Berlin abgehalten Ver⸗ Rr. 8248, 4000 fl., Nr. 57,891, 79,048 je 200 fl. Nr.
ammlung constituirte fich ein Verein der Maschinenfabrikanten, 101818 100 fl, Nr. 19,408, 20,358, 530, 462, 58,968, 85, 482
Eisengieß erei · und Hüttenwerksbefitzer Deutschlands, und waren in 86,269, 93,636 und 99,001 je 60 fl.
derselben alle bedeutenderen Pläthe Deutschlands durch Deputirte F Braunschweig, 1. Febr. Bei der heute stattgehabten
bertreten. — Zweck dieses Vereius ist gemeinsames Verhalten Ziehung der 20.Thalerloose wurden folgende Serien gezogen: 157
gegenüber der Arbeiterfrage, und sind hierauf bezügliche Beschlüsse 151, 1973. 3892. 6784, 7294. 8560, 9145, 9474.
einstimmig gefaßt worden, namentlich auch der, daß bei einem —5 —
Strile kein Mitglied des Vereins Arbeiter eines anderen Mitgliedes,“ III. Pfälzische JudustrieAusstellung.
welche striken, annehmen darf. Ferner haben sich die Muͤglieder — Kaiserslautern, den 81. Januar 1872.
des Vereins gegenseitig verpflichtet, keinen Arbeiler anzunehmen, in v ut r we 9 eree 85
3 — ß 3 nde geordnect werden, ha as Centralcomite nachstehen verzeichnete om⸗
ee nicht en ordnungsgemaßes Abgangsattest von seinem bisherigen mifsäre gewaählt, durch welche den Ausstellern in der betreff. Gruppe für
rbeitsgeber aufweisen kann. Dieser Beschluß soll namentlich den die Foi
— die Folge die gewünschten Aufschlüsse ertheilt werden :
Zweck haben,das in letzteren Jahren hin und wieder vorlo mmende J. Gruppe, Professor Rhien; II. Gr., Dr. Gumbel; III. Gr. Fabrik-
ungebührliche Benehmen der Arbeiter wieder möglichst zu beseitigen. 33 Lamzit Henebi v, e y
. Gr., Fabrikan er; Gr.. Sattlermeister W. Gelbert; . Gr.
e e , reg e gr 53 H. — X. d
J—— 3 director Dr. Weller: XJ. Gr. Professor Dr. van Bebber; XII. Gr., Pro⸗
Volkswirthschaft, Handel und Verkehr. ze d XIII. Gr., Baumeister Frz. Sommerrock; XIV. Gr.. Buch⸗
Atne indler Gerle.
Guxr Bezeichnung der neuen Maße.) A. Län⸗ Aaiserslautern, den 5. Februar 1872
genmaße. Das Meter heißt auch Stab; das Centimelers — Neu⸗ RX beim Centralcomite:
Zoll — das Millimeter —. Strich; das Dekameter heißt Kette. 24. Ohr. Heinz von hier diverse Sorten von Cigarren.
b —* 25. Dungerfabrik Kaiserslautern (Rohmaterialien, Halbfabrikate und Fabrikate,
Tausend Meter heißen das Kilometer. B. Flächenmaße. Das 33 5* 35 *8
* . graph E. Späth von hier (lithogr. Arbeilen),
Quadratmeter heißt auch Quadratstab; 100 Quadratmeter heißen 27, ẽherandier u. Vopelius don Schnappbach (Walzen und Fensterglas),
das Ar; 10,000 Quadratmeter das ektar. C. Körpermaße.28. Gebr. Ullrich von Maikammer (Maßstäbe, Vlech⸗ und Eisenwaäaren
Das Cubikmeter heißt auch Cubikstab; das Liter — Kanne; das — —— jer (Gl
halde Liter —, Schoppen 5 das Detidliter deidt Faß boVLuer / Z dDn. vnn pen bir etnan
sind ein Scheffel. 31 — 1 33 h ep 29 en rc.),
. Gallifirter Wein. In Dürkheim hatle letzten Herbst 7. H, Seibel. Buqhhbinder von St. Ingbert GPortefeuilles
ein badischer Weinhändler ein Quautum Most, den er in der Ge— ereen r eee chenn,
* ed dori (Mühlebillen),
gend gekauft hatte, eingelegt. Kurz darnach wurde der Most als 5. Ad. Metz, Goldarbeiter dort (Camé⸗Garnitur und Ringe),
gallisirter Wein unter Siegel gelegt und gegen den Weinhändler *6. Jac. Dercum, Sqhreiner dort (Buffet mit Etagere,)
wegen Weinfälschung gerichtlich vorgegangen. Auf Grund eines 7 S. Ch. Kahser, Posamentier dort (Feuerwehrgüriel),
7 3. Zuckerfabrik Friedensau (Kohzucker und Rafsinade ic.),
Gutachtens des Prof. der Chemie Delfs in Heidelberg, daß die 9. VPh. Klein, Schlosser von Mehlbach (Feuerspritze — Gartenspritze),
dem Weine beigesetzten Zusätze (Wasser und Zucker) der Gesund- 6. Degen, Schmied von dort (Bügeleisen mit Rosh,
hdeit nicht schädlich seien, wurde der Betlagte vom Landg. Dürkheim 11. Kgl. Baubehörde Speyer (20 Sorten von Bau materialien Fund Erd
freigesprochen und der Wein freigegeben. Die Staatsbehörde hat arten).
Rekurs ergriffen, die Sache soll daher demnächst vor dem Ober⸗
handelsgerichte in Leipzig ausgetragen werden.

— — — — — —
veromiworilicher Redactenrrr.
Bekanntmachungen.
Bekanntmachung.
Der Gerber Nicolaus Müll le rsenior

von Landstuhl ist gesonnen die auf Plan⸗
Nr. 631 und 632 in den Bruchrechwiesen!
stehende Gerberei neben Bäcker Haas und
dem Großbach wieder einzurichten und fort⸗
zubetreiben.

Wer gegen dieses Vorhaben Einsprachen
zu machen gedenkt, hat dieselben innerhalb
14 Tagen bei dem unterfertigten Amte
entweder schriftlich einzureichen oder münd⸗
lich zu Protocoll zu erklären.

St. Ingbert, den 2. Februar 1872.

Das Bürgermeisteramt

Chandon.

Mir beohren uns hierdurch anzuzeigen, dass wir unsoere Thãtigkeit
begonnon haben. Unsero Büreaux befinden gich
..—
Mannheim, den 3. Jebruar 1872. —
Pfalzop Bankvorein.“
Hiermit die ergebenste Anzeige,
daß ich von jetzt an in meinem elterlichen
Hause auf der Hauptstraße (Wib. Ant) ein

Spezereigeschäft
eingerichtet habe und nur gute Waare füh—
ren werde.

Gleichzeitig empfehle mein Putzge⸗
schäft mit allen in dieses Fach einschia⸗
genden Artikeln, als Hauben, Kapu—
tzen, Kragen, Chemisetten xc.
inter Zusicherung prompter und billiger
bedienung. 24

Wittib Theis.

— —ñ — — —et —
Säönmmtliche Viehbesitzer St. Ingberts
und Umgegend setze ich hiermit in Kenntniß
daß icht ftets 8 sprungfähige Faffei
halte. Bedingungen: fl. Jiüs kr. für den
Sprung und Ikr. Trinkgeld für den Knech.
Rohrbach im Februar 1872.
Urban Jacob.

Geschäfts⸗Empfehlung.

Ich beehre mich ergebenst anzuzeigen,
daß ich mein Geschäft als Schreiner
hier angefangen habe und alle in dieses
Fach einschlagenden Arbeiten, sowie Repa⸗
raturen unter Zusicherung prompter und
dilliger Bedienung übernehme.

Das Geschäft befindet sich in dem Hause
meines Schwiegervaters Franz Jakob Re—
delberger.

Einer geneigten Kundschast sieht gerne
enigegen

Ich setze hiermit meine ver—⸗

ehrlichen Kunden u. Einwohner

von St. Ingbert und Umgegend in Kennt⸗

niß, datz ich wieder hier angekommen und

mein Geschäft nach wie vor fortbetreibe.

Meine Wohnung ist bei Herrn Georg

Klein in der Kohlenstraße, allwo ich
geschätzte Aufträge entgegennehme.

J. Pfleger, Manrermeister

— 1 q
Prof. Dr. Lapièrre's
Finspritzung
heilte) innerhalb S Tagen jeden Aus-
duss doer Harnro hr e sovio weies
Fluss bei Frauen selbst ganz veralte
ten. Preis pro Flasche mit Gebrauchsanv.
IThlr. 20 Sgr. Gegen Einsend. des Be-
brages streng discret, ꝛu beziehen durch

Theater in St. Ingbert
Im Saale des Herrn Oberhauser.
Direction von August Schroth
Mittwoch, den 7. Februar 1872
(Letzte Vorstellung vor Fastnacht.)

.. Das 9—
Gefaã r ynisg
er

J Veter Kampf- Schreiner.!
ncc Heute Abend Benefiz⸗
Vorstellung des Comikers und
Regisseurs

Kerrn Friedrich Golsd.

A. itt.
Linden-Strasse 18. Berlin
*) Hunderte geheilt

Er muß 14 Tage brummen.
Lustsbiel in 4 Akten von Roderich Benedix.
Redaktion, Druck und Verlag von F. X. Demez in St. Ingbert.
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38 243328 —— 8 3 132753 —152 — 8 —
3 33* — 58 2 58533 3 ——1
—A— 2 888 3 5 — —— 2 — 3 cer
28526 —3533538 388338 88323373 3* 2 —
—— 383* * 2353335 —
A 53388 533 * *
87 33 *
58 28887 23333 7 — 2
52 *535 25735 *
— * 2
ẽ 2* *3 8 —
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*1 5 E
2r e
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2
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A538 23 28*
32753. 55 53355383—
——— — — 8 —A 2—n 72
52EE3 5352323 525 22 72 28
28 * 7 E 8722 22— XA —A —427 2. 72 38
538282 —A 3533 — C 22 2*8*
— XX. —— 33* — 227 *—ñ—
* * 3* 333—333535 — — 5. *5 3 25 27—
52.385 * — 33 27 25 58—233 833 78 3
53* 2S8 * 35338335 A —
— * 8 5* 5B8 xX * 3BB38522.* * *
3588 8 3. 3 222* 8* 53— 22833 ———
—128 33* 3388
22 5 312 2 — *35528 223.*38
XSLS 3227 338 523 57385835
23253233 522437*3*337 333587
33385868333332 32923*23 232733352383
— 3 53 * 22* ẽ — 2*
22. 7
— — 52323. 533 533335 5533* ——
254532* — . 8* 32 6523 5 * *5— 6 ——
— * cdcr· ⸗h * A * 253 2
23822 37 — »7 7382 — 325272 3
3325 23 43833333 J0 2858
S 5. — — 5722*8 957 * X
7 832*8* z335 8 25 3 22* *
2. * 88 58 *8* 23 5 3 —A ⁊ 8
2z* 25333 3*23—33833 8 *7
3* *E 3 ——55 3. — —— 7
wꝛ 28533 55583 —— —
*8* * 5* 3 2 — 9
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* 5 2 53*
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2z58—7254
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        St. Ingberker AAnzeiger.

Her St. Fnaberter Anyeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags- und Sonntag
Rummer) ericheint wochentlich vie r mal Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis dierteliahrig 42 Krzr. oder

i⸗ 12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
M22....—

—— — 55 6Gꝛꝛ

Ehronik der Ereignisse des Jahres 1871.

S1. Januar. Die Süd⸗Armee nimmt bei Verfolgung der in das
Grenzgebirg geworfenen franz. Ost⸗Armee den Straßenknoten Lac de Point
and fängt 1500 Franzosen. — Der Waffenstillstand tritt auch für die zweite
Armer und die Armee des Generals Chanzy in Kraft. — Gambetta erklärt
in einer Proclamation an die Präfecten, seine Politik des Widerstandes bis
zur Erschöpfung fortsetzen zu wollen. FL

J. Februar. Dijon wird wieder von Deutschen besetzt. — Die ab⸗
ziehende französische Ost-Aemee wird von der sie verfolgenden Süd· Armee bei
Chatean de Jour (südlich Pontarlier) erreicht uud geschlagen.

S. Februar. Prinz Friedrich Karl verlegi sein. Hauptquartier nach
Tours. —Gefechte der Sůd-Armee mit den nach der Schweiz übertretenden
französischen Truppen.

A. Februar. Garibaldi trifft mit seinem Stabe in Chalons⸗fur⸗Saone
ein. — Gambetta nimmt seine Entlassung. J

3. Februar. Die Sud⸗Armee besetzt Lons le Saumier (O Meilen
jüdlich Besangon.) ——

7. Februar. Vor Paris beginnt die Ablieferung der Geschüte und
Waffen der Pariser Armee. — J

8. Februar. Die Foris Hautes⸗Perches und Basses⸗Perches bei Bel⸗
fort werden von der Belagerunas⸗Armee genomwmen

gestellt, ihr die 210 Millionen Kriegssteuer, die sie an Preußen
zezahlen mußte, zu ersetzen. Sie stützt sich darauf, daß Paris den
Waffenstillstand nicht allein für sich, sondern für ganz Frankreich
abgeschlossen habe. Der Seinepräfekt hat die 450,000 Franken
Aufwandsgelder, die bisher die Stadt ihrem Präfecten zukommen
ieß, auf 6000 Franken reduzitt. Das Stadthaus wird also in
Zukunft keine große Festen mehr geben.
Dych eẽt.⸗l Anzere Erceettrbktnisse“ und das
Büchelchen“.

Versprochenermaßen kommen wir wieder auf das obige Thema
urück. 77 der allgemeinen Erfahrung wohl wissend, daß durch
nähere Beleuchtung eines Uebelstandes hin und da wehe gethan
vird, so lassen wir uns doch dadurch nicht abhalten, das Kaufen
nuf's Büchelchen, das wir nach unserer Ausführung getrost als
inen Uebelstand bezeichnen dürfen, an dieser Stelle einer unpar⸗
eiischen Besprechung zu unterziehen nach dem Grundsatz „Nieman-
den zu lieb und Niemanden zu leid.“

In keinem anderen Orte der Pfalz grassirt das Kaufen auf's
Büchelchen so sehr wie hier und so ist es dem Fremden auch höchst
auffallend, in den Metzger⸗, Bäckere und Kurzwaarenläden die
meisten Käufer aus dem Arbeiterstande auf das Büchelchen kaufen
zu sehen. Sogar Kleinigkeiten von nur einem oder einigen Kreu—
zern im Werthe werden nicht sofort bezahlt, sondern ins Büchelchen
eingeschrieben. Warum nun dieses? Ein Theil macht geltend, wir
jaben nicht Geld, um sofort zu bezahlen, müssen erst das Ende
»om Monat und den kommenden Zahltag abwarten und ein an⸗
derer Theil, vielleicht der kleinere, bezahlt aus Bequemlichkeit oder
aus falscher Speculation nicht sogleich beim Kaufen, obgleich er
das Geld dazu hätte. Vielleicht gibt auch das Würstchen oder
der Weck ꝛc., was alles bei der Ausbezahlung am Schluß vom
Monat vom Megger, Bäcker ⁊c. gratis gegeben wird, bei empfind⸗
amen Gemüthern den Ausschlag, im Monat nur ein- Mal zu
bezahlen, denn bei jedesmal'gem Bezahlen des Gekauften würden
diese Gratiszugaben ja in Wegfall dommen. Der so glaubt, täuscht
sich; denn er hat seine Gratiszugabe (ich darf es wohl sagen)
zwei⸗ ja dreifach bezahlt. In der jetzigen Zeit schenken Geschaͤfts-
leute nichts weg. Auf alle Fälle täuscht fich der gewaltig, der
in dem Glauben zu profitiren, auf's Büchelchen kauft; er ist ge⸗
bundener, abhängiger, muß sich oft mit einer schlechteren Waare
zegnügen und sie am Ende auch noch theuerer bezahlen.

Was die Entschuldigung des einen Theils anbelangt, daß sie
nicht Geld haben, um sofort zu bezahlen, sondern erst den Zahl⸗
tag abwarten müssen, so dürfen wir getrost sagen, ohne uns in
social⸗wirthschaftlichen Betrachtungen zu ergehen, stets die praltische
Seite der Frage im Auge behaltend, in den meisten Fällen liegt
die Schuld an den Betreffenden. Das Gekaufte muß ja doch, so
es der Käufer ehrlich meint, bezahlt werden. Doch viele, und das
ist gerade die heikle Geschichte, denken in der ersten Hälfte des
Monats nicht daran, es wird ohne an ein ökonmisches Budget zu
denken, ohne zu rechnen, ob sich auch Aus- und Einnahmen die
Wage halten, darauf zugekauft, es geht ja auf's Büchelchen. Denn
das ist sicher, sobald sofort beim Einkaufen bezahlt wird, wird
man sparsamer in den Ausgaben, als wenn der Betrag vorläufig
noch aufs Papier gesetzt wird. So lommt es, daß schließlich die
Ausgaben die Einnahmen in einem Monat übersteigen; beim Mo⸗
natsschluß bleibt eine restirtende Schuld, die unter der Hand an⸗
wächst, bis man um einen ganzen Monat zurück ist. Daß dieses
in vielen Fällen demoralisirend rückwirkt, wer will es bezweifeln?
So hat der Käufer auf das Büchelchen statt Vortheile, wie er
dielleicht denken mag, nur Nachtheile, aus denen aber dem Ge—
chäftstreibenden, Metzger, Bäcker, Kaufmann, ꝛc., bei dem er kauft,
zurchaus keine Vortheile erwachsen. Er klagt, wünscht das Büchel⸗
hen an das Ende der Welt und er weiß wohl warum. Denn wie
pon manchen Büchelchenskunden wurde er schon angeschmiert mit
wei, drei Collegen der Reihe nach; wie oft schrieb er schon sein
Buthaben in ein Büchelchen ganz sauber ein, aber ohne je einen

Deu HNes Reich.

München, 5. Febr. Der König wünschte diese Tage dem
ganzen Minifleriums wegen des Sieges in der Kammer Glück und
zdeehrte den Präsidenten Graf Hegnenberg ⸗Dux mit dem Geschenke
seines Bildnisses.

München, 6. Febr. Der Staalsminister der Finanzen
hat bei dem Präsidium der Kammer der Abgeordneten ein Nach-
iragspostulat für Erwe'terung der Hafenbauten in Ludwigshafen
überreicht. — Die Abgeordneten Dingler und Alwens haben einen
die pekuniäre Stellung der Obergerichtsschreiber in der Pfalz be—
treffenden Antrag eingebracht ·

Mannheim, 7. Febr. Das „Mannheimer Journal“ mel⸗
det: Die Berliner Provinzial⸗Diskontogesellschaft errichtet ein Zweig
geschäft in Ludwigshafen, um das Pfälzer Geschäft zu cultiviren;
die Gründung findet unter der Theilnahme der tonangebenden
Finanzkreise stait. Director wird Herr Mammelsdorf vom Mann
heimer Bankhause Salomon Maas, eine tüchtige beliebte Kraft
Die Pfälzer Bank bestellte als weitern Director Herrn Falkenburg
aus Coln.

Berlin. Nachdem die Gerüchte von einer Verständigung
der europäischen Cabinete gegenüber der Internationale einiger
maßen verstummt waren, touchen sie jetzt in einer Rachricht der
„Königsb. Hat. Zig.“ wieder auf, der zufolge, nach einer Mit⸗
theilung aus guter Quelle, Graf Schuwalow, der Chef der geheimen
Polizei in Rußland, mit einem Gehilfen an die verschiedenen Hofe
Europa's abgeordnet sei, um ein Programm gegen die Internatio⸗
nale zur Besprechung vorzulegen.

Berlin, 7. Febr. Der Generallieutenant v. Podbielski
ist an Stelle des verstorbenen Generals der Infanterie v. Hinder⸗
sin mit Führung der Geschäfte der General⸗Inspection der Artil-
jerie beauftragt worden, während der Generalmajor v. Bülow
bisher Commandeur der Garde⸗Artillerie:Brigade, zu den Offizieren
bon der Armee versetzt und zur Dienstleistung bei der General-
Inspection der Artillerie commandirt worden isht.

Berlin, 7. Febr. Die „Spener'sche Ztg.“ meldet: Der
Bischof von Straßburg hat hierher berichtet, daß Cardinal Antonelli
der Curie eröffnet habe, er werde das Concordat von 1801 als
nicht mehr zu Recht bestehend ansehen. Die Reichsregierung theile
zwar diese Auffassung nicht, sieht aber demnächst Verhandlungen
über eine neue Ordnung der Beziehungen zwischen dem Staat und
der Kirche in Elsaß ˖Lothringen entgegen.

J Frankreich. A

Paris, 53. Febr. Der Finanzminister verdffentlicht Docu⸗
mente, wornach die Gesammtsumme aller 41871 eingegangenen
directen Steuern 194 Milliarde, also fast 82 Millionen über den
Budgetvoranschlag beträgt. Ferner hat sich statt des in Folge der
Jahresereignisse befürchteten Steuerausfalls von 23,414 Millionen
ein. Minus von nur 7624 Millionen ergeben. (Fr. Ztg.)

Die Stadt Paris hat jeßt an den Staat die Forderung
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        Zreuzer von demselben zu sehen. Und so ist für den Geschäfitrei⸗
benden das Verkaufen aufs Büchelchen auch- nur zu oft mit einem,
Risiko verbunden, das ihm am Ende dasselbe Irümdlich verleidet.
Aeußerungen, die wir von dieser Seite schon oft hörten, wie „Weg
mit dem Büchelchen“, halten wir drum für vollständig gerechtfertigt.
Ja, „Weg wmit dem Büchelchen“, sowohl-im Interesse der
äufer, wie der Verkäufer. Wie zwar keine Regel, ohne Aus—
nahme, so gibt es auch hier wieder Ausnahmen, und die sind
benfalls gerechtfertigt. So ohne weiters dem eingebürgerten
„Büchelchen“ den Laufpaß zu geben, das geht auch nicht; es hat
ich zu viel eingelebt, und so wird der Abschied von ihm mit der
Zeit schon noch schwer geunug werden. Möchten jedoch alle Fac⸗
koren zu seiner Verbannung mitwirken; je eher diese erfolgt, desto
hesser, hohe Zeit wäre es schon jetzt. St. Ingbert

Bermischtes.
Speier, ð. Febr. Den Aufzeichnungen eines Feldgeistlichen
aus dem letzten Kriege eutnehmen wir folgende rührende Geschicht⸗:
Bei dem Angriffe des Generalmajors v. Keitler auf Dijon am 21.
und 23. Jauuar 1871 hatte ein Franzose einem Preußen vom 21.
Rsegimenie eine Schußwunde, Letzterer aber dem Ersteren einen Ba—
onettstich beigebracht. Beide lagen nun hilflos nahe bei einander.
Als der Preuße wahrnahm, daß sein Gegner schwerer verwundet
sei, als er, wälzte er sich zu ihm hin, pachte seinen Tornister aus
ind verband zuerst dessen Wunde, und erst nachher die seinige.
Darauf deckte er einen Teppich und seinen Maniel über sie beide
AD
endlich entdeckt und abgeholt wurden. Leider kamen sie in zwei
berschiedene, Lazarethe. Die Franzose ließ überall, wo deutsche
Verwundete untergebracht waren, nachfragen nach seinem Wohlthäter
am sich demselben erkenntlich zu erweisen; alle Bemühungen, den⸗
elben auszumitteln, waren jedoch vergeblich. (Sp. A.)

Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.

Wechselrechtliches. Nach Art. 9 der Allg. Deutschen
Wechsel-Ordnung kann der Aussteller eines Wechsels durch die
Wotte nicht an Ordre“ oder durch einen gleichbedeutenden Aus⸗
druck das Giro eines Wechsels untersagen. Das Reichs⸗Ober⸗
jandelsgericht hat darin erkannt, daß folcher Vermerk im Contert
zes Wechsels stehen müsse, daß er auf der Rüchseite befindlich
wirdungslos sei.

—Heidelberg⸗Speier. Die badische Regierung har
den Herren Anderst, Jäger, Ploos van Amstel, Zimmern in
deidelberg die Concession zur Erbauung einer Eisenbahn von
deidelberg über Schwetzingen nach Speier ertheilt. Die Geldbe—⸗
chaffung soll das Bankhaus Gebr. Zimmern in Heidelberg und
die Deutsche Vereinsbank in Frankfurt am Main übernommen haben.:

Nancy, 5. Febr. Die deutsch⸗französischen Telegraphen⸗
eitungen sind momentan gestört.
—— ——e
HIII. Pfälzische Industrie Ausstellung.
Naiserslautern, den 6. Februar 1872.

Das Ventralcomite hat bezuglich der Zündwaaren, die zur Ausstellung
ingesendet werden, die Anordnung getroffen, daß die keigentliche Zündmassc,
zei den Zündholzchen, z. B. eheee weggelafsen wird; den Preisrich⸗
ern jedoch haben die betreffenden Fabrikanten oe Produete zur Beur⸗
heilung vorzulegen.

Um einen Ueberblick Uber den Umfang der pfälzischen Tagespresse und
iber den Fortschritt in der populären Typographie zu geben, werden wach
Analogie der iniernationalen Ausstellung in London, welche in diesem Jahre
tattfindet, auf Anordnung derl kgl. Reglerung die Redaktionen pfälzischer
zeitungen aufgefordert, dem Centralcomite einige Nummern aus dem Monat
FJun1 zur Ausstellung zu übersenden. — —

Die v. Gienanth'jchen Werke werden ihre Erzeugnisse in einer Ensemble⸗
Ausstellung vorführen, was wir den Herren Schuhfadrikanten in Pirmasens
leichfalls aurathen möchten. —

F. X. Demetz, verantwortlicher Redatteur.

— — —* —
Bekanntmachungen.

J5
*1
S

Ach:
171

Ountag:

Husiĩlz-Vereim.
Montag den 12. Februar 1872, Nach⸗
mittags 4 Uhr
Große Kappenfahrt
nit Musik durch die Straßen der Stadt.
Dienstag Abends z 8 Uhr“
Abendunterhaltung
mit Maskenball.
Das Narren-⸗Oomits.
Geschüfts⸗ Empfehlung.
Ich beehre mich ergebenst anzuzeigen,
daßesch mein Geschäft als Schreiner
hier angefangen habe und alle in dieses
Fach einschlagenden Arbeiten, sowie Repa⸗
taturen unter Zusicherung prompter und
zilliger Bedienung übernehme.
Das Geschäft befindet sich in dem Hause
neines Schwiegervaters Franz Jalob Re—
elbergeeeee.
Einer geneigten Kundschaft sieht gerne
entgegenn

Weter Kampf, Schreiner.

Bpileptisoho Lramofe
J (PRLSVCIt)
heilt brictlich mit einem hundertfach ve
waarten Mittel
M. Wi'itt.,
Linden-Strasse 18. Berlip.

Freimusik
bei Ferd. Oberhauser.
Fastnacht
Sonntag

Nontag:

Tan

Der Brodpreis für die Stadt St.
Ingbert ist von heute an bis zum nächsten
Donnerstag (Fruchtmarktstag) festgestellt:

storibrod 3 Klgr. 26 Krzr. Weiß
hrod 10 Krzr.

Sämmtliche Bäcker von St. Ingbert
Frucht⸗ Brod⸗, Fleisch ꝛe. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 8. Febr.

Weizen 7 fl. 88 kr. Korn 3 fl. 20 kr
Herste 2reihige. — fl. — kr. Getste vier—
reihige 3 fl. 56 ir. Spelz 5 fl. 7err.
Spelzkern — fl. — tt. Dinkel — ss.
— kr. Mischftucht 6il. 25 kr. Hafer
zfl. 46 kt. Kartoffeln 1Afl. 40 kr. Heu
2 fl. — kr. Stroh 1fl. 25 kr. per
Jentner. Weißbrod 123 Kilogr. 20 tr.
dornbrod 83 Kilogr. 26 kr. ditio 2 Kilogr.
7 tr. ditio 1 Kilogr. Vkr. Gemischtbrod 8
dil. 34kr. 1 Paar Weck 100 Gramm 2kr.
Kindfleisch I. Qual. 20 kr. 2. Qual. 18 kr.
dalbfleisch 18 kr. Hammelfleisch 18 kr.
-chweinefleisch 20 kr. pet Pfund. Butter 32
ir. per Pfund.

utsi
Montags: Wall
bei Georg Jung.
Anzeige.

Das in St. Ingbert an der Haupt⸗
traße stehende Haus des Carl Ap—
drederis in Metz, wird an einem
päter zu bestimmenden Tage versteigert,
ann aber auch vorher durch den unter⸗
‚eichneten Bevollmächtigten verkauff
verden.

Blieskastel, den 7. Februar 1872.

Frauz Apprederis.
Fastnacht Sonntag und Montag

Tanzmusik
burch di lle des 3. daher. Jäger⸗
urch die — ewee Jaaer

bei E Woirich.

Sammliche Viehbesitzer St. Ingberts
und Umgegend setze ich hiermit in Kenntniß,
daß icht stets 8 sprungfähige Fassel
zalte. Bedingungen: fl. 112kr. für den
Sprtung und 83 kr. Trinkgeld für den Knecht.

Rohrbach im Februar 1872.

Urban Jaeob.

—

Vnierze. netet hat
ca. 50 Ctr. Malzkeimen
u derkaufen.
Heusser.
Diejenigen Herrschaften, welche
brave Dienstmädchen und
Köchinen gleich oder später nothig haben,
nögen sich vertrauensvoll an die Unter⸗
zeichnete wenden, welche auf schnelle und
zünktliche Versorgung bedacht sein wird.
Frau Rausch
in Zweibrücken.
Jeden Tag frisch weiß gewässerte
Stockfiische
—A

Q—
— —
Fruchtpreise der Stadt
Kaiserslautern vom 6. Februar.
Weizen 7 fl. 41 kr. Korn 5 fs. 26 11
Spelzlern — fil. — kr. Spelz 5 si. 26 kr
Gerste 4 fl. 40 kr. Hafer 3 fl. 55 fr.
Erbsen 4 fl. 46 ktr. Linsen 4 fl. 39 tr.
der Zentner.

Brodpreise: 6 Pfd. Kornbrod 26 fr.
3 PPfd. Gesmischibrod 15 kr. und 2 Pfd.
Weißbrod 15 ktr.
—8—
Redaktion, Druck un Verlag den TDSemes in St. Inabert.
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        282822 22
—æ23 222 32 5 3223252
7 * — 3* 8* ——25* 322
* —— 8 3 — —A
—— 5555 55—388 343 33 552 32
A 3 7853 23 883 —* z323 — **3— 33 8
A z83325328 —A —235 —8*— 22c. 53 2
*2333 ——— —— 5235 33347 — —— 75
— ⁊* 2 2* * 2
258 8*8 55 38 35 TE5S35— — —
8.5 2 —8 5 28232 * 5—2133832 2 7 E —— * *
2558 3558 8 26 7 33387
A— 38 35 3 58 J
3 *5323 5* —2 —532—322 —22533* 5258 8 8 ——
53738 — 5325* 5* — 52538 5 85335 E
2 — — 5345333 533655 A⸗
7332823722 333 — 353333 265 —335* 3
J * 75 E 2
A—— 323553237 s5528 3557 2538838 *
22 *2523235 225 23 538 — 2837 58—822 —233523* 8
O —83* —528235* — 23283 222 E51
* — 2 0 222 2
5 3333 3337 75 3 3 ð
232 * ẽ 8385285 25 — ** 2 J — —252 5z5*
22— — —*22 23 * 22 *
5 * EJ 2* 8* * 2 * * 8* 0 *
553335383 332333 358 2 538 * 353352 —A
33713568 58* 57s3533588 z5 7 232 —
2* —3 2 — — ux —* —8 55 — 2
—2 — 826 52*2 32232 — — — * cE228 8 — 3
g [ 5533735882 —23 3 2
35 55 2 ——— 3588 2888 2 3z3323* 5c
55 535—55 3538335 —335 — 22588*6 325323233
— — —55——252235553 —— — 16c33 —8
— ————— 5* —3*5» —z3—383 75 —— — 388*
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2 2 8—822—2222 2* * 2 — 8 25* —— S
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— —— * —— 2 * 5328 * 525,538 23 53 338333
—V— 358 5832 33336833 35 7 338 2633328
— — — 555 s—2023 827 —2323522 255553

2 3—88 25 — 283 *7z 2 22 83— — 53 22 23 *

—— — 8 3 5 53235838272 I —— 8* A 8
55528 3532322 83 3 343 — 228 —A — ——
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        St. Ingberler Anzeiger.

Der St. Ingberter Anzeiger (und daß mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags- und Sonntag

Rummer) erscheint wöchentlich v i e r mm al: Dien Stag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. odea
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

Samstag, den 10. Februerrr 1872

Dentsches Reich.

München. Man sagt nicht zu viel mit der Behauptung,
daß die neuliche Rede des Fürsten Bismarck auch hier als ein
Freigniß betrachtet wird. Sie bildete schon nach ihrer Belannt—
werdung im telegraphischen Auszuge das Tagesgespräch in der
politischen Welt und die soeben angekommenen Berliner Zeitungen
mit dem Wortlaute der Aeußerungen des Reichskanzlers werden
fötmlich verschlungen. Das Bewußtsein der Solidaritat zwischen
einem deutschen Bayern und der nationalen Politik ist um so
staͤrker zu Tage getreten, als die Schale der Entscheidung hier
noch so kürzlich ungewiß auf und nieder schwankte. Der starke
Rückhalt des Reiches dient jetzt dazu, die Freude über den hier
erfochtenen Sieg zu verdopplln.

München, 7. Jebr. Für die auf heute Vorm. 9 Uhr
anberaumte Wahl eines besonderen Ausschusses von 9 Mitgliedern
zur Berathung einer neuen Geschäftsordnung der Kammer der
Abgeordneten fand zum ersten Male eine Einigung der beiden
Parteien über die zu wählenden Persönlichkeiten statt. Von der
Fortschrittspartei waren hiezu ausersehen die Herren: Dr. Edel,
Dr. Frankenburger, Dr. Marquardsen und v. Stauffenberg; von
der ultramontanen die Herren: Dr. Jörg, Eder, Dr. Ruland A.
o. Hafenbrädl und Dr. Krätzer. Das Ergebniß der soeben been⸗
digten Wahl ist folgendes: Zahl der Abstimmenden 106; absolute
Majorität 54. Gewählt wurden: Dr. Edel mit 105 St., Dr.
Ruland mit 105 St., v. Stauffenberg mit 104 und Dr. Jörg
mit 104 St.; Dr. Frankenburger mit 103 und Eder und A. v.
dafenbrädl mit 103 St.; Dr. Marquardsen mit 101 und Dr.
Zrätzer mit 100 S8ütt.

München, 8. Febr. In der heutigen Sitzung der Abge⸗
ordnetenkammer wurde der neueintretende Abg. Engert beeidigt,
das Austrittsgesuch Kolb's wurde genehmigt. Hierauf sprachen
jür den Initiativ-Antrag Schüttinger's der Referent Sedlmaier,
Huttler und Schüttinger, Völk dagegen; durch kgl. Botschaft wurde
der Landtag bis zum 23. März verlängert. Morgen findet Fort⸗
etzung der Debatte statt.

Würzburg. Am 2. ds. fand in der Aula unter der
Leitung des Rectors Prof. Dr. Sachs eine allgemeine Studenten⸗
persammlung statt, in welcher ein Studentenausschuß für das lau—⸗
fende Semester constituirt, sowie über die in der vielbesprochenen
Polizei⸗Affaire bis jetzt erzielten Ergebnisse referirt ward. n

Karlsruhe. Am 31. v. Mts. ist in unserer Kam mer
zum ersten Male die Frauenfrage berührt worden. Der Abgeord⸗
nete Müller aus Pforzheim benutzte die Gelegenheit bei Berathung
des Gesetzes über höhere Töchterschulen, um zu betonen, daß wir
noch zu weit zurück seien, weil wir die Frauen bei Berathung
dessen, wobei sie selbst am meisten interessirt seien, namlich bei der
veiblichen Erziehung, nicht mitwirken lassen. Er glaube aber, daß
man bald gezwungen sein werde, auch die Frauen in ihr heiliges
Recht einzusetzen; denn wenn man bedenke, daß jctzt schon Uni—
versitätsprofessoren, wie Bluntschli, Zeller ꝛc., den Frauen Vor—⸗
lesungen halten, was noch vor nicht gar langer Zeit von berühmten
Männern als Herabwürdigung der Wissenschaft bezeichnet wurde,
so könne man schon noch zur Ueberzeugung gelangen, bei den
Fragen, welche die Frauen selbst betreffen, haupisächlich in Bezug
auf Erziebung und Unterricht des weiblichen Geschlechts, dieses mit
rathen und thaten zu lasen.

Berlin, 7. Febr. Die „Provinzialcorrespondenz“ bespricht
die Aeußerungen des Fürsten Bismarck über das Auftreten der
Tentrumspartei. Die wirkliche Bedeutung dieser Aeußerungen be⸗
ruhe in der mahnenden Abwehr gegen politische Bestrebungen, welche
aunter dem Deckmantel des religiösen Glaubens ganz andere Zwecke
verfolgen. Aus den Aeußerungen des Reichskanzlers geht klar
hervor, daß die Regierung fern davon war, die katholische Be⸗
dölkerung irgendwie in ihrem kirchlichen Leben anzutasten oder zu
»eunruhigen. Auch die Concilsbeschlüsse über die Unfehlbarkeit
»estimmen die Regierung nicht zu einer Aenderung ihrer Stellung

ju den inneren Glaubensangelegenheiten der Katholiken. Fürst

Bismark habe die Frage, ob durch die jüngst verkündete Lehre eine
zründliche und duichgreifende Wandlang des katholischen Glaubens
erfolgt sei, nicht berührt. Von dem weiteren Verhalten der Cen⸗—
rumspartei wird es vor allem abhängen, 'ob und wie bald der
PWunsch des Fürsten Bismarck erfüllt werde, aus der Calamität
heologischer Erörterungen auf politischem Gebiete friedliche und
uhige Auswege zu finden.

Die neuen Infanteriegewehre werden, wie hiesige Blätter
nittheilen, noch im Laufe dieses Jahres an die Regimenter der
deutschen Armee, an die hiesigen Garderegimenter bereits vom
nächsten Monat ab, vertheilt werden. Der Lauf derselben ist
zroncirt, Kaliber und Kugel conform dem Chassepotsysteme und
das Gewicht um Lus Pfund leichter als das der Zündnadelgewehre
Un Stelle des bisherigen dreikantigen Stichbayonnets wird ein
haubayonnet treten.

Für die Vertheidigung des Rheines sollen deutscherseits Ka—
ronenboote erbaut werden. Vorläusig werden zwei eiserne Fluß—
Vertheidigungsschiffe (Thurmsystem) mit Doppelschrauben und mit
je zwei Geschützen für den deutschen Strom angefertigt.
Fraukreich.

Paris, 5. Febr. Marschall Bazaine soll heute vor der
dapitulations Enquetecommission erscheinen. Die Voruntersuchung
hat schwere Anklagen gegen sein Gebahren erhoben. Derselbe hofft
jedoch, heißt es, die Commission zu überzeugen daß er unter den
zegebenen Umständen und mit den vorhandenen Elementen unmög—
lich anders handeln konnte, als er gethan hat.

Mittwoch sollen dem „Journal de Paris“ zufolge im Norden
von Paris ein großes Manbver unter der Leitung des Generals
Ladmirault stattfinden. 20,000 Mann sollen dabei mitwirken und
einen Scheinangriff auf ein Fort machen.

Die französische Regierung beabsichtigt den Absynthtrinkern
ganz ernstlich den Krieg zu machen. Sie hat einen Gesetzentwurf
ausgearbeitet, der die Trunksucht mit Strafen belegt. Die, welche
im trunkenen Zustande aufgefunden werden, zahlen danach eine
Geldstrafe von 125 Francs. Der, welcher in drei Jahren zwei—

mal wegen Trunkenheit verurtheilt wurde, würde, wenn er sich
ein drittes Mal betrinkt, mit einer Gefängnißsirafe von 6-230
Tagen und einer Geldstrafe von 16—360 Fr. belegt. Außerdem
wird derselbe für unfähig erklärt, folgende Rechte auszuüben: 1)
das Wahlrecht, 2) das Recht, gewählt zu werden, 8) das Recht
Geschworener zu werden, oder sonst ein öͤffentliches Amt zu beklei⸗
den, 4) das Recht, während zweier Jahre Waffen zu tragen. Der
Entwurf bestraft ebenfalls die Kaffee- und Weinwirthe, welche
zestatten, daß ihre Gäste sich betrinken oder bei fich betrunkene
Leute empfangen.

Die Umbildung des rechten Centrums der Nationalversamm⸗
lung mit einem entschieden parlameutarischen- Programm ist be⸗
schlossen. Dieselbe soll die Antwort der Prinzen von Orleans auf
das Manifest des Grafen Chambord sein.

Drei Gesetzentwürfe wurden der Regierung unterbreitet, um
die Eisenbahn von Paris nach Versailles bis an die Thür der
Assemble zu Nutz und Frommen der Deputirten zu verlängern.

Zwei neue Waffen hat die Nationalversammlung den Bona-
zartisten in die Hand gedrückt: die zugestandene Kündigung der
Handelsverträge und die verweigerte Rückkehr der Regierung nach
Paris ! Mlagt der „Temps“. Auch durch die hefligen Auftritte
ind den gänzlichen Mangel an Disciplin in den Parteigruppen
st in letzter Zeit das Ansehen der Nationalversammlung sehr ge—
mindert. Der „Temps“ ist sehr niedergeschlagen; daß er mit der
Republik des Herrn Thiers kaum besser als mit den Fusionsbe—
trebungen der Monarchisten steht, ist nicht zu verkennen. Die
reihändlerische Politik Rouhers wirft auf das Kaiserthum einen
Blanz. der, wenn er auch keine Restauration verheißt, so doch einen
zrellen Contrast zu der volkswirthschaftlichen Bornirtheit von Thiers
und Pouyer⸗Quertier bildet.

In wenigen Tagen wird das Buch des Herzogs von Gra—
mont über die Ursachen des Krieges von 1870 erscheinen. Dasselbe
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        hat keinen anderen Zweck, als zu beweisen, daß dieset Krieg von Virtuosität im Schimpfen einen europädischen Ruf hat. Aber wie
Preußen gewollt, herbeigesührt und wvorbereitet worden war dund soll man es sich erklären, wenn man jetzt Citate aus dem „Baye—
Fragmente, Idie in intimen Kreisen verlesen wurden, sollen, heißt tischen Courier““, dem „Vaolksstaate““,“ der „Pfälzer Zeitung“ der
s, den bezweckten Beweis führen.... „Tagespresse“ und sogar aus dem .Westfälischen Merkur“ in
»Die altkatholische Bewegung scheint sich nun auch den französischen Zeitungen und selbst in solchen, die der Regierung
Frankreichs bemachtigen zu'wollen. Der „Temps“ veröffentlicht einen nahe stehen, liest. Der „Wistfälische Merkur“ als Hauptquelle
Brief Michaud's, Doctors der Theologie, Ehren⸗ Canonicus gewisser Pariser Blätter für ihre Nachrichten ist eine Erscheinun
zu Chalons und Vicars an der Kirche Madelaine, an Guibert, die nicht allein eine komische Seite haben dürfte.
Erzbischff von Paris. Michaud erklärte sich in seinem Briefeeeee Belgien.3 7
gegen die Unfehlbarkeit des Papstes und für die Altkatholiken; er Die Zahl der Klöster mehrt sich mit erschreckter Schnelligkeit
erinnert Guibert an seine früheren anti⸗ultramontanen Ansichten 1846 zählte man 799 Klöster und 11,968. Mönche und Nonnen
und verurtheilt das Verfahren des Erzbischofs, der von den Prie⸗ gerade so viel wie in der Zeit, da Kaiser Joseph die Verminde
stern nicht nur äußere Unterwerfung unter die neuen Dogmen, rung derselben unumgänglich nothwendig hielt. Der Census vo
jondern auch inneren Glauben an dieselben verlangt. Der Erzbi⸗ 1866. der letzte bekannt gewordene, ergab 1314 Klöster mit 18, 162
schof versundigt sich damit am Andenken seines Vorgängers Darboy Religiosen. Die Steigerung hat seitdem in gleichen Maße fsort⸗
ind an seinem eigenen Rufe. Michaud sagt, Guibert werde sich gedauert. 7
dielleicht auf die offizielle Sprache Darboy's berufen. Aber Darboy Schweiz.
sagte ihm vier Tage vor feiner Gefangennehmung: „Da Eure Bern, 7. Febr. Der Ständerath ist dem Beschluß des National—
Streitmacht aus nur acht Leuten besteht, so dönnt Ihr Euch nicht athes betreffend, dig Abschaffung“ der Todesstrafe nach längerer
gegen die Führer auflehnen, noch den Papst angreifen, der mäche Debatte mit 21.gegen 20 Stimmen beigetreten.
iger ist, als Ihr. Ihr müßt Euch deßhalb äußerlich der Unfehl- Rußland.
härkett urd dem Concile unterwerfen. Was Euer Gewissen beæSoeben hat man auch in Rußland ein neues Mirtailleu⸗
trifft, so habt Ihr genug Erfahrung gesammelt, um zu wissen, eensystem für die Armee adoptirt, welches nach dem Erfinder Major
voran Ihr Euch zu halten habt. Mögen sie machen und sprechen Borloff genannt wird. Dasselbe besteht aus 9 Stahlkononen von
was sie wollen, ihr Dogma wird immer ein abgeschmacktes Dogma, uiner Länge, welche jener der früheren Kanonen gleich ist. Dieses
ihr Concie ein Concil von Küstern sein. Lebt also in Frieden neue Geschütz kann, den stattgehadten Versuchen gemäß, indem es
und thut Eure Pflicht, ohne Euch um sie zu kümmern,“ Michaud bloß 4 Mann zur Bedienung bedarf, in der Minute 400 Schüsse
weist den Vorwurf zurück, als habe er seine Ueberzeugungen ge- abgeben, das heißt man kann in 24 Minuten 600 Patronen aus
indert und seine Fahne vertauscht; er sagt, wenn der Soldat, welcher demselben abfeuern. 90
seine Fahne verläßt, Verachtung verdient, mit welcher Schande wird sich Amerika.
dann nicht der Soldat Chrifti bedecken, der, nachdem er dem kalho-. Nachrichken aus Havanag melden, daß die cubanischen In—
lischen Banner Treue gelobt hat, seine, Fahne in solcher Weise urgenten am 14. Januar die Stadt Guisa eroberten und nieder—
entwürdigen läßt, daß sie nicht mehr den Katholicisnus bedeutet, »rannten, wobei eine Menge spanischer Freiwilliger und regulärer
s'ondern den Ultramontanismus. Michaud will sich niemals zum Soldaten getödtet wurde. Die Spanier sandten nach Verstärkungen
Mitschuldigen solcher Missethat machen, und aus diesem Grunde und okkupirten Tags daräuf die rauchenden Ruinen.
nimmt er seine Entlassung. Er weiß, daß der Erzbischof Guibert —
ihn excommuniciren wird, aber diese Excommunication kann seine J Bermischtesß. —
Seele nicht von der katholischen Kirche trennen. Sie kann ihnz. , Speier, 6. Febr. Am Abend des 4. wurde hier trotz
aur von der ultramontanen Kirche ausschließen, und das ist un-⸗ des dicken Nebels eine starke Echellung des Himmels beobächtet.
nöthig, denn er hat derselben niemals angehört, sondern immer Wie fich nim zeigt, rührte dieselbe von einem mächtigen Nordlicht
‚ehauptet, daß ein tiefer Abgrund den Fatholicismus von dem her, das sich besonders schön in Köln zwischen 6 und 9 Uhr zeigte.
Ultramontanismus trenne. Er verlasse eine in jeder Beziehung Auch in Paris, München, Augsburg u. s. w. war an jenem Abende
beneidenswerthe Stellung, aber er will lieber mit Ehren in Armuth um 6 Uhr der ganze Himmel blutigroth gefärbt.
jeben, als mit Reichthum Gewissensbisse ertragen. Michaud sagi — Die vor Kurzem in Dürkheim verhandelte Sache, betreffend
zum Schlusse, er stehe mit seinen Gesinnungen nicht allein. Abge- gallisirten Wein, kam am 6. v. Mts. vor dem Bezirksgerichte zu
fehen von den armenischen Bischöfen und ohne von Getreuen in Frankenthal in zweiter Instanz zur Verhandlung. Auch die zweite
Desterreich und Deutschland zu reden, welche die Excommunication Instanz erkannte, daß, weil die in dem gegebenen Falle dem Wein
der Ketzerei vorziehen, gibt es in Frankreich, in England, Italien beigefügten Zusätze (Zucker und Wasser) der Gesundheit richt
und Spanien zahlreiche Priester und Glänbige, welche sich ed e sadic sind der Beklagte freizusprechen und der mit Beschlag
daß nach dem Eingeständniß ausgezeichneter Bischöfe auf dem Con- belegte Wein ihm zurückzustellen sei. I J
cil keine wahre und ernstliche Discussion statigefunden hat. Richand TVom Glan, 4. Febr., wird uns geschrieben: Ein neuer
erklärt: „Ich bin Katholik und werde es dleiben, da ich nicht Torquemada ist in der Pfalz erstanden in dem Pfarren 9. von
die heterodoxen Principien der Ultramontanen verfolge, sondern Brücken. Hat vor nicht langer Zeit eine erzhe zogliche Hoheit bei
einzig das orthodoxe Princip des Katholicismus. Ich bin Priester Salzburg den deutichen Kaiser in effigis verbraunt, so hat der
und gedenke es zu bleiben. Genöthigt, im Erzbischof nicht die Hert Pfarrer von Brücken eine noch größere Heldenthat verrichtet;
Gewaͤlt des Rechies zu eikennen, sondern das Recht der Gewalt, er hat nicht blos den Kaiser, sondern auch den Kronprinzen, ja
werde ich keine priesterlichen Verrichtungen in den, Dank der Un⸗den ganzen Preußischen Generalstab verbrannt. In der Schule
wissenheit, mir verschlossenen Kirchen erfüllen. Aber, wohin immer von Ohmbach hing eine Gedenktafel der deutschen Helden. Als
die Giäubigen mich rufen werden, bin ich entschlossen, hinzugehen kürzlich der Herr Pfarrer diese Neuerung wahrnahm, bemächtigte
und mein priesterliches Amt zu erfüllen, im Beichtstuhle, am Tauf- sich seiner ein so heiliger Zorn, daß er die Bilder der deutscheu
steine, bei Eheschließungen, Abendmahl und der letzlen Oelung. Ich Helden vor den Schulkindern zerknitterte und sie in den Schulofen
werde die Messe in meinem eigenen Hause lesen, wie es die ersten warf. Als die neugierigen Jungen später nachsahen, war blos der
CEhristen thaten.“ Zum Schlusse kündigt Michaud an, daß vom Ring von der Gedenktafel nach übrig geblieben. Auch das Beldniß
6. Februar an tin Actionscomite in seinem Hause zu Neuilly ge⸗ des Königs Ludwigs II. war auf einmal von der Seite seine
zründet werden soll. Dasselbe soll mit allen Tomites in Deutsch- seligen Vaters Max aus der Schule derschwunden. Warum ? wegen
jand, England, Italien und Spanien in Verbindung treten. So— der Feuchtigkeit der Wand. Wer hätte eine solche pattiotische Sorg⸗
hald materielle Hülfsmittel vorhanden sind, wird man öffentlichen salt vermuthet? Wir übergeben diese verbürgten Thafsachen der
Gottesdienst beginnen. Oeffentlichteit, damit, wenn oallenfalls ein französischer Orden oder
Der Parriser Correspondent der „Nat. Ztg.“ schreibt. Preis auf eine solche Heldenthat ausgesetzt wäre, dieser würdige
In den hiesigen Blättern findet man seit einiger Zeit zäglich ger deutsche Mann nicht des Ehrensoldes verlustig ginge.
wisse deutsche Zeitungen eitirt, von deren Existenz die französische F Eisenbahnunglück.) Zwischen den Stationen Oettin⸗
Presse früher keine Ahnung hatte. Es sind das auffallender Weise zen (Oettange) und Wasserbillig, Trier⸗vuxemburger Bahn⸗Strecke
gerade diejenigen Blätter, welche der sozialistisch ultramontanen fand am 6. d. Abends ein solcher Zusammenssloß 2 Eisenbahnzüge
Koalition angehören und in denen man sicher ist, täglich irgend statt, daß ein Zugführer getödtet und der Maschinenführer schwere
eine Perfidie, eine entstellte Nachricht, eine jesuitische Lüge, kurz Verletzungen erlitt.
irgend etwas Antideutsches zu finden. Daß die französischen, Posen. Wie dem „Kuryer Pozn.“ mitgetheilt wird,
Blatter, die „Frankfurter Zeitung“ als Quelle namenlich der ebt in Grojce bei Kowalewo in Kujawien ein Jäger, Namens
Nachrichten aus Elsaß unn Lothringen benutzen, ist natürlich; die Joh Zmieczchowsti, welcher im Jahre 1767 geboren wurde, mit
„Germania“,, als ein in der Hauptstadt Deutschlands erscheinendes 15 Jahren in Dienst auf den Gütern der Familie Wodzicki trat
fat holisches Organ findet ebenfalls auf natürliche Weise ihren Weg und gegenwärtig dort im Dienste steht. Trotz seines Allers von
in die Bureaus der Pariser Zeitungs Redaklionen; auch die 105 Jahren geht er noch immer rüstig auf die Jagd, durchstreift
„Augsburger Postzeitung““ und das Münchener „Vaterland“ will Feld und Wald und erfreut sich der besten Gesundheit.
ich gelten lassen, da namentlich das letztere ob seiner seltenen (GGlückliche Rettung.) Ein Sohn des Kriegsminn
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        fers v. Roon hätte Eude Dezember in den trandatlantischen Ge⸗
vässern beinahe den Tod gefunden. Von der preuß. Corvette
Vineta“, die am 22. Dez. in Montevideo (Südamerika) ange—
smmen war, hatte sich der junge Roon, ein preuß. Offizier, zu!
nem Besuch nach Buenos⸗Ayres begeben. Der italienische Dampfer
Amerika“, auf dem er zurückkehrte, gerieth in der Nacht vom
z. auf den 24. zwischen Montevideo und Buenos Ayres in
grand. Von 207 Menschen gingen 120 im Feuer oder durch
zrtrinken zu Grunde. Hr. v. Roon reitete sich mittelst einer Tisch⸗
latte, mit der er über Bord sprang, und hatte das große Glück,
iz ihm die Kräfte schwanden und er das runde Brett nicht mehr
jalten konnte, einen Rettungsring im Wasser schwimmend zu finden.
Rit diesem konnte er sich auf der Oberfläche erhalten, bis nach 3
-iunden die Rettung kam. Asch alle anderen Deutschen an Bord
zunten sich retten, so z. B. Röhl von Buenos Ayres, der sich mit
Frau und drei Kindern durch Sa wimmen das Leben erhielt.
BWir berichteten kürzlich nach andern Blättern von einem
Nanne, welchem, als hayerischer Soldat in franz. Gefangenschaft
erathen. von franz Soldaten die Zunge abgeschnilten worden
. Wie nun der „K. Z.“ berichtet wird, ist dieser Mensch ein
recher Schwindler. der recht gu sprechen kann, jedech die Fä⸗—
aigleit besitzt, die Zunge recht weit zurückzunehmen.

Ein neuer Kaspar Hauser.) Die Berliner
Post“ erzählt: Letzten Montag wurde dem hiesigen töniglichen
faubstummen⸗Institut von Seiten der hiesigen Polizei ein junger
Mann zugeführt, der von derselben in der Umgegend Berlins fast
rwildert und halb aackend aufgegriffen wurde und sich nach
Neinung der Polizei taubstumm stellte, in der That aber leider
aubstumm und dabei so verwahrlost ist, daß selbst erprobte Lehrer
er königlichen Taubstummenanstalt, wie Stumme, die sich sonst
eichter verstehen, es aufgegeben, nur ein entfernies Licht über die
hersönlichkeit des Autgegriffenen zu bringen. Er hat also vor⸗
aufi, keinen Namen, kein Elternhaus, keinen Heimathsort, denn
rist, trotzdem er, seiner Körper⸗-Constitution nach, bereits 17 bis
8 Jahre zählen muß, so roh geblieben, daß er nichts versteht
ind alles Fragen bei ihm unnüß ist. Die Lehrer der Anstalt, von
Mitleid ergriffen, kleideten den Jüngling vorläusig aus ihren
igenen Sachen und haben ihn eben so erst gehörig reinigen und
ein verwildertes Haar schneiden lassen, iha überhaupt wenigstens
o hingestellt, daß er vor Menschen treten kann. Er aß mit großer
hier und freute sich jederzeit, wenn er mit Butter geschmierte
grödchen erhielt, durch Gestikulationen zeigend, daß er diese Speise
rüher nicht gekanut habe. Es stellt sich bei den Lehrern die

germuthung auf, daß er von Polen, Ungarn oder Boͤhmen tomme,
da er, von großer Freude ergriffen, einem taubstummen Knaben,
der ihm einen schönen Shawl und einen Kamm brachte, mit vieh⸗
scher Lust die Hand küßte. Bei ihm vorgebrachten Soldaten—
dern österreichischer und preußischer Uniform schienen ihm die
zsterreichischen Uniformen belannt und Freude und Erinnerungen
in ihm wachzurufen; ebenso scheint ihm der Priesterrock nicht un⸗
kaunt, doch Furcht einzuflößen. Da nun das Taubstummen⸗
Institui nur unterr ichtet, aber keine Anstalt zur Beherbergung
alcher Junglinge ist, hat ein Lehrer des königlichen Taubftummen⸗
Instituts sich, des Unbekannten angenommen. Er ist vorläufig
inem rechtschaffenen biederen Tischlermeister, der ihn das Tischler⸗
jandwerk lehren will, übergeben, während zwei Lehrer der Austalt
aglich unentgeldlich für seine verwahrloste Erziehung eintreten
vollen, wiewohl bereits eine wohlhabende Familie hier, die leider
auch ein taubstummes Kind hat, sich erboten hatte, 6 Thaler aus
igenen Mitteln monatlich den Lehrern zu vergüten. Hoffentlich
bird es mit der Zeit gelingen, über die Vergangenheit des un⸗
zlücklichen Menschen Genaueres zu ermitteln.“

21. Pfaͤlzische Industrie Ausstellung.
Kaiserslautern, den 7. Februar 18772.

Weitere Anmeldungen beim Centralcomite:

42. Joh. Raquet von hier (fuerfeste Kasseschränke), 48. Die kgl. Baubehörde
von hier (Bau⸗ und Pflastersteine aus dem Amtsbezirke), 44. C. Glaeßgen
on Frantenthal (Lacksorten) 45. 8L. H. Gieser dort (8 Universal⸗Blechscheeren,
MRusterkochherd und Maschinen für Wurstfabrikanten. Lohpresse, Blasebalg),
6. Frankenthaler Kesselschmiede (Lumpen⸗ oder Hadernkocher), 47. Andr.
damm von Frankenthal (8 Glocken, Locomobile), 48. P. L. Gedde, Schreiner⸗
eister dort (Waschtisch mit Aufsatz), 49. Jacob Nöbel, Schlossermeister dort
Fischbandroll⸗ und Flaschenjchwenkmaschine 2ch, 80. Joh. Deller, Conditor
ort (Frankenthaler Pfeffernüsse), 51. Gs. Feinthel von Landstuhl (Siamois,
dölsch und Drückkattune), 52. Hr. Braun von Rohrbach (Steingutwaaren),
33. Joh. Ad. Hunzinger von Steinfeld (Korbwaaren), 54. Hr. Kuchler dort
Korbwaaren), 88. Gg. Heintz dort Glumentische, Lehnsessel, Korbwaaren),
6. Joh. Mohler von Bergzabern (Holzpfeifen, Verschlußkrahnen ꝛch, 87.
dehrer Hammel dort (elektromagnt⸗ Schulapparat), 58. Psalzgraff dort (Weine
bon 1870), 59. Aug. Morin, Blechner dort (Blechwaaren, Lampen), ꝛc), 60.
Joh. Metzger Stuhlmacher- dort (Rohrstühle und Sesfsel), 61. Jean Gillet,
Zlechschmied dort (Käfige, Haushaltungsgegenstände), 64. Joh. Gg. Drumm,
Dreher von Pleißweiler (Spinnrad, Hahnen ꝛc.) 68. Joh. Steigelmann,
gerber von Bergzabern (Sohlhaut, Kalbfelle), 64. Gr. Babst, Werkmacher
ort (Kelter mit Uebersetzung), 65. Hr. Hammer, Stuhlmacher dort (Rohr⸗
tühle), 66. Aug. Neumann dort (Scheibenpistole mit Zubehdr), 67. Kl.
Maͤrmor' jun. dort (Damastarbeiten), 68. Ferd. Schaan, Schreiner dort
Zimmermoͤbel), 69. Joh. Frohnhäuser, Wagner durt Schlitten), 70. K. F.
Agne, Zeugschinied dort (Schnellwaage und Bohrer).

F. X. Demetz, verantwortlicher Redacteur.
——— gewerblose Wittwe
Farten dahiüter, zum Bauplatz an der von Peter Jung WV., 2. Barbara Schwarz
Fisenbahnstraße geeignet, auf laͤngiährige zewerblose Wittwe von Franz Jaeob Scholl,
Zahltermine in Eigenthum versteigern. 3. Joy. Jos. Schwarz, Hüttenarbeiter und

Sorn, kgl. Notar. Maschinenschmied, 4. die Kinder und Re—
— — xrräsentanten des verlebten Sohnes Johann
Schwarz und dessen Ehefrau und heutigen
Wittwe Barbara! Würtz, gewerblos, als:
. die großijährigen 4) Johann Schwarz,
gsenannt Hännes, Bergmaun. b) Elisabetha
Schwarz, Ehefrau von Nicolaus Grell,
Bergmann, 6) Joseph Schwarz Bergmann
uind'd) Jakob Schwarz, gewerblos; II.
die noch minderjährigen e) Catharina — f)
Johann — g) Johann Joseph und h)
Anna Schwarz, welche ihre genannte Mut—
er zur natürlichen Vormünderin und den
Johann Joseph Schwarz, genannt — zum
Rebenvormunde haben, Alle zu St. Ingber
vohnhaft.
Der Versteigerungsbeamte:
Horn, tgl. Notar.

Gleich nachher lassen in Eigenthum ver⸗
teigern:

A) Barbara Bosche dahier. Wiitwe
von Johann Flätchen: J

Plan⸗Nr. 3519. 38 Dec. Acker in der
dritten Pfuhlwiesenahnung neben Joh. Gg.
Wagner und Peier Uhl.

Plan⸗Nr. 3663. 83 Dec. Wies ober
dem Forellenweiher, neben Peter Andres
und Joh. Jos. Schwarz.

B. Lehrer Jacob Baron:

Plan-⸗Nr. 323492. 1 Tagw. 11 Dec.
oder 15492 R. Acker rechts in den Seyen
neben Ph. Weigand und Joh. Hellenthal.

Horn, kgleNotar.

*
Versteigerungen.
Fastnacht Dieustag, den 183. Februar
872, Nachmittags 2 Uhr, zu Si. Ing⸗
ꝛert bei Adjunkt Heinrich Schmitt, lassen
ie Wittwe und Kinder des dahier verleb⸗
en Bergmannes Heinrich Steiufeld
achbezeichnete Liegenschaften auf vierjährige
Zahltermine in Eigenthum versteigern,

nämlich:

Plan⸗Nr. 1496. 50. R. Acker auf'm
sroßen Flur, 1 Ahsg. neben Lorenz Offner
fhefrau und Schneidermeister Weiland.

Plan⸗-Nr. 1624. 60 R. Acker allda,
. Ahg., neben Peter Stolz und Erben
)ellenthal.

Plan-Nr. 1827. 81 R. Acker am Güt⸗
enwieschen, neben Peter Schmitt Bäcker
ind Lorenz Offner.

Plan-Ne. 2006. 2007. 88 R. Acker
uuf Rockenthal, vordere Ahg., neben Peter
hreß und Jakob Wagner.

Plan⸗Nr. 1409. 25 R. Acker am Schaaf⸗
oeiher, neben Wolf Kahn und Bergmann
dreischer.

Plan⸗-⸗Nr. 4472. 4473. 53 R. Wiese
naf der Spick, neben Gebrüder Grell und
Franz Jakob Schmelzer.

Plan⸗Nr. 4499. 25 R. Wiese auf der
Spick, neben Fabrikant Schwarz und Er⸗
»en Grell.

Horn, kgl. Notar.
Hausversteigerung.
Hausversteigerung.
An demselben Tage Nachmittags 3 Uhr

demselben Lokale läßt Johann Bechtel
zimmermann in St. Ingbert, sein an der
daiserstraße neben Buchdrucker Demetz ge⸗

Theilungsversteigerung.

An demselben Dienstag den 18. Februar
872, Nachmittags 4 Uhr, zu St. Ing—
zert bei Adjunkt Heinrich Schmitt werden
iachbezeichnete zum Nachlasse der dahier
erlebten Eheleute JIohanu Schwarz III.
ebend Wagner und Ackerer und Marga—
etha Buhmann gehörigen Liegenschaften
Zt. Ingberter Bannes vor dem gerichilich
hierzu beauftragten unterzeichneten kgl. No—
are der Untheilbarkeit halber in Eigenthum
bersteigect, nämlich:

Plan⸗Nr. 1448. 47 Dec. Acker auf
dem großen Ftur 3. Ahg. neben einer Wiese
yon Georg Peters.

Plau⸗Nr. 844. 21 Dec. Wiese in den
Broßwiesen, neben Joseph Buhmanns Erben
und Gebrüder Vörr.

Plan⸗Nr. 4490. 29 Dec. Wiese auf
der Spick neben Joh. Gg. Wagner und
Ekhefrau Scholl.

Eigenthümer und Requerenten sind: die
Zinder und Erben genannter Erblasser, als:

⸗
3
        <pb n="90" />
        xFastnacht Sonntag⸗
Montag: .
JAreimusik
bei Ferd. Oberhauser.

Ein guter Arbeiter
findet dauernde Beschäftigung bei
J. Dereum, Schreiner.
Auch kann bei demselben ein ordentlicher
Junge in die Lehre treten.
Jeden Tag frisch weiß gewässerte
Stockfische
bei J. J. Grewenig.
Fastnacht
untag
—1
AAn⸗
42
Montans
bei Georg Jung.
Sämmtliche Viehbesitzer St. Ingbe rts
und Umgegend setze ich hiermit in Kenntniß,
—V—
jalte. Bedingungen: fl. 112kr. für den
Sprung und 8kr. Trinlgeld für den Knecht.
Rohrbach im Februar 1872.
Urban Jaceob.
Fastnacht Sonntag und Montag
Tanzmusik

—

durch die Kapelle des 3. bayer. Jäger—
Bataillons Jag
bei L. Weirich.

RIusĩlIx-Veroeinmn.
Montag den, 12. Februar 1872, Nach—
mittags 1 Uhr
Große Kappenfahrt
nit Musik durch die Straßen der Stadt.
Dienstag Abends 2 8 Uhr:

Abendunterhaltung
mit Maskenball.
Dæas Narren⸗Oomit.
ATSC.

Das in St. Ingbert an der Haupt—
traße stehende Haus des Carl Ap⸗—
prederis in Metz, wird an einem
päter zu bestimmenden Tage versteigert,
fann aber auch vorher durch den unter⸗
zeichneten Bevollmächtigten verkauft
werden.

Blieskastel, den 7. Februar 1872.

Franz Apprederis.
Fastnacht Sonntag und Montag
Tanzmusik
bei Peter Sehweitzer
auf'm Höfchen.
Ein Fuhrknecht,
der gute Zeugnisse aufzuweisen hat, findet
inen guten Platz bei Lonis Beer, auf
er Lautzkircher Mühle.
Ich setze hiermit meine ver⸗

ehrlichen Kunden u. Einwohner

von St. Ingbert und Umgegend in Kennt⸗
niß, daß ich wieder hier angekommen und
nein Geschäft nach wie vor fortbetreibe.
Meine Wohnung ist bei Herrn Georg
slein in der Kohlenstraße, allwo ich
geschätzte Aufträge entgegennehme.
J. Pfleger, Maurermeister.

Fastinacht Sonntag und Montag

Tanzumusif

bei Joh. Hofmann.

Lungenleiden u. Husten.

Herrn Hoflieferanten Johaun Hoff in
Berlin.

Abea, 16. November 1871. Ihr vor⸗
treffliches Malzextrakt hat mir gottlob von
meinem Leiden geholfen. J. Lorina.
Wien (Wieden, Favoritenstraße No. 8).
Ich litt bedenklich an der Lunge, was sich
durch einen chronischen Husten manifestirte;
man gab mich bereits auf, weil kein Mit⸗
tel half. Da retteten mich Ihre Malz⸗
fabrikaie: das Malzextrakts⸗Grsumdheits⸗
bier und die Brustmalzbonbons. Ich bin
durch Ihre Malzfabrikate zu voll⸗
tändiger Genesung gelangt. Karl
Feldbacher, Civil⸗Ingenieur, Associe u.
Repräsentant der Kunstgießerei x. ⁊c.

Verkaufsstelle bei Fritz Panzerbieter
in St. Ingbert.

2 q
Prof. Dr. Lapièrre's
Pinspritzung
heilt*) innerhalbd 3 Tagen jeden Aus-
duss aäer Harnrõöhre sowio weiss
FPIuSSs bei Frauen selbst ganz veralte-
ben. Preis pro Flasche mit Gebrauchsanw.
bThlr. 20 8gr. Gegen Einsend. des Be-
brages streng discret, zu bezieben durch
72
.Witt.
Linden-Strasse 18. Beorläis
x) Hunderte geheilt.

Franukfurter Börse
vom 8. Februar 1872.
Geldsorten.

Preußische Kafsenscheine. . fl. — —
Preußische Friedrichsddor..9 572 - 538
Listolen .... 940—42
dolländische 10 fli⸗Stücke .9853-65
ducaten ....... 5 331-683
OFrancs⸗Stücke ....,220421
Englische Souvereigns. .1147-48
Dollars in Gold 2 25-26
⸗ ⸗ s
W. Juhrländer Nachfo.
VFabrgasse So FPraniurt an
Durch große Parthieeinkäufe und direkte Beziehungen aus den ersten Fabriken Deutschlands und Englands ist es mir möglich, tro
des bedeutenden Aufschlags sämmtlicher Artikel, fortwährend zu den bisherigenbilligen Preisen zu verkaufen.
Die Waaren werden vom 1. Januar 1872 ab, statt nach der hiesigen Elle, zu ermäßigten Preisen, nach dem
halben Meter berechnte.
Grosies Manufakturwaaren⸗Lager. Großes Ausstattungs⸗Geschäft.
1000 Stuck 8/. Ellen breite ächtfarbige, lila, rosa, gelbe, braune, Cat⸗ 500 Stück */ Ellen breites schweres Leinen, sür Hemden und Betttücher
/
tune, für Kleider und Ueberzüge, 8 und d) lr. 11 fr.
200 Stück */4 Ellen breite ächtfarbige Glanz-Möbel⸗Cattune und Grobe 21/2 Ellen breite Leinen, fur einschläfrige Betltücher, das Bett⸗
Gattune mit Borden, fur Vorhänge, 8/s kr. Grobe 3 ch A fl. 144 kr. —8 das Vei
200 Stuüdk 8/4 Ellen breite ächtfarbige Piaué⸗Cattune Brillantines * 4 Iee 83X zpeisch äfrige Betttücher, das Be—
—11 ir. 200 Stuck schwere oh wolene Bertdecken, fur zweischläfrige Betten, das
300 Stück Ellen breite feinste ächtfarbige französische Jaconets und Stück fl. p ,fur zweischläfrig
Organdis, in den brillantesten Dessins, 11 kr. 200 Stück schwere weiß wollene Bettdecken, für zweischläfrige Betten,
200 Stück 8/. Ellen breiten feinen weißen Satin und Piqusé für Unter⸗ das Stück fl. 4.
rücke und Ueberzüge, 11 ktr. 8 —F grau wollene Bettdecken, das Stückfl. 230. bis fl. 8.
24 — istens türkisch⸗ aar schwere weiße Piquédecken, für 2schläfr. Betten das Stückfl. 2. 30.
300 Stück 83 reites ächtfarbiges Bettzeug, meisten rkisch ——— —** uz
Schweten schwarzen Moireens fur Unterröcke, 20 kr. 100 Duhend wen geinene Tischtücher, 21/3 Ellen lang, 2 Ellen breit.
/ Ellen breiten englischen Waterbroof für Regeamäntel, 89 kr. —— Ihe Damentaschentücher, das Dhd/ su2. 30
do. mit Franzen 50 ir. hroße doihe Eachemire Tischdecken das Siud si. 1 47n i2.
o. Ellen breiten guten Burkin für Hosen, Westen unb ganze Anzüge, hroße rothe Eachemire Comodedecken, das Stuck fl. 1 und si. 1 24.
fl. 15 tr. /4 Ellen breiten reich ramagirten Worhaugomull mit Bogen, 14 kr.
Große Auswahl Fußteppichstoffe, 14 Ir. Prima Shirting, grau, weiß, schwarz, 61/2 kr.
Glatten roth wollenen Unterrockstoff, 14 kr. Lama, Flannell, Thibet, Cachemires, Unterrockstoffe, in
-chwarzen Orleans und Alpacas, von 15 kr. an. ullen Farben und Qualitaten billgst
—„chweres blau Gedrucktes, 11 kr. Tischtücher, Handtücher, Servietten, graue und gelbe Kaffee⸗
Hute wollene Kleiderstoffe, Eroisẽe, Popelines, Chiné, Mohaires, servietten, Barchend, Zwillich, Lederleinen, Stroh⸗
Grosgrains, von 12 kr. an. sackleinen zum Fabrikpreise.
Muster sämmtlicher Artikel sende in reichster Auswahl franco per Vost.
Auch die kleinsten Aufträge werden, wie bisher, bestens besorgt.
——— — —

sedattion, Druck und Verlag von F. X. Deme z in St. Ingbert.

—E——————— ———— — 22ö7—7—“—e
        <pb n="91" />
        —
der St. Ingberter Anzeiger (und dat mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonn tag

R immer) erscheint wochentlich vierem al: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonwtag. Abonnemenispreis vierteljährig 42 Krzr. odea
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

424. *ruaaee11172

Deutsches Reich. Anfrage des britischen Unionsgesandten Schenk vom 5. d. M. in
München, 8. Febr. Das kgl. Kriegsministerium hat nache iesem Sinne erfolgt, versichern mehre Newyorker Blatter, dieses
iehende Verordnung erlassen? Jenen jungen Leuten, welche ais verücht bedürfe noch durchaus der Bestätigung. 8
aherische Staatsangehörige die Vorbedingungen für die Zulassing Während übrigens die amerikanische Presse in den bon Eng⸗
zum einiährigen Freiwilligendienst erfüllt haben, und welche im and erhobenen Schwierigkeiten keine Gefahr für die Ausfübrung
daufe des Jahres: 1872sihre einjähr. active Dienstzeit bei einem anßer⸗ »es Washingtoner Bertrages erkennen will, — weil die Endscheit
bayerischen Truppentheile des Reichsheeres antreten, beziehungsweise ung beim Genfer Schiedsgericht liege, dem England sich schließlich
ableisten wollen, ist auf ihr Verlangen durch den Vorstand der m Vertrauen auf dessen Unparteilichteit unterwerfen werde, —
Prufungscommission jenes Regierungsbezirkes, in welchem der Be⸗ vird die Stimmung in England von Tag zu Tag besorgter, wie
reffende sein Domicil hat, ein Berechtigungsschein zum einjührigen amentlich aus den neuesten Betrachtungen hervorgeht, welche die
Freiwilligendienst auszuftellen Solche junge Leute, weiche ihre Londoner ‚Times“ über diese Angelenheit anftellen, und die hoff-
einsähtige Dienstpflicht später antreten, beziehungsweise ableisten Angslos genug lauten. Am Schlusse derselben mahnt das Cith—
wolleu, sind bezüglich der Ertholung solcher Berechtigungsscheine latt die Regierung zu energischem Vorgehen, da die einstimmigen
bis nach Bekanntgabe der Militär-Erfatzinstruction für das König- Lorstellungen, welche von allen Seiten an sie gerichte worden
uch Baͤyern ju derweifen. ⸗ eien, dieselbe überzeugt haben müßten, das llares und unzwei⸗
Wünchen, 9. Febt. Abgeordnetenhaus.Vei der Abstim⸗ eutiges Handeln das einzige Mittel sei gegen die Folgen ihrer
nung über den Schüttinger'schen Initiativantrag murde, nachdem rüheren Fehlet, und der einzige Weg, um schlimmeres Unheil zu
der Huttlet'sche Modificationsantrag zu 8 1.bon den Antrag; 'erhüten. „Wenn wir““ heißt es wörtlich, „was doch allfeilig ge⸗
dellern adoptirt war, der so amendirte Antrag bei 148 Votanten bünscht werden muz, schlimute Verwicklungen vermeiden wollen, so
dagegen stimmten 72) wegen nicht ertlangter .erforderlicher Zwei- nüssen wir die Wahrheit anerkennen, daß die Zeit zum Ucker-
dritielmajorität abgelehnt. Sodann kam der Antrag des verstärkten egen vorüber und der Augenblick des Entschlusses gekommen ist.“ —
Ausschusses, der gleichfalls erne Modification des 81 bezweckt, VBenn die amerikanischen Blätter die Sache etwas zu leicht zu
zur Abstimmung. Da auqh dieset (75 Stimmen dagegen) abgelehnt jehmen scheinen, so dürften die englischen sie dagegen wieder zu
vurde, ist det ganze Gegenstand im Sinne der Verwerfung als vessimistisch auffassen.
tledigt zu betrachteuu. Die „Volksztgt.“ bemerkte zu dem in den letzten Debatten
Be,rhin. Alabamafrage und Kündigung des französisch- des Abgeordnetenhauses vom Fürsien Bismarck ausgesprochenen
englischen Handelsvertrags stehen fortwährend im Vordergrunde Frundsatz, „daß ein constitutioneller Staat, der viele verschiedene
der politischen Tagesfragen. Was die letztere betrifft, so hafte der Keligionobekenner umfaßt, aufhören müsse, ein confessioneller Staat
offizisfe Bien public“ erklärt, die dem Herzog von Broglie — ein zu wollen“: „Die Auflösung jedes confessionellen Staatswesens,
welcher bekauntlich am 5. d. M. auf seinen Posten nach London, die Beseitigung jedes Staatskirchenthums die volle Religionsfreiheit
urücgelebrt ist — gegebenen Instruc ionen ermächtigten denselben unter unbedingtem Gehorsam gegenüber den Staalsgesehen, die
ar den Augenblick über die Revision der Tarife zu unterhandeln, Aufhebung aller Vorrechte einer Keligionsgesellschaft vor allen andern
hhne an die Artikel zu rühren, welche die Rohstoffe betreffen. So ill das was in seinen Consequenzen von dem Fürsten Bismarä
ange die Unterhandlungen auf diesem Terrain gehalten werden ist nach seiner Rückkehr als Aushilfe soll entdect worden fein,
onnten, werde die Regierung von dem Recht der Vertragskündigung st in Wahrheit längst codificirt in der Verfassung des deutschen
einen Gebrauch machen. Diese Mittheilung wird von Paris aus deichs, wie sie von der ersten deutschen Nationalversammlung im
n so fern als nicht ganz richtig bezeichnet, als der Herzog das dahre 1849 in Franffurt am Main festgeslellt worden ist. Die
dündigungsdokument dennoch mit fich nach London genommmen Laragraphen 144 bis 151 dieser Verfafsung sprechen sich so klar
abe. Dasselbe heißt es, trage nur keinen Datum; der Herzog iber diese panze Materie aus, daß wir nicht umhin können, sie
rauche diesen aber nur zu ergänzen, wenn er es für nothwendig etzt wiederum vorzuführen, wie sie hoffentlich von ehemaligen Geg—
rachten, oder im Falle er den Befehl erhalten sollte, zut Kün- iern der Reichsverfassung als die einzige Auskunft erkanm werden—
zigung des Vertrages zu schreiten. Daß es zur Kuüͤndigung; um die Wirren der Gegenwart zu lösen. Es lauten diese Para-
wpinmen werde, wird von dieser Seite nicht bezweifelt, da die zraphen wie folgt:
Forderungen Thiers' derart seien, daß England darauf nicht ein- 2144. Jeder Deutsche hat volle Glaubens⸗ und Gewissens-
ehen kynne. Auch bei der Adreßdebatte im englischen Unierhause keiheit. Niemand ist verpflichtet, seine religiöse Ueberzeugung zu
st die Kündigung des Handelsvertrages zur Sprache gekommen, ffenbaren.
zei welcher Gelegenheit Gladstone erklärte,jFrankreich habe zwar den! 1468. Jeder Deutsche ist unbeschränkt in der gemeinsamen
Hondelsvertrag noch nicht gekündigt, es stebe ihm aber das Recht Muslichen und oͤffentlichen Uebung seiner Religion. Verbrechen u.
w, Idies zu jeder beliebigen Zeit zu thun. Bergehen, welche bei Ausübung dieser Freiheit begangen merden,

In derselben Debatte bestritt der Genannte bezüglich des ind nach dem Gesetze zu bestrafen.

Washingtoner Vertrages, daß derselbe hinsichtlich der Frage der 146. Durch das religiöse Bekenntniß wird der Genufß der
ndirelten Verluste zweifelhaft sei, und wies auf den deutlich ürgerlichen und staatsbürgerlichen Rechte bedingt noh beschränkt.
iusgesprochenen. Vorbehalt in dem betreffenden Protokolle hin. den staatsbürgerlichen Pfuͤchten darf dasselbe keinen Abbruch thun
Dieser Vorbehalt sei auf den Fall beschränkt, daß kein freundschaftliches 147. Jede Religionsgesellschaft ordnet und verwaltet ihre
Ubkommen zu Stande käme. Es sei diese Bestimmung auch darch UAngelegenheiten selbststaͤndig, bleibt aber den Jallgemeinen Staats-
»ie Einleitung zu den Artikeln des Uebereinkommens bestätigt, welches zeseßen unterworfen. Keine Religionsgesellschaft genießt vor der
die Basis der Genfer Verhandlungen bilden sollte. Die Frage, inderen Vorrechte durch den Staat; es besteht fernerhin kein
velche in Genf zur Entscheidung kommen müsse, sei, ob England Staatskirche. Neue Religionsgesellschaften dürfen sich bilden, eine
einen internationalen Verpflichtungen nachgekommen sei oder nicht. Anerkennung ihres Bekenntnisses durch den Staat bedarf es nicht.
ẽngland glaube, denselben nachgekommen zu sein. Nichts würde 148. Niemand soll zu einer kirchlichen Handlung oder
demüthigender sein, als jetzt eine Pauschalsummen anzubieten, um Feierlichkeit gezwungen werden.

einer Schwierigkeit zu entgegen, welche geschaffen zu haben, Eng- 149. Die Formel des Eides soll künftig lauten: „So wahr
and seit mehren Jahren bestreite. mir Gott helfe!“

JIn Betreff des bereits gemeldeten Gerüchts: die Unionsre⸗ 150. Die bürgerliche Gültigkeit der Ehe ist nur von der
zierung werde von ihrer rücksichtlih des Washingtoner Vertrages Vollziehung ves Civilactes abhängig. Die lirchliche Trauung kann
ingenommenen Siellung in keinem Falle zurücktreten, und es sei nur nach Vollziehuntz des Cibilattes stattfinden. Die Religions-
me angebliche Antwort des Staatssecretärs Fish auf eine degiallsige verschiedenheit ist kein bürgersibes Gkßbani
        <pb n="92" />
        151. Die Standesbücher werden von den bürgerlichen Be⸗

hörden geführt.“, B
Frankreich.

Paris, 8. Febr. In Lyon hat die Verhaftung einer An⸗
zahl Offiziere und Ünteroffiziere der Nationalgarde wegen Waffen⸗
echeimlichung stattgefunden.

England.

London, 6. Febr. Die Thronrede, mit welcher heute das
Parlament eröffnet wurde, gedenkt zunächst der Genesung des Thron⸗
ᷣlgers, dankt der Bevölkerung für ihre Theilnahme und kündigt
für den 27. Febr. einen Dankgottesdienst an. Die Thronrede kon⸗
slatirt, daß die Beziehungen zu dem Auslande sämmtlich befriedigend
seien, fügt hinzu, daß die Koͤnigin für Aufrechthaltung derselben
ftetig jorgen werde und sagt sodann: Eine eigene Bill soll die
Interdiüdung des Sklavenhandels auf den Südseeinseln erleichtern.
Mehrfache Unterhandlungen mit Frankreich wegen Meinungsver⸗
chiedenheiten über den Werth der Schutzzoll⸗Gesetze erzielten keine
Finigung betreffs der Abänderung der Handelsverträge“.Beide
Theile äußerten jedoch den ernsten Wunsch, die bisherigen freund⸗
chaftlichen Beziehungen aufrecht zu erhalten. Bezüglich der Ala—
amafraͤge bemertt die Thronrede: Amerika und England haben
dem Genfer Schiedsgerichte die beiderseitige Darslellung der That⸗
iachen vorgelegt. Amerika hat darin weitgehende Ansprüche einge⸗
chiossen, welche nach dem Dafürhalten der Königin nicht in den
Bereich des Schiedsgerichts gehören. Die Königin ließ deshalb
der Regierung der Union eine freundliche Miniheilung machen. Die
S. Juanfrage anlangend, habe der deutsche Kaiser das Schieds—
gericht übernommen. England und Amerika hätten Denkschriften
borgelegt. In Betreff der inneren Angelegenheiten eꝛwähnt die
Thronrede der Abnahme der Verbrechen und der Steigerung der
Wohlfahrt in England und Irland, sowie der Blüthe der Finanzen,
imnd tündigt folgende Vorlagen an: Das Budget, Entwürfe bezüg⸗
lich der Verbesserung des Volksunterrichts in Schottland und der
Regulirung der Bergwerke, ein Schankgesetz, ein Gesetz zum Zweck
der Verbesserung des Appellationsgerichts, ein Ballatbill, eine
Sanitätsbill, ein Gesetz gegen Wahblbestechung und Reformen in
der irischen Verwaltung.

Schweiz.

Bern, 7. Febr. Der Ständerath trat dem Nationalraths⸗
heschluß, betreffend das Verbot des Jesuitenordens in der Schweiz
ind seiner Wirksamkeit in der Schule und Kirche bei.

Spanien. J V

Die Situation des Könias Amadeo von Spanien scheint eine!

mehr als kritische zu sein. Wie ein officidses ital. Blatt meldet,
haben zwei ital. Kriegsschiffe den Auftrag erhalten, sich für die
Fventualität bereit zu halten, den König und seine Familie ab⸗
uholen.
Vermischtes.

St. Ingbert. Am verflossenen Donnerstag, 8. Februar,
creignete sich in der hiesigen Grube ein bedauerlicher Unglücksfall.
Der Schlepper Joseph Langhahn von Ormesheim stürzte nämlich
nit einem geladenen Wagen in einen ungefähr 60 Meter tiefen
Schacht. Die Leiche des Verunglückten — wurde zerfetzt und zer—
schlagen ans Tageslicht gebracht. Wie wir hörten, kann nur
Unvorsichtigkeit seitens desselben schuld an dem gräßlichen Sturz
n die Tiefe gewesen sein.
Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.
Berlim, 7. Febr. Man telegraphirt dem „Schw. M.“
Angesichtzs Dder luxemburgischen Verschleppungspolitik der Eisen⸗
zahnfrage wird die kaiserliche Verwaltung im Essaß voraussichtlich
ald die Verwaltung der luxemburgischen Eisenbahnen über—
sehmen.
XXI. Pfälzische Industrie Ausstellung.
J Kaiserslautern, den 8. Februar 1872.
Weitere Anmeldungen beim Centralcomite:
71. Rheinische Früchtehandlung in Deidesheim (ein zemachte und trockent
Fruchte), 72. Ph. Koller von Moorlautern. Stiefel, Herren⸗ und Damen⸗
huhe), 78. Gebr. Adt (Ensheimer Fabritate), 74. Kgl. Bergamt St. Ingber!
Steinkohlen von verschiedener Qualität, Kohlenfandstein ⁊c.). 75. Stephany
n Sohn von hier (Wonument aus Seifensorten), 76. Gebr. Huber von Pir⸗
nasens (Drehorgel 77. Otto Albrecht Conditor dort (Sortiment Chokolade),
18. Ird. Schafer, Schmied dort (Formen zum Ausschlagen von Schuhsohlen)
79. Ph. Schaaf, Schlosser dort (Schnellbohrmaschine), 80. Hr. Schaaf, Schlos ·
er dort Sparkochherd), 81. Gebr. Raab von hier (Strickgarne, Strumpfwaa ren
Watte), 82. Karcher u. Raquet von hier (Schuhleisten, Stiefelblock.
Vom Zweigcomite Winnweiler angemeldet:

33. C.Ottmann (baumwollene, leinene und halb wollene Gewebe in ächten
Farben), 84. Ph. Scriba, (künstl. medicin Wässer, Limonaden, Sodawasser.
Salze), 85. Joh. Müller, Silberschrank, Theetisch, Schreibstuhl), 86. Jean
Weber, Spengier (2 Kaffeemaschinen), 87. Julius Maier, Buch binder, IJ
Missale), 88. Heinrich Hanauer, Fabrikant (8 Dreschmaschinen, 2 Göppel
werte), 89. Zutter Karl, Uhrmacher (Taschenuhr), 90. Neu Georg, (8 Stüch
haumwollenzeuge), 91. Braun Peter, (lithographische Arbeiten), 92. Maier
J. (Photographien), 93. Wilburth Karl (tür kischrothes Garn und aus dem—
iben verfertigtes Baumwollenzeug), 94. Göckler J., Lackirer (1 Ficema—
Schild), 95. Bischoff, Bierbrauer (Biervroben).
F *WMyaemes. verantwortlicher Redacteur.
Bekanntmachungen.
Ein guter Arbeiter
findet dauernde Beschäftigung bei
J. Dereum, Schreiner.
—X— ordentlicher
Junge in die Lehre treten.

Feuerwehr⸗ Mittwoh
Joh. Hellenthal.

dei

Epileptischo KLràmofe
(PAIISUuUCHhI)
heilt brieflich mit einem hundertfach be-
wãhrten Mittel
AM. Witt.,
Linden-Strasse 18. Berlin

Sichere Hilfe für
Leidende. DM
Flechten, Seropheln, Drüsen, offene
Wunden, Gicht, Rheumatismus,
Magenkrampf, Unterleibsbeschwer⸗
zen, Epilepsie, Bandwurm, Syphilis
und dergl. hartnäckige Uebel werden gründ⸗
lich geheilt durch meine in 36sähriger
Praxis bewährte Heilmethode. Behandlung
zrieflich. Die Mittel liefere ich selbst und
war zu einem Preise, der auch dem Unbe⸗
nittelsten den Gebrauch ermöglicht. Amt⸗
lich beglaubigte Zeugnissfte.
Adresse: Prosessor Louis Uun-⸗
Aramm in CõoIn.

Ve der Wohnung des Herrn C. M.
Laur bis zum Hotel Laur wurde
zestern Abend cine Brille mit Futeral
erloren. Der redliche Finder beliebe die—
elhe bei Herrn C. M. Laur abzugeben.
IFdie rühmlichst bekannten Wach⸗
horder Cigarren⸗-Röhrchen bei
ZJoh. Gehl, Drechslet.

Worms, den 9. Februar.

Wir notiren heute: Weizen 15 fl. 20 kln
bis 15 fl. 30 kr. Roggen 11 fl. — kr
bis — fl. — kr. Gerste O fl. 10 kr
bis 9fl. 15 tr. per 100 Kilo. Hafer
— fl. — kr. bis — fl. — fr. per 60 Kile
Mehl per Partie 12 fl. 45 kr. bis 18 fl
— tr. Roggenmehl — fl. — kr. bis — f!
— kr. Roggenvorschuß 12fl. — kr. bi
— fl. — kr. Weizenvorschuß 17 fl. — b
bis — fl. — kr. Blumenmehl. — fl. — kr
his — fl. — kr. per 70 Kilo., Rep
— fl. — kr. bis — fl. — kr. per 8ä
Kilo. Rüböl ohne Faß 27 fl. — kr. bit
— fl. — kr. Branntwein — fl. — kr
bis — fl. — kr.

— —
Wittwe Fetzer hat eiige
Wagen Dung

Deffentliche Danksagung.
Herru Professor Lonis Wundram
in Cöln.

Ueber dreiviertel Jahre litt ich an rheu⸗
matischen Schmerzen in den Beinen. Alle
Mittel, die ich disher dagegen angewandt,
zalfen mir nichts; nur Ihren vortrefflichen
dräutern habe ich es zu verdanken, daß
ch binnen wen'gen Wochen vollig ge⸗
zeilt bin. —

Zum Wohle meiner leidenden Mitmenschen
ermuchtige ich Sie, diesen Heilfall öffentlich
bekannt zu machen. I

Er gebenst zeichnet
L. 8.) A. Scheele.
Braunschweig, den 29. Juni 1871.

zu verkaufen,
Bei Unterzeichneter konnen täglich
10 bis 50 Schoppheeen

süße Milch
abgegeben werden.

Mainz,. den 9. Februar.

(Fruchtpreise.) Weißmehl das Ma'—
ter à 140 Pfund — fl. — kr. — Rog
genmehl ditto — fl. — kr. — Weizen (200
pfd.) 15 fl. 10 kr. bis 15 fl. 30 kr
dorn (180 Pfd.) 11fl. 10 kr. bis II fl. Zokr
cherste (160 Pfd.) 9 fl. 30 kr. bis — s
— tr. Hafer (120 Pfd.) 4 fl. 50 6
bis 5 l. — sr.

Wittwe Theis.
Gicht⸗, Rheumatisms⸗ Magenkrampf
md Hämmorhoidalkranke heilt
Dr.Müller in Frankfurt a. M.,
Soenckenberastr. 5. Kurprospecte gratis franco.
— —⏑

Määu

— — — — — —— — — — —
Redaktion. Druck und Verlag von FXDe⸗me tzz in St. Ingbert.
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        55736533385 —A — —*52—E282
— J 22 —3
55333 —— 383;z 3335623335353333555* 358
—— ß 27 — 5 — 2 8 — — — 8 * —8
5283 289 2 22 —7— —223225 22* — S2 —z53225 — 389—
— — Aä 5338 —33—37* 833338 233 833
2357;73853583 1— 33 32* 333 —33338 333—238— 8*
7388 33353 733838388* 3 63 —32
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        Sl. Ingberler Anzeiger.
Der — t. In 9 berter A n e ig e r lund das mit vem Hauptblatie verbundene Unterhalinugkblatt, mit der Diendtaga, Domneretags⸗ und Sonntag
kammer) erscheint wöchentlich vire rm al: Dienstagag, Donnerstag, Sams kag und Son mtag⸗ Abonnemeulspreis vierteliahrig 42 serzr. oden
12 Silberar. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeite Blattschrift odet deren Raum berechntttt.
25. J —5 J 5 denn “ Dienstag, den 183. Februar ιιι νι 1872
—— J 177* — 8 11 —54 J — 4 — —— — — — — ——— . 2
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letzte Linie von Bayern als eine dem' großen Verkehr dienende
dauptbahn hergestellt wird.. —
Wien, 7. Febt. Der Aufenthalt des Kaisers in Innsbruck
ist den Klerikalen sehr unangenehm, well er ihre perfide Taktik,
mit der sie sets dem leichtgläubigen Tyroler Volk begreiflich zu
machen suchen, daß der Kaiser nur gezwungen sich den neuen Ver⸗
hältnissen füge, eigentlich aber zu den ihren gehöre, zu Schanden
macht. Der Kaiser zeichnet eben gerade jene Mänuer aus, die
jur Berfassung stehen, und tritt, wo es Umflände veranlassen, für
diese ein. Wie die Verhältnisse bei uns stehen, wirken derartige
Borkommnisse nachhaltiget als die schönsten Reden und können für
die liderale Partei nur von sein. s
SFrankreich.

Parins, 10. Febr. Allerlei Gerüchte cirkuliren heute, be—
reffend die Bonapartisten und ihre Inlriguen. Die Par—
eigänger des exilirten Kaisers sollen auf dem Punkte stehen in
Uckion zu treten und die als vollständig gesichert angesehene Wahl
»es Exministers Rouher in Corsika als Signal zur Eröffnung der
Thampaune benutzen wollen. Man will ferner wissen, daß eine
Anzahl parlamentarischer Notabilitäten, allet Fractionen, Legitimi⸗
sten, Orleanisten und Republikaner, im Anschluß an die erwähn⸗
ten Gerüchte sich veranlaßt gesehen hätten, Hrn. Thiers ein—
dringliche Vorstellungen zu machen, und ihn auf die Rothwendig-
keit, diesen bonapartifstifchen Intriguen entgegenzutretrn, hinzuweiseu.
Weiter wird dem „Siecle“ versichert, der Kriegsminister habe
mehrere, auch höhere Offiziere, welche der Theilnahme an imperia⸗
riftischen Agitationen überführt worden seien, aus den Armeelisten
gestrichen. Das „Journal officiel“ solle nächstens die betreffende
Berfügung, jedoch ohne Angabe der Moöͤtive, veröffentlichen.
2BParis, IL. Febr. „Francais“ versichert, daß, seitdem die
Firma Rothschild dem Herrn Thiers die eifrigste Mitwirlung bei
den neuesten Finanzverhandlungen mit Deutschland zugesichert, diese
'eit einigen Tagen den lebhaftesten Fortgäng nehmen, und daß man
Details darüber absichtlich geheimhalte, um Staatsvortheil gefähr⸗
dende Speculations-Mandver hintanzuhalten.—

Einige Details über die Pariser Forts: Das Fort Isy ist
vollständig niedergerissen, die Abtragung jenes von Vanvres wurde
für 6700 Fraues versteigert. Zu Chatillon, Montretout, Hautes⸗
Bruyeres, La Garches, Moulin⸗Saquet dagegen sollen sofort der
Bau neuer kleiner Forts sofort in Ançriff genommen werden. Fort
Bicetre wird desarmirt und in ein Militärfpital, umgewandelt,
Foxt. Montrouge wird rasirt.

Der officiöse „Courrier de Frauce“ enthälf folgende Note;
„Man schreibt uns aus London daß die Internationale nach Paris
einen Agenten mit wichtigen Inftructjonen gesandt hat⸗ Man be«
jeichnet uns darunter die Instruktion, sich auf jedes Ereigniß be—
reit zu halten, indem man dabei von dem Princih ausgeht, daß
aicht in Paris, sondern in Verfailles dier Dipge vorgehen werden.
Das Londoner Comite fordert in Folge desfen das Parifer Comite
auf, in Versailles Repräsentanten zu haben, welche es sofort über

den in der Armee herrschenden Geist unterrichten.“
Es ist die Rede davon, eine Ballon⸗Flotille zu bauen. Dupuy
— — —— du Lôme, der Erfinder des neuen Ballons, soll mit der Her—
i. Deut sches Reich. stellung derselben betraut werden. In den wililärischen Kreisen
Munm chen, 8. Febr⸗ Auf- dem letzten Hofball zeichnete der verspricht man sich von diesen Ballons sehr viel, wenn der Krieg

könig den Herrn Grafen v Hegnenberg und Hen. v. Luttz wieder ausbricht.

im einer Weise, aus, die nach hiesigen Etikettenttaditionen als gagg Vom Profeffor Charles, Mitglied der Universitat — er
außerordentlich bezeichnet werden muß. Es wurde beobachtet, daß hbersetzte Mehres von Goethe — ist eine Schrift unter dem
ner König die Hand des Herrn v. Liitze faft während des ganzen FZitel: „De Tétude de la languo“ aliomando dans los etablis-
nit ihm gepflogenen Gespräches in der seinen hielt, wie um dem zements publics de V'instruction 30condairs exschienen. Derselbe
daneben stehenden Herrn Jörg zu jeigen, daß c diese Hand nicht pricht sich, darin für die Nothwendigkeit aus, daß die fremden
jür „unrein“ halte. Spruachen, besonders die deutsche, in den Schulen gelehrt werden,
Kartsruhe,“. Febr. Der Staatsvertrag mit Vayerm und erzählt zum Beweise, wie unwisiens die franzößschen Offiziere
Aber die Herstellung von 4. Eisenbahnanschlüfser (Bruchsal Gere seien, folgende köstliche Geschichte: Es war im Jahre 1866, ein
nersssheim. Heidelberg⸗Speyer, Osterdurken⸗Miltenberg und Werthe⸗ oder zwei Monate nach der Schlacht von Sadowa. Preußen hatte
eim-⸗Lohr) fowie die Verbindung, mit, Bergzabern und der eben so sehr durch seine Diplomatie als durch seine Waffen einen,
Zweibrückerbaͤhn wurden mit der Modificalion genehmigt, daß die Erfolg errungen, welcher uns die Augen öffnete. Einer meiner

—
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        rüheren Schüler im Lyceum von Montpellier, Hauptmann vom
Heneralstabe, lam eines Tages mit Büchern« unter dem Arme in
nein Studirzimmer und bat mich, mit ihm auf ver Stelle die
deutschen Stunden wieder aufzunehmen, welche ich ihm früher ge⸗
zeben,“ und die erz wie biele seiner Kameraden von St. Cyr, nur
zazu benutzt hatte, um nicht unreif für die Schule zu sein. Ich
nachte bei seinem Verlangen ein ungläubiges Lächeln, da ich aus
ziemlich langer Erfahrung wußte, daß man Kinder und Jünglinge,
aber niemals Erwachsener das Deutsche lehren kann. Mein Ge⸗
reralstabs⸗ Capitäͤn hatte im Lyceum Beweise von Fähigkeit und
Eifer abgelegt, und in der Militärschule tapfer vergessen. Ich
ragte ihn nach dem Grunde dieser plötzlichen Liebe für die in der
xanzösischen Armee so wenig beliebte Sprache, uundich erfuhr von
hin was ich heute ohne Indiscretivn (im Jahre 1866) gestehen
kann, nämlich, daß man sich (immer noch interessant genug!) auf
dem Kriegsministerium, auf eine Expedition gegen ... Preußen
zorbereite! Man könnle von einem Augenblicke zum anderen abgehen,
mnd als wern die Wissenschaft sich eben so schnell abmachen lasse, wie
on Paar Schuhe, sollte man das Deutsche in ein oder zwei Monaten
eenen, um den Damen von Potsdam ein wenig die Cour machen
u. sich eine bequeme Reiferoute vorzeichnen zu lönnen. Nach Berlin!
Nach Berlin! Dieser unheilvolle Ruf, welcher im Juli 1870 unsere
Voulevards erschinterte, ich werde ihn mein Leben lang hören,
und mit welcher Erregung, guter Gott! Die Unglücklichen! „Ich
zin“ — so fuhr mein Capitän fort —., von Sr. Erxcellenz mit
ninem gewissen Theile der Vorarbeiten betraut. Unglücklicherweise
tehlen mir und meinen Cameraden zwei wesentliche Dinge: weder
die einen nach die anderen verstehen Deutsch, und dann fehlen
uns im Ministerium die Documente, die nothwendig sind, um die
Reihenfolge unserer Etappen und unserer Transporte im feindlichen
Lande aufzustellen, fast vollständig. Gedrängt durch die Zeit und
den Minisier, servirle der Kapitän die unrichtigen Uebersetzungen
des Joanne () der in Deutschland am meisten Ruf hat, des
—3 in dessen Reisebuch mit, gewissenhafter Genauigkeit die
Zahl und die Preise der Städte und Flecken verzeichnet sind,
velche an den Eisenbahulinien des Landes liegen, in welchem sich
Berlin befindet. Nach zwei Monaten stellte mein ehemaliger
Schüler, den seine Machtlosigkeit ohre Zweifel etwas confus ge—
macht hatte, seine Stunden ein, blieb zu Hause und ich sah ihn
nicht wieder. Es wurde ihm klar, wie es heute mehr denn je
für uns Alle ist, daß das Studium von Bädeker, ohne Schwierig—
feit Handlungsreisende und Touristen nach Berlin führen kann, daß
es aber Armeen nicht hinführt, selbst wenn es die französischen
wären. J
Die Kommission für den Antrag des Herrn Buisson, be⸗
treffend die National⸗Substriptiption, hielt in den letzten Tagen
zwei Sitzungen, ohne noch zu einem Beschlusse zu gelangen. Daß
s für die Nationalversammlung dringend sei, thren Standpunkt
in dieser Frage kundzugeben, darüber waren alle Mitglieder der
dommisston einig; in materieller Hinsicht aber liefen die Anfichten
weit auseinander. 283
SEchweißzßzz.
—Bern s8. Febr. Hier verweilen zur Zeit drei Kommissäre
det franzosischen Regierung, um nachträglich eine Revision der von
der Schweiz aufgestellten Rechnung über die Kosten der Internirung

der Bourbalischen Armee vorzunehmen. Wie es heißt, sollen die
derren sehr gründlich perfahren. (A. J.) 64.

74 3 England. ad
VLondon, 9. Febr. Napoleon hat dieser Tage den Ankauf
»er großen, dem Fürsten zu Schaumburg⸗Lippe gehörenden Güter
n Slavonien abgeschlössen.

mischtes.

7 Mannheim, 7. Febr. Vorgestern Abend halb 7 Uhr
gerieth der 66 Jahre alte, verwittwete Eisenbahntaglöhner Haas
von Ilbesheim am Nedarauer Uebergang aus Unbersichtigkeit uͤnter
inen der sich gerade kreüzenden Eisenbahnzüge. Derselbe wurde
örmlich geviertheilt und war sosort eine Leiche. — Heute früh
ad Uhr' ereignete sich in der Nähe des Bahnwartshäuschen beim
sdeckarauer Uebergang wiederhott ein Unglücksfaff. Dem Eisen⸗
ahntaglöhner Martin Probst von Fricdrichsfeld wurde von dem
gahnzuge ein Bein abgefahren.“ (M. J,) I
Hundete von Gästen auf dem jüngsten Hofballe in
Nümnschew sind Zeugen gewesen, wie fein König Ludwig ohne
Porte seinen Ministern für ihren siegreichen Römerzug gedankt hat.
die uralte Etikette, die Bibel des Hofmarschalls und Oberceremo⸗
rienmeisters, gebietet, daß der Königne beim „Souper“ im eesten
Zimmer nur mit fürstlichen Personen zu Tische sitzt, die Minister
ehören in's zweite Zimmer; aber siehe da, diesmal saßen die
Ninister Hegnenberg und Luß an der Tafel des Königs und ihm
ur Rechten und Linken. Manchein alten Hofmann gab's einen
Ztich in's Herz und dem päpstlichen Nutius fiel ein biterer Trop⸗
en in den funkeluden Römer, die andern aber freuten sich des
dönigs und tranken ein stllles Glas auf den Münchener Römerzug.

fFGelsenkirchen, 83. Febr. Gedankenloser Unvorsichtig⸗
eit find leider gestern Abend wieder zwei Menschenleben zum Opfer
jefallen. Ein Vergmann in Braubauerschaft hatte in unbegreiflichem
Leichtsinne eine größere Ouantität Dynamit hinter dem Ofen auf⸗
Jehängt.“Er selbst war zur Arbeit gegangen, während seine Frau
nit zwei Kindern zurückblieb. Plötzlich eutzündet sich das Dyna-
nit hinter dem heißen Ofen — das Häuschen liegt sofort zu
Oreiviertheilen in Trümmern. Ein Knabe wird durch eine auf⸗
jerissene Wand ins Freie geschleudert unq scheint weiter keine Ver⸗
etzungen davon zu haben. Das andere Kind war sofort todt und
st am Körper schwarz angelausen. Die Mutter der drei Kinder
st aber entsetzlich verstümmelt; Theile von ihr lagen weit und
zreit umher.

7 Berlhin. Die „Volksztg.“ erzählt: Eine alte Dame,
die den Werth und Grund des Bodens in und bei Berlin nicht
annte, verkaufte vor Kurzem einen Komplex in der Nähe des
dreuzberges für den ihr enorm hoch erscheinenden Preis von
22,000 Thlr. mit einer Anzahlung von 8000 Thlr. Kurze Zeit
arauf kam zu dem neuen Besitzer ein Commissionär und bot ihm
30,000 Thlr., wurde aber abgewiesen, da das Terrain parjzellirt
und zu Baustellen eingerichtet werden solle. Einige Tage später
am ein anderer Commissionär, und frug nach dem Preise pro
ZQuadratruthe. Man verständigte sich und der Preis des ganzen
domplexes stellte sich nun auf 2580,000 Thlr.!!! die dem Ver⸗
säufer won einem hiesigen reichen Speculanten baar ausgezahlt
vurden.

F. X. Demesz, verantwortlicher Redactem.

Bekanntmachungen.
Für Bauherrn.
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Ensheimer Straße entlang, am Krumflur-
weg anfangend, per IJMeter von 24 kr.
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kostet pro Ween pränumerando
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Dafür erhalten alle Abonnenten neben dem
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anzubringen sind. — Auch alle Postanstalten
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mögen sich vertrauensvoll an die Unter⸗

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der St. Jug'berter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit — Eonnieg
Rummer) erscheint wochentlich vie r m al. Dienstag, Donner stag, Samstag und Sonntaa. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krzr. ode

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26. ie drezeae au Donnerstag, den 18. Februar osanneth — er pene, 1872
Ser In gber t, 14. Februar. Aus Eol n, 9. Febr., wird dem N. A. 8.“ geschrieben
igm preußischen Abgeordnetenhause hat Fürst Bismarck gele⸗ „Es ist sicher, daß wenn die Staalsregierung nicht Vorkehrungen
gentlich der Berathung des Schulaufsichtsge seßes den Clericalen rifft, es über kurz oder lang in der Rheinbrovinz innere Unxruhen
ne Lection gegeben, wie sie sie noch nie zu hören bekommen. Er jeben wird. Die vom.gErzbischöflichen Generalbicariat yinsbe⸗
reeen —— Maste ond ere die von einem Ritsliede desselben⸗ dem herrschfüchtigen
b, sie der Welt in ihrer wahren. Gestalt zeigend als die größltn domcapitular: Beoix befohlene“ Agilation gegen: das beabsichtigte
Feinde Deuschlands. Hier war er wieder ganz der , Cierne“, ieue Sgalauffi bisgesetz regt seht /auf und fetzt die Massen außer⸗
ind das Maskenabreißen hat er glanzend verssanden. Und wo— irdentlich in Bewegung.Viele altere Geissliche billigen es durch⸗
gegen wehrten sich die Clericalen sg sehr, daß sie sogar den Zorn zus nicht, was daß Generalvieariat thut/ dann sie wissen schr wogn
den we reijlen und dieser mit seiner schneidigen Waffe gegen aß viele geistliche Schulinspectoren latholischer Lonfessionvon der⸗
je zu Felde zog 2 Gegen Nichts, oder, wenn man so wils, gegen Schule ˖ nichts verstehen oder aus. Tragheit nichts für sie 1hun, oder
ane Gefahr, die nur in ihrem Hirn spukte. Das Schulauffichtss gar ihr Amt für ihre jesuitischen Wuhlereien mißbrauchen,naber was
isch ahln nun wenige Paragraphen; wir wollen sie mitthelen. ollen die Geistlichen machen 2 Sie stehen ad nutum opiscopi, das
81. Unter Aufhebung äller in den einzelnen Landestheilen ent- st ohhne Weiteres durch einen Willensactihres Amtes entlaffen
chenstehenden Vestimmungen steht die. Aufsicht über alle offenllichen u werden, und dann ist ficher Hunger ihr Loos: Moͤchte der liebe
ind Priyatunterrichtsanstalten. dem Staate zu. 8 2. Die Er⸗ Hott diesen unerträglichen Zustand bald andern, und. die Staats⸗
nennung der Local- und Kreisschulinspektoren und die Abgrenzung egierung sehen, was sie dazu beitragen kann. F
hrer Aufsichtsbezirke gebührk, dem Staate allein. Der-vom Staate Aus Berlin, 10 Febr., schreibt die „Germania! Heute
den Inspektoren der Volksschule ertheilte Auftrag ist, sofern sie värs also losgegangen auf dem Donhofsplatz Wir constatiren
das Ämi als Nehen- oder Ehrenamt verwalten, jederzeit widere zunächst, daß für den neuen Schulgesetzentwurf einkraten? ein Frei⸗
iuflich. g8. Unberührt durch dieses Geseß bleibt, die, den jemeindler, ein Atheist und ein Jude., Der Lehtere coquenirie
demeinden und deren Organe zustehende Theilnahme, ang der ente durch, Mienen und Geberden in etwas gar zu auffallender
Schulaufsicht, sowie Art. 24. der Verfafsungsurkunde. 8. 4. Der Beise mit dem — Fürsten Bismarck e e
Minister der geistl. 2c. Angelegenheiten wird mit der, Ausfühhrung Bexlinn, 18. Febr. Die Rords. Mllg. Ztg schließt einen
hieses Gesehes beauftragt · Artikel über die neuerlichen Reden der Minister Graf Hegnenberg,
Und das Zustandekommen dieses Gesetzes suchten die Centrums⸗ b. Lutz und Mittnacht olgendermaßen: So ist denn das Recht
nmitglieder (Ultramontanen) mit allen ihnen zu Gebote stehenden des Reiches aus den Kämpfen, welche- die reichsfeindlichen Para
— et u sie die Minister eien Suͤddeutschlandg erdffnete haben undersehtte jä neugefchlt
an, die dasfelbe vertheidigten, schrieen und. faselten sie von Ent- jervorgegangen. Der warme Danb der Nation gebührt den leis
hZristlichung der Schule, vom Hinauswerfen Gottes aus der Schule, enden Staatsmännern. Die Reden der Minister in München
von Trennung der Schule, von der Kirche, was alles das Gesetz ind Stuttgart bleiben in dem guten Andenken Derer, welche die
nach ihrer Auslegung im Gefolge haben sollte. Und doch wird xFrüchte der gesunden organischen Entwicelung Deutschlands ernten.
durch das neue Gesetz im Allgemeinen nur, bestehendes, fast schon Zie gehören der Geschichte ——0
hundertjähriges Recht sauctionirt. Der geistliche Schulinspetlhor Die lurpemburgische Cisenbahnfr a ge betreffend
uübt seine Funktionen als solcher aus im Dienste des Staates, der Jauben wir hier; noch hervorheben zu sollen, daß auch die sonst
ihn damit betraut, falls sich derselbe dazu verpflichtet, und nicht Deutschland wenig freundlich gesinnte Brüsseler Independance“
im Dienste der Kirche. Dies begründete Fürst. Bismarck damit, die Siellung der luxembnrger Eisenbahnen unterdie ut sche
indem er darauf hinwies, daß in Polen, in Frankreich, in Spanien Verwaltung für die einzig angemessene Loͤsung hält. Die Eisen—
in Italten die kaihl. Geistlichkeit der nalionalen Bewegung sich hahnfrage, sagt sie, scheine sich einer entscheidenden Wendung zu
anschließen; nur in Deutschland trete uns die Erscheinung entgegen, zähern. Diegroßherzogliche Regierung fehe fich genöthigt, aus
daß dem kathol. Clerus öfters Standesinteressen näher am Herzen der Sackgasse ——— welche sie durch die Concessionirung
liegen, als die Entwickelung des deutschen Reiches. Als daraufhin zer franzoösischen Ostbahn-Gesellschaft für die Ausbeutung der luxeni⸗
ius dem Centrum der Ruf ertönte: „Beweise! Beweise!“ da gab, burgischen Bahnen und durch den Frankfurter Friedensbertrag, ge⸗
r den ultramontanen Rufern die — — wůre — sie suche einen Ausweg.
„Meine Herren, Beweise wollen Sie? So greifen Sie doch nur in Zur Schlachten⸗Siatistik Ore sterrei ch 2. briugen Wiener
den eigenen Busen u. Beschämender konnte, er sie wohl nicht ab⸗ glätter Foigeüdes: Seit der Regierungszeit des Kaiser Maximi—
ertigen, wenigstens dachten sie jedenfalls nicht, sich selbst zum sanz'es J. hat Oesterreich nicht weniger als 182 Schlachten, 239
Exempel dienen zu müssen und noch zu! einem solchen, das das Treffen 3119 größere und kleinere bemerkenswerthe Gefechte, und
Begentheil beweist ¶ don dem. was man-,patriotifscht im 299 Festungskriege (Vertheidigungen und Belagerungen) geschlagen
aigentlichen Siune des Wortes nennt. und geführt. Von, den 182 Schlachten war Oesterreich in 97
derselben Sieger (also zwölf Mal über die Hälfte im Vortheil
geblieben).“ In, den 289 Treffen siegte es 115 mal und verlor
124 derselben. Von den 5119 Gefechten gewaunnen die Oester⸗
eicherr 2250 Mal, und bei den Actionen, welche den Festungskrieg
betreffen, war eß 684 Mal im Vortheil. Die Gesammtzifser der
Affairen beträgt 6839; es entfällt, somit auf die seit 1394 bis
Jeute verflossenen 277. Jahre beinahe unter 99,720 Tagen auf
eden vierzehnten Oder fünfzehnten, Tag eine Affaire. Seit dem
Jahre 1600 hat Oesterreich überhaupt, nur 111 Friedensjahre—
ꝛagegen 160 Kriegsjahre gehabt. n
Frankreich.
Paris, 12. Febr. Die Verhandlungen über den deutsch-
ranzösischen Postvertrag haben zu einem den deutschen Forderungen
entsprech nden günstigen Abschluß geführt. Die Unterzeichnung des
Vertrages ist ĩn ällernächster, Zeit zu erwarten.
Wie verlautet, sollen in Zukunft die weiterrn Conferenzen, zu

Deutsches Reich.
München. Da seit dem Jahre 1861. eine gemeinsame
deulsche Gewerbestatistik nicht mehr aufgestellt wurde, wird diese
Erhebung im Laufe des Jahres vorgenommen werden. Die Kosten
ꝛetragen für Bayern ea. 4000 fl...3 J
Karhsaruhe, 10 Febr. Da die jetzigen“ Rheinübergänge
nicht mehr genügen, so sollen an den acht Rheinübergängen
Neuenburg⸗ Chalampe, Sasbach⸗-Markossheim, Weisweil⸗Schönau,
Kappel⸗Rheinau, Ottenheim⸗ Gerstheim, Freistett: Gambsheim, Greffern⸗
Drusenheim, Plittersdorf⸗Selz Schiff oder Jochbrücken mit Holz⸗
ronstruction hergestellt werden. »*7
Straßburge Nach der“ Karlsr. Ztg.“ ist es iin Plan,
ne hiestge Münze wieder in Betrieb fetzen zu lassen. —
Zur Vergüiung der Kriegsschäden ist der Stadt Bitsch ein
weiterer Bekrag don 280,000 Franken Jur Zahlung angewiesen
vorden.
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        denen die Regulirung der sinanciellen Fragen zwischen Dentschtands
und Frankreich Anlaß geben kann, in Patis stattfinden.

Am Faftnochtsonntage war Paris in dubei jubilo.“ Ea
zing nämlich an der dortigen Börfe das Gerücht, Kaiser Wilhelm]
sei vom ESchlage gerührt worden. —— he

74 SEpanien.

Unter 72,477 spanischen Rathsherren befanden sich im Jahre

1868 nicht weniger als 14097, welche weder lesen noch schreiben
onnten,. Die „A. A. Z.“, der dies mitzetheilt wird, empfiehlt
mit Bezug auf die neuliche Debatte über das Schulauffichtsgefetz
diese Statiftik der Beachtung des Mitgliedes der preußischen Cen⸗
rumspartei, Herrn Windthorst Meppen. —*
—J Amerika. I,
— Mew-NYork, 12. Febr. Es heißt, invofficiellen Kreisen
jü Washingion sei keine bemerkenswerthe Aufregung vorhanden,
salls England selbst vom Vertrag zurückträte, würden keine erusteren
Resulkate als vor denUnterhandlungen defürchtet. Die Gerüchte
von Verstärkungen der Nationalvertheidigungsmittel sünd völli⸗
unwuhre , n
3 ——— Vie r m i sach te 6.
reee Zim eri erü d e u. U2. Febrenn Heute wurde zumSchvrechen
der durch das herrliche Wetter zahlreiche in die Allees hinnusge⸗
lodckter Spaziergängerr in dem Kanoldortfelbste die Leiche eines
neugeboxnen Kindes gefunden: MDoch Vn, Richts ist so sein gesponnen,
kommt. an?s Licht der Sonnen.““ Schon am nämlichen Nach⸗
mittage gelang es der Gensdarmerie, die vermuthliche Muttor in
der Person einer, Dienstmagd aus Wallhalben, beinder destimmt
onstatixt, wurda. daß sie in der verssofsenen Nacht geboren hatte,
nusfindig zu machen und der Untersuchungsbehörde zu überlicferm

J Dienstesnachrichten.
Der Notar Josef Minges in Grünstadt wurde nach Speyer und der
Voter Wilhelm Michel in Wolfstein nach Kandel versetzut
A. vfälzische Industrie Ausstellung⸗
Kaiserslautern, den 12. Februar 1872.
Weitere Anmeldungen beim Centralcomite:
26. Gg. Larouette von Trippstadt (Pferdedecken und Seilerwaaren) 97. Kl
Voltz, kgl. Zeichenlehrer von hier (Lehrmittel, kunstgewerbliche Zeichnungen)
8. Gebr. Kayser von hier (Nähmaschinen), W. Phil. Rohr von hien
Drudyproben), ——
— Vom Specialcomite Landau:
00. L. Wagner dvon Offenbach (gefärbte Baumwollmuster), 101. L. Mauh'
von Herx heim (Feuereimer und Schläuche), 192. M. Wolf dort (Segelluch
wilche) 1039 Daum u. Lantzet dort (gehechelten Hanf), 104. Hoppe von
Iffenbach (Winden und Waldhammrr), 105. Fr. Clauß von Landau (Kleider)
106.'2. Groß von dort (Billard) 107. Wol. Zwickvon Mörlheim (Appretur⸗
Weizenstärke), 108. Trapp u. Müller von Laudau (Soda⸗ und Selterswasser)
109. Baumann dort (Kamm⸗ und Hornwaaren), 110. Fr. Ladenberger dori
Ganseleberpasteten), 111. G. Maxtin dort (Glas- und Maschinenkitie
12. Ph. Unger von Gkeisweiler (Dampfmaschine, Pressen Traubenmühle tc.
1B. Ph. Weller von Lambrecht (stehende Dampfmaschine), 114. C. Veuten
müller u. Eomp. von Bretien (Feuermehr⸗Gegenstände), 115. VBaurath Sie—
hert von Syeyer (Modell der zu erbauenden Retscherkirche und des Lenz'schen
chwimmenden Cirtus), 116. K.Lichtenberger u. Comp. (strapp⸗Präparaie),
17. L. Horneß von hier (Messerware n). 118. Al. Rosenberger von hiei
Handgewebe), 119. 8. Graf von Neukirchen (Sortiment Leisten; 120. G
Trautmann von Grünstadt (handgewobene Baumwollzeuge), 121. 8L. Hofherrt
von hier (Galanteriewaaren), 128. J. Gallinger pon hier (Collektion. Her⸗
enkleider) 198. L. Deimling vou hier (Presfionen und 7 Handfpritze)
24. Aug Lindner !von Waldsischbach (Colleltion elastischer Flanelle uͤnb
rücher), 125. Fr. Ronweiler von hier(Reitsättel, Koffer, Holzmaser⸗Wal⸗
eu) 126. Kgl. Baubehörde von. Neuftadt a. H. (Ba usteine, Erden ic.)
R F. X. Demetz; vetantwortlicher Redackeur..
obbobeseoh
us Bekanntmachungen.
Orangen
heire Fritz Mon⸗erhieter.
Musikverein.
* Heute Abend keine v
Bpiloptisoho Lrampfo
GASBGME
heilt briefsich init einem hundertfach be-
wahrten Nittel

A. Witt.
Linden-Strwasse 18. Berlim

EEweiʒ.

Wer in irgend einem Bankhause oder sonstigem
zrößeren Etablissement der Schweiz Anstellung, sei
3 als Commis, Buchhalier oder Disponent etc. sucht,
—EID

Schweiz. Handels⸗ZJeituug.
Oragaun des Schweig. Handels⸗ F Indu⸗

strievereins⸗ ae

velche in einer Auflage von gegen SO00 Exrem⸗
plaren über die ganze deutsche und romanische
— —

Insertionsgebühr per Spaltzeile 2 ke. vh.
— Aunoncen⸗Eypedition
XXI
Munchen — Nürnberg
VUWleinigs Aunoncen⸗Aunahmo.

* s· · — * — *
Theater in St. Ingbert.

Im Sagte des Herrn Oberhauser. F
Direction von August Schroth.

Freitag den 16. Februnar 187?7?:

Erstes Auftreten der Frl. Anna Bömty
vom Stadttheater in Aachen.
Zunm. 1. Male;:;:

fe—e on.
der
Di⸗ Madefitten unferer Jeit.
Luftspiet in 4 Akten von Töpfer.

St. In gber't, 14. Februur 1873.
Katzenjammer⸗Ideen am Mittwochs Morgen.

Gottlob! wird Manchet rusen: die Narrenzeit ist herum: vor Allen die Theater⸗
Direktion, die unfreiwillig 10 Tage thre Bühne schließen mußte, um mit neuen Krästen,
nit noch nie dagewesenenLustspielen am Freitag fie wieder zu eröffnen — so auch wir
Irnarren von St. Inzber; doch Rarren und Weife schauen in die Zukuufl und
elicken dabei schielend nach der‘ Vergangenheit:

Ans der Gesellschafte, Musikverein“ entsprangen dies Jahr die Urnarren mitfamm'
hrem nätrischen Präsidenten. Sie hielten 5 Narrensfitzungen ab, bei deren Erinnerung
* Manchem noch grußelig kalt den Rücken hinabläuft; Mancher athmet wieder freier,
weil er gelinde durch's Fegfeuer gegangen ist, und Mancher zittert vor der Zukunft von
wegen· des schwarzen Bnches, das angelegt ist und in dem schon einige schöne Stückelchen“
verzeichnet sinde numlich für über“s Jahrz zum Erempeh: die Dankes-Ausbrüche
gewifset Urnarren gegen Nürnberger Chaisene und Holzhändler Pferde-Berleiher, von we—
gen Nichterscheinens hei det Narrensahrt, im hellen Contraste zu der edelmüthigen Auf—
opjerung gewisser anderer Collegen ꝛc. ꝛc.

Gastrollen gaben quch einige Urnarren in erner Damensitzung der gestrengen Gefell—
chaft „Hans bleib do“. Und obwohl Verschiendenes an ihnen zu tadeln war, fodtam
man doch endlich zum Schlusse, daß über's Jahr wieder ähnliche Nartensitzungen stattfinden
ollen. Da sich nun aber in allen Gefellschaften einerseits Rarren und anderfeiis Phili⸗
ter befinden, und überhanpt in hiefiger Stadt noch einige;narrische Käuze herrenlos
herumlaufen, so ist es am besten, die Spreu von dem Waizen zu sondern und die Spreu
— d. i. die Narren — zu einem Rarrenverein zusammen zu bringen, damiß im
nächsten Jahre gemüthliche Abende mit und ohne Damen uns vereinen, und ein hübscher
Naskenzugemit Maskemnball arrangirt werden kannnn.

Die viste zum Ginzeichnen in den Marren⸗Ver eim“ liegt beim diesjährigen
Ex⸗Narten- Prasidenten bis Sonntag inclk. offen; Montags Wends präcis 8 Uhr ist dann
m Gafé Obertauser die F. Generalversammlung, wo die Wahlen für's kommen de] Jahrt
tattfinden.·
5 J

7
113
Der Brodpreis für die Stadt St
Jugbert ist von heute an bis zum nächsten
Donnerstag (Fruchtmarktstag) festgestellt:

Korabrod 3 Klgr. 26 Krzr. Weiß
rod 10 Krzr..

Sammtlihe Racken von St. Ingbert.
zrucht⸗ Brod⸗, Fleisch ꝛc. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 13. Febr.

Weizen 7 il. 40 tr., Korn 5 fl. 25 kr
Gerste Zreihige. — fl. — kr., Gerste vier⸗
reihige, ⸗ fl. — tr. Spelz 5 fl. 14 kr.
Spelzkern — fl. — ir. Dinkel — fl.
— kr. Mischfrucht — il. — kr. Hafer
3 fl. 51 tr. Kartoffeln Ufl. 40 kr. Heu
2fl. — kr. Stroh 1fl. 25 kr. per
entnet. Weißbrod 123 silogr. 20 kr.
Kornbrod 3 Kilogr. 25 kr. ditto 2 Kilogr.

Die Urnarven dex Musikvereins.
b7 te. ditio 1J Kilogr. Otr. Gemischtbrod
—
Rindfleifch 1. Qual. 20 kx. 2. Qual. 18 r
Kalbfleisch 18 kr. Hammelfleifch 18 tr.
Schweinefleisch 20 kr. per Pfund. Butter 3
kr. per Pfund.
Sruchtpreife der Stadt
Kaiserssantern vom 18. Zebruar.
Weizen 7 fl. 45 ir. storn5 is. 24 I

Spelzkern — fk. — kr. Spelz 5 st. 27 kr
Gerste 41. 44 kr. Hafer 8 fl. 58 tr
Erbsen 85 fl. 20 tr. Linsen — st. — tr
ner Zentner.
Brodpreise: 6 Pfd. Kornbrod 26kr
3 Pfd. Gemischtbrod 15 kr. und 2 Pfd—
Weißbrod 15 kr.
Redattion, Druck und Verlau don F. X. Demes in St. Ingbert
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        52
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— 225323388*
— 5253238 *
5353552355
7238 — 5533523335355 —«553
— 837 2 —:, —— 5 4353 73232327 523535*
8 32255 3 *—577*
4 323 2283 — —
27 525— * —5 A 328233 23583
———— 28 * 3 F — 8 29 A2 8 — — —
53353 82 33*8532 s53 6335 33355
— J—— 222332537 233 728 —5
2 —X * — * ——9
— 2223 57533335338 — —
— —— —3585 53* 23538738* 533328 53 258
235— 2*8 3 333335 —— 27355
55 4322 * 353553 23323625 3222 1232372
— —AS222 255 555525 225 M) — —&amp; *57c* 522
— 752528 — —XXS 52535 — — 22
35 —— — 383* —— —— 252 52 223
22716 55235233 * —— — —23283
282738 — 583 —A 553*55 5 —S — 533283 *
283538 — 5782 —* ẽ0 43217 325 —
25*33335 33* 342548—
3323533*
5*5 2 533523 383337

28 I5 2 525* 52238 57 5853
38338338 853533 252 23388* 353 ———
3 555 — —— 222 s*5455237 —
—X 35 — 5 52 22232 232 22 — —

38 — —22 2532 2522 ——22 2238
58 228 —— 55 8 2322 2 8

— 2552 * 92 X ——

. 23 —— — 22 —

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258232 — 3533238
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S—53555322 557232
253 283335 5257323 2 58— 23 25 3238 — —
258* 2332 — —V 358 235* 853258— 22* —
525773 525 55333335 22558* 35— 52
538385 3858* s*55s53353 24 8253—— 55 *
5333335*2 ——— 22 S5J8 388 85
5—S 328 7 5 2s5 38285
—2353288 s238 373535585 38. 2—k 53232328 32 60
—53575 25888 2 353 33223833 37775 353 8
—— — * * * 22327 7 * 3 —
33 387 38 23 387835 *733 32
— 5 — 8 3 —2 * J — — *
2653*72 3333 3283288 F 28
3 357 *377738 388
—* * 52 — 2 * * 8 * 2 J * 498
22257 5 —22 —52323 — —A 5358 5 — —88
—e— 3255 233 3383 z338 3338 3
— —A 2333 2336* s5—
5 2555s52 523
— 1253 — —g R BIR5 —
— 337783838* 33z3855 532
—533 2 —— 5353 33335365 5
— 3 3 3835 —— ——
2332353 — B——— 2 255.5 —A— z2322 8
223 —5352 α 7 533— 355333 —22. 8
— ——— 722, —232275* —
—A — 523 22353235 —5375 533—3325 —3833 »— 5—
2223 5z5 25538322 —E——— s 525535 5232 22 —A—
355 33838355 3533355
83 —33733 —3373 738 ——
—A— — —53722 — r2237 —— —53333585355*
532358337 — *85
* 2 — 7 —5* —“ 2 3 28 E
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— 33332333 5582 —3355 25 25537 — 38*
2 x—328 6—— —5 2335 —5—5 — 53538 S 88
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252232 5 2 ——
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— 833 5 ——3—85 — 3— 2 —* 2 F 3233
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2* —V — — —E—— * — 525 —— 7 —52 2—33 —— 5
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* 2228 —— * — 5— — 8 * — —A —— 2 —— 2*
95 z255553 338 E 5 —582325 c
55533535 —288335 335* — 2533 —35
3. 537 ee 42 25 3
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8 — —3 — — — — — —A — 227 225
25 25 — 2.* J 5—255 —— 22 2 — 322— 538 —*
55 238 *2252525 535 — 553* 5358583 — — 58
8 * A ——— 23337 2 3 2 * 2 — 322
322235 283—5 5* 55 323 2* 52 2 23
387238353555* 3*535373522 z35 83 — 228
—A — —— — — 28 m —5.* —28 3— — 3 —A —
358533233 35 2 52* z33788 23 38338 6
22 538 222828 2 5224 ————— * 85— e —8—
3 2 — —* ** 2 . — 7 ** 2
2223582 3 *322.2 5 3 — ?885 *25 — 2 2 ** y 8
* * * * 7 j 23 —3 — 8 —7
25 —3 ——
2*283B3—* 58 —25 33 33 5.57 —
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2 524 —— ä — —— — 3.. — * — ——
7723 3574 283 53 —
j 2. — 5325 —— 3525 * m3.*. — * — —
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— —X— 23 528 — —— 87 *
—S—— 2533823* *87 5388 2
3533*8 — ————— — —9 — 3256 1
8 * 53 33533322 s28 ———
2 28258242 *52 s5. zEA.s 252 — *
2 538—3535* 8 88 2 63 33723 I 23533
s83835* z — 3 —R 3885537 27 232
* 22533 —— ———— 265523 — — —— 328 8 5
* 8 3 7 * 3. — 2 8
—232 55* 27k —3* —— — — —— — ——— 525
—8355 tc 1385288333 2 s5722538 75. — 257
— 5252* — — 83 2 »52 — *
5 S22.2 2 5— 2228 — F 25 S 525
* 335228 * 358238* 2 552534 383 52
7 33 ——— — —2 8 — 5325 —
8 2 2 *2 — * 3 — *— —— —
8 388 39 5 5 35.55 53 *5 D
33 28338
—* 2 —* — 2 7⁊ —8
7 ig 33 —— 243385
55 2228 * *5* TT S * —2 7 2*
255355333 — *7* 8* —* — ð 222 2522 *
* 3 ———— 5322 —8* —* 5*32823 2 *
— 23 —x —52 2 5 — —— *
9 —5252 52 —* —A — 2 —e—— —
22. *252 2* 233 —2 38355
333* 77 — 50805
523382 F 2582336*
— —— S
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2
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        2 2*

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2. * 2 2* 2 727

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ẽ 878825387 22378 2

—A 25 23352333 z3288 .352 8

283333* 3335333587* 582 33 583 —

38 —— 3 2535 * 232— —55 5 5* ——
55223 — 335 u—2 — 133553 ä R7 * * —*

3 —A * 277 25 * —B— 7 WM 5222 ES272
s—z33—323323 53 83.* 8 A 32 28* 8 222 577
3353385785 * 5228 33 23228* — ——
5 —A 2 25.23 — 5 25252
— — *3 —33 2 3683*
—1575525 —3222333 255282 3 — R 222 5338 2. 5— 2858

258 25827 — —3 —3 A ã *5 3 335*
8 —235 S3 — — 327 * —22 7 —X — —8 * 7 — 25 G

2. 228*2 55385* 2 —53* 8* * 52355 *
E 5. 533 23 298 — 2535 3 S2 *8 — —
5255335 — a 25 82 323.3 235*32333853
— 288 — 237 — — 2 75. 32 555 5— — 83
zze 3333 — ———

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55333 — 553322233 3352633 32838 —
* 2287 —V— 3 5*2 273 2522 22353 2335 387
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2* — 3* * 225 * 2.8 — — 22 *
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2 22355* 55 525877 3*235833 —*33 — — 555
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5 2 3 2. 55358 — —28* 2 3383 *8.
23383953 7. 57 222 33
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* 25 —A 535356623 20 cẽ. S. Iv —A — 2* 2* *3
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3777 3 33 3237
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227 5.3 — 2322 —8 33 5358
*5* 53 8 23 2588 —2 33378
23 — —A 2884233
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        Sl. Ingberler ZAnzeiger.

der St. Fnaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags-, Donnerttagt- und Sonniag

Lammer) erscheint wöchentlich vi e r m al: Dienstag, Donnerstag, Samsta g und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krzr. ode
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift eder deren Raum berechnet.

1 — J—
— *.*SGSt. Ingbert, 16. Februar.

Das glorreich erstandene neue deutsche Reich unter dem Scepter
ines Königs von Preußen als deutschen Kaiser, es ist das Un⸗
ugenehmste, das Widerwärtigste, das Ungelegenste, was das
Schicksal unseren Ultramoutanen und Jesuiten bringen konnte; es
st für sie, wie man zu sagen pflegt, ein Schlag ins Compioir.
daß sie nun mit allen möglichen deutschfeindlichen Elementen
unerhalh und außerhalb der Grenzen Deutschlands Verbindungen
iagehen und anzustreben suchen, um mit deren Hilfe dem neuen
deutschland so bald als möglich die Lebensflamme auszublasen,
es ist dies die einfache Cousequenz, die aus ihrer Stellung und
Tendenz dem Reiche gegenüber folgt. Interessante Schlaglichter
zuf diese Bestrebungen wirft ein unter dem Titel „esuitische
hläne“ kürzlich erschienener bemerlenswerther Artikel der „Pfälz.
host.“

„Es unterliegt wohl keinem begründeten Zweifel mehr, daß
on Rom aus eine Aussöhnung mit Rußland im Werke ist. Wenn
wir dies nicht aus römischen Correspondenzen wüßten, so müßte
s uns die Haltung der clericalen Presse Europas deutlich ver⸗
ünden. Diese wird nicht nur in religiösen, sondern auch in
„olitischen Dingen von Rom inspirirt und commandirt. Auf
Fommando Roms schweigt sie, auf Commando redet ste, auf
sommando lobt und tadelt sie, auf Commando macht sie von
zeute auf morgen die külmsten Schwenkungen und fällt den wüthend
in, dem sie gestern noch aus der Hand gegessen hat. So eileben
sir es denn, daß sie plötzlich mit dem Wuthgeschrei gegen Rußland
zachgelassen hat; das bedeutet: Es sind Unterhandlungen im Werk.
dierauf hört man in der Genfer Correspondenz einige günstige
leuferungen über den Großfürsten Michael, der in Rom Besuch
ibstattete; das heißt? die Verhandlungen stehen günstig. In einigen
Vochen wird man in allen ultramontanen Blättern von dem „edlen
daiser Rußlands“ lesen, der allen humanen Bestrebungen zugänglich:
st, und an dem sich die anderen Fürsten Europas ein Beispiel der
Toleranz nehmen könnten; und der staunende Leser kann sich nicht
klaren, wie der „blutrünstige Barbar, dessen Hände geröihet sind
„om Herzblut der edlen Polen“, wie der „Unterdrücker der katho—
ischen Kirche in Polen“* (in welch' schmeichelhaften Redensarten
ich die Ultramontanen bis vor kurzer Zeit über den Kaiser von
kußlaud ergingen) plötzlich zu dieser neuen schönen Rolle gekommen
it. Sollte dieses Stadium eintreten, so würde das so viel bedeuten
ds „die Unterhandlungen sind fertig, der Bund zwischen Roin!
ind Rußland ist geschlossen. —

Was wollen die Jesuiten in Rußland, was suchen sie bei
jem Todfeind ? Um welchen Preis werden sie das Polenbolk
ait seinen Gegnern aussöhnen. und ihre Diener in Polen!
uu getreuen Knechten russischer Politik machen? Was müßte der.
Har bieten, wenn die Achillesferse des Reichs, der nationale Haß
dolens durch Rom aus dem Wege geschafft würde? —

Sehen wir uns nach dem Preis um, um welchen das Polen⸗
»olk vertauft wird, so kann es nur die Allianz Rußlands mit
dom gegen Deutschland sein. Man hat die Eifersucht mancher
anächtigen russischen Kreise gegen Deutschland bemerkt, man streckt
ine Hände aus nach Bundesgenossen, um den gehaßten Feind zu
ernichten. Die Netze der Jesuiten sind nicht nur nach Peters⸗
urg, sie sind noch mehr nach Paris ausgeworfen, wo man mit
ler Kraft die Sache der Bourbonen und die weiße Fahne unier
ützt, wo um jeden Preis der König Heinrich V. den Throun
esteigen soll. Damit wäre die Tripciallsanz: Rom mit seiner
reissigen Armee, Frankreich und Rußland, abgeschlossen. Gegen
ven dieselbe sich richtet, daͤrüber kann dem Einsichtigen kein Zweifel
ein. Die Staaten, welche die ueueste Zeit geschaffen hat, welche
or Allem dem Jesuilismus feindlich gegenüberstehen, sind Deutsch—
and und Italien. — Italien zu zertrümmern, die Bourbonen nach

Neapel und Madrid, den Papst auf den weltlichen Thron zurück—
uführen, den Kaiser von Oesterreich zu umgarnen, Frankreich
kcvanche gegen Deurschland zu bieten und Raßland, den gefürch-
eten Nebenbuhler im Herzen Europus vom Halse zu schaffen, das

ind große, weitreichende Pläne, aber nicht zu groß für den Je⸗
juitismus, der schon Größeres ersonnen und ausgefühet hat.

Zugegeben. daß wir vielleicht auch zu schwarz sehen. mag
auch der Bund zwischen Rußland und Frankreich noch in weiter
Ferne liegen, das sind wir überzeugt, die Freundschaft der Jesuiten
mit Rußland bedeutet eine Teufelei gegen Deutschland, und es
dürfte wohl der Mühe werth sein, daß Fürst Bismarck sich einmal
näher besähe, was dort im Osten gesponnen und ersounen wird.“

Und Fürst Bismard kennt wohl seine Pappenheimer; er ist
nicht der Mann, der eine Sache aus den Augen verliert, die ihre
Spitze richtet gegen ihn und sein Werk, und als solches wird die
Geschichte das neue deutsche Reich mit dem wieder erstandenen
daiser in ihren Blättern verzeichnen ; er weiß einen Hieb, und
pürde er auch von tückischer Jesuitenhand geführt, wohl zu pariren.
Daß er auf der Warte steht, das hat er seinen Feinden neulich
gesagt, und daß er mit seinem Argusauge auch ihre feinst gespon⸗
nenen Fäden bis in die geheimsten Werkstänten hinein verfolgt,
das kunnten sie aus seinen weitern Außerungen mit Evidenz heraus
lefen. Aber sie treiben es auch weit, mit jedem Tage stellen sie
sich ungeberdiger, zeigen sie es klarer, daß ihnen der moderne
Ztaat, in dem nur das Gesetz, nicht eine Partei oder ein Stand
herrscht, ein Dorn im Auge ist. Ihr Haß gegen ihn treibt sie
zur Flucht vor der Idee des modernen Staales überhaupt, den
sie den heidnischen, den gottlosen, den unchristlichen nennen. Ja,
dise Aussicht ist ihnen genommen, deu deutschen Kaiser Wilhelm J.
frierend im Büßerhemde im Hofse des Schlosses zu Canossa stehen
zu seben, wie weiland Kaiser Heinrich IV. Und drob ihr Zorn,
hre Agitation, angesichts derer miaan wohl mit Polonius sagen
nuß: „Ist's Tollheit gleich, so hat es doch Methode!“ Verfolge
ihre Pläne, und — Polonius hat Recht; es steckt Methode in
der Tollheit. Doch ruhig! Mit Methode wird ihnen auch entgegen
getreten werden und — ohne Tollheit. —
Deutsches Reich.

Münch en, 14. Febr. Der Abg. Dr. Anton Schmid hat
als Referent des 2. Ausschusses der Kammer der Abgeordneten
über den Antrag des Abg. Dr. Frankenburger und Genossen, die
Gründung eines allgemeinen Staatsschulfonds und die Aufhebung
des Schulgeldes für den Unterricht in den Volksschulen betreffend,
den Vorschlag gemacht, zu beschließen, daß dem Antrag eine dolge
nicht zu geben sei. Der Abg. Frhr. v. Stauffenberg hat hierauf
in ver Sitzung des 2. Ausschusses 2 Anträge eingereicht: einen
Podificationsantrag, der die Ausarbeitung eines Gesetzentwurfs
bezielte, durch welchen das Schulgeld für die Volksschuͤle aufge—
hoben und der dadurch entstehende Entgang auf Gemeinde, Kreis
ind Staat vertheilt würde, und einen Präjudizialantrag: daß die
Sache bis zum Erlaß der neuen Geschäftsordnuung zurückgestellt
werde.“ Bei der Abstimmung wird der Präjudizialantrag des
Frhrn. v. Stauffenberg mit 6 gegen 2 Stimmen, dessen Modi⸗
icationsantrag mit 7 gegen 1 Stimme verworfen und der Antrag
des Referenten mit 6 gegen 2 Stimmen (Irhr. v. Stauffenberg
und Crämer) angenommen. Der Cultusmimster v. Lutz hatte imn
der Sitzung erklärt, daß die kgl. Staatsregierung im Principe für
die unbedingte Aufhebung des Schulgeldes ohne allen Vorbehalt
jei; der unentgeldliche Unterricht sei eine nothwendige Folge des
Schulzwangs. Was die Ausführung betreffe, so könne die Negier—
ing gegenwärtig der Vorlage der Aufbesserung der Lehrer gegenüber
ein solches Postulat nicht stellen. Mit der Uebernahme der ganzen
dast auf die Staatskasse würd⸗ eine Ungerechtigteit gegen jene
Hemeinden begangen, welche das Schulgeld bereits auf ihre Kassen
lbernommen hätten. Die geforderte Summe von 10 Millionen
würde bei weitem nicht ausreichen, da nach den Berichten der Re—
zierungen eine nicht unerhebliche Vermehrung des Schulgeldes
ringetreten ser; die Entnahme dieser 10 Milllonen aus der Kriegs⸗
entschädigung sei auch nichts weiter, als eine Deckung aus laufen⸗
den Mitteln. Gegen den Antrag des Abg. Frhr. v. Stauffenberg
ich auszusprechen, habe die Regierung kelnen Anlaß, da er nu
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        dahin abziele, daß dieselbe prüfe, ob und wie das alg richtig an⸗
erkannte Princip duxchführbar sei, 4 —777

Minn hen 14. hebe. Der Konig bohnte heute Vorwi⸗

tag dem Gollesdienste in der Allerheiligen Hoflirche bei und ließ
sich oon dem delebrirenden Priester vor det his Messe einäschern.
Dem gestern Abends in dem Hotel des preubischen Gesandten
abgehaltenen Balle haben die Prinzen Ludwig, Leopold und Arnulph
und die Vrinzessin Ludwig beigewohnt.
Aus Berhin, 12. Febr., schreibt man der „A. 3.“: Am
Horizond 48 Wolien. Es herrscht in einfludreichen Kreisen hier
—A ee bleiben darf. Der Zwed der
Zewegung ist kein anderet als der. die Stellung des dursten
VDismard zu erschüttern. Alle Hebel weirden in Bewegung gesetzt.
Seltfame Kombinationen kommen zu Tage oder vielmeyr scheuen
och das Tageduicht, sind ader erkennbat. Ustramontane und Polen
stehen unter hoher Protektion. Jedes Terrain wird mit Vorbedach
mcgenuzt. Am letten Donnerdtag den 8. d. M. war det Bal
bei Hoft das Gefechtsfeld, wo die Opposition gegen das Meniste
um odet vielmehr gegen den Ministerpraäsidenten in Gestalt einen
jdtinlichen Agttatidn vegtu die Annahme des Sdhnlauffichtsgesetzes
untet auffälligen Fortiek zuyr Erscheinung dam.

Berrrin, 14. gehr In Wiener Blätket finden wir fot⸗
gende Angaben Aber die Bemühnngen des Adg. Windthorst, bei
dem Kaifer gegen den Fürsten Bismarck zu agititen. Dex Abge⸗
Abutte Windihorst, heiß es dufelbst, „wohnt bei einer Frau v.
Sy md diese steht imii feinflußzreichen Damen am Hofe in Ver⸗
ndung. Durxth diese lehteren foll eß auf Windthorst's Betreiben
gelungen sein, den Kaifer zu veranlassen, vhne Bismarck's Mitwissen
ne Deputation „treugefiunter Kuatholiken“? zu empfangen, welche
hor dem Monnechen die Interessen ihrer heiligen Kirche plaidirte.
Det Verdruß, welchen det Fürft, als erx spätet die Angelegenheit
tfuhr, über diesen Vorfall und den Anstiftet desselben empfand,
mochle sich dann dei Gelegenheit der Debatte über das Schulauf⸗
ichtsgesetz Luft.“ I

Der Rh. K.“ gibt an, der Regiernagsbtüsident v. Eul ein
zurg fei zum Bezirkspräsidenten in Mezz besliumt.

In der Provinz Hannover ist die partikulariftische Pattei
wieder außerdotdeutlich thatig, an ciren 20 Orten find neuerdiugs
Befsammlungen der großdeutschen Parkei“? auberaumt. Die erste
dersel ben, welche in der Stadt Hannover selbst abgrhalten werden
bilie, wurde noch vor ihrer Erdffnung von det, Polizei aufgeldst.
in den Abtcordneten Windthotst werden Dankadrtessen in der
Provinz vordertitct. —

Berlim Hinfichnich ber beschleuntgten Räumung Frank
reichß Seitens det deutschen Truppen will die „Franck“ versichern
—— Hild Herrn Thiers
hre cifrigste Mitwirkung bei den neuesten Finanzverhandlungen
mit Deunchland zugesichert daben, diese seit einigen Tagen den
asserbesten Fortgaug nähmen, und daß inan die Einzelheiten hier⸗
uͤber absichtlich geheim halte, um eine den Vortheil des Staates
jeführdende Specilationsrichnuung mödlichst zu verhindern. Der
Agence Hadas? wird von difizieslet Seite zu dieser Frage wit
Aeili, die Regierung sei der Auficht, daß es sich aus Rütztich⸗
itsgründen einpfehle, formelte Veryandlungen wegen allenfalisi zer
cuherer Raͤumung des dccupitten Territoriums nicht ehet unzu⸗
aupfen, als bis die dierte halbe Milliarde gaunz dezahlt sei, was
im Uedrigen nicht lunge mehr währen wird, da die Regierung des
deera Thierz die vereinbarten Ratenzahlungen punktlich einhalt.

In Bezug aiuf den englisch framzösischen Handelsvertrag
hetsautet, daß in diesen Tagen Herr Ozenne, der bekannte Anter—
händler im auswärtigen Ämte, in Handelsangelegenheiten nadh
Ldudon abgegangen sei. uin dort den dom Hetzode v. Broglte
neun zu Lröffnenden UÜnterhandlungen bei uwohnen.

Unter den Besihern des Kifermen ren von 1870,71 imd
nuh in ideiteren Kyeisen cirtulire gegentdärtig das Gerücht, daß
Re Reichsregierung deimn Bundesrathe demnächst eine Vorlage we—
gen der Votirung vder der Zuwendang eihes Eyrensoltdes
in die mit jener Decoration Bedachten zugehen dassen werde.

Dem besonders in der süngsten Zeit Auderst fühlbar hervor⸗
petretenen Mungel an kleinen Kassenanweisungen. vatnenttich an
cinthalttscheinen, derd noch in diesen Tagen mindestens zuch Theil
Abhilfe werden. In den ietzten Taget der vorigen Woche wurde
näntlich im Beisein der aus Mitgliedern des Herrenhaused und
Miitgliedern des Abgeordnetenhauses gebildeten Staatdschulden⸗
Tommisfsion eine Million solcher kleinen Sheine, die als defect
aus dem Verkehr zurückgezogen imd schon känyere Zeit für diesen
Zweck vorbereite daren, derbrannt; als derxen Etsaͤß kommt noch
i diesen Tagen emne Million neuer Nassenadwennngene zur
Ausgube.

Da die deue Maß; und Giwichtsordnung Bestimmungen übet
die Größe und Beischaffenhen der Shhankgefäße nicht enthält, so
ist. der O. R. C.“ zufolge, den Regiernhgen anheimgesteilt wor ·
ron UIann Mrs Revrinasftungäsbeüroe vn Mogo dor

Polizeiverordnung Vorschriften zu erlaffen, nach welchen für der
offemilichen Verkehr bei Ausschank von Wein, Bier und Branmtwein
ur Jolche Gchantgefüße denukt werden dürfen, deren Sollinhalt
anet der von der Maße und Gewichtsordnunç für den öffentlichen
Verkehr zugetassenen Maßgroßen entspricht.

In 'hiesigen studentijchen Kreisen beabfichtigt man eine Stif⸗
zung ins Leben zu rufen unter dem Namen Bismarck-Stiftung“
zu Gunmsten undemittelter Studirender in Straßburg An der
Sammilung für die Zvecke des Vereins sollen alle deutsche Stu
henten sich zu bethejligen aufgefordert werden.

Fraukreich.

Paris, 14. Febr. Der deutjch-franzoösische Mostverlrat
witde hente Abend im Hotel der deutschen Botschaft unterzeichnet
ranzosijcherserrs vom Minister des Aentzeren, Grafen Remusot· und
zron Rampout, deutscherseits vom deutschen Botschafter v. Arnim
ind dem Generalpostdirektot Stephan.— Die Nachricht verschie dener
Zeitungen, es feitn zwischen Deutschland und Frunkrrich Verhand⸗
ungen eingelentt wegen Bezahlung des ganzen Restes der Kriego
atshadigung, ist, wie von untertichtetet Seile versichert wi:d
mbegründelt.

Tin Partiser Correspondent schreibt der „N.⸗Z.“ Meine sehr
ʒedeutende Sanunlung von literarischen E zeugnissen französischer
Thortzeit hat sich heute um ein gur adsondetlichez Product ver⸗
nehruz wenn ich Sie um die Erlaubniß bitte, wdasseibe zu nnalt
iren, so geschieht daßzz well ich auch meinerseits zu den Carne:
sfreuden Ihrer Leser beitragen mochte. Also das Buch teißt
Diegeistige Ueberlegenheit Frankteichs. Ant
vort auf germanische Behauprungen von Emanuel Liais, Do
rector des kaiserlichen Observatoriums mm Uio Janeito, frühet
Astronom des Odservatoriums in Paris.“ Auf 252 eng dedruͤcken
Zeiten ist eine Menge höchst merkwürdiget Dinge zu lesen, die ich
n folgenden 6 Aoschnitten wiedetgebt. „1) Wüthend darüber, daß
z ihnen nicht gelungen ist, die Kirthen, die Museen und die
Bidliotheken von Paris zu zerstören, ergrimmt üwber die laͤcherlich
Btomenade in den eiysäischen Feldern, während sie einen Trinmpt
narsch durch ganz Paris geträumu hatten, haben die Preußen die
Zerrschaft der Commune angezeit elt, um durch ihre Jatriguen und
—V
ünden zu hassen. Das Pettolenm und die Geiseln sind don den
Breußen erfunden. 2) Deutschland bildet sich ein, einne Menge
»on Gelehrien und von geniaten Mannern ju besitzen, weil
eine große Anzahl don Bibliophilen, Sammlern und Shp cialisten
Jat, die jedes Gefammturtheils unfaͤhng sind und die ganz ünder
Huliche Sammlungen von Thatfachen aufhäufen, vhne allen Ru
zen, weil sie einer angemesseuen Darstellmigsweise entbehren. 6
Die niedrigen Instiucke zeigen sich in der germanischen Kare vid
eht entwickelt, als dei den romanifchen Nationen und die crimi
resie Statistik weist m Deutfchland eine siebennmal größere Jiffe
atg in Frankreich nach. 4) Die Juferiorität der Politiker Veutsch
ands ist durch den letten Krieg und vor Allem durch die erkeich
en Resultate schiagend bewiesen. Vom natidnalvkonomischet
Ztaudpuufte aus ist die Annexion Elsafseß und Lothringens i
großer Schaden füt Deutschland. Fraufreich, welches man ruinint
bollte, wird die Kriegsentschädigung zahlen und noch trichtr bleiheh
als sein habsüchtiget und blindet Feind. Das dentsche WMilitä
ystein hat durch Uebekraschung siegen köunen. Das gewwaruh
Luropa wird sich auf deufelhen Fuß stellem. Die schon bot den
driege sehr bedentende deuische Auswanderung wird noch fnaͤrler
berden; sie desteht nicht allein aus Mannetn, Fraͤuen und Ki
dern, sie desteht auch aus Capitalien. Za kurzer geit werden de
3. Milliarden ach den Vereinigten Shaaten Ausgewandert sei
dahrend diefelben durch die nfache Atterie des Händels nd de
Indusirie nach Frankreich zuruͤckkomnten wetdek 5) Hinsichtlel
der Bildung sind die deutschen Offiztere den frauzösischen durchau
nicht überlegen. Was die topograph schen Karken betr fft, be
nen man jd viel Larm macht, so sind dieselden fännntl:ch de
Werk unsetes Generalstabes. Mit diesen Karter dersehen, würdef
insere Offiziere kbin so richtig wie die Deuischen manövrirt habei
In dru geographischean Kenutnissen ist die Uebsrlegenheit der b
rinischen Race über die germanische Race so bedeudend, daß ni
inmal ein Vergleich mönlich ist. 6) Die Nirderlage Frantrei
jat nicht eine Verringerung unserer militärischen Fähigkeiten *
huldet. Diese so unglaubliche Niederlage, über die alle Rativet
cxstaunt sind, ist nur durch ein Zusummenkreffen von Kanz iheah
barck Umstäuden möglich geworden.

Schweißz

Bern, 14. Febt. Der große Ralh des Kantons Reur
durg deschtoß den Ausschluß geistlicher Otden vom Primaride
unterricht mit 47 gegen 34 Stimmen.

Epanien.

In Valladokid sinb Studenten und Kabvölleritkaden

dan dreeneta 12märenn. Ynsrer die sotzteren vinenr Niserandtiß
        <pb n="105" />
        Janker Waffe gegen die Studenten machten und 4 von ihnen

wundeten. Die Siadt ist in großet Aufregung und die Be—

Ilterung gegen das Militär auf's Höchste erdittert.
Amerika.

Washington, 18. Febr. Im Senat brachte Senator
zumnet den Antrag ein, neuerdings eine Untersuchungscommijsion
chufs Ermittelung der Fraͤge meder zusetzen, ob der angebliche
gerlauf von der Kegierung gehörgen Waffen und striegsmunition
a Frankreich, während des letzten Krieges, eine Reutralitaͤtsver⸗
etzung warẽ J

In Tandit warden 26 Autlaͤnder don Gauchos. die duich
imen hewissen Solano fanatisirt waren, ermordet; 10 der Mörder
urden geiodiet, 20 in Gefangenschast gedrucht. (Jandil ist rint
jeine abgelegene Gebirgsstadt in der argentinischen Republik. Pro⸗
jnz Buenos · Ayreß, und hat militaͤrische Besatzung zum Schutze
Ren die bäufigen Kaubzuge der südlichen Indianer.
— —

tMänchen, 8. Febr. Rach einem jüngk erschieuenen
zrlasse der tgl. Kegierung von Oberbahern dae n allen Städten
ud Märkten Oberbayerns die Kirchendienste vom Schuldi enste
zetxennt werden. ndem eine gedeihliche Entwickelung der Volksschule
den größern Gemeinden nut danu uit Grund erwarlet werden
zuice, weun der Lehcet frei von andern Berufsaufgaben seine
ae docle Kraft dem eigentlicht Echnlfache zu widmen im
ztande sel.

aFrankfust, W. Fedr. In, dem hiesigen Gefaͤngnisse
aß seit Jahr und Tag ein Fraugrse, Roamens Thierrh. welcher sich
nerfangen hatte, beim VEinßug der Deurschen in Rourv auf einen
ußgesteien Posten zu schicßen. Thierrh wurde ergriffen und zum
tTode verurtheilt; die Gnade des Laisers wandelte diese Straͤfe in
cbenslangliches Gesänrniß uin, und wurde er hierhet natch Frankb⸗
urt transportirt, wo er seitdem inhoftirt blieb. Nan hat ernent
sie Gnade dem Unglüdlichen geschienen; vorgestern vßnere sich
in die Gesfäugnißthüre, und er lounte frei, in seine Heimuth
urückkehren. —

Die dies jahrige Fran tfurter Oiste rmeshe beginnt
uin Plitiwoch den 29. März und endigt mit Dienstag den 9.
ipril. Das Auspaden der Waaren darf schon am Mondag den
J ünd Dienttag den 19. März geschehen. Für Leder beginni
ie Miesse ann Mimvoch den 27. Marz und endigt mit Dienstag
n 9. Upri. Das Kinlagern des Leders in die städtischen Ma⸗
azine ist schon von Montag den 25. März an gestattet.

Und Meh O. Fedr. gehen dem Eüdof. Wochendlalt
olgende Mittheilungen zu ⁊ Was bisher von der Versetzung des
b. dayerischen Regimentss nach Weissenburg und des 8. Regiments
iach Haͤgenau und Kolmmar in den Zeinimgen gestanden, ist Alles
us der Luft gegriffen. Riemand denkt bis jehßt daran, die beiden!
erischen Rehimenter von Mith zu entfernen. Die Soldaten
aiten war schon einmal gepat — es war am Sonntag vor
Weihnochten — und der Tambour hatte auch das Signal zur
Marschbereitschaft gegeben, aber nicht zum —XV
vondern bei ultenfalls vorkommenden Seaundalen mit den Preußen
wsrleen sn Wnnen, da die Streitigkeiten immer sich wiederholen.
die Soldaten sind dierdurch viclen ünnöthigen Plackereien ausge⸗
qh wie z. B. daß sie dn jebem Sontie und Feiertage zum Ver—
en mit Sact und Pat feldmäßtg ausrcken müssen. Es wäre

erdings vin besten, Veinn entweder lauter Bayern oder lauter
renßen hiet wären, die Leute bnnen sich einmal nicht miteinander
rragen c) wahrend micht geleungnet werden lanu daß sowohl pfeu⸗
scher, als bayerischerseils recht gebildete und anstaͤndige Leute“
iher den hiesigen Truppen sich befindent Die Franzosen lachen
ich uaturlich immer in die Jaust und schon deßhalb wäre seht zu
— würden. — Am 8.
gotne sind 5 bis 600 Mann von der hiesigen vaherischen Brigadr
Ke am ersten Februar in die Reserde übergetreten sind, in ihre
deimalh entlafsen worden und irtten an diesen Tage die jüugeren
Nannschaften in Dieust.“

'Paris, 8. Febr. Gestern starb die dicste Frau von Patis.
Fs war eine Schweinemetzgerin der Rue aux Ouis. Namend Ge⸗
niot. Dieselbe wog 514 Pfd. Seit zehu Jahren hatte sie ihr
Tombptoir ninx berlassen, um sich schlafen zu legen. Einst war Geutot
ber schlant und sehr schön; 1848 hatte sie so jar die „Gonin det
Freihl daxgestellt. Man war genothigt, eien gauz besonderen
Sarz für sie zu machen; derselbe war über 19)2 Meiet dreit.

FeAuction kaiserlicher Möbel. Im Hotel des Bains in
Cherbourg geht gegenwäͤrtig eine üntereßante Auction dvon Staten.
Fa lomnten namlich die Effelten der kaiserlichen Yacht .Hirondelle*,
tehend in den Möͤbeln, dem Service und der Wäsche der Laijferin
kugenie, unter den Hammer, und jrder Gegenstand, der das
taisecliche Woppen trägt, findel zu enormen Preisen enthusiastische
Abnehmer.

FJndon, 10. Febr. Der Dampfer „Electra*“, von

dissabon kommend, ist im Canal heute Mittag in Folge eines
dusammensishes uüntergegangen. Der Capitän und 17 Personen
werden vermißl.

FuBrubeunbrand. Einem Telegrumme aus B,arnsley zu⸗
olge steht die in der Nähe genannter Stadt gelegene Kohlengrube
Deafteld Main in vollen Flammen, und alle Verhuche. dem Brande
Finhalt zu thun, blieben erfolglos. Duirch die Katastrophe werden
richt weniger wie 400 Wergleute bradlos. Die Möð lichkeit des
Fiutretens einer Explosion verursacht große Aufrezung.

Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.

Nach Bekanntgabe der General-Direktion der kgl. Verkehrs⸗
Anstalten ist die Rrkommnundationsgzebühr für Fohrpostsend ingen
bie ber triomuttindittinn Briefpostsendungen stets mit dem Ports
zu erheben, deumnach vom Absender uur dann, wenn auch das Porto
Fi der Auftabe entrichtet wird.

(Sachsnche gossenbitlets don 1883.) Fut den 8 der
Uteten, nach den Bestimmungen des Gefetzes vom 8. Sept. 8338
Feirten konigl. sächsischen Kassenbillets i eine Nahfrist gewährt.
Der UÜmanseh der borgedachten älteren dassenbillets bleibt bei der
Finanzhaupikasse zu Dresdenn und det Lottetie Darlehen skusse zu
Jeipzig noch bis zuun 20. Juni 1872 gestattet. Von diesem Zeit⸗
zunkie ab sind alle bis dahin nicht umgetauschten derattigen Kas⸗
billets als gänzlich werthlos zu belrochten.

»7 21

III. Pfälzische Jubusertce usstellung.
Kaiserslaulern, den 8. Februar 1872.

Durch höchstes Restript des kgl. Stgatsministeriums des Innern ist dem
zentraicomite die Vornahme einer Verloosung vou Gegenständen der III.
gfälz. Industrie-Ausstellung ini Sommet d. J. aͤllergnädigst bewilligt wordeñ
ud Fwar in der, Weise, daß die Loose vom Jahre 1876 von denen schon
egen 6000 abgesezt find, ihre Giltigkeit behalten. Die Generalagentur zum
herschleiße der sammtlichen Loose ist vom Centralcomile dem Kaufmann und
Fabritamen Hr. Weber von hier übertragen worden. WW
Im Naqsteh nden theilen wir die Besimmungen des von höchster Stelle
sent huugten Vtrisosungsplanes mit: ———

Pla, u
uur Verloosung von Gegenftänden der III. Pfälzischen Gewerbe⸗ und Indu⸗
nrie⸗Aubstellung zu Kaisetslautern im Spätsommer 1872...
J G i. .2

Der Preis eines Looses kedate —

gu den Loosen wird gelbes Papier verwendet; sie enthalten die Haupt⸗
zestimmnngen ders Verloosungspianes und find mit dem Etempel des Ge⸗
verbevereines zu Kaiserslautern ieg

Es werden 25000 Loose ausg egeben. Sind diesekben vor dem Schlußz
der Ausstellung abgese tzt und ist weitere Nachfrage darnach, so kann durch
Heschluß des Centraleomite's deren Jin noch vermehrt werden.

Der Verschleiß der 28000 Loose wird einem vom Tentralcomite ge?
ehnsten Generat⸗Ahenten übertragen. Detselbe erhtut fur vitses Geschüft
3 Prozent vom Reinerlose; dafur bernimmt er die Verpflichtung. die Lovse
bzuseßen und bietet dem Centralcomite eine entsprechende, contractisch fe st⸗
gesetzte Garantie. Für weiteren Absatz von Loosen über die Fahl von 25000
wird mit dem betr. Uniernehmet n neuer Veritag abgeschlojsen.

53.

Der Erlos aus den verkauften Loose wird in folgender Weise verwendet:

7o zum Ankaufe von Gewinnsten;

b. 306/0 zur Bestreitung det durch die Verloosung und die Ausstellung

verursachten Kosten incl. der Prdpisivn fur den Verkauf der Loose.

Zur Verloosung werden nur Ausstellungsgegensttiinde angekauft. Die
Auswahl derselden deschieht laut 8. 14 des Ausstellungsprogrammes durch
Eenaraicomite, nud soil hiebei hauptjächlich auf Nützlichkeu und Brauch⸗
artkeu ver Gegenflande gesehen werden.

Der Sene des hochsten Gewinnstes soll mindeftens 500 fl. unb ber
des medersiea 8 fl. betragen.
8. 7.

Die öffentliche Verloosung findel am Schlußtage der Ausstellung, gegen
zude Septeniber, unler der Controle eines 1 Verwaltungsbeamten stait. Zeit
d Ort der Vornahnie der Verlvojung wird zuvor in vffentlichen Blaͤttern
tannt gemacht. Die Ziehungsliste wird dreifach nachgeschrieben, nach Beẽ⸗
ndigunz der Vetlossung durch deu Dru vervielfältigt und außetdem noch
olgenden Tagesblaͤttern als Beilage angesügt: Der „Pfälzer Zeitang“, dem
Pfalzischen Kurier“ det Kaiserslauterer Zeilung“, der „Pfalzischen Volks⸗
Nnnnd der VPfdigischen —*

Die Zostellung det Gewinnste geschieht gegen Prasentalion der Driginal⸗
bovst und auf Rechnung und Eefahr des Empfängers durch die Verlossungs⸗
Snmission des Teutrableomite's.
8. 8.

Gewinnste, auf welche 83 Mon ate nach der Verloosung noch kein giltiger
Auspruch erhoben worden ist, werden, nachdem die betreffenden Nummern in
bengenanmen Blattera nochmals bekanit gemacht worden sind, nach Umfluß
Anes weiteren Monats zum Besten de emehacdulahe versteigert.

Da bdoan den Wosen fur die in Folge det deulsqh-französischen Krieges
vertagte III. Pfälzische Judustrie⸗ Ausstellung schon viele abgesetzt sind und
er Drud von neuen nur Verwirrung hervorrufen würde, so behalten
e Frtern Lobse vom Jabre1870 ihre Giltigkeit für die
zerloosung im Jahre 1872, ohne daß irgend eine Aenderung daron
„orgenommen würde. —

F. Xx. Demetz vernt
        <pb n="106" />
        n a⸗ 2—
W. Fuhrländer Nachfolger,
2
äR—
Durch große Parthieeinkäufe und direkte Beziehungen qus den ersten Fabriken Deutschlands und Englands ist es mir möglich, ird
des bedeutenden Aufschlags sämmtlicher Ariikel, fortwährend zu den bisherigen bi nhing en Preisen zu verkaufen.
Die Waaren werden vom 1. Januar 1872 ab, statt nach der hiesigen Elle, zu ermäßigten Preisen, nach dem
halben Meter berechnet.
Grosites Manufakturwaaren⸗Lager. Großes AusstattungsGeschäft.
1000 Stuck */. Ellen breite ächtfarbige, lila, rosa, gelbe, braune, Cat⸗ 500 Stuick . Ellen breites schweres Leinen, sfür Hemden und Betttũcher.
tune, für Kleider und Ueberzüge, ß und 9ekr. 11 tr. B F
200 Stuck 8 Ehlen breite achtfarbige Glanz-Möbel⸗Cattune und Grobe 2273 Ellen breite Leinen, fur einichläfrige Beuttücher, datz Vett-
attune mit Borden, fur Vorhange, Si kr. Grobẽ 3 tuch ohne Natb fl. 144 tr. cein S der
Wo Stua Suen breite achisarbige göiaus-Sacinme Vrillantines Drode 3 Cun bate Wesm eu snd apechtstige Vetntcher, dat Bent-
kr. —— 200 Stud ⸗ ür zweischlaftige Vetlen, das
goo Suc .Ehen reit inse. guttamine sonnshhr Jae ouets and o Suu e welcu Vettdecken, sur zwenchiastige Better. det
rgandis, in den brillantesten Dessins, 11 ir. 200 Stüd schwere weiß wollene Vettdecken, fuͤr zweischläfrige Veilen,
200 Stüd * Ellen hreiten feinen weißen Satin und Piqus fur Unier⸗ das Stück fl. 4. —
rucke und Uebertzüge, 11 tr. 500 Stück schwere grau wolkene Bettdecken, das Stüchfl. 280 bis fl. 3.
500 Studh /. Ellen breites ächtfarbiges Bettzeng, meistens turkisch⸗ 00 Paar schwere meise Piqusodecken, für Achlafr. Betten das Stücfi 2. 30
roth, 14 kr. Victoria⸗Decken mit Franzen l.8s8.
Schweren schwarzen Moireens für Unterröcke, 20 kr. J 100 Duterd e eepe Tischtucher, 22/2 Ellen ang, 2 Ellen breüt.
i/4 Ellen breiten englischen Waterbroof, für Regenmäntel, 80 ir. —— ß
——
/. Ellen Peien geen Buxkin für Hosen, Westen uml ganze Anzüge, Broße rothe Cachemire Comodedecken. dae L.1 und i. 124.
e pidb— — /ä Ellen breiten reich ramagirten Borhangomull mit Bogen, 14 tr.
Hroße Auswahl Fußteppichftoffe, 14 kr. —D —— g Shirting, grau, weiß, schwarz, — ir.
Slatten ⁊ wollenen Unterrockstoff. 14 kr. Lama, Flannell, Thibet, Gachemires, Unterrockstoffe, in
Schwarzen Orleans und Alpacas, von 15 kr. an. — allen Farben vnd Dnamaten biügsi. —7
Echweres blau Gedrudies, 1u r. Tischtücher, Handtücher, Servietten, graue und gelbe Kaffee⸗
Bute wollene Kleiderftoffe, Eroisée, Popelines, Chius, Mohaires, servietten, Barcheud, Zwillich, Lederleinen, Stroh⸗
Grosgrains, von 12 kt. an. i — sacklkeiuen zum Fabrikpreife. 16
Muster sämmtlicher Artißel sende in reichster Auswahl franco per Yof.
Auch die kleinsten Aufträge werden, wie bisner, bestens beforat.“
*
Hausversteigerung.
Samstag den 2. März 1872, Nachmit⸗

ags 924 Uhr, zu St. Ingbert bei Adjunkt
Heinrich Schmitt, läßt Carl Appre
deris, Kaufmann in Metz wohnhaft, sein
dahier an der Haupistraße stehendes zwei⸗—
stöckiges Wohnhaus mit Zugehör, das jetzt
von Metzgermeister Carl Schwarz bewohnt
wird, auf langjährige Zahltermine in Eigen-
thum versteigern.

Immobiliarverpachtung.

Samstag den 24. 1. Mis. des Nach⸗
nittags um 2 Uhr, zu St. Ingbert, bei
Adjunct Schmitt, läßt Frau Wittwe
Carl Lioun von hier die nachdezeichneten
Immobilien, hiesiger Gemarkung, auf 6
Jahre öffentlich verpachte::

84 Dez. Acer auf Hobelsahnung,

22 Dez. Acker auf dem Etzelchengarten,

41 Dez. Acker auf'm Sehenrech, neben
Erben Hager, J

60 Dez. Wies in Ob erhäusers-Mäusbach

93 Dez. Wiese am Wohmbacher-Weiher,
72 Dez. Ader und Wies, in der Maäus—
hach.

2Diejenigen Herrschaften, welch
brave Dienstmädchen und
Köchinen gleich oder später nöthig haben,
mögen sich vertrauensvoll an die Unter—
zeichnete wenden, welche auf schnelle und
bünktliche Versorgung bedacht sein wird.
Frau Rausch
in Qweibkriicken.
Theater in St. Ingbert
Im Saale des Herrn Oberhaufer.
Direction von August Schroth.
Sonntag den 18. Februar 1873:

Einer von unsere Leut'.

Charaktergemaͤlde mit Gesang in 4 Alten

und 7 Bildern von KHalisch.

Sorn, kgl. Notar.

—
Haus⸗ u. Ackerversteigerung.

Samstag den 2. März 1872, Nachmit—
tags 924 Uhr, dahier bei Adjunct
Schmitt, lassen die Kinder und Erben
der dahier verlebten Eheleute Heinrich
Speungler, lebend Maschinenwaͤrter, und
Catharinag Bund die zum Nochlass⸗
derselben gehörigen Liegenschasten hiesigen
Bannes in Eigenthum dersteigern, nämlich:

ihr an der Blieskasteler Straße gelegenes
Wohnhaus mit Garten und Ackerland neben
Nicolaus Eich und Jacob Uhl.
45 R. Acker auf Hobels neben Johann
Schmitt.

44 R. Acdker allda neben Pet. Schmelzer.

Horn, kal. Notar.

Aus Auftrag
Das Geschäfts⸗ und Conjsultationsbüreau
L. Bechthold in St. Ingbert.
Eine Winde
wurde bei mir entlehnt um der deren Rück⸗
gabe sogleich ersucht wird.
Ph. Munzinger.

2
Prof. Dr. Lapièrre's
—
Pinspritzung
heilt*) innerhalb 3 Tagen jeden Aus-
dussder Harnrolre sowie weiss
FIuuss bei Frauen selbst ganz veralte-
ten. Preis pro Flasche mit Gebrauchsanw.
1Thlr. 20 Sgr. Gegen Einsend. des Be-
trages streug distret, zu beziehen durch
4. Witt.
Linden-Strasse 18 Berlin
*) Hunderte geheilft

Heilnahrungsmittel in
ärztlichem Gebrauch.
Herrn Hoflieferanten Johanu Hoff in
Berlin,
Bothenheilingen, 17. September
187 1. Ich sehe mich veranlaßt, Ihr heil—
ja mes Malzertrakt, welches allerseits An⸗
erkennung gesunden' zu gebrauchen (Bestel⸗
ung.) F. v. Cohneemaun, Gutsbe⸗
itzer —Rajevoselo, 14. Ott. i87I.
Telegramm.) Ersuche 2Pfund Malz⸗
Chokolade, 1 Pfund Brustmalz-Bonbons
egen Nachnahme zu senden, ohne Verzug.
Doeuzovic, Ober⸗Wundarg 8
jäbrige Marie Schlosser ist schon seit
— — 3 Ien mit Gicht behaftet, außerdem ist
sie seit ihrer Kindheit hochgradig scrophu⸗
Für Bauherrn. lös. In der letzten Zeit ijt sie sehr abge⸗
7 magert und entkräftet und benöthigt
Es werden Bauplätze abgegeben der daher dringend —3IJc Malhz⸗
Ensheimer Stnnaße entlang, am Krumflur- extrakt ꝛx. Pr. Hirschler, kuk. Stadi⸗
weg anfangend, per IJ Meter von 24 kr. aruienarzt in Wier.
bis zu 1 fl. bie Verlaufsstete bei Fritz Pauzerbieter
Schreiner Vogelsang. in St. Inpbert.
——— — —— —— — — — ç — — — — /S
Redattion. Druck und Verlag von F. X. Demes in c. Inabert.

Franukfurter Börse
vom 15. Februar 1872.
Geldsorten. 7
Preußische Kassenscheine. fl. — —
Preußische Friedrichsd. 957—58
ꝛdistolen. 5.. 53394241
holländische 10 fl⸗Stücke,9533535
Ducaten .. 43 32-34
20Francs⸗Stücke . , 220-21
Englische Souvereigxss 272 47249
Dollars in Giais ιÇcανα
„Aierzu als Beilage: AlIIge-
veiner Anzeiger für vaas
AMõönuigreieh Barern No. x.
        <pb n="107" />
        —D——— netzse moren unn uestitee nnenn nn enniuag;o ui zumn oron⸗oꝛi
—— — 8 24 S— —— 333 —V nn guld nu vis unt ug
. ———— *3 18— 2 J pirrn oll ni d oxu ron
121 u o 44 7* * — 3 X Nim
——— d nu — FJ Anuslull 1 on
— z —— dJ V 2 snu noe —
ν —— —2 itn — 1 220 R —V M — u
— ————— — e ι ν_ ι , J 3 2W8onñn 7 — e r
—— oun nια Ans —BR 3 — bade d
ιια n eune Ppot nn lut monuind
—LLXLXIEV.O e
—XXV —VV en eme ntdrelz —— ——
—AD —D———— oilise Zabederitschatfholcda W —42 1732
ιασ—σ -Iτνσα ”ι ᷣIιααια * m I· —
nordi im Buna&amp; pnilouod να. hine —
—— —————
o s tue n d nu ai z is
ν— ι α üänlußt aanu nöu a ——
— * J—— u i eogt du ——
—B— —— Syra eh —— Nahwittagnaxist der Aar Mn — —IV
— B— — 7 — ———— Ansschuß itt F* Speier, 16. Febr. Die Jn 7* ziassüchg!
B————————— — ———— vᷣda gen. Sige 5 *
borttrag deg Atg, Psahler in Sugen — —— e eeenee inn e —
uichtig/zu stellen oz 48 iy Gu zͤ sun oDer dratshu gdiser gat —J—— —
pruen — nie — D Ibgeorduetem. ban guehidenngeepihantae veg pet — — ehe
jů den ii i. a, inke Bitte der Munchenen Kuͤurstse gerosnsheibs gren — 5—— — uboa e t
„Die r Bewilligun —— dr oi a i d in onnz pon
dehung — betresfüde dog vise dn Gesangahoeen ust eni moꝛe cwiethschaft,ꝰ h audel uub xevtehx.ꝛc m a
eezee e—— golch 534 —B— ——— 8 gage —9 —A—
dagen hier die Borlehing eratihatischer — cunse eb Sad wigchahneaste vee hemn sae
enennete — n⸗e ne —ID———— nlunniichr unzeern Ertanbnißertheist pᷣo en —8
58 —— Fehr. Ain e e vtathaitki ideriderarrEsenbahten voht hgtantstteae tputheage
————— t iebetun men den Dartifitagons- Ior Ibath · CThale zuhnechlufsennene vie — ——
zautzn etonn — — —— Sigdt Eiraßbueger eilburg, sowie sug für eine Eisenhahn, von — —
6 aaeent marx ———— —X——— e eie ahnd Przu⸗
aoeßt elden die Nugebole det —— tn hdenie oem dursrieg han Vapehane dastthenve As e ——
ene Der Ae ee — —B——— 96 zug
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Ine e Afunehe Fenntt E habe A — Ihi ee eee 9 e 9
nn aee e aeeeeenee tberteonasß wieho diesaibetcingtendehie Hear!v e e
— —— — — vbrrse hen.Ase in Hesen tem Wetter dem Verkehr werden könn —A
vorgecichnet der dz der —5 — ann ang eund vbecahnp. —— eeee dag
——— idehe werdeg son Sedrrriß denag udeen eenee rte * 43
3 —B ———
ie Verbindung des Hafens mil den — Auf der —— uduß idel
darte ist außerdene 7 nind e z⸗ A; —w 833
ngegeber · Der· Rath ift aufgesprdert. eer die rgjelirte Richtung eα q. Ilenerin adergsneue iggrhalngaletetourosẽ ngebnisfe m
8* iae zu — s oneeee — — ————
wAore mertau sche andie dos, unser Anderm zur Frössnung, Feine ien augßen Graf
Mißl Uaezer Hand Paris — — eapreet n?
Alen in, Paris dee da de ð Mis ultra kqmischer Situatj 44 rwickelungen
—2 Pontons zurückgelo arczn hjde RWdd Dsubiget&amp;lei · prrn de man muß. Die
— ert gzehalten haben. Die Geschichte iss. um einen ond —XD—o
de tree, bedrohen gireg Mind doch in sinen soen Tone —AX 0ä
Itsr xyigg hicehhee ue Wi Tgen ar 118 — usn adein: echwortgitehligigen eihrer chau
* vn ar zu anungenn ichen riktc gfee Comnul 5* Ah isfe vr liebtps kinese: Ofi zogsand gwod deinrsnd
en drange isnte d prügelte e anticomnunihtischert ieiben dibse besitzt nußerz Nesn Herzemrun udetznbedirgieneũ
e ee e 9 duregnizauhhẽ int⸗ Ergebenheit dieses hohen 7 eeree
uffe auf eipzelue Goldaten ne terx, iIcer id a egründeen Zeuetoger en, od big grö sße do Porpn
nd⸗ —— ——— äufig Statt. n —3— — zog, oder der Katzqushöstan JZus Foigef
en izwell Soldatenaa tiress in Roquencou— tehenden — ι Herrschant ulnde Denz Behjetenn des Lamreth liegt
—AV sen. Flori 9 ige pefte das gaigze ernn on Fßen Ama meihdere
—I— * eben davont 83 e e —IX
risen 4 ane batteearge in Poulggns halb aodn ges cugenxe VMaget hi n Mil lingig dard Tavoritic, Hotehrn Mac
und J 4 —8 — —— Murh dnes, an einen Baum Schedsiaete vebogetmmi uhenotzughen Ssprichuften ean, darfthcr
Jepunden und Whe vur csette zeshtde 2Nächtliche H aubanfälletath nihetnz) Veahen hew bei de dnn etwas durchsetzen wolltesaraeh
eleen nde Dieähle Wiß Finhseh sug ührigenabiqIsehe vovrdersi mnorhlier Katze gohustegen piuffde rwen muax nicht- icbsolc
hastsen gere des ——6— innacPurisan. gur Datzenncseliteibottde. lι, ιιινινν—ναα
und Dasselte gisiz n⸗ den i8unghee brgogseug das Miais aaglichsaic Nun trifft es sich, daß ein junger hübscher —A—
nserl iusrd udervielennuzin oh Merre ven ffucht jum · Diedbahlbon Speinrer bei d ame edez Terch ir R
se ισα —5 quirno A Vo för deuizunerhaschen. — Ass R n ELer
— ——— parte in, kur em 59 — D n n RPen
Vab dest Ropoleonaiin m ruv c hen a 5 witt 383 9 g n vuni e
ꝛe Royjor — J seadert bei oge eboce —— ———— MRen
wached r airue Debutsglede ae hen ehitd Fee zb nß ichlsprnpe Katzuuu, nouz doo bed Thierchen
mekündigten ane —DD — —7 e die
p —— elben beizuhstoki ddie nidid znd Vy Morde, er verlebt Mimuen dew Hostenpein,
Verfsailles. 155 yeor. vVie nalv zsatagduxgiacsqutsi aber still wejtex,/ damit ja —RR
— —
— —— nit dawInchguten »VOvsti Fiehen an e n urenrsreashe bershwinben unß wid
des von Napalcon gegen Preußen ehe strieges““ zu versehen. üm so mehr in Gnaden entlassen, als die Favoritin seine Befan⸗
(Wenn die Phrase den Steuerpflichtigen das Zahlen leichter macht genheit, seinen Angstschweiß auf Rechnung ihrer imponirenden Per⸗
à la bonne heure). — Eine große bonapartistische Propaganda sönlichkeit setzt. Auf die Straße gelangt, hat der Unglüchselige
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        rutiich einto uαναα vε——dten, .
rgendwo sicher zu deponiren.

Da irifft ihn ein geuer Schlag und, Ser diceMinisterialdi⸗
reltor —* v. Kosewitz, ein Beamer defen ouf nöthig hat.
ifft ihe sndescieifi — * Ws Wiseum vin
ashionables Gesellschaftsloka — —— eamtenwelt und die
—XE ir — pe der Ker⸗
dlüffte muß folgeund mit der⸗todten Katze i Tasche ge⸗
sangl er ins Gartderobezimmer des Museums. Ha, denkt er, wenn
nun, drinnen F Kohlen sitzest,
ihe. Tasche oht oder daß. Sqhwan zgen det —5 — herausgudi⸗
—8

edanle: er stedt die Faßzß Lugs Fasche ines nders der
poey Roͤcle. —— —* —E— aniwesende
ogiiche Leibarzt Medicinalrath Brand zu durch Ploͤtzli
roeee ihres Lieblingskatzchens unpaß an
jerufen. Eilend veglebt er sich In ihr, einmmi sich nicht so viel
Zeit in ihrem Vorsimmer erst den Ueberros ahrulegen 5, feine
bebollbn! ommt saen r e e den Polster
na iesen site ad sg ven Baweh wsaen wil der vom
raschen Lauf ihm auf dex Sfin sefls Frofter Rall des Taschen ⸗
—— zuhze —VV
usn sucht Gesstegegenoart geuug, zu besibenn die Kaße
eeee in eh don der Fuvgritin
Ip en.so husdechz erx, daß er ig Der Zerstreuung kinen falichen
ock angesgen hac v —
derzogs eines sullen Gegner der Faboritin, gehört. Aha, aifo
ʒer ist der Katzenmörder. denlt der Medirinalratsanatilt ins Mu ⸗
eun — birch d atglen Voch wieder aß seinen Plat—.
der hen in uit sindel dien Katze aicht viel ndier und ent ⸗
igt sh derar indem ar sie jn den Wagen
Patzen Eunl wirft. Gleitzeing aber entdedt ex in seinem
— Medicnalraihs undnhatt dire sen
suc denn revle 3 H . —————
so geht — Geschichlte weiter⸗Imner sebhafter, immer
beuͤhelnber, spornender. Die Intrigue aide eifrige Rolle.
kiner Kedt die Kätze, diß goch imi Todenso gefährlich, dem Andern,
— womdglich imnier seinem Feind zu, bis sie zuleßztsogar ans
. B ———— eben einen grohoriigen Pigi⸗
anzapparat zur Fuidecung deß Katzendiebes oder Morders in,
Scene geseht hat.
Xux ecn wizn Shuchen honnien wir hier den ei⸗
hen uest eg Humors andeuien, welcher in dieser mustergiltigen
—A Pond Aber auch außerdemarbieten die his jetzt er⸗
chienen Num des neuen Jahrgangs bom Neuen Blatt den
obien Reichthum geistiger Schäher Schoͤn diese wenigen Num ⸗
mrin beweisen dolllommen, daß die Hernusgebernihren Prospect
uch wirklich rfüllen, daß die vielen renommirten.Sévifts.ellen

—X — re lideln, ie

nancher andern Zeitschrift, mit ihrem Namen paradiren, sonderr
ich jelbst mit den dlänzendften Producten ihres Stifts und ihrer
veder ejnführen. Immer neue Stoffe. neue Formen, regster Fort⸗
grigg auf allen gt rigchen aund Unstlerischen Gehieten, Nerfinde⸗
qchfle Ausbeutung —— — Ideen, unerschöplli dste Ab
vechtlung feinste, pannendfste, originellste Darstellung. Nirgends
raue Theorie und hohle Phrase. Alle- Saiten des menfchlichen
herzens und Geistes werden angeschlagen, für Alle und Jeden
inden fich die Wege zu Glück und Wohlbefinden eröffnet. Da
g. Der aliqe Gergeclexn wite feiner- spannenden. Erzahlung: Das
— dis ungefechr Dasselbe Ahemasc behandelt,⸗ mie
hechsieins Dunlelgral“ da ist, R. Gouschalle anit seinem glanz
ollen Verzbau in der humoristischen Epopbe sKeonig Pharao“
· ist die geistvolle Caroline Bauer mit ihren höchft ffeind
I ee ie die Ibexauß inßruchideũ. unb
icanten Schilderungen aus der neuen deuischen Kaiserstadt, da
ührt uns Rullmanns pietätpolle Feder anzichende Charalterbildet
mus dem neuen alten Brudetlande Elsaß vor, da dentt J. Zorn
inser Ange in , Auf Tod und Leben“ auf das Frandirst Jagd⸗
jebiet des Königs der Lüfte und des verschlagenen Staatsministers
Zeiner koniglichen Majestät des Lwen, da wieder wird unsere
hhantaste nach ber eht gpr J burchschuauhten ¶ Wil dniß
des Westens der Vereinigten Swaaten hinuͤbergerisfenn da schlagt
J. Rodenberg und E, Geibel seine llang. und sangesreiche Hutfe.
stur einige wenige von den pru chtboll gud fruchtbac ausgehreiteten
„chaͤten konnen wir ·erwähnen · a
1ůs Und nun die Kunfiler Kittzende finden. beruhmte Talente
ine so reiche Bethätigung als hier: Abgefaßt“, von C. d. Haaje.
Det geschwärzte Schulmeister. von Sonderland. Kegelpartie⸗
on Simmler, Nach der Jagde bon Real⸗ d dinm onn von
Röhling Im Jungerny zu deutschen Gedichten sin ee
uce Das Aage vein mil Enizugen auf diesen hetrlichen Gaden!

Am aber alle Wunsche der Leser in einer geradezu beispiellosen
Weise git erfüllen, erscheint mit' diesem neuen Jahrgange des
Reusen Blakires nicht nitr, wie bisher, eine durch ihre fare
bigen Schnitimufter wie durch ihre ausgeführten Modebilder aus—
gezeichnete Modezeitung — die auch desonders bezogen werden
ann Dals Gratisbeslage, auch zu jedem Quartal als
Hratisprämie ein Stahlstich, der fich ganz zum Einrahmen eignet.
Somit sollte es keinen deutschen Familientisch mehr geben
auf! welchem nicht das, Neue Blatt“ als vorzügliches Geschen
des productiven deutschen Geistes“ prangte. Das Neue Blatt
ostei nur 16 Sg.9 vierteljahlich und ist durch alle Buchhand⸗
ungen und Postanstalten ju heziehen *

Gleich bok artSulddeutiche Wahrung, saleich 20 Rkr. Oestr. Wg⸗

V Deme, verantwortlicher NRedacteir
BM. ι Ile schw — DDDD—— 35* Sü*
u Bekanntmachungen. : b ti. —— — Sitte Feuerwehr-⸗Mittwoch
—DDD ⏑—— — allus into uj nHunß 51 —A —* u
7 .Funt ANuzeige. nidin puußgle be νι ιανναν ** bei a be warz.
—»R8 in der Hauptstraße nu 7.. ——————— —
ruf 46 ehe lachena in der Nahe dver ui os — —
xisenbahnstraße, gelegelies —æãù“Yet&amp; * Ein⸗ Wiunde 33 Rul —*
e e ldet entlehnt. um der deren Rüg⸗
Nae enn nd Lin hier jm Vruhlen⸗ag dabt os iich ersücht; wird 163
&amp; Voanin ναιννα tialia Vh. Mumzinger
imer sehr boitheilhaften Sonditinen, aus og o *
reiet Hanbd zu verkeufen. 1.60 1360 ꝛut ——— — —
due Jleicher Zeit verden diene2 Gatten —— Doscere
des Georg Peters. Privatmanu von o ————
dier und der Garten des Puddlers Ma«s 3443 Flelenextxoetae *.
i ιι , äε die en Alprανt
—Väo — in Erimnerung in ient walεgse nä ν
—XRGE ι b euιινσ —
Das Nahlee: nuf dem Geschäfts⸗Nung —XX—
Fonfrltationsbüreau L. Bechthold in empfiehlt.die, Mat. Handlung von ·
u Fris Pauzerbieter⸗
V 3er — Sichte Nhenmeatisnus - Md
arren⸗ erein. ng — —— rrven
Nonicz Abends progio utee i s e e
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muoberen Saale don Ferd. Oberhausar ——282*
—ã ———— nge,
Taufe des Kindleins.) n . — αι ν—
Zutrit aur filt Mitslieberlunb inins bvelrua — ———

———

Ppiloptisoo Rrampse
9 119. α—
heilt brietlich mit einem hundertfaen be-
ychrten Nittol 4
n innFWVitt.
.* Linden-St ra use BB. Berliun

V SXAA .

* Sichere Hilfe für

Leidende.
Ilrten Seropheln, Drusen, offene

unden, Gicht, Nheumatismus,

Magenkramvf, Unterleibsbeschwer⸗
den, Epilepfie, Baudwurm, Sophilis
und dergl. hartnäckige Uebel werden gründ⸗
lich geheilt durch meine in 36fähriger
Praxis bewährte Heilmethode Behandlung
rieflich. Mie Mittel liesere ich selbst und
war zu einem Preise, der auch dem Unbe⸗
mittelsten den Gebrauch ermöglichht. Amit⸗
lich beglaubigte Zeugnisse.
Abrosse Proses —RXXX
—J8 — 5 141n

i cnur cuiee cdtion,: Druck und Verlag von F. Deme z in St. Ingbert ..
ι ι ια ι — el ö αι—
ι α di⸗9ννιν nν— t n . , 4 ι ιν »α

l ν uσ u i α α ι — Li
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        St. Ingberler Annzeiger.

Der St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstagb und Sonntag
Nammer) erscheint wöchentlich vi e r ma l: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. ode
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
— — — — — — — — — —
Dienstag, den 20. Februr 1872

—I
3Zur Arbeiterfrage-
Immer mehr und mehr setzt sich in drn weitesten Kreisen die
Ueberzeugung fest, daß das Studium der socialen Frage nachgerade
ein Gebot der Selbsterhaltung ist, und daß sich derjenige ein hohes
Verdienst um die bürgerliche Gesellschaft erwirbt, weicher die Ur⸗
sachen dieser verhängnißvollen Zwietracht aufdeckt und die geeigne⸗
sen Mittel zur Versöhnung in Vorschlag zu bringen weiß. J
Das Thema is so unerschöpflich, daß Jeder, welcher sctchh Deutsches Beich.
damit ernstlich und gründlich befaßt, trotz aller Vorarbeiten in der München, 15. Febr. Auf der heutigen Tagesordnung
Lage sein wird, neue Gesichtspunkte zu finden und allerhand der Abgeordnetenkammer stand der Antrag der Abgeordneten Dr.
Zweifel aufzuklären; und selvst dann ist die Mühe des Forschers Frankenburger und Genossen betr. „die Gründung eines allgemeinen
ine verlorene, wenn er sich darauf beschränkt, die bereits früher Staats-Schulfonds und die Aufhebung des Schulgeldes für den
ermittelten wissenschaftlichen Ergebnisse zusammen zu tragen und Anterricht in den Volksschulen.“ Das Petitum geht dahin, die
dem Leser durch eine klare und ansprechende Form zugänglich zu dammer wolle beschließen; 1) aus dem auf Bayern treffenden
machen. Antheil an den französischen Kriegsentschüdigungsgeldern sei die
Wo Selvstjucht und Leidenschaft im Innern toben, da versagt Summe von zehn Millionen Gulden zur Gründung eines Staats⸗
der Gehoͤrnerd gewöhnlich den, Dienst, und die Wahrheit muß Schulfonds zu verwenden; 3 das Schulgels für den Unterricht
nderheli an das Ehr des Menschen. pochen, bevor ihr endlich an der Vollsschule ist aufgehoben, der Betrag desselben wird zur
aufgethan wird. 33 * der e drwren aus den ginen de
5 F — .ju errichtenden Staats -Schulfonds übernommen. — Die Tendenz
— Art hr v lost derjenige der e des Anirages geht, wie aus den demselben beigefügten Motiven zu
warmes Herz für die Interessen der Arbeiter hat und ihre Nothe gen M
— 38 — —— 2 ersehen ist, dahin: die Volksschule und mit ihr die Volksbildung
gern mildern möchte, sehr bald abgeschreckt wird, sobald er die * et 342
AInvernünftigen Forderungen, den uͤnversöhnlichen Geist und die du heben, perneh essere ne BLage der chrer nacha ig zu
deidenschaft kennen lernt, welche im Innern der Partei Platz ge⸗ de um un eich dem allgemein laut — auf
ca Jaben und die gute Suche vergiflen. nentgerulich eit des Unterrichts in der Volksschu e gerecht zu werden,
griffen Artr: welche Unentgeltlichkeit dem vom Staate mit Recht geübten Schul⸗
Andererfeits muß zugestanden. werden, daß viele Capitalisten wang enispricht. — Dieser Antrag hal schon im Ausschuß viel—
ihre begünstigte Lebensstellung als ein selbstverständliches und un— fache Arfechlung erlitten, vg iree der Kamner die Äbweisung
abände rliches Naturgesetz und die Ansprüche der arbeitenden Klasse hesselben mit 6 gegen A Stimmen ußfehlen Gegen den Amrag
als eben so unberechtigt ansehen, wie der Sclavenhalter das Ver Durde namentlich geltend gemacht: der Ertrag des Werktags⸗ und
langen nach persönlicher Freiheil bei seinen Sclaven für unberech: Zonmtags-Schulgeldes in Bahern betrage weit über 800600 fl.
ligt erachtet haa. Wäürde man nun auch sämmiliche Zinsen des projektirten Schul⸗
Di allcrerste und unerläßlichste Voraussetzung füt den Frie- gnds ad 10 Millionen Gulden zum Zwicke der Aufhebung des
den und die Versöhnung zwischen Capital und Arbeit ist die An- Schulgeldes verwenden, so wüurden diese Zinsen doch erst die
ennung der lehleren als den höher berechtigten Factor der Zumme von 400000 Guiden decken und es müßte die größere
Production. Hälfte von 4. bis 600,000 Gulden auf anderem Wege hiefür
In dem Coalitionsrechte haben die Arbeiter ein wirksames Zufgebracht werden. Dazu aber kommt weiter, daß, um Allen
Mittel zur Verfechtung und Durchführung berechtigter An— gerecht zu werden, auch für jene Kreise und Gemeinden das Schul⸗
sprüche erlangt. Die Coalitionsfreiheit ist eine der werthvollften deld bezahlt werden müßte, welche es bisher aus eigenem Antrieb
Errungenschaften, die das Arbeiterihum in den letzten Jahrzehnten qauf das Kreiss und Gemeindebudget übernommen haben. In der
erreicht hai. Durch die Coalition tritt die Ärbeit zum ersten Pfalz zum Beispiel werden nur 9097 Gulden und in Unterfrauken
Maͤle dem Capital als eine geschlossene und organisirle Macht nur 36,890 Gulden Schulgeld von den Einzelnen bezahlt, weil
gegenüber. Wenn die Arbeitet diese Macht nicht mißbrauchen; diese Kreise selbst mit den schwersten Opfern nnentgeltlichen Volks«
wenn sie den Beweis liefern, daß fie sittlich reif sind; wenn sie schulunterricht an den meisten Orten eingeführt haben, während in
den Kampf zur Verbesserung ihrer Lage ehrlich und mit Achtung Piittelfranken die Einzelnen 178,000 Gulden Schulgeld zahlen
der Interessen des Nächsten führen; wenn fie ihr Glück und ihre müssen. Zur Dechung aller dieser Bedürfnisse müßte ein Fond
Seligkeit nicht darin sinden, alles Bestehende umzustürzen: dann zeschaffen werden, dessen Zinsen jährlich mindestens eine Million
werden die Erfolge der Coalitionen heilsam sein, und die Lage betragen, d. h. ohne Berechnung der Verwaltungskosten ein Fond
der arbeitenden Klassen wird von Jahr zu Jahr eine bessere und hon dirca 23 Millionen. Diese und andere Gründe wurden denn
menschenwürdigere werden. Wenn dieselben aber einem unaufhör⸗ auch bri der Verhandlung in der heutigen Kamm—ersitzung hervor⸗
lichen Klassenkampf und einem nterationalen Terrorismus hul · zehoben. Der Kultusminister erklarte, er sei im Princip ebenfalls
digen; wenn sie den Ruin des Capitals und die Vernichtung der ür die Unentgeltlichkeit des Volksschulunterrichts, es sei aber für
gesammten wirihschaftlichen Ordnung dredigen, — so werden sie ihn noch eine ungeldste Aufuabe, in welcher Weise der Staat die
die Lösung der großen civilisatorischen Aufgabe erschweren und uforderiichen bedeutenden Mittel aufbringen folle. Die Staats⸗
aufhalten. Durch folche Miitel stoßen sie die öffentliche Meinung 'egierung werde im Uebrigen der Sache die gebührende Aufmerk⸗
von sich ab, und um des Gesetzes und des öffentlichen Friedens aiakeit zuwenden. Daraufhin wurde der von den Abgeordneten
Fillen trelen viele wohlmeinende. Menschen auf, die Seile des Dr. Frankenburger uud Genossen gestellte Antrag durch Masoritats
Capitals über, die sonst geneigt wärcn, die Sache der Arbeit zu beschluß verworfen.
verfechten. —Mäuünchen, 15. Febr. Rachdem der Koͤnlg die neue dor—
Nicht in der Vernichtung, sondern in der Dienstbarmach⸗ mation und Eintheilung des Heeres genehmigt., ist dieselbe wie in
ung des Capitals liegt die Erfüllung aller Wünsche der Menschen. Preußen und bei anderen deutschen Truppentheilen. Als Einfüh—⸗
Nicht durch den Ruin der Arbeitgeber, sondern durch das gemein- — ist der 1. April d. J.
same Streben nach moteriellen und sittlichen Gütern kann eine bestimmt. Es werden u. A. das Arlillerie Corps-Commando und
gerechtere sociale Ordnung aufgebaut werden. Das Feldgeschrei das Genie Corps Commande aufgelöst und den Artillerie⸗Genie⸗
uß nicht lauten: „Mehr Lohn und weniger Arbeit, sondern mehr Regimentern der beiden Armee⸗ Corps einverleibt.
Arbeiisleistung, und ein größerer Nutzeffekt der Atbeit.“ anchen, 16. Febt. Der deutsche Kalser hat im Ramen
        <pb n="112" />
        des deutschen Reichs für die Verwaltung von Elsaß-Loth-Entschuldigung der Versäumnisse nicht hinreichend begründet erschein
ringen kaij. Oberforstmeister, 10 bish. Oberforster zu kaiserl. ist für jedes Versäumniß eine Geldftrafe von 8 bis 12 kr. zu
Forstmeistern (hierunter die bahr. Oberförster V. Böhe, Frhr. A. verfügen und damit eine Berwarnung von weiteren Versaumnissen
bp. Reitzenstein), 21 taiserl. Kreisdirectoren (darunter die bahr.zu berbinden. Tritt trotzdem keine Besserung ein, so sind die
Bezirksamtsassessoren J. Frhr. v. Freyberg, J. v. Stichaner und Eltern ⁊c. der Staatsanwaltschaft zur Bestrafung nach Art. 58
S. Frhr. v. Cramer), ferner zur Verwaltung der Zölle und in⸗ des Polizeistrafgesetzbuches anzuzeigen. Dieser Art. 58 aber be—
direkten Steuern in Elsaß Lothringen, 9 Oberzollinspettoren, 9 droht mil Haft bis zu 8 Tagen oder mit Geldstrafe bis zu 15
hauptzollamtsrendanten, 4. Hauptzollamts- Controleure und 4 Thlrn. Eltern, Pflegeeltern, Vormünder, Dienst⸗ und Lehrherren,
Steuerinspeltoren ernannt. . bvelche ohne genügende Entschuldigung unterlassen, ihre schuipflich⸗
München, 17. Febr. Abgeordnetenkammer. Der Budget⸗ tigen Hinder 2c. zum Schulbesuche anzuhalten, ungeachtet sie von
entwurf der eilften Finanzperiode für Staatsbauwesen bezüglich der Ortsschulbehörde deshalb gestraft und verwarnt worden sind.
des königlichen Staatsrathes, der Landtags-Versammlung, der — In gleicher Weise isl gegen die säumigen Sonntagsschulpflich⸗
Ministerien des Aeußern, der Justiz, des Innern und der Finanzen igen zu verfahren. Nsi. 3)
wird nach den Beschlüssen des Ausschasses erledigt. Die von der
Regierung verlangten Zuschüsse für Districtsstraßen, die zu Eisen⸗
bahnen führen, im Betrage von 200,000 fl., wer den auf 300,000
fl. erhöht. —45 79 37 . XVV
Kartstuhe; 17. Febr. Die erste Kammer genehmigte
den badisch ;baherischen Eisenbahnvertrag. Die Minister von Frey⸗
dorf und, von Dusch erklärlen, aus München beruhigende Zusicher⸗
ungen über den Bau der Bergzabern⸗Zweibrücker Bahn als Haupt⸗
bahn erhalten zu haben. —
Frankreich.
Dem „Fr, J.“‘ wird aus Paris gemeldet: Man versichert
die Capulationscammission habe von der Londoner Gesandtschaft
Documente erhalten die eine Correspondenz des Marschalls Baa—
zaine mit dem Fürsten Bismarck an's Licht bringen!“ und
den Ersteren stark compromittireen.
„DJournal de Paris? sagt, daß eine von der Seine⸗Präftctur
geleitete Zählung der Einwohnerschaft das Resultat ergibt, daß die
Bevölkerung seit 1869 sich um 800,000 Personen, meistens der
wohlhabenden Klasse angehörig, vermindert hat. 1869 hatte Paris
1 Million 825,274 Einwohner, jetzt soll die Zahl kaum 114
Misl. erreichen.

41. Jos. Schwarz von Homburg (Pfeffernüsse,) 142. Ang. Moser von hier
Seilerwaaren und Trubsäcke,., 148. Gebr, Fahr von Pirmasens (Leder
dohhäute, Collektion Schuhe,) 144. R. Vendig von hier (Kleider), 145. Gg.
zennighoff von Frankenthal (Zimmermöbel), 146. Heller und Peters dort
Cichorieu), 147. Joh. Kraus dort (Glauzwichse und Kaffeefurrogat,
148. Hr. Pfeifer, Glockengießer dort (Saug⸗ und Druckpumpen 2c..
149. Jof. Gerich dort (Horne, Elfenbein⸗ und Schildkrotarbeiten), 150. Wilh.
Minor, Tüncher dort (drei Oelgemälde), 151. J. Haubell dort Blumentisqh
und Bücherschranh), 152. Nic. Derheimer dort (Messer⸗ und Stahlwaaren),
153. K. Raquet von Lamerecht (Garne von diverser Wolled, 154. Frz. Pe⸗
rignon von Landstuhl (Schultafeln mit eigens construirben Gestellen) 135.
Bebr. Krämer vom St. Ingberter Eisenwerk (Balken⸗Stabeisen, Draht ꝛc..
156. Barth. Ollig von St. Jugberi Photographien), 157, Jat. Schwarz
dort (Drechslerwaaren), 158. Joh. Scherf dort Ofenbogenrohr). 159. Jul
Dedreux von hier GKanape, Fauteuil,) 1600. Gebt. Orth von hier Bier.
Malz, Fässer.)

WVWermischtes.

Die jüngft verkündete Verordnung über die Behandlung
der Versäumnisse des Besuches der Schule und des öffentlichen
Religionasunterrichts, enthält eine merkliche Verschärfung der bis—
herigen Praxis. Nach dieser Verordnung sind die Eltern, Pflege⸗
eltern, Vormünder, Dienste und Lehrherren der säumigen Werktags⸗
oder Sonntagsschulpflichtigen zu den Schulsitzungen vorzuladen
und mit ihrer Verantwortung zu vernehmen. Soferne sie aber
ohne genügende Entschuldigung wegbleiben oder die vorgebrachte,
.Bekanntmachungen.

Anzeige.

Ein zu St. Inghert in der Hauptstraße
auf 16 Dez. Fläche, in der Nähe der
Eisenbahnstraße, gelegenes zweistöckiges Wohn⸗
haus nebst Zubehör, zu jedem Geschäfts⸗
betriebe geeignet, und ein hier im Mühlened
sich befindliches zweistöckiges Wohnhaus sind
unter sehr vortheilhaften Conditionen aus
reier Hand zu verkaufen.

Zu gleicher Zeit werden die 2 Gärten
des Georg Peters, Privatmann von
hier und der Garten des Puddlers Ma—
thias Gries von da, gelegen in den
Großgärten, zum Verkaufe in Erinnerung
gebracht. J

Das Nähete auf dem Geschäfts⸗ und
Confultationsbüreau L. Bechthold in
St. Ingbert.

F. x. Demeztz, veruntwortlicher Redacteur.
— — — * — —E—— 9
Außer dem bisher geführten Specerei Geschäfte, halte ich von jetzt ab auch
Lager in wollenen, halbwollenen F baumwollenen n
—acetiar-—⏑ν.
Ich werde bemüht sein, stets ein reichhaltiges Lager in soliden Stoffen und geschmackbollen
Dessins bei äußerst billigen Preisen zu halten. Da die Waaren meines in Frankreich
Jehabten Lagers meinem hiesigen Geschäfte zugeflossen, bin ich im Stande in französischen
Waaren besonders billige Preise zu stellen.

—

Für Tüncher.
Noch fast in neuem Zustande sind zu
nerkaufen: J 5
2 Treppen, 8 Farbplatten,6
Reiber, 1 große Farbbank so—
wie verschiedene Arten von Lack, Far—
ben &amp; Pinseln, eine reiche Auswahl
schöner ausgestochenee Wandmuster,
und vielen andern Tüncherwerkzeugen.
Ad. Blaes in Ensheim.
Holländische Kimmelkäse
das Pfund zu 20 tr. bie
zaasther. Posthote.

— — —

Heinrich Isaae.
g. Zum J1. Male
Die Sucht nach Abenteuer
oder —W
Dokbktor und Friseur.
Charakterposse mit Gesangin 8 Abtheilungen
von F. Kaiser (Verfaͤsser des Viehhändler
aus Oberösterreich.) —*
Vor Anfang des Stückes: Große
Arie mit Recitativ aus der Oper:
Die diebische Elster. Von Rossini.
Nach dem Stücke: Seene und Arie—
mit Recitativ aus der Oper: Der
Freischütz. Von K. M. von Weber,
vorgetragen von B. Pfeiffer.
Da ich mir bewußt bin, alles aufgeboten
zu haben, um den geehrten Theaterfreunden
einen angenehmen Abend zu bereiten, so er⸗
laube ich mir zu recht zahlreichem Besuche
ergebenst einzuladen.
Wfeiffer. Sängerin.
Bęᷣ— als Beilago: AlIge-
nzeiger für das
Tõüõnivreie Raveru No. A

Jagd-Verpachtung.
Donnerstag den 29. Februar 1872 des
Mittags um 12 Uhr, im Schulhause zu
Erfweiler, wird die Feldjagd in der Ge⸗
markung von Aßweiler und die Feld⸗ und
Waldjagd in den Gemarkungen von
Biesingen und Erfweiler⸗Ehlingen auf einen
sechs oder neunjährigen Bestand verpachtet.
Erfweiler, 19. Febtuar 187d3.
Das Buürgermeisteramt
Braunberaer.

Theater in St. Ingbert.
Im Saale des Herrn Oberhauser.
Direction vvn August Schroth.
Mittwoch den 21. Februar 1872:
ABei aufgehobenem Abonnement.)
Zum Benefiz der Sängerin Fräulein

Betth Pfeiffer.
— — — — — —— — — — — — —
Redaktion. Druck und Verlag hvon F. X. Demez3 in St. Inabert
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        — —
3535383
* —2338 33*8
—
— 5 F
5 — —— 283 28*5
2 — 28 268
z353788 33 332338
2835858 325535 —5z228 2225
388 255 67 32 27 23238 *
3338 — * 8 257 885
27 2227 233 5 8
2 2 2 JJ
— ———— —* —A — A 33*
S 33326 A — — 585* 755 2
* 32* — —2 57535 ——— * 5 —* 25
S2 —— 8 — — * 55 S8 —3,*
— — 0 * — ——A 8 ẽ *X 5*7 7 22 568 2385
8 25253—5 5383 88838 ** 558* 325 * 3233533
—— — ** ——— 7882* —32.* * — 3538
25 5258 *— 38 3 S
735 — —5** 35368 332 35358
— ** J— —A 355588 IX
—358353 58 322 — J— 5858 28 53553235
25575 3 *25 7* — ——— ——
— — ——— * —— —— 5235 — 3*5835
233 8 — 535 1353 ———— — 55 535 * *83* —— 255 2
— 555 53
5533 —— — *
8* —— * 23538 S 3 525*5 3 53 ———— —— 332
— —A 752 2 53*3 32335 67 * 23325 — * 22
—* 52 3 — 5556 15577 * 32 * S5 2 353
. 7 —— 535373 58 75 * * — — 75 —X 2588 5
— w * F 2 3155 25 —
53 525 — — — 5357
5,5* 5 2 ——— 53 33 33735238
33* 27 52228 2 77 555 ——— 338* 3
—— ——
40 535 — 3532 225 — 826 —— —— 25
5553 — 38 5 ———— 5338*8 5 22 5 1528
— — 2535— 735
71 5 E 5555 53 83 7 27 38* —
— 335* 2 2— 3583 —A — e
J
—— 5* — 7
—— — —* 22 * — ———
5* — 2 8 233 5 8 22 — 2 7
52 6 8353 75238 —— * ——
——— * 5*8 8B5 —
—“ ——— 75
557 ——— ——
——
232328
2 8

—35537—

5 —— 232338 —

—5——— 577 52 8 28 *
857 — — 53322— 228227

533 3532573 * 33552553
*—92 3355 81. 23*27 255 33

— 38 - —52583— 558 8* — 38 2

2** — — — 59 au 25* 228

2. — —— 3* 32*5 —ãA 2 538 22

— 53538 823388 2— 85558*

3333836 — 5 28 427 — * 5383 58 ——— 553
553 —— 2 377335 2 3 39 4** —— ——— — 253
— 28 8. 2* — 25 —— — 5—8 —2 * 2*3 3275 — 23 3 532
—338333 233 — — — 7 2* —588389 7 * 7555
——— — —5253 ———— 2855 55353 A. 73*85 *
553 ——— * 3 35 5355 — 58 5 ;755* 538 5 582328* **

35835 22 —z 383383 — 2—— 557 —5538 5
25 —*— SZS8E 5— 588 9 5—2* 78 3 5* 2* —A 7
— 8 22338 — —— 1233 ——57 53 —2 — —
2 —— 2— — 332 823 — 3 — 57 2 *
5 — 525333 * ** ** 235 — —— S6* 283 2

55 .28 * 5555 — 52 8* 22 —8 SGA 558* 723
55523*5 219 z53553* ẽ —— — * 7 *2 58* 53 2 —
—— 5322 F — —* 38 —— 2*255 ———— 328 25c8 22*
— 72322 333 — 333 z 9 —— —

*. * —E * — ——— 2 24 5 * * — —2 5922
z 2 32232 * S882 —F—— 3*— — * — —— —25 —2 0

— — 7 * 22 2 3 — —— 11 32325
2388 * —2555 5228 23z52 58 —— 8 232— 53 5* — 5z3555 22
528 — 728 —— — 25 2 —— 255 —— 58* —
5558* — 3 — 2 Se. 2225 — —— 2 — 7 3 * 58 e 58
— 2582* ——— — 5 ————— —2 —72 — *38
5335*8 —A *8 5 — 83 3 —5 —— —— — S— — 2* 2133* 3

23* —28 83 28 553 — 5 *538 S —5 —A— 2
233353 — ————— —58 2533335* — 55

— —— —A — 233 257* 2*85 2335*35 75 535 *2 38686— 8—* ————

3335363355 —— —— 5. 2 7 2 53235 7— — 28 * —
* * 3 5 8 ——— 2 2 —— —X * —23 — —2 2338 55 *
Zz38 —————— — 2 2 — — 2* 23
6 5*8 — 2.,55 —— — 3 ** 58 I53

2 2* 2533257 522888 —— —53255* * * 332 555
—5333226 ————— 839 2 875 385332 *
220 55 788 * 55* —A— 5*5*5 * ——
722 85 * 336 255 —33334 7 8

c255 —3535— 3360 . I5*
— ——— 55*57

3253556 — 28887 *
53523* — — 8;5 —
— J * 5 255355
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53c—6

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23 5 854
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EI;M &amp; — — *
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—— ——.5 —B — — 5 5233872* S 23 584386 —
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5z85 —5725 5183583 5538 35 835333235233 572 253573
277 — W —— 53* 2532588 8
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8 2* 55 ——385 5252 253387 223 s52 2557 —2 — 58
2* 2 5 22555 * —— — * 52 — 8 2* — 2 — *
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— —22 72 —. 32538 333588 — —3 8 —2323533 532323
ẽ * J 8532 3133 ——
E522 — * 2 — —27 5 78* —— 35 7 2 522323 —
— 53 — 3235753 7 555
JJ 22538 33* e e
823 53383885 * 532558 2232 3358588 23*55
23 55353337 54 — 582 5* 2288 533334736
—— * 83838 7 35828 53859 8
5235 5733*255 — — —— 323383* A
3 258* 33* 5638* 3 58 ß
5223* —7228 — ——— 2533253555
58 2 — 7328 5 20 — —532 525233335
A 382 *5555 22 —— — 3.— 5
— — — —1 5857*3 25. 37—
2 * —— — 5352533338 ——8
—F— — — 335553
2527* 282 * * — 2 555
—B —— 7268 O Aẽ
*85 *
12533535 ——5
—3523225 ——
J 5*
8 578353*
31558
20

2 2
*
555
235
2255 * 238
2 — — 88 —11
25538 5* 2 3 333 3 87 5 28 *
2 2. F * 2 25 2*
32352 —A 2838 52532 —AJ s2—eẽ
E53 5383 J —X 5—28 2355353535 — *7S 3722
* —⸗ 8 * *— — 2
5285*8857 — 58*26* A —538323235 — A
— 3233 528333 533238
33 S — 28 ——5553 23 3 53 5825 28 —825875
* * 22 22 258 22 — 2 235 2 * J — 383 * 2 *2* — — 2*
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33533533 53 57533853* 8 2323 —
833 525533 288 52824
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*2 5275 2202 — 555 53323* * 125
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3525 5 — 553355 2. 5 * 33 . 3.2.5
23333 3325 — z2*777
15305 * 3325 32 88 23536 * *35
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        St. Ingberler AAnzeiger.
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An

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der St. Nnaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsbiatt, mit der Diendtags⸗, Domnerdtags- und Sonntag

ummer) erlcheinl wochentlich viner mal: Dien stag, Donners tage Samsstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliahrig 42 serzr. ode

46.418 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeiit Blattichrift oder deren Raum berechnuet. J

Xxo J 30 Donucrstang, den 59. FSebru pa 1872
—— — — ———, — — , — ——— —
ινDeutsches Reich. deeres nach dem Ausbruch des Krleges zwischen Deutschland und

Mu'n'ch ein 17. Febr.n Insetwa 74 Tagen erscheint hier Franlreich bespricht und zu beweisen sucht, daß die Aufstellung des

rine Broschüre von Dr. Sepp; welche den Titel tragen foll: ,Die oltndischen Heeres beim Beginn der Feindseligkeiten darauf be⸗

hefaht der neuen“ Kirchenspaltung in Deutschland“. Sie wird das wechnet gewesen sei, der deutschen Armee in den Rücken zu fallen,

de Denschen in her Kirche, den Romanismus und den in Vorhabennn das nur burch die preußischen Siege bei Wörth

Fesuitismus dejprechen, dann die gegenwärtige Lage und die Ver⸗ ind Spicheren dereitelt wotden sei, hat hier ungeheure Aufregung

Jandlungen im Landtag, endlich—eine Auiwort bringen auf den ervorgerufen, Die Generale Knoop und Booms suchten diese

AIbischdflichen Brief, der die Ehre hatte, in der Kammer derlesen Darstellung: durch Zuschriften an das Utrecht'sche Dagblad“ zu⸗

u werden. widerlegen. .Am 22. Juli,“ sagt der Letztere, der während der
Hiu'n chen. Zur Vertretung des deutschen Civilprozesses Mohilisirung Generalstabschef gewesen, „stand von unserem Heere

im Bundesraih oder Reichstag wird der Justizminister Dr. Fäsustle aur. ein sehr kleiner Theil, eine Division, an der Yssel und in

um Milglied des Bundesrathes ernannt werden.. 3* Nymwegen; alles übrige war überalle Theile unseres Landes
i ee s zehr, wird der Koiner Volksztg.“ ger Rttheilt. eine Brigade stand bei Herzogenbosch eine in Groningen,

schriebea: „Die Nachricht, daß unser Herr Bischof sein Mandat wieden eine andere an den Mündungen der Maas und der Küste

Rachslags Abgeordueter Für Tauberbischossheim in Baden) utlang, und diese Aufstellung des Heeres diente nur dazu, um

demnächst niederzulegen beabfichtige, ist richtig. Der Herr Bischof unsere Reutralität zu schützen, deren Achtung durch beide kriege

veröffentlicht die Motive seines. Entschlusses zur⸗ Niederlegung des jührende Theile im Veginne des Krieges für uns denn doch fkeine

Mandals ausführlich in einer Broschüre, die in diesen Tagen: die ausgemnachte Sache war:“n Ueserdieß war es hei der Auffstellung

Presse verlassen wird.“ ae des Heeres heuptsächlich auf den Schutz der Kriegshäfen abge⸗
Main z. 20. Febr. Die heutige Generalversammlung der sehen.“ (Schw. M.. 545

hess. Ludwigsbahn“ genehmigte einstimmig den Vertrag betreffend — Amerika..

zen Verkauf der Taunusbahn“ an den preußischen Staat und er⸗ Newyorker Depeschen zufolge⸗ ist die Revolütion in

mächtigte den Verwaltungsrath gleichfall? einstimmig zur Erwir⸗ Mee peet o im Wachsen degriffen. Dreißigtausend Insurgenten stehen

mung der Konzession für den Bau einer Bahn von der Lahn nach in Waffen nud halten den größeren Theil der, Staaten Puebla

der Ruhr und einer solchen zwischen Hanau und Friedberg, sowie' und Vera Eruz. besetzt. Es verlautet, Juarez habe Prasident Grant

um Ankauf der Frankfurter Verbindungsbahn, event. zuw Etbau⸗ um⸗Beistand ongegangen.⸗

ing einer Verbindungsbahn auf dem linken Mainufer und jur

———
Berlin, 17. Febr. Ein Telegramm des „Schw. Merkur“

bestätigt, daß, trotz der Aufhebung des Koncordatsfür Elsaß⸗

Lot hringen durch den Pabst, die Reichsregierung die gegen

wärtige Geltung der? organischen“ Artikel anerkennez welche dem

früheren französischen Rechte entsprechen. Graf Tauffkirchen, welcher

dieserTaqe anf seinen Posten als stellvertretendet Gesandter

Bayherns“ und des deutschen Reiches nach Rom zurückgekehrt ist,

wird aller Wahrscheinlichkeil'‘ nach die abweichende Auffassung der

Reichzregierung. beim römischen. Stubl zur Sprache »u hringen

haben.

Berlin, 19. Febr. Der Bundesrath hat in Bezug auf

den· Gesetzentwurf für ElsaßLothringen, betreffend die Dispensation

von Ehehindernissen, sowie Gültigkeit gewisser Ehen beschlossen, eine

Vestimmung dahin zu treffen, daß die Gültigkeit der in Elsaß

Lothringen bisher durch priesterliche Eirfegnung vollzogenen Ehen

den zu den deutfchen Truppen gehörigen Militärpersonen aus dem

Grunde, daß die bürgerliche Trauung nicht stattgefunden hat, oder

andere durch die französischen Gesetze vorgeschriebenen Förmlichkeilen

nicht besbachtet sind, uicht angefochten werden kann. .

Dem Vernehmen nach beabsichtigt der Kaiser, die Grafen v.

Molhtke und v. Roon sowie andere hervorragende Generale

and Staatsmänner, deren Namen in den Jahren 1870 und 1871

den vaterländischen Annalen sich eingeprägt baben. in das Herren-

hauä hernence—

—532

III. Pfälzische IndustrieAusstellung
— — — 2Naiserslautern, den 19. Februar 1872.
.A Weitere Aumeldungen beim Centralcomite — —
Bom Speeialeomite Frankenthaa ttt
xkrnist Herrmann (Cyhaisengeschirr), P. Hartniann (Herrens und Damenstiefel),
J. Schüller (Einspänner⸗Chaisengeschirr mit Silberbeschlagh), Ph. Horn (einen
Dagen), J. Mehring (Produkte aus Mehrings Bienenzucht), J. Tropf (Faͤsser),
duhnleische Maschinenfabrik (Dampfmaschinen und Damofpumpen). Jul.
zudwig, Posamentir (Fahnenstickerei).
3 R.Weiß von Maikammer (Sparkochherde), J. Gamber jun. von Landstuhl
r ich Filzwaaren) FIr. Korn von hier (Kurschnerwaaren), K. Schmitt von hier
Fran reich.· ..... Vlechchinderofen mit Heizworrichtungh, G. Mann von Rodalben (Pappdedel,
Das „Journal' de Paris? bestätigt, das Emil Ollivier sich Strohe und Packpapier), R.. Wagner von hier (feuerfeste Kasseschränke),
weigert, vor der Untersuchungs Commission über den 4. September bier Genpen und Den —* — 53 —
un inem ihen“ tikel 131 zier· ( Hausmacher, Baumwollzeug, Bettmö ämmtliche mechanisches Fab⸗
pe —8 darn ee —39 — —* d itat) Kolsch y. Hellmann von Lambrecht (wollene Stoffe), J. Thiel von hier
be uteh A tunstliche Mincralwäfser), Direktion der Pfälz. Bahnen (Steinsorten, Gelzife
Senat in Anklagestand versetzt werden können“; er werde daher nit hölzernen und eisernen Schwellen: eeeabene vonr Al⸗
nur por dem Senate Rechenschaft über sein Verhalten ablegen. —8 Kgle: Bauamt Kirchheimbolanden (Sieinproben), Gebr. Fuchs in
—F Italien. e rere L 8 * n mit Etage),
9 2* i am 18 9 k. Spiudlert von Otterderg Druckformen für Färber, Conditoren ꝛc.),
Prinz Fera edrich Carril von Preußen ist n —18. de in Eckardt von sir une unh —— Jal JIung von hier —A
Kom eingetroffen und hat mehrere Sehenswürdigkeiten? der rosend s.heil von Vandftuhl (Colleltlon Patente Hosenfräger, NeEckel von
Stadt incAugenschein geuommen. Prinz Humbett hatte demselben hier (Schlafzimmereinrichtung, versch.edene Ween Frank u. Friedrich · von
einen Adimnanten sur Begrühung gesondt. irmasens (Rechenapparat und Rahmaschagen. Vrner Watfer ¶ Schuhfabritant
Hollanb. Vort (Schuhwaaren. Seis, Optiker von Wetzlar (Mikroskope).
—Red rreir darm, N. Febr: Ein fängetet“ Aufsatz in denr 751 BV. J. Demetz, verantwortlicher Redecteur
„Militärüchen Bläeterne der die Mohilisirnne voa holländischen
        <pb n="116" />
        Freiwillig gerichtliche 84 Dez Ader auf Hobeisahnung,
2 22 Dez. Acker auf dem Etzelchengarten,
Versteigerung. 41 Dez. Acker auf'm Feyenrech, neben
Monleg den I Ren 1.3.3 Na Erhen Hagen 2
Moßtag Marz bIn des Nach eho ey. Wies in DbechäsersEMeäusbach
A hen dinne 98 Dez. Wiese am Wohmbacher⸗Weiher
J yn 7
Schmitt, werden durch den unierzeich⸗ ag Dej. Ader und Wies, in der Maus
neten damit gerichtlich commiltirten kgl. “3 J
oter Din dee in Ziveibrhacn evidenen earre eis
——
J. Henriette Jude, geb. Liom vhne GBe⸗ em verlebteu⸗ Tagner Jakob Weber ge⸗
pexbe, jn St. Jngbert wohnhaft, Wintwe heheg —
qona dein allda wohnhaft gewesenen und Mibe *Ruß Auflragꝰttu
Alebtem Hondalumanne Mendel Saet. mz. Was Geschäftee und Corsultätidabürrau
als Theilhaberin der zwischen ihr und 2. Bechthold in S Ingten
hreim verlebten ete er ur ** in Si. Inghert.
tergemeinschuft und als gesetzliche Vormün⸗ —75 —B
derin ihrer ⸗minorenneig, Kinder-Adolf und WBekanntmachung. —
Regine Beer, — . Durch hoöchste Finanz⸗Minifterialenischlie—
A.Den grotiahrian Hindern dieser zung vom 26.v. Mis wurde die Weisung
Sheleute; als: J. Vauliner Beer, Ehefrau ertheilt, daß die in der Zeit vom I. Januar
von Wilhelm Weikr, Gigarrenfabrikant u. zig 31. März 1872 versallenden Sieuern
Handelsmann in ESt. Ingbert wohnhaft, »hne Verzug eingehoben werden sollen.
2. Jogeph Brer, Kaufmann, daselbst wohn⸗ Zämmtliche Sienerbaren des Einnehmerei-
hast, 3. Carl Beer, Kaufmann, in Darm · Zeziris werden daher hiermit eifucht ihre
iadt wotnhaft, 4. Moris Beer, Kaufmann, Hhuͤldigen Stenerne aisbald anher u
un Rewe York mohnhaft, 5. Florentine Beer⸗ ntrichten Vehufs der Abgsmnirimg sind
Thefrau von Michael Seligmann, Bäcker. die vorjährigen Steuerbüchelchen
in Opmburg, Pfalz, wohnhaft,G. Philip hei der Zahlung vorzulegen7755
zine Beer, Ehefrau vom Leopold Leyi, Zugleich werden aut Diesenigen, welche
Weinhändler, in Neustadt a. H wohnhaft, ioch mit der Entrichtung ihrer schuldigen
III. Wolfgang Kahn, Seifenfahrikant, Hemein degelder, fowie für Gasver—
in St. Ingbert wohnhaft, als Nebenvor⸗ brauch pro I8I sich im. Ruͤctande
mund obiger 8 Minorennen. . efinden, aufgefordert, dieselben unver⸗
die nachbezeichneten Liegenschaften öffentlich züglich und zwar bei Vermeidung wei— 7 n
in Eigenthum versteigert: .b diea eret Rosten anher zu ntrite Brod-Verkauf.
St. Jugberter Bannes ESt. Ingbert, I9. Febrnar 1872 94 7 *3 “
I. Plan⸗Nr. 4805. 78 Dez. Acker im Rodt Der Kgl. Steuer-Einnehmer E Joseph Koch in der Blieslasteler
und Plan⸗Nr. 4307 i2. 838 Dez. Licker Dercum.. Straße vertauft das Schwarzbrod zu 25
daselbst, beide Item ein Ganzes bildend. 5— ——wrg immer IFreuzer billiger als die
— Für Tüncher. GZieigen Bager
werk 63 Dez. Acker alldu. * *7 VV— —
—BS —— — Aog saß in neuem Züfande sind zu Theater in St. Ingbert
daselbst. *auen⸗48 U Im Saale des Herrn Oberhaufser.
ae 43836 n. 4887, 1. Tagwerij 2 Treppen, 8 Farbplatten, 6 588 dt
I2 Dez. Ader aüda. ] Reiber, 1 große Farbbank so⸗ Freitag den 28. Februar 1872
Plan-Nr. 4350. Acker daselbst. zeeeen e ack ge * Drittletzte Vorstellung:
3. PlansRr. 4377. 28 Deg, Acder allda.! &amp; Pinselu, eiche s J PDPAG
7. din ge 4879. 37 Der —* daselbst. schöner. ausgestochener Wandmuster,, Leé Gamin de Paris
Z. Plan⸗HNer. 4881, 82 Degß. Acker allda.“ und pielen audern Tüncherwerlzeugen. J Der Pariser Taugenichts.
q. Ppligu⸗ Ner. 41888. 39 De, Ader allda. Ad. Blaes in Ensheim. Lustspiel in 4 Akten von Töpfer.
19. Plan⸗Nr. 4391. 49 Dez. Acker daselbsi.
L. Plan-Nr. 4483. 48 Dez, Wiese auf
der Spich . 686 den
Plan.Nr. 2503. 46 Dez. Wiese in
den Steegwiesen.
Plan⸗Nr. 4229 u. 4230. 94 Dezʒ.
Acker auf Hobelßzahnung.
Pllan⸗Nr. 32698, 3270 und 3271. 96
Dez. Acker rechts in den Seyrn.
Plan⸗Nr. 3967. 48 Dez. Acher in den
einspännigen Rödenn.
PlancNr. 4605 u. 4600. 1 Tagw.
62 Dez. Wiese unterm Wohmbadder
Weiher.
Plan⸗Nr. 4701. 1 Tagwerk 92 Dez.
Acker im Sitßzweilerfelddd
Das Näbere auf dem Geschäfts und
Tonsultationsbureau L. Bechthohd in
St. Ingbert. ——
Linder, kgl. Notar.

Tapetenmusterkarte.
Die wmeueften Muster in Tapeten vor
6 kr. an bis zu, den feinsten und theuersten
Sorten sind angeklommen.“ 88
BZugleich hatte mich im Topezieren de
Zimmer bestens empfohlen.
Emil Grewenig.
— — —

— „Gestern wurde

esunden auf dem Wege

— zwischen St.

ugbert und dem Eisenwerl

Zehnthalerschein ge—

unden. Der Eigenthümer kann

denselben bein Polizeidiener

Enzenoberg er auf dem Eisenwerlk ab⸗
holen.

—— . —
tau Wittwe Thiery hai einen Garten
F in den Großgärten zu vermiethen.

— — — t—
Rother und blauer
—Kleesaamen,
Saathafer, Saatwicken, in guter
Qualität bei F
20. Thiery.

Der Brodpreis für die Stadt St.
Ingbert ist von heute an bis zum nächsten
Donnerstag (Fruchtmarktstag) festgestellt:
Korabrod 3 Kigr. 26 Krzr. Weiß
drod 12244 Krzr..

Sämmtliche Bäcker von St. Inabert.

Spelzkern — fl. —tr. Dinkel — fl.
*kx. Muschfrucht —il. —kr. Hafet
ä fl. 38 tr. Kartoffein Ifl. 40 tru Heu
2 fle tr. Stroh 1fl 25kr. per
Zentner Weißbrod 123 Kilogr. 25 ktr.
stotnbrod 3 Kilogr. 26 kr. ditto 2 Kilogr.
17 tr. ditio /l Kilogr. 9kr. Gemischtbrod8
dil. Z4kr. 1. Paar Weck 100 Gramm 2 kr.
Rindfleisch 1. Qual. 20 kr. 2. Qual. 18 ir.
Zalbfleisch 18 kr. Hammelfleisch 18 tr.
õchweinefleisch 20 kr. per Pfund. Butter 32
ir. per Pfund.

Immobiliarverpachtung.

Samstag den 24. J. Mis., des Nach-⸗
nittags um 2 Uhr, zu St. Ingbert, bei
Adjunct Schmitt, läßt Frau Wittwe
Carl Lion von hier die nachbezeichneten
Firmobilien, hiesiger Gemarkung, auf 6
Fahre öffentlich verpachte::

frucht⸗xrod Fleisch ꝛce Preise
der Stadt Zweibrücken v. 22. Febr.
Weizen 7 fl. 40 tr., Korn 5 fl. IO r
nerste Areihige. — fl. — kr., Gerste vier⸗
xihige: — fl. — kr. Spelz 5 fl. 16 kr.
Redattion. Druck und Verlag von F. xK. Demenz in St. Ingbert.
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        * —
57555387 —A *
——35255255* 3838
53328 2535* 53555528 3
S2 2* 27 55 2 35* 5553656
5 38 — 727 3 * 2 — — A — 2 *
2 *5383 — *257 6 33225 25338 M353 — —JIs3333525
———— 3* 633533 72— 323 2353255* —
225*28 — —— 25 z33 837332888 ãA 85385327 354
— 7 8* — * 8
8s53. 337758 s3332 13357 8333338 ——
525853 23 —z 7 535 8 * —1 — — ——33* 383* 55
8 232232 ——— 8 55328 M —5 5 25 *838 *25
22333333 ———— 2— 2*.35 22328 . I238 3 —
8 336 2, 3328 » —38 5585335 38*
—— 347273 3 8 32332283553 — 8
* 8 3— 8 * * — 2 28 7 8 *
36s52 3 3. 323 83 8 ———— 33558533 — — —23235385 25*
2 512 *2823 —A— ————— — „ 3233383 F * —
—— — 5 5234 23* *2132 5332 —333533537 7 z —
—— 757 333553553335 4333232* 3*
— I55 23233533 71757 8 353334177 33826*
338755 23* — —A 8 2332.*35 2232853 282
23222 .28 * 5* 323 —533— —A— e —A J 5
3577 33 3323555 5328 334 2372 222528
333355755 533 355 7333* 5333633582322387 253 65*33538
523 3
I — 3 * 7 2 4 —— * 7 2.5
S 3 0 J—— 3 F
343533 36328 * F 22237237 —333 ——
385 * — 153223 55 —5 2 — —— — 3252 33 388
583 —3232235 —X —2.8 1 — 33— — 3B325222 — 328
— s52 — — 28 — 2 *— 3535237233503
3 2333 33 — 326279 32 535388 2
353 3533 3 2* z322— 53500 S 5
z525 38 — 3** 3855* —
52 7 —A 345
—P 23322332833
—5 35*
386 223232
3223 535
— — * z8 3
* ⸗ —232 —22333533222 *
2285— 232 3532 282583 5533383335—
— 223—2 —2572 528 4222223 2527— [—8533
——— ** —* 35 4 22 283 5*3832 E 2 2
——335555 382 z—2388 83 —8 32383 358
— ———— 33 5236 3384 23 —238 322*
—3333225 —33 53 22 —3 235 5338 253833335338
A 55—283 2333 233335 225338— 3333 38883538
— 2 38 *2 —2 —WM 22 „235* —87 * X 348
235235*7 2 8— 3x 3325323 * — 232*
—383333—8 833833823333 58* 325 3383833*
5*2333335 355 538—— —»55322 ——32885 —*253355
* —«S23222 5 55 * 25323328 32 — —27
— . ꝰ — 23555* —27c2 622 — —— — ——
*28 533—38 838—538 — — 333732 32333 3397 2
x2335 222 ——83* —A —5 23523853—33853* 57 528 *
333335 7—83332255 3 3532s53 3 5—333222533 3388 5355
—53 —83 533333 35 533288 25035* 3*
—83 — 33—333—32237 33333 —33
— — 5* 44 9— — ——— S24 8 — m328 * — — 2525 * 8 *
3438
25 52— 2358365 — ——— * 2 8 — —5 3525325 —
—— 55352 —2285 2 * 2 0 * —— 252EB *58 2
58275533 —A ———— 2* 32 042 Fä— 3568 * 5 555325 3
3 3 3 833*5257 4533385328736 —
F —2 22 * — v 7 ——53 — —A 2* * 5
—D 3 *25 528 —— —5* Ac; S 52 55 225 2
557 — 2 * 88 — 5 2 3 2* — 52858 2323237 —A *
33833 —
58 222 * — * * — — ———— — —A —
55z 532353533555 28580*8 c82328273 — 28 2 2 2538 *
— 73 433 333 33 38
5 — 8—224 228*
— — —

5888 5557*
5z25. S57
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5232*238
5* 27
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—3 — 2 —X z5.
32 372 2233833
J 2 —— 5352 *
32272* 83335838
535 2*2643 28* *
24 35
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233323888S333*
253* 3 — — —I
*4 — V —— ——
— 6— 832 355555
J * X Z 2
2 * * 2 5 *
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— ——— 522
*256 — 2 23 23836
7 ———— 82 *—5237*
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33 3235 5388* 55355
25 335 58* „3352
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2 225 * *2
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— — 22 87 —aE32 582
28* m2* — 2228 —— —
—57 355 353BEE5——
2 5332 35 —s 3 7 —27*
353 —25 *—8855
38227 8 227 — 2
— —5258 2 58*
7 —5 32358 * —5
s7325 857535535
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2* 236 223282 2
5833538—8 85388
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—————— —2232855 * 53
5 5—55 ——566355
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— — 1 7242 z26857355 55—5;5*
2577 — —8 —E —8 —z6* 25232 3
—— 555 — —c— *7 — 2332353
233 8 582 25520 — —522— — — O 232528 32*53
57 EIIS—— 1222252 * — 23 2 —8 5 * 8 5
—— 5 223 * 331. —2* — — — — 8
3 — 58 — 2753
* * * M 2 *—* * —— „8 —8 —8* * 4 —A
— 333357575* — 5 5 — — — 5 35* ——
5 —5— —532 *5* 335— 3 35
53333—3333 —332 33 8 —s583
* 5852 2553 E — 25 — 52*25535*5 ———— — —
22385 553353325353535587232 357 ———— —
55 2532 * — — » *58 8 73 33537
5 2222 z1m2535222 —A ——2222 8
55 523538325 n55 7 —A —— —425* 33533358* 32—6
27 —z8335 — —335535——353557 *. A 52533——5—5*3
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5*25883,8 * — 23832333353383 — —
*5— 522 * — * * 38 —
—8533855228 —3 363 3275 — 2—353
25357353232555 — 582 355358 22 86858 —
2BEEEEE —E—— —5 52 8 TI. —— ——
— z82388— — — ** —
— —55* — 557 85—5 —*— 223 7
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2 * 32 * * * J * S. 2 22 *
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3 3 3355
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525* —X E
—3— —2—— 3 —333 —6338 32355355
— — 3 5 33 3333—332238335
5335 —53753 3 52 2*—73325522323 3333322 —86
33 22333 233—2 . 33 —333
—— 7 * * * *22 2233
8 — — 2 8 * 2*8* 8 —— 2 —A 2 8 2222 2
2 *32 — 7 — 8568 ——— 7 37 2 * 3 *522
33 3 333 3 35*
— —2 —322 *2 2. — 3 — R 3
3 38 3
2.2 —* * ——— 558 2322356 53 — —— — ——
33333 3 2 533 53—3 3 333 55
2—38*3838 37 — ——— 385823 1532355 235
22 —— 2 ** —89 2 — 15 — * 322. —— * — 3 3 3 27. —
25 2283823 223B32.* 2⸗ *5—533 —223 223 * 2. 38* 5328309
225 353322383235235 2 528 3523 33283 —8*23 * 28 35* * 2
— * * . *
— 253233 2553853 323357 —— 5
3. 28 —F — — —77 —— 3 2 3
3383335 3 —3 53333 25
— * — — 2 * —1 5 * —* — 7 2 *
3333335 7 853332382
58 — — 2 7 275 —XA 55 — 2 2. 2 3 2—
S5* 22 5565 2 35* 52533 * 2 3
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—A cc 22 * 2 22S — 2 * 3 5 2 2 23 ẽ
* 3 — 338 2333 3 2 — V h2 4
51 * .2 8— .2 — 2* 3 * 8 252 2
22 —— —. 55 2——2 5—532 33553 2 5335 522552337 58
—— . 7 —3835 —
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35335 555333 3555 282
537 32 23 — *3 * 253 2023
283* —A —5 2923385
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* * 2 * 7 * * — —3
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58 33238 — 22335 3333388 53 25528* 23233
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7 5 A 9 * 58222
2 8 —7*3 —— — 5533 77 235835533 33322853
2 52233 3325* 22 28
5332, 2 7 A 223 — E 2535328 *
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2323 822 5333553 ——— 233535 —— — ——
— * — — 22 2 2 * — 8* — 553257 ã—
F 2238 27 22232 3 2 2322323 2322 22 3 3 25238
A z 28235 3* 328* 353253 — 5358
2 —— 2328 5233 27 5* 522
— 2. 5727 —— 55237 — — 522 2 3858 255388*
283 5* * 533823535 32 252* — 2 57— S.* 35 —
7335533 322 2 — —2— * * — A —
—* * 2* 258 — — 55 7 0. —
22 s33533538 —XXIX — — 7233333 222 23 22 5232 *
7*85 58 — — 5385
23 3532553 — 2 223 523 3333 5223 4
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25 22 3 35. 523 8.S 3335 3388337 ——
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ĩ 2357 — —— 3 * —— 33 2333532*8* 22 25323538
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        St. Ingberler AAnzeiger.
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Der St. Ingberter Anze ig er (und das mit dem Haudiblatte verbundene uUnterhaltungsblatt, mit —* —XR —X und Sonniag
Kummer) erscheint wochentlich v ie rin alr Dien stag, Donner stag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krur. ode

J 12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechinite.
M 31. e . . Samstag, den 24. Februar! J q A gen egeer ah —— — 1872
Der englisch⸗amekikanische Conflieitt.

Es ist ein alter, durch die Erfahrung bestätigter Satz ! „Wo⸗
mit man fündigt, damit wird man in der Regel bestraft.“ Der
Figennutz, die Geldgier und Habsucht, welche seit dem Aussterben
der großen britischen Staatsmänner die leitenden Pole der eng⸗
lischen Politik gewesen sind, haben schlechte Früchte eingetragen
John Bull hat nicht allein sein moralisches Ansehen eingebüßt
und manche bittere Pille verschlucken müssen, er befindet sich zu⸗
gleich der fatalen Nothwendigkeit gegenüber, den ganzen Profit, den
er gemacht, sammt Zinsen, und noch ein Erkleckliches dazu, wieder
herausgeben zu müssen.

Ware nicht Schadenfreude ein Laster, so könnten wir uns, in
hinblick auf die berüchtigte Neutralität, die England im deutsch
französischen Kriege geübt, an den Verlegenheiten und Verwickel
ungen, denen es gegenwärtig ausgesetzt ist, vergnüglich weiden.
Vielleicht werden die Herren Briten jetzt inne, daß der Dichter
doch Recht hat, menn er den Einzelnen wie den Völkern die Moral
nif den Lebensweg mitgibt: „Ueb' immer Treu und Redlichkeit
—

Wir fürchten jedoch, die Reue wird bei John Bull nicht lange
zorhalten; die aller Idealität baare Selbstsucht steckt ihm zu tief
im Blute, als daß auf eine radicale Besserung zu rechnen wäre.

Bruder Jonathan ist freilich in dieser Beziehung nicht viel
besser; er weist ein einträgliches Geschäftchen auch nicht gern von
der Hand; und in der Verdauung von unrecht erworbenem Gute
besitzi er gleichfalls eine gewisse Virtuosität, wie seine Waffenver⸗
äuse an Frankreich zur Genuͤge gezeigt haben.

Während aber die Engländer in ihren auswärtigen Beziehungen
iets nur den Gott „Mammon“ zu Rathe ziehen und seiner
Stimme gussschießlisch Gehör fchenken, hat Bruder Jonathan
hier und da auch eine edlere Anwandlung, obwohl im Allgemeinen
die Transatlautiter, wie alle vorwiegend mercantilen Völkerschasten,
es mit der Moral nicht zu genau nehmen, und in der Wahl der
Mittel, die ihre Zwecke fördern sollen, nicht allzu scrupulös sind.
Gott Mammon und Gott Mercur sind, wie man weiß, nahe
Blutsverwandte.

Die Veranlassung zu der sogenannten „AIhabamafrage“
welche gegenwärtig die beiden rivalisirenden Nationen in Aufregung
erhält, den Courszettel drückt und den Schlaf aller Börsenspeculanten
beunruhigt, ist hinlänglich bekannt. Als der amerilkanische Seces-
sionskrieg ausbrach, glaubten die Engländer, die Gelegenheit be⸗
nutzen zu müssen, um einen Zerfall und eine Zerschlagung der
Bereinigten Staaten⸗Republik herbei führen zu können.

Allen Grundsätzen des Bölkerrechts zuwider ließ es deshalb
die englische Regierung ruhig geschehen, daß die Südstaaten von
England aus mit Waffen und Munition versorgt und daß auf den
englischen Werften Kaperschiffe erbaut wurden oder vom Stappel
liefen, welche dem nordameritanischen Handel empfindlichen Schaden
jufügten. 4

Hatte schon früher eine gereizte Stimmung gegen England
Platz gegriffen, so trug dieses vo kerrechtswidrige Verhalten dazu
bei, die Antipathie der Amerikaner zu heller Flamme anzufachen.
—A
einen neuen Krieg zu beginnen. Dazu war man unmittelbar nach
Besiegung des Aufstandes zu sehr erschöpft, und als die Zeit erff
in die Leidenschaft ein wenig Kühlung gegossen hatte, machte sich
die Rechenkunst wieder geltend, auf die sich Onkel Sam vortreff⸗
lich verfteht. Man war entschlossen, den Engländern eine derbe
und empfindliche Lection zu ertheilen; man wollte ihnen nicht
allein das verdiente Sündengeld wieder abnehmen,. sondern zugleich
gewisse Lieblingspläne realisiren, die seit der Monroe-Dockrin das
Streben aller amerikanischen Regierungen gewesen sind. Allein das
Alles sollte ohne Krieg, lediglich; mii Hilfe diblomatischer Künste
ecmöglicht und vollbracht werden, —
Aus diesem Grunde nahm man es in Ameriia mit der Bei⸗
legung des Conflicts gar nicht eila: man bielt die Wunde offen

und fuchte sie von Zeit zu Zeit durch Erregung der nationalen
Leidenschaft zu erweiterrr .
. Auf das Andringen von England wurde zwar im Jahre
1869 mit der amerikanischen Regierung, unter Vorbehalt der Ge⸗
aebmigung durch die Legislative ein Abkommen dahin getroffen,
daß die Prüfung der erhobenen Beschwerden einer gemischten Com⸗
mission und die demnächstige Entscheidung einem unbetheiligten
Souverein übertragen werden, sollte.
Allein der Congreß wollte von einer Abmachung nichts wissen,
welche England zu leichten Kaufes aus der Schlinge ließ und ver⸗
sagte deshalb zu den dereinbarten Stipulationen seine Zustimmung.
Bei den hierbei geführten Debatten tratt zuerst der Anfpruch her⸗
vor, der gegenwärtig den Kernpuukt des Zwiespaltes vildet, daß
nämlich England verpflichtet sei, außer dem directen auch den in⸗
directen Schaden zu vergüten, d. h. daß es angehalten werden
müßte, einen Theil der Kriegskosten zu ersetzen, weil durch
jeine Schuld der Krieg in die Länge gezogen worden sei.
Den weiteren Verlauf der Sache werden wir s. Z. be⸗
richten.
w D .. iPE.- Sæ-

Deutsches Reich.

—München, 21. Febr. Bei den jetzt so haufig vorkommen⸗
den Mandatsniederlegungen unserer Landtagsa bgeordneten dürften
nachstehende Notizen nicht uninteressant sein: Von den nach der
Landtagswahl vom 25. November 1869, dann den nach der Un⸗
giltigkeitserklärung der Münchener und Günzburger Wahl vorge⸗
nommenen Neuwahl für diese Bezirke einberufenen Abgeordneten
nehmen zur Zeit noch 125 ihre Sitze in der Kammer ein. Da
die gesetzmäßige Zahl 154 beträgt, so stellt sich die Ziffer der
Ausgeschiedenen auf 29, wovon 6 (Adt, Greil, Leiseder, Ronkarz,
Umbscheiden, Engelbert Weiß) mit Tod“ abgegangen sind, die
uübrigen 23 theils ihre Mandate freiwillig niederlegten, theils in
Folge ihrer Beförderung auf eine Wiederwahl verzichteten ꝛc. Als
Ersatzmänner sind einberufen worden 36, von denen S5den
Eintritt in die Kammer ablehnten, und 3 (Häring, Stamm und
Anton Wolf) gleich nach erfolgtem Eintritt ihre Mandate wieder
niederlegten. Im Wahlbezirk Speyer⸗Frankenthal mußte nach dem
Ableben des Abg. Umbscheiden eine Neuwahl vorgenommen werden,
da der einzige Ersatzmann diefses Wahlbezirks, Notar Zöller,
ablehnte. — Nach Kreisen vertheilen sich die ausgetretenen und ge⸗
storbenen Abgeordneten wie folgt: Niederbahern 7, Pfalz 7, Ober⸗
bayern 5, Oberfranken 4, Unterfranken 3, Oberpfalz, Mittelfranken
und Schwaben je 1. im Ganzen 29.

München, 21. Febr. Man hatte gesagt, Graf Beust sei
nach Italien gegangen, um seine Familie dorthin zu beingen. Nun
war das schon an und für sich unwahrscheinlich; denn wäre die
Sache so gelegen, dann wäre waöhl der Herr Botschafter von
Genua durch den Mont Cenis auf seinen Posten zurückgekehrt, nicht
hieher gelommen. Wie falsch aber jene Nachricht war, ergibt sich
daraus, daß der Herr Graf hier auch seine Gemahlin bei sich hat.
Es müssen also andere Absichten dahinter stekren.—

Worns, 22. Febr. In der alten Lutherstadt Worms
circulirt eine Adresse au den Reichskanzler, Fürsten Bismarck, welche
den Dank ausspricht sür das entschieden patriotische Auftreten des
Fürsten durch seine klare, überzeugende, von tiefster Wahrheit und
ächt staatsmännischer Einsicht getragenen Beredtsamkeit gegenüber
den ultramontanen Bestrebungen im Reichstage und preußischen
Abgeordnetenhause. Die „Wormser Zeitung“ veröffentlicht heute
den Wortlaut der Adresse, worin es am Schlusse heißt: „Von der
Ueberzeugung durchdrungen, daß der Kampf, welcher eben don der
preußischen Landesver retung gegen die maßlosen Uebergriffe des
Ultramontanismus geführt wird, von den wohlthätigsten Folgen
auch für uns in Süddeuütschland werde, können wir nicht wider⸗
stehen, Ew. Durchlaucht für die muthige und entschiedene Abwehr
der unserem gemeinsamen“ Vaterlande drohenden Gefahr unseren
wärmsten Dank auszusprechen. pe

Berlin. 20, Febr. Wie wan uns von unterrichteter Seit⸗
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        melvei, werden nicht dios iFeldmarschall UBoltte und Graf Koon,
ondern überhaupt sämmtliche preußische Generale, welche an der
Dotation participiren, zu Mitgliedern- des Herrenhauses ernannt
verden.. —— n
Die Atalienisch⸗franzoöͤsische Gesandtschaftsfrage beschaftigt auch
noch täglich die politische Welt. Aus Rom wird neuerdings über
diese berichtet, daß in einem in dieser Frage gehallenen Minister⸗
rath die Mehrheit dafür gewesen sei, Ritter Nigra solle sich bei
Hrn. Thiers auf unbestimmte Zeit beurlauben, falls nicht der fran⸗
zöfische Gesandtschaftsposten beim Könige Victor Emanuel
in kürzester Frist wieder definitive besetzt werden würde. Vi s-
ronti⸗Venosta soll fedoch dagegen gewesen sein, und nach
ängerem Widerstreit einen nochhmaligen Aufschub erhalten huben. —
. Die „France“ will über die Gesandtschaftsfrage eifahren, D.. In gbert, 23. Februar. Wir brachten in Rr.28
Theier s Hhätte beschlossen gehabt, Ernst Pirardefür den italie⸗ unseres Blattes einen Artikel, in dem gefagt war,“ . daß Pfarrer
nischen Posten zu ernennen, und dies der italienischen Regierung H. von Brücken in der Schule zu Ohmbach in heftigem Zorn ein
angezeigt; er habe fich jedoch überzeugen müfsen, daß die Stellung Bild, den deutschen Naiset, den Kroͤnprinzen, und den preußischen
don einem der thätigsten Männer des 4. September, welche die Generalstab darsiellend, bor den Augen der Jugend verbrannt habe
Prinzessin Clotilde gezwungen, außerhalb Frankreichs ein Ashl zu und 2., daß das Bildniß unseres Konigs Ludwigs IL auf einmal
uchen, am. Hofe Victor Emanuels zu Verlegenheiten führen müsse. aus der Schule verschwunden war. Daraufhin veröffentlichten die
Diefer Zwischenfall und die Schwierigkeit, einen geeignetin Diplo⸗ in Zweibrücken erscheinenden „Nachrichten für Stadt und Land“
maten zu finden, sei der einzige Grund, weßhalb diese Angelegen⸗ eine ihnen zugegangene Erklarung, die den ganzen Vorgang in
hjeit noch schwebe. Man meint inzwischen, es sei ganz eleichgiltig, einem andern Lichte darzustellen sucht. Diese Ertlärung soll eine
vodurch Hr. Thiers die Sendung eines französischer Botschafters Berichtigung des von Uns und bielen anderen Blättern gebrachten
an den italienischen Hof, den Ultramontanen zu liebe, verschleppe: Artikels sein. Wie sie, es ist, daxüber entscheide der Leser nur
ob durch die Vorschiebung Picards-oder auf eine andere Weise. elbst; deen wir wollen tzus ihre Veröffentlichung an dieser Stelle
Berlbin. Wie Alfred. Dove in der Wochenschrift „Im nicht versagen, um uns nicht geflissentlich den Vorwurf allzugroßer
neuen Reiche? andeutet, soll der ultramontanfeudalen Verbrüderung Parteilichkeit oder gar der Entstellung zuzuziehen, wie lächerlich eine
welche unter Beihilfe dex polnischen und welfischen Agitatoren den solcher immerhin auch sei. Die Erklärung demerkt ad 13. 14
Stuxrz des Reichskanzbers Fürsten Bismarck, sich zum Beim Beginn der Winterschule wollte Jemand, ohne
Ziel gesetzt hat, auch der Vertreter Frankreichs amhesigen Hofe, die zuständige Ortsschulbehörde zu fragen, ein —nicht eiwa
vekanntlich ein Ultramontaner von der schwärzesten. Sorte nicht ingerahmtes, sondern auf Pappendeckel aufgezogenes militärisches
ern stehen. „Im Palais Radziwill“, sagt Dove, „sammelten sich Bild in der Schule aufhüngen. Wer mit unseren Schulverord⸗
die Häupter der Clericalen, Feudalen und Polen. Die Herren uungen nur einigermaßen bekannt ist, der weiß, daß in keiner
Zrätzig und b. Kehler gaben die Parole aus, selbst Hr. Gontaut- Volksschule ein Gegenstand aufgehangen oder benützt werden darf,
Birou war im Rathe. J der nicht von der Regierung allgemein angeordnet und in' dem
Die „C. St.“ bringt folgende auffällige Mittheilung: „Die dezügl. Ministerialblati verzeichnet ist. Deßhalb eillärte der Pfarrer,
Polizei soll Individuen auf der Spur sein, welche das Leben daß das Bild als Schulsache nicht zugelassen werden kbönne. Als
des Reichskanzlers bedrohen. Wenn gebildete Männer An- dies Bild trotzdem in die Schule, und zwar von sehr unberechngter
lagen schleudern, denen zufolge Fürst Bismarck den Bestand des Seite, eingeschmuggelt wurde, wanderte es so ohne alle Erxegung
Thristenthums antaste, da ist es nicht zu verwundern, daß sich un⸗ des Lokalinspektors ——
gehildete Fanatiker finden, welche in Gottes Namen darauf aus⸗ kleiuen Saale anwesende Lehrer etwas davon merlte. Der Pfarret
Jehen, den bösen Feind aus dem Wege zu räumen. In den hat hiermit einfach seine Pflicht als Localinspeltor erfüllt.
Gewohnheiten. des Reichslanzlers ist, wie man in Berlin täglich Ad 2) Im Oktober war das Dach über dem Schulsaale zu
wahrnehmen kann, keine Aenderung eingetreten, welche erkennen Ohmbach abgedeckt. In Folge eines starken Platzregens drang
ließe, daß der Fürst sich durch Warnungen, die seine Person be⸗ vas Wasser in den Schulsaal, weßhalb der Adjunkt — der Pfarrer
treffen, bestimmen läßt.“ —3 war ja in Brücken und wußle gar nichts davon — das Bild des
Der Regierungspräsident zu Wiesbaden, IGras zu Eulenburg Zönigs von den Söhnen des Lehrers in des Letzteren Wohnung
st nunmehr definitiv zum Bezirkspräsidenten in Lothringen ernanut einstweilen aufhängen ließ, damit es keinen Schaden nehme.
vorden. Nicht der Appetit, „einen katholischen Geistlichen zu verspeisen“,
Leipzig. Eine am 19. d. Mts. stattgehabte, sehr zahl⸗ wvie die enthaltsamen „Nachrichten“ wähnen, reizte uns zur Ver—
eich besuchte Versammlung der gemeinnützigen Gesellschaft beschloß zffentlichung des in Nr. 23 gebrachten Anikels, sondern die
en Erlaß einer Adresse an den Fürsten Bismarck, in melcher Entrüstung über das unmotivirte, pietätlose und undeutsche Handeln
»emselben, als Kanzler des Deutschen Reichs, der ehrerbietigste des geistlichen Herrn, wie es jener Artiket schildert. Trotz des
Blüchwunsch zu dem glorreich erbffneten Kampfe wider die inneren Versochs nun, seinge Handlungsweise zu beschömigen, ihr sogar den
Feinde des Deutschen Reichs und der deutschen Geistesfreiheit auss Mantel des Rechts und Gesetzes anzuziehen, di e Thatsache muß
zesprochen wird. Die Adresse gibt ferner dem Gedanken Ausdruck, ugegeben werden, daß das Bild verbrannt wurde
daß der Gründer des deutschen Staates in diesem Abschnitte seineeDie Ausrede, daß das Aufhängen des Bildes in der
weltgefchichtlichen Thätigkeit sich im vollsten Einklang befinde mit —hnle gefetzlich unzulässig gewesen sei, (an sich ganz richtig),
den tiefsten Bestrebungen des deutschen Volles, und spricht die in chüßt jedoch noch nicht davor, Entfernung und Verbkennung des—
den Herzen aller Vaterlandsfreunde lebende Hossnung aus, daß eiben aus anderen Motiven herzuleiten. Die Ausrede gibt nalürlich
die geeinigte Nation unter ihrem großen Führer sich in ihrer einen Deckmantel, ist sehr gut und eine gute NAusredo ist ja, in⸗
zanzen Stärke. auch in diesem schwersten Kampfe bewußt bleiben, das Sprüchwort sagt, siets drei Batzen werth. Das Beifohren
und — wie dieselben die änßeren Grenzen des Deutschen Reichs etreffs des Bildnifsez unseres Koönigs Vudwig B.ist jedenfalls
wieder hergestellt, — nun auch die durch eigene Zwietracht und ehr „patriotisch“ zu nennen, sofern demselben sein früherer Platz
fremde List verdunkelten Grenzen zwischen den unveräißerlichen in der Schule wieder gegeben murde.
Rechten der Staatsgewalt und den tausendjährigen Besirebungen Sqhließlich den „Nachrichten für Stadt und Land“ zur Nachricht,
er Hirarchie neu und sicher wieder aufrichten werde. De Adresse daß, da sie in ihret Uafehlbarlei sich brüsten, bei uns die Quelle,
pricht den Wunsch aus, daß dem deutschen Volte im confessions · uißz der bir schöpften und die namentlich anzuführen unterblieben
osen Staate die freie, individuelle Bethätigung seiner religiösen var, so wie so voraussetzn zu dürfen, wir ja garnicht nothig
eberzeugung gewährt werde. jaben, einem solchen Ritter vom Geiste gegenüber eine solche
Frankreich. I t, mzuführen und dies drum auch nachträglich nicht thun. Wir
Paris, 0. Febr. Die „Agence Havas, meldet: Briefe dimhen sie jedoch versichern, daß unsere Quellen nicht krüber und
nus Rom wollen wissen, daß der Papst letzten Sonntag ein sicht unlauterer sind, als die ihrigen und eben so viel Glaub—
Fircular unterzeichnet habe, durch welches ein ökumenisches Concile bürdigkeit in Anspruch nehmen duͤrfen, als der Gewwäͤhrsmann der
nd Noli 7 Tyrol ausgeschrieben werde, der Papst selbst würde Nacheichten fur Stadt und Vand.⸗ Uns jedoch in ing weitere
von Rom abreisen. i J sFontroverse mit diesen einzulassen, dazu fehit uns Zeit und Lust,
Die „Republique Francaise“ meldet: „Der Municipalraih bwohl wir Red er * bn eee 1
hon Paris hat gestern einen wichtigen Beschluß gefaßt. Er hat
mit einer Majorität von 10 Stimmen die den Ansprüchen der
CTongreganisten günstigen Auträge der Administration zurückgewie⸗
sen. Man kann sagen, daß kuünftighin keine neue Pariser Schule
anderern Lehrern als Laien anvertraut werden wird“

egien.

Der Antwerdener „Préçurseur“ meldet: Ein ganzer Flügel
des Hotels Sgint Antbine isst von dem Grafen von Chambord
und feinem Gefolge bezogen worden. Die Pilgerfahrt der Legi—
imisten Hat gestern(18 Februar) begonnen. Unter den vornehmen
Persönlichkeiten, die gestern und heute augekommen sind, nennt man
die Grasen de Biacas, de Chorigne, de Beaupraux, de Guerrh,
de la Billarmois, de Dreux⸗Brözé, Vicomte de Roederer, Graf
Roger de la Vaulse, Marquis de Maillé und die Herren de
Bayart und de Buffelet. Am Samstag Abend bemegte sich eine
Unzahl von jungen Leuten aͤuf der Straße vor dem Holel und
rief wiedetholt „A has la Calotte. Vive la liberté!“

Den Vadercurs im TSreis-⸗Armenk ause zu Frankenthal für 1872 ber)
Im Namen Seiner Majestät des Königs.
Der Lehrcurs für Badergejellen beginnt am 1. Märzel. J.
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        ind dauert ununtetbrochen big Ende Juli. wo die Approbationz ⸗ noch ein viertes über die Unbemitteltheit ihrer Familien
üfungtzstattfindet. c— an die kgl. Verwaltung des Kreig⸗Armenhaufes keinzusenden,
Alle Theilnehmer haben sich am 28. Februar, Vormittags welche daselbst hlänmg stein zebis zum 28. Februar Afd. J.
wischen 8 und 10 Uhr, im Kreis⸗Armenhause zu Frankenthal dem J 2 vorgelegt sein müssen,! damit die unterfertigte Stelle auf den
zgl, Medicinalrath und Bezirksarzte Dr. Betstieng exzualsrn. Vorschlag. jener biß Ende Februar die geeignete Auswahl
gorstand des Lehrcurses, amtlich vorzustellen, wmelcher diejelben unter den. Bewerbern treffen kann. 13. 4.
zuf Grund ihrer erforderlichen Zeugnisse admittirt. mu Die königl. Bezirksämter erhalten den Auftrag, dieses Aus-⸗
Diese sind vorschriftsmäßig: ιαιι αα chreiben den betheiligten Badern durch die Localblütter in moͤglich⸗
. der Geburts⸗ und Impfschein, jer Balde kund zu geben. 1 18499
2. ein Zeugniß über die bestandene Lehrlingsprüfung, Speie r, 27. Januar 1872. ———8
3. ein Sitten · vder Leumimdszeugniß, vom Monat März 1872 Koniglich Bayerische Regierung der Pfalz.
ausgestellt von dem —BV oder Polizei eri3e Kammer des Innern.
commissariate.·37 üt 334.2. —V6 vBraun... —

Von dein Landrathe des Kreises sinh betanntfich se mehreren —— — J
zahren 10 Freiplaätze für die Daner“ des Lehrcurses —A— Industrie Aussteilung.
nit freie Wohnung und Verköstigung unter der Verpflichtung ver ⸗· Dr Haieht ab die An — — ne 32
unden ist, sich dafür mittlerweile als Krankenwärter in den Sälen ee wpon jetzt ab die Aunmeldungen von dem Suecialcomijtos in so beden⸗

laeae, wa — 7 nder Anzahl einlaufen, daß die pfälz. Blätter; ihre Spallen sast aubschließ⸗
ybrauchen zu lassen und so dion Krautfenwart in ihtem ganzen sich der eee gur nee stellen 88* so dast
imfange durch täglichen Uebting zu erlernen. Ireßbureau nur noch die Aumesdungen von solchen Orten amentch bekaum,

Für die Bewerber um einen solchen Freiplatz gelten einige jeben, wo keine Lolalblätter existiren, oder die vereinzelt einlaufen ·
esondere Regeln? 7.5 Vesnen vom ee —— n — en z

L“ Zpecialcomite Bergzabern, 59 Änmeldungen vom Specialcomite Zweibr en.3
l. Nur w der Pfalz heimathbegechtigte Vadergeselen haben da⸗ Ph. Buhrmanu vpon Lohnsfeld (Zwetschgen⸗Branntwein), R. Wahl von Borr⸗
rauf einen Anspruch — doch sind solchze. welche soereits Jdnt eeee e e ee aee

Jahr in der kgl. Sanitätscompagnie gedient v nicht aere — — und 8 —

zavon ausgeschlossen, wenn ihnen gleichwohl der Be uch des os. Hafen do ündwaaren F Andre von Sembach (Fuhrgeschier), Pet.

—* de öę/; —* ——— klein dort Aumweer Vauern⸗Feldspazlerst och Bap. Enz dort ffitiffiges und

a ing *X etens et estrichenes Heftpflaster), J. von Börrstadi Zwetschgen⸗Branntwein)

Allerhöchster Verordnung nicht nothwendig ist. 3 vbonauer Huttenwerk (Dampfmaschine, Schmiedeisen und Gußwaarenß 332

Müssen sie ihr“ neunzehntes Lebensjahr dereits zurückgelegt Inmeldungen vom Specialcomite Sandau. C. Fröhlich von Rocenhausen und

Jaben, uͤm mit einer gewissen Reife bes Alterz für den Posten daßloch —— De Gesammtzahl der bis 18. Februar eingelaufenen

ines Krankenwärters der inneren Ordnung und' Disciplin der Anmeldungen beträgt 852. — ——

Anstalr anch‘einige Bargschaft bieten. J F. X. Demetz, ver antwortlicher Redacteur...

3. Haben dieselben nach den oberwähnten 3 Admissionszeugnissen«

Haue⸗ und Güter⸗
21 AMA .ä; EE.

Versteigerung.

S„amstag, den 2. März 1872, Nachmit-
igs 2 Uhr, zu St. Ingbert bei Adjunet
xinrich Schmitt, lassen Eheleute Georg
dreß Sqhuuster und Elisabetha Touf
aint dahier ihr Haus und ihre sammte
chen Landereien hiesigen Bannes, auf 4
hrige Zahltermine in Eigenthum der⸗
eigern, nämlich “;— —

. Dec. Fluͤche, worauf ein zweistöckiges
bohnhaus zu St. Jugberk an der Blies⸗
isteler Straße neben Georg Kraus und
eter ·Stief Wittwe..

Plan · Nr. 3708. 56 Dec. Acker auf
»chiffelland auch Pfuhlwiese genannt, neben
phann Hellenthal und Ludwig Schmetzets
irben.

Plan⸗Nr. 3788. 48Dec. Acker auf
zchiffelland am Reichenbrunner Pfad neben
ohann Jung, Bergmann.

Plan⸗Nr. 3789. 49 Dec. Acker daselbst
eben vorigem Stücke und Peter Redel.

Plan⸗Nr. 35677 25 Vec. Acker auf
jerstbusch neben Peter Custer und Christian
jungfleisch. en gaaeze.4
Plan⸗Nr. 3897. 3898. 91 Dec. Acker
ints in den Kasteler Rödern neben Nico⸗
Stief Wittwe und Valentin Bdhlers
rtben.

Plan-Rr. 3841. 44 Dec.“ Acker auf
xchiffelland am Rothenkopf neben Johann
dedatm und Georg Rung's Wittwe.

Plan⸗Nc. 3899. 43 9/10 Dec. Acker links
n den Kasteler Rödern, neben Johann
ldam Beck. —

Born, Igl. Notar.“

Gartenver eiger ing.

Sams' ag den 2, Märge 1872, Nach⸗

uttags 34 Uhr,“ dahier bei Adjuntt
hwitt lassen die Wittwe und Kinder des
nhier verlibten Baders Joseph Schoͤf.
ler ihren Garten in den Großgärten mit
2 Der. neben Bäcker Koͤmg und Valemin
Stief im Ganzen oder in 2 Halsten au s
majahrige Zahltermine in Eig aihum ver.
eigern. Horn, igl. Notar.

ausversteigerung.
Samstag den 2. März 1872, Nachmit⸗
ags 434 Uhr, zu St. Ingbert bei Adjunkt
Heinrich Scchm irntt, Aäßt Earl Appre⸗
deris, Kaufmann in Metz wohnhaft, sein
nhier aun der. Hauptstraße stehendes zwei—
töckiges Wohn haus mit Zugehör, das jetzt
on Meßggermeister Carl Schwarz bewohnt
vird, auf langjährige Zahltermne in Eigen⸗
hum versteigern. —2
SGorn, kgl. Notar⸗
Vertragsmaßige
Wiederversteigerung.
Mittiwoch den 18. Maͤrg 1872, Nach⸗
niftags J Uhr, zu St. Ingbert auf der
Umtsstube des kgl. Notgrs Horn wird
zurch diesen, auf Ansiehen von Maria
Wagner gewerblosen Ehefrau von Franz
Joseph Uhl, Puddler beide in St.
Ingbert wohnhaft und dieses gegen Georg
SEchröpfer, Bergmann in St. Ingbert
vohnhaft, wegen Nichtbezahlung des Er—
verbspreises, zur vertragsmaßigen Wieder?
zersteigung geschritten von: 7*
Plun⸗Nr. 3446. 3447 und. 3448. 88
Dez. Acker in den obersten Sehen, Bann
St. Ingbert, neben Franz Maiers Erben
und Peter Redel — und zwar hieraus des
nittlern Drittels neben Peter Wagner und
Beorg Gries.
St. Jagbert den 18. Febinar 1872.
5. Horn, tgl. Notar.
—6 eraae raßige
Wiederversteigerung.
Mittwoch den 13. Marz 1872, Nach⸗
nittags 2 Uhr, zu St. Ingbert, bei Ad⸗
unct Heinrich Schmitt; wird durch den
interzeichneten Notar auf Betreiben von
. Lion Levbi, Lederhändler, 2. Simon
devi j. Kaufmann, beide in Blieskastel,
3. Uron Levi, Lederhändler in Homburg
— als Rechtsinhaber von Peter Müller j.
Beinhändler und Gutsbesitzer in Kaisers-
autern — gegen Jaeob Hartmann,
Schlosser in St. Ingbert wohnhaft, wegen
dhtbezahlung des Erwerbspreises zur ver⸗

—
tragsmäßigen Wiederversteigerung geschritten
bdon: 4. —
Blan Nr. 8083. 19 Dez. Wiesen in den
Großwiesen. Bann St. Ingbert, neben
Joseph Schmitt Wittwe u. Georg Schmitt.

St. Ingbert den 18. Februar 1874.
H. Horn, kul. Notar.
Anzeige.

Fin zu St. Ingbert in der Haupistraße
auf 16 Dez Fläche, in der Nähe der
Lisenbahnstraße, gelegenez zweistöckiges Wohn-
zaus nebst Zubehör, zu jedem Geschäfts⸗
vetriebe geeignet, und ein hier im Mühlened
ich befindliches zweistöckiges Wohnhaus sind
inter sehr vortheilhaften Conditionen aus
reier Hand zu verkaufen.

Zu gleicher Zeit werden die, 2 Gärten
des Georg Peters, Privatmann von
hier und der Garten des Puddlers Ma—
thias Gries von da, gelegen“in den
Großgärten, zum Verkaufe in Erinnerung
gebracht. —

Das Nähere auf dem“ Geschäfts⸗ und
Tonsultationsbüreau L. Bechthold in
St. Ingberte
27
Zwei Zimmer nebst Küche
zu vermiethen. Wo? sagt' die Expedition.

—
Billiges Heu
iss zu verkaufen. Kohlenstraße Nr 48 M.

— —
cin groes Goßmarama

wo die neuesten großen Rehlaehtem zu
sehen sind, der furchtbare Bramnd von
Dhicago in Nordamerila, sowie noch
derschiedene andere Anfichten, ist im Mühlen⸗
eck in eigener Bude aufgestellt und zwar
am Sonntag den 25. d. und die beiden
'olgenden Tagge.

Das Programm besagi das Nähere.
kintrittspreis 2 Sgr. Kinder LSgr.
Zu fleißigem Besuch ladet höflichst ein

J. Lauck.
        <pb n="122" />
        Zu vermiethen und bis 1.9 1 s —— — Mon
eeguner uud pf Submission auf Straßenbauarbeiften.
einandergehende möblirie Zimmer an einen Die Arbeiten zur Herstellung der Distrikisstroße von Oberwürzbach auf die Staffel
einzelnen Herrn oder nöthigenfalls auch drer troße nach St. Ingbert mit einer Länge von 2162 Metern sollen auf dem Wege. de
ohne Möbel an eine stille Familie bei chrisilichen Submission vergeben werden. 233
X, αιX jr- Sattlert. Dieselben sind verauschlagt, wie folgt:: ee
L. Erdarbeiten zu . n 5 2973 fl. 28r..
2. Versteinung der Fahrbahn excl. Decklage 3891, 88..
3. Decklage W . 2163, ———
4. Kunstbauteen. 748 30 *
—*8 im Ganzen zu 9775 fl. 84 1æ.
Uebernehmer werden kingeladen, ihre nach Prozenten bemessenen schriftlichen Abge—
bote bis längftens Samstag den 16. März s. J. Vormittags 11 Uhr bei de—
interfertigten Behörde verschlossen einzureichen, bei welcher bis dahin Pläne, Kostenan
schlage und Bedingnißheft zur Einsicht aufliegen.
Zweibrücken, den 20. Februar 1873..
en h gens ale n Konigl. bayer. Bezirkdamt
Damm..
— Anzeige.
Außer dem bisher geführten Specerei⸗Geschäfte, halte ich von jetzt ab aud
Ldager in wollenen, halbwollenen &amp;F baumwollenen
Manufacure⸗—⏑ ⏑.
Ich werde bemüht sein, stets ein reichhaltiges Lager in soliden Stoffen und geschmackvoller
Dessins bei äußerft belligen Preisen zu halten. Da die Waaren meines in Frankreich
zehabten Lagers meinem hiesigen Geschäfte zugeflossen, bin ich im Stande in franzöfischen
Waaren besonders billige Preise zu stellen.

v—. M. Thiery.
ctau Wittwe Thiery hat einen Garten
Y in den: Großaärten zu vermiethen.“
GHeilsambkeit ärztlich
cxonstatirt.
Herrn Hoflleferanten Johaun Hoff in
Berlin
Doebeln, 23. Rovember 1871.
Bitie um Sendung von Ihrem heil⸗
samen Malzextrakt. Pr. J. eu-
mann, preuß. Stabsarzt a. D. -
Ihr Maizextrakt⸗Gesundheitsbier und Ihre
Malz⸗ Gesundheits⸗Chocolade haben bei mir
gegen Gicht und Magendruck so
hellsam gewirkt, daß ch sie als sehr
werthvoll empsehlen kann. G. Bellersen,
Schmiede⸗Meister in Twistringen.
Verkaufsstelle bei Fritz IPanzerbieter
in St. Ingbert.

——— Seinrich Isaae. J
Vre, Sehbhneiders Lehraustalt
Theater in St. Ingbert
Im Saale des Herrn Oberhauser.
Direction von August Schroth.
Sonntag den 25. Februar 1872:

Zweitletzte Vorstellung:
(Auf vieles VerlangenJ.
Robert der Teufel

Sohn der Hölle verbannter Fürst der

Normandie.
oder da
Des Kreuzes Macht.

Romantisches Schauspiel in 4 Abtheilunger

nach der Oper „Robert der Teufel“ vor
Ch. Birch⸗Pfeiffer. Mit Gesang.

—X uür⸗ J
Landwirthe, Bierbrauer und Muller—
in WVorms a. h.
1860 begründet und bestehend aus drei im Wesentlichen getrennten, aus allen Theiler
Deutschlands stets stark besuchten Fachschulen mit Pensionat, beginnt ihren diesjähriger
⸗ommercursus am 22. April. Programme und nähere Auskunft sehen gerne zu Dienfsen

Auf den 6 Eichen wurde

hnlängst eine Pferds⸗

decke gefunden. Der recht⸗

mäßige Eigenthümer kann dieselbe bei Ma—

hias Erz. Wirth auf der Schnappbach,

Jegen Entrichtung der Einrückungsgebühren,
aAbholen.

Ferichtigung. Vei den lezten Zwer
brücker Frucht- u. Brodpreisen wurde de
Preis für Weisbrod irrthümlich telegraphirt
und soll es heißen bei den Brodpreisen der
viesigen Bäcker, Weißbrod: 10 Kzr. statt
1224; bei den Zweibrücker Preisen: Weiß—
brod 190 Kil. 20 Krzr. statt 258.

Die Exbed.
2* 4— n —E. a F
W. Juhrländer Nachfolge.—
* — J 32 * 2 * J 8 J ⁊
s5 DAhrgasse Sõ Frankfurt am Hain.
durch große Parthieeinkäufe und direkte Beziehungen aus den ersten Fabriken Deutschlands und Englands ist es mir möglich, tro
des bedeutenden Aufschlags sämmtlicher Artikel, fortwährend zu den bisherigenbilligen Preisen zu verkaufen.
Die Waaren werden vom 1. Januar 1872ab, statt nach der hiesigen Elle, zu ermäßigten Preisen, nach dem
halben Meter berechnte. —
Grosßies Manufakturwaaren Lager. s Großes Ausstattungs:Geschäft.
1000 Stucdk s/. Ellen breite ächtfarbige, lila, rosa, gelbe, braune, Cat⸗ 500 Stuck Ellen breites schweres Leinen, für Hemden und Beitiũcher,
— tune, fur Kleider und Ueberzüge, nur 9 kr. —9 kr.
200 Stud ßz Ellen breite achtfarbige Glanz⸗Möbel⸗Cattune und robe 2u/— den den euen, . einschlaftige Betttücher, das Bett
attune mit Borden, fur Vorhangenut Gn e weischlafrige Beitihcher, das Velt-
200 Stück 8/. Ellen breite ächtfarbige Piqué⸗-Eattune Brillautines 766 —— s e dan
192 . F 200 Stud schwere roth wollene Bettdecken, für zweischläfrige Betten, das
300 Stück * Ellen breite feinste achtfarbige franzöfische Jaconets und Stuck f.6.
rgandis, in den brillantesten Dessins, 11 fIt. 200 Stück schwere weiß wollene Bettdecken, für zweifchläfrige Betten
tück ẽ/ Ellen breit inen weißen Satin und Piqué fur Unter⸗ .das Stück fl.4. — —1
ꝛoo s gr eehe Tu g n Vie se N 58 schwere pe Deterreee Stück fl. 230. bis fl. 3.
2 Asens rkich⸗ aar schwere weiße Piquédecken, für 2schläfr. Betten das Stüchfl. 2. 30.
o Stu Deehhen gruter Ache rbiges Wectzeng auhen urli Victoria⸗Decken — A sr
Schweren schwarzen Moireens fur Unterrbce, 20o ,ltrr. 100 Vohed eser Tischtücher, 223 Ellen lang, 2 Ellen breit,
A Eullen breiten englischen Waterbroof fur Regeamantel, 89 kr. zod Dhoage an bicene Damentaschentücher, das Dhd, fl. 2. 30
do. mit Franzen 50 ir. e v Broße rothe Eachemire Tischdecken das Stück fi. 1. 45 und fl. 2.
io/ Ellen breiten guten Burkin fur Hosen, Westen und ganze Anzüge, Froße rothe Cachemire Comodedecken, das Stüd fl.1 und si. 124.
fl. 115 tr. —— , Ellen breiten reich ramagirten Rorhangomull mit Bogen, 14 ir.
Große Auswahl Fußteppichstoffe I . rima Shirting, grau, weiß, schwarz, Jkr. *
Glallen roth wollenen Unterrodstoff, 14 r. Tama, Flannell, Thibet, Cachemires, Unterrockstoffe, i
Schwarzen Orleans und Alpacas, von 15 kr. an. Vnlen Farben and Qualutten diugst.
Schweres blau Gedruchtes, 11 xÙꝛr. —A Tischtücher, Handtücher, Servietten, graue und gelbe Kaffee⸗
Gute wollene Kleiderstoffe, Eroisee, Popelines, Chiné, Mohaires, servietten, Barchend, Zwillich, Lederleinen, Stroh⸗
Grosgrains, von 12 kr. an. sackleinen zum Fabrikpreise.
Muster sämmtlicher Artißkel sende in reichster Auswahl franco per Vost. 38*
Auch die klei usten Aufträge werden, wie bisher, bestens besorgt. »7

— —

Redattion, Druck und Verlag von F. X. Demetz in St. Ingbert. —X
        <pb n="123" />
        Ht. Ingberler Anzeiger.

der St. Fnaberter UAnzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstagt⸗, Donnerttags⸗ und Sonntab
dummer) erscheint wöchentlich vi e rem al: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliährig 42 Kerzr. ode
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 83 Kerzr. die dreispaltige Zeile Blattichrift oder deren Raum berechnet.
— — — — — — — ⏑—
* 1— * vt
M 32. — Sonntag, den 28. Februr 1872

** St. Ingbert, den 24. Februar. nonmen. Dieselbe kritt am 1. März in Kraft. Eine heftige
Endlich scheint sich unsere Augeordnetenkammer mit allem Cifer persönliche Bemerkung Ruland's ruft ftürmische Erwiderungen her⸗
im die Landtagsarbeiten zu machen. Unausgesetzt sind die verschier vor. Die Sitzung wird unter großer Aufregung geschlossen.
nen Ausschuͤsse thätig, um ja noch vor Thorschluß d. h. vor Posen, 23. Febr. Die Polizei ⸗nahm eine Haussuchung
er Vertagung, ein Budget zu Stande zu bringen; denn bald in der Wohnung des Domherrn Kozmian anläßlich des augeblich
vird es für unsere Abgeordneten heißen: „Die schönen Tage in beasichtigten Attentats gegen den Fürften Bismard vor.
ranguez sind nun zu Ende“, und fatal wäre es für dieselben Frankreich. —W—
och, wenn sie mit Domingo im Don Carlo sagen müßten: ‚Wir“ Die „Opinion nationale“ enthält folgende Mittheilung: „Das
ind vergebens hier gewesen.“ Während sich nun unsere Kammer Gerücht ist verbreitet, daß man eine Verschwörung entdect habe,
ar eifrig ihren posiliven Arbeitlen zuwendet, berichten verschiedene um die Beersammlung in Versailles aufzuheben. Die
zeitungen Eigenthümliches aus der Vorgeschichte ihrer letzten theo · Organisatoren dieses Versuches sollen drei der verrufensten mili⸗
etischen Debatten. ärischen Persönlichkeiten des Kaiserreichs sein. Wir geben dieses
Durch das Resultat der Abstimmung über die Beschwerde des unwahrscheinliche Gerücht unter allem Vorbehalte.“ — Wenn es
gischoss von Augsburg zu der Einsicht gebracht, daß es fürderhin —XXD
nutz⸗ und aussichtslos sei, die kostbare Jeit der Kammer mit ähn⸗ liches gegen die National⸗Versammlung unternehmen will, so gilt
ichen Anträgen noch länger in Anspruch zu nehmen, war die Zu⸗ es doch für gewiß, daß die Bonapartisten die Armee mit großew
ückziehung des .Initiativantrages“ Barth-Schüttinger von den Erfolg bearbeiten, und daß ein Theil der Regiementer, darunter
licamontanen Parleiführern bereits beschlossen, als plötzlich von besonders das 54. Linien-Regiement, der kaiserlichen Sache bereits
uswärt? her Contreordre erfolgte. Und woher ? Aus den leiten· gewonnen ist. Daß, falls ein Handstreich gegen die Versammlung
zen ultramontanen, partikularistischen und deutschfeindlichen Kreisen ausgefuͤhrt werden dürfie, dieser unter der Civilbevölkerang auf
son Berlin. Man wollte auf der ganzen Linie vorrücken, auf einen großen Widerstaud stoßen sollte, ist, nicht anzunehmen. Bei der erbit⸗
illen Seiten zugleich angreifen und den Feind dadurch uͤberall, terten Stimmung, welche unter den Communisten herrscht, ist es sogar
in allen wichtigen Punkten in Athem halten, seine Aufmerksamkeit nicht unmöglich, daß viele derselben Partei für einen militärischen
vomoguch von den Hauptpunkten abienken, indem man hoffte, dandstreich ergreifen, zumal sie glauben, daß diefer das einzige
surch dieses Manöver auf dem entscheidenden Punkte eher durch⸗ Mittel ist, um der ihnen so verhaßten Herrschaft der Versailler
stiugen zu können. Doch getäuschte Hoffnung! Bei ihnen hat sich ine Ende zu machen. An Demonstrationen zu Gunsten des
sür dieses Mal die Theorie des konzentrischen Angriffes, die sie Kaiserreichs fehlt es nicht. Gestern fand eine solche vor dem Hotel
vohl vom Schlachtendenker Molike abgesehen hatten, nicht bewährt, des Herzogs von Aumale statt, wo Diener und großer Empfang
ind ihre Hoffnungen dürften sich auch von Tag zu Tag illusorischer war. Gruppen, die sich vor demselben angesammelt hatten, stießen
rxweisen. die Rufe aus: „Nieder mit Aumale!“ „Es lebe der Kaifer!“
Die ganze Debatte über den „Initiativantrag“ war für die Der Scandal war so arg, daß die Polizei einschreiten mußte und
igentlichen patriotischen Fuhrer somit nur ein Scheinangriff, bei VBerbaftungen vornahm.
jem aber, wie ein Correspondent malitiss bemerkt, freilich mehrere
hrer angesehensten Parteigenossen moralisch auf dem Platze blieben.
hdie Würfel sollien in Berlin fallen. Dort trug man schon den
uühnen Gedanken, Fürst Bismarcdk in der Gunst seines Kaisers
rschüttern zu machen und seine Stellung zu untergraben; schon
chwelgte man in der stolzen Hoffnung, ihn vollständig gestürzt zu
ehen.
Auffallend ist es gerade nicht, daß man in München so ge⸗
reulich den Wink der Berliner Gesinnungsgenossen befolgte und
nach ihm die Taktik wechselte; denn zwischen den Führern dort
ind hier herrschen die freundschaftlichsten Beziehungen. Windthorst,
die hannover'sche Ercellenz, der Hauptlämpe partikularistischer Seits
in Rorddeutschland, ist schon seit der Zollparlamentssession von
1868 die Hoffnung aller süddeutschen Preußenfeinde und während
dieser Zeit dei jeder bayerischen Ministerkrise der Candidat derselben
für den bayerischen Min'sterpräsidentenstuhl und das auswärtige
Amt. Freilich war seine Candidatur trotz sehr günstiger Neben⸗
umstände stets ersolgios; sie scheiterte an dem kerndeutschen Sinne
inseres hochherzigen Königs. Ein gewisser Humor liegt' aber
mmerhiu, trotz den Freundschaftsbeziehungen zwischen Jörg und
Windthorst und deren Genossen, in der Thatsache, daßg sogar
msere „Patriolen“, den Todfeinden des „Berolinismus“, ihre
kaktik von der Spree, von Berlin aus diktirt wird.
Deutsches Reich.
München. Dem Vernehmen nach sollen heuer im Sommer
auf dem Lechselde große Manöver stattfinden.
Munchen, 22. Febr. Der JIV. Ausschuß der Kammer
der Abgeordneten hat den Antrag Kolbs auf Trennung ven Staat
ind Kirche durch eine einstimmig angenommene motivirte Tages—
IAdnung beseitigt.
Munchen, 23. Febr. Abgeordnetenkammer. Die neue Ge⸗
chäftsordnung der Kammer wird mit einigen, redactionellen Aen⸗
derungen und Modificationen Völks, wonach' statt fünf Abthei—
ungen sieben gebildet werden, im Namensaufruf, einitimmig ange⸗

Vermischtes.

Speyer, 19. Febr. Die am Samstag beendigte Prüfung
für den Einjährig⸗Freiwilligendienst haben 27 adfpiranten bestanden,
vährend 25 decselben das Zeugniß der Befähigung nicht ertheilt
werden konnte.

Die Schneiderstrike in Mainz nach dem ,Fr. J.“ scheint
seinen Urhebern verderblich werden zu wollen. Erstens haben sich
nicht alle Gehilfen daran betheiligt, zweitens blieben die Meister
dabei, nicht auf feste Sätze sich einzulassen, sondern die Arbeit je
nach deren Güte verschieden zu bezahlen; endlich versorgt sich das
Publicum ohne große Beschwerde von auswärts und zahll dabei
sogar noch billigere Preise, als bisher die Mainzer Gewerbsleute
verlangten.

7Koln. Es hat sich ein franzosisches Comitsé
gebildet, welches beabsichtigt überall da, wo französische Kriegsge⸗
sangene in Deutschland begraben liegen, ein Monument zu ihrem
Bedächtniß zu errichten. Besonders ist es die franzoͤsische Geistlich⸗
teit, welche diesen nationalen Gedanken gefaßt hat und mit allem
Eifer auszuführen bestrebt ist.

Meslz, 14. Febr. Heute ist durch den Polizeicommissär D.
ein seit längerer Zeit hier unter fremdem Namen in Dienst stehen⸗
der Schmiedegeselle verhaftet worden, welcher als der Mithelfer
rines vor drei Jahren zu Vaihingen an der Enz (Württemberg)
derübten Raubmordes an einem israelitischen Geldmäkler, Namens
Werthheimer, erkaant worden war. Derselbe heißt Seiffert und
jatte in Gemeinschaft mit einem Knechte Werthheimers, Namens
Wolf, den Mord verabredet und ausgeführt; hierauf waren sie
Beide mit geraubten 4000 fl. bis nach Würzburg entwichen, wo
ie entdeckt und festgenommen (wurden. Von dem Schwurgerichte
su Heilbronn wurden Beide zum Tode verurtheilt, jedoch zu lebens⸗
änglicher Zuchthausstrafe begnadigt; vor der Bestätigurg des Ur⸗
heils aber gelang es dem Seiffert, aus dem Gefängnisse zu
nikommen, und jetzt erst, nach dreijähriger Verschollekbeit, hat ihn
ver Arm der Gerechtiakeit wieder erreicht
        <pb n="124" />
        F Die „Nat.«Ztg.“ erzählt, daß eine in Paris lebende Deutsche
die Witiwe Carl Heinses, Schwiegertochter des Hamburger
Bankier Salomon Heine, die im Sept. 1870 beim Nahen der
Preußen ihre Eigenschaft als Deutsche gellend nachte, um ihr
Schloß Rocancourt bei Versailles zu schützen, jetzt in den Pariser
Salons erzählt sie habe den Befehl ertheilt, m Hamburg ihre
Häuser der Erde gleich zu machen und ihre Gärten zu zerstören
damit kein deutscher Fuß sie mehr betrete.“

pAMongreß deutscher Mode) Berflossene Woche
hat in Berlin der „Kongreß deutscher Mode“ getagt. Derselbe
war zahlreich besucht auch von Vertretern vieler anderen deutschen
Städie. Man berieht über die Moden für die nächste Sommer—
und Herbstsaison. Als neueste Produkte sind aus diesen Berath
aungen ein Reichstags⸗Ueberrock“ und ein „deutscher Frack“ her⸗
vorgegangen, welcher lettere darauf berechnet ist, die Gegner des
französischen Fracks zu versöhnen, indem sich dieser deutsche Frad
der Jaquetform; nähert. —

Aus Thüringen, 19. Febr. In Altenburg erregt, das
pötzliche Verschwinden des bisheriges Postverwalters Rottermann
in Meuselwitz großes Aufsehen. Denu es hat sich in den von dem
Flüchtigen verwalketen Kassen ein großes Deficit herausgestellt; au
demselben soll die Postkasse mit 3000 und die städtische Sparkasse
Jjar mit 11,000 Thir. betheiligt sein. (Ft. 3.
7 Der Almanach des Mathieu Laensberg hatte den Krieg
von 1870 vorhergesagt; seine Voꝛaussagungen für Februar 1872
verklünden; „Zwei große Reiche sind erschuͤttert‘; die für März
setzen hinzu: „Gewaltige Vorkehrungen um zu Felde zu ziehen“;
endlich besagen die Weissagungen für April noch: „Heere einander
zegenüber, bevorstehende Feindseligkeiten·· F

Volkswirthschaft, Handel und Verkeh.
An der Bahnstrecke Germersheim⸗Landau wird eifrigst gearbeite!
und wird dieselbe längstens bis Mai dem Verkehr übergeben werden

föanen. Die Legung der Schienen geschieht theilweise durch Sol—
daten der in Landan garaisonirenden Geniekompagnie als Uebun
dieser Mannschaft zu den Diensten der Eisenbahn fürKriegsfäll⸗
AII. Pfülzische Industtie u lung.
Kaiserslautern, den 21. Februat 1872.

Wer je Ausstellungen besucht hat, dem wird sich oft Gelege nheitk zu de
Beobachtu ig geboten haben, daß Gegenstände, die an und für sichkgeral
nicht zu den hervorragendsten in ihrer Art gehörten, fortwährend die Be.
chauer anzogen. Ging man der Sache auf den Grund, so mußte man sie
agen, daß dieser Erfolg nicht auf Wihnan das Innern Werthes der Aus
tkellungsobjelte zu setzen, sondern durch die Art der Schaustellung erreicht war
jei es, daß sich diese durch Qriginalität auszeichnete, oder mit bes onders fein en
künstlerischen Geschmacke bewerkstelligt worden war. Es dürsie dies für die
Beschicker, unserer diesjährigen pfälz. Ausstellung ein Wink sein, auch dieser
Seite der Ausstellung ihre volle Aufmerksamkeit zuzuwenden. Wir meinen,
iie möchten nicht nur darauf bedacht sein, Erzeugnisse ausgezeichneter Qualitäi
anszustellen, sondern sich auch bemühen, den Gegenständen durch die Art
der Schaustellung und Gruppirung ein gewisses Relief zu geben
Mer selbst hierin nicht bewandert ist, der findet ja wohl leicht Gelegenheit,
Andere, besonders Kunstler, zu Rathe zu ziehen, oder er wende sich an das
Fentralcomite, das gern mit Rath und That an die Hand gehen wird. —
Jeder Besucher der Pariser Ausstellung vom Jahre 1867 wird sich erinnern,
wie die Ausstellung von Schwarzwälder Uhren von Morgens bis Äben ds von
Schaulustigen (und unter diesen befinden sich auch die Käufer!) umlager
var. Was zog die Leute an? Richts als die Originalität der, ich möͤcht
sagen Anhängsel der Uhren, die verschiedenen Kukuke ꝛc. — Bei leinern
Begenständen muß man oft darch die Masse die Aufmerksjamkeit des Publi-
lums darauf hinzulenken suchen. Wenn z. B. Jemand nur ein einziges
Bügeleisen ausstellt, so könnte es sich leicht ereignen, daß dasselbe trotz seiner
besonderen Vorzüge, nur von Wenigen beachtet wird, während eine Collektion
von einem halben, oder einem Dutzend derselben der Aufmerksamkeit der Be—
ucher nicht entgeht. Unsere Meinung ist also: Gute Waaren mit Ge⸗
chmack und in hinreicekender Menge auszustellen!
Civilstand der Stadt St. Jugbert vom Jahre 1871.
Geburten: und zwar eheliche 292, uneheliche 11, zus. 303.
Eheverkündigungen: 103. Ehen 61.

Sterbfälle: gewöhnliche 340; todtgeborene 15.
iF. X. Demeßz verantwortlicher Redacteur.

—
Bekanntmachung.
Der Gerber Nikolaus Müller sen.
bvon Landstuhl hat bei der unterfertigten
Behörde um die polizeiliche Genehmigung
zur Errichtung und zum Betriebe einer
Gerberel auf den dem Genannten gehörigen
Grundstücken Plau-Nr. 631 und 632 in
der Stadt St. Ingbert, nachgesucht.
Gegen die Willfahrmg dieses Gesuches
wurde Einspruch erhoben und es wird deß⸗
halb gemäß 8 4 der allerhöchsten Verord—
nung vom 16. Mai 1863: Kr. Amisbl.
Nr. 581, S. 9085 ff. zur Verhandlung über
dieses Gesuch, resp. über den erhobenen
Einspruch andurch Tagesfahrt auf Frei⸗
tag den J. März rächsthin Morgens
LI Uhr in dem Bürgermeistereilolale zu
St. Ingbert festgesetzt mit dem Bemerken,
daß sich die Betheiligten bei Vermeidung
des Ausschlusses dabei einzufinden haben.
Zweibrücken, den 22. Februar 1872.
Koönigl. Bezirksamt
Damm.
Ora n
Per Stiiet 9 Kr.
sind wieder frisch angekommen bei
Fritz Banzerbieter.
Rother und blaue
Kleesaamen,
Saathafer, Saatwicken, in guter

Qualität bei
M. Thiery.
Billiges Heu
ist zu verkaufen. αrutte Nr 48BI.
Fip Witiwe viery hal einen Garten
in den Großaärton zu vermiethen.
Feuerwehr⸗Mittwo
bei P. J. Schwarz.

Gicht⸗, Rheumatisms⸗ Magenkrampf
md Hämmorhoidalkrauke heilt
Dr. Miiller in Frankfurt a. M
Senckenbergstr. 5. Kurprospecie gratis franco.
Theater in St. Ingbert.

Im Saale des Herrn Oberhaufer.
Direction von August Schroth.
Montag den 28. Februar 1873:
(Letzte Vorstellung:)
(Unter gefälliger Mitwirkung mehrerer
hiesiger Theaterfreunde)
Zum Erstenmale:

Das bemooste Haupt,

oder:

Der lange Israel.
Schauspiel in 4 Akten von R. Benedix.
(iFZum Schruß!)
Dank und Abschiedsrede.
GBesprochen vnon Carobine Schroth,
N.R. Ende gut, Alles gut.

Durch die gefällige Mitwirkung hiesiger
Theaterfreunde bin ich in den Stand gesetzt,
»biges Schauspiel geben zu können. In

der Hoffnung, daß auch die betzte Vorstel⸗
lung sich eines guten Besuches erfreuen
möge, zeichnet Achtungs voll

* IE
—M

— ———
—

Sichere Hilfe für
Leidende. 7
Flechten, Seropheln, Drüsen, offene
Wunden, Gicht, Rheumatismus,
Magenkrampf, Unterleibsbeschwer—
den, Epilepsie, Bandwurm, Syphilie
und dergl. hartuäckige Uebel werden gründ⸗
lich geheilt durch meine in 836sfährige
Praxis bewährte Heilmethode. Behandlungç
brieflich. Die Miittel liesere ich selbst und
war zu einem Preise, der auch dem Unbe⸗
mittelsten den Gebrauch ermöglicht. Aut⸗
lich beglaubigte Zeugnisse.
Adresse: Prosessor Louis Wun
Inumn in CoéImn.

Attet?:
Herra Prof⸗ssoruis Wundram
in Cͤͤln.

Indem ich diesen Winter vom 20
Januar bis zum 1. April Ihre he'—
lenden Kräuterpulver nach Ihrer An⸗
weisung gebrauchte, befreite ich mich da⸗
durch von meinem fehr großen Magen⸗
übel, woran ich 14 Jahre geliiten,
und welches in der letzten Zeit so schlimm
war, daß ich nichts mehr essen noch
trinken konnte, ohne die heftigften
Schmerzen zu empsinden. Ich war fast
ganz zu einem Gerippe abgezehrt. Durch
den Gebrauch von 7 Schachteln Ihres
ränterpulvers ward ich hergestellt und
jetzt fühle ich mich gefund und so wohl,
daß ich wieder zur Fahne einberufen
werden konnte. Dieses verdanke ich
nächst Gott nur Ihnen.

JIhr ganz gehorsamster
Joseph Schattner

Bedienter bei Herrn Major v. Arn im.
in Gumbinnen.

Gumbinnen, den 19. Juli 1870.

Am Mittwoch Obend kommi die Feuerwehr
Zum Vetter Peter Josehh,
)o kommt a Vinker Peter hin
Und Scherffe Johanu Jeseph,
Do gehn mer aber a mol hin
Zas die vor Spring wäre mache,
Sie spiele glab ich die Rutschpartie
Und viel so komische Sache, J
Und zu dem hat der Peter Josehh
Ebes gutes immer so leere,
Von alle Sorte Brote⸗Flesch
Und e guter Schoppe denebe,
Drum bitt ich euch, ihr Feuerwehr
Recht zahlreich zu ersche ine,
Ihr werd gewiß vor lache euch
Die Aue txopfnaß kreine.
Ein Feuerwehrmann.
will euch noch an eiwas gemahne
Er hat a noch 4 fette Hahne,
Do gehn mer a hin
Er hat immer etwas guts beim Feuer
Vetter Peter Joseph ist auch nicht so theuer
Redaktion, Druck und Verlag von F. x. Demetz in —A

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32320,5 —* * 23238 d —A
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* — * — 7 —— 2 2 5
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33 2 3 735 333333 32 335
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33 32535 33838
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52325 —33 — — —3 82,25 A 382*
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555353337 333333355 —353275
2332353538333 5 32555
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* 55 53530433335 3,2322.8 —A 53*25—5. 2283*
—— — 2 23* ü305 * 222 2. 3 — 3 —A — —— —
—235 3 —38367 5325 335—23523 53232—235 3222.5
32 — —A * 558232 22 — .5 —— ——— 55533323

* 5832323 D 23— * 2 * 3 2 *8 3252 *
8 —4— —2 284 —3 8. —A * 28232 8*228 3 253 5823
3 22 25 *2235c. 23223 5255328 *53272 8 52385223
2—8 53 —A — 123 *38 255355 5755383 3 2.83 352—

25 — 53 .*233 3225358

538 2728 275 2535533 23 — — *
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233 385323682 * 55227 3 S — —8 235253
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232 2*0 255 2 2 —2 2502 — 3322 288 — 222. * — 55
38* VDFXDAT27* 2z221 2 —523*23383285 22*23
36 335333838 52383*82 53 333833333

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* zñz*5.23 82235828 *23653 — 222* 25255*

⸗ 3 583052 32 2 5 3 8
—525.5 — 25357 8 E *3 S—s ùm 53 5 8 255 ***
——— — 23538 5352758 — 5222
225 — 88 85 8 ⁊ 8 5z25 — 5. 272—
* 2* 3 25353227 23232. 53235 233 55322238 533233 38

52— — — 2 22. α— 5 53582* 22 — 7 * *
z. —

32 cẽSE. * 5 23 *8 5523 22 *i
8* — 43 2 385.
2*2 2. ⁊ 82 28228— 2
* 82 2. 2 ę *2553 5—583383535 232
523575 3333333*333837 2333 325358383358
54233 532. 28 32358338383 2835 3*2335 55333228333
2—2232 524232* 2 — 233 —AA— —
2* 77 3 — 2. — —* —A S 2. — 23 —A —— 55*8
3833
J — — 5

—A —5253352328273 2 *3*2323258 1230 2

* Q 8 * 2 328. 2 — — 2 7
5*3 2 ——— — * * —A 2* s22 —*2
— 2* —— 7 3 3682 —2. 6 S*8338 28z.33.3 3322 —
223— 2 3 22. 8 5.5s 2 5 83333 2 52222*7 5553732 3
5333*53832 332 —3838 3335238 353823333332*3

5 — —

323533 —5*53 ———55—32635 —327538 33325 32333
—822530 3 5 sñ53 3—23253 XS 25 2 533 *255 2228 2 62
2 — k5 35333323535 5 5.2 55 5235332 — 52 3238
*5. —25.53 23 32533333 25533 253527 — 233—5 323353 73
— — 585335—5335*3383333 2 5—74 —z23522 7577
2*8 — — 2683 2. 2.* 5 3222 —225 2252 — *2
X 232 * A* 222 — — 322 52 238 —AV 32 y
e 332 33 5 7555533553232835
57282 22 8 —A — 8 —*5525 — 33 *» 52 232
3 2* 2 232 85 —2528— 2. 8 6* xe 3 33 8 223 822* 2·⸗3
21223.* S. 22235 52723353 280* 2 533 778 258 —
8* 2 2 X 25* 5232 —23232755 2* —* — 2 2 5 253
3 38*7 32* 522 3 — — 5 7* — —* — 3 *
5323555* —

2 2 3—
333272 s 333 3835325 53
. 22 2
2535353232 5355333522 —3 — 5335 —333 757 5z85383 5333 2*
8*8 25 2*82532 — — — A— 25832 —— 28
2223233232. 133283387828 25* 2 — 8*2 * 2 * 28 2*

783 3 238323 28388338375 —— —F s832—3532 533
* — — — —— J 2 2 22 X ——
7332353 57 57353253553352 32
— —2 — S* 2— 27* — —2

52. 5733 —232533385 2338333—88832*5

2 2232 —A 127

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ẽcẽ 337
85 228 2 78
A— 2 253 062
3388 1533 8383533
— 335538 8
832 *z285252 3 72— 9082
⁊ — —— 3 — 323 27230
235238* 2 23538 ————
52 355 * 3 — 51222 * 2
533 ——8 2 z 8 2
—e— — 355 — *
* 7 ES *
*
7 12 22 — 52. 5 7 237 223 —33337
* 223 5578225 * —R 2 —8 3 1
——— — 3 * * 8 3 8 0
* 5223 7 33525333 32 * —*
32233 57 *2827 *75— 8 373538857 2 J —
33575** 257
* — —* —— 237 3 5 2* —— 253 2 —
53353 522 8 55 — 57 — 3— 33 8* —
8* 2 * 32.3 5* —E —38327 S. 2
33 7 25 283
253338* 23 527* 25235 5 — 38
5 — *5* 233 ——— 5 e 3 8 333 shatanhtati
3325 —E — 22 — 3333 235 32
58 57 DS 23 — s
33 2 7278 *7 —— 5332337
2 5253 222 522 —2533 558257 2317
— — *22 333 37 2535 78 —2
A — 5 23288* 23* 338538* 3 32 2
—A 2 *2 — 53 * * 2 25552 8
EX 582 *3 222 * —2532.3 —7 2532
8 —— 8 23333522 5Sm * 3
2 2. 8 2 2 — 22 3 ** * — 5 *
* * S 8 8 37 7* 3268
2 — —* 2 7 2. 3 — —— 32
—8 * 2* — * — — 75 8 3 *—*
2. * S. 9 87 1 25837 —2 2
25 733 E.3 2 h22 — r 25
— — — 2323553*
2335533335 2383 37
233 2 —8* — — * 3 D
—A 35 — — * 82
33332335 —X
—2232333 —
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2 —*6—82738 222 *24 2 233352
. 222 »— 353523 5 — 338238038
2. — — —3 —
—973 2 333332857
—— —23 235 5 232.3 5 — 7 * —W
5.53332 5—32323223 *2 35827* * * *
53*83 5,583223 23 *333532 2523253 2E2.* O
*38723575655325875 333 333592
232833553 8. 582 — — ——— 53 2 2
— — — — 23 S 3 Aã — — —
255 35—380383*28 23.5323 12323 3 3 233 22
— * * ʒ
333933—835333 —0
*337 323633—333 2* 58 3*3
22 67 238333535 —
253832 —333253363532
— —— x 2 3. 3 652 *8 23533 257
45 *52 5 5 — — 8 22532333 —
5s22327 32360 —A ——— 598
2* 223. — . ——
2337* — „*223543 *555 85538
255 835535243.735 3
52 32322 2 2 2 2
— * S — 23288
55* 2. 7 833 3 * —X *
* 25 33 — *
* 8 233355538 538863
— 3 — 53 —
5234258824 53 72 2
2 — —8 2 2 8 —12
32 2568 28523 5 8
2 255 —7
52 25—.5ẽ —23 35 2 241.
        <pb n="127" />
        der Si. Fnaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonniab
smmer) ericheint wochentlich vie dn a in Dienstag, Donnerstag, Samstag und Son ntag. Abonnementspreis vierteljiährig 42 Krzr. ode
— 18 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

M 33. Dienstag, den 27. Februar e e e— 1872
Deutsches Reich.

Mäuchen, 23. Febr.“ Jufolge Entschließung des köͤnigl.
Staatsministeriums des Innern vom 158. d. M. wurde zur Ge⸗
währung von Beihilfen an Angehörige der Reserve und Landwehr
für die Regierungsbezirke Bayerns im Nachgange zu der bereits
gemäz Reichsgesetz vom 12. Juni v. J. zur Vertheilung gelangten
Summe aus der noch verfügbaren Reserve eine weitere Maximal⸗
umme, für jeden Kreis ca. 10,000 fl., festgesetzt, und soll an
PKeservisten und Landwehrmänner, welche erst nach dem 21. August
1871 aus Frankreich in ihre Heimath zurückgekehrt sind, oder sich
ioch‘ gegenwärtig bei den die Occupationsarmee in Frankreich
zildenden bayerischen Truppenabtheilungen sind, ferner an solche,
welche Gefuche früher einzureichen aus irgend einem entschuldbaren
Brund versäumt haben, endlich auch an solche, welchen bei der
Hertheilung eine Beihilfe gewührt wurde, und welche aus dringend
gewichtigen Gründen um Erhöhung des erhaltenen Betrages durch
dewährung einer weiteren Beihilfsfumme nachsuchen, vertheilt
verden. Gesuche sind bis 10. März d. J. bei den Distriktsver⸗
paltungsbehoörden einzureichenn.

München, 24. Februar. Der IV. Ausschuß der Kammer
der Abgeordneten hat entsprechend dem Vorschlage des Abg. Hasen⸗
uaier als Referent über den Autrag auf Abänderung des Art.
2 Abs. 1 des Schuldotationsgesetzes vom 10. Novewmber 1861
einstimmig den Beschluß gefaßt, daß Art. 2 Abs. 1. des Schul⸗
dotationsgesetzes lauten solle: „Volksschulen, an welchen nur eine
Lehrstelle besteht, find mit einem Schullehrer zu besetzen. Beträgt
jedoch die Zahl der Schüler nach einem fünfjährigen Durchschnitte
weniger als fünfzig, so kann, wenn nicht die Lehrstelle bisher schon
nit einem Schullehrer besetzt war, gestattet werden, daß ein stän⸗
ziger Schulverweser aufgestellt werder

Berlinn, 24. Febr. DasAttentat gegene den⸗ Fürsten
Bismarck zerfließt allem Anschein nach in Nichts: die vom Geheime⸗
zath Stieber geleiteten Haussuchungen in Posen sollen ganz er⸗
folglos geblieben sein. Der verhaftete Pole heißt Westerwelle —
ein junger Taugenichts, ein Bummler soll er“ sein, mehr nicht.
Die spottsüchtigen Berliner sagen; man habe ihm ein Huhn zum
Schlachten gebracht, aber er habe sich geweigert, weil er kein Blut
jehen könne. 3 —WV —

Leipzig, 23. Febr. Das Leipziger, Tagblatt“ veröffent⸗
licht eine Bekantmachung des Polizeiamts, wonach hier versucht
wurde, Mitglieder für die Londoner internationale Arbelter⸗Asso⸗
cdation anzuwerben.Da der Verein bestrebt sei, die social ⸗demo⸗
lratische Republik einzuführen und die Arbeiterpartei in den Besitz
der Staatsgewalt zu bringen, so wird die Anwerbang für den
derein — die Leistung von Beiträgen an denselben, sowie die
jernere Mitgliedschaft — bei Strafe verboten.

Belgien.

Naͤch Meldung aus Antwerpen sammelten sich am 23.
d Abends vor dem Hotel Antoine zahlreiche Volksmassen, welche
unter Pfeifen und Schreien bald den Ruf: „Nieder mit den
Verschwoͤrern!“ bald: Es lebe Chan.bord!“ hören ließen. ĩIn
den Zugängen zum —— ——— aufgestelli⸗ Die
Herzöge von Tremquisle zund Rohan sind in Antwerpen angekom⸗
—VV——

Der „Precurseur“ in Antwerpen vom 22. d. gibt, wenn auch
mit Vorbehalt, folgende Mittheilung: „Wir erfahren, daß der Ex⸗
önig von Hannover, Georg V., gestern Abend incognito in unserer
—A
des Hotels St. Antoine abgestiegen. Hert Windthorst, Deputirter
im Parlament zu Berlin, begleitete ihn.“ Im Laufe des heutigen
Vormittags hat er dem Grafen Chambord einen Besuch gemacht,
aach Ausgangeder Messe, welcher der Letztere regelmäßig beiwohnt.
Mehrere deutsche Deputirten von der Fraction Windthorst werden
erwartet, Es handelt sich darum, wie man unß versichert, Ange—
j his der Aussichten einer Kestautation des Grafen Chamdord, mit
hin Umlethandlungen zu eröffnen in Erwariung gewisser Eventua-
lilätn. Die Anwesenheit des Herrn Windthorst und mehrerer

seiner Collegen bei Georg V. wäre ein Unterpfand für die Bereil⸗
villigkeit der deutschen ultramontanen Partei, sich einer Combi⸗
nation anzuschließen, die zugleich der ftanzösisch⸗legitimistischen Partei
ind den depossedirten königlichen Häusern in Deutschland günstig
väre.“

Bermischtes.

FOtterberg, 21. Febr. (Sonderbare Reise eines Briefes.)
Fin Gerichtsvollzieher gab hier einen Brief zur Post nach Reichen⸗
hach., Eine nähere Angabe, wo Reichenbach liegt, war nicht bei⸗
gefügt. Es war deßhalb mit Recht zu vermuthen, daß es das
tteichenbach in der Pfalz sei, 425 Stunden von Kaiserslautern,
vo sogar eine Postexpedition ist und täglich von Kaiserslautern
nus ein Postwagen hingeht. Allein dahin ging der Brief nicht,
ondern nach Reichenbach in Schlesien, von da nach 2 anderen
Rseichenbach, in der Lausitz und im Voigtland und kam endlich als
inbestellbar nach Otterbach zurück. In dem Briefe wurde einem
Ranne mitgetheilt, daß er an einem bestimmten Tage als Kläger
jor Gericht zu erscheinen habe. Der bestimmte Tag kam, der Be⸗
lagte auch — aber der Kläger nicht. Der Brief harte ihn nicht
zefunden, weder in Schlesien noch im Voigtlande, noch in der
Zausitz, weil er zu Reichenbach bei Kusel wohnte.

Warum in die Weite schweifen dd

Sieh das Schoͤne liegt so nah.“ (gpf. Post.)
7. In Mainz ist am 23. d. früh der von Bingen anlau—⸗
ende Guͤterzug entgleist; sämmtliche Güterwagen wurden mehr
oder weniger zertrümmert; auch die Maschine ist völlig dienstun⸗
auglich. Der Schaden wird auf beinahe 100,000 fl. geschätzt;
oerunglückt ist Niemand.

7 Strafburg, 23. Febr. Die von den Delegirten der
Handelskammer yveranstaltete Versammlung wegen Erbauung eines
Straßburg-Ludwigshafener Canals war don hier, aus dem Elsaß
und den übrigen Rheinlanden zahlreich besucht. Auch die Spitzen
der Regierungsbehörden, der Oberpräsident und der Präfekt, waren
anwesend. Die Statuten des zu bildenden Vereins wurden mit
zeringen Modificationen angenommen. Gestern beteits erfolgten
200 Beitrittserklärungen.

7 DDie elsäfsische Stadt Mühl haussen hat! einer Pariser
Depesche der Indep. belge“ zufoige innerhalb dreier Tage eine
Million Franken zur Befreiung des französischen Territoriums
Jezeichnet. *
*EGie Opfer des Krieges.) «Ein deutsches Blatt
»eröffentlicht über die Verwundeten des letzten Krieges folgende
interessanten statistischen Angaben: Von den 3453 bei Metz ver⸗
wundeten Deutschen sind 95,5 Proz. durch Chassepot, 2,7 Proz.
durch Artilleriegeschosse und 0O,8 Proj. durch. blanke Waffen ver⸗
wundet worden. Von den französischen Verwundeten dagegen sind
—A Funteuschüsse
und 5 Proz. durch blanke Waffen verwundet. Däs gleiche Blatt
xehauptet, daß während des ganzen Krieges 25,000Franzosen
—XV getroffen worden seien, so daß von 8
Schüssen deutscher Artislerie jeweils einer einen Maum gelroffen
jabe.“— Die Statistik der verwundeten Deutschen ist nach oͤfficieller
Zusammenftellung folgende: 90 Proz. wurden getroffeu bei der
Infanterie, 5 Proz. bei der Kavallerie, 3 Proc. bei der Artillerie,
2Proc. bei den übrigen Truppengaltungen. Diese Ziffern beweisen
neuerdings:“ Erstens die Ueberlegenheit des Chassepot über das
Dreysegewehr; zweitens die Ueberlegenheit der deutschen Artillerie
mit Hinterladung über die französische mit Vorderladung.

4 Falsche 20Frankenstücke.) Bei der jetzt so aus⸗
zebreiteten Zirkulation franzoͤsischer Goldstuͤcke dürfie die eingehendste
Vorsicht und Prüfung bei deren Annahme anzurathen sein, indem
ieuerdings in der Handelswelt das, Vorkommen falscher und nach⸗
geahmter Zwanzigfrankenstücke constätirt worden ist.
.7 7 In der Londoner „Pall Mall Gazette“ findet sich folgende
interessante Notiz betreffend die jetzigen Zustände in Frankreich:
        <pb n="128" />
        Man sollte sich eigentlich hüten, die Theorie vom ewigen-war ist der Winter noch nicht zu Snoe; ‚allein es gehörte do
reislauf in der Geschichte als herechtigt anzduerkennen. Und doch zu den Seltenheiten, wenn jetßt woch we sentliche Stoͤrungen ein⸗
mussen wit gehen, daß dachstehende Zeilen as dzm Allgemeith reten sotten Ver Winter degann Fwar allenthalben srüh und
—X— und istorischen Register Hon 1792 unter dem Retgisch J allein?vor Eintrift des stärleren Frostes wurden die
29. Srit seld en Schmet Vanhloß' zit verywessalten Bettüht- Felver vurch- eine statke Sdhnerdecke geshützt und det Schneeabgang
uingen zu veranlaͤsets geeignet wären. Es heißt du jenem Geschichts- erfolgte allmählig. Der Januar verlief AFast frostfrei und beschädigte
werte: „Zu jener Zeit herrschten die folgenden Parteien in Frank- die Saaten in keiner Weise. Daher hört man denn nirgends
teich: I.. Die absolutistisch gesinnnten Royalisten, 2. die konsti⸗ 7lagen Uber bdedenklichen Stand derselben, selbst da nicht, wo die
utionell gesinnten Royglisten, 3. die Republikaner und 4. die Bestockung in Folge von etwas verspüteter Aussaat etwas schwach
— J dadx., Berechtigte Klage führen nur allerwäris die Winzer; denn
—— —— das Rebholz war ziemlich unzeilig in den Winker gekommen und
Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.blonnte der strengen Kälte des Vorwinters keincn Widerstand leisten.
Mannigfach augt die Frage auf, ob auch den erfrorenen Wingerten
dung zu geben sei. Unseres Erachtens muß diese Fragẽ bejcht
verden, doch möochte sich wohl die Düngung mil Kalisalzen in
olchen Fällen mehr empfehlen. Is e Dünqung mit Stallmist.
— r — ⸗ — — —
III. Pfälzische Industrie ue stellung.
—— Kaiserslautern, den 22. Februar 1872.
Weilere Anmeldungen veim Centralcomite A
3. Darstein uus Edenkoben (ithogr. Arbeiten) Frz. Feldmillter bon hier
perschiedene· Sorten Maschinenriemenle der). Gebr. Hofmamnn in Enlkenbach
Baundsäge, Zündholzfabrikations-Waschine), Frz. Röͤmer und Söhne von
—2 —37 und Treppenmodell), Jal, Nink von Trippftadt (Glasschlei⸗
erwaaren), Gg. Kessel don Durkheim lengl. Sessel), Nic. Müllet von hier
feuerfeste Stetne, Ziegel und Bagsteines, Dr. WBronner von CalwLehrmillel
GKarten) Jul. Kärner von Ludwigshafen (Catao und Chocolade), Kyl.
zaubehorde Gormersheim alksteine, Rheinsand), K,Raquet von Lambrecht
J 109 weitere Anmeldungen vom Specialco mite Franken⸗
h'a L.G. Becker, Waffenschmied von Ollerberg (Schneidgeschirre), P. Fuchs
vn Lambrecht (Buckskins), 16 weitere Anmeldungen vom Speciallevmike
zam deam, 69 Anmeldungen vom Speeci al comite Nerusta dera. H.
B. Boru von Albisheim (Champagner, Pillen, Schrenz⸗ und Kronhämmer)
d. Kämpf von Lambrecht (Papierbeschneid⸗Maschine,) Ird. Huther von hier
Zeichnungs⸗Lehrmittel und ein Oelbild), Irz, Cron und Sohn von hiet
gefürbte Schaffelle,! Th. Ziegler von Moorla utern (Spitzpflug, Doppelschloß ec
pᷣh. Vollmar von Gerhurdsbrunn (landwirt hichaftliche Greräthe und Masche—
en), von Zweigeornm intes Annwesi Lex 4—Anmeldungen, 10 wei⸗
ere Anneldungen vom Specialscomiste Speeyer und durch dessen Ver⸗
nittlung 51 Anmeldungen vom 28 eigeomite'in, Lud wigsheafen
Bis jetzi (22. Febr.) find 533 Aussteller angemekdee.
». ISa mit dem 1. März ver Anmeldetermin endigt. so macht mäin wir⸗
derholt ins besondere die Gewerbtreibenden hiesiger Stadt und des Begirks
Kaiserslautern darauf aufmexksam, daß die nach dem 1. März einlaufenden
Anmeldungen nur dannnoch Berudsichtigung finden.
weenen es die Verhaltwüfse besonders die Raumverbaltnisse) gee⸗
3. xX. Demaßz, veraniwortlicher Redacteur.

Münden, 28. Febr. Die Prägung det Neichsgoldinunzen.
IJ in der k. Münze dahier bexeits weit porgeschritten und liegt
eine bedeutende Summe derselben zur Ausgabe bereit, doch wird
in dieser Beziehung erst noch eine nähere Weisung des Neichskanz
seramtes erwätiet.. .
Nachdein die Rinderpest in Elfaß - doihringen nunmehr erloschen
fi wurde unterin 20, d. Mis. vom kgl. Slaatsministerium des
Fünern vie dürch Bekanntinachung vom 30. August 1870 gegen
sene nunmehrigen Reickssande verfügte Grenzsperre gufgehoben.
J Laudwarrh rhafttiches.
7 Woriis 24. gebruan...
Ae bet dire 1871e k Gerrreüihdbeer anre siegen nunmehr
aus den ——— Landern theils amktiche Mittheitungen, theils
Arverlässige Berichte vor, lant deren dieselbe zu den geringsten Etnten
veß lehten Jahrzehtits gehött, d. h. wenn man vom Einzelnen ab⸗
nd nuͤr dinf das Ganze fieht.“ Rach den Mittheltungen der Times
—
Weizen atein vif cirecn Bꝛ Millionen Metzen. Namentlich ist es
—
satioei mit Getreide ansporntz insbesondere find es Belgien und
Holland, welthe zur Versorgung des mördlichen Frankreichs einen
deutenden Getreideumsatz haben. In Deutschland scheint der Er—
rag im Allgemeinen die Bedürfnisfe zu deden, wenigstens scheinen
Ad die Einfuhrer niz Uugarn umd die Ausfuhren nach Schweden
—
von den europäischen Länidern eine nahmhafte Ausfuhr zu ver⸗
eichnen. Je mehr es zur —— daß die Frucht-
orräthe nicht von der Att sind, daß sie eine Mißerute pro 1872.
sisdleichen könnten, desto mehr interesffirt sich die Spekulation sütr
le Frage? Wie werden die Saaten durch den Winter kommen?
— 77 — * Die —43 234 v
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Der St. Ingberher Anteigerr.(und das mit dem Haupiblatte —XRC unterhaltungsblatt, mit der Dienbtags⸗ —X und Sonnlag
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.Sit. Ingbert, 28. Februar. n
Durch einstimmigen Beschluß unserer Abgeordnetenkammer vom
24. Februar wurde für diese eine neue Geschäftsordnung ange—
nommen, die mit dem kommenden 1. März in Kraft zu treten
hat. Nach Annahme derselben hielt der erste Präsident, Frh. b.
Dw, eine höchst versöhnliche und nach allen Seiten wohlwollende
Ansprache, um gleichsam die neu angenommene Geschäftsordnung
und die mit ihr einziehende neue Zeit zu begrüßen. Ja, möge
mũit der neuen Geschäftsordnung auch ein neuer, friedsamer und
versöhnlicher Geist in die Hallen unseres Abeeordnetenhauses ein
siehen; es wäre das ein zwiefacher Segen für das Land. Dieser
rabuliftische und händelsüchtige Geist, der unsere Abbeordneten ge⸗
fangen zu halten scheint, läßt dieselben stets von det Sache ab⸗
schweifen, nur um dem Gegner „Eins“ anzuhängen, und diesen
Benuß können sich unfere ultramontanen Kammermitglieder nie
dersagen, obgleich er für sie stets einen bitteren Nachgeschmack hat.
Die Sitzungen gewinnen dadurch freilich an Ledhaftigkeit; die
Gallerieen amusiren sich; aber das Land geht dabei zu Grunde.
Einen sehr günstigen Eindruck in nationalen, d. h. deutsch
zesinnten Kreisen machen zwei in den letzten Tagen gefaßten Be—
chlüsse der württembergifchen und sächsischen Kammer. Durch sie
wurde der Beweis geliefert, daß die Entwickelung des Reichsge⸗
dankens, trotz aller Hemmnisse, rasch vor sich geht und selbst manche
bisher Widerstrebende erfaßt. Die württembergische Kammer re—
duzirte durch ihren Beschluß die württembergischen Gesandtschafts-
posten, und zwar einmal aus Slonomischen Gründen? und zum
Andern, weil durch den deutschenReichsgesandten die· Kleinstaaten
ja auch vertreten seien. In dem Beschluß der sächsischen Kammer
wurde die Ansicht ausgesprochen,die sächsische Regierung würde
den Wünschen des Landes entsprechen, wenn sie im Bundesrath
vorkommenden Falles für Bewilligung von Diäten an die Reichs-
zagsabgeordneten und für die AUsdehnung der Reichs—
ompetenz auf dasgesammte bürgerliche Recht
stimmen. würde. Wem fallen da bie Worte Geibels, so man sie
einmal gehört oder gelesen hat, nicht ins Gedächtniß:
„Bauet weiter unberdrossen;,
Ihm (dem Feind) zum Possen
Baut es aus, das deutiche Reich
Deutsches Reich.

München, 26. Febr. Dem Vernehmen nach soll von der
Staatsregierung in Aussicht gommen sein, vier Appellationsgerichte
zu zwei solchen Gerichishöfen zu verschmelzen; die hierdurch erzielte
Ersparung wäre eine beträchtliche, da außer den zwei Präsidenten⸗
und 8 Rathstellen mit zusammen 27,000 Gulden auch die Aus—
gaben für das weitere Personal, als Staatsanwälte, Gerichts-
schreiber ꝛc. sowie für Realexigenzen in Wegfall kämen; bezüglich
der Aufhebung von mehreren Bezirksgerichten soll inan sich an
naßgebender Stelle dahin geäußert haben, daß vorerst bis zur
Feststellung eines deutschen Civil- und Strafprozesses Umgang ge⸗
nommon werden müße; durch Verschmelzung der Stadt⸗ und Land⸗
gerichte in Städten, deren Bevölkerung unter 10,000 Seelen be⸗
zrägt, soll eine weitere Beamtenreduktion erzielt werdenz in diesem
Falle soll aber für die Geschäfte der freiwilligen Gerichtsharkeit
und zur Aushilfe im Richterdienste ein weiterer Assessor beige⸗
deben werden. ...
Munchen, 27 Febr König Ludwig hat dem Dichter Dr.
Miller von der Werra in Leipzig für sein nationales Sammelwerk
baterländischer Poesien aus den Jahren 1870,71, „Alldeutschland“
betitelt, die große goldene Verdienst-Medaille für Kunst und Wessen
schaft, begleitet von einem höchst anerkennenden: Handschreiben,
übersandd. J

München, 28. Febr.'“ Abgeordnetenkammer. Die Unträge
hes vierten Ausschusses auf andere Fassung des Artikels 8 Absaß
l des Schuldotationsgesetzeßs und auf Ablehnung der Einführung
des obligatorischen Turnunterrichtes in den Volksschulen, sowie der
Antrag des zweiten Ausschusses. daß die Capitalrenten kirchlicher

—N

*ruar J —P 1872
Pfründen künftighin nicht die Capitalrentensteuer, sondern die Ein⸗
ommensteuer zahlen sollen, wurden angenommen.

Straßburg, 27. Febr. Am 1. März beginnt, in Ge—
näßheit des Gesetzes vom 30, Dee. 1871, die Wirksamkeit der
Forstdireltion Straßburg, Metz und Colmar. — Von demselben
Tage ab befördert die Post Sendungen dis 50 Kilogramm mit.
uind ohne Werthangabe nach Frankreich..

Berlin. Für die Berufung in's Herrenhaus werden der

„Post“ zufolge nun auch mit Bestimmtheit die Generale Steinmetz,
Zastrow. Werder, Kirchbach, Manteufei n. a. genannt, waährend
außer Minister Delbrück auch der Staatssecretär v. Thile füe
eine Wahl aus allerhöchstem Vertrauen in Aussicht geno mmen
jein soll.

Auf die Engländer scheint die Alabama⸗Affaire einen wohl⸗
huenden Einfluß ausgeübt zu haben, da sie in Sachen der Neu⸗
ralität andern kriegführenden Mächten gegenüber bereits vorsich⸗
iger und gewissenhaster geworden sind; wenigstens geht dies aus
der jüngsten Behandlung eines aus dem deutsch⸗ franzoösischen Kriege
tammenden Streitfalles seitens der englischen Regierung herbor.
Der britische Schleppdampfer Gauntlet“ hatte bekanntlich eine
deutsche Prise, den Lord Vrougham“, nach dem französischen Ha⸗
en Dünkirchen bugsirt, und der Eigenthümer des Schleppdampfers
erllärt, daß das Fahrzeug die Bestimmungen der bezüglichen
Parlamentsacte nicht verletzt habe, daß es vielmehr nur seiner ge⸗
wöhnlichen Beschäftigung nachgegangen sei, welcher Ansichi sich auch
das Admiralsgericht in London anschloß und demgemäß die Klage
abwies. Die Regierung appellirte gegen diest Entscheidung, und
der richterliche Ausschuß des Geheimen Raihes hat in seiner Eigen⸗
schaft als oberster Appellhof nunmehr erklärt, daß, da der Schlepp⸗
dampfer das deutsche Schiff bugsirt, nachdem er als Prise gekapert
worden, er sich eben so sehr im Flottendienste Frankreichs befunden
habe, als wenn er das Schiff selber verfolgt hätte. Die lordlichen
Richter beschlossen, der Koönigin die Umstoßung des Erkenntnisses
des Gerichtshofes erster Instanz anzuempfehlen, worauf die Be⸗
chlagnahme des verurtheilten Schleppdampfers alsdann erfolgen wird

Fraukreich.

„Paris, 24. Febt. Am heutigen Jahrestag der
Bründung der Republit von 1848 hatte die Pongei
Unruhen erwartet und deßhalb bedeutende Vorsichtsmaßregeln ge-
roffen. Alle Posten waren verdoppelt, ein Theil der Garnison
konsignirt und. zahlreiche Polizeimannschaften sah man auf den
Straßen. Es blieb jedoch Alles ruhig; die Feier beschränkte sich
auf das Abhalten von Banketten und Niederlegen bon Kränen
bei der Julisäule..

Die Berichte aus Paris, welche von den Correspondenten
welegraphisch und brieflich eingehen, lauten von Tag zu Tag
beunruhigender. Im Ganzen stimmen sie in der Angabe überein.,
daß die Aussichten dr Bonapartisten sich günfüger gestalten.
Der Berichterstatter der „Times“ hält ein Bündniß zwischen
ihnen und den Republikanern für sehr möglich, und hebt hervor,
daß gerade diese beiden VParteien in der Armee den größten
Anhang haben.

—Die Untersuchung gegen. den Marschall Bazaline ist, wie
die Patrie“ berichtet, nunmehr abgeschlossen und man versichert,
daß die Enquetecommission im Laufe der nächsten Woche den Be—
richt entgegennehmen wird. Derselbe soll dem Marschall binsichtlich
der Capitulation selbst schwere Vorwürfe machen. Aus unwider—
eglichen Schriftstücken und Depeschen gehe heryor, daß man am
27. Det noch ehe die Uebergabe gezeichnet war, dem Marjschall
nachwies, daß noch für acht Tage aeeen vorhanden wären,
daß er dies selbst nicht bestritten, aber sich geweigert habe, darauf
Zücksicht zu nehmen. Nun ward aber die am 27. verhandelle
TFapitulation erst am 29. zur Ausführung gebracht und der Prinz
Friedrich Karl begann erst am 31, seinen Narsch nach der Loire;
im 24. Nobember batte er das erste Gefecht mit den sranzofischen
Truppen, welche in der Richtang von Pthiviers operirten. Big
iu seiner Ankunft hatten wir unbestreitbare Erfolge errungen un
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        mehrere sehr glänzende Kefechte geliefert: erst das von dem Prinzen
Friedrich Karl den feindlichen Kräften zugeführte Contingent än⸗
derte die Lagt und bdewirkte den Rüchzug der bis dahin siegreichen
Loirearmee, und; die Wiedereinnahme von Orleans. Wenn der
Marschall Bazaine acht Tage länger ausgehalten hätte, so hätte
die Loirearmee sich der Stadt Pithiviers bemächtigen und vor der
Armee des Prinzen Friedrich Karl unter den Mauern von Paris
eintreffen können. Der Bericht stellt diese Behauptungen, wie es
heißt, in maßvoller Sprache, aber mit überzeugender Logik auf
Er soll dem Marschall Bazaine im Ganzen sieben schwere Vergehen
gegen die Kriegsgesetze zur Last legen. —
Belgien.
Bruüfsel, 27. Febr. Aus Antwerpen wird vom gestrigen
Abend die Abhaltung einer Versammlung de Liberalen gemeldet
Die aufgetretenen Redner groteftirten gegen die fernere Anwesen⸗
heit des Grafen von Chambord auf belgischem Boden und forder⸗
jen die Aufhebung des Fremdengesetzzeeeeee.
Antwerpen, 27. Febr. Graf Chambord ist heute ab⸗
gereist. e
Mußland. 7*
— Warschau, 22. Febr. Das gegen die Ultramontanen und
den agitationssüchtigen Polnischen Adel gerichtete Auftreten des
Fürsten Bismarck im preußischen Abgeordnetenhause wird von der
russischen Tagespresse, soweit sie sich bis jetzt darüber geäußert
hat. seht beifällig besprochen. Auch zweifelt sie nicht im Gering⸗
sten daran, daß die Drotzungen des eisernen Fürsten seinen Thaten
pollständig entsprechen werden. Selbst die notor sch mit den Re⸗
gierungssphären in vertraulichen Beziehungen stehenden russischen
Blätter sprechen offen ihre Freude aus über die „forischrittlichen“
sKundgebungen der preußischen Regierung in ihrer Campagne gegen
die Ultramontanen und die mit ihnen zum Verderben des deut⸗
schen Reiches derbundenen Polen und Konservativen.
— — — —* Amerika. ——— J * * J
In der Republik Mexico herrscht nahh den neuesten Be—
richten jetzt ein: Zustand der womöglich noch schlimmer ist als die
— — — —
Bekanntmachungen.

übliche Anarchie. Nach allen Richtungen sind jrevolutionäre Be—
wegungen thätia, und Gerüchte sind im Umlauf, daß der Prasident
It die Hilfe der Vereinigten Staaten angerufen haber Die
Ate Wildheit zeigt sich wieder, und es verlautet, daß die Juaristen
kürzlich alle Offiziere einer ingeführ 80 Meilen von Matamoros
gefangen genommenen fFeindlichen Bande henkten. —8
Vermischtes.
8fSpeyer, 27. Febr. Nach Ablanf der dierjährigen
Wahlperiode für die Diözesansynoden hat das kgl. Consistorium
unterm 17. d. Mits. RNeumahlen ausgeschrieben, welche alsbald
vorgenommen und jedenfalls noch vor dem Zusammentritte der
diesjahrigen Vidzesensynode — 27. Mai — durchgeführrt. werden
jollen.. J J
F Die k. Regierung hat die Einführung der Communagal«⸗
schulen in Kirchyeimbolanden genehmigt.
. Nach Mittheilungen eines bayerischen Unteroffiziers in Metz—
welche der Pf. Ztg.“ zugehen, gestalten sich die Verhältnisse der
Besatzungstruppen daselbst immer besser. Seu Neujahr beziehen
die Unteroffiziere eine monatliche Reichszulage von 3 Thalern. Tie
Lebensmittel sind, billiger wie früher, nur die Bierpreise halten sich
auf der früheren Höhe. Seit Fastnacht besteht für die Preußen
das Verbot nicht mehr, in der Nähe der Caserne des k. bayer. 4.
Juf. Reg. die Wirthschaften zu besuchen. Der Gouverneur erließ
bei Aufhebung des Verbots einen Tagesbefehl an sämmiliche Trup⸗
pentheile, worin er die Eiwartung ansssprach, daß die früher vor⸗
zekommenen Reibereien zwischen den verschiedenen Truppentheilen
fortan nuterbleiben werden. — Die Kasernen werden jetzt viel
wohnlicher dergerichtet und mit eisernen Bettstellen ausgestattet.
Auch erhalten je2 Mann einen verschließbaren Kleiderschrank. Die
Forts sind fast vollständig und prachtvoll ausgebaut c...
7 Der Leipziger Kaxneval. hat der dortigen Armen⸗
asse nahe an 100. 000 Thaler eingehracht.
demek. verantwortlicher Redacteur. —

Hausversteigerung.

Samsiag den 2. März 1872, Nachmit-
ags 34 Uhr, zu St. Ingbert bei Adjunkt
Heinrich Sschin itt, iäßt Carl Appre⸗
deris, Kaufmann in Metz wohnhaft, sein
dahier an der Haupistraße stehendes zwei⸗
stociges Wohnhaus mit Zugehoͤr, das jetzt
bon Metzgermeister Carl Schwarz bewohnt
wird, auf langjährige Zahltermine in Eigen⸗
hum vetsteizern.

Goern, igl. Notar.
— — — — —— —
24.900 Etr. Kohlen
. Eorte

Heinitz ⸗· Dechen, Altenwald, Sulzbach, Dud⸗
weiler oder St. Ingberter werden zur An⸗
lieferung in den Monaten April, Mai,
Juni, Juli, August und September zu
kaufen gesucht. Unter Umsländen werden
auch Kohlen LI. Sorte aus den genannten
Zechen angeuommen. ——

Schriftliche, feste Anstellungen wolle man
an Herrn B. Schlachter in Saar—
hrücken richten.

-Andereru uU. Reison
IEIIK
empfehle ich mich zur näheren Auskunft und Abschluß von Ueberfahrisvet⸗
lrägen über Ham bur ⸗”BrEe—, AAvre, An
pen, LIverPpool und EOotter damm vermittelst vorzüglichen
Post⸗, Dampf⸗ und Segelschiffen, indem ich ausnahmsweise billige
Preise und die besie Besorgung zussher. ——
J. Poters in St. Jugbert
Agent.

Donnerstag. Freitag und Samstag, je—
desmal von Nachmitiags 4 Uhr bis Abends
N ühr is das n

OOS —T —EV
im Mühleneck eroͤffnei und in diesen
Tagen zur Schau aufgestellt
Jerusalem mit der Kreuzigung Christi;
Die Abnahme vom Kreuze;
Die Kaiserkrönung;
Die Weltausstellung in Paris im

Jahre 1866;

Der große Brand in Chicago;

Schlachtengemälde.

Hoflichst ladet ein

Frucht⸗Brod- Fleisch ꝛe. Preise

der Stadt Zweibrücken v. 29. Febr.
Weizen 7 fl. 20 tr. Korn 5 fl. 8 tr
Berste Lreihige — fl. — kr., Gerste vier—
reihige, 3i. 81 ir. Spel 3sr. 18 r.
Spelzkern — fl. — tr. Dinkel — fl.
— kr. Mischfrucht 8 fl. 19 kr. Hafer
z fl. 89 kr. Kartoffeln Lfl. 45 kr. Heu
2 fl. — kr. Stroh Ufl. 25 kr. pei
Jeniner. Weißbrod 163 Kilogr. 20 kr.
Kotubrod 8 Hilogr. 25 kt. dino 2 Kilogt
17 tr. ditto 1 Kilogr. 9 ir. Gemischtbrods
gil 3att.1 Paat Wecd 100 Granm 2ir.
Rindfleisch . Qual. 20 kr. 2. Qual. 18 kr.
galbfleise 18 ir. Hanimelfleisch 18 ir
Schweinefleisch 20 kr. per Pfund: Butter 82
kr. per Rfun

Den edlen Bewohnern Et. Ing⸗
berts für das geschenkte Wohlwollen
meinen herzlichsten Dank. In der
Hoffnung eines späteren Wiedersehens
mein berzlichstes

bewohl.
Schroth, Theaterdirectot.
Wagen Dung

euchtpreise der Stadt

Kaiserslautern vom 27. Februar.

Weizen 7 fll. 41 kr. Korn 5 fi. 15 kr
Spelzkern — fl. — kt. Spelz5 st. 19 kr
Gerste 4 fl. 41 kr. Hafet 3 fi. 37 kr
Erbsen 5 fl. 6fr. Linsen 4I. 57 tr
var Zentner.

odpreise: 6 Pfd. Kornbrod 26 kr.
“* Pfd. Gemischtbrod 15 kr. und 2 Pfd.
Weißbrod 15 kr.

RNedaktion, Druck und Verlag von F. X. Demenz in St. Ingbert.

222

sind zu verkaufen bei
Georg Klein, Wirth.
—
—2222
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        2138353 8875332
3 52583335383 313332 32528387
A55822— 5228 — 27 * —— —
533313 5582— 553338*7 ——— 18 v3 53878 5.
e 8 28 ———— S. A — * 83 5*7 75 22 2328—
33558553533313 5383 82—— 7* — —53 3538 38 2238
28*525 A 25 25833537 5 —222383
233 288 —2 —2 5555*3375* 5 — — 5
157215238 5522 383
32885 573 8 —538383 533 553223222 32288 — 5335
—J 222 * * 275 —— 3 8 —2 2* 527 7 —— —E
82875 3535—37 38203355 3 ———— —— —A * — 52 8
S38 5—5——2338 AA S —A — ——A 533 *
— 152 38 38 —5* —— 28* —ã— —
— — ——5283582 335 * *0 35338— 5535 2285322
— ———— — 258 2. S —52222 * 33355 * 3 2282 ——25223
2275 —A—— F 57 522 38535372 *53232335* —522
ẽ— * 325* ——32*8538 — 8 53238 —2 528 —23 52
—F *33333285 33325258 33 —322—38 2388333 324862
* E352623 27456* 4 223 235 25 22 —A
23822 *8s8 383553525 114 *3332373 z3z5358 Z2383353
* —37*53 52243 —— —2315335 2 z23232
5—5*E22 7 *233 — 5352 13— z3E22 5Ez 23225
* * —s 78c— 22 3568ß n258353383335 —— — 87
23 28 4 ——— 252238 —— 2 22382 8325322 ** 83584 —23
2 * — — *38* —— 78 23.22 2 —52— 58* —— 253*85355
232 Am — —A—2 252 * 7 6 55 2* 22 — g 2585 ——
55 — — —— 3—22356 —525 532 23523 — 53 2
—2352323 —— — J 58 — — —2 — 38385* —55338838
e 255878— 2553537 8 — 3z3252 22 —ã— — —
4 — —X * D. — 83 * — 33555 455**328 2— Ec
5555825 J 58* 23 —E—— —— ** ——— 38 38323255 35 —Xx 25
3375737525535325 732722855753 222238*568 353373383568* 53
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z2353 322 25585 *552* —A 5* —522 58225355 2 22232
— 17 — 82 * 22 —A S ⸗ 2 — 3287 3 2523
2318553 332 3538733 383333788 2
3 33888— 8 332
53—8 5 E 22 *
eπ
—— 4.* 2282 * 4 — 4444
25535835 33555357* 45, 3525355 35333353 2237 2822253.238
35322534 2532558 3325 33 755 — —
25* * 8 3 —2 * bö — —— 3* — 22 — 8
—52323 I82 T788 563 —835 225183225
— * 8 * 8 E — 2585—5— — 2 *ẽ
285 82 60 33 —3 6 38 285
* 2—* * F 2* 4 * — 28*
257z538 7882 38237 3353325 258 —
25 5s58 *238238 * 38335 23533235 32838 535—
* — 2585 28 3 * 2 RVW — —— * 7 F
—523535 23253535 35853 333353 S238—
5 8 55 8353 52 — —A — —22 —5823
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A—— 55 — 383——5 85886— 525 222.. —585535
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* 2588 — * —&amp;7— A — — *233 2 8 H 2 a —8 *
2*2 25 57 — 3557537 *2* 2 5* 2 235* 2383
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23 22 23 5 — 67 33 —— —x8
— — ——— — 832 3 35 553 *
2* ⸗ * 8 *
22 * 352885372 —s3385
* 5328322 5585 —*5 28 *233835
23822 53 2 — 525
2 5 a — 53532 28 235 *
2 8— *8 —— 8 * 2* 82 2 —52
33388 *53 33 88* 552355538. — 3 55
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        Ht. Ingberler Anzeiger.
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det Si. Ina berter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonn tag

ummer) erscheint wochentlich vie r ai a i. Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Adonnemenispreis vierteliährig 42 Krzr. ode
12 Silbergr.“ Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatijchrift oder deren Raum berechnet.

M 35.. ESaumstaga, den 2. Maʒʒzʒ 11872
Deuntsches NReich. Versailleb doch — zu wen zu — hört denn auch
en, 23. Febr. Ueber den Antrag des gewesenen bereits davon sprechen, der französische Gesandte beim Papste,
Abg. Wag , von Staat und —— serr vr Harcourt, werde auf Urlaub gehen. Andererseits bezweifelt
e in AÄnbetracht, a) daß der Antragsteller G. F. Kolb, der man jedoch, daß Herr Thiers sich zu einer solchen energischen Hand⸗
nen politischen Principien nach das Hauptinteresse an einer radi⸗ lungsweise gegen die Curie emporschwingen werde. Sollte es in⸗
len Trennung von Staat und Kirche hatte, aus der Kammer zwischen der Fall sein, so hätte man das ergötzliche Bild, daß die
chieden ist, b) daß der Antrag, obschon er nicht die mindeste Besandten dreier europaischen Großmächte beim Papste aus poli⸗
aeutung dder irgend welche Directive über das „Wie“ der von ischen Grunden von ihrem Posten abwesend sein würden.
hm veabsichtigten Trennung bietet, vorausfichtlch nur zu einer Die Stadt Stendal hat dem Fürsten Bismard das Ehren⸗
üden und dennoch schließlich resultatlosen Debatte führen würde, hürgerrecht verliehen. Die -Nordd. Aus. Zig.“ knüpft daran
adessen der Kammer daran gelegen sein muß, endlich ohne weite, olgende Bemerkung: Wundersamer Kreislauf menschlicher Dinge!
n Zeitverlust an die Beralhung und Beschlußfassung über das lus Stendal wurden vor *00 Jahren die Vorfahren des Fürsten
zudget, so wie das Finanzgescetz für die elfle Finanzperiode 1872 Bismarck weil das damalige Haupt der Familie dort eine der
d 1878 zu gelangen; in weiterem Anbetracht, o) daß demnächst AIufsicht des Dombkapitels nicht zu stellende Schule hegründet hatte,
ie neue Geschaͤftsordnung ins Leben tritt, nach welcher alle, alfo n Folge eines von der Geigtlichteit in den untersten Klassen der
such so unbestimmt gehaltene Anträge nur unter Beziehung der Bevoͤlkerung angestifteten⸗ Aufstandes wvertrieben und ledten danach
Juüskunft und Aufklärung gebenden Antragsteller in den Aus-. Jahre · lang in der Verbannung heute wird einem ihrer Nach—
nsce helse air Berhendlans gelangen tdnnen .. vom vierten onmien mit Bzzus auf fein Sintreten sur die Befreiung der Schule
Ausschuß der Beschleß gefaßt: es sei trotz des seit längerer Zeit don kleritaler Herrschaft das Ehrenbürgerrecht derselben Stadt
in den Händen“ der Ausschuß⸗Milglieder befindlichen Vortrags des angetragen. S —9 —8 i
defetenten Dr. Ruland auf die Berathung des Antrags. nicht Ueber den Kampf wegen der staatlichen. Aufsicht
nehr einzugehen, jedoch von diesem Beschluß die Kammer in Kenate Über die Schule im preuß. Abgeordnetenhause bringt Bluntschli
niß zu setzen. in der „Gegenwart“ einen interessanten Artikel, in welchem er
Muüln chen, 28. Febr. Die auf die Neuformation der folgenden lehrreichen Vergleich· mit Baden zieht: „Auch in Baden
»aher schen Armee basir en Friedens-Etats entziffern füt das Jahr wurde 1864 ein Gesetz, betreffend die Aufsicht über die Volts—
1872 einen Präsenzsitand von 50,646 Mann an Officieren, Be⸗ schule, erlassen. Es war ein Vorläufer des späteren allgemeinen
mten, Unterofficieren und Soldaten; hievon treffen: auf die 16 Volksschulgesetzes, aber kein Hinderniß desselben. Das badische
Infanterie Regimenter 27,986, auf die10 Jägerbataillone 5780 Besetz führte einige neue Injtitutionen ein: in den Gemeinden
Mann, auf die 10 Kav. Regimenter 7320 Mann, auf die 4 einen Ortsschulrath, in welchem der Pfarrern, der Bürgermeister,
Ittillerie Reg. 3318 Mann, auf ein Pionierbataislon 579 Mann, der Lehrer und gewählte Vertrauensmänner der Hausväter zu⸗
nuf ein Trainbataillon 256 und auf die 4 Sanitäts Kompagnien sammen wirken sollten; dann in weiteren Bezirken (hier Kreise
364 Mann, An Pferden zühlt-die Armee 11,106 Stücke, wor: zenannt) staatliche Schul-Inspektoren, sogenannte Kreisschulräthe,
unter 1922 Officierspferde, 7648 Dienstreitpferde und 1536 woberst wieder ein Kollegium des staatlichen Oberschulrathes.
Dienstzugpferde. — Den beiden Ingenieur⸗Direktionen sind Damals erhob sich in Baden ein heftiger Sturm gegen dieses?
usammen 27 Garnisonsbauaufseher und 29 Bauschreiber etats Schulaufsichts · Gesetz. Die eazbischöfliche Kurie bekämpfte dasselbe
näßig zugewiesen, welche sich nach Maßgabe des Bedarfes auf die nit Eifer, und der katholische Klerus stand ihr zur Seite. Der
tschebeen Gacnionen bertheilen. — Jedes Trainbataillon erhält Grzbischof forderte die katholischen Ettern auf, „ihre Kinder vor
aͤhtlich 170 Train⸗Rekruten, „von welchen je die Hälfte mit den Gefahren ihres Seelenheils zu schützen, wie ja selbst die wilden
— Thiere ihre Jungen gegen feindliche Angriffe vertheidigen.“ Der
Muͤnchen, 28. Febr. Nach einer Mittheilung des „Vollsb.“ Papst selbst forderte zum Widerstande auf. Ein Petitionssturm
st durch Entschlietzung des Cultusministeriums der Geschichtsunter· durchbrauste das Land. Ganze Berge von Petitionen wurden auf⸗
richt an den Gewerbschuleu in der Pfalz, welcher bisher für die zeschichtet, fast alle gegen das gottlose Schulgesetz. Den katholischen
datholiken in den Händen katholischer Priester war, don nun an Pfarrern wurde von Freiburg die Weisung gegeben, nicht in die
vusschließlich den Realienlehrern überwiesen worden. Ortsschulräthe einzutreten. Den Bürgern wurde empfohlen, nicht
Berlin, 29. Febr. Der „Reichsanzeiger“ veröffentlicht zu wählen. Man erwäge dabei, daß zwei Dritttheile der badischen
ein Gesetz betreffend die Erweiterung der Festungen Metz und Bevölkerung katholisch, nur ein Drititheil Protestanten sind. Ein⸗
Straßburg und die Beschränkungen des Grundeigenthums in den zelne, allerdings nur wenige, zelotische Pfarrer der protestantischen
Umgebungen der Festungen Elsaß Lothringens, sowin ein Gesetz be⸗ Kirche allinasen sich mit dem katholischen Klerus wider das Schul⸗
treffend die Einsezung außerodentlicher Commissäre zur Verwaltung aufsichts-Gesetz. Was ist aus allem dem Stürmen und Drängen
cinzeluer Gemeinden in Elsaß Lothringen. geworden? Heute ist alle Welt mit der neuen Einrichtung zufrieden.
Der „Independance Belge“ wird über die Stimmung in Die katholische Kerche selber hat ihre Anfeindung aufgegeben. An⸗
Paris ein charakteristischcs Bild entworfen. Demzufolge sind es fangs ireilich gab es eine Anzahl Gemeinden, in denen nicht ge—
inklare Besorgnisse, dumpfe Gerüchte von Staatsstreichen, unerklärte wähll wurde. Schon seit Jahren gibt es keine mehr. Die Leute
und doch nur zu erklärliche Furcht vor der nächsten Zukunft merkten doch selbst in den armen Dörfern, daß die Eltern noch
dringendes Verlangen nach Ruhe und Wiederanfnahme der Arbeit näher als der ehelose Geistliche betheiligt seien bei der Schulbild⸗
der Production und des Wohlstandes, welche gegenwärtig die ung ihrer Kinder. Gerade die besseren katholifchen Geistlichen
Mehrzahl der Franzosen oder vielmehr das ganze Land erfüllen. varen von Anfang an nur ungern, der bischöflichen Weisung
An das Gelingen der Bonapartiflischen Umtriebe glaubt dieser Cor: kolgend, aus dem Ortsschulrathe weggeblieben und sehnten sich nach
respondent nicht; ebenso wird von anderer Seite versichert, daß einer freundlichen Mitwirkung. Aber auch Andere wurden endlich
Rouher, der Bicekaiser, den Bongpartislischen Heißspornen seiner gewahr, daß der Einfluß der Kirche durch das grollende Fernbleiben
Umgebung eingeschärft habe, mit jedem Unternehmen so lange zu und durch den Streit mit dem Staate nicht gehoben wordeu, son⸗
warlen, dis eine neue Krisis, die schwerlich lange auf sich warten dern gesunken sei. Seibst die Bauern, die gewohnt waren, dem
lassen werde, die Aussichten auf Geüngen eines Coups verzehnfacht Pfarrer zu folgen, lernten nun auf eigenen Jüßen gehen und eine
hätten. — Wie man sieht liegt es sommt in der Hand der Regier⸗ eigene Meinung haben. In einzelnen Zeitungsartikeln der ultra—
ing, den Ausbruch auf Nimmereintreten zu vertagen. montanen Presse klingen die alten Weherufe noch nach, aber im
Uebrigens fangen die Kundzgebungen im Vatican, den fran⸗ Großen find sie verstummt. Die Religion hat nicht gelitten, aber
onischen Legitimisten gegenüber, nachgerade an der Regierung zu die Schule ist freier und besser geworden, seitdem der Staat ent⸗
        <pb n="136" />
        schiedener als zuvor sich derselben annahm. In Preußen, wo die Künell, 67 Jahre alt, Küfer von Frankenthal, wegen Mordver
Staatsautoritäten mächtiger und die Bedingungen günstiger sind, juchs, Anklage: Herr Staatsanwalt Zöller. Vertheidigung: Her
wird der versuchte Schulsturnt noch ungefährlicher vorüber⸗ Anwalt Kellet. — Das Präfidium ist dem Herrn Appellations—
rauschen.““ *2*5 J gefichtsrath Kieffer übertragen, (3w. Ztg.)

Die Internatä ona le und die Wäener Welt. xSaaarbrühen, 28. Febr. Gestern wurde im Dudweilen
aussstellun 84 Nach einer Wiener lithograpͤhirten Correspon- Walddistrikte Vogelsgesang die schon in Verwesung übergegangen
denz hat die österr. Regierung erfähren, die „Insernationale“ be- Leiche eines Maunes durch einen zufällig Vorübergehenden aufge
absichtige das, Zustandekommen der Wiener Weltausstellung zu funden. Nach einer Version soll sich der Todte selbsientleibt haben,
hindern oder derselben doch wenigstens die größtmöglichsten nach einer andern ermordet und beraubt worden sein. Auch sol
Schwierigkeiten durch säümige Vollendung der Ausstellungsobjecte die Leiche als die des schon längere Zeit vermißten Michel Jung
der ausz ustellenden Erzeugnisse und durch Massenarbeitseinstellungen, Viehhändler von Bliesen bei St. Wendel konstatirt worden sein
wodurch auch der Transport fistirt wäre, in den Weg zu legen Was hieran Wahres, ist bis zur Stunde uns noch nicht bekann
und zwar darum, weil das, Unternehmen ein rein aristokratisches, zeworden. Heute hat die Obduction der Leiche, seitens des Kreis⸗
nur auf Prämiirung des Großkapiials hinauslaufendes sei, aus Physicats siatigefunden. (Saarbr. Zig.)
dem nur der Fabrikant Pekuniären-Vortheil. ziehe, während der 7 Für den 10. Märi ist eine Massenversammlung der Al
Arbeiter nicht allein leer ausgehe, sondern auch die Regiekosten katholiken der bayrrischen Rheinpfalz in Kaiserslatern pro
zahlen müsse, da die in Folge des Fremdenzuflusses eintretende jektirt, zu welcher die Herren Professoren Dr. Reinkens und Di
Theuerung der Lebensbedürfnisse einer höheren Besteuerung des Huber aus München, welche im Laufe des Monats März an
Arbeiters als der Hauptconsumenten gleichtomme, Um die Ider Niederrhein Vorträge zu halten gedenken, erscheinen werden.
der Verhinderung des Zustandekommens der Weltausstellung in ꝑ F Pfarrer Kühen aus Kaiserslautern wird künftighin, au
Wien prabktisch durchzuführen, errichtete die Genfer Abtheilung der besonderen Wunsch der allkatholischen Gemeinde Wiesbaden, dor⸗
„Internationale“ jetzt schon eine große Strikekasse für die Arbeiter alle vier, Wochen altkatholischen Gottesdienst abhalzen.
aller Lander, wodurch es bei einem allgemeinen, gegen die Welt. fLudwigshafen, 28. Febr. Die Generalversammlune
ausstellung gerichtelen Strile den Arbeitern ermöglicht werden soll der pfälzischen Bahnen genehmigte ohne Debatte und einstimmig
durch Betheiligung aus der internationalen Strike während ihrer die Anträge des Verwaltungsralhs auf Annahme der Konzessio—
Arbeitslosigkeit eine sorgenfreie Existenz zu führen. zum Bau und Betrieb der Linie Landau⸗Rodal ben—

Fraukreich.. ZWweibraüccken, mit einer Zweigbahn von Bäber«

Die Indiyiduen, welche die Flugschriften zu Gunsten der mühle nach Pirmasens, sowie Erhöhung des Bau- und
bonapartistischen Agitation colportiren, machen die Leute folgendes Einrichtungs⸗-Kapitals der pfälzischen Ludwigsbahn Gesellschaft um
Auekdötchen weiß: Die Feinde des Kaiserreichs, die Orleanisten den Maximalbetrag von 10 Millionen, ferner auf Aufnahme eines
und Republikaner haben Napoleon III. gegen seinen Willen ge- Priocitäls- Anlehens von Zijs Millionen behufs Vermehrung des
drängt, den Krieg zu unternehmen; nur durch die Schuld der Fahrmaterials der Ludwigsbahn. Anwesend oder vertreten waren
Mitglieder der nationalen Regierung ist Elsaß und Lothringen 184 Aktionäre mit 8316 Altien und 571 Stimmen.
berloren gegangen. Die Wiederherstellung des Kaiserreichs wird München, 26. Febr. Die jüngst statigefundene Prü⸗
aber alles Unglück wieder gut machen und auch Elsaß und Loth- fung jür den einjährig Freiwilligendienst haben nach den bis jetz
ringen zurückbringen, da eine Heirath zwischen dem Sohue Napo- dekannt gewordenen Refultaten in Augsburg 21 Kandidaten mis—
eons III, und der Nichte () des deutschen Kaisers projektirt ist gemacht und hievon 13 dieselbe bestanden. In Bayreuth bestan⸗
nnd der Letztere seiner Nichte Elsoß und Lothringen als Mitgiff den von 18 Kandidaten 8 in Nürnberg von 48 Kandidaten 31,
ehen wird. 9 in München von 41 Kandidaten nur 13, in Passau von 4 Kan—⸗

Schweiz. didaten. 4. in Speyer von 52 Kandidaten 27, und in Würzburg

Bern, 28, Febr. Der Nationalrath ist den Beschlüssen des von 26 Kandidalen 18 die Prüfung. Von den 207, welche die
tänderathes, das Verbot der Exrichtung neuer und der Wieder⸗ Prüfung mitgemacht, haben 109 den an sie gestellter Anforderun—
xstellung aufgehobener Klöster aus der Buudesberfassung zu gen, entsprochen. Von Passau abgesehen, hat Nürnberg das
reichen, beigetreten. günstigste, Müunchen das schlechteste Resultat aufzuweisen.

(Augsb. Abdztg.)

—.Bad Hombuxg. Der hier erscheinende, Taunusbote.
reproducirt die Mittheilung Berliner Blätter, daß der in die Aiten⸗
tatsgeschichte verwickelte Posener Domherr Kozmian gesanmelte
Peterspfennige in Homburg verspielt habe, und fügt bei, der Ge—
naunte sei allergings zwei Mal hier gewesen und habe die Spiel⸗
bank frequentirt. Er sei hier mit einem Begleiter aufgetreten,
in dem man „vielleicht“ den Attentäter gegen den Reichskanzler
vermuthen dürfe. Er habe im Hotel de Frauce gewehnt, bei seiner
ersten Anwesenheit Geld, gewonnen, das zweite Mal aber verloren;
seinem äußeren Auftreten nach habe man übrigens keinen, hohen
geistlichen Würdenträger“ in ihm vermuthen können de. Da all⸗
Wege nach Rom führen, geht gewiß auch ein solcher über Homburg,
und daß der Herr Prälat nicht, verlieren, sondern die Pekerspfennige

vermehren wollte, ist wohl ohne Zweifel.
Vermissch te s. Mainz, 25. Febr. Der von einer loßreißenden Keite
.8weibrücken, 209. Febr. Der Verwaltungsralh der des am Freitag verunglückten Güterzuges niedergeworfene Arbeiter
pfälz. Bahnen hat in seiner Sitzung vom 27. ds. Mis. beschlossen, ist nicht gestorben; glücklicher Weise erholte sich derselbe, schnel
daß für die Landau-Zweibrücker Bahn da hier eide neu“ekt wieder von dem Unfall und hat, wie ein anderer Arbeiter, der
Bahnhöfangelegtwe rx de und zwar soll derselbe auf gleichfalls von einer losreißenden Kette verletzt wurde, bereits
den, Wiesen zwischen hi er und Bubenhausen wieder seinen Diensi angetreten. Auch beträgt der Schaden an
ergestellt werden. Die neue Bahnlinie soll dann vor dem Kirch⸗ zertrümmerten Wogen nicht, wie man anfangs geglaubt, 100,000 fl.;
of über die Ir heimerstraße und mit einem sehr tiefen Einschnitt er wird schwertich 15,000 übersteigen. Beschädigt wurden überhaupi
urch das Terrain hinter der Gefangenanstali herum bis zur nur 13 Wagen, von denen kaum die. Hälfte so zertrümmert ist,
ontwigerstraße geführt werdeu Dieser Beschluß unterliegt nun daß die Wagen nicht mehr in brauchbaren Stand zu versetzen
och der Genehmigung der k. Staats- Regierung. wären. Was die in den Wagen verladenen Güter anbelangt, so

7 3weibrucken, 1. März. Bei der am 4. Marz nächst- ist der Schaden unbedeutend.
zin beginnenden Schwurgerichtssession werden folgende Görlitz, 25. Febr. (Ein Retter Kinkels.) Nachdem
Fälle zur Verhandlung konimen: 1) Am 4., 5. und 6. Mürzl; vis jetzt der Name dessen verschmiegen geblieben ist, welcher seiner
Hein. Pabst, 30 Jahre alt, ledig, Händler von Karlsberg, wegen Zeit Kinkel und dessen, Befreier Karl Schurz von Spandau aus
Diebstahls. Vertreter der k. Staatsbehörde:“ Herr Staatsanwalt über die Grenze brachte, hat jetzt der Heimgang des Mannes,
Hessert. Vertheidiger: Herr Rechtskandidat Tisch. Am 6. März der Kinkel zur Flucht behilflich war, das Siegel gelöst, welches
Apollonia Egalité 25 Jahre alt, Ehefrau des abwesenden Bar⸗ über diesem Geheimniß ruhte. Es war der Gutsbesitzer Adolph
biers Jakob Weiß von Billigheim, wegen Kindsmords. Vertreter Hensel, dessen Tod soeben aus Strehlen bei Dresden gemeldet
der k. Staatsbehorde: Herr Staatsanwalt Zoller. Vertheidiger wird. Hensel steht hier, wie drer „Görlitzer Anzeiger bemerkt, aus
Herr Anwalt Erbelding. 3) Am 7. März: Balentin Keller, 18 der Zeit, wo er als Forstdeputirter und Stadtverordneter thätig
Jahre alt, Bürstenbinder von Ramberg, wegen Körperverletzung war, in bestem Andenten. Ein Demotrat im besten Sinne des
mit nachgefolgtem Tode. Antlage: Herr Slaatsanwali Hessert. Wottes, selbstlos und aufopfernd thätig, zeigte er das leben digst⸗
Vertheidigung? Herr Anwalt Loͤw. 4) Am 8. März Philipp Inleresse für alle öffeutlichen Angelegenheiten. Der Antheil. den er
        <pb n="137" />
        in Linkels Befreiung gendmmen, in dem er mit seinem eigenen! so verdiene es doch allgemein belannt zu werden, daß die mit Kalisalz ge⸗
hespann die Flucht über die Grenze ermöglichte, war nur 8 ungten — um — — ——
sur nahestehenden Persönlichkeiten bekannut... 83a S J gleichem Boden und mit denselben Rebsorten be⸗
In manchen Ladenfenstern in Paris sieht man jetzt zwei an 3 Parcelen lehe docd aulee der din
onderbare Caricaturen: Auf der einen ist der Kaiser uͤnd ein
gauer dargestellt; die Schatten indessen, die ihre Köpfe auf den
zoden werfen, sind diejenigen eines Esels oder eines Schweines.
luf dem andern Bilde sieht man einen Esel und ein Schwein,
zeren Schatten auf dem Boden diejenigen des KHaisers und eines
hauers sind. Unter beiden Zeichnungon steht die gleiche Inschrift
rous pouver revenir; je u'ai point changé Je voto toujours
Qui“. (Ihr könnt zurückkehren, ich, hin noch derselbe; meine
zlimme iquiet immer: Oui (Ja).
7 Prinz. Friederich Karrl von Preußen, welcher auf seiner
Reise nach dem Orient einige Zeit in Rom verweilt, wicd vom
igl. italienischen Hof in herporragender Weise ausgezeichnet. Am
. ds. war ihmm zu Ehren großes Diner im Qujrinai. Der Prinz
hat, anuch vem Papst einen Besuch abgestattet.

*AF. Pfälzische Industrie Ausstellung.
Kaiserslautern, den 26. Februgr 1872.
Weitere Anmeldungen beim Centralcomit

J. Schiffer von Albsheim (Proben von Thonerde und Sand), H. M. Pfaff
von hier (Nähmaschinen und eine Garnitur Blechinstrumente), M. Schaͤrer
oon Langwieden (Kohlsämaschine und Trillerpflugß, J. C. Reihlen zu Frie⸗
densau (Anilinfarben und damit gefärbte Seide und Wolle). 15.weitere An—
meldungen vom Spezialcomite Speher, G. Holker von Anenz (Reifstauch⸗
Maschine), F. Vornberg von hier Wefaucheux⸗Buchsflinte). Kgl. Reltorat der
rreisgewerbschule (Lehrmittel und Schülerzeichnungen), Kgl. Rektorat der
Bewerbschule zu Neustadt a. H. (deßgl.), J. Schmut von hier (werschie dene
ronstruirte Wagen), A. Amberger von hier (Siebe und Muster von Draht ·
jeweben), F. Traumer von hier (verschiedene Möbel) C. Jansohn von hier
blanke und lackirte Blechwaaren, L. Rothgeb von Durkheim (gemalte und
taturähnliche Holzfarben und Narmor, Schriften zu Firmaschildern), M.
zauer, Goldarseiter hier (2 Garnituren), C, Hohle von hier (verschiedene
demische Präparate, Essenzen, Firnisse ꝛc.i), Jak. Blum von Haßloch (Con⸗
olschränkchen) Gg. Hamm von hier (Kirchenglocken mi eisernen Glocken⸗
tuhlen), H. Berger von hier (Collektion Kleider), Jak. Peter von hier (Sor⸗
iment Schuhe und Stiefel), Peter Petri von hier (Luxusmöbel), Ad. Frank
»on hier (Halbwolle, wollene Strümpfe mittelst der Maschine gestrikt), B.
VBetter von hier (amerkanische Sparkochherde), 13 weitere Anmeldungen vom
3pezialeomüte Sepeyier, 5 weitere Änmeldungen vom S perial⸗
om ite Kussel, A. Burghardt von Ruppertsberg (moussirende Weine),
Durkheimer Salinenverein (Salz, Mutterlauge ece) M. Kiehlmeyer von⸗
KambergGBurstenmaaren.) Gg. Ad. Herty dort (Bürstenwaaren), Fra Fießer
sammmacher von. hiex (Hornwaaren), Th. Korn, Vergolder von hier (Pfei⸗
lerspiegel, Consoltisch, Gardinenbretter 1c.,. Alb. Munzinger von hier (Par⸗
uetbodenstücke), 6. weitere Anmeldungen vom Specia lcomite Berg⸗
abeun.. Die Geiammtzahl der Anmeldungen am 25. Febr.z 603

Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.

München, 28. Febr. Die Generaldirektion der Verkehrs⸗
inftalten gibt bekannt, daß vom. 1. März an bei den Stationen
er baher. Staasbahnen auf Entfernunge don mehr als 5 Meilen
ketourbillete mif dreilägiger Giltigkeit nach allen jenen Stationen
usgegeben werden, nach wel hen. Tourbillele aufliegen. Auf ge⸗
iagere Entfernungen gelangen wie bisher Retourbillete mit nur
intägiger Giltigkeit zur Ausgabe.

Gessische Ludwigsbahn.) Wie das „Frkf. J.“
jört, ist' die Concession der von der Ludwigsbahnverwaltung pro—
ctten Eisenbahnverbindung Frankfurt- Worms-Mannheim von
)er großh. hefsf. Regierung uicht zu erlangen, es scheine, daß der
zau dieser wichtigen Linie unterbleiben soll — im Localinleress
der Reñdenz und der. Main-Neckarbahn.

(Elsässische Babnen.) Man ist gegegenwärtig mit
er Vermessung einer über Bischweiler, nach, Salfz führenden Bahn
uschüftigt. ue 8823 7.7.
LSaudwirthichaftliches.
Worms, 24. Februar. * 2 J 1cher Schiffs⸗Bericht.

Einfluß der Mineralstoffe auf die Ernährung der Pflanzen. Mitgetheilt von J.- Peters. Special⸗Agent in St. Ingbert.
sert Friedrich Huye, Administrator zu Berggall a. M.berichtet an die Das Hamburger Postdampfschiff — Allemanire, Capuan Barendo, von
andwirthschaftliche Lehranstalt in Worms, daß er im Frühlahre 1871 zum der Linie der Hamburg⸗Amerikanischen Packetfahrts⸗Actien⸗Gesellschaft, welches
renmalt fich des Kalisalzes zium Dungen von Weinbergen bedient habe am 7. Febr. von Haniburg via Havre abging, ist nach einer giuglichen Rase
ind zwar vergleichsweise auf gleichen Stücken in Concurrenz mit der üblichen von 14 Tagen — Stunden wohlbebalten in Rew-Nort angekommen.
Ristüungung; sei auch der vorige Jahrgang nicht dazu angẽthan gewesen, — — ——
iünfichtlick der Crescenz sel ber bemerkbare Unterschiede hervoxtreten zu lassen,, IJ. X. Demetz, verantwortlicher Redacteur,
— —
— —
B ka t ch 11. Plan-⸗Rt. 5511. 98 Dez. Acher in der Schmiätt, werden durch den— unterzeich⸗
C un ma ungen. IH. Pfuhlwieferahnung. neten damite gerittlich commiltirten kgl.
Plan;Nr. 3302 u. 3303923. 64 Dez. Notar Linder in Zweibrücken, evidenten
Wies in den Seyenwiesen. NRuntzeus halber, auf Anstehen von:
Plan⸗Nr. 4996. 14 Dez. Bauplatz⸗ J. Henrietie Jude, geb. Lion, ohne Ge⸗
Garten auf der Meß. werbe, in St. Ingbert wohnhaft, Wittwe
Plan⸗Rr. 24552. 10,27 Dez. Garten von dem allda wohnhaft gewesenen und
hinter der Kirche. J verlebten Handelsmanne Mendel Beer jr.,
b· bis nach eingethaner Ernte des Jah⸗ als, Theilhaberin der zwischen ihr und
res 1878, zum i e Pfarrgute hrem —5 Ehemanne bestandenen Gü—
3 ergemeinschaft und als gesetzliche Vormün⸗
— e Ip vꝛ inorennen Kinder Adolf und
„des II., III. u. IV. Beet von der .
Schmelz aus, zu i/13 der ganzen Fläche. IL. Den großjährigen Kindern dieser
Plan· Nr. 143204 Taghert 83 Dez. Eheleute als 1. Pauline Beer, Ehefrau
WDiese in den Bruchwiesen, on Wilhelm Weiler, Cigarrenfabrikaut n
des I. II. IV. u. VII. Beet. von Jandeswanr in Et. Ingbert⸗ wohnhaft,
ündreas Feiedrich aus je Nno der 24 Joseph Beer, Kaufmann, daselbst wohn⸗
——— ——— —
i J 4. i r, Kaufmann,
5 Ane — 22 Iee n New⸗· Yorl wohnhaft, 5. Florentine Beer,
17. Plan⸗Ne. 8055. 1 Tagwert 48 Dez. khefrau von Michael Seligmann, Bäcker,
iger auf Muͤhlenthat. in bᷣo pourg⸗ FIan wohnhaft, 6. Philip·
18. Plan Nen Agss u 4386.1 Tagwerk dint dee Ghetnan on Leepold Wevi,
37 Dez. Acker im Rodt, und en er, in Neustadt a. 9 wohnhaft,
19. ein Ackerstück auf Rohrbacherahnung. 8 —— Seifentobritant,
— * — ——
Das Geschäfts und Consultationsbüreau u 7.
j J zeichneten Liegenschaften öffentli
v. Bechthold ur E dugbetie in Eigenthum versteigert: senmich
Freiwenig g vA St. Ingberter Bannes:
Versteigerung I Plan-Nr. 48305. 78 Dez. Acker im Rodt
* und Plan-⸗Nr. 13072. 38 Dez. Acker
Montag den 11. März 1. J., des Nach⸗ daselbst, beide Item ein Ganzes bildend.
nittags um 2 Uhr, zu St. Ingberl, in Plan-Nt. 4323 u. 4832313. 1 Tag-
der Behausung des Adjunkten Heinrich werk 63 Dez. Ackec allda.

Immobiliarverpachtung.
Samstag den 9. März J. J. des Nach⸗
aittags um 2 Uhr, zu St. Ingbert, in
eer Wirthsbehausung des Adjunkten Hein—
ich Schmitt läüt Herr Philipp Wei—⸗
gand, Gastwirth in Meyz, die nachbezeich⸗
eten Liegenschaften St. Ingberter Bannes
Kentlich verpachten, resp. vermiethen:
a. auf die Dauer von 6 Jahren:;
Plan⸗Nr. 206. 4 Dez. Fläche, ent⸗
haltend ein zweistöciges Wohnhaus,
Stallung und Hofraum, gelegen in den
dobelsgärlen, an der Blieskastelerstraße.
Aus Plan-Nr. 442. Die dem Wohn⸗
hause schräg gegenüberstende Scheuer
neben Bernhard August.
Plan.Nr. 83776, 3777 u. 3778. 1
Tagwerk 21. Dez. Acker auf Schiffel⸗
land.
Plan⸗Nr. 3442. 1 Tagwerk 42 Dez.
Acker in den obersten Seyen.
Plan-Nr. 3872. 66 Dez. Acker in
den Castler⸗Rodern.
Plan⸗Nr. 3977. 1 Tagwerk 41 Dez.
Acker in. der Audell.
Plan⸗Nr. 3394. 42 Dez. Acker links
in den Seyen. J
Plan⸗Nr. 3234. 1 Tagwerk 10 Dez.
Acker rechts in den Sehen.
Plan-⸗Nr. 298213, 2 Tagwerk 8 Dez.
Acker in der Lehmtaut.
Plan⸗Nr. 3178. 88 Dej. Acer am
zchafkopf.
        <pb n="138" />
        Plan Nr. 4331. 1 Tagwerk Acker
daselbst. —0
Plan⸗Nr. 4336 u. 4337. 1 Tagwerk
42 Dez. Acker allddd.
5. Plan⸗Nr. 4350. 82 Dez. Acker daselbst.
6. Plan-Nr. 4377. 28 Dez. Acker allda.
7. Plan· Nt. 4379. 37 Dez Acker daselbsi.
8. Plan-⸗Nr. 4381. 32 Dez. Acker allda.
9. Plan-⸗Nr. 4388. 89 Dez. Acker allda.
10. Plan⸗Nr. 4391. 49 Dez. Acker daselbst.
II. Plan⸗Nr. 4483. 48 Dez, Wiese auf
der Spick.
Plan. Nr. 2502. 46 Dez. Wiefe in
den Steegwiesen. —— 20
Plan⸗Nr. 4229 u. 4230. 94 Dez.
Acker auf Hobelsahnung.
Pᷣlan⸗Nr. 3269. 8270 und 3271. 96
Dez. Acker rechts in den Seyen.
Plan:Nr. 3967. 48 Dez. Acker in den
tinspännigen Rödern. ——
Plan-Nr. 4605 u. 4606. 1 Tagw.
62 Dez. Wiese unterm Wohmbacher
Weiher..

Plan-⸗Nr. 4701. 1 Tagwerl 92 Des.
Acker im Sizweilerfeld.
Das Nähere auf dem Geschäfts und
Tonsultationsbureuu L. Bechthol d in

St. Ingbert.
Linder, kgl. Rotar.
Die heilsam wirkenden

Malzerterna.
Herrn Hoflieferanten Johanu Hoff in

Berlin.
Lichtenstein, O. October 1871. E. W.
habe ich im hohen Auftrage Ihrer Durch⸗
laucht der Prinzeß von Schönburg um
Sendung von Malzpommade zu ersuchen.
Fiedler, Kammerdiener. — Von Ihrer
ausgezeichneten Malzseife erbitte ich
mir Zusendung. Leßmann, Post⸗Erxpe⸗
dient in Berlin. — Seine Ercellenz der
Finanzminister von der Heydt erklärte:
Meine Schwiegertochter findet Ihre Malz⸗
seife unübertrefflich schön; sie ist
3 entzückt von deren guter

Wirkung. ———
Verkaufssielle bei Fritz Panzerbieter

in Si. Ingbert.

„Invalidendane«
PDaoutsohes Zeitungsburoau.
Unter obiger Firma wird mit dem heutigen Tage in Berlin ein 9 * J
A Dy OECGF DBIFF cc
eröffnet, das sich zur Aufgabe gemacht hat, Invaliden der letzten Feldzüge die Mitten
zu gewähren, wie sie durch eigene Thätigkeit und unabhängig von der Vorsorge der
Penfionsanstalten, sich im Leben wieder eine gesicherte Existenz zu schaffen vermögen.
Unser Institut befürdert Annoncen zum Originalpreise an fämmtliche Blätter
und Zeilungen der Erde, liefert auf Wunsch Belege für jedes Inserat, besorgt die
correcie Uebersetzung der Annoncen in fremde Sprachen unentgeldlich. Es befaßt sich
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Bedingungen. Correspondenz franco gegen franto. I
Hinweisend auf den guten Zweck unseres Unternehmens empfehlen wir unsen
Institut einem hochgeehrten Publikum zur geneigten Bennßung für feine geschätzten
Aufträge.

„Invalidendank““
Deutsclies Loiιιassbιν
BERLIN, Markthallenstrasse E.

Höhere Töchterschule.
Diejenigen Eltern, welche ihre Kin—
der der neu zu gründenden höhern Töch-
zerschule anvertrauen wollen, werden
hiermit zur definitiven Constituirung
dieser Schule zu einer Besprechung auf
Zonntag Nachmittag 4 Uhr im Stadt⸗
sJaussaale eingeladen.
Sollte Jemanden aus Versehen die
diste nicht zugekommen sein, der be—
siebe die Anmeldung Sonntag Nach—
mittag bei obiger Besprechung zu
machen.

Das provisorische Comite
zur Gründung einer höheren Töchter⸗

schule zu St. Ingbert.. 4 reichen.

»Frau Wiw. Schnorr ha
die Wohnung im oberen Stoo
hres Hauses, sogleich beziehbar, zu vermiethen.
24,000 CEtr. Kohlen
I. Sorte
Heinitz ⸗Dechen, Altenwald, Sulzbach, Dud⸗
weiler oder St. Ingberker werden zur An—
ieferung in den Monaten April, Män,
Juni, Juli, August und September zu
kaufen gesucht. Unter Umstäuden werden
auch Kohlen II. Sorte aus den genannten
Zechen angenommen. “
Schriftliche, feste Anstellungen wolle ma⸗
an Herrn B. Schlachter in Saar—
hrücken richten.
Annoncen fur das Sonmagsblatt belied
man spätestens bis 2 Uhr heute einzu—
Die Exp.
57 — 7
— j 4 —
W. Fuhrländer Nachfolaer eegen
* * 43
—A —
Durch große Parthieeinkäufe und direkte Beziehungen aus den ersten Fabriken Deutschlands und Englands ist es mir möglich, tro
des bedeutenden Aufschlags sämmtlicher Artikel, fortwährend zu den bisherigenbeilligen Preisen zu verkaufen.
Die Waaren werden vom 1. Januar 1872 ab, statt nach der hiesigen Elle, zu ermäßigten Preisen, nach dem
halben Meter berechnet. meue
Großes Manufakturwaaren Lager. F Großes Ausstattungs-Geschäft.
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EOrgandis, in den brillantesten Dessins, 11 kr. 200 Stuck schwere weiß wollene Bettdecken, für zweijchläfrige Betten
200 Stück 8/. Ellen hreiten feinen weißen Satin und Piqué für Unter⸗ das Stück fl. 4.
rücke und Ueberzüge, 11 Ir. — 2* 5300 Stück schwere grau wollene Bettdecken, das Stüchfl. 280. bis fl. 8.
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Auch die kleiusten Aufträge werden, wie bisher, bestens besorgt. —
Redattion, Druck und Verlag von F. X. Demetz in St. Ingbert.

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        St. Ingberlet Anzeiger.

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der St. Fagberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatie verbundene Unterhaltungsblait, mit der Dienstags⸗ Donneretags⸗ und Sonn tag

Kammer) erscheint wochentlich vie r nmal: Dienstag, Donner stag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krzr. oder
182 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krir. die dreispaltige Zeile Blaitschrift oder deren Raum berechnet.

M 36. 3 * Sonutag, den 8. Mäʒʒʒʒʒʒ 41188872
5 PDeutsches Reich.
Mäünchen, 28. Fesr. Am 1. März wird belanndlich die
naeue Geschäftsordnung der Abgeordnetentkammer in Wirksamkeit
treten. Wie man hört, steht eine Verständigung der Parteien in
der Weise in Anssicht, daß für die Petitionscommission acht
altramontane und acht liberale Abgeordnete von Leiden Parteien
emeinschaftlich gewählt und bezüglich der fünf weiteten zu wählenden
Mitglieder die e ee dem Ermessen der beiden Clubs, also
dem⸗ Zufall“ anheimgegeben wird. “In die Geschäftscommission,
deren Gesammtmitgliederzahl jeweilig vom Plenum. der Kammer
zestimmt wird, werden ebenso drei liberale und drei ultramontane
Mitglieder gewählt werden. Die Auswahl der neu zu wählenden
„eiden Schriftführer überläßt die patriotische Partei der Forischritts⸗
partei, von welcher die Abg. W. Kastner und Louis in Aussicht
jenommen find. —
Münschen, 29. Febr. Der Antrag des Abg. Crämer und
donf. auf Einsührung einer einzigen Steuer, den dieselben schon
m October vor. Irs. an die Kammer brachten, der aber bisher
m betr. Ausschusse unerledigt blieb, wird nun auf Grund der
reuen Geschäftsordnung zur ersten Berathung gelangen.
Kempiten, 28. Febr. Die hiesigen Mitglieder des Algäuer
Polksvereins haben eine Adresse an. den Fürsten Bismarck
ibgesandt, in welcher sie „dem geistigen Urheber der Wiedoͤrgeburt
es deuischen Reichs— dem exhabenen Vorkämpfer für die Rechte
xes Staots — gegenüber der ultramontanen und piektistischen
keichsverderberei die Gefühle ihres innigsten Dankes und wabhrsier
khrfurcht darbringen.“ — Vom Reichskanzler ist darauf folgende
elegraphische Rückantwort eingetroffen: „Herzlichen Dank für den
varmen Ausdruck des Verständnisses zwischen Süd und⸗Nord des
Baterlandes, den mir der Algäuer Vollsderein entgegen gebracht
ind der mir das ehrenvolle Wohlwollen neu bekundet, mit dem
ch im letzten Herbste von meinen bayexischen Landsleuten in ihrer
chönen Heimath aujgenommen wurde. Bjsmarck
—Speyer, 28. Febr. Nach einem Rescripte des Cultus⸗
ainisteriums vonn 6. Oct: 1869 ergab die mit den Rekruten des
Jahrganges 1868 6orgenommene Prüfung 18 pCt. solcher mit
zangelhafter Schulbildung. Im folgenden Jahre waren es, wenn
nix uns recht erinnern, 13. PCt. Wie wir nun als verbürgt
nittheilen koͤnnen, hat die Zahl der pfälzischen F Rekruten mit
nangelhafter Schulbildung, bei der letzten Prüfung die Höhe von
18 pCt. erreicht, und es ergiebt sich hierdurch eine für den Stand
unseres Volksschulwesens noch unerfreulichere Ziffer als in den
Vorjahren. Unter den 8 Kreisen Baherns wird die Pfalz auch
ziesmal wieder den böchsten Procentsatz mangelhaft Gebildeter
aachweifen. Angesichts einer solchen Thatsache müssen wir dringend
vünschen, die igl. Regierung möge dasselbe Verfahren wie 1868
inschlagen und jenes für unsere Provinz so beschämende Resultat
aach Bezirksämtern und Gemeinden ermitteln und“ das Ergebniß
)iefer Untersuchung der Oeffentlichkeit übergeben. (Pf Kur.)
Berlin, 27. Febr. Die „Nordd. Allg. Zig.“ constatiri
die inmere Wahlvermandtichaft der Krenzzeitungmit den Ultra⸗
nontanen. Die⸗ Untrügtichkeit in politischen Eutscheidungen mittelst
Anwendung ewiger Wahrheiten sei beiden gemeinsam. Bei allem
berlaß auf den angeblich in ihrem Besitz sich befindlichen Compaß
)er Ewigkeit wird die Kreuzzeitung nicht für König und Vaterland
itbeiten, sondern als Commandite der Firma, welche auf den
—5 Preußens und die Zerstörung des neuen deutschen Reiches
eculirt. 327 *
In den noͤrdlichen und östlichen Gegenden Fraukreichs richtet
die Rinderpest wieder Verheerungen an. Zum Schutz gegen Ein—⸗
chleppungen hat das kaiserliche Oberpraͤsidium von Elsaß—
wihringen die Ein und Durchfuhr von Rindvieb, Schafen und
zZiegen über die französische Grenze verboten und Controlmaßregeln Vermischtes.
naeordnet. die sich auch auf das aus der Rheinprovinz- nach Koölu. Wir erhallen von dem beruͤhmten Dr. Eisenbarth,
ẽljaß Lothringen einzuführende Vieh erstrecken. dem Niemand die betreffenden Fachkenntnisse abstreiten wird, soi⸗
Berlaun, 28. Febr.Wie wir vernehmen, wird vielleicht gende Zuschrift: „Die Entfernung der verschlucten Gabei aud
norgen schon ein Abgesandter der luxemburgischen Regierung hier dem Magen eines Mannes in dorenz, welche den Nergten

int effen, welchex sich mit dem Fürsten Biemard ins Benehmen
etzen soll wegen der deutscherseits erhobenen Forderungen. Be—

anntlich verlangt die deutsche Bundesregierung die Uebergabe
der Verwaltung der luxemburgischen Wilhelmsbahn wogegen, wie
man uns mittheili, Luxemburg die Aufrechthaltung seiner Neutra⸗
ität zugesichert wird. DTie luremburgische Regierung sucht nun
die Forderung damit abzuwenden, daß sie Garantieen gegen den
twaigen Mißbrauch ihrer Eisenbahnen geben will; Fürst Vismarck

vird jedoch, wie wir als feststehend melden könnnen, auf der
chleunigen Erfüllung seiner Bedingungen verharren, da die ange—
votenen Garantien in keiner Weise befriedigen.

Da das deutsche neue Maß⸗ und Gewichtssystein in Deutsch⸗
and eingeführt wird, hat auch Oesterreich Ungarn beschlossen, sich
demselben anzuschließen. Am 1, Januar 1873 soll es fakultativ,
am 1. Januar 1876 obligatorisch in Geltung treten.

Der kommandirende General des 15. Armeecorps v. Fransecki
in Straßburg, welcher in Folge seiner Kopfverletzung so erkrantt
vac, daß die Aerzte den Zustand für änßerst bedenklich hielten,
ist so weit wieder hergestellt, daß jeine vollständige Genesung in
lurzer: Zeit erwartet werden kann.

Frankreich.

Pa ris, 89. Febr. Siecle“ meldet: Der Reichskanzler
zenehmiate die Vorauszahlung aller 1872 fälligen Kriegsraten, für
Mai fünfprozentige Interefsen vergütend.

Bekanntlich machte, voch in 1851 ein Uhrmacher in Delft,
Pamens Naundorff, vor. dem französischen Gericht seine
Ansprüche auf den Thron Frankreichs geltend. Derselbe be⸗
hauptete nämlich, der Sohn Ludwigs XVI. zu sein. Naundorff
vurde aber abgewiesen und starb inzwischen. Jetzt aber beabsichtigi
jein Sohn, welcher sich in der niederländischen Armee als Hr. A.
de Bourbon einreihen ließ, einen neuen Prozeß anzuregen, und der
Pariser Anwalt. Laurens Rabier hat die Keriheidigung seiner An⸗
prüche bereits übernommen. (A. 3.)

ESpauien. J

Madrid, 26., Febr.“ Die Behorden haben eine Fabrik
von falschen französischen Banknoten entdeckt. Die Fälscher wurden
in Haft genommen und die verfertigten Noten konfisziri.

In Spanien hat die „Internationale“ eine solche Verbreitung
zewonnen, daß der Minister des Innern den Provinzialbehorden
abermals die größte Wachsamken und Strenge gegen dieselbe zur
Pflicht gemacht und neuerdings der Minisier des Neußern die
Mächte zu gemeinschaftlichen Maßregeln „gegen diese staats und
religionsgefährliche Verbindung aufgefordert hat. /

Italien.

Rom , 26. Febr. Wie der Fanfulla“ erzählt, find einige
roͤmische Priesser zusammengetreten, um eine Bittschrift an den
Papst zu entwerfen, in welcher derselbe gebeten werden soll, Rom
nicht zu verlassen. Man glaubt, sagt das genannte Blatt, daß
auch viele Ordensleute die Peition unterzeichnen werden. Es liegi
uuf der Hand, daß die angedeutete Eventualitäten der römischen
Priesterhand und den Klöstern eine üble Lage bereulen wuürde.
Mittlerweile lassen sich die „Dailh News“ unfer dem 26. d. be⸗
tichten: Der öoͤsterreichische Gejandie beim päpstlichen Stuhle habe
Rom in einer Mission zu dem Behufe verlassen, um Anstaälten für
die Abreise des Papstes zu treffen. Geirüchtsweise verlautet ferner,
daß Cardinal Antonelli im Begriffe stehe, abzudanken, und daß
sein Nachfolger entweder Cardinal Pieira oder Cardinal Lucca sein
verde. Demselben Blatte wird die Nachricht bestätigt, daß der
Papst ein Schreiben an die franzbfischen Bischöfe gerichtet habe,
varin er sie ermahnt, ihren Einfluß zu Gunsten des Graken von
Thambord geltend zu machen.
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        aicht gelingen zu wollen Icheint, würde mir nicht besonders schwer
allen, wenn der Patient an mich sich wenden pill. Habe ich doch
schon schwierigere Falle behandelt und untee Underen durch ein
hvon mir dugewandtes Mittel bewirkt, duß etn verschlucktes silbernes
Thalerftück im Magen in 30 einzelne Silbergroschen gewechselt
und in dieser verkleirncerten Form nuf natürlichemWege wieder zu
Tage gefördert wurde.“

F Die „Swiß Times? hat kürzlich auf Grund angeblicher
Berechnungen des Prof. Plantamour in Genf einen fürchterlichen
do miete u angedroht, der am 12. Aug. d. J. mit der Erde in
Collision kommen würde. Die Mittheilung hat auf ängstliche und
eichtgläubige Gemüther begreiflicherweise eine niederschlagende Wir⸗
ung ausgeübt und in Landshut z. B., wo man vor einigen Ta—
jen einen Hof um den Mond bemerkte, hat man darin bereits
ein Vorzeichen des nahen Weltuntergangs erblickt. Anders urtheiten
darüber die Männer der Wissenschaft. So sagt das englische
Fachblatt, Nature“: Wir befürchten, daß“ das Geruͤcht von dem
Plantamour'schen Kometen unbegründet ist. Nichts würde gegen⸗
värlig von der Wissenschaft dankbarer angenommen, als die Er—
scheinung eines“ ordentlichen großen Kometen, und je näher er
ommt, desto besser für uns,“ denn das Specoslop hat noch mit
dem ganzen Komekengeschlechte eine lange Rechnung auszugleichen.

Daß die Erde Schaden nehmen kann, ist nicht zu besorgen. Denn
wenn es nach Kepler und Arage 17,500,000 Kometen gibt, so
Antssen sie: sichet F harmlose Dinger sein, sonst wurden wir eher
on shnen haben Aeiden müssen,Z Ader noch eher können üngstlich—
Gemulher sich aus ver Thatsache Beruhgung schöpfen, daß det
stomet des Jahres 1870 dem Jupiter geradezu so nahe kam,
daß er sich in dessen Monden, von denen der kleinste etwa 2006
Meilen Durchmesser hat, derwickelte. Die Monde verfolgten ihrte
Bahn, als ob nichts geschehen sei, mährende der Kamet von dieser
Hegegnung so unangenehm, berührt wurde, daß er seixes Cours
vechselte.· Auch ist es gar micht unwahrscheinlich, daß wir schon
n Jahre 1861 wirklich durch einen Kometen hindurggegangen
indre. Das Blatt hat recht; mit den Hoffnungen der Wijsfenschaft
auf erfolgreiche Kometenbeobachtungen ist es aber diesmal nichts;
denn Prof. Plantamour erklärt jetzt selbst die Nachricht der , Swiß
Times“ als nicht von ihm ausgegangen und als gänzlich unbe—
gründet; dies wird aber eine Menge Leicht und Abergläubiger
9 hin dern, fort und fort an die Mär zu glauben und ein halbes
Jar lang und darüber sich und Andere' mit Schreckbildern zu
ingstigen. 273 8
3. xX. Demetz, verantworilicher Redacteuarn.
Bekanntmachungen.
Höhere Töchterschule.
Diejenigen Eltern, welche ihre Kin⸗
der der neu zu gründenden höhern Töch—
terschule; anvertrauen wollen, werden
hiermit zur definitiven Constituirung
dieser Stule zu einer Besprechung auf
Zonntag Nachmittag 4* Uhr im Stadt⸗
haussaale eingeladen.
Sollte Jemanden aus Versehen die
diste nicht zugekommen sein, der be⸗
liebe die Anmeldung Sonntag Nach—
mittage bei obiger Besprechung zu
machen. —
Das provisorische Comite
zur Gründung einer höheren Töchter⸗
schule zu St. Ingbert.
Feuerwehr⸗Mittwoch
bei Carl Schwarz.
Ein Grundstück
in der Nähe des Gülterschophens ist billigst
zu verpachten.
Nähere Auskunft ertbeilt die Exp. d. Bl.
Stocksisch,
nach holländischer Art gegässert, hat zu
verkaufen —E
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ind Hämmorhoidalkrauke heiit
Dr. Miller in Frankfurta. M.,
Senckenbergstr. 5. Kurprospecie gratis franco.

Da ich durch eine günstie Gelegen⸗· 09)4 30 4 oh
heit, eine große. Parthie feine Weine, 24,000 Ctr. Ko len
ca. 8000 Ʒlaschen, als A. Sorte

2beinitzDechen, Altenwald, Sulzbach, Dud ·

Ualaga, deiler oder, St. Ingberter werden zur An—
J OOSBAC., 3 16 lieferung in. den Monaten April, Mai,
“ 453383—— Juni, Juli, Auügust und September zu
— Portweoimn,- — kaufen gesucht. Unter Umstäuden werden
. X —A uuuch Kohlen II. Sorte aus den genannten
———— — Zechen angenominen.
7 u EBorcdenaux Schriftliche, feste Ansiellungen wolle man
hillig anzukaufen im Staude war, so kann an Herrn B. Schlachter in Saar⸗
ch einen Theil davon abgeben, und ver⸗ hrücken richten.
aufe die Flasche à 1 fl. 30 kr., bei Ab⸗ —
rahme einer größeren Parthie bedeutend
zilliger. Der Wein ist seiner Qualität
vegen Kranken sehr zu empfehlen.

Ferd. Oberhauser, Cafétier.

Ler. Sichere Hilfe für
Leidende. DSD
lhten Seropheln, Drüsen, offent
unden, Gicht, Rheumatismus,

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den, Epilepsie, Bandwurm, Syphilis
und dergl. hartnäckige Uebel werden gründ⸗
lich geheilt durch meine in 86iähriger
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brieflich. Die Mittel liefere ich selbst und
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dramm im Obòéb Im.

—cW — 7 *

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bder Ensheimer Straße entlang, bei Herrn
Lehrer Köhl anfangend, von 24 kr. bis zu

48 ir. ver DN Meter, bei Schreiner

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G os 4
im Mühleneck bis Abends 10 Uhr
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1870 - 71 in getreuer Darstellung zu sehen
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Am Tage darauf, Montag, ist Schluß.
Zu recht fleißigem Besuche ladet deßhalb
ergebenst ein — —

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Fraukfurter Börse
pom 1. März 1872.
Geldsorten.
Preußische Kassenscheine . fl. — —
Preußische Friedrichs dor . 9 37. -38
Pistolen 2.. 9 4148
ollandische 10 fl. Stukee 8 3
ucaten 23 St 5 32-234
— 9 212 -22/
Inglische Souvereigns .1148951
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Ferner alle Sorten Tuche und Buxkins, Natines, franzöñsch⸗
Draps zu den billigsten Preisen. me *
Die Preise sind nach dem halben Meter bereqhnet. —
Nedattion, Druck und Verlag von F. X. Deme⸗ tz in St. Inabertrt.

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— ——
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        22266
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53375334358
—18 z35853775335
ꝛ 55232 53533333335
5—5338555533838* —— 3823333
28358 5582 — — * 5* —— *
— 3 — —7——2822 e 248 . F 227 —— c
* z 83—28 2 — 2* 3 —— 2 5 ——
3538235553— — 53 s28388 55 8
—A— 3588 — 55 — 4152 2 28* —35* 2 53
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2 ⁊* — — 5* — 82 538 — 54 3 258 *8 — 38 53238 3 2235
22227 —83883 — — 2 323— 22823* —538—— **3328 25c
— 2* k8 — — 5* — 388 E * * 27 98 ⸗e
528 373 333324 *— 582228 — —A— —2 — J 75*
5 524 S* 3 — 57 * — — —s 8 55 — S *
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—A 2323 c* — ——— 335 25 *—55 5527 52.822
——5V — *7 274 5526 5 —0 — —A —
*7* 7 ——————— * *X* — 272 22 2 — —— —A 3 5 82 8
—— * 322 25* — J —— — cz2* —— 52 258 **25
2* 5 —6 — 23232388 — 656 * 2 *27 55553 2 55 52* 8 2*
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1523228 —255* — 73. 3— —5585 ——— *2.* 60 ——— * 253* 8358 — —
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2253233 A—— 2 S* *2 3 — 58 — — 232
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35232 838 —* 523 23 358357535— 38
2538 —— — —28 —82 252353323 2* 52— ——
—— —8 5 * 8 —X 3 — — A—— 5. 2 — —
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J 5358353
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—S—** 7 *2* —2268 p 85 252 — 8335538355 ——5 533 78
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B *Ecc * 25 — 5 — —— —— z388 5
5 — 723 — — s82 —— 50 333 — 5 7
———— . * 2. 2. —xX —A —— 27236 48233332 53 5
25* * — S8 * 258
57 — 3 * 5 —— 288. 52323* 6 —— 233858 — 2
3 227 2 22 2 2 VD VT 257 7 2 22 —— —8
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— — 2 2 — * — B3 2 — *
— 38* —— 38838532333358 28 —— 322
2 888 5*5* 55503 —33353 — 2838* BEISIAS
—AA 585 — 32525 53 —233* 33 5325758 3338 —A
8 8 * 8—27 ⸗ * 435— — T — F —— — 0 8 5 2
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—— — —— — 2 ——— — —7 57* 3 * —
* — 25535 — —8 — 32 *558 3 **
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2 555535557 43852 38383— —*8 222
3*8553 3522 268 533—322
— * —— 8 2 27 23 22 527 *X 6
—A —E — 553. 5. 2 3 3 58532
* 52 — 25325 5 s3582826
— — 25 — — —— — — 723 83
— —53335 —52232523 —553*3233——
— * 2 * 2 —
23 33 —383* 2233285325
55 235 27. 2 2 2* 2 —22 520
* — — 25 2 —5 5328275
Z3 38
— 22 3535c525 824 — ——
235325 * — 23320 85136832
— — — —
* 25 —2 2* 78 —— 2 —
224 333383— 3 55 38
— —A —227.85 2833258 ——
* —2242 2522 —33* 535 23
— 5 29 2 2— 5335— —5 —333235 —2c85
525 3537753—333382535 —
2 — —38355322582 * —35353853* —X
.5232— — 5 2522— —— —823 3 22*
3 85838335*7 —8838—3 57786 2
55. —257 25232 5 235523. 2655
* 6—553 — —553832
735833333 535—* 25* — — —*
5«533 —233 2353355 5 83588—
S 2 — 2 — 3 * * 2 —
538368 65Sz e— 83325333557
29 * . — — —
25 hb ESS1 25336
55— 2 4
237 — 738 2232325 — 0— F — ——
—22 — 175— 22223 55— 22 * 222.2 63
— ——32 ——— 32 772 — . —2225 22
OS 32538— 2323*8 288 237725 e* 2238—2 22
——— — — — 2335132328437 T8 33223 33353 552
52 533826 532383833*3 — — 35 8 — *
532 33856 —33833 885428
—5— 55 53535238 2853 ——855—325 5552832 253
8* —sV— 333583 535285 — — 35— 538
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2 DV *2 228 52232 80 —— 2 22 22 2
5 ⸗ 22757 W 22 0 9522* ——— 5 46
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259288 2535 780 2535 338— 5555355 5*5585 —V——
553153* z33 33—3388 5s85*5358838 5333 — —
* 8 2* N 22 2232 ẽ ar *
6 s55 — 3 3 2* — — 0 32 —
8.8 8 *838 3* V 8 — — —2 92 — 2222 2335
223252 . 5 4 s 568222 2 — ————— 27 23553 — —z235
2227 — 2522* 23 883—27 59 2355,22 25355 — 5 *52* 532
z2 —————— 155—83—— 3 55525—73 2 —5 2289
53378557—2—3—3538 — 235333532 —* —335232 *
2 —8—8253562575 353255 3* 25 a eñ — 3* 5232 **
——— 8* —— —33— 5582 * 23533 222 2
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52283 8575
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2 332 5355 38 259 82
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2 555 — 7389 22 —AA 22 ————
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383533553 358855 25.3 5—3 S5 252 232
* — 55 32222* 3* — * 8 2* 3 * * e8 273323823*
22255 5438 *53*8238 2325. 206
—3 —— *5 8 2 8 2* 3 2833378 *3* 3 335323 2
252 * 2252* 22 —3236 53* 32 37 3227 2
232556 3 25*88 27 8 ————
3 2558 72 77 2* 388*3 ———— 7*
332822* 2z2328 155737 *25 — * — — 8 222 —
233 * 2 —82 * ; 5 5 *6 S * 3. 2., 3 —— ——
738 — —352 533*373833 —— ——— 522
35373 22538 3 383. 5* 383538336 * 28 253355
3 3 —— —E 83 * 85 55 32 — * ——ã— — — —235
5332735 * —.3* — S 23 333 ——— *s2538 —
J 25* —A 5s3528 3. ⸗ —— ——— 23 35 35 — *5* X.
* 5*3887 IJ 5.6 2B5 — . 2 — * 52
59 53 6 2358 —* 2
3 2333 *
7 * 2 35 223 — 3222 55* 5* 20333 38 53
5 5 B— 2 * 2 2 —— 7 53 —833 8
58 8 5 ** 57 *ꝛ ———— F 22.* 25 28 2739 ⁊ 3
—— —A— —8 23 7*** —* S75 2 222 F RZ. 2283 n 558 3
222 * 5 ⸗ — 3* — 777 * 2 53* 2 F R —
78
——— ——
* * * 5*4 2 5283 52 ——
2 u8 ——— 325 2 680 5 826 a 7
72 5 J 2 32385 —— 2 — 232272 —E 4
—4 58 — — — *83
*5335 ——— —A ——
555588* — —A S—— 553 25383*5
22*53 258 2B88
2272 15535235 —— 55
J— *
8s833323
753235238 J
5538 2
——
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3 5
55s558588 *52
—— 7538 5235837 —
—58 3527 2 738 *2 587
5383 8 28 585883 — 535 7 *22322 8
—8 2533* 3285— — 535 2. 2527
228 72 * 2332558 3* 33
—822. 5383 282378382 2 55585 5533 —
5*5 5
228 8 532.7 S 25238 232 22 83
75723 — ——57— —E — —83837 282222 53832—5
— 2333. 5*8 25 *35332353. — 27 2373333535
4 — 55 —— — 2,23 77 3
5 535 * 3572 *2 25
22 —3322 2 58 ——25 — 3 *82 2 T—
55582 *2* *—3 55322 558 372 Bu n 35*
*27 m *5* — 3 —— —— —X X —
887855528 *3572 — *8
2 — 885383 22 555 35355 ẽ
2 887 2 2323709 2323* —— — 2852 *
—A 523232 222 2* ⸗82.3 5. * —
2855 *3356388* 3233258* —— 255 7533
S23 25383 * — 2258 — *3* S.* 55252
* 522333 ⸗ 8 —3525 — 7 23573*
3 333 738 2 —233885 73*

— — * 25 33335 2 5 582*82 .7 —E— * 3 — 22
8 5. 2 52 2. 3 * * — — 22 * —22 2* 2
23328 35322878 —357 * 5572853
523. 2322 2358 J 2 * —
2. 2528 * — 2 * — 93 *3838 *
2 SE.3 2 —3223 2 5225* 223
*22 —A —õ2 —A —— — 35— 2323
——— 5332383 ——— —
*38353 833 *283 — — 5252235— G7
52 —45 * 22 AE 2. *7 ———— 2.3 53 *
F *55 3333— 5323 g — *3 5
332333 2333333 35 8 —— 223 7*
— 58 —22353 222

* 24 22325333 5 321 e 2 — 2
2 — s— 7 535* 325 3 55 7 8*— 2

27 ⁊ẽ z2 3 2 S 538 E

— 22352323333 3*8

v 533333 5758

822 5885

*
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53 *2. 75 3 32.535325 32335
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—*538855—3338 323235518 22
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33 333 52337335 —2 2
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        St. Ingberler AAnzeiger.

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Der St. Ingeb rit'e r Amhei gerr (und daß mik dem' Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstagb⸗ Donnerstags ⸗ und Sonntag
Kammer) erscheint woͤchentlich vi er ni a z. Di en Starge Domnner⸗stag, S ams ta g und Sonntag. Abonnementspreis vierteliahrig 42 Krzr. oder

7618 Silbergr. Anzeigen werden imit ZRege- die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Kaum berechne..
— — —— ——— 77 —E öT V — — —
33
— — F α —— — — — 2
. * —2 e — — F J
Deutsches Reich. 7 ehemaligen; Allianz zwischen Preußen und Jialien. Außerdem soll
Mcln ch ein. I. März- Ver Khnig hat— Hru. Stijtspropst der Pring eine dreifache Allianz zwhischen Oesterreich / Deutschland
n Do lAum'geer zu dessen 78. Geburteiag mit einem fehr hutte and Italien vorschlagen. und das Odbjectib derfelben Rußland
vollen Gratulationsschreiben beehrtt WG. 3) ein. In diesem Falle wurde die Rolle Italiens die sein das
Men h emnn J.. Martz.. Der König. hot einen. erfteulichen zeschwächte. Frantreich zu derhindern, sich in einen Conflikt uu
Gnadenalt geüht: Diejenigen früheren französischen Kriegsgefange- werfen, wo es einen Anfang der dievanche erhoffen könnte. Italien
nen, welche fich in richterliche Urthe'le disher moch im baherischen vürde dann später durch! Savoyen und Nizza⸗ und Oeflerreich an
Strafanstalten zur Abbüßung ihrer Strafzeit hefanden sind ber der Donau utschädigt werden.⸗ Die: , Patrier hält zwar dies
nadigt worden · und künnen nun sofort frei in ihr Vaterlaud zu- Alles selbst sür chimarisch und: abenteuerlich, glaubt aber, man
rücktehren. Es wird angeordnet. werden, daß dreselben gemein⸗ nüsse in gewissen Augenblicken auch Chimaren und Abenteuerlich⸗
schaftlich nach Frankreich zurückreisen lönnen. keiten Rechnung tragen, weil sie oft die Vergrößerung einer ur—
Münchem.1. Maͤrz. Nach der mit den“ Wehrpflichtigen brünglichen wahren Sache seien. — Das Journe des Debats?
der, Alterstlasse 1859vorgenommenen Prüsung zeigten mangehafte läßt sich gar wititzeenndie Reise des Prinmen habe auf eine große
Schulbildung: von den Wehrpflichtigen in der Pfalz 18,3 Proz., zuropãische Berschwörung Bezug, deren Zwei die Wiederherstellung
in der Oberpfalz 18,9 Proz. in Niederbayern 18,2 Proz in des französischen Kaiserreichs seit e
Dhberbayern 7.8 Proz.in Unterfranken7,2 Proz., in Oberfranken!. 3 Man schreibt dem· Journal de Paris“ aus Brest, daß in
58. Proz., in Mittelfranken 5,8* Proz- und in Schwaben dieser Stadt Gerüchte von einer eventuellen Landung Rapoleons
217 Proz. Il. in dieset. Stadt eircuttrem. Die schneile Ausrüstimg des ohn
Maünchen, A März. Der 2. Ausschuß der Kesd. Abg. eines leichten und raschen Fahrzengetz welches im Hafen für zwei—
beantragt im Justizeat die Einziehung folgender Beamtenstellen; Mongate Lebensmittel eingenommen, scheintzudiesem Gerüͤchte bei⸗
b.Prafidentensielle mit 3000 fl Gehalt.7 Oberapphella tiousge⸗ getragen gu haben. Andererseits jchreibt man demselben Journal,
ichtsrääthe mit 19,600 fl. Gehalt, J Ministerialreferent mit 2200 datz die Stationsschiffe wou Lorent und Cherbourg plötzlich in See
J. Gehalt. 8Appellationsgerichtsräthe mit 17,600 st. Gehalt, gegangen find, ohne daß man ihre Bestimmung kennt.unn
2. Obergerichtsschreiber mit 2400 fl. Gchall.7 Appellatieusgerichts VWas die Bonapartistischen Umtriebe betrifft, so sollen sämtnt-
eretäce mit 8400 fl Gehalt, 28* Bezirksgexichtsstcretäre mit liche-Berichte, welche Thiers in dieser Richtung erhält, constatiren,
23000 fl. Gehatt, fohin 49 Beamlenstellen mit 78,200 I. daß der Anhang des Erlkaisers mutn jedem Tage zunimmt, und
—A daß ein großer Theil der Atbeiter und der kleinen Bourgeoisie
Muünch em, 2. März.Die zur.Unterstützung von Ange⸗ jetzt füͤr den selben sein!! Auch in der Armee soll, diesen Berichten
hörigen der Landwehr und Reserve von der k. Slaatgredlerung zufolge die Zahl seiner ⸗Anhänger nganz bedeutende zugenomnen
weiters bewilligte Summe beträgt 74,927 fla und vertheilt sich haben. Bisher hatte die Monarchie noch diele Partisate in der
auf die einzelnen Kreise wie folgt: Oberbahern. LI.222 fl., Rie. jelben; das lacherliche. Auftreten des Grafen v. Charm bo r d —
detbahern Hios si., Pfalz 9547 fl. Oberpfalz, 8316 sh. Ober in der Armee nennt, man ihn ijetzt den .Compore 3à Hugo“ —
ranken 11, 165 fl, Mittelfranken 6621 fl., Unlerfranken 9583 I. entfremdete aber den Rohalisten Alles und machtt auch die⸗ Prinzen ·
Schwaben“ 9275 fi. Am 10. d. Mis, auft der Termin zur von Orleans herhaßt,n da sie sich demselben angeschlosfen hanen,
Anbringung der Gesuche ausßs Amerika 35. —VV
Die gemeinschaftlichen Kollegien ber Stadt Kem ptein haben »Newyork, 21 —AD——
die, Aufhebung des Schulgeldes beschlossen. schiedene Zeitungen melden; daß in Betreff der Alabama-Angelegen⸗
Berlin, 280 Febr.“ Der „Allgemeine dentsche Arbeiter⸗ heit die Antwort der Unionsregierung auf die betreffende englische
Aerein“ beschloß⸗ den diesahrigen Kongreß nach Pfingsten, und Note die Audeutung enthalte, Amerika werde nicht erstaunen, im
war hier abzuhalten, dim den Schwerpunki dec sozialistischen Be⸗ Falla das Schiedsgericht die in direeten Schadenansprüche der Unidir
wvegung in Deuischlasid nach⸗Verlin zu verlegen. (W. W.) als ungerecht und unzutässig erklären solltern tttee
Das, „N, W.-J.Leschreibt: Während der Sommermonate
iesce Fahres werden roßer⸗ deutsche Truppenkörper, man sagt, . miisege
inoder zweiArmeckorpg, zu Manbbern zufammenngezogen, die im. x. Die —V i m erscheinende Zeitwig „Kriegerheil“, Organ
dühigreich Sachseno stattfiunden. sollen, Wie —— der deutschen Vereme ur Pflege m Felde perwuundeter under
Theilnahme an demselbenn eine Einladung! aus Verlin an das rantkter Krieger, enthält n Rr. 8 von diesenn, Jahre folg nde
aiferliche Hoflager nach Peftbereits ergangen in hiefigen dipio tatistische Notiz ilber die pfaͤlz Hilfsbereigez;
natischen Kreisem knüpfinrman hieran die Vermuthung daß die Dien gange Pfalg welche, wie kein , auderere Deutscher
Souberäne pon Oesterreich unde Deutschland dies Jahr einanver dandstrich, zur-Zeit des Aufmarsches der Armeen uͤnter den Ein⸗
mm dem Beiden kium hefreundeten. Hofe in Dresden begeguen werden; quartierungslasten zu eiden hatte.“ wetletferte in gastfreunblicher
der Kronprinz von Jlalien, bekanntlich ein Enkel des Köuigs von Aufnahine der gesunden Truppen und in menschenfreundlichet Fuͤr⸗
Sachsen,“ hat sein Erscheinen gelegentlich der Mandver dercus grge fuc die leidenden Krieger. Glanzende Resullate find n dier
ugesagt 2 —7— Beziehund erzielt worden. Es durste fich der vhnen,“ einige kurze
Wien, 2.. März:“ Ein Erlaß des Cnltusministers verordnet tatistische Notizen hierüber unzureihenen n
nß Jämmtliche.Akte der-Altkatholiken umd die Handlungen ihrer Die Männer⸗Veteine, weiche fich in der Pfa lz, im
Briester keine Giltigkeit haben ——— — — — Anschluße an den Vaherischen Landes Vereni gebisbel hatten wiesen
Frankreich. — D——— in der Zelt vom⸗ Berinne des Kriegedehis Ende Mal v. J. eine
Ig orge der Vertrag, den Graf Arnime bor Befaem meteEinm nanhem e roch don e 33
iner. Ahreise nach Berlin ünlerzeichnele, bezieht sich auf die 330 ... 884 240 I.
Nlionen —3 halben 8 ed 1872 —— — — —355—
quig paren, aber gegen Vergütung vom õprocentigen Zinsen schoun i aß vi v —9 m rpn —W——
eht gezahlt werden ). (W Bl.) *82 Bers ine auf die Sunnnt dhbome erz Pfalischen —X n.
Die französischen Vläiter beschaftigen sich biel mit der Reise sich berechnet, in welcher zwar 82, 182 fl. Sendungen bon anderen
xes. Prinzen Friedrich Karl nach Rom⸗ Die Patrie! laßt sich Vereinen, zumeist außerhaib ·der Pfalije (den Central⸗Comuers zu
atüber aus Rom melden: Die Reise des Prinzen⸗hat eine Poa Berlin Und Muͤnchen, verschiedenen Kreis ⸗Vereinen ——
itishe Unterha ndlung von höchster Wichtigleit mit zum Gegenstaude; griffen find.· welcht· aber · an dererfeits die fehr erhe btichmm· Leiftum gen
er Hauptpuutt. derseiben ist die Erneuerung uud Ausdehnung der der Pfälzischen Frauen⸗Vereinennichtmitunfaßt.
        <pb n="144" />
        Die Gesammt⸗Aussgaben diefer Vereine beziffern sich:
an Geldausgaben. * . * 257,275 fl.
an verwendeten Materialien inr Werthanschlage zu 104,000,
somit in Summa auf: IV—
Doch entsprechen diese großen Summen noch immer nicht dem,
was in der Pfalz geschehen ist. Uncezählt und wohl unzählhar
sind die Gaben, welche die Pfälzer Bevölkerung beim Vurchmarsche
der Heere und dem Rücktrausporte der Verwundeten den Söhnen
des Vaterlandes zuzuwenden, nie ermüdete. Hier seien auch die
perfsönlichen Leistungen erwähnt.Fast jede bedeutende
Stadt der Pfalz entsendete Pflegekräfte auf-die Gefechtsfelder, von
denen besonders das Lanm g'sche (Speyerer Sanitaätscorps
durch treue Pflichterfüllung, das Pfälzer und das Mußbacher Sani⸗
ratscorps durch Ausauer während der Winter⸗Monate sich aus—
zeichneten. Es würde zu weit führen, die reiche Thätigkeit dieser
uͤnd der übrigen hier nicht genannten Pfälzischen Colonnen des
Näheren zu besprechen; aus dem gleichen Grunde können die drei
Sanitäuszuge, welche die Plälz'schen Vereine ausrüsteten und
aussandten, hier nur angedeutet werden. Dieses, fowie die Dar-
stellung der Leistungen der einzelnen Vereine insbesondere dürfte
dem Rechenschaftsrerichte des Bayerischen Landes⸗Vereins vorbe⸗
halten werden. Zum Schlusse seien nur noch die großartigen
deistungen der Vereine zu Kud wigshafen, Neustadt a. H.
Bergzabern und Kaiserslautern in der Bahnhofs⸗
verpflegung, jene der Vereine zu Edenkoben, Zweibrücen,
Speher dund St. Jugbert in der Spitalthätigkeit rühm-
lichst hervorgehoben.

Aus dem zuletzt genannten Orte haben wir noch der Erricht
ung eines 4 Meter hohen, sehr schönen und würdigen, auf dem
dortigen Friedhofe befindlichen Denkmals zum Ehrengedächtnisse der
daseltst verstorbenen und begrabenen Deutschen Krieger, rühmend
zu gedenken. Es ruhen uater demselben vereint und in Frieden
Officier und 26 Soldaten der Deutschen Armee (größtentheils
Preußen) und 18 der Französischen, nebst drei Pflegerinnen der⸗
selben. Die Kosten des Denkmals wurden theils durch den Männer
Zweig ˖ Verrin von St. Ingbert, theils durch eine Sammlung in
der Stadt gedeckt. Mit Befriedigung geben wir unseren Lesern
Zenntniß von diesem sehr anerklenneuswerthen Akte der Pietät gegen
Pfleglinge und Pflegekräfee.—

Gauseinsturz.) In der Judengasse zu Frankfurt
a. M. stuͤrzten am Freitag Morgen zwei bewohnte Häuser zu⸗
sammen, wovon das eine einem Hrn. Schäfer gehörie. Dabei
fanden 12 Personen ihren Tod, 8 wucden verletzt, die übrigen
konnten glücklicher Weise geretiet werden. Unter den Getödteten
besinden sich eine Frau Berge mit 4 Kindern und ein Commit
Rosenthal.

Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.
Gfälzische Bahnen.)“ Wie verlautet, soll die Ver—.
waltung der pfälzischen Bahnen nicht abgeneigt sein, den Bau und
Betrieb einer Zweigbahn von Grünstadt nach Eisenberg gegen eim
42 proc? Zinsgarantie des Staates zu übernehmen. Die Strech
etwa 8 Kilomelter lang, würde einen Kostenaufwand von beiläufi
400,000 fl. erfordern.

Laundwirthschaftlhiches.

Worms, 24. Februur.
Die Vorbereituung der Kleien zu Fütterungszwecken geschieh
fast allgemein- noch in der Art, daß dieselben mit heißeni —* angebrühr
werden, und zwar in dem Glauben, daß sie dadurch verdaulicher wurden.
Allein es ist dies ein von altersher überkommener Irrthum. Es ist im Ge—
zentheile gewiß, daß die Kleien durch dieses Verfahren unverdaulicher gemacht
werden. Dafur sprechen auch die uns von Herrn Guitsbesitzer Müller in
Schönhof mitgetheilten Versuchsresultate, die sich kurz dahin zusammen fafsen
lassen, daß gleiche Mengen Kleien nur mit kaltem Wasser angefeuchtet, die
mit heißem Wasser angebrühten Kleien um 21 pCt. in ihrer Ausnittzung
ubertrafen, während die gleichen Mengen Kleien, welche 12 Stunden lang
mit etwas Sauerteig in Gährung gewesen waren, einen um 87 pPCi. höheren
Nutzessektt hatten, als die heiß angebrühten Kleien
r. Pfälzische Industrie Lusstellung. J
Kaiserslautern, den 27, Februar 1872.
Weitere Aumeldungen beim Centralcomit::

Fr. Diehl von hier (diverse. Herrenkleider), 6 weitere Anmeldungen vom
Specialcomite Speyer, Frz. Brozler von hier (Papierdilten), Steingutfabrit
hier (Steingutwaaren) 8 Anmeldungen vom Grünstadter Zweigcomite,
Ichimper u. Conip. von hier (Maschinen Krahnen cr.), Kl. Gotthoͤld jun.
hier Korbwaaren), Th. Holtschneider hier (Dampfbrennapparat) Andr.
Müller von hier (Mehlfabrikate), Kgl. Baubehörde von Pirmasens (O Siein-
proben). 9 Anmelodungen durch das Bürgermeisterame Wolfstein
K. Giersen von hier (Schreibbureau). Mechan. Werlstätte der Kreisgewerb⸗
chule (Metall⸗ und Holzbearbeitungs⸗Maschinen), J. Lampel Mähma schinen),
J. Schellhaaß von hiex (Uniformsröcke), J. Schlick von Fischbach Holzschuhe),
ZDelwig u. Comp. von Albsheim (Thonerde und Glassand), S. Presser von
hier GHerrenkleider), Frz. Müller von hier (Schuhe und Siiefel), Frz. Mayer
von hier (Medaillonftühle), Jac. Schweitzer von hier (Messer und Stahiwaareuß
J. Becker von Grünstadt (Weine, Kirschwasser und Zwetschgen⸗Branntwein),
Hr. Fischer von hier (Hornwaaren), 6 weitere Anmeldungen vom Zweig
comite St. Ingbert, Fr. Emmerling von hier (Conditorwaaren). W. Gelbert
voun hier (Bier und Malz), J. Helgerth von hier (Photographien), 48 An—
meldungen vom Spezialcomite Germersheim, K. Debreux von hier (Leder⸗
waaren), Jac. Everling von Ramstein (Metzgerblafebalg,, Kal. Realgymnasium
Speyer (Schülerzeichnungen und Lehrmittel), Professor Koch dort ¶(Modell
einer Handelsfregatte) Hühnlein, kgl Förster von Schwarzsohler⸗Forsthaus
Lohrinde), F. Pfaff von hier (Garnitut. Instrumentes, Hr. Wanner von
Freinsheim (Ziegelei⸗ Thonwaaren). R. Huck von dori (Pumpe, Trauben-
nühle, Wingertspflug), Ant. Seibert von hier (Seilerwaaren), J. Koch von
Deidesheim (Dekorationen von Plafonds, Wänden ꝛc.), Frd. Welsch von hier
ewirge und Damenmäntel). Gesammtzahl der Anmeldungen am 28
Febr.:
F. X. Demetz verantwortlicher Redacteurr. —
TDa ich durch eine günstie Gelegen.
heit, eine . en feine Weine
ca. 3000 Flaschen, als; ete
Malazgza *

COoOgnuac

ortweim,
Ec

n Rordeaux

— ti 4 BS. Plan-⸗Nr. 29822. 2 Tagwerk 3 Dez.
Bekann machungen. cker in der Lehmtäaut...... —
Plan-Nr. 3173. 88 Dez.“Acker am
Schaflopf. —— —
I1. Plan⸗Ne. 5511. 95 Dez. Acker in der
III. Pfuhlwieserahnung.

12. Plan⸗ Nri 3303 u. 3303!3. 64 Dez.
Wies in den Seyenwiesen.
Plan-Nr. 4996. 14 Dez. Bauplatz⸗

Garien auf der Meß.

I4. Plan⸗Rr. 24552. 1037 Dez. Garten
hinter der Kirche.

b. bis nach eingethaner Ernte des Jah⸗

res 1875, zum — kath. Pfarrgute

* gehörig :;:;:; 57—

15.Von Plan⸗Nr. 147295 Tagwerk 68
Dez.n Wiese in den Steegwiesen:
„des II., III. u. IV. Beet. von der
Schmelz aus, zu 2 der ganzen Fläche.
Plan⸗Nr. 14722 4 Tagwerk 83 Dez.
Wiese in den Bruchwiesen:
„des I., II., IV.u. VII. Beet von
Andreas Feiedrich aus, je 0der
ganzen Fläche. —

e. auf die Dauer von 2 Jahren der

Wittwe Carl Lion von hier angehörend:

17. Plan⸗Nr. 3055. P Tagwerk: 43 Dez—
Acker auf Mühlenthal. »is

18. Plan⸗Nre. 4385 u. 4386. 11 Tagwerl
37 Dez. Acker im Rodt, und

19. ein Ackerstüc auf Rohrbacherahnung.

Aus Auftrag
De Jeschäfts und Consultations büreau
ED. Bechthold in St. Ingbert.

Immobiliarverpachtung
Samstag den 9. März 4. J. des Nach-⸗
mittags um 2.Uhr, zu St. Ingbert, in
der Wirthsbehausung des Adjunkten Hein-⸗
rich Schmiti iäßt Hert Philipp Wei—
gaud, Gastwirth un Metz, die nachbezeich
deten Liegenschaften St. Ingberter-Bannes
zffentlich verpachten, resp. bermiethen: 8
a. auf die Dauer von 6 Jahren:?
Plan⸗Nr. 206. 4 Dej. Fläche, enk.
haltend ein zweistöckiges Wohnhaus,
Stallung und Hofraum, gelegen in den
Hobelsgar ten, an der Blieskastelerstraße.
Aus Plan⸗Nr. 442. Die dem Wohn-⸗
hause schräg gegeuüberstende Scheuer
neben Bernhard August.
Plan⸗Nr. 3776, 3777 u. 3778. 1
Tagwerk 21. Dez. Acker auf Schiffel⸗
land. 2*3 2* 1
Plan⸗Nr. 3442. 1 Tagwerk 42 Dez.
Acker in den vbersten Sehen.—
Plan-Nr. 3872. 66 Dez. Acker in
den Castler⸗Rödern.
Plan⸗Nti. 8977. 1 Tagwerk 41 Dez.
Acker in. der Andell.
Plan⸗Nri. 3394. 42 Dez. Acdeer links
in den Seyen. —
Plan⸗Nr. 3234. 1 Tagwerk 10 Dez.
Acker rechts in den Schen.

billig anzukaufen im Stande war, so kann
ich einen Theil davon abgeben, und ver—
taufe die Flasche à1 fl.S0 kri, bei Ab⸗
nahme einer größeren Parthie bedeutend
billiger. Der Wein ist seiner Qualität
wegen Kranken sehr zu empfehlen.
Terd. Oc F-Sær. Cafoͤtier.

x Frau Wiw. Schnorr hat
die Wohnung im oberen Stod
Haules sooleich beziehbat, zu vermiethen—

shyr⸗

i— J. Vom Café

erloren Seiter bis zur

Wohnung des

Fonditor G. Rickel wurde

estern Abend ein' MPelz⸗

ragen verloren. Der red⸗

liche Finder beliebe denselben

gegen gute Belohnung in der Exped. des
Anzeigers abzugeben.
—AXX nd verlag bon 5F. X. Deme z in St. Ingbert.
        <pb n="145" />
        * 33435353353
583333233 53583
32352 mS— 22* 255 2222 *
558383556 3* 3238 23552535*55
———— 532238 338558 533533* 55538337
558 325 37533 6733 * E 555837353353
—E 533 833 33 —A— 27527 533333553* 22
55 —58 —— 522* 33 25 7 * 233333533 ᷑2à 52
38553 — —E 356 2 — ——
— —54 2335387 7 —2355 0 — — 3283 — 553355
— 3* 2 8 —64 —— — 55352 * — 5 52838 5 2353 2*
28 5353 Ss22 272* 85* — 2538 2 *25 252 22253
— — —— .* 58 23* —A — 3 5 5S 8 —A ——
22335 —V8 3 —52 2— —9 83* 55455335
— —
—— —X — —* 8
75 2 583358 55527377 — z538 553233
322 —2 —5325 3333 —E 888 5 * 2322 —E—— —2333
53535 353 5358* 22 23325 558 5 5335237
353558 —2532233* 25 355* 233568 8 3*28 7255 58553338 D.*—
3338 425 58555 552725558 5583 23338353535* 3232 2,733
2 2N ** D 5*
55558 55
—— — 3837. 3383558 — 335*7 —
558 —J — 583 — ——— 53423 568 532353525 3535
⁊ 2 2 — 2858 —— — — * 2 6 52
—z2O — — — Ss 32538 —2 5* 32 8 ——6 3 2 52325*
5— 56333553* 352338 —2 —z2328 — —A ——— 7
ee 33 3 33335.
—A—— * —A 88 *5 — 2 5 5
— —— z255 223 33 3 833
78 * J 53785335
27 ä 3 * 9 28 — 2 5
367 253
232755755 575 4 8 8553
—A — 53557 535 * 1* 533585 — 78 525 2 5 35
6882 55255 3 AX 2 2 555
33353533 —— 5 5252 743355 558
—
2 —I 23 5 7525 552323*35 — —
— — — 333 3⸗ 55
— 3— — —A — * 52
27238 2822828 *222 z325z32 ——— 58
2 5827 235335 22222 3233552323
5. 83 7 —A — 35357— ——5 23235
— *7 5— * 5355 5 5325353 383238 22
73 72 5224 55855 BD — 8 9 ——
— 328* — 3 —2 — ẽ *2822 — — 22 * —
— 2 — —* * — ——— * — J * 2*58 — — * — * 383 —FVXVVä— —
— * 277 2 58* * — „77 23* 2 —** 8 —A — 5258* 53335
* 8* —8 ẽ 822* * 222 q — 23 —— 8 53532*
. 8538* * —A 522 3 — 337. 73 5565 — — MOe
—— 53285 28 2 555 * 7238 22 —— —— — —
—— z * — * S— 228 522 — — —555 —
225— 5 22* ——— 82 5O —m 7 — —228 8 2 32
—— 255323* 5253* 3852 775 553* A 5
W 2 * 3 5 2 323* —3123 38 5—e2 5532 2
— 2 TDS 5828 8 —53558* *53 55.5 *58 —
JJ
—— — S— — 8 ⁊ 52535 — — * 22 2 2* —8
F z55 5875 — * 58383*
—— 3763 J 2553535
52238 —ã— —2558—4 2 —— — 538 —8 33 S.
538577 3 57
53332 —A — — 5535222
— 353 337 A
27 7 — ⸗ * —— * 8
372 — — 23235* * —— 53523 52 —— z38583*
7 3 ——5838 — *322. — — —A —F— 2
W 8 —3— — 8 * * 7 —8 * 8 23232 — —— 38 — —
2 253238 523 531 205 —22 — 2 S 55222332* 585577 8
S32 8 —— — —— 233323 28* 25 3 5738 53235
8 1357333——*
sa ?
—R 28 —25 * — — 5E3832 „O 8 —28* 3 —X— ——
— 55823 558 — —— —555 55535353 5
— 25 5 535333 —— * 3233 —SSs S-„—23 —*88
8V —— ——— 8238 22535 5 z233 54
2 5855235— — —— 253 2. 53 222
255 — 2 8 553356
— 32355 53 2
*22 533535

e 222 23 —
S—2—5 53232 5233 28338 8
22. 2222 — —— —55325 —2 — 5225 *
5355355z353—363333—23582* 35 55— 58 58358 8
— 3333—566 382—3385 — —883 8.
—32372832 —537—3333353 58333 83 5323S8 —
* A 25532 22— —2 * * 25* /58* —A *
——— ——— —3335—2033, 535 — —235 5 3c33 323 O
528533— 3382 5—2 52 557 — —— A
;2 48 —c353—1 225——52—— 53 —z 5282223835 — —
335 35733864335322258 —z225338 5 553 725
33 333 33833 —353738 52335
F —* X — * — * * — 2
25 —2533335— 345—3 233382 — 233 2 —7 34 —A
554 —3——85 2 B— 72— 23 —5328 3255 32
328333 333338 5233 8 33— ——333*
—*— — 7 3 — 25 — — 28 8 * —“ —————— — —— *
— 22 A —* 3— S 8 2 — 222— —8— —3*278 58582
7555* 33——8—3—355 — 53553335355 53338323—
8 2 c* S 2502 — 252 5532*8 5* — 2 3 ——52 25
— 2—32— ——6 —2552532225 25— 58—5552 565
55335533 5553 5555 12232252 258353383872 —z25557
2 — 3223 252 52825 2 — 5* 52*8 52852525 3
52* — 53 5332c538c 8 : *3z78B35 2——33 —A
— —— 1. — 322 2327 —3 — — —23333 — 0
2 222 4.5 —A 32 7 7 8 —R 5*58328* 5
2 30 —3 2 — 375
— —3838 — —3 E* 53 37 236 * 3
8 z538 33838—5358
— —S82 *55— .2 — —z8382 —B57 —— 25 —E —ERX
——— 25 ——— 5 — 3
32 —58—6— —DV2 —— 52 8 —E —
277 — 525 E 8 — 275* 522 — 22 —25 — —
7 —* 8 ——»222354 2 — 2 22 — 2 38822 —A *
— — 33—5 —725 2832 55 383—655 5*
. 3202233— —A — 2 3 — 23223 *
F 2*388 2222
—— E * ——⏑—— 2 3 —FE 2 „282 z ñ 2
—3 3— 3*
* 225 A — — *22*9
8 146 2 — 2 —8 2222823 2*5 1238 27
25— 2 —5 5 . 5723* “ 5 2—*24
* 2 * 8* 5 * 1 — * —— — *
—23428337 —233 32363 752332 —35* 33 3 323
2535* 2238 5255 —2232 82—38 72 — * — 3 — 565
52 * — ze — * —E 22* 27 77
838 3 3 2333 357
—J 22 — — ——55 288 2,53231 *—538585
5 3 3——53 322— 46883 28 5338383
* 52353—5857 58 325 c —c 5232 222 —25 —
5837 33382 — — 2553 — —58 83355 555
38 * * — —— 553 22 5 — 23 7 —
* 253 -22 —X — *22— 253 52 585 —*2*57
F — ———— 252 8 —25 2 9 2* —A— — —04
6 53587 25* — * 5*25 — — * 257 — 5* —— — *
22* * 2 5 84 —2 2u2*2 —A D8 —A
ö 852 — 8* F T5828 233520 *— B— *82
* —3 23 *7 8* 39 —83 * 28 — —A 5c2. 2
—333333 328357 —— — 2525 28 —3536 2358
* —53 — ] — 2* * — — —
s 3 —3 33383 3 55553—5833
— 8 *32385— *55 5535
58 5z383583833 5 5555825 27235* — S 83 32
2 — * — —5*222 »3252 2228 27 —— 5327 — — — *
—AA —— — —— 52rE52 22822 — —28225 ——
s 33 3 38 533 3333 2
—E VD8 27 * *
5555355258 — 2 32 253 c —82 2232 558 —A—— 38 * 25z56323 —22
* 55253 22 3 ——z355— —632— 2 6 38 5—283, —— *
33333343
X —— — — 5*3 dar 2 —X S82 252232 53*8
——— 222353*2 ———3253 ——52335—5528 358 322
533528 — 2—2z5522 —— 5J„ß 5
5 — — XEG ER F c—E—2528 —25 5333 —— — 5 7**7 2323
5220322 * —522322223** —A 73 32 2—7E728* 2 . *2
2* —— 222* 2*—222 * 2* — 525—58 — 23* —5—278 65
2 ——7—2 — 5553532332. 22z11525225* * z25883—— — 8 33335— 32
5 —2 ——2 2*27 8 3* 52277 —
253 5——z33—28353553 —35 —23333S663 882 —
        <pb n="146" />
        532
15387
— 82 t2 2
2 —3 — 2 2
2 2 — 2 x47
73* 5 57
83 3 2 —77 ——— 3
2* 8 * —
5 33356 3583 20333 5288 8
5 3335578 8 12855335
58 555 *3* 23333
276 38833 57 —25333* 5333 533334
— SAßaA¶ 387 — 25387 J —
383 32355 *2.*5 —— 8 55 2222
— 55337 —— *2 38 2232 2 2 23 — 253337
— 32 e 3233 602 8378 2352335533
5*3 35 65* S427 208 —— 3 5555 59
*8J3 ——— 35 —— —— ——
878 — 328383
555 2Bx8 53. 3 58 S5 333233 22* 28 5378 213*38
—23 —3 —— — 255 — 382 53233* 23 *8 * X3 22*
— 5 — 3.2 *7 —F 525538 *273 528 22* *. 5227 *22
2337 7357. 8S J ——2 *2607 23 22 8 28
— 532 — —8— 33 * — X 3288*6 3 53533 57
35327 2 5— 33332538 —* 22 5 6— —X *7 5 — 2 2 323
35 * —**4 — 5353235 2523838 —— 3238 1*2
*5* 53338 —— 58 2357 223535
—— 8 — 25338 38
73 2 —— — D 583 23 5532 2. — 3 35 2 223 2 2333 — — .7
324 — 25* 8. 583 2 7* 2 —à42853 3 5 335353* AI
*5 6 8 . — 8338* — — 327 23*38 ·* S
8 * 25 23333 5 52553 3—353 —55 —323 — —
—A— — 355 *35 — 55* 88
38557 S — 52 2 —83 — 2 2253 53333535 5265
* *3 — — „23 5522 8 —5 3353353 —A 3 32 55
83 5 5688 53837 3 7. ——— * 77 J 7. 53* 22 333
2 5255 23387 ————
—— J 825 —A —7 * — 38
5523.3 4 ——— 5 10 5 32 5555 3 8
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— 85 Sẽ 3 * —— 77 2. * 3 —
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27 35335 ——5 —A 2 —e 7 2
S8 127227 s35833355 —
12 —3 —E 1255233
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22* 33 — 3 — 2 27 V
* *25348 —
352 5 28.5
22 3 535
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33 ——— 3* 3 2.5 22*
— —— 28 5 S 3 2. *23 25 * 3* F
53 — J 7 —— — 236 2 8* 7 * — — J 3*
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5 —— 2538 ——— 2 —A 2 —— A— 3 575 23 3
53 2*582 —— 238323 235 332 523235 358
782 22 53 *
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228 3333 .2 5* 52327 338 A 258
5 *. 52 38 2 — —— * —83 2.8
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—J 2 2. ·. 522 —00 242 *** 2 3*
* * ——— S5 * —— — 23 35 2 377 *3
2227553 532 7 — — 7 3 2— 9 537
2325538 233 25 — 22 — 3 527253 23
7* —X * ———— * 22 — 72 S 52 28 . * *
3835 27 3* 2* 5225 22 9.32 *3 *75 2
7 * 525535 83 T3 5 2538 7 —— — 7 5 62
7 — 335 * — 3 3238 —2 * 85 253 5* 3
22 — 555 2. 73* 2 * 5555* ———— AS * 58
2 27 3 —3* * * ** S 5* ——— 44* 33
—283 5 835
—— — 23385 2 22 7 582* —— 583355* J
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4375 S.25. 283 32— 353
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275 3 33338388 — —
355* *32333333388 5333358 25B —52 2
—— — *53563 — s 3532 53387 — 3 482 * —22
36 53533. 54 53 2. 2 7262 *7
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252* 8235552853 22 38 — — 227. *25 *
3 33 —
3333 33 833387 —V—
——— —8 75* —;33 2 223 3* * 2. * 5 3 * 2 *
3 3333 38 33 ——
— 5222 — 33 523825.753 228 — 7528* — 53 .
35— —— —— 5 3 —333 755 575 227*
— —22 2 * 8 22 — — * 32A 2 5 828 J e
5 325 338 — — * —c3 3574 4 —38*
353 —3 — —33 8235 *
8 883 833323 — 31757 23
— D83* — ——— 22327 J
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3*1 ——— 588383256 2. 2 . 2
338 23—32 5323355353— 2 ———
23* —38 23 *552— —— 55 33 — 3288 — 337*
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        St. Ingberler AAnzeiger.

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da St. Jaabertey ae iger (und das mit dem Hauptblatie verbundene Unterhallungkblatt, mit der Dientags⸗ Donnerstags · und Sonntags ⸗
anmer) ericheint wochentlich die rin al: Dienstag. Donnersataa, Samstag und Sanntag. Abonnementspreis vierteliahrig 42 Krzr. eder

ie Silberar. Anjzeigen werden mit 3 Krir. die dreijpaltige Zeile Blanichrift oder deren Raum berechnet. —
M 38. — Donnerstag. den J. März 17— — — 2.8 1872

—R

Deutsches Neich. —

Munchen, 58. Maͤrz Die letzten echs in Bayern noch
zefindlichen franzoͤsischen Kriegsgefangenen, wolche in verschiedenen
Srafanftalten in Hasft waren, und von dem König begnadigt
vxurden, werden Morgen Bahyern verlassen und mit dem von Neu⸗
lm abgehenden Sammelzug bis Avricourt befoͤrdert werden.

München, 6. März. In heutiger Sitzung der Abgeord⸗
zelenlammer wurde auf Vorschlag Völks über die Auträge auf eine
—XC Beamenbesoldungserhoͤhuug einerseits, und Ausfetzung
der Beschlußfassung bis zur Durchberathung sämmtlicher Etats
indererseits, zur Tagesordnung uübergegangen. Der Justizetat
vurde unter Genehmigung sämmtlicher Regierungs postulote bis zum
xiat der Landgerichte erledigt,

Würzb'urg, 3. Maͤrz. Der Deuische Kaiser hat am 1.
ds8. Mis. dem General der Infanterie, Frhr. v. Hartmann,
den Orden pour le mérite verliehen.

Sfufrtgart. Zur Ezinnerung an den Abschluß des
Friedens von Versailles sand am 3. d. hier ein von der deutschen
hartei veranstaltetes Banket statt, welches auch von den Spitzen
der städtischen Behörden besucht war. Die: Versammlung sandte
in Telegramm an Fijrst Bismarck gb, in welchem sie demselben
zür sein energisches Eintreten für die Rechte des deutschen Staates
ind die Freiheit des Geistes dankt. An vielen Orten wurden
sur Verherrlichung des Tages Freudenfeuer auf den Bergen an⸗
zezündet. 3 , “

Berlin, 3. März. Im Wahlkreise Salzwedel⸗Gardel egen
st Friedreich Ka pp, der aus Amerita zurückgekehrte bekannte
—chriftsteller, an Stelle des Grasen Schuler berg; Bechendorff in
den Reichsstag gewählt warden.

arz Der Reichsanzeiger“ enthält eine
zuschrift des Fürsten Bismarck, worin dieser erklärt, er habe
ligher alle Zustimmuugsadressen zu der von der Regierung in
Belreff des Schulaufsichts-Gesetzes besolgten Politik moglichst be⸗
miwortet, könne jedoch bei der erfreulichen Zunahme dieser Kund⸗
gebungen wegen seines Gesundheifszustandes und des Dranges der
Diensigeschafte nicht jede besonders beantworten. Er dankt für das
iundgegebene Tertrauen und versichert, er werde hemüht sein, sich
zas Vertrauen seiner Mitbürger zu erhalten.

Der badische Major a. D. Thilo und der großh. hessische
MNajor a. D. Weyl and sind als Mitgli eder der Commission
iür die Vertheilung— der Kriegskosten-Ent schädigungsgelder hier
ingetroffen.

Nach einer Mittheilung der „Staatsb, Zig.“ bezüglich der
nunmehr erfolgten Vertheiing der Dotfationen soll Prinz
Friedrich Karl 800,000 Thlr, die Generale Graf Roon, Graf
Molike und von Manteuffel 250,000 Thlr., Stoatsminister
Delbrüch 200,000 Thlr. erhalten haben. Die Bundesgenossen
Zachsen; Bayhern und Würtlemberg erhielten je 300,000 Thlr.
ur selbstständigen Vertheilung. Zu den preußischerseits Dotirien
gehört auch der verstorben General v. Hindersin. Die dem Letzteren
Jugedaͤchte Dotationssumme erhält dessen Familie. n n

Frankreich.

Verj ail les, 8. Marz. Der Rückiriit des Hry. Pouyer
Quertier sieht seit gestern. sest; derselbe wird heute der National⸗
Versammlung Anzeige davon machen und zugleich Erklarungen
uͤber sein Verhalten abgeblee. —

Italien.

VUeber die Ab w eise des Papstes von Nom lauten die
Nachrichten fortwährend widersprechend; wahrend den ‚Times“ mit⸗
zetheill wird, Seine Heiligkeit haͤtte bereits einen Theil der päpst⸗
uͤchen Archive und seine Juwelen eingepadt, soll Pius sih gegen den
tömischen Correspondenten des „Daily Telegraph“ dahin ausge⸗
prochen haben, daß er nicht die Absicht habe, Rom zu verlassen,
wenn nicht unvorhergeschene Ereignisse ihn dazu zwingen sollten.

RMom, 4. Maärz.. Man elegraphirt der wiener „Prisse:“
Der Papst soll den im Vatican wohnenden Cardinälen eroffnet

—*
haben, daß er wahrscheinclich im April Rom verlassen und sich
nach Malta begeben werde. ·
Vermisschtes.

—F Dem Geschäftsmann Christian Zinn in Kaiserslau⸗
enun ist für hervorragende Leistun gen im Juteresse des deutschen
deexes während des lehzten Hriegß durch das Minisierium des
Innern im Namen des Königs Anerkennung ausgesprochen worden.

FWolfersheim, 3. März. Am Sonntag nach Hstern
vird hier, einem Beschluß der Gemeindeveriretung und des Pres⸗
»yteriums zufolge, das alte (Unions-) Gejangbuch wieder eingetührt,
Von dem Herrn Pfatrer in Walsheim wird Dies nicht gern
eschen. I,

7Karlruhe, 4. März. Die Budgetkommission der 2.
Zamvier hat die Verlegung der landwirthschaftlichen Schule nach
deidelberg genehmigt.

7 Professer Wattenbasch in Heidelberg, bekannt durch
seine miitelalterlichen Forschungen, hat, der A. A. Z. zufolge, einen
Ruf nach Wien erhalten.

7 Berliin.' In einem nur von den höheren Ständen be⸗
uchten Weinlocale wetteten ein paar Herren um die Größe des
Zronprinzen. Der Eine behauptete, derselbe habe höchstens 2*
er das Gardemaß, der Andere wettete auf mehr. Auf dem letzten
Zubstriptionsball kam die Wette zum Austrag. Die Wettenden,
so erzählt das „Tageblatt“,“ trugen dem Kronprinzen ihre Bitte
bor und' exhielten mit der größten Freundlichkeit und nicht ohne
einen Anflug von Humor die Antwort: „Ich habe 50 11“ preu-⸗
zisches Mililärmaß.“ — Der Ertrag der Wette soll einer milden
Stiftung überwiesen werden.. —

—7Der Spanier Garchka, seiner Zeit der Held der
Spiel ⸗ Banken zu Baden und Homburg und zugleich der gefürchtetste
Bast derselben, da seine Vexwpegeuheit im Einsatze niehr als ein⸗
mal den Erfolg gehabt hatte, die Bank zu sprengen, ist kürzlich
in Paris in Noth und Elend estorben. Der Verstorbene war dier
Mal Millionär und schließlich Bettler.

— — — ⸗— — — — — —— ——— — —

III. Pfälzische Judustrie Ausstellung.

n Kaiferslautern, den 2. März 1872.

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Tagwerk 21. Dez. Acker auf Schiffel⸗
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Plan⸗Nr. 3442. 1 Tagwerk 42 Dez.
Acker in den obersten Seyen. *
Plan-Nr. 3872. 66 Dez. Acker in
den Castler⸗Rödern. 24
Plan⸗Nr. 3977. 1 Tagwerk 41 Dez.
Acker in der Audel. 4
Plan⸗Nr. 3394. 42 Dez. Acker links
in den Seyen.
Plan⸗Nr. 3234. 1 Tagwerk 10 Dez.
Acker rechts in den Schen.
Plan⸗Nr. 29822. 2 Tagwerk 3 Dez.
Acker in der Lehmtaut. —
Plan-Nr. 3173. 88 Dez. Acker am
Schafkopf. *7
11. Plan⸗Nr. 5511. 95 Dez. Acker in der
III. Pfuhlwieserahnung. 5*
12. Plan⸗Nr. 3302 n. 33032. 64 Dez.
Wies in den Seyenwiesen.
3. Plan-⸗Nr. 4996. 14 Dez. Bauplatz⸗
Barten auf der Meß. —
Plan-⸗Rre. 24552. 101 Dez. Garten
hinter der Kirche.
b. bis nach eingethaner Ernte des Jah⸗
ees 1875, zum hiesigen kath. Pfarrgute
—1* gehorig: — —.
5. Von Plan Rr. 14732 5 Tagwerk 65
Dez. Wiese in den Steegwiesen:
„des II., III. u. IV. Beet von der
Schmelz aus, zu der ganzen Fläche.
Plan⸗Rr. 14720 4 Tagwert 83 Dez.
WBiese in den Bruchwiesen: e
„des L., I., IV. u. VII. Beet von
Andreas Feiedrich aus, je Vuo0 der
zanzen Fläche.
e. auf die Dauer von 2 Jahren der
Wittwe Carl Lion von hier angehörend:
7. Plan⸗Nr. 3055. 1 Tagwerk 48 Dez.
Acker auf Mühlenthal.
18. Plan⸗Re. 4885 u. 4386. 1 Tagwerk
37 Dez. Acker im Rodt, und
19. ein Ackerstück auf Rohrbacherahnung.
Aus Auftrag
Das Geschäfts und Consultationsbüreau
L. Bechthold in St. Ingbert.

Jsaal, S. v. Samuet
Seifenfabrilant. —
Johann, S. v. Jakob Betz, Bera
mann. — ——
dJohann, Sov! Georg Linn
Schuhmacher.
Gestorben sind:
3. Febr. Gertraude Mischo, 65. J. alt
Wittwe rerster Ehe don Joham
Hoͤlzheber, Wittwe⸗ zweiter Eh⸗
vou Heinrich Wittemann.
Philipp Bohrmann, 76 J. alt
Glasmacher. 3
Maria Best, 623J.. alt, ledig.
Jakob Luckas, 53 J. alt, Tagner.
Elisabethn, 3 J. alt, T. v. Kas
dar Wachs. 553
Maria Anna Hellenthal, 25 J.
alt, Ehefrau v. Friedrich Schuff
Bergmannnn.
Ludwig, 6 J. alt, S. b. Wil—
helm BetzZ.
Heinrich Umrath, 55 J. alt lediq.
Fatharina, 3 Jahre alt, T. v.
Christian Heinß.
Rosina Wach, 88J. alt, Witiwe
ron Georg Greß. Bergmann,
NRikolaus, 2 J. alt, S. v. Joham
sKieh.
Verehelicht haben sich :

l. Febr. Ludwig Morlo mit Maria Kiehm.
l. „Joh. Jos. Weber mit Christina
Beroset. —

Nicolaus Zimmermann mit Catha⸗
rina Leonhardt.
Peter Uhl mit Maria Anno
Müller. 2 *
Emil Grewenig mit Elifabetha
Fiackk. 5*
Ludwig Merler mit Elisabetha
Gressung. 2727
Joh. Martin Hofwmann mit Mag
dalena Geldreihe.
Johann Schmitt mit Helene
—
13.,„ Jatob Wack mit Maria Hauser.
13.., Nicolaus Thiel mit Casharino
Carbnn. —
18.., Christian Kellmeher mit Catha⸗
rina Ochs.
St. Ingbert den 5. März' 1872.
Der Civiistandsbeamte
Chandon.—

Mehrere uchtige und vrave Glasblä⸗
jer (ur größere Plätze) finden Legen er-
Jöhten Lohn Stelle auf der Tafelglasfabrik
»on Ruehholæe, Sehott &amp; eid-
viec x in Annen. .:
VEFMan wolle fich bri eflich an Aug.
Schott in Ammen wenden *
α α
Civilstand

der Stadt St. Ingbert
bro Februar 18723
Beboten wurden: —
i. Febr. Michael, Sohn von Anna
Schwarz, ledig3
Mathias, S. v. Mathias Volk,
Tüncher. N — 78 .
hertraude, T. v. August Frie—
drich, Schlosseeee.
Unna Maria, T. v. Joh. Fiack,
Slashüttendirectrr.
Peter, S. b. Joseph Stolz,
Bergmaunn.
Peter, S. v. Joh. Kiehl, Fuhr⸗
nann.
Beorg, S. v. Joseph Stauner,
Schmelzarbeiter.
Jakob, S. v. Adam Schenkel⸗
derger, Schmelzarbeitee.
datharina, T. d. Michael Zim⸗
mermann, Wirth. —
HDelena, T. v. Franz Schall⸗
hammer, Glasmacher.
Maria, T. p. Nilkolaus Ochs,
Bahnwart.
Barbara, T. v. Friedrich Kiehm,
Bergmann.. F
„ophia Charlotta, T. v. Hein⸗
cich Becker, Glasstrecker.
Johann, S. v. Andreas Kessler,
Schmelzarbeite.
Johaun, S. v. Adolph Schwarz,
Schmelzarbeite. —
Anna Maria, T. v. Friedrich
dönig, Taglöhner. ,
Sobhia, T. v. Heiurich Jung,
Bergmann. 7
Johann, S. v. Georg Stief,
dergmann.
johann, S. v. Sophia Beg, ledig.
Aijabetha, T. v. Joh. Selzer,
cchmelzarbeiter.
Margaretha, T. v. Joh. Mollen,
Bergmann.
Thristian, S. v. Peter Hemmer⸗
ing, Bergmann.
Peter, S. v. Maria Brandel,
ledig. *
Peter, S. v. Peter Strehle,
Lagner.
Louisa, T. v. Johann Weiland,
Schmied.
doseph, S. v. Heinrich Stief,
Bäcker.
Johann, S. v. Johann Paul,
Bergmann. er
Friedrich, S. v. Peter Joseph
Uhl, Bäcker.
Fohann, S. v. Johann Joseph
Peters, Bergmann. ———
Bßeorg, S. v. Petier Qlahm,
Schmelzarbeiter. a a
zlisabetha, T. v. Christian Beck,
Bergmann. *8
Beter, S. v. Georg Fichter, Pudler.

Der Brodpreis für die Stadt St
Jngbert ist von heute an bis zum nächsien
Donnerstag (Fruchtmarktstag) festgestellt:

Korabrode 3 Klgr. 26 Krzr. Weiß⸗
brod 10 Krzr. 1—

Sämetliche Bäcker von St. Ingbert,
FruchtBrod⸗ Fleisch ꝛe. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 7. März.

Weizen 7 fl. 29 tr.. Korn 5 fl. 7 kr

Berste 2reihige. — fl. — kr. Gerfte vier⸗
eihige. — fl. — kr. Spelz 5 fi. 2 kr.
Spelzkern — fl. — tr. Dinkel — fl.
— kr. Muischfrucht — fl. — ir. Hafer
Ifl. 55 kr. Kartoffeln Ufl. 45 kr. Heu
2 fl. — kr. Siroh 1fl. 25 kr. per
Zentnet: Weißbrod 163 Kilogr. 20 kr.
stornbrod 3 Kilogr. 25 fr. ditio 2 Kilogr.
17 tr. ditto 1 Kilogr. O9kr. Gemischtbrod?
Kil. Z4tt. 1Paar Weck 100 Gramin 2kr.
Rindfleisch 1. Qual. 20 kr. 2. Qual. 18 kr.
dalbfleisch 18 kr. Hammelfleisch 18 tr.
Zchweinefleisch 20 kr. per Pfund. Butter 32
ir. per Pfund.

—FIIVB

—

18.
n
an der Kohlenstraße, neben Johann Schwarz,
Gastwirth und Ludwig Lefoͤbre gelegen, ist
aus freier Hand zu verkaufen.
Heinrich Stief, Bäͤcer.
—XRX —*
Saatwicken &amp; Setzkartoffel sind
uu verkanfen bei 24..
C. V. Graffion,
Schnabpbach. 25.,

9.
19..

21.,

8
11

—
38
—A
—XX Druch und Verlag von F. X. Deme tz in Ot. Ingbert.
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        224688 252
832388 72 —* —
s835573 5355— 25585—385
387 .35 —5
22 235 *— 55753 35353*52 —— —— 2 82
—A 526 393 5— 7ck—5 338—— —— —I —
—— —8553 88* 5c5552 82322 —2283 — 25 — 2c 52 — —A
—A ——— **5 —z22E 282 55 556* —227 *
53883 5 335358 ; 7583386 37 833——57 —8852
575 *2 5288— 55335 3334 — 2 28*3 558 e
— z23 32—83333 73 — A 298 5s3*523
8 *.7 7 * * ee
2533258 — 3 ö —3338 33253* —A
—A D80 ——88 — — 1— ——— —— — 2 2
—2* 353858 5. —533533—3 — 683 — *
2* J 2528 53.8
* 2 —— ⸗ — * - ⸗ — 3 7
—35353398323 —s232*48*3 —335 8* 53537* 38283 —25833*
222 257 5* — 87 — *22 * — 582228 z—5482 2
3* 235353582*
— 2* — *5zX5 2 23 —552 25 —A *55
— — 522 zꝛut — 372 22 *857*
— — 37 257253
—x583.5525 5*2 8* —5 22 2 328 535228 82 7 —
2 * 2 — 5 A * 53358 32 * — — S* 6 — 7 * 2 — —
2 sz333533853*8. 283 27 522758 3. 7 555355 *
*8* a * ** 2 * 2 2
ee
— 22 —E — — 728* 2 5822 82* 715.* * J, — * **
3 —8 — 3233 3 —3 ——
s — 558
—A— 3523265388 ——735 655338—8 * *28 — —225*28
—555252 — 8 S2— —— 22 2* 535633*8* * * Se * E5238
—A * 22222 —— — 735333 ——— 7 2—8 8* 28X. — —7
— ——
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— Bä— J — 2 —
— * s325S55 ——— ———
* Eꝛ7c — n 2 8 8 — —
—— 23 ——
7 *8 53 2 — ——23 322 5 — 3 2
33 —5— 5835832353——35833 5—8*
5 55 533 *8 333 53538 5—235553525 J
568 22353 758 — — 57 583 53353355* —3 —
* 5 555 * —25 —32 7348 57 ——— — c— 7
* *232 * — 2 29 * 9 —28 52 — *
s75 5533538 373 55 22883585 3835882. — — 8
— —— —* *5 8 —— ———— — —— —
7 —A 8 —— —z2325 28 282282 —A —— —vE 2m522
—— — 82 — —250 — *22 — 8 52355 5* 8 —* 2 — 2
a⸗ — —J 2 8 — 2 4— ——
2 2 32 5*522 —— 2 — 22353 —22*— 8 —
—A —— 57* 587 332—288 53582283533358 ——285
83 5352 5 —A 8 32* * 23 ——— 35* 57 3 55
5 33383 —3 8
s5 s*2375333333 33 —«8583338 8253383 8*
—z—28222 5253358 355232,8535 255535. —A
33333338—3 2885* 53335 8877 ẽ
5 — S. * — * * — — — 28— —A * 2 5
—— — —* 224 —2 2 232 555 —22 —8 * 6 2 2535 22 82 — —
5 5228 —22387 622553 * 2— 82268 —
* 2555 5 535— 538— 2 2223342 58 * — ——— —
— —5538337525
J
2 832 —— — —55 — 2 5 22 52 * —
83833 3337335557 ⸗ — ——— 25573 3355
2 29 p658 28 — z5583 33555535 22 —2 — —— 2 8
—— ——z555452825 3355338383—88355232 523 2336 55
23222 5225 * 8 82—* 5—— 523555 2225 * ——
—A 5532 55 5522 5*75252 555228 —4 5538 — s. 5
c2 —S — Ss5 222 — 3 — «. * 2 D2 5J5 582 S
SS6 —53528 —A — —O 32
2EE 2——5 35—5755223 ——
33533533
834
8 *
.

2

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—ã— — — —A

—A— — 555—3 — 555535
2 22422 29 * ————— —223255325 D * 22 5

— 255»— 3228825 — 5 552555 52* —— 35 5 —

—*5 —— 7 —A— — — 4 5 — —A ——— * * —R

ẽ 5*525 2255 IZ 28 2*2837 * 2258

5 2 5 5324 753 F 57 55325 18 — ẽ —2
33*32* 23 575—33 3 338855 s 23

522 5582 2232 235.5— — —WG0545 ES24 ———7 *
— 5355552— 2332*— 5335 — 3765 — —— —23 582* 8
— *2p 3— x * * — 25 2 — * —2

3 255335 55 —53858 —„«23532348— ñ — s353272383 *
833 555383 —3858 37 —53—332335527 —A

w 3 2 57 *76 — — — — * 528 23 5322 25 —

* 33 —— 527* * 8 J 252 75*2758 — A— 52
335535 — — 3
5 * —

8253 REE 2* * — — 522 — »2 —

53 I —88 358*5385833

5 555*38 32 5 —725*53 55555 538 —A ———

53573355383233 283383 35* 2356*835* 835338

z 35335533332 —A 52 — 52 — 2c272 —z385 8 2

3*8353338 — 823 — ———

2 285 5 * 5 A4,258* 55 233 ẽ

7888 — S 52258 3232 0625353686* 5 — 223 213
7535—23582 35 23235 * 2 22 22 2353827 —

* 52 7 3226 55 — 2 3 * s⸗ —— 2 *

5s5352335 3 S 2 — 22 2 —7 — —A TQã c;ꝙ —

8* 52 —— * 1328 7 5 ** 5 — 8 522

52 5 —— — 222 —A — 26 ——82285 02 225 5 5

x 8 2 23352335 vp 2 * —AA 7 —33 * 2 —X 522

5 522 3z3— —2* 58 v6 22 —A 58358 s—3723* ————

3587 25 228 35 2* 5503 25 — 57— 5 22 S2* 2252

— 2— 3 * 833334 2 A —E5 28 2 —

* 25 SV — —8*—2 8* 582 22 S *
2— ——37* e e
3375355 525 4288 33333 3385 525533 553573335
—7 * 8 SV 522 2 2 ÿ- 8 —— 23 275 325 2
S 53 — — * 2 —— 2 —E 22

338582333557 555 555255 — —

35. 33533553?z823 8 32523c7 2

—A
7 * 2 er F

s252331522. 2 5—2 ———— 22
2 2 0 5255 — ——— 3R323 S22 5— * 522
2 2 — 2—535 —— 232538 * — — —A —ex 2
55 22* 2*28 —7 —— — 2.55 525— — 255 25
328 7 — —3312— 8*5 AF —— — 23
d 332223 S0 533252835— 28583 ——
⸗ 5—822232 — —2 5 —————555— — ——8— 2—3 32 —2 5 2*
2* * Eẽ55 — —3— 2 52555— — AE 22 —

— 25, 35 — * 8 — 25—538 —533 —
15*5513535685 2 52585 ——— —— 322 55 — 332
* —2 J 2* — 23 —IXI ——22 — — —
3 3 35 32 ——33353234 5—573383—3 — 328255
34.352523 — ——53833833—55355
28 2 8 —— 8 * 5.8 57 2322 57 235 233353338
3* 322 — 22 — F— 38* 52 * —* 0 * 5223258 3* —J— 28
—B— 8 513555 S . ——53—533 532322835
3 —73 235325 »35257 — X — 8— 55 28 58 2

2329 0 38 „ —2 S 24 Sñ8 ES — — ——

3 ⸗ —
— 2582535 9 2525— 3555353—2— —
552c* 22 B22 32 * 533555523 5z* * 2358* 2555 F
2225 *535 5 —A 3 IS SS 252—3 532 ———— 3832232 ——
— 2 · * — 522 — S8* 2 5355238 53253 55853233*

—238355552383 — — ———— 5 585
51532264 22355255 —— 282 —
8 —2 5z23232 —A 8 85 52* —8 3—25 2525322323 2272
28 32 —2 2 5— —22355 *2 02 .55 — —5 —35— 83 522554
33837—323 355 7—3 376—
— 7535 5— 753 —35525 54
533722 2253355*5 8 522 8 ——A 564
5228 8 552 5238 *2 — 2 * S5 3 —z—83 8 52—
3333333—336353353 —2—3 55 5333552 33575382375
— 352553—355585565385—
s228 .I — —— 28353733—22—6 —
—2 — —— 58 —— 5 2258
—— 5352312335233 ⸗ 5—5 ——5—855533— —A —— 22
E — EEECESEPSREAEBSSASASES sEACSMEcCA SS
        <pb n="150" />
        2538 25538
8 2 35 83 2287
* 23332338 FE2S
33238 3333378 28 53888
85 25 28388 38388
S*—2 —— 80
537 7 E.2. 32. —A 282323 2 — 523983
557 5 .5 — —— 2 F*. —E 288
c 8333283 252
—* 8.2 J 358* 2* 2 —7 * 2 *
3 J
2*7 A — 23338* 6 382353* 3 ILI 583 2
* 5 3537 2342333 78* 3325 —2825
5 6 2.758* 538 —E 228538 —— 283 52*83 25236
5535333* ẽ 2238 55358 — 53
8 5 * —3— ** 235258 — 8 —3328 —— 2 538
33353 38 232 A 12338*
—A
25543* — — 34573537358 7 2355
— *2 — 3* —3 —— 738 3325
S 7 286 —D — 2829 73 —— 35 333 2533
—A — 2383 538 33 32*8833 J 52 358 —82 — 23
358533 —9— A 83285 288 258 233535
53323 55 3 — * 57 —A
532.253 ·23 33 3**3 58 7 2 8 2* 827
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2 253855 58838532 2288 3
232222 * 5 3 *6 8 *7
23 32353 3 3347 23257
253*8s 3333 2— 3— — 353333
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2 757* ⁊ — 235332333233 8 *
35 ——— 52 73 Ssca 243 5
2 — — 22 * 3 *5 — — 83 e
8 — — * w— * 324 — —— — —z8 30
825 * —— —— 5352. *257 —A
——— 533323 * 233 3535552 —A
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3 3 333338 23335 35535
2 2 2 * 2533 —— 32.8* ——
2 0* — 8. 52. —A xq 5— * 52 S
22 2 5 233 — 2238232 2832733223.*
2558 33 3 33335 23.*
2.*33 — 523 222. 75 *
—A 53332? 2633 s3 322.2 26 ———
— 2*5 — A—
5—377 5*537573 55323382838 —252 — *
5833.25 222 533 3 532533 25 2 —8
253222 372 —2*6 22 533223 2 22 2
2 22 —2— — —— 522 657 —R—
23*8* s57213238 52 —3323 *s5 —2753 *
2* s73 5388 3 833332* 23
53 8 5— T — 55 8
55232 2232 8 322 *— 323578* *2 557
— 338333 — 2828
53232 25732883 3233382332 — —3535
—A 135835 3z33255323 23523 5525
22. 2 58 — 523—5 5573 —— 58555
23558 5353533 3838*
— 8 335 333335535353338* 337
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555353583585— 1571353 ——
5825. 579338 282323 593 q
s 5338336 33328 55 &amp;x 377
B *.5 25 ——— 32385 — — 2 2 — — 347
2. ) 5 —5 2 — 18 22 — —A ———— 7 *
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523 2322753 A *53533
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25327 533 353 87 —— 8235* — ——
2. 82 HG0833 33333663 —A—— 223
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e—*558 33353332 3 S825.
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5 —— S. X * —3— 28 3 213 72—
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55 — —— 223588 *
* e7* — ——5275 72385 22260
* 3 2— * — —8
2222 —775 2 *5 — 72 5882326
— —2 7 2222
3 355235 553555335335 533553335
53233 353373 553533333

2
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        St. Ingberler Anzeiger.

2

— — — ——
der St. 8 na b e rter Anzeiger (und das mit dem XC verbundene unterhaltungsblati mii der X Donnertiags⸗ und Sonntags

—E[ l: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. XREVCCRO
112 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechneteee..

39. 2amie-o. der Marzzzz 1872
— — — — — — — —
J — — I J 23 ee 83* —

— * *. St. Ingberi den 8. Marh. 7 3Deutsches Neich. 4
Daßsß in dem Lande, wo die Cittonen blühen, im dunklen MuüUnchen, 4. März. Für das Sommersemester hat Dol -
gaub die Goldorangen glühn, ein sanfter Wind vom blauen Him- linger Vorlesungen über die Geschichte der neuesten Zeit ange⸗
nel weht, die Myrihe siill und hoch, der Lorbeer steht, vaß in ündigt. — Die bayer. Staatsbahnen haben im Jahre 1870
em von der Natur so reich bedachten Italien, das bis noch vor ine Rente von über 5 pCt. ertragen. Ein Damen ⸗Verein dahier,
mrzer Zeit seiner staatlichen und socialen Verhaͤltnifse wegen das un defsen Spitze sich die Generalin von der Tann besindet, hat
ẽ doxado uuserer Clerical · Ultramontanen gewesen ist, arch noch zum Besten der Wittwen und Waifen der im Kriege gegen Frauk⸗
idas anderes blüht und gedeiht, nach dem wir aber gerade kein Ver⸗ reich Gefallenen eine Sammlung; von Autographien und Photo-
angen tragen dürften, nämlich Verbrechen ohne Zahl, die den zraphien berühmter Personen veranstaltet, die nun zur öffentlichen
Hefungnissen, schteiender Gegensatz zu der großen Anzahl von Zerloosung gelangt. Tie Sammlung zählt 361 Nummern, das
zlöstern, die Italien innerhalb seiner Grenzen zählt, eine reiche doos kostei 35 kr. — Die hier konditionirenden und studirenden
dewohnerschaft zuführen, beweist ein Bericht über die Strafrechts- Bharmazeuten haben in einer jüngst abgehaltenen Versammlung be⸗
flege im Koönigreich in einem der letztvergangenen Jahre. Wir hlossen, auf völlige Freigebung des Apothekergewerbes mit allen
Jeden daraus nur hervor, daß in demselben einen Jahre unter eseßtzlichen Mitteln hinzuarbeiten. Aus andern Städten Europa's

zen Verbrechern sich nicht weniger als 3000 Todischläger befanden, ind zustimmende Erklärungen eingetroffen.

vpovon 22 wegen Elternmords, 16 wegen Gattenmords, 18 wegen Straßburg, 4. März. Bei der jüngst stattgehabten
Mords naher Verwandten, 42 wegen Kindsmords, 642 wegen FSrüfnug der jungen Leute aus Elsaß⸗Lothringen, welche sich zum
Todtschlags mit Vorbedacht, 1486 wegen desselben Vergehens ohne rinjährigen⸗Freiwisligendienst gemeldet hatten, wurde sehr rück⸗
HZoibedacht verurtheilt wurden. Ein Correspondent aus Rom ichtzooll verfahren: auch bei den nächstkommenden Prüfungen
emerlt dazu: Es ist das eine traurige Liste, welche ein krübes oird gleiche Ruͤcksicht genommen werden; aber länger als 5 Jahre
icht auf den sittlichen Fustand des Landes wirft, Rohheit der vird die Uebergangszeit, in welcher die Behörden sich mit gerin-
Herbrecher, Feigheit der Zeugen, Indolenz der Richter werden zeren Anforderungen begnügen, keinesfalls dauern. Genügende
un meisten betlagt. Es kaun auch nur dann besser werden, wenn denntnisse der deutschen Sprache und Uebung im mündlichen und
gie alte Generation ausgestorben und eine neue herangewachsen ist, chriftlichen Ausdrucke wird jedenfalls schon früher zur Bedingunt
di mehr Pflichtgefühl, Mannesmuth und Bildung in der Brust zemacht werden. Zeugnisse von Unterrichtsanstalten, welche nicht
rägt ·· * inter der unmitteldaren Äufsicht der Regierung stehen, also die
Mit Vorliebe, mit einem gewissen Eifer und einer gewissen Barantie nicht bieten, daß das im— Examen erforderte Maß von
Schadenfreude pflegten ultramontane Organe in der letzten Zeit Zenntnissen, namentlich in der deutschen Sprache in einer bestimme
hrem Pubtikum Beleuchtungen der Silie mustaãnde Berliuns norzu⸗ en Hlaffe jedem Schüler eigen ist, werden voraussicht lich nuc noch
uͤhren, deren steter Refrain meistens der Hinweis war: —A
in Berlin, der Hauptstadt Preußens, unter den Augen der gelten. Es liegt tzierin eine energische · Mahnung für die heran⸗
Jeutschen Kaiserregierung zu; natürlich nur, um bei den gläubigen vachsenden jungen Leute und deren Eltern oder Vormünder ihre
Zesern ein gelindes Gruseln vor diesen berliner, preußischen und sinder den Unlertichtsanstalten anzuvertrauen, welche geeignet sind,
zeutschkaiserlichen Zustaͤnden, die man mit Freimaurerei und allem! sie für den einjähr:gefreiwisligendienst heranzubilden. Die Regierung
Möglichen in Verbindung brachte, zu erwecken. Es würde sich hat gerade mit Ruͤchsicht hierauf die städtischen Seeundarschulen
omisch ausnehmen, an dieser, Stelle ein Wott zur Beschönigung Lycées, Colléges), überall, wo sie vor dem Kriege bestanden
der Sittenzustände Berlins zu verlieren. Wir wissen, ——5 wiederhergeftellt und unterftützt sie mit reichlichen Mitteln.
dieser Beziehung in Berlin, wie in allen großen Städten, Rom —Berhin. “Die Specialwerke, welche neuerdings aus dem
ucht ausgeschlossen, Vieles faul ist und Vieles zu wünschen übrig deutschen Generalstabe über die einzelnen Abschnitte des Feldzuges
Aleibt; doch das dürfen wir behaupten, daß das deutsche von 1870771 veröffentlicht worden sind, bringen jetzt authentische
VBolf in seiner Gesammtheit die Stämme des Nordens sowohl, Stärke⸗s Angaben der deuischen Heere im letzten Kriege. Es erhellt
vie, die des Südens, den Schooßlindern der Ultramontanen, daraus, daß die deutscherseits aufgestellten Gesammt-Streitkräfte zu
Frauzosen. Italienern und Spaniern, in sittlicher Beziehuug zum einem Zeitpunkte des Feldzuges eine Million Streiter überschritten
Muster dienen kann. Und diese groößere Sittlichkeit beruht dei dem saben, also hinter der Etatsziffer von 1,126,000, welche für die⸗
eutschen Volte doch nur in der größern und allgemeinen Bildung elbe angenommen wird,“ noch weit zurückgeblieben ist. Eroffnet
der Massen, in der durch die allgemeine Volksbildung gesteigerten vurde deutscherseits der Krieg mit 450. 000 Mann, welche vom
Intelligenz des Volkes. Denn das bleibt wahr, troßzdem man bk. bis 6. August die französische Grenze überschriiten haben und
indererseiis behauptet, mit Steigerung der Bildung gehe der Vers denen bis zum 22. August noch 112,000 Mann nachgerückt sind,
jall det guten Sitte Hand in Hand, in erhöheter Bildung liegen vährend in;, Deutschland damals noch 400,000 Mann zurückgeblie⸗
ür- ein Volk die Bedingungen zur Gründung und Befestigung zen waren. Die Verluste allein auf offeuem Schlachtfelde haben
pahren Wohles und wahrer Größe. Eist durch sie unde mit ihr dis zu den Schlachten von Sedan und Roisseville 71, 4a86 Mann
derden Arbeits- und Betufsfrendigkenn, Zufriedenheit, Sicherheit, etragen. Die Eröffnung der Cernirung von Paris ist mit
Irdnung, Ruhe und gehobene Sittlichkeit bei ihm heimisch werden. 46,986 Mann und 622 Geschützen erfolgt. Das Gardecorps
Und so ift die erziehende und unterrichtende Volksschule (Licentia, ählte za diesem Zeitpunkte mur noch 14,219, das noch gar nicht
venn wir als Laie so sprechen) der Grund, auf dem Wohlstand m Gefecht gewesene 6. Corps 21,809 Maun, (von mehr als
und Größe, materielle wie moralische, rines Volkes basiren! 30,000 Mann). Durch Nachrücen neuer Abtheilungen und Ein—
Und dies ist auch das Feld, auf dem die jetzige italienische reffen von Ersatz wur um 21.6Oktober:diese Cernirungs⸗Armee
kegierung gut zu machen hat, was die versch edenen früheren Res vieder auf 202. 030 Mann Infanterie und 33,794 Reiter, an⸗
Ferungen bersäumten, falls seine Zustände bessere und si here merden jewachsen. Die J. deutsche Armee (1. und 8. Armeccorpe) zählte
ollen. Es wird freilich Oppositionn genug geben. Den Beweis zach der Einnahme von Metz nur noch 861244 Maun Jnfanterie
dafür liefert jtzt wieder Frankreich, wo sich der gesammte Clerus 1433. Reiter (von. mehr als 60,000 Mann.) Die 2. Armee dis
nit Händen und Füßen gegen ein pernünftiges Schulgesetz, und Prinzen Friedrich Karl (4. 9. und 10. Armeecotps, 1. und 2.
»amin gegen jede Hebung der Vo kshildung straubt. Den Beweis avalerie Division) trat in die gtämpfe um die Wiedereroberung
iefert die aliramontane Parlei in sammtlichen deutschen Landtagen, von Orleans mit 49,607 Mann Infanterie, 10,166 Reitern und
resouders, wie wir ja alle zur Genüge wissen, in den bayerischen. 276 Geschützen (von weit über 100,000 Mann.) Zu dem gieichen
den Beweis liefert die gesammte ulltramontane Presse. Zeitpunkt bestand die Armee des Großherzogs von Mecklenburg
idur noch aus 36,312 Mann Infanterie, 9190 Reitern mit 208

— — — —
7 57
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        Beschultzen. Schon Ende Oktober wurden dazu fur due rüdwärtigen Uben die Benlltzuug, Administration und Verpachtuag der Jagd und
Verbindungen 8o Bataislone n. 33 Escadrons in Anspruch genommenen üben deu Vollzug der Jagdverordnung. *
Die gesammten deutschen Streitkräfte in der Schlacht von Le 5 Statt der zufgehobenen Bestinmuugen treten jene der Aller—
betrugen 67, 742 Mann Infackerit, 10. 426 NReitor ven318 Geschuühen. — —— pen Janiar A872 in gee uan iu· Zraft,
Vor Belfort haben deutscherseits 83,278 Mann Infanterie, 4020 wie Art. 14 Abs. 2 Siff. 1 bis 6 und Abs. 3 und 4 des Ein—
Reiter mit 150 Geschützen mehr als 150,000 Feinden gegenüber ührungsgesetzes. Arft 128 und 146 Ubs. 1 und 2 des Polizei—
gestanden. Die Armee des Generals von Manteuffel, ber dem krafgesetzbuches in Bayern und die Paragraphen 292 und 2985,
38 desselben gegen Bourbaki, besaß eine Gesammtstärke von 367 Ziff. 8 und 368 Ziff. 10 und 11 des Reichsstrafgesetzbuches.
3558 α 168 Geschutzem·— Der wesentlichste Inhall der neuen Jagbverordnung lautet:
D e v e re ee 8.1. Die Jagden sollen pfleglich behandelt dem Wildstande
eins wiede auf 180 078. Mann Jefanetie 875 15Raler dadneine det Land- und Forstwitthschaft scadliche Ausdehnung
ud 1662 Geschütze angewachsen, wozu außerdem noch 119,800 egehen. Fe den. 246.
Hann Infanterie and SOt. Dreiler min SO Geschuhen ais Glappen.· 2 . 32. Die, festgesetzte Hege und Hegezeit mug deobachter
nd Besahungstruppen hinzutreten. Es befanden sich zu dusem werden und es ist dieselbe für Nehböde die Zeit vᷣom 2. debrnar
Zeitpuntle demnach ohne rtillerie., Gense, Train und Stabe dis I. Juni, für Waldhasen die Zeit. vom 2. debruar dis 1s.
333,849 Mann und mit diesem- Zubehör mindestens 700,000 Sept. fur — die Zeit dom J. Januar bis 15. September,
Mann deuscher Truppen auf franzöfijchem Boden, wogn in Deusch- r Faanen die Zeit vonn . März bis 1. September, für Auer⸗
land alg. Ersatz und Besatzungstruppen noch 259,000 Mann hin-⸗ hahne und Hafelhüthner die Zeit vom 2. Flbruerbis 1. August,
zukamen, Der Schluß des Feldzuges ist sonach deuischerfeits sur Wildenten die Zeit⸗ vom 1. Maärz bis 30 Iuni und für
wiederum mit 970. 000 Mannerzieln worden. Französischerfeitzs Valdschnepfen, Beranfinen, Wildtauben, Ziemer und Drosseln vom
find iim Laufe des Feldzuges 1, 400, D000 Mann his I. 60o doo . Aprit dis 1. Jun. .. .. 4
Mang usdehoten worden wovon sich sueßüich, die gefangene 8Das Schietzen ünd Fangen von Rehgeisen, Rehritzen
Besahuug don Paris eingerechnet, 968,000. 1Nann in Kriegge, uünd Auethennen ist zu keiner Zeit Sesteh und KRehlitzbocke dürfen
sangenschast oder onde freindem Voden, in der Schweig unde n nur vom L. Januar an zu den jagdbaren Böcen ger chnet werden.
Velgien befunden haben. — 3 86. Die Feldjagd auf Hasen, Feldhühner; Wachielu und
, Die Augen der ganzen christlichen Welt sind in dieser Woche Lerchen ist vom 2. Februar an geschloffen und wird innerhalb
nuf das preußische Herrienhea u s erichtet.“ Mit diesen des Zeitramnes vom 15. August bis 15. September wieder er-
Worten leitet die Voss. Ztg. einen Axtikel über die bevotsteheude fnet. Die Hasenjagd kaun jedoch innerhalb dieses Termines
Verhandlung im Herrenhdus, der den . Herren“, mit seiner Jrome spater eröffnet werden, als die übrige Feed 2
ihre Ohnmacht gegenüber der modernen Staatsentwickelnng zu Ge⸗ 8.7, Bei einem geschlossenen Jagdbezitle von wenigstens
müthe führt. „Es ist keiue Klemigkeit. Mehr als das Vaterland 2000 Tagwerlen dürfen junge Hasen w Wrend der Hegezein anf
ist zu Gefahr. Von allen Enden eilen die papierenen Hilfetruppen Zugeständniß der Distriltspolizeibehoͤrde GBezirlsamt) zum Hausbe⸗
herbei, jn Adressen an den Kauzler, in unzühligen Petinionen an darf erlegt e 53334
dag Hexxenhaus; der Kriegstelegraph muß wieder ausgepackt sein, 8 8 u- 10. Schießen und Fangen der Feldhũhner bei tie fem
um jeden ächten und rechten Herrenhäusler bon seinem verrotteten —3 das Ausheben der Nester und Restbrut ist unbedingt
Flecken zum Kampfe zu entbieten, um Preisernennungen nach »echoen .LMA.. —V —
Städten und Städtchen zu tragen, die sonst in zehnjähriger Ge⸗ 8 1I.- 14 Tage nach Eintrin der Hegegeit darf kein Wila,
wohnheit unter einen Jahre anf keinen Bescheid aus dem Ministe- weder vom In⸗ noch Ausland konimend zum Vertaufe ge bracht
rinm gefaßl waren. ine wahre Mobilmachung — wer weiß, werden. Dieser Termin kann jedoch von der A ehoͤrde
wie am Donnerstag oder Freitäg die Curfe siehen werden.“. Denn auf weitere 14 Tage verlaagert werdet, wenun beim Sqlusse der
Hr. v. Kleist⸗-Retzow hat einen Bericht über das böse Gesetz eene großet Wlovorrath diese Maßregel nothwendig
emacht, der den vom Abgeordnetenhaus geschwungenen Spieß mn oute. ——., 4.
ue wisl: „Die von VLuther Lingesetzte Schule soll b 8 483. Das Abhalten von Zreibjagden beim Mondjcheine
danz der Kirche anheimfallen. Wie Gesetz und Wissenfchaft sie — — Dlduuen während der Monate April, Mai und Juni
auch seit vierthalbhundert Jahren verbessert und auf sich gesteilt ist berboten. J ꝛ
haben, sie ist wieder unter die XS der Kirche zu borugen; 814. Zum Jagdbekriebe dürfen keine hochbeinigen, weitna
was der alle Fritz aug Noth that, soll zur Tuzend werden.dae genden Hunde gebraucht, noch Schietßzbamnwolle, vergifte e Koͤder,
allgeneius Landrecht wird wie ein Traum verwischt; was Luther dange und Fallgruben odet Schlingen — letztere augs chließlich
recht ist, ist dem Papft billig ; und der unverletzte Kirchenpatron inr füt den Fang von Zugvögeln — angewe ndet werden.
herrscht mittels der Kirche über den dummen Bauer, und nicht dx Ebenso dürfen vhne polizeiliche Erlaubniß an⸗ bewohnten und
Staal über den Bürgere .. wenn nämlich nur nicht die An. bon Menschen defuchten Orten keine Sclbstgeschosse, Schlageisen
trengungen der Regierung zur Füllung der leeren Herrenhausbänke oder Fußangeln gelegt, noch an solchen Orten mit Feuergewehr
hrem Eutwurfe die Mehrheit verschaffen. F7. und anderen Schießwerkzeugen geschoffen werden, vei Straje von
Das deutsche Reich hat seinen ersten Prozeß. Ein 50 Thalern oder mit Haft und Confiscation der bezeichneten
Berliner Verleger hatte die Herausgabe der, Uniformen der deuischen Gegenstände
Reichsbostbeanten“ unkernomen und die Poftbehörde 2000 Exeus 8 16, Jagdgewehre müffen bei Betretnng öffentlicher Plätze
plare (m Werthe von über 2000 Thir.) als Dank für einige Straßen, Wegen, deim Abgang vom Stand auf Treibjagen wohrt⸗
ertheilte Aufschlüsse gratis erhalten, über ihren Irtthum aufgettärt, ersichert und mit aufwärts gerichteter Mündung getragen, und es
weigert fie sich uun der Abuahme, und der BPexleger ist klagbar darf bei Treibjagden das argeschlagene Schießgewehr nicht in die
zeworden. g —— tichtung der Schützen oder Treiber gebracht. noch anf gegebenes
— Frankreich.— Zeichen bei Annäherung der Treiber in die Richtung derselben ge⸗
Paris, 8. März. Wie verlautet, wurden mehrere bona- chossen werden. F 3
parnitt chen gigenten- durumter ein Ditgt.— der sruher in den Tu. Wnerhdbrten uf dinne umhersireisenden
erieen angesteut wat, verhaftet. Won soll Papiere saisin haden. dunde dürfen von Jagdberechtigten getödtet werden.
die Chislehurst start compronnttiren. — Die Division der Versailler Dontpanensionen gegen diese Bestimmungen werden nach Art.
Armee, welche nach Lydoun und Sd. Etienne gesandt wurde, mußte 4 Abs. 2 Ziff. 5 des Einführungsgesetzes mit einer Strafe bis
Paris unr versassen, weil ein Theil der Regimenter derselben, be⸗ ʒ Taler belegt. Fee
onders das 96. das aus ehenratigen,Voltigeurs der kaiferiichen Nach diesem Art. werden mil gleicher Strafe belegt:
Garde“ besteht, sich zu donapartistisch gezeigt hatten. aI. Wer von der ihm zustehenden Befugniß zur Jagdausübung
— — — — —Bebrauch macht, bevor ex eine Jagdkarte gelöft hat, oder vachde n
Die neue Jagdverorduungvie Zeit ihrer Giltigkeit abgelaufen s9t.
interessirt auch Viele unserer Leser, darum geben wir fie wie pfäl-2. Wer zwar eine giltige, anf seinen Namen lautende Jagd-
zische Blätter sie aus den derschiedenen Gesetz· und Verordnungs- darte befttzt, dieselbe aber bei Ausübung der Jagd nicht bei sich führt.
bͤlalttern zwsamiengetragen haben. 8 Wer feine eigene Jagdkarte tinem Andern zum Gebrauch
Nach Art. 2 Ziff. 11 des Gejfetzes vom 26. Dezembet 1871, Werlätzt.
de. Vollzug der E.nführung des Strafgesetzbuches für das deutsche 4. Wer den polizeirichen Vollzugsbeamten oder Dienern die
Reich iu Bayern betr., ist mit Ausnahme der 88 1, 2, 8, 5, 7, borzeigung der Jagdtarte oder bei sich ergebenden Anständen deren
25 und 26 die pfälzische Jagdverorduung, vom 21. September Abgabe verweihert.
1815 und das Decret vom 4. Ma: 18183, die Beftrafung dex 85. Wer bei Ausübung der Jagd sich gegen die im Verord⸗
Ja dausübung ohne Erlaubnißscheine betr., aufgehoben. uungswege zu erlassenden jagdpolizeilichen Vorschriften verfehlt, und
Die noch geltenden 88 der alten Jagdverordnung hande!n 6. Wer in einem freuden Jandbezirle mit Genehmigung des
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        zagdberechti gten edocw ohne defsen Begleitung oder ohne schristliche
mubniß desselben hei fich zu führen, jagt.. sn sch stlich
Jeder der auf Grund vorstehendet Bestimmungen unter user
— ———
n einer dem Preise der Jagdkarte gleichtemmenden Summe
lerürtheilt werden. ASchlin folgi) Eunn

Ligenschaft auf pie veim zo. Foxtanis Zmerhellcken erledigte Assistenienstelle.
der kal. Jor ige hilfe Kark Theoder Hauber zu Elmstein 3. 3. Verweser der
Hehilfenstelle beim Reviex Wilgartswiesen. in gleicher Eigenschaft auf die
zeint Revier Wilgariswiesen erledigts Forstgehilfenstelle verseßt. Der Schul⸗
dienst · Erjpeetant Heinrich Steuer von ene zur p Verweser in Klein⸗
ijchlingen, zum Lehrer an der Schule zu Alldorf uͤnd der prot. Schuldienst
ẽxspeetant Adam Roth von Wosiheim, z. 8. Verweser in Göllheim, zum
Schulverweser an der Schule zu Oppau erngunt. Dem Obergüuter inspector
Philipp Schlind und dem Betriebsoberinspector Vicior Ducar in Ludwigs-
hafen ist das Ritterkreug J. Classe, des Verdienstordens vom Hl. Michaei,
den Maschinenmeistern Fer. Westhoben und Julius Durr in Ludwigshafen,
sowie den Bezirksingenieuren Daniel Kuhné in Kaiserslautern und Karl
Millet in Edenkoben das Ritierkreuz 2. Classe defselben Ordeus verliehen.

. Vemetz verantvorl. cher Redacleu

2 * 377
Dienfsteßnachrichten.
Der Hauptlehrer an der Schule zu Zweibrücken, Simon Ja nton 3. 3.
Tonferenz⸗ Infnector uerd commissarischer Kreisschulinspector in Forbach, ist in
zeßnitiver Eige ischaft zum kaiserlichen Kreisschulinspector ernanat worden.
Der kgl. Forstamis-Assistent Jacob Eckeri zu Elmstein wurde in gleicher
Bekanntmachungen.

Plau⸗Nr. 8446. 3447 und 31448.. 8III. Woifgaug Kahn,“ Seifenfabrikaut,
Dez. Acker in den obersten Sehen, Bamt in St. Ingbert wohnhaft, als Nebenvor«
St. Ingbert, neben Franz Maiers Erben mund obiger 2 Minorennen, —⸗
ind Peter Redel — und zwar hieraus des die nachbezeichneten Liegenschaften öffentlich
nittlern Drittels neben Peter Wagner und in Eigenthum versteigert:
heorg Griegintn St. Ingberter Bannes:
z Plaui. 4805. 78 Deʒ. Adec im Rodt
nd Placu⸗Ne. 490744. O8 Dez. Ucker
—— dajelbst, beide Item ein Ganzes bildend.
Ig geribtiiche —8 — 3 —— Tag
2 wert 63 Dez. Acker allda.
Versteigerung. J Ptan Nr. 4331. 1 Tagwerk Ader
Moniag den 11. Märzel. J. des Nacht daseldft.
nistags um 2 Uhr, zu St. Ingbert, in Plan⸗Nre. 4336 u. 4337. 1 Tagwert
er Behansunge des Adjunkten Heiumich 440 Dez. Ader allda. WM
ch mintt, werden durch dem unterzeich⸗ Plan-Nyu 4350.82 Dez. Acker dafselbst.
teten damit geri iltchenmcommiltirten kgl. Plan⸗Rr. 4377. 28 Dez. Acker allda.
sdetar Linder in Zweibrücken, videnten Ptan Ri. 4879. 37 Der Acker daselbst.
dutzeus halber, auf Anstehen pang, Plan· Nr. 4381. 32 Dej. Acker allda.
I. Henriette Jude, geb. Lion, ohne Ge— Plan-⸗Nri, 4388. 89 Dez. Acker allda.
nerhe, in St. Jugbert wohnhaft, Wittwe Plan-Nr. 4391 9 Dez. Acker daselbst.
ou deu allda wohnhaft geweseisen vub Plan NRr Mei, Wiese auf
erlebten Haudelsinaune Mendel Beer jr. ver Spit.
ils Theilhaberin der zwischen. iin unde sa— Plau. Nr. AO2. 46 Dez. Wiese in
hrem derlebten Ehemanne bestandenen Gü⸗æ“ den Steegwiesen.
ergemeinschait und als gesetzliche Vormünß 13. Plan-Pr. 4229 1. 428q. 94 Dez.
erin ihrer minoremnnen Kinder Adotf und Acker anf Hobesahnung
stegine Beer, 74. Plan⸗Rri 8269. 3270 und 8271. 96
II. Den großjährigen Kindern dieser Dez. Acker rechts in den Seyen.
kheleute, als: 1. Pauline Beer, Ehefrau Plan·Nr. 8967. 48 Dez. Acker in den
— cuinspännigen Rödern ..
dandelsmann in St. Ingbert wohnhaft, Ptan⸗Rr. 4605 u. 4606. 1 Tagw.
3. Joseph Beer, Kaufmanu, daselbst wohn⸗ 62 Dez. Wiese unterm Wohmbacher
aft, 3. Carl Beer, Kaufmann, in Darm ⸗ Weiher. —
tadt wohnhaft, 4. Maritz Beer, Kaufmann, Plan-⸗Nr.. 4701. 1 Tagwert 92 Dez.
un New York wohnhaft, 8. Ftorentine Beer Acker im Sihweilerfeld ·
kͤhefrau von Michael Setigmang. Bäcker. Das Nähere auf dem Geschäfts und
in Homburg, Pfalz, wohnhaft 6. Ph'iliz Tonsultationsburean L. Bechthold in
zine Beer, Ehefraul don Leevolde Levi. Si Inaherh
Weinhäudler, in Neustadt a. H. wohnhaft. ELinder, kgl. Notar.

— Bertragsmäßigenn J 7
Wiederversteigerung.
Nitwwoch den 13. März 1872, Nach⸗
aittags 2 Uhr, zu St. Ingbert, bei Ad⸗
umct Heinrich Schmitt,“ wirde durch den
interzeichneten Notar auf Betreiben von
l. Lion Levi, Lederhändler, 2. Simon
Lbi j. Kaufnignn, beide in Blieslastel,
d. Aron Levi. Lederhaudler in Homburg
als Rechtsinhader von' Peter NMuüller
geinhündler und Gutsbesitzer in Kaisers«
autern — gegen Jaeob Hartmann,
zchlosser in St. Ingbert wohnhaft, wegen
hichtbezahlung des Erwerbspreiscs zur vew
ragsmäßi gen Wiederversteigerung gescheitten
—VV—⏑—
Plan⸗Nr. 803. 19 Dez. Wießen in den
Froßwiesen, Baun St, Ingbert, neben
dosrph Schmitt Wittwe u. Georg Schmitt
St. Ingoert den 18. Februar 1874.
S. Horn, icl. Notai.
Vertrage mäßigee
Wiederversteigerung
Mittwoch den 13. März 1872, Nach—
nitlags 1Uhr, zu ESi. Jagberteanf der
Umtsstube des kgl. Notars Horn wird
urch diefen, auf Anstehen von Maria
Vag ner gewerblosen Ehefran von Franz
Joseph Uhl, Puddler« beide in St
ughbert wohnhaft und dieses gegen Georg
Schröpfer, Bergmann in St. Imgben
dohnhaft, wegen Nichtbezahlung des Er⸗
berbspreises, zur pertragsmasigen Wieder⸗
ꝛersteigung geschritten vuo :
5258
95 — ιαιι— — —— X
ve e r 22
Gaeschafts· roffnungg
m n34 5* —
Mittheilnng zu machen, daß ich am hiesigen Platze

F ow diprd beehre ich mich, die ergebene
tBahnhofft raße) einn —
Tuch⸗, Manufaktur-&amp; Modewaaren⸗Geschäft
——— verbunden mit 35
Damen⸗Confeclion. Leinen · « Weißwaaren
VLangjährige Thatigkeit in diesen Branchen setzen mich in den Stand, mit den besten Bezugs⸗
quellen in Verbindung zu treten, und werde ich durch streng reelle und aufmerkseme Bedienung, bei bil
ligen aber festen Breisen das mir geschenkte Bertrauen zu rechtfertigen bemüht eiin.
Et. Johann-Saarbrisen, im März 1872. ννι .2
ee e zra e xt F. . —J 2* Wa *
* e α 9 Hocbschild. —*
65

535 —— —54
        <pb n="154" />
        Bekanntmachung.

Samsiag den 16. Marz 1872, Nachmittags 2. Uhr, soll auf dem Bu—

reau des k. Bergamtes St. Ingbert die Lieferung nachgenannter Gußwaaren

für die k. Steinkohlengrube St. Ingbert im Submissionswege an den Mindest⸗
nehmenden vergeben, werden, alt:;

300 Studk Spurkranz⸗Wagenräder. à22,06 Kilogr. zusammen 13,350 Kilogr.

120 , Bremsschlittenräder 19 ditto2,280,

50 langnabige Gegengewichtsräder 213 ditto 650 4

50 , kurznabige Gegengewichtsräder dà 12,2 dittt 613

nebernahmslustige sind eingeladen, ihre Angebote bis zur oben angegebenen

Zeit auf dem Bureau des unterzeichneten Amtes abzugeben, woselbst auch die

Fieferungsbedingungen zur Einsicht aufliegn.

St. Ingbext, den 6. März 18s73.. —F

81. Bergamt .

3IJ. Kamann.

—
Einladung.

Am Sonntag den 10. März nächsthin
—X
Prüfung der gewerblichen Fortbildungs
schule statt, wozu die Eltern und Freund
der Jugend höflichst eingeladen werden.

St. Ingbert den 9. März 1872.

Das Bürgermeisteramt

Ghandon.
Eiu kräftiges 12jähriges Mäd-
chen Namens Anna Maria wnd
eit. vergangenem Mittwoch, nach Schlußß der
Zchule, vermißt; dieselbe hat blond gelockles
Haar, trug einen grün gestreiften halblernenen
Rock und eine schwarze Jocke. 5
Wer Auskunft oder nähere Anhallepunlie
iber die Verschwundene zu geben vermag,
vird dringend gedeten, solche der betrübien
Muiter, Witiwe Mau von Schürer Zie⸗
gelhütte doch machen zu wollen.

»gwanderern Roisende
na
IRRI

— — ——

⸗— *

empfehle' ich mich zur näheren Auskunft und Abschluß von Ueberfahrtsver⸗
trägen übe Hamburg, Bremen, EAVT, Ant wer-
pén, Liverpool und EROttordam vermittelst vorzüglichen
Post⸗, Dampf⸗ und Segelschiffen, indem ich ausnahmsweise billige
Preise und die besie Besorgung zusichre. — 1

*4 J. Feters in St. Ingbert.

——

** Agent

Ledenerhaltung &amp; Stärkung.
An den Kgl. Hoflieseranten Johann
Boif in Berlin.
Ich danke es nebst Familie und theil⸗
aehmenden Freunden dem Herrn, daß
ich nach vielen Jahren des Leidens in
Ihrem wunderthätigen Malzextrakt
endlich ein Mittel gefunden habe, das
mich stärkt, und er wird 'auch geben,
daß ich dadon werde völlig wieder her⸗
gestelli werden. Ich bedaure nur, dieses
Mittel nicht früher gekannt zu haben,
meine Leiden hätten mich dann nicht
so überwältigt. Cüssst rin, 9. Februar
872. Conrad, Lehrer.

Vertaufestelle bei Fritz Panzer⸗
hieter in Si. Inabert.

VDr. Schmoiderꝰs Lehranstalt —
für J e 7
j —622 rr * * *
Landwirthe, Bierbrauer und Mullor
iWWVorms a. RXM.
1860 begründet und bestehend aus drei im Wesentlichen getrennten, Zqus allen Theilen
Deutschlands stets stark besuchten Fachschulen mit Pensionat, beginnt ihren diesjährigen
Sommercursus am 22. April. Proaramme und nähere Auskunft stehen gerne zu Diensten
Im Polizeigerichtsgefänguisse CZeinrich Laur veilauft seinen Garten
wird täglich Holz zum Klein⸗ am Kapellenwege, auch gibt er einzelne
nachen angenommen, ver Schnitt 30 kre Vaupläke davon ab.

Hierzu als Beilage: AIIgomeine-
Auregeν für das Köõnigreies
Raxveorin No. S.
72 4 Ec 5 — —
d. Juhrländer Nachfolger. —
* 4 — . 227
rgasssse 85 Prankfurt am Hainmn.
große Parthieeinkäufe und direkte Beziehungen aus den ersten Fabriken Deutfschlands und Englands ist es mir möglich,
bedentenden. Aufschlags jämmtlicher Ariitel, fortwährend zu den bisheeri ein bilrigen Preisen zu verkaufen.
Die Preise sind nicht nach halben Meter, sondern nach Ellen berechnet. *
J Grosies Manufakturwaaren Lager- 4 Großes Ausstattungs Geschäft.“
iood Stuc /. breite achtfarbige, lila, aosa, gelbe, braune, Cattune, 3500 Stuck / breites schweres Leinen. sür Hemden und Bettthax
J für Kleider und eberzuge, . und 10 kt. die Elle. 8** I2 ix. die Elle. 7 .
260 Stuck ẽh. breite achtfarbige Glanz⸗Vtobel⸗Cattune u Sattune robe 2/ breite Leinen, fur einjchläfrige Betttücher, das Betttu⸗
49— nit Vorden, fur Vorhange, 9 und 10 kr. die Elle. ohe 3 Ehn a 1 kr. die Ele.
200 Stüd breite achtfarbige Wiaus⸗Cattuue Brillautines rwobe — den Wnneum zpeischlafrige Vetttücher, das Ver
5 u str. 200 Siud h helene Beitdecken, fur zweischlaäfri
300 Stua * breite —seinst gehtarbige frawzößsche Jac onsts und een worllene Wettdechen or echictuee velien v
* JHrgandis, in Dem hrillantesten Desfins, 12 sr. die Elle. 200 Stuck schwere weiß wollene Bettdecken, für zweifchläfrige Bette
200 Stück *7. breiten feinen weißen Satin und Piqué fuͤr Unterrücke das Stück fl. 4. 7* *
9 und Ueberzüge, 12 kr. die Elle. — 500 Stuck schwere grau wollene Bettdecken, das Stück fl. 280. bis fl.
vod Stuck 7. breites achtfarbiges Bettzeug, meistens türkisch⸗roth, 15 500 Paar schwere weiße Piquedecken, für 2schläfr. Betten das Stückfl. 2.*
tre die Ele.. *8 Bicrtoria⸗Decken mit Franzen fl8ß8.
Schweren schwarzen Moirek us fur Umerrocke, 22 kr. die Ed. 100 Dutzend weiße leinene Tischtücher, 270 Ellen ana. 2 Ellen bre—
⸗0/ breiten englischen Waterbroof fur Regeamäntel, 45 tr. die Elle. das Siück 45 kr.
23 do. mit Franzen 54 kr. 300 Dizd. weiße rein leinene Damentaschentücher, das Dzd. fl. 2.
2. breilen guten Buxkin fur Hosen, Westen undv ganze Anzuge, fl. 1 droße dothe Eachemire Tischdecken das Stuck fi. 1. 45 und sl..
ghese sie Cue. e 556 Hroße rothe Cachemire Eomodedecken. das Studk fl.1 und fl. 1
Große Auswahl Fußteppichstoffe, 10 kr. die Ele. — iõ / Ellen breiten reich ramagirten Vorhaugomull mit Bogen, 14 hr
laten roth wollenen Unterrochtoff, 15 kr. die Elle. ** Prima Iee grau, weiß, schwarz, 4 kr. die Elle.5*
Echwerzen Orleans und Alpacas, von 15 kr. an. * Lama, Flannell, Thibet, Cachemires, Unterrockftoffe
Schweres blau Gedrucktes, 12 kr. die Elle. allen Farben und Qualitäten billgst.
Rne wollene Kleiderstoffe, Eroisee, Popelines, Chiné, Mohaires, Tischtücher, Handtücher, Servietten, grane und gelbe Kaffer
Grosgrains, von 12 kr. an. J s Nervietten, Barchend, Zwillich Lederleinen, Strot
Flr Confimanden: Feine weiße Organdie fur Kleider⸗ die Elle 12 kr. sackleinen zum Fabrikpreise.
Muster säͤmmtlicher Arlißel sende in reichster Auswahl franco per PVost.
Aucb die kleinteen Aufträae werden, wie bisher, bestens besorgt.

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Durch

Redattion, Druck und Verlo⸗

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Dyu m⸗ein EGt.Inoher⸗
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        Slt. Ingberler Anzeiger.

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3—

der St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienssstagt⸗ Donnerktags⸗ und Sonntags⸗
zmmer) ericheint wochentlich vi er n al: Dien Stag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krur. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

—D

Deutsches Reich.

München, 7. März. Freiherr v. Roggenbach ist aus
darlsruhe hier eingetroffen — wie es heißt — in Angelegenheiten
der Straßburger Universität.

Müuündchen, 8. März. Abgeordneienkammer. Die Abände⸗
rung des Artikel 104 des Notariatsgesetzes betr. Erhöhung des
nindesten Einkommens der Notare von 800 auf 1000 BGulden,
wird einstimmig angenommen.

Carlsruhe, 8. März. Abgeordnetenkammer. Die Re— — — — —
gierung postulirt 15,000 fl. zu den Remunerationen für Schul⸗ Die neue Jagdverordnung.
sehrer und 30,724 fl. zu den Aufbesserungen für Notare. Der (Schluß)
dandelsminisser bringt eine Nachforderung zum Bau der Eisen⸗ Art. 125 des P.eStG. für Bahern bestimmt, daß auf
jahn von Bruchsal nach Germersheim ein. hersonen, welche bei Ausuhung des Jagdrechts eine gemaß 8367

Berlin. Eine beispiellose Aufregung hat der Sumner' sche ziff. 9 des Reichsstrafgesetzes verbotene Waffe führen, die Be—
Antrag im Wafhingtoner Senate über den amerikanischen Waffen⸗ iunmungen jenes Gesehes anwendbar sind. Hiernach birb mt
chacher im deuisch⸗franzosischen Kriege bei den deutschamerikanischen geld 4 0 Ihir. oder mi — Mo⸗
Zeitungen hervorgerufen. Der „Newyorker Demokrat“ sagt, es e de e 3 ee FI —*
vürde zwar schwer zu beweisen sein, daß die Unionsregierung mit ne Sidcken oder Roͤhren vͤder in ahrlicher Weise derbbrgen find
»em Verkauf von Waffenvorräthen durch dritte Hand einen Bruch it halt oder vei sich fuhrt. Auch kanu auf Einziehung —**8
er Neutralitätsgesetze gegen Deutschland begangen, wofür dieses hegenfiande erkannt αα— ohne Unterschied, ob sie dem Verur—
Rechenschaft zu fordern berechtigt sei. Ohne Zweifel würde dies Feilten gehören oder nicht —
nuch die Ansicht der deutschen Regierung sein; Sumner aber bringe Eb liegt Wild it Uebertret der di
erner Belege für die Thatsache bei, daß in den Regierungswerk⸗ enso er —ö4 X hes mi ebertrelung der die Hese
H 7* In 8 * — »der die Hegezeit betreffenden Beftimmungen erlegt wird, desgleichen
tätten während des erwähnten Krieges für die französische Regierung * v 2 oe l
potronen fabricirt worden seien, was einen Bruch der Neutralitäts⸗ ild, welches während der für die betreffende dgattung festge⸗
zesetze und der Loyalität gegen eine befreundete Macht involvire, zbe Hegezeit und en wen Lintrun Lage verstrichen
so klar, wie das Sonnenlicht, und allein hinreichend, einer jeden ind ohne von Din e eherde de mne,
Regierung, die dessen überführt würde, nach dem Völkerrechte wie eeung zum Vertaufe gebracht wird, * inziehung. Der
der ulgemeinen Meinung den Hals a brechen. Erlos daraus fließt in die Armenkasse des Ortes der Uebertretung.

ielsad F 4 An Geld bis zu 10 Thalern oder mit Haft bis zu 6 Tagen
schärfer drückt sich noch die „Newyorker Abendzeitung üd ——86 di 58 8
uus, in deren Artike es am Sclusse heißt: Wir wiederholen, es vir eltraft, wer Vogel, deren Einfangen, en oder Verkauf

— * Verordnung verboten ist, einfängt, tödtet oder verkauft. oder
var die schmutzigste Geldgier. Durch solche Vorgänge ist nicht nur urch g ung
cmerliusae Name⸗ * ver den Verordnungen und oberpolizeilichen Vorschriften über das

geschändet, sondern die Freiheit und das 44 In ei 3 del

Wesen der Republik. In Wafhington findet man sich in groder Linsamme n un den erkauf von Ameiseneiern zuwie erhan elt.
AIufregung in rortuna der Schuute, welche die deusche Regier· Wer hinfichtlich des Markt- und Straßenderlehrs mit Wild⸗
ing in Folge dieser neuesten Enthüllungen“ thun wird. Die yret den ortspolizeichen Bestimmungen zuwiderhandelt, verfällt nach
herren drauchensich nicht zu augstigen, Bismandk wird weder Art. 146 Abs, J und 2 obigen Gesetzes in eine Geldstrafe bis zu
eine Armeelorps auf unserein republikanischen Boden landen lassen, 10 Thalern.

idch wird ei uns, wie wir gethan, eine „amerikanische Rechnung“ Nach 8 368 Ziff. 10 und 11 des R.⸗St.G. wird mit
ür den Neutralitätsbruch einsenden. Was die deutsche Nation der Beldstrafe bis zu 20 Thalern oder mit Haft bis zu 14 Tagen
merikanischen Regierung dafür entgegentragen wird, das wird bestraft, wer ohne Genehmigung des Jagdberechtigten oder ohne
derachtung sein. Doch dafür kauft sich der Yankee wenig oder onst'ge Befugnisse auf einem fremden Jagdgebiete außerhalb des
jar nichts.“ — Nun besser ist es wohl nicht möglich, Bruder öffentlichen, zum gemeinen Gebrauche bestimmten Weges, wenn
e die „Wahrheit“ zu sagen, und Niemand wird sich mehr auch nicht —D zur Jagd ausgerüstet, betroffen wird, und
darüber freuen, als John Bull. wer unbefugt Eier oder Junge von jagdbarem Federwild oder von

Amerika. Singvögeln ausnimmt.

Newyork, 20. Febr. „Die Deuischen sind ein gebildetes Zuwiderhandlungen gegen obige Verordnungen und gesetzliche
Bolk, in der Politik dieses Landes merfwürdig wohl unterrichtet, Bestimmungen gehören zur Zuständigkeit der Landgerichte, während
ünd 753— selbst J denken und gehören Niemanden an, noh Tontravention gegen die aen 88 des R.St.G. zur
assen sie sich in irgend Jemanden Hosentaschen herumtragen, wie Tompetenz der Bezirksgerichte, als Zuchtpolizeigerichte ressortiren
weit —3 auch sein mögen.“ Wenn man solche Schmeicheleien nämlich 9 —V———
aus dem Munde eines Mannes zu hören bekommt, der, wie g. er an Orten, an denen zu jagen er vicht berech⸗
Senator Morton, den Deutschen nichts weniger als hold ist, so cigt ist, die Jagd ausübt, wird mit Geldstrafe bis zu 100 Thalern
vuꝛ De irgend einer Absicht suchen, die dahinter versteckt oder mit Drer bis zu 8 Monaten bestraft.
sst. Die Enthüllungen über den Waffenschacher im Senat, bei —AVV
welcher Gelegenheit diese Worte von Morton gesprochen wurden. 8 293. Die —8 kann auf —* bis zu 200 Thalern
zaben dem Deutschen ein Bild über das Treiben der Administra-oder auf Gefängniß bis zu 6 Monaten erhoͤht werden, wenn dem
tion während des deuischfranzösischen Krieges, woran dieselben Wilde nicht mit Schießgewehr oder Hunden, sondern wit Schlingen
leineswegs ihre Freude haben können. Jetzi aber steht die Prä- Netzen, Fallen und anderen Vorrichtungen nachgestellt, oder ann
identenwahl in naher Aussicht und die Deutschen dürfen beileibe das Vergehen während der gesetzlichen Schonzeit in Wäldern, zur
d ene 8 E8 F de en — Nechen geer Zeinn zer Dren D widn h
erden soll. an muß den Deutschen daher Weihrau er unberechtigte agen gewerbsmäßig betreibt,
treuen, damit ihnen durch den Dampf der Blick auf das Admini- wird mit Gefängniß nicht unter drei Monaten ——88 kann
rationsbild etwas blode wird. Und wenn der Senator sagt; auf Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte, sowie auf Zulässigkeit
Die Deutschen lassen sich in Niemanden Hosentaschen herumtragen,“ von Polizeiaufsicht erkannt werden.
ist dies auf Schurz gemüͤnzt, der, nach des Senator Morton's gz 2985. Neben der durch das Jagdvergehen verwirlten Strafe
afürhalten wmeint di⸗e deutschen Stimmen im Sad au baben. ist anf Einziehung des Gemehrs. des Jaadgeräthes und der Hunde
        <pb n="156" />
        welche der Thäter bei dem unberechtigiken Jagen bei sich geführt
hdat ingleichen der Schlingen, Netze, Fallen und anderen Vorricht⸗
ungen zu erkennen, ohne Unterschied ob fie dem Verurtheilten ge⸗
hören oder nicht.

III. Pfälzische IndustrieAusstellung.
Kaiserslautern, den 2. Marz 1872.
Weitere Anagungen beim Centralcomite:
Il. Möllinger von hier (Confections- und Modeariikel), Charl. Denzler von
dijer (Hüte und Häuochen), J. Krakehl von hier (Schuhmacherarbeiten), Pei.
Jeber von hier (KKorbwaaren), Ferd. Kruel von hier (Webereigeschirre und
Blatter), J. Zinsmeister von Glanmünchweiler (Baumwollst offe), J. Beilstein
on hier (Lehrmittel), Böckler und Comp. von hier (Malz), Jak. Reiling von
jier (Velocipede und Wagenbeschlagtheile), Frz. Dreier von hier (Eismaschine,
ücheneinrichtungj, Frz. Demeß von Si. Ingbert (litographische und typo⸗
rraphische Arbeiten), Bolle und Comp. von Berlin (Schläuche für Feuer—⸗
prißen), Gustav Wolf von hier (Kanapee und Stühle,) K. Scholl von hier
Butzmühle und Laubsaägemaschine), Frl. Soph. Muller von hier (Stickarbeiten)
J. Braun von hier (Kuürschnerwaaren), Th. Fischer von Kassel (Wandkarie
don Deutschland von Möhl), J. Taäscher von hier (Lehrmittel und Verlags-
verke), A. Boeshenß von Grunstadt (Loh kaäs⸗Preßmaschine), 18 weitere An⸗
meldungen vom Specialcomite Frankenthal, 28 weitere Anmeldungen vom
Specia lcomite Zweibrucken, Gg. Reinhard von Pirmasens (Photographien),
Bad. Anilin⸗ und Sodfabrik zu Ludwigshafen (Chemikalien), 4 weitere An—
meldungen vom Specialcomite Bergzabern, J. Gutermann von hier (Bade⸗
wanne ꝛc.), Ph. Scholl von hier (Badebütte und Kübel), 7 weitere Anmel⸗
dungen vom Specialcomite Speyer, G. Steger von Leipzig (ant hropologische
Lehrmittel), M. Gerstle von Landau (Schuhwaaren), Valth. Hofmann von
Waitenheim (verzinnten Draht ec) Kath. Muhlbaher von Nhodi (Haarat
beiten), 11 Anmeldungen vom Bürgermeisteramt Otierbergg.
Summa aller bis zum festgesetzten Endtermin (1. März) eingelaufenen
Anmelvbungen 874.
J Die noch folgenden Anmeldungen werden nicht mehr verdffentlicht, indem
dieselben, wie vfters bekanirt gegeben wurde, nur bei zu reichendem Raum
noch Berüchsichtigung finden konnen Füuür das Centralcomite
der J. Vorsißende
Mohe.
X. X. Demetz, verantwwortlicher Redacieurx.

Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.

Der Bau der Bahnlinie Landau-Annweiler wird in Bälde
beginnen und wird schon im Monat Mai der erste Spatenstich
gemacht werden können. Vorerst soll sich der Bahnbau von Landau
nach Zweibrlicken bis Annweiler erstrecken, da nur bis dorthin die
Ausarbeitung des Detailprojektes fertig gestellt ist. Die definitive
Absteckung nach Wilgartswiesen⸗Kaltenbach soll noch in diesem
Monale in Angriff genommen werden und glaubt man auch dieses
Projekt im Laufe des Sommers vollenden zu lkönnen.
GGineæsandt.) Herr Wild aus Hamburg, ehemaliger
Hdofopernsanger in Weimar hatte die Güte, uns gestern Abend
einige Gesangstücde gus seinem Repertoir auswählen zu lassen, di
erseltbe mit einer äußerst klacugvollen nie kräftiger gehörten und
doch lieblichen Tenorstimme in kunstgerechtester Weise zur Ausführ⸗
ung brachte. Bei dessen Vortrag paaren sich Kraft und zarteste
Milde der Stimme so wohlthuend für das Ohr, daß wir jeden
Kunstfreund auf das heute stattfindende Concert dieses Sängexs
ganz besonders glauben aufmerksam machen zu müssen.

Mehrere Musikfreunde.

.44 Sonntag den 10. dieses Monats, Abends 8 Uhr im Oberhaufer'schen
Bekanntmachungen. —4frurtag 33
gegegeben von dem Lieder und ConzertSünger Herrn Herrmann Wild
aus Hamburg i
unter gütiger Mittwirkung hiesiger Musikfreunde.
Eintritts-Preis 793 SIbergroschen.
Der ergebenst Unterzeichnete erlaubt sich zu diesem Conzert das hiesige verehrte
Publikum zu recht zahlreichet Betheilung einzuladen, was er um so eher glaubt thun zu
dürfen, als durch die gütige Mitwerkung hiesiger Musikfreunde ein genußreicher Äbend
unzweifelhaft gesichert ist. J

Für nächsten Mittwoch oder Donnerstag
velomme ich wieder eine Sendung
frischer Rhein⸗Hechte
per Pfund 88 kr. Gefällige Befiellungen
bitte mir zeitig zuzusenden.
Fritz Panzerbieter.
Feuerwehr⸗Mittwoch
bei Ph. Kayser.
Alle Sorten fertige Schuhe und
Stiefel, Zeugstiesel x. c. dann
Schuhleisten in allen Fagonen sind
u haben bei
6G. Linn, Schuhmacher.

Hochachtungsvoll und ergebenst
Herrmann Wild.
Bicht⸗, Ahc Natisms⸗ Magen rampf
nd Sanimholrente heilt mrampt.
r. Miller in Frankfurta. M.,
Sendenbergstr. 8. Kurprospecte gratis franco.

4
Oeffentliche Dauksagung.
Herrn Professer Wundram in Cdln
Das innerste Dankgefühl treibit mich
zur öffentlichen Anerkennung Ihrer heil⸗
kräftigen Kräuterpulder. Seü einem
ganzen Jahre litt ich an schrecklichen
Magenschwerzen und einer Brustkrank⸗
heit. Biele Versuche zux Abhülfe wurden
angestellt, aber alie Mittel waren ohne
Erfolg. Jetzt habe ich 13 Wochen Ihre
heilkräftigen Kräulerpulhver streng nach
Ihrer, Anordnung gebraucht, und habe
wieder das Glück meiner völligen Ge⸗
undheit erlangt,

Mii Dantbarkeit u. Hochachtung zeichnet
Frau Körlin, Schuhmachermeisterin,
Gr. * txellun, den 19. Rovember
1870. —

— —
*en
mn der Kohlenstraße, neben Johann Schwarz,
Bastwirth und Ludwig Lefobre gelegen, ist
aus freier Hand zu verkagufen.
SBSeinrich Stief, Bäcker.

din
* Sichere Hilfe für
Leidende. *
Ilehten. Seropheln, Drusen, offene
Wunden, Gicht, Rheumatismus,
Magenkrampfe Unterleibsbeschwer⸗
den, Epilepsie, Bandwurm, Syphilis
und dergl. hartnäckige Uebel werden gründ⸗
lich geheilt durch meine in 86ähriger
Praxis bewährte Heilmethode Behandlung
zrieflich. Die Mittel liefere ich selbst und
war zu einem Preise, der auch dem Unbe—⸗
nittelsten den Gebrauch ermöglicht. Amt⸗
ich beglaubigte Zeugnisse.

Adresse: Erosessor Louis Wun-⸗
Aram im Còô In.

Zu vermiethen und bis 1.
April veziehbar sind zwei J
einandergehende moͤblirte Zim mer an einen
einzelnen Herrn oder nöthigenfalls auch
drei ohne Möbel an eine stille Familie bei
J. J. Fiack jr., Satiler.
5 einrie Laur verkauft seinen Garten
9 am Kapellenwege, auch gibt er einzelne
Boauplätze davon ab.

Die
J ie *
Manufakturwaaren-Handlung von Heinrich Isaac in St. Ingbert
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Vtoireens schwarz zu Unterröcke und Schürzen 20 kr.
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Die Preise sind nach dem halben Meter berechnet.
Redattion, Druck und Verlag von F. X. Demetz in St. Ingbert.
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5, 555 S *28272.5 21255 557
—* 332333 —3*93 333
33 —38 —33— 83, 85337
—55 —3. 7—8 32523 2235 3
— 36532 238 5832.2 382 2. 3 3 7
—2—z3 355 3553535—235 233 2.2
*2 23 732 352255 2258383 3333 2—257

252 —
2
558 —A 5533585 3
J J
2238 323 333 —335 328 338
— 2385322 233535 335 23*833338 *8
—2 5555 53233 53
575 — J 73 3 7 J J
353336335 — 2 323 338 A
* 3 57 3 * — &amp;— 22 333
2 A *
— — * —X 258 28 2 82* * a5
F 7 35323 2. 628 322 — F 28
— ———
. 7. s
2385 33* 3 e
22 — 2* —F7
F —A — 2
c8 35* 353 F
7 22 — 2 22 5 *8* 2.
3 1323383 2. T 553535363 85 ——
25 28 8 —* — — — 3 — *22 —2
53 3 iñh 2332 2 233 333535. 868
a 8 22.3 *85 —— —5 * 2323 5
—AA 525223 *
283283 5 * —ͥ * 83 F * 55 F
2 —253 3 375 2188 s535838523
228* 2 Q«»25 5 23 *358334 5
333 S* 4 5333833 —AI
* 2
3338 5* — 7
23 33833 A i
— — 253228 83 —
—— 5 8573 28 333523383
2. 36 “„53232 z5838657
—
——— I 53 58
—— —
15735337
—155 28
227345
— 1

708
2— — 322
* —* *
* ZzX2 z2360835. 233*58*
23— —— 25333 *3533 2,5 3523
53832 53 2 52 *3822.5— 22383886 32 —
3 — —
8 532532 * 2355 3 * — 33 5*.5. 35
52353235 22.3 233 5535 33 32 58 — ——
*53. * 3 — —3. * 3 22 25 —E 2328
*2 . * 52 * * —a5*002 —8 2.3 22*
* 7 2 8 — 2* 2 7
* * 2 S. 7 22 — 57223 7
— * 28. —* 2323 2 83 322
5 —
* 22 22327 22 3 28 * 2 * 3 2 — —3 2
3333538* 3
3 8 85 — 3* 2 — —— — 2327*
* m 2—6 35332 ⸗ — —
*33533 258 25355352 I 877
—A 2 3 38 3 352— 33233 277
7283. 3 8 *5a23 2*. 3 * 5z5865 533332 7
3 5— 8 St — 53 2 3 5233288 .3407
— 55833 72 x * — *32322 *
733 23885 33* * ——— 52357 — — —
2* 3 2 2 —22 8222 2 80 X. SF —ãA 2 —
28E8— 2 5 X — 522 2 — * *8 —
* —2 — 25* 5327 — — * 7 c 8 *
33 2—3835333358* 35
—A 33 52*7 *227 26 * 522322 * 2
—A — 0 — * 23* 38 232 22 — — 8
32202285 2 382 53225 823
2 7 ⁊ —28 23 25332 — * 3 A55—
3388223 2 343635 —88 373
— — —X — —— — 53* — J — 32 2 2 3 2*
* — — 7 — 2 S 325 ——* 533
»53383333285 3353 238 333 *22385
—— 2 —3 2 2* b
3 233 53335* 826
2 ⁊* —— — * a * 122 2. 2. 5 2
3186 — 3352 — 3 12353 333559
38 35 533332352333353553
—* 25 55 3332
23 3335393— 23
777538

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1800
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        7 4243 J zanw — 427 — — —— — —
— 7 n e ẽ 2 301 e J
de »— * u me uae we e In
98 —D— — 2
—A ner fund dus mit dem Hauptblaite verbundene Unterhaltungablatt, mit ver Dienbtags⸗ Donnerkttags· und Sonntags⸗
x nmimer) erscheint wochentlich vĩn er m a kDeren z7A gu D's n'ne r za g. Sa ms ra dund Son nta. Avonnementspres vierteljrhrig 42 Kezr. oder
22 Eimdergt. Aalstzen wewen mit 8 artts bie dreijteticz tou- Siatndehtt oder den ans böbh —
M 42 ν us Dlens ba Den IL arz ναν αα α , 1872
— — — — — — — — — — — — ——
9
αι[, dea 9. März.
In gespannier Erwartung. mit ‚Langen und Bangen“ folgen
ainige der Aufbesserung dringend bedürftige Beamteubranchen den
Budgetberathungen unserer Abgeordnetenkammer, ob wohl in dieser
Saison „Etwas“ für sie geschehen wird. Die kühnen Hoffnungen,
nit denen manche sich im Hinblick auf die günstigen Finanzverhält⸗
nisse Bayerns und auf dessen wohlgefülltes Staatsfückel trugen,
ind wohl schon auf ein Minimum h'rabgesunken. Und dies nicht
ohne Grund! Denn hat man in den vielen Monaten wäh—⸗
rend deren man sich schon in München herum debattirt, noch nicht
in sie gedacht, wie kann man da in den wenigen Tagen,
die man noch zu tagen hat aund in denen noch so viel zu erledigen
st, die Zeit herausfurden, nachdrücklich und ju goldiger Weise ihrer
zu gedenken. Der 22. März, bis zu welchem die Kammer ver—
ängert ist, ist fast vor der Thür; die Osterferien kommen dann,
die von unfern Abgeordneten, schon so lange Zeit von Hause
ibwesend, jedenfalls* getreulich nusgenützt werden, und darnach
onnnt der 8. April, un dem ja, wie bekannt, der deutsche Reichs⸗
ag eröffnet werden soll, was natürlich ein Tagen unserer Abge-
ordnetenkammer zur' Unmöglichkeit macht. Alles keine freudigftim⸗
nenden Aussichten für gehaltsnufbesserumgsbedürftige Beamten und
Staatsdiener und die Sache fäugt für diese in der That an
viderwärtig zu werden. Währenbein audern⸗ Ländern, Pteußen,
Baden, Hessen, Sathfen Meiningen, in zeitgemäßer Weise Abhilfe
getroffen wird, hat es den Anschein, als ob sich in Bayerneire
Aufbesserung auch dieses Mal als Fata Morgana (Traum⸗, Treug
bild) erweisen sollte. Wer den grtößten Schaden dabei hat, ist
leicht begreiflich, nur der Staat. Lbie sich“ Die: patriotische Partei,
zie mit dem Einbringen ihrer zeitraubenden Anträge die Schuld
in der Verschleppung der Budgetberathungen krägt, aus der Patsche
zu ziehen suchen wird, wird man hören. Bei ihnen ast Bismarck
der Schuldner; dem er muß getade in dem Monat, in dem man
die' Suche ern st lasch iin Angriff zu' nehmen gedenkt, den Reichs⸗
tag einberufen, und nur dadurchwird eine Abhilfe wieder in
weite Ferne gerückt. Ja, Kindern und leichtgläubigen Seelen Lann
nan so etwas vordemoustriren, sie glauben es gar: wir wifssen.
vo des Pudels Kecn liegt. —
ej Treu dereint, wie in den schönen Zeiten des. Mittelalters und
don dem Bande inniger' Liebe umschtungen, wie je ehemals
ämpfen in. diesen Tagen in den sonst stillen und gewöhltlich ziem⸗
äch leeren Hallen des preußischen Herrenhauses die Clericalen und
Feudalen gegen Bismarck und die liberal angehauchten Elemente
zer preußischen hohen Aristokratie, und eine noch in den letzten
Tagen auf den Lampfplatß gerufeue städtische Bürgerwehr, indem
ie wit allen Mitteln das Zustandekommen des Schulaufsichtsgesetzes
m der Fafssung, wie es aus dem Abgeordnetenhause hervorging,
uu verhindern suchen, dem Staate also das Reccht. absprechen, über
die Schule zu wachen, diefes viekmahr vinem Stande, einer⸗Cor ⸗
poration zuerkennen; wollen, Der, awie die Erfahrung lehrt, seine
Directipen reistens von auswärts erhält. Borussia hat endlich
der ungeftuͤmen Bewerbung des kühnen Werbers Zeitgeistt ein
lein wenig Gehoör deschenkt und ihn, wenn arch leis und jüche
iglich verschämi, ein „Ja‘ entgegen gelispelt und: jetzt KLommen
dje gestrengen? und, bohen Herrenn des Herrenhauses uum Gleich won
vorn herein die Verbindung wiedex. zu losen. Doch wird es ihnen
chiwerlich gelingen, und vielleicht schon zezt, da wir dieses schrei-
zen, hal die Regierungeden Steg übet sie errungen: 2Nachschr.:
Das Sthalaufsichtsgesetz wurde in der Fassung, in der es aus
den Abgebtdurlenhuuge hervotging und wie wirnes auih in Nr. 26 ——
d Ang mittheillen, mite 425 gegen 76Stimmen, einer üibex Verwmisechtee ccßcß
alles Ermarten kedentonden Maiorität. angenommen · 6 * 38 8 ——8 XII. 8 der
A — icc. 7 bdiesige Stadtrath in seiner Sitzung vom etzt verflossenen reitag
⸗ Deutsches Reich.. in Sachen der neu hier zu errichtenden höhern Töchterschule hoöchst
MüUncchein, H. März. Der Abg. Völk setzt in seinem plendid. Nicht nur, daß er sich zur Stellung des Schullokals,
Kericht bezürtächeder Voranschläge für je 1 Jahr der 11. Finanze der Heizmaterialien zci, wornuf muür vdn Seiten des Comites der
riode die Berg⸗ und Hunenwerke beir., enigegen der Regierungs⸗ zöhern Töchterschule-gerechnet worden war, willigst bereit fand,
dorlage. den Reiunertraa der Bera- und Hüttenwerke d⸗ de Rhi. 'tr hewilliat- sogar. im Wasle das Schulgeld (Schuͤlerin yro Jahr

α 44 3 .23
nuf 180 o0d jl fes gegen die Retecunsboͤttage mehe öbd Ood fl.
nie Einnahmen sollen 1,345, 565 fli., die Ausgaben 1158,568 fl.
tragen. Ein Secretär wird auf den Abgaugsetat gestellt. Ohne
ẽrhöhung der Budgetposilionen ist eint Gehalisaufbesserung für das
lushilfs⸗ und Dienerpersonal im Befrage von 2500 fl. ermöglicht.
Bei den Bergwerken, der Pfalz soll als Reinertrag die Summa
on 275,000 fl. (somit 30,000 I. mehr, als der Entwurf aus⸗
veist) eingestellt we den. Die Einnahmen würden hie nach 895, 000fl.,
die Ausgaben 620,100 J betragen. Für 25 Beamten d. d. Rheins
vird nach dem neuen Regulativ eine Vesoldung von 43,090 fl.
nusgesetzt, mehr gegen den Budgetansatz um 8630 fl. 8 Beamte
'n den Werken der Pfalz sollen eine Besoldung von 8387 fl. mehr
im 1100 fl. beziehen.
Mäünchen, 9. März. Wie aus militärischen Kreisen zuver-
äsfig verlautet, hat der König aus der Summe, welche ihm vom
eutfrhen Kaiser behufs Dotirung füt hervorvagende militärische
berdienste aus dem Dotationsfond jüngst zur Berfügung gestellt
ourde, dem Kriegsminister Frhrü. 6. Prandhh, sowie den comman-
irenden Generulen der zwei bayerischen Armeekorps Frhen. v. d.
Tamnn und Frhrnid. Hartmann eine - Dotation von je 100 000
Thalern gestern verliehen, und dieselben mittelst Handschreiben
hiervon verständigt. 6
„In Augsburg hat man unter Zustimmung fämmtlicher
alhoischer Pfarrer die Laihzoin her Dehice won der Pfuͤcht ves
Befuchs der täglichen Schulmesse enibunden,zun der Schrile die
ms dem Besuche entspringenden Nachtheile zu ersparen
Beer himf 8. März. In der heutigen Sitzung des Herren
zauses wurde bdei der Special-Debatte des Sqhulaufsichtsgesetzes
1 nach der Commissionsfassung! ma 128 gegen 7585 Stmmen
abgelehnt, hiernuf säümmtliche Paragraphen uach der Fafsung des
Abgeordnetenhauses · angenommen, und schlietzlich das ganze Gejsetz
bei Namensabstimmung mit 125 gegen 76 Stimmen genehmigt.
9p Auch in Zurt ch circulirt gegenwärtig zur Unterschrtft eine
Adresse an den Fürsten Bizmarck. ‚Es hat — sagt das
„Tagbl. d. St. Zür.“ — biese Adresse den Zweck, dem genannten
Staatsmanne im erhobenen Kampfe gegen römisch-jesuitische Ueber⸗
Iriffe in Staat und Schule anch von Seite der in der Schweiz
ebenden Deutschenzustimmende Anerkennung auszudrücken.“ Der
dampfogilt den Ultxamontanen, den Feinden der Volksbildung.
Aber nicht nur der, Deutsche nach den“ geographischen Grenzen,
onderne· auch der Deutsch⸗ Schweitzer,“ Der deutsche Schule und
Bildung genossen, ist unbehindert, sich an der Adresse.durch seine
duterschrift zu betheiligen. Er weiht dieselbe nicht der Person al⸗
rin, welche den Kampf aufgenommen, sondern gleichzeitig dem Geist
»er freien Bildung und Gesittung, welcher durch die entschiedene
Frontstellung Bismarcks gegen die im Fiustern schleichenden Müchte
eschützt werden soll.“ 7
WSuremburgische, — — Mitihellungen besagen,
aß die Schleifung der Festungswerke don Lurenb ur q in Aus⸗
ührung der dettragsmaßigen Verpflichning nunmehr soeweit ge⸗
Icdet ist. duß mir noch ein verhältnißmäßig kleiner Theil derselben
ibzutragen ist. Die Lrxemburgische Regiexung theilt mit, daß mit
Inbegriff der Summse, welche in diesem Jahr auf die Niederlegung
iniger Werke verausgabt werden soll, Ichoni 408,000 Frcs, auf
ꝛieses Unternehmen verwendet wurden, und daß die für dasselbe
xranschlagte Summe don 600, 000 Fres. voraussichtlich nicht ganz
xforderlich sein werde. »2
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        30 fi.) zur Deckung der Kosten nicht ausreichen sollte, ine Summe / St. Ingbert. (Eingesandt.) Wie lange darf es hier
zis zu 200 fl., die zu diesim Zwecke danng verwendet werden noch vorkommen, daß bissige Heu ade, namentlich Metzger hunde —
jolle. Dieser⸗ Beschluß ist Mur lobenssverth umd verdient — * Sne Maulkdrbe frei? herumlaufen, beim Losfahren auf undere
nehr der Anerkennung, Als die Stadt ün letzter Zeit schon bedku⸗ due ——
ende Dpfer sür die Lateinschule. gebracht hat und für sie nuch Rachtzeit die Straße ansicher machen 2 *Ein Zenge dieses Unfuges.
mmer bringen muß.* Möchte nun ein verehrl. Siadirath in der! F Die Kleeberget'sche Druckerei in Speyer ist in den
Sorge sür Latein- und Töchterschule auch die Volksschulen, auf Besitz des katholischen Preßvereins für die Pfalz“ übergegangen.
zie doch die große Masse allein angewiesen ist, nicht vergessen und — (Pf. Zig.)

dieselbe nicht ols Aschenbrödel betrachten. . PHemeßg, veraniworilicher Redacteur. —
Bekanntmachungen.

Versteigerung von Unterhaltungarbeiten auf den
Distriktsstraßen. des Amtsbezirks Zweibrücken.
-Die Unterhaltungsarbeiten; auf den Distriktsstraßen des Amtsbezirks Zweibrücken
vro 1872, bestehend in der Herstellung
eh a) im Kantone Hornbach
.1. eines zwischen Stunde 48/8 — 408/8 der Straße über Seyhweiler nach Gersheim
vefindlichen baufälligen Durchlasses, verarschlagt zu 1116 fl. — kr.
69 im Kantone Zweibrücken
2. eines 6,00 M. langen und 0,20 M.“ im Lichten weieen
eisetnen Durchlasses auf der Straße von Zweibrüchen über den Heidleeee.
zingerhof. bis zur Kirschbachermühle, am Gymnasiumsgebäude von Zwei
brücken, veranschlagt zu . F — 280 fl. — kr.
.) im Kantone Blieskastel
.3. von Pflasterarbeit, und Maurer⸗ und Steinhauerarbeit euf 4
der Straße von Blieskastel nach Neuhäusel im Gesammtanschlage von 221 fl, 11 kr,
4. von Pflasterarbeit auf der Straße von Lautzkirchen nach St.
Jugbert, veranschlagt zuuzzäc.47 fl. 12 kr.
5. von Pllasterarbeit. sowee Maurer. und Steinhauerarbeit aaff e,
der Straße vom rothen Hause nach Aßweiler, veranschlagt zu. 753 fl. 47 kr.
G. von Maurer- und Steinhauerarbeit, sowie Pflasterarbeitauff
der Straße von Ormesheim nach Eschringen, veranschlagt zu F 83 fl. — kr.
7.. einer gußeisernen Wasserableitungsröhre uud eines Wasserfang⸗
ebälters, ferner von Maurer⸗, Steinhauer: und Pflasterarbeit, im Orte
hersheim auf der Straße von Webenheim nach Reinheim im Gesammt⸗
inschlage von .. —W
r zz 4) im Kanutone St. Ingbert:

58. voun Pflaster⸗, Maurer⸗ und Steinhauerarbeit auf der Straäße
„on Lautzkirchen nach St. Ingbert, veranschlagt zuz127 fl. . 9 fr.
9. von Pflaster⸗, Maurer⸗ und Steinhauerarbeit auf der Straße
»on St. Ingbert auf die Sta Ingberter⸗Grube, veranschlagt zu . 261 fl. 35 kr.
10. von Pflasterarbeit auf der Straße von Ormesheim nach
Fschringen, veranschlagt zIZun . . 6* .. 6609 fl. —kr.
11. voa Pflaster⸗ Maurer⸗ und Steinhauerarbeit auf der Straäßee
von der Gassenmühle über Ensheim nach St. Ingbert, veranschlagt zu 374 fl 12 kr.
132. von Pflaster-⸗, Maurerx⸗ und Steinhauerarbeit auf der Straäßee
oon Aßweiler üher Ommersheim nach Heckendalheim, im Anschlage von 236 fl. 32 kr.

13. von Steinhauerarbeit adt 66 fl. 40, krdchnund von Wagner..
ind Schmiedarbeiten ad 22 flauf derr Straße von St. Ingbert nach
Spiesen im Gesammkanschlage von .. 88 il. 40 fr.
Totalsumme 2415 fl. 18 kr.
verden am Dornrerstag den 21. Ma rirl.“g. Vormittags 10u her im
Ztadthaussaale dahier öffentlich an die Wenigstnehmenden versteigert, bis wohin
die Mostenanschlüge, Pläne und, Bedingungen auf der Canzlei“ der unterfertigten Behörde
ingesehen werdet könneen. WW .
* Zweibrifken. den J. März 1872 U ai re J
GKöniglich bayerisches Bezirkamt.
7 Sd VDamm. * *31
Bekanntmachung.. —
ESamstag den 16. März 1872, Nachmittags 2. Uhr, soll auf dem Bu⸗
reau des k. Bergamtes St. Ingbert die Lieferung nachgenannter GHußwaaren
ür diek. Steinkohlengrube St. Ingbert im Submissionswege an den Mindest—
iehmenden vergeben werden, als:
300 Stück Spurkranz⸗Wagenräder à 22,26 Kilogr. zusammen 183,350 Kilogt
120 Bremsschlittenräder 4519 ditto — 22802 3
50 ., langnabige Gegengewichtsräder 413 ditte 650 3;5.
50 , kurznabige Gegengewichtsräder à 12,26 dittt 61386
Nebernahmslustige sind eingeladen, ihre Angebote bis zur oben angegebenen
Zeit auf dem Bureau des unterzeichneten Amtes abzugeben, woselbst auch die
Lieferungsbedingungen zur Einsicht aufliege. e
St. Ingbert, den 6. März 1872.
Kgl. Bergamt
»82* I. Kamanun.
— — —— —— — —
Redaktion, Druck und Verlag von F. X. Demetz in St. Ingbert.

Für mächsten Mittwoch oder Donnerstag
elomme ich wieder tine Sendung
frischer Rhein-Hechte
per Pfund 88 kr. Gefällige Bestellungen
bitte mir zeitig zuzusenden. 4
Fritz Panzerbieter.
Ein achtjähriges gutes Pferd hat zu
zerkaufen —
Gebr Stiset.
JossepheKochin der Blies—
e“ Straße verkauft das-Brod zu
Fr füdd. Wälrung.
m Polizeigerichisgefängnisse
wird täglich Holz zum Klein⸗
nachen angenommen, ver Schnitt 80 kre
Alle Sorten fertige Schuhe und
ztiefel, Zeugstiefel ꝛc. ꝛc. dann
zchuhzleist n in allen Façonen sind
u haben bei G. Linn, Schuhmacher.
Mehrere lüchtige und brave Glasblä⸗
ser (nur größere Plätze, finden eegen er⸗
öhten Lohn Stelle auf der Tafelglasfabrik
hon Buceh holz, Sehott &amp; Heid-
sieele in Annen.—
ISFMan wolle fich bri eflich an Aug.
Schott in Annen wenden.
elith verspätet.
Bedicht auf die Entgegnung des in Nr. 33
dieses Blattes enthaltenen Artikels die feine
BHeschmecker betreffend.. 4
Bei der Feuerwehrversammlung
Beim Peler Josehh Schwarz
Da war die Gefjellschaft gar so lleen
Das is net an sei'm Platz.
Denn wege dere Rutschpartie
sam mancher Herr neit hin,
Wie in dem Blatt bemerkt schon war
Was die feine Schmecker seijin...
Der Veter Peter Josehh ⸗·
Aarig ufbegehrt, iernr
Er hot sich uf die Feinschmecker g'richt
Un keener war vertrt˖e.
Was macht der Vetter Peter Joseph
Mit seine fette Hahne,
Der hot sich aber g'hörig g'rich
Das macht dem Mann viel Schade.
Die Feuerwehr hann zum Zeitvertreib
Betart das Spiel Solo
Bis daß der Pinker Peser kam
War alles überftohh. 5.
Jetz werd' gespielt die Rulschpartie
Meine Herrn es isch net woro,
fehlt Fiolin und Loffelstieht⸗
Die Buisar war gleich do.
deut werd nix aus der Rulschpartie
Bis uf e anner moa
Wahrschetnlich bei dem Reumann's Friß
Wann die Feinschmecket nei sin do.“
's Theater. isch jetzt nmmer hie
Und die Fastnacht isch vorbei,
Do konmne wahrscheinlich Mittwochs jetzt
Die Feinschmecker wieder bei.
Ein Nichtfeinschmecker.

—— RBM⸗Z
—————
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        * 5—
3535 2. z353233 2233553 3858 .X533 E331553 33555355
3833 —328 3 — 383 8—33
7 4 22* — F — 7 — 25 *2 j 22 8886*
2 D —— Se3 2 9 3 7* 2 53235* ẽ — — 2 *
5238* —4725 7 27—3. 57583 —5328* 7 — 25 53
—— 5S—— 0 3 36 ——52 22323 —823
5 3338 3 38333 —3 —33 2353387
227 *4 3 383338 3 3 333—3 75555 5
S2 2 —*—5727 52— 5 222— — — 8 57‘—*28 S5ↄ2 2
— 5 833338 —32353 —— 552 53* 33528
—33 38338 433 —25253 3333* 353 3 38587336
7528 27172 52*57 7 — 2 —8* 5 J —— 23*8 2 —
3225 ——— 1 — — —333——8— —3—— — 3 —83 — 333553277
55 — — 2323— 3— —332— 34 s553 55222332— 23253 835* —
—53 — 3 —238 — * 5z 55 —* —— * E 35 53235—
33 8338 3333 —8 33 3333 338
538 2 * — 5222E 2 3 25 2—3 58
222 2 25 —8 — — 3 —392— —2 2—82 32 m8
— 28 33 52 833 —3— —22—833 335238333
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der St Bngberter Anzei 6 e r. (und das mit dem X verbundene Unterhaltungsblati, mit der Dientiags⸗ —XE
xmmer) erscheint wöchentlich vie r nn al: Diemsta g. Donmerr atai, Samstag und Sonntag. Abonnententspreis vierteljuhrig 42 Kerzr. oder
12 Silbergrt. Anzeigen werden mit 3 Keozr. die dreispaltigt Zeile Blattjchrift vdet deren Raum berechnet.
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—32 — 42. — Donnerstaga, — 1872
z3 —* F DPeutsches Reich. —8* J —** A— G 3 I — ird d Sch
— Munmchen, 12 März. Auf die Aufrage des Abq. Herz Aus Genug, 11. März, 10 Ahr. wird dem Schw.
erklärt der Vag * die Regierung im Falle d N. gemeldet: Ginseppe Mazziul ist hestern Nachmittag zu
Zusammentritts des Reichstages, über dessen Eröffnungstag officiell Pisja gestorben. ** 2*
noch nichts bekannt sei, die Kammer nicht vertagen, sondern die 3 ürkei. 25.
Bubget· Ardeiten ferlig machen lassen, aus dem zufälligen Zusam⸗ Konstantinopenl. 8. Mätz. Prinß Friedrich Karl—
mentreffen des Tagens det Versammlunger in Berlin und Mün- »on Preußen wird hien erwartet. Der Sultan lleß ein Palais
hen duͤrjte die Regierung nicht das Recht ableiten, die Kammer hu seiner Aufnahme vorbereiten und will ihn als seinen Gost be⸗
ihrer Pflicht zur Erledigung des dnde zu entbinden. * — p jandelt seben.
In Münschemn geht, wie die „Baher. Volksztg.“ berichte. Xon 7 7
dlederum einmal da? Gerücht von det Berlobung des Königs von Die atholikenversammlung in Kaiserslautern
Bayern mit der Prinzessin Marie, Tochter des Prinzen Friedrich am 10. März 1872. e
Karl. Wir bemerken, daß dies Gerücht schon ein paar Male Von schoͤnem Frühlingswetter begünstigt tagte am letztver⸗
faͤsschlich verbreitet wurdet. Ob diesmal etwas Wahres daran ist, lossenen Sonntage in dem sinnig geschmüäten Fruchthallsaale zu
müssen wir abwarten:. — Kaiserslautern eine aus allen Theilen der Pfalz zahlreich besuchte
Die „Straßh. Ztg.“ schreibt; In der, Gemeinderathssitzung Vetsammlung der pfaälzischen Altkatholiken, die um so interessantar
oom' 16. Febr. gab Herr Kablé einige tüchschnuende Mittheilnngen var, uls zwei der unerschrockenften Vorkämpfer der altkathoüschen
über den Stand des Schulhefnches. Daraus ergibt sich, daß jetzt Sache, Professor Reinkens von Breslau und Dr. Huber
800 Kinder die (Straßburger) Schulen besuchen, welche früher nicht von München zugegen waren, um im Interesse derselben Vorträge
ür Schule gegangen sind . uu halten. Etwa 2500 Männer und Frauen, vorzugsweise den
Berxrlin, 9. März. Durch die nunmehr abgeschlossene Re⸗ jebildeten Klassen angehörig, mochten bei Eröffnung der Versamm⸗
organisation seiner Streitkräfte kann Deutschland den bisherigen ung anwesend sein. Dr. Huber erhielt zuerst das Wort. Nach
riegsstand seiner Armee um 400,000 Mann sfteigern. Es ist varmer Begrüßung der Pfalz, als einem Lande, das allzeit offes
übrigens bemerkenswetth, wie sich fast in allen Ländern der Heeres- jen Sinn für eine gute Sache gehabt. habe, kommt er auf die
teorganisationseifer tegt, ein Eifer, der den Kriegsstand der euro- kntstehung des Kampfes, der jetzt in der katholischen Kirche ent⸗
Jischen Armeen demnaächste auf mehr Als“ 10 Millwnen Mann rannt ist, zu sprechen. Von dem Hirtenbricke der deutschen
hringen dürfte. Rußland namentlich hat eine kolossale Vermehrung Bischöfe vom 6. Sept. 1869 usgehend, in den sie das deutsche
jeiner Streitkräfte in Aussicht. genommen. Der Kriegsstand soll Volk wegen Aufstellung eines neuen Dogmas zu beruhigen sucheu,
dort von 1,309, 002 Mann auf 2.992, 8607 Mann, vhne die Local⸗ eigt er, wie dieselben durch ihre Handlungen jene Worle Lügen
truppen und die Miliz, hinaufgeschraubt werden“ In Frankreich traften und plötzlich nach der Heimkeht vom Concil fanatische
wird eine Steigerung auf mindestens 1,400,000 Mann erzielt Vertheidiger des nenen Dogmas den der Unfehlbarkeit wurden.
werden, in Itaůen eine Steigerung bon bisher 549,630 Mann An der Hand der Schrift, der Kirchengeschichte. und der Kirchen⸗
zuf nrindestens 750,000 Mann. Die Türkei beabsichtigt den Kriegs- väter begiunter jetzt eine Prufung desselben ndeweist in über⸗
tand von 270,000 auf 600,000 Mann zu sieigern. England eugender Weise den Widerspruch dieses mit jenen nach. Die
indlich hat dem Parlamente bereits einen Gesetzentwurf eingereicht, Insallibilisten haben nur zwer Stellen' des ñneuen Testaments,
durch welchen die unmitlelbare englische Streitmacht um eiwas über auf die sie ihr schwankendes Gebäude zu stützen suchen, die aber
das Doppelle (das stehende Heer ist fur 1872/78 zu 138,649 zurchaus nicht die Unfehlbarkeit einer: Versobr beigeisen, die eine
Nann Bestiumm worden) ihrer: Stärke gesteigert werden soll. ogar das Gegentheil. An der Hand der Geschichte zeigt Redner,
Beulim,Bh. „März. Die , Nordd. Allg. Zig““ sagt: „Die daß selbst 3 Päpste häretische Ansichten geäußert und den Grund⸗
altrammantauen Blätter deben sich erstaunliche Muühe, die Affaite dogmen der Kirche Hohn gesprochen haben, wie einer dieser, Hond⸗
zes Domherrn Kozmian zu bemänteln. Der Thatbestand ist aber ius, deßwegen verdammt wurdet »und wie die Icjuiten das Ver⸗
vicht: zu berschleiern. Der Domherr Koimian wurde abgesetzt, weil jammungsurtheil, das im' Brebier enthalten wat, “falschten.“ Der
et sich mit einem Frauenzimmer im Bade Homburg umhergetrieben Toncilien zu Constanz und Busel hedenkend, twähnt er, daß diese
uund dort den Peterspfennig verspielt hatte. So steht die Sache von einer Allgewalt der Päpste nichts wissen und daß die Bischöfe
mit dem Damherrn Kozmian.“ .. 3 3, des Concils zu Constanz den damaligen Papst Johann XXIII.
Brxrlim 12.. März. Der, Reichsauzeiger“ veröffentlicht iogar den „eingefleischten . Satan“ nannten.“ Selbst päpstliche
us sanctionirte Schulaufsichtsgesetz,. Theologen, unter andern der größte jesuitische Schriftsteller Bellarmiu,
un Anuden Rixnch Sha wzl eax gingen anläßlich der Herrenhaus⸗ jaben es offen ausgesprochen, daß die Päpste irven können. Nur
derhandlungen über / das Schulnufsichtsgesez zahlreiche Beglückwün⸗ Fürsorge Und Ausdauer der Jesuiten haben es durch Fälschungen
chuogstelegramme ein. Darunter. solche von Mitgliedern des baz alleg Art fertig gebracht, die neut Lehre zinzuführen.
dischen Landtaga, von dem Scholzeuberein in Neisse, dem Magi⸗ *Hierauf beleuchtet Redner die Allgemeinheu des vaticanischen
rute Aund den Stadt ⸗Verordueten in Slawa, der vehrer⸗Konferenz Toncils und kommt zu dem Schlusse, daß demselben die otumeni⸗
Reermoor Ostfriesland). von 98 Mannern“allerStände aus schen Eigeuschaften“ fehlen'z auch haben demselben vor Allem die
Bolkenheim in Schlesien, von Peine, von Traunstgin, von« deim Freiheit gefehlt. Zeugen dessen find die Aeußerungen und Berichte
Deutschen ·Turnverein in-Locn do n-u. s. w. Das Telegramm des Pariser Erzbischofs Darboh und des Rottenburger Bischofs
aus Tywin astRim Aautetetu, Des Reiches großem Kanzler er⸗ defele, welche sich biter über den Despotigmus beklagten, der in
schallt aus Anlaß der siegreich gewonnenen — Geisterschlacht im Her⸗ kom herrsche““ Und daß auch Concilienirren lonnten, beweise
e Hollenbrau-Bier ein kräftigeres dreifach done chon ein Zeugniß des heiligen“ Augustinus, wie es
dernde Hochin den Kieifen der deutschen Patrioten in Trannftein.“— auch im 13. Jahrhundert Gerson und d'Ailly kühn qusgesprochen
Dir Lomdomer Turnvkrein“ delegraphirte: „Dem energischen haben.c Erst dem Jesuilisnus gelang es, allmählig den großen
Vertreter deutscher ⸗ Sitte und bveutschen Rechts unsern. Vanf und, ebendigen Organismus der Kirche, in welchem jeder lebendig mil⸗
diesen Gruß als Zeichen unferer Hochachtung und' Verehrung““jelfeü muß, zu anem' Mechanibrkii zu⸗ verwandeln, in welchem
* Dex⸗Rerasch ẽ wag witt un 81April zusammen und, wird, Einer allein das treibende Motid sein soll. * *328, J
gegen Pfiugsten-igeschlosfen. . νια ν. SA Nachdem Redner die Gefahren geschildert, welchen die Kirchte
Hollaubie nt durch die Bestrebungen! der“ Jesuilen⸗Cntgegentreibt, geht er zum
TA αννDer Graf-v. Chambord ist· herre · von · brallischen · Theil · eines Vortrags uber, kommt auf das Siel der
Breda nach Koln gereist. J—— nnt 7. . Reformbewegung zu sprechen und erklärt, daß diese mit Hilfe der
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        Zdaiserslautern am vorigen Sonntag in der Kirche
seinen Gläubigen bei Strafe verboten, auch nur aus Neugierde die
Borträge der Herren Reinkens und Huber auzuhören.
Mfu: ziece adustrie Russtellung.
Kaiserslautern, den 10. März 1872.
Allem Anscheine nach wird die diesjährige Industrie⸗Ausstellung dahier
ein hübsches Ensemble bilden, wo nichts unberücksichtigt bleibt, was nur im
Zwecke einer solchen Ausstellung liegen kann. Damit aber dieselbe nicht etwa
sur ein Gewerbemarkt sei, sollen auch Erzeugnisse der Kunst eine Stelle
inden, und soll so Anregung gegeben werden, daß die Kunst mehr wie bis—
her ihren veredelnden Einfluß auf das Gewerbe ausübe. Das kgl. Präfidium
der Pfalz hat zu dem Ende die Kunstgewerbschulen zu Munchen und Nürn—⸗
berg zur Betheiligung an der Ausstellung eingeladen und haben beide An—
talten zugesagt. Auch wird an der äußeren Ausschmückung und Verzierung
der Ausstellungsräume nichts gespart, um auch dem Auge und Schönheitssinne
gerecht zu werden; denn der Besucher einer mit Geschmack arrangirten Aus—⸗
stellung erinnert sich gewiß immer mit Verznügen des augenehmen Eindruckes,
den geschmackvolle Anlagen und verzierte Räume auf ihn gemacht haben.
Sollte auch hier aus dem Unternehmen sich eine namhafte Erübrigung
ergeben, wie das anderwärts der Fall war — z. B. bei der Aosstellung iu
Mainz 1869 12487 fl. 58 kr; bei jener in Ulm und Freiburg im vergange⸗
nem Herbste je 15000 fl. — so sollen solche, wie man vernimmt, zur Gründ⸗
ung eines Gewerbemuseums fur die Pfalz verwendet werden.
Kaiserslautern, den 12. März 1872.
Die Direktion der pfälzischen Eisenbahnen hat in anerkennenswerther
Weise auf Ersuchen des Centralcomites für die Dauer der III. pfälzischen
Industrie Kusstellnng (14. Juli bis gegen Ende September) folgende Fracht⸗
ind Fahrtaxermäßigungen bewilligt: 1) für unverkaufte Ausstellungs⸗
zegenstände frachtfreien Rückt ransport, wobei noch ein Endtermin von 8
Wochen nach dem Schluß der Ausstellung eingeräumt worden ist. 2) Was
die Fahrtaxermäßigung anbelangt, so sind an den Abgangsstationen besonde rs
ubzustempelnde, einfache Fahrbislete zugleich mit Eintrittskarten für die Aus⸗
tellung zu lösen, welche unter dieser Vorbedingung die Giltigkeit auf zwei
Tage erhalten. —
F. X. Demestz, verantwortlicher Redacteur.
Bekanntmachungen. Lieferung des Unterhaltungsmaterials auf die Distrikts—
5— *
Geschäfto Anzeige. straßen des Amtsbezirks Zweibrücken.
ze g Am kommenden Donnerstag den 21. Märzel. J. Vormittags 101 Uhr wird im
Hierdurch beehre ich mich die erge- Stadthaussfaale dahier die Lieferung des Unterhaltungsmaterials für die sämmt ⸗
»ene Mittheilung zu machen, daß ich ichen Distriktsstraßen des Amtsbezirls Zweibrücken, bestehend in circa 1890 Cubitmetern
unter'm Heutigen mein Geschäft als useler Diorits, 1810 Cubikmetern Kallsteine, und 610 Cubikmetern Hochofenschlacken,
7 —3 . uuf die beiden Jahre, 1872 und 18573 in 28 Loosen öffentlich an die Wenigsinehmen⸗
—IVDX den versteigert, wozu Lieferungslustige mit dem Bemerken kingeladen werden, daß bis zum
in dem Fiack'schen Wohnhause dahier, Bersteigerungstage die Bedingungen auf der Canzlei der unterfertigten Behörde zur
J * insicht aufliegen. * e
agt Wlesen e gehit e Zweibrücken, den 7. März 1873. —
3 er vaup Königlich bayerisches Bezirksamt,
. Damm.
Indem ich um geneigten Zuspruch
hitte, gebe ich zugleich das Versprechen,
ttets gute Waaren zu verabreichen u.
Bestellungen jeder Art prompt zu er⸗
edigen.
St. Ingbert; 14. März 1872.
3IJ. Prꝛ nzx.

Jahrmarkt
in St. Ingbert
Donnerstag den 21. März 1872.
Zu verkaufen:
Schoönes kiefernes Bauholz in jeder
beliebigen Länge abgelängt per Cubikmeter
—10 fl. aee
Kieferne Zaun-und Baumpfähle
in jeder beliebigen Länge.
L. LELGn/-/ Breitern ühle
F Station Lautzkirchen.
Ein achtjähriges gules Pferd hat zu
verkaufe
G6¶Dr. StieF.
Alle Sorten fertige Schuthe und
ztiefel, Zeugstiefel ꝛc. ꝛc. dann
Schuhleiste n in allen Façonen sind
zu haben bei

Der Brodpreis für die Stadt St.
Jugbert ist von heute an bis zum nächsten
Donnerstag (Fruchtmarkistag) festgestellt:

Korabrod 3 Klgr. 26 Krzr. Weiß—
brod 10 Ktzr.

Sämmtlafie NA.e von St. Ingbert
Frucht⸗ Brod⸗, Fleisch ꝛe. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 14. Maärz.

Weizen 7 fl. 37 tr., Korn 5 fl. 11 r
Gerste 2reihige. — fl. — kr., Gerste vier—
reihige — fl. — ir. Spelz 5 fl. 13 kr.
Spelzkern — fl. — tr. Dinkel — fl.
— r. Mischfrucht — il. — ir. Hafer
3fl. 56 kr. Kartoffeln Üfl. 45 kr. Heu
2 fl. — kr. Stroh1fl. 25 kr. per
Zentner. Weißbrod 113 Kilogr. 20 tr.
Kornbrod 83 Kilogr. 25 kr. ditto 2 Kilogr.
170tr. ditto 1Kilogr. 9kr. Gemischtbrodꝰ
il. Zakr. 1 Paar Weck 100 Gramm 2kr.
Rindfleisch 1. Qual. 20 kr. 2. Qual. 18 kr
dalbfleischh 18 kr. Hammelfleisch 18 tr.
Schweinefleisch 22 kr. per Pfund. Butter 32
kr. her Mund

Für Constrmanden
mpfiehlt schdnes schwarzes Tuch
Ellen breit, zu Anzügen die Elle von 2
Sulden an
einrich Isaac.
Am“ Dienstag Nachmittag

re wurde auf der Kaiserstraße von

St. Ingbert bis zum Schmelzer Weg ein

edernes Portemonnais verloren. Das⸗

elbe enthielt mehrere Poslscheine, Notizen,

goldenen und l messingenen Uhrenschlüssel,

owie einige Groschenmarien. J—

Dem redlichen Finder, wird gegen Abgabe

des Verlorenen in der Exped. ds. Bl. eine
ehr güte Belohnung zugesicher..

HPreise der Stadt
aiserslautern vom 12. März.
Weizen 7 fl. 47 kr. Korn 5 fi. 8kr
Spelzkern — fl. — kr. Spelz 5 fl. 14 kr
Gerste 4 fl. 34 kr. Hafer 8 fl. 38 kr,
Erbsen 6 fl. 14 kr. Linsen — fl. —- tr.
ver Zentuee..
Brodpreise: 6 Pfd. Kornbrod 285 kr.
3 Pfd. Gemischtbrod 14 kr. und 2 Pfd—
Weißbrod 15 kr.

—⸗⸗s

Gz. Linn, Schutmacher.
Se⸗æræ tlafer,
Zaatwicken &amp; Setzkartoffel sind

n verkaufen bei

Eine große Auswahl Stoffen zu Her.
ren⸗Anzügen in Demi⸗Saison und
Sommer-Burkins
empfehle ich zu den billigsten Preisen.
Heinrich Isaae.

E. B. Graffion,
Schnapphbach.
— — — “ G — —
Redaktion, Druck und Verlag von FX. Demek in St. Inabert

— — —
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        2125
2 ⸗
2333332534
2 58* 32*3 —
2 2537 —V— 22528
32333378 55325553838
—435333 5332 5852353855658.
— —— z3322 —— — 5 53553z8s8353 533
8 — y 222 * — * 5327* 525 5353 32
255 25 37 2 3583283 — 322—
A 3 — — 283822 c 2—*.5* 222
3383 z38s3333 8433 55852835 535523358
55 3358 * 282 53 8 82
522* 153535525 3372 52332 — — 55 * 5375532 53538
2 235 — 83 573* s535733 ʒ 52 25 —5 336
35385333 V 55338553533 223333332 5383 —335355 38
3537633337 335337* 82 2222 38 F — 527
x5553 5337337338 387 3337 7 3535572 33—38332 52
3 3533323 — 23235* 523 5332535 223638*8 A —
2 323338 — z2532755322—8 — — Ü27 — —85 * —
28 —588538 232 78 z38358355* 2 32523— — — — 53.,7
85355283 235 22 323583 3533738 3833*
— 3 55833 3* 3
25235* 38 53533 3322 — 582 —5 38 — ——
5335 33358 * 322* 255* —m225 2 — 8 53 5 2 *
——— 2 55 * —— æ —E— 2 55* 23832 33 28 *
3228 22 5327525 — 573 5 1 58
83423527 — 3232333355 3 53323552335 5255 53235— 222
* 5* 323733530358 58557 28* 3* * 2 — — — 22
252 — — — 535375*23753333 7 23256 —— —8
535232238 15825 5* —8 —— *255 33*5375 —— *2 53335 2
2 5425 3332 853373258536 A 5334 533355385*
—A 335322 — 2232 — —— 233348733255*
5553 53 —— 837 8 323258 3* 25 53325537
— * 2 —8 —— 222 — —ze28 —
33 35 53333258 s38526538 — 2 385 555
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22 — J — * 3 —527 2 35355 * 8 336332335
J 552337 2323358
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33333 3533233 333835
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2 2 82* 2* *w * 52282 2 * 28 — 3 —
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3233 333 3 33 323553 — 5353 285
555—535 s — 3 5 3338 ——833* 85
—*5 523 822 — — 35—— 8832 s * 535c55 2* 7
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5 2822 — —— 222 2.5 —᷑— — — —2 22* *228 55 223
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5* 2327 33333535838
—2 * 22* 8585 —AE
58 223 —— —
55 — —*
2* XX
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2 58 ——32 2* 132 22 8 528 525
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27 — 5353—35—2 3
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333357354 333885 25434 3 3
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383238 533333 33538* 8738
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— 35—2232 2558 38388 535 3 —34 3858
2. 35 25. 553 2 — *222 5 —2 *3. * 2
2 23. — — 38 — 228 7* IS —2 273
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        St. J ngberler Acn zeiger.
Her Si. Inabreler Anzeiger lund das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhallungsblatt, mil ver Dienslact⸗ Donnerata ge⸗ umd Sonntage⸗

Rimmer) erscheint wöchentlich vier nmalt Dienstaig. Donnerstag, Sa msstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krzr. oder

128 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet —W

ñ 43. 2austaa- den 16. Mäzzzz 11111872
—— — —— — — — —* — —
8 .. Deut sches Reich. 2

München, 12. März. Herr Staatsminister Dr. Fäustle
begibt sich in den nächsten Tagen zu Verhandlungen des Bundes⸗
taths nach Berlin, während der Präsident des obersten Gerichts⸗
jofes. Reichsrath v. Neumaur schon gestern dorthin ab—
zereist ist.

Mumch en, 12. März. In den Blättern ging die Nach⸗
cicht um, der Kardinal Hohenlohe sei wieder nach Rom gegangen;
statt dessen hat es der Kirchenfürst dorgezogen, sich auf seine
Stammgüter zurückzuziehen, und man versichert sogar, er werde
zar nicht mehr nach Rom gehen. Das würde allerdings nicht auf
das beste Verhältniß zwischen ihm und der Kurie schuͤeßen lassen.
—, Ht. v. Holnstein hat seine Abreise nach Berlin einige Zeit
berschoben, unterdessen gibt seine Mission Stoff zum Denken
und Reden. VV

Muümnchen. Wie in gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen
verlautet, soll man in Berlin geneigt sein, die Einberufung des
Reichstages um 8 oder 14 Tage über den ursprünglich beabsichtig⸗
sen Termin (8. April) hinaus zu verschieben, so daß es dann
vohl möglich wäre, noch zuvor das Budget in der bayerischen
bgeordnetenkammer gründlich zu erledigen.

Karlsruthe, 12. März. Die Abgeordnetenkammer ge⸗
zehmigte den Gesetzentwurf über den Bau einer Eisenbahn, Dur⸗
ach⸗ Bretten⸗Eppingen nach den Commissionsanträgen.

Die im Allgemeinen in Elsaß—⸗Lothrin gen herrschende
politische Stimmung glaubt ein Berichterstatter der „Köln. Ztg.“
aicht treffender kennzeichnen zu können, als durch Jolgende Aus.
prüche zweier Straßburger Vurger: Der eine fugte: Ich trage
Frankreich noch im Herzen; aber ich sehe, daß es an sittlicher und
ttaatlicher Verdorbenheit und Zerrüttuug leidet und deßhalb ver⸗
loren ist: ergo ich halte mich jetzt an Deuischland,“ worauf der
andere erwiederte: „Und ich für meinen Theil kümmere mich nicht
um eure Politik; die Hauptsache ist bei mir, daß die Geschäfte
jut gehen, seit wir an Deutschland gekommen find, und deßhalb
veiß ich nicht, warum ich am Frankreich weinen sollte.

Berdin, 10. Marz. Fürst Bismarck hat sich, wie der
„öln. Ztg.“ von hier gemeldet wird, nach Beendigung der Her⸗
enhaus Debatte einen vierzehntägigen Urlaub erbeten, den er,„fern
von Staatsgeschäften auf seinen Besitzungen im Lanenburg'scher
vrbringen werde —X

Berlin, 11. März. Der Bundesrath wird dem deutschen
Parlament einen Gesetzentwurf, betreffs des Vorgehens gegen Je⸗
uiten vorlegen, welche sich in Deuischland aufhalten und nicht
Reichsangehoͤrige sind. — Gegen Bischöfe, welche sich in Preußen
dem Schulauflichtsgesetz nicht unterwerfen werden, soll mit rück⸗
ichtsloser Strenge eingeschrilten werden. Die Oberpräsidenten in
ꝛen verschie denen Provinzen haben bereits die nöthigen Weisungen
rhalten. (N. W. Th 77 —**—

Berlin, 18.. März. Die Ausprägung von Reichs⸗Gold-
nünzen auf Grund des Gesetzes vom 4. December v. J. ist mit
ihunlichster Beschleunigung in— Angriff genommen worden. Es konnte
mit der Ausmünzung in der Münde zu Berlin bereits in der
weiten Hälste des Monats December b. J. begonnennwerden.
In den Münzstätten zu Hannover, München und: Dresden wurde
mit der Auspragung in der ersten Halfte des Februars vorge⸗
zangen, wogegen die Ausprägung in den Münzstätten zu Frank⸗
urt a. M. und Karlsruhe erst in letzter Zeit iheen Anfang ge⸗

vmmen hat. Zunächst sind nur Zwanzigmardftücke geprägt und
war bis 2. Maͤrz d. J. in Berlin 35,006,860 Mart in Han⸗
nover 2,287,330 Mark, in Frankfurt a. M. 18,600 Mark, in
Wünchen 1,963,080 Mark, in Dresden 1,530,800 Mart, in
datlstuhe 200,000 Mun, zusammen also 41,046, 160 Mart.“

Berlim, 13. März. Der „Probinzial⸗Correspondenz“
afolge, ist die Dotation solgendermaßen bertheilt Es erhielten
drinz Friedrich Karl, die Grafen MPoltke, Roon und Geperal
Man euffel je 800,000 Thlr. Die Generäle Göben, Werder und
Staatsminisier Delhrlick je 200, 90 Thlr., die Generäle Voigts

Rhetz, Franseckh, Alvensleben II. und Blumenthal je 150,000
Thlr., Prinz August von Württemberg, die Generäle Albeusleben I.
Zastrow, Manstein, Kirchbach, Bose, Stülpnagel, Podbielsky,
Zameke, Stosch, Obernitz, Fabrice und Suckow je 100,000 Thlr..
Dem Könige von Bayern wurden 800,000 Thlr. zur Verfügung
aach eigenem Ermessen überwiesen.

Baerlimn. Der Krieg gegen den Ustramontanismus, zu

dem sich die Regierung nothgedrungen entschlossen hat, wird vor⸗

aussichtlich mit dem Geschick und der Energie, welche man bon
dem Fürsten Bismarck zu erwarten berechtigt ist, geführt werden.

Es scheint, daß man nicht erst weitere Uebergriffe der schwarzen

Internationalen abwarten, sondern den Feldzug mit einem Stoß

nuf das Herz des Gegners eröffnen wird. Das Minifterium erbrten

zämlich die Frage, wie weit die Excommunicationen ohne staatliche

Benehmigung geduldet werden können. Die Excommunication, dieses

tärkste Bollwerk der Priestermacht, ist keineswegs, wie die Gegner

wahrheitswidrig behaupten, lediglich eine Maßregel kirchlicher Zucht.
über deren Anwendung daher allein das geistliche Amt zu befinden
habe. sondern sie greift auf das einschneidendfte in das bürgerliche
und Fomilienrecht ein. Würde ihre Wirkung sich auf den Ausschuß
nus der kirchlichen Gemeinschaft und bon dem Genusse der soge⸗
nannten kirchlichen Gnadenmittel beschränken, so hälte der Sigat
dielleicht weniger Veranlassung, sich in solche häusliche Handel einer
Religionsgenossenschaft zu mischen .aber sie schließt auch den Befehl
in sich, jeden Verkehr und jede Gemeinschaft im täglichen Leben
mit dem Excommunicirten zu meiden. Es darf also, um nicht selbst
den kirchlichen Strafen zu verfallen, weder Frau noch Hind mit
dem vom Bannfluche Getroffenen sprechen oder zusammen leben

der Dienstbote muß seinen Dienst verlassen; seine Berufsgenosse,
dülrfen nicht mit ihnr gemeinschaftlich arbeiten. Niemanm etwan
bon ihm kaufen oder ihm verkaufen; ja er darf nicht gegrüßs
oder angeredet werden. Es wird also seine Existenz in Staai, Gert
iellschaft oder Familie vollständig vernichtet. Er wird von seiner
Gattin geschieden, verliert die väterliche Gewalt,/ wird unfähig zu
sedem Amte und außer Besitz. der Ehrenrechte gesetzt. Und das
alles sans fagon nach dem Belieben eines Priestech, dessen Lehren
der Excommunicirte nicht paragraphenmäßig nachbeten will. — Da
hat der Staat denn doch ein Wort mitzusprechen, und die Regie-
ung thut nur ihre Pflicht, wenn sie Vorsorge trifft, dem Feinde
eine Gewalt zu entreißen, die ihn zum Herrn über Leben, Vermö⸗
zen und Ehre der Birger mach ... —
Der Möoln. Zig.“ geht aus Berlin nachstehende interessante

Mittheilung zu:Die Erfahrungen, welche auf dem Gebiete der

Feldpost im letzten Kriege gemacht worden, sind auf höhere Anord⸗

unung durch eine Konferenz von Militär⸗ und Postbeamten fest⸗
Jjestellt worden, um an der Hand der gewonnenen Ergebnisse für
»ie Zukunft Ber besserungen auf diesem Gebiete zu machen. Ju

ihnlicher Weise werden alle Zweige der militärischen Verwaltung

einer Revision unterzogen, die hervorgetreteuen, Mängel festgestellt
und, wo irgend thunlich, Verbefserungen angebahnt. Nach dieser
Richtung hin hat man, wie wir hören, den gesammten Mobils
machuugsplan jetzt einer Revision unterzogen und hofft zu Ergeb⸗
uissen zu gelangen. durch welche die getroffenen Anordnungen noch

chneller, als Dies bisher zum Staunen der Welt geschah, aus⸗
zeführt werden können. Es sind zu diesem Zwecke den sämmtlichen
Behärden, welche dabei in Betracht lommen, dereils die bezüglichen
Weisungen übermittelt worden //

Die Fächsissche Kammer bleibt auf dem endlich einmal bes
retenen Wege der Emauncipation der Schule: von der Kirche nicht
tehen. In ihrer Samstagssitzung beschloß sie die Aufhebung des
Patrvnats und die Wahl der Voiksschullehret durch die Schulvor⸗
tande, und lehnte die Zilassung der Geistlichen alß Muglieder
der Schulvorstände ab.

Veibzige 10, März. (Der Leipziger Comunmi—
ten. Pro zeß.): Det gegen die“ Socialdemokraten Bedel, Lied⸗
necht und Hepner angesstengte Prozeß wegen Vorbe—eilung des
Hoch verrathä, welchet morgen vor dem hiesigen Schwurgeriot vur
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        Verhandlung gelangt und voraussichtlich bis zum Schluß der
Woche andauern wird, erregt hier ein so allgemeines Interesse,
daß die Räume des Bezirksgerichts für die Zahl der Neugierigen
aum ausreichen werden und es heute schon schwerist, noch einen
Journalistenplatz zu erringen. Die Anklageschrift, die mir heute
Fereils zugänglich ist; bildet ein poluminbses mixtum compositum
vherschiedener Specialanklagen, die mit dem Hochverrathprozeß pa⸗
rallei laufen, auf Beleidigung von Magistraten, Behörden, Privaten
ind Neligionsschmähung durch die Presse lauten und theilweise
bom hiesigin Bezirksgericht in früheren Verhandlungen bereits er—
sedigt sind. Die Anklageschrift gibt zunächst eine detaillirte Ueber⸗
acht über die Bildung und Entwickelung der radikalen Arbeiter⸗
parteien, speciell über die Bildung der Internationalen Arbeiter⸗
Assoziation im Jahre 1864, die Entwickelung des Marrx'schen
Programms, über den unter der Aegide Bebel's, Liebknechts und
Hepner's abgehaltenen Eisenacher Kongreß vom 7. bis 9. August
1869, dessen Programm das Princip aufstellte: „Die socialdemo-
tratische Arbeiterpartei erstrebt die Errichtung des freien Volks⸗
aates, d. h. der Republik“, und beleuchtet schließlich die Grün—
dung der Zeitung „Der Volksstaat“.“ „Den Volksstaat — heißt
es wörtlich — duͤrchweht der Geist der Revolution, für sie werden
die Massen bereit gemacht, im Dienste der Revolution werden die
Massen bearbeitet zum Kampfe.“ Die Anklageschrift zitirt sodann
verschiedene Artikel, in denen als: Ziel der Socialdemokratie die
,socialdemokratische Republik“, der„systematische Kampf“, die „Ein⸗
ührung des socialdemokratischen Volksstaates und der rothen Re—
zublik“, die „Bildung und Organisation eines Revolutionsheeres
hingestellt, die Solidarität mit der Pariser Commune erklärt wird
c. ?. „Liebknecht und Bebel — heißt es dann weiter — haben,
die vieifache vorgefundene Correspondenzen ergeben, mit Partei⸗
zenossen verschiedener Länder und Nalionen einen schriftlichen
Herkehr unterhalten, welcher mit den Wegen zur Erreichung ihrer
oben erwähnten Ziele sich beschäftigt und aus dem hervoigeht,
daß man für gut befunden, micht nur die Arbeiterklassen (weiße
Sclaven) gegen die Arbeitsherren (ausbeutende Klasse) in einer den
offentlichen Frieden gefährdenden Weise anzureizen, sondern auch
den bäuerlichen Elementen und dem Militär den Geist der Social⸗
demokratie einzuhauchen und fie zu Gegnern und Feinden der
hestehenden Staatsverhältnisse: zu“ machen. Die Anklageschrift er—
vähnt dann der verschiedenen Agitationsreisen und Reden Bebels
ind Liebknecht's, in welchen unter Ausfällen gegen die durch
tehende Heere, das Beamtenthum, die Polizei, die Gendarmerie
geftützten, das Wahlrecht berkümmernden und ein ungerechtes
Steuersystem verfolgenden Regierungen“ die Beseitigung aller
Fürsten und die Einsetzung der Volksregierung als das Ziel hin⸗
gestelll wird, welches durch gleichzeitiges gemeinsames Vorgehen der
Albeiter aller Länder, nöthigenfalls mit Gewalt, errungen werden
müsse. Unter besonderer Betonung, daß die von Bebel, Liebtnecht
und Hepner ins Leben gerufene socialdemokratische Arbeiterpartei
als Zweiganstalt des revolutionäten Comite's der Internalionale“
proklamirt sei, resumirt die Anklagedas Ziel derselben dahin, daß
die republikanische Staatsform an die Stelle der monarchischen
Staatsverfafsung gesetzt urd den Arbeitern die Herrschaft im Staate
auf politischem und dkonomischem Gebiete verschafft werden soll
zaß die deßfallsigen Grundsätze von Bebel, Liebknecht, bezw. Hepner
Furch Wott und Schrift mitallem Nachdruck vderbreitet, daßz na⸗
nenslich unter Bebel's und VLiebknecht's Einflusse entsprechende
Vereine massenhaft gebildet sind, daß von Bebel nud. Liebknecht
‚war vor erfolglosemn vereinzelten Vorgehen gewarnt, dagegen ein
zleichzeitiger concentrirter Massenkampf zur rechten Zeit und auf
n gegebenes Zeichen empfohlen, als gemeinsame Pflicht hingestellt
und so für die allgemeine. Bereitschaft mit Leib und Seele als
Rebolutionsheer in diesen Kampf einzutreten gearbeitet worden ist,
vaß alle von der socialdemokratischen Arbeiterpartei ergriffenen son⸗
tigen Maßregeln diesem Einen Zweck dienen, und daß man die
heeils vorgekommenen gewal: samen und blutigen Angriffe auf die
Staatisverfassungen in und außerhalb Deutschlands öffentlich als
nachahmungswerthe Vorgänge gepriesen und ihnen die vollste Zu—
timmung ertheilt habe. — Hieraus nun wird der Schluß gezogen,
daß es sich um das Unternehmen eines gewaltfamen Angriffs
—V Staatsoberhauptes und die Staats⸗
Ferfassung des Königreichs Sachsen, sowie der anderen zum jetzigen
deutschen Reiche gehörenden Bundesstaate handeli, und der That⸗
hestand der Vorbereilung eines hochverrätherischen Unternehmens
horhanden ist. Die Antlageschrift schließt wie folgt: „War auch,
der Tag des gewaltsamen Angriffs noch nicht jestgesetzt, war auch
die Art der Ausführung in ihren Einzelheiten noch nicht vorge⸗
zeichnet, wie solches zu dem rüchsichtlich des Hochverraths besonders
weit gefaßten Begriffe einer „vorbereitenden Handlung“
an sich nicht erforderlich ist, se war man doch darüber einig, daß
der gewoltsame Augriff überhaupt unternommen werden solle und
daß die Zeit dazu dann gekommen sein werde, wenn man über
ine fompakte und gehörig disziplinirte Kämpfermasse als über ein

geschlossenes Ganze werde verfügen können, und daß für die Arr
zer anzuwenderden Gewalt die bei allen anderen als Muster auf—
gestellten Staatsrevolutionen verübte Gewalt maßgebend sei. Das
Fine Wort „Gewalt“ ist ja der Inbegriff aller uugesetzlichen und
trafwürdigen Revolutionsmittel und umfaßt jedes einzelne der⸗
jelben, mag es als Revpolutionsmittel schon in Uebung sein oder
erst während der Revolution je nach der Gestaltung derselben ge—
funden werden.“ Weiter fällt dem „Vollsstaat“ Redakteur Lieb⸗
necht zur Last, daß er den deutschen Kaiser Wilhelm in Nu. 29
des „Vollsstaat“ von 1871 „Kariätschenprinz“ und in der fol—
zenden Nr. 830 „Kaiser Bomba“ genannt hat. Hierin sind Belei-
digungen des Reichsoberhauptes gefunden. Dem Antrage des
Slaaisanwalts: Bebel, Liebknecht und Hepner wegen theilweije
emeinschaftlich ausgeführter Vorbereitung des Hochverraths und
diebknecht außerdem wegen Beleidigung des deutschen Kaiserz dem
Zchwurgericht zu überweisen, kommt die Anklagekammer nach, in
Hem sie die Angeklagten dringend verdächtigt, die Vorbereitungen
getroffen zu haben: 1) gegen die Regierungsrechte des sächsischen
Staatsoberhauptes und gegen die Verfassung des sächsischen Staates
um dieselbe in ihren—hauptsächlichsten Bestandtheilen“ aufzuheben,
owie gegen die Selbsiständigkeit und die, Verfassung des deutschen
Reichs und des sächsischen Staates einen gewaltsamen Angriff zu
unternehmen und 2) zum Zwecke des Vorhabens, die Verfassungen
des deutschen Reiches und des sächsischen Staales gewaltsam zu
indern, und zwar beides in der Weise, daß unter Beseitigung der
monarchischen Staatsform die Republik zu dem Zweck in Deutsch
land errichtet werde, um dem Arbeiterstande bezw. dem Proletariate
die staatliche Herrschaft zu sicherw und unter deren Schutze alsdann
kommunistifche bezw. ähnliche extreme sozialistischen Einrichtungen
unerhalb der Gesetze einzurichteen.
Fraukreich.

Paris, 11. März. Die Kosten für den Unterhalt der
deutschen Truppen in Frankreich für die ersten fechs Monate des
Jahres 1872 betragen 24,052 500 Franes, nämlich für Lebens⸗
nitiel 13,6350,000 Fres.; Heizung 728,000 Fres.; Futter
3733,000 Fres; Behandliung der Kranken 40,000 Fres.; Ent
schädigungen für die Offizierwohnungen und Zurückerstattung an
die Gemeinden 2,500,000 Fres; Unterhalt der Gebäuden und
dosten sür den Bau der Baracken 2,000,000 Fres.; Schwimm—
chule 15300 Fres.“ Der Entwurf, welcher dieserhalb der Kammer
»on der Regierung vorgelegt wurde, ist von der Budget-Gommis-
sion angenommen worden. Wie ferner oerlautet, wollen die Deut—
ichen in der Champagne ein großes Uebungslager errichten. (K. 3.

Maan schreibt der Independance aus Paris: In Folge vop
Vorstellungen aus Berlin sind die Fortificalionsarbeiten, die in
den zuletzt von oen Deutschen geräumten Provinzen stattfanden.
sistirt worden,

Die Bonapartistische Partei hat den „Figaro“ um den Preis
bon 400,000 Francs angekauft. Das Geschäft ist in Nizza zum
Abschluß gebracht worden. In dem Redactionspersonale werden
umfassende Aenderungen stattfinden. Villemessant hat das seinen
Mitarbeitern angezeigt, und gleichzeitig die Schulden des Blattes
im Betrage non 180,000 Francs bezahlt. Diefe Schuldenmaffe
hatte sich im Verlaufe des Krieges und der Commnne, wo der
„Figaro“ nur einen sehr geringen Absatz hatte, aufgehäuft.

Der Graf von Chambord kehrt über Köln nach Frohs⸗
dorf zurück. Er hat sich wohl Uberzeugt, daß füt ihn gegenwärtig
in Frankreich“ die Trauben noch zu sauer sind. Durch den Ant—
werpener Scandal hat seine Sache viel von dem Aunstand und
der Würde eingebüßt, die ihr allein noch nachgerühmt werden konnte

mSpanien.
Die Lage in Spanien verschlimmert sich immer mehr.
Die Regierung ist von einer Coalition bedroht, die sich nicht dami⸗
begnügt, das Ministerium zu bekämpfen, sondern offen den Sturz
der Dynastie auf ihre Fahne schreibt. Um bei den bevorstehender
Wahlen sich den Sieg zu sichern, beschlossen die coalirten Parteien
in den einzelnen Wahlbezirken ihren Candidaten derjenigen Partei
du entnehmen, die bei den letzten Geueralrathswahlen daselbst durch⸗
Jjedrungen war. Die Regierung ihrerseits ließ ein von Sagafilo
interzeichnetes Circular an die Provinzgouverneure veröffentlichen.
velches denselben mit Bezug auf die Coalition ihr Verhalten vor⸗
chreibt. Das Circular, wenn es anch betont, daß nur gesetzlicht
Maßtregeln ergriffen werden sollen, kündigt den entschiedenen Ent⸗
schluß der Regierung an, den Kampf gegen die Opposition mit
Energie bis aufs Aeußerste durchzuführen. 6

J— England.

London, 11. März. Wie aus einer in der jüngsten
Heneralrathssitzung der Internationale von Karl Marr gegebenen
xErklärung hervorgeht, soll die englische Regierung mehr oder weniger
zewill, sein, die französischen Flüchtlinge unter dem Vorwande, daß
ie Civilverbrechen begangen hätten, auszuweisen. Sie habe jedod
ie französische Regierung ersucht, in dieser Angelegenheit für der
ludgenblick nicht zu drängen, da die Zeit ungelegen sei. Die Re⸗
        <pb n="169" />
        3
3

t

zierung beabsichtige, das alte sogenannte Correspondenz⸗Gesetz,
Helches zur Zeit der Jakobiner⸗Clubs angenommren wurde, umzu—⸗
nodeln, und dasselbe gegen die Internationale anzuwenden. In—
wischen drohe die Polizei den Kuneipwirthen mit Verlust ihrer
oncession, wenn sie den Zveigvereinen der Internationalen gestat⸗
en, sich in ihren Localen zu versammeln. J
ol versammlung in Kaiserslautern
am 10. März 1872. ESchluß.)
Hierauf bespricht Herr Dr. Hube? noch einzelne wichtige
unkte des Münchener Programmes, namentlich jenen Theil, der
ich für das Episcopalsystem, gegenüber dem Papalsystem ausspricht,
cläutert dabei besonders scharf, daß auch Lalien am Kirchen⸗
egimente wieder Antheil nehmen sollten, wie ehemals und zeigt,
vie die Altkatholiken im Anschluß an die nationale Bewegung und
ie moderne Staatsform für das Wesen der heutigen modernen
zultur, als das der Selbstbestimmung des freien Mannes, einge⸗
reten seien in den Kampf gegen Ultramontanismus und Syllabus,
„ie gegen den Jesuitismus, der die Einheit des Reichs untergrabe,
ind die Entwickelung des religiösen Lebens zerstöre. Nachdem
dedner noch hervorgehoben, daß eine Einheit wie die jetzige an⸗
ebliche Einheit der Kirche, nicht dauern könne, sondern von innen
eraus sterben und von außen her vernichtet werden wird, weil
ine solche Disciplin kein von Gott gewolltes Opfer sei, schloß er
ut folgender Mahnung: Haltet aus! Wir sind Wenige, wir
aben geringe Mittel, uusere Gegner haben die Kirchen, die Volks⸗
zassen, die Garde der 8000 Jefuiten; aber auch uns fehlt es
icht an Helfern, auf unserer Seite steht die Vernunft, das Ge⸗
aissen, Recht und Wahrheit! Das sind lichte Zeichen, und von
hnen gilt das Wort, das einst Constantin in den Wolken sah:
In diesem Zeichen sollst du siegen!
Diese begeisterten Worte erweckten Begeisterung und unter
rauschendem Beifall verläßt Dr. Huber die Rednerbühne, die nun⸗
nehr der Professor der Kirchengeschichte, Dr. Reinkens aus
Zreslau, betritt. Von dem ganzen Wesen dieses Mannes, von
einer imponirenden und doch freundlich gewinnenden Gestalt, wie
von seinem warmen- klangvollen, Vortrag fühlt man sich sympathisch
angezogen. Dr. Reinkens begrüßte den pfälzischen Volks stamm
ys einen kräft'gen und edlen, denn et habe manche religiöse Ver
igung und vieles Elend siegreich überstanden. Die Pfalz komme
m vor wie ein gesegneter Acker, der immer wieder niedergetreteen
ind verwüstet worden sei, aber dennoch das Bild eines blühenden
Jartens biete. Die Pfälzer haben durch ihre Geschichte gezeigt,
daß sie die Freiheit kennen und lieben, daß sie für die Freiheit
Alles opfern, und dies veranlasse ihn, hier die Frage aufzuwerfen
and zu beantworten: Ist die Religion Sache der Freiheit oder
des Zwanges? Er wirft einen Blick auf den häufigen Religions—
vechsel und den Religionszwang, der in der Pfalz nach dem Satze
„Cujus regio, éjus religio“ (Wessen die Gegend, dessen die Re⸗
igionsbestimmung) stattfand und weist aus der. Geschichte der
gfalz nach, wie man im 16., 17. und 18. Jahrhundert an den

Pfälzern Alles versucht habe, was nur denlbar sei, um einen

jefunden Volksstamm geistig und materiell zu vernichten. Ja, die

ßfälzer haben es bitter erfahren müssen, wie sich die Religion als

Sache des Zwangs ausnimmt; denn vier Mal innerhalb eines

Menschenalters haben sie auf Befehl des Landesfürsten ihr Be—

kenniniß wechseln müssen. Am Grausamsten und Rüchsichtslosesten

var die jesuitische Reaction, die sich der Hand des Kurfürsten

vider die Reformirten bediente, bis endlich Preußen, an welches

sich die Pfälzer gewandt, im Anfange des 18. Jahrhunderts Ab⸗
zilfe schaffte. Doch diese, 1705 declarirte Relionsfreiheit war von

urzer Dauer: die Jesuitenzöglinge Carl Philipp und Carl Theo—

zor erkauften sich die Beschönigung ihres sittenlosen Hoflebens

zurch die Jesuiten mit dem unbeschränkten Wirkungskreis, den sie

zenselben in ihren Landen einräumten. Doch jene Zeiten sind

porüber, der Staat hat die Religionsfreiheit gelernt und die Völ—
ker haben eingesehen, daß die Freiheit der Religion am günstigsten
ist. Redner zeigt nun, wie gerade durch Religionszwong, Despo⸗
ismus und Centralisirungssucht die Einheit der Kirche zerstört

purde. Als-der Papst Universal⸗Bischof werden wollte, trennte

ich im 11. Jahrhundert der ganze Orient vom Abendlande los.

AIls man die verechtigten Forderungen der Nationen im 16. Jahr⸗

zundert nicht hörte, kam ein neuer Riß in die Kirche. Kirchliche

Trennung, Zerstörung der Nationalkirchen, die Unterdrückung des

daienelements beim Kirchenregiment und- den kirchlichen Wahlen,

zie Centralisation nach Rom hin, das Alles sind die Folgen der

äpstlichen Allgewalt und Universalherrschaft. Und jetzt, da die

etzte Consequenz des Absolutismus gezogen, haben wir eine neue

Zirchenspaltung. Redner bemerkt, daß man aber dieses Mal nicht

uus der Kirche austreten wolle, sondern innerhalb derselben wirken
verde, auf daß sich alle getrennten Brüder wieder vereinigen.

Dartauf folgend gibt er dann eine inkeressante und mit großem

geifall aufgenommenen Erhrierung über das Wesen wahrer Frei⸗—

seit der Religion und des Glaubens. Glaube komme nur durch

reiwillige Unierwerfung, durch die Einstimmung der menschlichen

gernunst zu Stande. Und sv können wir uns nicht unterwerfen,

venn wir in unsern; Innern von der Wahrheit einer Sache nicht

iberzeugt sind; zum Glauben-gehörkaußer Gottes Gnade, die

rinftimmung unseres Verstandes, die Zustimmung unseres Willens,

vehorsam ist der Sohn der Freiheit, eine That der Liebe! Ein

Unierwerfen ohne dieses raube den Gewissensfrieden, die Selbst⸗

ichtung; denn nur Wahrheit seie des Menschen würdig. Jetzt

ennzeichnet Redner das Wesen und die Absichten der Je—⸗

uiten uͤnd der Curie durch eigene, während seines Aufenthaltes in

dom gehabte Erlebnisse und schließt: Wir Deutsche lassen uns die

Hewissensfreiheit nicht mehr nehmen; wir haben genug Zwang erlebt;

es sollen nun, wie Häusser von der Pfalz sagt, alle Bekenntnifse
in zwangloser Freiheit neben einander wohnen! Reicher Beifall
'olgt diesen Worten und die Verfammlung schließt mit einem be⸗
Jeisterten Hoch auf den Schirmhercn der Gewissensfreiheit, Seine

Majestät unsern König Ludwig II. **St. Ingbert
*. X. Demetz, ver antwortlicher Redacteur. —

44

4 5

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2ĩn.
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Smciage ven 23. Moarz 1878, Noche deftsetung des Eintrittsgeldes pro 1823ö3.
mittags 83 Uhr, zu St. Ingbert bei Adjunct St. Jugbert, den 6. März 8s57538äg
Schmitt, lassen die Kinder und Erben der Der Berwaltungsrath
verlebten Eheleute Valentin Gehring G.Zix, Vorsitender.
und Maria Eich auf langjährige Zahl⸗ —
termine in Eigenthum versteigern ·⸗·
ihr dahier an der Blieskasteler Straße
gelegenes Wohnhaus mit Zugehör neben
Johann Schwarz und Peter Hager.
46 Der. Acker auf Hobelsahnung neben
Joh. Jos. Uhl Wittwe und Jakob Bleif
51R. Acker in der 2. Pfuhlwiesen
ahnung, neben Carl Uhl und J. A
Feichtner. 55*
* Horn, kgl. Notar.
Ein achtjähriges gutes Pferd hat zu
verkaufen Fee
6 eDx-. Si.F.

Verpachtung und *
Vermiethung.

Philipp Weigand, Gastwirth in
Metz, gibt bis zur Beendigung der Pacht—
jeit. bis nach eingethaner Ernten der Jahre
1873 und beziehungsweise 1874, mehrere
zon Peter Schmifst und Wtib. Carl Lion
don hier gepachteten Güterstücke in After⸗
pacht.

Sodann ist ein 2stöckiges in der Haupt⸗
straße dahier gelegenes Wohnhaus nebst
Pflanzgarten und sonstigen Zubehörungen,
beziehbar bis 1. April nächsthin, zu ver⸗
miethen.

Das Nähere auf dem Geschäfts⸗ und
Confultationsburenu L. Bechthold in
St. Ingbert.

Durch diätetische Kräf—
tigung berühmt.
An den Kgl. Hoflieferanten Hrn. Jo
hann Hoff in Berlin.
Rodach, 14. Januar 1872. Bitte
um schleunige Uebersendung von Ihre
weltberühmten Malzgesund⸗
heits Ehocolade J. zunächst als
Probesendung. Behagt dieselbe mir, so
mache ich später größere Bestellung
Dr. W. Gonnermann, Her⸗
zogl. Rector der Stadtschule zu Rodach
— Siekte, 19. Jonuar 1872
Ich bitte um Zusendimg von Ihrer
heilsamen MalzChocolade
die ich gekocht zu trinken gedenke
Aargarethe von Vveltheim
Vertaufsstelle bei Fritzi Panzer⸗
bieter in St. Inabert

Stets frische, trockene Hefe
zu haben in der Conditorei von
Fr. Prinz.
ZFür Constrmanden
empfiehlt schönes schwarzes Tuch 10
FEllen breit, zu Anzügen die Elle von 2
Bulden an J

Seinrich AIsaaec.

—

In der Conditorei von
Vr. PrIBIT
ist jeden Tag frischer Krauzkuchen à
Pfund 6 Sgr., frisches Thee S&amp; Kafé
gebäcks, sowie auch feiner Baum—
Uchen u bahbeß

Jeinrich Laur vertauft seinen Garter
O am Kapellenwege, auch gibt er einzeln
Bauvplätze davon abß. —
7Amoncen fur das Sonntagsblatt beliebe
an bis spätestens 2 Ubr heute einzureißen
Mittheilung zu machen. daß ich am hiesigen Platze

—Hierdurch beehre ich mich. die eraebene
ein
Tuch⸗ Manufaktur⸗S
Modewaaren⸗Geschaͤft
J * * verbunden mit ιια— 1
Damen⸗Confeclion, Leinen · « Weißwaaren
etablirt habe. Fa ed gaerpt 7 6 * 9J P.e
Langjährige Thätigkeit, in diesen Branchen setzen mich in den Stand, mit den besten Bezugs⸗
quellen in Verbindung zu treten, und werde ich durch streng reelle und aufmerksame Bedienung, bei bil
ligen aber festen Preisen das mir geschenkke Vertrauen au rechtfertigen bemüht sein.. 757

—— BVV ——
St . Johann-Saarbrücen, im März 1877 —*
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— — ZZDEEEEBI E AA—-AReS—
Redaltion, Druck und Verlag von F. X. Demet in St. Inabert.
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Der .mit Aer Neraee Dee ünh Sounlaze-
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.21 312 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreisvaltige Zeile Blattschrift der⸗n α αιιν ιαιιι
.. —— * * vn. en —8 J— a rnnteg, e
A 7 ——
Deut sches Reich. k Pfarrch-Dahl hat der Kaifersl. Jig eine Betichtigung
— Indanz ngsuiei. don er ann dtessenn Son eten
Rankreih achenden 2. baderischen Nemerdiv ion wichenun ver nicht geperdig hobe, und an biesem Zoag wor Leiner Seste in de
annen. deren ganze Manns chast das neue Infanlerle Gewehermuftet kathohischen Kieche zu Kalserslautern die Alttathotitenversammsluus
6 * Werdergewehr, ethaͤlte Morgen geht die erste Senb ug etwahnt worden sei er et auch nicht für nothwendig erachtet, seine
ammt Munition ab und wirde der Transport in 3 Wochen be⸗ Glaubigen davor deworppe F e wehe“ dahl von Homn
ude feii. kamm Die Boran teepe — izn ang
5. März. (Abgeordneienkammer.) Die Boran⸗ J einen Ve— ndet3 —R
hin — —8 — y Aclivrest zehnten Fi⸗ kegelmäßigen Versammlungen sich gegenseitig zu helehren, ditrch
nanperiode und das Erträgniß der indirelten Steuern — wurde ntsprechenden Unterrlcht sich sbortzubiwden, Gesang und sonstige an⸗
iach Anträgen des Ausfchusses angenommen.Die Reineimahme fändige gesellige Unterhaltung zu pflegen. Auch will der Vereiij
——— 3,885,000 auf ine Kasse gründen zur Unterstütung Solcher. die underschuldet in
5 Millionen erhöht.BPfahler zog seinen Äntrag auf Ausdehnung e eee gerarhen. Solchem Vestreben ist destes Ge—
u zurucd, da Schloer einen weitergehenden diesbezüglichen deihen zu e I es
*8* dnen Aneeen Mittwoch berathen wird. tkLudwiag 8h a fen, Inn Gestern ã— waurt
Die tgl. daher Gewehefabrit in Amberg wird' etner an An durch das Sbringen eines gessels in der Anilin⸗Fabrik fünf
die Presse gerichteten telegtaphischen Mittheilung zufolge Central- — —— win der — der ANlalholhsche Vien
wertftatie fͤr Suͤddeutschiand. 4 chenn Setann ich wurne der utta ———
— Sträßburg, 14. März. Für die Wiener Weltausftellneg curat Bernhard zu gigfersfelden, als er am 20. October von der
i eine elsaß lothriugisch. Landegcommi ssion eingese zt worden , weiche Kanzet hetatß geden dieüber ihn verhängte Etcommunication pro⸗
aus 25 klommoͤrziellen, indust riellr aend lanwitthschaftlichen Rotas leftirte, Lon mehreren Auwesenden in drohender Weise unterbrochen
wtaten und 8. Reihabeamlen.besteht. und Alerander d. Sydel ut der Aenberung: —werft ihn rundet den Lunpene
n Vorsihenden hat. — Zwei Nagelschmiede utid ein Lumpensammler wurden dessen durch
un Italien. i neehn Zeugen Aberwesen und deßhalb vom Shits rint Traunstein we⸗
— CUVXCAG A A. jonen Ren Religionsfriedensftörung zu 6, 8 und 1 Tagen Gefängniß
No m . Mäcz. Mammersitzungd Kllen Kammerfraktion en derurtheilt. Auf erhobere Berufung kam die Sache am . ds
— C ——— Prasident die ndeee r * ien Dit —9 —
Verdienste Mazzini's als Schriftstellets, Patrioten Unð eif tigen Du jirte hach w nd un, 8. n p * etich *
ßörderets der Einhet und Unabhängigkeit Italiens hervorgehoben. 38— er eee ahe — S
—
—* —— Deputanonen ud den Provinzen,, Arbeitex⸗ ee —I 73 Feheneen schudig gemacht
ewrine und Freimaurer e Englander, der als Mar⸗ sut ——— abe ———— —— R——
nuys Sohn gilt), Saffi, Guadrloe und Cempanella hiefter di⸗ —5 8 eeeh gehoben, Deria
9 Es herrschten vositoamen⸗ —R eine Eigenschaft als Pfarrer urch die Ercommun cdtidn nicht
zibfel des Bahrtuches. 6⸗ herrschte sosttom! 20 verxrloren habe, weil diese wegen Nichtanerkennung eines auch vom
— DD —
d w dr Batetnn den Sund, heronne. Diedngercnon it d —— 8 —
id —— Anerbirten pon Buraetn zur *Valdung einer hielten, asen mir der badische Oberlieutenant Sch......b.,
reidilligeit Miliz zu acceptiren. (W. Bi) welchet mit Majot Hennenhoder sehr heuan betanm gewesen war,
daß Letzterer, in Voraussicht einer etwaigen Sistirung feittes Nach⸗
laffes. die Beweisftücke uͤber die Persönlichkeit Kaspa Hauser's bei
der Regierung eines der Schwettzer Cantone (wenn ich mich kecht
erinnere, Bern) beßohirt habe, mit der Bedingung, dieselbem erst
30 odet 30 Jahre nach feinem Tode zu veröffentlichen. Demnach
väre noch immer Hoffnung vorhanden, dieses Geheimniß einfi
rufgeklärt zu sehen“ J 320 452417
Futzlich bellaglz sich in Sr«ng8 u rig ein: nou angekom⸗
mener preußischer Beamter bei. seinem Collegen? „Dat is nu eene
anz verstuchte Geschichte in det Straßburg. Ick bin in eene neue
Wohnvng einfezogen und wär' soweit zufrieden, aber nanu versteht
mir der Hauswirth nich een Wort, weun ich mit ihm sprechen
vill, und ick ihn voch nich eene Sylbe, wenn er mich, was zu
jagen hat. Zum juten Glück sbreche ick sam passablemang Frau⸗
jösisch, da wuͤssen wir aber Framösisch sprechen, wenn er mir und
d ihm verstehen soll.“ Der betreffende straßburger Hauswirih aber
erzählte Abends seinein Nachbar?“„Ph bion, hit isch a Braiß bi
—A aller Lühb nix versieh!
lmpossihlo⸗ qo comprondre uun mob, un sann ee boch au
Howditsch redde, wenn's sin mueß. Ph bien, was duhn mer?
Mer —X Frauzöhsch mit enaisd. Wenn eim au d'Ohr weh du
duhn bi m Franzdhsch, fo verstehne mir enand doch, nous pouvong
adus fairõ comprendre, Voilà bout oo qui'] faut.“
rSaalf?id i. Th., 7. Marz. Nahe bei den in der
Ualage begriffenen großen Eisenwert Wellenborn hat Bergdirelor

J——

Voarmißed

S4. In oebe rrt I5. März. Jedermann bekannt,
wie! Ameiseneier zu allerhand Zwecken, fonft und auch et/ eingen
antrnelt und oft wieder verkauft werden. Dieses Einsammeln und,
Detaufen von Ameifeneiern it aber nach tiner Bekannimachung
der Königl. Kreisregierung ohne distriktspolizeiliche Erlaubniß der
hoten, und machen wir, deßhalb an dicset Sielle auf dieset Vet boi
ufmertfanr, da Zuw derhandelnde In eine Geldsträfe bis zu 10
Thaler oder mit Ärrest bis zu 6 Tagen bdefttaft werden können.
tSaarbräcken, 10. März. Auf dem une zu Straß⸗
burg hat sich in der vetflosfenen Nacht ein schreckliches Ereigniß zu⸗
jetragen / man fand nämlich heutein der Frühe in der Rokunde
»es Bahnhofes zu beiden Seiten des eleises die schreclich ver⸗
'ümmelten Leichname eines der dortigen Stationsassiftenten sowie
mes Zugführers!“ dem ersteren war der Kopf pom Rumpfe ge
wreunt und dem letzteren beide Beinen abgefahren worden. Man
dermuthet, daß det Zugführet dem Stationsassttkenten Rapport err
jattete/ als beide von diner Lotorionve unglüůcktecherweise ergriffen
vo den und so jämmerlich ums Leben kamen.

fDie „Pf. Post“ erfährt, daß die Besezung des erledigten
Speyerer Bifchofssitzes demnächst zu erwarten fein dürfte,
namhich von Ront aus keine Shwierigkeiten gemacht werden
Sie deulet an, daß die Wahl der Regierung auf Dre Becer in
Speyer gefallen sein dürfte.
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        Wehner von Kamsdorf ein Braunkohlenlag er entdedt und
bereits 500,000 Quadrat⸗Lachter mit Muthung belegt. Die obere
Schicht ist eine mulmige Braunkohlenerden die ant ere dagegen feste
Stämme, deren, Jahrringe Seutlich erkennbat sind. *
2hine Sitginps⸗Seer icht, ——
mirget heilt —— J. PetersSyecialagenk in Sn Jngbert.

Das Hamburgek Postdampfschiff -Westphalia“ Cabitän⸗Schwenzen, von
der Linie der Hamburg⸗Amerikanischen Packeifahrt⸗Actien-⸗Gesellichaft welches
Bekanntmachungen.

Freiwillig gerichtliche
ste DTTITT.
Versteigerung.
Samstag den6. April 1872, Nach-
mittags 2 Uhr, zu St. Ingbert bei Joh.
Ad. Beck Wittwe werden die muchbezeichneten
Liggenschaften St. Ingberter Bannes unter
gerichtlicher Erinächtigung, in Gemäßheit
eines homolögirten Familienrathsbeschlusses
auf Anstehen der Witiwe und Kinder des
dahiet veriebten Schmiedes Paul Woll,
als IJ. dessen Witiwe Catharina Seel, ge—
werblos, II. deren Kinder: z. der groß⸗
jährigen: 1. Paul — 2. Georg Woll, beide
Schmelzarbeiter, b. der minderjährigen 8.
Jatob — 4. Marianne, 5. Johann u. 6.
Peter Woll, vertreten durch ihre, Mutter
als Vormünderin, und durch Peter Uhl
Fuhrmann, als Nebenvormund, alle in St.
Ingbert wohnhaft, dringender Nothwen' ig
teit halber öffentlich in Eigenthum, verstei—
gert, al 43
2 Dez. Fläche mit Wohnhaus und
Hoftaum zu St.“ Ingbert an der Blies
kasteler Straße und 8. Dez. Acker in der
Au hinter den Hausee. —
58 Dez. Ader am Blieskasteler Weg.
Horn, kgl. Notar.
Für Charfreitag lasse ich wieder eine
Parthie

am 21. Febr. von Hamburg via Havre abging, ist nach einer glücklich
Reise von 18 Tagen wohlbe halten in Rewyork angelommen. 8
Das Hamburger Postdampfschiff Germania“ Capitän Hebich, von der
Linie der Haamturg⸗ ÄAmerilanischen⸗Packeifahrt⸗ Actien · Gesellschaft, trat am 9
Rärg wiederum eine Reist via Havre nach New⸗Orleans an und hatte außer
mer starlen Brief« und Vacketpost 800. Cubilmeter Ladung. 104 Paffagict
r Eaiute und im 2wischendech an Bord ·.. —
F. X. Semet verantwortticher Redacteur. J

an D n , .Caarep i kanu, den 15. Februar 1872.
Geehrtker, Wohlgeborner Herr'!
Im Interesse der leidenden Menschheit fühle ich mich veranlaßt, Ew. Wohlgeboren; unaun-
aefordert zendes wit dr Vien zau übersenden, es der Oeffentlichkeit zu übergeben:
Seit 3 Monaten litt ich derartig an Fazscherzen and Heiserkeit. daß Aerzte,die
nich erfolglos behan delten, durch ein gewisses Kopfschüiteln mich an mein nahes Ende glauben
ießen. Da bekam ich zufällig mit einer Zeitung Ew. Wohlgeboren Preis⸗Courant, und ich
zestehe offen, F nur mit wenigem Vertrauen ließ ich; mic, wie Sie sich gütigst erinnern werden
Plaschen Ihres weißen Brusisyrups von Ihnen kommen. Schonu nach dem, Gebrauch
her ersten Flasche hatten sich die nreezey und der Druck am Kehl—
opfe eutfernt, die zweite Flasche beseitigte vollends das Uebel und meine
Stimme ist klar und rein, wie nie zuvor, — Seil 28 Jahren vdewege ich mich in
Schlesien, Brandenburg und Posen und. wer mich kennt. /und meinenet Namen lieit, schenkt
neinen Worten Glauben. 7
Haben Ew. Wohlgeboren die Gute mir auf dem frühern Wege noch 2 Flaschen des weißen
Brustsyrups zur Nachkur gütigst zu übersenden. ——
Faur die Wohithat. Ihres Präpatates danlkt Ew. Wohlgeboren von Herze
e, Hochachtungsvoll ergebenst h ee
—* 53...* gez. Emil Samst, Literat und Theater⸗Direcior.
Dbenerwähnter weißer Brustiyrup aus der Fabrik von G. A. W. Maye
in Vreslau ist nur allein ächt zu haben in St. Inghert bei. ..
Joh. Friedrich.

Geschäfts-Anzeige
bierdurch beehre ich mich die erge⸗
bene Mittheilung zu machen, daß ich
unter'm Heutigen mein Geschäft als
XX
in dem Fiack'schen Wohnhause dahier,
— gelegen neben Herrn Adiunkt Hel⸗
lenthal an der Hauptstraße — eröff⸗
net habe.
Indem ich um geneigten Zuspruch
gitte, gebe ich zugleich das Versprechen,
dets gute Waaren zu verabreichen u,
Bestellungen jeder Art prompt zu er⸗
ledigen. * o α
St. Ingbert, 14. März 1872.
I A
Jahrmarkt
⸗ F ——
in St. Ingbert
Dot ααασα den 2 März 1872.
TIEIVT 57 * — *
indet dauernde und lohnende Beschäftigung
uss der Coaksofen⸗ Anlage von z0
NMausuy &amp; Renauld
in SGeinitzbei Meunlirchen.
J 925 7* — 20 A9 .
Manufakturwaaren-Handlung von Heinrich Isaac in St. Ingbert
empfithlt folgende in reicher Auswahl ünd neuesten Mustern vorräthigen Attikel:.
Fatune Ee Ellen breit in allen. Dessins ächtfarbig O kr. ee Lustres, Alpacas, Paramatas and Orleaus von 12 at
24 886 k e „Alpacas, Paramatas und Orleaus von 12 kr an.
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Grosgrain, getippte und glatte in allen Farben 12 und r. Fertige weiße Fez en bon 1fl. 12 kr an. *5
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2 Die Preise sind nach dem halben Meter berechnee. “
— —— —— — — — —
edatnion, Drud und Verlag von F. X. Demetz in St. Ingbert. .4 ese

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5z3555 5 ——3—33325 532 3358 —
52. 37 — 526865 —223——2 —2 — 8 — —2
22 —„ 29 28 246 22 — 2* 5* —z5 222 224 —— ——
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— 532.2.3 835*35323 3 2 5 — — 3 —3833 25 ñ
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de —V— 22 —3222 ———— 2 — 3.32 — — ⸗ ————— 228
383 3— —— —— 35383
2. 52 526 * —2.2 G53 m2 22 2 —8 —555 V — * * E 8
2 32:3* 72 — TD — — 8 8— 27 2532
2——3 — 3 ⏑ ——2 2 —A ——— — 855
25 — — —744 55 23 —5335—332323535
5255 — —277 —* * * z3283 —3 3 6 52
3 —— —33323 5357
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DRS E 522222 — — — 522* BSBFSELGC —— 5327* S ẽ
5 5* 82 ——— 777 53523235 — — »2323832
d 5 3 3 —33 —3—— 3333—
73 —A 525 225338* 32 —A —A —— * 2532** A ——
2228, 5328 23 3ZTEBR —3 — 4*5 323232.,53232
5 —5 — — —* ———— 52 22 * 52 — 255
— 3 — — — 2—535 —5* 77—
b 22* — — * 8 — * 2 *
—35 —— — 235—32—3 3232
53—3 3 — 3 —
— 2288 ——— * —222 — G —22 2 — 5* 228 5S
245 —2 3—823 S 2 —— — — 5 75* 8 2 A z7 22
528* 222272 * 5. * —A * * * ————— 2532 2 8 2 22 2
22 282—23 —7 — —222 8* 253 —* 5* 2 — 52* 53 —2 52 4
— — — 2—5232283 528 .5X 5 2 2 —* —
55 —2 7— — —— —A * 3 23 2⏑ 2 22—c5 5 — 2 —
—— 36—22 —s — — — T 32 —A 5 2 —
— — 88 — 22 — 3 — * — * 3 * 28*
———— 5825 — —— —&amp; 2538385633 52332352
386 3 33 27
F 2 — 3 r — 352 233 * 2 2 57
2 V 578 6 —
—
222 22 —V——
— 288 828 35825553353 71533583588 5533 —5535323333
8335353355—553325 353*53323 15333333 233353235 —
52 * — 22 — — 8 5 —Z * *8
—— — —A 825 — 5 —A 2 ñ5758 25 212*
535525 25325 „5z385 85 —3853 ——
2222 —z* 25* 5* 3 — 252 —A 38 5 . 426 528
527 8 SFS 5 *7 * 25 326 —83833 *5 23 3825 *
— 5323533255255 —k—LES ——6 5838 — ———— 8 * —5—J——
22 5 —A—— — —* 226 — 5 5335 2533335 326 33
5255 35535 5E S —R 25* 7 — — 282 —A —7 2 875
— 495 5385 5328 55525358* 38. c555
— — * * * —X— 328 8. 8 —A 282 222 5
— — — * —— * —3 d —5 2232 * 2222 — 22 3*
52 85858 — —272* 25738 —— — —555—237
— —— — 3652 —I —FA 55ñz 33355333*3
55 —5525333383 25,52282 22 — —7333—3—283835 8 ———
7 * 3 — — —— — — 52 —— 35
5353.53 —5* 238 * — 2368 33 m — 237237—
—3— 5** S — *2 * * *55 2 * 3 7 98 * 2 — 2 — 5
35» 3575353237 ——2 53523*—55 — 238 —
9 253S*ä3 3 z7
—3533 5
2 —A———— 25 5823* 538788532 —— 755 * S 85
8533535 353—7 588 5 8 8 S *58828
— E 23 3—3—— 375——37 8 2 ———— —
5— 55853— —————— —22— 235 45 —22 2. 8 S — 8 —
28 52352* 33283 7 .5— 23533.3—228 — —— —AA ——8
5 — 5— 5— —2 535852 535* 82355— 362 528858
5082 3338 — — —A 3898 3 — 5. 53 2333—
2 8 —— *8*. 8352 2 538 2 22823 —— 3. —
28 55533535 —— — 2523235 —A—— — ——— 7 *53 25
232 7 5 3.2 552225 88—38328 —32*35c*. 2 5S8S8 —F — * —
5* — —— ——— *8 822333324 — 2 —3283* — —————
35 5852 5*3 * 355722 — —2827 *8832225
— — ——2.5 — * 5i8 —— 25 **4 * 222 525533 —
— 55*8 — —— 3252 c 22 23* —5535785335
—— — 2 3 535 —z58352 — 5 52522332 *
—23 ⁊ * 3 2 55 7 2828 — 552 5* *25
22532535—232331 5s555553535 885 — —
82533 25z35835—3522 55 * 3 3s3 5 —23355 z — 7 28 8* 8
37555732 3335 5 832683538c 5233822 555225 3,7583
—— — E — *2228 * — 325 — 5322232 3
—23553225 *2828 325583323* z32533553333 248385
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—z8335525 58*28
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* * 22 2 v 2. 228. —A — —— 222
5 35— ——333333835—— 353355222 —z55 5233385238 582
—A —— z3 3 3 383 3387 — 3533353 8558 — —
* * — 2 —A 5 7722. 53 —12 — —35 —* * F
esssese —3 —3 587
8 2 23 854. 5 — 5*353
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2 55835 32 54 222 — — A3 *—85 532
——— 56* ESB38. 8. 520
2 — — —A— — — *5 . E5 8 5522 2 *
2. 2 62 5 —A 22355 —A 2555* 2 325 — *——27 328 *
389 —383. 535335— 35335 353 3338225
* 3 2 * — 2* 23 2* * 2 —— *F —8 37
38 333355 s38535 75*
58*8 —A —2 52222
3 2* * 45 22 23. 25 57— 29 *88 — 55. 222
—583882* 235885 555 —3653—7 2722* * 51 8* 28828 3* 28
5257*5 25 *86238333 883 323 3883 9 823
* —2* I 328 s55 * —* X23* 2* —3 2
535525 5* 2285 353 —83 5— 3 28 5225
g; *52. —8 — 722 H e — BS — — 8 8 .
8* „5 —3—2—568838 25—28——35 O 2235
2IS —323—3535357 —2—238 —32323027 277
— 3888 588—3 *2 5 — 528 287*5 J *2E*. 58* — 575
38 * — — 7 *2 * 5228 2 * E —
5555. *55 525222582 5833*5353555 3335333743—5753553
—JI. 5533 5* —353233558* 3 — 588 83 — D —— — ——
— —— ——. 74 8
28* —* 7 —A 55 5 5 — ——— 3* 823 *2 22
22* æcr 525 22 23 53255 255 82 5 25588* —523 2
85—5022 NBBBcEEIE X 5853* — — 22 S. —
2 28 222 A 2 * —— * — 2 * 336322326 —E 8
2380 555—3—58 3 — —— —835557
338 — ———32— —————35233—523535387 5—8 82 —A ————
532 *85 — — 853— 238 22 8 — „533833 55
5533225 —— —— 53— 33257 33 72
53 ——
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38 3853—z5—3335—335 33553535535355535233—5353 555335325
—2533 53533833333238 333337
2 5 7 — —A—— 2— — —— 55c7
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        Sl. Ingberler AAnzeiger.

der St. Iungberter An 1 e i ger (und das mit dem Haupiblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntags
e nmmer) erscheint wöchentlich vie rn al: Diensta a, Donnerstag, Samstag und Sonntaa. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Kerzr. oder
12 Silberar. Anzeigen werden mit 3 Arzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
TIITIITSA . — — — — — —— eç Ü —— 5 —
M.45. Dienstag, den 19. März
Deutsches Reich. 9

München, 15. März. Die „Freie Commission“ hat nun

nuch die Vorberathung über den Etat des Cultusminisieriums
„ollendet und hier beschlossen, u. A. die Aufhebung der Lyceen zu
eautrage.

München, 15. März. Der Abgeordnete Freitag hat seinen
Antrag in Betreff der Betheiligung der Staatsbeamten an indu—
triellen Unternehmungen in nachstehender Weise modificirt: „Hohe
dammer wolle beschließen, es sei an Se. Majestät den König die
zitte zu richten, Allerhöchstdieselben wollen befehlen, daß die Be—
limmung des 8 21, Abs. 1 der IX. Verfassungsbeilage strenge
u vollziehen und sämmtlichen activen Staatsbeamten ohne Aus—
ahme verboten sei, in Aktiengeselsschaften (5 1 des Reichsgesetzes
jom 11. Juni 1870, die Aktiengesellschaften betreffend) Verwal⸗
ungsraths· oder Direktorstellen zu übernehmen und daß die activen
ztaatsdiener, welche gegenwärtig solche inne haben, bei Strafe
isciplinären Einschreitens dieselben sofort niederzulegen haben;
aß den activen Staatsdienern untersagt werde, bei Gründungen
olcher Aktiengesellschaften Einladung en und Programme als Gruͤn—
zer zu unterzeichnen; daß den activen Staatsdienern nicht mehr
estattet werde, remunerirliche Vermögensverwaltungen außer dem
falle einer Kuratel, Vormundschaft oder Stiftung zu führen.“

München, 17. März. König Ludwig schickte dem König
von Italien zu dessen Geburtstage am letzten Donnerstag eine
depesche mit den herzlichsten Gratulationen; Victor Emanuel ant—
vortete darauf mit herzlichen, dankerfüllten Worten. Auch der
eutsche Kaiser schickte dem König von Italien ein Gratulations⸗
chreiben. Diese Schreiben sollen im Vatican sekr böses Rim
aachen.

M annhe im, 16, Marz. Die Rheinische Creditbank und PS1. —8 7 * de der Nacht von Sams⸗
ne Anzaht fuddeutscher Banlinstitute haben eine Rheinische ag auf Sonntag verunglückte in der preußischen Kohlengrube zu
Zugesellschaft mit dem Sitz in Karlaruhe gegründet. Die Thatig⸗ Altenwald der Bergmann Heinrich Ochs von hier, indem er von
zren See sor sig zunachst J Je Stadte Badens er herabfallenden Erdschichte erbrückt wurde. Wie uns berichiet,
Frau mit sieben Kindern, wovon das Aellefie

sarlsruhe, 16. März. Nach einem eben erschienenen erst dieses Jahr confirmirt werden soll. 57
irlaß des evangelischen Oberkirchenraths hat der Großherzog be⸗ F Von Rodenhausen wird unterm 13. do. geschrieben,
immt, daß das Geburtsfest des Deutschen Kaisers jeweils festlich daß in der Nähe von Marienthal die schon vor Jahren unter⸗
rgangen werde. Dabei wird es dem Ermessen eines jeden Kirchen⸗ himenen, jedoch als unrentabel wieder aufgegebenen ÄAusgrabungen
emeinderaths anheimgegehen, ob der Festgottesdiensi am kaiserlichen ehufs Entdedung von Steinkohlenlagern im Donnersberg sei
jeburtstage selbst (22. März) stattfinden soll, oder ob er mit der zinigen Tagen auf's Neue in Angeiff gnommen sind; betrieben
jeier des darauffolgenden Sonntags verbunden werden will. Hier ahe dieselben von einem zur Zeit dort weilenden Herrn aus
bird er am naͤchsten Freitag stattfinden. Karlsr. Btg) berlin, welcher als Vernreter eince uͤber größere Mittel verfügenden
, Bomm. 16. Narz. Die „Bonner Zeitung“ meldet: Den dortigen Gesellschaft handeln soll und, wie man hört, die Sache
iesigen Professoren Hilgers, Knoodt, Langen und Reusch ist gestern mit allem Nachoruck in's Wer zu setzen beabfichtigu. —
urch den Kölner Erzbischof schriftlich eröffnet worden, daß sie, weil Das Jahresfest des Centraibereins derd eutfhen
ie dem Dekret über die päpstliche Infallibilität ihre Anerkennung Busta beAdo pheSsif ung wird in diesem Jahre am27
erweigert hätten, wegen notorischer Häresie der größeren Exkom— ind 28. August in Speher abgrhauem merree a m 25.
aunikation verfallen seien. —— FMünchen, 15. März, Der Ausschug des Handelsbereins
Der Aufenthali des Prinzen Friedrich Karl in Italien läßt und die Vertreter hiesiger Banden und Bankhäuser haben beschlossen,
ie Franzosen nicht ruhig schlafen und sie wittern bereits Gott die österr. Gulden nur noch bis nächsten Mittwoch Morgen bei
veiß welche Anschläge gegen die grande nation. So kündigt das Wechselzahlungen anzunehmen.
inibers mit vielem Ecias an, daß in Rom eiwas gegen Frans-- F München, 15. März. Unsere Staatskassen verweigern
eich angezettelt werde, und führt als Beweis dafuͤr außer den eit gestern die Annahme österr. Gulden; der Handelsstand ist
roßen militärischen Bewegungen und den Vertheidigungsarbeiten »eßhalb in sehr lebhafter Bewegung.

m den Alpen“ u. A. auch den Aufenthalt des Herrn v. Moltke fIserlohn, 13. März. Von hier wird der „Essen er
n Neapel an.“ Wie man sieht, bleibt das ultramontane Blatt ztg.“ geschrieben: Die ganze norddstliche Seite der Stadt Iser⸗
abei, daß Moltke in Neapel isi. Inzwischen soll es sich bei den ohn, wohl ein Viertel ihces Flachenraums, Häuser, Straßen und
n Rede stehenden Vereinbaarungen nicht blos um eine militärische dirche, Alles sinkt zusammen. Der Boden ist überall unsicher ge⸗
ind politische oͤllianee, deren Kosten Frankreich zu tragen haben vorden, so unsicher, daßß in diesem Augenbliche auf einer kleihen
pürde, handeln, sondern auch um Spanien, und zwar in der Ztraße fünfundzwanzig Familien ein Obdach anderswo finden
deise, daß auf der einen Seite Victor Einanuel an der Befestigung nilssen und Goit weiß wo! Den einzelnen Hausern geht es im
er itakienischen Dynastie in Madrid ein politisches und ein Fa- Verhältniß wie der ganzen Stadt; so groß der Schaden ist, so
nilieniruteresse habe, und auf der andern Seite Fürst Bismarck für dann Iserlohn doch nicht wissen, was und welche schrecklichen Er⸗
jrankreich fowohl wie für Deutschland die Rucktehr Napoleou's eignisse der Berghau ihm J bringen wird. Frei von Furcht ist
ünsche. Das sind dem edlen Blatte Gründe genug zu einer in dieser Hinsicht Niemand. J

nilitärischen und volitischen Alliance zwischen den beiden Ländern. * (Zittere. Bismarck ) Das Oraan der Frommen im Land⸗

—9

—F
Frankreich. 4**

Paris, 14. März. „Moumiteut uni versel“ meldet: Zwi⸗
chen dem russischen General Lewacheff und den Chefs der polnischen
ẽmigration wird hierorts gegenwärtig verhandelt, um alle Kom—
romittirten der Insurrekeion von 1863 der Amnestie des Czaars
ugänglich zu machen. Gelingt diese Versoöhnung, so wird der Czaar
»en Großfürst Alexis zum Vicekönig Poleus ernennen. J

Die Subcommission fuͤr die Militärorganisation hat ihre
Arbeit beendet. Frankreich wird in 12 Militardivisionen getheilt.
Jedes dieser Armeecorps stellt eine Brigade zur Garnison von
Zaris und Lyon. Für Algier wird ein besonderes aus 3 Dibi⸗
'onen bestehendes Armeekorps errichtet. Sämmtliche Corps, ein⸗
hließlich der Marine⸗Infanterie, bilden den Effectivbestand von 4
Armeen.

Bersailles, 16. März. Nationalversammlung. Remusat
ringt, nachdem Berathungen über das Budget statigefunden, einen
Besetzentwurf, betreffend den Postvertrag zwischen Frankreich und
Deutschland ein. Der Vertrag soll am . Mai zur Ausführung
tommen und wird diese Angelegenheit daher für dringlich erkläri.

Bersailles, 16. März. Die Commission, die mit der
Lnterfuchung bezüglich der im letzten Krieg vorgekommenen Captu—
jationen betraut ist, hat mit einer Majorität von zwei Stimmen
zeschlossen, Bazaine vor ein Kriegsgericht zu stellen. Die Ange⸗
egeuheit dürfte vorher der Kammer unterbreitel werden. (GSr. J.)

Eiu Versailler Correspondent der „Indep. belge“ meldet,
haß am 14. ds. der französische Gesandte in Loudon im Namen
einer Regierung den fränzösisch⸗englischen Handelsvertrag ge-
ündigat habe.
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        Tyrol, die „Tyroler Stimmen“, knüpft an das Erdbeben vom 6.
b. Mis. fur seine gläubigen Leser folgende Betrachtungen: „Bilder
an den Wänden bewegten sich, Tische und Stühle watkelten, Fenster
und Thüren sprangen auf, kurz die Naturerscheinung brachte wieder
recht eindringlich an Erinnerung, daß eine höhere Kraft nur zu
wollen bräucht — und der ganze irdische Krempel mit Einschluß
des sogenannten „Deutschen Reiches“, fällt zusammen.“ (Der
„Chrifil. Pilger“ stellt in seiner neuesten Nummer ähnliche Be—
rachtungen un.) J

2. Geleisterrain bis nach Germersheim. Das Baukapital ist un
Ganzen auf I,8500,000 fl. vder 887, 148 Thaler, d. i. 307,184
Thlr. pro Meile veranschlagt. In strategischer Beziehung hat die
Zahn große Bedeniung, insofern sie die Festungen Ulm und Ger⸗
mersheim dem Herzen der Pfalz näher bringt. Die Gegend ist
sehr bevölkert und beschäftigen sich die im Allgeme:nen wohlhabenden
Bewohner nicht allein mit dem gewöhnlichen Acerbau, songern auch
mit der Pflanzung vieler Handelsgewächfen. Die Bahn liegt auf
iemlich ebenem Terrain, klann daher ohne besondere Erdarbeiten
der Kunftbauten ausgeführt werden. — Ein größerer Antheil an
den Bahnhoferweiterungen in Landau und Gemersheim erhöht die
Kosten eiwas. Außer diesen Bauausführungen ließ die Verwalt⸗
ung noch im Laufe des verflossenen Jahres ein generelles Projelt
iner Bahnlinie von Altenglan über Lauterechen, Meisenheim nach
Staudernheim (sogenannte Glanthalbahn) auf Betreiben eines ad
noc gebildeten Comité's aufnehmen und ausarbeiten; diese Linie
jat eine Länge von 53,19 Reichsmeilen, wovon ungefähr ein Drittel
zuf preußisches Gebiet fällt. In Bearbeitung ist das definitive
gauprojelt der Bahn von Landau über Anuweiler, Rodalben⸗
giebermuühle nach Zweibrücken in Verbindung mit einer Zweigbahn
on Biedermühle nach Pirmasens. Da die Bauconcession unter'm
8. Nevember 1871 ertheilt wurde, so wird die Bahn nach Fertig⸗
tesllung des Projektes sogleich in Bauangriff genommen uud werden
»eshaldb schon jeht definitive Bausectionen gebildet. In der Auf-
nahme begriffen ist das Projekt einer directen Verbindung vom
Bahnhofe Bexbach nach den königlich preußischen Kohlengruben
Wilheimsschacht, Dechen und Heiniz, dann von St. Ingbert
üüber Dudweiler nach Altenwald. j

Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.

GPfälzische Bahnen.) Ueber den Stand der Bauten
muf den neuen Linien der Pfälzischen Bahnen veröffentlicht die
Direclon in der „Ztg. des Ver. D. E. B.“ folgende ausführliche
Mittheilungen: Die Bauarbeiten der Donnersberger Bahn sind
—OO— Abtretiung des Terrains dem Fortgange der
Abeuen an den wichtigsten Baustellen Hindernissen in den Weg
gelegt wurden und theilweise noch werden, doch schon so weit vor⸗
geschritten, daß ungefähr ein Drittel der Erdarbeiten und kleinern
unstbauten fertig gestellt ist. Außerdem ist das benöthigte Stein
Anierial für die größeren Kunstbauten in rascher Anlieferung be⸗
griffen, die eisernen Brückenconstructionen theilweise bei einer tüch⸗
sigen Maschinenfabrik in Accord gegeben und überhaupt alles so
oaebereiteil, daß, sobald sich die Schwierigleiten des Grunderwerbes
vbollends gehoben haben, die Arbeiten einen guten Verlauf nehmen
verden. Die ganze Bahnlinie kann unter den obwaltenden Ver⸗
haͤltnissen wohl nicht vor Sommer 1874 vollendet werden. Die
Zollerihalbahn ist im Bahnkörper mit geringen Unterbrechungen
schon bis zur Schienenlage gediehen; die Hochbauten bedürfen nur
noch wenigen inneren Ausbaues, so daß die Fertigstellung die ser
dinie schon im Monat Juli dieses Jahres in Aussicht genommen
werden kann. Bezüglich der Dürkheim Monsheimer Bahn sah die
Berwaltung sich ebenfalls in Folge mehrfacher Schwierigkeiten bei
Abtretung des Terrains in unangenehmen Zeitverlust gebracht.
Von ben Erdarbeiten und Kunstbauten ist bis jetzt ungefähr ein,
gutes Drittel ausgeführt. Im UÜebrigen ist für den weiteren raschen
Forigang der Arbeiten schon Alles vorbereitet. Die Fertigstellung
her hanzen Linie dürfte jedoch nicht vor dem Sommer 1878 zu
Awarten sein. Ueber die Verhältnisse der Maximilians-Gesellschaft
nerm 17. April 1871 concessionirten und seit September v. J
in Ban begriffenen Linie Landau-Germersheim werden folgende
Notizen mitgeiheilt: Die Länge dieser Bahn beträgt 2.79 Meilen.
Der Urterbau ist für Doppelbahn herzustellen. Vorerst kommt je⸗
doch nur ein Schienengeleise zur Ausführung. Von ihrem Anschluß
an die Speyer⸗Germersheimer Bahn bei Lingenfeld benutzt sie deren
Bekanntmachungen.

Dienstesnachrichten.
Der Bezirksgerichtsrath Eugen Schmidt in Kaiserslautern wurde auf
Ansuchen nach Zweibrücken versetzt und der Landrichter Ernst Erbelding in
Pirmasens zum Bezirksgerichtsrathe in Kaiserslautern ernannt.
Telegrraphischer Schiffs⸗Ber icht,

mitgetheilt von J. Peters, Specialagent in St. Ingbert.

Das Hamburger Posidampfschiff „Allemania“ Capitän Barends, von
der Linie der Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt⸗Actien-Gesellschaft, welches
am 29. Februar vvon Rew⸗Pork abging, ist nach einer schnellen glücklichen
Reise in Plymouth angelangt, und hat, nachdem es daselbst die für England
bestimmten Passagieren und Posten gelandet, unverzüglich die Reise via
Therbourg nach Hamburg fortgesetzt. —

Dasselbe bringt 77 Passagiere. 900 Tons Ladung, 41,000 Bollars
Contanten und 125 Briefsäcke.
F. X. Demetz, verantwortlicher Redacteur.

Vorschuss-Veorein 8t. Ingbert.
(Eingetragene Genossenschaft,
Bilanz am 31. Dezember 1871

WRVD —T.
Geschäfts-Anzeige.
Den geehrten hiefigen und auswärtigen

Damen machen wir die ergebene Anzeige,
daß wir ein
Vutz-· Mode⸗
und
Weißwaaren-Geschäft
in dem Wohnhause des Hertn Kahm in
der Grubenstraße dahier erdffnet haben und
hitlen um geneigten „Zuspruch, indem wir
reelle und prompte Bedienung zusichern.
Zugleich bringen wir zur Kenntniß, daß
wir das Zuschneiden feiner Kleider
x. ⁊c. übernehmen.
St. Ingbert, 15. März 1872.
Geschwister Vornschein.
P. 8. Strohhüte zum Waschen und Fa⸗
çoriren werden bestens besorgt.
Fur Charfreitag lasse ich wieder eine
Parthie
*
frischer Rheinhechte
kommen. Besteliungen erbitte mir in den
nächsten 8 Tagen.
St. Ingbert, 16. März 1872.
Fritz Panzerbieter.

Soll
Tassa ˖ Conio
Wechsel⸗Conto
Mobilien⸗Conto
Buthaben bei Banken u.
Vorschuß⸗Vereinen
Guthaben bei Mitglieder
m Conto⸗Correntvertehr

fl. 14186 34
21124 33
3301115

Haben
Stammantheil Conto IAfl. 1488384
Reserbefond Conto 1762 20
Accepten⸗Conto 76113
Buthaben der Banlen
u. Vorschußvereie
Bewinn⸗ u. Verlustconto
Buthaben von Mit⸗
zlieder im Conto⸗Cor⸗
rent⸗Verkehr
Sparkassen⸗Tonto

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Gesammtumschlag pro 1871: fl. 1270166. 1914.
Der Directot: Der Cassier: Der Controleur:
E. Conrad. J. B⸗r. J. J. Grewoenig.
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Heinrich Isaae.

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Redation. Drud und Verlag von F. X. Demek in St. JInabert.

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253 2233 * — —— — 528 2238
J 5535 —3 2 3 s
— 7 5223 *3 8 —— * 252
5 2553 32. 2 2* 88 52328
7 23 A * GM * ——
— 2338

7

—

—23868*
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2» 5C7
2585755
—833 3367
3 — 2 — * 7
F 3 * SD 2 2 23
25 * S2* ** 2 * 2535 255
—
38928 332338* 58284 —
232358 377 —25358 5774
1535333 3 — — *5 3
22 —— 2 52 5*8S2 A——
778 9352 * 2323533
— 22 93* 553837 335553323835
A B325385 5 — —
F 333 5 72527 2 53323 258* m*. 35*
F F 8 23357 *22
* — 25 3337333*833 *528
*2* 223 — 2523 —3 — ————
8 —— 2 3 2 — * 268
2 a 32 *
53 38 *35568 —
* 23583383 — 2 7 * —
* 3 2* 3.28 35* 3
5832 558 2 * 2353
* 55 —33 2 — 2
2388 253325332 52*887
33535 —— —
7 555 8578 —23525
2 —22— 227 2 —
—— — F
* 522323 553
* 8 z38
* — 125 23 — 35 *
2* —2 *7 * —
32757 * 52335 5
s533 *2* ⸗235*8 22
— ——— 2222 z8 * 1538
—A 83 323
38335533838 ——
*35
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— — 583
13338 2 33 538
2788 — 533
2 XI 2 — 287
9582 —8 32558275 22233 —A
823 ——— 1252* 733 52 —A ——
— &amp; 3 * Si *7 — 2 * 2 — 27
— * I
13285 1388 iet ie
2 2 223 3 *
A 72583 8285
355337 23 2333535 8* 338833537
2 55 —23 32338 44 220 * * A—
S8 8 — 50 2* 2 5 — 22. 362 23283235385
5527 3*3 e »2277 — —22 36* 52 23
5253 * 3 —A 535* Z20 * 2253 22 353
—e— —— 2*5* 5* 83 7 2 53 * A 2 * * S
5 — 23292 2 8 5.8 — —— 2 2 2*
— —A 2 2 2 2 32 5. *
B.*38 * J * 388 523 32 7
72 9 2 2 2 223.*3 22. „398 2368
* —A ——— J *38.27 33 232 —E
— S 5 53535337 2 22 22
2155 2 *, 522 A 55513 *
2768687 35 —2 5 25 —— 323
* * 2* — * — 55. *53 3 2222
2 25 2232 2. 23 ———
8*935 33 323853 — *S7
A —E 25 —— 2z527 5*8*
8 — 2 25 2 —— 533 237
— 3 * 5* 28* 2528 z23238 35*
A A —5 38— 525 OQO
2z5. 5 552 23* 253 —B — J
2*7 272 —— — 23* 2· 58 3 27
2 52323 2. 8 z 5. * 77
A — * 2 5 —E3 217
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        Sl. Ingberler Anzeiger.
der St. Jagberter Anzeige r (und dat mit dem Hauptblatte verbundene Anterhaltungablatt, mit der —XREE und Sonniagẽ ·

kaamer) erscheiat wöchentlich vi er meg l. Dienatag, Donmer atag, Sams ta g und Sauntag, Abannementspreis vierteljahrig 42 Krur. Her

12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattichrift oder deren Raum herechuet. J

M 46. ,ναα , ι r, Donnerstäg, den 21. Mä zes 1872
F — — ——— ——— —
X 4 5264. Die Conferenz soll fich mie dem Schulauffichtsgesetze, d. h. damit
—A
I1. Quartal.. Ar Regierung' einzunehmen hat.
Bei herannahendem Quartalsshluß laden wir ergebenst zu FSraukreich
neuem Abonnement ein. Durch möglichst rashhe und — sofern e Paris, 20. März. Die „Patrie“ meldet, Thiers betonte
ms der Raum gestattet — vollständische Mittheilung der politi⸗ in einer Unterhaltung mit Arnould, Frankreich studire und arbeite
chen Tages ereignifse und Besprechung der wichtigern in eingehen⸗ nicht für den Krieg, sondern für die Ruhe am der Welt und
ern und ausführlichern Artikeln, sowie Mittheilung der neuesten Frankreichs halber. Eben zu diesem Behufe arbeite er, Thiers
sdachrichten? auf dem Gebiete det Vollswirthschaft, des Handels insbesondere an der Wiederherstellung der Finanzen unn der Amee
ind Verkehrs und Hereinziehung localer Angelegenheiten in den Gelegenllich einer Besprechung der slattgehabten Kundigung
dreis nnserer Besprechungen werden wir allen bölligen Anforder⸗ des französisch⸗englischen Handelsvertrages Seitens Frantreich⸗
ingen zu genuüͤgen suchen. Uunsere: veehrten Abonnenten von aus« lenkt das · FJonrn. des Débais“ die Aufmerksamtei —2
oärts belieben Ihre Bestellungen bei der nächsten Posterpedition laut einee Mittheilung des neuesten, Momor. diplom.faß —
voch ja rechtzeitig machen zu wollen. während unserẽ verehrken liche Mächte, welche Handelsnerträge mit Fran treich abgeschlossen
Ibonnenten won Hier, die das Blatt. durch unsere Heitungsträger haben, Oesierreich an der Spihße, b— jetzt durchaus keine Geneigt⸗
erhalten, dasfelbe auch ime neuen Quartal fortgeliefert bekommen, zeit zeigen, auf irgend eine Modificirung dielser Vertrage in⸗
alls fie nicht ausdrücklich abbestellen. zugehen —n, J
von hier bitten wir, Ihre Bestellung direkt bei uns machen zu In Bordeauf ge man mit ni
voslen.. Der Preis des Blattes bleibt derselbe wie fuͤher. Bildung einer —88 e e gi
Ergebenste 223Tribune“ von Bordeaux bringt einen langen Brief des Abbé
NRedaktion und Expeditivn des Ste Ingberter Juugua' Pfarrers der irche Ss. Andrs, an den Erzbischof Donne
Alnzeigers. ν e in welchem er sich von der infallibilistischem Kirche soesaht aä—
München, 20. Märg. Abgeordnetenkammer Ver Minifter— 9
—
) von 8.000,000 fl, zur Ergängung und Vermehrung des
Staatsbahn⸗Materials; 2) von 14,078,800 fl. zux Verbollstaͤndig⸗
ng des Bahmetzes, resp, Nachschuß für bereits bewilligte Bahnen;
) von 3,453.300 fl. für Anlage eines Rangirbahnhofes in In—
polstadt; er dlich Zinsgarontie füe 5 Millionen für den Ausbau des
Bfälzischen Bahnnetzes. Der Finanzminister legt einen Gesetzent
vurs vor über Verwendung der bis jetzt eingegangenen Kriegsent⸗
chädigungsgelder (vorzugsweise zur Abtragung der Kriegskosten,
päter zur eventuellen Zurückzahlung älterer Militärschulden.) Der
Aintrag des Abg. G. Kolh (aus Bayreuth) auf Ausscheidung von
3 Millionen Gulden aus der Kriegsentschädigunge zum Zwweck des
Zuchens nach Steinkohlen wurde abgelehnt. Der Autrag Malkd⸗
vicska's auf Ermaßigung der Frachtsätze für Kohlen wurde ange.
wmmen. Der Antrag von Lquis u. Genossen auf Veränderung
iniger Bestimmungen bezüglich der Entschädigungen für Kriegs⸗
eistungen wurde einenn hesonders zu wählenden dierzehner Aus
chuß überwiesen. 4 e 2 er —
Berlhin, 18. März.Nach Mittheilungen,“ welche der
„Indep. belger aus Luremburg über die Eisenbahn⸗Angele⸗
enheit zugehen, sind die nach Berlin abgereisten Commissions-
Nitglieder bereit, auf der von Deutschland vorgeschlagenen Basis
u unterhandeln. Darnach würde der Betrieb des luxemburgischen
kisenbahnnetzes auf die in Straßburg bestehende Betriebscommifssion
uür die elsaß lothringischen Bahnen übertragen werden.
In der nachsten Reichstagssession wird die Frage über die
Duldumg des Jesuitenordens im deutschen Reiche ohne Zweifel
ur Discussion kommen, aber nicht auf Veraulassung einer Re⸗
sierungsvorlage, sondern in Folge von Petitionen an den Reichs
ag, wie eine solche auch von der Bonner Delegirten⸗Conferenz
er Altkatholiken beschlossen worden ist. ,
Dem Bundesrathe wird demnächst der LandeshaushaltseFtat
ur Elsaß⸗Lothringen vorgelegt werden; derselbe isi bereits dem
deichs kanzlera mie zugegangen. Dieser Etat weikt sehr günstige
Lerhältnisse auf; dem Vernehmen nach soll er über 418 Mlliemn
Franken derfuͤgen, welche gang besonders der Hebung des Elemen
are und höheren Schulwesens zu Gute kommen sollen, und zwar
amentlich durch Aufbesserung der Gehälter der Volksschullehrer.
fast 7 Veillivnen Franlen sind für dffenttiche Äcbenen besünnn
Es sind nach der „Br. Ztg.“ Scheitte zur Einberufung einer
onferenz der preußischen Bischöfe ersolt, welche Mitte künftigen
Nonats in kince der rheinischen Städte zusammentreten dürfte.

— — ermischtes. 7

Si. Ingbert, 19. Marz. Am verslossenen Samstag
wurde in der Sitzung des hiefigen Landgerichtes die Fluth des
vewbhnlichen und Alltäglichen durch einen zur Verhandlung ge⸗
o mmenen hoͤchst merkwürdigen und felteuen und durch eine Art
der Beweisführung auch höchst psychologisch interessanten Fall unter—
rochen. Ein Pferd war nämlich der beredesie Zeuge, und verbält
ich die Sache kutz so:

Während des Krieges wurde einem Bauet zu Faulquemont,
in jetziger Deutsch-Lothringer, sein Pferd entwenbet. Der Bone
zatte das Pferd selbst gezogen, hing mit ganzer Seele an dem—
elben und hielt deßwegen eifrig Nachforschungen nach ihm, bis er
endlich erfuhr, daß ein dem seinen fehr rähnliches Pserd sich im
Besihe des Herrn Wendekind zu Ensheim, der durch Kauf in den
Besitz desselben gelangt war, sich besinden Der Bauer erkannte
in diesem Pferde das sene,“ und das Pferd erlannte in ihm
einen Herrn. Es folgte seinem Ruke And suchte ihn im einem
Bersteche auf, waͤhrend es den Ruf anderer nicht zu hören schien,
Auf Klage des Bauern kam nun am —AD
iesigem Landgerichte zur Verhandlung. Etwa 13 Zeugen aus
raulquemont waren anwesend. Auch das Pferd um das sich ja
die danze Sache handelt und das, nebenbei gesagt, ein sehr hübsches
Lhier ist hatte Herr Wedekind hierher gebracht. Interessant waͤr
8 zu? sehen, wie As sich an seinen frühern Herrn schmiegte, und
laubte man seine Freude ob des Wiedersehens ihm in seinen
Iugenzu lesen. Daß die Beisplele von Treue und Anhänglichkeit
jes Pferdes an seinen Herren, wie sse schon oft bon Dichtern be⸗
ungen werden, keine Marchen sind, haben wir hier geseheu. —
leber· den schließlichen Ausgang der Klage werden wir seiner Zeit
erichten. Hoffentlich verhelfen unsere deutschen Gerichte dem neuen
Deutschländer aus Faulquemonte ju feinem Recht und Eigenthum.
Ddie Deutschen würden dadurch jedenfalls eine moralische Eroberung
ei den Bürgern von Faulquemont mehr machen.

Si. Ingberi, 20. März. Die kgl. Regierung der Pfalz
jat jn letzter Zeit eine für den Besuch und den gedeihlichen Fort
vestand der gowerblichen Forthbildungsschune gewiß
ebr zwedmäßige: Verordnung erlassen. Nach ior durfen naämlich
-„chüler derfelden, sobald sle fortgesetzt aus ungenügendem Grunde
ꝛen Unterricht derläumen und sofern die Saumlgen noch sonntagse
hulpflichtig siund, nicht mehr einfach in die Somie und Felerlagk⸗
bule. von deren Besuch sie durch regelmäßlge Theilnahme au bhu
        <pb n="180" />
        Unterricht einer Forlbildungsschule entbunden sind, gurückgewiesen horen. für gewöhnlich nur etwa 50 his 60 den Unferricht besuchen.
werden; es hat vielmehr firr das laufende Halbjahr vom Taͤge! Und doch äst, der Besuch so leicht gemacht; die Schule List reichlichß
des Einschreibens als Fortbildungsschüler im Sinne der strafge- mit crefflichen Lehrmitteln ausgestattet und wirken an ihr tüchtige
setzlichen Bestimmungen Zwang einzutreten, und werden sonach die und erfahrene Lehrer, die Hrn. Lehrer Baron und Drumm, und
schuldbaren Versäummisse der Fortbildungsschule gleich denen der lieferte eine in den letzten Tagen in ihr stattgehabte Prüfungldurch
Sonn und Feiertagsschule bestraft werden. Durch diese Verord derrn Rektor Marzall von Zweibrücken ein ganz befriedigendes
nung ist auf ein halbes Jahr der Besuch der Foribildungsschule sesultat. — Wenn wir an dieser Stelle einmal von der thiesigen
sür obligatorisch erllärt, was im Interesse der Fortbildung nur Fortbildungsschule reden, so dürfen und können wir nicht unter⸗
rwünsche sein kann, da Regelmäßigkeit des Unterrichtsbesuches sassen, der regen Theilnahme, mit der sich die Herten Bergmeister
hierzu eine unerläßliche Forderung ist. Das ist —ADD Chandon von hier derselben
daß man Menschen zur regelmäßigen Benutzung einer Gelegenheii annahmen und immer noch annehmen, rühmend und anerkennend
ihre Kenninisse zu erweitern und sich fortzubilden. noch zwingen zu erwähnen. Möge dieselbe auch ferner der Schule zugewendet
muß.“ Die Rützlichkeit der Fortbildungsschule wird überhaupt von hleiben und möge man allseits die Bedeutung dieser richtig wür⸗
Vielen noch nicht Lecht eingesehenund zu würdigen gewußt, sonst digen lernen!“ —

müßte ihr Besuch ein ganz anderer sein. Auch hier scheint dies

der Fall zu sein, da von 104 eingeschriebenen Schülern, wie wir

emetz veraniwortlicher Redacteur.
Bekanntmachungen.

ch zeige hiermit den Empfang meiner neuen ⸗ 2.4
Sommer-Buxrkins, Tuchen
sowie Kleiderslofsfen und Nouveauté's aller Art mit, und empfehle solche
billigstenss. 28
Errichtung des Vorcursus
an der Lateinschule betr.
An der hiesigen Lateinschule beginnt
mit dem Sommer⸗Semester unter Lei—⸗
tung des Herrn Professfor Barnickel
der Vorcursus, in welcher die Kinder,
die bis Herbst in die Lateinschule ein—
treten wollen, in den bei der Auf⸗
nahmsprüfung besonders zu betonenden
Gegenständen, vor Allem in der deut—
schen und in den Anfangsgründen der
lateinischen Sprache, in einer Stunde
täglich unterritet werden. Der Be—
uch desselben entbindet natürlich vom
Besuch der Volksschule nicht. Da bei
der Aufnahme nach den bestehenden
Verordnungen ein gewisses Maß von
HNenntnissen im Interesse der Anstalt
wie der Jugend selbst strengstens ver—
langt werden muß, so werden die be—
treffenden Eltern auf diese den Kindern
zebotene Gelegenheit dringend aufmerk⸗
'am gemacht. Sie denselben vorzuent⸗
halten, ist um so weniger Grund ge—
geben, als der Vorcursus nur einige
Monate hindurch besteht, das Honorar
sehr mäßig, auf zwei Gulden monat⸗
lich, gestellt ist, und unvermögende
Kinder gerne davon befreit werden.
Der Beginn des Unterrichtes findel
Mittwoch den 10. April, Vormit⸗
tags 11 Uhr statt. Anmeldungen
nimmt der Unterzeichnete an den zwei
vorausgehenden Tagen Vormittags auf
dem Rectoratszimmer entgegen.
St. Ingbert im März 1872.
Das Königl. Subrectorat
Streuber.

Haus⸗ und Acker⸗
Versteigerung.
Samstag, den 23. März 1872, Rach ˖
mittags 8 Uhr, zu St. Ingbert bei Adjunct
Schmitt, lassen die Kinder und Erhen der
Ferlebien Eheleute Valentin Gehring
ind Maria Eich auf langiährige Zahl⸗
termine in Eigenthum versteigerf:
ihr dahier an der Blieskasteler Straßt
elegenes Wohnhaus mit Zugehör neben
—** Schwarz und Peter Hager.
16 Dec. Acker auf Hobelsahnung neben
Joh. Jos. Uhl Wittwe und Jakob Bleif
31 R. Acker in der 2. Pfuhlwiesen
ahnung, neben Carl Uhl und J. A—
Feichtnerr 8
Born, igl. Notar.
Der Unterzeichnete hat sich unter
dem Heutigen als —
praktischer Arzt
dahier niedergelassen, und wohnt bei
Herrn Rentner Graffion, (frühere Woh
nung des Herrn Dr. Krieger.)
Dr. Carl Ehrhardt.
St. Ingbert, 20. März 1872.

he , Canstatt, J—
Schlosser,
Bohrer
Nieter
Draufschläger,
.Taglöhner
finden dauernde Arbceit bei guter Bezahlun
in der I Brückenbau⸗Werkstätte von
Gebrüder Decker u. Co.
in Canstatt.
Der Rendpreis für die Stadt St
Ingbert ist von heute an bis zum nächster
Donnerstag (Fruchtmarktstag) festgestellt:
Korabrod 3 Klgr. 26 Krzr. Weiß—
brod 10 Krzr.
Sämmtliche Bäcker von St. Ingbert
Frucht⸗ rod⸗, Fleisch ꝛe. Preist
der Stadt Zweibrücken v. 21. März
Weizen 7 fl. 40 tr., Korn 5 fl. 13 6
Berste Areihige. — fl. — kr., Gerste vier
reihige, 4 fl. 1kr. Spelz 5 fl. 17 kt
Spelzkern — fl. — tir. Dinkel —
— tr. Mischfrucht — il. — kr. Hafen
zefl 54 fr. Kartoffeln Ufl. 50 kr. Her
2 fl. — kr. Stroh Ufl. 25 kr. per
Jentner. Weißbrod 113 Kilogr. 20 kr
dornbrod 8 Kilogr. 25 fr. ditto 2 Kilogt
17 tr. ditto JKilogr. 9kr. Gemischtbrod!
dil. Zakr. 1 Paar Weck 100 Gramm 2kr
ttindfleisch 1. Qual. 20 kr. 2. Qual. 18 kr
Zalbfleisch 18 kr. Hammelfleisch 18 kr
Schweinefleisch 22 kr. per Pfund. Butter 38
kr. per Pfurnd.

Geschäfts-Anzeige.
Hierdurch beehre ich mich die erge—

bene Mittheilung zu machen, daß ich
unter'm Heutigen mein Geschäft als
—XRXD

in dem Fiack'schen Wohnhause dahier.
— gelegen neben Herrn Adjunkt Hel—
lenthal an der Hauptstraße — eröff⸗

net habe.

Indem ich um geneigten Zuspruch
bitte, gebe ich zugleich das Versprechen.
stets gute Waaren zu verabreichen u
Bestellungen jeder Art prompt zu er
ledigen.

St. Ingbert, 14. März 1872.

IJ. Prinz.
Für eine der renommirtesten
Nahmaschinenfabriken
Amerita's wird am hiefigen Platze
ein tüchtiger
Vertreter gesucht.

Franco⸗Offerten mit Angabe der Re—⸗
ferenzen unter O. N. 320 befördert die
Annoncen⸗Cxpedition ven Haasenstein
F Vogler in Frankfurt a. M.

e der Stadt

Rairere!autern vom 19. März

Weizen 7 fl. 39 ir. Korn 5 fi.“9*
AßAV
Gerste 4 fl. 29 kr. Hafer 3*fl. b9
Erbsen 85fl. 22 kr. Linsen 4 fl. 40 r
per Zentner.

Brodpreise: 6 Pfd. Kornbrod 25*
3 Pfd. Gemischtbrod 14 kr. und 2 Pft
Weißbrod 15 kr.

Mehrere tüchtige und brave Glasblä⸗
ser (nur größere Plätze, finden çegen er⸗
höhten Lohn Stelle auf der Tafelgtasfabrik
von Rucehholz, Sehott &amp; Heid-
znieel in Annen.

ch Man wolle fich bri eflich an Aug.
Schott in Annen wenden.

—*
— ——— öüöüüü*
Redattion, Druck und Verlag von F. X. Demetz in St.
Ingboert.
        <pb n="181" />
        5 2*35
5 375*
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22 528 —8 24 282588 æG
—X 33233 3383 357 ————— — 2
2538533833 5 5333 —— 5 2 IS2* —A
——— 533535 2* 683 z0
2 22 35 — 25 pe- »232 52322
* 58555— 253855 2 23 WO V —— S2 — 3
5852557 —5 — z33 —? c . 554 —A— 3
53—5 5555 ——8 3 2 — 532 22
2 * * * * —5 D — 22
552275337 — 58233* 538 I33 33*
5* 55225* c — ——8 ——— — 3—23 58
—— —25335 53335338 I. 8 88 ———253358232
53 — 3225 22 A 3—232 2275 — — 2 0
258338 32 —2 3
Es3 33533 A 252232
3 8 24 35852 503 8 *
— S72 — 3 3 322838 ——— 20 28 ——— 5*5*
—õAD—————— 3282 Sùᷓ* — 238 * — —— — J
— — — V —5B3 325 —— x 2 — 2223
—588 25 25332358 23 332—3—2
—z3255 6 — 58 2 *38* 257537 25358 — —
*2* 295 45 * 5 5 22. 5 * — — — * —2—
55 538 — —A —— 23 s275 535553838 3
533 E —5 32 27
333 ——— X 3835353 555 23—283
— I * * * — * * — 2 2
2 2* 585 — 225* 7. 2. * 5373 — 33558 2523*
3. — —— 55* 52255 32 —— 53533 — 258
T —— ITS8 — * Te 26 2333 —35 *34857 z23238
33 7* 5 22— z335 2 * 33232* 235 3 XT5 5* 5533253 ẽ
72 724 * * — RBe 27 * — — *7** 53533 23 —
—* 2 *22 —— 2 5k 2 * 3* 238 2 *
* 8 2 5 — 2326——55 —*
3558 2783 28 —52832453 58723 — 335537*
3*8 —— 58357 222 S848 ——— 53325533*
5388 33388 25 * 3357 58
35 28 ** — — 2 5* 272 5 *.X
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        Sl. Ingberker Anzeiger.

Dder St. Inc— —reiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntagt⸗
tummer) erscheint wöchentlich vie rmmal: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krzr. oder

12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Naum berechnet.
Samstag, den 28. März 14112372

——
Deutsches NReich.

München, 20. März. In nachstehenden Garnisonen wer⸗
den vom 1. April an Proviantämter errichtet werden und zwar.
in Ingolstadt, Germersheim, München, Ulm, Augsburg, Nürnberg
und Würzburg; jedes dieser Aemter erhält einen Proviantmeister,
einen Proviantkontroleuu und zwei Proviantamitsassisten⸗
ten, mit Ausnahme von Ulm und Germersheim, welche
nur je einen Assistenten erhalten; an denselben Orten werden auch
Lazareth-Inspektionen errichtet mit je einem Lazareth⸗Oberinspekteur,
einem Lazareth-⸗Inspekteur — nur München erhält deren drei —
und einem Apotheker.

München, 20. März. Der oberste Gerichts hof hat die
Nichtigkeitsbeschwerde des katholischen Pfarrers Lechme r von
Hoͤrgertshausen gegen das Urtheil des Appellationsgerichtes von
Oberbayern, das ihm wegen Majestätsbeleidigung eine sechsmonat-
iche Festungsstrafe zuerkannte, verworfen und den Appellanten auch
in die Kosten dieser Instanz verurtheilt. Als völlig grundlos
vurde Lechner's Behauptung erklärt, er habe mit seiner Aeußerung
man wisse nicht, ob die deutschen Fürsten von Gottes⸗ oder voñ
Teufels-Gnaden seien,“ kei neswegs den regierenden König von
hahern treffen wollen.

Mäünchen, 21. März. Durch königl. Eutschließung vom
20. d. ist der Landtag bis zum 13. April verlängert.

In Bamberg ist, wie der „Volksbote“ schreibt, eine Wei⸗
ung der k. Regierung, von Oberfranken eingetroffen, nach welcher
allen jenen Beamten, welche Polizeibeamte sind, verboten ist,
Mitglied des katholischen Casinos oder des liberalen Bürger.
ereins zu sein. J U

Karlsruhe, 18. März. Die vorläufigen Ergebnisse der
Bolkszählung vom 1. December v. J. sind nuumehr ausammen⸗
zestellt. Darnach betrug am Zählungstage die anwesende Bevol⸗
erung des Großherzogkhums Baden 1,461, 428 gegen 1,434,970
im Jahre 1867. Unter den Einwohnern waren 712,763 NMaän—
ner und 748,665 Frauen. Die größeren Städte hatten folgende
anwesende) Bevdlkerung: Mannheim 839,614, Karlsruhe 36,622,
Freiburg 24,559, Heidelberg 18,988, Pforzbeim 19,801, Rastatt
11,33559, Baden 10083, Constanz 10,052, Bruchsal 9786, Lahr
7710, Weinheim 6350, Durlach 6327, Lörrach 6085, Offen
vurg 5756, Villingen 5366, Ettlingen 8092. Alle diese Orte
haben an Einwohuerzahl, zum Theil sehr Jerheblich, zugenommen.
Unter den übrigen Städlen hat die I Jabgenommen;
bben so die Zahl der ländlichen Gemeinden. ————— —

Diese Verhältnisse beruhen offenbar auf einem wachsenden
Zuzuge aus den kleineren Slädten umd vom Lande in di grö⸗
zeren Städte. Am deutlichsten spricht sich diese Ersche nung daͤrin

aus, daß die Zunahme der Bevölkerung der fünf größten Städte
19,067 beträgt, also nahezu eben so diel, wiedi— Zunahme der
Janzen Landesbevölkerung. Der Geburienüberschuß in den vier
Jahren von 1867 bis 1871 war 13601. du bi. Bevollerung
nur um 26,458 wuchs, so müssen 17,143 Personen durch den
Austausch der Bevoͤlkerung mit dem Auslande, vornehmlich durch
Auswanderung nach Amerika, dem Lande entzogen worden sein.
NMaunz. Ber Franz Kirchheim in Mainz ist eine Schrift vom
Bischof Freiherrn v. Ketteler erschienen:; undi Centrumsfraction
zuf dem ersten deuischen Reichstage.“ Neben der Motivirung der
Riederlegung seines Mandats beabsichtigt er damit zugleich, „noch
ainmal den vielen Mißdeutungen entgegenzutreten, welche über diese
Fraction des Reichstages von Anfange an mit unermaͤdlicher Ge—
Haftigkeit verbreitet worden sind und zugleich Manches klar zu
lellen, was zur richtigen Beurtheilung dieses für unser Vaierlans
o wichtigen Abschnitts seiner Geschichte dienlich sein kann.
Darmstadi, 20. März. Das „Franks. Journ.“ meldet,
daß Prälat Dr. Zimmermann von seinen dienstlichen Geschäften
suürüdgetreten ist und um Versetzung in den Peusionsstand nach⸗
nn hat.
ulda, 20. März. Das „Frankf. Journ.“ vernimmt, daß
)ie neueste Bischofskonferenz nicht, wie es anfänglich hieß, in einer

rheinischen Stadt, sondern wieder (zum vierten Male) in Fulda
tattfinden wirdr.

Berfin. Der „K. Zig.“ wird von hier geschrieben: „Der
Bau des Nordostsee⸗Canals, welchen der Handelsminister wiederholt
dem Projecte des Suezcanals an die Seite gestellt und dessen
Ausführung er als ein europäisches Ereigniß bezeichnet hat, isl
je tzt von einer beträchtlichen Anzahl von Capitalisten als eine
erfolgreiche Anternehmung in das Auge gefaßt worden. Dieselben
haben sich soeben in einer Eingabe an das Handelsministerium
gewendet und ihren Plan vollständig entwickelt; das Weitere hängt
von der Rückäußerung des Ministeriums ab ·

Die Geistlichen der evangelischen Landeskirche sind angewiesen
worden, vom Sonntag Palmarum (24. d. M.) ab in das allge⸗
meine Kirchengebet die übliche Fürbitte für die Frau Kronprinzessin
die sich in gesegneten Umständen befindet, aufzunehmen.

Berslin, 16. März. Eine Privatdepesche des Rh. N.“
meldet: „Das Minifterium hat sich entschlossen, die Zeitungsstempel·
steuer vom 1. Jannar 1873 an fallen zu lassen. Der Finanz⸗
minister hat hierüber bereits vor einigen Tagen in einer Kommis ·
ionssitzung des Abgeordnetenhauses feste Zusage gegeben.“
Berlin, 18. März. Die Eindberufung des Reichs⸗
tages auf den 8. April, wie dies vor einigen Wochen in
Aussicht genommen war, steht, der „Corr. St.“ zufolge, nun
definitiv sesft.

Der Siegdes Fürsten Bismarck in der Schul ⸗
Inspectionsfrage wird auch von den englischen Wochenblättern mit
eler Theimahme besprochen. Die „Saturday Rebiew“ saßt die
Sache mehr von ihrem europãischen Gesichtspunkte ins Auge, indem
sle die Ansicht ausspricht, daß ihre Wirkungen weit über die Gren⸗
en der preußischen Schulen hinaus, schließlich in Frankreich und
Italien zur Gellung kommen werden.“ Die Ziele der clericalen
Partei — sagt die „Review“ in ihren Auseinandersetzungen —
ind entlarvt und mauche Franzosen werden sich fragen, ob sie
reneigt sind, dergleichen Bestrebungen zu unterstützen. Man bieiet
Frankreich seine Rache und die Erneuerung seiner politischen Su—
prematie in Europa und das sind für jeden Franzosen lockende
Anerbietungen. Allein dagegen soll Frankreich das gefügige Werk-
jeug, der Sclave der Jesuiten werden. Fürst Bismaärck ihat das
gebildeten und patriotischen Franzosen lebhaft vor die Seele gerückt.
Er hat außerdem schon Manches gethan, um demjenigen, der nach
der Rolle eines Beschützers der Ultramontanen Verlangen tragen
'ollte, die Aussicht aus Erfolg zu benehmen. Er hat an Itauen
sowohl wie an Deutschland appellirt und gezeigt, daß beide den
jleichen Gefahren ausgesetzt sind. Angesichts der Umtriebe einer
Jartei, welche nicht ohne bedeutende Hoffnung auf Erfolg sich die
derrschaft über die franzöosische Politit zu erringen sucht, müssen
Deutschland und Italien fest zusammenhalten. Fürst Bismard hat
chon Vieles geleistet, was die Aussichten. dieser Verbjndung in
hellem Lichte erscheinen läßt. Etr hat die Einheit und damit die
Ztärke Deuischlands gesichert; er hat Italien zu gleicher Zeit ge⸗
varnt und ermuthigt und Frankreich Gelegenheit geboten, sich det

Zeiten zu überlegen, ob es die Unterstützung clericaler Wühler an—
nehmen will und ob es sich überhaupt der Mühe verlohnt, diese
Auterstützung zu gewinnen. — Der Spectator“ faßt in jseiner
Betrachtung vorzugsweise die wirklichen Absichten des Fürsten Bis—
marck ins Auge. Daß derselbe in allem Einste Befürchtungen in
Betreff eines vündnisses zwischen Rom und Frankreich hegen sollte,
vill dem philosophisch ·radicaien Blatte nicht einleuchten, selbst wenn
ein solches Bunduitz bestäͤnde oder demnächst zu Stande käme.
Den Schlüssel zu der Politik des Premiers findet der „Spectator“
vielmehr in dem ernsten Wunsche des Fürsten, sich mit Rom zu
verständigen, und weil ihm nichts dabei so sehr zu Statten fläme,
venn es gilt die Ultramontanen zahm zu machen, als wenn er sie
;inmal gründlich seine Macht fuhlen lasse, so seisct in dieser eigent⸗
eich sehr unwichtigen Sache zu stark inis Zeug gegangen. Er“hat,
Jeißt es gegen Ende des Arlikels, eine offentliche Gelegendeit wa hr⸗
zenommen, den Politikern dis Vatican seine Sitäcke zu zeigen und
        <pb n="184" />
        Jat dabei einen glänzenden Triumph erzielt. Er hofft, das Er—
Jeriment möge als heilsame Warnung dienen und ihn in Stand
etzen seine herzlichen Beziehungen zu einer Kirche wieder aufzu⸗
nehmen, welche frühet im Einverständniß mit seinen politischen
Theorteen handelte und heute ihm keinen besseren Dienst erzeigen
dunte, als in zuverlässiger Weise die Voltssttuumung in Polen
und Frankreich zu zügeln, statt sie in Feuer und Flammen zu
setzen.
Frankreich.
Paruns, 18. März. Belanntlich hatten die Pariser vor
her Belagerung einen elettrischen Draht, der die Haupistadt. mit
zer Probinz in Verbindung setzen sollle, in die Seine versenlt.
ckin Mann aus Bougival, welcher zufällig dem Legen des Drahtes
zeigewohnt, verrieth die Sache an die Preußen und diese schritten
hn bei der Schleuse von Marly ab. Der Mann erscheint jetzt
hor den Versailler Kriegsgerichten. (K. 3)
Partis, 18. Maͤrz. Wegen angeblicher revolutionärer Pläne
der nach der Schweiz geflüchteten französischen Kommunisten verlangt
die franzoͤsifche Regierung von dem eidgendjsischen Bundesrathe die
Internirung der gefährlichsten revolutionären Fuührer. Sie beruft
sich auf das Präzedenz“ daß unker dem Kaiserxeiche die Schweiz
Mazzini auch internirt hat. (N. ft Pr.
wariz, 19. Marz. In der National -Versammtnng bean⸗
ragte Carayon⸗Latvur eine zweiprozentige, auf 10 Jahren repar⸗
irbare Steuer auf die Mobiliar⸗ und Immobiliarwerthe, um
obald als möglich die Kriegsentschäädigung an Deutschland abzahlen
zu können. Der Antrag wurde von der Kammer für dringlich
erklärt und sofort den Bureaux überwiesen.
Paris, 19. März. Der nun gekllndigte englisch franzosische
dandelsvertrag wird am 15. März 1873 außer .
eten. In Rouen, ganz befonders aber im Süden, hat die Auf⸗
fündigung gewaltige Sensation gemacht. — Die „Cort. Havas“
neldet; Dvie Deputirten des Seine-Departements haben sich zum
Präsidenten der Republik begeben, um die Zurückzahlung der der
Stadt Paris auferlegten Kriegscontributidn von 200 Millionen,
oom Siaate zu reclamiren. Man glaubt, die Sache werde mit
einem Vergleiche enden, wonach Paris ein Viertel oder die Hälfte
der genannten Summe zu tragen sich bereit erklären würde.“ —
Die Nationatsubscriptiot hat bis zum 14. März die Höhe von
i 409, 062 Fr. erreicht. — La Foͤre soll zu einer Festung ersten
Ranges umgewandelt werden. Es sollen acht neue Forts gebaut
derden. —“ Der an der Ermordung Chaudey's betheiligt gewesene
Journdlist Pröault de Védel wurde heute Morgen auf der Höhe
don Satory erschossen. Er starb mit großem Muth, die Augen
lieben duf seinen persönlich ausgesprochenen Wunsch, unverbunden.
Der Hinzurichtende rief dem Executionspeloton zu: „Soldaten!
Ich sterbe unschuldig. Gerade ins Herz! Feuer“ und stürzte als
Zid, von zehn Kugeln getroffen, todt gusammen. Die Todesstrafe
don Questel und Girard ist durch die Gnadencommission in lebens⸗
angliche Zwangsarbeit verwandelt.. —
Tie Postverwaltung wird nächstens Briefeouveris mit Franco⸗
dempeln ausgeben.Es ist das ein Versuch, weilchen Herr Ram⸗
dont, der Postdirellor, machen will. Da Herr Rampont Ropubli⸗
canct ist, fo fuchen gewisse Mitglieder der Rechten ihn zu chicaniren,
indem fie in seinẽ Befugnisse eingreifen. So ist in der Finanz
Fommission der Vorschlag gemacht worden, den Kopf der Republik
nuff den Markenstempeln sanzuschaͤffen und denselben durch große
Zahlen, die den Werth der Marke bezeichnen, zu ersetzen. Aber
Zerr Rampunk hält an seinem Kopfe der Republik fest.
Am 14. d. M. wurde im Theatre des Chatelet die erste
Vorstellung eines Stückes von „Manin“, des berühmten vor einigen
Jahren verstotbenen italicnischen Patrioten, gegeben. Das Stück
Jatie ziemlichen Erfolg, gad über duch zu verschiebenen Demon⸗
atibnen Anlaß. Die erfte war eire antideussche. Welche Land⸗
olagefür din Volk; die fremide Occipation! (Donnernder Beifall.)
Di diese Destertelcher!“ Ein Zuschauer erhebt sich Es sind keine
Zesterreicher Es sind Preußen!“ Die zweite war eine commu ⸗
nistische: Manin spricht von den vstetr ichischen Kriegsgerichten:
Um eine Freifprechung von diesem Tribunale' ohne Barmherzigkeit
ju erlangen, mußte ich Diebe und Möðrder zu vertheidigen haben.“
Dder nämliche Zuschauer: „Und Nossel!“ Eine drute wurde von
derselben Person gegen „Sardon“ gemacht, worauf er von Polizei⸗
agenten hinausgeworfen wurde, und die vierte war während aines
Zwischenactes gegen Villemessant gerichtet, der sich mit feiner Familie
n einer Loge ersten Ranges befand. Man rief ihm zu: „Rach
Antiwerpen! Hinaus mit Villemessant!“ umd dgl. Villemessant
tehrte sich aber nicht an die Rufe, die auch eigestellt wurden, als
der Vorhang wieder aufgezogen wurde. Die Vorstellung, welche
his zum Ende eine ziemlich stürmijche bliceb, endete erst um 2
Ahr Nachts.
Der Pariser „Siecle“ bringt einen langen Artikel über die
sene Straßburger Universität, dem wir folgendes entnehmen:
Wleich vom ersten Augenblicke der preußischen Waffenerfolge an,

zörte man in Deutschland nur einen-Ruf: „Unser Sieg hat uns
xẽlsiß wiedergegeben; eine gute Unrbersität zu Straßburg wird es
„aid wieder ganz deutsch machen.“ Heute ist diese Universitat ge⸗
rründet, sie ist reich, sehr reich dotirt. Am 1. Mai werden die
Course eröffnuet werden. Alles ist bereit: Bibliothek, accade mischer
desecurs, Laboratorien, nichts fehlt. Die Deutschen verstehen sich
Zhortrefflich auf Alles, was den höheren Unterricht angeht. Das
Programm der Vorlesungen der neuen Universität liegt vor uns,
ind mit heklommenem Herzen haben wir- dasselbe durchgelesen.
—„chämen wir uns nicht, es einzugestehen, das Prograum ist prächtig:
ie Jähigkeit der Professoren. Zahl und Art der Vorlesungen,
illes ist angegeben. Deutschland hat seine besten Lehrkräfte von
inderen Umversitäten hieher berufen, und die neue Unlwersität ift
leich von vornherein eine der bestorganisirten des deutschen Kaiser⸗
ichs. Sie konnen versichert sein, daß unter solchen Verhältnissen
— 'die Professoren in voller Manneskraft und gut bezahlt, eine
gibliothek von beinahe 200,000 Bänden — die deutsche Jugend
nach Straßburg stromen wird. Die Folgen davon find schon jetzt
orauszusehen. Und wir ? was haben wir gethan 7⁊ Dem alten
Schlenbriau getreu, lassen wir alles seinen früheren Gang gehen.
Anfere armen Provinzialakademieen verkümmern; Professoren ohne
Studenten müssen von einem Gehnlt leben, worüber ein erster
zadendiener eines Modewaarengeschäftes die Achseln zucken würde.
Freilich, ste arbeiten kaum etwas, Aaber wie und warum sollten sie
iuch arbeiten ?* Wagen wir es der Wahrheit in's Antlitz zu schauen
aͤs ist das einzige Mittel, ein paar Schritie vorwärts zu thun.
In ganz Frankreich besteht nicht ein einziges wifsenschaftliches Im
situt, welches anch nur im geringsten mit der neuen preußischen
Iniversität zu Straßburg verglichen werden könnte. DenTod im
derzen, machen wir dies Gestaͤndniß; besonbers angesichts der all
emeinen Trägheit, welche vererzette Handkungen guten Willens
‚ollständ!g zu paralysiren scheint.. Indessen war die wissenschaft⸗
schen Ueberlegenheit Deutschlands“ eine von den vielen Ursachen
inserer Unglücksfälle, eine der am deutlichsten hervortretenden“

Das Sièecle“ belegt aus der königlichen Ordomnnanz vom
16. Maͤrz 1868, daß die Ptinzen des Hauses Otleans niemals
n der französischen Arnee den anderen Offizieren gleichgestellt
varen und also auch nicht berechtigt feien, dieselbe Ansprüche auj
Wtedereinsetzung in ihren Rang zu machen, wie General Leflo—
er durch den 2. December außer Rang erklärt wurde. Dit
Ztellung der Prinzen in der Armee wurde nicht durch Gesetz ge⸗
Tdnet.“ sondern eben durch kbnigliche Ordonnanz vom 16
— 0—

Man schreibt aus Vitryebe⸗Frangais, duß der großte
Theil der deutschen Garnison dieser Stadt die don der französischen
stegierung erbauten Baracken b zogen hat. Bei den Beswohnern
liegt jetzt nut noch eine Schwadron Ulanen.

Bet Polizeipräfect that eine neut Sich erheitsbrigade
anter dein Titel: Brigaäc de PEtranger, errichtet. Dieselbe be—
deht aus zweihundert und einigen Agenten.“ Diese Agenten haben
die Mission, die Fremden zu überwachen und der Polizei Bericht
aber dieselden bis zum Tage zu ecstatten, wo man sie festnehmen
kann. 8 W WUVU

Verfart lez, 19. Maͤrz. Der gestrige erste Jahrestag
des Ausbruches der Commune⸗Insurrectioͤn verlief durchweg
hoflkommener Ruhe. ———

Die Trlbune“ von Bordeaut veröffentticht' ein Schrelben
des dortigen Abbs Ju nu d an den Erzbifchof Donnet, wonin
ʒerfelbe. dem Beifpiele des Abbs Michaud foigend, gegen das
zeue Unfehlbarkeitsdogma entschieden protestirt und sich als An⸗
hanger des hochgeritmten“ Döllinget bekeunt. Er kündigt zugleich
zie Vitdung inesAktions-Comité's in Bordeauxr (rxue de. Ver
edl, 11) aͤn, welches die Gründunig alkkatholischer Kirchen an⸗
reben un hue mit den perschiedenen Comits des Auslandes
Verbindung setzen wird. . 4

Italien..

RKom, 17. Marz. VDie italien. Regierung beschloß, w
den deutschetseits ausgedrückien Wunsch, den Generalst abs- Majo
Rltter Alloceni der Berliner Bosschaft als Militär-Atlache heipr
eben. (Da in neuerer Zeit das Gerücht pon einer Allianz zwischen
Demschiand und Italien wiederholt auftauchte, so verdient dich
Nachricht Beachtung..

Musßland.

Aus O dessa meldet die „Triest, Zig “. daß in dob
eiges den Israeliten zugeschriebenen Diehstahles des wundert hätige
Marienbildes aus der dortigen Kathedräle für die Osterzeit nen
Judenverfolgungen befürchtet werden. Die Behörden haben um⸗
assende Vorsichtsmaßregeln getroffen.

Eine eigenthömliche Nachricht ist dieser Tage. der „K.
Ztg.“ aus beglaubigter Quelle zugegangen, die in Deut schlan
Imges Aufsehen erregen dürfte. Wie das Blatt nämlich vor
auft die Fegierung im südlichen Kurland,. an der Grenze vo
Zamogitien. eiwa 15 —20 Meilen nord-⸗nordöstlich von Tilsit. vo
        <pb n="185" />
        »en dortigen Gutsbesitzern Landereien auf in der ausgesprochenen dende von 11 p0. an die Mitglieder vertheilt, dann 2161 fl.
Absicht, daselbst ein befesligtes Lager anzulegen. uur Dotirung des Reservefonds ver wendet werden ꝛc. Die Mit⸗
Der „Thorner Ztg.“ wird aus Polen geschriebn: Am zliederzahl belief sich zu Beginn des Jahres 1871 auf 427, zu
ergangenen Sonnabend fand in Wloclawek die Einweihung des Ende desselben auf 5308. Im Mai 1862 hat der Verein seine
en erbauten und eingerichteten Militäre-Casino statt, und war Thätigkeit mit 37 Mitgliedern begonnen. Im Jahre 1862 -63
Zeitens des Offizierkorps dazu ein Diner und Ball arrangirt vurde ein Reingewinn von 2290fl. 19 kr. gemacht und A pét.
vorden. Der höchste Mililär Oberst und Commandeur des dort Dividende dvertheilt. Seitdem hat sich Mitgliederzahl und Rein⸗
zarnisonirenden Infanterieregiments, brachte einen Toast aus, der zewinn ftetig gehoben. Die höchste Dividende (KO0O pCt.) wurde
unächst bei vielen der gegenwärtigen Officiere, nächstdem aber 34 den Jahren 1864 und 1865 pertheilt.
der Bürgerschaft eine peinl'che Ueberraschung verursachte. Er be⸗Durch den preußischen Gesandten in München gelangie an
eichnete darin als die erste Aufgabe der kaiserlichen Armee, — Oberin des evangelischen Diakonissenhauses in Speyer das
zauptfeinde des Reichs, die Deulschen und Türken niederzuschlagen“, vom Kaifer Wilhelm geftiftete Verdienstkreuz für Frauen und
ind forderie daun auf diesen Erfolg das vollo Glas mit ihm zu,Jungfrauen nebst einem huldvollen Schreiben der Kaiserin Augusta,
eeren, was denn auch von der Gesellschft geschah. (Die —— „wvuid der Bestimmung, dasselbe bei der Genossenschaft bewahren zu
Zig.“ bemerkt hierzu: „Wir wissen nicht, soll von oben herab wollen zur daueruden Erinnerung an deren Wirken in großör Zeit,
zlötlich der Wind umgeschlagen sein, um den Herrn Oberst zu aber auch an den Dank, den Ich uils des Deutschen Reiches Kai⸗
olchen Feindseligkeiten zu ermächtigen, oder treibt derselbe auf serin, wie als Preußens Königin ihr schulde und mit Freuden
ꝛigene Hand Politik; eigenthümlich klingt der herübergellende Ton arbrachten.. U
un jedem Fulle.“ x* Wiet baden, 19. März. In der vergaängenen Nacht
st zu Hochheim der prakt. Arzt Dre. Reusch in Folge vines
Familienzwistes von einem jungen Manne, wie wir hören, seinem
—„chwager, mit einem Dol he erstochen worden. (Fr. J.
—FGEin nachträglhiches Opfer das Krieges.)
Bayreush, 14. März. Geftern wurde dahier der 32jährige
Thevauxlegers⸗Oberlieutenant Hugo v. Regemannbegraben.
Er war ein unerschrockener Soldat, hatte die beiden letzten Feld-
zjüge mitgemacht und trug 5 Orden und Denkzeichen, darunter
das eiserne Kreuz. Er hatte erst mit Ausbruch des Krieges gehei⸗
rathet, und ihm lachte die Hoffnung baldiger Vaterfreuden; aber
iichts vermochte die Vecdüsterung von seiner Seele zu bannen,
velche die im letzten Kriege erlebten Schreckensszenen um dieselben
ogen, und in einer Anwandlung von frenetischer Aufregung hat
r sich vor einigen Tagen in München vom zweiten Stock seines
Zauses auf das Straßenpflaster Hinabgestürzt und nach zweitägigem
zräßlichen Leiden den Tod gefunden. (F. J.
Bauyreudh. Die Klauenseuche nimmt in hiesiger Ge—
jsend unter dem Rindvieh in besorgnißerregenber Weise überhand.
Mehrere Ortschaften in der Nähe haben bereits kaum mehr ein
zesundesRind; die Oekonomen, die 10, 123 Rinder im Stalle
dehen haben, koͤnnen nicht eins einspannen. Ganz ähnlich ist es
nit dem nicht unbedeutenden Viehstand in der hieligen Altstadt.
In der Vorstadt St. Georgen ist pergangene Nacht sämmtliches,
um Betrieb einer dorligen Fabrik eingestelltes Vieh, mehr als 20
Stück, auf einen Schlag erkrankt. Das Unheil ist für Oberfran⸗
en um so größer, als Rinderzucht ein Hauptprozuktionszweig der
Begend ist. —*&amp;
t In Sitetim sind am 11. März drei Nordlichter beob⸗
ichtet worden: das erste Früh zwischen s und 6 Uhr, das zweite
AÄbends halb 9 Uhr. das dritte gegen. 12 Uhr Mitternachts. —
Das große Nordlicht vom 4. Februar, das sowohl in Nord- als
n Süd⸗ Europa bis Konstantinopel gesehen worden ist, hat nach
)en Berechnungen von Professor Gall in, Breslau eine Höhe von
irca 60 Meilen über der Erde gehabt.
— f Wien, Die «Presse“ erzähln: „Eczherzog Joseph
jekam ungefähr vor einem Jahre Lust, das Drechslerhand⸗
pect zu erlernen; sofort wurde in Alcsuth so wie in Ofen je eine
Werkstätte eingerichtet, und der Erzherzog sing unter der Leitung
es in der Festung wohnenden Orechslermeisters, Herrn Peter
dramz, die Kunstdrechslerei zu erlernen an, welche nun der Erz⸗
)erzog mit so vielem Eifer betreibt, daß er in Abwesenheit seines
dehrmeisters (denn in den Umerrichtsstunden drechselt Herr Kranz
ind gibht dem Erzherzog nur die Anleitungen) schon die schönsten
dippfachen verfertigt. Seine letzte Arbeit war ein kunstvoll ge⸗
nrechselter Becher. So aft Erzherzog Joseph seine Axbeitsstuhe,
ie Hor ved⸗Obercommandatur perlassen, eilt derselce in seine Werk-
zätte. Die Hölzer seltenstex, Gattung werden aug dem alcsuther
zZarke in das Arbeits-Atelier geliefert: Wennder Erzherzog in
er Werkflätte ist, erscheint gewohnlich kurz darauf die Frau Erz⸗
erzog Clolilde mit der kleinen Familie, um ihrem Gatten Gesell«
chnft zu 4Keisten. Erzherzog Joseph hat Lereits drei Handwerke
ind zwar das Maurer⸗, das Gärtnere und das Drechsler⸗Hand⸗
verk erlernt und foll in allen dreien tlchtige Fachkenntniß haben.
F Am 18. d. Abends fand eine Arveiterrevolte auf dem
dothschild'schen Tiefbau in Wil lao weitß (Mähren) statt. Dit
Brubengebäude wurden beschädigt uud die Casse geraubt Bei dem
Finschreiten cdes Militärs blieben 4 Urbeiter todt und 50 ver⸗
vundet. Gegen 100 Verhaftungen wurden vorgenompen. Als
Motib wird die Verzögerung der Löhnung bezenchnet.
7 Die einst so berühmte Täuzerin Marie Taglioni
verw. Gräfin Gilbert de Voisins) gedenlt in Folge der bewegten
Pariser Zustände diese Stadt zu verlassen und sich in Lndon nie⸗
derzulassen, um dort Tanzunterricht zu geben.

Amerika.

Washington. 20. März. Der Congreß ernannte einon Spe⸗
ialausschuß zur Untersuchung der Wafferverkäufe an Frankreich wäh
rend des deutsch⸗französischen Krieges und der angeblichen Bestech⸗
ung von Zollbeamten in New York und von Beamten des
Marineministeriums. — Die Gesetzgebungskörper mehrerer Staaten
rnannten Commissionen behufs Alntersuchung non Beamtenbe⸗!
techungen.

Berichte aus Havanna vom 13. März melden: General—
dapitän Balmaseda hat eine Preklamation 25 — wodurch er!
inbeschränkten Pardon und eine Beldhnung von 6009 Sollars für
ie Auslieferung von je 285 freigelassenen Negern anbietet. — Jeder
Meger oder Regerin, der aus den aufständischen Distrikten 25
sclaven herbeiführt, erlangt seine Freiheit. Liefert er eine gewisse
Unzahl von Regern mit ihren Waffen, so erhäit er 17 Dollars
zer Kopf. A Die spanischen Truppen haben den Obersten Calizto
Pieda und' Kapitän Perez gefangen genommen und hingerichtet.
Wie verlautet, soll in den Bergen von Tonro ein hitziges Gefecht
tattgefunden haben, in welchem die Spanier siegteich waren. Ein
fficieller Bericht vom 29. Februar gibt die Verluste der Spanier
n den Gefechten während der letzten 14 Tage auf 24 Todte und
30 Verwundete an. Dagegen sollen 121 Cubaner getoͤdtet und
36 gefangen genommen worden sein, während 500 sich freiwillig
rgaben.
Vermischten.

*Theure Uebung. Ein Fall aus der Zweibrücker
Juchtpolizeigerichtssitzung vom 20. Marz. Zwei junge
deute von Rimschweilet gingen am 5. Februar ab⸗
jin. nach einer durchtanzten. Nacht. von ihrem Heimathsorte
nach Hornbach. Unterwegs kam der Eine von Beiden auf
nen Einfall, seine Geschicklichkeit, im Werfen zu versuchen,
chleuderte mehrere Steine nach den auf den Telegraphenstangen
ꝛesindlichen sogenannten Isolirglocken nud zerschmetterte durch seine
Würfe auch in der That mehrere derselben. Sein Begleiter warf
iachgewiesener Maßen nur ein einziges Mal nach den Isolirglocken
hne jedoch zu treffen. Aus der ganzen Verhandlung ging her ˖
jor, daß es sich hier nicht um eine boshafte Zerstörung, sondern
nehr um einen unüherlegten jugendlichen Streich handelte, dessen
kntstehungsgrunde in der mehr als angeheiterten Stimmung, in
er sich die jungen Leute nach der durchschwärmten Rucht befan⸗
en, zu fuchen ist. Mit Rücksiht hierauf, sowie auf den seithe⸗
igen ausgezeichneten Ruf der beiden Veschuldigten wurde der
kine wegen Sachbeschädigung in eine Geldbuße von dreißig Tha⸗
ern, der andere wegen Versuchs in eine folche von 10 Thalern
xerfällt. Hoffentlich wird diese Strafe den beiden Beschuldigten
ur Warnung dienen und werden sich dieselben daraus die Lehre
iehen; daß eß nicht angehen kann, auf diese Weise Muthwilien
u treiben, und solche oder ähnliche Streiche leicht zu bösen Hän⸗
ern führen könnenn. —P
7 Kaiserstautern, 19. März. (ergiflung,) Ein
iesiger Handelsmanc ließ sich wieser Tage von einem Betannten
inige kleine vergifteten Kuchen zur Verlreibung· won Ratten ꝛc. ge⸗
xen und steckte sie in seine Rocktusche. Seine Kinder durchsuchten
hne Wisfen des Vaters die Taschen, um zu sehen. ob ihnen der
jater etwhas mitgebrucht habe.n Sie fanden die Kuchen, hielten
eselben für genießbar und aßen sie auf. In Folge dessen er⸗
ankten zwei Kinder und eins davon, das jülngste ist am Samstag
Folge Vergiftung gestorben. Eine neues Mahnung zur Vor.
t ür Eltern und fuͤr Kinder! (Kaisersl Ztg.

Die „Landauer Bostsbank““ hat. im Jahre 1871 einen
eingewinn von 21,610 fl. 16 kr. gemacht. Aus diesem Rein⸗
winn sollen nach dem Vorschlag des Aufsichtsrathes an die Ge—
ralversammlung (die am 21. de. abgehelten warde) eine Dipvi—
        <pb n="186" />
        Laudwirthschar—-iches.
Worms, am 6. März.

Stand der Saaten. Wiewohl im Allgemeinen die Berichte über den
Stand der Saaten güastig lauten, so werden doch auch Klagen laut. Daß
olche gerade in der gegenwärtigen Zeit, in welcher das Auf- und Abtreiben
m Fruchthandel wogt, mitunter künstlich genährt werden, ift bekannt. Wir
beschtanken uns daher auf die Mittheilung der Thatsachen, die als erwiesen
geiten. In den Gegenden mit vorwiegend schwerem Boden, in denen der
Rafse des Herbstes wegen die Ausfaat verspätet erfolgte und in nicht faat⸗
maäßig beschaffenem Lande vorgenommen werden mußte, haben sich die Saaten
vor dem Winter dunn gestellt. Dies ist namentlich“ in Lothringen, Württem⸗
berg, Unterfranken und in einem Theile der östlichen Provinzen drr Fall.
Die Tragweite des wirklich vorhandenen dünnen Standes der Weizen und
Roggensaaten laßt fich indessen jetzt noch nicht ermessen, indem unter dem
Einflusse eines günstigen Frühjahrs durch gute Bestockung der befürchtete
Schaden wieder reparirt werden kann. Weniger der Fall ist es da, wo fich
der Mäusefraß, wie in verschiedenen Gegenden am Rhein, in der Provinz
Hessen und in einzelnen Diftrikten Westfalens sehr verderblich zeigt.

ueber den hohen Nutzen des Abwelkenlassens der Setzkar⸗
toffeln hat Herr Friedrich Pfätzer zu Saalhof bei Rallstadt der höheren
lanvwirthschafuichen Lehranstalt in Worms einen Bericht erstattet, der es
berdient, gerade jetzt in den Kreisen des interessirten Publikums bekannt zu
werden. Er schreibt: „Wiewohl es ziemlich allgemein bekannk ist, daß das
Abwelkenlassen der für die Aussaat bestimmten Setzkartoffeln für den Ertrag
bon Vortheil ist, so wird doch Seiteus gar vieler Landwirthe diesem Grund⸗
satze die gebührende Berücksichtigung versagt. Wenn ich auch nicht im Ent⸗
ferntesten Zweifel in die Vortheile des Abwellenlassen setzte, so machte ich mir
doch im Fruhjahre 1871 ein Vergnügen daraus, durch einen vergleichenden
Versuch diese Vortheile augenfällig zu ermitteln. Zu diesem Behufe bepflanzte

ich einen in allen seinen Theilen gleichmäßig beschaffenen Acker zur Halfte
mit Zwiebelkartoffeln, die ich Ende Februar zum Abwelken aus dem Keller in
einen trockenen, frostfreien Kaum haätte bringen lassen; die andere Hälfte des
Ackers aber bepflanzte ich mit Zwiebelkartoffeln von demselben Haufen, die
aber direct aus dem Kelier genommen warden. Zeigte schon die ganze Ent⸗
wickelung der aus den abgewelkten Setzknollen entstandenen Stoöcke gegenüber
den aus nicht gewellten Setzstöcken gewachsenen Pflanzen vortheilhafte Unter—
schiede, so zeigie die Ernte das ganz überraschende Resultat, daß der Mehr⸗
rtrag von den abgewelkten Karioffeln 170/0 batruq.
Dienstesnachrichten.

Der Gymnafial⸗Assistent zu Schweinfurt, Karl Roth wurde zum Stu⸗
nie nlehrer an der isolirlen Lateinschule in Pirmasens ernannt, die Function
eines katholischen Districis⸗-⸗Schulinspectors für deu Kanton Otterberg dem
atholischen Pfarrer Karl Cremer in Otterberg übe rtragen, und der pro⸗
estantische Pfarrer Sturz zu Zweibrücken auf Ansuchen von der Function
eines protestantischen Distrikts-Schulinspectors firr den Kanton Zweibrücken
enthoben und dieselbe dem protestantischen Pfarrer Candidus in Breitfurt
ibertragen.

Zum Landrichter in Dahn wurde der Bezirksgerichtsafsessor Gustav Kuhn
in Zweibrücken, zu Notaren die Rechtskandidaten Ludwig Wenneer von
Durkheim und Franz Rieth, ersterer in Germersheim, letzterer in Wolf⸗
stein ernannt.

Die Bezirks-Bauschaffnerstelle für die Kantone Zweibrücken und Horn⸗
ach wurde dem bisherigen Bezirks⸗Bauschaffner Karl Rau in Homburg
ibe rtragen.
xX. Demetz, verantworilicher Redacteur.
Bekanntmachungen.
7*
Geschäfts-Anzeige.
Den geehrten hiesigen und auswärtigen
Damen machen wir die ergebene Anzeige,
daß wir ein
3
VRutz Aode
Weißwaaren-Geschäft
in dem Wohznhause des Herrn Kahn in
der Grubenstraße dahier eröffnet haben und
vitten um geneigten Zuspruch, indem wir
reelle und prompte Bedienung zusichern.
Zugleich halten wir uns in der An⸗
fertigung feiner Kleider im modern⸗
sten Schnitt ꝛe. ⁊c. bestens empfohlen.
St. Ingbert, 15. März 1872
Geschwister Bornschein.
P. 8. Strohhüte zum Waschen und Fa⸗
çopiren werden bestens besorgt.

Dr. Sehnetder“s Lehramnstalt
für
Landwirthe, Bierbrauer und Muller
im WVoOrMS a. Rh.,
860 begründet und bestehend aus drei im Wesentlichen getrennten, aus allen Theilen
Deutschlands stets stark besuchten Fachschulen mit Pensionat, beginnt ihren diesjährigen
Sommercursus am 22. April. Programme und nähere Auskunfi stehen gerne zu Diensten.
*
Gutes süßes Heu
hat zu verkaufen
Joh Schuster, Schreiner.
Frankfurter Börse
vom 21. März 1872.
Preußische Friedrichsdde.. 9572858
Pistolen...9 41-43
holländische 10 fli⸗Stücke .953-35
Ducatenn 5 32-3834
20Francs⸗Stücke . 4 921-22
knglische Souvereigns.1148- 50
Dollars in Gold 2 2851/3-26
Annoncen für das Sonntagsblatt beliebe
man bis spätestens 12 Uhr heute einzureichen.

Gegen Zittern der Hände.
An den Kgl. Hoflieferanten Hen. Jo⸗
hann Hoff in Berlin.
Berlin, 23. Januar 1872. Ihre
Malzkräuter Toilettenseife
hat sich besonbers bei meinen zittern⸗
hen Haͤnden ganz vorzüglich gut
bewährt. Fräulein Sehnmidt.
Bernauerstr. .I.
Vertaufsstelle bei Fritz Panzer⸗
bieter in St. Ingbert.

* ⸗ J AA *
W. Fuhrländer Nachfsolger. ————
2 ⸗ —J J
So Fahrgasse S5 FPrankfurt ann Haĩin.
Durch große Parthieeinkäufe und direkte Beziehungen aus den ersten Fabriken Deutschlands und Englands ist es mir möglich, trotz
des bedeutenden Aufschlags sämmtlicher Artikel, fortwährend zu den bis herigen bilrigen Preisen zu verkaufen.
Die Preise sind nicht nach halben Meter, sondern nach Ellen berechnet. 3*
Grosies Manufakturwaaren Lager. * Großes AusstattungsGeschäft.
1000 Stück ẽ/ breite ächtfarbige, lila, rosa, gelbe, braune, Cattune, 500 Stück / breites schweres Leinen, fuüͤr Hemden und Betttücher,
fur Kleider und Ueberzuüge, 9 und 10 kr. die Elle. We. 12 tr. die Ele. 79
200 Stuck /. breite achtfarbige Glanz⸗Möbel⸗Cattune u. Cattuue Grobe 22 breite Leinen, für einschläfrige Betttücher, das Betttuch
uit Vordeun sur Dochäne.— und ine de e, GSrurebe 3 Chett att Falne it cwweischlaftige Vetltncher, das Vet
200 Siück J breite ächtfarbige Piqué⸗Cattune Brillantines phae Rennen 224 s AJ e
14 tr. J 200 Stud schwere roth woliene Bettdecken, fur zweischläfrige Betten, das
zod Siuck Je. breiue keinste achtfarbige franzößsche Jae ouets und — * iir sr zoesatutnige Vehen
Organdis, in den brillantesten Dessins, 12 kr. die Elle. 200 Stück schwere weiß wollene Bettdecken, fur zweischläfrige Betten,
200 Stück ꝰ/ breiten feinen weißen Satin und Piqué fur Unterröcke 8 das Stück fl. 4. —A —
und Ueberzüge, 12 kr. die Elle. J WB 500 Stück schwere grau wollene Bettdecken, das Stuckfl. 280. bis fl. 3.
500 Stück /4 breites ächtfarbiges Bettzeug, meistens türkisch⸗roth, 15 500 Paar schwere weiße Piqusderken, für 2schläfr. Betten das Stückfl. 2. 80.
kr. die Elle. Victoria⸗Decken mit Franzen fl. 8. —a—
Schweren schwarzen Moireens fur Unterröcke, 22 kr. die Elle. 100 Dutzend weiße leinene Tischtücher, 22/. Ellen Jang, 2 Ellen breit,
io/ breiten englischen Waterbroof für Regeamäniel, 45 kr. die Elle. das Siück 4ß kr.
—do n. mit Franzen 54 kr. 500 Dtzd. weiße rein leinene Damentaschentücher, das Dizd. fl. 2. 80.
10/. breiten guten Buxkin fur Hosen, Westen unb ganze Anzüge, fl. 1 Hroße rothe Cachemire Tischdecken das Stück si. 1. 46 und fI. 2.
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GHroße Auswahl Fußteppichstoffe, 18 kr. die Elle. 8 Ellen breiten reich ramagirten Porbengopnb mit Bogen, 14 kr.
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Echwarzen Orleans und Alpacas, von 185 kr. an. . . * Lama, Flannell, Thibet, Cachemires, Unterrockstoffe, in
Schweretß blau Gedrucktes, 12 kr. die Elle. sallen Farben und Qualitäten billigsi. *
Bute wollene Kleiderstoffe, Eroisse, Popelines, Chiné, Mohaires, Tischtücher, Handtücher, Servietten, graue und gelbe Kaffee⸗
Grosgrains, von 12 kr. an. servietten, Barchend, Zwillich Lederleinen, Stroh⸗
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Muster sämmtlicher Artißkel sende in reichster Auswahl franco per Vost.
Auch die kleinsten Aufträge werden, wie bisher, bestens besorgt.
Redattion, Druc und Verlag don F. X. Deme in St. Ingbert.
        <pb n="187" />
        * J J
der St. Fuaberter Anzei — er (und dasß mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienktagt⸗ Donnerktags⸗ und Somiagt⸗
kammer) erscheint woͤchentlich die r n a l: Dienstat, Ponnerstag, Sams ta g und Sanntag. Abonnementspreis vierteliährig 42 Krpr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet. .e
E— — esooe., 2 — —
M A8. Sonntag, den 24. Marrzz 19872

———— 4

3 — nü Prüfenden annöherungsweise und sofern dies überhaupt zulässi
Einladung zum Abonnement. 3 im Voraus zu eeenn id sen — n sie
II. Quarfal. Immerhin bleibt aber auch nach Ahtzug der Obigen das
Bei herannahendem. Quartalsschluß laden wir ergebenst zu Tontingent der eigentlich „mangelhaft Gebildeten“ noch groß genug
nenem Abonnemem eine Durch moglich rasche und — Jjofeen es un der Pfalz zum Gegentheil von Ehre, zur Schande zu gereichen.
is der Raum gestanet — vollständischer Mitheilung der politie diesem Krebsschaden zu steuern, ihn womöglich gärzlich auszurotten
hen Tagesereigmisse und Besprechung er wichtigern In kingehen⸗ iegt dies aber so ganz aus dem Bereich der Moglichteit? Ganz
en and ausfuhrt chern Artitein, sowie Miltheilumg der nenesten ind gar nicht. Das beweifen die Kreise, in denen der Procentsatz
nachrichten uf dem Gebiete der Volkswirihschaft, des Haudels er mangelhaft gebildeten Rekruten ein verschwindend kleiner ist
Id Vertehrs und Hereingiehung localer Angelegenheiten in den Ind erlaube ich mir deßwegen, die Hauptmittel, mit denen und
areis unserer Besprechungen werden wir allen bilnigen Anforder, utch welche dem Uebel am wirksamsten auf den Pelz zu rücken,
ingen zu genügen suchen Unsexe vechrten Abonnenten von aus- a, durch welche es schließlich ganzlich, sofern as nicht in unseren
is delieden Ihre Bestellungen bei der nächsten Postexpedition ocialen Verhältniffen begründet liegt, auszurotten ist, in aller
hoch ja rechtzeinng machen ju wollen, während unsere verehrten dürze zu stizziren.
Abonnenten von hiex, die das Blatt durch unsere Zeitungsträger Als Haupt⸗ und nächste Ursache mangelhafter Schulbildung
erhalten, dasfelbe auch im neuen Quartal fortgeliefert belommen, rscheinen zuvorderst die Schulversäummishe. Sie kommen,
jails se nicht- ausdrüdlich abbeftellen. Neu eintretende Abonnenten vie statistisch nachgewiesen, dort am häufigsten vor, wo der berüch⸗
don hier vitten wir, Ihre Bestellung direkt bei uns machen zu igte Procentsatz am höchsten ist und umgekehrt* Ihnen mußz mit
wollen. Der Preis des Blattes bleibt derselbe wie füher. Allen gesetzlich zulässigen Mitteln entgegen getrelen werden und
Ergebensfte 2 51haben die Factoren, denen die Meberwachung des Schulbesuchs
Redaktion zind Expedition des St. Ingberter bertragen ist, in der unnachfichtlichen, gewissenhaften und strengen
inzeigers . ühndung der Versaumnisse einen Haupthebel in Handen/ die Lei⸗
V——ITTTT- IS Prozent — 77— J— ungen der Schule zu erhöhen und so den hohen Procentsatz von
mngenügend und mangelhaft gebildeler Rekruten, also den höchsten LKichtswissern zu reduziren. Mehr wie ein Viertel mangelhaft
drpcenijah unter allen 8 Kreisen Bayerns, hat die Pfalz Ein pebildeter Rekruten aus fruͤheren Jatrgöngen erklärte bei der
ur die Pfalz und die Pfalzer, die sich so gern mit dem stolzen brüfung zu Protokoll, die Squle nicht besucht zu aben, auch
Hedanlen ragen, mit an der Spihe der Intelligenz zu marschiren, icht dazu angehalten worden zu secz“ Dem muß abgeholfen werden!
bchs beschämendes Prufungsresultat und ganz geeignet · vom Pes-Ein guter Theil an dem zotken Procentsatze ist auch die
msten dem an seine Heimmih, so sehr anhänglichen Pfalzer als leberflüllung mancher Schülen mjt schuld. “ Daß in einer Schule,
Dämpfung für seine auzuhohe Meinung von —* Bildungsgrade »ie 100 bis 120 und noch mehr Schiller ˖ Jählt,ein nur wenig
riner Laadsleute gegenüber Allbahern. Schwaden und Fronken 'egabtes und dazu noch kräges Kind während seiner ganzen Schul-
nigegengeholten zu werden;Als vor einigen“ Jahren das Prü⸗ eit ABG· Schütze bleibt, ist gar nicht zu verwundern. Hier Abhilfe
ungsresuliat 14 Procent von Nichtswissern ergab, glauhte man b kaeffen, die Schulen dor Ueberfüllung zu hüten, d.h. neue
has nob plus ultra erreicht und that alles Moögliche, um diesen Zchulen zu errichten, liegt iu den Händen der Gemeinde⸗
hwarzen Fleck von dem hellen Gewande unseret sonnigen, wonni · berwaltungen. —RE
zen Pfelz weg zu bringen.-Noch eiftig in dieser Reinigunggarbeit/ Wenn ich jetzt für die der Werktagsschule Entlassenen den
Hegriffen, heißt es, die Pfalz hat heuer sich ee und die andern Besuch einer Fortbildungsschule als unerläßlich zur Erhaltung und
dreise übertroffen; der schwarze; —3 ter den reinligenben krweiterung des in der Volksschulen? Erlerntey bezeichne, so gebe
dunden erschreckend großer geworden, und die Pfalz hat keine 145ch damit dags Hauptmittel an, wie dem AUebel am wirksamssen ga
Zrocent · Nichtswisser mehr, sondern 18, d. h unter 100 geprüften, Jeuern. Die wohlthätigen Wirkungen und die Nothwendigkeit
Rekruten befinden sich 18, die mangelhaft und ungenügend lesen der Fortbildungsschulen sieht man jetzt auch allenthalben ein und
und schreiben können, also fast ein Fünftel . V ind sie nurerst Gemeingut geworden, ist ihr Besuch nur erst ein
In der. Presser fand dieser Umstand und die Frage, wie dem ullgemeinerer und geregelterer, so wird fich auch ihr“ Einfluß in
Uebel abzuhelsen, schon eine allseitige Besprechung; doch traten »iner bedeutenden Verminderung des Procentsatzes mangelhaft
dabei vielsach Ansichten zu Tage, »die nichtsowo dl. dem guten, jebildeter Rekruten bemerkbar machen. (Der männlichen Jugend
Willen Indder Dblichen Ahsicht ensprungen waren, einen praltischen 5t gugberts ist auch eine regere Theiliiahme am Befuch des
Rath zu extheilen, sonderu Mmehroder gvpeniges · wertappt Ddarauf Fortbildungsschulunterrichts zu wünschen; denn St. Jugber ftand
zerechnet waren, dem oder ˖ tjenem Eins“ anzudichten. Wenn üs jetzt nicht zu seinem Ruhme — auch noch immer auf dem
Schreiber dieses nun auch noch mitreden will. so lann er nur chwarzen Breit der berüchtigten Prozente.)! Käme: zu der allge—
Alles und schon oft Gesagies wiederholen, von der Ansicht aus- neinen Errichtung von Fortbildungsschulen bei den Knaben auch
gehend, daß 238 nicht.oft dere „wiederholt werden kann, soch Ausdehnung der Werktagsschulpflicht bis zum pollendeten 14.
unr gebũhten veruftchigt jus welden.AVDenn gsr gibt einmal un Lebenssahre, pic dies in Württemherg und Preuhen der Fall ist,
deben Wahrhellen, denen Jedermann beipflichtet und deren wichsfige d würden bie' 18 Procent auf ein Minimum' herabsinken unddie
—XX
Bebühr gewürdigt und zur Geltung gehracht. werden xest resultirten Kreisen des jenseitigen Baherns nicht nachstehen.
Die 18 Procent mangelhaft gebildeter“ Rekruten dürsen! : Leichtsertige Beurtheiler der Sache suchten kurzweg den Lehrer
Awas zusammenschrumpfen, »wenn, wie es ja erwiesener Maßen ür die 18 Procent verantwortlich zu machen, indem sie diese
auch wirklich der Fall ist und schon mehrfach consiatirt wurde, demselben einfach auf's Conto schrieben. Das ist Bosheit und ver⸗
man annimmt,“ vdaß unter ihnen sich auch eine-Anzahl befindet, »ient keiner Erwiderung. Ware der Lehrer freilich pekunsär so situirt,
die um nicht zum Unteroffizier vorgeschlagen zu werden und da- haß er seint ganze Krafi quaschließlich der Schule zuwenden fönne,
durch eine kürzere Peäsenzzeit erlangen wöllen, sich in der Prüsung 86 wäre für ˖diese, das läßt sich nicht hestreiten, wohl immer von
absichtlich unwissender und ungeschickter daran stellen, als sie wirk⸗ Vortheil. So wurde noch Vieles geradezu an den Haayen herbei⸗
fich sind.Es haben“ deßwegen, auch nach einer Verordnung' des jezogen und daraus der angünsige — hergelejtat, waͤhrend
agl. Kriegsministeriums von · jetzt ab die zu prüfenden Conscribirten nan jene von und oben lurz angedeuteten Momente der Ursach
die bei der Entlassung der Werk · und Sonntags- resp. Forthild- and Miltel zur Abhilfe ganzlich außer Acht ließ. Und doch ift
mssschule erhaltenen Schulzeugnisse der Prufungs⸗gowmission vore aur. ohue sie als unfeblbar gelten zu lassen. mit Beruͤdfichtigung
qulegen, um dieser dadurch zu erindglichen, den Vildungsgrad deß shrer zu denlen an vie Erziekung eines dunstigern Refultates.
        <pb n="188" />
        V Oeut sches Reich. J
Ein z Cortesp. des „Pfälz Kur. Ischreibtauugder Pfa 13:

In der Jetztzeit drängen unsere Padagogen zund Schulmänner kin⸗

Jimmiz gauf bessers koͤrperliche Ausbildung der Schüler und Elastici⸗

sat ihrer Glieder.*.Wir müssen dieses Streben nur lobend aner⸗

fennen, aber nicht unterlassen, auf einen Punkt aufmerksam zu

machen, der fast gar nicht berücksichtigt wird, nämlich: die Rein-

lichkeis in den Schullokalitäten. So: wiel zuns bekannt ist, wird in

Sladur wier in: Dorfgemeinden,rzjährlich gewöhnlich zwei mal 77

sage zwei mal — aufgewaschen«c Welchen loloffale: Staub and

Schmutz muß sich in einem Zimmer⸗ in welchem⸗60 100 Kinder

in halbes Jahr lang ein und ausgehen, aufhaufen 13. Welche

Freude wird es dem Lehrer verursachen, wenn er aus seinem ge⸗

scheuerten Wohnzimmer in seine Werkstätte eili, wo man den Fuß⸗

hoden mit Hacken bearbeiten lbönnte! Es wäre wohl nicht über⸗

rieben, wenn die Schulsäle alle vier Wochen sauber geputzt und

aglich gekehrt, würden. Von glaubwürdiger Seite konnen wir

nutheilen, daß der kgl. Bezirlsatzt Dr. Kuby in feinem Kanton

z bei den Gemeindebegmten dahin gebracht hat, daß sämmtliche

dehrzimmer guch als, Aufenthaltsorte für Menschen behandelt wer⸗

den. Mögen sich andere, an dem Vorgehen dieiegwaͤckeren

Nonneg n Peispiel pehmen. nn e A or

an 1B er biniu2a2. März.“ Der deutsche Kaifer und König von

Preußen Wilhelm L. feiert heute seinen 7b. Meburtstagzerx wurde

m 22.Maäre 1787 geboren. AAuch hei uns in vielen Staͤdten

der Pfalz wurde dieser Tag feierlich begangen. 3 Quι

J Frankreich.“ e

BParäus, 20. März. Eine gus der Luftgegriffene Sen⸗

jationsnachricht des Wiener Wanderer?* von einer Tripelallianz
Bekanntmachungen. Ernn grn Srn wunetcpunan
—— re. Pfund A6.r. Vorigiühregedorrte
Det nterzeihnete hat sich unter ¶ Zwet seben vr. Pfn. 10 tn. Wer ajavrus⸗
dem she , ⸗—— — Vd! I4. Irꝛ⸗ Fein-
onfkuscher Ar sies Süßapfelgele pr. Pfd. 18 r.
—J praftischer Arzt 2. Feinster Honig sMrup pr. Pfd. 18 kr.
dahier niedergelassen, und wohnt bei Moinzer Schweins magen p. Pisd. 28
derrn Rentner Graffion rühere Woh-r. Mainzer Eeberwurst &amp; Grüben⸗
nung des Herrn Dr. — wiurst pri Pfd. 24 te. MPfalzer Speck
St. Jugbert, 20. März 1872. sen S Bohnen in schoöner neuer Waare
3 P 55 56 12*213 —: J 8* 8* * d y 7 7
Stets frische, trockene Hefe — —————
zu haben in der Conditorei on

Fr. Prinz.

wischen Preußen Italien und Rußland beschäftigt die —hiesigen
Journale. Die,, Débats“ bürden wiederholt die Schuld für dieses
Züudniß4 an welches, sie übrigens noch nicht so recht glauben
wollen, „den franzosischen Pischöflichen Petitionen guf ; dieselben
haben das Feuer in Ftalien entzündet und Herr von Bismard
heeilte sich in die Gluth hineinzublasen. Dabei wird den Nachbarn
auf der Apenninen⸗Halbinsel immer und immer wieder der Krieg
von 1859 ins Gedächtniß zurückgerufen; in demselben hat Frauk
teich“ Italiens Unabhängigkeit erkämpfteund jetzt erntet æs, nach
zer Anficht der Pariser Zeitungen, schnöden Undank Seitens der
jvamals Befreitente αν νιιι νι
—D ———— Bermischtes. 53
—7In Lamperts mühle waren am 20. März kuf Ein⸗
ladung des Cöinitos für Erbauung der Lauterthalbahn Inkeressenten
zieser Linie aus Kaiserslautern, Olterberg ꝛc. versammelt. Es wurde
beschlossen an dier kgl. Regierung eing Gesuch um Concessionirung
et Projectirungsarbeiten, zu welchen 9 die Pfätz:Bahndirektion
Hereit erklärt hat, abgehen⸗zu“ lassen.KXA4In die Bahnlinie ist
ine Zweiglinie vom⸗ Lauterhof nach: Olterberg einbegriffen.
Sta Avol d, 17. März. Bei einer⸗ gestern abgehaltenen
polizeilichen Jagd auf schädliche Thiere am Staatswalde Bezirt
Froͤne bei⸗ Macheren,! der Oberforsterei St. Avold.: hatten die
Fäger das »Glück, außer einem Fuchse 4. Worlfe zu schießen; wovon
der eine 72, der zweite 73, der dritte 79, der vlerte 86. Pfund
vog. Außerdem kamen noch dreu Wölfe: vor, nuch denen ohne
Erfolg geschossen wurde. (Straßb. 8,) α ν
msd . Inoder⸗ Gewehrfabrik zu Amberg werden, sobaldrüm. Juli
ie 100,000. Werdergewehre fertig sind, 100,000 Gewehre für
Breußens Rechnung gefertigt. 4

FJ. X Demeß verantwortlicher Redacieurr

Oeffentliche Danksagung.
BZeuguisz 4
Herrn Professor Wunder a min, Cölu.
Eine der schönsten, aber?auch sellen ften
Kugenden im Leben ist die Dankbarkeit.
Ich kann und darf daher nicht unter⸗
assen, Ihnen meinen niefgefühltesten
Dank darzubringen. Ihren vorzüglichen
Blutreinigungspillen habe ich nächst Gott
meine Heilung zu verdanken.: Beteits
eit 2 Jahren litt ich an nassen
Flechetem z. alle, aͤrztliche Hülfe in
hiefiger Gegend, die man mir angedeihen
ließ, war vergeblich/ ja verschlimmerte
heilweise noch Die Krantheit, bis ich
endlich in den obenerwähnten Pillen das
Universalmittel gefunden,/ welches mir
meine Gesundheit: vollständig wiedergad.
Ich kann dieses Heilmittel nicht nur
empfehlen, sondern bitie Ew. Wohlge⸗
boren, diefen Heilfall zum Wohl der
leidenden Menschheit öffentlich bekannt
zu machen. Intiefsteru:Achtung und
Dankdarleit verharrt Ew. Wohlgeboren
ergebonftertuj ν
Joh. Georg Hie rbet, Schmiedemeister.
Kölschhansen, Kreis Wetzlar, den 22.
Jumni I
Gicht⸗, ANheumatisms⸗ daramp
ind Hammeorhoidaikranke hein'
Ir. Müllepin Fräankfumtt a. Man
Senchenbargsir. 5. Kurprospecke gratis franco

Sichere Hilfe für
37 4 *2
Leidende

Flechten, Seropheln, Drüsen, offene

Wuunden, Gicht, Rheumatismus,

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den, Epilepfie/ Bandwurm, Syphilis

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lich geheilt rd meine in 86iähriger

Praxis bewährte Heilmethode. Behandlung

brieflich, Die Mittel liesere ich selbst und

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mittelsten den Gebrauch ermdoglicht. Amt⸗

lich beglauhjgte Beugnisstei α

Abressen Pro sessor Louis WVum-

Aram in ColIm

u uMittwoch den“27Marguwird der!
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sischten Fischliebhaber werden: freundlichst
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hairs von 12 fkr. an.h6* Oraps zu den billigsten Preisen. ιια
———— 59 2 e — V 27 — 350 . 7 J 4
Die Vreise sind nach dem halben Metier berechnet. — 7
Redatnon, Druck und Verlag von FJ. X. Demetz in St. Ingbert. —
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        Sl. Ingberler AAnzeiger.

der St. Inaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntags⸗

kummer) erscheint wochentlich vi er mm al: Dienatag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljiährig 420 Krir. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

— Dienstag, d—7. März 1872

jerwenden. Ueber die später anfallenden Gelder bleibt weitere ge—
etzliche Bestimmung vorbehalten. (Pf. K.)

Die für die Angehörigen der bayerischen Armee bestimmten
aiserlichen Diplome zu der Kriegsdenkmünze für 1870,71 find
n nicht weniger als 21 Kisten verpackt dieser Tage aus Berlin
in das k. Kriegsministerium in München eingetroffen.

München, 283. März. Das kgl. Kriegsministerium hat
jeuerdings mehrere Verordnungen erlassen. Bezüglich des „Wehr—
zjeldes, wurde verfügt, daß alle über den 31. Dez. 1871 hinaus
zezahlten Beträge an die Betheilgten zurück zu bezahlen seien und
daß mit dem Vollzuge dieser Bestimmung die k. Rentämter be—
ordert werden.

München, 283. März. (Abgeordnetenkammer.) Berathung
des Etats des Ministeriums des Innern. Derselbe wurde heute
hbis zum Etat der Bezirksämter erledigt. Beim Etat der Polizei⸗
ommissariate in größeren Städten wurde das Stadtkommissariat
sürnberg nur noch für dieses Jahr bewilligt, das Uebrige nach
dent Antrag des Finanzausschusses angenommen. Nächste Sitzung
Dienstag.

Der Ausschußantrag auf Einziehung von 8 Regierungsraths⸗
tellen wurde mit allen Stimmen gegen 2 angenommen, ebenso
der Antrag auf Einziehnng einer Geheimmedizinalraths-Stelle und
von sieben Rechnungskommissärsstellen. Kuby's Aatrag (Aufbesser-
ung der Regierungskanzlisten) fand nicht die nöthigen Stimmen.
Ebenso wurde der Antrag Hafenmaier's auf Gehaltsgleichstellung
der Bezirlsamtsassessoren mit den Bezirksgerichtsassessoren mit allen
gegen die Stimme des Antragsstellers abgelehnt.

München, 24. März. Der Finanzausschuß hat das
tabile und nichtstabile Forstpersonal um 200,000 Gulden über
hen Regierungsvorschlag aufgebessert. (W. d. F.)

München. Dem Vernehmen nach besteht im Justizmini⸗
derium die Absicht, das Landgericht Hornbach aafzuheben und dessen
ZSprengel den Landgerichten Zweibrücken und Blieskastel zuzuweisen.

Berhin. Der neueste „Reichsanzeiger“ enthält an seiner
Zpitze folgende. kaiserliche Kundgebung: „Auch bei Gelegenheit
neines diesjährigen Geburtstages sind mir sowohl von Gemeinden
Torporationen, Vereinen, Festversammlungen und einzelnen Per⸗
sonen aus allen Theilen des deutschen Vaterlandes, als auch von
eutschen Patrioten außerhalb des Reichs, zum Theil aus weiten
Fernen, wiederum jehr zahlreiche schriftliche wie elegraphische Glück⸗
vünsche, selbst in poetischer Form, dargebracht worden. Nicht ohne,
ziefe Bewegung, doch auch mit freudigem Stolze habe ich diese
Beweise treuer Anhänglichkeit und nationaler Sywmpathie entgegen⸗
zenommen. Mögen Alle, welche mir durch ihre patriotische Zurufe
jo liebevolle Aufmerksamkeit erwiesen haben, meines herzlichsten
Dankes versichert sein. Ich beauftrage Sie, dies zur öffentlichen
denntniß zu bringen. Berlin, den 28. März 1872. Wilhelm.
TEACASC. An den Reichskanzler.
Deutsches Neich. Die „Perseveranza“ von Mailand sagt, daß die vom Erzbi⸗
—Munden. Nach dem jüngst der Abgeordnetenkammer shof von Köln gegen die vier Professoren von Bonn geschleuderte
vorgelegten Gesetzentwurf soll Bayerns Antheil an der französischen ẽxcommunication den Charakter einer Herausforderung der Altra⸗
driegsentschädigung — soweit darüber nicht anderweitig gesehlich nontanen gegen die preußische Regierung annimmt.
ꝛerfügt wirdr) — zunächst, a. zur Beslreitung der Kriegskosten Magdeburg, 22. März. Generallieutenant von Blu—
esp. zur Abzahlung der Kriegsanlehen (die dafür bewilligten nenthalsist zum kommandirenden General des vierten Armee—
Lredite betragen über 63 Millionen Gulden); b. zur Bestreitung orps ernannt wocden.
er Kosten für die Maßregeln gegen die Rinderpest in der Pfalz Fraukreich.
vährend des Krieges von 1870,/71 und c. zur Deckung des Be⸗ In Paris ist ein Plan im Gauge, um England für
harfes für Remuneritung der außerordentlichen Dienstleistungen iie den Opfern des Krieges geleistele Hülfe die Dantbarkeit der
ꝛes Personals der kgl. Verkehrsanstalten wäh.end des Krieges ranzösischen Nation zu bezeigen. Nicht weniger als 116 Gemeinden
on 1870,71 bis zu dem Betrage von 360,000 fl. verwendet jaben es übernommen, mit dem Pariser Comite zu cooperiren.
verden. Sofern im Laufe der XI. Finanzperiode nach Dedung Man beabsichtigt, ihnen Pergamentbogen, verziert mit ihren resp.
er vorbezeichneten Kosten und Anlehen noch weitere Kriegsentschä - Municipalwappen, zu verabfolgen, auf welchen die Namen der
igungsgelder verfügbar werden sollten, soll der Staatsminister epräsentativen Einwohner verzeichnet werden sollen. Die gesam—
er Finanzen ermächtigt werden, dieselben zut Heimzahlung der nelten Bogen sollen— alsdann elegant gebunden und in Anem
ahrocentigen Militaranlehensschuld von 185689 und 1859 zu Zunstschrank dem Lordmhor von London übersandt werden.
) Nach dem Finanzgesezentwurf sollen z. B. 3 Millione Ver⸗ Jules Favre hat sich bei der Subfkription für die
* 8 —— n auf Befreiung Fraukreichßs mit der Summe von 20 Franken beiheiligt.
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        — Die Offiziere der franzoͤsischen Armee haben die Ermächtigung
erhalten, an dem deutschen Unterricht in den Lyceen Theil
u nehmen.

Amerika.

Das Repräsentantenhaus in Washington hat den Beschluß
gefaßt, daß in Zukunft in der Militär⸗Askademie zu Westpoint die
deutsche Sprache gelehrt werden soll. — ein weiterer Schritt —9
zuter Bahn.

sondern, namentlich die schuldbaren, in den einzelnen Gemeinden
nur von einzelnen Schülern gemacht wird, die das Schwänzen der
Schule eben professionsmäßig betreiben und wie solche später auch
weder Lust noch Eifer zur Fortbildung haben, der siehl in ihnen
mit Bestimmtheit schon jetzt die Elite des Contingents der mangel—
haft gebildeten Rekrulen kommender Jahre. Es dürfte diese Aus—
ficht sür uns Pfälzer wohl nicht zu den schönsten zu rechnen sein

F Neuhäusel, 21. März. Unsere Gegend ist seit einiger
Zeit der Schauplaß frecher Diebstähle. Nachdem vor etwa vierzehn
Tagen die Gauner ihre nächtlichen Raubzüge damit eröffnet hatten,
daß sie einem Manne dahier eine Gans aus dem Stalle wegstahlen,
haben sie sich seitdem entschieden vervollkommnet. Es folgte die
Entwendung von einer Gans und einem Huhn, die einem armen
düttenarbeiler gehoͤrten, von drei Gansen — beide Diebstähle am
Jiesigen Ort —, von 7 Gänsen auf dem benachbarten Geiskircher
hof, von mehreren Gänsen in Rohrbach, wobei dem einstmaligen
Hhesitzer zur Erinnerung die Köpfe der Gänse zurückgelassen wur—
den; und in der vorgestrigen Nacht endlich wurden elf Gaänse ge—
stohlen. Wenn das so fortgeht, wird man in hiesiger Gegend hald
nur noch von Hörensagen wissen, was eine Gans ist.

Jmnmie

St. Ingbert. 25. März. Wir lesen in Rr. 24
des Kreisamtsblattes der Pfalz eine Uebersicht der in den pfäl⸗
aschen Volksschulen im Jahre 1870/71 gemachten Schulversaum⸗
nisse, und ireffen nach ihr auf die 98, 111 Werktagsschüler und
die 27,215 Sonntagsschüler der 1575 Schulen der Pfalz im
Ganzen 826,945 schuldbare und 882,282 entschuldbare Schul⸗
dersaumnisse. Werk und Sonntagsschüler zusammengerechnet treffen
mithin im Durchschnitt auf einen Schüler etwa 7 schuldbare und
cbensoriel entschuldbare Versäumnisse. Verhältnißmäßig die meisten
I schuldbare und 11 entschuldbare auf einen Schüler —
hat der Kanton Kaiserslautern und die wenigsten — 4 schuldbare
ind 6 entschuldbare auf einen Schüler — hat der Kanton Göll—
jeim. Durch eine besonders große Zahl schuldbarer Schulversäum—
zisse gegenüber den eutschuldbaten — 51,416 schuldbare u. 17,177
entschuldbare — macht sich der Kanton Pirmasens bemerkbar,
während das Verhältniß der entschuldbaren zu den schuldbaren
Bersäumnissen in den fünf Kantonen Bergzabern, Winnweiler,
Boͤllheim, Obermoschel und Speyer sich am günstigsten stellt.

Wer weiß, daß Regelmäßigkeit des Schulbesuchs im Interesse
der Gedeihlichteit des Schulunterrichts unerläßlich ist und ferner
innimmt, wie ja auch wirklich anzunehmen ist, daß die Masse
der Versäumnisse sich nicht gleichmäßig auf alle Schüler vertheilt,

Telegraphischer Schiffs⸗Bericht.
mitgetheilt von J. Peters, Specialagent in St. Ingbert.

Das Hamburger Postdampfschiff „Holsatia“? Capitän Meyer, von der
Linie der Hamburg⸗Amerikanischen-Packetfahrt-⸗Aktien-Gesellschaft, welches am
28. Febr. von Hamburg via Havre abging, ist nach einer glücklichen Reise
von 13 Tagen wohlbehalten in New-NYork angekommen.

— —
F. X. Demetz, verantwortlicher Redacteur.
— — — ——

3 — New⸗VYork in Nordamerika wohnhaft, 834.
Licitation. e Grün, früher Schmelzarbeiter, nun
Mitiwoch, den 10. April 1872, Nach⸗ Tagner zu Syracuse wohnhaft, 5. Barbara
mittags 3 zu Hasel, in der Wirths⸗ Grun, gewerblose Ehefrau des Peter Fick⸗
vehaufung von Jacob Keßler, werden eisen, Schreiner, beide in Syracuse wohn⸗
n det unerzachneten, hiezu coinmittirten dhaft. 6. Jacob Grün, Beragmann in Hasel
sönigl. Notar der Abtheilung und Untheil⸗ e ——X5
Fifentlic auf Eigenthum ver⸗ efrau des Bergmannes Ja nobloch,
d bn —— Ae descost wohndan geuLouise Grum—
—V—— 12133 Dez. gewerblose Ehefrau des Johann Peter Leh
Wohnhaus, Stall, Keller, Hof und mann I. Bergmann, beide allda wohnhaft,
Garten zu Hasel im Dorfe. 9. Ludwig Grün, minderjährig, Sqmmelz
VBann Hafel: arbeiter, mit seinem Vater zum Vormunde
Plan⸗Nr. 609 uͤnd 610. 98 Dei. und obigem Werner zum Nebenvormunde.
Piese vorm Jungfernthälchen, am b. Der übrigen Grundstücke: die unter
Kahlenberg. II. genannten Kinder Grün.
Plan⸗Nr. 960. 96 Dez. Acker am St. Ingbert, den 23. März 18732.
Füllenbusch, 8. Ahnung. . Horn, igl. Votar·
1220. 23 Dej. Acker am dertragsmã hige
ie geniß. 80 Daz. Ader vrr Wiederversteigerung.
dem Jungfernthälchen. Samstag den 13. Apru 1872, Nach—
Plan⸗Nr. 299. 26 Dez. Acker am nittags 2 Uhr zu St. Ingbert, bei Ad⸗
kisen berg unct Schmit!t, wird auf Anstehen des
Plan⸗Nr. 78743. 838 Dez. Ader im Johann Adam Reif, Bergmann in
Stockfeld, untere Ahnung. St. Ingbert wohnhaft, als Vormund der
Plan⸗Nr. 298. 26 Dez. Achker am ninderjährigen und gewerblosen Catha⸗
Fisen berg. rina Böhler u. Barbara Böhler,
Plan⸗Nr. 951. 88 Dez. Acker am jegen Georg Gref, Schuster in St
Füllenbusch, 3. Ahnung. Ingbert wohnhaft, wegen Nichtbezahlung
plan⸗Nr. 485. 21 Dez. Acker auf des Erwerbspreises zur öffentlichen Wieder⸗
der Haide. zersteigerung auf Eigenthum geschritten von:
Plan⸗Nr. 1311. 16 Dez. Wiese an Plan⸗Nr. 8299. 43910 Dez. Acker
der Kling, im Dreckloch. links in den Kastlern Roͤdern, Bann St.
Figenthümer sind: a. der unter Nummer Ingbert, neben Johann Adam Beck und
bis incl. 7 verzeichneten Liegenschaften: Beorg Kreß.
l. Cristian Grün, pensionirter Ma⸗ St. Ingbert den 20. März 1872.
chinenwärter in Hasel wohnhaft, II. dessen S5. Horn, lal. Notar.
aepre verlebten Ehefrau Foapar — — —
Grund erzeugten Kinder: 1. Catharina
Grün, ———— in Hasel wohnhaft, Ostereier.
Wittwe des verlebten Lehrers Ludwig Keß⸗ Alle Sorten Erystal⸗, Conserv-,
ser, 2. Maria Grün, gewerblose Eheftau Thoeolade⸗,, Glafur⸗, Biseuit-⸗ ——— ——
des Schmelzarbeiters Peter Werner, beide Sier, in großer Auswahl, sowie Oster⸗ Nayer'sche Lapeten⸗ Nouleaux⸗, vn
dafelbst wohnhaft, 3. Sophia Grün, gee Hasen und Lämmchen zu billigen — Nonm a/ Rhein versen
werblose Chefrau des Schlossers Jacob Preisen in der Condilorei Vei Vesie ium von 15 Thlr. 100/0 Rabab
Unbehend, beide in Syracuse im Staate G. RiCIEI. biligite vreise.

Frisch eingetroffen:
Feinster Malaga, Madeira,
ächter französischer Cognac,
alle Sorten Liqueure,
Hamburger Tropfen,
Berliner Getreide⸗Kimmel,
grünen und schwarzen Thee,
gitronen und alle Sorten Choco—
sfade bei

Am Ossermonta
Tanz
Ausik
bei
„ak, Quirin
Rentrisch.
2 fleißige Gesellen
können sofort bei dem Unterzeichneten in Arbei
eintreten. Auch wird ein braver Junge
in die Lehre angenommen.
Aohb. Wolf, Schreiner.
Alle Sorten J
Kuchen und Mürbes.,
für die drei letzten Tage der Char—
woche und über die Osterfeiertagen, sind
schon Morgens zum Kaffee, und Mittage
frisch zu baben in der Couditorei
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Pedaktion. Druck und Nerlaa bon F Deme⸗en in Et Inqghert
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35537555 583 252332 — 5kz 3823834
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22353 52843852583 —3323338 2333327528 —
250 3 — 253538* —A —— — 355 — 525258
88 35 8* 2z2538 — 388 * 8 28 53 ZA 232 2338
—A—— s 32355 ES 3538 732 * —A— — 575*5533 8
2 5 — 3223*8 — —AA 252328 8 — 5 8
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537553 255 2633 5255523323 528.28 35357 —2258
52255 —5 258 52 3k5255 23255 z 355235 7232 2353322 28
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n 55388 25 3*7 *353835 38 3 —
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323553 2727532 * 2 55* 5—258383 —8
—533 230 22 — 282 — 88 32 —— 8 **
——*25 5852 2375 23*85353 8327*3 — 727
3 23388333 33333458 2523323 2822588
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r St. Iuc reü lund das mitdenr dauptblatte verbuͤndene Unlerhallungsblait, mit der Dienstack-, Donnerdtags⸗ und Sountage⸗
ummer) erscheint wochentlich v ĩ e rrm al: Dienstag, Donner stag, Sams tag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krir. oder
12 Silbergr.“ Anzeigen werden mit8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift dder deren Raum berechnet. J 9
ůα ——77— ** * —
7 6 437 17 *2 * 22 g88 ——5 eiz

50. Donnerstag, den 28. Merz 61872
** —D—— ν , 424127 DV 4 J— 7 Deutsches Reich. * —
Finladung zum Abonnement. Maundhen, 25. Märzt Nach einer in., NAbgeordnetenlreisen
* — — vom⸗ae e wdehrüen Verechnung wird es möglich sein, vaß die Kammern
ꝓA Bei herannahendem Quartaisschauh laden wir ergebenst ju⸗d Budger und die noch vorliegenden Gesetzentwürfe bis zum

euem Abonnement einene Durch möglich flrasche und,te sofern es 2 oder A2., Mtis vollständig etledigen, o daß der Schluß
o der Raum weltattet vollständische Meittheilung der politie des Landtages jedenfalls gegen Ende Aprilg.wird eintreten konnen.
den Tagestteignisse aad Belpre hung·Her wichtigeru. w. eingebennn Dig Mehrzatl jener Abgeordneten. welche gleichzeitig Mitglieder
nd husführlichern-Artilein, sowie Mittheilung der neuesten des Reichstages sind, werden fich erst nach Schluß unseres Land⸗
Ae chnen duf dem Gebieten det Volkswirthschoft, des Handels agcs maqh Setlinbegeben. 25
ind Verkehrs und Hereinziehumge localere Angelegenheiten in den Muüm chre n.rt Das ultramontane „Baherische Vaterland.
is nnnferet Besprechungen' iderden wir allen . bilgen Anforders Qrabt im edler Fre hheit unterm 8. d. daß nnach Zeitungsberichten
ngen zu genügen suchen .AUnsexe ytehrten Abonnenten don aus · das Befinden des königg. von Preußen seht .besorgnitzregend . sei.
vcts belieben Ihre neee nächsten Posterpedition Und fügt iee ware doch jammerschade, wenn det König den
qja rechtzeitig machen zu wollen. während unsere verehrten Intergangd enaunnten dentschen Reichs 1874 nicht mehr tr⸗
—XC von hien die das Blatt durch unsere Zeitungsträger sebe würde. —A
thalten, dasfelbe auch inineuen Quartal fortgeliefert betommen, in Bierr — Für die Infanterie ist die Einführung einer
ais fie nicht ausdrücklich abbestellenn Neu eintretende Abonnenten heuan Schußwaffe, und zwar nach dem Bedschen System binnen
vn hier bitlen wir, Ihre Bestellung direlt bei— uns machen zu dutzem zu erwarten. Es werden zurt schnellerenFoͤrderung der
nollen. Der Preis des Blattes bleidt derselbe wie füher ⸗nanderung der Zündnadelgewehre Mannschaften des acliven
— 8 J Hienststandes die sich nach ihrem Handwert zur· Verwendung
Redaktion und Expedition des St Ingbert ignen⸗ in die koniglichen Gewehrfabriken commandirt. Dem Ver—
3vinzeigers. nehmen érnach ist durch die Einführung des neuen Gewehrs eine

——— 7 Iugbere den ar Lexänderung in den Dimenfionen der Schießstände und“ Verlän⸗

4 —* St. Ingbert, den 27. März. —— 6

Die Ultramontanen undet Clerikalen hatten ähre guten: Gründe, erpug dertelhen, Admwe ndig 33. E anNh ),

b— 1 — Serpzage 26. März. Das Schwurgericht verurtheilte in
venn auch vernüftige Menschen so unvernüftig waren,n dieselben —FX t

in em' Hochsbetralhsprocesse Liebknecht und Bebel zu je zwei Jahron

icht anzuerkennen, sich gegen das Zustandekommen des neuen, Fu— n e ist freigeshrochene t
reußischen Schulaufsichtsgesetzes mit 3 anen Minen u ye lungen * vep in zae 5 αν
vehren; sie wußten wohl, warum sie dieses thaten: Wer die 25 ——
Dne haln der hat des Volt. die Zutunfti ünd die Schulen —8B3353 — esdee n Berlin —
burde ja durch das verhaßte Gesetz nicht ihnen, sondern dem noch w —J is. end der letzlen zwei Monate war
erhaßtern Feinde, dem modernen Staate, zugesprochen, bon dem
e wohl wußten, daß er ihre in der Schuͤle bisher etwas allzu m i1ch es8ssßß.
reie Hand unterbinden werde. Sie hatten sich —nicht. getäuscht! St Inebert, 27. März. Von dem schönsten Frühlings⸗
der preußische Staat scheint eutschlossen zu sein, gegen, jene valer⸗ vetter — fand heute das Fischen des Niederwmürzbacher
andslosen Priester, wie man sie namentlich in“ Posen findet,“ die Weihers siat u dem sich aus den benachbarten Städten, besonders
traft ihres priesterlichen Amtes auch Schulinspeltoren sind, mit won hier und Blieskastel, zahlreiche Schaulustige und Fischliebhaber
ewohnter Energie vorzugehen, und ist dem neuen Gesetze schon, inzefunden hatten. Reges und munteres Treiben herrschte am
in Opfer gefallen, indem durch die Regierung ein Pfarramtsyere Nachmittage auf dem Weiherdamme, an der Fangstelle und an den
veser, Kruszka, seiner, Stelle als Schulinspectote enboben Behältern, in denen die gefangenen Bewohner des nassen Elemen⸗
vorden ist . 365 les räge umher schwammen, bis sie das Verhangniß auf die Wage

In letzter Zeit erfuhren in den verschiedenen zrößeren Preß⸗ ind von da in den Korb oder das Tuch des Käufers fuüͤhrte. Wer
tganen zwei Broschüren vielfache Erwähnung und Besprechung. iicht kaufte, aß doch auf der Mühle, die als Restaurationslocal
die eine derselben, betilelt La France ot la-Prusss qvant la piente; zu einem Glase Bier seine Portion Karpfen oder Hecht.
uerre,* (Frankreich und Preußen vor dem Kriege) rührt von deme das Siespützrige Fischen dürfte, wie uns versichert wurde, ergiebiger

serzog von Gramont,“ vem bekannten französischen Minister bei! perden, als dasjenige vor zwei Jahren und überschlaglich etiwa 25
lusbruch des letzten deutschfranzösischen Krieges und sucht in ihr dentnot Fisch lieferp. Karpfen uud Hechte sahen wir selbst ganz
er Herr Herzog seine Hände in Unschuld zu waschen. Nach der hübsche Exen.plare. Von etstern nogen die schwersten 9 Pfund und
Jndep. belge“ ist sie das nicht, was ihr Titel verspricht; —* »on letztern I0. Pfund. Trotz des eiwas hohen Preises, pro Pfd.
in Plahdoyer zu Gunsten des Verfassers und seines Herren gegen, Karpfen 80 kr. und. pro Pfund Hecht 42 tr.wurden dennoch
Fismarck und die ganze Welt, ohne im mindesten Licht über —4 diele Fische vexkauft, theils in größeren Massen an Gasthofbesitzer
ammervolle Vorgeschichte des Krieges zu verbreiten. Durch Ver. und Händler und theils im Kleinen an die anwesenden Fischlieb⸗
ffentlichung wichtiger Schriftstücke das von der öffentlichen Meinung haber. Komisch wollte es sich fast ansehen diese dem Bahnhof zu⸗
esãllte allgemeine Verdammungsurtheil über seine Politik auch dur uend in der, Hand den Fischkorb oder ein Bündel 'mit Fischen,
mm geringsten abschwächen, das kann der Herr Herzog nicht; sein /und lachen mußten wir als gar von einer Seite heim Aussteigeit
—X athmet nur den wüthendsten Haß gegen Preußen und gegen auf dem hiesigen Bähnhofe die Bemerkung gemacht wurde, es fehe
zismarck; was diesen jedoch vorderhand keine Sorgen machen fast aus, als komme die Gesellschaft von einer Kerwe, so beladen

U sei sie. —

Die andere Broschüre ist verfaßt von Bischof v. Ketteler vonhnn St. Ingbert, 28. März. Das „Kölner Hanneschen⸗
Nainz, frühern Reichstagsabgeordneten und Hauptvertreter? deg Theater“ wird an dem Ostermontag hier Vorstellungen geben,
Utramontlanismus in Deutschland, und betilelt: „Die Centrums⸗ und da demselben von Zweibrücken, Homburg, Kaiserslautern und
raltion auf dem ersten Deutschen Reichstage.“ Die ultramontane anderen Städten ein guter Ruf vorausgeht, so versäumen wir
arese ist voller Lobens daruüber, wie der Herr Versasser den vielen nicht von dieser Stelle darauf aufmerksam zu machen. wein
Nißdeuungen entgegen tritt, welche über jene Fraktion verbreite ! — Die 4 feldmäßig ausgerüsteten Dragoner, welche gestern
kien, während man andererseits, über den Versuch, einen Mohren hier durchkamen, sind von dem zu Mannheim garnisonirenden 1.
meig wäschen zu wollen, lächelt. Wir denken mit Saphit: „Einen Bad: Dragoner-Regiment und hehen als Quartiermacher nach
öcker und einen gestohlenen Hecht vertäth man erst recht durch Metz, wohin ein Theil ihres Regimenis nächstens dislocin
ie Mühe. die man sich aibt, ihn zu verdeckem“ verden wird.
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        Bekanntmachungen.⸗
7 — — *21322*
Hausversteigerung.
Samnstag, ven 6. Apri 11872,“ Rach⸗⸗
mittags,3 Uhr, zu Et Ingkert in der Wirths⸗
zehausung von Johann Adam Beck Wittwe,
assen Eheleute Theodor Ehrhardt,
Bergmann und Maria Zintel⸗ in St.
Inghert, affentlich . guf ¶igenthum —wer-
teigern ——— —
Plan⸗Nr. 3648. I1 Dec. Flache mit
Wohnhaus, Hof, Garten, Ackerland und
Zugehör zu St. Ingbert an der Blies⸗
tasteler Sträße neben FJohann Bosche
und Adam Schallhammet 34
St. Ingbert, den 27. Marz. Aß72
7 5. Horn, tgl. Motar.
w Eichen Daubh olz 2 *7
1494 * 324 F lo —8 — * J 4
Versteigerung.
Mij woch den 19. April 1872,0 Bor⸗
mitags I1 Uhr zuc Su Ingbert bei Ad⸗
unkt Schmitt, läßt die. Wittwe des daselbst
herlebten Küfers Johann Zimmer—
mann, mehrere 1000 Stuck Faßdau⸗
ben, Büttendauben und Böden
alle Sorten von .4 Schuhen abwärts, auf
Zahltermine öffentlich versteigern.
J Gorn, Igl. Notar.
vahrend den Feiertagen bei
BGeusser.
— — — — —
2freundliche Zimmer,
in 8 Monaten beziehbar, sind zu vermiethen
vegebere
Der Unterzeichnete hat sich unter
dem Heutigen als νν⏑—
— 537 d
2upraktischer Arzt
dahier niedergelassen. und wohnt bei
herrn Rentner Graffion, (früͤhere Woh⸗
niung des Herrn Dr. Krieger)
g —— Dr. Earl Ehrhardt.
St. Jngbert, 20. März 1872. *
Ein ovrdentliches bravs
ers⏑—⏑
sindet sogleich gegen hohen Lohn einen
züten Platz. Wo? sagt die Expbedition d.
Blattes.

Errichtung des Vorcursus Ae Sorien
——
An der hiesigen Lateinschule beginnt woche und über vie Osierfiettagen, sin
—* Sommer⸗Semiester unter Lei⸗ schon Morgens dam Kaffee, unde Piitict
des Herrn Professor Barnickei frisch zu haben in der Conditorei—
der Vorcursus, in welcher die Kinder G. Nickel
ie bis Herbst in die Lateinschule ein ) fsaißingpe (G—
e eeedee7 2fleißige Gesellen
rahmsprüfung besonderszubetonenden, bonnen sofort bei demUnterzeichneten in Arhe
Hegenstanden vor Allem in der demLintreten . Auch wied ein braver Jung.
——. ————2—— in die Lehre angenommen. 6Gẽẽ
dhen nd!en den Anfangsgrunben der Joh. Wolf Sonꝛ *
ateinischen · Sprache, in einet Stunde — on e
aglich unterribtet werden. Der Bee Schönes reines Schweeineschmal—
uch desselbhen entbindet dakülrlich von det. Pfunge Iqg kr. Vorigjährige heddrn
Besuch der Volksschule nicht. Da bei Zwetschen pt. Pfd. 10 tr. Vorigiährio
erer Aufnahme Nach den bestehenden gedörrte Kirschen pr. Pfd. 14 kr. Fein
Hherdrdnungen ein gewisses Maß von lles Süßapfelgelde; pr. Pfd.n 18 h
denntnissen im Interesse ver Anftalt Frinster Honigsyrup pri Pfd. 118*
vie der Jugend selbst strengstens ver Mainzer Schweinsmagen pr. Pfde⸗
angt werden muß, so werden die be. kr. Mainzet Leberwurst &amp; Grüber
refonden Eltern auf diese den Kindern wurst pr. Pfd. 24 r.Pfälzer Spee
zebotene Gelegenheit driugend aufmerkr ð Dörrfleisch, sowie Erbsen, Lin
sam gemacht. Sie denselben vorzuent. sen &amp; Bohnen in schönet neuer Waat
halten, ist umn so weniger Grund ge. eunpsiehtt 3vP. J; 8oll
jeben, als der Vorcursus nur einigggau der Kohlenhald
Monate hindurch besteht, das Honorar . ue Frisch eingetroffen:
jehr mäßig, auf zwein Gulden monat- Feinster Malaga, Madeira
ich,“ geftellt ist, und unvermögende ächter französischer Cognac,
sinder gerne davon befreit werden. alle Sorten Liqueure,
Der Beginn des Unterrichtes findet Hamburger Tropfene
Mittwoch den D0. April, Vormit- Berliner Getreide-Kimmel,
mugs 1.32Uhr statt. Anmeldungen grünen und schwarzen Thee,
nimnit der“ Unterzeichnete an⸗den Iwei Litronen und alle Sorten Choco
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en e se — G. Rickel, Eonditor.
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outin Das Konigl. Subrectorat Ain Ostermonta
— Tanz
VOltereier. AMusiß
Alle Sorten Erystal⸗CEonserv⸗ vbe
Choevlade⸗ Glafsur⸗Biscuit Jak, Quirin
Eier, in großer Auswahl, sowie Oster, Rentrilsch.
Hasen und“ Lämmchen zu billigen
Pteisen in der Condilsore
icKeæi.
*Gutes süßes Heu
hat zu verlaufen
Joh Schuster, Sthreiner.

Der Brodpreis für die Stadt S
Ingbert ist van heute an bis zum nächste
Donnerstag (Fruchtmarktstag) festgestelli

Korabrod: 3 Klgr. 26 Krzr. Weiß
brod 10 Kezr..—
Saänmmtliche Bäcker von St. Ingber
Frucht⸗ Brod⸗ Fleisch rꝛe. Preis
der Stadt Zweibrücken v. 28. Man
Weizen 7 fl. 48 kr.; Kotn 5 fl. 9
Gerste Areihige — fl. — kr., Gerste dier
reihige, — sfI. — kir. Spelz — fi. —
Spelzkern — fl. — tr. Dinkel ⸗
— ikr. Muischfrucht — fl. — kr. Hai⸗
3 fl. 54 fr. Kartoffein Ufl. 50 kr. He
2 fl. —ir.Siroh i fl. 25 ir. he
Zentner. Weißbrod 125 Kilogr 206
Kornbrod B Kilogr.25 kr. ditto 2 Kilog
170tr. ditio 1 Kilogr. Ofr. Gemischtbrod
Kil. 3a4fr.'1 Paar Weck 100 Gramm 2!
Rindfleisch 1. Qual. 20 kr. 2. Qual. 18 kr
Kalbfleisch 18 kr. Hammelfleisch 18 6
Schweinefleisch 22 kr, per Pfund. Butter?
kre her Pfurd.

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ri minal-Bibliothel.
—B——— — begründet von ..
2D. H. Temmææ.
euer Jahrgang 1872. GBand III J
Wu vammlung der interessantesten Crimnassmne In jedem Heft
MNit vielen Alor Länder umd Zeiten, wWrrüglich dor Gegeu- OnhOiI
Illustrationen. wart in anziehender Darstellung, anf alzten- mit 4525
nassig strenger WVabreit ber nhend. Illustrationen.
Inhalt der ersten Hefte: Wildschütz Klostermann,, Der Frauenkleider⸗Proceß.
Raubmord in Her'als.“ Zwiefgcher Mörder Schumann. Prozeß Fualdös. Räuber: Ja⸗
necek. Mörder oder Ermordeier? Giftmischerin Miß Edmunds.
Prohe-HIéste umd Prospecte in jeder BRucehhandlung..
Jährlich 63 Bogen in 18 Heften. AUlle S Wochen ein Heft!
Abonnements⸗Preis: Jährlich 2 Thlr. 12 Sgr. — Halbjährlich J Thlr. 6 Egr
Jedes Hest einzeln 4 Sgr. — 14 Kr. rhm. —28 Rir. Sefir. Währ.
Alle Bachhandlungen- und Postanstalton nehmen Bestellungen an.
Berlin. Aulius Imme's Verlag (Exvedition der Criminna Biblsontek)

sieryp i Peilage: AlIgemeine'
** das Kòàomigreie
Aavern No, 6.
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Redaltion, Druck und Verlag von F. X. Demetz in St. Ingbert.
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        St. Ingberker AAnzeiger.

der St. Inaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags- und Sonntag
ammer) ericheint wochentlich vi er n al: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
—I ——

— — —
Samstag, den 30. Mazz

19872

8 Stand der altkatholischen Bewegung in den kirchlichen Reform ist in Spanien alles unfiünstig und zudem gehen,
verschiedenen Ländern. eben daselbst die Parteiwogen der Politik viel zu hoch und pol

Wir stehen der altkatholischen Bewegung ferne; denn uns tische Parteileidenschasten sind einer edlern Regung des (Geistes—
»erührt einfach der Grund nicht, aus welchem sie entsprungen und auf weitragende Reformen hinzielend, noch nie günstig gewesen.
er sie hervorgerufen hat. Wir halten es betraffs ihrer mit der Oesterreich schloß sich mit inniger und reger Theilnahme der
Philosophie des weisen Gamaliel: „Ist das Werk von Menschen, altkatholischen Bewegung in Deutschland an. Ja Wien selbst grün⸗
d wird es untergehen; ist es aber von Gott so läßt es sich nicht dete sich eine zahlreiche altkatholische Gemeinde und überall, auf dem
»ämpfen. Daß wir die altkatholische Bewegung jedoch dennoch Lande, wie in den Städten Deutsch-Oesterreichs, blühte und knospte
nit Imtercsse begleiten, wir wollen es nicht leugnen; denn in seinen es wie üppige Frühlingssaat. Da plötzlich fiel ein Reif in die
Bestrebungen und Zielen ist der Altkatholizismus der Entwickelung Frühlingspracht. Die österreiche Regierung, von der man sich im
des deutschen Reiches günstig und scheint es uns, als wolle derselbe Anfang etwas anderes zu versehen glaubte, erklärte, die altkatho—
mehr zur Stärkung der Macht und des Einflusses unseres theuren ische Cultus ; Alte nicht als gesetzlich anerkennen zu wollen. Nun
deutsches Vaterlandes beitragen, als der Ultramontanismus mit st man aber der Ansicht, daß ein solcher Damm, wie er in Oester
seinen Infallibilitätsgläubigen, ja, daß er das Recht der Natio- reich ihr gesetzt ist, die Bewegung selbst innerlich kräftigt und
nalität gegenüber den centralistischen Bestrebungen Roms zu instal- äutert und daß das bequeme Zusammengehen mit dem Staate eine
iren suche und das staatliche Gebiet Deutschlands vor den Ein- Bertiefung der sittlichen Bedeutung der Bewegung hinderi, und
und Uebergriffen einer fremden Macht sicher stellen wolle. zeklagt drum nicht allzusehr den österreichtschen Querstrich. Denn

Wer auf das baldige Ende des Altkatholizismus, das Sich⸗ 's ist einer religiösen Gesellschaft immer sehr gefährlich wenn man
Jerliere der altkatholischen Bewegung im Sande glaubte rechnen ie mur tolerirt, gleichsam vegetiren läßt; entweder muß sie der
u dürfen, der hat sich einfach getäuscht. Diese ist nach verhält- Staat kräftig stützen, oder sie befehden.
nißmäßig kurzer Zeit schon zu einem gewaltigen Stome angewach— In den Landen des deutschen Reiches zeigten sich bisher die
en, der jeden Tag größere Dimenfionen annimmt und fich nicht stegierungen der Bewegung günstig, was wohl auch mit Siherheit
neht mit Stillschweigen überbrücken und mit Schhimpfreden oder ün die Folge zu erwaärten ist, und jeden Tag hat diefelbe neue
auch Excommunicationen- eindämmen läßt. Eine kurze Skizze über kefolge zu verzeichnen, die sie aber größtentheils mit der besonne⸗
»en Stand derselben hatten-wir drum für vollständig gerechtfertigt. nen und eneegisch thätigen Haltung ihrer deutschen Führen zu ver—
Der Herd der Bewegung ist Deutschland; der eigentliche Brenn⸗ zanken hat. Es gibt wohl jetzt schoͤ in den weiten Grenzen des
unkt die Hauptstadt Bayerns, München. Im Ganzen ist das eutschen Vaterlandes fast ieine Gemeinde mehr, die nicht ihre
Ausland bis jetzt noch weniger von dieser Frage berührt als auten oder stillen Anhänger des Alttatholizis mus zählte. Mit
deutschland. Doch dies ist sehr natürlich und erkkärk fich leicht.“ luge Berechnung blieben die Führer innerhalb der Kirche, in der
In Polen stellt sich das Volk aus polischen Ursachen auf die Seite ije eine große Racht ausüben, während ihr Ausritt fie zu einer
)es cömischen Stuhls, von dem es allein Hilfe und Beistand zu leinen Sekte stempeln würde. Ebenso hiellen sie sich ferne von
erwarten hat, zumal ja die russische Regierung ihre Augriffe viel⸗ islen weitern steformgedanken; denn wer nicht mehr anf dem
ach auf das Bekenntniß dieser ihrer Unterthanen richtet. Wird Tridentinum stehen bieiben will, findet Confessionen genug, welch
deßhalb der Papst in politischer Beziehung mächtiger und einfluß · weitgehende Reformen vollzogen haben, zu denen er übertreten mag.
reicher, so kann dies dem polnischen Voiksstamm nur willkommen — uf der einen Seite wird also die aͤllkatholische Bewegung be—
und nützlich sein. Ebenso liegt die Sache in Irland, wo die poli- ünftigt; auf der andern Seite wird sie zu hemmen gesucht. Wie
tische Bewegung gegen England seit Jahrhunderten einen religiösen iie nun weiler sich in diisem Sonnenschein und Regen emwideln
Tharatter trägt, und von der einheimischen Geistlichkeit genährt ind ausbreiten, wie sie ihre Sturm und Drangperibde überftehen
wird und wo man sich deßhalb ängstlich hütet, mit jener Macht vird und in wieferne sich die Hoffnungen, die man, namentlich
zu brechen, auf welche man alle seine Hoffnung.n setzt. In Eng⸗ zeutscherseits, an ihren Fortbestaͤnd und ihre kräftige Entwickelung
and selbst aber wird die nisp Kirche v von nptuen fnüpft, realisiren werden. wird die Anfünft lehren.
getragen und gestützt, deren Eifer und Dovotion ja allenthalben — — *
bekannt ist. Fuenen hatte die Erklärung der Infallibilität den Deutsches Reich.
höchstens die Wirkung, daß viele Puseyten sich von Rom weg und Mäünchen, 25. März. Der Referent des 2. Ausschusses
mehr der orthodoxen griechischen Kirche zuwendeten. Auch in Frank- der Abgeordnetenkammer, Herr Abg. Crämer, bringt in seinem
reich und Italien wird vorerst der Altkatholizismus nur gerige Referate über die Budgetvoranschläge der sämmtlichen Berkehrsan⸗
krfolge zu verzeichnen haben. Ju heiden Ländern stehen sich eben dalten den Vorschlag an den Ausschuß, folgende Auträge der
Bigotterie uad Materialismus schroff gegenüber. Doch ist in beiden dammer zur Annahme zu empfehlen: Die Kammer wolle beschüeßen:
mich schon der Bann, der die Geister gefangen hielt, etwas gelöst. Es sei an den König die Bitte zu richten, derselbe wolle Anb
Wie die Zeitungen berichten, verfolgt man in Italien mit dem uung dahin treffen, daß bis zur Aufstellung des nächsten Vudgẽts
zrößten Interesse die altkatholische Bewegung in Deutschland; über- die Oberpost- und Bahnämter eingezogen werden.“ Der zweite
jaupt zeigt man dort in letzter Zeit vieles Interesse in religiösen Antrag lautet: „Es sei die k. Staatsregierung zu ersuchen, die
Streite und Tagesfragen, und das will schon etwas heißen. Frank- Frage, wie am zwecmäßigsten eine Unterstützungskasse für durch
reich ist vorderhand viel zu jehr in seiner politischen Reformarbeit drankheit und durch Alter eintretende Dienstuntauglichkeit der Post-
ʒegrifsen, um Zeit zu gewinnen, sich mit derartigen Sreitfragen bolen eingerichtet werden können, einer eingehenden Prüfung zu
zu beschäfligen. Wer will es ihm nerargen? Das andere liegt anterstellen und nach Maßgabe der Resultate die hiefür von Seite
aäher und auch jmehr in Natur und Charakter des Franzosen. »er Staatskasse zu leistenden Zuschüsse in das nüchste Budget ein⸗
Und doch ist ganz neuerdings in Vordeaux ein Geistlicher mit einer zusetzen.
iffentlichen Erklärunng zu Gunsten des Altkatholizismus dem Bei⸗ Berlin, 27. März. Die Verlobung des Königs don
biele seiner Landsleute Hyazinth und Michaud gefolgt. Ja, er Bayern mit der ällesten Tochter des Prinzen Friedrich Carl,
geht noch einen Schritt weiter wie diese und beabsichtigt, wie die Prinzessin Marie Louise Elisabetha Friederike, geb. den 14. Sep⸗
Jeitungen berichten, in Borgeaux nach dem Vorbilde des Münchener tember 1855, steht, wie hiesige Blätter wissen wollten, nunmehr
Aktions Comites ebenfalls ein altkatholisches Aktions-Comite zu nahe bevor. Der Oberstallmeister des Königs von Bayern, Graf
fründen, das dann für Frankreich die Sache in die Hand nehmen v. Holnstein, welcher am 17. d. M. mit dem ehrenvolle Auftrage
oll. Auch aus Spanien bherichten die Zeitungen nur von einzelnen hier eingetroffen war, beim hiesigen Hofe im Namen seines Königs
poratisch auftretenden altkatholischen Regungen und mehr wird auch um die Hand der Prinzessin Marie anzuhalten, wurde bereits zu
son dorten für die rächste Zukunft nicht zu erwarten sein. Einer verschi. denen Malen von den MWajestäten, der Koönigin⸗Wittwe,
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        dem Kronprinzen, der Frau Kronprinzessin und den übtigen Mit—
zliedern der königlichen Familie empfangen. Graf von Holnstein
sehrt in diesen Tagen nach München zurück und dürfte dann die
Ankunft des Königs von Bahyern in kürzester Frist zu erwarten
sein. Wie das „Berl. Tagbl.“ erfährt, steht mit dem Eintreffen
desselben auch die Rückkehr des Prinzen Friedrich Carl von seiner
Reise nach dem Orient zu erwarten.

Berlhin. Die in Florenz erscheinende „Opinione“ brachte
dieser Tage einen Aufsatz über die Kler ikalen in Europa“
dessen Auffassung und Gedank ngaug eine Erwähnung zu verdienen
cheint: „Als Fürst Bismarckam 83. d. M. auf den Glück⸗
wunsch der Stadt Dresden zu dem von ihm bestandenen Kampfe
gegen die klerikale Partei in der Schulauf sichtsfrage antworiete,“
ovbeginnt der Art'kel, „da fchrieb er: „Friede zwischen Staat
und Kirche, Friede zwischen den verschiedenen Confessionen, Ach⸗
tung vor den gesetzlichen Rechten und nsothwendigen Vollmachten
zes Staates sowohl wie der Kirche, — das ist das Ziel, das
wir erstreben und das wir mit Gottes Beistand zu erreichen hoffen.“
Diese Worte des deutfchen Reichskanzlers umfassen nicht nur das
Programm der preufischen Regierung hinsichtlich der Beziehungen
wischen Staat und Kirche, sie bezeichneu auch das Problem, mit
dessen Lösung fich die liberale Partei in ganz Europa gegenwärtig
nit vieler Aufrichtigkeit und achtungswerthemm Eirer beschäftigt. Der
große Kampf, der vor wenigen Tagen Deuischland bewegte, wixd
aicht nur in Berlin geführt, man kampft ihn ebenso in Wien, in
Paris, in Rom. Wo die Freiheit auf den festen Grundlagen der
motalischen und Rechtsgrundsätze des Gewissens und der Religion
aufgebaut werden soll, dort muß unausbleiblich ein hartnäckiger,
langwieriger, erbitterter Krieg geführt werden gegen die Repräsen⸗
anten der Vergangenheit, die unter der Unabhängigkeit der geift⸗
lichen Macht nur die Unterwerfung des Staates und die Kirche
derstehen. In Preußen hatte die Geistlichkeit die Aufsicht über die
Schulen. Warum verlieri(?) sie dieselbe jetzt? Wal ein Theil des
Flerus, namentlich- des katholischea Clerus, —2 Widerfpruch
zetzte, nicht nut mit dem Staate, sondern mit der Civilisation und
mit der intellectuellen Entwicklung. Die Intoleranz der Klerikalen
hat den Staat gezwungen, zur Vertheidigung der bedrohten Ge⸗
vissensfreiheit sich aufzuraffen und selbst über die Schulen die
Aufsicht zu übernehmen, die übrigens zu den berechtigten Attribu⸗
en des Staates gehört und die dem Klerus nur dann übertragen
werden kann, wenn derselbe zu deren Ausübung sich wärdig. und
befühigt zeigt, indem er die nationalen Einrichtungen anerkennt und
cefpectirt.“ Die „Opinione“ führt nun aus, wie das Laienthum
sich von der Kirche allmählich alle Rechte habe entreißen lassen, wie
aber gerade der sittliche Ernst der gegenwärtigen Zeit, die sich da⸗
durch so vortheilhaft von der Frivolität des 18. Jahrhunderts
intecscheide, das wahre religiöse Gefühl und darum die Freiheit
der Gewissen wieder herzustellen sirebe. Dann fährt das italienische
Blatt forit: Mau muß anerkennen, daß die Klerikalen ihrerseits
kein Mittel unbenutzt gelassen haben, um den Unglauben zu ver-
zreiten. Leset ihre Zeitungen; ihr Gott ist nicht der Gott der
Barmherzigkeit nud der Verzeihung, es ist der Goit der Rache und
des Todes, es ist der Moloch, der züchtigen muß, nicht? ..
Die Moral verschwindet, die Religion tritt bei Seite; es bleib
nichts als die Theologie.“ ...

Berrd in. Die diesjährigen sechswöchentlichen größeren Trup⸗
penübungen beim Gardecorps wie bei den Provinzial⸗Armeecorps
sollen laut Besehl des Kaisers, so eingerichtet werden, daß sie
patestens bis 15. September beendet siud. Uebungen der Land⸗
wehr finden nicht stati, auch sollen keine Reservemannschaften der
Infanterie zu Uebungen einberufen werden. Im Juli und Auguff
soll eine groͤßere Pontonnier⸗Uebung bei Neuwied stattfinden.

Rüdfichtlich des angeblichen italienisch⸗deutschen Bündnisses
läßt man sich in den bestunterrichteten Kreisen Berlins dahin ver—
nehmen, daß von einem solchen nichts bekannt sei, und daß alle
bezüglichen Rachrichten als verfrüht bezeichnet werden müßten.
Solle indessen Italien von Frankreich bedroht werden, so siehe
nichts im Wege, daß der Vertrag vom 8. April 18606 in dem
Sinne erneuert werde, daß man anstatt „Oesterreich“ Frankreich
setze. Der Vertrag sei eventuell und hypothetisch gefaßi, d. h. in
der Voraussetzung, daß Italien überhaupt angegriffen werden
würde, was alss auch jetzt nur zur Folge haben könnte, daß sich
Deutschland als mit dem Feinde Italiens im Kriege begriffen
ansehen müßte. Das sei ganz selbstverständlich, alles Andere aber
altramontane Erfindung oder übereifrige verfrühte Conjectur.

Die lurxemburgische Angelegenheitanlangend,
hat am 23. d. M. in Berlin eine Conferenz stattgefunden, welche
zu der Hoffnung berechtigen soll, daß es zu einer baldigen Ver⸗
ständigung kommen werde, wie dies auch feit der Ankunft der
juxemdurgischen Mission allgemeine Ansicht war. Man hört, daß

s sich fast nur noch um das Eintreffen präciserer Instructionen
handele, an deren Uebereinstimmung mit den preußischen For⸗
deruneen nede dem klaren deuischen Rechte nicht gezweifelt wird.

Nach Allem, was verlautet, hat Luxemburg jetzt erlannt, daß in
Ermangelung einer deutschen Gesellschaft die Uebertragung des
Fisenbahnbetriebes an die elsässische Eisenbahncommissior die ein⸗
jachste und für das Interesse Luxemburg's schließlich vortheil hafteste
döfung der Frage sein werde. Man ist überzeugt, daß alle zu«
caͤssigen Bürgschaften für die Antonomie und Neutralität Luxem⸗
burgs vewährt werden, da es ja nur eine klerikale und fronzosen
freundliche Äusstreuung ist, daß es sich um eine indirecte Annexion
des Großherzogthums handle. Uebrigens sollen die luxemburgischen
Bevollmächtigten von der Aufnahme, die sie in Berlin gefunden,
sowie von dem Entgegenkommen des Reichskanzleramts in hohem
Brade befriedigt sein.
Frankreich. I

Paris, 26. März. Der „Rappel“ ist in der Lage, die
diste der Forts mitzutheilen, welche in der Umgebung von Paris
errichtet werden sollen. Es wären ihrer sechs an der Zahl auf
eine Durchschnittsentfernung von 20 Kilometern von dem Mitiel⸗
punkte von Paris Gotre-⸗Hame): 1) Anhöhe' pon Orgemont, 12
dilometer von Paris und 124 Meiter über der Meeresfläche; 2)
Daumont, in dem Walde von Montmorench, 20 Kilometer von
Patis; 3) Schloß Ecoun. 19 Kilometer von Paris; dieses Focts
oll das starkste von allen werden ; 4) Orme de Merles, 12 Kilo—
meter von Paris und 112 Meter über der Meeresfläche, zwischen
Gonesse Villepointeund. Grand⸗Tremblah; 5) Tour⸗Feénelon bei
Vaujours, 12 Kilomiter von Paris und 126 Meitr über dem
hiceresfpiege; 6) Thelles, 19 Wlometer von PpuE*ud 107
Meter über dem Meere. Diese * hollen Hem Vernehmen nach
in 4 Jahren gebaut werden und uaͤgefähr 25 bis 30 Millionen
kosten; man glaubt, daß 30,000 Mann zur ihrer Bewachung
genügen werden.

Von den bekannten Schriftstellern Ersck ma nin und Char⸗
trian wird dieser Tage etin neues Buch erscheinen und den la—
herlichen Titel führen: „Pinis Germaniae. Pasdelounp, der
vekanntlich dem Pariser Schillerfest (1859), dessen musicalischt
Leitung ihm Meyerbeer verschaffte, seinen Ruf verdankt, zeig
sich den deutschen Musikern jetzt feindlicher denn je. Derselbe iß
übrigens aus Sachsenhausen bei Frantfurt gebürtig, wo sein
Vater, ein judischer Händler, sih Wolffsprung nannte.

Am 23. d. fand die erste Versammlung der Altkathgliken von
Bordeaux statt. Der Professor des dortigen Lyceumg4 Laporte
hatte den Vorsitz; Beisitzende waren zwei Mitglieder Des Gemein-
derathes. Der Priester Junqua hielt eine Vorlesung. Ein neula⸗
tholischer“ Priester, der sich zur Versammlung Zutratt verschafft
hatte und es sich herausnahm, Junqua mit Schimpfreden zu über—
schütten, wurde, wenn auch auf ganz höfliche Weise, au die
Tbür gefetzt:

England.

London, 25. März. (Internationale postalische Union.
Wee die „,Dailh News“ aus guter Quelle erfährt, ist Fürst Bis
marck im Begriff, einen internationalen Congreß behufs Erörternng
der gegenwärtigen postalischen Vorkehrungen der Welt nach Berlin
zu berufen, und daß er vorbereitet ist, den Mitgliedern des Con⸗
zresses als eine Grundlage für Unterhandlungen fol gende Vorschläge
zu unterbreiten: 1) daß sämmtliche Staaten Europa's, Russisch⸗
Asien, TürkischAsien, Canada, die ver. Staaten, Algier u. s. w.
eine postalische Union bilden sollen. 2) Daß im Bereiche dieser
Union ein gleichförmiger Briefportosatz von zwei Pence für die
halbe Unze eingeführt werden sollen. 3) Daß im Bereiche der
Union Zeitungen, Drucksachen, Mustersendungen u. s. w. zu dem
Porte von einem Penny für jede zwei Unzen befoördert werden
ollen. 4) Daß aach allen in der postalischen Union nicht mitin⸗
begriffenen Ländern das poppelte Porto in Anwendung kommen
'ou; und 5) die gleichförmige Rekommandationsgebühr nach allen
Landern der Welt soll zwei Pence betragen. „Daily News“ be—
jürwortet das denssche Project und bezweifelt aicht, daß Englaud
demselben in Uebereinstinmung mit den anderen Nationen seine
Zustimmnng ertheilen werden.

Amerika.

Die „Hamburger Börsenhalle“ enthält ein Telegramm au⸗
davannaq zufolge dessen die Anführer der mextkanischen In—
urgenten Guerra, Martinez und Trevino durch den Regierungo
general Rocha bei Zacatecas geschlagen wurden und Rocha fsia
uuf deren Verfolgung befand.
rmischtes.

ꝛeStt. Ingbert, 28. März. Anläglich der Ablehnung de
Lolb'schen Antrages, zur Aufsuchung von Steinkohlenlagern ir
Bayern aus der französischen Kriegsentschädigung drei Millioner
Bulden zu verwenden, geht der „Pfälz. Post“ aus unserer Nach
‚argemeinde Ensheim seibst ein solches Lager und zwar mit geringer
Mineln entdeckt werden könnte. „Anfang Juli 1870, faährt ñ
ort, stieß man bei Grabung eines Brunnens dahier auf ein
dohlenader. Bohrversuche waren bereits projectirt, aber durch oer
        <pb n="201" />
        Audbruch des Krieges und den Tod unsers verehrten Herrn Bürger⸗
meisters Adt kamen die Projecte nicht zur Ausführung. Seitdem
schläft die Sache.“ Wir erinnern uns selbst in jenen Tagen zu .
jällig nach Ensheim gekommen, solche bei Grabung des Brunnens
zu Tage geförderte Kohle gesehen zu haben und wollen daher mit
mit der „Pfälz. Post“ Geognosten auf dies interessante und Unter⸗
nehmer auf dies moͤglicherweise auch sehr ergiebige Feld aufmerk
jam gemacht haben.

F Seit dem 25. d. M. werden bei den pfälzischen Eisen⸗
hahnen öost erreichische Guldenstüsdke nicht mehr in
gahlung genommen.

7 Der Königl. bayer. Advokat· Anwalt Adoiph Keller in
Zweibrücken ist zum Rath bei dem Kaiserlichen Appellationsgerichte
ju Colmar ernannt worden.

f In Kusel war am 23. d. Mts. eine zahlreich besuchte
Bersammlung in Betreff der „Hochwaldbahn“. Es wurde ein
Comile niedergesetzt, welches mit dem in Trier bestehenden Comite
sich in Verbindung setzen und bei der Direction der Pfälzischen
Bahnen geeignete Schritte thun soll.

FKaiserslautern, 26. März. Der gestern zur Ver—
steigerung gekommene Guünther'sche Holzhof ꝛc. wurde zum Preis—
bon 35,000 fl. den Herren Michaei Steiner und Jojseph Kehr
ugeschlagen. —W

F In Neusst adt geht man nach der dortigen Zeitung mil
dem Gedanken um, eine Kammgarnspinnerei zu grüuden.

(Guglücksfall) Neust adt, 25. März. Am Entz'⸗
schen Hause brach am Samstag über dem dritten Stocke ein
Maurergerüste, und zwei Maurer flelen mit ihm in die Tiefe, wo⸗
von der eine glücklicherweise an einem Laden hängen blieb, so daß
die Gewalt des Falles gebrochen wurde und er mit einer Ver—
tauchung davonkam; der andere aber, ein braver Familienvater
fürzte kopfüber herab uund wurde von einer Stange des das
Haus einfassenden eisernen Geländers förmlich aufgespießt, so daß
die Hirnmasse nach allen Seiten ausspritzte. Er war natürlich
augenbblicklich todt.

Aus Anlaß seines 50jährigen Jub läums wurde dem
Lehrer Braun zu Speyer, die Ehrenmünze des Ludwigsordens
derliehen.

— Ein Geistlicher als Spekulant ist zwar nichts so gar Sel⸗
tenes; aber einer, der fich als solchen öffentlich anpreist, ist uns
bis jetzt noch weniger vorgekommen: dem kath. Stadtpfarrer in
Bermersheim gebührt das zweifelhafte Verdienst, seinen Collegen
die Bahn gebrochen zu haben. In der Berliner „Germania“ Nr
33 vom 17. ds. ist unter den Anzeigen wörtlich zu lesen: „Pfäl⸗
jer Wein. Mein Bruder Val. Weinmann in Edesheim (Pfalz)
dersendet gegen Nachnahme Göcklinger 1868er Wein zu 7 Gr.
und Deidesheimer 1869er zu 14 Gr. pr. Liter; ich kann der
hochw. Geistlichkeit denselben als rein und echt bestens empfehlen.
Bei Abnahme eines größeren Quantums billiger; Proben stehen
gegen Nachnahme von 12 Groschen zur Verfügung. Georg Wein⸗
mann, kath. Stadtpfarrer in Germersheim (Pfalz).“

F Im Casino zu Köln hielt am Sonnabend Gotffried
dinkel vor einem sehr zahlreich versammelten Publikum einen
ffentlichen Vortrag über die Kunft im alten Egypten.

F Der bekannte freireligiöse Prediger Uhlich ist am 23. d
M. in Magdeburg im Alter von 73 Jahren gestorben.

tSaargemünd, 20. März. Nachdem vor einiger
Vochen unserer Stadt die seiner Zeit derselben auferlegte Kriegs
lontribution von 50,000 Fr. zurückbezahlt worden ist, hat das
Bezirkspräsidium zu Metz derselben nun einen Vorschuß von 70,000
zt. auf ihre mit Vonds belegten Kriegsleistungen bewilligt. Der
Vau einer neuen Kaserne in hiesiger Stadt scheint höheren Orté
definitid beschlossen zu sein. Auch ist viel von der Errichtung einer
Itrenanstalt in unserer Nähe die Rede, die schon für die nächste
Zeit bevorstehen soll.

f Fürst Bismarck wurde an einem der letzten Empfangs⸗

Abende von einem Mitgliede des Herrenhanses gefragt, ob die
Nachricht begründet sei, daß er zur rholung und Siärkung seiner
Vesundheit einen zeitweiligen Aufen, halt in Cairo zu nehmen
ꝛeadsichtige. „Allerdings“, erwiderte lächelnd der Fürst, „gedenke
nach Egypten zu reisen, doch nicht ohue das Kameel, das diefe
Rachricht aufgebracht hai.“
f (Ter Winter in Sibirien.) In der Provinz Tobolsk in
Sibirien hatte die Kälte im Januar d. J. eine außerordentliche
Intenfiät erreicht. Der Thermometer zeigte — 40 Grad Reaumut,
und selbst im Innern der Häuser war man gezwungen, beständig
in Pelzkleidern einherzugehen. Die Straßen waren voͤllig verein⸗
Ammt. Seit dreißig Jahren hatte keine solche Kälte mehr im
Lande geherrscht.
— Wingesandt.) —
d In letzter Generalversammlung des hiesigen Vorschuß—
Bereins. bei weldder die Milglieder wohß hablreicher halten!

dertreten sein sollen, wurde ein Beschluß gefaßt, der wegen seiner
Wichtigkeit und seinem Interesse verdieut, zur Veroͤffentlichung zu
gelangen: Es handelte sich namlich um die Höhe
des Eiutrittsgeldesneuzugehender Mitglijeder.
Nach frühexen Beschlüfsen, hier fowohl wie anderwärts, glaubte
man und einerseits mit Recht, den Betrag fur den Beitritt neuer
Mitglieder nach der Höhe des vorhandenen Reservefonds bemessen
zu müssen und da dieser Fond hier bereits über 2000 fl. beträgt,
so hätte man nach diesem Prinzipe für's Jahr 1872 das Eintritis⸗
geld auf 15 fl. zu setzen Veranlassung gehabt. Würde jedoch
dieses Prinzip immer geltend gemacht, so würde andrerseits der
igentliche Zweck der Vocrschußbereine: Dem kleinen Man y e,
dandwerker, Anfängereines Geschäftsec. hülf⸗
reich zur Hand zu gehen, ihm Gelegenheit und
Drieb zur Sparsamkeit zu geben“ — gänzlich ver⸗
fehlt werden, ja man würde, wie es schon bei unserem bisherigen
Fintritisgelde von 6 II. der Fall war, dergleichen Leute abschrecen.
Und wenn gleich die Vorschußvereine mehr und mehr Form und
Art von Banken bekommen, so sollen doch diejenigen Leute sich
daran betheiligen, die Banken eigentlich nicht nöthig haben, die
aber die Vereine brauchen, um theils ihre Ersparnisse darin anzu—
legen, theils Vorschüsse daraus zu entnehmen, welch' letztere nirgends
ailliger und ungenirter zu erhalten sind, insoferne statutenmäßige
Barantie dafür geleistet wird. Von diesen Gefühlen geleitet, glaubte
der geschäftsführende Ausschuß der Ansicht seines tüchtigen und
tacten Vorstandes beitreten und der Generalversammlung in Vor⸗
ichlag bringen zu müssen: den Eintrittspreis nener
Mitglider für das laufende Jahr 1872 auf vier
Bulden (statt der bisherigen 6efl.) festzuse tzen. Die Gene⸗
alversammlung gab hierzu einstimmig ihre Genehmigung.
Der Stand der Geschäfte, der von Zeit zu Zeit durch Veroͤffent⸗
lichung seiner Bilanzen auch den Nichtmitgliedern mitgetheilt wird,
ist von Vielen längst richtig beurtheilt worden; das beweisen die
)em Vereine eingeflossenen Capitalien auf dessen Sparkassenconto
ader auch noch gar Viele sind hier, die einem solch zweckmäßigen
uind oͤfters sogar für städtische Angelegenheiten nützlichen Institute
ördernd unter die Arme greifen könnten. Hauptsächlich ader macht
Tinsender dieses nochmals die wenigen Bemittelten auf dies nuůtz ·
liche Institut aufmerksam, da es haupisächlich auch Familienväiern,
die Mitglieder sind, die beste Quelle bietet, Ersparnisse für ihre
Kinder niederzulegen, zumnal das Minimum der Einlage — ein
Bulden — gewiß nicht zu hoch gestellt ist. Gar manches „Lang-
häls'chen“ das hier an Zahltagen nicht beachtet wird, würde später
Manchem zu gut kommen, wenn es einem solchen Vereine anver⸗
traut gewesen wäre! X.

* III. Pfälzische Industrie Ausstellung.
Kaiserslautern, den 25. März 1872.

Nach Mittheilung der Einläufe durch den J. Vorsitzenden, Rektor Rohe
heschäftigte sich das Centralcomite in seiner letzten Sißung mit der Formirung
pon Subcomite's, welche einzelne Zweige der Ausstellungs⸗Angelegenheiten
elbstständig in die Hand nehmen souen. Es wurden deren zunächst vier für
iothwendig erachtet, nämlich: 1) Zur Handhabung der Aufsicht, welche jetzt
hon nothwendig erscheint, da die Herstelung der Einfriedigung ꝛtc. bereits be⸗
onnen hat. 2) Für das Rechnungs⸗ und Versicherungswesen. 8) Fur die
lebernahme und Zurücksendung der Ausstellungs-Gegenstäude. 4) Für die
zJersendung der Einladungs- und Freicarten, Feststellung der Abzeichen u. s. w.
Zur Uebernahme der einschlägigen Arbeiten haben sich bereit ertlärt: Fur
das 1. Subcomite Bäcker K. Christmann. Polizeikommissär Feiertag, Gast⸗
wirth Ernst Thomas und Fabrikant Thiel; für das 2. Glockengießer Hamm
and Kaufmann Theodor Jacob; für das 8. Malzfabeicant Boeckler und die
Spediteure Braun und Val. Schneider; fur das 4. endlich Reg.⸗Rath Me—
dicus. Reg.⸗Rath Meuth, Zeichenlehrer Huther, Heinr. Schöneberger. Fab⸗
rikant, und Zeichenlehrer Volz. — Ferner wurde beschlofsen, die Bitte an
das Bürgermeisteramt zu richten, den Stadtrath zu ersuchen, die Kosten
jür bleibende bauliche Veränderungen an der Fruchthaälle, wie z. B. die Her⸗
tellung von Oberlichtern u. s. w. auf Rechnung der Stadt zu ü bernehmen. —
Die Nothwendigkeit, innerhalb der unbedeckten Räume der Ausstellung eine
stestauxation zu errichten, wurde einstimmig anerkannt. und foll die Ueber⸗
nahme derselben behufs freier Concurrenz innerhalb der Pfalz ausgeschrieben
werden mit der Bedingung, daß der Uebernehmer das Lokal nach dem
Plane des Centraleomites herstellen lät. Ebenso wird daselbst ein Local für
Verabreichung von künstl. Mineralwässern und ein solches für Conditorwaare,
aamentlich Gefrornes ꝛc. etablirt. — Nach Erledigung einiger unbedeuten⸗
deren Punkte schloß der J. Vorsitzende die Sitzung mit dem Ersuchen an die
Bruppenkommissäre, die Anfertiguͤng der Ausftellungs Specialpläne möglichft
u beschleunigen.

Telegraphischer Schiffs⸗Bericht,
mitgetheilt von J. Peters, Specialagent in St. Ingbert.

Das Hamburger Postdampfschiff „Cimbria“ Capitän Stahl, von der
Linie der Hamburg- Amerilanischen⸗Packetfahrt⸗Aktien⸗Gesellschaft, trat am 20.
März wiederum eine Reise via Havre nach New⸗-York an und hatte außer
einer starken Brief- und Paquetpost valle Ladung, 81 Passagiere in der Eu—
züte und 715 im Wwischendeck an Bard.
F. X. Demeß, verantworilicher Redacteur.
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        Bekanntmachungen.
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im Ostermantag
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Bei nervösem Fieber.
An den Kgl. Hoflicferanten Hrn. Jo
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Rirt mit umgehender Post 8Pid.
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dergangenen Winter an einem nervö⸗
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Neuer Jahrgang 1872. GBand III)

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Dollars in Gold 2 28/2 -261

— —

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ummier) erscheint woͤchentlichdier m al: Dien 8 tiag, Donnerstag, Samstktag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliährig42 Krzr. oder
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——,,⏑⏑—⏑ ——⏑ — — —— I —
2 d ee ehte du te ün e BDA den 21.8* — e— 7
8— 52. Sonntag, den 81. März 1872
— — — — — — ——— — —

7

Deutsches Reich. Ditßungen in Sachen der Chassepotdiebstähle einen Witth in Kastel,
Münmchen, 27. März. Wie wir hören, werden die Abge- bei dem man 15 bis 16 mit Gewehren gefüllte Kisten, gefunden,
sxdneten Dr. Gerstner und Herz sich mit der in der jüngsten und der die Ueberlieferung derselben an die belgischen und kran-
tammersitzung gestellten einfachen Anfrage bezüglich der Beant. zösischen Agenten besorgte-Zu drei Monaten Gefangniß verurtheilt.
wortung·hret die ¶Wahrung ·des ·religosen · Ergiehungsrechtes der 1.Im zoodlogischen Garten zu Frankfurt a. M.entriß der
ẽltern betreffenden Inlerpellationnicht begnügen, sondern beabsich Ele phant einem prommenirenden. Advokaten tin, Pachet Alien
igen, eine diese Beattwottußg urgirende neue Interpellution eine Rebst einem parfümirten Taschenturch 4ud werschlang beides. Die
— —— — dortigen Blatter hoffen, daß der Elephant ·keine Indigestion davon
Rtach einer Rollz der Spen. Zig.“ beabsichtigt? vas preuß. rogen‘ werde, eine Hoffnung, die wir mit Hinblick, auf das, per⸗
riegsministerium eine LufifchiffereKolonne zu militärischen Zwecken chlungene Objelt kaum zu theilen vermögen ·..
inzurichien. — D—— 1.7 Der König von Wüettembergh hat Hex Frau Baronin Karl
Fud zzt 26. Marz. Den Worsstz. bei der, beborftehenden vn b child in Anbetꝛacht. ihrer Leistungen auf dem Felde
bischöftichen Conferenz welche gleich“ dem früheren Fehekm srin ifdll, er Philantropie währerd des jüngsten Hrieges den AgaOfden
wird der Erzbischof von Köln führen. Auch der Bischof von »erliehen. —
Pdainz wird, wie manwissen will, der diesmaligen Berathung FDie Sachsenhäusfer scheinen ebenso gute Herzen, als
heiwohnen. (Fr. J). — boöse Mäuler zu haben. Wie die „F. Z.“ berichtet, versammelte
Keassel 26. Marz. Nach einer Notiz · dez „N. Kass. Anz.“ üch dort · am 24 ds. Morgens Alt und Jung, am das Feld
ibernimmo Hetzog Wilhelm von Medlenbitrg⸗Schwetint an Stelle iner armen Witme zu—bestellen, deren Mann nach langer ; Krank—
)es als Kommandeur der 830. Division nach Meß dersetzten Gene- Jeit gestorben war. Die Jugend lief dem Zug voraus und sau—
cal-Lieutenants v. Wittich einstweilen das Kommando der 22. xrter die Felder von Unkrautund- Holz, die Jünglinge und
Division. Herzog Wilhelm ist bereits in Kassel eingetroffen. änner folgten mit Haden und Spaten nach „unde unachten sich
α AIsbald an die Arbeit. Als der Mittag kam, war das Werk vol⸗
uui sachtes. endet. Ruhig und ernst, als wenn ichts geschehen, zogen die
ar St. Ingbert, 80. März. Wer in letzter Zeit öfter Braven heim zu den ihrigen- und Aschärften ihren. Kindern ein,
zum Bahnhofe kam oder auch nur Bahnhof- und Haupistraße diefe Silte der Vorkahren, dem“ Armen zu“ heifen, hoch und
fters passirte, der erstaunte über die ungeheure Masse von Flaschen, jeilig zu halten.
die durch die hiesige Aktienglashütte zur Versendung? kommmen unde un erSter aß brur ge22. März. Die vom Mühlhauser,In—
og wohl auch daraus einen günstigen Schluß für die Rentabilität ustr. als.5 verbreitete Nachricht über den definitiven Beschlußder
derfelben, Wie uns nun veisichert wird, soll,trotz der massen⸗ Anlage eines Nemals von hiernach Ludwigshafent ist durchaus
yaflen Production von Flaschen, die Glashuüͤtte in ihrer' jetzigen rrig.“ Auf Grund zuverlässiget: Angabenu können wirs mittheilen,
Ausdehnung dem Bedarf und den Bestellungen doch kaum mehr aß von⸗Seiten des Oderpräsidenten in den mächsten;. Tagen erst
zenügen können und es daher in der Absicht der Aktionäte liegen, eine Enquete (Untersuchunghe über die Frage, ob Kanal oder
Aeselbe zu dergrößern Hder, fülls dies nicht gut thunlich, eine neuej Rheinkorrection, angestellt werden soll. (Pf. Ks).
Blashütie zu gruuden.“ Ebenso soll man von einer — 7 Berhin, 225 März. Nach einer vor Kurzem veröffent-
deabsichtigen, auf der südlichen Seite des hiesigen Bahnhofes eine lichten Notiz üter die Ausprägung von Reisch goldmünzen
heue Glashütte zu erbauen, in der nur Tafelglas bereitet werden waren bis zum 2. März d. J. in den Münzstätten des Deutischen
oll.“ Wir wünschen von Herzen, daß sich beide Projecte werwirk⸗ Reiches in Zwanzigmarkstücken 41,046, 160 Mark zur Ausprägung
aͤchten und keine in der Luft schwebende Gerüchte sind 3-denn einen, gelangt.“ In-der Zeit vom 3. bis 9. März d. J. wurden ferner
zeuen Aufschwung seines: industriellen Lebens durch Verwirklichung in solchen Stücken geprägt in Berlin 4,729,480-Mark, in Han⸗
derselben könnten wir St.“ Ingbert“nschon gönnen. — Auch pbe 1.012,460 Mark, in Frankfurt a. M. 108,900 Mark, in
Hherren Gebrüdet Krämer sollen“ mit einer Erweiterung ihres Eta⸗ München 794.860 Mark und in Karlsruhe 2680,000 Mark, zu—
blissements,wie uns mitgetheilt' wird, schon bers in Aucsuühr-sammen 6,895,500 Mark. Die Gesammtausmünzung stellt sich daher
ung begriffen sien. — dbis 9. Marz dieses Jahres auf 47,941,660 Mark.
FaIn Zwerbrücke nefindet am- Ostermontag um 10 Uhr Wie man der Wiener Vstdt. Zeitung aus Neudorf miitheilt,
in der Alexanderskirche Alltkastholisschet Gottesdienst (Hochamt soll die dort inhaftirtes Ebergenyisin einen Zustand verfallen
ri Predigt) stalt, um 4 Uhr Rachmittags Beichte, andern Tugs ein, dessen Symptome auf einen ausbrechenden Wahnsinn schließen
Uhr Mor,ens Beicht, um 8/3⸗Uhr Stillmesse mit Communion. assen. Sie wüthet gegen sich selbst und zerfleischt hre Arme,
Mutterstadt, 25. März. Gestern Nachmittag fand daß selbe heftig bluten. Die Nach icht von dem Tode Chorinsky's
dahier eine zweite Versammlung des Allgemeinen deutschen Arbeiter- oll es gewesen sein, die sie in diesen Zustand versetzte; denn so
Vereines statt. wozu man sich einige begeisterte Apostell Lasalle'scher ange er lebte, hoffte sie noch immer auf Begnadigung, um dann
Jehrk aug Mannheim- und Karlsruhe verschriebenrhatte.“ Es ist mitrihm veteint zu werden, «äußerte dies auch wiederholt gegen
ugegeben, daß diefe“ Hedreu es verstéehen,!atf“ nicht ungeschickte hre Leidensgenossinnen, und- versuchtez wie seinerzeit berichtet wurde,
Beise die Arbeiter gegen die besitzende CElasse aufzustacheln und viederholt aus der Anstalt zu entspringen, um zu Cbhorinsky zu
Anzufriedenheit mit unserer ganzen staatlichen Ordnung wach zu jelangen.
ufen. Als vorläusiges Ziel der Bestrebungen des Vereins wurde f Eine Nonne in Nanch hat, wie der Pariser Be—
hingestellt, „Männer des Volks“! in die Gemeinderäthe, in den ichterstatter der „Times“ erzählt, kürzlich recht kuriose Visionen
Landtag und Reichstag zu wählen, um so eine Aenderung der jehabt. Die heilige Jungfrau hat ihr nämlich geoffenbart, daß,
Besetzgebung zu erwirken, wobei man nicht verhehlte; daß, wenn venn Frankreich seine Suͤnden bereuen würde, vor Ende nächsten
dieser friedliche Weg des Ausgleichs nicht fruchte, in niht allzu- Nonats großartige Dinge vollbracht werden würden. Der Feind
serner Zeit an die Schärfe des Schwertes appellirk werden müsse. vürde das Terrikorium räumen und Frankreich würde die Vor⸗
Welchen Erfolg derärtige Aufstachelnngen haben, wird die Zukunft heile einer monarchischen Regierungsform erhalten. Daraufhin ha—
ehren. den die übrigen, Nonnen beschlossen, den anderaumten Tag in
f Von der badischen Grenze/ 25. März. Auf den 'rommer Zurückgezogenheik und Gebet zu erwarten. Nicht zufrieden
»adischen Bahnen sollen Unterschleife unerhörter Art vorgekommen amit, haben sie andere Klöster und Gemeinden vermocht, ein
ein, so daß etwa 200 Personen eingezogen“ wären. Es ist sehr Gleiches zu thun.“ Der 24. April ist dem Vernehmen nach der
nuffallend, daß die Localblätter darüber schweigen-—(M. 3.) — für die Vollziehung dieser Ereignisse bestimmte Tag. Dies ist jedoch
Das Mainzer Bezirkszericht hat in einer seiner letzten nicht das einzige übernatürliche-Begebniß in Frankreich. Vor nicht
        <pb n="204" />
        —
über die wunderbare Erscheinung der heiligen Jungfrau vor vier
Kindern in einem Dorfe in Mahenne, und war von der Wirk⸗
lichkeit der Thatsache so überzeugt, daß er beschloß, eine Kapelle
zu Ehren der Jungfrau Maria auf dem Platze, wo sie zu er⸗
scheinen sich herabließ, zu errichten.

(Ein lebendig Begrabener) Aus Slavbzorod im rußfsischen
Gouvernement Charkow, schreibt man der „A. Allg. Ztz.“ unterm
20. Februar: In Südrußiand, Gouvernement Poltawa im Cho—
rol'schen Kreise, ssarb vor Kurzem der wohlhabende Bauer K. ohne
Krantkheit oder andere wahrnehmbare Ursache. Wegen zu großer
Entfernung vom Kirchdorf (ungefähr 10 Werst) konnte der alters
schwache Pfarrgeistliche seine Beerdigung erst am pierten Tage
nach dem Todesfalle vornehmen. Nach den üblichen, im Ritus vor⸗
geschriebenen Gebeten und Ceremonien wurde der Sargdeckel auf⸗
zelegt und mit hölzernen Nägel vernagelt. Schon hatie man sich
angeschickt, den Sarg an Leinwandsireifen (statt der Seile) ins
Grab zu senken, als er plötzlich auf einer unebenen Stelle zu
schwanken anfing. Der Sargdeckel hob sich und fiel in die Grube
der Tode aber mit stöhnendein „Ach“ und weitaufgerissenen Augen

—XLO
Berstorbene allein beim Grabe. Zugleich mit dem Geistlichen flohen
auch die übrigen Theilnehmer am Leichenzuge in größter Hast und
Verwirrniß dem Dorfe zu. Eine gute Stunde verging, bis es dem
qus seiner Lethargie Erwachten gelang, auf allen Vieren nach
seiner Wohnung zu kriechen, und das Entsetzen hierüber hatte in⸗
deß noch zugenommen. Alles war geflohen. Endlich faßten die
Muͤthigsten wieder ein Herz, bewaffneten sich mit Aexten und den
Popen mit dem geweihten Kreuze in ihrer Mitte nehmend, wagten
ie sich in die Behausung. Der Wiedererstandene lag auf der
Diele, völlig erschöpft. „Bekreuzige dich!“ schrie man ihm schon
aus dem Hausflure zu; und als der Kranke, sich ein Kreuz schla⸗
gend, „essen, essen will ich, hervorstammelte, wagte man es endlich,
fich seiner anzunehmen, ihn als Kranken zu Bette zu bringen und
mit Speise und Trank zu versehen. Indeß, wie kräftig auch die
Natur des Bauern K. zu sein schien, den Schrecken des Begräb—
nisses, die Kälte und die Reise vom Kirchhof nach dem Dorfe
im Schnee verwochte er nicht auszuhalten; Tags darauf brach
zei ihm ein hitziges Fieber aus und nach 11 Tagen starb er in
Wirklichkeit.
Bekanntmachungen.

Theater St. Ingbert. U
Hurrah! et Hänneschen ist da!
Richtiges echtes Kölner Hänneschen⸗Theater
im Oberhausser'schen Saale.
Ostermontag Nachmittag 4 Uhr
Das Gespenst an dem Pulver-Thurm
und Abends 7 Uhr:
AZuur nneil Zeiraa.
Mittwoch 3. April, Abends 7u2 Uhr:
Bruno von Hartenstein.
Das Nuͤhere besagen die Tageszettel.

Eine neue Sendung
Taffel⸗ &amp; 2
Grosgrains-Hüle
beehre mich hiermit zu empfehlen.
Hermann Zischer.
Wohl zu beachten!
Anerkennungsschreiben über
Dr. med. Kooh's
Universal-
Magenbitter.
Sehr geehrter Herr!
Ihr Universal⸗Magenbitter
hat mich in der kurzen Zeit von zwei
Monalen von meinem veralteten Un
terleibsleiden und Appetit⸗
mangel befreit, wovon die erfah
rensten Mediciner mich nicht erlbsen
konnten. Die vielen Hausmittel, die
ich anwandte, machten keinen Eindrudk
auf meine Leiden. Da nun einzig und
allein Ihr Universal-Magenbitter mir
von allen Uebeln geholfen hat, so
kann ich nicht verfehlen, Ihnen für
meine Heilung meinen verdindlichsten
Dank zu sagen.
Eulen'b ur gebei Osterode am Harz,
den 14. Mai 1864.
Julius Greve.
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2,3 25 5423 —52 33 52— 8—232. 5
m 23338388 3353 2—
2 2 * 78 2 3
—58222388235 83 3333
J 3 —33383 — 52 —
253 353 5 —— 3 3 25—
— — 23153 353 52
23 333337
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— 3225 285553—
3— —2—33 —
Sibe — 33 *3338887
2 558333823 3z53 5 52353
23883353832—3 33325353
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52 53377 82733
——28 232 28 37
3 z3* —3 —
— 2— . 32. 5. 52 3532 5 23332 — 2*
*355 — —— — 22.2 52253 — 338832
2328—53. 25 ——A — 5. 33. — 83 27
* 2 — 22— 53—,,3 5 5222 3 229 2752*7 2325
— —— — 332523535 23*222
—— 253 3 333 35333855533 535257
25 *
— 53 —835358834 21552 2 52 7
— 333 2 515 2.w 3. 5233683 5332—22 62
2 ⸗ z. 3 33353 —ú—* 3 223 5
2 3 3 2 33838*357 — 53587 2 3832
2 *25 —— —A— 2255332 283.2
—B — 2385277 955333 222 ————
32 —52—22 333335 28333383355
52252 42 32 * 8233—73 22—25 35337
055 25*22323 — Z ve 323 —A 33
33532— S 2* —233 3 2 — * 22 —
523 32 233 5*3. 53 28 — 2 52533538 38328 3
233 33533387 *235 3353 33338373 —
3 333
— * 25357 7 22 —3— 277 3332325
—*7, *8327 — 223— 2 582 233 3* 25
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3,*3 52232 2 — 2383 2* —X——
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333355 37833 23233 37223 —2033
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33 3333 3 3 33338
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        St. Ingberler 2Anzeige

82*
der St. Ingbeanter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaliungsblatt, mit der Dienstagt⸗ Donnerstags⸗ und Sonntags

ummer) erscheint wochentlich vie r m al: Dien stag, Donners tag, Samstag und Sonntag. Abonnemenisßpreis vierteljährig 42 Krzr. oder
182 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreisvaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechntttt.

M 53. 24 Donnerstaqg, den 4. April 1872

* St. Ina berr t, den 8. April.

Still und geräuschlos fand das erste Vierteljahr des heuerigen
Jahres mit der Charwoche seinen Abschluß. Fast möchte man
agen, die Politik schläft; „keine Luft von keiner Seite.“ Hohe
ind allerhöchste Herrschaften sind auf Reisen; Minister und Landes⸗
vertretungen kejern ihre Ferien. Auch in der Presse merkt man
diese politische Windstille. und ist es noch ein Glüͤck, daß Themis
in leßter Zeit. dieler Zeit des politischen StoffMangels, etwas
nehr als gewöhnlich thätig ist. Kaum ist das Lied vom Leipzigei
Social⸗Demokraten Prozeß verklungen, so liefert ein neuer Pariser
Ztandalprozeß, eine Verläumdungsklage, die der bekannte Ver⸗
cheidiger von Paris während der Belagerung und 4. September
Mann, Trochusgegen eine Pariser Zeitung anstrengte, der Welt—
d. h. der Presse, Stoff zur Unterhaltung. W

In der friedlichen Art und Weise der letzten Woche zog je⸗
doch das verflossene Vierteljahr nicht an uns vorüber. Und war
eß auch nur ein Vierteljährchen, so war es doch bedeutungs- und
ereignißvoll, besonders für das junge deutsche Reich. Hitzige ünd
heiße Kampfe hatte es auszufechten mit seinen Feinden im Innern,
den Partikularisten, Ultramontanen u. s. w. In München und
Herlin erschallte zu gleicher Zeit der Kampfesruf: Hie Welf! Hit
Waibling! Aber, überall siegte der deutsche Gedanle und Geist und
die Saai, die man ersticken wollte, wuchs nur um so kräftiger und
üppiger empor, Dank ibrem Säemann und Pfleger, dem Kanzler
des deutschen Reiches, Fürsien Bismarck. Er der es verstand au
»die Stelle unserer frühern zerütteten, macht- und zusammenhangs⸗
losen deutschen Zustaände Einheit und Macht zu setzen, der einen
Uundestag mit seiner Jämmerlichkeit gehen machte und dafür
Deuischland ein Reichsparlament mit einem Kaiser, der Alten
Wunsch und Sehnen, gab, er lies seinem Werke nicht das ultra⸗
montane Joch auflegen. AUnd wie er schon lange vorher bei allen
denen, die es mit ihrem Vaterlande wahrhaft gut meinen, als der
populärste Mann Deutschlands galt, dadurch wurde er noch ge⸗
seierter und populärer, und mit Freuden wird man von Herzen
ich dem Glückwunsche anschließen, den die „Nordd. Allg. Ztg.“
dem deutschen Reichskanzler zum seinem 58. Geburtstage, den er
m verflossenen 1. April feierte, darbringt: „Das deutsche Voll
welches weiß, wie viel Deutschland seinem ersten Reichskanzler ver⸗
zankt, das deutsche Volk, welches weiß, wie sehr das neu erstan⸗
dene Reich auch der ferneren Dienste des großen Staatsmannet
bedarf, — das deutsche Volk wird freudig mit uns einstimmen,
wenn wir die Hoffnung -aussprechen, daß dem Fürsten Bismard
dergönnt werde, seine segensreiche Thätigkeit noch viele, viele
Jahre dem Dienste des Vaterlandes zu widmen.“ — Auch die
Feinde Bismarcks und Deutschlands, Ultramontanen, Partikularisten
u. s. w. werden aach ihrer Art diesen Geburtstag feiern, wahr⸗
cheinlich jedoch mit einem andern frommen Wuünschlein auf den
Lippen. Nun, schaden thut es ja nicht!

Deutsches Reich.

München, 31 März. Von der lgl. Generalstaatskasse
werden morgen die ersten bay erischen Reichsgolbdmün—
zenn — 20.Markstücke — ausgegeben werden; die ersten damit
zu effektnirenden Zahlungen sind die Diätenbezüge der Abgeordneten.
Das Münzamt hat bis jetzt im Gesammtwerthe bis über 3
Millionen Gulden solcher Münzen an die Generalstaatskasse
abgeliefert. —

München, 1. April Die Staatsministerien des k. Hauses
und des Aeußern, dann der Finanzen haben zu demEntwurfe
eines Gesetzes „die Vervollständigung des Eisen—
bahnnetzes in der Pfali betreffend' an die Kammer der
Abgeordneten das Nachtragspostulat von 600,000 fl. als Bau⸗
und Einrichtungskapital für eine von Grünstadt nach Eifenber
(1,09 Meilen lange) zu bauerde Zweigbahn g bracht.

München, 1. April. Die Arbeiten derßzur Abänderung
des bisherigen Exerzier Reglements der Infanterie nach preußischem
Systeme unter dem Vorsitze des Generalmajors v. Orff niederge

setzten Reglement Kommission sind schon so weit gediehen, daß ge⸗—
genwärtig probeweise Uebungen vorgenommen werden können. Es
sind zu diesem Zwecke von den Abtheilungen der hiesigen Garnison
Unteroffiziere und Mannschaften in bemessener Anzahl zugetheilt.
In Zukunft wird das Gewehr wieder wie früher auf der linken
Schulter getragen und wird deßhalb der Gewehrriemen am Wer—⸗
dergewehr für gewöhnlich kurz geschnallt; mehrere Griffe und
Manipulationen mit dem Gewehre sallen weg und werden nur die
zum wirklichen Waffengebrauche nothwendigen, Twie im preuß schen
Reglement, fortbestehen; die preußischen Kommandoworte werden
ingenommen. Als taktische Einheit wird in Zukunft die Com⸗—
»agnie und die Compagnie⸗Colonne als Grundform der taktischen
Bewegungen gelten; für das Plänkeln wird das in der preußischen
Armee eingeführte Gruppensystem angenommen.

Oifiziöse Berliner Korrespondenten schreiben: Da der Bi—
ch of von Ermeland fich noch nicht bewogen gefunden hat,
die an ihn ergangene Anfrage des Kultusministers betreffs der
Erxkommunications⸗Angelegenheit zu, beantworten, so hat der Kul⸗
usminister es für angezeigt erachtet, die Anfrage noch einmal mit
dem Bemerken zu wiederholen, daß die Staatsregierung nicht in
der Lage ist, auf ein Hinhaltender Sache sich emzulassen und
daß ein weiteres Schweigen des Bischofs empfindliche Folgen nach
iich ziehen müsse. Auch bei der Antwort des Erzbischofs von
döln: hat der Kultusminister es nicht bewenden lassen können,
ondern, auch an diesen Prälaten ist die Aufforderung ergangen,
zu erklären, welche Folgen dier von ihm über die Bonner Pro—
fessoren verhängte Fourm der Exlommunikation für dieselben haben
zolle; nach der Beantwortung dieser Frage wird sich selbstverständ⸗
lich das weitere Verfahren des Ministers richten.

.Das vor drei Wochen in Paris erschienene Werk „Le der-
nier des Napoléons““ wurde in den Leipziger und in Berliner
Buchhandlungen konfiszirrr.

Lurxremburg, 29. März. Vor Kurzem wurde zu Die—
kirch eine Wahlschlacht unter dem Parteirufe: „Hie Preuß! Hie
Patriot!“ geliefert, und die sogenannten Patrioten, Hr. v. Blochausen
an der Spitze, haben einen glänzenden Sieg erfochten. Diese
Wahl ist übrigens nur das Vorspiel zu dem größeten und bedeu-
tenderen Wahlkampfe, der binnen wenigen Monaten Statt finden
wird, wo die Hälfte der Kammermitglieder sich einer Neuwahl zu
unterwerfen hat.“ Das sind gerade micht die besten Aussichten für
das Zustandekommen eines Eisenbahnvertrags mit dem deutschen Reich.
— Wien, 28. März. Gegenüber anderweitigen Nachrichten
erfährt man jetzt mit Bestimmtheit, daß in Mainz und in Mann⸗
heim österreichische Consulate nicht errichtet werden. Dagegen ist
mit Rücksicht auf den zunehmenden Transitverkehr die Creirung
einiger neuen Consulate in der Schweiz in Aussicht zenommmen.

Belgien.

Brüssel. 30. März. Der heutige „Moniteur“ meldet:
Frankreich hat von der ihm im Artikel 40 des Handelsvertrags
eingeräumten Befugniß Gebrauch gemacht und den Handelsvertrag
mit Belgien gekündigt. Die Wirksanikert desselben erlischt demnach
am 28. März 1873.

H48ermischtes.

f Australien, das bekanntlich seinen Sommer während
unseres Winters hat, war im Januar d. Irs. von einer unge—
jeueren Hitze heimgesucht. Aus Adelaide wird gemeldet, daß die
Temperatur zwölf Tage und Nächte lang nie niedriger als 82
Brad F., wohl aber häufig genug 108 Grad im Schatten war.
Das Geschäft gerieth fast gänzlich ins Stocken. Die Häuser wur—⸗
den tagsüber so heiß, daß die Nacht zur Abkühlung nicht hin⸗
reichte und daß es vielen Personen geradezu unmöglich wurde, zu
schlafen. Selbst ein kaltes Bad wurde zu einem seltenen Luxusar⸗
eiikel, da die Temperatur der Wasserleitung auf 79 Grad stieg.

F. X. Demetz, verantwortlicher Redacteur.
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        achungen.
volzversteigerung
zu Ensheim.

—X
Morgens um 10 Uhr werden im Schul⸗
hause dahier, nachbeschriebene Holzsortimente
zer Geneinde öffentlich verfteigert⸗“
17 eichen Stämme V. Kl,
119 buchen II. u. III. Al.,

3 fichten IV. Al.,
12, Sparren.
1290 kiefern
12 buchen Abschnitte III. REl.
117 , Stempelstangen, IJ
138Waguerstangen,
104 eichen, I. u. V. Kl.,
25 fichten Baumpfähle II. REl.
123 Ster buchen Scheitholz J. u. II. Kl.,

82, eichen und aspen Scheitholz,
29 buchen Stangenprüeel,
628, Astholzprügel,

53 „ eichen, kiefern, birken und aspen
Prüael, 325
56 buchen Krappen.
Ensheim, den 83. April 1872.
Das Bürgermeisteramt
J. Schmitt.
Errichtung des Vorcursus
an der Lateinschule betr.

An der hiesigen Lateinschule beginnt

mit dem Sommer⸗Semester unter Lei⸗
tung des Herrn Professor Barnickel
der Vorcursus, in welcher die Kinder,
die bis Herbst in die Lateinschule ein—
treten wollen, in den bei der Auf—⸗
nahmsprüfung besonders zu betonenden
Gegenständen, vor Allem in der deut⸗
schen und in den Anfangsgründen der
lateinischen Sprache, in einer Stunde
täglich unterrichtet werden. Der Be—
—XD
Besuch der Volksschule nicht. Da bei
der Aufnahme nach den bestehenden
Verordnungen ein gewisses Maß von
Henntnissen im Interesse der Anstalt
wie der Jugend selbst strengstens ver⸗
langt werden muß, so werden die be—
treffenden Eltern auf diese den Kindern
gebotene Gelegenheit dringend aufmerk—
sam gemacht. Sie denselben vorzuent⸗
halten, ist um so weniger Grund ge—
geben, als der Vorcursus nur einige
Monate hindurch besteht, das Honorar
sehr mäßig, auf zwei Gulden monat—
lich, gestellt ist, und unvermögende
Kinder gerne davon befreit werden.

Der Beginn des Unterrichtes findet
Mittwoch den 10. April, Vormit—
tags 11 Uhr statt. Anmeldungen
nimmt der Unterzeichnete an den zwei
vorausgehenden Tagen Vormittags auf
dem Rectoratszimmer entgegen.

St. Ingbert im März 1872.

Das Königl. Subrectorat
Streuber.

2 freundliche Zimmer,
in 3 Monater beziehbar, sind zu vermiethen
hei 281b. Feer.

Dr. OCarl Bartholomæ,
prakt. und Hüttenarzt,
wohnt im Hause des Herrn Bürgermeisters
Chandon.

Gestorben find:

Am 4. März Nikolaus, 1 Jahr um
Monat alt, S. v. Adam Becker; am
März Peter Buser, 69 J. alt, Winw
dvon Anna Maria Schneider; am 4. Mi
Georg, 13 T. alt, S. v. Peter Klahm
am 6. März Theresia, 6 M. alt, T.
Georg Klein; am 10. März Johann,
T. alt, S. p. Heinrich Lindinger; am 15
März Elisabetha Drechsler, 53 J. q
Wittwe von Georg Zintel; am 12. My
Jatob, 2 M. alt, S. v. Jakob Schmih
am 12. März Maria, 19 J. alt, T.,
Wilhelm Schmelzer F; am 14. März Mar—
Sand, 37 J. alt, Ehefrau von Niklolau—
Becker; am 16. März Jacob, 1 J. 99
alt, S. v. Alois Holzner; am 16. Man
Peter, I J. u. 7 M. alt, S. v. Peie
Wachs; am 17. März Josephina Thien
28 J. alt, Wittwe von Peter Beimer
am 18. März Elisabetha, 1I M. u. 87
alt, T. v. Johann Selzer; am 19. My
Anna, 14 T. alt, T. v. Johann Morld
am 22. März Johann Fiack, 80 J. ab
Wittwer von Elisabetha Selgrad; am 33
März Magdalena, 19 J. alt, T. v. Friy—
Luckas; am 26. März Todtgeburt weiblis
am 27. März Valentin Schäfer, 429
alt, Ehemann von Catharina Schmitt; un
29. März Johann, 1 J. u. 1 M. al
AVVV
tharina, 2 M. alt, T. v Johann Becher
am 31. März Elisabetha, 7 M. alt,?
b. Johann Flätchen; am 31. März Wilheh
Stupp, 46 J. alt, Ehemann von Cam
cina Gries.

Verehelicht haben sich:
7. März, Franz Rosenzweig mit Apt
Maria Pauly. 19. März, Johann Jojsen
Wagner mit Catharina Weimer.
St. Ingbert den 3. April 1872.
Der Civilstandsbramte
Ehbandon.

Freiwillige Feuerwehr.
Aebung.

A

Montag den 8. April
1872
—— — Abend 5 Uhr.
St. Ingbert, den 1. April 1872.
Das Commando.
-Gardienenhaller
mit eisernen Schrauben das Stücd
zu 4 Silbergroschen bei

Joh. Gehl, Drechsler.
Narren-Verein
—XXX
Montag den 8. April 1872,. Abends

8 Uhr
Versammlung bei Heinrich Laur.
Der Präfident.

2
— — —
—5*21 —
Civilstand
der Stadt St. Ingbert pro Monat
März 1872.

Geboren wurde·
Am 2. März Johann, S. v. Heinrich
kindinger; am 2. März Michael, S. v.
Michael Paul; am 4. März Georg S. v.
Fohann Uhl; am 4. März Anna, T. v.
Peter Weisgerber; am 5. März Anna, T.
o. Johann Morlo; am 6. März Carolina,
T. v. Theobald Schunch; am 8. März
Beter, S. v. Heinrich Steinfeld; am 8.
März Ernst, S. v. Peter Drumm; am 8.
Deärz Catharina, T. d. Louisa Appel, ledio;
un 10. März Wilhelm, S. v. Nitolaus
Dietrich; am 15. März Eugen Oswald,
3. v. Carl Schöffler; am 15. März Niko⸗
aus, S. v. Johann Uhl; am 15. März
heorg, S. v. Wendel Stachel; am 18.
März Nikolaus, S. v. Johanna Bickel, ledig;
am 19. März Barbara, T. v. Nikolaus
Noll; am 19. März Joseph. S. v. Jo
eph Matheis; am 22. März Maria, T.
o. Karl Eich; am 22. März Johann Jo⸗
eph, S. v. Johann Giesen; am 23. März
Johann Ludwig, S. v. Johann Jacob
Zattler; am 24. März Alois, S. v. Peter
Fischer; am 25. März Carl Theodor, S.
3. Friedrich Weigand; am 25. März Ca—
rolina, T. v. Nikolaus Wagner; am 25.
März Georg, S. v. Georg Wagner; am
25. März Franz, S. v. Franz Wagner;
im 26. März Johann, S. v. Franz
Schmitt; am 26. März Joseph S. v. Jo⸗
eph Scheuer; am 26. Marz Elisabetha T.
d. Peter Eberle; am 27. März Carl, S.
d. Carl Kuhn; am 27. März Johann Jo⸗
eph S. v, Carl Hüther; am 28. März
Anna, T. v. Jakob Lesfebre; am 28. März
Georg, S. v. Peter Wagner; am 29. März
Maigaretha, T. v. Petet Walk Wib.; am
30. Marz Elisabetha Margaretha, T. v.
dudwig von Ehr; am 30. März Magda⸗
ena, T. v. Carolina Deßloch; am 31.

März Peter, S. v. Veter Freyberger.

Der Brodpreis für die Stadt —
Ingbert ist von heute an bis zum nächste
Donnerstag (Fruchtmarktstag) festgestellt:
Korabrod 3 Klgr. 25 Krzr. Wen
zrod 10 Krzr.

Sämmtliche Bäcker von St. Ingber
Frucht⸗Brod⸗ Fleisch ꝛe. Prei
der Stadt Zweibrücken v. 4. April

Weizen 7 fl. 26 tr., Korn 5 fl. 6
Berste 2reihige. 4 fl. 15 kr., Gerste vie
reihige, — fl. — kr. Spelz 5 fl. 86
Spelzkern — fl. — tir. Dinkel —
— kr. Muischfrucht — fil. — kr. Haft
3efl. 45 kr. Kartoffeln Ufl. 50 kr. he
2 fl. — kr. Stroh 1fl. 25 kr. pu
Zentner. Weißbrod 113 Kilogr. 20 k
dornbrod 3 Kilogr. 24 kr. ditto 2 Kilog
Getr. ditto 1Kilogr. 8 kr. Gemischtbrode
dil. 32kr. 1 Paar Weck 100 Gramm 26
sindfleisch 1. Qual. 20 kr. 2. Qual. 18 k
Kalbfleisch 18 kr. Hammelfleisch 186
Schweinefleisch 22 kr. ber Pfund. Butter de
r. her Pfund.
Fruchtpreise der Stadt

Kaiserslautern vom 2. April

Weizen — fl. — kr. Korn 5 ff. 18
Spelzkern — fl. — kr. Spelz 5 fl. 22
Gerste 4 fl. 34 kr. Hafer 3 fl. böb
Erbsen 5fl. 20 kr. Linsen 4 fl. 80 *
ver Zentner.

Brodpreise: 6 Pfd. Kornbrod 250
3 Pjd. Gemischlbrod 14 kr. und 2 —X
Weißbrod 15 kr.
— 5
Medaktion, Druck und Verlag von F. X. De * tz in St. Ingbert.
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        22 282
s83335383 333 7
——— *
— 244 ⸗
*»53354 —223 9
333835 1383887
32265* *52
5* — 2 5
— — 2 23
k 3355 2E32
„288855
2 —⸗ —
528 73 5 *
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255532
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—35— ——— —— — ——— 825 —A —— 8 * F 223 * — —
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855 ——53— 5E3.3 *5558 7 53æ .3255 53 55855 58 —5
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325*82 252 — 8 —— — 8 52 5 58 57 — 5*
* XD8 —832 83— *» —s 5 8 — — ———
— z25*82 532 *7 55 382 58 25 3
— * — 5557 525 2* A 28 8 8 — — 9
2* 2552 — 8 8 8 — 22 — 52 E 8
—A ———— —533582735 52588 S E ——3—83— — —x— 282
* — — 2 2* 22. 23 327341 *ð —A— 22 8 28
252 5 2 738 253372 — — 28388 53 — — —— — ——A — — —* ——
52 5 2——27 — — 5555 23 5552 2
2572 2 —— 535575 —— *838353 ——
—A 5 — 335328 2355* 224332528 —z552 2
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        Sl. Ingberler Anzeiger.

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det St. Jutde nee üg ax (und daß mit dem Hauptblatte verbundene unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntags⸗
nmer) ericheint wöchentlich vierem ä lz Dienstag, Donner Stasa. Sams tag und Sonmtas. Abonnemenigpreis vierteliahrig 42 Krer. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreiipaltige Zeile Blattichrist oder deren Raum berechnet. — J
44114877

B ¶ Sanmstaac

4

*.* Sit. Ingbert, den 5. April.
Diie jetzige Lage Fraukreichs

vird am besten ill istrirt durch einen Ausspruch seines Präsidenten
khierz, den er vor einiger Zeit gegen einen Diplomaten äußette:
Ich din der Massenverwalter eines bankerotten Hauses Gott
heiß, od es noch in Zukunft wieder Geschäfte machen kann.“
Frankreich geht auf der Bahn seiner politischen und staatlichen
stegeneration und sozialen Reorganisation nur mit Schneckeneile
orwärts. Wobl lassen sich Wanden, wie sie Frankreich durch den
roßen äußern Krieg und den nachfolgenden schrecklichen innern
Jufruhr geschlagen wurden, nicht in wenigen Monaten ausmerzen
ind es mag noch eine geraume Frist dahin streichen, bis Frank⸗
reich wieder die alte Stufe des Glanzes uud Wohlstandes einn immt;
ba nichts desto weniger ist der gegenwärtige Zustand der Läh—
nung und des Stockens der Staatsmaschine in Frankreich kaum zu
egreifen. Noch hat das Provisorium des Hr. Thiers keiner de⸗
juütiven Regierungsform Plotz gemacht; die Parteien zerwühlen
eßwegen das Land und machen für ihre Candidaten Propaganda,
jede sich retht große Mühe gebend, um die Gunst des
oͤolkes zu gewinnen und die definitive Herrschaft installiren zu
onnen; denn der tünsten und stärksten muß schließlich als Preis
die Krone zufallen, und kann es doch auch Niemanden verwehrt
verden, für jene Zeit zu sorgen, wo das Provisotium einem
Desinitivum doch endlich weichen muß. 8*

Und so waͤchst die Zahl der Unzufriedenen mit der gegen⸗
wärtigen Regierungsform immer mehr. Die Nationalversammluug
irbeitet zwar, kommt aber schlecht vorwäris und weiß die zur
derstellung des Gleichgewichts im Budget nöthigen Steuern kaum
uͤ finden. Und als Hr. Thiers dem Finanzminister aus seinen
Finanznöthen zu helfen suchte und die Steuern durch seine schutz
sollnerischen Steuervorschläge ergiebiger zu machen beabsichtigte,
berliert er ein bedeutendes don seiner früheren Popularität. Aber
dessen ungeachtet hält er mit der Zähigteit des Alters an seiner
Schutz Zoll ·Politik fest, ohne zu bedenken, daß er dadurch manche
industrielle Gegend Frankreichs völliger Verarmung aussetzen würde.
der Präsident hat einmal, wie alle hohe Personen, seine Stecken⸗
pserde. Die mit Vorliebe von ihm getummelten sind das schutz—
zöllnerische und das militärische. Vor allen Dingen liegt ihm die
Armee am Herzen und ist es klar, daß er, indem er sie wieder
Jerzustellen bemüht ist, um Frankreich in alter militärischer Macht⸗
vdollkommenheit erstehen zu sehen, für sich und seine Nachfolger des
Wortes des großen Kurfürsten gedenkt: „Aus meinen Gebeinen
foll derKächer entstehen!“ Doch darf man ihm wohl unbedingt
Glauben schenken, wenn er für seine Person jede kriegerische Nei⸗
gung in Abrede stellt und gegen den Schluß einer seiner jüngsten
Reden, als könne er fich gar nicht von ihm tretrnen, elf Mal des
Wortes „Friede erwähnt. Die „Köln. Ztg.“ meint wohl hierzu;
Es dürfte Jch. Niemand einlullen lassen durch die Verschwendung.
welche man hier mit Friedensverstcherungen treibt; denn dies
wäre der einzige Luxus, den der Stand der Finanzen nicht nur
zestatte, sondern sogar zur Pflicht mache.

Uehber die Atistchwn die in Berlin ueen Seits über
die Lage Frankreichs courfiren, berichtet did Altgen. Ztg.“ von
dorten: „Es ne unrichtig, aus dem Umstande, daß man hier
die französischen Zustände mit Sorge verfolgt, folgern zu wollen,
daß ein besonderer Argwohn gegen Thiers beim Reichskanzler
herrsche. Die großen Ausgaben, die derselte Afür die Armen machen
vill, gehören in dasselbe Kapitel, wie semẽe““Schutzzolleigenheiten.
Der Präsident der Republik ist nun einmal in seinen frühern
Ansichten befangen und zu alt, um zu lernen. Ebenso wie er
wider alle Vernunft darauf besteht, die Rohstoffe zu besteuern, ob—
vohl dies gar kein finanzielles Resultat geben kann. so lange
Frankreich durch die Verträge gebunden ist; so ist es auch ein
unumstößlicher Glaubenssatz für ihn, daß er eine Armee von
400, 000 Mann haben mußse, damit Frantreich seinen Platz in
kutopa wieder einnehme. Äber Angriffsideen gegen Deutschland,
der der Gedanke, sich der Zahlung der 3 Milliarden dadurch zu

entziehen, daß man europäische Vermittelungen herauf beschwöre,
iegen ihm gam ferne. Er ist doch zu sehr Staatsmann, um nicht
zu erkennen, daß Frankreich auf lange Zeit ganz außer Stand zu
»iner gro zen Aktion ist und die einzige Aufgabe hat seine innern
Wuuden zu heilen.“ — So dentt man in Berlin und dort ver—
teht man sich so ziemlich auf politische Wetterprophezeiung. Das
st sicher, in der Ohnmacht Frankreichs liegt die sicherste Ga—⸗
rantie des Friedens.
Deutsches Reichh.

Münmch:en, 26. März. In analoger Anwendung der mit
dem 1. April ds. Is. in der Armee eintretenden Veränderungen
von Chargen⸗ und Funktionsbezeichnungen auf das Gendarmerie⸗
orps wird angeordnet, daß: 1. der Commandaut des Gendar-
merie⸗ Corps als Chef“ desselben, 2. die Compagnie ˖ Commandanten
us „Compagnie⸗Chefs“, 3. die Ober-⸗ und Unterlieutenants als
„Premier,“ bezw. „Second⸗Lieutenants,“ 4. die Oberbrigadiers
L. Cl. als „Oberwachtmeister“ (mit dem Range von Hartschieren),
5. die Oberbrigadiers 2. El. als „Waochtmeister“, 6. die Bri⸗
zadiers als „Sergeanten“ (ad 5 und 6 mit dem Range der
Thargen, deren Benennung sie führen) bezeichnet werden, und daß
7. .die Stations-Commandanten und die Gendarmen ihre
zisherigen Bezeichnungen, sowie den Rang als Unteroffiziere
deibehalten.

München, 2. April. Nach Beendigung der Neubewaffnung
der noch in Frankreich stehenden 2. bayerischen Division mit dem
Werdergewehre, welche bis Ende dieser Woche durchgeführt sein
wird, hat die bayerische Infanterie eine Schießwaffe, welche alle
bis jetzt bestehenden Armeegewehre an Soliditüt, Einfachheit und
Leistungsfähigkeit“ übertrifft. In Spandau werden gegenwärtig
immer noch Proben wegen eines neuen in der deutschen Armee
inzuführenden Gewehres vorgenommen; die noch konkurrixenden
Syfteme sind das Werder'sche und das des Württembergers Mauser,
ollte auch das letztere zur Einführung gelangen, so ist doch für
das ganze deutsche Heer ein gleiches Kaliber (11 Millimeter) und
eine gleiche Patrone gefichert, wodurch ein gegenseitiger Munitions⸗
austausch ermöglicht ist. Auchwird in der Manipulation mit
zeiden Gewehren nur ein kleiner Unterschied beim Laden bestehen,
so daß im Nothfalle sogar eine gegenseitige Aushilfe mit Gewehren
hei sofortiger Benützung stattfinden kann; ja es können sogar beide
Bewehrgattungen ohne den geringsten Nachtheil in einer Abtheilung
aebeneinander bestehaan.

Die Herstellung thunlichster Gleichmäßigkeit zwischen der
oᷣayerischen Armee und dem Reichsheere im engeren Sinne des
Wortes macht: trotz aller Gegenbestrebungen erfrenliche Fortschritte.
Neuerdings ist angeordnet worden, für die leichte Reiterei, zu
welchet hier außer den Chevaurlegecs auch die Uhlanen gerechnet
wverden, die Remonten, statt wie bisher aus dem eigenen Lande,
aus Litthauen zu beziehen. Bekanntlich hat sich die bayerische
eichte Cavallerie, ihrerzeit unter Napoleon I. won europaischem
Renommé, Dank einer vernachläfsigten Pferdezucht trotz zanerken⸗
ienswerther Tapferkeit der Mannschaften in den beiden letzten
Zriegen, der Tüchtigkeit der übrigen bayerischen Waffengattungen
nicht völlig ebenbürtig zu zeigen vermocht
Der Verweser des Erzbisthums Freibung, Weih—
»ischof Kübel, hat an das badische Ministerium des Innern eine
Mittheilung gerichtet, in welcher er gegen die Ansichten, welche das
Staatsministerium gelegentlich einer Interpellation zu! Gunsten der
Altkatholiken kundgegeben, sowie gegen die von der ersten und zweiten
dammer bereits angenommenen Anträge in Bezug auf die katho—
liischen Lehrinstitute und Missionen Protest einlegte. Eine Antwort
—

Vom Rhein, 30. März wird der „Kölnischen Zeitung ge—⸗
chrieben: „Wie man vernimmt, wird »sich die nächste Woche in
Fulda zusammentretende Bischofs-Conferenz auch mit der Frage
eschaftigen, wie es mit den Censuren detjenigen Katholiken zu
jalten ist, welche sich weigern, die vaticanischen Decrete vom 18.
        <pb n="212" />
        A u 2— —ADDDDDD,ooo—,—
cdmischen Pontifexr, und. das fünfte, über die Unfehlbarkeit des
päpstlichen Lehramtes, als rechtsgültig und für jedes Mitglied der
zatholischen Kirche verbindlich anzuerkennen“: Bis jetzt herrscht in
dieser Beziehung noch große Ungewißheit und Verschiedenheit der
Ansichten. Während die Einen behaupten, alle diejenigen, welche
auch nur dem leisesten Zweifel über die Göttlichkeit und Wahrheit
des neuen Dogma's über die Unfehlbarkeit und die höchste Macht⸗
fülle des Papsies Raum geben und welche auch nur den oberfläch—
lichsten Verkehr wit den öffentlich Excommunicirten unterhalten,
seien schon ipso facto der Censur der Excommunication verfallen
behaupten die Anderen, nur dann werde man von der sogenannten
stirchenstrafe betroffen, wenn man offenen Widerspruch“ gegen die
fraglichen Decrete erhebe und sich an dem altkatholischen Gottes⸗
dienste betheilige. Im Falle die Bischofs-Conferenzldie Ansicht der
Ersteren als die richtige und für die kirchliche Disciplin maßge⸗
hende bezeichnen sollte, sehe sie sich einer Schaar von Excommuni—-
cirten gegenüber, die nicht nach Hunderten, sondern vielleicht nach
Millionen zählt. Es wird aber nicht genügen, einfach von Ex⸗
rommunication zu sprechen, es wird auch nothwendig sein, den
Grad dieser Kirchenstrafe für die einzelnen Häretiker näher und
genau zu bestimmen. Denn nach allen canonischen Verordnungen
ist es sowohl für den Excommunicirten wie für den Geistlichen, bei
welchem der Excommunicirte beichtet, unbedingt erforderlich, zu
wissen, in welchen Grade der Excommunication der Betreffende sich
befindet. Von der Excommunication der ersten Stufe koͤnnte jeder
Priester, von der zweiten der Bischof, von der dritten nur der
Papst lossprechen.“ Ve
Berhin, 3. April. Den Besuch des Königs von-Bayern
am hiesigen Hofe erwartet man zum Monat Mai und zwar zu
der Zeit, wo auch die Prinzessin Karl, der Prinz Friedrich Karl
und der Prinz Albrecht Vater von ihren Reisen zurückgekehrt sind.
Nach dem Voranschlag für den Etat der Reichsma—
rineverwaltung für das Jahr 1873 betragen die eigenen
Einnahmen 24,893 Thlr.; dazu kommt ein Zuschuß aus Anleihe⸗
mitteln von 2,016,100 Thlrn. so daß sich die innahme auf
2,040,393 Thlr. beläuft. Die Ausgaben sind auf 4,5551,015
Thlr. (gegen 1872 mehr 745,969 Thlr.) an fortdauernden und
4,871,110 Thir. (gegen 1872 mehr 298,031 Thlr.) an einma⸗
ligen und außerordentlichen veranschlagt. Zum Bau von Kriegs
schiffen und zur Armirung find angesetzt 83,181,145 Thlr. oder
912,066 Thlte. mehr als für 1872, wovon allein 1,800,000
Thlr. zum Weiterbau der Schifse „Großer Kurfürst', „Friedrich
der Große,“ „Louise?, Freya“, „Thusnelda“ u. s. w. in An⸗
spruch genommen werden. Es sind folgende Indienststellungen be⸗
absichtigt: je ein Geschwader in Ostasien, im Atlantischen Oceau,
in Westindien und Central-⸗Amerika und im Mittelländischen
Meere und verschiedene Uebungsschiffe. In der Kieler Zig.“, im
„Hamb. Corr.“ und in der „Flensb. Nordd. Zeit.“ finden sich
uübrigens bittere Klagen über die Disziplin der Marine. J
Das Vorgehen der Regierutg wegen der EXcommuni—
kationen wird, nach offiziösen Andeutungen in der Presse, auch
dort erfolgen, wo jene Waßregel nicht öffentlich stattgefunden hat,
weil auch in diesem Falle die bürgerliche Stellung des Betroffenen
davon Schaden erleidet. Sollte die Versammlung in Falda sich
wirklich auch mit den Excommunicationen beschäftigen, so sieht ein
Innehalten des Klerus nach den bisherigen Erfahrungen wohl
taum zu erwarten. Die feststehenden Entschlüsse der Regierung
sollten indessen auf jener Seite doch einiges Nachdenken veranlassen.
Wie die „Germania wissen will, ist Triiser als Metropo—
litansitz für Elsaß⸗Lothringen in Aussicht genommen.
Hamburg, 30. März. Seit acht Wochen striken in
Hamburg sämmtliche Schiffbauergehilfen. Alle Einigungsversuche
—
augekommene reparaturbedürftige Schiffe haben andere Nachbarbäfen
aufsuchen müssen, um reparirt werden zu können.
Frankreich.
Paris, 1. April. Nächsten Samstag geht der erste De
portirtenzug nach Neu⸗ Caledonien ab. Alle Notabilitäten der Kom—
mune sind darunter und es wird keine Ausnahme zu Gunsten
Rocheforr's gemacht werden, dessen Sohn, Dauk der Fürsorge
Mad. Edm. Adam's in dem Lyceum von Nizza untergebracht wurde.
Am 1. d. M. hat sich in Versailles die permanente Com—
mission der Nationalversammlung zum ersten Male seit Vertagung
der Assemble versammelt, wobei Herr Th rers abermals Gelegen⸗
heit nahm, sehr zufriedenstellende Erklärungen über die inneren
Zustände Fraukreichs und die ‚Gesammtlage Europa's zu geben
Von der letzten Rede Thiers“ in der Nationalversammlung, wel ˖
cher von mancher Seite auch die Bedeutung eines Manifestes
beigelegt wird, sind übrigens die Pariser Journale nicht sehr er—
baut. Die ‚„Liberte“ meint, daß man dieselbe studiren und dabei
zwischen den Zeilen lesen müsse. Daß Thiers in diesem neuesten
chetorischen Ergusse den „Frieden“ so ganz besonders betonte —

zwöhf Mal ver — und dennoch zugleich ankündigte, daß Fruu
reich eine außerst starke Armee haben müsse, hat gerade Mißtraue
erregt. Auf das große Publikum hat die Rede des Präsidente
der Republik nur wenig Eindruck gemacht; man liest sie und
meint, es sei immer die alte Leier.

Paris, 2. April. Die Civilliste des Ex-Kaiserseg
liquidirt. Rouher wird als Ergebniß der Liquidation drei Millio
nen nach Chiflehurst bringen. — In den hiesigen: diplomatischen
Kreifen beschäftigt man sich viel mit dem angeblichen Plane de
Neutralisirung Dänemanrts. Man erzählt, Rußlant
protegire diese Idee, England zögere; Deutschland und Ofterreid
hätten sich noch nicht ausgesprochen.
Paarri 8, 3. April. Im Prozeß Trochu erkannte die Jurh
daß nicht Verlaumdung, sondern nur gröbliche Beleidigung vor
liege. Villemessant und Vitu wurden demgemäß zu einem Mong
Besängniß und 3000 Fres. Geldbuße dverurtheilt.
Mit welchem Eifer die französischen Of fizirere ihre ge
stige Vorbereitung für die Revanche betreiben, davon zeigt der
Umstand, daß die Zahl der den Kursus der deutschen Sprache be
fuchenden Offiziere von über 100 allmählich auf 9 herabgesunfen
ist, worüber der Kriegsminister offiziell sein Mißfallen ausge
prochen hat.
BHolland.

(Das niederländische Unabhängigkeitsfest. Ganz Hollan—
feierie am 1. April ein Nationalfest, den 300. Jahrestag de
Tinnahme der. Festung Brielle durch die „Wassergeusen“, der zu—
gleich als Geburtstag der holländischen Unabhängigkeit betrachte
wird. — Nachdem 1568 die Häupter, der Grafen Egmont und
Hoorn auf dem Schaffote gefallen, Graf Ludwiz von Nassau be
Gröningen total geschlagen und der Prinz von Oranien zur Ent—
lassung seines Heeres gezwungen war, schien der niederländisch
Aufstand gänzlich besiegt zu sein. Nur die Geusen allein führten
als das Land ihnen verschlossen war, zur See den Krieg gegen
die spanische Herrschaft weiter. Gestützt auf die friesischen Hafen⸗
orte, heimlich unterstützt von England und den franzößfischen Refor—
mirten, führten die „Wassergeusen“ mit eben soviel Tapferkeit als
Grausamkeit und Ruchlosigkeit einen hartnäckigen Seeräuberkrieg
zegen die spanische Macht. Nachdem denselben durch die spanische
Diplomatie die englische Unterstützung wenigstens theilweise entzogen
war, beschlossen sie, einen größern Eiufall in die holländischen Pro—
binzen zu unternehmen. Nach mehreren verunglückten Anschlägen
gelang es der Geusenflotte unter Anführung des Grafen Wilheln
non der Mart am 1. April 1572 in die Maas und vor daß
kleine befestigte Slädtchen Brielle zu kommen, dessen seanische Be—
satzung kurz zuvor nach Uttrecht zur Verstärkung der dortige
Garnison abgezogen wrr. Die Einnahme geschah, ohne daß vor
beiden Seiten ein Mann gefallen wäre und die Stadt wurdt
hauptsächlich auf den Rath des hochherzigen Amsterdammers de Ryl
hehauptet. Mit der Einnahme von Brielle aber hatten die Geusen
die erste feste Stellung im Lande gewonnen; eine nach der anderen
der übrigen holländischen Städte folgte, bis endlich nach achtzig⸗
ährigem erbittertem Kriege im Frieden zu Münster die „Staaten“
als eine politische Macht von ganz Europa anerkannt wurden
Das ist die historische Seite des holländischen Aprilfestes. Es gibt
aber auch eine politische! Der Triumph der holländischen Unab⸗
hängigkeit über die spanische Herrschaft ist ein Stück des Sieget
des germanischen Unabhängigkeitssinnes über die romanische Welt
herrschaft und die holländischen Ultramontanen hatten sehr Unrech
gegen die Feier zu protestiren, weil dieselbe eine Feier des Siege
der einen Konfession über die andere sei. Nicht den spanischer
atholizismus bekämpften die protestantischen Geusen, sondern di
Fremdherrschaft, den verhaßten spanisch⸗päpstlichen Despotismus
der auf dem niederländischen. Volke so unsäglich schwer lastete
Deswegen ist auch die politische Seite des Festes die hervorragend
diese feiert das niederländische Volt ohne Unterschied der Konfessio
uund auch Deutschland darf mit Sympathie auf den kleinen tapferr
Bruderstamm hinüberdlicken, der an seinem Theil wacker mitge
tämpft und mitgeblute: hat in dem großen Kapipfe germanische
Freiheit gegen romanische Erxoberung.

Mustland.

Einer Correspondenz der „K. Z.“ zufolge beschäftigt sich?
russische Regierung gegenwärtig eingehendfmit einer Reforr
der Steuergesetzgebung. Bisher ruhte in Rußland die ganze Steuer
last auf den unbemitlelten Klassen; die Offiziere, jBeamten, Adel
gen ꝛc. waren steuerfrei und diese Last drückie um so schwerer, ah
die Gemeinden für den Steuierbeitrag des Einzelnen haftbar wartn
so daß oftmals dieselben für Verstorbene oder Verschollene zahlen
mußten, bis eine neue „SeelenRevision“ die —X
richtig stellte. Es sollen nun die bisher privilegirten Klassen eber
alls in billigem Maße zur Besteuerung herangezogen wer den; de
Reformprojelt ist den Landstandsversammlungen bereits zur Bequ
ichtung vorgelegt worden und es ist eine ebenso merkwürdige
        <pb n="213" />
        quen ιν α ν ναααανιM—ιen, die
voch ausschließlich als Repräsentanten der bisher privilegirten FAtlassen
asammengefetzt sind, sich beinahe sämmtlich (81 von 44) für das
hrojekt ausgesprochen haben. Es ist dies ein bedeutender Schrit
orwärts auf der Bahn, Zie mit der Freilassung der Bauern be
onnen worden ist. J

Der den Tnnen. n Anschlusse an diesen Unmstand tam gelegentlich eine.
Conversation der in Worms studirenden Oekonomen wiederhol auf die Runkel
rübensamenzucht die Rede, und es wurde dabei auf Grund genauer Beobach⸗
tungen mitgetheilt, daß der Runkelrübensamen außerordentlich an Vollkom⸗
menheit gewinne, wenn man die samentragenden Stengel geizt, d. h. ihre
mitunter sehr stark werdenden Seitentriebe, die keinen Samen tragen, un⸗
nittelbar nach der Blüthe abschneide. Da nun dieses Verfahren im Allge⸗
meinen nicht beobachtet wird, so möchten wir nicht unterlassen, unsern länd⸗
lichen Hausfrauen freundlichst zu empfehlen, im nachsten Fruhjahre dieses
Verfahren versuchsweise zu erproben.“

Stand der Früchte. Der rasche Umschlag der Witterung brachte
in der letzten Woche eine Masse theils sich bestätigender, theils widersprechen⸗
der Berichte, daß es sehr schwer ist, eine klare Vorstellung von der wirklichen
Sachlage zu gewinnen. Wir nehmen daher Abstand, uns auf jene za hlreichen
Berichte zu beziehen, denn sie sind wetterwendissch und dienen der
Spelulation. Aus den in der letzten Woche personlich eingezogenen Berichten
zeht hervor, daß selbst in den Gegenden, in denen sonst sehr verspätet die
Feldbestellung beginnt, die Ackerarbeiten dieses Mal sehr fruh in Angriff
zenommen werden konnten, was allenthalben um so erwünschter war, als dom
vorigen Herbste her noch gar Manches nachzuholen ist. — Die zu Anfang
März rasch eintretenden warmen Tage lockten Keime und Knospen hervor.
Nicht ohne Sorge für die frühzeitige begonnene Entwicklung der Vegelation
berfolgte man die Wirkuung der vom 18. März ab eingetretenen dalteren
WBitterung; allein gute Schneelagen schützten gewöhnlich beim Abendwerden
vor Nachtfrösten. Und so kommt es denn, daß die Wiesen und Felder ohne
Unterbrechung fort zu grünen beginnen und die jungen Knospen und Blati—
hen unverdorben sind. Ein wirklicher Nachtheil läßl sich daher nicht beobach⸗
xen, allein der Vortheil steht fest, daß in den Gegenden, in denen die Feld⸗
näuse in großen Massen sich zeigten, diese Landolage durch die eingetretene
Rässe stark verminderi ist. —3

BVermi sch.

fGnteressanter Fund.) Speyher, 28. März
hestern Abend zwischen 6 und 7 Uhr stieß der hiesige Gärtner
Friedrich Hellinger bei dem Umgraben eines Ackers nicht weit
hbon der Stelle, auf welcher ehemals das Kloster St. German
and, etwa zwei Fuß unter dex Erdoberfläche mit dem Grabscheite
auf ein menschliches Gerippe, in dessen Brust ein 839 Centimeter
anges, bronzenes und mit einem Griffe versehenes antikes Stilel
dad. Bei dem Herausziehen des Stilets sielen die Rippen zu⸗
ammen. Das Herippe gehörte augenscheinlich einem noch jungen
Frauenzimmer an, denn die Zähne waren vollzählig, klein und
jerlich, und das Knochenwerk, besonders die Rippen, fein. Wie
piele Jahrhunderte mag wohl die Unglückliche hier geruht haben?

— 6Sp. Anz..

f Die katholischen. Schulsichwestern in Baden
amgehen das neue Gesetz betr. die Aufhebvung der Klosterschulen
dadurch, daß sie das Ordenskleid ablegien und seit ca. 8 Tagen
in modischer Tracht mit Hut, Schleier, und Glackhandschuhen
inhergehen. *

Telegraphischer Schiffs⸗Bericht,
mitgetheilt von J. Peters, Specialagent in St. Ingberi.

Das Hamburger Postdampfschiff „Thuringia“ Capitän Ehlers, von der
dinie der Hamburg⸗Amerikanischen-Packetfa hrt⸗Aktien-Gesellschaft, welches am 6.
März von Hamburg via Havre abging, ist nach einer glücklichen Reise von
16 Tagen wohlbehalten in New⸗York angekommen. RN
Das Hamburger Pofstdampfschiff Silefia“, Capitän Trautmann, ven der
Linie der Hamburg-Amerikanischen⸗Packetfahrts-Aktien · Gesellschaft, trat am 27.
März wiederum eine Reise via Havre nach New-PYork an und hatte außer
iner starken Brief- und Paquetpost volle Ladung, 18 Passagiere in der Ca—
üte und 737 im Zwischendeck an Bord.

Landwirthschaftliches.
Worms, am 23. März.

Zur Beachtung für Hausfrauen. Fast üllerall ist es gebräuch—⸗
ich, daßz die Hausfrauen auf dem Lande den in der Wirthschaft nöthigen
tunkelrübensamen selber ziehen. Daß zu diesem Zwedke vorjährige Rüben
als Samenrüben ausgepflanzt werden, ist bekannt; auch steht es fest, daß,
namentlich wenn man die Rüben durch Kernstecken erzielen will, darauf zu
ehen ist, daß man fich eines vollkommen ausgewachsenen und kräftigen Samens
edienen muß. Mit Rüchsicht hierauf e rzieht man die Samenrüben nicht
vie es noch so häufig geschieht, auf derselben Stelle Landes, indem die
hamenrüben, wiewohl fie keine neue Wurzeln mehr bilden, doch dem Boden
iel Stoffe entnehmen, die ihm nicht sofort in passender Form zurückgegeben

F. X. Demehʒ. verantwortlicher Redacteur. —
Bekanntmachungen.

rina Feoler § R Böhler, Eichen Daubholz⸗
egen Georg Gref, Schuster in St. 3538
5* Iade wegen Nichtbezahlung Versteigern ng.
Des Erwerbspreises zur öffentlichen Wieder⸗ Mittwoch den 10. April 1872, Vor⸗
zersteigerung auf Eigenthum geschritten von: nitsags 11 Uhr zu St Ingbert bei id—
Plan⸗ Nr. 3809. 432410 Dez... Acher untkt Schmittelaht die Wutne des daselbst
links in den Kastlern Rödern, Bann St. Ferlebten Küfers Johann Zimmer⸗
Insbert, neben Johann Adam Bec und nann hn rdue Ine
Beorg Kreß. ben, Büttendauben und Böden
St. Ingbert den 20. März 1872. — 4 Schuhen abwärts, auf
ahltermine öffentlich versteigern.
H. Horn, tigl. Notar. ic gotar.

Vertragsmäßige

Wiederversteigerung.
Samstag den 13. April 1872, Nadh—
aittags 2 Uhr zu St. Ingbert, bei Ad—
unct Schmitt, wird auf Anstehen des
dohanu Adam Reif, Bergmann in
St. Ingbert wohnhaft, als Vormund der
ninderjährigen und gewerblosen Catha—⸗

* ⸗
W. Fuhrländer Nachfolger.
* n
S Tahrgasse S5 Franlfurt am FHain.
durch große Parthieeinkäufe und direkte Beziehungen aus den ersten Fabriken Deutschlands und Englands ist es mir möglich, trotz
des bedeutenden Aufschlags sämmtlicher Artikel, fortwährend zu den bisherigen billigen Preisen zu verkaufen.
Die Preise sind nicht nach halben Meter, sondern nach Ellen berechnet.
Grosies Manufakturwaaren Lager. Großes Ausstattungs⸗Geschäft.
1000 Stück e/. breite ächtfärbige, lila, rosa, gelbe, braune, Cattune, 500 Stück 6. breites schweres Leinen, für Hemden und Betttücher,
. füur Kleider und Ueberzüge, 9 und 10 kr. die Elle. 12 kr. die Elle.
300 Stuck ẽ/. breite ächtfarbige Glanz⸗Möbel⸗Cattune u. Cattune Grobe 21/, breite Leinen, für einschläfrige Betttücher, das Betttuch
mit Borden, fur Vorhänge, 9 und 10 kr. die Elle. Grobe 83 ¶ r Aath 14 Ihr. 6
200 Stück */. breite ächtfarbige Piqué-Cattune Brillantines robt e — — Deisaichnee Veitice *das Deir
200 Stud somere roth woůene Bert decken, fur zweischläfrige Vett
300 Stück 8 breite feinste achtfarbige französische Jogenzts und I 333 mwehschigsrige Veltem dat
rgandis, in den brillantesten Dessins, 12 kr. die Elle. 200 Stuck schwere weiß wollene Bettdecken, fur zweischläfrige Vetten,
20 Stuck /. breiten feinen weißen Satin und Piqué fuür Unterröcke das Stück fl. 4. 9
und Ueberzuge, 12 kr. die Elle. 500 Stück schwere grau wollene Bettdecken, das Stück fl. 230. bis fl. 8.
o Stuck ẽ/. breites ächtfarbiges Bettzeug, meistens türkisch⸗roth, 15 500 Paar schwere weiße Piquedecken, fur 2schläfr. Bellen das Stückfl. 2.30.
9r kr. die Elle. —— * Victoria-Decken mit Franzen fJ. 3.
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Seüe Wl
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nittags 4 Uhr, dahier im Hause der Frau
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nitlags 8 Uhr, dahier im Häfnet Rie—
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nd als Votmund seines Kindes Maria
ve Aar Jeine sammttichen Mobilien auf
horg herfteigern, näͤmlich: 8423
Beulen mit Beitladen, 1 Histe, 5
offer, 1 Tisch, 8 Stühle, Wanduhr,
Ofen, Weißzeug, Frauenkleider, Hem⸗
den, Küchengeschirr von Zinn, Eisen und
Porzellan, Bilder, Spiegel und sonstige
Gegenstäͤnde.
Borm, kgl. Nolar.
De. Carl Bartholomæ,
prakt. und Hüttenarzt.
wohnt im Hause des Herrn Bür germeisters
Chandon.
Aus der Düngerfabrik
Kaiserslautern:
Knochenmehe
Anochen ⸗Snperphosphat
Kalidůnge
ichten Veru⸗Guͤund
— — —
in St. Ingbert.

ei

J Canstatt. —IX
Schlosser,
Bohrer,

Nieter,
Draufschläger,
Taglöhner
finden dauernde Arbeit bei guter Bezahlung
mn der Bruckenbau⸗Werkstätte von
Gebrüder Decker u. Co.
in Canstatt.

— — —
Ein zur Heilung oft un⸗
entbehrliches Mittel.
An den Kgl. Hoflieferanten Htn. Jo⸗

haun Hoff in Berlin.
Neuhardenberg, 22. Januar
1872. Mein kranker, schwacher Mann
laubie nach der heilsamen Wir⸗
nng Ihres Malze Chokoladen-Pul⸗
vers letzieres schon entbehren zu kön·
nen, aber die Krankheit hat sich dürch
das Aussetzen dieses Mittels wieder
derschlimmert. Ich ersuche Sie deß⸗
wegen, mir von genanutem Pulver
sobald wie möglich wieder zuzusenden.
Fr. FPr. Göhle. I
Vertaufestelle bei Fritz Panzer
bieter in St. Inabert.

Bekanmmachung uño Aufförderuug.
Aushebung der Wehrpflichtigen
her Altersklasse 1851, sowie der älteren Hälfte der

Altersklasse 18352.
— 32 21 — * 33244 *44
Wemah des durch das königl. Landwehrhezirks-Koniniando dabier im bin
helnkhinen mit der unterfertigten Behörde festgestellten Geschäftsplanes werden
sich die in Ärtiklel 49 des Wehr⸗Verfassungs⸗Gesetzes bezeichneten Mitglieder
der Militärersaß-Kommission für den Ersatzbezirk Zweibrücken zum Zwed
der Aushebung der Altersklasse 18831, sowie der älteren Hälfte der Al—
Hiseicßcßß
aAn Samfiag den 4. Mai nächsthin und die 5 folgenden Tag
mitA —WR 5. Mai (eines Sonnages) und des 9. Mai (eines Feiertages)
am ersten Täge Norgens von Bbis 12* Uhr und Nachmitags von *29
Ahr an und än den übrigen 5 Tagen jedesmal Morgens von 8S bis 1292 Uh
—und Nachmiuttages von 128 Uhr an
im Iruchthall⸗Saale zu Zweibrüffgenn
versammeln, um die in Art. 1534 des Wehr Verfassungs-⸗Gefetzes vorgeschriebener
geschäfte vorzunehmen und zwar wird
Yam Samstag, den 4. Mai J. Irs. die Bescheidung der eing⸗
laufenen Gefuche von Weyrpflichtigen um zeitweife B—
freiung von der Wehrpflicht der um Aussezßung der Ein
reihung, sowie die Feststellung der Bezirksliste durch Streichun
der Unwürdigen, der freiwillig Dienenden und der gemäß Art. 8 resp. 12 det
Wehr Verfassungs· Gesetzes zeitweise Befreiten,
) am Mountag, Dienstag, Mittwoch und Freitag, den 6 T.
und 10. Mai t. Irs. die Nessunn g und körperliche Untersuchnum
der auf der Bezirksliste Verbliebenen, sowie die Beschlußfassung hierüber, endlie
z) am Samstag den 11. Mail. Irs. die Loosung stattfinden.
Indem man dies gemäß Art. 53 des Wehr⸗Verfassungs-Gesetzes und 8. 2
der Vollzugsvorschriften vom 22. Juni 1868 (Kreisamitsblatt von 1868 Rr. 61) andurd
oöffentlich belannt macht, ergeht zugleich an sämmtlhiche Wehrpflhichtgen dee
Alterzklasse 1851, sowie der älterein Hälfte der Altersklasse 183*
mit Ausnahmeder bereitsfreiwillig Dienenden, die Aufforde
rung, sich in der nachdezeichnenden Reihenfolge und zwar am ersten Tage Morgen
um 8 Uhr, an den übrigen 5 Tagen Morgens um S Uhr und an allen 6 Nachmittage
um Nus Uhr pünktlich im Fruchthallsaale hiefiger Stadt einzufinden. —

Am ersten Tage GSamstag, den 4. Mai) haben blos diejenigen Wehrpflio
tigen zu erscheinen, welchen um Aussetzung der Einreihung oder um zeitweise Befreiun
von der Wehrpflicht nachgefucht haben;

am zweiten Tage (Montag, den 6. Mai) die sämmtlichen Wehrpflichtige—
früherer Alterstlassen, sowie von der aufgerufenen Altersklasse 1851 diejenigen Weh
pflichtigen, deren Familitennamen mit den Buchstaben Albis Geeinschl:eßle
beginnen; ..

am dritten Tage (Dienstag, den 7. Mai) der eiwa verbleibende Rest vo
vorhergehenden Tage und außerdem diejenigen Wehrpflichtigen der Alteesklasse I1861
veren Familiennamen mit den Buchstaben He vbis M einschließlich beginnen;

am vierten Tage (Mittwoch, den⸗8. Mai) der etwa verbleibende Rest von
vorhergehenden Tage, ferner die jenigen Wehrpflichtigen der Alterstlasse I851, der
Familiennamen mit den Buchstahen S bis J einschließlich beginnen und außerdem d
enigen Wehrpflichtigen der Altersklasse I852, deren Familiennamen mit den Buchstab⸗
Arbis E einschließlich beginnen;
am fünften Tage (Freitag den 10. Mai) der etwa verbleibende Rest bo
borhergehenden Tage, sowie diejenigen Wehrpflichtigen der Altersklasse 1832, deren Fr
nuͤlnennamen mit den Buchstaben Feabis Z einschließlich beginnen, und endlich
am sechsten Tage (Samstag den 11. Mai) alle diejenigen Wehrpflichtige
owohl aus den früheren Altersklassen, sowie aus den beiden Altersklassen 1851 ur
1832, welche nicht bereits freiwillig dienen, nicht zeitweise von der Wehrpflicht befre
nicht gaͤnzlich oder zeitlich untauglich und nicht unwürdig erklärt worden sind.
Diejenigen Wehrpflichtigen, welche ohne genügende Eut
schuldigung (Art. 39 des Wehr-Verf.Ges. bei dem Et
satzgeschäfte nicht erscheinen oder sich vor Beendigung de—
selben eigenmächtig entfernen sollten, haben ihre Verurthe—
lung wegen Ungehorsams auf Grund, des Art. 17 Absatz
des“ Gesetzes zum Vollzuge der Einführung des Strasge
setzbuches für das deutsche Reich in Bayern vom 26. Der
871 EGesetzbl. für das Königreich Bayern Nr. 4) an Gel
bis zu 10 Thalern zu gewärtigen. V
Zweibrücken, den 2. April 1872. 5*
Königl. Bayer. Bezirksamt 248
Da m nm. Echäfen
Bedaktion, Oruck und Verlag von J. . Demertz in St. Ingbert.
        <pb n="215" />
        St. Ingberlet Znzeiger.
— — —
der St. Inate er Unzeiger (und das mit dem Daupiblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit ver Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntage⸗

unmer) erscheint wochentlich die r mal: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntaa. Abonnementspreis vierteliährig 42 Krzr. oder
18 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Kryr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berxechnet. . —

BDDM. Sonutaa, den 7. Axrii1872

4

Deutsches Reich. In Oberberbach find am 28. v. Mts. drei Kinder
Speier, 4. April. Der Abgeordneie für den Wahlkreis in einer Sandgrube verschüttet worden und mußten ersticken.
zpeier Franlenthal. Hert Konsistorial Assesszr Theodor Wand, hat In Saarlouis haben — wie die „Frf. 8.“ borich⸗
ins gestern Mittag telegraphisch benachrichtigt. daß die Kammer Let, — drei Offiziere welche · his 8 Uhr Nachts in einem Cafè
en Staatsvertrag mit Baden betreffs der Linie, Speier⸗Heidelberg, gefessen hatten und eine Viertelstunde darnach wieder dort eintreten
owie der anderen projeltirten. Bahnlinien in erster Lesung an⸗ voliten, weil ihnen nicht sofort geöffnek wurde, die Scheiben der
enommen habe. Die zweite Lesung folgt am Samstag.(Sp. A.) Eingangsthüre und der Fenster zerschlagen und — nachdem ihnen
Karlsruhe, 5. April. Der Kronprinz des —deutschen geöffnet war — nicht nur den Wirth, der das weitere Verab-⸗
keiches ift heute Vormitiag um 11 Uhr nach Berlin abgereist. reichen von Getränken ablehnte — mißhandelt, fondern auch einem
zu seinen Ehren wurde gestern Abend ein Zapfenstreich und Mili⸗ auf dessen Hilferuf herbeigeeilten Nachbar einen Hieb über den
arpromenade abgehalten. Nach der Abreise des Kronprinzen begab dopf verse 45
ich die großherzogliche Familie auf Einladung der Königin Victoria x In der Centraleisenbahnwerkstätte zu München haben⸗7
um Besuche derselben nach Baden⸗Baden. — 1900 Schreiner die Arbeit eingestellt, zunächst weil am Gründon⸗
Frankreich. nerstag bis Abends 6 Uhr gearbeitet werden sollte. Es soll dabei
Die franzs sische Regierung verlangt für die Wiederher⸗ o tumultuarisch hergegangen sein, daß Gendarmerie herbeigeholt
lellung des französischen Kriegsmaterials, die Vorräthe aller Art verden mußte
ind der Festungen vor der Hand einen außerordentlichen Kredit . Unter den an die bayerische Kämmer gelangten
von 379 Millionen, der nicht im gewöhnlichen Kriegsbudget figu- Zetitio nmen befindet sich auch eine um Vorkehrungen gegen
urt, fondern in dem sogenannten Compte de Liquidation, der sich waige Erdbeben“, zu welchem Zwecke der“ Landtag Mittel
9 5385 Millionen beläuft, enthalten ist, Wie es scheint, sollen zur sofortigen Herstellung von Baracken in allen größeren Städten.
e 379 Millionen für das aie ee auf fünf Jahre vertheilt namenlich in Mümchen, bewilligen soilee —
me dieses Jahr ungefähr 80 Millionen verausgabt werden. 7 Vor dem mittelfränkischen Schwurgericht stand kürzlich der
— 1! atholische Pfarrer und Benefiziat J. B. Rh öm wegen Verbrechens
der Unterschlagung im Amte.Er war in den Jahren 1857 - 60
Beichtvater des dem Eichstädter Frauenlloster St. Walburgis ge⸗
zörigen Filialklosters Kreuthebei Hilpoltstein und“ hatte auch die
aicht unbedeutende Berwaltung des letztern übertragen erhalten,
Kach feinenr Abzuz. von dort gab es Vifferenzen welche jedoch
uuf den, Machtspruch des verlebien Bischafs v. Oetil nicht weiter
yerfolgt wurd en es lies sich aber erkennen, daß er ben Kredit,
velchen das Kloster Kreuth bei der Hilfskassave rwaltung Neumarkts
genoß, zurExlangung von Dar lehen für sich auf Rechnungdes
dlosters in der Summe pon 1500 fl. benützte,! deßgleichen einen
Sparkassaschein, der einer Novizin gehörte, erhob und für seinre
Zwecke verwendete. Im Jahre 1861 zum Pfarrer vbon Irlahüll
ernangt, hatte er die Verwaltung der dortigen Stiftungen, wodei
er sich eine Veruntreuung von mindestens 1800 fl. zu Schulden
ommen ließ; imn den von ihm vorgelegten Rechnungen fanden sich
nassenhaft unrichtige und sogar völig erdichtete Eintraͤge,um die
Auffi btabehorde Aber den Stand der Kasse gi. iaufchen; nit dem
kirchenstiftungspfleger selbst hatier er leichtes Spienvenn dieser
chentte dem geistlichen Hertuke unbedingtes; Vertrauen. Rhöm
jatte kein Vrivatvermögen und sein Einkommen als Pfarrer betrug
300 fl. Troßdem hielt er Equipage,; kaufter kostbate Bilder an,
ebte flott und. borgte/ sogar Gelde aus. Die ihm anvertraute
Stiftungstafse mußte dazu herhalien. Während der ganzen Dauer
——— einer Ehefrau ein
sträfliches Vertältniß; deren anfängliches Sträuben er mit den
zleißnerischen Worten: Das sei keine Sünde, sie brauche es nicht
u beichten, zu überxwinden gewußt. Der einzige gute Zug, der zu⸗⸗
sthoͤm's Gunsten spricht/ ist, daß erx Bedränglen gerne und· freudig .
aushalf. Der Gerichishof verurtheilte ihn zu 8 Jahren Gefäng«
aiß unter Abrechnung von 297 Tagen Unlersuchungshaft. J
* . 6üdd. Presse.Junnu⸗
24 Die:: Mittheilung. die berüchtigte Julie v. Esbe rigen yeit 2
ei wahnsinnig geworden, gehört in das Gebiet der Erfindungen 377
die immer noch die Abwechsstung liebende Dame fimulirte den
Wahnsinn nur, um die Strafansialt verlassen zu dürfen. α
Paris: 81. März. Der Scharfrichter von Parisur.
deindrichs, ist gestorben. Er war der einzige Scharfrichter? den *72
Frantreich noch hatte. Der letzte Verbrecher, den er· hinrichteten
var Traupmann. Er war ziemlich gut bezahlt zer⸗ hatte nadml qh
12,000 Francs Gehalt. Man weiß noch nicht.wer sein Rach
olger sein wird. 237
Paris. (Der Kaiser vdon Oesterreich freigesprochen.) Der
Ordensfadrstant Lemäilte halte in den Jahren 1865 unb ĩsoe
dem Kaiser Marimiliar von Mexico eine Alnabl Dnen R3

VV0 eremiincht es.

*St. Ing ber, den 6. April, In den letzten Tagen
erschien unter dem Titel „Betrachtungenüber Mittel
ur Förderung der Gewerbsthaͤtigkeit in An—
vendung auf die Pfalz“ ein interessantes · und·für · die
falzer höchst beachtenswerthes Schriftchen, dessen Verfasser kein Ge⸗
ingerer ist als seine Exellenz, der Regierungspräsident der Pfalz,
er von Braum. Nachdem der Hr. Verfasser in klarer und
eredter Fassung den mächtigen Impuls, welchen die großen Welt
usstellungen, die er aus eigner Anschauung lennt, auf Förderung
r Induftrie (mit besonderm Hinweis auf die Endlands, Fram
und Oesterreichs) ausübten, geschildert hat, refultirt er, daß
oncurrenzfähigkeit auf dem Gebiete der Gewerbsthätigkeit für die
zukunft nicht gesichert ist durch den bloßen Vorzug?der Woblleilheit
er Erzeugnisse/ sondern durch Wohlfeilhheit, Güte und Formen
hönheit zusammen. Die dauernde Concurrenzfähigkeit der Gewerb⸗
reisenden und der Gewerbszweige beruht auf der sorglichen Au—⸗
xnhung aller von den Nalurwissenschaften dargebotenen Förderungs·
nittel des Betriebes.“ Wer von denselben den frühesten und um⸗
ichtigsten Gebrauch macht, erlangt den Vorspruna auf in⸗ und
usländischen Märkten. —

RNachdem der Hr, Verfasser hingewiesen hat auf den bedeuten⸗

en Einfluß, den Real⸗, Industrie⸗und technische Schulen, Ge⸗
verbvereine und ihre Ausstellungen, Muster⸗ und Modell⸗Samm ·
ungen, Museen?c. in den verschiedenen Ländarn Deutschlands auf
)ebung der Industrie und Veredlung des Geschmacks ausüben,
eht er auf die Pfalz über, deren Verwaltung er selbst gegenwärtig
eitet und zeigt.z wie hier, mit Ausnahme der Fursorge füt den
werblichen Unierticht, faft noch? Alles zu hun übrig seieAls
auptsächlichstes Mitiel zur Hebung und Belebung dert Gewerbe
nd Verbefferung gewerblicher Zustünde in der Pfalz empfiehlt
ann das Schrifichen die Bildung kines Centralbereins nach deni
horbilde des Würzburger polytechnischen Vereins, dessen erste Auf⸗
abe Grundung einer Kreis⸗Muster. und Modelle Sammlung sei—
ind gibt dann den Pfälzern noch beherzigenswerthe Rathschlaͤge
preffs Erweiterung der Kenntnisse und Verbreitung intellectuͤesler
bildung, wie Hebung des Kunstsinnes und Förderung der Ge.
dmodsbildung Das Schrifichen schließt mit dem warmen Appel
n dia Pfalz und die Pfaizere Lege Hand anes Wer ihr alle,
ie ihr dazu berufen seid, ihr andern aber fördert dasselbe nach
em Maße euerer Kraͤfte, damit uüdber diefern Garten des Herrn
der rechte Geist wehe, die schlummernden Geister mit feinem
eben den Hauche berühre, und so dem ganzen Leben der Spempel
er Weihe. der Veredlung aufqepräat werde“
        <pb n="216" />
        und Ehrenzeichen gelieferl, wofür er noch 41,000 Francs zu fordern
hat. Auf diese Summe Qagte er bekanntlich beim Civilgerichte der
Seine die Erben Maximilians an, nämlich den Kaiser von Oester-
reich, den Eczherzog Icsepyh und die⸗ Erzherzogin Sophie. Die
Erben erhoben dagegen den Einwand der Inkompetenz des Ge
rihtes auf Grund der gegenseitigen Unabhängigkeiten der Staaten,
durch welche eine Gerichtsbarkeit über auswärtige Souveräne aus—
geschlossen sei. Das Gericht verwarf indessen diesen Einwand, weil
Pdaximiltian als Privatmann und in seinem persönlichen Interesse
die Bestellung gemacht habe.“ Gegen diese Entscheidung legten nun
die Erben Berufung ein, und die erste Kammer des Pariser Appell-
hofes verfügle in ihrer am 15. März erfolgten S tzung zu Gunsten
der Verklagten, indem sie aussprach, daß die Bestellung von Orden
und Ehrenzeichen zur Belohnung öffentlicher Dienste nicht persön—
liche Sache des Souveräns, sondern Sache des Staates sei, daß
also das Gericht nicht kompetent sei, die Forderung zu liquidiren,
selbst dann nicht, wenn der: Lieferant die persönliche Bestellung
durch den Kaiser nuchweisen lönne. m *
27 Wie der „Gaz. die Venezia“ aus Rom geschrieben wird,

hat Prinz Napoleon-während seines dortigen Aufenthalis, meh
als an eine bonapartistische Restauration,“ daran gedacht, sich an
die Spitze eines industriellen Unternehmens zu stellen,* das mil
rinem Kapital von 60 Millionen in's Leben treten follte uund an
welcher mehrere der ersten Bankiers Theil nehmein würden.·
FLondon. 28. März. Durch“fchlagende Wetter wurden
zestern in einer Kohlengrube bei Atserton in Lancashire 28 Män-
ner und Knaben getödtet und 11 verletzt. (K. Z.)
Tuckinugmill,zein bevölleriss Grubendorfe— in; West—
Tornwall, war am Sonnabend:; der Schauplatz eines Keklagens⸗
werthen Unglückes, das in einer daselbst befindlichen chemischen
Fabrik, wo Zünder für Sprengzwede angejertigt werden, durch
zine ExpI.o.sii on staftfand und neun Mädchen im Alter zwischen
17 und 21 Jahren das Leben kostete.
7 Newy ort, 1. April. Bei dem letzten deben in
Süd-⸗Californien, welches zwei Tage dauerte, wurden
800 Personen getödtet und 100 verwundet
F. X. Demeßt, veranlwortlicher Redacteur. ——
Bekanntmachungen. 44, purrah eet. Hänneschen int da— 7
Bekan chu g Richtiges echtes Kölner Hänneschen⸗-Theater.

J —im Oberhauser'sschen ⸗Sa ale ; Sonntag, 7April. 2

L,e,tzte Kindervorstellung...

—8 * Anfang um 4 Uhr. — Arn a —

Abendẽ umn F. ubr e

Der reibch ücß. F

“ 23. ei hün. — I

E Das Uebrige besagen die Zettel. J J —— * 3

26

Waldlandversteigerung,
Samstag den 13. April 1872, Nach—
mittags 4 Uhr, dahier im Hause der Frau
Wittwe Beck, lassen die Herren Gebrü—
der Krämer von St. Ingberter Eisen⸗
werke 7 Morgen 23 R. ausgestocktes
Waldland im Potaschwalde nebendem
Eisenbahndamme in 15 Loose vermessen
und auf die Wiesen streckend auf langjäh—
rige Zahltermine oͤffentlich“ in Eigenthum
versteigern ...... 1. F

Gorn, kgl. Notar.

2 fleißige Gesellen
könnennsofort bei dem Unterzeichneten in Arbeit
eintreten. Auch wird ein braver Junge
in die Lehre angenommen.

I Joh. Wolf. Schreiner.

Freiwillige Feuerwehr.
ebung,. *

Montag den 8. Apri
1872..
.— AUbend 5 Uhr.—

St, Ingbert, den 1. April 1872.
Das Commando.

Narren⸗Verein
427 *
„Truta not so.
Montag den 8. Aprit 1372. Abends
Is uͤhr
Versammlung bei Heinrich Laur.
Der Präfident.

⸗ttest! —9—
Herrn Professor vouis Wünder a'm
. 3in Coin /·—
Wem habe ich wohl meht Dank zu
zollen⸗ als Ihnen, für meine Wiederge-
nesung. Scit deri Jahren lin ich uu—
unterbrochen an“ nerodsen Krähm—⸗
pfen, ähnlich den epileptischen
Anfaällen, habe Alles, was Nerzte
berordnen konnten, selbst Bäder ge⸗
braucht, ohne die geringste Hülfe zu
erlangen. Nichts hat sich besser in mei⸗
nem Krantheitszustande hewährt, als
Ihre Blutreinigungskräuter, durch beren
anhaltenden Gebrauch ich völlig wieder
hergestellt worden bin. Ich werde die⸗
selben güch bei Jeder Gelegenheit an⸗
deren Leidenden mit Recht empfehlen.
Hott der Herr segne Sie und Ihre
Heilmittet noch techt lauge.
Ihr dankbarer ⸗
SBu gp Bexnn Bhar d.
Großstabelhinfen jn Baden
Amt Pfullend orfꝛ. 5.
Die Wahrheit vorstehenden Zeugnisses
wird hiermit beurlundet.
Großstabelhbofen, 1. Dec. 1863.
G. 8.) Saß Bürgermeister ⸗Amt.
ett

*

—

33
Sichere Hilfe für
Leidende. 52¶
Flechten, Seropheln, Drüsen, offene
Wunden, Gicht, Nheumatismus,
Magenkrampf / Unterleibsbeschwer⸗
den, Epilepsie, Bandwurm, Syphilis
und dergl. hartnäckige Uebel werden gründ⸗
lich geheilt durch meine in Bésjähriger
Praxis bewährte Heilmethode. Behandlunig
brieflich. Die Mittel liefere ich selbst und
zwar zu einem Preise, der auch den Unbe⸗
mittelsten den Gebrauch ermoͤglicht. Amt⸗
lich beglaubigte Zeugnisse. ——
Adresse· Prosessor Lonuis Vumn
dram in Colm. —

portlad dement
Otto Weigand⸗
Ein braves Dienstmädchen
das alle Hausarbeiten dersteht, wird zum
haldigen Eintritt gesucht.
Wo? sagt die Erpedition.
5 IJ f J — — * Die —D — —533 8 17 * .
Manufakturwaaren-Handlung von Heinrich Isaac in St: Ingbert
empfiehlt folgende in reicher Auswahl und neuesten Mustern vorräthigen Artilel:
Catune s4 Ellen breit in allen Dessins ächtfarbig 9 kr.
Betzzens 54. Ellen breit, fürkischroih, blau und braunkarirt
. 2 34 8 —D
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Lamas 8,. Ellen breit 18s lZr. e uie
Moireens schwarz zu Unterröcke und Schürzen 20 Ir.
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Chamoise Schürzenzeuge ẽ4 Ellen breit ächtfarbig 10 tru
Schwere Kleiderstoffe, Schottisch, Wollrivppe, Popelins, Mo⸗
hairs von 12 tr. an.

Lustres, Alpacas, Paramatas und Orleans bon. 18. Ir. an.
Zchweres? baumwollenes Hemdentuch Ea Ehlen breit Paten⸗
bleichet zu 16 irt. α i. Marn Iudh
Schweres Hemdenleinen *sa Ellen breit zu 18 ir.“ ee
deiner weißet Brima⸗Schirting.e Etten heeit' zun hin
Fertige weiße Herrenhemden von 1fl. 13 ir. au i an
Ferner alle Sorten Tuche und Buxkins, Natines, frauzofische

Draps zueden billigsten Preisen. a u J——

Die Preise sind nach dem halben Meter berechnet.

——6
Redattion, Druck und Verlag von F. x. Demetz in St. Ingbert. —

— —
A
        <pb n="217" />
        * 2
* i 5252 27*
26* — *
— 58——25252 — .*
58 23335 7235333 533555 *
5 8. — *38 98
2483* 58 83 I5—
57 —732 —I — ——
55 7* J 5 *8
5 8 33333333 5 z2 5. —* 5ñ
586 55*— * 558* 5575 288
— 35 2 **8
—* —*52 ——38 1 535335* — *
32 —— *3
8285— —c5* —— — —
2 3355 23885 — 7 ————
* 32383355 EZES 283 232
—A — —m q 8 3232* — — ———— 553 3
3*2 3 8 DRBE —
33 33—3 ——
53 3552553* 373328328* 32775
—* 32 .32 5z52 53 5z28 *—52 23 5.3 32
— —— 358356333 *.*82 —227 —
» * * 3 5 53 T 57 8 —
2z2258* Ü27585 5223 533 5 *
3* 232338 —A — 5385
— * 27
3333723 83837 88
* 7* * T * n J
7125— —58 523876 — 2222 —323—228
5 — 78* —2—5 — 5353 —8 22
582 z224 8 „D55 — S —— 5* 3
5 — 55
3233855* 58 255533537 55 57
8* * 22*7* 2 —A — 8387
z33 33333 2332558
* 5—
—— —
28
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2335815341 283538* 588 ẽ 528
35245 5— m*75* —A — S 7 —2
— 788 27 8 3 5* 3
— * 232*
53253 —— 25 —2* * 52 *
»38773 —— 3237 3248
—F 38 3 23 *
238 — 33825328 b 22
** D * ——— 55282 ——
—A —. 8 3 —— —— 2 n
332838 832 —5225533 —A *8*4
* — 7 5 5523* * *
58 75 S — — 5* 233*
* 23332 33287 — 238 *
53 338 —ki — 5528 8 52 ——— 232 —
55
—A 2* * —* — — — J8 —
228 Ss 832 —— 7 3235
F z385857
32 —s 5 * — * —
45527
33333353 77
0 p — 7 53 * 538 7 ag 2
25 53*52 338 55
22 —— 3 —
—— 3523838
—— —
2* —8 2 2
2* — —
53822 —
55*5 *

* 2
*85
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        St. Ingberler Anzeiger.

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Der St. AIngberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene unterhaltungsblatt, mit der Dienstagt⸗ Donnersiags⸗ und —XXXI
ummer) erscheint wochentlich viermn al: Diensstag, Donners tag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliahrig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet. 9
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ν, 1872

**Si. Ingbert, den 7. April. Ist es nicht gerade lächerlich, wenn ein Staat wie Bayern unter

Das Geschick scheint unsern baherischen Sonderbündlern und den gegenwärtigen Verhältnifsen einen Diplomaten 30, 000 fl. be⸗
iltramontanen eigenthümlich mitjpielen zu wollen. Man weiß, wie ahlt, damit er sich in Petersburg amusire oder auch langweile,
ie Feuer und Flammen speien gegen Alles, was im Geruche des Beides ohne den geringsten Nutzen für das Land? Auch an den
Rorddeutschen und Preußischen steht und kann sich drum leicht Bositionen für den Landtag, für die Bediensteten beim Staatsrath,
denken, wie erbaut sie sein mögen über die Nachricht, daß sich unser für die Regie im Ministerium des Auswärtigen und für Orden
König mit der Tochter des bekannten preußischen Prinzen und oll der Ausschuß Abstriche beschlossen haben. ete
Feldmarschalls Friedtich Karl verheirathen werde. Sie tragen frei⸗— München, 8. April. Abgeordnetenkammer. Der Etat des
ich eine gewisse Resingnation zur Schau; aber im Innern moͤgen Finanzm' nisteriums und der Voranschläge der Staatseisenbahnen
ie Gift und Galle kochen, wenn sich so Süd' und Nord' vor dem wird meist nach den Ausschußanträge genehmigt. Für das nicht
Altare die Hand reichen werden und der Priester noch seinen Segen stabile Eisenbahnpersonal werden 46,000 fl. als Fuktionsbezüge
varüber sprechen muß. Selbstverständlich hat in allen national zum Ersatz für Emolunentenentgang bewilligt.
zesinnten Kreisen die Nachricht, deren Wahrscheinlichkeit anzunehmen Mü'n scheen. Der .Volksbote“ will wissen, daß in München
st. da sie bis jetzt noch kein offizielles Dementi erfahren hat, etwa 8000 mit der Internationale in Lerbindung stehende Social-
uuf das angenehmste berrührt.. ....— Demokraten leben, welche unter den Arbeiterinnen eine große Zahl

Bis jetzt verspürt man noch nichts davon, daß die neue Ge— zu Petroleusen () bestimmt, ihre Einrichtungen überhaupt bereits
chäftsordnung in der bayerischen Kammer, von der man sich so derart getroffen haben, daß bei einem Ausbruche in Muͤnchen
Bieles versprach, eine raschere Abwickelung der Geschäfte zu bewirken UAlles organisirt sei.
jermocht hat. In der althergebrachten dreiten Weise wird fort. Berlin, 8. April. Der Reichstag wurde um⸗2 Uhr er⸗
wörtert und getagt und bei der Masse des Materials, das noch iffnet. Fürst Bismarck verlas im Allerhöchsten Auftrage die Thron⸗
zu bewältigen ist, wird es, trotz der zwei Sitzungen täglich, zu ede, deren Schlußpassus äußerst beifällig aufgenommen wurde.
enen man sich, um schneller fertig zu werden, entschlossen hat, Zimson brachte nach der Verlesung der Thronrede ein dreimaliges
»och noch einige Zeit dauern, bis sämmtliche Arbeiten erledigt hoch auf den Kaiser aus, in welches die Versammlung begeissert
ind ...... instimmte.

In Frankreich kokettirt der Präsident Thiers sehr eifrig mit Berlhin, 8. April. Am 3 Uhr Nachmittags fand die erste
den Clerikalen und Ultramontanen, wahrscheinlich um dadurch sein Sitzung des Reichstages statt. Nach der Schriftführerwahl erfolgte
Regiment zu befestigen. Er macht es in dieser Beziehung nicht die Verloosung in die Abtheilungen, wobei sich die Anwesenheit
esser wie der sedanisirte Kaiser Napoleon II.Ueber jaupt scheint von 166 Mitgliedern ergab. Das Haus war mithin nicht be⸗
r von diesem gelernt zu haben und fast kommt man in Versuchung chlußfähig. Rächste Sitzung Morgen 2 Uhr Nachmitiag.

u glauben: Wien, 8. April. Die Wiener Abendpost“ meldet, die
„Wie er räuspert, uud wie er spuckt. am 7, April stattgefundene Verloobung der Tochler des Kaisers,
Das hat er ihm glücklich abgeguckt!“ der Erzherzogin Gisela, mit dem Prinzen Leopolo. dem Sohne
daß der Bund mit den Schwarzen dem Präsidenten nicht zur des Prinzen Luitpold von Bayern.
khre gereicht, das ist außer allem Zweifel; od er fuür ihn von Frankreich.
Vutzen sein wird, wird sich zeigen. Jene derkaufen ihre Dienste Paris, 4. April. Nach den soeben abgeschlossenen Berech⸗
heuer und doch läßt sich von ihnen, wie die Geschichte lehrt, nur aungen der BudgetsKommissionen hat Frankreich durch
u oft sagen: „E bissele Lieb' und e bissele Treu und e bissele den · Krieg von 1870 an Kapital 734 Milliarden und an Gebiel
Falichheit is allweil dabei.“ zwei Provinzen verloren, deren jährliches Reiuerträgniß jür den
Staat sich auf 60 Millionen Francs belief.
Baris. 4. März. Offizielle Mittheilungen zusolze sind
aoch 4625 Insurgenten abzuurtheilen. Von 27,989 Abgeurt heilten
wurden 21,092 freigesprochen und 6887 verurtheilt.
Spanien.
— Madritd, 4. April. In Sevilla, Valencia und Granada
vird ein Schlag der Republikaner befürchtet. Die Agitatsonen der
Alfonsisten nehmen bedeutend überhand. Es heißt, daß von Agen⸗
en zahlreiche Silbermünzen mit dem Bilde des Prinzen von Astu⸗
rien unter dem Pöbel vertheilt werden (N. W. T.)

Deutsches Reich.

München, 6. April. (Abgeordnetexkkammer.) Das Gesetz
über die Ausdehnung des pfälz. Bahnnetzes wurde in zweiter Le—
ung angenommen. Der Geseßentwurf über die Verwendung des
aher. Antheils an der Kriegsentschädigung wurde in zweiter Le⸗
ung mit dem Antrage Levis angenommen, demzufolge der Finanz⸗
ninister nach Heimzahlung der Kriegsanlehen von 1870 und 1871
nrmächtigt sein soll zuerst die fünfprozentige Schuld und dann
uist die 42/ prozentige Militärschuld von 1833 und 1859 heimzu⸗
ahlen. Nachste Sitzung Montag. Tagesordnung: Berathung des
iats des Finanzministeriums und der Verkehrsanstalten.

Münch'en, 7. April. In dem Berichte des Abg. Herrn
ämer, als Referenten des I. Russchuffes über die Etaiß des
önigl. Staatsrathes, wird die Annahme des nachstehenden Antrages
ꝛantragt: Die Kammer wolle beschließen: Es sei an den Koönig
ie allerehrfurchtsvoslste Bitte zu richten, Anordnungen treffen zu
asen, daß ein Geseh über die Umdildung des Slaalsraihes aus.
ratbeitet und dem nächsten Landtage in Vorlage gebracht werde.“
dem Vernehmen nach soll alle Aussicht bestehen, daß der Finanz⸗
uugschuß diesem Antrage zustimmen wird; noch den schon öfters
us der Mitte der Abgeordnetenka mmer über diesen Punkt laut
ywordene Forderungen ist an der Annahme vorstehenden Antrages
aum zu zweifeln.

München, 7. April. Wie der „Fränk. Kur.“ mittheilt,
sn der Finanzausschuß der Abgeordnetenkammer in seiner gestrigen
lbendsitzung u. Aden wichtigen Beschluß gefaßt, der Kammer
rzuschlagen, daß sie für sämmtliche an nichtdeutschen Höfe aufge⸗
belle bayherische Gesandte sortan nichts meht bewillige.

Vermischte.

æe St. Ingbert, 8. April. Die hohere Töchterschule
cheint nun doch nicht fo ohne Schmerzen in's Leben treten zu
voslen, wie man es zu hoffen sich fast für berechtigt hielt. Das
Somite der Schule hatte für feine Pläne seitens der städtischen
derwaltung das bereitwilligste Entgegenkommen gefunden; eine sehr
jut qualifizirte Lhrerin war bereils gegen ein jährliches Gehalt
von 800 fl. als Vorsteherin engagirt und auch für die Unterricht s⸗
ächer, die dieselbe nicht übernehmen konnte, waren küchtige hiesige
ehrkräfte gewonnen: an der Einrichtung der Localitaͤten (im alten
Schulhause) wird mit Fleiß gearbeitet, vährend auch schon für die
»enöthigten Schulrequisiten Sorge getragen ist. Alles dies ging
iemlich glatt vorüber, und glauble man drum, das Institut unter
en hier möglichst günstigsten Auspicien — schon sind 53 Schüler⸗
nnen inscribirt — mit kommendem 1. Mai eröffnen zu können.
Dda gelangt in den letzten Tagen ein Assagebrief der bereits ge⸗
vonnenen Lehrerin hierher und wäre somit die Realisirung des
Broiekts der höhern Töchterschule, schon so nuah und greifbar, wieder
        <pb n="220" />
        in weitere Ferne gerückt. Nun ist aber das Comite entschlossen, München, 5. April. Nächstens wird hier eine Konferenz
an dem mit derselben abgeschlossenen Vertrage jsest zu halten und von italienischen und deutschen Abgeordneten stattfinden, um über
gelingt es demselben vielleicht auch, dieselbe doch zur Aunahme dereine wahrhafi aternatienale Eisenbahnverb indunmg zwi—
Stelle zu hewegen menigstens guf die Dauer“ vek im Vertrage schen Berlin, Dre 3den ꝛc. einerseits und Ro m andererseis
orgefehenen Kandigungszʒeit. 2* zu Lerathen. Gegenwäctig ist die Verbindung der Züge sehr schlecht
Das Köniareich Bahern hat nach der Ießzten Zählung und entspricht den Auforderungen keineswegs. Schuld daran ist

1,850,038 Einwohner, wovon 615, 104 auf die Hfalz kommen.trotz seinen entg.gengesetzten Behauptungen der italienische Min⸗
Im Jahr 1867 waren es 4,824,421. Um aber die wirkliche ster der öffentlichen Arbeiten, Hr. de Vincenzi, der jedenfalls bei
Zunghme der Bevblterung Bayerns zu Zouitteln. mmüßzte mar —98 Honferenz den Kürzern zieht. * —
qe in' Frankteich sehenden und die lin Eissaß⸗Lothringen garnifoe Die dom Jahre 1849 datirenden Kg hur ger 84 fs en⸗
nitenden· Trnppen was im Ganzen anct Beyolftrungs-anwens —A werden bis 80. Juͤm 1874 zum Umtausch
ee von Liwa 40.00d Seeten ergebe. aesen ent nezogen, ee

7ö6ln, 4. April. Einen höchst merlwürdigen —EAXX J
rischer Heilbunst hatten wir gestern Gelegenheit zu konstatiren. Einer
jener Braven vom ostpreußischen Füsttier ⸗ Regiment Rr.33 war in
der Schlacht von St. Quentin schwer verwundet worden. Bis zur
Unkennichteit enistelit, hatte man ihn günzlich eutkleidet auf dem
Schlachtfelde gefunden und so bald wie thunlich mit einbm Traus
orle Schwerberwundeter mach Köln gebracht und dem hiesigen
Hospital uͤberwiesen. Ein Granatspluter hatte dem Manne von
dicht unterhalb des linben Auges an das Gesicht, Backenknochen,
Nase und Oberkiefet zur Halfte hinweggerissen, so daß man durch
die Oeffnung bis in den Schlund hinabsehen konnte. Nunmehr,
nach einem Jahre der Vehandtung, ist. es der bekannten Geschick
lichkeit unseres Hospital⸗· Oberarztes, Herrn Sanitätsrathes Dr
Fischer, gelungen, die Gesichtshälfte wieder so zusammenzudeilen.
daß der Verwundete dieser Tage als geheilt in seine Heimath ent
lassen werden kann. Das linke Auge ist wunderbarer Weise ex⸗
halten, die linke Wange, wenn auch eingefollen, mit einer Haut
uͤberpgen, deren Raht⸗ sich durch senkrechte und wagerechte“ Fut⸗
chen kerntlich machen; Nase und Mund sind ebenfalls wieder zu—
jammengenäht uud geheilt, und anstatt der verlorenen Kiefertheilir
und Zähne sind künstliche eingesttzt, so daß der so geschickt und
glücktich Hergestellte wieder essen und sprechen kana. (Köln. Zig.)

4 Die Hungersnoth in Per jien dauert nicht nur fort,
ondern nimmt Inmer grausigere Dimensionen an. Von der in
hrem Gefolge auftretenden Verwilderung gibtt eine Mittheilung;
3 Vertreters der indisch europäischen Telegraphenlinie in Persien
Zeugniß; nach welcher in Kendjon (zwischen Tauxis nud Teheran)
12 Mann ergriffen wurden, die einen Menschen verzehrten und
die zugestanden, schon 8 Menͤchen gegessen zu haben.

WBolkswirthschaft, Handel und Verkehr.

Muümschen, 4. April. In der Zeit vom 17. bis 23. Rärz
iind in der k. Munze dohier 820, 220 Mork in 20 Markstücken
geprägt worden. Die Gesammlausprägung im deutschen Reich
Jeüt sich bdis zum 23. Maärz auf 66,583. 340 Mark folcher
Stücke.
Bekanntmachungen.

Dr. depneider⸗ Lehranustalt
ür *
Lapdwirthe, Bierbrauer und Mäller
i. VoOrmas a. EXNh.
1860 begründet und hestehend aus drei im Wesentlichen getrennten, aus allen Theilen
Deutschlands s stets stark besuchten Fachschulen mit Pensionat, beginnt ihren diesjährigen
Zommercutsus am 22. April. Programme, und nähere Auskunfit stehen gerne zu Viensien.

Am Freitag, den 12 ds. Mis., Nach⸗
mittags in. Uhr' wird der Rest des Ge⸗
mejndeberechtievngsholzes pro 1872 öoͤffens-
lich yersteigert: 5?
375 Ster Buchenholz, Ablh. Schützham 7
jeueiche Unlerfertigter, gestützt auf
8 dr Dheche * 3 iu kinen langiahrigen Aufenthalt in Lon—
29 vᷣp. Buchenholz, J —5 ge Mi den und ebenso lauge Lehrthätigkeit,
G do —— gWer sertheilt auf eine leicht faßliche Methode
doh Eichenholz Abih. Untergeisberg, s ⸗ *
ae duhetc. eßzt Anlterr icht
do Gemischtesholz, alldg 6
30 do, Nadelholz. Abth. Gehnbacherrech in der englischen Sprache.
St. vnbat den 8. 3 1872. RG. Haymann
Das Buͤrgermeisteramt wvohnhaft bei Wserékm-Ii.
— —— hnhaft bei Herrn Bäcker Schmelze r.
Uebung der Feuerwehr
wird, da heute zu schlechtes Wetter ist. am
aachsten Donnerstag Abends 3, Uhr
(bei günstiner Witterung, wenn getrommelt
wird) abgehalten und wird zahlreiches Er
scheinen erwartet.
St. Ingbeit, den 8. April 1872.
Das ECommando.

d

Ein Eigaxrenetuß uin zocl Anfange
Buchstaben des Ramensz, in den Alment⸗
wiesen. Der rechtmäßige Eigenthümer wollt
es gegen die Einrückungsgebühren in Em⸗
afang nehmen dei

Johr Hellenthal, Bader.

Mayer'sche Tapeten⸗ Nouleaux⸗ und
Frahnenfabrik in Bomma/ Rhein. versend⸗
Tapetenmuster. V

Bei. Beste lung vou 15. Thlt. Rabaitz 10.
billiaste Preise,

—
vom 8. April 1872.
— vBefe 7
Portland-Cement
Otto Weigand.

Preußische Friedrichsdbr. 9 371/, -38
vistolen .. 940—-492
dosländische 10 fl.⸗Stücke. 838.-56
Ducaten.. 3533 -35
20Francs⸗Stücke .. ..9 202- 21
knglische Souvereigns.11 47-49
Dollars in Gold 2 23/26
Redaktion, Druck und Verlag von F. X. Demetzz in St. Ingbert.
        <pb n="221" />
        558— 535* 380 282 83 .4
255—357 — 8⏑ 337 — 5—53238337
—— —78. 4 528 F — E* 855 — — J — * 8 — 8
——— 2—2 262 — —F — 2 — 9 55 5 —3 I — 22
237 — J —3888 — 5. 3 A
77
338—— — 133 3 —58*
J—— 244 87
3 —7 3—— »3 363 555535
2S8 25 555252 ——— an —— 4— 33383 22 *238*8 5325 —8
535 —33538 8— — 23 8333 33*
J 7
5353 83 33— 535 — 38353 225775228335583 —65
J
*3 P * — — 5 — ——
55 33 3 33 735 —— — — — 373355
*z3—33838 5 383 333 —852—8 332
3333388 3 383 837283288 53237
* 34 3 3 3328 J
— 23 8* 3
38 — —
* 3333 338333333345
333 — 3323
2 5 227 4 —s5335 3*
83 3— * 2335317
— 48 — 75
—
8 88 —5322 —A —
—s 53532 —3233888 6
—8 3 — — —25 8
373— — F 1 »25 28 27 72 — 872
83 —— 53 383 24
a4 3 3338
—— —5— 538 353 — 138 —
— * s — 5353 8 223335383337 413* —
8— — 53 55 7* 5353 5 * — 5233353 *5 *2 —— *
25 28 *53 3 88 A538 23 —3 233
35 8 3 3333 I—3 337
9* — A 322* — 5 27* ——— —3— 8 * 53 — —
*2 *5* — 2 S * *72 —538325 572
2 33 335 3 33334
5ñ 2223 —38 2 33757
* ü*. 3* 7 8 —— —* — *
23 3333633 323 33 3
—A 5355 — 632313 —
8 *.8 —— —— 5 55—25 X 3* 22 238 8* M. 5*8 2
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——33327 3 3 —3232 755 3233
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59 *5 F55 85857 ⏑—— — — —333337333
— —— 226 * ——222 —3 — 83 —5 23
343 7
7 — 2 —— 2.2 — —2275* — * — 2
3333 25333—333333 3335233533
3332323 332335555335 53333 ——373353;
—333

2523533
2 283335 S 7
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5333228 3332 W
355338 ẽü * *25 3323533 j
8 3333*38 * 33288553
23 —39 2 5 5 5 S 2 3224 *8 8
—E A — 25 * 25 858 33334
—ãS —— — 2 * 2 * 35338 J — 15333 228
— —— AA —
233553* —— —cS532
2 * * — —2 * 3* * 3 *
—— —5575 * A——— —A 55*32* —2133
—A 523* 5435737333 58 *3 3325353333
z
3533 35 3 55355 3383333 33
— 3378 438 153 7— 3283332 5
3* 3773356 337332354 23383
28 — —— 32755 35 —
2 353—235—2 * 38 —A 5 252 73 8 82338
J
— * 2 3 *2* 555233 — 2335 73 45328 3 * 58 * 88 5
358285 J
3 3 335333355 3352355 ——
33325 in
2238335 3— — 5258* J220 8 * 7 * * —A
. t —
5 3777* J —7 s 3
8 ——— — * 7353228 1—2
3226. 5 57 —A ———— *
35325* J
3* 1
35358* 4**
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—232586
— 22
z353 55 —5327385 2*
b * 5* —3 723825 233 — —3— —
—— — 35 333*3 3323333553237335353535335
—338*—855 335 z35353 33 438335535
258538* 3 33 368336——2353 25532*8—
225. 3 S2 v * —X — *54 A——— —* s 2 „8 —
5 332 3* 1358785585333 — 738 583877 3 3559
— 7 528 — 835 5 * —— 2*3 S——55 32328553
b 5232225 — ˖ sã —— 53 25 —3 53 32 * * 333335 23535
22 7. 2 2* be 55* * 335 * —8 3 3289 53553
s38 3538338
2 25 — 2 3 ⸗ — v 8
3333853535 237 —33332338 7387
As —63 333 3 3377
83538 235553* — 338 3 —3 — —28 7 35 8
5335835— 253* 25 5 8——2823 38323 75 2533
e 3 33 ä
—5* 2285 323525— ——— ñ —
—3 333 35—3353338333 50 3 3—5
53255 83 2753 3233—8333
28 85 5 —— »3832* —E ——— * 2z55 2 D
78 —A — 83835 A
— 222 — ——232* *2934 — 5ñ5
3535—3 33338 —8325 33337 253
3 825523 —335353 322 253 — 3 323 —523336 256 —33335 —
J —
733534 —33 325 3 3323 —32735
„5252 502 524 23 2 2. 532 * *63 —260 5 5237 —
28 —A *. 2 z 538233* 3212 3838—*——322 S 3 —3 * *
5833— 3—58 ——3 3235 5583 23388 57* 3 538
235333 33333352355353233 — 333 3333533
— 2 2 * 8 —— — — 2 8 — 8
— 5 33 —153835
        <pb n="222" />
        288*
2 4
35551333 3888353338
— 2,55 3 — 5
138s3735333235355 A — 2 3228
* 5373853833 2333 32. 2233
* 235 23327 5545*2332. 22 * 2 —3 2 32 35
23 —— — — 23 53 0 2.5 — 2 2.
J 77 583335383
522 — * 22 * 8 * 5*7 2 2 25 J *15 1523
— 372523
23 2 — 3 52 3 23 * 2 238623 * F 22 D. 2225
—A 8 — —— 23 —23 22833 52z—3353357 9333 2
222. 81 2 2 — 7* 722 *52 2 3 —32232323 28 J
5233 528 2 55 *22 ——2— ꝛ 612 — —. S2 *23
22.223. 255.3 2238235 —R——— 25558 22 * 2
183332 3538 — —— 2235 z*5533335235 728 228
52275538 — 87272 — 23 53 255
⁊ 23 22 7223 5322 2. 3 2* 37 2. 522 2328 2 25 .2
2 3 —83832 *3 5333333533358 — 23 33338
53522 3533333533 5338333356333333 388 33325
75522 ———— — 58 32225 2723 2322 5255 *»35 —8—7 2
2232333 57 2 vo rã 5*—5772333 *2282 —* ? —
* 2. 28 53235233 2* 2 —— —223873 25 3353235 E — 32
* .2 * E — —A— — —— —
2727323 33253 5*253607 23333— — ——n2383 *5368 22232
72 223 —JJ 3 ———— E— R— 32233 85 * —A —— — 2
22.8 85*5.22 2. S533*6 3 2— 2 8 233355 3
785 —A 7— 8—828533 23824 —T 2. ,3* 7 *
768 25235 37 53332*23 23224 s 230 25 28 E
J 2 5353 2*. 7
J 535552385
* — 2. 2* x.532 38 — — —E 2 22.2. 2323
—222 21 ———— 272 22 — — — * — 23 *7 Az2. 235 * 2
72 * 258 35583 —*22 55333 3 23 5 —* S 3
427 —28 — 2 * 2— 2— —A 289*2 22 *
—— 5 253323 * 3 — * 2 —2 c 23335 *232222
* 8 zee 3 * 3 53 2 — G) —— — 23.*5
222 J o 33 — — 3 225 — 5.* 5 DB5835324
—72— 2. 3 5 25832 32553388623225 3233
—222 22. — 2 228352 .32* —25 535382272
2 — R82. 5555 75 *55352 —822 — 3325*
—— 2 82 —A 2 235323— 22 32 —
37583 3*8333385 5 533553233335 **57
2 — — — 3533355253373533455
2*8 522335553335355
282533353
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509238 2333 *—238 385
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**52233 2 33 — —— * 38202 —
—*—7 .8 — 52233783 5228 32* 3 5.4 * * T 233 5*
2. 5523533 37 23 2. * S 3 2—35 22 * * 3 2
353 338 233 2232 85c83 55 23332
7 2 —AI — 2.3 7 —22533 —
3. 23 5555*35383 * —3 — * — 28 2253
2333.3 * 3 * * 2 28 *32 86 ·7 v 23 5533355
252 *3 * — 8 532 523 3 — *238 28
* — ve 2. 2 — — —A — ——— —3— —23
288 257573785 2 338* A8 33* 353333
* 4* *3 535 —3— 28 2
2 2. 5. 2 3 —B 23827 2 60 283 —323225 3*
— 234 27 253* 2 Ro 92 25 2*5 3 —
2* 335 *5 S. z58
778* — * — * ——
— 2— —A 7353522 3 — 33 —28* 7* — — ——
—&amp; — 358 2587 5*3 *8 35 —— D 58 2358323385
7 383 3553 225 2 — —— — 3 78 322
—z 24 233333 — — — 8 — 5 7 238* —
— 4238 eezizazee — 3333353
z55 7* 288 2 232383 3 52.53 83287 5328335233
— — 17352 —A 835 — 22323
37—. — 538 38258 738
88 22333 5283 22 32358
7 A 3533233553
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2 »23358 m
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2323353 5305 — 5

— — 3. 2 — * 2*

5353 5 528 2. 32 2822. — 2 28
2523333 S — 8—3355 ——
— 25 255 33258233233 —
2433373335338 375353333555 53238355 8
333 233535
5 85 — 2
5235 55 * 88253385 2. 5—3 3 3. 52282.3 2
*822 58— 253 332—3237— 52

e 9 —582 2. * 2. 8 227 —A
—— 33553535
— * 235 * 232 — —* 22226008
—2 55 * 29 —2. 33222.- 33353 7 * — 28582 2 —.
2 22 it —527 — 618 2 S5. 2.
— s*8 32 —— —— 273— 32 2.3 —
322——3 35322433 —0 —
5— —88 333335—3—35—3333 —
— — —5 ——— 2838332 835227 5337233 —2
S 3833 8—
3 2 3359383335— z*— —25357 223 E
2. 2 — ——— — 2 2 25 225
— —52. 23523*—5—————5532 7 2555853 7
225 2337535 53353533* 5—78 —
5— 5*—2 5 * æ * 27 25* 32
*3 23* 2*5—753553585 —A — * hl
* 5375 **6 —253 — 5 35—38 — *
7 278 5353, —528 5225 7238583858 8
—5235 8. 25 2 5575 8o
2 33—— 38*
* * 2. 8 „52 25 .
* 3233 —

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557 —
5 552 3 .7
8* 3
3 ** 8* —. 2 —A — 5 377
8 s— 3 28 2 —* —— t 757
. 2 55535737 235 25 73 258 2
2 3352 55753 535 60353 3553
— 353 29*
27528 s8 353538 4532 3538 3
3258 —8 37* 532* 23
2333 54 2527
—⸗ — * 3 — 2* *

3
* —* — 2. 7
A *8 5* 3538 5 — 53 2378—
85853 — 3688 25 — 5 223 — 225283
s2. 35* 2 — 522 3587 3 3 2

* s 8 7 5 22 83 —B *

227 —— 528 * 2 2 353338 3. —533
235 255 z52 43335* 2 s g ẽ
335333 588 553 538 — —— 9588
—2382* 2 * 5 2223 8 23 * — — 52 53
253 5788 w3* 8 23 22 A — S
373255 2 33. z2535 — 323*

25353858 3358* — 2 —A *8J S
—— 5* — * 223365 —A 5325* 257
27* 5* szeégge5* S 5237
—— 237 3 235 59027 52588
22833 7 , 2* 3
25 — 5.3 27S2 2238
5?7553333 53 2. 3 5555 235
32353333 25335 332*8
— —— 233255 * 2 2 —A
J * — 2 235238 — 328 3
2253 212 2 3 32 2

— 3 —— * 5 ʒen ð 835 8

—ER—— 077338 328338 553
23 3223223 — 333338833

2 382 573

22*— 2 5 S2
A 24 —23
333533555 2383
535355455 58 2

3355335357

— 735 33

2253125
25

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12
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        Si. Ingberter SAnzeiger.
der St. FPaaberter Anzeigex (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntags⸗
ummer) erscheint wöchentlich v iermal: Diensbtag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Avonnementspreis vierteliährig 42 Krar. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.
wpri 1872
— — — ——— — — ——

M 57. RW— *8 Donnerstag, den
— Deutsches Reichh.... —
München, 8. April. In der Abgeordnetenkammer kommt
rst in der nächsten Woche der Etat für Unterricht und Kultus
ur Berathung, bei welcher Gelegenheit wohl manchmal die Gegen⸗
aͤtze aufeinander platzen werden. Da der Landtag nur bis zum
3. d. Mts. verläugert ist, so muß demnach eine nochmalige Ver⸗
sangerung eintreten. Man spricht vorläufig von einer solchen bis
um 25. d8s.

München, 8. April. Die kgl. Majestäten von
Sachen werden Mittwoch Abend in hiesiger Stadt eintreffen,
ach kurzem Verweilen hierselbst jedoch ihre Weiterreise nach Riva
m Gardasee fortsetzen. — Wie wir vernehmen. steht eine als⸗
aldige Ernennung der Landwehroffiziere zu Offizie ren der
Pesse rve bevor.

Mäünchen, 9. April. Abgeordnetenkammer. Der Antrag
Frankenburger und Genossen auf eine an den König zu richtende
hitle wegen Veränderung der Bestimmung des bayerischen Poli⸗
eistrafgesetzbuches, wonach Eltern, Vormünder, Lehrherren ⁊c. ⁊.
a eine Geldstrafe bis 15 Thlr. verfallen, wenn sie ihre Kinder
nicht innerhalb der gefetzlichen Zeit impfen, resp. wieder ·
impfen lassen, wird bei namentlicher Abstimmung mit 62 gegen
ß2 Stimmen abgelehnt.

Die Traunmsteäner Gemeind e⸗Collegien haben
die Trennung des Schuldienstes vom Kirchendienst und zugleich die
Aufhebung des Schulgeldes an der Volksschule beschlossen, obwohl
dadurch der Gemeinde eine durch Umlagen zu deckende Ausgabe
von 3065 fl. erwächsfht. — J B

Berlun 6. April. Das Verhältniß Dänemarks zu
Ddeutschland, das in der letzten Zeit ein einigermaßen zu⸗
iedenstellendes genannt werden donn?e, scheint neuerdings sich sehr
zeirübt zu haben. Es hat allerdings kein Meinungsaustausch über
Rie nordschleswigsche Frage zwischen Dänemark und der deutschen
Bundesregierung stattgefunden; allein gleichwohl hat man Ursache
mnzunehmen, daß die dänische Regierung alle Hebel in Bewegung
jeßt, um die europäischen Kabinette dazu zu bestimmen, jene Jragt
dieder aufs Tapet zu bringen. Selbstverständlich spielt die Wie⸗
derherstellung Frankreichs eine große Rolle in den Kombinationen
— fast alle Zeitungen und
Parteien in Dänemark kein Bedenken' tragen in Bezug auf die
konstellation der hohen Politik für die nächste Zukunft die zuver—
ichtiiche Erwartung auszusprechen, daß Dänemark recht bald wieder
in den Besitz Schleswigs gescetzt wird.

Berkin, 10. April. Reichstagssitzung. Wahl des Prä⸗
sidenten. Zum Präfidenten wurde Simson mit 192 von 203
Stimmen, zum ersten Bice⸗Präsidenten Fürst Hohenlohe mit 176,
zum zweilen Vice⸗Präsidenten wurde im dritten Wahlgange und in
weimaliger engerer Wahl mit Graf Eulenburg, Graf Mür ster
und Frankenberg, Beniigsen mit 106 Stimmen gewäblt. Simon
und Fürst Hohenlohe nahmen die Wahl an, von Beunigfen war
nicht im Hause anwesend. Die Verkündigung der Schriftführer⸗
wahl findet am Freitag statt. J 1

Der Kronprinzdes Deutschen Reichs hat das Protectorat
über den Bau der neuen evangelischen Friedenskirche in Frösch—
weilher (Elsaß) übernommen. Die auf 100,000 Francs veran⸗
ichlagten Kosten des Rohbaues sind durch freiwillige Gaben ge⸗
decht worden.

Die „Spen. Zig.“ erfährt aus guter Quelle, daß der Peters⸗
pfennig seii dem Jahre 1860 durdhschuittlich sechszig Millionen
Franken jährlich eingebracht hat. Bis zu dem Garantiegesetz gingen
davon etwa 50 Millionen mit der Verzinsung der päpstlichen Schuld
auf. Da diese Ausgabe jetzt wegfällt, so maß die Curie mit Hin⸗
zurechnung ihrer anderweiten Einkünfte sehr erbebliche Mittel zur
Berfugung haben. Anknüpfend an-diese Nacricht findet sich die
.Nordd. Allg. Ztg.“ veraulaft, die Aufmertsamkeit darauf zu
lenken, daß in mehreren Dörfern Oberschlesiens die Bauern und
Bauerinnen den Herren Geistlichen gegenüber sich schriftlich ver—
oflichten müssen. um ihres Seelenheiles willen allmonatlich eine

bestiamte Summe' nicht sowohl in Pfennigen, als vielmehr in
lingendem Courant zu zahlen. In einem einzigen Dorfe z. B.
eläuft sich die Summe, welche die Bauern derart auftreiben,
aͤhrlich auf 600 Thaler.“ Die „N. Allg. Ztg.“ wünscht, die
gehörden möchten in den Stand gesetzt werden, Einblick in die
Fetreffenden Sammellisten zu' nehmen und so eine Controle des
ingegangenen Peterspfennigs ermöglicht werden.

Fulda, 6. April. Dem „Fuld. Anz.“ wird unterrichteter
Seits Folgendes mitgetheil: „Unter den Gründen, welche den
zreußischen Epissscopat veranlaßten, die diesjährige Conferenʒ
hhon im Frühjahre statt wie gewöhnlich im Herbste in unserer
Ztadt abzuhalten, wird namentlich der zwischen der Staatsregie⸗
ung und den Kirchenfürsten von Köln, Breslgu und Ermeland
nusgebrochene Conflict bezüglich der Exkommunicationsfrage ange⸗
ührt und soll die Regierung von der Absicht der Bischöfe, diese
Frage auf der Fuldaer Conferenz in Erwägung zu ziehen, in
renutniß gesetzt worden sein. Man glaubt an eine Löͤsung des
Fonflictes und sieht der in Aussicht gestellten Erklärung des preu⸗
zischen Episcopats mit Spannung entgegen ·“····

Me'tz, 4. April. Gestern wurde die hiesige Kriegsschule
ꝛröffnet. An dem Unterricht werden vorläufig 100 Fähnriche theil⸗
aehinen, doch geht man mit der Absicht um, diese Zahl später bis
zuf 120 zu erweitern.
J Frankreich.
Zwischen dem russischen Botschafter Fürsten Or lho w und
dem Führer der polnischen Emigration, Fürsten Czartoryski,
hat es kürzlich in der Soirée eines französischen Marquis eine
Scene gegeben, welche beweist, wie wenig von Unterhandlungen
wischen Rußland und der polnischen Emigration die Rede sein
ann. Fürst Czartoryski weigerte sich nämlich entschieden, sich die
unge Frau des rnssischen Gesandten vorstellen zu lassen, und als
Hieser die Absicht äußerte, seine Frau wenigstens der Gaitin des
Fürsten, als einer Tochter des Herzogs von Nemours, vorzustellen,
berließ das Czartoryski'sche Ehepaar das Haus.
Italien.

Rom, 4. April. Der Papst hat die Verordnung erlassen,
daß die heitigen Ceremonien in der Charwoche nur dann zu St.
Peter wieder aufgenommen werden, wenn der Papft und Rom von
einen Unterdrückern befreit sein werden.

Nach Mittheilungen aus Rom ist der Empfang des fran-
zösischen Gesandien, Herrn Fournier, seitens der italienischen Re⸗
zierung ein sehr freundlicher gewesen. Von Anderem abgesehen,
nag dazu beigetragen haben, daß der Genannte ganz und gar nicht
in dem Rufe slehen soll, ein Freund der Klerikalen zu sen. Man
neint, ·wenn es ihm gelingen sollte, ein leidlich gutes Verhältniß
wischen Italien und Frankreich herzustellen, so werde sich Niemand
zarüber beklagen, indem man darin ein Friedenssymptom erblicken
ind gar nichts dagegen einzuwenden haben würde, daß für eine
Defensiv:Alliance zwischen Italien und anderen Mächten auch in
zer Zukunft keine dringende Veranlassung mehr geboten wäre.
Die französischen Ultramontanen werden feeilich Alles aufbieten.
im ein besseres Verhältniß der beiden Staaten zu einander zu
Jintertreiben; lassen sie doch gegenwärtig wieder eine Adresse an
zen Papst unterzeichnen, in welcher sie diesen der schließlichen Hülfe
Frankreichs versichern, wenn eine solche auch für den Augenblick
richt möglich sei.
Schweden. z
Stockhohm, 8. April. Vom schwedischen Reichstage ist
nit großer Majorität die gesetzliche Bestimmung angenommen
worden, daß die Wehrpflichtigen kuünftighin vom Wehrdienste sich
nicht mehr loskaufen können. J
„Times“ enthalten ein Telegramm,“ nach welchem in An⸗
iochisa (Syrien) am 8. d. ein Erd beben staitgefunden hat
urch welches an 130 0 Menschen getödtet und fast die
zälfte der Stadt zerstörfk wurde.
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        — 71 EB, 24. APril. Wie wir es hofften, so
ist's geschehen. Den Bemühungen des Comiles ist es gelungen
die von ihm als Vorsteherin des projektirten Maͤdchen⸗Instituts
engagirte Lehrerin nun doch zur Annahme dieser Stelle zu bewegen
und ihre Bedenklichkeiten zu beseitigen. Eine tüchtigk und erfahrent
Vorsieherin des jungen Institutes ist natürlich imit ein Haupter⸗
forderniß zur Lebensfähigkeit derselben. Und so möge es denn
ohne weitere Wehen frisch und lebenskräftig an dem bereits fest.
gesetzten Termine in die Welt treten und das seine mit beitragen
zum Wohle, zur Bildung und Veredlung der nachfolgenden Gene.
ration, dam dürfen wir es begrüßen als einen Schritt weiter auf
ber Bahn nach Vorwärts! — Von einigen Seiten wollte man
aus unserer letzten Mittheilung Stand der Angelegenheit der höhern
Töchterschule betreff. eine gewisse Schadenfreude herauslesen und
glaubte darum dieselbe aus unlautern Motiven entsprungen, wäh⸗
rend wir allein von der Ansicht geleitet wurden, daß das Publi—
kum, das doch die Opfer für die Sache vringt, auch über den
Stand derselben au fait zu halten sei. Aus diefem Grunde auch
unsere heulige Mittheiliung.
B3Zweibraückem8. Abril. (Schwurgericht.) Das Schwur⸗
gericht der Pfalz für das II. Quartal ds. Is. wird am 10. Jum
in Zweibrücken exöffnet. Zum Präsidenten ist Appellrath L. A.
Molitor, zu dessen Stellvertreter Appellrathe It. Kieffer ernannt,
Unter den vor das nächste Schwurgericht verwiesenen Sachen be—

von Kaiserslautern wegen Verleumdung, sowie ein Preßprozeß gegr
ben frühtren Redakteür des „Pfälz. Kurier,“ Herrn Stah
wegen Bileidigung der katholischen Geistlichkeit durch kinen Arlit,
über die Pfarrersköchinnen.

fFKaiserstadutern, 8. April. (Wohlthätigkeit.) De
aufmann Herr Louis Böcking hat aus Anlaß der Zermählun⸗
seiner ältesten Tochter mit Herrn Friedensrichter Braun der hiesigen
Stadt zum Zwede der Errichtung eines Fröbel'schen Kindergarten
1000 fl. zum Geschenk gemacht. (Kaisersl. Ztg.

FVLautersheim, 83. April. (Hohes Ülter.) In hiesi
iger Gemeinde lebt ein Israelite, der nach glaubwürdiger Mitthei—
ung am 24. Februar 1772 in Altleiningen geboren ist und fic
hier 1795 verheirathete. Derselbe war seither“ noch immer sehr
rüstig und ging fast jeden Samstag in die Synagoge nach dem 1.
Stunde von hier entfernten Biedesheim. Simon Frey, so heißl
der hundertjährige, war vor wenigen Wochen krank, ist aber so
weit hergestellt, daß er beabsichtigt, baldigst wieder ,Geschäftchen
in naheliegenden Ortschaften zu machen. J J

f Ein nicht geringer Theil der im letzten Kriege er ben—
teten Geschüttze wurden vom Kaifer zu Kirchenglocken solchet
Genieinden gespendet, die darum nachsuchten. Der Kölner Don
allein erhielt 300, der Dom in Frankfuri 260 Cir.

S. A. Demetz, veranlwortlicher Redacteur.
Bekanntmachungen. en r —...
338 zuͤrückgekehrt bin und das Portland-Comoent
RNeueste in
IXXLXX
in reichhaltiger Auswahl zur gefällicer
Ansicht ausgestellt habeee.

Frau Elise Fischer,

Modiste.

Aus der Düngerfabrik

Kaiserslautern:
Knochenmehle
Knochen⸗5uperphosphat
Kalidünge

uͤchten Peru⸗ Guano
J. J. Grewenig
in St. Insbert. J

Waldlandversteigerung.

Samstag den 18. Aprit 1872, Nach—
mittags 4 Uhr, ddahier im Hause der Frau
Wittwe Beck, lassen die Herren Gebrin
der Krämer von St. Ingberter Eisen⸗
werke 7 Morgen 23 R. ausgeslocktes
Waldland im Potaschwalde neben dem
Eisenbahndamme in 15 Loose vermessen
und auf die Wiesen streckend auf langjäh⸗
rinse Zahliermine öffent lich in Eigenlhum
bersteigern. 3

Horn, kgl. Notar.
— 22 2 8* — —
Hohere Töchlerschule
in St. Ingbert.

Nachdem das sämmlliche Lehrerpersonal
nunmehr engagirt ist und die Vorbereit⸗
ungen zur Eröffnung der Anstalt so weit
voranheschritten find, daß der Unterricht am
1. Mai ifd. Irs. begimmen wird, werden
die Eltern der angemeldelen Kinder hievon
in Kenntniß gefetzt und eingeladen am
Dienstag den 830. April ifd. Irs. Vor⸗
mittags von 9 bis 12 Uhr oder Nachmit⸗
hags von 2 bis 5 Uhr ihre Kinder der
Vorsteherin im großen Schulhause (an der
Hauptstraße) vorzustellen. An demfelben
Tage und Orte werden auch neue Anmels
dungen 'entgegengenomnmen.

St. Ingbert, den 9. April 1872.

Die Schuleommission.

BRenuer hmiede,
—A
tüchtige Nieter
und im Brückenbau erkfahrene
Arbeiter
finden beĩ gusem Lohn dauernde Beschu
ligung in der Wagenfabrit von
Schmieder Ke Mayer
in Carlsruhe.

Der Brodpreis für die Stadt Si
Ingbert ist von heute an bis zum nächster
Donnerstag (Fruchtmarktstag) festgestellt:

Korabrod 3 Klgr. 25 Krzt. Weiß
brod 10 Krzr.

Sämmtliche Bäcker von St. Ingbert

Zu verkaufen:
Schönes kiefernes Bauholz in jeder
beliebigen Länge abgelängt per Cubikmeter
q10 fl.
Kieserne Zaun · und Baumpfähle
in jeder beliebigen Laänge.
J L. Äh, Breiternmühle
Station Lauzzkirchen.

Frucht ⸗· rod⸗ Fleisch ꝛc. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 11. April

Weizen 7 fl. 48 tr. Korn 5efl. 4hk
Gerste Zreihige. — fl. — kr, Gerste vier
reihige, 4 fl. 3 kr. Spelz 5 fl. 10 tr
Spelzklern — fl. — tr. Dinkel — sfl.
— kr. Mischfrucht — il. — kr. Hafet
3fl. 50 fx. Kartoffeln Ufl. 82 kr. Heu
2 fl. — kr. Stroh 1 fl. 25 kr. per
Zentner. Weißbrod 14. Kilogr. 20 ir
Kornbrod 8 Kilogr. 24 Ir. ditto 2 Kilogr.
16 tr. ditio 1 Kilogr. 8ekr. Gemischtbrod?
Kil. 32kr. 1 Paar Weck 100 Gramm 2kr
Rindfleisch 1. Qual. 20 kr. 2. Qual. 18 kr
Kalbfleisch 18 kr. Hammelfleisch 18 kr
Schweinefleisch 22 kr. per Pfund. Butter 80
kr. per Pfund.

— — —

Von Frankfurt a. M.
direct
mit jeder Post

befördere ich, die meiner Annoncen ⸗ Ex⸗

pedition zur Vermittlung aufgegebenen

Inferate, ohne Anrechnung von Provi⸗

sion oder Porto, zu den Qriginal⸗

Zeitungspreisen au die, für die ver⸗

schiedenen Zweckre

bestgeeigneten Zeitungen

des In; und Auslandes. J

Meine Provision beziehe ich als offizieller

Agent von den betreffenden Zeitungen,

—ERXRXR
Inrere

—A—

——— surt a Za geas

Hamburg.
Alleinige Inseraten⸗Pacht:
„Fliegende Rlätter, RIad-
eracl a NνLiEAroα.

Ich verpachte noch auf

Woder 6 Jahre: 60

Dezimalen Wies in den

Stegwiesen, und 8 Dezimalen
Acker auf Gerstbusch.

Ferner vermiethe ich mein an der

Hauptstraße gelegenes 2stöckiges Wohn⸗

haus, bestehend aus fünf schönen

Zimmern, Küche, Wasa küche, Hofraum

nebst allen Zubehörden und schönem

Pflanzgarten.

Wittib Westphaelinger.

Fruchtpreise der Stadt
Kaiserslautern vom 9. April.
Weizen 7 fl. 45 kr. Korn 5 fl. 12 i
Spelzkern 5 fl. 530 kr. Spelz 5 fl. 21 *n
Gerste 4 fl. 34 kr. Hafer 3 fl. 54 kr
Erbsen 4 fl. 36 kr. Linsen 4 fl. 45 tr
per Zentner.
Brodpreife: 6 Pfd. Kornbrod 25 kr
3 Pfd. Gemischibrod 14 kr. und 2 Pfd
Weißbrod 15 kr.

Pedaftion Drux und Verlag von F. X. Dem« in⸗St. Ingdert.
        <pb n="225" />
        78245
4. 532332332 32—325
22 255322 —5 *— ——— —
* 5335732533 — — — SE
84 3333233323 — — 225
5324 3333333 — —388
88323—535 552235 — *2*775 —A 225 2 *225
— 2535223 55s538782337 — 582323 5332335 —A 3
—— J 3532533
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* 355 7 38 3538 8 2. ——
2 * s 523537 2 582 2 2 — 2—
—A— — 3278* 8 —5 238 ——— —8 233233
——— S — 8 63 2
25 — 252 5. 32557 2 3557373 22338 3
233555535 8225
55322* 25 24 5235 —— 2523
2.2 28 822 —28*7 8 133 3333533 7*
S* * 587 — 2 338s3388 3 *8 5588
8 — 2523 e 557 2533 *3
3233553773 838 * 38 539225 2* 22372353 —
258 F233 382234385 2232338 53*
*2 J 5 7 —*
533 3788
* *
38388 — 23337168 2325 283
A 8 * 25 * *22 — ——
F 253 22* 265 3 83* —
*8R526 366 538*883
533888 A35 ——— 58
2853* 23235 828 33533883 5*88*
8* 53 23223 525 —— —— 232278 23*
— 2 — 2*2 38382 —— 2 2223 —— *
2 * 222 3 3 227 28*22383 — —
XX ———44 22 — 233333 vo 6 53338 2
252333 57 23 2387 5*525 —e35258*
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        der Si. Anabertier Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntags⸗
ummer) erscheint wöchentlich vier n al: Dienst a⸗ g. Donmnerr stang, Samstag und Sonmntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeihen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattichrift oder deren Raum berechnet.
/2 — ß 9 —
Mh58. Samstaa- den 18. April 1872
dä
Deutsches Reich.

München, 9. April. Nach dem „Fränk. Kurier“ wäre es
noglich, daß der Etat des Kultusministeriums in der nächsten
woche zur Berathung in der Kammer gelangen werde. Bis jetzt
st aber das vezügliche Referau nicht einmal unter die Mitglieder
es Ausschusses vertheilt, so daß dieser sich noch nicht einmal da—
nit beschäftigen kann. — Die zweideutige Politik des Herrn Kul—
Ismnisters wird trefflich illustrirt durch eine Aeußerung, welche
üͤngst ein hervorragender Ultramontaner im Privatgespräch hierüber
nachte. Derselbe erklärte nämlich, es sei ihm unbegreiflich, wie se
zielevon der ultramoutanen Partei gegen Hrn. v. Lußz eingenom⸗
men sein könnten, da es doch gar keinen Minister gebe, dem die—
selbe so sehr zu Danke verpflichtet sez; denn er rede zivar recht
mergisch gegen sie, handle aber nie hienach und halte so die Lie⸗
zeralen imit schönen Redensarten und leeren Versprechungen hin,
was den Ultramontanen nur erwünscht sein solleee.

München, 9. Appril. Gestern kamen unter Begleitung
bon 15 Mann Sachsen 12 Waggons Kriegsbeute, bestehend
in Chassepot-Patronen, von Belfort hier an.

München, 9. April. Wie der „Nürnb. Corr.“ erfährt,
at der Kaiser von Oesserreich den Prinzen Leopold von Bayern,
inen künftigen Schwiegersohn, zum Chef eines Artillerie Regiments
runannt. Die Vermählung des Prinzen wird, da die hehe Braut
oemnächst erst das 16. Lebensjahr erreicht, nicht vor dem Sommer
873 stattfinden.

Der Abgeordnete Dr. Gerstner hat in der Kommer folgenden
Antag eingebracht: „Die Kammer wolle beschließen: es sei an die
igl. Staatsregierung die Bitte zu richten: Dieselbe wolle thunlichsl
ais zum nächsten Budgetlandtage 1) Ersparungen im Staatshaus-
zalt, durch eine gründliche und zweckentsprechende Umgestaltung
der Verwaͤltung erzielen, 2) zu diefem Behufe hauptsächlich die
Berminderung der Kreisstellen, die Trennung der Kammer des
Innetn von jener der Finanzen und die Ausdehnung der Selbst⸗
rwaltung der Distrikte und Kreise vorbereiten, 3) die hiezu er⸗
orderlichen Gesetzentwürfe in Vorlage zu bringen.

München, 9. April. Mittelst Schreiben des Staatsminist.
der Finanzen und des Krieges an das Präsidium der Kammer
der Äbgeotdneten wird — da sich der Militäretat für Vayern in
Folge des betreffenden Reichsgesetzes um jährlich 80,673 fl. 15 kr.
—DD
»oulirt war, die Einschaltung eines Artikels in das Finanzgesetz
u folgender Fassung beantragt: Der durch das Reichsgesetz vom
J. Dez. 1871 für die Jahre 1872,73 und 1874 an Bahyern zur
Bestreitung des Aufwandes für sein Heer überwiesen Betrag von
10,854,9090 Thlrn. oder 18,995,075 fl. — nebst den nach dem
daushalts:Etat des deutschen Reiches sür Gehaltsaufbesserungen be—
sonders bewilligten 46,099 Thlr. oder 80,673 fl. 15 kr. zusam⸗
men mit 19,076,748 fl. 15 kr. wird dem Kriegsministerium als
Pauschquantum zur Verfügung gestellt; während des genannten
Jahtes ist der nach Titeln geordnete Etat der Kammer der Reichs
rüthe und der Kammer der Abgeordneten nur zur Kenntniß-
naime und Erinnerung vorzubringen.

München, 9. April. Dem Vernehmen nach hat nach län—
zerer und eingehender Berathung zwischen der Kommission über
den Initiativantrug der pfälzischen Abgeordneten in Betreff der
—XD
Ministerien des Krieges und des Innern stattgefunden, welche in
solgendem an die Kammer zu richtenden Antrag formulirt werden
joll:. 1) in besonderen Fällen für Vorspannsleistungen wäh⸗
rend des Krieges gegen Frankreich höhe re Vergütungen zu be—
willigen, als sich nach den für Aufstellungen der Liquidation geltender
bestimmungen entziffern; 2) für den Verlust von Pferden bei nach⸗
ewiesenem höherem Werth eine entsprechende größere Vergütung zu
ewähren, als in der Mannheimer Konvention vom 2. August 1870
erfür festgeset ist; 3) ebenso für außergewöhunliche Abminderung
»es Werthesvon Pferden entsprechende Entschädigung zu leisten;
dorgekommene direkte Eigenthumsbeschädigungen auf Grund deß—

fallsiger Nachweisung, bezichungsweise Abschätzung zu, vergüten;;

5) die für die bezeichneten Zwecke erforderliche Ausgabe vorbe⸗
zaltlich der Refundirung von Seiten Dritten Verpflichteter aus
dem Antheile Bayerns an der französifschen Kriegsentschädigung
iu bestreiten. — Erläuternd hierzu dürfte noch zu erwähnen
ein: 1) daß die regelmäßige Vergütung für Vorspannsleistung
nach den letzten Ministerial-Bestimmungen sich auf 342 Thal er
ür die zweispännige Fuhre per Tag berechnet; 2) daß die Ver⸗
‚ütung für Fouragelieferungen, welche mit Gegenstand des Initia⸗
iv⸗Antrags war, deßhalb kein Gegenstand der Vereinbarung wurde,
veil nach Erklärung der Regierungsvertreter und den darüber
iestehenden Normativbestimmungen nicht die Mittelmarktpreise,
ondern die hiefür verausgabten Ankaufspreise zu vergüten sind.
— Obiger vereinbatter Antrag dürfte an die Stelle des Initiativ—
jesetzentwurfs treten, wird dieser Tage in's Plenum der Kammer
zelangen und hat Ausficht, ohne weitere Debatte die Zustimmung
derselben zu erhalten. (Pf. K.)

— (Aus der heutigen Sitzung der Abgeordneten⸗Kammer.)
Hafenmaher's Antrag, die Diensistunden des Postpersonals für den
verkehr mit den Publikum gemäß den Bestimmungen des Post⸗
reglements für das Deutsche Reich an Sonn- und Festtagen zu
zeschrünken, wurde durch Henning und Dr. Marquardsen unter⸗
tützt. Louis machte auf die größere Benachtheiligung der Handels⸗
ind Verkehrswelt im Süden durch die dortigen vielen Feiertage
aufmerksam, und Föckerer spricht sich gerade deßhalb für den An⸗
trag aus, weil dieser zu deren Abschaffung führen müsse. Der
Untrag wird angenommen. Auf Anfrage Hafenmaier's erklärt der
Referent Krämer, die Aufbesserung der Postboten bezwecke, daß
keinee mehr uneer 340 fl. beziehe, erstrecke sich also nur -auf Die,
velche weniger hätten.

—Munchen, 8. Apru. Boi Krlegsministerium wurde eine
Instruktion für die Militär⸗Sanitäts Kommissionen
um Vollzuge des Reichs-Militär-Pensionsgesetzes vom 27. Juni
871 erlassen: derselben entnehmen wir, daß der bisherige Un⸗
terschied in der Bezeichnung als Real-(Ganz⸗) und Halbinvalide
hei den Offizieren und in Offiziersrang stehenden Militär-Aerzten
vegzufallen habe und in Zukunft von den Sanitätskommissionen
ediglich festzustellen sei, ob der Betreffende zur Fortsetzung des
aktiven Militärdienstes unfähig ist; ebenso ist bei Linienoffizieren
nach einer Dienstzeit von 10 Jahren eine Dauer der Untauglichleit
nicht auszusprechen. Bei Offizieren, welche eine Dienstzeit oon 10
Jahren noch nicht zurückgelegt haben, ist nach genauester Erwägung
aller Verhältnisse und Vergleichung der Angaben der Betreffende
mit den dienstlichen Aufschlüssen und arztlichen Wahrnehmungen sich
zanz bestimnt darüber zu äußern, ob die Dienstunfähigkeit die
Folge einer bei Ausübung des Dienstes ohne eigene Verschuldung
rliuenen Verwundung oder sonstigen Beschädigung sei. Bei Offi⸗
ieren von kürzerer als zehnjähriger Dienstzeit ist dagegen die
Anterscheidung in tempporäre — mit Angoabe der voraussichtlichen
Zeitdauer —und bleibende Unfähigkeit zur Fortsetzung des altiven
Militärdienstes, soferne letzteres mit Sicherheit ausgesprochen
werden kann, beizubehalten. Nur in Fäller, wo die Ursache der
Invalididät in einer vor dem Feinde erlitienen Verwundung oder
iußerlichen Beschädigung beruht, ist von einer Zeitbestimmung
Imgang zu nehmen. — Die invaliden Unteroffiziere und Soldaten
ind noch nach zwei Graden zu unterscheiden, nämlich: als Ganz-
Invalide, zu keinerlei Militärdienst mehr tauglich, und als Halb⸗
Invalide, noch zum Garnisonsdienst verwendbar. Durch die Sa⸗
nitätsKommission ist ferner der Nachweis zu liefern: 1) daß eine
Dienste rest. Erwerbsunfähigkeit wirklich vorhanden; 2) daß das
dieselbe nach sich ziehende Leiden oder Gebrechen nach ärztlichen
Brundfätzen mit Konsequenz aus der von dem Untersuchten ange⸗
jebenen und von den Dienstesstellen bestätigten dienstlichen Veran—
lassung abzuleiten sei.

Nach einer genauen Zusammenstellung gehören gegenwärtig

—A
age an; Anfangs waren es sogar 26, aber durch Mandats⸗
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        Niederlegung sind die Herren Maquard, Barth und Jordon aus im bischöflichen Seminar sialt und sind geheim. Das Präsidiun
der Kammer geschieden, und dazu gesellte sich der Todesfall des führt der Erzbischof von Köln. Die Dauer der Konferenz ist au—
Dr. Greil. Augenblicklich sind es 15 liberale und 8 klerikale 2 Tage festgesetzt.
Abgeorduete, welche mit dem Reichstags-Mandat zugleich einen Aus Thuͤringen, 6. April. In den letzten Tagen kam
Platz in der bayerischen Abgeorduetenkammer einnehmen. Kommen, in Erfurt ein Transport von einigen 30 Mann deutscher Soldaten
vie anzunehmen ist, die übrigen Reichstags-Abgeordneten zur an, welche noch in alte Uniformstücke der französischen Fremden⸗
rechten Zeit nach Berlin, so hat Bayern wenigsiens sein ver⸗ legion in Algerien gekleidet waren. Dieselhen waren im Krieg⸗
haltnißmäßiges Kontingent zur Beschlußfähigkeit des Reichstages von 1870-.-71 in französische Kriegsgefangenschaft gerathen, uad
gestellt, und ist man auf beiden Seiten gleich eifrig, so wird auch Algerien transportirt, dort nach ihrer Aussage zwangsweise zun
dn dem gegenwärtigen Parteiverhältniß durch das vorläufige Eintritt in die Fremdenlegion bewogen und erst jetzt entlassen
Fernbleiben der in der Kammer beschäftigten Reichstagsmitglieder worden. Wahrscheinlicher dürfte übrigens sein, daß diese Leute
Nichts geändert. um das harte Loos ihrer Gefangenschaft zu erleichtern, damaie
Miünchen, 10. April. Abgnordnetenkammer. Der Antrag freiwillig in die Fremdenlegion eingetreten sind. Nach ihrer Aus-
Wand's wegen der Brandversicherungsordnung in der Pfalz wird sage sollen noch sehr viele Deutsche in dieser Legion dienen, di⸗
mit Zustimmung der Regierung augeuommen. Der Antrag Völks dringend zurüchzutehren wünschen, sobald nur ihre Kapitulations⸗
zuf Errichtung eines dem Landtage verantwortlichen Rechnungs- zeit erst abgelaufen ist. J
jofes wird gleichfalls genehmigt, obgleich die Regierung sich unbe⸗ Schrimm, 8. April. Gestern wurde den hiesigen Jte
„ingt gegen den zweiten Theil des Antrages erklärte, wonach jede uitenvätern vom Landrath Böhm im höheren Auftrage der Befeh'
Zannmer eine Anklage gegen die Minister, wegen gesetzwidriger jotificirt, daß diejenigen Mitglieder des Convents, welche nicht
Verwendung der Staatsgelder, vollziehen könne. dem preußischen oder deutschen Unterthanenverbande angehören,
Ber kin, 9. April. Kaum hat der Reichstag seine Thätig- mögen sie Priester oder Kleriker sein, die Stadt Schrimm und
keit begonnen, so treffen auch die Petitionen wieder ein. Die Zahl das gesammte preußische Staatsgebiet innechalb sechs Wochen zu
der bis jetzt bei dem Bureaur des Reichstages eingegangenen der- zerlassen haben. Die Zahl der Mitglieder des hiesigen Jejuiten⸗
artigen Schriftstücke beträgt bereits gegen 80. Einstweilen ruhen Convents, welche von dieser Ausweisungsmaßregel betroffen sind,
fie noch bei dem Bureau-Direktor, da der Reichstag noch nicht beträgt etwa 30, und es bleiben, außer den Laien brüdern, nu o
jonstiluirt ist, und erst nach der Wahl der betreffenden Kommis- his 7 Priester und Kleriker, welche preußische Unterthanen sind
fionen werden sie zur Vertheilung durch den Präsidenten und zurück. Die bei Weitem größte Zahl der ausgewiesenen Ordens⸗
späteren Berathung gelangen. nitglieder gehört Galizien an. ezʒtg.)
Nach dem Gesetze vom 9. December 1871 ist die Friedens— Frankreich.
präsenzstärte des deutschen Heeres für die Jahre 1872/74 Versailles, 10. April. Die Aufhebung der Pässe für
auf 401,689 Mann und der zur Bestreitung des Aufwandes für den Verkehr zwischen England und Frankreich ist beschlossen. Diest
— künftig nur
zährlich 90,393,275 Thaler festgestellt. nach dem Namen der Reisenden fragen.
dDas bevorstehende Eintreffen Pouyer⸗Quertier's in Die Bestattung der Leiche von Alexander Dumas
Berlin, sowie die bereits erfolgte Ankunft des Grafen Arnim da- vird Dienstag den 16. April vor sich gehen. Die Gefellschaft der
elbst wird mit den Verhandlungen in Zusammenhang gebracht, Schriftsteller hat diejemgen ihrer Mitglieder bezeichnet, welche si
welche über die fofortige Tilgung der restirenden Kriegsschuld er⸗ hei dieser Trauer⸗Ceremonie zu verrreten haben werden. — Ht
offnet werden sollen. Auch hervorragende Mitglieder der Londoner Emmanuel Gonzalös wird das Wort im Namen der Gesellschu
Pariser und Brüseler Finanzwelt werden in Berlin erwartet. Bis rgreifen.
zur Stunde weiß man jedoch nicht, wie weit die Dispositionen der Italien.
deutschen Regierung in der Räumungsfrage gehen, welch letztere In der italienischen Presse fährt man fort, sich über die Ge—
bekanntlich von französischer Seite als von jedem finanziellen Ar; rüchte einer Alliance zwischen Italien und Deutschland auszusprechen.
rangement unzertrennlich betrachtet wird. (W. B.) und neuerdings hat wieder der rühmlichst bekannte italienischt
Der Vorstand der israelifchen Gemeinde in Insterburg publicist Petrucelli della Gattina aus London an den
shut den dortigen Altkatholiken ihre Synagoge zur Abhaltung des Pungolo“ eine diese Frage betreffenden Artikel gesendet, an dessen
ottes diennes angebeten. Schlusse es heißt: „Dies Bündniß Italiens mit Deutschland iß—
Straßburg, 8. April. Mit Bezug auf die neuerlichen die Liga des europäischen Friebens. Es besteht der Sache nach
amtlichen Bekauntmachungen über die Option und die in Folge ind sollte es eines Tages auch der Form nach zum Abschlusse
derselben eintretende Ausweisung solcher Elsässer, welche die franzö. ommen, so werden sich Oesterreich und Rußland dem Beitritt zu
sische Nationalität optiren, schreibt man der „A. A. Ztg.“ aus demselben nicht entziehen können, wie England in Wahrheit schon
Berlin: „Wenn bis zum 1. Oct. alle die Elemente aus Elsaß setzt demselben angehört.“ Daß Frankreich und die Politik des
und Lothringen ausscheiden, welche sich auf französischem Fuß in HIrn. Thiers vorher einer scharfen Kritit unterzogen worden, wird
beständiger Unruhe befinden, stets und überall die Malcontenten, nan aus dem angeführten Schlusse von selber erkennen. Im
Provocateurs und Frondeurs spielen, so wird die zurückbleibende Lebrigen wird aus Rom telegraphirt, daß der Graf v. Harcour'
Bevölterung desto eher zur Ruhe kommen. Sie kann dann, statt aach Turin abgereisi sei, um sich von dort nach Paris zu begeben
der oberflächlichen Neigungen und Wünsche, ihre tiefer wurzelnde die Nachricht von der bereits erfolgten Abreise des franzöfischen
Bedürfnisse ins Auge fassen. Wer im Lande bleibt, wird rasch Botschafters beim Papste nach Paris war also verfrüht.
lernen, als Elsasser und Lothringer zu besitzen, zu arbeiten, zu Rom, 8. April. Eine Reise des Jesuitengenerals und einiget
erwerben, zu leben. An die Stelle der französischen „Sympathie“ Jesuiten ist — wie mitgetheilt wird — nach Irland gerichtet
wird von selber deutsches Begreifen, Fassen und Verstehen treten. Der Zwedk der Reise ist noch unbekannt.
Wenn die alten Elsässer einst deutsche Zähigkeiten den französischen England.
webieiern beweisen, so wußten diese es einzurichten, wenigstens das Die Kündigung des enguüsch-französischen Handels dertraget
jeranwachsende Geschlecht umzustimmen, und gerade in diesem Punkte seitens Frankreich soll dazu beigetragen haben, die Hoffnung der
versicherte Fürst Bismarck von den Franzosen einiges gelernt zu Bonapartisten wesentlich zu steigern, indem die Letzteren auf
hJaben, was nicht blos in Posen, sondern auch in Elsaß⸗Lothringen die Verstimmung speculiren, welche dieses Evenement bei den Eng⸗
selbst als bewährt angewendet zu werden verdient, und gegenwärtig ändern hervorgerufet hat. Man bezweifelt übrigens, daß der
als staatliche Schulaufsicht bezeichnet wird.“ Exkaiser wirklich so große Summen aufgenommen habe, wie ihm
Wie der „Sp. Ztg.“ aus Frankfurt a. M. unter dem 7. in den Blättern nachgesagt wird. Auch die Londoner „Times“
zeschrieben wird, soll die Instruirung der in Fulda zusammen⸗ erklären sich ermächtigt, das Gericht von einer durch Napoleor
iretenden Bischöfe durch Vermittelung des Paters Randon erfolgen, aufgenommenen Anleihe von 15 Millionen als vollständig unbe⸗
nachdem derseibe sich in Genf mit dem dortigen Comite der Jesu⸗ gründet zu bezeichnen. Auf die Armee glauben die Bonapartisten
iten, welches die „Torrespondence de Gereve“ redigirt, in Ver⸗ nzwischen noch nicht genügend bauen zu kör nen; der Exkaiser sol
bindung gesetzt hat. Es scheint also, daß die Parole aus dem vwenigstens kürzlich gesprächsweise geäußert haben, die Armee je
iesuitischen Lager, und zwar von der avancirtesten Fraction er- noch unficher. Die Obersten der verschiedenen Regimenter, meinl
wartet wird. er, seien für ihn; kein General aber habe ihm erstliche Anerbieb
Fulda, 9. April. Zu der morgen zu eröffnenden Kon⸗ ungen gemacht. Wie man die Sache in Chislehurst ansieht, fürchten
jerenz preußischer Bischöfe sind bereits eingetroffen: Der Weih; die Generale sich zu compromitiren, was nichts Anderes heißel
bischof von Freiburg für die ho hernzollern'schen Lande und der will, als daß sie der Bonapartistischen Zukunft nicht trauen. Man
Bischof von Trier. Heute werden erwartet: Der Erzbischof von veiß, was die Hundert Tage Denjenigen eingebracht haben, di
Köln, der Fürstbischof von Breslau, die Bischöfe von Ermeland, sich damals für Napoleon J. erklärt hatten. Es würde diesmoet
Paderborn, Münster, Limburg, ein Stellvertreter des Bischofs von um der Wiederherstellung der Bonapartistischen Wirthschaft ear
Culm und der Armeebischof Namczanowski. Der Bischof von daldiges Ende zu machen. eines auswärtigen Warterloo aor nich
Ssnabrück ist durch Krankheit verhindert. Die Sitzungen finden erst bedürfen.
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        NRußland.

Petersburg, 80. März. Wie die „Kronstadter Ztg.“
herichtet, ist die Thätigkeit in den Militärwerkstätten in Kronstad—
herdoppelt worden. Das dortige Fabrikwesen hat in letzter Zeit
eine so bedeutende Erweiterung Und Vervollkommnung erfahren
daß Rußland, wie das Blatt meint, der Hilfe der Amerikaner,
Engländer und sogar Krupps sehr wohl entbehren koönne. Die
Russen selbst verstehen es bercits, die stärksten und größten Panzer
sowohl für Schiffe als für Festungswälle anzufertigen. Geigenwärtig
st in Kronstadt ein Dampfhammer in der Anfertigung, welcher
in Gewicht von 3000 Pud (1000 Ctr.) haben wird, also dasselbe
Gewicht wie der größte Hammer der Krupp'schen Fabrik in
Fisen.
s Nach dem „Kronstädter Boten“? wird die russische Uebungs—
slotte in der O st sese aus 16 Panzer- und 79 Dampfschiffen
nit einer Besatzung don 776 Offizieren, 11,174 Matrosen, 50
Seecadetten, 334 Marineschülern und 65 Angestellten vom Civi
estehen.

bayer. Jäger, der bei dem letzten Feldzuge durch einen Schuß
3 Finger der rechten Hand eingebüßt hat, als Geschenk übergab.
III. Pfälzische Industrie Ausstellung.
Raiserslautern, den 9. April 1872.

Die bevorstehende Industrie⸗Ausstelluug hat Dimensionen angenommen,
die man nach dem Maßstabe der früheren Ausstellungen nicht erwartete. Die
Hesammtzahl der Angemeldeten beträgt jetzt 1021, die sich, nach Bezirksäm⸗
tern geschieden, vertheilen, wie folgt: Bergzabern 86, Germersheim 54, Fran⸗
enthal 92, Homburg 23, Kaiserslautern 218, Kirchheimbolanden 53, Kusel
57, Landau 79, Neustadt a. H. 205, Pirmasens 21, Speyer 114, Zweibruü⸗
ken 115, jenseitiges Bayern 4 andere deutsche Reichsländer 12J.

Nach den Bestimmungen des Programmes werden nur fur die XIII.
Bruppe (Feuerwehrutenfilien) und die XIV. Gr. (Lehrmittel) nichtpfälzische
Fabrikate zugelassen. Die Ausstellung soll ein Bild des jetzigen Standes der
„fälzischen Judustrie, der Produltionsfähigkeit der Provinz geben, zugleich
iber auch darlegen, welcher Industrien sich die Pfalz in der Länder⸗Ar beits⸗
theilung bemächtigt hat, welche daselbst den geeigneten Boden für ihr Gedei⸗

hen gefunden haben. Die Zusammenstellung der den einzelnen Gruppen ein-
zeordneten Gewerbszweige, die später im Ausstellungsbetichte namhaft ge⸗
macht werden, stellt uns vor Augen, daß manche Gewerbe in der Pfalz nicht
zepflegt werden; vielleicht gibt die diesjährige Ausstellung Anlaß der Lucken
zjewahr zu werden und neue lohnende Beschäftigungen in die von der Natur
jo reich gesegnete Provinz zu verpflanzen. Wie sehr sich die kgl. Regierung
die Förderung der industriellen Zuteressen der Pfalz und des gewerblichen
Fortschrittes angelegen sein läßt, dafür spricht unter so vielen Anderen ein
von hoher Hand verfaßtes Werkchen: „Betrachtungen über Mittel zur För⸗
derung der Gewerbsthätigkeit in Anwendung auf die Pfalz“e, welche⸗ wir der
Beachtung des pfälzischen Gewerbstandes, aber auch aller Derjenigen em⸗
afehlen, die vermöge ihres Berufes oder ihrer sozialen Stellung zur Reali⸗
sirung des dort in Vorschlag Gebrachten mitwirken können. 5
Kaiserslautern, den 10. April 1872.

Gleichzeitig mit dem Schreiben des Sekretärs Sr. Majestät des Königs
in den ersten Vorsitzenden des Centralcomite's erging aus gleichem Anlafse
auch nachstehende Zuschrift an den kgl. Regierungs-Prasidenten der Pfalz:

Euer Excelleuznßzß

Seine Majestät der König haben aus Eurer Excellenz Eingabe mit Ver⸗
znügen ersehen, daß Sie das Protektorat der III. Pfälzischen Industrie—
Ausftellung übernahmen, und geben fich der zuversichtlichen Erwartung hin,
daß das Unternehmen unter ihrer ebenso unsichtigen ais durch Erfahrung
werthvollen Leitung seinen Zweck vollständig erreichen und zur Weiterent⸗
wicklung der pfälzischen Industrie, welche in ihrer Blüthe dem Lande zur
Zierde gereicht, kräftig mitw'rken werde.

Seine Maͤjestät gedenken, wenn nicht unvorhergesehene Hindernifse ein⸗
treten sollten, von dem Gelingen der Ausstellung Allerhöchst sich petsönlich
zu überzeugen, wollen aber, daß zur Vermeidung von Kosten die beabsichtigte
Hieherreise einer Deputation unterbleibe, was ich dem Central⸗Comite bere its
hekannt gegeben habe.

Indem ich dieses im allerhöchsten Auftrage mittheile und Ihnen fur die
VBorlage des so geschmackvvll ausgestatteten Programmes den huldvollen Dank
Seiner Majetzät des Königs ausdrücke, benüttze ich auch diefen Anlaß zur
Versicherung ausgezeichnetster Hochachtung, mit welcher ich die Ehre habe zu sein

—Eurer Ercellenz
— ganz ergebener
8ez. Eisenhart.
München, den 2. April 1871.

JVermietes.

Speier, 7. April. Zwischen Altripp und Speier ist
am Samstag Nachmittag ein mit Necarsteinen geladenes Schiff in
Folge schlechter Führung verunglückt. Der Briegel brach, ein durch⸗
saufendes Seil riß. Der im Vordertheil des Schiffes befindliche
dnecht wollte ein Seil, das am Mast befestigt war, kappen, er⸗
—
jank. Er wurde entweder vom Mast erschlagen oder ertrank, wäh—
rend die beiden auf— dem Hintertheil des Schiffes befindlichen
Knechte sich auf das nahe Ufer retten konnten. Der Verunglückte
t Vater von drei Kinder.

F Die französische Hilfsgesellschaft für verwundete Krieger
hat dem kgl. Bezirksarzte Dr. Kuby ein Erinnerungskreuz als
Anerkennung seiner Thätigkeit für verwundete Franzosen zugestellt;
zasselbe hat den Charakter eines privaten Ehrengeschenkes, da es
on einem Privatwohlthätigleits-Vereine und nicht von der Staats
regierung ausgeht.

Dem am 11. und 12. Juni in Dürkheim stattfinden⸗
den Wanderversammlung der bayerischen Landwirthe wird, laut der
Pf. Ztg.“, auch der Prinz Lud'wig von Bayhern, der älteste
—
rẽhrenpräsident des. landwirthschaftlichen Vereins in Bayern,
eiwohnen.

In Charlottenburg ist — nach der „Trib.“ —
ie Wohnungsnoth verhältnißmäßig noch größer als in Berlin;
wa 100 Familien haben dort am 3. Feiertage unter freiem
hdimmel gelegen. J

f Aus Cornwall sind in voriger Woche 200 Bergleute
nit ihren Familien nach Australien ausgewandert.

Die Homburger Croupiers haben an das Mi—
isterium des Innern ein Gesuch gerichtet, worin sie im Hinblick
uuf ihre mit dem Anfang des kommenden Jahres eintretende Er—
berbslosigkeit um Verleihung einer ihre Existenz sichernden Pen—
ion bitten.

In der Dreher'schen Bierhalle in Wien hat eine größere
Kesellschaft von „Deutschen aus dem Reiche“ den Geburtstag des
eutschen Kaisers dadurch begangen, daß sie 150 Thlr. und 85 fl.
. W. zusammenschoß und dieselben einem in Wien lebenden ehem.

Telegraphischer Schiffs⸗-Bericht,
mitgetheilt von J. Peters, Specialagent in St. Ingbert.

Das Hamburger Postdampfschiff „Holsatia“ Capittiin Mayex, von der
dinie der Hamburg⸗Amerikanischen⸗Packetfahrt-Aktien⸗Gesellschaft, welches von
New⸗Porkam 21. März abging, ist nach einer sehr schnellen Reisespvon 11 Tagen
wohlbehalten in Plymouth angelangt, und hat, nachdem es daselbst die für
England bestimmten Passagiere und Posten gelandet, unverzüglich die Reise
dia Cherburg nach Hamburg fortgesetzt. Dasselbe bringt 145 Passagiere,
200 Tons Ladung, 42,762 Dollars Contanten und 81 Brieffäcke.

je. X. Demetz, verantworilicher Redacteur.
Bekanntmachungen.

Bekannkmachung.

Samstag den 20. April 1872, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dem
Bureau des kgl. Bergamtes St. Ingbert, nachbezeichnete Arbeiten auf dem
Zubmissionswege an den Mindestnehmenden in Lieferung vergeben werden:

a. Schreinerarbeit:
gestemute Zimmerthüren mit Futter und Bekleidung von
Quadratmeter Fußbodenbeleg Tannen⸗
Fensterbretter .* UWU—— Dielen..
b. Echlosserarbeiit
8 Zimmerthürbeschläge mit Schloß, F
13 Fensterbeschläge.
e. Glaserarbeit:
13 Fensterrahmen von Eichenholz mit Verglasung.
Uebernahmslustige Handwerksmeister sind eingeladen, ihre Angebote bis
jur oben angegebenen Zeit bei dem unterzeichneten Amte schriftlich abzugeben,
woselbst auch die Bedingungen zur Einsicht offen liegen.
St. Ingbert, den 12. April 1872.

5
holzversteigerung.
Montag den 22. April, Nachmittags um
Uhr, auf dem Bürgermeisteramte zu
Rohrbach. werden nachstehende Holzsorti⸗
mente des Gemeindewaldes öffentlich ver⸗
teigert:
1 Kiefern Sparren
Birkenabschnitt U. Cl.
3 Eichen Wagnerstangen II. CEl.
õ Kiefern Baumstützen
475 Buchen Fachgerten,
udde, Bohnenstangen,
2 Ster Buchen Scheilholz M. Cl.
, aubrüchig,
2 „ Birken
235, Buchen Astprügel,
, Birken Prügel,
39 Buchen Wellen.
Rohrbach, den 12, April 1872.
Das Zurgerme sieramt
—aberer.

Königl. Bergamt
J. Ramann.
        <pb n="230" />
        Bodoncreditanstal
dadex Vereinsbanla im Müruberz.
Wuir gewähren Hypoltzekdarlehen in Raargeld, welche in Annuitäten (d. i. durch Entrichtum—
eines jährlichen Beischlages zu den Zinsen) und nebenbei in beliebigen Fristen heimbezahlt werden können. A
Zinsen berechnen wir 50h, wozu ie Verwaltungsgebühr kommt. Die Bestimmung des Tilgungsquote bleib
den Darlehensnehmern überlassen. .*
Allgs Vertrauensnotäre stehen uns zur Seite. VVV0 —
J berm Dexheimerin Kaiserslautern—
Fü hler andau,
Ri 3weibrücken 77*
Wolfhügel, Neustadt a. H. —8
Diürnberg, den 30. März 1872.

Dice

Nirection.
J —A er
Portland-Cemen

Ich verpachte noch auf

oder 6 Jahre: 50

Dezimalen Wies in den

Stegwiesen, urd 8 Dezimalen
Acker auf Gerstbusch.

derner vermiethe ich mein an der

Hauptstraße gelegenes 2stöckiges Wohu⸗

haus, bestehend aus fünf schönen

Zimmern, Küche, Waschküche, Hofraum

gebst allen Zubehörden und schönem

Pflanzgarten.

Wittib Westphaelinger.

4

Gesellen-Verein.
Wontag den 15 April, Abends *28
Uhr Geueralversammlung im Ver—
einslotal. Zu zahlreichem Besuch ladet ein

Der Ausschunsß.

Otto Weigand.
III. Pfälzische Industrie-Ausstellun—
Das Central⸗Comite glaubt jetzt schon ane
des Programmes erinnern zu müssen, nach welch
die Ensendungen, versehen mit der den Anmel—
tabellen beigedruckten Adresse, während der zweite
Hälfte des Monats Inni zu erfolgen habe
Für die Fundamente der Maschinen oder Keh,⸗
ferner für die Herstellung ˖ von Schränken,
stellen ꝛc. falls Aussteller nach eigener Idee gru—
piren wollen, ist rechtzeitig zu sorgen und mit)
betreffen den Gruppencommissären ins Benehm
zu treten, indem die Aufstellung bis I4. Ju
beendigt sein m uß. Den Einsendungen ist eu
genaue Factura beizugeben, ebenso der Versich
ungswerth von mehreren Ausstellern nachträgh
noͤch zu bezeichnen.
Fur das Centralcomite
— der J. Vorsitze nde
NRohe.

Unentbehrlich für den
Außenkörper.

»An den Kgl. Hoflieferanten Hrn. Jo⸗
hann Hoff in Berlin.
Beierhinn, 20. Februar 1872. Wer
eine feine Haut exlangen will, wasche
sich mit der Malzkräuter-Toilettenseife
bon Johann Hoff in Berlinzihr
komnit keine der bekannten Schön⸗
heitsseifen gleich. — Während einer
Zadekur benutzte ich auch die Hoff'sche
Malzbaͤderseife mit großem Nutzen
für meine Gesundheit, ebenso die
unübertrefflich schöne Hoff'sche
Malz⸗Pomade für meine Haare. J.
A mrosiuus, Klosterstraße 8. 9.
Vertaufsstelle bei Fritz Panzer⸗

bieter in St. Inabert.

Feuerschmiede,
59 Lo.er,
tüchtige VRieter
und im Brückenbau erfahrene
Arbeiter
finden bei gutem Lohn dauernde Beschäf
tigung in der Wagenfabrit von
Schmieder &amp; Mayer
in Carlsruhe.
a *
W. Fuhrländer Nachfolger,
——
s ôö— raniiurt aun Maĩin.
Durch große Parthieeinkäufe und direkte Beziehungen aus— den ersten Fabriken Deutschlands und Englands ist es mir möglich,
des bedeutenden Aufschlags sämmtlicher Arlikel, fortwährend zu den bisherigen bilnigen Preisen zu verkaufen.
Die Preise sind nicht nach halben Meter, sondern nach Ellen berechnet.
Großes Manufakturwaaren Lager. Großes Ausstattungs: Geschäft.
1000 Stuck ẽ/. breite ächtfarbige, lila, rosa, gelbe, braune, Cattune, 500 Stück /. breites schweres Leinen, fur Hemden und Betttücher
für Kleider und Ueberzüge, 9 und JO kr. die Elle. 12 kr. die Elle. — ———
200 Stüdhẽhe breite ächtfarbige Glanz-Mobel⸗Cattune v. Cattune Grobe 21/3 breite Leinen, für einschläfrige Betttücher, das, Bettus
unit Borden, für Vorhänge, 9 und 10 kr. die Elle. Ferle3 88 b8 —
wo Suic. ire icherbi Woiius Fattane Brillantines ate d In Da ihree WesdantneDehaher don ve
k. 200 Siuck hnhere ih uhem Verrdecken, fur zweischläfri
300 Stuck */0 breite feinste ächtfarbige französische Jac bnets und —333 dllene Vettdecken, sor goelichlatrige Vellend
Organdis, in den brillantesien Defsins, 12 kr. die Elle. 200 Stück schwere weiß wollene Bettdecken, für zweischläfrige Vene
200 Stück /4 breiten feinen weißen Satin und Piqué für Unterröcke das Stück fl. 4.
uinnd Ueberzuͤge, 12 ir. die Elle. 9. 500 Stuck schwere grau wollene Bettdecken, das Stüchfl. 280. bis s
500 Stuck ẽ/. breites achtfarbiges Bettzeug, meistens türkisch⸗roth, 15 500 Paar schwere weiße Piquodercken, fur Lschläfr. Betten das Stück fl. 20
kr. die Elle. —— I Victoria⸗-Decken mit Franzen fl. 3.
Schweren schwarzen Moireens für Untertöcke, 22 kr. die Elle. 100 Dutzend weiße leinene Tischtücher, 22/2Ellen vang, 2 Ellen vu
i/ breiten englischen Waterbroof fur Regeamantel, 45 kr. die Elle— J das Siück 45 kr. —R
do. mit Franzen 54 kr. 500 Dizd. weiße rein leinene Damentaschentücher, das Dizd fl. 2
id/. breiten guten Buxkin für Hosen, Westen unb ganze Anzüge, fl. 1 Hroße rothe Eachemire Tischdecken das Stück fl. 1. 45 und
8ö kr. die Elle. Große rothe Cachemire Comodedecken. das Stück fl.1 und il,
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camweres blau Gedrucktes, 12 kr. die Elle. . allen Farben und Qualitäten billigst.
I wollene Kleiderstosse, Eroisse, Popelines, Chiné, Mohaires, Tischtücher, Handtücher, Servietten, graue und gelbe Kaffe
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Zauster sämmtlicher Hrtikel sende in reichster Auswahl fränce per Vost.
Auch die kleinsten Aufträge werden, wie bisher, bestens besorgt.

Redaktion, Druck und Verlag von F. X. Demetz in, St. Ingbert.
        <pb n="231" />
        St. Ingberler Anzeiger.

der Si. Anabe rter An zeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags- Donnerstags⸗ und Sonntags⸗
—D zual: Dienttage Donnerstag, Sumstag und Sönntaqg. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silberar. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreijpaltige Zeile Blattschrüt oder deren Raum berechnet. —
—FF 6 — — 5—
48 59. Sonntaa, den 14. Apri 412113872
— — — 77 — 8 * —— — ——— — —“ — — —EEI — öööö ⏑ — — —
DTeutsches Reich.
München, 10. April. In der gestrigen Sitzung des Pe—
itions Ausschusses erstattete der Ab.ß. Herz Vortrag über das

Hesuch mehrerer ⸗Pharmazuen,“ die Freigabe des Apothekergwerbes
etreffend. Referent sprach sich für die Freigabe aus, glauodte aber,
»aß, da das Gewerbswesenz Gegenstand der Reich zgesetzgebung und
ie Vorlage einer Apotheker Ordnung an den Reichstag füͤr die
nöchste Zeit in Aussicht gestellt sei, die legislatorische Erledigung
nieser Frage, deren, sich der Reichstag demnächst bemächtigen werde,
eßt weder nothwendig, noch wünschenswerth sei. Die Abgeordneten
yerz und Dr. Frankenburger beantragten gleichwohl Behandlung
er Sache im Plenum der Kammer und eine empfehlende Hin—
ibergabe. der Petition an die Negierung in dem Sinne, daß diese
——
er Gesetzgebung hinzuwirken bestrebt sei. Der Gegenstand wurde
edoch von der Mehrheit des Ausschusses mii Rücksicht auf das
jahe bevorstehende Reichsgesetz als nicht zur Vorlqgze an die Kam⸗
ner geeignet erach et und der Antrag demnachabgelehnt.

München, 11.-Apris. Durch kgl. Rescript vom 11. April
st die Dager des Landtages bis zum 24. April incl. verlängert
vorden.

— Münmch en, 115 Aprik. Das Referat des Abgeordneten
dr. A. Schmid über den Etat des Kultusmin steciums ist heute
der Autographierung begriffen. Uebermorgen Samstag soll der
Finanzausschuß hierüher in Verathung treten.

München, 11. April. Aus Wien vernehme ich, daß der
daiser seinein Schwiegersohne, dem Prinzen Leopold, der bereits
in Regiment in der österreich. Armee erhalten, zur Hochzeit einen
balast in Wien schenke werde und' nun dermuthei man, vielleicht
nicht mit Unrecht, der Prinz werde nach der Hochzeit in Wien
vohnen..

München, 12. April. (Abgeordnelenkammer.) Der Prä⸗
ident theilt der Kammer die Verlängerung ihrer Session bis zum
24. April mit. Dr. Daller stellt eine Interpellation wegen der
herfügung der oberbayerischen Kreisregierung über die Trennung
»cs Schullehrer⸗ und Kirchendienstes.v. Lutz entgegnete, die Ent⸗
chließung der oberbayerischen Regierung sei ihm erst nach? Ankün—
igung der Interpellatien bekant geworden.“ Der Minister Berliess
nieselbe und fügt erläukernd hinzu, daß eine Justruktion noch keine
kntscheidung seid Der Minister verliest hierauf den Bericht der
dreisregierung an das Ministerium, worin es heißt, man wolle
die Rechte der Gemeinden nicht beeinträchtigen ünd letztece zur
lebernahme der Mehrkosten nicht zwingen. Die Enischeidung üdber
die Trennung vorbehaltlich des Kostenpunktes müsse sich aber die
degierung ausschließlich vorbehalten. Der Minister erklärt, er stehe
aut demselben Standpunkte, wie die Abgeorduetenkammer. Es folgt
Narauf Berathung über den Antrag Freitag's. Freitag reproducirt
einen im Ausschuß abgelehnten Antrag. Es entspinnt sich ein⸗;
ange Debante⸗ Der * Antrage: bes; zAusschusses wird mit dem
zusatz Antrag Frantenburger'ß imn 116 gegen 6Skimmen an—
enommen.

Berlin, 9. April. Eine Circularverfügung des Ministers
» Innern empfiehlt den kgl. Regierungen,so vbiel: als möglich
nittellosen gewerbtreibenden Deutschen die Einwanderung in Paris
bjurathen, da dort ihrem Fortkommen noch die-manchfachsten
Schwierigkeiten im Wege: stehen.

„„Fuld a, 12. April. Gestern Abend hat der Schluß der
aschoflichen Conserenzen: stattgefundem, Heate Abenderfolgt die
Ibreise der Bischöfe. Gegenstand der Beralhung war,“ wie ver⸗
autet, die Haltung gegenüber der Staatsregierung im Allgemeinen
and dem Schulaufsichtsgesetz sowie der Excommunicationsfrage
in Speciellen. Die Beschlüsse sind unbekannt. Ein gemeinschast⸗
iher Hirtendrief steht, dem Vernehmen nach bebor.
straß burg, 12, April. Festpcogramm für die Feier

Eröffnung der Universität. Am 1. Main Vormittags 11 Uhr

ncher Eröffnungsaft im Schlosse. Nachmittags 3 ähr: Fesi⸗

Fr

diner. Abends: Beleuchtung des Munsters. Am zweiten Mai
Festfahrt nach dem Odilienberg. Abends: Commers.
Italien.

Pater Hhyacinubther hat am 5. d. M. in Rom seine 8.
Conferenz' gehalten und über die Ohrenbeichte gesprochen. Seiner
Ausicht nach ist die Einrichtung ihrem ursprüchlichen Charakter un—
reu geworden und bedarf einer Umgestaltung, welche ihr die alte
Bestimmung und den christlichen Charakter wiedergibt.

Weremi sschet e ß

Nach den Mittheilungen eines elsäfischen Handelsblattes und
eines Korrespondenten der z,Cölner Zig.“ wäre jetzt die Anlage
ines Kanals von Mannheim nach Straßburg gesicherl.
7.4 Der bayher. Maschinenmeister Hebberlesinn hat eine Eisen-
»ahnwagen⸗Bremse erfunden, durch welche ein im schnellsten Laufe
»cefindlicher Zug sofort zum Stehen gebracht werden kann. Nach
inem Berichte der A. Abdz. wurde? vorige Woche eine offizielle
Extrafahrt über Holzkirchen rach Rosenheim und zurück über Grafing
uur Erprobung der neuen Ecfindung vorgenommen; die Versuch
ollen insbesondere auch beim Herabfahren auf der schiefen Ebene
don Holzkirchen nach Westerham, sowie beim Handhaben der Bremse
von einem Coupé aus einen übecraschend günstigen- Erfolg ge—
jabt haben.

4. Das Com'id zur Reorganisation des Münchener Oktoberfestes
zät in seiner Sitzung vom 5. April sich dahin geeinigt, daß das
in diesem Jahre abzuhaltende Okloberfest bereits am 22. September
»eginnen und nicht mehr „Oktober?⸗, sondern „Münchener Volks—
est“ benannt werden solle. Der Magistrat haite in seiner heutigen
Sitzung gegen den ersteren Punkt nichts einzuwenden; die bean—
ragte Namensänderung des Festes dagegen soll noch in nähere
Erwägung gezogen-werden.

7 Bertan, 9. Apris. Der Qaifenrr erhielt, einer Mit⸗
heilung der Bresl. Ztg.“ zufolge, u. A. von dem bekannten
ölner Bankier, Geh. Commerzienrath von Oppenheim, einen
zrachtvollen und kunstreich ausgeführten Tafelaufsatz von massivem
Silber. Derselbe stellt eine Scene nacht der Schlacht von Grave—
otte dar, in welcher der Kaiser den Mittelpußkt bildet. Bei der
Besichtigung des Kunstwerkes äußerte der Monarch in der ihm
eigenthümlichen Weise, daß er selbst nicht in der Lage wäre, irgend
Jemandem ein ähnliches Geschenk von“ so hohem Werthe zu machen.

Berlin, 6. April. Nich der Mittheilyng des siatistischen
Bureaus hat sich bei der Volkszählung am 1. Dez. 1871 folgeun⸗
des vorläufige Ergebniß für Preußen herausgestellt: In 2,901,074
Wohnhäusern janden sich vor an Haushaltuüngen 5.152,890, an
ortsanwesenden Personen 12, 051, 232 mänliche und 12,490,776
weibliche: zusammen 24,642. 386 Personen-gegen 23,973, 337 am
3. Dez. 1867. Es ist Dies eine Vermehrung von 2,80 pCi. im
Durchschnitt. J
7. In der Nähe von Klosternenbrud g wurden, unter
einem Boumstamme vergraben, Iwei Steinplatled zur Erzeugung
von Eingulden⸗Noten auf lithographischem Wege, aufgefunden, die⸗
elben trugen die Jahreszahl 1834898.

In der Gefangenanstalt Mewe (Wesipreuß) faud dim
2. d. eine große Prügelei zwischen den (ca. 80) Zuchtlingen der
Uhrmacherabtheilung statt, wobei ein Gefangener erstochen, mehrere
andere schwer verwundet wurden; der Streit mar in Folge von
Trunlenheit einzelner Gefangenen entstanden, die den Spiritus,
den sie zu ihrem Gewerbe erhallen hatten, besser verweudet glaub—
len, wenn sie ihn tranken.

F. In Greaz wird der „Boh.“ unterm 8. d. telegraphirt:
Broßer Brand zu Lorenzen im Mürzthal. Aerzte wurden zur
Verbandhilfe requirirt. Näheres unbekannt.

fCin teuffliches Verbrechen) In Preston stand ein Tag⸗
löhner Namens Bradley vor dem Polizeigericht, um sich wegen
brutaler Mißhandlung seiner Feau zu verantworten. Er hatte seine
Frau, die ihm Geld für die Haushaltung abforderle, in belrunke⸗
nem Zustande ergriffen und über das Herdfeuer gehalten, dis ihre
        <pb n="232" />
        Aleider lichterloh aufflammten. Die Aermste trug 80 erhebliche jährigen Ausstellung unter die einzelnen Gruppen vertheilen
Brandwunden dabon. so daß sie nach dem Hospitaĩ gebracht werden den Iu I. Ireenm 3 —58 ae ene d
mußte, und daß ihr Leben in Gefahr schwebt. Die Voruntersuchung om — — ren erhobenen Zusammen sen 33
ist noch nicht zu eude. —2 Aussteller, 5 — n. ꝙ 8 3 * *. v
FESondon 8. April. Bei dem gestrigen Wettrennen in Fr· I i r S
Bridgeworth stürzte eine Tribüne ein, wodurch 150 Personen de Ie —I xi. Gr. I88, XII. Gr. 18, 2IV. Ir. 23, in Summe
wundet wurden. T. N.) Da immer noch einige Nachzugler eintreffen, so darf wohl angenommen
werden, daß sich die Gesammtzahl der Aussteller bis auf 1050 erhöhen wird
Im Jaͤhre 1860 wies der Aufteilungskatalog 4416 Nummern nach, Mit An—
jang Mai wird der Katalog in Augriff genommen, inde m derselbe am Er⸗
offnungslage der Ausstellung (14. Juli) vollendet sein muß. Das Centrab
comite kann daher n ach dem 1. Mai noch eintreffende Anmeldungen nicht
mehr berücksichtigen.

Aus obiger Zusammenstellung ist erfichtlich, daß die zur V. Gruppe
feinere Holzwaaren), zur VI. Gr. (Tertil⸗Erzeugnisse rc.) und zur XII. Gr
RMaschinen, Werkzeuge ec.) zählenden Gewerbszweige in der Pfalz merklich
Uberwiegen.

Am schwächsten ist die Luxusindustrie vertreten, leider gar nicht der Orgel—
und Pianofortebau. Daß sich die Weinproduzenten, namentlich die aus den
daupilagen der Pfalz, in so unbedeutender Zahl an der Ausstellung bethei—
uͤgen, wird bei freiden Besuchern ficherlich gerechtes Erstaune“ erregen, eben.
so daß die Pirmasenser Schuh⸗ und die Papierfabrikation im Speyerbachthal⸗
der Zahl nach nicht reicher vertreten ist. Die lieben Sonderinteresse nl —
IuI. Pfälzische Industrie 1e ng.

J RKuisersltautern, den 11. April 1872.
Es durfte Induftrielken und Anveren, die sich für gewerbliche Statistik
interessiren, erwuünscht sein zu erfahren, wie sich die Anmeldungen zur dies⸗

F. X. Demetz, verantwortlicher Redackeur.

Bekanntmachungen.
Hoͤhere Töchterschule
in St. Jugbert.

Nochdem das sämmtliche Lehrerpersonal
nunmehrengagirt ist und die Vorbereit-
ungen zur Eröffnung der Auftalt so weit
vorangeschritten sind, daß der Unterricht am
1. Mai ifd. Irs. beginnen wird, werden
die Eltern der angemeldeten Kinder hievon
in Kenntniß gesetzt und eingeladen am
Dienstag den 80. Aprit ifd. Irs. Ver—
mittags von 9 bis 12 Uhr oder Nachmit⸗
tags von 2 bis 5 Uhr ihre Kinder der
Vorsteherin im großen Schulhause (an der
Hauptftroße) dorzustellen. An demselben
Tage und Orte werden auch neue Anmel -
dungen entgegengenommen.

St. Ingbert, den 9. April 1872.

Die Schuleommission.
Wohnungsveränderung
Von heute an befindet sich mein
Geschäftslokal
im Mühleck.
St. Ingbert, den 13. April 1872.
Shz. Gottmann.

Ich beehre mich hiermit die ergebene
Anzeige zu mahen, daß ich von meiner
Einkaufsreise zurückgekehrt bin und das
Neueste in

Hodeartileln
in reichhaltiger Auswahl zur gefälliçen
Anficht ausgestellt habe.

Frau Elise Fischer,
Modiste.

Aus der Düngerfabrik
Kaiserslautern:

Knochenmehfee

Krochen⸗Superphosphat
Kalidünger
ächten Beru⸗Guano
J. J. Groweniꝶ
in St. Ingbert.

8eex
Portland Comont
Otto Weigand.
In Tuche &amp; Burkins
sür Sommer-⸗Saison, empfishlt in reis
Auswahl seine neuen
Musterkarten.
JI. J. Greéewenig
Sichere Hilfe für
Leidende
Flechten, Seropheln, Drüsen, offent
Wunden Gicht, Rheumatismus,
Magenkrampfe, Unterleibsbefschwer—
den, Epilepsie, Bandwurm, Syphilis
und dergl. hartnäckige Uebel werden gründ⸗
lich geheilt durch meine in S86lährige—
Praxis bewährte Heilmethode. Behandlung
brieflich. Die Mittel liefere ich selbst und
zwar zu einem Preise, der auch dem Unbe—⸗
mittelsten den Gebrauch ermöglicht. Amt⸗
tich beglaubigte Zeugnisse.
Adresse; Prosessor Louis WVunu-
Aram im CoölIn.

hei
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Unterfertigter, gestützt auf
seinen langjährigen Aufenthalt in Lon⸗
don und ebenso lange Lehrthätigkeit,
zrtheilt auf eine leicht faßliche Methode

— 32
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Redaltion. Druck und Verlag von F. X. Demeg in St. Ingbert.
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        —3 23222 —
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5333—335533 33 53553 2235385x3—3 „—
— 255 —2 5 5353 *—333825 5383 238337688 533333
— 3— * 2 —8 57 — 5
— 3 3 37
82 ——— — — *258* * 323Ek* 4 82 24 *48
8 — 6
— 3522333 55——323337* Fz78 ——3—53232383 5353—53323
—8 s5— 3—2 —63 38 2323258 — 535253 5
»—2222 28 —s « —5285532 5 5 — »7 8 8 * —
s—— 5 3 2335833 — 523 3 3*83850
e 33 38 5338238
o ———— 53. 5327 2 EX— * —F ——— 53. —
3326 3 38
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3273 5* —32* A 8 38 8 —* —“ — 2 * —F EF—
33 3 —32 3333 3 825
85 58*533— — 288* 8 * ẽ
38273 25333555— 2—3 3 3 3 ——
252— 3 ——33——5 3383*7 —
* 55 — z 5 7237 5 — * — 8 ·* — — 58 5 —s25388
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        St. Ingberler Anzeiger.

n eheal
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der St. Fnaberter Anzeiger lund das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit per Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sanntags⸗

ummer) erscheint wochentlich vierenal Dienstag, Donner stag, Samstag und Somnkaq. Abonnementspreis vierteljtyrig 42 arze vrer
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Kezr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnei.

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M 60. J Ditienstag, den 16. April .* * 1872
—17
Deutsches Reich. das frarzösischen Gebietes. So wird denn auch in Berlin dieße

München, 13. April. Gestern ist endlich das Referat Nachricht bereits entschieden dementirt, mit dem Bemeiken,. daß
oes Abg. Dr. Anton Schmid über den Etat des Kultusministe- Hr. de Clercq stch gar nicht in der preußischen Hauptstadt befinde.
riums noch an die Mitglieder des Finanzausschusses vertheilt wor ⸗ Waährend die deutschen Bischöfe in Ful da konferirten, hat
den, der nun heute Vor und Nachmittags Sitzung hält. Der eine Anzabl von Bürgern dieser Stadt, verschiedenen Confessionen
Referent beantragt u. A., daß den Gesuchen der piotestantischen angehörig, eine Adresse an den Fürsten Bismarabgesendel
Beistlichen um eine Erhöhung ihrer Besoldungen aus Staatsmitteln worin sie für die Durchführung des durchaus nothwendigen Schul -
mtsprechend hiefür circa 150. 000 fl. bewilligi, zugleich aber auch aufsichtsgesetzes danken und den Wunsch aussprechen, Bismarck
der Gleichstellung wegen die katholische Geistlschkeit mit einem Zu⸗ Immbge lange noch die Früchte seines Wirkens für Deutschlands
schuß von beiläusig 150,000 fl. bedacht werden solle, so daß für Größe und geistige Befreiung genießen.“ — Wie das N. W. T.
diesen Zweck ein Gesammtbetrag von 300,000 fl. verlangt wird. wissen will, wurde dem preußischen Feldbischofe die Theilnahme

München, 14. April.“ Der König hat dem Stiftsprobst an den Füldager Bischofskonferenzen erst gestattet, nachdem er zuge˖
und Reichsrath Dr. J. v. Döllinger in Rücksicht seiner seit 50 sagt hatte, dafür Sorge zu tragen, daß die Bischöfe von Koin,
Jahren in Eifer und Treue zurückgelegten Dienstjahre das Ehren⸗ Ermeland und Breslau in der Exkommunikationsfrage sich den
Feuz des kgl. Ludwigs-Ordens verliehen. Faorderungen der preußischen Gesetze fügen.

Berlin. Ueber die Beziehungen zwischen Deutschland und; Aus Breslau, 12. April, lussen sich die Wiener Blätter
Frankreich bringt der Londoner „Daily Telegraph“ an hervor- kelegraphiten: Sicherem Vernehmen rach folgt der im Großherzog⸗
agender Stelle einen Artikel, welcher nicht verfehlen wird, in der thum Posen begonnenen Ausweisung der ausländischen Jesuiten
politischen Welt einige Sensation zu erregen. Das erwähnte und Kloflergeistlichen nächstens die Fortschickung aller dem Preußi
Blatt will nämlich in ˖den Stand gesetzt sein, mittheilen zu können, schen Unterthanenverbande nicht angehötigen Weligeistlichen.
daß die Rede, welche Hr. Thiers in der französischen National—⸗ „Fach einem pariser Telegramm ift am 7. d. M. eine mit
Bersammlung vor der Vertagung der Assembléx gehalten hat, in 87,000 Unterschristen bedeckte Petition der Frauen von Elsaß
der deutschen Haupistadt einen sehr ernsten Eindruck gemacht habe; Lothringen an den Fürsten Bismarck abgegangen, worin die Bitt⸗
ja die hervorragendste Persönlichkeit der Berliner Regierung soll tellerinnen für ihre Söhne und Gatten die Befreiung vom Mili—
Lieselbe als höchst bedeutungsvoll und selbst drohend bel achten, und tärdienste noch auf einige Jahre verlangen..
der Berichterstatier meint, daß nur die äußerste Nachsicht oder der Aus M e tz. 9. April. Eben gehen zwei Colonnen von je
rompteste und aufrichtigste Beweis einer besseren Gesinnung Seitens 32 sechsspannigen Wagen mit Infaänteriemunition von hier nach
zet Verfailler Regietung das Entslehen neuer Verwick- lungen, die Thalous ab z3. heute morgen kamen auf, der Bahn 21 Waggons
zanz Europa, haupisächlich aber Frankreich, höchst unwillkommen nit derselben Labung hier an, um auch dorthin abzugehen. Daran
ein würden, verhüten könne. Fürst Bismarck soll endlich an den ꝛedenkliche Vermuthungen zu knüpfen, ist natürlich kein Grund
GBrenzen seiner Geduld angelangt sein, und wenn er auch keine Er— vorhanden; es sollen offenbar Schießübungen gehalten werden.
zeuerung des Krieges wünsche, wie mächtig auch dessen Chanctee Metz. 14. April. Die neu ewählte Handelstammer ist nach
etzt augenblicktich zu Gunsten Deutschlands iägen, so sei doch die dem uun festgestellten Ergebniß der Wahlen nur aus früheren
Folge seiner Schlüsse gegenüber der gegenwärtig agressiven Haltung Franzosen zusammengesetzt; die Zahl der eingewanderten deutschen
— aufleute war noch nicht ausreichend, um einen Candidaten durch-
wvorden zu sein scheine, klar. zubringen. Indeß gehören die fämmtlichen Gewählten den besten

Fürst Bismarckh, so heißt es weiler sei von Anfang an em⸗ und angesehendsten Häusern hecsiger Stadt an. — Auch bei uns
rfänglich für die Gewißheit gewesen, daß die besiegte Nation eines vird kräftig Hand angelegt, um die Mosel vollständig schifsbar zu
Tages versuchen werde, Rache zu nehmen, in disser Voraussicht nachen. Der französische Plan der Mosel Canalisirung, der bis
jabe er seine Garantien geforderl. Aber er habe wohl nicht er⸗ etzt erst bis Ars ausgeführt ist, wird auch bis Diedenhofen bei⸗
wartet, daß die Wiederbelebung Frankreichs so rasch von Statten behalten. Hiedei bekommt Metz einen Hafen, der durch Abzweigung
ehen, die Vorbereitungen zur Rache, so schleunig und energisch don einem Rebenarme der Mosel in die Nahe des Bihnhofes ver
jelroffen werden würden. Der Correspondent will nun wissen, legt wird. Dieser Camnl, der füdlich in den Rhein⸗Varne⸗Canal
doß Fürst Bismarck ohne irgend welchen Scrupel einschreiten werde, nündet, wird zur Belebung des Verkehrs, sowohl nach Altdeutsch⸗
un Frankreich zu verhindern, unvermett vor Deuischland einen and wie Frankreich, wesentlich b.itragen und nameutlich den großen
Lorsprung zu gewiunen. Er sei entschlossen, die westliche Grenze Hütten in Ais und Hayange den deutjschen Markt erleichtern.
zes neuen dteiches, das sein Genie aufgebaut habe, absonut siher Auch bezüglech Bitsh besteht die Absi ht, die Festun seigen⸗
u stellen, und er werde keiner Gefahr die drohen möge, Zeit lassen, chaft der Siadt ganz aufzuheben und nur die Cidatelle oder
aich vollsiändig zu entwickeln. Angesichts dieser Umstände, heißt eigentliche Bergfeste als Sperrsort beizubehalten.
es in dem Ärtitel schließlich, zierne es den Staatsmännern, in, Bei Alttirch haden deutsche Gienzzollteamten sich eine
VDersailles, sich, so lange es noch Zeit, vorzusehen, bevor sie den Brenzüberfchreitung auf französisches Gebiet zu Schulden kom-
keichskanzler aufs Acußerste zum Zorne reizten. Unzeitige Prah- men lassen. 8 *6
ereien mit militärischer Macht, vorzeitiges Fröhnen des Luxus der Frankreich.

Rache mögen die Eilelkeit einer Nation für eine kurze und trüger⸗ Der Präsident der franzssischen Republik hat jezzt,
sche Zeit nähren; aber wenn im Augenblick fortgesetzt, würde wo die Nationalversammlung in die Ferien gereist ist, es gewagt
solches Gebal,ren wahrscheinlich zu größerem Verlust und tieferer und ist nach Paris gefahren, um eine Geseüschaft iim Elyfee zu
Demüthigung führen. — Die Verantwortlichkeit für die Wahrhreit geben. Aber Herr Thiers hat es noch nicht gewagt; in Paris
alles dessen, was in diesem Artikel ausgesprochen wird, muß dem zu schlafen. Er kehrte um Meitternacht nach Versa'elles zurück, der
Verfasser überlassen bleiben; nichts desio weniger würde man in alten Königsstadt, die jetzt so lange dieser Mummenschanz dauert,
Versailles aus demselben heilsamen Lehren ziehen können, wenn die als Hauptstadt der Repudlik dienen muß. Seine Gäste hitten sich
zrande nation eben nicht so verbodrt wäre. die Früchte aus den kaiserlichen Treibhäusern munden lassen. Es

Mag sich inzwischen de Sache also verhalten, wie der ‚Daily hat in Frankreich zwar Vieles einen prodisorischen Charatter, abet
Telegraph sie dorstellt oder nicht, so dürfte die Nachricht süd. daß Paris nicht die Häupistadt sein soll, ist zu unnatürlich. Es
deutscher Blätter doch jedenfalls unbegründet sein, nach welcher kommen, daraus große Uebelstände, die vielleicht zu einer neuen
Unterhandlungen in Berlin mit Hrn. v. Gontaut⸗Biron und Hrn. Amwälzung führen können.
de Clercq statifinden sosllen wegen Zahlung der drei noch restiren⸗ Schweiz.
nen Milliarden der Kriegsentschadigung und früherer Räumung Genf, 14. April. Die ameritauischen und englichen Agenten
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        sind hier eingelroffen, um morgen die auf die AlabamaAngelegen ⸗
heit bezüglichen Aktenstücke auszutouschen. *
Türkei.
wRdonstantinopel, /8. Apꝛil. Nachrichten aus Teheran
jufolge herrscht immer noch in Folge der Hungersnoth eine unge;
heure Sterblichkeit in ganz Persien. In Tehr:rau selbst sterben
äglih an 350 Menschen am Hungertyphus und an der Dys⸗
senterie. In der Provinz Hamadan weiden die Leiden gegessen.
Die Lage ist eine entsekliche. (D. Z3.)

Jahre 1870 französischen Gefangenen zur Flucht verholfen zu
haben, wurde aber freigesprochen. Gestern war Termin für die
Verhanblung dieser Sache in der Appellations-Instanz angeseß
und der Herr Pastor wurde zu 1 Monat Gefaängniß verurtheilt.
Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.

Muünchen, 12. April. In der Zeit vom 24 —30. Mär;
änd in München 478, 100 Marken in Zwanzigmarkstücken ausge.
prägt worden. Die Gesammtausprägung im Deutschen Reich
stelli sich bis 30. März d. J. auf 73,364.000 Marken. — In
der kal. Münze dahier werden z. Z. außerdem nur noch 1ir.,
U kr. und 1. kr. Stücke geprägt. Die Ausmünzung der 10 Mark.
stücke in Gold wird wahrscheinlich noch in diefem Monate beqon⸗
ren werden.

ermirchte v u
— In Darmstadt stürzte ein 18jähriger Bursche in einen
kssel fiedenden Biers; er wurde zwar noch lebend hervorgeholt,
vist! jedoch kurz darauf seinem Leiden erlegen.
Trici, 10. Abril. Pastor Blaise aus Gindorf stand
zereits im Januar d. J. hier vor Gericht unter der Auklage, im

F. x. Demetz, verantwortlicher Redecteur. —
Bodencreditanstall
der Vereinsbanla ĩm Vürnberg.
Wir gewahren Gypothekdarlehen in Baargeld, welche in Annuitäten (d. i. durch Entrichtunt
Anet jahrlichen Beischlages zu den Zinsen) und nebenbei in beliebigen Fristen heimbezahlt werden können. An
Zinsen berechnen wir öolowozu h, Verwaltungsgebühr kommt. Die Bestimmung des Tilgungsquote bleib
den Darlehensnehmern überlassen.
Als Vertrauensnotäre stehen uns zur Seite;:
Herrn Derheimer in Kaiserslautern
Kößler, »Landau, —
IJ Paßquay , 8weibrücken
32 Wolfhügel-“, Neustadt a. H. J
iurnderg, den 80. März 1878. VV
Pie Dirpeetion
Bekanntmachung.
Die Rollsätze für Rollsührer Johann
Schwarz sind von heute ab wie foigt
festgesetzt:

1. Für Frachtgüter vom Bahnhofe nach
der Stadt und umgekehrt bis zu 20 CEtr.
3 kr. ber Cir.“ über 20 Cir. ein Vierten
der Rollfracht, weniger. F

2. Vom Bahnhofe nach Schnappbach
und umgekehrt bis zu 10 Ctr. per Ctr. 12
ir. — 10 CEtr. O tx. per Ctr.
daur Eilguter darf die doppite Rollfracht
ber Frachtguttaxe in Anwendung kommen

Si. Ingbert den 15, April 18723.

Die Bahnhofverwaltung
Eifler.
Ich verpachte noch auf
oder 6.Jahre: 50
Dezimalen Wies in den
Stegwiesen, und 8 Dezimalen
Acker auf Gerstbusch.

Ferner vermielhe ich mein an der
hauptstraße gelegenes 2stöckiges Wohn-
haus, bestehend aus fünf schönen
Zimmern, Küche, Waß küche, Hofraum

nebst allen Zubehörden und schönem
Pflanzgarien.
Wittib ZWestphaelinger.

Bekannhmachung.
ESamstag den 20. April 1872, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dem
Bureau des kgl. Bergamtes St. Ingbert, nachbezeichnete Arbeiten auf dem
Zubmissionswege an den Mindestnehmenden in Lieferung vergeben werden:
a. Schreinerarbeit;:
8 gestemmte Zimmerthüren mit Futter und Bekleidungvon
78 Quadratmeter Fußbodenbeleg Tannen⸗
13 Fensterbretter Dielen.
b. Schlosserarbeit:
8 Zimmerthürbeschläge mit Schloß,
13 Fensterbeschläge.
e. Glaserarbeit:
13 Fensterrahmen von Eichenholz mit Verglasung.
WUebernahmslustige Handwerksmeister find eingeladen, ihre Angebote bi
zur oben angegebenen Zeit bei dem unterzeichneten Amte schriftlich abzuigeben.
woselbst auch die Bedingungen zur Einsicht offen liegen.
St. Ingbert, den 12. April 1872.
Königl. Bergamt
J. . Ramann.
Eine große Auswahl von
. 3
Steohhüten
d
jür Herren, Knaben CKinder empfiehlt zu den billigsten Preisen
Hermann Fischer.
Wohnungsveränderung.
— Von heute an befindet sich mein
—58 22 24 2
Gute Korn-Kleien Gecschästslokal
ber Zenmer 8 Thlr., bei Abnahme von im Mühlek.
mehreren Zentner billiger, beie St. Ingbert, den 13. April 1872.
Lang, Becker. Rh. Gottmann.

PortlauGement
Otto Weiagnund.
„Hierzu als Denago: Agemeine
nzeiger für das Lönigreieb
—νu. Mo, 7.
—3
Medaltion, Druck und Verlag von F. X. Demetz in St. Inabert.
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238 * 2585 338 D — 32 58232 25 X.— — —282 — 23
5 —z823233 28 Z33 2 33258 5— * 3—2 S 2
* — 2 —— 2 2* 5 8* 5235832 — 38 — *8 237 —A
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— — — 33333 A— 2383733 25353333
a 23 55 25. 27— 2222233 35333 58527 — 223383
28 —— 55—583 5383* —5323833333 8 572353897 55338
A —A 2* 2838 272 23235255 558672 —
zs 33e3833 2 335 ę3888 3883 23 3385287 23
A 3.* 383555—855* 3 3 0* 23 2 * 3 * * —c 2
— Z 7 — F 2 * 3 — 253 *2 27
7* 3* 323 3633 3325 2 3235283 323. 5
255 — *8* 535225 —A 233 322 5 2 583 253853 ——
— 552338 335 755233 5375335337 28
22 5335 588 3275333328333 2.2.2 * 557 —⏑ — 22*85
S*2 25 — —— 532322 22 223 22552 * 2523
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8858 — 2— 252 s 7 —5555 53 3 2 — 222555
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2— 8 .* — 2 *— 25
—22—8573 330* 2337655 — — 3 2522—38 88
35 552 2 2. 3 25 2. 2 528 55 22 2. 532 23
— A 25335 553332333
r 533353333583 233535 2528 A —*22252 — —
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— —— 525c33 5377753
35533555333. 8
* 57 3
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⸗
3772
25833538553753
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2723272 75 55* — 7——3
23335377* S 52253755 2332 2 2545
A— 255735 3533232
722 23 2 **232 *353 2 2 * 255323 A
2 835 3228— 3333 555375355*8 25333383
53435 3328 8 28
* 223 m — —25 3 —3 itco 7 2
22322 57325 *7 — * 2 5 2327 — —753
7 23237 — * 2 2285 7 * 2.23 22 52
77 538
23427 —— 2 582 223 27—5 5 2 3 *552 er
8 —
* 253222 87* 25535 5235 532553* 23* —3 3 ⸗
273852 33755333335* 5853838338 222
3 222 23 *3z3335222 355232328 53833
*23272 * 2553832 32273 25 2 — 773353535333
290253 338328 33—23 333233535*
2607* — — 5 — 3 5.* *— — 53553225 234
2. —8 —X 2— 523 5 3. 8 8 2 2.
* * 22 — 28 — — 8*
44 * 7 538535— 553239655 ·. 7.* 25 —
2273 2882 8 2B33323 72 32528* 25387 52
223 2535 578582 83 55733 —A— 2
——— 25235 53 258 82083 555535338 *s25
* b — * * 22725755 * 2
522— 772 *52 8 257 * * 273
22 8 — 353— — —A— 25—52288
* 8* 2732 323328* 2 —7. —BR ã 528 22335
9 * 2 —8 25335557 22 * — 2 58 —F
538 8 — 8 St —A —
32* E27835* 2—5 5 533335335385
2 z *28335* 33 3. 233333258
— —— — — 5255538* 2333233 *
* 25 7* * ———
* *35 2535 25555
1 S *72 72 2222 518
S 8 ã * *
5526585
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—A —A —F
S 2. 5858323 23.22 ———
—A —— 5232.5208 2
52 5 e. 3333353
2 7 *32
—53. 3253— 533 —3 — 33—3—558 —
** 2—2 5 ———5 2232 583 558 ——— 8
— —
528 37— 338375356333333 8
⸗ *8* —8 * 2 237
—
52* 52522 — 412 —— —.7 —* 8
5* 833—3 3335 33333
—3 e — — 8 27 — 5382. 353 8
8383 52 — 2 —2* —— 8 2 * —2.5 2
257 33353 583533 533—3583065
7722 2**83 — 525832 —E —
58 23 53 2 53—3— — 3—333235*85. ——
3833 222533883 — —6—
2 —2 2
— 33 532— 83252 *523 338
* 553 S* 226 222522 3 —A 5212 23
222
„2 212532325. i 2 5823 2 7 8**
*52 7 53 —A 5222*5333 —2 255
5537 3 —8 * 252 28——8 37688323
2* ——2327225 — * 2360 — 2
26 —2 *8 25 *22 * —— 2 —— — —
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28 555832382*8 z557333553 33833
9228 33 A 328 132327225 *532 *
22* 255**5 28 53 2382. 5* —8—
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122223 5 2. 22* z5325553332* —528 2 3
755385233 3 — 525253 — 7173—7 526 * 52.* 525
* 52336858 — * 5— — —32 — 52237 233 —2
225 53 Eẽ * 2 8 337 758—755 2235
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* 15355322 22. 3 5558 *253 2355 3232*
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— 558 *8 227 53333 573783363 235553
2252 A 83 — 593352357 — —
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5. 2 5 225533 S5383857 802 3.2 * 7
** 2552 353823533 28 2775 —3—
75323582 —— z33255 283553 32 25
2388— 2c6 4 2555 * 2
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—A — 32 53323 132432373
—A A 55353 23 —5 2335 *
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        St. Ingberler AAnzeiger

*

der St. Jnaberter Dnzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit ver Dienziagt· Dounerslags · und Sonntags·

noimer) erscheint wẽ Lentlich v ie r m al: Dienstag, Donner stagi Sa matag und Sonnt au. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. odei

—7 8 Silberar.Anzeigen werden mit 3 Krzr, die dreipaltigt Zeile Blattjchrift oder deren Raum berechnet. —— J
q̃ 7 —7 — 7777 * at

M. 61. n e w we e ün ta eegen Donnerstag, den 18. April 1872

3 3S. In gbert. den 17. April.
5 Sparsamkeit am' rechten Ort und zur rechten Zeit ist immer
eine nicht genug zu ewpfehlende Tugend und die erste Bedingung
weiser Hekonomie im Kleinen wie im Großen. Sparsamkeit bringt
Finnahmen und Ausgaben in's richtige Verhältniß und ist Berücke
sichtigung ihrer drum auch den berufenen Faltoren bei Festsetzung
des Staatshaushalts Etats nicht genug zu empfehlen, wenn deim
Abschluß desselben das freilich in fast allen Staaten leider zur Mode
gewordene Defizit vermieden werden soll. Nun wurde schon oft⸗
mals bei uns der Wuunsch laut, Bayern möge aus Sparsamkeits⸗
gründen (wäre bei der jetzigen Gestaltung der“ Lage Deutschlands
freilich auch noch aus andern Gründen zu wünschen) seine außer-
deutschen Gesandischaftsposten aufheben. Freilich, nur ein frommer
Wunsch! Da kommt in einer der letzten Sitzungen unserer Abge⸗
ordnetenkamier die Sache zur Verhandlung und siehe: von nultra⸗
montaner Seite wird der Antrag des Kammerausschusses, alle
außerdeutschen Gesandtschaftsposten, imit Ausnahme' des Wiener—
aufzuheben, unterstützt. Unsere „Patrioten“ machten dadurch ihrem
Aerger über die Gestaltung der deutschen Dinze in etwas incon⸗
sequenter Weise Luft; sie wollen auf einmal die bayerische Selbst⸗
siandigkeit üher Bord werfen, die sie ja Kaiser und Reich gegen⸗
über nicht aufgeben wollten, wiewohl sie doch nicht verhüten konnten,
daß dieselbe schon jetzt nicht mehr so ganz intakt ist. Der Minister⸗
hrͤsident fertigte diese Anwandlung — die an fich gerade nicht
ju iadeln ist — verdientermaßen mit der Bemertkung ab, dak es
wunderbar erscheinen müsse, dieselben Leute, die vor Kurzem so
afrig für die Reservatrechte Bayerns in die Schranken genreten
seien, jetzt für jreiwillige Entäußerung dieser Rechte plaidiren zu
sehen. — Es scheint, daß unser König des ewigen Verlumngerns
des Landtages nun auch müde ist, wie ja auch das Land des
—— Denn am Schlusse
der Kgl. Entschließung, durch welche der Landtag bis zum 24.
April verlängert wurde, heißt es: Und geben Uns hiebei der zu⸗
—XDD—— bis zu dem er⸗
wähnten Zeitpunkte die auf Unsern Befehl vor dieselben gebrachten
Gegenstände vollständig erledigt haben werden.“ Möge unsere
Fannmer desen MWink desolgen und selbst an sich die Tugend der
Sparsamkeit üben. —
In Preußen füngt die resolute Hallung der Regieruͤng nun
doch an den Herren Bischöfen, die gegen die Altkaiholiten mit
Exkiommunication etwas gar zu hitzig in's, Treffen gingen, Respekt
einzuflößen. Der erste, der die Zeit gekommen sieht, mildere Saiten
aufzuspannen, ist, wie eine Zuschrijt an seine Didzesanen beweift,
der bekannte Bischof von Ermland. Er, wird nicht der Einzige
sein, der zu Kreuze kriegt. —
De utsches Neich. *
Muünchen, 16. Aprii. Ans einer im Finanzausschuß der
Q. d Abg. veraustalteten vorläufigen Zusammenstellung soll sich,
dem Vernehmen nach, ergeben, daß eine Steuererhöhung n ischt
nothwendig erscheint. 3.— .
München, 17. April. Abgiordnetenkammer. Das Gesetz
über die Abänderung einiger Bestimmungen des bayerischen Militär⸗
Strafgesetzbuches durch das deutsche Strafgesetz, wird angenommen.
Der AÄrtiel desselben, demzufelge die Regierung das Geseßz auf
dem Verordnungswege einführen und später bei dem Landtage die!
Zustimmung einholen soll, wird, da er nur 83 gegen 44 Stimmen,
ge nicht die erforderliche Zweidrittel-Moajorität erhielt, abgelehnt. ermische
Der Initiativantrag Wands, betreffs höherer Verqütung der rhein⸗ St. Ingbert, 14. Ipril. Vor ini en Tagen forder
pfänischen Kriegsl. istungen und Schaden aus dem Jahre 1870, Unvorsichtigkeil in der e, eines in 88
wird einstimmnig angeuommen. Nähe ihr Opfer. Der Ackersmann Ruffing von dem uns benach-
Dem Berichte über den Eisenbahuetat für die neuen barten Neuweilet-Hofe war. wie uns erzählt wird, bei seiner Tochter
Reichslande ensnehmen wir die Thatsache, daß bei dem Bewach auf dem Hofe Schaiderberg auf Besuch. Vor dem Weggehen zeigte
mgsdienst der elsasfischen Bahnen auch Frauen beschäftigt sind und er einen Revolver vor, der sich während des Vorzeigens plötzlich
ꝛaß diese auch fernerhin in ihren Funktionen belassen werden, weil entladet und das Enkelchen des genannten Ruffing foͤdtlich trifft.
ie sich als mindestens egenso zuverlässig wie die Männer er⸗ — Wieder ,eine ernste Maͤhnung beim Gebrauch und im Umgang
diesen haben. — mit Feuerwaffen mit aller Vorsicht zu Werke zu gehen.

* . 4 e re 31

as Kreisblait von Chatear; Salins meldet: Zufolge Mit⸗
sherlung des Herrn General⸗Majors vvn Stran tß, Vorsitzendem
der, Brenzregulirungs Commission, werden mit dem 15. April die
Hrenzreguli rungs⸗ Apbeiten auf der ganzen Grenzlinie wieder auf⸗
zenommen, und wird zunächst mit der definitiven Versteinung der
Brenze, welche von deutschen und französischen Geometern, gemein⸗
chaftlich auszuführen ist, vorgegangen werden.“ ,
Der „Meniteur? meldet zur Luxemburg⸗ Frage, daß Fürß
Bißem arck eine Depesche an die Mächte, welche den Londoner
Harantievertrag vom 11. Mai 1867 unterzeichnet haben, mit der
Anzeige senden wolle, daß Deutschland den Betrieb der Luxent
hurger Eisenbahnen übernehmen, die Neuiralität des Großherzog
hums aber strenge achten werde. —

Für den nächsten Sommerwird eine Zusammenkunft der
Monarchen von Jtalien und Oesterreic fignalifirt, welche
von dem „N. W. Tagbl.“ bereits als eine „Friedensbürgschaft“
detrachtet wird. Außer Frankreich, sagt das Blatt u. A., wo man
gerne Italien in das alte Vasallen-Verhältniß“ zurückkehnen sahe,
berde die Meldung von keiner Zusammenkunft der Monarchen
Desterreichs und Italiens, welche sich diesmal hoffentlich zur That⸗
iache gestalte, überall gut aufgenommen werden. England uud
Deutschland seien gleichinäßig dabei interessirt, daß der Weltfriede
aufrecht erhalten werde, und die österreichisch jtalienische Freund⸗
schaft bilde den Ecsteiu des Welifriedens. Im österreichischen Volk
werde, die kleine Secte der Romlinge ausgenommen, die Zusam—
mnenkunft der allseitigsten Theilnahme begegnen. Sie verbürge den
vrieden, sie richte ihre Spitze urvermeidlich gegen die Curie —
as sei schon genug. 75—7—
        <pb n="240" />
        Bekanntmachungen.

——
Todebd⸗ Anzeige.

Hiermit die schmerzliche Nachricht.
daß es dem unerfoischlichen Rathschlusse
des Altmkchtigen gefallen Hat. nusere
geliebte Tochter, Schwester, Schwägerin
und Tante

2Narie Veters

heute Abend gegen 7 Uhr, versehen
mit den hestigen Sterbsatramenten, im
Alter von 18 Jahren in ein besseres
Jenseits abzurufen. 322
Die Beerdigimg Findet Samstag
morgen um a 10 Uhr vom Sterbhause
nus statt. e
Um stilles Beileid bittet im Namen
der tieftrauernden Familie
St. Ingbert, den 17. April 1872.
Der gebeugte Vater
——6 e 3 . J ˖ Peters.

De geehrten Dammen die ergebenste
Anzeige, daß wir, von unserer Ein
kaufsreise zurückgekehrt, jetztieine reichhaltig
Auswahl von geschlossenen und runden
zur gefälligen Ansicht ausgeftellt haben.
Die Geschwister Bornschein.
* 34 25 Ein tüchtiger ve
Maschinenwärler
finden gegen guten Lohn dauernde Beschaͤf-
tigung auf der Sägemühle von
63. Uhl, Zimmermeister.
In Tuche &amp; Burkins
jür die Sommer Saison, empfiehlt in reicher
Auswahl seine euen
Musterkarten.
e I. I. Grewenig.
Bester
Portland Comont
Otto Wenand⸗
Der Brodpreis fuͤr die Stadt St
Ingbert ist von heute an bis zum nächsten
Donnerstag. (Fruchtmarkistag) festgeltellt:
Korabrod 8 Klgr. 25 Krzr. Weiß
brod 19 Krzr.
Sämmtliche Bäcker von St. Ingbert
Frucht⸗Brode Fleisch ꝛe. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 18. April
Weizen 7 fl. 86 tr. Korn 5 fl. 6*6
Gerste 2reihige. — fl. — tir., Gerste vier
reihige — f. — kr. Spelz 5 fl. 14 tr.
Speizkern — fl.“—tr. Dintkel — fl
— ir. Mujschfrucht — il. — kr. Hafen
31. 89 tr. Karteffein Ufl. 586 kr. Heu
Ufl. 30 kr. Shoh, 1 fl.25. Ir. per
Zentner. Weißbröd 112 stiloar. 205
Kornbrod. 8 Kilpar. 24 fr. ditto 2Kilogr.
16 tr. ditto IKnogr. Bikrt Gemischthrod 3
Kil. 32kr. 1 Paar Weck 100 Gramm 8 kr.
Rindfleifch I. Qual. 20 tkr. A. Qual- 18 kr.
Kalbfleisch 18 kr. Hammelfleisch 18tr.
Schweinefleisch 22bt. per Pfund. Butter 37
ir. per Pfund..

F Bekauntmachung und Aufforderung.
Aushebung der Wehrpflichtigen
der Altersklasse 1851, sowie der älteren Hälfte der

Altersklasse 8528.
ι ——— 333 * .
Gemäß des durch das königl. Landwehrbezirks-Kommando dabier im Gin—
vernehmen mit der unterfertigten Behörde festgestellten Geschäftsplanes werden
sich die in Artikel 49 des Wehr-Verfassungs-Gesetzes bezeichneten Mitglieder
der Militärersatz⸗ Kommission“ für‘ den Ersatzbezirk Zweibrücken zum Zwecke
der Aushebung der Altersklasse 1831, sowie der älteren Hälfte der Al⸗
lersklasse 1832 27 2
am Samstag den 4. Mai nächsthin und die 5 folgenden Tage

mit Ausnahmnre des 5. Mai (eines Sonutages) und des 9. Mai (eines Feiertages)
am ersten Tage Morgens von Vbhis I2e Uhr und Nachmitass von 428
Uhr am und an den übrigen b Togen jedesmalMorgens von 8S bis 1I21 Uhr
und Nach mittags von 23 Uhr nnn

inm Iruchthall⸗Saase zu Zweibrüchenn

versammeln, um die 'in Ait. 34des Wehr-⸗Verfassungs-Gesetzes vorgeschriebenen

Geschäfte vorzunehmen und zwar wir d

1i) am Saustag, den A. Mai l. Irs. die Bescheldumng der eimge—
laufenen Gesuche von Wehrpflichtigen um zeitwei'sse Be—
freiung von der Wehrpflicht oderum Aussetzungder Ein—
reihung, sowie die Feststelkung der Bezirks liste durch Streigung
der Unwürdigen, der freiwillig Tienenden und der gemäß Art. 8 resp. 12 des
Wehr⸗Verfassungs⸗Gesetzes zeisweise Befreiten, —

2) am Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag, den 6. 7T., 8
und 10. Maiel. Irs. die Nesfumg und körperliche Unterfuch u ng
der auf der Bezirksliste Verbliebenen, sowie die Beschlußfass ung hierüber, endlich

Zp am Samstag den 11. Mainl. Irs. die Loosung statifinden.“
Indem man dies gemaß Art. 53 des Wehr-Verfassungs-Gesetzes und 8.24
der Vollzugsvorschriften vom 22. Juni 1868 (streisamtsblatt von 1868 Nr. 6I) andurch
affentlich bekaunt macht, ergeht zugleich an sämmtliche Wehrpflichtägein der
ubte rsklasse 185L, sowie der äübteren Hälfie der Altersstuahse 1832
nmit Ausnghmesder bexeits freiwillig Dienenden, die Aufforde—
rang, sich in der nachnezeichnenden Reihenfölge und zwar am er staun Taa't e Motgens
um 9 Uhr, an den übrigen 5. Tagen Morgens um 8S Uhr und an allen 6 Nachmittagen
um 22 Uhr pünktlich im Fruchthallsaale hiesiger Stadt einzufinden. 657
Au ersten Tage (Samstag, den 4. Mai) haben blos diejenigen Wehrpflich—

tigen ˖ Jur erscheinen, welche um Aussetzung der Einreihung oder um zeitwrise Befrrejung
von der Wehrpflicht nach esucht haben; J—— J
am zweiten Tage (Montag, den 6. Mai) die sämintlichen Wehrpflichtizen
früherer Alterstlassen, somie von der zaufgerufenen Altersklasse 185L diejenigen Wehr⸗
oflichtigen, deren Feaamiläsenn a in ein mit den Buchstaben Adis G eeinschießlich
beginneßzßzßßß 3
am dritten Tage (Dienstag, den 7. Mai) der etwa verbleibende Rest vom
vorhergehenden Tage und außerdem diejenigen. Wehrpflichtigen dec Alteesklafse 18351
deren Familiennamen mit den Buchstaben Hubdis Reserschlreßklich veginnen;
am vierten Tage (OVeittwoch, den 8. Mai) der etwa verbleibende Reft vom
vorhergehenden Tage, ferner die jenigen Wehrpflichtigen der Alters lasse I831L, deren
Familiennamen mit den Buchstahen S bis Z einschließlich beginnen und außerdem die⸗
enigen Wehrpflichtigen der Alterstlasse, IS52, deren Familiennamen mit den Buchstaben
A bis Geeinichireßlich beadinnenznz J
am fünften Tage (Freitag den 10. Mai) der eiwa verbleibende Reff vom
vorhergehenden Tage, sowie diejenigen Wohrpflichtigen der Alterstlasse 1862, deren Fa⸗—
mihennumen mit din Buchstaben Fudis J einjchließlich beginnes, uund eudlich J
am sechsten Tage (Samstag. den 11. Mai) alle diejenigen Wehrpflichtigen
owohl aus den früheren Altersklassen, —sowie auf den beiden Altersklassen I851 und
1882, welche nicht bereits freiwillig dienen, nicht zeitweise von der Wehrpflicht befteit
aicht gänglch / oder zeitlich untauglich und nicht unwürdig erklärt worden sind.
Diejenigen Wehrpflichtigen, welche ohne genügende Ent⸗
schuldigung (Art. 59 des Wehr-Verf.-“Ges.) bei dem Er⸗
satzgeschüfte nicht erscheinen oder sich vor Beendigung deß
selben eigenmächtig entfernen sollten, haben ihre Verurthei⸗
lung wegen Ungehorsams auf Grund des Art. 17 Absatz!
des Gesetzes zum Vollzuge der Einführung des Strafge—
setzbuches für das deutsche Reich in Bayern vom 26. Dez
—
bis zu 10 Thalern zu gewärtigen. —8R
Zweibrücken, den 2. Apru 18727373 ä
Königl. Bayer. Bezirkamt
DRamm. Schäfer.
edattion, Druck und Verlag von F. X. Dem⸗z in St. Ingabert.
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        ———— 52 222452222 X354822
33335 —333333 233355 333333833 53333233 1583353
535583 32823cx45 358387275 — 8 25—8
26833837 — 55 25 3332353556523 2 — ——3.— 52 —5 2 3 *38
28 — 8 8— * 90 *27 —538 5 ——
5s 238 552— 83352— —— 28 253 —5533 — —— x — 8 3
— 235557 5 3 5333 5838—33338 53378*
355 2—232* 727 8 52 355* 55 * —2 3 — 323 002— * * — 28
52 227 — 5* — 2 32 525427 ——— — —— 28* —
53553 55 888333355 — ——— E 535 2332334 5233
A — 33583235 —— 7 2328 3 3: J— —
* 23 252353— * 8 —53 s — J * — — 5 —337
9 —A — 5 2 885 55 7 — * 225 14 3
— 52 52253880 IJ *28 * * * —
»388522835 5*2225232337* —50 25883 ã Ax J —A
—— — — —559522 —52 2375— —— — 2 * — —— *7*
3 53 53 2 3 333337335 3333388 —*
—A — —3227727 ⸗s5823855 J EE 584 * 8 5 2 5 5
——552 7532 32385—55 — 5 *35532— —I235— 8* 3*8
5353585—3 2335 235 —— 55 2 *2383*
* * ——5—532232 5 52 — —— 233c37 — I325 — 22
3 22* * e 228 22 —— —— 23 —X 20 5.23
473533 * —268s33 5533357 *—22587 *3838 933 39232
—A — 353223 — —5338—33 —75 3322 328*55
3* — 23832 —
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3 3 38— 3333 22378
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5 *53 23, 53832. 8—33 — 368
2* 533 w. 2— — 33 —3333357
228 8*83 *—2— —3333332*53
2 — 282 ⁊ —A— — 22 3 22237227 32, 57332 2
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* 232 5* 5233753 587 33358 25*8 29239
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5 — — 5355— 7* 522.3 S82. . 2 2 —
3* 7 5528 —25 25— 5353*
* ⁊ —A — * 7 —A 222* —— 5*882 ——
25535 ——883383—35 2323.28 —25—
— — 2*527 8s 2.3. 2.183 5 2
333 333385533532357 3533532358 ———
2a3 *—5225352 528554 —
53 1335 2383362—4 74
* — * —— — —— 25 g
222853* s —
573525823322 3333357335— 8
s 33—3—g3 33533 533 23553
—— 7—
2853533238 23582387 *2238833333335527 8—
7 3 —— — — 35
3 32 3 2853
225 22*8* — — — 82 —353443 * 2 228* 5—2323.7 13238
322—3265 23225 * 39 2* 2 — —
32 *232 T* m52 — 5 S9 238 —2.
75733523387 325233353 —*3323——68
2 .22 2 7 57 2*83 —
225* 533—53 I833 5 *à55332
337 7 32 56G
—
x5233 53238* 68 223 32—3383333 —X
2 8 3 ** * —9 2 72 22 S: 3. *
5 3 3388 ä.
358 38 —8383 X *
5 583 85 58* 2* — 7 5* 535 * 2
282 — 533 5321 2228235
—2* * 55 22 —AM 2 — V
2 22 53 —— 88 2
2877 85 2522 *522 —— S5 2353
2253 5525835355235332 —
2.7 7 ⁊ 2 78 —* 2225 A 35526

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2 1827232 ⸗22253 28 2 2. 5 * 2 382360
2 — 3233233528 5252 252* 5S8 35 — — 51 23.
—— —3 * 25557 2225 72* — 28 e7*ꝛ *52
A — — 3 *. 8 —Xx —— — 5553 2 *
ẽ 2358 2525337 5323353232383 — 25*
8 228328528 —3223 —E *282535533
52 — 2. 2 2373 5* 2 8* 55 5523533
588* A2823525 3 223*232 55 3 8 3
*55 525353335 375
Se⸗ —352378 32:2 5333353 5557*3353
2 38—25357 —5553233 8255 232333355*
z338* 212135333
— 78* 2
5 33 3333 5333 382—872
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3—38 37*8 77—5535537
34 — 2 3 * 22 — 55
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        Slt. Ingberler Anzeiger.

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der St. Inaberter Anz eigerr (und das mit dem Haupiblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntags⸗
innner) erscheint wöchentlich vie r nalt Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonumtaag. Avonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
J 12 Silbergr. Anzeigen werden mit 83 Krzr. die dreispaltigo Zeile Blattschrift oder derem Raum berechnet. 4,
— — — —— — — — — — — — — — — — — — ——
37 — 4
Mö 62. Samstaga, den 20. April 1872
Deutsches Reich. auf die Rückkehr des Grafen Arnim, um demselben die ersten
München. Aus dem Vortrage des Abg. Dr. A. Schmid Ertzffnungen zu machen. Daraus will man schließen, daß nach der
nid Referenten über das Budget des Kultusministerinnis entaehmen Ansicht des Präsidenten der Republit die Verhandiungen inm Ver—
solgende Stelle uͤber die Aufbesserung der materiellen Lage ailles statifinden sollen; mit anderen Worten, daß die wiederholt
Voles wullehrer: Die k. Stagtsregletung fritt mit einer Mehr n Ausficht gestelld Seudung Pouher Quertiers üoch Berlin nicht
herung von 1.887, 800 fl. zur Verbesserung der materiellen Lage nehr in Frage steht. Nach einer Pariser Correspondenz der
vehrerpersonals in den Volksschulen auf.“ Es soll nämlich a) Indep. belge wäre man diesseits des Rheins über die gute
yIlen wirklichen Schullehrern, welche nicht wenigstens 400 fl., allen Daltung der französtschen Armee, über ihre starle Organisation
„chulperwesern und weitlichen Lehrerinnen, welche nicht wenigstens ind das Wiederaufleben der Geschäfte so betroffen, daß man die
300 fl. allen Schulgehilfen, welche nicht wenigstens 250 fl. fas⸗ Occupation bis 1878 G. h. 1874) verlängern wolle. Auf fran
jonsmäßiges Einknmmen haben, eine Aufhesserung bis zu diesen dlische Nerven mögen diese Redereien einen angenehmen Reiz
nhen intee dem Namen Theuerungszulage gewährt werden, uusüben; diesseits, „des Rheins“, d. h. der Vogesen wird man
) es sollen Dienstalterszulagen für alle Lehrpersonen und zwat die drei Milliarden mit Freuden sobald wie möglich in Eippfang
in viermaliger Steigerung von je 50 fl. für den wirklichen Schul— nehmen und einem Zustand ein Ende machen, der uns gelegentlich
chrer und A 25 fl. für die standigen Verweser und weltlichen u sehr unbequemer Weise an den Wandlungen der innern franzd⸗
Ahrerinnen einretenc) es soll jedem penfionirten Lehrer außer ischen Politit betheiligen tönnte.
einem gesetzlichen Pensionsbezuge eine Theuerungszulage von 50 fl Berlin. Ueber die Stärke der deutschen Heere
ind d) jeder Lehrerswittwe eine jährliche Unterstützung von 50 fl. mm letzten Kriege gibt das neueste „Militärwochenblatt“ eine sehr
jq lange sie sich nicht wieder verehelicht, jeder ehelichen Doppel⸗ nteressante Zusammenstellung, welche sich auf das der Reichsco m⸗
vaise eine solche von 15 fl. und zwar den Knaben bis zum vollen⸗ mission für Ermittelung der Leistungen der deutschen Staaten
Feten 18.. den Mädchen bis zum vollendeten 16. Lebensjahre vorgelegene Material stützt. Die kolossalen und im Verlauf des
gewährt werden. Der Begriff Lehrer wurde hiebei im weitesten Lrieges sich immer mehr steigernden Austrengungen des deutschen
Sinne genommen, so daß auch die Schulverweser und die Schul- Volkes treten hier in ungeheuren Zahlen auf. ImAugust 1870
Jehilfen darunter zu subsumiren find. (In den Genuß der Dienst- oon welchem Zeitpunkt ab die Zusammenstellungen beginnen, be—
lierszulagen sollen nach Schmid's Antrog, der von dem Ausschusse läuft sich die gesammte deutsche Truppenstärke, mohile und immo«
gebilligt wurde, die Lehrer gleichmaßig vom 15. Jahre an nach zile Truppen zusammengerechnet, auf 1,183,339 Mann und
dem Semingraustritt gelongen.) 250,373 Pferde. Nach den großen Verlusten des August und
Münschen, 16. April. Die Abgeorductenkammer genehmigte der ersten Tage des September sinkt diese Stärke auf die Durch—
»hne Debatte den Etat des bayerischen Antheils an den Kosten chnittszahl des September mit 1,163,518, welches Sinken aber
ür Reichszwecke (bayerischer Matrikukarbeitrag) mit 93 Millionen die im Felde stehende Armee nicht beeinträchtigt, die vielmehr von
Hulden, desgleichen den Pensionsetat. hrer anfänglichen Stärke von 780,723 im August auf 818,280
Münche'n, 17. April. In Berücksichtigung der während im Sepiember steiat, so daß also, dieses Anwachsen und die Ver—
des deutschfranzösischen Krieges gemachten Erfahrungen sollen die 'uste zusammengerechnei, der Nachschub gerade in diesem Monat
bedingungsmannschaften der Fuß-Batterien und Festungskompagnien sehr groß war. Von da ab wächst sowohl die mobile Armee als
mserer Artillerie Regimenter mit Handfeuerwaffen ausgerüstet und die Gesammtstärke von Monat zu Monat und erreicht ihre größte
uuf die Handhabung und den Gebrauch derselben für den Einzeln⸗ Zöhe im Monat Februar, wo die mobile Armee 936,915,
ampf eingeübt werden, um bei einem direkten feindlichen Angriffe die Gesammtstärke 1,350,787 beträgt. Nach Procenten der Bevöl⸗
zurch Infanterie oder Reiterei im Vereine mit der beigegebenen kerung von 1867 betraßt die resp. höchste Ziffer der Armee der
—XV0D0— für Preußen und die mit ihm durch
elben abweisen zu könaen. Das Bedurfniß hiezu hat sich, beson⸗ die Militär⸗ Conbention verbundenen Staaten 3,870, Bayern 3,1830
zers in der letzten Zeit des Feldzuges so eklatant herausgestellt, dessen 3,028, Sachsen 2,762, Baden 2.707, Wurttemberg 2356,
zaß genannte Mannschaften mit eroberten Chassepotgewehren ver- Peecklenburg 2,076. Erwägt man aber, daß die kleineren Staa⸗
ehen wurden; diese blieben bis nach erfolgtem Einmarsche in die en, deren Contiugente durch die Conventionen in der preußischen
Jarnison in den Händen der Leute. Einig male war diesen Gele- Armee aufgegangen sind, und die neu erworbenen preußischen
zenheit gegeben, —erfolgreichen Gebrauch von der Feuer⸗ und Pravinzen zufolge der früher daselbst bestandenen gesetzlichen Tienst⸗
Stichwaffe zu machen. oflicht sfehr wenig leistungsfähig waren, so daß schon bei der Mo—
Män'chen, 17. April. Dem Vernehmen nach steht in, der bilmachung der Linientruppen dorthin Aushilfe gewährt werden
zenzen deutscheu“ Armee eine Trennung der reitenden Artillerie- nußte, so ergibt sich daraus, daß die alten preußischen Provinzen
Regimenter von der übrigen Artillerie in der Weise bevor, daß ine ganz erheblich größere militärische Leistung trifft, als die obige
eistere auch im Frieden unter das Commando der Kavallerie- Zahl ergibt, und sie verhältnißmäßig etwa doppelt so viel Manu-
dommandos zu stehen kommen sollen; ebenso ist eine Vermehrung chaften aufgebracht haben möchten, wie die neuen Provinzen und
im 52 reitende Batterieen in Aussicht genommen. die kleinen Staaten.
Berlin, 15. April. Cardinal Fürst Hohenlote ist aus Aus Luxemburg trifft die Nachricht ein, daß das
stom hier eingetroffen. „Wort“ und die „Independance“ ganz aus Rand und Band sind
Berlin, 17. April. Die schon seit 6 Monaten immer vegen der Eisenbahnfrage: „Rémuez-vous, mais rémuez-vous
nieder angekündigten und immer von Neuem in Abrede gestellten Jonc!“ ruft die letztere aus. Ueberall durch's ganze Land sollen
derhandlungen üer die Zahrung der litzten 8. Milliarden und die Gemeinderäthe zusammentreten und die luxemburgische Regier—
e Räumung der occupirten französischen Departements stehen, ung, vor Allem aber den Prinzen Stadthalter, mit Petitionen um
die glaubwürdig verlautet, in naher Weise bevor. Mit der endlichen die Auflösung der gegenwärtigen Kammer bestürmen. Die famose
sinleitung derselben würde die Auff-ssung widerlegt sein, als ob Demonstration vom Ende 1870 soll wiederholt und eine neue
hetr Thiers in der Fortdauer der deutschen Occupatiqn eine Ga⸗- Riesenpetition zu Stande gebracht werden. Alles soll unterschreiben,
antie für seine Regierung fahe; Thiers hält sich, wie es scheint. vas eine Feder fassen kann. „Die Preußen,“ ruft das frauzösisch-
üicht nur für unentbehr!ich, fondern auch für den Herrn der Si⸗- innexionistische Blatt in seinem gewöhnlichen hohlen Pathos, „recken
uatiop. Wie dem auch sei, hier erwartet man, daß die französische chon die Hand nach Euch, Luxemburger, aus und wetzen die Zähne
kegierung in nächster ZJeit offizielle, sehr ernste Vorschläge üder um Euch vermuthlich zu fressen; ré mmuez-vous, ré muez-vous!“
e Regeslung der Zahlungs und Räumungssrage machen werde. Frankreich.
die „Agence Havas“ hat wiederholt versichert, Thiers warte nur Die französische Presse veschäftigt sich augenblicklich eifrig mit
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        der Verlobung der Tochter des Kaisers Franz Josef mit dem jehalten. Nachdem er Spanien und Portugal gesegnet, fuhr er
weiten Sohne des Prinzen Luitpold von Bayern nuund knüpft an ort: Ich segne Frankreich, das von so vielen edlen Geistern he—
dieses Evenement allerlei verrückte politische Combinationen. So vohnt ist, und bete darum, daß diese Nation einig und einträchtig
die „Franuce“, welche ihren ultramontanen Berichterstatter aus Wien dortschreite. Ich bete daxum, daß gewisse übertriebene Parteien
anführen läßt, die Katholiken beider Länder, nämlich Oesterreichs von der einen und anderen Seite für immer verschwinden. Eg
und Baherus, dächten an nichts Kleineres, als daran das Deutsche desteht eine Partei, welche den Einfluß des Papstes zu sehr fürchtet,
Reich, die Schöpfung des Hrn. Bismarck, auseinander zu spalten; und diese Partei muß zur Erkenntniß gelangen, daß es ohne De—
man werde einen katholischen Staat mit dem Kerne Bayern her nuth leine gerechte Partei gibt. Es besteht noch eine andere
stellen, welcher außer dem Königreiche der Wittelsbacher die Rhein- Parter, dic dieser letzteren entgegengesetzt ist und vollständig die
— DD— kann man
iich die angeführte Verlobung als erster Schrltt gelten. Die nicht wahrhaft katholisch sein. Ich rathe der ersten Partei De—
Doͤbats“ conjecturiren in ähnlicher Weise, nur etwas weniger nuth, der letzteren Barmherzigkleit und Allen Einigkeit, Eintracht
plump; darin stimmen aber beide Blätter überein, daf Aussicht und Frieden, auf daß sie gemeinsam die Ungläubigkeit und Gott⸗
horhanden sei, Preußen demnächst von Oesterreich heimgel euchtet ossigkeit bekämpfen können. — Ich segne das arme Italien, das
zu sehen. — Und das nenat sich Politiker! — « nicht frei ist. Ist die Blutsteuer, die man von uns für den Mi-
p jeeti 7J B iagungen. litärdienst fordert, nicht eine Fessel? — Ich bete für Deutschland,
die dyysgetirt.n frau; vsischen efestig 8 das heute durch einen antikatholischen ehrsüchtigen Geist vom Spotte
as officiösen „Bien public“ gibt eingehende Mittheilungen 3 28 eee Inu
uüber die bei Paris und — der französischen Ostgrenze projectirten en — — 83 iehe g
— Wir enlnehiten daraug in Folgendem das es ist auch nothmendig, die Wabrheit zu sagen. Beten wir zu
8 . Vott, damit er den deutschen Bischöfen die Kraft verleihe, die
Bei Parzs wird im Westen die innere Euceinte auf der sechte Goties, der Kirche und der Gesellschaft zu vertheidigen.
Strecke Batignolles — Point du Jour dis an das Ufer der Seine gelen wir für die Bekchrung jener Thbrichten die sich „Ause
vorgeschoben werden; innerhalb des Walles kommen also zukünftig enren, weil sie in die Kirch, adte, schon widerlegte Irrihümer
die Orte Neuilly, Boulogne und Villancourt, sowie das Bois de inführen —Biten wir fur das Kaiserlhum Oesterreich, das so
Boulogne zu liegen. Von der derart inausgeschobenen neuen ——
Enceinte aus wird es möglich sein, die ganze Halbinfel Genevil⸗ England.
liers unter Feuer zu nehmen. Zur Ausfüllung der großen Lücken, Der „K. Z.“ wird aus Ihen don geschrieben: Der glüd—
welche bishet in den Befestigungsanlagen zwischen dem Mont Va⸗resche Zufali, in Westalt einer wißbegierigen Dame, ließ mich heute
lerien und dem fFort de la Briche (vei Saint Denis) bestand, wisl'd M.) folgende Annonce in der „Morning Post“ ent⸗
wan jett auf der steilen Hoͤhe von Sannoig⸗ jenseits der Halbinfel decken: „Prinzessin Pierre Napoleon Bongparte erlaubt sich dem
Zenevilliers und der Seine, eine große Festung ähnlich dem Mont hohen Adel und verehrlichen Publikum Englands anzuzeigen, daß
Valerien erbauen. Dieselbe soll mehrere Etagen hahen, mit den se'in Etablissement für höhere und hervorragenee Kleideranfer⸗
hwersten Geschütten arm rt und decart verproviantirt sein, daß jqung erdffnei hat (kor superior and distingus dress making,)
ie jelbsiständig ohne Hitte von Paris aus, eine lange Belagerung Die neuesten Muster und Moden aus Paris. Zu baldigem Be—
auszuhalten fähig sein wird. Im Norden der Hauptstadt erbãut uch wird eingeladen. 67 New Bond Street.“ Wenn dies nicht
der Höhenzug zwischen Mor tmorench, Montmagny und Pierrefitte in' Scherz isi wonach die Annonce micht aussiehn, könnten die
Redouten, welche als vorgeschobene Vertheidigungslinie für Saint franzöfischen Journale sich eine Woche lang darüber in den intere—
Denis gelten, Ferner sind Chelles und das Plateau von Avron ahtcsten Comdinglionen ergehen. Denn auffallend ist es immerhin,
zazu bestimmt, Centralpunkte für ein Vertheioigungssystem zünnß die Kalserin Euge und e ihre Diamautenfächer und Sonnen
verden, das bis nach Meaur hin vorboussirt, also auch den Tunnel Hlrme verkauft. und eine bonopartiftische Prinzesfin zur Mode—
on Nanteuil deden und letzteren von dem Sorengen bewahren chneiderin wird, während der Exkaiser angeblich 10 — 15 Millionen
oll. Im Suden werden die durch das wiederholte Bombarde⸗ Francs auf seine bloße Unterschrift geborgt bekommt. Davon könnte
ment Seitens der Preußen und Franzosen ohnedies gründtich F doch immerhin etwas abgeben, um dem weiblichen Theil der
ruinirten Forts Ihsh, Vanves uvd Montrouge rasirt und durch Familie das Dasein zu erleichtern, zumal er perfönlich jeder Zeit
Forts erster Klasse bei Bagneut. Chatillon⸗ Moudon und Montre⸗ zutmüthig, freigebig und für die Ehre seiner Familie besorgt war.
sout erseht werden. Das letzigenannte Fort bei Montretout soll iher —pvielleicht hun die Damen nur so arm, um das Mitge—
wei Batterie · Etagen erhalten nd zur Beherrschung von Versailles zühl der großen Nation zu erwecken; oder viellecht verpflichtete sich
dienen. Ferner wird man bei Choisy le⸗ Roi und Thiais Redouten der Kaiser, die geborgten 190 bis 15 Millionen Francs lediglich
anlegen, die zur Completirung der Vertheid gungslinie Hautese ur Ünterminirung des Hen. Thiers und seiner Republik zu ver—
Zruysres Jory beitragen. Endlich gedenkt man somen südlich wie wenden; oder vielleicht will Prinz Pierre Bonaparte, vermittels
Juvish, dem Kuote punkt der Orleans- und der Bourbonnais- r Annonce seiner Frauns den Frangzosen dewesen, —daß er sich
cLisenbahn, ein derschanztes Lager zu errichten. wollständig voin Empire josgesagt habe, um künftig einen bürger⸗
An der Ostgrenze des Landes wird vor Allem Belfort lich anständigen Lebenswandel zu führen und keine radicalen
zu einer Festung ersten Ranges umgeschaffen, welche fähig sein JIvurnalisten weiter zu erschießen; oder vi⸗lleicht ist die ganze Ge⸗
vwird 150 bis 200,000 Mann aufzunehmen und den unter dem shichte von den geborgten Millionen des Kuisers eine lecere
Namen „Loch von Belfort“ bekannten Einschnitt zwischen den letz. Frfindung.
len Ausläufern der Vogesen und des Jura zu beherrschen. Ebenso Rußland.
soll Montbeliard ein Centralpunkt für die Defensive in jener Petersburg, 12. April. Zu den großen militärischen
GBegend werden; aus Besarçon wird man eine Festung machen, Nandvern finden außerordentliche Vorbereitungen statt. Der
die sowohl die Defileen des Jura, als die strategisch wichtige dronprinz des deutschen Reiches soll nach einam vielverbreiteten
Fisenbahnlinie Besangon⸗ Montbeliard- Belfort beherrscht. Auch gerüchte denselben anwohnen. (W. Bl.)
Besançon soll ein verschanztes Lager ausreichend groß zur Aufnahme Warschaut, 11. April. Dem russischen Staatsrath wurde
einer Armée von 150,000 Mann erhalten. In den Engpässen zer Entwurf zu einem neuen Preßgesetz zur Prüfung vorgelegt,
des Jura werden Redouten und Batterien angelegt, Dijon wird zurch welches die Aufsicht der Censur nicht blos über die Tagek⸗
tark befestigt, auf dem ausgedehnten Plateau des Dombes (De⸗ zresse, sondern auch über die Bücher und die in Buchform erschei⸗
hartement Aim) ein verschanztes Lager, endlich Laugres zu einem jenden Zeitschriften verschärft werden soll. Der Censur soll na⸗
Fentralpunkt für die Defensive umgebaut werden. nentlich das Recht eingeräumt werden, mißliebige Bücher und
Nacodem die Pässe für die Küste des Kanals und die del⸗ Broschüren auf eine bestimmte Zeitdauer mit Beschlog zu belegen.
zische Grenze abgeschafft find, ist dem Vernehmen nach jetzt der — Von den rußssischen Censurverhältnissen, wie sie gegenwärtig
chweizerissche Gesandte bemüht, dasselbe Zugeständniß arch chon destehen, kann man sich in Deutschland kaum einen Begriff
ür die französisch-schweizerische Grenze zu erwirken. nachen. Bekanntlich stehen dort auch bei censurfreien Zeitungen
An der spunischen Grenze ist französischerseitss ein Militär⸗ die Annoncen und Telegramme nichts desto weniger unter Censurt.
Tordon gebildet worden. Man w'll verhindern, daß sich carlistische Reulich sollte das Witßzbtatt „Utt“ in den Petersburger Blättetn
Bande auf französischem Gebiete bilden. durch das einzige Wort ‚Ulk? angezeigt werden, die Censurver⸗
Die Polijci don Patsis macht gegenwärtig Jagd auf die valtung fand aber, daß dieses Wort bedenklich sei, und die An⸗
Individuen, die auf den Straßen und in den öffentlichen Localen ündiqung mußte unterbleiben.
Zriefpapier feil bielen, das mit Carricaturen von Thiers und Amerika.
anderen politischen Persönlichkeiten verziert ist. Seit zwei Tagen New⸗-⸗PYork, 17. April. Washingtoner Correspondenzer
wurden über 25 solcher Verkäufer festgenommen. nehrerer Newyorler Zeituugen versichern, daß die Regierung b
Italien. chlossen habe, die indirekten Schadenansprüche in der Alabama⸗
Der Papst hat am 13. ds. 400 Fremde aus verschiedenen Ungelegenheit zurückzuziehen.
dändern empfangen und dabei wieder eine seiner großen Reden Nach einer Aufflellung des statistischen Bureau in Wajhington
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        ind seit den letzten 32 Jahren u. A. folgende Angehörige fremder
zprachen in die Vereinigten Staaten eingewandert: Deutsche
„n Preußen und anderen Staaten jetzt vereint als Deutsches Reich)
475,684; von Oesterreich 14,168; aus der Schweiz 64,396
vobon etwa *4 deutscher Zunge, 48,297); zusammen 2,538, 149.
hHagegen Einwanderer französischer Zunge: von Frankreich 251,392;
on Belgien 17,446; aus der Schweiz 16,099; zusammen
85, 137. Skandinavier (aus Dänemark, Norwegen und Schwe—
n, welche meist die norwegische Sprache lesen können) 202,665
—
Vermischt

St. Ingbert, 19. April. Es scheint schon bald mit
em Baue der Kohlenbahn von hier in das angrenzende preußische
—
finden sich einige Herren Ingenieure der Pfalzischen Ludwigs—
zahn hier, um das Terrain zur Anlage des Bahntorbers zunächst
ach Dutweiler zu bestimmen. Nachdem dies geschehen, soll dann
je wir hören, der Bau der Bahn selbst alsbald in Angriff ge⸗
ommen werden. Man darf wohl annehmen, daß derselbe speziell
jr das hiesige Fabrik- und Judustriewesen einen bedeutenden
sortheil nach sich ziehen wird.

St. Ingbert, 17. April. Florenz hat seinen Gabel⸗
erschlucker, und unsere Nachbarstadt Blieskastel hat — nur frei⸗
etwas Gelinderes — einen Nadelverschlucker. Vor einiger
rit brachte nämlich unvorsichtiger Weise ein ehrsamer Blieskasteler
hneidermeister während des Essens seine Nadel mit in den Mund.
dieselbe machte aber nicht mit der andern Ladung die Rutschparthie
mden Magen mit, sondern legte sich im Schlunde quer, drückte
h dann nach und nach durch die Wand der Speiseröhre und
cndet jetzt wie ärztliche Untersuchungen erwiesen, in der Musku—
nur der Halsgegend zwischen Oberhaut und Speiseröhre. Hier
l sie gerade keine sonderlichen Schmerzen verursachen und kann
et Betreffende nach wie vor seine Arbeiten verrichten. — Wird
ieser Blieskasteler Nadelverschlucker auch nicht die Berühmtheit jenes
den erwähnten Florentiner erlangen; so halten wir doch den Fall
ir abnorm genug, um ihn hier zu erwähnen.

Dürkheim, 183. April. Sicherem Vernehmen nach be⸗—
chtigt die Stadtverwaltung eine Gewerbschule zu errichten und
ai zur Erledigung der nöthigen Vorarbeiten schon im vorigen
ahre eine Kommission gewählt.

p Den ersten Schuß im deutsch-französischen Kriege hot be—
unntlich der Wachtmeister Schrann z vom 7. preuß. Uhlanen⸗
deg. gethan, als in der Nucht vom 18/19. Juli 1870 franzö—
sche Chasseurs à cheval bei Saarbrücken eine deutsche Rekognos⸗
cungs·Patrouisle augriffen, die Zollkasse plünderten und zwei
zrenzveamte mitfortführren. Wachtmeister Schranz, der bereits im
ysize des eisernen Kreuzes, des russ. St. GeorgenOrdens und
em dad. Militär Verdienst-Medasle ist, erhielt nun nachträglich
och Seitens des Kaisers eine Anerkennung in Gestalt eines Re—
olbers von ausgezeichneter Arbeit; der Kolben der Waffe ist aus
itfenbein und kunstvoll verziert und ausgelegt, die Kammer und
et Lauf zeigen in f'inster Ciselirung Scenen aus dem Kriege und
w Bildniß des Kaisers und Köoeigs. Das Ganze befi«⸗det sich
meinem braunledernen, mit dem eisernen Kreuz geschmückten und
zit diolettem Sammt gefütterlen Etui, in welchem auch der Be⸗
äller mit den Patronen sich befindet.

k Die Gemanisirung ElsaßLothringens hat einen
aichligen Schritt vorwärts gethan. Die „Metzer Ztg.“ vom 21.
M. kündigt an: „Großer Muüncheuer Bock Arstich“ und „Baye
ihe Knödelpartie“ in verschiedenen Gasthäusern.

F GOie größten Städte des deutschen Reiches) ordnen sich
ach der Vollszälblung vom 1. Dezember v. J. wie folgt: 1.
itlin mit 228,013 Einwohnern, 2. Hamburg 235. 8605 Ein⸗
nohnern, 3. Breslau 208,025 E., 4. Dresden 177,095 E., 5.
dünchen 169,612 E, 6. Köin 129 251 E., 7. Magdeburg
4.5549 E., 8. Königsbeg 112,123 E., 9. Leipzig 107,575 E.

Hannover (mit Linden) 106,520 E., 11. Danzig 94,377 E.,
. Stuttgart 91,623 E. 13. Frautfurt a, M. 90,748 E. 14.
aßburg 85. 5329 E., 15. Bremen 82,990 E., 16. Nürnberg
2929 E., 17. Steitin 76,154 E. (mit dem ganzen Polizeibezirk
3781 E.) 18. Barmen 75. 074 E, 19. Ältona 73,864 E.
D. Jachen 73722 E. 21. Elberfeld 71,775 E. 22. düsseldorj
2462 E., 28. Chemuns 68, 180 E, 24. Braunschweig 87, 886
25. Crefeld 573350E., 26. Posen 56,932 E., 27. Halle
2408 E. 28. Mauhlhoufen (Eisaß) 52,000 E. 29. össen 31768
80. Weeß 31,107 E. 81. AÄugsburg 60,451 Einwohner.
iherfelde Varinen zusammengenommen würde diese Doppelstadt
146,849 Einwohnern die sechste Stelle zwischen Munchen und
Un, einnehmen.

Von den Wällen des Fort Neuf bei Vincennes find
Auid Nachts sechs bronzene Feldgeschütze gestohlen worden. Es
den gewöhnliche Diebe. die nicht gewohnt sind. sich mit Kleinlqg⸗

kesten abzugeben und die die Kanonen zerschlagen und als altes
Metall verkaufen werden.

F Der Prinz Peter Bonaparte hatte bei dem Tri⸗
hunal in Arhon den Motar Poncelet von Florenville verklagt
vegen 10,000 Frs., die dieser von dem Verkaufspreise der Do—
näne Epioux zurückbehalten haben sollte. Das Tribunal wies die
Tlage des Prinzen ab und verurtheilte ihn zu 5000 Fr. Ent⸗
chädigung an den Notar mit der Motivirung, daß er bei seiner
zrundlosen Beschuldigung mit Leichtsinn und Dristigkeit zu Werke
zegangen sei.

f Aus London wird wiedererum von einem schrecklichen
Morde berichtet. Ein Vaier hatte daselbst seine vier Kiuder ge⸗
mordet und daun sich selbst das Leben genommen.Nicolls, ein
derheiratheter Schuhmachergeselle mit 6 Kindern, hatle vor einigen
Tagen seine Arbeit verloren. Am Montag blieb er in Folge
dessen zu Hause, währeno seine Frau, um kümmerlichen Lebens⸗
interhalt für die ganze Familie zu gewinnen, zum Scheuern aus⸗
zegangen war. Gegen Abend sah ein Nachbar unter der Thür vor
dem Schlafzimmer des Nicolls Blut hervorströmen, und als die
Thür, welche von innen verschlossen war, durch einen Polizeid iener
erbrochen wurde, fand man den Vater und vier seinen Kinder todt
am Boden liegen. Der Unglückliche hatte zuerst den Kleinen und
dann sich selbst mit einem Schustermesser die Gurgel durchschnitten,
jachdem er vorher seine beiden ältesten Töchter non acht und elf
Jahren unter einem Vorwande aus dem Hause geschafft hatte.
Von den Nachbarn wird er als ein sehr braver und nüchterner
Mann geschildert, und das Motiv zur That ist nicht fern zu
uchen, wenn mitgetheilt wird, daß die ganze Familie von acht
Personen oft mehrere Tage lang nichts weiter als ein einziges Laihb
Zrod zu ihrem Lebensunterhalt hatte.

F Bei OtesvilleOrange (im Staate Newyork) hat
nan im Januar in einem Sumvje das vollständige Gerippe eines
Mastodon gefunden, das nach Untersuchungen einer Bostoner Auto⸗
ritat größer sein soll, als das berühmte im Bostoner Museum,
das, in eben derselben Gegend gefunden, bisher für das größte
dieser Mammilien galt; ein Schenkelknochen allein hat 350 PPffd.
Bewicht, das ganze Thier hat eine Höhe von 15 Fuß und eine
Länge von 25 Fuß.

(in guter Rath.) Ein New-Yorker Blatt erzählt:
Zu einem hiesigen Advokaten kam ein in der Stadt wohlbekannter
unger Mann und bat ihn um einen Rath, wie er wohl, ohne
gegen das Gesetz zu verstoßen, eine reiche junge Erbin entführen
önne ? — ‚Dafür wüßte ich nur einen Ausweg,“ sagte der Ad⸗
vokal. „Lassen Sie das Mädchen ein Reitpferd besteigen, während
Sie die Zügel und die Peitsche halten; dann setzen“ Sie sich
ückwärts auf, geben Sie dem Pferde die Sporen und Sie können
agen, daß Sie nur einen Scherz machen wollten, daß aber das
Pferd mit Euch Beiden durchging. In diesem Falle wären Sie
traflos.“ — Am nächsten Morgen erfuhr der Advokat, daß seine
igene Tochter mit dem jungen Manne in der bezeichnelen Weise
‚durchgebrannt“ war.
Lan—wirthschaftliches.
Worms, am 13. April..

Allgemein beachtenswerthe Versuche über das Gypsen des
stlee's Von dem außerordentlichen Vortheile des Frühgypsens im Ver⸗
zleiche zum Spätgypfen überzeugt, hat die höhere landwirthschaftliche Lehr⸗
anstalt in Wormis eine Reihe von Versuchen anstellen lassen, die es verdienen,
nicht nur dem großen Grundbesitzer, sondern auch dem kleinbegüterten, klee—
Janzenden Bauer bekannt zu werden. In 18 verschiedenen Lagen mit von
znander abweichenden Bodenarten der Provinz Rheinhessen und der bayerischen
falz wurden zum Zwecke der Versuche ausgewählte Kleefelder in zwei gleiche
cheile getheilt. Die Theile 1J wurden am 7. Januar. die Theile 2 am 19
April gegypst. Schon bei Beginn des Fruhjahrs zeigten die sämmtlichen,
rühgegypsten Felder im Vergleich zu den spätgeghpfien eine recht kräftige
Intwicklung und der erste Kleeschnitt ergab im Durchschitte berechnet auf 7
dectare, von ersterem 9 Centner Kleehen mehr, als von letzterem. Der Ge—
rauch, den Klee erst im Frühjahre, weunn er bereits im Wuchsen egriffen
st, zu gypsen, rührt noch aus der Zeit her, in welcher die Fruhjsihre größere
Mengen von feuchten Niederschlägen brachten, als es in dem leßten Jahrzehnt
»er Fall war und in welcher man den Nutzen des auf en Klee gesireuien
Bypses nur in der Ammoniakaufsaugenden Kraft erkannte. Jetzt, wo man
veißz, daß der Gyps auch einen lösenden Einfluß auf die Mineralstoffe des
Bodens, insbesondere auf seinen Kaligehalt übt, findet man es mit Recht
iaturgemäßer, den Gyps in einer Zeit auszustreue i, in der für seine Lös⸗
ichwerdung noch Feuchtigkeit genug zu erwarten ist. Wer das Fruhgypsen
joch nicht versucht hat, der probire es. Icdermann wird sich von seiner
Hortheilhaftigkeit überzeugen.
Dienstes éqrichten

Der Polizeianwalt Hermann Welsscch in Pirmasens wurde aus An⸗
uchen in gleicher Eigenschaft nach Ludwigshafen verseßzt.

Der Schulverweser Peter Käisefer von Bließmengen wurde zum Lehrer
n der Schule ——
F. x. Demehz, verantwortlicher Redacteur.
        <pb n="246" />
        Jaenisc⸗

—
agerbier
e
Joh. Jos. Heinrich.
— — — — — — ⸗ ⸗ỹ — — — —245 — —
Mobilien-Verfleigerung. SEire grehz Auswatt vnc
Samstaq den 27. April 1873. Nach- “ 0
mittags 83 Uhr, zu St. Ingbert, im Hause W ) 3u en
d A *
asfrn die Erben der daselbjst ledig verstor⸗ 1 3 — s.
— für Herren, Knaben KKinder empfiehlt zu den billigsten Preisen
gerber öffantlich auf Eigenthum ver ⸗ KHermanun Fischer.
seigern: —
J Bett, 1Kleiderschrank. 1Pfeilerschrank.
1 Ofen, 1 Kiste, Stühle, 1 ESpiegel,
Betüch, Kleider, Hemden und sonstige
herschiedene Gegenstände. —
St. Ingbert den 17. April 18723.
Horn, kgl. Nolar.

4
Holzversteigerung.
Montag den 22. April, Nachmittags um
WUhr, auf dem Bürgermeisteramte zu
Rohrbach, werden nachstehende Holzforti
mente des Gemeéindewaldes öffentlich ver⸗
teigert:
71 Kiefern Sparren
1 Birkenabschnilt M. El.
3 Eichen Wagnerstangen II. El.
5 Kiefern Baumstützen
2475 Buchen Fachgerten,
51000, Bohnenstangen,
2 Ster Buchen Scheilholz I, Cl.
anbrüchig,
Birken
Buchen Astprügel,
4., Birken Prügael,
89 , Buchen Wellen.
Rohrbach, den 12, April 1872.
Das Bürgermeisteramt
Haberer.
Ein tüuͤchtiger
Maschinenwärter
indel gegen guten Lohn dauernde Beschäf⸗
igung auf der Sägemühle von
G. Uhl, Zimmermeister.
* —
Nachfolger,
Mà Pippæ Icrt aannn IIaimn.

WMohnungsveränderung
Von heute an befindet sich mei
Geschäftslokal

im Mühheck.
St. Ingbert, den 13. April 1879
Rßh. Gottmann.

Bekanntmachung.

Die Rollsätze für Rollführer Johann
Schwarz sind von heute ab wie folgt
festgesetzt:

1. Für Frachtgüter vom Bahnhofe nach
der Stadt und umgekehrt bis zu 20 CEtr.
3 kr. per Ctr. über 20 Ctr. ein Viertel
der Rollfracht weniger.

2. Vom Bahnhofe nach Schnappbach
und umgekehrt bis za 10 Etr. per Ctr. 12
r. über 10 Ctr. 9 kr. per Ctr.

Für Eilgüter darf die doppelte Rollfracht
der Frachtguttaxe in Anwendung kommen.

St. Ingbert den 15, April 1872.

Die Babnhofverwaltung
Eifler.

Richtiges Mittel bei
8iuhr. Leiden.
An den Kgl. Hoflieferanten Hrn. Jo⸗
hann Hoff in Berlin.
Berlhin, 8. Januar 1872. Ja
kann dem Schöpfer nicht genug danken.
daß er mich in Ihrem Malzextrakt⸗
Gesundheitsbier das rechte Mittel
gegen mein Sjähr. Leiden hat finden
lassen, zu dem ich nun meine Zufluch
nehme. Johanna VOIMlSoOnn.
Alexanderstr. 832.
Vertoufsstelle bei Fritz Manzer⸗
bieter in St. Insbert.

8
W. Im“ Erden
wew
B ö ßatirgasse
Durch große Parthieeinkäufe und direkte Beziehungen aus den ersten Fabriken Deutschlands und Englands ist es mir möglich,
des bedeutenden Aufschlags sämmtlicher Artikel, fortwährend zu den bisherigenbilrigen Preisen zu verkaufen.
Die Preise sind nicht nach halben Meter, sondern nach Ellen berechnet.
Großes Manufakturwaaren Lager. Grosßes Ausstattungs: Geschäft.
1000 Stuck ey. hreite achtfarbige, lila, rosa, gelbe, braune, Cattune, 500 Stuck 8. breites schweres Leinen, fuͤr Hemden und Bettlücher
fur Hleider und Ueberzuge, 9 und 10 kr. die Elle. 3, 12 kr. die Elle. T
200 Stuck 874 breite achtfarbige Glanz-⸗Möbel⸗Cattune u. Cattune Grobe 21/2 breite Leinen, für einschläfrige Betttücher, das Betttud
ennit Borden, fur Vorhänge, 9. und i0 ir die Elle. * r Narn r en tat. du
zoo Suc . breite ichtsarbige Wiaus,Cattune Brillantiues rdde d n Moe 3 weischlafrige Vetitucher, das We
n 200 Stück schw slene Bettdeck ür zweischläfri tten, das
300 Stuck 5. breite feinste ächtfarbige ftanzösische Jaconets und oeeh wo ane Ve decken, fur zweischläsrige Betten
Organdis, in den brillantesten Dessins, 12 rr. die Elle. 200 Stuck schwere weiß wollene Bettdecken, fur zweischläfrige Betten
200 Stuck ẽ/2 breiten feinen weißen Satiu und Piqué fur Unterröcke das Stuck fl. 4.
und Ueberzüge, 12 tr. die Elle. 300 Stuück schwere grau wollene Bettdecken, das Stückfl. 230. bis fl.*
200 Stück ꝰ/. breites ächtfarbiges Bettzeng, meistens türkisch⸗roth, 15 500 Paar schwere weihe Piquedecken, für 2schläfr. Vetten das Stüchfl. 2.30
kr. die Elle. Victoria⸗Decken mit Franzen fl. 3.
Schweren schwarzen Moireens fur Unterröcke, 22 kr. die Ele. 100 Dutzend weiße leinene Tischtücher, 21/3 Ellen lang, 2 Ellen breit
o / breiten englischen Waterbroof fuür Regenmäntel, 45 kr. die Elle. das Siuck 45 kr.
do. mit Franzen 54 kr. 300 Dizd. weiß⸗ rein leinene Damentascheutücher, das Dyd. fl. 2. 50
io/ breiten guten Buxkin fur Hosen, Westen unb ganze Anzüge, fl. 1 Broße roihe Eachemire Tischdecken das Stück fi. 1. 45 und fl.
30 kr. die Elle. Zroße rothe Eache mire Comodedecken. das Stück sl. bund fl. 124
Broße Auswahl Fußteppichstoffe, 15 kr. die Elle. id /¶ Ellen breiten reich ramagirten LRorhaugomull mit Bogen, 14 kr.
Blailen roth wollenen Unterrockstoff, 15 kr. die Elle. Prima. Shirting, grau, weiß, schwarz, 7 kr. die Elle. I
Schwarzen Orleans und Alpacas, von 15 kr. an. kama, Flannell, Thibet, Cachemires, Unterrockstoffe,“
Schweres blau Gedrucktes, 12 kr. die Elle. .allen Farben und Qualitäten billigsi.
Zule wollene Kleiderstoffe, Croisße, Popelines, Chiné, Mohaires, Tischtücher, Handtücher, Servietten, graue und gelbe Kaffee
Grosssgrains, von 12 kr. an servietten, Barchend, Zwillich, Lederleinen, Stroh
Fujr Confimonden: Feine weiße Organdis für Kleider, die Elle 12 kr. sackleinen zum Fabrik, reise.
Muster sämmtlicher Hrtißkel sende in ceichster Auswahl franco per Vost.
Auch die kleinsten Aufträge werden, wie bisher, bestens besorgt.
Reduttion, Druck und Verlag von F. X. Demet in St. Ingbert.

76

—
        <pb n="247" />
        Sl. Ingberlet Anzeiger.

det St. FJnaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungzsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntags-
anmer erscheint wöhentlich vierual: Dien ztag. Donner stag, Sumsta g utr SaAnatag. Aponnenentspreis vierteliährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Ktrzr. die dreisp uitige Zeile Blattjchriit oder deren Kaum zerechnet.
8 * — s J ⸗
AM 63. Sontitaq, den 21. April

——

Se:ttsches Reich. .. versichernnas:-Gesellschaft. Die Arseche, det Bra ndes ist bis jetzt
München, 18. April. Nach Mittheilung des Abgeord- noch nicht ausgeklärt. —B ——— M
zeten —455 hat die Ai peen das Gesuch des Vor⸗ St. Ingbert, 20. April. Wir wollen an dieser Stelle
jandes der Grünstadter Lateinschule um Ausdehnung der Berech- don eirem in der Sitzung vom verflossenen Donnerstag erlassenen
igung des einjährigen Feiwilligendienstes auf des Adsokutorium Urth ile des hiesigen kat. Landgerichtes Mittheilung machen, die⸗
oer Lateinschute einstimmig bdegründet ertlärt und dem Staatsmini- für das hiesige kaufmännische Publikum nicht ohne Interesse Jein
jerium dringend zur Berücksichtigung empfohlen. Minister Lutz ant⸗ Wird. Es wurde nämlich gegen den bekannten Handlungsreisenden
vortete, es würden demnächst die Lateinschulen bezeichnet, welchen; )er Manufalturwaarenhandlung Lion und Gebr. Grumbach in
agliche Berechtigungen einzurgumen fei. Nordpf. Wy) Saargemünd, Adolf Grumbach, der schon seit einiger Zeit durch
Muünchen, 18. April. Dem Schrisistellet DTr J. Grosser, Berkauf von Seiden und anderen Woaren an Private hiesiger
Sekretär der deutschen Schillerstistung in Weimar, wurde das Stadt, ohne durch Patent dazu bercchtigt zu sein, den Kaufleuten
Ritterkreuz 1. Kl. des Verdienstordens vom hl Michael verliehen. neloko eine unliebsame Concurrenz machte, eine Strafe von *
— Der König hat neuerdings 119 Persönlichkeiten im deutschen Thalern erkannt. Wie lieb dieses unsern Karfleuten sein mag, für
Reiche das Verdienstkreuz für die Jahre 1870,71 verliehen. das kaufende Publikum kann jedoch eine größere Concurrenz nur
Berlhin, 16. April. Die Zahl der beim Reichstage bis rwünscht sein.
jezt eingegangenen Petitionen beträgt schon mehrere Hundert, da— J. Kaisers autern, 18. April. Die hiesige Kamm⸗
runter 32 auf Beseitigung der Jesuiten aus Deutschland, 5 zu darnßpinne:ei wird für das perflossene Eeschäfis jahr an die Attio—
Gunsten derselden. räre eint Vividende von 30. o bezahlen.
Berlhin,. Hiesige Gewirbetreibende beabsichtigen, an den F. Vom Militͤrgericht in Würzbung worde der Liente—
Keichskanzler die Petition zu richten, daß er sein Augenmerk auf Kort im 10. Jag Bat. Graf B enzel St ernau wegen
die baldmbzlichste Erwerbung einer überfreischen Kolonie zu dem iner mit rines blaͤnken Waffe verübten Verwundung eines Kellners
Zweche richten möge, um unsere Zuchthäusler 2c., deren Arbeit der die Affaire spielte, wie sich unsene Leser vielleicht noch erinnetn,
Fabrikation vieler rechtlicher arbeitenden Klassen eine ungerechte in später Nochtstunde im Vahnhofe zu Aschaffenburg und hatte den
jertigte Konkurrenz bereite, dort in einer Weife zu beschäftigen, die Preis einer Knackwurst, den der Herr Graf mit 6 kr. zu hoch ge⸗
sowohl ihnen selbst, als dem Vaterlande im Allgemeinen mehr als Jriffen fand, zum Ausgangspuntte) zu 2 Monaten Festungahaft
disher zu Bute käme. derurthet de MeneWe
In einem Leitartikel über das 25jährige Jubiläum des Par— J X; 3/ r d rreee anse, fonp
amentarismus in Deutschland erzählt die „Magseb. Zeitung“ am ——— — ai dem R ifisfppi unwoeit rea geß
bon dem Fürsten Bismarck Folgendes: Bis ihm vor einiger er — Vun Drn ieh himat Feerund brann
zeit in einer Gesellschaft in unserer Provin— or einem Vertreter! ——— —— wsndien Personen komen 60
er alten Auschaung bemerkt wurde, daß die Verke ssuugszustandeeüin 3 Leben. Viele erlitten den Flammentod.
n Deutschland fich wohl kanm länger als woch 504 Jahre halt⸗
ar erweisen würden, autwortete er, daß er eigenllich für die
Fegenwart zu viel zu thun habe, um sich mit tietsuuntinen Sphku—
ationen beschäftigen zu können, was nach eißem halben Johrhun⸗
)ert wohl geschehen werde. Wenn er aber, über Constitunonen
eine Meinung äußern solle, so müsse er sagen, diesetben seien in
er heutigen Zeit nicht mehr zu enthehren. Die Vollsvertretung
ind die Presse müßten der Recierung durchaus zur Seite stehen;
)enn auch der größte asolute Monarch könne heut nicht mehr die
nerwickelten Verhästnisse des Staatswesens beherrschen. Die Volks—
ertretung und die Presse hätten vor allen die Pflicht, die Schäden
)er Verwaltung aufzudecken. Mit der hohen Politik sollten sie sich
deniger beschäftigen, denn in dieser seien die leitenden Fäden meist
d verdorgen, daß der Uneingeweihte kein genügendes Untheil ge—
winnen könne.

(Eingesandi.) Seit einigen Tagen reißt der Unfug
mit dem Frei Herumlaufen der Meßzerhunde, der nach neulicher
Aunonce recht befriedigend eingestellt war, wieder ein! Auch sient
man seit neuerer Zeit wieder diele Hunde in den Wirthshäusern,
was nach der Polizei Ordnung auch nicht gestattet ist X.

III. Pfälzische Industrie Ausstellung.
Kaiferslautern, den 15. April 1872.

Die Annshme, die geräumigen Lokalitäten der Fruchthalle werden zur

Unterbrin ung der Ausstellungs Objecte ausreichen, erweist sich illusorisch.
Trotz der Reduktion des verlangten Flächenraumes bei mehreren Ausstellern
nuß doch noch die im Jahre 1870 erbaute Maͤschinenhalle auf dem Max—
Aa tze zur Aufnahme der landwirthschaftlichen Maschinen und Geräthe, der
Fässer und gröberen Holzwaaren, der schweren Steine ꝛc. verwendet werden.
Es entziffert sich nämlich nach Ausweis der Anmeldetanellen für die un—
exzubringenden Ausstellungsgegenstände ein Gesammtbedarf von ca. 8000
Im. Tisch oder Bodensläche, 8083 [Im. Wandfläche im bedeckten Raume
ind 635 IIm. Vodenfläche im unbedeckten Raume. Das bietet aber unge⸗
ichtet aller Oekonomie bei der Raumvertheilung die Fruchthalle und der freie
daum in deren Umgebung nicht, zumal letzterer aus ästhetischen Rücksichten
rößtentheils zur Änle ung von Boskets, zur Erbauung eines staatlichen
lquariums, einer Fontaine ꝛc. verwendet wirod.

Da auch die Halle auf dem Maxplatze entsprechend zu decoriren ist, so
erwachsen: dem Centralcomite unvorherßesehene vermehrte Ausgaben und es
vürde ihm daher sehr erwünscht sein, wenn der Stadtrath in richtiger Wür⸗
digung des Nutzens der Ausstellung fur die Stadt und den Kreis den üibe⸗
alen Beschlaß fassen wollte, dem Comite eine den Mitteln der Stadt ange⸗
messene Summe zur Durchführung des Unternehmens zu bewilligen, oder
venigstens die bleibenden baulichen Einrichtungen auf seine Kosten zu uber—
nehmen. Kaiserslautern mit seinen reichen Mitleln wird hossentlich das Opfer
nicht scheuen, welches andere Städte der Pfulz im Hinblick auf den Zweck
jerne briugen würden

Fraukreich.
Paris, 15. April. Der Herzog von Chartres ist
non Afrika kemmend mit seinem Gefolge in Paris angelangt.
„In Chislehursst haben sich die Anführer der bonaparti«
ishen Partei versammelt und hallen Rath. Wir bezweifeln sehr,
vaß das Interesse Frankreichs deren größte Sorge sei.
Englaund.
„„London, 18. April. Unterhaus. Auf eine Anfrage be—
ügtich der heutigen Meldungen des „Daily Telegroph“ von an—
zeblichen Zerwürsnissen Deutsetlauds und der' franzö fichen Regier—
ug weger der französischen Rüstungen erklärt Gladston-, daß die
— keinerlei Nachrichten habe, welche irgendwie der Zeilungs-
iachricht entsprächen.
—
—R
Vermischtes.

„k St. Ingbert, 19. April. In der Nacht von Don—
zerdtag auf Freitag braunten in Hasssel Wohnhäus, Scheuer
aud Stall des Acheres Jacob Unbehend vollständig nieder. Die
Iehäulichteten sind in der Brandkasse mit 1000 fl. versichert, die
Nobilien mit 1375 A. in der München-Aacdener Mobiliar-Feuer

F X. Demetz, verantwortlicher Redacteur
        <pb n="248" />
        DAnA.
Für die rege Theilnahme zur Be—
zleitung an ihre letzte Ruhestätte, der
jeider so früh dahingeschiedenen
AMaria Veters
unseren verbindlichsten Danl.
Im Namen der ganzen Familie
Der Vater
J. J. Peters.
St. Ingbert, den 20. April 1872.

“
Holzversteigerung.
Montag den 22. April, Nachmittags um

2-Uhr, auf dem Bürgermeisteramte zu
drohrbach. werden nachstehen de Holzforti-
nente des Gemeindewaldes öffentlich ver⸗
teigert:
1 Niefern Sparren
Birkenabschnitt U. El.
3. Eichen Wagnerstangen I. El.
ö Kiefern Baumstützen
1475 Buchen Fachgerten,
3100 2, Bohnenstangen,
12 Ster Buchen Scheitholz U. Cs.
F anbrüchig,
2, Birken
25 , Buchen Astprügel,
11, Birken Prügel,
39 , Buchen Wellen.
Rohrbach, den 12, April 1872.
Das Bürgermeisteramt
Haberer.
Geschäfts-⸗Anzeige.
Hierdurch beehre ich mich die ergebene
Muͤtheilung, zu machen, daß ich unterm
Jeutigen mein früheres Geschaͤft als
VIOclstiĩm
wieder anfange. Mit allen in dieses Fach
inschlagenden Arbeiten vollständig betraut,
gebe ich die Versicherung meine Kunden
zrompt und billigst zu bedienen
St. Ingbert, den 20. April 18732.
Frau Conditor Prinz.

XNB. Hüte zum waschen und färben wer⸗
den bestens besorat.
In Tuche &amp;C Burkins
sur die Sommer⸗Saison, empfiehlt in rticher
Auswaäahl seine neuen
Musterkarten.
JI. J. Grewemnig.

Gute Häringe
zillig bei
— Fritz Panierbieter.
Gute Korn.Kleien
per Zentner 2 Thlr., bei Abnahme von
mehreren Zentner billiger, bei

Lang, Bäcker.
Portland-Cement

— —8 2 st e r

— — —

Otto Weigand.
Ein tüchtiger
Maschinenwärter
iude gegen guten Lohn dauerude Beschäf—

igung auf der Sãgemühle von
G. Uhl, Zimmermeister.
Zu verkaufen:

Schönes kiefernes Bauholz in jedir
eliebigen Länge abgelängt per Cubilmeter

—10 fl.

Kieferne Jaun und Baumpfähle
n jeder beliebigen Länge.

L. IIGIAI, Breitermühle
Station Lautzkirchen.
Gicht⸗, Rheumatisms⸗, Mageunkrampf
ad Hämmorhoidalkranke heitt
Dr. Müller in Frankfurt a. M.,
Zenckenbergstr. 5. Kurprospecte gratis franco.

I. Sichere Hilfe für
Leidende. A
Flechten, Scropheln, Drüsen, offene
Wunden, Gicht, NRheumatismus,
Htagenkrampfe, Unterleibsbeschwer⸗
en, Epilepsie, Bandpurm, Syphilis
und dergl. hartnäckige Uebel werden gründ⸗
ich geheilt durch meine in 8sähriger
Zraxis vewährte Heilmeihode. Behandlung
zrieflich. Die Mittel liesere ich selbst und
war zu einem Preise, der auch dem Unbe⸗
nittelsten den Gebrauch ermöglicht. Amt⸗
ich beglaubigte Zeugnisse.
Adresse: Prosessor Louis WVun-
Aranmi imn Coö Im.

Frankfurter Börse
vom 19. April 18732.

Preußische Friedrichddr.. 9 87/ - 58
pistolen ...9 40-42
dollandische 10 fli⸗Stücke. 983455
Ducaten .. . » 5 833-35
20Francs⸗Stücke. 9 21-212
kinglische Souvereigns . 148 - 50
Doflars in Gold q 951/-262

Oeffentliche Danksagung.
Seit 30 Jahren litt ich an Brustbe⸗
schwerden und hatte dieses Uebel trotz
aller angewandten Mittel eine solch
döhe erreicht, daß mich Husten und
Auswurf immerfort quälten und mir
vor Brustsshmerzen alle Sinne schwanden.
Die Aerzte, welche ich zu Rathe zog,
nnten nicht heifen und riethen mir,
meiner Profession als Müller zu ent
jagen, was mir, da ich die Mühle
meines Vaters zu leiten hatte, und wel—
cher selbst jeder Arbeit unfähig war, zur
Unmöglichteit gemacht wurde. Mitten
in diesem verzweifelten Zustande machte
mich ein Freund auf die Professor
Louis Wundram'sche Kauterkur
nufmertsam, worauf ich mich denn auch
ofort an Herrn Professzs Wundram
n Eöln wandte und eine Sendung
Pillen, Pulver und Thee er—
hielt, die ich nach Anweisung, in den
mir vorgeschriebenen Dosen einnahm.
NRach einem 4wöchentlichen Gebrauch
derselben verspürte ich schon eine be⸗
deutende Linderung; bei der zweiten
Zendung verschlimmerte sich jedoch mein
Zustand der Art, daß sich meine Zunge
mit einer Berke überzog und Ap—
pet tlosigkeit einstellte. Ich ließ Herrn
Professssr Wundram von dieser
meiner Lage benachrichtigen, empfing
darauf eine dritie Sendung Medicamenie,
vovon nach zweimaligem Einnehmen
Husten und Auswurf nachließ, meine
Zunge rein wurde und ein Apperit sich
wieder einfand, daß ich mir Gewalt an⸗
thun mußte, um den Magen nicht zu
überladen. — Ich jehe mich jetzt gerade
wie in das Jünglingsalter dersetzt. —
Ich halte es für meine Pflicht, dieses
zu veröffentlichen, um alle korperlich
Leidenden auf diese unschätzbaren Mitltel
aufmerksam zu machen und zugleich dem
edlen Manne, der sich die rdenklichste
Mühe giebt, seine Mitmenschen, die er
gar nicht mal sieht, Linderung ihrer
Leiden zu verschaffen und das Leben
zu erhaiten, meinen wärmsten und herz⸗
lichssen Dank auszusprechen.

Dieses bezeuge ich durch meine Namens
unterschrift vor Gott und allen Menschen.
Cörbelitz b. Burg, Reg. Bezirt

Magdeburg den 1. November 1867
Christoph Leeke, Mullermeister
Beglaubigt.
Cuührlbehbitz, den 1. November 1867.

David Wagener, Jals

Der Schulze: Bäckermeister Heunig, Zen

(I. S.) North. Cossath Schuhardt, gen

Die

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2— 2 8782326 —3353*365
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        St. Ingberler AAnzeiger.
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her St. Inaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptvlatte verbundene Unterhaltungsblakt, mit“ der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntags⸗
sinmer) erscheint wöchentlich vi eren al: Dienstag, Donnerstag, Sams ta g'und Sonntag. Abonnenientspreis vierteliahrig 12 strer. vder
18 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift' oder deren Raum berechnet. I —
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Ke64Dienstaa den 23. Aprii 41872

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den Gesetzentwurf über die durch das neue Reichsgesetz noihwendig
zewordene Veränderung der bayerischen Misitärstcaf-Getichtsordnung
Jen Gesetzgebungsausschüssea beider Kammern vorlegen5ebenso er⸗—
jalten die Gesetzgebungsausschüsse die Vollmacht, den Gesetzentwucf
yorbehaltlich der Zustimmung beider Kammern vorläufig anzunehmen.
Der Antxag Vösds auf Umbildung det obersten Rechnungshofes
vurde in der Redaltion der Reichsrathskammer abgelehnt und in
er modifizirten Fassung des Antragstellers angenommen. Ausge⸗
allen ist im neuen Antrag gegen den früheren nur das Anklage⸗
echt jeder Kammer.
—Müuünchen, 21. April. Als Tag des feierlichen Landiags⸗
chlusseg ist vorläufiz der kommende Samstag, sollte dies nicht
nöglich sein, der folgende Montag in Anssicht genommen; jeden⸗
alls werden beide Kammern im Laufe dieser Woche ihre Schluß⸗
itzungen halten .
—Muünchen. Kürzlich war nach der „Augsburger Postzei⸗
ung“ eine Deputation der Gemiinde Tuntenhansen bei Hrn. v.
dutz, um die Benndigung der dortigen unerträglichen kirchlichen
zustände zu exlangen. Hr. v. Lutz wußte, wie dieses Blattschreibt,
nichts besseres zu thun, als seine völlige Rathlosigkeit in der selbst⸗
zeschaffenen Situation zu bekennen, indem er den Bauern einfach
bemerkte, sie möchten ihm nur sagen, waͤ er mit Hosemann
aufangen sollte. Und als die Bauern meinten, er solle ihn „pen⸗
Am 185. April ist die vielgenannte Alabamafrage, über deren sioniren“, da meinte Vuntz, es würde ihn Jallgemeines Gelächter
Arsprung und Wesen wir unfern Lefern früher berichtet haben, in empfangen, wenn er mit einem solchen Postulat vor die Kam—
in neues Stadium getreten. An diesem Tage ist in Genf das mer txäte..
Schiedsgericht zusainmengetkreten, dem die Bestimmung eudlicher“ Berlin. Das Gesetz in Betreff der Todeserllärung von Personen,
dösang diefer angwierigen und drohenden Frage zugedacht ist. velche au dem letzten Kriege gegen Frankreich theilgenommen haben,
Beiden Staaten, Amerika und England, ist zwei Monaie Zeit ge⸗ trit am 1. Julj d. J- in Kraft, und es kann danach, ohne daß
eben vor diejem von iynen bestimmten und anerkannten Schieds- es eines weitern Zeitablaufes bedarf, die Todeserklärung eintre!en,
serichte ihre Schriften und Gegenschriften porzulegen. Am 15. Juni, wenn der Betreffende in dem Kriege vermißt worden, und seit
ommt dann die Sache zur Verhandlung, und die Richter haben dem Friedensschlusse von seinem Leben keine Nachricht eingegaugen ist.
noch weitere drei Monate Zeit, zum Studium des Prozesses — Der geheime Commerzienrath Kruphraus Essen, welcher
— zegenwärtig zur Beiwohnung der Artillerie⸗Sch ießversuche hier ver⸗
nit einiger Besorgniß entgegen, und das mit Recht, England hat Leilt. wurde bereits zu verschiedenen Malen vom Kaiser und dem
leinen Hals in cine Schlinge gesteckt, aus welcher mit heiler Haut Tronprinzen empfangen. Auch mit dem Generalzeugmeister der
zu emtkommen, ihm schwer werden dürfte, und muß eben die Wahr⸗ Armee, Prinz Carl, hatte derselbe eine längere Unterredung.
Jeit des alten Erfahrungssaßes, wenn auch spät, so um so nach Breslau, 17, April. Die, Regierung in Oppeln erließ
rüclicher, an sich erfahren: Niemand darf des Andern Verderben oeben zwei strenge Verfügungen, durch welche unnachsichtliches Ein—
angestraft wollen! schreiten gegen sene oberschlesischen Lehrer, welche den deuischen
Sprachunterricht vernachlässigen, angekündigt und allen Lehrern die
Betheiligung an regiexungsfeindlichen katholischen Vereinen unter
Androhung ernster Disziplinax-Maßregeln verboten wird.
. Die Ghemnitzer Maschinenfabrikanten und Eisengießerei⸗
hbesitzer haben gegenüber den Arbeiterkoalitionen und den durch die—⸗
elben in Scene gesetzten Strikes einen deuts hen Berein gebildet;
— bereits mehrere hundert Firmen, die circa 40,000 Ar⸗
beiter repräsentiren, angeschlossen haben.
Fraukreich.
Parrrs, 17. April. An det Grenze im Departement
Basses⸗ Pyréͤnées wurde Munition mit Beschlag belegt, welche für
panische Verschwörer bestimmt war. Detachements französischer
Truppen bewachen sehr aufmerksam die äußerste Grenze.
Bezüglich der Paßangelegenheit erfährt man, daß die bereits
angekündigte: Aufhebung auf sämmtliche Nachbarstaaten Frankreichs
rasgedehnt werden soll.

Deutsches Neich.
Muünm chen, 19. April. (Abgeordnetenkammer.). Der Etat
des Kultusministeriums wurde wit geringen Veränderungen ange-
iommen.“ Der Ausschußantrag,“ an den Universitäten München
und Würzburg die Lehrstühle für Kirchengeschichte und Philosophie
mit solchen Professoren zu besetzen, welche den Bischöfen möglich
machen, die Erlaubniß zu geben, daß junge Theologen deren Vor⸗
esungen besuchen dürfen, wurde angenommen. Auf eine Frage
Sörgels erklärt der Kultusminister, daß Unterhandluagen, wegen
Umwandlung des archäologischen Insti uts zu Rom. aus einem
preußischen Justinnt zu einem Reichsinftitut schwebten. Schließlich
beschließt die Kammer, daß die Gemeinden aus den für die Schu—
len gewährten Staatszuschüssen nicht das Recht abkeiten * dürfen.
ihrerjseits von ihren Schulbeiträgen etwas zu vermindern. Wenn sie
es trotzdem thun, ist der Staat ermächtigt, seine Zuschüsse zu⸗
rüchuziehen.
—Wie wir vernehmen, sollen alle Landwehroffiziere bide zum
zurückgelegten siebenten Dienstjahre zu Reserveofsizieren ernannt
werden, um dann die weiteren 5. Dienstjahre wieder als Land⸗
wehrofsizier zu fungiren.
Munchen, 20. April. (Abgeordnetenkammer.) Das Gesetz
über die Aländerung des bayerischen Militärstrafgesetzes durch das
allgemeine Reichsstrofgesetz wurde in der Redalktion der Reichsraths⸗
ammer definitive mit 119 gegen 8 St. angenommen. Danach
halt die Regierung die Volhmnocht, wean berErlaß des bevor⸗
lehenden Reichsmilitärgesetzes der Landtag nicht versammelt ist,

—
Vermischte«.
7 St. Ingbert, 22. April. Heute Mittag kurz nach
ein Uhr erschallte plötzlich Feuerlärm durch die Straßen unserer
Stadt. Bei C. Schöffler war Feuer ausgebrochen, das glück⸗
icherweise bald bemerkt und durch energische Beihülfe der Nachbaru
auch leicht im weitern Umsichgreifen verhindert wurde, daß unsere
chnell herbeigeeilte freiwillige Feuerwehr schon nichts mehr zu
hun fand.
4 Die pfälzische Kreisregierung hat mittelst Rest ipts vom 4.
d. M. das Verzeichniß derjenigen dem pfälzischen Keeise angehörigen
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        Soldaten des Jahrganges 187 1.. welche nach dem Ergebnisse der Ronnchasten. welche während der diesjährigen Badesaison von
abgehaltenen Rekrutkenprüfung zkeine mangelhafte Schulbildung bes dem Vereiné an die von cihm errichtelen Heilstationen auf Vereinz—
sitzen, an die Bezirksämter hiriausgegeben, mit dem Auftrage, im tosten zugelassen werden, für diesen Zweck die Benützung der III.
Zrnehmnen mit den k. Distriktsschulit spektionen zu recherchiren, wel⸗ Eisenbahnwagen⸗Klasse um halbe Fahrtaxe auf den Staatsbahnen
hes die Gründe mandelhafter Schulbildung der inzeinen Sol⸗n gestatten, sofern dieselben mit einer von einer Militär⸗ oder
daten sind, insbesondere in welchen Fälle die Vermuthung einer Si⸗ Disiriktsverwaltungs⸗-Behörde ausgestellten Reiselegitimation ver⸗
mulation (Verstellung) vorliegt. (Pf. P.) —VDD
Loudon. In Hanleh wurde vor, einigen Tagen ein daß sie auf dem Hin⸗ und Rückwege Eisenbahnbeförderung in
Kind durch einen Elephanien getödtet. Mehrere Knaben belustige II. Wagenklasse um halbe Taxe anzusprechen haben. Gleiche Be⸗
den sich damit, dem Thiere Nuͤsse zu geben. Einer deiselbe scheint zünstigung hat der Berwaltun srath der k. bayer. prisisl. Ostbahnen
him aber einen Stein gereicht zu haben, worauf der Elephant, ingçeräumt, und es steht in Aussicht, daß auch die Direktion der
adurch gereizt, einen 18jährigen Knaben vermittelst seines Rüssels zfälzischen Bahnen dieselbe Fahrtaxe Ermäßigung einraͤumen wird.
in die Hoͤhe hob und, als der Wärter hinzukam, auf den Boden Die Gesuͤche der dem Militärderbande noch angehörigen Unter—
allen ließ, wobel der Knabe solche Verletzungen am Kopfe davon affiziere und Soidaten um Admission in eine Heilanstalt wird das
rug, daß er bald darauf seinen Geist ausgab. J. Kriegsministerium durch die Truppenkomandos und, wenn die
— — Besuchsteller im ÿ'ÿ der Beurlaubten oder ee
nn ini ium des ⸗ J ind, durch die Landwehr⸗Bezirks-Kommandos instruiren lassen.
Staatsministerium des Innern. J Dagegen sind Gesuche von Militär-Pensionisten, welche den
Nach einer Mittheilung des k. Kriegsministeriums beabsichtigt Zrieg gegen Frankreich mitgemacht haben und den Nachweis des
das Centralcomite des bayerischen Vereines zur Pfiege und Unter Zadekur⸗Bedürfnisses durch Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses liefern,
sutzung im Felde verwurdeler und erlrankter Krieger die im vorigen zon den Distrtktsverwaltungsbehörden eutgegen zu nehmen, an den
gInhre errichteten Heilstationen in diesem Frühjahre wieder zu er⸗ äinschlägigen Kreis-Ausschuß des mehre wähnten Vereines, zu über.
ffnen, damit die Mannschaflen, welche den letzten Krieg witmach- nitteln und, sobald von letzterem die Zulassung bekannt gegeben
sen und eine Badekur oder Nachkur bedürfen, dieser Wohlthat theil- st, von den geuannten Behörden die fraglichen Pensionisten mit
haftig werden können. üiiuer kostenfrei auszustellenden Legitimation zu versehen, welche den
Zu diesem Behufe wird das k. Kriegsministerium den einer geisezweck und den Anspruch auf Benützung der III. Eiseubahn⸗
sölchen Kur Bedürfenden und Angehörigen der Armee vom Felde Wagenklasse um halbe Fahrtaxe auf dem Hin⸗ und Rückwege err
debel abwärts die zur Zahlung der Hin⸗ und Rücreisekosten und ehen läßt.
ur Bestreitung kleiner Bedürfnisse in der Heilstation erforderlichen Hienach hat die k. Regierung. Kammer des Innern, de
Hittel gewähren, während es für die darch den Krieg dienstun⸗ ämmulichen Distriktsverwaltungsbehörden durch Ausschreiben m
auglich gewordenen und mit Pension aus dem Militär-Verbande Freis-Amesblatte geeignet zu verständigen. —
getreteben vormaligen Unteroffiziere und Soldaten die Reisekosten München, deu 27. Maͤrz 1873..
dergütet, welche ihnen die Kreisausschüsse des bezeichneten Vereins Auf Seiner Königlichen Majestät Allenhöchsten Befehl:
vorschußweise bezahlen werden; eine anderweitige Zulage à conto 7 v Pfeuffer.
des Militäretats wird jedoch den Pensionisten nicht bewilligt, weil Durch den Minister:
sie vollständig freie Verpflegung am Kurorte geuießen und kleine Ia Selretar
Ausgaben ohnehin aus ihrer Pension decen können.— Mimsternhan —8B
Durch Entschließung des Staatsministeriums des k. HauseeesU —
und des Aeußern vom 4. d M. Nr. 1097 II wurde ferner die BS. X. Demetz, verantwortlicher Redacteurxrx.
General⸗Direltion der k. Verkehrsanstalten ermächtiat, allen jenen; — —
Bekanntmachungen.

Der Untrrzeichnete läßt zu Anfang des
Monats Mai durch den kgl. Notar Herrn
dorn dahier, nuter den üblichen Beding⸗
ingen auf 8000 Litres französische
Rothweine auf Termin versteigern, als:
eirca 2000 vit. Hontagne (Gegend
von Cette,)
1200,, Narbonuee
750 *
200 diveruno
8O00
in St. Inabert lagernd.
ousasi IIom (sec.)
Rouæsi IIom (doux)
aus der Gegend von
Aetzz
(cmoch) in Forbach lagernd.
Für Reinheit der eine wird garantirt!
Bebinde werden auf 6 Monate leihweise,
gegen Vergütung abgegeben. Tag der Ver⸗
eigerung, Local und Probetage, werden
noch bestimmt. 1
St. Ingbert, 23. April 1872.
sarl Hofmann.

Geschäfts⸗Anzeige.
Hierdurch beehre ich mich die ergeben—
Miltheilung zu machen, daß ich unterm
heutigen mein früheres Geschäft als
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Montag den 13. Mai 1872, Nachmit⸗
tags 2 Uhr, zu St. Ingbert in der Ve⸗
hausung des Adjuncten Heinrich Schmitt,
derden durch den hiezu committirten kal.
Notar Heinrich Horn in St. Ingbert,
der Undcheilbarkeit halber öffentlich auf
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St. Ingbert an der Kohlenstraße oder

auf'm Markte, neben Wolfgang Kahn.

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Steiner, Handelsmann in Kdiserslautern
vohnhaft, 2. Ludwig Beer, Püller
und Butsbesitzer in St. Ingbert wohnhaft,
3. Elisabetha Süßdorf, ohne Ge—
werbe dasel bst wohnhaft, Wittwe des daselbss
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phälinge'r und deren Kinder: a 8 2 —
Adelheide genannt Adele Wesslphälinger, ge ⸗
Ehestau des Carl Weigand ohne Gewerbe, i zen tü olz
deide in Met wohnhaft, b. Heinrich West-⸗ hat zu verkaufen
phälinger, Bäcker in St. Ingbert domicilirt, Küfer Rodenbusch.
dermalen in Verdun, c. Anna Westphälinger
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J. August, e. Emma, k. Auguste West⸗ Joh. Woll, Aunstreicher.
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        St. Ingberler Anzeiger.
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der St. Fnaberter kKnzeiger dund das mit dem Haupiblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags- und Sonntags
immer) erscheint woͤchentlich vi er al Dienstag, Donner tag, Samstag und Sonntaa. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreijpaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.
— — — — — — — —
MK 65. — Donners ag, den 28. Apri C 4. 1872

** Si. Jugbert, den 24. April. fl. Regie: 48,850 fl. Als Aufwand für das technische Personal

Und so mußie sich denn doch die Regierung zu einer nochma⸗ ur Evidenthaltung der Steuerkataster wurde eingesetzt: 58,100 fl.
igen Verlängerung unseres Landtages entschließen, wenn fie ein Summa aller Ausgaben demnach: 264,000 fl. folglich Reinein⸗
Slaats⸗Budget zu Stande gebracht haben und also nach constitutio- iahme 10,346,000 fl. Für jene Bezirksgeometer, welche das ge⸗
ellen Formen regieren will. Wie die Zeitungen berichien, wurden ingste Gesammteinkommen beziehen, wurde eine Gehaltsaufbesserung
der Lebensdauer des Landtages noch drei Toge hinzugefügt, und mm Gesammtaufschlage von 5000 fl. vorgeschlagen. Referent spricht
erselbe also bis zum 27. April incl verlängert. Bis dahin wird ich dahin aus, daß Dank der stets sieigenden Prosperität des
⁊mit der vollständigen Durchberathung des Staatshaushallungs- Landes eine Steuererhöhung nicht einzutreten braucht, krotzdem der
Ftals, wie mit der des rückäußerlichen Gutachtens der Reichsraths- Bedarf zur Verbesserung der Gehälter der stabilen und nichtstabilen
anmer fertig sein und sollen dann beide Kammern am Montag Beamten die Höhe von mehr als. 31/3 Millionen Gulden erreicht
leierlichst geschlossen werden. Nach Schluß werden sich dann die jat und trotz der größeren Ausgaben, welche der Eintritt in's
Abgeordneden, die zugleich auch Reichstagsabgeordneten sind, zu⸗ keeich verursachte. Diese Thatsache sein ein Ereigniß, geeignet die
ächst nach Berlin begeben, um an den Ärbeiten des Reichstages, Bedeutung und das Ansehen Bayerns auch im Auslande zu erhöhen.
n so weit dieselben noch nicht erledigt sind, Theil zu nehmen. Generallieut. von Brodesser, Inspekteur des Artille rie⸗
da aber der Reichstag uoch vor Pfingsten geschlossen werden foll, Torps, befindet sich zur Zeit auf einer Inspektionsreise, auf welcher
d haben ste kaum noch 14 Tage Zeit, an seinen Aufgaben mit- rudie in Ingolstadt, Nürnberg, Würzburg, Germersheim, Landau,
uarbeiten Derfelbe arbeitet uͤbtigens auch etwas schneller, wie Alm und Augsburg befindlichen Artillerie-Trubpen einer Inspicir⸗
insere bayerische Kammer. Noch ist er kaum 14 Tage beisammen ing unterziehen wird.
ind schon hal er die Staatsberträge mit Portugal, den Vereinig Berlin, 20. April. Der Kaiser hat am 18. April, dem
en Staaten, Spanien und Jialien in drei Lesungen durchgenom⸗ Irhrestage des Düppeler Sturmes den damaligen Oberfeldherrn,
nen und genehmigt und weiter sind auch schon in erster Lesung FW. Wrangel, sein Bitdniß nebst einem Begleitschreiben übersandt.
ine Reihe Vorlagen, die auf den innern Ausbau des Reiches Breslan, 20. April. Der gegenwärtig hier weilende
hegug haben, durchgenommen. Daß unfere baherische Kammer uͤb ültkatholische Professor Mitch el i s aus Braunsberg hat den Fürft⸗
igens auch rasch arbeiten kann, wenn nur die ultramontanen Heiß⸗ zischof und das Domkapitel auf nächsten Montag zur öffentlichen
ürne und Vielredner es uber sich gewinnen konnen, die goldene Disputation über die Infall bilität herausgefordert. (R. Fr. Pr.)
negel Schweigen ist Gelde zu befolgen, hat sie in den letzten Berbarn.Im Laufe dieser Woche soll die Auslieferung
Tagen bewiefen wo fie in einer rinjigen sechsstündigen Sitzung der neuen Ge wehere an die einzelnen Regimenter beginnen,
Ren gangen so biel gefürchteten CullusEtat in ruhiger, geschäfis vie man der „F. Z3.“ von hier schreibt. Man eühmt der neuen
näßiger Weise, ohne daß die Geister aufeinander platzien durch⸗ Waffe eine größere Leichtigkeit, ein kleineres Kaliber und eine ra⸗
erie h und genehmigte. Fost ware man versucht, diese Sihung antere Flugbahn, als das Zundnadelgewehr hat, nach
arob eine denkwürdige zu nennen. — Das Verbleiben der libe⸗ Potsdam, 23. April. Die Kronprinzeffin ist gestern
alen Landtagsabgeoronelen in Munchen, denen durch das Vertrauen Abend von einer Prinzessin leicht und glückich entbanden worden.
hrer Mitbürger auch ein Mandat zum Reichstag geworden ist, Man spricht in Baden vielfach davon, daß die Festung Ra⸗
heint den baͤherischen Ullramontanen nicht nach ihrem Geschmacke kanttt dem Untergange geweiht sei, Durch die Wiederermerbung
u sein, und drum sachen sie dieselben, wie alles, was nicht in »on Straßburg und Metz hat auch Rastatt an seiner Bedeutung
hreu Kram paßi, zu verdächtigen. Mil mephistophelischer Insamie ängebüßzt. Nach einigen Mittheilungen soll als Schutz für den
ihren sie in ihrer Preffe das Verbleiben der ͤberalen Rbgeord. Oberrhein neuerdings an die Beibehaltung von Nenbreisach gedacht
ielen auf ihrem Posten in München, das einzig darum geschah, verden, dessen Bekestigung man verstärken und bis Altbreisach er⸗
im dem Gegner im eigenen Hause nicht freie Hand zum Schalten weitern wolle. Auch wird an eine befestigte Rheinbrücke gedacht.
und Walten zu lassen, darauf zurück, daß dieses nur der lieben Metzz, 21. April. Der „Ztg. für D. L.“ zufolge erwartet
Diäten wegen geschehe; denn in Berlin wurden eben keine Diäten man heute oder morgen die Ankunft des Generals Bourbali und
egahll. NRach diesein fonite man glauben, ultramoniane Seelen, des Generals Mac-Mahon, welch' ersterer als Zeuge der Trauung
vren für Diäten gänzlich unempfindlich, ja sie wurden in edler eines französischen Obersten mit der Tochter eines hiesigen Bürgers
Selbstberleugnung und helrieben vom Patridtismus zum Nut und in der Kirche Notres Dame beizuwohnen gedenkt. Natürlich lassen
Frommen ihrer Mitmenschen auf Diälen verzichten, und die Ab⸗ sich die Meßzer eine solche Gelegenheit mit französischer Gesinnung
Jeordneten ihrer Farbe, die die Ehre haben, auch Reihslagsabge⸗ zu demonstriren nicht entgehen.
idnelen zu fein, wäten ohne Bedenten dem Rufe nach Betunee, Die Damen Colmar's haben dem Präsidenten der Repu⸗-
zeolgt. Voch von alle dem nichis Sie stecken duhlg ihre Diateneblik alz ihren Beittag zu der National⸗ Substription die Summe
ein und ziehen, ohne sich einen Gewissensscrupel zu machen, durch von 17,418 Frs. 60 Cent. übersendets Als Grund für den ver⸗
ieles und langes Schwaͤten, die Sasson in die Lange, fie dadurq altnißmäßig geringen Betrag, welchen fie zur Befreiung ihres
dem Lande um Tausende von Gulden theuerer machend. Nach der „lieben und tief betrauerten Vaterlandes“ darbringen, wird in
weisen Regel des Sprüchworts: „Was dem Einen recht ist, ist dem dem betreffenden Begleitschreiben u. A. angegeben,“ daß die Emi
Andern billig“ zu handein, scheint eben nicht zu ihree Gewohnheit aration ihre „arme Stadt entvölkert habe.“
u gehören. Frankreich.

Paris, 21. April. Der Erzbischff von Paris hat in
einem letzten Hirtenbriefe das Dogma der Unfehlbarkeit ohne Er—
laubniß der Regierung, zwar nicht in amtlicher Form, aber doch
rebenher im Text verkündet und dadurch die bestehenden Gesetze
perletzt. Wie verlautet, soll die Regierung die Absicht haben, den
dirtenbricf des Eczbischofs, welcher heute in den Kirchen des ganzen
krzbisthums vorgelesen worden ist, wegen „abus“ dem Staatsrathe
u unterbreiten.

Eine Deputation von Tuchfabrikanten aus Bisch⸗
viller ist in Versailles eingetroffen, um mit der Regierung eine
lebersiedlung ihrer Fabrilen, und zwar nach Chalons, zu bespre⸗
hen. Es handelt sich dabei um etwa 800 Familien, und der
Minister hat sofort von den Behörden zu Chalons Beticht erforderk.
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        »ESpanien.

Madrid, 23. April. In Navarra, Guicuzcoa, Teruel
und Huesca haben karlistische: Erhebungen stattgefunden, unter dem
Rufe: Es lebe Karl VII.! Tod den Liberalen! Bewassnete von
Geistlichen geführt, erschienen in den Straßen. Die Regierung
hat energische Maßregeln ergriffen. Die bewaffnete Macht gibt
überall ihre Treue für die Regierung kund.

Mad rid, 23. April. Die karlistische von Priestern ange—
führte Bande in Nabvarra wurde geschlagen. — Generale, welche
der radicalen Partei angehören, boten der Regierung ihre Diensie
gegen die Karlisten an geeet thele

Amerika.
J Die „Bresl. Ztg.“ entnimmt einem aus Habea unma vom
21. März datirten und ihr zur Verfügung gestellten Briefe eines
früheren Bewohners von Breslau, der sich gegenwärtig an Bord
der „Niobe“ befindet, Folgendes: Um die Interessen der dortigen
Deutschen auf etwas nachdrückliche Weise wahrzunchmen, hatte die
„Gazelle“ Ordre beklommen, nach Port au Prince zu gehen. Es
waren nämlich dort bei dem Aufstande die Häuser sämmtlicher
Deutschen von den Regierungstruppen niedergebrannt worden, wo⸗
rüber sich denn natürlich die ersteren bei Bismanrck beschwert,
hatten. Der Schaden wurde auf 35,000 Dollars geschätzt und die
Regierung von Port au Prince wurde von der unsrigen zur
Zahlung dieser Summe derurtheilt. Da die Erstere sich indeß nicht
dazu verftand, so sollte das Geld durch Repressalien erhoben werden,
und zu dieser Execution wurde also die „Gazelle“ dorthin geschickt.
Nachdem die betreffende Regierung die Aufforderung erhalten hatte
das Geld bis zum andern Morgen Punkt 12 Uhr zu zahlen,
widrigensalls die Stadt 5 Minuten nach 12 Uhr bombardirt

werden würde, machte man auf der Gazelle alles zur Beschießun—
zurecht; die Geschütze wurden mit Brandogranaten geladen. Di—
Kegierung leistete dieser Aufforderung⸗ bis 13 Uhr keine Folge
da endlich — zwei Minuten nach 12 Uhr stieg“ vom Fort dit
deutsch, resp. prenßische Flagge auf zum Zeichen, daß der Forderung
der deutschen Regierung thatsächlich genügt sei.
Bermirchres⸗

Sit. Ingbert, 22. April. Wir berichtelen in N. 2 des
Anz. l. J. wie der Hilfsbahnwart Simon aus Fußgönnheim, seinet
Zeit auf der Bahnstrecke von hier nach Hasel verwendet, dem Bahn—
wart Bender von Hasel während dessen Abwesenheit aus seiner
Wohnung in der Sylvesternacht mittelst Erbrechen des Schrankes
134 Thlr. eniwendete. Dersebe, bis heute noch flüchtig, wurde
deßwegen in der Sitzung vom 17. April- des Zuchtpolize'gerichis
Zweibrückeen zu einer Sjährigen Zuchthausstrafe verurtheilt.

26.Sit. Ingbert. Im Jahre 1871 wurden hier an
Bas producirt 187,000 Cub. M.

HSHievon consumirten: V — — .

18 Stragenlaternen 20,090 C. .
1872 Privatflammen 135,182,

Die Anstalt selbst 4000
maacht zusammen 159,272 C. Mm. heee
Demnach ein Verlust von 4,030 90 7728,

167,000 C. M.

Die Gasproduktion betrug im Jahre:

183867 18368 1869 1870 1871
110 220 C. M. 144,445, 152,835, 159,730, 167, 000 6. M

F. X. Demetz, verantwortlicher Redacteur.
Bekanntmachungen. Gesellen-Verein. Schnappbach,
Am nächsten Sonntag den 28. April In meinem neuerbauten Hause ist da⸗
abhin findet im Oberhauser'schen Saale Ladenlocal nebst Wohnung und Keller von
* 15. Maic. ab zu vermiethen.
Näheres bei dem dem Eigenthümer
Louis Siegwardt.
Bei Joseph Kosch in der Blies
lasteler Straße wird
gutes Brod zu 23 kr.
jüdd. Währung verkauft.

Todes⸗Anzeige.
Freunden, Bekannten und Verwand⸗
ten hiemit die traurige Nachricht, daß
es Gott dem Allmächtigen gefallen
hat, unsern innigst geliebten Gatten,
Vater, Großvater u. Schwiegervater
Peter Klein, Ladknecht,
heute Mittag 12 Uhr, nach Stägigem
Leiden, in einem Alter von 57 Jahren
zu sich abzurufen.
Um stilles Beileid bitten
St. Ingbert 25. April 1872.
Die tieftrauernden Hinterbliebenen.
Die Beerdigung findet Samstag
Mittag 33 Uhr statt.

statt, wozu sämmtliche Vereinsmitglieder
höflichst eingeladen werden.
Zuu diesem Ball dürfen Gesellen die
nicht Mitglieder des Vereins sind, nicht
eingeführt werden. Jedes active Mit—
glied kann einen Freund oder Be—
kannten einführen. —
Jedes passive Mitglied dagegen kann
zwei solcher einführeen.
Die Karten sind im Vereinslocal
in Empfang zu nehmen.
Programm:
Sonntag Nachmittag von 3 bis 7
Uhr Harmonie im Verxreinslocal,
Abends 8 Uhr Ball und Montags
Harmonie im Vereinslocal.
Zu recht zahlreicher Betheiligung
ladet ergebenst ein
Der Ausschuß.
Geschäfts⸗Anzeige.
Hierdurch beehre ich mich die ergebene
Mittheilung zu machen, daß ich unterm
heutigen mein früheres Geschaft als
70SCIn
wieder anfange. Mit allen in dieses Fach
einschlagenden Arbeiten vollständig betraut,
gebe ich die Versicherung meine Kunden
prompt ud billigst zu bedienen.
St. Ingbert, den 20. April 1872.
Frau Conditor Prinz.
NB. Hüte zum waschen und färben wer⸗
den bestens besorgt.

——— — ——
Der Z»Zupreis für die Stadt St

Ingbert ist von heute an bis zum nächfter

Donnerstag (Fruchtmarktstag) festgestellt:
Korabrod 83 Klgr. 25 Krzr. Weiß

brod 10 Krzr.

Sämmtliche Bäcker von St. Ingbert
Bekanntmachung.
Am Dienstag, den 80. d. Mis., Nach—
mittags um 2 Uhr, werden die Arbeiten
über Herstellung eines Regenerirlocals
an der Gasanstalt zu St. Ingbert an den
Wenigstnehmenden öoͤffentlich versteigert:
Dieselben sind veranschlagt:
l. Maurer⸗ u. Steinhauer⸗
arbeit zu 563 fl. 30 kr.
—AV
3. Zimmermannsarbeiten zu 222, 511,
b. Schreinerarbeiten zäu 111, 30,
Plan und Kostenanschlag liegen auf dem
unterfertigten Amte zur Einsicht offen.
St. Ingbert den 24. April 1872.
Das Bürgermeisteramt
Ehandon.

Frucht⸗Brod⸗, Fleisch ꝛe. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 25. April

Weizen 7 fl. 48 tr. Korn 4 fl. 5hr
Gerste 2reihige. — fl. — kr., Gerste vier—
reihige, — fl. — kr. Spelz — fl. — kr
Spelzkern — fl. — kr. Dinkel — fl
— kr. Mischfrucht — il. — kr. Hafer
3fl. 57 tr. Kartoffeln Ufl. 52 kr. Heu
üufl. 30 kr. Stroh 1fl. 25 kr. pei
Zentner. Weißbrod 153 Kilogr. 20 kr.
Kornbrod 3 Kilogr. 24 fr. ditto 2 Kilogr.
16 tr. ditto 1 Kilogr. 8 kr. Gemischtbrod?
Kil. 32tr. 1 Paar Weck 100 Gramm 2kr
Rindfleisch 1. Qual. 20 kr. 2. Qual. 18 kr
Kalbfleisch 18 kr. Hammelfleisch 18 kr
Schweinefleisch 20 kr. per Pfund. Butter 30
kr. per Pfund.
Portlc demont

Fruchtpreise der Stadt

Kaiserslautern vom 23. April.

Weizen 7 fl. 50 kr. Korn 5 fi. 126h
Spelzkern — fl. — kr. Spelz 5 fl. 33 kr
Gerste 4 fl. 28 kr. Hafer 3 fl. 59 kr
Erbsen 4fl. 6kr. Linsen — fl. — lr
per Zentner.

Brodpreise: 6 Pfd. Kornbrod 26 kr
3 Pfd. Gemischibrod 14 kr. und 2. Pfd
Weißbrod 15 kr.

Otto Weigand.
Sgonc gerissenes 25 4.
Eichen⸗-⸗Stückholz

Die Unterzeichnele empfiehlt sich im
Bügeln.
n Wib. Fetzer.

433f zu verkaufen
Kuüfer Rodenbusch.

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edaltion, Druck und Verlag von F. x. Demezz in

t.
Ingbert
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5282 —A —
553835—33 3 585 23582238
— 7 2 * 8 *
5 —5 585* 55 .85z5833835 —
— —— 5— 62 — —— — — 258 3282535
3383573273 385 35 —73 33385
5 332232358 5—8 25 ——557
2398. 5838 385 32373 36 54* 53332 53575
—A —A— 388— — ——— — z2558228
— — —— Z —372 ——— — 553 2878*
2 * *2 — 7 — —* — — — * 8 5 — 32 ——
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z28*8 8*2—88733 2—8 —237——336 51 553337
555775538* —*58 —2835353 258825 —— —— 22 55355332k
— 2 3 —2 783— 2335353233 A—
5*522857 ———— 2335 S257 —25383237 ẽ 5. *72. 752 53
s3337583 3. 3353
—4533533353 z 333 5838e
33 568358*388 2383 —7533 33* 533*73
— 57 25*2 5 8 355 88 35 ——* O8 8 3 78
537 . — 202 —⸗e — *
— 24 233 3383533335— 3 5333 —3
2—335 —— 333825 — 3628
2 2z 2275 S* 3 3 ac — 2. 55 8 — —— — 8 245 —
5553—5355875 8 333533335—383738557 2 32— 5555*3 —E
63 55531232
233*8 — ——— 23323353835333335558 23. —
5 * * — — 5223 521 —— — 52* S
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2233—52 8 328582837 53533234 273 222 235 2
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— —z 55—83325824 *— 5 —5 —3— 5—6—* — —E ————
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        Slt. Ingberler AAnzeiger.
der St. Fnaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗- Donnerstags- und Sonniags⸗
danmer) erscheint wöchentlich dier nal: Dienstag, Donner stag, Samsta g und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. over
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrist oder deren Raum berechnet.

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V66. Samstaa⸗ 111117172
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Die Gehaltsaufbesserung der Volksschullehrer. weit hinausrückte und wir wundern uns sehr, daß gar Keiner von
Wir erholten von einem hieugen Lehrer eine der letzten Num⸗ den in München weilenden Fachmännern gegen diesen Modus ge⸗
aern der „Pfälz. Post“ zugesendet, die unter obigem Titel einen prochen und so den Fehlgriff. verhindert hat. 8
ht bemerkenswerthen Artikel bringt. Die Gehaltsaufbesserung der Wir wollen uns sehr freuen, wenn wir uns irren. Wir sagen
jolksschullehrer ist nicht nur eine Lebensfrage für einen gewissen zjerade und offen heraus, daß derartige Maßnahmen die Calamlät
ztand, sie ist ein Theil der sozialen Frage, die in ihren Couse⸗ des Lehrermangels nicht aufhalten und die befähigte Jugend nicht
uenzen Staat und die ganze bürgerliche Gesellschast auf das Tiefste in die Präparandenschulen locken. Wir bemerken aber auch, daß
erührt. Die „Pfälz. Post“ schreibt dörüber; der Staat wenigstens in der Summe, die er zulegte, seine volle
Es ist gewiß eine bedeutende Summe, welche die bahe; Schuldigkeit gethan hat, wenn wir auch den Modus ihrer Ver⸗
che Kammer der Abgeordneten in diesen Tagen zur Gehaltsauf— heilung nicht als richtig anerkennen. Wir hoffen, daß die Ge—
serung der Lehrer ausgeworfen hat. Dieser zeitgemäße Akt er- neinden selbst nun das Fehlende aus eignen Mittel rechtzeitig er⸗
jseint um so dankenswerther, wenn man erwägt, daß die Volks- gänzen, denn je mehr man bietet, um so besser ist überall die
aule eigentlich eine Bemeindeanstalt ist und die Remunerirung der Waare, die man erhält. Welch' einen ungemein großen sitilichen
ehter von Rechtswegen der Gemeinde obliegt. Daß aber der Sinfluß ein tüchtiger Lehrer in einer Gemeinde übt, das werden
ꝛtaat ein mächtiges Interesse an dem Stand des Volksunterrichts Viele leider erst dann erkennen, wenn die Lehrerwohnung leer
it und mit allen Mitteln seinen drohenden Verfall verhindern teht und die Jugend des Dorfes der Verwilderung anheimfällt.
uß, ist eine so ausgemachte Sache, daß wir sie nicht des Weitern X —
er brauchen. Dem einsichtigen Beobachter kounte aber! V Deutsches Reich.
cht entgehen, daß ein Verfall der Volksschulen in Bayern bebor⸗ In der Sitzung der Abg.-Kammer vom 22. d. wurde die
nd. Die jungen Lehrer verließen ihre Schulen und wandlen Beschwerde der Stadt St, Jugbert wegen Nichtzuziehung des
dmassenweise andern Berufskreisen zu, die Seminare verödeten, irarischen Bergwerks zur Gemeindeumlage abschlägig beschieden.
ePräparandenschulen stehen leer, und allein in unserm Kreise München, 24. April. Die Neuͤbewaffnung der in Frank⸗
id nahezu 200 Schulstellen erledigt. reich stehenden zweiten baherischen Infanterie-Division mit dem
Der eiserne Satz von Angebot und Nachfrage gilt auch im Werdergewehr ist jetzt vollständig durchgeführt. Die dadurch über“
xbiete des Stellenwesens. Bietet der Staat und die Gemeinde flüssig gewordenen alten Podewillsgewehre werden mit den immer
ren Bediensteten nicht das richtige Acquivalent für ihre Dienst- noch jeden Donnerstag regelmäßig von Naney nach Neu⸗Ulm ab⸗
tungen, oder vermögen sie nicht mit andern Instituten, die ebens gehenden Sammelzügen zurückgeschafft, und im Zeughause zu
ls geistige Arbeitskräfte brauchen, zu corcurriren, so wird sich Nünchen aufbewahrt. *.
feihre allzuniedere Offerte Niemand mehr einstellen, deun die Müun chen, 25. April. Abgeordnetenkammer. Cultusminister
canwachsende Jugend wendet sich dorthin, wo ihr für ihre Thätig⸗ Lutz beantwoctet die Interpellation Gerstuer dahin, daß dersel ben
t am meisten Einkommen in Aussicht steht. Die Gemeinden zurch eine an die rheinpfälzische Regierung erlassene Ministerial
er konnten und wollten den Lehrern ihrer Kinder nicht mehr das entschließung stattgegeben sei, wonach die Eltern über den Religions⸗
ten, was ein junger Mann in andern Branchen mit Leichtigkeit interricht ihrer Kinder das absolute Recht hätten; diese Entschließ
tdient, ja nicht einmal das, was zum Lebeursunterhalt gehört, ung sei allen anderen Regierungen zur Nachachtung mitgetheilt. Das
d so war es denn nicht zu wundern, daß sich auf ihre Offerten Finanzgesetz mit 110, 188,260 Guden wird genehmigt, der Antrag
iemand mehr meldete. des Richsrathes,⸗ für die Regierungspresse 10,000 Gulden einzu⸗s
Der eingetretene Lehrermangel, der im raschen Wachsen be⸗ stellen, dagegen mit? großer Mehrheit abgelehnt.
seu ist, hat die Staatsregierung und die Kammer, nur bielleicht, —München? In gut unterrichteten Kreisen wird versichert,
qu spät, bewogen, den Gehalt der Lehrer zu steigern und so daß der König sehr ungehalten ist über die Gerüchte, welche be⸗
ser vernachlässigten Branche wieder mehr Nachfrage im Volke zu züglich seiner Verlobung verbreitet werden und daß Nachforschungen —
ichaffen. Um aber das Ziel zu erreichen, war es nöthig, daß über die Urheber derselben angestellt werden sollen
un erstens den angestellten Lehrer ein schönes Auskommen bot,, Das „Vaterlande richtet an das hochwürdige Ordinariat
d damit ihren lauten, alle Uetrigen abschreckenden Klagen ein der Erzdiözese München“ die Anfrage: ob Herr Döllinger noch
ide machte, auf der andern Seite aber auch den heranwachsen giltig excomunicirt sei und ob die große Ercommunication nicht
nJünglingen ein, Angebot stellte, welches sie bewegen konnte, mehr den Ausschluß aus der Kirchengemeinschaft und vor allem die
ndem muüheoollen Lehrerberufe in genägender Anzahl wieder Absetzung vom Kirchenamte zur natürlichen Folge habe. Veranlaßt
Awenden. Die Ark und Weise, wie die Kammer in München vird dasselbe durch das gewiß charakteristische Kuriosum, daß der
Gehaltsaufbesserung ins Werk setzte, scheint uns den zweiten eierlichst excommunicirte Döllinger in dem unter den Auspizien des
inlt nicht gehörig gewürdigt, ja ganz außer Acht gelasfen zu haben. Irdinariats gedruckten „neuen; Schematismus der Geistlichkeit der
Nan bietet, einenn jungen. Mann, der fünfjährige Sludien Erzdiözese München“ nicht nur mit allen jeinen kirchlichen Titkeln
ner kostspieligen Stadt gemacht hat, beim Eintritt in seine und Wünden aufgeführt, sondern auch auf Seite 218 als dec:
uͤtigkeit 250 ft. Anfangsgehalt, als Verweser soll er 800 fl., hochgefeierte Senior“ der kgl. Universität bezeichnet wird.
Lehrer 400 fl. beziehen und i8, sagef ünfze hen lange Jahre Eim 8.23. April. Der „GCobl. Zig.“ wird von !hier beo
dem Austritt aus dem Seminar exhält er zum ersten Male richtet, daß der Kaiser von Rußland, der zur Zeit in der Krimm«
Art von Prämie oder Tantieme für seine Mühewaliung, eine verweilt, hierher zur Kur kommen und zwar ein sehr früher Qut⸗
age von 50 oder 25 fl. per Jahr. Glaubt man damit den gast sein werde 7 J —*
nom, der sein altes Beit verlaffen hat, in dasselbe zureckzuleisend Die braunschweigische Regierung hat jetzt die Er⸗
dist ein Kaufmannsgefchäft oder ein industrielles Etablissement, neuerung ihres schon am 1. Dezember 1869 bei dem Norddeutschen
Rinem jungen intelligenten Mann, der etwas gelernt hat, solche Bunde ringebrachten Antrages auf Gewährung einer Vergütung
serte zu stelien wagt? Noch nie ist das Geld so rasch im Werthe fuüͤr die Kosten der Verwaltung“ und Erhebung der Zölle im In⸗
unlen, als in nunsern Tagen und man will, junge Leute mit nern beschlossen, und diesen Antrag dahin gefaßt, daß ein Gesetz⸗
iem Jufangsgehatte anlocken. der nicht dem Lohne eines Tag⸗ entwurf erlassen werde, wonach bei den Zöllen die Koften, weiche
iers gleichtommt. und mit der Aussicht auf eine Prämie nach an den gegen das Ausland gelegenen Grenzen für den Schutz und
—— die kaum so hoch ist, als das Trinkgeld, welches ein die Ethebung erforderlich — Zo llerhebung
bhe an jedem Neujahr tinem küchtigen Commis überreichn? beauftragten Aemter im Innern ein. Betrag von 5 pCt.“ der bei—
droße Fehler, welchen die Kammet machte, war, daß man diesen Aemtern erhobenen Zolleinahme vergütet werde. Diese Uen⸗
anangẽgehalt zu gering ansetzte und die Alterszulagen zu derung soll schon im Januar 1872 an Kraft gewinnen....
        <pb n="260" />
        Vergangenen Sonnabend hat in Verlin abermals eine Con⸗ auf der Insel vefindlichen und für deren Unabhängigkeit kämpfen—
ferenz in der luxemburgischen Eisenbahnfrage stattgehabt; deren Ver- den Führern Cespedes, Diaz, Gomej, den beiden Garcias etc. auch
lauf ebenfalls wieder als ein günstiger gefchildert wird. Ob der nicht au Zuzug von Negern aus der Nachbarinsel- Santo Do.
Reichskanzler, wie mehrfach berichtet worden ist, den Unterzeichnern mingo, sowie aus Jamaica, während ihnen Waffen und Schieß—-
des Londoner Vertrages von1867 *schon eine Mittheilung über dedarf vom uordamerikanischen Festlande zukommen: So konne
den bevorstehenden Abschluß des neuen Vertrags hat zugehen assen, bicente Garcia am 18. März in der Nähe von Las Tunas einer
ist in gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen noch nicht bekannt. Abtheilung des Obersten Weisler ein Gefecht liefern, das den
Daß es jedoch geschehen werde, und eine Mittheilung auf diplo⸗ Spaniern allein 27 Tode kostete, und in dem der Oberst selbst
matischem Wege mit dem Hinweis auf die Wahrung der Neutra⸗ uur Büchse greifen mußte, um sich seiner Haut zu wehren. Arch
itit des Großderzogthums genügen dürfte, wird noch immer all⸗ iel kürzlich in einem Hinterhalt der Ansührer der Contreguerillä
gemein angenommen. des Bataillons San Quintin, Villaminana. Es bedarf daher steten

In Bezug auf die jürgsten Alarmnachrichien des „Daily veträchtlichen Nachschubs vom Mutterlande, sollen die Truppen
Telegraph“ scheint es sich zu bestätigen, daf neben der Baisse- richt zuletzt erlahmen und die Oftseite der Insel preiszugeben haben.
Speculation auch Chislehurst daran seinen Antheil gehabt hat. Dabei verlautet: der General⸗Capitän Graf Valmaseda denke an
MNan schließßt dies u. A: daraus, daß die Bonapartistischen Agenten eine baldige Rückkehr nach Europa. — Auf der Westseite der
mugenscheinlich durch die betreffenden Dementis verstimmt worden znsel, der den Jbesten Tabak erzeugenden Vuelta abajo, ist die
ind/ sowie aus dem Umstande daß die Correspondenz Havas“ örnte dieses vielgepriesenen Productes ganz vorzüglich ausgefallen
war die kriegerischen Marchen des Daily Telegraph“, ni ht aber ind auch das Zuͤckerrohr gut gediehen. (A. A. 3.)
zie Widerlegung derselben im „Bien Public“ telegraphisch ver⸗
zreitel hat. Bekanntlich ist die genannte Correspondenz schon Bona⸗
urtistischer Neigungen beschuldigt worden.

Frankreich.

Paris. 25. April. Der Wochenausweis der Bank von
Fraufreich zeigt eine Zunahwe des Baarvorraths um 3 Mill.,
er Rechnnnge der Privaten um10 Mill., des Guthabens des
Staatsschatzes um 11 Mill.; er weist dagegen eine Verminderung
des Banknotenumlaufs um 28. Mill. und des Portefeuilles um
3Mill auf.

Das amiliche Blatt berichtigt die Angabe des „Figaro“, daß
die Verluste der Armese von Metz in der Schlacht. von Borny
14. August) 25250 Maun und in der Schlacht bei Rezonville
I16. August) 4547 Mann betragen hätten. Aus den amtlichen
Aclenstücken über diese beiden Schlachten gehe hervor, daß die Zahl
)er Gefallenen, Verwundeten und Vermißten sich am 14. August
vuf-83608 und am 16.“August auf 16,954, zusammen also nicht
uf 7397, sondern auf 20,662 Mann belaufen habe.

Die „Ga⸗ette des Tribunaurx“ meldet: „Die Vorbereitungen
zür die allgemeine Volkszählung haben am 15. April begonnen.

In mehreren Departements vertheilte: man an die Bewohner ge⸗
dvuckte Fragebücher, welche schriftlich zu beantworten sind. Wir
haben unter den Angen das Fragebuch des Seine; et ⸗Oise⸗Departe⸗
ments Versaisles). Beim Artikel Cultus liest man: „Anzugeben,
b das Indibiduum dem katholischen, Calvinistischen, Lutherischen,
protestantischen, israelitischen oder einem anderen Cultus angehört,
oder erklären, daß man die Gebräuche gar keines Cultus befolgt.“

Aufsehen erregt in Paris, daß der alte ⸗Gen izorte in einer
Bersammlung der,Société protestante de ll'nstruction primairo“
ich für, den: Zwangsunterricht, dessen Gegner er war, ausge⸗
prochen hat. *

Wieder eine Illusion und ein Götzenbild weniger! Wie das
Evenement?“ hört, hat der Untersuchungstath für die Kapitulationen
zuch über den Vertheidiger von Straßburg, General Ugrich, der
n Paris allein einer Abenue und einem Boulevard seinen Namen
zab, einen strengen Tadel verhängt und zwar“ 10 Weil er⸗kapi⸗
mirt hatte, als die Festung noch mit Lebensmitteln auf. 14 Tage
Jersehen war, und als die feindliche- Artillerie noch nicht in die
Festungs wälle Bresche geschossen hatte uꝛd 2). weil er gegen die
Reglements sich nach der Kapitulation von den unter seinem Be⸗
ehie stehenden Truppen getrennt hatte.

Wien die „Gugette des Tr bunaur“ erfährk, ist am 19. d—
der Haupturheber des seit ein'gen Tagen viel besprochenen Di eb⸗
ttahls von BGeschützen aus dem Jort von Vincennes in der
herson eines gewissen Frölinger, kines gebornen Luxemburgers,
verhaftet word pu n 4

J Schweiz.

Bernn, 22. April⸗ Die Koslenrechnung der Julernirung
der französischen Ostarmee ist definitid geregelt. Die Ausgaben
heirugen? 12,154,896 Fres. Hievon hat Frankreich zurübezahit;

3,682,584 Fres.; der Verlauf von Pferden ertrug: 1,1854, 459
Fres. der Fourageverkquf; 160,646 Fres.z also schuldet Frank⸗
—E Der Bundesrath genehmiqteheute
die vom Militärdepartement vorgeschlagene neue Armeeeiutheilung
in neun Armeedivisionen. a r wr

— Amerika. ——

Washington, 23. April., Evening Post“ und Expreß“
jordern die Regierung dringend auf, die indirekten Schadenansptüche;
zurückzuziehen. Die Majorität der Nation wolle die Zurückzietzung
derselben. Es würde falscher Hochmuth sein, weun die Regierung!
darauf bestände.

Habanna, 30. März. Allen Versicherungen der obersten
Hefehlshaber der spanischen Truppen zum Trotz, daß bis kommen⸗
den Mai der Ausstand, bewältigt und die Ruhe Cuba's hergestellt
an werde, stehen die Dinge so uxßsicher als le, und es fehlt den

ᷣpαιαR
BHermisibchtes.
7(Schulversäumnisse.) Nach dem letzten? Amis⸗
zlatte hat die kgl. Regierung verfügt, daß die säumigen Schiller
nittels Gewalt, d. h. durch Polizeidiener zur Schule gebracht wer⸗
den sollen. Diese Verfügung soll sosork energisch zum Vollzuge
ommen.

FIm Sehyweiler Walde (Jagdrevier von Jalob Leppla
hon der Bliesdahlheimer Mühle) sind am 21. d. bei einem Treiben
auf Wildschweine 6 Stück (1 Keuler uund 15Bache mit 4 Jungen)
erlegt worden.

pPirmasens,“ 18. Upril. Giergläser.) Durch den
ziesigen städtischen Polizeicommissür wurden am 15. April abhin
der Bierbrauerei Hartmuth sämmtliche Stammgläfer badischen
Maßes, welche mit den Namen der Besitzer gekennzeichnet waren
ind von dem Brauer in einem verschließbaren Schranke aufbewahtt
durden, konfiszirt. Der Bierbrauer selbst wurde am 17. desselben
Monats vor dem hiesigen Polizeigerichte auf Grund dreier von
Zeiten des Herrn Polizeikommissärs eingereichter Protokolle, nicht
eaichte (7) Gläser in seiner Wirthschaft geführt zu haben, zu js
35 kr. Geldstrafe und Konfiskation der Gläser verurtheilt. Gegen
das Urtheil wurde appellirt. (Pf. Zig.) 2

7. Kaisersbautern, 22. April. (Schulangelegenheiten.
Mit der fast unverändert erfolgten Annahme des Etats des Kultus
ninisteriums durch die baherische Abgeordnetenkammer sind nun auch
zie Positienen für die Errichtung eines Gymnasiums und einer
Indusirieschule in Kaiserslautern bewilligt worden. (GLaif, Ztg.)

Bargzaberu, 20. April.“ Der hiesige israel. Lehrer
vurde stiner Function als Schächter enthohen, weil er. wie be⸗
auptet wird, gelegentlich einer Waldpartie Schweinefleisch genossen
jaben soll. (L. Anz.)

4 Meentz, 18: April. Auf jedem der noch im Bau begriffe
nen Forts Quelen und St. Julien arbeiten, wie der „Schw
Merk.“ berichtet, jetzt 1300 Arbeiter; sobald dieselben vollendet
wverden noch zwei erbaut, so daß Metz einer der festesten Plahe
pird.. Nicht uninteressant dürfte es sein, die Preise zu erfahren,
velche für diese Arbeilen bezahlt werden. Ein Grundarbeiter ei⸗
hält per Stunde 7—8 Sous chier geht alles nach franzößfischet
stechnung), ein Maurer 10 Sous; 12 Stunden werden des Tag⸗
Jearbeitet, so daß sich ersterer auf 4—5etzterer auf 6 Franlen
feslt. — Der „Karlst. Ztg.“ schreibt man aus Metz: Bei um
wird kräftig Hand angelegt, um die Moösel vollständig schiffbar p
mochen. Der franzoösische Plan der Mosel ⸗Kangalisirung, der dit
jetzt erst bis Ars ausgeführt ist, wird auch bis Diedenhofen ber
behalten. Hiebei bekommt; Metz einen Hafen, der durch Abzweigunt
von einem Nebenarme der Mosel in die Nähendes Bahnhofes ver
legt wird. Diefer Kanal, der füdlich in den Rhein⸗ Marne⸗ Kant
mundet, wird zur Belebung des Verkehrs sowohl nach Altdeutit
land wie! Frankreich wesentlich beitagen- und namentlich, de
zroßen Hütten in Ars und' Hayange' den deutschen Morn
rleichtern.

Manqen, 20. April. Die Blographie- des Köru
Ludwig. I. von C. Th. Heigel,“ zu deren Ausarbeitimg dem Ver
jasser ein reiches bisher unbenütztes Quellenmaterial, u. A. anh
der schriftliche Nachlaß des genialen Fürsten zur Verfügung stand
st im Druck und wird demnächst- in der Stärke eines Bandes bn
eiwa 30 Bogen“ und glänzender Ausstattung bei Duncker uin
humblot in Leipzig erscheinen.

Muüncheen. Die dvayerischen Städte haben der Reihe gud
folgende Eenwohnerzahl ⁊ München ca. 169,000, Nürnberg —
Ansbutg 530 451. Würzburg 839,887, Regensburg 29, 224. ben

eig 25.784 Fuͤrih S4 369, Vayreuth 17, 008. Qaiserslaut
e PHof s Lanh 14142 Jagoistadi 1310
Zpeher (ohne Militar) 18 023, Passou- 12, 846. Erlangen 1260
Unsbach 11.842, Amberg 11,388, Kempten 10,824, Schweinsu
        <pb n="261" />
        ua, Neustadt a d. 95 9223. Aschaffenburg 8600, Pirma⸗, Nicolaus⸗du⸗Chardonneret. um. dem dortigen Pfarrer auzuzeigen,
s 8653, St. Ingbett 8440, Zweibrüden 8367, Ludwigshafen daß in der Rue desr Rue deß Escoleb Ne 14 eine Frau die
850 Eichstadt 7057 Nördlingen' 7035 Frankenthab 7027,! Sserbfacramente verlange. Inzwischen hatte die Verwundete noch
randau 6607, Kitzingen 39483, Rosenheim 779 Dürkheim 8373. iet genug dehabt, sich bis andas Fenster zu schleppen und um
heggendorf 54851, Roihendurg 53388, Dünkelsbühl · 3233,. Kauf⸗ Hülfe zu rufen. Es kamen e nige Pompiers und Gend'armen aus
en 5191 Weißenburg 3080, Knimdach 4900, Lindau 4437, 1ver Nachbarschaft herbei, hoben das in seinem· Blute: schwimmende
ohr 4242, Münchberg 3489; Kissingen 3176, Landstuhl 3026, Opfer auf und schafften es nach dem Hospital⸗Pitio.“ Die Aeczte
dufel 2778. prechen dort die Hoffuung aus, die Unglückliche, kxotz des bedenk⸗
P Ber hinm gedenkt, im Jahre 1874 „den 1878 glechfalls lichen Charakters ihrer Wuonden, noch zu retten. Graf P. gehört
me Weltausftellung zu veranstalten: ¶ Der deutsche Kronprinz sollfeiner angesehenen und sehr vermögenden-Familie auß er bewohut
ch besonders dafür interessiren. rete e uin Hotel in der Nähe der Madeleine. Ein Freund des Studenten
4 Dem · Erfinder des neuen Hinterladergewehres: Herrn W. D., welcher dereGetfin ebenfalls Liebesamträge machte die zurück⸗
Naussser aus Württeniberg,n ist Seitens? dest deutschen Kaisers gewiesen wurden,: foll den Grafen auf die Spur der Untreue seiner
n Orden verliehen worden. Hemahlin gebracht haren. Graf P. hat sich noch im Laufe des
—V Berlin ritten neulich zuj Ubends freiwillig'den Behörden gestellt; ä
zhren de kaiserlichen Geburtstages Quadrille, der? Erbprinz 88* e p*
nibor stürzte mil dem Pferde, wurde durch einen Schlag auff 7 Lamd weier th tlusche s
e Brust schwer verletzt, und die Krautheit: schien zum Tode zu Worms, am? 24. April.
iren Da unternahm det Geheime! Rath Longenbeck eine Opera aã 5 — eceter endelege
jon, die das Stauunen der · Laien und Aerzte ist Er öffnete die deninh denen roͤßerer Sladie, sur den Vedarf der Küche an Ten verschie⸗
Frusthöhle, des Krauken und entnahm ihr zu sofortiger Erleichterung enen Gomusearten gezahlt werden nnussen, sind theilweise- sehr hoch, und es
3 Kranken drei Pfund einer sauligen Flüssigkeit, anderen Tages zraucht beispielsweise nur Ltwähnt zu werden, daßz auf den Märkten mehrerer
atleerte er vollstündig die Brusthöhle ihres fauligen Inhalts. Die vee eeer veendevnz e v“7 ee
schemnoth. und das Fieber haben seitdem nadgelassen. Zu der ae e Se sur die! Mehe Zwiebein 8 Sgr. Le. Num bietet
)peration, die auf. Tod und Leben ging. waren die Eltern und hee die Nlw Cultur mehrere dieser Wurzelgewächse und Gemüsearten, also
ngehörigen des Prinzen durch den Telegraphen gerufen worden. der Anbau im Großen, keinerlei Schwierigkesten oder vielmehren wird schon
e
curnerschaft in · Uebereinstim mung mit dem Festcomite für das 4. —— di aennedrder Slte cbense direit in eee ——
idemeine deusche Turnerfest in Bonn gefaßthat, wird dieses dd hedeten der Vieh hatung oder, mit Getreide geschieht. Es sind
nielseitig ausgesprochenen Wünschen entsprechend, erst in günstigerer ꝛeispie lsweife innerhalb oder außerhalb· der Concurrenz Culluren in der Prv⸗
sahteczeit, und zwarin den Tagen des 4. 8. umd 6. August, W een heed emee nct Vehrene r
ijo den Tagen von Weißenbuig, Worth nnd Spcheren, den ersten Zatfte dieser Eriruge ene genannten Rarkipreisenergidt, bedarf
megeniege d⸗ ingin gorre hen gae ee p p 7 5 — ——— e in — dre
alle, 18. April. a e es Weibes au rbeit Städte sollten in größerer Zahl, als-es thatsächlich an vielen Orten der Fall
tjeht in pfficieller Weise faltisch und praltisch dadurch zur An — auf das richten, was auf deim genannten Wege zu ern
tlenuumg gelangt, daß mit Genehmigung der betreffenden Ober⸗ Verwerthung der Quecken⸗ Im. Herzoßthum Gotha ist ein Ge⸗
ehörde bei den! Ober⸗Postdireckionen in Dresden und Leipzig setz publicirt worden, wonach die auf den Faͤdern ausgeaderten und ausge⸗
junge Damen in amtliche Beschaftigung getreten sind. Die n Fn * dn see 8 IIs wie oither Dhheneng
veiblichen Postb.amten sollen so —zuverlässige Arbeiten liefern und rannt werden sollenund ist bei Nichtbeachtung dieser Boͤrtchri eine
bechabpt · eine Punttlichteit und einen Ordnungsfinn entfalten, die e —XAÆX3— — RI3— n
jon den Herren Beamien nicht übertroffen wird. nenit dat de Quecken sowohl vrum als getrodnet ein vortrefflühes, nahr⸗
FDit „Frankfurter Zeitung“ meldet: „Vom 1. Mai an wird aftes — e vann I —A———— dut
J in ei enschrift in englischer;S zeigemengt werden. Es ist dem hinzuzufügeun, daß Quedenthee ür Brustleiden
mngruuiti . anr Won asnepn Dotnthen d Se e eee eee et e
3 zelns für das Vieh zu benutzen, liegt aber in deren Reinigung
ie Vertretung amerikanischer Interessen in Deutjchland zur beson⸗ vn Erde, denn zum Waschen ver Queden gehört eine nicht überall zu fin⸗
eren Aufeabe macht. Die „American News“ sollen nicht nur hende Lokalität, auch ist das Trocknen nicht ganz leiht. Vortheilhafter soll
le politischen und finanziellen Nachrichten aus Amerika bringen, een deeden in d oenern fein, wozu aber vorher ein vou⸗
uus den einzelnen Theilen Amerikas werden.'“ Die in Deutschland lleichzeitig mit er Vermehrung eines gesunden und krästigen Futters das
ich aufhaltenden Amerikaner sollen darin alles Wissenswerthe aus lustoden eines sehr ———— bezweckt wird; er dürfte deshalb
hrer Heimath in gedrängter Darstellung finden. Die „American ur Besprechung in landw. Kreisen sich eignen.
jews“ werden auch allwöchentlich ein Verzeichnriß der in Europa
mlommenden Amerikaner aus den verschiedenen amerikanischen Co⸗
dnien wie Dresden, Stuttgart, Frankfurt ꝛc. enthalten. Dies
Hlalt stellt die Aufgabe, den Amerikanern das zu bieten, was
die Swiss Times den am Continente fich auflaltenden Engländern
nit so gutem Erfolge leistek.nnn Herxausgeber diefes Blaues ist Herr
zchidrowitz, der viesz Johre in den. Vereinigten? Stacten journali⸗
tisch thätig war. Die Annahme der Anzeigen für das neue Blati
st den Herren Haasenstein und Vogler übertragem.“n
7 8 A Surtler, der Marn,“ der zuerst den Goldreich⸗
qzum Cauforniens entdeckte, wohnt jetzt in Lim'z, Lancaster
county. Er ist derzeit, 66 Jahre alt, durch Rheumatismus zum
drürpel geworden und; war · letzte. Zeit gänzlich mitteslos7 die Le⸗
zislalur don Californien hat ihn dadurch ausder Noth gerissen,
ch sie ihm auf funf Jahre“ indnatlich eine Pension non⸗ 250
doll. bewiligte. .. .
Paris, 283.⸗April.“ Das ateinische Viertel war gestern
er Schauplatz eines Verbrechens weiches heute das allgemeine
Ztadigespraͤch bildet.“ Ein Graf P.“ hatte in Erfahrung gebracht,
naß seine Fram ein Liebesverhältniß mut einem Studenten, Ramens
De Habe und diesen in seiner im sechsten -Stock des Hauses Nr.
— gelegenen Wohnung befuche.“n Er hatte insbe·
onderr ermittelt, daß sie flir gestern Rachmittag ihrem Liebhaber
inen Besuch versprochen hatte, er fuhr daher nach det Wohnung
des Studenten, fand die Thür desjelben verschlossen und verlangte
ringend, ihm zu vffnen, Die Schuldigen erkannten seine Stimme
ind der Student war feig genug, durch das Dachfenster die Flucht
u ergreifen, während die Gelieble in dem compromittirendsten
négligs zurückblieb. Der Graf stieß in seiner Wuth die Thilt
in und jtürzte sich mit einem Stockdegen auf feine Frau, er brachte
irein der Brust und im linken Bein mehrere Stiche bei, ließ si⸗
ir lodt auf dem Platze und fuhr kaltblütig nach der Kirche St

IIVI. Pfälzische Judustrie Ausstellung.
I Kaijserslautern, det 23. April 1872.

In der jüngsien Sitzung des Centralcomite'!s wurden vom J. Vorsitzen⸗

den De von den Il Specialcomite's der Pfalz vorgeschlagenen Preisrichter
bekannt gegeben. Auf Grund dieser Vorschläge wird das Centralcomite
emnachs die definitive Wahl der Preisrichter vornehmen, wobei es soll
in jeder Gruppe jeden Zweig der manichfaltigen Ausstellungsgegenstände
venigstens ein Sachverst idigeer beurtheilen, noch Manches zu er⸗
änzen: gibt, indem einzelne Sperialcomite's nur einpaar Preisrichter be⸗
ichneten, andere vagegen Industrielle in Vorjchbag brachten. die nicht ange⸗
onmen werden boͤnnen weil sie Aussieller⸗ in der selben Gruppen sind, die
ic beurtheilen sollen. Den Douch des Kazaloges, den schoy vor Beginn
er Ausstellung six und sertig hergestellt sein muß, übernehmen Haasenstein
innd Voßler (Filiale Skuftgart) üner Bebingungen, die es dem Comite
rmöglichen, das Exemplar zu dem mäßigen, Preise von 12Kreuzer abzu⸗
seben Va derfelbe in Tausenden von Exemplaren gedruckk wird/ —* eine
ehr weite Verbreitung erhaͤlt, — so macht uran die Aus steller igang besonders
uf die Beulltzung des Annoncentheites des Kataloges pufmertsant, dessen fich
ach Ausweis des Ulmer Kataloges. die Württe in berget; undischwu bischen Ge⸗
derhireibenden sehr ausgiebig bedtenten. Im eingezitlichen: Katalsgekönluen
elbstversiändlich die ausgestellten Gegenständen nur summarijch angeführt wer⸗
Jen; liegt es also im Interesse der Ausgtellet, Geutueres Uber ihr Gejchtif
u veröffentlichen, was wohl nicht vhne Nußen gein durste *so bietet sich ihnen
ser eine der günstigsten Gelegenheiten. Die Herren Haasenstein und Vogler
derden sich in dieser: Sache direct an jeden der Ausfteller wenden unter An⸗
jabe der Inserationspreise für jeden beliebigen Raum.“' Nach deren Zusage
ollen diese Preise so mäßig gestellt werden, daß her Kostenpunlt für Nieman⸗
ʒen ein Hinderniß sein wird, aufi diesent, Wegel geine Firmas bekanuter
zu machen. ι.

Sehr erwünscht wäre esß dem Ceintraltomite/ undees wärde den Katalog
helebtet und interesjantet viachen⸗wenn“ viele Glichss von Etablissements in
demselben aufgenommen werden könnten. Im Hinblick auf den Zweck des
internehmens werden die bedeutenden Geschäfte wenigstentz nicht abgeneigt
ein, diesem Wunsche zu entjprechen.

—— —— — — — — —— — — —
vi X. Demetz⸗ verantwortlicher Redacteur.
?“ αααα. —
        <pb n="262" />
        Bekanntmachungen.
Freiwillige Feuerwehr.
Montag, den 290.

⸗ April 1873
Abends 6 Uhr
Spezialübung

xsämmtlicher Spritzen -⸗
maunschaften in Kappen.
Montag, den 6. Mai 1872
Abends 26 Uhr
Hpezialübung
—
sämmtlicher Steiger und Retter.
St. Ingbert den 26. April 1872.
Das Commando.
Bekanntmachung.
Für die Actien-Glashütte St. Ing⸗
zert sollen Arbeiterwoßnungen er—
zaut werden und wollen Unternehmer
hre Offerte, welche für Maurer⸗,
Zimmerer⸗, Schreiner⸗ und Schlosser⸗
arbeiten abzutheilen sind, bis längstens
den 1. Mai auf dem Birreau der
Besellschaft einreichen, woselbst die
Bedingungen und Pläne zur Einsicht
yffen liegen.
St. Ingbert, 27. April 1872.
Actien⸗Glashütte St. Ingbert.
Die Unterzeichnete empfiehlt sich im
ßzeinbügeln
in und außer dem Hausie.
Wib. Fetzer.

— —

portlad bement
Otto Weigand.
J — —— F
Eichen⸗Stückholz
hat zu verkaufen

Küfer Rodenbusch.
52ä 52527
Ein wirklich gutes Mittel!
Herrn Ludwig Koch in Dresden.
Nachdem ich seit Jahren an Ma—
denbeschwerden gelitten und da⸗
gegen so verschiedene Mittel ohne Er—
olg angewendet, habe ich einige Fla⸗
chen Ihres Univerfal Magen-⸗
zitters versucht und muß geslehen,
daß ich nach dem Verbrauch dieses
Quantums schon eine wesentliche Ver⸗
minderung meiner Magen⸗
eiden wahrnehme.
Großenhain, im April 1861.
Richard Schindler.
Füt St. Ingbert hält Lager in
Flaschen à 10 Ngr.
Herr J. Fried rich.

Gegen Zittern der Hände.
An den Kgl. Hoflieferanten Hrn. Jo⸗
hann Hoff in Berlin.
Berlim, 23. Janunar 1872. Ihre
Malzkräuter Toilettenseife hat
sich besonders bei meinen zitternden
händen ganz vorzüglich gut be—
währt. Fräulein Selmiäit, Ber⸗
nauerstr. J.
Vertaufsstelle bei Fritz Panzer⸗
bieter in St. Inabert.

„Hierzu als Beilage: AIgemeiner
Ainzeiger für das Königreieh
Ravern. No. S.

Wer ein Gut, ein Haus, Hotel ⁊c. kau—
fen oder verkaufen, pachten oder
verpachten will,

Wer einen Posten zu besetzen hat oder
einen solchen sucht,

Wer irgend etwas in eine beliebige An—
jahl von Zeitungen einzurücken
beabsichtigt, wende sich au die An—
noncen⸗Expedition von

Rudolpf Mosso,

officielen Agenten sammmicer ellungen

des In⸗ und Auslandes,

Pramlfurt a. M.
Beil 45.

Straßburg. VRunchen, Nürnberg
Berlin, Wien, Praß Hamburg,
Zürich, Stuttgart, Leipzig, Haue

a. S. — *
J wird Jedermann Rath er⸗

D aselb st theilt, welche Zeitungen für

VFJ jeden einzelnen Fall sich als

....errfolgreich erwiesen haben;

D as elb st werden alle Annoncen sorg⸗

fältig abgefatzt und für einen

augenfälligen Druck herge⸗

—78 Inferat d
osten die Inserate nur das⸗

D aselb st selbe, wie in den Zeitungs⸗

Expeditionen, da dieses In⸗

stitut als

—A
aller existirenden Zeitungen besondere Vor⸗
theile von denselben genießt. Das Renom—
mée der Firma bürgt für solide Bedienung

Discretion

wird auf das strengste beobachtet, die ein—
laufenden Offertbriese werden uneröffnet an
die betreffenden Reflectanten, ohne deren
Namen preiszugeben, punktlichst und ohne
Provisionsberechnung übermitteit.

Frankfurter Börse
vom 25. Apfil 18723.
Geldsorten. 9
Preußische Friedrichsddor.. 9 5371/ -538
Pistoleen 940409
Holländische 10 fl⸗Stückle 83355
Ducaten ... . 533-385
20Francs⸗Stücke 921-22/
knglische Souvereignus. 11 48 -30
Dollars in Gold 2 26-27
⸗5 a —
W. Fuhrländer Nachfolger.
— J
rε Iurt am HUain.
Durch große Parthiecinkäufe und direkte Beziehungen aus den ersten Fabriken Deutschlands und Euglands ist es mir möglich froß
des bedeutenden Aufschlags fämmtlicher Artikel, fortwährend zu den bisherigen bilrigen Preisen zu verkaufen.
„Die Preise sind nicht nach halben Meter, sondern nach Ellen berechnet.
Großes Manufakturwaaren Lager. J Großes Ausstattungs: Geschäft.
1000 Stuch / Preite achtfarbige, lülg, rosa;, gelhe, braune, Cattune, 8500 Stuck breites schweres Leinen, fur Hemden und Betttucher,
für Kleider und Ueberzüge, O und 10 kr. die Elle. —— 12 kr. die Elle. 1* e775
200 Stück */. breite ächtfarbige Glanz⸗ Möbel⸗Cattune u. Cattune Grobe 29 breite Leinen, fur einschläfrige Betttücher, das Betttuch
mit Borden, fur Vorhänge, X und 10 kr. die Ele.. Grobe 3 In⸗ ato — —BVV —
200 Stuck 7* breite achtfarbige Piqué Cattune Brillantines n —9 *8 Nargn gimn wpeischlafrige Beittucher, das Beh
— 200 Stiülck schwere roth wollene Bertdecken, fur zweisch!üfri
300 3 breite ve ———— Sme VJe ene et en — isch hee Vellen dor
w—— gandis, in den brillantesien Dejsins, 12 ir. die Elle. 200 Stück schwere weiß wollene Bettdecken, für zweischlafrige Beiten,
200 Stück 8/4 breiten *7 weißen Satin und Piqué fur Unterröcke das Stück fl. 414. ——
und Ueberzuͤge, 19 ir. die Elle. 500 Stück schwere grau wollene Bettdecken, das Stückfl. 2830. bis fl. 8.
4200 Stuck /4 breites achtfarbiges Bettzeug, meistens turkisch⸗roth, 15 500 Paar schwere weiße Piqusdexken⸗ fur Lichlafr Veuten das Sludsi230.
** kr. die Elle. 3.. R —— — 3 Victoria⸗Decken mit Franzen 3. 5. *
Schweren schwarzen Motreens fur Unterröͤcke, 22 kr. die Elle. V 100 Dutzend weiße leinene Tischtücher, 90 3 Ellen dang, 2 Ellen breit,
x brelten englischen Waterbroof fur diegeamäntel, 45 kr. die Elle. das Siüch 4ßlr.. 5 i
do. mit —5 54 kr. “5 300. Dßd. weiße rein leinene Damentaschentücher, das Dtzd, fl. 2. 30.
0/. breiten guten der in fur Hosen, Westen unb ganze Anzüge, fl. Iun ZFroße doihe Eachemire Tischdecken das Stud fl. 1. 45 und fl. 2.
8o kr. die Elle. —X . ßroße rothe Cachemire Comodedecken. das Stück fl. 1 und fl. 1 24.
Froße Auswahl Fußteppichstoffe, 15 kr. die Elle 4 Ellen breiten reich ramagirten Vorhangomull mit Bogen, 14 kr.
Slatten roth wollenen Unterrocstoff, 15 kr. die Elle. Prima Shirting, grau, weiß, schwatz, 4 kr. die Elle..
Schwarzen Orleaus und Alparas, von 18 kr. an. Lama, Flanncl, Thibet, Cachemires; Unterrockstoffe, in
Schweres blau Gedrucktes, 18 ir. die Elle. allen Farben und Quaglitäten billigst .... ** 29
Zute wollene Kleiderstoffe, Croisse, Popelines, Chiné Mohaires, Tischtücher, Handtücher, Servietten, graue und gelbe Kaffee⸗
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Muster sämmtlicher Artißel sende in reichster HAuswahl franco per Xost.
Auch die kleinsten Aufträge werden, wie bisher, bestens besorgtttt..
— — — — — — — — —
Redaltion, Druck und Verlag von F. X. Dem⸗e in St. Inqabert.
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        — 5 J —— ιι L E — X. — r—
„t.Ingberlex RAnzeit.
. — 7 4. —
Anaberler Anzeit
2 ee,m u να ννν
227 * — 152 . ri: α.
I VWeuntto
—A — s
der St. Jenarber teer Anzei qex dund das mit dem Hauptblattie verbundene Untdrhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ —
⁊ unmer) exscheint wochentlich vie renal: Dienstag, Donnerstag, Samstag und * onntaq. Adonnementspreiß vierteliähreg 49 Krze oder
— Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift dder deren Kauim berechnet. — D——
Sonutag, penn C ν α 18 12
— —— — — — F
——— —— —— ——
r a, * * ff
enDeutsches Steich. iu ef Märichst asbet, 24. Aprile Jut dek verllossenez Nacht wurde
Meil mche aro⸗ Rh. Kpriki. Dem Vernehmen mach isiuder die bier anf Der Haupthtratze cin mueht weniger frechet Einbruch verübt,
eierlche Schliebung des Landtags nächsten Montag, Kachmittags als der Kirchendiehitaht nach Oerurgewesen Der Verbrecher löste
—
der. — widd su ynsse g Zihecke einiger maßen umgestallen Frou Goldarbeiter E — nn Ztmemnʒ Deg nnrusen ꝓie
in Stelse. des Präsidententsches“ der Thronstuühl und über dem. gutes Stit einett Scheibe⸗ hefsuse uͤnd woat r em Bigriff, h
elber der rothsommteneShronhiiamit,e an Seelle des Bild missfes den veresta einagesgckten Brochen ꝛc. —öV —— als
Var 4. det Gebecs ver Verfassung, dus lebensgroße Bild Königs der Wagen einyr; Fuhre ihn fForttrieh.“ Der Fichrmanunsah den
dmig.II. n gesracht, Das Ptogramti wird. dasselse, wie bei Dieb, konute seinte aher ai ht babhaft werden. Die Nachfors bungen
—A 0 zeftchrlichen Jndividnum werdenxifrij betgaben. ¶N. 8.
Ninisser ð. Pfeufer verliest die Vollmacht, Ministerialrath vn Gegeawütkctig machen zwei jukge Engläuder dis Reise ven
Dibdis den Landtadsabschied, mit defsen Zufammenstellurg der B o mu dch Mentz per Velotipöse
Ade zur Zeit betraut ift. — Nächsten Sonsttag findet eine Stdats 7Kdin, 25 April. Dis Vorbereitungen für den im
aathssitzung zur definitiven Feststellung des Wortlditkes des Land⸗ Septeliber1. Is hier abzuhaltenden. allgemeinten Kougree der
ugsabschiedes stat·VDer Kmig hat dem Entwurf eines Gesetzes: Alttatholisen sind zin vollem Gange und von dem hiestegen Dotat⸗
die durch, Einführung des Straftgesetzbuches für das deuische Reich vereine in die Hand genommen, webher zut Bikdunge der noth⸗
edirglen Abänderungen der Militarstrafgsetze betteffend,“ die allet. vendigen Konmijssonen geschretten ist. Ferner wurde nenVer⸗—
vöchste Sanktion unterm Vorgeftrigeh ertheilt und wird nun das jessetung“ imd Ergünzung der im vdorigen Jihre Provisorisch enbe
hesetz Publizirtiuge 43 2.Vorfenen Vereinsftatuten beschlossen. Immtr water wüchßt die
„Der Kauser, verlieh dem bisherigen österreichijchen Gesand— Zahl des Vereins, sowie auch der: Geueinde, nderea!?. Miutglieder⸗
ein in Berlin, Grafen Wimp ef'en, vas Großkreuz des Rothey zahl jetzt bereits 2000 beträgt. —W— en.
Adler Ordeus, .3... 7 Berhin. Eine katholische Zeitung,welche; die Aufgabe
Jewst eir b nr gᷓ 25. Apuil Dee Pfatrer Blaschy hat von haben wird, der ulramonkaßenuen Poinit der Germania“ und
em Bischof on Ermeland Zden Befehl erhallen, die juüngst pon der Centrums-Frachtion gegenüber die Inieressen der katholischen
ꝛem gltkathotischene Pfarrer Gkunert vollzogene Taufe in das Bevolkerung wahrzunehmen, soll begrünget werden. Dem Vermeh⸗
diicheüregtste etzutragenz e men aach wird ‚der Domhert Kuenger its Breslau vie Nedackior
GFrankreich. ur ehied — —D—
Werrsathlas, 268 Aptil. Gastern wurden in Lyon mehtere fAusnte nig vom 20, v3. mmeldet baz Habel eine be—
Nitglieder? der Internationale vog der Pallzei verhaftet. — Ueber Uagenswerihe Schiffskatastrophe: Der nuch Shamgnis, bestimmte
en Uebertritt des Prinzen Don Carloss über die spauische Grenze franzosische Dampfer Ava“ collidirkee mit dem Dampfet „Rona.“
iegen keine beftimmlen Nachrichten vor. — Nach hier umlaufenden vrtztere sanle der Kapitän wurde? gerettet, aber 60 Personenider
herüchten wäre die Sitnation in Spafuen eine ernste. —W — werden vermißt. Die Agn“, ist behufs Ausbesserung
— sres Schadens in Amoh eingelaufen.
sermischtes — 7 Einẽ peurson von. Rewyorker Schulmädchen, wird
Sit. Ju gbeaerten Denm Vor uns liegenden Gessch äfts demnächst diez alte Welt veglücken.“Es haben fich230 Thrilneh⸗
nerichte d'e t defiz. Ba hnen für 1871 —B — — gemelder; pro Kopf bezuhlen sie 200 Dall. für die
olgende fur St. Ingbert und seiue Umgebung interessante Zahlen: gauze Crcursin. “ 44*3*38
c Es wurden im Ganzen befördet: 5.. fF Von Brasilien worden wieder Maͤgcn ausheschickt,
. . A. An Pirsonen; — 5.424 unm deutsche Auswanderer abzufangeg. -Man nehme sich in Acht.
Von St. Jugbett 29,021 JJ m 37 428 Auch vor der Auswanderung uach Pen (Austraͤlien) wird
mnach 2ο Zusamt en pegen es, ungefunden Klimus- gewarntetnte
BV. An Güler: — Rh'ond o 8, 10 April. Am 3, Apiil verspürte man in
— Von Sit. Ingbert 3867,802 Ett.) Alexandria, Mleppo, Antiochia und auf mehreren andern Punkten
inach αν 00αq5 CuÜ, 1368.407 Ctr. eine heftige Erders ch übt terung., Die Stadt A: ochia ist
42 2ιlu sdhlen uUnd Goacs: 7.; . hekxilwejle zerstört und eine große Anzahl Meuschen sUnd innoe
MBon“ St, Ingbert 888760.77 zi 5Trünmmeri der emngestitrztem Häuser begraben worden. Aleppo hat
nath ι 3 Jos οιαιααα . vwenfolls sehr gelitten. Mehttere Hänser ud eingestürzt uud un—
Im Jahre 1870 wurden befördert im Ganzen: — gefähr 150 Personen zu Grunde gegangen. Ueberall gibt es mehr
Personen 53, 401. oder minder beträchtliche Verheerungen. Diese schreckliche Naturer—
* 3 MWüter 125 1132.231 Cte. * * scheinung hatke diesmal“eines unerhörte Hatigleit. 32atiec. .
eNohlen ue Cocts⸗ 475,5 10 Gtr. e Privatbeiesei sprechen Von einer⸗ in⸗ der Bdirbehe
Vergleichen wir diese Zahlen gegenseitig so fidden wir sowohl. onders in Trpolis, ausgebrochenen großen Hungersnoth.
n Personene, wie Guͤter⸗ und Kohlenverkehre rine Zunahme gegen. Die kürk. Regierung— schickt Korn und Gerste zur Vertheilung qn
ber dem Vorjahrẽ eS die Armen dahin. Dieses Elend hat seine Queẽle inm val accdigehn
Rach der Range Ordnung' ist unsere Station imn Gülerderkehr Vaigel an Regen, in Fotge dessen dle Emen im döhsten Gede
gt die 5. ——— Weißen⸗ schlecht ausfielen. Hier in Rhodos und auf ber benachbarten Küfte
ug Kausersläntern, u. Mimillam dut, welche größete Zahlen aus- von Anatolien ist dagegen“reichlicher Regen gefallenund' die Erne
deisen, von ven Weißenbutg „und Maximitensau den Trausit⸗ teaussichten sind, daher die besten,. Die Getreidebrise fude zur
jaleht hren Rang verdansen 533 ne enßen Freude der Bevöllerung, beträchtlich gesunkten, (An z
. Vei einem Treiben auf Wiune , den Woldangen —————
u Blies danh lh'siemn und Ale Jaͤgdrevier de de,. Eingefandt)“ Es ist sehr erfreulich, went yn Bramg“
suomin de Maͤlespine vom. Kirchheimerhohe wurden am 25.1d, ungluck schuelle Hilfe da ist?jedenfalls ist es abetghten da
Stürk Wildsawenst erlen. — ... nicht auszuräumen, wo es gar noch nicht nöthigist j. Bssinast
Kaisersbautero, L6 April. (Jagd.) Einige höcsige bei Wide? Faler ; deht“?abgesehest “davon tg Sahe bere Neler
reunde: häben Vestetkeesnen huten Fang gemucht. Beim Aus⸗ der Fruerwehr ist,“ wird Bieles uandthiger Welse vrrdorben; zu⸗
sden zweitrFuch-baus⸗habeu sie · Iss junge Fichie abgefangen. gleich ist Dies im Interesse der Agenten der Feuerveriiherungen!
»d einige Wildschweine wurden gestern geschossen. (Kais. —A

—„—4
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        Bekanntmachung.

Mittwoch, den J. Mai 1872, Nachmit⸗
iags von 2 bis 4 Uhr im Stadthause da⸗
hier, wird durch den Bezirksth erarzt die
oͤrdentliche Visitation der Hunde vorge⸗
nommen.

Zu dieser Besichtigung sind fämmtliche
dunde mit Ausnahme jener, welche das
alter von 8 Mongien noch nicht erreicht
haben, rechtzeitig vorzuführen.

Wer Hunde dieser Bisitation entzieht
oder nicht unterstellt, wird nach Art. 142
Ziff. 1 des P. St. G. B. an Geld bie
zu 10 fl. bestraft.

Si. Ingbert den 26. April 1872.
Das Bürgermeisteranit
Chandon.
Hoͤhere Döchlerschule
in St. Ingbert.

Nachdrm das sämmtliche Lehrerpersonal
nunmehr engagirt ist und die Vorbereit⸗
—V—— Anstalt so weit
porangeschritten sind, daß der Unterricht am
1I. Mai ifd. Irs. beginnen wird, werden
die Eltern der augemeldelen Kinder hievon
in Kenntniß gesetzt und eingeladen am
Dienstag den 30, April ifd. Irs. Vor—
mittags von 9 bis 12 Uhr oder Rachmit⸗
tags von 2 bis 5 Uhr ihre Kinder der
Vorsteherin im großen Schulhause (an der
Hauptstraße) vorzulellen. An demselben
Tage und Orte werden auch neue Anmel—
dungen entgegengenommen. —

Si. Ingbert, den 9. April 1872.

Die Schuleommisfion.
SO.“
„Trutæ net
Versammlung.
Montag den 6. Mai. Abends 8 Uhr bei
Herrn E. Conrad.
St. Ingbert, den 27. April 1872.
Der Präfident.
Mandarinen-Arac,
per Schoppen 36 kr.
Jamaica-Rum,
per Schoppen 48 kr.
Fritz Panzerbieter.

bei
Portland Comont

J

Otto Weigand.

Frisch gesüllte Windbeutel und
Aerengen in der Conditorei von
Fr. Prinz.
Gesellen-Verein.
Heute Sonntag den 28. April
indet im Oberhauser'schen Saale da⸗
hier ein
RAL L
Jatt, wozu sämmtliche Vereinsmitglieder
zöflichst eingeladen werden.

Zi diesem Ball dürfen Gesellen die
nichi Mitglieder des Vereins sind, nicht
eingeführt werden. Jedes active Mit—
zlied kann einen Freund oder Be—
jannten einführen.

Jedes passive Mitglied dagegen kann
wei solcher einführen. ie

Die Karten sind im Vereinslocal
in Empfang zu nehmen.

Programm:

Sonntag Nachmittag von 3 bis 7
Ahr Harmonie im Vereinslocal,
Abends 8 Uhr Vall und Montags
Harmonie im Vereinslocal.

Zu recht zahlreicher Betheiligurg
ladet ergebenst ein

Der Ausschufß.

Der Unterzeichnete läßt zu Anfang des
Monats Mai durch den kgl. Notar Herrn
Horn dahier, nuter den üblichen Beding
ingen auf 8000 Litres französische
Rothweine auf Termin versteigern, als:

citca 2000 vit. Hontagne (Gegend

von Cette.)
1200,, Marbonne
750 1
200 diverae
800
in St. Inabert lagernd.
Romasi IIom (sec]
IRtouasi II“Oon (doux)
aus der Gegend von
Meiz,
(noch) in Forbach lagernd.

Für Reinheit der eine wird garantirt!
Gebinde werden auf 6 Monate leihweise,
gegen Vergütun; abqegeben. Tag der Ver⸗
fteigerung, Local und Probetage, werden
noch bestimmt.

St. Ingbert, 23. April 1072.

Cars Hofmann.

Freiwillige Feuerwehr.
Montag. den 29. 9
April 1872
Abends 26 Uhr
——6 *
Spezialübung
ꝓsämmtlicher Spriten⸗
maunschaften in Kappen.
Montag, den 6. Mai 1872
Abends 26 Uhr
Spezialübung
zämmtlicher Steiger und Retter.
St. Ingbert den 26. April 1872.
Das Eommandos
Bekanntmachung.

Für die Actien-Glashütte St. Ing

bert sollen Arbeiterwoh ungen er
baut werden und wollen Unternehmen
hre Offerte, welche für Maurer⸗
Zimmerer⸗, Schreiner⸗ und Schlosser
arbeiten abzutheilen sind, bis längsten
den 1. Mai auf dem Burreau der
Besellschaft einreichen, woselbst di

Bedingungen und Pläne zur Einsid

offen liegen.

St. Ingbert, 27. April 1872.
Actien⸗Glashütte St. Ingber
Orangen, Citronen,

5odawasser,

IIXEIIXVV
natürliches Selterswasser

empfithlt die Materialhandlung don

Fritz Panzerbieter
NB. Alle Mineralwässer werden
VBerlangen schnell und billigst beforgt.

— —
Schnappbach.

In meinem neuerbauten Hause ist de
Ladenlocal nebst Wohnung und Keller vo
15. Mai c. ab zu vermiethen.

Näheres bei dem dem Eigenthümer

Louis Siegwardt
Gicht⸗, Nheumatisms⸗ Magenkram⸗
ind Haͤmmorhoidalkranke heill
Dr. Mnller in Franktfurt a. MR,
Sendenbergsir. 5. Kurprospecie gratis fram

32 6—
— — ——

gò , ü öP ” äIää-.αO
Die
c
Manufakturwaaren-Handlung von Heinrich Isaac in St. Ingber
empfiehlt folgende in reicher Auswahl und neuesten Mustern vorräthigen Artilel:
Fatune ksa Ellen breit in allen Dessins ächtfarbig 12 kr. Schweres baumwallenes Hemdeutuch L8 Ellen breit —
Bettzeug “la Ellen breit, türkisch⸗roih, blau und braun karirt bleiche zu 12, 14, 15, 16 und 18 !r.

14 kr. Schweres Hemdenleinen e/. Ellen breit zu 18 kr. und hoöher
Halbleinen zu Unterröcken Na Ellen breit 12 r. Schweres Hausmacher⸗VLeinen, Hänfen nnd Wergen zu 18
damas s5.. Ellen breit 18 kr. und höher, deßgleichen gefärbt für Arbeits⸗Kleider Zu i⸗
Doireens schioarz zu Unterröde und Schürzen 24 f!r. Feiner weißer Prima-Schirting a Ellen breit zu 10 kt.
Sroograin, gerippie und glatte in allen Farben 15 kr. und höher Fertige Arbeits⸗Hosen und Jacken, à fu 1 30 Ir.
Siamose Schurzenzeuge ẽsa Ellen breit ächtfarbig 12 kr. Arbeits⸗Hemden aus dem besten Sianmose à I fl. 80 sr.
Schwere Kleiderftoffe, Schottisch, Wollripps, Popelins. Mo Fertige weiße Herrenhemden von 1fl. 12 kr. an.

hairs von 15 tr. an. Feiner alle Sorten Tuche und Burkins, Natines, franibnn
Lustres, Alpacas, Paramatas und Orleans von 15 kt an. Draps zn den billigsten Preisen.

Auf allgemeines Verlangen iind die Preise nach der bisßerxigen Elle, resp. 60 Emtr. berechnet.

Xedaltion, Druck und Verlag von F.

X

mes in St. Ingbert.
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        2 262 * — 9 ———82 22 8 * 222 v *222 2a 2 — 2222 2 593 *
8 52 32555232S313535533—3 373833333
205 535353381 22z228823823 5553323 55— —338 323 838 233233
58 2383 3268** —A 232 5 — 5538* 225 85 28
—— — — DBD 232 28 2 ⸗ 33 5 —A — —— 8 c·S E
——52— 58—— — — 233375 3z3285 6 —53 5238 — 2*2
3353 3 — 7 338 2335 8233333
2550 533555———8723532 — —255338 53832355338
23852 355453583325 323 383 833833*
325 be *23 235 2 22 22372— d 3*7* * 2
* —2—7822252 55— 22832*52 * E 2
u 2, 85 2—53—25*88 23222 55 —25325752 —— 2 38
J — * * * — 222 ⸗ —2 —AA —
— —77535 523 —— — 333265325 A32 222 2S23* *
5238 2 58 2323255 233233 35 *535*3 ———
—*2 —E 3 2353522325 8 2355 —32 — 2 — * —* 22
z32853 2332 33—33 —333 2—33535585 *2387363345
33553. 333 2— 2 35837 35— 33— 3 3223338
3338338338—33—22 —
5 5 — 58525 25 —535* an 2335 23227 8* —* 5 3— 35
ã —253232 —5—5321 —A— — 2 2260 —m —32— 8528 —— 2 3223
—— —— 2353333833 3285 — 73253360
5 52 * —222 2 22 28055 25 2 —*
5—2 32 — 2535 2282382 8 53235282 5 38
2 33 3 3 ——3s3 3 3253 2333323333255
552 535355—3 ——2—35335535— 55z332 ——— 8 32282 83 23
— VO—— — —— —233388
—8 J —— — 2822 —A —— —2.22 — *
—555— 33— —553333 ————
2
25 —* —I 58BS*22 — —A 3234833 55885—35
53 *22 235 2222 2253 s 5 5—2282323235523275 253 35
35 *8 —25—2532535235358 — — —232528 — 22 32—2825 3838
55 23 — — 55— 3 *3532357 — 3 —— —z222—22 2
85 52 335333
—N
* ——222
288 222328383 22 2
28 XX 222233 — * * * — *
— 535— 338 —23 53333 23283 — 333
3 5833 3 52 *
—55—853 824 8—2— —2 —— 22828— 222 3
8 — 2255 5 24 522—432 5 55 2 532 224
53 — — 282 553335 355 253 3 —A 3858
—A —A 2—z— R5 255 2 D2255., 55
2 58* 3* 3 — 25353 8* 5— 25 32 — *
— 878 23 322 *828 *B3 — — 2 —5 5282 *
* 2 2E8F — 2 2*
——— *22*5233338 832 ẽ 2 — 25387 —* —— —
pe — 2 — 9 * 2* 2* — — 3 —A
3 233536353— 3 33 558 3— 53537
—72 3572 3z52323* 23323*25323 532*254 228 B5
2 — 2
3c8 582285 22cKiE —z35525 — 5* 52 32322
—335—58 85625 8 ——— 5235335— 5 —
* 2 * — — * * F * * hate T —A—
— z2 3232 22532 — ß35 * 3—53 35 2— 552232
3 *5 55 E —353525 — — 28 S 8 — — *
2 525 *c 228—52 — —* * 252*82 —5 — — 53222 *
2* — 5 3 — 8 —7‘ 2 25 22 22 * u *
8 235 z5328538 * * 51258352* — —
5 232232 232 — 25 ——558 — *—* 222
ẽ —— — 5555—5353 352 75825 *2325
3*—— —— —5 —35*832 —823S52 — 553z85E0 —————
s —23 5 3333 5————3.2 235323— — 5235
—A 55655555—58325358 5253358 5388* * —
— —A — 553 58 —z8355353327 37
3323 35 3 3533 223337735
2 7 2 2 — — — gä —
—* — 22 ——— — * —2 — 8
5333—335 s33358s6 — 3—5 86 83335357
———— —8865828 ——— 8225* 25323285
55338* 5.2333323 —— —553535555* 1222 2. 352 — —
5 —2 25 53 7 53 —5 — m —5—5 —2 — —2 44** 8 — ⁊?
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        St. Ingberler AAnzeiger.

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der St. Ina berfer Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltunzsblatt, mif der Dienstagb⸗ Donnerriags und Sonntage
duer) erscheint wöchentlih vier wal: Dienstacgg. Donnerstag, Samstag und Sonn tag Abonne mentspreis viexteljazrig 42 Kezr. oder
128 Silberar. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltlige Zeile Blatischrift oder deren Kaum berechnet.
V 6868
Dienstaa, den 80. An-.

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lsꝛꝰ

Deutsches Reich.

Mändchen, 27. April. Der deutsche Kalser hat au 75
Fivilpersonen in Bayern wegen der wahrend der letzten Kriegsjahre
uf dem Gebiete der freiwilligen Krankenpflege erworbenen Ver—⸗
Fjeaste den Kronorden 3. und 4, Classe mit dem rothen Kreuze
uf dem weißen Felde und dem Erinnerungsband verliehen. Den—
Aben haben u. A, die Staatsminister Dr. Fäustle und v. Pfeufer,
sttegierungspräsident v. Zwehl, der Obersthofmarschall Frhr. v.
Malsen erhalten.

Berlhin, 26. April. Die Ausgaben in Folge des
Zriegesgegen Frankreich, soweit sie im Jahre 1871
zut definitiven Rechnung gelangt sind, vertheilen sich auf Thr.
(95,124,199 bei der Laudarmee, Thr. 3,737,746 bei der Ma—
ine, Thr. 1,273,568 bei der Postverwaltung, Thr. 887,995 bei
Telegraphenverwaltung, Thr. 895, 224 an erwaltungen für
zuiegsleistungen, Thr. 9,889. 874 Verziniung der Kriegsichteld des
orddeutschen Bundes, Thr. 556,682 an sonstigen Ausgaben. theils für
dechnung des deulschen Reiches, theils für Kechnung des Norddeutschen
jundes, Thaler 2,642, 584 zur Entschädigung der deuischen Rhe—
rei, 12, 083, 472 Thir. zum Ersatz von Kriegsschäden u. Krieg?lei
zungen; 4,000,000 Thlr. Dotationen. In Summa, 231,091334
Thie. Dieser Ausgaben stehen E.nnahinen gegenüber: 97,654,930
Thlt. aus Kriegsanleihen vom Norddeutschen Bund contrahirt,
12,813,775 Thlr. Antheil des Norddeutschen Bundes an den
Finnahmen aus der Kriegführung, 907,247 Thlr. Zinserträge aus
den Contributionsgeldern, 311,795 Thlr. Ueberschuß der Dar—
ehnstassen 106,612, 108 Thlr. aus der Kriegführung (Kriegsent⸗
chadigung) u. s. w. Summa 319,367,275 Thlr. — In Folge
s Beschiusses des Reichstages vom 9. November 1871 wird
)emselben och in der gegenwärtigen Session ein umfassender Be⸗
icht über die bei den Maßregeln der zur Bekämpfung der Riu—
erpest in den Jahren 1870 und 1871 gemachten Erfahrangen
zoꝛgelegt werden.

Berlin, 26. April. In der Zeit vom 6. bis 183. April
. J. sind an Zwauzig⸗Markstücken ausgeprägt worden:
n verlin 4,819.200 Mark, in Hannover 955,940 Mark in
Frantfurt a. V. 1,324 460 Mark, in München 1,168,000 Mark,
n Stuttgart 431,000 Mark, in Karlsruhe 309,000 Mark und
n Darmstadt 200,000 Mark zusammen 9,208, 400 Mark. Die
Zesammtausp'ägung stellt sich bis 13. April auf 89. 107,320
Mark. — Die in Folge des Krieges zu gewährenden Juvaliden⸗
vensionen sind im Etat veranschlagt für den norddeutschen Bund
nit Ausnahme von Sachsen und Meclenburg auf 8,066,000, für
Bahern auf 900, 000, für Sachsen auf 562, 000, fur Württem—
zerq aus 109, 000, für Medlenbarg auf 180.000. in Summa
mf 9,837,000 Thlr. Dazu kommen noch 4981 Thlr. bei der—
Marinedervaltung. Die dveabsichtigte persönliche Vertretung
)des Reichstages bei Eröffnung der straßburge Univ —
ijtät unterbleint, dagegen wird der Reichstag eine Glüchwunsch-
Udresse entsenden.

Berlhin, 26. April. Bezüglich der Bewehrfrage hat man
ich in Ber in nun entgiltig für Annahme des Systems des württemb.
Züchsenmachers Mauser, nachdem dasselbe noch einige nicht wesent
iche Mod'fitationen erfahren haben wird, enischieden. Versuche,
velche mit dieser Waffe in letzter Zeit in Spandan stattgefunden
Jjaben, führten zu sehr befriedigenden Resultaten; auf 400 Schritte
Jelang es z. B. einem Unteroifizier, in liegender Stellung und
nit losen, dequem zur Hand befindlichen Patronen 26 Schuß in
ser Minute auf die kleinen Kolonnenschibe abzugeben, woruntet
wa 20 Treffer. Mit der bereits seit 18690 im Gange bifind⸗
ichen Umäͤnderung des bisherigen Zündnadelgewehres soll trotzdem
ioch so lange forigefahren werden. bis die vollständige Ausrüst ung
ner Armee mit demselben sicher gestellt it,, was nach etwa zwe⸗
Jahren der Fall sein wird; dann aber wird mit aller Mucht zur
jabrikation der Mauser'schen Gewehre geschritter werden. (Schw. M.)

Ne Ernennung des Cardinals Fürst Hohenhohe zum Bot⸗
ner Deuischlands beim Vatitan, ist vollendete Thatsache. Berliner

Correspondenzen bringen daraber Näheres gur die kirchlichen
Verhältnisse Deutschlands- ist diese Thatsache, wie Jedem auf den
ersten Blick einleuchten muß, von der weittragendsten Bedeutung
und wir stehen nicht an, in der Ernennung des Cardinals einen
iplomatischen Meisterzug ersten Ranges zu »rkennen.“ —
Bezüglich desdeutschffranzösisschen Postverti'r ages
behaupten Pariser Blätter, daß in Folge einer gegenseitigen Ueber⸗
eintunft det Cabinete von Berlin und Versailles das ins Leben—
reten des Vertrages doch auf den 15. Mai verschoben worden
iei. Es ist möglich, daß Hr. v. Gontank-Biron in Berlin ein
entsprechendes Ansuchen gestellt hat, das um so eher bewilligt
verden konnte, als ja auch der deutsche Reichssstog noch nicht zur
Berathung der betreffenden Vorlage gelangt ist.
Einer neueren Mittheilung aus Ruremburrg zufolge dürfte
die Eisenbahnfrage so gut wie erledigt zu betrachten sin. Der
großherzogliche General-Direktor Salentiny joll mit Vorschlägen
)er deutschen Reichsregierung zur endgiltigen Annahme in Luxem⸗
zurg eingetroffen sein, von welchen man glaubt, daß sie ohne
ziele Umschweife von der großherzoglichen Regiernng angenommen
verden, da sie jehr vortheilhaft für“ die Luxemburger seien und
alle möglichen Garantien in Betreff der Selbstständigke und Neu—
ralität des Ländchens bösen. Das luxemburger Jesuiten Organ
ritt denn auch den Rückzug an und gibt somit seinen Kampf
zegen Deutschland auf. aae' 2 prear—
Frankreich ů —
Mac-⸗«Mahon hat einen Tagesbefehl erltassen, wonach
französische Pilitärs, welche in Uniform nach von deutichen Trup⸗
pen besetzten Lokalitäten reisen, sich nach ihrer A.nkauft bei dem
»eutschen Garnisonskommandanten melden müssen. Das Glesche gitt
'ür deutsche Militärs, welche in Uniform die“ Otenpationszone
uͤberschreiten. —ãA—6
Italien.
Neapel., 25. April. Eine Anzahl Personen,s welche den
Vesuv besichtigten, wurden von plötzlich aus dere Erde hervorbre⸗
hendem Feuer überrascht: Es geht das Gerücht, daß 60 Personen
zJetödtet und verwundet wmirden. —8
Rußland. 6
Wie das-,Journal de St. Petersbourg“ meldet, sind die
Verhältaisse zwischen Rusßland und Chins sehr gespannt.
Die chinesifchen Beamten sind Gegner und sotzat Feinde Rußlands.
So viel sie nur können, suchen sie die regelmüßigen Gejchäftsvex—
indungen der Russen mit chinesischen Kanfleuten zu hindern und
iast immec siad sie bettheiligt bei den Raubanfällen, die so häufig
an' der kiraisischen Grenze gegen rassische Katawanen unter—
nommen werden. —*
III. Pfälzische Industrie Ausstelluug.
BRaijerslautern, der4. Aaril 1872.
Von allen Seiten konmen dem Centralcotnite Anerbietungen zu, darun-
ter manch, die zur Durchführnng des U.ternehmens wesentliche Erleichterung
hieten wuͤrden, fiele nicht dex Roßenpunkt zu sehr in die Wagschale.
Sehr erfreulich war dem Comite jüngft das Anerhieten des Vorstandes
vom bayer. Gewerbemuseum in Nürnbera, Herrn Dr. J— egmann, wel—⸗
her die Ausstellung mit einer, die ältere und neuere Kunstindustrie repräsen⸗
irenden Collettion von Gewerbserzeagnissen aus dem dortigen Museum zu
»eschicken gegenkt. Das Centraleomite hat dieses Offert um so bereitwilliger
und dankoarer acceptirt, als ja auch in der Pfilz ein derartiges Institin,
»essen Nutzen für die Gewerbsindustrie eines Landes mehr und mehr erkannt
wird, ins Leben gerufen werden soll. Diese Winderausstellung wird in den
Lehrsälen der Kreisgeweraschule, die vom Rektorate zur Verfugung gestellt
vurden, untergebracht werden. Nebenan, im Ge äune der künftigen Indusirie—
scchule joll während des Monats August von Seiten des pfälzischen Kunst⸗
dereines eine Wander-Ausstellung von Oelgemälden x. etadlirt werden.
-„chöpfungen der Kunst und Erzeugnisse der Industrie mithin in nächster
stähe veisammen, inmitten aber Gesjenstäide, welche uns die Verschwisterung
der Industrie und Kunst vor Augen führen, das, was unserer heutinen in—
ändischen Gewerbsthäti keit notthett, will sie in der Concurrenz mit der

englischen und französischen nicht zurücköleihen. J
Die ecste Schwalde der Ausstellung, in Gestalt eines Topfes Honig, n

sier eiungetrossen; gewiß ein sütßer Anfanal
. Demezt, verantwortlicher Redacteur.
        <pb n="268" />
        Bekanntmachungen.

Bekanntmachung und Aufforderung.
Aushebung der Wehrpflichtigen
der Altersklasse 1851, sowie der älteren Hälfte der

Altersklasse 1852.

Danksagung.
Fur die uns bewiesene liebevolle
Theilnahme bei der Beerdigung unse⸗
res geliebten Gatten, Vaters, Groß

vbaters und Schwiegervaters
Peter Klein, Ladknecht.
prechen wir hiemit unsern innigen

Dank aus.

St. Ingbert, 28. April 1872.

Die tieftrauernden Hinterbliebenen.

J ö ⸗—⸗esͥ — —
Gemäß des durch das königl. Landwehrbezirks-Kommando dabier im Ein—
vernehmen mit der unterfertigten Behörde festgestellten Geschäftsplanes werden
sich die in Artikel 49 des Wehr-Verfassungs-Gesetzes bezeichneten Mitgliede
der Militärersatz Kommission für den Ersatzbezirk Zweibrücken zum Zwe
der Aushebung der Altersklasse 1831, sowie der älteren Hälfte der A.
ersklasse 1832
am Samstag den 4. Mai nächsthin und die 3 folgenden Tage
mit Ausgahmedes 5. Mai (eines Souniages) und des 9. Mai (eines Feiertages)
am ersten Tage Morgens von BNbis 121 Uhr und Nachmitaus von 238
UIhr an und an den übrigen 5 Tagen jedesmal Morgens von S bis 1215 ühr
und Nachmittags von 438 Uhr, an
im Iruchthall⸗Haalse zu Zweibrücken
»ersammeln, um die in Art. 54 des Wehr Verfassungs-Gesetzes vorgeschriebenen
Heschäfte vorzunehmen und zwar wird
1) an Samstag,“ den A. Mai Jl. Irs. die Bescheidung der einge⸗
laufenen Gesuche von Weyrpflichtigen um zeitweise 84.
freiung von der Wehrpflicht oder um Aussetzung der Ein
zeihung, sowie die Feststellung der Bezirks list e durch Streicung
der Unwürdigen, der freiwillig Dienenden und der gemäß Art. 8 resp. 12 da
Wehr; Verfassungs Gesetzes zeiswelse Befreiten,
mam Montaag, Dienstag, Mittwoch und Freitag, den 6. 7. 4
und 109. Mail. Irs. die üessung und körperliche Untersuchun,
der auf der Bezirksliste Verbliebenen, sowie die Beschlußfassung hierüber, endlia
8) am Samstag den 11. Mai l. Irs. die Loofung siatifinden.
Indem man dies gemäß Art. 53 des Wehr-Verfassungs?Gesetzes und 8.240
der Vollzugsvorschriften vom 22. Juni 1868 (Kreisamtsblatt von 1868 Nr. 61) andurch
jffentlich bekannt macht, ergeht zugleich an sämmtlhiche Wehrpflichtigen der
Altersklasse 1851, jowie der ähteren Hälfte der Altersklasfe 1832
nit Ausnahmeder bereits freiwillug Dienenden, die Aufforde
»ung, sich in der nach ezeichnenden Reihenfolge und zwar am ersten Tage Morgeni
im 9 Uhr, an den übrigen 5 Tagen Morgens um 8S Uhr und an allen 6 Nachmit tagen
um 22 Uhr pünktlich im Fruchthallsaale hiesiger Stadt einzufinden.

Am ersten Tage (Samstag, den 4. Mai) haben blos diejenigen Wehrpflich
tigen zu erscheinen, welche um Aussetzung der Einteihung oder um zeitweise Befreium
von der Wehrpflicht nachgesucht haben;

am zweiten Tage GMontag, den 6. Mai) die sämmtlichen Wehrpflichkigen
'rüherer Alterstlassen, sowie von der aufgerufenen Altersksasse 1851 diejenigen Wehr—
oflichtigen, deren Familiennamen mit den Buchstaben Albis G eeinschl:eßhih
begennen;

am dritten Tage (Dienstag, den 7. Mai) der etwa verbleibende Reft von
vorhergehenden Tage und außerdem diejenigen Wehrpflichtigen decr Alteesklasse 1831
deren Familiennamen mit den Buchstaben Hubis Muernuschlicßlich beginnen;

am vierten Tage (Mittwoch, den 8. Mai) der etwa verbleibende Rest bon
porhergehenden Tage, ferner diejenigen Wehrpflichtigen der Alter 8tlasse 1835 L, deren
Familiennamen mit den Buchstaben S bis Z einschließlich beginn en und außerdem die
enigen Wehrpflichtigen der Alterstlasse I8652, deren Familiennamen mit den Buchstaben
A bis G einschließlich beainnen;

am fünften Tage (Freitag den 10. Mai) der elwa verbleibende Rest bon
vorhergehenden Tage, sowie diejenigen Wehrpflichtigen der Alterstlasse 1832, deren Fa⸗
niliennamen mit den Buchstaben Fubis Z einschließlich beginnes, und endlich

am sechssten Tage (Samstas den 11. Mai) alle diejenigen Wehrpflichtigen
owohl aus den früheren Alterskiassen, sowie auf den beiden Alterstlassen 1851 und
1832, welche nicht bereits freiwillig dienen, nicht zeitweise von der Wehrpflicht befreit
nicht gänzlich oder zeitlich untauglich und nicht unwindig erklärt worden sind.
Diejenigen Wehrpflichtigen, welche ohne genügende Ent⸗
schuldigung (Art. 59 des Wehr-Verf.-Ges.) bei dem Etr—
atzgeschäfte nicht erscheinen oder sich vor Beendigung deß
selben eigenmächtig entfernen sollten, haben ihre Veruͤrthei⸗
lung wegen Ungehorsams auf Grund des Art. 17 Absatz!
des Gesetzes zum Vollzuge der Einführung des Strafge⸗
setzbuches für das deutsche Reich in Bayern vom 26. Dep
1871 (Gesetzbl. für das Königreich Bayern Nr. 4) an Gehd
his du 10 Thalern zu gewärtigen.

weibrücken, den 2. April 1872

Königl. Bayer. Bezirksamt
D u m m.

Ein braves gewandtes Dienst⸗

mädchen, das häusliche Ar⸗
eiten und eiwas kochen kann, wird zu
aldigem Eintritt gesucht. Die Exped. d.
Bl. ertheilt nähere Auskunft.
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Wer ein Gut, ein Haus, Hotel ꝛc. kau⸗
sen oder verkaufen, pachten oder
derpachten will,
einen Posten zu besetzen hat oder
einen solchen sucht,
irgend ennas in eine beliebige An⸗
zahl von Zeitungen einzurücken
deal fichtigt, wende sich an die An⸗
aoncen⸗ Expedition von
Rudolpf Mosse,.
officie len Agenten sammmcher Zeitungen
des In⸗ und Auslandes,
Fran furt a. M.
— 3
Straßburg, Muünchen, Nüruberg,
Berlin, Wien, Prag. Hamburg,
zürich, Stuttgart, Leipzig, Halle
a. S. 3 — dieth
4 wird Jedermann Rath er⸗
Daselb st theilt, welche Zeitungen für
Aijeden einzeinen Fall sich als
rfnolgreich erwiesen haben;
Daͤselbst werden alle Annoncen sorg⸗
Fältig abgefatzt und für einen
auger faälligen Druck herge⸗
richtet;
kosten die Inserate nur das⸗
selbe, wie in den Zeitungs⸗
Expe: inonen, da dieses In⸗
stitut als
— 6
Central⸗Stelle
aller existirenden Zeitungen besondere Vor⸗
theile von denselben genießt. Das Renom⸗
moe der Firma ruürgt für solide Bed ienung.
DiescCrction
vird auf das strengste beobachtet, die ein⸗
anfenden Offertbriefe merden uneröffnet an
die betreffenden Reflect nten, ohne deren
Namen vreiszugeben, punktlichst und ohne
Provisiousberechnung übermittelt.

— —
Redakttion, Druck und Verlag von F. X. Demes in St. SRnabert
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        25 73— 522 228

* 82 2338252222 2 —
2—3332S3— —338 3855 5586333333 ——— 38E —

4 33333335353533333 3323 5385838 *552 25—c7 8*
3 * 733535 23855 5* 2* 3 ⏑ —3 23 55 88
5* 8* 88
9 cc 8 22 38—8 AIs , 5— 38328 8
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32 S4 5 z822 .. 53 352 83 212235 2 85 22

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376—3333 33 383*2 38 5238 —58385 —
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— 2 2 * 8 2 — 2 58* F
323557333273838 3333 3 3268
— — —8 — 3—322—3333 33338 7
232832375 —883553258 7388233 33355355833 52335533 44
2 — 2 — X * 2 322 227 7 K * 8
2 3z28 —3— * — 2 * 8 2 — 2 22 3
— * E IA 25 2* *3 2
33— 7333383533z533531 23235352538 2738655 533535357—
3 338 — 335823 88
38 8522 —37588 5032 372 —— 578527272355 5 22
—z23 53 3528* 52522 52 425 * * ———— * 7555557 *
2 22 — 8 — —— * 2.5 — — ZXA 3 — 85 52 —
723* 3 33 46
228—2 — r 222542 8 . 55— —*3328 —A — 558 8*
2355 — —— —836 5222538 ———— 58333 385
3526 3225 5—25* 5 2* 22 2 62 — 8 828 p B5E 2
— — 52*355257 —A —— 22 A— 553 z—
S2 3 28* * 3 2B8 * 5—2285* —— 12 A 3
—2238 335323 38383—35 S5S2 S 322 23 55*
32 B82.88* J
4— * —
2232 2502
2228 22825 — * 83*
5383523 35323 5—4* *
3323385 3387 — 255 8 * *8
25 — 55546 3 53 58 * 2
2532 5 ẽ 252 55* 22 5623
2538r 258 R 237 s—135 522 8 553
— X 725* 2252 — 2* —
1331388 525 —** 255* »285857 5—
* —— 22 *234 B 2 7 1 23. 7 8 — 28281
2255 283522 2 2253 —o22 — 777 S
75. 5z 58 523523 — SR22 — *— 525351
7 —S 23 * 25522 B2 S5 — 28 3232——
253 5* — 558 27 A—— 1535 55 523828
—AA — 3z —35 —35 — 5—22 523c —A 538—
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222323 rz22 3832 5 2 — —— 8 5 3 — — —3 * A 8 283 5
2— —523 1825 — 2282 725 —A — 12 “ 8322 J O —
285 52** —8 2 222832 — 252 5 222.7528 5528 2*
5532553 95 5387 * 2—5555 5555 35 353 234
5* 7 225 8 7T — —A— —— 2.. 25 3 S24 —
2 —A 8 3 77 — 555 S 5. 2-533 — —A
— 9 —* —5 2 ———— 3 — — V o
7 —2353 75852 — — 5 z3. — * —A — — 5
2 5 — 2 8 38 2 E. xàͤ5 *2 532. 22557 255 *ẽ e 5855
— 55238 S — — —A—— * — 735 2* 2 —— 29
55 — — 2882 2385 15818 — — S * 55 X
33—5—535523535 2 * —537 2* — 255553 33383 658— 27
28 — S — 7 5— 5**e 0 s2*218..8348 5555 ——2 — 8 2 —
5 —— 5 5 22 155 — 281 —355 344 22 ———
22 — 328* —F— 27 328* 73— 53 2277 520 — 5— 2553528
»33 35538536723 272238 —33386358 333333
2 — — e —c RB — 7 2 7 9 * —A7 8* 5 232 x 5ñ
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2 * S * 5 —A — — * 532 5* — 22
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33 EB 6236
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— * 2222 WV 2232232 2583
—A——— 532 223—32 32235
535*8253 55353 522338358335255 E 225 — 55573

ꝛα S 35 — — — S — —*
s 62 355283 5638333 523— 3 33253
»X . * * * — T 7 25
3 5535 —5 2c.335—257 * I*— 5 ——83353 4253
* 555 * —— —5 8 2 2 2 *2 * 2255 5225 3* 225 5
3 27 3535 25335 75 — 52 — —
* 5358* — *3 —— * —A — ü2 — 58 ** 83 — 538
3 5.* — 8 —— — —A — 53 Sü 5 5352 5— 2
*155 —* 577 * 3*258838 3 3355—3 23
*58——2 — 2—3855. 553— 23 2—27
328853535 — — 8282 — ———— 2 53 *5* 2 223222325 8cc22
22. 5 5s555— 8 22253* 2538 5 7 83 532358.3823 222
527 —25 53— 55828 ——A — 58338* —— — *
— 03 25383*83 5 2—5—338282 — —832 —
—* 5 2* ——A 2
— 535355 38—— 2 535 —55 335 53233
38 325235 s — 5 —5 — 35—3357 A—
532 55757. — 55—2335358 —5— —83292 —3——3— —53 23—
* 2 — ——— 522386 2 29 2 * 2 *
8 23 28 532235— 52573* 33 * *— BIAAöͤIZ5 . 25 *2m852
232 EkEIS 5. 2 78s— 5 — 8——225 —A 5 227
3 258322 8 * —32, 53 2 — — —235—282 5 — — — * 3383
— *337522
258 ——— — — 28 8 8* 87
. 55— 8258 52572532 2— *53822 — 25— 2585838
—A— 85 5255535 5 7228 *8 2 —8522* —2
53315 —5 — 325 —526 553323—828 232* 222 —855
* 258 3 2.53 *—8 28 —A —— —AA— 586
—A — — 38 5 2 — 9225 4587 28
—— ——3—2 —2 3 28 882 * 222
252 32585 J —55 2355— —5 —38— 3838238
— * 5258 — — * 2 2257 32 222228— S —8
2,322 n m*5 5—55 — — 232
8* *
23 *7 *—23 — — 52289* 71 —B ———
55 3 —A 2 *25337 X 2
—A 2* 8 — * *
52 92. — —
*
5557
PF RB.
S 22 — 2 —
2 22— 2
—— 2238 —
7873—3 —28— —— 38
—58233 2 *24 —555 8
258 n— 7 —222 8
138358 53278 * 3328*78* . 2338538
5* 53355—58 —— — 22 * 2B822 — — 3
3533* 538 38 582328 283 735 5255 323
— 8 * * 8 353538— 22 — 5388* 38 38
5— — — ——— — —A 5 —2—2 2223 25 —
—&amp; 2 78 F —35 — —— 92 35 7 —A— —— *
353555588 33 — 288558.2575 2 — 2 25
—2—53—85— —A—— 255752533 * — — 5„5 3228
34 53 2 5325 1353555355 336
22 — * 2* —* —* — —8 — 52.5 5 52232 — 8323 5823
2522 8* 335 —A— —A s358* — 55387 52 m *
8 —I 7358 85823538 —A —A — 83235
— * 2 22235 25 ————— * — —8*
2235 — *28 * —A— 28* —A — S52 — — — — 53223 37*
58 8 — 22 5255 z325 7 5 32453 5
33373333553 37 3—63 8
2 * 25252 * 5. — ——— 5* 8 ——S—— 582 * —8
? 2 — 585— —A — —— —2282 —5235 8* —— 5* 2 —23 —4
— 5*2 8333 — 525237
R —* — 3— àα * — — * 7
A 523 553337538 535 — 5722525 . 255328.
38533525— 235 5323 — 92 25z223258 55 3*53
* —— — 2— — 5 28 2 — — — 3 2
— 23386383833 557858 3ę887* 75 2334355 8 233535
383 3 3 6 23 2315
22 232 S—— 8 J * ag —— — 3252 — 2 — 3.
7 23 833 28 2538
2 8 223 7 5 5—25 *25553 8 2383353 22 ⸗ 8 35 552ñ 8
2 — —— 253535 8—3232 —22 — 8 — 3333z5333236 5— *535335 — 2 2— 23
53z 5535—555 722 ;72228 338 25 5—23 223333
— — —A —ñ— — 2—2 — 27 33223 2 523 2 2 28* ——
232222 2222 — —— 5552 22 —— 2 * 5. 2M5B.. S AIS—
53527 3537755——835525 5 353 —»85338 2325352588 2
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—XX 53552583 2532255
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5533353543533 —8
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        2. 3
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*5. * 5522 — * —A 25
12257252735* 385 v 2 * 2 3 22 53225 — 23
s 23*326* 3535587 — 73233373 2 — 5*335 2336
— 25826 55* 2 2 2.2* —*—523 272 2 * 323253
52 538 37 323 7733 22333 m823
— 22 — 22338 —A
*25 —3— —27 —
852383537 — 7282 23237 25534 ã 2. 3 84 X3
—2 — 22 D 8 F — — 73
28 5285 —A—— —8 3388 4*33
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— —— —A 2 2* 227 2. 4 22h
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288 — 232E53 52*8* 72 —132 2 —. —A —
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57 3 358* 332225* —54
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4.73 7 2. 52527 23353333224 22
22373 725332 512 3 5* T—232 ——
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* * m2 2— 4 3. *
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8 587 —3858275—53
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32 55385 22 32 2 —— 518 3—
2338 5823 522. 2335853 2
2275 3885 1583 33528 255 2
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        Hl. Ingberler Anzeiger.

der St. Jnaberter Rnzeis e r (und das mit dem Hauptblatie verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntagtß

ummer) erscheint wochentlich v ier mal: Diensta a. DonnerStag, Samstag und Sonntaa. Abonnementspreis vierteliahrig 42 Krzr. oder
4.12 Silbergr. Anzeigen werden mit 83 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnee..

60. 8172
Deutsches Reich.

Munchéun, 29. 'April. Die Landkagssession“ ist soeben,
dachmittags 8 Uhr, durch den Prinzen Luitpold geschlossen worden.
der Landtagsabschied zählt demnächst die Beschlüsse und Bittge
uche auf, welche dem nun beendigten Landtage vorgelegen und
ie Zustimmung der Regierung gefnnden haben und hebt hervor,
aß durch Einführung des deutschen Strafgesetzes in dem König
eiche Bayern nunmehr die Rechtseinheit für ganz Deutschland auf
iesem wichtigen Gebiete verwirklicht worden sei. Es wird sodann
e Hoff nung ausgesprochen, daß die neue Geschäftsordnung eine
aschere Erledigung der Landtagsgeschäfte ermöglichen werde. In⸗
em weiter der Rückkehr“ zu definitiv geordneten Ziständen im
ztaatshaushalte gedacht wird, spricht sich die Thronrede anerlen⸗
jend darüber aus, daß beide Kammern des Landtags durch bereit⸗
villige Fürsorge für die Bedürfnisse des Staatsdienstes, sowie für
ie Interesse von Kirche und Schule, Wissenschaft und Kunst der
zheren Rücksichen für das Beste des Landes haben verwalten
assen, und erblickt in dieser Bereitwilligkeit der Vollsvertretung ein
rechendes Zeugniß für deren Gerechtigkeitssinn und ihrer Vater⸗
andsliebe. Die Thronrede schließt mit folgenden Worten: „Wir
alipfen hieran die unserem Herzen theuerste Hoffnung, daß diese
m Bahernvolke stets bewährlten Tugenden ihre einigende Kraft
oxtdauernd bewähren und erkennen darin die wirksamste Bedingung
es inneren Gedeihens wie die Lösung jener Aufgabe Bayerus,
ielche ihm nach seiner Vedeutunz als Glied des deutschen Reiches
ukömmt.“ J

Berlun, 27. April. Gegenüber der in den Zeikungen ver⸗
reiteten Nachr'cht, daß die Festung Rastatt als solche aufgehoben
verden soll, können wir auf das Bestimmteste versichern, daß unter
den gegenwärtigen Verhältnifsen nicht entfernt daran gedacht ist,
rgend eine der im Bereiche des Vertheidigungsabschnittes von Wesel
is Rastatt gelegenen festen Plätze beizulegen. Erst wenn die Ge—
ahr einer französischen Invasion voͤllig geschwunden, weun Elsaß
md Lothringen einigermaßen mit dem deutschen Reiche verschmolzen
ind, würde an eine Abschaffung verschiedene: Festungen auf dem
echten Rheinufer gedacht werden können;“

Berlin, 29. Apris. Dem VBundesrath ist der Entwurf Jermischeres.
imes Gesetzes betreffend die Einführung der allgemeinen deutschen 1* 8 4
Bechselordnung und des allgemeinen deutschen BR e, beri eten *
n Etsaßze Lothtingen, vorgelegt worden. Die Noshwendigkeit. schon eder Shhule zu Ohmdach (in vermeinser Berechtigung als Schul⸗
ehl das in Deutschlond geltende Handelsrecht in dem Reichslande nshettoc Lin -Vilde des deutschen Kaisers von der Wand'ge⸗
Geltung zu setzen ist, wie die dem Entwurf beigefügten Motive jonmnmen und in den Ofen deftet habe. — Diese Sache kam —
emerken, aus der Thatsache der Vereinigung des Landes mit n hiesen Landeerichte zun Verhandiung, and lehteree deruthein⸗
deutschland zu einem Zoll und Handels gebiet und aus dem be⸗ seiner Sitzung vom 24. April den Pfarrer zu 1 fl. Geldftrafe
echtigten Streben abzuleiten, die Beziel, ungen des Handels dadurch ind Wiederenstactung des Bides 6 —* der Berug iß
u erleichtern und zu fördern, daß fie nach einerlei Recht ber Firde ee, e gny “ eilte
andelt werden. 375. 8. aa

—— Speäter, 26. April. Der Borstand des pfälzischen Haupt⸗

J. Gestern, am 28. April hat der Kaiser die Stiftungsurkunde zereins der Guftad Adolphe Stiftung * — 58 an
ür die Universität Sttr atß bener g polzogen und ebenso das ihrige allgemeine,pfätzische Feft schon un Mitte Jull und zwar
Heseß. welches u. A. der neubes ründeten Universität alle Rechte nRockenhansen abgehalten werden wird. Die Jahresberichte der
iner öffentliven Anstalt, insbesondere auch die jur istische Person zweigdereine sollen bis längstens in der ersten Woche des Juli an
ichleit derleiht. Das Gesetz, welches für die Universität pꝛo 1873 Zerr“ Dekan Hofer in Frankenthal, die Jahreseinnahmen um die
uis der Landeshauptkasse die Summe von 200, 000 Thaler zur elbe Zeit an den Regierungs Assefsor Hru. Waud in Sveier ein—
herwendung siellt, hat bereuts am 20. Vpril die kaiserliche Sank . eliefert sein. (Sp. Anz.)
ion erhalten. Nah der Eingangs erwähnten Stiftungsurtunde soll PFrankenthal, 28. April. Eine der Trunksucht Are
it Universirät das Siegel der alten Universität Straßburg führen, ebene Frau hat ihren heimkehrenden Mann deract mit dem Bü-
vie es ihr von dem ersten Becründer der Hochschule verliehen eleisen beorbeitet, daß die Hirnschale bedeptend verletzt und das
vorden ist mit der Umschrift: „Sigillum academiae argentora- eben des Mannes in großer. Gefahr ist. (FWy
ensis‘“. D'ie Ernennung des ersten Rectors behalt sich der
daiser vor.
Breslan, 26. April. Wie der „Kreuz.⸗Zig.“ gemeldet
aird, hat der gegenwästig hier verweilende altkatholische Professor
dichelis aus Braunsberg den Fürstbischoff und das Domkapitel
ur öffentlichen Disputation über die Infallibilität herausgefordert.

Frankreich.

Paris 27. April. Von Bazaine erschien heute ein Werk

TaArmée du Rhintt, darin gipfelnd: Frankreich war nicht
riegsbereite
Der Kriegsrath, welcher mit der Prüfung der Kapitulationen
etraut ist, hat jetzt sein Urtheil über die Affaire von Pfalzburg
zefällt. Der Kommandant dieser Festung war der Major Taillant
er ist heute Oberstlieutenant). Die Erklärungen desselben — er
zertheidigte Pfalzburg vier Monate lang — befriedigten den Kriegs⸗
eath vollständig und er drückte ihm seine Glückwünsche aus. Der⸗
lbe that dar, daß seine Lebensmittel und, Munitionen zu Ende
segangen waren, daß er ˖sich aber nur deshalb ergab, weil die
Wälle nicht mehr im Stande waren, den feindlichen Wurigeschofsen
ju widerstehen, und er von Außen keine Hilfe erwarten konnte.
Italien.
Neapel, 28. April. Die Lavaströme sind jetzt vollständig
um Stillstand gekommen. Das unterirdische Getoöͤse har nachge⸗
assen. In der Richtung auf Terzigno hat sich ein neuer Krater
zeossuet. «“ (W. T. B.)

FII. Pfälzische Industrie Ausstellung.

Kaijerslautern, den 27. Aßril 1872.

In den Anmeldeformularien, welche das Centralcomite direkt oder durch
ermittlung der Specialcomites den Gewerbtreibenden der Pfalz zugesendet
jat, erscheint eine Rubrik mit der Bezeichunng: „Werth ihrer ganzen Aus-
ktellung. wofür sie solche auf Rechnung des Comite's gegen Feuer—
haden zu versichern wünschen.“ Darunter: „Wenn diese Rubrik nicht aus⸗
gefüllt ist, geht jeder Anspruch auf Versicherung verloren.“ Auffallenderweis⸗
        <pb n="272" />
        scheint aber doch von Vielen dies nicht richtig aufgefaßt worden zu sein, zur Zeit auf ca. 190.000 A.; hievon treffen auf Gruppe Vsund VI
oder fie ließen es unbeachtet. Ausstellungsgegenstände von bedeutendem Werthe 28 ⸗30,009 fl. und auf Gruppe XII ca. 82,000 fl. *

ind angemeldet I* Ingant der Versiherungssumms. Die bezugliche Dekldzh3Di⸗ imristapreise anlangend, so hat das Centralcomite 80 tr. fur di
ration kann —* noch nachträglich geschehen, nur waünscht man sie, da man derson — Kinder die Hafte — festgesetzt; auf den Ramen lautende w
bereits mit Feuerversiche rungs⸗Geseilschaften in Unterhaudlumg getreten ist, in! ur persaunlich giltige Karieg fur die gange Dauer der Ausftellung werden .
nicht zu weile Ferne — Wer den Versicherungewerth nicht fixirt, be · dem Velrage von 2Thie abgegeben

gibt sich im Falle eines Unglückes jedes Negresses an das Komite. Die Ge— — — — ——

a mmtversicherungssumme für die einzusendenden Gegenstände entziffert sich, F. X. Demetz, verantwortlicher Redacteur.
t t ee t —F . J u g be r * 3. 12 1543
— J ee en Sonntag den 5. Mai ιαι νν
6 4 — 28 NHAAI —B
Eroͤsffnung der Gatkenwirthschaft
Anb Forssetzung des s I
Preison im Werthe von 1000 Thalern im der
GBhæerhAUSCFSChOIÜM Rierhalle.
Die Preise sind elegant und gerenανο und stehen solche im
Dherhauser'sehen grossen Sanle 2zu Jedermanns Ansieht ausgeste ui
— Preis-Verzeichniß;
L. Preis: Ein Canapee mit 2 Sesseln. 13. Preis: Ein Pfeilerschrank.
2... Ein Secretäür. 14.ELiin Nüttisch mit Bildhauer—
3., Ein Ausgziehtisch für 830 arbeit.
bersonen. Ein ovaler Goldspiegel.
Ein Lefaucheury. Ein Waschtisch mit Marmor
Fin Theetisch mit Bild⸗ platte.
auerarbeit. Ein zwölfläufiger Revolver.
Eine zweischläsrige Bettlade Ein Vogelkäfig mit Thürm-
nit Springfedermatratze nach hen: —F
ranzösischer Art. Fin halb Dutzend Strohstübl⸗
Fin nußbaum. Kleiderschrank kin großer Goldspiegel.
Eine Komode mit Schreib⸗ kin Nachttischchen mit Mar—
norplatte.
pult vin Robisesel
An een Rohrftühle Fine Uhr mit Holzs chnitzwerl.
...« Fin Handkoffer.
Ein Velocipede dreiräderig kine Cylinderuhr mit Kette.
aus Braunschweig. Ein Dutzend feine Messer
11. „Ein lederner Damenkoffer u. Gabeln nebst Stahl.
miit verschiedenen Fächern. 27. , Ein seidener Regenschirm.
12. Ein Regulator (Uhr.) 128. , kin großer Zimmerteppich
l. Ehrenpreis: für Denje igen, der während des ganzen Preiskegelns die
F wieisten Neune wirft:
eimne oldene Kette mät Medaillon und Sehlüsseli für Herren.
2. Ehrenpreis: für Denjenigen, der die meisten Loose warf, ohne einen Preis
zu gewinnenn::
eim Dutzencd Faslösfsfel mit Vorleglöffel vom besten Ohristo frel.
Zum Preiskegeln darf nur am Tage gekegelt werden und müssen wenigstin
drei Betheiligte gegenwärtig sein. Es ist erlaubt sich Loose von andern werfen
zu lassen.
Kegelbordnung: Desijenigen Kügel ist verloren, der Sand wirft
oder Sand trikt, oder über die erste Borde die Kugel hinauswirft.
Die Zabl der gefallenen Kegel gilt nur, wenn der vordere Eckkegel mit
getroffen ist und zwar auf Stückzahl.
Der PVreis eines Looses (à Loos zu 3 Kugeln) ist
auf 3 Sgr. oder 12 kr. festgesetzt. J—
Es ladet zu recht zahlreicher Betheiligung ei
5t. Ingbert, den 1. Mai 1872.
Jerd. Oberhaus.
Rerd. erhauler.
drucht·rvd⸗ Fleisch ꝛc. Preise⸗ R, —
e e te
— eizen 7.fl. 20 tr.. Korn 5 sl. 8er 6G r. dilto 1 Kilogr.8kr, Gemischibrons
der Drodpreis für die Stadt St. Gerste 2Zreihige. — fl. — kr., Gerste vier dil z32tr.1 Paar Wed 100 Geramm 2kr.
Ingbert ist von heute an bis zum nächsten reihige — fl. — kr. Spelzs5 fl. 18 kr. Rindfleisch 1. Qual. 20 kr. 2. Qual. 18 kr
Donnerstag (Fruchtmarktstag) festgeftellt: Spelzkern — fl. — tr. Dinkel — fl. — *28 15 . * anmelsieisc 18 xr.
Korabrod 3 Kigr. 25 Krzr. Weiß — kr. Myischfrucht — fl. — kr. Hafer eeeisch * —e iane
bred id rze. 3l o3 tr. Karloffein üfl. 86 ir. Den Zpanuene 2o ir. per Pfund.
Sämmtliche Bäcker von St. Jugbert. 1fl. 30 kr. Stroh 1fl. 20 kr. per
— —⸗—

—
—XX Druck und Verlag von F F Demek in St. Jyabert
        <pb n="273" />
        5353328 5
33833832385
* —33 c3 — 22—
2 835533513 33357 583
5325528 7 4338333388
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— 4 3238 435373 3833 *5* ———— 3328
5532283 5535 7 —
38525838338 3337 3338*
3 53 25 53 3533 ———— *85328* 5* 38328
23883 58 5553 8 — —7867 832533* 8 75835 * 225533 PF
A 28*55 235* 348328 —A 557 —— ———— 2
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35 5*38* 5 * —1 — 8 * s525528 X F 278 — 52
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ee iie ete æ 30. Ci rriteh aht
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— T hdeeans B öanl m nnα—
dat Sl. In gberer Anzeigere(und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhultungsblatt mit der Dienstage⸗ Donneretagß· und —X
nmer) erscheint wöchentlich vie rmn a 1: Dien btag, Donner stag, Samskärg und Sonntiag. Abbanementsprels Flerieljuerg ar wereder
18GSilbergr. Anzeigen werden mit 83 Krjr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet. aia ι
M 70. en 6 J Sams tag, den — otes 130 O ι— ι e 1872
z Deutsches Reich. J J F
Aus München, 28. Apeil, schreibt man der A, Z.:
Jach seiner noblen Weise aus dem Vollen und Ganzen wahrhaft
urstlich zu schenken, hat unser König theils aus der, ihm erblich
zhefallenen, früheren herzoglich Leuchtenbergischen Bibliotbet ir
ghfiatt, theils aus seiner Privatbibliothek einen passenden' Theil
usscheiden lassen und selben aus einer Reihe von nahezu 300
um Theil sehr umfangreichen Werlen, unter denen sich besonders
uch kostbare Kupferwerke befinden, als Geschenske zur Stif⸗
ungsfeier der Universit ät Straßburg an die
zibliothek derselßen abgesandtt
hzerrn Professor De. Döllinger' wird die von ihm für
as Sommersemester der Univerfität angeündigken Vorlesungen
ber neuere Geschichte im Laufe dieser Woche eröffnen; schon vor⸗
restern hatten sich gegen 60 Studirende auf dieselben inskribirt.
Rürnberg, 1. Mai. Das schönste Macfest, welches die
eutschen Unterrichtsanstalten jergefeiert. haben und vielleicht auch
efeitrn werden, das ist die Wiederaufrichtung der Universität in
er alten deatschen Reichsstadt Straßburg. Mit dieser Feier er⸗
reift der deutsche Geist der höheren sittlichen Bildung und Huma⸗
—D
eutsche Jugend in begeisterter Schwärmerei noch manchmal geträumt
alle, aber mehr mit stiller Wehmuth, welche den Stachel im Herzen
egen den gallischen Dieb zurückließ, als mit, freudiger Hossnung.
jezt aber ist das Erträumte, schöner als je geahnt, wuhr ge⸗—
vorden: Straßburg tritt wieder ein in den Kranz von Juwelen,
xlchen die deutsche Wissenschaft und Bildung der starken und
üstigen Germania in das lockige Haar flicht, damit sie nach allen
tichtungen hin Wacht halte am deutschen Rhein, der nicht mehr
Deutschlands Grenze“, der „Deutschlands Strom“ geworden, wie
er alte Vater Arndt zu Bonn, der ersten linksrheinischen Uniber⸗
tt, einst als deutscher Dichter und Seher verkündete. Von allen
nidersitäten ee Kaiserreichs sind sie denn auch herbeige⸗
it, Professoren wie Studeuten, um dieser bedeutsamen Feier bei⸗
zwohnen und Straßburg, bei dem einst vor mehr als Jahresfrist
ie deutsche Jugend in Wehr und Waffen mit erusten kriegerischen
ängen einzog, es sieht heute wieder Schaaren vou slattlichen
zutschen Jünglirgen durch seine Straßen Paradiren mit den
Imucken, bunten, studensischen Emblemen angethan, eine neue Er—⸗
hgeinung in der alten, herrlichen. Stadt, welche im Kriege wieder⸗
ewonnen, im Frieden für ewig an uns gefesselt werden soll. VDie
diedereröffnung der Unider sität Straßburg ist-deßhalb duch von
ervorragend politischer Bedeuktung Uund wenn die Festlieder beim
ommers erschallen und das Echo wecken im weilen Wasgau⸗Walde,
werden den Franzosen die studentischen frohen Gesänge erklingen,
uit die Grabgesänge für die ehemalige französische Herrlichleit.
noͤge die alte und uun wieder junge, deutsche, Universität, wie
et alte akademsche Wahlspruch heißt, —leben, blühen und ge⸗
eihen,“ die denische Jugend schließt sie mit Liebean ihr warmes,
ür alles Schöne und Edele empfängliche Herz.
Berlin, 30. April. Die „Korrespondenz-Stern“ meldeh:
Vt gestern dem Bundesrath vorgelegte Gesetzentwurf, betr. den
aherordentlichen Geldbedarf für die Reichseisenbahnen füc Elsaß
Ahringen, bestimmt in seinem einzigen Paragraphen, daß dem
keichskanzler 6,106,000 Thlr. aus den? bereitesten Mittkeln der
vn Frankreich zu. zahlenden Kriegskoftenentschädigung zur Ver—
Ugung gestelltwerden solen, wovon 2.064.900 Thlr für die
hehnen 1) von Diedenhofen bis zur Landesgrenze, 2) von Colmar
a Breifach, 83) von Metz bis zur Landesgrenze bei Amanvillers,
n 4,042,000 Thlr. für die Vermehrung des Betriebsmaterials,
aues von Dienstgebguden u. s. w
— v. Steinmet hat sich dieser Tage
Goͤrlitz, wo er seit vorigem Sommer in einer gemietheten Villa
ate angekauft und scheint also entschlossen, dort den Rest seiner
aiqe zuzubringen. *
se Die Petitionsbestellung zu Gunsten der Jesniten, schreibt die
erdd. Allq. Zta.“.zeigt sich auch dieswal im böchsten Grude

virtsam. In den letzten Tagen treffen fast aͤglich“ ca 10h Peinr
ionen zu Gunsten der Jesuͤilen ein, vornehmlich aus Bayern, be⸗
onders auß per Pfalß eben so aus Westsalen. Saͤmetag gin ⸗
jen allein gegen 200 Peiftidnen“ ein. Es sind dieß meistenz Peti⸗
ionsformulare,welchen su ihrem Wortlaut ühereinstimmend von
erschiedenen Otten aus au den Reichstag geschickt find, oft! wur
on zwei oder drei, oft auch von Hunderien unterzeichneß Daß
vestfälische Petitionsformular lautet am, Schluß; Aus gleichem
Hrunde könnte man (wie die Jesuiten)“ auch uns Katholiten die
zristenz in Deutschland verbietem. Wir erbtiden m den Anttägen
velche wieder und wieder die Austreibung der 5— fordern,
ine Gefährdung und Erschutterung, der staatlichen Ordnung (9)
n Deutschland und bitten im Interesse der Gerechtigkeit und öffent⸗
ichen Wohlfahrt; der hohe Reichstag woile üder alle Petitionen
zer bezeichneten Art Tagesordnung beschließen“ Unter den Unter⸗
eichnern sinden wir von bekaunten Namen Frh. v. Keiteler, Frhr.
Schorlemer⸗Alst,⸗“Frh. v. Droste⸗Hütfshoff, Cajus,! Graf zu
3tolberg· Stolberg u. A. Einige Unterscyriften verrathen eine
denig gebildete Handschrift ẽ...
Hinsi utlich der Paß⸗Augelegenh'ent' hat die französische
degierung sich schließlich voch eines“ Besseren besonnen ) bei der
zetreffenden Interpellation hat sie nämlich den modernen Staud«
yonkt adoptirt, der die Nutzlosigkeit dieser Förmlichkeit anerkennt.
Zo darf man also erwarten, daß demnächst die Praxis mit der
Cheorie in Uebereinftimmung gebracht und die Forderung eines
Jasses auch für Reisende aus Deutschland, der Schweiz, Italien,
zolland und Spanien, wie dies bereits für England und Belgien
eschehen, abgeschafft werden wird
Aus Rom meldet die „A. A. Ztig.“ nach der ,Persevaranza“
inen Vorfall, welcher den Beweis liefert, daß die Kluft zwischen
ner italienischen und framösischen Partei daselbst breiter ist als je.
Die „Italieuer“ haben nämlich ihrem Haß gegen ihre Herren“,
vie sich das italienische Blatt ausdrückt, dadurch Ausdruck verliehen,
aß sie dem neuen prei ßischen Consul bei seiner Antuuft mehr
ils 3000 Visitenkarten zugesendet haben. Daß dieser Consul unter
olchen Umständen sich glücklich fühlen muß, ist um so leichter zu
egreifen, wenn man bedeukt, daß er sich bisher in Toulon be—
ind, wo er Gegenstande gauz entgegengesetzter Demonltrationen
ewesen ist. 34 -.
Strabbur,s, 80. April. Oberprädent v. Moͤller hat
in Stipendium don 10,000. Francs für elsassische Studirende
iestiftet. — Der eljässische Historiler Spach ist zum Honorär⸗Pro⸗
essor eruaunt. ——— — 23
Strakßbur g. I.. Mai. Colossale Betheiligung bei der
rröffnungsfeier der Universitätz bewegtes Treiben herrscht in der
anzen Stads. Es sind 26 Unibersitäten vertreten. Bej, dem Feste
nable werden folgende Trinksp.üche ausgebracht werden: auf deu
daiser von General Harbmann,, auf die Universität vom Ober-
xräͤsidenien y. Möller, auf Bismarck vom baherischen Regierungs-
räsidenten v. Braun, auf Elsaß Lothringen von Hru. v. Roggenbach,
uf den Föcderer der Universität n. Roggenbach, vom straßburger
zrofessor Bruch, auf die Deputirten aus Deutschland, Oeflerreich
ind der Schweiz vom Grafen Dürkheim, und auf Straßburg von
Zrofessor Renaud. i —
Straßeburg, L. Maß. Das Ojfiziers. Casind ernannte
immtliche Professören der S'raßburger Unsversität zu Ehrenmit-
liedern. Für die Deputationen, der Unibersitäten wuͤrden drei
zprecher erwäblt, ein Deutscher, ein Oesterreicher und ein Schwei—
er: Wait, Tornaschet und Weis. Prof. Renaud aus Heidelberg
vird den Toast auf die Stadt Straßburg auspringen. —98
Straßburq, 2. Mai. Beim Festdiner toaslirte der
houbernenr der Festung, d. Hartmann, auf den Kaiser, der Ober—
räsident v. Möller auf die Unibersität, Präsident v. Braun (Bayern)
uuf Fürst Bismarck, Richter Bruch auf Roggenbach, dieser auf
as Reichsland; Graf Türkheim⸗Beaumatin antworlete in sehr
eutschgesinnter Rede: Prof. Renaud brachte den letzten officiellen
Toast auf Straßburg aus.Den ojfiziellen folgten mehrere nicht
        <pb n="276" />
        affizielle Toaste. An den Kaiser und Fuͤrst Bismarck wurden Tele⸗
ramme gerichtet. Das Fest verlief in sehr würdiger Weise. Sei⸗
ens des elsäsfischen Publikums fand eine achtungsvolle —A
ligung statt. Die Beleuchtung des Münster war eine sehr
zelungene. 3 —

Straßburg 2. Mai. »In der Taverne Alsacienne
fand gestern Abend eine große Schlägerei statt. Eintretende Stu⸗
denten wurden von Straßburgern ausgepfiffen und mißhandelt. Uh⸗
anen ergriffen füt die Studenten Paiteis und hieben ein. Ein
Ztraßburger wurde siark verwundel und halblodt weggetragen.

Der! Presse berichtet man aus Prag vom 27. April: Die
Narodni Listy protestiren gegen die Absendung von Deputirten der
vrager Universitat nach Straßburg „namens der nationalen Ehre!
ind der aufrichtigen Sympathie für die edle französische Nation
ind das angeborene Recht der Nationen, welches jeßzt Preußen in
visaß wit Fußen trete.“

J Frankreich.

Ppa'r i s, 28. Aptil. Das Ereigniß des Tages ist eine
neue große Verschwoͤrung die man in Lyon entdedt zu haben
laubt. Verhaftungen. Hausfuchungen, inzwischer aber auch schon
dieder einige Freilassungen. Erst glaubte man, es handle sich nur
im ein den Behoͤrden nicht bekanntes Fortbestehen des radicalen
Wahlcomites der Rue groloͤt, unter den Händen der Polizei aber
vuchs die Sache bald aufs Gedeihlichste und heute ist es bereits
ine weit verzweigte Organisation, deren fürchterliche Ziele sich
vanach ermessen lassen, daß für die Führer auch Gambetta bereits
u den dassirien Größen gehört und Ordinagire, der bekannte stür⸗
nisch Abgeordnete von Lyon, kaum ihnen noch genügt. Es ist eine
Urt Internationale, versichern heute. um dem Fasse mit einem Worte
den Boden auszuschlagen, die officiosen Blätter. —

Paris, 1. Mai. Goulard erklärte gestern in der —J
nifsionssitzung über die Anträge Philippoteaux und Carayon Latour:
Mit haben Gewißhei, daß. sodaid Deutschland völlig bezahlt sei,
s auch die Occupationsarmee zurückziehen werde. Mit Arnim
verden demnächst ernsteste Verhandlungen darüber geführt werden.
Ddas Gouverneinent behalte sich vor, die prakt'schsten, eifrigst er⸗
vogenen Mittel und Wege zu ergreifen behufs Lösung der
Frage. 6rf. 8.)

Der Gemeinderath von Patis hat gestern den Seineprä⸗
elten die von diesem beantragte Ermächtigung,im Vincenner⸗
Behoͤlz gelegene Terrains im Gesammtwerthe von 12 Mill. Fres.
—— Kommission
im Hinweis auf die Nothwendigkeit, der Pariser Bevölkerung einen
hr lieb gewordenen Erholungsparkt ungeschmälert zu erhalten,
abgeschlagen. —

Betreffs der Militarfrage hat Thiers eine Con⸗
zession gemacht. Er hat sich nämlich dazu verstanden, daß dieses
Jahr nur 90,000 Mann Rekruten ausgehoben werden. Er hatte
zafür eine viel bedeutendere Zifser angesetzt. Was das Militärgesetz
inbelangt, so wird die Discussion über dasseloe wahrscheinlich am
5. Mai beginnen.

Aus Bazaine's Buch: „Die Rheinarm ee', ist als
von hohem Inter sse die Thatsache hervorzuheben. daß am 26.
nugust 1870, Nachmittags 2 Uhr, im Schlosse von Grimont
Metz) großer Kriegsrath stattfand, welcher eiustimmig die Un⸗
noͤguichkeit eines erfolgreichen Durchbruchs durch die preußischen
Zernirungslinier anerkannte, eine Ansicht die vollständig mit der⸗
enigen des preuß. Generalstabs übereinste muit. An jenem Kriegs—
ath haben theilgenommen: General Soleille (Kommandeur der
Jesammten Artiuerie), General Frossard (2. Corps), General Can⸗
cobert (6. Corps), General de Ladmirauit (4. Corps), Marschall
deboeuf (3. Corps), General Bourbaki (Garde) und General
Foffiniéͤres (Kommandant von Meg). Wie dex Artilserie-Komman-
zeur Soleille darthat, hatte die Armee schon damals nur noch für
ꝛine einzige Schlacht hinreichende Munition zur Verfügung; ein
Durchbruchsversuch würde sie daher rettungssos der preußischen
Armee in die Hände geliefert baben. Frossard, der Held von
Zaarbrücken, konstatirste, daß bereits damals in der Armee „eine
Art von Erschöpfung, um nicht zu sagen Entmuthigung“ sich be⸗
nerkbar gemacht und dieselbe ˖ daher nach einem unglücklichen En⸗
zagement vollsiändig aus Rand und Band hätte kommen müssen.
Zeboeuf, der frühere Kriegsmnifter, benutzte die Gelegenheit,
um fich gegen die Beschuldigungen, das er an allem Unglück schuld
—
Armee auf tinen Punkt konzentriren wollen, anstatt, wie dies ge⸗
chehen, sie langs der Grenze auszubreiten; aber man habe ihn
nicht zu Rathe gezogen, nicht gehört. Aus dem Buch geht ferner
jerbor, daß Bazaine die Absicht gehabt hat, seine Armee für die
Rettung Frankreichs“ von den Umstürzlern, bez. zum Zweck der
Wiedereinsetzung Napoleon's aufzusparen. Hinsichtlich des letzteren
Punktes glaubte er bei König Wilhelm Unterstützung zu fiuden,

belche Hoffnuug aber darch ein ihm mitgetheiltes Telegramm Bis⸗

nard's an den Prinzen Friedrich Carl vom 24. Ochtober 187
ollständig vernichtet wurde. eh
Italien.

Erzherzog Johann Nepomuk von Toskana, ein Vruden
nes vertriebenen Erzherzogs, hat dem König Viktor Emanuel in
Duiranal einen Bejfuch abgestattet. Der Erzherzog hatte bestimmi
ind keinen Widerspruch zulassende Befehle des Kaisers Franz Jo—
'ef. Dieser Besuch hat selbstverständlich allerwärts das ungeheuerß
lufsehen erregt, man ist in allen Parteien einig darüber, diesen
Hesuch als einen Verzicht des Hauses Lothringen auf seine tob.
anischen Ansprüche zu betrachten. Im Vatikan speit man Feun
ind Flamen gegen den Erzherzog und gegen Oesterreich.
Rom. 25. April. Die Hauptpunlte des vom Unterrichts.
ninister der Kammer vorgelegten Gesetzentwurfes üher den oblige.
orischen Schulunterricht sind: Verpflichtung der Kommune zut
Ferichtung einer hinreichenden Anzahl von Schulen. Gegen Wider.
trebende wird voi Sigate eingeschritten. Eltern, die ihre Kinde
nicht in die Schule schicken, wird eine Geldstrafe diktirt, wenn sie
uicht nachweisen, daß sie anderweitig für den Unterricht der Kinde
jesorgt haben. In den Gefängnissen. Bagnos und Strafhärsem
st der Unterricht ebenfalls obligatorisch, Werlstätten und mechanijsch
ẽtablisse menis werden zur Haltung einer Schule verpflichtet. Nu
)es Lesens und Schreibens Kundige können besoldete Staatsbeamte
Brovinzial-Beamte und Komunalbeamte werden.

SEpauien....

Madrid, 29. April. Neue offizielle Nachrichten melden
die vollständige Säuberung der Probinz Saragossa von Karnsis.
handen. Marschall Serano beginnt heute seine Operationen in
der Provinz Navarra von Tafolla aus. (TK. R)—

Amerika..

—Wahßhington, 1. Mai. Wie verlautet, hat der Gesandie
er Union in Madrid seine Demission erhalten. Der Posten win
nicht eher wieder besetzt, als bis Spanien bzüglich der auf Cuhe
n Gefangenschaft gehaltenen Unionsbürger befriedigende Schritn
zethan hat.

—Aus Südamerikatreffen mit der westindischen Poß
sachrichten ein denen zuiolge in Col on Mißhelligkeiten zwischen
Folumbien und den Vereinigken Stagten einerseits und Spanien
indereiseits entstanden sind. Der „Virginius“,ein kleiner, die
imerikanische Flagge führender Dampfer, aber angeblich den In⸗
eressen der cubanischen Insurgenten dienend, batte daselbft Zufluch
sesucht, und die Spanier, die das Fahrzeug als ein Piratenlch
jenuncirt, lauerten ihm mit zwei ihrer Kriegsdampfer, „Pizarro“
und „Tornado“, auf. Als der „Vieginius“ von einem Theile de
Ksthede zum anderen dampfte, nahm der „Pizarro“, im Wahne, daß
der Dampfer in See gehe, eine drohende Haltung an, während et
ich noch in columbischen Gewässern befand. Der amerikamishh
driegsdampfer Kansas“ wurde täglich auf dem Schauplatze diesen
Affarre erwartet.

„In Haith fand, wie über Havanna vom 8, April berich
et wird, eine Rovolte statt.“ In der Nacht des 15. März übtr
ijel eine Bande Revolutionärer unter Führung von Cinna Lecomt
»as Arsenal in Cap Hantien, plünderle dasselbe und hielt es 2
ztunden besetzt. AUm 16. März wurde die ganze Schaar übern
pältigt, Lecomte und sieben Andere gefangen gͤnommen und io
ort erschossen.
Wermischte s. **6*

p Die Kommission zur Vertheilung der aus Norddeutschlam
zei Beginn des lehten Krieges gespendeten Nothstandsgelder he
er Siadt Neustadt von demselben 8500 fl. zugetheilt. Aun
zie Städte Speier und Kaiserslauterr haben Summen et halien.
Auf einen öffentlichen Bericht der Vertheilungskommission warle
man auffallender Weise noch immer vergebens.

p Die Zwirnerei in Orterberg, welche bisher in den
Alleinbesitz des Herrn Leomi gewesen, geht vom 1. Mai an r
zie Hände einetr aus 10 Theilhabern bestehenden Gesellschaft uher
velche den Betrieb der Fabrik zu vergrößern beabsichtigt.

F e Pf. Bzig.)

'In Grünstadit wurde am 28. April der Steuer- un
sentamiebote Wendrein, ein Altkatholik, durch den protest. Bo
Slodinger deerdigie nachdem der lathol. Pfarrer das lirchio
Begräbniß verweigert hatte.

F Ueber Prag und Umgegend entlud sich am 24. Ap

ein Gewitter mit einem starken Hagelschlage; die Körner fiel
icht und durchschnitlich in der Gibße von Haselnüssen, einzen
Fisstücke waren so groß wie Taubeneier und fast 8 Lolh schwe
ziele Tausend Fensterscheiben gingen in Trümmer.
7 In Ss. Politen hat am 29. April mit großem poun
ie Beisetzung des Bischofs Feßler in der Bi⸗thumstirche su
jefunden. Rauscher, Schwarzenberg und Rudigier, 400 —D
odie ein Vertreter des Papstes beiheiligten sich an der Feiet.
        <pb n="277" />
        VWVolkswirthschaft, Ha udel und Verkehr.
München, J. Mai. Dem Vernehmen nach werden bereits
m maßgebender Stelle die durch Einziehung mehrerer Oberpostämter
chig werdende Um ge stabtung »der Postbezirke in
Fwägung gezogen, um sobald als möglich zur Ausführung ge⸗
agen zu lonnen . 6
A 3
Laudwirth schaftliches. 9
87 Worms, am 24. April.
Thee von Heu als Kälberfutter. In neuerer Zeit ist wieder⸗
Ia die Aufmerksamkeit auf das Verfahren gelenkt, gemüß welchem den Käl⸗
an als Ersatz filr entzogene Muttermilch ein Aufguß von Heu gereicht wird
dieses ist nichts Neues. jondern eine Längst bekannte Sache. Man glaubt,
urch das Verfahren ganz gute Resultate erlangt zu haben hat sich aber doch
ier überzeugt, daß die güten Wirkungen, wenn fie überhaupt nicht nut
inbore waren, sich keineswegs auf die Dauer bewährten. Ganz besonders
— diesem Thee das Fett neben ungenügendem Gehalt einiger andern Stoffe
um Theil wäre diesem Mangel durch Zusatz der fehlenden Stoffe abzuhelfen
her immerhin bleibi das Verfahren uumständlich, wenn die Stoffe des Heu's
Astandig ctrahirt werden sollen, was zu unterlassen nicht wirthschaft lie

ein wurde; aud ist bei Mangel an sorgfältiger Reinlichkeit Veranlaszung zu
Sauerung gegeben. Unter gewoöhnlichen Wirthschaftsverhältnifsen ist es nie⸗
nals rathsam, den jungen Thieren die Muttermilch zu entziehen. In den
venigen Fallen, in denen es vortheilhaft sein kann, entgegengesetzt zu ver⸗
ahren, gebe man dann wenigstens eine Nahrung, welche sich in ihrer Zu⸗
ammensetzung der Milch näheri. Soll die Milch vollständig ersetzt werden,
o ift eine Suppe zu empfehlen, welche aus 8 Pfd. Hafermehl, 12/2 Pfd.
deiniuchenmehl, 10. Loih Leindi und 8 Quarl. Wasser bereitet wird, worin
ingefähr dieselben Bestandtheile wie in 10 Quart guter Milch enthalten find
emjenigen Quantum, welches das Kalb in den ersten Wochen zu sich nimmt.
Diese Zuthglen werden auf etwa 4 Sgr. zu ehen kommen. Es ist also,
venn ein Quart Milch zu einem Sgr. verwe rihet wird, der Gewinn bedeu⸗
end. Soll dagegen nur die Butter gewonnen werden, die abgerahmte Milch
u Futter bleiben, so kann dieselbe, aber stets frisch und wenig gesäuert zur
Zuppe verwendet werden, und ist in diesem Falle das Leinkuchenmehl weg⸗
ulafsen. Hafermehl, wozu der jchwerste Hafer genommen werden muß, ver⸗
sehen nicht aile Milller zu bereiien; dann mag Haferschrot genügen, kalls
ie Suppe durch ein Sieb gelassen wird, um die Hulsen abzuscheiden. Die
Zuppe ijt taglich frisch zu bereilen und nie kalt, sondern heiß auszubewahren,
onst jäuert dieselbe in wenigen Stunden.
F. X. Demeß, veramworklichet XE
7171 sSS E

Bekanntmachungen.
Mobilienversteigerung.
Zamstag, den 11. Mai 1872, Nach-
ninags 2 Uhr, dahier im Hause des
hreinermeisters Johann Schmelzer
erden die sämmtlichen zu der zwischen
udwig Stahl, Gerber, dahier und
aner nun verlebten Ehefrau Margare⸗
ha Baumann bestandenen Guͤterge-
nschaft gehörigen Mobilien auf Borg
ersteigert, nämlich: — .*
RZleideischrank, 2 Küchenschränke, 1
gfeilerschrant, J runder Tisch, Küchentisch,
ʒtuhle, 3 vollstandige Betten und 2
zeitiaden, Nachttisch, Getüch von 9—
*otten, Ofen mit Rohr, Wanduhr,!
„piegel, Bilder, Küchengeschirr und
onstige Gegenstände.
BHornʒ kgl. Notar.
⸗ —
die Badeaustalt
svvon heute an wieder erdffnet und kann
jan jeden Tag kalte und warme
gäder habee.
ẽs ladet hierzu ergebenst ein
St. Ingtert, den 8. Mai 18723.
ReGrewenig, jun.

Set. J u g b e r — ** 3
Sonntag den . Ma
Eröffnung der Garlenwirthschaft
— 4 und Vortsetzung des ⸗
Frossen PREISREEGELMs8
mit Preisen im Werthe von 1000 Thalern in der
Oberhauserschen Rierhalle.
Die Préeise sind elezant und cnαν un tehen solene im
DPEhAuSerBJhæen grossen vanle au Jodermanns —z23 ausgestellt.
. Preis: Ein Canapee mit 2 Sesseln. 134 Preis: Ein Pfeilerschranf.
2. Ein Secretär. 14...., Eiin Nädbtisch mit Bildhauer⸗
3. . . Ein Ausziehtisch für 808urbeite.—
s bersonen. kin ovaler Goldspiegel.
. „ LinrLefaucheur. α Ein Waschtisch mit Marmor⸗
5. „kin Theetische mit Bild⸗ platter..
— sauerarbeit... Ein zwölfläufiger Revolver.
z. kine zweischlasrige Bettlade Ein Vogelkäfig mit Thürm⸗
nit Springfedermatratze nach hen ·.
xanzösischer Art. rin halb Dutzend Strohstühle
T. ,— Ein nußbaum. Kleiderschrank Lin großer Goldspiegel.
2 Eine Komode mit Schreib⸗ Lin Nachttis chchen mit Mar⸗
hpult. 3. norblatte.
iSole brh Fin Rohrsessel.
I Dubend Ro vrstühle 3. , Line Uhrmit Holzschnitzwerk.
mit Sessel. 3 uie
* 6kin Handkoffer.
O. kin Velocipede dreiräderig z5. 5 dine Cylinderuhr mit Kette.
.262 aus VBraunschweig.— ι 26. * kin Dutzend feine Messer
IL. eeicun Ein.nlederner Mamenloffer u intt. ür Gabeln nebst Stahl.
mit dersiedenen Fachern . 27. 2,dim seidener Regenschirm.
1. Ein Regulator Ghr) 128.* Gin großer Zimmerteppich.
l. Ehrenpreis: für, Denije, igen, der während des ganzen Preiskegelns die
—P . MLAL wieisten Neune wirft n ——
—E
d. Ehrenpreis: für Deniepigen, dex die meisten Loose warf, ohne einen Preis
2 29 zu gewinnen Tν4 ι
zin Dutzend Eaidet: ιι Vαναιαιινιαν ο εανεαι CνI—Stotfrei.
Zum Preiskegeln darf nur am Tage gekegelt werden und müssen wenigst.ns
drei Betheiligte gegenwärtig sein. Es ist erlaubt sich Loose von andern werfen
zu lassen. I — 333 — —5 — —.
Kegetlordnung: Desjenigen Kugel ist. vericren der Sand wirft
oder Sand tritt, oder üder die erste Borde die Kugel dinauswirft,
Die Zahl der gefallenen Kegel gilt uur,“ wenn der vordere Eckegel mit
getroffen ist und zwar auf Stückzahl. 3
Der Preis eines Looses (a Loos zu z Kugeln) ist
auf 33 Sgr. 'oder 12 kr. festgesetzt.
Es ladel zu recht zahlreicher Betheiligung ein 5
a e ii
e”erd. Oberhauser.

—
8
—

zonnlag 3. Maĩ
——
dez

et. Schweitzer
uuf'm Höfchen.

— —
*
F

*
——
Am Sonntag der
Tau—

—
tt sik
ver Georg Jung.

AÂ X æ-OÄÄÛI,O,òa sXàÔÇÿ. äÇäMXÇEAuXôũôàXÑÛÛôV

Wirksamstes Mittel
gegen Husten.
An den Kgl. Hoflieferanten Hrn. Jo⸗
hann de in Berlin·
„Berlhin, 29. Jonuar 1872. Da
Ihre Brust⸗Malzbonbous mei⸗
jem alten Gljährigen Großvater so
zusgezeichnete Dienste gegen
seinen Husten leisten, so ersuche
db, mir abermals davon zu senden.
VDu. Wiesner, Uhrmacher, Neue
Friedrichsstr, o3. 2

Verkaufestelle dei Fritz Panzer⸗
bieter in Et. Inaberi.
        <pb n="278" />
        ni n———— 4 .
Vorschuß Verein Sl. Zugbert.
a eeee — Genossenschaft.
Aetyn. Biltanz ang 31. März 1818
Fasso· Chintdesub lun Wöaß Ie Reserbesond Contoe
Noritien⸗Contr 6236 70 ALbeepten Conts
8
— — 320 Stammaniheil⸗Contio
hantennvie: Berrine Debit. 1888 Bantken un Vereine Greb.
— — — iαιν I αα M.
rut tatia ei un wir
754 nm ned α e n
ι ⏑QDN — — —
—* Von eine an verkauft der Unterzeichnete/ folgende Waaren unter den
Fabrikyrelfen uus And an dun J —B ir pe —*— *
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. Eämmtliche Elleuwaaren
—A Flaumen. .
3. Dörrfleis d Speck per Pfd 24 43.
4. Apfelkraut, pex Pfd. 9 Krz.
Ingbert, den 82 Mai 1872.

Wittwe von Audreas Schlickling. 13. Ap
Wagdalena Weißgerber, 89 Ialt.“ 14
April, Elisabetha, 6 M. alt, T.nd. Chro

ftian Dawo 16. April Carl, I3J. u.n
M. alt, Sev Rikolaus Preßmann. 17
April, Maria, 18 J. u. 8 M. alt,
v. Johann Joseph Peters. 17. April, Ba
bara, La J. àanu. A:; M. alto T. v. Peten
Schwarz, 20. April, Joseph, 24 T. ali,
o. Joseph Scheuer. 22. Apritz Johann Medh
tersheimer, 61 J. alt. 22. April, Elisabetg
Voit, 69. J. alt 23. Aprui Anna, 9
deWieg e 28 ae gen
rina Bitkelbach, 870 J. 'alt, ledige
April, Barbara, 1.Jahr alt, T. b. Jalpl
Rohr“L5. April, JohannPeter Klein
37 J. ait. 25. Aprit, Jakob, Inun
K, alt S. v, Jacdbe Feichtner Z6. Apii
datharing4 J. alt. T. p. Adam Nocho
26. April, Georg, 27 T. alt, S. psPet⸗
——
————
Bosche 534.J. alt, Wittwe. von Nisokau
diein, 80. Aptil, Gertraude“ Duhso
alt, Wittwe von Georg Ludwig Riedingt

Verehelicht haben sind?

2. April, Andreas Jumdofleisch mit Charlon
Schtör, 58. April, Carl Weigand mit Adel
heide. Wessphälinger. 3. April Jarob Ble
nit Catharina Heinrich. T.April, Car
Müssenich mit Catharing RÄbel I8.Apul
Johann Schmitt mit Dorothea Gehring
25. April. Jakob Johann Nothof mit Annm
Cathaͤrina Darzer. 25. April, Peter Schmit
mit Margaretha Mayer, 25. April, Pete
Dielfortet mit Barbara Hoffmann. 80
April, Johann Flatchen“ mit Marharelb

St. Ingbert den 2. Mai 1872.
h Der. Cipilstandsbeamte
Chandon.
„Des heutigen Rummer egt ein Extru
blatt bei, enthaltend Anerkennungen über di
Heilwirkungen der Ho ff'chen Malj
Seifen und Pommade.
Verlaufsstelle bei. Frinße Panze
bieter in St Ingbert

*73

J
Quvt ι
F ilstand puuqu va Johaemna Hipchen. 11. April, Magdaleno
dg arisand
E Inghert vro Monatzef 3. d. Joseph Buchheit, H1 Mpru, GEhristian,
J—— Et Ingeet kiecg — — 5. v. Joseph e *
Geboren idirrden; Do Tow Ludwige Stotz. 1223* Apritz-Johann
.. Aptu Maria Cathacina Tochter — Jotann Sures I Aprited aria
—
Johanm⸗⸗Grorg, 232S2D.M Georg; Rudoiph ——— eler Redel 45 Abrt 7 iin
ainlen Snei Fanti deng dJeheani Sgaftet. 17. Aptit Lousa
Rsitolaus Lang. g.ipuilGeorg⸗ S. Peter Möllen dirk. I 8. April, Peter S.
Fohann Dafland. An üpril, Jof phe. de. . Georg. Steinfeltz. I9. Abril. Frigdrich
Zah Demer MApr Php,, S. d 3 v. Goorg Osthef. 20. Apiil. Jacod
Phitipp Morgenstern. 4. Jrig Matgareiha 9 Zoscph Vreilentoch 22. April. Bat
T. v. Nitolgus Ewerle nen Marga⸗ eg T. v. Peter Nüller, 25. Aprit
atha ed Jobaan Vall in Kopp.s douisa, T. v. Jatoß Suchs: 27. April,
Api Ehrifin Vepeichael ischer? Nilolaus, Sh Johnnun Bauer. 2
7. April, Johanna, T. v. Philipp Mathieu. P. An Gestorben sindd
Nprih Heinrich S. . Adam Hauptmanna Am 4. April, Katharind, 8 M. alt
Apri Innet 83* Jobeph Menges kuoꝛ, Andregg Kleing 5. April. Petez
3. Rpril, Kari,“ S.“v. Rilolaus“ Redel. 20 3. alt, S g. Rikolaus Bettinger, 8.
3. April, Maximilian, S. d. Ludwig Sieg, Upin Johann Heß 32 J, alt, Ehemann
vardt. 9. April⸗ Peter; Siv Karl Ecert „on Elisabethu Theobatd. 81April, Anna
). Aprit Philipp, Se d. Philipp. Leber?““ Ntaria, Manoalt, Si ni Johaun Fiok
. April. Karla Friedrich, Nikolaus, Si“ 3. April, Emilie Schwerdt, 66 J. alt,
F — — J ꝑ8 —5 ⁊*
ιι- Gιο Wee AInt d änder 2 achfos⸗

— — „—IB. A. 4. * —

n —r σο Vranfur im.
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etc Die Preise —— sondern näach Ellen herechnet —

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ee und Alpacas, von I5 kr. an — Lama, Flannell, Thibet, Cachemires, Unterrorkstoffe,in
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— ⁊t ea e ox (and varit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblati, mit der Bidaibiagt⸗ Vonkeritags/ und Gonirtil ze
mmer) erscheint wochentlich vie rin al: Dtenßtag, Donnerstag, Samstag und Sonntaa. Avonnementsprab bierteljahrig 4terze ooet
12 SilbergreAnzeigen · werden mit 8 Krztdre vreifpattige Zeite Blattjchrift dder deren Kaum derechnet
*
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Sonntag, den

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agnlt 3ι
eutsches Neich. . Bimulliantirche aufachän il
Ihes 224 gehängten, Bilderd des Deutsschen Faisers, des
a dea 2. Mai. . In Sachen der propectirten! bierzige dronpringen,“ en Falseras,, des
ugen Gedenkfeies des Nationgifefles der ize zu — Ire e arrne —I** —
ind iczter Tadge die weiteren vorbereitenden Schritte geschezen git eigener Hand —* t endt a oldaten
deth Vermittelung unseres Herrn Londiags: Abgeordnenen J. Erur dem die Gemeimdegtieder sich —— eeh
2*7.7 En in Munden es uͤhrrnoamen dei iedée an ern Plaß gebracht werden müssene rn
Mas, dem Roniges die erforderlichen Schritte zů * uͤm w 9 Fn u Anz wyden guen b * M D
lcuniße ur Bentihung' dex betanntlich zun Pridateigenhume Masmarties am do h und7 Magi werdena 3 hannheimer
Nomigs gebörtgen Maxdurg' zu etlange. Auch Herr Min ster dfälz. Bahnen —* R —6 en inenm Theil der
gfaffer sowie Hert Redierungsprasident, d. Braum haben ihre der Strede e gig pnd zwa⸗ folgende zwei auf
wirkung hicfuͤt zugesagt. Der Entwurf zu der später erlassen⸗ Morgens 8. —— 3 — Anen J Kaiserslautern⸗
Fedan liegtenig dieselde vird derbffetttihe werden sor Abaang in gidhihehefen d ühr Ab — —
g ereee at Genehmigung eingetroffen, und der, jern 31 Ahr 337 Ir Adrud du Anlunft in Kaiserslau-
utwurf dann von einer Bürgerversammlung, velcher di Wahl eines Imn ei x
saden Comiters obliegi, dutgeheißen d —8 r —*— De he git gxe finden an ben·ge ·
In' Betreff der neuen“ Ei * a bahn Verbindun gen did Gube 888 inn z uu ne
elche für das Etsaäß projektirt sind, sagt die Regierungsvoriage don Ch iole Bush Pfeiff u 5 e ieSdaupieh
diet 73.2. Einenene Verbindung des Elsaß mit der Pfalz wirde Mal. &amp; als 80fähr. J F 7 Eb en Fret squt dum 150.
nd den Anbau iner Bahn don Bisch dach Iwebenden ange seiner Bühne. n r. udilaum seine Vestehennui der Nnnd
rebl, welche den an des Eisenbahn von Bitsch nach Ha enau be⸗ aßturag W I e olll,
genen industriellen Etabluissements den Bezug der 28 inz — * — April. Ein Vesucher des MNiauster—
Andert aus dem biunichdon Saarbrüden belegenen Gruͤren auf estuͤhrtz In der— —* d Wa 338 rr
srjeren und billigeren, Wegen gestättet. Nach Herstellung dieser einlele es ihn ein Stüd en oetepoiep
hn ist es möglich, dea. ungünstigten Thell der Eisendehn von esih gu — n en ———— ieen
vargemünd· nach Hag nau, nämtich die Streck Saargemünd- Bitsch eh Fa —— —XXC b Ppecy, r re ausaested
sndehen uind daderch die dishergen Vetriebs lostenzua be e ein — — dy —B———
ndern. Die Bahn don Bitsch na de Zweibrücke y gewinnt durch geu Angengenge hat es —— * —7 wose dehr aihe
von Scuenm der Verwaltuug der pfaizishhen Bah en weiherne 7 Aus Ronhenpur gieg 8* —— 4
herstellunge⸗ der Bahnst recke don der Grenze des Elsaß bis Anz.“ Folgendeg: Fůr schreiht der Franl,
—ãñ— zufallen würde, beabstchtigt? Weiterführn g ihrer Bahn nteressant sein den Ramen des —* —— . a
hne t. — —5258 * 4258 *7 — * 87 — vrnv y 1 r.
77 u in das Nehlememier für den Kohlenven von Worth zu erfahren/ in Folge welcher Heldenthat ihm
ez e Gehecn srit um Hee üht and endehnne en en de en
—
az Dhecehnheins kespe Bart und ging von da a Fuß nach den Runchener Vosiste npel ere e dicser Tage unter dem
nenderge Die Zahl der dFesttte idehmer betrug 3000 Ziel vehrmann Endenne nn Dunhagunauschiden ben ded donde
undvolk aus der Umgegend hutte sich eingefunden. In —* * nhofen ar d. Ilm eee ee etrnn p
iumigen Höfen des Klosters waren lange intee dhltene Dun fur e ir worin derselbe seinen tiefg
B————
donnen und Laienbrüder des Klosters— gercicht wurde. Verihold Piltchen tüchtig —5 chen EShand gesett wurderr seinem
wuerbach brachte den ersten Trinkspruch aus. Ein Toast des Ge— pColimara4 Hpril Wesn MileberrhennQ.2n witt be⸗⸗
eraladvokalen Vacano aus Colmar, eines geborenen Elfässers, ichtet: Durch das Gqͤbrů * 24 e F — witd be⸗
ee Begeisterung. AÄbends 6 Uhr fuhr die Ver: in hier in der Nähe ae eu 3
ammlüng nach Strußburg von Barr aus zurück, dort und üderall Fahrs alte g 53 utsdentzer sene ungefhr. 40
——
ohtufen empfange u, Um, 9, Uhr fande der Commers ftatt, die in die W di an des oee
— 6 mers r die Botmung dieses Wannes, um zu erfahren; ob das Gerucht
« ——S unzulanglich, da der Platz —— er die Tochter gdee
Ve an, 3. Mai. Aas Rom wird gemeldet, Cardinal a npet dn o enn Befehl. ihm ihre Mutter
sutenell hade guf dit Anzei ge don —B ——— —— — rrd suoß d Hhuses oalaones vetndivssenes
— e e
em Papst' genehin sei, geantwortete Der Poapft tönne einem Care⸗ es. Faumes b ti war. Wanz im⸗ Hinm⸗orgru
inal micht geflanen, kin“ solches —F — 4468 RFaumes efand sich nebst allerlei alten Sachen ein schlechtes
Luren ee n —A —— * aen —E * pehe ae
ern in Verlin sind der Stactsroheprasident und Generaldirettot dent und war nur mit ei ordenttih magere Köorbet ezorn
Moeling bierher zurüagelehet Gese nt. umd Generalderektor zen, und war nur mit einem Hemde und eiucr alten Muͤnnerjacke
ung bi . Geschafisträger Foeht ist enu qro auen annenacge
ariütgeblieden, —32 e u wi ur ui grotem Wohlwoten an sie gerichteten Fragen
n seinen Hauptzügen abgefdtossen ist ——* — daß sie krank sei,nheitdemsie Zwillunge“
Fralr i ααα Fe eboren (underg tonute sie den Zeipunkt. nicht angeden) und vda
⏑ ——
ie — * —M 339 n 79 F d derx rde, RSRe —J
borde, dit ihr dee Artn
das Krregsgericht' gezogen Jabe. Ma ——35342 — 0
————— — aniet goenen dobt. Men detzu. 7 In Parus, VDileans und demnWaldern an der, goire
n eine hnlich nischeidung *bezüglich des Generals Fir Waldern an der, Loire
Limpffen bevoistche Yionng vepmuch des Genergls perden die Bewohnern sen inigen Tagen durch, un jähl ige schwarze
— —— 4 ußzerst selten / in Michen Mengen aber nog nle ges hon. Die Be
— — 58 — voiterung · bringt diese· Erscheinmung · mit · don Kompfen· der letzte
Der dortigen Jahre in Verhindund, alaubt dal die Fliegen aus den Leichen de⸗
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        Gefallenen entstanden Und hat ihnen den Pamen Todtenflie⸗ Iif Für den großen Speklakel, welcher demnachst in Bosrr
gen Glonehes de mort) gegeben. 23 5* H. unter dem wohlllingenden Namen eines Musitsfubildun
f Esburt s, 30. Aprit Vorgestern wurde inn einem Doxfe dattfinden soll wird anter anderm eine Orgel hergestellt, die iht
unseres Herzogthumg, eine auß 8 Personen destehende Falschmun⸗ Luft durch eine Dampfmasching zugeführt erhält. Der ameritanis
zerbanße aufgehoben,in deren Besiz man eine Anyahl falscher Orgelbaler Gilmoie zglauble bisher sein höchstes mit einer Di
hayerischer Eingulden⸗ und Zweiguidenstücke vom Jahre 1860 mit geleistet zu haden, wesche 24 Balgetreler in Bewegung setzi. Da
dem Bildniß Koönig Maximilian's II. vorfand. (Wie dem „N. nreue Marterinstrument jedoch würde 72 Balgetreter bedürfen, wen
Corr.“ weiter bon anderer Seite geschrieben wird, soll von den vicht der Dampf zu Hilfe käme.
Abrigens vorzüglich ausgeführten —z. Falsifilgteu noch nichts zuu e . . Demeh. veranimoriichet/ Medacteur·
Ausgabe gelangt gewesen sein.), —— 1 ö——— — — ee
Bekanntmachungen.
Immobiliarverkauf.
Ein Garten, am hiesigen Capellenweg
zelegen, wird im Ganzen, wie auch in
anzelnen Theilen zu Bauplätzen käuf⸗
lich abgegeben 5

Der Firmeryesche Garten in den
Broßgärten ist um dilligen Preis zu kaufen
der zu pachten. —.
Das Nähere auf dem Geschäfts⸗ und
Lonfultationsbüreau L. Bechthold in
St. Ingbert.
Freiwillige Feuerwehr.
—2

Montag.n den 6..
Mai 18783
bends 26 Uhr
pezialübune
sjämmtlicher Mann⸗
chaften. —
St. Ingbert den 30. April 1872.
. Das Commando.
Immobiliarverkauf.
Das zu Blieskastel im Ort gelegene,
der Wittwe und den Kindern des ver⸗
leblen Karl Linck von da gehörige
Wohnhaus, sammt wohnbarem Hinter⸗
bau, unter welch' letzterem ein Schlacht⸗
haus und Stallung steht, dann Keller
mit Scheuer und Stallung, Brenn⸗
haus und Hofraum, ist durch das un—
terfertige Büreau aus freier Hand in
Figenthum zu verkaufennn
Bemerkt' wird noch, daß das frag⸗
liche Anwesen sich seiner guten Lage
wegen zum Betriebe eines jeden, Ge⸗
schäftes eignet.
Näheres auf dem“ Geschäfts- und
Consultationsbüreuaaa
. Voos zu St. Ingbert.

—XR—
BGeneralversammlung
Montag den 6. Mai, 1872, Abends 8 Uhr
— bei. Herrn El Conrad.
Tagesordnung: Ballotagen.
St. Ingbert/ den 30. April 1872.
en enDer Präsident.
Feine Zeugstiefelchen
in allen Sorten und Größen für Damen
umd Kinder; Zeug Plüsch &amp;. Leder⸗
Pantoffeln; Herren u. Damen Stie⸗
feletten, sowie alle onderen Sorten Echuhe
&amp; Stiefel sinb u den biligsen Preisen
zu haben bie
Ph. Weber, Schuhmacher.
Sonutag den 5. Maei
Erosfaung der
Gartenwirt schaft
Zu zahlreichem Besuche ladet ergebensi
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Am Sonntag den 3. Mai
Tanmiunsik
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Gartenwirthschaft
des Untezeichneten ist zu vermiethen.
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mit oder ohne Möbel, ist, sofort bezie hbar.
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Zonntag 8. M⸗

2XC

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et. Echweite

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— — — — — —ñ—

G. A⸗ W. Mayer's
veisser Brust⸗Syurup
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x vom 3. Mai 1872.
Preußische Friedrichadorr 987-88
Pistolenn .940—42
holländische 10 fl.⸗Stücke. 9 83885
Ducaten.. , 333-85
20Francs⸗Stücke .,9221-22
Englijche Souvereigus 48-50
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8 *2535534—233853388 235 —— —— 5348 13
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*25 * — — J— 1553 5*23238 v
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5583 — 22 52 3536235 —8* —— 228 3 »3 522328 2
— 2 25 223535 58 2 9 ⸗ S 5* v ** S * 2*
3575 3 5283336 5353238332 32 3353288 6383 33 7
—z23222 *23 „333 5* 27 — 5222 5 325 532 53835825* 5B.
25 22535522585* 253122 55 — —552283 2253 3 * E
—2 —3 * 9 * * *
55 323835 35—*23 5352533 5z828 k—838 22322
* —— — 2 2* 3 23 —2 85 828 4I288 2
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        Ht. Ingberler Anzeiger.
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7437*
der St. JPnaberter Anzeiger lund das mit dem Hauptblatte verbundene i zterhaitun z8blatt, mil der Dienztags⸗, Donnerstags· und —
E erscheint woͤchentlich vĩ e t nial Dienstag. Donners taa, Samstag und Saumtag. cAsonnementspreis vierteljahrig 42 kKerzr. oder
7* 12 Silbergre Anzeigen werden mit 3 Kerzt. die dreispaltige Zeile Blattichrift oder deren Raum: berechnet.

IB 72. . 84 6 8* Dienstaq, or — 1 5 8 72
Deutsches Reich. Tagenn nach der Unter-Präfektur? von Bayonne gebracht wurden,
Muünchen, 3. Pai. Unter Abänderung der Bestimmungen befanden sich auch acht Priestere J
Rir Kultusministerial:Entschließung voni 9. Sept. 1839. die Fest·In Dresd en ist am 12. Mai der Generalmajor v. Sper⸗
ellung der Gebühren für Separaiprüfungen an den“ Gymnisien ümng, während des letzten Krieges Chef des Generalstabes der
ind jateinischen Schulen, betr.. wurden nachstehende Anord⸗ . Armee, nach schweren Leiden, die er sich im Feldzuge zugezogen
jungen getroffen: 1) Nachdem bei Abhaltung der Prüfung jatte, verschieden. — Wie man in militärischen Kreisen erzählt,
sur das Absolutorium der lateinischen Schule sich die sämmt- vird die neue Organisation der Artillerise wahrscheinlich auf
uhen Klaßlehrer sowie der Religionslehrer zu bethe ligen haben solgenden Grundzügen basitt werden: Trennung der Feldarullerie
ind diese Bestimmungen auch auf die Abhaltung wie Separat⸗ von der Festurgsartillerie; Theilung der Festungsartillerie in Be—
nüsungen jür Erlangung des Schulzeugnisses über Vollendung der atzungs und Belagerungsartillerie/ und zwar schen im Friedens⸗
Ainschule Anwendung finden, so haben nunmehr auch die sämmt- tande, um bei eintretendem Kriege die Mobilmachung zu verein⸗
chen genannten Lehrer, sowie der Stodienlehrer für Mothemauk achen; Abzweigung der reitenden von der Fußartillerie, wenigstens
it die Betheiligung an einer sol hen Separatprüfung die Gebühr ür die Kriegsformation, Falle in welchem jene aus dem Regiments ver⸗
hon 2 fl. zu beziehen, 2) die Prüfungsgebühr für den Aktuar der ande ausschneiden würde; Vermehrung der Feldartillerieregimen⸗
Studienansait wird auf' den Betrag bon Infl.“ für den Pedellen er anit: verminderter Batteriezahl für jedes Regiment ; Formirung
auf *3 fl. festgefetzt. J der Besatzungsartillerte in Ion wsabtheitungen, je nach dem
Münschen. 3. Mai. Durch ein königzliches Handschreiben Zriegsbedarf der einzelnen Feftungen gesondert. Formirung der
vird dem Gesammtministetium die vollste Anerkennung des Königs Belagernngsartislerie, ebenfalls in gesonderten Abtheilungen; Re⸗
üͤber seine Thätigkeit während des Landtages ausgesprochen. »uction der retenden Artillerie-Abtheilungen von drei auf zwei
München, 3. Vlai. Zur Erzielung eines gleichheitlichen Batterien, mit Kriegsaugmentation auf die doppelte Stärke, also
Unterrichtes sollen die beiden Gendarmerie-Schulen don Speyer und auf vier Batierien ; die Feldartislerie eines jeden Armeecorps wird
München an letzterem Orte vereiniat, von dem Kompagnie-Kommando im Frieden formirt in 16 Fuß und 2 reitende Batterien; für
nĩt Oberbayern losgeiöst irnd dem Gendarmerie · Korps-Koommando die Ausrüstung-der Artillerie wird ein neues Gußstahieinheitsge⸗
irekt unterstellt werden.e .7 gretepa ütz mit modificirtem vierpfündigem Kaliber. und ciner; Ansungs·
MRiench e n. F. Mai.c In gutt amterrichteten? Kreisen witd⸗ eschwindackertvor 800 vis -GOd Meitete eingeführte nuch- die
ersicherte daß der Unidersitlätspröfessor und Abt des Benediktiner -, Uildung yon festen Stämaen sür die Artillerig Train und Colon-
lifies St. Vonifaz, Dr. v. Haneberg, zum Bischof von Spher nen Auͤsristung ist beabsihtigt. Die Reservee und Landwehr-
nann sei. 7 3 Artilletie-Offiziere sollen in Zukunft. der Feld- und nicht mehr der
Wie der dem“ Bundesrafhe jetzt vorliegende Hauptetat der' Festungsartillete zuaetheilt werden, es sei denn, daß sie bei letzterer
hetwaltung des Relschs heere 8dro 1873 ausweist, kostet die bre Ausbildung erhalten haben. —
ahrliche Eihaltung eines Linien Infauterie Regiementes 116530200 4 Frankreich.—
Thaler. Dagegen betra sen die Ausgaben, für das 1. Garderegie⸗Pa rA s. 80. April. Die, Offiziercorps der franzdsischen
nent zu Fuß 173.327 Tholer, das 2. Gurderegiment zu Fuß Jufanterie Regimentet sind aufgeforde.t worden, die Begebenheiten
47 709 Thir. u. jedes der übrigen älteren Garderegimenter 186.825 her einzelnen Regimenter im letzten Kriege dis in's kieinste Detail
Thaler. Ein Kaballeriregiment, kostet durchschnittuch 56,000 Thlr. wWzufassen, Wamit nuf Grundlage dieser Thatgeschichten ein größeres
hagegen das Rema des Gaͤrde du Corps 91,239 Thaler. Ein riegshißorisches Wezt verfaßt werden kann, welches vor Allem die
zäger Bataillon kostet 39,812 Thaler, ein Pionier Bata'llon er regulären Jafanterie det Fran zosischezn Armde, zugew esene. Thä—
83004 Thaler. Ein Garde-⸗Feldartillerieregiment kostet 152,078 igleit im jetzt n Kriege datlegen oll.“Vu Deutfchmaude muß ebe ·
Tygler, ein Linien Feldartillerie-Regiment 181,089 Thaler nnklich liach jedem Feldzuge jeder dabei betheiligte Offizier. eine
. Eine Frage! welche heute die Politische Weltdeschäftigt, Sreht Rrlation utder, die Altionen,ebei denen es betheiligt war, einreichen,
ich um die Jusrultionen, welche Graf Air n irem wohl, mil nach dieselben dienen aber, nicht. als Quelleumaterial, zur Abjassung dei,
deris geuommenhaben lönnte. Der Fronkf. Z.* wird darüber Kriegsgeschichte,sondern als Mat rial zur Qualijfitation der
is Verlin geschrie ben der Graf Jei zugewis bei den Verhand Einzelgen. 332 — A-t33J
jugen · wegen Zahlung der! restircnden rete zälliarden der fran⸗n4 .ßar is, 80. Apru. Der. A. di. Z.“ wird geschrieben
asischen Regieruag jo weit wie möglich fütgegenzukommen; daß Mas: Drei⸗Malliarden⸗ Anlehen ist verschoben. Rotbichlde will die
jedoch eint gede— Artingement von der Hand we sen jolle, wel· große Fmamoperation wegen der xujsischen Anleibde hoch nicht
es6 auch: nur? im Allergerinzgstendie veile Zahlunig det gänzen uteinehmen, und Thiers, wariet; seiner Zett ad. Weder er noch
umme in Frage stellen winnde. Man hahbe in Berlin, soz werde, de ea nmug haben ein großes Interesse daran. den
rsicherk, an sund für sich gar kein Interesse an Tee anuid sittee atijn deti Zehlungen zu beschleunigen. Das Provisorium genügt
rhlung, aber man⸗ habe ein Irteresse davan, datz in, Fraukreich Beiden für den Moment vollständig. 32543.
dlich ein definitiver Zustand geschaffeur ik,rde, Und, man⸗ sejtübervg. „GParis, 8. Maßt. Der Wieuer Presse“ wird elgraphirt:
tugt, dah daran vor der vollliändigen Zehlun« der. Kriegscontzie Zum Beweiß Jür zdie Bexeirwilligkeit der deuischen Regierung, nun⸗
atiouejchte gß denken feizt Außerdem sost Brafez⸗Axin jem den miehr in. der srauzielle, Verhandlung mit Fraukreiheeinzutreken,
zuftrag mit auf den Weg erhalten habene exforderlichenfalls dei drent die; Thatjacheze, daß derx Botschafter Graf Arnim mehrere!
an Verhandlungen über die Erneuerung der gelündigten Handels, finanzielle, Berather, an deren Spitze ein hervorragender. IWerlinet
erträge für die Interissrn Deutschlands, Also gegen die schußzöle Bauquier steht, mitgebracht hat.
zrischen. Bestrebungen sinen Einfluß gei end zu mache. 477Parus, 4. Mai Eine DTevpesche aus Vahonne vam 3. dy
Nach der Memnunge“ der Jraufschen begierugg. wird die. Be- M. Abends und Briese aus San Sebastion vom 2. 'd. erwäh 4.
dachung der spanisch iranzösischen Grenze seiten* Frankreiche gegen der Gertschte, ANaßß Don Carlos beim Schalle der Glocken in get
en Uedertritt der Carlisten sucht: strent Henug gehuudhabten Jur (Sponien) eingezogen und vom General Rada empfangen; worden
habrid bat man fich nämlich veruntaßt gesehen, in Verfailles da isr Eine starke Eolonne unter dem Commando des dedn
ber zu klagen, däß die au der genannter Grenuze commaudiren⸗ Ridera ist vom Marschall Serauo abgesandt worden,“ Um San
en Generale und. Pifieren sich fast alle den Cartisten günstig Estaban, !inks wonr Vera in der Richtung auf Pampelung.zu ber⸗
eigen, und deshull dert Zuzug. welchen di Aufstäudeschen extltenz setzen. zcoIn San Sebastian getandele Teuppen hauen Daqarzun,
emiich bedeutend sej, DusKahhle ver Carlisten, welche vom den gleichfalls lieks von Vera in Der Richtung auf Irun, »besetzt,
mauzosischen Behdrden derhafet und internirt werden, ist ungeach: Die Auluuft des Pratendenten Don Cailos durfte, vocausgeleßt,
dessen ziemlich bedeutend. Unter denen,welche vor. einigen daß sie sich bestät gt, die Carlistenbewegung neu beleben.

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        England.

Loen⸗d om, 3. Mai. Aus Bombay wird telegraphisch ge⸗
meldet, daß in der Nacht des: 1. Maied. J. ein hefliger Orkan
die Stadt Madras heimgesucht hat. Stadt und Vorstädte erlitten
tarke Beschädigungen, 11 Schiffe kamen zum Scheilern und eine
Auzahl Personen ist in den Wellen umgekommen.

Spanien.

Madrid, 4. Mai. Die amtliche Zeitung bestätigt, daß
sich Don Charlos bei der Bande Rada's, welche von dem Briga
dier Primo Rivera lebhast verfolgt wird, befinde.

Türkei.
2rConstantkinopel, 28. April. Ein diesiger Correspondent
der Augsb. Allg. Z.“ behauptet: es sei ein öffentliches Geheim⸗
viß, daß der Sultan zeitweise au Geiftesstörung leide.

Die türkissche Regierung entdeckte hier eine großartige
Verschwörung gegen den Sultan. Es erfolgten viele Ver⸗
zaftungen hervorragender Persönlichkeiten..(W. W.)

Smyrin a, 1. Mai. Seit gestern finden seitens der hie⸗
igen Griechen, angeblich wegen eines geraubten Kindes, Exiesse
jegen die Israeliten statt. Die Truppen halten die Stadt besetzt.
Man hat einige Opfer zu verzeichnen. M. Fr. Pr.)

undliche Geschichte der Herren und Grafen voun Falkenstein in
»er Pfalz“ entworfen von Pfarrer J. G. Lehmann aus Nußdon

äe wird eint fühlbare Lücke ausfüllen; in der Geschichter pfälzische

Adelsgejchlechter. Weitere *literarische Gaben sind« mitbedingi

— die Unterstützung der in der Pfalz wirksamen literarischn
räfte.

FStraßburg, 3. Mai. Auf die BegrüßungsDepeschen
in Kaiser Wilhelm und den Reichskanzler sind gestern Abend—
iolgende Antworten eingetroffee—

„Dem Oberpräsidenten Möller in Straäßburg!
Der versammelten⸗Festgenossenschaft nach Eröffnung der Uni—
ꝛersität spreche ich meinen lebhaften Dauk für deren patriotische
Begrüßung aus. Möge die neugegründete Universität dem einigen
Deutschland für lange Zeit eine Pflanzstätte der wisseñschaftlichen
Hildung, der Gesittung und Vaterlandsliebe werden.
— Wilhelm.“

„Dem Oberpräsidenten n. Möller in Straßburg.
Meinen herzlichsten Dank für die wohlwollende Anerkennung.
iie ich ohne Ew. Excellenz und ohne Herrn von Roggendach niqh
vätte gewinnen können. —Bismarck.“
7 Der Erkaiser Napoleon soll diesen Sommer zwei Monate
Juli und August) ia Wiesbaden die Kur gebrauchen. Er
vird in demselden Gasthof, in welchen Prinz Friedrich Karl die
Beletage während dieser, Zeit bewohut, den zweiten Stoch be
vohnen.

Parxiis, 1. Mai. Gestern stürzte sich ein Deutscher, Na—
nens Tapper, von einem der Thürme der Notre-Dame Kirch
herab. Seiune Leiche wurde nach dem Hotel Dieu gebracht. Es
var ein Mann von 59 Jahren; er wohnte im Hotel Meherheer,
Rue Montaigne (Champs Elyj des), und hatte einen Paß, der von
ver deutschen Botschaft in London ausgestellt war.
Aus Zam'zibar wird gemeldet, daß in Folge eines Stur⸗
nes 160 Scchif fe gestrandet sind und die Stadt zum größten
Theile zerstört wurde. Der Schaden beträgt 2 Millionen Pfund
zterling. ———

F F. J. Demet, verantwortlicher Redacteur.

AMαιαι

⸗
Vermischtes.
7Ludwigshafen, 4. Mai. Heute früh halb 8 Uhr
brach in der Waggonfabrik Feuer aus, welches einen kleinen Theil
»es Dachstuhls zerstörte. Im Betrieb der Fabrik wird dieser Un⸗
all keine erhebliche S örung zur Folge haben.

f Dem historische Verein der Pfalz, dessen Thätigkeit
pon allen Seiten in erkreulicher Weise gefö dert wird, hat kürzlich
der Herr Apotheker Eduard Wagner in Rheinzabern srine seit
Jahren mit vieler Mühe erworbene kostbare Sammlung echt römi⸗
cher Alterthümer aus der dortiger Gegend übergeben und bildet
diese Gruppe, als „Wagner'sche Sammlung“ bezeichnet, einen
vahrhaflen Schmuck der an sich schon auseh lichen Hauptsammlung
es Kreises in Speier. Als ein neues Zeichen der literarischen
Fürsorge des Vereines „III. Mittieitung“ erscheinen, eine Ur—⸗
Bekanntmachungen.

mmobiliarverkauf.“

E. M. Laur haͤt circa 10 Zenine
schönes strackes Kornstroh
u verkaufen.

Tienstag den 14. Mai nächsthin, des
Morgens 9 Udr anfangend, zu Blieskastel
m Stadthause, läßt Emit Knaps,
Guts⸗ und Fabrilbesitzer, allda, für die
diesjährige Heus und Grummtärndte öffent⸗
iich versteigern: ——

60 Mo:gen blauen und Igelklee, und
iwa 140 Morgen Wiesen im Bliesthal.

Blieskastel, den 4. Mai 1873.

Wiest, königl. Notar.

A 772 E3
Immobiliarverkauf.

Ein Garten, am hiesigen Capllenweg
zelegen, wird im Ganzen; wie auch in
inzelnen Theilen zu Bauvlätzen käuf⸗
ich abgegeben.

Der Firmery'sche Garten in den
Broßgärten ist um dilligen Preis zu kaufen
wder zu pachten. “ *

Das- Nähere anf dem Geschäftz⸗ und
Fonsultationsbürean L. Bechthold in
St. Inabert.

ð

Steinbrecher.

Das zu Blieskastel im Ort gelegene,
der Wittwe und den Kindern des ver⸗
ebten Hars Linck von da gehörige
Wohnhaus, sammt wohnbarem Hinter⸗
au, unter welch' letzterem ein Schlacht⸗
saus und Stallung steht, dann Keller
nit Scheuer und Stallung, Brenn⸗
saus und Hofraum, ist durch das un⸗—
erfertige Büreau ans freier Hand in
Figenthum zu verkaufen.

Bemerkt wird noch, daß das frag⸗
iche Anwesen sich seiner guten Lage
vegen zum Betriebe eines jeden Ge—⸗
häftes eiggete
Näheres auf dem Geschäfts⸗ und
Fonsultationsbüreaaa

IJ. Roos zu St. Ingbert.
— — ——
Feine Zeugstiefelchen
in allen Sorten und Größen⸗ für Damen
imd Kinder; Jeug Plüsch &amp;. Leder⸗
Pantoffeln; Herren u. Damen Stie⸗
feletten sowie alle anderen Sorten Echuhe
Fx Stiefel sinb'zu den billigsten Preisen
u haben bei —
Mh Weoher. Schuhmacher.“

Ein braves gewandtes Dieuff

mädchen, das häusliche Ar⸗

)eiten verrichten und eiwas kochen kann,

pird zu baldigem Eintritt gesucht. Die
Frxped. d. Bl. ertheilt nähere Auskunft.
Ei ichbuchs
27Zrnmer,
nit oder ohne Moöbel, ist, sofort beziehbar,
zu dermieihen.
Die Erbed. des Anzeigers ertheilt Aus
unft.

Von Frankfurt a. WM.
diret
mit jeder Post
hefördere ich, die meiner Annoncen⸗Ex⸗
pedition zur Vermittkung aufgegebenen
Infetate, ohne Anrechnung von Provi⸗
ion oder Porto, zue den Qriginal⸗
Zeitungspreisen an die, für die ver⸗
nhiedenen Zoccke
bestgeeigneten Jeitungen
des Inund Anuslandesh..
Meitne Provision beziehe ich als offizieller
Agent von den betreffenden: gectungen
RusloIf Iosse.
Annoncen Expeditions
18 Zeu Fraukfurt a. M. geil 43
Berlin, Wien, Nürnberg, Munchen,
Hamburg.
Alleinige Inseraten⸗Pacht:
„Flicegende Bittter,“ Hélad-
lera a —.ν FIiZnro'““-

526 Steinbrecher finden gegen
hohen Accordlohn Beschäftigung in
Würzbach.

Das Nähere zu erfahren bei Herrn
peter Mühler daselbst oder
durch

BR. Haͤhne in St. Ingbert.

Bei Georg Jung, Sclosser, in der
gtieskaseler Straße kann ein

— 7Ts *¶

cernns
Prima Qualität Blieshen, ungefähr
10 Centner Kleehen &amp; Ohmet, so⸗
zann hat derselbe 4 blauer Klee am
Schießhaus zu verpachten.
6G. Weinland, Foͤrster
auf der Schneidmühle.

in die Lehre kreteur

n
F

J— Nedottwn Druck und Verlag: von FFODew in Et. Inabert

p——
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2* 28222

23 555552 5353585 e2328

— 5 3232225* —E— C 28 21

725 553837 53522 ———2255 82

—ãA — 5558 — 256 535— — 5z52828382

5 7 55cE 57 55. 535 — 2E 35322333 3224
58 — s——87 *3 58325 5*82277 333333358

J 223 — 275—6* — —2—5 — *
32 555— 52 s55853* —— — 2558 83* *38 —5333 ĩ

— —8 233 2 3 2355— 2 ** * 7 —22 52 *23 27382202 * 8
285 2 8 —— — *5 — 25375 —* — —— — * —

28 * * —E 2 — Fe8 * 8
235953* 3. 7523233553336 —
5388323 3320 23389 — 5333 6536563

2* 7E 82 F ——— 8 — 2 57* *
38*38 2523735. 52 3253 338285 223823335
— —75. 252522 5—55z328— —— — 5 * 5 — *8* —2
4. 2 8 25 72 —2585352⏑&amp; — —A 323 —

4— 525 258 2 — 23 —— — — —— 232*
322 32253538 — —— ⸗ 3—2 335233337238
ð — *— * —32327* ⸗ — — — F 225 —A
335383738.55 75353655535353 5623 533 323336*
— 1525 738 5—33825 368 223355
2325— 335 232453 — —A— 323687 2 6
373723315532 5z235378366 333 8 *
25 —z258832— s8553—83 —A — 52523223 *733
—— yR27 8 EkEs 5x223 3 58* 28 —7 3253282 5
s53383373353 83223325 — 25853573833 235332588 S2
2* * * 23 ⸗ 8 *
* 6 * — 5833328285375 125223
55*7 —25552* —— — 55228 523 — * —— 23* 7* 5 225553
33387533 77 35*8 7*88* 2558 —
z25 —83558 7 5—*5 —2357 222322 58 *5255
Z — 2 dm 53 3 5 2*8 9— S8 887 2
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7 — —— * —— 228222 I — 2 *
—— ——A — 5* 5s553552 3835 —— — — 8*
—8838—535 — 5—238 —A — 1335333233 222 72 *
2 —A 3 5 — 52 2 ——
58325*5*235548 375538 7 2233337 —A 233 52338
357228533* — 3*23888 2523 555*
325* 8* 28 72— —* — 7 ——2 — — * 75
3535 75333 —5435852 38* — 55
333 838 —33 33 *3 7338 22373338 537 3887
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3377355 387557 523 — 25338558 3z38835 ——— * 55
38357883 555383 337355* —E 757 2 —A — — 288*
—3838* — ——— *2533——32585 223233 382 285 ——ã—
23383525235 2 55355785 538538 —— 252 —5*85
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5288 3333 3 3 383 382825333—28 —— —
22* 202 33 282 S5 8233 28 3 — —
55— 58338938.32**5 235 35—33 5
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27 2123 555*8 2 22 522 —2 23253224 222372725
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23 5—2* 37 — 28375 77 7735 2* —— —ñ 22
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53 2 7—553333 535 23
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        St. Ingberler Anzeiger.

der St. Fuaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags- Donnerstags⸗ und Sonniags
— ** exscheint woöͤchentlich vi er nal: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sanutaa. Adannenzentspreis vierteliährig 40 Krzr. oder
18 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreijpaltige Zeile Blattschrift odgr deren Raum berechnete. ———
.XC — —— DB J 7— —F 5 öTCCGCGO..MM- 7755
6 73. Dounerstaa, den y. Mai314872
v * —— —— —⸗ñ — —— n —— — —
* Deutfches NReich. Schritt 38 Weise den rne
üsusch en, 5. Mai. Von dem letzten Landtag wurden die der deulf en Regierung unmöglich zum aden gereichen, fur
9 ——— 8 21 selbstständige Aene —8 und ere die Curie aber die nachtherligsten Folgen haben kann. Und sollte
Kige Petitionen wurden nicht weniger als 5683 eingereicht; die — en r Ine ve
* i eträ * arte aben? a n l d
rs gn Weeelnmet find sut die et hati etel e i e uned e
8 —9* folgende günstige Resultate erzielt worden: 1) die Ueber- eint fost für eine derartige Auffassung des Falles zu pn
ahme der Kosten der Bezirksamtsgebänude in der Pfalz durch den wie es nun nach diesem Vorgange mit der Vertretung des Deut⸗
zldat, wodurch der Pfalz eine alte Last abgenommen wize 2) I Wenhe ein vern ee e 5
jträge für die Kirchenbauten ꝛc.; 3) 200, 000 fl, für die Hafen lic hiet. —
— 53833 H Enlschaͤdigung rdee »aß es sobald nicht wieder zur Ernennung eines deutschen Gesand
die deutsche Ärmee (Vorspann, Pferdeverlust ec.) in den Kriegs- en in Rom kommen werde, was um so weniger zu beklagen, als
chren. 1870,713; 5) Foörderung des Feuerlöschwesens in der Pfalz. nan von liberaler Seite ja ohnehin nicht sehr erbaut von der
le diese Gesetze wurden ohne Diskussion angenommen. — raglichen Ernennung war. Die „D. R. C. erinnert inzwischen
Berhin, 6. Mai. Aus Munchen sind, so schreibt die we en en Ineanen e gnh —238538
8. 3.“ die Apotheker Bedall und Haiß hier angekoumen. um uu den Ygeistlichen Würde. rt hat,
aup — peat d —5** Bismarch Rom seinerzeit anwesend gewesen seien. die sich jedoch bei der Ab
) Präsidenten Delbrück zu« petitioniren gegen Einführung des iimmung über das Unfehlbarkeitsdogma nicht eingefunden hatten
Abrück'schen Gesetzentwurfes betreffend die Freigebung des Apo⸗ —— freilich nicht zut Empfehlung Hohenlohe's
rbes. enen. . .
— hin, 6. Mai. Reichtagssitzung. Die Postverträge mit Im englischen Obertause ist an Lord Granville eine Anfrage
ankreich und Spanien werden in erster und zweiter Lesung ohne vegen des —— zvischenGugland u. Deut ich
ebliche Tebatte genehmigt. Staatsminister Debrück erklätt, daß and gerichtet worden, welche der Minister des Aeußern . dahin
deutsch·französijche Possvertrag nach Uebereinkunft beider Regie beantwortete, dieser Vertrag ftehe auf dem Punlte, unterzeichnet
gen am 15. Mai in Kraft treten solle. u werden; der Abschluß sei nur durch einige aus der Definiruug
Berhin. Die Konferenzen von Bevollmächtigten der — nehaehe de en 6
zbelgisens und Preußen s wegen der definitiven Abgrenzuug Wi,en, 2. Mai. Zwsche 4
e de —* m de dinn Gebietes o paiu schweben erfolgverheizende Verhaudlungen Abet eine voll·
ranntlich im Jahre 1870 wegen des ausbrechenden Krieges ab- tändige Aussöhnung. Die Grundlage dildet die Zusicherung der
ebrochen werden müssen. Gegenwärtig sind nun dieselben wieder Regierung, über eine bestimmte Greuzlinie hinaus die Consequenzen
mfgenommen und in der Stadt Aachen begonnen worden. der Staatsgrundgesetze nicht ziehen zu wollen. Varallel mit diesen
Die Feststellung der Form der Reichskokarde ist nun— Berhandlungen und jelbstverstündlich von großem Einfluß auf fie
nehr ebenfalis erfolot. Die unteren Beamten des Reichstages sind zehen andere Verhandlungen direct mit der römischen Curie
ie ersten, welche mit ihr an die Oeffentlichkeit trelen und sie tra- und sie zu führen ist soeben die Cruennung eines neuen Botschafters
zen: sie ist von runder Form, der äußere Rand schwarz, das erfolgt. Man wird von beiden Seiten nicht allzu streng mit den
zitllere Jeid roth und der Zwischenraum zwischen beiden wird Prinzipien sein, sondern den Nachdrrck auf die factische Heestellung
utch einen weißen (filbernen) Reif ausgefüllt; sie ähnelt der preus ines erträglichen modas vivendi legen. (Karlsr. 8.)
ischen Kokarde, nur daß das -Cenkruin in rother Farbe aus— Frankreich. —
cührt ist. Paris, 4. Mai. . Die Straßburger Unaiversitätsfeier läßt
Das Deutsche Reich besitzt nach neuerlichen Erhebungen die hiesigen Jonrnale nicht zur Nuhe kommen. Vor alleim ist es
arunder Summe 60,000 Volksschulen, in denen 6 Millionen der elsasische Graf Dürckheim-⸗Montmartin, welcher durch seine vor⸗
Schüler unterrichtet werden. Auf je 1000 Einwohuer entfällt kreffliche Reden und speciell durch sein Cuat „sch vingt den Ham-
ngefähr eine Schülerzahl von 150. Dieses durchschnittliche Ver- mer“ u. s. w. den ganzen Groll seiner früheren Lands!eute auf
ülmig wird in Praunschweig, Oldenburg, Sachsen und Thüringen äch gezogen hat. In dänzlich falscher Deutung seiner Worte ergeht
rerächtlich überschreiten, in so fern hier auf je 1000 Einwohlner ich z. B. das „Journal de Déb.“ in Wehtlagen über die grau⸗
175 Schüler kommen; dagegen in Mecklenburg (anf je 1000 Ein⸗ nainen Geküste des Grafen: „Man schlägt in der That mit dem
rohner 120 Schüler) und Bayern (auf je 1000 Einwohner 126 dammer auf die unglücklichen Elsässer“ heißt es in dem heutigen
Scüüler nicht erreicht. Gymnasien gidi es in Deutschland 330, eitartikel; „und die kaiserliche Regierung hat dabei nicht einmal
broghmaasien 214, Realghmnafien 14, Real- und höhere Bürger⸗ jewartet, his Graf Dürckheim-Montmartin sie dazu eingeladen.
hulen 483, Die Gesammtaahl der Schüler auf diesen höheren „Le Soir“ nennt den Grafen „eine geradezu erbärmliche Person.“
duterrichtsanstalten beläuft sich auf 177,400. Universitäten zähll herr von Dürckheim wird jedenfalls von jenseits der Vogesen noch
as Deutsche Reich 20 mit 1624 Lehrenden und 15,600 Sludi⸗ har oft Derartiges zu hören bekommen. — Der bekannle elsässer
enden. Polytechnische Schulen giebt es 10 mit 360 Lehrenden Industrielle Jean Volfuß in Mühlhausen hat, dem „Soir“ zufolge,
and 4500 Studirenden. nitsammt, allen seinen Arbeitern für die französische Nationalität
Wenn man die Antwort, welche der Cardinal⸗Staatssecretär ptirt. (2)
Anto nelli auf die Anfrage der Berliner Regierung: ob der In Betreff, der gegenwärtige Organisation und
dardinal Fürst Hohenlohe als Votschafter des Deutschen 5tärke der fra nzösischen Armee dürften folgende Notizen
deiches im Vatican eine persona grata sein würde, ertheilt hat. bon Jitteresse sein: Das neu gegliederte Kriegsministerium zählt
ner näheren Prüfung unterwirft, so muß man nothwendigerweife dier Divifionsgenerale (incl. des Kriegsministers, 1 Brigade⸗General
n der Ueberzeugung kommen, daß es sich bei Begründung dieser Chef des Generalstabes), 12 Ossinere und 419 Beamle, im
blehnung nur um einen Vorwand handelt, indem es nicht das üanzen mithin 486 Personen. Der Generalstab vesteht aus 211
üie Mal sein würde, daß der Papft einen Cardinal als Vertreler Stabsoffizieren, 280 Oberoffieren und 75. Dolmeischern mit
iner auswärtigen Regierung empfangen hätte. Uebrigens glauben OAffiziersrang, in Summa ans 566 Oifizieren. Die gegenwärtige,
vir nicht, daß Fürst Bismarck sich über diese Wendanz der Denge Stärke der Armee, iacl. der Gendarmerie und Garde republicaine
ubetlagen haben dürfle; der Reichskanzler ist dadurch SJin die verechnet sich auf 462,788 Mann, mithin auf 1,48 Prozent der
Siheilhafte Position gerathen, daß er ein Entgegenkommen gezeigt Bevörterungszahl. Davon kommit auf die. Jafanterie (138 Regis
d. welches don der andern Seite zurückgewiesen worden ist. Der nenter à 4 Bataillone à. 6 Kompagnien) 274, 200 Mann; auf
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        zie Kavallerie (63 Regimenter à 6 Cskadrons) 60,5000 M.; auf man uns Folgendes mit: Es kamen Abends 12 Studenten
die Jäger (80 Bataillone dbs8 Kompagnien) 21,000 Mann; auf. wei Eknjührig-Freiwilligen von den Ulauen in das Local und
ie Ariillerie (30 Regimenter) 24,384 Mann; auf das Genie(3, nahmen dort ruhig Platz,· Anwesende französisch gesinnte Civilisten
segimenter) 9000 Mann; auf den Armee- Train· 8000 Mann ;mnige dreißig an der Zahl, begannen französische Spottlieder auf
nuf die Verwaltungstruppen 8000. Mann; auf die Gendarmerie! die Deutschen zu singen, worauf diese die „Wacht am Rhein“ an—
28,000 Mann und auf die republicanische Garde in Paris 6166 timmten. Auf einmal fliegt ein Senftopf gegen die Studenten.
Mann. Die in Algerien stationirten Truppen werden auf 63,398 es folgt ein zweiter, ein dritter. Die Ulanen, nicht faul, ziehen
Mann berechnet. jom Leder und bearbeiten die Franzosenfreunde mit der flachen
Das Decret der Regierung, wodurch gegen den Marschall dlinge, wobei ihnen die Studenten so kräftig halfen, daß in
B'atz aci me die gerichtliche Verfolgung eingeleitet werden soll, steht durzem das Zimmer geräumt war. Jedem, der durch die Thün
demnächst zu erwarten. — „Journal 'officiel“ veröffentlicht weitere Tpedirt wurde, gaben die Ulanen, die sich dort postirt hatten.
geschlüsse der Capitulations- Commission. In denselben wird ers nit der flachen Klinge noch einen Abschiedsgruß mit. Später kan
art,cdar Commandant der Fistung Lichtenberg, Unterbeutenant die Polizei und schloß die Wirthschaft.
rcher, habe seine Schuldigkeit gethan. Gegen den Commandanten pNürnberg, 2.Mai.“ Wie wir soeben erfahren, schreibt
»on Marsal, Cäpitän Leroh, wird ein Tadel ausgesprochen, der „Fr. K.“, hat Herr Reichsrath Theodor von Cramer außer
veil er sich der Unfähigkeit und Schwüche schuldig gemacht habe, den aus Anlaß des Jubildums der Cramer·Klett'schen Fabrik ge.
benso ·gegen Terquem, Commandant von Bitry le Frangais, aus nachten großartigen Schenkungen, seinen 3000 Arbeitern heute
ein Grunde weil er die Kriegsmunition nicht selbst zerstort, son- Morgen noch eine besondere Ueberraschung bereitet, indem er jeden
ern sich damit begnügt. habe, die Civilbehörden damit zu⸗ be- berselben ein 20 Martstük als Erinnerung an den heutigen Tae
ustragen. abergeben ließ. J
England. Der Ersinder der neuen Lokomotivbremse, Maschinenmeiser
Die Al zkacth'olikeneBewegumng hat jetzt auch Enge Deberlein, hat, wie die „A. Postz.“ mittheilt, von der eng
namd ergriffen. Beiseiner in den lehßten Tagen stattgefundenen ischen Regierung für seine Erfindung 20,000 Pfd. St. erhalten.
Bersammlung der Anglo-Kontinental Society wurden drei Resollj- 7 Wie das Wiener „Fremdenblatt“ mittheilt, ist Julie
sonen gefaßt, deren erste, vom anglikanischen Bischof von Lincoln Sbergemyi aus der Strafanstalt Neudorf in die Wiener Irren
zorgeschlagene, den regen Hoffnungen Ausdruck gab, zu denen die mstalt übergeführt worden, nachdem sich Symptome von Geistes
altkatholische Bewegung berechtige, sowie den warmen Sympathien erwirrung bei derselben bereits vor längerer Zeit gezeigt haben.
and freundlichen Gefühlen der englischen Kirche für die Theilneh⸗ Vinz. Die Linzer „Tagespost“ erzählt unterm 3. d.
ner an der Bewegung. Döllinger's wurde mit besonderer Fin rührendes Beispiel von Aufopferung und Muth eines Thierts
Bärme gedacht. purde bei dem gesirigen Brande an der Landstraße beobachtet
Fine Schwalbe, die ihr Nest unter dem Dache des brennenden
Zßasthauses „Zur weißen Gans“ hatte, kam plötzlich zur Zeit des
yeftigsten Brandes angeflogen und stürzte sich unverzüglich durs
zen dichtesten Oualm unter das Dach, sicher, um ihre Jungen zu retten
mußte aber unverrichteter Dinge wieder zurückkehren, und so wieder
jolte das arme Thier dreimal muthig seine Rettungsversuche, bie
s zum letzten Male beim Zurückflattern halb gebraten und m
zerbraunten Flügeln auf die Straße siel und todk aufgekbobe
vurde.

Vermischtes.

aSpeyer; 2. Mai. Gutem Vernehmen nach ist der Rest
zer norddentschen Einquartierungsgelder im Betrage von 1,700,000
J. hierher überwiesen worden und wird die ganze Summe in den
zächsten Tagen zur Ausbezahlung gelangen. Im Sommer vorigen
Fahres ist bekanrtlich bereits eine Million Gulden ausbezahlt
vorden. (Sp. A.)

Ludwigshafen, 3. Mai. Dem Herrn Baron von
Sienanth wurde vom deutschen Kaiser der Kronorden 83. Classe
zerliehen, und derselbe zum Reichs⸗-Rirter des Johannitterordens
rnannt. Der- feierliche Ritterschlag erfolgt nach Pfingsten in,
Züftrin durch den Prinzen Friedrich Karl.

In Mainz haben seit Montag die Droschkenkutscher
,u stricken begonnen; an den Bahnhösen und in den Straßen sieht
nan daher keine Kutsche mehr.

4 Ueber den in Nr. 70 des St. Ingberter Auzeigers erwähn⸗
len Vorgang in der ‚Taverne alsacienne“ za Straßburgtheilt;
Bekanntmachungen.

Telegraphisch er Schiffs⸗Bericht, J

mitgetheilt von⸗· J. Peters, Specialagent in St. Ingbert.
Das Hamburger Postdampfschiff Thuringia“ Kapitän Ehlers, von de
zinie der Hamburg⸗Amerikanischen⸗Packetfahrt⸗Actien-Gesellschaft, welches an
17. April von Hamburg via Havre abging, ist nach einer schnellen glückliche
Keise von 10 Tagen — Stunden wohlbehalten in New-York angekommen
F. X. Demetz, verantwortlicher Redackeur. J

— *

Die Badeanstalt
st von heute an wieder eröffnet und kann
nan jeden Tag kalte und warme
Bäder haben.

Es ladet hierzu ergebenst ein

St. Ingbtert, den 8. Mai 1872.

J. Grewenig, jun.

Frucht⸗ Brod⸗, Fleisch re. Preis
der Stadt Zweibrücken v. 8. Moi
Immobiliarverkauf.

Das zu Blieskastel im Ort gelegene,
der Wittwe und den Kindern des ver—⸗
ebten Karl Linck von da gehörige
Wohnhaus, sammt wohnbarem Hinter⸗
zau, unter welch' letzterem ein Schlacht⸗
hzaus und Stallung steht, dann Keller
nit Scheuer und Stallung, Brenn—
zjaus und Hofraum, ist durch das un—
serfertige Büreau aus freier Hand in
Figenthum zu verkaufen. J

Bemerkt wird noch, daß das frag⸗
iche Anwesen· sich seiner guten Lage
wegen zum Betriebe eines jeden Ge⸗
chäftes eignet.

Näheres auf dem Geschäfts- und
Tonsultationsbüreau

J. Voos zu St. Ingbert.
Vcnñ—
Eröffnung der Heusser'schen
Garktenwirkhschaft.
Aoseph Koch.

Weizen 7 fl. 30 tr., Korn 5 fl. 31
Zerste Areihige. — fl. — kr., Gerste vier
reihige, — fl. — kr. Spelz — fl. — b
—„pelzkern — fl. — tr. Dinkel —
— fr. Mijschfrucht — fl. — kr. Hafe
3fl. 54 kr. Kartoffein Ufl. 45 kr. Her
Ufl. 30 kr. Stroh 1fl. 25 kr. pu
Zentner. Weißbrod Iis Kilogr. 206.
Fornbrod 3 Kilogr. 24 kr. ditto 2 Kilog
16 kr. ditto 1 Kilogr. 8 kr. Gemischtbrod
ril. 32fr. 1 Paar Weck 100 Gramm 2 hn
—
dalbfleisch 18 kr. Hammelfleisch 186
Schweinefleisch 20 kr. her Pfund. Butter9
r. ver Pfund.

Ziu vertarnfen
Prima Qualität Bliesheun, ungefähr
0 Centner Kleeheun &amp; Ohmet, so⸗
ann hat derselbe 1ä blauen Klee sam
Zchießhaus zu verpachten.

G. Weinland, Foͤrster
aguf der Schneidmühle.
Bei Georg Jung, schlosser, in der
Zlieskasteler Straße kann ein
—X
n die Lehre treten.

—

Frankfurter Börse
vom 6. Mai 1872.
Geldsorten.

Preußische Friedrichsddsr.. 9 57-6
gistole.940440
dolländische 10 fl.-Stücke ., 953-565
Ducaten......58 38-65
20Francs⸗Stücke....,0921-2
xknglische Souvereigns11 48-60
Dollars in Gold 2 26- 27

Der Brodpreis für die Stadt St.
Ingbert ist von heute an bis zum nächsten
Donnerstag (Fruchtmarktstag) festgestellt:

Korabrod 3 Klgr. 25 Krzr. Weiß—⸗
zrod 10 Krzr.

Zämmtliche Bäcker von St. Ingbert.
medaffion. Drudk und Verlaa von F. X. Demen in St Inabert —

— — — —
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        7 2228835
* ——
— 3 22 24
⸗ 3*06383 52338353 8 —*
78 A— 83 38 — —
. 3— BEM — —2 78
— 2 — 2 22 5 * —8 De *
2* S7 5 138 — S8S 59 J 2 5**n5* ——— 2 2* 752 322222
— ** 5 20 —A 3 S.8 ——— — 52 —2333 52 2
2 83 52822 3. 5 * 53 — —— ——— 58328 J
5355 A— 6 lr 0 38 —5 —535 7
3 A * — 27 — 3 — 2 5 ——— ——— að —S *8 —— ——— —5 *
9. —3 8*2 3 —7 — — 22 ⏑ü 8* 75 — 8
25 8— — —
* J — —— 22 — — — 383 5 2 » — — — 37
—A 32 *—5223253 *2 6 — 3.525 ——
23 3588 5587* 38. 5* 3 — c8
—A ã— — ——— —cE 8 35
2 532 —— 5 22 * s—2.2 5* — — 3 * * * *
— —52* — —5 2——3 58 *
*87 *5. 7 —EA— — 5 2357 2 58 8 —3 2 55 183 7 9*2*
2—522538 52—* 2c55532 —? — ——A— 2 522 5
2 3265 S —SmS — 2 3* 28 522 E Iu vW — EE * 5 — 55 F
* —55355803 583 — 5 55 —— 3 *
277555735 *8 55 553333 3 7
—— 2 7.3 8 K 2 5* * —xXE 5 2 2 *
23532 7357855533 53288 — J 3 —6
—— — 59— — — * 5* 585 —— 54 — 77* 3 2
—285 — 1 *3 56 37 55722 —— 2.3 5* —*— —— *
538 2 — 755 53238 27 —— —— — 222255 * ————— 8 5 23 — 6 7
53 2m2332 232 3883 —— 2552 2 522 7—2 54
5538 2338 55557 — 5* 58 53* —————— 55 53*2 8 —e8 228 53 12
— 5585*828 S 52832 22 * —73 2 —— — S *238 52* ——
2 2— 77 —
3838 S 57 5852 2 22 5 2 22* ———— cẽ 222 5. 2 8⸗ 22 8* ic
* 5 3 — 2 — 7z5 22— 2 5— —— — Aeæ 3—
5* 53532 — 2 3 3586 *3 * 3 5 — 8
5** J —*82 5 22 X —A — 8*
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* 55 — 2 235 3528
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2
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3 5887* —363 2
8 — 57 — — 2* 52 2.2 27
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25225 5 —32 — *3 58* 2
55 53538 55 24 55 53— 55
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5. 35 523 52* — — 38 2585 2333 ——A— 3228 — — 2
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5. e38 G — — 5 — —— 72 — “ 3 3
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3532885 27 — — 252 —558287 — 53 5332 5
— — 3— 25 238 232 5332328 E28S 3
8.37 s 32888 8 55353—352337 5 —. 52 5 525 .8 ——
35353—3538 233333 3—83 333383* — —— —585 *8
6 — 2* — 252526 —z2 *53 52
233833837 56633 —75255* 23 z83238333 232335338*
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32 2 2B25 — —3 2358 TE52 X2.5 —
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det St. Angberterntei gierv (und das mit dent Hauptblatte vorbundere Untevhaltuin gsblatt,mit ner Dionstags⸗NMnnnerstags⸗ und Sonnlags
ammer) erscheint wochentlich vie'rean acl: DienstargeiDonmneirs tag; Sams ta gund S o Am tan. Abonnementspreis viertelishrig 42,Krzri oder
i 182Silbergr. Anzeigen werbden mit83 Ktzr. die vreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum Lerechnet..
ι, ZSamstan, den II. Mai) n ν ιν, 4872

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e Deutsches Reich. Religidnsorden Und der Einbringung eines Gesetzenkwurfs sdrbert,
München, 5. Mai. Das Tagesgespräch' bildet hier die velcher die Niederlassung der Jesusten und“ verwandten Congre⸗
jegen den Oberstallmeister Grasen Holnstein auf dessen eigenen jationen“ phne“ Zustimnrung der Landesregierung unter Strafe stellt.
Wunsch eingeleitete Amtsuntersuchung. Die Marstallpverwaltung Be'rti n B8. Mai.“ Die Prov. Cort.“ sagt? Die Beru⸗
jesselben war seit einiger Zeit im „Volksboten“, zum Gegenstande ung des Cardinals Hohenlohe zum Vertreter ber denm Päbstewar
eschimpfender Angriffe gemacht worden, haralkteristischer Weist in Schritf der Versöhnlichkeit“ ünd' des zuversichtlichen Entgegen⸗
uicht, ohne daß das verdächtigende Organ sich vorher unter gewise ommens.! Die kaiferliche Regierung werde in der Ablehnung des
en Bedingungen zum Schweigen bereit erklärt hatte. Eben so hatte Papstes mit Bedauern ein Anzeichen erkennen, daß in Rom auf
hei Berathung des bekannten Freytag'schen Antrages gegen das egenseitige vertrauensvolle- Beziehungen ein nicht gleich hoher
Hründerwesen in der Reichsrathskammer der Prinz Ludwig seine Werth gelegt werdeee...
dusnahme Stellung zu gewissen Anspielungen auf den Grafen Berlin. Wie gewöhnlich zu dieser Jahreszoit, so tauchen
holnstein verwerthet, dessen in deutsch nationalem Sinne geltend nuch soaht wieder Getüchte von einer bevorftehenden Monarchen⸗
semachter bedeutender Einfluß der clericalen Hofpartei schon lange Zusammenkunft auf. So will der Karlsbader Sprudel“ wiffen,
ju Dorn im Auge war.“ Der Ausgang der Untersuchung wird daß sich derdeutsche Kaiser Ende Mai zur Cur nach Ems be—
‚oraussichtlich die gegen den verdienten Cavalier seit Langem ge- geben und nach Beendigung,derselben Gastein besuchen werde. Bei
ichteten Intriguen mit einem Schlage beseitigen. Bis jetzt hat dieser Gelegenheit werde dann, wie man von unterrichteter Seite
zegen ihn nichts Positives vorgebracht werden können, als daß er erfahre, nicht nur eine Zusammenkunft mit dem Kaifer von Oester⸗
inige Male Pferde des königlichen Marstalls für Pringatausflüge reich stattfinden, sondern auch der König von Italien dürfte, der
und Jagdparfien benutzt hat, was wohl an jedem Hause barkommt. von dem Erzherzog Johaun überbrachten Einladung des Wiener
Bis zum Ausgange der Untersuchung hat Graf Holnstein Urlaub Hofes folgend, J dieser Zeit dem Kaiser Franz Josef seinen Be⸗
erbeten und erhallen. suuch machen, bei welcher Gelegenheit im den kaiserlichen Jagdgehegen
München, 6. Mai. Soeben wurde im Druck herausze⸗ zu Ehren der großen Gäste große Jagden und andere Feste ab⸗
eben das 5. Heft der Aktenstücke des Ordinariates betr. das all- gehalten werden würden. — Da werden die Herren Conjectural⸗
jemeine Vatikanissche Konzäil. Es euthält 36 Aktenftücke politiker wieder viel von Alliancen und sonstigen wichtigen Dingen
zeren exfletes vom 24. Nov. v. J. uͤnd das letzte am 16. Febt. uu erzählen wissein
. J. datirt ist. Sie handeln von den beiden Pfärrer Hosenan Ber hin,e Der Reichtkaxzler, Fürst Bismarck, wird sich,
ind Bernard in Tuntenhausen und Kiefersfelden und ihrer Pfrün vie es heißt, in einigen Tagen nach Varzin in Pommern begeben.
zeentsetzung, von dem Gottesdienste der Altkatholiken in München Während seiner Abwesenheit von Berlin wird der Kriegsminister.
her wieder als „sakrilegische Crlthandlung“ qualifizirt wird, von G af Rozn, die Führung seiner Geschäfte übernehmen.Die PN.
detr Exkommunikation des Prof. Dr. Meßmer und endlich werden A. Z.“ knüpft hieran folgende Notiz: Das Befinden des Reichs
wei Schreiben mitgetheilt über den academischen Gottesdienst in kanzlers, Fürsten v. Bismarck, gibt zu ernsten“ Besorgnissen keine
her Ludwigslicche, indem der akadem. Senat seine Rechte auf sie Veranlaffung, sofern nur rechtzeilig die von den Aerzien für un
geltend machte, was Pft. Pfaffenberger' anerkannte, indem er aber abweislich erklärle Ruhe Lintteten kann. Daß eine solche noth
zugleich jeden exkommunizirten Priestet ablehate.“ Ar me'isten In- vendig geworden ist!! hat nicht“ Befremdendes, wenn man erwägt,
seresse bieten die Schreiben des Prof. Dr. Meßmer, dem der Erz⸗ daß der Kanzler: seit dem Jahre 1866 leidend ist,daß im Juli
dischof theologische Ignoranz vorwarf. 1870 die erforderliche Karlsbader Cur durch den Krieg inhibirt wurde,
München, 7. Mai.“ In bestunterrichleten Kreisen wird daß auch im berrangenen Jahre die Gasleiner Besprechungen da⸗
versichert, daß der Abt von St. Bonifaz, Dees. Hamebergewischen traten und somit der Fürst, einige? Wochen abgerechnet,
den ihm angetragenen Bischofsstuhl von Speher annehmen werde, ungausgejetzt thätig war; somit Durchgreifendes zur Herstellung seiner
da die Verhältnisse, welche ihm bei früheren Gelegenheiten mehr. Besundheit bisher hal unterbleiben müssen. :—
nals zur Ablehnung bestimmt hätten, jetzt anders geworden seien. “ Berlönl' In' der Zeitschrift Critique philosophique Par
— Auf die Vorlesung Dreenv. Döllimger' 33 übes neurre Kenouvierevetnehmen wvir einmal eine vernünftige Stimme aus
Weltgeschichte mit Bezug auf die kirchlichen Verhältnisse sind über Frantreich, was als Seltenheit immerhinczu beachten ist. Es wird
zundert Zuhörer in die Inskriptionsliste“ eingezeichnes. hier die Fecige besprochen: i1, Verpflichtet der Friedensderträg mit
Karisruhe. Wie es heißt; sollen dDlesfeit oder⸗ jenjeit Preußen Fraukteich moralisch dee und' da heißt es: „Um Etober—
»s Rheins, in unserem Oberkande odet in derGegend hon üngskriege und: Aunexionen von Gebdieten und Menscheuheerden mit
MNühlhausen, im Herbste große Manbver stattfinden, und es re⸗ Autorität zu verurlheilen, um darin eine Ursache zu finden, den
ognoscirien die Generalstabs-Ofsiziere das Terain. 2Vertkrag'für üngültig zu erklären, müßte man nicht selbst bei jeder
Sitraßburg, 7. Main Die „Straßb. Zig.“ gelangt erst Belegenheit eher so verfahren sein, und das besonders im größten
xute damit zum Ziele, die aus allen Gauen des germanischen Naßstabe dor kaum: zwei Generationen unter der Führung des
Witleleuropas herstammenden, den Gründungstag der Universität zrößten Abenfeurers,“ den die Geschichte aufweist. Man müßte
feiernden telegraphischen Grüße vollständig zum Abdrucke zu bringen. schwören können, daß, inden man den Krieg aufing— denn man
Iußer den Telegrummen des Kaisers und des Reichskanzlers, welche hat'ihn angefangen — man entschlossen wad, im Falle des Sie⸗
die von hier entseudeten Begrüßungen beankworteten, sind nicht we- ges ein unschädlicher Sieger zu sein, ein Einfaltspinsel, wie man
riger als 101 Glückwunschsdepeschen hiet eingegangen, unter denen jolchez zu nennen pflegt. Man hätte alsdann müssen zum Schwei⸗
Nejenige des Kronprinzen oben an steht.5— gen bringen können jene Wagen woll hetrunkener Soldaten, die
Menß, 5. Mai. General v. Bühler nebstSkab ist hier vor achtzehn: .Monaten Frankreich durchzogen, indem sie wie die
ingetroffen, um an Ort und Stelle die Fortificationsbauprojekte bezahlten Polizeidiener guf den Boulevards riefen: „Nach Berlin!
unprüfen und endgültig festzustellen. Vorige Woche geschah bereits nach Berlin!“ Aber wer glaubt denn au die Mäßigung der Völ⸗
der ersie Spatenftich an dem Westfort von St. Quentin. Welche der und'an die Tuzend der Cäsarianer ?“ In einem weiteren Ar⸗
khrigteit überhaupt in der Fortifikation herrscht, erhellt daraus, ikel, „die Allianeen Frankreichs“, heißt es: Die Herstellung eines
»aß zu diejem Zwecke jetzt alle 14* Tage 80,000 Thlo. ver⸗ neuen Deutschlandz zwischen den abendländischen Nationen und der
isgabt werden. J 6 ungeheueren russischen und mongolischen Welt ist unleugbar rine
Berlhiue8. Mai. Die Petitionskommission des Reichsssta- sehr ernstliche Bürgschaft gegen— die · furchtbarsten Angriffe, denen
58 nahm in ihret heutigen Sitzung den Antcag Gneist's zu der die europäische Civilisation eines Tages, nach dem Urtheil aller
kesuttenpetition an, welcher eine Verständigung der Bundesregie— Denker, könnte ausgesetzt sein. Da die Herstellung der deutschen
ungen über gemeinsame Grundsätze in Betreff der Zulassung der kanheit an die Oberleüung einer protestautischen Macht geknüpft
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        st, so ist der Fall des Papstlhums gleichfalls beñegelt, und die Anstrengungen dafür zu machen, daß Han Sielle des wilitäri
uessen Ereign sse bestätigen leicher Zeit diez Abschwuhung des u —* Fins
dmischen Katholicismus in den Ländern veuischer Zunge. Nun tigen Biziehungen det cdpilisitten, Natiouen veherrscher eine 8
venn⸗ solches der Sinn der Ereignisse ist — und nins scheint/das⸗fliche Vysi⸗ nañonaler und ünternationaler Verwaltang hesone
Auge eines Philesophen wird sie nicht anders hetrochten können Swerde. Sie benachrichligt alle hierin mit vhr Einverfiandenen
o ist es klar, doß, wenn Frankreich unter dem⸗ Einfluß seiner‘ daß sie während ihres Aufenthalteßs n den Mongaten Mai um
deidenschaften sich einen Verbündeten wählte, es sich auf die Seite Junin d. J. einen Friedenscongreß in London abhalten wer
des Rugschritis in Europa werfen würde.“ (Staatsb. Zig.) ind bittet, in der Hoffaung, daß auch männliche Friedensfreum—
n Gegenüber den immer und immer wiederlehrenden Piil läre dies aus weiblicher Initiatide hervorgehende Unternehmen billi
exxzessen dürfte es auch wieder an der Zeit sein, folgende Kabinets- und fördern würden, alle ihr zu e Muteiluagen A
Frdte Friedrich Wilhelms des Dritten in Erinnerung zu bringen. NMai d, Je ab unter der Adresse des Hrre Baring Broiters
Ic hade sehr mißfällg vernehmen müssen, wie besonders jungere dondon ihr zugehen zu lassen· — n
Hifiziere Vorzüge ihres Standes vor dem Civilstaude behaupten — Spanien.
wollen. Ich werde dem Militarstande lein Ansehen geltend zu Madrid. s5. Mai. Die Larlisten verloren in dein Gefeqh
nachen wissen, wenn es einen wesentlichen Vortheil zu Wege bringt, jon Orosquieta e ren eerdn —*
ind das ist auf dem Schauplatze des Krieges, wo sie ihre Mit. ruppen verfolgten sie lebhaft und bringen uene Gefangene ein
urget mit Leih und Leben zu vertheidigen haben, allein der Fall. don Carlos floh, auf dem Fuͤße verfolgt. mit 200 Mann da
Im Uebrigen darf sich kein Soldat unterstehen, weß Standes und ranzösischen Grenze zu— 2
Zeuges er auch fei, einen Mitbürget zu bꝛüsliren- Sie kKnd es B'ah o an . 8. Mal. Das Gerkicht von der Gefangen—
nicht Ich, die die Armee unterhalten, in ihrem Brode steht das jahme Don Carlanjs erhält sich. General Rada ist nach Frem
Zele der Meinem Befehle anvertrauten Truppen,. und. Arrest, rich uͤbergeireien! Die spanischen Vehörden fordern seine Verwa
dassation und Todesstrafe werden die Folge sein. die jeder Kon⸗ ung von französischem Gebiete. Id:
ravenient von Meiner unbeweglichen Strenge zu gewärtigen hat.
Zeclin, den 1. Jan. 1798. Friedrich Wilhelm ··· —

Die Regierung zu Köln hat für den Kreis Bergheim und
den Landkreis Koöln eine Polizei-Verordnung erlassen, in welcer
ie, „bei dem Ueberhandnehmen der Schulv ersäumnisse
Fei Kindern, die in den Sommermonaten zur, Arbeit auf den
Zuckerrüben Feldern Verwendung finden,“ Folgendes bestimmt:
Riemand darf Kinder, welche der allgemeinen Schulpflicht noch
enterliegen, während der für den Unterricht festgesetzten Stunden
u Arbeiten bei dem Bau von Zuckerrüben verwenden. Wer ge⸗
Jen dieses Gebot handelt, verfäͤllt für die Beschäftigung jedes schul ⸗
zflichtigen Kindes während der für den Schulunterricht festgesetzten
Zmuden in eine Geldstrafe von 1 bis 10 Thalern.“

Amerilanischen Blätlern zufolge beabsichtigt der Kronprinz
des deuischen Reichs demnächst die Vereinigten Staatfen zu
hesuchen.

Städtische Angelegenheiten.
Stadttrathssißung vom 10. Mai 1872.
Der Stadtrath, präsidirt durch Herrn Bürgermeister Chandor
var zahlreich vertreten
Beginn der Sitzung um 3 Uhr. Schluß um 4 Uhr db

Ninuten. Beschlossen wurde: 1) Den dritten Arzt Dr. Cor
rẽᷣhrhardt definitiv zum städtischen Vürger Hospital-Arzte zu er
ijennen; vorbehaltlich, daß derselbe weder die Eisenhüttenwerkt—
och die Bergamts-Praxis übernimmt. Als Jahresgehalt für dieh
„tillung werden fl. 150 angewiesen, anfangend am 1. Aprild
Fahres, ferner fl. 60 pro Jahr aus der Armenkasse zur Behand—
ung der Armen, und zwar vom 1. Juli dieses Jahres ab.
2) Die Lateinschullocalitäten blos dann einer Umgestallunz
zu unterwerfen, falls eine wirkliche Nothwendigkeit hiezu sich er—
giebt.
35) In dem pro 1873 zu errichtenden Büdget st ein aus
reichender Credit anzuweisen wegen Herstellung von Brunnen.
4) Den Herren Marhurger, Mohr, Isaac und Emrich wurd⸗
as städtische Vürgerrecht gegen Bezahlung der üblichen Topen
zuf deren Ansuchen ertheilt.

5) Eine Weg⸗Angelegenheit durch den Podaschwald zu den
fichertswiesen wurde dem Herrn Oberförster der Herren Gebrüdn
draemer überwiesen.

J Fraukreich.

Der Bericht über die Ausgaben für die Franc tireurs
der Rhome, ver dieser Tage an die Abgeordneten vertheilt wurde,
nacht Aufsehen, und es sind wirklich erbaulsche Dinge darin ent⸗
hdalten. Z. B.: „Die freiwilligen Jäger der Rhone hatten zum
Anführer einen gewissen Moulinier, der sich gegenwärtig im
Zagno befindet ... Die Vengeurs wurden geführt von einem
Jewissen Maliki, der zu 20jähriger Zwangsarbeit verurtheilt wor⸗
den ist.“

Wie das „Feuille du village“ berichtet, haben die französi⸗
chen Legitimisten an einem Tage für die spanischen Karlisten
15.000 FIrs. gesammelt. Das „Sicle“ bemerkt dazu: Ist das
icht herrlich? Man sammelt für die Befreiung des französischen
Hebieies und der Adei antwortet damit, daß er sein Geld den
spanischen Verschwörern gibt.“ L

Das Buch des Marschalls Bazaine hat dem Fasse den
Boden ausgeschlagen: der Marschall wird vor das Kriegsgericht
gestellt, und er darf sich darauf verlassen, daß seine Gegner, die
chon so lange gegen ihn geschürt haben. ihn nicht schonen werden,
numal er sie fortwährend reizt. So ruft heute das „Sieècle:“
Dieser Mann scheint der Straflosigkeit sicher zu sein und keine
Ahnung von der auf ihm lastenden Anklage zu haben. Wenn er,
tatt Wietz auszuliefern, es geretset hälte, würde er das Haupt
nicht höher tragen. Herr Bazaine, eines Capitalverbrechens an⸗
zekiagt, genießt nicht nur seiner vollstandigen Fceiheit, bezieht seine
Zesoidung als Marschall von Frankreich, sondern hat auch Adju⸗
santen. Er sendet also einen seiner Adjutan:en zum Kriegs⸗
Minister, um zu verlangen, das Decret solle es aussprechen, Ba⸗
saine werde auf sein eigenes Verlangen hier vor ein Kriegsgericht
zeflellt, und nicht auf den Wunsch der Commission der Kapitula⸗
enen. Die Commission widersetzt sich energisch der Erfüllung des
von Herrn Bazaine ausgesprochenen Wunsches.“

Marschall Bazaine hat zu seinem Vertheidiger den Advokaten
Allou ausersehen, welcher auch neulich den General Trochu vertreten
hat; ihm sollen noch die Herren Picard und Lachaud zur Seite
tehen.

In Marseille verstarb vorgestern in hohem Alter und
nach längerer Krankheit der Vater des Gastonn Crémieux.
e rad calen Blätlec behaupten die Hinrichtung seines Sohnes
habe ihm das Herz gebrochen.

England.

Durch einen Aufruf „an Alle, die bereits eingeladen find
ur Theilnahme an einer weiblichen Friedens ⸗Gesellschaft'“ fordert
Julia Ward Howe die Frauen in allen Erdtheilen auf, dereinte

Vermischtes.

Zweibrücken, 9. Mai. Bei Rimschweiler fielen un
2 Uhr in der Nacht vom letzten Dienstag auf Mittwoch Wölt
—VVVV—
ndem sie 9 Schafe sofort tödteten, 9 weitere derart zeifleischlen
zaß sie später verendeten, und noch etwo 10 —12 Stücken geringett
Herletzungen beibrachten, (nach Versicherun,, des Hrn. Bürgermeiste
„on Rimschweiler wurden 50 Stück theils zerrissen und aufgejehrh
heils derart gebissen, daß sie bereits krepirten oder noch —krepiru
verden). Die Wunden rühren augenscheinlich von perschiedentn
Hebissen her. Auch in der vorigen Woche soll ein ähnlichet jedod
ninder erheblicher Foll in der Gegend vorgekommen sein. (Zw.

—Fadiserstautern, 8. Mai. ESchwurgericht.) J
vem am 10. Juni in Zweibrücken zur Verhandlung kommende
Prozeß gegen Herrn Bürgermeister Ho hle wegen Verleumdun
ind als Belastungszeugen außer Herrn Weber noch geladen di
derren Anwalt Neumayer, Bezirksamts-Assessot Schmitt von hien
sowie Herr Ad. Kröber und Redacteur Strobel von München.

3 Gais. 3tg.)

.Landav, 7. Mai. In der Brauerei zum „Englischn
Harten“ hatte gestern Abend ein Fremder seinen Ueberzieher un
eine Geldtasche mit 2000 fl. Inhalt auf der Kegelbahn abgeleg
Us er später fortgehen wollte, war die Geldtasche verschwunden
Finige Stunden später wurde aber der Dieb verhaftet; er hann
Jas Geld bereits auf dem Wall vergraben, wo man es X
vieder gefunden hat. (L. A.)

pHanau, 56. Mai. Ein dahier kürzlich gestorbener reich
Zrivatmann Namens Ch. Weishaupt hat unter anderen Legalen
uch ein solches vnn 7000 Fl.“ zu einem Fonds für ein ben
Ddeutschen Kaiser auf hiesigem Marktplatze zu errichtendes Stand
dild ausgesetzt.

r Leipzig. Am 4. Mai feierte die Verlagsbuchhandlun
on F. A. Brodh aus in Leipzig den 100. Gehurtstag d
grunders dieser in der ganzen Welt hochansehnlichen Firma. de
Zründer derselben war Friedrich Arnold Prockhaus.
        <pb n="293" />
        Wol kswirthschaft, Handel und Verkehr.
Die Eröffnung der Bahnn von Landau snach Ger⸗
nersheim ist nunmehr auf den 15. d. M. Festgesetzt. Dieselbe
st 5,88 Std. lang und enthält die Slationen : Westheim, Lusstadt,
Jeislam, Hochstadt, Dreihofe und Landau.““ Unterm 17. Aprik v.
J konzessionirt, wurde der Bau im Sept. v. I, begonnen: Die
sahn liegt auf ebenem Terrain, daher ohne besondere Erdarbeiten
der Kunstbanten. Das Baukapital beträat 193 Mill flk. —

Durch Verordnung des Reichskanzlersist; im Gebiete der
Reichspost vom 1. Juliuds: Isr an die Gebührfür KHadree
spondenzkarten' auf 3, Ser., resp. 2 Kreuzer hexabgesetzt,
das Gewicht, wornach sich die Taxe für Drucksachen und Waaren⸗
proben von 40 auf 50 Gramm, exhöht. u 13et
FB F— JJ ——

x. X. Demeß, veraniworilicher Repacteur⸗ m

— — u ι q
T —J ⸗ — 99 See *
ον
W. JFuhrländer Nachfolger,
4 —
B5 Fahrgasse S3 ranicfurt ann — —
.7u4 * F ———
hucch große Parthieeinkäufe und direlte Beziehungen aus den ersten Fabriken Deutschlands und, Englands:jst eb rim moͤglich eoß
des bedeutenden Aufschlags sämmtlicher Artikel, forlwährend zu den bisherigen vᷣĩ li ge ñ Preisin z verlaufen.
8 x.. . V ν noo
Die Preise sind nicht nach halben Meter, sondern nach Ellen berechnet. —3
Großes Manufakturwaaren Lager. Großes AusstattungsGeschäft
ood Stuck /« breite achtfarbige, lila, rosa, gelbe, braune, Cattune, 500' Stuck e/. breiles schweres Leiuen, fur Hemden und Beiutucher
fur Kleider und Ueberzüge, 9 und 10 kr. die Elle. 1232 kr. die Elle. 2ια .
vo Stud /. breite achtjarbige Glanz⸗Möbel⸗Cattune u. Cattune Grobe 27/ hreite Leinen, fur einschlafrige ennucher deß ¶ Bettna
TT mit Borden, fur Vorhänge, 9 und 10 kr. die Elle. Grobe x Rath, s. Ja44 ftr. , *
wo Sinc . breie achtferbige WiansCattune Vriuantines Drebe 8 Cueg hate egenzn snz greugurne wamdgere des en.
7* 14 ir. 200 Stück schwere roth wollene Vettdecken/ fur —S ——
400 Stud * breite feinste achtfarbige franzoöfische Jac onets und ESitud sl. 6. —D——
F— rgandis, in den brillantesien Defsins, 12 Tr. die Elle. 200 Stüuck schwere weiß wollene Bettdecken, fur zweilchlaͤfrige Veilen,
100 Stück ꝰ/. breiten eey weißen Satiu und Piqué fur Unterröcke das Stück fl.4. —7.
und Ueberzuͤge, 12 r. die Elle. 500 Stück schwere grau wollene Bettdecken, das Stuchs. 280. bi 8
00 Stuck */0 breites aͤchtfarbiges Bettzeug, meistens türkisch⸗roth, I5 500 Paar schwere weiße Piquedecken, für Lschläfr. Betten das Stud fhep 30.
fr. die Elle. n VBVictoria⸗Decken mit Franzen fl.3. 4In n
zchweren schwarzen Moireens fur Unterröde, 22 kr. die Eue. 100 Dutzend weiße leinene Tischtücher, 21 cucn sug/3. Eulen hrelt,
rn breiten englischen Waterbroof fuür Regenmäntel, 45 kr. die Elle. das Siück 4ß5 Ir. 75 9
do. mit Franzen 54 kr. 500 Dzzd. weiße rein leinene eee 30
aabreiten guien Buxkin für Hosen, Westen unß ganze Anzüge, fi. 1 Große roihe Cachemire Tischdecken das Stüc N. 45 und sl 2.
30 kr. die Elle. 3 Sroße rothe Cachemire Comodedecken, das Stück sU.1 und i. 1 24.
droße Auswahl Fußteppichstoffe, 16 kr. die Elle. / Ellen breiten reich ramagirten Vorhaugsmull mit Bogeg, 14 Ir.
Jlatien roth wollenen Unterrockstoff, 15 kr. die Elle. Prima Shirting, grau, weiß, schwarz, Jekr. die Elle
kchwarzen Orleaus und Alpacas, von 15 kr. an. Tama, Flannell, Thibet, Cachemires, Untexrockstoffe, in
dqweres blau Gedrucktes, 12 kr. die Elle. en Farben and uasaten bin 27*
dule wollene Kleiderstoffe, Eroisẽe, Popelines, Chiné, Mohaires, Tischtücher, Handtücher, —e———— Kaffee⸗
Groograins, von 12 kr. an servietten, Barchend, Zwillich Lederleinen Stroh⸗
Iur Confimanden: Feine weiße Organdis fur Kleider, die Elle 12 kr. u sackleinen zum Fabrikoreise.. —
Zuster sämmtlicher Artißel sende in reichster Auswahl franco per Rost.
Auch die kleinsten Aufträge werden, wie bisner, bestens besorgt .·.
e — —4.34——2
Submission auf Straßenbauarbeiten:
Nachdem mit dem ersten Unternehmer wegen plotzlichen Ablebens ein Accord nicht

errichtet werden konnte, müssen die Arbeiten zur Herstelluͤng der Distriktsstraße bon Ober⸗
würzbach auf die Staffeistraße nah St. Ingbert mit einer Länge von 2162 Me-
ern auf dem Wege der schriftlichen Submission auderweitig vergeben werden.
Dieselben find veranschlagt wie folgt: 7
l., Erdarbeiten zu 7 297351. 28 kr.
Versteinung der Fahrbahn excl. Decklage 88915, 36,*
Deaoiaoe * * é —2
2. Kunstbauten 748 30
imnn Ganzen zu 9775 AR. 34 Ir.
Uebernehmer werden eingeladen, ihre nach Prozenten bemessenen schriftlichen Abgebote
bis länastens Samstag den 18. Maiel. Is. Vormittags 11 Uhrx bei der unterfertigten
Behörde verschlossen einzureichen, bei welcher bis dahin Plänt, Kostenanschläge und Be⸗
ingnißheft zur Einsicht aufligen. 227 *
Zweibrücken, den 7. Mai 1872. 37
Königl. Bayer. Bezirksam
Damm.

,A,,ò α—
Licitation.

Montag den 27. Mai 1872, Nachmit—⸗
ags 4 Uhr zu Rohrbach im Hause von
Peter Bonder werden durch den hiezu
damittirten, unterzeichneten, zu St. Ing
ett wohnenden Notar der Untheilbarkeit
zalber öffentlich in Eigenthum versteigt:

Bann Nohrbach⸗

zur Gütergemeinschaft gedörig, welche
wischen dem zu Rohrbach verlebten Ackerer
Heorg Wagner und dessen hinterblie⸗
denen Wittwe bestanden hat:

16 Dez. Acker auf der Neufelder Ahnung.

18 Dez. Acker am Spieserweg,

34 Dez. Acker in der Neufelder Ahnung

29 Dez. Ader hinter der Viehtrift,

zum persönlichen Nachlasse des Georg

Waguner gehorig:

55 Dez. Acker in der Neufelder Ahnung,

28 Dez. Acker auf'm Hochrech,

36 Dez. Acker in der kurzen Gewann,
interm Stegbruch,

37 Dez. Acker im St. Ingberter Flur,

4 Dez. Acker unten am Spieserweg,

.lDez. Wiese im Glashütterthal und
ileberbach, J

34 Dez. Acker im Thalgarten,

Aus Dez. Wiese am Siegbruch,

27 Dez. Acker auf'm Hochrech,

27 e Dez. Acker hinter der Viehtrift,

3122 Dez. Adcer in der großen Ahnung
in Spieser Flur.

igenthämer sind: J. Magdalena Mi-
daeli, gewerblos, Witiwe des genannt ver
tbten Georg Wagner; II. dessen Erben:
Jatob Wagnet J. Bergmaun, 2. die
dinder der Maria Wagner, erzeugt mit
shristoph Beger, Posibote, nämlich a.
Noagdalena Beder, gewerblos, Witiwe von
Jolob Stolz U., b. Christina Becker, ge⸗
verblose Ehefrau von Peter Oberhaufer,

Anmess * 124554 473
III. Pfälzische Industrie-Ausstellung.
Den Aussiellern diene zur Kenntniß, daß alle seither eingelaufenen Anmeldungen als
ingenommen zu betrachten sind und zwar in dem in der Anmeldedektaration-vezeichn eten
Amfange, falls nicht Raumreductionen Einzelnen speciell angezeigt, oder die Tabelle mit
der Bemerkung, daß kein Platz mehr vorhanden, zurückgesendet worden ist. **
Mit dieser Bekanntgabe erlaubt man sich, die Aussteller nochmalsß an dit vechtzei⸗
ige Einsendung ihrer Erzeugnisse — vom 15.- 30. Juni·- zu erinnern
* Für das Central⸗Comite:
I Der J. Vorsihende. ——
— — Nobe. *
Morgen, Sonntag den 12. Mai bei günstiger Witterung
⸗5
Eröffnung
ede uxio
⸗ 0 — r
neines Bierkellers am Bahühöf.
Julius Grewenig.

——
        <pb n="294" />
        gergmann; eE. Elisabetha Becler gewerb⸗
pse Ehefrau von Johann Stolz, Bergmann,
J. Valentin Beder Se.. Georg Becker, f.
Margaretha Becker. g Johann Becker, h. Eva
Beceer und i. Christian Becer, diefe 6 letzt⸗
jenannten minderjährig und gewerblos mit
hrem Vater als Vormund und mit obigem
Jakob Wagner J., als Nebenvormund; Alle
n Rohrbach wohnhaß
H. Horn, lgl. Nott

er Anterzeichnete verkauft
die diesjährige 8 ohe AL
Heu u Grummet⸗ Crute.
von mehreren Wiefe n und Kllee⸗
tücken, auch konnen diese auß mehrere

.
Jahre gepochlel werden

J.J. Fiack ven 0,
— — ——— —
Sei Georg Jung, Schlesser, zin dert
Bliestasteletr Siroße knun einewi ati n 9
r,⏑

n die Lehre treten. 7 7

Einem hochgeehrten Publikum von Ste Ingberte und Umgegend die ergebeut
. ι e rAnzeige, daß ich hier n
im Herrn I.' Stief'schen Hause an der Kohlenstraße (neben Herrn
De Goldarbeiter Menh), im untern Stockhe
3 mein großes Lagexavon
e 33 Vö⏑—⏑ßé»…, 12 68
Papier und Schreib⸗Materialien
7 zu außeroxdenilich billigen Preisen aufgestellt habe. J
CEXGCAC. -
8fKüis obkaN7.
PDm détail. Briefpapiere J Eun gro.
Fur 6 kr. 24 Bogen schweres englisches Briefpapier, I02 Bogen für 24 fr
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arrirt. V “ 48 Ar.
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ortirt, rosa, grün, lila und chamois.“ ιιιιιι ιι 0 tr.
24 Bogen schweres engl. Inrepier· insu Ries von?480 Boden 2
taufmännischem Quartfotmat. 4õ tr.
24 Bogen allerschwerstes liniirles andst. Kies ven 480 Bogen 3fl. in
karrirtes engl. Briefpagier jin, kaufmgune 3fl. 12
ichem Quartformat. *45 *6 9*
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6, 25 Stück weiße oder blaue englisches00 Stück 20 ktr. “
ggeerippte Brief⸗ Couverts, Postgröße, szbe Stück 2f. 80 lr.
schwerer Qualität. .
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—DD
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J oder Emannel ⸗Correspondin
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siifte von Ne. 1 bis .
ESchablonen
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das ganze Alphabet, Zahlen, La—
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Rtagenubel, Unterleibsbefchwerden u
ihnliche Krankheiten werden durch Proves-
sorx Vundram's KräutereHeilme⸗
hode — Reinigung des Blutes u. Entfernung
r schädlichen Sioffe — grundlich geheilt.
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7dur u. Medienmente fitr 3Wochen 2—8
chaler. Unbemittelte finden Berücksichtigung.
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J ä J —8*

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und Photographie-⸗Albums von den billigsten bis zu den feinsthe.
Schließlich mache ich noch ganz besonders darouf aufmerksam, daß der J
kauf obiger Artikel am Samstag den 18. Mai
unbedingt endigt
oa das Local anderweit vergeben ist.
Pocha btungt vol! *
* qaus Berlib

—
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4 2⸗
B8**

—

Redaktion, Druck und Verlag von F. X. Demez in St. Ingbert. *

—2
        <pb n="295" />
        Ingberler Anzeiger
—DV —
J * 9— 2 — —1
der St. Ingbern ere nzeäger. (und daß mit dem Hauptiblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstage⸗ Donnerstags⸗ und Sonntags
zmer) erscheint woöchentlich vi er nal: Diensta a, Donner stag, Samstag ünd Sonntag Abonne mentspreis vierteljahrig 42 Krzre. oder
12 Silberar. Anzeigen werden mit 3 serzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet. J
8 75. * x Sonutag, den 12. Mai A — 1872
— ———
Deutsches Reich.

München, 7. Mai. Nunmehr hat auch der Fürstbischof

bon Breslau gegen die HH. Prof. Reinkens, Weber und Erzpriefter

dic. Buchmann, sowie gegen seine beiden von München aus für

ie altlatholische Sache thätigen Discisenpriester Haßler und Hirsch⸗

välder die „groöͤßere Excommunication“, ausgesprochen. Der letzt⸗

enannte beabsichtigt, demnächst in einer eigenen Schrift dem

zischoff von Breslau entgegenzutreten, und hat inzwischen die

Frcommunication vom kirchenrechtlich formellen Standpunkt aus

zurch eine Rechtsverwahrung als unwirksam hingestellt. (A. A.Z

Stuttgaxrt, 10. Mai. Der Justizminister von Mittnachi

raf gestern von Berlin hier ein. Die Ernennung eines Minisiers

des Innern wird erwartet. I

Berlin, 10. Mai. Die „Nordd. Allg. Ztg.“ widerlegt
die Unwahrheiten eines Berliner Berichts im Frankfurter Jour—
nal“ folgendermaßen: „Cardinal Hohenlohe hatte die auf ihn
defallene Wahl seiner Majestät angenommen, er war zutu Bot—
after ernannt, und seine Cerditive waren angefertigt. Der Car—
inal hatte seine Zusage nicht zurückgezogen, die Höflichkeit erforderte

n Rom anzufrogen. ob die Ernennung dem Papsfte genehm sei. Jermischtes.

zs erfolgte darauf die Ablehnung. Der Wortlaut verselben ist 7 Der pfälzische Kreisaueschuß des Land es hilfs—
zier noch nht zur Kenntniß gelangt. Die „Nordd. Allg. Zta.“ bereins hat Hrn. Regierungspräsidenten: v. Braun zum ersten,
chließt üc den Ausführungen der „Provinzialtorrespondenz“ üdber Irn. Reichsrath von Böcking zum zweiten Vorstand, die HH. Re—
ie Ablet uutug des von dem Kaiser gewählien Botschafters an und zierungsassessor Wand und Prof. Mohr zu Secretären, Hrn. Kauf-
emerkt, weichen peinlichen Eindruck bei der Seltenheit solcher Ab⸗ nann Rösinger zum Cassier ernannt. Vem Centralausschuß wurden
chnungen und bei diesem unverkennbaren Entgegentommen des 2000 fl. überschickt zur Unterstützung von Invaliden, denen ein—
deisers diese Zurückweisung der Wahl des Monarchen, dessen groß · Badecur verordnet wird. Der Centralausschuß will aus seinem
nüthige Absicht vereitelt worden, hervordringe. Fonds 51827 fl. sür die Kaiser⸗Wilhelm⸗ Stiftung verwenden,

Berlhien. Der Bundesrathsausschuß für Handel und wenn die Kreisausschüsse zustimmen. Die nicht zu Vertheilung ge⸗
derlehr hat den Antrag gestellt, daß 1) das von der zur Bear. angenden norddeutschen Hilfsgelder sollen dem pfälzischen Hress-
witurg einer Pharmakopöe bernfenen Commission festgestete, mit vdereine resp. der Invalidenunterstützung als reutirendes Capital
inem Vorwort dieser Commission versehene Urzneibuch unter dem zugewiesen werden. .
uitel Pharmacopoea Germaniea“ vom 1.Sepiember d. J. Kaiserslautern, 10. Mai. Gestern hielten die
m die Stelle der in einzelnen Bundesstaate gel:enden Pharmakopden Lehrer der pfälzischen Gewerbschulen eine zahlteich besuchte Ver-
ee, 2) daß von der Publikation einer autorisieten deutschen ammlung in Neuftadt. Rector Rohe von hier wurde zum Vor⸗
lbersehüng dieser Pharmakophe Abstand genommen werdeDie sittzenden gewählt und die Bildung eines Kreisverbandes beschlossen.
beeichnung der Droguen und Praparate,“ welchedie Apotheker dum Vororte und nächstiährigen Versammlungsorte wurde Speher
nis vorräthig zu halten haben, so wie die Vorfichtsmasrehein und als Tag das Himmelfahrtsfest bestimmt. Die Verhandtungen
ni Verordnung höherer als die Maximaldosen be stark wirkenden währten zwei Stunden, doch wurde miß Moijorität beschlossen, sie
lezneien, so wie wegen Aufbewahrung von Giften sollen den nicht zu veröffentlichen. Ein wohlthuender collegialischer Geist durch⸗
äinzelstaaten Aberiassen bieiten sie d ree n e ene wie im heitern Theil,

Dresden, 8. Mai. Das Siadivcrordnetencolleg beschloß und er wird ücherli segenore Je Früchte tragen.
rfimmig beim Reichsstag gegen die von Dreeden zu Gunsten der be 6. Mai. Am Sonnabend ist es Seamfen der hie⸗
khiten eigegangenen Adressen Verwahrung einzulegen. Eine so, sigen Douone gelungen, ainer wohlorganisirten Schmugglerbaude
it entworfene Gegenadresse (Referent Dr. Sieget billigt ent- dr die Spur zu kommen, die in doppelten Kuürassen, Am den
dieden die Politik der Reichsregierung gegen den Ultramontanis, Leib zu tragen, in Köeben, worin Fasser angebracht, und in Blech·
uuz und erbinet die Ausdebnmg der die Ausschlicßuog da Jesu. gefäßen, welche in Reiseloffern versteckt waren, Spiritus von Saar⸗
n betre enden Bestimmung der sächsischen Verfassung au dat brüden nach Metz rins hmuggelte. 2x (Ptetz. Zis.)

f sinmung der satdsisc n. Birfasung cun dag beuden noch 5 8. Zu)
nure Reich. Die Adresse fand icbhaflen Beifall un wurde ohnd at Stuttg ar t. 8. Miu. Prasident von Steindeis hat
— * angenommene eeen J— sich, bealeitet von Inspector Senfft/ zur polytech nischen Ausstellung

enon Frankreich. E nach Mostau begeben.

Paris, 8. Mai. Courrier de France will erfahren nge n voriget Won⸗ wr greie sid hier tin
— suchüngheaif Inglüdsfall, wie er vielleicht noch nie vorgekommen ift. Zwei
— aß die Beschlüsse der Untersuchungscommission wegen der 7n aben, im Alter von 10 bdis 12 Jahren, gingen in den
Pitulation von Metz, wie folgt, abgefaßt sind; In Erwägung, Wald um Ho! in. Als der G *

h Beaine durch seine Schuld eine Armee von 150, 000 Mann aud, e Din, de rvon eme Lanne
etlor unt, Arm , erstiegen hatte, vernahm er über seinem Haupte« eine sonderbare

udten und da benso durch seine Schuld die Stadt Me z 95

ienren und daß er ebenso durche chuld di tz Bewegung, und als er aufwärts schaute, sürzie ein Habi cht
negeben, in Erwägung, daß er alle Regeln der Pflicht und der auf ihn u und verletzte ihnni Gcfi— *8 stariere

ire außer Acht gelassen, ist es geboten, ihn vor ein Kriegs ericht 7 m Gesht Itetz starlet Abwehr
iellen. TR) geboten. xern Ariegsge des Knaben ließ der Habucht von —feinen Angriffen, micht nach

p ari 8 —blieb vielmehr, selbst als der Knabe vom Baume herunter glitt,
— 9. Mai. Bazaine hat wegen der vom „Courrier ortwahrend auf dessen Kopf sitzen und perwundete ihn dermaßen
—** derdsnnichten angeblichen — der Untersuchungs— daß das eine Auge gänzlich ausgehnckt und verloren gegangen ist,
— ege die Stellung des Marschalls vor das driegs⸗ vährend der Arzt Mühe hat, ihm das zweite zu erhalten.“
—— iche Llage erhoben. Die von amchteten Zeitungen 3 E”chw. Merkur.)
Nocgpich. daß Bazaine sich in Versaisse bereiss als Wie n, 3. Mai, Ein schauerliches Bild der Wohnungs⸗

* gestellt habe, —wird von unterrichteser Delle als per— reiben Wiener Blätter, enirollte sich gestern vor den Augen

chnet Fomission, die das Haus Ne. 8 in her Keinergasse im dri⸗

** JJ ESchweiz.
Zurich, 4 Mai. Nach der „P. Z.“ wird Gambetta mit
ziner großen Anzahl Franzosen das eidgenössische Schützenfest br⸗
uchen, um den Besuch in Macon gebührend zu erwidetn.**
Spanien.

Madrid, 8. Mai.“ In der —A
der Kriegsminister, daß der Plan Seranos der Sieg bei Oroquieta,
die Zerstreuung der Panden und die Unterwerfung von mehr als
3000 Insurgenten in der Navarra herbeigeführt habe. Die Nach⸗
ichten aus den andern Provinzen seien gleichfalls zufriedenstell end.
Ein bei Oroquieta gefangener Deserteur wurde füsillirt, das Leben
der übrigen Gefangenen geschont.

Amerika. —

New-York, 28. April. Brigham Young, gegen welchen
ieit längerer Zeit vor dem Ver. Staaten Distrikt-Gericht für das
Territorium Utah ern Prozeß schwebt und welcher deßhalb verhaftet
vorden war, wurde am 28. April in Folge eines „Habeas
Forpus“ entlassen, da der Richter der „Probate Court“ das ganze
isherige Verfahren als ungesetzlich erklärte.
        <pb n="296" />
        i esuchte. Keller die es, der nur 24Schritte spndere in den Weingegenden am See und am badischen Oberrhein mag
——
schen! Der Keller hat weder genügend Luft noch geyügend Licht« —
dennoch scheute sich der Hausbesitzer nicht, diesen Raum von Men⸗
schen, uund so vielen Menschen, bewohnen zu iassetn. Nnd wie woh ⸗
nen diese armen Leute! Im Keller sind zwoöls schmalt Betten eng
aneinander gereiht und zwölf Belten darüber gestellt; in jedem
Hett müssen zwei Personen schlafen, und füc diesen jämmerlichen —— —
Aufenthalt zahlt jede Person 60 Kreuzer wöchentlich. Lülzische Industrie Ausstellung.

7 (Die gröoßte Mörderin) ist die englische Schriftstellerin Kaijerslautern, den 8. Mai 1872.
Frau Soutworih. Sie hat in ihren Romauen nicht weniger als Das Centralcomite beschäftigte sich in seinen letzten Sitzunger
700 Menschen umgebracht. mit der Wahl der Preisrichter und der Festsetzung det
kueber die Hungersnoth in Persien erstatiet Kapitän Pet og ra mmes, der Begsamm lbungen und Feist lAnch
pierson, der jüugst von London nach Teherau xeisle, in einem keitEn während der Ausstellung.

Telegramm einen fünhpterlichen Bericht ab: „In HanuzeieSultan⸗ Den Beslimmungen des Ausstellungs · Programmes gemi
Sschreibt der Kapitan —and. ich den vom Großvezier zur wurden die von den Spreialcomites in Vorschlag gebrachten Preiß
Veruichtung der Raͤuberbanden autzgesandten Offizier in einem richter, wel he zugleich Aussteller in derseltzen Gruppe sind, recusitt
Znstande deg vollkommenen Elends, indem er selber ausgeplündert man suchte ferner nach Moglichteit die Wabhl von Concurrenten
Zoden warr Der Stand der Felder ist prächtig und Wasser is zu Preisrichtern zu vernieiden, wogegen die Fadritanken sicherhih
Pundant, aber das Schlußstadium der Hungersnoth ist fürchier⸗ keinen Einwand erheben werden, und um zuverlassige Urtheile über
qher als der Anfang. Die Landitraße ist mit halb verzehrten die Solidität und den Geschmack der Arbeiten zu erholen, erwaͤhhte
LNhen vededt. Ich mußle mehrete Male Todte aus den Raumen man außer Mäunern von theoretisch oder praltisch technischer Bil
Korawanserei. wo ich logirte, beseitigen. Kannibalismus ge⸗ dung für jeden Haupt · Gewerbeanweig in den berschiedenen Grupper
coct dicht zu den Ungewöhnlichtkeiten, aber die Preijse sallen rafch, anerkannte Sachverständige. Von diesen Grundsätzen ausgehend,
nd das Ecnde der Hangersnoth ist, wie ich hoffe, nahe zur sah sich das Centralcomite veranlaßt, in mehreren Gruphen Aus—
hand.⸗ wpärtige zu Preisrichtern zu wählen. Die Aussteller moögen hierauß

— entnehmen, daß es dem Centralcomite um eine gerechte und

unparteiische Beurtheilung der ausgestellten Erzeng
nisse zu thun ist. Da aber zur Bestimmung des Preises auße
den vorliegenden Ausstellungsgegenständen eine nähere Kennwij
uͤber die geschäftliche Verhältn sse selbst (Dauer des Geschäftes Auß
dehnung desselben, Zahl der Arbdeiter. Hauptabfatzgebiele, jährlichn
Amschlag ꝛc.) von wesentlichem Einflusse ist, so mögen die Aus
tesler in den ihnen seinerzeit (wahrscheinlich am L. Juli) durch
die Gruppen⸗ Commissäre zugestellten Notizenboͤgen die einzelnen Rubr
ken, dem Stande ihres Geschäftes entsprechend, ausfüllen und sit
der Besorgniß entschlagen, daß hier aus für sie irgend ein geschäft
licher Nachtheil entstehen könne; denn außer dem Gruppencommisso
und den Preisrichtern erhält Niemand Kenutniß von den datin
niedergelegten Mittheilungen, wenigstens nicht von solchen, die nich
zu Zwecken einer Gewerbestaätistik der Pfalz geeignet erscheinen.

Dos Centralcomite brachte für die J. Gruppe 6, II. Gr.
11. Gr.s. V. Gr. 5, V. Gr. 7, VI. Gr. 16, YI. Gr. 6
vViil. Gr. 4, IX. Gr. 6, X. Gr. 7, XI. Gr. 7, XII. Gr. It
XRHI. Gr. 7, und XIV. Gr. 7 Preisrichter in Vorschlag, in Summ
1003.

Diese Zahl ist jedoch noch keine definitive, sondern kann dur
den Proteltor der Ausstellung, Sr. Excellenz den k. Regierung⸗
präsidenten v. Braun, dem das Verzeichniß unterbreitet wurde, no⸗
modifizirt werden.

Laudwirthschaftliches.
Worms, am 2. Mai.

Stand der Früchte. Ueber den Stand des Roggenz wird aus
Franken berichtet, Zaß derselbe sich sehr dünnstehend zeige. Auch auß den
verschiedenen Gegenden Wurtiembergs uͤnd des dadischen Oberlandes wird in
geicher We se gellagt und befurchtet, daß die Roggenez träge leicht gering aus⸗
allen dur ten. Am Rheine, wo man vor etlichen Wochen ähnliche Klagen
ernahm, sind dieselben ziemlich verstummit. Ueber den Stand des Weizens
saulen fast von allen Seiten die Berichte gut, Selbst in den Gegenden
Pfalz, Rheinhessen, Thüringen; Sachsen, Westfalen, Hannover), wo man
Autgangs des Winters den Weizen dunnstehend sand, hat derselbe eine
chone Bestockung erlangt und berechtigt, soweit ein Urtheil jetzt statthaft ist,
u guter Weiterentwicklung. Der Raͤps zeigt allenthalben einen vortrefflichen
Stand und berechtigt, insofern er nicht von den Käfern heimgesucht wird
zu der Hoffnung auf einen recht reichen Ertrag. — Die Frühlingssaaten,
nsbesondere die Gerste, sind gut aufgegangen und zeigen recht kräftige Besto—
tung!: insbesondere zeigt sich die gedrillte Gerste so gleichmäßig stehend, daß
Fdem Auge wohlthut, derartige Fluren zu beschauen.

Torf als Streumaterial, Nach einem Berichte des Oelonomie—
rathes Horn wird im Großherzogthum Baden der Torf bereits im großen
Maßstabe als Einstreumaterial benutzt. Derselre wird zu diesem Zwecke in
Anuen Scheiben gestochen, soweit das von dem Stechen des Brenntorfes ab⸗
sallende Torfkleien nicht ausreicht. Auf den Gütern Grenzhof und Helmsdoif
ummt man darin uberein; daß es am vortheilhaftesten ist, per Stuck und
her Tag J bis 19/ Kuvikfuß Torf einzustreuen und Uber den Torf 14—x
Fei Sitrohmenge, welche zu einer reichlichen Einstreu nothwendig wäre, zu
rbreiten. Letzieres ist erforderlich, weil dieses Gemenge von Torf und Stroh
iich weit leichter behandeln und verladen läßt, als Torf allein. In der Ge⸗
einde Kluflern ist kein Haus. wo nicht wenigstens 326 Monate Torf ge⸗
streut wird, und die Qualität des dadurch entstehenden Dungers wird von
dortigen Landwirthen viel höher geschätzt. als reiner Stallmist. Insbe⸗

— — — — — — — ———— ñ—
F. X. Demetz, verantwortlicher Redacteur.
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Die Badeaunstal.
ist von heute an wieder eroffnet und tkann
an jeden Tag kalte und warme
Baäder haben.
Es ladet hierzu ergebenst ein
St. Ingbert, den 8. Mai 1873.
3. Grewenig, jun.

.Ein braves gewandtes Dienst⸗
miüädchen, für häusliche Ar⸗
»eiten wird zu baldigein Eintritt gesucht.
Die Exped. d. Bl. ertheilt naͤhere Auskunft.
Gicht⸗, Rheumatisms⸗, Vtagentrampf
md Haͤmmorhoidalkranke heitt··
Dr. Müller in Frankfurta. M.,
Senckenbergstr. 5. Kurprospecte gratis franco.

4

Fraukfurter Börse
vom 10. Mai 1872.
Preußische Friedrichsdrr 987
Pistolen.. 9 40-409
Holländische 10 fl.⸗Stücke . 9 58-8565
Ducaten . .. . 5 33348
20Francss⸗Stücke9 21-22
Englische Souvereigns 1140-5
Dollars in Golhh 226
Die
* F d * 2 0
Manufakturwaaren-Handlung von Heinrich Isaac in St. Ingber
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Pedattion. Druck und Verlag von F. X. Demetz in St. Inabert
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        22, 2* 52
235,» 5535335
—V — 553333 83 333
0233 35333233 87 333353283 2386
77 55* ** 7 232* * — 22538
2232 5258 323337
——— 357 —333 7 35335 323824 X *
25223* 8* —828* — — — 53 338 33 3355
52*2335 A — 3288 2 8 —
35555735 —* 5 5 38335537 72* 27 32 — —
33 555 2333 35 8 238 J —
— J—— F 5255 358 — — 28 7883 —528 532
27 3 9 —E J —52 — 2 * 27 z s
270 æ 238 838 — 3232533353 5* 8 8 37 — 863
35, 753553 33353233 — A 37* 2235338 J———
—— —— 33 6 233725332 23 *22583733* —8
25 52535 — 257 — . * —z22888 54 —
53— 33255 582 5 — 2282 3 55 25328 8 53 934
* —z3222* 2275 22222 — 2533—554 52235 333352 8 —
33 5 —333383 334 13 27 23
35 3588 * 2 2323553 33373773 23 s3333 5
2553 362 3368 38 3383 — 2
2* 5* 742 21 —
3333336585 F 3 258
32533 —XA 32* 2 2525 —;xxx 353325 535363* r
2325 5343. 51538 83555* * ** 52 * — 53353 * 2
337 338 — 272s82533* —A 525 5323333 5322882 ———
35583333 A——— 33823335 333353* 2 — —5 35 75 —*
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338338 383 325828 s—2333.3 838 s333 233823383338 833
*2*8*8 2725 30 * 2 55 — *27 *—— 5 9 e 5 72 JAJ55 — 3 7 31
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3 33333 35— 2333533 3333 335335 52357535833
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— 7 — 38 —— — — — B33 2232 2.3 * 2535383
— 2232 — 1255 2223 2. 3 —— 5.2353 5 25222*
* 33 358238 385853 2*853 c 3533 ——
— * 22 . 3*8 — 6857 2 „5—23583 59 — 5257 26
z 3242*3 55225 2385* 3238 2338
—— — 88 33
25 — 2* 2 38 2 2325
— 2553338 — 23.2 57 — 33528 z397 s
2 7533553358 2 3 * 3 * — 22335*
* 72 —2 257 — — 28* 22 52337 J
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— 2 — 2 —522 —32. —
33363338 388 838
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* 284 22 283 * 8* 2 582235328 * 8
268 2272* 8* *. — 8 *223* — —8 —
27233533225 38 2555852 — 23353 328
53335235 28333538338 73 s233825—53228*
— 8 327
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3873283 53782 — 38 —
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4 3— — 2
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8 * 238* * 25382 8552325 —J8 25
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—D —— 7. M 3585 522 353263 522262
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* — 2. 2 32 J —— — e — 22 S 7
3 33 *2838 33 23 25287
2 2B857 38. — — — 85358 * 523 7358 3 2 *
5333 —A— — 22 55. 836* 25852328— 53 —
8323603 — 8*8* — 8 2235
A 223625 382 5.3258 225 28
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— 2 — 2 — * Scꝛ —
— 2233 v — 5—2 5352 WX12 E.
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8. 1*822 2383. J æ— * 2358 —— — — 555.
53* *8 *3z53 35*83 A
2 ü——236867* æ 55233868231 * —
2883 8 53888 *7 —
25 2 * S 5352 —57* F 53— * 328 538 &amp;
54 — —*— 2523 — 7— —5223 5.5 35 2, 32
2 375. 284 3255 553 3533385 2557
2 3
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        Ot. Ingberter Sʒanzeigen
t St. Ing berter An eige r (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Diendtags⸗, Donnerstags⸗ und Sonnlags
amer) erscheint wochentlich vie x n l. Djensbag. Deomne rgytag. Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliährig 42 Krzr. oder
12 Silberarl. Anzeigen a mit 3Aruar. Diee dreiipaltige Zeile Blattichrift oder deren Raum berechnet.
3 —A

76 —71. Dienstag, den 14.
——⏑
TS ν,.
Deutsches Reich. —

»Brwrlin. Die Nachricht, daß Fürst Bismarck nach Beendi⸗
—T der gegenwättigen Reichstagssi zung einen mehrmonatlichen
srlaub gehmenwerde, hat die franzoͤsische Presse in einige Auf⸗
Iung versetzt. Sämmtliche Pariser Morgenblälter vom 9. d.
arachten nämlich diese lüngere Zurückziehung Bismartkes von deu
hßeschäften als Vertagung aller Verhandlungen über eine beschleu⸗
eit Beendignng der Occupation.“Die „Debats“ glauben, damit
rin auch alle Anlehensgerüchte für dieses Jahr erledigt. Dagegen
nelden verschiedene deutsche Zeitungen, es verlaute, die Reichsre⸗
jerung habe auf Wunsch der französischen?“ sich bereit erklärt, in
herhandlungen über die Zahlung der Kriegsentschädigung ein⸗
ugehen.

wehen, Ansicht, daß Fürst Bi ssm ärkdurch die Ablehnung des
hardinals Hothen l'oh eals Botschafter des deutschen Reiches
häim Papste nicht überrascht wörden sein dürfte, gewinnt immer
iht an Ausdehnrng. Sagt doch heute auch die Kiener Presse“,
rete immer deutlicher hervor, daß die von Rom ausgegangene
zurückweisung Hoher loheß eine Eventualität war, auf die mon in
herlin gerechnet hatte, um dieselbe dann in weitgehendster Weise
egen die ultramontane —X——— meint das
Juͤit, ergebe sich ramentlich aus der Methode, rnach welcher die
dfficidsen sich jetzt die Affaire zurechtlegen, indem sie nämlich aus-
führen, daß der dem deuischen Reiche angethane Affront nicht vom
hapste, sondern von der die Kirche beherrschenden Jesuitenpartei
uusgegangen fei, und daß sich daher auch die Revanche des Rei⸗
es gegen jene Parkei vichten würde. ·

Die „Perseheranza“ behauptet sogar, daß man in diploma⸗
ischen Kreisen Italiens nicht einmal glauben wolle, »es sei dem
Jücsten Bismarck mit der Ernennung Hohenlohe's Ernst gewesen.
Wie konnle et,“ sugt dieses Blatt voraussetzen, daß der Papst
lzs Vertreter einer fremden Macht einen Fürsten der Kirche an⸗
zehmen werde, seinen dittcten Untergebenen, der unter Umständen
ogar sein Nachfolger werden könute 7“ — Dieses Argument dürfte
uun freilich nicht stichhaltig sein, da der Fall nicht ohne Präcedenz
an würde. Inzwischen soll die Ankündigung des Barons Kübeck
As österreichisch- ungarischen Bertreters den Vatican gleichfalls un⸗
mgenehm berührt haben, und zwar wegen der eugen Beziehungen
dicses Diplomaten zu itglienischen Staatsmänne n. —

Bernn. Küurzlich hatien die Vorstandsmitglieder des hier
von Abgeordneten mehrer Provinzial⸗Lehrvereinen gegründeten Lan⸗
oesberein der preußischen Volksschullehrer, der den Zweck derfolgt,
die Interessen der Volksschulen und Volksschullehrer zu fördern,
ʒeim Unterrichtsminister Dr. Falk eine Audienz. Dieser deutete
zei dieser Gelegenheit die Grundsätze an, nach denen das Volks
Hulwesen reformirt iwerden müsse. Er hod besonders hervor, daß
ser Lectionsplan det Seminarien umgestaltet und an die Ausbil⸗
ung der Lehrer höhere Anforderungen gestellt werden sollten. Wie
ie „Voss. Ztg.“ jetzt von unterrichteter Seite erfaͤhrt, soll/ während
zegenwärtig der Unlerricht 'iin den Volksschulen nur im Anlernen
on Bibelsprüchen, Gesängen und Zahlen besteht und der Haupt ˖
wedh des Unterrichts nicht die Auxegung des Geistes zur Selbst⸗
hätiglkeit des Denlenz, sondern bloße mechanische Beibringung
non dem Kinde oft völlig unverständlichen Begriffen in oft ganz
raltelem Deutsch ist, demnächst'ine den Elementarschulen mebr
Jeit auf die Ausbildung des Denkvermögens,“ auf den Unterricht
in der Naturlehre, resp. den Elementen der landwirthschaftlichen
hilfswifsenschaften, auf, Rechnen, Schreiben ⁊c. perwendet und das
ritraubende J dantenlose Auswendiglernen von Kirchenliedern und
Kibeldersen engeschränit werden. (Wäre sehr zu wün schen:) Auch
hält man es für zweckmäßig, daß den Kindern Geographie und
daterländische Geschichte beigebracht werde. Dem entsprechend wird
dier Umgestaltung des Leckionsplans der Seminarlen erfolgen.

Frankreich.
VFaris, 10. Mai.Der Commissionsbericht über den deutsch
iranzösischen Postvertrag ist der Nationalversommlung vorgelegt
worden. Derselbe spricht sich, in Voraussicht der am nächsten Mon⸗

5
IJ

55**
1872

ag stattfindenden Verathung. für. e des Verlrages ub.
dDer Kriegsminister, General Cissey, sonl wie gerüchtsweise
erlautet, ix Folge von Differenzen mit der Kapitulationscommission
eine Demission nachgefucht, Thiers solche jedoch 89 gugenoumẽ
aben. — Mittheilungen in Priwathriefen as Spagiig —51
ie Bedeutung der Niedetlagen der LKarlistenchei ree ab.
Die Karlisten hätten an Todten, Bexwundeten unde Gefungenen
usammen nur 8200 Mann' verloren und wären in⸗ Biscaya, mit
Ausnahme von Bilbao, Meister. F
Die Unterhandlungen wegen der Vefreiung deęs Lerrioriums
ind noch nicht weit gediehen. — Die Haüptschwierigleit in Bezug
auf die Befreiung des Territoriums“ soll, wie von unterrichteter
Seite versichert wird, darin bestehen, dqaß. Deutschland verlange,
daß die sechs Departements, welche es noch besetzt hält, bis zur
Jänzlichen Abwickelung der Drei-Milliarden⸗-Schuld für neutral er⸗
Järt werden, da h. daß Frankreich in denselben big zum genannten
Zeitpunkt weder Garnisonen unterhalten noch Jestungsbauten vor⸗
lehmen könne. Der Regierung, welcher Alles daran liegt, Fraut⸗
ich so schnell wie möglich wieder in Vertheidigungszustand zu
etzen, kommt dieses natürlich seht ungelegen. —
Amerika.
Washington, IL. Mai. Dig Majorität des Senats-
Ausschusses zur Prüfung des Waffenverkaufs an Frankreich hat
das Kriegsdepartement bon; jeder, Nentralitätsnerletzungg ijreige-
prochen.
. Frang Li . heine, der durch die Herausgabe der Lieder zu
Schutz und Trutz“ sich die Arerkennung der ganzen deutschen Preffe sowohl,
die ver deutschen Fürsten und Feidherren erwarb, verbffentlicht soeben wach⸗
tehenden Aufruf: —— —
Gleich den in den Jahren 1870 und 1871 von mir herausgegebenen
dDiedeba zu Schuß unmv Diru tz“ beabsichtige ich, num auch Deuke
Feder der Freidheitsktriege“ in den Original-Handschriften der
dichter zu sammeln und facsimilirt im Drucdk erscheinen zu lassen. Maͤnches
war von jenen Liedern wird kaum noch im Manuscript existiren vieles
Andere aber dürfte sich noch zerstreut in Bibliotheken, HandschriftenSamm⸗
ungen oder in Privatbesiz vorfinden, und Dieses zu sammeln, ehe es viel—⸗
eicht für immer zu spät, möchte eine Aufgabe sein, der sich unjere Zeit nicht
ntziehen darf. Es sind heilige Vermächtnisse, welche die Sunger jener un⸗
terblichen Lieder der deutschen Nation hinterlafsen, Tund wenn Auch diese
ieder selbst, von Alt und Jung gekannt, ewig ein lebendiges Besitzthum
inseres Volkes bleiben werden, so fehlt uns doch noch gänzlich eine Samum⸗
ung derslben in den Handschriftei, die eins unseter schönsten. National ·
Dentmale sein würde, gestiftetr von unserer Freiheitssänger eigner Hand.
ẽs gilt, dieses Denkmal fest zu fügen. dem / deutschen Volle zux Ffreude And
Erhebung. AWA 8 —
7 und so richte ich denn an alle Diejenigen, welche von den Originél⸗
Zandschrifien der Lieder jener Jeit etwas in ihrem Besitze oder unter ihrer
bhut haben, die Bitte, mir dasselbe auf kurze Zeit für die beabsichtsgte
„ammlung einzusenden, indem ich zugleich mich ereit erkläre, für eine punkt -
iche Rücksendung in gänzlich unbeschädigtem Zustande jede wunschenswerthe
Sicherheit zu bieten. — Vorzugsweise sind es die Lieder eines Körner,
düchert, Arndi, Uhland, Schenkendorf, eines Clemens
rentanod, Toilin Eihendorff, Fougué, Kl eist; Kberig
zudwig, Fr. Schlegel, Ermnst Schulze, Stägemann, die zu
sewinnen wir streben müssen; indessen sind auch, obwohl die Sammlung eine
ewisse Grenze nicht überschreiten darf, die besseren übrigen Zeitgedichte ——
dunsi⸗ wie Volkspoesie — aus jenen Jahren, zu denen wir auch die dem
driege vorhergehenden rechnen, für uns von hohem Werthe. Wo die Ori—
zinal⸗Handschrifien selbst nicht mehr erreichbar, ist für die dann in schöner
Druckschrift wiederzugebenden Lieder, wenigstens die eigenhändige Ramens-
Unterschrift des Dichters erwunscht. V sollen hisorische, Rotizen Über die
xntstehung und Geschichte der einzelnen Lieder hinzugefügt werden, und auch
sierfür sind Boiträge willklommen. Der Name aber eines Jeden, der auf
ie eine oder andere Weise zur Herausgabe des Werkes mitwirkt, wird
zankbar in demselben verzeichnet werden. 1 v
Wie die „Lieder zu Schutz und Truzßz“, welche bekanntlich einen nam⸗
jaften Ertrag lieferten, zum Besten unserer im Felde verwundeten und er⸗
rantien Krieger erschienen, so soll der aus den „Liedern der Freiheitskriege“
u erwartende Gewinn der Kaiser Wilhelms⸗Stiftung füc deutsche Invaliden
ufließen, das Werk also auch nach diefer Richtung hin ein durchaus nativ⸗
iales sein. J 6
Mil dem Wunsche, daß dieses neue Unternehmen denselben Anklang und
dieselbe Unterstützung finden möge, wie mein früheres, sage ich zugleich Allen.
ie mir ihre Behülse werden zu Theil werden lassen. im Voraus meinen
ebhaftesten Dank. Ber lin, Potsdamerjtraße 1164. 10. April 1872.
Franz Lipperheide.
F. X. Demet. verantwortlicher Redacteur.
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        —— — —
Der Vekkauf hat
bereits begonnen und endet
am Donnerstagden
I6G. Ahenids.
6 Grügert
aus Berliu.

—W undeige. daß ich ꝛcece —WR
im Herrn J Stief'schen Hause an der Kohlenstraße (neben Her
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20

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Wer ein Gut, ein Haus, Hotel ec. kaus
jen oder verkaufen, pachten oder
erpachten will,. . 1
Wer einen Posten zu besetzen hat oder
eiuen solchen sucht,
Wer irgend etwas in eine beliebige An⸗
. ahl vonn KZeitungen einzurücken
ʒeabsichtigt, wende sich an die An⸗
nmoncen⸗-Expedition von
Rudolpf Mosso,
officiclsen AIgenten sammmcher Zenuungen
es In⸗ und Auslandes,
Fraubfurt a. II.
⸗ * Jeũ 45. — 1 J
Straßburg, Muünchen, Nüruberg,
Berlin, Wien, Prag Hamburg,
Zürich; Stuttgart, Veipzig, Haue
a. S. Breolau. *
- wird Jedermann Rath er⸗
D aselb st theilt, welche Zeitungen für
ete jeden einzelnen Fall fich als
5 erfolgreich erwiesen haben;
werden alle Annoncen sorg⸗
Daselbst, älligabgefatzt und für einen
augenfälligen Druck herge⸗
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dosten die Inserate nur das⸗
selbe, wie in den Zeitungs⸗
Erpeditionen, da dieses In⸗
Ic stitut altz ⸗
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Central.Stelle
aller existirenden Zeitungen besondere Vor⸗
theile von denselben genießt. Das Renom⸗
mée der Firma bürgt für solide Bedienung.
Discueö
vird auf“ das strengste beobachtet, die Lin⸗
aufenden Offertbriefe werden uneröffnet an
die betreffenden Reslectanten, ohne deren
Namen preiszugeben, punktlichft und ohne
Provisionsberechnung übermittelt.

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αν Kedaktton, Druck und Verlag von F. X. Demez in St. Inabeertrtt.

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357538315358 5838 352533553855 51 —
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3822—537283 853 —883 42833 —2 3*
2523 87228 ZB 5 —23* Go —X Oel 15
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533—3 37 3 2
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5*2 232833— 5—2 I———3335 —25888374 ——22—228
553 3333 353 *z3—533333 333
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3 — — 2 — ———— J 25 35. 122 *
58833 55 32 522337332362.2 2332355
28333333353 3338 3355 33 533323335
333333335 33. S333358
25 s 2 538*2 ẽ 2, 5 2887* — 2537 2 *
528 283 2 33 7383 32835 533 2, 23 — 53 75
— 2255233 85837. 5553
* 35288 »2*8* * 57 * 5 22 282* —83 3
26 * 31 — *2— —— 22
2 2532 2533332 J2 3335 3233255358 7
*5 35333 3—3 3333358
2237 — *—3 S3 5— — ———338 333323555* *835
253 83373553355 535355 32252553338
J — * * *8 2
* 25332.8*4 —— —— ——3033258 —A
T 5253823 2255
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*2———3 53 ——5 5357 2582*
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*8 23343 5332 232 3 — 232588 35
253 X 2 c2222 2372 2.2 52353* 532325
233 28524 s5585283332355 5323233335
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5 533 3—33——3 3833.
2 33 2 2 2 2
553 253352583 385 53233333533
— 228.5355— 228338 32333353523235
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        — — — —
— · — ⸗
der St. Inabexter Anzeiger (und daß mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ and Sonntagt
Lammer) erscheint wochentlich v i ernal; Diensta a. Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliahrig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mites Kterzredie dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berichnet.
— — —— — — — — — —— — — — — — —— — —
/2 7 — * —— ß — .*
M 77. DDonuerstaa, den 16. Mai u 1872
Deutsches Reich.

München, 13. Mai. Die durch Verschmelzung von 4
Appellationsgerichtenn in 2 nothwendig gewordenen Vorarbeiten
ind dem Vernehmen nach soweit gediehen, daß in kürzester Zeit
sierouf bezügliche allerhöchste Entschließungen zu erwarten sein dürften

München, 13. Mai. Aus „authentischer Quelle“ meldet
xer „Bayer. Kurier“ heute, daß Hrn. Abbt Dr. b. Han«eber g
allerdings Seitens der Staatsregierung der Speherer Bischofs⸗Siß
angetragen worden sei, und in Rom ein Bedenken gegen dessen
llebernuhme nicht bestehe, daß aber der Genannte von vorneherein
rllürt habe, er lönnte nur durch einen ausdrücklichen Wunsch des
bapstes bewogen werden, dem Antrag der Regierung Folge
u geben.

—* jetzt so vielfach ventilirte Frage, wie sich der Staat zu
ven bischöflichen Ecommunicatibnen zu verhalten habe,
st leineswegs die Frage neuester Feit, sie hat vielmehr eine nach
Jahrhunderten zählende Geschichte. Mit welcher Festigkeit die Her⸗
joge und Kurfürsten Baherns, deren Katholicität historisch fesisteht,
riesen Excommunikationen das staatliche Veto entgegengehalten
aben, darüber liefert ein auf der königlichen Hof ˖ und Staats⸗
ꝛibliothek zu München befindlicher Coder interessante Belege. Die
„A. A. Z.“ führt einige der Erlasse an: Max J. läßt 1599 den
brzbischof von Salzburg wissen: den Landesherra und dessen Be—
inte mit Drohung der Excommunication zu verschonen und in
Streitigleiten nach Maßgabe der Reichsgesetze zu verfahren. Der
herzog schreibt 1600 an den Pfleger zu Reichersberg: nicht zu ge⸗
jatten, daß der Administrator zu Passau bei Absolufion vom Kir—
henbann verkleinert werde. Marx Emanuel erläßt 1719 das Ver⸗
hot ar den Dechant bei St. Peler in München, eine Excommuni⸗
cafion zu publieiren. An den Bischof von Freising ergeht der Er⸗
aß, daß die Excommunication don Peter Burk, Hutmacher, wieder
bgenommen werde. 17283. Karl Albrecht schreidt 1728 an den
dischof zu Augsburg: ein Pfarret soll die Excommunication öffent⸗
ih widerrufen, oder man wosle ihn aus dem Lande schaffen 5
1729 an eben diefen wegen Cassirung einer Excommunication:
erner an den Administrator in spiritnalibus in Freifing wegen
Aufhebung einer Excommunication. Derselbe Karl Albrecht ertheilt
—X „Andung an den Bischof in Augsburg wegen einer
egen einen Landstand verhängten Exkommunication.“ Mit Recht
in die .A. A. Z.“ diesen Auszugen die Bemertung bei: „Ueber
ies gesetzliche Verfahren nach vem Borbilde wohlmeinender Re⸗
gtrungen würden die heutigen Zionswächter Zeter und Mordio
dreien. Sie lärmen bon Kicchenverfolgung und wissen nicht, daß
uet de tscher Staat weit hinter seinen Ansprüchen und Be—
rhigungen zurückbleibt — nur um des Friedens willen, wah⸗
7 wan auf kirchlicher“ (romanischer) Seite von Angriff zu
uhriff schreitet.“ ———

Metz. Der hier lebenden Wittwe eines 1870 auf dem
iort St. Julien verunglückten französischen Arbeiters BIadis hat
Kaiserin don Deutschland auf ein Bittgesuch hin die Antwort
hn lassen, daß die Regierungskasse in Trier angewiesen sei,
e lebenslangliche Jahresrenie von 300 Fres. und bis zur
miährigkeit ihrer zwei unmündigen Kinder für Erziehung derfel-
monatlich 5 Thaler dutzuzahlen.

— 18. Mai. Der Reichskag hatte ohne Debatte die
—35 mit Franlteich und Spanien in dritler Lesung ange⸗

uen. Derselbe trat sodann in die Dedatte über die die Jesu⸗
ateenden Petinnonen, zu welcher mehrere neue Anträge ge⸗
a8 * in. Nachdem Moufang für, Wagner, Fürst Hohen—

* di ingsfürst, Windthorst (Berlin) gegen die Jesuiten
wird die Debatte auf morgen vertagt.
— 15. Mai. Die „Nordd. Allg. Ztg.“ kommt bei
—6 —A Arbeitgeber und Arbeitnehmer
aten bl — zu dem Schlusse, daß der dolose Bruch, der
wo Arbeitgeber und Arbeitnehmer geschlossenen Arbeits—
9— esehen von dem civbilrechtlichen Schadenersatze, unter
afgesetz zu stellen sei. Die Coalitionsfreiheit werde da⸗

durch nicht berühtit. Der Stand der Dinge erfordere ein solches
Zpecialgesetz. 0 ——
— Berkin. Von der diesjährigen Auswanderung nach Ame⸗
rika ist besonders aus dem Norden und Sübwesten Deutschlands
prel gesprochen worden; man hat sie auch auf die Diensipflicht
ind den Steuerdruck zurückgeführt. Wir können von hier aus,
chreibt man der M. Z.“ aus Thüringen, nicht ermesse n, wie
veit diese Gründe zutreffend sind oder nicht; so viel aber darf
onstatirk werden, daß die Auswanderung zur Zeit des seligen
Bundestages weit zahlreicher war als jetzt. Es gibt auch für die
xẽmigration Europamüder besonders günstige Flugjahre, in welchen
ner Zug nach der neuen Welt lebhafter als sonu zu sein pflegt.
Auch ist es im deutschen Wesen begründet und gehört zur Mission
des Deutschen, bewußt und unbewußt, das deutsche Element in
sjerne Weittheile zu verpflanzen. Von hier aus ist die Emigration
nach Amerika in diesem Frühjahre nicht erheblich stärker als in
anderen Jahren. Unter den Auswanderern mag auch mancher
Militärscheue sein; an diesen Leuten verliert das Deutsche Reich
uicht viel. Wegen der Steuern wandert abe wohl Niemand
uus. Sind die Leute wohlhabend, so haben sie in Amerika mehr
als hier zu bezahlen; sind sie aber unbemittelt, so ist die auf ihnen
uhende Steuer in Deutschland an sich so unbedeutend, daß sie
deshalb nicht davon zu gehen nöthig haben. Für die einzelnen

Fälle sind in der Regei rein locale bder individuelle Gründe ent⸗

icheidend. —WW de

Die Postanstalten des Deutschen Reiches sind anger
viesen worden, die auf Grund des Bundesgesetzes vom 21.Juli
1870 ausgegebenen Darlehenskassenscheine des Norddeutschen Bun⸗
des, deren Einziehung angeordnet ist, in Zahlung ferner nicht mehr
anzunehmen; die preußischen Darlehenskassenscheine aus den Jahren
1866 und 1868 sind hier nicht miteinbegriffen. 28

Der Kultusminister hat unter Zusammenstellung des Staats-
ninisterium die Errichtung eines Gymnasiums mit ausschließlich
»eutscher Unterrichtssprache und grundfätzlicher Gleichberechtigung
der ebangelischen und katholischen Confession in der Stadt Stras⸗
burg (Provinz Preußen) beschlossen. Die Eröffnung der neuen
Anstalt soll zum 10 April 1878 erfolgen.

Frankreich.

AUnter den Generalen, die noch vor dem Kriegsrathe erscheinen
ollen, besindet sich auch der General Frossard. Die Commission
vill nämlich von ihm wisfen, wo er waͤhrend der ersten Periode
der Schlacht don Forbach gesteckt habe. Marschall Baͤz'a imne
jat sich nunmehr als Gefangener hierselbst gestellt.
gSBie man aus Versailles erfaͤhrt. hat Marschall Bazaine
n Berlin angefragt, ob er preußische Generale als Entlastungs⸗
eugen vorladen lassen dürfte, ist aber von Fürst Bismarckab⸗
chlägig beschieden worden. 7* J
.Das „Journal de Paris“ erzähld: Vor einigen Tagen hatte
Herr Thiers einige Personen zum Frühstück Rach seiner Ge—
vohnheit sprach er mit großer Lebhaftigkeit: Wenn ich“ — jo
jagte et — „ein großer Mann gewesen wäre, wissen Sie, welcher
ch hätte sein mögen ?“ Man naunte Alexander, Cäsar, Napoleon.
„Nein!“ — erwiderte er — X sein mögen;

ꝛr hat sich das seltenste aller Verdienste erworben, denn er opferte
ich für ein Vaterland auf, welches er verachtete··

England.

Der Matrosen⸗Strike in Sont hhampton fängt au,
uuf andere Handelshäfen eine ansteckende Wirkung auszuüben. Die
dondoner Matrosen haͤben sich nunmehr der Bewegung angeschlossen.
ẽtwa 1000 Theerjacken hielten gestern ein Meeting, auf welchem
zeschlossen wurde, einen Schutzverein zu bilden, dessen hauptsäch-
icher Zweck es sein soll. für alle Klassen von Seeleuten hoͤhere
Löhne zu erwirken. Ein Strike der Liverpooler Matrosen wurde
nur durch ein rasches Entgegenkommen von Seiten der Rheder
»erhindert. Wie es heißt, wollen sich jetzt auch die Heizer und
Feuerleute det zahlreichen Post⸗ und Passo gier⸗Dampfer der Be⸗
vegung zur Erzielung höherer Arbeitslöhne anschließen.
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        — Italien. 22
Man beraͤlh jetzt über eine Abkürzung der Eisenbahnlinie!
von Rom nach Neapel, wodurch nan in zwei und einer halben
Stunde den Weg hJuruͤclegen · lonnte. So zusammenderückt werden
die herrlichen Hauptstädte Italiens noch viel Aeichter von den
Reisenden aufzusuchen sein.
Der Papest ist am 13. d. M. in sein 80. Lebensjahr
ngetreten.

Zie ragen die Jahreszahl I18689 und sind an AIhrem bleierner
Zlang Aejcht erkennbar. 3 —— —
depzige 4. Mei. Neben den Transbort⸗, Feuen, Lebeng
Vieh⸗ Sypoiheken⸗, Unfall See⸗Spiegel⸗ und Hagel: Versichet
ungen hat sich nun auch eine Frosiversicherungs: Gesellschaft gebilda
velche für mäßige Prämien alle Bodenerzeugnisse gegen den durt
Fröste verursachten Schaden assekurirt.

—

anderung nach Frantreich betr) J —28
Staatsministerium des Innern.

Nach einer Mittheilung des Reichskanzleramtes nimmt
neuerer Zeit die Einwanderung mittelloser deutscher Stqatsang
höriger in Paris außerordentlich zu.

Bei der grotzen Schwierigkeit, für die deuischen Arbeiter don
elbst jetzt Beschäftigung zu finden, sind dieselben in der Regt
‚ald nach ihrer Ankunst in die bedrängteste Lage versetzt.

Der deutsche Hilfsverein in Paris ist bei seinen gegenwärtt
veschrünkten Mitteln außer Stande, die in Folge' dessen käglit
naffenhaft eingehenden Unterstützungsgefuche zu berücksichtigen.

Auch die Rückkehr solcher eratmter Personen ist mit nan
zaften Kosten verbunden, da die französischen Eisenbahngesellschaite
eine Fahrvbillets zu ermäßigten Preisen gewaͤhren.

SHievon find die Dutriktspolizcibehörden mit dem Auftreh
in Keuntniß zu setzen, bei sich ergebender Gelegenheit, imsbesondu
bei Ausstellung der Legitimationspapiere, die eine Ueberfiedhun
nach Paris veabsichtigenden Personen auf die Schwierigtkeiten au
merksam zu machen, welche gegenwärtig ihrem dortigen Forllo
nen entgegenstehen.
nen diee en 28. April 1872.

Auf Seiner Koͤniglichen Majestak Allerybchsten Befehl:
Pfeufer.. 5
Durch den Minister:
Der Gexeral⸗Eccrelaͤr
Muinislerialrath v. Dubo
3 . . Demeß, verantwortlicher Redacteur.

Zermischtes.
718R eustadt, 10. Mai. Zur Feier des 40. Jahrestages
des Hambacher Festes hat in Neustadt ein Comite sich gebisdet,
deenden Schritte zu thun. Einflußreiche Personlichteiten
arunier der Minisser des Innern, haben ihre Mitwirkung zur
Bestattung und würdigen Begehung des Festes zugesagt. Se. Maj.
der König haben in hochherziger Gesinnung die Marxburg für die
Abhaltung des Festes dem Comite zu benuͤtzen gestattet. Die am
7— Mai rfolgende Felex verspricht eine zahireich besuchte und
lansende zu werden. *
Speyer, 13. Mai. Das zuristische Staatsexamen für das
aufende Jahr hat heute jeinen Anfang genommen. Es sind hier
i2 Candidaten an demselben vetheiligt. (Sp. A)4
Die Zahl faͤmmilicher pfalzischezn Aussteller für die
Wiener Weliausstellung von 1873 velaͤuft sich auf 68.—
7 Trauuste in. (GOberbahern.) In umserem Städtichet
zereitet!n sich ein eigenthümlicher Shkile vor. Etwa fünfhundert
Mauner haben sich durch Unterschrift verpflichtet, angesichts der er
Hhten Bierpreise sich des Biergenusses zu enthalten.
Woltswirthichaft, Haudel und Verkehr .
Der Bundesrath hat die Herabseßung des Port v's fur
se der respondenzkarte n auf 6 Pf. von 1. Juli rab ge⸗
nehmigt.
Es sind gegenwärtig eine große Auzabl nachgemachter
bisterrechisschez Vereinsthalersstücke im Umlauf
Bekanntmachungen.
* ð **23
1050 bis 1200 sl.
sind zu 600 gegen erste hypo⸗
thekarische Sicherheit sofort
auszuleihen.
Räheres in der Expedition.
Viehversicherungs⸗Verein.
Montag den. 20. Mai, des Nach⸗
mittags 1 Uhr, in der Wirthschaft
des Herrn Joh. Schwarr z. auf dem
großen Flur · —1
Generalversammlung
des Viehversicherungs-Vereins
dahier.
Tagesv dnung ·
1. Abãnderung der Siatuten.
2. Den Eintritt als Mitglied in
den Vorschußverein betr.
3. Wenn ein Mitglied seinen sämmt⸗
lichen Viehstand verkauft hat, ob, und
wie lang dasselbe noch als solches an⸗
zusehen sece. e Fa e
4. Durch Niederlegung der Stelle
des jetzigen Vorstandes, Wahl eines
Reuen. I
Der Vorstand.

Pfingsthontag
Eröfruncg meiner

reihige, — il. — kr. Spelz 5 fl. 1.
Spelzktern — sl. — tr. Dinkel —
ifr. Mischfrucht — il. — kr. H
3fl. 54 fr. Kartoffeln Vfl. 50 kr.
. 30 tr. Stroh, 1fl. 25 kr.

zentner. Weißbrod 113 Kilogr. 2
Zornbrod 83 Kilogr. 24 kr. ditto 2hi

6 tr. dittio 1 Kilogr. 8kr. Gemischtbu
Zil. 32tx. 1Paar Wed 100 Geramm:
Rindfleisch 1. Qual. 20 kr. 2. Qual. ld
Zalbfleisch 18 fr. Hammelfleijch
Schweinefleisch 20 kr. per Pfund. Buln
kr. per Pfund.

—u —8
W

bilipp Emrich.
oder Unterzeichnete verkauft
die diesjährige
Heu u. Grummet-⸗Ernte,
von mehreren Wiesen und Klee—
rücdken, auch können diese auf mehrere
Jahre gepachtet werdhen.
J. J. Fiack en.

Frucht⸗, Brod⸗/ Fle isch · te P
der Stadt Homburg v. 15. y
Weizen 8 fl. 11 kr. Korn —X

Spelz — fl. — kr. Spelzleun

tr. Gerste, Areibige — fil. — ir

treihige — fl. 7 kr. Haͤfer 8f.

Mischfrucht — fl. -akr. Erbsen —
sr. Wicden — fl.. — kr Karioffeln

r. per Zentner. Weißbrod d
r. Kornbrod 6 Pfd. 26 kr. de
7 de Pire deir. Gewish
Pfd. — kx. Das Paar Wed 94 9
Ochienfleisch per Pfd. — kr. Kühfsl
ai 20 te. 2. Qual. 18 br so
8 r. Haumelfleisch 18 kr. Schryn
32 In Vutter 1Pid. 38 kr.

— —
Eing geuer deee—
Bachofen—
wird auf Abbruch verkauft bei
Fritz Panzerbieter.
Timburger LKäse,
—
Frau A. Echmeltzer.
Der Brodvpreis fur die Siadt St.
Jugbert ist ven heute an bis zum nächsten
Donnerstag GFruchtmarktstag) festgestellt:
Forabrode8 Klgr. 25 Krzr. Weiß⸗
hrod 10 Krzrt.
SZammtliche Bäcker von St. Ingbert.
Frucht⸗ Brod⸗, Fleisch ꝛe. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 16. Mai.
Weizen 7 fl. 837 r.. Korn 5 fl. 2 kr
Gerste Areihige. — fl. — kr., Gerste vier⸗
4 2 * — B —8 — ——⸗— J
Rqatlion. Druck und Verlag von FR. X. Deme“ in St. Ingbert.

Fruchtrreise der SEtad
Kaiserslautern vom 14
Weizen 7. fl. 51 ir. Norn 5
Spelzkern — sI. — tr. Spelz 54
Gersie 4fl. 17 r. Hafer 8 s
Erbjsen 4 fl. 49 tr. Linsen —
per Zentner. *

Brodpreise: 6 Pfd. Kornbtn
3 Pfid. Gemischlbrod 14 kr. und
Weißbrod 15 tr.

Am
aer nstmontag
⸗ u7 P.-
——
dein
Jacob Quirin,
Rentrisch.

**
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        2 328
32325 53
552
333233823383 *5 *84 2
— ———— * 2 22
——— EiA *5883 —A————
—
588 —3. * 328 22333 2 5
82 523522 8 28 ———— 553 23
2 * 2 * * * — — 2. * J — 2* XW ——— 2
555555355 — 8 — E —*8328 5555 35
2 2322 —z 2 8. 5— äα — 2 52 — 35 *535 — —8 * 225 —A
—R s32333235355* ——— 23c3 2 —2 U——— —A —— ————
25 2 2322 ã * 28333 —————— —2— —— *
5585— 3 —— —X 2588 9 2 53 5* 8 SS — **
2352 S 2 588 8228 52 5 2 —
22 8 2 438 —— 38336 38336
38 357 527 — 5— —A 7* — 5222 —57 22
5533 2* 355553 —3—238 5 —2 288328 —3 35738* *
— —8 7 5 55— X —X
JJ
7 —A —8 —* 22 SS⸗ 57* — 287 *4 ———— 2252
33283 3337 ——— 338 5323* 388 5 35 2*
23*5 —32353333 z5 255 ——— — 252 * s—
7 280 5 — — 2353 —A— — 235333238 —38 58 252258
332 5832 —5232 5383 —⸗— —— 5253224 * 3z525
53538 558 2 — 5* . 5 38333235
253 — —— — * —5528 52228 — ———— — 23* 8 3 5 — 227—
2 2 3 —X5 2555 — —— vV 32 3333733533538 *
2— 553 — 35333538 W. ——— O —— ——— —— 58
—A * — 3323 — — * 5*5IB5B 24 53327 * —
23783523 22 325 ·* 23* 22. — 2888 5* 5382 72 *
2 332 — 8 —A— 3 cz 22228 2* V 253684
23288 — — 753—8537 23353—5— —53 52553— —25* 58 22328 *
—* 7. —557— 52535333 — 252 23 ———— z—z582 5 522734
5 2 S* — — — — 35355235 2 ———— — 275 2 8
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Ue.
        <pb n="307" />
        Sl. Ingberler Anzeiger
eenenn wzt
—V —— A i:
der St. Fnaberter nzeiger (und daß mit dem Haupiblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstagt⸗ Donnerstagk⸗ und Sonniagi
kuunter) erscheint woͤchentlich vie ranal: Dienstag,. Donners tag, Suüms tag und Sonmn tag. Abonnementspreis vierteljabrig 42 Rrar. oder
1282 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.3 ude
—B 78.. Samstag, den *8æMe2i —DDDDDDD— — —— — —— — 1872
der Staat und die kirchlichen Excommu⸗ in Schulen, Synagogen oder sonst —AD—
nicationein. „verlündigen lassen sollte, wird feines Amtes entsetzt.“ n
Die Excommunicationsfrage beschäftigt heute alle Klassen der 17. g — f durch das Genertal · Juden · Reglement bom
gevöllerung. Der Staat muß Stellung nehmen gegenüber der des Sahnrs .4 8 325 den Rabbinern die Verhängung
zirche, die durch den Mund ihrer Bischöse und Geisilichen Män— ———— eea diese Bestimmung in einem speciellen
ꝛer bersluchen laßt, welche noch vor Kurzem von ihr selbst als Festung e n eee vom 21 Mal 1827energisch zur
— Id * weise hat in ⸗ Holstein das
n der Nichtanerkennung des Dogma von der päpstlichen Unfehl. de e n gn ases im 8 16das gandliche Verbot
atleit liegt. vi — * 84..
Mit den bloßen Verhandlungen ist es nicht gethan; die be⸗ grißo— iese eshete bostehen heute noch; sie haben die Macht des
tehenden Gesetze reichen nicht aus und Dhch Inan de in 8*8* eerre gEbrochen undim Judenthum diejo
inzeinen Fällen dürfte mehr schaden als nützen; es muß also eint zu e * Zitgemane enry Anelut Ihnen is ⸗
gesetzliche Regelung dieser Streitfrage angestrebt werden. ich ae 2 g er anengauus ige Jude mit dem Refdrmer fried.
Aber in weicher Weise kann dies geschehen 5 — 2* enn der Glaubensstreit wird ja in allen Reli⸗
Wir meinen, es gibt nur ein Mittel, um den ausgebrochenen 3 —* von den Laien, als dielmehr von den Prieftern
ztreit ohne alle Schwierigkeil voll und ganz zu lösen: das is —8 e nd geschurt.. A
in gesetziches Verbot der Excommunicationen unter Androhung nicht ze * dee en dem Katholicismus gegenüber bisher noch
iner namhaften Strafe für jeden Geistlichen, der eine solche Ex⸗ 3 1 ð agregun gegriffen, so ist dies wohl nur dem
ommunication ausspricht, publicirt oder von derselben in irgend usgeene und e Reglerung dehereschenden Einsluß der Jesuiten
inet Weise, sei es auch im Beichtstuhl, Mittheilung macht. 335 dren eht dhnne es aber hohe Zeit sein, die verschiedenen
Man wird entgegnen, das sei ein ungerechtfertigter Eingriff pie si⸗ 3— * gate wit Heichem Moße zu v essen, und Gesetze,
xz Staates in die Freiheit der Kirche; wir behaupten aber, der Inerisse ver d rdie „intoleranten Juden bestehen, auch im
Ziaat habe die Verpflichtung, seine Buͤrger nor dem materiellen der he — auf die intoleranten“ Priester der Religion
tuin zu schützen, der oft die Folge der pfäffischen Unduldsamteit zuwen n. Etsbꝛtg.) 5.5*
s, wie sie in den Exxommunicationen am schroffsten zu Tage tritt If .,—3.. TAA
der Staat darf, unserer Meinung nach, nicht dulden, ee Die Zurückziehung der Occupations⸗-⸗Armee
uchtige Priester die verfassungsmäßig garantirte Glaubensfreihent zu aus Frankreich
uchte machen und Maßregeln ergreifen, welche die Ehre und Schon vor einigen W * 5
zͤtgerliche Stellung der Staatsangehoͤrigen untergraben. daß Tuen p,e ochen 8 vielfach davon die Rede,
Das thut aber jede Excommunication; denn sie vervehmt Räumung d mi em deutscheu Reichslanzler Verhandlungen wegen
ewissermaßen den von ihr Betroffenen. In strer g katholischen aete 5 on unseren Truppen besetzten französischen Districte
dändern wird derselbe wie ein Ausfütziger gemieden, da ja jeder 4 p und daß man französischerseits diese! Angelegen
derlehr mit ihm die gleiche Maßregel hervorruft, — und das au as Kifrigste betreibe. Die an allen eurobäischen Boͤrsen⸗
lles seines Glaubens wegen, im Namen der Religion der Liebe! p r amols ber rschende Stromung schien das Unternehmen zu
„Bann und Verweisungsrecht, das sich der Staat zaweiler a gen. Licht und Sonnenschein füt die Pflanze, das
glauben darf, sind dem Geiste der Religion durchaus zuwider Heg Zuuse timmung für die Börse, und ähntich Ddie die
Lerbannen, ausschließen, den Bruder abweisen, der an meuer Er— — auf de Vogetation, wirkte die Baisse auf die Etkaltung
auung theilnehmen und sein Herz in wohlthätiger Mittheilung in nd d Vnennehane —.
nit dem meinigen zugleich zu Gott erheben will —* bekanntlich vor wenigen Wochen vdu Wien aus eine
Man beruft sich immer noch auf das Naturgesetz! Jede Ge— P nstlich hervorgernfen worden. Durch die angesehensten
Wihsee, eeeeennn 41* er wurden allerhand alarmirende Nachrichten verbreitet. Zu⸗
uch die religiöse? Allein ich erwidere: Gerade hier macht die wgs wurden fur Boͤhmen und Serbien Cravalle angesagt; dann
wididse Gefenf haft eine Ausnahme dermdoe eines höhe en Ge— e Furn Karl das Zauberland Rumänien verlassen haben; aus
hes lann keine Gesellschaft ein Recht ausuüben; das der ersten br ð rr ar eine Drohnote au— den Grafen Andtausshy abgegeben
osicht der Gesellschaft selds schnurstracts eingegengeseht ist. Einen ar und Zürst Bismarch hat an die französische Regierung
dissibenten ausschließen, einen Dissidenten aus der Kirche ver gesandt. A8äS. 4. .
— heizt einem Kranken die Apotheke verbieten. . ije —8 y reee des 33 e ey
unen ß i em inanzgötter Bestürzung und Schrecken
—888 cr sᷣhrieb ein Jude über dies Thema, Moses arr per ã*1 eben uee Pulverfaß
Die Ert nd zu stecken, und durch den mit hundertfältiger Pferde—
—8 —— sind bekanntlich eine Erfindung der J— —553 — ——— qu 33
Wir finden naͤmlich im Judenthum seit Beginn unseter Zeit im den Bbisen gesammelt, daß ein einziges Schwefelhölzchen ge—
—E den ugn an n — — me Fe nuͤgte, eine allgemeine Panique zu entzünden. 5
üitut, den Baun meiche saft dieseloe Wisaien sur den dadn Allein das Gewerbe das Baissiers, der sinanziellen Todten
belegten hauc, viedi pt — zräber, ist wenig beliebt und auf die Dauer dornenvoll und
„wie die Excommunication der katholischen Kirche. bines esntuaali 3
Dem Vann ber lit et e eineswegs leinträglich. Deshalb pfligen die elegischen und melan⸗
— er Inden gegenüber haben viele Staaten von holischen Stimmumgen an den Borsen in der Regel nigt
n b —— G. brauch gemacht und ihn, als min dorzuhalten, und schon haben die im Finanzhimmel hangenden
urgerlichen Rechtsordnung underträglich, einfach verboten. Wolken wieder angefangen, si li dj
uieSo wird durch Hofdecrei vom 28. Mai 1788 unter Kaiser Heldme Iun sangen, ücd Dulihuen, und schon stauern unsere
— eeera wod 28. de— Seldmänner wiedet mit vollen Segeln der heitersten Finanzbläue
nndd ab, b ei rafe von Ducaten vetboten. utgegen.
de den großen oder kleinen Bann zu thun oder irgend Kaum haben die ersten Hausse⸗Lerchen zu schwirren begon⸗
zntliche Buße aufzulegen. len, so bringen uns füͤr gewöhnl ut i Bla
Die Jnstrustion für die Ortsrabbiner in Böhmen vom 14 dan I Wn derehdeedin wafeteehe gter De
behtuat 1348 sag '831 * men vom de daß die Verhandluggen wegen Zurüchziehung der deutschen
die — der Rabbiner find ungiltig, und —— ausgenammen de — 9
—XR die noch einen Ehrgeft
Robhiner doder üdischer Religionslehrer, welcher dieselben ibiakeit in sich haf 6 inen Funten Edrgesaht ——

27
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        Schande einer fremden Dccupation los zu erdenFür die gal- jer?2 Millisnen*auf sich genommen“ und 78 Missionen auf ou
ische Prahlhansiglen und Großmanmssucht dendereg Ztadt Parid abzuwãlzen beschlossen. Obgleich die Haftpflicht der
einer Kriegsmacht auf framzöfischem Boden vᷣop ü brückend. Die Stadt nach den bestehenden Gesetzen anfechtbar ist, will diese doch
Pugen Hon Ruhm — Ber Jim Interesse einer taschen Regelungder Sache sich bereit finden
jailles doch gar in ppunderlich aͤus. wenn man erwägt, daß wenige! die Entschaͤdigung uͤnter Vor behalt be Rechte zu übernehmen
Meilen davon au die Commandorufe delfher Truppen Nach dem Vorschlage des Präfekten soll dieselbe auf zehn Jahres.
führer ertoͤnen. raten von je acht Millionen vertheilt, und diese Jahresraten
Es kommt hinzu, daß die Franzosen, so lange wir den Fuß viederum sollen durch einen Zuschlag zu den Kataster⸗Einnahmen
mif ihrem Noaclen hatden, an die Ausflthrung ihrer Rachepsane und durch eine Erhöhung der Steuern für die Hallen und Märhe
nicht denlen und ihrem Revanchegelüste nur durch tindische Reden aufgebracht werden.
Juft machen können. Der Gedanke,rdaß in wenigen Tagen eine Paul de Cassagn ac⸗bringt im „Pahs“ einen langen
mposante deutsche Armee bis an die Thore von Paris gelangen, Urtilel über den Marschall Bazaine, dessen Schluß lautet
ann muß noihwendigerweise dämpfend und abkuͤhlend auf den jMan stellt den Marschall Bazaine vor Gericht, und dies ist be
franzosischen Kriegseifer wirlen. jgreiflich.Es darf dies aber nur der erste Schritt zu einer Reih:
Mu Rücsicht hierauf fehlt es für uns an einem ausreichen⸗on Untersuchungen sein. Nach Bazaine muß der Wuaarschall ve
den Grunde, den Wunschen, der franzöosischen Regierung entgegen⸗ Boeuf vor einem Kriegsrath erscheinen, um zu erklären; warun
zukommen und die, Räumung der occupicten Departements vor »rx sagte, daß wir heteit wären, waͤhrende wir es nicht waren
‚ollstandiger Erfüllung alller stipulirten Bedingungen zu bewirken. kmile Ollivier muß sein leichtes Hetz“ rechtfertigen; die Jnten
cFine unzeitige Mil de wäre hier sehr wenig angebracht. Wären anten werden etzählen, warum sie uns Hungers fterben ließen
die Franzosen siegreich gewesen, so würden sie bei uns ganz anders Diejenigen, welche die Vertheidigrug von Paris leiteten, werde
zehaust haben, und wie nach der Schlacht pon Jena darauf aus ich zu verantworten haben über die 500,000 Mann, welche su
jegangen sein, uns vollständig zu Gtunde zu richten. Sie haben iach einigen eben so blutigen Sals unfinnigen Ausfällen di⸗
der Zeit von 1806 bis 1813 mehr als eine Milliarde Francs Waffen strecken ließen. Gamdetta wird uns seine Plane enthüllen
Is den damaligen preußischen Landen erpreßt und wegge⸗ Der Ingenieur Frehcinet und der Ingenieur de Perres werdu
chleppt. Wenn Preußen damals bei einem Gebjete von 2856 DMeilen ich über ihre anmaßende Unwissenheit, die uns so viel Blut und
aad 410 Millionen Cinwohner diese Summe aufbringen konnte, Held gelostet, zu erklären haben. Wenn wir wirklich so verfaub
wird das heulige Frankreich, d.“ h. ein Gebiet voen mebr als ind, aͤls man vehauptet, ss mögeman doch gleich einen Strom
6oh Dundraamenen (ohne die überseeischen Besihuugen) mit einer )urch diefen Augiassiall beiten, damit er allen Unrath hinwes—
tevoͤlkerung von über 86 Millionen, „dazu ein schr fruchtbares hwemme.·3
uind sehr wohlhabendes Land, wie die Engelsche „Statistische Zeit⸗ Am 10. d. ist in Bordeaur ein afrikanischer König ge
chrift“ sehr richtig hervorhebt, den fünffachen Betrag ohne gtoße andet. Derselbe nennt sich Ranalalalulu, und will Paris und
Beschwerden aufzubringen vermögen. Frankreichs Staatseinnahme dondon besuchen. Der Hauptzweck seiner Reise soll der sein, du
dird auch nach der Abtretung von Elsaß und Deutsch-⸗Lothringen nglischen und franzosischen Regierung Aufklärungen über die schlecht
zegen 2 Milliarden jährlich oetragen. Die ihm auferlegte Kriegs⸗ Zehandlung: zu geben, deren Opfer einige Missionäre in seinen
ofen⸗Enischädigung kommt somit noch ——— Der afritanische König. ist von einem zabhlreicher
Tinnahmen des französischen Staats gleich. Die Milliarde Kriegs⸗ Hefolge begleitet. In demselben befindet sich sein erster Minister
ostenentschädigung, welche Preußen damals zu zahlen hatte, hetrug in Eunuch, um seine Frauen zu überwachen, mehrere Großwür
ot zwölf Brutto ⸗ Jahres Einnahmen des Staats im Umfange des denträger und ein Koch, der zugleich Opferpriester ist. Wie e
Friedens von Tilsit. Nach diesem Maßstabe hätten Frantreich jeißt, wird Ranalalalulu von Thiers empfangen werden.
wanzig Milliarden Kriegkkosten-Entschädigung ouferlegt werden — England.
sönnen. 9337 London, 12. Mai.“ Das Journalgerücht von einer Reh
Nghir sind üdelgen —E viisß Augelegenheit in den zes Exkaisers Napoleson äin ein deutsches oder böhmisches Be
zesten Händen zuht, und Daß die Reichstogierung die Interessen aibehrt, wie an kompetenter Stelle verfichert wird, der Begründum—
Deutschlands genügend wahren wird. M. W. J.)
— Schweizz.

Die Bundesverfassungsrevissidon ist also w
porfen. Die Waad tländex, die von der Unübertrefflichle
hrer cantonalen Eigenart und Zustände überzeagt sind; der Gen
er Große Kath im schönen Bunde mit den Genfer Inter nation
en, der alle Herr Fa z y, im Verein mit Karl Vogt, pon du
nan nicht recht weiß, ob ei deutscher oder Schweizer, der ahn
ils Politiker in der Schweiz gerade so viel gilt als in Deuh
and, das heißt nichts; ferner der Bundesrath Dübs, der durt
zie, Centralisation des Militärs und die Rechtseinhelt den Föder—
izmus in Todesgefahr erklärt, neuester Zelt auch der Greh
dath von Graubuͤndien mit 36 gegen 33 Stimmen, der fein
Aten Alpenpaß Groll in die Revision hineinträgt; ferner de
Staatsrath von Tessin und die Royalisten in Neuenburg, endi
ie ganze große schwarze Armee in den UÜrkantonen nebst Wall
Freidurg, Äppenzell J. Rh. und der Pfaffenschaft in St. Galln
in Aargau? und im Thurgau, — diese sämmtlichen Gegnet de
Zundesrebision find, wenn auch nicht ein gemeinfamer Gedenn
och keine zu verachtende Macht, — und sie haben gesiegt. 80
en Ultramontanen begreift man den Widerstand; sie sind ja ubenl
die Gegner der Freiheit; die Welschen haben das Schlagwort de
ßreußenthums und der Germanifirung erfunden. Und je dun
ner die Parole, desto mehr findet sie Eingang. Es fragt sich uun
vdas welter geschehen wird. Nicht gat zu undahrscheinlich ist
Haß sich. weun auch zunächst ohne Eisen und Blut,“ ein aen
zouderbundskrieg aus dieser Volksabstimmung ent vickelt. Die ru
ionare Majoritaͤt ist doch zu gering, als daß die Liberalen it
zei diesem Votum beruhigen sollen.

Spanien.

Officielle Depeschen aus der Provinz Ravpatra, wel
im 14. ds. Mts. in Madrid einliesen, melden, daß in genantt
Zrovinz nur noch eine einzige Carlistenbande existirt, diejenige w
er Carosa. Genecal Moriones steht derselben gegenüher.
Truppen des Marschalls Serrano fahreu fort, sich in —X
oncentriren. Sie beiaufen sich auf etwa 20 Bataillone mit ——
hesmnmteffette don 18, obd Miann. Vriese von verschieden
dinkten Biscayas sprechen übereinstimmend die Uederzeuguno

CCMHGRC.C. CcqI3 G—GXGFVSGSFSGGSGOGODS *
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        vürden, den Angriff nicht abwarten, sondern sich in die Berge zer⸗
euen werden. — In Madrid beabslchtigt man iin Jahre 1878
VWeltausstellung ju veranstalten. —

Zegenliebe und ging Schnurstracks zu Ste Eminenz. dem Herrn
Papa, um die Hand der Geliebten anzuhalten. Dem Cardinal
'am die Gelegenheit, sich von dem Plagegeist zů befreien, sehr ge⸗
egen, er hieß den Freier willkommen und exrklärte sich bereit, die
Schulden des prãsumtiven Schwiegersohnes zu bezahlen, der hierauf
dem Schwiegerpapa in spo eine Dantesvisite abstattete. Das wurde
vem Papst hinterbrächt und außerdem, beklagten sich mehrere im
Batikan alkreditirte Diplom rete ett min Rieciotti im
Vorzimmer des —— iengetroffen seien.gFolge* davon
var der angedeutete heftige Auftritteß rilt
J———
BSandwirthichatt — ———
uit Worms am V. wañg

Jeder Landmann weiß, wie besorgt man ist, guten, leimfthigen,
inkrautfreien Kleesamen zu kaufen weil das im na vorkommende
AInkraut, Grind genannt, so e Schaden in den Kleefeldern verursacht
ind oft beinahe: hanze Ernten vernichtet. Um fich diesen laäftigen Gast von
den Kleefeldern moglichst ferne zu halten, haben mehrere Landwirthe mil
destem Erfolge versucht, den Samen burch Sieben u reinigen. Man
aimmiein Haarsieb iwa aus einer Muhle, so fein, daß nur die klensten,
anausgebildeten Körner deß Kleesamens durchfallen Eeinze gute Handvoll oder
nus 10 Pfund Samen.) Miun nimmt nur wenig auf Linmal in das Sieh
md rultelt gut damit alle kleineren Korner durchfallen, so wird der gröber⸗
Samen von Grind ereinigt jein, Man kann sich von der Gewißheit dieses
Mitiels überzeugen, wenn das Ausgesiebte auf eine besondere Stelle des Ackers
»der anderswo gesäet wird. Ferner sollte man fich beeilen, den Kleesameg
in die Winterfrucht so früh wie moͤglich ˖ zu saen. Die beste ⸗ ee
von Anfang bis Ende Marz, befser Frühals zu spat⸗ Das Erfrieren hat
eine Gefahr. Also in die Winterfrüchte. Der in der Mitte oder Ende
April gesdete Mnag oft wenn große Trockenheit eintritt, nicht keimen, oder dei
chon gekeimte geht bei anhaltender trockkener Witterung zju Grunde, ader
vird durch die Erdflöhe beschädigtz ι u——
Wer diese Räthe befolgt, wird bei— gehbriger Düngüng / und Kultur
vechsel (nicht näher als alle b Jahre) selten Mißernten im Klee erfahren⸗

Vermischte —
. Die Restbeträge für Ein quart krün gs Ver⸗
egs⸗ und Vorspann zleüstüntge n an nörddeussche
abven pro 1870/714 gelangen demnächste zur Auszahlung. Die
gemeinde ⸗Einnehmer sind zur Erhebung der betr. Gelder bei den
nentämtern bereits angewiesen. Auf das Bezirksamt Zweibrücken
neffen 223,242 fl. 40 kr., welche sich auf die einzelnen Kantone
polgendermaßen cvertheilen: 8weibrucken 77, 028 fic 58. trleb Hork⸗
hach 30,337 fl. 32 kr., Blieskastel 64,862 fl. 12 kr. St. Ing⸗
zeti 51,324 fl. 51 kx. Hievon kommen auf die einzelnen Gemein
in in diesem Kantone : Ensheim 8209 i. „58 ko.Eschringen
72 fl. 33 kr., Hassel 2389 fl. 14 knr. Hedendahlheim 1641 fl.
tr Oberwürzbach 1000 fl. 26 ke. Ouimersheim 5178 fl.
id ix. Rohrbach 10006 fl. 8 kro St. Ingbert 25,425 II. 180 tr.,
——Bezüglich der Vorspann s lerstrngenan die
aorddeutschen Truppen wurde in der Schlußrevifion festgesetzt, daß
ĩt einen zweispannigen Wagen mit dem Knecht, falls derselbe auf
der scriegeschauplatz gegangen, 6 fl. 72 kr., im Falle derselben
r innerhalb der Pfalz zur Ve rwendung kam, 5 s. 18 7r. für
den Tag in Anrechnung kommen. 63
.Speher, I65 Mai Durch eine Veroronuͤng des Kiil⸗
usministers vom 7. letzthin sind die Regierungs Verordnungen
vom 29.gJanuar 1669 und 7. April 1870 betreffs der Emtlaß⸗
jung der Vollsschüler aus der Werktagsschule iufgehoben und isl
die fuhete Ordnung wieder hergestellt worden, dnach welcher die
Entlaffung aus der Werktagsschule zu Ostern erfolgt, Zugleich ist
Anordnung atrogen daß die diesjährigen Schulvisitationen
ofort vorgenommen werden müssen. Die Ninisterialverordnung ist Einle F
in „Würdigung der bestehenden Verhältnisse“ Ieperedur g n —E — ———— der Marxburg
—. Weißenb urg, L. Mai. Seit einigen Tagen erleben (Hambacher Schloß) am 27. Mai —29 urg
wir hier und in dem nahen Altenstadt eine den Krengecheinungen Am 27. Mai dieses Jahres sind es 30 Jat aͤßet
im badischen⸗Oberlande ähnliche Geschichte. Auf vielen Fensier⸗ den Hambacher Schloßrui ine begeistert Ib— zuf n
cheiben will man Turkos⸗ Preußen⸗ und Bayhern⸗Figuren, Todten Männer one aaese dar —
döpfe, Gräber *. crbůden und die guten Leute, sich mitunter Don — d e we e et— e
in großer Zahl vor solchen Fenstern versammeln, prophezeihen vie —* Aufruf zu dieser Versammlun ieere 3 —8X
daraus, daß in höchstens Jahresfrist die Franzosen wieder da sein nicht ein Fest des Dankes, sondern bor Api besagt
würden. Sind es wohl auch, wie dort, die schwarzen Schatten b Errungenen, sondern bein a baß datung eezet e
die diese Geschichte in Scene setzen ? Der Curiosität wegen besah zollen Siege soudern dem flen — ruhm⸗
ig mie ein soiches Fenfter, und was fand ich Vünde Scheir Erfirebung hefehli ERAA
ben, die bekanntlich blouroth, violettschillernde Farben und auch Wie eßudn ee 88 —* nawürde *
mitunter Figuren annehmen, aus denen eine kühne Phantasie bei jin in Deutschlands 9 * ve ee
einigem guten Willen sich wohl solche Bilder schaffen kann. Patrioten hin 31 weren e walten de 8 de 8
* Reulich brachten die Zeitungen mysteriöse Andeuungen über de rzen d aun en sb Deieend sie daluen wicder an
nen Tod des Gründers des deutschen Museums, Hamns v Auf⸗ n Fe Fang n F en e mach Iin Cidan—
seß, der nif der“ Rückreise vom Straßburger nlberfitsfeste Freiheit. — 35 — — Deutschlands
arb. Diese Andeulungen erhalten aus defsenTagebuch eine fehr ene ane aus * Hende ber Feste
merwünschte, uns Deutsche tief beschämende Aufklärung.“ Hans usdauernde straft und Geist — Weit e ee
d. Aufsetz wollte sich am Abende in“ dem Hause zu Straßburg, ind durch die —* i D eeeere
daß ihn gastlich aufgenommen, Wasser auf sein Zimmer —** jeeres zum größt aee rezharn mnheres deutchen Zolts
lassen, das er eines Unwohlseins wegen hüten mußte, und be— —5 — n gan Idd wg die Witllichkeit getreten; fast alle die
diente sich, um dem Mädchen zu rufen, seiner Jagbpfeife. Vom n's ug Land * s80 an peg 88 IAagen
balkone des Hauses stürzten zwei „Befrackte“? herein in den Cor⸗ ränzter deutscher Ka ausschallten, sie sind erfüllt. Ein ruhmbe·
ridor auf den Greis zu, fragten, ob er gepfiffen, warfen auf sein deutsches Ich ne Wsr peinhe emiewen gegun.
bejahen hin den 72jahrigen Greis nieder und behandelten ihn so, zelöst das Vaterl v erhandn eree ist die nationale Ehre,
aß er an den Folgen starb. Die Herren waren zwei Professoren — * in — ——— Inee 3 8 u
der Universität Straßburg, die in dem Pfeifen einen französischen We e freiheucher Fort Ic dee uie und shunek den
dohn auf das deutsche Fest vermutheten. Die Presse gibt der Ent⸗ —* erscheint es — ehe auf 8
rüssung über diese Schandthat ernsten Ausdruck und verlangt, jenem Gedenktage ei * 88— e eee
aß, wenn auch die Familie des Getödtelen die Namen der Tha. —9 alle die u an st Zes Danlts gu feirrn. des Dankes ge⸗
e genannt wissen will. diese alsbald von den Lehrstühlen ehne —S —— eree
F —ú——S das wire noch die mildeste Sübne des Danles gegen alle die muthigen Sixeiter der ju igswwergangenen
eetdenr Idpaldi — an Schwiedersohn An— hroßen Zeit, gegen unser tapferes Heer und seite tüchtigen Führer,
— —— — wr vor Allemnicht mur unsere Rettung vor banger, gefahr-
bondenten Folgendes schreiben: „Man versichert, daß zwischen 38 e bore gar De —— — der un
dem Papst Und dem Kardinal Antonelli eine 8 heflige Scene lete d ku suß uind Lothringen, ja die ganze gebietende, geach-
lattgefunden hat, deren Veranlassung ein Besuch gewesen sei, den d —F s dae ee D
diccioiti Garibaldi dem Cardinai abgestattet. Es ist ein semuch A en de ee enene e
fentliches Geheimniß. daß der Kardinal von einet Ninde ei — one de ee nanen Heonun ven Saperu—
jatürliche Tochter hat, die er einer gewissen Gräfin Markoni we —5 3 ne p dee Fe raez
ttaut. welche vor der Welt als die natürliche Mutter des reizen⸗ 8 —ã — n —3
en Mädchens galt. iniger Zei * ge gu⸗ unser Jauch ein iautes Zeugniß sein
annte d 88 De serde ee ro 3 *3 Innee ee
Intrrnatinale“ und Redackeur eines haumcristischen Blaties mit un — I88 — 3 wen usamm mudenen
»em Titel', Don Pirloucino“ ist, zum Vormund der angeblichen rne d dn e ee en *8*
sater. ülan lohn sid leicht vorstellen dat Dert Ttauba, der Bi dedingen —— d igen di slche her ae gaehe
h Sehennniß des Kardinals kennt, die Simation wohl anszu⸗ eiern wili den laden wir —** 3* * n A ,
n verstand, und für Se. Eminen zum Quälgeist wurde. Do nebre auf daa Hamba v e r watzbur 7

—3—
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        sich schon festlich geschmückt, die patriotischen Männer und Frauen
aus allen Gauen Deutschlands zu empfangen; ein Glas edlen
Pfaͤlzer⸗ Weines, von deutschen Frauen und Jungfrauen kredenzt
oll den Festgenossen nicht fehlen, und deutsche, fröhliche Pfalzer
Hexzen werden sie willlommen heißennn
Neustadt a. d. Haardt, den 12. Mai 18723.

Für das Fest⸗Co mité: Ferd. Mauch er, Bürger—
meister, Jul. Kraffit, Weinhändler. Ed. Witter, Buchhändle
J. Exter, Abgeordneter. Dr. Een ech t, Gutsbesitzer. D. Kran
ühler, Bucdchdruckereibesitzer. Const. Mo r sch, Kaufmann. C
Ratu, Kaufmann. C. Lichtenberger, Gutsbesitzer.

X. X. Demet, verantwortlicher Redacteur..
Bekanntmachungen ··

Der Unterzeichnete empfiehlt eine —
große Auswahl sehr Fhöner
—— —
Knöpfe und Halter.
Ir. Stuüßmann.

—X 47 J J
Strohhüte
Kinder⸗, Mädchen⸗ und Knaben-Hute * 18 ir

n veicher Auswahl,

an, extra seine I 353

Zobelspan⸗Hüte zu 6 kr. ver Stück bei“ .e ae eier,
OCarl Schoõhffsler.
At te st
Schon seit laängerer Zeit litt
in Folge der Feldzuge von
866 und 1870/71 an einem
Dungenhusten;
durch Gebrach mehrerer Flaschen
des G⸗A. W. Mayer'schen
weißen Brustsyrup wurde ich
davon vollständig befreit und
kann ich denselben mit gutem Ge⸗
wissen empfehlen.

F. TVaubenroth.
Hakeborn bei Egeln. den
2. März 1872
Obiger Brustsyrup ist stets in
laschen à. 8 Sgr., 15 Sgr.,!

Thlr. und 2 Thlr. zu haben
St. Inabert bei
—

— Münchener u. Schweizer
Gebirgs-Joppen
n reicher Auswahl sind angekommen
ei Carl Schöffler.
ehversicherungs-Verein.
Montag den 201 Mai, des Nach⸗
mittags 1 Uhr, in der Wirthschaft
des Herrn Joh. Schwarz auf dem
großen Flruuu.
Generalversammlung
des Viehverstcherungs⸗Vereins
dahier.
Tagesordnung:
1. Abänderung der Statuten.
2. Den Eintritt als Mitglied in
den Vorschußverein betr. **8
3. Wenn ein Mitglied seinen sämmt⸗
ichen Viehstand verkauft hat, ob, und
wie lang dasselbe noch als solches an⸗
jusehen sei.
4. Durch Niederlegung der Stelle
des jetzigen Vorstandes, Wahl eines
Neuen. Der VvVorstand.

bbet die Feiertaoe ——
—Reisbüer
zer Schoppen 4 kÛr. Heufser
Wfingsisomagnn
GErukenn meiner
i

n

Bhilipp Emrich.

n 344 4
Reiniget das Blut..
Flechten, Scropheln, Drüsen, Ge
schlechts krankheiten, offene Wunden
Magenübel, Unterleibsbeschwerdenu
ihnliche Krankheiten werden durch Pro ves-
sor Wundram's Kräuter⸗-Heilme⸗
chode — Reinigung des Blutes u. Entfernung
der schädlichen Stoffe — grundlich geheilt.
Prospecte und amtliche beglaubigte
Zeugnisse gratis. Behandlung briefl.
Kursu. Medicamente fürs Wochen 28
Thaler. Unbemittelte finden Berücksichtigung.
Adresse: Professor Loumis Vnndram
in CöIn.

l
eostmontag
AB
nt s IL
bei
Jacob Quirin,
Rentrisch.

5Des h Wfingstfestes wegen wird
möorgen kein Blatt äusgegeben.
— — — — *
α 2* . —
We Fuhrländer Nachfolge
— * —— — J J
—A J
große Parthieeinkäufe und direkte Beziehungen aus den ersten Fabriken Deutschlands und Englands ist es mir möglich, irot
des bedeutenden Aufschlags sämmtlicher Artikel, fortwährend zu den bisherigen bilrigen Preisen zu verkaufen.
Die Preise sind nicht nach halben Meter, sondern nach Ellen berechneetee. —
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mit Borden, fuͤr Vorhaͤnge, O und IO kr. die Elle. Hrobe 8 hn⸗ an F 144 t!h. lafrige ga
uoo Suud . breite Achtsarhige Viaus. Cattune Brillantines ——— oinr, zpreischiafrige Betttucher, das
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und Ueberzuͤge, 12 Ir. die Elle. 500 Stuck schwere grau wollene Bettdecken, das Stuchsl. 230. bis sJ. 8
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2 —ú—zW——————

24

—
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        Hl. Ingberler Anzeiger.

—

der St. Fnaberter Anze ig er (and das mit dem Hauptblatte verbuadene Unterhaltungsblatt, mit ver Dienßta ze⸗, Donnerstags- und Sonntags
E— Donneristag, Samstag und Sonntag. Aponnementspreis vierteljüährig 42 Krzr. oder

112 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet. I
4479. Dienstag, den 21. Mai 13172
Dentfches Reich.

Mänchen, 15. Mai. Die in diesen Tageu herausgegebene
jatische Nachweisuag über die „Schulbildung der Militärpflichtigen“
rgibt abermals das ungüastigste Resultat für die Rheinpfalz, das
zünstigste für den Kreis Schwaben. Nach Prozenten ausgedrückt,
it das Resultat mangelhafter Schulbildung folgendes: Pfalz
18,3 pCt. Oberpfalz 13,9 pCt.- Niederbayern 13,2 pCt.,
Oberbahern 7,8 pCt. Unterfranken 7,2 PCt., Qberfranken 6,8 pCt.,
Mittelfranken 5,8 pCt., Schwaben 2,7 pCt. *

Münschen, 18. Mai. (Orde:sverleihungen.) Der König
jat dem Stiftspropst am kgl. Hof? u. Collegialstifte zum hl. Ca⸗
etan, Dr. Ignaz v. Döllingeér in München, in Rühcsicht
zuf seine seit 30 Jahren mit Treue und Eifer geleisteten Dienste
—
retär des k. Staatsrathes, S. von Kobell das Comthurkreuz
)es Verdienstordens vom hl. Michael verlichen.

Daremstadt, 18. Maj. Das heute Nacht stattgehabte
dagelweiter hat läängs des größten Theils der Bergstraße, hier
— —

Berlin, 16. Mai Kaiser Wilhelw hatte am Mix.twoch
Rachmittag eine längere Conferenz mit dem Reichskanzler Fürsten
Bisimnarck, welcher sich darauf verabschiedete. — Die von uns be⸗
reils vor mehreren Wochen gebrachte Nachricht, über die Entschei—
dung der Regierung in der Gewehrfrage zu Gunsten des Systemes
Mauser, wirt jetzt von hiesigen Blattern bestätigt; der Kaiser yat
ich vor einigen Tagen persönlich von den Vorzügen dieses Systemes
uͤherzeugt. — Entgegengesetzt anderen Mittheilungen schreibt heute
die „Krenz.⸗Zig.“: „Für die Sommerreise Sr. Majestät des Kai⸗
ers und Königs sind definitive Bestimmungen noch nicht getroffen;
—X
Ze. Majestät indeß, we bisher, Ems den Vorzug geben. Nach
ziesem Aufenthalt in Ems oder Homburgyedenken, dem Vernehmen
nach, Se. Majestät wiederum in gewohnter Weise auf einige Wo⸗
hen nach Gastein zu gehen.“ 1

Berhin, 16. Mai, Die Wideranregung der Rordschles;
deig“sicheen Frage durch die Skandinavische Presse steht uns,
einem hiefigen Correnspondenten derWes. Ztg.“ zufolge, nahe
debor. Von bekannten Dänischen Preßagenten ist, so schreibt der
xwähnte Correnspondent, hier das Tarrain dieser Tage sondirt
worden. Eine besondere Geneigtheit zur he dieser Frage,
d. h. zr Abtretung irgend eines Theiles von Schleswig, wurde
hier bei dieser Gelegenheit nicht eben konstatirt. Im Uebrigen
vderdient bemerkt zu werden, daß die Dänischen Agenten den Ge—
hanken an eine Wiedererwerbung von Fleusburg, Düppel und Alsen
fficiell für aufgegeben und sich mat einer Grenzlinie Gjenner-Ballum
nördlich Apenrade und Tondern) begnügen zu wollen erklären. Da⸗
zach würde von Gegenden mit starkem Prozentsatz an Deutscher Be⸗
voͤllerung nur das allerdings sehr ansehnliche Hadersleben an Dänemark
surückzufallen haben, ein Punkt indeß, an dem die Verhandlungen
zoraussichtlich auch diesmal Icheitern. — Inzwischen setzt der Däue
drürger, Abgeordneter für⸗ Hadersleben, seine passive Oppositisn
ort. Zum Reichshaushaltsgesetz für 1873 hat er z. B. in ge⸗
vohnter Weise beantragt, der Reichstag wolle beschließen diesem
Hesetz nachstehenden Schlußparagraphen deien In Berücksich⸗
—X
erttages vom 233. August 1866 so wie' in Erwägzung des den
Bevölleruugen der nördlichen Distrikte von Shleswig zugesicherten
Zelbstbestimmungsrechtes wird die Gültigkeit des Reichshaushalts—
esetzes so lange für die nördlichen Distrikte jenes Herzogsthums
uspendirt, bis vermitielst einer freien Abstimmung der Bevölkerungen
»on Nord⸗Schleswig die Staatszugehörigkeit derfelben festgestellt
ein wird.

Berlin. 17. Mai. „Salinger's Börsenblatt“ meldet heute:
der Reichskanzler beauftragte noch vor seiger Abreise den römi—
chen Geschäftsträger, dem Kardinal Antouelli zu eröffnen, daß
er Kaiser in Folge der Ablehnung Hohenlohe's Seitens des
zapstes quf Errichtung der bereits vereinbarten päpstlichnn Nun—

liatur in Berlin zu seinem Bedauern augenblicklich keinen. Werth
egen könne, da unter veränderten Umständen zur Regelung der
iplom atischen Beziehungen der deutschen Reichsregierung die
Belassung eines Geschäftsträgers bei dem heiligen Stuhle vollkom⸗
nen genügend erscheint. (Frf. 3.)

Berhin. In dem tömischen Jesaitenorgan „Civilta catto⸗
ica? ist ia neuester Zeit vielfach das Verhältniß von Kirche und
Ztaaf erörtert worden. Diese Aufsätze sind jüngst in einem Bande
zesammelt ünd unter dem Titel „La chiesane to stato“* herausge⸗-
jeben worden und von ihrem Verfasser „Matthaeus Liberatore
jon der Gesellshaft Jesu“. In dieser Schrift sind wörtlich fol⸗
nende, die Ansichten Bonifacius VIII. und Pius IX. in der That
reu wiedergebende Thesen formulirt. „In dem Poapste gipfeln
vie in einer Spitze beide Gewalten, die geistliche und die welt⸗
iche. Der weltliche Fürst hört auch als Fürst nie auf, ein Unter;
han des Papftes zu sein. Der Papst kann die bürgerlichen Ge⸗
etze und die Urtheilssprüche der weltlichen Gerichte corrigiren und
innulliren, wenn sie dem geistlichen Wohle zuwider sind, wie denn
Pius 1X. wiederholt verschiedene, von den modernen Paclamenten
fFuropa's beschlossene Gesetze getadelt und annullirt hat. Der
Papft kann den weltlichen Fürsten Handlungen gebieten und ver—⸗
zieten, dem Mißbrauch der Executivgewalt und der Waffen steuern
ider den Gebrauch derselben vorschreiben, wenn die Vertheidigung
der Religion dieses erheischt. Bei Streitigkeiten zwischen Kirche
ind Staat gebührt dem Papste die letzte Entscheidung. Sollte
ein Papst einmal eine minder gerechte Entscheidung geben, so be⸗
cechtigt die erlittene Rechtskränkung niemals zu' einem Kampfe
zegen die Kirche. Auch wenn der Heilige Stuhl ein kaum zu er—
tragendes Joch auflegt, ist dasselbe, wie Karl der Große (7) sagt,
mit frommer Ergebung zu tragen. Die Kirche hat das Recht,
dem Staate die Anwendung von Zwangsmitteln gegen ihre inneren
und äußeren Feinde zu gebieten. Es ist kein normaler Zustand,
wenn sich ein Staat in der harten Nothwendigkeit befindet, den
Altkatholcken gleiche Rechte mit den Katholiken ˖zu gewähren. Die
Bewissensreiheit ist verwerflich, wenn auch unter Umstäuden die
bürgerliche Duldung aller Culte durch die Klugheit geboten ist.
Der Friede und die nat onale Einheit sind nur für dasjenige
Bolk unbedingt ein Gut, welches ime Besitze der-wahren Religion
st. Ist letzt res nicht der Fallu fonist die imationgle Uneinigkeit
ein unvergleschlich geringeres Uebel als das Verharrquim religiösen
Irrthum. Der Kierus steht nach göttlichem Rechte nicht unter der
gerichtsbarkeit der weltlichen Fürsten, sondern allein unter der des
Papstes. Während die Laien den-Papste nur in geistlichen Dingen
interworfen sind, sind die Geistlichen auch in weltlichen Dingen
der päpstlichen Autoritätf unterworfen. Die Geistlichen sind zur
Beobachtung der bürgerlichen Gesetze nur in so weit verpflichtet,
vie diese den canonischen Gesetzen und der geistlichen Würde nicht
vidersprechen. Für die Uebertretung der bürgerlichen Gesetze können
ie nicht vor das weltliche, sondern nur vor das kirchliche Tribunal
ititt, und nur in den Fällen „von denm weltlichen Richter bestraft
—X
Arme überläßt.“ (Dieser deutlichen Sprache gegenüber dürften die
Beschönigungskünste der Herren Moufang, Reichensperger xc. schwer⸗
ich etwas ausrichten!) .....

— Der Kampf'gegen die Jefuiten im Reichslage ist
hcendigt. Mit 205 gegen 84 Stimmen wurde vorgestern nach
echsständiger Debatte, ein von Marquardsen, Marquard Barth,
ducius und Blankenberg als Amendement zum Antrag der conser⸗
»ativen Partei eingebrachter neuer Autrag angenommen, wonach
ein Gesetzentwurf vorgeleet werden soll, welcher die rechtliche Stel⸗
ung der religiösseu Orden, Congregationen und Genossenschaften,
die Frage ihrer Zulassung und deren Bedingungen regeln, sowie
die staatsgesähcliche Thätigkeit derselben namentlich der Gejellfchaft
Jesu, unter Strafe stellen würde. Abgeordnete aller Fractionen,
außer dem Centrum, unterstützten den Antrag.

—Koblenz, 14. Mai. Der Kaptan Beluroth zu Boppard,
velcher vor einiger Zeit die Professoren Knoodt und Reinkens als
        <pb n="312" />
        Ercommunicirte aus der Kirche gewiesen hat, ist auf den 27. d.
vor das hiesige Zuchtpolizeigericht geladen. (Elberf. Ztg.)
Frankreich.

Paris, 18. Mai. General Uhrich hat an Thiers einen
Brief gerichtet, in welchem er seine Stellung vor kein Kriegsge-
richt verlangt.

In Betreff der Occupations⸗ resp. Kriegsentschädigungsfrage
wird aus Versailles telegraphirt, daß am 16. d. eine weitere
Unterredung zwischen dem Präsidenten Thiers und dem deutschen
Botschafter, Grafen Arnim, stattgefunden habe. Wie die „Agence
Habas? wissen will, dürfte vor dem Schlusse des Jahres die
Aufnahme einer neuen Anleihe zur Bezahlung des Restes der
striegsentschädigung nicht zu erwarten sein. Uebrigens sagt die
„Independance Belge“, man messe dem Berliner Cabinet die
Intentionen bei, der Befreiung eines Departemeuts nach dem
andern nach Maßgabe der Zahlung einer jeden Halbmilliarde zu—
ftimmen zu wollen, unter dem Vorbehalte jedoch, immer dieselbe
Truppenanzahl, nämlich 50,000 Mann, in dem noch occupirten
Gebiete zu belassen. Die Verhandlungen seien weitläufig und
schwierig, und obwohl man der Hoffnung Raum geben könne,
daß fie zu einem zufriedenstellenden Resultate führen würden, so
ei es noch nicht ausgemacht, daß sie begonnen hätten.

Bei Dentu ist unter dem Titel: „Sédan, la bataille ot
ia capitulation““, eine Brochure erschienen, welche eine Proclamation
Rapolteon's Ul. enthält, die bis jetzt noch nirgends figurirt
hat. Dieselbe teägt das Datum vom 31. August und wurde nach
her Schlacht von Beaumont und vor der Schlacht von Sedan von
dem Exkaiser an die Armee gerichtet. Dieses Dokument lautet:
„Soldaten! Da der Anfang des Krieges kein glücklicher war, so
wollte ich, indem ich von jeder persönlichen Rücksicht absah, das
Commando den Marschällen übergeben, welche mir auf besondere
Weise von der öffentlichen Meinung bezeichnet worden waren. Bis
jetzt hat der Erfolg ure Anstrengungen nicht gekrönt; indeß er⸗
fahre ich, daß die Armee des Marschalls Bazaine sich unter den
Mauern von Mez erholt hat; der des Marschalls Mac Mahon
wurde gestern nur ein sehr leichter Verlust zugefügt; es liegt also
kein Grund vor, sich zu entmuthigen. Wir haben bis jetzt den Feind
verhindert, in die Hauptstadt einzudringen, und ganz Frankreich
erhebt sich, um die Eindringlinge zurückzuwerfen. Unter diesen Um—
ständen und da die Kaiserin mich in Paris würdig verktritt, habe

ch die Rolle des Soldaten der des Souveräns vorgezogen. Nichts
vird wir zu theuer sein, um das Vaterland zu retten. Es schließt,
Bott sei Dank, noch Männer von Herz in sich,“ und wenn eßz
Feigliage gibt, so merden ihnen das Kriegsgesetz und die öffentliche
Verachtung Gerechtigkeit widerfahren lassen. Soldaten, seid würdig
kures alten Rufes; Gott wird unser Land nicht verlassen, wenn
Jeder seine Pflicht thut! Gegeben im Hauptquartier zu Sedan
am 31. August 1870. Napoleon.“
Spanien.

Madrid, 18. Mai. Die Gerüchte, wonach Serrano in
Ziscaya geschlagen wäre und Gefangene verloren hätte, werden
amtlicherseits als vollständig falsch bezeichnet; der Marschall setzte
eine Operationen vielmehrlsiegreichreich fort.

84

Die Turnvereine von Saarbrücken, Metz, Straßburg, Zwei⸗
hrücken, Pirmasens und Landau werden demnächst eine Turnfahrt
internehmen, um das Schlachtfeld von Worth zu besuchen. Der
Zweck. der Fahrt ist hauptsächlich der, im neuen Meichslande ein
Bild und Beispiel der deutschen Turnerei zu geben.

tDie dießjährige XRIUV. Wanderversammlung
zayerischer Landwirthe findet vom 10. bis 11.. Jum
d. J. zu Dürkheim in der Pfalz statt J
. 7 In Mühlheima—. d. R. find am 14. ds. 300 Schü⸗
ler mit dem Fuß oden des Klassenzimmers in die Tiefe hinabge⸗
türzt. Zwei Beinbrüche kamen vor; Niemand wurde getödtet.

7 Köln, 13. Mai. Der Kölner Dom hat von dem deut—
chen Kaiser das Material zu einer Riesenglocke erhalten. Dieselbe
osll ein Gewicht von 500 Centnern, eine Höhe von 17 und einen
uintern Durchmesser von 13 Fuß erhalten. Unter den Glocken
furopa's, welche geläutet werden, wird sie die größte sein.
7In Bacharach am Rhein zerstörte am 11 d. ein Brand
iber 30 Gebäude, darunter das Rathhaus und die Kirche.

4 An der Nordküste von Island haben am 16., 17 u.
18. April Erdbeben zwanzig Häuser zerstört; Verlust an Men—
chhenleben ist nicht zu beklagen.

x In Girgenti,hat sich der Domherr Gallo verehelicht;
uch der Exfranzistaner Pantaleo in Neapel, früher Aumonier der
Saribaldischen Armee, hat sich im verflossenen Monate verkhelicht.

F. X. Demeh, verantwortlicher Redackeur. —

JFermisßche

Bekanntmachungen.

X
6 *
3 fleißige Gesellen
können sofort in Arbeit treten. Auch wird
ein bravber Junge in die Lehre angenom⸗
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Jakob Bihy, Schreiner.

Haasenstein &amp; Voglor,
Anuoncen⸗Expedition Frankfurta. M.
Nunohen, Nurnborg, Mannheim eto. oto.

In alle Zeitungen des In⸗ und Aus

ande s werden
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die diesjährige Heu⸗· &amp; Ohmeternte
sind zu verpachten bei Weter Schmidt
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ttücken, auch können diese auf mehrere
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* 22 3 — 33 23522 —253527
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— — 22232222
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5— — — 2 — * —— — 28 58
52 — 52885 V 5 —5 2 3z33 38 522—2232
* — 2 — 2* 282 * 2 s—55—3585 35
755 8332—382 82 588 — — 2 82223 2528S5 2 55
2 5525353357 5358 ——258 J 3255786153235 32555 535
23 333332223 462 35453 ** z5357 2883 S
3 *
258 ——— 582238 BS5 S— — — 25 22358
222 Sm 2 s8* *— 2 25 * — ———— 6233338325 —
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53* —525 75 8 2 E332 2 2
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23555 —— —A an 2332 2 7 —2585—8525 * 287 —8 23
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26 —3 233253 3325 2 5 —A — 238222 222 — 325 506025
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        — 22 75
2 — 23
75* 285. * 5 528 8 — — 2. * 8
2382188 383 38823323— 6
— 8* — 2—238 — 22262 — 55 *33252
33 ; 55E56 23323 8332853833—33822233 52*
2 5.3 * 88* 3333 3233587 — 8823433
5337 3 33 2335 3.
* 55 8 2 * * —* 37
e 3 77
— * ꝛ 7 —2 * * * ——* *
—A —A — * 2253 —2332 32
2222* 8 2 255 2*355 3. — 223
85335 —337335 3—333233 333353
7 57 7 25* —— 2 352 2 3. 7 * »32
353137 85388—3 68357 5333583
63 346358 3375 — 3
2 —333 933355 5* 31 — 72282733
*—2 3. 2 222 8 2. A
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—D — —— 55 — —
—— — —
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2 2 — —5 * — —. AA — 2T
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55253 5328533 2 *—5cR —33 —3,2—2 85328
2*22 —— —— 2565 73 ——2
25535—53 8533 22 33222323.5 22833 2 8
22— 3223535 —5 5 83 53358 —723 5 5 55532
**— 53 3 03 — ——— ⏑— 253523
525 —2325323 3 — ——354883223212
—3 3333303
523. 2 2*55 5 55*5223 83535 RV
1722 3.3 22 5 22585 8—2 8 22 5 2
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— Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags- und Sonndic
mnrt) erscheint · wochentlich vier uanl: Nien stag, Deronäeir 8 ka g Sams fa g und Sonmn kag.“ Abonuteniensdreis vierteljahtih ei Achr;t over
12 Silbergre, Anzeigen werden/mit 3 Hrzt, dꝛe vreispallige Jeile Blattschrüt oder verrn Raum berechnet. inn mir 9 737
0Sonnervtag.reev au. aꝛree 1872
— · — — — ——
2 4 Ve a de adu ac F —
Deutsches: Meichh ···· tulationꝰ Uber! Uhrich ein Tabels votün⸗ zie vchanden, weif degge lbeo⸗
München, 17. Mai. Der Kaiser von Rußlaud hat' 24 aptulitt habe, betor in Siarmnerfolut sehae weitti dw anon ndt
ziabb⸗ und Oberoffiziere der bayerischen Kanallerieregimenter Fahnen nicht vernichtet undvei? dem Ab ug —* Gatnifon die
Btoßfürst Konstamine unde „Kronprinz des deutscheu? Keiches riegerischen-Ehren nicht ausbedungen worden seien. unid· weit¶ den ·
nläßlich der tapferen Haltung derselben während des deiltscheftan Affizieren gestattet gewesen sei, sich jitñ verpfilchten/ nicht wifet
mischen griges detbrinn erhet egen den Heimdzu dinen
München, 21. Mai. Wie auswärttgen Blättern pvon hierVeerfafrtles, 21. Mail Nach rhiiet Anzeige: deß General⸗
eschtieben wird, hat der Finanzminister Faustle wührend der Pfingst dostdirtetors von Ramponk, ist“ dier Inkräfttretung des demftch-
nieriage mit den uübrigen· Staatsministern ttzer. dien Jesuiten ranzösischen Postvertrages aus den 28. Mai festgefetzt. —
eittffende Vorlage an den“ Reichstag eingehende Berathungen“ — —
epflonen *
n Berlin, 22. Mai. — f Zweibrücken, 520.-Waie Am Sammstog hat der
egierung anden Bischof von Ermläud ah, arxin daxän festge- Stadtrath die Gehalte der Votfsschuslehrer ·neir geregelt.“ Im
alten wird, daß der Bifchof“ mittelst amflicher r Kundgebung dier Prinzip entschied die städtische Vextretung sich für den von dem
zeeinträchtigung beseitige, welche die Erkommanieirtnk durch die Hrn. Bürgermeister resp. det beir Kommifsion emechten Vorschlag,
ffenlliche Verkündigung des großen Bannes än ihlrer Ehre erlitten“ den Gehalt fest an die Schulstelle“ zu knüpfen.cVom 1. Januat
aͤtten. Der Bischof soll ferner der Staatsregierung die Erklärung 1872 an gerechnet hat nach der neuen NRormirung ein Verweser
bgeben/ daß ser fortan den Staatggesetzen w vollem Unfanget gesrjaingn jghrichen Gehalt von 480 ffaezu beziehen. Der Lehrergehut
hen werde. Wenn er diesen gorder agen iihie golge leiset, so ehe funt danoten; bee si, bo s e d ge
pürde der Bruch mit dem' Staatefür“vollzogen“ angesehen —* 800 fl. Nach einem am vorigen Samstag eingetroffenen Briese
emgemäß verfahren werden. I .7 28 Hrn. Oberappellrath Sschmidt soll die Erdauung einer
Ueber die Angelegenheit der Vefreiuüng des sranzösischen Ter⸗“ Bahn von Saargemünd nach Zweibrücken und einer solchen von
notiums vau;der Deutschen Occupation hirculiren zoch immer Bitjch nach Zwesbrücken bom Ausschuß des Bundesrathes in Ber⸗
je veischiedenartigsten Versionen,“ wenn die meisten auch daß als in zur Vorlage an den Reichstag einstinimig beschlossen⸗ und an
eststehend gelten lassen, daß den e erns ba bn auf der Genehmigung des Reichstages gar znicht zu zweifeln sein.
ie betreffenden Erbffnungen seitens Franlreich noch ke üe Antwort ι Gip. 39. —
ctheilt habe. Ein Berliner Correspondent der „A. A. Zig·Rilll Speiehr, 21. Maĩ. Atu 18. Mal Bormtags Aö Uhr
ie positive Gewißheit haben, daß die französische Regierung gegen ist der Dichter H. S chauf x nach lengem. Lerden Nestorben.
as Zugeständniß der Zurückziehung der deutschen Occupalionsstupe . . i. 7...CC GSp. Aüz.)
en bereit sei, von dem Rest der Kkiegsschulde sofort eine Milliardej '— Nach dem neuen Fährplkane wird der Verkehr ber bayerischen
ventuell auch anderthalb Milliarden, abzitträgent und. wegen des züge bis nach Aoricourt framzoöͤsische Grenze) ausgedehnt uͤnd hat
brig bleibenden Schuldbetrages figanzielleyx Garautten zu bieten. deshalb bis zu genanntem Gtenzorten das bayerische Fahrperfonal
dach dem Korrespondenten hält man es ferner in den Berliner die Schneilzüge zu begleiten.“ —
duitischen Kreisen nicht. fur unwahrscheinlich, daß, auf: der Basis Asct Die „Münchener Reuesten Nachrichten“ schreiben, daß in
eser Vorschlüge ein . Abkommen. zu Stande gebrächt werde. JeI ntenhausen die Bäcker und Kraͤmer dem exfommunizirtken
eufallg seien die hiesigen. Dispositionen zur Zeit einem solschen Pfarrex Hoseugnn das für den Hausbedarf Nothige zi verabreichen
lrrangement nicht ungünstig. Dafür soll auch die versöhnliche, Sprache Nch verweigeen, Milch, Eier,“ Ralz kann er nicht mehr erhalten;
zeugniß ablegen, welche der deutsche Boischaster, nach posltommen auch aun den Wirth soll schon das Ansinnen gestelgt worden sein,
eglaubigten Berichten seit seiner Rücdtehr nach Paris in demein, Hiet und Fleisch mehr abzugeben. 9
mllichenVerkehr — J — Staatsmannern führtncr Nach riuer Pritatmittheitung des „Fuld. Anz.“ wird sich
llerdings, fährt der Berichterstatter, sart; habe man in Berlin auf, unser; den zahlreschen Amerikauern, die auf' vier Ertrasteametn nach
as materielle Pfand, welches die Kesehung franzdsischer Gediets Eurohas. hammpen, um das deuische Schützenfest zu besuchen/anuch
veile biete, bisher einen sehr hohsen Wagtt gelegt, „und⸗ mog sei Fr. Hecke r befinden, „falls es seine Gesundheitszuftäude erlauben.“
cht lange fest entschlossen gewefen, sich desseiden dot det gänzlichen7 Zum Besten des Nationdldenkmals auf dem Nied er⸗
afullung der. Fliedenẽbedingungen icht zu entäußerng Won v/g n nde zuntze Hans, von Wachenhusen's Leiturng ein Wo⸗
heidendem · Einfluß seien dabei ämmer die n janfe dit henbkattegegriandet, Co, DidAbn chleeam Rheimtu wodurgz man vie
tiegerischen Velleitütn«gewesen welche Herrn Thiets unden den Zerstellung des Denkmals: durch maretielle Milteln wie durch den
oninitenden Parteien inodet NationalsVersammlung, zugeschriehen Heist. dercdessen Errichtung hetvorgerufenz kräftig? zu fördern hofft
vrdend Diese Auffassang soll jedoch eiud wesentliche Modificãtion —X solchez Unternehmen,“ das auf eine weite
gahrta: haben, vseit deme gentrgend festgestellt worden sei, daß Frgnk. Vexbrejtung berechnet ist/ ganze der Münm VDie ersten: Nummern
aͤch sich gar nicht! in- der: Cage befinde Wof Ablauf der naͤchsten jringen einnen fesselnden Roman vonr Herausgeber,! Plaudetelen aus
ier odet funf Juhre eine Politik der Wiedervergeltang an Sceut darsse and Berlin, Distichen von E. Geibel u.: sun
hen zu! könnent Trotz der Bestimmtheit, mit“ welther der Bear uneMörscche 16. Mad. Heute! crhielt der Gemeind ediener
ichtersiatter der „A. A. Ztg.ndiefe Miltheilung macht, etlauben glim don einer Kuh zwei Kälber, von denen das eine zwot: Köpfe
ir ung diejetbe etnem. bescheidenen. Zweifel zu unterziehen, s sei atzen Das zweiköpfige Kalb ist zur Zeitr ftij Feumd· gesund, athmet
enn. Ddaß dier deltfthe Rrering? dafür Sorge zu tragen gewillt nd säuft / mit Obeiden Mäulern. Dausselbe —wird gegen · mäßigen
i, daß big eee e e eee Prei ge vertauftun Fr. ꝛ J—
grischern Arbeiten den zuletzt zu räumenden Distrleten ausgeführt · 7. Bony, 48. Mai. Gesterkssarb Herselbst in Folgeeines
netden dürfen! Die rdranzosen sind underechenbar, und man darf Hehirnschlägs im Atler von 6xr Jahren Ver weltverühmte Jesuiten ·
snen deßhalb nichte truuent n 1 u Pister Nohr⸗ —AA————
O mnb ung 201 Mai. In det allgemeinen deutschen Leh. 1463mWonneinmo u at),Vom 8. — 9. Male zeigke
sammlung sind etwa 5000 Lehrer nnd Lehrerinen aus allen der obere und mittlere Schwarzwald die teinste Wintertandschaft;
heilen: Ventschlandb gᷣowier uwʒ Beictsch: Oesterreich hier eingetroffen. Schnee flel bei Obertied reichlich; bid us unlere Thal, Besucher des
—X Betxiem, Rußland; und Serd en? siud vertreten--(We T. B) Feldbetgs, weicht; einen — — aben zu be—
Fraukreich. ——jehen gedachten,⸗kamenschaeebedeckt zucück, um si hias Freiburg
n —öA————— Die nutec αιιαο. Ofeu v αι V αι ,α α ιοιNα
ersuchungs Commission beschloß: vezüglich der Sttaßzdurger Capi⸗ nuch vonr bayrischen Gebirg werden Schnetfälle becichtet. — Im
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        Harz ist der Wonnemond *ebenfalls mit 3 Grad über dem Gefrier⸗
huntt eingezogen. In Klausthal hat. sich am 11. ds. Nachte
Zchuee eingestellt, der am 12. ds. Morgens noch anhielt.

. In Ber lin ist ein eigenthümlicher Strile ausgebrochen
etwa hundert Bezirksvorsteher haben auf einmal ihr Amt nieder.
gelegt. Sie sind vor einigen Wochen von Seiten des Magistrates
Awas sehr von oben herab behandelt worden. und da auf ein
Beschwerde keine Remedur erfolgte, so haben sie ihr Amt nieder—
—V —V— —
3 neetg ich ardev agen er und Kapellmeister Mariani
(der den Lohengrin in Ilalien einführte und dirigirte) haben das
Threnduürgerrecht in Bologna erhalten.

III. Pfälzische Industrie Ausst ellung.
Kaiserslautern, den 17. Mai 1872.
*. Das Programm der Versammlungen und Festlichkeiten
vahrend der Ausstellung, das nun definitiv festgesetzt ist und demnächst an
die Specialcomites zur Verlhe ilung an die einzelnen Orte jedes Bezirket
bersendet wird, weist fur jeden Sonntag im Laufeer Ausstellung eine be—
eutendexe Versammlung oder Festlichkeit auf. Daselbe wird auch in den Städ
sen der Nachbarländer und durch die äußerst gefällige Vermittelung der Direl.
sion der pfälz. Bahnen in allen pfälzischen Bahnhö fen und in solchen von
Baden, Hefsen, Rheinpreußen und den Reichslanden af sichirt. Hiedurch und
durch die AÄnnoncen in ca. 40 pfälzischen und auswärti gen Zeitungen durfi⸗
die voͤffentliche Aufmerksamkeit zur Genuge auf die Ausstellung gelenti
werden. A

Wir heben unter den anberaumten Versammlungen hervor: Verbands
tag der pfälz. Gewerbvereine, Versammlung der Ingenieure des Pfalz⸗ Saar⸗
bruͤcker· und Mannheimer⸗Bezirksvereines, der Delegirten der pfälz. Feuer
wehr (Proben mit den ausgeftellten Feuerspritzen), der Oelonomen (Proben
mit den landwirthschaftlichen Werlzeugen und Maschiuen), Versammlung von
Rotabein des pfaz. Gewerb⸗ und Handelsstandes zc. und unter den Festlich
jeiten · Concerireuniou des Mußlvereins im Thierhäuschen, Conceri des
Täcilienvereins im Theater.

An jedem vieser Tage werden noch in den größeren Gartenwirthschafien
oder Kellern Reunionen veranstaltet und von Mitte Juli bis Mitte Augusi
diermal die Woche (Sonntag, Montag Mittwoch und Freitag) von Mitglieder
mehrerer Hoftheater Vorstellungen gegeben.

Es duͤrste sich empfehlen, wenn während der Ausstellung gleiche oder
verwandte Gewerbszweige zut Besprechung gemeinsamer Interessen sich hier
usammenfinden wurden, z. B, Papierindustrielle, Muͤller und Mulhleninteressen⸗
ien, Baumeister, Lederindustrielle ꝛc·. A —38—

Die Einladungen hiezu müßten jedoch von den betreffenden Verbands—
Vorstaͤnden oder in deren Ermangelung von einzelnen Industriellen ausgehen

Volkswirthfchast, Handel und Verkehr..

·Das gefalschte Geld und werthlose Papiergeld hat sich
et O. B. H. zufolge seit dem letzten Kriege auffallig vermehrt.
Zu den Falsisikaten gehören namentlich: 1) preußische Siegesthaler
dit dem Lorbeerkranze; man achte auf den stlang; 2) der Thaler
bon 1818D (erkenntlich an dem fehlenden „mit“ in der Umschrift);
3) Guldenstücke oͤsterreichischer und 10 Groschenstücke fächsischer
Prägung; 20 Franks⸗Goldstücke der neuen Republich, sehr täu—
schend mit scharfer Prägunga, nuz am Gewicht erkennilich. Sämmt⸗
siche amerikanische Dollar⸗Noten werden selbst von Kennern nur mil
der größten Vorsicht angenommen.

*2 .

Bekanntmachungen.!

— Neustadt a. d. H. 23 9
———

Gras⸗ u. Kleeversteigerung.
Mittwoch den 29. Mai 1872, Vormit⸗
sags 100 Uhr, zu Aßweiler bei Wirth
ditting er, läßt Herr Adolf Witte,
Steuercommis in Albersdorf öffentlich
versteigern :
Das diesjährige Gras von 10 Morgen
Wiesen und den diesjährigen Klee von
10 Morgen Ackeer (Igel- und blauen
Klee), Aßweiler Bannes.
. Horn, k. Notar.
Sreiwillig gerichtliche
Versteigerung.“
Montag den 10. Juni 1872, Nachmit⸗
ags 2 Uhr, zu Hasel in der Wirths⸗
hehausung von Jacob Keßler, werden
zurch den hiezu commitiirten kgl. Rotar
horn von St. Ingbert der absoluten
Nothwendigkeit halber öffentlich auf Eigen⸗
chum versteigttt
39 Dez. Ader in den Stargen, 6.
—AXXVVVVVD
20 oder 21 Dez. Acker in der kleinen
Dellz . —
291)4. Dez. Acker in den Stangen;
20. Dez. Achker auf der Haide;
22 Dez. Acker in den Stangen;
20. Dez. Ader am Kahlenberg, 6. Ahnung,
J Alles Bann Haselzz
Eigenthümer: Elisabetha Schäfer
minderjährig gewerblos, Kind von Valentin
Ssch äf e r, zu Hasel als Tagner verlebt,
welches Kind seine Mutter Cat harna
Schmitt, ohne Gewerbe in St. Ingbert
wohnhaft, Wiltwe des Valentin Schäser,
—AVV—
haften Tagnet Johann Schäfer zum Neben⸗
dormunde haf .. 9 2*
8 H. Horn, kgl. Notar.

zur
Feier des 40jähr. Gedenktages des deutschen Festet
auf dem Hambacher 506soß (Maxburg.
* Am Vorabend, Sonntag, den 26. Mai: —
Glockengeläute, Zapfenstreich, Böllerschusse Reumison aus dem Schitß—
——— hause. Präcis 29 Uhr bengalische Beleuchtung der
Marburg
XR
Morgens Glockengeläute, Choral, Böllerschüsse, Reveille durch die Straßen vor
NMeustadt. F
11 -12 Uhr Musik auf dem Markliplatze.
Vz1 Uhr Zusammenkunst auf dem Marktplatz; Abholen der Hambacher Fabn⸗
bei Frau Wwe. Ph. Abresch.
1 Uhr Abmarsch des Festzugst. —
Nach Ankunft F— Fesitzugs auf der Burg Festreden abwechselnd mit Gesan⸗
und Musik.
Abends RRUNION auf dem Schießhause mit brillantem Feuerwerk
arrangirt durch den Pyrotechniker Hrn. Jos. Nawratill von Mainj.
Festabzeichen à12 tr. und Eintrittskarten zur Reunion am Wonien
Abend à 18 fr. sind von Sonntag an in der Bottschickschen Buchhandlung zu haben
Für das Festcomité:
Ferd. Maucher, Bürgermeister. Pr. Knecht, Guisbesitzer⸗
Jul. Krafft, Weinhändler. D. Kranzbühler, Buchdruckereibesiter
Ed. Witter, Buchhändler. GEonst. Morsch, Kaufmann.
J. Erxter, Abgeordneter. J E. Rau, Kaufmann.
E. Ni—⸗nberoer, Gusbesñer F uee
3 fleißige Gesellen
können sofort in Arbeit treten. Auch wird
ein braver Junge in die Lehre angenom⸗
men beij

Zfl. 46 kr. Kartoffein Ufl. 48 kr. Her
1ufl. 30 kr. Stroh Ufl. 20 kr. pe
Jentner. Weißbrod 12. Kilogr. 20 hr
dornbrod 3 Kilogr. 24 fr. ditto 2 Kilog
16 kr. ditio 1 Kilogr. 8kr. Gemischibrod!
zil. 32tkr. 1 Paar Weck 100 6Gramm 2hr
Lindfleisch i. Qual. 20 kr. 2. Qual. 18 kr
dalbfleisch 18 kr. Hammelfleisch 186
Schweinefleisch 20 kr. per Pfund. Butter 3
kr. per Pfund.

Jakoß Bihy, Schreiner
Der Brodpreis sur die Siadt Si.
Ingbert ist von heute an bis zum nächsten
Donnerstag (Fruchtmarkistag) festgestellt:
Korabrod 3 Klgr. 25 Krzr. Weiß⸗
brod 10 Krzr.
Sämmtliche Bäck⸗r von St. Inqblert
Frucht ·irod⸗, Fleisch ꝛe. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 23. Mai.
öMKITXCAITIEIA. Beihien 7 fl. 54 tr. Korn S fl. 3 kr
Bei ciggucher Tol ndick tann ein Gerste Lreihige — fl. — kr., Gerste vier⸗
reihige, fl. — kr. Spelz — fl. — kr.
J— sleißiger Geselle Sbelzkern — fl. — tir. Dinkel — sl.
vofort in Arbeit lreten. ir. Mijchfrucht — fl. — kr. Hafer
— ——⏑—⏑ - —

— — — — —
Tpreise der Stadt
Kaiserslautern vom 21. Mai
Weizen — fl. — ir. Korn s5 fl. *
Spelzkern — fl. — kr. Spelz 5 fl. 20
Serste fl. 20 kr. Hafer3 fl. 586
Erbsen — fl. — kr. Linsen — il —
ver Zentnrer. . 260
Brodpreife: 6 Pfd. Kornbrod
3 ppfd. Gemiscibrob I4tt. und 28
Weißbrod 15 kr.
—— — — — —— — — — — — — c —
Medhdaktion. Druck und Verlag von J X. Demek in St Ingabert. 3

4
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        —E ————
53 3322—5 5527 * ——,ꝰ —9222
— 5228 5—222 2 — —— ———— 2222
28233 8 — 3z3885535523555333
*7 — 55553 —2 * 5 * . — 3 2* * —— — 3 —
— 15 c— — 2 2 8* * 27
323, 75153555332 8 —— 532 58287 ———— 5357358
55 55 53333552 23855 552538 5333—555 — „So 3
3353832 53*833 3 23 3
2 —F 32 SöS — 32* 28 25 258 5 358—— *
—5 5222422852 2 — J s8 27
5333—5353553332 55 25 3333655—8 —— —
33338 3383 3
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8782 I ẽ
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2 —— —— — —4332 8 82 3 — —z 2 —— * — 5532 —
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* 2 58. — — 2 5322
2325553—5—25 s*823 3 — ——
235 E2 —33333833235828 27 — —— —
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— — * — 2* J —2* — g
*2* *5* — » —8 —— 85232 22 —3— —533838 ⸗ S 22 8 S
58*5535— 3 ——3333 58.* 283533*8—53 —353353233387
* S —A 3
— — 3383355238 38852
— 73 * — * *
¶ ——— 27 * * J * *
* 5 — —X — * 52 —EEM— — &amp; 28 2* — 2
* 3252 —35— 555*3 232228 — 2860 —— 5*8* 25—
— D ——— 3 333333333835 253332537—
— 2 — — S23E5 — ——— 5 — — 2 5
S E
228
22532 — 227 7
25 — 5222
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455 * *
82485 322827
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— — — —2 37—*
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— 882827
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2 323 33558
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3 en 35—
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3833 335335723335
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88—32383333 353
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5* — —2 28 — 22 —— 5*5 52 223 22
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* — — 527 57 3358 258*5 —A *
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2 —5. — 3 — 85 583B38— E33 25 2 — 8
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55 —55 8 58. 335
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* * — 222 —9—
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35 —5 —— 28232232 52352 22 75 6 535532238 52
2283085 5233—5 7—25 323535 5 53 228.35*
232523828* * — 2325335* 3223 — 55 *538 55 23 2.52
5 —2 ——— — — 2528 222 —3* 3 2* 25k20 ———
— 3 2— —* 2*7* —— * 22 —5* —— K 2
* 25 * 755 —8 D 22 2 —XE 2 229 8
54 2 —E — ——323835537 2533 5 52 3 2* —
—JF — 2225823 5752 — —zZ—z5523238 522 857 —X —A
E s5s—*à 55352 233 — 2 — 325. 53— —583*
* 88 * —, *
I — — — —— —338558
2 2 , —8883 255— 35*3 3258 22 * —— 758123 528*
883237 — —— 253 3 «—33 8 55378
— z383 3373333
5 28 — — i 2* —2 7 — —
— 588582 — 3z232*56 — 32538
— 480 23352 5
—A 25778 —ã— 38368 — —
— 2233883—3 33353 3338383 255338 0 2 32 —2 35
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2 z.8 **8 . 585
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2. 2* 25 — 583 E *7* —— —
—A— z 3 —A 333388 58 8
* 2*83 26 — 557 — E. 2
* 32353 23 2253 ẽ A 55*2 *
7828 758323 ——— 3*228 2. 8
* 2353 323 — * 2 237 3 22
2* 238 2 * — F 88 —— 3* 75. ⸗
7* —2 8 2383233 338 2. J 2* 2.2. *
22 —33838 ——— 23 —
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3332333828 88
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3323 —6585 58

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—2 28 3 55* 5
———— —
3533 28538 33 ———— 43 —
—— — 3*2 2 *** —
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— 23 5 *

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21
der St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerttags⸗ und Sonnlase
kimemer) erscheint wochentlich vie rem al: Diensstag, Donnex sstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krir. oder
112 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet. .. tee
⸗— — — — — ——
2 2 x
M 81. J I — — Samstag, den 28. MWai IJ 2 2428 1 1872
Deutsches Reich.
Mäünchen, 20. Mai. Die Enischließung des Stautsmi-
eriums des Innern für Kirchen? und Schulangelegenheiten vom
.5. d. Mis. betreffs die Verbesserung der materiellen Lage des
dehrerpersonals an den Volksschulen des Königreichs lautet: Nach⸗
jem in dem allerhöchst sanktionirenden Budget für die 12. Finanz-
zeriode auch für eine angemessene Aufbesserung der materiellen
ꝛage des Lehrpersonals an den Volksschulen Vorsorge getroffen,
ind zu diesem Zwecke der Etat für die Zuschüsse der Centralfonds
in die Kreisfonds flir die deutschen Schulen in entsprechender
Weise erhöht worden ist, so ergehen mit allerh. Genehmigung des
dönigs zum Vollzuge dieser Aufbesserung nachstehende vom 1. Jan.
J. an in Wirksamkeit tretende Bestimmuingen: 1) Allen wirk—
chen Schullehrern, welche nicht wenigstens 400 fl., allen Schul⸗
erwesern und weltlichen Lehrerinnen, welche nicht wenigstens 800
.und allen Schulgehülfen, welche nicht wenigstens 250 fl. jähr⸗
iches fassionsmäßiges Einkommen haben, wird dasselbe bis zu diesen
zeträgen durch Gewährung von Theuerungszulagen erhöht. 2)
isle wirklichen Schullehrer, alle fäändigen Schulverweser und welt⸗
ichen Lehrerinnen erhalten in Form von Theuernngszulagen succes⸗
ive 5 Dienstalterszulagen, und zwar die wirklichen Schullehrer im
zelrage von je 50 fl. bis zum Gesammtbetrage von 250 fl., die
ändigen Schulverweser und weltlichen Lehreri inen im Betrage von
e 25 fl. bis zum Gesammtbetrage von 125 fl. Die erste Dienst⸗
illerszulage erfolgt nach Ablauf von 15 Jahren vom Zeitpunkte
es Austrittz aus dem Schullehrer ˖Seminar an gerechnet, für
ehrerinnen, welche kein Seminar besucht haben, nach Ablauf eines
leichen Zeitraum s vom Zeitpunkte der Erstehung der der Semi—
araustrittsprüfung' gleichstehenden Schuldienstexspektantinnen Prit⸗
ung an gerechnet; die 4 übrigen Zulaçen erfolgen uach Ablauf
on je 5 Jahren weiterer Dienstleistung. Wenn in dem einen oder
inderen Regierungsbezirke für das weibliche Lehrpersonale bisher
uͤcht alljährlich eine Schuldienstexspektantinnen-⸗Prüfung abgehalten
vurde, und in Folge dessen einzelne weltliche Lehrerinnen zur Er—
lehung dieser Prüfung später als sie hiezu berechtigt waren, ge⸗
ungien, wird gestattet, daß für diese Lehrerinnen bei Berechnung
er Dienstzeit für Gewährung der ersten Alterszulage die Erstehung
er Exspektantinnenprüfung auf den Zeitpunkt zurückdatirt wird,
o dieselben zu dieser Prüfung hätten zugelassen“ werden können.
die Dienstalterszulagejn werden in rückwirkender Weise gewährt,
.h. bei Berechnung derselben hat für das dermalen schon ange⸗
kelle Lehrpersonale auch die bisher zurückgelegte Dienstzeit in An—
az zu kommen. Die Bewilligung zum Einrücken in die Dienst⸗
lterbzulage erfolgt auf Antrag der distriktiven Schulbehörde durch
ie Kreisregierung, Kammer des Innern, unter der Vorausschzung
lseitiger Würdigkeit der Betheiligien. 8) Jedem quescirten Shhul-
chrer wird zu seinem Pensionsbezuge uoch eite jährliche Thenerungs-
ulage von 50 fl. bewilligt. 4) Jeder Lehrerswittwe wird/ so lange
sich aicht wieder, verehelicht eine Unterstüßung von 80 fl.) jeder
helichen Voppelwaise eines Lehrers ciue foldde von 20 fl.“jever
helichen einfachen Waise eines Lehrers eine solche von 15 fl des
jahres und zwar den Knaaben bis zum volleudeten 18. den Mäd⸗
sen bis zum vollendeten 16. Lebensjahre gewährt. Der Bezüg
ieser Unlerstützung beginni an dem auf den Todestag drs Lehrers
olgenden Tage. Wenn jedoch den Hinterbliebetem eines Lehrers
et Nachsitz auf, dem Schuldienste bewilligt wurde, “ beginnt der
ezug est nach Ablauf der Nachsizzfrist, Ausgeschlossen hievon sind
ie Wittwe eines Lehrers, welche derseibe erst im Ruhhestande ge—
eirethet hat und die mit letzlerer erzäugten Kinder In Hinsicht
uf. diese Unlerstüßzungen ist der Behriff Lehrer“ um weiteften
Aune zu nehmen, so daß hierunter auch Schulverweser und Schul⸗
thilfen subsumirt werden. 5) Sämmiliche hier in Frage stehenden
uusbesserungen des Lehrpersonals an den Volksschulen sind für
8 laufende Jahr sofott nach erfolgter allerhöchster Snakiidn des
dreisbudgeis pro 1872, in, welches der hiefür erfotdertiche Bedarf
ingestellt werden wird, anzuweisen. 6) Im Vollzuge des 830 des
ilerh. Landtagsabschieds v. 28. April el. J. wied verfügt, daß

die aus Staatsmitteln gewährten Zuschüsse zur Aufbesserung des
unzureichenden Einkommens der Schullehrer, Schulverweser, der
Lehrerinnen und Schulgehilfen, sowie zur Bewilligung von Dienft⸗
ilterszulagen für dieses Lehrpersonale in keinerlei Weise von einer
Bemeinde an den bisherigen Bezügen der Betheiligten in Aufrech
nung gebracht werden dürfen, widrigenfalls die betreffende Ge—
neinde zu gewärtigen hätte, daß ihr diese Beträge, aus Staats—
nitteln wieder entzogen werden. Von dem gesammien Lehrpersonale
an den Volksschulen des Königreichs wird nach der im Vorstehen⸗
den dargelegten durchgreifenden und namhaften Verbesserung seiner
nateriellen Lage mit Zuversicht erwartet. daß es fortan sich mit
derdoppeltem Eifer und mit erhöhter Freudigkeit der tꝛeuen Er—
üllung seiner Berufspflichten hingeben, und so dex ihm gewordenen
großen Wohlthat würdig erweisen werde. Die Kreisregierungen,
. d. Innern, haben hiernach das weiter Geeignete zu verfügen.“
München, 22. Mai. Nach hieher gelangter verläfsiger
Wittheilung soll die Wahrscheinlichteit bestehen, daß das deutsche
Militärstrafgesetz zu Stande kommen wird. Die betreffende Ccom-
nission hat in der letzten Zeit täglich Sitzung gehalten und man
cheint auch von Seite der Regierung geneigt, verschiedenen von
den Kommissionsmitgliedern gestellte Modifikationen die geeignete
Bürdigung und Berücksichtigung ertheilen zu wollen; namentlich
vecden einzelne Bestrafungen von Soldaten durch die Militärge-
tichte aufgezählt, welche großes Aufsehen gemacht haben. Daß un⸗
ter solchen Umständen von Seite der Kommissionsmitgliedern alle
möglichen versöhnlichen Schritte gemnacht werden, um diese mit
dem Zeitgeiste in keiner Weise harmonirende harte Strafen für
derhältnißmäßig geringe Verfehlungen so bald als möglich zu be—
eitigen, versteht sich von selbst. Man glaubt daher, daß das ganze
Sesetz in der Komission vollständig redigirt und von dem Reichs⸗
age en bloe angenommen werden wird. *
Berhin, 19. Mai.n Das „Milit.Woch.⸗Bl.“ bringt einen
interessanten Artilel über den Mun tionsverbrauch und die Muni⸗
fionsausrüstung der Feldartillecie im letzten Kriege. Wir erfahren,
daß die preußische Feldartillerie, einschließlich des 13. (badischen)
Regiments und der hessischen Abtheilung, 79 leichte, 78 schwere
ind 38 reitende Feld- nebst 19 leichten und 10 schwexen Reserve⸗
»atterien zu je 6 Geschützen oder 816 8.Centimeter⸗ und 328 9
Tentimeter· Kanonen zählle. Die 1344 Geschütze haben während
)es ganzen Feldzuges zusannmmen 5807,975 Schüsse gethan, die
eichten Battetien 112,770, die schweren 107, 126 und die reiten.
en 48,079 ; es ergeben sich also durchschnlttlich pro Geschütz 199
Schüsse und zwar bei den leichten Batterien 1815 hei den schweren
z08 uͤud bei den reitenden 210 Schüsse pro Geschütze“ Da nimn
»ie 8-Centimeter-Kanone mit 157 und die 9. Centimeler ⸗Kanoue
nit 133 Schüssen in den Piotzen und Munitionswagen, beziehungs-
veise an den Lafetten der Batterien ausgerüstet ist, so hat im
durchschnitt letztete 133 Prozen!, dagegen die s⸗Centimeter⸗Kanbne
ꝛei den leichten Balterien nuͤr 123und bei den reitenden 134
Zrozent der von der Batterie selbst mitgeführkten Schußzahl ver⸗
uerf. Die hayrrische Artillerie bestandim letzten Kriege aus 12
eichten, 22 schweren und 2 Zwölfpfünder⸗Batterien mit zusammen
216 Geschützen, die im Gauzen 56,211 also pid Geschütz durch ·
chnittlich 260 Schüsse abgaben. Sachsen stellte 6 leichte, 8 schwere
ind Zrreitende Batterien, also 48 85Centimeter und 48 9.Centi—
neter Kanonen ins Feld, von deuen erstere 8007, letztere 738 14
„chüsse verfeuerlen. Dies ergibt sonach einen Durchschrut von 167
ro 8.Centimetere und von 157 pro 9Centimeter⸗, oder ale
irithmetisches Miftel 162 Schüsse pro Geschützz.
Berlin, 22. Mai. Nachdem nunmehr der Erlaß des
Fultusministeriums' an den Bischof von Ermland abgegangen ist,
vird es sich zeigeg, ob derselbe gewillt ist, der Regierung offen
ven Gehorsamm zu kündigen.“ Nach den Ausführungen der heutigen
„Germania? zu schließen dürfte der Ulträmontanismus keiné Scheu
ragen, den Kampf mit dem Staate auzunehmen, ja es scheint
ast, als wenn er in einem solchen Kriegszustande sein eigeriliches
Lebenseleinent erblide. Moͤnlich ist es indessen auch, daß dies Alles
* —J J —VV—— 1147 AY415*
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        nichts als leere Redomontaden sind, hinter welchen man kluger geht, noch eine fünfte derartige Anstalt in's Leben zu rufen, wozu
Weise seinen Rückzug decken will. Der Regierung kann beides Ane saddeutsche Stadt ausersehen sein soll. J
—VVDV in vollster Ueberkiustimmung mit der Das Wachsthum der Meiropole Berlin, schreibt die heutigt
HZollovertreiung und ist iht die Bohn sicher vorgezeichnet, die ——— ift iein gesundes mehr. Wer einen Eindruck von
dandeln muß, um den Troßtz diefer Gegner der nationalen Existenz! den Gegensätzen gewinnen will, die innerhalb der „Kaiserstadt“
zu brechen und die Rechte des deutschen Volkes vor kirchlichen leider immer mehr zur Geltung g.langen, der besuche erst eine der
Aebergriffen zu schützen. Uebrigens fucht auch diesmal das jesu⸗ mit eleganten Prachtbauten oder modernen Industriepalaͤsten erfüll⸗
itische Blatt sich wieder bei den Radicaien Trost und citirt einen den Gegenden und begebe sich unmittelbar darauf nach dem Hüt—
witbsspruch der Frankfurter Zeitung“, wonach der Beschluß des lenlager auf der Schlaͤchterwiese“ zwischen dem Kanal und der
Reichtiages eigentlich Niemand befriedigt habe. Wer einigermaßen Dasenhaide. Eine Breiterbude entsteht dort nach der anderen, um
die Pariei und Preßverhältnisse kentit, wird wissen, was auf ein die Wohnungslosen aufzunehmen, und es sind dem Anschein nach
solches Citat zu geben ist. arbeitsom̃e Leute, welche fich bemühen, dort auf einem erpachteten
Zrriin 22. Mai. Seit der Zurückweisung des Cardinals, Aderflec sich eir kümmerliches Obdach zu chaffen. Set schonem
Prinzen Hohenlohe ist in der ßnistda Boischasts Angelegenheit, Wetter sieht das Ding noch leidlich aus. Was soll aber werden,
die die Mogh. Zig.“ von angeblich bestunterrichteter Seite erfahren venn eine Sommer-Epidemie, wenn die Typhuszeit des Herbjies,
haben wilt, bisher nichts geschehen, als doß Herr v. Derenthall, 'der endlich der Winter lommt 7 Das Bild ist eine Predigt ohne
dee deuischt Geschäftsträger in Rom, den Auftrag erhielt, dem Worte. Moͤchte die ernste Mahnung die es verkündet, von allen
Fachinen Antoneli mitzutheilen, wie nunmehr die Besehung des die es angeht, beherzigt werden. Die Saat, welche hier aufgeht.
poftens fich vezogern konne, da die Auffindung einer andern, dem deutet auf keire Segenserute
Raher gerignet scheinenden Perjönlichkeit seht schwietig wäre. Die „Volts Zeitung“ äußert sich über die große Frage der
Be riien. Die Zahl der beim Reichstage bis jetzt einge— Lages (Jesuitenfrage) in treffender Weife: Hier gilt es nicht Köpf
jangenen Peuitionen belauft sich auf mehr als zñö e grohle ersmeitern, sondern Kopfe zurechtsehen. und dazu hilft voer
Then derseiben bezieht sich auf die vielerwähnte Jesuitenangelegen⸗ ullemn, wenn nicht ganz allein. ein une unen Daruun
hen, und wiedernm die Mehrzahl der hierher gehörigen Petitionen Den wir sähen Saß der p. teußische atetrichtsminister einen geisin
Zrieht sich auf die Beibehaltung dieses Ordens . Wenn man freien, frischen Mann zum Aufraumen in die Fäulniß und Finister
unter den letzteren befindlichen Unterschriften einer genauen Prüfung vꝛ der eee ee wWire un das ee, al
uterwirft, so treten dabei, wie die „D. R. C.ꝰ bemerkt, zwei venn der Reichskanzler tausen Jesuiten austreibt. Denn wen—
herdorragende Momente in den Vordergrund, nämlich ersiens die s dann auf jenem Wes ⸗ wacker weiter ginge, dann liesen die de
Daheeehnung, daß der größte Theil der Unlerzeichner des Schrei iuiten allein davon; und ehe sie das nicht thun, werden wir si—
hens und waͤhrscheinlich auch des Lesers vollkommen unkundig sind hoch nicht los.“ .
Als Beweis für diese Annahme dient de Thatsache, daß nicht nur
rine große Anzahl der Petitionen statt der Namensunterschriften die
zekanten drei Kreuze tragen —-bei vielen Petitionen bestehen
0 der Unterschriften aus diesen Kreuzen — sondern man findet
hei einer überwiegend großen Zahl von Petitionen, daß groß
Mengen von Unterschriften van einer und derselben Handschrift
herruhren. Das läßt bekanntlich einen für den politischen wie
dcialen Bildungsgrad der Unterzeichner —V
schluß zu. Eine zweite und höchst bemerkenswerthe Wahrnehmung
hieten die Petitionen aus Polen; in diesen gestattet die Eigen⸗
hümlichkeit der polnischen Sprache, welche bekanntlich bei den
Ramen der Frauen die Endsilbe „li“ in „ka“ umändert, den
Beweis, daß mehr als die Hälfte — wohl bald drei Viertel —
der Unterschriften von Frauen herrühren, von denen eben wiederum
der größte Theil durch andere Personen unterzeichnet sind. Erwägt
man nun wie leicht die Einwirkung der katholischen Geistlichkeit
aiuf ein Frauengemüth ist und zieht man ferner in Betracht, wie
gering die Garantie ist, daß alie diejenigen Unterschriften, welche
don einer und derfelben fremden Hand herrühren, auch mit Zu
stimmung' des Namenträgers vollzogen wurden, so läßt sich daraus
sehr bald der Werth bemessen, welcher allen diesen Petitionen bei⸗
gelegt werden kann. (Stsbatg.)
Ueber die HohenloheAffaire erhält die „A. A. Z.“
bon eingeweihter Seite aus Rom einiges Nähere. Der Bericht⸗
erstalter sagt, wenn auch die tlerikalen Blätter widersprechen sollten,
so sei dennoch gewiß, daß der Papst von dem betreffenden Schreiben
des Cardinals Hohenlohe zuersi sehr ergriffen gewesen sei. Doch
nach Anhörung seiner gewöhnlichen Rathgeber habe sich die Wetter⸗
fahne gedrehl, besonders, nachdem Pius die Eidesformel, der jeder
Fardinal sich bei seiner Creation zu btquemen hat, zu Gemüthe
geführt worden sei. Dessen ungeachtet habe der Papst gewünscht,
daß die ablehnende Antvort dahin abgejaßt würde, Cardinal
Hohenlohe sei anzunehmen, aber mit Reserven und Garantien,
uͤber weiche Se. Heilickeit ian letzter Instanz zu entscheiden habe.
Diese günstige Stimmung sei aber der aus Frankreich, Belgien
und dem Vatican selbst hereinbrechenden tlerikalen Strömmung
unterlegen. Seit dem Abbruche der Unterhandlungen tauche nun
das Gerücht auf, die diplomatische Weisheit der Curie habe einen
Wartestein des angefangenen Gebäudes als Anknüpfungspunkt für
eine weitere Verständigung reserviri. Der Correspondent der „A.
A. Z.“ glaubt versichern zu lönnen, daß Cardinal Autonelli mit
den eiufluͤßreichsten Collegen mehrere Besprechungen über die nach⸗
sheiligen Folgen gehabt habe, welchen die neue Stellung der Curie
zuͤr Regierung des Deutschen Reiches nicht werde entgehen können.
DSollte mit diesen Besprechungen vielleicht zusammenhängen,
was ber Beruner Post“ aus Rom telegraphirt wird, daß nam ⸗
lich ein Vertrauensmann des Papstes in geheimer Mission unter⸗
wegs noch Deutschland sei? Möglich, daß die Curie fürchtet, in
dem von ihr heraufbeschworenen Kampfe den Kürzeren zu ziehen,
and deshalh einzulecken versuchen will.
Der Andrang zu den preußischen Unteroffigziers sch u
ea i dieses Jahr so bede kend, daß man mit dem Plane um⸗

Frankreich. I
Paris, 18. Mai. Die Kommission für die Befreiung
»es Landesgebietes“ hat gestern beschlossen, der Regierung anzu⸗
rathen, für die Drei⸗Milliarden · Anleihe die Form von Qbligationer
zu wählen, die in ciner Frist von spätestens 25 Jahre eingelös
werden sollten. Die Regierung war bekanntlich bisher der Ansicht,
daß es am Besien sei, die für die ersten zwei Milliarden gewählt
Emission fünfprozentiger Rententitel auch für den Rest beizubehal—
en; das Gnutachten der Kommission dürfie an dieser Intenlion
—ER

Paris, 2850 Mai. Hiesige Blätter theilen mit, daß di
deutsche Regiernng sich erboten habe, gegen Zahlung einer Milliarde
usles zu raͤumen, außer Belfort, Rheims und Nancy. Gutunie——
ichteterseits wird diese Mittheilung als gänzlich erfunden bezeichne
0 Brmirqdtee
Kandel, 20. Mai. Vor einigen Tagen ereignete es sih
daß der an der Haupistraße dahier wohnende Wirth zum „Stern
'n seinem Keller einen höchst bedeutenden Fund an Gold urd
Silbermünzen machte, von welchen viele aus der Mitte des 17.
Jahrhunderts siammen. Der ganze Fund wurde auf nicht wenige
48 1750.000 fi. geschätzt. ¶ ESudpf. W)
üeber die Ursachen der bekannten 1890 n —XV
der pfäalz. Rekruten läßt sich ein Lehrer im Kurier! fol
jendermaßen vernehmen: „Das wirksamste, vielleicht allein virh
ame und auch von der Bezirkslehrerversammlung Grünstadt⸗ Dürl
jeim als solches bezeichnete Mittel dürfte darin bestehen: mil
rafe nicht, wie bisher, das Wissen, und belohne nicht, wie bishen
Zie Unwissenheit. War aber Dieses bisher nicht der Fall, inden
nan Besser⸗Unterrichte zu Unteroffizieren ernaunte und ihre vole
Präsenzzeit dienen ließ, die Nichtswissenden aber, als zu dumm
zieser Charge, und überhaupt weniger zu gebrauchen, schon in
— Urlaub entließ? Nun
‚erfahre einmal in enlgegegengesetzter Weise, gebe Besser · Unterrih
en nach zwei Jahren Urlaub — man hat ja auch die Einjabrign
— halie dagegen die mangelhaft Unterrichteten ihre volle der
Jahre unter der Fahne! Sollte man nicht annehmen dürfen, di
neisten jungen Leute würden unter diesen Umstaänden darauf be
Jacht sein, diejenigen Kenntnisse sich anzueignen, die zur —A
iner Prüfung erforderlich sind ) Und erst die Valer Wurden si
ucht ihre Soͤhne, wenn nöthig, mit Gewalt in die Fortbildungh
Dule irciben und da, wo solche nicht bestehen, zur Errichtung du
eiben mit Freuden Kredit im Gemeinde ˖ Budget eröffnen? wirl
ihnen doch — malertiellet Vortheil!! Die Lehrer können troß ell
Lerordnungen bei unregelmäßigem Schulbesuche nur wenig
zerminderung des bohen Prozentsatzes magelhaft gebildeter Rritu
zeitragen, können sich höchstens durch gewisseuhafte Eintragung
Bersaumnisse den Haß vieler Gemeindebürger — wenn auch i
serade der dernüftigeren — zuziehen. Moͤchte darum tgl. Reyn
ing darauf Bedat nehmen, daß in oben bezeichneter Wes n
nal vorgegangen wird; vielleicht dürfte hterdurch am ehesten /
jolfen sein.“
pDie in der Nacht vom vorigen Freilag auf Samstuo
        <pb n="321" />
        ehabten Gewint er waren für manche Gegenden Süddeutschlands
hangnißvoll. Auch die Pfalz blieb leider nicht verschont. Be—⸗
nders die Umgebung von Landau, Speier und Ludwigshafen
saben großen Schaden erlitten.

'In Bobenheim (bei Mainz) wurden am 21. d. zwei
ait dem Ludwigshafen-⸗Mainzer Zuge angekommene Mädchen
Schwestern von 17 und 19 Jahren) beim Aussteigen aus dem
Vaggon von einem von anderer Seite herkommenden Schnellzugt
erfaßt und Angesichts einer dritten Schwester zermalmt.

FMühlbausen, 19. Mai. Heute Nachniftag 2 Uhr
st über unsere Fluren ein Unwetter hingegangen, wie es seit dem
zahre 1834 hier nicht mehr vorgekommen ist. Der Hagel liegt
überschwemmten Staßen gewiß B Centimeter hoch, darunter
zchlossen von der Größe eines Hühnereies, die meisten wie Tauben⸗
jet groß. Ueberall sieht⸗man Massen zertrümmerter Fensterscheiben.
der hierdurch angerichtete Schaden muß bezüglich der Feld⸗ und
zattenfrüchte ein ganz enormer sein. Blüthen und Stengel der
alumen und Bäume liegen ab und zerbrochen an der Erde.

f(Elsasser Baufernpolitif.) In der „Darmst.
zig.“ erzählt Ernst Dieffenbach aus Straßburg, wo er waährend
es Universitätsfestes weilte, Folgendes: „Luggen Ihr“, hörte ich
inen Mann zu einem Franzosenfreund sagen, „ich bin ä Fuhrmann,
pann ich äbbes lätz mach und es basfirt mir waas an mim Gee
ahrt, so redd ich mich uff däs Roß 'erus und uff waß ich
juur kann. So händ's die Franzose auch gemaacht; sie haben bi
em, was au bassirt is, allem. nur sich sälbst nit die Schuld gäu.
zch will Euch saagen, was ich denk. Sichen Ihr, in aim Dorf
in in ainer Stadt lommt ä mal die, änmal zelli Familje in die
»oͤh'. So iss es auch mit den Völkern. Die Franzosen gehen
unter und däs Ditschland kommt in die Höh', unn ich glaub
aß däs ditsche Rich a großes unn mächtiges Rich wued.“

fPauline Lucca, diese sehr beliebte Sängerin, hat an
en Generallieutenant v. Hülsen von London aus ein Schreiben
erichtet, in welchem sie erllärt, daß sie nicht mehr nach Berlin
utückkehren werde. Die glänzenden Honoerarverhältnisse in Eng—
and und Amerika bieten ihr Gelegenheit, für ihr einziges Töchter⸗
ein so viel ersparen zu können, daß dasselbe sich „die paar
umpigen Thaler einmal nicht zu ersingen brauche.“ In Berlin
dune sie das nicht, weil ihe Herr Gemahl, der Baron v. Rahden,
er in einen Kreis spielender und viel verspielender Gentlemen ge⸗
athen sei, ihr besiändig am Geldbeutel hänge. Das Berliner
cheaterpublikum ist darob selbstverständlich in grotzer Aufregung.

FEine Mortarageschichte.) Vor einigen Tagen be⸗
ichtete eine Wiener Lokalkorrespondenz, daß eine Frau, Namens
jarbara Warsiewicz aus Lemberg, gegenwärtig in Wien wohn⸗
aft, die Jesuiten beschuldige, ihren zehnjährigen Sohn zu dem
Iwecke geraubt zu haben, um sich in den Besitz von fünf Millio⸗
ien zu setzen, welche sie als die natürliche Tochter und Universal⸗
tbin des 1851 gestorbenen irländischen Grafen O'Reilli, gewesenen
l. Major im 9. Husaren⸗Regimente, zu erwarten hat. Wie nun
emeldet wird, hat sich der Justizminister Dr. Glaser und auch
zraf Andrassy der Frau angenommen und ihr den vollen Rechts⸗
chuß zugesichert, wenn sie im Stande sein wird, ihre Aussagen
uch zu beweisen.

fGeiuele als Schäfer.) Irgendwo in Californien, in der
imgebung von Whiskey Hill bei Milton wird eine große Schaaf⸗
eerde von drei dazu abgerichteten Füchsen gehütet. Der eine ist
in grauer Fuchs, die beiden anderen find Rothfüchse. Aufmerksame
eobachter behaupten, daß sie an Intelligenz den geschicktesten
schäferhunden nicht nachstehen. Der graue Fuchs übt eine Art von
)betaufsicht über seine beiden rothen Collegen, und man erzählt
id einzelne Züge der überraschendsten Art von ihnen.

mit Werthangabe, sowie für recommandirie Gegenständs muß das
Porto vom Absender vorausbezahlt werden. Sämmtliche unser 1
jis 4 aufgeführte Correfpondenzgegenstände koͤnnen recommandin
verden. Die Recommandationsgebühr beträgt 7 Kreuzer für jede
Sendung. Verlangt der Absender die Beschaffurg eines Rück⸗
cheins (Empfangsbescheinigung des Adressaten), so ist eine weiterr
Bebuühr von 7 Kreuzern im Voraus zu enltrichten. Das Gewicht
der gewöhnlichen und recomwmandirten Briefe unterliegt keiner Be⸗
chränkung; dagegen darf das Gewicht der Waarenproben und
Zriefe mit Werthangabe 250 Grammen, dasjenige der Drucksachen
uind Handelspapiere x. 1 Kilozramm nicht übersteigen.
KRaudwirthschaftliches. J
Worms, am 9. Mai.

Zur Zebur⸗ der Obstbaumzucht. So viel auch schon seit Jahr⸗
ehnten die Förderung der Obstbaumzucht Gegenstand der Ermunterung ge-
vesen ist, so liegt dieselbe doch in gar vielen Gegenden noch —— im
Urgen, daß es immer noch zu den Seltenheiten gehört, Baumanlagen zu
ehen, die in vorschriftsmaͤßiger Weise von der allen Rinde befreit, ausge⸗
utzt und von Raupennestern gereinigt sind. In Folge vessen liefern die
Obstanlagen nicht allein gar keinen oder nur einen geringen Ertrag und ver⸗
nindern UÜberdies den Unternutzen in hohem Grade, Um so erfreulicher ist
8, von Zeit zu Zeit Uber Ausnahmsvevhältnisse berichten zu Lönnen, vie
vohl dazu geeignet sein dürften, Nachahmung zu erweclen. So wird der
andwirthschaftlichen Akademie in Worms von Mehling a. d. U. aus geschrie⸗
»en, daß ein circa 1800 Morgen großer, der Gemeiade gehöriger Obsibaum⸗
omplex von jeher in der Art behanden worden sei, daß man wachsen ließ,
vas wuchs, und daß in Folge dessen der Ertrag aus abgestorbenem Holze
oft gröher gewesen sei, als der Erlss aus Obst. Ferner wird mitgetheilt, daß
hdie Gemeinde nach langen Kämpfen endlich im Jahre 1864 einen practis
uind theorethisch gut gebildeten Mann mit einem Jahresgehalle von 80 fl.
und freier Wohnung als Obstbaumpfleger angestellt habe und daß seitdem
er Obstertrag eine Steigerung erfahren habe, durch die es ermbglicht wor⸗
hen sei, die sonst fur die Gemeindeangehörigett sehr drückend gewefenen Um⸗
agen ganz in Wegsall kommen zu lassen. Wir sind keinen Augenblick im
Zweifel, daß in gar vielen Gemeinden, die starken Obstbau rreiben, durch die
Anstellung sachkundiger Manner als Obstbaumwärter gleichgunstige Resultate
rzielt werden konnen. g

Wer es weißst, wie unangenehm es oft ist, in den Gärten die Jo⸗
hanniss und Stachelbeeranlagen von Raupen total zerstört zu sehen, den
nteresfirt es wohl, ein Mittel kennen zu lernen, durch das jenes Üebel be—
eitigt werden kann. Der Schmetterling, der den Johann's- und Stachel⸗
heersträuchern so gefährlichen Raupe legi seine Eier uuter diesen Sträuchern
in die Erde. Wenn man also im Frühjahre zur Zeit; ehe diese Raupen
auszukriechen pflegen die Erde unter diesen Sträuchern wegscharrt, so entferm
nan zugleich mit die Eier und ve rhindert das Auskriechen der Raupen. Auch
sann man die Erde unter den Sträuchern mit ungelöschtem Kalle vermischen
vodurch die Eier ebenfalls vertilgt werden.

Eine Vertiefung der Ackerkrume pflegt, wie Fiedler in der
Schlesischen eet Zeitung in einem Artikel über Ackerbestellung
chreibt, besonders dann von großem Vortheil zu sein, wenn nach derselben
olche Früchte angebaus werden, welche an und für sich eine starke Düngung
u erhalten pflegen. Unter diesen Früchten stehen obenan: Der Raps, die
kunkelrübe, die Möhce, die Cichorie, wohl auch die Kartoffel. Ferner wird
die Luzerne auf ihr zuträglichem Boden eine tiefe Cultur wohl am höchsften
dezahlen. Selbfi auf ganz sandigem Boden, welcher in seinem⸗Uutergrunde
Sandmergel mit wenigen Kalkprozenten beherbergt, kann jogar ein Rajolen
dis 18 Zoll Tiefe für die Luzerne von großem Nutzen jein; jedoch muß
nan auf den heraufgebrachten rohen Uniergrund über Winter einen guten
Tompost brin gen lassen, welcher im Vereine mit den Witjzerungseinflüfsen die
Oberfläche derart in Losunge bringt, daß der Luzernesamen beim Keimen die
uöthige Nahrung findet; später eilen die Wurzeln in die gelockerte Tiefe und
aach kurzer Zeit ist der Acker dicht beslanden
Holzverlaufe in den k. k. osterreichihhen Eerwhahornen der Militärgrenze
74*
Im Namen Seiner Bajestät des Königs.
Von einer höchsten Entschließung des k. Staatsministeriums
des Inrern, Abiheilung für Landwirthschaft, Gewerbe und Handel,
pom 1. l. Mis. dezeichueten Betreffes folgt uachstehend Abdrud
jur allgemeinen Kenntißnahme und mit dem Aufrage für die k.
Bezirksaͤmter, deren Wiederobdruck in den größeren Localblättern
u deranlaffen. edee ve e
Epeier, den 7. Mai 1878. J
Volkswirthfchast, Haudel und Verkehr. Königlich Bayerische Regierung der Pfalz. —3
(Postverkehr mit Frankreich.) Im Posiverkehr zwischen Deutsch⸗ Kammerzdes Junernn.
ind und Frankreich gelten vom 15. Mai an folgenden Portosätze: d. Braun.
für Briefe frankirt 9 Kreuzer, unfrankirt 18 Kreuzer für je .. . — an
—X jür Drucksachen 3 Kreuzer für je 50 Grammen, Staatsministerium des Innern.
djür Waarenproben bei Sendungen bis 80 Grammen Gewicht 443 — * XR. dDantel
Freuzer, bei schwereren Sendungen für jede weiteren 50 Grammen Abtheilung fur Landwirlhschaft, Gewerbe und Handel.
Lreuger mehr, 4) für Handels oder Geschäftspapiere, Correc- Nach einem Berichte der k. Getandtfchaft in Wien von 10.
urbogen und Manustripre wie für Waarenproben unier Nr. 3, April el. Is. wird vom k. k. österreichischen General · Commando
für Briefe mit Werthangabe 4a. 9 Kreuzer für 10 Grammen, in Agram als der Verwaltungsbehörde der kroatifsheflavonischen
7Kreuzer Recommandationsgebühr für jeden Brief und 6. 3143 Militärgrenze das Holz von 80, 000 Jochen der vollkommen hau⸗
teuzer für je 20 Thaler des angegebenen Werthes. Briefe mit baren Bestände des Peterwardeiner und des Brooder Grienz Regi⸗
dershangabe find bis zum Belrage von 2700 Thalern zulässig mentes zum Verkaufe ausgebsten.
nd müssen unter Kreuzcoubert, mit 5 Siegeln verschlossen, zur Die im Peterwardeiner Regimente gelegene Gruphe mit
los eingeliesert werden Pofikarten (Correspondenztarten) werden 11,475 Joch und jene des Broodex Regimeuts mit 18,525 Joch
die Briefe behandelt und daxirt. Gewöhnliche Briefe und Post. verden au den Meistbietenden jm Offeriwege hingegeben.
atien lönnen frankirt oder unfrankirt abgefandt werden; für Drud⸗ Der Werih des Holzmaterials beziffert Kich in der ersten
qen, Waarenproben, Handele⸗ und Geschäftspapiere ꝛc. und Briefe Gruppe auf 9,06 1,090 und in der zweiten Gruppe auf 12,837 124

—778
        <pb n="322" />
        aAlso zusammen auf 21,888,214 fl. 5. W. Das Holz wird nicht seder dffentlichen Staatstassa der österreichisch ungarischen Mongrqie
tamm, sondern zjochweise, beide Gruppen im Ganzen oder nur eponirt werden, es muß jedo h in diesem Falle der betreffende
zie erste Gruppe, namentlich jene des Peterwardeiner Regimentes dafsa-Erlagschein dem Offerte beigeschlossen sein..
ür sich allein verkauft. Die Zahlungen sind in Silbermünze zu Die k. Regierung, Kammer des Innern, wird beauftragt
eisten. Offerte: auf das Ganze, unter übrigens gleichen Angebots- vorstehende Mittheilung durch das Amtsblatt des Kreises bekang
Verhältnissen, erhalten den Vorzug. zu geben und den Abdruck derselben in den Amtsblättern der
Die Offert-Verhandlung wird bei dem General Cammando in größeren Städte zu veranlassen. dee ihdee

Agram durch eine Commission geführt und an das k. k. Reichs- Dabei ist zu bemerken, daß die weiteren Offert-Bedingunger
riegsministerium zur Einholung der allerhöchsten Genehmigung dei dem unterfertigten k. Staatsministerium eingesehen werden
abgegeben. Die Offerte selbst sind versiegelt spätestens bis 30. sönnen.
Juni 1872 Vormittags 9 Uhr bei dem k. K. Generale Commando Mürnchen, den 1. Mai 187533.
in Agram einzureichen. Nach-dieser“ Zeit werden Offerte nicht Auf Seiner Königlichen Majestät Allerhöchsten Befehl:
nehr angenommen 7547 — v. Pfeufer. α

Jedem Offerte muß ein Vadium oon 5 *0 des Schätzungs⸗ — J — Durch den Minister:
werthes beigeschlossen sein, welches Denjenigen, deren Offerte unn . ..Der Genueral⸗Secretär:
Herücksichtigt bleiben, zurückgestellte wird, während der Erstehe— Mirunisterialrath v. Duboit
— — ——
on der Annahme seines Anbotes bis zu 1060 der Erstehungs 735. X. Demetz, verantwortlicher Redacteur.
umme titulo der Caution zu ergänzen. Das Vadium kann beiß — — 2

Bei Schuhmacher Möllendick kann eir
sleißiger Geselle
sofort in Arbeit treten.

rnn —70. Preis eine Wand Uhr. d
Bekanntmachungen. 1 is eeu..—
3223 7 . . eine Bettbecke.

A Mehrere Morgen Bäbfeen für 31223 —
— 35 un. ijne Veisetasche- we
iind zu verpachten bei Peter Schmidt Iä.. ein Bügeleisen sowie Rost und
neben der kathol. Kirche. * — Staͤhle und ine Laff eemühle:
rorn er⸗ 9 drei Stück Stühle.
168 —X ——— * — 4. g a ,
— St. Anghert, * 17. —— Duhend“ Ptesserund ein
Von Mdontag den 27. Mai ab, Transchir Bestech.
u 8 8 c n en —
J F 8 Oαν CEhrenprtis: „Ein Kaffeeservice.“
großen Preiskegelns Diesen Ehrenpreis erhält Derjenige, wel⸗
Aꝰ 57 AMoeß cher die meisten Loose wirft, ohne dabei
mit Weehen Ferhe dvon einen Preis zu erzielen. *
Lhlr. —— —— 5 eidee (a Loos 3 Ku⸗
* 225. in der 8geln) ist auf 9 kr festgesetßzjt.
Heusser'schen Gartenanlage. Zu recht zahlreicher Betheiligung ladet
Verdeichniß der Preise : böflichst emn wi.a,
. Preis ein Kanaper. St. Ingbert, den Ani 1812.
2. , ein Chiffonier.. 3334 riedrich utzm 5.
Friedrich Stutzmann. J
ein Schanke B. —I56533 /G
J 3 fleißige Gesellen
Lin Pfeiletschrank. tönnen sofort in Ärbeit treten! Auch wird
ein Ofen. ? ein braver, Junge in die Lehré angenom⸗
n Detze Stühle. —57 men bei
d eine Cwinder ühr. ah

Reiniget das Rlut.

Flechten, Scropheln, Drüsen, Ge
schlechtskrankheiten, offene Wunden
Magenübel, Unterleibsbeschwerden u.
ähnliche Krankheiten werden durch Proves.
sor Wundramꝰs Kräuter⸗-Heilme—
thode — Reinigung des Blutes u. Enifernun(
der schädlichen Stoffe — gründlich geheili
Prospecte und amtliche beglaubigte
Zeugnisse gratis. Behandlung briefl
Kur u. Medicamente fürs3 Wochen 2—
Thaler. Unbemittelte finden Berücksichtigung
Adresse: Professor Lomis Wundram
in X

Frankfurter Börse
vom 23. Mai 1872..
Geldsorten.
Preußische Friedrichsddr 9878.
Pistolen 9 400 42
Holländische 10 fl.⸗Stücke 9 33.2536
Ducaten —. 83-385
20Francs⸗Stücke .. 28211-28
Englische Souvereigns.1131-683
Dollars in Gol 2 26-27

4
8535 VAhrgasse

—V

8 5 *
er.
FIainn.—

1

In
Durch große Parthiecinkäufe und direkte Beziehungen aus den ersten Fabriken Dentschlands und Englands ist es mir möglich, set
des bedeutenden Aufschlags sämmtlicher Artikel, forlwährend zu' den bisherigeénbilligen Preisen zu verkaufen.*
d 7Die Preise sind nichtlimach halben Meter, sondern nach Ellen berechnte.
Grosies Manufakturwaaren Lager. Großes Ausstattungs: Geschäft.
x000o Stuck e/. breite ächtfarbige, lila, rosa, gelbe, hrüume, Cattune, s 500. Stuck /. breites schweres Leinen, für Hemden und Bettiücher,
fur Kleider und Ueberzüge, 9 umd 10 ky. die Elle. u. 5412 fr. die Elle. 4
200 Stuck e/. breite ächtfarbige Glanz⸗Möbel⸗Cattune ·u. Cattune Grobe 22/5 breite Leinen, für einschläfrige Vetttücher, das Bettluch
mit Borden, füt Vorhänge, 9 und 10 kr. die Elle. Srob Ae bß —
200 Stück * breite aͤchtfarbige Piqus⸗Cattune Brillantines e e 3 m. zweischlafrige : Veitiucher,das Betb⸗
14 r 3.20 Stuc sihmere oth wolene Vettdecken, für zweischafri
zoo Sud . t. hnne agtandn sochüdhiche gat vinsts ans. een volene vetdecken, suar uehh meine Veinen du
rgandis, in den brillantessen Dessins, 12 7r. die Elle. 200 Stuck schwere weiß? oöͤbllene Bettdecken, fur zweischlaͤfrige Beilen
200 Stück /. breiten feinen weißen Satiu und Piqué fur Unterröcke das Stuck fluse ee, 7
und Ueberzuge, 12 ir. die Elle. 500 Stück schwere grau wollene Bettdecken, das Stuckfl. 280. bis f.ß
300 Stück 8/. breites ächtfarbiges Bettzeug, meistens türkisch⸗roth, 15 300 Paar schwere weiße Piquéderken, fur Lschläfr. Beisten das Stüdfl. 2.80
k. die Ele ι Bietoria⸗Decken mit Franzen fl. 8.*
Schweren· schwarzen Moireens —I — kr. vie Elle — 160 Dutzend weiße leinene Tischtücher, 272 Ellen lang, 2 Ellen brei
õo breiten englischen Waterbroof für Regeamäntel, 45 kr. die Elle. das Siuck 458 krett F
doh mitꝰ Franzen 54 łꝛ. 6 500. Dtzd. weißer rein leinene Damentaschentücher, das Dtzd, I. 2. g0
io/ breiten giten Burkin füur Hosen, Westen unb aganze· Anzile, fU. 1 Große doihe Eachemire Tischdecken das Stüdks 1. 45 und IP.?“,
30 kr. die Elle. Ü Große rothe Cachemire Comodedecken. vas Stuck sl. 1J und f. 124
Große Auswahl Fußteppichstoffe, 15 kr. die Ellel 4 io/ Ellen breiten relch ramagirten Vorhangomull mit Bogen, 14 kr.
Hiailen roth wollenen Unterrockstoff, 15 tr die Elle * Prima' Shirting, grau, weiß, schwarz, Jukr. die Elle
cchwarzen Örleans und — kt. an Lama, Flaunell, Thibet, Cachemires, Unterrockstoffe, n
Schweres blau Gedrucktes, 12 kr. die Eller ν allen Farben und Qualitäten billigst.
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RMuster saͤmmtlicher Arlikel sende in reichster Auswahl franco per Vost.
Auch die kleiusten Aufträge werdem wie bisher, bestens besorgt 3
ꝛedaktion, Druck und Verlag pvon F. LR. Demez in St. Ingbert.
        <pb n="323" />
        Slt. Ingberler Anzeiger.

der St. Inabererrse iger (und datß mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Diensstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntagk
Inmer) erscheint wochentlich vi e rin al: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliährig 2 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
— — — “ r—— — — — rztisß — — — —— —ñ —ñ
48 S 26. i —
8 82. Sonutaag, den 26. Mai 1872
. — ——— — — — e rers—— ——

Deutsches Reich. —&amp;
Nach dem von Bayern beim Bundesrathe vorgelegten Gesetz sich weder der Reichskanzler noch irgend ein anderes Mitgl:ed
ntwurfe soll die Gewerbeordnnng des norddeutschen Bundes in der deutschen Fegierungslörper betheiligte. Es war der Wunsch,
zahern am 1. Januar 1873 als Reichsgesetz in Kraft treten. daß der Reichstag seine Meinung ohne irgend einen, selbst auch
zin früherer Termin ist von Bayern nicht für wünschenswerth nur moralischen Einfluß der Regierung kundgeben sollte.
rachtet worden, weil die norddeutiche Gewerbeordnung von dem J Hamburg, 23. Mai. Heute Mittag 1213 Uhr fand die
Haherischen Gewerbegesetz von 1868 sehr erheblich abweiche, auch Schlußsitzung der hier versammelten Lehrer statt, in welcher der
bere mit dem Gewerbewesen verwandte Materien und Einricht ⸗ Präsident Direktor Hofmann mit einem von der Versammlung
ingen berühre, so daß zum Vollzuge zahlreiche Instruktionen und nthusiastisch aufgenommenen Hoch auf Hamburg schloß. Um 19.
goischriften, z. B. über die Organisation ꝛc. der Verwaltungs⸗ Uhr findet gemeinschaftliche Lustfahrt auf der Elbe statt; für Frei—
ehörden, über die Dienstverhältnisse des ärztlichen Personals, das tag und Sonntag ist eine solche nach Helgoland in Aussicht ge⸗
hewerbe im Umherziehen ec., erforderlich sein würden. Dagegen nommen. Heute Abend 7 Uhr wird in Altona die Abschiedsver⸗
a ein früherer Einführungstermin bezüglich der in 8 29 der ammlung abgehalten. Die Zahl der hier versammelt gewesenen
hewerbeordnung enthaltenen Vorschriften über die Verhältnisse des dehrer beträgt nach offiziellen Angaben 5100.
uͤztlichen Personals und über die Freizügigkeit der Aerzte jehr zu Frankreich.
vuͤnschen, und es liege inbesondere im Interesse der Universitäten, Paris, 24. Mai. Der „Gaulois“ veröffentlich keine Zu—
aß die definitive Ordnung jener Berhältnisse noch vor dem Beginn schrift Napoleons, welche dem Blatte nach erfolgter Publikation
—E—— des Urtheils der Enquetecommission über die Capitulation von
Von der neuen Grenze, 19. Mai. Endlich scheinen Zedan zugegangen ist. Die Zuschrift weist das Urtheil der Com⸗
ie Franzosen in Betreff der Anlegung neuer Fortifikationen gegen nission zurück. Napoleon erklärt, er habe von seinem Recht Gebrauch
deuifchland zu einem Entschlusse gekommen zu sein. Frouard ist zemacht, als er die Parlamentärflagge aufpflanzen ließ und bean—
azu bestimme, ein zweites Metz zu werden und die Vertheidigung prucht die Verantwortlichkeit dafür allein. Er fügt hinzu, er habe
et Mosellinie zu übernehmen. Gegenwärtig werden Vorarbeiten dabei einer unabwendbaren Nothwendigkeit gehorcht, welche sein
jon Ingenieuren vorgenommen, denn an ein weiteres Vorgehen, derz zwar aufs Tiefste verwundete, aber sein Gewissen ruhig ließ.
zrundarbeiten ꝛc. ist, so lange die Otkupation dauert, nicht zu! Thiers hat auf die Bitte der Prinzen von Orleans ge—
denlen. (Schw. M.) tattet, daß die Asche Ludwig Philipp's von Claremont nach Schloß
Berlin.“ In welcher Weise das Vorgehen der Reichsre- Dreux übertragen werde.
gerung gegen die Jesuiten die Ultramontanen selbst im schönen! In Paris hat fich jetzt ein Comite gebildet, um Unter—⸗
Fpanten in Zorn und Aufregung versetzt, davon zeugt eine ans schriften für eine Petition an die Natonalversammlung zu sammeln,
eblich „Berliner“ Korrespondenz des ,Diario de Barcelona“. in der die allgemeine Wehrpflicht verlaugt wird. Der Aufruf, den
die Komodie der Ernennung des Cardinals v. Hohenlohe — das Comite erlassen, lautet: Junge Leute! Wir richten einen
reißt es in derselben — zum Gesandten beim Heiligen Stuhle ist energischen Aufruf an Euch. Nach den Unglücksfällen, welche Frank⸗
orüber. Sie hat nur wenige getäuscht und für jeden Mann von reich betroffen, ist es wichtig, eine solide Armee herzustellen. Und
heist das eine Resultat gehabt, ihm den Macchiavellismus des ist es übrigens nicht gerecht, daß einer nationalen Gefahr gegen«
derrn d. Bisma'rck noch deutlicher zu zeigen. Es war eine über jeder Bürger mit seiner Person einsteht? Keine Privilegien
bscheuliche Komodie. Ene solche ist auch die Krankheit mehr! Für alle die nämlichen Rechte, die nämlichen Pflichten.
es erwähuten Hercn. Zwar hat der preußische Kanzler Vereinigen wir uns also und verlangen wir den odligatorischen
eit Jahren so viel gearbeitet, geplant und organisirt, daß Militärdienst. Seien wir Alle die Soldaien von morgen. Die
x ganz gut ermüdet und krank sein könnte; allein er ist es nicht. Initiativ-Commission.
derr d. Bismarck giebt sich nur den Anschein des Leidens. Er Versailhles, 24. Mai. Dem Vernehmen nach wird die
Tbeitet 1872 wie er 1860 wenige Monaté vor der Schlacht bei Regierung den Gesuchen der Generale Wimpffen und Uhrich, vor
Zodowa und 1870 sechs Monate vor seinem Erfolge bei Sedan ein Kriegsgericht gestellt zu werden, nicht entsprechen. — In par⸗
earbeitet. Beide Male hieß es, der Kanzler sei krank, und alle lametarischen Kreisen verlautet, daß über das Kriegsdienstgesetz
elt glaubte, ei schleiche langsamen Schrittes in den Alleen von Varzin ein Einverständniß zwischen Thiers und der Commission vollkommen
dahin, während er stati deffen arbeitete wie ein Neger. Vielseitig glaubt hergestellt sei.
nan, das der Urlaub welchen Herr v. Bismark sich gönnt, nichts ist Englaund.
ls ein Mittel, um eine Reise zu verschleiern. welche er nach London, 23. Mai. Der auf der Fahrt von Baltimore
erschiedenen Orten Europa's unternehmen? wird, hauptsächlich nach Bremen begriffen gewesene Dampfer des norddeutschen Lloyd,
jach dem Süden um die Staaten zweiten Ranges für seine 3Pläne „Baltimore“, ist heute Mitternacht in Folge eines Zusammenstoßes
u gewinnen. Er setzt sein Werk im Süden und Norden fort und in der Nähe von Hastings leck geworden und auf den Grund ge—
stnie gefährlicher, als in seinen scheinbaren Krankheiten. rathen. Der Verlust des Schiffes wird befürchtet. Die Passagiere
Ein Verliner Blatt hatte vor einigen Tagen die Nachricht und Mannschaften sind gerettet und in Hastings gelandet und
ebracht, Fürft Bismarck habe im Vatikan durch eine Note mit- untergebracht. — Die Werkleute und Arbeiter der woolwicher Ar⸗
heilen iassen, in Folge der Ablehnung Hohenlohe's könne der schon enale agitiren zu Gunften der neunstündigen Arbeitszeit und Lohn⸗
erabredete Runcichur für Berlin keine weitere Folge gegeben erhöhung. Zur Beschlußfassung soll eine öffentliche Versammlung
derden — eine Nachricht, die sofort darch die Spen. Ztg. demen⸗ abgehalten werden. Die Zahl der betheiligten Arbeiter beträgt
irt wurde. Das Dementi ließ indessen die Auffassung zu, als 10,000.
b nun doch eine Nunciatur in Berlin zu erwarten sei. Dem
vird jetzt von gut unterrichteter Seite widersprochen. Das Dementi
ei umgekehrt gegen die Behauptung gerichtet gewesen, daß über
inen päpsilichen Nuncius in Berlin schon eine Verabredung statt⸗
funden haben sollte, die jetzt aufgegeben wäre. Thatsächlich stehe
3 so, daß eine Nunciatur in Verlin jetzt noch weniger zu er⸗
bdarten sei, als sie es schon früher war. Auch die Bemerkungen,
uit welchen auch die Nordd. Allg. Ztg. das Dementi begleitet hat,
assen hierüber keinen Zweifel zů.
Frankfurt, 23. Mai. Wie die „Post“ erfährt, war es
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        fF Der Handelsmann David Kahn von Hennweiler bei Kirns hier und da wurde sogar Se. Exmajestät ehrfurchtsnoll gegrußt
a.N. wurde auf dem Nachhausewege vom Kirch berger Vieh⸗ den Besuchern des Gartens schwand aller Zweifel, als sie die be—
markte, ohngefähr 10 Minuten von seinem Heimathsorte — treffende Persönlichkeit ‚Majestät“ anreden hörten. Der Wizz, daß
am 21. d. M. ermordet aufgefunden, seiner Baarschaft von 1501 Napoleon im Palmengarten gewesen, wäre vollkommen gewesen
Thlr. und seiner silbernen Uhr beraubt. — Kahm war der flei⸗ venn nicht ein Hotelier, der plötzlich Napoleon in höchst cordialer
zige Ernährer seiner alten Eltern und seiner jungen Frau, mit Weise nahte, den Schleier mit den Worten zerrissen hätte: „No,
der er erst 5 Monate verheirathet war. wie geht dir's Alter.“ Die seitherige Ehrfurcht löste sich in Heiter—
F Aus Neustadt, 23. Mai, schreibt man dem „Pf. K.“: keit auf und erfuhr man nun, daß der Doppelgänger schon öfters
Wie wir hören, haben/die 400 Tuchweber in dem nahen Lam- auf seinen Reisen in die Lage gekommen, ob seiner frappanten
—X
von diesen kurzweg abgewiesen worden. Nun machten die Weber f Mühlhausen. In Altbayern hat man bekanutlich die
Strike und betreten seit heute früh keine Werkstätte mehr. ZSitte des sogenannten Haberfeldtreibens; die Bauernburschen ver⸗
fLudwigshafen, 22. Mai. Ueber den bereits er⸗ ammeln sich Nachts in phantastischen Vermummungen vor de
wähnten Unfall auf dem Bahnhof in Bobenheim haben wir folgende Wohnung einer mißliebigen Person und verführen mit allerlei de—
Finzelheiten erfahren. Der hier um 1 Uhr 30 Min. abfahrende zu geeigneten Instrumenten einen Höllenlärm. Unsere Elsässer
Zug Nr. 13 hatte Bobenheim mit einigen Minuten Verspätung Bauernburschen haben etwas ganz Aeynliches, nur nennen sie es
erreicht, und man wollte gerade mit dem Ausladen des Gepäcks ꝛc. „Schariwarie“ (charivarie). In der Sizung des hiesigen Zucht
zeginnen, als durch einen der Bahnhofbediensteten der mit voller volizeigerichts vom 7. d. kam eine derartige Geschichte zur Sprache
raft daherbrausende Kurierzug Nr. 14 ün einiger Entfsernung In dem Dorfe Gildweiler hatte ein Wittwer sich beigehen lassen
bemerkt wurde. Hierauf wurde sofort das Ausladen des Gepäcks ein junges Madchen zu heirathen. Die jungen Bursche bvon
istirt, das freie Geleise von den auf demselben befindlichen Per- Bildweiler und Umgegend sahen darin einen Eingriff in ihre Pri—
onen geräumt und Ordre gegeben, die Wagenthüren zu schließen, zilegien, welcher Ahndung verdiente. Am späten Abend, als dat
»amit von den Passagieren Niemand weiter aussteige. Die hochzeitsfest noch im vollen Gange war, erhob sich in einiger Ent—
Befürchtung, daß möglicherweise der Kurierzug auf den da⸗ ernung ein gräulicher Lärm; es rasselte, knarrte, grunzte, pftf
dehenden Personenzug fahren könne, scheint jedoch die Passa- und johlte, als wäre das ganze wilde Heer losgelassen. Das Fef
giere kopflos gemacht zu haben, und das Zugpersonal konnte vurde dadurch natürlich auf das Unangenehmste unlerbrochen. Der
es, trotz eifrigster Thätigkeit, nicht verhindern, daß die kaum Vater der Braut eilte daher hinaus, den Ruhestörern entgegen
geschlossenen Wagenthüren wieder geöffnet wurden und die Der Nächste, auf welchen er stieß, war Alois Schnöbelen, Sohr
Passagiere sich zu retten suchten. In diesem Augenblicke des Maire von Hecken, der am Boden kauerte, sein Instrument
brauste der Kurierzug in den Bahnhof herein, und zwei Personen, eine „Rassel“, bearbeitend. Derselbe fuhr sofort mit lautem Ge—
sunge Mädchen, wurden die unglücklichen Opfer eigener Unvorsich⸗ schrei in die Höhe, rannte dem Breautvater mit dem Kopfe gezer
tigkeit, indem es ihnen nicht mehr gelaug, über das Geleise hin⸗ den Bauch, daß er um und um fiel, und lief davon. Mit ihm
äber zu kommen und sie buchstäblich von dem Zuge zermalmt erhob sich die gauze Gesellschaft, etwa 30 Bursche, und suchte in
wurden. Der Vater des einen Mädchens wurde durch den Bahn- vildem Durcheinander das Weite. Zuvor aber erhielt noch der
jofverwalter noch aus dem Geleise herausgerissen, sonst wäre er von Schnöbelen über den Haufen Gerannte von einem Andern
ebenfalls von dem Zuge erfaßt worden. Daß nur Angst vor einem einen Hieb auf den Kopf, der eine bedeutende Verletzung zur Folg—
möglichen Zusammenstoß die Verunglückten aus dem Zujze hatte. Wer diesen Schlag geführt hat, war bis jetzt absolut nich
zetrieben, erhellt daraus, daß dicselben mit Billeten versehen herauszubringen. Es wurde daher nur Alois Schnöbelen zu
varen, die auf entferntere Station als Bobenheim lauten. Weder Rechenschaft gezogen; er wurde wegen Mißhandlung zu 3 Wochen
zas Zug, noch das Bahnhofpersonal von Bobenheim trifft bei Gesängniß verurtheilt.
dem Unfall eine Schuld, da gerade von diesem das Möglichste zu,
dessen Vermeidung geschehen ist. ( Pf. Kur.) (Langsamer Einfahren.)
Lambrecht, 21. Mai. Diesen Morgen machte der ro—
mantische Geisbock in Begleitung des jüngsten Bürgers von
hier seine Jahreswanderung nach Deidesheim. Da derselbe ein
Prachtexemplar von seltener Größe und Schönheit war, der k. Be—
irksthierarzt ihn ganz tadellos gefunden, so wurde der gehörnte
Bast von Deid sheim auch sofort acceptirt und dem Führer die
vertragsmäßige Flasche Wein mit obligatem Käsebrod ohne Anstand
»erabreicht. Kenner behaupten, Lambrecht habe in den 500 Jahren
seitdem es zu dieser seltsamen Bocklieferung verpflichtet ist, kaum
ein stolzeres Thier in Deidesheim präsentirt, als am heutigen Tage.
FFrankfurt a. M. Am Sonabend lief es in der
Stadt von Mund zu Mund: „Napoleon ist im Palmengarten.“
VBiele Personen beeilten sich hinauszukommen und den Gast zu sehen.
Da ging er deun wahrhaftig in eigner Person, seinen Arm in
Jenjenigen seines Begleiters gelegt, mit sorgenvoller Miene einher,

F. X. Demetz, verantwortlicher Redacteur.
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* *27 ⸗ umatism⸗, Magenkramp
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—7 —323 s82233332338 538333233 858
— —88 —32—8837 222 8338333263 28 22327 28
—5 335 *——333623 — 325582323 3238
22 J 35 —533 ũo 2 27 2. * 2277 * * s — 3 23 27z23
— 384 —S. . 3 * —28 3 * 22. 257 —
55 —8 82 582882283 —A —
—————— 2 — — X. 8 5 2 522 3
— — — 33345353 —33335833355
— 3232 55 —5328 —— * cx.** 25332325 *
32 266 255.22 27 2525 2 ——
3 C3 — 5.7 32 *85 e v — 3 * v 2 358
24 *818 28. 52 663 2 —⸗45 133. 32333 ——
87 I3 38 2536352332333 3. . 323 33553
3 83 —— 73 * 3 253253232 223 528833
8 33 383355— — — — — 3 — 523 2 828 225.8 8 *
*338 33558 — 35 2522 O 57 — *8 J 222 — 5 ꝑ
—— 78 23 —85—7338 *383 2 5. * 8 —553—5338537
———— 232.7 *S2 2 752 * 2. — 52 —
—— —— 3 2555 —A — —*22 3 25 — —92 —2
F 55 5 33358 2 *2 8523 2323 5277
37 6
82 — *5 23* 7* *
J— 9— 3.7 3333 5—58288 53 3 326385 —
32335 3338 25885353 52*585* 553833833
—— ———— S. * 5283328 —
— —&amp; ——— 555 2257237 2* 2. 3 . — 332 — 26
* 32—32352 88
15 — — — 5*27 55 * 553532285
— 8 Ss 55—5335 * 2 3 — c 38537253
—A —535335 ——— 2*8 57 —72
33 22333335— 3333 732
— 2.2 J *
— —— 23232
S5cB 57
52 *
2
252838
232 25353
2 ß 3 5 12
— 3 3*72 8
8.. 2. . 3
J A8 —X 2538
*52388 eeee 22350*
2. 2 5 *3 * 73252 7232 7
5382.8 *— —— 173288 — *288
4 * —— 283 S 32578 *
8 ——— 3 —— 21387 —
753. 8 * 2
521 — 37*56 —— 5 2 ——— *28 —A——
„55 2235* — — ——— —388
23 232 33558 53 *2 253383 552*8 535533f 8
8* 2383 * 32832 — *28* *5832 7 52 13
*5348 3322255 733356* 3*2 27 32353338
*3832 522. 522 — — — 3573 2238 3
55 22383 ———— 277 23 —E 3257 6
F 2383358 —— * ——— 3 355
* — 5 2* —Z 27 * F *9 2 — us
55*3 A —32757 —— 5518 32 5328753 533
— —— A 32878
235235 22 2 * 273 2— — p* —— —A —*
7 2* , 322 2* 8528 2 *225 53 *527 5 b
57 *8357 5353* —253 2 38 * —A * 3292 37 J
—— 7* 72 3. 3 —X — * — — 53 8
—S— — 7133335 23 25 7 —15 —— *
5 5. *2 255 A
* 7* 585 — —A— 2253 29 2 —A— — ⸗—
7 * 25 5 9 5253228 228 * —— —
—— — —— 3. — 28 22352 42 1553*
2* —7 * 5*33 * —A * 27* —— 3 * 7 * 5
2 *85 — 22 8 23 *
* 3*32333 382 28 —35—
7 5* F 4 23 5825 * —— —Z . — —9 — O2 33 —3
——— ã xa * 2 12*8 — — — A—
5338*8 * 733 z2552 A 5 83 —A
—E 23536 3*3 3.8 5 23 * 22 I
— 38* 334385 I55 23
8 75 33 X8 — * —n 3 3
— 248*0 —— * 52
23 232558* —833333 * *2258 *
3 8—73 8233 — z35353
—E —3 — ——— — 23533
B* — 226 3 2 323 2725
* —I2 33852 —
* *. * 2533555
—E 8. 25
22 n
32 *2.3* 8
—
*
*
⸗⸗⸗

2
5353332
83 — —A
353 —383
3533553535 25332535 —
22724 23 3253 — 6 *25 2 *7
5536535 557 a 5 —A ——
* A E— 258 527 3 5532 ——
2268* 25823 — — 23325353 2583533385
2323385 255 *532 z533* 3
5 65 52355 2883
F 223 388 A— 558*83 * 2.5 23
5353255 —
223 2. 23 8 — — 258 38 3
25 583. —2 235277* 2 2 25 288
3 58 2 — 86 —
36 2302 333832 73
5328335 9323 533 * J
** 533 23 25 27 3
2»5323 *2 * * 33333 15233757
⸗ * 28 — 258525 F — 2
—— 55 G
27 X 532325 53 s 3 —
373425*3333 *3882 —
— —3* 3 5589 2.3 —
J—— 25335* 8
3 *5* x 5533 35 2*353
—34 7* —
73833553 38322 — — —
38353 A
* 8 — ð *
3 273 3 22 2 ——
2765 555585* 8 8
F. 0 —A— 53235538528
*586 555353526
75 55 öια
S 233935833
* 5—22525

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27253722. 8 6
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533 2832 2z4 55,,, 3. 2*

232 22 — 2222 — 2 22

3833383 — —23338
2 ⸗ J — —2 33
—2823 8 33832 24 ——
— * —— — — ——— 253— 5 —
⸗ —A— — — *22 7 5272

232338358 538 —3
—— — 22* — 2. * 8 521
133 7 — 2 2—23 5—*—2 * * 2 3. 3
5 8 . 5 —— 22*3 —2 x *
ãA—— 22385 232328 832533423385
* 8. —9 — TARWA— * 32 — t 2*
— . S.2 28 22 *
223 35 53— 33257555333333 55
5 35 —— —
* * * —* —2 — —2 — *
—V 25 —825* — — — 55225. *
— — 25*2 7 * 2 2 — 52 R —8: 2 5
—
m— 6 55 2 *
27 25,223 —A— 25*932333393 5*
—2533 75 278 52 2 22223* 22325 —
5 233 2 253272 — 27 2272 2
283569 3 2.*7 * 525* * 25 2 — 325 2 S
322 — 2253 —— 2322275 * RT 2 27385
1258 — J 33. — * — *22 5**75.
6 55*3 228 25. ẽæ 67*
22 8 52558 * * * 2 7 32 8 2
2343333358 555 2 — 2 253233
25 59 255 —235325 * 325*
8588 —5 —

J 22 — — JZZ
45233*5 —833
2232323233 252 1 —
——————— — 2353225. 2 52235385 25

—F— —A —— 55233558337*
3 33. 58 — 3 —
„223333 8 22 78
233323 2385372357
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        <pb n="327" />
        Sl. Ingberker Anzeiger.

der St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und —XX
rummer) erscheint wochentlich vie rnal: Dienstag, Donnersta ag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
3
3 83.

Dienstag, den 28. Mai

1872

Deutsches Reich. z i i
München, 24. — nach hat sich dene cin Vdne gee I dend egene
Abt Haneberg in Folge einer gestern erhaltenen telegraphishen hr den Ausdruck der ie, ir Jiiee i — 8
Weisung aus en nunmehr definitiv entschlossen das Bisthum reundlichst gestatien Möge I —A
Zpeier anzunehmen. (A. 3. i i
bp nenm rit, 4 d Gestern ist der Neckar fast in ——— —ãS —
eigem ganzen Laufe aus den Ufern getreten. Die Rottenburger Hamburg, 23. Mai u epeae ied
zrücke wurde dabei zerstört. In Cannstadt beträgt der Wasserstand Deutschen Lehrer du de t d ede
18 Fuß über der Normalhöhe. Seit heute früh sind die Gewösser Antwortstelegramm * 88 * ee Iet 8 weg ee
in der Abnahme begriffen. Auch in Oberschwaben haben Ueber— nung und Iee aufrichti A 42 ee
— Bei Friedrichshafen konnten die Bahn⸗ jenommen, den die in ze den gons g
üge nicht passiren. i i ie Eini
ug v chen Auf der Tagesordnung des am 2. Juli e rerd D nee de 8 S3
hier stattfindenden mittelrheinischen Schuhmachertages steht: 1) Befühl alle Deutsche e * d wi Dohoaee
—V— Söhnen Heldenmuth e 8* vddgen wahene
des Aufschlags der Rohmaterialien, 3) Schutz gegen schädliches innungen den kommenden Geschlecht —— ep vzlee
Freditgeben, 4) Arbeitecfrage und Lohnverhältnisse, 5) Nachtheile Uufgabe der Versammlun . — —XAt v d *
der Sonntagsarbeit (Beseitigung des blauen Montags!) 6) Ein- Jel'm.“ (T N.) de de Ich danonn deteb Wir
iührung des Centimetermaßes. (F. 3.) den, di ist i
Berlin, 24. Mai. Der Reichskanzler legte dem Bundes—- 8 —A Wiheede Veen De
rathe einen Gesetzentwurf wegen definitiver Bildung eines Ben⸗ Ellen gestiegen und steht jetzt 51 in wieg Abn *
angie gorps in — und Auflösung der von Preu- Wachsen. Die eee 3 in —S—
jen, Bahern und Baden gebildeten dortigen Gendarmeri i i schi ist eingest
das Gesetz empfiehlt die Einrichtung preußischem Dunet — eneye id eingehelt. da
die Gendarmerie wird aus dem gesammten Reichsheer rekrutirt Leipzig, 22. Mai Zetzen In s
ind es werden in dieselbe auch solche frühere franzöfische Gendar. Philologen und S imã — i hi gerinnt —
nen aufgenommen, welche Elsaß-Lothringer und besonders zuber I — ve Wn e e e w Saetenche
ieenengen heg 3 —— Die s begann i einer solennen Be⸗
Wetae I Se dom Sustadmin rch den ersten raͤsidenten rofessor Dr. Georg
vonferenz, welche sich mit der Frage —* 8— ee — 38
hulwesens beschäftigen soll, wird wahrscheinlich i e e ee
Lagen des nächsten an crnbg d 8 de deeun Iy —6 beitet ende dad Tbck—
onferenz zur Berathung der socialen Frage taucht in verschi ispi
een auf. Das Gerücht, als — 8 8 wr —* neeeee 5 *
cgierung neuerdings die Anregung zu einer solchen Conferenz denkmal auf der Rudelsb i Kö i ——
neue it n Co bei Kösen errichtet haben, beabsich⸗
tgangen sei, ist, wie es scheint von authentischer Seite widerlegt igt nun auch die S d j *
— igt nun auch die tudentenverbindung der Burschenschafter, ihren
dichtung seien von der deutschen —A— re denen 8 — eateteketerne —* —
dem gegenüber ist nach Miltheilungen aus competenten Kreisen Zeitz. Die sämmtli en i i üri
—8 daß die Angelegenheit in neuerer Zeit überhaupt verden am 2 Juni tnhen — — Tinnaen
ucht in ein weiteres Stadium getreten ist und daß es zu bestimm⸗ ins giß famn ie hi ehenen
res sl ⸗ Jemeinsamen Feste zusammenkommen. Die hiesige i
—æã eine europäische Conferenz noch gar nicht ge⸗ 8 des 3 übernommen. hiefge Loae hat die
l. „27. Mai. In Folge von, Wolkenbrü i
Der Kaiser hat allen denjenigen Souverä a —
yen als kleinere Kontingente im Surnd n p idne D —3 eheen sen
heiligt waren, je zwei eroberte Geschütze zum Geschenk gemacht weit ve a —* b&amp; Den de dnd wehen
gan lebhafter Begeisterung und einmüthigen Erhebens rwunet. Biele Vort sndedeihhneaeschvemmt—
on den Sitzen wurde in der Lehrerversammlung zu Hambur D i i
ien g zu H g auf er Prinz und die Prinzessin von Wales sind
* —— anns beschlossen, folgende Telegramme nach * d. M. zu einem achttägigen Aufenthalte iu Varis ein—
An Se. Majestät den Deutschen Kaiser und Köni
e. g von Man glaubt, i i i
— Mehr als 5000 Lehrer, ans allen Theilen Nonate ag —ä— ** IDe
en Reiches und der beuachbarten und b dete S i il ni
— versammelt, bitten — reppdetz Singtn ey pe * bedd ded eiet deeetn
esühl und der Freude datüber Ausd uͤtfen, i i i
6 ndede 9 ba II —X* * n IX 3 Iene Fen
estalt neu zu begründen di⸗ Sehnsucht der deuts Nati i ied prurt uf go obt ud e
nei ⸗ tion des Regiment wird i t ien
d ie ee grun. Dene er deu schen Na giment wird in Zukunft 11 statt 10 Batterien haben) er⸗
— mund d d *8 i i i sai
aeee e e e e d ee wenin Vtint Denste. gaen
jestät bis in die sernste Zukunft mit sei S blässig be⸗i i — dn
siad einem Segen unablässig be⸗ ichtet man ein Artillerie-Ponsonnier⸗Regiment. Nach Beendigun
e X A Ew. Majestät und das ganze ezen — wird Frankreich 330 Feldbaiterien oes
e Was die Reserve⸗Artillerie betrifft, so erbhält dies i
——— —A X eue Organisation. s wwalt dieselre auch emne
—36 ersammlung, bestehend aus mehr Versailles, 25. Mai. Di i
aen Iue zuen — Dentschlands und den Nach— in ihrer 3 Sitzung —————
* ae rfüllt von hoher Freude, daß der Weisheit und die Abänderung des Gesetzes i uhr fur ärti
wnh aß ⸗ über die Stempelgebühr für auswärlige
Fürstlichen Durchiaucht die Einigung des deutschen Börfenwerthe, an. Dasselbe bestimmt eine e n
        <pb n="328" />
        Centimes für Werihe bis zu 500 Fres. von1 Fr. 50 Cent. für

Werthe von 500 bis 1000 Sres., und von 1 Fr. 50 Cent. für

edes weitere 1000 Fres. oder einen Theil dieser Summe.
England.

Aus Ustah trafen am vorigen Dienstag 25 mormonische
Missionäre in Liverpool zu dem Behife ein, um wo moͤglich An—-
hänger ihres Glaubens in Englaud, Schottland und Deutschland
ju gewinnen. Der Chef der Missionäre ist Professor Albert Car⸗
kington, Redacteur der „Derseret News“ in der Salzseestadt,
Zanzler der Universttät und langjähriger Privatsecretär Brigham
Joung's. Dem Vernehmen nach sind die Missionäre nicht instruirt,
As Aufhören der Vielweiberei zu versprechen.

ein gräßlicher Mord verübt. Ein Schneidergeselle, der bei einen
Meisner in Mühlbarg in Arbeit gestanden haben soll, hat der
Tochter seines Meisters, welche dessen Liebesanträge zurückwies, in
der Nähe des Mühlburger Thores den Hals abgeschnitten.
(Südpf. Woch)
pMannheim, 24. Mai. Wie aus Ludwigghafen ge.
neldei wird, foll unter der Firma L. Boecking und B. Karcher
einsgrößeres Bantgeschäft, unter Mitbetheiligung der Pfälzer Baub—
Bereins, in Kaiserslautern errichtet werden. Dem Unternehmen
stehen fast sämmtliche größeren Etablissements zur Seite; alz
borläufiges Kapitel ist 1.000,000 Gulden festgesetzt (Mh. J.)

Von den badischen Zehnguldennoten des Staatspapier-
zeldes (also nicht Bankscheine) besinden sich Falsifikate im Umlauf
Dieselben sind hauptsächlich daran leicht erkennbar, daß ihnen der
Wasserstempel entweder ganz fehlt, oder nur ganz matt erscheint,
der Druck. die Umrisse der Bilder sind nicht jo ausgeprägt und
charf alt bei den ächten Scheinen, das Papier auch etwas dün⸗
ner. Die Anfertigung scheint auf photographischem Wege bewerl
telligt worden zu sein. (MWh. J.)

4 In wenigen Tagen werden es 100 Jahre, daß Göthe
ich bei dem Reichskammergerichte in Wetz lar einschreiben ließ.
Zur Erinnerung davou wird demnächst auf dem dortigen Warkte
ine Büste Göthe's aufgestellt werden, welche der Bildhauer Leh—
in Berlin (ein geborener Wetzlarer) seiner Vaterstadt geschenkt hat

— mamm
Vermischtes.

Pirmasens, 21. Mai. Heute ereignete sich in der
ine Viertelstunde von der Stadt entfernten Sandgrube ein schweres
Unglück. Zwei mit Sandgraben beschäftigte Frauen wurden durch
das Einstürzen der Grube verschüttet. Die eine, Mutter von 8
Zindern, wurde todt, die andere lebensgefährlich verletzt hervor
gezogen; die Leiche wurde nach dem städtischen Krankenhause
perbracht.

FUnweit Freimers heim Gorderpfalz) hat am 20. d.
der U7jährige Korbmacher Georg Fu nk von Oberschlettenbach den
22 Jahre alten Korbmacher Valentin Röder von Bruchweiler bei
einer Schlägerei derart in den Unterleib gestochen, daß der Ver—
letzte bald darauf starb. Der Thäter sitzt hinter Schloß und Riegel.

JIn der Nähe der Stadt Karssrube wurde dieser Tage

F. X. Demetz, ver antwortlicher Redacteur.

Versteigerung.

Miitwoch den 5. Juni 1872, Nachmit⸗
ags 2 Uhr, zu St. Ingbert in der Bier—
braͤuerei der Gantimasse Gebrüder Maier,
läßt Carl Ambos, Geschäftsagent in
Zweibrücken, als provisorischer Massever—
valler jener Gantmasse öffentlich auf Eigen⸗
chum versteigern:

2 Pferde, 2 Kühe, 3 Schweine und

etwa 40 Zentner Malz.

H. Horn, k. Notar.

Geschäftsempfehlung.“

Von heute an übernehme ich sämmtliche Haararbeiten: Zöpfe.
chignons, Armbänder, Lihrketten, Ringe, RNadeln, Dressen, Rilder.
Hrabmäler, aller Art Scheitel, überhaupt alle in das Haarflecht er- und
Friseur-Geschäft einschlagende Artikel.

C. Schöffler, Chr. Lotz u. Comp.
Bekanntmachung.

Die Verifikaticn der Maaße u. Ge⸗
wichte pro 1872 wird vorgenommen
vie folgt:

1. In St. Ingbert im Stadthause: am
3, und 4. Juni nächsthin, jedesmal von
37 Uhr Morgens.

2. Zu St. Ingbertere Grube und bei der
t. Kohlengrube:

am 5. Juni Vormitags.

3. Am 6. Juni Vormittags Fortsehung
zei der k. Kossengrube und bei Weyland,
MNeuth und Comp.

. Am 6. Juni Nachmittags auf dem
S„t. Ingberter Eisenwerk.

5. Am 7. Juni bei der Eisenbahnver⸗
valtung St. Ingbert.

Alle Gewerbtreibende werden hiermit auf⸗
Jefordert, die vorgeschriebenen Maaße und
Hew'chte in reinlichem Zustande der Veri⸗
ication rechtzeitig bei Vermeidung der ge-
etzlichen Strafe zu unterstellen.

Si. Ingbert, den 28. Mai 1872.

Das Bürgermeisteramt
Ehandon.

derrn Dr. Ehrhardt nach St. In⸗
jert zu gehen, woselbst ich dann 10 Tag
n dem Buͤrgerhospitale unter der Behand
ung des Herrn Dr. Ehrhardt po
zrachte, welcher mich mit Meister⸗Hand in
eser kurzen Zeit so herstellte, daß ich nur
nehr den feinsten Druck lesen und wein
äuslichen Arbeiten wieder verrichten lann
Kurzum ich erfreue mich meiner jrh
vieder gesunden und hellen Augen, fühl
nich daher genöthigt, meinen verbindliche
Dank sowohl dem geschickten Augenat—
derrn Dr. Ehrhardt als auh or
Herehrlichen Buürgerhospitale von St. In
bert für die freundliche und gute Behand
ung bestens auszusprechen.

Erfweiler, den 25. Mai 1872.
Frau Mathias Koch, Wun

weborene Sand.

Mobilienversteigerung.
Mittwoch den 5. Juni 1872, Morgens
3 Uhr im Sterbehaufse zu St. Ingbert,
lassen die Erben der daselbst verlebten
GBeorg Jung Wittwe die zu deren Nach⸗
aß gehoörigen Mobiliargegenstände öffent—
ich versteigern, als:
Z Beliten mit Bettladen, 1 Tisch, 4
Stuhle, 1 Commade. Geschirr und sonstige
Gegenstände.
H. Horn, l. Notar.
Pæ Der Unterzeichnete verkauft
die diesjährige
Heu u. Grummet-Ernte,
von mehreren Wie sen und Hlee—⸗
stücken, auch können diese auf mehrere
Jahre gepachtet werden.
J. J. Fiack sen.

Vorgestern, Sonntag Aben
wurde auf dem Wege he
sohrbach nach St. Ingbert
uchtenledet Portemonais. enthaltend
Friedrichsd'or, 1 Dukat, sonstige llein
Münzen, ein Band zu der Kriegsdenlmin—
1870 gehörig, sowie einige Visitenlarie
loren.“ Der ehrliche Uederbringer eihe
n der Exped. dieses Blattes eine ent
prechende Belohnung.

— —— — 7.

Dezs Frohnleichnahmfestes wegen ersden

die Donnerstags Rr. des St. Ingberter Anjeun

schon morgen, und erbittet man die Inserate ret
eitig einsenden zu wollen.

— ——— —
Wohnungsveränderung.
Ich zeige hiermit ergebenst an, daß ich
etzt im Mülle r'schen Hause, neben Gebr.
Grell, im Hirteneck wohne.
Elisabetha Eisenhut, Hebamme,
genaunt Bas' Lies.

Schöne Oeldruckbilder:
Keligiöse Gruppen, hat die Kunsthandlung
hon Wishh Zimmermann in Ulm a D.
zu verkaufen.

Dieselben sind in St. Ingbert ausge-
dei bei Carl Jung, auf dem gioßen

Flur, nächst der CThrhardt'schen Glasbütte.

Danksagung und Erklärung.

Seit drei Jahren leide ich an Augen⸗
zrankheit und zwar so stark, daß ich zu
agen an meinem rechten Auge ganz blind
Jewesen bin, auch längere Zeit nicht mehr
im Stande war, etwas arbeiten zu können.

Daher wurde mir gerathen zu dem

Die Expt
Da des Frohnleichnahmfestes wegen der
ücker Fruchtmarkt am Freitag abgehalten vwo
so werden wir, da an diesem Tag keine ——
tscheint, den herren Bäcker die Frucht⸗ und B
axe besonders mittheilen.
die Exped. des St. Insb. Anjeigero
Aierzu als Beilage: —VR—
Inzeiger für das Ic õnigreit
Bavermu. No. I0O.

Von heute an kaufe ich
abgeschnittene u. ausgegangene Jrauen⸗
haare., gegen gute Bezahlung.

Garl Schöffler.

—7—

Redaktion. Druck und Verlag von F. X. Demet in St. Inabert.
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8 — 8 53855 * —— 2 627 *: *2532537—
533235333 2 —ãA —2: 235*5
25 — 2 527 — 3. 838 2 oanr 8
221 *27333723 3 — x 2 2 F
223 5732 — 528 1 382
53 5285232 25 55822.3 2538.2 3282535—
—— 522. *2 —A Kñ 3 —— 3323 3
S: * S 2 —— * 2. —528 5*357
2 S* 21258 * J52 *2 M *XX 23238
* P8 C
535 — J— 23232 2* 83253
5* c22* 8268 — ———
— 383 3333 z532553 53235
2 2 288c* 3 * 3223232333 — 223 8237 2
238 235z7733335253 22 33 35 233
53353333323 — * 522 24 532522—
2 *252* 3 D5358 * 5 — * 52532
— S. 3 * * 5 2* 5 * 2265 23 73 55*
25 35 532 5Z58 23 3 238 *5.8 5 8—
— *8 2533 22 A — 22 — —
— 122 5232 25 222732 523235 55833
57 333555235335 — * —— —
* 5335233235 5335 ——— 237 35 *
2* EA . 2 * 32 s.27** — —58
23 525322 7 * 827 2338 55833 —*
3 535335353 5.333 ms858 5235* 3
23335 *33338 —37 2282* 8
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53z353252 538

2323727 5338333237

52 24 33* — z225382728 —

533583385 53333353568 s898353

332533333 533 7 5.32 2, 53287

——ã— —— 5522523 * — 3 53255553 23237

532 3333555535* 5325*80353 2* 5353222 2*

2— —— A 5232 555 Q3 3 727 — 5 .2* ——

555* ⁊ 25237 25 22 2 5 5335 8 3 23

523227 — 3 —A —8 323 333598 583 —A

—A A2233 — 28 8 ——
155222333 2 353553 2583 — 8 2

J —2*2571

2535 2373 323 —33525 2 7553583 —A

—3*2* 23533533 — 288 335*33583 2*
22 2 * 3,

922803 3535333333 228237 —
— 28 3383333 *7 3 32 —— 2

532328533 582835337 3383857 —2 7

23 7 —*—23 2 2* 6 —— — * 2 0 * 2 — —

— * 2 290 —2 — * 3 2 253 S * 22
5323 383—83* *
52 25278 8 5223385 227 2 s 88 23—3257
2528 5533 —323235383 I 2 * 22*
33353332533233 22 —— *

28 2 — aG S 22 5—n8* 255 F —
2* e— A— 5 2 323 —— — D S. * 5 2 * 22
33275— 33573* 53535557* 22* 5323353; 23 —

2 —2 2 —

22 5323355725 533 2753 — *
—E— —2 223352 — 2225 2353322*
93223388 282 22533 558 5332
* S25 — 323382 3232 æe 223

— —R— .5 22. *7 8 23 5727 be 222

525 A 53 133733758 —53
25587 8 — 2 * * 583382 —

7 * 23 3 * 5322 — * . 2352 22
3233353352375 52223 3 52312
533377 3032*
3 75 2 33 T7 —
—2 52333138 — 2272223
—2 2252338
—— —

—7 —
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13
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        Hl. Ingberker Anzeiger.

der 5. Ingbereer Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene uU nerhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnertiags⸗ und Sonntags

tanmer) erscheint woͤchentlich vi er umal. Dienstag, Donnerstaa, Saimstag und Sonntag. Adonnementspreis vierteljährig 42 serzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreijpaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

8 844..— Donnerstag, den 30. Mai 1872

—— — — — —— — —ñ— — —
Dertsches Reich.

München, 27. Mai. Das von dem AKdnig nunmehr
anktionirte neue Besoldungsregulativ für die k. Staatsbeamten
hird morgen publizirt werden.

Coblen;, 27. Mai. In der heutigen Sißzung des Zucht
ꝓlizeigerichis wurde gegen den Religionslehrcr Beinroth aus
zoppard wegen Beleidigung der Professoren Knoodt und Rein⸗
cus verhandelt. Der Staatsprocurator Lützeler stellte den Straf⸗
intrag nach ß 1852 86 des Strafgesetzbuches auf 25 Thlr.
Feldsirafe event. eine Woche Gefängniß. Für den Angeklagten
Aaidirte der AdvokatAnwalt Müller. Die Verhandlungen wur—
den vertagt.

Bertin, 27. Mat. Die „Korr. St.“ erfährt, daß, in
folge der Beschlüsse des Reichstags in Sachen der Jesuiten, nicht
in einzelner hierauf bezüglicher Gesetzentwurf, sondern gleich ein
jarzes Faszikel solcher Vorlagen im Schooße der Bundesregierungen
n Aussicht genommen sei.

Der Ueberlicht der Ausgaben für Wiederherstellung, Vervoll⸗
zändigung und Ausrüstung der in Elsaß-Lothringen gelegenen
Festunge, und Garnisonen ist zu entnehmen, daß die Summe von
8000,000 Thlrn. vorwiegend für den Ausbau der Festungen
dae zz und Straßburng zu großen Waffenplätzen, im Uebrigen
ir das Retablissement der Festungen Diedenhofen, Bitsch und
steu⸗Breisach verwendet werden soll. Hierdurch wird bestätigt
aß die anderen kleineren Festungen, wie Schlettstadt, Pfalzburg,
Rarsall ꝛc. als solche eingehen werden.

Wien, 28. Mai. Die Erzherzogin Sophie ist nach Tän⸗
lerer Agonie heute früh drei Uhr verschieden. — Zur augerblick⸗
ichen Linderuug der Noth in den von der Ueberschwemmung heim⸗
esuchten Gegenden Vöhmens spendete der Kaiser aus Privat-
aitteln Zehntausend Gulden.

Prag, 28. Mai. Der Lauͤdstrich langs der böhmischen
Bestbaͤhn von Radotin bis Rokjtzan ist am härtesten von der
leberschwemmung betroffen. Man telegraphirt, daß die Eifenbahn⸗
verbindung unterbrochen ist und Gebaäude theils von den Fluthen
errifsen, theits sehr erheblich beschädigt worden sind. Die halbe
Ziadt Kokonitz stand unter Wasser. In dem Bezirken Podersam
ind Technitz fand in der Nacht des 8238. auf den 26. d. eine
urchtvare Ueberschwemmung durch Wolkenbruch statt. Zahlreiche
Todte. Humdert Häufer zerstͤrt, Grund und Boden dvernichtet.
In mehreren Gemeinden naͤchst Sagatz ebenfalls großartige Ver—
etrung. 120 Personen todt. Auch Karlsbad von einer Ueber⸗
hwemmung heimgesucht. Die Tebl ist ansgetreten. In Tetschen
rreichte der Wasserstand 153 Zoll über die Normalhöhe. Ober⸗
alb Tlass ebenfalls Wolkenbruch.

Einem Ausschreiben der königl. Regierung zufolge beginnt
mit Anfang Juni im Kreisarmenhause zu Franken—
hal ein neuer Lehrkurs für Krankenwärterinnen. Derselbe ist
nuf 4 Wochen berechnet und können 4 Bewerberinnen Aufnahme
inden. In Bezug auf Zwed dieses Kurses wird auf Nr. 4 des
Amtsblaties vom 17. Januar verwiesen. Die Zeugnisse der Be⸗
verberinnen sind 6 Tage vor Beginn des Unterrichts an die Ver⸗
valtung des Kreisarmenhauses zu richten, welche über die Aufnahme
ntscheidet. Bei den Meldungen zu den 4 Freiplätzen sind beizu⸗
jegen: 1) Ein Geburtsschein; 2) Zeugniß des Bürgermeisteramts
iber Lebenswandel und Vermögen; 3) Schulentlassungs-Zeugniß;
4) Zeugniß des Bezirksarztes über Gesundheit und Anlagen. Zu
Nr. 1 wird bemertt, daß Bewerberinnen unter 21 und über 40
Jahren in der Regel nicht aufgenommen werden sollen. Unter be⸗
onderen Umständen können die Grenzen von 18 bis 46 Jahren
ausgedehnt werden.

f Metz, 22. Mai Wir haben eines schrecklichen Un glücks—
falles zu erwähnen, der sich vorige Woche in der Nähe unserer
Siadt ereignet hat. Am 15. Mai wollte ein Einwohner von
Hillers lOrme, Fial der Gemeinde Vernhy, Namens Peter Trodon
Belte, eine 24pfündige geladene Granate, die er in seiner Back—
tube aufbewahrte, an einen andern Platz bringen, als das Ge⸗
schoß explodirte und ihm beide Beine zerschmetterte. Die zur Hilfe
herbeigerufenen Aerzte erkannten die Verwundung für tödtlich an
und unterließen demnach die Amputation. Der Unglücliche starb
am 17. im Alter von 353 Jahren.

Zu Pfingsten kraf in Wörth eine Deputation des 88., in
Mainz legenden Regiments ein, das seinen gefallenen Offizieren
auf dem Kirchhofe von Spachbach ein Denkmal gesetzt hatte, welches
an diesem Tage eingeweiht wurde. Die Turnvereine von Metz,
Kaiserslautern und Saarbrücken, welche eine gemeinsame Pfingft⸗
turnfahrt in's Reichsland unternommen hatten, betheiligten sich an
dieser Feier.

Im Anschluß an das Verfahren in anderen deutschen
Staaten sind jetzt auch die badisschen Staatstafsen — vorerst
mit Ausnahme der Kassen der Eisenbahn-Verwaltung — sowie der
Zollstellen zu Basel, Schaffhausen und Thayngen, für die letzteren
aur hinsichtlich der Fünffranken-⸗Stücke — angewiesen worden, die
ilbernen Fünffranken · Stücke sowie die österreichischen Zwei- und
Finguldenstücke nicht ferner in Zahlung anzunehmen.

7 Bei den Büglerinen in Würiburg ging dieser Tage
ein wohlbegründetes und schwungvoll stylisirtes Circular herum,
worin diese aufgefordert wurden, dem Zeitgeiste Rechnung zu trazen
und ebenfalls Erhöhung des Lohnes und Verkuürzung der Arbeits⸗
zeit zu fordern. Ein Würzburger Localblatt bemerkt hiezu erläu⸗
lernd: da es nicht gut ist, daß der Mensch allein sei, die Herren

dermishtes. — aber jetzt sruher Feierabend machen, so müssen naturgem iß auch

pNeustadt, 28. Mai. Den gestrigen Haupttag der hie Damen dabei sein, damit jene nicht zu lange ohne Aufsicht
dambacher⸗Feier begünstigte das beste Weiter. Tausende ind.
aren am Abend vorher und im Laufe des gestrigen Vormittags pBeyreuth, 22. Mai. Richard Wagner erhielt von
nit den derschiedenen Bahnzügen zum Feste eingetroffen, das ganz Zr. Maj. dem König Ludwig heute nachstehendes Telegramm:
xogrammmäßig verlief. Morgens; Glockengeläute, Chorab Phen „An den Dichterkomponisten Herrn Richard Wagrere!‘ Aus
chüsse und Reveille. — Von 112 12 uhr: Musiwortrage der refstemn Grunde der Seele spreche ich Ihnen, teuerster Freund, zu dem
Weissenburger Kapelle auf dem Markwilatze. Um. 2. Uhr setzte sich zanz Deutschland so bedeutungsvolen Tage meinen wärmsten, auf⸗
ser Festzug nach dem Hambacher Schlosfe in Bewegung, der aus chtigsten Glückwunsch aus. Heil und Secen zu dem großen
ämmtlichen hiesigen Vereinen, Mußsilabtheilungen, Festjungfrauen. iuseehmen im nachsten Jahre 1 Ihh bin deute mehr denn jeim
iner Fahnengruppe, bestehend aus verschiedenen Verewaige en iun Zeiste mit Ihnen vereint. Kochel, 22. Mai 1872. Lud wig.“
er Mitte die Hambacher von 1832, die deutsche und die ayerische P Nag iner Korr. der A. A. U.“ „vom Rhein“ wird der
jahne, ferner dus den Gomitemitgliedern, Etren und Festgsten zuk ifer Rapoleon in diesem Jahre nicht, wie behauptet
sh vessand. Auf der Burg wechselten Festreden wit esar e “ en e en ——
mt Musik ab. Abends fand Reunion auf dem Schießhause mit aeee be Vol besuhen, wenn die baher Regierung
Feuerwert statt. — Die Feier auf der Burg hatte ein unliebsames * * ndet
jntermezzo im Gefolge. Ein Paar Bursche, denen wahricheinlich nichth dacegen epende einer Vücherderstei —
)er Wein die Köpfe erhitzt hatte, geriethen in Streit, der in eine PParis, 13. Mai. Bei einer ücher eigruns wurden
»edeulende Prugelei ausartele und damit endete, aaß einer der die Gesammiwerke Louis Napoleons in reichem inband zu einem
Streitenden schwer verwundet vom Platze getragen werden mußte. Franken zugeschlagen, und der Käufer mußte noch seine Waare
Die ung mitgetheilt wird, sind die Ercedentenaus Maikammer. (Eub) beschümt unter lautem Gelächter davonkragen.
        <pb n="332" />
        PBetersburg. Mademoiselle Teresa, die bielgenannie
Saängerin der Pariser cafòè chantants einst das Entzücken des
kaiserlichen Hofes der Tuilerien, das Ideal der Fürstin Metter—
nich, ist, wie ein russisches Blatt neuerdings meldet, von einer
Mineralwasseranstalt in St. Petersburg zu fabelhaftem Preise
engagiert worden und wird — kohlenfaure Jungfrau.

, Ein Dorfbürgermeister berichtete kürzlich an seine vorge⸗
setzte Behorde, deß der Orts-Polizeidiener gestorben sei, und
war „an eirer Lungenentzündung, wozu sich noch ärzliliche Be⸗
handlung gesellte“

An der Kuste von Labrador bei Cap Charles ist die Fi—
scherbrigg „Huntsman“ gescheitert, wobei 45 Menschen ums Leben
lamen.

rGEynchgessez.) Im Westen Amerikas scheint das Lynch
gesetz wieder in vollster Blüthe zu stehen; die Grafschaft Caß im
Staate Missouri liefert neuerdings ein Beispiel, mit welchen Sieben⸗
meilenstiefeln die Civilisation dort fortschreitet. Vor einigen Mo—
nalen hatte daselbst, wie die „Newhork Times“ erzählt, eine be—⸗
ruüͤgerische Emission von Grafschafts Obligationen stattgefunden,
wobei mehrere Grafschaftsrichter und andere hervorraägende Bürger
betheiligt gewesen zu sein scheinen.“ Die Verdächtigen wurden daun

auch verhaftet und nur gegen schwere Bürgschaft bis zum nächsten
Assissen Termine auf freien Fuß gesetzt. Aber der öffentlichen,
Meinung in der Grafschaft Caß scheint der Weg der Gerechtigkeit
zu laug gewesen zu sein; es wurde beschlossen, die verdächtigen
Personen zuerst zu richten und daun vielleicht hinterher zu uͤnter-
juchen, ob sie schuldig gewesen seien oder nicht. Am 24. April
stiegen Grafschaftsrichter Stevenson und J. R. Cine, ein junger
Advokat, welche deide in die Obligationenfälschungen verwickelt
warrn, begleitet von J. G. Dutro, einem der Bürger für Cline.
zu Harrisonvisle in einen Eisenbahnzug, um nach Hoiden zu fahreu.
An einem Orte Namens Gunn City wurde der Zug durch
Hindernisse auf der Bahn aufgehalten, und unm ttelbat darauf
wurde dem Locomotivführer durch ein paar Schreckschüsse bedeutet,
daß er sich nicht vom Platze zu rühren habe. Vier bewaffnete
sterle sprangen dann auf die Locomotive und hielten Zugführer
und Heizer gefangen, während eine ungeheure Poͤbelmenge die
Wagen erstürmte und nach Cline und Siephenson rief. Eisterer
bot dem Pöbel kühn die Stirn und hob die Hände empor, um zu
zeigen, daß er unbewaffnet sei, aber alles half nichts, ein Kugel⸗
regen streckte ihn todt zu Boden. Stephenson hatie sich inzwischen
im Gepäckwagen verbarrikadirt, dieser wurde indessen von der
Volksmenge erstürmt, und er selbst wie ein Hund niedergeschossen.
Auch Dutro, dessen einziges Verbrechen in alͤzutreuer Freundschaft
bestand, wurde tödtlich verwundet und auf den Schienenstrang

eworfen, wo er bis Mitternacht ohne Hilfe liegen blieb, denn die
Schurken hielten Wache, daß Nimand ihm nahe komme. Den Zug
ieß man erst dann weiterfahren, nachdem man den erschreckten
Zuschauern einen Eid des Schweigens abgezwungen hatte. Einige
vyon den Moͤrdern waren maskirt, aber die Mehrzahl verschmähie
edwede Verhüllung. Die schreckliche That geschah im hellen Tages.
licht, in Gegenwart zahlreicher Zeugen, und doch gab die Jurd
nit Zittern für das eigene Leben ihr Verdict dahin ab, daß die
drei durch „unbekannte“ Personen ermordet worden seien.

Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.

Meue Dampfboote.) Die Nord⸗ Deutsch⸗Llohds· Dampf ·
chiff · Comp. von Bremen baut gegenwärtig 11 neue transatlantische
Dampfboote, 8 nur allein für deren Newyorker Linie, 1 zu Fahl—
en nuch Neworleans im Winter und nach Newyhork während der
Sommer⸗Wonate, 2 für die Baltimore Linie, 8 für den westin
zischen, 83 für den südamerikanischen Handel.

Die Generalbersammlung der Rhein-Nahe⸗Ba hen be⸗
chloß die Verausgabung der noch unbegebenen Prioritäten mif

5taatszinsgarantie behufs Bauten⸗ urd Betriebsmittel -Vermehrung
ind nahm den Antrag der Direktion, die Regierung zur Konver
irung sämmtlicher Prioritäten zu ermächtigen, an.

Das Reichs-Oberhandelsgericht zu eipzig hat folgende
ẽntscheidungen getroffen: Die von Kaufleuten übernommene Bürg⸗
chaft weicht in zwei Punkten von der oͤllgemeinen ab; a) Nimmt
ie nämlich den Charakter der Kredit-Assekuranz an, so verlietl
der Versicherte nach den Grundregeln des Versicherungsrechts den
Anspruch aus der Versicherung, wenn er durch willkürliche Dispo⸗

ition en die Kreditgefahr erhöht; b) sür die Befristung der han—
delsgeschäftlichen Buͤrgschaft bedarf es nicht ausdrücklicher Stipu⸗
ation, sondern sie kan aus besondern Handelsgebräuchen oder
aus der Lage des einzelnen Falles entnommen werden. — Di—
Frage, ob Jemand wirklicher Eigenthümer des Wechsels oder ob
r nar eine vorgeschobene Person und seine Eigenschaft als Indo—
sator simulirt war, ist für die for mulare Giltigkeit des Protestes
ihne alle Bedeutung.

— ——— ——
Dienstesnachrichten.

Der Bezirksgerichtsrath August Echhard in Kaiserslautern ist zum
Rathe am Handelsgerichte vaselbsi ernannt' und die Sleli⸗ des Untersuchungs⸗
cichters bei dem Bezirksgerichte Kaiserslautern dem Bezjirlsgerichlsrasbe
Erbelding daselbit überltragen worden.
— — —ñ— — —
F. X. Demetz, verantworilicher Redacteur.

Bekanntmachung.

Die Verifikaticen der Maaßte u. Ge⸗
wichte pro 1872 wird vorgenommen
wie folgt:

1. In St. Ingbert im Stadthause: am
3, und 4. Juni nächsthin, jedesmal von
27 Uhr Morgens.

2. Zu St. Ingberter⸗Grube und bei der
k. Koblengrube:

am 5. Juni Vormitags.

8. Am 6. Juni Vormittags Fortsetzung
bei der k. Kohlengrube und bei Wehland,
Meuth und Comp.

4. Am 6. Juni Nachmittags auf dem
St. Ingberter Eisenwerk.

5. Am 7. Juni bei der Eisenbahnver⸗
waltung St. Ingbert.

Alle Gewerbtreibende werden hiermit auf⸗-
gefordert, die vorgeschriebenen Maaße und
Gew'chte in reinlichem Zustande der Veri—
fication rechtzeitig bei Vermeidung der ge-

etzlichen Strafe zu unterstellen.

St. Ingbert. den 28. Mai 1872.

Das Bürgermeistercamt
Cbandon.

„Trute net so. “
Montag den 3. Juni 1872
Abends 8 Uhr
Generalversammlung

bei Peter Heusser.
Tageßordnung: Delicates Reis—
bier ꝛe.
NB. Wer 11 Minuten zu spät kommt,
muß 3 kr. Strafe zahlen.
St. Ingbert, den 28. Mai 1872.
Der Präfident.

Heute Abend und mrerge
Roisbiér

—— i — —

Haasenstein &amp; Vogloer,
Annoncen-Expedition Fraukfurt a. M.,
Aunobon, Närnborg, Mannheim eto. eto.

Iun alle Zeitungen des In⸗ und Aum⸗⸗
ande s werden
XEC Originalpreiso
besorgt über:

Agentur· Gesuche, Commanditär⸗ Gesuche,
Asseciations. Gesuche, Personal⸗ Gesuche,
Stellen ⸗ Gesuche, Wohnungs⸗ Gesuche, Kauf⸗
Gesuche. Arbeiter⸗Gesuche, —XV
nungen, Waaren⸗Empfehlungen, Fabrikats⸗
Empfehlungen, Versieigerungen, Submis⸗
sfionen, Speditionen, Ausverkaufe, Bank⸗
Fmissionen, Verloosungen, General. Ver⸗
ammlungen, Schiffahrtspläne, Bersicherun⸗
gen, Auswanderuugen ⁊xc. ꝛc

bei Heusser.

Ein ordentlicher Junge kann gegen
Bezahlung in die Lehre treten vei
Schreiner Dercum. Auch finden
D66
23 gute Arbeiter
dauernde Boschäftigung.
Wohnungsveränderung.
Ich zeig hiermit ergebenst an, daß ich
jetzt im Mül le r'schen Hause, neben Gebr.
Hrell, im Hirteneck wohnt.
Elisabetha Eisenhut, Hebamme,
J F genuannt Bas' Lies.
Mehre Tausend Mayersc Lapeten⸗ Nonleanx· und
Stückl öl er — 83 Bonnm a/ Rhein versendet
) ᷣe Bei Bestellung von 15 Thir. Rabatt 100
V. Seusser. bpithe nu

Fraufsfurcur Börse

vom 28. Mai 1872.
Preußische Friedrichsdd9 57-
pistolen ..9 4040—449
Holländische 10 l.⸗Stücke 355255
ducaten . 33435
France⸗Stucke .. 9222-23
Englische Souvereigszs 11 53168
Dollars in Gold 2269

bisligst bei
Redattion. Drudk und Verlag von ů. x. Demes in St. Ingqbert.
        <pb n="333" />
        —— 2 XXE

22 532222 — —53832 222 222 24
3553535755——5 38 55 538 58828
— 35— 3* 2 —— — 3 352 —— *8 G2328353
— —— 52 238 2337

EREISE, I 5s82532* 28* — 2 —X 2* 2 —— * 58
5z —528372 — — 8 — —2—2 23 2 — 4 E 27 ——
35 524252 — —— 8 — S5 — 536 23 8*
—— 5— 23— —233 8 ——222
— 22 J— 22 23 2 — 5— 5 2 3 37* * 5*2*
553538838 —2c32355 5 — 8 82 38888
s—535237238 53535255 s2312825383 5——— 222285 — ——
—3 3 3138362383633 353385 ——— —
233833 8—39833 52556 * 25 ——— *8 8

— 2* 2* 3 — — — J 52* — *

22 —⸗ 2 2 —— SS * 3 X. 2 —
3 522 83 5 — —— — 5— —226 3 —J———
2305 5 —— — 332 5537
55 3— 23 38575
— —— — S82 — — 2 3 3 8 *
3325 — 3355
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3 37 8882335
— 1 2532.2 ⁊ n —— X
5355—38 338 8*53 33342 32
— — 38 2* *2552 S 25 19 2j52323 ⸗
2* 2.2 22357 — 5 * — — 58
755 53 2,58 73 8 — 523722327 5cE83388
43 3 — — 2337*832733
*82 — : * 7 — — — * 2
583 33 7553 — — 33333585
——— 2553— 73 83
— * —— — 2223 * —— 2
—R 38833575* 525 z 35
222*2 53 322352837 25528 332233533
5*33583— 3 2223* 832 35878 338383
58 3838333*—7837 —— E382352
— — 73525 7 3 * 23 2 — .*
3255 —333*8* ——2335 —33285 5533
*35359 252*8* Z2* 3333233223
— 2233238 * 23 *2 2 7 7 8 38533833383
3755583 — 22383238 5*538 38 —
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        Hl. Ingberlker Anzeiger.

— Jnaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntags
XRXRX erscheint woöchentlich vi er m al: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljaͤhrig 42 Krzr. oder
12 Silberge. Anzeigen werden mit 83 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Naum berechnet.
3
48 85. 14872
estrede beim Erinnerungs und Dankes Feste auf Verfolgungswuth nicht einwilligte, ecregte Mißtrauen und siel in
er Marburg (Hambacher Schloß) am 27. Mai Ingnade; Arndt, der verdienstvolle Agitator für die deuische
1872, gehalten von Eduard Witter. Frhebung, der den patriotischen Zornesgesang gedichtet: „Was ist
Werthe Festgenossen! Im Hinblicke auf die herrliche Gestal- des deutschen Vaterland ꝛc.“ fiel in Ungnade, es füllten sich die
ung des deutschen Reiches seit eider kurzen Spanne Zeit und im derkervesten; wer Glück hatte, wanderte in's Exil.
Huͤhle des Glückes und des Stolzes über die kaum geahnten Doch der gesäete Samen ging nicht zu Grunde. Unter der
oßen Errungenschaften, dem das ganze deutsche Voll in seinen Fisdecke der Reaction keimte er und trieb die grünenden Schößlingt
sährigen Siegesfesten begeistertsten Ausdruck geliehen, in dem im Mai-Feste 1832 hier auf der Stätte, auf der wir jetzt stehen.
danke gegen das tapfere deutsche Heer und seine Fuhrer ist wohl Der Gedanke an Deutschlands dereinstige Größe war wach
— Ihnen, werthe Festgenossen. wie in uns Einzel⸗ zebieben im deutschen Volle wie all' die Mißstande hedlieben
ien der Gedanke rege geworden ar die wackern Manner des Volkes Haren und all' die Hemmnisse für die freie und glückliütde Ent-
er vergangenen Zeit, die durch heroische Geistesarbeit ihren nicht vickelung des Vaterlandes. Der Bundestag, der politische Vatican
zetingen Artheil haben an der Schaffung und Schöpfung unseres ener Tage, warf seine Blitze und Bannflüche — er hatte ja das
uf freiheitlicher Grundlage geeinten Vaterlandes. Auch dieser sehende Inqusitionstribunal in Mainz errichtet — knebelte die
Nanner jener Tage jetzt zu gedenken und offen und frei den Dank sPressen und hatf die Gewissen tnebein, jede freie Regung des
rgen sie gerade jetzt auszusprechen, schien uns Pflicht. und diese hoͤtlswillens ward unterdrückt, die Privilegien der Feudalherrschaft
u erfüllen, hot sich Gelegenheit durch den 40jahrigen Erinnerungs uufrecht erhalten, ein Vaterländchen war vom andern getrennt,
ag an das Hambacher Fest von 1832 als einer der hervorragend⸗ eine freie Entwickelung in Handel und Wandel erschien zulassig,
sen Epochen in Deutschlands Entwickelungsgeschichte . a, diets o daß z. B. in unsrer Pfalz trotz aller Ueppigkeit des Bodens
Wir hatten erst die —8 c 8 ee diese nd der Production der Vurger berarmte.
dankes- uud Erinnetungsfeier zu begehen; bei näherer Erwägung
ühllen wir jedoch, daß wir so manchem deutschen Vaterlandsfreunde dad 5 ꝛe V We nanei und der e
aAwünschten Anlaß geben könnten zu gleichem Dankesausdruck, und d V F — ni nach en a e Pr
zaß wir den vielen noch lebenden 1832er Veteranen im übrigen J one ie Jun⸗ v n gad den nstoß und die er
deutschland Gelegenheit geben müßten, hier in der Pfalz an der— rust über so unwürdige Stellung eines ganzen großen und guten
Aben Stätte, an der ihre heißen Wünsche für des Vaterlandes hotkes forderte Aeußerung und That. Da entrollte sich on
kinheit und Größe einst emporstiegen, daß sie von hier aus noch e das eee —— Daucuroene
nmal die Augen ruhen lassen möchten auf den grünenden, blühen⸗ * herauf b derd g doͤse zogen J en, Woeh age
)en Fluren des geretteten und erstandenen schönen, großen enst und feierurch und y⸗ en in energischen orten je en Pache
deuts hlands. habern jener Tage in's Mark gedrungen sein mögen, den Grund⸗
Daß unser Gedanke ein rechter war, bezeugen uns die zahl⸗ kein gelegt zu „Deutschlands Wiedergeburt. Die Ramen Wirth,
F F 8 73 5. A Siebenpfeiffer, Schüler, Savoit, Börne, Brüg—
eichen Zuschriften von allen Otten, zeigt die große Betheiligung — zrenh der Veschichte an in Geschietss hreib
— e gehören der Geschichte an, un r eschichtss hreiber
erzlichen Willkommensruf zurrufen und namentlich den verehrlichen inserer Tage vermag es, vicht mit hoher Ahtung die Namen
eeen n Is32 dan Daut fur Ihr Erscheinen, das unserem dieser Patrioten zu verzeichnen, sowie wir heute mit Stolz das
— — 3 Andenken dieser Männer ehren und der andern wackern Männer
Im Gefühle des Dankes, des Stolzes und der Freude sind ener Tage gedenken. F
vir hier versammelt, dies Erinnerungsfest zu begehen, das ein Waren auch wiederum Kerker und Exil das Schicksal derer, die
kriumphe und Siegesfest des deutschen Geistes ist. nit Mannesmuth die Schäden und Gebrechen des Vaterlandes
Eir glle, deuhe Festgenossen Sie kenmen ja die Zeiten der losgelegt, so war doch schon eine große, segensreiche Schöpfung
-„chmach und der Erniedrigung des deutschen Reiches, wie es durch ur unser Vaterland als erstes wichtiges Einigungsband die Wirk⸗
men Federstrich Napoleon's J. mit seinem Namen von der Karte zug dieses so verpönten Hambacher Festes: der Zollverein.
on Elropa berschwand, Sie wifsen, wie durch die glorreiche Er⸗ Abet all die andern Schäden der Zerissenheit und Ohnmacht und
ebung des deutschen Volkes der Erbfeind gejag' wurde über Deutsch—- AUafreiheit waren geblieben, und so geschah e8, daß vei dem ersten
andz Grenzen — aber auch, wie am Tage des Sieges das Voltk revolutionären Anstoß von Frankreich aus 1848 ganz Deutschland
eirogen ward um die Fruchle seines Sieges, um das verheißene n hellen Flammen stand. Die Geschichte dieses und der darauf-
tei geeinte, glückliche Vaterland. olgenden ist noch in Ihrer Aller Gedächtniß und dies üderhebt
Von diesem Augenblicke an begann die harte, schwere Geistes- nich jeder weiteren Aueführung. Es war der dritte Anprall an
wbeit der deuischen Patrioten, deren wir heute ehrend und dankend ie Zwingburg des deutschen Geistes, den deutschen Buudestag,
jedenken. Das sind vor Allem die Studenten der deutschen Hoch⸗ pas höhere Polizeibureau für Deutjschland mit all' seinen Ver⸗
chule, jene edlen Junglinge, die vielfach mit Lützow's Schaaren in rechen an der deutschen Nation — und dieser drilte Auprall war
—— Triumph des deutschen Geistes und der deuischen Volkskraft,
zelie Deutschland diplomatisch berbumfeit vor Aller Augen lag, * un auf feinen Zinnen wehte jetzt das schwarz rothegoldene Ban-⸗
nach dem Siege gleich ein Spott des Auslandes, in heiligem Zorn er, des deutschen Voikes Fahne zierte jedes Fürstenschloß. Doch
miflammt den ersten, wenn auch vohumächtigen Versuch wagten, ach den unabänderlichen Gesetzen der Vollerentwickelung mußte
das Vaterland aus dem schmachvollen Zustaude herauszureißen, es Hermania von Neuem das stolz gehobene Haupt verhüllen — das
inig und frei dach Junen, sart und mächtig nach Außen hinzu Hwarjzerothegoldene Banner sant und schwand von Zinne und
tellen. Unter dem Bunde der Burschenschaft haben sie 1817 auf dach, von Neuem entstand der verhaßte alle Vund — wir wissen
—X Veste sich unter das schwarzeroth goldene Banuer ge⸗ 8 — und brachte alles Elend über das Land und die Merschen.
daart, haben laut und vernehmlich die Fürsten an ihre Versprechen Der Krater des Volksgewissens hatte sich geschlossen, der Vul⸗
erinnert, dem Volke einen entscheidenden Antheil an öffentlichen an schien ausgebrannt, aber in der Asche des Kümmernisses glimmte
Ungelegenheiten zuzugestehen. Das mißfiel den großen Maͤchthabern, der Funke, es sammeite sich in der dunkeln Nacht der 530er Reaction
ne Schrecknisse der französischen Revolutton, die ihnen immer vor neuer Zündstoff laugsam an, und die Allgewalt bei einem neuen
lugen gestanden haben mönen, rissen sie zu fanatischer Verfolgungs- revolutionären Ausbruch konnte man ahnen am Schillerfest, da
ucht hin, sie verkannten ihr Voik; die sie gerettet von frauzösi⸗ wiederum die schwarzeroth-goldene Fahne rings um die Erde jedes
chem Vasallenthum, kamen vielfach in Bann und Acht; sozar deutsche Haus schmückte, und am Schühenfeste in Frankfurt das
q, der herrliche deutsche Mann, der in die Metternich'jche Festesrauschen den Zorn des Volles deckte.
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        Wenn der Gedrückte nirgends Recht kann sinden, Der Jesuitismus ist eine romanische, hierarchische Erfindung
Dri uren Dorhen henen gu den Viernen der die Reügion des Hasses und des Fluches ubt — er wide

Und das deussche Volt hane sie sich sicher geholt, wären sie freitet dem ere uer pihen der die, Zeligien de
hm nicht auf anderem Wege geworden, sicher zu unserer Pen ie o ger, . eranz will, denn das deutsqh
Aller Heil!

—A— sowie das unausbleibliche Eintreten einer Es lebedasgesund 8 rrliche, mi “ osschwe—
neuen Erhebung des Volkes beim ersten Anlasse mußte nach Oben de Opfern an atem a t — n dee
weifelos geworden sein ; Oefierreich dersuchte auf dem Furstentage Aeld ent h u me a e ανle Vat er lLand
in Frankfurt vergeblich Loͤsung — Preußen ist sie gelungen. Deutsches Reich.

Ein Mann ist erstanden, der seine Zeit verstauden, den Sie München, 29. Mai. Der Staatsminister des Innern
Alle kennen, es ist Preußens, nun Deutschlunds größter Minister v. Pfeufer, reist morgen nach Bad Kreuth und ist sein Por—
Was dunkel den Jünglingen der Wartburg als Ideal vorgeschwebt, tefeuille dem Staatsrath v. Schubert übertragen, während dem
was klarer und vernehmlicher die Patrioten von 1832 gefordert, Staatsrath v. Fischer die Leitung des Finanzministeriums fir
was 1848 vorübergehend in's Leben getreten war — Bies⸗- die Dauer der Abwesenheit des Hrn. v. Pfretzschner, de
marck hat es auf seine Weise vvllbracht. Er hat den Bundes- sich nach Berlin begibt, übertragen wurde. — Prinz Luitpolt
ag gestürzt, der sich — o wunderbare Fügung! — in seinem begibt sich im Auftrag des Königs zum Leichenbegängniß der Erz
Todeszucken noch an die vervehmte schwarz⸗roth goldene Fahne ge— herzogin Sophie nach Wien.
klammert, um durch sie, die er einst geächtet und verfolgt, nog Karlsruhe, 29. Mai. Bei Leopoldshafen ist der Rheir
Rettung zu finden. So durfte sie nicht siegen, so mußte sie! zusgetreten. Ein Extrazug mit Militärhilfe ist dahin abgegangen.
mitfallen. — Aber wenn wir heute frohlocken über den Fall des Bei Linkenheim werden Dammbrüche befürchtet. Das Wasser is
alten Bundestages und heute noch den Fluch des deutschen Volkes noch im Steigen begriffen.
ihm nachsenden, so sei die Fahne schwarzeroth⸗gold als des deut Mol sheim. Im Monat September d. J. wird ein Di—
chen Volkes Geistess und Kuliurentwickelungsfahne hoch in Ehren pisionsmandver zwischen Hagenau und Straßburg, sowie zwischen
gehalten. Sie hat ihre Mission erfüllt, nun mag in neuer Zeit Straßburg-Mutzig und Barr abgehalten werden.
und neuem Leben die neue Trikolore glänzen — die Form mag Berlin. Man darf keinen Augenblick im Zweifel darüber
zerschellen, das Wesen ist die Hauptsache. sein, so wird der „D. A. Z.“ aus Ful da geschrieben, daß der

Das Reich ist erstanden in herrlicher Pracht — ein ruhm- Inhalt der neuesten kategorischen Verfügung der Regierung an den
bekrünzter Kasser an seiner Spitze und als ebenbürtiger Mitregent Bischof von Ermeland nicht ausschließlich an diesen Kirchenfürsten,
das Volk im deutschen Reichstag. Das tapfere Heer hat in den sondern an den gesammten renitenten Epistopat Preußens gerichte
zlorreichsten Siegen, die je die Welt sah, den Erdfeind niederge ist und der Adressat nur als Repräsentant desselben betrachtel
qlagen, ihm Ehre und tiefen, innigen Dank! Dank den trefflie wird. Was die mit Spannung zu erwartende Antwort betrifft
hen Führern, dem Kaiser, Bayerns König, dessen so dürfte diese wohl kaum der nächste Schritt des Bischofs in der
dersönliches Verdienst um unsere großen Errungenschaften bekannt kritischen Angelegenheit sein, vielmehr wird zunächst eine Corre
ist, Dank Bismarch, Moltke! — Fmaus blickt vnser Auge pondenz mit der römischen Curie sowie eine abermalige Bera—
auf den Silberstreifen des Rheines, er grüßt uns traut als deut⸗' hung der preußischen Bischöfe in Aussicht stehen. Letztere ist um
scher Stiom, es grüßt herüber vom wiedergewonnenen Elsaß Er- so wahrscheinlicher, als die Exeommunicationsfrage auf der letzten
vin's Thurm, Straßburg's Münster, zwei Jahrhunderte lang Conferenz zwar berührt, keineswegs aber so erschöpfend behandel
Deutschlands Sehnsuchtssäule, und wieder ist unser Straßburg, worden ist, daß eine rasche Antwort auf den jetzigen Ministerial-
die wunderschöne Stadt, und Metz hütet unsere Grenze. erlaß ertheilt werden könnte.

Und die Pfalz vor Allem hat doppelt Ursache, sich heute zu Ueber die Verhandlungen wegen Räumung des französischen
freuen. Immer ist sie treu gestanden zur Mutter Germania, Territoriums hört man heute, es siehe nicht zu erwarten, daß die⸗
das zeugt Wirth's Rede von 1832, der auch die Freiheit nicht selben bis zu der Frist, da Graf Arnim von Paris nach Kiffingen
zuf Kosten der Integrität unseres Gebiets ertauft wissen wollte; das gehen werde, also Ende Juni, nur so weit geführt sein würden
zeugt ihre heute nicht mehzr mißverstandene Erhebung für die daß eine feste Basis für die Regelung dieser Angelegenheit ge—
deutsche Reichsverfassung 1848. Sie hat mitgeholfen zum Aufbau wonnen sei. Man hält es daher für nicht unwahrscheinlich, da'
des neuen Reichs, aber dieses Reich hat sie nun auch geschützt, zu der Zeit, in welcher Fürst Bismarcck auf einige Tage nad
was das alte armselige Reich nie gethan. Wie oft wurden die Berlin zurückkehren werde, auch Herr PouyerQouertien
iruchtbaren Fluren und Auen dieses Landes verwüstet! Wie oft von Paris aus die preußische Hauptstadt besuchen dürfte, um mil
fiel der Feind sengend und brennend in unsere Provinz, wie nah dem Reichskanzler die Verhandlungen schnell zu Ende zu führen
war die Gefahr 1870! — I itzt eistt das vorbei und wohl auf Hr. Pouyer-Quertier, meint man, sei dazu ganz der Mann, er
mmer, denn wir sind ferner gerückt der wälschen Grenze und habe nicht allein die erforderlichen Fachkenntnisse, sondern er und
haben nicht, wie sonst, zu fürchten, daß jeden Augenblick der Erb- Fürst Bismarck hätten auch bei den früheren Besprechungen eir
feind uns überfallen köune. so großes Wohlgefallen aneinander gefunden, daß dieß allein scho

Drum für so viel errungenes Gute Versöhnung und kein wesentlich zur Erleichterung der Verhandlungen beitragen müsse
Mißkon mehr über vergangenes Leid! Fürst und Volk ist eins Hr. Thiers wisse das; er habe deshalb auch Pouyer:Querkier,
zanz Deutschland eine große Burschenschaft! obgleich derselbe nicht mehr Mitglied des französischen Ministerium

Aufgerichtet ist das stattliche Haus, mit der inneren Ein- sei, für den Fall, daß eine solche Mission nothwendig werden
richtung sind wir beschäftigt, und die soll heimlich und wohnlich sollte, zu derselben ausersehen.
ein, daß uns wohlig sei und die reine Luft der Freiheit einströme Leipzig, 30. Mai. Das „Tagblatt“ meldet, daß das
m harmonischen Maße zur Erhaltung der Völkergesundheit. — Oberappellationsgericht im Hochverrathsprozesse gegen Bebel und
Aber siehe da, da will mit einziehen ein unheimlich schwarz Ges Liebknecht das Erkeuntniß erster Instanz auf 2 Jahre Festung⸗
kräuche, das uns sehr lästig zu werden droht — da sei das ganze strafe bestätigt hat.

Volk auf der Wacht! Wir wollen friedlich zusammenleben, Katho⸗ Petitionen um Ausweisung der Jesuiten aus Oe sterreich
liken und Protestanten, in unserem Hause und gemeinsam es 'richteten neuerdings an das Ministerium die Gemeinden: Hliweß,
schützen und schirmen gegen jeden Angriff unserer wachsenden Feinde. Buchelsdorf, Kunzendorf, Grumberg, Karlsdorf, Karlsberg, Geppers⸗
Uber der Jfuitissmus ist unser Feind, der Zwietracht säet dorf, Kohle, Neueigen, Hansdorf und Dörfl.
und dem das protestantische Kaiserthum ein Dorn im Auge ist. Frankreich.
Hat es doch jüngst ein berühmter Franzose offen erklärt, daß Ein Pariser Korrespondent der „Frf. Ztg.“ weiß viel
Frankreich die Jesuiten brauche, um Rache zu nehmen an Deutsch- von Bonapartistischen Umtrieben zu berichten. Nach demselben ha⸗
land — deßhalb hinaus mit ihnen aus unm— ben die Bonapartistischen Abgeordneten nach allen Nicht ungen in
jerem Hause! die Provinz hinaustelegraphirt, die Beredtsamkeit Rouhers
Von dieser Stätte, von diesem Hambacher Schloß aus wan⸗- habe die ganze Kammer hingerissen und die Letztere habe ihm
derte einst Kaiser Heinxrich 1V. büßend nach Canossa,; den Sieg zuerkannt, indem sie einmüthig für eine Tagesordnung
heute wohl sind wir dieser deutschen Entehrung überhoben, aber sich entschied, der er selbst, der Vicetaiser, seine Zustimmung geben
nicht überhoben sind wir der Absicht jeder Schädigung am deuts konnte. Auch das bonapartistifche Preßbureau entwickele eine fieber⸗
schen Leibe und an deutscher Seele, wie immer sich Gelegeuheit hafte Thätigkeit, indem es Broschüren fertige, die unter dem Ti⸗
indet. Und wie einst Protest erhoben wurde von derselben Stätte lel: „Der Besiegte von Sedan“ oder: , Sie haben gelogen!“
gegen alle Schlagbäume, die Handel und Wandel hemmten und oder: „Aufruf an's Volk!“ oder: „Bazaine und Trochu“, oder:
naterielle Verarmung hervorgebracht, so lassen Sie uns heute pro- „Wenn Thiers stürbe“ massenhaft verbreitet werden. Diese Dinge
estiren gegen alle Gesetze und Paragraphen der Jesuiten, gegen verden im Großen rabrizirl, wie die Buntschuhe in den Zucht
Syllabus und Encyklika, die die freie Bewegung des Geiste⸗ jäusern und man werfe sie mittels der im Amie gebliebenen kai⸗
emmen und die Seele verkrüppeln. erlichen Beamten in die Landberdlkernng, die dielleicht nicht ein
        <pb n="337" />
        nal bonapartiftisch gesinnt aber leichtgläubig für alle Lügen sei.
hiezu kommt noch die Agitation im Heere, die seit dem Tage von
ʒedan unablässig betrieben wurde.

Alle Offiziere und Generale, die bei Sedan commandirten,
zbersandten Thiers das Schreiben, das Napoleon an sie ge—
ichtet hat.
uh In den excentrischen Vierteln von Paris haben dieser Tage
iele Verhaftungen stattgefunden. Es sollen auch Waffen mit Be—
ihlag belegt worden sein.

Thiers hat jetzt ein neues Großkreuz (er hat deren jetzt
19) erhalten. Der Bey von Tunis hat ihm nämlich den Groß—
Fotdon seines Nicham Eltica zugesandt. Derselbe verleiht die
Dürde eines Paschas und Thiers wird sich debhalb in Zukunft
Thiers Pascha nennen können.

Der General Ducrot hat sich wieder einmal stark blamirt
derselbe hat namlich seinen Prozeß, welchen er gegen die „Eman—
ipation“ von Toulouse eingeleitet hatte, verloren. Der General
hatte gegen dieses Blatt auf Verleumdung geklagt, da ihn das—
jelbe der Feigheit beschuldigt, weil er seinem Versprechen zuwider
den Tod auf dem Schlachtfelde von Champigny nicht gefunden
habe. Der Generql hatte eine ganze Reihe von Qffizieren citirt
um zu beweisen, daß er den größten Muth an den Tag gelegt
zaß der Tod aber nichts von ihm habe wissen wollen. Die Ge—
hworenen fauden jedoch in dem, was das Blatt gesagt, keint
herleumdung und sprachen es frei.

Das Journal des ‚„Dèbals“ meldet: „Man fertigt in diefem
lugenblicke den vollständigen Plan der Stellungen an. welche die
stanzosische Armee vor Metz in den verschiedenen Phasen des
strieges eingenommen hat, mit genauer, Tag für Tag, ja Stunde
—
selbe wird den Mitaliedern des Kriegsgerichts für Bazaine vor⸗
zelegt werden und soll sie in den Stand setzen, die Operationen
der Arnee von Metz vom 11. Angust bis zum 30. October zu
verfolgen.“
England.

London, 28. Mai. Reuter's Bureau meldet aus New-NYork
dom heutigen Tage: 4 Dampfer und 40 Segelschiffe, welche sich
m der Küste von Labrador zum Robbenfischfang befanden, sind
nit ihrer vollständigen Bemannung, durchschnittlich O0 Mann per
——AI
Vermischtes. *

FSt. Ingbert l. Juni. Mit dem heutigen ist auf
den pfälzischen Bah.rren ein neuer Fahr plan in's Lebengetre—
en, welchen wir im morgigen Blatte theilweise veröff ntlichen
werden. Die Exped.

f Aus Petersberg, bei Pirmasens, schreibt man der
„Khpf.“, daß am 24. Nachts ein Wolf in das Dorf kam, die
Schafe die im Pferch hart an einer Scheuer standen, zersprengte
and drei Stück zerriß.

f— Der Verwaltungsraih der pfälzischen Bahnen hat auf Vor—
chlag der Direktion den bisherigen Besoldungsstatus für die Be⸗
mten und Bedienstelten der Bahn einer Revifion unkerzogen und
mmtliche Stellen, mit Ausnahme derjenigen der Oberbeamten,
üher dotiri. Außerdem erhalten sämmtliche Angestellten, die nicht
im Besitze einer Dienstwohnung sind, 10 pCt. von ihrem fixen
hehalt, welche diesem beigeschiagen werden, als Wohnungs ⸗Eut⸗
dadigung. Das neue Gehaltsregulativ tritt vom 1. Mai in
draft. — Außerdem hat der Verwaltungsrath auf Antrag der
direktion beschlossen, fuͤr fünfundzwanzigjührige, zur Zufriedenheit
pleistete Dienste ein silbernes, an der Dienstmütze zu tragendes
ümblem mit Ehrendiplom zu stiften, welches auf Antrag der Di⸗
ieknon vom Verwaltungsrathe verliehen werden soll, und womit
— fl. nicht übersteigt,
ine Ehrenzulage von 10 pCt. des fixen Diensteinkommens ver—
hurben ist. (Pi. Z.)

F. Von den neulich auf der Bahnstation Bobenheim
arch Ueberfahren ve unglückten Mädchen war das eine aus Mainz,
ie Tochter des Israelilen M. Kleeberg, das andere aus
irünstadt, die Tohier der Witswe von J. Retzer.
.Ludwigshafen, 30. Mai. Aus Neuhofen kommt
ie Nachricht, daß dort heute Nacht der Rheindamm gebrochen ist.

Aus Speier erzählt uns ein Augenzeuge, daß während
xt Nacht dom 29. auf 30. d. die Feuerwehr und das Militär
nunterbrochen gearbeitet haben, um das Durchbrechen des Dames
derhaten. Der Rheinhausener Damm ist durchbrochen. Von der
uden Brüce wurden zwei Joch abgerissen und fortgeführt,
3 unten aber wieder aufgefangen. Der Hasenpfuhl steht unter
pe Die Burgerschaft Speyers und der Umgegend wurde zun
gerufen. — Die ietzten Rachrichten lassen übrigens hoffen.
ʒ das Wasser sinkt, wenn nicht das gestrige Gewitter neue Hiobs

oerursacht.

Nacau, 28. Mai. Heute Nacht ist der Rheindamm

gehrochen und hat das Wasser bereits 100 Morgen Land über-

luthet. Das Wasser, welches heute Nacht in einer Stunde 17

Tentimeter gewachsen, steht dicht vor dem Stationshaus.
(Ludw. Anz.)

F Der Necar ist fast in seineem ganzen Laufe über die
iffer getreten. Die Rottenburger Brücke ist zerstört. In Kannstadt
var der Wasserstand 13 Fuß über der Normalhöhe. Auch in
Oberschvaben haben große Ueberschwemmungen statigefunden; bei
Friedrichshafen konnten die Bahnzüge nicht mehr passiren.

In Köln war der Rhein,“ der am 27. Morgens auf
b,26 Meter gestanden, am 29. Morgens auf 5,3 Meter gestiegen.
Die Leinpfad- Promenade an der Außenseite der Rheinau siand
hrer ganzen Länge nach unter Wasser.

F Worms, 29. Mai. Der Damm; welcher den Gießen
don der Bleiche und dem Rheine trennt, ist heute durchgebrochen
aund jenes Terrain in einen weiten See verwandelt.

F Aus Breslauberichtet die „Schles. Ztg.“ Stiefel⸗
maschine. In der Schuh und Stiefelfabrik von Bernhard
Wohlauer, Tauentzieastraße Nr. 59, ist jetzt eine Maschine in
Thätigkeit gesetzt, mit deren Hilfe ein paar Schuhe oder Stiefel
in Zeit von einer Stunde angefertigt werden kann. Der Erfinder
dieser in Amerika patentirten Maschine ist Mc. Kay in Boston. Da
der Preis einer solchen Maschine mehr als 4000 Thlr. beträgt, so
vird man vorläufig wohl nur in ähnlichen Fabriken mit Maschinen
irbeiten können, möglicher Weise wird man sich derselben später
auch zur Beschaffung der Jußbekleidung des Militärs bedienen.
Es gewährt in der That großes Interesse, diese Maschine, die nur
non einem einzigen Manne regiert wird, arbeiten zu sehen. Wenn
nan's nicht sähe, würde man kaum glauben, daß in der Zeit von
ꝛiner halben Minute die stärkste Ledersohle mit elst eines Pechhauf⸗
)rahts an den Stiefel aufgenäht wird, wodbei eine in der beweg
ichen Kurbel angebrachte Gasflamme den zu verarbeitenden Pech⸗
raht erwärmt. Täglich liefert die Fabrik 400 Paar Schuhe und
Stiefeln, die nach allen Gegenden Deutschlands, ja sogar bis Hol⸗
and versendet werden.

Die Wittwe des Sohnes des Eifinders der Litographie,
Senefelder, eine Frau, welche bereits das 60. Lebensjahr
zurückglelegt hat, befindet sich in bitlerer Noth und hat sich an
den Magistrat um Unterstützung gewendet. Ihre Schwiegermutter,
die Wittwe Senefelders sen. hat seiner Zeit ihr ganzes Vermögen
dem Magistrate vermocht und dieser hat beschlossen aus den
2033 fl. betragenden Renten desselben der Bittstellerin eine mo—
natliche Unterstützung von 12 fl. zu gewähren, das Kollegium
iindet diesen Betrag zu niedrig und beantragt diese Unterstühung
auf monatlich 20 fl. zu erhöhen.

F Echternach. An der weltberühmten Springpro⸗
zefsssion betheiligten sich am Pfingst-Dienstag d. J. 24 Geist-
liche, 10 Fahnenträger, 1245 Beter, 8988 Springer, 98 Mu—
siker und 764 Sänger.

LIII. Pfalzische Industrie Ausstellung.
Kaiserslautern, den 28. Ma 1872

Je näher der Zeitpunlt der Eröffnung der Ausstellung heranrückt, desto
ebendiger wird es in den zur Aufnahme der Ausstellungsgegenstände be—
stimmten Räumen. Die Straße entlang der Fruchthalle und der unter einem
rechten Winkel sich anreihende Schillerplhatz sind bereits in einen Park
umgewandelt mit Fontaine, Teich ꝛc., und eben wird am Aufbau des Por⸗
sales und des Aquariums gearbeitet. Herr Ingenieur Kühme entwickelt bei
diesen mühevollen Arbeiten einen Eifer und Geschmack, die alle Anerkennung
verdienen.

Der untere Raum der Fruchthalle, den man vielseitig zu dunkel hielt
ür Ausstellungszwecke, hat in Folge des hellen Anstriches und der an Sielle
der Thore angebrachten großen Fenster das schönste Licht und bietet mit seinen
Zäulengängen einen imponirenden Anblich. Im Saale werden Wande,
Plafond ud Galleriebrüstungen frisch getüncht und mit Oelfarbe angestrichen,
»azu noch 4 Oberlichter angebracht, was sicherlich den durch die archilektoni—
chen Verhältnisse dessel ben schon bedingten Effekt noch wesentlich erhöhen
vird. Das kann jetzt schon ohne Uebertreibung und Unbescheidenheit behaup⸗
et werden, daß die pfälzischen Industrieerzeugnisse, wohl noch bei keiner Aus⸗
tellung, die Weltausstellungen ausgenommen, ig ftattlicheren Räumen unter⸗
zebracht worden sind, als bei der III. Pfälzischen Industrie⸗Ausstellung. —
Mit dem Drucke des Kataloges ist diese Woche begonnen worden. Es wird
hm ein Situationsplan nebst Erklärung beigedruckt, und seine vollständige
derstellung ist dem Centralcomite noch vor Eröffnung der Ausstellung con⸗
ractlich zugesichert.

Das Programm der Versammlungen und Festlichkeiten gelangt Mitte
Juni zur Versendung. ————

Velegraphischer Schiffs⸗-⸗Bericht,

mitgetheilt von J. Peters Specialagent in St. Ingbert.

Das Hamburger Postdampfschiff „Holsatia“ Cap. Barends, von der
dinie der Hamburg⸗Amerikanischen Packetfahrt⸗Actien-Gesellchaft trat am 22.
Mai wiederum eine Reise via Havre nach New⸗-York an uud hatte außer
iner starken Briefe und Paceet-Post volle Ladung, 103 Passagiere in der
Tajüte und 722 im Zwischendeck an Bord.

Das Hamburger Postdampfschiff „Silesia“ Capt. Trautmann von der
Linie der Hamburg⸗Amerikanischen Packetfahrt-Actiene Gesellschaft, welches am
3. Mai von Ham burg via Havre abging, ist nach einer sehr schnellen glud
ichen Reise von 9 Tagen 18 Stunden wohlbehalten in New⸗York angekommen.

J.X Demeb, verantwortlichet Fedacie r
        <pb n="338" />
        Bekanntmachungen.
Bei der am 5. Juni 1872, Nachmit⸗
tags 2 Uhr zu St. Ingbert in der Bier—
brauerei der Gebrüder Mayen stattfinden
den Viehversteigerung kommen auch 5 Ballen,
etwa 10 Etr. Hopfen — zum Ausgebote.
Ferner wird daber öffentlich versteigt: das
Heugras von 3 Wiesen und die erste Klee⸗
chut von 2 Aekern, St. Ingberter Bannes

H. Horn, kigl. Notar.

7 c ⸗
III. Pfälzische Industrie-Ausstellung.
Den Aussiellern diene zur Kenntniß, daß alle seither eingelaufenen Anmeldungen alb
angenommen zu betrachten sind und zwar in dem in der Anmeldedeliaration bezeichneter
Umfange, falls nicht Raumreductionen Einzelnen speciell angezeigt, oder die Tabelle mi
der Bemerkung, daß kein Platz mehr vorhanden, zurückgesendet worden ist.

Mit dieser Bekanntgabe erlaubt man sich, die Aussteller nochmals an die rechtze

tige Einseudung ihrer Erzeuguisse.— vom 15.— 30. Juni, — u erinnern.

Für das Central-Comite:

Der J. Vorsitzende
Rohe.

——
Danksagung.
Für die so zahlreiche Betheiligung
an dem Leichenzuge des Herrn
Friedrich Hahne
fühlen wir uns gedrungen unsern
wärmsten Dank auszusprechen. Beson⸗
ders aber danken wir dem Gesang⸗
perein „Concordia“ für die uns er⸗
wiesene Freandlichkeit.
Schnappbach, 30. Mai 1872.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Freiwillige Feuerwehr.
Montag den 3. Juni
dtübung
is um 6 Uhr.
Ingberted
uni 1872.
Das Commando.
Zwei geübte
Spenglergesellen
finden gegen hohen Lohn dauernde Arbeit
hei Gustav Schimper in Zweibrückeen.
Auch kann ein odentlicher junger Mensch
in die Lehre aufgenommen werden.
Ein Dienstmädchen, für
hänzliche Arbeiten und ein
eermädchen werden gesucht.
Zu erfragen in der Exped. d. Bl.

Rabmkaese
Französische Prima Qualität
in Schachteln von 5—10 Pfd. das Pfund
22 kr. in Laib ohne Schachteln 2—4 Pfd
20 kr. für Wirihe entsprechend billiger.

Ph. Klinck.
ie
ftigsten Zahnschmerzen
»erden sofort hestiut durch die
berühmten
Gru ssatro maꝰs sehvedi⸗
schen Zahntropfen
Flacon 20 kr. ächt zu haben
in St. Ingbert bei J. Friedrich.

Bei permanentem Husten⸗
retz.
An den Kgl. Hoflieferanten Hrn. Jo⸗
hann Hoff in Berlin.
Heiligensee bei Henningsdorf,
den 14. Mai 1872. Vielleicht erinnern
Sie Sich noch, daß meinem älteren,
jeit 2 Jahren in England als Kauf—
mann weilenden Sohn Ihr köstliches
Malzextrakt⸗ ——— ——— die
ausgezeichnetsten Dienste gegen sein
Hüfteln geleistet hat. Da sich bei
meinem juͤngeren Sohn jetzt ein ähn⸗
liches Leiden eingestellt hat, bitte ich
um (folgt Bestellung auf Malz⸗Extrakt.)
J. A. E. Schultze, Prediger.
Verkaussstelle bei Fritz Panzer
bieter in St. Inabert.

Reiniget das Blut.

Zlechten, Scropheln, Drüsen, Ge—
schlechtskrantheiten, offene Wunden
Magenübel, Unterleibsbeschwerden u.
ihnliche Krankheiten werden durch Proves.
sor WVundrammiꝰ's Kräuter-Heilme
thode — Reinigung des Blutes u. Entfernung
der schädlichen Stoffe — gründlich geheilt
Prospecte und amtliche beglaubigte
Zeugnisse gratis. Behandlung briefl
Kur'u. Medicamente fürs Wochen 2
khaler. Unbemittelte finden Berücksichtigung.
AÄdresse: Professor Louis Wundram
in CaImn.

Der Brodpreis für die Stadt St
Ingbert ist von heute an bis zum nächste
Donnerstag (Fruchtmarktstag) festgestellt:

Korabrod 83 Klgr. 26 Krzr. Wei—
hrod 10 Krzr.

Sämmtliche Bäcker von St. Ingbert
Frucht- Beod⸗ Fleisch ꝛe. Preis
der Stadt Zweibrücken v. 31. Mai.

Weizen 7 fl. 53 kr.. Korn 5 fl. 56
Gerste Zreihige. — fl. — kr., Gerste vier
reihige — fl. — kr. Spelz — fl. —
Spelzkern — fl. — tr. Dinkel —
— kr. Mischfrucht — fil. — kr. Hafe
3fl. 57 kr. Kartoffeln Ufl. 48 kr. Her
Ufl. 30 kr. Stroh I1fl. 20 kr. pe
Zentner. Weißbrod 122 Kilogr. 20 r
Kornbrod 3 Kilogr. 25 kr. ditto 2 Kilogt
17 kr. ditto 1 Kilogr. N9kr. Gemischtbrod
Kil. 33kr. 1 Paar Weck 100 Gramm 2h
Rindfleisch 1. Qual. 20 kr. 2. Qual. 18 6
Kalbfleisch 18 kr. Hammelfleisch 18 r
Schweinefleisch 20 kr. per Pfund. Butter 80
kr. ver Pfund.
4 e*
W. Fuhrländer Nachfolger,
e
/ahrgasse Sc ranbfurt ann Hnin.
Durch große Parthieeinkäufe und direkte Beziehungen aus den ersten Fabriken Deutschlands und Englands ist es mir möglich, sro
des bedeutenden Aufschlags sämmtlicher Artikel, fortwährend zu den bisherigenbilligen Preisen zu verkaufen.
Die Preise sind nicht nach halben Meter, sondern nach Ellen berechnet.
Grosies Manufakturwaaren Lager. Großres Ausstattungs Geschäft.
0oo Stauck e/. breite ächtfarbige, lila, rosa, gelbe, braune, Cattune, 500 Stuck / breites schweres Leinen, für Hemden und Betttücher
fur Kleider und Ueberzüge, 9 und 10 kr. die Elle. 12 kr. die Elle.
200 Stuck e/. breite achtfarbige Glanz⸗Mobel⸗Cattune u. Cattune Grobe 21/, hreite Leinen, fur einschläfrige Betttücher, das Betttud
mit Borden, fut Vorhänge, 9 und 10 kr. die Elle. Grobe 3 r Nath, —9 144 kr. pu
mod Stuchee drene ücclartige WWiaus Cattune Brillautines Srobe 38 Euen ueine Xeimgn fhr ppeischtafrige Betutucher, das We
1x. 200 Stuc th wollene isch afri de
300 Stück 8 breite feinste achtfarbige franzoͤfische Jaconets und eeen wollene Bettdecken, sur zweisch afrige Vetter,
rgandis, in den brillantesten Dessins, 12 kr. die Elle. 200 Stück schwere weiß wollene Bettdecken, fur zweischläfrige Betten
200 Stuck ẽ/. breiten feinen weißen Satin und Piqué fuür Unterrücke das Stück fl. 4.
und Ueberzuͤge, 12 ir. die Elle. 500 Stück schwere grau wollene Bettdecken, das Stuck fi. 230. bis f. ßz
500 Stuck */ breites ächtfarbiges Bettzeug, meistens türklisch⸗roth, 15 500 Paar schwere weiße Piquéderben, fur 2schläfr. Betten das Stüchfl. 230
kr. die Elle. Victoria⸗Decken mit Franzen fl. 8.
Schweren schwarzen Moireens für Unterrode, 22 kr. die Elle. 100 Dutzend weiße leine ne Tischtucher, 220. Ellen ang, 2 Ellen breit
õ breiten englischen Waterbroof fur RNegenmäntel, 45 kr. die Elle. das Siuck 45 kr.
do. mit ge 54 kr. 500 Dizd. weiße rein leinene Damentaschentücher, das Dzd, fl. 2. 30
/ breiten guten Buxkin fur Hosen, Westen und ganze Anzuge, fl. 1 Große doihe Eachemire Tischdecken das Siuck si. 1. 45'und fl.
go kr. die Elle. Große rothe Eache mire Eomodedecken. das Stuc s. 1 und l. 12
Große Auswahl Fußteppichstoffe, 15 kr. die Elle iõ / Ellen breiten reich ramagirten Rorhangomull mit Bogen, 14 ir.
Hlaulen roth wollenen Unterrockstoff, 15 kr. die Elle. Prima Shirting, grau, weiß, schwarz, 4 kr. die Elle.
cchwarzen Orleans und Alpacas, von 15 kr. an. Tama, Flannell, Thibet, Cachemires, Unterrockstoffe
Schweres blau Gedrucktes, 12 kir. die Elle. allen Farben und Qualitäten billigst.
hute wollene Kleiderftoffe, Croisse, Popelines, Chins, Mohaires, Tischtücher, Handtücher, Servierten, graue und gelbe Kaffe⸗s
Grosgraius, von i2 ir. an. servetten, Barchend Zlilich Lederleinen, Strob
Für Confimanden: Feine weiße Organdis für Kleider die Elle 12 kr. n sackleinen zum Fabrikpreise.
Muster sämmtlicher Artikel seude in reichster Auswahl franco per VPost.
Auch die kleinsten Aufträge werden, wie bisher, bestens besorgt.
Vedaktion. Druck und Verlad din F. X. Demet in St. Inabert.
        <pb n="339" />
        Sl. Ingberler Anzeiger.

— mit dem Haupublatie verbundene Naterhaltungsblatt. mit ver Dienztazt- Donnerdiags - und Sorniaab
N nidint wochentlicn vieran An Dienbtaa. Donnerstag, Samstag und Sonntaa. Abonnementspreis vierteliahrig 422 Arar. oder
r 4014 Silberar. Anieigen werden mit 3 Krir. dit dreispaltige Zeile Blattichrift oder deren Raum berechnete.
— e * ——— — — 75—
s 86. 2. — 872
— — F —— —
ö Dentsches Neich .

Mäünchen, 831. Mai. Graf Hegnenberg liegt am Sierben

ud der Körig ist elegraphisch benachrichtigt. Es heißt, Firanz⸗

* üeee ebane vrobijorüch das Vrañdium des Mi⸗
— X— ⸗ —

... em ce üãn Geserentiwun, in Beireff —RX
sramdͤsischen Kriegslontribution nebst einer Dentschrifi über die aus der⸗
elben bereits gemachten und woch in Aussicht genommenen Ver⸗
endungen und über die demnächstige weitere Vertheilung unter
ie einzelnen deuischen Siaaten vorgelegt worden. Das iuteressante
Astenstuͤck giebt solgende. Ucbersicht uͤber die gesammten Einnahmen
zud deren beabsichtigte Verwendung. 52
nud Die Gesammtzohlungen Frankreichs sind folgende: die Kriegs⸗
enischädigung von fünf Milliarden Francs oder 1333. 300,000
Thaier, die Zinsen davon his zum 8. März d. J- 40,000,000
Thir., die Kontribution der Stadt Paris von 200 Millionen
Francs oder 53.300.000 Thlr., die in Frankreich erhobenen
Steuern und lolalen Fontributionen 14,687,871 Thlr., zusammen
IAA1I,487,90601 Ihlx., wozu noch weitere Zinsen. zu 5 PCt. von
den noch nicht ge zahlten 3 Milliarden (zunãchst aljo auf 40 Mil⸗
lionen Thlr. jährlich zu berechnen) hinzulommen.

Die disherigen gemeinsunen Verwendungen sind folgende:
sür den Ankauf der Eisenbahnen in Elsaß⸗Loihringen über 68*2
Mill. Thlr., jür Kriegsschäden und Kriegeleistungen über 36, für
ẽatschädi gungen an Rheder X. 6, für die gausgewiesenen Deutjchen
2, jür Reservisten und Landwehrieute 4, sür Dototionen 4, für
den Reichskrigoͤschaz 40, flur die Reichseifenbahnen 1142, für
Invaliden⸗ Pensionen (bis Ende 1871) nahezu 15. für Ausstaltung
due Reichzkassin über 29, zufammen Awa 238 Mitllionen Thater
wWeilere gemeinsame Verwendungen sind nach den Vorschlä—
gen des jetz gen Gesehzentwurfs wie folgt in Aussicht genommen:
i) für die Herstellung der Festungen Metz, Straßburg, Diedenhofen,
Reubreisuch und Bitsch, für Kasernen u, s. w. in Eisaß⸗Lothringen
iber 89 Millionen; 2) als Ersatz der für die Kriegführung er⸗
wvachsenen Koslen, nämlich: Armuͤrung und Desarmirung der
Fesinugen 10 Mill. (davon 813 Mil. für den Norddeuischen
und), verbraucht es Belagerungsmaterial ẽ (davon 743 Mill.
jur den Noddeutschen Vund), außerordentliche Ausgaben für die
Marine 11 Eisenbahnen zu Kriegszwecken über 6, Telegraphen·
Anagen nahezu 15 Civilverwaltung in Feindesland 42,das
Hhroße Haupiquartier 1. Mehrauftand bei den Ocenpationstruppen
und bei den militärischen Ausgaben in Elsaß-Lothringen nahezu
17 Millionen. Ivaliden · Pensiouen (der Betrag ist noch nicht
herechnei). Diese Beiräge ergeben, —A den Invaliden⸗
Pensionen, rine Summe von naheru 100 Millionen, und mi

hen obigen bereits ungewiesenen 235 Millionen einen Gesammbeitag
von 335. Millionen an gemeinsamen Ausgaben Eimmer⸗ ohne
die Pensibusbeträge). Nach Abzug dieset gemeinsamen Ausgaben
mit 335 Millionen) von ‚dem Gesammtbetrage der sKontributions·
Zahlungn (mit 1441 Millionen) würden noch über 1100 Millionen
u weiterer Verwendung verbleiben (jedoch einerfeits ohne Anrechnug
‚er Pensionen, andererseits ohne Ruͤcsicht auf die zu erwartenden
Zinsen für die noch ausstehendenden Milliarden.) Durch die
Fetzigen Bestimmungen soll und kann selbstverstuündlich den Ent⸗
chließungen der verbündeten Regierungen und des Reichstages über
die Frage nicht vorgegriffen werden, ob und welche Ausgaben für
gemeinschaftliche Zwede des Reiches in Zukunft noch auf die
riesentschädigung anzuweisen sein möchten.
(Provinzial⸗ Correspondenz.
Braunschweig, 31. Mai. Friedrich Gerstäcker ist nach
furzer Krankheit heute in der Frühe gesitorben.
zermischeee
Jeuer Bierwirth von Pirmastens, welcher vom Land⸗
gericht verurtheilt worden war, weil er in seiner Wirthschaft Drei⸗
ichtel ⸗Liter⸗Gläser hatte, ergriff die Berufung; das Bezirksgericht
Zweibrücken hat ihn aber auch verurtheilt und ausgeĩprochen, daß,
achdem die neue Maß⸗ und Gewichtsordnung die im Vertehr zu⸗
ässigen Größenmasse genau bezeichnet und den Gebrauch abweichen⸗
er Maße sowie deren Eichung und Stempelung untersagt, der
Wirtly nicht berechtigt ist, in seinen W'rthschaftsslocalitäten Gläser,
velche nicht das gesehliche Eichzeichen tragen, zu halten, auch wenn
ie Stammgästen gehören und nur von diesen benützt werden sollen.
ẽbenso ist die Führung von sog. badischen Schoppen unterjsagt.
p'it ün hein, 28. Mai. Ein hiesiger Herr (wie ihn in
der heutigen Magistratssitzung der Referent, Rechtsrath Badhauser,
inter Verschweigung seines Namens nannte) ist auf den Einfall
zelommen, dem Magistrate zur Abhilfe der Wohnungsnoth den
Horschlag zu machen, alle hier domicilirenden und nicht heimath·
derechtigien Pensionisten, Rentiers und Privatiers auf. zwei Jahre
zus Mäünchen auszuweisen. Man kann denlen. mit welcher Heiter
seit dieser Vorschiag vom Kollegium · aufgenommen wurde.
Die,Germania“ erinnerl daran, daß der kürzlich in Bonn
verstoͤbene Pater Roh derjenige Jesuitenpater gewesen, welcher
000 Gulden als Preis füc den ausgesetzt hatte, welcher aus
iner einzigen Schrift eines Jesuiten nachweisen koͤnnte, daß dort
mals der Satz: „Der Zweck heirigt die Mittel“ aufgestellt, resp.
ebilligt worden sei. P. Roh hat die 1000 Gulden bis an sein
ebensende behalten.
F.X. Demen. verantworilicher Redacteur.

Bekanntmachungen.
Mobilien versteigerung.
—
nittags 2 8 Uhr, dahier im Sterbhaufe
werden die zu der zwischen Peter Klein,
lebend Ladknecht und seiner hinterbliebenen
Wunre JInlianna Wolf beslandenen
Butergemeinschaft, sowie um Nachlaffe des
krsteren, gehoͤrisen Mobiifen auf Zahlter ⸗
min versieigert und zwar: —
2 Kuͤhe, 1 Kleiderschtank. 1 Conmode,
x Echchrnlchen, 8 vollständigi Belten
mit Beitladen, Gefüch aller Art, Tische,
Stühle, 1 Nüchenschrank, Kürhengeschirr
and sonstige Gegenstände. — ů
Rnorn tal. Nodar.

„Trutz XV S O .66 3 un drn nächsthin, jedesmal von
⸗ hr Morgens.
Montag den 3. Juni 1872 2. Zu St. In 5̊
Ingberters Grube aͤnd bei der
Abends 8 Ubr —— .Kohlengrubee
Generalversammlung engudee Juni Vormitage c.
J bei⸗Weter Heusser. 8. Am 6. Juni Vormittags Fortietzung
Tagesotdnung: Delieates Reis⸗ zei der k. Kohlengrube und bei Weyland,
*77 bier . 7 75 Meuth und Comp. — — —
NB. Wer 11 Minuten zu spüt tommt, Am 6. Juni * auf den
muß 8 tr. Strafe zahlen. St. Ingberter Eisenwerl.
En Jagbeit den 28. Mai 1872. 5. Am 7. Juni bei der Eisendahnver.
Der ãfident. waltung St. Ingbert.
er Prasident. Alle Gewerbtreibende werden hiermit auf⸗
— feefordert, die vorgeschriebenen Maaße und
hew chte in reinlichem Zustaude der Veri⸗
ication rechtzeitig bei Vermeidung der ge-
etzlichen Strafe zu unterstellein.
St. Ingbert, den 28. Biai 1878.
Daæ- Rürgermeistercnt
Fhandon.

Bekanntmachung.

Die Verifikaticn der Maaße u. Ge—
wechte pro 1872 wird vorgenc wnen
wvie folgt:

1. In Ste Inabert im Siadthause: am
        <pb n="340" />
        Wohnungs⸗Veränderung

Mein Materialgeschäft verlege
ich von Ende der kommenden Woche
an in das von mir gekaufte Haus des
ehedem hier wohnenden Bäckers Gustav
Peters.

Amzugs halber wird deßbalb der
Verkauf meiner Artikel von nächstem
Mittwoch Mittag bis Freitags
ringestellt und ersuche meine geehrten
Beschäftsfreunde, das mir seither ge⸗
schenkte Vertrauen auch fernerhin gütigst
bewahren zu wollen. J

St. Ingbert den 1. Juni 1872.

Prita Panmerbieter.
Gesangverein, Eintracht.“
Sonntag den 2. Juni, präcis 1433 Uhr

zes Nachmittags:
Generalversammlung

im neuen Schulhause, wozu besonders die
passidben Mitglieder freundlichst einge⸗
aden werden.

St. Incbert, den 2. Juni 1872.

Der Ausschuß.

—

Ein ordentlicher Sunge kann gegen
Bezahlung in die Lehre treten bei
Schreiner Dercum. Auch finden

6 95
23 gute Arbeiter
dauernde Beschäftigung.

— — —
F sin braves
Rsunermädchen
wird zum sofortigen Eintritt gesucht.
Wok sagt die Expedition.

—BZB—————»—————

— —————
⸗, Von heute an kaufe ich

abgeschnittene u. ausͤgegangene Jrauen

hzaare gegen gute Bezahlung.
Earl Echöffler.
Frische Stachelbeer · und Apfei.
körtchen in der Conditorei von
Fr. Prinz.
Pfälzif*ienbahnen.
lan

an.
*t.Jugbert⸗Homburg.
St. Ingbert 419 7s0o IOto lie 4i 6— 720
Haffel 4ai Ba 1Oꝛn I Ass Gis 7Teu
IXX—
Miest-Lautzk. 52 Saa la Ien — BGec Bua
Bie rbach dis Sas LUliu 21 — BGear BZa-
„chwarzenack. 520 Satn IIa Z10 — Gei 840
domburg 50 Bass 1Ll4b 28 - 7io 9ä
weibrücken 640 OVBo 1211 2u -— 7eco IOio
Homburg⸗St. Ingbert.
ers Jushe 124 4- 70
omburg —A
vwarzenacker Ju⸗ hao 1010 Lass 4208
rbach bdus Gai LOat Las 420 Bi⸗
iestastel⸗Lautl. Se Te LOes Ie Au Sas
urzbach Sad 7Tie IOa iö 86
afsel Sao Zae LOee Lu6 5009
an in St. Ingbert —AB — —

Hiermit die ergebene Anzeige daß ich neben
dem von mir geführten
Tueh- FManufalaturvvanaren-

Geschäfte
auch ein wohlassortirtes Lager in
fertigen Herrenkleidern und
Knabenanzügen
unterhalte und solches einem geehrten Publikum
unter Zusicherung bester und reeister Bedienung
empfehlle.

*

4
J

Geinrich Isaac.

»y 2 8
Geschäftsempfehlung.
Von heute an übernehme ich sämmtliche Haararbeiten:“ Zöpfe.
Lhignons, Armbänder, Zhrketten, Ringe, Nadeln, Dressen, Vilder,
Hrabmäler, aller Art Scheitel, überhaupt alle in das Haarflecht er⸗ und
Friseur-Geschäft einschlagende Artikl.
C. Schöffler, Chr. Lotz u. Comp.
Anzeige.

Vom I1. Juli d. J. an erscheint eine Zeitschrift für leichte, elegante, weibliche Ar ·
dcit. Diejelbe enthält die vorzüqlichsten Musser fur Canevasflickerei in Wolle und
berlen in brillantem Buntfarbendruck ausgeführt, sowie höchst elegame Hãlel⸗
Filet⸗ und Blattftichmuster, und dürfte dieses Blatt gewiß eine von allen Liebhaberinnen
zieser Arbeiten schon oft gefüllte Lücke glücklich ausfüllen. Es führt den Titel:

Die Arbeilsstube.
Rreis eines Heftes im Abonnement nur 1, 83gr.
Monatlich erscheint 1 8r
Abonnement auf je drei Monate.

Inhalt des ersten Heftes: 1) für Canevasstiderei in Buntfarbendruck: Ein Biertel⸗
Sophatissen in Ornamenten, 4 Pleinmuster zu Reisetaschen. Schuhen ec. und eiue Bordüre.
2) iür Häkelarbeit und Filet zuu Durchziehen: Zwei Tifch- oder Wagendeden,
Borden und Ecken zu verschiedener Vermendung, verschiedene Blattstichmuster.

Inhalt des zweiten Heftes: Für Canevasstiderei in Blumen: Ein längliches Bouquet
ür Kleiderhalter, Fußbäulchen ꝛc., drei runde Bouquets und ein Landschaftchen für Kinder⸗
iaschen 2c., außerdem verschiedene Vorlagen für Filel zum Durchziehen, Häkel⸗ und Blat⸗
ticharbeit.

Wir bemerken, daß die Muster, welche unser Blalt enthält nach der Leichtigkeit der
usführung in Stick und Hadelarbeit besonders fur die weibliche Jugend (ja selbst für
inder) berechnet sind, dabei jedoch an Schönheit und Eleganz der Wirkung siets den
allergrößten Anforderungen zu entsprechen im Stande sind.

Jedes Heft enthält eine Tafel (bunt) für Canevasftickerei und bietet den Abonnen⸗
en allmonotlich die schönsten Originalmuster in Blumen und Ornamenten für Sophakissen.
Teppichlanten, Lambrequins, Reisetaschen, Schuhmusier, Eimis ec. ꝛtc. und außerdem 8
Tafeln mit vorzüglichen Hälel⸗, Filet- und Blaustichmustern. Allen Familien ist diefcs
Zlatt als wahres Schaßtzlaͤstchen leichter und eleganter Muster zu empfehlen.

Die Expedition der Arbeitsstube,
Aramer K FßJo.
in Leipzig. —

Man abonnirt in der Ezvedition dieses Blattes, allwo Muster einge sehen
Rerden könunen. ——
—
Gegen jeden alten dusten
Brustschmerzen. Reiz im Kehl
kopfe, Heiserkeit, Verschlei⸗
mung, Blutspeien. Asihma,
— Schwind fuchts
Zusten zist der Mayer'sche weiste
Zrust ˖ Syrup das sicherste und beste
Mittel.
Nur echt bei J. Fredrieh in
St. Ingbert. *.

IXC.

s

Sicht · Abenmatisms⸗ Magenkramp
ind Hämmorhoidalkrauke heiit
xr. Muller in Frantfurta. M.,
Sendenbergstr. 5. saurprospecte gratis franco
Frauffurter Vöorse
vom 31. Mai 18723.
nreunische Friedricht dor 2 * 9 5878/ 38
distolen 940 242
oRnandische D fi.⸗Stücke. 5 3383
ucaten. .. 333385
OFranes⸗Stückeααν
Inglische Souvereiggags 141388
Dollars is Gol 2 26-
Redaktion, Druc und Verlag don J. X. Demet ia St. Inabert.
        <pb n="341" />
        24 8
55268 5333438
⸗ 3 —
— * 3
—E —XAM 285 7 75
—A —X —2 8 53*7 I
333535 35323833838 323 23 —Aã—— 4383
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3 73 33 533* 5 ã — 3 2 ———— 3333
3 385 2333 — —F 3322 53 7
2.2* —3— 23 — 5538 30 SEELX. 3 57 ——— 7*8 5
3 8 * A . 7 53 5.2 —X 2138 — 7 A * * * 22 B3* 5*
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der St. IAngberter Tnzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstagt⸗, Donnerttags⸗ und Sonntagk
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Deutsches Reich. urnm Garibaldi in Dijon „ein Denkmal zur Erinnerung an
München, 2. Juni, Abends. So eben, 7 Uhr, verschied den 21. 22. und 28. Junuar 187 1, dem Heros der Universat
Ztaalsminister Graf Hegnenberge Dur im 63. Lebensjahre in Folge Republit, dem General Garibaldi, den Tapfern der Brigaden
nes erneuien heftigen Anfalles. Menotti, Riccioiti, Pelissier, Bosak Bauks, Canzio und dem Gene⸗
MN un hen, 2. Juni. Der Staatsrath im außerordentl. ral Bordone, dem Chef des Generalstabes,“ zu errichten.
diensie Ht. Wilh. v. Weber hat die Leitung des t. Staatsminie J England. J —
Friums des k. Hauses und des Aeußern übernommen; Hr. Staats⸗ 8 ondon, 30. Mai. Roch sind die Haare, die der
Ih im ordentl. Dienste Dr. Seb. v. Darenberger, welcher sich Prinz von Wales während seiner Krankheit lassen mußte,
Wildbad in Urlaub befindet, wird in den nächsten Tagen hier nicht. wieder gewachsen und schon beginnt er wieder seiner, Anti⸗
r Jurüdkehren. Der k. Minister des Innern Hr, v. Pfeufer vathie gegen Deutschland die Zügel schießen zu lassen. Er besuchte,
zat sich ins Bad Kreuth begeben und Staotsralh d. Schubert das vie der „Daily Rews“ geschrieben wird. während seines Aufent⸗
horiefeuille des genannten Ministeriums übernommen; der t. Kriegs- haltes in Parirs Goupils Atelier, um Detaille's und Ulmann's
inister, Gen.⸗Lieut. Frhr. v. Prandh verweilt bekanntlich seit 83. Bemälde, Seenen preußischer Plünderung darstellend, die auf Be—
Mis. in Marienbad, der Minister der Justiz, Hr. Dr. Fäusftle. ehl des Herrn Thiers aus dem „Salon“ entfernt wurden, in
ait mehreren Wochen beim Reichstag in Beclin, Hr. Finanzmini— Augenschein zu nehmen. Der Prinz bewunderte beide Gemälde,
aer v. Pfrehschner hat sich heüute Abend 6 Uhr 830 Min. nach namentlich das Ullmann's in hohem Grade, und befahl Photo⸗
zerlin begeben, so daß z. Z. kein dienstthuender Minister sich da⸗ zraphien von denselben zu nehmen. Die Bilder sollen in künst⸗
ser befindet. lerischer Beziehung sehr gut und der Bewunderung würdig sein;
Mäühlhaufen, 30. Mai. Seit einiger Zeit kommen bemerkenswerth ist nur, daß es der Priaz von Wales ist, der in
vieder viele Elsasser in französischen Militäruniformen, besonders solch demonstrativer Weise seine Befriedigung über dieselben
Zuaven, hier an. Es sind dieses Solche, denen der französische kundgibt.
Hilitärdienst verleidet ist, und die sich für die deutsche Nationalitat
klärt haben, um von ersterem befreit zu werder. Viele von ihnen
Fertauschen sogar die rothe Zipfelkappe mit der Pickelhaube, um
reiwillig in dem deutschen Heere zu dienen. Karlst. Ztg.)
Brlin, 81. Mai.Wie man hoͤrt, hat der Bundesrath
den Antrag der Regierung, betr. die Verlängerung der Diktatur
n Elsaß⸗Lothringen, bis zum 1. Januar 1874 bereits genehmigt.
Im Reichstage haben sich die Führer der einzelnen Fraktionen mit
usnahme der Klerikalen und der Fortschrittspartei, sür den⸗ rmischees.
elben ausgesprochen. Limbach, 27. Mai. Heute fand hier ein großes Sau—
Ber—uhn, 2. Juni. Von einflußre cher Seite wird neuer⸗ treiben statt. Etwa 15 Stück Wildschweine, darunter eine Bache
ings ein Gesetz gegen die Jesuiten während der gegenwärt gen mit fünf Jungen, wurden gekreist; zwei Sauen wurden cerlegt. —
Sefsion befürwörtet in dem Sinne, daß die unbedingte Abhängig- Bei Niederwürzbach und Blidweiler laßt sich seit mehreren Tagen
i ven uswarngen Oberen den Verlust des deutschen Indigenats wieder ein Wolf mit zwei Jungen blicken. (Pf. Post.)
nach sich ziehen würde. 1t Metz. Dem „Courr. de la Mos.“ wird aus Hayange
82 4 17n. Bei der letzten Aushebung in Konitz sind auch olgendes Schwindlerstückchen mitgetheilt: Vor einiger Zeit präsen⸗
drei Möuche mit ausgehoben worden. Zwei davon sind der tirse sich auf dem Directorialbureau der Eisenwerke pon Hayonge
harde, einer den Uhlannen zugetheilt. ein Mensch, der sich für einen Sous-Lieutenant ausgab, welcher
Die „Kreuzztg.“ schreibt: „Obgleich über die Zeit der Ab⸗ ein Detachement von 122 Turcos, die in Folge von Auflehnungen
reise Sr. Raj. des Kaisers und Königs noch keine feste Bestim- Jegen ihre Wächter sich bis jetzt in preußischer Gefangenschaft be⸗
nung eriassen ist, so tann mau doch annehmen, daß die Abreife unden, nach Frantreich zurückzubefördern habe. Seine Papiere
im den 20. oder 22. Juni erfolgen wird, und zwar vermuthlich varen dermaßen in Ordmung, daß betreffs seiner Person nicht der
nach Ems.“ ꝰ Jeringste Zweifel obwalten konnte. Nach vielen Wehklagen über
Im sächsischen Cultusministerium ist man augenblicklich das große Elend und die Entbehrungen, die er und seine Leute
mit CEutscheidung der Frage beschäftigt, ob den Kindern die Bibel n Preußen erlitten hätten, bat er um Unterstützung für diese
holstandig oder nur im AÄuszugeé in die Hand zu geben sei. Unter letzteren. Eine sofort von den Herren v. Wendel und v. Gargan
mdern ist auch Professor Masius in Leipzig mit einem längeren roͤffnete Subjcription ergab in weniger als zwei Stunden benahe
dulachtlichen Berichte über diese Angelegenheit betraut worden. 1500 Fres. Unser Mann rieb sich schon die Hände in der Hoff
»Köiun, 2. Juni.“ Die „Kölnische Ztg.“ meldet: Dem Ver⸗ nung, diese Summe zur Vertheilung an die Soldaten zu erhalten,
jehmen nach hat der Gonverneur v. Frankenberg heute den Divi⸗ allein sein schlechtes Aussehen hatte dei dem Maire doch Bedenken
ionsprediger Lünnemann suspendirt und ihm Kirchenschlüssel und erxregt und dieser wollte ihn bis Longwy begleiten, um dort die
irchenbuch abnehmen lassen, weil derselbe auf Anordnung des Summe unter die Soldaien vertheilen zu lassen, die mit dem Zuge
Urmeebischoss die Abhaltung des Militär-Gottesdienstes in der St. am 1 Uhr Hayange passiren sollten, Eine große Anzahl Personen
Pantaleonslirche verweigerte jand sich auf dem Bahnhofe ein. Von 122 Uhr an schleppten
Frankreich. mehr als 60 Damen Cigarren, Tabak, Wein, Bier, Kuchen, Wurst
Die Nationalversammsung setzte am 80. Mai die Debatte herbei, um es unter die armen Soldaten, deren Muth in dem
iber das Rekrutirungsgesetz fort und genehmigte die ersten füns — DV—
Ickütel desfelden. wodurch die allgemeine Wehrpflicht eingeführt, vorden war, zu vertheilen. Um 1284 Uhr war die Bahnlinie
ie Dancz der Diensteit sestgestelüt, das Stellvertretun zswesen un⸗ deiner Länge von 800 Metern von 800 Personen bededt. Der
erdrückt und jedem unter den Fahnen dienenden Soldaten die Zug kommt an. Alle Welt stürzt an die Wagenthüren · . 9
rheilnahme an irgend welchem Wahlacte untersagt wird. dittere Täuschung. Nicht mehr Turcos als weitze Raben. Der
Wie verlante, soll die letzte Zäühlung von Paris dargethan falsche Offizier war spurlos vershwunden. Das gesfammelte Geld
)eben daß die Zahl' der Bewoöhner der Hauplstadt seit dem 4. wurde natürlich den Gebern zurückerstattel.
Zeptember um eine halbe Million abgenommen hat. p Frankfurt, 27. Mai. Ein Fall von Menschenraub
Im Departement der Cõôte d'Or wurde ein Comité aus ist aus dem benachbarten Offenbach zu vermelden. Zigeuner lockten
depulirien, Gemeinderäthen, Fabrikanten und Kaufleuten gebildet, das 10jährige Töchterchen eines daselbst domicilirten Deconomen
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        mm sich und hatten sich bereits mit dem Kinde bis nach Vieber
hegeben, als es demselben gelang, sich heimlich zu entfernen. Es
war dem Mädchen für den Fall eines Fluchtversuchs mit sofortigem
Tode gedroht worden. Wie wir weiter vernehmen, befinden sich
die Urheber eines so verabscheuungswürdigen Frevels hinter sicherem
Schloß und Riegel. 8 235 des Strafgesetzbuches bedroht der⸗
zleichen Vergehungen mit Zuchthausstrafe.

biniren, daß für die Saarbrücder Vahn die gewöhnlichen Retourbillettaxe und
fur die pfälzische die einfache Fahrtaxe zur Erhebung kommt; hierdurch is
die lästige neue Billetlösung auf den Uebergangsstationen beseitigt. — Außer⸗
jem wird sich das Central⸗Comite an das preußische Handelsministerium, ap
die badische Bahndirektion, sowie an das Oberpräsidium nach Straßbur⸗
wenden, um für allenfallsige Festbesucher dieser Grenzländer ähnliche Reise
begünstigungen za erlangen.
An die Gesang⸗Vereine der Pfalz!
Zu Ehren des hochverdienten Generals von Werder hat
der Verschönerungs-Verein für den Canton Edenkoben auf einen
in der Nähe dieser Stadt gelegenen, in die Ebene vorspringenden
Berge eine größere Anlage hergestellt, den Werder-Plaß,
welcher durch weite Rund sieht vom Wormser Dome bis zumn
Ztraßburger Münster ausgezeichnet ist und zu welchem neu ange—
egte Fußpfäde bequem hinanführen. Auf der höchsten Stelle des
Berges soll sich eine 50 Fuß hoͤhe Säule erheben, welche, hinaus—
leuchtend über die Rheinebene bis zu den badischen Bergen und
dem Odenwalde, unser aller Dank gegen den berühmten Feldherty
aussprechen soll — den Dank, daß er im Januar 1871 die süd—
vest lichen Grenzen unseres Vaterlandes gegen den Ansturm an
Zahl überlegener feindlicher Schaaren heldenmüthig vertheidigt und
dadurch bor der Ueberfluthung französischer Massen bewa hrt hat.
Um nun die Mittel zur Errichtung dieser Säule aufzubringen
wenden wir uas an die Gesangvereine der Pfalz mit dem cu
suchen, jeder von ihnen wolle im Laufe dieset Monate ein Concet!
Jeben, dessen Ertrag dem hiesigen Verschönerungs-Vereine zum
Behufe der Aufrichtung de Werder⸗Säuule zugewendet werden
möge. Es würde in dieser Weise der Werderplatz ein dem ganzen
Kreise gehöriger und bei der feierlichen Einweihung von Platz und
A
bereinen vertreten sein.
Gefällige Zusendungen ec. wollen an unseren Rechner Hrn
Hofapotheker Kaußler in Edenkoben gerichtet werden.
Edenkoben 27. Mai 1872.
Der Ausschuß des Verschönerungs Vereint
a für den Canton Edenkoben.
— — F.. Demeß, veramwortlicher Redaciteauxx

Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.

Mrümnsch ein, 1. Juni. Dem Maschinenmeister bei der Ge—
neraldirektion der kgl. Verkehrsanstalten, J.Feberlein, wurde
auf die von ihm erfundene selbstthätige Bremse für Eisenbahnfahr⸗
zeuge für den Zeitraum von 15 Jahren, vom 24. Mai d. J—
anfangend, ein Gewerbsprivilegium verliehen.

Pfälzische Industrie⸗Lusstellung.
Kaiserslautern, den 31. Ma 1872.

Die III. Pfälzische Industrie-Ausstellung bildet in allen Theilen der
Pfalz und in allen Schichten ihrer Bevölke rung Gegenstand lebhafter Unter⸗
jaltung und freut sich Jung und Alit auf die Zeit ihrer Eroöffnung. Es
interliegt leinem Zweifel, daß bei nur einigermaßen günstiger Witterung der
Besuch ein außerordentlich zahlreicher wird und Kaiserslautern während dieser
zeit eine Art Rendez-vous für Pfälzer und angrenzende Nachbarn wird
HRit Vergnügen constatiren wir daher, daß es fich die Direktion der pfälz
xisenbahnen ganz besonders angelegen sein läßt, das Unternehmen zu fördern.
Nachdem dieselbe, wie schon früher mitgetheilt, auf den Pfälzischen Bahnen
Fracht⸗ n Fahctaxenermäßigungen bewilligte, hat sie Schritte gethan, solche
r AÄussteller und Besucher auch von den Nachbarbahnen zu erlangen und
jat der Verwaltungsrath der Hessischen Ludwigsbahn sich zu folgenden Ver⸗
unftigungen bereit erklärt: Dem Festbesucher, welcher nebst seinem einfachen
Fahrbillet eine Eintritiskarte zur Ausstellung löst, wird freie Rückfahrt inner⸗
Jalb zwei Tagen gestattet. Ausstellungsgüter, für welche auf dem Hintrans
port auf dieser Linie die volle Fracht bezahlt wurde und die vom Comite
egitimirt sind, werden 14 Tage nach Schluß der Ausstellung frachtfrei zurück-
zefördert. Als Ausgabestationen für fragliche Billete sind die Stationen
Worms, Monsheim, Alzey, Bingen, Mainz, Oppenheim, Osthofen, Frankfurt
uind Darmstadt bezeichnet. Mit der kgl. Saarbrücker Bahn ist die Verein⸗
harung getroffen, fur die Stationen Neunkirchen, Saarbrücken, Kreuznach und
gingerbrück besondere Retourbillete mit zweitägiger Giltigkeit für die Dauer
ser Ausstellung auszugeben und den Vreis derselben in der Weise zu com⸗

VD * — a 32 —3
Bekanntmachungen. AII. Pfälzische Industrie-Ausstellung.
....X Das Centralcomite macht die Aussteller darauf aufmerksam, d ß den Ausstellungs—
Freiwillige Feuerwehr. Frachtstucken die der Anmeldetabelle beigedruckte Ven ebe * —8*
— Minwoch den 5 volle auch — und zwart vor dem Worte „Pusstellungs⸗Gegenstand' — di
Jun 1872 Gruppe in welche der Einsender eingereiht wurde, bezeichnet werden.
AIdends 8 Uhr Die Einsendungen sind, spätestens bis letzten Juni zu effektuiren.
Stele des hin. Der Vorsitzende des Centralcomites
Carl / Schwarz z o he.
Generalbersammlung. Ein fleißiger Geselle
Das Commando. tann sofort in Arbeit treten bei Ehrist
Am Diensiag den 11. Juni d. J. Mor- Weber, Schnhmacher im Hirteneck.
jens 10 Uhr, werden in dem Gasthaus
zum goldenen Lamm“ zu St. Jo⸗
zann 15 starke 0
Arbeitspferde
gegen gleich baare Zahlung versteigert.
Ph. Michel
Auctionator.

Vor orico per Padchen zu 81.
Fein geschnittene Varinas-Rlättei
ver Päckchen zu 8 und Y kr.

Weter Zepp.

Ein ordentlicher Junge kann gege
Bezahlung in die Lehre treten be
Schreiner Dercum. Auch finden

6
23 gute Arbeiter
dauernde Beschftigung.

Wohnungs⸗Veränderung.

Mein 2nNaterialgeschäft verlege
ich im Laufe dieser Woche in das
von mir gekaufte Haus des ehedem hier
wohnenden Bäckers Gustav Veters.

Zmzugs halber wird deßbalb der
Berkauf meiner Artikel von morgen
Mittag (Mittwoch) bis Freitags
ingestellt und ersuche meine geehrten
Beschäftsfreunde, das mir seither ge—
schenkte Vertrauen auch fernerhin gütigst
hewahren zu wollen.

St. Ingbert den 4. Juni 1872.

BVrite Panzerhietern.

—
Gesangverein, Eintracht.“
Sonntag den 9. Juni, präcis 1433 Uhr
des Nachmittags:
Generalversammlung
im neuen Schulhause, wozu besonders die
passiven Mitglieder freundüchst einge⸗
iden werden.
St. Ingebert, den 2. Juni 1872.
Der Ausschuß.
Ein Paar Schäftchen zu Stiefel
hen wurden gestern auf dem Wege von
St. Ingbert nach Ensheim verloren.
Der redliche Finder wolle dieselben —R
zine gute Belohnung in der Exped. d.
Bl. abgeben.

— — —
Rahbmkaeso
Französische Prima Qualität
in Schachteln vott 5—10 Pfd. das Pfun—
22 kr. in Laib ohne Schachteln 2—4 Pfo
20 kr. für Wirthe entsprechend billiger
Wh. Klinck.
Von beute an kaufeid
abgeschnittene u. ausgegangene Jrauen
haare gegen gute Bezahlung.

Carl SEchöffler⸗
Redaktian. Druck und Verlag von J. X. Demen in St Zurabert
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        8 2222 22 2 2 8322
8 ——— 53 335333 832—— 3335 3855553 8
—5*333 —553 8 ⏑3 383

2 —— * 7 2 3 —3 * 8— *
—m» 2. * 2 — ae 3 838— 2m2m2 —2 —AA— —5— 25— 52

— 27 5* 7 — — J 2 2 X *
32 333358 33*85

— —e—— 3 1 2* * — —2 E — 8 v — 259 7
33 3 3 3 33
— — * —A—— 8 2 —253 — — 225 — 8
33—55
58225 —22 82 — —ä — 388588 232 3 8* —S2—25 8
223.52 — * 8 —A — 52—5 53 * —— —
35383 32— 333 68*

2 8 55— *5 X 3 562 * — 9
383733 378 s 373—333333333335
* — * — — 2 * — ? —X— 2282 * — 2
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3555335—835 — B —

2335553333 5 83823 32*2327 2823S2— ——332553,, 23*25338

2 2 39 4 — — —

23532 —83 03353333 —— —z38585 —32653835
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ẽ — 23 333—3335—3335 38333 5 —
7 333 * 8

22 2 * 5 22 2 FX 5 58 —— — S 288.2
5 E — 74 52 — *5 2 212 * — —— —
3 333— 3 3

22 — 3* 228 —EX — 3 8 .35*8222 5* * —

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— * — F * 2
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5 —— —2. 5æ8 S B28 5833326
2 88322* 3z3 5z53 53 333 * 22 32 8 . 3 34232222
3 36 822 —53 58—355 5335323338
—— 535 35 7532 2—5327757* 52 53—535255 —28 0
28 —„ 3 2. S5 —— 7* — 228* S3 8 2 58E 352 ———— — 8—8*
25533— 56 33 55 23 63 5 23 22
33 * — — F — — S * b
— —525 55 55535 3568333
3553553 I5 5— ——8 —23 5——238388
z5355 53 52 —5 22 55 325 — 35 —23 2.2—333
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—* — —&amp; 23 * —— 85— 3 —3— — 25 32222 27* 5252
S ——3 523 2 8 — 7 — 8—32 8 — 225
3 73 33 —52 8 352. 3 2523375 732 3
3 73853555— 23385 532 5552 —25 5x55578833— —
— 55253755 — ——— —A 228 23 *88 —A
5855 35388 — ——— 5558 858 3233335 3533255238
F *— —5 — —
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—X — — — * 52 235232
2258 325 —— 577— —— 2 —82237 233232536
255 322 2 * 232855 33 z2555 35
2353585 z33333 53352 3* 8 582 8 —— 2*
5333573 33345 2553328 5888 — 5
258 38 723 5853358 * — —
5233337 *5335727 —3 355337 38 23253 —ARX —— 8
——— 25 538353 *3 3 — 22.5 3253333853 — ——
552337 725 5—3* 53355335 28 5353 —X —z33253* 2332 53
5253555333 2— 4 — — — E *22 552 2 —A
52* 3 — 2 z33335 53 —A 7253 533
—— *727 — — 27 2335353 258 535 —28 3 2527 —9
—3 —— A 2*255 — 2523 557 352835 2 8 2 2*
A * 7 5335 —A 3
3337* 7 588* 2* 2* —
5 3853352335 38363* 3333383 —
57558 3 —— — —— 23253528357 *
555 *7* 1528 —3 23 5253232238 —A 522 2822
3* 4 —8— 3* — *LAN —F Secose 525 2 · 5
4 25532 78 5528 35358 — — —
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553 53852 3 243 328 52235 —A — —— —
2335352532 2 8* * —2 2 52 *25 55 —
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28853 22* — 15*523 55237 — 333335
—3333338 53358837 233385 5
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5* — 538 28 57 5 2
s25383 — — 8 —* 2 5
* s 333352 77 3735
0 833383 — — 235337
235231 33 533
3 33
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        7082 33613
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555122323 2328 28823327 * 52
533 2332 530 3233535 — 5.3 5 235——2—85
. 2 3 3 —
2· 2* — * — —A *5 * —5 —3 2
2233. E6R— 232*04 *2 2335302 23— 3358 ——— 323 22
*385 —A 3225— 53 92. 2 * 3 5257 *3322233 8252 355c6
22 22 —2 —A 355 — z — 2338 2 5 m*. * —
—333 372533—3332 —38338367557 —— 3
33333 ——533833337 — —3—
253 —5S2 23.3 53253 232323238 *z33385 —5 772 5828
—523 —2 —— 32553532 —3338228* 322 583332535 ——
3.32 5 353 533 835 — 255225 3323 3353* 22. —2*3
27 — s53383220838* * 327 — — * — 5. 20 3
*— 8 ð* —A — 25 523523 3 2 5
2277* —55022 832 3 2. 2334236853 223.228
9 3z33.2 587 33 *33 382358,333825 5238313232 338
— * 225338,8 32xX2. 2 23 3 2 525355 333.
——— 23. 23 223533*5833 — A —
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23 —53 2 7 823 —26835 5. 7 2 22 *583535 5 833883. 2
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—A 5235335445,53 3283. 55255 5—53383 —58
A 35333 4358358 33 3 233 858
8 * — s3 *—8 22252 2. 3.2 53 7 8* 3
S2— 2 85.75 *5 233 —A — 3 272 2* 8 53223
A 2* 8732535358 232353333 83 28355 323*
5 * 575 3268 222348 — —A — s 5 32 —3 83 202 23.
* 5 — 723.38 533 — 25 — * 1223 *
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78 3333325 33313323———
52233 —353583 25 5553 —
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2. 5. 8 2333 2* 2.. 7— 33232 53 —— —
5383433 ———— 3235352 339 31572383
233353 523535333 3—333—33333* *2532 3 223538
5 3333338 —— 63833—
3338 2329553
2222 3 * 5— 325 B352.7— 2232 22.—83552 — 7S88 2. A8
5 7 — —5 * —8 —283 * * 20 55 —* —
3 Z—2 — 57 232 353 98 25228
1328 * — — S13 28* — —— ——— — —— —
327535 — — 3338333338
—335 —33—35365* 333—32373333—
5 7—738 —— ——— 3132322 2 3. 5 3à — —38333533 23
68338323 — A
5223 S 72
32237 33353398 6* 28 17237 55235 3533558 33358
33. 2. *333 —3833333 383 A
3—77 233325225
3
328 3533358 5 3
—A—— —8—858 2. 530 ——332553 2*227 — 2 3 * 523 52528
38383353325 *83378 s3 538 33335 ——64
— 2* —X 558232 6 —— 3 . * — 223 23 2
788 —33*83 333*57 828 2223853 2583 83358 53 53753
— — 5522223335— 2. 3 * 58 532 22 2522 25 — 2 7 98
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52723 25 5 —52823233 3 53383858224 15
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233 22353255 5388 253 333.3283 325 * VSo
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* * * * — 8 *5 32.3 323 3583 8
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        St. Ingberler AAnzeiger.

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der St. Inaberié r Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Diendtagt⸗, Donnersiags· und Sonniagt
Lammer) ericheint woöchentlich vi er mal: Dienstag, Donner stag, Sa mstag und Sonntaa. Avbonnementspreis vierteliahrg 42 Krzr. oder

12 Silberar. Anzeigen werden mit 83 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet. *
E 88. , Donuerstag, den 6. Juni — 1872

e

—
Deutsches Reich.
—München, 8. Juni. Hr. Finanzminister v. Pfretzschner,
velcher gestern Abend mit dem Courierzug von hier bereits abge⸗
neißt war, um sich nach Berlin zu begeben, ist auf die Kunde des
folgten Ablebens des Hrn. Ministerpräsidenten Graf v. Hegnen⸗
xerg von rerdnad aus.d me ihn die telegraphische Nachricht
hierher zurückgekehrt. — 78. ———— —
uß deege Juni. Staatsrath von Darenberger ist, aus u pg Frankreich .
Wildbad durch den Telegraphen berufen, bereits diesen Abend hier Die, bonapartistischen Blatzerbehaupten wieder, daß Gam⸗
ingetroffen, und es heißt, daß demselben schon morgen das Porte⸗ betta sich waͤhrend des Krieges ein bedeutendes Vermögen ge⸗
eeuille des Staatministeriums dez k. Hauses und des Atußern in macht und sich gegenwärtig eine Bills jn Rizza bauen lasse. Sie
nterimistischer Weise werde übertragen werden. kellen an ihn die Frage, auf weiche Weise er zu seinem Gelde
Münmnche'n, 3.Juni Die hiesige Universität hat in Folge Itommen sei, da er von Haus aus kein Vermdgen besitze, und
ines am 31. v. M. vom akademischen Senate gefaßten Beschlusses als Advokat viel zu wenig plaiditt habe, um sich etwas erübrigt
ie Erklärung ergehen kasser, duß sie auf die fuͤr die 400jährige zu haben.
jubelfeier in's Budget eingestellte Summe von 26,000 Z3l. ver⸗ Die correclionelle Appellkammer verhandelte am 30. Mai
ichten müsse, wenn die Verwendung derselben an die Ausführung jegen ein 15jähriges Kind, Charles JoUh, das zu fünf Jahren
es vom Landtag als Beschluß ausgedrückten Wunsches, daß nur hefängniße und fünf Jahren Ueberwachun⸗ verurtheilt worden
nfallibilistische Lehrer für Kirchengeschichte und Philosophie auf var wegen angeblicher zur Zeit der Commune mit Waffen-
ie betreffenden Lehrstühle berufen wuürden, geknüpft werde. Cultus —W verübter Requisition. Im Augenblick,“da der Präsident die
uinister von Nuntz soll, dem Vernehmen nach, hierauf die Aus⸗- Bestätigung des sersten Erkenntnisses verkündete, zog der Knabe ein
niwortung der gedachten Summe beanstandei haben, womit die Messer und stieß es sich im die Brus unter dem Schrei: Meine
anze Feier in Frage gestellt sein würde. ( W. T. B.) Entehrung erlehe ich nicht 7 Von Blut überströmt ward das ster⸗
Mähl ha ufen. Die weit bekannie Gießerei und Ma dende Kind zum Hospital gebracht. —D
gnenwerkstätte der Herren And. Köchlisn u. Co., dieses große. A Italien. —
idustrielle Etablissement im Elsaß, soll in den Besitz einer aus J Das Befi nden de 3. Papfte s. flößt ploͤtzlich wieder
xutschen Industriellen bestehenden Actiengesellschaft übergehen. Man' seiner Umgeb ang die gröͤßten Vesorgnisse ein. Die Aerzte sind voll
lauht, der Tochtermann des Herrn Andreas Koͤchlin, Herr Gru⸗ernster Befüchtungen, da seine Uebek sich seit kinigen Tagen ver—
ns Aus Vrontfnni 2vde nuch ferner als Theilhaber an vem schlimmert haben; besonders hat die Geschwulst der Beine. sehr zu⸗
heschäfte sich bei der Direction betheiligen. J . Jenommen, und in den Getenken hat er heftige Schmerzen. So
Koblenz. Nach der am 8. d. erfolgien Publikation des sark auch die Constitution des Papstes ist, so glaubt man doch
erlenntnisses ist der Caplan Bernroth zu fünfundzwanzig Tha⸗ nicht, daß er diese neue Krise überstehen könne, Natürlich haben
ern Geldstrafe wegen der den Professoren Kunosodi und Rein⸗ alle Audienzen aufgehört, 7*
ens zugefügten Beleidigung veruriheilt worden. Die Letzteren Spanien,
ind zur Pubükation des Urtheils ermächtigt worden. Die zu Madrid erscheinende , Esperanza“ ist durch ein
Beirdien, 4. Juni,“ Nach den am Sonntag zwischen dem nus Genf erhaltenes Telegramm davon unterrichtet, daß der Prä⸗
hrasidenten Simson und den Fractionsvorständen des Reichstags endent · Don Carlos nicht gestorben sei. Die Germanig bezeich⸗
at gehabten Conferenzbesprechungen dürfte der Schluß des Reichs- let Genf als den FSitz der Familie des Prätendenten.“ Genf ist
gs frühestens am 20. Junl erfolgen. Der Gesetentwurf Uber auderdem der Sitz der Action z zwar weißß die Germanioe daß
ie Verlängerung der Dictatur in Elsaß-Lothringen wird dieser 8dort keine Jesuiten gidt; indessen dieser spanische Aufstand,
cage dem Reichstag zugehen: ——— die Genfer Correspaudenz und etliche andere Jesuitengeschäfte gehen
„Berlin, 4. Juni. Die „Spener'sche Zeitung“ meldet, von dott aus. Ein muntrer Depeschenwechsel, völlig unbehindert,
aß das Gesetz gegen den Jefuifenorden, welches aus zwei Para⸗ wischen dem spanischen Norden und Genf, zwischen Genf und der
rabhen bestehe, mit der Mitgliedschaft des Jefuitenordens die Ent⸗ carlistischen Presse zu Wadrid!“ Die revolutionären Bülletins kommen
chung des Indeginats verbinde und in den nächsten Tagen dem, aus Genf nach der Hauptstadt Spaniens. “
undesrath dorgeiegt werde. Die Berathungen über das Mililar⸗ Amerika .
iafgeseßbuch findet im Reichstage am Freitag statt. Dasselbe Mit der Alabama⸗Angelegenbeit scheint etz den
latt fordert zur schleunigsten Zurückberufung aller don Berlin abe geuesten Auslassungen amerikanischer wie englischet Blätter zufolge,
ssenden Reichstagsmitglieder auf. wieder recht mißlich zu stehen, und manche behaupten sogar, daß
Berglanz 4. Junirn Es sind von den Senioren des Reichs⸗ der Washingtoner Vertrag kaum jemals so gefaͤhrdet gewesen sei,
g3 alle Vorkehrungen getroffen worden, um dem Reichstage die wvie im Augenblick, Die Vethandlungen seien zwar noch nicht
eschlußfähigkeit auch jür deu Fall zu sichern, daß die Mitglieder zänzlich abgebrochen,“ aber die Hoffnungen so schwach, daß nur
Centrumsfraction hre Drohung aussühren und sich von den, das Wunder eines glücklichen Gedankens allein das Geufer Schieds⸗
neten Berathungen des Reichstags in dieser Session fern halten gericht vor einem sradn gen Tode bewahren konne. Mit Aussi cht
lten, sobald noch religiöse Fragen zur Discussion gestellt würden. uf diese Eventuclität ist denn in Washington ein eigenthümlicher
igisse Fragen wied für gleichbedeutend erachtet mit Vorlage ind echt auerikanischer Vorschlag gemacht worden, um quch im
Nothgefetzes gegen die Jesuiten. Ueber den Schluß des Reichs Falle dez Scheiterns detz Alabamavertrags England strafen und
8. scheint Definitives noch nicht vereinbart zu sein; hier wird Umerika entschädigen zu konnen. Ws sollen, nvämlichden britischen
15., dort der 20. und 21. Juni genanni. Der Kaiser will Schiffen und Waaren besondere Differentialzoͤlle und Gebühren
Session persönlich schließen. 5 auferlegt werden. Das, meint man, sei allerdings eine Rache, die
Die Fortschrittspartei des deuischen Reichstages einem Kriege (an den übrigens Niemand denkt) bedeutend vorzu—
auf Anxegunge des Abg. Gerftner (Bayern) beschlossen, den ziehen und auch nicht schwer auszüführen wären, den Rhedern und
qᷣskanzler darüber zu interpelliren, wann die in Aussicht ge- dem Handelsstande des nichtenglischen Europa würde fre überdies
ten Gessetz e über die definittbe Münzreform und das Bauk- aus egoistischen Gründen des Vorlheils gewiß willkommen. sein.
en zur Vorlage komnen werden; und aus welchen Gründen Aber bedauerlich bliebe es doch, wens durch solche immerhin feind⸗
hen in dieser Session. Noch nicht vorgelegt worden sind. — jelige Maßregeln die gereizte Stimmung zwischen England und
vetitionskommission des Reichsstags, hat sich einstimmig für Amerila versch irft und verewigt würde.

die Freigabe des Apothelergewerbes enischieden.

. Ems, 83. Juni. Zur Enthüllung des Siein⸗Denkmals in
Nassau am 28. Juni werden, wie wir aus sicherer Quelle erfahren,
die Kaiser von Dentschland, Oesterreich und Rußland hier an⸗
wesend sein; die Feierlichkeiten versprechen äußersi glänzend und
großartig zu werden, und dürften uns eine ungeheure Menge Gäste
zuführen. 26
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        Veermischteßs. Witzblatt: „Dexr dumme Kerle mit dem Motio: „Wast
Am 29. Mai wurden vor. dem Landgerichte Pirmasens Ihr Euch Gelehrte füe Geld nicht erwerbt, das hab' ich von meiner
52 Sonntagsschüler und Sonutagsschülerinnen wegen verbots- Frau Nutter geerbt.“ Es)r ist sehr erfreulich, überall nur Weise
widrigen Besuches der Tanzplätze und Wirthshäuser, und zwar und Gekehrte anzutreffen, aber sehr schmerzlich ist es, das diese
ohne Erlaubniß der Eltern, zu se 1 Tag Haft verurtheilt. »schone Menschen-Harmonie durch einen *einzigen n dummen Kerl
pLudwigshafen, 4.«Juni. Von morgen an werden gestört wird. Leider soll auch keine Hoffnuug vorhanden sein, daß
wie in früheren Jahren, zur Erleichterung des Besuches der Rhein⸗ derselbe einmal gescheidt u. vernünftig wird. Hoffen wir das Beestel —
uder wieder Badereise ⸗Billete 2. und 8. Klasse mit einer Er. 7 In Muünchen starb dieser Tage die Maurerswittwe
maßigung von 50 pCt.welche zu einer Hin⸗ und Rückfahrt be. Schonner; sie zählte nicht weniger als 108 Jahre. J
rechtigen ausgegeben. Die Badereise-Billete besizen nur Giltigkeit Anf raae: Ware es nicht recht. und billis, n — *8
für den Tag det Ausgabe.— sowie für die auf denselben specielll pelche nächsten Stadtrathssitzung die Straße nach dem Friedhof
— wahrend der Sommersaison bis zum 15. Sep zur Sprache käme? Da man dieselbe bei regnerischer Witterung
y 8 Dr dumme Keri. „In Monai fast nicht begehen kann, so glaubt man den Wunsch ünßern zu
—— (durch alle Vuchhandlungent“ à gremger und durch dürfen, daß dieselbe doch wenigstens ebenso hergerichtet werde, wi⸗
Ille Postanstalien, halbjährlich Abonnement à 86 Kreuzer und den die Schafgasse. ——n2
Postzuschlag, beziehbar) erscheint zu Mannheim das höchst komische
Bekanntmachungen.
geu⸗ und Ohmetgrasß
Versteigerung
nan Ensheim.n
Donnerstag den 18. Jutit 1872,* Vor⸗
nittags 9. Uhr zu .Enshelin in- det Be,
hausung der Witiwe von Wilhelm Qui⸗
rin läßt Herr J. B. Adt, Fabrikant
in Forbach, das Heu· und Ohmetgras in
50 Morgen Wiesen und Kleestücketn Ens ·
heimer Bannes auf Zahltermineversteigern.
0 Gorn⸗ kgal. Notar.
Wohnungs⸗ Verün derung
Mein neues LCadenlokalßn(daan
frühere Gustav Peter e sche Haus) iß
von morgen (Freitag) an nerdffnet.
Fritz Panzerbieter.

ic. X. Demetz, verantwortlicher Redacteur.
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An z'e i g e.

iv Vom IJ Juli b. J. an erscheinreeine Jeitschrift für leichte, elegante;, weiblicht Ar
beit?“ Diefelbe enthaͤlt die vorzüglichsten Musterfür Eanevasstickerei in Wolle und
Perlen in brillantem Buntfarbendruck ausgeführt, sowie höchst elegante Hälul-
Filet⸗ und Blattstichmuster, und dürfte dieses Blatt gewiß eine von allen! Liebhaberinnen
dieset: Arbeiten schon oft gefüllte Lücke glücklich ausfüllen. Es führt den Titel?

— — - AcIq — 7 in in irnene
Preis eines Heftes im Abonnement nur Ih, gr.
n ie Monatlich erscheint 1 —2 —*R

Abounement auf je drei Monate.

Inhalt des ersten Heftes: 1) für Canevasstickerei in Buntsfarbendruck: Ein Vierlel⸗
Sophatissen in Ornamenten, 4 Pleinmuster zu Reisetaschen. Schuhen ec. und eine Bordüre
) fuͤr Häkelarbeit und Filet zuu Durchziehen: Zwei Tische oder Wagendecken,
Borden und Ecken zu verschiedener Verwendung, sowie verschiedene Blattstichmuster.
u Inhalt des zweiten Heftes; Für Canevasstickerei in Blumen: Ein längliches Bouquet
ür Kleiderhalter, Fußbänkchen ꝛc., drei runde Bouquets und ein Landschaftchen für Kinder⸗
— Filet zum Durchziehen, Häkel⸗ und Blatt⸗
ticharbeit. 7 eka 3
77 Wee bemerken, daß die Muster, welche unser Blalt enthaͤlt nach der Leichtigkeit de
Ausführung in Stick und Häckelarbeit besonders für die weibliche Jugend (ja selbst ür
Rinder) berechnet sind, dabei jedoch an Schönheit und Eleganz. der Wirkung sleis ba
Allergrößten Anforderungen Zi entsprechen im Stande sind. 3
Zedes Heft enthait eine Tafel (bunt) für Canevasstickerel und bietet den Abonnen—
en allmonatlich die schöusten Originalmuster in Blumen und Ornamenten füůr Sarvo⸗iffen
Teppichkanten, Lambrequins, Reisetaschen, Schuhmuster, Etnis ⁊. ⁊c. und außerdem ?
Tafeln mit vorzůglichen Hätel-, Filet, und Blattstichmustern. Allen⸗Familien ist diese
Blait als wahres Schatzkaͤstchen leichter und eleganter Muster zu empfehlen.

Die Expedition, der Arbeitsstube,

Kramer K Ko.

in Leipzig. l e
Man abonnirt in der Expedition dieses Blattes, allwo Muster eingesehe⸗
verden können.

7u
X

—X —————
Unsere verehtlichen Mitbürger werden. hie—
mit höflichst eingeladen, kommenden Somnm—
rag den 9. Juni, Nachmittags 2 Uhr, im
Sauale des Herrn Georg'Juurn'g, Bä—
cler, gef. recht zahlreich erscheinen zu wollen,
zur Berathung eines in hiesiger Stadt zu
ründenden Bürgervereines.

Viele Bürger St. Inaberts.

Am Dienstag den 11. Jun d. J. Mor⸗
jens 10 Uhr, werden in dem Gasthaus
zum goldenen Lamm“ zu St. Jo⸗
unun 15 starfeeeee
Arbeitspferde
zegen gleich baare Zahlung versteigert. F
Ph. Michel
Auctionator.

Ein fleißiger Geselle
tann sofort in Arbeit treten bei Ehriß
Weber, Schuhm⸗ker im Hirteneck

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Gesangverein Eintracht.“
Sonntag den 9. Juni, praͤcis a8 Uhr
des Nachmittagü: 3453 —9
Generalversammlung
im neuen Schulhause, wozu besonders die
passien Mitglieder freundlichst einge⸗
aden werden. 3 .
St. Incbert, den 2. Juni 1872. 36
VDer Ausschuß.

Der Brodpreis fur die Stadt S
Ingbert ist von heute an bis zum nächst
Donnerstag (Fruchtmarktstag) festgestellt:

Korabrod 8 Klgr. 26 Krzr. We*
hrod 10 Krzr. .. 3

SZaämmtlicke Räcker von St. Ingber
Frucht⸗ Brod⸗ Fleisch ꝛe. Prei
der Stadt Zweibrücken v. 6. Juni.

Weizen 8 fl.27 tri Korn 5 fl. 12
Berste 2reihige⸗—! fl. kri, Gerste vier
rihige, — f. — Er. Spelz — su. —
Spel,ern — fl. — ir. . Dinkel—
se. Muchsrucht — fl. —rl Hah
3fl. 59 sr. Kartoffeln Ufl. 52 kr. He
Ufl. 30 kr. Stroh 1fl. 20 kr.hu
Zentner. Weißbrod 1*3 Kilogr. 20
dornbrod 3 Kilogr. 25 kr. ditto 2. Kiloß
17 kr. ditto 1Kilogr Odtt. Gemischtbrod
dil. 33fkr. 1 Paar Weck 100 Gramm 26
mindfleisch 1. Qual. 20 kr. 2. Qual. 186
Zalbfleisch 18 kr. Hammelfleisch 181
-chweinefleisch 20 kr. her Pfund. Butler?
kr. ver Pfund.

Im Verlage von A. U. Payne in Le ip⸗
zig soeben erschienen —
Illustrirtos Lochbuoch
9 Seiten Text) I
AVnstrationen
a eine Tafel
4Aawiohte
n

—SFrau Wittwe ery hat im
o bernStocd eine Wohnunmg mit
bier Zimmer nebst: Keller zu ver⸗
miethen.
—
Vortorico per Pädchen zu 8 kr.
Fein geschnittene Varinas-RBlälter
der Päckchen zu 8und 9kr.
WeterJepp.
—wï — — — — 4 4 — XAAæSAII
VNedaktion. Druck und Verlag von J. X. Demek in St. Ingbert.

durch alle Bnch'andlungen zu beziehest, auch
direct von der Verlagshandlung in Leipzig
bei Franco⸗Einsendung des kleinen Betrags
in Briefmarken, wogegen sofort Franco⸗ Zu⸗
sendung per Vost unter Kreuaband ersolgt.

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        35352 — 25 — — — 38382535838238 wvtam
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        St. Ingberler Anzeiger.

der St. Ingberter nzeiger (und das mit dem Haupiblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗- Donnerstags⸗ und Sonntagts

zunmer) ericheint wochentlich vie rmmal: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementsvreis vierteljahrig 42 Krzr. oder
. 128 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

M 89.

D 1872
Deutsches Reich. die grundverdorbene Kirche für das Ringen und Streben der nach
Zu dem Tode des Staatsministers v. Hegnen⸗ Fricht, Luft und Freiheit, nach Erlösung aus der Geistesnachi
»erg macht das „Vaterland“ mit bekanntem Zartgefuͤhl folgende hmachtenden Menschheit kein Verständniß hatte und lieber die
deflerionen: „Der Verlebte nimmt das „Verdienst“ mit sich in's Lhristenheit sich in Trümmer spalten und allen Ländern der Welt
Hrab, die kirchlichen Wirren in Bayern mit zu der jetzigen Höhe hurch die furchtbarsten Religionskriege verheeren ließ, als auch nur
zebtacht zu haben. Er war noch mehr als Herrn v. Lutz die in Jota ihrer maßlosen Ansprüche aufzugeben, so treibt sie auch
ztütze und Hoffnung der Neuprotestanlen, und daß die Dinge etzt derselbe Geist der schrankenlosen Herrschsucht, der ungeheuer⸗
uicht noch schlimmer gekommen, ist nicht seine Schuld. Wir wollen ichsten Ueberhebung einem neuen Abgrunde zu. Wirklich unbe⸗
umehmen, daß er seine katholische Freundschaft mit dem „Altka- zreiflich sind und bleiben uns diejenigen deutschen Katholiken, welche
holizismus“ durch diesen unerwartet raschen Tod gebüßt und ge- nit Verkennung des Geistes unserer Zeit unter Verleugnung der
ühnt habe. Die katholische Kirche hat auch diesen Gegner über- nuersten Natur ihres eigenen Vaterlandes dieses doch nur fremden
ebt und besiegt.“ Interessen dienende Treiben unterstützen. An alle diejenigen unter
Stuttgart, 5. Juni. In Folge des fortwährenden Regens hnen, welche sich noch ein warmes Herz für das deutsche Vater⸗
aaben wir abermals ein Austreten des Nedars zu gewärtigen; and bewahrt haben, moͤchten wir die Mahnung richten, sich doch
yom oberen Necar, aus der katholischen Gegend drängt die Kunde inmal ernstlich die Frage zu stellen: „Wohin muß das Alles
uns ungläübigen Unterländern, daß an dem großen Unglück ührcn?“ Vielleicht gehen doch dem Einen oder dem Andern die
liemand schuld ist, als der Mann in Varzin und feine „gottiose“ Augen auf über die ungeheure Gefahr, welche die Jesuiten niht
holitik. Die schautigsten Ammenmärchen werden preisgegeben und dNos über sich selbst, sondern über die ganze latholische Kirche in
die demokratischen Partikularisten nicken verständnißinnig ihr Haupt ODeutschland gebracht haben. Noch ist freilich Alles still und die
und trotz der Sammlungen für Ludwig Feuerbach stimmen sie still- derrschaft der Ultramontanen scheint im Volke festzustehen wie der
hᷣweigend diesen „Auslegungen“ bei. Thut nichts, der Zweck Fels im Meere; aber laßt nur einmal zur rechten Zeit den rechten
zeiligt die Mittel. Mann kommen, der den Stein in's Rollen bringt, eine Lawine
Mühlhausen. Die „W. M. Z.“ schreibt: Die Ge—⸗ vird daraus entstehen, die die Christenheit in ihren Grundvesten
rißheit, daß alle diejenigen Essaß Lothringer, welche vor dem 17. rschüttern und zum zweiten Male der europäischen Cultur ein
december 1870 in die französische Linie oder Mobilgarde einge- jeues Gesicht geben muß.“
reten waren oder welche vor dem 1. Januar 1851 geboren sind, Wie die „Voss. Zig.“ hört, wird das Gesetz gegen die Jesu⸗
n Deutschland zu keinerlei militärischem Dienst mehr herangezogen tenorden und die ihm verwandten Congregationen, dessen Ein⸗—
vetden, verfehlt ihre Wirkung auf unsere bisher noch in der frane hringung noch in dieser Session wegen emiger Hindernisse, welche
oͤsischeh Armee stehenden Landsleute nicht. Wir sehen sie in der nicht in Berlin lagen, eine Zeitlang zweifelhaft war, nun doch dem
— Reichstag vorgelegt werden. Es wird an die
dationalität erklärt. Nicht selten geben sie als befonderen Grund Mitgliedschaft des Jesuitenordens eine Folge geknüpft, welche der
hres Austritts aus dem sranzösischen Heere noch an, daß sie dort Entziehung des Indigenats gleichkommt.
von ihren wälschen Cameraden stets gehöhnt wurden, und als Interessant ist eine Auslassung, zu welcher sich das Organ
brusgions“ ,tôtes carrées“ sich allen möglichen Plockereien aus- des Erzbischofs Ra uscher, der „Volksfreund,“ im Hinblick auf
tsegt sahen. Daß es nicht bioß Unlust am militärischen Dienst die immer wiederkehrenden Nachrichten von einem Compromiß
. was unsere Landsleute den französischen Fahnen entführt, be⸗ wischen der Regierung und der Partei des Erzbischofs über die
veisen die sich mehrenden Fälle von freiwilligem Ein- und Ueber- ieueste Politik Oesterreichs veranlaßt sieht. Dem edlen Blatte
ritt in das deutsche Heer. zufolge war der Ausgleich mit Un arn ein Fehler und ebenso das
Bexlin, 5. Juni. Die heutige „Nat. Zig.“ schreibt: stütteln am Concordate. Ein anderet Fehler in der äußern Poli—
WDie uns aus Köln mitgetheilt wird, erzählt man sich in ultra- ik sei dadurch begangen worden, daß Graf v. Beust die Freund⸗
nontanen Kreisen, daß, wenn der Bischof von Ermeland wegen chaft Oesterreichs dem Deutschen Reiche an den Hals geworfen.
et von der Kanzel verkündigten Exkommunicationen von ernsten Ja Zukunft müsse folgendes Programm eingehalten werden: Alliance
kegierungsmaßregeln betroffen werden sollte, dann sämmtliche nit Rußland, dem natürlichen Verbündeten Oesterreichs; Alliance
reußische Bischdse die von ihnen verhängten oder beschlossenen nit Bayern, „denn in der deutschen Frage ist das letzte Wort
tcommunicalionen ebenfalls und womöglich gleichzeitig von der soch nicht gesprochen;“ Erwerbung der Donaufürstenthümer, Wieder⸗
denjel verkünden würden. Ob eine solche Äbsicht wirklich gehegf jerstellung der weltlichen Macht des Papstes.
Ard, lassen wir selbst dahingestellt; jedenfalls würde dieses In Luremburg ist die Ankunft des Königs der Nieder⸗
borgehen durchaus dem Verfahren des, Ärmeebischofs“ entsprechen, ande zum 12. d. M. offiziell angezeigt worden. Man hofft von
velher den Konflikt selbst in übermüthigster Weise an einer Stelle Aufenthalte des Monarchen daselbsi die Beendigung der Krise in
straufbeschworen hat, die er als die empfiudlichste in Preußen er Eisenbahnfrage. Nach einem in Luxemburg circulirenden Ge—
vohl kenr en mußle. Der preußische Episkopat — man denke nur üchte hätte die deutsche Regierung an— das Gourdernement des
n das Verlangen des Erzbischofs von Koln, die Bonner Pro⸗ Broßherzogthums die dringende Aufforderung ergehen lassen, sich
isoren zu entsetzen und an die jüngste Haltung des Fürstbischofs zu enischeiden. Man will hierdurch dem Siraͤmen desselden ein
von Breslau — scheint sich in einer Stimmung zu befinden, Ende machen.
wilche Klarmachen zum Gefecht bedeutet. Der Staat wird die Mittel Inbetreff der Conferenz in Angelegenheit der „Internationale“
dersuchen haben, welche ihm. um dem Klerus zu begegnen, zu vird der „N. Fr. Pr.“ aus Pessi lelegtaphirt, durch das Mi—
debote stehen.“ nisterium des Aeugern sei eine Einladung dazu auch an die un⸗
Berlin. Die „Augsb. Abd. Ztg.“ brachte neulich einen jarische Regierung gelangt. Die Conferenz soll Anfangs Septem⸗
husfentar von bestunterrichteler Geite zugekommenen längeren ber in Beriin zusammentreten. Die Regierung hat die Einladung
g ibel über „Cardinql Hohenlohe und die Jesuiten“, dessen Schluf ingenommen und mit dem Studium der Angelegenheit, sowie mu
lautet: „Wenn der Kanzler des Deutschen Reiches uns jemals Ausarbeitung von Instructiontn für ihre nach Berlin zu sendenden
hohen Ruhmes wäürdig, als ein echter und wahrhaftiger Bertreter die Minister für Justiz und für Inneres betraut.
umann erschien, so war es in dem Augenblicke, als er im Frankreich.
— erklärte, er werde sich nicht abhalten lassen, trotz alle— Am 1. d. hielten die Häupter der Bonapartistischen Partei
9 einen Gesaudten nach Rom zu schicken. Aber!freilich wagen eine Versammliung bei Rouher ab. Chevreav, nach Haußmannn
wir es kaum, einen Ecfoig von dieser Sendung zu hoffen. Präfekt von Paris und zuletzt (unter Palikan) Minisser des Innern,
eGeschicke müssen sich erfüllen, und wie einst im Mitkelalter wohnte derselben an. Rouher theilte die neuesten Jostructionen mit.
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        die er aus Chislehurst erhalten hat. Denselben zufolge soll man Der „Eclair National“ schreibt: „In Philippeville (Algier
Fen klerikalen Beftrebungen auf alle mögliche Weise Rechnung baben 122 Soldaten des Z3. Zuaven Regiments, Elsässer dor
ragen. Die Bonapartistische Partei ist es übrigens nicht allein, Geburt, sich für die deutsche Rationalität entschieden.“ — *
velche sich jetzt vor der ultramonianen Partei beugt; fast alle an nach Algerien ausgewanderten ElsaßLothringer befinden sich in
deren Parteien, die republikanische und radicale Partei ausgenom⸗ der schlimmsten Lage und haben in Folge dessen eine Petition ar
men, thun das Nämliche, und dieses geht so weit, daß die e Nationalversammlung gerichtet. „Figaro“ gibt ihnen den Rath
zie sie beröffentlichen, sogar den klerikalen Bessrebungen Rechnungihr letztes Geld dazu zu benutzen, um in ein weniger civilisfiri
tragen. Was die Regierung anbelangt, so wagt dieselbe sich auch Land auszuwandern.

aum gegen die Machtsprüche der Geistlichleit aufzulehnen. Be⸗

sonders servil in dieser Hinsicht zeigt sich der ehemalige Freidenler

ind jetzige Unterrichtss und Cultus- Minister, Jules Simon, der!

ziel weiter geht, als es Herr Thiers für gut erachtet, und da er

schon mehre Male mit dem Prasidenten wegen seines Auftretens

der Geistlichkeit gegenüber in Streit gerieth, so könnte es leicht

rines Tages so kommen, daß der einst von der radicalen Partei

so sehr gefeierte Mann seine Entlassung einreicht, weil Herr Thiers

hin zu wenig klerikal ist.

Paris, 4. Juni. Der Berichterstatter der „Times“ welcher
in letzter Zeit verschiedentlich über die Lage der Dinge in den von
den deutschen Truppen besetzten französischen Landestheilen Mitthei⸗
lungen gemacht, läͤßt sich auch über die Stimmunge in Mezieres
bernehmen. Es ist eigenthümlich — bemerkt er unter Anderem, —
nit wie verschiedenen Gefühlen die deutschen Truppen in verschie⸗
Fenen Städten angesehen werden, die doch nur eine Strecke von
inander eutfernt sind. In Reims z. B. begegnet man ihnen sehr
infreundlich, obschon dortselbst die Erbitterung nicht so groß ist,
As an manchen Orten. In Epernay, was ganz in der Nähe liegt,
hat man sich mit ihrer Anwesenheit so weit ausgesöhnt, daß na⸗
mentlich die unteren Klassen mit ihrer Einquartierung stark fra⸗
ꝛernifiren. In Chalons isi die Scheidelinie noch schroffer als in
Rheims, während im Lager von Chalons die Deutschen mit den
Franzosen auf einem gemüthlicheren Fuße noch stehen, als selbst in
Epernay und so zu sagen populär sind. Macht mau dann wieder
ine leichte Nachmitagsreise nach Mezieres und Charleville, so findet
man sich mitten in einer feindseligen grollenden Bevölkerung, wie
man fie anderwärts nur etwa vor einem Jahre fand, wo der
rieg noch frisch im Andenken lebte. Es ist durchaus nicht leicht
sich dielfach die grillenhafte Abneigung oder Vorliebe zu erklären,
alein hier sind die bitteren Gefühle der Franzosen augenscheinlich
wuf das Bombardement der Stadt zurückzuführen. Sie räumen
edoch eia, daß die militärische Disciplia der Deutschen vortrefflich
sst, und daß in Streitigkeiten die eigenen Landeoͤleute eben so oft
Angreifer sind, wie die fremden Truppen. Der deutsche Comman⸗
dam hat die Einsicht und Klugheit gehabt, ein System zu befolgen,
welches sich vortrefflich bewährt hat, und wie mir scheint, in
bortheilhafter Weise auch in anderen besetzten Städten ange wandt
Zerden unte. Wenn hier ein Franzose von einem deutschen
Zoldoten angeklagt und verhaftet wird, so läßt der Commandant
zie Anklage schrifilich aufsetzen und ihn mit diesem Schriftstück den
französischen Behdrden überliefern, damit diese ihm den Prozeß
nachen. Ich hoͤre aus bester Quelle, daß in den meisten Fällen
zie Angellagten der ihnen zur Last gelegten Vergehen für schuldig
vefunden und gebührend bestraft worden sind. Werden sie freige⸗
prochen, so nehmen die Deutschen die Sache ohne eine unliebsame
Bemerkung als selbstverstäudlich auf. Ich kann hier ebenfalls
demerken, daß, wo immer ein Deutscher zu Alagen Veranlassung
zibt und Franzosen die Klaäger sind, die deutschen Behörden
zurchaus nicht versuchen, ihn zu schützen oder der verdienten Strafe
zu entziehen. Es muß jedem Beobachter auffallen, wie viel unter
Ilen uͤmftänden von der Person und dem Charakter des Kom⸗
mandanten, der in einer besetzten Stadt ein Diktator im Kleinen
ist, abhängt. Zuverlässige Gewährsmänner haben mir mitgetheilt,
daß fich in ihrer Stadt mit dem erneuten Wechsel in der Person
des Kommandanten verschiedene Male ein vollständiger Wechsel
im ganzen Charakter der Occupation vollzogen habe. Es ist ein
großer Triumph guter Leitung, daß in einer Stadt, die so viel
jelisten hat und gegen die Deutschen so erbittert ist wie Mezieres,
jußerlich Alles so glatt abgeht.

Der Thiers'sche „Bien public“, der in seiner Verstimmung
ich bis zu der Flegelei versteigt, die Privatausgaben einer fürst
ichen Person zu kritisiren, ist nun vollends auf dem Holzwege,
venn er den Italienern Haß gegen Frankreich imputirt. Wenn
der Bien public“ statt von Haß gegen Frankreich, von Haß gegen
die charakterlose Politik des Herrn Thiers namentlich in der roͤmi⸗
chen Frage sprache, so wäre er vielleicht eher im Rechte. Nicht in
Frankreich findet Italien Hilfe gegen seine Feinde in Rom, 56
findet sie da, um mit der Koln. Zig.“ zu deden, wo man Ernss
zus den Ideen der Neuzeit macht, nicht in Versailles, wo Vol⸗
irianer wie Thiers und Remusat und Freidenker wie Jules
Zimon sich zu Schleppträgern der Uliramontanen hergeben und
zer Curie mit Restaurations⸗Ideen schmeicheln, an die fie selbe
iicht glauben.

Bermiüipncare v
St. Ingbert, 7. Juni. Bis II. d. Mis. werden
es 25 Jahre, daß die erste Theilstrecke der Pfülzischen Eisenbahnen
dudwigshafen-Neustadt⸗Speyer eröffnet wurde
Damaliger Direktor war der nunmehr quiescirte kgl. Oberbaurath
Paul'von Denis, Subdirektor der jetzige erste Direktor de
—fälzischen Bahnen Albert von Jaeger.
3Zweibrücken, 5. Juni. In der Schwurgerichtssession
des 2. Quartals 1872 für die Pfalz werden unter dem Praͤs
dium des Herrn Appellrattss Molitor folgende Sachen zu
Verhandlung kommen: 1)“am 10. Juni: Hohle, Carl Hein
rich, Kaufmani und Bürgermeister in Kaiserslautern, wegen Preß—
bergehens; 2) am 11. Juni: Stah, Philipp Gebhard, frühe
Redacteur in Ludwigshafen, wegen Preßbergehens; 3) am 12
Juni: NKuhm, Jacob, genannt Bumb, Schreiner von Annweiler
wegen Diebsiahls; 4 am 13. Juni: Rein hard, Elisabetha
Dienstmagd von Seelen, wegen Betrugs und Diebstahls; 5) am
14. Juni: Hoffmann, Johannes, Schirmmacher von Neu
leiningen, wegen Bettels und Diebstahls; 6) 14. Juni, 83 Uh
Nachm.: Z wickel, Friedrich, Schuster von Offenbach, wegen
Beleidigung des Landesherrn; 7) am 17. Juni: Kern, Peter
Cigarrenmacher von Sondernheim, wegen Diebstahls.
In Land stuhl wurde am Sonntag den 2. J. M. dr
im vorigen Jahre der Zeitverhältnisse wegen ausgesetzte siebenh
Versammlung des Vereins pfälzischer Gymnasial- und Stu
dieniebr'er abgehalten. Von den betreffenden Anstalten de
Pfalz warer die beiden Gymnasien resp. Studienanstalten und!
ssolirte Lateinschulen vertreten; von den 76 Mitgliedern waren?
anwesend. Rektor Firscher von Speyer begrüßte dieselben m
Parmen Worten, in denen er die Freude aussprach über die ser
der letzten Versammlung erlebten glorreichen Ereignisse und di
Neugestoltung unseres Vaterlandes und namemlich betonte, de
die humanistischen Anstalten den Beruf hätten, die intellektuel
Bildung zugleich mit der ethischen zu pflegen, und daß sie dadurhb
auch vorzugsweise geeignet seien, dem Vaterlande und der natio
Jolen Bildung zu dienen. Sodann wurde ehrend der seit der leh
ten Versammsung mit Tod abgegangenen sieben Mitglieder de
Vereins gedacht. Nach Erledigung von einigem Geschäftlichen hieh
Brofessor San d von Zweibrücken einen Vortrag über die jüng
erschienene Brochüre: „Gebrechen und Heilung des bayerischen
Bymnasialwesens.“ Es war das im Ganzen eine ziemlich verur⸗
heilende Kritik, zu der sich indeß nicht alle Auwesenden bekenner
Danten. Sodann machte Gymnasial-Assistent Mehllis do
Zweibrücken Mittheilungen über einige neulich in der Nähe vo
Waldmohr bem Ausgraben von Steinen gefundene römische Anl
quitäten, sprach seine begründeten Vermuthuͤngen darüber aus un
legte seine anschaulichen Zeichnungen des Gefundenen vor. Dies
ben nebst beigefügtem Texte sollen dem historischen Verein de
Pfalz überlassen werden, durch dessen Vermittlung auch der Fun
vor Zerstörung bewahrt werden soll. Ein sehr fach · und zeitgemo
zer Vortrag des Professors Drey korn von Zweibrücken übe
propãdeutisch⸗philosophischen Unterricht (philosophischen Vorbere
iungsunterricht) an Gymnasium“ rief eine lebhafte Debatte herbo
Nach mannigfochem Für und Wider einigte sich die Versammlun
in der allerdings ziemlich harmlosen Aeußerung, daß es wünschen
werth erscheine, daß, wo es moͤglich und der rechte Mann
finden sei, ein solcher Unterricht an der Oberklasse des Gymne
siums ertheilt werde. Groͤßer war die Einmüthigkeit über das, vu
Professor Hahen von Zweibrücken in ansprechender und aus te
her“rfahrung geschöpfter Weise „über Schulausgaben der Kla
siter“ dorirug. Älle waren einig darin, daß die Schüler entwede
den blosen Text oder höchstens Ausgaben mit sparsamen und au
das Rothwendigste beschränkten Anmerkungen in Händen hahen
sollten. Damit war das Programm und die Zeit ecschöpft, ab
weiler Theil folgte ein gemeinsames Mahl. Als Ort für d
achstlährige Versammlung wurde Frankenstein bestimmt. (Pf.3
p Des bekannten unlängst bei Kirn verübten Rau
mor'd 3dringend verdächtig und zwei Männer, anscheinend hend
werksburschen, davon einer wahrscheinlich ein Metzger, die ar
Abend des 16. Mai, nachdem sie zu Kirn einen 28. Thalerschen
ungewechselt, mit dem Abendzug nach Saarbrücken fuhren. Eur
hon ihnen spricht den kolnischen, der andere den oberreihnijche
oder nassauischen Dialekt.
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        Die „Rhpf.“ will aus guter Quelle erfahren haben, daß konnte man auf dem Turf eine staatliche Versammlung von depos⸗
. der Könis in diesem Sommer die Villa Ludwigshöhe edirten Fürsten erblicken. Es befanden sich da der Großherzog
7 726 Wochen zu bewohnen und von da aus die Kaiserslau. von Toscana, der Herzog von Modena, der Prinz von Hannover,
ner Ausstellung zu besuchen gedenke. her Herzog zu Nassau, der Herzog von Montpensier, der Prinz

In Karlsruhe wurde ein junger Mann durch Nach⸗ von Asturien, abgesehen von einigen Vrrtretern jüngerer Linien
qsigleit ines Apothekers vergiftet, indem der Apotheker tegierender Fürstenhäuser. J
dm Arzte verordneten Pulver falsch zubereitete. Der Tod des Bei Magemnta hat am 4. ds. dem Jahrestag der in
agen Mannes ist bereits erfolgt. Die Untersuchung ist eingeleitet. 839geschlagenen Schlacht, die feierliche Einweihung des zum

pKarlsru he, 3. Mai. Es geht uns die die fast un— Iodenten an die dort gefallenen Soldaten statigefunden. Die Civil⸗
aubliche aber von befier Seitte bestätigte Nachricht zu, daß auf ind Militärbehörden, ebensojwie die Geistlichleit u. der französischen
mn hiesigen Kirchhofe von einem Küfer Kreuze von Gräbern weg ind osterreichischen Consule nahmen an der Ceremonie Theil. Eine
nnohien orden sind, die der Dieb zu Faßdauben verwenden mgeheure Menjchenmenge war zur Stelle und Reden wurden mehr⸗
. leitig gehalten. (Ind. belge.)

Lörrach, 8. Juni. In verflossener Nacht hat in Herthen FeAus der Schweiz und aus Oberitalien kommen
in großer Erdrutsch stautgefunden; ein Haus ist eingestürzt, fünf Nachrichten über gewaltige Ueberschwemmungen. Der Tessin und
zalete sind in Gefahr. Die Wosserleitung ist in Folge dessen die Adda sind ungeheuer augeschwollen und haben große Zerstö⸗
fiegt. Die ganze Bürgerschaft ist in Thätigkeit. Ob auch“ cungen angerichtet. Der Lago Maggiore ist gestiegen und die an⸗
henschenleben zu beklagen, ist im Augenblick, wo ich das schreibe, iegenden Orte stehen theilweise unter Wasier. In Arona ist die
jer noch nicht bekannt. zisenbahn überschwemmt und außer Dienst, ebenso die Telegraphen⸗

Met, 30. Mai. Man will jetzt auch in Metz größere eitung Pallanzo, Stresa, Luino stehen unter Wasser. Am
uliche Veraͤnderungen vornehmen, und zwar wird man in kürzester Tomerfee folglen sich die fürchterlichsten Gewitterstürme. Zwischen
peil mit dem Umbau des Hauptbahnhofes beginnen, der nicht Tein Railand und Venedig ist die Eisenbahn durch Dammbrüche un⸗
eutend vergrößert, sondern auch mit einem neu anzulegenden erbrochen, auf dem Simplon haben die Gebirgswässer ebenfalls
fen in Verbindung gesetzt werden soll. Zum Zwede der Aus- die Straße zerftͤrt. Zm Jura haben die Gewasser ganze Häuser
hrung dieser Arbeiten souͤ eine vor dem Bahnhofsthore gelegene veggerissen.
ete geopfert werden. Auch der sogenannte diedenhofener Bahn⸗ f'Für das Bostoner Mufñtfest ist der Walzerkonig Jo⸗
soll demnächst umgebaut werden. jann Strauß mit seinem aus 56 Personen bestehenden Orchester

Mühlh ausen im Elsaß. Am 1. d. wurde die 16 definitiv engagirt.
jhrige Tochter des Herrn Qöch lin⸗Schwarz, Namens Florence, Am 14. Mai starb in Philadelphina der frühere
V Tag Haft verurtheilt, weil sie auf einige an dem Rebgut Notär in Speyer. Joseph Martin Reichard im 7 1. Lebensjahr.
stes Vaters vorbeigehende Steuer- und Cisenbahnbeamten mit Er war belanntlich Mitglied des Frankfurter Parlaments und im
teinen geworfen hatte. Jahre 1849 der provisorischen Regierung der Pfalz. F

p Unter den vielen Sünden, welche die preußischen Uhlanen 4 Durch mikroskopische Untersuchungen ist festgestellt worden,
q waͤhrend des jüngsten Krieges auf die Schultern geladen hae saß in dem Mu⸗kelfleische einzelner, neuerdings aus Amerika
cn, muß auch der Weinkeller des arg entinis chen Gesand⸗ mportirler Speckjeiten, welche dort schwach eingesalzen und hier
en Dalcarce mitgezählt werden. Es ist wirklich traurig zu le⸗ erst geräuchert worden, sich zahlreiche Trichinen, zum Theil sogar
cn wie Se. argentinische Excellenz in dem Jahresberichte an die soch in lebendem Zustande, befunden haben.
tegierung von Buenos⸗Ayres den 3500 Flaschen Wein rührende Ein Telegramm aus Persien meldet, daß die Hungers⸗
Iißseufzer nachschickt, welche die unartigen Uhlanen in dem Wein⸗ noth schlimmer als je sei. Brod fehlt ganz.
cler seines Landhauses in Brunoy „dinter die Binde“ gegossen — —
sben und wie Fürst Bismarck dem diplomauschen Collegen jed⸗ Eisenbahn⸗Dienstesnuachrichten.
ade Entschädigung verweigert habe, weil der Krieg das einmal Ernannt wurden; Bahneinnehmer Leibsried von Kaiserblautern zum
n nn

pVBertin, 2. Juni. Das Durchschnitts-Einkommen eines 7 Ane rt in St. Ing⸗
zlementarlehrers in Preußen beträgt nach statistischen Erhebungen ——
Siadlen 252 Thir., auf dem Lande 184 Thlr,, Dienstwohnung
nd Holzbezug eingerechnet. Nach der neuesten Aufbesserung von
Nilljonen Thaler stellt sich das Einkommen in Städten auf
Ob, auf dem Lande auf 199 Thlr. Von der Gesammtzahl der
7800 Voilksschullehrer hat etwa der vierte Theil nur 180 Thlt.
in zweites Viertel 150 bis 200 Thaler und nur die Hälfte
ber 200 Thaler. Professor Golz in Königsberg berechnet das
durchschnitts⸗ Eiukommen einer ländlichen Taglöhnerfamilie auf
70 Thaler.

ESaemmtliche Kellner Berlins 30,000 an der Zahl,
olen beschlossen haben, demnachst zu strilen. So meldet wenigstens
ie Vollszeitung“.

FBercliner Blättern zufolge wird das Musit. Corps des Kai⸗
i. Franze Garde⸗Grenadier⸗Regiments unter Leitung seines Musik-
diteciors Saro die preußische Militärmusik bei dem großen Musik-
it in Boston vertreten. Die Einladung ist von Boston aus
tsolgt, die Stadt Boston wird die Kosien für die Verpflegung
ad ür Hin- und Rücfahrt tragen. Die höhere Genehmigung zur
ase ist dereits ertheiltn; das HeusikCorps gedenlt sich am 31.
Nai einzuschiffen und ain 1. August wieder in Berlin einzutreffen.

Wiren. Bei dem jüngst hier abgehaltenen Derby⸗Rennen

III. Pfälzische Industrie Ausstellung.
Kaiserslautern, den 5. Junt 1872.

Das Centralcomite hat seinerzeit die Namen der für die Ausstellung
Angemeldeten in den pfälzischen Blättern mitgetheilt; es will nicht unterlassen,
uch diejenigen, welche sich aus mehr oder weniger triftigen Grunden wieder
1ib'gemeüd'et haben, zu veröffentlichen. Dieselben find: Boher u. Cons.
von Ludwigshafen, Schreiner Dercum von St. Ingbert, Fuchs u. Söhne
on Lambrecht, Karl Jung von Kandel, Gg. Kessel von Dürkheim, Lithograph
Jorrell von Zweibrücken, Schwamb von Edenkoben, Anton Seibert von hier,
W. Salmon, Conditor von hier, H. Thomann von Grünstadt, A. Weil von
Dürkheim, VBalih. Hofmann von Waitenheim, Chr. Schuck, Seifensieder von
frankenthal, Fabrikant Unger von Gleisweiler, Gerber Steigelmann von
hᷣergzabern, Schloffer Steigleder von Franklenthal und Schuhmacher Rei⸗
and von hier.

Unter den vom Centralcomite zu Preisricht e rn Gewählten haben
abgelehnt: Friedt. Gerlach von hier (Kaisersmühle), Aug. Clauß, Bier⸗
zrauer von Landau, Joh. Eßlinger, Spengler von Germersheim, Pabst, Ta⸗
pezierer von St. Johann,. Kapeller, Grossist oon Landau, Bech Sattler von
dandau, Herzer, Apotheker von Kirchheimbolanden, Kuster, Seifenfabrikant
»on Saargemund, Dr. Gundlach, Fabrik⸗Direktor iu Mannheim, Weigle,
Ditellor der Zuckerfabrik in Friedensau, K. Stumm, Hüttenwerkbesitzer in
deunlirchen, Kie ferle. Stadthauratb in Mannheim.

X. Demetz, verantwortlicher Redacteur.

Bekanntmachungen.
Rürgerverein.
adnsere verehrlichen Mitbürger werden hie⸗
ait höflichst eingeladen, kommenden Somn⸗
ag den 9. Juni, Nachmittags 2 Uhr, im
Saale des Hern Georg Jung, Vä—
er, gef. recht zahlreich erscheinen zu wollen,
ut Berathung eines in hiesiger Stadt zu
tündenden Bürgervereines.
VTiele Bürger St. Ingberts.

Am Dienstag den 11. Juni d. J. Mor—
gens 10 Uhr, werden in dem Gasthaus
zum goldenen Lamm“ zu St. J o⸗
hann 15 starke

Arbeitspferde

3
gegen gleich baare Zahlung versteigert.
Ph. Michel
Auctionator.

Gesangverein, Eintracht.“
Sonntag den 9. Juni, präcis 33 Uhr
des Nachmittags:
Generalversammlung
m neuen Schulhause, wozu besonders die
Zaffiven Mitglieder freundlichst einge⸗
aden werden.
St. Ingbert, den 2. Juni 1872.
Der Ausschuß.

Drayeresche Tayeten⸗ Nonleang⸗, und
r in RBonm a / Rhein bersendet
apetenmuster.

Bei Bestellung von 15 Thlr. Rabatt 100
hisli gste Preise.
        <pb n="354" />
        Irau Wittwe Rhieryg hat im
bern Satock eine Wohnung un
vier Zimmer nebst Keiler zu ver⸗
miethen.

y. Franz Buser, 8. Mai, Franz Georg,
5. v. Michael 9. Mai, Jacob S. v.
Zein rich Knnz, 9. Mai, Magdalena T. v.
Peter Schweitzer, 12. Mai, Josephina, T.
p. Nikolaus Kunz, 12. Mai, Maria Mar⸗
zaretha, T. v. Johann Joseph Heinrich,
13. Mai, Sophia, T. v. Michael Blau⸗
meiser, 13. Mai, Jaklob, S. v, Jatob
Bleif, 14. Mai, Georg, S. v. Jakob
Feichtner, 18. Mai, Heinrich, S. v. Heinich
üylander, 16. Mai, Christian, S. v. Chri⸗
tian Gentes, 17. Mai, Franz, S. v. Franz
Foos, 17. Mai, Elisabeiha, T. v. Johann
Z„chwarz, 18. Mai, Maria, T. v. Peter
Sander, 18. Mai, Karolina, T. v. Conrad
dern, 19. Mai, Georg, S. v. Johann Jo⸗
eph Wachs, 19. Mai, Maria Magdalena,
T. v. Mathias Gries, 19. Mai, Jakob
S. v. Heinrich Buser, 20. Mai, Maria,
T. v. Peter Dick, 22. Mai, Maria Mar⸗
zaretha Catharina, T. v. Carl Gros, 24.
Mai, Franz, S. v. Andreas Kraus, 24.
Mai, Johann, S. v. Johann Kraemer,
26. Mai, Elisabetha, T. v, Peter Becker,
26. Mai, Elisabetha, T. v. Wilhelm Dinjes,
37. Mai, Franz, S. v. Carl Jakos Blees,
27. Mai, Joseph, S. v. Heinrich Weiser,
27. Mai, Apollonia, T. v. Joseph Hasel⸗
neier, 29. Mai, Maria, T. v. Johann
Joseph Klemmer, 30. Mai, Johann, S.
b. Heinrich Abel, 830. Mai, Barbara, T.
b. Peter Lenhard, 30. Mai, Anna, T. v.
Johann Schweitzer.
Eestorben sind:

Am 1. Mai, Wilhelm, 1 J. 8 M. alt,
5. v. Christian Weber; 2. Mai, Elisabetha
) M. alt, T. v. Ludwig Presser; 8. Mai
Johann Joseph Klein, 33 J. alt, Ehemann
von Carolina Weiland; 6. Mai, Joseph,
1. M. alt, S. v. Veronika Priester; 7.
Mai, Katharina Jung, 36 J. alt, Ehefrau
»on Jacob Buhmann; 10. Mai, Catharina
kreitz. 40 J. alt. ledig, T. v. Chrislian f;
O. Mai, Joseph, 1 M. alt, S. v. Joseph

danzer; 13. Mai, Catbarina, 3J. 89
lt, T. v. Nicolaus Gries; 13. Mal, Ju
ianna Klein, 20 J. alt, ledig, T. b
deter I; 16. Mai, Ludwig, 22 J. alt
edig, S. v. Philipp Carbon; 16. Mai
flisabetha, 22 J. alt, ledig, T. v. Johann
Selzer; 18. Mai, Peter, 1 J. 8 Mecn
5. v. Jatos Leichner; 19. Mai, Kichard,
M. alt, S. v. Jakob Boos; 20. —
lisabetha, Z I. 6 M. alt, T. v. Cat
intelz 20. Mai, Catharina, 1J. 9M.
ilt, T. v. Peter Joseph Moses; 22. Ma
veorg Lindemann, 40 J. alt, Ehemam—
von Maria Eisle; 22 Mai, Maria, 1839
ilt, T. v. Catharina Klahm ledig; 28. Vn
dJohann Jakob, 4 M. 15 T. alt, S.p
jakob Brauer; 24. Mai, Jacob Mozr, 7
5. alt, Wittwer von Elisabetha Emrich
5. Mai, Joseph, 1 M. 20 T. alt, &amp;
;. Joseph Menges; 26. Mai, Maria Elisa
zetha, 16 J. alt, T. v. Andreas Hattz
26. Mai, Friedrich Wilhelm Hahne,“ 6
J. alt, Ehemann von Elisabetha Schmitn
28. Mai, Catharina, 4 M. alt, T.
Michael Zimmermann; 31. Mai, Friedrie
Hommels, 23 J. alt, Glasmacher.
Verehelicht haben sich:

Am 7. Mai, Heinrich Horlemann mi
Fatharina Dawo; 7. Mai, Carl Wes
jerber mit Susanna Lindinger; 14. Mai,
2*h. Stief mit Maria Stolz; 16. Ma
Fakob Gebring mit Catharina Roth; 16
Dai, Joseph Schwarz mit Karolina Weis.
gerber; 18. Mai, Friedrich Schuff mi
Fohannetta Wagner; 22. Mai, Cau
Zteidel mit Wilhelmine Emilie Faßbender,
22. Mai, Valentin Jung mit Carolin
Nicola; 283. Mai, Carl Ehlhardt m
Maria Selzer; 28. Mai, Peter Buhmaun
mit Barbara Scholl.

St. Ingbert, den 6. Juni 1872.

Der Civilstandsbeamte
Chandon.

Dankschreiben.

An den Kgl. Hoflieferanten Hrn. Jo⸗
hann Hoff in Berlin.
Bieerlin, 4. Mai 1872. Branden⸗
hurgsir. 25. Ich bitte um nochmalige
Zusendung von ihrem gegen die Krank⸗
Jeut meiner Frau sich so gut be⸗
vähreuden Malzexträkt-Ge—⸗
sundheitshier. Es bekommt ihr
bortrefflich. G. Erell, LTischler.
Verkaussstelle bei Fritz Panzer⸗
bieter in St. Ingbert.

zteiniget das RBlut.
zlechten, Scropheln, Drüsen, Ge⸗
schlechtskrankheiten, offene Wunden,
Vtagenübel, Unterleibsbeschwerden u.
ihnliche Krankheiten werden durch Proves-
so WVundramꝰs Kräuter⸗Heilme⸗
chode — Reinigung des Blutes u. Entfernung
er schädlichen Sioffe — gründlich geheilt.
Prospecte und amtliche beglaubigte
zeugnisse gratis. Behandlung briefl.
ktur“u. Medicamente fürs Wochen 2-58
Thaler. Unbemittelte finden Berücksichtigung.
üdresse: Professor Louis Wundram
n CòIn.

* *

Civilstand
der Stadt St. Ingbert pro Monat

Mai 1872.
Geboren wurden :
Am 3. Mai, Regina, T. v. Johann
Philipp Kayser, 4. Mai, Heinrich, S. v.
christian Kellmeier, 5. Mai, Murgaretha,
T. v. Johann Weisgerber, 6. Mai, Joham
S. v. Peter Gries, 6. Mai, Jakob, S.
“. Karl Zintel, 6. Mai, Carl, S. v. Carl
Ambehr, 6. Mai, Carolina, Tav. Johann
Theodor Schneider, 7. Mai, Ludwig, S.

1 —
Ppiloptisoho —— Eallsuoht)
heilt brieflich der Specialarat für Ppilepsie Dr. O. KiI Iiseb in Berlän.
ietzt Neuenburgerstrasse 8. — Schon Hunderte vollständig geheilt.
* ⸗ J 7 se
W. Fuhrländer Nachfsolger, —
J 2 J
85 FTahrgasse So rankfurt am EIaim.
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200 Stuck e/. breite achtfarbige Glanz⸗Möbel⸗Cattune u. Cattune Grobe 22/3 breite Leinen, fur einschlaäfrige Betttücher, das Bettiuch
mit Borden, fur Vorhänge, 9 und 10 kr. die Elle. Froobe3 Ide Nath, l44 kr.
200 Stüuck * breite aͤchtfarbige Piqué⸗Cattune Brillantines robe * 8 Xeerze m Deischlafetze Betttucher, das Veli⸗
14xr. 200 Stud üene ⸗ ischläfrig
moo eunn bntt hhe gaten hunnhit. eg enits ann Eherot wollene Bettdecken, fur zweischtaftige Betten, der
Grgandis, in den brillantesien Dessins, 12 kr. die Elle. 200 Stuck schwere weiß wollene Bettdecken, fur zweischläfrige Beiten,
200 Stuck /. breiten feinen weißen Satiu und Piqué fuür Unterröcke das Stück fl. 4.
und Ueberzuge, 12 tr. die Elle. 00 Stück schwere grau wollene Bettdecken, das Stückfl. 230. bis sl. ß.
z00 Stuck 2/4 breites aͤchtfarbiges Bettzeug, meistens türkisch-roth, 15 500 Paar schwere weiße Piqusderken, für 2schläfr. Betten das Stückfl. 2.80.
kr. die Elle. Victoria-⸗Decken mit Franzen fl8385..
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o/ breilen guken Buxkin fur Hosen, Westen unb ganze Anzüge, fl. 1 zroße rothe Eachemire Tischdecken das Stück fi. 1. 45 und fl. 2
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Deitschoes Neich. —F—
MAnch ey. G. Juni. „„Die: Leitung des Staatsmicüüsteriums
leß Aeußernt ist deur Hrn.Staatsrath Di. b. Darenberger über⸗
ragen worden. nααν an 277
Miaien che we⸗Her Jumi. Der Minister des Innern, r. v,
ßheukeer, hat sich wieder in's Bad Kreuth degeben. F — 13424
Mumnm che n. GB. Juni. Das 6. Chewvaurleégeir s⸗84 FDie deuütsche Manzré for m ist burch das Gesetz vom
Reg iméent, von welchem je denen in Saargemünden Decha wIrebehreffend die Ausprägung von Reichs gold⸗
nun St. Avold stehen⸗ wird zufr Vornahme der Regiments Uebun⸗miünmnsz en nur erst angebuühntz dem Fortschritt und Ausgang der
jen in Meß zusammengezogen und dann den größeren Uebungen Reform ist das lebhafteste Juteresse aller· Vollalteise zugewendet. Da
er Gurnison Metz anwohnen. Nach Beendigung dieser Uebungen indeß schon die gehaltreichen Verhandlungen üͤber jenes Gejetz ein
perden 8 Esladronen nach Sagorgemünn und nur wehr VEstad⸗ fast erschöpfendes Material an wissenschaftlichen Belegen und prac⸗
vn nach St. Avold verlegt 32 dien Depot⸗Eskadron kommt nach tischen Erwägungen darbieten, so ist eine nach Paragraphen geord ·
weibrüden. 22 vααα ⏑⏑ mnete Zusammensiellung' der amtlichen stenographischen Berichte Außerst
..Benr:dan, 4. Juni. Ein mysteriöses Gerücht: wirb gegen· willklommen. Dieselbe ist im neuesien 5. Hefte von Hirths An⸗
pärtig hier dolporeirt. Diesem zufolge hat der Erbprinz eines un⸗ nalen des deutschen Reiches“ enthal:en, sie füllt mit den Anlagen
erem Hofe sehr nahstehenden reglefenden Fürsterchauses, der sich und der Denlschrift des Reichskanzlers vom 4. Mai d. Is. 215
ur Zeit zur Wiederhersiellung seiner — in einem süddeut⸗ Seiten aus und bildet ein formliches Handbuch über die Munzfrage.
hen Badeaufhält, ganz kürzlich in einer diesem Orte nicht fer. ⸗ 896igsberg. Dieser Tage war hier ein komijscher
ꝛen Universitätsstadt ein Duell' gehabt, und 'ift durch einen Sabel⸗ Fall Gegenstand einer polizeilichen Verhandlung. Ein Mann? hatte
sieb über den Kopf seht —— worden. In Setre nämlich die Anzeige machen lassen, seine Frau habe ihm sein Bein
er Unsachen desVuckts schlieste moan“ auf Zin Rencontre das zerschlager, ud verbranni, damit er nicht ausgehen konne. Naqh
erselbe⸗ Erbprinz vortriniget · Zeit Liner Dame! wegenanit einen eeriundesiem allaemejnen Schreden klärte sich dieser haarstraubende
udertn · Prinje · ous rinen Aleineren Hause gehabt g Det pein. fall daͤhin auf, dah daß Vein Jein hölzernes gewesen ist, denn
ge Vorfall ·⸗son an den.hiesigen·lerhd hfene Kertisen großea in Beül. hei Poilssebille verloren e
nettsuemn heworgerfenhad enuedat e n Hedt au eine α ια
Der Erzbisschof von Etm hat jahrlich ein Eienatzüüee , Volkswirthschaft, Haudel und Verkehr. 7
vn 0 Thirn⸗ ans. Fastenbisshensen.“ Dit „Spen. Zig.“ vraht di bn unch n 6. Juni.“ Dem Vernehmen nach werden die
sieju folgende, aus amtlichen Quellen geschöpfte Mittheilung: Der durch üllerh. Verordnung vom 10. Aug 1871 zu errich tenden
zczbischoß hat erklärt, er werde viefe Geldern für bie⸗ Anstallen ind in Bildung degriffenen Aerztekammern im Laufe des Monas
ur Bildung guter Priester und für andere dringende Bedürfnisse Auguft d. J. einberufen werden.
urwenden? und die „Verwendung in geeigneter Weife zur dffent. Das Haup tzoblamt Zwveibrüger wid AIL. Juli au
gea Kenntniß bringen* Letzteres ist nit geschehen. In derselben nach Kaiserslantern derlegt werden.
didzese. hat in den. Jahren 18575 70 die Kirchenlollelte für das
eil. Griab. in Jernsatemn 24 647 Thir eingebrucht⸗ die Sanmslung
xd Pelerspfennig 1861—70 die Summe von 546.,062 Thlrn.
ahd jahrlich durchschnittiich 84 606 Thaler. ARJu leßlerer Summe
men noch einige außerorden liche Kollekten für den heil, Vater
n. Zetrage von 14,470 Thlrn., so daß im Ganzeũ in 14 Jahren
ihet 600, 00 his dalleim us der Ersdibßese Kold als Peters⸗
jtünig nach Rom gegangen find. ?t Gesatutumme dus allen
acuhischen Didzesen wird eine Mislibniberfleigen“ Dadun kommen
vgedie Dispensgelder, welche fit die Preuftischete Dio esen nuij
ihch 8200 Thir peranschlagt werden: ‚An Gsbühren für diß
nhung der Bashese sun si iν α ιιαοοα
inch Rom gegangen; ze füx die, Bestätigung eines, Weih⸗
fs müssen jedesmal 800 hire veat een Dil Spen
schlieůt. mit der Bemerlunge, Miog, vimmt por bltfonan⸗
F Sene ven Mund vbll wenn es sich um Erleichterung der
de Bole handeine Dis Herren habeneeje in ier
dnß dem Voltke hunderttausende zu sparen. Für die Regierungen
ind Landtagen dürfften Zie obigen Ziffern beweisen, daß man an
A angelangi ist“wo ferneres Zuwarlen unheilbringend
en Jann.“

die. Arinet hetbelführen würde. Ole Starken der activen Armee
würde hiernoch 432, 000, die der Neserbe 655,000 Mann be
zagen. Die Rede wurde mit einstimmigem Beifall ausgenommen.
Die Beraihunn⸗dea. Kriegsdienfigefezes wird morg en sorigesen.

vVorms, am, 28. Mai. J

Stand der garte. Obaleich die Witierung der lezten Monaite
die Sniwidlung der Getreidesaaten d. ßhalb nicht besonders begünstigte, weil
ie etwas zu kroden war, so stehen doch im Aigemeinen vie Feldfruͤchte zer
n der ganzen Provinz recht schön und versprechen eine reiche Erute. Be.
onders ausgezeichnet sind die Winterolsaaten, die zu den schönssen Hoffnungen
»erechtigen. Ebenso verhält es sich auch muĩ dem Sommer⸗ und Winterge ·
reide und Felder, auf welchen leßteres etwas lücken haft steht bilden sellene
Ausnahme. Dir vorhergehend Krockene kalte Witterung konnte man insofern
alg eine qünstige bezeichnen als sie die zu schnellen und Uppige· Entwidelung
er 4 rinigermaßen hemmte, so daß Lagerfrucht weniget leicht entsteh en
dird dboqh ist es mehr gost wahrscheinlich, daß lehlere an manchem Orie sig
ennoch einstellen wird, menn die feuchtwarme Witterung der letzten Tage
einigexmaßen anhält. 57 *»

Kalidüngung ar Wiesen. Nach einem deßfallfigen Verichte vorl
Alondleben auj · Domderr wurden 100. Pfund rohes, shwefehaures aan vro
Rorgen Weese; gemischi mit 10 Pfd. Gouano im März ausgeftreut. Die
Wiesen find ein⸗ und WVo theils troden, theils niedrig gelegen, sammt⸗
ich sehr kaligrundig. Ümgeachtei der Trockenheit und Kälie welche im Mai
errschie, —war der Jau V Grummetertrageanf⸗ den mit Kali gedungten
Wiesen zufriedenftellend. De, Mosorarten waren ausgeblieben, dagegen hatten
sSteinklee und süße Graser sid vermehrl. Ware nicht im Juli abermalige⸗
—XXOL wurde. auch der Grummetertrag ein sehr
roe biger· dewyrden ·ein; Compostdungung gab leinen hohern Ertrag ait
Kalidüngung. — eete Aber denselben Gegenjftand
olgendes: Auf einer Wiese wo Etr. Kalijaiz miteia C.r. stidstoffhaltigem
Ade ausgestreut waren, war der Ertrag⸗an Heu und Grummri. 1000
Mher, gls auf einer ungedungten, Eine andere Wiese gab vbeim ersten
Ichnilt keinen höhern Ertag, wohl aber bel Grummet. Eine undere Wiese,
wj welche lein Kaͤli, wohl aber eiwct daitftaus von. Keaitetn des Aaere
ekommen war zeigie keinen höhern Ertrag. Das Moos ist del mir nach
dalijdungung noch nicht völlig verschwunden. Die Gräser waren aber mehe
ind. besser geweichsen und dürften sich beĩ foringese hzter Krlidung die Legumi-
nosen, welche auf der Wiese sind, kräfti ger entwickeln. Ach in der Pfalß und
n Kheinhessen find auf Wiesenlaändereien: mit⸗ Kalisalzen sehr befriedigende
Resultate erziehlt wurden. 3

—8 Favre gestand 325 — ——
elche mit der Peiü der Mau c AIn
ttnraut ist, zu, a trag — EImee sih
ndie Schweig habe flüchten müsen, ba ka Gambesn nicht mit⸗
tiheilt dahß diese von dem Woffenstitift and ausgeschlossen sei zund
i deßbalb ihren Marsch auf Besangon nicht fortgesetzi babe.“
Bersaitles, 6. Juni. Die Nationalverfammlung berieht
ni satgese hter Didenssion des Kriegsdienscsehes liber die Dauet
n Dienstzeit. Trochu schlug aine Deenstzeit von drel Jahren in
r activen dirmee dor undeenswickelie die Grundzůge eines Syflems
ultes das Her en Qumitae ind Quaa stärlen und zuglcich

vye hung ·nnd · die merahscht ·Nettugeng ·der · Reton vura

4 * * —BfÆfAZMAA *
q. x. Demet, ver antworilicher Redacteur. rα
n α— .

—
        <pb n="356" />
        B f tmaͤ S Am14. Juli Vorm. don 8210 u
e aun— z g ungen. in Derz Schule des Grwen Hagen
e
Licitaͤfion . Jult hon d2 uhren der

* Madchensonntageschule.

Samstag den R Juni 1872, Nach Dar Siadeeih die Ortsschulcommission,
mittags 4 Uhr zu St. Ingbert, in der die Eltern sowie die Freunde der Schul⸗
Dehausung des Schreiners Jobh anr jugend werden hiermit höͤflichst eingeladen,
Soch m⸗e l ꝓe ec merdem durch· den⸗ochiega echt uhlrrich diesfe Visttafionen zir besuchen
commitiirten⸗latNoltar Horn · in St Jugbert Stẽ Ingbert ben 7.! Juni 1872.
der Untheilbarleit halber offenilich auf Eigernr· iα. Das Buͤrgermeiste rant
tzum perstrigt:: Ehandon.
ptan · Nre. 3902 und uud 398 —

Iιο DeꝶSlache-mit Wohnhairs Hof

Pflanzgarten und Wiese zu St. Ingbert

m Wollbach, neben Achann; Peter Vosche
.Plan⸗Rr. 80835.AπννDαÜ]. cker auf

bem Mühlenthal neben Heinrich Schmitt.

Plan ·Nr. 8384. 8 Dej. Ader iu den

oAbersten · Dchen, neben Georg Klein und

Johann Kieffer. * v2 crag

lan·Nr.8855. 6no Deze Ader auf'n

Gerstbujch, neben Johaun Peter Bosche.

Eigenthüuer find e Joseph Klein
dergmaun derzeit Spldat in Ulmt ReJo⸗
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rinaKlein, gewerbips, diese beiden
minderjährig, mit Peter Kuhn, Aufseher
auf dem Ster Ingberten Eisenwerk. als
Notimnund und mit Johann Peter Klein,
Berguann als NRebenvormund.Alle“ in
St.JIngbent wohnhaft. n α

. Horn. igi. Notar.“

Fräftige Jungen
di⸗ Shbhlosserei zu erleruen, werden ar
mpnen· uun erhalten iogleich Vezablun

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auf'm großen Flur.

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Zranzösi sche Prima Qualita⸗
iun Schachteln von 5— 10 Pfd. das Pfun
22 kr. in Laib ohne Schachteln 8324 9
20 kr. füt Wirthe entsptehend bitlige
7 Aßb. in

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nSt. Ingbert. tt.o Zwen geuti⸗ ⸗ F
31 d n47. cIun 1878 — — 44 —Rac. d
b — Spengleruese en
Wo Veränderung. finden gegen hohen Lohn daurrnde Arbe
hnungs —Mg ung. bei: Gu stav Echi mper in Zweibruden
Neiñ neues Laden lok at Mas nNnch kanl din odentlicher junger Mensl
srühere Gustav. Pet ers sche Haus)- ist. in die Lehre anfgenommen werden.
eil Sreitag erbffnet. nts F Ein Dienstmadchen s
i.run p Fritz Pauzerbieter qusliche Arbeiten wird gesucht
—— AE —9 F *
Heuter Sonntag o — — J—— — —2 Bie
V——ν Siche⸗- Ahenmatisms⸗ Wagenkram
8 Bis:à a Vanille — m νιαιινNονι— Nas —* ann
n der Condilorei dou Dr. Muller in Fr ankfurten.
uvacnhen en Fr. Prinz.. Sernckenbergftr. 5. Kurbroshecte gratis sranee
—— —— 223 — A F
1 Gey ehaͤfts⸗Buzeige.
Bain hiesigen sowie airswärügen verehrlichen Pub ikum hiermit die ergebene Anjein
daß ich als Friseur und Haarflechter mein Geschäft erdffnet habe, und beschatg
mich mit Aufertigung aller in das Haarflechten eingreifenden Arbeiten als R pfe
PhiIgnons, Locl æn, Locelentouren, Seheitel, Unteriagen, Kamam
ehen, Rollen vom Krepp und Wolle, Sehbnurrbürten, Racken
b ν VolIBrtemn; ferner mit Flechten von Hals- nl Unret-
ben, Brosehen, Nadeln, Ohrgehüngen, Ringen, Armbündern,
Haarhi lddern und allen fonstigen in das Haarflechter-und Friseur⸗Geschäft
einschlageuden Artikeln. Auch führe ich in meinem Geschäft verschiedene Parfümeriet als
Hauroele, FPommade, verschiedene Sorten Sel To, mme, NMahs-
bursaten eter. in bester Ausiwahl und in moͤglichst billigen Preisen. 3.3
Indem ich die festeste Versicherung guler und reeler Bedienung gebe, bitle ich un
geneigtes Vertrauen. Ak tze z anu t un te
* 9 Sit. Inaber tmn Jumi878. t —SD
JOR qh., zrifeur.

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Mobilienversteigerung.
Samstag den 29. Juni 1872 Nach
mittags 2 Uhr, zu St. Ingbert im Sterbe⸗
hause lassen die Kinder und Erben der
zaselbst berlebten Eheleute Nieolaus
Kilein und Maria Bosche öffentlich
versteigern: 2. Aa. IuJιια.
Venlem.Riheibeischrattis
3 Stühle,“ 1nSpiegel, 6 wergene Lein⸗
tũcher, Handtüchet, Kleider und Leibweihz
zeng der Verstorbenen, Aüchengeschirt und
fonstige Gegenstände.
e 8, Sorn. idl. Rotat
Bekanntmachung.
Die ordentliche Visitation der kaͤth. deut ·
chen Schulen in' St. Ingdert' und zu St.
Ingbetter Grube pro 187142 finden statt:
Am 12. Jun nächsthin, Vorm 8 Uhr
n: der Schule des Lehrers Baron
An demselben Tag Rachm. SUhr in
der Sqhule det Schweller Magdalena.
Am 13. Juni Vorm.n Bo Uhr in der
Zchule des Sehrers Areitz.
An demselben Toge Nachm. 2 Uhr inn
zer Schule des Lehrers Bischof zu
Schnapphach. ν ιιν
Am⸗14. Juni Vorm. 8 Uhr in der
Srhule des Lehrers Seibert
In in. Jani Nege, 3uhr ig der
Schule der Schwester Pauila. α
Am 7. Juli Nachmittage 2 Uhhze in ber
nabensonntageschule.. 3
Am 8 Vvorm. bon 3— in
dec· Schale der Schwesser Eonstantia.. — Ara —
Am 8. JuliVorm, 10 12Uhr 4 —B eh —!. * 6 — 6
— Me rere J Aodcr 9 entner 7 333
Am 8. Jull 3.uhr Nochminags in derI Quas getäucherten SZchinken ier Cie 33 I. — *
Zchule des Lehrers Echlaudeckeron 4 eee — gesal zenen · do 95 —— —598 e 30 ön
Am 9. Juli Vorm.“ von 8 10 Uhrinpui — denaucherten Schweinefleisch * ee 30 ouä
er Schute des Verwelers Föhll. A atzenes pe . α
ühe in der * dalbe Schwelnie. ohne Knochen, ber Tit..
Zzaue der Schwesser Saurentiac. dol nutec Garantie siitnangegedene Qualifaͤte z verkaufen·
Am 9. Juli von 3 Uhr in der Schule αν αα e t TFhbis. Gußhy, Mesßgermeister
der Schwester Pia. e enee bin Kaiserslautern.
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—artion. Druck und Verlag don JF. .. Demez in St. Jugoert
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        8* . Ingberker Anzeiger.

A — it er n das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungtblatt, mit due Dienttags⸗- Donnerttagz⸗ und Sonntags

baumer) erscheint woͤchentlich vieren al. Dienstag. Dumer stag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 —X
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krgr. die dreispaltige Zeilt Blattschrift oder deren Raum berechnet.

R..— 77

Deutsches Neich.

Münden, 7. Juni. Wie der „Bayerische Kurier“ meldei,
sdie Ernennung des bisherigen Benedictiner-Abtes bei St. Bonifaz
Mnidersitätsprofefsors Dr. v. Haneberg in München zum Bi—
chof von Speyer am 5. d. Mis. o⸗fiziell erfolgt. J

Berlin, 6. Juni. Der Kronprinz und die Kronprinzessin
on Italien haben dem Herrn Propst Herzog 1000 Franken zur
herschönerung der n St. Hedwigskirche über⸗
wiesen. — Die k. Familie von Italien ist bekauntlich im Bann.
Iber ‚nicht deren Geld re..

Berlin, 6. Juni. Das Jesuiten-Sesetz wird am 15.
Juni an den Reichstag gelangen und soll folgende zwei Para-
raphen umfassen:

8. 1. Angehörige des Jesuitenordens und verwandter
Fongregationen, welche unbekannten auswärtigen Oberen unbedingten
h horsam schulden, verlieren das deutsche Indigenat und können
musgewiesen werden.

F. 2. Der Bundesrath setzt fest, für welche Orden das
Zeseß Kraft hat.

Berlbin, V. Juni. Es scheint richtig, daß die gestern dem
Justiz⸗ Ausschusse des Bundesraths zugegangene Vorlage als eine
Art Nothgesetz und bis zum Erlaß eines definitiven Gesetzes über
zie Kongregationen die Jesuiten, ohne unbedingten Verlust des
Indigenats, mit der Ausweisung aus Deutschland bedroht. Es
jandelt sich also, wie die „Köln. Ztg.“ Dies neuerdings in Aus⸗
ächt gestellt hatte, thatsächlich um die Beschränkung oder den Verlust
der Freizügickeit. Au der Annahme des BGesetzes im Bundesrathe
und im Reichstage wird nicht gezweifelt. J

Berlin, 10. Juni. Das Abgeordnetenhaus genehmigte
den Antrag auf Vertagung beider Landtagshäuser, worauf der
Rinister des Junern die königliche Botschaft verlas, welche beide
däuser des Landtages bis zum 21. October vertagt.

Berlhin, 10. Juni. Die „Kreuzzeitung“ hört, daß die
Nachricht über die beabsichtigte Zusammenkunft des deutschen Kaisers,
des Kaisers von Rußland und des Kaisers von Oesterreich, bei
der Enthüllung des Steindenkmals auf einem Irrthum beruhe
ke schienen allerdings von Seiten des Comités Einladungen an
die drei Monarchen ergangen zu fein, es sei jedoch unwahrschein⸗
ch, daß die Kaiser von Rußland und Oesterreich derselben Folge
eisten würden. 3

Berlin. Fortan wird Deutschlandmit dem neuen fran⸗
söfischen Wehrgesetz rechnen müssen; denn dies Gesetz erscheint in
det That derart, um die ernstesto Beachtung zu beanspruchen. Das⸗
elbe übertrifft, so schreidt der Militär⸗Betichterstatier der Post“
in seiner Leistungsfähigkeit das deutsche Wehrgesetz um nahezu das
dreifache, und strebt in der vollsten Verwirklichung des Wortes
anach, alle wehrbaren Männer in den Waffen vorzubilden. Das
jahreßcontingeni auch nur zu 200, 000 Mann angenommen sder
anzoösische Voranschlag nimmt 220,000 bis 230,000 Mann in
lussicht), wird Frankreich in den Jahrgängen seiner activen Armee
ind den vier Jabrgangen seiner ersten Reserbe eine unmittelbar
eetfüghare Streitmacht von ü, 800, 000 Maun besitzen, wovon die
Nlfte vorgeübte alte Soldaten, die andere Hälfte hingegen aller—

ungs nur in einer Schnelldressur von je sechs Monaten vorgebil⸗
dete junge Mannschaften. Da sich die Gesammidienstpflicht jedoch
m 20. bis 40. Lebensjahre bemessen findet, treten hietzu noch
e ferncren zwölf Jahrgänge der Territorialgarden und Territo⸗
ialteserben von gleicher Stärke, so daß sich der gesammte Mann⸗
daftsstand der durch dies neue Gesetz in Aussicht genommenen

tmdsischen Waffenmacht demnach auf ruud vier Millionen beziffern
dürde. Der Zeitraum für diese Verstärkung der activen Armee
deint nach den gelegentlichen Aeußerungen der französischen
wanchegelüst⸗ höchstens auf vier Jahre bemessen zu werden. Ganz
anc wird aber Deutschland diese Wehranstrengung noch ohne
eichen sich vollziehen lassen können, ohne noch rechtzeitig die
aprechenden Gegenmazregein zu treffen, und bleidt demnach nahezu
VDestimmtheit vorherzusehen, daß wahrscheinlich schon in näch

der Frist auch das deutsche Wehrgeseß noch eine Steigerung seinet

Leistungsfühigkeit und das deutsche Militärbudget die dadurch etwa

dedingte Erhöhung erfahren dürften.
Frankreich.

In Paris hat sich ein Verein zur Verbreilung des Unter⸗
ichts unter dem weiblichen Geschlechte gebildet, welche eine freie
Normalschule für den Secundärunterricht und eine Reihe von
Primärschulen gründen will. Er will nicht voraugsweise Lehrerinen
bilden, sondern auch solche Schülerinen in seine Normalfchule
aufnehmen, die sich nicht für den Unterricht bestimmen. Vas
Journal des Debats“ zollt diesem Unternehmen seine lebhafte
ZAustimmung.

Jermischee«.

fSt. Jaagbert, 10. Juni. Zu den Schwurgerichts⸗
ãtzungen des II. Quartals ist aus dem Kantone St Ingabert
Herr Peter Ha ud von Rohrbaq einberufen worden —

— Bei dem in hiesiger Stadt Anfangs Juli abzuhaltenden
Berbandstag der pfalzishen Vorschußdereine wird Hr.
Schnlze⸗Delizsch beiwohnen. I

F Zweibrücdken, 10. Juni. Der heute Vormittag vor

dem Schwurgericht verhandelte Preßprezeß Hohele Verlaãumdung
Weber's durch Unterschiagungsbezichtigung) endigte mit einer Ver
dhnung zwischen dem Antragsteller Hrn. Kaufmona Heinrich Weber
ind dem Besczuldigten, ein Ausgang, der fichtlich auf den größten
Theil des zabsreichen Auditoriums den besten Eindruck machte. Nach
Beendigung der einleitenden Verhaudlungen und Vernehmungen
des Zeugen Weber richtete der Hr. Schwurgerichtspräsident au diesen
die Frage, ob et, falls Hr. Hohle sich zu einer Ehrenerklaäͤrung
derstehen wolle, seinen Strafantrag nicht vielleicht zurückzuziehen
Sereit sei. Nach einigem Bedenlen und nachdem Hr. Hohle erklärt
hatte, daß er in gutem Glauben gehandelt, daß er getäuscht worden
und daß es ihm von Herzen leid thue, den angreifenden Artikel
in der Südd. Post“ (HMeünchen) veranlaßt zu haben, war Hr.
Weber zur Zurückrahme bereit. Wir stimmen der Gratulalion,
welche der Hr. Präsident, Appellrath Molctor, dem Antragsteller,
dem Beschuldigten und der Stadt Kaiserslautern zu diesem guten
Ende machte, vollständig bei, ebenso wie der Hoffnung, daß Äehn
liches in Kaiserblautern nicht wieder vorkommen möge. Wir konnen
aber auch nicht nnterlassen, den schwer und ungerecht angegriffenen
Hren. Weber der heute geübten hochgradigen Noblesse wegen be⸗
sonders zu beglüdwünschen. Als interessani heben wir noch hervor,
daß Seitens des Hrn. Präsidenten wie des Herrn Staatsanwalts
die Mäßigung, deren sich die schließlich Versöhnien befleißigten,
lobend anerkannt wurde.

rLandau, 10. Juni. Am nächsten Sonntag predigt in
der hiesigen Katharinenkapelle der unerschrockene muthvolle latho⸗
lische Priester Ht. Professor Kanoodt, eine Zierde der Bonner Uni⸗
bersität. (Land. Eilb.)

f In Karlsruhe zirkulirte am 5. d. das iolle Gerucht,
die Stadt Newyork sei in Zeit von 7 Minuten untergegangen.

7 In der March (Schlesw. Holst.) wurden dieser Tage 3
vor dem Pfluge befindliche Pferde von einigen Schwärmen Bienen
überfallen und zu Tode gemartert.

F Aus Lithauen wird neuerdings wieder ein großes
Brandunglüdk gemeldet, dessen Opfer das Siädichen Antopol im
Kreise Kooryen geworden ist. Das F.uer, das jedenfalls von
jrevelhafler Hand angelegt war, brach an mehren Stellen zugleich
hervor und hat 128 Hhauser in Asge gelegt.

fAm vorletzten Sonntag wurde Hrn. Thiers von einem
Engländer der Regenschirm gestohlen. Der Präsident war nämlich
in dem Hofe herumgegangen und hatte, da er am Thore mit einer
Person sprach. sein n Schirm an das Gitterthor gestellt. Ein wohl⸗
gelleidetetr Mann bemächtigle sich desselhen und wollte sich mit
emselben wegschleichen, wurde aber festgenommen Bu dem Polizei⸗
Fommissar stellte es sich heraus, daß dec Eageuder einer vor⸗
nehmen Familie angehörte und er sich den SAchten bon Thits duu
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        aneignen wollte, um ihn in seinem Curiositäten Cabinet aufzustellen. preußische Thaler von 1818B (erkenntlich an dem fehlenden „mit
Thiers befahl, den Curiositätensammler frei zu lassen und *6 der Umschrift), österreichische Guldenstücke, sächsische Zehngroschen
ihm den Schirnmnmn. flücke und 20 Francs-⸗Goldstücke der neuen Republik, sehr täuschem
mit scharfer Prägung und nur am Gewichte kenntlich.
Volkswirthschaft, Handel und Verkehr. — —
An gefälschten Gelde coursiren gegenwärtig: Prue erantwortlicher Redacteur.
dische Siegesthaler mit dem Lorbeerkranze (am Klange erkenntlich),
— Die ger ö set e Delie a Ve, d.er 5son 1
— Aechte neue Holländische Matjes Garingee J
Joh. Jos. Heinrieh
Restaurateur. 492
— —

Heu⸗ und Ohmetgras⸗
Versteigerung.

Samstag den 15. Jl. Mits. des Nachmit⸗
ags präcis um 2 Uhr. zu St. Ingbert,
nder Wirthebehausung des Herrn Adjunc⸗
en Heinrich Schmitt, lassen öffentlich
auf Credit versteigen ·

IJ. herr Jaeobb Dahlem, Müller,
von hier, das diesjährige Heu und Ohmet⸗
gras von 24 Morgen Wiesen, hiesigen
Zannes, zur Obermühle gehörig, in 45
genau vermessenen Loosen. Ueber die Ein⸗
heilung der Loose gibt das unterfertigte
Büreau bereitwilligst Auskunft.

I. herr Philipp Weigand, Gaͤst⸗
wirth in Metz, dasselbe Wachsthum von
aachbezeichneten gepachteten Pfarrwiesen näm⸗
'ich von:

1. Dem 2. 3. und 4. Beete der
Wiese in den Steegwiesen, je Yus aus
565 Dezimalen, und

2. Dem 1. 2. 4. und 7 Beete der
Wiese in den Bruchwiesen, je 10 aus
483 Dezimalen.

Aus, Auftrag

Das Geschäfts- und Consultationsbüreau

Z. Bechthold in St. Ingbert.

Baltischer Lloy⸗
Direcke

t

—
Postdampfschifffahrt
vermittelst der prachtvollen, circa 8000 Tons große Dampfschiffe Mum-
boldt. VFramklin, Thorualdsen, Eruat Horits Arn
Washington
von Havre nach Mew-Vor—
woͤchentlich 1 Mal.

Preis ab Havre nur 68 fl. — für Erwachsene und 84 fl. —
für Kinder unter 10 Jahren.

Zu näherer Auskunft und Accordabschlüssen empfiehlt sich der alleinige
Vertreter dieser Daumpfschifflinie

J. Noers in St. Ingbert.

Geschäfts⸗Anzeige.

Dem hiesigen sowie auswärtigen verehrlichen Publikum hiermit die ergebene Anzeige
daß ich als Friseur und Haarflechter mein Geschäft eröffnet habe, und beschäftige
mich mit Anfertigung aller in das Haarflechten eingreifenden Arbeiten als: Zöpfe,
Ohignhoms, Locicem, Loekentouren, Seheitel, Untertagen, Kämm-
ehen, KRollen von Krepp und Wolle, Sehnurrhürten- Backen
bürtemn, undd VolIhüäürtem; ferner mit Flechten von Hals- und Uhrket
ten, Rroschem, Nacdleln- Ohrgehängen, Ringen, Armbümndern,
Haurbildern und allen sonstigen in das Haarflechter⸗ und Friseur Geschäft
inschlagenden Artikeln. Auch führe ich in meinem Geschäft verschiedene Parfümerien, als
Anaroele, Pommade, verschiedene Sorten Sei fe, Amme, Zaln
bürsten ete. in bester Auswahl und in möglichst billigen Preisen.

Indem ich die fesieste Versicherung guter und reeler Bedienung gebe, bitte ich ur
geneigtes Vertrauen.

St. Ingbert im Juni 1872
JOhAnn WVeirich, Friseur.
M hundert Centner:
ehrere hunder entner:
geraucherten Schinken per Cir. 38 Il. — kr.
gesalzenen do. 3 30 —
—5 Schweiunesleisch30, —
gesalzenes do. u.
halbe Schweine, ohne anhn per Cit.. ... 26, — kr
hat unter Garantie für angegebene Qualität zu verkaufen:
Sbhil. Kuby, Mezzgermeister
in Kaiserslautern.
J — — *
Ppiloptischo Lrampfo —XWX
heilt brieflieh der Specialarat für Ppilepsie Dr. O. KiIIIischein Berlin,
ietzt Neuenburgerstrasse 8. — Schon Hunderte vollständig geheilt.

— ——
Bürgerverein.
Sonntag Nachmittag 4 Uhr
Generalversammlung.

Besprechung über die Wahl eines Vor—
tandes, sowie die Zugrundelegung der
Stattuten.

Um Mißdeutungen über den Zweck des
Bereins vorzubeugen. wird es genügen in
wenig Worten zu sagen, daß der Haupt⸗
wed des Vereins sich die Förderung und
Wahrung des gemeinbürgerlichen Wohles
zur Aufgabe macht, sowie die Besprechung
iiber Oelonomie, Gewerbe und Geschaäfts⸗
ũhrung, Hebung der Vollsbildung und
riedliche gesellige Unterhaltung ꝛc.

Bemerkt wird, daß jeder wohlmeinende
gutgesinnte Bürger, wenn er auch hier kein
Zürgerrecht besitzt, ohne Unterschied der
Tonfession, dem Vereine beitreten kann.

Programm sowie Liste zum ein⸗
eichnen üegen zu jeder Tageszeit bei Hrn.
ßeorg Jung offen.
xin in den besten Jahren
tehender Mann,

.. Unteroffizier, seit mehreren Jah⸗
sen Materialverwalter und Platz
auffeher in einer Gießerei, Ma⸗
schinen⸗ und Kesselschmiede sowie in
ener Coaksfabrik 2e. ꝛe. sucht eine
Abnliche Stellung.

Votzügliche Zeugnisse stehen zur Seite.

Der Eintritt kann sofort erfolgen und ist
zas Nähere in der Exped. ds. Bl. zu
rfahren.

2 kräftige Jungen
um die Schlosserei zu erlernen, werden an⸗
zenommen und erhalten sogleich Bezahlung
vei —XEXXIXV

auf' m großen Flur.

—Am Pfingstsonntag ging von Et.
vngoert nach Schnappbach ein
golden Kreuz an einer blonden Haat⸗
Peite verloren. Der redliche Finder wir
gebeten, diese Obielte gegen eine gute
Zelohnung in der Exped. da. Bl. abzugeben.

- Ankauf wird gewarnt.
Ein Dienstmädchen, fur
Huusliche Arbeiten wird gesucht.
Zu erfragen in der Exped. d. Bl.

rau Wittwe Thiery hat im
da Stod eine Wohnung mit
pier Temmer nebst Keller zu ver⸗
miethen.
Nehaktion, Druck und Verlag von F. X. Demes in St. Inabert
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        — 22
822
33 5866 36
* —— — I38..3
2— — * 8 ——
527 * — 28— 2
237 232755 —53 8
23 5 * 734.8 —A
—J2 3388 333
* — * —— 5—4
222 —E 2528* —— 73 O
—— — 52* 23* D 22 8— — 5 *
5252832 7 222 8
3357 335 73383 7 A —— 275
⸗ 2252 — 324 — 8358 —235 — *5
25 —— * — 22 5 — —2 —33 2 *2 —
2 — 28 — S. 27 — * 2 — B852 8 53
58— 23 —— 8 * —A — 5— —2588 —3
—358 — ãg/ 5533735 32 J — — —
373 578537 53 3853 — 388 555338 ————
A— 83* 3238 23 5583 9 53 53233 3*82
13333883*8 338 5. V 1375 — ——— — —&amp;
5 4 E. 22 S 2* — — — ———— *32 : 2 h
555387 333335 A * ——z3.5 — * S
53. 523 3236 12232 —e 2588 5— 52 2 8
252. —8 —5 —A — —A A— —38 3 555 552 8 2 5S
5— 52 — * 328 —.5 8 ʒ —— — ie c —— 3. 358
—758 2338555 z33535 5 * *c* 25 —— 3* 78
25 2273588 525 — 5 2 —E —25* 2323387 5 18
27 53 8— 32 * 2 533 5252 —
*25335 — —56868335375 —578*7 22 5 35 53 335238 3
— 38 — —— 2. 2 2 25 —
53 * —— — 0O 2232 — * 2 * — — 5335—35 A
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2 8 8 * — * — S — — * 8 2433 58 *55 2 53
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24 40 2 82 —— — 585 825 22 zS58. *
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*57 5 6 522 —— 5 555557— — — *5 52 5*
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z8 — 533 53 3833377 —6873 262 ——— 58 *28
55 — 5 F 53 — 22 — *28 — * 2 52 *
3882* 8 —35338*6 5532355 87 584 —— 5s3
2 ** 23 68* 557 2 2538
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5*25 2233 5 — 258 2 28225 8
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3533 3533338538 2. 223338 555355 523 —*5.
223485 25322 JJ— — ———
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— vñateer Tal Däematag. —r a Soam Etan und Sorwn ngAbonnementspreis vierteljaherg —AXX
in νια »ια Silberar. Aumigen erden mit: Z Arie die droijpalti⸗ gZeils Blatischrill ader doren Daumt berehnn, aAnaiuarh
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Ingberrt, den 12. Juni. — den gerrd zugewiesen wornach ber einer drehhrigen Dienstzi dig
Der Conflikt der Ppreußischen Regierung mit den Bischöͤfen Friedensstärke der bayerischen Armee, entsprechend dem Progentsatze
amnut iminer mehr —A— zgedenlen⸗ jehzt x sammtliche pon 1: 190. der ——— Mann — Ein⸗
kizbischöfe und Bischöfen: des praußischen; aSiaates Hadts Verhalten echnung her Offtüett und Veamten beiragen wird. Der über
Felobiichoss Namezenowskit3 und chesn Bischois vou Ermnelaude6.000 Nann vertzteitzende Ueberschuß, von Wehrpflichtigen wird
Sachen der Altkathholiken, zunde der · Exkammimibationen.: àm *ex er Ersotzmannischaft 1. und It. Classe zugewiesen ngch“ den für
haro nchzuahmen⸗ falls die 5Regierunge mit: heidene wegen Ahtes Ihr 187 ecrlosscucũ —A der
ieͤbezüglichen Verholtens in fraglicher Sachecin rinr ernstedes ee hat die Acne 80546 Mann, mit. Cinrechnung
Zericht gehen sollte. Was six im Kleinen nicht eireichten, suchen er Offigere und Beamten zi zahlen. (Frec
num im Großen zu erzwingem. Den mit dieser Einnuithigleit8 erli n8 Juni Daß die deuts he Armee durchweg intt
achen sie jedenfalls die Regierung einzuschüchtern, was ihnen aber inenr ganz meuen Gewehr bewaffnet werden foll, ist genug be⸗
hei der Festigleit derselben nicht gelingen dürfte Und so zeigt jauptet, aber ebenso oft bestritten worden. Jetzt endlich dringt
zuch schon wirtlich die Spener'sche Zeitung, die mit den maß das. Militͤn wohenblait wenn auch jndirelt — eine Bestaͤtig⸗
ebenden Perfoöͤnlichleiten in engen Beziehungen steht, daz die Re⸗ ung der beabsichtigten VAenderung durch folgende offizibse Rotiz:
herung nicht · einen Augenblick darnn · denten werderrinrin fotchen Das im der Bros hire des Dauplmannz Henisch Verlag von F
danpfe Rurch Nachgeben: nuszuweichen: Sie werde eine über demSchlefier, Berlin 1872 beschriehtne Gemhehi systen Mauser⸗ iß n
hesete Kehende Kaste nicht Bulden, eine Theilung det. Souverdne⸗ teiner Weise als identisch zir vetruchten — Bewaffnmg
—X nicht ve eiabar. Onkel Spener; der demschen Saßanferie in Aussicht genommenen Gewehr. eine
Zitt Man erfteche sich micht. den Sillen irgend:Anes- Men⸗ Vertffeutlichung der Konfiruktion des shien ite ne
henn Jel er Papst, Bischof für den Wislen, Goites auszugeben, rfolgtz noch mard odiefelb⸗ für die nächster Zelt beabsichüugrz.
pust wird die Staatsgewalf diefen Pfeudogolt demaskiren, seinen Berlim-, IIS Juni.a-Ein. Telegramme des „Schwab.
hillen: Ahvechen und die: Blaspfemie, die uit dem Namen des Merkte beg idet. die letzten Schwierigkeiten⸗ der Luxemburger
dchsten getxrieben wird auf das inee — heißt Visenbaͤhnangelegenheit als jetzt ausgeglichen uͤnd den Abschluß als
lar gesprochen und hedeutet, daß auch auf Seite der Stantsgewali ofort. bevorstehend DSeitens deg Kriegeministers ist neuerdings
ir Porole jetzt heitzteNlargemacht zum Kampfe, uͤnd daß mau bestimme worden vaß alttaibolifchen Soldaten nicht wider ihren
ich nicht scheut, den von ultramontaner Seite hingeworfenen Bislen zIu Abmischlatholischen Geistlichen zur; Kirche geführt. verden
ehdehandschuh· aufzuheben, auch wenn man von Rom aus die ollen? and daß vorkonmenden Falls den betreffenden Maun chafkenn
Nbositian Degetn Vio Etaaisgemolt? offen begünftigken Dent was Altkathottkem Pien überlassen. ist, ihr. lirchliches Bedürfuiß nch
es anders gls eineg Belohnung detz Renitenz geget!den Stackt igenent Ermessen ite befriedigei wozu. den belrcenden Maun“
venn man, iwie — berichten, . den Feldbijchof chaften die Zeitr an Sonu ⸗ *85 Felttagen — —
damczandwski in Anerkennung seines jchzigen Auft /etens zum assi⸗ Ler einschlagenden —A weit als irgend, thunlich ger
ütengen Thryliptälaten“ in Rom designirt? i whtt. werden foll Der Sohn deg Prassdenien Gant rde
VUnsexe ltxamontanen. sind wenig erbaut Aber die Freund Zirser A n ureea r
hote Denhschiands min Italien die durch die — Anwesenheh vr e bae rheralssabes der Arnuge Generabkdelomar e
lallenischen Kronprinzen ⸗Paares? in Berlin aufg Neue vestegelt Gall Graf v. Moaolnt e hat sich gestern uinl Mrlaub gFür. den
nide. Ihnen schwantnichts Gutes dobon fur ihre; Pläus⸗ und. zanzen Sommer auf feine Besitzung in Salesien, deziw. ouf Etn
s Pieffeist schon einige Zeit darobe in giner eimas gercinen holungsreisen 8. Kamqdhe,
inmmung. Die Gereiztheit mag aber noch zunehmen. Deun ge- Chef des Ing.Corpe lund Geneꝛ al⸗ Injpelteur der Festungen,
bern wurde im Bundesrathe ein Gesehentwurf SS —8* e Angeledenhetten. nach Mainz, Elsaß cuude
ach ded Mit — Jesuitcn ordens ader it. deniselben. ver vr hafhriugen begeben. 3 —
ee h
lufenthalt von der Polizeibehoͤrde versagt werden kann. Die Er- vischöflichen Briefe, in welchen er die offilelle Mittheilun g. seiner
assing der erforderlichen Ausführungsverordnnnget vleibtt dem Erkommunikation vermuthele, beharrlich gnzunehnngn vberweigert und
dunderalhe vorbehalten Pe Mich⸗el fängt — —A —ä ihm dae
—XX —*æ schon ?bor ————— wünschte⸗ 92 Uber⸗ihne berhäntte Erlommunitationoffielt wijtzuuheilenn. Der ꝙ
„Saumt der Denische gerne· lang⸗ α guudidot rief n 3 — — den von vn
uaittzuNimmer beugt er sich dem Zwange d u ift FIbrkommunizirten. die heireffende Mittheilung, ohue welche⸗ die Er⸗
in s d pen — e ee aee e
Deutsches Reich. »oten insinuiren zu lassen. Vom königi, —A
Manchen, 10. Juni. Die beabsichtint? Fewesene Einbe⸗ vandte sich jetzt der Fuͤrstbischof an das tönigl. Aphellatisgericht
ung von Vandidehroffigiereri zu den Haupiubungen der Artitlerie⸗ weilh letzteres nun den Beschluß gefaßt hatVie gange⸗ Angelegen⸗
aegimenter auf dem Lechfelder unterbleibt für: dieses Jahrijunda jeit bel der zweifelhaften Faffung der Breftimmungen, des. Miuf⸗
uuch fün. die Aritillexie neue Uebungsvorschriften angenommen terial· Restripts in Betrefs. der zivilrechtlichen Folgen der Er oanunn
verden müssen, wird die Einberufung von Offizieren obiger Kate⸗ nikation, der Entscheidung des —— unterbreitj *
rie dis zur Einsührung deß nenen ArtillerieReglements ver⸗ Frankreich —
deben. —Di⸗ ju. der bayerischen; Aruee, gebräuchlichen Kahitu⸗ de,?Die deutschen Okkupatianstruppen in Fraulrecich halten, um
aten⸗Auszeichnungen Ehebrons)? für eine Je sechssiührige Dicast- NAugust und September ihre Mandder aba Der Mipister des In⸗
—TX in Wegfall, nur wird hiefür fürceine siebem cbeziezungs⸗ morn chat durch Rundschreiben die Präfekten. der -olkupirten Depar⸗
deist bierzehn jährige Dienstzeit eine andere Auszeichnung bestimmt: dements davon in Kenntnih gesetzt. Dieses Rundschreiben lauteten
n, „—. Der Präsident des k. geodätischen Justitutes in Bkrliw: ubHerr RPräfelt! Ich habe die. Ehre,, Sig zu benachrichtigen,
Aunallieut. z. Dispos., Dr. Baher, hat von der kgl. Staatsre⸗ daß vor den. großen Mandvern der deulschen Truphen, wolche —
un die Krluubniß zur Vornahme von Beobachtungen fün die lintde augendrnmen wordensinde diese naͤmlichen deutschen Truut
&amp; Arbeiten der Gradmessung im Lauje des heurigen Jahres pen regiments⸗ und brigadeweise Manövder machen, die eine bor
em Domersberge und der Kalmk KRheinpfalz) erhalten. geschriebene Dauer von vier Wochen haben z. Der Anfang dieser
Bei der diesmaligen Repariifion der Wehrpflicht- Mandder war durch ein Dekret, welches auf alle deuischen Trug⸗
7 wird. zum ersten Male nachldem aslgemeinen deuischen Kriegs⸗ hen auwendhar wac ul den 26. Juli.lestgesehb.. aber in Folge
hesehe verfaͤhre n. und werden ca. 16,000 Manij dem siehen per, Veinerlungen der Prascew na u Anduchen unseres außet⸗

J
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        ardentlichen Kommissars wurde beschlossen, daß dier Regimenis-
und Brigade ⸗Mandber für die Ollupations⸗Armee ausnahmsweise
erst gegen den 20. oder 25. August beginnen: werden, um so wie!
als moöglich den Schaden an der Ernte und die Schwierigleiten
u verhindern, welche die Folge davon sein kounten. Empfangen
Sie ec. Versailles im Mai 1872 7
Wie man jetzt erfährt, wurden während der Insurrection in
Paris 3315 Verwundete in die Hospitäler gebracht. Dieselben find
pon de Militarbehorde auf folgende Weise classificirt worden
Uunge Jeute pon weniger als zwaͤnzig Jahren 552; Fremde 271
Franzosen, die nie zur Armee gehört haben, 5672 3. Individuen
die Soidaten in der französischen Armee gewesen sind, 1920.
22 Bersailles, 11. Juni. Nationalverfammlung. Nach! be
zabigier Diskusfion uͤber den Artilel 87 des Viilitärgesehes werden
alle zu dem Artikel gestellten Amendements zurückgezogen oder
verworfen und derselbe in dex Fassung der Vorlage angenommen
her Artitel bestimint alhsssssßßf.
z gJahre VDienst in der atlib ⸗n Armer.
⁊ Jahre Dienst in der Reserve der altiven Armee.
Jahte Dienst in der Territorial⸗Aente.
Jahre Dienst in der Reserne der Territotial · Armee.

Serk. Hoheit Prinz Ludwig von Edenkoben resp. Durtheim kom
mend an⸗ · unsjerer· Stadt ein⸗ und ßieg von der —AR
Behorde begrißt, im Hotel zum Pfalzet Hof“ 46. Die Stad
var zu⸗ Ehren des hohen Gaftes reich, beflaggt.. Puimn Ludwig i
bekanntlich Ehrenpräfident der Wanderversammlung bayerischer Land
wirthe. welche am Sonntag und Moutag in Dürtheimgetagi
Gestern Mittag um 1 Uhr unternahm die Versammlung in einen
aus 12 Wagen bestehenden reich begränzten Extrazuge eine Fahr
nach Edeuntobenr⸗ In: Wachenheim und Reustadte wurde gehaute
and zuv Probe unferer herrlichen Haardiweine⸗ geschritten.I
Deidesheim konute leider aus bahndienstlichen Rüchichten nich
angehalten werden. In Neustadt wieder kurze Rast und Fortjth
ung der Weinprobe. — In dem reigenden Garten des. Gasihauste—
S as id Edenloben sowie — auf der Villa Tudwigthor
brachie die Versammlung den Rest des Tages zu. (Land. Eil.)
Eie gesa n d t)
. Aufrauge. If es ertaubt, auf dem Friedhofe dahier nat
Belieben Blumen gu brechen und Blumenstdde zu entwenden
Hiner einzigen Familit wurde in letzter Zeit von Graͤbern die
Blumenstöcke geholt? An andern Orien findet man am Gingam
des Frirdhofes Plalate, durch welche ulle Beschaädigungen polti
lich untersagt sind.

Einer der nicht oft in die Mrche kommt, aber denno
Pietãt dennt. I

118 — —F
FgZweibrücen. 11. Juni. Die heulige Verhandlung!
zegen Hru. Ph. G. Sioh, ehemaliger Redalteur des Pf. Kurier,“
ehl Redalteur der „Magdeburger Ztg.“, endigte mit F reispre J J mabnzge 3 rag
dn g.. Die Antkiage dautete auf Beleidigung des bischofliche 5 ——— —
Drdinariatz in Speier und des Ordinariatsfelretärs Hru. Geißler. 1 F. X. Demet, derantwottlicher Kedacieut.
FeLandau, 12. Juni. Gestern Abend nach 7. Uhr traf, 5 —
—
Bekauntmachungen.

Heu⸗ und Ohmetgras⸗

Versteigerung.

Samstag den 15. 1. Mis. des Rachmit-
lags präcis um 8 Utzr, zu St. Ingbert,
in der Wirthebehausung des Herrn Adjunc⸗
dan Heinrich Schmidt, lafssen oͤffentlich
zuf Eredit versteiger::—

J. dert Jaesbb DPahlem, NMüller,
on hier, das diesjahrige Heu⸗ und Ohmet⸗
gras von 24 Morgen Wiefen, hiesigen
Zannes, zur Obermuͤhle gehörig, in 15
genan vermefseren Loosen. Ueber die Ein
heilung der Loose gibt das unterfertigt
dirreau bereitwilligst Auskunft.

II. herr Philipp Weigand, Gast
wirth in Meß, dasselbe Wachsthum vor
rachbezeichneten gepachteten Pfarrwiesen naͤm
ich von·

1.“ Dem 8. 8. und 41. Beete der
Wiese in den Steegwiesen, je sin aus
765 Dezimalen, uund

2. Dem 1. 2. 4. und 7 Beete der
Wiese in den Bruchwiesen, je ird aus
483 Dezimalen.

Aus Auftrag

Bas Geschäfts- und Confultationsbürean

k. Bechthold in St. Ingbert.

——
Bürgerrecht besitzt, Vhne Unterschied der 4*27 kr. Mijchfrucht — il. — kr. Hdafm
Confession, dem Zercine beitreten kann. 4 fl. 2 tr. Kartoffein Afl. 82 kr. He
Programm sowie Eiste zum ein⸗ fl. 30 kr. Sttoh 1 fl. 20 tr. pe
zeichnen liegen zu jeder Tageszeit bdei Hrn. Zeniner. Weißbrod Liu Kilogr. 21 k
Georg Jung offen. stornbrod 3 Kilogr. 26 kr. ditto 2 Kilog
— — 18kr. ditto JKilogr. N9fr. Gemischtbrod!
sil. 34fr. 1 Paar Weck 100 Geramm Lir
RNindfleisch 1. Qual. 20 kt. 2. Qual. I8 k
stalbfleisch 18 kr. Hammelfleisch 18 6
Schweinefleisch 20 kr. per Pfund. Buttet 9

str. per Pfund.

W —XE —

Cocal zur Wirthschaft
zeeignet, wird sofort zu miethen gesucht.

Die Exped. d. Bl. sagt von wem.
Der Brodpreis für die Siadi Si.
Ingbert ist von heute an bis zum nächsten
Donnerstag (Fruchtmarlistag) festgestellt
Korabrod 3 Kigr. 27 Kryur. Weiß
hrod 109 Kizꝛr.
däplich⸗ Rαer von St. Jugbert.
rucht ⸗ DArod· Fleisch re. Preife
der Stadt Zweibrücken v. 13. Juni.
Weizßzen 8 fl. 18 tr. Korn 8 fl. 18 kr
Hersie Sreihige. — fl. — ke., Gerste vier⸗
reihige, — il. — ir. Spelz 5 fl. 24 tr.
Svelzlern — I. ix. Dinlel —A. ——
Vorschuss-Verein St. Ingbort
eeingetragene Genosseuschaft.
Außerordentliche Generalversammlung
BAmsta Abend ꝰ UVUhr
ün der Gartenwirthschaft des Herrn Julius Grewenig, bdel ungünfige
Witterung in dessen Wohnung.

Büͤrgerverein.

Sonntag Nachmittag 4 Uhr

Generalversammlung.

Besprechung über die Wahl eines Vor
ftandes, sonie die Zugrundelegung der
Ztattuten.—

Um Mißdeutungen über den Zwed des
Bereins vorzubeugen. wird es gensigen in
wenig Worten zu sagen, daß der Haupt⸗
zwech des Vereins sich die Foörderung und
Wahrung des gemeinbürgerlichen Wohles
zur Aufgabe macht, sowie die Besptechung
uaͤber Oekonomie, Gewerbe und Geschäfts-
führung, Hebdung der Volksbildung und
friebliche gesellige Unterhallung e.

Bemerkt wird. daß jeder wohlmeinend.
zutgesinnte Bürger, wenn er auch bier kein

Betreff: e 443
Die am 1. und 2. Juli in unserer Stadt tagende Versammlum
der Delegirten sämmtlicher pfälzer Vorschußvereiien.
Der Vorsitßende des Verwaltungsratheß
gez. Gustav Zix.
Mehrere hundert Centner:
deraucheeten Echiuken per Cir.. 838 l. — k
gesal zenen do. . 3830 7⸗
Aebore Echeinedeity 80, — ⸗
alzenes do. u. 8
—* Schweine, ohne Knochen ber Cu...... 26, — 6k
hat nuter Garantie für angegebene Qualität iu vertaufen:
Ybit. Kuby, Metßgermeistet
in Kaiserslautern.

— — —

ebaktion. Drucd und Vetlag don J. X. Demeß in St. Jugbert
        <pb n="365" />
        — 282*

25582338

* 5333 285 * 75 — *603* 5 8
z53 278 7233 *8 22 —— 557 * —
2538 358375— * — * 3 z 8. * 27 33
525 25 —J— 2 5ñ58 *— 43272 235 52 333
2227 —5 —5238 3 * —A 5553852 —

223 32 — 3. — 8E *8*6 — 83

—z3 32—B.. 333 —. 3 873* F
333 6 2* FRP9 8* 7* —2 7— 33 — 135 * —

· * 9 —2 * 2.5* 22 2 325 — J —
2 28 *25. 3228 37 26 7 9. —— 3 — 5 88 — — 58 * 32537
2 —23 * * 5 3— * 216 5 X * 22* —* * 325 E
52525 5 f —— J — 5 — — 532* 5 —— — 7
— I J 22 —J —— —2 ——— * * 2 *2 *
* 25* 7 * ** *3 5 2 A 2 — — 57 —558 2* 5 33378 33537
55 —* 2325 53334 * — 5585 E a? —F * 38 — * — —33533 *
* F 5 2* 5 — * 8 * 5 8 223 — 2 4* 2 — 53557* s **

8* 2 —82 — 3 — 5 2* 2 2*8 —* * 252
45583082 53323535 ⏑ 77 — — 525553
J 5.2 33315 *328 55 38. —8 * 323

234 —313s82533333 — — —
—A 55 2358 522 2053 5— —— 5 —22*5 — —— — 35
2m52 * 92 * — —222223 2 —— — E 2* 285 7
75 —883 828 7333 *a 83 —3355 6 — 255

23z335 288 —5852 7 ——— *

* 8 * 5⸗ *
e aes 325 57
23553 2268 5218352 ———
55553 5353528 373 E5 * J
55 58323* — ãA— Aßs

*

7 ——αα —F—
2223 52335 233—3— *2537 77
525 I —— — * 233* E4 3 F Jestẽ

— —— —8234 23325 822
357* —J— x453353828
— 135332 “„7838 2.8
z1 ——— 13322 23 32 7232228
5 573 23853332588 55383 —7 *— —532 753555 53

s8552325 35 5373332 3 5 55. J 533 —3336538
233 I 303

** —A 53 2—22 25 8 52 84— ——— 8 38
28 5363 3333583 52 38 — —— —
—— 231 35537333383 —— 225 BRAS 225
5æ12 552522 3 33 7 *2385* — — — 5252532

*5 5 3 28 2 —857* X 23322 52 72 —
s25 5252 2232325 25 35 — 8 23. 233
— 135 257 332825 — ey ——5275 25 *5 82. 8 —3573—
225353 55s537235* ———— 33 6338
3335357 325 3338— z3 53 3833 233683
33335 33333——— — ——2——— —253z35832233 553533555323

5 — 558 225 *I . — — 582 8
3 3 33283382 — α
e 3 3833 33433
12s872353232338 13335 53* 27 352226 1225

—— 582 — 8 — * 8 2
35523 —

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3 22— 5
— * * —A 2 2 7
5 a 66 A
52 283839 i 8* 28 38 —3—33— 3
5 *8* 5323 —5238 5322 3 3 5638 —3525 32532
3223 3322 5353 325833333 3ß 3 332
32 3533 3—13333 33373 8
J * *
— 223225 45322 538 8 377338335335332* 23552 *
337 2383275 —— 33373 —
85 — * *82— 2322 —3z238 * *
x* —X 5* 225 T I322 — —— —A — 2 — 5s—
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5323 25 3232 —753* — 55 238 3375353
2285 52 *23 527 335 5 —22322 X
233* 33 —
z754 333233353 —38337258 3555234
— —3333 —5385533883 —5852 33535537
— 38 3833 —3338 32327*
355 335335 8 ui — 222 —A 822
522 53508 * 5323853238 233238
33357 3533238332 —3237383 z53 877
33 32 82 5325— 5—282 TMC5. —AA
— ———— 3 5 —— — 57 2223533
3358. 28333 333
— — —3 353355* 325
3 35 7383383333 5733858
— * — F — * Iẽc
6 3356 ——— 2323355328 2332 383
——— 5557* 33332 233283832585 *
2 53328 2—22 23 —55—353233 5555 53323 358
325 5323 —3 2
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— 5 553* 3 — 5 *2 *7 3 272
2533552 —— — 53— 3573387 25
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—— ——— 23573
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22338 52 —82 633 —A 33 3825
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        St. Ingberler AAnzeiger.

— —
—9
der St. Pnaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Dounerstags⸗ und Sonnlage
zummer) erscheint wöchentlich vi er m al: Dienstag, Donnerstag, Samsta g und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr.j oder

— 12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
—V Saumstag, den 138. Jumnmn 11872
— —Bö—⏑—⏑⏑ — — — — —— — rr ——— — t t — — —— — —t —
Die Geschichte der deutscheitalienischen Freund- daß die gemeinsame Gefahr beide Nationen zusammenschließt, daß
schaft. ich in Nizza die Italiener mächtig rühren, daß man überall zut
Rom, 6. Juni. In der öffentlichen Meinung Italiens hat Vertheidigung rüstei! Der Gang des italienischen Kronprinzen⸗

ich seit 1866.ein merkwürdiger und rascher Stimmungswechsel »aars nach Berlin und der herzliche Empfang in Deutschland, der

hollzogen.“ Vor jenem Jahre war unter den Italienern Niemand einstimmige Jubel der italienischen Presse über dieses Ereigniß, fie
verhaßter, als die ,maledetti Tedeschi“, welche sie gewöhnlich mit aben ihre Wirkung im Vatikan und Versallles hervorgebracht.
den „ur schlittessenden“ Croaten oder den „kinderspießenden“ Pan- Dan weiß dort, daß man es bei jedem Angriff auf Rom und
zuren indentificirten. Damals war es für den Keisenden besser, Straßburg, auf die deutsche oder italienische Einheit nicht nur mit
ich als Bayern, Badenser oder Preußen vorzustellen, denn dem wwei Fürsterhäusern, sondern mit zwei kraäftigen, starken Nationen

Deuischen“ wurde nirgendwo ein freundlicher Empfang bereitet. zu thun hat. (Pfälz. Post.

Seit alten Zeiten galten die Deutschen als Feinde Italiens, das

aäe mit ihren Heeren so oft durchzogen hatten, und die Oesterreicher Deutsches NReich.

chaten wahrlich nichts, um jene unangenehmen Erinnerungen aus Berlin, 12. Juni. Gestern Abend wurde, wie man dem
dem Gedächtniß des italienischen Volkes zu verwischen. ESchwäb. Merkur? telegraphirt, der Luxemburger Eisenbahnvertrag

Mit dem Kriege gegen Oesterreich im Jahre 1866 begann interzeichnet und bis Ende December 1912, also auf 40 Jahre
ich plötzlich die Lage zu verändern. Mit jugendlicher Spannkraft ibgeschlossen. Die Ratification erfolgt in kürzester Frist nach beider—
exhob sich das kräftige Preußen und warf Oesterreichs Macht in eitiger Genehmigung durch die Gesetzesvertretungen, spätestens bis
einigen Tagen zu Boden, so daß dem doppelt geschlagenen 12. Juli. Durch Artikel 2 verpflichiet sich Deutschland, die Luxem⸗

Itolien das schöne Venedig wie eine leichte Beute in den Schooß hurger Eisenbahn zu keinem Transport von Waffen und Kriegs⸗

iel. Die Lombardei hatle man einst mit Savoyen und Nizza naterial oder zur Verproviautirung von Truppen zu benützen und

bejahlen müssen, Preußen erschien dem Italiener als ein viel un-In keiner die Neutralität verletzenden Weise derselben sich zu be—
eigennützigerer Freund, wie das aunexionssüchtige Frankreich. Schon dienen, und keine Handlung vorzunehmen oder zuzulassen, welche

im Jahre 1867 konnte der „Prussiano“* durch ganz Italien reisen iicht Luxembargs Neutralität vollkommen entspräche. — In der

und wurde überall als Bruder bewillkommt, während die Süddeut- dassubei (Westpreußen) wurden kürzlich in Ausführung des Schul⸗

ichen, namentlich die Bayern, die dem Papste so mauchen Zuaven aufsichts Gesetzes, wiederum drei polnische Pfarrer ihrer Functionen
ieferten, noche in keinem besondern Cridit standhen. 1uIls, Schulinspectoren enthoben und ihre Stellen an andere katho⸗
Dazumäh begann die zweideutige Politit Napoleon's zum lische Pfarret übergeben. — Nach Mittheilungen der „Germania“
esfen Male an ihm selbst sich zu rächen. Er brach dem Nationas ind gestern dem Feldpropst Namszanowsli sammtliche zu seinem
iitätsprinzip zuerst Bahn, wollte es aber dort nicht durchgeführt Amte gehörigen Insignien und das gesammte Kirchen-Indeuntar,
sehen, wo es Frankreich schaden konnle. Er suchte zwei Herren velches Staatseigenthum war, abgenommen worden. Gelassen sind
uu dienen, dem Papste und den Italienern, er ließ einem Volke hm nur seine Insignien als Bischof von Agathapolis, Ring und
von 24 Millionen, das ohne Hauptstadt war, durch Rouher drohend dreuz
urufen, es werde „niemals“ nach Rom gehen. Welchen Schrecken Berlin. In der hiesigen Münze werden gegenwärtig die

Sadowa in Frankreich erregte, wie 'man mit Eile zu rüsten seit lange erwartelen Zehn⸗Mark ˖· Reichsgoldmünzen ausgeprägt.“

hegann, wie Berrhyer und Thiers bei jeder Gelegenheit predigten, Berlin. Das Generalpostamt hat jetzt bestimmt, daß die

ꝛr böhmische Sieg Preußens sei auch eine Niederlage Frankreichs Rücksendung von Postmand'aten nur in dem einzigen Falle
ewefen, und die Zersplitterung der Nachbarn sei die einzig richtige ofort stattfinden darf, wenn der Absender durch die Bemerkung
bolinik für jede französische Regierung, das ist noch lebhaft in aller „sofort zurück“ solches ausdrücklich in Anspruch genommen hat.
deutsjchen Gedächtniß. In jedem anderen Falle ist das Postmandat sieben Tage lang nach

Da kam das verh ängnißvolle Mentana, wo die französischen der erfolgten ersten Präsentation bei dem Empfänger noch bei der

Fhassepots die italinische Freundschaft durchlöcherten und die alte Postanstalt am Bestimmungsorte aufzubewahren. Nach Ablauf

Schmach vom Jahre 1849 dem Volke wieder ins Gedächtniß zu- diefer siebentägigen Frist ist das Postinandat nochmals dem Adres⸗

ückriefen. Da wurde das Tafeltuch zwischen beiden Völkern ent⸗ saten vorzuzeigen und erst, —wenn dann nicht Zahlung erfolgt, die

wei geschniktten und man begann nachzurechnen, daß man nach der Rücksendung zu bewirken! *3

‚oppelten Snach von 1849 und 1867, nach der Abtretung vn Fürst Bismarck trifft, wie von Abgeordneten, die es

schönen Provinzen an Frankreich nichts mehr schulde. So man⸗ vissen koͤnnen, erzählt wird, am 14. in Berlin ein und wird asch

her Italiener hatte schon die Abhängigkeit Italiens von Frank- den 15. hier verweilen, einmal, um über das Jesuitennothgesetz
weich, jenes entwürdige Vasallenthum, welches in Paris seine dem Kaiser, Vortrag zu halten und dann um event. den Debatien
efehle empfing, unwillig empfunden, und sehnte sich nach dem im Reichstag beizuwohnen. J —
lugenblick, wo man diese entwuͤrdigende Fessel zerreißen könne. Die heutige „Prov.Corr.“ schreibt: Der Kaiser wird nach
Dieser Moment nahte mit dem Jahre 1870, wo Deuischland den vorläufigen Bestimmungen und mit Rüchsicht auf den voraus—
neder Italien die Hände frei machte, so daß es gleichsam wie im sichtlichen Schluß der Reichstagsarbeiten etwa am 22. d. M. die

Shaziergange nach dem ersehnten Rom zog. Zwei Städte wurden Reise nach Ems antreten. Später wird derselbe wohl noch

uit ein eim Schlage Frankreich entrissen, die es für immer unter Gasst ein besuchen, anfangs September aber nach Berlin zurück⸗

einem · Einfluß glaubte, Rom und Straßburg. In Frankreich lehren, um den Herbstmanövers beizuwohnen, zu welchen auch hoher
zelangie aber gerade jener Mann aus Ruder, der immer die ita- fürstlicher Besuch in Aussicht steht. hhl,

—A— „Köln. Bolksztg.“ enthält einen erzbischöflichen

ich die Ultramontanen, aͤne in Frankreich sehr mächtige Partei, Erlaß, betreffend die Feier des am 16. d. zu fejernden 26. Jahres-

velche Italien die Beraubung nie und nimmermehr vergessen tages der Papstwahl Pius IX.“ —
derden. Deutschland aber weiß recht wohl, warum Frankreich rüstet Aus.Elsaß-⸗Lothringen, 7. Juni. Es beginnt all⸗
ind wohin seine Augen gerichten sind, es kennt auch seinen innern mählich schief zu stehen mit dem französischen Patriotismus derer
begnet, dem der Zusammenbruch des neuen Deutschlands und unferer Lundsleute, die in dem französischen Militärdienst quitiren,
ꝛer Fall der Kaiserkrone ein erwünschtes Ereigniß wäre. zurückkommen und für die dentsche Nationalität optiren, ja, sogar
So stehen Deutschland und Italien denfelben grimmigen heilweise sich ins preußische Militär einreihen lassen. Den ge⸗
inhersöhnlichen Feinden gegenüber, welche in enger Freundschaft, vöhnlichen Soldaten könnte man dies alleufalls noch verzeihen;
die einst vor Jahrhunderen, die einsgewordenen Länder abermals voß ber auch und haupisächlich die elsässischen Zuaven, die Schooß—
erreißen und vereinigte Volker zertheilen möchten. Was Wunder, kinder aller Damen, zurückkehren und zu „Verräthern an ihrem
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        Batetlande“ werden, das hatte man nicht zu erleben gebofft. Und Aus der Rede des Hrn. Thiers in der Militärgesetzdebatte
doch ist es so: Täglich erscheinen mehrete rothe Zipfelkappen in heben wir folgeude Stellen hervor. Er betheuerte auf seine Ehre,
unseren Städten und Ortschaften, präsentiren sich einen Tag in auf die der Versammlung, die aller Franzosen, daß Frankreich einen
hren phantasflischen Kleidern und verschwinden, dann auf einen langen, langen Frieden wünsche, und nur den Ehrgeiz habe, Frank⸗
reundiichen Wink Seitens der Polizei in Cibilteidern unler der reich den Rang zu sichern, welchen ihm die Dienste anweisen, den
Menge oder lassen sich dem deutschen Militär einreihen. Es 7 fich um die Civilisation erworben. Nach dieser Einleitung ging
iner oder der andere Ihrer Leser fragen, ob sich denn die Zuaven Thiers auf die Frage selbst über. Er theilt die Ideen nicht, die
nus dem Elsaß recrutiren? Darauf ist zu ant vorten: Zum n u bisher kund gegeben. Heute gehe das Nämliche vor,
Zheil, ja. Die elsässer Burschen haben von je her eine große was sich vor hundert Ihren ereignet habe. Nach Noßbach (Roß⸗
Horlieh für diese Waffengattung gehabt, welcher die franzoͤsische bach wurde ir einer französischen Kammer wohl nicht so oft genannt
Regierung steis Gelegenheit gab, sich im Kriege auszuzeichnen, indals in den letzten Togen) habe auch Jeder den Preußen nahmahmen
die sowohl durch ihre martialische Tracht das Auge besticht als wollen. uud der große Friedrich spottete unserer. Denn er wußie,
zurch ihre fast mehr als lockere Disciplin den etwas leichtblutigen daß es nicht die preußische Organisation, sondern sein Genie war,
Flsasser anzieht. Es ist bekannt, daß sich auch hin und wieder das uns besiegte. Wenn man ein Uebel gutmachen will, so muß
uugerathene Sbhne deutscher Eltern iu dieses Corps einreihen nan es lennen. War es das preußische System, daß unsere Un—
ließen; aber man betrachtete in Deutschland jeden, der dies that, zlücksfälle zur Folge hatte? Würde das Gesetz von 1832 der
zis verlornen Sohn. Anders war es hier: hatte sich ein Junge aaiserlichen Regiexung nicht die nöthigen Streitträfte zur Verfügung
die Haare bis zum Hinterschädet rassiren lassen und diesen Hirter- jestellt haben ? Ist es schuld, daß unsern Soldaten die Disciplin,
schädel mif einer rothen Zipfelmütze bededt (üt den obligaten den Offizieren die Keuninisse abgingen ? Nein! ich glaube kein
nartialischen Schnurrbart war schon Wochen lang vorher gesorgt Worf bon diesen Behauptungen. Gestatten Sie mir, die Ursache
vorden), dann war er Gegenstaud allgemeiner Sympathie ; man inferer Unglücksfälle feftzustellen. Nach meiner Ansicht wurden
rerapstaltete nicht selten vor seiner Abreise allgemeine Feftessen und in volitischer und drei militärische Fehler gemacht. Vor dem 6.
aunterhielt ihn, wenn er unbemittelt war aus gemeinschaftlichen Juli waren wir in vollem Frieden; Riemand dachte an den Krieg
Mitlein. Wer z. B. in Straßburg voriges Jahr den Empfangs⸗ Finige Tage vorher kam Marschall Le Loeuf zu mir, und sagte
cenen der aus der deutschen Gefangenschaft zurückkehrenden fran ⸗ nir, daß der Kaiser wisse, daß ich nicht sein Freund sei, daß er
ofischen Soldaten zusah, konnte sich am besten überzeugen, in aber auf meine Vaterlandsliebe rechne. Ich antwortete, daß ich
velch hoher Gunst die Zuaven bei dem Publikum uns insbeson⸗ kein Feind sei, daß, wenn man die nothwendigen Freiheiten gebe,
zere bei den Damen siehen und welch starkes Contingnent der wenn wman die außere Politik modificire ich mich der Regierung
Elsaß zu den vermeintlichen „Wilden“ liefert. Während die An- anschließen würde. Die Discussion gina auf das Kontingent über.
zehöͤrigen anderer Waffengattuugen einfach abgeführt und in ge⸗ Ich bewies ihm alsdaun, daß nichts bereit sei, und auf das Wort:
meinschaftlichen Sälen abgespeist und untergebracht wurden. geleitete der bewaffnete Friede“ anspielend, meinte ich es sei der unbe⸗
man die Zuaven einzeln per Arm in Privatwohnungen und man⸗ waffnete Frieden. Der Warschall gab ein zustimmendes Zeichen.
her Straßburger fiel diesem oder jenem unter ihnen als Bruder EFinige Tage später, als ich in den gesetzgebenden Körper kam.
der Verwandier unter Thränen um den Hals. Und diese Zuaven hörte ich von Krieg sprechen. Ich war erstarrt über den Ton,
der Stolz Frankreichs und unserer Landsleute, kommen jetzt zurück den man Preußen gegenüber anschlug. Es war eine Herausfordu⸗
ind optiren für Deutschland! Ist das nicht hinreichend, um — und doch verzichtete Preußen, das sein Unrecht fühite, auf
rranzosisch patriolijchen Herzen schwere Seufzer auszupressen ddie Candidatur voun Hohenzollern. Ich glaubte, daß nun Friede
Allerdings erzählen die Zurückkehrenden keine besonders erbaulichen sein werde. Ich flehte den Minister im Namen Frankreichs, selbs
Dinge uͤber die franzoͤsischen Muͤitärverhältnisse, aber deshalb sind in dem der Dynastie an. Der Fehler ist ein in acht Tagen an⸗
jie eben doch Verräther, und besonders diejenigen unter ihnen, zekündigter und erklärler Krieg. Die Geschichte bietet kein solches
welche noch die Stirn haben, zu erklären, fie kehrten deßhalb zurück Beispiel dar. Selbst Louvois hatte in acht Tagen nicht bereil sein
weil sie gehört hätten, sie seien als gewesene französische Soldaten önnen. .. Wir entwickelten eine große Thätigkeit, aber wir
vom preußischen Miliiärdienst frei; denn daß Letzteres wahr sei, onnten kaum 250,000 Mann zusammen hringen. Das Krieg·
das glaubt kein richtiger Französling, obgleich es die deuische Res naterial war nicht ausreichend. Wir hatten 12,000 Belagerung⸗
zierung allenthalben durch Pladate an den Straßenecken bekannt Beschütze, 9000 Feldgeschütze, aber nut 4000 gezogene Kanonen.
nacht. Von den nach Algier ausgewanderten kehren bereits auch And dieses durch Schuld des Gesetzes von 1832. Gut geführte
dieder Manche zurück und Viele würden ausgesprochener Maßen Anterhandlungen würden einen Monat gegeben haben, und wöj
zurückkehren, wenn sie nur die nöthigen Mitieln dazu besäßen. »em im Jahre 1868 modisicirten Gesetz von 1832 würden pr
In Bezug auf die gegenwärtig allenthalben besprochene Diktatut⸗ i Million Soldaten gehabt haben. üm das Unglück voll ze
rage läßt sich bemerken, daß man mit der deutschen Verwaltung nachen, wacen auch unsere festen Plätze nicht in Bereitschaft. Jn
in denkenden Kreisen hier sehr zufrieden ist und unbedingt zugibt, dieser Lage stießen wir auf die preußischen Truppen, die damal⸗
daß sie besser ist als die vormalige franzoͤsische Wirihschaft; selbit 100.000 Bann start waren. Was thaten wir? Mtan blieb Ia
die Deutschfeinde leugnen dies nicht; ihre Opposition gilt deßhalb Tage mit 250,000 Mann auf einer Linie von 8000 Stunden.
auch weniger der Verwaltung als solcher, wvie aben dem Deuisch- Die Armee wurde über den Haufen geworfen. Unsere Armee
hum im Allgemeinen. Diefe Verwaltung nun, die eben nicht an war heroisch, wie in ihren schönsten Tagen. Es giebt nichto
yestimmte Gesetze gebunden ist, aber in humanster Weise ausgeübt brächtigeres als Reichsshofen. Der dritte militärische Fehler war
vird, eiguet sich für unsere unfertigen Zustände ganz gewiß viel Man wagte nicht, Metz aufzugeben. Man mußte sich auf die Magt
zesser, als eine constitutionelle Regierung. Aber auch Deutschland urückziehen, Metz und Lothringen aufgeben; man wagte es niql.
elbst würde sich durch frühzeitige Einführung parlamentarischer Der Kaiser verließ die Amee; er leistete dadurch der Armee ghet
Zustaͤnde bei uns nur einen Pfadhl in's eigene FJleisch schaffen; einen Diensi, er würde ihr einen Dienst geleistet haben, wenn r
denn es erhielte zu den protestirenden Dänen und Polen nun auch an ihrer Spitze eine anerlannte Autorität gelassen hälte; aber er
noch protestirende Reichsländer im Reichstage. Briefe die deutsche hinterließ ihr nur die Verwirung.
Regictung gar schon einen Provinzial ⸗Landiag ein, so könnte es Bei Gelegenheit des Todes des Marschalls Vaillautei
seicht sein, daß sie in die Lage käme, ihn aufzuldfen, und dann vieder die Sprache auf die großen Gehälter der Großwürdentrage
zätie es, was die Deutschfeinde wünschen, — ein trauerndes und es Empire gekommen. Der verstorbene Marschall bezog vom
mißhandeltes Elsaß Lothringen, wie Ruͤßland ein trauerndes Polen. Staate jährlich 268,000 Francs; nur einer hatte meht als et,
Man lasse den Schmerz der Reichsländer zuerst ganz austoben und aämlich der verstorbene Troplong, dessen Gehälter 3568,000 Franchk
dann beginne man, mit ihnen zu parlamentiren. hetrugen. Rouher hatte 188000, Mac Mahon, jetzt Ober⸗
Frankreich. Fommandam der Versailler Armee 225,000, die Marschälle Bo
Die „N. Z.“ erhält aus Paris, 11. d., folgende telegraphische aine, Canrobert, Baraguah d'Hilliers und Regnault de Sair
Notizen: Die in den Departements der Somme, Norde und Jean d'Angely jeder 200,000 der General de Goyon 197 000
Honne gestern erfolgten radicalen Wahlen erregen große Sensation und die Generale Fleury und Edgard Ney jeder 49,000 Franc
A der Nationalversammlung; die Majorität beschuldigt natürlich ic. Dabei war der Kaiser äußerst großmüthig, und da außer der
zie Regierung, daß dieselben durch Beamten beeiuflußt seien. — Jroße Summen Geldes auf alle mögliche Weise gewonnen wurden
Der ganze Gemeinderath in Ly on bat seine Entlassung gegeben o ist es am Ende begreiflich, daß Viele die guten Zeiten dei
wegen des Conflikts mit dem Präfekten in der Schulfrage. — Empire bedauern.
Sicheren Nachrichten aus Ront zufolge sind die Anzeichen über den Italien.
Zusiand des Papstes in der That bedenklich. — Gestern Abend Rom, 9. Juni. Die „Gazetta d'Italia“ widmet der deu
Jat eine inlertssante Prüge el ouf Veranlassuug des englischen Sie- Zen Presse einen dangeren Dahlachler sür die sympalhische
zes in dem Rennen um den großen Parisen Preis ischen Eng⸗ Kundgebungen, welche die Reise des itadienischen Kronprinzenpaare
ndern und Franzosen stattgefunden, bei der die Polizei zwar aach Berlin hervorgerufen hat. Der Artikel schließt: Aber unt
tervenirte, aber auch übel behandelt wurde; schließlich blieb der o dielen Beweisen det Sympathie wollen wir nicht diejenige m
37 bon Hamilton mit 7 Freunden Sieger.“ St:lichmeig⸗n überqehen, deren unser⸗ Berliner Qotresbondenz er
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        ꝓahni, wir meinen die in der Spener⸗Zeitlung zu Grnsten der
qupbeschädigten eröffnete Subskription. Nicht alfo allein auf
em politischen Felde, sondern auch auf dem der Menschenliebe
9— Deuischland Italien die Hand, indem es dem Ungluͤck hilj⸗
g beisteht. Und Italien wird diese Spende nicht vergessen und
mermehr sich überzeugen, in Deutschland in jeder Beziehung eine
wester zu besitzen.“ J E
VBermischteo.

f Der kathol. Pfarrey Leonh. Heiny von Brücen hatte
egen das Urtheil des k. Polizeigerichts Kusel, in welchem wegen
aͤstzrung von Gemeindeeigenthum zu Niederohmbach Berbrenaung
es Bildes mit Porträts des deutschen Kaisers und anderer Heer ·
hrer) auf 1fl. Geldstrafe erkannt war— appellirt. Das Zucht ⸗
olijeigericht Kaiserslautern hat nun die Appellation für begründet
lärt und den genannten Pfarrer, wenngleich der strafbaren Sach⸗
eschädigung fremden Eigenthums überführt, wegen mangelnden
Firafantrags des Beschädigten, der nach Z 303 des deutschen
. St.Gb. zur Strafverfolgung nothwendig ist, freigesprochen.
der Bürgermeister und Gemeinderath hatten hämlich erllärt, keinen
ztrafantrag stellen zu wollen. (Zw. Zig.)

pKaiserslautern, 10. Inni. (Altkatholisches.) Die
delegirtenversammlung fand gestern Worgens 1092 Uhr im Gast⸗
dus „„um Schwanen“ hier statt. Vertreten waren: Zweibrücken,
indan, Neustadt, Frantenthal, Kusel, Edesheim, St. Martin,“
onigsbach, Dürkheim Wachenheim, Maikammer, Hambach u. Kaisers
ulern (St. Ingbert 21) Nach der Rechnungsablage wurde durch den
jassier Hrn. Tafel das Budget für sämmiliche altkatholischen Gemein⸗
der Pfalz pro 1872/78 festgestellt, ferner Beschluß gefaßt über
mige Antrage, welche das Central-Comite, resp. deren Vertreter
if dem diesea Herbst stattfindenden allgemeinen Altkatholiken Con⸗
eß in Cöoln stellen sollen.

In Mutterstadt wurde dieser Tage eine Fabrikar⸗
riterin beerdigt, welche in einen mit siedendem Syrup gefülllen
vessel gestürzt war. 27 Tage hatte die Unglückliche unter den
hredlichsten Schmerzen zugebracht, bevor der Tod sie von ihrem
eiden erlöste. *

f Um der Noih der von der U eberschwemmunng
m der Rheinnicderung Betroffenen zu steuern, hat die k. Kreis⸗
cgiernng der Pfalz die Bezirksämter beauftragt, in ihren Gemeinden
e Hauscollecte zu veranstalten und bis 15. Juli das Erträgniß
n die Regieverwaltung der k, Kreisregierung einzusenden. Der
zchaden, welcher theils unmittelbar durch die Ueberschwemmung,
jeils durch das Druckwasser angerichtet wurde, beläuft sich in die
dunderttausende. Wer verschont blieb, möge seinen Dank abstatten!
ürch den Beitrag, den er den Betroffenen gewährt, die zum großen
Theil der ärmeren Classen angehören. (GPf. K.)

In der Pfalz wurde im Jahre 1870 durch die Rinder⸗
»et in 90 Seucheorten ein Verlust von ca. 2200 Rindviehstücken
nerbeigeführt.

FDie Mitrailleusen-Frage, welche ihrer Zeit so viel
on sich reden machte, ist nun in Deuischland definitiv erledigt.
zs durfte nicht uninteressant sein, einige Schlußurtheile über die
Nitrailleuse als Feldgeschütz mitzutheilen; das Urtheil eines in
zngland eingesetzten Spezialkomites lautet: Die Mitraillease ist
injig als Waffe für die Vertheidigung zu betrachten, die im Stande
s das Infantericfseuer in hohem Grade zu verstärken. Auf den
nit der Gröhe der Waffe in Einklang stehenden Entfernungen
ngewandt, ist ihr Feuer ficherer und mörderischer, als das irgend
inez Feldgeschützes. Die Stärke der Artillerie darf jedoch auch
icht um Einen Mann oder Ein Pferd vermindert werden. Für
ie Offensive taugt sie Nichts. — Das Berliner „VMilitär⸗Wochen⸗
latt“ sagt: „Bekauntlich ist in der deutschen Armee die Mitrail⸗
eusenfrage in der Art entschieden, daß von einer Einführung der
us der Rüstkammer der Vergangenheit wieder in verhesserter Auf⸗
age an's Tageslicht gezogenen Orgelgeschütze Abstand genommen
Die Versuche der Gattling Kanone beiderlei Kalibers, mit dem
litrailleur von Cristophe und Montigny, sowie die Erfahrungen
nit der bayerischen Mitrailleuse von Feldle, haben zu dem Resultate
esfuhrt, daß die Einführung von Mitrailleusen für den Feldkrieg
is nicht wünschenswerth erschien.“ Das Urtheil des bayerischen
Irtillerie-Hauptinanns Grafen Thürheim, der im letzten Kriege die
zartätschenbatlerie nach dem System „Feldle“ kommandirte, lautet
e es in der gekrönten Preisschrift „Die Mitrailleusen und ihre
leistungen im Kriege 1870 — 71 niedergelegt ist, folgendermaßen:
das Kartätschgeschütz ist nun und nimmer ein sehr brauchbares
Berlzeug für den Krieg im freien Felde, denn im Allgemeinen
eisset es weit weniger, als ein ihm entsprechender Theil Infanterie
der Artillerie. Nur in ganz einzelnen Füllen ist seine Wirkung
virllich von großem Vortheile. Da diese Fälle aber nur Aus—
— sind, so rechtfertigen sie seine Zusammenstellung in
Jauterien nicht, und höchstens mögen einige dieser Geschüte in den
keserden milgefühtt werden. Dagegen bietet es in der Feftung

und besonders in der Verwenidung als Fruunicugesag ,
iche taltische und fortifika lorische Vortheile. so daß der Ingenieur
ind der Ariillerist in Zukunfte wohl mit dieser Waffe zu rechnen
saben. Hier ist es auch weniger kostspielig, da es des lästigen
Apparates an Pferden und Munitionswagen entbehren kann.“

F aAus Lunz, 2. Juni, schreibt man der Grazer Tgspst.“:
Eine Affäre, die vor Monaten Alles in Athem hielt und jetzt
ereits eingeschafen schien, dürfte demnächst wieder auf die Tages⸗
rdnung kommen. Anna Dunzinger in Linz, die wegen Störung
hrer Geisteskräfte seinerzeit der Irrenanstalt übergeben werden
qußte, ist nun gesund aus der Änsialt entlassen worden. Die
Jalersuchung gegen den Pater Gabriel kann nun ihren Fortgung
ehmen.“ 6Gw. zigh e

4 Nom, 9. Juni. Aus Ferrara wird hierher gemeldet,
aß die Ueberschwemmung des Po eine Audehnung von PO Kilo⸗
nelern errcicht hot, und gegen 22,000 Personen obdachlos gee
voxden sind. (T. N.) 77

7 ZweinFalten. Der römische Correspondent des
Volksfreund“ macht in seinem letzten Briefe einen Wit, indem
r, vom italienischen Kultusminister de Falco sprechend, in Parenthese
sinzufügt: „Sonderbar genug: De Falco in Italien, und von
Fait in Preußen — beide Raubvögel.“ Allerdings gehen der
reußische wie der italienische Ministerfalk gleich schaͤrf drein, aber
dben gegen das ultramontane Raub-Gevögel. IJ
Dienstesnechrichten.
Zum Polizeianwaltein Kaiserslautern wurde der bisherige Polizeianwalt
robhoffer in St. Ingbert ernannt.
II. Pf ische Industrie Ausstellung ·
Laiserslautern, den 9. Juni 1872.

Das reichhaltige Programm der Versammlungen und Festlichkeiten wähe
end der Ausftellung liegt nunmehr gedruckt in Placat-Format vor. Die
lusstelluug begiani am 14. Juli und währt bis gegen Ende September.
Fast jeden Sonntag sieht in dieser Zeit Kaiserslautern eine andere Corpo⸗
sation tagen, worau sich Festdiners, Concerte und Reunionen in den ver⸗
chiedenen Biergärten anschließen. Sehen wir uns 'die einzelnen Sonntage
twas näher an- —2—

J. Sonntag, 14. Juli, Vormittags 10 Uhr feierliche Ersffnung.

n. Sonntag, 21. Juli, Verbandstag der pfalzischen Gewerbevereine.

IHII. Sonntag, Concert⸗Reunion des Mufikvereins. A

V. Sonntag, Versammlung des Pfalz⸗Saarbrücker und des Mann⸗
heimer Bezirks⸗Vereins deutscher Ingenieure. v

. Sonntag, Versammlung der Preisrichter.

J. Sonnlag, 18. Aug. Velegirten Versammlung der pfälzischen Feuer⸗

wehr und Proben der ausgestellten Spritzen. —*

. Sonntag, am Geburts⸗ und Namensfest Sr. Majestät des Konigs

dudwig U., Festgotlesdienst und ugch demselben Verkundigung der
Prämũcten und Preisevertheilung. I J
III. Sonmag, Versammiung von andwirihen, und Proben mit den
ausgefteliten landwirthschaftlichen Geräthen. * *

IX. Sonniag, Concert des Cäcilien⸗Vereins im Theater.

CSonntag, Versammlung von Notabeln des pfälzischen Gewerbs⸗ und
Handelsstandes zu einer Besprechung Über induftrielle und commer⸗
nelle Bedürfnifse der Pfalzz..

In Bezgag auf letziere ist zu bemerken, daß die pfälzische Handelskamme;
om Tentraicomite um Mitwiriung angegangen wurde, in der Weise, daß
ch von den Fabrik⸗Gewerbe und Handels-Gremien der Pfalz Themata
insenden laßt, welche sie dem Central⸗Comite zur Festsetzung der Tagesord⸗
ung zukommen lassen wird. Besondere Einladungenan die
Tofrabein ergehen nicht; wer sich für diese nicht unwichtige Ver⸗
ammlung intereffiri, indge erscheinen. Den Schluß der Ausstellung bildet
im XI. Sonntag eine öffentliche Verloosung.

Die Ausstelungsraume sind von 8 Uhr Morgens bis 6 Uhr Abends
en Besuchern zuganglich. Der Eintrittspreis beträgt 80 kr. für die Person
Kinder die Halfte); auch werden Billete für die Dauer der Ausstellung, je⸗
och nur personlich giltig, zum Preise von 8 I. 30 kr. abgegeben, und sind
olche schon jetzt hei Herrn Kaufmann Theod. Jaco b und später im Bu⸗
teau zu beziehen. Im Juli und August werden Theatervorslellungen (wö⸗
hentlich 4amal) von Mitgliedern mehrerer —A hier gegeben; ferner
labun der pfalzische Kunstverein während des Monates August in den Lehr⸗
ãlen des Technikums (Industrieschule) seine Gemalde⸗Ausstellung. Ein solches
Itbaramm befriedigt Kewikß alle hescheidene Anforderungenn. *
ur Beachtung!

Wie allerorts in Deuischland, so joll auch im Kanton St. In gbert
in Verein aiser⸗Wuheim⸗Stiftung gegrundet werden und circulirt
eßentwegen eine Liste, in die sich gewiß auch viele Bewohner hiefiger Stadt
mzeichnen werden. Wir wollen deßhalb es nicht unterlassen, auf die Bedeu⸗
ung vieses Vereins in unserm Localblatte die Aufmerksamleit unserer Mis-
ürger zu lenken:

Der schon langer bestehende bayerische Landeshilfsverein ist der Kaiser-
Pithelm⸗Stiftungbereits beigetreten, weil seine Zwecke analog demselben
ad namigh: die Vorbereitungen für Kriegs⸗Eventualitaten (d 2 d, Satzungen)
nd fur den Frieden die Unlerstutzung der in verflassenen Jahren invalid
ewordenen Angehdrigen der deutschen Armee. Jeder lann Mitglied werden,
er einen jahruchen Beitrag von wenigftens 1 Gulden oder ein fur alle
Male 10 fl. zeichnet. 25

Am nächsten Sonntag, Nachm. 8 Uhr, soll deßhalb eine General
ersammlung im Stadhause stattfinden, in welcher die nothigen Vorstände
jewählt werden sollen und ersuchen wir uusere verehrl. Mitburger, recht
ahlreich dort zu erscheinen. ——

Mehrere Mitglieder des Vereius.
— — — — — — — ——
J FJ. X. Demeßz. der antwortlicher Redacteur.
        <pb n="370" />
        Bekanntmachungen.
Einladung.

Die Mitglieder des Zweigvereines
des bayer. Landeshilfsvereines und der
Kaiser⸗Wilhelm⸗Stiftung werden hier⸗
mit zu einer Versammlung auf nächsten
Sonntag den 16. Juli Nachmittags
Z Uhr im Stadthaussaale eingeladen, um
die Wahl des Ausschusses vorzunehmen.

Sollte Jemand mit der Subscrip⸗
tionsliste übergangen worden sein, der
veliebe an obigem Tage seinen Beitritt
zu erklären.

Von heute cẽ chen Morgen um 7 Uhr
4. 8
m Mayer'schen Eiskeller per Pfo
14 Kreuzer.
Die
heftigsten Zahnschmerzen
verden sofort gestillt durch die
berühmten 9
r. Grũü fstroúûomꝰs ge—uν
schen Zahntropfem
Flacon 20 kr. ächt zu haben
n St. Ingbert bei J. Friedrich.

Gegen Unterleibs⸗ und
Lungenleiden.
An den Kgl. Hoflieferanten Hrn. Jo⸗
haun Hoff in Berlin.

Templin, 80. April 1872. E.
W. ersuche ich um Zusendung von
Ihrem heilsamen und weltberühmten
Malzextrakt. Kromrey, Kreisbaumeister.
— Der Husten hat nachgelassen, und
denke ich durch ferneren Gebrauch
Ihrer Malz⸗Chokolade und Bon—⸗
bons wieder hergestellt zu werden.
H. Lange, Lehrer in Finsterwalde.
Verkaussstelle bei Fritz Panzer⸗
bieter in St. Ingbert.

* *
Bürgerverein.
Sonntag (morgen) Nachmittag 8 Uhr
Generalversammlung.

Besprechung über die Wahl eines Vor—
landes, soie die Zugrundelegung der
Ztatuten.

Um Mißdeutungen über den Zweck des
Bereins vorzubeugen. wird es genügen in
venig Worten zu sagen, daß der Haupt⸗
weck des Vereins sich die Förderung und
Wahrung des gemeinbürgerlichen Wohles
zur Aufgabe macht, sowie die Besprechung

Iber Oekonomie, Gewerbe und Geschäfts
führung, Hebung der Volksbildung uin
friedliche gesellige Unterhaltung ꝛc.

Bemerkt wird, daß jeder wohl meinend
zutgesinnte Bürger, wenn er auch hier ken
Bürgerrecht besitzt, ohne Unterschied d
Confession, dem Vereine beitreten kann.

Programm sowie Liste zum ein
zeichnen liegen zu jeder Tageszeit bei Hin
Georg Jung doffen.

Um pünktliches und zahlreiches Ersche
nen zu oben angegebener Stunde win

freundlichst ersucht.
J SBonntag
Eröffnung der Mayer'schen Garten und Haus—
wirthschaft.
yqtag und Montag
LELAMA IRFRLONIEVE
ausgeführt durch die Musik des 5. Jägerbataillons von Zweibrücken.
Baltischor Lloy⸗
Direcke

*

Postdampfschifffabrt
vermittelst der prachtvollen, circa 3000 Tons großen Dampfschiffe Hum-
boldt. Franklin, Thorwaldsem, Ernst Moritz Arndt
« Washĩngton
von Havre nach e-Norla
wöchentlich 1 Mal.
Preis ab Havre nur 68 fl. — für Erwachsene und 34 fl.
für Kinder unter 10 Jahren.
Zu näherer Auskunft und Accordabschlüssen empfiehlt sich der alleinige
Vertreter dieser Daupfschifflinie
J. Peters in St. Ingbert.

*
Epileptisoho —— Eallsnoht)
heilt brieflien der Specialarat für Ppilepsie Di. O. KilI Iiscehein Berlin,
jetzt Neuenburgerstrasse 8. — Schon Hunderte vollständig geheilt.
E e
W. Fuhrländer Nachfolger,
—
S ahrgasse So rankfurt am Maĩn.
Durch große Parthieeinkäufe und direkte Beziehungen aus den ersten Fabrilen Deutschlands und Englands ist es mir möglich, kro
des bedeutenden Aufschlags sämmtlicher Artikel, fortwährend zu den bisherigenbilrigen Preisen zu verkaufen.
Die Preise sind nicht nach halben Meter, sondern nach Ellen berechnet.
Großes Manufakturwaaren Lager. Großes Ausstattungs⸗Geschäft.
1000 Stuck ẽ/ breite ächtfarbige, lila, rosa, gelbe, braune, Cattune, — 500 Stück e breites schweres Leinen, fur Hemden und Betttucher
für Kleider und Ueberzüge, 9 und 10 kr. die Elle. 4., 12 tr. die Elle.
200 Stuck ẽ/. breite achtfarbige Glauz⸗Möobel⸗Cattune u. Cattune Grobe 27/5 breite Leinen, fur einschlafrige Betttücher, das Bettlut
mrit Borden, fur Vorhänge, 9 und 10 kr. die Elle. F ¶ Nath, sF 144 kr.
zoo Suuch n, breie ichiserbige Piaus-Cattune Brillantines Srobe 3 Cuen tzeins Ceinen ftrz gweischagfrige Veittücher, das Weh—
14 kr. 200 Stlud * ⸗ vx dat
800 Stück 8 breite feinste achtfarbige franzoͤfische Jaconets und ge iohen Vettdechen, sar doeshhialtie elnn de
rgandis, in den brillantesten Dessins, 12 ir. die Elle. 200 Stud schwere weiß wollene Bettdecken, fur zweischläfrige Betlen
200 Stuck ẽ/ breiten feinen weißen Satin und Piqué für Unterröcke das Stuck fl. 4.
und Ueberzuͤge, 12 tr. die Elle. 500 Stück schwere grau wollene Bettdecken, das Stuckfl. 230. bis s.d
500 Stück */4 breites ächtfarbiges Bettzeng, meistens türkisch⸗roth, 15 500 Paar schwere weiße Piquédecken, für 2schlafr. Beiten das Studhfl. 2.80
kr. die Elle. Victoria⸗Decken mit Franzen fl. 3.
Schweren schwarzen Moireens fürr Unterröcke, 22 kr. die Elle. 100 Dutzend weiße leinene Tischtücher, 212/0 Ellen Jang, 2 Ellen breit
io/ breiten englischen Waterbroof für Regenmäntel, 45 kr. die Elle. das Siück 45 kr.
do. mit Franzen 54 kr. 500. Dizd. weiße rein leinene Damentaschentücher, das Dtzd fl. 2. 80
10/, hreiten guten Buxkin fur Hosen, Westen unb ganze Anzüge, fl. 1 Große rothe Cachemire Tischdecken das Stück si. 1. 45 und fl. 2.
30 kr. die Elle. Broße rothe Cachemire Comodedecken, das Stud fl. 1 und fl. 124
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Blatten veg wollenen Unterrockstoff, 15 kr. die Elle. Prima Shirting, grau, weiß, schwarz, Jekr. die Elle.
Schwarzen Orleans und Alpacas, von 15 kr. an. Lama, Flannell, Thibet, Cachemires, Unterrockstoffe, ir
Schweres blau Gedrucktes, 12 kr. die Elle. 4. allen Farben und Qualitäten billigft. J
Hute wollene Kleiderstoffe, Croisse, Popelines, Chiné, Mohaires, Tischtücher, Handtücher, Servietten, graue und gelbe Kaffee
Grosgraius. von 12 kr. an. servietten, Barchend, Zwillich Lederleinen, Stroh⸗
Für Confimanden: Feine weiße Organdis für sleider die Elle 12 krͤ· sackleinen zum Fabrikpreise.
Muster sämmtlicher Artikel sende in reichsler Auswahl franco per Post.
Auch die kleinsten Aufträze werden, wie bisher, bestens besorgt.
Redattion, Druck und Verlaa von F. X. Demestz in St. Inabert. J
        <pb n="371" />
        ¶

J k * 7 9— ßh — be W 5 9 3014 5 4
— J —— —

der St. Inaberter Fnzei a e rx (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit ver Dienstags⸗ DObunerbtags⸗ und Sonntagi

— Eä g D äασ Sa ⸗ uni Sonumitaa. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krir. joder

12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet. ÑIXααι Oäα

— — ⏑ —FJ—— —— — 5

M 94. Sonutag⸗ —α . 231 1872
——— — — —

45

75
Deutsches NReich ⸗
Müunchen, 12. Jum. Wie dem Franke Kurier“ heute
ancgetheilt wird, ist die Einberufung der Landwehrdffiziere ju ihren
elneffenden Regimentern guf, den 10. September, auf, die Dauer
n 30 Tagen za erwarsen J 4

J An den Senat der Universität ist eine Enfschließ-
iag. des Kultusministeriums gelangt,“⸗ die⸗-sichjedoch nicht,
die man erwartet hat, auf, die schwebende Jubiläumsfrage bezog,
elmehr die Feststellung der erhöhten Gehalte sämmtlicher Proses⸗
vren betrifft. Derselbe Erlkaß ist jedenfalls auch an die andern
eiden Landesuniversitäten ergangen.

München, 18. Juni. Die neue Organisation des Civil-
geterinärwesens in Bayern soll sicherem Vernehmen nach bis zum
Jun l. Irs. in's Leben treten und der Erlaß der bezüglichen
lerhochsten ⸗Verordnungen demnächst zu Lewärtigen sein.

München, 13. Juni. Es verlautet nunmehr in einge⸗
weihten Kreisen des Bestimmtesten, daß Hr. p. Luß nicht nur die
präsidentschaft des Kabinettes, sondern auch das Ministerium des
Auswaͤrtigen erhalte. Das Kultusministerium soll ihm nämlich
verleidet sen. *

—München-18. Juni. (Dienstesnachrichten.) Der Regier⸗
ungsassesfsor H. L. Wand in Speyer wurde zum Regierungsrathe
and der Regierungssekretär Th. Pfender daselbst zum Regierungs⸗
uissessr bei der Regierung der Pfalz, K, d. J. ernannt. ?

Berlin, 11. Juni:?“ Die Krupp'sche Riejenkanone, welche
m vergangenen Winter mit einer Bespannung von 12 Pferden
nach dem Artillerieschießplatze bei-Tegel hinausgebracht war, hat
nan in der vergangenen Woche im Schießen geprobt. Das Gewicht
des neuen Geschützes beträgt 552 Zir., der Lauf desseben ist ca.
J Fuß lang, die Mündung hat 1.Fuß im Durchmesser. Die La⸗
zung beträgt 21 Pfund Pulher,: das Gewicht der Kugel 5
die Tragweite derselben ist eine deutsche Meile lang. Auf diese
Swrecke durchschlägt sie eine 1 Zoll starke kupferne Platte. Die!
Schießbersuche sind sehr glücklich ausgefallen, die Tragweite soll sich
ils ganz ausgezeichnet erwiesen haben, nur die Ladung nimmt ver⸗
hältnißmäßig viel Zeit weg.

Berlin, 14. Juni. Reichsstag. Erste Lesung des Je—
uitengesetzes. Bundescommissär Friedrich erklärt: Der Jesuiten-
den sei im Hause als staatsgefährlich dargestellt. Pflicht der
segierung sei daher, auf ein Mittel zu sinnen, dieser Gefahr zu
egegnen. Das Mittel des Strafgesetzes sei zu hart erschienen;
nan habe daher ein milderes gesucht. Das vorliegende Gesetz sei
uur ein Nothwehrgesetz für den Fall, daß die staatsgesährliche
rendenz des Ordens offen und klar werde. Redner weist ent⸗
dieden die Ansicht zurüdt, als ob das Gesetz gegen die katholische
—XV sei, welche bestand, ehe der Jesuit norden existirte
and als derselbe aufgehoben war. Das Gesetz wolle keineswegs den
Jesuitenorden mit der katholischen Kirche identificiren. Im wei⸗
eren Verlauf der Debatte verweist der Bundes-Commissär gegen⸗
ber Mallinckrodt, welcher das Jesuitengesetz als einen unerhörten
borgang in der Gesetzgebung bezeichnet, auf Württemberg, wo
en Jesuiten und den ihnen verwandten Congregationen der Aufent⸗
alt verboten sei.“ Als die in dem Gesetz als dem Jesuitenorden
etwandt bezeichneten Congregationen nkernt der Bundescommissär
ie Ligorianer und die Freres ignorants, sowie zwei Schulbrüder⸗
iden deren einer unier französischer, deren anderer unter römischer
berhoheit stehe. Die Regierung habe auf Grund von Erkun⸗
igungen bei den bedeutendsten kirchenrechtlichen Autoritäten diese
mter dem Namen der Congregationen, der für sie gebräuchlich
b zusammengesetzt.

Italien.

Aus Rom, 11. Juni, läßt sich das N. W. T. berichten:
tist pofiliv, daß der Papu vor einigen Tagen eine (vorläufig
theim zu haltende) Bulle uuterzeichnet hat, durch welche das Veto
et katholischen Machte bei der Papstwahl abgeschafft wird.

ESchweiz. e

Beten, 12. Juni. Die Münzreform in Deutschland hat in

der Schweiz nicht eben auf's Augenehmste berührt. Während man äll-
gemein den Anschluß des deutschen Mimzsystems an eines der be⸗
ehenden großen Münzsysteme erwartete, konstruirte das neue deutsche
Münzgeseß, auf den Maßstab von IPfund-Gold. gleich 18124
Silber: gestützt, die Goldmünzen. von der jetzigen preußischen Tha⸗
erwährung aus. Da bisher aus einem Pfund Silber 30 Thaler
jeprägt wurden und 1 Thaler Zleich 8.Martk ist, so müssen aus
Pfund Gold, 90 mal 15 gleich 1895 in 139/3 Stücken zu
id Mork oder 694 Stücken zu 20 Mark ausgeprägt werden.
Naq diesem Verhälmniß sind 10. Mark Goldegleich 412,248 Fr.
und 20 Mark⸗gleich 24,001 Ir. Verglichen mit den hauptsäch⸗
lichsten Goldmünzen des Weltverkehrs geht folgendes Resultat hervor:

20 Mark gleich 6 Thlr. 20 Sgre gleich 24 Fr. 69 Ct.“

Sopereign 6 24/ 2 ασ 33uö
5. Dollars 6. 29 2 —
Somit ist nicht nur keine Uebereinstimmung mit den französischen,
»nglischen und amerikanischen Goldmünzen vorhanden, sondern es
verden, mit Rücksicht auf die Kleinheit der Abweichung verschiedene
lebelstände entstehen, von denen der Bericht des Bundesrathes,
namentlich desjenigen erwähnt, daß die Spekulation den Versuch
nachen wird die 20 und 10 Marttstückenzu 25 Francs, resp
Francs 12. 50. in der Schweiz an Zahlungsstattecanzubringen.
„Um das Eindringen von neuen deutschen Goldmünzen zu Abusiv-
oursen zu verhüten — heißt es im genannten Bericht — genügl
es indessen, deren Annahme an den eidgenössischen und cantonalen
uffentlicher· Kassen au verbieten.“ Wodurch aber natürlich keine
Berkehrserleichterung geschaffen wird. (Der Nachtheil wird freilich
adurch aufgewogen, daß unsere Goldmunzen destp oane in⸗
neren Verkehr dienen und nicht« ins Ausland zum⸗ Eiuschmelzen
wandern. Die Red. d. Fr. Pr.)

—

7 Das deutsche Reich besitzt in runder Summe60,000
Voltsschulen, in denen 6 Millionen Schüler unterrichtet
werden. Auf je 1000 Einwohner entfällt ungefähr eine Schülerzahl
don 150. Vieses durchschnittliche Verhältniß wird? 'in Braun⸗
oweig, Oldenburg, Sachsen und Thüringen beträchtlich über⸗
chritten, insofern hier auf je 1000 Einwohner 175 Schüler kom⸗
nen; dagegen in Mecdklenburg (auf je 1000 Einwohner 120
Schüler) Hund Bayern (auf, je 1000 Einwohner 126 Schüler)
nicht erreicht. Gymnasien gibt es in Deutschland 3305 Progym⸗
asien 214, Realgymnasien 14, Real- und höhere Bürgerschulen
183. Die Gesammtzahl der Schüler auf diesen höheren Unter—⸗
cichtsanstalten beläuft sich auf 177,400.“ Unipersitäten zählt da
deutsche Reich 20, mit 1624 Lehrenden und 15,600 Studirenden
Polytechnische Schulen gibt es 10 mit 360 Lehrenden und
1500 Siudirenden.

F Petersburg, 8. Juni. Ein Frankfurter, Scamoni,
jsat dieser Tage eine bedeutende Erfindung hier gemacht. Er
photographirt auf Kupferplatten Kupferstiche; die Platte ist dann
'o vorzüglich, daß tausende von Abdrücken mit Leichtigkeit genom—
nen werden können. Ich habe die schönsten Arbeiten gesehen. Die
ẽrfindung ist ganz unbezahlbar. in Fallen, wo die Originalplatte
bgenutzt oder (wie jetzt bei der Disputa von Keller durch den
Důsseldorfer ⸗ Brand) zerstört ist.

Guter Rath zur Brautwahl. Franklin, ohne Zweifel ein
zroßer Menschenkenner, räth jungen Männern au, ihre Braut in
einer Familie auszuwählen, wo mehrere Töchter verhanden sind,
„denn solche Mädchen haben einander gegenseitig verbesserk, sie
haben einander Geduld üben gelehrt, während die „einzige“ Tochter
nicht selten ein verzogenes Kind ist.“

Die größte Brüche der Welt ist auf der Mobile
ind Montgommery-⸗Eifenbahn in der Nähe von Mobile. Sie ruh
zuf eisernen Cylindern, hat zehn Spannungen und ist fünfren
englische Meilen lang.

Oemeßz, verantwortlicher Redacteur.
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        Bekanntmachungen.
Hopfenversteigerung.
Mulwoch den 19. Jum 1872, Nach
mitlags 1 Utr, im gause der Gebrüder
Dtaher laäßt Cari Am bos, Geschafts
agent von Zweibrücen als provisorischer
Nasseverwalter der Gantmasse „Gebrude⸗
m an e rohngefähr 10 Zentuer Hopfen
oͤffentuch versteigen.
Sorn, Igl. Notar.
Die Heu⸗ u. Grummet⸗Ernte
einer Wiese in den Bruch · und Stegwiesen
hat für die dies jahrige Erute zu verpachten
Adt, Kaminfeger.
2Sdyrreiner⸗Geseller
onnen gleich in Arbeil treten, auch wird
in Junge in die Lehre genommen bei
Schreiner Vogelsang ·
Einladung.
Die Mitglieder des Zweigbereines
des bayer. Landeshilfsvereines und der
Kaiser⸗Wilhelm⸗Stiftung werden hier⸗
mit zu einer Versammlung auf Sonntag
(heute) den 16. Juni Nachmittagẽ
Z Uhr im Stadthaussaale eingeladen, um
die Wahl des Ausschusses vorzunehmen.
Sollte Jemand mit der Subscrip⸗
tionsliste übergangen worden sein, der
heliebe an obigem Tage seinen Beitrit!
uu erkldren.
Sonntang (heute) 16. Juni
Harmonie
im Ehandou'schen Garten.

Vdon heue gh jeden Morgen um 7 Uhr
in Mayer'schen Eiskeller per Pfro
1ha Kreuger.

Bei dem Unterzeichneten iann ein

wpu . j
aekkäftiger Junge
inter vortheilhaften Bedingüngen sofort in
bie Lehre treten.
Zweibricken 14. Juni 1873.
D. Moltz, Feilenhauer.
MF

—— —

Meisser Brust·Syrup
oon G. A. W. Mayher in Bre⸗⸗
lau ist bei Husten, Asthma und
allen Lungenieiden ein ärztlich
empfohlenes unübertreffliches Heilmittel
wobon nachstehendes Schreiben im Aus⸗
zuge Zeugniß ablegi:
Hotudbur o. 744. 72.
Ihr Brufi⸗Syrup ist wahrhaftig das
besie Mittel gegen Husten und Lungen⸗
leiden. Meiner Familie ist i un·
entbehrlich. E. F.· Eut off.“
Aecht zu haben in St. Ingbert be
J. Friedrich.

Sreisgcelrönt in Faris 1!

. Sonntang (heute)
Eröffnung der Mayer'schen Garten und Haus—
—2tag tendd Hontag
CAMOMNXIM
ausgeführt durch die Musik des 5. Jägerbataillons von Zweibrücken.

—
Siermit die ergebene Anzeige daß ich nebenx
dem von mir geführen
VTuceh- anufalurvanaren-

Geschuft
auch ein wohlassortirtes Lager in — ——
fertigen Herrenkleidern und

RoRunabenanzügen
unterhalte und solches einem geehrten Publilum
unter Zusicherung bester und reelster Bedienun
empfehle.
Seinrich Isaac.
—&amp;
4—
—2

Anzeige.

Vom 1. Juli d. J. an erscheint eine Zeitschrift für leichte, elegante, weibliche Ir—
beit. Dieselbe enthält die vorzüglichsten Ruster für Cauevasstickerei in Wolle un
Perlen in brillantem Buntfarbendruck ausgeführt, sowie höchst elegante Hälel
Filet⸗ und Blattstichmuster, und dürfte dieses Blatt gewiß eine von allen Liebhaberinnen
dieser Arbeiten schon oft gefüllte Lücke glücllich ausfüllen. Es führt den Titel:

Die Arbeitsstußbe.

Preis eines Heftes im Abonnement nur Bh Sgr.

* Wieen Ionr 1 8 * —
Abonnement auf je drei Monate.

Inhalt des ersten Heftes: 1) für Canevasstickerei in Buntfarbendruch: Ein Vierlel
Sophatissen in Ornamenten, 4 Pleinmuster zu Reisetaschen. Schuhen ꝛc. und eine Bordure
2) iür Häkelarbeit und Filet zuun Durchziehen: Zwei Tische oder Wagendeden
Borden und Ecken zu verschiedener Verwendung, sowie verschiedene Blaitstichmuster.

Inhalt des zweiten Heftes: Für Canevasstickerei in Blumen: Ein längliches Bouque
füͤr Nleiderhalter, Fußbanlchen ec., drei runde Bouquets / und ein Landschastchen für Kinder
p ⁊c. außerdem verschiedene Vorlagen für Filet zum Durchziehen, Hälel⸗ und Dlait—
sticharbeiit.

Wir bemerken, daß die Muster, welche unser Blait enthält nach der Leichtigkeit der
Ausführung in Stick und Hackelarbeit besonders für die weibliche Jugend (ja selbst fu
Kinder) berechnet sind, dabei jedoch an Schönheit und Eleganz der Wirkung sitets der
allergroͤßten Anforderungen zu entsprechen im Stande fiindnd.

Jedes Heft enthält eine Tafel (bunt) für Canevasstickerei und bietet den Abonnen—
en allmonatlich die schöͤnsten Originalmuster in Blumen und Ornamenten für Sophalissen
Teppichkanten, Lambrequins, Reisetaschen, Schuhmuster, Etuis rc ic. und außerdem
Tafeln mit vorzüglichen Häkel-⸗, Filet- und Blatistichmustern. Allen Familien ist diekel
Blatt als wahres Schatzlästchen leichter und eleganter Muster zu empfehlen. F

Die Expedition der Arbeitsstube,
Kramer &amp; Go.
J . .3 in Leiyzig.

Man abonnirt in der Expedition dieses Blattes, allwo Veuster eingescber
Nrnen αν.
Sonntag den 16 —* —
Harmonie
im Seumser'schen Garten.

ν
Reiniget das But
88— Scrophelu, ag Ge⸗
schlechtskrankheiten, offene Wunden
Magenübel, Unterleibsbeschwerden u.
ahnliche Krankheiten werden durch Pro ves
sor WVumndramꝰs Kträuter⸗Heilme
hode — Reinigung des Blutes u. Entfernung
der schädlichen Stoffe — grundug geheill
Prospecte und amtliche beglaubigte
Frusnige gratis. Behandlung brief
* u. Vredicamente sur z Woqen 2-8
Thaler. Undemittelte finden Verüucksichtigung
üdresse: Professor Louis WVundram
in Cölm.

oes morkt
in St. Ingbert.
Montag den 17. Juni 1872.
ichte, Nheumatisms⸗ Magenkrampf
ad Jämmorhoidalkranke heilt
vx. uller in Frantfurt a. M.
Senckenberastr. 5. Kurprospecte gratis frauco.
Redattion. Druck end Verlag von F. X. Demes in St. Ingbert.
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        25232582z——8 582338383 5———335 83 —5325
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8 — 22 3 * 7 — w
4
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333 8ù533227 — 28333353353 3253v33 S ——32
— ——
2 E— Is — —— 82 — 22 bẽ * *2
58 55*28 82REEE. XEZ5 — 3—2 228 2
53838,73 — 3 38 3 —3*
8 — c 5 —3 25*2* s23253 75535832 —A 2 — 533 25
7 2 325 —— EkI —35* —522855* —5— 8 —3853 —8
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e 2 285 43355 S85,524 —— — 283* * — ———
57232 — — ——— ——2 — — —57T 72 IEE
333338 33 3 8 ———
— — 33
525 255 ** 2335 — 5 5528 *8 s53323362—* 53 8 2
7 2 2 31 —3 * — A — *
— 25 53 5 52⏑ 25 2 2* — —X — 827
—
—2333——2325355 — — ———— — — 2—
82233—— 3 — 33 23 — 25352
32 8 — —
—A 32
55 —6 12 32 WV —2 6
z53532825 s32 3533 555 —3 225,
s e35858 52334
ec — 5838 —— * 22 2“Xx * — * 52 26
22 23353 s3328 3333352735 —3 222 5353 58 —
— 323 353 23232 825333358 7 ———— — 25
* 52— * X 3233233 5 358 *8*2 ——8 528 *
552358 2555 5533332 55 *8 —2 —— — — 2*8
2 —A 323 z2358385833 2*5 — 53, 5*7 —I —38—
5323 242 525292 325* 3335 *528 5253 8 3263 25
22 272 z585282278 3*8 2553* 278 —2 333 8—3228
27 338* —A 222* —— —— *s*2 *522 82 —
2 355372 „3255 233 *—337* 285s 5* 2226 F* —z—225
7 5383538 2275 — 525 — — 2 n 8528 —
8— 8 —A — 228 523 2 2323 *8 53 58 352
32 8758 * 58 23253338 *55 — — 353363833
52 *P 78 — *7* 2* 855 3233*553 3252435
7 1s353 36883. 72
7 —32232 — 55235* —— z22522323 5z22. * 9 2
522 7 22 ⸗ 2 — 535 —— 2* 228 — —2 3.
2737 278 ——— 333 257*25533 352
523252 * 5222 5 255 ——— 22 *
2*835353553 255 238 — 52 25581 ——— —
332732 2253. 73 523 2823 2323185 25288* —
2* 2* 32 —— 3 * 5325 BZ232 23255223
23253* 5522— ——— —2258. 22 — 23522 22 —A 3 v
ꝛ * 2823353317 —A —— 52752333 —2232—335373 232686
37285 — 333332885 88 8335333233 55 *8
35333535 ——— —A——— 28 Sc 532833535 25 ä8 *
23686583 55382 332 28283 53353
75— 23323 335 58 333
8 * * *13 — 2 7 * — ZV —
3232323 28 RE 33 — — 445
5383352 3533 338 1555?7 *e
—
38318

57

Xꝛ 422222
8 232383 5— — 3232335338 —
3253 32* —A 2
52. 3353885 33 25333532525 —2555 55838 252 —22
3 238 2 — 2235 — — 4 825 2 3232 8 —22 — 5* ——
7835*733343 s35 —2738335 22 —s 5 85
* ·* —3— w ** —N J * —— 2—22
3 — —22825 22 3* —S—— — —3 —
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* 233 55 8 575 8 52 2 35·5 5382323
55. 23023 3 — 58223222 —— —— . Ss 7 ———— — —
5 35 5555 5 53232535 53853 — 8. W
33525 232553 55 355 ——— —— 23 5*
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22 —A 53 8* 3— 12 219 —3 32 77 252 Ec7„ —
* 5 22 85 5. 2532 * 2 — — —— 2 * 2 *
38233731* 338s3335 ——3— — I5s338338338
— α 2 —*8 25 — — 2 —S⏑— — — — 5 —z
—28552 — 38— —— 235 78383—8 527 — —2323825
83 — 5 — —8 —7 25 22 3 532 ———223 5
8328 55 563 845 * 83 552 38
322835 EXX — 2532 z 22 m25 53382 2* 2.* —S 5
5273 5233 — — — 523 —7 ——
* * — — — * — J —
3 333 3 635 38 —
28 22 522X 57 25E 3 —8 — . &amp; —52 5**
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        St. Ingberker AAnzeiger.

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der St. Ingher
ummer) erscheint w

ger (und daß mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblait, mit der Dienstags⸗ Dounerstags⸗ und Sonniagk

entlich vie rm al: Diensstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. joder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

1872
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Dienstag, den 18. Juni

Deutsches NReich.

München. 16. Juni. Die außerordentlichen Professoren
er theologischen Facultät Bach (Infallibillisth und Friedrich (Alt⸗
atholisch) sind zu ordentlichen Professoren ernannt. Der infalli—
xlistische Professor Schegg von Würzburg ist hieher versetzt. Dem
rdentlichen Professor Silbernagel (Infallibilist) ist zu seinem bis-
jerigen Fache (Kirchenrecht) noch die Professur der Kirchengeschichte
jbertragen worden.

Der Fränk. Kurier schreibt aus NRürnberg, 15. Juni:
Unser Münchener HKerrespondent macht uns folgende Mittheilung,
ür die wir ihm jedoch die volle Verantwortlichkeit überlassen: Ich
neldete Ihnen jüngst, Hr. v. Lutz habe das Kultusministerium
att und gedenke das des Aeußern und den Vorsitz im Kabinette
u übernehmen, es handle sich nur noch darum, einen Nachfolger
u finden. Heute ist das geschehen und die Sache steht jetzt fesi.
hr. Lutz wird also künflig der Mann sein, nach welchem unser
Ministerium genannt wird. Sein Nachfolger im Kultusministerium
vird Hr. Dr. Fäustle sein, der die beiden Portefeuilles der Justiz
ind des Kultus auf seine Schultern nimmt.

— Nach demselben Blatte sei der Reichs- und Landtags⸗
bgeordnete Frhrn. v. Stauffenberg zum Nachfolger des Grafen
hegnenberg ausersehen.

Mühlhausen. Seit dem 10. d. M. ist hier damit be—⸗
sonnen worden, an den Straßenecken Schilder mit der deutschen
hezeichnung der Straßen anzuheften. Wie gemeldet wird, sind die
damen in gemeinsamer Besprechung der Kreisdirection mit einer
Fommission des Gemeinderaths festgestellt worden.

Berlin, 15. Juni. Die „Nord. Allg. Ztg.“ schreibt:
dachdem der Bischoff von Ermeland das Schreiben des Cultus⸗
ninisters vom 21. Mai betreffend die Exkommunicationsangelegen⸗
seit, bisher nicht beantwortete, ist derselbe untern 11. Jun erneut
ur Erklärung darüber aufgefordert worden, mit dem Bemerken,
aß falls dies nicht binnen einer Woche geschehe, das Staais—
inisterium die an den Bischof gestellte Forderung als abgelehnt
rachlen und demgemäß verfahren werde. — Die Annahme, der
seichstag werde durch den Kaiser geschlossen, wird von der „Kreuz⸗
eitung“ von Neuem als mindesteas zweifelhaft bezeichnet.

Berlin. Die Räumungsfrage macht den Franzosen noch immer
kopfschmerzen, und sie koͤnnen kaum den Zeitpunkt des Eintreffens
xr Aniwort auf die betreffenden Vorschläge Thiers von Berlin
rwarten. Das „Siecle“ theilt über diese jetzt Näheres mit. Wenn
ꝛas Blatt gut unterrichtet ist, so sind die Vorschläge des französi⸗
hen Gouvernements in einer Denlschrift niedergelegt, die vom
inanzminister redigirt und vom Präsidenten genehmigt ist, und
zelche die sofortige Zahlung einer Milliarde (mit Hilfe einer An—
tihe) und die Emmission von zwei Milliarden in Papieren pro⸗
onirt, die mit der Garantie von Pariser, Londoner und New⸗
sorker Banquiers versehen sein sollen. Hiergegen sollte sich Deutsch-
md verpflichten, vier Departemeats sofort und die beiden letzten
ah Zahlung des ersten Wechsels (von wie viel, wird nicht gesugt)
as ist, bei Beginn des Winters zu räumen. Das Blatt fagi
reiter: „Die Französische Regierung bestand namentlich auf der
däumung von Belfort, welches die Deutschen nach den Vorkehr⸗
ugen, die sie in dieser Festung treffen, bis zum letzten Tage be⸗
alten zu wollen scheinen. Diese Denkschrift ist schon vor mehreren
dochen dem Herrn d. Bismarck Abermittelt worden. aber noch ist
dine Antwort aus Varzin eingetroffen, oder wenigstens ist eine
osche bisher noch nicht in Versailles überreicht worden.“
Im Uebrigen bringt die „Nat. Ztg.“ ein Privattelegramm
us Paris vom 14. d. nach welchem am 13. ein Feldjäger die
latinort der deutschen Regierung auf die Vorschläge des Hrn.
— überbracht haben soll, wovon Hr. v. Arnim dem
usidenten bereits schriftliche Mittheilung gemacht habe. In
aiue wird versichert, die Antwort Deuischlands acceptire die
rundlage der Vorschlage des Hrn. Thiers und so erdffneten die
verbaudlungen Russidt auf vin aünstiges Ergebniß — Dann

müssen die Vorschläge wohl anderer Arkt sein, als die eben nach
vem „Siocle“ angegebenen.

Wien, 14. Juni. Die „Grazer Tagespost“ theilt mit,
daß der deutsche Kaiser an Kaiser Franz Joseph in den wärmsten
Ausdrücken eine Einladung zum Besuche in Berlin gerichtet und
»en Wunsch ausgesprochen habe, auch die Kaiserin begrüßen zu
onnen. Kaiser Franz Joseph hat die Einladung auch für die
daiserinn angenommen.

Frankreich.

Die radicalen Blätter finden, daß Thier s schon längst über
dapoleon J. hinaus und bei dem Könige angekommen sei, dessen
Bahlspruch hieß: „Der Staat bin ich“

Der Altkatholizismus in Frankreich hat endlich auch
inen Sieg erfochten; der vielbesprochene Priester Michaud hat
Seitens der obersten Behörde des Seine⸗-Departements die Erlaub—
niß erhalten, öffentlich in Paris nach altkatholischem Ritus Gottes-
dienst abzuhalten.
Spanien.

Die Lage Spaniens ist offenbar eine sehr ernste. Man redet
von einer Coalition der verschiedenen, dem jetzigen Rechtszustande
eindlichen Parteien zum Zwecke des Sturzes der jetzigen Regierung.
die Internationalen, die Republikaner, die Radicalen, die Alfon⸗
isten, die Carlisten, dies wäre in der That eine Coalition, stark
enug, das jetzige System zu ftürzen, und getheilt genug, um das
dand in noch größere Verwirrung zu stürzen. Es muß sehr besorg⸗
ich stehen, wenn die Minister dem König die Suspension der ver—
issungsmäßigen Garantien anrathen und auf seine Weigerung
ie Cortes um die Vollmacht zu dieser Suspension, d. h. um die
dictatur nachzusuchen, ihre Entlassung nehmen. Unterdessen sind
die Republikaner bereits im Felde erschienen. In Andalusien
treifen mehre Bande von ihnen, ohne Cooperation, aber auch ohne
Zefehdung der Carlistischen Haufen. Im Norden soll allerdings
Tarasa jetzt geschlagen worden sein. Jedenfalls ist die Wieder
ufnahme des Krieges seitens der biscahischen Carlisten unzweifel⸗
jaft. Dort hat die Bande des Velasco die beiden an der Con—
ꝛention von Amorovieta betheiligten Carlistenchefs, Calle, Vater
uind Sohn erschießen lassen, trotzdem jeder von Beiden sein Leben
ür das des Andern darbot. Ebenso ist die Frau des Carlistenchefs
Arquiza, der an dieser Convention gleichfalls betheiligt war, von
en „treugebliebenen“? Carlisten als Geißel mit in die Berge ge⸗
chlephi worden.

J Vermischtes.

F Speier, 12. Juui. Die bisher in der Pfalz bestandene
Bendarmieschule wird vom 1. Juli an aufgelöst und e⸗
ier Unterricht kann dann nur noch in München ertheilt werden.
Doch darf man hieraus nicht folgern, als ob die in der Pfalz
eheimatheten Bewerber um Aufnahme in die königl. Gendarmeri⸗
nicht ebenso wie früher ihrem Wunsche entsprechend auch in der
Bendarmerie⸗Kompagnie der Pfalz Anstellung finden könnten. In
dieser Hinsicht bleibt es bei dem früheten Verhältniß bestehen⸗

(Pf. Ztg.)

7 Auf dem Alzeyer Bahnhofe ereignete sich am 13.
in Unglück. Ein Arbeiter, ein Schweizer, wollte vor Einfahren
ines Zuges über die Schienen gehen, der Zug erfaßte und zer⸗
nalmte ihn, so daß er augenblicklich todt blieb.

f.(Die 1000 Gulden des Pater Rohl) Die „Ger⸗
nania“ bringt folgende Notiz: „Der kürzlich in Bonn verstorbene
Jesuitenpater Roh ist bekanntlich derjenige, welcher 1000 fl. Preis
ür den ausgesetzt hatte, welcher aus einer einzigen Schrift eines
Jesuiten nachweisen lönnte, daß dort jemals der Saß: , Der
3weck heiligt die Mittel“ aufgestellt, resp. gebilligt worden sei.
P. Roh hat die 1000 fl. bis an sein Lebensende behalten.“ Wir
nüssen hier leider diesen schönen — Traum zestören: P. Roh
jat das Geld nur deßhalb „behalten“, weil er nie im Sinn⸗
jatte, auch nur einen Pfenuig fuͤr den erbrachten Nachweis zu
sjefern au deutsch. weil die Nusietzung ieues Neiset 64 1044
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        I. einfach eine Schwindelei war. Denn der Nachweis wurde ihm nach tolalen Schiffbruch erlitten, indem sie zwischen riesigen Eis⸗
eliefert, und zwar schon im November 1868 durch den Pfarter bergen und Eisflächen während eines furchtbaren Orkans in Stücke
Maurer in Bergzabern (Kheinpfalz) aus dem Werte eines höchst ertrümmert wurden. Im Durchschnitt hatte jedes dieser Schiffe
ingesehenen Jesuiten, Namens P. Busenbaum. In dem Jesuiten- eine Bemannung von ca. 100 Koͤpfen, die sich mit dem Robben⸗
huche, Medulia theologias moralis genannt, heißt es im vierten fang beschäftigten und von diesen 4000 menschlichen Wesen scheinen
Buche, Capitel 3:- „Gum finis est Heitus, etiam media sund nur 175 ihr Leben gerettet zu haben.(7) Die große Mehrzahl
cita“ zu deutsch: Wenn der Zweck erlaubt ist, so sind auch dieser Unglücklichen hinterläßzt unversorgte Familien. Während
ie Mittel erlaubt.“ Trotzdem hat P. Roh seine 1000 fl. nicht diese Flotille eine letzie Anstrengung machte, den rauhen Nordost⸗
hezahlt. Aber was thuts 7? Man hat ja auch noch nicht gehört, daß turm zu überstehen, stießen viele der hine und hergeworfenen Fahr⸗
ie Marktschreier, welche in den Zritungen sagen: „Ich zahle euge uͤch gegenfeitig um. Ein Schiff, das von einer riesigen
1000 fl. Dem, der mir nachweist, daß auf mein Geheimmittel Pelle auf einen Eisberg getrieben wurde, fiel mit furchibarem
ein Haar gewachsen sei“ ꝛc. jemals ihr Wort gchalten hätten. drachen auf die Brigg 8 Di herab, die untn dem

pLondon—. Hier ist kürzlich ein Dienstherr, welcher einem herge lag. Eine große Anzahl Menschen wurden augen icklich zu
abgehenden Diener ein gutes Zeugniß gegeben, von dem nachfolgen⸗ ẽode gequetscht, während die Twin Sisterd detad w zwei
en Dienstherrn, welcher den Tharaller des Dieners dem Zeugniß Stücke barst. Der Rest der Mannschaft, A klam
nicht emsprechend gefunden hat, wegen falschen Zeugnisses auf nerte· sich an zerbrochene Sparren und wur * zufä ig von der
Schadenersatz verkllagt und auch wirklich gerichtlich zur Verant⸗ Mannschaft des „Retriever“ aufgenommen. Kaum erreichte das
vortung gezoͤgen worden. Der Verklagte ist vom Court of Common betzge nannte dahrzeug das Land, als es ebensalls scheiterte und seine
Pleas vorgeladen worden, um sich über die Thatsache zu verant⸗ Mannschaft mit genauer Noth ihr Leben rettete G b
vorten, in wie fern er den schlechten Charakter des Dieners gekannt fEine Dame in Baltim⸗te, die von assenbuben
—
8 durch solche KZlagen die Gerichte viel zu thun bebommen. welche sich dem Klingelnden beim Ziehen der Klingel ein Eimer

Gas Schiffsunglück in Labrador) Eine Wasser über den Kopf ergoß. Der erste, der am Klingel zog,

achdem die Vorrichtung angebracht, war der Pastor ihrer Ge—

Depesche aus St. John (Reufundland) enthält haarsträubende gei 3

br ide neinde. Er empfing die Taufe, zog sich aber schleunigst zurüch,
Deiails über das Unglück, welches der Robbenfang⸗Flotille neulich hne don Neuem Einlaß zu begehren
im Eise auf der Höhe von Labrador und Neufundland zustieß. — —
Aeber 40 Schiffe, darunter 4 Dampfer, haben dem Vernehmen *Demetz, verantwortlicher Redacteur.
Wir beehren uns anzuzeigen, daß
wir vom 15. laufenden Monates an auf
hiesigem Platze in Verbindung mit dem
Bfätzer Bankverein in Mannheim als
Semmoeß ein

Vankgeschäft
unter der Firma
Böôcking, Karcher &amp; (Co.
betreiben werden.

Unsere Wirksamkeit wird j erstrecken
auf das Conto-Correntgeschäft, An- und
Verkauf von Staats- ünd anderen Pa—
pieren, Discontiren und Incasso von
Wechseln, ꝛ.

Kaiserslautern im Juni 1872.

Louis Röclcing, Oarl Iarcher.

HBrane BRraum.

Todes-Anzeige.

Dem Vater im Himmel hat es nach
ieinem unerforschlichen Rathschlusse ge⸗
iallen, unser innigst geliebtes Töch-⸗
terchen

Rosalie Hofmann
im Alter von fünfzehn Monaten heute
Morgen 9 Uhr unter die Schaar sei⸗
ner lieben Engel aufzunehmen.

St. Ingbert, den 18. Juni 1872.

Die tiefbetrübten Eltern.

Bekanntmachung.

Die ordentlichen Schulprüfungen
»ro 1871,72 werden in:

der protest. Vorbereitungsschule St. Ing⸗
hert am 18. Juni um 2 Uhr Nach—
mittags,

der israel. Schule St. Ingbert am 18.
Juni 4 Uhr Nachmittags,

der protest. obern Schule St. Ingbert
um 19. Juni 8 Uhr Morgens,

der protest. Schule zu St. Ingberter
Brube om 19. Juni um 2 Uhr Nach⸗
mittags abgehalten.

Die Mitglieder der Ortisschulkommission
uind des Sliadtrathes sowie die Eltern und
Freunde der Schuljugend werden hiermit
jun desen Prüfungen eingeladen.

St. Ingbert, den 15. Juni 1872.

Das Bürgermeisteramt
Ekandon.
Die Anfuhr von
ca. 2000

Ppileptisoho Lrampfo —XX
deilt brieflich der Specialarzt für Ppilepsis Dr. O. KilI Iisceh in Be rIin,
sat Neuenburgerstrasss 8. — S-hon Hundoerte vollstandig gebeilt

2 Meter lange Stempel, theils nach
Bahnhof Würzbach theils nach St.
Johann ist zu vergeben.

Näheres bei Holzhändler Herrn
Munzinaer hier.

Bei dem uUnlerzeichneten lann ein
kräftiger J
räftiger Junge
Die H en⸗ u. Grummet⸗Ernte unter vortheilhaften Bedingungen sofort in
3. die Lehre treten.
iner Wiese in den Bruch⸗ und Suogwresen 77
zat fur die diesjährige Ernte zu verpachten Zweibrülchen 14. Juni 1872.
Adt, Kaminfeger. —A

Frankfurter Börse

vom 15. Juni 1872.
Breußische Friedrichsdor..9 57/α
Vistolen CCIIIVT . . 9 4-4
adische 10 ssl. Siudee 88-68
Ducaten .. 775 33-3838
—
kinglische Souvereignas .. 11 51-658
Dollars in Gol— 2 26-2
— — —— ——— —
Pedaktion. Druck and Verlaag von F. X. Dem⸗« in St. Ingabert.
        <pb n="377" />
        228
23 57
32335 53
15553
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52 2.5 6 J
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3

2 *
— 33358 55353—
33 32 337
222 3355— 5
5355532575
———
3 25 2
—5 5 3 753 2
15 82 552—
— 73 3552 — 3
— 3355 35322
2282 2 ——238—
— 5825
2353538*
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—7555722223
— ———— — —
3 —
1822386
ß 2*
27 —XV
53332368
255 532325825
3233255
* —
33335
— 3732 —A
— —

222 8 2225 —2 555
235353—3 — *——58833335525527 72 35 353533373
25223 —A — —E— 3 27322 6
S — 8235 28 2 2z
3 —8 364
* 7 * 525 4
* s53z2822385 — 822 535 822
3253355 55 8 2388 — 352 —5 — 85832—
Se —33833 33323 3 3553355
5 5333 —23 33 —5 838253
r 3327 2 52 * 18 — 2 — — 2
25 * 2 —535 8 — —
3 — 3 —5 5
8 — — 260 3—33 ——E
—2 —273 — — 2 * 232 528 2 5*2 —5832
— 25 —B355532 ———— ——— 333
82 5252 3c 78 572 538 282 22
— 7 37 — ———,— 2222287 2 S4 52 *25
582353 5 —A—— — —
—W7 E— 2 2 3223 ——
Es —— —75 — 2 — 5 55383538
* — 2 28 ? —
3 2 533332
*3533333533 ——33 33 333325
——. —5552—233282 63 523
526 73 —55—283* — 8 25235 232
582 —— —352 538233—3 5335385
. 3 22
— —. —333 32— — 53 33523
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—2325 * F — ——— *
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3 — 3 3 —
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—— 2533 8—— —532 58355 ——
— — —— 2 325352 3232233 —
52 —2 555258 *26 — s
— ——— 25 5 — 2 2
—2—2 3353—25255——
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12222 5—22 ———— 3232332 B— *22 ———
23 255324———225353* 7 2 3 — 22 ⏑ 2 z——2 5
53 — 533528* 8 —— 3582—* 235 5ꝰ 8 55828
2 5 22 * — —53 823 — 2828 72 — — 82
— —72 — — 52 588 73 — —— 25 x 38322 —3 —*
5 522 — 553 55* 7. 2222 88 58—82 85
* — 222 — 2 2 35 5* ⸗ — 2 255 37 8
—A 3 cz 2 —225 — — —— — —— 2 72 85— *88382 85523 —A
3232 8 —725 * — 23 28 22528 — — — 2 259*
3336 333 33 —33—338
356 —5 8 82 23522 —
5 55*5* —— — 5*8X35355328* 8*c 3 8232 38 5
2* —2 * 2 — 2 p
3 3—33 33 3 3 35
* —*53 * ZY»— * — v
533228 28—z— 5—39 585 — —————— 28 5855c—— 255
55 2335323 33 33 3 2
3 * 2224 57
3533785333—275 38 3 —3 —3357 —3—3335
32335—56— 32553353 58552535 35 3555 33833333235—2338
— —— 2 5235323 — — 383 —»538—353— —2 25353 5 *5532232
233353 52333 33— ———33333—52885 —
* 533224 —27 723* 2 * 2228 —553838— 3385855 Z228 — —
22533 538*223233 A — 2525 7—33838555—
— 2 — 22 —2 * — * —3 — * 8 —2 3275 *
35—5 725 5 35 ——— ——53 —38 —E —— —A 552*
27 2* 33 53 — * S 2 D 327— 7 *
23532 —A —— — ẽ — ———— 255 —55—2 2 —„283855323353 2
2* 22 2 —2 D — —m— 8 3— * 2— 32 25 ⸗ — 25 3 53—
2835333—,3253 825 8 3 4 838338— 8*
2 8 * 22 2358 3555 — — *233* z2322720
—V— — 25 —222 82— 2 „28535 355355
—— Dꝰ2à 822 — A2 z3233*7 15ẽ 22 2433. 535 —
— 2 555553 3* 52232 —— — — — 2 — —2
553532 2*2 52385 ———— 5——22 8 — 23 52 723 228 — 5*5 55
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5735573335—33—3332335335577 5z—223356 3 5—55 ——— —
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2282 55 5822 237 —— —— — 22385 258225
53353338*52 — — 525285 25 z3353383 —— 2 555358 ——
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5 22 2 — * * * —5* 5 *
3333 43333⸗3 323283532
28 — 8 5 *3 *5 — —— [[[ 22 S 2N5E535 23
38383875 7338333733533735 5325273323 3383358
— 3 —2 Es —* — 2* 2 3538—53
2375 3 2 5255253 27* * 8 235 238 8 —— — ——
2 — —2 * 23 — 223.2 ẽ 25
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53558277 5235 s 2338* s— 255528 2 225 —— — 2353288 —S
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3* — — 55532 —53585 ———
5 55 22 I— — 323 *55855 5553525 5*5338—25 —A
3933572375535738333587 s 3 ————
322 — ——— — ——— 353752 s2523222 5253
68 3333233 33
— * * — 35 * — 53 35*
2 8 ——— —— — — 7322 82727 235* S
—68 7355333257838 255
122 532 — 282—3238 — — 22 2
533 33535 33825385 835 555 3332322
5 5232 3
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* 52 3 7.28 7 1 —
— — 532532232 — 3 2 2 —A—
55333 3 35532233 8 — —3 52 35583
2 222 —2 * *25282235 32 — — — —2 —
4 —5 —s8 8 73258
53*23 583 2 5—2—28 3558—7—22 58 258 2382
—23 * 853 s—53333338 833387* —— 53550
E 23 * * 2 8 *
185335553 33255. 8533388 228 — 52533838
3583 533335 ——3 5* 538385353553 A—
22 852 —7* ———— * — 2.57. —2 — — —
2222 V 3223 7 —A —— * — 822 558388 35285
22 * — 22 * * 2 — — 3 * 32 2 —2
—8 53022 3 22 555255 3235 5 32—522 S— * 5 2—5
2 27 * * 8 —A * 2
222 33 — —85 5 3853333 3553 5 3 58—2 * 82 *
7 —2 2 *8 z83253 —5—* —78 53
25232 8 —A —zez5* * cr —ñ— 28 8 * 8
* 2* —25 — —— 28 2 2 —R—28 7 ——— 53— sBs 8
55238 53585 5*282428* 558223238 —— 52882 53z20 85 25
7 —A 2 2 25⸗66 0 5253* —— T⁊ — 0 E 5z—5 3 5
7557238 — — 2 5 * ——22 27 ——— 35 5 85 2 2
——— 3 3— — 5—2222 * —3B3 4 —A— . 22
h — 522 — —5222 — * — — 33 2 5* 232 — — *
885 3535
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15527333 * —252272 328 — 337.53 52535325 27535. 73 333
53 — 2225 —— * B — —, —52 —— *33 *
28 32 — 2 2* * 22 59252 2* D — 9 2 55 583820 * * —
—XX ——m— 553 239* 2 2* * — — — — 2* 2 2
534758528 882 ———— 255333323 53— 38 223758
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2325 —35 S 52 —3227 52——2 — 28237538323 —2857* — 83
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333 5— 338333
——— 3253—333838 3 —5227 2353535
522 2355 z255750 825 2382835* 323 22*2 — 23 5 22523
5258356 —— 55 3 3 *5311— 323 * 283. 835 7822 2835323
233 — 85338 ——533117 *——353 ——— 2 38
8 3. 55 5 2 75 55 332 —— 8523
583 22 —— 8 — 75 2233 8 —— — 32. *22 7 — — 3
cz3.2 2* —8 2— — 8 c—‘—2 225
3855 3333—
— 88—585*3525 228*65 5 22335 238253*2
22 733 —25— ASS S 5 . —2222 2 72. 2 23
— s38383 2535— 25523 —A 2
28—22. *338* — 3832. 20223 58
225 75. 5258* 5533 833833528 38232.3 239333383
— — *255 2522323228
* 822 2325 58 —A — 7233333— —
22 — * —857225* — 3* 28 S. O 2522 2335335—2223 22 *5
5533888 5355——3 23* 3. 73 * ——
— —B 85 335253 8 — 3. — 2 2 2 —A
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2. 5323 —XR —83 *38 54* 2522 —— *x 3
——— 382 32
— * — — * —B — —
— 2.3 35 3323*8 * 8322*235 *723 55536538538
738 2— 353332335 —*m—288335538 23132.. 533332
— *5587 228 33532325 58 — 35 53*322
363s5523 333
* 7 — 38 2 5 * 5325233 23 ico 5 253 3
8 2 a 8e 2235 2 535 — 3 2 23. 2.8
*5s85338333388 ⸗ s33835358525 * 3353 3328235337
— 5832525 —52 — S. 3 * 3 532353 ⁊
—32 2 25 3. * 2 * —3 * 2 2e6
—3 3333 2.3 28 — 5722xe 5251258
* 7 233565 333 —535335553353358 e 2587 552 23823
* 23* -22383ASM 333 — —233333133333333
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5538 *8*2
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— 2 22268 3357 3 3
2295 3333333853 2z 52. 53
5335332*033 2833—38 —A—
— 33833333 ** 23858 2223 2532383
323732235333885387
22*22* *3 2.2 — 53535332533 „3227* 2
278322 25 283 —552833 553723233 7327 22 —A
3128333 — B — —— — 2385
253353523322 237* 335232 38222 * —25355 235 s
522 28 23353333*8* — 58228 252 2* — “. 8
22532582*5 2882355 —7——— JJ —— 18
22 — — 228 525* ——— — 5325* 8 *583
3 — — 8 2. ·53 522 2* — 523 — x — — *
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323833336
1 355 — * 5. 358* — 28 8 25 *x93 8 E
9 287 S 22 2 S2 * — 22528 2238 2. * — * 25.
222 —63233 —* 3 55232 —
* JJ 7
*5343 —B — a —— 8223*838
23 5 2. 333338333 3.8 256 23333 2* 2* —— —43 3
21 383 —— 533* 333533533
5115 — 332* 2533 328 S. 3. 288 *23 52357328 23533 22S
A 2 ** *5*253* 3838223253* — 582357338 * 33 — 2 — 7
2 —* 23 33 235 * 3 * X —— 5 882 2 — *⁊ —
*557 8 ;35 5*2232* 2235 —— 28553 — 2333—55334 *38
D 5323 8 2 ẽ S. . 3 — —— —3. 2225 5 2
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2 ⁊ — 22523323 57225 22222 522253 8 238
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—— 22—53* —AA 5858*8 · 525 7 —* 8 3 2. 2
2853535 —— —22853 25*2583 — S—“ 2223
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2838388 2 F *222 — — — 2525 K8
⸗ 35538 —— — L8 — —23 X 2.3 72325883
* 5272— 2322 3 * 22 2 23 -2 73 2582
5 25285 255355
*37753*8 — ———
FS 2335333338283
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—— — — 5 2423257 —
— — — —— 32585352 2* 38
* 2 2 2
* *5*— * 5533238 535385 —E 833
8 — — S 3 555 — 573 — 225 ————
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*7 2522 2838 52533 — 3
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373356 202 2.* 355 —2 2.8 32 * — 0
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383 * * 8— —
22* 23* 53 532 3 88 75853533
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57877 —22282 5*53
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5358 53553* — 222
23533 S 556 32 3 ——
„35338 522 22382 — — 2
53 38853 333335 3285338
2* 22328 55335833 2. 2582 ——
2332 ——— * 2 2 28 —— 83.8
7323 85 23335 283 z5 32. — —
98 2 sä58 55533328 33433333*8
3 553 55 532⁊* 222* *
———— —— —— 55 55833. — 235
2222. 2338 — —5 ⸗ —7
* 82* —5 2358 7 33 2
78 5225 — 2 5353383 3 2 53555533
5232 —3 *3838 2* 3 ———— 30 3
J . 75 — * 584 , 25
. 3535—3585 — 55323 8* —anz83 25
8* * 2* * 52*3 —A 2 *8 —535*
35 215233 255285 * 58 2828*
53 — 52355 5523 3 2*3
.* S * * — 5. 3 * 5 —
— 283
—288 — S5 52372. 3285
88 — —
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* 2 — 4
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2 —— —A— —— * 122 55 2
8. 3728 —— 238 8 2. 232 5522 38757
335233 38 3. ꝛ, — 3353335 522238
3335 2223
22. 3z352*3 2533535 278327
3355385 8 535333 3253
* 2 — * —*2
2552 5 238 222
5 2357358
55335
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        Sl. Ingberler Anzeiger.

—A
27 21t4
1 2314
der St. Fagberter Anzeiger (und dat mit dem Hauptblalle verbundene Unterhaltungsblatt, mit deß Dienstagte, Donferziagß- und Sonmagt
immer) erscheint wochentlich vie ren al: Dienvta g. Donkdeir Stag, Sams kag und Sonntag. Abonnementsyreis vierteljahrig 42 Krir.j oder
182 Silbergr. Anzeigen ierden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift sber deren Kaum berechnet. eee
—*2 — ü—— —— — ——— — —— — A 44 4
ι α αα: dDe J nt . eau:
Donnerstaa, den 202 Iuni ·· 872

Deutsches Reich. sprechender Weise zu vergrößern und einen Centralbahnhof mit
Derlin. 109. Marz. —— einer Front von 790 Meier Lange zwischen dem Weißenhurmthor
idilich heute durch Staatsminister Deibrüd.5 und dem Kronenburgerthor anzulegen. — Nach der Elber. Zig⸗
Berlhin, 19. Juni. Die „Provinziälcotrespondenz“ sagt hätte die Cetrunmsfraction des Reichgtage veschlossem die von den
hei Besprehüng der Verhandlungen-der Reinsregterung mit Faanis Herren Windthorst, A. vteichenspesger uͤnd Schutz (Taͤubetbischofs⸗
reich2 Die franzofifche Regierung vußette fürzlich vhertraͤulich den heim) in der Debatte über die Verlangerung der Dictatur in Elsaß⸗
—2 — Erreichung der irühczen Käumung der franzöfischen Lothringen Zehattenen Reden in · deutschet und hränhösischer Sprache
hebielstheile über die anzubietenden figgnziellen Garantien unter drucken und im Reichslande in — von Exemplaren ver⸗
deilweiser Beschleunigung der noch 2 ñusstehendein Zahlungen in heilen zu lassen. Die Partei will sich als die einzige Fursprecherin
berhandlung zuetreten. Die denischen Regierungen sind diesem der angeblichen Interessen des Reichslandes hinstellen und zugleich
Hunsche bereitwilligst entgegengekommen, haupt sächlich, um daͤdurch dafür sorgen, daß in. Elsaß Lothringen zu dem politischen Zwiespali
uit zu geben von ihrem Vertrauen zur Polit.l der gegenwärtigen auch der confessionelle hinzukonmt J
ranzͤsischen Regierung. Auf Grund der in den jeßten Tagen F England.
n Paris stattgehabten vorlänfi en Besprechungen sind bestimmte‚ London, 15. Juni. VDer Fürst umd die Fürstin Met⸗
horschläge Frankreichs zu erwarten.“ Die Verhandlungen werden der n ich wurden gestern vom Ex⸗-⸗Kaiser Rapolhe o n in Chisel·
n Paris geführt. hurst empfangen· N. fr. Priy
Berhin. Ein vom 10. Mai, dem Jahrestage deß Frank ⸗ Italien. —
urter Friedens, datirter Aufruf, unterzeichnet von einer großen Die „Gazzetta d' Italis“ richtet folgende Worte an die deutsche
Anzahl kirchlich und patriotijch gesinnier Männer aus den ver⸗ Vresse:„Die zarten Räcksichten, die lrebevosle Aufmerlsamkeit, die ·
chiedensten Ganen Deutschlands, erneuert die schon im vorigen zielfachen Freundschaftsbezeichnungen, welche der Jaiserliche Hof von
Jahre mehrseitig ergangene Aufforderung den 2. September, den Deutschland jeden Tag unseren Fürsten spendet, findet ein getreues
dag von Sedan, zum großen Nationalfesttage Deutschlands zu ẽcho in der Berliner Presse. Außer den Ulnnamontanen, den
bestinmen und in Stadt und Land durch Vermittelung geeigneter, wigen Feinden Italiens mid des Fortschritts, stimmen alleanderen
ille Parteien und Corporationen umfassender Comites ein Volksfest Parteien in ihren Blättern darin überein, die Sotidarität, : ja die
t jenen Gedenktag vorzubereiten. Identität der Interessen, welche Italien und Deuischland verbinden,
Die Königin⸗Mutter von Bayern trifff am 18. d. M. hervorzuheben. Wir würden nie enden, zwenn wir in unseren
Mittags 12 Uhr 40 Minuten mit der Anhalter Bahn zum Besuch Spalten die herzlichen Worte, die freundlichen Gruße Viedergeben
am hiefigen Hofe ein und wird bei der Aukunft auf dem Bahnhofe wollten, die uns täglich die Zeitungen. aus Berlin Üdersenden.
vom bayerischen Gesandten, Perglet von Perglas, dem Ceremonien- die italienische Presse, welche empfänglich für soiche Veweise der
neister Baron v. Rosenberg, dem Generallieutenant und Comman⸗ Sympathie ist, gibt sie mit unmittelbarem Gefühlausbruch wieder;
danten v. Schwarzloppen und dem Polizepräsidenten v. Wurmb und indem sie der öffentlichen Meinung der Halbinsel Ausdruck
mpfangen werden. Von dort aus begieht sich die Königin in ziebt, daukt sie dem deutshen Hofe, dem deutschen Voik,“ dem Heer
jereitgehaltener Marschallscquipage direct ngache dem Potsdamer und der Prisse für den Empfang, der dem prinzlichen Paare, das
hahnhofe, woselbst der Katser zur Begrüßung anwesend sein wird. wir mit gutem Recht verehren, dereilet wurde“
die Abreise nach Pot-dam erfoigt sofort per Extrazug, und nimmt Amerika
ie hohe Frau während der Dauer ihres Besuches am Hofe im“ Boston, 18. Juni. Das Wusikfest ist gestern durch Hru.
Drangerie · Gebdude bei Saussonci. Wohnung. — (Ist bereits am Bauks feierlich eröffnee worden. Der Chor war aus 16,000 Per⸗
8. d. Mittags dort angefommen.) onen, das Orchester aus 1300 Instrumenten zusammengesetzi.
Einer Wiener vfficiösen Mittheilung zufolge wird den Dele- Die Zahl der Zuhörer belief sich avf 30,000. Gilmore“ nub,
jatidnen nun doch ein Rothbusch vorgelegt werden, was in⸗ Strauß dirigirten.
wischen, nach den gefallenen Andeutungen, kaineswegs voluminds
sein dürfte. Augenscheinlich will Graf Andrassy nur eine formelle — Vermischtes. —A—
pflicht dem eingebürgerten Usus gegenüber erfüllen, hat aber nicht 4Die „Platz. Post“ schreibt aus St. In gbert, 16. Juni:
die Absicht, ein Bild seiner Politik zu entwerfen. Deutlicher, deute hat sich hier ein FRantosal⸗Zweigderein des Lan—
teint man jedoch, als dies durch Hunderte von geschriebenen und eshilfsvereins und der Ka ser Wilhelms⸗Stiftung kon⸗
edrukten Depeschen geschehen könne, hätte Graf Andrassy mit der tituirt, nachdem bis jetzt in der hiesigen Stadt und ini Kantone
tzt offiziell zugestandenen Eatrevue des Kaisers Franz Josef mut hon an 200 fl. jährliche und nahe 8000 fl. einmatige Beitrage,
daiser Wilhelm die Grundzüge seiner Politik in lapidaren Umrissen »tztere besonders don der Famili⸗ Krämer, gezeichnet, sind. Der
ingestellt. In Wien ist man der Ansicht, daß für die von Au⸗ ruͤher hier bestandene Hilfsverein für verwundete Soldaten hat fich
srassy mit allem Nachdruück verfolgte Politik einer entente cordiale chon früher aufgelsst, dessen Vorstand krat jedoch in der Person
wischen Oelterreich Ungarn und Deuischland er auch ohne jede des Hrn. Landrichter Kieffer wieder an die Spetze des neuen
hönfärberische: Rorhhuchdepesche auf die volle Zustimmung in den Vereiuns, in dessen Ausschuß außerdem noh die Herten Heinr.
delegatinen rechnen künne, und daß es gewiß sei, daß diese dem Zr imer, Bergmeister Kamann, Pfarrer Krieger, Dr Bartholoma,
Zusammentritt der Delegationen vorangehende Entrevue von dieser Verwalter Eifler und Kaufmann Jos. Brer gewählt wurden. Das
—X mit Kundgebungen größter Sympathie sür diese Politif hier neu entstandene kathol ische Kärsino scheint sich fur die
atificirt werden werde. Wie neuestes in Wien verlautet, wird Zwecke des Hilfsvereins und der Wilhelmsstiftung nicht besonders
et Kaiser mit großer Suite in Verlin eintreffen, und bezeichnes/ u ineressiren oder interessirt zu werden, was übrigens nicht zu
dan es als gar nicht unwahrscheiulich, daß mehrere Mitglieder der berwundern ist. Es wird anderwarts ebenso gehen.
laserlichen Faͤmilje (Erzherzog Karl Ludwig und Aldrecht) den AIn der Gemeinde Steinbach, Kanton Wild mohr, ist
selben begleiten werden. — die Klauæensse uch e unter dem Rindvieh a 6gebro hen. Maßregeln
Fulda, 15. Juni. Das Gerücht von einer alsbald'gen zut Verhütung“ einer Verschleppung sind gerroffen. — Fur die
—XX Konferenz der preußischen Bischöfe in hiesiger Stadt dielen in Steinbach wohnenden Viehgändler ist Dies gewiß keine
we Anlaß der Namzanowskuschen Angelegenheit tritt jegt immer geringe Kalamität. u Pf. Post.)
bestimmter auf; man will sogat wissen, daß die Einladung hiezu F Sicherem Vernehmen nach soll das 20. Jahresfest des
hon mittels eines Circularschreibens erfolgt jei. (Fr. J). pfätzischenHauptvereinsder Gusta o, Adolph⸗
7 Straßburg, 15. Juni. Das „Wochenblatt“ will wissen, Stiftung Donnerstag den 18. Juli in Rocken hausen
zaß man mit dem Gedanlen umgebe, den Babnhof in zweckent⸗ gefeiert werden. Am Vorabende wicd die berathende Versammlung
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        zu welcher die Herren Abgeordueten der Zweigvereine eingeladen allein im vorigen Monate über 700 Thlr. bewilligte. Man hofft
find, stattfinden. Die Zweigbereinsvorstände werden wohl daran derselbe werde nach vorstehender Verleihung einen noch größerern
ihun, wenn sie die Namen der Herren Abgeordneten möglichst bald Auss hjywung nehmen... AAF. J.)
dem prot. Pfarramt in Rockenhaufen zur Anmeldung bringen, j Aus Baden, 13. Juni.Die seit einigen Tagen nu—
damit für eine gastfreundliche Aufnahme derselben gesorgt werden gerüchtsweise aufgetauchte Nachricht, es würden der von unseren
kann. Bei glunstiger Witterung soll am Tage nach dem Feste, Kammern zur Ausführung genehmigten Bahnlinie Karlsruhe-Dur⸗
Freitag den 19., ein Ausflug auf die nahe gelegene Ebernburg lach⸗Bretten⸗Heilbronn von Beilin aus, und zwar aus strategischen
unternommen werden. Grüuden, Hiundernisse in den Weg gelegt, bestätigt sich jetzt voll.
FIn Kirchbeimbolanden wurde am 16. d. das lommen, und erfährt man zugleich, daß in Berlin der project irter
Denkmal für die dort im Jahre 1849 gefallenen rheinhessischen aber von unseren Kammern verworfenen Linie Germersheim⸗Bruch
Freischärler feierlich enthüllt. Das Städtchen war festlich geschmückt. sal ⸗Eppingen Heilhronu der Vorzug gegeben werden, da dieselbe
Möln, 12. Juni. Dem Verein „Meisterschaft“, welcher hauptsächlich fuür den Truppentransport nach Met sehr geeignet
fich die verdienstliche Aufgabe gestellt hat, solchen Familien, deren seig Die Bestürzung über diese Nachricht in Karlsruhe und dessen
Geschäft Aauf unverschuldete Weise zurückgegangen ist, durch unpber Umgegend war eben so groß, wie in Germersheim und Bruchsa'
zinbliche Darlehen wieder aufzuhelfen, sind vor einigen Tagen Kor nie Freude.
porationsrechte verliehen worden. In wie großem Maßstabe diesen
Zerein wirki, geht daraus hervor, daß derselbe an 17 Familien

— ⸗ — —
F. X. Demet, verantwortlicher Redackeur.
Bekanntmachungen.
Musik-Verein.
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Laut Gesellschaftsbeschluß vom 29. April
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Seitens meiner Filiale in P rag geht mir folgender Aufruf zu Verdffentlichung
zu: Bei dem namenlosen Elend, welches das Hochwasser vom 25. und 26. Mai in
einem großen Theile Böhmens verursachte, ist es Pflicht eines Jeden, nach Kraften zour
Unterstützung der Verunglückten beizutragen.

Der Unterzeichnete, autorisirt durch die hiesige K. K. Statthalterei, veranstaltel
daher eine SAammIung von Beiträgen an Geld, Kleidungsstücken ꝛc., und wird jede,
auch die kleinste Gabe da nkend angenommen und die eingegangenen Svenden dewm
Prasidium der K. K. Polizei⸗Direktion in Prag übergeben werden.

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Zentner. Weißbrod 123 Kilogr. 21 kr
Kornbrod 8 Kilogr. 26 kr. ditto 2 Kilogt.
18kr. ditto 1 Kilogr. Okr. Gemischtbrod?
Kil. Z4akr. 1 Paar Wed 100 Geramm 2kr.
Rindfleisch 1. Qual. 20 kr. 2. Qual. 18 kr
stalbfleisch 18 kr. Hammelfleisch 18 kr
Schweinefleisch 20 kr. per Pfund. Butter 82
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Großes Johannesfest
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Der Brodpreis für die Stadt St.
Ingbert ist von heute an bis zum nächsten
Donnerstag (Fruchtmarktstag) festgestellt:

storabrod 3 Klgr. 27 Krzr. Weiß⸗
zrod 104 Krzr.

Sν-·ιι äαεσσ vorn St. Inabert.
Frucht⸗Vrod⸗ Fleisch ꝛc. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 20. Juni.

Weizen 7 fl. 57 tr.. Korn 5 fl. 12 kr
Gerste 2reihige. — fl. — kr., Gerste vier⸗
reihige, — fl. — kr. Spelz — il. — kr.
Spelzlern — fl. — tt. Dinlel — fl.

— ir. Mijchfrucht — fi. — kr. Hafer

Fruchtpreise der Stadt
Saiserslautern vom 18. Junl.

Weizen 8 fl. 6 kr. Korn5 fI. 19 6
Spelzkern — fl. — kr. Spelz 5 si. 86 b
Gerste 4 fl. 23 kr. Hafer 4 fl. 2r.
—A—
ver Zentner.

Brodpreise: 6 Pfd. Kornbrod 27 lr
3 Pfd. Gemischtbrod 15 kr. und 2 X
Weißbrod 16 fkr.

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23 A 852 358* 22 1553535333—58 J
* 55 2853332 2»52 333384 2222
D 3z82 — — AS— * 3335335 222243
322—523 5253253388* * e e 27
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7

——
*
3e*

18
        <pb n="383" />
        223 2 ———— * — 121 — * — 3 — — —*XI e
der St. J ng berter Auzeig er (und das mit dem Hauptblatte verbundene Uaterhaltungsblati, mit der Dienstags- Donnersiagt⸗ und Sonntag
Cner) erscheint wͤchentlich vieer mal: Dienztas, Do nner satag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliahrig 42 Krir. eder

. 34.12 Silbergr. Anzeiaen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

77 — m, — — ATACAV 8

E 97. α ι V u Samstang, den 22. Juni . e e ve dn 1872
2 —UòLA.ÆLS---oCIOCC- — —— — —ñ — — — —
—00 V, n.
26 gweifelhaft. Die Majorität der Volksbertreiung im Reichstage hat
ginladung zum Abonnement. ereits die Ueberzeugung gewonnen, daß ein Orden mit so großen
4 IXLI. Quartal. Mitteln und so vorzügücher Orzganisation wie der Jesuitenorden,
Vei berannaheindemn Quadilsschiute laden wir ergebenst zu ein festes Ziel verfolgend. Istaatsgefahrlich sel . und hatt sich drum
neuem Abonnement ein. Durch moͤglichst rasche und — sofern es nich für berechtigt, denselben zu unlerdrücen.“ Die Annahme -des
der Raum: gestaitet — vollstandige Mittheilung der politi⸗ Jesuitengesetzes eintspringt aus dieser Uebezeugung. Freilich, weise
In Tagesereignisse und Besprechung der wichtigern in eingehen- nan auch alle Mitglieder des Ordens über die Grenze; es bleiben
und ausführlichern Artikeln, sowie Mittheilung der neuesten mer noch die Freunde desselben und seine Lehren, die tiefe
eetlen buf dem Gebiete der Voltswirthschaft“ des Handels Burzeln geschlagen haben, wirlen noch durch Generationen schab⸗
d Vertehrs und Herelinziehung localernn Augelegenheiten in den ich fort. Doch auch hierfür giebtes ein Mittel, das auch der
Zan unseter Besprechungen werden wir allen billigen Anforder— ayerische Reichstagsabgeordnete Gerstner betonte; es heißt: Em⸗
ngen zu genügen suchen. Unsere verehrten Abonnenten von aus orheben der Masse auf eine höhere Bildungsstufe.
Zats belieben Ihre Bestellungen bei der nächsten Postexpediinnnn ιν
doch ja rechtzeitig machen zu wollen, während unsere verehrte — Die Kaiser⸗Begegnung. J ———
Ahonnenten von hier, die das Blatt durch unsere Zeitungsträger Die Abreise des Reichskanzlers noch Vatzin hat Vermulhungen
rchalten, dasselbe auch im meuem Quartalbl fortgeliefert bekommen, Raum hegeben, doß große Dinge un Werte seien
zuis sie nicht ausdrüdlich abbesteller. Neu eintretende Abonnenten Die dbersie Voraussehung für jeden diplomatischen Erfolg
von hier bitten wir Ihre Bestellung direkt bei uns machen zu ssodas Gehre im ni ß. In Berun haben aber felbsĩ die Wande
wlen. Der Preis des —— derselbe wie früher · · Shren, wahrend man in der pommetschen Villegiatur fern vom
Vebentte .LMA. Schusse is.
Nedaktion und Expeditiou des — Ingberter Der Besuch des italienischen Kronbrinzen⸗Paares hat wesent-
Anzeigers . lich duzu beigetragen, die freundschaftlichen Beziehungen zwischen
—— Deutschland und Ftalien fester zu knüpfen. Die französische Re—
gierung hatte uns allerdings gruͤndlich vorgearbeitet. Sie hat es
erstanden, die Sympathie, die man noch in einzelnen it alienischen
Zreisen für Frankreich hegte, gänzlich zu beseitigen, und uns lag
as eigenilich nur ob, die Früchte aufzulesen, die Thüers für üns
zeschütelt hatfte...... —
Das Zusammenstehen mit Preußen hat den italienischen Ein⸗
heitsbau vellendet, und es ist jetzt jenseit der Alpen zur allge⸗
meinen Volksüberzeugung geworden, daß beide Länder durch eine
»öllige Concutenz ihrer Interessen verbunden sind und es auch für
die Zukunft bleiben müssnen. —
Waährend man zu' Ehren des italienischen Thronerben in
Berlin und Potsdam Feste arrangirte, wurde von Varzin aus mit
der französischen Regierung wegen Zahlung der noch üchständigen
drei Milliarden ein Abkommen angebahnt. Es scheint sich zu be—
tätigen, daß es gelungen ist, in dieser heikeln und schwierigen An⸗
zelegenheit ein für uns befriedigendes Arrangenient zu treffen.
Daß wir von Frankr ich nicht dupirt werden, dafüt wird man bei
ins sorgen. Eine Milliarde soll noch im Laufe dieses Jahres
Zezahlt, und für die beiden anderen sollen Garantien gegeben wer⸗
den. Eine ausreichende finanzielle Sicherheit kann uns
Frankreich bei der gegenwärtigen Lage der Sache nichf gewähren,
die Garantien werden daher wahrscheinlich politische r. Natur
jein. Vielleicht daß einer oder der andere der europäischen Groß⸗
zaaten die Bürgschaft für die rechtzeitige Abführung der Kriegs-
ontribution übernommen hat. —
Damit ist aber die Arbeit“ von Varzin noch nicht vollendet.
In aller Stille ist ein weiteres, hochbedeulungsvolles Ereigniß
dorbereitet worden, welches als ein Friedenssymptom und
äne Friedensgarantie in allen deutschen Gauen einen
reudigen Widerhall hervorrufen wird.
Der Naiser von Oesterreich wird, nachdem er vorher in Ga—⸗
dein eine Begegnung mit dem Kaiser von Deutschland gehabt hat,
m September oder Ockober d. J. in Begleitung zweier Erzherzoͤge
u einem freundschaftlichen Besuche in Berlin eintreffen.
. Seitdem der unglückliche Dualismus beseitigt ist, der die deutsche
Polkstraft lähmte, und Deutschland sich selbsi wieder. gefunden
qat, seitdem ist unter unß die Sympathie für das österreichische
daiserreich auf's neue erwacht. Zuͤ keinem anderen Lande fühlen
vir uns in einem solchen Grade hingezogen, wie zu Oesterreich.
Anser Nachbarstaat trägt ein entschirden deussches Gepräge. Deutsche
Tultur hat die zersprengten Völlersegmente geeinigt, und die
werthvollsten Provingen sind von deuischen Bruderstämmen be—
Wohznt u b . 3

——

**St. Ing bert, den 21. Juni.

Und so hat denn vorgestern der Reichstag das Jesuitengesetz
mit 181 gegen, 83 Stimmen in dritter Lesung angenommen. Nach⸗
—VD Princip
nijchieden hatte und die vorhergegangenen Abstimmungen der beiden
slen Lesungen eine bedeutende Majorität für das Gesetz ergaben,
o war ein anderes Resultat, nicht mehr zu erwarten. Die letzten
Zitzungen des Reichsstags, in denen über das Jesuitengesetz ver⸗
jandeli wurde, sind nur ejne wesentliche und volllommene Ergänz⸗
ing jener Mai⸗Debatten, nur diejenigen Punkte, auf denen die Be—
cheidung zu beruhen hatie, heller. hervortreten lassend. Auch dieses
hale wurde von den Herren der Centrumspartei, den Hrn. von
Windihorst, Mallinckrodi ꝛc. das Loblied der Jesuiten in allen
Tonarten gesungen und versichert, daß sie keine Böewichter, keine
riminalistisch überführbaren Landesverräther seien, sondern edle,
ufobferungsfähige Männer, von welchen mehrere. sich noch im
ehlen Kriege durch Krankenpflege u. s. w. das Eiserne Kreuz ver⸗
„ieni haben. Als ob das nicht, sein könnte, und jrgend Jemand
—A—
hret Ausweisung heltend, gemacht habe 4 Man schöpft, eben in
— nicht etwa aus Eugen Sue seine Anklagen gegen
hen. Jesuitenorden, sondern aus dissen Geschichte, seinen Statuten
ind insbesondere aus den neuesten Schriften und kirchlich politischen
bemühungen seiner Mitglieder. Man kennt in Deuschland die
Tendenz der Jesuiten diel zu genau. und läßt sich weder durch
choͤne Redensatten und Lobeserhebungen, noch durch Drohungen
hrer Vertheidigr täuschen oder schrecken. Wat hat ihnen, trotzdem
ie gern Versteck spielen, doch so viel in die Karten gesehen, daß
nan weiß, zu wessen Gunsten sie ihre Karten mischen und wem zu
bieb sie ihre Trusnpfe spiclenDer Orden ist nicht sowoht ein
religiͤser, sondernmehr noch ein pPolinisscher, der den Zweck
xefolgt, die sämmilichen nationalen und territoxialen, Staaten als
basallen⸗Staaten unter die theokratische Souveränität, des Papstes
—A gen und defsen Milglieder an der Leine
inetz unbedingten Gehorsams, den sie bei ihrem Eintritt in den
Rden zu erfullen, geloben, für, den, oben angedeutenden Zwedh
Alles thun, was hrem General je tweilig angemessen scheint. Wenn
ber nun gerade in Deutschland. der, Kampf, zwischen Staat und
Jesuitismus am ersten-ausgelämpft wird, so hat diefes darin jeinen
srund, daß im Deutschland die Opposilioa und, Agitation seitens
Nes Jesuitizmus degen den, Staat: am heftigsten austrigt; Deutsch⸗
and aber nach seinen hroß n Siegen nach auß siso g kraͤftigiist faͤdig,
inen Kampf mit seinen Feinden im Junernzuugescheut gufnehmen
u durfen, Pet, Ausgong, diese Kampfeg ist ur Deufschlannd dicht
        <pb n="384" />
        auch in Vesterreich ist das Gefühl der Skammesverwandt⸗
chaft seither wieder zu seinem Rechte gekommen. So weit die
deutsche Zunge?tlingt, hat man auch dort die Vollendung der deut
schen Einheit mit dee begrüßt, und unsere Siege über den
gzallischen Erbfeind sind von unsern deutschen Bruldern in den Habs⸗
burgschen Reichslanden als eine ationale Angelegenheit gefeiert
worden.

Welch herzliche Gesinnung dort für uns vorhanden ist, da⸗
pon legen die deutschen Zeitungen in Oesterreich tagtäglich Proben
ab. Die großen Preßorgane in Wien, mit denen die Berliner
Zeltungen an geistigem Gehalt und Forcengewandtheit sich nicht
messen können, haben fich die verdienstvolte und rühmenswerthe
Ausgabe gestellt, die freundschaftlichen und verwandischaftlichen Ge⸗
Uhle gwischen den beiden Kaiserreichen zu nühren. *
MDie deuische Nation hat das ernste Verlangen, daß nach den
unaufhörlichen Kriegen endlich einmal ein Zeitailer des Friedens
mnbrechen möge, und lann es eine stärkere Friedensbürgschaft geben
als ein einiges Zusammengehen mit unserem Nachbar⸗ und Bru—
derlande ι
In seiner Schwatzhaftigkeit hat Thiers das französische
Zlukumfts prög ra in mverraihen. Rebanche ist und bleibt
die Losung: man will einene neuen Krieg führen, aber nur mit
Hilfe von Alliancen. Das Rececht lauiet: Vürere gegen
Fenn en, wie im Krimkriege, oder wenigstens Zweie gegen
Sinen, wie bei Magenta und Solferino. Wenn sich ader für
dien treulpvse und selbstsüchtige Nation, die nach und mach alle au—
deren europäischen Völker werrathen hat, kein Alliirter findet, so
wird sie sich damit begnügen, die Bravonr der neuformirten Prä⸗
torianer · Colonnen auf den heimischen Exercirplätzen zu bewundern

Oesterreich hat es an fich selbst Ausprobirt, was die französi

sche Freundschaft werth ist, während zwischen uns, nachdem ersl
die Ause inan derse zung bewirlt ist, keinerlei collidirende Juteressen
mehr porhanden find.
U Deutsches Reich. J

Mündchen, 19. Juni. Durch allerhöchste Entsaließung

wurden die Landrichter der Pfalz bezüglich ihrer Rangverhältnisse
den Landrichtern der diesrheinischen Kreise gieichgestell.

München, 18. Juni. Der Koͤnig hat mit allerh. Signat
pom 10. d. Mis. angeordnet, daß vom 1. Jan. l. J. ange⸗
jangen, der jährliche Funklionsgehali des Rathsdieners am Appel—
ationsgerichte 700 fl., der Boten am Oberappellationsgerichte
in 2 Klasfen 680 fl. und 600 fl., der Rathsdiener an den Ap⸗
pellationsgerichten 600 fl., der Boten an den Appellationsgerichten
in 2 Klassen 600 fl. und 500 fl, der Gefängnißwärter an den
Bezirks- und Sltadtgerichten 500 fl, den Boten an diesen Ge—
richten 400 fl. und nach Ablauf von 10 Dienstjahren 450 fl.
dann der Landgerichtsdienet in 2. Klasse 500 fl. ünd 450 fl. zu
hetragen habe.“

Berlinm, 19. Juni. Die mühevollste Session seit 24
Jahren (also seit dem Frankfurtet Parlament vom Jahre 1848),
wie sich Prüsident Simson am Schiusse ver heutigen Sitzung aus⸗
drückte, ist heute nach nicht ganz zwei und ein halbmonatiger
Dauer zum Abschlusse gelangt, nachdem die dritte Lesung des
Jesuitengesetzes und die Distussion der Volk'schen Resolution wegen
Vorlegung eines Gesetzes über die obligatorische Civilehe noch
einmal zu einem heftigen Redekampf, Veranlassung gegeben. Das
Resultat der Abstimmung über das Jesuitengeseß war heute im
Wesentlichen dasselbe, wie vorgestern; anstatt 284 Mitglieder stimm—
hen nur 274. davon 181 für, 98 gegen das Geschz (vorgestern
183 gegen 101.) Bei der weiteren Absftimmung über die Reso
lution Völk, wurde diese mit 151 gegen 100 Stimmen angenom
men, da die liberalen Fractionen und die Freiconservativen ge⸗
schlossen sür, die Conservativen (auch Graf Eulenburg und Wage
ner) die Polen und das Centrum gegen dieselbe aufiraten.

Berlhin, 19. Juni. Der Kaiser hat zur Linderung det
beklagenswerthen Nothstandes, in welchen so viele Bewohner von
Boͤhmen durch die jüngst dort vorgekommenen Ueberschwemmungen
versetzt worden sind, als Beitrag die Summe von 100 Zwanjig⸗
Markstücken aus Allerhöchster Sch atulle zu bestimmen geruht. —
Wie die Spen. Zig.“ vernimmt, sind Seitens des Cultusmini⸗
ters Erlaffe abgegangen, welche das Verhältniß der Mitglieder
zeistlicher Genossenschasten zu der Volksschule betreffen. Diefe Er—
lasse gehen, wie man hört, dahin, daß solche Mitgüeder ferner nich
mehr an bͤffentlichen Schulen zuzulassen selen und daß die bevor
ehenden Verhältnisse einer Losung entgegengeführt werden sollen.
— Der „Nordd. Allgemeinen Ztg.“ wird vom Rhein geschrieben:
Wir vernehmen, daß der vom Amt suspendirte katholische Feld⸗
Ptopft Namzanowsti seine Jurisdiction auf die B.schöfe in der
Provinzen übertragen und somit die ihm früher unterstehe iden
Nmitärpfarrer, so viel an ihm ist, den Bischofen untergeben hat
Wir sind gespannt darauf zu erfahren, oh die Herren Bischoöfe die

gefährliche Gabe angenommen haben. — Det commandiren-

General des XIV. Armeeorps (Baden), Geueral der Infanietn
b. Werder, ist gestern von Karlsruhe hier eingetroffen, wird tutz
* hier /derweilen und sich demnächst nach Königsberg in w
— eben. * 8 —
Bartli n. Das Starkste, was die Presseder xdmischer
Turie bisher geleistet hat, befindet sich in einein Ärtikel der Gensa
Tarrespondenz vom 11. Juni über die Namszanowski'sche Arge
segenheit. Darin heißt es: „Der Papst, welcher hoffte, die vᷣ.
gierungen durch seine Milde zur Besinnung zu bringen, hat ihnen
bereits nur zu viel Zugeständniße gemacht. Heute sieht er, d
die Stunde der Barmherzigkeii vorüber ist, und daß er fruͤher ode
später eine Periode der dollständigen und unerbittlichen Gerechtig⸗
deit inauguriten muß. Wennn die Staaten aufhören, die Kirqh
affen anzuerkennen, so wird die Kirche ihrerseiis gezwungen —
die Staaten selbst nicht mehr anzuerkennen. Die Weit wird dam
der Zeuge grausamer Zeifleischungen sein, und die Regierungen
vürden sehr Unrecht thun, wenn sie glaubten, daß die Maßtn
ihnen folgen würden., 8*
Auf der Rückfahrt von Berlün wird der Kaiser von Oeßter
reich dem „N. W. T.“ zufolge der sächsischen Köonigsfamilie einen
Besuch abstatten. Ueber die Reise selbst verlautet, obwohl bestimmi
Dispositionen allerdings noch nicht getroffen werden können, daß
die Tour über Ptag nach Dresden eingeschlagen wird. Der Au⸗
enthalt dürfte sich auf wenigstens vier Tage erstreckn.“
Reben der Räumungsangelegenhet beschäftigen sich die Fran⸗
osen augenblicklich viel mit dein Bessuche des Kaisers Franz
Josephein Berlin, den sie indessen als einen Schredschuj
deutscher Blatter behandeln möchten. ber selbst, wenn die En·
revue zu Stande kommen sollte, fagen sie, was soll sie nutzen!
Wenn eines schönen Tages Frankreich wieder in den Besitz sinn
Troditionen trete, so werde Italien sofort zu Kreuze kriechen, un
die Welt erfahren, wer Herr in Europa sei; ewig kdune ja doch
die Majorität in Versailles nicht leben. So fasselt man übe
auswärtige Verhältnisse, die man nicht kennt, und blamirt
sich jeden Augenblicke.
Als Antwort auf dieses Gesalbader könnte man den presni⸗
zesüchtigen Galliern vorführen, was neuestens das „N. W. Tagbl.“
über die bevorstehende Kaiserbegegnung sagt. Die Erkenntniß der
gemeinschaftlichen Interessen, heißßt es in dem betreffenden Aluel.
hat zuerst die Völker und- dann die Cabinete zu einander gefüuͤhrt.
Rücken an Rücken gelehnt und durch Italien gegen einen Flanfen-
toß von Süden her gedeckt, repräsentiren Deutschland und Oester—
reich eine formidable Macht, die im Bewußtsein ihrer Mittel im
Stande ist, dem Welttheil den Frieden zu erhalten und allen Re⸗
danche⸗ und Eroberungsgelüsten Schranken zu setzen. Die öfler⸗
ceichisch, deuische Freundschaft bewahrt den Welitheii vor den Schied
nifsen eines franzssischen Rachekrieges, dessen Ausgang Frankreich
auf Jahre hinaus aus der Liste der im staatlichen Leben zählen·
den Nationen streichen müßte, und sie schuͤhzt die Cibilifation gegen
einen Einbruch Rußlands in Mittel⸗ und Südeuropa. Das Eir⸗
verst indnitz der Cabinete von Wien und Berlin mit den don Rom
legt endlich gewissen Restaurationsgelüsten fanatischer Klerikalen in
der allerwirlsamsten Weise Zügel an. Rede Niemand von heiliger
Alliance“ und zage Niemaad vor deren Wiedererwachen; die Zei⸗
ten sind vorüber, und heute vertritt das „republikanische Frank⸗
reich, dessen „Liberale? für den unfehlbaren Papst schwärmen, weit
her die Principien der „heiligen Alliance“, als das consttutionelle
Deutschland und das constilutionelle Oesterreich. Die dreifaltige
Alliance Deutschlands, Oesterreichs und Italiens wendet ihre Spiße
inzweifelhaft in gewissenn Sinne gegen den Vatican, wenn anch
Braf Andrafieh in dieser Richtung dem Furstru Bismard
und dem Signor Visconti⸗Venosta gewiß nicht den Vor⸗
sprung abzugewinnen sucht. Der Zustand der Nothwehr, in die
das Auftreten der Jesuitenpartei im Concil sowie in der Kirche
iberhaupt alle weltlichen Regierungen versetzt hat, bildet ein feste⸗
Band, das die Cabinete von Wien, BSerlin und Rom um⸗
chlingen muß. J

An einer andern Stelle sagt das erwähnte Wiener Blatt, in
Abgeordnetenhause sehe man die Reise des Kaisers nach Berlin
als eclatanten Sieg der Politik des Grasen And rafsh an. Die
Initiatide sei von Berlia ausgegangen, der deuische Kaiser habe
den Kaiser Franz Josephein einem eigenhandigen Schreiben
das wenige Tage nach dem Tode der Erzhetzogin Sophhe in
Wien eingetroffen, eingeladen, und die Einladnng sei angenommen
worden, nicht ohne daß Factoren, deren nähere Angabe über
düssig sei, sich dagegen ausgesprochen hätten. J

Frankreich. rerre wes

BPasri, 17, Juni. Der Graf von Paris hat seine Stu⸗
dienreisen in die großen industriellen Etablissements von Frand⸗
eich wieder aufgenommen. Er erschien vergangene Woche in den
Bergwerklen von Anzin im Nord Departement unde am Samttag
in der Spiegelfabtik von St. Gobain bei Chaunh im Aiene⸗De⸗
darteaent. Die Arbeiterbedoͤllerung derhielt sich an belden Orten
        <pb n="385" />
        e
.

m Besuche gleichgiltig, hochstens daß der Prinz in Chaunü gendes verfugt: Die silbernen Fü nif ramken stucke dürfen
4 Hochrufe 9 die Kepyblit hören mußle dvis auf Weiteres an den Billetschaltern zu 2fl. 20 kr. ange⸗
P'aris, 19*Juni. „Temps, meldet; Thiers hat gestern bommen werden, Die Annahme dieser Muͤnzen bei den Ginerkassen
m Grafen von Axnim eingehende Vorschläge, belxessend die Autvird auf. die im Gebiet der Frankenwährußg gelegenen Stationen
stung eines Arrangemennts übermittelt, dessen Basis und Grund- jeschränkt, für alle übrigen Stationen aber untersagt. Die oster·
ge schen hon Dentschland angenominen find. .Dies Document eichischen Ein⸗ und Zweiguldenstücke sind fortun dei summtlichen
heute nach Berlin gesandi worden. Graf von Arnim hat seit kisenbahnkassen nicht mehr zuzulassen. Die vorhandenen Vorräthe
honntag mehrere Conferenzen mit Theiers, Remusal und Goulard mn letzteren müssen binnen 14 Tagen an die Eisenbahn⸗Hauptkasse
habt. Temps“ glaubt zu wissen, daß die Deparlemenns Marne ingesendet werden. V
ud Haute Marne wenige Wochen nach der Unterzeichming dex t Aus Lu ke m benve nneldet die Cobl. Zig.“n an Abend
onvention geräumt werden würden. jes 13. Juni sei bei Eich ein Personenzug über einen 170 Fuß
Paris, . Juni. In der baͤ Thiers stattgehabten Be⸗ hohen Damm hinabgestürzt. Doch finden wir diese Schrecensnach-
zrechung der dedeutendsten Banquiers war die faft einstimmige richt sonst nirgends bestätigt. 22 I
jusicht, daß die Contrahirung einer Anleihe im Gesammtbetrage fBerlin. Fallche —A sind im
on 8 Milliarden der“ Contrahirung Über einzelne Theile dieser Umlaufe und sind so gut gefertigt, daß sie sich mir qu Klange
zͤimma vorzuziehen se. rlennen lassen·
Italien. F F Ein schredsticher J
Am 10. Junt zirk litte in Rom das Geruͤcht, der Papst ꝰes Gelubdes betannt, welches der Jesutt vein Einteitt in den
a plößlich gestorben. Das Wahre an der Sache war, daß der Drden abzulegen hat. In demselben heißt es: Ich habe keine
apst am Sonntag den 9. Juni einen Ohn machtsanfall erlitten Eltern, ich habe beine Famil Vater zinde Mufter sind mit ge⸗
ase, der durch seine Heftigkeit und lange Dauer im Vatican dorben, ich habe; keine Heimaih, lein Vaterland, keinen Gegenfiand
roße Bestürzung hervprrief. der Liebe und Verehrung, als allein den Orden.h Man sleht
3 hieraus, daß sich der Jesuit non Allem, was dem Menschen das
heiligste und, Theuerfste ist, losschwort und sich dem Orden und
dey römischer General als willenloses Wertzeug deriguft
V 8 27 (Main⸗Itg.)
Die IGeeltschaft fur Verbreitung von Volksbildung“ hat
oeben eine Broschüre: Die —A ebatte im deutschen
Reichstagesamt 15. und 16. Mal 1872 Geriag von
Le 0 d Sim on in Berlin) herausgegeben. Das Werk
enthält icht allein den Wortlaut der stenogrnphischen Berichte mit
nielen, Anmerkungen und Erläuterungen, sondern auch eine deutsche
debersetzung der vielgenannten. Bulle DBnamsanctam und des die
Jesuiten verurtheilenden Brere des Papstes Clemens XIV. Der
Inhait. empfiehli somit die Broschüte hinreichend; wir wollen daher
nur noch hinzufügen, daß auch der Preis des 104 Seiten starken
Bandchens (6 Sgr.) ein wohlfeiler genaunt werden muß.
FHebersthal, 11. Juni. In“ einem hierfelbst von
Paris angekommenen, mit Mehl bekadenen und fur Deuischland
vꝛestimmten Coulissenwagen fand man bei der Revission drei an
den Schwänzen zusammengebundene kolossale Ratten vor. Auf
inem denselben beigeklebten⸗ Zetet ware zu lesen :. Anvoyé de
darixiens à Mss. les Prussiens.“ Man wird von hier, der
zreußischen Grenzstationen aus, dieses leckere Hauswildpret, mit
velchem unsere deutsche⸗ Kochkunst noch nicht uͤmzugehen versteht,
aldmöglichst auf demselben Wege wieder nach Paris zurücksenden
ind den Herren Parisern empfehlen, die Thierchen für eint. eiwaige
weite Belagerung einzusalaeen. t
— ij. X. Demeß vera n edactexxx

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J.

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Zwaglbhe em. EO. Juns. Rach! Uner, Drbonnont dee
xäsidiums des kgl. Appellationsgerichts für die Pfalz vom 12.
egiunen die Assisen des 8. Quaxzals 1872 unler, dem Präß:
r de Heunappenrathes Diepecum am 16. Septembet .

bhin. 3 9 —
in Qais —— n, 19. Juni. (Industrie Aussiel⸗
ung.) Die Avsstellungsgegenstände treffen jetzt täglich in größerer
ljahl hier ein. AT. Mit Eröffnung der Ausflellung ist vom
hnig der Minisse Innern Herr von Ppfeufder beauf⸗
gt. Kais. 3tg.)— J — I

fSor dein Mannheimer Schwurgerichte wird gegenwärtig ein
leßet Prozeß gegen eine weit verzweigte Dine b 8e und Hehler—⸗
ande verbandelt, welche im vergangenen Winter Manuheim
id Ludwigshafen unsicher machte. Angeklagt sind, 30 Personen
qen 16 Diebstählen und Begünftigunz derselben.
tIn Kaxlsruhe starb kürzlich der Graf von Lan⸗
enste in, Sprößling einer morganatischen Ehe des verflorbenen
joßherzog. Ludwig von Baden mit einer zur Graͤfin von Lan⸗
ustein erhobenen, fürstlich ausgestattelen ehemaligen Ballettänzerin.
xt Verstorbene, der ein Vermögen von 6—8 Mill. hinterläßt,
yr in mancher Beziehung ein Otiginal. Sein Geiz ging so weit,
—X— sich den
hteiberverdienst ausbezahlen ließ. Seine Erbin ist seine Schwester
ie Gräfin Douglagggggg.

f Die badische Staaiseisenbahn⸗Direktion hat neuerlich fol⸗

Todes-⸗Anzeige.
Allen Freunden und Vekannten, be⸗
hre mich hiermit die traurige Mit⸗
heilung zu machen, daß meine ge⸗
iebte Gattiin

Maria Weber.
ueboren zu QCübelberg,
x einem Alter von 28 Jahren, nach
augem schwerem Leiden und versehen
uit den hl. Sterbsakramenten, am
D. dieses Monals in die ewige
deimalh eingegangen ist.
Ich bitte um stille: Theilnahme an
neinem herben Schmerze.
der tiefbetrübte Ehegatte
— Boos⸗ Geschaftsagent zu St.
Inghert 723

Strohsackleine, halbleinenes Unterroctzeug.
damas, siamoise Schürzenzeuge, schwere
dleiderstoffe, Wollripps, Popelins, Mo⸗
Jaire, Lustres, Alpaccas, Patamattas
und Orleans, diverses leinenes Zeug, so⸗
dann Bettfedern und Flaumen und
uber 200 Stück Munnchener Joppen
und Säckchen.
Aus Auftragg

das Geschäftz - und Conjultationsbüreau

L. Bechthold in St. Ingbrrt

wovon die eine im unteren Stocke
sich zu jedem Geschäftsbetriebe
eignet, zu vermiethen und sofort beziehbar.

Das Näahere auf dem Geschäftäund
Tonsultationsbürean L. Bechthold i
St. Ingbert.
*. ud 7
Schweizerkäas,
bec Pfund 32 kr. empfiehlt 8
Rh. Klinck
Wohnungsvermiethung.
In dem Daubhäusser'schen Hause,
n der Pfarr asse, find 1 und in dem
Ehrlich'schen Haufe, in der Kaiserstraße,
seben Gebrüder Stief, 2 Wohnungen.

2 gute Schneidergesellen
ad fort a guten: Lohn“ beständi
——

Ednappbech
6ra big⸗ J
554 IIæ Zeitschriften⸗ Abonnemente effektuirt
hrompte und verabreicht beĩ ddĩre ter BRestel-
lung die etsten Hefte Gratis
Prospekte und Hefte von Hunderten von Zeitschrif⸗
en zur Prüfung“ sendet Irumnco das Depöt
John Luck
Oberwüũrzbach.

) —IC,.
—XE—
Sanstag den 18. Juli TJ. des Kach-
en praecit um uhe du Si. Ing
Unan seiner Wohnung. —im Hause
Johann Wolhen ginder
Cari Schöffler, Kaufmann und
—AA dier, folgende El⸗
aten auf Credit dersteigern: · *
were Catune, Beltzeng. Bettbarchent
        <pb n="386" />
        Sonntag, deu 23. Junl1872.
Jahnenweihe
des Gesangereins
Concorelĩa“
uu s3chnapphach
unter Mitwirkung mehrerer Gesang-

IJ F— 9 vereine. —

Man“ bitiet die Bewohner von
Schnappbach/ zur Verherrlichung des
Festes ihre Häuser zu decoriren.

Wir heehren uns anzuzeigen, daß
wir vom 15, laufenden Mongates an auf
hiesigem Platze in Verbindung mit dem
Rfalzer Bankverein in Zannheim al—
Commanditist 9— ch J ft —
unter der Firmaa
Bõôeoking, Karcher &amp; o.
betreiben werden.
Ununsere Wirksamkeit wird sich erstrecen
auf das Eonte vortentgesd aft, Au⸗ und
Verkauf von Staats- und anderen Pa⸗
pieren, Discontiren und Incasso von
Wechseln ꝛ..
Keaiserslautern im Juni 1872.
Avuis Rörcling, Onrl RKarcher
Iroanuz Iraun..
vpileptischo Krämpfo Galchhd
heilt brieflich der Specialarzt für Ppilepsie Dr. O. XilIIiseh in B 3
jetzt Neuenburgerstrasss 8. — Schon Hunderte vollständig geheilt.
Frant urter arfe
vom 20.Juni 1872.
Preußische Friedtichs dor g9 81 Fos
histien 8 40244
n e
20Francs⸗Stucke4098 224 -2
e

Heilung; der Haut,“ Ex⸗
haltung des Kopfhaars.
An den Kal. Hoflieferauten Hru. Jo⸗
hann Soff in Berlin.“
Zochlin, 1873. Ihre Malzp⸗
made wünsche ich zum Schutze gegen
das Ausfallen der Haare an⸗—
zuwenden; andere Pomade schützte nicht
dagegen. Fr. Bertha Sievert.
Berlin, 16. Mai 1872. Für Gut⸗—
erhaltung der Haut gibt es kein besseres
Mittel, als die Hoff'schen Malz Kräu⸗
httsen— L. Schreib, Spandauerstr.
4 J—
Verkaufsstelle bei Fritz Panzer
bieter in St Inghert. 8

3241

Reiniget das Blut.

wFlechten, Scropheln, Drüsen, Ge⸗
—— ——⏑—⏑— ———— offene Wunden,
Vtagenubel, Unterleibsbeschwerden u.
ihnliche. Krankheiten werden durch Proves-
sor Wundramꝰs KräutereHeilme⸗
shode — Reinigung des Blutes u. Entfernung
der schädlichen Stoffe — gründlich geheilt.
Prospecte und amtliche beglaubigte
Zeugnisse zratis. Behandlung briefl.
Kur u, Medicamente furs Wochen 228
Tholer. Unbemittelte finden Berücksichtigung.
Adresse: Professor Louis Wundram
in CoõolImn.

J Am Sonntag den 28. Juni —
Großes Johannesest
mit Harmoniemusik
auf dem Tivoly Rohrbach.

Jakob Wagner
— — der RNachfo!
sne —A Fn
5 2 So Pranuliurt
Durch grofze Parthieeintäufe und direkte Beziehungen aus den ersten Fabriken Deutschlands und Englands ist es mir möglich, kin
ydes bedeutenden Aufschlags fämmtlicher Artikel, fortwährend zu den bisherigenbilaigen Preisen zu verkaufen.
Die Preise sind nicht nach halben Meter, sondern nach Ellen berechnet. 3
Großes Manufakturwaaren Lager. Großes Ausstattungs: Geschäft.
1000 Eruck ?/5 breite acht farbigr, Lila, rosa, gelbe, braune, Cattune, * Stuck /. breites schweres Leinen, fur Hemden und Betttucher.
fur Kleider und Neberzüge, Ound 10 kr. die Elle. I12 ir. die Elle. 2
200 Stuck 7, breite gchtfarbige Glamtz⸗ Webbel ⸗ Cattune u. Cattune Sryobe 27 dreie Leinen, fur einschläfrige. Vetttucher, das Vetnnuß
5 mit Borden, fur Vorhänge, 9 und 10 kr. die Enle. Groe? ¶Ire⸗ Nath, 5 144k1. 33343 Ku
zoo Sun 7 bwite achtfarbige Piaqué⸗ Cattune Brillautines Hrobes ee ngege gin gwenchlebrige Dentktchethe dun
——— 14 —A—— 334 —* adrre 200 Stůͤd M —R 28 besschlafri znteh, da
— e ee an haes gegrnett ian etwellenz Weredechen, ue ahhchanie ven
7564 Organdis, in den brillantesten Dessins, 12 kr. die Elle. 200 Stuck schwere weiß wollene Bettdecken, Sflr zweljchläfrige Betten
200 Stud */0 breiten feinen weißen Satiuund Piqué für Unterröcke das GStilck I. 4. ü.,
und Ueberzuůge, 12 ir. die Elle. — 500 Stuck schwere grau wollene Bettdecken, das Stuckhfl. 2 30. bis .8
500 Stuͤck ẽ/. breites achtfarbiges Bettzeug, meistens turkisch-roth, 15 500 Paar schwere weiße Piquẽdecken/ fur 2schläfr. Belien das Stüd fl 0
kr. die Ele — Vietoria⸗Decken mit Franzen fl. 83. 258.314
Schweren schwarzen Moireens für Unterrdcke, 22 kr· dier Elle. * nd weiße leinene Tischtücher, 21723 Ellen dang, 2 Ellen breu
Z breuen englischen Waterbroof fur Regenmäntel, 48 kr, die Elle. das Siück 45 kr. *
do. mit Franzen ba kr. J 500 Dyde weiße rein leinenẽ Damentaschentücher, das Dyos. 28
d/ breiten F Se fur Hosen, Westen zul ganzez Anziige, N. 1 Broße oihe Eachemire Tischoecken das Siuc s. J. 45 und s.—
Iιuugö r die Glet —D drohe tothe Cachemire Eomode decken. das Stuu flen und Ja
Brote Auswahl Fußteppichftoffe, 15 kr. die Elle. 35 /. Ellen. breiten reich ramagirten Vorhangomull mit Bogen, 14.
Zlauen roth wollenen Unterrockftoff, 15 kr. die Ellex vrima Shirting, grau, weiß/ schwarz. Telr, die Ele
Echwarzen Orleans und Fipa don MWikr an. 33 31 Lama, Flannell, Thibet, Gachemires Unterrockstoffe, u
Schweres blau Gedrucktes, 12 kr. die Elle.4 44 23244 allen Farben und Qualliäten billigst.“
Hule wolletze Kleiderstoffe, Eroisoe, Popelines, Fhine. Mohaires⸗ Tischtuch er, Handtücher, Servierken, graue und gelbe A
Grosgrains, von 12 ir ant * 8 F 22 servietten, Barchend, Zwillich, Lederleinen; Etroh
dein⸗ eite Organdis fu Nleider/ die Elle 12 48 un. fsackleinen gim Fal rikpreise. ιν*ν
rämmtlicher Artißel sende in reichstek Auswahl franco per Vost.
NANuch die kleinsten Aufträge werden, wie bisher, bestens besorgt.

·*

»Wrun, Vruck und Berlag don

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—⸗7
J. X.

BRemne
ziun Vi.
J
        <pb n="387" />
        St. Ingberler Z(nzeiger.

on St. Fagberter Anzeiger (und das mit dem Qurupthlatje srxbundene N werhallunzzolatt, mait der Dienstagi Domiet aiags und Sonnlagt
—RX erscheint vdchentlich v ie ren a kꝛ Dienstag, Donnerstag, Samstag und —A Abonnementapreis vierteliührig 42 Krir. eder
i e nz Sulbergr. Anzeigen werden init Z Krzr. die! dreispaltige Zecde Blattichrift ader dexen Raum berecunett:..
M98. 3 Sonntag, den 283. Juni 41872
*. — — —— —— — 7

——
s d * F ß 33 — Paxis, 11. Juni. Am letzten Sonntag kam es auf
in d ung zum onnemen dein Balle Mabille zwischen Englandern und Franzosen zu einer
.AII. Quartal. 43 ziuccht baren / Schlägerei. Anlaß zu derselben gaben Diskussionen
Bei herannahemdein Quartolsschluß laden wir ergehenst zu uͤber dern Sieg, welchen das englische Pferd am Nachmittag auf
euem Abonnement ein. Durch. möͤglichst rasche und —“ sofern es dem Wattremen im Bois de · Bo ilogre errungen hatte. Man schlug
der Raum gellaltet — vollständige Mittheilung der politi⸗ ich über; eine Stunde mit Todlschtagern und Stühlen. Da die
Ien Tagesereignisse und Besprechung der wwichtigern in eingeben dampfenden fast alle der hohen pariser und englischen Gesellschaft
umnd ausfichrlichern Artikeln, sowie Mittheilug der neuesten migehoͤrten, jo NInierdenirte die Polizei nicht sofort. Gegen 11
hrichten, auf ¶ dem Gebiete der Vollswirthschaft, des Handels iht Abends jchriti dieselbe endlich ein, verhaftete einige der Ruh—
Valehrs und Hereinziehung localer Augelegenheiten in den sörer und brachte sie bor den PolizeieKommissar. Die Sache ist
ae unseter VBesprechungen werden wir allen billigen Ansorder- n so fern sehr ernst, als ein Polizeidiener einen Schlag über den
ingen zu genüge:n suchen. Unfere verehrten Abonnenten von aus⸗ dopf erhielt und schwer verwundet wurde. Der ganze Garten
Is bruden Ihre Bestellungen bei-der nächsten Posterpedition Nabille jst verwüstet worden.
ja rechtzeing machen zu wollen, waͤhrend unsere verehrten 7 In Paris hat ein Kapuziner, der dieser Tage
boanzenten don“ hier, die das Blatt durch unsere Zeitungsträger larb, ein merkwürdiges Testament hinterlasfen. .Ich vermacht“ —
halten, dasselbe auch im neuen Quartal fortgeliefert bekommen, bestimmt dieses inieressante Dokument — )) dem Abee Michaud
ails sie nicht ausdrüdlich abbestellen. Maut airtende Abonnenten dem bekannten Gegner der Unfehlbarkeit) mein Breviarium, weil
n hier billen wir, Ihre Bestellung direlt bei uns machen zu rt sein eigenes nicht kennt; 2) dem Herrn Jules Favre meinen
llez Der Preis des Blattes bleibt derselbe wie früher. ditiel, um seine Schande damit zu deden; 9) dem Herrn Gam⸗
Ergebenste ———— betta meinen S.ridh, welcher eines Tages um seinen Hals gute
Redaktion und Expedition des St. Ingberter Dienste leisten wird; 4) dem Herrn Thiers einen Band seiner
AUnzeigers. Werke, damit er selbst ihn noch einmal lese; und 5) meinen Bet⸗
— — Aack Frankreich, weil dieses bald einen solchen brauchen wird.
2*Sit. Ing ber i, den 22. Juni.“ FAls größte Uhr der Welt wird die des Parlamentshauses
Nach einer mühevollen aber für Deutjchland gewiß segens⸗ n Lomdaon bezeichnet. Ihre vier Zifferblätter haben einen
eichtn. Sejsion wurde, am 19. Juni der deutjche Reichetag ge⸗ durchmesser von 22 Fuß. Jede halbe Minute bewegt sich die
clossen und in seine Heimath entlaffen, um nach anstrengender Zpiße des Minutenzeigers fast sieben Zoll fort. Die Uhr gehn
Acheit der wohlverdienten Ruhe zu pflegen. Kurz vor Schluß war 520 Tag, sie schläat jedoch nnt 72/2 Tag, so daß ihr Schweigen
soch, wie schon gestern mitgetheilt, nach drittet Lesung das Jefuiten⸗ »edeutet, daß sie nicht rechtzeitig aufgezogen worden ist. Das Anj⸗
jeseh angenommen worden, ebenso so auch ein Unttag Volts auf iehen des Schlagwerkes nimmt zwei Stunden Zeit in Anspruch,
rinsührung der Civilehe und Ordnung der Civilstandsregister. Im as Pendel hat eine Länge von 15 Fuß. Die Räder sind von
— D Geseßentwinfe, hußeisen, die Stundenglocke ist 8 Fuß hoch, hat 9 Fuß im Durch-
d Verträge und 13 andere Vorlagen und überwies von 2777 neffer und wiegt nahe 13 Tons. Der Hammer allein wiegt über
helitionen 2222 dem Bundeskanzler. Auch in ihr zeigte es sich 100 Pfund. Die Glocke fchlägt die Viertelstunden, wonach die Re
pieder, wessen sich Deutschland von den Ultramontanen bei freiem vorter im Parliamente ihre Arbeiten reguliren; bei jedem Viertel⸗
Schallen uud Walten zu⸗ versehen hat und daß die Wege eines lundenschlage wechseln die Berichterstatter und die abgelösten be⸗
ꝛeuischen Patrioten und eines Ultramontanen nicht zusammen zeben sich in das für sie bestimmte Zimmer, wo sie die während
ühren, sondern sich schon im Anfang kreugen. In allen Fragen, er letzten Viertelstunde geschriebenen Notizen druckfertig machen.
die das Interesse des deutschen Vaterlandes berührten, opponirten 7, Im San Fernando⸗ Distrilt Los Angelos Counth (Calisor⸗
ir; doch sind sie in Berlin: zu schwach, uni ausschlaggebend duf⸗ nien) ist Pet vo le u m entdeckt worden. An einigen Plätzen tritt
relen zu können und dann weht ihnen dorten überhnudt nicht eine das Oel aͤls natürliche Quelle an die Oberflüche, und von diesen
dgünstige Luft, wie z. B. in München. —34336 Ausflussen wurden 60 bis 65 Prozent Breunöl gewonnen. Es
Schon lange lies man in allen Zeitungen Fein Weites und Jal sich sofort, eine Aktiengesellschaft mit einem Kaͤpital von
Zreileß über die Bedingumigen der Räumung des franzbsischen Ge⸗l Million Dollars. gebildet, um die Ausbeutung der Oelauellen
ietes durch die Deutschen, ohne aber daraus klug werden zu ⸗atio aesl zu betreiben. W
dnnen, indem einmal dieses und ein anderes Mal wieder jenes pNew⸗York, 14. Juni.Die New HYork Times eni⸗
—XR franzbsischerseits ge⸗ verft ein schreckuiches Bild von der dort herrschenden. öffentlichen
nöthigt, alle Ausstreuungen, die über dieses Thema cirkuliren, rund⸗ Unsicherheit, wie sie an die ersten Gerstäcker'schen Romane erinnert.
veg zu dementiren. Deutschtand ist, wie sich herausstellt, geneigt, In der mit dem 26. v. Mqezu Ende gehenden Woche, schreibt
ich auf Unterhandlungen in obigem Betreff einzulafsen, sieht aber das genannte Blatt, wurden 8 Leichen in der Nähe unserer Stadt⸗
uerst den Vorschlägen Frankreichs entzegen, welche noch gar nicht ocks nufgefijcht, eine undekannte F.auensperson wurde todt auf
emucht find. Von diesen wird es abhängen, ob etwas aus der der Straße gefunden, und ein ansesehener deutscher Birger ist auf
ansen Geschichte heraukkommt, da man natürlich. don deutjcher eheimnißbolle Weise verschwunden. Fast in all diesen Föllen-
Seie seine Ciauseln stellen wird. Uebrigens tritt Hr. Thiers nach durden diese Personen auf das Schändlichste gemordet, ihre Lei-
vie vor mit jugendlichem Feuer für Hebung und Reorganisation hen trugen die Spuren von Knitteln, Messern oder Pistolen. Wenn«
ꝛez Militärwesens bei jeglicher Gelegenheit auf. Nach ihm liegt vir woh zwei Mordfälle hinzurechnen, in denen die vvr dem Tode:
die einzige Rettung Frankreichs in einer großen, wohl geschulten ꝛbgegebenen Aussagen der Opfer die Schuld der Morder bereits
ind wohl disciplinirten Armee, mit der man Schlachten gewinnen, ewiesen haben, ferner die zahlreichen Vordanfälle, von denen
reo auch an Deluschland Revanche nehmen und es schlagen loͤnne. inige noch immer tödtlich endigen können, so haben wir eine
.Doch nicht das Schwert wird Gallien verjüngen! Thromk oon Verbrechen und Gewaltthätigleit, wie wohl kaum eine
Das kann die Einsicht nurz die mit der Bildung kommt.? — andere · Großstadt der Christenheit aufzuweisen vermag. Man
— sbraucht nur Abends nach Dunkel an der Flußseite unserer Stadt
tlang zu gehen, um zu begreifen, woher es lommt, daß stets so
iele Leichen aus dem Wasser gezogen werden. Die Umgebung des
ztussss wird von der Poltzei bei Nicht gemieden, wahrend die
Zinden von Hallunken, welche sich um die Schnapsschenken herum
Tsammeln, oder auf Naub ausgehen, um die Lagerhäuser um⸗

—

Vermischres,.
7 DDie Pariser Journale verdffentlichen eine Zuschrift Vikror
hugo's an Richard Wagner, worin er sein Erscheinen bei dem
ayreuther Musilfeste zusagt und die überspanntesten Worte
er Bewunderung vorausschickt.
        <pb n="388" />
        perlungern. Raub⸗ und Mordthaten ausführen koöönnen, mit wenig tann, ohne daß seine Familie sich darüber beunruhigt, erregt we
Furcht entdeckt zu werden. Ihre Opfer sind meist Seeleute, und nig oder gar. kein Aufsehen. Tagelang nach der * Verübung deg
das Motid zur That ist fast in jedem Falle die Gelpgier. Dem Mordes gibt der Fluß seine Toden heraus,aber diegLeiche win
Berschwinden des freundlosen Matrosen, oder des Kaplans einessettem indemificire —

lleinen Küstenfahrers, der Wochen Img bon Haufe avbwesend sein — vdemeß derασ
Bekanntmachungen. να—

ESamskag den 13, Jul 1872, Nachmit⸗ »* »r7
—A ⏑—⏑⏑— finden bei Erbauung der

ausung, der Johann Adam Beeck Wiitwe, 4— —
de den hiezu commit!irten kgl. beiden Worts —
Notar Heoaren in St. Ingbert abtheilungs h e
halber öffentlich auf Eigenthum versteigte Nieder ausbergen &amp;
Bann St, Ingbert?

Saeinn ah, Mundolsheim
Felacnz neden. Susanng. Jang und auf Accordarbeit gegen
Fichte. . 5

37 Der Acer guf Hokels neben Peter guten Lohn, dauernde ge
Badar und Joh. Rerg. — schäfti beia 55.

52 Dez. Wiese in den Potaschwiesen, shäftigung bei * —
am Eichertsbruch neben Carl Ehrhardt — Asi
Erben und Johann Schwarz. Franz Jos. uger

43 Dez. Wiese daselbst neben Nicolaus &amp; Cie
Betz und Wittwe Schwarz. —

55 Dez. Acker lints in den Kastler Rauunternehmer J
Rödern neben Zakob Swarz und Ludwig 43461 ———
ie ueben Zatod S warz und Ludw, xqchisfleutstaden Thn Straß

3810. Dez. Acker am Forellenweiher, urg iEls.“
neben Peter Uhl und der Wiese. *

Eigenthümer sind: 1. Julianna
Wolf, ohne Gewerbe, in Si. Ingbert
wvohnhaft, Wittwe von Peter auch Jo—
haun Petex Klein im Leben Ladtnecht;

II. dessen Kinder: 1. Sophie Catharina
Klein, gewerblose Ehefrau des Schüsters
Preter Möllendick, beide in St. Ingbert
wohnbaft; 2. Louise Klein, gewerblose
Ehefrau des Friedrich Eberhard, Glasbläser
und Glasmacher, beide zu Mühlheim an
der Ruhr wohnhaft; 8. Margareiha Klein,
genannt Greiden ledig, früher gewerblos
in St. Ingbert nun Haushälterin zu Tür—
klismühle bei Birkenfeld; 4. Wilhelmine
dlein, gewerblose Ehefrau des Georg Ost
hof, Glasmacher oder Glasbläser zu St.
Ingberter Grube — Marianenthaler Glas
hütte — Gemeinde St. Inbert wohnhaft;
5. Charlotte Klein, ledig, ohne Gewerbe
in St. Ingbert wohnhaft, nun zu Alten
wald; 6. Peter Klein, Bergschüler, 7. Lud⸗
wig Klein, Schreibgehilfe, 8. Carl Klein
gewerblos, 9. Carolina Klein, gewerblos
die vier zuletzt Genannten minderjährig mit
ihrer MRutter, obigen Wittwe Klein als
Vormünderin und mit obigem Moöllendichk
als Nebenbormund.
S. Horn, l. Notar.

Empfrehlung.
Sollwitt, Kreis Husum in Schlesweg
—VV— den h. Mai 72. *78
Im Frühjahr wurde ich heltig von de
Gicht angeriffen und zwar so schmerz
haft, daß trotz aller Mittel während
mal 24 Stunden kein Schlafe
meine Augen kam, da belam ich einẽ Flasch
Tannin-Terpentin*)
von Th. Hohenberger, Fabrikbesttzer in Vrecin
erfunden zum Einreiben und bald ver
spürte ich die guten Wirkungen
davon. Nach 2 Tagen waren die Schmer.
jen fast spurlos verschwunden. Da
ich diese sonderbar schnelle Geneß
ung nur dem Gebrauch des Tannin.Tet⸗
pentin zuschreibe, so kann ich micht umhin,
allen an der Gicht Leidenden dies Misltel
zu empfehlen.
IJ.G. Christiansee, Lehrer
*) Aecht zu haben in St. Ingbert bei
J. Friedrich in Flaschen à 12 Sur.
— und 1 hlr. —
7 —— 7 X B. xXLAMAIT.
Bürger- und Hilfsverein St. Jugbert
Am letzten Sonntag Nachmittag hat sich dahier ein Bürgerverein gebil⸗
det, dessen Tendenz mehrmal. in dem hiesigen Anzeiger bekannt gemacht wurde.
Die Zahl der Mitglieder ist bereits 96, aus deren Mitte sogleich der
Vorstand, bestehend aus: —
J. Vorstand Reter Vadar, Stadtrath
I., JIudreas Echert, Betriebsbeamte auf d. St. Ingb. Eisw.
Kassier: Joßann Ewerle, Aufseher e
Secretär: Ir. Steinfeld, Factor auf dein St. Ingb. Eisenw.
Bibliothekar Louis Weirich, wirrht
mit den Beigeordneten: *
Georg Jeger, Metalldrehee...
Georg Jung UI. Bergmanmn
Johann Spengler, Metalldreher und
De”eter Znetz, Bergmann *
gewählt wurden. *
Der Vorstand wurde mit dem Entwurf der Statuten betraut, zu deren end⸗
gültigen Feststellung
Generalversatumlungg
auf Sonntag den 23. Juni, Nachmittags 3 Uhr. in dem Vereinslocale
bei Hrn. Georg Jumg zu diesem Zwecke anberaumt wurde, wozu die verehrl.
Mitglieder höflichst eingeladen werden recht zahlreich erscheinen zu wollen.
Wer dem Vereine noch beizutreten wünscht, hat seine Anmeldung bei dem
Vorstand zu machen. A. A.
Der Secretä
FSteinfeld.

Ein completter —9—
Zommeranzug — —
—
gut un earteitet ke 3 2
Mobiliar-Feuer Versicherungs⸗ Gesellschaft.
ine Joppe und ein Hemd ift auf Der Geschästsstand der Gesellschaft ergiebt sich aus den nachstelenden Resultaten
E dem hiesigen Stadibrunnen von des Rechnungsabschlusfes sür das Jahr 1871: s3,* —N
Donnerstag auf Freitag liegen geblieben. Grundkapital .* M. ———.. IFl. 6,250,000. -
Der redtiche Finder wolle dasseibe gegen Prämien- u. Zinsen-Eisnahme für 1871 (excl. der Prämien für 90
Belohnung abgeben an den: Eigentnümer spätere Jahre . 3,288,527. 22
Met. Jor. Uhl, Baͤcker. Prämien-Reserven 3* 5,328. 838. 42
— 3IB gᷣπι
im E ñ — 8 77 —V — — in serg laheedee Jahres 1871. „2,010, 349, 054. -
i en Ir eene Den 1. Mai 1878
Sitte Ingeschtihen hat. daß die Leich Die Haupt-Agentur für Die Agenten der Gleselischaft:
einer Dame nicht mehr von Herren auf —
den Friedbof aeleitet wird e dĩe Prala⸗ Joh. Friedrich in St. Ingbert.
n Louis Daequué in Neusiadt. Joh. Meister in Hornbach.
GBust. Scharffenberger in Homburg.
Emnenuel Simon in Zweibrücken.

Jvs. Koch in der Blie etafleler Straß
oertauft das Brod za 25 kr. südd Währ.

—
edamon, VOrucg aus Verlag von 85. tR. Dem⸗z in St. Ingbert.
        <pb n="389" />
        hä
8 x5 —38
2* *. 75 3z328
R 24 — 54 22 228 55— 5 35 535*33535 —
——— 153333533385—533858
—A—— 2553583535 55555 22* 8585328 543535355533
3 333 725 *28 53333 386 83885
————— —A— 5—63 — —233335333*58* w 185 d
55 52— 225 —3 —— 3 8 53338529 2*
— 3355558
A J * B * ⸗ *75. —
3353575 ẽ z2358333533 328235 — ——— 35353333537
* — 5*25533 553 — 59 2 552333535 —
155232* — 78 *832883— 557535 , 5738338 —3333333 —3—52288
352 22—4 —533—57 235282 57280 2 2* ——— 253833 —32
— 2853238 s33373322 S *533357—5525833 ——
252 2 * 2 — 2 — 2 228 *22 22 553 8358 * 2 7
2*56 5**3820323232 5825252 3355 — * 255—738
* 2 * 3 55ñ 5 3 25* 8* 3 sz83823S 5875 —24
5 — 2532322 —36 52 2325 232. 2838 —22 — c 8 734.
53375335355333827385 — ——— 2 828 — 8 82
53 23 33338 8* 2—z388238 —D ——
5z3883375885 ——
8 *· 8 — —— — — 7 — 582 3*335338
2 — 5525* 2 2 2533 22 26 35858557 —— ———— —
5 22 s—535* 3528— 28 2275 —I 33555356—— —35835
— —— z3388357 — 532833 —22 —8383 — 8 58—
2*z35 5158 72 3588 5382— — C » 22 2 2 52232 22 52*
255 298328 A A *55835338 ———— 8
2 282 — —M *2—85 25 2. 8 8 3 25 * c
A 37333338333*8333 3 338333328
Dw— 38 —Bü ⸗ — 2 — * 3— — —— * 4 * * —3
— 33333 * —23533533 75
58357 73 —333832 3 — —
33838 33333353338* 5733348
n 23 —* * * — *
e 3332353325 53 sàñ 288—
287 22 * 8 — 2 *
—E— —
22
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833357 —335358*
35 —5c383
8
B3 523552
38335—
2 *
5225* A
333—3
——
2865 — ————
35353827855
283 —
— 5328 3
535333255 2 2*
33353525 58
52383 5.2 58
z323332 — R
253305
— * 35335
8 325 22883
320. 322 3
F 28 —
—533—3358*
53553338833
552—50—
— —83285
z52253585*
—
—X 2
33 22358 5
3455553535 —
5 58355

232
2557*35
— — — ——— 33 s57523 22
—— 2828 —— 8 2 2
33333 53*
2 2235 38 7 * 522 —32326 —
B 4 2 2— 2 — — — 5 55558 3
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        Ht. Ingberler AAnzeiger.

der Si. VRnaberkernze ig er (und das mit dem Haupislatte verbundene Unterhallungsdlatt, mit der Dienstaz3⸗ Donnersiags⸗ und Sonniagt
anmer) erscheint wbchentlich v i eT a E Dienstag, Donner zstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreißpaltige Zeile Blattjchrift oder deren Raum berechnet.
Ptenstag, den
C99..

2 1873

**St. Ingbert, den 22. Inni. dert. Hinsichtlich des Zahlungsmodus gewährt Deutschland für

Fast alle Blaͤtter der verschiedenen Parteigruppen widmen in die Zohlung der ersten Milliarde eine Frist bis zum 15. Februar
en letzten Tagen dem geichlossenen Reichstage cinen Nachruf, in⸗ 1873, willigt aber in die Räumung der Departements Marne
em sie von ihrem jeweiligen Parteistandpunkte aus jeine Ardeiten und Hauten: Warne schon nach“ Zahlung einer: halben Milliarde—
ner Kritik unterziehen. Wie das Urtheil der Ultramontanen, De⸗ Die zweite Milliarde soll im Jahre 1873, die dritte bis Ende
etralen und Partitularisten, die nur einig find in der Feind⸗ 1874 ezohlt werden. Vis jetzt weigerte sich Deutschland entschieden
haft gegen Kaifer und Reich, über seine Arbeiten ausfällt, kann in eine Verminderung der Stärke der Occupationsarmee (50,000
ich jeder denlen, der da weiß, daß der Reichstag nicht nach ihrem Mann) bei successiver Räumung zu welligen. Der Finanzminister
ziogramme gearbeitet und beschlossen hat. Doch sind wir nur Goulard versicherie, daß er den größten Theil der ersten halben
ufrieden, weil sie unzufrieden sind; denn daß sie dieses sind, be- Milliarde schon bereit habe, daß allso der Beginn der Räumung
veist uns, daß der Reichstag in seinen Beschlüssen das Richtige nicht von der Emission der Anleihe abhängig sei. J
eiroffen hat. Besonders wüthend und aufgebracht sind die Ultra- Berlin. Nach neuerlichen Eehebungen im Kriegsministerium sind
ontanen und Römlinge gegen das Jesuitengesetz, das sie geradezu im, Ganzen in dem letztverflossenen Kriege einschließlich der Zeit der
ig ein Werk der Hölle ihren Gläubigen henzustellen fuchen. Daß Mobismachung 15,000 Falle der. Insubordination vorgelommen.
nas Jesuitengefetz dein Schlag in's Wasser ist, beweist uns das Mit Rüchsichtnahme auf die ungeheure Zahl der im Felde ver⸗
heschrei und die Wuth der davon Betroffenen. Vielleicht ahnt wendeten Truppen, ist diese Ziffer gewiß kein ungünstiges Zeugniß
juen und schließen sie auch aus der energischen Haltung der Res jür die in der Armee herrschende Disciplin. ——
ierung, daß damit endlich der Anfang einer Reihe von Maßregeln Ems, 23. Juni. Laut soeben eingegangener offizieller De—
jemachi ist, um mehr Klarheit in das Verhältriß zwischen Kirche Zesche trifft Seine Majestät der Kaiser Dienstag Vormittag 11 Uhr
— ——
S—prüchwort: „Wer Sturm säet, wird Wind ernten,“ nur ernten
vas sie schon seit langen, langen Jahren und jetzt mehr als ehe⸗
sem fäen, das ist freilich nach ihrer Darstellungsweise, nach der sie
feis die Rolle des Schäfleins, das kein Wässeclein trübt, spielen,
ücht zu erkennen. Und doch, was findest du Anderes in ihren
eliebtesten Preßorganen, wie „Genfer Correspondenz,“ „Ger⸗
nania“ 2c. als ein Predigen zum Kreuzzuge gegen das deutscht
deich? Krieg in jeglicher Gestalt wieder dieses und seine Berathec,
ꝛas ist die Parole, die aus jedem ihrer Manifeste, aus allen ihren
Leden herausklirgt. Doch: Wer Sturm säet, wird Wind erntenl“

Frankreich gedenkt nach einer Auslassung des „Bien publie“
dreußen und Jtialien allein den Kampf gegen die Jesuiten aus⸗
echten zu lassen und deren Beispiel keineswegs zu folgen. Das
RAgan des Herrn Thiers sagt, daß Frankreich neutral bleiben
verde in diesem Kampfe, indem seine Interessen ganz andere wä⸗
en, als die der obgenannten Staaten. Mit andern Worten: Die
ranz. Regierung will es mit den innern Feinden Deutschlands
uicht verderben, mit ihnen gut Freund spielen und läßt drum die
Feistesverwandten jener im eigenen Lande ruhig fortwirihschaften.
Vohin das zielt, läßt sich leicht errathen. Die schwarzen Feinde
deutschlands sollen eben den Franzosen bei einer allenfallsigen
hebanche als Handlanger und Hellfershelfer dienn

Vermischtes.

FNeustadt, 21. Juni. Wie versichert wird, ist die Ver⸗
segung des Forstamts Elmstein in unsere Stadt beschlossene Sache
ind wird schon in Bälde beshätigt werden.

7 Ludwigshafen, 18. Juni. Der Verwaltungsrath

der pfälzischen Bahnen hat die früher schon bedingungsweise be⸗
villigte Subvention von 1 Million Franken für die Gotthard⸗
Bahn in seiner heutigen Sitzung bedingungslos genehmigt.
.. Münqen. Die am vergangenen Sonntag als am Tage
der Erwählung des Papstes Pius IX. in den hiesigen Kirchen vor⸗
genonimenen Sammlungen des Peterspfennigs waren sehr ergiebig.
In der Metropolitankirche gingen über 500 fl. ein, darunter 1500
einzelne Sechser- und über 600 einzelne Groschenstücke. Im Ganzen
wurden etwa 1400 fl. gespendet. J

F Der durch seine vielfachen Verwundungen bekannte Artillerie—
dieutenant Haas gebraucht jetzt eine Kur in Ems; mit seinen
tünstlichen F,.ußͤßen und mit Hilfe eines Stockes vermag er bereits,
ohne weitere Unterstützung, kleine Strecken zu gehen. Wie es heißt,
visl er nächsten Winter die Unidersität Berlin beziehen, um die
Rechte zu studiren.

Deutsches Reich. —

München, 22. Juni. Zu der beabsichtigten Feier eines
daticnalfestes am 2. September verhalten sich die Klerikalen ab⸗
ehnend. Der „Bayerische Kurier“ motivirt die Ablehnung folgen⸗
ermaßßen: „Wir haben den Aufruf mit schmerzlichen Gefühlen
jei Seite gelegt, denn wir Katholiken Deutschlands können und
ürfen an einem solchen Feste nicht Theil nehmen. Die „herrlichen
Siege“ unserer Armeen, die Aufrichtung des Kaiserthrones in Deutsch⸗
and haben uns nicht Freiheit, nicht Friede gebracht. Eben jetzt ist
die Reichsregierung und die Mehrheit der Reichsbertretung daran,
immelschreiendes Unrecht gegen die Katholiken gesetzlich zu sanc⸗
ioniren und wenn nicht alle Zeichen trügen, wird man dabei nicht
lehen bleiben. Wir haben also deinen, auch gar keinen Grund,
)en 2. September festlich zu begehen. Erst lerne man im Reichs⸗
age gerecht sein gegen uns, dann möge man uns zumuthen, daß
vir am Reich uasere Freude haben. (Was heißt bei den Ultra⸗
nontanen gerecht sein ))

Ueber den Stand der Verhandlungen mit Frauk—⸗
neich geht der „Nat.⸗Z.“ von einem Pariser Korrespondenten
olgendez Telegramm zu: „Gestern (18) wurde die erste Phase
r Unterhandlungen zu Ende geführt. Herr Thiers übergab dem
drafen Arnim detaillirte Vorschläge üder die Ausführung des
Irrangements, dessen prinz pielle Grundlage beiderseitig angenommen
if; heute würden die Vorschläge zur Prüfung nach Berlin beför⸗

III. Pfãälzische Industrie Ausstellung.
Kaiserslautern, den 21. Jum 1872.

Pach hieher ergangener Mittheilung haben Seine Majestät der König
Se. Excellenz den Staatsminister des Innern, Herrn von Pfeuffer,
zeauftragt, die Eröffnung der pfälz. Industrie⸗Ausstellung am 14. Juli in
einem Namen vorz mehmen. — Je mehr wir uns diesem Zeitpunlkte nähern,
zesto lebhafter wird es inner⸗ und außerhalb der Ausstellungsräume. Im
Innern die geschäftizen Arbeiter, außerhalb ein shhaulustiges Publikum. Wer
die unmittelbare Umgebung der Feuchthalle seit ihrer Umwandlung in einen
Park nicht mehr gesehen hat, wird von ihrem jetzigen Anblick höchst angenehm
überrascht werden. Das harte Pflaster hat den sinnigsten Anlagen, bͤlühen
den Blumen, grünenden Strä chern, Fontaine, Teich ec. weichen müssen. Die
Felsengrotte, bestimmt zur Aufnahme des Aquariums, mit ihrem luftigen,
eganten Pavillon geit ihrer Vollendung entgegen und ist mit ihren de—
moosten, mit Farrenkräutern bewachsenen, rissigen Felsen so täuschend und
prächtig, daß jedem Beschauer unwillkürlich ein Ausruf der Ueberraschung
entfäbrt. Ebenjo wird rüstia an einem größeren Gartenvarillon oearbeitet

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        VI — nn ede e endechen Andenken verbleibtet und daß diejenigen, sowoh
aume ru der du—s gen nem rän e F voh
hell und freuudlida da bei mit seinen —A imponirend —— 77 ee be beiun
man bereitsmit der Aufstellung von Maschinen begonnen; auch im obern Iue deig — ge gGelten or. dam er nichts im Aug⸗
Zaumer vemerkt man schon angelommene Ausftellungstzegertttände. Die. Pro⸗ hatten, As den Charatter unde dis Moral des Hinterblieben en im
iatine sind nach atten Zichtungen nahs und fern zur Versendung gelommen, sgehörige Licht zu stessen. Dies ist hien nicht üngeschlichene Sin
uͤnd hat so — Fu — enere — sein eigenes Programm für fondern consiante Regel, die in ähnkichen zwar sehr selten vorkom
—A menden Fällen nur Nachahmung verdient.
Einerfür Viele.
ᷓ Vemeß veramworiũer Vedacteur

CGingefandt.) Auf die kele Anfragein Nr. 98d. Bi.
gehoͤrt die platzgreifende Antwort, daß die Verstorbene allgemein

Todes⸗Anzeige.
Verwandten und Freunden die krau⸗
rige Nachricht, daß es dem Allmächt ⸗
igen gefallen hat, unsern lieben Vater,
Gatten, Bruder un) Schwager
BSeinrich Spaniol.
in einem Alter von 490 Jahren in
das bessere Jenseits abzurufen. Di⸗
Beerdigung findet Donnerstag Morgen
ijr 10 Uhr statftft t.
Schnappbach, St. Ingb. 25. Juni
—1872. J
Die trauernden Hinterbliebenen.

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Wir heehren uns anzuzeigen, daß
wir vom 15, laufenden Monates an au
hiesigem Platze in Verbindung mit dem
Rfälzer Bankverein in Mannheim als
Commanditistei
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Böcking,
betreiben werden. —
Unsere Wirksamkeit wird sich erstrecken
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Wechseln c. J
Kaiserslautern im Juni 1812.
Louis ng, Oarl Karchee
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h⸗ei S⸗nrich Isaae

Bürger- und Hilfsverein
St. Ingbert.
Bei der heute (23. Juni) stattge—
habten Generalversammlung wurden die
vom, Vorstande vorgelegten Statuten
einstimmig angenommen.
Der Verein zählt jetzt 125 Mit—
glieder, und wird derselbe, durch die
dielen noch in Aussicht stehenden An
—X
aufzuweisen haben. A. A.
Der Seeret är.
„Zrritz net so.“
Wegen der am nächsten Montag hier
stattfindenden Zusammenkunft der Pfifälz.
Vorschußvereine wird unsere General⸗
gznmiung erst am Montag den 8.
Juli bei Hrn. Ädjunet Schmitt slatt⸗
inden. i
ĩ * Ingber t, den 25. Juni 1872
Der Praͤfident.
Musikverein.
Dienstag Abend Vrobe für L. u. II. Baß.
Mitiwoch 6. e 77 Lenor
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23227 J—— 5533373* —— —
553358 333383 3233357 53328352 2325
5* * — 55325337 553823*
222 2352582 —— 28 7338 23 —— 53
2728 — *2 2. 2 2232 23322832327 — *72 A 2 833
228223 12 557373385 2 723 5337 775 5:33* 238253
z 232*87 *z38 733 — 532253
58 *2* 2225 32 2 252323 2 — — —A
12628533 532333 235 288835
3 —7 2 — »*2 —9 27
583 38* — J —— 23* 23 2 33353*
z235025 —* 882553 2338 2.33 —A 593*
55392 2382383* 35235
* — ⸗ — 7 D
*3335 285353 328338522327 * 5222 322335*
552 1232738 — 32 3382 * 3
—3* 52 2322328 2.2— ⸗ 525 5— 233233
*372 25535 2E.5 —A 25533273* »232223
52 2 2333535 2 * — 35352333— 225 8
— 2 —A 53212 3 523 35 2*
5* 88 —AI —— 32 25752 55 57238 3 22
—223 25 5z325552 2„2 323 —A 2 2 223
7 *28 *533 2*22 — 52355329 32838 53 2532328*3
* 1383—3833 2 —— 33373*
5—62123 28 538 8232 27 335323387 —X 2
8* A 22828 57533 —x 2 325 R3 5 83828
S. 5382— —t?27 — 2*8*2 — 2258 2 z S*87
53323 s23328 S 7 2 3 523 *
3 32533523383 2523232 2272
25352322*7 1335253 — —
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557253225 2335 733223533 ——
22 228 ã 32 253832 323—532.22 S7 —
23 53232528 ——335323 28 2532— 2 —38 *
753 38 7 2—253633885238 23 233
8 33333333 8238333332533 2*
— — 28 *235—22 —2353. 53 55 2 2
F 5 * —E 223322 —
328. 25523623 5 2* —352—3——352 —8— 2
558233882 —22335 —533 2253 358 2
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3 —33 333333338—38 583
235 *—2—2 28332325 — 222 2 237
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533 53* 238 32 23332 m35 22335755
28 —27 38323333 25353588 20 2383232303
22232.8 32248—35355 285332328 53 233803
232328 353 38553533 257 z33823*53
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F E;ʒ 825 283.3 *233335538
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        St. Ingberler Anzeiger.

der St. Anabeer Anze ig eir (und das mit dem Haupiblatte verbundene Unterhaltungtblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags- und Sounlagt
dammer) erscheint wöchentlich v ex mal: Dien Stag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. joder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum bherechnet.
7 7
1872

2 —3424 Vollzuges erforderlichen Verfügungen würden in Kürze erfolgen. —
Einladung zum Abonnement. Die „Prov.⸗Correspondenz“ meldet serner, daß der Kaiser nach
III. Quartal. wa vierwoͤchentilchen Aufenthalte in Ems auf einige Wochen nach
Bei herannahemdem Quartalsschluß laden wir ergebenst zu Baslein gehen würde — Dasseibe Blatt theilt weiter mit, daß in
euem Abonnement ein. Durch möglichst rasche und — sofern es den letzten Tagen dem deutschen Botschafter in Paris die erforder-
ie der Raum gestattet — vollständige Mitiheilung der politi— lichen Weisungen und Ermachtigungen zum Eintritt in wirkliche
chen Tagesereignisse und Besprechung der wichtigern in eingehen— Verhaudlungen zugegangen seie. —
dern und ausführlichern Artikeln, sowie Mittheilang der neuesten Bon den 88 Adlern und Fahnen, welche die T rophaen⸗
Rochrichten, auf dem Gebiete der Volkswirthschaft, des Handels »eute des letzten Krieges bilden, werden 85 im Berliner Zeug⸗
ud Verkehrs und Hereinziehung localer. Angelegenheiten in den jause, 1 in München, in Dresden und1 in Stuttaart auf⸗
kreis unserer Besprechungen werden wir allen billigen Anforder— »ewahrt; ebenso ist der Geschützsammlung des Berliner Zeughauses
ingen zu genügen suchen. Unsere verehrten Abonnenten von aus- e ein Geschütz jeden Kalibers von den erbeuteten mehr als 2000
värts belieben Ihre Bestellungen- bei der nächsten Postexpedition Feld— und über 4000 Festungsgeschützen, sowie die auf dem
zoch ja rechtzeitig machen zu wollen, während unsere verehrten Nont Valerien vorgefundene Valerie (ein 24 Em.Geschütz) einge⸗
Abonnenten von hier, die das Blatt durch unsere Zeitungsträger ügt worden. Auch die Schlüssel der sammtlichen zur Kapitulation
chalten, dasselbe auch im neuen Quartal fortgeliefert bekommen, zezwungenen französischen Festungen werden im Berliner Zeughause
jalls sie nicht ausdrücktich abbestellen. Neu eintretende Abonnenten uufbewahrt, wobei nur der Schlüssel von Paris nicht eingefordert
ron hier bitten wir, Ihre Bestellung direkt bei uns machen zu si. Der Nachweis darüser, ob der Degen des Kaisers Napoleon
wollen. Der Preis des Blattes bleibt derselbe wie früher. und die Degen der gefangenen französischen Marschälle wirllich in
. WVrygebenst deutschen Besitz übergegangen find, ist bis jetzt noch nicht geführt
Redaktion und Expedition des St. Jugberter worden. Bis zur Kapitulation von Sedan sind, soweit bisher
Anzeigers. nachweisbar, deutscherseits in offener Schlacht nur 2 Adler und 1
— —— Regimentsfahne erbeutet worden, von welchen Trophäen jede ein⸗
e Dentsches Reich. eelne, da die deutscherseits in den Schlachten bis dahin erlittenen
Mümchen, 22. Juni. Prinz Otto, dessen Genesung Verluste sich auf 72,288 Mann beziffern, einen Blutpreis von
ais vollkoimmew betrachtei werden kann, soll sich mit Anfang näch⸗ mehr als 24,000 Verwundeten beansprucht hat. Jedes der an⸗
den Monats auf größere Reisen begeben. (N. Korr. pefähr 100 bis zu dem gleichen Zeitabschnitt eroberlen feindlichen
Wie sehr die Jefuiten auf alle Verhältnisse in Deutsch. Feschütze ist nach der gleichen Verechnurg nur mit Aufwendung
and einzuwirken suchen, kann man aus der Thätsache ersehen, daß jon je 720 Todien und; Verwundeten erworden worden, wogegen
die sogenannte katholisch: Studentenverbindung „Aenania“ in ich dies Verhältniß sür 1866 pro Geschütz nur auf 74 Todte und
München ihr längjähriges Ehrenmitglied, den gelehrten Professor Perwundete gestellt hat. 36 Aoler und Fahnen sind, soweit bis⸗
Dr. Sepp, „wegen Ketzerei“ aus der Reihe ihrer Ehrenmitglieder her nachweisbar, durch die stattgehabten Kapitulationen (davon 58
zestrichen hat, und zwar auf besondere Veranlaffung ihres Mit- n Metz) und 33 in offener Schlacht oder im Gefecht gewonnen
jliedes, des Jesuitepaters Heinr. v. Pelkhovben in Münster, der vorden. Eine ganze Reihe von Sclachten, so Spicheren, Corny,
uͤch deshalb brieflich an genannte Gesellschaft wandte. (A. 3.) vionville, Gradelotte, Noisseville, Beaune la Rolande, an der
Berlin, 23. Juni. Das aptirte JZümdnadelgewehr IHallee und ber Bapaume sind jedoch ohne Siegesbeute an Fahnen
vird bereits an die Regimenter vertheilt. Diejenigen des Garde und Geschützen geschlagen worden. Rachweisbar sind deutscherfeits
orps und des 12. (sächsischen) Armeekorps sind meist schon damit nur 1 Fahne (die des 2. Bataillons 6i. Regiments) und 4 Ge⸗—
uusgerüstet worden. Die Kriegstüchtigkeit des aptirten Zündnadel- chütze (1 hreußisches, J sachfischeß und 2 bayerische Geschutze (ver⸗
gjewehres wird als der des Chassepotsgewehres nabezu gleichstehend loren gegangen. J ——
ind in einzelnen Punlkten noch als üherlegen bezeichnet. Als Da laut preußischem“ Kriegsministerialbefehß die aus den
hauplvorzug des neuen Gewehres wird die Erweiterung des Kerne Reichslanden Elf a ß'und Lo nh rin gerndetrulirten jungen
chusses von 250 auf 350 und selbst 400 Schritt angegeben. Mannschaften nur in preußische Nigimenter eingestellt werden sollen,
Berlin, 24. Juni. Sämmtiliche Mitglieder des Bundess ssiad, wie wir aus Dresden erjahren, von den anderen deutschen
raths haben jetzt ihre Instructionen in Bezug auf das Jesuiten artegsverwoltungen Proteste darüber ergingen, da man mit einem
psetz erhalten, und demgemäß wird vorausfichtlich morgen in der gufgehen der Reichslande militärisch in Preußen sich nicht einver—⸗
plenarsitzung des Bundesraths sowohl über die Annahme des vom tanden erklären konne. 9
dae de eeeendehe- deDremdtihe de Mit großer Spannung sieht mah“ allenthalben dem Resultake
unn d e e . uie Abends 10 Uhr der Berhandlungen Frankreichs und des Deutschen Neichs. in der
ach Gießen abgereist, don wo er nach eingenommenem Dejeums Raumuugsfrage entgegen; doch wird man sich in dieser Beziehung
uhe Morgen die Fahn noch Ems per Erirazug foriseht. Der roch einige Zit gedulden müssen, da nach einem neueren Tele⸗
— — * 9 zramm aus Paris die Unterhandlungen zwischen dem Prasidenten
Berlin, 25. Juni. Die „Spenersche Zeitung“' meldet: »tt Republit und. dem Grafen Arnim erst nach dem Eintreffen
In der besirigen Sitzung des Staatsministerinms fand eine Bor— 8 —25 — auf hrarwiten Vorjchlage p aee
sprehuhee da Bisttef gremenß shen Angelegenheit siatt. Vin nfang ne men werden. In er preußischen Haup —Ar
Veschluß Jurde manl gefaht. Heule wird der Kultusmenisser den abrigens daß es vorzugsweise den Intentionen des Kaisers D i!⸗
abtigen Ministern ein schriftliches Votum vorlegen, worauf Ende elm hreven deesß 9 jeitens oe deuscen
er Woche dag Staalsiistechn Jur Beschlußsaffung zusemmen. zierung eine so entgegenkommende Haltung gegen da rauzonsche
ucten wad. Danjedoch die Zustummung des duürsten Bismarch Bouvernement zeige und demselben seine Stellung in jeder Weise
sowie die Genehmigung des Königs erforderlich ist, kaun erst nach zu erleichtern sweche J V
wa dierzehn Tagen din Alt des Staates gegen' den Bischof er. Emms, 25. Juui. Soeden 11 Uhr traf Se. Majestät der
vartet werden. J aifer hiet ein uud wurde vom zahlreich versammelten Publikam
Berin, 26. Juni. Die „Prov.Correspondenz“ bestätigt, edterbietigst und freundlichst begrüßt. Das Aussehen Seiner Maje—
zaß die Annahme des Jesuitengefeßes durch den Vundesrath in stüt ist vorzüglich.
jer Fassung des Reichstags erfolgt sei. Die Publikation des Ge- Luxemburg, 24. Juni. In der Deputirtenkammer wurdt
hes und der Erlaß der zur Ausführung und Sicherung des heute der Eisenbahnvertrag mit Deutschland vorgelegt, Staats

—
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        munister Servais giebt morgen einen Ueberblick über die Verhand- geschieht, als ein gewisser Herr die Sitte einschleichen lassen wouie.

lungen. Die Annahme des Vertrages gilt als unzweifelhaft. — datz Fomil envaser die Leschen ihret eigenen Kinder nicht mehr zu
Posen, 33 Juni. Die Ernennung von 18 weltlichen Grabe geleiten sollen.

Sch aalleIn sspebtderen d der Provinz Posen it einem Ge⸗

halt von je 1000 Thlrn. nebst Diaten und Reisetosten ist bevor⸗

ssehend. (W. Bl.)

(Eingesanbi.) Auf das Eingesandt in Nr. 98 dieses
Blattes dürfte wohl erwiedert werden, daß ein Ausnahmsfall no h
lange keine Sitte ausmacht, daß es vielmehr wunderlicher war,
daß jener Dame so wenige Glaubens- und Partheigenossen ihres
Mannes das Ehrengeleite gaben! Noch wunderlicher erscheint es,
wer den fraglichen Artikel hat einrücken lafsen )

England.

London, 24. Juni. Aus Genf versichert man, Bancroft
—A habe die Schlußantwort der amerikanischen Regierung er⸗
Jalten dle Nachticht, daß das Tribunal sich am Mittwoch auf
bier Wochen vertagen würde, wird aͤls irrig bezeichnet.

8
Gingesandi.) Was die in Nr. 99 d. Bl. erschienene
Antwort betrifft; so muß schon beim Lesen derselben ein jeder ver⸗
nünftige und gutdenlkende Mann auf den Einfall gekommen sein,
daß dieselbe von einer oder auch mehreren dem Hinterbliebenen
fehr feindlich gesinnten Personen abgefaßt worden ist. *4
.Es waͤre vaelleicht sowohl dem Verfosser der fraglichen Ant⸗
wort als auch seinen Mitcollegen am vortheilhaftesten, den Charal⸗
jer und die Moral eines Mannes, der gewöhnt ist offen und ehr⸗
lich zu Werke zu gehen, hier aus dem Spiele zu lassen und vor⸗
erst mit sich seibst in obiger Hrusicht zu Rathe zu gehen.
Einer, der sich nicht fürchtet.
— 7vI I mey verantwortlicher Redacteurmr.
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Treiwillige Feuerwehr Nächsten Montag und Dienstag wird der Verbandstag der pfäljzer
uige der 28 b Vorschuß-Vereine unter dem Vorsitze des Herrn Schulze Delitz sch hier im
Juui 1872 Café, Oberhauser abgehalten. Am ersten Tage findet, des Abends 8 Uhr
Abends 28 Ui eine Vorbesprechung und Tags darauf, Vormittags 8 Uhr, die Hauptver⸗
Heneralver sammlung statt.
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s offe Cattune 7 kleiderstoffen ꝛe jeden Aussteller ihrer Gruppe ein NXotizenbogen zum Aufüllen in seinen Rubrilen
a 32 vbersandt worden ist. Sollten dieselben Einzelnen nicht zugekommen sein, so können folche
zc. bin ich in den Stand gesetzt. diese noch vom Centralcomite bezogen werden. ——
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3 333583525— 53355*
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5523 235825253
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* — 2 —A 5— 382. — 53 32. 7—5238 5 2.
17 42 2 552 258527* 2522. 23
258335 —330 35 ——3332552383 23
32338 * 33 8—— ——232 2
332.5. 237 3 5 —— * n 2 22* 8
**2:S232 23. — 25 2 —A 222 3*52 — 75
— —2 —138 258255328 522— 532 52— *
3728 333335335335553535. 3753 23
3 2352 58322 7 —2—32 * —523272 7277222728253227 7 ? 7

*

*
—
IX
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        het Si. Fnabenter Vazeiger (und das mit dem Dauplblatte vetbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstagt⸗ Dounertiagt · und Seuntac⸗e
amer) erscheint wbchentlich viern al: Dien ztag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis viertellährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 8 Krzr. die dreispallige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet. 5—
* 7 * 22 — 3* D——— — 7 74
6 101. Samstag, den 28. Juni —— —— 4872
J ate J * 28* 74 — M
Aun das verehrliche inserirende Publikum“
Die Verleger der nachgenannten in der Pfalz und in Rheiuhessen erscheinenden Zeitungennn
Alzeyer Anzeigeblatt (GSohm u. Meschett in Alzey). Pirmasenser Wochenblatt (Wwe. Deil'jche Busch⸗
Alzeyer Seiung (J. Web er in Alzey 37drvde rei in Pirmasens))
Anzeiger für die Kantone Germersheim und Pfälzer Gos. Qteinschmidt in Kusel), 63
5 Kandel (G. Schwaab in Germersheim). 26 Pfälzer Zeitung (Jage r'sche Buch druche rein in
Anzeiger fur die wantone Landau Annweiler und Speye... *
J ergzabern (Ed. Kaußeler in Landau), Pfalzische Post Her mann Kayser in Kaiserslautern),
der Silbole Tudwig Georges in Landaus, Vtfälzische Volkszeitung (Pheil. Rohrin Kai-
dürkheimer Anzeiger (I Rheinberg er in Dürkheim), , sexslauternn 5
Frankentbaler Wocheublatt GGrüed rich Albech Pfälzischer Kurier (Bau r'ische Buch druderein in
in Frankenthal), ——— VLudwigshafenJ). J
Brünftadter Anzeiger (Carl Thieme in Grünstadh, Rheinischer Herold (A. . Boeninger in Wormgs),
hrünftadter Zeituug (F. Ch. Riredel in Gränstadt), Speierer Anzeiger (L. Gilar done in Speyer),
aiserslauterer Jeitüng (J. Kayser in Kaiserslautern), Ezt Ingberter Aeiger (F. X. Demetz in St. Ingberi),
kuseler Zeitung Friedtr. Waldeker in Kusel),.. Südpfälzisches Wochenblatt (F. A. Bland in
dudwigshafener Anzeiger (Aug. Lauterborn in Bergzabernßzßzßßß;;;
Ludwigshafen)27* 3 Telegraph und Rheinbote (D. Hügenell in Ger⸗
Reustadter Zritung (D. Kranzbühler in Neustadt), mersheim) — 2 9
Rordpfälzisches Wochenblatt (Carl Thieme in Wormser Zeitung GGugen sranzbühler in Worms),
Kirchheimbolanden), —V — Zweibrücker Zeitung (agust Kranzbühler in
Pirmasenser Anzeiger (K. Lützel in Pirmasens),. Zweibrücken), . 3
enachrichtigen hierdurch das verehrliche inserirende Publikum, daß sie oom T. Juli d. J. ab die Einrückungsgebühr für die
inspaltige Zeile von 8 auf 4 Kreuzer erhönht haben, und bitten um gefl. Kenntnißnahme dieser Aenderung. *
* St. Ingbert, den 28. Juni. in's Auge gefaßt, um bei einer solchen auch ein Wort mitzureden.
Noch immer sind Jesuitenferage und Räumumngs⸗- Die Ränmungsfrage ist endlich mit den Anträgen die Frank⸗
rage die beiden Haupifragen, die an der Spitze dex emeisten eich in Berlin gestellt hat um etwas aus dem Bereiche der Con⸗
glatter besprochen werden Und des zeitungsschreibende sowohl wie ecturen herausgetreten. Da man in Berlin Frankreichs Wünsche
as zeitungslesende Publikum in Athem halten. Was das Jespyi⸗ nit dem größten Entgegenkommen aufnimmt, so hängt es nur
engefetz anlangt, so wäre, wie die neuesten Nachrichten lauten, don den Herren Franzosen ab, ob die Verhandlungen einen gün-
asseibe im Bundesrathe bereits angenommen und ist die Sance tigen Verlauf nehmen oder nicht, Freilich hält es ihnen gar
ohirung' desselben durch den Kaiser, wenn nicht schon geschehen chwer vom hohen Rofse zu steigen, und fich in ihren Ansprüchen
o doch daldigst zu erhoffen. Doß damit die Akten im großen u mäßigen. Sie sind einmal so; wenn man ihnen einen Finger
dampfe der Staatsregierung gegen' die Kurie, die ihre Lieblinge dietet, so verlangen sie gleich die ganze Hand und haben sie diese,
n Deutschland nicht so leichten Kaufs preis gibt, keineswegs ge⸗ o sind sie nicht mehrzufrieden mit dem Arm, von Gott und
chlossen sind, vielmehr gerade dadurch erst der Anfang vom An⸗ Rechtes wegen gehört ihnen daun der ganze Corpus. ebrigens
ange gemacht ist, wird jedem klar sein, sympathisire er nun mit ind die finanziellen, Verhältnisse Frankreichs lange nicht so günstig
er Regterung oder zähle er zu den Feinden derselben. Diese als die Franzosen selbst glaubten.nc Die neueste Auseinandersetzung
cheinen ührigens jetzt jchon ihre Besonnenheit verloren zu haben des Finanzministers über“ die finanzielle. Vage des Staates wird
ind durch den unerwarteten energischen Augriff des Staates auf ze eines Bessern darüber belehrt haben, worüber fie aber keines⸗
— erbaut sein möͤgem. Die Rohstoffsteuer, die die Regierung
cine Wenigstens lassen dieses die Auslassungen ahrer Leithümmel uufrecht erhält, um denfurchtbar in die Höhe geschraubten Staats—
n der Presse vermuthen, die sich im' heiligen- Feiereifer zu Ent⸗ jaushalt bestreiten zu können,?macht dazu noch böses Blut im
züllungen üͤber Bestrebungen und Absichten der; Kurie und Alles dande genug. — 25
essen, was drum und dran hängt, hinreißen ließen, die nur noch
neht ·geeignet sind, die deutsche Reglerung von der Staatsgefähr⸗
eit des Jesuilismus und feiner Freunde zu überzeugen und sie
zut noch mehr bestürken bönnen, auf dem nun einmal eingeschlage
nen Wege mit aller Energie vorzugehen. Sigl's à Vaterland“ in
Hünchen, das übrigens in Ungezogenheiten das non plus ultra
eistet, geht sogar so weit und zeigt dem deutschen Reiche wegen
eines Vorgehens gegen die Jesuiten deren känftigen Rächer, dine
Internationale. Eine schöue Gesellschaft das, die der Im—
ernationale das Rächeramt überträgt!erUnd doch 1wagtesie es
roch vor kurzer Zeit,: alle Bezichungen zwischen ihr zund deeser zu
äugnen und erdreistete sich, die Internationale mib ihren staatsge
aͤhtlichen und das ganze burgerliche Gemeinwefen unterwühlenden
Tendenzen, den Communiswus, wie et “in feiner scheußlichsten
Zesßalt ersi im verflassenenJabre wieder iu. Paris aufgetreten ist,
als vom Forischriti, vom Lideralismus gezeitigt darzustellen eet
Daß mam übrigens! in Berlin bauch schon an die Zukunft
denlt, beweist din Artikel der“, Spenet'schen Zeitung““ Nach ihr
hat die deutsche Regierung vollständig Kenntniß von -dem Garu,
as gegen. sie in Rom gesponngen wird, und werden drum von
hr schon jeßt alle möglichen Modalifaten einer künftigen Papstwahl

13 630 Deutsches NReich. .436
*5. B'eeir l in, 24. Juni. Wie schon mitgetheilt, hal der Kul⸗
ubminister durch ein Restript an die Regierungen die Entfernung
er Mitglieder. geistlicher, Kongregationen und Orden aus den
Ichestellen der Vollsschule angeordnet. Dasselbe (d. d. 15. d. M.)
xezieht sich auf weibliche und männliche Orden, zunächst auf Lehrer
ind Lehrerinnen an öffentlichen Volksschulen, und ordnet weiter
in daß, wenn einzelne Gemeinden mit geistlichen Orden oder
dongregationen Verträge abgeschlossen hatten, solche so schleunig
vie möglich gelöst werden sollenz Man müsse 'aber? dabei die so⸗
ortige Ersetzung der geistlichen Lehrer und Lehrerinnen durch welt⸗
iche, sowie die finanziellen: Verhältnisse der Gemeinde im
Auge haben. i D 23 —V
InderPapstwahlfrage wird der „Spen Ztg.“
»on ihrem Römischen Correspondenten geschrieben, die Aeußerungen,
velche vermuthen lassen, daß die deutsche Reichsregierung nicht ge⸗
villt fer —als den tünftigen Rachfo ger“ Pii u IX. -einen Papft
inzuerkennen, dessen Persönkichkeit nicht die nothwendigen Garantien
jegen Line mißbräuchlüͤhe Ausübung der päpstlichen Gewält darböte,
JMiten in Rom um so garößeren Eindtuck gemacht.“ als sich fort⸗

KXß

— —— —
        <pb n="400" />
        vahrend die Gerüchte erhiellen und erneuerten, die da wissen 48 Revieren des Forstamts Zweibrüchen erlegt: 62 Sauen, 28
vollen. daß die Jesuiten und sonstigen Ultraklerikalen eifrig 4656 Hasen, 839 9ühner, 89 Enten⸗ 73 Schnepfen
sejen, sich dei Ausfall des künftigen Conclave in einem ihren Sen⸗ 43 Belsssinen, 818 Fuchse, 8 Edelmarder 16 Steinmarder
denzen entsprechenden Sinne zu fichern, und in der heiligen Stadt Wildkaßen, 1 Fischotter, 26 Dachse und 11 Iltise. (3w. 3)
weifte auch Niemanb darar daß die Jesuiten dereits beagd 7eIm Bojalrigen⸗ Kriege wurde vekanntich die großte Vit.
hres Candidaten Jud die Wiederbesetzung des püplulichen Stuhles liothek der damaligen Welt, die berühmte bibliotheca Palatin⸗
nach dem Ableben des gegenwärtigen Papstes ihre Entscheidung der Heidelberger Universität von Heidelberg nach
getroffen hätten. Verschiedene Namen wurden genannt, zumal der Kom geschafft? mit der Verpadung und Verbringung waͤr dog
bes Fardinals Panebianco e nes Neapolitaners und Ge⸗ Papste Leo Alacci beauftragt. Derselbe hat vwagz bis jezt nich
nexals eines Beitelmoͤnchsordens. Etwas Zuverlässiges dringe dar- belannt war' —eine genaue handschriftliche! Beschreibung dit
iber felbfiversiaudlich nicht in's Publikum; das aber dnne man Raubgeschäftes hinterlassen, die kürzlich in einem Dorfe baͤ Udi⸗
als gewiß annehmen. daß der von den Jesuiten ausersehene auf efunden und von dort sofort dem Oberbibliothekar der ün—
Tandidat ein Mann sei, welcher durch seine Perjoͤnlichkeit oder dersität Heidelberg, Dr. Bähr übersandt wurde, dec sie —XC
hzurch Gelöbnisse der Compagnie die erforderlichen Bürsschaflen veröffentlichen wird.
dafür gewähre, daß er als Papst den Standpunkt des Syllabus 7 Am Stadtgerichte in Berlhin schwebt gegenwäetig ein
uind des Non Possumus nicht verlassen und zumal sich zu Prozeß, bei dem es sich um einen enormen Geldbetrag handell.
kelnem Frieden voder. Abkommen mit der jtalienischen Regierung kinige in Maunheim anfäßige Kaufleute haben nämlich das —R
verstehen werde. * Reich um Zahlung von 200, 000 Thaler verklagt, und zwar su
Dafür sprechen im Uebrigen auch roch andere Symptome; holz,, welches sie an Frankreich für Elsaß geüefert haben Iid
hat doch der Papft gewissermaßen vorbereilend beim Empfange des leßteres noch nicht an Deuischland gefallen war. Dieselben he⸗
oatlcanischen Capitels, der Pralatur und der kirchlichen Tribunale haupten, daß der jetzige Besißer des Landes und nicht der Befstel⸗
am 20. d. nach der Gazz. di Italiar sich dahin geaußert, die der und Abnehmer des Holzes für dessen Zahlung auflkommen musse
geistliche Gewalt müsse den Krieg mit der weltlichen aufnehmen da das Halz im Interesse und zum Rutzen des Landes verwendet
und zum Austrage bringen, und auch Cardinal Antonelli worden sei nr *3
joll den fremden Gesandten in Rom die Mittheilung gemacht ha⸗ FGegeunwärtig macht sich unter den Deutschen Bur—
zen, daß die geistliche wie weltliche Macht des Heiligen Stuhles s chenschaftern eine Bewegung geltend, das alte schwarj · roth
ihrem früheren Umfange wieder hergestellt und der gegenwärtige goldene Band mit dem schwarz weiß⸗rothen zu vertauschen, nacden
Zustand beseitigt werden milsse. J das neüe Deutsche Reich diese Farben angenommen habe: und die

Inzwischen meldet die „Gazz. d'Italia,“ bder Commendatore Zeit der „schwarz-rothgoldenen Schwärmerei“ vorüber sei.
Mingbetti sei nach Deutschland abgereist; es ist wohl kaun 7 Die große Besitzung der Jesuiten am La ach er Seee bei
anzunehmen, daß die Reise so ganz ohne politische Bedeutung fein Angerbach ist in Privalhände übergegangen, was wohl als die erste
solite. Das erwähnte Blait läßt sich ferner in bemetkenswerther Folge des Reichstagsbeschlusses über das Verbot des Ordens inner.
Weise über das Einverständniß zwischen Deutschland, Italien und halb Deutschlands betrachtet werden daf ..

Desterreich aus. Dieses Einverständniß, meint die „Gazzetta sei 7 In Paris wurden die Paradekarossen, in denen die
offenbar das Werk Bismard's, welcher von Varzin aus die Fäden Pariser Munizipalbehörden bei feierlichen Gelegenheiten ihre Auf⸗
der großen Politik leite. Und diese Politik verfolge einen festen, jahrt hielten, von der Kroönung Napoleons J. herstammend, ver
imabanderlichen Plaa, welcher unter verschiedenen Formen immer seigert: fie fanden nur zu — 300 Frs. Abgang an Lohnlutischer
wieder zum Vorschein komme. Büs mard wolle das Resultat velche die Brautpaare aus dem ehrgeizigen Epicier-Stande dari
der Kriege von 1866 und 1870 sicher stellen. Zu dem Ende jur Kirche fahren werden.

suche er Alliancen, wie er die Feinde der deutschen Einheit zu F Man schreibt von Algier, daß seit Menschengedenlen
isoliren suche. Der Gedanke, mitten in Europa, von der Spitze noch nie eine so ergiebige Ernte e lebt wurde, wie die bevorstehende
Schleswigs bis zum Cap Passaro in gerader Linie ein Bündniß Die Ebene von Helat, don der Minge und vom Chelif (Probin
unter den Staaten zu schließen, welche diese Linie berühre, möge Dran) sind so sehr reichtragend an Waizen und Gerste, daß mar
seine Gegner haben und bekampft werden, aber man müsse ihn sich in Frankreich keine Idee davon machen kann Ein großer
als großartig anerkennen. Bismard habe berechnet, daß ein Theil der Gerste ist zum Schneiden reif; der Waijen if au der
darler Wall zwischen Ost und West ihm auf der einen Seite neisten Orten schon in einigen Tagen zeitig. In der Provinz Al⸗
etwaige Rachegedanken Frankreichs, auf der andern die schnelle zier ist ebenfalls eine reichliche Ernteaussicht vorhanden, aber ge
kntwidlung des Panslavismus niederhalten helfe. Für den Fall, genüber obengenannter Provinz etwas weniger ergiebig.

daß Frankreich daran denken sollte, bald Revanche zu nehmen, such f In Moskaur wurden durch eine Krupp'sche Kanone, di
er es auf seine politische Lage im Jahre 1870 zurück zu bringen jzur polhlechnischen Ausstellung gebracht werden sollte, 6 Arbeite
nämlich es zu isoliren und ohne Alliirte zu lassen. odtgequetscht.

Wie dem „N. W. T. aus Berlun geschrieben wird, steht t. Zu dem großen Musikfeste in Boston) sind elw⸗
eine Zufammenkunft zwischen Hrn. Thiers und dem Fürsten Bis- 180 Gesangvereine Amerila's mit 20,000 Mitgliedern erschienen
warck bevor. Es sei blos unbeftimmt, ob dieselbe in einer rheini· Das Ocgesier zahlt 2000 Instrumente und zwar 250 erste Geigen
schen oder in einer schweizerischen Stabdt ftattfinden soll. 200 zweite Geigen, 180 Bratschen, 100 Violoncellos, 100 Basse.

GFrankreich. *ih 24 Floten, 24 Clarinetten, 20 Oboes, 20 Fagotts, 23 Hoͤrner

Paris, 27. Juni. Der Abschluß der Unterhandlungen ißf 32 Posaunen, 6 Tubas, 6 Pauken, 14 große Trommeln, 4 Beden
erfolgt. Nach Bezahlung einer Milliarde bleiben noch 25 0001 Riesentrommel, 1 Riesentriangel. Ambosse, Glecken, Mugsketen
Mann in den franzdsischen Festungsplätzen. Frankreich verpflichtet und Kanonen werden natürlich nicht fehlen. Nich dem aufgestellten
sich, leine Befestigungsarbeiten worzunehmen. Programm sollen 5000 Sopranstimmen die Arie „L. Espeéraneo

Spanien. aus Halvy's Oper „Der Blitz“ mit Begleitung von 50 Flöten

Maderid. Wie der „Impiurcial“ schreibt, hat auch Por⸗ singen, ferner 53000 Altflimmen Handels's Lascia chio pianga
fugal, dem Vorgange Deutschlands folgend, seinen Feldzug ge- und 5000 Bassisten Mozart's Priesterchor aus der, Zaubderflole
jen die Jesuiten erdffnet. In Oporto fand eine großartige dem Publikum zu Gehör bringen. Das eigens für dieses Conzert
Volksversammsung statt, auf welcher Beschlüsse gegen die jesuitischen erbaute eiserne Tolosseum hat eine Länge von 600, eine Breil⸗
Finflüsse gefaßt und die Regierung aufgefordert wurde. denselben don 400 und in der Mitte eine Hohe von 130 Fuß.
entschlossen ein Ende zu machen. Die politische Realtion und die Boston, 23. Juni. Nachdem das Riesenmufitfest seiner
celigisse Intoleranz stehen in Europa jetzt in Üblem Geruche.“ englischen, deuischen und franzoͤsischen Tag gehabi, war die vor⸗
lebrigens gelten in Portugal viel schärfere Gesetze gegen geistliche Jestrige Feiec Oesterreich gewidmet. Die Damen Leutner und
Orden, als in itgend einem deutschen Lande. Mit der Ausnahme, studersdorff sangen, Gotfrey's Musik Korps spielte. Der Chor
daß einige wenige ausländische Ordenshäuser — englische und vestund aus 16000 Stimmen, mit Kanonenbegleitung. Dal

rische — geduldet werden, sind die Orden entweder schon unter Toliseum war zum Erdrücken voll, und der Erfolg sehr groß.
dricktt oder dem Untergange geweiht, indem die Aufnahme neuer Zestern hatten die Russen ihren Tag in dem Jubiläum, und mil
Mitaliedet verboten ist. leich großem Erfota
Amerika.

In der Woche vom 7. bis 15. Mai sind in Castle⸗Gardent
aicht weniger als 20,000 Einwanderer gelandet! Es ist dies die
zrößte Zahl in einer Woche, die jemals verzeichnet wurde, seit
Amerika die Bewohner Europa's aulockt.
——

m allgemeinen Interesse
inden wir uns veranlaßt, auf die im —5— Blatte enthaltene Annona
des Herrn Gustav Schwarzschild ͤn Hamburg gan besondert hinn
weisen. Die angelundigten Originalloose können wir wegen der großen
ahlreichen Gewinne bestens empfehlen. Die Reellit'aet und So li
At dieses Hauses ist belannt und daher nichis naturlicher, als die vielen
emfel ben einlaufenden Auftrage, welche ebenso rasch al⸗ forgfalltig aubat
uhet werden.

—r — — — —
. X Demetz, veraniworilicer Rehacktez

—9 —X— —5 6. F
7 Zweibrüchen, 22. Juni. In dem mit dem 1. Juni
J. J. zu Ende gegangenen Jagdiahre 1871/72 wurden in den

—VTA—VJ—
        <pb n="401" />
        Danksagung.

Fur die liebevolle Theilpahme bei

dem gestrigen Leichenbegängnisse unsereß
lieben Sohnes 2 3

.Johann Wol.

sprechen wir hiermit unsern tiefgefühl⸗
jesten Dank aus. 5

St. Ingbert 28. Juni 1872.

Die tiefbetrübten Eltern.

Gänzlicher Ausverkauf.
Wegen dem Ableben seines Sohnes
Unterzeichneter gesonnen unterftehende
hgaaren, um schnell aufzuräumen, unter
mn Fabrikpreise gegen baare Zahlung
hugeben. ee
Tuch 4 Vuxkin in verschie⸗
senen Qualitäten. —
Aleiderstosfe, als: Thybetih,
Orleans, Cattun, Schamas, ꝛc. ꝛc.
Bettzeuge, als: gebleichte und
wrgebleichte Leinen, Strohsadleinen,
hergleinen 2c. ꝛ t.
sämmtliche Kurzwaaren.
Maul Woll.
Versteigerung:
*
Mittwoch den 17. Juli 1872, Nachmit⸗
ags 3 Uhr, zu Rohrbach im unten
xschriebenen Hause, werden die zur Bere⸗
iciarmasse des zu Rohrbach verlebten Küfers
hirthes und Kramers Earl Würtz ge⸗
srigen Liegenschaften durch den unterzeich⸗
ieten Amtsverweser des hierzu committirten
dnigl. Notars Heinrich Horn in St.
sughert offentlich auf Eigenthum versteigt,
Bann Rohrbach: — —
Dezimale Fläche mit Wohnhaus und
zugehör, 14 Dez. Fläche dabei mil
VBohnhaus, Scheuer, Stall, Hof und
Dez. Garten und Acker in den neuen
dZaͤrten, hinter der Scheuer,“ alles zu⸗
ammen gelegen zu Rohrbach an der
daiserstraßke und am Neugarien neben
Peter Bastian und Jobann Bauer.

20 Dez. Wiese im alten Thal und der
Drückwiese, neben der Straße und der
Gemeinde am Brunnenhäuschen.
3. 13 Dez. Wiese in der Oberwiese, neben
Johann Würtz und Johann Wagner.
11 Dez. Wiese allda. neben Johann
Würtz und Nicolaus Dusemond.
5. 28 Dez. Acker am Spieser Flur, neben
Johann Pfeifer. —2
6. 51 Dez. Ader in der Neufelderahnung
neben Peter Wagner und Peter Bastian.
81 Dez. Acker im Muhlenwaldchen neben
Johann Badaarr.— J
49 Dez. Acker am Reichersbruch neben
Johann Wagner und Georg Wagner.
143 Dez. Acker im Thalgarten, neben
Valentin Bohnert Wittwe. ——
O 13 Dez. Wiese in der obern Wiese,
neben Urban Jacobe und Niczlaus
Bender Witiwe.·.. 6
103 Dez. Acker im Thalgarten, neben
Urban Jacob. 7* ——
auf Anstehen des Peter Badar, Aderer
und Fuhrmann in; St. Ingbert wohnhaft,
als Vormund des einzigen Kindes und
Beneficiarerben des Caͤrl Wurzz Na⸗
nens Johann Würtzz, münderjährig
und gewerblos, und dessen Nebenvormund
Georg Jacob, Acerer in Rohrbach
wohnhaft. *
*8. Biffar.
Wohnungsvermiethung.
In dem Daubhäusser'schen Hause
n der Pfarrgasse sind 1 und in dem
Ehrlich'schen Hause- in der Kaiserstraße,
neben Gebrüder Stief, 2 Wohnungen,
wovon die eine im nuunteren Stocke sich
zu jedem Geschäftsbetriebe eignet, zu
bermiethen und sofort beziehbart. 5
Das Nähere auf dem Geschäfts⸗ und
Tonsultationsbüreau E. Bechthold in
St. Ingbet.
*
Empfehlung.
Die Unterzeichnete hat den

Hebammen⸗Cursus
mit den besten Zeugnissen bestanden und
zat sich in St. Jnabett als Hebomme

niedergelassen, was sie hiermit zur öffent⸗
ichen“ Kenntniß bringt, mit der Bitle, in
zorkomn.enden. Fallen ihre Hilfe in Anspruch
iehmen zu wollen.. 262 J
Zugleich empfiehlt sich dieselbe“ ciüch am
Sschr d pfen.
St. Ingbert, den 29. Junt 1878
in Ebeheu Holzuer. 2
Vvis- a· vis der TPost Expedition.

Gegen alle Arten Geht, The,
tiehe RKops-und Zahnsehmer—
pæem, GIieæcderreissen erJ—ε-
XERRAX 3 *

Ludwig Kooh'sseho

Fiohtennadelather

. à Flagon 27 Kr.
uͤs besles Mittel anempfohlen wedden.

Lager von diesem Fichte nnadoͤla ther
jaält in St. Ingbert Herr

Johann Weirich.
Prdarbeiter
finden bei Erbauung der
. beiden Forts
Niederhausbergen &amp;
„Mundolsheim,
auf: Accordarbeit ggen
ulen dohn dauernde ve
schäftigung bei/
Franz Jo. Astnger
Cie
Vauunternehmer
xchiffleutstaden Nr. 31, Straß-
n burg iEls.
⸗ —
W. Fuhrländer Nachfolger.
B ahrgasse S rantkfurt am Main.
durch große Parthieeinläufe und direkte Beziehungen aus den ersten Fabrikent Deutschlands. und Englands ist es mir moͤglich, troß
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Die Preise sind nicht nach halben Meter, sondern nach Ellen berechnet. ————
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Sn — — he dent iund veitachen
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und Ueberzuüge, 12 ir. die Enlse b00 Stud schwere grau wollene Bettdecken, das Stud fi. 230. bis *
so Siud 7. breiles achtfarbigez Bettzeng, meistens turkisch⸗roth, 15 500 Paar schwere weiße Piqusodecken, fur 2schlafr. Beiten das Stud fi. 280
kr. die Elle. Victoria⸗Decken mit Franzen . 3. ——*
Hweren schwarzen Moireens fur Unterröcke, 22 kr. die Elle. 100 Dutzend weiße leinene Tischtücher, 21/10 Ellen vang, 2 Ellen breit.
a breiten enguschen Waterbroof fur Regeamänieh (5 kr. die Elle. das Siuck 485 kr. 5 F
do. mit g 54 kr. 500 Dizd. weiß⸗ rein leinene Damentascheutücher, das Vyd, fl. 2. 30.
l brelten guten Zuxkin fur Dofen, Westen unb ganze Anrüge, ft. Droße doihe Fachemire Tischdeden des Sua . g 2.
30 kr. die Elle. *22 272 “ Broße rothe Cachemire Comodedecken, das Stud fl. 1 und fi. 1 24
deoße Aswahl Fußteppichstoffe, 15 kr. die Elle ——W— 8 Ellen breiten reich ramagirten Borhangomull mit Bogen, i4 klr
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Chotolade und Brusimalzbonbons wären
hon ausgezeichneter Heilwirkuug bei
ee Zustaͤnden der Luft⸗
wege, wie bei Diarrhöen, vorzüglich
bei Kindern, Dr. Th. Braun, Comit.⸗
Arzt.
Verkaufsstelle bei Fritz Panzer⸗
bieter in St. Ingbert.

A Es müssen gewonneu werden ic
MarkCrt. 250000
zu beseten.

Ein möblirtes Zimmer

jann gemiethet werden bei

——

Ein Ssetrd

ist zu verkaufen, bei wem 32. sagt die Exr⸗

pedition —. 3 F
Wir beehren uns anzuzeigen, daß
wir vom 15. laufenden Monates an auf
hiesigem Platze in Verbindung mit dem
SRfälzer Bankverein in AMannheim als
— sch
Böcking, Karcher &amp; 00.
betreihen werden.
Unjere Wirksamkeit wird sich erstrecken
auf das Conto Chrrentgeschäft, An- und
Verkauf von Staats- und anderen Pa—
pieren, Ditzcontiren und Incasso von
Wechseln ꝛꝛcccc 6
Aa Kaiserslautern im Juni 1872.

LGouis Rõhcliĩsr nar Larcher.,
Vra

im glücklichsten Falle, als höchster Gewinn
der vom Staate genehmigten und
eree 8 — Hamburger
eldverloosung. 7
Dieselbe bieiet 29, 1200 Gewinne,
welche binnen wenigen Monaien zur siche⸗
ren Entscheidung kommen ·.
Haupigewinne event..
* 250,000,
peciell aber 130,. 000 - 100 000
ß0,000 - 40,000 - 830,000
25,000 — 3 mal 20,000 —- 3 mal
Is, OOO -A mal 12,000 - ILooo

— 7 mal 10,000 — 9 mal Sooo
— 10 mal 6000 — 26 mal 3000
— A mal 4000 — 58 mal 8000
— 103 mal 2000 — 4 mal 1500
— 2 mal 1200 — 2085 mal 1000
- 255 mal 500 — 5 mal S00 -
840 mal 200 - 1600 mal LIo rc
Schon am 17. &amp; 18. Jul
findel die 2. Gewinnziehung statt und be—
irägt die planmäßige Einlage dazu:
zür I ganzes Originalloos 7 Gulder

1638
1 viertel L

Diese vom Staate garantirten und mit
dem Staatswappen versehenen Original⸗
loose (keine Promessen) versende ich gegen
Einsendung, Posteinzahlung oder Nach-
nahnie des Betrages überall hin. Alie
selbst die kleinsten Bestellungen werden punkt⸗
üchst effectuirt, der amtliche Ziehungsplan
gratis beigefügt und nach der Ziehung die
amtliche Gewinnliste unaufgefordert uͤber⸗
sendet. Die Auszahlung der Gewinne er⸗
folgt prompt unter Staasgarantie. Auch
in den abgelaufenen Ziehungen war ich so
glücklich, laut Ausweis der amtlichen List
durch Auszahlung vieler bedeutenden Ge—
winne meine werthen Interessenten zu er⸗
freuen und deren Zafriedenheit durch auf⸗
merksame Bedienung zu erlangen. Mein
eifrigstes Bestreben wird es auch künftig
sein, mir das geschenkte Vertrauen zu er
halten.

Da die Ziehung ganz nahe und
der Loosevorrath nur noch klein
ist, so beliebe man gefl. Aufträge
sogleich direkt zu richten an
Gust. Sehwarzsobhild
Bank⸗ und Wechsel⸗Geschäft in
EBAMbDUrS.

I 24 d“* 8 RoGIs
uüd wig Roch's on
—* pe 8 827 ð —9 2 3— F 54 * 251
vorzüg liehe Farfümersen &amp; IIetter- ilol als
Vegetabiũsohe Rioinusol· Pomado oOudro de e —XRXX
reeles Aεgειι—εαι Hittel gegen Ausfallen zue Verschönerung &amp; vVerfeinerung der Hau
und Brgrauen der Haare, welche durch Anwendung dieser welche durch Frottirung mit diesem Reismehl eine X
Pomade weleh und giänzend werden. jugendliehe Frische ethält 3
Ereis A Bucse Sgur. 4 Preéis i Schacht.l 8 Sar. jz Schachlel 224 Sor.
7 2712 — — 2
: —m Namaßk—⸗ 31t
Vegetabilische Maiwuchs-Ertraet-Pomiade, Orientalisches Perlen-Zahnpulver
zus frischem Anwuchs der Nadelhölzer berritet, anerkanntes Mitte I, 5z5“ —JI7 3
ν ανασα und Ver unbertreffliches Mittel. um den Zhnen ein glünzende.
inνα α νPννανσ, soie zur Beseiuguug de AIemndend weisses Ansenon æu Seben.
jür das Haar so fchädlichen Schuppenhil dung ·. ινα Pre ADVose 7h0 Sgr. pe
8 Preis à Buchse 4 An Sgt. 4 J
BGlwer ines Schönheits⸗Seife,
zur onservirung der Haul und zu deren Schutze gegen die schäd⸗
lichen Einflüsse der Temperatur, jowie zur Erzielung eines ꝛehönmer
weisaem Teinta . — 3
Zrein à Paauet (8 Stich 713 Sgriel Studes —
7.7 3..Alleintges Laget pbiger-Artikel befindetfich in · Set

J——
—28

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XE —

ei Herrn Johann Weirich.
— — — ——⏑ —⏑⏑⏑ ü Z — — öàbup à ho.ò
dattjon. Druct und Verlag von F. x. Dem e in. Et. Ingberk
        <pb n="403" />
        ——A

. 241 1 4*

der Sl. Ruader ervunee ic e und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienztagt⸗, Donnerstags⸗ und Sounias

RRX erscheint wochenilich vier mal: Dienbtag, Donner Stag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 22 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 3 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

M 1I0O2. 18872

2 6 WV —
An das verehrliche inserirende Publikum!
Die Verleger der nachgenannten in der Pfalz und in Rheinhessen erscheinenden Zeitungen:
Alzeyer Anzeigeblatt (Bohm u. Meschett in Alzey), Pirmasenser Wochenblatt (Wwe. Deil'sche Busqh⸗
Alzeyer 5X (J. Weber in Alzeyy drucdkerei in Pirmasens),. 7.
Auzeige für die Kantone Germersheim und/ Pfälzer —X Kleinschmi'dt in Kusel), 2
andel (G. Schwaab in Germersheim), Pfälzer Zeitung (Jägerische Buchdrudereinin
i7 die Kantone Landau, Annweiler und Spryer). —2
ergzabern (Ed. Kaußler in Landau), Pfätzische Post GGermann Kayser in Kaiserslautern).
Der Eilbote (LDudwig Beorges in Landau), Pfälzische Volkszeitung ( Phil. Rohr in Ka—
Dürkheimer Anzeiger (JRheinberger in Durtheimd , sexslauterd.
Frankenthaler Wocheublatt (Friedrich AlUlbede Pfälzischer Kurier (Baur'sche Buchdruderei in
in Frandentha). Ludwigshafen).
Grünstadter Anzeiger (Carl Thieme in Grünstadt), Rheinischer Herold (AJ. . Boening er in Worms),
Grünstadter Zeitung (F. Ch. Riedel in —*6 ZSpeierer Anzeiger (K. Gilardone in Speyer),
Faiserslauterer Zeitung (J. Kayser in Kaiserslautern), St Ingberter Anzeiger (F. X. Deme zz in Si. Ingberth,
suseler Zeitung EFriedt. Waldeker in Kusel, Eüdpfaälzisches Wochenblatt (F. A. Bland in
Ludwigshafener Anzeiger (Uug. Lauterborn un! Beigzabern
Ludwigshafen), Telegraph und Rheinbote (D. Hügenel! in Ger⸗
Neustadter Zeitung (D. Kranzbüchlerr in Neustadt), mersheini), J
Rordpfälzisbes Wochenblatt (Carl Thieme in Wormser Zeitung GGugen Kranzbübtl er in Worms),
Kirchheinbhoatande). Zweibrücker Zeitung (agust Kranzbühler in
Pirmasenser Anzeiger (K. Lützzell in Pirmnsens), Zweibrücken), .
benachrichtigen die ae Das verehrliche injerirende Publikum, daß sie vom 1. Juli d. J. ab die Einrückungsgebühr für die
einspaltige Zetlte on 8 auf 4 Kreuzer erhöht haben, und bitten um gefl. Kenntnißnahme dieser Aenderung.
Schlächterein. In Verbo (Neutraer Comitat) stürzten sich die
Wähler Paulini-Toth's auf das Militär, welches darauf Feuer
zab, so deß 4 Todte und 8 Schwerverwundete auf dem Platze
dlieben. In Darda wurden die Degkisten durch Prügel trotz Mi⸗
litär-Assistenz gezwungen, den Wahlplatz zu verlassen.“ In
Szobnszlo wurde in die Wohnung des Waͤhlpräsidenten
hineingeschossen, so daß die Wahl sistirt werden mußte. Im Monorer
Bezirke wurde ein Diakist todtgeprügelt. In Abony (Pester Comitat)
machte sich die Linlke den Spaß, die Kiste, welche die deakistischen
Stimmstöcke enthielt, anzuzünden. — In Rimaszecs (Gömörer
Comitat) fand eine ungeheure Schlägerei statt; 9 Todte und 16
VBerwundete blieben auf dem Platze; der Wahlatt mußte unier-
orochen werden.

Teuisches Neich.

Mäünchen, 26. Juni. Heute ginn eine größere Anzahl
Unteroffiziere, Gefreite und Soldaten des 10. und 13. Jufanterie⸗
Regimenis zur Otl.pationsarmee nach Frankreich; dieselben gehen
über Ulm, Straßburg, Nanch und treffen am Samstag in Longwy
und im Lager von Chalons ein; auch einige Soldaten der 2.
Fußabtheilung des 1. Artillerire Regiments und Mannschaften des
J. Trainbataillon mit Pferden' waren zugetheilt.

Mühlhausen, (Elsaß). Wie dem „Schw. Merk.“ ge⸗
ichtieben wird, soll in hiesiger Stadt ein Lehrerinnen⸗Seminar
xrichtet werden. Dasselbe wird confessioislos sein.

Berlhin, 28. Juni. Dem gestrigen Vortrage von Schulze⸗
delizsch über die Berliner Woh: ungsfrage wohnten über 2000
dersonen bei. Die Versammlung beschloß gegen 5 Stimmen die
Annahme einer Resolution, welche lautet: Es sei im Anschluß an
die Vorschläge von Schutze Delitzsch der Vorstand der Berlinet
Ortsvereine mit dem Vorgehen zur Gründung von Baugenossen
chaften zu beauftragen und denselben das Recht zur Cooptation
jon Fachmännern zuzugestehen.

Berlhin. Vom 1. Juli ab beträgt das Porto im innern
derleht Deutschlande, sowie im Verkehr mit Oesterreiche Ungarn
und Luxemburg: für Postkarten pro Stück “2 Groschen beziehungs-
weise 2 Kreuzer, für Drucksachen und Waarenproben bis 250
Bramme /3 Groschen beztehungsmeise 1 Kreuzer für je 50 Gramme
oder einen Bruchtheil davon. Für Drucksachen über 250 bis
500 Gramme bleibt die bisherige Taxe von 3 Groschen, beziehungs⸗
weise 11 Areuzern bestehen. — Für Posttkarten mit Rückantwort
im innern Verkehr Deufschlands beträgt die Gebühr 1 Groschen,
beziehungsweise 4 Kreuzer. Für das correspondirende Publikum
ind die neuesten Bestimmungen und Taxen bei Versendungen mit
der Post unier dem Titel ,Postbuch“ zusammengestellt worden

Essen, 26. Juni. Die Jaähl der die Arbeit wieder auf-

ehmenden Arbeiter wächst iägiich. Im Essener Revier bei Mühl
seim sind ganze Belegschaften auf einzelnen Gruden wieder ange—
ahren. Der Wunsch gütlicher Ausgleichung ist allgemein vorherrschend.
dine Stockuug des Verkehrs durch Kohlenmangel steht nicht mehr
u befürchten.
—Luxremburq, 27: Inni. Deputirtenkammer. Der Eisen
bahnvertrag mit Deuisch'a d wunde einstimmig ohne »» hebliche
Dedatle augenommen, Die Seffion wurde hicraußf gischiossen.

Pend 24 Juni. Die Wahlakte gestalten sich zu wahreu

Frankreich.

Versailles, 28. Juni. Der mit dem deutschen Bot⸗
schafter, Grafen Arnim, vereinbarkte Vertragsentwurf ist gestern
Abend von Berlin wieder hier angelangt. Die Unterzeichnung steht
zanz nahe bevor. Sobald diefelbe ersolgt ist, gelangt der Ver⸗
trag zur Mittheilung an die Nationalversammlung.

An der Spitze des Schutzoereins sfür die Eisässer und Loth⸗
ringer, die sich für die französische Nationalität entjchieden haben,
steht der Graf Haussonville, derselbe, welcher den Brief in
den Debats veröffentlichte, worin er zum Skurze von Thirrz8
aufforderte. Heute fordert er zu Zeichnungen für die Elsafser und
dothringer auf und dewirbt sich um Uaterkunft für solche, „welche
ernstliche Garantien bieten würden, um Stellen zu bekommen.“

Schweden.

Nach einer Mittheilung der „Folk. Adis“ siad kürzlich 25
Mormonen Missionare von Anerita nach Europa abge⸗
reist. Sie werden Schweden, Norwegen, Dinemark und Holland
nit ihrer Gegenwart beglücken. Auf den australischen Inseln soll
der Mormonismus bedeutend Terrain gewannen haben.
Vermischtes.

St. Ingbert. Am 25. d. übten sich mehrere Knaben von 8—-12
Jahren in der Nähe des Bahnhofes im Scheeßen mit allen möglichen
denk- u. undenkvarea Instrumenten, wobei einer sih nicht unerheblich
»erbrennt haben soll. Ueberhaupl ist dieser Unfuß hier sehr stark
eingerissen, ohne daß die Polizei Notiz davon zu, nehmen scheint.
Sollte ihr noch nichts davon zu Gehör gekommen sein, so wollen
wir fie hiermit darauf aufmerksam gemacht haben.
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        3we⸗hberil che u 7. Suni. Vom i Juli ab wirda auhr Sie Kiefen nun „ihren Ruchbar Joganit Wagner,
ansere Stadt nor mehr 3 — — hei dungen Sn den Keller ein chren aber
Fatß Daubtollumt ziach Eailersluutern derlegt ite Weben den m Adig ven dan In dem dlets haiten sich
zesetzlich wsehenden Pehutnihzn In Ansehung der Zolberhebung und namtich durh die gährende ä Meiden Goge entwickelt, daree Opfer
Foͤfertigung hat das' hiesige Nebel zollamt die Ermächtigung erhale heute die Männet geworden Finn a mehrstündigem Einpum⸗
— L'üder inländisches und pen von Wasser und frischer Luft mittelst einer Feuerspritze ist e⸗
uständisches Salz zu erledigen. gelungen, die Stickluft aus den vorderen Räumen des Kellers zu
— Follandischer: Guilden.belanullich afere nenson daß es möglich wurden die, Verupglüsckten, die sammb
V tzet Werthig als uinsere, werden gegenwürtig von Spelulanten lich zan der unterstzn Szufe der Kellertreppe ogen, he ahtszdesda
Masse vach Süddentschland gebracht. Mau-wird sich vor Schae dern. Die angestelllen Belebungoͤversuche blieben etfoͤlglose Herzrek
den Hhlen, wenn mon dieselbe einjeln, nicht aber in größeren reißend war das Klagen und Jamiern der Angehörigen der Ver—.
Mengan annimmt. Denn im kleinen Verkehr hatteunsit beĩ sung zunglügktenaeu Maher hinterlät eine Frau mit eintr WGeef Anzah
Fets vollen Werthe (Pf. Btg.... Annmũgdiger Kinder. —A
Pre i de Tasenfeic), 20. Junt. Ein schracliches n Bofiht Vielbre Emanuels uuber die Jesuntenj Kor
Auglück hatz sich. heute m hiesigen Orte zugetragen. Der, Weiden⸗ Victor Imadeus UI. von Sardinien (1773.- 95) erzählte eini
händler R⸗ Maher hatle ined in⸗ Keller des Meter Martin Weideñ einem der in Jurinꝰ peglautn gten Geigudten: Pfet, Beichtvater,
ufbewahrt und begab sich heute früh dahin, um solche zu holen. ein Jesuil, sagle zu ur duf seine:r Foenbetie? ASire, ich din
Alß derselbe langere Zeit ausblieb, versügte sich auch Martin in von Ihnen mit Wohlthaten' überhäuft worden? undwäll Ihnen
Feller; doch auch er blieb in demle ben zurück. Die Hausan⸗ neine Daukbarlkeit beweisen. J WahlearSte me; tinen —E
gehoͤrigen, dazühergbeunruhigt, wollten sich nach dem Verbleiben Beichtvater! Fragen Sie mich richt,, —xX —2—
der deiden., Mquuer umsehen, kaumelten aber. ⸗ als sie Laum nworten: (R. Ldstq.) Pιννν
einige Stufen der Kellertrepher 3iñuntergecili' waren “ wie be⸗ — Deren verantwottlicher Nedcae
Pofannt machungen.

— ——

Nus dem „Kitzinger-N-o
des vou einem
* —** * e .
Empfohlen wird als untrügliches Mittel gegen Asthma,. Kehlkopfs- Und Zruft:
beschwerden der Dr. mod. Hoffmmaun'sche Kräuter Brust: Eyrup Diuch
fast augenblickliche Stillung des unerträgtichsten Kitzels in den Schlelinhauten hat
der wohlthätige Einfluß dieses wahrhaften Gesundheitsmittels, welches noch den Vor⸗
theil der Schmackhaftigkeit besißt, Hunderten von Leidenden seine Hilfe nicht verfagt
und entzieht sich daher mit Recht den Anbreisungen der Reclamen inngtrhalbbeder
Grenzen seiner bekannten soliden Wirksamkleit. en eee
—Fuür St. Ingbert hält Lager in Flaschen à 34 und 27 Kr. Herr
Vo o nann Veirrioeh.

* —

mehhmetn wirꝰ Foltrendes 127
ννα—3
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524 32
nrinisterium geprliter
M ιιια
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solien — ———
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I 8 —

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usschreiben.
ů vS Ia BG.i 3
Azu⸗ Morgen des iô. Juni abhin wurden
anntelft Erbrechaus. eines Pulies un Bureau
a lscas Eifeng cheer. ouf. dec oberr
Schmelze — neue Anlage folgende Geld⸗
stüche enwmeudet: 12 73 ——
Zehn Thalerstüͤcke; 7*
ree Au Acht Zwei-Guldenstüche;;
u 12173 Ehpa awanzig —
Wer über den Thäter Auskunft zu geben
erzuoctg, xwolle dies bei Unterzeichnetem so·
son thun. 753 J
St. Ingbert den 28. Juni 1872.
h e Der kglh. Lapdrichter:
W tut nKieffer.
ä ”— — — —
b Al ke —2
Ausverkaus.
Durch bisligen Ankauf einer Parthie
waaren ern ßrosels: ollen und
daumwollen Hosen⸗ und Rock -
stosfe, Cattune. Kleiderstosfen, ztc.
pin ich in den Stand geseßt. diese
Artikel zu den änßerst billigen Vreisen
zu verkaufen. 3
. 2. Kugust.—
en 43
— Die Unterzeichnete hat de
2 Hebammen⸗Cursus
mit den desten Zeugnisser bennanden und
dat sich ĩn St. Irgbeit als Hebamme
—F—— was sie hiermit zur offert⸗
lichen Keuntniß briugt, mut der Bitte, in
doJommenden Fällen-ihre Hilfe in Ansprud
uehmen zu wollecn. 726—
MNugleich empfichlt sich dieselbe auch im
» —— —X 217 —
Schröpfen
2ĩSEt Inagbert, den 29. Juni 1872.
Ehefrau Holzuer,
is niß der l. Post Expedition.

Iplleptische Krämpfe Cornerd 354563
heilt hriefuct ver Steciatarat für Ppilepsis Dr. O. KIiIIIiseh in Ber—lin,
elet Meuenhurgerstrasse 8. — Schon Lunderte vollsstandig geheilt.

Tannin-Terventin

Gaͤnzlicher Auanerkauf.
Wegen dem Ableben seines Sohnes
st Nglerzeichneter gesonnen unterstehende
Wagren, um schnell aufzuräumen unter
dem Fabritpreise gegen baare Zahlung
rbzugeben. Heirt r5
Fuch K Buxkin in verschie—
denen Onalitäten. —
J Kleiderstoste, als: Thybeth⸗
Detleans, Cattun, Schamas, ꝛc. ꝛ8.
RBettzeuge, als: gebleichte und
iw gebleichte Leinen, Strohsackleinen,
Wergleinen ꝛc. c. 6
Fämmtliche urzwagren.
Waul Woll.
— — — —
WViehre“ roave⸗ e
* AA er F J ꝛ
(uur größere, AAtze) sowie mehrere
Gamins
ö— — tinden gegen hohen Lohn Stesenan der
—0 Zaoͤfelglashütte von Buchholtz, Schott,
ugsten Zahnschmerzen FHeidfiek in Auueu.
den osert ßestigt durch die u Man wolle sich brieflich an Au⸗
Gr en wedi, chott in Annen wenden —
siene nntropsen LIiICE NIS BReilage: Algeν—
Flacon 21 ikr. ächt zu haben Anzeiger für das IEnigreiehn
n St. Insbert bei J . Friedrich. ꝛay ern Nr. 12.
— — — — ——— —
— TI ie le Demes in St. Inabert

von Th. Hohenberger, Fubrilbesitzer in Bretle
bekauntes, wirllich hetfendes Hausmittet gege
Gicht und Rheumatismut
Laut der schontfrüher veröffentlichten Zeu
— nisse selbsibei veralteten Uebelne

Miecht zu haben in Flaschen au
Sgr. und à 1 Thlr. bei J. Friedri⸗
in St. Ingbert. *5* —*
—
Weißer Lruste Syru⸗
von G. A. W. Mayey in
Breslan 4
gegen Hals. und. Brustleiden, ßu
arrh, Hussen, Heiserkeit, Valhle
mung, Keuchhusten, Al hm, Blu
speien 2c. unsteceitig —
ficherste, Mutten, i staget
u haben bei J. Friedkich J
αα

—
— Mheumatismise, Ma genkrar
Haͤnlmorhodaltrante heiit
p i niien in Frantfürt, R.
ndenbergsir. 3. Kurpro pecte araliß irnn

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3535*335353752 333326 —A —
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—*——2 5—3 —3—— —— —
—— — —3 — —A— 53* —2 22* ————
—3333z338538z37537 7
7 — 7* * —55.5 J 22—
—* —1 2 2— 2 52* —2 — 22 2 —
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——— — *5 8 23 ———— — *82 —3
258353— — 52 —62 5 — —
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22 —A — 2— 2 —R— *5 *
E LGX —853 cz 5 — 5—
F B 3 53 23— —— 32 —
35 2 —32 3
— ꝛ24

. 352
288
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        — 2— — 222 ⁊

* — — 22358722 526

3335 38— 33335 23383
2T. — — F * —* 2* *

23233285558 2353223 237385333535.55 225268 202 2 24

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82* *— 55 2 52522 5222 3 8 —*22 526 3 *2 32

3 232 25553333—

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33 5 —— 5333233*88
2. *3 23 —— — 727 2—5525—35 22532. 2
55321537 5753383 35333322 a .5 3333338328 —J —A —

— 22 S — — 5588 —53 ——— —⏑ — *
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23 — — * 2235 222 2 5 253 p 2232

* 23 3533 * 5 3 — —39 —A — 83
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2557353385 57 3*3333333533327837* 532
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——— — 5822 2 3 —3 * 2 — 22 * —F 3
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53733 ——— 52387233
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e—5 855808728 2 2532.3 32532 25 —5z8 25 —8
522 232. 522 — 553382533—3258382333 I3XI2323 223 S2
—A 2 —2 — *6023 33 —M — 23 — — 3 223 — — — 2.8
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* —— 0— — ——— — 2 22. 8 * —c2232362 2—
3333 335333553573383
—A —— X 32 —A——— 22 8 28827. 32 9 25
* * 5* 6555*2 * — 225 232 * — *
ed S.« 28222 —— 2 J 8225 — 223 22 2 7 2232 —
533 38 3
— 8 2* —— — 2 * 53* 23 — 32 —— *
68833578 2238857558
52 —— 2 * 2 —— S S — — —— 8 5 525
5325 5355332 —A V— —A 28*6 5528 222 3 22.5 2 82.58
* 2 — 5 — 22 5383232 27 * 55233223 35523 2.
383 353385
174 —— — 22 537a52 — —*—— 2 5552 722323 — 28 3 3.
—— —2*2822 —3— — 8 —52.52 3. 3 — *— S. * — — *
54228333 35
2 *—*2 7 52885 —52338 2222587 535, 583 —3225 —
— —— 52335* 535537335233538 233322 58335*3
23 32 —77 — 2 · 2 Av —
*12333 — ⁊

* 2 2* — 2 72
5s 3237 5353 2555335 578353383 58 7
* 7 53 2 5. 38 23 2* 8
*3 ⸗ 2 —B 2 v 22
— 522 555 —33 25 25 53—35 52.38
7827 2 7 —3 — 2 588* 2 — —
3 3522 25 53328—33332— — 2*
23 53 3 —333382 so
— 3
55 —253 57 2328 358338 253. c
* 7 522 —565 252555 5338383683257
—21327 85825 22732 2232 — — ⸗
— 23 82* 5. 7 33533 5332 *52 — *
— 7727* —— —25333253377355 8—
55 .84 2 — *
58 23 125 5 5822 7 2
*5 J 2* 8 5 s3722 *
— e 2 2 23523 222 *
—8 —— EES 3.* 282
72 1378 2—735 5232327 —
* — 7 — 2. 23 *m3233 *22 3 2
27 J 525528 *3. 392373 38 *8
* 2603 —3 52. 53356
—⸗ 22 83 *35338 X
J 2 525— 35 ——
587 33532—3833588* —
25 3232 71 3 *4 *
I— 38224 —A——— —
1 8 3 2 2 ——A
25578 33383 38 —
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7— 5227 7 2
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* 23 — — 2153 25 7337*
*—27 2232. — — 2*4 —— 323 22 9523
532 253237* 223 728 3333337355
— 3 333333
553 2583735—58 2195 35* 585 7533323
—5232355 *223377 —2323 28555335
— 82 7 *8 322 Ab —Z —
A —E 23 — 2 2 — — 7 7 u — 277
28 —— —— —A 2 * 8 8 28 —
ke g *3 33123*
82 27 —A —9 —S522 * F
28 5 m32— 3 302 —A 52.æ 5 837 23
823., * 82 5 —3255338 538 2538 22 57837
3233—35533 55 — — — 2575
7 368 s*4322853
—— —835252 —288 * 35 38 — 835—833
522 52322537—5325.* 2558* * 2583 8 32232
225 387 755 56535*5 280532 25533 6553 327
227 — * 2 —9
—2 35*87 535382 2422858 * —553 3 221
ñ5 23 27 258 ———*2.22 22 4
— —— ** *22 5 —3 — 583537 2 — 5
6 2 227232 * 2 52753 8 * S3 —
. 3358 D.. 2333 —73 2238 2 ä
— 33552 33 5338
—— 5733235 785 28335
8 35 273— 22 53 728 ßz255 32 338
2 6888 Z25 53 55 8—*83533 8583
3 * 2 5 Z. 55 — 2 * —5— —2
—A — 34 z. 52 —— 32 —A — 7 7 2* —2 *
2r 3 286 527238 2* — 232
—A — —— — 22 s8 2
*7068 —2 2 27 —A 553
53 273 353 333
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1041
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        St. Ingberler AAnzeiger.

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der ẽ t. nia be xdterr Anzeing er sund das mit dem Hauptslatte verbuadene u ilechaltua33blatt, mit der Dienataat⸗Donnereiags- uns Sonntags
dimxer) erscheint wochentlich vie r an al: Dien stag, Donner staag, Samstag und Snn ta 3. Abonne mentspreis viertellahrig 42 erzt. oder
12 Silberar. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder ˖ deren KRaum berechnet. y
E IO3. ⏑Diegnstaa, den 2. Juli 1872
e Si Ingbert, den 1. Juli.
Nicht blos in Deutschland setzt der zwischen der deutschen
deichsregierung. die nicht gesonnen ist, zu Allen, was Rom
ind seine Feeunde sprechen, Amen zu sagen, — und den Jesuiten
nbrannte Kampf die Geister in Bewegung; auch auswärts schenkt
an diesem Kampfe Beachtung. So erscheint der Times“ das
sesuitengesetz als der kühnste und bvedeutendste Schritt, den der
eichstag seit der Auferstehung des deutschen Reiches gethan habe.
Fuürst Bismarck,“ sagt das Bliatt, „ist entschlossen in einen Kampf
zutreten, der eben so unvermeidlich gewesen sein mag, wie der
srieg mit Frankreich, der aber vielleicht viel laänger dauern wird.
it müssen ihm und der Majoriät des deutschen Parlaments das
olle Zutrauen schenken, daß er und daß sie die Bedürfnisse ihres
sandes klarer zu erlennen vermögen als wir; auch können wir lie
icht tadeln. daß sie einem so rücksichtslosen Feinde allen Pardon
erweigern/ so lange die deutsche Einheit noch der Befestigung be⸗i
arf· Mañ 'ist manchmal genöthigt dem Betruge die Gewalt eni⸗
egen zu stelleu; wenn dann die unmittelbare Gefahr vorüber
h.muß man zur Maäßigung zurückkehren. Ganz gewiß werden
le Künste des Jesnitismus es: auf⸗ die Dauer nicht aufnehmen
nnen mit deutscher Wiss⸗nshHaft!. nnd' deutscher Vaterlandsliebe,
nd' man konn eg nur bedaus nn, daß die Nothwendigkeit entstan-
en ist, sie auch nur für kurze Zeit⸗ mit andern Waffen zu bekämp⸗
en.“ —So scheint aliorauch · im Auslunde der Ausgang des
ampfes nicht zweifelhäft zu sein. Germanischer Kraft und germa·
ischem Geist weissagt man den Sieg über wälsche List und Lüge.
Wie immer, so beschäftigen «sich auch in der heuerigen sauern
nlenzeit unse te Con jecura polutitee viel mit den Reisen gekrönter
dupter. Für sie, Dil Politischen Wöottet macher. ist das Re sen oder
saheimbleiben eines Fürsten das, was für den eigentlichen Wetter⸗
topheten das Fallen o erz Siuken des Quccksilbers in der Glas⸗
ihre des Baromelers ist. Im übrigen scheint aber die heuerige
mere Gurtenzeit uusgesüllt wmerden zu sollen von den Agitationen
eex Internaͤttonaler Denn / doß manß üͤberall die Arbelien ciufielit
ind dadurch den Wohlftand des Landes auf's empfindlichste schä⸗
iet, das ist allein die Folge ihres Wirkenz te
2224 — —
entsches Neich. 5
Münsch en, 28. Juni. Der König hat genehmigt, daß
28.Versammlung deutschere! Lan derund Forstwirthe
on 22. 29. September hier statiftndet gnd in Folge dessen · der
ʒauptfesttag des Ottoperfestes ¶ Sonntag, den 29. Sevtember,
esei ert wird. ι
München, 29. Juni. In —E —
dlederwahl. Müllers in Speyer sehr beifüllig aufgenommen, Gerade
eset Abgeordnete war es, der siv, als in der Kanimer der
bgeordneten die Beschwerde des Bischofs von Augsburg auf der
dagesordnung stand, obwohl er wenige Tage zuvor einen Bein⸗
nuch erlitten hatte, in die Kammer tragen ließ, um gegen die
heschwerde⸗stimmends zur önnen und die Stimmengleichheit zu
Sande brachte in vehe deren dier Verwerfung dener Beschwerde
vhelt purde. 34 3
IYdn das Dragonecregiment zu K o lm a x nd Bõo · Elsasser
willig für den dreijcchrigen Dienst; eingetreten .
Dormnen deIu Juti.“ DieWestjalische Jeitung? mel
ed Der Strite! der' Bergleule im,, Dortmunder Kreise ist als be⸗
udigt anzusehen. In der gesirigen Versammfung der Bergarbeiter
kesast einstimmig beschloffen worden, die Ard it? wieder aufzu⸗
chmen.enn Dat An⸗und. Einfahren sosl von den Arbeitgebern bei
Ishigdauer wititngerecnet. merden Auf det Zeche„West⸗
Mia“ sind von 320, auf Tremonin“ von 290 je 280 Mana
i. Morgenschicht augefahten? DieRuhe wurde nirgends gestört.
ge Abend findet · bie vonꝰ Toelle angesagte · social · demokratische
oltzpersamminung altter p

zofes sowie einige Bemerkungen darüber, quf. großer Unkenniniß

»es Einsenders zu beruhen
Ein schulpflichtiget Junge nimmt aus seiner eigenen Eltern
Wohnung eine Dynamit Patrone; im Verlaufe seiner Spielereien
xblodirt dieselbe, und verletzt denselben höchst unbedeutend an deu
Fingerspitzen. Kaum waren *s4 Stunden verstrichen, so hatte die
ziesige Polizei obigen Vorfall bereits den hier anwesenden Ge⸗
eicht sbeamten angezeigt. — —

Der Einsender jenes Artikels halte also keine Veranlassung
zie Polizei hierauf aufmerksam zu machen, nachdem 4 Tage ver
lossen waren. *

I Zum Schlusse sei noch bemerktt, daß unser hiesiges Polizei
Zersonal, Gendarmerie wie Polizeidienet ehrenwerthe und Jehr
uverlässige Personen sind,“ Iwelche ihren“ Dientt mit Eqer undẽ
vahrem Pflichtgefühl versehen.
7 Mainz, 22. Juni. Gestern früh fand man den Mili-
rposten auf der sog. Klubbistenschanze erschossen. Als Veranlas⸗
ung wird der Umstand bezeichnet,, daß ihn die, Nachtrunde nicht
duf dem Posten gefunden hade. was mit vier“ Wo hen ftrengem
Arrest bis zu zwei Jahren Feftungsstrafe bedroht in.

Wie man der „Disch. Zig.“ aus: dem-Haag meldet, wird
ie Internationale“ im Aug ist oder September aunen Universal⸗
zu dem alle Mitglieder derselhen eingeladen werden sollen,
ibhalten.

7 Prag, 27. Juni. Der Schaden in den überschwemmten
Bezirken beträgt nach difiiellen Erhebungen fünf Millionen. Die
Schäden an den Bahnen des Bezirkes und am Geme'ndeeigenthum
ovie die der Großgrundbesitzer: und. Wohlhabende sind aber
iicht e ingenech n en. *

Ein furchtbares Unglück ereignete sich ain 19. Juni auf
her Eisenbahnlinie von Orleuns. Als der Zug von Bordeaux
im 6 Uhr Morgens in Juvisy eintraf, sließ er anf einen in
Zahnhof manöverirenden Waarentrain. Der Stoß war fulrchter⸗
2 Die Locomotive, der Tendet und bie erslen Waggonz wurden
iber den Waarenzug hinausgesut uus t ii.. vaa VUaglüuck doll
tändig zu muchen, verbreitete sich das Feuer der Hushi uͤno
heilte sch den Wagen mit. Es war ein gräßliches Schauspiel,
nan hörte das Geschrei der Personen, die nicht auf der Sielle
jetödtet worden waren. Die Feammen waren so heftig, daß es
ucht moͤglich war, den Leuten Hilfe zu bringen. Kurz darauf war
Alles, Reisende und Wagen, verkohlt. Die Zahl der Verwundeten
nag sich auf 20 530 belaufen. Die der Todten kennt man bis
ur Stunde' noch nicht geuau, doch sind wenigstens fünf Personen
berbrannt. Die nur leicht beschädigten Passagieren wurdeu von
dem Lyoner Zuge anfgenommen und kanten um 8 Uhr in Paris am

fwBost on, 2q. Juni.. Das Mußilspettalele hat gestern
Abend wohl seinen Höhepunkt erreicht. Im Coliseum saßen 70.000
Zuhörer, unter ihnen der Präsident Grant; außerdem waren 20,000
Billets für Stehplätze verlauft. Das deutsche, franzbsische,eng⸗
ische Musikkorps und die amerikanische Marinemusik spielten zu⸗
Ammen und errangen großen Veifall. — Abends wurde ein gro⸗
zer Ball gegebeu, bei welchem 25 000 Personen zugegen waren
hert Srauß dirigirte das Orchester. ueg
fIn Shoeburgneß (Esser) fanden in den leßten Ta⸗
jen Schießversoche mit dem schwerslen Geschiltze der Welt, dem 838
dounen schweren““s. g. Woolwicher Kinde“ statt. Die Wurfge
hosse bestanden ous Pallisasen Homben von 694 Pfund Gewicht
ebst einer 110pfündigen Putverkädung. Eine Scheibe, bestehend
aus einer 13 Zoll dichen Holzbekleidung und einer Eiseuschicht von
814. Zoll wnrde bei ˖ Aner Distanz von 70 Yards bis zu einer
Tiefe von 20 Zoll durchbohrt, aber nicht völlig du chschlagen.
f Inm Zuchthhaussé des Staates O hiro, in Columbus,
xplodirte am 21. ds. ein Dampft sset, wodurch 25 Strufteuge ge⸗
tödtet und etwa 80 andere verletzt wurden.
. L. Dew⸗h; ver antwortlichet · Febacieur·

——— B
In Nr. 102 dieses Blattes scheint dle. Darstellung von
chalsachen, in Bezug auf da Sqcießen in der Nabe des Vabn⸗
        <pb n="408" />
        Gekanntmachungen.
Vertragsmäßige
Wiederversteigerung.

Freitag den 19 Juͤli 18532, Vormittags

) Uhr zu Oberwürzbach im Hause des
Adjunkten Franz Becker werden auf Be⸗—
reiben von Jacharias Levi, Eigen⸗
hümer in Blieskastel wohnhaft, die nach ⸗
dezeichneten Liegenschaften Oberwürzbacher
Bannes — gegen⸗den Zahlungssäumigen
Schuldner Mathias

l. Plan Nr. 112. 12. Dez. Garten im
Froßengarten wegen Michtbezahlung des
xeststeighreise.

2. Plan⸗Nr. 187. 17 Dez. Wiesen im
untern Dorf am Bach und Nr. 188. 16
Dez. Wiese allda, beide Wiesentheile ein
Ganzes wegen, Nichtbezahlung des Kauf⸗
yreises

auf dem Wege der condentionellen Zwangs
peräußerung in Eigenthum versteigert.

Der Amtsverweser des ·Notars Horn
n St. Ingbert ———

J— J H. Biffar.

Ausverkauf.
Durch billigen Antauf Ziner Parthie
Vadren en gros els: Wolsen und
zaumwollen Hosen⸗ und Rock⸗
dosfe, Cattune, Kleiderstoffen, ꝛc.
xc. bin ich in den Stand gesetzt, diese
Artikel zu den äußerst billigen Preisen
zu verkaufen.
3. August.

Gänzlicher Ausverkauf.
Wegen, dem Ableben seines ESohnei
st Unterzeichneter gesonnen unterflehend⸗
Waaren, um schnell aufzuräumen. unter
zem Fabrikpreise gegen baare Zahlung
abzugeben.

Tuch &amp; Buxkiin in verschie⸗
denen Qualitäten.

Kleiderstosfe, als; Thybeth,
Orleans, Cattun, Schamab ic uc.

WBVettzeuge, als: gebleichte und
argebleichte Leinen, Strohsackleinen,
Wergleinen ꝛc. x. π

Sämmtliche Kurzwaaren.
Maul Woll.

Empfehlung. J
Die Unterzeichnele hat n
Hebammen-Cursus
mit den besten Zeugnissen bessanden und
hat sich in St. Ingbert als Hebamme
ziedergelassen, was sie hiermit zur öffent⸗
ichen Kenntniß bringt, mit der Bitte, in
vorkommenden Fällen ihre Hilfe in Anspruch
nehmen zu wollcn. 2 —————— *
Zugleich empfiehlt sich dieselbe auch im
Schröpfen.
St. Jugbert, deu 28. Juni 1872.
Ehefrau Holzuer/
wis-a⸗vis der k. Post-Erbedition.

—
—

— —— —
BRosonders vort hei hafte
GIũcKSoOSFerte.
luok &amp; degen bei Coln

Große vom Staate Hamburg ga⸗
rant.rte Geld⸗Lotterie von uͤber

1 Miltion 860,600 Thaler

diose vortheillafte Geld· Lotterie istcd ies·

unal wiedernun dureh Gewinne
zunx bedenfenred vernehrt, sie
enthalt nur 58, OO O Loose, und werden
in wenigen Monaten in 6 Abtheilungeu
tolgyenudes GQewinne sleher ge-
vonnen, nämlieh: LiGewinn event.
IXVLLE
30, 000, 40, 000, 24, 000 16, o000
I2, 000, Io, -o00 S mal 8000 &amp; mal
3000, 4 mal 4æ800, I mal 4400, 7
mal 42000,. 9 mal 3200, 10 mal
2400, fk6 mal 2000. 4 mal 16009
5353 mal I200. Ioc mal 8Soo, B mai
500, 2 mal 480, 205 mal 400, 2355 9
nal 200,G. mal I20, 40 mab 80,
I4,6 10 mal 44 40) 42, 70 0 l
20. 8.6,. 4æà 2 Thaler.
DPis Gewinun-Ziehung der iweiten
btheilung ist amnt IIeh auf den

7 temn u. LSAi d. J.
cesteestellt. und koctes iν die Re-
novation füßuür
das banze Origiualloos unr⸗ Thlr.
das halenur 2 Thlr.
das vierteenur 1Thle.
und sende ieh diese Original-oone
mit Regierungswanpen (nieht von
den verbotenen Promessen oder Privat-
Lotterien) gegen frunicirie Dinsend-
ung des Ixᷣ töαασσ, odεr Fεν α-
vorncInu, aest nach cen —A
iesten Gegen den den geentten Ant-
traggeborn S0sfort ꝛucr 2
Die amtliehe Ziehungstiste and
dis Versendung der Govwinngolder
erfolet sosort mae de IArng
an jeden der Be: heiligten PrOm pt unàd t
sersehwiegen. 3 *
Mein Geschaft iet bokann beh das
Adlteste und AlIIErgInste, 6
indem die Del mir Betheiligten b
sehon die rSasten Hanpige winne
von. Thaler 100,000, 60, oo0, b
So, ooo, oftmals 4o, ooo, 20, o0o, seht ũ
nãufig I2, o000 Thaler, Io, ooo VliIr.
ote. ete. uncd jungst in den im
Aomat Mai d. æ. statigohabten Zieh-
ungen die Gonn mint Sumen e von
nher 8S0, O0 TRaier u να-
liehen Gerinntisten bet mir
zewounen ha bemn
E Aede Reste Unng auf diess
E OriginalLoose kann man insaeh
I auf eine PonSteννααν
Luarite machen. peg

7T7T5 —
Làz. dams OCobn

IIn Ham hur ααν

Naupi-Compie in, —XX
—Mechaclgeschast

——

junges . 3 32
bielelréri
ucht Stelle in einer Bürgerfamilie. Die
Frxped. d. Bl. ertheilt Auskunft. —J—
I. Pfälzische Industrie-Ausstellung.
Das Centrat: Conme? machteden Herrn Ruͤsstellern bekannst. daß die Ausstellung
un wij de rufeli chram I4 Juli und zwar durch den Herrn Staatsmin sier des In⸗
nern, Herrn u. Pfouffer inn Na ven Sro Majestät des Königs eröffuet wird, und ersücht
eselben driu gend: aut Beschleunigusit ihrer Einfendumg. 37
i peeeee ienz Für das Centralcomitie:::
Der I. Vorsitze nde
——
— — —** * . 5—— ——
7442 8 4* 21 A
fälzische Industrie-Ausstelklung
vonm 14. Juli bis gegen Ende September 18723..
Bei allen pfälzischen Bahnstationen lkönnen Eintritts⸗
hillete —F Ausslellung gelöst werden, in welchem Falle
das ein ache Fahrbillet 2 Tage giltig ist und zur freien
Rückfahrt berechtigten D
Das Centraleemite.
— — — — — — 7* —3*
2hung am 17. ul is Juli d. J.“
Das große Ros von 175000 Guͤlden baares Geld
owienweitere Gewinne von fI. 108000, 7000048000. 28000, 21000,17800, 3 mal
14000. 8 mal 10500, 4 mal. 8400, 7 m 7000, u. s. w kann man auch diesmal wiedert
langen, in der von der Freien, Stadt Hamburg errichtelen und garantirten großen
Geldverloesung — Bei dieser Lotierie konrmen im Ganzen 31900 Gewinne zum —XV
und uruß jedes zegen Loos unbedingt eine der enthalteuden oben bezeich⸗
neten großen oder kleineren Preife erlangen, auf welche Weije am beften bewiesen
wird, wie vortheilhaft und solid diesel.s für das spielende Publikum eingerichtet ist. J
SDNächste Gewinnziehung schon am 17. und 18. Juli dieses Jahres &amp;
Das Unterzeichnete mit dem Verkauf“ der Loofebirect beauftragte Handlungshaus,

hält hierzu seine vekannte glückliche Collecte, mit ganzen! Driginasloosens f. T.
Jalden à I. 3. 30 tr, viertei à i J. 45 kr. gegen Einsenduug oder Pofinachnahme de⸗
Betrages? bestens empfoͤhlen und sieht unter Zusichexrung. gewissenhafter Bedienung recht zahl⸗
reichen getnneigten Bestellungen enigegen. 53 9 72

ιι, .

A. Bucn, Fanlaeshaft iix Maiiiz

* 3*3 — 1
Aiehung am 17. u. I8. Juli
Lpileptischo Kratmpfé Wahcuchtye in
deilt brieffien der Sneialaret —XX . —
jetat Neuenburgerstrasss 8. — Sehon Hunderte vollstandig geneilt,

2*
v.
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1212

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edattiou. Vruck und Verlag vonx

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*»25 0 —7‘— 228 — 25 * 28 —77 — 722 552 575 2.2
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58 —8 35 22222 — 2— 322533 523 35523 2* 2 28
2227 2 5 — 3* 527 53265 3263332536 5225
z*2æ3 258333 535728523 zä 3335373532333
E 2*4 c5. * 2 22 * —3 0 Se 2
85 0 — —27 S55 2 — ⏑— 7z 225328 23
E786338 333 3353 3s3232358 25383 33388
—J——— — 532382 —732 332 5——2 25 5282
528 *75735355* 5* 22 —25238 25 5z 23 3 —25552 257
— — — 2 335 — ——
2 732. 7 — 53358 — — 33 — 53 *5—55 —A—
25*8 38 53525 5373223 — — 5*26 535227 252325
7. ——— — i — 5. 258 7— —— — 7. 8 A 2 7 2 X
s5 —5—327 2533 3863588 5333 x553
— ——— ——— 58 —— 5* — 55 57353555
2227 8— —z35 535 27 35 —ä—— — 2 27 ——— —— —222 —A *53
8 — — 52523* F 152325* —F 25 *. GC 2 *2 J—— — 5522
—7535 582 558 —— 2333333 28 —8 —532 22 *333 —
7 2 — — —R5— * — 57 —222 * —22 X.5355 — — —
2 2 53 * 3 z2555253 * 3 s *8 — 753 555 25218
— 5533 33333833336438 5
*6 32* — 3533 3838 5 638 *8
** I33 3 35
25228.2555 8S28
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22 ⸗ — 2 22.* 3
35 223235543 533 * SE
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325 53355329— 532535*
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52 25550003.
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3* 52*x5535 3
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— —— * — 52 2288 2 —— ẽ2 ß 22*838 35 5 25 355
5* * ——— —s 5 — **8 — 58358
— * 2 * 8 — —— — — 5 —— — 2 97 28* 2
253852852 32223 —— —n532— ———— —A J 43
556575282 2*82* —2553 22 * 12 —838 553
* *3* 23 —23023
2 5 —5*55 8235356 EB2—
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* —A
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        AAm FA α
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532. 2 *æ5.52— 55233 323 3222. 53 A— —
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12 8*222 2 —233 53 83,3 523 5 —— — 8*5 —— 2 —24
——88 —— 723 E — 2322235 —2 — ——2 5*8 3 2. 8 2 —A————— — —c —
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— 23 32 22272 *58 5 S 2 — 282 —25 —32,38329 582
7 235533 35.*22323 — 327 5222 —— 52 232325 * * 2 3. 2 — 5*
* * — E —3 2 2 —— —253 23 72 2258*
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2 5 J 2 8 * A * 25 A G
33 3 3 —3
2 3 — — 7 —12 — —
8 —33 —— 333333—855833338
— 233 2332.3 2253262. 22. 153 753 32 232 235222.
—2— 2 325 2* 2562 — — —— — 22 3532 52
55 83222 5353* z2.—583—8 22— —2353 2327 553 — *582
5 2535 — 759 5—33 —33 ——3335 5335835282
23258 822 535 *83533338335——333 338
535823B3., E35. 23 æ2 8 SBAS 23 2. 5—— 3258325357* 5286
z.2.35— 55353525 —— 3338323 58
23235*82 255—0—222252. —A
525 33 — 338835
z 588 3533 8— —3—*33
5588—32335352 845352— 553828 *22 32732522.53
85. 5S 7. »—82323252358 84 25 587223,2 5232 328 27
35 35825 — 006 x*3822
—A—— 22333 —— —— z*322312 232
—— e 33
* 212. 2* 23 88* 3 2.2857— — —M *7 2 2 7*2 838&amp; —
— — —2 28 22* — RR223208 5233
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233—25 323 —5—25552 —A ——
* *7 2* 3— *52 2 S5 73 2 —323 53* —7253 23
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222233 22235373— 2. 273.5— 28.53 ⸗ 6082227 22
5 2383233328325 5 33 33333. z3 38 23
33 533355 3 333 3—88— —A—
3353355323338233372312338283358 258332383
33 —333332358 31538383—.333 4538
—55 22582—*3 532— 822 23—3 S —8 2227 — — 2
— 23 333 — 3 33 533332
32 —A— ——— — — — 223893235 35—33 5 2253323
3 33 3 36 223323
8333333 133333*23 23233355 54 732285
7* *285 — 583 ã ver —— 577 9 22323585 —— 72 233 —
—8333. —5382372 —A7— 7 22823
* ——— 713223 3555 2233238— 538232— 525285
— 2 2 823*5 25 328 232355 33 3585333758 —
2. *228 32325. 71253525328323 2.3 280 3 2 88 E—
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— 35 * — 42 8 XT. ** 85*27 2 22*
—23 83383 3—32—33353 3 * 223 353*
* 58 — 2522— 35 325B32
— 383 *23538 —32 725* — —597* 825252 a —
22327 5. 3. à 5 53 223*832 27 5 338232 53325 5 38 2
*832533 8333 —338835
J * — *— — * — — 7
2233 *833353.3333 — — ——
—— 88 3B33.* 32258 45 22 0 55 322227
51 353 —3*382 325753333793 —A 225288
5338532475 Z8683. 772 S. 5. . *3. T—5 5235228
2. 2* *7* * * 27227* * —— 37
*333222 —A— —3 3— 53
235 333235255 23—3 — ——2—32—— 52 323223
——— 22 — 5 2 —— — 2— —8. —
5823247 z235755* ——— 2*3 5 22 8538327
VV—— —— —— — α 5

2 —2 2 — 28 y 22
33835 5. 55—358 35838 33333358.
8 S
27222 87 —25355533323. 285327 —— A3 53
3 3 338——
* —242 — * 2 * — ß
232385—72 2332 — * 72.2232 6
—2E75 232322235 —z8235 5—3333
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—— 55234 5 3.* 23 *232487223 *
— — — M. 5072. 532 8 3 320
*X —A— — — V 8 2 8 22 *83 2 * —
—5553353333238
2 82 2333233 2 5323 2336583.3 2. 32 222
8 3—383833333
13552353 7 2537 —*X 2233 382 3. 22 .7
*7 5.8* —A 22 5 2 2
3536 2253 3235—53 33282
232 230633* 5. 28.2 352
— —2 — —223 2 — 2 — .2—. 5 S.s —
* —3 *45 AT 552 353 3 258238
329 25223 2383 537223*
s——8882833. 532 2222
—533337023 25888
822 ä 28 2.* 52.7 3
3235* 232. 38 7 2272
537—* 2*
413 32528 7 —A A——
ß 232383 2385.
24 3255 358385
——8223 33228—
2523532533 5532
— 25* Ec 27
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3882 2 Fy —2 2
— 3322— 2532 32
——— — FDDD—

35822 2338 3.5.
3. 52223 — — **

2 32*83 * — ——
*22 2—285* 2322 2
* — ——
43837* 5— 8*
—75* —
*2 —
——

2 2
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        »8 8* 3 * 6 54 M. 132u ιιν
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37 a v.

sh Inge) e Mde Ide zlund dat min dem HPauplblaite detbdandend /unner haitumzuslat. mit cr Zihngt un . Dongarati as unt Somua ee
amer) erscheint vohentlich iern ab Dienstasg, Vonnexsdas Pameta g'und Sauntah. Abonnenentspreis viertelijahrig 42 Krir. ode
167 612 Silberar. Anzeigen werden mit K Rrir. die dreilpaltige Zeile Blauschehi dder dere harm dert ᷣc. c 7
— — — —c c— 27 * 78 * 7 * — —

J 3 7 7
8 104.4 * 2
— * 44 — — *

Dentsches Neich. . Nach Exledigung derggeschofmchente Frochn vereinigh ein

Mänchen, 2. Juli. Es heiht jeßt, Graf Bag he sei für Piner, zum guh bier Anzwisschen v ene Magenrage⸗ zu

en Mimistersiuhl in Aussicht genommen, auf dem er schon einmal Aösen, Aoch auf einige Smwunden bie Versannnfung. Daß dabei

esessen. Ob seim Decmuliger Aufenthalt dahier hieriuit in Beziehung toastict wurde, versteht sich voß B — —— der

jehi, will ich Wingeleit sein lassen. Wahrscheinlich düntt es zrbzte Theil der Gästè Hig Stadt z Hr. Echuhzt vglitiq xeiste
nir nich. *— ieg Eaarbrucen. —

Mogen auch die erhandlungen des heutiden Verbandstages
ad syrige oͤgrn beitragemn· das pfälzische Genossens hastswesen immier
nehr zu veraͤllgemeinern und,“ wo es geht,e Ammer noch zweckente
prechender zu geftalten pu 7*

Sit. In gber t. IHexr Gartuer Um gewrtuev int
m Besitze einer von ihm selbsi hier gezoge nen Gurhe welche eine
zänge don 60 Fentimeter (1. Elle) hal. Gewiß ein Beweis des
Fleißes und der Kunst des Zuchters, in Anbetracht des hiefigen
Bodens und Klima's. — Wie wir hören,« soll die Gurte noch
kaiserblautern in die Ausstellung kommen. 1*
peier, An Julie Die? Alustritte pritfungett/ qu. dem̃
eiden Schilllehrerseminarien zu Kaiserslaiern und Speietznehmen
un 29. Juli ihren Anfang.“ An' die‘ Mustrnilspruͤfungeh“reihen
ich die Aufnahmsprüsungen unmittelbar an. .1. ö,
—Ter pfautʒische Landrath tzat fur 1872 den Lehrern an den
Jewerdlichen Forthildungeschulen einen? Zuschuß vdn 500 fl. be⸗
dilligt.Es erhalten hievon die Lehrer der gewerdlichen Forltbik⸗
»ungsschule in Frankenthal 60 fl.⸗in Pirmasens 70, im Edenkoben
705 in Oiterberg, Hornbach, Blieskasteißz StIngdert, Obermoscel
ind Dürkheim je 50 fl. *
Ex. Die im vorigen Jahre in AachenconstituirtesVieh ⸗Ver-
cherungs⸗ Gejellschuft für das deutsche Keich weiche den Geschäfts⸗
etrieb in allen deutschenz: Staaten-beteits eröfffrete, hat mit der
Irganisation auch im Königreiche Boyrern (worlaͤufig die Re⸗
zierungsbezirke Pfalz und Unterfranken) nun begonnen, und ist
usweislich der im heutigen Inferatentheite vtfindlichen Annonce,
d)err Subdireltor F. J. Sch leücher in Kalten bäch (Pfalz)
voselbst die Gesellschoft auch Domizil genommen, zum General
Vertreter ernaunt wordem Nuch uns gewordenen Mittheilungen er⸗
reut sich diese Gesellschaft· eines ganz hesouderen Vertrauens der
andwirihschaftlichen· Vevölkerung, / und soll der. aus Notabeln be⸗
ehende Verwaltungsrath, die Gunst der höheren und höchsten Be⸗
jörden, sowie die Leitung durch küchtige langjährig geschulte, Fach
nänner ungemein zur der bereits ia Bithe stehenden juüͤgen An-
dalt beigetragen baben. Es freut uns, untet Vorlage der Sta-
uten weiter berichten zu funea, daßz die zweckentspeeche nde Eiu⸗
ichtung die Versicherung zauch der kieinsten Thierbestäude zuläßt,
vohingegen eine stete Absonderung der kleinen unde größeren Lande
virihe durch eine Klassenabtheilung Statt findet und zwar: unter
Anwendung verschiedener Prämiensätze. Es participiren demnach
zie kleineten Laudwirthe micht an den Verlusten der rößeren, und
benso umgekrhrt. Ferner ist loöblich hexvarzuheben, daß die Geselle
chaft den Versicherten insofern eine wesentliche Erleichterung ver⸗
hafft, als dit Prãmien quartalwexrse bezahlt werden, und
War bei: ιαα—
V Lohnsuhr — des Versicherungs Kapitela
2) den inne .;
Maulihieren und Eseln mit. *da Ne
3) Rindvieh —— 84 0
4 Schweinen, Zie en en
.und Schaajen A?hn 2—
5) Veriicherungen chr 257* —D —
Viebbeständen mit Kapitalnn ige e n
von 1000 Thin an Zugog
vas wohl jer en — Ar betracht des großen R,sikog eine
leinigleit erjcheunen wirp. Wic glaugen wohl annehmegzu kon⸗
nen, dals diese Einrichtung hreils ber uns neu, die Vieh⸗ Vere
zcherungs Gesellsthaft fur das deutiche Reich in Rach e.a sich
inet ungethelten Shinpowie auch unjerer landwir'hichastlichen,
owie stadiishen Veoö kerung ejr uen werd, und die Aumeldungen,
zur Bersichetungssuahne iu reihenn Maaße Statt haben werden.

Frankreich.

Bersaitles, 2. Jali. Die für die Prüfung des Wer⸗n

tages mit Deutschiand gewählte Commission hat sich beinahe ein⸗

immig fir Axnahme desselben entschieden. Man glaubt, daß der

hertrag noch diest Woche von der Nationalversammlung ange⸗
ommen wird.
England. 9—
Londom, 1. Juli.““ Die, Times“ tdeilt über den Inhalt
es eben abgesthlossenen deutschsranzdsischen Vertrags Folgendes
N 3. Der Verlecg ist binnen 8. Tagen zu— ratifiziren ; 2Monate
heder Ratitation erfolgt die Zahlung der ersten halben Millit
rde z kie zweite halbe Milliarde ist am 1. Mörz 1573 zahlbaxz.
ie weifere gauze Milliarde ist füllig am J. März 1874, die letzte
Pillꝛarde am . März. 1875 mit allen. Zinsen. Fünfzehn Tage
ah Hahlung! der ersten halden Milliarde werden die Debartements
daute Marne und Marne, nach Zahlung zweier Milliarden die
departements Ardennen und Vogesen geräumt. Die Departemeuts
Meurthe und Möesct sowie Belfort werden erst nach der vollständigen
Zahlung geränmt. —3
Nach der Zahlung zweier. Milldarden kann Frankreich zar
sbineed Rüumung finänzielle Garantien anbieten, welche aber
en Gegenstand eines neuen abzuschließenden Verträgs bilden.
Frankreich darf bis zur vollständigen Zahlung in den ge⸗
admten Deprtements nur die zur Aufrechthaltung der Ordnung
rforderlichen Truppen halten, keine Festungen bauen und.ausbessern.
deutschland kann die seitherige Stärke der Olkupationstruppen in
en besetzt bleibenden Departements auf Frankreichs Kosten beibe ⸗
zalten; eine Kostenminderurg witt nur, dann ein, wenn Deutsch⸗
and selbst die Teuppenstärke herabsetzt. 6
ae ESchweiz. — . ꝛ
Der dieejahrige Congreß der Friedens und Freiheitsliga wird
a Lugano abgehalten. “
wBZermischtes.

Si Ingbert, 3. Juli. Wie schon früher in diesen
Zlättern mitgethrüt fand der diesjährige Verbandstag der pfalzischen
horschußver ine gestetn, am 2. Juli, hier in St. Ingbert statt.
Schon am Moniag mit dem 5 Uhr Zugze kam die Mehrzahl der
haste, unter ihnen auch Herr Schulze⸗Delitzsch, der Gründer und
dauptförderer“ des deutschen Genossenscheafiswesens, und Antwalt
es deu'schen Wenrssenschaftsverbandes, hier an, am Bahnhofe von
en Vorstauds- und anderen Mitgliedern des hiesigen Vorschuß⸗
reins einpfa igen. Um KuäUhr Abends noch desselben Tags fand
ann im Oßerhaujer'schen hüdsch decoritten Saale eine Vorversamm⸗
ung statt, auf der kah den-Winken des Hr. Schulzee Delisch die
kagesordunng zu der andern Tags slanfi idenden —
ung jestzeslehht wurde. Zum Schlusse hiell Hr. Schulze Delitzich
inen iängern, de Versammlung in hohem Grade efselnden, sehr
nteressenten, das Weien. inb sondere die rechtliche Siellung der!
henof Aschaften Deha rdeinden Vortrag, der mit dem drößten Bei⸗
all auigenotemen wurdr. J

Die Verhandlungen; der Haup'verfaenmlung begannen gestern

Porgen unter dem Prasi ium — des pfälzischen Verbandsdireltors,
R Kuecht, uan8 Uhr ung dauerten, — eine kleine Unterbrechung
un Eiholung abnetechuet, dis Nachmittags gegen 2 Uhr. Beson ˖
ers fess sten die betehreuden Rahichlage und Winke, wie interese
amere Aufschirsse uder eigzekue Seiten des Gencss nichaftswesenst
it Hr. Schun Deh tzich aub, die Versammlung. Als WBerbands⸗
ireltot jur daz na une Jahr wurde Hr. Ktnecht von Neustadt
viedet gewehlt. Seinen nächitio. geuden Verbandstag wird der
dlzisqe Geoss njchnßs.sv. rhand in Ludwigshafen halten.
        <pb n="412" />
        Volkswirthschaft, Handel und Verkehr. Dienstesnachrichten. — J
Auch im internen Verlehre Bayerns soll zur Erleichteruns Der Notar Ludwig Vogel in Wolfstein wurde auf dle in Lautereden
dez Verkehrs der Betrag auf Po s anweisungen an den erledigte Nolärstelle versetzt. 7. der Gerichtsvollzieher Jacob Netßer u
Adressaten m Bestelldezirke mit Uebergabe der Postäͤnweisung durch Dandan wurde aus nhechen seiner Slelie entboben.
den bestellenden Briefträüger oder Postboten abgetragen werden
Die hiefür zu entrichtende Gebühr soll auf 2 kr. festgesetzt weeden
Bekanntmachungen. — Wir heehren uns anzuzeigen. daß
Freiwillige Feuerwehr. wir vom 15. laufenden Monates an auf
—E — hiesigem Platze in Verbindung mit dem
1 ue Pfälzer Vankverein in Mannheim als
a — *r ——— *
ankgeschüft
unter der Firma —A
Böcking, Karcher &amp; bo
betreiben werden.
Unsere Wirksamkeit wird sich erstrecken
auf das Conto-Correntgeschäft, An- und
Verkauf von Staats⸗ uünd anderen Pa—
pieren, Discontiren und Incasso von
Wechseln, ꝛ.
Raiserslautern im Juni 18772.
Louis Böcl—-ing, Carl Karcher.
TFranx Reraun.

Generalversammlung
im Sprizßenhause, Aufnahme betr.
Das Commando.
— mnelt 8SO.
Montag den 8. Juli 1872, Abends 8 Uhr
»Generalversammlung
bei Hen. Adijuuet Schmitt.
— Der Prafident.
Vinmn hrling
findet Aufnahme bei Buch⸗
binder G. Seibel in —
Ingbert. I
Die Act ien Glasbane Si
Ingbert sucht mehrere e—.
Wohnungen,
A2u. 3. Aimimer. sGaleich bdeziehbar.
Bucker
gemablen ver Pfd. 6 Silbergroschen
empfieblt Pb. Alinck.

(Annonee.)

Vieh⸗Versicherungs⸗Gesell⸗
schaft für das deutsche Reich
in Aachen sucht durchaus thä—
—— angesehene Agenten an
jedem Orte. Bewerber wollen
sfich franco an Herrn Sub.
Direetor F. J. Schleicher
in Kaltenbach (Rheinbayern)
wenden.

S Ziehung am 1. August a. c.

— Durch Ankauf eines Anlehens⸗Looses des
Gerzoglich Braunschweig. Prämien-Anlehenßs
bietet sich die Gelegenheit, einen der Gewinne von Thir. 8S0, 000, 75, 000, 60,000, 33 000
50 Obs, Ab, QuUO, 38, 000 c. erlangen zu können, da ein solches Loos in al len statihaben⸗
den Ziehungen so hange mitspielt, bis demselben einer der Gewine zu Theil geworden ist.

Den Ankauf dieser dorchaus soliden und ficheren und deshalb besonders beliebien Staatsloose
erleichtern wir unter Gewährung des Vortheils sofortigen vollen Spielgenusses
vom 1. August d. J. an schon, durch die Einrichtung, daß wir solche gejen Ratenzahlungen
in kleinen Belträ en auf angemessene Zeiträume vertheilt, ablassen. J8—

Nateunbriefe äà Thlr. 2. — die zur nächsten Ziehung in welcher Thlr. 100,000 zur Ver⸗
loofung konnmen — schon voll berechti Jen, sowie P. ane sind zu beziehen durch J

Moritz Stiebel Söhne.
VBanß- und Wechselgeschäft in Frankfurt a Mw..
2.Mein in der Pfarrgasse ge⸗
eeeelegenes Astöckiges Wohn⸗
haus, mit vollständiger Gasei richtung
im untern wie obern Stock, nebit Hinter⸗
gebäude und Garten ist zu verkaufen. Die
Gebäulichleiten sind zu jedem Geschäitsbetrie
geeianet.

— —— —

Der Brodpreis für die Stadt St.
Jugbert ist ven heute an bis zum nächsten
Donnerstag (Fruchtmailistag) festgesiellt:

Korabrod 3 Klgr. 26 Krzr. Weiß⸗
rod 102 Krir. —R
Zammtliche Bäcker von St. Ingbert.

—
stornbrod 3 Kilogr. 25 kr. ditto 2 Kilogr.
17tr. ditto 1 Kilogr. 9tr. Gemischtbrod
Kil. Zakr. 1 Paar Weck 100 Geramm 2kr.
Rindfleisch l. Qual. 20 kr. 2. Qual. 18 tt.
stalbfleisch 18 kr. Hammeifleisch 18 r.
Schweinefleisch 20 kr. der Pfund. Butter 38
—A —

CEhristian Koch.
Mehre itzutige und brave rucht · Brod⸗ Fleisch ꝛe. Preise
tasblä er det Etadt Iweibi ucken d. 4. Imi.

— — Weinen 8 si 14 tr. gorn 4 fbo te
saur grobercElaue) vme n LBerste 2reihige. — fi. — kr., Gerste vier⸗
. G amins eihige. — il. — ir. Spelz 5 . as tr.
fänden gegen hohren vohn Stellen auf der Spelzkern — fi.“ — it. Dinkel 4ñ.
-afelalashütte von Buchholtz, SEchott, — ir. Muchfrucht — i. — tt.“ Hafet
RHBeidfiek in Annen. 3 ffl kt. 83 Kartoffein Ufl. 35 kr. Heu
— NMan walle sich brieflich an Aug. l efi. 30 kr. Stroh Unfl. 16 kr der
Shott in Annen wenden. Zeriner. Meißbrod Ahs Weilo ir. fke

—

Fruchtpreise der Stadt
Kaiserslautern vom 2. Juli.
Weizen 7* fl. 19 kr. Korn 5f. 3k
Spetzlern ⸗— si. — kr. Spelz 5 si. 69 6
Herste 4 fl. 16 ikr. Hafer 4 fl. 2 kr.
Erbsenn 6 il. 5kr. Linsen4 fl. 45 it.
ver Zentner. V ni
Brodproeise: 6 Psd. Kornbrod 27 le
8 Pfd. Gemischibrob 150 kr. und 2. Pfb.
Weißbrod 16 tr.

4
— — &amp;* F —
SeDatttou, ODrxud und Serlag bvan n Inabett

eeα
        <pb n="413" />
        —* 2 232
223 23 3552832 225*
—E —5 — 233237 —83858 53535 555358 —
222 SSS3S—3355 28333 —A
23338 35 — 25774533333* —— —325——832 2 ——
— 5233 * —— — —A — —— — 5 mB
555 v5 5355 2233352 27 8 22525—5 23 8 2
555 53 52232 —A —— A 5 255322
40955 253 — 2*228 257327 —823 5852327
528 33 s—z28383355253 — 522.3 2*
z 5 33338335 32325 3s233325
— —— —* * 72 —A— 50* Jre — E—52 22 * 3E5
—8 3224 R2 — — ve .* 8 »“ **
5323 2 — — 3s353555 3533337335ẽ
* 2 —53 75 522 * —28283233
8 5 25522 E72 * * —— — 2 —*— 23 *
32223 3733333833 53355535523 38 s235323388
—s8 7
2 2 —* 5* —2 * — * 2 * —
575227 3 35 — 23
2 8— D 5252232222 * 27* 5 2* —— 5 2
2 522 8* 25*2 — 2 —A 22 * 22 AM —
—5 — —* — ã — i e ⸗ 5225 —— x* 24 2 52 * *
32325 2 z2 82*24 — — * 2225
22 *E ——85323235 2572325382—358232.7 —
2 5— 7 53 5 —8 ———— 55288 72358323322 25 223
——— —— * — 2 5 — * 322 222 2 ob —&amp; 2 M
* 55337* 2232538 A 2235323335332378 —*78* — s3 78
7 8 —— — 55— 25*82255 * — — — S 2223* A 8
— —35*8 5228 55 5—22 — 25—53cä2 ü——c 2 23
38333 33 333 33533 388 33
* 222 — 8 5. 21* 223232 25 —— —X ——
5z25 3z55585— ——— 3 * —cx 223325 5 55 —22248*
232 z235235 8 — 2855—22532 30558 5ä —5 28
52 53232 522 8 5 25232 2532532 3 —8 2* *8 ñ c— 238 —— 25
5—5535 S2 3z55235 —F ——— 2 — 28 2220 *
2 * * * A —A2 *75
e—832838 13262* 338583 —5 5235573272 2255 —5 333233236
57 3 — —522—z32 — 25238653— —55323 538 —2 cm58 —
23 22328* —55 —5———SESXRESOñE —5 *
—8 —„3S2 5255 22 2 c
—* VD232 — * 2
ꝛ * — — 32222252 — 3835538 *
. — 4 g —2* 5——38—55855523——5553338 258
—2—35852822 223 83— 532562 7 —*552 53823 5z22
2882 2EELILZSETEX 25260 — —— 752 2315532 225
3385—3—553535353535 — s823372322 33333 32323 73
8 —3 — 2 7 ** 5 —— * — 3
3 7 —235352335 * —A [ 22 8885—
— —— * 22 — — — 00582— * —
E — 2 22k25228 * z2 5——25325 5
O —A —AA — —* 83 ——— 22 8
—R ** —— 22 2 2 — — — 33 * 7
—3 523 587 33235 — —538 7255 *
25—E”EEME7T ——— 2 —75 7. 255 —— —— * 5222
*8 —0 —— —23. 228 s8⏑ —3 — —3*52533 233433.
2* 25 —55385— 2252 3233332353 388 5253 ——283 2383 228
5 2 ——— — z6G — — —2 52—25352323 85 22209 —— 8 S58
335 22822023 3228 72333222235 525323533 83538 2*38
— 77
23—23732533 „532 s 323333333 23335325
3535 —?25 7 2* — 23 —F—— 52—25257 —A— —
—* 92 —2 3 * 2 —
73 33 2733 5375357— 532338352
— * * * * ꝛ * —R — — — 5 S*
555 52533 7123228 35 535533 7 255 25 3*x*
—2 —* 7 — — —
1623 23333—2——387 a 3342335353 32233 2*523 35
—A—— 5323232 2* 25 — — 525 *538——355 ———538
65 — 2—⸗ 22 * 2 —* 2
8 8 — — 555c 55 585253358 2 25532832
2 —2 5s 832 2 606 23272282 S*87 7 — *322 3222 — —
— 2552— 2z58 25212 273 —3333—725368253228* 3.523 353232522
— 28573 3 33 58323735*
z5*8 3333 52 —z75 5 —335757333535
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erlcheint wdchenilich pieral: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Soↄnntag. Adonnementspreis vierteljahrig 80were *
2 * 12 Silberar. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile —W deren Raum berechnet. C. —
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8 Samstaq, den 6. Julit
23 —— ————— 3 — e J —1872
25
2 8
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33
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Dentsches Reich.
ae 30. Juni Einige Blätier, namenllich der
e“, brachte dirser Tage die Mittheilung, daß die Anord⸗
nach welcher die aus Elsaß und Vothringen rekrutirte
innschaft nur in preuß schen Regime kern eingestellt werden
die andern deutschen Kriegsverwaltungen zu einem Protest
habe. Wie uns nun versichert wird, entbehrt diese Mit⸗
eder Begründung und hat vielmehr die fragliche Anord⸗
Zustimmung aller Regieruagen erlangt. (I. Abdz.)
Anschen, 2. Juli. Der Erzbischof bon Utrecht tritt
dd jeine Reise nach Bayern an, wird' an demslben
Kdln, wo er mit dem dortigen Comite zusammentrifft.
—xstag nach Stutigart und am Freitag nach Muůnchen
* in alttatholischer Bewohner von Kusel in der Pfalz,
5, &amp; die dort übliche s. g. Kirchenstener ferner zu
Fch die unteren Instanzen zur Zahlunq derselben
7*35 hat nun hiegegen Rekurs an das Mini—
S —266r. Kur.)
— ZDie Ministerfrage.) Unsere Geschäfte
557 58 * si her, ist mir nicht ersichtlich. We⸗
25“geluugen in der Zauderpouͤnt, welche
der kirchlichen Frage gegenüber einschlägt, etwas
Sicheres zu erkennen, denn nie sind den Worten die
agt, außer, wo es galt. etwa einen Compromiß zu
hren, wie jüngst in der Universitätskirchenfrage. Bei
enhet hat sich aber doch Herr v. Lutz. trotz seiner
vheit, verrechnet; alles Vertuschen nützte nachher nichts
3 Geschehene war nicht nur geschehen, sondern un⸗
eise auch bekannt geworden. Herr d. Lutz hatte die
und wohl auh genüzense Lust die Erbschaft des
Grafen Hegnenberg Dux anzutreten, das Kullusmini⸗-
ihm ohnehin verteidet sein, denn die vielen Petitionen
jenfrage kann er doch nicht noch Jahre lang unerledigj
.Allein durch seinen Compromiß mit den Patrioten
nister sich so compromittirt, daß die ganze Presse gegen
lief und so zog er sih von der Candidatur zuruͤck.
weilt nun sein Doppelgänger. Hr. Graf Brahy,
Ministerpcasident und gegenwärtig Gesandter in Wien
zemein sagt man, er sei gekommen, um seinen Posten
inehmen. Ja, man versichert mir und zwar aus
der Gesandte sei erst nach längerer Correspondenz
nige hierher gekommen und so haätten wir alle Aus—
neues Ministerium Bra y⸗Luntz. Od seine Ge—
it glücklicher sein werden, ist noch fraglich. Bii aller
die Talente dieser Männer wird man doch sich
ken, daß sie, welche die bayerischhen Verträge mit dem
olossen, jetzt der weiteren Ent.vicklung sih entzegen
wenigstens hätrte man lieber den geraden Hoheilohe
e der Regierung gesehen, bei dem man wußte, wo
llein an de selben ist nicht einmal gedacht worden, wie
man jetzt andere Leute braucht. (Fr. Pr.)
relfaß, 28. Juni. De drollizsten Gerüchte cit⸗
in unserer Gegend. So hört man z. B. auf die
die Leute erzählen, daß Deutschland beabsichtigt, eine
200,000 Mann Soldaten in das neu erworbene
segen. Wahrhaftiz, man glaubt am Voräͤbendt einer
z zu sein, wean man diese Sachen anhöct. Die
ungen, die gegenwärtig mit der Eijenbahn auf der
—*— Metz-Hagenau ftattfinden, scheinen zu diesen
erüchter Antaß gegeben zu haben. — Indeß haben
rungen besonders untet den jungen Leuten ihren
zenjenigen aber, die im militächflichtigen Alier stehen
X Jahren, werden keine Reijepisse mehr bewilligt;
nichts desto weniger heimlich aus“
n, 1. Juln. Nach dem amtlichen Berichte stimmte
nnahme des Jesuitengesetzes im Bundesrathe unter
e zu, daß die hayherischen Reservatrebte über has

— J 2* 217 —I 228 4.
Deimothniederlassungs · Verhaltniß unberuhrt bleihen;, Sachsen be.
nerkt unter Hinweis auf die sächsische Verfassung, daß es die
Wirtjamteit der Jesuiten nicht aus Erf ihrung kbenne und den Ver⸗
zündeten die Frage überlasse, wie weit ein Gesetz gegen die Jesu⸗
ten nothwendig wäre. — Der Bundesrathh pahm, die Antrage des
Justiz-Ausschusses über die Ausführung des Jesuilengesehes an. &amp;
Un der Studienreife der Oifiziere des großen deutschen Generalstabs
nehmen bayerische u. säch sische Offiziere Theil. — Das Zustan detsmmien
)es europiã schen Posttkongresses dehufs Einführung des Weliportgs
nit 232 Silbergroschen ist durch die erneuten Bemühungen, dez
heneral⸗Postdirettors Stephan gesichert. Die Sq¶ wierigkeiten
vegen des jetzigen höheren internen Vortos in Rußland sind
choben.
abe Berrhäin, 1. Juli. Bekanntlich hat der Reichstag zu den
Hesetzentwurfe betreffend die Rechtsderhältnifse der Reichzbeamten
beschlossen den Reichskanzler aufzufordern: i) eine Vorlage zu
machen, wele den Beamten an denjenigen Orien. wo eine un⸗
gewöhnliche Ueberbürdung mit Kommunaglsteuern stattfindet, eine
billige Ausgleichung aus Reichsmitteln zu Thei werden laßtz2)
dem Reichstag behufs der Gründung einer Pensionskasse für die
Dinterbliebenen verstorbener Reichsbeamten eine Gsetzesvorlage zu
nachen. — Der Bundesrath hat sich mit diefen Beschlüssen, eine
derstanden erklärt und dieselben an daͤs Reichskanzleramt zur wel.“
eren Veranlassang abgegeben. —
Berlhin, 2. Juli. Der „Staatsanzeiger“ publiciet den
Worllaut der neunen deutsch franzöfischen Uebereinkunft, zu deren
»ekanntem Jnhalt ergänzend hinzuzufügen ist, daß die zweitte
Dalbmesliarde nicht am 1. März, sondern am LFebruar 1873
aslig werd. Die st'pulirten Zahlungen können auch in Raten von
nindestens 100 Millionen bis zu den einzelnen Zahlungstermine
elesstet werden. Anticipirte —A einen Monat vorher
Deutschland anzuzeigen. Deuts bland hat das a tsdrückliche Recht
ur Wiederbesetzung“ der geräumten D partements, im Falle die
debereintanft nicht erfüllt wird. — Der Bandesrath genehmigte
Jjeute die Ausdehnung des Jesuitengesetzes auf Etsaß⸗Lothrinen.
Der Kronprinz des deutschen Reichs wird an der Euthüslung
des Steindenkmats (9. Juli) theilnehnen. u5
Berlien, 4. Juli. Der „Reichzanzeiger“ pudlizirt das
Besetz wegen Einführung drr deuischen Wechselordnung und deq
deutschen Handelsgesetzbuchs in Elsaß Lothringen, sowie die Ernen⸗
nung Dr. Barack's zum Oherbidliothekar der Uniberstiät Straßburg
nit dem Chatatter eines ordentliches Profesprs.7
Berlhin. Der Herr Minister der geistlichen x. Angelegen⸗
„eilen hat angeordnet, daß Mitglieder einer geistlichen Congregation
'der eines geistlichen Ordens in Zukunft ala Lehrer oder Lehrer⸗
nnen an öffentlichen Vosschulen nicht mehr zuzulassen und zu
zestätigen sind. Bereits angestellte Lehrer und VLehrerinnen der
vorbezeichneten Art sollen durch weltliche Lehrer und Lehrerinnen
chunlichst bald ersetzt werden. Der Zeitpunkt, jn welchem in jedem
inzelnen Falle der Wehsel stattzufinden hät, ist zu besti nmen unter
Zerückfichtigung der Anzahl verfügbarer weltlücher Leqhrer und
dehrerinnen, sowie unter Berüchũchtigung der fi lan siellen Laze der
Hemenden. — —
Berkin. Der Kaiser' hak vor einigen Tagen die' Ordre
interzeichnet, welche der ganzsen deutschen Feldartillerie diejenige
Irganisation gibt, wie si⸗ geenwartig schon bei der bayrischen
etislerie besteht. Danach wird künflig jedes Armeekops zwei
jeldartillerie Vtegimenter, jedes acht Btlevien flark, beitzen. Das
erste der beiden Reégimenter wird bei einer Mobilmachnig die Di—
nsionsartisltier liefern und besteht demnach aus zwei Aotheilungen
von je vier Fuß Batterien. Di Iweite Regiment, aus sechs kußz·
und zwei reitenden Batterieen bestehend, gibt die letz eren an die
stavalerie Divisionen ab,' während der Rest als Norps⸗Artillerie
erwandt wird. Es wird demnach eben so viele Feldarheillerie-
Kegimenter wie“ Divisionen im deutschen Heere geben. nnain:i h wei
bei der Garde und fü ifunddreißig bei den Linien⸗Armecto pyrn
Berlhiu Hece Thrers hat detanntlin ber n enbei⸗
        <pb n="416" />
        der Debalte über das Rekrutirungsgesetz behauptet. die Anfangs⸗
färke der französischen Armee in den ersten Wochen des Krieges
habe 250,000 Mann betragen. Dieser kecken Fülschung stellt ein
Artikel in der „A. A. Z.“ folgende Berechnung entgegen: Bis
zum Abend des 18. August geriet hen franzdsische Soldaten in
Vefangenschaft:
bei Weißenburg
bei Woͤrth
bei Spicheren
bei Beaumont V
bel Sedan
durch die Kapitulation von Sedan
Toul
—9— Straßburg
(ohne National ⸗Garden) 10,300
durch die Kapitulation von Meß 153,000
Verwundete in und bei Sedan 44,000
— d — — * Meß 20,000
J In Summa 349.000
Dies sind allein schon 100,000 mehr
als die Thiers'schen 2850,000 Mann.
Dazu kommen noch:
vdei Sedan noch Belgien übergetreten 3,000
unter Vinoh nach Paris 12,000
Befangen in Schletistadt, Verdun und
indern kleinen Festungen (ohne Na⸗
ionalgarden)

2*
c.
2
F

6,000
370,000
Endlich find die Todten doch auch zu rechnen, und zwar minde⸗
stens bei Weißenburg 1000, bei Wörth 6000, Spichern 8000
Beaumont 4000. Sedan 6000, in den Metzer Schlachten 22,000,
da General Cofsiniéͤxes in seiner Bekanntmachung vom 27. Oc—
sober sagte: es seien von der Metzer Armee 42,462 Mann den
feindlichen Geschossen erlegen, worunter wir die 20,000 Verwun⸗
deten, welche in der Kapitulation von Metz in Gefangenschait ge⸗
riethen, mit verstehen müsser. Im Ganzen also werden die Fran⸗
josen in den acht Schlachttagen bis zum 18. August wenigstens
44,000 Todte gehabt haben. — Diese Summe zu jenen 870,000
Mann hinzugerechnet, ergibt einen Bestand von 414,000 Mann,
was freilich sehr von Hrn. Thiers Rechnung abweicht.

Der Bischof von Ermland bezieht ein Staatsgehalt
bon 35,000 Thlr., das ihm in vierteljährlichen Raten aus der
Regierungshaupttasse in Königsberg bezahlt wird. Vor sturzem
langte aus Berlin die Ordre an, die am 1. Juli fällige Rate
dem Bischof nicht auszuzahlen; diese Ordre ist aber vor einigen
Tagen widerrufen und angeordnet worden, dem Bischof vorläufig
die Zahlung am 1. Juli noch zu leisten.

Frankreich.

Versailles, 3, Juli. Berathung der Vorlage über
Besteuerung der Rohstoffe. Thiers spricht sich zu Gunsten derselben
aus und wiederholt, daß Italien, mit welchem Fraukreich in guten
Beziehungen sei und bleiben wolle, Letzterem keine Schwierigkeiten
in den Weg legen werde (Murren rechts.) Thiers erwiedert darauf,
er sei es nicht, der diese große Macht geschaffen habe. Sie bestehe
und sei eine Thatsache, die man achten müsse, wenn man den
Frieden wolle. Buffet antwortet Thiers. Die Beratbung wird
morgen fortgesetzt werden.

Das Verlangen, daß der Herzog d. Montpensier
als in den Prozeß wegen Ermordung Primo« verwickelt, an
Spanien ausgeliefert werde, ist in der That nun in Paris gestellt
worden. Der fürchterliche Schtag, den Thiers durch Gewährung
desselben den Prinzen don Orleans versetzen kann — wobei na⸗
ürlich von dem Gebote der Gerechtigkeit ganz abzusehen ist —
wird die Heißsporne der Rechten vielleicht etwas einschüchtern.

England.

London, 29. Juni. Wie die „Morningpost“ mittheilt,
hat fich der Kaiser Napoleon in England so vollständig alklimati⸗
sirt, daßß er sich neuerdinas avch die englische Nationalkrankbeit,
das Podagra, angeschafft hat.

Amerika.

WNewyork, Z. Juli. Nach Berichten aus Kuba, die aus
panischer Quelle herrühren, ist der Dampfer „Fannie“, welcher
mit 56 Freib utern und einer Ladnng Kriegsmaterial in Kubo
andete, verbranut, die Ladung weggenommen und der Comman
dant getödtet worden. Die Mannschaft ist zum Theil erschossen
zum Theil gefangen. — Dem monatlichen Ausweise des Finanz⸗
ministers zujolge hat die Staatsschuld der Vereinigten Staaten
eit dem 1. Juni vm 2,000,000 TDoll. abgenommen. Der Metiall⸗
»orrath im Staatsschatze beträqgt 83,000,000 und das Papiergeld
15.000.000 doll.

Vermischtes.

Sit. Ingbert, 5. Juli. Wie wir aus den Zeitungen
ersehen, hat der ĩrühere practische und Eisenhüttenwerks-Arit dahie
derr Dr. Krieger, jetzt in München, in den neuen Reichslande;
ine seiner hohen wissenschafilichen Bildung angemessene Stellung
zefunden als Medizinalrath bei der kaiserlichen Regierung zi
Straßburg.

rZweibrücken, 4. Juli. Gestern ist Se. Erxzellenz hi
Beneral Frhr. v. Hartmann zum Besuch einer ihm befreundeier
Familie per Bahn in unsrer Stadt eingetroffen. Trotzdem er in
Zibilanzug kam, wurde er doch sosort erkannt und von der aut
Anlaß eines auf Tivoli stattgehabten Militärkonzerts anwesenden
Menge mit kebhaftem Hochrufen bewilllommnet.

f Speier, 3. Juli. Gestern erschoß sich hier ein Unter.
yffizier des 6. Infanteris Regiments, wie man sagt, aus Anlai
einer von seinem Vorgesetzten erhaltenen Zurechtweisung.

Der frühere Pfarramtscandidat Dr. Friedr. Moot don
Bergzabern hat nach der „Pf. P.“ jetzt foörmlich seinen Austrit
aus der protestuntischen Kirche erklärt; derselbe hat bekanntlich die
Stelle eines Sprechers der freien Gemeinde iu Nürnberg an-
genommen.

Auf dem Personen⸗Bahnhof in Mannh ei mstürzte letzten
Samstag das eiserne Dach eines Maschinenhauses ein und todten
einen verheiratheten Arbeiter aus Karserslaulern, während zwe
andere schwer verwundet wurden.

Auf der Heidelberger Güter-Expedition blieb ein Ballen
der als Eilgut von Leipzig nach Mannheim gehen sollte, volle fünf
Tage liegen. Wohl nur ein Versehen, aber für die Betreffenden
ein sehr unangenehmes. Die Eilguttaxe wurde aber punktlid

erhoben.

FMe stz, 29. Inni. Wie dieser oder jener der nach Fram
reich ausgewanderten wieder zurückkehrt, davon hier ein Beispiel
Ein Brauereibesitzer von Plantieres verkaufte vor einem halben
Jahre seine Brauerei um 47,000 Fr., ging nach Frankreich, fand
aber, daß nicht alles Gold ist, was glänzt, kam wieder zurück und
taufte seine Brauerei um 53,000 Fr. wieder. Miederrh. C.)

Ein Schneidergeselle in Augsburg, Namens Glückstein
jat das Glück gehabt, iu der am 14. v. Mts. stattgehabten Zieh⸗
ung der Mailänder 10 Frarcs Loose das große Loos zu gewinnen
nämlich Serie 58812 Nr. 97.5 100,000 iFrcs. Die Freude de
zlüchllichen Herrn Glückstein läßt sich denken.

r Aschaffenburg, 2. Juli. In der „Aschaffenburgu
Zeitung“ findet sich folgendes Eingesandt: „Nach einer Ministerial
perorduung ist jede Sammlung in den Voltsschulen verboten. Wi
sommt es nun, daß die Schüler der Agathaschule immer noch an⸗
Jjehalten werden, Geld für die Heidenkinder — eines der vielen
Mittel, womit man Geld erpreßt — mitzubringen ?“

4 Würzburg, 2. Juli. Das hiesige Bezirksomt ersucht u
offentlichen Ausschreiben sämmiliche Distrilts- sowie Localpolizeibe⸗
jörden: umherziehenden Musikanten, Harfenisten, Harmonika ode
Drehorgelspielern, Dudelsadpfeifern, Schaukastenbesitzern, Bären⸗
reibern ꝛc., wenn sie bei der Durchreise durch die jenseitigen
Bezirke die Absicht kundgeben sollten, bei diefer Behörde um di
Erlaubniß zu Productionen im Amtsbezirke Würzburg nachzusuchen
eroöffnen zu wollen, daß ihnen eine Aussicht und Hoffnung au
Gewährung solcher Bitte nicht gegeben werden lönne, und sie die
Reise dahin sparen können. (Brapo! Verdient Nachahmung.)
Laudwirthschaftliches.
Worms, am 18. Juni.

Stand der Früchte. In Frankreich ist derselbe im Allgemeinen keu
erfreulicher. Wolkenbrüche, Hagel, Frost und schließlich Ueberschwemmungt
haben Vieles, bejonders— in dem östlichen und südöstlichen Theil des Landet
derart verdorben, daß es selbst durch das besie Wetter nicht wieder erseß
werden kann und dieses wird bei dem anhaltend kalten Reaenwetter natürlis
um so weniger der Fall sein.

Etwas desser sind die Ernteaussichten im Norden und Westen-⸗ aber arqh
hier muß sich, wenn fie verwirklicht werden sollen, die Witterung noch allr⸗
diger gestalten.

Ebenso berichtet man aus England, daß durch kalte Winde, Hagel⸗ und
Regenstürme die Fruchternte theilweise zjerstoͤrt worden sei und die naßlalt
Witterung der lezien Wochen die Lage der Dinge eben nicht zu einer hoß
angsvollen mache. Während in den westlichen Ländern Europas Regenb
herfluß und kalle Winde die Ernteaussichten beeinträchtigen, beklagt man fid
in den östlichen Laändern, Ungarn, Galizien, Sudrußland, Rumänien, über
ju große Hiße und Trocenheil. Rach den neuesten Rachrichten soll jett end
lich der langft ersehnte Regen gefallen und die Hoffnung auf eine gule Ernt
die gunftigste sein. In der Molidau, der Wallachei, sowie in Schweden si
die Äussichten agf eine gute Ernte so ausgezeichnet, wie es kaum jemals de
Fall war und die Witterung soll nichts zu wunschen übrig lassen. Aus Po⸗
en lauten die Rachrichten sehr verschieden; während die Winterfruchte bb
einigen Landestheilen, wie z5. B. im Lamzyner Kreise, vortrefflich stehen
gingen sie in andern wegen mangelnden Regens völlig zu Grunde.
Außs den meisten Gegenden Deutschlands, sowie aus Belgien lauten de
Nachrichten uͤber den Stand der Getreide und Rapesaalen gunstig; die jesig
naßtalle Witterung ist aber ganz dazu angethan die Oofinungen ver
damd sehr herabzuimmen
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        n

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48

14.5

Die Kartoffeln sollen beinahe überall gut aufgegangen sein. haben aber
schottland. England und auch vielfach in Deuischland Veschadigung durch
giftöste erlitlen.

WVichtig sñũr Vlelo?

In allen Branchen, insbesonders aber bei Bezng der al-
emoin beliebten Original-Looae, reehtfertigt siek das Ver-
rauen einerseits durch anerkannie Soliditat der Firma, ander-
eits durch den sich hieraus ergebenden enormen Absatz. Die
vogen Ihrer Pũnktlichkeit bekannte Staata· Esfecten· Handlung
ssiph HEang in Hamburg ist Jedermann au's
Varmste ↄ2u empfehloen, und machen vwir auf die heute in
serem Blatte erschienene Annonee obigen Hauses besonders
ufmerksam.

In einem großen Theil der untern Rheingegenden sind die so vortreffli
en AÄussichten auf eine sowohl quantitativ wie qualitativ gute Heuernte durch
Austreten des Stromes mit einem Schlage vernichtet worden; in andern
peilen erfährt die Heuwerbung durch das anhaltende Regenwetter cine nicht
nedenkliche Berzögerung, die nur durch cinen raschen Wechsel zu anhaltend
ferer Witterung besonders wahrend der Heuernte, wieder gut gemacht würde.
den Weinstock hat das kalte Wetter die nachtheilige Folge, daß dessen
—* Eutwidlung gehemmt ist und diese Blüthe, ähnlich wie es voriges
aht der Fall war, so sehr hinausgeschoben wird, daß der Weinbauer seine
ie Hoffnuug auf einen äußerst güustigen Sommer zu stüßen gezwungen ist.

F. X. Demeß. verantwortlicher Kedacttur.
— 77 — *
Bekanntmachung.
Zur Herstellung eines zweiten Stocwerkes auf das zu St. Ingbert in der Kohlen ⸗
traße slehende Musik- und Mehlhaus der Kenappfchaft St. Ingbert werden nachge naunte
Jauarbeilen im Submissionswege bergeben, und zwar:
h) Demolirungs⸗ Erd⸗, Maurer⸗ und Steinhauerarbelt
deranschlagt zu « 1813 fl. **
2) Zimmermannsarbeil 836, 40
3) Dachdeckerarbeit 203, 25*
) Schreinerarbeit 19529
3) Schlosserarbeit 260, 23
53) Blaserarbeit. — 9 , 0
7) Spenglerarbeit b4,38
3) Tüncherarbeit 156 2
Plan, Kostenanschlag und Bedingnißheft liegen don heute an bis zum 13. Juli r. J.
nuf dem Buredu des Materialrechners k. Steiger C. Günther zu St. Ingberter
Hrube zur Einsicht offen. Daselbst werden auch die zur Uebernahme genannter Arbeiten
inlaufenden Submissionen, in welchen die Herstellungsgebote nach Prozenten Abgebot ge⸗
nellt sein müssen ge chlossen und portofrei mit der Aufjichrift — „Submission auf die
Bauarbeiten am Musik- und Mehlhaus“ 7 entgegenaenommen und an genanntem Tage
Samstag den 18. Juli des Nachmittags 3 Uhr
m Beisein erschienener Submittenten eröffnet.
St. Ingderter Grube den 4. Juli 1872
Der Ausschuß für Mehl ꝛce. Angelegenheiten.
Ein möblirtes Zimmer
'ann gemiethet werden bei —
Eimac jun., Satiler.
Mein in der Pfarrgasse ge⸗
egenes 2stöckiges Wohn⸗
zaus, mit vollstandiger Gaseiprichtung
mm untern wie obern Stodch, nebst Hinter—
zebäude und Garten ist zu derkaufen. Die
Bebaulichkeiten find zu jedem Geschäftsbetrieb
geeignet.
EChristian Koch.
— — — — EEXXe——————————— ——O —
⸗ —M a
W. Fuhrländer Nachfolger, J
Bã ahrgasse S5 Frankfurt am Main.
durch große Parthieeinkäufe und direkte Beziehungen aus den ersten Fabriken Deutschlands und Englands ist es mir moglich, tro
des bedeulenden Aufschlags sammtlicher Ariikel, fortwährend zu den bisherigen bilrigen Vreisen zu verkaufen.
Die Preise sind nicht nach halben Meter, sondern nach Ellen berechnet.
Großes Manufakturwaaren Lager. Großes Ausstattungs:Geschäft.
ood Stud e/ breite achtfarbige, lila, rosa, gelbe, braune, Cattune, 500 Stuck *. breites schweres Leinen, fur Hemden und Betttücher,
jur Aleider und Ueberzüge, O und 10 kr. die Elle. 12 tkr. die Elle.
oOd Stud —— gnenge Sineeeeeten g ettiene Grobe 4583 Fupen ser gnsqhtafrige Betttucher, das Vetttuch
m orden, für Vorhänge, 9 un die Elle. ith
m Sua n decie igsarvite RMlaue . Cattnne Vrillentines —
r mele
w En dr hete —B— ——— oo Stua gen wollene Bettdecken, fur wehs afrige Vetten, da
rgandis, in den brillantesien Dessins, 12 Ar. die Elle. 200 Stud schwere weiß wollene Bettdecken, fur zioeischlafrige Betten
nd Sthckee/. breiten seinen weißen Satin und Piqus fur Unterrocke das Stuck JI. 4.
und Ueberzüge, 12.r. die Elle. 500 Stuck schwere grau wollene Bettdecken, das Stud fI. 2 80. bis P. 8.
ido Stuck */. breites achtjarbiges Bettzeug, meistens turkisch⸗ roth, 18 00 Paar schwere weiße Piquédecken, fur 2ichlafr. Vetten das Stud fl. 2.80.
kr. die Elle. Victoria⸗Decken mit Franzen fi. 8.
hweren schwarzen Moireens fur Unterröde, 22 kr. die Elle. 100 Dutzend weiße leinene Tischtücher, 22/3 Ellen lang, 2 Ellen breit.
breuen engschen Waterbroof fur Regeamäantel, 485 lr. die Elle. das Siuck 45 kr.
do. mit Franzen 54 kr. 500 Dyd. weiß⸗ rein leinene Damentaschentücher, das Dzd. s. 2. 30.
Ve breiten guten Buxrkin fur Hosen, Westen unb ganze Anzuge, X drose rothe Eachemire Tischdecken das Stuckh I. 1.45. und I. 2.
Z3ö kr. die Elle. drosße roihe Cachemire Comodedecken. das Stud f.1 und fi. 124.
oße Aswahl Fußteppichstoffe, 15 kr. die Elle. o/. Ellen breiten reich ramagirten ö mit Bogen, 14 Kk.
dlatten voih wollenen Unterrodstoff, 15 kr. die Elle. Prima Shirting, grau, weiß, schwarz, Ikr. die Elle.
hwarzen Orleans und Alpacas, von 185 kr. an. Lama, ——*8* Thibet, Cachemires, Unterrockstoffe, is
ohweres dlau Gedrucktes, 12 ir. die Elle. allen Farben und Qualitaten billigst.
date wollene Kleiderstoffe, Eroifee, Popelines, Chine, Mohaires. Tischtucher, Handtücher, Servietten, graue und gelbe Kaffes⸗
Grosgrains, von 12 kr. an. servietten, Barchend, Zwillich Lederleinen, Stroh⸗
it Confimenden Feine weiße Organdis sur Kleider, die Ete It. sackleinen zum Fabrilpreise. »
Wußer sämmtticher Artikel sende in reichster —RT franco per Xos.
Au die kleidsten Aufträage werden, wie biaher, besteus hesorat-

gekanntmachungen.
Nobilienversteigerung.
RPontag, den 15. Juli 1872, Nacqhmit-
ꝙ 2 Uhr zu St Ingbert in ihrer
Hönung, läßt Frau Johann Baptist
bhiery Wutwe hier, verschiedene Vr
ergegeust ꝛnde zum Theil ihrer Enlelin
zerüha Bermer in Saarlouis ge⸗
zrig, oͤffentlich versteigern, als:
J'vouständige Beiten, 1 runder Tisch,
Pfeilerschränkchen, 24 Leintücher, 24
Jügen, 24 Servietten, 12 Tischtücher,
¶ Handtücher, 24 Frauenhemden und
onstige Gegenstände.
der Amtsverweser des k. Notars Horn
H. Biffar.
Mobilienversteigerung.
diensiag, den 16. Juli 1872, Vormit⸗
igs 8 Uhr, zu St. Ingbert im Sterbe⸗
ause lassen die Kinder und Erben der zu
Ingdert verlebten Ebeleuse Jvhann
sijack und Elisabetha Selgrad, die
deren Nachlaß gehörigen Mobilien ab⸗
zeilungshalber dffentlich versteigern, als:
in dollständiges Bett, Schrank, Küchen⸗
crank, Küchengeräthschaften, Kleidungs
dücke und verschiedene andere Gegenstände.
der Amtsverweser des k. Notars Horn
— X
Ein Yferd
mzu verkaufen, bei wem? sagt die Er—⸗
dition d. Bl.
        <pb n="418" />
        Viehr Versicherungs⸗Gesell⸗
—
ee s 25
ige; angefehene Agenten an
jcdem Orie. Bewerher wollen
fich franco an Herrn Sub.
Direector F. J. Schleicher
in Kaltenbach (Rheinbayern)
wenden. I—
v Ariren Glavh u te⸗ —2
Jungdert sucht mehtere J

Wohnungen,
a 2 u. 8. Zim iuer/ soaleich beziehbar.

8 —A
zimahten peri Pfd. 6 Silbergroschen
myfiehit Ph. —

Einladung
zur Betheiligung an den Gelwinn⸗
Ziehungen der großen vom Stagate
Hamburg genehmigten und gatantirken
Geldverloosung.
Der größte Gewinn bekrägt im uück

lichsten Fall
—2
Mk. 25s50,000
oder:
I0,00 I.

Die Hauptpreije betrogen.
Mark 150,000, 100, 000, 60, 000
40,000, 30,000, 25,000, 3
4 20,000 3 à 15,000, 44
12,000, 14 11,000, 7 4
10,000, 92 8000, 10 46000,
26 4 5000, 4 4 4000, 53 4
3000, 103 4 2000. 5 4 1500
2 4 1200, 205 41000, 255
4-500, 6 4300, 340 4200.,
14600 4 110 ete. ete.

Ueber die Hälfte der Loose werden
durch noch sechs Verloosungen mit
Bewinnen gezogen; in Allem 29, A0o0
Gewinne und kommen solche plan⸗
mäßig innerhalb einiger Monate zur
Ent cheidung.

Gegen Einsendung' des Bekrages
oder Postnachnahme vecsende ich ri⸗
ginal-Loose“ ais Erneuerung für die
zweiter Verloosnng, wilche amtlich
bp'anmäßig festgest llt

schon den 17.u. 18. Juli d.J
fattfiudet, zu foloenden festen Preisen:
Ein ganzes Originalloos fl.
7. — Ein halbes Original⸗
lvos fl. 8. 830. Ein viertel
Originalloos fil L. As. Se,
W., unter Zusicherung promptester
Bedienung.

Jeder Theilnehmer bekommt von
nir die mit dem amtlichen Stempel
versehenen Original⸗Voose puuttlich
zugesandt und sind folche nicht mit
Promessen z vergleichen, welche nur
auf persönlichem Vertrauen beruhen.

Der amtliche Original-Plan wird
jeder Bestellung gratis beigefügt und
den Interessenten die Gewinngelder
nebst amtlicher Liste prompt zugesandt.

Durch das. Vertrauen welches sich
diese Loose so rasch erworben haben,
erwarte ich bedeutende Aufträge, solche
werden bis zu den kleinsten Bestell⸗
ungen, sesbst nach den entferntesten
Gegenden prompt und verschwiegen
ausgeführt.

In kurzen Zwischenräumen fielen
acht Mal die ersten Hauptgewinne in
nein vom Glück begünstigtes Geschäft.
Man beliebe sich baldiast und direct
zu wenden an J
Acdlop Iams,
Staatseffeeten Handlung

in Hamhburg.
Für das mir bishet in so
reichem Maaße bewiesene Ver⸗
trauen sage ich meinen Inte⸗
tessenten den bisten Dank.

Unschätzbares erprobtes
Heilnahrungsmittel⸗ bei
Athembeschwerden.
An den Kgl. Hoflieferanten Hen. Jo⸗
hann Hoff in Berlin.
Walubach, 4. April 1872. Von
dem Tage aͤb,“wo ich Ihre Malz⸗Cho⸗
kohuder gegen“ meine? Athembeschwerden
inwandte, verloren sich alle da
mit verbundenen Uebel, der
husten, die Brustschwerzen. Ehr.Lind
Verkaufssiellebei Fritz Panzer
bieter in St. Ingbert.

eα
—ED
800, o00 MAarx Anege.
Noue Deatache 7
elek Wahrenz,. —

edewinne
garantiet
lerStaat.

200 C DC.C
Resonders vortheilhafte
Gluciksosfferte.
ð —*
Guok &amp; degenbei Cohr

Große vom Staate Hamburg ga

rant.rte Geld⸗Lotterie von über

12ission 860,000 Thaler

Diese vortleilhafte Geld- Lotterie istclies-
mal wiederum dureh Gewiune
gane bedentend verraehrt, sic
enthalt nur 58, OO O Loose, und werden
in wenigen Monaten in 6 Abtheilungeu
tolyendde Gewinne sicher ge-
wonnen, nämlieh: 1 Gewinn event
I00, o oo Thaler, speciell ThIr.
30,000, 40, 000, 24, 000 16, 000
12, 000, Io, o00 8 mal 8000 R ma
booo, 4 mal 42800, J mal 4400, 7
mal 4000. 9 mal 3200, 10 ma
2400, 26 ma 2000, 4&amp; wal I600.
54 ,mal If2oo, IosS mal 500, 5 mal
600. 2 wal 480, 205 mal 400, 25—
mal 200, 5 mal I20, &amp;440 mal 50,
14, 610 mal 44, 40, 13. 750 mai
20. 8. 6 4 &amp;æ2æ Thalerx.

Dis Gewi un Ziehung der wweiten
Abtheilung ist amt IIch auf den
7ten u. LStem uili d. 4
festgestellt, und kostet Hieræau die Re
novation für
das ganze Originalloos nur Thlr.
das bae do. nur 2 Thlr.
das viertel do. nur 1Thlr.
und sende ieh diese Original-Loose
mit Regierungawappen (nicht vor
dlen verbotenen Promessen oder Privat-
Lotterien) gegen frankirte Linsend-
ung des Retrages, oder gegen Post.
vorsehuss, selhst nach den entsern-
testen Gegenden den geehrten Auf-
traggeborn s0fort 2u.
Die amtliche ZiehungsIiste und
dio Versendung der Cewinngelder
erfolgt sSosort naeh der Zienung
an jeden der Betheiligten Prom Pt uné
verschwiegen.

Mein Geschäft ist bekanntlich das
Aclteste und Allerglu stée,
indem die bei mir BRetheiligten
sehon die grõssssten HIIanptgewinne

von Thaler 100,000, 60, ooo,
Go, ooo, oftmals 40, o00, 20, o00, sehr
häufig I, ooo Thaler, Io, ooo VhIr.
ete· et. und jüngst in den im
MIOnmat IMa d. J. statigehabten Zieh-
ungen de Gosm mit-Su n,e voν
iü her 80,00 0 Taler laut amt-
liehen Gewinnlisten bei mir
gewonnen Haben.
Jede RestelIIung auf diese
7 Original Loose kann man einfne
E auf éeine PosssteιMIg-

— MKarte machen.

Laz. dams. Cohn
in Iamburg,
Aaunt-Coni ptoir, Bant- und
Wechselgeschaft.
0022*

Nedaltion. Druck und Lertagepon F. X. Demeß in E. Inben

zur Rotlieiiigun
Amn Gie
Gcevrinn Citinceen
der vom I ee, garamtir⸗
ben großen Geld⸗Lotterie in welcher
uber 4
4 MMillionen 650,000 Mark
sicher geiwounen werden müssen.
Die Gewinne* dieser vortbheilhaften Gelà-
Lotterie, welehe plangemãss nur noch ös, OOq
Loose enthalt, sind folgende: nämlich 1
Gewinn event. 8390, -00 Mark Nene
Dentsche Rriehswahrung vder 100 00
Thaler· Pre Erte decea Nrx
150, 0000 100 u0v. 60,000
A0, Dob, 30, 000. 25 000 8
mal 200003 mal⸗ 5 O00;
mal 12,000 1 mal 11,000,
7 mal 10,003 9 mal SOOoo, 10
mal 6000 26 mal 5000, 4 mal
A06060 33 mal 3000,. 108 mal
2000, 212mal 1500. 1200
I006, tioo mal Soo, Soo 200
IABGGOGO mal IIo, 20 mal Ioo, 30,
18740 mal 20, 15, 10 und 5
Mart, und kommèn golche in wenigen
—XX
—XXC
Dae 2weite Ceninn Ziehang iet amtlich
auf den SA
17. und 18. Juli d I
festgestellt, und kostet hierza die Reno
e Srigmal⸗ Loͤbs nur 4 Thir
das ganze Or vos nur
das —* do. nur 2 Thlr
—WV nur LEhlr.
und werden diess vom Gtaate garan⸗
tirten OriginaleLoose (keine verbotene
Pronssẽn) gegen frankirte Einsendung
des Betrages oder gegen Postvorschuß
setbs? nãeh den eutferutesten Gegenden
von mir r 83, 8
— dét Bethelsgfen ersialt von mi
neben geinem OriginalLoose auenꝰ den mit
dem Btaatswapp̃tũ versehenen Original-Plan
gratis und naeb gtattggehabter Ziehung
sofort die amtliche Ziehungsliste unauf-
gefordert eagesandt.
Dise Auss Vung ud Vorsendung
dor Gewinngeélder
erfogt von mir direct an die Interossen
ten prompt und unter streugster Ver⸗
schwiegen hett.
ede Vestellug Aun ma ein·
sech ans“ eins Possteinzahlungs⸗
Vsu daher mit der
—Man wende mit den
Aufträgen vertrauensvoll an
damneol Aeoksoher zeur-
Babqwer A WVCxX60u In RAro
        <pb n="419" />
        Slt. Ingberler Anzeiger.

de Si. Jnaberter Aunzeigerr (und das mit vem Hauptolatte verbundene Usiterhaltunz85latt, mit ver Dienstaas⸗, Donneretagt und Sonntagt

demmer, erscheint obchentlich dier mal: Dien Stag. Donnerstag, Samstag und 5Innatag. Adaonnementapreis vierteljährig 422 Krzr. oder
12 Silberar. Anzeigen werden mit 4 Kerzr. die dreispaltige Zeile Vlattichrijt oder deren Raum berechnet. J

— — —— — — — S... à XJ DSMMA

M 106. 1872

Dentsches Reich.

Manchen, 4. Juli. Das Kollegium der Gemeindebevoll⸗
nochtigten hat gestern mit allen Stimmen gegen die eine des
hen. Fleischmann (ultr.) die vom Magistrat vorgeschlagene Er⸗
Jennung auswärtiger Lehrer, die dann seiner Zeit auch Ober⸗
sehrer werden jollen, gebilligk und damit bewiesen, daß ihm das
Juteresse der Schule hoöͤher stebt als partikulare Interessen. So sehr
man aber nuch billgen wird, daß die von einigen protestantischen
dehrern ausgehende Agitation geicheitert ist, so muß man
doch zugeben, daß durch die Macht der Umstände die pro⸗
testanlischen Lehrer minder gut daran sind als die katholischen;
wahrend den letzteren die Möglichkeit, an einer der zahlreichen
zatholischen Schulen zum Oberlehrer befördert zu werden, offen
eht, ist den ersteren diese Moö ilichleit nahezu ganz genommen,
da nur eine Schule besteht. Dieser Mißstand darf aber icht
dadurch gehoden werden, indem man gewissermaßen die protestan⸗
tische Schule als eine geschlossene Zunft erklärt, sondern nur da⸗
durch, daß die Prinzipꝛen des Schulstatuts und damit die Ober⸗
lehrer in allen Städten eingeführt werden, und durch Einführung
der konfessionslosen KKomunal-) Schule. Die HH. Weidert und
Guggenheimer haben sich daher um die Gemeinde und um die
prolestantischen Lehrer ein Verdienst erworben, daß sie offen und
ohne Scheu die Nothwendigkeit der konfessionslosen Schule be⸗
lannten. Meurste Nachrt.)

Nach einer Nosiz in der „Dish. Allg. Ztg.“ wäre die Schleif⸗
ung der Festung Rastattt eine peschlossene Sache.
Frankreich.

Paris, 4. Juli. Es scheiut, daß wir am Vorabende vsan
wichtigen Ereianissen stehen. In Versailles herrscht seit 48 Stun⸗
den große Aufregung, man flüstert sich gegenseitig in die Ohren;
nan hört die Worte „Verichwörung, Triumvirat, Mac Mahon“
aussprechen. Die vershiedenen Gruppen der Kammer halien bei
perschlossenen Thüren Setzungen ab und Thiers soll in einem Zu—
stande großer Aufgeregtheit sein. Der heutige „Avenement? giebt
einige Auftlärung über das geheimnißvolle Treiben in Versailles.
Diesem Blatte zufolge ist die monarchische Crise auf der höchsten
Spitze angelangt. Die Rechte und das rechte Centrum der Kam
mer haben beschlossn, Thiers zu stürzen und durch Marschall
Mac Mahon, dessen Mimirkung sie sich gesichert hätten, zu er-
sehen. Man würde ein aus Maischall Mac Mahon, Herzog von
Broglie und General Ladmirauit bestehendes Triumvirat bilden.

Verfailles, 5. Juli. Die „Agence Havas“ meldet:
Die beunruhigenden Gerüchte, welche über eine angebliche Conspi⸗
ration der monarchischen Parteien agegen den Präslidenten der
Republik und die angebliche Absicht Thiers, die Aufldjung der
dationalversammlung zu provoziren, verbreitet sind, werden formell
dementirt. Die Aufregung in den parlamentarischen Kreisen bal
ich doslstäudig gelegt.

51
Vermischtes.

4In Germersheim sind zur Beschaffung billiger Kohlen
gegen 200 Bürger zusammengetreten, um einen Kohlen Consumverein
in's Leben zu rufen.

4 Schon wieder ist ein Munder passirt: Von der Rhön
läßt sich das „Vaterland“ berichten, daß bei Frankenheim
unter dem Kreuzberg Hirtentinder am hellen Tage am Hemmel
uin Schwert geschen haben, dessen Spitze gegen Norden gerichtet
war. Das Wunder ist passirt am Tage des h. Aloisius, „der
auch ein Jesuit war,“ wie der Berichterstatter hinzufügt.

Am 6. und 7. Aurzust d. J. wird in Berlin ein
dongreß der Schneidermeisser Deutschlands und Deutsch Oesterreichs
sagen. Für denselben sind folgende Punkte zur Berathung und
edentuellen Beschlußfassung auigestellt: Berathung der Lehrlins
rage, respeltive Errichtung von Fachschulen; Maßregeln gegen
ingerechtfertigte Strike's der Arbeiter; Einschraänkung des üben
naßigen Kredites; Errichtung einer allgemeinen Invaliden und
Sterbekasse für Schneiler: Berathung von Schritten zur Aufbebunc

der Konlurrenz durch Strafanstalten und Gefangenhäuser.

7 Ein Wort Bisßsmarcds. Die Berliner „Tribüne“ er
ahlt: Bismard stieg in einer Reichstagssitzuug von seinem Sessel
in den Saal hinab und suchte einen ihm lieben Abgeordneten auj.
Sich uu diesem setzzend, sagte er: „In einem Ihrer Werke citirten
Sie ein reizendes Gedicht. Sie kennen den Dichter (er nannte
hu), ich interessire mich für ihn, was treibt er, wie geht es ihmfe
— Der Gefragte antwortete traurig: „Durchlaucht wissen aljo
aicht, daß er verrückt geworden ist ?? — Bismarck schwieg einen
UAugenblick, dann fagte er: „Verrückt, lieber Freund, ist ein etwaß
jzarter RAusdruck; sagen wir: er befindet sich in der Minorität.“

In Rom fielen vorletzten Sonntag 5 Mordthaten und
Berwundungen, Tags darauf 15 Ermordungen und schwere Ver-
vundungen vor.

FIm südlichen Rußland, wo während des Sommers die
Temperatur durchschnittiich 4„5 Grad R. erreicht, schützen sich die
dandleute gegen das Gerinnen und Sauerwerden der frischen Milch
—X
jaftes troöpfeln und unterrühren.

fx In Kiew, der Hauptstadt der Ukraine, gewiant die
Tholerdepidemie mit jedem Tage größere Vechreitung. Am 12.
und 13. Juni erkrankten an derseiben 404 und starben 189 Per—⸗
sonen. Seit dem am 31. Mai erfolgien Ausbruch der Epidemie
waren bis zum 14. Juni 1317 Personen erkrauft und 532 ge⸗
torben. Am meisten grassirt die Epidemie unter den das orthodoxe
stloster in Kiew besuchenden Wallfahrern, die während des Sommers
aus ganz Rußland herbeiströmen und deren Zahl jährlich gegen
ca. 200,000 beträgdgt. —

F In Newyork sind am 2. ds. fünfzig Leute durch Son⸗
nenstich gestorben.

7Newyork, In Terre Haute, Jndiana, hat sih ein
Deu:scher Arzt vor Kurzem zum neunten Male verheirathet, nach⸗
dem er das Unglück hatte im Laufe von 11 Jahren acht Gattin⸗
nen durch den Tod zu verlieren.

f Ein eigenthüsnliches Duell fand vor Kurzemen der Nähe
z»on Saun Francisco in Californien statt. Zwei Goldgräber,
Jose Priedd und Jimes Tadermann, hatten eine ansehnliche
Zumme in Goldklumpen und Goldstaub zusammengebracht. Sie
»ebonirten ihte Schäte in einer Höhle, welche ihnen Beiden zur
Wohnung diente. Alles ging eine Zeit lang gut, bis B.eide im
verflossenen Monat wegen einer Flaich: Branntwein in Streit ge⸗
iethen. Ein Duell war die unmittelbare Folge des Streites.
Die beiden Kämpfer hatten ihre Revolver nicht bei sich. Sie kamen
»aher überein, sich mit Goldklumpen und Stücken von goldführen⸗
her Erde zu schlagen. Eine Stunde später janden Goldgräber die
»e den Kämpfer in der Grotte, in Blut gebadet. Tadermann war
»ereits todt, ibm hatte ein Goldklumpen im Werihe von 7 bit
3000 Francs den Schädel zerschmettert. Der ganze Rumpf war
zerquetscht und triefte von Blut; hinter ihm lagen etwa 60,000
Fraucs in Barren von verschiedener Göße. Priedo athmete noch,
aber sein Zustand war auch nicht viel desset. Er hatte Wunden
jur 5 bis 6000 Francs erhalten. Das Sonderbare an der
Zache aber ist, daß man das Duell ganz in der Ordnung fand
und Nienand Austoß daran nahm, Priedo als den Erben Tader⸗
mann zu betrachten.
vichtig fiar Vilel«e?!
In allen Branchen, inshesondere aber hei Bezug der all-
zemein beliebten Original-Loose, rechtfertigt sich das Ver-
crauen einerseits durch anerkannte Solidität der Firma, ander-
eits durch den s ch hieraus ergobenden enormen Abaatz. Die
vegen Ihrer Pũnktlirhkeit bekannte Staats Effecten-Handlung
Idolph Haas in TIamburg izt Jedermann auf“
vVarmste z2u empfehlen, und machen wir auf die heute in
inserem Blatte erschienene Annonce obigen Hauses besonder—
rufmerksam.
EMDemeß vwerantwaritlicher Rebdacteur
        <pb n="420" />
        Bekanntmachungen.
„Truta net so.
Montag den 8. Juli 1872, Abends 8 Uhr
Generalversammlung
zei Hrn. Adjunet Schmitt.
Der MPraͤsident.

Atte st.
Breblau, den 13. April 1872.
Sehr geehrter Herr Höhenberger!
Ihnen hiermit die außerordenthiche Heil⸗
amkeit Ihres mir gesandten
Tannin-Terpentins*)
im Imeresse ähnlich Leidender zu bestätigen,
beeile ich mich, Ihnen den so überaus raschen
und glücklichen Verlauf meines
Gichtleidens,
das mich schon seit vielen Jahren periodisch
—XR
aach Vorschrift die kranken, bedeulend schmerz⸗
zaften und geschwollenen Stellen an Arm
ind Bein täglich 4 mal starck ein, der
Schmerz ließ zu meiner großen Freude in
2 Tagen vollkommen und die Geschwulst in
3 bis 4 Tagen ganz nach, so daß ich nach
ztägigem Gebrauch im vollständigen Beũtz
neiner Gesundteeit war, was ich sonst durch
ille moͤglichen Heilmittet in so vielen Wochen
iicht bewerkstelligen konnte. Ihnen, ge hiter
derr, hiermit herzlich dankend, habe ich zu
ein die Ehre
Ihr ergebener
F. M. Raummier, Lederhändler,
Oderstraße 19.
19) Zu haben in St. Ingbert bei J.
Friedrich in Original-Flaschen à 12
Sgr. und 2 1 Thlr.

—————— —
Vreiskegeln
in der Oberhaufser' schen Bierhalle.
Alle Diejenigen, welche sich noch daran
zetheiligen wollen, moͤgen dieses in in aller
zutze vornehmen, weil im 14 Tagen
Schluß und Preisvertbeilung lait⸗
fiudet.
Frischer Nüruberger
Hchsenmaulsalat
st eingetroffen bei
Fritz Panzerbieter.
—— — — ——
Heute Sonntag
Dis à Ia VanilIle
in der Conditorei von
Ir. Rrinz.

(Annonce.)
Vieh⸗Versicherungs-Gesell.
schaft für das deutsche Reich
in Aachen sucht durchaus thä—
tige, angesehene Agenten an
jedem Orte. Bewerber wollen
äch franco an Herrn Sub.
Director F. J. Schleicher
in Kaltenbach (Rheinbahern)
wenden. —
Gicht⸗, Rheumatisms Mtagenkrampf
ind Hämmorhoidalkranke heit
Dr. Muller in Frankfurta. M.,
Mein in der Pfarraasse ge⸗ Sendenbergstr. 8. Kurbrospecte gratis frguts.
legenes 2stöckiges Wohn⸗ Frankfurter Boörse
haus, mit vollfündiger Gusei richtüng vom 5. Juli 1872.
im untern wie obern Stock, neblst Hinter⸗ iee Friedrichs dor 182
gebäude und Gurten ist zu dverkaufen. Die Fistzlenß. Id's. Slua 7
Bebäulichleiten sind zu jedem Geschäftsbetrieb Zeundische id n. Stuae
geeignet. 20Francs⸗Stücke 221
CEhristian Koch. Znglijche Sowvereigus 49 -21
Dollars in Gold J — ———
zehung am 17. u. 18. Juli d.
Das große Coos von 175000 Gulden baares Gesd
jowie weilere Gewinne von sA. 1030005 *0000, 42000, esboo, idoo. Irsob, 3 mal
14000, 3 mal 10500,4 nal 8400, 7 mal 7000, u. j. w., kann man auch diesmal wieder
erlangen, in der von der Freien Stadt Hambur g errichteten und garantirten großen
Beldverloosung. — Bei dieser Lotterie kommen im Ganzen 31900 Gewinne zum Vorschein
und muß jedes gege Loos unbedingt eine der enthaltenden oben bezeich⸗
neten großen oder kleineren Preise erlangen, auf welche Weise am besten deiwiesen
wird, wie vortheilhaft und iolid diesel.e fur das spielende Publikum eingerichtet ist.
T Nächste Gewinnziehung schon am 17. und 18. Juli dieses Jahres. —
Das Unterzeichnete mit dem Verkauf der Locse dirert beauftragte Handlungshaus,
hält hierzu seine belannie glückliche Collecte, mit ganzen Originalloosen à fl. 7. —.
Jalben äànfl. 3. 30 kr, viertel ä fi. 1. 45 kr. gegen Tinsenduug oder Postnachnahme des
Betrages bestens empfohlon und fieht unter Zuficherung gewissenhafter Bedienung recht zabl⸗
reichen geneigten Bestellungen entgegen. ꝓ
HB«cacoxr. Bankqeschäft in Mainz.
ꝛAna am 17. à. 18. 425
ↄtisoho Rram o GVelapet:y
heilt vriet ien der Specialarat fũurilepaia V. D. KiIIiSeh in Borlin,
ietzt Neuenburgerstrasse 8. — Schon Hunderte rollatändig goheilt.
ERA T Dẽ

—Z—

Einladung
zur Betheiligung an den Gewinn⸗
Ziehungen der großen vom Staate
Hamburg genehmigten und garantirten
Geldverloosung.
Der größte Gewinn beträgt im ück
lichsten Fall
Mf. 250,000
ader?
ROO, OO TIID.

Die Hauptpreise betragen:
Mark 150,000, 100, 000, 60, 000
40,000, 30, 000, 25,000, 3
à 20,000. 3 à 15,000, 44
12,000, 1à 11,000, 7 2
10,000, 9à 8000, 10 4 6000,
26 4 5000, 4 5 4000, 63 4
3000, 103 4 2000. 53 4 1506
—A
4 500, 5 4300, 340 4 200,
14600 4 110 ete. ete.

Ueber d'e Hälfte der Loose werden
durch noch sechs Verloosungen mit
eminnen gezogen: n Aem 29, A00
Gewinne und kommen solche plan⸗
maß'‘g innerhalb einiger Monate zur
Ent cheidung.

Gegen Einsendung des BRetraces
oder Postnachnahme vecsende ich Ori⸗
qinol-⸗Lonse“ a s Ernenerung für die
zweite Verleosnvg, welche amtlich
panwößiag fedstesst

chonden 17. 1. 18. Juli d.J
stattfirdet, zut fol anden fsten Preisen:
Fin arnzes Origingllopo fl.
7. — Ein halbes Oriainal⸗
nos fi. 4. 80. Ein viertel
Originallves A. JI. A5. S.
W., unter Zusicherung prompickter
Bedienung.

Jeder Theilnebmer bekommf poꝝn
mir die mit dem am'lichen Stempel
persehenen Orgipol⸗voose pünkbtlich
zugesande und sind) solche nicht mit
VPromessen 4 veroleichen, welche nur
auf persönplichem Vertrauen berahen.

Der eweliche Oriainal Plan wird
jeder Besfessung grat's beigecfüat und
den Inferessenken die Gewinngelder
nebst amtlicher Lsse prompt zugesandt.

Durch das Nertrauen welches sich
diese Loose so rasch erworben haben.
erwarte id bedentende Anfträge, solche
werden ßiis zu den kleinsten Bestell⸗
ungen. jetbst nach den enfferntesten
Gegenden pronpt und verschwiegen
ausgeführt.

In kurzen Zwischerröumen fielen
acht Mal die ersten Hauptgewinne in
mein vom Glück beolinstigtes Geichäft.

Man beliebe sich baldiust und direct
inu wenden an
Adolppi Iaas.
Staatseffeten Handlung
in Hamhurg.
Für das mir bisher in so
reithem Maaße bewiesene Ver⸗
irauen sage ich meinen Inte⸗
tessenten den befien Dank.

— *

A

ααα
        <pb n="421" />
        Aar 28 2
22553323
328753585355—
— 5 2 53* — — *
24 — —— —3
21 325*838 32323
22 3 5253 F —— ———— 4 — 83
3 7 287 233383*7
33535332573335* 555 —z355* 5832.** —*8 5324
2 — 35 5 22 * 5757 * *
J h 3
5 —V —— —R 7 — ** — 55*52377* 2524 — 82 —75 2
3 75— 22* 23222327 55 2— 587 8* — — 3253382 4
e36 33823831 ——532335338
3 — * e 5*8 *8 2532* * T ——e— 7 * 7 —A 8
c02 52 2535 v 2,. 5 2 *822 — S B IXG * —52 *8
*
* 522 3523* 822 2555 3 28* 2* 52* 323238
3252 — — 5z5 73248 5 2337* 2E* — —— 9 55
87 — 3 52*52
2 5 3333335 538* 5733515* W 2. 3 3*77
—V— 2 555 525 53 —557 —A— — *3 Emc7. — *
——— — 22532 5s553257 383 22 333 —8 27 3 5535753
553553535*
— 2228 525 323763836 558 62* 23
2 3 25352 22 2 —— ẽ 2580 7 —— 32337*3 552* 2 23 * *. 5 *
— 223 8— 823 25 ß 5268 28 3258 — 8* 5 c—EH
— —A— 3 — —8 5 2 5* —5 —— a — T 2 2 8
— 832 —5 — — 2 — 5 — 5 * * — —E—— —S
33253—83323 2 5 25 ——————— 55* — — 32 ——2 34 *
22 25 92 8 557 25 5 2 2385322* 2 58 533 23
8 7 —836 521 —237 — ——k— —X —57 253 —— * —S 223 532 52*
— 3375—3333 523855533835 A— 5 * 5z533555
22 * 325 — —4 23 * F —z28 —S8 * * 7
533553338 — 23585 — 75. 5 * * 5**2287 — 7 2527 2
52* ——— * 28 —8 731 22523 * — — A — 223 2 8
J 5
* 333583 537 2383s5*732 ια *
36 2332332338 *5355. 2333352* 7—2* —— —— x e
32 — *8 — 538 7522 — —— — ——
5—2352 — 2222* 525275* A 23282
— — 28323 55 „—m Y *— M J
J 5733535
— 348 — z22825 —A 12828 —5*5 3* 5375
258238 — a⸗ — —A —12 85 B*
3338 23 4232 — — — 3
—Z— — * * 2 *3 — —V — 7** *
5 — — —A— *— 58 —8 5 —
5—* — — — * 222 .
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        St. Ingberter Anzeiger.
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at In bereer Anzeigesr (und dat mit dem Hauptolatte verbundene nnlerhaltungablan, mit der Diendtaqt⸗ Douaerriaas · und Sonntatk
uerp erscheinnt woͤ hentlich 33er un al: Dienstag— Donnerstag. Samstag und Son X
12 Sildergr. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreupaltige Zeile Blauschrift oder deren Raum bexech ꝛeꝛ. —*— F
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Dienstag, den O. Iyli 1872

— — —
α Deutsches Reich. a e] Rüdsichtlich der Conferenz wegen der Infernationale“
—Munmchen, 5. Juli. In aut nnierrichtelen“ Kreisen wird wird aus Wisen berichtet, die Vorberathungen dauu, an welchen
q ocs Bestimmt-ste versi vert. din eine Biidung des Ministeriums er Graf Andraftiv persönlich lebhaften Auther genommen
Iqh den jehigen Gesaudten Herrn Graf v. B ray nicht in Aussicht jabe, seien zum Abschlusse gelangt, wesbald die Bestimmung des
— J Termins zur Erbffnung der Enquete in Berlin jeatzt nar noch von
— deutsche Kaiser hat abermals 20 er deütschen Regierung abhängen dürfte. Die viener Delegirlen,
zalß aht inen im die rheinischen ¶Bay rn und 23 Beamten und —D der Lage sein, ein klar formulirtes
diensteten der pia zijchen Eisenbahnverwaltungen den preußifchen Zrogramm mitzubringen, wenn nicht eiw die dents e Regierung
nerden 3. oder 1. sel. mit. dem othen sereuze auf?“ weißem ioch vor Zusammentritt der Berliner Coaferenz Einblick in das⸗
ie am Erinnerungsbande und das allgem, ac,Eherenze chenn elbe zu thun Gelegenheit erhalten sollte.
Erinnerungsbande varli-hen. Wie wir hören, wird' dee Kronprinz sich zur Steinfeier nach
München, 7. Juli. Ja Folge der Bförderung des Land⸗ dassau vegeben; von dort unternimmt dersel e eine Reise nach
azabgeordneten Th. Wand zum onfficlo ialrathh: at si h derselbe Berchtesgarden, wo er einen mehrwöchenil chen Aufenhalt dazu
Wahlvezirt SpeyerFranke a thai einer Neuwahl zu heitützen wird, um die Trupprn des eiltien Arme korps, sowie
iergichen. uch des wintembergischen Armeetktorps einer In spizirung
Mmuünchen, 7. Juli. Lart Cultusministerialrescritt vom u unterwerjen. welche bekanntlich zu der unter dem Befehl des
d. b. Ms. wird von tko nmenden Schuljaur an au h an, sämmt- dronprinzen stehenden vierten Armee⸗Inspettion gehören.
hen humanist ichen Stu aie ra ist ihnen der Heichichtsunte r⸗ Squlze⸗Denitzäch hat die lange gehegte2 Absicht. sein
ngt nicht mehr confessionell getreunt erth ilt werden. Mandat zum- Abgeordnelenhause niederzulegen, jetzt auszeführt
Müsnchen, 7. Juli. Unter großem Andraug des Volkes ind wird sich nun um so rirckhaltsloer der verdienstlichen Thã⸗
wsoeben vom Erzbischos. von Unecht Gollesdienst und Jirmung iugkeit hingeben können, die er als Anwalt der demschen Ge⸗
ollzogen prorden. Durch Prof. Friedrich ließ er vor der Ertheil⸗ iossenschfsen entwickeli. Ju Reichstage wird er verbleiben.
in der Firmung eine wabrhaft ponolische Anfprache an das Darmstadt, 7. Juli. Die Cseneralversam nlung des
zoik, die Furmlmige und den Klerus vortragen. Morgen reist Vereins für Volksbildung beschloß auf den Autrag von Schulze⸗
Ensbischof wach Kiefersfelden, um Dienstag dort zu firmen, delitzsch und Duuker, durch ihre Mitazlieder und Zwe'igvereine in
Rittwoch nach Mering. um Tonuerstag dort zu fiemen. In Kemp- ämmttichen deutjchen Staaten für die Gründung von Foribildungs⸗
en wird er Sonntaa iunctionren. chulen und obligatorischen Bisuch derselben zu wirken, mit der
Berlhin, 3. Juli. Der Bundesrath hat die Ausführungs- Bründung von Volksbibliothelen vorzugehen und für Beschaffang
zeimmungen zum Jeju'tengesetze defian v “in solgender Fassung jeeigneter Volksschriften Sorge zu tragen. Der Versammlung
mgenommen: Da der J juiten Orden vom Reichsgebiete ausge⸗ vohnten Prinz Ludwig von Hessen sowie die Minister v. Lindelof
giossen, so ist den Argebörigen desselden jede Ordensthätigkeit, ind v. Berchiold bei
mentlich in der Kirche und Schule. jowie auch die Missious⸗ Was den Snike im Revier Efssen anlanet, so istdie Lage
sbhaltung verboten. Die Niepverlassungen des Ordens sind in zoch immer dieselbe; krin Theil will nachgeben. Dagegen ist das
hs Monaten aufzulöien. Die Vollzugsanordaun veifügt, die Dühlheimer R.vier dem Beispiel des Dortmunder gefolgt und sind
andespolizei. Die Anireisung eines Amenhaltes tritt ein, wenn vort wieder rtwa drei Viertel der Berglente au der Arbeit. Dem
in Ausgewiesener einen jolchen uicht seibst wahlt. Die Bun es⸗ Minister des Innern, Grafen Eulendurg, ist es zu dauken, daß
egierungen haben von der Aufhehbung einer Niederlassung das isher vom Einschreiten des Militärs Umgang genommen warde;
deichskunzleramt zu berachnichtigen und auch m tzuiheilen, ob aus⸗ er gab die Weisung, dasselbe zu unterlassen, so lange die Orts⸗
aͤndische Ordens⸗ Anoehörige ausgewiesen. ob deumchen Angehörigen »olizer mit ihren eigenen Mtteln irgendwie ausreichen lünne.
in bestimmier Auienthen versagt oder angewiesen wurde, endlich Franukreich.
ie Namen und Berhaltnisse der Betrffenden anzugeben, Erhebe“ Paris, 6. Juli. Man ve sichert, der Bericht Broglies über
ogen ju deranstalten, ob in ihrem Gebiele Orden oder ordens⸗ den Räumungevertrag konstätire, daß die Regierung trotz ihrer
huliche Kongt gationen best hen, welche mit den Jesuiten affilirt Anstrengungen nicht mebr von Deutschland erhalten konnte. Die
ind, und die Ergebnisse -in drei Monaten dem Reichskanzleramte Diskuision des Vertrogs wird Montag stattfi iden; seine Annahme
u melden. —* iist unzwreifelhait. Mac Mahon war gestern Abend bei Thiers. Die
Wiederholt hat Herr Threris in den letzten Tagen die Beziehungen Thiers zu dem Murschall sind sehr freuudjchiftlich.
helegenheit wahrgenommen, unumwunden de Noihwendigkeit zu Siner Note der Amtszeitung zufolge hat die Rezierung Maßregein
etonen, datß man die vollendeten Thatsachen in Italien zu achten ergriffen, doß die deutichen Trupper keineswegs bei den Einwoh⸗
abe. Man hält diese Erklärung des Präsiderten der Repudlik nern wohnen; sie wird sich bemübden, die Ollapation abzukürzen
etade in dieseri Aujenblicke für bedeutnngevoll, da sie den Bes durch fiuanzielle vertragsmäßig zulässige Rombinationen. .
peis liefert daß Thiser s, wenigstens vorlaufig, den Frieden will; Die Feldmando er, der deutschen, Truppen in Frank⸗
ie Ulnaonten werden daher dei ihren Umsturzbestrebungen eben deich haben au 1. Juli ihren Angiang genom nen. Die neut
enschiossen hegen, Tarers vocgehen müssen, ‚oie gegen Victor Fonveution wird an denselben nichts andern da die Raumung
am ane Dehald suchen deun auch die Klerskalen im, Verein dicht wor dem 1. October, wo die Mandner beendet sind, statt⸗
nit den Legitimisten die Auterche in Mißcredit zu bringen und finden wird. Ein Theil der in' Frank eich —befindlichen deutschen
eifern gegen den neuen Vrrag mit Deutschland. 3353* Farps wird gegenwärtig gewechselt. Die frauzösischen VBehhörden
Waßs den neuen Vertrageint De usbland betrifft, so befesligt ind von diesen Truppenbewequiigen in Keuntniß geseßt worden,
qh die Ansicht imuir, all einsiner, daß derselhe zu keiner Krisis dumit sie die nothwendizen Paßregeln ergreufen.
ihren werde, obgleign dic kl-rikaleleg:timistische Partei Allrs auf ⸗ — —
ietet, um denselben zuui Falle 4u hringent pDet größte Theil der — Veierem i schte o. J
dechten hat mämlich uncht den Purh, in dieber Frage Front gegen i DemSt. Ingberter Cantonal Zweigverein
Thiers zu machen,“ wen nicht eine All m'iine Eutrünnung gegen des bayerischen Landeshiljsvereines und der Kaser Wilhelm Stif-
ch heroufzubeschwören. da, »troßt usslen —A gegen die neue kung sind bis jetzt 155 Mitglieder mit einem jaährlichen Beitrage
onvention, doch jder' uir zu gut einsieht, daß sie Frautreich be⸗ von 2885 fl. und ernem einmaligen Beitrage von 3146 fl. beige⸗
rutende Vortheile darbi tet/“ sowie doß ine NRücktehr zu den kreten. Die Mitglieder- entzeffern sich auf die einzelnen Gemeinden
ztipulationen des x Fraulfurzer Bertrazes zu großem Unglücke des Kantons wie folgt: St. Jugbert mit Schnopptach 127 mit
brem zürfte 7 51 *7525 233 f. aährlichen und8146 fl. einmaligen Weilrägen — unter
        <pb n="424" />
        eßtern 3036 sII. von der Familie Kraeiaer; Ensheim 10 mit 23wendien wohnen, hei welhen sie noch manche frohe Tagt
(. lährl ichen Beitragen, Eschringen 1 mit 1fl. Hassel 2 mitverleben hofft. 3 6
10 fl., Hecendahlheim 4 mit B fi. 15 kr., Oberwüuͤrzbach 1mii Die ueuen deutschen Reichsmünzen werden in der Sad
fl. Ommersheim 3 mit 6 il. 15 und Rohrbach 6 mit 6eflu 25 Frs. und 12 Fr. 50 Ct. verwerthet. Das eidgendss
jährlichen Beiträgen. Bei dem Rechner des Vexeines, Herru Finanzdebariement hat sich mit der Bemerkung, daß das 6*
Zaufmann Joseph Beer hier können taglich weitere Beitrutser. igmaekstück nur 24,69 Frs. werth sei, deranlaßt gesehen
lärungen erfolgen. Ldantone zu ersuchen, der Verbrestung dieser deuschen WMun⸗
fZweibraden, 8, Juli. Gestern Abend tkraf die vorzubeugen.
Vachricht hier ein. daß der hochwürdigste Herr Heinrich Loos fKonstanktinopel. 3. Joli. Haute Fruh brach
Irzbischof von Utrecht. am 16. Juli hier eintreffen wird, umArmendieriel von Seutari eine große Feuersbrunst aus 2 taust·
das Sakrament der Firmung zu spendein. Wie wir hören, sind Häuser sind ein Raub der Flammen geworden. ( Nr. fr. Pr)
zereits über 30 Fiemlinge hier angemeldet. (3w. Ztg.) J F In Mira dor, Mexico, starb unlängst in X *
Die „Pi. P.“ erfährt, daß im Laufe dieses Monats der schlags der Mitgründer der Gießener Burschenschaft —V
Brunderwerb auf der vrojectitten Eisenbahnstrecke Kaiserslaulkern Sartoriu s, genannt der Bauer.“ der dem Carl Sand
Enlenbach stattfinden wird. bevor dieser zur Ermordung Koßebue's nach Mannheim gin
Lambrecht, 7. Juli. Ein. sehr bewegler Tag giegt im Bickebacher Walde die Haare abschnitt. Sartorius war —XR
dinter uns. Der gestrige Samstaghat einen Vorgang in den hervorragendsten Theilnehmer an der Wartburg- Feier und saß —*
Straßen unserer friedlichen Fab ilstadt gesehen. wie er in —*8 Wezlar.
Beschichte ohne Beispiel ist. Der Rest der hier berweilenden, seu
s Wochen in der Strike befindlichen Tuchweber haite im —
der letziten Tage eine sehr herausfordernde Haltung angenommen,
leine Excssen hervorgerufen und Drohungen gegen einzelne Fab⸗
ilanten ausgestohen. Ats nun am Freitag Mitlag 6 Weder don
dischweiler, die für die Werkstätte des Herrn Walzinger
Adjunlkt) engagir: waren, dah er eintrafen, richtete sich der FJorn
der durch fociat⸗demokratische Sendlinge aufgeregien sritenden Ar⸗
deiter auf die Anfommlinge. Als sich die letzleren in einem Wirths⸗
dause befanden, wurde dies von den Strikenden unter Drohungen
aller Art umstellt. Fast zu gleicher Zeit sammelten sich vor der
Wohnung des Herrn Walzinger — die Famtlie war gerade bei
Tische — Haufen von drotenden Arbeitern mit ihren bon sinn⸗
loser Wuth befallenen Weibern. Es kam zu Thätlichteiten. Polize
und Gendarmerie schrittan ein, aber dem dichten müthenden Hauf n
zegenüber war ihr Einschreiten fruchtlos. — Der apwesende kgl.
Bezirksamtmann veranlaßte in Folge dessen durch den Telegraphen
zine Militärrequisition. Nach 5 Uhr trafen dann auch von Lakdau
2 Compaguien des 7. Infanter!e · Regimentes „auf dem hiesigen
Bahnhofe ein. Mit aufgepflanztem Bajonett marschirten dieselben
in die Stadt hinein. — Beim Anblick des Militärs zogen sich
die Excedenten zurück. Es wurden zwei Verhaftungen vorgenom.
men, die Arbeiter ans Bischwesler aus ihrer fatalen Situation be⸗
freit und die Rube bald wieder hergestellt. Bei Abgang dieses
Brieses war dieselbe nicht wieder gefährdet. (Land. —
F Unter den Passagieren eines kürzeich vn Bremen in
New York eingetroffenen Dampfers befand sich ein Mütterchen von
102 Jahren. Das Jiel ihrer Reise, die fie bis dahen glücklich
überstanden hatte, ist Detroit, Michigan. wo die nächsten R
. T Vmmieß verantworilicher Redacteur. 57
Bekanntmachungen.

Geschäfts- Empfehlung.

Ich beehre mich einem verehrlichen Pub⸗
ikum ergebenft anzuzeigen, daß ich mich als
Zchuhmacher hier niedergelassen habe,
und mich in allen in diesem Geschäfte vor⸗
lommenden Arbeiten besienß empfehle.
Schoͤne, und solide Arbeit, sowie ruasche
Bedienung werden zugesichert.

Friedrich Huther, Schuhmacher,
wohuhaft bei Johannes Becer auf
der Messe.

(Annoneoe.)
Vieh⸗Versicherungs⸗Gesel
schaft für das deutsche Reid
in Aachen sucht durchaus thä
tige, angesehene Agenten ar
jedem Orte. Bewerber woller
fich franco an Herrn Sub
Direetor F. J. Schleiche
in Kaltenbach (Rheinbayern
wenden.

Menn in der Pfarrgasse ge⸗

legenes 2stöckiges Wohn⸗

ↄaus, mit vollständiger Gaseirrichtung

im untern wie obern Stock, nebst Hinter—

zebaͤude und Garten ist zu verkaufen. Die

Bebaulichleiten sind zu jedem Geschäflsbetrieb

geeignet.
Chrintian Koch.
— — &amp;4æ

8
In J. Heuberger's Verlag in Bern
st erschienen und in allen Buchhandlungen!
u haben:

2

Nach Amerika!

HandLuch für UAnswanderer
ach eigenen Erfahrungen geschrieben, nebst

Anleitung zur jchnellen Erlernung der

engl ĩichen Sprache. F
ꝰvn Courad Conzett.
br. Preis 15 Naur. 54 fr. rh.

„Ein zuberlässiger Rathgeber für
nen Auswanderer nach Amerila, der ihm
reu und wahr über alles Auskunft gibt,
vas ihm für die Reise, den ersten Aufent-
zult in Amerika, den Ankauf ron Land und
zen Verkehr mit der Vevölkenung wissens⸗
verth ist. Die Feuill ton-Beilage zur
Bartenlaube nennt diejsg Han dbuch mit
vollem Recht „ein worklich redliches und
gründliches Büchlein.“

Ziehung am 17. u. 18. Inli)
Das große Loos von 175000 Gulden baares Geld
Vz zene Sidizne on J. I83000, 700oo, 4200d, 28000, 2idoo. 17500o, 3 mel
14000, 8 mal 10500, 4 mal 8400.7 mal 7000, u. s. w., kann man auch diesmal wiedet
exlangen, in der von der Freien Stadt Hamburg errichtelen und garantirten aroßen
Beldverloosung. — Bei dieser Lolleri⸗ kommen im Ganzen 31900 Gewinne zum Vorichein
und muß jedes —I Loos ee eine der ent haltenden oben bezeich⸗
ueten großen oder kleineren Preife er angen, auf welche Weise am besten derwiesen
wird, wie vortheilhaft und solid diesel.e fur das spielende Purlikum eingerichtet ist.
NMächste Gewinnziehung schon 4m 17. anb 18. Juli dieses Jahres —
Das Unterzeichnete mit dem Verkauf der Loose direet beauftragte Handlungshaus,
zält hietzu seine vbetannte gluckliche Cellecie, mit gangen Originall vosen à I. J. —.
dalben à A. 3. 30 kr., viertei si. 1. 175 ic. gegen Einsenduug oder Postnachnahme des
Betrages bestens empfohlen und siebt unier Zuficheraug gewissen dafter Bedit nung decht zabi
reichen geneigten Vestellungen enl gegen.
J. A. Baer, Laulgeschaft in Maim.
2bung am 17. u. 18. Juli d. J0
        <pb n="425" />
        Vekanntmachung.
zur Herftellung eines zweiten Stockwerles auf das zu Ei. Ingbert in der Kohlen⸗
ratze stehende Musik⸗ und Mehlhaus der Knappfchaft St. Ingbert werden nachgenanute
Mmordeiten im Submissionswege vergeben, und zwar; —OOO—
1) Demolirungs⸗ Erd⸗, Maurer⸗ und Steinhauerarbeit J
veranjchlagt zu.. 8183 . s t.
2) Zimmermannsarbeit zs6 08
3) Dachdech rarbeit 2033 2853
4) Schreinerarbeit 98 2909
5) Schllesserarbeit 2603 23833—
Glaserarbeit. a9 80—
2) Spenglerarbeit 64 33838—
8) Tuncherarbert 15660 28
Hlan, Kostenanschlag und Bedingnißheft liegen von heute an bis zum 13. Jull 4. 9.
u oem Bureau des Materialtehhners 1. Steiger C. Güntb E e.
Zube zur Einficht offen. Daselbst werden auch die zur Uebernahme genannter Arbeiten
icufenden Submissionen. in welchen die Herstellungssgebote nach Prozenten Abgebot ge-
Ai sein müssen geschlossen und portofrei nit der Aufschrift — „Eubmilfion ouf die
Auarbeiten am Mufik- und Mehlhaus“ entgegenaenommen und an genanndtem Tage
Samstag den 13. JZuli des Nachmittags 3 Uhr
Beisein erschienener Subm'tten' en eröffnet.. ————
St. Ingderter Grube den 4. Inli 18s73. F
Der Ausschuß fuür Mehl ꝛe. Augclegeudeitra.
we I veere — ——
Berxauntmachung.
Die 3. Pfälzische Industrie-Ausstellung betreffend.
Ausstellungsgegenstände, welche bis nächsten Mittwoch den 10. ds. Me.
joch nicht eingesandt sind, koöͤnnen vor der Eröffnung der Ausstellung kaum
nehr aufgestellt werden. —
VDnns Central-Comitsé.
Wir beehren uns anzuzeigen, daß
vir vom 15. laufenden Monates an auf
siesigem Platze in Verbindung mit dem
Yfälzer Bankverein in Mannheim als
Lommanditist f J ß — J f —
mter der Fiimg
Böcking, Karcher &amp; Co.
hetreiben werden.—
Unsere Wirksamkeit wid ii erstrecken
zuf das Conto-Correntgeschäft, An⸗ und
Verkauf von Staats- und anderen Pa—
Ierin econtiren und Incasso von
echseln ꝛc. IJ
Kaiserslautern im Juni 1872.
Lonis Röclcine, Garl Karcher,
Mra— 7 eäνÜ—
III. Xfälʒische Industrie⸗ Ausstellung
in Kaiserslautemr..
vom 14. Juli bis gegen Ende September 1872.
„Bei allen pfälzijchen Bahnstationen können Cintritts⸗
dillete zur Ausstellung Ct warden in welchem Falle das
infache Fahr⸗Billet BTage giltig ist und zur freien Rück⸗
lahrt berechtig.. A —
XIINMN

Mehre metige und braeee
J 24 —388
Glasbläser
nur größere Plaͤtze) sowie mehrere
—E 22 Vuyde
G a M inm 8 —A

Anden gegen hohrn Lohn Stellen auf der
Tafelglasuntte von Vuchholtz, Schott,
—A
De Moan wolle sich brieflichan Aug .
dchott in Annen wenden.

—V
o ooo v.
—XXXX
—XC -
Aͤ

d—

—X

Ger inne
garantirt
der 8Staat.

—
mur Reß
au Ateæe
Gervinn Ohamcen
der vom Staate — garautir
2 großen Geld⸗Lotterie, in welcher
Milsionen 650. 000 Ween
cher gewonnen werden mussen.
* Gevinne dieser vortheilhaften Geld-
tterie, velehe plangemaas nur noch õs. 90d
Aose enthant, sind folgende: namlich1
E
dntsehe Reichswahrung oder 100 00
Thater Pr. Ert., gpecien NMarb Ort.
150,000, 100 600. 60, 000
10, 000, 30,000 25 000.3
mal 20 000 3 mah 15, 000, 4
mal 12,000. 1 wal 18,3000,
7 mal 10,0000. 9 mal SOOo, Io
nal 6000 28 mal 5000, A mal
looo. 53 mal Soο 103 mal
2000, 212 mal 1500, 1206.
l000, kßBos mal 300. Boo 200.
—XRXXL
I37A460 mal Lo ö, Lo und 3
Martk, und ammen solehe in wenigen
Aonaten in 8 Abtheilangen aut aicheren
ptseheidan--.---.
De aweite Gewinn Ziehung iat amtlich
auf den 88
17 und Aw. Juli d. J.
ertgestellt, und Xostet hierzu die Reno-
ation fũũũrsssc
»as ganze Original⸗Loos unr Thlr.
as halbe do. nur2 Thle.
as viertetdo. nur 1 Thlr.
mnd werden diess vom Staate garan⸗
irten Original⸗Loose (reine verbotene
omensen) gegen fran kirte Eiusendung
des Betrages oder gegen —Ee
eibst nach den entferutesten Gegenden
on mir versand.
Jeder der Bethéeiligten erbatt von mir
teben seinem Original-Loose aneh den mit
lem Staatawappen versebenen Original· Plan
jratis und nach etattgehabter Ziehu
ↄfort die amtliche Ziehungeliateæ 7
efordert zugειJ—t,,...
bie Tuszabiung und Verendung
der GQewinngelder
foigt von mir direet an die Interessen
en prompt und unter streugster Ver⸗
chwiegen heit. J —58
nn. Jede Bestellung kann map ein-
A faæch auf eino Posteinzahlungo⸗
A karte machen.
An Mau wende sich daher mit den
339 vertrauenovoll au
Samuel Heckscdher au.
xier Vοι—toir in Hambarg.

Tivilstand

det Etadt St. Ingbert pro Monat
Juni 1372.. .8

Seboren wurden

Am 1. Juni Catharina, J. v. Dalentin
Destiet; am 2. Louise. T. v. Leonhard
Boh lfaci; a 4. Amolia Auguste, T. v.
Samuel Adolph Stein; dmm *. Heintich, G.
d. Andreas Beß; am 8. Anna Maria, T.
d. KGart Heinrich Ries; am 5. Natbatina
        <pb n="426" />
        C. v. Johanx Vobekh Nleini; m 5.
Ludwig. S.A Jatab Echer; am 6. Karl
S. d. KartBed, am⸗ 8.Elnabetha, T. v.
Heinrich Baun üllenzam⸗O. Aldo: ph. S. P.
Anton Schiisien, —WR Catharira, T. v.
Ludwig Buchhein; am⸗41. Cun stina, T. d.
Peter Ecker; am 14. Mario, T. h. Jacod
Stalzꝭ am lrt. Ea iharina. T. . Wilhelm
Reiter; am 15ñ. Doroiheg. K. b. Joseph
Motjch; am 15. Johanr, E. 6. Jacob
Bleif; am 16. Frama. Se d. Balentin
Bohnertz am 127. Fiora. T. von Peter
Echmin am 17,. Regiun, Märgaretha. T.
Alcora Brüm, am 18 —— V
acod Bitter; am1 8* Rundqeihh. E⸗vb. Jo⸗
hann' Kleinz om 18. Sophia. Iab Varia
och, ledig; am 21. Marig. Tad Georg
d“— an *?1. —A v.Nitolaus
i e dinda.“v. ———
—
Sa hui 23. Morla. T.vy. Penmich
ahm, ann 24. Jobanna Catharmq, T
Begrg Reausßi n AA. Marotng, Sendo
Ruddiprnnzngeazz gann 25 alharin
—D,e—
—— —
Fyusiav Mobert. S. p Kuftco 8ir am zo
Cahariid. F. b. — am 26
—D
Wollz am 27 HananmeLudwige St
De mannz FZeichezz. am,23. Hocob. S.r
Inzeen Srindiich Gebrius ann 23. Jaco
Ap. inion, Klethaue: om 20. Mat jagã
p Peter Ochs; aum 20. Aususte dat
Nigarde Hal ne: am c9. Johaun Petex,.S
p. Jatoh Harumatnzam Sh. Whelm⸗
pou Marlo chwara. νν ααα.
—D — Sestorben Rindr —D
Am ca Jun Bohann Kcämag drg“
nft, iEht mi v.lEtisabeiba Friich; .ame l
Lonisa⸗ R. I2 Vge lt, T.dv. Petet
ollendick; am. 3. Loroʒhea Wehring, 2
Nalt, Eheft. v. Johann Schmitt; omaẽ
Farolind. Al V, altz G. w. Friedre
Niuri am 4.c Michael/ o LV. olt. E.
Michael Paul; am 6. Chrisfina. 8J.
M. ou. T. v. Veen am2. Fan
Auqust, 4 M, 15 Ta alt, Sov. Fram
Won, am⸗ 12. V.tharina, 1 J. 6Molt
T.v. Peter NoihotzAm“ Ff. Ernst;·M
— ——
Jahaun,. LM. alt, S. v. Johaun, Gries;
am 16. Wilhelmina Geuhardt. 41.J. vtz
Ehefr.ud? Georg Gentes; am 16. Ritolsaus
1J. alt,S.d. Peter Busch; am 13
Watia M. au. T. p. Jocob. Imhof
am ·A8a Eldabetha, 7 Mi. alt, Tav. Jo⸗
hann Reidigeu, qm 18. Rosalie, 13.4
Mait, Te Warl Hofmann;am 19
Louisa, 7 NRoult, I. . Nicolaus Gries
am 20.: Jacab Feichtner, 388 J⸗ Wittwen
voueC Ah. Echerer⸗ Ehem. v. Cath. Jumg;
am 20. Marna Weber, 28 J. alt. Ehefr.
van Iglob Booe; am O. Johann Joseph
1 J. 4 M. alt, S. . Peter Mpfeize am
22. Joham. D Mo vlt, S. v. Johant
Buser; am 22. Abolldnia? Wagner, 38 J.
alt, Wiinre bon Jacob Wed; am 22. Ahri-
—I
Vαι. . S. . Georg Gente-
am 23. Elisabetha, 55 M. alt, T. v. vVa—⸗
entin een n 9 J.9
M. alt, S! v. Daniel Sutter;, am 24.
Magvhalend, d. alt; Tochterd. Jakob
Fremgen; am 23. Barbare. 1J. 8M.
alt. Teav Mag aleng Jung ledig/ am 24
Heinrich Spamol, 49 J. alt, Ehemann y
atbara Grewenicz am 26. Johann Woh
23. al. ledie So. Peui, am 26

ZFlisabetha. 8 J. alt, T. v. Joh. Bapus
dyrer; am 26. Johann, 4 J. alt, S. b
Johann Uht; am 30. Maria Hecdmann
30 J. calt, Ehefr. v. Johaun Wittemann.
. Verehelicht haben sich :
Am 4. Juni Johann Wegmann mit
Elisabeiha Krauß; am 6. Nilolaus Glatt⸗
feld mit Margaretha Ripplinger; am 11.
Johann Petet Weber mit Catharina Kihm;
am 11. Jacob Schlickling mit Margaretha
Schneidet; an 18. Georg Schwarz mit
Thetla Magdalena Schmeltzer; am 20. Mar⸗
in Josenh Mahl unit Raria Beder; am
20. Peter Ecker mit Maria Betz; am 25.
Paul Hch. Mres mit⸗Margaretha. Waß ner;
am 27. Georg. Welle mit Maria Stein⸗
berger; am 27. Johaun Schwarz mit Mar⸗
garetha Müllete αα)α—
Eti. Ipobiis. den 3. Juli 1872.
Der Cipilslandsbea ute·
Ehbaudon ·

Einladung
zur Betheilicung au den Gewinn⸗
Ziehungen der großen vom. Staate
Ddamburg genehmigten und garantirten
Geldverloosung.
Der großte Gewinn betrugt im ück⸗

lechsterr Fall a
Mk. 2s80,600
ader:
EXXX
Die Haupwpreue betragen?:
Mark 150,000, 100,000. 60, 00.
10,000, 30, 000, 25.,000,
2 20 000, 3 4.I5, 00,
12, 000, B32 IODD. 74
10,000, 92 5000, 10 à 6000.
26 4 5000, 4&amp; 44000, 6B3 4
3000, 103 4 2900. 5 4 1500
4 1200 205 41000, 255
A SOO, (B. 4300, 3404 200.
14600 4 170 eic. ote.
Ueber die Halfte der Loose werden
urch⸗noch“ sechsVerloosungenmit
Sewinnen gezogen; n Allem 28, A00
Bewinne und kommen solche plan⸗
näßig innerhalb einiger Monate zur
Tut cheidnug.
Gegen. Einsendung detz Betraoeß
»der Postnach: uhme vecsende jch Ori
qinabLoose“as Erueuerung fürz die
zweaite Verboosnna. welche amtlich
—XV
schon den 7.n. 18. Inlid.J
Joͤeifi dit, zusfor enden feftan Preijem
Ein ganz⸗s Originalloos fl.
7. —Ein halbes Original
lpos fi. 8. Bo. Ein viertel
Driginalloos fl. I. A5. So.
LS. untex Zusichexunng promptefter
Bedienung.
zJeder Theilnehmer bekommt, Won
mir die mit‘ dem amtlchen Stempel
berehenen Or ainalsLoose pünktlich
zugeaine nd. sind solche nicht mu
Promessen z vergleichen, welch? nur
auf persomichenr Vertrauen bernhen.
Der emttiche? Originat Plan wirb
eder Bestellung gratts eigrfüqt und
den Interessenten die Gewignaelder
———
TDuuch das Nertrauen ijpesches sih
diese Loose fosrasch erworben kaben,
erwarle ich beteintende Aüfttäge, Jolche
werden bis zu den kleinsten SBestell⸗
ungen. fesbstnach den —W
Gegenden prinpt üLnd vertwiegk
ausgeführtes“
In Aurzen: Rwisherxäumen fielen
zcht Mal die rsten Hauptarwinne iw
ner bom Gluch beaünstigtes Veschüft
Man beliede sich baldigst und direct
zu wenden an
AE I
Staatseff eten Haͤudlung
in Hasburg.
Fur dos mirx bisher in so
rejchem Maaße bewiesene Ver ·
irauen agé ath laneinen Inte
aitssenten den beilen Daun

—

2—
—
Kesomcdlæms vortheihafste
—DD———
luok &amp; degenvei Dohr
Große vom GStaate Hamburg ga⸗

raut· rte Geld⸗Lotterle von über

—DL
Diose vortheilhafte Gold· I otterie istel ies
mal wiederumaa dureh Gewinne
ganæ bedeéeufend vermehrt, gie
Athuit nur 58, 0 00 Loose, und. werdqäi
in αigen Monaten in 6 Abtheilungeu
tatlgendeæ Geinnme sicher ge-
wwaomnnmnen, nümlien? 1 Bewinn cvent
Ioo, oo Taler, speciell ThIr.
S0, 000, A0, 00, 24, 000 16., 000
l, oo, Io, oo0 S mal S8000 Sn
Booo, A mal 42800, 1I mah 4400, 22

4000. 9 mal 3200. Lo ma
OO, 26 mal OMO. 4 mal I600,
5. mal Ioo ε mal 3ο, äma
6. ꝰ mal 420 205 mal 4200, æG
mal 200, 5 mal 4120, 4340 mal 80.
14, 610 mal 44, 40, 14. 750 ma
20. 8, 6, 4.. æ 2 Thaler.

Die Gewium Ziehnung der mreiten
Abtheilung ist nint Iich auf den
7t2n U. IääιAιi d.
festuestellt, md kostet PRieryr —
novation fuͤr
das gauze Originalloos nur 4 Thlr
das halbe do. nur 2 Thlr.
das viertel ⸗ do. nur 1Tolr.
und sende-ich Qiesse Originail Leoose
mit Regierungawan pen (niehtavot
den verbotenen Promessen oder Privat
Lotterien) gegen franlkirte Binsend
ung des Retrageos, oder gegen Post-
VOMrERCIIUS, sclhst nuch den vnt fern⸗
tesften Gægenden den geehrten Auf

traggeborn 50sort 20.
Die nuntalehe Zienungsüste unc
dis Versendung der Gewin ngelder
—XLXXEXXEC
an jeden der Betheiligten Prom pt enα
versehwiegeann. —
dlein Geschaft ist bekanntlich das
—XEXEVRI
indem die bhel mmir Betheiligten
schon die groasten Inanptgewinne
von Thader 400, 000, 60, ooo
Go, oOO, oftmale 40, ooq, MG, OooO, sel
uãufig I, o00o Talor, Io, ooo NluIr
ete. et;.nud ungen in den im
Nounat Mai d. J. statigehabten Zieh-
ungen d ie Ges a mint Sumne von
XXILXX.
iichen Gewinnlisten bei nir
gow onn habenm
e Jode Restelinn auf diesc
— Original-Looso kann man ein—uα
; auf eine POSteIBITAMIVBBVS.
Inrie machhn..
— —ä —— —7
anpt Gommptoir, Bank- und
— —
—————

X
4Ü«

r

⸗

*

0e —

4 7 *
n 2

edutlican, rud And Sert.·o —2 A. Vαν

zz in Ci. Iigueru.

————
        <pb n="427" />
        8* t J ngberter An ze iger.

— —
der S. Jnabe rrerAnzeiger (and das mit dem Hauptblatte verbundene U nerhzaltungsblatt, mit der Dienstagt- —XX und Sonntagl

Manamer) erlcheint wbchentlich vie ren aln Dien stag, Donnerstag, Sümstag and Santag. A⸗onnemenspreis vierteliährig 42 Arzr. ode⸗
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreijpaltige Zeile Blattschrift oder deren Kaum verechnei.

53* 8*

M 108. 1187

**St. Ingbert, den 10. Juli.
Treffend wurde unser dermaliger Zustand von dem Prasiden⸗

en des schweizer Ständerathes, Keller, in seiner neulichen Eröff—
uungsrede mit den Worten gelennzeichnet:. „Ueberall Karipf einer
zeuen Zeit mit der alten Welt, der Zukunft mit der Vergangen⸗
sit, des Fortschritts mit dem Stillstande und dem Rückschritt auf
dehen ind Tod: Und im Vorkampfe der Völlker steht der Reichs
ddler Barbarossas mit den alten Raben vom Kyffhäuser diesseits
ind jenseits der Alpen.“ Und we der deutsche Aar in welt re
quiterndem Kampfe den gall schen Hahn bezwungen hat, so wird
Jauch aus diesem Kampfe siegreich hervor gehen. Eine Zeitlang.
her nur eine kurze, schien es faft, als wolle die Kurie klein bei—
cgen. Da lehrte die jüngste Allocution des Papftes der Welt
ß Gegentheil. Dieselbe bekundet so unzweideutig den Haß gegen
deutschland und seine Regierung, daß sich Kasser Wilheim persön
ih dadurch angegriffen fühlt und entschlossen sein soll an Stelle
xr bisher noch beobachteten. Schonung gegen den Epsscopat die
zanze Schärfe des Gesetzes treten zu lassen. Unsere Unramon—
janen sehen dies auch wohl voraus und die klerik ile „Köln. Volksz.“
at sich aus Berlin schreben: „Seitdem der staiser von der An⸗
pnache des Pipstes an den deuischen Leseverein Kenntniß erhulten,
t Fürst Biemarck in dem Proz sse gegen den Bischef von Erm⸗
jand gewonnenes Spiel. Symptome dafür, wie maun es verstan
den hat, diese Ausprache an Allerhöchster Stelle in dem Kampfe
ygen die kath. Kirche zu verwerthen, legen in den neuesten Be
achten aus Ems vor, welche von einer plfötzlich veräuderten
zummung des Kaisers sprechen und jeden Zoefel daran nehmen
zaß die Maßregelung des Bischois Krementz serner noch an ent
cheidender Stelle auf Wderstand ssoßen werde. Ja, noch wmehr
iz läht sich bereits mit Geweßheit vorher sjagen, daß die Ver
uͤnugnng der Amts; und Temporaliensperre gegen den Bischof voom
damland nut das Voripsel zu weitergreifenden Maßregeln gege;
sen gesjammten Episcopat bilden wird.“ — Wer haben bis jetz
u dem ganzen Streite nur die Worte de Thyeater-Direkioca
m Fauft“: I

„Der Worte sind genng gewechselt,

Laßt mich auch endlich Thaten sehn!

JIndeß ihr Compltimente diechelt,

sann etwas Nüsliches gejschebyn —

jllen auf den Nord-Bund 267 178, 923 Thlr., Bayern 33 731 470
Thlt.. Wülrttemberg 10,849, 269 Thle., Baden . 330. 4170 Thir,
Züohessen 4,631,877 Thlr. Der, Bundesrath hat den Reichslanz⸗
er ersucht, die danach auf die einzelnen Staaten ausfallenden
Beträge denselben auf Rechnung der ihnen zutommenden dflnitiven
Atheile zu überweisen.

Ueber die Bedeutung der nächsten Papftwahl bringt auch die.
„N. Ir. Pr.“ einen beachtungswerihen Artikel. Das ülatt führt
aus, daß das Interesse der Kirche und der Staaten nicht das
der Jesuiten sei. Deshalb würden die Mächte gegen die Wahl eines
sol en zum Papsfte wirken, wofür deren ganze Haltung auch sprache.
In O⸗sterreich geben sich überdees Symptome tund, daß die Kir⸗
henfürsten selber don Jesniten⸗MYüdigkeit befallen seien und an eine
hei der Papstwahl zu n hmende Rebanche für die auf dem Concil
»zurch die Jesuiten erlittenen Krärkungen und Quälereien dächten.
„So scheut es denn,“ schließzt das Blatt seinen neuesten Leiter,
‚als werde es den Regierungen gelingen, im Corclave eine anti—
eiumtiiche Mehrheit zu schaffen, die Wahl eines besonnenen, friede
in benden Kirchenoberhuuptes durchzusetzen und damit die Aera der
tirchenporit schen Kämpfe zu schl eßen, die seit Proclamirung der
Un fehlbarkeit die Gewissen beunruh gen und den inneren Frieden
der Staaten unablässig bedrohen.“ I

Frankreich.

Paris, 9. Juli. Die Frage des französischen Anlehens
st entjchneden. Drei Milliarden verlangt der Firanzminister, resp.
»ejenige Summe in Reutenv richreibangen, welche uö hig int, um
xei Villiarden baar zu erhalten, nebst den sonst'gen Kosten für
Dis tontirung, Neroztirung und Zahlang der in den nachsten zwei
dahren fälligen Zinsen. Die danch dendihigte Sunmme duͤrfte
ruf ci. 384 Milliarden oder emne Milluerde re p. 1009 Millionen
Thaler anzuschlagen sein. Ueber den Zritpnti daar Emissußn herricht
noch Duakel. Von zeiner Seite wird der 23. Jali als Emüsions-
iag genannt, A.dere halten diesen Termin für zu früh angejetzt.

Italien.*

Rom, 6. Juli. Die Nachrimten, welhe aus Spanien kom⸗
m'en, tauten immer ernster, und es sind diesfalls iusgeheim Berchle
nach Sperzria ergangen, welche die Beretthaltuag weier Sch ffe zu
einer Adfahrt, die stündlich erfolgen kann, anordren. Maunbe⸗
ürchtet noch vor den General vahlen den Ausbruch einer Revbolution
Deutsches Meich.

kingetretener Verhältnisse wegen ist die für September aus
zechriebene Hauptwersammlungdes bayerisgen Voltsschulleh⸗
servereins zu Müuncheun auf den 20.. 21. und 22. Auguft
ꝛetlegt wort en.

Berlin, 8. Juli. Die Einnihnen aus den bigsher ge—
ahllen 2 Milliarden der Kriegsentschädigung und den Krienscon⸗
uhutionen belausen sich auf 641,200,000 Thlr.; die Ausgabe
uf Grund früherec Reichsgesetze und des Getz s, betreffend die
ianzoͤsische Krieaseutschädigung auä rund 307. 200,000 Tolr. E⸗
liden demnach zur Vertheiluug zwischen dem Nord Bunde und
n süddeu: schen Staaten nach dem vom Reichstage acceptirten
hasbeilungsnaßssabe 334 Mislivnen Thir. Von Rieser Summe!

Vicohtis fürViele-

In allen Branchen, in pesonderé aber hei Bezug der all-
gemein beliebten Original-Loos, reehtfertigt sieh das Ver-
rauen einorseits dureh anerkannte Soliditat der Firma, ander-
zoits dureh den s'ch hieraus ergebenden enormen Ab-ata. Dio
vogen Ihrer Pũnktlichkeit bekanute Staats-Effecten-H indlung
Adolph Haas in Hamburg ist Jedermann aurz
Warmsto zu empfehlen, und machen wir auf die heute in
unserem Blatte erschienone Annonce obigen Hauses besouder
aufmerkszam.
5*. I. Demeß —E Redacteur. 5
22 *
bürger-Hilisverein.
X den 14. Juli. Nachmittags
r
Generalversammlung
im Verciulokale.
Ballotage der neu angemel deten
iglider. Der Vorstand.

Heute Donnertag den 11. Juli 1877
Grewenig's Bierkeller
amn Bahnmhof.

Nur ein CONGOBERT aut der Durchreise
voun der Kunstterfamilie
Jakob Seebold u. seinen Söhnen
aus Frankfurt, im Speei.
Anfang 4143 Uhr.

und Trinkgläser, sowee alle in dieses
Fach einschlaeenden Artikel; auh sind da—
juAbsf jederzeit Schorustein u. Abtritts⸗
Nöhren auf Lagt
Franz Buser
in der Piarrgusse.
Soontag den 14. Juli
*
Harmoniemusik
ver Hernrich VLuck
—am Bahnhof in Hasel.“

ö— — —— — — — — — — —
dem Reich⸗ hypochondorius besten Dank
br werihvolle Lieserungl

Der Mräfident d. Trutz net so.

r Unterzeichnete hätt fortan
nebst Steingut und Töpfer⸗
waaren alle Sorten Hohlgläser. Bier—
        <pb n="428" />
        20 00000OOC
LReso m dera vorthelhafte
Gluclesosfere
1144 3553
Jluok &amp; degen vei Coln
Große vom Staate Hamburg ga⸗
rant.rie Geld⸗eLotterie von über
—
Jiesꝭ rortheihafte Geld- Lotterie istd ies-
mi iederum durehn Gewinne
ganz bedenutend vermenhrt, sie
inait nar 58, 0 00 Loose, und werden
in vonigen Monaten in 6 Abtheilungeu
oly eιnne sicher ge-
Fonnen, nimuen: L Gewinn event.
I00, 0 00 Ihaler, speciell TlIr.
0,600, 40, 000, 24, 000 16, 00 0
I2,000, I0, o00 32 mal 8000 3 mal
3000, 4 mal 4800, 4 mal 4400,7
q 0080,. mal 32οο, 10 mal
400, 26 mal 2000. 4 mal 1600,
3 a 1200. 102 mal 800. 5 mal
6002æ mal 480, 205 mal 400, 2535
mal 200, 5 mal 120, 340 mal 480,
, o mal 44,. 40, 13. 760 mal
G. 8, 6, 4 62 Thaaler.
his Gew run-Ziehung der zweiten
GWtheuung iat ntlich auf de
⸗—.n u. IS Auli d. J.
fectgestellt, und xostet Hieræu die Re-
novation fu
das —5 Originalloos nur 4 Thlr
das halbedo. nur 2 Thlr.
das dierteln do. nur 1Thlr.
qnd sende ien diess OriginnalLoose
mit Reierungewappenm (nieht von
den verbotenen Promessen oder Privat-
Lotterien) gegen frunlirte Einsend-
ang des Hei rages,/ oder gegn PoOSi-
αα, selst nach den ent sern-
iebten Gegenden den geehrten Auf-
traggeborn soort zu.
hi mitiche Ziehungsliste und
dio Versendung der Gewinngelder
erfolgt Sosort naeh der Ziehung
an jeden der Be heiligten ProOmPi und
vers ehwiegen.
diein Geschaft ist bekanntlien das
A-iteste und AllIergliu Ä—Ste,
inaem die hei mir Betheiligten
ehon die xr6ssten Hnuptzew inne
Gn T-—nler 100, 000, 60, o00,
50, ooGO, oftmals 40, o00, o, ooo- sohr
iaug 412, o00 Thalær, Io, ooo TIE.
cieꝰ cqu. und jungst in den im
Nou— Mai d. va. stattgehabten Zieh-
ungen die Gesnimt-xT]e von
nher 80, 000 Thaler laut amt-
iichen Gewinntisten bet mir
nα B— αιν., —3
Evde Reste lIInng auf diese
x Original Loose bann man einfaceb
auf eine LOSStEIIABMBNMIIBBRB-
EM. Kkurie machen.
Laz. dams. Cohn
in Hambrireg
Uanpt⸗Comptoir, Bank- und
7, Wechsesgeschaft.
——

fiarpt·e o a

800,000 Mark
Nene Dentaoho
zeieda Wahran
Sinadu fιιν Retlicil'yr

auu die F
—
der vom Staate Hyamburs garantir⸗
großen Geld⸗Lotterie, in welcher
uber
fWiffionen 6530. 000 Mark
icher gewwonuen werden müssen.
die Gewimne di ser vortheilhaften Geld-

uotterie, welcho plangemuss nur noch õös. 00
Dooso enthilt, sind folgende: nämlich1
zewinn sovent. B300, 000 Mark Neue
Deutsche Reichswährung oder 1040 620
Thaler Pr. Ert., 6peeiell Marx Ort.

150,000 100,000, 660000
10,000, 830 000 25 000,3
mal 20. 000 3 mal 15, 00 0, 4
mal 12,.000, 1 wal 11,000,
7 mal 10,000, 9 mal SOOo. 10
mal 6000 26 mal 5000, A mal
1000, 538 mal 3000, 1083 mal
2000, 212 mal 1500, 1200.
1000, tuoo mal 500. 00 200,

LAGoOo mal IIG, 20 mal I0o. 30
I837M40 mal 20. 15, 10 und 5
Martk, und kommen solehe in wenigen
Monaten in 6 Abtheilungen 2ur sicheren
Intscheidung·

h e ⁊weite Gewinn-Zziehung ist anitlich
auf den —

17. und L. Juli d. J.
iestgestellt, und kostet hierzu die Reno-

ration für 33
das ganze Original-⸗Loos nur 4 Ther.
das halbe do. nur 2 Thlr.
as viertel do. nur 1Thlre.
ind werden diess vom Gtaate garau⸗
firten Original-Loose (keine verbotene
2romessen) gegen fraukirte Einsendung
»es Betrages oder gegen Postvorschuß
zelst nach den ent fernutesten Gegenden
ron mir versandt

Jeder der Betheiligten erhält von mir
ieben seinem Original-Loose auch den mit
lem Staatawappen versehenen Original-Plan
zratis uund nach stattgehabter Ziechung
sfofort die amtliche Ziehungsliste unauf⸗
gefordert zugesandttt.
Dio Auszahlung und Versendung

doer Gewinngelder—
rfolgt von mir direct an die Interessen-
zen prompt und uuter streugster Ver⸗

schwiegenheit., 7—

Jede Bestellung kann man ein-
*— faen auf eine Posteinzahlungs⸗
karte machen.

— Man wende sich daher mit den
2Aufträgen vertrauensvoll au
dawmue eckgeher
damuol Heokgoner xenr.
Hhantuier Wechas Gomptoit in Hamburg

Gliieru-debewinne
A nævige. garantirt
er 8taat

iehung am 17. u. I8 Juli d.
F 2
A Das grohe Loos von 175000 Gnusden baares Geld
— — — — — — — — — —
owie weitere Gewinne von fl. 105000, 70000, 42000, 28000,. 21000, 17500, 8 mal
(4000, 8 mal 10500, 4 mal 8400, 7 mal 70600, u. s. w., kann man auch diesmal wieder
rlangen, in der von der Freien Stadt Hamburg errichteten und garantirten großen
Zelidverloe sung. — Bei dieser Lotterie lommen im Ganzen 31900 Gewinne zum Verschein
und muß jedes gezegene Loos unbedingt eine der enthaltenden oben bezeich⸗
neten großen vder kleineren Preise erlangen, auf welche Weise am besten bewiejen
vird, wie vortheilhaft und jolid diesel.e fur das spielende Publikum einnerichtet ist.
SNächste Gewinnziehung schou am 17. und 18. Juli dieses Jahres. —
Das Unterzcichnete mit dem Verlauf der Loofse direct beauftragte Handlungshaus,
haͤlk hierzu seine bekannte glückliche Collecte, mit ganzen Originalloosen à fl. 7. —.,
halven äfl. 3. 30 kr., viertel à fl. 1.45 kr. gegen Einsenduug oder Postnachnahme des
Helrages bestens empfohlen und sieht unter Zuficherung gewissenhafter Bedienung recht zahl⸗
reichen geneinten Bestellungen entgegen. —36
J. A. Rer. Vauigeschäft in Main.

Einladung
zur Betheilizung au den Gewinn⸗
Zrehungen der großen vom Staate
domburg genehmigten und garantirten
Geldverloosung.
Der großte Gewinn betragt im ud⸗
lichsten Fall
9—
Mf. 250,000
ader:
100, O0 TII.
Die Huͤuptpreise betragen:
Mark 150,000, 100, 000, 60, 000
40,000, 30,000, 25,000, 8
20,000, 3 à 15,000, 4 4
12,000. 1.4 11,000. 7 4
10,000, 9 6000, 10 4 6000.
26 4 5000, 4 4 4000, 6534
3000, 103 4 2000. 5 4 1500
2 4 1200, 205 2 1000, 258
1 500, 5 4300, 340 4 200
14600 4 110 ete. ete.
Ueber die; Halfte der Loose werden
durch noch sechs Verloosungen mit
Gewinnen gezogen; in Alem 29, A00
Gewinne ind kommen solche plan⸗
maß geinnerhalb einiger Monate zut
Ent cheidung.

Gegen Einsendurg des Betrages
oder Postnachnahme versende ich „Ori⸗
zinal-⸗Loose“ as Erneuerung faär die
zweite Verloosung, welche amtlich
oanmäßig festgest t

schon den 17.u. 18. Juli d.J
nattfiudet, zu fol enden feiten Preisen:
Ein ganzes Originalloos fl
7. — Ein halbes Original
vos fl. 3. 830. Ein viertel
DOriginalloos fil. I. 45. S⸗.
W., unter Zusicherung promptiller
Bedienung. J
Jeder Theilnehmer bekommi voꝛ
mir die mit dem amil chen Stempel
bersehenen Original⸗Loose pünkilich
zugeiande und sind soldde nicht mit
Promessen 3 vergl'ichen, welcht nur
auf versönlichein Vertrauen beruhen.
Der amkliche Origiual⸗Plan wird
jeder Bestellung gratis heigefügt und
den Interessensen die Gewinngelder
aebst amtlicher L sse prompt zugesandi.
Durch das Vertrauen welches sich
diese Loose so rasch erworben haben,
erwarte ich bet eutende Anfträge, solche
werden bis zu den kleinsten Bestell⸗
ungen. setbstnach den euntjerntesten
Gegenden prompt und verschwiegen
ausgeführt. W

In turzen Zwischenräumen fielen
acht Mal die eriten Hauptgewinne in
mein vom Gluͤck begünstigtes Geichäft.
Man beliebe sich baleigst und direct
zu wenden an
Adolpi Ians.

Staatseff eten Handlung
in Ha burg.
Zür das mir, bieher in so
ichem Maoße bewiesene Ver
irauen sage ich meinen Jute
icssaten den bsten Dauk
chbünà e *. . 18. Juli d. 8

— — — — — — — —EZEVXW
F —— —

—

— ⸗ ⸗
        <pb n="429" />
        e 24 — * 588 R2F ——4424 7 x —2
35 8323333—— ———? 25
35 3—35—5 23—555 72.,53 2755 37* —52235 5
2 *7 * 22— 283 48* —2228 — 53 82 5
33 3338 —33 3533 —— 33—333 33 2325
3 — ——— ——
94 332⸗ 3383—32 3223 5352885 532258
—A ——— 22—2233 832——3
2.9 822
7332 3 3 33— 837
— * — ——— 25233 — * 5 * 8
2 — 3 3 3—3—
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etrgeeezzezet
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—2257 —A —56 *2 — — 38
— —— — FVE3 sã 3 —z535 2. 2*— s5s332835 —
253 3723233 583223 8 23 8 2228

——
—X * —2*2 237 232 3 A
—5275 2*5232. — — 27 23827— 2822 253 7
235 3 233353533 7125323857 23 7 —5823
— 5253 525332535333 23535 5337
E39323 35223 252285 5733 2232 2855
— 2232.*53 — 2*52 —A — 0557. 3z3535*
228— * 15355535555 7367*8 22 3 5332235*
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55 3833288653757 523233323258 555**

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335*2585383 257. 53275 2 523
722 2358 52 2 353222 *7

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8, 5332 22538 833356

31 q25 S2 25755 2575

* e e 1225837552 —A—

55532337735383285 35335536555

2375 * 2 5 —A 24 32*
— 5838 535532355332 2 *8
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z3323 23325
108
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        Sl. Ingberler Anzeiger.

2823

der St. Fnaberrernzeiger sund das mit dem Haupitblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstage⸗, Donnerstagb⸗ und Sonniagt
anwer) erscheint wöochentlich vierrral: Dienstag. Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementsbreis viertelijdyrig 42 Krar. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattichrift oder deren Raum berechnei.
— — — — — — — —— — — — — — — — —
2 E ⸗ J *2 *
— 109. — Samstaa, den Is. Juli 5 1872
Die bevorstehende französische Anleihe.

Die französische National Versammlung hat am 6 Juli, also
moemselben Toge, an welchem vor zwei Jahren der Herzog v.
zramont seine, berüchtigte und für Frankreich so verhängniß
ol gewordene Rede gegen Preußen hielt, betreffend die Candida—
e des Prinzen von Hohenzollern für den Thron don Spauien
ie SpecialUebereinkunft vom 29. Juni ohne Diskussion und fasst
issimmig genehmat. Wir haven das nicht anders erwartet, denn
ie Uebereinkunft enthält, erhebliche Erleichhterungen für Franukreich
or Allem die Räunung der Marne⸗Linie im September und die
zertheilung der französischen Geldverbindlichkeiten auf einen längeren
zeitaum; so daß das Gleichgewicht des Handels und der Geld⸗
nalauf nicht jn Verwirrung gebracht werden wird. Dabei ist die
olltändige ükiumung des fran düschen Bodens im März 1874
ut höcbsten Wehrfcheinlichkleit gebracht, denn für die letzte Milltarde
nitd sich eine finauziclle Bürgschaft, welche Deutschland befriedigt.
eichtrr sinden lussen, als sür die zur Zeit noch restirenden dre
Milliurden.

Daß es vor dem ensschidenden Act der Genchmigung unter
en Mitgledern und Parteien der Nationalversammlung erst recht
wwhaft herg ug, und Viele sich vermiß'en, die Uebereinkunft zu ver
zerfen, das versteht si h von selbst; wozu wire man denn souveräue
dationatpersramlung? Auch das versieht fih von selbst, daß der
yrpoz v. Brogtie in seinem Berecht üder die Vorlage über
ucse „unerhöste Eatschidigungssum ne“ lamentirt und abermals
hetheuert, die Nitiönalbersammlung weiche dieser grausamen Noth
vendigket. weil sie ni ht auders köne, sei aber an den Ereignissen
sanz unschuldig, die zu solchen. Folgen geführt hütten. Diese Ver -
vahtuug ist wodifeil. Vor nuamehyr zwei Jahren stieß die ganze
deriretung der fran, ösische Nation, wenige Stimmen abgerehnet,
n die Keiegstronpete und konnte die Zit kaum erwarten, wo es
uf Berlin losgiuge. I

Der frauzöishe Finanzminister hat einen Gesetzentwurf ein⸗
rehtacht. welcher die Regierung zu einer Aaleihe von drei Mil⸗
iarden ermäshtigt. De Böcsenmäuner Earopa's spitzen die Ohren,
id das vertraute Organ des Herrn Thiers ldas Bien public)
vill sogir schon wessen, eine Vereinigung von Berliner Ban—
hets habe den Betrag von fünfhuundert Millionen Francs für die
luleihe angebote n. Wir hoffen, daß das nicht begründet ist;
vollen die Berliner Bankiers wirklich fünfhundert Millionen
dtancs don di⸗ser-Aaleihe übernehmen, so würden sie das deutsche
dehlitum in den weitessen Kreisent dafüc zu intkeressiren suchen
nüssen, sith mit seinem Vermögzen und seinen Ersparnissen an dieser
Ualeihe zu betheiligen, und die Folge wäre, daß viele und große
lpital en, die jehzt in inländischen Werthen, für inländische Un—

runeh nungen‘ an elegt find, verkauft, der Cours dieset inländischen
Verthe also gedcückt und den Franzosen das Geld gegeben wücde,
in ihre Verpfl: Ylungen zu erfülleu, auhy wohl qge nachdem die
kenerung' Fraͤutreichs“ in andere Hände fiele) zu Kriegsvorberei⸗
ungen und Rüftuagen gegen Deutschland verwendet zu werden.

Wie aus dem Bericht der Berliner Kaufmannschaft über den
vtigen Huudel und Industrie im Jahre 1871 hervorgeht, isl
vn der vorjahrigen fratzosischen Anleihe da nur wenig gezeichnet
und auch spater verhielt sich das Anlage suchende Capital

agegen. ———

6 Wir wünschten, daß die B.rliner Bankiers und das deuische
'tal sich mit nicht geringerer Zurückhaltung der bevorstehenden
unndiijthen Aaleihe gegenüber verhielten. Vor Allem ist es ein
rv sses pitrĩotisches Anstandsgefühl, das uns bestimmen sollte,
b zu dieser Auleihe nicht zu dräugen. Wir glauben, daß wir
vb nicht nöthig haben. auszufüsren. Wenn künftig die Fran—
wie sie die Gewohnheit haben, prahlen fsollten: „Unset
iedit, der so aläszend aus den jüngsten Prüfungen hervorge⸗
rn in unetrmetzlich. Uasere Arleihe wurde zehnmal überzeich—
Unsere Landsleute uad die Eaglaͤnder wetteiferten; ja auh
. Deuthhen deänugten sichh heran, umn von unseren Bedräng⸗
en, die sie berschuldeien. nodk ein Vrofitben U msnß———

und wir hören schon Herrn Goulard vor der Nationalver
ammlung in dieser Weise prahlen. — sollte uus das angenehm zu
zören sein, würde das unsere Achtunz im Auslamse steigern*
Wer denken, auh das Capital und die Pämer des Capital⸗
haben eine Ehrenpflicht gegen das Deutsche Reich, das mit seinen
WBaffen sie beschützt und ihnen Zuversicht zu inländischen Unter⸗
nehmungen gegeben hat.—

Wen aber das Anstandsgefühl nicht bewegen sollte, der
denle wenigstens an die Sicherheit. Wernß er denn ganz gewiß,
daß im Jahre 1873 picht Gambeitta Prasident der franzo⸗
ischen Republik ist. daß die Franzosen ia eini zen Jahren nicht
einen Rachezug unternehnmen, der sie dann haffentlich noch werter
uiniren würde? Und, selbst davon abgesehen, sind denn die finan⸗
ziellen Verhältnisse Frankreichs, nachdem sie erst das Kaiserreich für
eine verschwender; sche Politik, dann ein zerrüttender Krieg mit
einen Folgen furchtbaͤr geschädigt, ir so hehem Maße Vertrauen
erwichnd, daß wir das Gelid aus soliden, von uns leicht zu über⸗
wachenden-Anlagen herausziehen und in die Verfüzung dieser un—
berechenparen Nation stellen sollten?
J *.*Si. Ingbert, den LI. In i.
Fasl jeder Tig liefett neu Beweise von dem Handein Hind
Behen. des Uitramontarismus mit der Jaternatioual und Sozial⸗
ꝛemokratie. Wer es nicht glauben will dem empfebllen wir nur
nuf einige Zeit die Lektüre der naltramontanen Prefse, um von
einem Unglauden betehrt zu werden. Denn nieven der Peesse der
Sozialdemokratie und den Wanderpredigeen ist es gerade auch die
iltra nontane Presse, die gegen die Herrschaft des Kapitals in den
Händen des Lberalismus eifert, den Arbeiter mit seinem Loose
dadurch unzuirieden macht und in den ge⸗eig eten Momenten durch
berehnete Hetzart kel das Oel in's Feuer gießt. Wir erinnern
nur an das Verhalten der ultramotanen „Essener Blaiter“ wäh ·
reud des Strik?s der Bergurbeiter auf den Berzwerken des Essener
ohlenreviergs. Auch das bedeutendste Ocrgan der pfalzischen ultra⸗
nontanen. Prisse, „d'e Rheinpialz“n lieferte dieser Tage in einem
detzartikel den Be veis von der Verbrüserung des Uttramontanis-
maz mil der Soz'alderaotratie. — De strikendem Tuͤch veber Sun—
brechts respektirten jeit ihrer Arbeitseinstellung, Eude Mai, immer
noch d.e Sthrauken des Gesetzes bis si⸗ Eade voriger Woche: ihre
Lage auf ge vatsame Weise zu verdessern su dten. Der Versuch
nißlang natürlich und die Veriührten werden im Gefängnisse ver⸗
büßen müssen. Statt nun die durch dee iozialdemokratischen Lehren,
— „In dem Hisse des M.beitecs gegen dem Fabrikanten blüht
eine schönste Satlichkeit.“ — „Dus 1tzige Staatensystem ist eine
duge und muz gestürzt werden“ — Wir sind die größte Macht
im Staate uad wir mussen die Herrscher werden“ — v rführten,
aus den Bihnen ruhigen und, leidensch uftslosen Denkens und
dandelns geschleuderten Ar eiter zuruckzuführen auf den Weq der
Bernunft innerq ilb seiner, berechtigten? fforderuugen, hat die
„Rbeinpfalz“ unter den augenblickliih obwalrenden Verhaltn ssen
zurch ihre Sprache, wie ein Cociespoadent bemertt, das Uebel hut
jrößer gemahht und drum in allen billiz deukenden Kreisen die
zerechteste Indignation hervorgerufen. Doch dürften sih die Herren
jzu der neuen Bruderscheft gerade uscht gratuliren. NDas Gericht,
das sie jetzt herauf bischwören helfen, wird, wenn es einmal
'ommen sollte, sie nicht verschönen. Und eimnis maritiös, bemerkt
»rum in diesem Betraff die „Pfälz. Post“: „Uebrigens kann diese
Zorte ihrem Schicktal doch micht entrignen ; kommt wirkhich die
Zeit der Com nune, welche si⸗ Iatzt herherfüncen hetft, so muß auch
nanches fette Klösterchen und man hes feiste Bauchlein darau glauben.“
Wir erinnern uar an die blutigen Katast ophen in Patis wahcend
der Schreckenszeit der Co nmue. —— 3813 übizens die soziale
Frage angeht, so läßt sie ih nicht 1dien darch gesvaltsames Ein⸗
zreffen von irgend einer, Seite, eben so weig wie der Ar⸗
eiter nicht auf eigenmähtige gerwaltseme Wesse sear Vge verbessern
kann. „Wo si die Menschen selbst befrein, da kann die Wobi.
ahrt nicht gedeibe
        <pb n="432" />
        Deuntsches Reich. Paris, 11. Juli. Das Maximum des Nolenumlaufs soh
Speier, 10. Juli. Die „Pfälz. Post, schreibt: Der von 2400 auf 3200 Millionen erhögt werden. Die Emission de
dandtagẽgbgeordnete Theodor Wand, seitheriget Constslorialess sor, Türkenanlerhe, wird wäahrscheinlich zu London äm 20. Juß
und kürzkich zum Consistoriakkathe ernannt, wird fich —8 erfolgen. 73 — *
vahl nicht anteiziehen· 33 Bari S, 11. Inli. Die Gerüchte von Pourpvarlers der
Micuch en, 10: Juli.“ Der k. Minister des Innern Hr. katholischen Maͤchte behufs einer Verständigung für die Eventualits
v. Pfeuffer ist bereits gestern' mit dem Refexenkten über das der Papstwahl werden als unnegründet betrachtet.
Gewerbswesen, Hr. Regierungsass ssͤr Dr. Pappelier, nach Bezuglich Roche ort's hat sich Herr Thiers mit der
der Pfalz gereist um am 14. d. M. die Eröffnung dee pfalzischen Gnadeuc ommifsion endlich dahin geeinigt, daß Rochefort's Straft
Indstrieaueft lung in Kaiserslautern vorzunehmen. Hr. Pseuffer in einfache Berbannung verwandelt wird.
wor betannttich noch vor einein Jahre Regierungspräsident in der Dem „Edpénement“ wird aus Bar⸗he; Dusc unter den
Pfalz Aand genieß dort, besonders idegen seines Wirkens während 7. Juli telegraphirt: Herr von Saint Vallier (der, bei
der ietzten Kriegsjahre, große Popularität. (Wir in St. Ingber, läusig gemeldet, soeben zum Comthur der Egrenlegion erhoben
find dem Herrn Mininer besonders zu Dank verpflichtet. Anmerk. worden), hatte gestern eine lange Unterredung mit dem Genera
der Redi) Hr. Staatsrath v. Schubert, dessen Stellvertreter, unter . Manteuffel. Es handelte sich um folgende Fragen
zeichnet bereits seit gestern die Erlasse des k. Staatsministeriums des Wie sollen in den Departements Meurthe-et-Moselle, Meuse, Ar—
Innern. dennen und Vogesen die 16,000 Mangm vertheilt werden, welch⸗
Mümnchen. Se. Maj. der Könia hat den Altkatholiken zu der disherigen Garnison hinzuͤtreten werden ? In welche Or
in Simbach' umA Inn und Uingegend gestattet, durch Aufruf in werden neue Garnisonen zu leßen sein? Die Wahl der Punkt
„ffentlichen Blättern Bliträge für den Neubau einer Rothkirche an weilchen Barackenlager zu ercichten sein werden, soll durch ein
daselbst'zu sammeln, wovon die sämimtlichen kgl. Regierungen ver stommission von Genie Offizeren beider Staaten getroffen werden
standigt wurden Das Evénement“ hött von annderer Seite, daß man nich
2 Berin,“9. Juli. In Rseinpreußen ist eine Verfügung blos die Soldaten, sondern auch Osfiiere in Baracken, welche ji
der kgl. Regierungen erschienen, wonach Schü er der höheren Lehr- die Letzteren mit möglichstem Comfork ausgestattet werden sollen
ustalten fortan keinen Sodalitäten (Bruderschaften) und geistlichen unterzubringen gedenkt und daß für die Einwohner. welche gletz
Benossenschaften mehr angehören dürfen. ⸗ wohl vorübergehend in Anspruch genommen werden würden, ein⸗
anWBierluen,1O Juliz Der „Reichs⸗Anzeiger“ veröffentlicht Enif hädigung aus dem französischen Staatsschatze normir
das Gefetz, betreffeud den Orden Jesu, vom 4. Juli 1872. Das- werden soll.
jelbe lautet: „Seui. Der Orden der Geiellichaft Jesu und die ihem Italien.
berwandten Orden und ordensähnlichen Congragationen sind vomn' Der Brief Victor Emaunels an den Körig Ama—
Bebiete des deuischen Reiches ausgeschlossen. Die Errichtung von déus, in dem der König von Italien seinem Sohne anräth, lieder
Niederlassungen derselben' ist untersagt. Die zur Zeit bestehenden die Krone niederzulegen, als etwas gegen die Verfassang seines
Niedrlasfungen sind binnen einer vom Bundesrathe zu bestimmenden Reiches zu unternehmen, soll unter Anderem folgenden Satz ent
Frist, welche 6 Monate nicht übersteigen dari, aufzusösen. 8 2 hallen: „Danuten Sie lieber ab und lassen Sse die Spanier sich
Die Auget örigen des Ordens der Gesellschaft Jesu oder der ihm untereinander auffressen.“ — Herr Visconti-Venosta soll pofilin
bewandten Otden oder ordensähnlichen Congregationen können, und dokumentarische Beweise dafür in Händen haben, daß die
wenn sie Ausländer sind, aus dem Bundeszebiele ausgewiesen Revolution u Spanien von Frankreich angezettelt worden ist.
werden; weun sisie Inländer sind, kann ihnen der Aufenthalt in AUuch Rußland soll die karlistisch“ Jusirrection mit Geld unler⸗
hellimmten Gezirlen der LOrten versagt oder: angewiefen werden. stühzt haben und (selbstverständlich!) auch der Vatican.
z Z. Die aur Ausführung ünd'c zur Sicherstellung des Voll zuuesßs Belgien.
Fieses Gesetzes erforderlichen Anordnungen werden vom Bundesrathe:“ Brüssel, 11. Juli. 450 Grubenarbeiter haben in der
exlasfen.“ ιν, ——— RHohlenarube Botinage im Hennegau die Arbeit eingestelli. Mar
23. Gleichzeitig veröffentlicht der „Reichsanzeiger“? die hiezu vom befürchtet. der Strike werde AMusdehnung gewmnen.“ Die Ruhe ist
Bundesrath beschlossenei Ausführungsverorbnung.“ welche nur folebis jiht ungestoͤrt. (Fr. J.) 5—
zende drei Bestimmungen enthäln?“ „I) Da der Orden der Gesell ß 573* Schweiz.
schaft Jesur vom: Deuischen Reiche ausgeschlossen ist, so eist deu“ Der 6. Kongreß der Friedens und Freiheitsliga, der —
Angedbd. igen dieses Ordens“ die Ausühung einer Ordensthätigkeit, wie mitgetheilt Cim' Sept. in Logano adgehalten werden 'oll,
insdesondere in Kirche und Schule, sowiedie Abhaltung von Miß- vird folgende Hauptfragen behandeln: 1) Wie kaun das Vrinzip
fionen nicht zu gestatten.“ 2): Niederlassungen des Ordens der der Fsrderativrepublik das in der Achtung und dem Selbstdestim
Wefellschaft; Jesu iind spatestens binnuen ßB Mongten vom Tage der mungsricht des Judividuunnis besteht, zur Grundlage aller Gejsch
Wirkfamkeit des Gefetze an, aufzulssen. 83) Die zur Vollztehung gebung in det Gemeinde, in der Nrtion und in der Foͤrderalioß
des Gesetzes in dea einzelnen Fällen zu treffenden Auorduungen jemacht werden 7* 2) Geschichtliche Feststellung der bisherigen Ver⸗
werden von den. Latdespotizeiderörden verfügt.huche, das Justitut natlonaler Schiedsgerichte in das Völlerrxech
Berlin, 11. Juli.n Der -Reichsanzeiger“ trägt zu der einzuführen; Bestimmung der Mittel, dieses Institut als Uebergang
gestern publicirten Ausführuxgsverordnung zun“ Jesuitengesez zur allgemewen Vetbtüderung der Völker zur Geltung zu b eingehn
oigende Bundesrathsbeschlüss, nach: Die Bundesrathsregierurngen Z); Welche Rejormen muß die Eiuführung des Grundsaätzes det
moͤgen die Internirung auf Fuͤlle be'chränken, ws der zu Jiuterni Achtung rud des Selbstbestimmungsrechtes des Indiodiduums nach
rendegaußer Stand ist, jelbite einen destinnmten, ihmm nicht versa gen· ich ziehen ?
den Aufenthaltsort zu wähten; die Regierungen? mözgen ferner r
jeden einzelnen Fall der Auflösung einer Niederlassung, der Aus⸗
weisung oder Internirung unter Nennung der Namen und Persöt
nalvechältnisse dem Reich—ka zieramte anzeigen sovie binnen dreu
monatlicher Frist üder das Rejultat ihrer E:hebungen betreffs der
berwandten Orden: und Congregationen: betichten. 67
—SFraukfurt, 9. Juli. Bei dem hier garnisonirenden 1.
hessischen Infanterie Regiment Nr. 81 ist? vor einigen Tagen der
ersie Eljäfser, ein junger Gutsbesitzer, als Einjährig Freiwisliger
einqetreten . ⏑
Frankreich. .
Paris, 10. Juli. Das Evenement schreibt: „Die franzoͤsische
Regierrung hat die deutfche Regierung benachrichtigt, e n
Summe von 500 Millonen zu deren Verfügung habe. DVie Summe ichtice fũ 2
wird dem Vertrage gemäß am 10. August bezahlt und die KRauminn allen — —,—,, Bezug der all
ung der Marue und Haute-Ptarne am 25. Agnaust. beginnen..n gemein beliebten Original--Looss, rechtfertigt sich das Ver—
Sinige Depatirte der Meuse, des Meut:hen und Mosel · und des Tauen einerveits durch auertannte Soliditat der Firma, ander
Bogesen · Departements haben ihren Wahlern angezeiot. ste hätten zeilg durch den sich hieraus ergebenden enormen Abaat-. Die
eine lange Couferenz bei Thiers getabt, und dieser habe ihnen die roαν lRror Punktuchseit barannto Staats Effecten-Handluns
Versicherung ettheilt, daß die Regierung Alles aufbieten werde. α i Äg iot Jedermann auls
daß die vollsta dige Räumumg vor dem ürsprüngli d feltaesezten Varins zu empfehlen, und machen, wir auf die hoeute ie
Zermin, 1. Marz 1874, beendigt sei; die Regierung habe mut jngorom Blatle erechienens Annonce obigen Hauses beouden
darum den Termin für die Bezahlung der letzten Miilliarde biß ümebzun
auf den 1. März 1875 hinausgeschoben, weil sie sich für die
A
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        hekanntmachungen.
gürger-Hilfsverein.
Sonntag den 14. Juli, Nachmittags
Ihr æ
Heneralversammlung
im Vereinlokale.

Ballotage der neu angemeldeten

nguieder. Der Vorstand.

Heilung bei Halsleiden.
mm den Kal. Hoflieferanten Hrn. Jo⸗
hann Hoff in Berlin.

Ich füble die Nothwendigleitdes
zerrauchs allex ihrer Präparate. so—
vohl des Malzextrakts. als der Malz-
hotkolade und Brust'nalzbonbons, weil
ur diese sich bei mein m Halsleiden
iad Husten algz heilsam erweisen. A.
Müller in Berlin, Oranienstr. 48.
Verkaufsstelle bei Fritz Panzer

neter in St,. Ingbert.

in J. Heuberger's Verlag in Bern
erschienen und in allen Buchhandlungen
hoben:
sach Amerika!
2
daundbuch für Auswanderer
q eigenen Etfahrungen geschrieben, nebst
inleitung zur schnellen Erlernung der
engleschen Sprache.
BVon Conurad Conzett.
Eleg. da Prae 18 ar 84 tr. th.
L Ein zuverlaisiger Rathgeber für
Ans wanderer; nach Amerilka, der ihm;
und wahr über alles Auskunft Lidt,
ihm für die Reise. den ersten Aufent
ein Amerika, den Anlauf von Land und!
KVirtehr mit der Bevölkerung wissens ·
alh ist. Die Fenill ton Beilage zur
arienlaube nennt dieses Handbuch m'it
em Recht „ein wirklich redliches und
vündliches Büchlein.“

12.54 6(6
„Lehrlingssteslet
Ein Fabrikqeschäft hiesiger. Gegend
sucht zum baldigen Eintritt einen Lehr⸗
ing mit den nöthigen Vorkenntniffen⸗
Nähere, Auskunft ertheilt. die Erped⸗
des St. Ingberter Anzeigers . — —
Erh oeοαe. *
Unser Lager in Ehoeolade S Theo⸗sebei Herrn Joh. Friedrich ist wieder aufls
zollständigste assortirt ;
* wvne⸗ nie Francais.
Ziehung am 1. Auguten
Durch· Ankauf⸗ eints An lehens · Lodseg des⸗ J
Herzoglich; Braunschweig. Prämien-⸗Anlehens·
zietet sich die Gelegenheit, einen der Gewinne von e 80 000. 78. 000, 80, O00. 35 000
30 O0bh AOüo 36, 000 2t. erlangen zu nnen, da ein folches Lootz jn a 44 n statthaben ⸗
den Ziehungen so Lamngee mitspielt, bis demselben einer der Gewinsie 340 geworden ist.
Den Antauf dieser derchrus soliden ;— und deshalb besonderd veliebien ẽtaaisloose
rleichtern wir unter Gewährung des Vortheils sofortigen vollen Spielrgenusses
pom 1. August d. J. an schoñ, durch die Einrichtung, daß wir solche geen Matenzahlunzen
n kleinen Betranen — angemessene Zeitraͤume vertheilt, abla ssen.
Natenbriefe a Thlre .— die zur nachsten Fiehung in: welcher Thle. 100,009 zur Vet⸗
vosung kommen — —B sowie. Pa find au bezichen durche
Woritz Stiebel zohne.
Wank⸗ und Wechselgeschäft in Frankfurt a . MQ·.
o εα ειν · ——— —
ꝛhuug am 17. n. I
a nan 235000 Gurden
Das grone

baares Gesd
owie weitere Gewinne pon 408000,.790 . 42 idoo No —X
Aoο 3 ml äöοο, al 8400.7 nal 060,, u, . w., unte man auch diegm al duiedee
rlangen, in der von der Freien Stadt Hamburg etrichteken und garantirten großen
Beldverlocsung. — Beir dieser Lotterie kommen im, Gangen AuA00 Gewinne zum Vorjchein
anud muß jedes gezogene Loos eee eine der enthaltenden oben bezeiche
neten großen oder kleineres Preise er angen u welcho Weije am besten bejoiesen.
vird, wie vortheilhaft und olid diesette für das spi nneeee
Zorachste Gewinnehung schon arn I7. und 18. Iini dieses Jahres ã
T , Das ünterztichnele puit ¶ dem Verlauf Vder Loese direci Fecuftragte Oandlngthaus,
sält hierzu seine belannte Ierve Cr hect mit ganzen Driginall oosen.. à —
alden à I. 8. 80 Ir, viertel aà fl. I. 45 Ir gegen Einsenduung oder Postnachnahme des.
Betrages destens einpfohlen und i unter Zusicherugg gewitgen hafter Bedienung xecht zahl-
reichen geneigten Bessellungen en aegen. I 7

J I. A. Baucer, Bandgeschäft in Mainz.1

I yd 4 Ü

Ziebung am 17. u. 18,. Juli d. J.
ò— 75555 — —
W. Fuhrländer Nachfolger,,
2 * —
SDahrgasse S rankkfurt amIain.
urch große Parthieeinkäufe und direlte Beziehungen aus den ersten Fobrilen Deuͤtschlands und Englands ist es mir moglich,? troj
dee beutenden Aufschlags sammtlicher Artikel, fortwährend zu den bishiexigein bilrigen, Preisen zu verlaufen,
Die Preise sind nicht nach halben Meter, sondern nach Ellenn berechnet 4 ——
Grosses Manufakturwaaren Lager -· Großes Ausstattungs: Geschäft.
dd Stuck e/. breite ächtfarbige, lila, rosa, gelbe, braune, Cattune, 500 Stuck. 4 breites schwertheLeinen s Oemndee and velttacheta⸗
— — B88 Ueberzuge, d und 10 tr. die Elle. i die e a *a de wWnhn Veiticheen
od Stuchẽ/. breite achtfarbige Glanz⸗Mobel⸗Gattune v Cattune Drobe 22 vreite Leinen, fur, einschlalzigr Vettzuchernn das Betttuch
unnt Borden, fur Vorhänge, 9 und 10 kr. die Elle. * —VRoo it. 7 J
do Su n dae eebieeWiane Eattune Brillantines Srobe 3 Cunheen Eyep eeeheiee Bettmicher⸗. das Ven
200 Stud jchwere roth n e e iur —* Beti Dat
0 Stud 9 breite feinste Achtfarbige franzosische Jaconets und Sun maneep vd mweuch arrioe etlemitde *
rgandis. in den diliantte en Dan. 2 r d 2oo. Stuc uwete wait wohena Bettdecken, far zwoeischiatriee Vetten
M Stuche/. breiten feinen weißen Satin und Piqué fur Unterroche das Stuck i. 4. — *
und Ueberzuͤge, 12 31. die Elle. 300 EStuck schwere grau wollene Bettdecken, das Stud sl. 280. bis f8.
Stuck ꝰ/. breites achtfarbiges Bettzeug, meistenb zurlischeroth, 15 zod Paar schwere weihe Piquedec en/ fur 2schlüifr. Vetten dak Stuchfl. 230.
sr. die Ele, I n I Victoria⸗Decken ni Franen dd.
qweren schwarzen Moireens fur Unterröde, 22 kr. die Ele. 00 Dutzend weiße leinene Tischtucher, 2u Eulen ang. 2 Ellen breit,
dreuen enguschen Waterbroof fur Regeamantel, 45 lr. die Etle. dab Suͤd 481.77
do. mit Franzen 54 kr. 5757 00 Dyd. weiß⸗ rein “— das Dtzde fl 280.
l hreiten gulen Buxkin fur Hosen, Westen unb ganze —A ßrohze rothe Cachemire Tischdecken das Stuch fi. 1. 40 und I. 2.
80 kr. die Elle. hrobe ihe Cachemire Comodedecken. das Stud s. 1 und i. 1 45
ot Aswahl Fußteppichtoffe, 15 kr. die Etle /Ellen breiten reich ramagirten Keorhangsmull mit Pogen, 14 kuß
Ialten roth wollenen Unterrodstoff, 15 kr. die Elle Prima Shirting, grau, wejß, schwarz, 9 die Elle. 9
twatzen Orleaus und Alpacas, von 18 kr. an. Lama, Flanuell, Fuiren Cachemires, Unterrockstoffe, in
qweres blau Gedrucktes, 12 kr. die Elle. Nallen Farben und Onaglitäten billigst.“ ν—
hae wollene sele dersioffe Eroi see, Popelines, Chiné, Mohaires, Tischtucher, Handtücher, Servietten, graue und gelbe Kaffee⸗
Grosgrains, von 12 kr. an. — —— 5 servletten, Barchend, Zwillich Lederieinen —*
n Constmanden Feine weiße Organdis fur Kleiver. die Elle 1⸗ kr.M 3; ocxlemen zum Fatritoreise. Eiew
Ruster sämmtlicher Ariißel sende in reichster Auswahl franco perRYost —
Auch die kleitsten Aufträge werden, wie bisher, beftens besorat
        <pb n="434" />
        Geschäfts⸗Empfehlung.
Ich beehre mich einem verehrlichen Pub⸗
litnm ergebenft anzuzeigen, daß ich mich ale
Echuhmacher hier niedergelassen habe,
und mich in allen in diesem Geschäfte vor—
kommenden Arbeiten — bestens — empfehle
Schöne und solide Arbeit,“ sowie; rasch
Bedienung werden zugefichertrt.
Friedrich Hüther, Schuhmacher.
wohnhait dei Johanaes Beder auf
der Messe. *

24
200000002
XREIEXLIXIIXI
Geccicsosfferte.
uok &amp; degen bei Oobr
Sroße vom Staate Hamburg ga⸗
raut.rte Geld⸗Lotterie von uber
1 Milsion 860.000 Thaler
—XEXXEE
mual wiederum dureh Gewinue
gune bedeutenc verinehrt, sie
enthãlt nur 5S, OOO Loose, und werder
in wenigon Monaten in 6 Abtheilungeu
tolgendo Gewvinne sieber ge-
wonmnen, vämlien: 1 Gevinn cevent.
LIOO,GOOO Thaler, ępeciell Tulr.
So , AO, ooo, 24, 000 16, 000
I2, 000, Io, ooo 8 mal 8000 8 mal
Bbooo, 4 mal 42800, 1 mal 4400,0
2400, 26 mal 2000.4 mal IGoo,
52 mal 1200, Ioc mal 800, G mal
GOO, mal 480, 205 mal 400, æ65
mal 200, 5 mal 120, 4240 mal 30,
4,610 mal 44, 40, 13, 250 mal
20. 8, 6, 4 cæ2 Thaler.
Die Geiriun-Zienung der 2weiten
btheilung iat amilich auf den
7t2n u. IStèenm AIi d. J
lestgestollt. und Lostet Hieræau die Re
novation fuüuür
das bene Originalloos nur Thle.
das halbe do. nmnur2 Thlr.
das viertee do. nmur 1Thlr
und seude ich diess Orgimaal-TLoose
mit Regieruugswappen (nieht von
den verbotenen Proméssen oder Privat
Lotterien) geßen frantirte Linseud-
ung des Reirages, oder Fezen Post
vorselS, telhst nach den ee—ν“n
testen Gegenct en den geehrten Aut-
traggeborn 60surt zu.
Dies Amtlicene Ziehungslüste und
dis Versendung der Gewinngeldor
erfolgt aosort nan der Ziehung
an jeden der Betheiligten PrOmipt xné
XX
AMein Geschäft iet bekannt lien das
Aelteste und Allergluüc ια,
indem die hel mir BRétheitigten
sehon die grosaten Iauptgewinnc
ron Thaler 100, 000, 6Go, ooo-
Go, ooo. oftmals Ao, ooß, o, Oob, sehr
hünfig 12, 000 Thaler, Io, ooo Tlilr.
ete. ete. und jngst in den im
Monuat Mai d. J. stattgehabten Zieh-
ungen die Gesna m mitSumn e von
3 8VU, OO0O Thaler laut ant-
liechen Gewinnlisten bel mir
gewonnen haben. —
ver Jede Restellung auf diese
I Original-Loose kann man insneb
E auf sine PostéeinenIiunugs
— Kaurte machen.
Laz. dams. Cohn
in Hamburg,
Hnaupt-Comnptoir, Bank- und
Weehse lgeschaft.

Einladung

zur Betheiligung an den Gewinn—
Ziehungen der aroßen vom Staate
Hamburg geuehmigten und gargntirte

Geldverloosung.
Der gropte Gewinn beträgt im Jück

lichsten Fall
Mk. 250,000
oder:
IO ., OOG PIID.

Die Huuptpreise betragen:

Mark 150,000, 100,000, 60, 000
40,000, 30,000, 25,000,
à 20,000, 3 à 15,000, 4 4
12,000, 1à 11,000 74
10,000, 92 8000, 10 4 6000
26 4 5000, 4 4 4000, 5333
3000, 103 4 2000. 5 4 1500
2 41200, 205 4 1000, 255
500, 5 4300, 340 5 200
14600 à 110 ôte. ete.

Ueber die Hälfte der Loose werden
durch noch sechs Verloosungen mit
Gewinnen gezogen; n Alem 29, 400
Gewinne und lommen solche plan⸗
maßig innerhalb einiger Monate zu
Ent cheidung.

Gegen Einsendung des Betrages
oder Postnachnahme vecsende ich „Ori⸗
ginal-Loose“ ans Erneuerung fär die
zweite Verloosnna, welche amtlich
p'anmäßig festgest llt
schon den 17.u. 18. Juli d.
ituttfindet, zu fol inden festen Preisen
Ein ganzes Originalloos fl
7. — Ein halbes Original
loos fil. 8. 80. Ein viertet
Originalloos fil. J. As. E-
2V., unter Zusicherung promptestet
Bedienung.

Jeder Theilnehmer bekommi von
mir die mit dem amtlichen Stempel!
verfehenen Original⸗Voose pünktlid
zugesandt und sind solche nicht mu
Promessen z vergleichen, welch? nur
auf persönljchem Vertrauen beruhen.

Der amiliche Original⸗Plan wird
jeder Bestellung gratis beigefügt und
den Interessenten die Gewinngelder
nebst amtlicher Liste prompt zugesandt.
Durch das Vertrauer welches sich
diese Loose so rasch erworben haben
erwarte ich bedeutende Anfträge, solcht
werden his zu den kleinsten Bestell
ungen, selbst nach den entferntesten
Gegenden prompt und verschwiegen
ausgeführt.

In kurzen Zwischenräumen fieler
acht Mal die ersten Hauptgewinne ir
mein vom Glück beaünstigtes Geschäft.

Man beliebe sich baldigst und direch
zu wenden an J
2d0ph HNcæꝓras,
Staatseffeten Handlung

in Hahurga.
Für das mir bisher in se
reichem Maaße vewiesene Ver
trauen sage ich mrinen Jute
icssenten den besten Dank

Kaupt Qewinn c
800,008 Mark
None Dentsaohe

Reioha Vabrang.

lüj
—XRXX

garantirt
der Staat
—— —

amn dieæ

GevinaOliicancen
der vom Staate danenure garantir·
7 großen Geld⸗Lotterie in welcher
uͤber

4 WMissionen 650.000 Mark
sicher gewonnuen werden müssen.
Die Gewinne dicar rortheilhaften Geld

Lotterie, welche plangemũss nur noch õB, OOt

Loose enthalt. sind folgende: nàmlich

Gewinn event. 3200, 000 Mark Neu

Deutsche Reickswährang oder 100 00

Thaler Pr. Ert., speciell Mark Urt

150, 000., 100, 300, 60, 000

Ab, OOb, 5300000 25 000. 9
mal 20 000 8 mal 15,00 0, 4
mab 12,000,Imal 11,000,
7 mal 10,000, 9 mal SOOoOoO, I0
mal 6000 26 mal 5000, A mal

A000, 58 mal So000,. IoS mal
2000, 212 mal 1500, 1200

IG0O0ũ. tioo mal S0o0, Xoo 200

LAGOo mal IIG, 20 mal Ioo. B0

13740 mal 20, 15, 10 und 53
Martk, aund khmmen saolehe in wenigen
Vonaten in 6 Abtheilungen tor saicheren
Entscheidung. 4

De 2weite Gewinn-Ziehnng iat aurtlich
auf den —

17. und IR. Juli d. J.
festgestellt, und Loetet hierra dis Beno
vation fuüͤr *
das ganze Original⸗Loos nur Thle
das halbe do. nur 2 Thlr
das viertel do. uur LThlre.
aund werden dieso vom Gtaate garam
tirten Original⸗Loose (xeine verbotene
Promessen) gegen frankirte Einsendun
des Betrages oder gegen ereeet
se bset nach den entferütesten Gegenden
ron mir versandt.

Jeder der Betheiligten erhält von mir
neben seinem Original-Loose aueh den mit
dem Staatswappen versehenen Original-Plau
gratis und nach stattgebabter Ziehun
sofort die amtliche Ziehungsliste
gefordert zugesandt. J
Die Auszahlung und Versendung

der Gewinngelder
erfolgt von mir direct an die Interessen-
ten prompt und unter streugster Ver⸗
schiwiegen heit. 5
*Dede Bestellnng kann man ein-
steh auf eins Posteinzahlungs⸗
rarte machen.
Mau wende sich daher mit den
XE —— vertrauens voll au
damuel Heoksoher zaenr
Band uier · Tr

Frucht⸗- Brod⸗ Fleisch ꝛc. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 11. Juli.
Weizen 8 fl. 23 tr.. Korn 4 fl. 29 kr
Berste 2reihige. — fl. — kr Gerste vier⸗
reihige — fil. — Air. Spelz 5 fl. 24 kr.
Spelzkern — fl. — tr. Dinkel — fl.
— fr. Muchfrucht — fl. — kr. Hafer
3 ffl. 54 tr. Kartoffeln Ufl. 56 kr. Heu
Uff. 30 kr. Stroh Lfl. 120kr. per
Zentner. Weißbrod 113 stilogr. 20 tr
stornbrod 3 Kilogr. 24 kr. ditto 2 Kilogr—
UGkr. diito 1Kilogr. 8 fr. Gemischtbrod 8
stil. Zatr. 1 Paar Wed 100 Gramm 2kr.
Rindfleisch 1. Qual. 20 kr. 2. Qual. 18 tr.
Kalbfleisch 18 kr. Hammelfleisch 181kr.
Zchweinefleisch 20 kr. per Pfund. Butter 32
ix ner Mund.

Der Brodpreis suin die Stadt St.
Jugbert ist von heute'an biß zum nächsten
Donnerstag (Fruchtmarktstag) festgestellt:

Norabrod 8 stigr. 25 Prir Mei“
brod 10 Krzre5
SEaͤmmtliche Baͤcker vor

n nis Beilage: Algemeinor
eiger für das Kouicreich
AVæeFI Ne- E,
Acdattion, Deuc elag von ....

— — —
Remeß in SEt. Ingdbert
        <pb n="435" />
        Sl. Ingberler AAnzeiger.
der St. Inagberter Anzeiger sund das mit dem Dauvtolatte verbundene U nerhaltungöblati, mit der Diensta is-⸗, Donnerstags · und Sonniag
lurmer) erscheint wo dentlinn 3z1er ial. Dien 31t aa. Dan nerr stag, Sunstag uad Son ntaa. A ↄu ae nentzoreis vierieljahrig 42 Krix. oder
12 Silberar. Anzeigen derden dit 4 trzr. die dreipaltige Zeile Blatuj hzrit oder —
— — —ñ — — — —— ——— I
2 4
4äe 110. Eonnutaq, den
— ——— —

187⸗
. TDeutsches NReich.

Müurn chen, 9. Jun. Die t. Staatswinisterien des Innern
nd der Finanzen, geben untr m80. d. M. vetan it. daß die
Jilitärentl ge und Freucheine der bein dem diesjuhregen Ersatzge
qait 1872 als unwürdig uUnd benehnrgswesse untaugtich erklänten
wehrpflichtigen, desglcichen derj⸗ nigen, wel de früheren Atersklassen
wgehören wegen. Zu ücchstellinige zu diesiaheigen perw esen wurden,
ücht blos taxirei, sondern aucb mpelfrei· auszustell u sind. Da
Uanntlich das Reichsgejeßz vom 24. Novu. 187 ldie Verpflichtung
am Kriegsdienfte beir. auch inBahyetn in Kraft getreten,
deund hiedurch die im Art. 83 des boye, Wehrgesetzes enihaltene
votschrift bezünlich der Anwendung einzs 10 jl. Stempels zu den
vutloß und Freisch inen erloschen ist, jo fiad die wa schon ein⸗
xjahllen Gebühren süt die bei dem diesjuht igen Ersatzgeschäste
neits mit Stewpel ausgefert gien Eulaßß und Freischeine an die
gdetheiligten, als irrrhümlich rhoben. zu ück; vergütren.

Stalien.

Rosn, 9. Jnli. Es vriauret wieder einmal, daß man von
duein große Anstrengungen macht, den Popft zu ühberreden, daß
Nom verläßt. Mioe sünnpre de Merode joll ven heiligen Vater
in Echloß zur Veriügeung gestIli h iben, das er ex in der Um
mend von Brüssel basißt.“ *

stensine Heitze vorgeherrscht. Längs der atlantsher Qust stieg dar
Thermomtet fust täulich big qui 100 Grad Fahtenheit Mit der
Hitze war eine nuugewöhnliche Steruuchkeit Adurch Sonnenstich,
hauptsachlich unter jungen Kindern, verknüpit. In Newhorf fanden
aahezu 1020 Erteautangen vnd 200 Todes salle durch Sonnen
tich statt. Andece Stadte zeigen verhãetniß naß ve Sterblichleit.
Heure hat si h die Hitze genäthient. Tyermo urter H) Gran
Aus Tyrol hingegen wird berichtete diß anu⸗ 8. Juli die

Berge um Innsbruck herum mit frisch efallenem Schnee bedeckt
waren. — J

A. Einem Tele ramm der New York Tribune“: von —19. v.
Pis. zufolae grassirt in den westlich?a Städien Brasi bien?
»ine Epidemie fürchterlicher Art. ou rin, Bevölkerung don
13,000 Personen sind 8900 der Seuhe zum Opier g fallen.
fi .

In allen Branchen, inspesondere aber bei Bezug der all-
gemein heliebten Original-Loos,, rechtfertigt sich das Ver-
trauen einerseits dureh anerkannte Soliditat aer Firma, ander-
zeits durch den s ch hieraus ergebenden cnornen Abaatz. Die
vegen Ihrer Pünktlichkeit bekannte Staats· Essecten- Handlunę
dolnn Hans in amiueit Jedermann aut's
Warmste ↄ2u emplehlen, und machen wir auf die heute in
mmserem Blatle erschienene Annonce obigen Hausea besouders
valmerksam. V

——

. Vearen in sech e

d Aus Philadenpha wud der Temese uterm 3. 13
degraphirt: In, den Verein. Sing en hat dese Vioce-eine uien.
Deme
bekanntmachungen.
Freiwillige Feuerwehr.
Winnwoh den⸗ 7. Juli
1t7. bends 8 Udr
General⸗
versammlun—
bei Hrn. Aejunci
——

verantwortlicher edneteur ·..

So spricht —X Arzt! , ,

End⸗shefertigter giebt hermit drr idenden Merschheit kund, daß er den G
A. W Mayeriden weißen Brust. Zyrup in sehr vielen Krank
beiten der Respirationsorgane wie verniteten Luugeneatarrhen,
Heiserkeit ꝛe. mit dem vesten Ecrfo ge angewendet habe. Kanienitz
u.ad. Lude in Böhmen. —

7 Dr. Novab, Stadiphyñkas.

Aecht zu haben in St. Ingeert beß J. Vriedr. —DOD — —
Nicht zu überjehen.
Jv zine hermet ergebenn an. daß
ih u i mermährend vsseESorten Gläser,
so ve Lampengläser. Flaschen Bier⸗
zläfer. Trinkglaser Glasglocken,
., geruee Glasschalen, Glaseylinder und
hicht und Rheumatismus 5 in eigt den e.uschlageuden Artikel
w 3 ep⸗ IAIXIT, stet guif ger hin * 75
detpret ee nerievlans Gries Suncid nd
i Ant. be Je Fried ich Sonntag den 14. Jul 1872
vi. Im .* E. 32 2*2 2 442 0 1575*
8 —— — — — —F ——
Annenees Har,m O nLGo
iehl-R4 moju freundli st einladet ——
h ergcerunds vheen— Eberhard.
uft für das deuische Reich mem bochsrehrtan Wabitan
Aachen suchl durchaus tha⸗ mn ruenn Putmn
e, angefehene Agenten an 34 de Ah rgeden
em Orte. Bewerber wollen n bier als —
— an Herrn Sub. wor ne orz—
rec vr⸗ F. IJ S c J ei ch er nedergelaffen abe
t — d zbaarbrücten, den 10. Ili 1872.
altenbach (Nheinbayern) »Nanhuuenz den Id
Babhnveofstrase 28 tI Etodge

agesord. Wahl eines Verwaltungsrathe—
mitgliedes Aufnabuen.
Das Commando.
FXEEAR. CGC. —
Tannin⸗Terpenin,
—XE

Geschäfts- Empfehlung.
Ich bechre mich enem derehrlichen Pub⸗
fum ra benit auzuzeigen, daß ich mich als
kchuhmacher hihr niedergeloffen habe,
und mich in allen in diesem Geschäfte vor⸗—
omin nden Ardeiten bestens empfehle
SAde und iolide Arbeit, fowie rasche
nefänenunq merden zugefichert. e ind
Friedrich Hüther, Schuhmacher,
»dehein beeJohannes Beder auj
t. Miss. v
RI E -
Viehre jütige und brave — 8
4 d ⸗ —24 * —
—c
bläser e
inur gröseene Vicitze) jpwie; nehrexe; 1
22
Gamins—
en gegen beh u VLohm Steslen auf der
la ditte von Buchholtz. Schott,
eidfier in Anuuen. 1
Don, wolle sich brieflich an Aug.
Annen wenden.
Gicht-⸗, Nheumatisms Maogentran a
und Vämnmvrhoidalkranuke hein
Iꝛx. Mirlter in Frantfurta. M
Senckenger. sere d. Furex saelte 2.
        <pb n="436" />
        ziehung am 17. u. 18. Juli d
Das große Loos von 173000 Gulden baares Geld

Einladuug
zur Betheilirung an den Ecwinn⸗
—XDR Stadte
damburg genchmigten und aarautirten
Geldverloosung.
Der großte Gewinn betragi m Nück⸗
lichsten Full
Mk. 250,000
ader:

100, O0 0 MIiIr.

Die Hauptpretie hetragen:

Mark 150,000, 100,000., 60.,000
40,000, 30, 000. 25,000. 3
à 20.000,. 3 à 15,000, 4 à
12,000, 1 à 11,000, 7 à
10, 0o0, 923 8000, 164 6666.
26 « 5000 4à 4000, 53 4
3000, 103 4 2000. 5 4 1500
2 4 1200, 205 2 1000, 265
à 500, 6 4300, 340 4 200,
14600 4 110 ete. ete.
Ueber die Hälfte der Loose werden
zurch noch sechs Verloosungen mit
Bewinnen gezogen; n Allem 29, 4100
Gewinne und kommien solche plau—
mäßig innerhalb einiger Mongate zur
Ent'cheidung.

Gegen Einfendung des Betrages
oder Postnachrahme vecsende ich Ori
ginal-⸗Loose“ g s Erneuerung für dje
zweite Verloofnna, welche amtlich
planmaͤßig frugest tt
hon den 17. u. 188. Juli d. J.
aztfiudet, zu fol enden festen Prenen:
Ein ganzes Originalloos fP
7. — Ein halbes Original-
vos si. 3. 80. Ein viertet
—XXXAA
W., unter Zusicherung prompt. ser
Bedienung.

Jeder Theilnehzmer hekommn von
mir die mit dem amtlichen Stempel
persehenen Originaß⸗Looir pünliluch
zugesandt und sind solche nicht mit
Promessen 3. vergleichen. welche nar
auf persönlichem Vertrauen beruhen.

Der amtliche. Original Plan wiro
—
den JInteresscnten, die, Gewinngelder
nebst amtlicher Liste prompt zugesandt.

Durch das Vertrauen welches sich
diese Loose so rasch erworben haben,
erwarte ich bedeutende Anfträge, solche
werden kis zu den kleinsten Bestell⸗
ungen, selbft nach den entferntesten
Gegenden proupt. und verschwiegen
ausgeführt.

In kurzen Zwischenräumen fielen
acht Mal die ersten Hauptgewinne in
nein vom Glück begünstigtes Geschäft.

Man beliebe sich baldigst und direct
u wenden an
Adolna HIans,
SEtaatseffeeten Handlung
in Hau bura.
Für das mir bisher in so
reichem Maaße dewiesene Ver⸗
rauen sage ich meinen Inte
ressenten den desten Dank.

sowie weitere Anne von fi. 105000, 70000. 42000. 28000, 21000, 17500. 3 mal
14000,. 3 mal 10500, 4 mal 8400,7 mal 4Odo, u. s. w., kann man auch diesmal wieder
riangen. in der von der Freien Stadt Ham barg errichteten und gara tirten großen
Beidverlorsung. — Bei dieser Lollerie lommen im Ganzen 31900 Gewinne zum Vorschein
und muß jedes gzogene Loos unbedingt eine der enchaltenden oben bezeich⸗
neten großen oder kleineren Preise erlaugen, auf welche Weise em besten bewiejen
vird. wie vortheilhaft und solid diesele für das spielende Pur likum ein gerichtet ist.
Zächste Gewinnziehung schon am 17. und 18. Jun dieses Jahres. D

Das Unterzeichnete mit dem Verkauf der Loose direct beauftragte Handlungshaus,
hält hierzu seine bekannte glückliche Cellecte, mit ganzen Originalloosen à fl. 7. —.
halren à fl. 3. 30 kr, viertel à fl. 1. 45 ic. gegen Einsenduug oder Postnachnahme des
Veraes bestens empfohlen und sieht unter Zusicherung gewissenhafter Bedienung recht zahl⸗
reichen geneigten Bestellungen entgegen.

J. A. Baer, Laukgeschäft in Mainz.
ziehung am 17. u. 18. Juli d.
2*22000
Beso nudæers vort hei Ihuste
Giacksoerte.
Muok &amp; degen vei Cohn
Sroße vom Staate Hamburg ga⸗
raut.rte Geld⸗Lotterie von uber —
i Zaittion d0, 000 Thater
diesẽ vortheilhafte Geld-· Lottæris ist c ies·
mal wiederun dureh Gewinne
zani bedenfenct verinehrt,
ninait nor *8. O 0 Loose, and verden h
n wenigen Monaten in 6 Abtheilungen
tolgendde Gewinne sicher A
waorimnern, nämlien: 1 Gewinn cyeth
I00o, /00 Thaler, speciell Vnlr.
30.000, AB, -000, 24, 00 0 —
I2, 000, I0, o00 83 mal 8900 8 mil
6000, 4 mal 48 00, I mI4400,7
mal 42000, V mal 4οο, Io mal
oo, α wal ISοοα.
54 mah I mal ο⏑ 5 a
CG, S mal 4804, 205 mal 4200, 256
α αα ο
4, 640 mal 44, 40, 43. 7600 mel
25. 8, 6, 4æ cæ Vhale.
his Vewiun-Zienung der 2weiten
ibtheailung ist amtlich aaf den
7α . LLααN A ruIi . J.
fessstgestellt. und kostet Herau die Re-
novation fͤ
das ganze Originalloos nur 4 Thlr.
a alet Priganeos pur
as viertel do. unur1 Ihln
und sende ich. diess Original-Locose
mit Regieriumga wappen (nieht ren —
len verbotenen Promessen oder privad
Lotterien) gegen srancirte Finsend-
ang des Ret uαα, oder Fegοαν Post-h
VEXAIIIII
lestem Gegendenm den geehrten Auf-
raggeborn s0fort 20. 8
Die namnat He enνungsliste und
diso Versendung dor Qewinngelder
erfolgt Sosort naαι der ZAοα
n jeden der Bo heiügten promi pu aud
versela wiegen. —
Nein Gegehaft iet bekannlien das
eitαια und Alerziatlste, 9
mädem die Di mir Retleiligten
ehon die rYst Hanupige winnue
von Thnaler 100, 000, 60o, voo,
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ufigs 2. ν νιαν, 3 οο VXle.
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Vaunt Mini di. ã. Stattgehabten Lieh
angen dĩe Gεα - u ν α —270
nner s, 0 ThAler laut am-
αια α rÜ
zewonnen hahennn 3
Je HeααH—ng eo dirse
A Originab Loose kanu mn einsach
utꝰ eine PosStenνunuge
IEF ATte machen.
Laz. dams. Cohn
Iin Hamihuig-
Nnaupi· Oomαιúν, Bant· und
Wecehselgesehast.
5 ö 25000

aupt· Gewini
300, 000 Aark
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keichs Vabrans.
Finladung Retheiligun
uann dĩeee F
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der vom Staate Famburg garantir⸗
ten großen Geld⸗Lotterie in welcher
u ber
4 2Nissionen 650. 000 Mark
sicher gewonnen werden mussen.
Die Gewinne dieser vortheilhaften Geld-
Lott.rio, welehe plangemũss nur noch 58. 000
Loose enthalt, sind folgende: nümlichel
ewinn event. B0, 000 Mark Neue
Deutsche Reichswahrung oder 109) 00
Thaler Pr. Ert, »peciell Mark Ort.
i560 000. 106 600. 60 000
10 009, 30, 000. 25 000 3
mal 20 090 3 mal 12. 0000, 4
mal 12,04010. 1 mal 11,000.
J mal 10,00 O. ¶ mal SOOooO I0
mal 6Göο⏑ mal Sο⏑. mu
1000, 53 mal 3000. 1603 mal
2000 242 mal 1500. 1200
1000 7 mal 500, 800 200
I4A600 mal II0, 20 mal 100 80
13740 mal 20, 15, Io und. 5
Varrt, und kommen aolehe. in venigen
Monaten in 6 Abtheilungen vut Sicheren
Entscheidung. 75*
De ⁊weite Gewinn-Ziehung ist amtlich
auf den. 7
17 und 18. Juli d. J.
featgestel lt, und xostet hieriun die Reno-
ration fuür
das ganze Original⸗Loos unr A Thlr—
das halbe do. nur2 Thlr.
das viertee do. nur 1 Thlr.
und. verdon. diess vom Gtaate garan⸗
tirten Original⸗Loose (koine verbotere
promessen) gegen frankirte Ginsendung
des Betrages oder gegen Postvorschuß
ze bst nach den entferutesten Gegenden
ron mir versandt
Jeder der Betheiligten erhält von mir
aneben seinem Original-Loose auch den mit
lem Staatxwappen versehenen Original-Plan
gratis und noch etstteehabtr Ziehung
sofort die amtliche Ziehungsliste unauf⸗
zefordert 2uε4αndt.
bie Auszablung und Vorsendung
der Gewinngelde
erfolgt von mir direct an die Interessen-
en prompt und unter streugster Ver⸗
chwiegenheit
Jede Bestelluug bann man ein-
— fach auf eine Posteinzahlungs⸗
—, *arte machen. 6
Man wende sich daher; mit den
— 1. vertrauenovoll au
d
damuel Heokscher err,
Banquier &amp; WVechse Comptoir in Hamburg

üe b
anzeige.

126ewinne
garantirt
der Staat

—
Bmedattion, Trud und Veruug von z. A4. Veinres u t. Ingbert.
        <pb n="437" />
        8332523287
— —
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22352 5332332*57 —733 738* 53535558 33235222
272 — 2135557 ? 233*8332378 238523 3587
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3— 2523337 s5337223 7253333383 —2232
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— —2835 3572 3252 — 2—2538 5527*87
— 572 — — 7 —A — 22
33 533 333 48
»228255 352322823 25* 2283 — 2555 56
528 —8 — 23 8 32388*
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5333358323356 233233537. 33337 38
5 3333583735 23538328 ES2 5* — 5383 533 55352
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38363 63433 —— 223538 835353532*
—* 55 —4 33233355* 22338 3 *
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23373333 3338—25333832 8 J
J
37 J 25335327
33723—— —— —A —— *552 23 528533 333 33
37 733553 —2*34 —33 5*
5523333723333372— 24 — — —333
— — 22 —5 5 *223 553373 — ——— ———
J * * 5755232323 ——— 25535253733 äs —2 z284
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55252 55—5333 2 52 37 5 * 272 5 5 22 25 33 7 7
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5353 724 7 385 —A —— 2533523335 z33328533 3577
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533333355332
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— 22. 5622 735 225 * 2555233 25.2 323232
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33232 2273 7357377 13 2335 25337
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* s * 2 253 — 253225 257272 2** 725
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5 S*8 —— 232 7* 2153
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7 2222.3 25224* ——— 35 22738
832275 2353333 733738 3383
22335753 278 227355332323338 32388
F - . 2 *7 — —3 — ⸗ — * 2— 2 8
————— 333323333 2825* — *87*3
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— 332557 82 * 3
583272 232335 8285
* 3386328 5 — * 23
3z32393783258— 5 2252
3. 753352235 33 57* 7 323
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⸗5223227 F
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2. 2 272355 3*5235 s— „2322 222325
— ———— z3330—7 —3835555533533
— — ——332M7 * —2 *2 2235 —2 2233 853
03 — —— 552335332335
268322 37 ——A — 23235243 z— 233 —553255
5235362 857 — — — 3338
— — 28X — 2725 *** —
25555322 28 553 —552555 —A 23—55388
3 5 32233837 255— 3255557 z25228758 2z2357233
2 *73. 73 53 25* 22 52 22 —3 522— 52263
5 7* ESIIS * * 5 822223 — RX 38
— 2222 232 522222 —— —2 2 52 23 2
2 2—7— a —23—* TA 27 — 0 —
—3533 752 3337 52 6 5 2338
53.32 5 552 2 525 25325
3 33 2878 2383583
— 35 527* *758 2232453
52 8382 55 — —— S 5353 4
28323*7 —— 3853
——8 — 55356 33355225 228255
—*7*832.3 227—223 26 2*872232. 22. &amp; 5
323535783 52 —3*3 2922 57833 —A— 2
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78557 A 5328333
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*
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        <pb n="439" />
        Ht. Ingberter AAnzeiger.

zer St. Ingberser Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags- und Sonntagt

ummer) erlcheint wdchentlich vi e r m al: Dienbtag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Kerzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

Diens tag, den 16. Juli 1872

Deutsches Reich.

Ktaiserstautern, 14. Juli. Die Eröffnung der
ritten pfälzischen Industrieausstellung unter Kanonendonner und
hlockengeläute hat heute durch den Herrn Minister des Innern,
. Pfeufer, stattgefunden.

München, 12. Juli. Vom Kriegsministerium wurde der
zefehl erlassen, daß alle Truppenabtheilungen der bayerischen Ar⸗
nee mit vollem Nachdrucke dahin zu wirken haben, das Retablisse⸗
nent und die Ergänzung der Vorräthe der Truppen auf die volle
zriegsstärke bis Ende September l. J. zum Abschlusse zu bringen.
zis zum 10. Oktober ist von jedem Regimente oder Bataillon
ine genaue Nachweisung über den Soll- und wirklichen Besitzstand
in kriegsbrauchbaren Bekleidungs⸗ und Ausrüstungsstücken nach dem
zesiande des 30. September dem Kriegsministerium in Vorlage
u bringen. — Die Rekruten des heurigen Jahrgangs sollen auf
en 6. Oktober zu den Waffenübungen einberufen werden; die
ungen Mannschasten der mobilen Bataillone der 2. bayerischen
division haben bei den Ersatzabtheilungen dieser Heeresabtheilung
mzurücken.

Straßbeurg, 13. Juli. In der „Frankfurter Ztg.“
sest man: In dem Reichslande werden mit vielem Eifer große
ffentliche Bauten in Angriff genommen, die Errichtung einiger
richtigen Eisenbahnlinien beschleunigt und andere Verkehrswege,
m denen das Land jetzt schon reicher ist, als die meisten deutschen
ztobinzen, eingerichtet oder projectirt. Mit der Befestigung der
deichshauptstadt in großartigem Maßstabe wird ebenfalls engerisch
orgegangen und unter colossalem Geldaufwande ein Waffenplatz zu
chaffen gesucht, der bei seiner Vollendung auf der Welt nicht sei⸗
ießs Gleichen sinden würde. Berechnet für eine Bevölkerung von
nehr als 300,000 Menschen, umgeben mit 16 weit hinausge⸗
chobenen, detachicten Forts soll Straßburg gleichzeitig ein befestig⸗
eß Lager bilden, welches eine Armee von 200,000 Mann auf-
unehmen im Stande wäre. Mit zwei neuen Bahnhöfen, resp.
inem großen Centralbahnhof, Dampfschiffahrtsverbindung mit
Nannheim und Rotterdam auf dem projectirten Rhein⸗Nekar⸗Canal
der dem zu regnlirenden Flußbette des Stromes jselbst endlich zu
tder schnellen Ausdehnung befähigt, sieht Straßburg einer für sein
naterielles Wohl bedeutuugsvollen Zukunft enigegen.

England.

London, 14. Juli. Nachrichten aus Guatemala zufolge
aat die dortige Regierung die Unterdrückung des Jesuitenordens!
ind die Confiscirung des demselben gehörigen Eigenthums ange⸗
tdnet. Auch in Nicaragua wurden die Ausweisungen der Jejsuiten
eschlossen.

Vermischtes.

fSit. Ingbert, den 16. Juli. Wir wollen unsere
iesigen Leser nur daran erinnern, daß es morgen, 17. Juli zwei
jahre werden, seit wir dahier den ersten Vorboten des ausbrechen⸗
en, großen, die Herzen beängstigerden Krieges sahen. Es war dies
mn Detachement des 7. rhein. in Saarbrücken garnisonirenden
hlanen ⸗Regiments. Sein Erscheinen löschte wohl noch den Rest
on Zweifel vor der drohenden Kriegsgefahr. Von den vielen
arauffolgenden Stunden banger Erwartung dessen, was da kommen
yerde, wollen wir hier nicht weiter reden; aber Dank, unauslösch⸗
chen Dank denen, die den bösen Feind von der Grenze hielten!

fZweibrücken, 12. Juli. Nach eben eingetroffener
depesche wird der hochwürdigste Herr Erzbischff von Ut recht
uchtten Donnerstag, den 18. Juli, Morgens 1310 Uhr, das
alrament der Firmung in der Alexanderskirche austheilen. Bis
eute sind 50 Firmlinge angemeldet.

Kaiserslautern, 11. Juli. Die in der Buchhand⸗
ing von Ph. Rohr noch vorräthigen Exemplare des „Leben Jesu“
on Dr. F. Moot wurden gestern auf Anordnung des kgl. Be—
tsamtes durch die Polizei beschlagnahmt. („Ein frivoleres Mach⸗
erk ist uns seit lange nicht zur Hand gelommen,“ äußert
et Kurier“.)

f Speyer, 10. Juli. Sicherem Vernehmen nach wird der
neuernannte Bischof unserer Diöcese, Hr. Abt Haneberg in
München, noch in diesem Monate in Rom vom Papste präconisirt
werden.

fFGermersheim, 12. Juli. Wie als ganz bestimmt

verlautet, wird der Kronprinz des deutschen Reiches. der gegen⸗
wärtig die Truppen der süddeutschen Contingente inspicirt, auch
msere Stadt besuchen, um die Truppen, welche während des glor⸗
zeichen Krieges unter seinem Commando standen, zu besichtigen.
7 In Kindenheim wird für eine eingefangene Maus
Nkr. bezahlt und wurden in 6 Tagen 50 -60,006 eingeliefert. —
zjn Freimersheim wurden in 2 Tagen 18,000 Mäuse
bgeliefert, in Morschheim an einem Tage 2000. Cin Knabe von
1 Jahren fing deren allein 500 in einem Tage. Da dort das
Stück zu “8 Kreuzer berechnet wird, so verdiente derselbe 2 fl.
162/3 kr. in einem Tage.
Zandwirthschastliches Fest in Zweibrücken.

Der Bürgermeister der Stadt Zweibrückeen beeilt sich, Kennt⸗
nß don einem Beschluß der Direktion der pfälz. Bahnen auf ein
etreffendes Gesuch zu geben, der namentlich für die Pferdezucht
reibende Bevölterung der östlichen Pfalz von großem Vortheil ist.
zugleich fühlt sich das Bürgermeisteramt verpflichtet, für die Be—
eitwilligkeit, mit der die Direktion das Fest und zunächst die Pferde⸗
ucht dadurch unterstützt, den geziemenden Dank auszudrücken.

Das Bürgermeisteramt der Stadt Zweibrücken,
E. Fröhlich.
Das Schreiben lautet wörtlich: U
An das Bürgermeisteramt Zweibrücken!

Wir sind im Besitze Ihres sehr geschätzten Schreibens vom
38. Juni c. und beehren uns, Ihnen hierauf ergebenst zu er—⸗
viedern, daß wir bei Gelegenheit des am 19. und 20. Sep⸗
ember l. J. in Zweibruͤcken slaltfindenden landwirthschaft⸗
ichen Festes eine Fahrtaxermäßigung insofern gewäh⸗
'en, daß sowohl diejenigen Pferde, welche zur Konkurrenz bei der
Breisevertheilung, als auch jene, die zum Pferderennen dorthin
jerbracht werden sollen gegen Vorweiseines bürger⸗
neisteramtlichen Attesteszur jeweiligen halben
Transporttarxe bei der Hin- und etwaigen Nüdtour be—
oͤrdert werden, und beabsichtigen wir, diese Begünstigung auf die
jämmtlichen pfälzischen Bahnstrecken für die Zeit
»om 16. bis 23. September einschließlich auszudehnen.

In Weiterem werden wir dem Beg leiter je eines Pferde⸗
vagensausnahmsweise die freie Mitfahrt auf dem
zetreffenden Wagen gestatten

Wir erlauben uns nur noch, Sie ergebenst zu ersuchen, die
‚on auswärts zur Vorführung von Pferden bei Ihnen sich
inmeldenden Pferdezüchter dahin gefälligst belehren zu wollen, daß
ie für ihre Pferdetransporte ab unsern Uebergangsstationen
als Ludwigshafen, Maximiliansau, Weißenburg, Münster a. St.
ind Berbach bis Zweibrücken die erwähnte Ermäßigung ebenfalls
jenießen können, soferne sie sich durch fragliche Legit imation
nuszuweisen vermögen.
Hochachtungs vollst
Die Direktion der Pfälzischen Bahnen
v. Jäger.
Wichtig für Viele?

In allen Branchen, insbesondere aber bei Bezug der all-
zemein beliebten Original-Loose, rechtfertigt sich das Ver-
rauen eéinorseits durch anerkannte Solidität der Pirma, ander-
weits dureh den sich hieraus ergebenden enormen Absatz. Die
vegen Ihrer Pünktlichkeit bekannte Staats- Effecten-Handlung
dolph Haas in Hamburg ist Jedermann auf's
Varmste 2u empfehlen, und machen wir auf die heute in
Aserem Blatte erschienene Annonce obigen Hauses besonders
ufmerksam.
Hemeßk veransworisichet Redacteur. 5
        <pb n="440" />
        Bekanntmachungen.
Freiwillige Feuerwehr.
Mittwoch den 17. Juli —
72, Abends 8 Uhr
General⸗
ersammlune
bei Hrn. Adjunct
Hellenthal.
Tagesord. Wahl eines Verwaltungsraths⸗
mitgliedes. Aufnahmen.
Das Commando.

Einladung
zur Betheiligung an den neu beginnenden Ziehungen der großen von der Herzoo
lich Braunschweig⸗Lüneburgischen Landes-Regierung genehmigten und garantirten
Geldverloosung.
Der groͤßte Gewinn beträgt im glüchlichsten Fall. 1
Die Haupipreise betragen:
Thaler 80,000, 40, 000, 25,000, 20,000, 15,000, 12, 000, 2 4
10,000, 32 8000, 6000, 3 4 5000, 13 4 4000, 3000, 35 4 2000,
3 4 1500, 155 à 1000, 7 4 500, 311à 400, 18 4300, 4334
200, 575 4 100, 75 4 80, 85 460, 50 à 50, 20,600 à 47 ⁊c. x.

Ueber die Hälfte der Loose werden durch sechs Verloosungen mit Gewinnen
zezogen; in Allem 31,8500 Gewinne und kommen solche planmäßig innerhalb
einiger Monate zur Entscheidung.

Gegen Einsendung des BSetrages oder Postnachnahme versende ich „Original
Loose“*“ als Erneuerung für die zweite Verloosnng, welche amtlich planmäßig feftgest IIt

schon den 25. und 26. Juli d. J.
stattfindet, zu folgenden festen Preisen:

Ein ganzes Originalloos fl. 7. — Ein halbes Originalloos
IJ. 3. 30. Ein viertel Originalloos fi. J. Ass. S-, W., unter Zu
licherung promptester Bedienung.

Jeder Theilnehmer bekommt von mir die mit dem amtlichen Stempel versehe—
nen Original-Loose pünktlich zugesandt und sind solche nicht mit Promessen zu
oergleichen, welch? nur auf persönlichem Vertrauen beruhen.

Der amtliche Original-Plan wird jeder Bestellung gratis beigefügt und den
Interessenten die Gewinngelder nebst amtlicher Liste prompt zugesandt.

Durch das Vertrauen, welches sich diese Loose so rasch erworben haben, erwartt
ich bedeutende Anfträge, solche werden bis zu den kleinsten Bestellungen, selbst nach
den entferntesten Gegenden prompt und verschwiegen ausgeführt.

In kurzen Zwischenräumen fielen acht Mal die ersten Hauptgewinne in mein
bvom Glück begünstigtes Geschäft.

Man beliebe sich baldigst und direct zu wenden an
Aælνν IABS,
EStaatseffeeten Handlung in Hamburg.
FFür das mir bisher in so reichem Maaße bewiefene Vertrauen sage ich
meinen Interessenten den besten Dank.

Ein Sferde
ist zu verkaufen, bei wem? sagt die Er.
pedition d. Bl.

Jakaßz Groh der Junge erklärt hier⸗
mit, daß er zu den Altkatholiken
gehört. Ballweiler den 14. Juli 1872.

Iaupt Gew inn ev
860, 000 Mark
None Deutsehe
deiobs Wabrong.

eue ijeGewinne
siliũelxs- garantirt
Anmzeĩige. dersstaat.
——
am dice
Getvinn Ohomcen

er von der Landes⸗Regierung garantir

—* großen Geld⸗Lotterie, in welcher

uber

2 2Killionen Thaler
sicher gewonnen werden müssen.
Die Gewinne dieser vortheilhaften Geld-

otterie, welehe plangemãss nur 63,000

ooso enthült, sind folgende: nãmlich 1

Jewinn event. 82360, 0000 Mark Neue

heutsehe Reiehswährung oder 120 00

Thaler Pr. Ert., speciell Thaler

8O, OGO0, AO, VU00, 25000,

20,000, 15,000, 12,000, 2

mal IO, O00, Smal SOO0O0O, 6000,

3 mal 5000, IBmal AOooo, S000,

88 mal 2000, 1500, 155 mal

Io00o, 3I18 mal 00, Aoo, ASñSI

mal Z00 200, 375mal Ioo, 210

mal SO, 60, 30, 20500 mal A7,

9225 mal AO, 31, 22 und 12

Thaler und kommen solehe in wenigen

Jonuten in 6 Abtheilungen zur gicheren

Intscheidung.

Die eéerste Gewinn-ziehung ist amtlich
auf den
25. und 26. Juli d. J.
estgestellt, und Kostet hierzu

das ganze Original⸗Loos nur M Thlr.
das halbe do. nur 2 Thlr.
das viertel do. nur 1Thlr.
ind werden diese vom Staate garan—⸗
tirten Original⸗Loose (keine verbotene

romessen) gegen frankirte Einsendun
des Betrages oder gegen —
selbst nach den entferntesten Gegenden
von mir versandt.

Jeder der Betheiligten erhält von mir
neben seinem Original-Loose auch den mit
dem Staatswappen versehenen Original-Plan
gratis und nach stattgehabter Ziehung
sofort die amtliche Ziehungsliste unauf⸗-
gefordert zugesandt.

Die Auszallumg und Vorsendung
der Gewinngelder

erfolgt von mir direct an die Interessen-

ten prompt und unter streugster Ver⸗

schwiegenheit.

fent. Jede Bestellung kann man ein-
sach aut eine Posteinzahlungs⸗
karte machen.

a Man wende sich daher mit den
— Aufträgen vertre uensvoll an
Samuol Heokscoher zernr.
Banquier &amp; Wechsel Comptoir in Hamburg.

Ein möblirtes Zimmer
kann gemiethet werden bei
I. I. Hia K jun., Sattler.

Nicht zu übersehen,
Ich zeige hiermit ergebenst an, da
ich immerwährend alle Sorten Gläfer
sowie Lampengläfer, Flaschen. Bier
läser, Trinkgläser, Glasglocken
ee Glaseylinder un
alle in dieses Fach einschlagenden Artib
stets auf Lager habe.
Nieolaus Gries, Blechschmied.

(Aus den Serliner Zeitungen.)

2 2 9
Königtrank!
Kräuter⸗Limonade,
zroßtes eeeeeee Labsal!
für Krauke, Genesende u. Gesunde.

Gr: Konarzyn, 17. Juni 1872.

Hochge ehrter Herr Jacobi! — Die Wirkung
ihres Trankes ist nicht zu bestreiten; dafür
»urgen die Atteste und daß diese Tausende
nicht erfunden sind, wissen wenigstens die,
welche fie aubgestellt haben, resp. die, welche
gesund geworden sind. So bin ich jetzt in
der Lage, Ihren großen Vorrath von Atiesten
durch ein neues zu vermehren; denn ich kann
Ihnen die vollkommene Genesung meinen
Schwester von ihrem sechsjährigen Fuß—
übel — alter Schaden, Salzflüß — nach
Verbrauch von 7 Flaschen Ihres Königtrankes
Rr. 1Tzu Unschlägen melden, und sage Ihnen
unsern erkenntlichsten Dank mil dem Wunsche,
daß Ihr Königtrank durch seine außerordent⸗
iche Wirlung sich noch mehr Eingang in die
däuser der Kranken verschaffen und seine
Widerfacher in den Staub treten mögen. —
(Bestellung für andere Personen mit Postvor⸗
ichuß.) — Ed. Lüdke, Müller.

Erfinder und alleiniger Fabrikant:
Hygieist (Gesundheitsraih) Karl Jacobi
Berlin, Friedrichstr. 208
(jeit 1864; königl. Gebäude).
Die Flasche Extrakt, zu dreimal so viel
Wajser kostet in Berlin einen haleen Thaler in
St. Ingbert bei Kaufmann
IJoh. Friedrich.
—

Mehre füchtige und brave
Glasbläser
(nur groͤßere Plätze) sowie mehrere
Gamins—
finden gegen hohen Lohn Stellen auf de
Tafelglashütte von Buchholtz, Schott
S Heidfiek in Annen.
Fe Man walle sich brieflich an Aug
Schott in Aunen wenden.
Aufrage.

Dürfte es nicht endlich an der Zeit sein
den bei der Volkszählung von vorigem Jah
betheiligten Zählern ihre wohlverdienn
Vergütung anzuweisen?
wvran. 1 rse
vom 15. Juli 1872.
Preußische Friedrichsdr 988269
ßistoisjen... ..941468
dolländische 10 fl.⸗Stücke., 958-660
Ducaten...5,3 337650
oFranes⸗Stucke 921V
Englische Souvereigns. 11 40-61
Oollars in Goln —V—

— — — ——⸗— —— — —

———
ctedaltion, DTruck und Verlag don F. X. Demeb in —t. Innbert.
        <pb n="441" />
        2
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223 ———
—9— 7
* 53s835333333 8 2353
*
28 —383353333838 J — —
A 323735322 33 —
—32 * * 7 2* ẽ * —
22 34828 *5 52 —82 * —„552 588 88 J
7 ——225— * ẽ 2 *2 * —— 8 5 F
55353325 —A 3233235 „—58 3233 Atl
—— *3 23333 258 —z2332337 —— —
2523338 A 28838528 33 23
* 4 —3 * 2 2* — —5 8 J— —F
s 3 8
— —2 7— *5 232 .3 * 32 — * **
2* ⁊ — z * —
— * 22 55 * 5 23* *2 45 3
„22— 52533338 F 55 33333855* —
3838 32* 3 B2— 5383358 7386833353 *
** 37* — 8 * — &amp; —8
8 53 — * 2* ẽẽ⸗ 357* 23
—*32 — —7 —— 25 3284 73*
z2 —A— —* 2322352 2 * — — 3
22 22360 2325353 2332 2 5582 7 2 88585
—2 * EI5s2 bòS*5&amp;— ẽs 8 —X O — —— 25555
—8555 32 —c — 52 7—28 328 533 3353
5258235 * 2E 2 23255* 87 33357 z42
337 * 565 38 53335* 5353533 2 5
——— — 18835
*8 — — — —5 *8 So 5

— * * *9 5 338 — 2 32833* F

63358 —— 55583 x 22 835
5 3 —— 525553255 8 2 8* — 22
523 k5—36253 —z2553353 387 38
— —2 25 222 —22 —— 7 2 * J
50—823 7533235* 5335422722 —3 2 ⸗2352 2523 3288
— 27 535z33—3835 — 5

z55 38 2 5 2.58 »82 — 2 *2838 — — —
— 23538 353 I 333 —

5 — 2 7

—— 3357 XF —

238528 —A 535

332853* 83B5E5S—

2853588 —
212222
— 33282585
3 332555868
— 22.2 7. 24 — 5 53
— —— 33733 3867
— 2 2 —2 3 — — 2
—35535555235535 — S58 353322* —A
—A — — — 822 53373353c5
2 — 532* — * ——— * * 22 *
2 252348 * —— 22 — —— — S7 3 — n 5
2525 — 22 ß —5 2 * 5258 2528 2* —— —
—25 — 8* 2 2 — — 52 8 — * 2. 5 S 2 —E — 55
55. 578 — 7 7 *52 8 — X 2 2
3 2 5 —— — —— 8 757 — —E— 2E2
52 55 2 2 28 * 355 253263235
25— 7324 25*83228 5 5* 2383023 2853 c—55538 —23*8*
—A— — 3 533533 553335157 —S
35 8 8 3 2 286 —25 2z35 —— 2 3553333358* — —
—z3 25 * 53238 — 52738* 2 2353378* 2* —
s35s55533
2382 535 38 255 — —A ———— 55 58 222
8 153 7255 13 —A —A—— —A —5 * —
— 5 —A —A——— 5528258 2
2. — — 58 —22 8 24 *
3 —— —— —A —— —— 286 —558 2 —A 283383.55
D E 2 —5— 3224 * —1229 8 8 2525 3 —A
2 —— — 555* X Dcr ⸗2 —A——58 — — 2
25582* 88 7328 5 25822 238 3S33 2 — —58
— 2 8 28 2.2 —— —5833285 S * * —* 88 ——
23535 —32322 z5228332882 —— — 2288 35 5223 523325
3 — — 22 33F5 7 3 —5 — ——— —
3*8 * 25 552277— —— EBSAS S z32585575 55377
*232 5 3253353533 ——— 53333333555* —558377 5
— 3552 7 55553533
A — 8388* S⸗ * 5835 * z——555832* —— — ——
—323—24 23 8 252327 573 —25358 — —A A
w S⸗ * 5* z 5 55 — 53 * 5 * 253— 33368523
8 A 8287 57 —A 288 53 —83525* 55
325355555 3 3 —3555 5336 —33383228* z6 38
— 2353 22 8 —8 —3 — 3z2*8*52* 5x2328 855 *
—A —— 33 325 —523885 323 2 —— —53255285 25532
3 558— ·j 53 * 25282 8 * 35383533—53* * 38382
— — —— 3 *5 — — — 53885133 — — —55332 — — —
2 223 25837 —52z8—33865
—AA —— —— * 2 28 52322 — 3.23 — 02 *
327 — 238 —— * — ——— 32* 82
333533583 *
25353555 2335382
8 58
——

82 5324 33 8
222 25555355355388 — 5535
2—— 52 —R 5255535 — S
—A— 5735333555— 522 53338835 — 5228
— ñ —7 — 8 5 *7*
5552 35383* 555533255 35333338 77 3
5522 2 325 2 2* 8 * 5 * 5 —— 8 —
255* 2 —A —äI 28388 — S . —
22 224 * 5228 2 52 5,553 38 33 —— —AA
— —S — 2 2 — 53522 28 5 — 535 — — , 35
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        St. Ingberler AAnzeiger.
der St. Angberter Anzeigeer (und das mit dem Hauptblaite verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags- Donnerstags- und Sonntagt
Lummer) erscheint wochentlich vi e r n al: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder

.3315182 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet,
4 112. νe Donnerstag, den 18. Juli 1872

**St. Ingbert, den 17. Juli.

Unaufhaltsam und ruhig, unentwegt von dem Gekläffe der
egnerischen Presse schreitet die altkatholische Bewegung voran.
lus Holland ist der greise Erzbischof der dortigen altkatholischen
ansenistischen) Kirche, Heinrich Loo s, geschildert als ein Mann
on ungewöhnlicher Gelehrsamkeit, inniger Frömmigkeit und per⸗
oͤnlicher Liebenswürdigkeit, herüber gekommen, um in altkatholischen
zemeinden das Sakrament der Firmung zu ertheilen, und hat zu
siesem Zwecke auch bereits den Boden der Pfalz betreten. Daß
r unsern Ultramontanen kein willkommener Gastist, ist begreiflich;
mbegreiflicher ist es aber, wie ihre Presse schon seit Wochen so⸗
vohl über den Erzbischof als die jansenistische Kirche überhaupt
ie läͤcherlichsen und gemeinsten Lügen verbreiten kann. Wenn
jas die Zeichen der vielgepriesenen christlichen Toleranz sind, dann
cheint es, als ob Toleranz fär sie überhaupt ein leerer Wahn,
in längst überwundener Standpunkt sei, Besonders schwer in's
hericht mit den Altkatholiken und ihrem Erzbischof geht das stock⸗
ltramontane altbayerische Kleeblatt, Volksbote,“ „Vaterland“ und
Donau Ztig.“; aber auch seine pfälzischen Colleginnen „Rheinpfalz“
Rachrichten f. St. u. L.“ bleiben nicht zurück. Es gilt eben von
hnen, was Göthe in seinem „Faust“ sagt: ——

„Du kannst ein ganzes Buch durchblättern, 55.
Vom Harz bis Hellas immer Veitern!“;——

Dem Jrieden ist durch dieses Auftreten nicht gedient; die
Aluft zwischen den Parteien wird nur noch größer, unübersteiglicher
ind mit Trauer blickt der Vaterlandsfreund auf dieses wüste
harteigektriebe und beklagt es tief, daß nach dem so schwer erkümpf⸗
en politischen Frieden immer noch eine Partei, die schwarze
Internationale, das Feuer des religiösen Haders und Zwistes im
»eutschen Volke schüren daff.

„flichtigen in ganz Bayern beläuft fich im Jahrgang 1872 auf
31,912, wovon aber nur 19,657 zum Exerciren einbernfen werden.
Die Einberufung der Recruten erfolgt bei den immobilen Cavalerie⸗
Regimentern im Allgemeinen auf 1. October, bei der Infanterie
ind den Jägerbataillonen auf Anfang Nobember.
Aus der Pfalz, 15. Juli. Die Direction der Pfälzischen
Fisenbahnen hat den pfälzischen Schullehrern, welche Tan der V.
dauptversammlung des bayerischen Volksschullehrer⸗Vereins am 20.
21. und 22. August l. Irs. in München theilnehmen, bei Lösung
iines einfachen Billets für die Hinfahrt freie Rückfahrt auf den
fälzischen Bahnlinien gestaltet. Auch die königliche württemberg⸗
sche Eisenbahn⸗Direktion hat eine Fahrtaxermäßigung gewährt und
war sollen die in Bruchsal und Mühlacker nach Ulm beziehungs⸗
veise Nördlingen zu löäsenden um 25 pCt. ermäßigten Retvur⸗
aillete gegen Vorzeigung derkEintritiskarten 12 Tage lang zur
stückfahrt berechtigen. *3
Berlin, 13. Juli. Die Umwandlung. der im Feldzuge
»on 1870/71 erbeuteten Chassepotgewehre, deren Zahl auf elwa
100,000 veranschlagt werden kaun, ist in voller Äusführung be⸗
zriffen und dürfte bis zum nächsten Herbst vollendet sein. Auch für
»as neue Hinterladungsgewehr sollen die Bestellungen bereits aus⸗
gegeben sein. J
Bei Gelegenheit der Unterzeichnung des deutsch⸗franzoöͤsischen
Bertrages hat Graf Arnim dem Präsidenten Thiers angezeigt, daß
der Kaiser aus Anlaß dieses Ereignisses 73 gefangene Franz csen
die noch in deutschen Gefängnissen saßen, begnadigt hat.
Anm 12. d. M. Abends hat nun auch die Auswechselung
der Ratificationen der Convention zwischen dem deutschen Reiche
ind Luxemburg in Betracht der Wilhelm⸗Luxemburg⸗Bahn seitens
)es luxemburgischen Geschäftsträgers, Fö her, und des Geheim⸗—
raths Herzog in Vertretung des beurlaubten Präfidenten des Reichs-
anzleramtes in Berlin stattgefunder. Die „Independance“ theilt
dieses Factum unter dem Hinzufügen mit, daß ebenfalls die Ant⸗
vort der Garantiemächte des Londoner Vertrages vom 10. Mai
867. auf die bezügliche Anzeige eingetroffen sei und zustimmend
aute. Damit wäre die Angelegenbeit denn vollftändig erledigt.

J Deutsches Reich.

München, 15, Juli. Für die Dauer der pfälzischen In⸗
uustrie Ansstellung in Kaiserslautern wird die Gendarmerie ⸗Kom⸗
jagnie der Pfalz verstärkt, und wurde die benöthigte Anzahl
MRannschaft gestern aus der Gendarmerieschule von hier dorthin
mgeordnet. J

— In der Armeebekleidungskommission soll man sich dahin
zeeinigt haben, daß jedenfalls ein in der Grundfarbe gleiches Bein⸗
leid für sämmtliche Waffengattungen der Armee eingeführt werden
oll; am praktischsten wird eine dunkelaschgraue Farbe gehalten.

München. Die Zahl der zur Loosung gezogenen Militär—

DEERmii ci 3
.Die zu erhebenden Kreis⸗Umlagen für die Pfalz betragen
oro 1872 44146 80 der Gesammtsteuer.
7 Die Kassen der pfälzischen Eisenbahnen nehmen holl ändisches
“Zilbergeld in Zahlung nicht mehr an.
F. X. Demetz, verantwortlicher Redackten.
Bekanntmachungen.“

verweser des hiezu committirten königlichen als Vormund und, mit Joseph Morlo,
Notars Heinrich Horn, abtheilungshalber Hüttenarbeiter in St. Ingbert wohnhaft,
»er Untheilbarkeit wegen öffentlich auf Eigen- als Nebenvormund, 7. Barbara Fiack,
hum versteigt: — —— zewerblose Ehefrau von Jacob Wagner.
13 Dez. Wiese in den Großwiesen Bann vergmann in Hallowayvile im Staate
St. Ingbert Illinois in Nordamerika wohnhaft.
16 Dez. Wiese allda 24 66Micrar
24 Dez. Acker längs dem St. Ingber-
ter Bann, Rohrbacher Bannes.
Eigenthümer sind: 1. Catharina Eich,
hebamme, Ebefrau von Johann Gries,
düttenarbeiter, 2. Carl Eisch, Hüttenar⸗
‚eiter, diese 3Z in St. Ingbert wohnhaft,
3. Barbara Theo bald, ledig, großjährig
ohne Gewerbe, und 4. Elisabeiha Theo—
zald, ohne bekanntes Gewerbe, burch
deitath emancipirt, verheirathet an einen
ticht gekannten Mann, diese 3 ohne be⸗
annten Wohn⸗ und Aufenthaltsort in Ame⸗
ika abwesend vertreten durch Franz August
Wisest in Blieskastel wohnhaft als Nolär—
epräsentant, 5. Catharina Theobald,
z. Gertraude Theobald, diese beiden
ninderjährig, gewerblos mit obigem Gries

Häuserversteigerung.
Samstag den 27. Juli 1872, Nachmit⸗
ags 4 Uhr zu St. JIngbert bei Adjunct
heinrich Schmitt, läßt Maurer Mi⸗
hael Spohn von da, seine beiden neu⸗
tbauten, zu St. Ingbert im Hirteneck ge⸗
egenen Wohnhäuser mit Stall, Keller und
dof öffentlich auf Eigenthum versteigern. Auf
derlangen wird auch Garten dazu abgeliehen.
Bis zum Tage der Versteigerung tönnen
ie Wohnhäuser mit Zugehör auch aus
reier Hand gekauft werden.
der Amtsverweser des kal. Notars Horn
HG. Biffar.
Licitatioin.
Dienstag den 6. August 1872, Nach-
uttags 3 Uhr, zu St. Ingbert in der
ehausung des Adjuncten Heinrich Schmitt,
erden durch Heinrich Biffar, als Amts⸗

Vertragsmäßige
Wiederversteigerungen.
Mittwoch deu 7. August 1872, Nach—
aittags 4 Uhr zu Rohrbach in der Be—⸗
sausung des Jakob Wagener III. werden
vegen Nichtbezahlung der Erwerbspreise
fffentlich vertragsmäßig wieder versteigt:

a: auf Anstehen des Moritz Op⸗
renheimer und des Abraham Id⸗
jeph junior, beide Kaufleute in Bliestafiel
vohnhaft, als gemeinschaftliche Cessionare
on Magdalena Weiß, ohne Gewerbe in
Kohrbach wohnhaft, Wittwe von Philipp
Band, gegen Franz Fickinger, Berg⸗
nann in Rohrbach wohnhaft
        <pb n="444" />
        Plan⸗Nr. 2276. 47 Dez Acker im

Thaharten, neben Johante Kehlhöfer und,

—

zacff Anstehen derselben; als Rechts⸗
aachfolger von Julius Schiedmeier,
Instrumentenfabrikant in Stuttgart woh⸗
nend, der privilegirter Gläubigererar von
Inrn Jakob, Sohn von Georg,

qhmetzarbeiter in Rohrbach wohithaft,
gegen Margaretha Weir ich, gewerblose
Wittwe von Johann Jakob, Sohn von
Georg, in Rohrbach wohnend, eigenen Na⸗
mens und als Vormünderin ihres minder⸗
ährigen Kindes Elisabetha Jakob und
Zunigunde Jakob. J

PlaneNr. 1206. 78 Dez. Acet längs

des Rohrbacher Wiesengrundes, neben

Jakob⸗ Bastian“ Wittwe und Kinder

Andreas KRlam..

D. auf Anstehen des genannten Moritz
DADppenheimen als Rechtsinhaber der
Firma Martin Oppenheimer vnd Sohn
—
Jewerdlsse Ehefrau des pensionirten Lehrers
Joseph Staudit, beide in Rohrbach
vpohnend und dieses gegen diese

Plan⸗Nr. 2215. 47 Dez. Acker im

Thal garten neben Wilhelm Klam und;

Mathias Klam...
Alles Rohrbacher Bannes.
Der Amtsverweser des kgl. Notars Horn

GH. Biffar.
J
Licitation.

Dienstag den 6. August 1872,. Nach—
mittags 4 Uhr zu St. Ingbert in dem
zu versteigernden Hause werden durch den
Unterzeichneten. als Amtsverweser des hiezu
ommittirtenet. Notars Horn in St. Ingbert,
abtheilungshalber öffentlich auf Eigenthum
—
2.dez. Flache mit Wohnhaus, Hof und
Barten zu St. Ingbert auf Höf'chen, neben
Johann Schmelzer Wittwe. Eigenthümer
ind: I. 1. Elisabetha Stief ohne Ge⸗
werbe, Wittwe des verlebten Beigmannes
Gorg Steinfeld W. 2. die Kinder
dieser a. Elisabetha Steinfeld, gewerblose
Thefrau des Leonhard Seil x des jungen
Schmelzarbeiter, b. Maria, e. Jalob, d. ge
tolaus, o. Peter Steinfeld diese vier min⸗
derjährig, gewerblos mit ihret genaunten
Mutter als Vormünderin und mit genann⸗
tem Leonhard Seiler als Nebenvormund;
II. Franz Wagner, minderjährig ge⸗
werblos mit seinem Vater Johann Wag⸗
ner Ul. Bergmann als Vormund und
nit Peter Steinfeld Bergmann als Neben⸗
hormund, alle Genannten in St. Ingbert
vohnhaft; Ul. Johaun Steinfeld,
Schneider, zuletzt in Havre in Frankreich
wohnhaft, jetzt ohne bekaunten Wohn und
Aufenthaltsort abwesend; 1V. Elisabetha
Steinfeld, ebenso abwesend;“ verheirathet,
aAber unbekaunt mit wem, beide und der
letztern Ehemann vertreten durch den könig⸗
ichen Notar Franz August Wiest in
Blieskastel, als ernannten Repräfentant.

G.· Biffar.

—*

II. Pfälzische Industrie⸗Ausstellung.
Die verehrlichen Herren Aussteller, welche darauf reflektiren, daß ihre ausgestellter
Begenstände bei dem Ünkaufe für die Verloosung berüchsichtigt werden, sind höflich ersucht
hre Preise sofort bekannt zu geben. J

Da die Verloosungskommission ihre Arbeiten sofort beginnen wird, so dürfte es in
Interesse der Herren Aussteller liegen, dieß ohne Aufschub und unverzüglich zu thun.
Kaiserslautern, 16. Juli 1872.
J Die Verloosungseommission
4* e * 0* 2
A. Pfälzische Industrie-Ausstellung.
Bekanntmachung.
Um den Besuch der Industrie⸗Ausstellung Hiesigen wie Auswärtigen möglichst zu er—
leichtern, hat das Central ⸗Comite in seiner Sitzung am 18. d. M. beschlossen, daß
Familien⸗Häupter, welche sich eine Abonnementskarte für die Dauer der Aussftellung
ösen, für ihre Familienglieder (Frau und noch nicht silbstständige Glieder) solche
starten zu dem Preife von 1 jl. 45 kr. an der Kasse erheben lönnen. Die für
stinder gelösten Abonnementskarten müssen vom Familienhaupte mit unterzeichnet sein
Inhaber dieser Karten gleichwie der Freilarien, welche nur im Bureau an die zun
Empfange derselben Berechtigten ausgegeben werden, haben Anspruch auf die im
Progvamme bezeichnete Fahrtaxermäßigung. ehen
dinsichtlich des Besuches der Ausstellung von ganzen Schulen wird ersucht, daß hien
zie Tage Mittwoch und Samstag gewählt werden. Auswärtige Schulen, welche du
kifenbahn benützen, haben die volle Taxe der Eintrittsbillete an der Abgangsstatior
zu zahlen, erhalten aber an der Kasse die Hälfte baar rückvergütee.
da die Abonnements und Freikarten nur persönlich giltig sind, also nur vor
der Person, auf welche sie lauten, zum Besuche der Ausstellung benutzt werden dür
fen, so müßte man die Karte einziehen und vernichten, wenn wahrgenommen würde
daß sie Andern als den berechtigten Jahabern mißbräuchlich überlassen würden.
Fiuͤür das Central⸗Comite:
— e Der JLJ. Vorsitzenne *

d, wWe gg Rohe. —
Für Zahn- und Mundkrankheiten,

Altelier künstlicher Zähne und ganze Gebisse.
Zahnarzt Pr. FEyer in Sↄ2arbhriielcen

Bahnhofstraße Nr. 28. —

In Folge der ministeriellen Warnuig G6pünetosfo“
vezuglich des Ankaufes von amerikanifchem „Lehrlingslstelle.
Speck, und mehr noch veranlaßt durch das ! Vin Fabrikhqeschäft hiesiger Gehend
AXSA Z dun Srrr sucht zum balbigen Eintritt einen aeht
es, welches von verschiedenen Bügermei— IqG .3 55
derei⸗Aemtern hiesigen Bezirles ergangen ling mit den nöthigen Vorkenntnisen
ein soll, habe ich heute durch den Königl Nähere Auskunft. ertheilt die Erbed
reibthierarzt Hrn. Kaunz meine Speck- des St. Ingberter Anzeigers.
vorräthe sanitätspolizeilich untersuchen las⸗
sjen umd hat sich, wie dessen untenstehendes
Attest dieses betundet, bei der Untersuchung
Jerausgestellt, daß mein Speck, der über
Antwerpen bezogen wurde, nicht nur rein
ind Trichinenfrei, sondern selbst pon
sehr guter Qualität ist und als gefundes
Nahrungsmittel empfohlen wird.

Saarbrücken, 17. Juli 1872. —F——

J. B. Müller.

Den verehrlichen Subscriben
ten der „Neuz eit“ zu
Rachricht, daß von Nr, 11 bis 23 inclus
nebst den 4 Prämien: Frühling, Sommer
Herbit und Winter“ jetzt eingetroffen sind
die Exbed des St, Inaberter Anzeigere
Der Brodpreis für die Stadt St
Ingbert ist von heule an bis zum nãchfit
Donnerstag (Fruchtmarklstag) festgestellt:
Korabrod 3 Klgr. 25 Kezre Weiß
brod 10 Kezr. *
Saͤmmtlich Bäcker von Ste Iusbert

—Atte .
Der sub Firma J. B. Müller hier
zestehenden Handlung bescheinige ich hier⸗
nit. daß ich heute in deren Auftrag von
den auf deren Lager befindlichen verschie⸗
Renen Parthien, in Kisten verpackten
mmerikanischen Speckes, von dem in sechs
von mirausgesuchten Kisten enthaltenen,
e zwei Stücke mikroskopisch untersucht und
ine Trichinen darin gefunden habe. Der
Zpech ist von gutem Aussehen, überhaup—
oon sehr guter Beschaffenheit.
Saarbrücken, den 17. Juli 1872.
Der Königliche Kreis⸗Thierarzt,
(L. 8.) gez. Kautz.
Ein braves 2448
ανεν
vird bis Ende August gesucht.
Bon wemk? sagt die Expbed.

Frucht Brod⸗ Fleisch rꝛe. Preist
der Stadt Zweibrücken v. 18. Juli

Weizen 8 fl. 12 tr Rorn * fl. 49 6
Gerste Areihige. — fl. — kr., Gerste vier
Aihige, — si — tr. Spelz 5 fl. 246
Spelgiern — fl. trnDinkel *
ie Michfrucht — fI. — UEr- dae
4 fi. 6 tr. Karioffein Afl. bö kr. He
infi. 30 tr. Steoh Ufl. 10 kr.
Zentner. Weißbrod 113 Kilogr. 20 h
Fornbrod 8 Kilogr. 24 tr. ditid 2 Kilog
lGte. ditto 1 Kilogt. 8 kr. Gemischtbrode
hil zeir. Paar Wec 100 Gramm 26—
Rindfleisch i. Dual 20 te. 2. Qual. 186
dalbfleisch 18 ir. Hammelfleisch 186
einFeisch Dokt. der Pfund . Butter B
ir. per Pfund.

Eisendreher u. Schlosser
exhalten anhaltende sehr gut lohnende Ac—
ordarbeit. Verheirathete erhalten Vor—
zug, u. wird deren Umzug vollständig
vergütet. *

Wo' sagt die Expedition d. Bl.
Fin junges ederm⸗dchen
wird zu sofortigem Eintritt gesucht. Die
Exped. d. Bl. ertheilt Auskunft.

——S—
—E— Druck und Verlag von v.

—259 in St. Inqabert.
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        222
2 224 72
573365
2* * *
235 * — 782 357
733 73237
75 28582.5 525
7 2282
323 2 —E— —732
—X ⸗—282
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—27 52 25z3.255 —
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21 3335 5583335
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3 358335
232 358 A
27 50 522*827
3833
388 5—535535328

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z2383353338335553 887
3 3225332323 8335 —————
3—83 2535 3225 7
3 ——— —A 2 3 — — —A
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35 —x 32 * * — — S 2
55 533733353385 —* * *3325
58 —— *7 2*8 — — — 533 2
2333 8 5 338—588 3233533383
25535 353 7 — —332 33536* 5 —VV
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— cA — — — — 53*— 22 —A
3352383 *337—333 2 8 2 55*5232
—A — — — 2* 323322 5 — —
2535382 —— 2535 7 — — 353
2 335 — 23 222 *328 —55253 ußt
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25—5 5355—82* z33 3833883 22*
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8 —227* 22 23*1 — *
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5 83
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3723— 227 25533 35 22358 5232532
2 — * 225 —— 22 — — 222 ——— * — 2 3 3Ú3*8
28 —6 ——58335— —55 355 585 —8 —
* 272* — 22 — * — — 72 *
— 5—832 55 5 552 2 2235588 A ——— 38 35*35555
— — 5 23532* 7 —3 — — 2 5— * ——— ——

5 *22 — 525 * * 238 — ———
* * 5252* 28 — — 22 5 ⏑—⏑ ——— 5r535
2 3 332 28 86 22 5 525 53 — 2 5S — 22
z222 — 5 22 — — —— — —* —— —
——— —8 — — 25885 532 73 —57*
z58 — — 3 33 8
* — * ⸗ * — * 2
3 ——— 6 — — 38 — 3 3— ——3
525 —33 823 535 2. 5— 3835 5—38 A
3 3 3 38 828
— . — * *1

2 3 32 —33 3 223 3258383 —555
32 —2335—333 558 33*
22 557 5 8 —— ——5 22 53—— S 8 238 —— 522 ——
ẽ ——0522 *5222— — — 5728*3 ——3552532233
— ——— — — — 2 3 — ——
5222 E S E —-- 25 5585 — —— * 5
—5 7 * — —8 S 3582 —— —22 *2 8 —575558325
5533 —A 5— . 333338 5356268 53 3
52* —A 5 *5 —*5 — — 2 — — —
—*—— —235 — 27273 55525 — —— —„mwE52 327 — 22

3 5 * ⸗ 3 Sc5E 22* a
—W— —2—5c—33 5 — ———— 2 — —322 3—2 25
53 5 — 5563 533358 3 —
— —8— 2 * 2 253 E.5, &amp; 2* 2* — 7 * 2* 2 ⁊ * xs. 5 —
2 — — —X — EDE — — —— —22 — — —28365
22 252 EA — 22— —— — TIS38 52 32537 —A SS 2 1 23
—225 82—35 ——— 835—— 5 — — — —3— ——— 5—25* 57
25 c —— 2

—

558—33522353533
xz2388752 ——
——353z 3 52 ——3*2
2 537 8 3z3822.

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7 2553255358 —
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23352353— 25 2
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7 —556835—* 5
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2· 15 2260 v —
23353 55355737253335

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333556568 25 238 * *2 —3— *8
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253375 — —3 —A 2*7 ——
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5* 25 58 23855 — 55* 2388
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J—— 388838 55
8 35 z82275 715s58 *8* * 5 352
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—— — — 22 5288 278 325
8 2758 —3528 25 32353
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2 — 8 238* 13353288 2* 33337* 38
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277 — * 583 5 322 5325
5 55 253535 —A 233387
————— —7
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55332— 22353 —77. —
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275255—3— * — 333 835 35 7333.57 2322
—— 3 * — 233887 255553553552 2532272 52285
—— — 3 552353237 — ——— —25385 5322
2 288 3 **38. — —&amp;—— — 2 2—3555 z232* —587 1552
32,33——5—3 55 53383577288 3575 — 5325353
3——53 —353 57 — —z3353355 53882
— 234— 53—333 — 3* 2 5
235 —A 25275 235
— —3383 83 23 —A— 552523225 —
72 5237 8 — * 522 —— —X — — —— ẽ 533 S85
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5357535537323533535337 — 535 333 3332 338
35325373355535 38333335 833—68373 z58383338318
8 * — — 2 8 —— 22223 * 23*
— —— — 53838 3838 ——— A— ——
—355327—553823 3533 555 5322355353327353 38255388683528
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        Sl. Ingberker Anzeiger.

der St. Fnaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonniagt

lummer) erscheint wöchentlich vi er m al. Dienstag. Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljührig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

113. Samstag, den 20. Juli

1872

**St. Ingbert, den 19. Juli. erschüttert, geht dieses von der Natur so reich gesegnete und einst
Zur Lage. io blühende Reich einer traurigen Zukunft entgegen.

Ueberall politische Windstille; nur von Zeit zu Zeit ein — — —
was frischer Luftzug von Versailles und Rom aus, der aber
icht sehr ernster Natur sund wenig zu denken, giebt. Die Fürsten und
ite ersten Rathgeber sind cder gehen aus Reisen, um sich gegen⸗
itig Besuche zu machen, den Conjectural- und Wirthshauspolitikern
cdurch vielen Stoff zum Fabuliren bietend. Theils haben sie sich
uch in die Stille ländlicher Einsamkeit zurückgezogen oder suchen
mden Heilquellen Stärkung, Erholung und neue Kraft für die
nmende schwere und doch so süße Last des Regierens, welche die
jorseyung ihnen auf die Schultern gelegt hat. Und so waltet fast
mallen Staaten in politischer Beziehung Frieden, wenn auch
ur oberflüchlich. Denn in der Tiefe arbeitet es rastlos fort und
att und unaufhaltsam gehen Fürsten und Völker ihrem Geschicke
utgegen. Das ist Geschichte!

Im deutsscchen Reich ist das Gesetz über die Aus⸗
reisiung der Jesuiten und der ihnen verwandten Orden und
jongregationen veröffentlicht worden, und die von demselben Be⸗
roffenen schnüren bereits ihre Bündel, um das Ausland mit ihrem
zegen zu beglücken. Uebrigens hat Deutschland keine Ursache den
süngern Loyolas eine Thraäne nach zu weinen, und diese werden
vohl für immer ausgeträumt haben den Traum von einer aber—
aligen Beherrschung des deusschen Volkes und des deutschen
xistes. „Wir gehen nicht nach Canossa“, so sprach ohnlängst im
zeichstage der deutsche Reichskanzler und wir dürfen ihm vertrauen.
och lange sind die Maßregeln der Regierung im Vorgehen gegen
e renitenten Bischöfe nicht erschöpft, wie die officiöse „Provinzial
oxresp.“ in einem jüngsten Artikel mittheilt, und haben fich
eselben noch Schärferes zu versehen, falls sich die Sachlage nichi
ndern und die Stellung der Kurie zum Reiche keine andere
xrden sollte. Freilich wäre es der Rtegierung auch lieber, nicht
um Außersten greifen zu müssen. Inzwischen ist es zwischen den
eiden Hauptorganen des Ultramontanismus in Norddeutschland,
er „Germania“ in Berlin und der „Schles. Volksztg.“ in Be—
ug auf die rechtige Auslegung der viel besprochenen päpstlichen
insprache zu einer Differenz gekommen, die tägüch an Bedeutung
winnt und zeigt, daß es mit der vielgerühmten Einigkeit im
itramontanen Lager nicht gar so weit her ist.

In Frankreic versichert Hr. Thiers bei jeder Gelegen⸗
at, daß, so lange er am Ruder sei, er für die conservative
cpublik wirken werde und läßt sich dafür von der Linken Beifall
sufen, während ihn die Rechte duf alle mögliche Weisen unter—
acht. So spielt sich in der Nationalversammlung ein Skandal
ch dem audern ab, durchaus nicht geeignet, die Welt dabon zu
Xtzengen, daß Frankreich die „gebildeste“ Nation sei. Das Regi⸗
ent des Herrn Thiers hat übrigens durch den Abschluß des
agsten Ucbereinkommens mit dem deutschen Reich an Bestand
donnen und ist auch die gegen ihn augezettelt gewesene roya-
iishe Verschwoͤrung vorläusig ganz in den Hintergrund getreten.
„Kach allen Anzeichen wird die nächste Papstwahl nicht ohne
nnischung der Machte vorübergehen. Diplomauische Unterhand⸗
Ahen betreffs derselben find bereiis im Gange und will nur eine
mige der dabei betheiligten Mächte sich den ingeleiteten Schritien
J anschließen. Diese Macht wird wohl keine andere sein als

iankreich.

Beunruhigender vie in Spanien ist wohl in keinem andern
p die Lage. Trotz aller angeblichen Siege sind die königl.
phen immer noch acht vollstandig Herr der Carlistischen Be⸗
n und wird es König Amadeus schwerlich gelingen das
nde Staatsschiff in den Hafen der Ruhe zu führen; denn
* lezter Versuch, durch sirenges Festhallen an der beschwo—
VDasassung die Parteien zu beschwichtigen, dem Volke Ver⸗
einzuslößen und das Land einer gesehmäßigen Entwickelung

r zu führen, kann schon jetzt als gescheitert betrachtet werden

von zahllosen Parteien unierwühlt und in seinen Grundlagen

Deutsches Reich.

München, 12. Juli. Der Kronprinz von Preußen passirte
mit seiner Gemahlin gerade an dem Tage die hiesige Stadt,an
velchem er ein Jahr zuvor an der Spitze unserer Truppen den
kinzugsfeierlichkeiten angewohnt hat.

München, 16. Juli. Wie wir vernehmen, hat der Aus⸗
chuß des Bundesraths das Referat über den von einer Commission
ʒearbeiteten Entwurf eines Civilprozesses des deutschen Reiches dem
hayerischen Justzminister Dr. Fäustle übertragen. — Der Minister
des Innern, v. Pfeuffer, der zur Zeit in der Pfalz verweilt, wird
von dort aus Metz und andere Orle in Elsaß⸗Lothring en besuchen.

München, 17. Juli. Der Kronprinz des deutschen Rei⸗
hes hatte gestern eine längere Unterredung mit dem Kriegs⸗Mini⸗
ter und dem General v. d. Tann. Wie es heißt, würde die In⸗
peltion der bayerischen Armee durch den Kronprinzen nicht in
ziefem, sondern erst im nächsten Jahre stattfinden.

München, 18. Juli. Der Kronprinz und die Krondrin⸗
essin von Preußen, von der Königin⸗Mutter nach dem Bahnhofe
ꝛegleitet, sind um 94 Uhr bon hier nach⸗ Berchtesgaden abgereist.
Der Kronprinz wurde von der zahlreich versammellen Menge sehr
ebhaft begrüßt.

München. Vom Kriegsministerium wurde der Befehl er⸗
lassen, daß alle Truppenabtheilungen der bayerischen Armee mit
vollem Nachdruck dahin zu wirken haben, das Retablissement und
pie Ergänzung der Vorrälhe der Truppen auf die voll⸗ Kriegs⸗
tärke bis Ende September Jl. J. zum Abschlusse zu bringen. Bis
jum 10. October ist von jedem Regimente oder Bataulon eine
zenaue Nachweifung über den Soll- und wirklichen Besitzstand an
riegsbrauchbaren Bekleidungs⸗ und Ausrüstungsstücken nach dem
Bestande des 30. September dem Kriegsminifterium in Vorlage
zu bringen.

München. Gerüchtweise wird der „Abendzeitung“ ge⸗
neldet, der Reichsrath Prof. v. Pözl sei zum Cultusminister
ausersehen, Hr. v. Lutz solle das Ministerium des Aeußeren über⸗
nehmen. Wir bezweifeln, ob Hr. v. Pozl letzt mehr Lust hat als
rüher, das Cultusministerium zu übernehmen.

Kaiserslautern, 18. Juli. Der Erzbischof von Utrecht
jat gestern 35 altkatholische Kinder gefirmt und eine Trauung
oslzogen. Heute Nachmittag 89 UÜhr erfolgte die Abreise nach
Z3weibrücken, wo morgen altfatholischer Gottesdienst und Firmung
dattfindet.

In Saargemünd isi die Zahl der Optionen verhält⸗
nißmäßig gering. Meistens sind es Fabrikarbeiter, welche sich für
die französische Nationalität erklären, obwohl sie nicht ernstlich
haran denken, auszuwandern. Den Grundbesitzern und Industriel
en fällt es schwer, die Stadt zu verlassen, da letztere täglich an
Wichtigkeit zunimmt und die Industrie blühender ist als je vorher.
Ulle sind einig darüber, daß Saargemünd einer glänzenden Zu⸗
unft entgegengeht, und schon nennt man die Siadt gerechter Weise
Klein⸗Mülhausen.“

Straßburgq, 15, Juli. Mit dem 1. Juli ist die Ein⸗
ührung der deutschen Sprache als amtliche Geschäftsfrage in dem
rößeren Theile Deutsch-Lothringens zur Ausführung gelangt.
Die Durchführung erstreckt sich aber nicht blos auf den Gebrauch

der deutschen Sprache als amiliche Geschäftssprache, sondern mit
deren Einführung schwanden auch alle französischen amtlichen Be—
nennungen. So haben wir jetzt statt der Maires Bürgermeister,
und statt der Buralisten Ortseinnehmer u. dgl. m. Sogar die
amtlichen Bekanntmachungen durch die Orisschelle oder Trommel
erfolgen von jetzt ab in beiden Sprachen. Zur Erleichterung der
Durchführung dieses Gesetzes werden, wo nöt dig, beeidigte Ueber⸗
setzer angestelst.

Aus Elsaß-Lothringen, 15. Juli. Unter unserer
sungen Männerwelt grassirt gegenwärtig eine sehr bösßartige Krank—⸗
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        heit — das Pickelhaubenfieber. Sie ist von außen eingeimpft worden,
diese Krankheit, und deßwegen wie alle ihre derartigen Schwestern
sehr hartnäckig. Ein Theil der Geistlichkeit ist daran nicht ganz
anschuldig. Die Wühlereien der Liga sind Kinderspiele und in ihren
Erfolgen nichtssagend gegenüber den Anstrengungen, welche von
clericaler Seite gemacht werden, um die jungen Leute ihrer Mili—
järpflicht zu entziehen, und den Erfolgen, welche sie dabei erzielt
Es ist übrigens jetzt weniger mehr die Sympathie für Frankreich,
ondern der reine Haß gegen Deutschland, der Zorn über das
Jesuitengesetz, wodurch sich ultramontane Geistliche hinreißen lassen,
dein Volke das deutsche Militärgesetz in den schwärzesten Farben
darzustellen und so die Leute zum Auswandern zu veranlassen.

Ems, 17. Juli. Das Progamm für die Reise seiner Ma⸗
jsestät des Kaisers nach Gastein ist nunmehr festgestellt. — Nach
demselben begibt sich der Kaiser am 24. d. Nachmittags 4 Uhr
nach Koblenz, woselbst Aufenthalt bis zum 26.; am 27. Nach⸗
mittags 2 Uhr über Eltville und Schlangenbad nach Wiesbaden
woselbst Ankunft um 792 Uhr und Aufenthalt bis zum 80. d.
Es findet Empfang der Behörden statt. Am 30. Nachmittags 124
Uhr Abreise nach Homburg, woselbst Ankunft um 3 Uhr und
Aufenthalt bis zum 1. August. Auch hier findet Empfang der
Behörden statt. Am 2. August Morgens 9 Uhr über Nürnberg,
woselbst das Diner eingenommen wird, um 794 Uhr nach Re—
zeusburg, woselbst Nachtquartier. Am 3. früh 9 Uhr Reise über
Wels nach Salzburg, woselbst Ankunft um 5 Uhr Nachmittags.
Am 4. Angust von Salzburg nach Berchtesgaden. am 5. Morgens
d Uhr nach Gastein, woselbst der Kaiser um 7 Uhr Abends eintriffi.

Das Jefuitengesent ist, der „Ostsee⸗-Ztg.“ zufolge, so⸗
zleich mit dem Tage seiner Publicirung in der Provinz Posen in
Wirksamkeit gesetzt worden. In dem Städtchen Gniewkowo fand
gerade eine Jesuitenmission statt, die, obwohl sie erst nach zwei
Tagen beendigt werden sollte, an welchen das Gesetz im „Reichs-
anzeiger“ erschien, polizeilich inhibirt wurde.

Köln, 14. Juli. Wie wir vernehmen, so haben Jesuiten
ↄes hiesigen Klosters und desjenigen zu Maria⸗Laach sich bereits
Pässe ausstellen lassen, vermittels deren sie sich nach Holland oder
Spanien, bezw. Amerika begeben werden. (Fr. J.)

Essen, 11. Juli. Um den Jesuiten, welche unsere Stadt
zu verlassen gedenken, Reisemitteln zu verschaffen, unternahmen
wei Bürger unserer Stadt gestern eine Straßen⸗Kollelte. Dieselben
vurden indeß von der Polizeibehörde abgefaßt und ist deren Be—⸗
ttrafung erfolgt. (Ess. Z.)

Nach Privatbriefen aus Rom hat die letzte Erklärung des
Irn. Thiersd hinfichtlich der Beziehungen Frankreichs zu Italien den
päpstlichen Hof so verstiimmt, daß derselbe beschlossen hat, den
ranzösischen Bischöfen die Aufforderung zugehen zu lassen, alle
hnen zu Gebote siehenden Mittel aufzuwenden, den Sturz des
Bräsidenten so schnell wie möglich herbeizuführen.

Die Republit Haiti scheint die Lection, welche sie von den
deutschen Kriegsschiffen ,Gazelle“ und „Vineta“ erhalten hat, nicht
jo ruhig hinnehmen zu wollen. Der Präsident hat nämlich eine
Proclamalion erlassen, in welcher er die Wegnahnme zweier Kauf⸗
ahrteischiffe, wodurch die haitische Regierung zur Zahlung von
3000 Pfd. St. gezwungen worden, eine willkürliche nenut und
dagegen protestirt. — Wird ihm wenig helfen, da die deutschen
Schiffe in ihrem Rechte waren.

Aus Genf trifft zum Schlusse roch die Nachricht ein daß
die Sitzungen des Schiedsgerichts für die Alabamafrage am 15.
d. wieder eröffnet worden seien. Das Tribunal wird wahrschein⸗
lich täglich eine Sitzung halten und sich vorläufig mit den Haupt—
nestimmungen des Washingtoner Vertrages beschäftigen.

Prag, 12. Juli. Die Sicherheitsbehörde ist neuerdings
hochverrätherischen Umtrieben auf der Spur. Sie sollen von Per⸗
onlichkteiten ausgehen, welche im Petardenprozeß eine Rolle spiel⸗
jer. Verhaftungen sind vorgenommen. Esrf. 3.)

England.

London, 18 Juli. Der brittische Botschafter in Peter⸗
hurgs telegraphirt, daß die Cholera daselbst erschienen sei. Die
enguͤschen Hafenzollbehörden sind angewiesen, Vorkehrungen zur
zrengen Ausführung der Quarantaine-Vorschriften zu treffen.

Belgien.

Brüssel, 17. Juli. Der Strike der Kohlenarbeiter in
dem Districke Borinage (Provinz Hennegau) hat an Bedeutung zu ⸗
zeunommen. Ueber 10,000 Arbeiter sind an dem Strike betheiligt.
Von Brüssel sind Gensdarmen, von Mons Truppen nach den
ohlengruben abgegangen, weil Ruhestörungen befürchtet werden.

Rußland.

Ueber eine neue Verschwörung gegen den Czaaren Aleran.
dezt, welche die russische Geheimpotizei entdeckt habe. wissen seit
mehreren Tagen die ungarischen Blättet zu erzählen. Seit 10
Monaten soll eine sehr weit-, hoch⸗ und tiefverzweigte Gesellschaft
xxistiren, die sich zum Ziele gesteckt habe, eine Konstitution zu er—
virken, die Fübrer der Gesellschaft sollen bdis in den Hof binein

ragen, ja der Thronfolger selbst soll der Chef der Partei um
dabei geplant sein, denselben schon jetzt auf den Thron zu setzen
Seitens der Regierung sei man der Sache auf die Spur geion
men; von Petersburg bis Odessa seien Neetze ausgeworfen,
deren Maschen sich bereits sehr hoch geftellte Personen verstricken
selbst der Thronfolger soll in Zarskoje Selo quasi überwad
werden.
Amerika.

Newyork, 15. Juli. Der Major Hall kündigt in sa
ner Jahresbotschaft an, daß die Schuld der Stadt Newyork nag
Abzug des Tilgungsfonds und der noch ausstehenden Steuern, sie
inf 86.250. 000 Lst. belaufen.

üischtes.

F Zweibrücken, 19. Juli. Wie angekündigt, traf de
Hr. Erzbischof v. Utrecht gestern Nachmittag hier ein, erwartet dor
einer Menge Neugieriger, empfangen von dem Comite des Alt
latholiken · Vereins und speciell begrüßt von dessen Vorstand Hrm
Direktor Bruch. In der Begleitung des hochwürdigsten Herrn he
anden sich der Kanonikus Hr. van Vlooten, der Meringer Hilß
priester Hr. Siemes und Hr. Pfarrer Kühn. Der Hr. Crzbisqho
und seine Begleiter, sowie das Comite begaben sich per Chaise so
fort in die vom Presbyterim bereitwillig zur Verfügung gestell
von den Altkatholiken freundlich ausgeschmückte Alexanderstirqh
wo der Erstere der zahlreich versammelten Gemeinde den Segt
eiheilte. Sein Absteigquartier nahm der Herr Erzdischof im Zwei
hrücker Hof“. — Heute Vormittag wurde feierlicher Gottesdien
abgehalten, bei welchem der Hr. Erzbischof das Hochamt zelebtim
und ein gut eingeübter gemischter Chor, von dem qu. Lehrer dirn
Schwarz dirigirt, zur Erhöhung der Feierlichleit wesentlich beitrug
Nach dem Hochamt wurde einigen Erstkommunikanten das hl. Abend
nahl gereicht und dann von Hrn. Pfarrer Kühn im Auftrag det
Hrn. Erzbischofs eine Ansprache gehalten, welche sichtlich J einn
tiefen und, so hoffen wir, auch nachhaltigen Eindruck hervorbrachte.

Schließlich ertheilte der Hr. Erzbischof an fünfzig und einig
unge Christen und Christinnen das Sakrament der Firmunj
Morgen begibt sich der hochwürdigste Herr von hier nach La ndau
um dort am Sonntag in gleicher Weise seines edlen Oberhirten
amts zu walten. (Z3w. Zig.)

F In Offenbach schwur vor einiger Zeit eine? Fra
wissentlich einen falschen Eid. Kurz darauf gebar sie ein Kind
velches an jeder Hand sechs Finger hatte und bald nach der Ge—
hburt starb. Die Frau betrachtete dies als eine Strafe des Him
nels und zeigte sich, gefoltert von Gewissensbissen, selbst an. De⸗
Darmstädter Schwurgecicht verurtheilte sie dafür zu acht Mongten
Befängniß.

(Die Approbati Spr mg für Bader im Jahre 1872 betr.)
Im Namen-Seiner Majestät des Königt
Die diesjährige Schlußprüfung für Bader findet
Donnerstag den 25. Juli nächsthin
in der Kreis⸗Armen und Krankenanstalt zu Frankenthal statt.

Diejenigen Badergesellen, welche auf Grund der Allerhöchste
Verordnung vom Besuche des Lehrcurses dispensirt sind, nun che
die Schlußprüfung besiehen wollen, haben sich Mitwoch den 2*
Fuli. Vormittags 9 Uhr, dem Vorstande des Badercuses, k. Me
—XEO
tellen, versehen mit allen ihren vorschriftsmäßigen Zeugnissen, ohn
zeren Ausweis sofort die Zurüchweisung von der am 285. Ju
tattfindenden Prüfung erfolgen würde.

Die k. Bezittsaͤmter werden für Verbreitung dieses Au—
schreibens in den Lacalblättern Sorge tragen.

Speier, den 7. Juli 1872.

Königlich Bayerische Regierung der Pfalz,
Kammer des Innern
v. Braun.
Schild.
Dienstesnachrichten.
Der geprufte Rechtskandidat Ferdinand Pach maher von Pfaffenbot
wurde als Polizeianwalt am Landgerichte St. Inabert ernannt.
WVichteg für Viele:

In allen Branchen, insbesondero aber bei Bezug der u
ʒomoin beliebten Original-Looso, rechtfertigt sich das eæ
en einereits durek anerkannie Soudität äer Firma, anöæ
Seits durch den sich hieraus ergebenden enormen Absat, Di
vogen Ihrer Pünktlichkeit bekannte Staals· Pffecten· Handluu
däolph Uaas in Hamburg ist Jedermann aut
warmöto zu empfehlen, und machen wir auf die heute
inserem Blatte erschionene Annonce obigen Hauses besoudeꝛ
rufmerksam.

FJ. X. Demes. verantwortlicher Redacteur.
        <pb n="449" />
        Bekanntmachungen.
Todes⸗ Anzeige.
Dem Herrn über Leben und Tod
hat es gefallen, uns unser liebes
Söhnchen X
Ferdinand Umbehr
nach kurzem, schweren Leiden im Alter
von 413 Jahren zu entreißen.
Indem wir dieses Verwandten, Freun⸗
den und Bekannten mittheilen, bitten
um stille Theilnahme
Die tiefbetrübten Eltern.
Die Beerdigung findet heute Nach -
mittag 258 Uhr statt.

ecimalwaagen Tafelwaagen
ʒzchnellwaagen und Küchen⸗
Aagen liefert nach neuester Vorschrift!
illigst unter Garantie, C. König
daschinenfabrikant in Speier.

Wiederverkäufern enisprechenden Rabatt.

ytCow inn e
360,000 Mark
Feue Dentsohe
veiohs Wakronę

eue pieGewinneé
Bileks⸗ garantirt
Anzeige. dear8start
inladrr —r Be
XX
—A
der von der Landes⸗Regieruug garautir⸗
7 großen Geld⸗Lotterie, du welcher
er
2 Millionen Thaler
sicher gewonnen werden müssen.
Ddie Gewinne dieser vortheilhaften Geld-
lotterie, welehe plangemãss nur 60,000
oose enthalt, aind folgende: numlch i
bewinn event. 360, 0000 Mark Neue
Deutscho Reichswährung oder 120, 0 0
Thaler Pr. Ert., speciell Thaler
80, 000, 40, 000, 25 000,
20,000 15,000, 12,000, 2
mal I0, 000, Smal SO000, 6000
ömal S00o, ISmal Aooo, 83000,
38 mal 2000, 1500, 1585 mail
looo, 8318 mal 300, Aoo, ASßñI
mal ßZ00 200, 3760mal Ioo, 210
mal FO, 60, 50, 20500 mal 47,
3228 mal 40, 81, 22 und 1-
Thaler und kommen solche in wenigen
NMonaten in 6 Abtheilungen 2zur sicheren
LPntscheidung.
Die erste Gewinn-Ziehung ist amtlich
auf den
25. und 26. Juli d. J.
lestgestellt, und kostet hierzu
das ganze Original⸗Loos nur Thlr.
das — do. nur 2 Thlr.
das viertel do. nur 1Thlr.
ind verdon diese vom Staate garan⸗
iirten Original⸗Loose (keine verbotene
rmessen) gegen frankirte Einsendung
es Betrages oder gegen Postvorschuß
zelbst nach den entferütesten Gegenden
on mir versandt.
Jeder der Betheiligten erhält von mir
aeben seinem Original-Looso auch den mit
lem Staatswappen versehenen Originai-Plan
zratis und naeh stattgehabter Ziehun
vofort die amtliche Ziehungsliste ne
pfordert 2ugesandt.
die Auszahlung und Vorsendung
der Gewinngelder
rolgt von mir direct an die Interessen-
vrompt und unter strengster Ver⸗
hwiegenheit.
Jede Bestellung kann man ein-
xcsceh auf eine Posteinzahlungs⸗
karte machen.
an. Vtau wende sich daher mit den
—8 Aufträgen vertrauensvoll an
ouel echecher
—mar ö Vahsaal- CGomptoir in Hamburo

v
Preiskezgeln
bei Oberhauser.
Sonntag Nachmittag von 2 Uhr
ab, findet das Stechen unter den
Zahlen 24, 23 und 22 statt.
Die Proeisritter werden hiermit
eingeladen sich an diesem Nachmittage
einzufinden, widrigenfalls durch Drittere
für sie gestochen wird.
Preisvertheilung
Montag Nachmittag.
St. Ingbert den 19. Juli 1872.
Ferd. Oberhauser.

Körperschönheit durch
Pflege der Haut.
An den Kgl. Hoflieferanten Hrn. Jo⸗
hann Hoff in Berun.
Wien, 12. Mai 1872. Ihre Malz⸗
eifen und Malzpomaden sind die besten
Toilettenmittel; erstere macht die Haut
jzart und fein, letziere verschönert das
Haupthaar. (Mediz. Zeitschriften von
ODr. Hirschfeld — Ischl, Dr. Schnitz⸗
ler und Dr. Markbreiter in Wien.
WVerkaufsstelle bei Fritz Panzer⸗
bieter in St. Inghert.
Für ayn⸗ und Weundkrankheiten,
Atelier künstliche Zähne und ganze Gebisse.
Zahnarzt Dr. Heyer in Saarbrüclcen
— Babnhofftraße Nr. 28.
AII. &amp;fälʒische Industrie⸗Ausstellung
in Kaiserslauten.
vom 14. Juli bis gegen Ende September 18722.

Bei allen pfälzischen Bahnstationen können Eintritts—
Billete zur Ausstellung gelöst werden, in welchem Falle das
einfache Fahr-Billet 2 Tage giltig ist und zur freien Rück—
fahrt berechtigt. J

Das Centralesmite.

Einladung
zur Betheiligung an den neu beginnenden Ziehungen der großen von der Herzog⸗
lich Braunschweig⸗Lüneburgischen Landes-Regierung genehmigten und garantirten
Geldverlboosung
Der größte Gewinn beträgt im hlücklichsten Fall
Die Hauptpreise betragen:
Thaler 80,000, 40,000, 25,000, 20,000, 15,000, 12,000, 2 à
10,000, 32 8000, 6000, 3 4 O00, 13 4 4000, 3000, 35 4 2000,
3 4 1500, 155 à 1000, 7 4 500, 3112 400, 18 4300, 433 4
200, 575 4 100, 75 4 80, 85 4 60, 60 à 50, 20,500 à 47 ⁊c. ⁊c.

Ueber die Hälfte der Loose werden durch sechs Verloosungen mit Gewinnen
zezogen; in Allen 31, 500 Gewinne und lommen solche plaͤnmäßig innerhalb

ꝛiniget Monate zur Entscheidung. —

Gegen Einsendung des Betrages oder Postnachnahme versende ich Original-
Loose“* als Erneuerung für die zweite Verloosnng, welche amtlich planmäßig festgest IIt

schon den 25. und 26. Juli d. J.
stattfindet, zu folgenden festen Preisen: * F

Ein ganzes Originalloos fil. 7. — Ein halbes Originalloos
fl. 38. 830. Ein viertel Originalloos fl. I. Aß. E.. BR. ner Zu⸗
sicherung promptester Bedienung.

Jeder Theilnehmer bekommt von mir die mit dem amtlichen Stempel versehe⸗
nen Original-Loose punktlich zugesandt und find solche nicht mit Promessen zu
dergleichen, welche nur auf personlichem Vertrauen beruhen.

Der amtliche Original⸗Plan wird jeder Bestellung gratis beigefügt und den
Interessenten die Gewinngelder nebst amtlicher Liste prompt zugesandt.

Durch das Vertrauen, welches sich diese Loose so rasch erworben haben, erwarte
ich bedeutende Anfträge, solche werden bis zu den kleinsten Bestellungen, selbst nach
den entferntesten Gegenden prompt und verschwiegen ausgeführt.

In kurzen Zwischenräumen fielen acht Mal' die ersten Hauptgewinne in mein
vom Glück begünstigtes Geschäft.

Man beliebe nch baldigst und direcet zu wenden an
—VX
Seaots effeeten Handlung in Hauburg.
Für das mir bisher in io reichem Maaße bewielßene Vertrauen sage ich
Interessenten den besten Danfk
        <pb n="450" />
        * 4
Nicht zu übersehen.
Ich zeige hiermit ergebenst an, daß
ich immerwährend alle Sorten Gläser,
deeee
aläser, Trinkgläser, Glasglocken,
Glasschalen, Glasceylinder und
alle in dieses Fach einschlagenden Artikel
stets auf Lager habe.
Nicolaus Gries, Blechschmied.
Ziehung am 28. u. 26. Juli d.. 4
Das große Loos von 120000 Thlr. Vr. Ert.
ferner Thlr. 80000, 40000, 25000, 20000, 15000, 12000, 2mal 10006
8000, 6000, 8mal 5000, 12mal 4000, 3000, 35mal 2000, 155mal 100
sind zu gewinnen in der Neuen, non der Herzogl. Braunschweig. —XE
ten und harantirten Geldlotterie. Jedes gezogene Loos muß unbedingt im ikunf
der Gewinnziehungen einen der obigen großen oder kleineren Gewinne erla Bit
da diese Loiterie die bedeutende Anzahl von — 23158000 Gewinne
so kann dieselbe als die vortheilhaftesste und großartigste aller aͤhnlichen In.
empfohlen werden. Das unterzeichnete Handlungshaus, mit dem Verkauf dneu
direci von löbl. LotterieDirection beauftragt, versendet zu den chieß
schon am 25. und 26. Juli d. J. Diste
beginnenden Gewinnziehungen, çegen Einsendung oder Postnachnahme des plaahin
Einlagbetrages: Ganze Originalloose à fl. 7, Halbe à fl. 3. 30, Viertel 200
und sichert die sorgfältigste und prompteste Bedienung zu. früh
Man beliebe daher geneigte Aufträge baldigst direct gelangen zu lassena rm
J. A. Baecr, Bankgeschäft in Maindte zu
Kiehung am 25. u. 26. Juli d. J u 64
— ——— er in
* ältest
V
Ziehung am 1. Augusta. c
Durch Ankauf -eines Anlehens⸗Looses des shatlo
Herzoglich Braunschweig. Prämien⸗Anlehengeae
bietet sich die Gelegenheit, einen der Gewinne von Thlr. S0, 000, 738, 000, 60 000
30 000, AO, OOO, 86, 000 ꝛc. erlangen zu koͤnnen, da ein solches Loos in allen er au
den Ziehungen so lange mitspielt, bis demselben einer der Gewinne zu Theil gerigten
Den Ankauf dieser durchaus soliden und ficheren und deshalb besonders beliebte Ins d—
erleichtern wir unter Gewährung des Vortheils sofortigen vollen Sp.. Jul
vom 1. August d. J. an schon, durch die Einrichtung, daß wir solche gegen R sass
in kleinen Beträgen auf angemessene Zeiträume vertheilt, ablassen.
aenee hle de eaten Zietzung iawelcher Thlr. 100, otichtschm
loosung kommen — schon voll berechtigen, sowie Pläne sind zu beziehen durch
0 d, 19
Moritz Stiebel Söhne, d,
Vank⸗ und Wechselgeschäft in Frankfurt a. wpe von
niglich
οO.
—* * i. Die J
W. Juhrländer Nachfolger. —*
D
853 Fahhrgasse S ranurt ann TInin.is
Durch große Parthieeinkäufe und direlte Beziehungen aus den ersten Fabriken Deutschlands und Englands ist es mirllthaten
des bedeutenden Aufschlags sämmtlicher Artikel, fortwährend zu den bisherigen bilfigen Preisen zu v
Die Preise sind nicht nach halben Meter, sondern nach Ellen berechnet. rücke
Grostes Manufakturwaaren Lager. Großes Ausstattungs: Geschäl. Regie
1000 Stuck ẽ/. breite ächtfarbige, lila, rosa, gelbe, braune, Cattune, l 500 Stück e/ breites schweres Leinen, für Hemdemmnasias
für Kleider und Ueberzüge, 9 und 10 kr. die Elle. 12 kr. die Elle. dem an
200 Stuck ẽ/0 breite ächtfarbige Glanz⸗Möbel⸗Cattune u. Cattune Grobe 2/4 breite Leinen, fur einschlaftige Betttücher, Beding
7IT mit Borden, fur Vorhänge, W und 10 kr. die Elle. Gehlt d ohne Nath, , 144 kr. — 9
200 Stue * breite / achtfarbige Piquué⸗Cattune Brillantines robe an X Wnerner 3 Wehschleheise Belttu 16. Zu
14 fr. w* 200 Au J
300 Stuck 8 breite feinste ächtfarbige französische Jaconets und Shuc ge wollene Bettdecken, für wweischi-nige
rgandis, in den brillantesien Dessins, 12 ir. die Elle. 200 Stuck schwere weiß wollene Bettdecken, fuͤr zwei dem Mit
200 Stuͤd /. breiten feinen weißen Satinund Piqué fur Unterröcke das Stud fl. 4. igeheiße
—XX— 500 Stuck schwere grau wollene Bettdecken, das Stubfsslbautt
300 Stuck */. breites achtfarbiges Bettzeug, meistens turlisch⸗roth, 15 500 Paar schwere weiße Piquédecken, für 2schläfr. Betten ie mester
kr. die Elle. Vietoria⸗Decken mit Franzen fl. 3. 4M
ESchweren schwarzen Moireens fur Unterröcke, 22 kr. die Elle. 100 Dutzend weiße leine ne Tischtücher, 227 Ellen vae q
wo breilen enguischen Waterbroof fur Regeamäntel, 45 kr. die Elle. das Siud 45 kr. und Met
do. mit Franzen 84 kr. 500 Dizd. weiße rein leinene Damentaschentücher, dn und Hiu
is/ breiien guten Buxkin für Hosen, Westen unß ganze Anzüge, fl. 1 Große rothe Eachemire Tischdecken das Stück fi. Stick un
Zoͤ kr. die Elle. Große rothe Cachemire Comodedecken. das Stuch sWaauf di
Zroßße Aswahl Fußteppichstoffe, 15 kr. die Elle ꝛo/. Ellen breiten reich ramagirten Vorhangomull mi ie
Glalten roth wollenen Unterrochsstoff, 15 kr. die Elle. Prima Shirting, grau, weiß, schwarz, 7 kr. die Ell ranken *
Schwarzen Orleaus und Alpacas, von 15 kr. an. Lama, Aen Thibet, Cachemires, Unt —X
Schweres blau Gedrucktes, 12 ic. die Elle. allen Farben und Qualitäten billigst. st am 1
Gute wollene Kleiderstoffe, Croisée, Popelines, Chiné, Mohaires, Tischtücher, Handtücher, Servietten, graue ugen Banfi
Grosgraino, von 12 kr. an. servietten, Barchend, Zwillich, Lederß
jter Confimanden? Feine weiße Organdis für Kleider die Elle 12 Ir. sackleiuen zum Fabrikpreise. mittelt, e
Zuster sämimtlicher Artikel sende in reichster Auswahl franco per Vost. eim und
Auch die kleinsten Au*—träge werden, wie bisher, bestens besorgt.
ateressirer

Ein braves Dienstmädchen
wird zu sofortigem Eintritt gesucht. Die
Frped. d. Bl. ertheilt Auskunft.

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xd

Ing berter Anzejger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Uaterhaltungsblatt, mit der Dienstagt- Donnerstags⸗ und Sounkagt
rricheint wöchentlich vie rn al: Dienstag, Donner 3ztag, Samstag und Sonntag, Abonnemenlspreis vierteljahrig 42 Krur. oder

V 12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet. J IJ
144. Sonntag, den 21. Juli 1872
u, J
d VDeutsches Reich.
getunchen. Die Blessirtenträger und deren Unterofficiere
BZulunft anstatt der weißen Armbinden mit dem rothen
angthe Binden am linken Oberarme als Erkennungszeichen
zrlin. Bei einem Theile der hiesigen Garnison ist vor
der as neu aptirte Zündnadelgewehr eingeführt worden. Die
Schießversuche haben ein günstiges Resultat, namentlich
ꝛ Distanzen, ergeben. Der Vortheil des neuen Gewehrs
ann dahin koustatirt, daß durch die Stellung des netien
ry 400 - 1200 Schritte Kernschüfse abgegeben werden,
ein früheren Zündnadelgewehr nicht der Fall war.
Darmstadit, 16. Juli, schreibt man der „Pf. 3.“
rüchte zufolge wäre der Großherzog von Hessen im Be⸗
nit einer Tänzerin morganatisch zu vermählen. Der
wist 64 Jahre alt und seit längerer Zeit Wittwer. Be—
x8* er in kinderloser Ebe mit der baherischen Prinzessin
er ältesten Tochter Königs Lrdwig J. vermählt.
n, 18. Juli. Der vierwöchentliche Strike der Berg⸗
sigen Bezirk nähert sich seinem Ende. In den Zechen
„Charlotte,.“ „Humboldt,“ „Himmelsfürst,“ „Prinz
ens Steingatt,“ „Prosper“ und „Dahbusch“ ist die ge—
gschaft, in vielen anderen Zechen die Mehrheit der
D0. wieder angefahren. Die Hälfle der. gesammlen beim
8. Aigten Bergleute hat die Arbeit ohne irgend welche
gewu.sAlgten g
bie ens der Gewerkschaften wieder aufgenommen.
Spe i. Juli. Der „Lloyd“ meldet officiöss: Andrafsh
Rog Vstsls den Jesuitismus einzuschränken, ohne übrigens
h Htichtschnur zu nehmen. Iß anhee
aoo Spanien. * 1
üd, 19. Juli. Als das Königspaar diese Nach
aus dem Garten Buen Retirs nach dem Palast zu⸗
urde von fünf in der Arsenalstraße postirten Indivi⸗
döniglichen Wagen geschossen, das Königspaar in—
osv troffen. Einer der Attentäler wurde getödtet, zwei
n. Die Entrüstung ist allgemein. Die Ruhe wurde
lick gestört. —D——
Amerika.
bortt, 18. Juli. Dte Indianer haben in Texat
valtthaten verübt. (T. N)

‚enauen Zusammenstellungen schließt die diesjahrige Ernte für er⸗
steren Ort mit einem Ertrag von' 4435 Centner“ und einer Ein⸗
nahme von 25,734 Gulden ab ; bemerlt. muß noch werden, das die
dirschen verhältnißmäßig billig waren. Dieselben werden meistens
von Händlern aus Rheinland und Westphalen angekauft, die sie
vieder an Unterhändler absetzen. Fur Weisenheim werden sich die
Finnahmen noch um die Hälfte höher stellen. Akso immerhin ein
Besammtumsatz von circa 60,006 fl, eine heilsame Medizin für
'olche Orte. J
7Germersheim, 17. Juli. Heute früh erschoß sich hier
ein allgemein geachteter Sergeant des 5. Infanierie⸗Regiments.
Was den Mann, der den Feldzug mit Auszeichnung mitgemacht
jatte-— er trug die Verdienstmedaille und das eiserne Kreuz —
u diefem traurigen Schritt bewogen hat, ist zur Zeit nicht be—
annt.

Rappolt Sweiler, 10. Juli. Seit vier Tagen gehen

aͤglich fünfzehn langgestrekte kupferne Kanonen auf der Eisenbahn
jier durch. Auf dem Wagen liest man .Belfort“. Alle sind pracht⸗
»olle 16pfündige Hinterlader, welche eben erst aus den Kanonen⸗
gießereien von Spandau hervorgegangen find.
7 Aus Habsheim wird der „Neuen Mülhauser Zeitung“
zeschrieben: Vergangene Woche befand fich hier ein französischer
Beschäftsreisender, welcher Champagnerwein verkaufte. Seine Con—
zitionen waren ebenso orginell, als einladend, sie lauten: zahlbar
nicht früher, als Zeit, wo Elsaß ;Lothringen wieder französifch sein
vird. Diese Zahlu ugsbedingung wurde, von Reisenden auf dem
Bestellzctiel unterzeichnet, wee sichs gebührt. Natüurlich machte der
Mann aus der Champagne die flottesten Geschäfte, er verkanfte
grotze Quantitaͤten zu den besten Preisen. Janeiner Wirthschaft
machte nicht nur der Wirth, sondern auch der Hausherr eine an⸗
ehnliche Bestellung. Wenn ich es erlebe, daß der baftellte Wein
hzier eintrifft, so werde ich mir erlauben, Sie, Herr Redakteur, zu
einem Besuch in Habsheim einzuladen, um diesen ganz aus⸗
nahmsweise billigen Cbampagner zu kosten. Auch wilt ich mich
verpflichtet haben, das ganze Personal Ihrer Druckerei damit zu
regaliren.

In Stra ubing mußten mehrere Zigeuner eine ihnen
wegen Landstreicherei zuerkannie Arreststrafe absitzen. Da zu der
Geselllchaft aber auch ein Bär gehört und man diesen doch nicht
auch „brummen“ lassen konnte, so mußte einer der Zigeuner,
während die anderen saßen, bei Bruder Betz bleiben, und dann
seinen Antheil nach⸗ Ibrummen.“ IJ

Bertha Weiß, jene berüchtigte Hochstaplerin, die sich
eine Zeit lang in Mannskleidern umhertrieb und unter dieser
Maske allerhand Schwindeleien berübte, scheint nach ihrer im vo⸗
rigen Jahre erfolgten Entlassung aus dem Kreisgerichtsgefängnisse
ju Conitz nicht nach Amerika ausgewandert zu sein, wie sie da⸗
mals beabsichtigt hatte, sondern ihr altes Geschäft auf dem eurd⸗
päischen Continent mit ungeschwächten Kräften fortzusetzen. wie eine
aus Bern in Berün eingelroffene Nachricht vermuthen' läßt. Nach
jem dortigen „Intelligenzblatt““ hat diese Dame nämlich vor Küre
em das fromme Einsiedeln zum Schauplatz ihrer That auserwählt.
Schon mehrere Monate, erzählt das genannte Blatt, hielt sich ein
unger, kleiner bartloser Mann auf, der sich etwas pompöz Le⸗
»oeuf“ nannte. Er war zwar kein Verwandter oder Abtömmling
eines Namensvetters, des französischen Ex-Kriegsminister blamirten
Angedenkens, sondern ein schlichter Buchbindergeselle, ein fleißiget
Arbeiter und guter Gesellschafter, und was noch mehr war, eine
inscheinend fromme Seele. Als Mitglied des katholischen Gesel⸗
envereins spielte unser Lebodeuf auch Theater und wußte sich no⸗
nentlich auch in Frauenzimmerrollen den ungetheiltesten Beifall zu
erwerben. Vor einigen Tagen nun war unser Leboeuf verschwun⸗
)en, verschwunden mit Haut und Haar, mit sich nehmend sein
und seiner Nächsten Eigenthum und zurücklossend derschiedene un—
dezahlte Schneider, Schuster- und andere Conti. Und was war
)ieser Leboeuf? Weder ein Ochs noch ein Mann, sondern nach
allen Indicien ein Weib, ein wirktiches, leibhaftiges Frauenzimmer,

VRer nii ssch te 6.

brücken, 17. Juli. (Altkatolisches) Eine Ent—⸗
eschäfn Regierung der Pfalz dispensirte dieser Tage
Hemden Bymnasiasten, dessen Voter dem Altkatholizismus
dem an der. Studienanstalt ertheilten Religionsun⸗
vs Bedingung, daß er den nothigen Unlerricht mn—
u Vehe 16. Juli. Der Vorschußverein Kusel ist nun
weischlahsgestrige Generdiberfunhin hat das vom Komite
edem Mitgliede zugestellte Statut nach Abänderung
für weis uigeheißen und dann die Wahlen dorgenommen.
aß Stuhfür hautern. Die Zahl der Aussteller beläuft
r. Veiten ddie meisten davon, 191, kommen auf die zwölfte
3. Ige; Maschinen, landwirthschastliche Geräthe, Wa—⸗
Ellen dan und Metallwaaren), dann die fünfte Gruppe
tücher, deen und Kurzwaaren) mit 141,* und die sechste
Stud fi. Stick ˖ und Strickwaaren) mit 1837 Ausstellern;
Stud ., auf die dreizehnte Gruppe (Feuerwehrgeräthe.)
mull Ji Franten Belohnung.) Speier, 12. Juli. Aus
5 die dtelegraphisch an die hiesige Sicherheitsbehoͤrde ge
* lbst am 1. d. M. eine Summe von 185,000
graue Ahen Bankbillets à 1000 Franken gestohlen wurde.

ch, Lederlemittelt, erhaͤlt die vorstehende Belohnung.
heim und das benachbarte Weisenheim a. S.
su den bedeutendsten Kirschenorten; es wird
aterefssiren, Näheres darüber zu erfahren. Nach

s mir
zu ver
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        und aller Muthmaßung nach Niemand anders als die bekannte, darauf schließen, daß der Tod der Unglüdlichen sehr bald naq
Beriha Weiß. weldde schon anderwärts unter Mannesmaste so schauerlichenKatastrophe eintrat.
Unübertreffliches leistele. J * —— TCVVS FäüOr Vieie

* In dem Kohlenwerki Reue Fundgrube“ bei Lugau. In allen Branchen, in vesonders aber bei Bezus der all
in dem betannilich im Jahre 1867 102 Berxgleute verschüttet zemein beliebten Original-Loose, rechtfertigt sieh das Vqr.
wurden, hat man dieser Tage bei der Abteufung eines neuen rauen einerseits durch anerkannte Soliditat der Firma, ander
Schachies bei einer Tiefe von 748 Ellen in einem Ausfchlag die zeits dureh den sich hieraus argebenden enormen Absatz. Di⸗
ehergesie von 50 — 60 jener Verunglückten gefunden. Die Knochen. gegen Ihbrer Pünktlichkeit bekannte Staats·Pffecten⸗ Handlin
theile lagen meist zerstreut; an einigen Stellen waren die wachs · olph Haas in Hamburg ist Jedermann *
argtig veränderten Muskeln an ihrem streifartigen Ansehen noch Warwste zu empfehlen, und machen wir auf die heute in
u rennen am desten erhalten waren die Kleider, namentlich mserem Blatte erschienene Annonee obigen Hauses besopden
bas Lederzeug; bei allen Lampen war der Docht weit herausge zufmerksaw,
gezogen, auch waren noch Reste von Oel vorhanden; alles laͤtttt —

Bekanntmachungen.
Exescentien· und
Mobilien-Versteigerung.
Montag den 29. Juli 1873, Mittags
12 Uhr zu Ensheim im Pfarrhnuse,
laͤßt Herr J- Krack kaͤtholischer Pfaͤrret
daselbst, aand auf Credit versteigern:
Den Woigen auf 8. Morgen
das Korn auf.“ 48
den Hafer auf 6.
die Dickwurzeln auf —D
die Kartoffeln anf 5
das Ohmetgras aufßß
die zweite Schur Klee don ü Morgen
Alles auf Grundstücken Ensheimer Bannes,
sodann einen neuen Wagen, drei Pflüge,
eine Egge, vers hiedene Adergeräthschaften
und Hausmöbel.

ESt Ingbert den 20, Juli 18723.
Der Amtsverweser des kgl. Notarß Horn;
H. Biffar.
Häuserversteigerung.

Samstag den 27. Juli 1872, Rachmit⸗
— —
Heinrich Schmitt, läßt Maurer Mi
chael Spohn von da, seine beiden neu⸗
rbauten, zu St. Ingbert im Hirteneck ge⸗
segenen Wohnhäuser mit Stall, Keller und
Hof öffentlich auf Eigenthuim versteigern. Auf
Verlangen wird auch Garten dazu abgetreten.
Bis zum Tage der Versteigexung konnes
die Wohnhäuser mit Zugehör auch aus
freier Haud gekauft werden-

Der Amttverweser des kgl. Notars Hroten
SGBiffar.

Ginladung
zur Betheiligung an den neu beginnenden Ziehungen der großen von der Herzog,
lich Braunschweig⸗Lüneburgischen Landes-Regierung genehmigten und garantirtetz
6Geldverhboosung.
. Der groößte Gewinn, beträgt im clüchlichsten Fall
ine 180000
— P.“ 9 J

Die Haupipreise betragen: —
Thaler 80,000, 40,000, 25,000, 20,000, 15,000, 12,000, 24
10,000, 34 8000, 6000, 34 5000, 13 4 4000, 3000, 35 4 2000
36 1500, 155 41000, 7 à 600, 311à 400, 18 300; 433 aͤ
200, 575 4 100, 75 4 80, 85 460, 50 à 530, 20, 500 à 47 ꝛc. æc.
Ueber die Hulfte der Loose werden durch sechs Verloosungen mit Gewimnen
dezogen; un Allem 31,800 Gewinue und kommen solche planmäßig innerhalb
einiger Monote zur Ent'cheidung. 5
Gegen Einsendung des- Betrages oder Postnachnahme versende ich Originar
Loose“ als Erneuerung flͤr die zweite Verloosnng, welche amtlich plänmäßig festgest IIt
schon den 25. und 26. Juli d. JI.
stattfindet, zu folgenden festen Preisen
Ein ganzes Originallvos fl. 7. — Ein halbes Originalloos
fl. 3. 830. Ein viertel Originalloos fl. L Ass. S W., uunter Zu⸗
ficherung promptester Bedienung.
Jeder Theilnehmer bekommt von mir die mit dem amilichen Stempel versene⸗
nen: Original⸗Loose pünktlich zugesandt und sind solche nicht mit Promessen
dergleichen, welche nur auf persönlichem Vertrauen beruhen. d7*
Der amtliche Original⸗Plan wird jeder Beftellung gratis beigefügt und de
Interessenten die: Gewinngelder nebst amtlicher Liste prompt zugesandt.
Durch-das Vertrauen, welches sich diese Loose so rasch erworben haben, erwarte
ich bedeutende Aufträge, solche werden bis zu den kleinsten Bestellungen, selbftenach
den entferutesten Gegenden prompt und verschwiegen ausgeführt, 4
In turien Zwischenräumen fielen acht Mal die ersten Haupigewinne in men
vom Glück bequnstigtes Geschäft.
Man belisbe sich baldigst und direct zu wenden an
Aelolrasa ITanus,
Stagatseffecten Haudlung in Hamburg.
Für das mir bisher, in so reichem Magße bewiesene Vertrauen sage
meinen Interessenien den besten Dank.

Bei Photograph B. Ollig siad Pho—
logtaphien (Garie dô visito format à 18.
ire oder 5.Sgr. pr, Stück) des hochwüre
digken Abteee
Dr. von Haneberg
ernannten Bischefs von Speier zu haben.
Attest.
Herrn Th. Höhenberger, in Breslau.
Du mir gütigs zuges. Einreibung (Tannin⸗
Terpentin) hal meine durch rheumatische
Schmerzen arbeitsunfähig
nen Hände wieder so vollständig
hergestellt, daß ch miih veranlaßt fuühle,
Ihnen hiermi meinen besten, tiefaefühlten
Ddankeauszusprechen.
Breslau, den 1. November 71.
5H. Hein, Schuhm.⸗Mstr., —
Zu haben in Originalflaschen * 1214
Sgt. und 41 Thlr. bei J. Friek ri⸗
u St. Inabert

Ziehung am 23. u. 26. Juli d. . v
Das große Coos von 120000 Thsr. Yr. Ert.
jeruct Thlr. 80000, 40000, 25000, 20000, 15000, 12000, 2mal 10000, 3ua
8000. 6000, 83u 5000, 12mat 4000, 3000, 8358mal 2000, 155mal 1000 e.
find zu gewinnen in der Neuen, non der Hexzogt. Brauuschweig. Regierung errichte—
ten und garantirten Geldlotierir. Jedes gezogene Loos muß ughedingt, im Verlauf
der Gewinnuziehungen einen der obigen großen oder kleineren Gewinne erlangen; um
da diese Loltevit die bedeutende Anzahl von D 315000 Gewinne enthan
so kann dieselbe als die vortheilhafteste. und großartigsten aller ahnlicheu Instilut
empfohlen werden. Das unterzeichnete Handlungshaus, mit dem Verkauf der Looi⸗
direch von löbl. Lotterie-Direction beauftragt, versendet zu den
schon am 25. und 26. Juli d.. J.
beginnenden Gewinnziehungen, gegen Einsendung oder Postnachnahme des plaumäßtge
Einlagbelrageßz: Gauze Originalibose à fl. 7, Halbe àfl. 3. 30, Vier tel à fl. 1.
und sichert die sorgfältigste und Hrompteste Bedienung au.
Man beliebe dader geneigte Aufträge baldigst direch gelangen zu lassen qu
A A. Bauer, Vankgeschaft in Mainz.
Ziehung am 25. u.26. Juli d. J.n
Redasfsson Druck und Verlag von * * Demestz in St. A

Ein braves Dienstmädchen
wird zus sofottigem Eintritt gesucht. Tie
Erpedeand. Bl. ertheilt Auslunft.
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        144.
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553555383538 33 38333532
383555385 5233 —5255 527 8*7* 532
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5385237 ——3333328 — ——2585332323
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3833253355 35 23 63333 —
—2s3752348* 7
5383535 — 8 523533337— 2
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35 32525* 5735
523 33252535. 5352528 325 »222
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73732538 337333333
43* — 7 7 7 — — * 7*8
358 538333 58338* 3
222 3525 —258 55522323 328258 2
25*353225 7 * 253 *32 8 522275.
5752* —X 2553* — *12 323555 8
* 23535* 2223323 2353 5* 3535
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* 25233 43 3523 — ——— 55827 — —33 32
* 538 I3353 3 38258 c 8E6 — 335 3323— 58 233
— *—85
3373838 S3 — 35334 33 323337 2373
35**37333 s 3333553 —„5832 3825255 77
—— 3252.3236 3 518
555333232328 ss 333*
54 6 527* * 38 532 8—3— 2523
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5* —8523232 * 2 535—5 — ———— 58 33* — — —
2553—7535* ——7 353 233 —333553335 3535—3 58
25228255 — 55 5— 553353553 —32552
—25523235 * 727 53325833—* 543 —253z3375 —— —A——
25535— 53 7 —— 7
232 2 —288 5 —25 3* * —528583* 25535 ———— ——— —— —
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837333388 3355535232233*
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——— 3383335 333332 5333 53533233 5* 5 323 763*
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77 5——502 583553—358 — — —— æ Z8 2*
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5 752 3—3755 —522533235 — — 23— 2 83 353 53
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233335* —588 3283533 38 35 7 —5z8 836
2 2 2 — —z*22 — * 538 * 2 55 323 — 53 238
2533385533,3853 2533357 73383632333 353333 83 35
—32— *2 * —** 2 * ß i *
—333 3327333 33338526 3388 68 55*
—3 5253 —2z2383232 250 553.2 —— 572* 52 383*8 p 38 8 2
8* 5255355 572 ————— 33852826 * —E— — —
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— 332—8 2253 —— 55 ——2 — 533553 — 33—*
—2523 2 ——— 2* —— 82335* — *8 33 —
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3 3333333553* — — 335 335
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3233 3568
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3525 — 578 255*5 —* 5*82 — 333353272
9 23 —A3 35353333 52 *. 333338353333
32535555338 32353323352335 33333336
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7— — 3. —2 12 322*2 2 —3 * 2. * 13 * 3
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5323323 323524 27 8 2322603 7325 ———
* 2527— — — 58727 —2 * * 06 2. 8 238335 522322*
3338333 338 5535 733—383 335335533352288
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* 8— 522*33 —A— 25535* *5*287 2— ————
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— —— 2 5552 5353 2353— *
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237 2235* 5835356 23682 3.353 35 3 33 53 2385 5652233
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27* 23332 2 3323335— 325 22355 I
5335333522333 s7*587 —
12 72583385335237158
2* — — — —
* —

— F —
*— 2285 *
75328 ?8253
*0 X7 —

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5 ———35
823 l 25*3
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222 2 3 6
38 *. * B.
* 2242 —
* —8523352
35 7 2
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vwꝛ ——7 7
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— 38* 353
87* S326
2** — —
583 533 237 8
283 33322. 8
2283 2268
2* — *
5792 553335
2*2.543 2
————
1353 288
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257 238

2532383 3E 32 233033 3 37533388

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23 à22 32 —. 8333 . .
—23 25, 33222 233 883335—33*353
—— — ——
83 33—— 523382*
— —— —

— 33 2527 25 223522 — *75 2.3 *
227 2528 2288 353282325 —5 2. 2
* 25 — 22 Secq — J * 3 2 734 25
— *325
5523—5 —33 33 33835 —3333333323
2*3 —9 * 33
252288 32282 333 — 555333325
325282 5 33 2* *32222 282.23
. * *22 αα 8
232323 233533 53353 3832338
5— — 7. — — ZF *— —— —
323538* 328 *
2325* — 22 2332 RAF 2
32 * 22. — 2 36* — 2*
21 73353 — —2—55283533362
—— —— G 2 238* — — —52275* H —8
5249* 7 5 55
28 5* —8* * w* 2* S 8 8* ————
7 — * * 53. 5532 28232 ”EBZ z 5
238 35B363283835
* 7 —* — —
22 75— *2 — e2 23 3—555*535
2 — —32 2*322 322568
7., 57* —585 53333533333
⁊22 S 323 —A J—77 2
53238 . 223 a 55 22
3258 A—3 83— 333252233.22
—— 5238 53 —2589885 35332k8s83333323
* 8
—5.32 33 258 45 —733752
—2* — * — — —4 *

—

2
3
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2
—

5z55232
—
7 32
2 8262 O — 3 53* — F
438.6 32885.2 23. 2553395338 —7
* 227 * — 2 — 2 —2 5 22
* * 2. 23235 ⁊* 2228 5825 8
—5852* 2 22* 38 2 2523337378
⁊ 32 32. * * 25 —
—A 2527 c 22 — —
32 33 2 22 2335 3552833 27
2 28 3 — 33 35 J
753* —— 23 538 252333
— —5 —35—3833833 377
— 72 — —— 2
228* 23* 7353253 * —— —325
— * — * 2 —A 8 32823725 *5
28 2 2535238 * 225327 57
2 2 5*
8 * 37 A 5 33333
88 E 32 —f 9
**5 22538 53233
2 30* —w 20 S. 3 532353 E
2 2 32 * 295 8 3.2 8
222 55332 8 3 *
78* 23 — *7 E8
229 ,732. 63. —
22 72232 25235. 3
2 27 S — 8
* 13209 83858
8 *3 8* 258
2 2 2 25
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22**

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52333387 5355352353528 535*
J * — —— 3 2
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— 58 3358823233853033323
425353323 — 5
—A 2 2283323. 525 5335235 —
—832375— — 3223. 5222 28
23 575 536832322 587223 2 2 5252
23 7333* 33.3 32.,373.25 282327 —
753323333383353338 —E ————
53 2 *235 —8* i 5. 52 —A — 25.23 2 75 *
13323235585323 —2333833538383 5 *
*23 55723333*538 28 23*5383606838
2 *2 8* 22325 2* 2 2 22555 5.8 2 *
3333 3833333334838 2.5
— 32 *85 323832873 833328351533
2. 3339893 — 62 —A 3 2527
2.5 2822 23 — 25 2.* *2 *3 7
3 3 — 2534
3 555 —4 2 » — *
327 3333 8336
3 *25 2 — S. TA. 23 —— — 7.3 28 — —
3 2 2.7 22 52. 52 7 25 5227* 23 77
3327 3533 25853537 55235335355355 383
2 2. r * 73 — *25252 — 8 — 2
* — ) ⸗ 5 *
523 —Jꝛ 529 335 8553—323298* 9O83.
783 223538376 553835 85*
25 252352 — F
2 2— — 235353 52325 52 3753 ——
*35 224 2 5* 233. 3. 52353 — 727
—— — — 2 —— —A——— 32,432 2
— 228 2— 52328 2889. — 52 2538
52—8 n 3283 75 533223*8 2* * 8
2à5 3326 2 *537 22775 — *ñz—3
—78 23260— 3 3222. 32—23 — 757
3*53 338 32333*553 232235 5z34 183
— 3*23 7 75 235222355338 —A —
a *5æ7 5 *536 *52
        <pb n="455" />
        Hlt. Ingberler AAnzeiger.

zer St. Jugbereer x urd das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Diendiags⸗ Donnerttags- und Sonniag.
eimmer) erscheint wöchentlich viarnual Dienßtag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Kerzt. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Arzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
F — — — —
1153. 1872

Deutsches Reich. Züge der Hauptbahn aufmerksam machen, der im Interesse des

München, 20. Juli. Hrn. v. Pözl soll das Cultusmini- eisenden Publikums und namentlich der Besucher der Kaisers—
erium angeboten, das Anerbieten aber von ihm ausgeschlagen auterer Ausstellung dringend der Abstellung bedürfte. Der erste
vorden sein. — Der Hr. Minister v. Pfeufer ift hierher zuruück. Zug, der Morgens 416 hier abgeht, hat gar keinen Anschluß an
elehrt. B iinnen in die Vorderpfalz gehenden Zug und der zweite 7,30, schließt
Wie wir hören, wird jetzt ein zweites Lehrbataillon, für das siich in Homburg an einen Schnellzug an, mit dem weiter zu

. Armeekorps, in Würzburg errichtet; das erste bleibt in ommen dem Reisenden mit Billet dritter Classe gewöhnlichen Zugs
Nunchen. J hedeutende Mehrkosten und Hudelei verursachen würde. Und so

Berlin, 18. Juli. Der heutige Tag war der Erinnerungs- ann der Ausstellungsbesucher mit einem Retourbillet dritter Claffe
ag zweier Ereignisse, die sich vor zwei Jahren zugetragen und die erst mit dem um 10,20 hier abgehenden Zuge fahren, kommt aber,
ur alle Folgezeit von weltgeschichtlicher Bedeutung bleiben werden. da man sich doch bei der sommerlichen Hitze auch reftauriren
z3 war der Tag, an welchem Frankreich seine Kriegserklärung nuß, um 12,48 zu spät nach Kaiserslautern um bis 6,a2 wo man
hbergeben ließ und es war derselbe Tag, an welchem in Rom die vieder weg muß, falls man Abends noch hierher gelangen will,
eue Lehre von der päpstlichen Unfehlbarkeit feierlich proklamirt wurde. von der Ausstellung in allen ihren Theilen vollständig Kenntniß

Die preußischen Generalkommandos sind vom Kriegsmi- genommen zu haben. Es bleibt also dem Ausstellungsbesucher nur
terium angewiesen worden, in diejenigen Gegenden, wo sich an- die Wahl von Homburg aus mit dem Schnellzuge zu fahren, wo⸗
asichts der Erntezeit ein Mangel an Arbeitskrästen zeigt, umfassende durch ihm aber in Kaiserslautern zur Besichtigung der Ausstellung
zeurlaubungen von Manuschaften des Dienststandes eintreten zu die Zeit immerhin noch zu tnapp zugemessen ist, oder aber, wenn
assen. — So in Preußen! er um 10,20 hier wegfährt, in Kaiserslautern zu übernachten.

Frankreich. Beides verursacht bedeulende Mehrausgaben und haͤlt den größten

ari a, 18. Juli. Es ist oft aufgefallen, daß die fran- Theil des hiesigen Publikums sowie des Bliesgaues und Umgegend

je Armee so viele Offiziere, besonders in den höheren Chargen dom Besuch der Ausstellung zurück. Dem ganzen Mißstand könnte
, welche sich zu äußerst klerikalen Gefinnungen belennen. Die uber die verehrl. Direction der Pfälzischen Bahnen leicht damit
de der vor einigen Tagen in die Ecole Saint Cyhr aufgenom⸗ ibhelfen, daß sie den Morgens 418 hier abgehenden, Zug so viel
enen jungen Leute wirft ein helles Licht auf die Sache. Unter her hier abgehen ließe als zu seinem Anschiuß au den in die
qen jungen Leuten befinden sich nämlich 117 Mann, die aus Vorderpfalz führenden Frühzuge nöthig ist, und statt des Zuges
en Jesuiten· Erziehungsanstalten hervorgegangen sind. Bei dieser der in Kuiserslautern Abends um 6 UÜhr 42 M., den Zug der
zelegenheit erfährt man auch, daß die franzoͤsischen Jesuiten schon dort um 8 Uhr 37 M. abgeht noch hierher einlegte. — Nicht
eit Jahren nach ihnen aus Rom zugegangenen Instruktionen dar⸗ allein für und während der Ausstellung, sondern auch außer dieser
uf hinarbeiten, den größtmöglichen Theil der ihnen anvertrauten wäre dieser erste Morgens und letzte Abendszug, wie dieselben ja
zoͤglinge dazu zu bestimmen, in die Armee einzutreten. Der Zwegauch schon früher im Fahrplan St. Ingbert-Homburg
pelchen die Jesuiten dabei verfolgen, liegt zu nabe, als daß man' und umgekehrt bestanden, im Interesse des geschäftsführenden Pub-
hn näher anzugeben brauchte. likums erwünscht. Kann doch z. B. ein Gefchäftsmann, der in

Paris, 20. Jull. Dem Vernehmen nach, wird der deut⸗ Ludwigshafen zu thun hat, bei unserer jetzigen Fahreinrichtung sein
jen Regierung am 1. August die Anzeige gemacht werden, daß Geschäft hin und zurück nicht in J Tage abmacqhen, sondern braucht
ie Regierung bereit sei, die erste Rate der Kriegsentschädigung in Tage dazu, muß also über Nacht bleiben, durch diese Meh er⸗
Jetrage von 500 Millionen zu zahlen. Die Räumung der beiden'ausgabe u. das für Vieleunmnangenehme äber Nacht blei—
deparlements Marne und Haut Marne wird somit am 1. Sep⸗ ben, und außerdem 1 Tag mehr Verfäumniß, was auch schon für
enber beginnen. — Die Wahrscheinlichkeit, daß die Nationalver- manches Geschäft nicht unerhebliche Spesen sind, unterbleibt man⸗
ummlung vor Auflegung der neuen Anleihe vertagt werde, gewinnt ches Geschäft, was abgeschlossen würde, wenn wir, wie früher, den
n Bestand. A. L. Zug, im Anschluße an die Züge der Hauptbahn, benühzen, und

Paris, 20. Juli. Behufs Bezahlung der ersten 500 Milli- mit dem Letzten wieder nach Hause gelangten. das Geschäfl also in
nen traf die Regierung mit dem Hause Rothschild ein Abkommen, 1 Tag abmachen könnten. J
ie Zahlung der nächsten 500 Millionen soll durch die Bank voy Es waäre daher sehr zu wünschen, wenn sich verehrl. Direclion
itankreich übernommen sein. Nuu dieser jür die Bahn selbst nur nutzbringenden und im Interesse

Die Militär-Attachss der französischen Boischaft in Berlin des reisenden und geschäftsführenden Publikums dringend du wün—
aben Befehl erhalten, den Feldmanövern in Deutschland schenden Abänderung enischließen wuͤrde, sie dürfie dafür des
muwohnen und genaue Berichte über dieselben zu erstatten. größten Dankes hiesiger Stadt und Umgegend versichert sein.

Die „Patrie“ versichert, daß General Mol tke Thiers ein fLandau, 20. Juli. Der Strike der Tuchmacher in
uchtig eingebundenes Exemplar des Werkes über den Krieg von Lambrecht ist deendigt. Heute Vormittag S Uhr ist auch die zweite
370 und 1871 zugesandt und demselben einige äußerst schmeichel- noch dort zurückgebliebene Kompagnie des 1. Bal. des 7. Inf.
aste Worte hinzugefügt habe. Rgts. hierher zurüdgekehrt. (L. A.)

Echweiz. F In Odessa construirte ein Herr Schmidteine Loco—⸗

In dem Misssonsfest in Bassel sanden sich aus vier Etd- motive, die er nur mit Stroh, welches vorher gepreßt wird,
ꝛlen faff 1000 Gaste ein, und die Missionsgefellschaft hat im heizt. Eine dortige Fabrik hat Herra Schmidt seine Erfindung ab⸗
zten Jahr über eine Million Francs verausgabt. gekauft und will sich um ein Patent fuͤr eine derartige Locomo⸗

In Bern hat sich kürzlich unter dem Vorsitz der Frau v. sive in England, Deutschland und Rußiland bewerben.
day v. Ruid eine Gesellschaft für Frauenrechte constituirt, die f (Unmäßigkeit.) In Paris hat sich ein Verein gegen
n Ramen „Solidarität“ angenommen und aus den solideren das übertriebene Trinken don Spirituosen gebildet. Seu 1820
lementen der früheren internationalen Frauen-Association gebildet ist st der Consum des Alkohols in Frankreich von 380,000 Hectoliter

auf 978,000 Hectoliter gestiegen.

FHungersnoth in Persien. Ein Correspondent
chreibt dem türkischen Missionsverein aus Teheran, daß in dieser
Stadt allein 106,000 Menschen durch Hunger umgekommen sind.
die Anzahl aller in Folge der Hungersnoth umgekomenen Menschen
»eträgt 3 Millionen. Die Beiträge aus den christlichen Landern
jaben auf die Muselmäaͤnner Persiens einen großer Eindruck ge—

Amischte s.
fSt. In gberti, den 22. Juli. Wir wissen, daß die
erthrliche Direction der Pfälzischen Bahnen allen billigen Wün⸗
len des Publikums gerecht zu werden sucht und darum wollen
it dieselbe an dieser Stelle auf einen Uebelstand im Anschluß
hiesigen Morgenzüge an die in die Vorderpfalz gehenden
        <pb n="456" />
        nacht. Der Bewohner judischen Glaubens hat sich Sir Moses seits durch den sich hieraus ergebenden enormen Absatæ. Die
Montefiore großherzig angenommen. wegen Ihrer Pũnktlichkeit bekannte Staats.· Pffecten· Handlung
dolph Haas in Hamburg ist Jedermann auf,
Marmsto zu empfehlen, und machen vir auf die heute in
unserem Blatte erschienene Annonce obigen Hauses besonden
aufmerksam.
F. X. Demetz, verantwortlicher Redacteur. —
2
Bebanntmachung.

Die unten näher bezeichneten, auf den Gruben St. Ingbert und Mittel.
berxbach lagernden und zu Grubenzwecken nicht mehr brauchbaren Materialien sollen im

Submisfionswege an den Meistbietenden verkanft werden, nämlich:

140 Vielo
In allen Branchen, insbesondere aber bei Bezug der all-
gemoin beliebten Original-Loose, rechtfertigt gich das Ver-—
frauen einerseits durch anerkannte Solidität der Pirma, ander—

Bekanntmachungen.
Fĩnladung.

Bezirkslehrerverein „St. Ingbert⸗Blieskastel“

Hauptversammlung am 7. August

nächsthin um 1 Uhr des Nachmittags im

Stadthaussaale zu St. Ingbert, wozu die

Mitglieder und alle Freunde der Jugend—

hildung höflichst eingeladen werden.

Der Ausschuß.
In volge der ministeriellen Warnung⸗
bezüglich des Ankaufes von amerikanischew

Speck, und mehr noch veranlaßt durch das

Verbot, betreffend den Vekauf dieses Spe—

kes, wesches von verschiedenen Bürgermei⸗

sterei⸗ Aemtern hiesigen Bezirkes ergangen
fein soll, habe ich heute durch den Königl
streisthierarzt Hrn. Kautzz meine Speck⸗
borräthe sanitätspclizeilich untersuchen las-
sen und hat sich, wie dessen untenstehendes

Attest dieses bekundet, bei der Untersuchung

herausgestellt, daß mein Speck, der über

Antwerpen bezogen wurde, nicht nur rein

und Trichinenfrei, sondern selbst von sehr

zuter Qualität ist und als gesundes Nah⸗
rungsmittel empfohlen wird.
Saarbrücken, 17. Juli 18733.
J. B. Müller.
Attest.
Der sub Firma J. B. Müller hier
bestehenden Handlung bescheinige ich hier⸗
mit, daß ich heute in deren Auftrag von
den auf deren Lager befindlichen verschie⸗
denen Parthien, in Kisten verpackten ameri⸗
kanischen Sp ckes, von dem in sechs von
mir ausgesuchten Kisten enthaltenen, je zwei

Stücke mikroskopisch untersucht und keine

Trichinen darin gefunden habe. Der Speck
ist von gutein Aussehen, überhaupt von sehr
zuter Beschaffenheit.

Saarbrücken, den 17. Juli 1872.

Der Königliche Kreis⸗Thierarzt,

(L. 8.) gez. Kautz.
Decimalwaagen Tafelwaagen
Schnellwaagen und Küchen⸗
waagen liefert nach neuester Vorschrift
billigst unter Garantie, C. König
Maschinenfabrikant in Speier.

Wiederverkäufern entsprechenden Rabatt.,

Warnung.

Ich ersuche hiermit Jedermann, meinem
Sohne Mathias Bieg mnichts mehr auf
meinen Namen zu leihen oder zu borgen,
indem ich keine Zahlung für denselben mache.

Franz Bieg von Niederwürzbach.
Ein braves Dienstmädchen
wird zu sofortigem Eintritt gesucht. Die
Exbed. d. Bl. ertheilt Auskunft.

—S Grude
St. Ingbert. — —
Kilogramm.

2500
2120 200
7055 500
5557

Alte Drahtseile
Verbranntes Gußeisen von Oefen und Roststäben
Altes Gußeisen von zerbrochenen Rädern ꝛe. ꝛc..
Alte gegossene Winkelschienen
Altes Eisenblech (Abfälle)
Altes Zinkblech (Dachrinnen) WW
Alte Winkel- und Flachschienen
D Schienen⸗Abfälle.. —
Schmied und Rockeleisie
Reife von Schmierfässern
Die Materialien und Verkaufsbedingungen können bei dem Materialrechner zu
Zt. Ingbertergrube und bei der Grubenverwaltung Mittelberxbach eingesehen
verden. Die Angebote auf genannte Ggenstände sind verschlossen und gehsrig bezeichnet
dis Donnerstag den 1. August 1872, Nachmittags 2 Uhr, bei dem unterzeichneten Amte
inzureichen.
St. Ingbert den 20. Juli 18s73.

Das kgl. Bergami
J. Kamann.
— EWinladung
zur Betheiligung an den neu beginnenden Ziehungen der großen von der Herzog
lich Braunschweig⸗Lüneburgischen Landes-Regierung genehmigten und garantirten
Geldverlhoosunge—
Der groͤßte Gewinn beträgt im glücklichsten Falll
Die Haupipreise betragen: n
Thaler 80,000, 40,000, 25,000, 20,000, 15,000, 12,000, 2 à
10,000, 32 8000, 6000, 3 àû 3000, 13 44000, 3000, 35 4 2000,
34 1500, 155 4 1000, 7 4 500, 3114 400, 18 4300, 433 4
200, 575 4 100, 75 4 80, 85 4 60, 50 à 50, 20,600 à 47 ꝛæc. ꝛc.

Ueber die Hälfte der Loose werden durch sechs Verloosungen mit Gewinnen
gezogen; in Allem 831,300 Gewinne und kommen solche planmäßig innerhalb
einiger Monate zur Entscheidung.

Gegen Einsendung des Betrages oder Postnachnahme versende ich „Original-
Loose“*“ als Erneuerung für die zweite —A gmtlich planmäßig festgest Ilt

schon den 25. und 26. Juli d. J.
stattfindet, zu folgenden festen Preissen:

Ein ganzes Originalloos fl. 7. — Ein halbes Originalloos
fi. 3. 30. Ein viertel Originalloos fl. I. 453. So, W., unter Zu⸗
sicherung promptester Bedienung.

Jeder Theilnehmer bekommt von mir die mit dem amtlichen Stempel versehe⸗
nen Original⸗Loose pünktlich zugesandt und sind solche nicht mit Promessen za
vergleichen, welche nur auf personlichem Vertrauen beruhen.

Der amtliche Original⸗Plan wird jeder Bestellung gratis beigefügt und den
Interessenten die Gewinngelder nebst amtlicher Liste prompt zugesandt.

Durch das Vertrauen, welches sich diese Loose so rasch erworben haben, erwarte
ich bedeutende Aufträge, solche werden bis zu den kleinsten Bestellungen, selbst nach
den entferntesten Gegenden prompt und verschwiegen ausgeführt. L

In kurzen Zwischenräumen fielen acht Mal die ersten Hauptgewinne in mein
vom Glück begünstigtes Geschäft.

Man beliebe sich baldigst und direct zu wenden an n

“au,
Staatseffeeten Handlung in Hauburg.
Für das mir bisher in so reichem Maaße bewiesene“ Vertrauen sage ich
meinen Interessenten den besten Dank.

Eisendreher u. Schlosser
erhalten anhaltende sehr gut lohnende Ac⸗
cordarbeit. Verheirathete erhalten Vor⸗
zug, u. wird deren Umzug vollständig
dergütet.

Wo' sagt die Expedition d. Bl.
nedam Druck und Verlag von F X. 57 —— Ingbert.
        <pb n="457" />
        242 — 52522828 —X 4
2325 —52 532—258 222 254 * 4
s3833355535 53 38 3888 35 33 513355 36
8* * — —M 3 —8 2 * ** 7
3 3 3 883 — 7333 5 586 z335 55*
273—3 ——— 22 53 23z25 8535 —535 53 — 558 8
3 38 —— — —X — 25825 — * 122 58 —
35——333335 s 3 ——— 34 43353
23333353538733 3383 383 535,0 5,3..* — ———
5358 — V——
20 27 —A * —525* 2— 55235 ——* 55 — *88 222 7D7*
57 * — — 2 8 —— 2*8 222325 5 2c35* ——
53 —A —5 22 — *2————. 5—* z57 * — 58B.7 * —8
2 * 2* 8 —
*——8 355*55 22—555335 *27 328533233 28
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        Sl. Ingberter Anzeiger.

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der St. Pngberter ren Aund das mit dem Hauptblatte verbundene Unkerhaltungsblatt, mit der Dienstagt-, Donnerstagt · und Sonniag
zummer) erscheint vdchentlich vierm al: Dienstag, Donner sStag, Samstag und Sonnmtag. Abonnementeßreis viertelijahrig 42 Kerzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnei —
116

22,

St. Iagbert, den 24. Juli.
Der in München erscheinende, Deuische Merkur“, Organ der
Iltkatholiken, drudt an der Spitze seiner neuesten Rummer den
Vortlaut des Jesuitengefetzes ab, ertlärt jedoch, in einem daran
ich anschließenden Leitartikel das Gefühl als ein ziemlich allgemein
xerbreitetes und augenscheinlich auch von ihm getheiltes: daß dieses
zesetz die Gefahren des Jesuitismus nur zum kleinsten Theil be⸗—
eitige. „Gehen auch de Jünger Loyola's auseinander und außer
dand, so bleibt doch ihr Geist zurück und ruft als Bundesgenosfen
jeben andere böse Geister. Eines thut vor Allem noth; das ist:
ine radikale Reform der klerikalen Erziehung.“ Und wie sich der
Merkur“ diese Reform denkt, hat er lürzlich schon ausgeführt;
x will nämlich, daß die Erziehung der Geistlichkeit vom Staate
n die Hand genommen werde. Daß mit dem Ausweisungsgesetz
die Gefahren des Jesuitismus für Deutschland noch lange nichi
heseitigt sind, muß übrige s jedem Vaterlandsfreund kllar sein; es
ann dieses nur der Anfang einer Reihe, von Gesetzen sein, die
deutschland noch zu feinem Selbstschutze gegen innere Feinde uöthig
ul. Aber schon das Ausweisungsgesetz hat im Vatikan, wie
lgemein belannt, viel böses Blut gemacht und doselbst die größte
irhitterung gegen Deuischland hervorgerufen.“ Daily News“ er⸗
lt un ein· Telegramm auß Rom voin; 19 d., wonach der
eutsche Geschäftsträger dem Cardinal Antonelli mündlich eine Note
xr deutschen Regierung mitgetheilt hat, daß dieselbe nicht begreife,
rarum Maßregeln, die bestimmt seien, die Wohlfahrt des Reiches
m fördern, ohne die Juteressen einer Religionsgesellschaft zu kom—
romittiren, den Papst verdrossen hätten. —

Thiers hat wiedet eindigl in Liner prinzipiellen Frage, in
xt Frage wegen Bestewerung der Rohstoffe, einen glän⸗
enden Sieg erfochten. Nachdem die National Versammlung mit
46 gegen 248 Stimmen befchlossen, auf die Diekussion der Ar⸗
ilel des Gesehe niwurfs einzugehen, nahm sie Schlage auf Schlag
hon eine canze Reihe von Paragraphen des Gesetzes mit allen
en Handel und die Industrie Frankreichs beschränkenden Bestim⸗
nungen an. S 7 *6
Dentsches Reich.

Mäünnchen. Dem Vernehmen nach sollen die Gesetzgebungs
uhschüsse beider Kammern zu Anfang des Seplember auf einig—
dage zusammentreten, um verschiedene durch Ein führung des deut—
hen Militärstrafgesetzbuches nöthig gewordene redacüonelle Aender⸗
mqen unserer Militarstrafgerichtsordnung zu berathen. 43.

Berhin, 22. Juli. Von der Großartigkeit der Vorbe⸗
ritungen zur Wiener Weltausstellung macht man sich vielleich
anähernd einen Begriff, wenn man erfährt, daß in einet Woche
8214 Juli) die Zufuhr von Malerialien allein 93, D601 Centne
rirug, für welche 198 Waggons erforderlich waren. Es wurden
anlich zugeführt 22867 Cir: Eisen in: 21 Waggons, 1600 Cir.
all in 8 Waggons, 86,761 Ctr. (984,800 St.) Ziegel in 458
daggons und 1884 Ctr. diverse Materialien in I Waggong
wurde Schotter“ in 71 Zügen mit 2630 Waggons
ueführt.

— — —

4 — —XR

Berhin, 22.Jali. Eine amkliche Depesche ans Elber⸗
d meldet: die ganzliche Beendigung des Bergmannsficikesimn
—X Bergisch⸗Markischen Eisenbahnen. Die Kohlenabfuhr
ndet von Jeute ab wiedet regelmäßig statt. Der Wagenandrang
dreß. (Fr. Sy
Bertlin, 28. Juli?Die Post“ schreibt: Zufolge der im
Pegsmisterium getroffenen Dispolitionen beginnt die Raumung der
vnartementz Marne und Haute⸗Marne am 21, Seplember.

If qhl, 27. Jull. Der Kronprinz des deutschen Reiches ist
eue um 12250 Uhr hier angekommen und im Hotel Exlisabeth
—TXD— Gilgen durch den Flügeladju-
Fürsten Lobkowitz empfangen worden. Gleichzeilsg mit dem
genprinzen traf · der Kaiser von Oesterreich in preußischer Uniform
Hotel zu halbstündigern Befuche in

uli
85

——
Pest,23. Juli. Die Conferenzen wegen der Internationalt
sind dis Ochober vertagt. (Fr. 3) 3 —
Frankreich..
Der Independance Belge? wird aus Versailles geschrieben,
aß die französische Regierung, im Vertrauen auf den vollständigen
Erfolg der Anleihe, bereits ihre Dispositionen für die verschiedene
Ibzahlungen an Deutschland getroffen habe. Eine Milliarde werde
noch in diesem Jahre gezahlt werden,“ die zweite zwölf oder 14
Monate später, und nach diesem Termin hofft man in der Lage
u sein, für die letzte Milliarde die ausreichendsten Garantien zu
eben. Die vollständige Räumung des französischen Gebiets Lönnte
ꝛijo vor dem Ende des nächsten Jahres erfolgen. ( Soll uns
iehr lieb sein) n
England.
London., Am Schlusse einer Kritik über das neulich er⸗
chiene ne erste Heft des Generalstabswerkes über den französisch⸗
»eutschen Krieg sagt der „Daily Telegraph“:,Bei genauer Prüf-
ung wird man ersehen, daß die Deuischen nicht allein Erfolge er⸗
angen, sondern auch, was von weit größerer Bedeutung ist, die⸗
elben verdienten, weil sie die nöthige Einsicht zeigten und sich die
vesentlichste Mühe nahmen. KFrieg wird nienals eine richtige
Wissenschaft fein, doch in den Händen des Mannes, der im Jahre
836 das Kriegsspiel mit nach der Türkel nahm,es hat er (der
drieg) fast dieses hohe Lob verdient.“ Iα —
Italien.
Floren .20. Juli. Der romischen Korrespondent der
Gazeita d' Jtalia meldet; Der Popft fertigte jungsi eine geheime
Bulle aus, worin er dem künftigen Konklade den stardinal Pane⸗
bianco als seinen Nachfolger empfiehlt. α
— 5Cunmi ssch t e s.
Saarbenchen, 18. Jull.* Die hiesige k. Bergwerks⸗
Direltion hat soeben die neue Preisliste veroffentlicht, wonach vom
1. August 1872 ab sämmtliche Kohlensorten recht namhafte Auf⸗
chläge erleiden.
J. ßSaisetlaun tern, 20. Juti. Die „Kaisersl Ztg.“
gibt dem Wunsche Ausdruck, daß wenigstens un einem Tage in
det Woche das Eintrittsgeld in die Ausssellung, das pro Person
30. Kreuzer beträgt, eiwa aͤuf die Hälfte herabgesetzt und so auch
irmeren Venlem namentltch den vieien Arbeitern, die Moglichkeit
um Besuch der. Ausstellung gegeben würde. Weiter gibt sie den
Fabritbesitzecn zu bedenken, ob sie es nicht in ihrem und im In—
teresse ihrer Arbeiter für geboten erachten, diesen den Besuch der
Ausstellung zu erleichtern. Nur dann würde die Ausslellung voll⸗
tändig ihren Zweck erfüllen, wenn auch die Arbeiler aus derselben
ernen kbönulen. ..
fKaiserslautern, 22. Juli. Der Verbanddiag der
pfälzischen Gewerbvereine hielt seine Sitzung im Saale zur Ein⸗—
racht.“ Die Berhaadlungen, an welchem auch Herr Regierungs⸗
cath Scharnberger, Herr Rath Medikus und Hr. Bezirksamtmann
Zenetti lebhaften Antheil nahimen, boten des Interefsanten sehr
diel. Herr Albert hielt über die Thätigkeit sämmtlicher Gewerbe
Vereine in der Pfalz einen umfassenden und anziehenden Vortrag,
der sehr beifällig angenommen wurde. Herr Redacteur Weise jprach
iber das Wesen der Fortbisdungsschulen, hob besonders hervor,
daß Kinder uinter 10 Jahren und bann nur, nach wenigsteus drei
Stunden genossenem Unterricht, gicht; in Fabriken zur Arbeit an⸗
zehalten werden dürfen, und wünscht ailexseits mehr Betheligung
Seitens der Gemeinde und des Staates. Ein Anlrag des Herra
Albert, anzustreben; daß die gewerblichen Fottbildungsschulen obli—
gatorischer Natur und frei von jeglicher konfejsionellen Beeinflussung
werden möchten, erhielt allseitige Zustinmunßg —*
Das Jahressfest des Pfalzischen Hauptderelns. der Gustab⸗
Adolphstistung wurde am 18. d. in Rofenhaufsen abgehal-
len. Es wurden 46 Gemeinden, darunter 18 pfälzische, mit ünter⸗
stützungen bedacht, unker diesen Blieslastel mit 800 fl. Ensheim
mit 900 fii, Karlsherg mit 300 .. Neußänsl wi Tog“
        <pb n="460" />
        Dberwiesen mit 250 fl. un. s. w. Ein Vermächtniß des Herrn
Wilhelmi von Neustadt im Betrag von 200 fl. soll zur Auschaf—⸗
fung eines Taufgeschirres verwandt werden, üver welches der Cen—
ralvorstand bei dem Feste in?Speyer zu verfügen hat. Der noch
derbleibende Rest des Vermächinisses soll der Gemeinde Ensheim
zur Anschaffung einer, zweiten Gloͤde zugewiesen werden.

Speyer, 21. Juli,. Heute früh verunglückte ein Knabe
von 7 Jahren, der trotz aller Verordnungen, und obwohl ein
icherer Badeplatz von der Stadt hergestellt ist, im Hafen sich
baden wollte. IJ

F Wie die „Karlsr. Ztig.“ berichtet, hat den um 10 Ußn
bon Mühlhausen abgehenden pariser Schnellzug am 20. Juli ei—
Unglück geiroffen. Der Zug ist auf dem Viaduct in Damenimer
gjrch entgleist, wobei die Locomotive und zwei Wagen über di
Brücke hinunterstürzten und der Locomotivfühter und der Heize
»en Tod fanden. Die Personenwagen, welche sich von den Vor
wagen geirennt hatten, blieben unbeschädigt und die Reisender
inverletzt.

3. A. Demet, veraniwortlicher Redacienn.
Bekanntmachungen.

J 0
Duünger⸗Fabrik
Dünger⸗Fabrik
in Ludwigshafen am Rhein

Goldne 72MNedailse 18688.
von Hichel, Lederle Comp.
Controlfabrik mehrerer landwirthschaftlicher Vereine,
mpfiehlt zur Herbstsaison in anerkannt vorzüglicher Qualität, unter billigß⸗
Preisnotirung: * B
Znochenmehle1
SZuperphosphate, — I

Danksagung.
Allen Denen, die meinem seligen
Manne das Geleite zum Grabe gaben,
owie dem hiesigen Hülfs verein insbe⸗
ondere, der so krattig mich arme Wittwe
aunterstützte, sage meinen tiefgefühltesten
Dank. —

Barbara Hauk.

Häuserversteigerung.
Samsiag den 27. Juli 1872, Rachmit.
ags 4 Uhr zu St. Ingbert bei Adjunc;
heinrich Schmitt, läßt Maurer Mi
hael Spohn von da, seine beiden neu
rbauten, zu St. Ingbert im Hirteneck ge⸗
egenen Wohnhäuser mit Stall, Keller und
Dof offentlich auf Eigenthum versteigern. Auf
Zherlangen wird auch Garten dazu abgetreten.
Bis zum Tage der Versteigerung können
die Wohnhäufer mit Zugehör auch aus
reier Hand gelauft werden. un
Der Amtsverweser des kgl. Notars Horen
S. Biffar. —
In Folge: der ministeriellen Warnung.
hezuͤglich dez Anlaufes von amerikanischem
Speã, und mehr noch peranlaßt durch das
Herbot, betreffend den Vekauf dieses Spe—
lez, wesches dan verschiedenen Bürgermei⸗
lerei⸗ Aemtern hiesigen. Bezirles ergangen
ein soll, habe ich heute durch den Koͤnigl.
Zreisthierarzt Hru. KQauz meine Speck⸗
atrathe sanitätspelizeilich untersuchen las⸗
jen und hat sich, wie dessen untenstehendes
Attest dieses bekundet, bei der Untersuchung
derausgestellt, daß mein Sped, der über
Antwerpen bezögen wurde, nicht nur rein
and Trichinenfrei, sondern selbst von sehr
zuter Qualität ist und als gesundes Nah
rungsmittel empfohlen wird.
Saabrüden, 17. Juli 1873.
3. B. Müller.
— At e st. —F
Der sub Firma J. B. Müller hier
estehenden Handlung bescheinige ich hier⸗
nie, daß ich heute in deren Auftrag von
den auf deren Lager befindlichen verschie⸗
zenen Parthien, in Kisten verpackten ameri⸗
tanischen Sp des, von dem in sechs von
mir ausgesuchten Kisten enthaltenen, je zwei
Stücke mikroskopisch untersucht und keine
Trichinen darin gefunden habe. Der Spech
st von guten Aussehen, überhaupt von sehr
zuter Beschaffenheit.
Saarbtüucken, den 17. Juli 1872.
Der Konigliche Kreis⸗Thierarzt,
(l. 8.. gez. Kautz.

Kalisalze,
Weinberg-Wiesen Dünger,
Bopfen Tabak Dünger.
Analysen, Preislisten und Gebrauchsauweisungen gratis. Offerten und
Anfragen von Plätzen, woselbst noch keine Verkaufsstellen sich befinden, sind un—
detzs angenehm.
fälzische Industrie-Ausstellung
in Kaiserslauternmm,,,
vom 14. JZuli bis gegen Ende September 18722.
Bei allen pfälzischen Bahnstationen können Eintritts
Billete zur Ausstellung gelöst werden, in welchem Falle da—
einfache Fahr-Billet 2Tage giltig ist und zut freien Rie
fahrt berechtigt. —
VReas Centraleomite.

8

4
Ziehung am 1. August a. c.
Duurch Ankauf eines Anlehens-Looses des —
Herzoglich Braunschweig. Prämien-Anlehens
58 die e einen der Gewinne von Thlir. 8B0, 000, 78, 000, 60000 38 000
30 O0b, Ao, OOO, 36, 000 2c. erlangen zu konnen, da ein solches Loos in al lenn statthaben⸗
den Ziehungen so Lange mitspielt, bis demselben einer der Gewinne zu Theil geworden ist.
Den Antkauf dieser durchaus soliden und ficheren und deshalb besonders beliebten Staatsloose
erleichtern wir unter Gewährung des Vortheils sofortigen vollen Spielgeunfses
vom A. August d. * an schon, durch die Einrichtung, daß wir solche gegen Ratenzahlungen
in kleinen Beträgen auf angemessene Zeiträume vertheilt, ablassen. * 5 5.
Matenbriefe à Thlr. 2. — die zur nächsten Ziehung in welcher Thlr. 100,000 zur Ver⸗
soosung kommen — schon voll berechtigen, sowie Pläne sind zu beziehen durch 7
gZgoritz Stiebel Söhne
Vanhk- und Wechselgeschäft in Frankfurt a. M.
ñn der Scheune des Peter ——
V Pribatier, konnen Früchte ge⸗
droschen und gelagert werden per Tag zu
24 fr.

rucot⸗· rod⸗, Fleisch ꝛe. Preist
der Stadt Zweib rücken v. 25. Juli.
Weizen 8 fl. 17 Xr Korn 4 fl. 30 6
Berste Areihige. — fi. — kr.“ Gerste vier
ceihige, — fl. — kr. Spelz — fl. — k
Spelzkern — fl. — tr. Dinkel — s
— fr. Muchfrucht — fl. — kr. Hafe
3 fl. 48 tr. Kartoffein Ufl. 36 kr. Her
—
Zentner. Weißbrod Uin Kilogr. 20 k
dornbrod 83 Kelogr. 24 kr. ditto 2 Kilogt
Gtr. ditio 1 Kilogr. 8 ke. Gemischtbrod!
il. Z2tr. 1 Paar Weck 100 Granum Lhr
Rindfleisch 1. Qual. 20 tr. 2. Qual. 18 h
dalbfleisch 18 kr. 83 18 0
-chweinefleisch 20 kr. per Pfund. Butter d
ir. per Pfund.

Dem Jakob Sqwarz, Dreher,
zu seinem heutigen Namenstag ein
onnerndes Hoch, daß ihm alle
Wassersäck verspringen.

17 —
——

—«V—— für! die Stadt St.
JIngbert ist von heute an bis zum nächsten
Donnerstag (Fruchtmarktstag) festgeftellt:

Korabrod 8 Kigr. 25 Erzr. Weiß
brod 10 Kezzzzz. 7
Zämmtliche Bäcker von St. Ingbert.

Ochsenngh si
Fritz zulsalat

‚ei

— — —
— —
Jedaktion, Orud und —X von J. x. emeotß in

44
KFuduę.
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        * 222 2022
—— — 32525822
2222 5552 35*8— — —222 32
28328 83232523 25353582355* — — 8 85* — 2—25353
AA 5535355337 25255 5853 555 —— 25*3*8 52z 75—
2235585 äe— 3525833
s*s22 8282533 5533358553555 —A * ——
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2 7558— c78 *2 2 852 337335 — 53*2 256225*
526 23 53337253 —2382 3228358— — —A 755 2 —2888
5 55238335— 255333— 53233228 288 8575— 55—2 5 —5 552325838 2
55583 2* 2228 — 238 5328 23835 2 —— — — —
5353 3 — —
3* 13—855 335633355 55235* — 23525 33533323 *
35558 —332352—833537 8225 —‘ 5 ——— 2538 2 ** —B5222
55 —A 52 2 5 2 5 * 25 8 — 28 — *
—X — 252 55—2—* 38 — — — —A 22337 8
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3 353333523 8 s536353 —538
5 3232528 — 3223 322 3z2233
5.27—323847 285373 5—38353833
8 33335 833233 3.5 53537 ——
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34253235 737 67
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38225385 228 —— 553*233553—85
22335288 35 555 523233 —— 3573
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        St. Ingberler Znzeiger

— F
——
da St. Fngberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblaite verbundene Unterhaltungoblait, mit ver Diendtags⸗ Donnetttags⸗ and Sonntag
ner) erscheint wochentlich vi er mal: Dienstag, Donner stag, Samstag und —A—
12 Silberax. Anzeiaen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattichrift oder deren: Raum berechnet. deerað
Sonnutag, den 28. Juli 37 4* 1872

—D

Deutsches Neich. J

Munchen, 28. Juli. Wie schon früher berichtet, wird
e 4 Eskadton des 5. ChevaurlegersRegimentes am 1. Oktober
cufenden Jahres von St. Avold nach Saargemünd verlegt wer⸗
in; neueren Bestimmungen zufolge soll nun auch noch die 8.
tadron desselben Regiments nach Saargemünd verlegt werden,
bald die erforderlichen Garnisonseinrichtungen an letzterem Orte
lendet sein werden. Der Garnisonsort St. Avold wird dann
orderhand offen bleiben. —

R Unchen, 25. Juli. Wie in militärischen Kreisen ver⸗
uutet, hat der Deutsche Kronprinz die Absicht, sich im nächsten
Nonat von Berchtesgaden nach Ingolstadt zu begeben, um die
jestung zu besichtigen. (Aa. 3).

In Berchlesssgaden wird nächster Tage der Erzherzog
Ubrecht und zu Anfang des August der Kaiser Franz Joseph
im Besuch des deutschen Kronprinzen eintreffen.

Metgz, 23. Juli. Die Arbeiten an den neuen Forts schrei⸗
m rustig voran und a'sch die älteren Forts sind so ziemlich hol⸗
cidet woörden. Die Franjosen hatten bei dem Bau derselben sich
acht ganz vom Vauban'jchen System entfernen können, einige
herke, die auf Lehmboden erbaut waren, hatten nicht genügende
itundlage und durch den Regen der letzten Jahre in mancher
insicht gelitten, so daß auch hier viel umgearbeitet werden mußte.
s ist aber dem deutschen Geniekorps gelungen, die Festigkeit aller
ieser Werke bedeutend zu erhöhen: und die bisherigen Bauten
ii den Anfordernngen des neuen Fortifikationssystems in Ein⸗
ang zu dringen. Seil neuerer Zeit ist hier auch eine großartige
jegel· und Steinbrennerei in der Einrichtuag begriffen und bereits
weit gediehen, daß im Etablissement schon die Steine für den
au des Werkes selbst hergestellt werden. W

3tg. f. Lothr.) *

Berlin, 25. Juli. Der Fürst-Reichskanzler. und Frau
ürstin von Bismarck feiern am 28. d. M. (morgen) das Fest
brer silbernen Hochzeit..

Die Gesammiausprägung von Goldmünzen stellte sich bis
m Juli auf 212,120,240 Mark, wovon 203,965. 180 Mark

Zwanzigmartstücken und 8,155,000 in Zehnmarkstücken bestehen.

Berlien. „Die Jesuitlen treiben“ — so wird der
Deutschen Presse“ aus Mainz geschrieben —ihre Geschäfte ruhig
eiter. Wie die ziemlich starke Anzahl Angehöriger des Ordens,
elche gegenwärtig täglich unsere Eisenbahnstation passirt, zeigt,
at man in Bayern und Preußen das Reichsgesetz promter voll⸗
gen. Bei uns (in Hessen) hat die Regierung erst noch die
isümler zum Berichte airfgefordert, wo und wie viel Jesuiten

den einzelnen Kreisen wohnen. Dieses merkwürdige. Fragen

ꝛer Dinge, die alle Welt weiß, länt auf den Eifer schließen, mit
m das Gesetz bei uns zur Ausführung kommen wird. Und dann
d noch die Erzbruderschaften, die Marianischen Bürgersodalitäten,

r trotz allen Leugnens in den höheren sogenannten kathorischen
hranftalten des Landes wuchernde Unfug der Congregationen

nn der jesuitischen Schulanstalten (Mariensqhulen) der Schulbrü⸗

r⸗ und Schulschwesterschaften zu deseiligen — da giebt's ohne
veifel noch viel zu fragen und zu berichten. Es ist freilich hart,

besten Freunde endlich das Gesetz fühlen lassen zu müssen. Hat

m es doch ruhig geschehen lassen, . daß seldst Polizeibeamte sich

8 blaue ober weißgelbe Jesuitenbande mit der Marienmedaille
n den Hals hängen ließen.“ — Die aus Deutschland verwiese⸗

n Jejsuiten suchen zum Theil in Luxemdurg ihre abgebrochenen
ütten wieder aufzustellen. In Diekirch haben sie einen regelrechten

rtündungsversuch gemocht, der indeß, Dant der liberalen Moͤjo⸗
jät des Diekitcher Staditathes, siegreich zurückgewiesen wurde. Ja
m welchem die Lurb. Z.“ den Wunsch aus⸗

richt, daß sammtliche Gemeindevertretungen des Landes das von der
tadt Diekirch gegebene mannhafte Beispiel befolgen möchten, wird

es Verlangen sehr angemessen so begründet: Die Regierung des

dentschen Reichs hat den Jesuiten den Krieg erklärt, weil diese
em prokestänsischen Kaiserihum Haß und Untergang geschworen

haben. In Deutschland selber, namentlich in den Theilen des
Reiches, wo die Confessionen gemischt find, wird man den Orden
nicht sonderlich für ey. Aber in ElsaßLothringen liegen die
Zachen ganz anders. Hier kann er der deutschen Herrschaft, der
stuhe des neueroberlen Reichslandes gefährlich werden. Das Je⸗
uitengesetz ist darum haupisächlich auf Elsaß-Lothringen berechnet.
gestatiet die Luxemburger Regierung nun den Jesuiten, sich bei
ins niederzulassen; so werden sie dicht an den Grenzen Deutsch-
Lothringens einen Agitationsherd schaffen, dessen Wirksamkeit haupt
ächlich auf das von Frankreich verlorene Gebiet berechnet sein wird:
Was dann geschieht, ist leicht vorherzusehen. Man wird unfere
Regierung für alle jesuitischen, gegen Deutschland gerichteten Um—
riebe verantwort lich machen, und wir gehen Conflicten und Ver—
vickelungen aller Art entgegen. Im Interesse der Ruhe und Sicher⸗
seit unseres eigenen Landes liegt es daher, daß man die aus
Deutschland vertriebenen Jesuiten durch jedes gesetzlich zulässige
Mittel verhindere, sich hier, sei es als Corporation, sei es einzeln,
niedexzulassen und anzusiedeln. Reicht die bestehende Gesetzgebung
zu diesem Zwecke nicht aus, so muß die Regierung bei der Kam—
ner neue, auskömmliche Gesetze beantragen. Thut sie es nicht —
min, dann setzt sie die Ruhe, den Frieden und die politische Sicher⸗
jeit des Landes in einer unverantwortlichen Weist auf's Spiel.
Darmstadt. Die .„Darmstädter, Zig.“ vom 25. da.
zringt die Verlustliste der großh. hessischen (25.) Division im
Feldzuge 1870/71. Der Gesammtverlust der Division beträgt
2628 Mann, darunter 103 Ojfieiere, 2829 Mannichaften. Ge⸗
allen und an Wunden verstorben sind 837 Officiere 195 Mann-
chaften, an Krankheiten verstorben6 Olfisrere, 335 Mannschaften.
Berwundet wurden 60 Officiere und 1460 Ponnschasten Vermißt
ind 39 Mann. Die meisten Verluste haite das 1. Infanterieregi⸗
nent: 209 Todte, 304 Verwundete und 5 Vermißte. — Seit
iniger Zeit ging das Gerücht um, der Grsßherzog wollie sich
mit der Tochter eines hiesigen“ Hofbedienstelen zur linken Hand
verheirathen. Die Sache hat nur insofern Interesse, als man auch
von politischem Einflusse spricht, den die Dame habe oder erstrebe.
Ddas Gerücht wurde dementirt, iritt aber trotzdem immer wieder
bestimmter auf. Die betreffende Persönlichkeit, niederem Stand an⸗
gehörig, soll zur Gräfin don Hochstädt (Hochstädten) ernannt wor⸗
zen sein, und mit steigender Bestimmtheit wird ein hiegfiger
Heistlicher bezeichnet, der die Trauung dereirs vollzogen haben soll.
Frankreich. —
Paris, 26. Juli. Zur Zeichnung der großen Anleihe
oslen 500 Millonen für Wien, 600 Millionen für England,
250 Millionen für Berlin, 250 Millionen für Belgien, 1000
Millionen füt französische Bankiers und 1000 Millionen für das
Hublitum reserbirt werden.
Paris, 26. Juli. Die Verhandlungen, der Regierung mit
»em Hause Rothschild und der Bank von Paris sind gestern
jum Nöschiusse gelangt. Die Contrahenten haben einen Vertrag
interzeichnet, wonach Rothschild und dir gedachte Bank der Regie⸗
vng 700 Millionen Franten in- Tratten auf das Auslande zum
etzigen Wechselcourse in dem Zeitraume dom Schlusse der Sub⸗
cription bis zum Jahresschlusse zuficher.
2EAEchweiʒ..
Be'rn, 26. Jull. Eiu päpstliches Breye irennt den Canton
Zenf von der Diozese Lausaune und er zebt, laut der Gazette der
zaufanne,“ den Pfarrer Mierwmilsod, Bijchof von Hebron i. P.
zrmlich zum Bischof von Genfe
mt i sch t er

FGune W&amp;kheinhessen), 21. Juli. Sämmtlicht
Jehrer Beal- ind Moltechule baben ihre Lehrtbaäätigkeit ein
yestellt. J
4 In Renne Frankreich) hat sich ein Mann dadurch
m's Leben gebracht, daß ec den ganzen Leib mit Petroleum an⸗
hüttete, fich dann »u Berte legte und anzündete.
— Aea-Frcenvoriũ edee
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        Bekanntmachungen.
Crescenzversteigerung.
Mittwoch den 81. Juli 1872, Nachmit⸗

ags 3 Uhr, zu St. Ingbert in der Be—
zausung von Adjunkt Heinrich Schmitt
laßt Herr Carl Amboss, Geschäftsagent
in Zweibrücken, als provisorischer Masse⸗
eiwalter der Gantmasse Gebrüder
Mayer in St. Ingberl, öͤffentlich ver⸗
deigern:

Die Kartoffeln auf 156 Ruthen Acker
rechts in den Seyen.
die Gerste auf 180 Ruthen Acker im
Betzenthal, Bann St. Ingbert.

H. Biffar,
Amisverw. des k. Notars Horn.

2 —

II. Pfälzische Industrie-Ausstellung.

Da nach 5 11 des Programms die mit der Bedienung von Maschinen, der Beau
ichtigung oder Reinigung der Lokale und Gegenftände 2c. beauftragten Bedienstelen XR
kintritt haben, so ist es von Anfang an als selbstverständlich betrachtet worden, daß aus
zie Aussteller Erlaubnißscheine zum Betreten der Räume auf dem Bureau erhalien koͤnnen
o oft fie es für nöthig halten an den von ihnen aufsgestellten Gegenständen tuwas nach
ehen, namentlich Maßregeln zu deren Schutze vor Schaden oder Ver derbniß zu ergresee
vas hiermit ausdrudlich belannt gemacht wird.

Kaiserslautern, den 27. Jui 1872...
Für das Central⸗Comite:
Der IU. Vorsitzende
Fercl. Rhien.
Der 1. Sccretär,
Dr. W. Medicus.

*2mꝛssi
weslige Feuerwehr.
Am ersten Sonntag
m August soll bei
ünstiger Witterung
n Waldfe“
n Mühlenthälchen⸗
zgehalten werden. Die“
hiesige Bergmusit wird unter persoͤnlicher
deitung ihres Musikmeisters Hr. Sonn⸗e
wag Concertmusik spiclen.

Alle activen und passiven Mitglieder, so⸗
vie Gönner und Freunde der Feuerwehr
verden dazu höflichst hiermit eingeladen.
Abmarsch gegen 2 Uhr Nachm. —

Entroͤe 2*2 Sgr.
(D. Nähere in nächster Donnerstagnummer.)
St. Ingbert, den 27. Juli 1872.
Der Verwaltungsrath.

(Aus den Berliner Zeitungen.)
2 2 9
Zum Königtrauk!
Kerauter⸗Limonade, großtes hygistnisch⸗diätetisches Labsal für Kranke.
Tödtlichste Herzkrankheit! Veitstanz! Diftheritis!
Meine Tochter Anna, 12 Jahre alt, ertraukte vor einem Jahre (Ende October)
an einer Herzbeutel⸗Entzündung, wie der Arzt es nannte. Die Krankheit wurd⸗
chlimmer und schlimmer, ging in eine Herz⸗Erweiterung über, und wir erwarteten
— eiwan6 Wochen nach Beginn der Kraniheit — den Tod— welchen sowohl der bite
»ahin bebandelnde Hausarzt, als auch ein zur Consultalion hinzugezogener zweiter Arz
als nahe bevorstehend und zugleich als wünschenswerth bezeichneten. In der daraus
folgenden Nacht, während das Kind dem Erflicken nahe und unter heftigem Husten
shrecklich litt, fiel mir plötzlich ein, daß ich doch, da die Aerzie selbst erklärt hatten,
hre Kunst kenne keine Minlel mehr (meine natürliche Abneigung gegen Quachsalberei
überwindend), mich an Herrn Karl Jacobi wenden sollte, zu dem ich wenigstens dat
Bertrauen hatte, daß er selbst von der Vortreiflichkeit seiner Erfindung überzeugt se
und daß er sicherlich seine zahlreichen Atteste über ganz wunderbare Kuren nicht felbsl
abrizirt habe. — Als das Kind in der Nacht nicht starb, ging ich am folgenden
Morgen, Sonntag früh, zu Herrn Jacobi. Er kam mit mir, sah das Kind, gab ihm
von dem Königtrank, sprach aber noch kein Urtheil aus. Wir gaben im Laufe des
Sonntags noch mehrmais von dem Trart, sahen aber unsererseits nichts, was uns zu
Hoffnungen ermuthigt hätte. Am Abend kam zuerst der Arzt, — er hatte keine Hoff
nung mehr. Gleich nach seiner Entfernung kam Herr Jacobi; er versicherte, das
sind werde binnen Kurzem wieder hergestellt werden! Ich war über die Kühnheit
dieses Ausspruchs gewissermaßen empoͤrt, hatte doch der Arzt, dem ich Vertrauen schenlte,
dor laum 5 Minuten das Gegentheil erkllrt. Montag fiel uns die Besserung des Kindes
auf; der Arzt aber hatte noch am Abend des Montags keine Hoffnung, — die Besser⸗
ung, die wir zu sehen glaubten, war in seinen Augen noch nichts: er bat uns dringend
uns nicht thörichten Hoffnungen hinzugeben! — HPiit jedem Tage nahm beim Gebrauch
des Konigtranks (alle Vedicin hatte ich, ohne Wissen des Arztes, eingestellt) die Besser⸗
ung zu; am Donnuerstag und Freitag schon, an ihrem Geburtstage! — konnte das
Mädchen einige Stunden auf sein; seitdem, also. seit einem Jahre, halten wir das
Mädchen für geheilt. Der Arzt nannte die —AI
aur ist ihm, daß der Konigtrant nicht geholtfen haben kann; daß er aber nicht weiß,
voraus derselde besteht, kann er nichi bestreiten. — Seit dieser Erfahrung in meinet
igenen Familie habe ich mich gedrungen gefühlt, mich naher um die Sachlage zu be⸗
ümmern. Herr Jacobi stellie mir Hunderte von Original ⸗Briefen zur Verfügung.
Dieselben enthielten Danksagungen der derschiedensten Personen über Heilung von den
mannichfachsten Krankheiten: ihre Ehtheit ist zweifellos, und mein Vertra uen ist so
roß geworden, daß ich bei jedet borkommenden Gelegenheit in der Familie stets den
Aönigtrank gebe; bisher ist dies Vertrauen nicht getäuscht worden. Stets war jedes
Uebel bald vorüber. — Ich habe auch mehrfach Gelegenheit gehabt, das Mittel in
Freundeskreisen zu empfehlen, es hat sich überall bewährt. Besonders erwähne ich den
Fall einer Heilung von Veitstanz, welcher üherraschend schnell vorüber war, und
einen Fall von Diftheritis bei einem meiner Mündel. Das letztere, ein erwachsenes
Madchen, glaubt durch warme Umschläge von diesem Trant und innerlichen Gebrauch
desselben — beides gab ihr stets große Erleichterung, und besonders waren die Um⸗
chläge sehr wohlthuend — von der Diftheritis gerettet worden zu sein. Der Arzt
hatte den Zustand für sehr gefährlich erkläct.
Berlin, den 20. Rovember 1870.
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        Hl. Ingberler Anzeiger.

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e erscheint wðc entlich vi elDeie nα Deo nx rαοα. Sa ms ta und Sommn ta g. Abannementspreis vierteliahriq 42 Ærix. ader
182 Silberar. Auzeigen werden mit 4 Krir. due dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
Dienstag, den 830. J·
. JIgabert, den 29. Juli. eine Inspicirung derselben vornehmen. Dem Vernkehmen nach dürfte

Ein stehendes Thema in unsern, und noch mehr in den fran⸗ der Prinz Ende August- und Anfang September in Elsaß⸗VLothriugen
nfischen Zeitungen bildet die O ptlon der Reichsländer. Was derweilen.
zOption ? wird mancher Leser fragen. Unter Option versteht Nach einer Verfligung der Steuerdirect:on in Col mar dürrsen
an die Erklärung, welche laut des Feiedensschlusses vom 10. Mai wvährend der Zeit der Erntte und zwar vom“ 24. Juli bis 24.
3. bis zum Oktober d. J. jeder Einwohner des Reichslandes August c. im Bezirk Ober⸗Elsaß gegen die dabei betheiligten Per⸗
bgeben darf und muß, ob er auch künftig Frankreich angehören sonen nur dann Steuer ⸗Executionen eingeleitet und ausgeflihrt werden,
olle oder nicht. Bis zum Oktober hat Jeder die Wahl, nach wenn Gefahr im Verzuge ist.
him nicht mehr. Franzoͤsische und auch deutsche, reschsfeindliche Berlin, 26. Juli. Ueberall in Deutschland rüsten sich die
zätter berichten viel von der Masse der Optirenden. In unter⸗ Jesuiten zum Abzug. Der Aufbruch erfolgt, wie man erführt, cn
ichteten Kreisen nimmt man jedoch an, daß dieselben im Elsaß fast allen Orten ihrer Niederlaffrng in ruhiger Weise: Die Jesuiten
Es, in Lothringen aber 20— 25 Prozent der Bevölkerung be⸗ erbitten sich theilweise Püsse, scheinen jedoch die Bezeichnung als
ragen werde. Zur Scheinoption werden sich, trotz geistlichen Zue „Jesuit“ oder „Mitglied der Gesellschaft Jesu“ darin vermieden
rüchs, die Leute, da sie anfangen die Tragweite ihrer Eiklärung zu wünschen. Selbstverständlich halten aber die Behörden gerade
nzufehen, weniger mehr verleiten lassen. Denn die für Frankreich ouf diese Bezeichnung, um das Auftauchen der blosen „Geistüichen“
Iptirenden müssen sich darauf gefaßt machen, daß die Reichsregier- an anderer Stelle wenigstens nicht ihrerseits zu erleichtern.
ug bei Ablauf des Termins sie auch „gehen? heißt in, das Land' —A —
hret Wahl. Das Recht dazu hat sie, und sie wird nicht umhin Anleihe sind so bedeutend, daß der gesammte Betrag annäher⸗
jnnen, es zu üben. Jedenfalls werden sich nach dem Options⸗ ungsweise allein in Deutschland zur Zeichnung gelangen dürfte.
exmine gesundere frischere Farben auf der allgemeinen Physiognomie Allein die bei dem Bankhause S. Bleichroeder eingehenden Zeich⸗
er Bevdikerung zeigen. Denn diejenigen Franzosen, welche für zungen werden auf zwei Milliarden geschätzt
frankreich optiren, werden reisen müssen, und diejenigen, welche Die Essener⸗Strike hat die bergbaulichen Interessen im
ir Deuischland optiren, nur um ungehindert in ihren alten Ullgemeinen und jene der Arbeiter und Arbeitgeber im Besonderen,
hohnsitzen im Geheimen auf duntlen Wegen ihr gehässiges Evan⸗ rotz der kurzen Zeit der Dauer, dennoch wesentlich geschädigt.
elium gegen Deutschland weiter zu predigen, werden wenig offene sach einer amilichen Erhebung beträgt der tägliche Lohnverlust der
yhren finden, dagegen offene Augen, die ihnen nachspüren und UArbeiter 20,000 Thlri, während die Besitzer täglich 300,000 CEtr.
inde genug, die ihnen ihr unsauberes Metier legen werden. — dohlen einbüßten

Unter dem Geräusch der großen französischen Finanzoperation,
wdie Abstimmung der Nationalversammlung über die Besteuerung/
er Rohstoffe etwas unbeachtet vorübergegangen. Die französische
lnleihe nimmt alle Welt in Anspruch“ und drängt jedes andere
nleresse entschieden in den Hintergrund. Herr Thiers giebt sich
at ganzer Seele dem Unternehmen hin; die Präfelten arbeiten
afür ohne Unterlaß und alle Maßregeln sind ergriffen, um sämmt⸗
che Klassen der Bevölkerung daran theilnehmen zu lafsen, die ge⸗
eimsten Geldsäckel dofür zu öffnen. Und so zweifelt man in
sersailles keinen Augenblick an einem eclatanten Erfolg der An⸗
ahe, sowohl in Frankreich als im Auslande und sucht denselben
hon jetzt darzustellen als einen Gradmesser des französischen Credits
J eine Kundgabe des Vertrauens in die Politik des Herrn
diers.

Frankreich.

Wie der Pariser Correspondent des „Daily⸗Telegraph“
nus bester Quelle erfährt, wird Marschall Bazaine's Prozeß nicht
vor dem 1. Oktober seinen Anfang nehmen. Die Namen der
Mitglieder des Kriegsgerichts werden erst wenige Tage vor dem
Zeginn des Prozesses offiziell bekannt gemacht werden. Es sollen
ber 200 Be⸗ und Entlastungszeucen vernommen werden, und bei
Baraguah d'Hilliers sind bereits 3000 auf den Prozeß bezughabende
Documente deponirt worden.. D

Versailnles, 26. Juti. Die Nationalversammlung' hat
jeuie mit 311 gegen 268 Stimmen das ganze Gesetz über die
Besteuerung der Rohstoffe angenommen. 2

Versailles, 27. Juli. Die Nat'onalversammlung hat.
in ihrer heutigen Sitzung das Militärdienstgesetz in dritter Lesung
angenommen.

Berfsailles, 29. Juli. Die Gesammtsumme der bisher
zekannten Suhscription, beträgt ungefähr 4 Milliarden, aber be⸗
rächtlichere Subscriptionen werden heute noch erwartet. In Eng⸗
and und mehreren deutschen Städten hat gestern keine Subscrip⸗
ion stattgefunden. Ein einziges Berliner Bankhaus zeichnete gestern
300 Millionen. In Bordeaux wurden 200 Millionen gezeichnet.

Italien.

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vegen des Verdachtes der Mitschuld an dem Madrider Attentate
Berhaftete, Ramens Bictor Jaques, (er war an demselben Tage,
in welchem das Attentat gegen den spanischen König stattfand,
chon davon unterrichtet,) ein in vielfachen Beziehun gen zu den
gesuiten stehender. Korrespondent des klerikalen Pasriser Blaktes
Univers“. (N. Fr. Pr.)

Rom , 27. Juli. Der Jesuitengeneral Beckr hat die herbvor⸗
ragendsten Jesuitenoberen zu einer Versammlung einberufen.

Deutsches Neich.
Das bischöfliche Ordinariat zu Speyer hat während der
inwesenheit des Erzbischofs von Utrecht in der Pfalz in einem in
llen römisch latholischen Kirchen der Pfalz verlesenen Schreiben
ie Gemeinden ermahnt, diesem „jansenistischen Irrlehrer“ kein Ge⸗
oͤr zu schenken, und zugleich laut Beschwerde geführt, daß es ihm
a Bayhern gestattet worden, sein Wesen zu treiben.
Wie wir vernehmen, ist die Berathung und Feststellung der
inmtlichen Landrathsabschiede Seitens der betheiligten Staatsmi-
isterien beendet und steht deren Veröffenttichung für die nächslen
lage zu erwarten. Durch die Abschiede und beziehungsweise die
kreisbudgets werden auch die vom Landtag für die Gehaltsauf⸗
eserung · der Lehrer in den Volkoschulen dewilligten Mittel flüssig,
d daß die Auszahlung derselben an die Betheiligten alsbald wird
riolgen lͤnnen.
In der. Koln. Zig.“ wird die bayerische Einrichtung des
dehtgeld's als nachahmungswerth zur Einführung in der ganzen
eutschen Armee empfohlen. Ohne uns über die Frage der Zwec· Jer mi sich te
iüßigkeit der Einrichtung hier auslassen zu wollen, bemerken wir Die Preise für Saarkohlen sind dom 1. August ab
ut zur Vermeidung von Mißverständnissen, daß dieselbe seit Ein- um 3 Thaler 10 Sgr. per 100 Zentner erhöht, also per Zentner
ihrung des deutschen Kriegsdienstgesetzes in Bayern nicht mehr um 34 streuzer.
ceht. r'In S'obernheim brach in der Nacht dom 24. auf
Mentz, 25. Juli. Prinz Friedrich Karl wird als Inspeckor den 25. ds. ein Feuer aus, wodurch beinahe ein ganzes Quartier
ct dritten Armee⸗Adtheilung bei Gelegenheit der diesjährigen in Asche gelegt wurde. Nur den vereinigten Anstrengungen der
/erbsiübungen der in Elsaß-Lothringen garnisonirenden Truppen rasch herbeigeeilten Bürger von Duchroih-Oberhausen. Odernheim
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        Staudernheim, Merxheim Monzingen ꝛc. gelang es der meilenweit 1600 Fuß lang und 130 Fuß über Hachwasser sein, die Thůüͤrn
sichtbaren Feuersbrunst Herr zu werden. * —8* 268 Fuß über Hochwasser. 3
F In Kaferthal bei Mannhem sind die Blattern wiederꝛ In Newark Mordamerila) hat sich eine Fabrikgesel
aufgelreten ·/· R — chhaft gebildet, welche Uhrengehäuse aus galbvanisirtem Kautsch
FGuntersblum. Die Mittheilung betr. Arbeitseinstellung fabriziren wird.
der hiesigen Lehrer ist ganz und gar unbegründet. — Dien ena herich ——
fF (Große Bruͤcke) Die Brücke, welche New- VYork und Polizel⸗Anwalt Heinrich Grobhoffer in Kaiserslauiern wurde zum lu
Brooklyn verbindet, wird, wenn fertig, eine Totallänge von 5862 erlichen Landgerichts⸗Selretör in Mulhausen ernannt.
und eine Breite von 82 Fuß haben. Der mittlere Vogen wird“ 7 .X Demel, verantwortlicher Redacteur.
3 Fur Ende Augrst sucht ein brades
Bekanntmachungen
t ntmachungen. Dienstmädchen
Licitation Fritz Panzerbieter.
Samstag den 17. August 1872, Noch Deecimalwaagen Tafelwaage
Jitage 4 Uhr zu St. e der Schnellwaagen und Küchen⸗
ehausung des Adjunct Heinrich mitt
werden durch den hiezu committirten kön. waagen liefert nach neuester Vorschrif
Notar Heineich Hoxin in St. Ingbert billigst unter Garantie, 6. Könie
der Untheilbarkeit halber öffentlich auf Maschinenfabrikant in Speier.
Figenthum versteigt: Wiederverkäufern entsprechenden Rabatt
zur Gütergemeinschaft gehörig, die zwischen —55 —
dem dahier verlebten Bergmanne Jakob Ich ersuche Warnu Agnn mein
zann, er
Feichtner und seiner gewesenen ersten Ehe — —
frau Catharina Scherer bestanden hat: ane
45 Dez. Acker in den einspännigen Roderr aus Lontwig. in Spiesen wohnhaft, wede
is Den. Wiese in der Kischbach etwas auf meinen Pamen ju borgen odn
13 Der iaer auf Hobels, zu leihen, indem ich keine Zahlung sür
Zum NRoaalaß des Jacot Feichtner gehörig en leiste oder irgendwie Garann⸗
Icsro Dez. Wohnhaus und Hof zu Si noernehme.
Ingbert in den Hobelsgärten Jobann Sreber Bergmanr
Ino Dez. Wohnhaus und Hof allda — unm Spiesen.
47 Dez. Acker acuf Hobels. * (Eingesandt.)
Alles Bann St. Ingbert. — .Die in Nr. 89 des hiesigen Unterhal
Eigenthümer sind: 1. Elisabetha fungsblattes (vom 25. Juli) angefuͤhrten
Feichtner, minderjährig mit Carl Feicht⸗ Ausverkauf. 5 8. „Neue Berliner Arbeitsordunng'
ner, Bergmann, als Vormund und mij Wegen gänzlicher Aufgabe des von mei⸗ betrffd. würden Seitens hiesiger Arbeiler
Peter Wallenborn, Schmied, auf den St nem berstorbenen Sohne unter meinem begutachtet werden, wenn dieselben ekwaß
Ingberter Gruben — Marianenthaler Glas. Namen betriebenen Geschäftes werden von mehr auf Fleiß statt auf Spaziergänge
hlitte — Gemeinde St. Ingbert wohnhaft heute ab, auch noch alle vorräthige FPor— xc. ⁊c. lauten würden. In hiesiger Stead
als Nebenvormund, 2. Georg Feichtner eIlam, Steingut- und Giaswan-— trägt Spazierengehen den Arbeitern
minderjährig, mit seiner Mutter Catharino rem, worunter noch sehr viele feine Sa⸗ keine Zinsen, und wollen dieselben diesel
Jung, ohne Gewerbe, Wittwe von obigem Zen sich befinden, um so schuell als mög- Vergnügen den H. H. Prinzipalen überlafsen
Jacob Feichtner, als Vormünderin und mit lich damit aufzuräumen, unter dem An 8 1. Ist uns zu witzig, aber Jedermann
Johann Feichtner, Bergmann, als Neben- kaufspreise gegen baare Zahl ang verständlich .
vormund. Alle Andern in St. Ingber“ abgegeben. Paul Woll. s 2. Konnen viele Meister nicht vertra-
wohnhaft. Gleichseiti d zei⸗ni gen, weshalb wir zu deren Vortheil di—
5. Biffar, noch en un v egee de Mittagsstunde eingehen lassen, und dafln
* Amisverweser. — neg gnge Stunden Abends länger arbeiten
55 ichtußgen: . Frühstückspausen machen blos die⸗
Crescenzversteigerung. agen ihren Verpflich Ve — jenigen, die eiwas zu essen ꝛc. 2ꝛc. haben.
Mittwoch den 31. Juli 1872, Nachmit⸗ — — ? 2822u 84. Das taglich bestimmte Honorar
ags 8 Uhr, zu St. Ingbert in der Be— Neue vorzügliche Sendung von ohn) könnten wir nicht annehmer, de
deusung von Adjuntt Heinrich Schmint *2 Weiswaagren uns sammtliche Prinzipale zwischen Raug
läßt Herr Carl Ambos, Geschäftsagent Stulben, Kragen, Regligechaub und Nebel verschwinden würden; und we
in Zweibrücken, als provisorischer Masse⸗ — ach set e 8 würden wir dann Arbeit finden?
verwalter der Gantmasse Gebrüder Fann SEtricki&amp; h E 8 5. Soweit annehmbar, nur würder
Mayer in St. Ingbert, öffentlich ver Re A xicke vir den H. H. Prinzipalen keine Mi
teigern: a si wsb 7 *5*8 he allen Farben mit den Postversendung machen, und unse
Die Kartoffeln auf 156 Ruthen Acke Donorar alle 14 Tage in Empfang nehmen
rechts in den Seyen. Geichwister BeeA. 2ðeiter
Die Gerste auf 280 Ruthen Ader im — 2— —2 ⸗
Betzenthal, Bann St. Ingbert. —*8 v
S. Biffar, — J
Amtsnerw des k. Notars Horn. 855 8
Vertragsmäßige in Lud wigshafen Rhein
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Wiederversteigerungen. f
Mittwoch den tsteigerung Nadh 7 Aicheæl, Leder e F Comp.
misagz ude zu Rohtnd ach in der ve. Controlfabrik mehrerer landwirthschaftlicher Vereine,
bausung des Jatob Wagn e,x IIl. werden mpfiehlt zur Herbstsaison in anerkannt vorzüglicher Qualutät, unter billigste
V Nichtbezahlung der Erwerbspreise Vreisnotirugug.
„ffentlich vertragsmäßig wieder versteigt: J
duf Anfehen derselben, ais Rechts- ——3 Zalisatze
aachfolger von Julius Schiedmeier, 34 —— z e⸗ ece
strumentenfabrikant in Stuttgart wohnend ig Superphosphat Hopfen Tabak · Dünger⸗
Her privilegirter Gläubigererar bon Jo. Aunalysen, Preislisten und Gebrauchsanweisungen gratis. Von Plaͤßen
dann Jakob, Sohn ven Georgwoselbst noch keine Verkaufsstellen sich befinden, sind uns Offerten stets angenebn
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RKedattion. Druck und Verlag von iJ. x. Demes in St. Anabert
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        Ht. Ingberter Anzeiger.

er Si. Faaberter Anzeiger (und das mit dem Haupiblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit ver Dienclans⸗, Vonneretags⸗ und Sonntag

camer) erscheint wochentlich vi er nn al: Dien stag, Donnerstag, Samstag und Sonntaag. Aoonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Kruir. die dreispaltige Zeile Blaltschrift oder deren Lanm verechnet. V

4120. 2* Donnerstag, den 1. August 1872

Deutsches Neich.

Manchen. Der König sendet dem General Adsutanten
zeneral v. d. Tanen an die Landesgrenze, um den deutschen
raifer zu empfangen und durch Bayern zu gelxtiten.

In Karlsruhe wird vom 23.-28. Sept. die 16. Ver⸗
inmlung deutscher Architekten und Ingenieure stattfinden. Staat
ud Kommune bereiten großartige Festlichkeiten vor.

Berlin, 30. Juli. Nach den neuesten Berichten aus St.
kelersburg trifft Kaiser Alexander um dieselbe Zeit hier ein, in
zelche auch der Besuch des Kaisers Franz Joseph am hiesigen
dniol. Hof fallt.

Berlin, 30. Juli. Die Zeichnungen auf die französische
inleihe betrugen in Norddeutschland 413 Milliarden, wovon 342
illiarden auf Berlin kommen.

Da man gegenwärtig in den höheren geistlichen Kreisen mit
er Frage der Civilehe sehr beschäftigt ist, hat man es sich ange⸗
egen sein lassen, aus allen Ländern Deutschlands eine Zusammen-
ellung über Civilehen anzufer:-igen. Aus den Berichten der badi—
hen Diöcesansynode geht hervor, ddaß in Baden die Civilehe sich
ehr schnell Bahn gebrochen. Es sind in Mannheim von 95 evan⸗
elischen Paaren nur 65 kirchlich getraut, in Pforzheim unter 244
daaren 9 nichk kirchlich getraut. en Kaclsruhe fanden sich unter
43 getrauien Paaren aller Bekenntnisse 48 nicht kirchlich
xrbundene.

Pest, 26. Juli. Dem ungarischen Lloyd wird ans Wien.
eschrieben, daß Kaiser Alexander die Einladung des Erzherzogs
Bilhelm zur Weltausstellung daukend annathzm. Für seinen Aufent
zalt ist ihimn die Auswahl zwischen zwei Lustschlössern' freigestellt
vorden.

Linmz. 29. Juli. Heute Nacht wurde von einem kler i⸗
alen (ultramontanen) Pöbelhaufen ein Attentat auf Frau
dunzinger und deren Tochter Anna versucht. Die Frauen
zurden aufgefordert, die Thüre zu öffnen und sich zu P. Gabriel
begeben. Als sich mehr Pöbel angesammelt hatte, wurde den
‚rauen mit dem Einschlagen der Thüre und mit dem Todtschlagen
edroht. Anna Dunzinger gelang es, zu flüchten und Polizei zu
equitiren. Weitere Angriffe befürchtend, übersiedellen die beiden
zrauen noch in der Nacht unter polizeilicher Bedeckung in das
zasthaus „zur Stadt Frauffurt“. (Deutsche Ztg.)

Frankreich

Paris. Von den wegen Betheiligung am Aufstand der
* zum Tod Verurtheiiten sind bis jetzt 15 erschossen
orden.

Versailles, 30. Juli. Der Finanzminister theilie der
dationalversammlung mit, die Subscription auf die Anleihe habe
Inn Milliarden ergeben, ohne die Resultate einicer Zeichnungs⸗
ellen, welche noch uünbetfannt seien, mitzurechnen.

ichreiben des Festcomite's zur Feier des 6. Auqust in Saarbrücen.
dor, worin von demselben die hiesige Stadivertretung nebst Bür—
zerschaft zur Theilnahme an der beabsichtigten diesjährigen patrio—
ischen Fiier des genannten Tages ergebenst eingeladen werden.

„Eine ganz besondere Veranlassung. sagt das Einladungsschrei⸗
zen, den 6. Angust festlich zu begehen, bietet die Einweihung der
Denkmale, welche die am Spicherer Berge im Kampfe gewesenen
Regimenter ihren gefallenen Kameraden errichtet haben und hegt
insere städtische Vertretung, sowie die Bürgerschaft die Absicht,
jereint mit den schon angezeigten Mililärdeputationen den Manen
der gebleebenen Helden den schuldigen Tribut der Dankbarkeit und
der Erinnerung darzubringen.“

Mitbürger?!?“

Sollen wir noch hinzu fügen, daß wir dieser Einladung
Folge kisten müssen? Daß es unedel und pietätlos
väre, wollten w ir von St. Ingbert uns an der Feier
)»es 6. August nicht den regsten Antheil nehmen ? Wocenlang von
eindticher Invasion bedroht und in dem beängsftigenden und er⸗
zrückenden Banne der Naähe des Feindes, sollten wir doch nicht,
vie unsere Nachbarstadt Saarbrücken, die Le den u d Schrecknisse
dves Krieges innerhalb unserer Mauern kennen lernen. Wir wurden
sor der Civilisation der großen Nation mit sammt ihren Turcos,
Zprhi's und Zephyr's benahrt und durften, so zu sagen, mit dem
Schrecken davon kommen. Alles dies Dank? dem löwenmuthigen,
odesberachtenden Vorgehen der deutschen Krieger am 6. August
876, durch welches sie den übermüthigen Feind von fast unein⸗
aehmbaren Höhen herab warfen und aus unserer Nähe und dvon
der deuischen Grenze verttieben. Aber vieles Blut floß und man—⸗
hes Leden erblich an diesem Tage in der heißen Arbeit für uns.
Sollten wir das je vergessen ? Nein! und drum, Mitbürger, am
Dienstag auf nach Saarbrücken zur Feier des 6. August um auf
der Wahlstatt, an den Gräbern und Denkmalen der gebliebenen
Helden. ihren Manen den schuldigen Tribut der Tankbarkeit und
der Errinnerung darzubringen!“

F—3weibrücken, 31. Julßt. Gestern Nachmiitag wurde
m Bach an der großen Schleuße die Leiche eines jungen Mannes
nufrefunden, der längere Zeit als Knecht hier thätig war. Kurz
yorher gefallene Arußerungen desselben lassen auf einen Selbstmord
chließen, als dessin Ursache gerüchtweise angegeben wied, daß der
aglückliche mit seinen Heiratüspapieren nicht in's Reine kom⸗
men konnte.

fHeidelberg, 28. Juli. In einer heute hier abge⸗
halten Bersammtung don Buchdruckereibesitzern der
vayerischen und badischen Pfalz sowie aus Rheinhessen wurde auf
Hrund der Beschlüsse des Leirziger Buchdruckertags ein Kreisver⸗
hand unter dem Mimen Qreia Miala“ denildet.
—
Der Bezirksgerichtsrath Eugen Schmidt zu Zweibrüken wurde
um ersten Staatsanwalt am Bezirksgerichte Kaiserblautern befördert.
F. X. Temes verantwortlicher Redacteur.

dermischtes.
St. Inabert, 31. Juli. Uns liegt ein Einladungs-—
J

Bekanntmachungen.

Preisevertheilung an der
Lateinschule betr.

Zu der am Samstag den 3. Augnst
lachmittags 3 Uhr im Saole des Herrn
berhauset stattfindenden Preisever⸗
beilung werden die Eltern u. Freunde
t Jugend hiemit geziemendst eiugeladen.
das Äahere besagen die Fessprogramme.
Jahresprogramme werden in der Preise—
eitheilung selbit ausgegeben werden.

Dos Qöniel. Subreklorat
Streuber

xX
Taazwillige Feuerwe⸗
Am nächsten Sonn—
tag soll bei
aünstiger Witterund
u Wald?
n Mühlenthälchen
gehalten werden. Die
viesige Bergmusik wird unter persenlicher
Leitung ihres Musikmeisters Hr. Sonmn⸗
dang Concertmusit spirlen.
Entroͤe 293 Sgr.

Peter Weißgerber ist zum Wirih
estimmt und wird gutes Bier (auf Eis)
»er Schoppen a 6 tr., sowie schmackhufte
FEßwaagren liefern.

Alle activen und passiven Mitglieder, so⸗
wie Gönner und Freunde der Feuerwehr
werden dazu höflichst hiermit eingeladen.
Zusammenkunfßt zum Abmarsch um 32 Uhr
bei Metzger Carl Schwarz.

St. Ingoert, den 80. Juli 1872.

Der Verwaltungsrath.
Zonntag den
4. August
Tan z⸗
musik
CeortFona—
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        Trufæ not so.““
Motto: Wer keinen Spaß versteht
der bleib daheimt
Montag den 5. August 1872, Abende
3 Uhr
Generalversammlung
bei Ferd. Oberhauser.
Der Präfident.

(Aus den Berliner Zeitungen.) ——
82 2 ——
Zum Königtrank!
Krräuter⸗Limonade, größtes hygienisch⸗diätetisches Labsal für alle Krauke.
(Auf besouderen Wunsch des Hrn. Direltor Liebig wiederholt!)
Herr Hygidist Karl Jacobi, Berlin, Friedrichstr. 208.

Ew. Wohlgeboren halte ich mich verpflichtet, für ihren heilbringenden
stönigtrank, welcher bei mir Wunder gethan, meinen aufrichtigsten in—
nigsten Dank zu sagen.

Ich wurde von meirem Arzte, nachdem er mich mehrere Monate lang
hehandelt, und er meine Familie auf meinen nahen Tod vorbe—
ceitet,*) in einem höchst traurigen Zustande verlassen. Die Atteste in den
Zeitungen, namentlich das des Herrn Geheimen Finanzrath Groß, gaben
mir zu Ihnen das Vertrauen und veranlaßten mich, als letztes Mittel Ihren
Königtrank zu versuchen, und zu meiner Freude trat schon nach dem Ver—
brauch der ersten 2 Flaschen eine wunderbare Besserung ein
Allen Leidenden kann ich nur Ihr vorzügliches Heilmittel empfehlen.
Gleichzeitig bitte ich um Zusendung einiger Flaschen Nr. J. Hochachtungs voll

Berlin, den 21. Juni 1871. C. Liebig,

Königl. Musik⸗Direktor,
Große Haumburgerstr. 2.
) Die geschicktesten Operateure hatten hier eine Operation für toͤdtlich erklärt!

Ausverkauf.
Wegen gänzlicher Aufgabe des von mei
zxem verslorbenen Sohne unter meinem
Namen betriebenen Geschäftes werden von
zeute ab, auch noch alle vorräthigae Por-
xIIan, Steimgut- uund GIaswaa
rem, worunter noch sehr viele feine Sa—⸗
chen sich befinden, um so schnell als möq⸗
lich damit aufzuräumen, unter dem An
kaufspreise gegen baare Zahlang
abgegeben. Panul Woll.
Gleichzeitig werden Alle diejenigen, welche
noch Zahlung an obiges Geschäft zu ma—
hen haben, höflichst ersucht, innerhalb 14
Tagen ihren Verpflichtungen nachzukommeu.
Baul Woll.
Von Samstag Nachnittag 4 Uhr ab,
Tanzmusik

Ûàα-IOXͥXÛ.αXääÑä

⸗
Zeugnisse von 1865.

Hochbegnadigter Herr Jucobi! — Ein Auserwählter des Herrn müssen Sie sein
da er Sie so erleuchtet hat, das Wahre zu finden! Drei Jahre habe ich geschmach
tet, nur einmal recht aufathmen zu koͤnnen, noch einmal mich wool zu fuhlen
immer habe ich mir den Tod gewünscht, denn der Schlaf wurde mir fremd. Alles
des hat sich nach einer Flasche, König-Trank gegeben, ich bin wie neu geboren,
selbst an den Augen spüre ich so bedeutende Besserung,
daß ich schon versuche. die Brille wegzuthun; ich finde daher keine Worte, Ihnen nächs
Gott dem Herrn zu danken, der sie zu seinem Werkzeuge erkoren, der leidenden Mensch
heit, d'e es leider nur zu oft nicht werth ist, zu helfen. — An allen meinen Bekanm
ten hat der „Königtrank? Wunder gethan; nur haben Sie ihm nicht den richtigen
Namen gegeben. Göttertrank, nicht Königtrank, müßte er heißen; freuen würde ich
mich wenn die Welt hiervon erführe. — Im Kreise meiner Bekanntschaft, und der iß
nicht klein, wissen es Alle; Gott dankend habe ich freudig es erzählt und will es gern
Jedem bezeugen, dem Sie diese Zeilen zeigen wollen, auch wenn Sie das Beste da—
bon in Blättern einrücken lassen wollen. — — Wie oft und lange habe ich auf meinen
Knieen Gott angerufen, einen Menschen zu erluchten. Hülfe zu finden, weil mir rin
Arzt sagte, für meinen Zustand sei noch kein Mittel erfunden, als geduldig aus
zuharten; und nun, wie unt einem Zauvberstab berührt, bin ich gesund. Noch tausend
mal meinen Tank! Berlin, den 25. 3. 65. Hochachtungsvoll C. Flisck, Adalbert 26.

Erndtebrück, d. 9. 4. 1865. — Ich ersuche Ew. W., mir nochmals 4 Flaschen
von Ihrem berühmten Königtrank zu übersenden. Ich habe von 2 Flaschen, welche
Sie mir neulich sendeten, eine eiuem guten Freunde von mir Namens Wilhelm Bur!
von hier zukommen lassen. Derselbe war so gelähmt an allen Gliedern, daß er nicht
im Stande war, sich felbst anzukleiden. Nah einem zweimaligen Trinken von Ihrem
berühmten Königtrank war die Lähmung fast völlig verschwunden und nach dem
Verbrauch der ganzen Flasche war auch nicht die geringste Spur mehr von dersel⸗
ben bei ihm zu finden. — Adolph Veiter.

Lipinken dei Bischosswerder, d. 30. 3. 1865. — Da mir der Kögigtrank guf
thut, so ersuche ich Sie, mir noch 3 Flaschen zu senden. v. Tempskti, Pfarree

Wangerin i. Pommern, 15. 4. 1885. — Niachdem ich 5 Flaschen Königtrankt⸗
Extrakt verbraucht und sehe, daß sich das Auge meines Söhnleins täglich bessert
'o, daß ich der völligen Herstellung dess iben in wenig Wochen eutgegensehen darf, er⸗
suche ich Sie abermals, mir wenn möglich 5 Flaschen gütigst übersenden zu wollen.—

Lehrer Radtke.
Pasewalk, 24. 2. 65. — Nachdem ich mehrere Flaschen Ihres trefflichen Koͤnig⸗
tranks gegen ein langiähriges Magenübel mit bestem Erfolg angewandt. — (u. s. w.)
Ed. Hartwig, Uhrmacher.
St. Petersburg, 30. 8. 65. — Empfangen Sie meinen herzlich verbindlichsten
Dank für die sch elle Uebersendang des Körigtranks. Seit langerer Zeit litt ich fast täg⸗
lich an Fieberaufüllen; nach dem Gebrauch einer Fiasche blieben dieselben aus, und
ich bin jeß vollkommen gesund. — (Bestellung) — B. Remmer, Wosnesenkiprosp. Nr. 14.

Louis Weirich.

Villoroy's Rahmkaäso
zibt's wieder bei

Frita Panzerbieter.

V

Tan/musik

Wilh. Pfeilstricker,
Schnapphbach.
Bei Herr Johann Collisi, Bäcker
dahier, werden F
100 Stück Säcke
zu billigen Preisen abgegehen.
Eisendreher u. Schlosser
erhalten anhaltende sehr gut lohnende Ac—
ordarbeit. Verheira thete erhalten Vor—
jug, u. wird deren Umzug vollständig
vercütet.

Wo? sagt die Expedition d. Bl.
Der Brodpreis für die Stadt St.
Ingbert ist von heute an bis zum nächsten
Donnerstag (Fruchtmarlktstag) festgestellt:

Korubrod 8 Klgr. 25 Krzr. Weiß
brod 10 Krir.

Frucht⸗ Brod⸗, Fleisch ꝛe. Preife
der Stadt Zweibrücken v. J. Augusi.

Weizen 8 fl. 9 tr., Korn Afl. 35 kr
Werste Zreihige. — fl. — kr., Gerste vier
reihige, — fl. — kr. Spelz — fl. — kr.
Spelzkern — fl. — tr. Dinkel — fl..
— tr. Muchfrucht — il. — kr. Hafer
3 fl. 59 tr. Kartoffeln Ufl. 82 kr. Heu
ufl. 30 kr. Stroh 1fl. 12 kr. per
Zentner. Weißbrod 12Kilogr. 20 kr
ornbrod 3 Kilogr. 24 kr. ditto 2 Kilogr
Gtr. ditto 1 Kilogr. 8 kr. Gemischtbrod 8
stil. Z2kr. 1 Paar Weck 100 Gramm 2kr.
Rindfleisch 1. Qual. 20 kr. 2. Qual. 18 kr.
Kalbfleisch 18 kr. Hammelfleisch 18 kr.
Schweinefleisch 20 kr. per Pfund. Butter 32
ir. ber Pfund.

Erfiuder und alleiniger Fabrikant des Königtranks:
Wirkl. Gesundheitsrath (Aygiéist) Karl Jacobi—,
Berlin, Friedrichstr. 208 (seit 1864; Koͤnigl. Gebäude). J
Die Flosche Extrakt, zu dreimal so viel Wasser, kostet in Berlin einen halben
Thealer, außerhalb inck. Fracht in Deutsch land 16 oder 17 Sgr. Ufl. rh.), in
St. Ingbert bei Kaufmann J. Friedrich.

—
nuttiun. Aud und Verlag von .

DBAemez in St. Ingbert.
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        222 n
5* —A —
7 *
z583 35
3 25 1 ——z3z555552 ẽ —222
25 5228 52 — — —z—2z585 7 —A 2
— 2283 2575353523 553336353853552 —
5 23——3* J 82233833337 535333532 5 585
—583 85 5 2 * * * A 9 ec⸗ 5327
55 —7—282 s72S83 — 53353355 8225* 2 37
223 525ES 25 533 2375 28535*2 3 952 5 3 5
238 s— 25223 — —5385322 2522 325*256 235335 35 28
3153 52 —2 32 2 — — 22 5 7235 5..555 5 — — * 5
* 22 38 — 5 525 z — —A— 23* 2206222 3 —— ** *
2 * — 25 * 332 S 235532378 823 222388 Ei
—A 5 5533753 22 832385 5558 2 35398 22 ——
—* B * J * 2* — *
2 333778 —333357 —x85358 — 528875 5 —
8 * 2 2 8
— —8383—58 *25 5—55735353556337 —— 58 72*
— 533 *5 —25358588235553 22— 72*2 88 X5ESBEIC 58 *
232 — 2,—— 5 —2 — — 582 — — 5— * * ··. E 2. — 323595 5
— 3 522 — 23825 235*5828* 52 5386
53 7.
52 5553—5572323 5*2. 5337* 535335523 58357 A—
522 2582— 75 235335228 5532— 53* 5252255383 *
—A 822 2 55 2* 2555—52 585 k 58 23
—— 2 75 * 2* — 2 — — *22 2 2
3 2 22 —A 25 52 2* * * 2
2858 33 3838383 35 5*85 335838532 2e 58
575 33 2c3 23232 — —53 72 55
32. 2 58 —53578322 D 22355535537 53382* 22 355
—325538s2885 5535568 7335525323 3357755 A
—* 222 * 5 * —
58 — 22583* —z5—35335358 — — — 5 34 222
— — * z22*87555 IB237— 7— 553555 — —— 283 63837285
— — 1225 —X 2*5 42327 22 — —— — 72 . —2252
55 *38 5—552 2*237 63333— *4822 5232 2325
8532.5 723 52 —12 E * 23* 22 —FTx z c5382 —5
— E 5* 2535 S S * — 8
5555 23 —5— 55 —33323335 4s338238 —E—
255—5 32 5— 835 3533—3333 n E 52 — 2235 353 —
— — 2555— 38 528 3833, 33528
2* —25222 7 * — S2* 5525536058 9 —
3 33255555333 — 2 535 55 —8
3 — ——— 5s5373533335* 22392 2c224
A — ——
2 * * 2* 3 —8 * — 5 — s57* — D
323363885 333233323357 333
23255 —A 2823 3 22 38 8B8 28
5158535*5 —— — ———
8572 5 5553533338*838 — 52 5332 —52766
*8 5725 —5—236537 25 — —8 5—3323582 he
e —— —A * E6) —— — 25985 5222228
5 27 5382* 553283253 S8 * —12558 23
222 8 1 — 2530* D 4 253* — 5*2 ——
8 —5 2588 8 32353535357 235233523237 — ———
3 33323437 532 —82
—* 57 —33 738—25653388 686338383335
5235 55—37 272 — 8 252688 —
—75 3 — 258 5532 * 2 *— 55 *55 * — — 2*—
8* 522535 * 2 —2 22.38 EM — S * 5*
3 5 532535 52*223528 5 2 8—4823253 —— 88322—-*
3 22* 22 3 —
2 2 — — —— 585 5*5255 2222 33
— * 8 —— —A —2 * 5325
m52 23232 ẽ 225358 — ——
* 2352 — — 3338533233-7353553
—— * 3 — — N— — 53 *
—A ———— 32 3 55* — 78* 233528
* 52 3 2 7 55555 5527 2*7
55225 —232225 ——— 532535 2532353833
5335576 3385455535 55 382353—353525
335857*ꝰ?3525737 557z55355357335* 236
* 2 3—5335225253 255 5333353353355 828
377753355335* —325522* 2335735-5333
5s8285585 —— 238353—5 2 2*828
825— 572523— 533332* 3525325*
586 —— — 257 3 — — 3 —
2 5*22352— ——— — 2 — 223 53 —? —
22 — —— 23333535333333535*
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22* 258 5825 535323 *2522608 7 383733335233335*
25727 8 3 — 300235335333335575
— 25 —z585282— — —38225 55 —2— — —328335385
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        St. Ingberler Anzeiger.

—— —

der St. Ingberter Anzei ger (und das mit dem Hauptblatte verbundene unterhaltungsblatt, nit ver Dienztaze⸗ —XR und Sonnlag
ummer) erscheint woͤchentlich vie rntal. Dieustag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonneientspreis vierteljiährig 42 Krar. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
— 8 ⸗ — —3 2 2 I
M 121. Samstag, den 8. August — 11872

** St. Ingbert, den 1. August.

Wichtiger als die in Aussicht gestellten Entievues gekrönter
haupter, die je doch noch zunächst in das Gebiet der Conjektural⸗
litik gehören, ist sür die Tageschronik der überraschende Erfolg
der främzösischen Auleihe der jetzt aus allen Theilen
Furopas durch Zahlen constatirt ist. Und so haben denn auch alle
hachrichten aus Frankreich jetzt nur den einen Zweck: die Glori⸗
itation der großen Anleihe, die Milliarden hervorzaubert, wie Pilze
uus der Erde wachsen, dadurch den Beweis liefernd von dem „un⸗
xmeßlichen“ Kredit, den Frankreich in der Welt hat, und den zu
lorificiren man die Backen nicht voll genug nehmen kann. Der
ẽrfolg der Anleihe ist eine Thatsache, die die Franzosen über die
mdere nicht minder constatirte Thatsache trösten mag, daß diese
Anleihe nur den Zweck hat, die Folgen eines der unheilvollsten
driege, die Frankreich je geführl hat, wieder gut zu machen. Wenn
ich das Ausland und besonders auch Deutschland so überreich an
ieser Anleihe betheiligte, so hat dies zunächst in finanziellen und
uicht in politischen Erwägungen seinen Grund. (Obgleich wir die
Betheiligung an der Anleihe nicht billigen. Siehe deßhalb den Ar—
ikel:, Die bevorstehende französische Anleihe“ in Nr. 109 d. Bl.) Das
Fadital, das, wie wir ja wissen, sehr kosmopolitischer Natur ist,
würde sich gewißnicht so bereitwillig zeigen, wenn es sich dabei nicht in
ster Reihe um Realisirung der Vortheile handelte, die man sich von
)er Anleihe verspricht Die Spekulation hat sich auf das Unter⸗
jehmen gestürzt, weil sie das Geschäft für gut hält und selbst dabei
in Geschäftchen machen will. Und so ist es am Ende nur baare
yewinnsucht, welche die Listen der Subscript 'onsbogen schwellt.
Ffine innere oder äußere Krisis, wodurch die Zahlungsfähigkeit
Frankreichs nur einigermaßen in Frage gestellt würde, würde aber
uuch bald die reichen Hoffnungen der Spekulation nieder stimmen
md diese ermatten machen; sie würde, wie das Organ des Präsi⸗
denten, das „Bien public“, selbst eingesteht, das angebliche Ver⸗
xauen des Auslandes in eine Börsenpanik verwandeln. Deun mit
den Subscriptionen, führt es weiter aus, ist allein noch nichts ge—
han. Für Frankreich ist vor allem das feste Unterbringen der
Anleihe eine Lebensfrage und dazu ist Ruhe die Grundbedingung;
nie geringste Krisis würde die Rententitel des Auslandes dem
ranzösischen Markte wieder zuführen. Dies mögen die Franzosen
nit ihrer Gloiresucht sich gesagt sein lassen und lieber darauf be⸗
»acht sein, ihre Anleihe unter Dach zu bringen, als aus dem
länzenden Resultat der Anleihe-Zeichnung politisches Kapital zu
chlagen, und sich der Illusion hinzugeben, Europa wolle durch seine
kinzahlungen einen künftigen Rachekrieg Frankreichs unterstützen
ind beschleunigen. — —

Thiers hat am 29. Juli in der Vertrags-Komssion die von
bm verlangten Erklärungen über die innere Lage abgegeben und,
die es heißt, unter anderm die feste Hoffnung ausgesprochen, daß
pätestens in einem Jahre das französische Gebiet vollständig von
en Deutschen geräumt sein werde; im Monat Februar würden
ier Departements und die beiden anderen einige Monate später
tlögt werden; was Alles den Deutschen ebenso angenehm sein
dird, als den Herrn Franzosen. —

Was sonst im Bereich der Tagesgeschichte liegt, ist nicht von
hedeulung oder bewegt sich auf kirchlichem Gebiete. Juteressant ist
nur eine aus Rom stammende Mittheilung der „Köln. Volksztg.“
vonach in nächster Zukunft die „Genfer Correspondenz“ das ton⸗
ngebende Organ der Jesuitenpresse, aufhört zu erscheinen. Noch
ir einiger Zeit vom Vatikan aus protegirt, hält man die leiden⸗
choftliche und maßlose Sprache des Organs nicht mehr fuͤr ange⸗
eigt, indem man glaubt, durch sie für die vertretene Sache mehr
achtheil als Rutzen in Erwactung zu haben.

Deutsches Reich.

Mündchen, 29. Juli. Der deutsche Kaiser wird auf seiner
seije durch Bayern im strengsten Inkognito reisen, so daß jeder
tmpfang zu unterbleiben hat. Wegen der zu derselben Zeit statt⸗
indenden Unipersitäts-Jubelftier wird diesmal ein persönliches Zu—⸗

ammentreffen des Kaisers mit unserm König nicht stattfinden.

Münchenm, 30. Juli. Die Reise, welche der Kronprinz
des deutschen Reicheß gegen Mitte dieses Monais von Berchtes⸗
Jjaden nach Ingolstadt beabsichtigt, wird sich, wie es heißt, nicht
iuf Besichtigung der Festung beschränken, sondern auch eine In⸗
pizirung verschiedener Armee-Abtheilungen stattfinden. Man bezeich⸗
net in hiesigen militärischen Kreisen namentlich das 1. Kürassier⸗
Regiement und mehrere Batterien des 1. und 4. Art.⸗Regiements,
velche nach Ingolstadt abgeordnet werden solllen.
—München, 30. Juli. Im Vandrathsabschied der Pfalz
purde ausgesprochen, daßz dem Antrag, es möge ein das gesammte
Schulwesen regelndes Gesetz — unter Voransiellung des Grund⸗
atzes der Trennung der Kirche von der Schule — zu Stande
ommen, unter den gegenwärtigen Verhältnissen keine Aussicht auf
ine Vereinbarung der gesetzgebenden Faktoren gegeben sei.

München, 30. Juli. Das eben erschienene Militärver⸗
rdnungsblatt publizirt das am 1. Oktober Jl. J. in Wirksamkeit
retende Militärstrafgesetzbuch für das deutsche Reich nebst dem
Tinführungsgesetz hiezu bom 20. Juli l. J. U

Die Steuerprinzipalsumme beträgt für den Regierungsbezirlk
der Pfalz pro 1872 1,047,840 fl. 20 kr. wonach sich ein Steuer⸗
prozent auf 10,478 fl. berechnet.

München, 31. Juli. Zufolge Entschließung des kgl. Fi⸗
nanzministeriuns wird vom 1. Okt. d. J. an der Siz des k.
Forstamtes Elmstein nach Neustadt a/H. verlegt.

München, 31. Juli. Nach telegraphischer Nachricht aus
Rom ist die Pränconisation des Abtes Haneberg als Bischof von
Zpeier im letzten Consistorium vollzogen worden.

München, 31. Juli. Universitätsfeier. Empfang der
Deputationen. Minister v. Lutz, von den Ministern v. Pfretzschner
und von Pfeufer, begleitet, überbringt im Auftrage des Königs
dessen Glückwunsch und verkündete die unten naher angegebene Sti⸗
»endienstiftung und bie Ordensverleihungen. Recior v. Döllinger
dankt Namens der Universität. Es folgen die Begrüßungsreden.
Bürgermeister Erhardt spricht Namens der Residenzstadt, Sybel
zür die deuischen, Max Müller für die außerdeutschen Universitäten,
Ernst Curtius für die gelehrten Gesellschaften, Herrwanger für die
Mittelschulen, Student Kraus für die Studentenschaften. — Der
dönig hat anläßlich des Jubiläums aus den Mitieln der Cabinets-
'asse ein Stipendium von 100,000 Gulden für Studirende der
Geschichte oder zum Zwecke einer wissenschaftlichen Reise gestiftet.
—Dem Rektor der Universität, Professor v. Döllinger, ist das
Großcomthurkreuz des Kronenordens, dem Prorektor Giefebrecht
der Titel eines Geheimraths, den Professoren Prantl, Roth, Brinz,
Helterich, Hecker der Kronenorden, den Professoren Schmid, Voit,
Müller, Radelkofer der Michaelsorden verliehen worden.

München, 31. Juli. Festvorstellung im Hoftheater glän⸗
end; der König mit großartiger Ovation empfangen; langer
Jubel, dann Gesang der bayerischen Nationalhymne von Allen;
zer König freudigst bewegt.

In Bamberg hat ein hervorragender Jesuitenpater mit
dem Erzbischof geheime Unterredung gepflogen. Derselbe kam von
Brüssel, ist sodann zum Bischof von Augsburg abgereist und soll
die Aufgabe haben, an sämmtliche Bischofssitze in Süddeutschland
uu reisen, und in Betreff der zu beobachtenden Haltung mit den
hetreffenden Bischöfen ins Benehmen zu treten. Wie vermuthet
vird, hat derselbe über das Ergebniß seiner Mission in Rom
Bericht zu erstatten.

Die fremden Jesuiten, so wird dem „Nürnb. Corresp.“
wie es scheint von interessirter Seite geschrieben, sind nicht eiwa
auf gut Glück in Oesterreich eingewandert, und sie legen nicht
ꝛtwa auf's Ungewisse hin ihre Kapitalien in österreichischen Liegen⸗
schaften an. Sie haben vorher Erkundigungen eingezogen, ob und
inter welchen Bedingungen sie Aufnahme zu erwarten hätten, und
ie haben, allerdings nur von dritter Hand, aber auf Grund
uthentischer Information, die Zusicherung erhalten, daß sie nur
den Bestimmungen des allgemeinen Fremdengesetzes uuterworfen
        <pb n="476" />
        sein würden und daß eine Abänderung dieses Gesetzes zur Zeit
nicht in Aussicht genommen sei, daß die Regierung jedoch vertraue,
ie würden ihrerseits keinen Anlaß geben, eine solche Abänderung
cesp. Verschärfung als nothwendig erscheinen zu lassen.

Berlhin, 31. Juli. Der „Provinzial⸗Correspondenz“ zu⸗
folge wird der Kaiser noch vor der am 2. August erfolgenden
Abreise von Homburg nach Gaftein den Vortrag des Cultusministers
Falk bezüglich des Bischofs von Ermeland entgegennehmen. —
aiser Alexander wird am 4. Sept. hier eintreffen und im russi⸗
schen Botschaftshotel Wohnung nehmen.

Der deutsche „Reichsanzeiger“ publizirt heute die Einführung
olgender Gesetze in Elsaß ˖Lothringen: Gesetz, betr. die Feststellung
ines Nachtrags zum Landeshaushalt von Elsaß⸗Lothringen für
das Jahr 1872 vom 15. Juli 1872; Besetz, wegen Einführung
des Reichsgesetzes vom 10. Dezember 1872, betreffend die Er⸗
zanzung des Strafgesetzbuches für das deutsche Reich; Gesetz, betr.
die Erfordernisse zur Anstellung als Gerichtsschreiber und Gerichts⸗
ollzieher in Elsaß-Lothringen; Gesetz, betr. die Einführung des
z 29 der Gewerbeordnung vom 15. Juli 18723.

Berlin. Nach hier eingegangenen Nachrichten hat die Ge⸗
iellschaft zur Unterstützung der Colonisation und Einwanderung in
St. Paulo (Brasilien) sich gegenüber der brasilianischen Regiernng
zeuerdings derpflichtet, im noördlichen Europa 10,000 Auswanderer
ju engagiren, Dieselben sollen zu MNo aus ländlichen Arbeitern
bestehen, und die Gesellschaft hat sich berbindlich gemacht, sie als
Arbeiter oder Knechte oder als Pächter in der Weise unterzubrin⸗
zen, daß der Pächter die Hälfte des Ertrages dem Eigenthümer
ibgeben muß, oder endlich sie als Grundbesitzer auf unurbarem
don dem Colonist der Gesellschaft abzukaufenden Lande abzufinden.
Der Colonist kann der Gesellschaft seinen Contract erst nach Be⸗
ahlung seiner Schulden kündigen. Die Erfahrung hat hinlänglich
zezeigt, daß die auf derartige Vorschläge bisher eingegangenen euro⸗
päischen Einwanderer ein trauriges Loos gezogen haben. Die Lage
derselben wird in zahlreichen Berichten geradezu der Sclaverei gleich
gestellt. Die Staatsregierung warnt daher wiederholt dringend,
derartigen Aufforderungen Gehör zu geben, indem gleichzeitig be⸗
nerkt wird, daß ein Hr. G. A. Schmidt, Ditector aus Assun⸗
gzuy, sich nach Europa begeben hat, um für Brasilien Colonisten
zu engagiren.

Berlhin. Die langen verschobenen Conferenzen über die
ociale Frage, woran fich auch Oesterreich betheiligt, sollen hier im
October beginnen.

Was von verschiedenen Seiten als wahrscheinliche Folge der
chnellen Effectuirung und Ueberzeichnung der französischen Anleihe
»crhergesagt worden ist, daß nämlich das eitle und hochmüthige
ranzösische Volk in einein solchen Resultate das wiedergewonnene
Brestige der „grande nation“ erblicken würde, ist im vollsten Maße
ꝛingetroffen. Besonders aber beutet die republikanische Partei den
iußerst günstigen Verlauf der Angelegenheit in ihrem Interesse
nis. So sieht das „Siecle“ in dem Ergebniß der Zeichnung
enen großartigen Triumph der Republik. „Denn,“ sagt das Blalt,
„wenn die Völker Europa's nicht dasselbe Vertrauen, wie wir, zu
der Beständigkeit dieser Republik hätten, die trotz aller monarchi⸗
tischen Ränke bereits Frantkreichs Prestige wieder aufgerichtet und
seinen Credit auf eine Machthöhe gebracht hat, auf der er niemals
noch gestanden, würde dann der Fremdling, würden unsere verbit⸗
ersten Feinde in Deutschland selbst ihre Thaler gegen unser Pa⸗
hdier austauschen, und dies in einer Fülle, de uns wahrhaft mit⸗
en in's Feenreich versetzt? Wir Alle, die wir unser Leben der
Gründung der Republik zur Wiedergeburt Frankreichs gewidmet
jaben, können jetzt mit Stolz das Haupt erheben und in unsere
datriotischen Schmerzen einige Jubeltöne mischen; wir haben das
Recht, unseren Neidern, unseren politischen Widersachern zuzurufen:
In dieser entscheidenden Stunde, wo die unparteiische I1u!) Stimme

der Interessen spricht, sitzt Frankreich mit Europa auf dem Rich⸗
terstuhle, um Eure Thaten zu richlen und die unsrigen. Alle Völ⸗
er erklären sich dadurch, daß sie unsere Clierten [U] in Geldangele⸗
genheiten werden, gegen Euch; sie bestätigen, daß die Republil in
hren wie in unseren Augen der politische Organismus ist, der
inseren Ideen, Sitten und Bedürfnissen am besten zusagt, und
aß sie ihnen selbst die besten Bürgschaften der Dauer, Ordnung,
Gerechtigkeit und des Friedens bietet.“

Nicht minder prahlerisch drückt sich im „Bien public“ der
Bertraute der Frau des Präsidenten der Republik aus. „Fünf
Milliarden in dreizehn Monaten gezeichnet,“ sagt das Organ des
hrn. Thiers, „und wenn man dazu noch das nicht angenommene
Anerbieten zählt, zehn Milliarden; das wird in der Geschichte als
die Stufenleiter der Macht des französischen Credits nach den furcht⸗
barsten Kriegen der Neuzeit mit den Auslande und im Innern,
dastehen; und nicht minder mathematisch und lehrreich wird dies
zer Coẽfficient des öffentlichen Vertrauens auf die Form und die
Ausübung, auf die Gesetzmäßigkeit und Ehrbarkeit, auf die Macht
ind Dauer der austheilenden und erhaltenden Regierung der Re—

ublik sein.“ Das „Univers“ entgegnet darauf, daß von der
Darleihern neun Zentel keine Verehrer der Rpublik des Hrn—
Thiers seien, und daß, wenn die wahre Republik bestände, mit
pirklichen Republikaner am Steuer, die Anleihe gar nicht noͤthig
väre; geradezu unanstädig sei es aber, von den nicht acceptirien
Anerbieten der zehn Milliarden zu reden; denn alle Welt wisse,
aß bei diesen Anerbietungen drei Viertel bloßer Schwindel seien
velche an demselben Tage, wo sie verlangt worden wären, sig
ils unrealisirbar erwiesen haben würden. Die Anleihe werde ge.
ingen, weil, wo der Patriotismus den Athem verliere die Specu-
ation eintrete; aber die Republit habe damit nichts zu schaffen.—
Das klerikale Blatt möchte in dieser Hinsicht nicht ganz Un—
recht haben.

Hinsichtlich des Genfer Schiedsgerichts hat die Regiecung zu
Washington officielle Nachrichten aus Genf erhalten, welche betreffe
der dem Schiedsgerichte zur Entscheidung vorliegenden amerikanischen
Ansprüche befriedigend lauten.

Frankreich.

Paris, 31. Juli. Die Zeichnungen auf die neuen Anleih⸗
ergeben, wie endgiltig festgestellt ist, 43 Milliarden Francs.

Im Nord-⸗Departement hat die Arbeit in allen Gruben wieder
zegonnen, außer in Aniche, im Pas ⸗de⸗Calais deßgleichen außer in
Farvin: mit andern Worten von 14,000 Arbeitern feiern nod
100. Der Stricke kann also als beendet angesehen werden.

Italien.

Rom, 28. Juli. Der verhaftete Correspondent des „Uni⸗
zers“, Jacques, soll wichtige Aussagen über den Attentatsversuch
jegen den König Amadeo gemacht haben. Es scheint in der That
ils ob die Alfonisten dem Anschlage nicht ferne stünden. Hier im
Baticane herrscht für dieselben jedoch kein günstiger Wind. Al⸗
die Exkönigin Isabella jüngst die Vermittelung des Papstes nach
suchte, um Don Carlos zu bewegen, daß er seinen Ansprüchen auf
den spanischen Thron zu Gunsten Alfonso's entsage, weigerte sich
der Papst entschieden dies zu thun; gewiß ist, daß Don Carlos
von mehreren Cardinälen pecuniär unterstützt wird. Das hinderle
jedoch den Papst nicht, dem König Amadeo seinen Glückwunsch
für seire glückliche Rettung durch den Cardinal Antonelli dar—⸗
bringen zu lassen.

Ueber die bevorstehenden Verhandlangen des von dem General
der Jesuiten, Pater Beckx, einberufenen Jesuiten⸗Consistoriums er⸗
fäührt man, daß man unter Anderem darüber berathen werde, ob
ind in welcher Weise die Namen und Ordenskleidung der aus
Deutschland vertriebener Jesuiten zu ändern seien, und auf welche
Art und Weise es möglich gemacht werden könne, diese Jejuiten
in andere dort geduldete Orden eintreten zu lassen.

Rom, 30. Juli. Der Papst ernannie sieben italienische und
elf ausländische Bischöfe. Bei den Munizipalwahlen der meisten
Städte des Südens und der römischen Provinz siegten die Libe⸗
alen.
Spanien.

Der „Irurac Bat“ veöffentlicht folgende Uebersicht der Vir⸗
suste der spanischen Armee in Cuba seit Beginn des dortigen Auf⸗
tandes. Auf dem Schlachtfelde fielen oder starben an ihrem
Wunden: 6 Stabsoffiziere, 119 Offiziere und 1677 Soldaten.
Durch Krankheiten verlor die Armee 14 Stabsoffiziere, 861 Off
Jsiere und 17,718 Soldaten. Untauglich in Folge von Verwund⸗
ungen oder Krankheiten wurden 35 Offiziere und 6104 Soldaten.
An Gefangenen und Deserteuren zählt man 1 Stabssöfizier, 40
Offiziere und 635 Soldaten.

Portugal.

Lissabon, 30. Juli. Die Stadt ist beunruhigt durqhh
das Gerücht von einer Verschwörung und durch strenge Regierungs
maßregeln gegen dieselbe.

Amerika.

Der Kongreß der Vereinigten Staaten Amerika's hat den
Präsidenten Grant zur Niedersetzung einer Kommission behufs Ver⸗
retung der Vereinigten Staaten bei der Weltausstellung in Wien
rmächtigt und zum Präsidenten derselben Mr. Thomos B. Van
Buren ernannt.
—
Vermischtes.

fKKaiserslautern, 29. Juli. (3. Pfaälzische Industrie—

Ausstellung.) Trotz der Hitze war auch in der abgel aufenen Woch

der Besuch der Aussiellung ein ganz zufriedenste llend er. Im Ganjzen
wurden in den bis jetzt verflossenen 14 Tagen vereinnahmt:

An Eisenbahn⸗Billets (7000 Personen.) iji. 8500.

An der Kasse gelöste Billets (4000 Pers.). fl. 2000.

Für 911 Abonnements⸗Billetts. il. 2100

Summa fi. 7600

Bestern war die Ausstellung wieder außerordent lich zahlreich besucht

namentlich kamen viele Ladleute, an der Kaffe' gingen ein 456

J., auf der Eisenbahn gelöste Karten wurden 1633 abgegeben,

daß — außer den Abonnenten und Freikarteninhabern — 2548

9—
        <pb n="477" />
        hersonen die Ausstellung besuchten. Da man annehmen kann, daß
nlegteren mindestens 500 ihre Zarten benutzten, betrug die Zahl
t Besucher üver 3000. (Kais. Ztg.)

Aus Kindsbach wird der „Pf. Volksztg.“ gemeldet,
aß die katholischen Lesevereine von Kaiserslautern und Landstuhl
mn sogenannten Bärenloche am letzten Sonntag wieder ein Picnic
jerlen, wobei es zu einer blutigen Schlägerei kam. Die Ursache
Streites soll die gewesen sein, daß der Landstuhler Kaplan
Weisung gegeben habe, bei dem Feste keine Bewohner von
sindsbach Juzulassen und als sich einige der Letzteren nahten, wurde
hnen der Zutritt versagt, worauf sie sich denselben mit Messern
zu erzwingen suchten.

Arzheim, 29. Juli. Gestern Abend 9 Uhr wurde
eim Eingang in die Schall'sche Brauerei Andreas Schulttz, der
zohn des Adjunkten, mit einem Messer erstochen. Der Erwordete
ein braver junger Mann, erst 24 Jahre ali, welcher den
anzdsischen Feldzug 1870,71 mitgemacht hat. Als der schreck⸗
ichen That beschuldigt wurden heute früh zwei Burschen von hier
ethaftet und ins Bezirksgerichtsgefängniß nach Landau abgeführt.
z sind dies 1) Johann Herzenffiel, 25 Jahre alt, und Johann
setet Dielmann 27 Jahre alt. Cand. Anz.) —

f In Men sind am 28. Juli die Bahnhofgebäude abgebrannt.

Mettz, 31. Juli. Gestern Nachmittag sind am Fort Queulen
je Militär Baracken abgebrannt. Ein Individuum, welches der
grandstiftung verdächtig erschien, wurde sofort eingezogen. Unter⸗
schung ist eingeleitet. (Ztg. f. Deutsch-Lothr.)

FGonnenstich) Frankfurta / M. Am Samstag
orrden auf dem Felde bei Eschborn zwei Mädchen (Schwestern)
son 19 und 20 Jahren vom Sonnenstich gelödtet.

4 Zum sechsten Turnlehrertag, der in diesen Tagen
u Darmstadt abgehalten wurde, hatten sich 160 Tirnlehrer ein⸗
efunden.

PIn Baden⸗Baden fand ein Dienstmädchen ein Packet⸗

hen mit 10,000 Gulden in Banknoten, wandte sich an einen vor
oͤr gehenden Herrn mit der Frage, ob er vielleicht Papiergeld ver⸗
gren habe und händigte ihm, auf seine bejahende Antwort das
hädcchen gegen ein Trinkgeld von 1 fl. aus. Später stellte sich
jeraus, daß der angebliche Verlierer ein Gauner war, der gar
uchts verloren hatte.

II. Pfälzische IndustrieAusstellung.
Kaiserslautern, den 28. Juli 1872.

Schon bei der Festsetzung des Eintrittspreises vor langerer Zeit wurde
vom Tentralcomite bestimmt, daß der Besuch der Ausstellung den Arbeitern
dadurch erleichtert werde, daß gegen Ende der Ausstellung ermaßigte Preise
intreten. Inzwischen hat sich ein nach unserem Dafurhalten noch zweckmäßi⸗
zerer Weg, den Arbeitern schon jetzt gerecht zu werden, gefunden.
Gebr. Adt von Schwarzenacter theilten nämlich durch ihren Vertreter
ort dem Centralcomite mit, daß sie ihr kgesammtes männliches (weibliches
ucht ) Arbeilerpersonal auf Kosten des Elablifsements hieher zum Besuche
er Ausstellung schicken wollen und befragen fich, ob den Arbeitern nicht
er halbe Eintriitspreis gewährt werden möge. Recht gerne entspricht das
Tenttalcomite diesem Ansuchen unter Anerkennung der seitens der erwaͤhn⸗
en Fabrik bewiesenen Rücksichtsnahme auf ihr Arbeiterpersonal, und man
nochie wunschen, daß dieser Modus auch von? anderen Etablissents
her Pfalz eingeführt würde. Fabrikherren und ihre Arheiter mgen kommen
ind sehen, was durch ihr gemeinschaftliches und gegenseitig vertrauungsvolles
Zusammenwirken Nützliches und Schönes im Gebiele der Industrie geleistet
Zerden kann, und es dürfte beim Aublicke der Werke pfälzischen Gewerb⸗
leihes Manchem der Gedanke erwachen: Das ist die Frucht des Friedens im
zrohen Vaterlande, aber auch in den engeren Grenzen der Werkstätten und
Fabriken, aus welchen der verderbliche Feind der Soeialdemokratie ferne
leiben soll.

Da jedoch der Besuch der Ausstellung von den Arbeitern andere Zwecke
m Auge hat, als nur die Neugierde zu befriedigen, so moͤchte man den
Arbeitgebern den Wunsch nahe legen, mit ihrem Personale nicht an einem
Sonntage hierher zu kommen, wo die Aussteilungsräume überfüllt sind, son⸗
dern an einem Wochentage. Es ist dies pwoar ein Ausfall im Betriebe des
Beschaftes aber sicherlich kein unreprodultiver.

F. X. Demeß, verantwortlicher Redacteur.

Bekanntmachungen.
Preisevertheilung an der
Lateinschule betr.

Zu der am Samstag den 3. Augufi
dachmititags 3 Uhr im Sagale des Herrn
Rberhauser stattfindenden Preisever—
heilung werden die Eltern u. Freunde
er Jugend hiemit geziemendst eingeladen.
das Rähere besagen die Festprogramme.
Jahresprogramme werden in der Preise⸗
ersheilung selbst ausgegeben werden.
Das Königl. Subrektorat
ZRMtreuber.

— A
—XXE
Die erforderlichen Anstriche in
einem Tage hart trocknend, schö—
ner S ebenso haltbar wie Oelfarbe,
aus der Glasur⸗Fabrik von Heyden⸗
reich und Butterfaß in Grünstadt
sre
ein⸗Verta ur e
n ——
zonntag den Bei Herr Johann Eollisi, Bader
. August dahier, werden F F
zu billigen Preisen abgegeben.
musik Frau Westphaelinger hat ihr
dei Wohnhaus neost Garten u. Wasch⸗
Georg Jung . küche zu vermietben .
Vleroys Rahmkaso Glaser⸗Kitt
gibt's wieder bei empfiehl billiast
ietor.

———ï——

In J. Heuberger's Verlag in
Bern ist soeben erschienen und in dnn
Juchhandlungen zu haben in Kaiserslau⸗
ern bei J. J. Tascher.

Der

glückliche Mensch,
lug, auftä Zer z I u leben
uftändi ö en.

Von w v. —8
Ritie, verbesserte und vermehrte Auflage.

80 br. Preis 20 Ngr.; fl. 1. 12 kr. rh;

Inhali: I. Die Kunst, kiug zu leben.

Nlugheitsregeln für den Umgang mit sich
albst. 2. Klugheitsregeln für den Umgang
nit Menschen überhaupt. 3. Klugheitsre⸗
jeln für den Umgang mit Menschen von
xsonderer Gemüthsari. II. Die Kunst,
nstandig zu leben. a. Anstand im Aeußern.
— Anstand im Umgange mit Menschen in
jeziehung auf Geschiecht, Stand und Alter.
Anstand in allen Fällen des geselligen
ebens. III. Die Kunsi, fröhlich zu leben.
Gaben des Frohsinns für Tafel und
„pielgesellschaften. 2. Gaben des Frohsinns
ir hausliche Feste. 3. Gaben des Froh—-
uns für Liebe und Freundschaft.

Anhang. Ehe⸗Brevier.· Ein Strauß
om Feide der Lebensweisheit für den
lltar des Hauses.

Samstag (heute) Nachmittag um 4 Ubr
Bali
nur für Arbeiter des St. Ingberter Eisenwerks bei
Fudw. Weirich.
* — jJ o *
Dünger⸗Fabrik
in Ludwigshafen am Rhein
Gosdne 2MWedaille F 1868.
von Michel, Lederle Comp.
Controlfabrik mehrerer landwirthschaftlicher Vereine,
mpfiehlt zur Herbstsaison in anerkannt vorzüglicher Qualität, unter billigster
Breisnotirungg :
Knochenmehle, Kalifalze,
Zuperphosphate, e eeger.
UAmmoniak⸗SEuperphosphat Hopfen ˖Tabak⸗Dünger.
Analysen, Preislisten und Gebrauchsanweisungen gratis. Von Plätzen,
voselbs noß leine Verkaufsstellen sich befinden, sind uns Offerten stets angenebm.

—— —
        <pb n="478" />
        I. Pfälzische In dustrie · Ausstellung
Das Central Comsite bringt in Erinnerung, daß am 11. d. M. das Preisge⸗
richt zusammentritt und am 18. seine Thätigkeit beginnt. Im Interesse der Aussteller,
velche nicht auf eine Auszeichnung verzichten, dürfte es liegen, sich um diese Zeit hier
inzufinden, um die Preisrichter auf die Vorzüge ihrer Fabrikate, Verbesserungen, Preise
ec. aufmerisam zu machen, und werden die Aussteller für diese ganze Zeit Erlaubnißscheine
zum freien Eintritte auf Wunsch erhalten. I
ZZusgleich bemerkt man, daß viele Gegenstände nicht angekauft oder verkauft werden
Innen, weil die Preisangaben fehlen. Wer daher verkaufen will, möge umgehend
ein specialisirkes Preisverzeichniß einsenden. —WV
Für das Central⸗Comite:
Der J. Vorsitzende
Rozhee.
X. Pfäãlzische Industrie-Ausslelsung
iin Kaiserslauten..
vom 14. Zuli bis gegen Ende September 1872.
Bei allen pfaͤlgischen Bahnftationen können Eintritts—
Billete zur Ausstellung gelöft werden, in welchem Falle das
einfache Fahr-Billet 2 Tage giltig ist und zur freien Rück—
fahrt berechtigt.

Johann Luck, 19. Juli, Joseph, S.
Jakob Wagner. 20. Juli Catharina, ⁊
». Nikolaus Meininger, 20. Juli, Heinrich
S. v. Johann Paul Weiser, 20. Juh
Johann Peter, S. v. Nikolaus Thie
25. Juli, Jakob, S. v. Nikolaus Müller
25. Juli, Anna Maria, T. v. Nikoläu—
Schreck, 26. Juli, Elisabetha, T. v. Johan—
Menges, 27. Juli, Anna, T. v. Johann
Schwarz, 27. Juli, Anna, T. v. Fran
Weber, 27. Juli, Nikolaus, S. v. Nilo
aus Jung, 28. Juli, Heinrich. S. v. Pei
Schlickling, 30. Juli, Bernhard, S
Andreas Kopp. —VV
Gestorben sind:
Am 2. Juli, Emilie, 4 J. alt, T.
Georg Rickel, 3. Juli, Johann Schmih
54 J. alt, Ehem. v. Theresia Kniede
5. Juli, Maria, 8 M. alt, T. v. Michan
Wilhelm, 7. Juli, Heinrich, 1I M. 202
alt, S. v. Heinrich Yylander, 6. Juli, Ji
olaus, 2 J. 8 M. alt, S. v. Peter Wag
ner, 11. Juli, Barbara Fenn, 72 J. ai
edig, T. v. Michael, 14. Juli, Carl,
J. alt, ledig, S. v. Carl Günther,
J Juli, e 2 J. 11 M, alt, S. wwoer
—FR 44* 3 Bauer, 14. Juli, Joseph Hauck, 33
Nas Centraleomite. alt, Ehem. v. Barbara Wenn— —X
— 44— Udam Schehl, 46 J. alt, Ehem.
Civilstand ieria Sue, 15. »Juun Jan,
St. Ingbert pro Monat M. alt, S. v. Heinrich Kunz, 15. Jut
Juli 1872. Tarl, 7 M. 15 T. alt, S. v. Michat
Geboren wurden: Nicolay, 19. Juli, Carl Ferdinand, 43
Am 1. Juli, Maria, T. v. Peter Beder, 5 M. alt. S. v. Carl Umbehr, 20. Ju
z. Juli, Peter, S. v. Peter Weis, 4. Juli, Magdalena Spengler, 57 J. alt, Wuͤmn
Adam, S. v. Christian Abel, 7. Juli, 9. Johann Becker, 23. Juli, Adaim Schon
Johann Nikolaus, S. v. Johann Ficker, dorf, 45 J. ali, Ehem. v. Elisabelh
7. Juli, Maria Julianna, T. v. Michael Thiery, 24. Juli. Karl, 7 M. alt, ẽ
kreitz, 7. Juli, Maria Magdalena, T. v. p. Jakob Eberle, 25. Juli, Karolina,
Jatob Werner, 8. Juli, Elisabetha, T. v. J. 3 M. alt, T.v. Jalob Eifler, 25. Jub
Zeter Marx, 8. Juli, Maria, T. v. Maria Flisabetha, 1 J. 8 M. alt, T. v. Fran
Woll ledig, V. Juli, Peter, S. v, Peter Buser, 29. Juli, Josephina, 2 M. alt,?
Duby. 9. Juli, Elisabetha, T. b. Valen⸗ o. Nikolaus Kunz.
in Bäcker, 13. Juli, Theresia, T. v. Nil⸗Berehelicht haben sich:
aus Stief, 14. Juli, Anna T. v. Peter Am ISB. Juli, Jakob Buhmann mit Mar
Zchwarz, 14. Juli, Peter Joseph, S. v. Slisabetha Steinfeld.
Joseph Hauckf, 16. Juli, Magdalena, T. St. Ingbert, den 1. August 1872.
J. Friedrich Adam, 16. Juli, Carl, S. Der Civilstandsbeamte
Tarl Simon, 18. Juli, Johann S. v.! Chandon.

* Sonntag Nachmittag —* ab
eeie
feor Schweitzer

aufm Höfchen.

der Stadt

In hohen Kreisen für vor⸗
züglich stärkend erklärt.
An den Kgl. Hoflieferanten Hrn. Jo⸗
hann Hoff in Berlin.

Von Ihrer trefflichen Chokolade
hitte ich um Zusendung. Gräsin v.
Moltke, in Behle. Bitte um
Zusendung von ihrer ftarkenden Malʒ
gesundheitschokolade. Graf Matuschka
in Bescha nn.

Verlaufsstelle bei Fritz Panzer⸗
bieter in St. Inabert.

W. 54* —5
wD 2 —
J 2*8
dargasse
Durch droße Parihieeinkäufe und direkte Beziehungen aus den ersien Fabriken Deutschlands und Englands ist es mir möglich, urr
des bedeutenden Aufschlags sämmtlicher X
Die Preise sind nicht nach halben Meter, sondern nach Ellen berechnte.. J
Grosies Manufakturwaaren Lager. Großes Ausstattungs:Geschäft.
1000 Stuck ?/ breite ächtfarbige, lila, rosa, gelbe, braune, Cattune, 500 Stück “/ breites schweres Leinen, für Hemden und Bettiücher
fur Kleider und Ueberzüge, 9 und 10 kr. die Elle. 12 kr. die Elle. 33
200 Stuck /. breite ächtfarbige Glanz⸗Möbel⸗Cattune u. Cattune Zrobe 22/ breite Leinen, fur einschlafrige Betitlicher, das Betiud
mit Borden, fur Vorhänge, 9 und 10 kr. die Elle. hrobe 3 ¶e An — 1 44 kr. galafri Wil
200 Stuck *8 breite achtfarbige Piqus⸗Cattune Brillantines 8 — dpeisch afrige Betttücher, das Be
141. 200 Stud jchwere Loth wouene Veitdect zweischlafri de
300 Stück 8 breite feinste ächtfarbige franzosische Jagengte und Aneed ollene ecken, für zweischlafrige Betten,
rgandis, in den brillantesien Vessins, 12 kr. die Elle. 200 Stucdk schwere weiß wollene Bettdecken, fllr zweischläfrige Betten.
200 Stück / breiten feinen weißen Satin und Piqué für Unterröcke das Stück fl. 4.
und Ueberzuüge, 12 kr. die Elle. 00 Stuck schwere grau wollene Bettdecken, das Stuckfl. 230. bis fi.8
00 Stuck ẽ/ breites aͤchtfarbiges Bettzeug, meistens turkisch⸗ roth, 15 300 Paar schwere weiße Piqusdecken, fur 2schläfr. Betten das Stud fl. 2.30.
tr. die Elle. Victoria⸗Decken mit Franzen fl. 8.
Schweren schwarzen Moireens fur Unterröcke, 22 kr. die Elle. 100 Dutzend weiße leinene Tischtücher, 27/3 Ellen Lang, 2 Ellen breit
d breilen enguischen Waterbroof für Regenmäantel, 45 kr. die Elle. das Siück 45 kr.
do. mit Franzen 54 kr. 300 Dtzd. weiß⸗ rein leinene Damentaschentücher, das Dizd fl. 2. 80
o/ hreiten guten Buxkin für Hosen, Westen unv ganze Anzüge, fl. 1 Broße voihe Eachemire Tischdecken das Stuck fi. 1. 45 und fl.
Vgoͤ kr. die Elle. Vrode roihe Cuchemire Eomodedecken. das Siud fi. 1 und si. 124
Broße Aswahl Fußteppichstoffe, 15 kr. die Elle. 8 Ellen breiten reich ramagirten BVorhangsmull mit Bogen, 14 kr.
Blatten vg wollenen Unterrockstoff, 15 kr. die Elle. Prima erun grau, weiß, schwarz, 7 kr. die Elle.
-kchwarzen Orieans und Alpacas, von 15 ir. an. Lama, Flannell, Thibet, Cachemires, Unterrockstoffe, in
Schweres blau Gedrucktes, 12 kr. die Elle. allen Farben und Qualitäten billigst.
lene aeefe Eroifee, Popelines, Chine, Mohaires, Tischtücher, Handtücher, Servietten graue und gelbe Kaffet
Grosgrains, von 12 kr. an. servietten, Barchend, Zwillich Lederleinen, Strob⸗
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Muster sämmtlicher Artißel sende in reichster Auswahl sgn⸗ per Post.
Auch die kloinsten Aufträge werden, wie bisher, bestens besorgt.
nedastion cud in erlag von F . Demes in Si. Ingbert.

——— — —„———„ A

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— ⸗
        <pb n="479" />
        4,
ili,
iel,
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an
an
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n.

St. Ingberlker Acnzeiger.

der St. Jraberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatie verbundene Unterhaliunzablatt, mit der Dienßiags⸗, Donnerstags⸗ und So nntag
unmer) erscheint wöchentlich v iermal Dienstag, Donnerstag, Samstag und Somntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Kerzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren NMaum berechnet.
— — ⸗ ⸗ — — 2222 — — — — — — —
3 n *
— 8172
* * St. Ingbert, den 3. August.

Die „Spen. Zeitung“ theilt eine unter den gegenwärtigen
Jeitverhältnifsen, wo der Conflikt zwischen Staatsregierung und
dischof aus's Heftigste entbrannt ist, sehr zu beachtende Stelle mit
us der Selbstbiographie des ehemaligen Fürstbischofs von Bres⸗
u, des Grafen LeopoldSedlnitzki. Auf ein Schreiben des Fürst⸗
ischofs an den Papst Gregor XYI., in dem er sich zu seiner
techtfertigung unter Anderem auf den Eid der Treue, welchen er
Hen preußischen Landesgesetzen geschworen habe, beruft, erwidert
him der Papst: „Es ist daher eine ernste und überaus wider-
haärtige Sache, daß du dies Alles in höchst unziemlicher Weise
gnorirst und dich hinter deinen den Staatsgesetzen geleisteien Eid
füchtest; gleich als ob dieser auch auf jene Gesetze bezogen wer⸗
en konnte, weiche der Lehre und der Disciplin der allerheiligsten
dirche widersprechen, oder als ob du dich gar nicht anderweit durch
in höherstehendes, mächtigeres eidliches Band der Kirche selbst
ind diesem heiligen Stuhle verpflichtet hättest.“ Die „Sp. Zig.“
neint, ein Commentar zu dieser Stelle fei überflüssig. Der Fürft-
ischof selbst bemerkt dazu: „Dieser Vorwurf ist von allen der
irgste. Ich habe nie einen Eid geleistet, der mit der Lehre Christi
n Widerspruch steht. Mit einer reservatio mentatis Vorbehalt in
Zedanken) schwören, ist eben so viel, als einen Meineid begehen.
dieser Vorwurf ist daher weniger betrübend in Beziehung auf
neine Person, als in Beziehung auf die Kirche selbst, indem er
mem Grundsatz huldigt, der nicht nur die im Christenthum c
zründete Idee des Staates zerstört, sondern auch das Christen⸗
hum in seiner heiligsten Grundlage erschüttert. Von welchem
Hirchenrechte kann die Rede sein, nach welchem die Lüge, der
Reineid, der Ungehorsam gegen die Obrigkeit gebilligt werden 7

Die Franzosen aller Parteien sind anläßlich der enormen
—D Jubel, und wäre
a fuͤrchten gewesen daß den heißblütigen Galliern der Dunfst all⸗
usehr zu Kopfe gestiegen wäre und ihren unbändigen Sanguinis-
nug in ein wahres Del'?rium umgesetzt hätte, wenn nicht zur rech-
en Zeit als Abkühlungsmittel die Nachricht gekommen würe, die
s nun als gewiß erscheinen läßt, daß nicht blos der Kaiser von
Desterreich, sondern auch noch dazu der Czar von Rußland im
Zeptember in Berlin mit unserm Kaiser zusammentreffen werden.
diese Drei⸗Kaiser⸗Zusammenkunft dürfte den Calcul der heißblü⸗
igen Politiker an der Seine, wie den gewisser Leute bei uns eini⸗
ecmaßen verderben. Auf der andern Seite wäre es doch auch zu
gewagt von derfelben, eine Bürgschaft für die noch zu erwartende
slera des ewigen Friedens zu erhoffen. —

Deutfches Neich.

München, 2. Aug. Universitätsjubiläum. Der gestern
Abend trotz des starken Regens stattgefundene Fackelzug war außer⸗
identlich großartig. Eine ungeheure Menschenmenge wogte in den
Straßen. Von einem Fenster der Residenz sah der König von
ausendstimmigen Hochs begrüßt, dem Fackelzuge zu.

Berhin. Nachdem schon vor einiger Zeit das Jesuiten⸗
gesetz auch in Elsaß⸗Lothringen eingeführt worden ist, ist nunmehr
auch dos Zusatzgesetz zum Keichssirafgesetzbuch (. XD
es Mißbrauchs der Kanzel zur Gefährdung des öffent⸗
ichen Friedens auf das Reichsland ausgedehnt.

England.

London,. 1. August. Ein Telegramm der „Times“ aus
Santander vom 31. Juli meldet, die Regierung beabsichtigte den
Fortes ein Anleiheprojett von 80 Millionen Piaster vorzulegen,
im die cubanischen Finanzen aufzubessern. Die cubanische Finanz ⸗
erwaltung würde nach demselben zu zwei Emissionen achtprocent⸗
ger Schahanweisungen al pari ermächtigt.

London, 2August. Die Edinburger Universität hat dem
Hrofessor Dr. v. Döllinger in München den Doctorgrad verliehen.

er Preijevertheilung und zwar wieder in dem zu dieser Feier sehr
junnig und geschmackvoll decorirten Oberhauser'jchen Saale. Die
jeier felbst war eine in allen ihren Theilen sehr ansprechende und
xregten die Leissungen der Schüler, sowohl die kräftig, rein und
rräzis vorgetragnen Chorgesange, wie die deklamatorischen Vor⸗
rãge und die ẽinzelvortrge auf Clavier und Zither bei den ziem⸗
ich zahlreich Anwesenden die tiefste Befried.gung. Im hoͤchsten Maße
ejesseli, fühlten sich diese durch die gediegene und schwungbolle
Festrede des Hr. Subrektors Streuber, in welcher er die Be⸗
eutung der humanitären Bildung für die Machtstellung und Große
er Voͤlker nachwies, daraus die Nothwendigleit der humanistischen
—EDD— be⸗
ynders letztere, als die Bildungsstätte des Bürgerstandes, den
rräger der menschlichen Culturentwickelung, bezeichnete. — Preise
rhieiten 7 Schüler: in der zweiten Klasse: Beer JI, Uhl
heinr, Wirß M. und Weyland C. (Religionspreis), in der
rsten Classe: Warken J, Horn Heinr.,, K riüeger K.
Mit einem begeisterten Hoch ausgebracht von Hrn. Subr. Stre u⸗
zer auf Seine Majestät unsern König Ludwig U. schloß die
Feier. — Zur Statistik der Anstalt wollen wir nur noch bemer⸗
en, daß diefelbe gegenwärtig von 41 Schülern besucht wird; 26
havon der ersten und 15 der zweiten Klasse angehörig; 25 kathol.
12 protest. 2 Mennoniten und 2 Ifraeliten; 35 von hier und
5 aus der Umgegend. ae

In Schweyen (bei Hornbach) brach am 27. Juli Nachts
in Wolf in die Schaafheerde ein, zerriß 4 Stückle und richtete 6
id zu, daß sie getödtet werden mußten.

7 Die Frequenz in den berühmtesien deutschen Bädern bis
Mitte Juli weist folgende euorme Ziffern auf: Wiesbaden 28,674
Baden⸗Baden 23,299, Carlsbad 13,258, Aachen 14,708, Ems
O,721, Kissingen 6288, Kreuznach 5735. Soden 83571 Curgäste.

FIn der Friedrichsstraße in Berlin befindet sich eine so—
enannte Studenlenkneipe; es verkehren in diesem Locale aus⸗
hließlich Studenten, und zwar Söhne der angesehensten Familien.
53 galt kürzlich eine Wette. Dieselbe bestand darin, daß einer der
ungen Herren sich anheischig machte, bettelnd in zerlumpter Klei-
hung einen Nachmittag einherzugehen, von Laden zu Laden, von
Wohnung zu Wohnung, und was war das Resultat seiner Bettel—
vanderung? — 4 Thir. 22 Sgr. 3 Pfg. (Nimmt es da Wun⸗
der, daß so viele Handwerksbursche das Fechten dem Arbeiten vor⸗
iehen, weil dieselben durch übel angebrachte Mildthätigkeit im
Müßiggang unterstützt werden ) Diese wurden sofort der Frau
ines Gürtlergesellen, die von Drilliugen entbunden war, nachdem
ziese Summe noch durch eine Zulage vergrößert worden, zugesandt.
Am Abend war aber in der Kneipe ein großer Commers, bei dem
nan besonders den heutigen Bettler hoch leben ließ.

(Gumoristische Statistit.) Die „Post“ bringt
iber Berlin folgende statistische Rundschau: „In Berlin erschei⸗
nen gegenwärtig 280 verjschiedene Zeitungen und Zeitschriften, de⸗
ien 180 Buchdruckereien und 176 Papierhandlungen zur Verfü—
zung stehen. Für das junge Berlin, das mit Hülfe der 222 Heb⸗
immen Jahr aus Jahr ein den Spreestrand bevölkert, ist in je⸗
zer Beziehung ausreichend gesorgt, und wenn der junge Weltbürger
zurch die 88 Kleinkinderbewahranftalten, 26 Kindergärten, 118
Privatschulen, 60 Gemeindeschulen, 10 Gymnasien, 6 Realschulen,
Findurch de Leiter emporgeklommen ist, dis ihm die 22 Theater
ind 391 Buchhandlungen die geistige Rahrung bieten und die vie⸗
en Turnsäle, Fecht⸗Anstalten und Turnvereine den Koͤrper stählen,
o mußte man eigentlich in jedem Berliner ein Muster⸗Exemplar
eistiger Intelligenz und körperlichen Wohlbehagens vermutihen.
ind doch offenbart die Statistil, wie viel der jungen Leute nach
zurzer Reise durch die 54 Apotheken, 21 Hospitäler und 29 Kli⸗
ziten mit Hülfe der 676 Aerzte, der 45 Wundärzte und der 355
Zeilgehilfen alljährlich hinausbefördert werden auf die 42 Ruhe⸗
laätze, wo Friede und Ruhe herrscht, und die Praxis der 96
Rechisanwälte, welche dem streitsüchtigen Berlin zur Seite siehen,

hr Ziel erreicht. „Geleimt“ wird die arme Berliner Bürgerschaft

v
Vermischtes.
7St. Ingbert, den 3. August. Zum zweiten Male
eierte heute seit ihrem Bestehen die hiesige Lateinschule das Fest
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        durch nicht weniger als 1111 Buchbinder, während die Steuerzahler war durch die Klagen der Frau über die fürchterlichen Schmerzey
durch 680 Barbiere an der Kehle gepackt, resp. über den Loffel gerührt und fragte man sich vor Allem, warum bei den pfälzischen
zarbiert werden. Und doch lebi es sich in Berlin noch nicht so Personenwagen III. Klasse nicht die nämlichen Versicherungen an
arg, als die socialistischen Schreiber behaupten. Noch siehen dem Jebracht sind wie bei den Wagen J. und I. Klasse. Die Direktien
hungrigen Bürger 12 Volksküchen und 9 Vollsanwaltsbureaux der pfälzischen Bahnen scheint Finger derjenigen Personen, welch
zur Verfügung und wer die Seinigen gegen nächtliche Messerlieb⸗ n dritter Klasse fahren und die größtentheils dem arbeitenden
iosungen des Berliner Janhagels, gegen etwaige, Gründer⸗Altentate Stande angehören, für weniger werthvoll zu halten als die Fin—
gegen überfallene Polizeibureaux oder gegen sonstige Banditenstreiche jer der Reisenden in erster und zweiter Klasse, und sind wir sehr
die in den Berliner Abruzzen an der Tagesordnung sind, schützen begierig, zu erfahren, ob die pfalgz. Gerichte diese Ansicht theilen
vill, dem offnen 105 Versicherungs⸗Anstalten und 60 Slerbe- und (Pf. P.)
rankenkassen ihre gastlichen Pforten. Auch die Klagen über Woh⸗ Bekanntlich ist es ein Mainzer, Herr Hänlein, dem es ge⸗
nungsnoth find vollständig aus der Luft gegriffen, denn Berlin lungen ist, ein leuckbares Luftschiff herzustellen, da sich durch zahl—
lann sich Sona⸗ und Wochentags überzeugen, daß noch immer reiche Versuche en miniaturs bewährt hat. In Wien, wohin sich
74 große Kirchen fast ganz leer stehen. Die Klagen der reichs Herr Hänlein wandte, um die nothwendigen Mittel zur Durchführ—
zauptstädtischen Bevölkerung über immer empfindlicher werdenden ung seiner Erfindung im Großen zu erlangen, fand derselbe bereit
„Driuck“ lassen sich daher rechtlicherweise nur auf die 130 Buch williges Entgegenkommen und zwurde demselben, nachdem er bo
»ruckereien· 25 Kupferdruckereien und 272 Steindrudereien beziehen, dem Kaiser bon Oesterreich und sachberständigen Technikern ver⸗
die sich aus den Fährlichkeiten der grassirenden Strike Epidemie schiedene Proben mit dem Modelle gegeben, eine Summe von
mit dem Portemonnaie des großen Publikums ein Lebens⸗Trankchen 40,000 fl. zur Anfertigung eines großen lenktbaren Ballons zur
zuu bereiten verstanden·“ Verfüguug gestellt, woran —R— — daß
fVor einigen Tagen wurde auf der Ma rbahn einer die Herstellung auf österreichischem Boden erfolge. Der Ballon ift
Bauersfrau vom Eisenbahn⸗Kondukteur durch Zuschlagen der Wa— einer Vollendung nahe.
zenthüre ein Finger derart zerquetscht, daß derselbe jedenfalls theil⸗
weise abgenommen werden muß. Sas ganze mitreisende Publikum

X. Demeztz, verantwortlicher Redacteur.
Aktien-Glashütte St. Ingbert.
Die diesjährige ordentliche Generalv ersammlung findet den 12. Au—
gust nächsthin im Grewenig'schen Gartenlocale Nachmittags 2 Uhr statt.
Tagesordnung:
4. Vorlage des Rechnungsabschlusses per Ende Juni I. J.
Vertheilung des Reingewinnes, —1—
3. Ausgabe neuer Actien laut Art. 4 der Statuten, »**
b. Neuwahl des Verwaltungsrathes.
St. Ingbert den 2. August 1872.

Z nhO BSO.
dotto: Wer keinen Spaß versteht
der bleib daheim!
Montag den 5. Auqust 1872, AÄbends
3 Uhr
Generalversammlung
bei Ferd. Oberhauser.
Der Präfident.

Villeroys Rahmkase
zibt's wieder bei

Pvrit Panzerbieter.
vyV——ον
M-GIM2SUB.

Die erforderlichen Anstriche in
einem Tage hart trocknend schö
ner &amp; ebenso haltbar wie Oelfacbe,
aus der Glasur⸗-Fabrik von Heyden⸗
reich und Butterfaß in Grünstadt
ndet hiur Vordugbert

Allein⸗Verkau r ungber

Ph. —

— Der Verwaltungsrath

deor Aetiem-GIachutis St. Angherit
Vorsitzender

* 3. 3. 36warz.
Anzeige.

Meinen verehrlichen Kunden und Geschäftsfreunden diene zur Nachricht
aß ich morgen den 5. August mein neues Haus in der Kohlenstraße be
siehen werde. Zugleich bringe ich meiin
Manufactur⸗ und Spezerei⸗Waaren⸗Geschäft
in empfehlende Erinnerung.

Gute Waaren, billigste Preise und streng reelle Bedienung werden jeder⸗
zeit in meinem Geschäfte zu finden sein

Heute Sonntag

EFis à Ia Vanille

in der Conditorei von
Ir. Prinz.

Ziegeln und Baksteine
ind stets vorräthig bei Nikolaus Dawo,
Ziegeleibesitzer auf der Alschbacher Ziegel-
zütte. Und merden herkanff mii Garantie.

Frau Westphaelinger hat ihr
Wohnhaus nebst Garten u Wasch
küche zu vermiethen.

— — — — — — — — —
Der Regenerator oder Lebenswecker
ist ein aus den besten gener Substanzen gewonnener Erxtrakt. Es kann wohl kaum
ein besseres Mittel gegen allgemeine und specielle Schwächezustände, gegen Magen- Gedaäͤrm⸗
und Leberlrantheiten, gegen Hämorrhoiden, Engbrüstigkeit, Milzkrankheit, Flechten, sowie
zegen alle Krankheiten, welche von derdorbenem Blute und schlechten Säften herrühren,
zeben. Der Lebenswecker befördert die Verdauung, reizt den Appetit, beseitigt die Em—
findlichleit und Reizbarkeit und bringt neue Lebenslust in den erschlafften Menschen; er
st besonders auch bei Störungen des kritischen ilters zu empfehlen.
Die Flasche „Regenerator“ tostet 20 Sgr. und ist zu beziehen durch W. Zepp
in St. Ingbert.
Es können täglich 20 — 283 Schoppen
Milch abgegeben werden.
GCarl Engel.
Hicht⸗, Mheumatismus- Magenkrampf
ad Hämmorhoidalkranke heilt
xr. Muller in Frankfurta. M.,
*endenberastr. 5. urproipelte gratis franco.
οα 4 Uhr ah
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eter Schweitzer
aufm Höfchen.

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Seit einigen Jahren an Rheumatismus
beiden Beinen leidend, habe ich den
Tannin · Terpentin ⸗Ertrakt) von
Herrn Th. Höhenberger geöraucht.
Die damit erzielten Erfolge waren von fo
vorzüglicher Wirkung, daß ich allen
un diesem Uebel Leidenden die Anwendung
dieser Einreibung dringend empfehlen kann

Breslau, 10. Januar 1872.

Milh. Sehuppeltus,
Hauptk.-Kassirer der Freibdurger Eisenbahn.
2) Zu haben in Flaschen 4 121.

Sgr. und a 1 Thlr. bei J. Friedrich
in St. Ingbert.

Jei

ezu als Beslage : Angememer
nzeiger fur das EKgreν
Raveru Nr. 14.

— E IV—
Redattion. Drud umd Verlag von i. 5. m ez in St. Ingbert.
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267 523535 —A —A — 3* 58336Es 7
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25538233 3 — 23238 2 2 52383—3 323241
—— — — — 228 24 — — 2 2—35 28 5255. 3.
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33 33 33 3
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—333533383 383325 252. 52 2*8333 S— 2
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22533 333238532* 7235833537355* 5238 5
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        Hl. Ingberker AAnzeiger.

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1

der St. Jnaverter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags· und Sonntag

ammer) erscheint wochentlich vie r mal: Dien ztag, Donnersrtag, Samstag und Sauntag. Abonnementspreis vierteliahrig 42 Krzr. oden
12 Silbergr. Anzeigen verden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

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4 123. Dienstatg, den 1872
Die Zusammenkunft der drei Kaifer. zestrigen Tages mit mehreren Ministern konf rirt und haben Ver—

In den erften Tagen des nächsten Monais wird sich ein denk, Jandlungen bezüglich der Wiederernennung eines Staatsministers
vürdiges und die heutige politische Lage Europa's deuilich bezeiche des Aeußern stattgefunden; man glaubt dieser Ernennung für die
nendes Ereigniß zutragen. Die Kaiser von Oesterreich und von fächsten Tage entoegensehen zu dürfen.
dußland werden am Hofe des deutschen Kalsers zusammentreffen, München, 3. Aug. Wie wir vernehmen, kommt am näch⸗
ind sie werden jeder von angesehensten Mitgliedern ihrer Familie len Sonntag der deuts che Kaiser nach Berchtesgaden
ind von ihren eisten Ministern begleitet sein. An dem ponutischen do an diesem Tage auch die Koönigin⸗Mutter von Bayern und
charakter dieser seltenen Zusammenkunft läßt sich also nicht zweifeln. die Königin von Schweden eintreffen werden. (A. 3.)

Eines der ersten Anliegen des neu entstandenen Deutschen Strabburg. Die Verlegung des hiesigen Tentralbahn⸗
heiches, bevor noch die Wiederherstellung der deutjchen Kaiserwürde der hofes, beziehungsweise Umwandlung der bisherigen „Kopfflalivn
deuschöͤpfung ihren Abschluß gab, war die volle und rückhaltlose in eine Durchfahrtsstation mit gleichzeitiger Hinausrückung der
zerständigung mit Oesterreich Ungarn. Es ist bekannt, wie Graf westlichen Front der Festungsenceinte gewinnt an Wahrscheinlichkeit.
zismardamals in einer Debesche vom 14. December 1830. Mez. Es kehren nicht nur viele Lothringer Soldaten, welch
ttlärtze: „Die bevorstehende Befriedigung der nationalen Bestres für Deutschland optirt haben, in ihre Heimalh zurück, sonder
ungen nnd Bedürfnisse des deutschen Volkes wird der weiteren auch viele Nichtsoldaten, d. 5. viele von den jungen Leüten, welche,
intwidelung Deutschlands eine Stäligkeit und Sicherheit verleihen, um fich der Militärpflicht zu entziehen, nach Frankreich gegan⸗
pelche von ganz Europa und besonders den Nachbarländern Deuisch⸗ gen waren. J
ands nicht allein ohne Besorgniß, sondern mit Genugthuung bee! Berlin. 2. August. Zwei und dreißig preußische Volks—
rüßt werden,“ und Graf Beust am 26. Dezember 1870 erwi- vertreter werden demnüchst vogelfrei erklärt werden. Der Umbau
erte: Ich darf jetzt schon bestätigen, daß in allen maßgebenden des Sitzungssaales im preußischen Abgeordnetenhause macht nämlich
dreisen Oestereich Ungarns der aufrichtige Wunsch vorherrscht, mit immenfe Schwierigkeiten. Mit Ausnutzung aller Ecken und Wintel
vem mächtigen Staatswesen, dessen Gründung sich nunmehr voll assen sich darin nur 400 Sitzblatze herstellen, während die preu—
iehen wird, die besten und freundschaftlichsten Beziehungen zu dische Volksvertretung 432 Mitgleder zählt. Auch hierin ist wie⸗
ilegen.“ Beide Reiche sind den damals ausgesprochenen Gesinnun- der zu fehen, wie sehr Berlin auf dem Wege ist, Welistadt zu
en treu geblieben. Es hat seitdem nicht einen Augenblick gegeben. verden.
do vormalige Empfindlichkeiten wieder hervorgetrefen wären. Berlin, 8. Aug. Der „Reichsanzeiger“ publizirt ein Ge—

Vielmehr war es ein zweites ernstes Anliegen des deutschen jetz, betreffend die Uebernahme der Verwaltung der Wilhelm ˖Luxem⸗
reiches, die ununterbrochen seit den Befreiungakriegen fortbeftan- durg Eisenbahn. — Das ‚Reichs Gesetzblatt“ publicirt den Poft⸗
enen freundschaftlichen Beziehungen mit Rußland auch dazu zu dertrag zwischen Deutschland und Luxemburg und den Auslieferungs
cnuhen, daß die seit dem orientalischen Kriege 1834 256) ent- Vertrag zwischen Etsaß-Lothringen und Luxemburg.
andenen Schwierigkeiten zwischen Oesterreich und Rußland wieder Frankreich.
eseitigt wilrden. Der Freund Rußlands und zugleich Oesterreichs P,aris, 4. Aug. Eine amtliche Note zeigt an, daß es uoch
nar hierzu offenbar der geeignetste Vermittler. Es wurden zu die- nicht möglich war, die Redultion der Zeichnungen zur Auleihe
n Zweck im Sommer 1871 wichtige Schritte gethan. Die im Fnau festzustellen; aber es sei gewiß, daß der jeder Zeichnung zu
S?eptember bevorstehende Zusammenkunft krönt diese Bemühungen »ewilligende Betrag nicht unter 743 und nicht über d pCel. dus
iit Dauer versprechendem Erfolg. Die eifrige Beschäftigung gerade 'allen werde.

er öfterreichischen Blätter mit dem in Aussicht stehenden Ereigniß, D—rsail es, 2. Aug. Die Nationalversammlung genehmigte
eweist, welchen Werth man in den deutschgesinnten und verfassusgse mit 313 gegen 159 Stimmen den Gesetzentwurf. welcher dem
reundlichen Kreisen dort auf die völlige Wiederbefreundung zwischen Staate das Monopol mit Zündhölzern verleiht. (Um 83. Augufi
n Regierungen Rußlands und Oesterreichs legt. Der Friede im bertagte sich die Versammlung bis 11. Rop.)

Rient und die ruhige, günstige Eniwicklung der innern Verhäu! Italien.

isse Oesterreichs sind davon aͤbhängig. Rom, 31. Juli. Betanntlich hat der Jesuitengeneral in

So geht das schöne Wort, das unser Kaiser Wilhelm bei der KFom. Pater Beder, die Oberen dieses Ordens zu einem großen
fröffnung des deutschen Reichsiags am 21. März 1871 sprach: Konsistorinm berufen. Wie die „Ital. Nachr.“ in —EXXX
das neue Deutschland, wie es aus der Feuerprobe des gegenwär- gen, handelt es sich dabei unter Anderm darum, den Ramen und
igen Hrieges hervorgegangen ist, wird ein zuverlässiger Bürge des die Ordenstracht der aus Preusen verwiesenen Jesuiten zu ändern,
urobäischen Friedens sein“, herrlich in Erfüllung. nand so viele als möglich in andere dort geduldete Orden eintre—
Die Zusammenkunft der drei Kaiser bringt uns keine Wieder⸗ len zu lassen.

dhr der heiligen Alliance; denn die drei Monarchen sind Repraä⸗

entanten dreier großen Reiche, die sämmtlich in der Umwandlung

ind Erneuerung ihres innern Lehens begriffen sind, und in welchen

ein einziger der maßgebenden Factoren auf Restauration und Rück-

britt dentt.

Auch keine feindselige Richtung hat diese Zusammenkunft. Aller

ngs schneidet sie den kriegslustigen Leuten in Frankreich jede Aus—

dt auf ein Bundniß ab, aber dies nur zum Frieden und zur

—X Frankreichs selbst. Nur ein langer Friede, nur die be⸗

deidene Selbstbeschränkung Frankreichs auf seine innern Aufgaben

ihtt dies Land zur Genefung. Ertle Ueberhebung, erneuter Kampf

vare sein Ruin und die endlose Verlängerung seiner Parteie und

Aefassungsstreitigtelnen. Die Drei⸗Kaiser-Zuüsammenkunft enthält
e Bürgschaft enes langen und dauernden Friedens; die Emsicht,
i sich hiermit auch Frankreich aufdrängt, ist das Beste, was ihm
viderfahren kanm

Vermischtes.
fKaiserslautern, 4. Aug. Einer soeben hier einge⸗
troffenen Nachricht zufolge beabsichtigt die Kaiserin Angusta, dem—
aächst von Koblenz aus die dritte pfälzische Industrieausftellung
ahier zu besuchen.

In der „N. Fr. Pr.“ veröffentlicht Ernst Edstein, „Skizzen .
zlätter aus Salzburg“ und schildert dabei eine Szene im „Stiegl⸗
eslser'. Ich wende mich, erzählt Eckstein, an meinen Nachbar zur
Linken, einen seelenvergnügten Rentier, der bereits die sechsie Halbe
an den Mund setzt. „Sagen Sie einmal,“ flüsterte ich mit wich⸗
tiger Miene, „wenn Salzburg so Abends beim Bier sitzt und Hau⸗
und Hof ohne Schuß läßt, liegt denn da nicht die Besorgniß nahe,
irgend welche spitzbübische Rotte koͤnne sich diesen Zeitpunkt zu
Nutze machen, um die Wohnungen der Bürger zu plündern?“ Der
Seelenvergnügte schüttelte den Kopf. „So!“ sage ich, „gibts denn
dier keine Diebe und Einbrecher ?“ „Das schon,“ erwidert mein
Kentier, „aber schau'n S', um die Zeit gehen die halt auch zum
Zier, und da haben wir nix zu fürchten s“

— ——
Deutsches deich.
München, 8. Auqust. Der König hat im Laufe des
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        f Warschau, 29. Juli. In dem Dorfe Larischew, im
QNreise Nowgorod, hat fich, wie von russischen Blättern herichtet
wird, unter den Bauern das Gerücht verbreitet, der heilige Flias,
dessen Gebeine in dem Dorfe, in welchem bis zum Jahre 1836
eiu Kloster stand, hegraben sein sollen, sei mehreren dortigen Ein-
wohnern erschienen und habe ihnen den nahen Untergang der Welt
verkündet. Dies Gerücht ist bereits in weitere Gegenden gedrungen
und da es unter dem aberagaläubigen Laudvolke überall Giauben
fiudet, so strömen seit Wochen Tausende von frommen Pilgern nach
dem genannten Dorfe, um dort ihre Andacht zu verrichten und sich
auf den Untergang der Welt vorzub reiten. Die Behörden sahen
dein Zusammenströmen des Volkes Anfangs ruhig zu, seitdem es
aber groͤßere Dimensionen angenommen hat, suchen sie es durch
Gewaltmittel zu hindern, indem sie die versammlten Bauern aus
einander treiben, Verhaftungen vornehmen und die Verhafteten durch
Stock- und Ruthenschläge von ihrem Aberglauben abzubringen suchen.
Diese Gewaltmittel haben den Zudrang der Pilger bis jetzt uur
herstärkt. (Osts. 3)

F (Givringstone.) London, 29. Juli. Unsere Morgen⸗
blätter veröffentlichen heute einen zweiten Brief Livingstones an
den Eigerthümer des „New-Pork Herald“. Derselbe bheschäftigt
sich haupisächlich mit dem Sclavenhandel in Ostafrika, bietet aber
wenig Mittheilenswerthes. Bemerkenswerth ist nur die Behauptung
des berühmten Reisenden, daß fast alle eingeborenen Stämme auf
den afrikanischen Hochebenen auf der mittleren Stufe der menschlichen
Rage stehen. Einige von ihnen hätten so gut und intelligent ge—
sormte Köpfe, wie man sie in London und Paris autreffe, uud
piele von den Frauen seien sehr hübsch und gutgebaut, mit kleinen
dänden und Füßen. Der ostafritanische Sclavenhandel wurde
sauptsüchlich von den Banianen, welche unter der englischen Re—
gierung stehen, betrieben, und sei mit großer Grausamkeit ja selbst
mit Bluivergießen verbunden,

F In New-Y ork wurde ein Dieb, welhher einer reichen
Dame in Utrecht ca. 250,000 Doll. in Obligationen, Diamanten
ꝛc. gestohlen hatte, erwischt. Er mußte seinen Ruub bis auf 50
Doll. heransgeben und wurde dann laufen gelassen, da zwischen
Holland und den Ver. Staaten kein Auslieferungsgesetz besteht.

III. Pfälzische Industrie Ausstellung.
Kaiserslautern, den 1. August 1870
Man hat die Wahrnehmung gemacht, daß manche die Ausstellung be
hen, ohne die ausgestellten Gegenstände in den Räumen außerhalb des eigẽ
ichen Fruchthallgebäudes gesehen zu haben. Wir wollen deßhalb im Re
te henden denjenigen, welche sich keines Kataloges bedienen wollen, einen le
sen Wegweiser geben. Wer mit den Vormittagszügen hier eintrifft und
leich die Ausstellung besichtigen will, besucht am desten zuerst die Halle
‚em Marktplatze (landwirthschaftliche Geräthe und Maschinen, Baumateriag
zc), begidt sich dann in die ihr gegenürerliegende Gewerbschule, wo jetzt s
iut III. Stock die reichhaltige Naturaliensammlung der Kreisgewerbschule
Anfangs näshster Woche im II. Siock die Ausstellung des bayerischen
verbmnuseums und die Zeichnungen und plastischen Arbeiten der Sch
echnischer Aastilten der Pfalz zu sehen sind. Kunstliebhaber werden pr
»ersäumen, noch die Gemäldeausstellung des pfälzischen Kunstvereines im
ztock des ingrenzenden Technikums anzusehen. An den betreffenden Gebam
ingebrachte große Tafeln weisen auf diese Ausstellungen hin.

Zum Besuche di ser Räume berechtigt das an den Bahnstationen o
der Kasse erhobene Billet, ebenso die Frei- oder Abonnementskarte, au
nommen die Gemäldeausstellung und das naturhistorische Museum. Gs f
sich jetzt das Bedürfniß nach Ruhe und Erfrischung einstellen, welches im?
aachbarten Wächter'schen Biergarten oder in den Gasthäusern oder ande
näher oder entfernterliegenden Bierlokalen befriedigt werden kann. hier
kann der Haupttheil der Ausstellung in der Fruchthalle besichtigt werden, z
zwar die Anlagen außerhalb des Gebäudeß nebst Aquarium ꝛc., die Mah
ienheille, der Saal nebst den Seitengallerien und Rebenzimmern, die eht
Ballerien mit Nebenzimmern. (Auf-⸗ oder Eingang und Ausgang sind übee
ʒezeichnet.) Wer nicht sogleich von der Maschinenhalle aus die Ausstebi
im Spritzenhause besucht hat, begebe sich jetzt dahin, betrachte im unlẽ
Stock die Feuerwehr⸗Gegenstände, im II. Stock die Modelle und Appan*
owie die Lehrmittel, endlich im III. Stock die Thon⸗ und Glaswaaren
in den anstoß nden Z'mmern die Metallwaaren. Im Ruckwege lommt
nochmals durch die Masyinenhalle, empfängt di beim Eingange ins Hei
gebäude in der Garderobe abgegebenen Gegenstände zurück und kann schar
lich jein Glück mit einem oder einigen Ausstellungsloosen versuchen.

Wer sich innerhalb der unbedeckten Räume von den für tie Meifien
zewohnten Anstrengungen erholen will, hat Gelegenheit dazu in der Rut
zroßen Gartenpasillons, wo Conditorwaaren, kohlensauere Wasser,
aeuerdings auch Exportbier, Kaffe und Chocolade zu mäßigen Pre
haben find.

Hiemit soll jedoch nicht gesagt sein, daß Jedermann dieselbe Ort
befoljen muß; man kann auch umgelehrt verfahren, nämlich zuerst die H
ausstellung in der Fruchthalle, und dann die Amexe auf dem —B
besuchen. Wir wollten hiemit nur dem vorbeugen. daß Besucher wach
ehren, ohne wesentliche Theile der Ausstellung gesehen zu haben.

F. X. Demetz. verantwortlicher Redacteur.
Aufforderung.

Alle diejenigen, welche noch Forderun
ain Jakob Feichtner zu machen hab
möoͤgen sich binnen 8 Tagen bei He—
Notar Horn melden, widrigenfalls
elben keine Berücksichtigung mehr finden

Bekanntmachungen.
Eine Anzahl
MilitärMäntel

eirea 25—30 Stücke sind durch den

Unterzeichneten zu verkaufen.

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zu St. Ingbert.

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Ph. Klinck.

In J. Heuberger's Verlag in
Bern ist soeben erschienen und in allen
Buchhandlungen zu haben in Kaiserslau⸗
teru bei J. J. Tascher.
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Dritte, verbesserte und vermehrte Auflage

80 br. Preis 20 Ngr.; fl. 1. 12 ir. th;

Iuhalt: J. Die Kunst, klug zu leben.
1. Klugheitsregeln füt den Umgang mit sich
jelbst. 2. Klugheitsregeln für den Umgang
ntit Menschen überhaupt. 3. Klugheitsre⸗
zeln für den Umgang mit Menschen pon
besonderer Gemüthsart. IIL. Die Kunst
anständig zu leben. a. Anstand im Aeußern.
b. Anstand im Umgange mit Menschen in
Beziehung auf Geschlecht, Stand und Alter.
r. Anstand in allen Fällen des geselligen
Lebens. LII. Die Kunst, fröhlich zu leben.
1. Gaben des Frohsinns für Tafel und
Spielgesellschaften. 2. Gaben des Frohsinns
für häusliche Feste. 3. Gaben des Froh—
sinus für Liebe und Freundschaft.
Auhang. Ehe⸗Brevier. Ein Strauß
vpapi Felde der Vepeusweisheit für den
Aitar des Hausess.

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vom 3. August 1872.
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Yfälzische Industrie-Ausstellung

in Kaiserslautern,
vom 14. Juli bis gegen Ende September 1872.
Bei allen pfälzischen Bahnstationen können Eintritt—
Billete zur Ausstellung gelöst werden, in welchem Falle de
einfache Fahr-Billet 2Tage giltig ist und zur freien Rüe
fahrt berechtigt.
Das Centralesmite.
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* 5*2 22 *38 —
—223237 — * — S9 23

323 * 5 *2833 725*23327.
5 J 33 ⁊52

8 2 1 * ẽ
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233.23 2 2* 7323 — 5 ——— 5323. 8338 32
523353 27 —*8 2333.9 — 23329 25 2 322337
525337385 555535 233323543325 A ——
73 2233 55523537 — 2725 3523 28*
—A 2 w 8 —A — 532238 2 —532
3 2.* 38 582 2 238 2?5323* 222333
A — 2322338 333553—57 35533
— 8 —— 7 — 2
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253 532358 7 8 *5 —
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        Sl. Ingberler Anzeiger.

—— — —
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der St. Inaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundese Unterhaltungsblatt, mii der Dienstags⸗ Douneratags⸗ und Solintag
unmer) erscheint wochenilich vie r nmal: Dien ßSrag, Donnerbtag, Samstag uad Sonntag. Abongementspreis vierteljahrig 42 Krun oder

1238 SGilbergr. Anzeigen werden mit * Krzr. die dreispaltige Zeile Blattichrift oder deren Raum berechnet. —
Donnerstag, c — 1872

—BRBASA —

Deutsches Reich.
Mäünchen, 6. Aug. Wie wir aus zuverlässiger Quelle
vernehmen, wird der deutsche Kaiser seine Rückreise von Gastein
zach Berlin über München nehmen.
München. Laut Ministerial⸗Entschließung vom 80. Juli
ind Entschädigungsansprüche für Vorspannleistunger umd andere
ioch nicht vergütete Kriegsschäden aus den Jahren 1870/71 bei
ermeidung des Ausschlusses bis 31. August ds. Is. bei den
Bezirlsaͤmtern anzumelden. Wurden bereits früher solche Ansprüche
nit gehörigen Belegen versehen angemeldet, so bedarf es einer
zeuerlichen Anmeldung nicht mehr.
Amberg, 4. Aug. Generalmajor Frhrp. Podewils
direktor der Gewehrfabrik, wurde nach Berlin berufen, um den!
donferenzen bezüglich des für die gesammte deutsche Armee in
dussicht genommenen Mauser'schen Jufanterigewehres anzuwohnen.
dach einem Gerücht, das wir aber durchaus nicht verbürgen wollen,
jandelt; es sich darum, daß das Mauser⸗-Gewehr auch in der
aherischen Armee eingeführt werden soll, während die Landwehr
ꝛas Werder⸗Gewehr bekommt. (Fr. K.)
Stuttgart, 3. Aug. Aus Hofkreisen kommt der „Köln.
ig.“ die Nachricht zu, daß der Bäyerische Gesandte Herr voun
zasser den Auftrag erhalte in München ein neues Ministerium
u bilden. Der Correspondent des rheinischen Blaltes glaubt jedoch
elbst nicht an die Richtigkeit seiner Nachricht.
Reichshofen, 6. Aug., Am heutigen Jahrestage der
Schlacht bei Wörth fand in Anwesenheit des Herrn Oberpräsiden⸗
en von Möller und des Herrn Präfekten des Niederrheins, von
irnsthausen, die feierliche Grundsteinlegung det proiestantischen
friedenskirche zu Fröschweiler und die Einsegnung mehrerer neuen
denkmale stattt. J W
Dar n stadt, 3. Aug. Am 7. d. werden Generai von
en Generalinspelktor der Artillerie, eeen Frhr. von ——8
utkammer, Inspettor der IV. Atiillerieinspektion, Oberst The 4 ———
osen, —— der 11. Artillerie-Brigade, Oberst von Oppeln · St. In gberte J August.Die: Feier des gestrigen
hornikowski, Commundeur des LI. Artillerle Regiments, und Oberst Tages zum Gedächtuiß der am cherer Berge voꝛ zwei Johren
on BuͤherbergC .3 jer ein, für das Vaterland gefallenen deutschen Krieger liefetrte den Veweis,
g, Chef des Generalstabs der Artillerie, dahier ein 6 * neer den
refen, um am soigenden Tage fruh das Gr. Krlilleriecorps auf daß, das deu jche Volt eingedent der Mahnung seines Dichters zu
mn Erercierbiahe zu inspiciren B————
Kapset, 3. Aug. Nach den „Hess. Bl.“ haben im Ganzern* nd nen a
1Pfarrer die Schulaufsicht im Aufltrage des Staats abgelehnt. / In Deiner Vorjeit W
Bexlin.“ Es wird erzählt, schreibt der „Niederrh. Cour. heil'gem Siegerglanz I
aß der General der Cavallerie v. Manteuffel von dem Commando e 2 Vertisg —F Indien eg dehald ze
3 Oxcupationscorps in Franlreich entbunden worden ist. Ob der Audhitd A e eer
horfall mit dem General Graf Göben, der wegen persönlicher dem Eichenkrauzlee e i
differenz mit Herrn v. Manteuffel zu Festingshaft verurtheilt, Saarbrücken und St. Johann prangten im volssten Fahnen⸗
der überraschend. schnell hegnadigt wurde, die Veranlassung dazu schmucke und erst in den Straßen das Rennen und Wogen der un⸗
egeben hat, steht noch nicht fest, aber auffallend ist, daß Manteuffel ählbar anwesenden Fremden! War der Zudrang zu derd schon
ich nach Gastein Vbegeben wird, wie man vermuthet, um sich wieder zestern Vormittag vollzogenen Einweihungsfeier des in der Ebene
mder Gunst des Kaisers festzusetzen. nach Styringen zu gelegenen Denkmals der 77et ein⸗ ungemein
— ä
t J J
ngeweihterx, Seite verlautet neuestens über diese Angelegenheit, eg er 40er und Rer noch viel vie größer — die Zahl *
r in beeeeee jetzt am allerwenigsten Neigung worbanden Anweserden auf 20 -25,000 geschäßt. Eine undurchdringliche Men⸗
usein, auf den gewissermaßen schon zu den Todten gelegten, Ar⸗ chenmasse hatte sich um die Denkmale postirt als der Festzuͤg, der
hionnn r wet d eee uersl den ee vizneeann dp Ie danirareꝛ Gut
che wie andere, hin, die in- letzter Zeit getroffen worden jerung dargebra atte, auf der Höhe anlan un i
ien um zu e ————— — nicht ee die dieler —* gelang * der ean ie —
eusche Grenze derschieben zu lassen. Sollte die Anspielung, Preußen Fivildeputationen eine schmale Gosse durch, die ungeheuere Min—
an e en 7 e Wade Dnn glangn gu Wanen
i reits gefallen. it den feierlichen und erhabenen ngen der Regimentsmusik
n schaffen, vielleicht mit der Drn Daser gulemimenkun in es 40. Negiments wurde die Einweihungsfeier an und
—6
d in Zzu⸗
——un perniche oporden, und es fehlt nicht viel, daß man unft gicht dergessen, seine Helden zu ehren; denn wie der Krieg
— J
; «Ach, Waäd 3 iebenen wahre
AAute besieqt ist, aber morgen siegen wird; das hingemordet Volksieste sein und bleiben.

vurde, aber mehr Leben hat, als seine Mörder!“ Der „CKourxier
de France“ sagt den Frauzosen, Deutschland werde heute wohl
rachdenken und einsehen, und um das mäüchtige Frankreich zum
Freunde zu haben, Elsaß⸗Lothringen jedenfalls bald freiwillig
vieder herausgeben. — Warum nicht gar das linke Rheinufer
noch dazu, um den — Löwen nicht zu reiien ?)—

Wien, 5. Aug. Anna Dunzinger hat sich gestern von Linz
aach Wien begeben da ihre persönlich Stcherheit von den Linzer
Betschwestern bedroht wurde. In liberalen Kreisen werden Geib⸗
ammlungen für sie veranstaltet, damit sie sich in Wien eine Exi⸗
tenz gründen könne. EFr. 3.) 8 ?

Franukreich.

Paris, 5. Aug. ‚Bien public“ bespricht die Drei⸗Kaiser⸗
Zusammenkunft und sagt: Dieselbe trage wesentlich einen friedlichen
Lharalter und liefere einen neuen Beweis kür das allgemeine
rriedensbedürfniß. Frankreich brauche sich in keiner Weise zu be⸗
inruhigen, da ber den drei Regierungen gegenwärtig für uns die
jesten Gesinnungen herrschen. Wir wollen Niemanden beunruhigen
und Niemand denkt daran, uns zu beunruhigen. Mehr als alle
audern Mächte hat Frankreich ein Friedensbedüͤrfniß und wir müssen
mit Befriedigung jeden diplomatischen Schritt oder Alt begrüßen,
welcher dazu dienen kann, den Frieden zu befestigen....

Italien.
Rom, 5. Aug. Nach den vorliegenden definitiven Wahl⸗

resultaten siegten die Liberalen mit großer Mojorität über die
Tlerikalen und Demokraten. Am Abend findet eine öffeniliche, das
Wahlergebniß feiernde Kundgebung statt. Die Stadt ist beflaggt
und wird illuminiren. — Der „Osservatore romano“ destätigt den
cuhigen Berlauf der Wahlen und den wohlthuenden Eindruck des
Entgegeriommens der Liberalen gegenüber den Clerikalen, Alle
Barteien erschienen vollzählig ün der Wahlurne.

77
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        St. Ingbert, 5. Aug. Gestern machte in unserer
Rachbargemeinde Ens heim der Dosenarbeiter Jacob Glas durch
Erhangen auf dem Speicher seiner Wohnung seinem Leben ein
Fnde. Derselbe ist 86 Jahre alt und hinterläßt eine Frau mit
AX
fKaiserslautern, 5. Aug. Gestern Abend ftürzte
ein Schaffner im Heiligenbergtunnel beim Schließen einef Wagens
auf die Schienen, wobei ihm die beiden Beine abgefahren wurden
Der Unglückliche (Friedrich Tag von Ludwigshafen) wurde in das
Spital gebracht, soll aber bereits gestorben sein.

rKaiserslautern, 5. Aug. (Eine russische Gräfin.)
Am Freitag stieg im Gasthaus zum „Schwanen“ eine Dame von
nicht unangenehmem Aeußern ab, die sich sür eine russische Gräfin
ausgab und eine Wohnung für 8—14 Tage miethen wollte. Da
der Gasthof indeß sehr besetzt war, wurde ihr in der Nähe davon,
zei Herrn Bäcker Rapp, eine Wohnung besorgt, die sie denn auch
nuf 14 Tage miethete. Da die Gräfin nun angeblich nur großes
russisches Papiergeld hatte, das sie beim Banquier erst umwechseln
nüsse, lieh fie sich im Schwanen circa 10 fl. baares Geld. Nach⸗
dem sie ihre Wohnung bezogen, begab sie sich in den Laden einer
ziesigen Putzmacherin, machte verschiedene Einkäufe und ersuchte,
hie gekauften Sachen in ihre Wohnung zu bringen. Da sie auch
hier nur rujsisches Papiergeld zu haben vorgab, lieh sie sich in
ziesem Laden noch einige Gulden baar Geld, und versprach, sofort
sum Banquier zu gehen, um wechseln zu lassen. Unsere Gräfin
zing aber bei den Banquiers vorbei nach dem Bahnhofe und fuhr
auf der Alsenzbahn ab. — Da man unterdeß hier doch Verdacht
geschöpft hatte, wurde der Polizei Anzeige gemacht, der Gräfin
achteiegraphirt, dieselbe am Samstag Abend in Winnweiler ver⸗

jaftet und gestern Vormittag hier eingeliefert. Bei einer polijzei.—
lichen Durchsuchung ihres Zimmers fand man — Nichts, aujer
einem paar alter Strümpfe. Wer und woher die „Dame if,
haben wir noch nicht erfahren lönnen, vorläusig sitzt sie noch in
Untersuchungsarrest.

In dem oberfränkischen Städtchen St adtsteinach sin
in der Nacht des 4./5. d. 27 Scheunen nud Schupfen mit aller
Frucht- und Futtervorräthen ein Raub der Flammen geworden
Ursache noch unbekannt.

F Die „Reichenb. Ztg.“ schreibt: Am 11. August nimm—
ein Restaurateur in Groß-⸗Schömau (bei Zittau) von den sein
Local an diesem Tage Besuchenden für Speisen und Getränke unter
der Bedingung keine Bezahlung, daß dieselben, falls die Welt an

12. August nicht untergeht, am 13. August das Genossene doppelt
zu bezahzen haben. Die Zahl der diesen Vertrag Acceptirenden
soll sehr groß sein.
Bolkaennirtkschaft, Handel und Verkehr.

München, 5. Aug. Die Staatsregierung hat unterm 7
b. M. zur Emmission eines 4/ prozentigen Prioritätsanlehen im
Betrage von 10 Mill. fl. zum Bau und Betrieb der unterm 18
Novbr. v. J. lonzessionirten Eisenbahn von Landau nach Zwei⸗
brücken, dann einer Zweigbahn von Biebermühle nach Pirmasens
die Genehmigung ertheilt. Das Anlehen soll in 16000 Stüd zu
1000 fi., in 7500 Stück zu 500 fl. und in 2500 Stück zu 100
4. ausgegeben werden.

F. X. Demeß verantwortlicher Nedacteur.

— —
Bekanntmachungen.
Fine Anzahl I
Ailitär·Mänlkel

eirca 25—30 Stücke sind durch den

Unterzeichneten zu verkaufen.

I. Boos, Geschäftsagent
zu St. Ingbert.

Eisendreher u. Schlosser
erhalten anhaltende sehr gut lohnende Ac—
rdarbeit. Verheirathete erhalten Vor—
zug, u. wird deren Umzug vollständie
vergütet.

Wo? sagt die Expedition d. Bl.

im mit den noch vorräthige Sommerwaaren vollständig zu
räumen, habe ich die Preise derselben bedeutend reduzirt und erlasse vor
jetzt ab

Kleiderstoffe bunt Schottisch die Elle zu
desgleichen „in schwerem Repps
desgleichen Alpaca in allen Farben

Unterrockstoffe gestreifte schönste Dessins
desgleichen halbleinn
desgleichen do. in doppelter Breite

Siamosen

Rölsch

Berren Anzüge (Rock, Hosen nnd Weste)

Arbeits Jacken und Hosen
desgleichen für Knaben

Kinder⸗Anzüge (complett,

Siamose Arbeitshemden

Herren Hemden feinste

Sommer⸗Burkin in großer

oohuo Medioin.

14 Krzr.
20
18
25
4
215
12,
5z fl. 15 kr.
1,30,
1,12,
14 2 30 11
15 1 17 30 R
74 1 48 5
Auswahl ebenfalls zu herabgesetzten Preisen
TELeinrien n26.

rust- U. LuUngen-
xranke fiuden auf naturgemaasem
Wego selbst in verꝛweifelten und
ron den Aerzten für unheilbar er-
—ERXLXLL
umg ihres Leidens yF—
oOlme Medicin.
Nach specieller Beschreibung der
Krankheit Näheres brieflich durch
ir. F. , FicKert, Berlin.
traasae Nr. 23.

3416
6 dicin.
Der Brodpreis für die Stadt St.
Ingbert ist von heute an bis zum nächsten
Donnerstag (Fruchtmarktstag) festgestellt:

Kor ibrod 3 Klgr. 24 Krzr. Weiß—
zrod 10 Krze.
Frucht⸗ Brod⸗, Fleisch ꝛe. Preife
der Stadt Zweibrücken v. 8. Augusi.

Weizen 7 fl. 53 ktr., Korn 4 fl. 20 kr
Berste Zreihige. — fl. — kr., Gerste vier⸗
eihige, — fl. — kr. Spelz4 fl. 56 kr.
S„peizlern — fl. — ir. Dinlkel — fl.
— ir. Mischfrucht — il. — kr. Hafer
bfl. 1kr. Karioffein Ufl. 40 kr. Heu
fl. 30 kr. Stroh Ufl. 12 kr. per
Zentner. Weißbrod 123 Kilogr. 20 tr
Lornbrod 3 Kilogr. 28 kr. ditto 2 Kilogr
Iötr. ditto 1 Kilogr. 8 kr. Gemischtbrod 8
Zil. 32kr. 1 Paar Wed 100 Gramm 2kr.
Rindfleisch 1. Qual. 20 kr. 2. Qual. 18 kr.
dalbfleisch 18 kr. Hammelfleisch 18 kr.
Schweinefleisch 20 kr. per Pfund. Butter 28
—A

— 5
Dünger⸗Fabrik
in Ludwigshafen am Rhein
Gosdne Wedaille 5 1868.
von Hichel, Lederle Comp-
Controlfabrik mehrerer landwirthschaftlicher Vereine,
mpfiehlt zur Herbstsaison in anerkannt vorzüglicher Qualität, unter billigste
Preisnotirung:
Lnochenmehle, Kalisalze,
Superphosphate, Weinberg-Wiesen⸗Dünger,
Ammoniak ˖SEuperphosphat Hopfen ee
Analysen, Preislisten und Gebrauchsanweisungen gratis. Von Plähten
woselbst noch keine Verkaufsstellen sich befinden, sind uns Offerten stets angenehn
— —— — — — — ⏑ ———
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27 52 * 2 52—2 5—8 23 5853338 — 22222 57 832 2
83 —32 — 58 2 ã 2* *82 2 3 2 — 5
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13833333 3338 332323 3 s — 8*
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337 27835 —53553 552353555 5353 2 25355383 522
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52—5352265 — 538 5S 53355——833385*
25 * 2 53—533623—16 2z2323253233 555—8122 2—322
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235535553333232555635 23533533 — —
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22 33 5 5557
—8 53356323358
8 — 22 —
3 288
2 ——— 3822
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—— —— 5835
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82 B82245. 385 52286
335555 5323553—555 3535833538 533853
3 3833 38383 3333
3 33 3533338 s388
H *
4 * —— 55 — 3z — 32 —3z2*884 2328 2
538 —5578—3853253 S28 3853357383 3 352*
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233357 3 338 2334 3
* 23 —5532232 2 2 3 — —2322
3 3330 —3252 225337 — ———— —
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        St. Ingberler Anzeiger.

er St. Jnaberter Anmzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnersiags⸗ und Sonntag
mmer ericheint vdchentlich v ier mal: Dienstag., Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnemenispreis vierteljährig 42 Kerzr. oder
12 Silberar. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
F 7 * — — — — — ——
3125. — Samstag, den 10. August —B 123872

** St. Inabert, den 6. August. Vaterlandes so wichtigen 6. August, der am Treffendsten mit den
Der 6. August. Worten Scheerenbergs charakterisirt wird:
Wohl kein Tag ist für die Entwickelungsgeschichte unseres „Das ist so einer von den Taggen.
unchen Baterlandes von bedeutsamerer Wichtigkeit als gerade der Die der Jahrtaufend Stempel tkragen.“
August, und wir können den heutigen Tag nicht vorüber gehen — — AÊæämn—p, AsAOUtíTͤ7fc
issen, ohne unsere Leser in Kürze daran erinnert zu haben. — Deutsches Reich.
yer 6. August ist für das deutsche Kaiserthum gleichsam der Ge⸗s Speier, 7. August. Nach einem Erlaß der kgl. Regierung,
urts- Todes- und Auferste jungstag. — Es war am 6. August welche in ihrer Sorge für die Hebung des pfälzischen Schulwesens
43 zu Verdün im jetzigen Frankreich, daß durch den nach dieser unermüdlich fortfährt, liegt eine der Hauptursachen der mangel⸗
ztadt benannten berühmten Theilungsvertrag die Enkel Karl's des haften Rekrutenprüfungen darin, daß junge Leute, welche aus der
zroßen dessen großes, gewaltiges Reich unter sich theilten und Schule mit entsprechenden Kenntnissen treten, eine stetige Fortübung
deutschland rechts des Rheins mit den drei linksrheinischen Städten anterlassen und so das Erlernle wieder vergessen. Sie gibt deßhalb
zpehet, Worms und Mainz als selbstständiges Reich zur Regier- den Rath, die Bemühungen auch darauf zu richten, daß den am
ng Ludwig dem Deuischen zugetheilt wurde. Durch den Vertrag 1. Oktober in die Regimenter eintretenden Rekruten Gelegenheit
u Verdün wurde demnach erst das Deussche Reich als selbst- gegeben werde, eine Art von Wie derholungsKursus
sindiger Staat ind die Geschichte eingeführt und beginnt wit ihm zu bestehen. Angesichts der peinlichen Gefühle, welche die bisher
tit die eigentliche Geschichte desselben. bekannt gewordenen Ergebnisse der Rekruten⸗Prüfungen in der
Fast tausend Jahre sind nach diesem Vertrage verflossen. Vor ganzen Pfalz erregt haben, und bei dem Eifer, welcher in Folge
em Glanz der deutschen Kaiserkrone mußten in dieser Zeit alle dessen fast die ganze Bevölkerung beseelt, um bessere Ergebnisse zu
indern Fürstenkronen verbleichen; der deutsche Kaiser war der erzielen, sowie bei den anerkennenswerthen Opfern, die zu diesem
Herrscher auf Erden“ und seinem Machtgebote gehorchte man weit Zwecke für Hebung des Schulunterrichtes gebracht worden find.
wer die Grenzen Deutschlands hinaus. Doch auch die Macht und wweifelt die oberste Kreisstelle nicht daran, daß insbesondere die
derrlichkeit des deutschen Kaiserreichs erreichte in dieser Zeit ihr Arbeits? und Dienst-Herren Det Mekruten den Schulbehörden die
ende; je aͤlter seine Geschichte, desto ruhmloser dieselbe und defio! aifrigste Unterstützung leisten werden, damit die jungen Leute, welche
nachtloser die Kaiser, und nut zu sehr war geworden das römisch eines Wiederholungsunterrichtes bedürftig sind, diesen Unterricht in
de üch deutscher Nation zu einem roͤmisch Arm. Und als gar geeigneter Weise vorher genießken. (Sp. Anz.)
u Ende des vorigen Jahrhunderts die franzöͤsische Revolution den Aus München 6. August, schreibt man dem ‚„Nürnb.
ilten Bau erzittern machte und dann mit seiner gewaltigen Eisen⸗ Corr.“: Die definitive Erledigung der Ministerfrage, d. h. die
auft das Kind derselben, der Kriegsgott Napoleon, daran rüttelte, Ersetzung des Grofen v. Hegnenberg wird sich wohl heute voll⸗
a kam auf die Frage; ziehen. Die Annahme, daß Herr v. Lutz diese Nachfolgerschaft
„Das liebe, heil'ge Röm'sche Reich, übernehmen wird ist nabe daran, sich zu verwirklichen. Im Mi—
Wie häl's nur noch zusammen ?“ (Göthe.) nisterium des Cultus wird er durch Hrn. Dr. Fäustle, der heute
ald die Antwort, welche lautete: Schlecht! sehr schlecht! Als in Berg bei Sr. Maj. dem König Vortrag hatte, ersetzt, und
dapoleon am 27. Juli 1806 unter seinem Protektorate den Rhein⸗ j Dr. Faͤustle's Nachfolger als Justizminister wird der Oberappel⸗
und deutscher Fürsten gegründet hatte, sah der damalige dentsche lationsgerichtspräsident pv. Neumahr werden. — Wie wir aus zu⸗
Franz wohl ein, daß damit die letzten Bande, die die Glieder des verlässiger Quelle vernehmen, wird der Deutsche Kaiser
deichß mit ihrem Kaiser noch locker oder dem Scheine nach J8 Rückreise von Gastein nach Berlin über München nehmen.
mnmen hielten, zerrissen seien. Es gab factisch kein deutsches Reich München. Der König ist, nachdem er der Universitäts-
nehr, und so legte er denn auch am 6. August 1806 diefeier halber drei Tage in der Residenz verweilt, wieder nach Schloß
eutsche Kaiferkrone nieder. Berg zurückgekehrt. Vor der Abreise sind mit den Staatsministern
Und noch kamen die Jahre der. tiefsten Erniedrigung für Verhandlungen bezüglich der Wiederbesetzung des Ministeriums des
Jeutschland; bis dieses, die Schmach erkennend, die ihm an ethan Aeußern gepflogen worden, aber — wie dem „Hamb. Corr.“ ge⸗
uurde, vereint in Waffen die Ketten zerbrach, in die es der fran⸗ meldet wird, — nur „nahezu zum Abschlusse gelangt.“ Eine be—⸗
Rische Imperator geschlagen. Und nach dem Frieden wurde auf dondere mehrftündige Conferenz hafte der König mit dem Kriegs⸗
em Wiener Congreß die Parcellirungsarbeit des deutschen Reichs minister v. Pranckh, der sich jetzt auf Urlaub begeben und wäh—⸗
dslzogen, der deutsche Bund und Bundestag sanctionirt. Die rend seiner mehrwöchigen Abwesenheit durch den Generalmajor
teaction kam und erstickte die Einheits- und Freiheitsgedanken, die Fordenbach vertreten werden wird.
ne Befteiungskriege im deutschen Vollke geweckt hatten; der üppigste München. Durch den Landrathsabschied von Oberbayern
vartikularismus fing an zu blühen und zu wuchern. Deutsche' wurde dem Beschlusse des Landraths: a. zum Zwecke der von ihm
äinheit mit dem Kaiser an der Spitze schienen unerreichbare Ziele im Interesse eines entsprechenden Unterrichts als nothwendig er-
und der Wunsch und das Sehnen darnach schienen auf immer un⸗ achteten Trennung des Kirchendienstes vom Schul⸗
cfüllt bleiben zu sollen. Und doch waren wir der Erfüllung sond isein ste in den Städten und Märkten des Kreises, soweit solche
ahe! Sonderbar, durch den Bruderkrieg von 1866 sollten wir nicht bereits durchgeführt ist, die Hälfte der diesfalls nach Maß—
men bedeutenden Schritt auf dem Wege zur Einigung machen und gabe der Fassionen erforderlichen Mittel vorldufig und insolange
é in den Julitagen von 1870 der Neffe jenes ersten Napoleon auf die Kreisfonds zu übexnehmen, als nicht von Stagtswegen die
it Frevlerhand dem König don Preußen den Fehdehandschuh vor Trennung des Kirchendienstes vom Schuldienste durchgeführt werde;
je Füße warf, da war Deutschland wie mit einem Zauberschlage d. zux sofortigen Ausführ ing dieser Trennung in den dringendsten
—
olgenschwerer Bedeutung sein. Der blutige Sieg der deutschen hen weiteren Bedarf aber in den nächstkünftigen Jahren auf der
)eere an diesem Tage in der Doppelschlacht von Spichern-Wörth, Krundlage dießfallsiger näherer Vorlagen der Kreisregierung aus—
tist der Anfang einer Reihe von Siegen, durch welche der alte uweisen, — mit dem Beifügen die Genehmigung ertheilt, daß
erbfeind auf's Aeußerste geschlagen, längst verloren gegangene über die Zuläfssigkeit und Ausführbarkeit der fraglichen Maßregel
Jrobinzen zurück erobert, Deutschland einig wurde, wie nie zuvor n jedem einzelnen Falle die zuständige Würdigung und Beschluß-
nd nun wieder im alten, aber erhöheten Karserglanze strahlt, assung der Kreisregierung vorbehalten bleibt.
men Kaiser und ein Parlament, hervorgegangen aus der freien Mannheim, 8. Aug. General v. Werder ist gestern
bahl der deutschen Fürsten und Völker, an der Spitze. — ur Inspection der Garnison hier eigetroffen.
Nes in Kürze die Bedeutung des für die Geschichte unseres Berlin, 7. Aug. Die „Krenzzeitung“ erfährt, daß ber
        <pb n="492" />
        der Zufammenkunft der drei Kaifer die meisten deutschen Fursten

am Berliner Hofe erscheinen werden. —

Berlhin. Die Ideen über die Wiedervereinigung der
hristlichen Confessionen, welche der Stiftsprobst von Döllinger
porigen Winter vor einem ausgewählten Münchener Kreise dar⸗
legte, hatten auf protestantischer Seite vielfachen Wiederhall ge⸗
funden. Ein bayerischer protestantischer Geistliche regt in einer zu
Würzburg erschienenen Brochure den Gedanken der Berukung eines
deuischen Nationalconcils zunächst zwischen Protestanten und Alt⸗
latholiken an. Auch Professor J. Baumgarten hat sich des Ge—
dankens angenommen und wird denselben gutem Vernehmen nach
auf dem im September d. J. zu Koln anberaumten Altkatholi⸗
kencongreß vertreten.

Die „Provinzial⸗Correspondenz“ bespricht unter dem Titel
„klerilale Wühlereien“ den Aufruf, welchen der vor Kurzem in
Mainz gebildete „Verein der deutschen Katholiken“ „an die Katho—
liken Deutschlands“ gerichtet hat. „Unter den Personen — sagt
die „Corr.“ — welche sich unter dem Aufruf als Vorstandmit⸗
glieder genannt haben, finden sich bekannte Männer, die schon bis—
her in erster und zweiter Linie als Vorkämpfer der Jesuiten und
Vertreter der ultramontanen Bestrebungen thätig waren. Noch mehr
aber, als durch die Namen der angegebenen Vorstandsmitglieder
und den Wortlaut der Statuten, wird der Geist des Vereins durch
den Inhalt des erwähnten Aufrufs gekennzeichnet. Die „Prov.
Corr.“ gibt darauf den Wortlaut des Aufrufs und schließt, mit
folgenden Worten:

„Man hat in der ultramontanen Presse versucht, die Bestreb⸗
ungen des Vereins als völlig berechtigte dazustellen, die in keiner
Weise die Wachsamkeit der Obrigkeit und die Aufmerksamkeit der
üffentlichen Meinung herausfordern. Das unbefangene Urtheil wird
jedoch schwerlich an die Hormlosigkeit eines Vereins glauben, der
die gehässigsten Anklagen gegen die Staatsleitung schleudert und
die Unterordunung des Staates unter den römischen Stuhl unge—
scheut verkündet. Der Aufruf bezeugt, daß es sich um eine Be—
wegung handelt, die unter dem Vorwande einer nothgedrungenen
Abwehr die religiösen Leidenschaften zum erbittertsten Kampfe gegen
die Reichsgewalt und gegen die nationale Entwickelung aufstacheln
will. Aus dem begeisterten Lobe, welches den Jesuiten gespendet
wird, ist deutlich genug zu erkennen, daß die offenen und geheimen
Leiter des Vereins sich bemühen, die katholische Bevolkerung Deutsch⸗
lands für einen Kreuzzug zu Gunsten der „Gesellschaft Jesu“ zu

Jewinnen.

Es ist zu hoffen, daß derart'ge Versuche ohne tiefere Wirkung
bleiben und eher dazu beitragen werden, alle besonnenen Katholiken
uͤber die gefährlichen Wege und die verderblichen Ziele aufzuklären,
zu denen sie durch Vorspiegelungen aller Art verlockt werden
sollen.

Die Reichsgewalt führt keinen Krieg gegen die katholische
Nirche; sie schützt nur die Ordnung des Staates und das Gewissen
der Nation gegen geistliche Uehergriffe. Sie hat daher auf die
Unterstützung aller patriotischer Bürger Anspruch, welchem Glauben
dieselben auch angehörrn mögen.“

Das „permanente internationale Schiedsgericht,“ dessen
Begründung Mr. Richard in der nächsten Session des englischen
Parlaments beantragen will, dürfte ganz überflüssig werden, wenn
die Friedensversicherungen ernst gemeint sind, die jetzt aus allen
Gegenden der Windrose anläßlich der bevorstehenden Berliner Drei⸗
Zaiser⸗Zusammenkunft eintreffen. Daß die betheiligten drei Kaiser-
reiche die friedlichsten Zwecke verfolgen, wurde von vornherein fest
gestellt. Zum Ueberfluß bringt die Pariser „Opinion nationale“
noch die Meldung, daß von dem russischen urd österreichischen Ca—
binete eine Mittheilung in Versailles eingetroffen sei, in der ver⸗
sichert werde, daß, sobald Frankreich in den September⸗Conferenzen
jzu Berlin erwähnt werden sollte, dies von Seiten Alexander's
anb Franz Josef's nur in der Absicht geschehen würde, „um Preu⸗
zen eine möglichst versöhnende Haltung gegen Frankreich zur all⸗
gemeinen Friedenssicheruug anzuempfehlen.“

Wenn der Kaisercongreß sonst keinen Zweck hätte, meinen wir,
so koͤnnte er füglich unterbleiben. Denn daß Preußen oder Deutsch⸗
land bon selbst nie eine andere Haltung angenommen hat, bedars
keines Nachweises mehr, geschweige denn fremden Zuthuns. Davon
scheint man sogar in den maßgebenden Kreisen Frantreichs bereite
uüberzeugt zu sein. Wenigfiens gibt das Organ des Hrn. Thiers
„Le Bien public“ bei Besprechung des Kaisercongresses der Ueber⸗
zeugung Ausdruck.

In Frankreich ziehen nun nach Schluß der National⸗
dersammlung die einzelnen Parteien ihre Bilanz, besonders auch
zezüglich des Anleihe Resultates. Die „Linke“ führt in ihrem so⸗
eben publicirten Manifeste alles, was erreicht ist, auf ihr Wirken
zurück. Die Orleanisten meinen, weder die Republilk, noch Thiers
zätten jenes Resultat erzielt, sondern Frankreich als solches. Das
Thiers'sche Organ endlich, „Bien public“ sagt: „Sympathie und

Republil sind leere Worte, welche schwerlich den Erfolg der Anleihe

erklären würden, wenn nicht eine Thatsache hinzukäme, um Vertraue
einzufloͤßen und Credit anzuempfehler. Diese Thatsache finden wi
in der Republik des Herrn Thiers. Mehr noch als die Sympathie,
die wir einflößen, mehr noch aks die Liebe zur Republik hat die
Regierung den Erfolg der Anleihe bewirkt!“!/ *

Mit der früher schon geplanten r u sysi schen Expedition gegen
Chiwa scheint es nun Ernst zu werden. Der Khan von Chuͤpa
hat ein russisches Ultimatum bis jetzt nach den Einen nur aus
weigend, nach den Anderen gar nicht beantwortet.

Münst er. Wie der „Westf. Merkur? berichtet, ist der
jiesigen Jesuiten das Predigen und Beichthören verboten worden
Das genannte Blatt ist so naid, sich darüber zu wundern.

Frankreich.

Der Pariser „Figaro“ vom 6. August feiert den Jahrestag
on Wörth und Spicher em in einer Weise, welcher der
Expeditionskasse einen hübschen Gewinn abwerfen wird. Ueber die
ganze ersie Columme hinweg druchtt das markischreierische Organ
in rother Schrift das Autograph eines „bisber unbekannten“
Zriefes ab, welchen Bism arck von dem nahe bei Sedan ge⸗
legenen Vendresse aus an seine Gemahlin geschrieben habe und
der auf dem Wege nach Deutschland von den Franzosen erbeutet
worden sei. Die kräftigen, charakteristischen Schriftzüge Bismarchz
sind vom Litographen gut wieder gegeben. Ganz Paris wird sie
sehen wollen und der „Figaro“ wird eine reiche Zahl von Exem⸗
plaren absetzen. Hier der Wortlaut des Schreibens, welches Hr.
v. Villemessant auf einen Monat geborgt erhalten hat und das
während dieser Zeit täglich von 10 —11 Uhr Morgens jedem, der

es sehen will, in der Administration des Blattes gezeigt werden soll:
Vendresse, din 3. August.
Mein liebes Herz!

Vorgestern vor Tagesgrauen verließ ich mein hiesiges Quar⸗

tier, kehre heute zurück, und habe in der Zwischenzeit die große
Schlacht von Sedan erlebt, in der wir gegen 30,000 Gefangene
machten, und den Rest der französischen Armee, der wir seit Barl⸗
e⸗Due nachjagten, in die Festung warfen, wo sie sich mit dem
Zaiser kriegsgefangen ergeben mußte. Gestern früh 5 Uhr, nachdem
ich bis 1 Uhr früh mit Molkte und den französischen Generälen
äber die abzuschließende Capitulation verhandelt hatte, weckte mich
der General Reille, den ich kenne, um mir zu sagen, daß Napo⸗
eon mich zu sprechen wünschte. Ich ritt ungewaschen und unge⸗
rühstückt gegen Sedan, fand den Kaiser im offenen Wagen mit 3
Adjutanten und 83 zu Pferde daneben auf der Landstraße vor
Sedan haltend. Ich saß ab, grüßte ihn eben so höflich wie in
den Tuilerien und fragte nach seinen Befehlen. Er wünschte den
stönig zu sehen: ich sagte ihm der Wahrheit gemäß, daß Se.
Majestät 3 Meilen davon an dem Orte, wo ich jetzt schreibe, sein
Quartier habe. Auf Napoleons Frage, wohin er sich begeben solle,
hot ich ihm, da ich der Gegend unkundig, mein Quartier in
Donchery an, einem kleinen Orte an der Maas dicht dei Sedan;
er nahm es an, und fuhr, von seinen 6 Franzosen, von mir und
von Karl, der mir inzwischen nachgeritten war, geleitet durch den
einsamen Morgen nach unserer Seite zu. Vor dem Drie wurde
es ihm leid, wegen der möglichen Menschenmenge und er fragte
mich, ob er in einem einsamen Arbe terhause am Wege absteigen
sönne; ich ließ es besehen durch Karl. Der meldete, es sei „äim⸗
lich und unrein“; mim-porte, meinte N., und ich stieg mit ihm
rine gebrechliche enge Stiege hinauf. In einer Kammer von 10
Fuß Gevierte, mit einem fichtenen Tische und 2 Binsenstühlen,
aßen wir eine Stunde, die anderen waren unten. Ein gewaltiger
Tontrast mit unserem letzten Beisammensein, 67 in den Tuile⸗
ien. Unsere Unterhaltung war schwierig, wenn ich nicht Dingt
berühren wollte, die dem von Goties gewaltiger Hand
Niedergeworfenen schmerzlich berühren mußten. Ich hatte durch
Karl Offiziere aus der Siadt holen und Molike bitten lassen zu
kommen. Wir schickten dann einen der ersteren auf Recognoscirung
und entdeckten Meile davon in Fresnois ein kleines Schloh
mit Park. Dorthin geleitete ich ihn mit einer inzwischen heran⸗
zeholten Escorte vom Leib⸗Kürassierregiment und dort schlossen wit
mit dem Französischen Obergeneral Wimpfen die Capitulation, ver⸗
möge deren 40. bis 60,000 Franzosen, genauer weiß ich es noch
nicht, mit allem, was sie haben, unsere Gefangenen wurden. Der
vor⸗ und der gestrige Tag kostet Frankreich 100,000 Mann und
einer Kaiser. Heute früh ging letzterer mit allen seinen Hofleuten,
Pferden und Wagen nach Wilhelmshöhe bei Kassel ab.

Es ist ein weltgeschichtliches Ereigniß, ein Sieg für den wit
Gott dem Herrn in Demuth danken wollen, und der den Krieg
entscheidet, wenn wir auch letzteren gegen das kaiserliche Jrankreich
noch fortführen müssen.

Ich muß schließen. Mit herzlicher Freude ersah ich heut au⸗
Deinen und Marien's Briefen Herbert's Eintreffen bei Euch. Bil
prach ich gestern, wie schon telegraphirt, und umarmte ihn ange
üchts Sr. M. vom Pferde heruñter, während er stramm im Gliedt
        <pb n="493" />
        t

jand. Er ist sehr gesund und vergnügt. Hans und Fritz Karl
h ich, beide Bülow's, bei 2. Garde Drag. wohl und munter.
Leb wohl mein Herz, grüße die Kinder. Dein v. B.
Es ist kein Zweifel, daß der Brief ächt ist. Abgesehen von
en Schriftzügen spricht dafür ganz und gar der Stil und der
zedanlengang. Nicht ohne Interesse sind die Bemerlungen, welche
serr v. Villemessant daran kuüpft. Es spreche sich, meint er, in
em Schreiben tiefe Freude aus, welche aber bis zur Aengstlichkeit
jedergedrückt werde. Es ist, als halte Bismarck vor einem blen⸗
enden Lichte die Hand vor die Augen und appellire allein an
zott. Kein Lob für die Seinen, keine Anklage gegen die Feinde
„mmen unter seine Feder. Gott allein habe alles gethan, Gott
llein habe den Gefallenen niedergeschlagen. Dieselben Reserven
zache Bismarck über die Folgen des Sieges. Die Diction findet
er Franzose präcis und malerisch zugleich und verweist in dieser
zinsicht mit Recht auf. die Einleitung, die ihn zu dem Ausrufe
eraklaßt: „Welches Geschichtsgemälde in sechs Zeilen!“ Ferner
nacht Herr v. Villemessant auf den zärtlichen Familienton
es Brieischreibers aufmerksam, jeder seiner Lieben erhalte ein
reund liches Wort. Der Schlachtbericht sei „umrahmt von einem
ohll.“ Das ohne alle Vorbereitung aufgesetzte Schreiben sei das
—piegelbild eines Charalters und dieser Charalter sei der einer
dace. Wie hätte, sagt „Figaro“, ein Franzose dagegen unter
hnlichen Verhälinissen geschrieben, wenn statt der grausamen Nieder⸗
agen der Sieg ihm zugefallen wäre! (Pf. K.)
England.

Die Ex⸗Kaiserin Eugenie, die unter dem Incoguito einer
gräfin de Pierrefonds reist. kam mit dem Prince Impörial auf
htem Ausfluge nach den Schottischen Hochlanden am Sonntag
ibend in Inserary an, von wo aus sie nach kurzem Aufenthalt
ie Reise nach Oban und Bangvbie fortsetzte. Die Schotten lassen
s an Aufmerksamkeiten für die gefallene Majesfät nicht fehlen.
der „Morning Post“ zufolge wird der Exkaiser Napoleon
inen kurzen Aufenthalt in Bognor an der englischen Südküste
ehmen und zu diesem Behufe heute (8. d.) Chislehurst verlassen.

Italien.

Die Reulich Seitens der italienischen Regierung in R'o m
eschlossenen vier Nonnenklöster waren französische Institute, deren
ziuwohnerinnen die Erfüllung der ihnen gesetzlich obliegenden
flichten verweigert und den Agenten der Regierung die Thür vor
er Nase geschlossen hatten, weil sie das Königreich Italien nicht
lz zu Recht bestehend anerkennen. Die Regierung hat diesen po⸗
üsinenden Schwestern indessen gezeigt, daß sie doch Herr im eigenen
Jause ist.
Schweiz.

Bern, 7. Aug. Laut Meldung des eidgenössischen Finanz⸗
epartements an den Bundesrath zahlte Frankreich vorgeslern in
jasel die auf die Keosten der Internirung des Bourbali'schen
Jeereß restirenden zwei Millionen Fres.
ermischte s.

fFSpeier, 7. Aug. Das Examen für die Einjährig
fteiwilligen hat heute begonnen. Von 75 angemeldeten Kandi⸗
aten sind 72 erschienen. Das für den deutschen Aufsatz gestellte
chema lautet: „Ist es denn wahr, was man sagt, daß Jugend
eine Tugend hat? (Sp. A.))]

fMaudach, 6. Aug. Am Sonntag kam es hier gele⸗
zentlich des Erntebratens zu einer Rauferei, wobei ein Schiffer⸗
adter junger Mann, beurlaubter Soldat vom 4. Regiment, von
inem Eppfteiner Burschen derart gestochen wurde, daß er heute
sorgen starb. Der Erstochene hatte den letzten Idg ilbenage

(L. A.

fFrankenthal, 7. Aug. Durch die anhaltende Hitze
m dorigen Monat haben sich die Feldmäuse so sehr vermehrt,
iaß sich der Landmann ihrer kaum mehr erwehren kann. Es wird
aher auf diese geftähige Nagethiere eine wahre Jagd gemacht.
jn der Nachbargemeinde Edigheim, allwo man für das Stück einen
alben Kreuzer bezablt, wurden seit einigen Tagen an 30.000
Ndusen getödtet und eingeliefert.

FAus dem Gewinnantheile der München-Aachener Feuer⸗
ersicherungsgesellschaft fur 1871 hat Se. Maj. der Konig nach⸗
ehende Unterftützungen bewilligt: der Gemeinde Grünstadt 1200
.. Moorloutern, Bezirksamts Kaiserslautern, 800 fl., Schwar⸗
enbach, Bezirlsamts Homburg, 800 fl., Stelzenberg, Bezirlsamts
daiserdlautern 2000 st. Ramsweiler, Bezirksamts Kirchheimbo⸗
anden, 150 fl.,, Hauenstein, Bezirksamts Pirmasens, 700 fI.,
kdutzweiler, Bezirlsamts Kusel, 800 fl.

xEiue der größten Eigenthümlichkeiten Elsaß-Lothrin⸗
sind seine Zigeuner⸗Colonieen. Der Haupisit derselben be⸗
udet fich genau auf der Grenze der beiden Provinzen in den
zohen Waidern zwischen Bitsch (Kotringen) und Reichshoffen (Elsaß).
jolgt man einer der diese Wälder durchsaͤnesdenden Straßen, dann
ewahrt man vald iu beiden Seiten cinzehne in die Felsen gear⸗

zeiteie Hohlen oder an dieselben sich anlehnende, höchst primitive

lende Hütien, aus denen öͤfters Rauch aufsteigt. Ist das Wetier

choͤn, so bieten sich auch bald lungernde, faulenzende Gruppen von
umpig bunt gekleideten Gestalten mit brauner Hautfarbe dar.

Alles, was die Einbildungskraft der Maler und Bühnen⸗Decora⸗

eure uns von dem Zigeunerleben vorzustellen gesucht, zeigt fich

jier aus erster Hand, in greifbarster Wirklichkeit. Der zerklüftete,
elfige Boden gewährt die reichste Abwechslung, welche noch durch
en großen Unterschied im Baumwuchs vermehrt wird. Bald sehen
vir mächtige Hochstäiame, bald niederes Buschwerk zwischen den

Felsen und Schluchten, bald kahle Stellen. Und dazwischen hin und

vieder eine vereinzelte Zigeunerhütte oder Höhle, bald eine ganze

Bruppe derselben beisammen. Diese Zigeuner⸗-Colonieen gehdren

ast alle zu den Gemeinden Bärenthal, Meisenthal und Götzenbrück,

esonders zu dem erstgenannten Orte. Sie find unbedingt die zahl⸗
eichste Riederlassung dieses Volkchins im ehemaligen Frankreich.
die hier wohnenden Zigeuner stehen mit ähnlichen Ansiedelungen
nn Westfalen (ich weiß nicht mehr in welchem Kreise) im Verkehr.

Sie bilden die wandernden Truppen, welche sich in allen Dörfern

xẽAUsaß⸗ Lothringens durch Schauspiel, Musik, Wahrsagen, Betteln,

Biehheilungen, Quacksalbereien und ähnliche Gewerbe ihr Leben

risten. Sie stehlen auch, doch meist nur unbedeutendere Gegenstände,

Zebensmittel und zuweilen auch Kleinvieh, Schafe, Ziegen u. s. w.

Helddiebstähle und Einbrüche find ihnen zu gewagt.

fF Erfurt, 4. August. Hier wurden dieser Tage Trichinen
in amerikanischem Speck gefunden. Es ist dies schon der zweite
deklannt gewordene Fall aus Thüringen; Grund genug zu doppel⸗
er Vorsicht beim Kaufe dieser Waare.

Der Hr. Erzbischof von Ut recht hat paͤhrend
eines Aufenthaltes in Bayhern im Juni d. J. in München 6, in
diefersfelden 21, in Mering 148, in Kempten 100, in Kaisers⸗
autern 27, und Landau 48 und in Zweibrücken 57, zusammen
ilso in 7 bayerischen Orten 437 Altkatholiken die Firmung ertheilt.

Auf dem Franz⸗Joseph⸗Bahnhof in Wien stieß am 4.
38. Vormittags eine Locomotive mit einem eben einfahrendeu Per⸗
onenzug zusammen, wodurch der Heizer der ersteren schwer, der
Führer leicht verwundet wurde. Der Zusammenstoß war das Werk
cuflischer Bosheit des Locomotivführers, welcher den Heizer, mit
essen Frau er ein sträfl'ches Verhältniß unterhielt auf diese Art
ödten wollte und dabei bewußt die Passagiere des einfahrenden
Zuges dem Verderben preisgab, vor dem sie nur durch den Muth
ind die Kaltblütigkeit ihres Führers bewahrt blieben, welcher zeitig
jenug Contredampf gab, so daß blos Maschine auf Maschine stieß.
Der Verbrecher und die Frau des Heizers sind verhaftet.

Einem Bericht des französischen Arzies, Dr. Henry Sucur,
iber die Sterblichkeit unter der Civilbevöllung von Par i s wäh⸗
czend der 28 Wochen der Belagerung entnimmt das „British
Medical Journal“ die Thatsache, daß die Belagerung der bürger⸗
lichen Bevölkerung über 50,000 Leben gekostet hat. Vor der Ein⸗
chließung verließen 8300,000 Pariser die Hauptstadt per Eisenbahn,
aber 190,000 reguläre Truppen und 170,000 ZJlüchtlinge aus
den Vorstädten zogen in die Stadt, so daß die Bevölkerung von
baris sich von 1,890,000 auf circa 2 Millionen Seelen steigerte,
vobei der Ueberschuß hauptsächlich aus Leuten im Alter zwischen
20 und 40 Jahren bestand. Die mittlere Sierblichkeit der vier
vorhergehenden Jahre und des folgenden Jahres während dieser
28 Wochen betrug 24,928; die für die 28 Wochen von 1870771
iber 77,231. Ein Uebermaß von 52,803 war somit der Preis,
en die Pariser führ den Ruhm des Widerstandes gegen Bismard
ind Mollke zahlten.

F Die Ehrendamen der Konigin Marie⸗Antoinette scheinen mit
iner soliden Gesundheit begabt gewesen zu sein. In Paris starb
in 27. v. M. gleich der Marquise Cornimont im Alter von 102
Jahren die Gräfin Ulrich de Beaugé et de Melqueil, ehemalige
khrendame der Königin Marie Antoinette. Dieselbe begleitele die
kdönigin bei ihrer Hinrichtung bis zum Schaffot.

F(Mmädchenbund.) Wie nöthig die verschärften Maß⸗
ꝛegeln gegen die Jesuiten sind, beweist wieder einmal folgende
Mittheilung des „Genfer Journalss: „In Placentia haben die
Jesuiten eine Art Mädchen Sodalität gegründet, deren Mitglieder
ich eidlich verpflichten müssen, niemals einen anderen als einen
erwiesenermaßen religiösen Mann zu heirathen; dagegen verpflich⸗
en sich die Jesuiten, einen Gatten zu liefern, der dieje wünschens⸗
werthe Eigenschaft besitzt.“
Bolk⸗owirthechaft, Handel und Verkehr.
Mäünchen, 7. Aug. In der hiesigen Münze wurde bereits
ꝛine groͤßere Anzahl von 10 Markst ücken (5 sl. 50 kr.) ge⸗
)rägt; dieselben sollen jedoch vorläufig noch nicht in den Verkehr
zebracht werden.
F.L Demesß verantwortlicher Redackteur
        <pb n="494" />
        Bekanntmachungen.
Möbelversteigerung.

Samstag den 17. August 1872, Nach
nittags 2 Uhr zu St. Ingbert im Sterb—⸗
hause lassen die Wittwe und Kinder des
bahier verlebten Bergmannes Jacob
Feichtner oͤffentlich versteigern:

Bettladen, Bettung, Weißzeug, Tisch,

A

züchengeräthe und Hausgeräthschaften aller

Art.

St. Ingbert, den 9. August 1872.
Der Amtsverweser des k. Notars Horn

H. Biffar.
Das Geschäftslocal
mit Ladeneinrichtnug, in dem Hause
des verstorbenen Kaufmannes Joh. Woll,
ist zu vermiethen und kann am 20. do.
zezogen werden.
EC. M. Laur.

Selbst gefertigte Herren
SEchuhe, Stiefel, Zeugschuhe u.
Stiefeletten mit und ohne Doppelsoh—
jen, graue, braune und schwarze Jeug⸗
stiefelchen für Damen, Mädchen und
sinder, schön und dauerhaft gearbeitet,
sowie alle andern Sorte Schuhe empfiehlt

Vh. Weber, Schuhmacher.
Eine Anzahi
C 4 ¶⸗ ⸗
2Nilifär·Mänkel
eirea 25—30 Stücke sind durch den
Anterzeichneten zu verkaufen.
J. Boos, Geschäftsagent
zu St. Ingbert.
Sonnag 11. August
Vanzmusik
in der Gartenwirthschaft zum Tivoly in
Robrbach.
Jakob Wagner.

Die bedeutenden Prfolge, welche dureh vereinigto Geo Idwittel an der Börse
erzielt werden, veranlassten mich zur Ercriehtung eines

—J — J

Consortiums zur Betreibung von
Böôrsengeschàfton
in Staatspapiern, Eisenbahn- und Bankactien

für welches ich, auf langjährige Erfahrnng gestützt, dio Leitung der Geschäfts—-
operationen 20 ũbornehmon mich vorpftichto. Das Gesammt-Kapital aller Be-
theiligten dient laut Prospocfe zu * Theilen als Botriebsfond, während
Theil in

Prâûmien-Anleihe Obligationen von 30 vorsohie-
denen der renommirtfesten Prämien-Anleihen
angelegt wird, welche zu Gunsten des Gesammt-Consortiums spieolen.

Pie Betheiligung zu diesem höchst nutzenbringenden Unternehmen, wovon
Prospecte auf Verlangen gratis und franco von mir versandt werden, geschieht
wittetst directer Anzeige an mich und Einsendung von
IO/. TBIr. 10 oder H. 172/ fuur jedden Antheil von Pr. Thir. 100

oder i. 175.
biu 7n 20. August d. J.
an welchem Tage die dubseription geschlosn vird.
Sieg———— e———,n—r,
Bank- und Wechselgeschäft in Hamburg.

Zehn Thaler
Belohnung
Demjenigen, welcher mir den Ruchlosen
vestimmt bezeichnen kann, der in der
Pacht von Donnerstag auf Freitag meinen
Photographie⸗Auslage Kasten

berstümmelte.

Lungenheilung.
An den Kgl. Hoflieferanten Hrn. Jo⸗
hann Hoff in Berlin.
Wien (Wieden, Favoritenstraße Rr.
8.) Ich litt bedenklich an der Lunge,
man gab mich bereits auf, weil kein
Mittel half. Da retteten mich Ihre
Malz⸗Fabrikate: das Malzextrakt-Ge⸗
——
nach deren Gebrauch ich genas. K.
Feld bacher, Civil⸗Ingenieur. Re—
präsentant der Kunstgießerei.
Verkaufsstelle bei Fritz Panzer⸗
bieter in St. Ingbert.

B. OIIig,
Photograph.
Die
ieftigsten Zahnschmerzen
verden sofort gestillt durch die
berühmten
Grüu featromꝰs sSehWecdli-
schen ZTaAahntropfen
Flacon 21 kr. ächt zu haben
w Si. Insbeert bei J. Friedrich
ð *
W. Fuhrländer Nachfolger.
8s85 Tahrgasse S5 Franlaftart ann Haim.
Durch große Parthieeinkäufe und direkte Beziehungen aus den ersten Fabriken Deutschlands und Englands ist es mir möglich, troß
des bhedeutenden Aufschlags sämmtlicher Artikel, fortwährend zu den bisherigenbilligen Preisen zu verkaufen.
Die Preise sind nicht nach halben Meter, sondern nach Ellen berechnet.
Grosises Manufakturwaaren Lager. Großes Ausstattungs⸗Geschäft.
1000 Stuck ?/. breite ächtfarbige, lila, rosa, gelbe, braune, Cattune, 500 Stuck 4 breites schweres Leinen, für Hemden und Betttücher—
für Kleider und Ueberzüge, 9 und 10 kr. die Elle. F 12 tr. die Elle.
200 Stuck ẽ/. breite ächtfarbige Glanz⸗Möbel⸗Cattune u. Cattuue Grobe 22/2 breite Leinen, für einschläfrige Betttücher, das Betttuch
7TTT mit Borden, fut Vorhänge, N und 10 kr. die Elle. Grobe 8 ¶r —5 F 144 ̃ —
200 Sut . breite achtferbize Piqus.Cattune Brillantines —— nr weischlafrige Vettiucher, dag Ben—
10xr. 200 Stud schwere roth wouene Bertdecken, fur zweischläfri da⸗
zoo Sut bher feinste achtfarbige franzöfischt Jac onets umd FI ollene n, fur zweischlaͤfrige Betten, de
rgandis, in den brillantesien Dessins, 12 kr. die Elle. 200 Stuck schwere weiß wollene Bettdecken, fur zweischläfrige Betten,
200 Stuck */. breiten feinen weißen Satin und Piqué fuͤr Unterröcke das Stück fl. 4.
und Ueberzuůge, 12 tr. die Elle. 500 Stück schwere grau wollene Bettdecken, das Stuckfl. 230. bis fI. 8.
500 Stuͤd *7. breites achtfarbiges Bettzeug, meistens türlisch-⸗roth, 15 500 Paar schwere weiße Piquédecken, für 2schläfr. Vetten das Stüd fl. 280.
kr. die Elle. Victoria⸗Decken mit Franzen fl. 3.
Schweren schwarzen Moireens fur Unterröde, 22 kr. die Elle. 100 Dutzend weiße leinene Tischtücher, 227/3 Ellen dang, 2 Ellen breit,
iõ /¶ breiten englischen Waterbroof fur Regeamäntel, 45 kr. die Elle. das Siück 45ñ kr.
do. mit Franzen 54 kr. 500 Dizd. weiße rein leinene Damentaschentücher, das Dzd, fl. 2. 30
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Vroße Aswahl Fußteppichstoffe, 15 kr. die Elle. 10/. Ellen breiten reich ramagirten Borhangsmull mit Bogen, 14 lr.
Glatten vy wollenen Unterrockstoff, 15 kr. die Elle. Prima Shirting, grau, weiß, schwarz, 7 kr. die Elle.
Schwarzen Orleans und Alpacas, von 18 kr. an. Lama, Flannell, Thibet, Cachemires, Unterrockstoffe, i⸗
Schweres blau Gedrucktes, 12 kr. die Elle. allen Farben und Qualitäten billigst.
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Grosgrains, von 12 kr.an. fervietten, Barchend, Zwillich Lederleinen, Stroh⸗
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Muslter sämimtlicher Artißkel sende in reichster Auswahl franco per BVost.
Auch die kleinsten Aufträge werden, wie bisher, bestens besorgt.
medattion, Drud und Verlag bvon J. .

59

in Sll. Ingabern.
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        Ht. Ingberler AAnzeiger.

der St. Faaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags- und Sonnag

ammer) erscheint vdchentlich vi enr mm a b Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 AKrzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

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3 126. Sonntag, den 11. August 1872

Deutsches Reich. in dem Felleisen eines Kouriers befunden, welchen die Garnison

Berchtesgasden, 5. Aug. Um zwei Uhrtraf der von Verdun bei einem von ihr unternommenen Ausfalle am Aus⸗
deutsche Kauser mit kleinem Gefolge ein. Ein festlicher zauge des Engpasses von Eix aufgehoben hatte; Abschrift davon
5ynpfang wurde ihm von der Bevbölkerung, der Knappschaft, dem ei damals auf amtlichem Wege dem Kriegsministerium mitgetheilt
kriegerverein, den Gemsjägern, der Feuerwehr, der Liedertafel und vorden.
en Badegäsien bereitet. Das Diner fand in der Villa Walden⸗
urg, beim Kronprinzen, statt. Um 4 Uhr Spazierfahrt mit dem
zronprinzen und dessen Gemahlin in die Ramsau, um 6 Ubr
tückfahrt nach Salzburg.

Regensburg, 7. Aug. Zum Vollzuge des neuen Reichs⸗
esetzes, die Jesuiten betreffend, hört man, daß dieser Tage
Döoerauffichtsbehörde eingehende Instruktion zugegangen sein soll,
ind daß die hier befindlichen Paters der Gesellschaft Jesu sich zur
übreise rüsten. Einige werden aus dem Orden treten und hier
eiben, waͤhrend andere bereits den Habit abgelegt und in Civil-
leidung gesehen werden. (Amb. Tgbl.)

'd ün, 8. August. Auch hier ist vom k. Polizeipräsidium
em Superior des Ordens der Gesellschaft Jesu mitgetheilt wor⸗
Jen, daß auch in hiesiger Stadt den Angehoͤrigen des Ordens der
hefellschaft Jesu von jetzt ab die Ausübung einer Ordensthätigkeit
iicht ferner zu gestatten sei.

Zur Ausdehnung der Befestigungswerle von Straßburg
uuf das rechte Rheinufer werden — nach der K. 3.“ — 3
jorts angelegt werden: eines zwischen Sundheim und Eckartweier,
in zweites unterhalb Numühle, ein drittes bei Auenheim. Der
Umsang des von ihnen umschlossenen Geländes beträgt ca. 4 Stun⸗-
eu. Direct in den Festungsbereich werden eingeschlossen die badi-
chen Orte Kehl (Stadt und Dorf), Neumühl, Sundheim, Boders⸗
bdeier, Auenheim, Quirbach; im indirecten Bereich der sämmtlichen
Forts liegt der ganze Amtsbezirk Kork oder das s. g. Hanauer⸗
and.

Bischweiler (im Elsaß), 6. August. Seit einigen Ta—⸗
en herrscht hier allgemeine große Aufregung. Eine Gesellschaft
eutscher Banquiers kaust an Fabriken, was zu kaufen ist und hat
is heute bereits 6, darunter ein paar der bedeutendsten (einge-
angenen) Fabriken — wie wir hören für zusammen nahezu eine
Ridion — erworben; andere Ankäufe stehen noch bevor. So
jeht man denn der näͤchsten Zukunft hier mit der Hoffnung entge⸗
en, daß die Wiederaufnahme der Faörikthätigkeit uns auch unsere
jeißigen, zumeist wegen Mangel an Arbeitsverdienst ausgewander—⸗
n Arbeiter und Arbeiter⸗Familien zurückführen und daß Bisch-
zeiler bald wieder seinen früheren Rang unter den elsäsischen
jabrikstädten einnehmen wird. Nach den bedeutenden, bereits abge⸗
chlossenen und den noch im Handel stehenden Fabrik⸗Ankäufen,
salten wir die Hoffnung nicht für eitel. Auch find bereits mehrere
lusgewanderte, denen es in Frankreich nicht gar gut gefallen hat,,
—E sie wiederkehren
ürfen, um hier in ihrer Heimath durch Arbeit sich redlich zu
rnähren.

Vermischtes.

X. St. Ingbett, 9. August. Der Bezirlslehrer-Verein
Blieskastel St. Ingbert hielt seine diesjährige Jahresversammlung
im verflossenen Mittwoch, den 7. August, in dem ihm zu diesem
Zwecke bereitwillig zur Verfügung gestellten Stadthaussaale dahier
ib und hatten sich zu derselben, trotz der ungünstigen Witterung,
ainige dreißig Lehrer der beiden Kantoge Blieskastel und St.
Ingbert eingefunden. Auffallend war es, derselben nur zwei Nicht⸗
cehrer von hier, die Herren Kaufmann Uhl und Stadischreiber
Zayer, anwodnen zu sehen, da man gewoͤht ist, anderwärts die
cegste Antheilnahme des gebildeten Publilums an den Aufgaben
zer Volksschule wie an den Bestrebungen der Lehrer zu bemerken.

Nach dem Eröffnungsgesange „Holde Eintracht“ von Nägeli
vurde zuerst zur Neuwahl des Vorstandes und Ausschufses geschrit—
en und wurden gewählt: als Vorstand Hr. Hauptlehrer Schwab
jon Blieskastel und als Ausschußmitglieder die Hr. Schlick, Woll
Fr. und Drumm von hier, Roth und Dörr von Blieskastel, Drescher
‚on Wolfersheim, Hoffmann von Ommersheim und Wolf von
—XX
Zlieskastel, da nun doch das Turnen für Volksschüler durch die
ieue Lehrordnung für obligatorisch erklärt sei, aber immer noch
nus mancherlei Vorurtheilen vernachlässigt werde, in sehr ausführ-
icher, überzeugender Weise über Nothwendigkeit und Nützlichkeit des
kurnens besonders für die Jugend. Lehrer Roth von Blieskastel
erichtete sodann noch Einiges über die Verhandlungen, die der
Ausschuß des bayerischen Landeslehrervereins mit der Stuttgarter
Lebensversicherungs⸗ und Ersparnißbank zur Erlangung günstigerer
Fintritisbedingungen . seine Mitglieder gepflogen hatte und zeigte,
vie in der That günstig dieselben sind gegenüber denjenigen In⸗
tituten ähnlicher Art. Als die Sprache auf unser pfälzisches
Lehrerwaifenstift kam, wurde beschlossen, unter den Mitgliedern des
Bereins eine Liste zur Zeichnung von Beiträgen für dasselbe zir⸗
uliren zu lassen. (Anmerkung des Eins. Auch Beiträge von Nicht⸗
nitgliedern sind höchst willkommen und werden folche gegen öffent⸗
iche Empfangsbescheinigung von jedem hiesigen Lehrer dankbar
nigegengenommen.) Nach einem dreifachen Hoch auf Seine Maje⸗
tät unsern König Ludwig II., den deutschen, den hohen Förderer
»er Jugendbildung und Erziehung schloß mit dem Gesange .Die
Zapelle“ von Kreutzer die Versammlung.

4St. Ingbert, 10. Aug. Dadurch daß heute Morgen
in Kind unter einen im Fahren begriffenen Wagen gerieht, hätte
eicht ein großes Unglück geschehen können. Zum Glück kam das—⸗
elbe iedoch mit einigen unerbeblichen Verlekungen davon.
Frankreich.
Paris, 7. Aug. Der „Figaro“ erklärt heute, er sei von
Rer Person, welche ihm den Bismarck'schen Brief anvertraut hätte,
rmächtigt, ihren Namen zu nennen, sobald ein ernstlicher Zweifel
egen die Aechtheit des Dokuments laut werden sollte, einstweilen
holle er sich auf diese Anzeige beschränken. Der Brief babe fich

Berichtigung. In der gestrigen Nr. d. 4 Seite Spalte 1,
Jeile 82 von unten sos es heißen statt: Franz Kaiser Franz'‘, in
Jeile 34 statt 27.2 17. Nul Die Red.

3. xX. De verortc. reder Redacteur.

Freiwillige Feuerwehr.

Der Regenerator oder Lebenswecker

st ein aus den besten vegetabilischen Substanzen gewonnener Extrakt. Es kann wohl kaum
ain besseres Mittel gegen allgemeine und specielle Schwächezustände, gegen Magen Gedärm⸗
ind Leberkrantheiten, gegen Hämorrhoiden, Engbrüstigkeit, Milzkrantheit, Flechten, sowie
jegen alle Krankheiten, welche von verdorbenem Blute und schlechten Säften herrühren,
cben. Der Lebenswecker befördert die Verdanung, reizt den Appetit, beseitigt die Em⸗
findlichkeit und Reizbarkeit und bringt neue Lebenslust in den erschlafften Menschen; er
st besonders auch bei Stbrungen des kritischen Alters zu empfehlen.

Die Flasche Rogenerator“ lostet 20 Sgr. und ist zu beziehen durch P. Zepp
n St. Inabert.

Gestern traf mit Einladung von Kaisers⸗
autern der Befehl hier ein, daß sämmtliche
Feuerwehr⸗Mannschaften am 18. Auguftd,
Pohne Uniform, nur in Uniforms⸗
Kappen zu erscheinen hätten. Dies zur
dachricht.
Der Secretär d. Feuerwehr
DPreitx PAne hieterp.
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        Frische Häringe,
sowie frische Orangen
umneal Gĩtronen
ampfiehlt Bιι εν—.
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Echuhe, Stiefel, Zeugschuhe u.
Stiefeletten mit und ohne Doppelsoh—⸗
len, graue, braune und schwarze Zeug⸗
stiefelchen für Damen, Mädchen und
stinder, schön und dauerhaft gearbeitet,
sowie alle andern Sorte Schuhe empfiehlt

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Ziegeln und Bakfsteine
ind stets vorräthig be Nikolaus Dawo
Ziegeleibesitzer ouf der Alschbacher Ziegel⸗
dütte. Und werden verkauft mit Garantie.
Jüchtige Maurer
inden auf den Forts Mundolsheim!
und Niederhausbergen auf Accortar⸗
beit, gegen hohen Lohn danernde Beschäftig-
ung. Winterarbeit wird zugesichert, bei

Franz Jos. Usinger u. Cie
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Schi FIuStadenm Nr. 81 In
dtrassburg
ohne Modicin.

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xcranke fiuden auf naturgemassem
Wegeo selbst in verzweifelten und
ron den Aercten für unheilbar er-
klärten Fällen radicale Heil-
umg ihres Leidens
Ohme Medicin.
Nach specieller Beschreibung der
Krankheit Naheres brieflich durch
dir. J. V. FcKert, Berlin,
UalSrasse Vr. 23.

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ohno Medicin.
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132355 252 — 3
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— 52 22 58
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352 332538 57 —
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(Aus den Berliner Zeitungen.) J
* 82 **
Zum Königtrank!?!
Kträuter⸗Limonade, größtes hygisuisch⸗diätetisches Labsal für alle Kranke.
(48042) Ferdinandshof, 13. 5. 72. — (432790) Glauchau, 21. 5. 72. -Ich
Der Arbeitsmann Pasewatd von hier läßt litt seit drei Jahren an einem Halsübel
Ihren herzlichen Dank sagen für die Heis- Halsgeschwür), welches trotßz verschiedener
ung seiner Frau von ihrer Brustkrank⸗ duuren (auch mit Beizen von Höͤllenstein)
heit nach Genuß einer Flasche Ihres nicht zu beseitigen war. Ich gebraucht
Zönigtranks. Auch ist die Frau des Zim⸗ deßhalb ihren Königtrank (ohne Mischung
nermanns Goltschalk ebenfalls von ihrer mit Waosser) und nach Verbrauch von dra
Brustkrankheit nach zwei Flaschen gee Flaschen bin ich gänzlich davon befreit,
nesen. Ich leide sehr an feuchten Flechten was ich der Wahrheit gemäß bezeuge.
and bitte um zwei Flaschen Königtrant. W. Baier.
Wittwe Volzen. (432854) 3schopau, 22. 5. 72. —
(431204) Stubersheim, 18. 85. 72. — diermit erkiäre ich aus Dankbarkeit und
Der Königtrank hat sich bei mir als un⸗ aus freiem Antriebe, daß der Königtrank
entbehrliches Haus⸗Arzneimittel bewährt, des Herrn Karl Jacobi in Berlin meiner
da meine Frau von ihrem Gliederweh Ehefrau bei Athemnoth die vorzug—
seit dem Gebrauch des Trankesauffal⸗- lichsten Diensie geleisiet hat und noch
lend schnell befreit wurde. leistt.
Knoͤdler, Küfer. A. Reichel.
Erfinder und alleiniger Fabrikant des Königtranks:
Hygisist (Gesundheitsrath) Karl Jacobi in Berlin, Friedrichstr. 208.
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einen halben Thaler, außechalb incl. Fracht in Deutschland 16 oder 17 Sgr.
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— 1* J
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Die bedeutenden Erfolge, welehe durch vereinigte Go ldmittel an der Börse
orzielt werden, veranlassten mich zur Ecrichtung eines
v
Consortiums zur Betreibung von
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fũr welches ich, auf langjanrige Erfahrnng gestützt, die Leitung der Geschasts-
oporationen zu ũübernehmen mich verpflichte. Das Gesammt-Kapital aller Be-
heiligten dient laut Prospecte zu S4 Theilen als Botriebsfond, wührend *
Theil in

Prumion- Anleihe Obligationen von 30 vörsohie-
denen der renommirteston Prämien-Ansoisien
angelegt wird, welehe zu CGunsten des Gesammt-Consortiums spielen.

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2— 2 2 252238
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—— JN 282 —252 32 3 8 — 232— —*8— 3* — — 8 *25
3235 552333 —A —33335 565 — 35 ——
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23 —3 222 2 2228 2 2. 5 —— ———
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53277 e — 3538 J 5 2 5* 2 T 22 3 — *—
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55 525. —553235 — 582 — 2322 —237 * 8 — 2
358 7——358 353333 5 2333 53333355 555
38 —z8253757 88 585333 —.5 355 55333853 22255
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25*732 2333353 5355333355 383533528 23378533333
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25335532 332.527 * — 2 255233 S —— —— 5
z2533553 523232 52 558 A ——— 2253 —522358 512 525
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5335323—55 53 324 —58356— B53* 33838 — 522 —— —3322
5323—5528 —55 2232 2 —A 52 —5S855 —352
528322 22222 — 55— —3 58232337 552 332 —2* S * 27225
*233 5833 35—6 33335 s5 38 83853
IIk 1— ——*322 522 3258 —— 53335
z253538385* 2332 5335522853 5 3353 5335
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        St. Ingberler Anzeiger.

der St. Inaberter nzeiger (und das mit dem Hauptblaite verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntag
Rmmerj) erscheint wöchentlich di er aual: Dienstag, Donners tag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krzr. oder
18 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreijpaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
— — — — — — — — — — — — —
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M 127. Dienstag, den 18. August 1413872

Deutsches Neich. Das sind wohl genug ausgesprochene Wahrheiten, für deren Durch⸗
München, 10. Aug. Der Generaladjutaut Freiherr von ringung in Bayern die Verhältnisse freilich noch ungünstiger liegen
der Tann, welcher bekanntlich in allerhöchstem Auftrag den deutschen als anderwärts in Deutschland. Doch höblt der Tropfen ja zuletzt
daiser in Nürnberg empfing und nach Regensburg begleitete, hat den Stein.
dem Koͤnig einen in Regensburg geschriebenen Brief des Kaisers Die XXII. Generalversummlung der Ka tho⸗
xbst dessen freundschaftlichen Grüßen überbracht. — Abt von Hane- hbiken Deutschlands wird in den Tagen vom 9.-12.
berg wird am 1. November in der Frauenkirche zu München durch Sept. in Breslau abgehalten.
den Erzbischoff Gregor von München-Freising Consecrirt werden Arusberg. Der von einem hiesigen Bürger ausgesetzte
und daun alsbald nach Speier abreisen. Bischof Haneberg hat Threnpreis von Einhundert Thalern für die Gefangennahme des
it in keiner Weise an dem Jubiläumsfeste der Unibersität dethei ersten französischen Generals im Jahre 1870 -71 ist dem Reser⸗
ugt. — Der Nürnb. Corr. schreibt: In Begleitung der Nachricht disten Gefreiten Breiholz aus Wiedenberstel (Kreis Steiuberg) zu⸗
deß sich der Direktor der k. Gewehrfabrik in Amberg, General- gefallen. Derselbe nahm in der Schlacht bei Mars la⸗Tour bei
najor v. Podewils, in diesen Tagen nach Berlin begeben habe, iner Attaque seines Regiments, Schleswig-Holsteinischen Dragoner
is bon einigen Blättern gemeldet worden, es solle das für das Nr. 13, auf feindliche Cavallerie den General de Montaigt nach
brige deutsche Heer in Aussicht genommene Mauser'sche Hinter- heftiger Gegenwehr gefangen. Für die hervorragende That ist dem
ladungsgewebr auch in Bayern für die active Armee eingeführt ec. Breiholz auch das Eiserne Kreuz 1. Klasse von dem Kaiser
und das Werdergewehr derselben an die Landwehr abgegeben verliehen worden.
verden. Diese Meldung entbehrt der Begründung. Dieselbe mag Geastein, 9. Aug. Generalfeldmarschall Graf Molttke
em Umstande ihre Entstehung verdanken, daß die Reichsregierung ist heute nach Belfort abgereist, um eine Inspeltionsreise in den
yrek. Gewehrfabrik in Amberg den Auftrag ertheilt hat, 100, 000 occupirten Departements zu unternehmen.
Stück Gewehre nach Mauser'schem System für das Reichsheer ans, Frankreich.
ufertigen. Sollte sich Generalmajor v. Podewils nach Berlin In Paris soll jetzt eine zweite Generalstabsschule gegrün⸗
hegeben haben, so kann diese Reise nur mit der Ausführung des det und in dieselbe auch die Unteroffiziere, die nicht über 25 Jahre
awähnten Auftrages in Zusammenhaag stehen. Es wird' diese alt sind und ihr Offiziers-Examen machen wollen, zugelassen werden.
lusführung 223 Jahre beanspruchen und während dieser Zeit Erngland.
us gesammte bisherige Arbeitspersonal der Fabrik, 500 Personen, London, 10. Aug. Alle heutigen Wochenbläkter begrüßen
eschaftigen. übereinstimmend die Zusammenkunft der drei Kaiser in Berlin aus
München, 12. Aug. Der Kronprinz des deutschen Reichs eine Bürgschaft des Friedens.
aud heute Abend hier erwartet und begibi sich, wie es heißt, Amerika.
norgen nach Hohenschwangau, um die Königin-Mutter von Bayern Newyhorhk, 9. August. Der König von Spanien hat
u besuchen. das Dekret betreffend die allmähliche Emanzipation der Sklaben
Die „Metzer Ztg.“ schreibt: Es lichten sich nicht nur die auf Kuba und Portoriko unterzeichnet.
leihen der französischen, auch die der deutschen Bevölkerung. So
at uns in letzter Zeit eine Menge kleiner deutscher Geschäfesleute Vermischtes.
je vom Kriege her in Metz kleben geblieben waren und in Vie— * St. Ingbert, 12. Aug. In anerkennens⸗ und lo⸗
nalien, Cigarren ꝛc. machten, ihr Auskommen jedoch nicht kanden, benswerthester Weise wird von Seiten der Eisenhüttenwerksbesitzer,
ʒieder verlassen. Sie hatten sich besonders in den Quartiers jen⸗s der Herren Gebrüder Rraemet dahier, ihrem zahlreichen ssaͤn—
eitz der Mosel niedergelassen und man sieht jetzt dort in einzelnen digen Arbeiterpersonale der Besuch der pfälzischen Industrie-Aus—
ztroßen sehr viele Läden geschlossen. — möglich gemacht,
Berlin, 8. Aug. Die Gesammtausprägung von Reichs daß sie den verheiratheten Arbcitern zum Behufe des Besuchs der
uünzen stellte fich bis 27. Juli d. J. auf 228,970,640 Mark, Ausst llung je zwei Fahr⸗ und Eintriltsbilleis nebst 1 Gulden und
ondon 215,013,020 Mart in Zwanzigmarkstücken und 13,967,620 18 Krzr. den unverheiratheten je ein Fahr⸗ und Eintrittisbillet
lark in Zehnmarkzücken bestehen. nebst 1 Gulden zur Verfügung stellen. Der Besuch geschieht ab⸗
Berlin, 10. Aug. Nach jetzigen Bestimmungen wird im theilungsweise und an bestimmten Tagen. — Vielleicht folgen die
iisishhen Gesandschafts-⸗Palais Quaͤrlier gemacht für den Kaiser andern hiesigen industriellen Etablissements diesem nachahmungs⸗
Lerander, den Großfürste Thronfolger, den Großfürsten Wladimir werthen Beispiele der Herren Gebrüder Hraemer noch nach
ud den Bruder des Kaisers, Großfürsten Nicolaus. und lassen ihre Arbeiter die ähnliche Begünstigung genießen. Ein
Berlin. Die Wochenschrist der Forischrittspartei“ befür⸗ solches humane Handeln des Arbeitgebers gegenüber dem Arbeiter
vttet wiederholt zur Bekampfung des Ulrramontanismus, der in ist gewiß das wirksamste Gegengift gegen sozial ⸗ demokratische und
t blindglaubigen Menge“ seine Haupistuthze findet, eine gründliche andere Agitationen.
seorganisation des ganzen bayerischen Schulwesens von oben bis FKaisershtautern, 12. Aug. Ihre Maj. die Kai—
uen. Dieses müsse von dem an allen Ecken und Enden einge serin Au gusta ist gestern Abend zum Besuch der Ausstellung
asteten Eiufluß des Ultramontanismus befreit werden, hier sei die hier gewesen. Kurz nach 6 Uhr eingetroffen, begab sie sich sofort
m meisten verwundbare Stelle desselben. Wenn wan den Ultra⸗ in die Ausstellung wo fie ca. 190 Stuuden mi der Besichtigung
uontanißzmus, was er seinem innersten Wesen nach sei, für staats- zubrachte, während welcher die hohe Dame sich mit verschiedenen
fhrlich und unsittlich erkläre, für unsittlich, weil er sich zur Ausstellern in leutseligster Weise unterhielt und sich mit großer
imeichung seiner Zwecke dec gröbsten Lügen bedient, dann dürfe Anerkennung über die Leistungen der pfälz. Industrie c. aussprach.
nan nicht sich damit begnügen, mit demseiben in erträglicher Ruhe Bleich nach der Besichtigung erfolgte dte Abreise. Der Empfang
leben, sondern müsse die völlige Niederkämpfung und Bewästig. Seitens des ungemein zahlreichen Publikums war ein entbusiastischet
ug dieses bösen Princips ins Auge fassen. Während man bisher Speier, 10. August. Die Eröffnung der Feldjagd ist,
d um Motio genommen zu haben scheine: Forliter in moäo, wie wir vernehmen, auf den 24. August nächsthin anberaumi
aariter in ro, (träftig im Ausdruck, schwach in der Sache selbst,) worden.
uͤcfe man diesen Spruch besser umkehren und würde damit sich (Ein Mißv erständniß.) In Speier erhielten
ne Aufgabe gestellt haben, bei deren Durchführung man zwar bei dem diesjährigen Examen für den einjährig-freiwilligen Dienst
if unendliche Schwierigkeiten stoßen würde, deren in Ängriffnahme die Examinanden als Thema des deutschen! Aufsatzes die Frage:
ud nur theilweise Lösung aber auch nicht nur für den Unker- „Ist es denn wahr, daß Jugend keine Togend habe ?“ Einer der
ehmer ruhmvoll, sondern auch für das Land segensreich wäre. — Prüflinge verstand aber .Juden“ statt „Jugend“ und hearbeiel
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        seine Aufgabe in diesem Sinne; seine, die Frage im verneinenden
Sinne beantwortende Arbeit soll übrigens nicht zu den letzten ge⸗
joren. Nebenbei bemerkt sei dabei, daß von 72 Kandidaten üur
40 die Prüfung bestanden haben,

Lommission der betreffenden Staaten in Wien adressirt und dein
Rücktransport an eine der gedachten Empfangsstellen oder an da—
Aussteller, resp, den Bersender nach der ursprünlichen Absendestatig—
gerichtet und mit Ein- bezw. Rücksendungs-Dellaration verschen
sind, aus ersichtlich ist, daß die betreffenden Gegenstände für di
Ausstellung bestimmt, resp. dort wirtisch ausgestelll gewesen un—
unverkauft geblieben sind. — Alecufallsige Nebengebühren, wie
B. Versicherungen ꝛc. werden voll eingehoben.

fkLudwigshafen, 9. Aug. Es cursiren falsche preußische
Finthalerstücke mit der Jahreszahl 1867. Dieselben bestehen aus
einer Bleicomposition und sind an dem magelhaften Gepräge, sowie
an glattem Rande ohne Inschrift leicht zu erkennen.

F. Bei dem Süftungsfest der „Vandalia“ in Heidelberg
iel ein früheres Mitglied derselben, Bose aus Hamburg, in den
Reckar und ertrank.

IEI. Pfälzische Industrie Ausstellung.
Kaiserslautern, den 10. uung 1872

Kaiserslautern, 10. Aug. Von nächstem Montag, den 12..
M. ab ist den Besuchern der Industrie-Ausstellung auch noch die Ausstellun
des bayerischen Gewerbe nuseums in 2 Sälen der Kreisgewerbschule (II. Stod
zugänglich. Dieselbe dietet kunstzgewerbliche Arbeiten der älteren und neueren
Zeit in Originalen, Nach⸗ und Abvildungen. Die Eintrittsbilletie zur In—
zustrie⸗Ausstellung, deszleichen die Frei- und Asonnementskarten berechtigen
zum freien Eintritt zu dieser Separat usstellung, ausgenommen jedoch di
Tage: Sonntag, Mittwoch und Freitaqg, an welchen 6 kre à Perso
(Kinder die Hälftej erhoben werden. Eigens für diese Ausstellung ausgeat
deitete, ausführliche Kat iloge im Preise zu 9 kr. per Exemplar find am Cin
zange zu den betreffenden Localen zu beziehen.

Juͤeinem weiteren Saale der Kreisgewerbschule sind 4 Normalschulbänke
welche nach Angabe des kal. Herrn Regierungs-Präsidenten angefertigt wurden
ausgestellt, ferner im Zeichenjaale die graphischen und plastischen Arbeite
der Schüler pfälzischer technischen Anstalten.

F. X. Demetz, verantwortlicher Redacteur.

Bolkswirthschaft, Handel und Verkehr.

Die Verwaltungen des süddeutschen Eisenbahnverbandes haben,
um die Betheiligung der Landwirthschaft, Industrie und Kunst an
der im Jahre 1873 in Wien stattsindenden Weltausstel
lhung zu erleichtern, bezüglich der für die gedachte Ausstellung
zestimmten Gegenstände, gleichviel ob dieselben aus dem Inlande
oder aus dem Auslande herrühren und gleichviel ob die Aufgabe
ils Eil-oder als Frachtgut erfolgt, die Begünstigung gewährt, daß
owohl auf dem Hin⸗ als auch auf dem Rückwege die halbe tarifmäßige
Fracht erhoben werde. — Die Begünstigung findet jedoch nur auf Send⸗
ingen Anwendung, welche bei dem Hintransporte an eine der im deut⸗
ichen Reiche zu errichtenden Empfangsstellen oder an die Ausstellungs—

Bekanntmachungen.“
Bürgerhülfsverein.
Generalversammlung
Donnerstag, den 15. August, Nach

mittags 83 Uhr im Vereinslokale.
Aufnahme neuer Mitglieder betr
Um pünktliches Erscheinen wird ersucht
A. A.
Der Secretär.

LII. Ysäãlʒische Industrie-Ausstellung
in Kaiserslautern,
vom 14. Juli bis gegen Ende September 1872.
Bei allen pfälzischen Bahnstationen können Eintritts
Billete zur Ausstellung gelöst werden, in welchem Falle da—
einfache Fahr-Billet 2 Tage giltig ist und zur freien Rüd
fahrt berechtigt.

VNB. Die Generalversammlung findet deßhalb
um Donnerstag statt, weil viele unserer Mitglieder
im Sonntag zur Ausstellung reisen.

Das Centraleemite.

Die bedeutenden Prfolge, welche durch vereinigto GelIdmittel an der Börse
erzielt werden, veranlassten mich zur Errichtung eines
*

Consortiums zur Betreibung vop

Das Geschäftslocal
nit Ladeneinrichtnuug, in dem Hause
des verstorbenen Kaufmannes Joh. Woll,
st zu vermiethen und kann am 20. do.
zezogen werden.

t“ ⸗
Börsengeschäften
in Staatspapiorn, Eisenbahn- und Bankactien

für welches ich, auf langjahrige BErfahrnng gestütæt, die Leitung der Geschafta
operationen 2u ũbernehmen mich verpflichfe. Das Gesammt-Kapital aller Be
heiligten dient laut Prospecte 2u S0 Theilen als Botriebsfond,. wahrende“
Theil in

Praâmien-Anleihe Obligationen von 80 verschie
denen der renommirtfesten Prämien-Anleihep
angelegt wird, welche zu Gunsten des Gesammt-Consortiums spielen.

Die Betheiligung zu diesem höchst nutzenbringenden Unternebmen, worvor
Prospecte auf Verlangen gratis und franco von mir versandt werden, geschieh
mittetst directer Anzeige an wich und Einsendung von
Io. — Thir. I0 oder H. I7u sur jeden Antheil von Pr. Thir. Iv

oder f. 175.
XRX
an welechem Tage die Subscription geschlosseon wird.
Sñe nwf Hec—-seher.
BZank- und Wochselgeschäft in Hamburg.

E. M. Laur.
Bekanntmachung.

Von Moniag den 19. August an, kommt
hon Reichenbrunnen jeden Morgen 947
Aht ein Wagen mit Milch, der Schoppen
zu 8 Kreuzer, nach St. Ingbert auf
den Marktplatz. Wer mehrere Schoppen
Milch nimmt, und sein eigenes Gefäß hat,
belommt dieselbe ins Haus besorgt.

J. Guth.
Selbst gefertigte Herren
Schuhe, Stiefel, Zeugschuhe u
Stiefeletten mit und ohne Doppelsoh ˖
len, graue, braune und schwarze Jeug⸗
stiefelchen für Damen, Mädchen und
inder, schön und dauerhaft gearbeitet,
sowie alle andern Sorte Schuhe empfiehlt

WMh.. Woeber. Schuhmacher.
Tüchtige Maurer
juden auf den Forts Mundolsheim
and Niederhausbergen auf Accortar⸗
heit, gegen hohen Lohn danernde Beschäftig⸗
ina. Winterarbeit wird zugesichert, bei

Franz Jos. Usinger u. Cie
Rauunteraieh mer-
nefrieutatadem Nr. 81 in
Strassburg u

vvVarnung.

Ich ersuche hiermit Jedermann, meinem
Sohne Johann Waqns auf meinen
Namen weder eswas zu borgen noch zu
eihen, indem ich keine Zahlung für denselben
leifte oder sonst Verbindlichkeiten übernehme.

St. Ingdert 13. August 1872.

GECasvar Wachs.

Jicht⸗, Nagenkrampf
nd Hämmorheida'kranke heilt

r. Müller in Frankfurt a. M.,

Senckenberastr. 5. Kurprospekte gratis franto.

Wer eine Annonce
in hiesigen oder auswärtigen Blättern de
öffentlichen will, erspart Mühe und Por
okosten, wenn er damit die Unterzeichnete
beauftragt. deren alleiniges und au⸗
schließliches Geschäftees ist, Anzeige
n alen Zeitungen der Welt zum Origine
Kostenpreise u. ooͤne Nehenspesen zu befoͤrdern

daasenstein &amp; Vogler
enatd s M. große —

Aaimnon, Druck und Verlag bon 1

Mema⸗

in St. Ingbert.
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53. 5338 53838 3—28 S2535 5235SS2GE SS3 358
25368 832 —2*—2 — 2532355 25283 c —s 2535 —
2 2 3—5 7252 25 7 —A 3225 * 755 2*
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355 2558 35352 35383573263 353* 253583*33838 1255 *
75253 5225 52* —23583555328 577 238 358 2—45253* 2
5725 7 —5 523538 2332572553 52555 535 ——*8855 5 72
z323538 5335 2 533383385 3588 253838333: 255 57
— 2 —3 an —

32235 322 2883 382523385 75 2353 —A—— 322
52 3 58— * 0 zia2 2 3 * 2 2 2 —3 — 33 — 8 *
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55 533 2522 —A 2*52 2 * múÚReæ22 — 52

23 — 855 55555 8 —— 8 — 2—2 ——
53333 332533 352 —33833533 555 — —
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335 353 *333 32323 —3335 5335335435 333463 —

—3— 2 S 3 —5 cẽ — ——
587— —*— 2 2 —— 3z3838388 2228 2* —— 5
— *97— * 55 — 2 525 * . 28 5287*
33 3 33 5 57 3 5
—M—— —»5532 7— 555 ——— 22 2323* J
23 22 3 — * 5* *52358 8 — —
5253 37 —553322383 525 ——— — ——— ——— 2X
2753233 — —z5323535332353 28283 ——— —A —

— * * * 2* 2 322 * * * — — *7 — *

2329892 25* —2 — 3 — —E 2 2. 2 — 2
33383232 55533335375337 z23533 77484888 352*
22 ——— —EEE — 2 * —— * 5 IEAA 522 — 8 J —
52332I-E55 RE. 258 2 3225 222 5553 — 2 i
22 *835 — — ** 2253 S 2223 2 — 5—5—5 3 23 3 *
33785, 2325 2785 5 53—4 382 —55332355 2525325
7*—— 83 5c35*582327 — —— 32385253* —
35 —33383338 2533 55253823 35 323235533 *33827
2— 5 2 * —— 8 S 28 272 9 2 2— * 2 * 55F —
z—z28 —53 35 555 552—532 35 323648 — — 325
* — 58
5585 9
32 22588 * 8
833353545523 55 3333333 83*88*
* * 2 53 2
5555335533333335 s555 56658* 38
224 5—3222 5535—3253—2326 28822 —* 28
33233535333 33 335 11353232323 385
—— 822 —— 2 2 — 32 ax ⸗ * —X * —— ——
—A 28 5 —— —— — 22533 5* — * — 5 2 5
— —76 z25783 5 23238 —— 5258 *
583— 5 83 — * 2 2 — — 34 3 28325 * 8 —— 2
5* 8* 55 —— 272 2 — 3 23223 3 — 2
2* 2228 25 25 * —552 —552232.5 533323233 —222
* 52 —— 25 22 —AD m 0 —
38 223225 23 5* 55532333 2822 22* 7 22 7.
237 58* —3— 222 28 — — 53— 55 * * —2 55252 —3 —
—5233 2* 35 555 533*2* 3*5 23588 * 2335553 —
338 323*225 2555 XXXM — —533 5225 ——5255 338 73
— 8 555 3 —A 2 — —2 3z35 233 5*5 — — 2
2 *,2 —— 2 8 255 52225 æ“ꝶ 23333 2 —
* 233733335 383 33353538 5357533338555 7258
325 5 88 — — — 2 53z5335235 38338338 235
7753 552353 735 83 88 2 53553385 33535353335 533538*
—A —— 8 8 4
8 * 7 — 2* — * — — * 22274 *2
z228 — —— 538 —A 3383333375335353 z572e3. *
5 5553 78 —* 3328 — —52 —— —282* —257
27 D * * —*8 * 8
AI — — 582 2 — 2 85—2— 8323* 5 2* B8c353 — *58 —
7 2 —A — 52 235 2* * 23 — 884 DSe
487 —
— 22 — * —— — —A 2* * * —25 —
528 355 533252 2 E 2 52325 2 —— D 25—88* *
3 2 —5825 2 552 253* ——— 53*
53 — —— — 5832 —52
—2 8 — * — — 228 85 — E—25 2 255
3 — —2 — * 3 — —— z»5*85* 52 — ——* u
—A — — — 222 538 —z2—28 ——85 22 —85 — 223 37
—23 13533 25 2 5252 —— —— —e —3 25 5335333 2375
5 3355555537 *2
dαα — 35585 22 * — — 2*2 —8 522
ssz3338 233337533 85
255 223355335* ——
333 3sz2333885 —A ——
553 55552
—55

S83 2
2 52
—— 23
—A 8
355333253 25
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—A — 82 — 2*2 X —3
2 — 22283 —2 8 *
53 3382
2522353 — 72 * 532 * 2335
224 E853 235 — — —— 55533 *
— 3 — 28 — — * — 2 —
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8 5 — A —353336 —2 ⁊ꝛ2 28 S —
—A 2 522 *z* — 8 — 2 — — A —
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3 3 2* 238 aca 5. * * — — — 28 * 52 532353
—e—— 3 38 3z3355353 —— ———
* — 2 c ⸗ —2 —8— * 2 52 2* —A — — 2
7 33583 8 78 — * S * ——— 4 —2 * 2 25337
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5333 335 32 22833,.78 25337 5 —A 237 3z283
7 7232333575 — 8 2 * *53383 395 —8
3 255 25* 2 —— 5 — 23 —I 22325 2
237 2 338 5*5323885 — J — — — T5 — 25232 532
— —— 535532337 * ——— 5833 225238 2655*
* V 552535 2 2 0 5 3B832 25 * 2 23385 2 6 ⸗
32535 —285 ——— 522 * — — 5527 * —2 53* .25 — — 2
25* 555257 —— 227 328 * * 2835 25 53258
5 * 55*8 332587 22 28253323 22
2 s33 255358 5382 575 — — 3 33335355
8853335 3323355 2* 5232358 22 25 — 3252453
2553 — 3 —— 5*8 5 32353337 2 27
* — — 28325 2* 8 3 5523555 —A *
x — —A 5553837 * 53232325 55533
—A 3232* — 25333* 2 8s282 —— — 5253
z5582* z8358337 533 A— 3358 5535332325
A 3533565338 253533335 — 355 —
5288 —A 223 258 * 232 z28 33 60558
* *
3 733737 4567 253388
38 57 s355 72553 553333
—525 353355 ——— 25527
— * 3 * 2* *
— — —
35285 5255 —
3373555
—83 8- *
5522

2 2
— 283222 222
5557553233358 538
22 ——82 — 58 — 2.2
—A 25 2 72 22 557
35585373 5358
—— 2 *
52 55533385* 538 * 5552 72583 — 23*
523552385 757332585 335383 383383 Es
3338333354355 3 5 2232 *55 *35
533—5—52 — * 2 zEkEBISS ss —A —A— *
333733* 52228 33 23 58—78833 55
3— — — * — 25 2
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3533633253 255 555*
22 583358 25 — 3 253 53555 * 55* * 4
— 22325825 —————— 2 —A — 323355 c— 288* —
2 —A—— —2 C 23585832 * —E —25327 —W
— 37332323 * 5257 2. 52 —— — ——
—A 5*—k76 3 229 — 23 T35 55 2 2 55 ————
555345 — 232 2 2 —— — — ——— 5
5353*27 — —AA *85E35 32 33832582* — 83
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St. Ingberler Anzeiger.

ea St. Jagtezrer Vnzeiger sund das mit dem Hauplblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerttagk⸗ und Sounieg

amer) erlcheint wdchentlich vie ren al: Dienataag, Donnerstag, Samstag und Sonntaa. Abonne menispreis vierteljährig 422 Krar. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

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M 128. Donners tag, den

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Deut sches Neich.

München, 13. August. Der Kronprinz des Deutschen
neichs, welcher gestern Nacht, kurz nach 10 Uhr hier eintraf, ist
seute Morgens 6*/4 Uhr nach Hohenschwangau abgereist. In
ainer Begleitung befinden sich General v. Blumenthal und Oberst⸗
jeukenant Mischke.

Berlin, 13. Aug. Aus Interlaken ist nunmehr die be—
dinmie Mittheilung angelangt, Fürst Gortschakow werde zum 5.
Zept. nach Berlin konmen. (K. Zig.) 2

Berlhirr. Die monarchistischen Blütter Frankreichs sind
ußer sich über die Drei Kaiser-Zusammenkunft
der sie thun wenigstens so; Frankreichs Untergeng wird nun
pollendet und zur Theilung Polens kommt noch, just hundert
Jahre und einige Wochen später, die „partage de la Pranceé“;
die patriotischen Leibschmerzen Rouher's nach Sadowa waren Kin⸗
erspiel gegen das Grauen der Legitimisten vor der Theilung, in
er die Teutouen Lille, die Oesterreicher Marseille und die Russen
hordeaurx und Bayonne als Kohseustation nehmen. Man will den
danern Angst vor der Republik machen, auch vor der des Herrn
Thiers; wenn der Franzose nint schüell unter die Krone
deinrich's V. oder “unter den vererlten Regenschirm des
inkels von Lduis Pshilippeschlüpft, so ist's um das
choͤne Frankreich geschehen.

Straßburg, 12.0 August.“ Die „A. A. Zig.“ veröffent
icht den Wortlaut einer Monstreadresse, die augenblicktsch in Elsaß⸗
dethtingen zur Unterzeichnung im Umlaufe ist. Die Aar sse prote⸗
tict gegen die Jesuitenaustre bung und wird, wie der „Karlsr.
Zig.“ geschrieben wird, auf Befehl des Bischofs von allen Geist⸗
ichen der Straßburger Diöcese co!portirt. J

Col'mar. In Folge einiger tödtlich verlaufenen Fälle von
Naul⸗ und Klauenseuche ist im Publicum das Gerücht entstanden,
3 sei in jüngster Zeit die Rinderpest im Ober Elsaß und der
Schweiz von Neuem aufgetreten. Zur Beruh gung der Bevölkerung,
nacht das Bezirks-Präsidunen bekannt, doß nach den eingezogenen
uverlässigen Erkundigungen, 'dieses Gerücht jeder Begründung
ibehrt.—

Gastein, 12. Ausust. Kaiser Wilhelm, welcher sich des
isten Wohlfeins erfreut, trefft am 31. August in Berlin ein. Der
Jusammenkunft der drei Karser in Berlm geht eine Zufammen⸗
auft des Kaisers Wilhelm mit dem Kaiser von Oesterreich in
sichl voraus. Der Kaiser von Rußland, der Großfürst Thronfolger,

Großfürsten Nikbdlaus und Wladimire ommen in Berlin am

Sept. in Begaleitung der Grafen Schuwaloff und Adlerberg an.

kurz darauf verhaftet und soll, wie wir hören, seine That einge⸗
staden haben. Ka's. Ztg.)

FAus der Pfalz. In welch großartigem Maßstabe zu
Pirmasens die Schuhindustrie betrieben wird, möge beweisen, daß
n der Stadt selbst, welche 8431 Einwohner zählt, über 3200
ßersonen mit der Verf rtigung der Schuhe beschäftigk sind. Im
dorigen Jahre wurden über 292,000 Dutzend paar Schuhe ver—⸗
ertigt; in den verschiedenen Schuhfabriken befinden sich 341, theils
zrößere, theils kleinere Maschinen. Gerbereien befinden sich 13 in
Pirmasens, welche jährlich etwa 60,0900 CEtr. Lohrinden verbrauchen
ind 80—90 Arbeiter stets befchäftigen.—

Die Kosten der Reparaturen der durch das Bombardement
im Straßburger Münster erlittenen Beschädigungen schlägt der mit
derstellugg eines Kostenvoranschlags betravte Architekt Klotz aus
398,000 Frs. an.

7 CGuch eine Bravour.) Bei einem am Antonitag im Gasi⸗
jofe „zur Post“ in Weillbheiem statlgefundenen „Festknödel⸗
essen“ erhielt Anton Pascholki den ersten, Anton Geisenhofer den
weiten und k. Bahnmeister Lang den dritten Preis. Der erstere
zieser Herren verzehrte 26, der zweite 19 und der dritte 16 neun
roth schwere Knödel. So berichtet die „Landsh. Ztg.“

7 Das Gespenstder WienerHofburgbildet noch immer
zinen stehenden Artikel in den Wiener Blättera. Das „N. W.
T.* läßt sich von einem „Eingeweihten“ bericht'n, die Erzherzogin
Sophie habe in einem Testamente einem gesstlichen Orden ein
hjohes Legat vermacht gehabt, in einem späteren Testamente aber
die frühere Bestimmung wieder aufgehobven und der Orden habe
die Spukgeschichte in Szene gesetzt, um aus den Hof einen Druck
auszuüben und anzudeuten, daß die Verstorbene nicht früher Ruhe
im Grabe finden könne, bevor nicht das frühere Testament bezüg
ich des Legats erfüllt sei. Von anderer Seite wird behauptet,
die Geistlichket sei an dem Spuke unschuldig; der „Geist“ sei viel⸗
mehr ein hoher Herr gewesen, der eine Zofe mit seiner Gunst
beehrte und fich — um sie Nachts unerkannt besuche r zu können —
in weibliche Nachtkleider stecte.

F Die Mitglieder der Musi!kapelle des preußischen Kaiser⸗
Franz-Grenadier Regiments Nr. 2, die deim Bostoner Musikjubiläum
mitwirkten und in verschiedenen Städten der amerikanischen Union
donzerte gaben, haben dort sehr gute Geschäfte gemacht; die Newy.
Ddtsz. berechnet den Gewinn jedes Mitgliedes auf 1300 -2000
Doslars. 2
7 Aus Braunschweig find zmei Knaben von 8 und 12
Jahren in Begleitung eines 17jährigen Cigarrenarbeiters verschwun⸗
den. In Lübeck find sie zuletzt gesehen worden.

Der Fürsi von Reuß-Greia, Heinrich XXII., hat sich am
5. d. in Karlsbad mit der 20jährigen Tochter des Fürsten von
Schaumburg⸗Lippe, Ida, verlobt.

7 0Die gichtheilende Höhle Monsummano) in Toskana, die
bekanntlich Kosfuth für die gichtleidende Mensch zeit vor nicht Langem
rentdeckter, soll wahre Wunder wirken. Der Sänger am Pefter
stationaltheater, Herr Bodorffi, hat eine Woche seiner Ferien tin
Monsummano' zugebracht, und war dort Zeuge überraschender
Zuren. Ein preußischer Lieutenant, dessen rechte Schulter bei
Bravelotte durchschossn wurde, und der in Folzge dessen seinen
echten Arm nicht Sebrauchen konnte, war binnen einer Woche her⸗
Jestellt. Der russische Gesandte in Lissabon kam auf Krücken hin
ind reiste nach zehn Bädern gesund ab. Ein Mannheimer Tabak⸗
rafikant, der zwanzig Jahre lang taub war und fortwährend am
Husten litt, wurde dinnen zwei Tagen vom Husten befreit, und
jörte nach sieben Bädern etwas besser. Ein Franzose mit ge⸗
chwollenen Füßen, den man in die Höhle tragen mußte, ging nach
ichttägigem Kurgebrauch ullein in sein Zimmer zurück. (N. W. Z.)

F In Boston hat eine neue Sitte Eingang gefunden. Statt
zes Verlobungsringes werden jetzt Verlobungs-Armbänder der
LBerlobten zum Geschenke gemacht, welche durch einen Schlüssel ge
schlossen werden, den der glückliche Brautigam als Berloque tragt.
— —57 75 verarteori- esRJe— ———

Veirrmischtes.

fZweibrücken, 13. Aug. Zum Noachfolger des ver⸗
sotbenen Oberstaatsanwalts Hrn. Loew wurde Hr. Appellrath
beser ernadnt. 7

7Z3weiberücken, 14. Aug. Der. 12. Angust, auf
glchen ein Spaßvogel den Weltuntergang prophezeit hatte, war
in Dieenigen welche sich auf's Geschäft verstehen, cin nutzbrin⸗
ender Tag.' Hier z. B. sollen von einem einzigen Haus nicht
eniger als 3 Jentner geweihte Kerzen abgesetzt worden sein!
dan sieht, die Spekulation auf -den Aberglauben gehört zweife ls⸗
hne immer noch zu den ergiebigen und schlägt selten fehl. Der
tinsie Hohn auf das Jahrhundert der Auftlärung. (Zw. Ztg,)

fKaiserslautern, 13. Aug. (Vetbrechen.) In der
flossenen Nacht hut eine 18jähriger Mensch, Schlosser in riner
usigen Maschinenfabrik Jakos Schwatz mit Namen; in der Nähe
Wirthschaft „uum Riesen“ den Schlossergesehhen Anton Schappe
weinem Dolchmesser dermaßen in den Hals gestochen, daß der⸗
de nach wenigen Minuten todt war; auch eine Frau, die hinzu
im, verwundete derselbe Bursche, sehr schwer am Arme. Die
Reranlassung dazu soll, wie wir hören, die gewesen sein, daz der
chater den Getödteten im Vorbeigehen anstieß und iener deßhalb
in Lausbub“ nannte. — Der Thäter wurde von der Polizei
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        Bekanntmachung.
Da in St. Ingbert ein wuthverdächtiger
hund aufgetreten ist, welcher mehrere andere
hunde daselbst gebissen hat, so wird gemäß
jöchster Ministerial-Verordnung vom 3. Aug.
1860 89 (Kreis-Amtsbl. Nr. 71 Seite
1857 ff.) für die Stadt St. Ingbert an—
zurch eine bwöchentliche Hundesperre, welche
heute beginnt und am 19. Sepiember l.
Irs. Abends zu Ende geht, verfügt.
Während dieser Zeit sind alle Hunde in
St. Ingbert sicher zu verwahren unrd im
Freien entweder an der Leine zu führen
»der mit einem wohlbefestigten das Beißen
verhindernden Maulkorbe zu versehen.
Jede Zuwiderhandlung hat die Proto
rollirung und Verurtheilung auf Grund des
z 83 Abs. 4 des Polizeistrafgejetzbuches
ur Folge.
Si. Ingbert den 8. August 1872.
Das Bürgermeisteramt
Chandon.
Heute und jeden Sonn⸗ und Feiertag
E i s
in der Conditorei vvon
G. Rickel.
Auf Bestellung kann dasselbe in jeder
Sorte immer geliefert werden.
Bekanntmachung.
Von * Montag den 19. August an, kommt
pon Reichenbrünnen jeden Morgen 927
Ahr ein Wagen mit Milch, der Schoppen
un8 Kreuzer, nach St. Ingbert auf
den Marktplatz. Wer wehrere Schoppen
Milch nimmt, und sein eigenes Gefäß hat,
zekommt dieselbe ins Haus besorgt.
J. Guth.

*
Musik Nerein St. Ingbert.
Samstag den 17. Auqust
CONOCER7

im Oberhauser'schen Saale.
XXXXXXXXE
I-
l. Ouverture“ zu „Stumme von Portici“ von Auber; fur Pianeforte iu
Haänden.
2. „Trinkers EPrfahrung,“ Männerchor v. H. Marschner.
3. „Naehtgesang,“ Soloquaärtett von J. S gdutty, für Sopran, Alt, Tener
und Baß.“ se
4. „Warumnm biat du denmn so traurig,“ Volkslied für Mängerchor.
5. Frühlingsahnuung,“ Soloquartett v. C Qreu tz er, für 4 Männerstimmen
II.
5. „Puverture,, zu Zampa,“ von Herold, für Pianoforte zu 4 Händen.
J. „Wer ist frei,“ Mäunerchor von Baumgartner.
3. „Inn Walde,“ Soloquor‘ett von J.Schüt! y, für Sopran, Alt, Tenor und Beß—
D. a. Als die Taube der Arche,“ Lied von Abi, für eine Altstimme.
b. „Soloquartett von Abt, fjür 4 Männerstimmen.
10. vJAn dlas Vaterland,“ und , Vassentanz,“ Männerchor d. Kreuber
Anfang 8 Uhr.
Nur Vereinsmitglieder und Freunde, die von Witgliedern eingeführt werden, habe⸗
Zutritt.—
7 Um mit den noch vorräthige Sommerwaaren vollständig »
räumen, habe ich die Preise derselben bedeutend reduzirt und erlasse von jetz
Kleiderstoffer bunt Schottisch die Elle zu 14 Krzr.
desgleichen , in schwerem Reps 20
desgleichen Alpaca in allen Farben 18.
Unterrockstoffe gestreifte schönste Dessins 5.,
desgleichen halbleine 2
desgleichen do. in doppelter Breite 45
Siamofen * 11,
Kölsch * 122
Herren Anzüge (Rock, Hosen und Weste) befl. 45 ir
Arbeits Jacken und Hofen 1, 30
desgleichen für Knaben 1,12,
Kinder Anzüge (complett) „. 2, 30,
Siamose Arbeitshemden . L,30,
Herren Hemuden feinste ,48,
Sommer· Buxkin in großer Auswahl ebenfalls zu herabgeseßzten Preisen.
—42 *
e C.

deute
Dis 4à Ia Vanille
in der Conditorei von
J. PNrinz.
— — — - — —
JFüchtige Maurer
inden auf den Forts Mundolsheim
ind Niederhausbergen auf Accortar⸗
‚eit, gegen hohen Lohn dauernde Beschäftig⸗
ing. Winterarbeit wird zugesichert, bei
Franz Jos. Usinger u. Cie
ILLIIAXI
aeha I0Bautstuddem Nr. 81 in
i
dtrassburg wu..
Frucht⸗ VBrod⸗, Fleisch⸗ ꝛc Preise
der Stadt Homburg v. 14. Aug.
Weizen 7 fl. 55 kr. Korn 4 fl. 21 tr.
Spelz — fl. — kr. Spelzkern — fl. —
ir. Gerste, 2reihbige — fl. — kr. Gerste
iteih'ge — fl. — kr. Hafer 8 fl. 44 tr.
brischfrucht ¶7 fl.— kr. Erbsen — fl. —
r. Wicken — jl. — kr Karltoffeln — fl.
— kr. per Zentner. Weißbrod 83 Pfund
kt. Kornbrod 6 Pfd. 23 kr. do. * Psd.
6etr. do. 2 Pfd. 8 kr. Gemischtbrod 6
bio. — kr. Das Paar Wed 94 Br. 2 kr
Ichjenflisch per Pfd. — kr. Kühfleisch J1.1
Qual. 20 tr. 2. Qual. Idð lr. Kaltfleisch
73 Zuaummelfleisch 20 kr. Schwoeinefle sch
25 tier 1 Wfd. g6 kr.

„bie bedeutenden Erfolge, welche dureh vereinigte Ge ldmittel an dor Börse
erzielt werden, veranlassten mich zur Errichtung eines
Consortiums zur Betreibung von

imn Staatspapiorn, Fisenbahn- und Bankactien
fũr welches ich, auf langjanrige Erfahrnng gestütet, die Leitung der Geschafts-
»perationen 2u ũbernehmen mich verpflichts, Das Gesammt-Kapital aller Be
heiligten dient laut Prospecte zu 2 Theilen als Betriebsfond, rabrend
Theil in
Prâmioen- Anleihe Obligationèên von 80 versohie
denen der renommirfesten Prämien-Anjeihen
angelegt wird, welehe zu Gunsten des Gesammt-Consortiums spielen.

Die Betheiligung zu diesem höchst nutzenbringendon Unternehmen, vovon
Prospecto auf Verlangen gratis und franco von mir vergandt werden, geschiebt
auittotst directer Anzeigo an mich und Einsendung von
IO/ TIIFI. 10 oder U. 172/. fur jeden Antheil von Pr Thulr. Iu0

3 oder H. 178.

bis 7001 20. August d. J.
an welchem Tage die Subscription ges-hloscen wird.
Ste rrel TFeclkscher,
Bank- und Wechselgeschäft in Hamburg.

Des Maria-⸗Himmelfahrtsfestes wegen
er Zweibrücker Fruchtmarkt morgen augehalten.
—*

— *

—
— — — —— — ——— —— — Se&amp;AD ZADsS888 — —
Redaltiuin, Lruck und Verlag vo .eneun Ingbert.
        <pb n="505" />
        —8 * —22 8 —
2322 2532. *
2252 ——e283233323 532322— 2
355583 522 533332236 2335385 2733333533335 5453352233
22532523 — A5E —57 285 35 * 7 — —
— 2 *85S 2 NRa ö 2 —A —A 2 —
5 — —2 * O — —8 c 5 —3—85 45 23 *
253 8 2 —3 3 2* —A— 2 — 233 525 5 —— 5—55 —5— 5
333335* 3383 32352323 3333333——3588 28
7 —— 2 — * * 53 * *
—85 55 —2325 325355 3832838323 —A
— — 3255— —— *25 * — —I32 J2 8 35 ⁊
2 e 252 22358* — —222 —25 223 »2233 —— 2*
— — 2æ—5 k—3828. *4585 52537 5*15
— α 22 —— — S J 5 * 2 25 85
—33 , 5275353 535 533* 5258* A3383 —32 77 5328353 3858 282
335 338—53 3 23 3372353
37 3 2 ⸗ * 2548 —8 —
——— 52 ..—— * — 22 *— 8 54 — —— 5233
— ** —2* D X. — *2 —* —2 * — — * J 2 — 2* 22
—— —— — 228 2 558 —5 — 22 au⸗ 2
n 3533523537 2335333 —— k13833573333 68*
* * J b *

335 33333 8—3——83332 32332 *53*3272523 5285533335
* 2 * 2 * — * 525 28
53353— —338233 2—z556 * 333—33 —A 333 55332353

—— — — * — * * * — * — —
253 52— — 2 — 3775 * 223232 2287 —— 585 *— 3 522
— Z2 * * 3 2— —2 2 —V 3 —2*8 — 2223 —
553 —3558337* 5 8—23— 2 5538*28 8 z5853—388 5232 13532
F 25 — —— — * 2 *
*2,—3252* —A —333 33 53 3—2253 — 32 —2532* W.
* 5*8 —A 222 2 254 555258 52*—23553223 —5—2252* 2329
38. 3385323 235363332
— 2 * * 2 — S *
— — 22 — 82 58—5——333335333 32
5 2 225 2*8 — —* 5322 * 23 —— 75*x 8..222 — —
787 2—33523 37
533283 3 5253 22535 8 555—5 558 5 5 2 * *52 5 23 S* 52
583353353253*8 5386653*28 282353 823 — *8 *
2522323 O 2585 * 28 — *8 —»322 5— 25222 8
2 — — * — 2 2232 —ñ— *2 Da 8* — 5353
5383 3 5353 833376 553 53—33353555 3775
223232 53 27 222 —32B323 322 —
— — *
——
223 —32
2383 22555 325352
7228588: —A 282 —
2* 2 —2 V
—2c5238 58228 S 27 WS5 —————
— 2335335—733 285 22 2 3232358 *
— —z523335534 2 — 7223— — —7* 3353 332355233
—2.222328— 5335333538 53 25353252335 232523235 2
3532383332. 3 53538* 3223 3555335
25 ẽ 33853228 2 2 75335332 s — 5322 — 28 — 33
— 528 23 2332 —585 328 223 23 332 —e— * 32
2 —29 2887 *28 * — 8 z225586 2 5 2 3
25322 2 S 22 25 2 537558 * 7 25—3323258. — —A
— 253 552—— —AA 5 325333— —253583 —*MIX 8 3— 52 33 — 23
33 238323558 ——— 2 —37234487 3285 233 23273* 7588
3— 2 2 723 RA —53 77 2 3 3—, *5* 2z227
2 —— — — —3 2 — 552 2*54 * —A 238 AEcE 5 3
22 — *852 2257 22—5 — — 3 3855—
— —5 —— 2 —— 54 228 2 282 3 B3* 22* 22222
— —— 2 — 22 55 — 33 — A —A— 2
71228 zZ5z52288 * — 27* — B5 3 — X. 2 S 4 7 E 4 —— 18c52
7 — ———— 22 —AA —— * * 22 2 ẽ
7 — —E * * 2——8 — — —A— 22
5575355 25335 77728 * 5*53355 256286 X55 2 ——
22 2 58 * 2 25 5828 —X 5553 S 8 S — * —32
233 — —4 2 2383* 3 3258
32555232553 23 332— 22325358 53523* 2333
255588 23525253 v 375 2533235 233735335237 *
53—823 — 28 33 — —755—5 2735 —— z32323 2588
* S 2 88 3 — * —
7 5232323 2 3533 —22 —A 8BSSe5 5z. —AA
— 32*—55* 5* B325 32*58 22 —— 53335588 55 5233
— * 25*28 7 8— — 22 E 5 —
28858 77 — — 35c7 — 5225 —A — 253* 25 —
5555377 725 8535 ES 2 5: 3333833335537 532 5 ——
5 —— —3 *527*7 — — —Ee 53 —— 2*
22 532 — — — ED0 ä ——22 55* * — *53
52 2 25 22585 — —A 222 2* 2*ZTS ————— —E
5* 22258 8s885 —A—— 23535822328 557*5323 x 3332
— 232358 2335573355 58 553 2585 25k23 2* 2558
53* 5833233 *9 35335 25 38*3 s 2* — ——— 87825
322 7323 253235323 8— 8 25 8 —— — 333 33—58* — 22 285 —* 8
3335333323333 33525362 —A —? 5353332535335 2323
3*8 —32372 — s227 5 — 5323535833 a 3
2 — — 8 — .2 S — — —* 2 ——
55 —33 555 —X — 3338338333333333 — —9—
—— 52555 2352582
5525253 833 —
— 52. 7 * 3
55253735 28 —— — —
ẽ —5623 253327 —— —
— 8
* 9

2
3523532 525535—

553522 6853838353326
—X a —A 2535333555533
8 * * 82
3535238 — 383335
5 5285 82 25—
9 — 39 —225 — 285215 —A —
298 555 —— ——— 2251 553358
—32353 — 5—22325 22 2555
—253238 5 3575555333555
—z2532 —— — 53255573 84
ẽ z — — 5855 5—253 533273
1885—5337 —82— 3 2 —23—222 35
— — — 5 Z— 222 25 2
5— 27— ——— 28
—F — 322 83232 55*72 — * 5
55525 — 25 32 * —A —
* 5853 5*222827 8 25255 7 3
—x88 9 —— 3533335323533533555
— 3535535 55552* 55523 733335*—

55368 55 758 2—— 2 22 3237—5523—2
8 J * 17 233 332 2 328
7 * * 2327 8 22 2 275
9 — 5 4 252328 —5
382 75 z5358538 8. — 73 —523
— — 2 525 —— — S2
8 — 223 252 —5335232 —
na — 7 — 2— —2325—2355538 —* 25 “
— —— 256835*8 — ——
8 *2 2 — 3855 —
583233322 3 5 — —7 52 — 5
225 — 8 353222 —a225
* 2 E —c * 8 — — 72 E 5
2352 523 558* 88 315833565—553*
— 25 7 2 — *22 — 2
— * —22 2— — — —A
XÆ —3—3638 *52*
322 —— — 329838 —
3352223585328 325832 *
EESC 222 5375235552* 2
—E— —33333333
* *
⸗ z25—323534328535
222—857

33
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53535 32332
⸗ 5235222 —
—*25—5553 88
55223 3853 53
33573353553
2—23288535 3*
232 253288 5*24
A — —
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552 —2 — 5
8 ——7—2 6
233335533528
23358235 55 38
— 7 —32
22 2582853.7
323325352732
233355523
—
5335332534
—— —A 22
—A 2 — 7*
———
—— — *
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3 2 5
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33538 353334 F 553
33555 —8 —A 3 23328
957 32 * 52527 * 2 ——
53 J 55 52* B35553 2253 — 2*32
— 7 — 52 —A — 2.2 36 1238 27 22 2.22
232883 — 2 * 28 — 5 7 B55E 78 —AAX
235z 523 2338 —EX 5 —37555 2553 3323
25* 5 c 22 —223* 22* 8
325 825 25—3686 53883 — —5—z35 55283 225 532 ẽ
2328 6 * 2 G 3 ——— 1555 5—5238— 3 3c355
133 288* —7 588 — 7387 3883 * — *2 BB87
298 35 * 8 85 27 —* 5 581 —232 ⸗ 225 — ——
— * 2 2 B — —2 22* 23 2 * 8 — —A 2* 2 228 —A 8 8 2328 3—
5s382 33738 33238 5 3333 736355* ——— ———
2 * 7* 8 6 8* —25 22 — .23 5538* ** 2
— * 26 4 33 22 3 2 2 —A — 31
5 54833 383 5333 233 2303575 337332355
278 7 D F S — * —— 2 3 2
2 7ã 8 ꝛ T —A 5 5 —— * 60 * 38* —— —— — 8* *53 — 83 2 525 8
—B ————— * *2232 38 233325 2 7 * — 8* 38
—A —A — 553 2522 5 57 EEILSCRS “ 25 22332332355
133335 2237 733 52* 33333
522 5565228 58 5. 2 2—z 2—357227583333583 —
j E7 05* 522 . —57 ——— 2* 55353 * 5383575223238
F—— * 7 * * * 2 —A —5 6 —A 532 —35 23 4
85 3 —— 5289 — 25 — * 23 — 9 5*222 283* 28*23
—2 —5 2 O — 2* T 23 5 — —22
22 * 5 — 2*8 8. *23232 — —58233 O —A 225 522 *
8 ꝛ 3 * — a —— ——— 22 *2 8 *. 8 *
—E— E 33 53
i 28 2553555255 — — 2224838 3 52523—58 38 *8 2233
22622 583323 737* 28 »S 22 — 58 325385—8 3 2 * *
i151237 —383232 527535238 ———
7 — 28* c —
*2356 33387 ———
        <pb n="506" />
        7
— * i
528227253 29
7985538225 ⸗25
—2 — 25— — *
53855 5385758 25332 —A—
53833335335. 7̃38 386583
3232— J 352288 22335223
22 52 2* 28 25 * 3* 583
— —233 877 535388
23*55 5525833238 23523* 532328358 5528335 87 2833
2 252582* 5323 2.2 2 272 35782* 138s 538373 2532 33
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de St. Fagberter Unzeiger (und das mit dem Haupiblatte verbundene Unlerhaltungsblati, mit der Dienstags⸗ Donnerttags- und Sonntag
emmer) erscheint vbchentlich vie r n al: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliährig 42 Krar. oder
* 12 Silbergr. Anaeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet. *

M 129.. Samstaag, den 17. August . 1872
**St. Ingbert, den 16. August .. Dextsches Reich. *
Zur Lage. Muünchen, 13. Aug. Die am 1. Ockober d. Is. in
Das kaisetliche und kohigliche, die republikanische Staatsober- daiserslautern ins Leben tretende Industrieschule wird Stautsan⸗
audte mit ihren Berathern in den Bädern, auf einsamen Lande talt und ganz unabhängig von der Kreisgewerbeschule. Fünf
jzen oder auf Reisen immer noch der erquickenden Sommerfrifche Brofessoren sollen, dem Vernehmen nach für dieselbe ausgeschrieben
nießen und dadarch den laufenden“ „Geschäften“ etwas abseits und ein besonderer Rector für dieselbe ernannt werden. *
jehen, ist Beweis des friedlichen und beruhigenden Standes de Lanudau, 14. Aug. Divistonsgeneral v. Walther ist
litischen Weltlage im Allgemeinen und der Lage Eurohas und estern zur Inspection der Infanterie und heute General y. Buz
deutschlands im Besondern. uß Icholstadt dur Inspection der Pionire bier eingelroffen. Beidt
In Bayern harrt das Ministerium des Aeußern immer jaben Absteigquartier im „Pfälzer Hof“ genommen. (C. A).
och der Besetzung und haben unsere Ultramontanen für dasselbe Darmstadi, 13. Aua. Die Herbstübungen der hessischen
— nicht Truppen werden mit Brigade-Manövern zwischen Groß⸗Geraͤus und
erloren. Zur Realisirung dicser Hoffnung bieten ihre Parteiführer dangen schließen, zu welchem Behufe die Division vom 7. his
m der Presse, wie durch andere weniger sichtbare Kanäle Alles 14. k. Mts. in beiden Orten und Umgebung concentrirt sein wird
zuf, was in ihren Kräften steht. Ihre Versuche scheiterten aber Berlin, 13. Aug. Ueber die bevorstehende Neuorganisa-—
is jetzt an der Unnahbarkeit des Königs, dessen volles Vertrauen ion der Artillerie erfährt die „National-Zeitung“ authentisch: Die⸗
jach wie vor der Cultusminister Hert v. Lutz besitzt. — Was die elbe trete am 1. Oktober 1872 in's Leben und werde viele Dis⸗
jeueste Nachricht des ultra-ultramontanen „Vaterland“ angeht: olkationen zur Folge haben. Pro Armeekorps würden 2 bis 3
Es soll ein tiefgehendes Zerwürfniß zwischen dem preutzischen Batterien neu formirt werden, so daß zum alten Feldregiement
ind bayerischen Hofe vorliegen“ was „Vaterland sich daraus zeun, zum neuen acht Batterien gehören würden. Die neuen Regi—⸗
hlußfolgeri, daß unser König wahrscheinlich nicht bei der im nenter follen von 16 bis 30 numeriren. — Wie die „Kreuzzei⸗
kepiember zu Berlin stattfindenden Drei-Kaiser-Zusammenkunft, ung“ vernimmt, wird die Kaiserin von Oesterreich ihren Gemahl
der die meisten deutschen Fürsten anwohnen sollen, zugegen sein nicht hierher begleiten.
vird, — so merkt man die Absicht und — wird verstimmt, o Berliner Blätter erzählen von einem Schreiben des Kaisers
ein! — weiß, daß es eine Finte ist und gaudirt sich über die 1n König Ludwig von Bayern, das General von der Tann
Sclußfolgerung des ultramontanen Blattes. Hier heißt es eben überbracht habe. Das Schreiben soll eine direltte Einladung an
zuch, von dem, vas man gern hätte, plaudert man gern. den König enthalten, an der Monarchenzusammenkunft in Betlin
In dem zwischen der preußischen Staatsregiering und dem Theil zu nehmen.
lenitenten Bischof von Ermiand ausgebrochenen Streite scheint eine Nach einer Berliner Korrespondenz der Wiener „Presse“ soll
leine Waffenruhe eingetreten zu sein. Allen Nachrichten nach wird auch der König von Sachsen seine Theilnahme an der Mo⸗
je don der Regierung benutzi, die Waffen zu schärfen, um auf jarchenzusammenkunft im September zugesazt haben.
dem eingeschlagenen Wege nach Recht und Gesetz muthig vorwärts Berlhin, 13. Aug. Der Director des Königl. stafistischen
uu schreiten. Bureau's Geh. Reg.Raih Dr. Engel, verläßt am Donnerstag
In Frankreich, wo die 43 Miblarden⸗Zeichnung schon Berlin, um sich zum statistischen Congreß nach Petersburg zu be—
was gloire⸗schwindelig machte, übt die Drei⸗Kaiser-Zusammen⸗ geben. In seiner Begleitung befindet sich der berühmte belgische
unft einen natürlichen Rückschlag aus, indem diese die Franzosen —Statistiker Quetelet, der Meister der Staristik, welcher trot seiuer
nit ihren Revanchegelüsten auf sich selbst Deutschland gegenüber 77 Jahre die weite Reise von Brüsel nach Petersburg nicht scheut.
inweist. „Wo sind unsere Bündnisse, fragt drum das „Journol de dem Congresse wird übriges das später hier erscheinende hochbe⸗
haris,“ und wie kommt es, daß es immer öder um uns wird?“ »eutende Werk über die Statistik der Verluste des Feldzuges von
die Rachrichten aus Trouville, wo Herr Thiers sich gegenwärtig 870,71 vorgelegt werden. Zu demselben gehören sechs Katten,
ur Erholung u d zur Stärkung seiner angegriffenen Grsundheit velche zum Theil die Verluste, zum Theil den Aufmarsch der Heere
wufhält, riechen noch immer stark nach Pulver. Außer der Zeit, nit ihren Hauptquartieren, den Schlachttagen und Dispositionen
aie der Präsident der Republik in den Wellen des Seebades zue n einer ganz neuen und überaus greifvaren Weise graphischer
zringt, beschiftial er sich mit 'seinem Kriegsminister fortwähreno darstellung zur Anschauung bringen. Nach den Ausweisen dieses
nil artilleristischhen Versuchen. Nach den Kanonen werden übrigens Verkes bdeträgt die Zahl der Todten bei dem gesammten deutschen
die Handelsbeziehungen mit England zur Sprache kommen, und deere 40,881 Maun. Dauon sind im Gefecht gefallen 17.572 ;
st bereils der frauzosische Gesandte in London in Trouville ein- hren Munden erlegen 10.710; verunglüdt 316, durch Selbstmord
geroffen, um mit Hr. Thiers in dieser Angelegenheit Ruͤcksprache jestorben 30. An Krankheiten verstorben: an der Ruhr 2000,
u nehmen. im Typhus 6965, am gastrichen Fieber 1509, an den Pocken 261,
In Italien hat die Regierungspartei bei den Munici- un der Lungenentzündung ꝛc. 500, an anderen acuten inneren
alwahlen einen vollständigen Sieg errungen über die klerikale drankheiten 521. Manu, an der Schwindsucht 529, an anderen
Hartei, die bei diesen Wahlen zum ersten Male kampfgerüstet und h'onischen Krankheiten 249, plötzlich 94, ohne Angabe der Krank⸗
n geschlossener Reihe die politische Arena betret. deit 556, ohne Angabe der Todesursache 419 Mann. Die Zahl
Während in Spanien die Justiz den Attentätern auf den ber Vermißten beträgt 4009.
dönig laugsam den Prozeß macht, hat dieser durch öffentlichses In der abgelaufenen Session des Deutschen Reichstages
Dekret einer Anzohl von Judividuen, welche wegen Theilnahme vurde ron 193 Rednern im Ganzen 1545 Mal das Wort er—
um Carlistenauistande verurtheilt worden waren, vollständige Straf- friffen, und zwar von Mitgliedern des Bundesraths, resp. deren
losigkeit gewährt. Der Carilistenaufstand selbst darf wohl, Madri- dommissarien 244 und von Abgeordneten 1301 Mal. Von den
ner Blätter zufolge, als seinem Ende nahe betrachtet werden, indem ersteren sprachen Staatsminister Delbrück 80, Unterstaatsselretär
ich die einselnen Führer der Cartistenbanden fast sämmtlich den Dr. Achenbach 38, General · Postdireltor Stephen 19, Geh.«Rath
Regierungetruppen unterworfen haben, währeud Don Carlos nur Dr: Michaelis 14, Fürst v. Bismarck 18, Minist. Dir. v. Philipps-
zurch lächerliche und bombasthafte Manifeste von sich reden macht. jorn und Geh. Rath Herzog je 9, Marinemiusster 9. Stosch 7,
In Portugal gährte es ebenfalls; doch haben die umfassenden »er bayer. Justizminister Dr. Fäustl, Geh.⸗Rath Hitzigrath nnd
Maßregeln der Ktegierung, einem allenfallsigen Aufstande energisch Oberst Meydam je 6, Griegsminister v. Roon 5, Prasident F.
uu begegnen, den Äusbruch der Gährung bis jetzt verhinderft. Friedberg und Staatsminister v. Bülow je 4, würltemb. Staats-
minister v. Mittnacht 3 Mal; ferner 8 Nedner je 2 und 5 je 1
Mal. — Von den Abgeordneten nimmt, wie immer, Hr. Laster
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        unter den Rednern die erste Stelle ein; er hat auch in dieser täten trosten, — die Weltgeschichte wird ihren Gang gehen, ohit·
Session nicht weniger als 94 Mal das Wort ergriffen. Von den sich nach Pater Bekx und Consorten zu richten!
ibrigen Abgeordneten sprachen Frhr. v. Hoverbech 66, v. Benda Es scheint, daß auch Oesterre ich jetzt eine energischere
und Grumbrecht je 52, Dr. Windthorst (Meppen) 51, Miquel Haltung gegen die Jesuiten anzunehmen, gesönnen ist. Wie vam?
38, Richter 88, Kannegießer und Dr. Wagner (Altenburg) je 31, sich ein hiesiges Blatt aus Wien erfahren haben will, wäre dhe
Schmidt (Stettin) 29, v. Kardorff 26, Frhr. v. Bedlitz-Neukirch allgemeinen Instruction an die Statthalter betreffs der Jesullensh
25, Dr. Löwe 22, Dr. Braun (Gera) 20, von Bernutih, Dern- dereits eine NachtragsInstruction gefolgt, welche die Weisung ent g⸗
zurg und Dr. Reichensperger (Crefeld) je 18, Lesse 17, Frhr. v. halte, in allen Fällen, wo das Fremdengesetz in präciser Weiße
Dornberg, Dr. Ewald, Frhr. v. Patow, Ackermann und Dr. Bam- hestimmte Maßregeln gegen die Ordenswilglieder autorifirt che
jerger je 16, Dr. Mohl. v. Malliuckrodt und Dr. Schleiden je vorschreibt, von jeder vorläufigen Berichterstattung abzusehen undan
15, Graf v. Pittberg 14, Schulze, Dunker, Dr. Kapp und Dr. diese Maßregein ohne Verzug und ohne jede weitere Rücksichtnahm
Bants je 13, Dr. Römer (Württemberg) 12, Mosle 11, Dr. in Anwendung zu bringen.
Wolfffon, Dr. Bähr, v. Behr, Dr. Gneist und Dr. Meyer (Thorn) Mainz, 12. Aug. Wie das „M. J.“ vernimmi, ist gestern
e 10, v. Wedell-Malchow, Frhr. v. Los, Dr. Lamey u. Bernards bei dem hiesigen Kreisamt ein Erlaß der großherzoglichen Regier·p
e 8 Mal. Außerdem haben 7 Abgg. je 8 Mal, 6 je 7, 6 je' ung eingelaufen, welcher in einer dem Erlosse der preußischen Regietaen
3, 13 je 5, 8 je 4, 16 je 3, 15 je 2 und eudlich 51 Abgg. je ung gleichlautenden Form die Anwendung des Gesetzes vom 400
lMal gesproche. Juli d. Is. auf die tier wohnenden Jesuiten verfügt. (Das Mairnve
—AD
zeraus, daß die 42 Milliarden, welche auf die französissche nicht — die hefs. Regierung sei vom Reichskanzleramt zu dieser f
Anleihe gezeichnet worden sind, nichts weiter waren, als das „Polizeimaßregel“ gedrängt worden.) pill
zänzende Borquet, mit welchem das Kunstfeuerwerk der Anleihe Der Notariatsverein für Deutschland und Oesterreich haͤlkn
ur Freude der naiven Masse zum Abschluß gebracht worden. Wie eine diesjährige ordentliche Generalversammlung gelegentlich detßs
zie bunten Flimmer des Feuerwerks nichts zurücklassen, als un⸗ Juristentags zu Frantfurt am 29. August.
cheinbare Asche, so droht sich auch wenigstens ein Theil der Mil— Wien, 14. Aug. Gutem Vernehmen nach wird der Kaiser
iarden in werthlose Maculatur zu verwandeln. Um möglichst Wilhelm, wenn er Gastein verläßt, Ischl besuchen, um von derndi
diel ausländisches Geld und Papier zu erhalten, hatte man die daiserrin von Oesterreich persönlich die Zusage einzuholen, daß siesde
fremden Banquiers unter sehr güustigen Bedingungen zur ofsiciellen in der Begleitung ihres erlauchten Gemahls nach Berlin kommen—
Annahme von Subscriptionen ermächtigt, jedoch nicht von vorn- verde. (Krlsr. 3.)
zerein ausdrücklich die Bedingung gestellt, daß die ersie Einzahlung Frankreich.
nur in Baarwerthen oder in discontirbaren Wechseln erster Klasse, Paris, 12. Aug. Graf d'Harcourt, der französische Bo—
die von der deutschen Reichskasse angenommen werden, erfolgen chafter in London, hat sich nach Trouville begeben, um mit Hen
»ürfe. Die auswärtigen Banquiers legten das Schweigen des Thiers über die Revision des Handelsvertrags mit England zu
Ministers natürlich zu ihren Gunsten aus und, augespornt durch konferiren. — Wie verlautet, hat die Regierung die Absicht, medi ·g
die ihnen bewilligte Provision von ꝛ Procent, doten fie acht rinische Fakultäten in Nanch, Lyon, Bordeaur, Nontes, Lille un'
kdage lang alles auf, unm mit Hilfe äußecster Erleichterungen kolos⸗ Toulouse zu errichten. Seit der Annexion gibt es in Frankrei
ale Zeichnungen zusammen zu bringen. Sie nahmen Zeichnungen aur zwei medicinische Fakultäten, nämlich in Paris und Mon
an gegen Hinterlegung von guten und schlechten Werthpapieren vellier.
zegen ernstgemeinte oder gegen Gefälligkeits Wechsel und sogar ge⸗ Paris, 13. Aug. Eine heute im Finanzminister ium aus⸗
zen einfache Contocorrent-Belastung. Erst nach langer Verzöger- zebrochene Feuersbrunst wurde zwar rasch gelöscht; doch wurden
ung sandte, wie die „Sirßb. Ztg.“* erführl, Hr. Goulard das nehrere Personen getödtet, und es verbrannten eine Anzayl Schul⸗
Tircular ab, in welchem erklärt wurde, daß der französische Staats dentitel; der materielle Schaden ist unerheblich. „Ordre“ und
chatz nur dielenigen Subscriptionen als gültig annehmen werde, „Opinion uaionale“ führen Beschwerde über umfassende Festungs
velche ihm überwiesen würden, begleitet von der ersten Einzahlung arbeiten, welche die Preußen angeblich in Belfort fortführen. i
iu Metall oder in discontirbaren (nicht fingirten) Wechseln auf (Tel. d. „N.3. e
die großen europäischen Plätze. Dieses Circular aber erhielten Das 88. MarschRegiment, welches bekanntlich am 18. Maͤrza⸗
ziele Banquiers erst am ersten Zeichnungstage, die am weitesten 1871 bein. Ausbruch der Pariser Insurrection zur Communet
entfernten sogar erst am zweiten, und es kam also zu spät, um iberging, wird nach Afrika versandt. Das alte 88. Regiment-
)em Uebermaß der Zeichnungen noch Einhalt zu thun. So lam hat sich rämlich geweigert, die Leute des Marsch LRegiments in
enes Resultat zu Stande, über welches Hr. Goulurd selbst sich eine Reihen aufzunehmen.
„gtupéfait ertlärte. Nachträglich aber stellte sich heraus, daß nur England.
22 Milliarden regelmäßig, nämlich den Bestimmungen des Circu- London, 15. August. „Daily News“ bringen ein Tele⸗
ars entsprechend, gezeichnet waren. Aber was thun Sollte man jramm aus Rom vom 14. Aug., wonach Cardinal Antonelli dem
am Tage nach der ersten großartigen Erklärung, nach der seierli- Papste erklärt habe, seine Demission zu nehmen, wenn der Papst ila
hen Danksagung an den „Dieu de l'emprunt“ eingestehen, daß nif der von ihm eingenommenen feindseligen Stellung gegen die m
hie Hälfte der glorreichen Milliarden sich über Racht in dürres talienische Regierung beharre. Die Kirche weide nur gröͤßerem i
daub verwandelt habe? Dies ging nicht, und so werden die klei⸗- deiden ausgesetzt sein, wenn zwischen dem Papste und der italieni⸗
nen,“ wirkliche Anlage suchenden Zeichner, wie man voraussah, die chen Regierung eine Einigung nicht zu Stande komme.
dosten dieses Milliardeuschwindels tragen müssen. Sie haben Schweiz.
hre älteren Reuten vor der Subscription zu einem niedrigen Bern, 14. Aug. Zufolge Ermächtigung des Bundesratht
Tourse verkauft, um die erste Einzahlung zu leisten; jetzt aber jat das Mil tardepartement mehreren eidgenössischen Generalstabs⸗
erhalten sie elf Zwölftel ihres Geldes wieder zurück, finden aber »ffizieren verschiedene Missionen im Ausland übertragen. an .
niltlerweile die Course der verkauften Papiere um 3 bis 4 Procent verden dem Manbdver der Garde bei Berlin, andere den österreicht
zestiegen, und müssen daher bei einer neuen Anlage offenbar Ver- schen Manövern in Thyrol, bei Linz und Klosterneuburg, und an⸗
uuste erleiden. Allen, welche so leichtfertig zur größeren Ehre des dere den italienischen Manövern bei Arona beiwohnen. — Genetal
„Anleihegottes“ das Ihrige beigetragen haben, ist diese Buße wohl derzog endlich wohnte mehrere Tage dem bagyerischen Artillerie⸗ tu
u gönnen. nanöver auf dem Lechfelde bei.
Ultramontane Blätter in Italien wie in Frankreich haben Amerika.
den Auftrag erhalten, das Gerücht auszusprengen, daß de: König Havanna, 12. Aug. In Mexico ist Aussicht vorhanden
von Italien ebenfalls nach Berlin habe kommen wollen, daß er daß Ruhe und Frieden in kürzester Frist im ganzen Lande eintreten
aber von Deutschland sowohl als von Oesterreich abschlägig beschie- Dendoz, Treviuo und Nigrate haben die Amnistie angenommen.
zen worden sei! Natürlich ist hieran kein wahres Wort. König San Francisco, 19. Juli. Die aus Guatemala aud⸗
Bictor Emanuel wird auch ohne seine Gegenwart in Berlin ewiesenen Ordensbrüder sind hier eingetroffen. Die hiesigen Ka⸗
zuf Seiten der hier sich begegnenden Monarchen stehen, wenngleich holiken wollen ihnen zu Ehren ein großes Fest geben, dessen Uebet ⸗
die ,Civilià cattolica“, das oberste der Jesuitenblätter, den Re- chuß den „armen Brüdern“ überwiesen werden soll. — Die Kei⸗
zJietungen von Deutschland und Italien schwarz auf weiß darthut, erin Augusta hat an den kiesigen deutschen sonsul ein Schreiben
zaß die Alliance zwischen ihnen für beide Theile ein gleich großes zerichtet, in welchem sie den hiesigen Deutschen ihren Dank für die
Unglück sei. Was Italien betreffe, sagt das Blatt, so sei die vährend des Krieges bewiesene Theilnahme ausgedrückt. Gleichzeitig
Sache mit Händen zu greifen. Die Älliarce mit Deutschiand habe ibersandte sie das Bild des Kaisers und der Kaiserin, welche
ihm Frankreichs Feindschaft zugezogen, und für letzteres sei es ein dem hiesigen deutschen Hospital überwiesen wurde.
deichses, dem Königreich Italien in einem Athemzug ein Ende zu
machen, ohne daß es Preußen verhindern könne. Deutschland aber
könne durch das revolutionäre Italien ohnedies nur derlieren. —
Mögen sich die Organe des Vatikan immerhin mit solchen Vellei⸗
        <pb n="509" />
        die ammlung am 18. September nächsthin in Dürkheim abge⸗
*8 soll. Außer der Statutenberathung und Ausschuß-
metezourden folgende Vorträge auf die Tagesordnung gesetzt: 1)
im. Ztelsung der Volksschule im modernen Staate. Reserent Gärt
der Gerwersheim. 2) Wer soll die Hoffnung der deutschen
itenhule gewinnen? Referent Krebs aus Weidenthal. 8) Was
ent gschehen, damit der pfalzische Lehrerverein vollksthümlich wird?
Heiseent Schneider aus Mußbach.
cdetef In und bei Darmstadt sind eine Anzahl wahrschein⸗
und uurch den Genuß unreifen Obstes herbeigeführte CholeraFälle
Ime sommen, von denen mehrere (bei Kindirn) einen toͤdtlichen
uf nahmen. Möge Das als Warnung dienen! v
ternf Müencheenn, 13. Aug. Von den 56 Rechtskandidaten,
ner⸗r an den 3 Landesuniversitäten zu der im vor. Mon. abge—⸗
zierven iheoretischen Prüfung admittirt waren, haben 40 dieselbe
4òdm. In Erlangen wurden von 5 Bewerbern 3; in Würz
nin4von 7 sechs, in München von 44 Bewerbern 31 zum Ueber—
wirun die Praxis befähigt befunden.
eserf Mümnchen. Bei der diesmaligen Prüfung für Einjährig-
zillige dahier haben von 52 jungen Leuten 26 bestanden, in
aiku von 12 Geprüften 6 und in Nürnberg von 75 Geprüf—
—X
»„Die GotthardbahnGesellschaft zahlt Herrn
eine Prämie von 5000 Franken für jeden Tag früherer
»erndung, wogegen Herrn Favre ein Abzug von 5000 Franken
ierden Tag späterer Vollenduug innerhalb der ersten sechs Mo⸗

nate und von 10,000 Franken für jeden Tag spaterer Vollendung
während der folgenden sechs Monate gemacht wird. Hat die Ver⸗
putung ein volles Jahr erreicht, so wird Herr Fabre auber Ac⸗
cord gesetzt und seine Kaution verfällt der Gottharddahn ⸗Gesell⸗
ichaft zum Eigenthum. (N. Z. 3.)

FNew⸗York, 9. Aug. Nach dem neueften Census beträgt
die Einwohnerzahl der Vereinigten Staaten 88/ Millionen.
* J
— — —
Bolkswirthschaft, Handel und Werkehr

Die Direction der“ pfälzeschen Bahn hat füt die Bahn von
Bermersheiem nach Bruchsal statt einer festen Rhein⸗
zrücke eine Eisenbahnbrücke für den Bahnverkehr vollstandig genü⸗
gend erachtet, jedoch zugleich ihre Bereitwilligkeit erllärt, falls
trategische Gründe eine stehende Brücke nöͤthig erscheinen ließen,
nuch eine solche zu bauen, aber selbstverstäudlich nur mit einer
Suhventivn aus Staats⸗, bezw. Reichsfonds. Auch das striegs-
ministerium hat sich dahin ausgesprochen, daß zur Zeit das mili—
tärische Interesse eine feste Brücke nicht erheishhee.—
Die deutschen Müllerund MuhlenInteressenten
werden dieses Jahr ihre sechste allgemeine Versammlung und zu⸗
zleich die Generalversammlung des Verbandes am 1., 2., 8. und
1. September in Berlin abgehalten. —

F. X. Demetz, verantwortlicher Redacteur.
ekanntmachungen.
Folgende Mobel, ganz neu,
a und solid gearbeitet, sind wegen
nagel an Raum, zu verk ufen
Kanapee mit 2 Sessel,
polirter Ausziehtisch,
Rohrstühle mit 1 Sessel,
Nähtisch mit Snizwerk,
Damenkoffer.
5 GOberhauser.

Musik-Verein*

St. Ingbert. 4
Samstag den 17. August
im Oberhauser'schen Saale.
IXVXXXE
— —3*
l. Ouverture“ zu „Stumme von Portici“ von Auber; fur Pꝛanosorte zu 4
Händen.
2. Trinkers Ersahrung,“ Männerchor v. H. Marschner. 8
3. Nacehtgesang-“ Soloquarteit von J. Schütty, für Sopran, All, Tenor
und Baß. 0
4. Warum bĩüst du demm so traurig,“ Volkslied für Mannerchot.
5. Frühlingsahnung,“ Soloquartett v. C. Kreutzeer, für 4 Männerstimmen.
II. 9
8. Ouverture,, zu Zampa,“ von Herold, für Pianoforte zu 4 Handen.
7. „Wer iat frei,“ Männerchor von Baumgartner. —
3. IIn Walde,“ Soloquartett von J. Schü tky, für Sopran, Alt, Tenor und Baß
O. a. Als die Taube der Arche,“ Lied von Abtt, für eine Altstimme.
b. „Soloquartett von Abt, für 4 Männerstimmen.
10. An das Vaterlamd,“ und Vaffentanæ,“ Männerchor v. Rreuhber.

l⸗

egeln und Backsteine
ts vorräthig be Rikolaus Dawo
leibesitzer auf der Alschbacher Ziegel

Und werden verkauft mit Garantie

4

*
Warnung.

mir schon öfters aus dem in mei—

HZeuusse sich befindenden Döͤr r'schen

n in den Großgärten Topfpflan⸗
twendet wurden, so bringe hiermit
lgeweinen Kenntniß und Warnung,
im diesem Uebel abzuhelfen, ich meh—
a dußangeln in dem Garten gelegi habe.
O. Ungewitter, Gärtner.

Anunfang 8 Uhr. —
Nur Vereinsmitqglieder und Fremde, die von Mitgliedern eingesührt werden, haber
—XE
Jüchtige Maurer
auf den Forts Mundolsheim
stiederhausbergen auf Accortar—
gegen hohen Lohn danernde Bischäftig—
Winterarbeit wird zugesichert, bei
tanz Jos. Usinger u. Cie
Raumumnterneh mer-
it leutataddem Nr. 8I In
dtrassburo
ohne Medicin.

(Aus den Berliner Zeitungen.)
dꝛrx 2
Zum Königtrank!
straͤuter⸗Limonade, größtes hygisnisch⸗diätetisches Labsal für alle Krauke.
(430432) Konigsberg i. P., 15. 5. (4325 12) Oberzʒell, 18. 8. 72. —
72. — Der Köonigltrank hat bei meinem Ich theile Ihnen mit, daß mir der Ko—
längeren Magenleiden nach kurzem nigtrank ausgezeichnete Dienste
Gebrauch heilsam gewirkt. reistete, und ersuche um noch zwei Fla⸗
Irrgang, Bahnbeamier. schen. Geßler, Gemeinderath.
(43192a) Emersleben 18. 5. 72. - (43327) Schalscha bei Gleiwitz, 20.
Ich lit an Krämpfen und Epilepfie. b. 72. — Ich theile Ihnen mit, daß ich
Nachdem ärztliche Hülfe mir keine Dienste nach Verbrauch der ersten zwei Flaschen
geleistet, habe ich zoei Flaschen Jakobi-⸗ dönigtrank eine bedeutende, Er⸗
schen Königtrank gebraucht und bin voll- leichterung meines Brustleidens
standig von dieser schauderhaften Krankheit derspüre.
befreit. G. Deichfischer. Selinger, WirthschaftsInspector.
Erfinder und alleiniger Fabrikant des Königtranks:
Hygisist (Gesundheitsrath) Karl Jaecobi in Berlin, Friedrichstr. 208.
Die Flasche Königtrank⸗Extrakt, zu dreimal so viel Wasser, kostet in Berlin
einen halben Thaler, außerhalb incl. Fracht in Deutschland 16 oder 17 Sgr.
(Ufl. rh.), in St. Inabert bei Kaufmann J. Friedrich.

xrust- u. Lungen⸗
tranke fsiuden auf naturgemassgem
Vege selbst in verzweifelten und
on den Aerzten für unheilhar er-
darten Fällen radienle Leil-
ing ihres Leidens
olme Medicin.
Nach specielter Beschreibung der
Frankheit Näheres brieflich dureh
ir. J. H. Fickert, Berlin
VII-SJransae Vr. 23.

2
*
2

7

obv s Medidin.
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        — D er
W. Fuhrländer VNachfolger.
* 30 ——16 74 a F *
”) πν raurt am ain.
Durch große Parthieeinkaufe und direkte Beziehungen aus den ersten Fabriken Deutschiands und Englands ist es mir möglich
des Hebentenden Aufschlags sämmtlicher Artitet, fortwährend zu den bisherigenbilrigen Preifen zu verkaufen.
iy —————— 27 . —*
Die Preise sind nicht nach halben Meter, sondern nach Ellen berechnet. 28
Großies ManufakturwaarenLager. . mnuGroßes Ausstattungs: Geschäft.
1000 Studk e/e breiie dachtfarbige,“ kita, rofa, gelbe, braune Cattune, 500 Stuck 6/. breites schweres Leinen, für Hemden und Beittüchn
ar Meidet und Ueberzüge, 9 und 10 kr. die Elle l2 tr. die Elle.. I
ad0 Slac na brene gehisarbige Glanz⸗Mebbel-Cattune v. Cattune, Grobe 27 breite Leinen, sur einschläfrige Vetttücher, das Vetltun
n miit Borden, sur Vorhaänge, 9 und i0 kr. die Elle. . Grobe 8 ee 14 *. weischlafri
200 ẽuua breite achtsarbige Piqus ⸗Cattuue Brillautines GBrobe 3. 8 une ⸗ * Feo deite Dentthendes do
— 200 Stuc ih wollene Bettdecken, fur zweischlafri
zoo Ein e feinste achtfarbige franzdsische Fegenet und erepwe ene desthechen de wenn 3
.Organdis, in den brillantesien Dessins, 13 r. die Elle. 200 Stuck schwere weiß wollene Bettdecken, fur zweischläfrige Vetie
200 Studh e/. breiten feinen weißen Satin und Piqué fur Unterrdcke 2 das Stück sl. J. 7—
F aind Ueberzüge, 12 ir die Enle. 3 500 Stuck schwere grau wollene Bettdecken, das Stuckhft. 2 30. bis sI.s
300 Stück b breites achtfarbiges Bettzeug, nieistens türkisch⸗roth, 165 500 Paar schwere weiße Piquédecken, für 2schläfr. Betten das Stückfl. 231
kr. die Elle . ., Vicetoria-Decken mit Franzen fl. 8.
Schweren schwarzen Moireens fllr Unterröcke, 22 kr. die Ele. 100 Dutzend weiße leinene Tischtücher, 22/2 Ellen dang, 2 Ellen breu
iẽ breiten enguschen Waterbroof für Regeamäntel, 48 kridie Elle das Siuck 4ß ktr. 77*
dd. mit Franzen 54 r. 28 300 Dizd. weiß⸗ rein leinene Damentaschentücher, das Dtzd. fl. Z.z6
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wollen dem italienischen Ashl vor
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schen übersenden. Das Curatorinn

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—

Die bedeutenden Erfolge, welehe durch vereinigte Ge ldmittel an der Börse
érziolt verden, veranlassten mich zur Ecrichtung eines 8834

—
Consortiums zur Betreibung von
Bõôrsengeschaàfton
in Staatspapiern, Eisenbahn- und Bankactien
fãr weiches ich, auf langjahrige Erfabrnug gestütet, die Leitung der Geoschafts
operationen zu ũbernehmen mich verpflichto, Das Gesammt-Kapital aller Be-
——— dient laut Prospecte du Theilen als Betriebafond, während I.
Theil in
Pruûmien-Anleihe Obligationen von 80 verschie-
denen der renommirttesten Prämien-Anleihen
angelegt wird, welche z2u Gunsten des Gesammt-Consortiums spielen.
die Betheiligung zu diesem höchst nutzenbringenden Unternehmen, wovon
Prospecto auf Verlangen gratis und franco von mir versandt werden, geschieht
mittotst directer Anzeigoe an mich und LRinsendung von
IO/ Thur. 10 odαν. si. I7ä sur jechen Antheil von Pr. Thlr. 100
oder U. 175. —
ãu Lunn 20. August T.
an vwelchem Tage die Sobeerintion geschlossen wird. * *
CMSCIICB.
tank- und Wechselgeschäft. in Hamburg.

Der Brodpreis für die Stadt S
Ingbert ist von heute an bis zum nächste
Donnerstag (Fruchtmarktstag) festgestellt:

Korabrode 8 Klgr. 24 Krar. Weij
brod 10 Or⸗r7
Frucht⸗ Brod⸗, Fleisch ꝛe Preis
der Stadt Zweibrücken v. 16 Augufi

Weigen 7 fl. 27 tr., Korn4 fl. 22
Gerste Lreihige. —fl. — kr., Geiste vier
reihige — fU. — kr. Spelz 4 fl. 51r
Spelzkern — fl. — tr. Dinkel —
—sr. Miychfrucht — fl. — kr. Hefe
—A
Ufi. 30 kr. Stroh 1fl. 16 kr. be
Zeniner. Weißbrod 1I13 Kilogr. 206
Kornbrod 3 Kilogr. 23 kr. ditto2 Kilog
Jötr. ditto 1 Kilogr.nns kr. Gemischtbrod,
Kil 32 ir. j Pacc Wed 100 Granm 2*
Rindfleisch i. Sual. 20 tr. 2. Qual. 18
Zalbfleijge 18 ir. Hammelfleisch 188
Schweinefleisch 20 kr. per Pfund. Zutter 3
tx vorr Pfund. F

æ— ———— —— — — — —
ö — Lversog vnn . x. emek in St. Ingbert.
        <pb n="511" />
        — ngbe I —
22 er 2 36—

L.. 7 6* *

—* 7
de Si. Nna prter rczkiger hund das wll dem Haudtblatie verbundene Unterhaltungsblait, mit der Dienstags- Vonnerstagt - und Sounteg
aver) erscheint udchentlich vie ren al: D ienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Adonnementspreis vierteliahrig 42 Krat. oder

72 Sibbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Naum berechnet.
Sonutaa, den 18. Augusft 1872

Deutsches Reich. WW

Augsburg, 15. Aug. Aus Berchtesgaden wird der .A.
sbditg.“ das Reiseprogramm des deutschen Kronptinzen mitgetheilt.
danach wird derselbe in Stuttgart bis zum 17. verbleiben. Am
ehteren Tage wird der Krouprinz den Fürsten Hohenlohe, einen
herwandten des englischen Köniashauses, zu Langenburg besuchen
id am 19. von dort nach Ulm abreisen. Am 22. wird er Ulm
xrlassen und in Augsburg eintreffen und dort bis zum 24. ver⸗
leiben, am 24. von Augsburg abreisen und in Dillingen zur
Inspizirung seines Ubdlanen Regimentes ankommen, am 25. dort
je Ramenstagsfeier des Königs Ludwig begehen, am 26. nach
Ingolstadt sich begeben, um Festung und Truppen zu inspiciren,
n'29. August endlich in Regensburg mit der Kronprinzeisin,
velche am gleichen Tage von Beschtesgaden abreist, —IX
ind mit dieser nach Berlin zurückkehren. V

Stuttgart, 16. Aug. Heute Vormittag hat auf dem
— DVV
elegenen Walde befindlich ist, die Musterang der Stuttgarter
garnison durch den deutschen Kronprinzen statigefunden. Das
nilitärische Schauspiel verlief bei herrlichem Wetter! in glänzen⸗
ꝛer Weise. J

Berlhin, 14. Aug. Einer aus Abgeordnetenkreisen stam⸗
nenden Mittheilung zufolge arbeitet Fürst Bismarck in seiner Zu⸗
rückgezogenheit an seiner Selbstbiographie. Es ist selbstverständlich,
aß dies ein Werk von unvergleichbat hohem Interesse wernen wird.

Beerelien, 158. Aug. Wie die rSprung gd born. ist
un neuer Mobilmachungsplan der Deutschen Stteitkräfte in der
lusarbeitung begriffen, der bis zum 1. Oktober in allen Theilen
Hllendet sei sol. Derfelbe umfaßt namentlich alch die Reorgaui⸗
sation des gesammten Berpflegungswesens und untetliegt darnach
Be auch die bisherige Einrichtung der Wagencolonnen, sowie
hie Bespannung einer gänzlichen Umänderung. F
8Berlin, 16. Aug. Die „Spen. Zig“ meldet, daß der
droßherzog von Sachsen⸗Weimar seinen Besuch zu der Drei—
Zaiser Zufammenkunft habe aumelder lassen und somit das Ein⸗
trefsen sämmtlicher thüringischer Fürsten festitehe.

(Zur Arbetjerfrage.) In Mainz hielt am 12. d.
derr Jul. Stumpf (der am 1. September auch in Kuiserslautern
ptechen wird) einen öffentlichen Vortrag über die geichichtliche Ent⸗
wickelung der Arbeiterfrage. Er beleuchtete insbesondere die fozia⸗
istisch⸗ ommunistischen c ysteme · von Owen, Four er, St. Simon
ixc. durch welche diese den Menschen eine gleichmäßige Glüchkseligkeit
iür ihr irdischss Dasein schaffen mollten, die aber -alle dem ge⸗
chichtlichen Entwickelungsgang der gesellschaftlichen Verhältnisse so
thr widersprechen, daß überall, wo ein Versuch damit gemacht
vurde, er kläglich scheiterte, zumal alle die Systeme den Menschen
is zur tiefsten Sklaverei herabwürdigen und seinen persönlichen
Dillen vernichten. Trotz der großen Summen, welche die provi⸗
orische Regierung 1 48 in Frankreich bewilligte, um das System
don Louis Blanc durchzuführen, lonnten keine sür den Arbeiter
zünstigere Resultate erzielt werden und die Staatsmittel waren
derschwnnden, ohne daß der Berichterstatter in der Nationalver-
ammlung darthun koante, was aus den Staatsm ttel geworden
st. Rendner kam dann auf die Selbsthitfe zu sprechen, welche er
als den einzigen dem Charakter des Menschen enisprechenden Weg
ur Herbeifülerung besserer gesellschaftlicher Zustünde bezeichnete (wo ⸗
dei nicht ausgeschlossen ist, daß Staat, Gemeinde, Korporationen,
bereine nachheifen, wo und soweit die Kräfte der Einzelnen nicht
udreichen). Als nun der Redner daran war, das System von
Schulze⸗Velitzsch weiter zu entwichein, wurde er von anwesenden
Sozialdemokraten mit tobendem Geschrei unterbrochen, so daß er
tinen Vortrag nicht beendigen konnte. Es gibt eben Menschen,
—XO
zagen konnen. Sie lassen sich hinreißen, ohne die geringsten Rück
ichten zu gebrauchen, urd glauben, der Freiheit das Wort reden
u aüssen, um der Tyrannei theilhaftig zu werden.

— —— — — — — —
7* F Asien. — — 2 6,.. 9
„In Jabsan wurde am 12. Jun die Eisenbahn wwischen
Yokohama und Jeddo, die erste in diesem, Lande gebaute Bahn,
unter entsprechenden Feierlichkei en eröffnet.
Amerika..
(Die geheime Korresponderz'der amerita
aischen Südstaten.) Die Regierung der vereinigten Staaten
raufte jüngnt von dem ehemaligen konföderirten General Picket fuͤr
die Summe von 15,000 Pfd. St. eine Qugntität von in Canada
inter sehr mysteriösen Umstäsiden entdedten Papieren, die angeb⸗
ich die Originale und bescheinigte Abschriften der Korrespondenz
ind, welche zwischen der koaföderirten Regierung in Rich nond und
deren geheimen Agenten in Canada während der Rebellion ge⸗
»flogen wurde. Die Authentizität dieser kuriosen Dolumente wurde
ingezweifelt, aber die amerikanische Regierung überzeugte sich, ehe
sie den Kauf abschloß, von dem echten Charakter und Werthe der⸗
elben und hat jetzt der Presse die Abschrift eines der wichtigsten
ind interressantesten dieser Papiere zugestellt. Es ist ein Bericht
an den konsöderirten Staatssecretär von Mr. Jacob Thompson,
dem geheimen Agenten der Konföderation, der zu dem Behufe nach
Tunada geschickt wurde, um in den Nordstaaten einen Aufstand zu
xganisiren, die in den verschiedenen —— längs den
Seegestaden internirten korföderirten G fangenen zu befreieien, die
Zauptstädte des Nordens einzuäschern, und in anderer Weise den
drieg in des Feindes Land zu tragen. Mr. Thompsfon war' mit
»er Summe von 700,000 Dollars in Gold und Wechseln auf
Ldondon versehen, ünd dieser vom 3. Dezember 18664 datirte Be⸗—
icht giebt Aufschluß über alle Projckte, die ex bis zu dieser Zeit
internommen hatte. Von diesen Projekten basirte eins auf der
Thatsache, daß ein großer Theil der Bevölkerung der No:dstaaten
»es Krieges müde war, der Rebellion Erfolg wünschte, und bereit
war, zur Herbeiführung dieses Erfolges vebülflich zu sein. Das
andere hatte zum Zweck, die Regierung in Washington durch Schä-
digung oder Vernichtung ihres finanziellen Kredits, sowie durch
Demounstrirung ihrer Unfähigkeit, ihren eigenen Staalen vor der
Invasion geheimer Agenten der Konföderation Schutz zu gewähren,
zu schwächen. Mr. Thompfon war nicht lange in Canada, als er
erfuhr, daß in ben Nordstaatfen eine Organiiation, „Der Orden
der Söhne der Freiheit“ genannt, bestehe, und er wurde bald in
Verbindung mit den Führ rn dieser Körperschaft gebracht. Ihre
Mitgliederzahl war groß,“ — sagte er — „ihre Prinzipien waren,
daß die allgemeine Regierung keine Autorität besitz', gegen einen
abtrünnigen Staat Gewalt anzuwenden, und daß die Staaten
ouverain seien; ihre Organisation war wesentlich militärisch, sie
»esaß ihre Divisions- Brigade-,, Regiments- und Compagnie⸗
Tommandeure.“ Mr. Thompjon erwartete große Dinge von dieser
Drganisation, und eine Zeitlang schienen seine Erwartungen nicht
anvernünftig zu sein. Der Plan beabsichtigte eine einhellige und
nergische Erhebung an einem betimmten Taze in den Staaten
Illindis, Indiana und Ohio und in eirer Versammlung des Gene—
ralrathes des Ordens wurde der 16. August für diese Erhebung
jestgesetzt. Mr. Thompson ließ es an Geldmitteln nicht fehlen,
Waffen und Munition wurden in großen Massen angekauft und
Asles ging gut, als das Projekt, durch die Aufstellung des
dvenerals M'Clellan zum demokratischen Präsidentschaits⸗Kandidaten
plötzlich einen Todesstoß erhrelt. Bis zu dieser Zeit hatten die
„Söhne der Freiheit“ gegliubt, daß ihce einzige Hoffnung in An—
wendung von Gewalt liege, aber so groß war die Popularität
M' Clellau's, daß sie jetzt glaubten, seine Erwählung zum Präsiden⸗
ten rürde dem Kriege ein valdiges Ende bereiten. Das Vrojekt
für die Erhebung wurde gänzlich aufgegesen, und Mr. Thompson,
der über die zur Förderung dieser Operationen verausgabten großen
Beldsummen jammer?!e, konnte sich und seinen Chef in Richmond
»amit troösten, daß die Ausgaben nicht „vergebens“ gewesen, da die
Befürchtungen der theilweise von der Verschwörung Kenntn'ß ha—
euden Regierung von Washington dieselde veranlaßt hatten,
mindestens 60,000 Mann aus dem Felde zu ziehen, um da⸗s
        <pb n="512" />
        Publitum zu Hause zu beobachten und einzuschuchtern. — Du

ibrigen Unternehmungen Thompson's waren sehr manchfacher Art.

ẽr arbeitete einen Plan aus für die Wegnahme des Ver. Staater

Zriegsdampfers „Michigan“, der damals in den Seen kreuzte.und

dem Militärgefängniß in Sanduaky, wo eine große Menge konfö⸗

derirter Gefangener inlernitt war, zum Schuß diente. Der Plan

chlug fehl. Dann wendete Thompson seine Aufmerksamkeit dem

Werke zu, den Finanzen des Feindes Verlegenheiten zu bereiten. ⸗41sch te o6.

Zu diesem Behufe gab er einem Bankier in Montreal. Mr. Petr⸗ ft Zweibrücken, 16. Aug. Im Laufe der nächsten Wog
ield, 100,000 Dellars und sandte ihn nach Newyork, um dort wird Sr. Exe. General Graf Bothmer zur Inspizirung der Gai
Bold zu kaufen, dasselbe zu ixportiren, für Sterling Wechsel zu nison (5. Jagerbataillon und 5. Eskadron des 5. Chev.-Regi mentn
derkaufen und diese Wechsel daun wieder in Gold zu konvertiren. hier eintreffen.

Auch mit diesem Plaäne richtete er nichts aus. Viel sträflicher .Die Oifiziere des in Meszz garnisonirenden preußischa
varen irdeß die Pläne, welche Thompson für die Zerstörung von Dragoner-Regimentes haben zu Ehren der Offiriere der vorüber
Figenthum im Rorden ins Werk setzte. Durch Vermittelung eines gehend in Metz und Wontigny liegenden bayer schen Chevauxrlegn⸗
zewissen Herrn Ninor Major verursachte er die Verbrennung Regimentes am 11. ds. ein sogenanntes „Schnitzelrennen“ veran
mehrerer Böte in St. Louis. Er schoß einem Herrn Churchill staltet, aus welchem der bayerische Chevaurlegers ˖ Lieutenant Hanf
in Cincinnati Gelder vor, um ein Brandstiftungs-Korps in dieser stängl als Sieger hervorging.

Stadt zu organisiren. Ein Oberst Martin, dem mehrere Versuche F In Crimmitschau isl eine junge Frau aus Furh
die konföderirten Gefangenen im Norden zu befreien, mißlungen vor dem Welluntergange geisteskrank geworden und am 9.
waren, und der Faugenblicklich nichts Besseres vorhatte,“ erbot sich gestorben.

ein Korps zur Einäscherutag der Stadt Newyork zu organisiren. 4 (Was Monar chen zu verzehren haben.) Der Cin
Man geslatiete ihm Dies, und die Felge war das wohtzlbelannte von Rußland hat täglich 25,000 Thaler zu verzehren; der Sulicn
dompsott, durch welches an einem gewissen Tage Säcke mit 18,000 Thaler, Louis Napoleon genoß vor Sedan 12,400 Tb«
griechischem Feuer“ in die oberen Räume fast aller ersten Hotels ler täglich, der deuische Kaiser gebietet über 8210 Thaler, Vilto
u Newyork placirt wurden, um dort ihr Werk zu verrichten. Aber Emanuel hat 8250 Thir. und die Königin Victoria muß sich mi
die Brennstoffe wollten nicht brennen, und, wie Thompson mit 520 Thaler einschränken.

gedauern bemerkt, „sein Vertrauen auf das griechische Feuer erwies 4 Geistliche Gater.) Die „Gazz. uff.“ gibt eine Ueberfich
ich als ein Mißgeschick“ Obwohl während seines Aufenthalts in der bisherigen Verkäufe geistlicher Güler in Italien, die in de
Tanada „eine große Menge Eigenthum durch Feuer zerstört wurde“ Eigenthum des Staates übergegangen sind. Die Gesammtsumm—
var er in leinen Ausgaben für diese und andere Zwecke so spar. vom 26. Oktober 1868 bis Ende Juni 1872 beträgt 361, 440,00
sam zu Werke gegangen, daß er zur Zeit seines Rapportes noch Lire.

rahezu 350,000 Dollars in Händen hatte, und er proponirte, das 5

nmeiste davon dazu zu verwenden, um die im Norden angeworbenn
Truppen zur Deserlion nach dem Süden zu verleiten. Der —X
Zericht, im trockensten und geschäftsmäßigsien Style abgelaßt,e
rines der Dokumente, die dem Macaulay, der es einst unternehme
mag, die Geschichte des Amerikanischen Burgerkrieges zu schreiben
sehr zu Statten kommen werden.

.. 4. Demeß veraniwortlicher Revacitexxx
9 Folgende Moͤbel, ganz neu,
Bekanntmachungen. schön und folid hearbeitet sind wegen
Ausschreiben. Mangel an Raum, zu verk ufen
In der Naht don 14 118. August J 1 Kanapee mit 2 Eessel,
zin wurden zum Nachtheile des Dienst⸗ —1 polirte ßzzießti
mechtes Philipp Ludt zu Ensheimerhof 6 eeed ie
mittlels Einbruchs folgende Gegenstände! * α
et Rähtisch mit Sanitzwerk,
Eine filberne Cyhlinder Uhr mit einerl Damenkoffer.
sdette von Messi g, woran Haken und J. Oberhauser.
Schlüssel; die Uhr hatte Sekundenzeiger — — —
e in inem Gehause von Neufilber. Oeute und * Syn und Feiertag
2. Zehn Thaler.
Wer über die abhanden gekommenen Ge⸗ E t 8
zenstaͤnde und den Dieb Auskunft geben
sann, wolle dies bei Unterzeichnetem thun.
St. Ingbert, den 17. August 1872.
Der lal. Landrichter
Kieffer.
Am H. Namensfeste Sr. Majestät
des Königs, Sonntag den 25. d8.
Mits., findet im Gasthofe zur Po st
dahier ein gemeinschaftliches Diner
datt.
Diejenigen Herren, welche sich dabei
detheiligen wollen, sind gebeten in der
zis zum 20. ds. Mts. bei Herrn
Conrad offenliegenden Liste sich ein⸗
zeichnen zu wollen.
heute Vanill- undd
Chocoladen⸗Eis
m der Conditorei von

zu 8 Rreuzer, nach St. Ingbert ar
den Marktptlatz. Wer mehrere Schoppe—
Milch nimmt, und fein eigenes Gefäß he

bekommt dieselbe ins Haus besorgt.
J. Guth.
Tüchtige Maurer
finden auf den Forts Mundols hein
und Niederhausbergen auf Accorlar
beit, gegen hohen Lohn dauernde Beschäftig
ung. Winterarbeit wird zugesichert, bei

Franz Jos. Usinger u. Ci

Rauunternehnaerr,

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Sicht⸗, tatismus·, Magenkramy⸗
ind Hämmorhoidalkranke heilt
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in hiestgen oder auswärtigen Blättern der
offentlichen will, erspart Mühe und Por—
tokosten, wenn er damit die Unterzeichneter
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schließliches Geschäft es ist, Anjeiger
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ist ein aus den besten vegetabilischen Substanzen gewonnener Extrakt. Es kann wohl kaun
ein besseres Mittel gegen allgemeine und specielle Schwächezustände, gegen Magen ˖ Gedarm
und Leberkrantheiten, gegen Hämorrhoiden, Engbrüstigkeit, Milzkrantheit, Flechten, sowi
gegen alle Krankheiten, welche von verdorbenem Blute und schlechten Säften herrilhren⸗
geben. Der Lebensweder befördert die Verdauung, reizt den Appetit, beseitigt die Em—
pfindlichkeit und Reizbatkeit und bringt neue Lebenslust in den erschlafften Menschen; er
st besonders auch bei Stdrungen des kritischen Alters zu empfehlen.

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in Maghyher'schen Garten. lin St. Jugbert.

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Ingbert.
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382373 335375 83 33323553337 23233533535*575 888
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233558 258385 833235 2e3 — ——— *287
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253335 5283 3532353 383233323338 3335253
2* * 2 — 2 8 3— 8
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52* — 338 A — 2 — 258.7 532. — * 32*7
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— 3838
2 ⸗ S.5 7.7 —72— — ae 8 2 2 3
7 22 2— E2 A 5 *25 33535 33538:338
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7EA * ** —A 22 2 —
.* * 222— 223822 2327325*
* 8 8* 7 *2332 —2783 125*233337* —
7F2 ẽ 23328 55325352 —— 322233
3 552 52583 3172232 33 25 *5 2253377
— F — — 3 5
53287 3 2358338 *3 ãS553
J * —2 p * * —
44225 3 522. 5. 2. 235 5338 283833
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— — 35s5533383337 —2733358 2338333
235 82353777 ———— 327 3236224 38 528
— 52582 — 5* —3— — 238 —2.28
* —— 2 5283 — —55283332 2 3235
—— 33222 579 335 —— — 6 2255 828
— 5323* 1323 333333333 3. 8 8 2 3.8
— ———— 53 223333 — 235
— ——— 5323 33328335 58 58384
* 2* —8 2 — 3— 25 3
772.33 * ⁊ 33535* 533323 323358 335675
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8 27 33535* 383 —— —2*57
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7 — 28 33383* 8 575. 22 3 * 8523535*
2227 — — 17323333 — 322332 22 —— 12325528
8. —38* 22332 —A 2.52 —2.52 233 32333
22. 75 — 7553583 2. * 2532 232.58 ———— 3 2325
* — —*5 9 833 2535 335 — * 37 223*2 82X 5268 25
*28533 51338738 27 325* —3853333
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23223* e 3* 5335 5 —X
23232 73533s— 53335 223 —2 53
2 * 2. 253 —2 5378 8285 52 58* *
— — 252 5233 2878 727* 7 25533 —
12524 23228187 27227 2— 5 * 525 38
216* 258333555 2.* — 2 2.33
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23532335.3* 2238355
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523333 58 3 —A 28
38 2 322 7333333—5533 238338 2238238
55332233 5233533838 A— 23533
2 33323 215533 28 23333233 —
— * — 2 * . —* 4
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522 5* 252 5686533 * 2255337 33
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        Sl. Ingberler AAnzeiger.

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bot SLAaabartert zeiger lund das mil dem Dauptblatte verbundene nnterhalungsblati, mit der Diendlagt⸗ Donnerstagt ⸗ und Sountag
mmer) ericheint vbchentlich vi e r in aun D ien z4ag, DonneraAtag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliahrig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

——
67

Am Gedenktage der Schlacht bei Mars la Tour.

Der 16. Auguft vor zwei Jahren war einer der ehrenvollsten
zage für die deuische Armee, vor Allem aber für das Branden⸗
surger Armeecorps, und darum wollen wir dieses Tages besonders
denlen, denn er ist entscheidend für den ganzen. Feldzug ge⸗
desen. Die Schlacht bei Vionville: oder Mars la Tour verlegte
en Franzosen den Rüchzug von Metz nach Verdun und machte
ihnen somit unmöglich, die Vereinigung der Armee, die in Metz
im Bazaine versammelt war, und der Armee,“ die bei Chalons
uer Mac Mahon's Oberbefehl fich befand, zu vollziehen. Dies
sber hatte zur Folge, daß die eine Armee nachher bei Sedan zur
— V— bei der Uebergabe bon
Netz gefangen genommen werden konnte..

Deshalb ist der Tag von Mars la Tour in der Kriegsge—

chichte ein so wichtiger, und er ist für uns um so denkwürdiger,
iz der Feind sich in groter Ueberzahl defand, und die deutschen
fruppen nur durch unerhörte Tapferkeit nund Zähigkeit seine Ab⸗
ichten dereiteln konnten. Denn, wie der neueste Darsteller dieser
Sdlacht (M. Lehmann im Jumi⸗ und: Julihefte der breußischen
sahrbücher“) ausgeführt hat, es war ein Heer von 33,000 Mann,
— Ueberlegenheit
mngriff. und ihm die Schlüfsel seiner Stellung entriß. Nach drei⸗
jundigem Kampfe dieht ihnen die erste Hilfe von 4600 Mann
u; dafür verstärtt sich aber der Gegner um 57,000 Mann: als
Verchaltniß — etwa am 3 Uhr — am ungleichsten war, sirit⸗
en 150.000 wider 88,000. Alles, was diesen dann noch zuge⸗
uͤhrt wurde, überstieg nicht 31,000 Mann, und dennoch behaup ˖
eten sie das Fesd

Das Ereigniß ist um so bewunderungewürdiger, da die Min
xerzahl sich örtlich in entschieden ungunstigerer Pofition befand.
die framoͤsische Stellung beherrschte die Plateaux der schwer zu
tsteigenden Höhen, war im Besitz der Mündungen aller Defileen,

m Befitz der Chausseen, welche die: Verbindung der Truppen er⸗
eichterten, waͤhrend die Spitzen der angreifenden deutschen Truphen
nühsem aus engen Thälern zu den Höhen emporftiegen, und —
in Umstand, der noch schwerer ins Gewicht fällt⸗die Franzosen
zatten die weit uüterlegentz. Infanteriwaffe, ihr, Gewehr war aus
fnfernungen wirtsam,“ in welchen unsere Waffe noch gar nichts
aisten konte. Daß unter solchen Umstanden die Minderheit die
eindliche Uebermacht nöthigte, von der mit alhen. Kräften unter⸗
nommenen Bewegung abzustehen und sie am Schluß des Tages
e halbe Meile weit zurückgedrängt hatte, e ein wohl in der
anzen Kriegsgeschichte noch nicht dagewesener Fall..

Zwar haben sich nuch bekanntlich die Ftanzosen den Das VLondoner Blalt „Economist“ widmet der europäischen
Tages zugeschrieben, und daran ist jd so viel vchtig, daß sie den dage einen Artikel, der die Momente, aus denen sich dieselbe zu⸗
infrigen einige Vortheile, die diese in dem gi tügften Momente samimensetzt, in größter Vollständigkeit und nüchternster Schärfe
— hprüft und zu dem Resultat kommt, der Friede Europas sei ge⸗
zes Chauffee⸗Abschnittes zwischen Vionville ui. Mart ?ar ounn rteund Europas stehe am Beginn einer Aera commercieller
und den Besitz dieses Dorfes e ——— und Blüthe, wie sie vorher nie dagewesen sei. Trot
AIber was win dentr Nes grgem die Haliptsache sagen.n se die ber⸗ protectionstischen Ideen der Hrn. Thiers werde auch Frant-
Franzosen den mit der ganzen Armee don Mesßz am 13. August eich seinen reichest Antheil daran haben. — Dieses wäre Frank
rüh begonnenen Marsch, auf ziber, Straßeir nach Verdun, nicht reich wohl zu gönnen. Denn die „Straßb. Ztg.“ findel bei ihrer
ortsetzen konnten, duß sie die Pofitionen, die sie am Morgen des neuesten Prüfung der Activa des französischen Staatsschatzes, daß
16. August inne haͤtten, Viondille— — Trouville und die ꝛin beträchtliches Defizit schon jetzt als unabwandbar anzusehen sei,
Adliche Straße vdii ⸗ Verdun hatten tdumen iasseh unð daß Aber indem sür das laufende Jahr von den Steuern wenig über 50
aupt Bozaiue nach der Schlacht vom; 16 sein, großes Heer in die Millionen Mehreinnahmen gegen 1870 zu erwarten sind, während
urmittelbare Nähe von, Meß zurlidnahm. 37 dr. Thiers auf wenigstens 300 Millionen gerechnet hat.

Und dies Alles gegen eine? Armee,die orst in- dein Äugen · 75 van
nicke, wo man die Ueberzeugung gewonnen, daß die französischen
Truppen in Metze eine Offensive. in östlicher Richtung nicht weiter
veabsichtigten, sondern ihren Abmarsch nach Westen bewerkstelligten,
em Uebergang über die Mosel auf weiten Umwegen und durch ein
Lertain, welches die Verbindung der Coips unter einauder im
zchsten Grade erschwerte, vollziehen mußte, und daber mur in
wacheren Abtheilungen auf die Rückzugslinie des Feindes tref⸗

onnte!

Ez ist aber auch an diesem Tage von den deutschen Trup⸗

pen, die dabei betheiligt waren, den Divisionen Stülpnagel und Bud⸗
denbrock (5. und 6.), der Brigade Wedell, der Division Kraazz,
der Brigade Rex, der 49. Infanterie ⸗Brigade, der Cavallerie⸗Di⸗
ision Rheinbaben, der Garde⸗Dragoner⸗Brigade, der Cavallerie⸗
Division Herzog Wilhelm von Mecklenburg und der Artillerie des
II. Armee⸗Corps mii einer Unerschrockenheit und einem Ungestüm
gefochten worden, die Eavallerie machte so gewaltige und todes⸗
mithige Angriffe und die Brandenburgische Infanterie hielt mit
olcher Hartnäckigkeit an ihrem Terrain fest und stand vom Mors
jen bis zum Abend in so unerschütterlicher Beharrlichteit des
Zampfens daß dieser Tag: zu den ruhmvollsten für die Arniee
or Allem aber für die Brandenburger zählt. —

. Dir-Brandenburger haben bei Vionville und Flavigny wieder
zewiesen, daß Friedrich der Große Recht hatte, als er sagte:
vahmen fie ihm Alles, Land und Leute, und ex behielte noch seine
narkischen Regimenter, dann wolle er nichts verloren geben.
        <pb n="516" />
        Aus Kiefersfet Uden (Oberbayern) wird berichtet, daß
die „Unfehlbaren“ fich dorteine eigene Kirche gebaut habem weil
sie es nicht durchsetzen konnten, die Pfarrkirche, in- welcher täglich'
der alkkatholische priester. Birnard Gottesdienst Hult, für sich zu
bekommen. J.

Sfraßburg, 17. Aug. Prinz Friedrich“ Karl wird am
26. d. M. von Metz kommend hier eintreffen.

—Berlhin, 15. Aug. Von unterrichleter Seite wird gleich⸗
jeitig mit dem Entwürfe eines Unterrichtsgesetzes, deffen Vorlegung
an den Landtag in Aussicht genoinmen ist, eine Revision der drei
Vollsschulregulativen und eine neue Schulordnung avisirt.
Berlin, 15. Aug. Die Vorarbeiten für das Heeresersatz
Beschäft in Elsaß⸗Lothringen sind so gefördert, daß die Aushebung
im Oktober beginnen und int Nobember beendet sein kann.Die
Verhältnisse der Landwehr sind bereits festgestellt. Die Aushebung
wird zuerst unter moͤglichster Berücksichtigung der persöͤnlichen Ver⸗
hältnisse vorgenommen.

Berlin, 16. aug. Die „Sp. Z.“ bringt heute einen Leitartikel über
„die neue VBefestigung von Paris“: Den geographischen Ausführungen
vesselben ist zu entnehmen, daß ein Belagerer von Paris künftig nicht
mehr, wie 1870, einen Kreis von 11 Meilen, sondern einen von
fast 20 Meilen zu besetzen habe und daß er für den Beginn eines
artilleristischen Angriffs mit 300 Geschützen nicht mehr auskommen,
sondern diese Zahl wenigstens um die Hälfte wird erhöhen müssen
WVerschiedene Pariser. Blätter,: wie der „Courrier de France“,
Opinion nationale“ ꝛc. werden nicht müde, wegen der umfassen⸗
den Befestigungsarbeiten welche die Deutschen angeblich in Belfort
ausführen sollej, LCarm zu schlagen. Das: erstgenunnie Blait hat
dekanntlich schon ermittelt⸗ daß der deutsche Generalstab in eine
aor Kurzemran-den Fürsten: Bismarck gerichteten Denkschrift. aus⸗
geführt habe, wie der Besth Belfort's für die Sicherheit Deutsch
lands unerläßlich sei, und daß daher demnächst Unterhandtungen
mit Frankreich wegen; des Eintausches dieser Festung gegen anderes

Grenzgebiet eiungeleitet werden sollen.: Zuvor werde die von dem
Brafen: Moltke selbst insperirte Denkschrift einem eigens von dem
aiser: Wilhelm zu diesem: Behuf ernannten Conseil zur Begutacht⸗
ung unterbreitet werden. »Die Franzöfische Coxrespondenz fann
dem gegenüber nusdrütklich versichern, daß in der Pariser Botschaft
des Deutschen Reichs absolut michts bekannt ist, was auch nur zu
einem dieser Gerüchte hätte Aulaß geben können.

In Rom scheint der; Mißerfolg, den die klerikale Partei bei

den Wahlen erlitten hat, weitgehende Folgen haben zu sollen, die

ch zunächst in dem Gerüchte von einem Entlassungsgesuch des Cu
zinals Antonelli ungekündigt' haben dürften. —

4* Wren, I6. Äug.“ Das Gefolge des gaisen auf der Reh
aq, Berlin Sestehtt ezner Meldung der-,Presse? zufolge, aus den
Ztaatsminister Graf Undrassy, dem Staatsraih Braun und zu
Sekretären, den Generalmajors Graf Bellegarde, Graf Pejacsedi
den Majoren Graf Uexkuell, Graf Grünne, dem Vorstand de
Militärkanzlei, Oberst Beck, im Ganzen aus 40 Personen. (T.P
4 ν5*

fKaiferstlautérn, 17. Aug. Wie die „Pf. P.“ au
icherer Quelle hört, wird der Finanzminister v. Pfretzschner dem
nächft zum Besuche der Ausstellung hier eintreffen. — Dit Prßz
richter haben gestern ihre Berathungen fortgesetzt, aber noch nich
efinitiv geschlossen; im Ganzen sollen bis jetzt 27 goldene Me.

aillen zuerkanni sein. bri
7 Gersbach, 17. Aug. Gestern Abend verunglückte bein

Bassiren unseres Ortes mit einer Fuhre Stammholz der Udere

deinrich Scherer von Windsberg. Beim Herabfahren der steiler

Irtsstraße zersprang die Wagenbremse, und Scherer, der vorsprang

im die Pferde beim Kopfe zu ergreifen und ein Durchgehen dei—
elben zu derhüten, wurde durch einen Stoß der Wagendeichsel zu
doden geworfen, worauf Pferde und Wagen über ihn weggingen
dierdurch an Kopf und Unterleib füchterlich zerquetscht, gab der
unglückliche sogleich seinen Geist auf.“ (Pirm. Anz.)—

P Sperer, I7. Aug:“ Von gestern ab find die Kohlen
ateise auf der Mittelberbacher Grube auf 25 kr. Loco Grubenhald
und auf 27 kr. per Zentner ab Bahnhof Bexbach ginschließlich des
radgeldes frstgesetzt worden. (Sp. A.) 7 2322 3
ar Den Leh rernn an den Volksschulen die angenehme
Kachricht, daß die Verzeichnisse über ihre Dienstalterszulagen, mit
den Zuhlungsanweisungen versehen, in den nächsten Tagen in dit
Hände der Einnehmer gelangen. Die Zulagen werden, so weit sie
berrits verfallen sind, sofort an die hetreffenden Lehrer und Ver—
weser ausbezahlt werden. (Pf. NK) α.

F. Maimz, 160 Aug. Der: „Germania“ wird unter dem 15
J. don hier telegraphirt: Gestern Abend um 7 Uhr wurden sämmt
liche Je suitenpatres aus dem Beichtstuhle gerufen und ihnen durd
ʒen Polizeiconmissär alle seelsorgischen Funktionen: Beichthören
Predigen, Religionsunterricht, Exercitien-⸗Ertheilung ꝛc. verboten.

S. x.. Demeh, verantwortlicher Redacteur.

Todes⸗Anzeige.

Mit schmerzlichem⸗Gefühle widmen
wir theilnehmenden Verwandten, Freun⸗
den und: Bekannten die betrüberde
Nachricht, Adaß es dem Herrn über
Leben und Tod gesallen: hat, unsern
theuren undergeßlichen Sohn

I Zakob Schüß,

ESZegelewefhere
gestern Nachmitiag um 4Uhr nach

langem schweren dine seinem 34.
Jahre zu sich in ein besseres Jeuseits
abzurufen.

Wer den Dahingeschiedenen näher
kannte, wird unsern großen; Schinerz
zu würdigen wissen.
Um stille Theilnahme bitten
Schaafb rück, den 19. Aug. 1872.

Die tieftrauernden Eltern.

Die Beerdigung findet, Mittwoch

Nachmittag 2 Uhr von der Schaafbrück
nach dem Friedhof in Bischmisheim fiatt.

F
Durch jede Buchhandlung ist zu be⸗
ziehen, in Faiserslautern bei
J. J. Tascher
7 9— —
Ueber Gespenster
in Sage und Dichtung, Zwei
akademische* Vorträge von Dr. K.
N. Pabst, Professor an der Berner
Hochschule. 8. br. Preis 42 Kreuzer.
„Den Freunden der Sagenwelt darf
dieses feine und geistreiche Schriftchen,
das das Gespensterwesen in allen sei⸗
nen Phasen, wie es uns im Gewande
der Poesie und Sage entgegentritt.
turzsschildert, bestens empfohlen werden.“
(Lit. Mittheilungen).

Mit dem heutitzen Beginni

des Dreschens meiner Früchte

st der Durchgang durch die Einfahr!

meines Hauses und das Wasserholen

an meinem Brunnen im Hof untersagi

und ist der Eingang zu meinem Garten

hinter dem Haus geschlofser·

St. Ingbert, den 20. August 1892.
Jakob Schwarz, Mezzger.
* Frankfurter Börse
.. vom 17. August 1872.
Preußische Friedrichs dor 0 538-609
Piftolen941-43
dollandische 10 fl.⸗Stücke., 0 88466
Ducaten . ..⸗ 38 34-86
20Francs⸗Stücke . 8 29 20/2- 21*
rnglische Souverei gns..1149-61
— Dollars in Gold —VVVV 2 2526
AII. Vfäãlʒische Industrie-Aussleslung
—8 in Kaiserslautern,
vom 14. Juli bis gegen Ende September 18722.
Bei allen pfälzischen Bahnstationen können Eintritts—
Billete zur Ausstellung gelöst werden, in welchem Falle das
einfache Fahr-Billet 2 Tage giltig ist und zur freien Rück—
fahrt berechtigt.
Das Centraleomite.

——
Tüchtige Maurer
iaden auf den Forts Mundolsheim
ind Niederhausbergen auf Accortar⸗
zeit, gegen hohen Lohn dauernde Beschäftig⸗
uing. Winterarbeit wird zugesichert, bei
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St. Ingbetler Anzeiger.
3 — —8* — — 46
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— — J 7 —ES 7U : 2 —:9
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— i erer sund dat mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstagt⸗, —XE
ner) exicheint vbchentlich vi e rin al: Dienstag, Doner sta z Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 40 erzu oder
e, uz Sitbergr. Anzeigen werden mit4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschtift oder deren Raum berechnet *
3432 A — Dounerstag, den 22. August *2 J er — * 67 1872
5 22 —2* — —— — — Gr — U5v — —
Deutsches NReich. zestehenden Ordnung und die Zerstörung des hürgerlichen und
Muünchen, 18. Aug. Die vom Verwaltungsralhe det nateriellen Baues der europäischen Staaten gerichtet sind. Eine
Jerichtsvollzieher eingereichten Gesuche um Genehmigung der Stae nge Annäherung von Rußland, Deutschland und Oesterreich wird,
len eines Penssionsvereins für dieselben sowie um Verleihung vie „Golos“ betont, die Schwärmereien der französischen Chau⸗
ax juristischen Persönlichteit an den zu gründenden, Verein sind diuisten von einer möglichen „Revanche,“ wie sie durch den Erfolg
om Jussizministerium dahin beschieden worden, daß es dasselbe her französischen Anleihe hervorgerufen worden sind, für lange Zeit
geit nicht für angemessen erachte, die Gesuche einer näheren erstreuen, wird Fraukreich zeigen, daß es quf eine. russische Alliance
dürdigung zu unterziehen, da durch die in: Aussicht stehende Ein- jegen Deutschland nicht zu hoffen hat 7
ihrung eines deutschen Civilprozesses die bayerische Civilprozeße NRicht weniger, fährt das rusische Blait fort⸗ wird diese
efetzgehung eine wesentliche, auch das Institut der Gerichtsvoll⸗ Annäherung dazu beilragen, die Gerüchte von der Möglichkeit eines
eher berührende Umgestaltung erfahren werde und es bei der drieges zwischen Deutschland und Rußland um der Ostseeprovinzen
gewißheit des · Umfanges des seinerzeitigen. Wirkungskreises vislen zu zerstreuen oder wenigstens für einige Zert verstummen zu
er Gerichtsvollzieher nicht rathsam erscheine, eine so wichtige Eir⸗ 'assen. Auch wird sie die letzten Hoffnungen der Polef von der
ichtung wie die in Anrechung gebrachte, auf unsicherer Grundlage Wöͤglichkeit einer Wiederhersteliung eines unsinnigen' Polens mit
u schaffen. (N. Corr5c. sterreichischer Hilfe zerstören. Die orientalische Frage wird jetzt
Muünchen,; 19. Aug. Der neuernannte Bischof von Speier, ach der letzten Ministerkrifis in der Türkei, die unzweifelhaft dem
de. V Haneberg, hat heute Nochmtiag den im Konkordate vor- kfinflusse Englands und Frankreichs beizuschreiben ist, ebenfälls
chtiebenen Eid in die Hände des Konigs abgelegt, “ wover der weifellos einen Gegenstand der Berathungen: der Fürfien uuend ihrer
dönig pom Staatsminister von Latz und den Chefs der k Hofstäbe Ninister ausmachen, und die seste· Uebere insti mnng Deutschlands,
mgeren war. Der Hr. Kultusminister hatte den neuen Bischof kußlands und Desterreichs laßt hoffen, daß für ihre Lösung aus
m Benediktiner⸗Kloster abgeholt und in die l. Residenz geleitet dieser Uebereinstimmung viel mehr Gewinn gezogen werden wird,
ind ebensos geleitete er denselben nach derEidesleistung in das als aus dem Gegenseitigen Mißtrauen.“ 1ανα
Ulostet zurück. eee e Dre dden, 19. Aug. Der Kaiser von“ Oesterreiche trifft
München, 20. Aug. Durch die in den! nächsten Tagen im Gr. September zum Besucha dez sachsischen· Hofes in Dresden
u erwartende kr Entschließung werden die Gesetzgebungs-Ausschüsse in zund begiebt sich von da aus am 6. nach Verlin. n
eider Kammern auf den 10. kommenden Na einberufen. Koln, 18. Aug. Jüngst ist selnrns des Cultubmigisters an
Gaiferzau tern, 20. Aug. Finanzminister v. Pfretz- ulle kgi. Regierungen die Verfügung! erlnfsen wordenz nicht nur
dner ist heute Befuche der Industrie Ausstellung hier eingetroffen. n den Fällen, wo die größere der. Dinete Frcommunication vor ⸗
Berbin, 17. Aug. Auswärt'ge klerikale Organe wollen liege, sondern auch da, wo Jemand' sich einsach als Altkatholik
uus sicherster Quelle wissen, daß die von der Reglerung ausgestellte äre, ihres Hilfe zur Beltreibunge neutatholischer Kirchensteuern zu
Untersuchung, pelche Irden als mit den Jesuiten à erwidide“ an⸗ versagen, 122e rert
enommen werden? sollen, zu dem Ergebnisse geführt hat, daß deme Frankreich 3
ächst daß Jesuitengesetz auf folgende Orden angewendet werden Die deunischen Truppen, welche im Augenblicke im Lager: von
vird: die Redenspioristen, die Lazaristen, die Schulbruder die Thalden 8 wegen der Feldübungen sich befinden. Sleiben dort dis
zchulschweftern und die Dames du sacré coeur. i pun 130 Sepiember. D J
Jerbin. Fuür den Fall einer Mobilmachung gegen Frank· Amerika. 3
vich ist eine neue auf den Eisen hahnbetrieb vezügtiche Vorkehrung“; zu. Ein. Zelegkamm des General Rocha dieldetn daß die Kuhe
etroffen worden.n SxcGeneral Kaunmilien zurr Srubpentransporte n Mexiko 'vollständig hergestelltisten. Sämmillkehhe Führer der
at die saͤmmtuchen Dinien ⸗Kommisstonen “aufgefordert, binnen Insurgenten haben sich entweder —— ergebew
urzer Frist ein Verzeichniß dexjenigen Wag ein uud Lol om o- »der sind von den Reaierunastruppen gafanen dentimen wordene
ide aller Bahnen ihrer Rondbe einzüreichen, welche-die Maxi⸗
aalhöhe von 18 Fuß BegZolle nicht uübersteigen Der Grund 2 tyyy
iegt darin, daß Wagen und Maschinen von einem diese Grenzen 7St Indberr2NAugust. Den. Eisenhutlenwerlsbe
bbersteigenden Hoͤhenprofilen die niedrigen“ Tunnels in den Bogefen fißern Herren Gebrüder —— von den Preis⸗
nht passiren köͤnnen. (F. Z)2 chtern der III. Pfulzischen Enduittie-visstellung die goldne Me⸗-⸗
Wir haben heute besonders von einer eingehepden Resprechung vaillenerfanen 9J —WV
¶b. Drerhed sere Gisatũebtanft in umn Welersburdet Golos? —Ein die Pfoln ß and zuoleih ein Sporn⸗
dotiz zu nehmen nd beg qus dem helteffenden Acutet foͤlgende ür sie auf dem Gebie dusrte iumer gmehr nach Vervoll⸗
dk men bder wichtigsten Beralhungsgegenstände ommnung zu streben ur Sorle diß Mister bou Pfretzschner
ci der bebötstehenden Zusammenkunft der beiden Kaiser Franz jach: seinem Besuch der Jusstellung iberdies⸗ aͤußerte? Nach den
osef und Wilhelm- sagt Golog!c⸗wird wahrschänlich die Frage ——— sei aber erstannt noch
ilden. welche gemeinsamen· Maßregeln Oesterreich und npcd dehr,⸗ das Erwaͤrtett deutent übertroffen zu staden7 nach 'e iner
rͤgliche rweise gegenüber den Ansprüchen? des datholici n.us er · Ueberzeugung könntz MAtigen Kreile rine dotfft
reifey konnen, der nach der Prvciamitung der Fgufallibilltät des“ dustrie-Ausstellung i ugem ,
zapstes den kuropäischen Kegierungen formell den Krieg erklari 353 86 — e Aug.Gestern· Abend ist Se. Ete.
t und: die Unterlhanen zur Kufl hnung gegen fie isnr r. Divisions Eer af⸗B.onh merehier eingetroffen
pdalt anstacheltlr Keind Regietung kann dulden, daß ihre Unter⸗ und ini ,Zweibtücke »gstiegen.“ Heute Bormittag nahm
hantn irgende eine! nudere Gewalte: nußer den“ in ihrem Lande die Inspfzirung des dillons ihren, Anfang. VRöchstens
eltenden Gesetzen anerkennena t wird auch Se Erch Benetal Frhr,v. Heq Aln a n
Nicht unwichtig wirdrduch die Theilnalme Rußlands an den unsere Stadt wied“ —
Jerhandlungen in Betreff der Einihung sein, welche Angefichts der fKaiten 7.. Aug. Dex. Vorsitzeude des
nöglichen Wahl eines Nachfolgers Prus II. awm ustreben ist, ob⸗ Centraͤlcomitet, Hett che, erhieltsoebint vonn Berlin aus
lleich das Interesse Deutschlands und Oesterreichs- in dieser Frage durch den Kabinetsr. irant 300 Mark Reichzmanze zum Au⸗
atürlich größer ist, als das des griechijch-orthodoxen Rußland. dauf von Loofen der : hen Induftrie Ausstellting firx hee
ochließlich soll, wie man versichert, bei der Zusammeclunft in Berlin Mc 77 aiserin Augusta.“ d
ir Frage von · ver ·fvgenra mten· Internationaten vehandelt werden· ku tg es ta — xN 20. Ang: · Bei der gestelgen stact⸗
eren Lehren und Handlungen offenbar auf die Niederwerfüng der gehabten Berst gerung der Herrn Heinrich Jaänissch gehörigen

—
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        am Baknhofe gelegenen 41 Bauplätze nebst der A
tion wurde ein Preis von circa 90, 000 fll. erzielt. Die Bahn ·
hofrestauration kauffe der bisherige Pächter, Her Kraffit, um
Preise von 25,000 fl. (N. Ztg.... 6 I
fNeustadht, 20. Aug. Ein Act brutaler Rohheit wurde
porgestern auf der Kirchweihe zu Lachen verübt. Der dortige 80jäh⸗
rige Polize diener wurde nämlich von einem Burschen aus gering
jügiger Veranlassung der Art mißhandelt, daß man an seinem
Auftlommen zweifelt.
Speier, 19. Aug. Dem kgl. Rector am Nealgymna⸗
ium, Herrn Wilhelm Faber, ist nun auch der Leiter der humani⸗
tischen Anstalt im Tode gefolgt. Gestern Vormittag um 8 Uhr
st Herr Joseph Fisscher, Rector des Lyceums und Gymnasiums,
kgl. Professor und Kreisscholarch nach schwerem Krankenlager ge⸗
lorben.
F In einem deutsch⸗amerikanischen Blatte finden wir folgendes
zübsche Verslein: VV
Wer die Geschichte der Jesuiten kennt
Und fie trotzdem noch „Bürger“, „Deutsche“ nennt,
Der nennt mit gleichem Rechte in der Thaaauu
Die Wanze: .......„Schlafkamerad.“
Bolkswirthechaft, Handel und Verkehyhrr
Breslau, 19. Aug. In der heutigen Sitzung des gestern
roffneten 23. Deutschen Genossenschaftstages wurde der Antrag der
Anwaltschaft auf Errichtung von Zweigbereinen bei den Creditge⸗
aossenschaften angenommen, der Antrag der Mannheimer Volks⸗
bank, die Stammantheilhaber an dem Reingewinn des ersten Jahres
heilnehmen zu lassen, sowie ein Antrag des schlesischen Unterver⸗
bandes auf Begrenzung der Spareinlagen wurde abgelehnt.

III. Pfälzische Industrie Ausstellung.
.. Kaiserslautern, den 17. Auguͤst 1879

Bom Moniag den 12 bis Donnersiag den 15. d. Mise waren de
dreisrichter damit beschäftigt, die ausgesteilten Erzeugnisse zu prusen und *
eurtheilen. Wahrend bei einigen Gruppen diese Thätigkein schon am erstg
kage zu Ende geführt werden konnte, waren bei anderen 5 B. der L., vi
ind XII. Gruppe die Herren Preisrichter zum Theil noch kurz vor der Ple⸗
tarversammlung in Anspruch genommen. Man darf sagen, es wurde in die·
en paar Tagen viel gearbeitel, und zu großem Dante find wir den au.
wärtigen Herrn Preisrichtern verpflichtet, welche mit nur einer Ausnahm⸗
alle 33 — find und zu einem undarteiischen Urtheil sicherlich viel —E
ragen haben. — 2.

Donnerstag Nachmittag 4 Uhr fand unter dem Vorsihe des k. Regier⸗
angscommissars, Herrn Regierungsrath Scharnberger, die Ple narfitzung der
Preisgerichts und des Centralcomite's statt, welche 4 Stunden dauerie. Ihn
olgte Tags darauf eine zweite von 2 Uhr Nachmittags bis 8 Uhr Abend
In beiden anstirengenden Sitzungen konnten nur die goldene, filberne und
proncene Medaille zuerkannt werden. Die Preisrichter der V. Gruppe wur
den noch zu einer Separatsitzung mit dem Centraicomite veranlaßt indem
ius dem Referate des Gruppencommissärs die nöthigen Anhalispunkte zui
Prämiirung sich nicht ergaben. Die Zuerkennung der Diplome, sowie di
Bezeichnung derjenigen Äussteller, welche ehrende Erwähnung im Berichte
rhalten sollen, mußte auf Anfang der nächsten Woche verschoben werden.

Goldene Medaillen wurden 27 zuerkannt.

Die Paeifevertheilung erfolgt am 25. Angust, dem Geburtis⸗ und Na—⸗
nenstage Sr. Majestät des König Ludwig II. nach dem Festgottesdienste im
drafft'schen Saale.

Der Besuch der Ausstellung ist fortwährend ein sehr bedeut: nder na⸗
nentlich seitdem die Kaiserin Augusta hier anwesend war. In ver Zeit vom
14.-831. Juli belief sich der Erlss aus den an pfälzischen Vahnflatieme
abgegebenen Eintrittsbilieten auf 41583 fl.

Abonnementstarten für die Dauer der Ausstellung zu 2 und 1 Thlr.
wurden bis jetzt 1025 gelöst. Auch die naturhistorischen Sammlungen in
der Kreisgewerbschule, die Gemäldeausfstellung und die Ausstellung del
ayerischen Gewerbemuseums erfreuen sich fortwährend eines seht zahlreichen
Besuches. Rur beispielsweise sei angeführt, daß vom . 16. Auguß 7
Bersonen das naturhistorische Museum besuchten.

ic. X. Demetz, verantwortlicher Kedacteur.
Bekanntmachung.
Zu dem bevorstehenden, voraussichtlich
im 15. September d. J. siatt findenden
Bergfeste sollen ungefähr:
3000 Pfund Ochseunfleisch
1500, Echweinefleisch &amp;
6000 Brod
m Wege der Submission beschafft werden.
Offerten mit entsprechender; Aufschrifi
ind bis Dienstag, den 27. d. M.
zortofrei und versiegelt hier ernzureichen,
an welchem Tage, Nachmittags um
3 Uhr die Eröffnung der Offerten im
stestaurationsgebäude hierselbst stattfindet.
Die Bedingungen loönnen auf dem In⸗
pectionsbüreau hier eingesehen oder gegen
Erstattung der Copialgebühren abschriftlich
dezogen werden. *
Grube Heinitz, den 19. Angust 1872.
MKMäönmnigliche Berginspection VII.
Sirchme“ EElversberg.
Am Sonntag.
Montag und
Dienstag
Tanz⸗
musik
bbei Peter Winter.
Füͤr gute Speisen und Getrönke
destens gesnroat

Um mit den nmoch vorräthige Sommerwaaren vollständig zu
cäumen, habe ich die Preise derselben bedeutend reduzirt und erlasse von jetzt ab
Kleiderstoffe bunt Schottisch die Elle zu 14 Krzr.
desgleichee ,in schwerem Rep 20
desgleichen Alpaca in allen Farben 88,
Unterrockstoffe gestreifte schönste Dessins 5
desgleichen halbleien 25
desgleichen do. in doppelter Breite 24
Siamosen 9 11 .
sRölshee— 12
Herren Auzüge (Rock, Hosen und Weste) s IJ. 45 ke.
Arbeits Jacken und Hosen 130,
desgleichen für Knaben ,124
Kinder Anzüge (complett) 2,30
Siamose Arbeitshemden 130
Serren Hemden feinsst . L,48
SommerBurkin in großer Auswahl ebenfalls zu herabgesetzten Preisen.
—EXDD——
—A 7 7
TANZGMVUBSIK
bei Peter Schweitzer
auf'm Hoͤfchen.

Der Brodpreis fuͤr die Stadt St.
Ingbert ist von heute an bis zum nachsten
Donnerstag (Fruchtmarktstag) fesigeftellt:

Korabrod 8 Klgr. 24 Krzr. Wein⸗
brod 10 Ktzr.

Durch jede Buchhandlung ist zu be⸗
ziehen, in KRaiserssslaukern bei
J. J. Tascher
Ueber Gespenster
in Sage und Detun Zwei
ademische Vorträge von Hr. K.
. Pabst, Professor an der Berner
Dochschule. 8. br. Preis 42 Krenzer.
Den Freunden der Sagenwelt darf
dieses feine und geistreiche Schriftchen.
das das Gespensterwesen in allen sei⸗
nen Phasen, wie es uns im Gewande
der Poesie und Sage entgegentritt
larz schildert, bestens empfohlen werden.“
(Lit. Mittheilungen.)

Frucht · Brod⸗ Fleisch rꝛe. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 22. Augusl.

Weizen 7 fl. 5. tr.. Korn 4 fl. 13 ke
Verste Areihige. 4 fl. — kr. Gerfte dier⸗
reihige, 3 fl. 26 ir. Spelz 4 fl. 80 tr.
Spelzlern — fl. — tr. Dinkel — s.
— kr. Mijchfrucht — fl. — kr. Hafet
3 fl. 20 ir. Karioffein 1fl. 40 kt. Her
bufl. 30 kr. Stroh 1 fl. 15 kr. der
Zentner. Weißbrod U Kilogr. 19 kr
tornbrod 3 Kilogr. 23 kr. ditto 2 Kilogr.
1Gtkr. ditto 1 Kilogr. 8 kr. Gemischtbrod?
dil. 32 ir. 1Paar Weck 100 Gramm 2 kr.
Rindfleisch 1. Qual. 20 kr. 2. Qual. I8 kr.
Falbfleisch 18 kr. Hammelfleisch 18 tt.
Zchweinefleisch 20 kr. ber Pfund. Butter 33
ir. per Pfund.

—ohns Modicin.

3rust- u. ungeon⸗
rranke fuden auf naturgemaesem
Wege zelbst in verrweiselten und
ron den Aerzten für unheilbar er-
clarten Fällen radicale Heil-
umg ihres Leidens

olme Medicin.
Jach specieller Besechreibung der
Tranbh vit Nahoros brieflien dureh
J T. Fickert, Berlin

n Vr. 23.
nus Maedidin.
— — — — —
Redattion. Drud und Verlag von F. X. emeß in ETIngberi

wothehea
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        V

7 * 5z31 * * 9
53555 — —— — 33 ——2—3 3—3533523253323
3 — 3 3 — —33353
⸗ 25 852 88* —A 8 — —8 222 * ———

—— — ——— 282 — * — *æ55 32 835
23538333 3 38 8 2

258 — 2 538 —A —— 2380 5222 *

32 555583* 3 5 23253 3 2537
53222 * J 5—5 525885— 555 23232 —2z25822— 5

5332 —2z24 ———2— S 522—2 ——— 5552322 2553823 —
33 35—25828 5853555. 55325 *555 55 ——5— 8232——
53*2 5332 — 28 ——— 52283 ——
5 —— — 2* 2 * 22 —222 — S 28 — —2 —56333 — Aã

8—2525 — 8— 55258 ——5⏑ 83 562223822 —AE —

—A 22 5553282 8 * E 2 3 —6 622
353 — — — 3—28
22 —552c 3 ——5 3—22 —32—332

3*8 —zsBE —2—2 5225322 3 3E3 2——— 3 3 3
— 85 — —32 2 — 5 533 2 5 22 — 7 1523 25 e2 5 2*
33 3 — 533 2 33—3 —82

245 7 —A — 2.— 5222353 — 55 23558 2
»8 2* 22 —A——— 22 —5—— 58* 8 228 *— 5—238 —

22 —IIcE 323 *—25 22 * —— 258 132 * S5* 52238 ——
2 ———c—72* — 2335 5E— 25— —A— 8 27
2232 857 32 8 228* * —— 52 53* — ⏑—
33*23———33 53—338* E 58253* 25 53—223 —
234 — 5 3 8 2275* — s—* 5** 2 234&amp; —3 5322 —

3 2 2 *5 3* 5 2 —— 238255 7 —A 22

28 5355 —X 5* —— —— 522 5382228* * M 2*2

3* 3 ———— ⸗ 5
— 2322 232383—33528 2 cx 82* —2325 2833 35 — —

59 25 » 353252553 32 — 3 — — 85EBE8 22 —

378 53333—3—383
— — EMSIEB.ZIZS —J— 5— 232 3523 —28553 2532 2822* — 2328

22522 22 5 —— — é* 25 — — c 2 — 28 2 2
— —— 2 —8255 23222 5 —— m — 8* S S 82
—33 3 —— 3 ÿ‘ 233333337

— —25* —A — — — — * — 322 222 2 53 — —
5233355 332357353z3583 35— 3

—AI —A ———— — B EAMAVIAAßͤ —
—II
22 25 228
53583—3S358 33
823 33863348 6
F 7 ——— — 82 — — 8 — *5 y — 228 —2 3
55 2*. 2233383 8 2552 z528 —A 52235 58
22— 5335 5 3 —2 — ——3. 35258— 52*5 —— —5æ2 235* S8 522 —
53358 —55558 »88 53235355 528 3383585 * 3753*23232
—* 2* 2 7 RZ ñænæ * 5 —5 5 *
22855 —*2 —— — 58 — 22358 3282 25 352*
* 2—72 2 52 57 *
38 5523 3 383335 575388 23 28 —2 3222 —x 2 Q
532 2 2 3 * 8 * * 5583237 2 7* 2387 —3 5
0 —E — R 3 2 252 —— — — ——— — —— * ——
s 3 32 2 —A —E—— — 2 ————— 8*52*8*
1338 I335535538* 335352 8 s83432233
222325 —A 8875. 52 — 5558 — 257
25 53356322 5,55 — 55 5333733—8
58 * 2 — S —— 7 gꝛ 5 —— * 258 3
335—4333833 38 333338 333533553
88 32228— — 2* 22* 27 —*22
38 — — 2 22. 2853235553 23 2* * —M—— c—
2 — 53 —2 * 5 2 22 2 — 28 5 * —
* 5* — —5— 53 258 —⸗ 2 5
—F — — 35333 353375573535 —z52— *3 33333572282
7335 7——523 1553 —38 —33 28 25 728333332535
— 8 —— * *
333*535 335323 —A — 2552352 33333332383
43258 z88
22222 2 R5SE 22 3 23383 2582325 5sz2——8255 8 * z
23* S d 253322 22 — 2343— 33235352532 — —5853 5*
s * 2 —3 2 3 2 — —R — 722 —A— —— *
2735228 — 322 5532— 255325* 522 533536 52 258
* 2233 352283232 53558 23227 25 555 53—53 3233532325 —A——
3355533353833— 3 3 22358 255523332 525368
17 223* — 8 232,38 85 8323 —* 2 5255 2 —A —XX 52383
22 5 *532253584 233323 2 —A——— 55 —
52553 5 *825 —3 22 * 2* 523328335* 5—28——2353287
823 5533 252 — 23222 —A — 2555 22 53 5** — ——
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* 2 * — — — — — * 2* —A
5535335* 83355533 — —— 33335328 33233632*
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der St. Jnaberter Anzeiger sund das mit vem Hauptblatte verbundene Unlerhaltunzsblatt, mit der Dienstags⸗Vonnerstags⸗ unð Sonniag
Limmer) erscheint wöchentlich diernall Dienstage Donne'r stag, Semstag und Sonmntag.! Abonnementspreis viertellaͤhrig 22 Lrzwvder
2142 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Naum berechnet: I ιναäιιιν
———,—,—,—⏑—⏑——————————————— ——z — — — — — — —— — 118
e188 eSanstea een 24. ausinn 812
*.* St. Ingberi, den 283. Angust.
Zur Lage.

Die letzte Woche war in Deutschland, vielfach der Er—
nmerung jan die großen Siege der deuntschen Waffen in den drei
sutigenn, gewaltigen und dentwürdigen Schlachten vom 14., 16.
ind 18. August 1870 gewidmet; einer stislen Erinnerung, bei der
rusende von deutschen Herzen im Angedenken an den oder die
heueren Angehörigen, die mit zu den zahlreichen Opfern jener
jutigen Tage, zühlen, in herbem Weh erbebten. — Sonst ist im
eutschen Reiche immer noch die Zusammenlkunft der drei Kaiser
)er Gegenstand, an welchen anknüpfend die Politik gar eilfertig
ind geschäftig ihren Faden spinnt. Uebereinstimmend, begrüßt die
bresse aller Nationen dieselbe als eine Bürgschaft des europaischen
friedens und scheint sie sich, da die Mehrzahl der deutschen Fürsten
erselben anwohnen werden, zu einem wahren Fürstencongreß ge—
alten zu. wollen. — Für den Volks- und Vaterlandsfreund ist
zeine erfreuliche Wahrnehmung, zu sehen, wie mit der Hand—
abung des Jesuitengesetzes endlich bitterer Ernst gemacht wird,
ndem den Jüngern Loyolas allenthalben, trotz aller Proteste, in
enen sie die ihnen zum Vorwurf gemachte Staatsgefährlichkeit
eugnen, von den staatlichen Organen alle kirchliche und schulamt⸗
iche Thätigleit untersagt wird. Eine wahre Lust ist's, zu sehen,
die sie im heiligen Zorn, den Staub von ihren Füßen schüttelnd, —
as undankbare Deutschland verlassen, um hauptsächlich in Belgijiee Die Sefestigung des Reichsgedankens .
ind Oesterreich ihre Hütten aufzuschlagen und hier ihr Evange⸗ Der „Schwäb. Merkur“ bringt unter diesem Titel folgenden
ium zu predigen. Erleichterten Herzens sagen wir bei ihrer Ab⸗ jemerkenswerthen Artikel: „Bei dem Festjubel, der in diesen Tagen
eise auf Nimmer-Wiedersehen!“ — Die bahyerische Ministerfrage zus Anlaß der Musterungsreise des Deutfchen Kro npriu⸗
vird in der deutschen, besonders bayerischen Pceesse noch immer zen unser Württemberger Land erfullt, htgeigt es sich,
uf's lebhafteste behandelt, wobei jede Partei die Persönlichkeit eif ˖ pielleicht zur Ueberraschung manches Zetent unen iud jedenfalls
igst befürwortet, welche sie gerade mit dem Portefeuille betraut zum Aeger des Böswilligen, wie schnell in unserm Volk die Ein-
pissen möchte, trotzdem nach keiner Richtung hin ein bestimmter gewöhnung in die neue Verfassung Deutschlands sig vollzieht. In
luhaltspunkt gegeben erscheint. Jetzt wird einmal wieder versichert, der innerlichen Wärme und Herzuͤchkeit, womil — ganz abgesehen
3 sei Wille des Konigs, zum Wiinister des. Aeußern und des »om äußeren Punkt rauschender Ovationen — der hohe Gast em⸗
döniglichen Hauses nach altem Herkommen eine Persönlichkeit aus »fangen wurde und empfangen wird, spricht es sich ja deutlich aus,
odaristokratischen Kreisen zu ernennen und deßhalb wahrscheinlich vie wir den künftigen Hercschen. des Deutschen Reichs schon ganz
nuch die Jögerung mit der Ernennung des Herrn von Lutz zum als den Unsern betrachten, wie seine fürstliche Stellung in Preußen
uswättigen Minister.ccc VV ind sein Rang im Reich für uns schon pöllig inn Eins verschmol⸗

Mit andern Wefühlen als wir Deutsche mag Marschall Ba⸗ zen sind. Schon im letzten Kriege, da heim Erkltngen des Heer—
une, der in den Schlachttagen vom 14., 16. und 18. August shildes mit einem Male alle trennenden Wände zwischen Deutschen
870 Besiegte, an den verflossenen Gedenktagen jener für ihn so und Deutschen einstürzten, ist Aes klar geworden, daß nur durch
echängnißvoll gewordenen Zeit gedacht haben. Seine heiuige Lage inselige politische Verhältnisse, wie sie sich ju den langen Kämpfen
iag jüͤr ihn jedoch noch verhängnißvoller sein, als sie es in jener der Kaiser- und Fürstenmacht entwickelt haiten, nicht durch inner⸗
zeil war; Zer ist Gefangener und langsam, aber wie es scheint liche Gegensätze, wie Stammesunterschiede und dergleichen vielfach
nerbittlich, wird ihm vom Kriegsgerichte wegen schlechler Führung eingebildete und angelernte Dinge, jeues heillose System von ab⸗
er Armee vor dem Feinde der Prozeß gemacht . 74csonderten Schranken unter uns sich hatke aushilden tynnen. Jetzt

In Frankr eich ist der 15. Angust, der ehemalige Na- m Frieden, da die neuen Reichseinrichtungen eine ganz kurze
oleonstag ruhig und ohne alle Demonstrationen borübergegangen, Zeit ihres Bestandes hinter sich haben, erweist es sich auch schon,
bgeschen einen kleinen Zwischenfall, der im Hafen von Trouville vie dieselben nur aufgestellk zu werden brauchten,“ um, ganz lescht
on einigen Ausländern zum großen Aerger des Präsidenten Thiers ind schnell zu Bedürfnissen und Gewohnheiten des* öffent⸗
Scene gesetzt und wobei gerusen wurde: „Es lebe Frankreich! ichen Lebens zi werden, die wir schon nicht mehr lassen' möchten.
i8 lebe der Kaiser! à bas Thiers!“ Thiers selbst lebt in Trou daiser und Reich sind uns keine leeren und enlfernten Begriffe
ulle, nachdem er auf einen Tag in großen Staaisgeschaflen in nehr, sie sind bereits ein fester Bestandtheil unseres Volksbewußt⸗
daris war, ganz den artilleristischen Schießversuchen und soll mit eins und Volkslebens geworden. So ist es uns denn auch schon
en Resultalen sehr zufrieden sein. Er gefällt sich nun einmal in janz geläufig und selbstverständlich, daß wir als gute Deuische
ꝛer Rolle des „kleinen Corporal.“ ius, wo das Reich Etwas auszufechten hät, wie etwa gegen die

Die am 15. d. zu Belfast in Irla'n d statigefundenen De⸗ iltramontanen Uebergriffe, ohne Zögern auf die Seite des Reiches
noustrationen zwischen Orangisten und Katholiken führten Unruhen tellen, in Jedem einen Abtrünnigen erkenrend zund bekämpfend,
ind ernstliche Zusammenstöße zwischen beiden Parteien herbei, der nicht gleich uns die Partie des gemeinsanien, Ganzen gegen
bodei es Todte und Verwundete gab. Eine ganze Woche dauerte Tuflehnung und Abfall ergreift. Des Reiches Freinde sind unsere
ie Aufregung fort mit neuen blutigen Zusammenstößen. Zahlreiche jeinde, seine Einrichtungen aber, seine Gesetze, seine hohen und
ätuppenmassen sind jetzt eingetroffen, um des Aufruhrs Herr zu höchsten Vertreter haben wir zui unserer eijgenen', Sache gemacht.
verden. Iind so war es uns auch Pflicht und, Bedürfniß,“ den Deutschen
In der Schweiz bereitet sich anläßlich der eigenmächtigen Kronprinzen, als er im Auftrage von Kaiser“ und Reich zu uns
rnennung Mermillod's zum Bischofe von Genf durch die Eurie dam, mit allen den Ehren zu empfangen, die seiner hohen Stellung
egen diese, ein ernstliches Vorgehen des Bundesrathes vor. Die und Sendung gebühren. Und wie freudig nahm unser Volk wakr,
surie scheint aber großes Verirauen in die Geduld und Groß daß auch sein Fürst diese Auffassung theist, wie dankbar sah 3 zu
Ah d rn eteeseufet sesßen denn mie das Wanrnas bin zufe IAIs er felbst seinen sasnen Gan de ereilefen Foren⸗
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        zeigungen entgegenführte! Wie im Bilde stellte sich darin das damm zum besseren Schutz filr dieselben mit einer 20 Fuß hohen
Verhältniß dar, in welchem unser Land zum Reich seht und —V Mauer umgeben werden. J
ioll, und das wir desto fester bewahren ie je weniger wir Ber lJin— 21. Aug.. Fürst B I18smar E wird, vas fteh
uns vor der Erkenntniß verschließen können, daß jeher —* sung est, der Diei⸗«Kaiser Busammenkunft anwohnen, jSoch-sich unmn.
desß Feichsgedankes immer noch Einflüsse ——— die telbar nach Ferselben noch einige Zeit auf's Landebegeben.
voͤllig zu brechen noch viel Arbeit und Kampf“ sosteyn wird.*Ist Bee r Iin, 21.-August. Die officiöse, Prov? Corresp.“ he⸗
doch in unserm Rachbarlande Bayern von einer VBeränderung —— stätigt, daß der Reichskanzler die Errichtung eines Reichsamtes fit
reichsunfreundlichen Sinne die Rede, die, wenn ausgeführt, an öffentliche Gesundheitspflege bei dem Bundesrathe angeregt haj,
Ende freilich nur zum Schaden des Einzelstaates ausfallen würde, sowie, daß die bezüglichen Vorschläge erst der Begutachiung des
da das Reich in Konfliktsfällen stets als der Stärkere sich erweisen Ausschusses untexliegen, bevor sie dem Bundesxqthe zur Beschluß⸗
wird. Der Empfang, der dem Deutschen Kronprinzen in Würt, fassung zugehen. Die Thätigkeit dieses Amtes, bemerlt das se—
semberg zu Theil geworden, hat übrigens gezeigt, daß bei uns nannte Organ, wicd zunächst jedenfalls mehr eine beohachtende alß
wenigstens — und in Bayern wird es nicht anders sein —, die lachlich in die Verwaltung eingreifende sein; darnach scheine die
Volkssympathieen entschieden nicht auf Seiten? jener rückwärts Erwartung begründet, daß das Reich auch auf diesem Geviete eint
treibenden Bestrebungen stehen. Das wird und soll man nicht den Bedürfnissen der Zeit eutsprechende Wirksamkeit entfalten werde
vergessen, wenn auch längst schon das leßte Illumingtionslaämpchen Berlin. Der Gesammtvorstand der Kaiser-Wilhelm Stif—
derglüht sein wird.“ tung für deutsche Invaliden hat am 10. Mai dieses Jahres pa
Berlin eine öffentliche Sitzung abgehalten. Nach der hierbei er—
Deuteches ich. dhaatteten Rechnungsablage, welche nunmehr gedruckt vorliegt, de—
Mänchen, 20. August. (V. Hauptversammlung des rragen die Einnahmen des Zentralfonds bis zum Schlusse des Jahret
hayerischen Volksschullehrervereins.) Bis zur Mittagsstunde des 1871 die Summe von 1,714,188 Thalern 10 Sgr. 7 Pfg. die
xeutigen Tages vetrug die Zahl Der eingetroffenen Vereinsmit- usgaben (fast ausschließlich Unterstützungen) 327,388 Thaler 6
glieder eirca 3000, darunter circa 50 Pfälzer. Vormjttags um Sgr. 9 Pf. Die Finanzübersicht der dem Centralfond während
jUhr versammelten sich die Delegirten der einzelnen“ Bezirks- des ersten Quartals 1872 zugeflossenen Einnahmen und der ge—
dehrervereine zu einer hesonderen Sitzung im westlichen Flügel währten Unterstützungen ergibt als Einnahme: 1,477,878Thoöler
)es Glaspalastes. Dieselben wurden von dem J. Vorstande Herrn 28 Sar. 8 Pf.; als Ausgaben für Unterstützungen: 25,657 Thir
Heiß freundlich begrüßt. und aufgefordert durch Vorlage der Neben diesem Centralfond, welchem die Natur eines Reservefond—
Mandate sich zu legitimiren. Hierauf wurde zur definitiven Fest sukommt, stehen die Spezialfonds der kinzeluen‘ Zweige der Sti
tellung der Tagesordnung für die beiden folgenden Tage geschrit- ung, welchen zunächst obliegt, die Bedürfnisse ihrer Bezirke dur—
ten., Von 8 angemeldeten Vortrögen wurde einer zurückgezogen, Sammlungen zu decken. Diese außerordentliche Aufgabe wurd⸗
wei ausgeschieden und für die 5 uͤbrigen nachstehhende Folge fest. in dem verflossenen Zeitraume, soweit Nachweisungen' vorlichen
gesetzt; E Mittwoch: 1). Die Nothwendigkeit der Ueberzeugungs; allerorten in ersprießlichster Weise gelösst. Mit Rücksicht darau'
freue und Thatkraff im deutschen Lehrerstande: und deren zeitge- daß die Mittel, sowohl Kapital wie Zinsen, dem Bedurfnisse ge
mnäße Bethätigung. Referent: Herr Lehrer Pfeiffer aus Augsburg. mäß verausgabt werden, erscheint die fortlaufende Bedenkung de
3) Die Communaglschule vor Gericht. Referent: Herr Dr. Schramm einzelner Organe mit neuen Gaben dringend erforderlich. Der
in München. II. Donuerstag: 1) Das oberste Erziehungsprincip Zweck der Stiftung, die nur eine Pflicht der Dankharkeit gegen
der Neuzeit. Referent: Herr Lehret Drescher aus Trippstadt (Rhein⸗ Diejenigen erfüllen wilk, welche mit ihrem Leben und mit ihre
pfalt).“ 2) Was ist angesichts der vielseitig gegenwärtig ange Besundheit die Einheit, die Größe und Selbstständigkeit des dent
strengten Vorbereitungen zu einem werdenden Schülgesetz die drin- schen Vaterlandes ertauft, mit Opfern erkauft haben, fur welche
gende Aufgabe der Lehrer wie der Gemeinde ? Referentn Schuls die nothwendig in engen und genau bestimmten Grenzen fich be—
xath Hawerslamp aus Kempten. 3) Die Presse gls Culturfactor wegende staatliche Hilfe in überaus zahlreichen Fällen einen nur
und, ihre Beziehungen zur Schule. uunvollständigen Ersatz leisten kann, — läßt auf die nnunterbrschen
Mänchen, 30. Aug. Nach den Bestimmungen über die Betheiligung der ganzen Nation rechnen. Für Bayerm serscheint
Uniformirung der Portspée ⸗ Fähnriche trägt derselbe Helm und als ausschließliches Organ der Stiftung der bayerische Verein zur
Schirmmütze, dann die Uniform der bisherigen Offiziers-Adspiran- Pflege und Unferstützung im Felde verwundeter und erkrankter
ten 1. Kl. bei der Infanterie ohne Schulterblätter“ und ohne die Ktrieger (bayerischer Vandeshilfsverein).
dazu gehörigen Achsellitzen, bej den übrigen Waffengattungen mit Berkin. In Betreff der kirchenrechtlichen Fragen, welche
den für die Unteroffiziere vorgeschriebenen Schulterblättern und dei uns auf der Tagesordnung stehen, machen sich sehr pessimistisch
Achsellitzen. Bewaffnung. Ausruflung und Mantel gleich den ühri- Auffassungen geltend. Offizidse Correspondenten meldeten nämlich
gen Unterofsizieren; am Seltengewehre das Feldwebels- Porkéͤpée. das Verfahren gegen die renitenten Bischöfe sei eingestellt oder doch
München, 20. August. Die Militär Equitations-Anstalt vertagt. Es läßt sich dies wohl auf die in Regiernugskreiser
ist beauftragt, die nothigen Pferde nach Ulm, Augsburg und Ins ferrschende Ansicht zurückführen, daß man nur Maßregeln ergreifer
zjolstadt abzuschicken um die in Begleitung Sr, k. k. Hoheit des dürfe, die sich ohne alle Gefahr für den Staat nicht nur gegen
deutschen Kronprinzen dort anwesenden fremden Offiziere gelegentlich den ermeländer, sondern gegen jeden widerhaarigen Bischof aa
der Inspizirung bayerischet Truppeatheile beritten zu machen. venden lassen. Zu diesem Behufe bedarf es vor allen Dingen
Munchen, 21. Aug. Der deutsche Kaiser wird bis 27 der Einführung der bürgerlichen Ehe und der Uebertragung der
ds. in Gastein verweilen, am 27. nach Salzburg und am 28. Führung der Civilstandsregister auf bürgerliche Behörden.“ Mit
Morgens nach Ischl reisen.“ Am 29. erfolgt die Weiterreise über diesen Waffen in der Hand kann der preußische Cultusministe:
Lambach und Passau nach Regensburg, woselbst der Kaiser wieder sein Wort gegen den Bischof von Ermeland einlösen, — und das
im „Goldenen Kreuz“ Nachtquartier nehmen witd. Am 30. soll wird er schließlich doch thun müssen; er kann auch gegen jeden
dann die Rückreise über Eger' und Leipzig nach Berlin fortgesetzt andern widerspenstigen Bischof vorgehen, ohne irgend eine Beein—
werden. (N. Corr trächtigung der staatlichen Ordnung fürchten zu müssen. Freilih
Der jüngst stattgehabten Prüfung für den ei njährigen ist mit diesen Gesetzen das Verhältnig zwischen Staut und Kirche
Freiwilligendienst in der bayerischen Armee hatten — bei weitem nicht geordnet. vielmehr wird es noch weiteren
312 junge Leute unterzogen, warunter auch mehrere Nichtbayern gesetzgeberischer Maßregeln bedürfen, um Staat ünd gKirche völlig
waren; von diesen 318 haben 168 oder 54 pCt. die Note der auseinanderzusetzen; aber wir haben dann wenigstens, was wir
Befähigung zum Eintritte als Einjährig-Freiwillige erlangt; das vorderhand brauchen. Also aufgeschoben ist voraussichtlich nich
heste Resullat wurde in Nürnberg mit 64 pCt., das schlechteste in aufgehoben!
Bayreuth mit 20 pCt. erzielt; die übrigen Prüfungsorte bewegen Herr T hiers erfreut sich in Trouville keineswegs der Ruht
iich zwischen 50 und 58 pCt. Es ist Dies im Allgemeinen ein zu⸗ die ihm zu gönnen wäre. Ob ihm die Kaiser⸗Zusammenlunft ir
jriedenstellendet Resultat, wenn man in Erwäaung zieht, daß in Berlin den Schlaf stört, wissen wir nicht; sicher ader ist es, daf
neuerer Zeit' die gestellten Anforderungen bedeutend gestiegen sind. er allen Grund zu erasten Besorgnissen um das Loos seines muhsam
— Die bayerische Gewehrfabrik zu Amberg hat den ehrenden Auf⸗ erkauften Steuergesetzes hat. Das bdritische Cabinet bleibt sest ber
trag erhalten, für Preußen 100,000 Gewehre nach Mauser'schem seinem Widerstande gegen die von Frankreich erlangten Zuschlag⸗
System anzufertigen; dieselben sollen in zwei Jahren fertig ge⸗ zölle auf Fabrikate, die als angebliche Compensation für die neuer
stelt seii. französischen Rohftoffzöslle dem Tarif der Handelsverträge thahadh
Die oberpfälzische Nerztekamemier hat einen Protest ge lich einen entschieden protectionistischen Charakter geben würden.
gen die nunmehr gestattele Freigabe des Curirens, sowie gegen Nun ist ader erinnerlich, wie fehr Hr. Thiers darauf gepocht hot
Zulassung der Frauen zum Studium und zur Ausübung der daß es ihm, sobald das Steuergeset einmal votirt sei, mit Leich⸗
Arzneikunde erhoden. igkteit gelingen werde, uon den Vertragsstaaten die nöthigen Com
Ehrenb reitsteir, 20. Aug. Die bei Orleans auf der essionen zu erlangen, und wie er in dieser Voraussetzung noch fin
Loire erbenteten Kanonenbote werden in dem hiesigen Hafen pla⸗ dieses Jahr brillante Erträge der neuen Zöolle berechnet hat. br
airt; derselbe wird zu diesem Zwecke ausgebaggert und der Hafen; so größer wird jezt seine Verlegenheit sein, da er die Myalichtei

c—
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        vor sich sieht, daß das Gesetz vor dem Ablauf der Verträge mit des Jesuitenklosters, um darin Militärbureaux einzurichten. —
Fugland und Belgien überhaupt nicht in Kraft gesetzt werden kann. Veneral Petitti geht nach Preußen, um den großen Truppenma⸗
ide Gang abgesehen von der Frage, ob Zuschläge auf Fabricate wöbern beizuwohnen. „Opinione“? dementfirt die Nachricht, daß
4z Ausgleichung für Rohstoffzölle (nicht für innere Steuern) nach sticasoli mit einer Vie ins Ausland beauftragt sei.
n Verträgen principiell zulässig sind, müssen die von der Verr — Die'“ ‚Gazetta d' Italia“. reibt bezüglich der Kostbarkeiten,
ziller Versammlung angenommenen ESätze noch ganz besondere velche aus den Klöstern der römischen? Prodinz beimlich ins Aüs—
Idenken hervorrufen. Die Compensationszuschläge auf vie fremden and geschidtt werden, daß die Jesuiten in Voraussicht der Dinge,
Fabricate find, auherlich dem Texte der Verträge entsprechend, den die da komien mußten, nicht bis zum jetzigen Augenblick gewar⸗
sückvergütungen für die ausgeführten französischen Fadricate gleich⸗ let haben, um ihre beste Habe. in Sicherheit zu bringen. Noch
astellt. Nun sind aber diese gemeinschaftlichen Sätze zu hoch „e⸗] he der letzte Rest des päpftlichen Staates zusammenbrach, waren
sruffen und somit werden die Zuschläge zu Schutz;zöllen und ste bedacht, ihre Interessen zu wahren. Gleich nachdem Oesterreich
uvergätungen zu eigentlichen Ausfuhrprämien, und solche Ueber⸗ von Preußen hesiegt und enedig zu Italien gekommen war, sorg⸗
ziffe lönnen die Vertragsstaaten nicht ruhig hinnehmen, et sen sie dafür, ihre unermeßlichen Besitzungen (namentlich im unteren
jejen Umständen ist nicht anzunehmen, daß irgend ein Staar, der Tiberthal und in der sonstigen Campagna) in klingende MNünze
ich auf einen Handelsvertrag berufen kann, sich die einseitig von u verwandeln. So brachten sie fabelhafte Summen auf, welche
Fiankreich decretirten Zuschläge gefallen lassen wird. ije in englische ruud amerikanischen Banken anlegten.

Auch in Oesterr eich erheben die Jesuiten iht Haupt mit
rößter Ungenirtheit. Die bekannte Ministerial Verordnung in
hetreff der Niederlassung ausländischer Jesuiten in Oesterreich hält!
jese nicht ab, ihre Zuflucht in Cisleithanien zu suchen. Neue
Fonbente errichten sie allerdings nicht, aber sie verstärken die be—
its bestehenden, und einzelne Mitglieder der Gesellschaft Jesu,
iiden in den Schlössern der ultramontanen Aristokratie ein Asyl
iud Raum für ihr stilles Wirken. Wir sind gespannt, wie sich
e oösterreichische Regierung zu diesen Thatsachen verhalten wird.

Metz, 22. Aug. Prinz Friedrich Carl ist gestern Abend
Uhr hier eingetroffen. Demselben wurde tein Fackelzug mit Za—
enstreich gebracht. Heute hat der Prinz mit der Juspection der
ziesigen Truppen begonueun.

R öln, 21. Aug. Zu dem vom 20. bis 22. Sept. hier
Hzuhallenden Altkatholiken Congreß haben bereits die hervorragend⸗
ten Führer der Bewegung ihre Betheiligung zugesagt, theilweise
Ffentliche Vorträge — welche am 21. und 22. September Noch-
nitiags im großen Gürzenich Saale stattfinden — bereiwilligst
bernommen. Die Betheiligung an dem Congreß wird sich übri—
ens nicht auf Deutschland beschränken; es sind auch an die Ge⸗
inmungsgenossen in Frankreich, England und Italien Einladungen
»rgangen und von einigen derselben bereits zusagende Antworten
ingetroffen. Die altkatholische Kirche in Holland wird, wie im vo⸗
igen Jahre, ihre Vertreter senden. Auch Mitglieder der englischen
„ochtirche — unter Anderen der Bischof von Lincoln —, der bi⸗—
doflichen Kirche in Amerika und der griechischrussischen Kirche
zaben die Einladung, dem Congresse als Gäste beizuwohnen, an⸗-
jenommen. (st. 3.)

Darmst adi, 21. Aug. Dem Vernehmen nach wird dem
. hessischen Infanterie⸗Regiment Nr. 116, welches nur 2 Batail-
one zählt, ein aus den neuen Reichslanden Elsaß⸗Lothringen sich
ccxutirendes 3. Bataillon zugetheilt werdhen. *

Hamburg. Seit dem Kriege sleht das geeinigte Deutsch—
and mit ganz anderer Achtung da, als vor der Zersplitterung,
vo die deutsche Stimme im Auslande recht oft ohne Eindruck blieb.
tinen neuen Beweis liesert der „H. C.“ Der hiesigen Auswan⸗
eterbehörde wurde die Mittheilung mit vielen Klageschriften aus
theresopolis in Brasilien, daß die dortigen zur Cultivirung des
andes hingesandten ca. 50 deutschen Cnlonistenfamilien schredliche
eiden zu erdulden hätten. Die genannte Behörde stellte die Klagen
n einem Memoite zusammen und überreichte letzteres dem Reichs
anzler. Dieser wandte sich sofort an die brasilianische Regierung,
ind diese Zat, nachdem sie die Lage der Colonisten in Theresopolis
ät unzuträglich erkannte, diesen sofort ein Gebiet im Lande Tu—
„atan, Prodinz St. Catharina, überwiesen. —

Frankreich.

Die Mitrailleufe ist nun schließlich doch zu ihrem
nittelalterlichen Vorbilde, dem Orgelgeschütz in die Rüstlammer
erwiesen worden. Die Artillerie-Commission in Paris hat die Ent⸗
heidung abgegeben, daß die Feldverwendung dieser Geschütze um
eßwillen, weil dieselben in ihrer Wirkung kange nicht den geheg⸗
en Erwartungen entsprochen haben, fernerhin auch für die frau—
dsische Armee eingestellt werden soll. Auch die neue Infanteriebatrone
it welcher in juüugster Zeit Versuche gemacht wurden, hat sich
eineswegs bewährt.

Italien.

Rom, 19. Aug. Seitens mehrerer Kardinäle wurde in
utwattonferenzen die Juitiative zu Schritten wegen Beendigung
s vatikanischen Kouzils ergriffen. Eine praktische Lösung der
zrage ist bisher nicht erfolgt. Die französischen Bischöfe bestür⸗
nen den Papst, die gegenwärtige Friedens Epoche zur Zu⸗Ende.
aͤhtung des Konz'ls zu benützen, mehrere Städte in Frankreich
en bereit, das Konzil unenigeldlich zu beherbergen. Der Papft
agegen soll beabsichtigen, das Konzil entweder persönlich im Vati
mm ju beschließen oder die Beendigung desselben feinem Nachfolger

lderweifen.
Xonm, 20. Aug. Die Regierung besetzke gestern einen Then

Vermaiichrte— —

7 Zweibrücken, 22. Aug. Die Leistungen des 5. Jäger-
zataillons bei den gestrigen Manövern befriedigten Se. Exc. den
general Grefen Boͤth'mer in so hohem Grade, daß er die HH.
Offiziere um sich vessammelte und denselben seine vollste Anern⸗
ennung ansdrückte. Heute Morgen reiste der General wieder ab,
zunächst nach Kaiserslautern zum Besuch der Ausstellung. — Der
Kommandeur des 3. Jägerbataillons. Hr. Major Heß, ist nach
Berlin kommandirt, um daselbst den Manövern der Garde beizu⸗
vohnen, eine Ordre, worin derselbe wohl eine Anerkennuag feiner
nilitärischen Tüchtigkeit erblicken darf x

pcCcSammlung) Die in dem Bezirksamte Zweibrücke
beranstaltete Sammlung für die Wasserbeschädigten der in der
Rheinniederung gelegenen Gemeinden ergab den Betrag von 572
fl. 4924 tr.

7 (6Pfälzische Eisenbahnen.) Das reisende Pus
likum wird auf nachsiehende vom 1. September 1872 an in Kraft
tretende Bestimmung des 8 14 des „Reglements für die Eisen⸗
bahnen Deutschlands“ aufmertsam gemacht: „Der Reisende, welcher
ohne giltiges Fahrbillet' betroffen wird, hat für die ganze von
ihm zuͤrückgelegte Strecke und, wenn die Zugargestation nicht so—
fort unzweifelhaft rachgewiesen wird, für die ganze vom Zuge
urückgelegte Strecke das Doppelte des gewöhnlichen Fahrpreises,
nindestens aber den Betrag von 2 Thalern zu entrichten. Derjenige
Reisende jedoch. welcher in einen Personenwagen einsteigt und gleich
beim Einfteigen unaufgefordert dem Schaffner oder Zugfuhrer
meldet, daß er wegen Verspätung kein“ Billet mehr: habe lösen
sönnen, hat, wenn er überhaupt noch zur Mitfahrt zugelassen wird,
vorauf er keinen Anspruch hat, einen um 10 Sgr. (35 kr.)er⸗
vöhten Fahrpreis zu zahlen. Wer die sofortige Zahlung verweigert.
ann ausgesetzt werden · ———

7Speier, 20. Aug. Die Direction der pfälzischen Bah⸗

nen hat unter dem 28. Mai l. J. ein Verdienstemblem, bestehend
nus einem geflügelten silhernen Rade nebst einem Stern, gestiftet,
nit dessen Verleihung eine lebenslängliche 10 Procent des Gehaltes
etragende Prämie verknüpft ist. Diese Auszeichnung nebst dem
Diplome für 25jährige mit Hingebung und Pflichttreue geleiftete
Dienstzeit wurde vorgestern an 12 Bahnwärter durch Herrn Bahn⸗
neister Brenner im Bahnhofe zu Schifferstadt vertheilt. Bahnmei⸗
ter Brenner sprach bei dieser Gelegenheit Worte des Dankes und
der Ermunterung. (Sp. Anz.)
Der neue Bischof von Speier. Hr. v. Haneberg, ist
am 17. Juni 1816 zu Tanne bei Kempten geboren. Er wirkte
eit 1844 als Prafessor an der theologischen Facultät der Uni—
ersität München, und war seit 1855 Abt des Benedictinerklosters
St. Bonifaz daselbst, nachdem er 1851 in den Benedictinerorden
ingetreten war.

Stelzenberg, 19. Aug. Bei einer Hochzeitsfeier schoß
ein Bursche einem jungen Mann, der gerade aus einem Hause
ging. die volle Ladung derart in den Hals, daß sie auf der an⸗
zeren Seite herausfuht. Der Geschossene liegt lebensgefährlich
darnieder. (Rhuf.)

F Die Zellerthalbahnn wird sicherem Vernehmen nach
am 1. September dem allgemeinen Betrieb eröffnet.

(Denkmal.) Mettz. Das „Dresden Journ.“ erklärt,
daß, uͤm das Andenken der in den Kämpfen in Frankreich Ge⸗
allenen des sächsischen Armeecorps durch ein äußeres Zeichen zu
hren, die Errichtung eines Venkmals auf dem Schlachtfelde von
St. Privat deschlosseve Sache sei.
Bolkswirthschaft, Handel und Verkehr.
Die Gesammttohlenproduction Deutschlands war
im Jahre 1870: 63 Millionen Tannen; 107,682 Arbeiter waren
n den Kohlenbergwerken beschäftigt. Eisenerz und Eisenstein wurden
2,660. 000 Tonnen geliefert.
yyX.DVemeh, verantwortsicher Redacteut. —
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        Bekanntmachungen.
Ohmetgrasversteigerung.
Dienstag den 27. August 1872, Nach⸗
mittags 2 Uhr zu St. Ingbert in seiner
Behausang, läßt Herr Johann Hellen
thal, Adjunct dahier, das diesjährige
Dhmetgras öͤffentlich versteigern von:
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24 in den Großenwiesen,
60 allda bei der Obermühle
38 F allda neben M. Thiery
322 im Rohrbacher Weiher
in 7 Loosen,
im Allmend,
allda, —
in den Potaschwiesen,
in der Ruhbach.
H. Biffar.
Bekanntmachung.
Zu dem bevorstehenden, voraussichtlich
am 15. September d. J. stattfindenden
Bergfeste sollen ungefähr:
3000 Pfund Ochsenfleisch
1500, Schweinefleisch S
6000 Brod
mm Wege der Submission beschafft werden.
Offerten mit entsprechender Aufschrift
ind bis Dienstag, den 27. d. M.
portoftei und versiegelt hier einzureichen,
an welchem Tage, Nachmittags um
3 Uhr die Eröffnung der Offerten im
Restaurationsgebäude hierselbst stattfindet.
Die Bedingungen können auf dem In⸗
pectionsbüreau hier eingesehen oder gegen
Erstattuung der Copialgebühren abjschriftlich
zezogen werden.
Grube Heinitz, den 19. Angust 1872.
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ammer) ericheint wochentlich vie ramal: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. ader
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Kerzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnte.. ꝛ
134. ESonntag, den 25. Nttttt41872
Deutsches Neich. nicht nach dem Haag, wie der' große Rath'wollte, sondern nach Neuen⸗
München, 22..Aug. Die zum 10. September einberu⸗ äurg begeben sollten. Die itio in Partes (Spaltung) ist alss vollendete
men Gefetzgebungsausschüsse der beiden Kammern des Landtags Thatfache und die Welt wird aller Wahrscheinlichkeit nach am 27
ollen, der betreffenden königlichen Verordnung zufolge, „den zu— September das Vergnügen thaben, zweiverschiedene und einander
achst dem Ausschusse der Kammer der Abgeordneten vorzulegen- ils seindliche Brüder gegenüberstehende internationale Congresse
en Entwurf eines Gefetzes, die durch die Einführung des Mili- u sehen. :α
arstrafgesetzbuches für das deutsche Reich bedingten Abänderungen ddore: Frankreich ··
er Milinärstrafgerichts. Ordnung für das Königreich Bayern betr, Wie der Pariser Correspodent des „Daily Telegraph“ erfährt,
er Prüfung und erforderlichen Zustimmung nach der ihnen gesetze jaben die in Trouville vorgenommenen Schießversuche den
ich zukommenden Wirksamkeit unterstellen.“ — Wie die „Südd. Lräsidenten Thiers von der Zwickmäßigkeit überzenet, die Vier—
deichspost“ versichert, wird die altkatholische Bewegung in Bayern fünderkanone als die Zukunftswaffe für die französische Artillerie
emnächst einen ihrer Stützpunkte verlieren. Der altkatholische inzuführen. Diese Waffe- ist, wie der Correspondent hinzufügt,
Jarrer Bernard in Kiefersfelden beabsichtigt seine Stellung reulich in solcher Weise mod' ficirt worden/ daß ihre Schußweite
niederzulegen und sich in das Privatleben zurückzuziehen. der des Siebenpfünders gleichkommt, der, obwohl im Felde nicht
München, 22. Aug. Der Commandeur des J. Armee- eicht zu handhaben, während des Krieges in jeder Beziehung be⸗
dorps, General Frhr. v. d. Tann, sowie ein Premier⸗Lieutenant riedigende praktische Resultate ergab.
es Uhlanen⸗Regiements „Kronprinz des deuischen Reiches“ ꝛc.; Italien.
ind beauftragt, den Kronprinzen auf der Inspektion sreise in Bayern In Florenz ist eine Proclamation an das „kranzöfische
u begleiten. Dieselben hatten sich gestern in Ulm einzufinden, Volk“ mit Beschlag belegt worden, in welcher die wahren Repuͤ⸗
ind werden von da aus den Kronprinzen über Augsburg und blikaner aufgefordert werden, „anf der Bahn zu bleiben, die am
dillingen nach Ingolstadt begleiten. 8. März eröffnet wurde, und an den Ideen festzuhalten, die Hr.
Auf Befehl des Körigs findet der Empfang des Kronprinzen Thiers in Strömen von Blut zu ersticken glaubte.“ Das italienische
Jes deutschen Reiches in Augsburg in offizieller Weise statt. Fabinet hat diese Proclamation der französischen Regierung zuͤr
Augsburg, 22. Aug. Der deutsche Kronprinz ist hente Erbauung zuge schickt.
lbend von Ulm hier eingetroffen und wurde von sämmilichen Rusiland.
fijieren der Garnison, sowie von den Spitzen der städtische Petersburg, 22. Aug. Heute um 1124 Uhr Vor—
Fehörden und einer unabsehbaren begeisterten Volksmenge empfangen. nittags fand die feierliche Eröffnung des internationalen statijtischen
hach kurzem Aufenthalte im König-Salon des Bahnhofes fuhr er Tongresses statt. Großsürst Constantin hielt die Eröffnungsrede.
mier fortwährendem Hochrufen der Menge in oöffener Equipage,
on mehreren höheren Stabsoffizieren begleitet, durch die festlich — —
eschmückten und illuminirten Straßen zum „Baherischen Hof“, . St. Ingbert, 24. Aug. Hiesigen Firmen außer den Hrn.
einem Absteigequartier. Von der Liedertafel und der städtischen Hebrüder Kroemer wurden, wie wir vernehmen, durch die Preis⸗
sapelle wurde ihm hier eine Serenode gebracht. Der Kronprinz ichter der Pfälzischen Industrie-Ausstellung noch zuerkannt; der
reigte sich längere Zeit am offenen Fenster und dankte für die ihm Vagne r'schen Glashütte in Schnapphbach die goldene, der Actien—
argebrachte Huldigung. slashütte und der Maschinen und Kesselfabrik von Weyland, Meuth
Metz, 28. Aug. Prinz Friedrich Carl besichtigte heute die ind Comp. die broncene Medaille.
O. InfauterieBrigade und das 8. ostpreußische Infanterie-Regi- TSit. Ingbert, 24. August. In wildem Lauf durch⸗
ient Nr. 45. Derselbe begibt sich heute nach Sedan, von wo er raste wuthschnaubend gestern Mittag ein vbeim in's Schlachthaus⸗
jorgen hierher zurüdkehrt; Sonntag wird der Prinz die umlie- ühren, Metzger J. HagerJ durchgegangener Fassel Haupt⸗ und
jenden Schlachtfelder besuchen. Montag den 26. erfolgt die Abreise. Bahnhofstraße mehrmals Menschenleben, besonders das des ihn ver—
Ddarmstadt, 21. Aug. Die heute hier abgehaltene, von mehr olgenden Knechtes gefährdend. An ein Wiedereinfangen des rasen⸗
8 1006 Volksschullehrern Hessens besuchte Versammlung beschloß den Thieres war unter keinen Umständen zu denken. Seiner ge⸗
instimmig, in einer Petition an die Regierung und an die Kammer ährlichen Laufbahn machte erst die Kugel des Hrn. Expediteurs
egen die Regierungsvorlage über bessere Besoldung der Lehrer Rheinheimer, der ihm dieselbe in der Nähe des Bahnhofes
Fintheilung der Lehrerstellen in 7 Classen) zu protestiren, und nii Waidmanns Sicherheit aus einer Entfernung von etwa 30
eschloß ferner fast einstimmig statt derselben einen vom Landes- Schritten durchs Hirn jagte, ein önde.
lusschuß ausgearbeiten Gesetzentwurf, welcher Eintheiliunz der 7 Strike der sog. Coakser auf den De Wendel'schen Coaks⸗
ztellen in vier Classen (nach der Einwohnerzahl) und daneben inlagen bei Sulzbach (Saarbrücken.) Der Direeisr hat die
Nenstalterszulagen verlangt, zu empfehlen. Mit diesen Dienst- Forderungen der Strikenden zurückgewiesen und erklärt, nur mit
itertzulagen würde der Lehrer in der besten Classe zuletzt auf Urbeitenden nicht mit Strikenden zu verhandeln.
100 fl., in der niedersten auf 800 fl. Gehalt kommen. 7. Homburg, 22. Aug. Gestern Vormittag wurde hier
Berlin, 21. Aug. Von gut unterrichteter Seite wird be⸗ ꝛin weiß und grau gezeichneter wüthender Bummerhund, der schon
ehtet, daß für die neuen Feftungsbauten in Metz die Anwendung inige Tage hier herumlief, getödiet. In Folge dessen wurde eine
es Eisenpanzers oder der Eisenbauten für mehrere Punkte in Ab⸗ dundevisitation und eine jechswöchentliche Hundesperre angeordnet.
icht genommen sei. Die Anwendung der Panzerung und Eisen- (H. A.)
auten auch für die deutsche Küstenbefestigung kann nach dem f Aus dem Kanton Bergzabern, 19, Aug. Als War—
organg von Metz wohl als unzweifelhaft angesehen werden. nungs-Exempel für Solche, welche in gegenwärtiger Zeit geneigt
Innerhalb der Internationale ist jetzt eine definitive ein dürften, Lehrern, die ihres Ämtes warten, deßwegen Gobheiten
*paltung eingetreten. In der Zeit vom 4. bis 6. Auzust tagke zu machen, soll hier konstatirt werden, daß dieser Tage vor dem
nRimini ein Congreß der italienischen Sectionen der Inierna- dandgerichte B. ein Bürger aus S., der dem dortigen Lehrer zu
sonale, und es kam dabei zum Alschlusse eines förmlichen nahe getreten, mit 4 Tagen Gefängniß abgewandelt wurde.
jöderativbündnisses unter denselben. Zugleich faßten die Sectionen f Aus Lambrecht wird der „Rheimpfalz“ berichtet, daß
XX dahin, es sei sofort dem großen Rathe der Internationale die gegen den protestantischen Pfarrer Menzel eingeleiteie Unter.
n London, der aus eiwa 40 Sectionen besteht, der Gehorsam suchung wegen Aufreizung der Arbeiterbevölkerung durch eine Pre⸗
ufzulundigen und zugleich an sämmtliche europäische Revolutions- digt nichts ergeben hat.
Sectionen ein Aufruf des Inhalts zu richten, daß sie sich zu dem 4Speier, 22. Aug. Der Nagelschmiedgeselle Friedrich Deyle
wuf den 27. September J. J. ausgeschriebenen General⸗-Congresse aus Rommelsbausen bei Cannstauin biesiget Stadt in Arbeit ĩte⸗

—X—
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        hend, machte am verflossenen Montag „Blauen“ und ging statt
zur Arbeit nach Germersheim. Dort wurde er wegen einer in
feiner Betrunkenheit begangenen sirafbaren Handlung aufgegriffen
und in polizeilichen Gewahrsam gebracht. Von seiaem Raujsche
erwacht und zur Erkenntniß seiner Lage gelommen, hat derselbe
am Dienstag im Gefängniß in Germersheim sich erhentt. Ein
warnendes Beispiel! (Sp. Anz.)

Mülbausen, 17. Aug. Wie man den großen Stra⸗
segen hier ehrt, davon zeugt nachstehender Vorfall: Bald nach
Ankunft des Generalfeldmarschalls Grafen Molt ke besuchte der⸗
felbe in Begleitung mehrerer Offiziere ein Hotel, wo er einen
Schoppen Bier trank. Bei seinem Weggange — er war noch nicht
einmal ordentlich aus dem Lokale — fiel Alles über das Schop⸗
penglas her, und in tausend Stücke zertrümmert, suchte jeder der
Anwesenden ein Stück zu erhaschen. Diejenigen, welche so glücklich
zewesen waren, eines zu bekommen, wiceelten dasselbe sorgsam in
Papier, um es triumphirend ihren Freunden zu zeigen und es
dann später zum Andenken als Relique aufzubewahren.

Fulda, 19. Aug. Gestern wurde beim Scheibenschießen
ein zehnjähriger Knabe, welcher sich in der Nähe des Kugelfanges
hzewegte, von seinem Vater aus Versehen erschossen. 0

CGieber Geselle als Meister. Von Berlin schreibt man:
Charakteristisch für unsere Handwerker ˖ Verhältnisse ist die Aatwort,
bdie der „Tribüne“ zufolge vor Kurzen ein junger Tischler gab,
als ihn Jemand fragte, warnm er denn nicht Meister werde, da
er doch Etwas vor sich gebracht habe und tüchtige Kenntnisse in
jeinem Fache besitze. Ganz unbefangen erwiederte der junge Mann
lachende: „etzt Meister werden und mich mit den Gesellen quälen?
Da müßte ich ein Rarr sein! Da wäre mein Erspartes bald hint
Die Ansprüche der Gefellen sind jetzt sehr hoch, mit denen ist nicht
mehr auszukommen Da bleib' ich lieber selbjt noch Geselle, habe
keinen Aerger, stehe mich gut und warte ab, bis die Zeiten besserwerden.“

4 Nach aus Brüfsel an die laiserliche Familie in Wien
gelangten Nachrichten ist die Kaiserin Charlotte, die Wittwe
hdes Erzherzogs Max, mit den Sterbesakramenten versehen worden.

Gegen die Blattern. Ein medizinisches Journal sagt,
daß das Verbrennen von einer Unze Schwefel im Keller das ganze
Haus von dem Blatterngifte befreit. Wäre des Probirens werth

F (Mittel gegen die Maul⸗ und Klauenseuche.) Gin solches
hat Herr Stratton in Aylestone in Dorchester entdeckt und, wie
er behauptet, stetz mit dem besten Erfolge auf seiner Farm ange—
wandt. Der Prozeß ist folgender: Ein Loth chlorsauren Kali's
—X
Kampherspiritus gethan werden, sobald das Mittel in Anwendung

gebracht wird. Theer, mit ein wenig Speck aufgeweicht, heilt jede
Uebel in den Beinen. Dieses Verfahren drei Tage zu wiederholen
Für Kalber und Schafe genügt die halbe Quantität.

7 Französische Marschälle vvr' dem Kriesgerichte. Seit Er—
richtung der Marschallswürde unter König Franz J. ist Bajzain—
der sechste Marschall von Frankreich, welcher vor das Kriegsgeriqht
zestellt wird. Der erste war der Marschall Retz, angeklagt daß
dandesverrathes, oder richtiger, wiederholter Empörung gegen seinen
Souberain, den Herzog Johann VI. von Burgund. Er wurde
im Jahr 1440 gehenkt und sein Leichnam verbrannt. Der zweite
var' der Marschall Byron, ein Freund und Waffenbruder Hein—
eich's IV. Ungeachtet der vielen von Letzterem empfangenen Gna—
denbeweise zettelte er gemeinschaftlich mit dem Könige von Spanien
ꝛine Verschwörung wider den älteren Bourbon an. Heinrich IV.
var bereit, ihm zu verzeihen, wenn er seime Verbrechen gestand;
»a er jedoch leugnete, ließ ihn Heinrich im Jahre 1602 enthaupten.
Der dritte auf dem Schaffot gestorbene französische Marschall war
Marsislac, welcher 1632 wegen Verschwörung und Meuterei gegen
den Cardinal Richelieu hingerichtet wurde. Dassetbe Schichsal au
jleichen Ursachen hatte im nämlichen Jahre der Marschall Mon—
norench. Der fünfte und berühmteste Marschall ist Ney, der we—
jen Verraths an seinem geuen Herrscher am 7. December 1813
erschossen wurde. Bazaine ist sonach der einzige französische Mar⸗
schall, weicher wegen schlechter Führung vor dem Feinde dem
Zriegsgericht überliefert wird.

F In den Vereinigten Siaaten Rordamerikas sind im
ersten Vierteliahre des l. Irs. 45,809 Seelen eingewandert: 30,896
münnliche und 15,913 weibliche.

F Die Stadt New⸗York wird endlich eine unterirdische
Fisenbahn haben. Die Herstellung derselben wird zwei Jahre
iwa in Auspruchh nehmen. Die Länge der Bahn, die überall unter
der Erdoberfläche hinlaufen wird, wird vier Meilen betragen. Diese
Ztrecke, auf der sechs Haltestellen in Aussicht genommen sind.
vird in zehn Minuten zurückgelegt werden können. J

Die erschreckende Sterblichk eit in der ersten Juli⸗
voche des Jahres 1872 wird in den Annalen New⸗Yort's
ohne Gleichen dastehen. Die Hitze und der Sonnenstich hat in
dieser einzigen Woche mehr Opfer gefordert, als in irgend einem
der Sommer von 1845 bis 1871, nämlich im Ganzen 1569.

F In Japan ist ein kaiserliches Verbot erlassen worden,
vonach auf keinem Theater unmoralische Vorstellungen gegeben
verden dürfen, da dieselben eine Schule der Bildung sen sollen.
Dürfte auch sonst anempfohlen werden.

— FX. Demet verantwortlicher Nedackeur.
Bekanntmachungen.

e 9

Der Regenerator oder Lebenswecker
st ein aus den besten vegetabilischen Substanzen gewonnener Extrakt. Es kann wohl kaum
ein besseres Mittel gegen allgemeine und specielle Schwächezustände, gegen Magen- Gedärm⸗
und Leberlrantheiten, gegen Hämorrhoiden, Engbrüstigkeit, Milzkrankheit, Flechten, sowie
Jegen alle Krankheiten, welche von verdorbenem Blute und schlechten Säften herrühren⸗
jeben. Der Lebenswecker befördert die Verdauung, reizt den Appetit, befeitigt die Em⸗
findlichkeit und Reizbarkeit und bringt neue Lebenslust in den erschlafften Menschen; er
st besonders auch bei Störungen des kritischen Alters zu empfehlen.

Die Flasche „Regenerator“ lostet 20 Sgr. und ist zu beziehen durch W. Jepp
n St. Ingbert.

Ohmetgrasversteigerung.
Dienstag den 27. August 1872, Nach—
mittags 2 Uhr zu St. Ingbert in seiner
Behaufung, läßt Herr Johann Hellen
thal, Adjunct dahier, das diesjährigt
Ohmetgras öͤffentlich versteigern von:
60 Ruthen Wiese im untersten Schrank
3591 am Schmelzercanal,
24 in den Großenwiesen,
ß0 allda bei der Obermuhle
38 allda neben M. Thiery
3225 m Rohrbacher Weiher
in 7 Loosen,
im Allmend,
allda,
in den Polaschwiesen,
in der Ruhbach.
H.Biffar.

Mein Lager in Lampen,

vcken und Cylinder,
owie me.“e Blechwaaren empfehle
hestenẽ

Mehrert Morgen
2 2.
Ohmetgras
für die diesjährige Ernte hat abzugeben
M. Schmidt.
Ein braver, sleißiger Junge wird be—
Blechschmied Stief in die Lehre ange
rnommen.

38

78,

6
60

Stief, Blechschmied.
ohne Moediodin. U
Brust⸗· u. Lungen⸗
xranke finden auf naturgemãssem
Wege selbst in verzweifelten und
von den Aerzten für unheilbar er-
klürten Fällon radicale Heil-
umng ihres Leidens
olme Medicin.
Nach speécieller Beschreibung der
Krankheit Näheres brieflien durch
Dir. J. H. Ficekert, Berlin
WWVnMII-Srasase Nr. 23.

Heute Sonntag
—
Ar? His
F F. Prinz
rankfurter Nörse
vom 28. August 1872.
Preußische Friedrichsdde 058239
bistolen — —— 9 40 - 42
dolländische 10 fl⸗Stücke d 53. - 55
Ducaten..... 534-80
20Francs⸗Stücke —R 20
Englische Souvereigns 1 49-51
Dollars in Gol. .. a 25-v26
iezu als ellage: AlIlgemetner
næeeiger füur das Monigreieb
Baveru Nr. 15.

Flpersberg.
Am Sonntag,
Montag und
Dienstag
*
Tanz—⸗
⸗
ausik
Winter.
Für gute Speisen und Getränke
d bestens gesorqi

——
2* 7*
—32 24*

—8
——

2

Sicht⸗, Rheumat Lmus- Magenkrampf
id Hämmorhoidalkrauke heilt
Dr. Mubrer in Frankfurt a. M.,
Senck⸗enkerastr. 5. Kurprosyekte gratis franco.

Ine

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amon,

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erlag

2

76

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5212255
25 * 38
38353
22
5535 2 5 523
28 25*38 * 35 3
— 0* 254 —X2 —5
7 4233
52 * 8— 53522
575525 555 3858* 33
* 3558 3 2 ẽ * 2
522 33285 51 —
——— J — * * —

35258 3 5 s568 537 2323*
53322 *85. A 22 *52 —555 533
555 — * J 588 2 S 3 7 2
z355583 38688 ——— — 2
3333 — ——
25 25 2* * 3 —— 2 328* — ———— 5 53853
8325 25 33 —8 55 7 723 23 — ———— —
— —*43 57 7. * 23* mz8 5— 5 3223 32337 ———
A 333 338353 32 33858 ———
233835 ——— 552 27*

2 D2 8 — 3258 X 8 2 —3 52 *3 2. 5
—28 — — 23254 * 25 — — — i — 23 2 ———— 82 333
3355 — 9 —— 2606 AJ 785 —A — 22* — *338
2335 —— — —— 52 225 328*5 3 3323 —53838
533328 — — * 33323 128 * 35227 2557 2 7— 5 ——
55 *ce 28 28 55322 5338 2 —— 7*358 27 35 s 3538
—* A F3723 —— 5733 32 2 533
855 — * —A 2 2 S . 233 2 Z2 7 3 * 85 8—
152338 22 23 35323738 —A 2 —— — 233555 —— — —2
334 * 522 —— — 5333 — —32 3 3
—— 7 135573587 523 838 — — * 22383 22 55

558 E 5382 5 * — 22 2 528* J——
a E 53 — 8355 252 5 —A 2 *88 523 8 3

p 35 ———————— A —22 ——— S — * 2 5—15
52 * 28 4 2,2 * 2 A A— 2 — —X3 2 E

353 28S52 —— 3335. — — 55 8 355
—— 18*75 22 8 3 — z5386 —
—— — 22 33557 328 528 —E— —— 355
* 2 538* 274 —383 282 — 7 35* —A 23
5 8 2 2 — —E 3 * 5 —53
5817 —

22 3725723 2538 MD 222 *

2⸗ 353318* —— — 35383353 25*
— — 33335 —

2 38335 S —*288 253337*
383 5 733

* 2

3

*
355333
2822 ,
225 28 —532332 35 —232338 *r s24 2
—— —3352523338—7 —58
55782 3 32525372 — 8—8 5 53 3338583383333 s5653353
538 — z2257* 28 —551422* 55 2* 5
—353— 83333 —331885 —88 223355532 25
—A —A — —— ——— — 7* 5 * —99 5222323 22* 7 8
— 377 5533833537 —
— 7 S *5322 —A * 32 — — 3 2 —A * *
333333323885 3848*—335 252375538337* — —— 238
—— — 8 9 — 2 —— 22 22 8* 2 72 —T3
2 5 — — 52 — * 22 Z 2 53 225 —
—5520 —55 22 5* 588 2 * —53 3 2 235225 — 235
* — — —52325* — I62* 52 — 33— —
— —EAA—— 5 —255385 5232878 28 *583 3 8*
3337553 55— 223680 —352353 582z— 3335325 — 55*
55260533 7 333355337 233835 555—538 38*5
* — * —— —
33333 —33383332357 — — 52 3533*335 — 52
282 3335755322358 5323355355 —532 —3335322 ———
8* * 2 *
2., 23332 33383338332383 5555 2552* —353688 8537
28* —— ——* —
——33355538555 38 38 358 33832335 —2
8 2 — — 3853213 3235
2 2 * — — — 2 338 82 2 25* 35* 25 * ———
3 3333 333525 77 32755.
3 3 3333333353 35535 — — —
8 E 535333*7 8 2 52 2
3
* * * —22 — —X 8 — 2 A 3
—X —B—————— 28—55* — ——— — 8322
— — 3255* 22 5 s22525 — 75 — 223 38 5353
—2—2 —5 —2832—— —55 —A 52 * — 52ES — 2
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352 — — 353 2z255

* —M) 22.2 2— * 2 222 2 8
52353 —5 —8 33 233335333535833333333533
25— * 8 — — —* 5* 32 * —5 2 2 2532323
— * — *7 * — 52* * — — —c 52 38—

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* W —* 2 — * ʒ — 222
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        St. Ingberter AAnzeiger.

xr St. Vnaberter serieiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstagt⸗, Donnerstags⸗ und Sonnieg
mumer) erscheint wochentlich vi er n al: Dien stag, Donnerstag, Samstag und Sonntaag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet. *
—9— 4
4 135 J 1872

Deutsches Reich. inwohnen. Am 29. ds. macht er auch einen Ausflug nach Wei⸗

Mänchen, 22. Aug. Die Signatur der Lehrerbder⸗ zenburg.

ammlung ist wohl an. besten aus den von Pfeiffer und Straßburg. Die Zahl der für Frankreic Optirenden
zhramm behandelten Thesen zu erkennen. Aus dem Vortrag des jat in den letzten Tagen auch hier sehr zugenommen, so daß oft
xsteren möchten noch folgende Sätze besonders hervorzuheben er Tag 20 -25 Oplionserklärungen auf den Burcaus der hiesigen
ein: „Die Schule ist nur dann belangreich für Volkswohlfahrt, bolizeidirektion verzeichnet werden müssen. Selten ist unier den
jenn sie Selbstthätigkeit, Selbstdenken und Aufklärung verbreitet. Optiren den indeß jetzt die besitzende Klasse vertreten, und man
die fittliche religiöse Richtung der Schule wirkt dem confessionellen indet fast nur Arbeitsleute, Taglöhner ꝛc. Von Seiten der Poli—
ind Classenhaß entgegen durch Erweckung allgemeiner Menschens eibehörden werden fast alle Vorkehrungen getroffen, um mit Ab⸗
ebe, durch Kräftigung des Edlen in der Menschennatur mittels nuf des Optionstermins eine genaue Controle hinsichtlich der
tmunternden Beispiels und durch Schärfung des Urtheils mittels virklichen Domizilsverlegung jener Personen, die für Frankreich
zahrer Geschichte. Nur Aufficht durch Fachmänner vermag den pptirt haben ausführen zu können. Es sind solche Maznahmen
zweck der Schule richtig zu stellen und entsprechende Mittel zu im so noͤthiger, als vermittelst dieser Controle späterhin allein die
zählen. Auf's Scharfste tritt unsere Schule der Entdeutschung Frage der Staatsangehörigkeit in zweifelhaften Fallen richtig und
ntgegen.“ Aus dem Vortrag des Letzteren heben wir noch folgende icher gelöst zu werden vermag.

zatze hervor: „Pädagogisch ist die Communalschule der Ausdruck Berlin, 21. Aug. Am 7. des nächsten Monats soll die
ener Erziehung, die nach Principien hardelt, d. h. die Menschen⸗ Zahlung der ersten Halbmilliarde auf den noch ausstehenden Rest
atur ohne Voraussetzung untersucht. Politisch ist sie das Abbild »er franzöfischen Kriegsentschädigung heils hier, theils in Straß-
nes Staates, der Gemeinde. Injoferne der Staat als Vertreter durg und anderen Plätzen erfolgen, und die hiesigen großn Hãu⸗
ꝛer Culturpflege und Culturpolizei gelien will, wird ihm die Pflicht er, welche sich an der Anleihe Operation betheiligt haben, bereiten
ie Communalschule unter seine Sorge zu stellen.“ ich auch schon vor, bedeutende Zahlungen zu le sten, zu welchem

Der „Volksbote“ resumirt sein Urtheil über die Lehrerver- Behufe große Massen deutschen Siibers und deutscher Bantnoten
unmlung in den Worter: „Die Volksschule befindet sich bei uns angeschafft worden sind. (Schw. M.)

n den Händen des Unglaubens, des Antichristenthums und der Berlhin, 23. Aug. Dem Vernehmen nach ist es wahr⸗
usgesprochensten Religionslosigk it.“ Das war nicht anders zu er⸗ cheinlich, daß der deutsche Reichstag in diesem Jahzre nicht mehr
varten. Da der baherische Voltsschullehrerberein 9850 Mitglieder inberufen wird. Da eine driugende Veraulassig für die Ein—
ahlt, so rechnet er aus, daß, wenn auf jeden nur 20 Schüler Lerufung nicht obwaltet, etwaige Steuerborlagen“ aber noch der
ommen, die kolossale Summe von nahezu 20,000 (soll wohl hei- Erorterung von verschiedenen Seiten bedüefen, so will man dem
nen 200,000) Kindern sich ergiebt, an deren „Entchristlichung“ im Okltober einzuberufenden preußischen Landtage desto mehr Zeit
urch die Lehrer gearbeitet wird! Schrecklich! für seine wichtigen Berhandlungen gestatten. Auch ist man nicht

Muünchen, 24. Aug. Auf das von der 5. Hauptversamm- bvon großem Vertrauen, fuür die Feuersicherheit des prod sorischen

ing der bayerischen Volksschullehrer an den König abgesandte Reichstagsgebäudes erfüllt. Namentlich befinden sich in den Neben-
elegromm traf folgende Rückantwort ein: „Berg, 22. August. täumen die Heizungsrohre zuweilen in so unmittelbarer Berührung
derrn Karl Heiß. Vorstand des bayer. Lehrervereins in München. mit Holzlagen, daß Umänderungen geboten erscheinen,
3. M. der König haben mich beauftragt, den in Müuchen ver—⸗ Berbin, 23. Aug. Nach neueren Mittheilungen werden
wamelten Mitgliedern des bayer. Lehrerdereins für die telegraphisch üür den Fall einer künftigen Mobilmachung gleich unwütelbar ein
nitgetheilte Huldigung, welche ein beredter Ausdruck treuer Gesin- »der mehrere Belagerungsteains mit mobil gemacht werden, um
ung ist, Alerhöchst ihren wärmsten Dank auszusprechen. v. Eisen· ꝰadurch für das Eintreten der Nothwendigkeit einer Belagerung
nart, Ministerialrath und Sekretär S. M. des Königs.“ jeden Zeitverlust abzuwenden.

München, 24. Aug. Zur Geburtstagfeier des Königs Waährend der Zusammenkunft der drei Kai ser
rfolgten Ordensverleihungen, namentlich erhielt: Staalsrath Daxen- in Berlin haben bis jetzt auch der Kronprinz von Sachsen, der
erget das Großkomthurktreuz des Michaelsorden, Staatsminister Broßherzog, die Großhrrzogin, die Großherzogin- Mutter und die
jäuftle das Komthunkreuz des Kronorden, Bischof Haneberg, Gene- Brinzessin Marie von Mecklenburg -Schwerin, die Großherzogin von
alstaatsanwalt Haubenschmid und Professor Löhr das Komthur- Baden, und der Schwager des Kaisers von OesterreichPrim
ruz des Michaelsorden, Puscher in Nürnberg das Ritterkreuz des Dox Emanuel, Herzog in Bayern, ihre Anwesenheit zugesagt.
dronordens. Zu Ordonanz Offizieren sind kommandirt worden:

Einem Gerüchte zufolge, das wir aber nur als solches mit- dei dem Kaiser von Oesterreich der General der Kabvallerie von
geilen, stände die Ernennung eines Ministers des Aeußrn vom Manteuffel; bei dem Kaiser von Rußland der General der Infan⸗

Sept. an zu erwarten, so daß dieselbe in den nächsten Tagen kerie v. Goeben und Gen.Major d. Werder; bei dem Großfuͤrsten—
rfolgen müßte. Thronfolger Gen. Lieut. v. Loön.

München, 25. Aug. König Ludwig stiftete an seinem Die Gambettasche „Republique frangçaise“ jubelt über Nach⸗
eutigen Doppelfeste (Namens und Geburtstag) eine goldene Ver⸗ richten, welche das Blatt aus Colmsar, im Eisaß, erhalten hal.
ienst. Medaille für hervorragende Leistungen in Wissenschaft. Kunst Demselben wird nämlich geschrieben, das Land enlvöltere sich sicht⸗
ind Industrie. har, und wenn der 1. Oktober käme, werde es viele Gemeinden

Am 24. Vormitftags besuchte der Kronprinz in AUugsburg zeben, in denen die Preußen nicht einen Mann zur Aushebung
och den Dom, die Ulrichslirche und die Spinnerei am Stadtbach. ür's Heer finden dürften; trotz aller Austrengung der Beamten,
dachmittags reiste er, von General von der Tann begleitet, nach »ie Hausvdäter zu bestimmen, ihre Kinder zurückzuͤhalten, zögen
dilingen ab, wo er Juspection über die dortige Garnison ab- diese zu ihren Brüdern nach Frankreich. — Um so besser; wi—
alten wird. Vor dem Eiusteigen in den königlichen Wagen, der verden auf diese Weise feindliche Elenente los, die bald dure
ut ihn bereit stand, sprach er fast mit jedem der im Bahnhofe vessere ersetzt sein werden.
wfgestellten Veteranen. Unter begeisterten Hochrufen und unter Wie die Berliner „Germania“ mittheilt, werden sich die pre
n Klängen der Musik des Artillerieregimentes seßte sich hierauf zischen Bischbfe im nächsten Monate wieder einmal in Fu'l n
et Zug in Bewegung hersammeln. Man wird sich vermuthlich über den gemeinsaren

Der Feldmarschall Kronprinz Albert von Sachsen ist Operationsplan weiter zu verständigen suchen.
unt der Inspection des schlesischen Armeekorps beauftragt worden. Hamburg, 24. Aug. Ein Telegramm der, Voͤrsenhlle“

. Straßburg. Prinz Friedrich Karl wird vom 29. Aug. aus Havanna vom 22. August weldet aus Mexico— daß faf alle
ie 4 Sehlemhber den großen Exercitien der hiesigen Garnison hervorragenden Führer der Insurgenten die Amnestie ange uenmen
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        haben, mit Ausnahme von Porsirio Diaz, der nuch Culiacan ging,

und Gargia Cadena, der gefangen ist. d p —0

Gast etin, 25. Aug. Kaiser Wilhelm hat wegen eines

Fußleidens den Besuch beim Kaiser von Oesterreich in Jschl auf⸗

gegebeit und reist am 28. d. nach Salzburg und am 29. 8. nach

Berlin. Er entschuldigte sich telegraphisch beim Kaiser Franz

Joseph und schickle den Grafen Lehndorff nach Ischl, um bei der

Kaiserin sich entschuldigen zu lassen.

Frankreich.

Paris, 21. Aug. Das „Journal. officiell“ veroöͤffentlicht
einen Vortrag des Kricgsministers an den Prasidenten der Repu⸗
blik, in welchem Maßregeln zur Sicherung der Freiheit des reli⸗
giösen Bekenntnisses und zur Bekämpfung der Vöilerei in der

Armee in Vorschlag gebracht werden, letzieres in der Art, daß

künftig die Trunkenheit als solche und nicht blos wenn sie die

Ordnung stört, bestraft werden soll..

Parüs, 22. Aug. Der Oberst Lieutenant Stoffel, der be—
kanntlich Militär Bevollmächtigter Frankreichs in Berlin bei Aus—
bruch des Krieges war und durch seine Berichte über die deutsche
Armee sich einen Namen machte, ist in den Ruhestand versetzt
worden.

Paris, 23. Aug. In einer vom „Siscle“ auszugsweise
reproducirten Broschüre des Pater Hyazinthe, die Sensation macht,
berichtet Letzterer. der Eardinal Bonnechofe, der Erzbischof von
Rouen, hade während der Pariser Belagerung in einer Audienz
bei Kaiser Wilhelm zu Versailles für den bedrängten Papst Schutz
erfleht gegen die Italiener. (Frf. ZzZ...

Die Jagd wird ohne Beschränkung in den besetzten Depar⸗
lements eröffnet werden; aber zu gleicher Zeit werden die Prä—
fecten als Repräsentanten des Kriegs-Minisiers eine Verordnung
erlassen, kraft welcher allen denen, welche nicht eine Erlaubniß von
den deutschen Generalen haben, das Tragen von Waffen ver—
boten ist.

. Das artilleristische Probeschießen ist nunmehr beendigt. Die
Offiziere und Artilleristen, welche an emselben betheiligt waren,
jaben gestern bei dem Prasidenten der Republik gespeist und gehen
heute wieder nach ihren Garnisonen ab. J

England. —

London, 23. Aug. In Beilßast ist die Ruhe wieder her⸗
zestellt; die Stadt bleibt j doch mil tarisch besetzt. Anderweite
Borkehrungen zur Verhinderung von Tumuitversuchen sind getroffen.

Die japanesische Gesandschaft erfreut sich in Lonb don einer
außerst entgegenkommenden Aufnabne. Dem „Japan Herald“
zufolge hat die Ernennung japanesischer Botschafter am Londonern
dofe und in Paris in Folge des Entschlusses des Mikado statt
gefunden, nach seiner Rücktehr vor einer beabsichtigten Reise in
jeinem Reiche Europa einen Besuch abzustatten. Drei Kriegsschiffe
werden den Mikado begleiten.

Italien.
Rom, 21. Aug. Social⸗Demokratische Agitatoren sind'bier:

jortwährend bemuht um eine allgemeine Arbeitseinstellung herd-
urufen. Bisher sind indeß ihre Bemühungen flets an der gun
Haltung der Arbeiter gescheitert; so z3 B. blieben' noch gester vᷣ
Maurer trotz großer Hetzereien sandhaft. und bei der Arbeit,

In der stalie nischen Armée sollen die Regimem:
nhaberschaften eingeführt und die ersten beiden Regimenter glig
jeitig dem Kaiser von Deutschland und dem Kaiser von Oefler
bderliehen werden.
Die „Gazzetta d'Italia“ meldet aus Rom': Der Papf
endete sämmtliche papstliche Kleinodien, darunter insbesondere *.
Tiaren. nach Parseille.
Spanien. —

u .Bahonuine, 24. Aug. Die Neuwahlen in Sparen ergehe
oraussichtlich für die Regierung eine große Majorität. Die span—
chen Behörden theilten der französischen Regierung mit, daß in du
Brenzdepartements zahlreiche Karlisten sich aufhalten, welche fuͤr den
26. Auguh einen Einfall vorbereiteten. die franzöfische Neg ierun
nöge also die geeigneten Vorkehrungen treffen, um dic Bewe qun
zu verhindern.
Vermischtes. enn

fKaiserslautern, 25. Aug. Heutle fand die feie
liche Vertheilung der Preise in der Industrieausstellung durch der
stegieruugspräsidenten v. Braun statl. Es kamen zur Vertheilung
»9 goldene, 86 silberne und 103 bronzene Medaillen; 10
Ddiplome und 169 ehrende Erwähnungen.Laut einem Cabine
chreiben des Fönigs hat derselbe aus dem Dispositionsfond 10, oh
hulden der Stiftung der München-Aachener⸗Feuerversicherungsge
ellschaft zur Hebung der pfälzischen Industrig, zur Verfüsn,
zestellt.

F Die Neustadter Gasanstalt zahlt ihren Akio
rären als Ergebniß des letzten Betriebsjahres 11Prozent; außer
»em bleiben vom Reingewinn noch 1500 fl. für den Reservefond
7 Auch der Stadtrath von Speier hat einen Wiederhe
ungscursus für die im Herbst zur Aushebung kommenden Wehr—
oflichtigen eingerichtet.

¶JDDie feierliche Inthronisation des Bischofs von' Haneber,
in der Speyerer Kathedrale wird zu Anfang kommende
Monats statifinden. Hr. v Haneberg wird die Reise von Mür—
hen in die Pfalz über Straßburg machen, um dort den Bijche
Räß zu besuchen; er wird im Priesterseminar zu Speher sein Ab
steigquartier nehmen und von dort aus des anderen Tages in
feierlicher Prozession den Einzug in den Dom haͤlten.

FBockenheim, 22. Aug. In einem Hause unserer Stadt

sst eine durch Wasservergiftung herbeigeführte wpphusartige Krankheit
ausgebrochen, an welcher augenblicklich 21 Personen schwer dar⸗
niederliegen und der bereits ein junges Mädchen erlegen ist.
F. X. Demetz. verantworilicher Redacteur.

t
Bekanntmachung.

Montag, den 2. September 1872, Nach—
mittags von 224 Uhr im Stadthause da⸗
hier wird durch den Bezirksthierarzt die
ordentliche Visitation der Hunde vorgenommen.

Zu dieser Besichtigung sind sämmfliche
Hunde mit Ausnahme jener, welche das
Alter von 3 Monaten noch nicht erreicht
zaben, rechtzeitig vorzuführen.

Wer Hunde dieser Visitation entzieht,
oder nicht unterstellt, wird dem k. Land⸗
Bericht zur Bestrafung beanzeigt.

St. Ingbert, den 27. August 1872.

Das Bürgermeisteramt
Ehandon.

v * 3
Bürgerhilfsverein
St. Ingbert.
Beneralversammlung
Samstag den 831. d. Mts, Abends
8 Udr im Vereins Locale.
treff: Aufnahme neuer Mitglieder, sowie

auch Erledißung verschiedener an⸗
derer Vorlagen.

B. pünttliches Erscheinen wird gebeten.

2Inabert den 27. August 1872.

Der Secretär
Steinfeld.

Rother Moselwein
(Amgebung von Metz)
offerirt billigst zu
18 Kreuzer ver Schoppen
O. FOos. eĩnFC., Restaurateur.
II. Pfäãlzische —A
in Kaiserslautern,
vom 14. Juli bis gegen Ende September 1872
Bei allen pfälzischen Bahnstationen können Eintritts⸗
Billete zur Ausstellung gelöst werden, in welchem Falle daß
einfache Fahr-Billet 2 Tage giltig ist und zur freien Ruck
fahrt berechtigt.
Das Centraleomite.
vipileptischo Krampfo Ealiereht
ꝛeilt briessich der Specialarat für Epilensie Dr. O. KillIiseh in Berlin.
letzt Nouenhurgerstrasso 8. — Schon Hunderte vollstandig geheilt.
Kedattion, Druck und Verlag don d. x. D⸗men in Di. Zuabert
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1555385 23 3—3 38355 338853 5533333
332. „5 7 25 92* 3225 —— —3 325 2335 0* 73 32835338
A F— ——23 6 23 67 533332 52335 22
3 5355335 32383533 35 33*83.2* — ———
— 2.* 22 —2 — * — — — 252
333583333— —2—23 85383 26535283 3355352333
——— 28* 32323 55 *—*253 2555 8 „30232 — 25* 2235353
F2 52522.35. — 22332 7540 25 533233
3 5 208 2. 7k7x5823 823 5255* s0 253 —S 28 22
38—233285 73—323 23323535352 33388335
8 * —8 35* —— 7
—2 533 55 660533 8223— — ——83 32353353 5 2. 35
55355323 22322.3 32348 3. —2232. 3 52 2. 22 — 42 — —5
2**7 2 —223 52223 2 58232 2.32383 253*2 232 3788
22 —A — X 1222 55 273* —* * 2 ——— — —— 8 —3* 22** 8
3823 3. — 883 — ——32— 23—32823
*32—23 37722. * 3 3. 2 2—3332 5253 2 33*6
*»33383338 83 — 7—3 —333 —583353
2* 2.7 * 5 83 2 * * J
.22 5.2 78 Mm3285 5.5 328 88 ⁊ 82 2232. —3 — 55 22
— Z35 35383 33385 53—33
— *537* *z583335*83333353 3.2233385
A 2352 22 272 —— —— 7 S. 5 28 3 —
2* — 5 — *m55 27 2 224 2 2336333*
— 228 2 5.2 5252 s 37 — 3* ——
—z255 53 252 5335 —— — 53 55322
—5583 21335 28225 383 35533553 — — 23 5⸗
— —— —
328232 78883 2.8
3232383333533— 32885 0228
2** 2 2 22 2827 Aꝛ — 0 — —
—3 —88 33333
— 7 2 8
2522323 8 27 8 833335—833— 5358252333
* *27 25ñ532—5 *7 2242 —25278 2— — —
252c57 22 S 3.— *23 73353—53532757 2522222
*œ5325 32655 52 32., 22 —— — — 25223* 123538 — *
3228 —223* 22 S3 —— — *2 — 22 2228 T3*
3 5338
* 8. — — * *
2 3333353 2255 *5— —3233 835325355
— * 2
2 * &amp;— 2 — 2 2 5 *222 8 323 **
8 3 —3—33 3888333 3338 3328268*
22 22 27 —2322 22 8 — * 2* ** —* S
555383—38 55 —33 2256232 5585222.3 A 3 58622 322*
52235243 2 2* —825— S 3227 A2 *8 — 22 55
—A 235533325853 2—J555233832
5.82 ——A 355 —8 32 22 22 2.8 3 27
—A — ẽ —7 —8 2. * — 52 2 ** 72 — ——
23283 52553338 8388385* 533 35355333 253332—323
23 272.5 5 5723 530 — 2 —— * 9* 2 * — Q22
32322 — —— — — — e 257
—— 32538 53833 G 322348
—2333353 2*233553 2253 35 232— 289 9 23383
553 —57—30833 33235323233— *55— 35, 3383 5382353234
3 883333 53
—A — —Z — —— —— 22 r 2 5262 25835 —ẽ
5 753 * 259 2827 552 8 * —A — J — 2 * —
733 —353 5522533533 58382
— 383 35 53 *35
2* * 3 T ⁊
333—33 7 —33 23358
55583—55——33. 53332335 —252238525 52* 2 ——
75* — 52532333735 2.2 2828
J — 0* 9
* 72 3 72 435 22 25333

533357337353
9 * —
53353753553353 *2 2290
3
222 27 — — x 88
252334 72 7 — —A S 3 60332
—— 33 53358 —E *2 — *
3835 3 335 3358335 2523389
2 * *
N — 22325953* —— 85
* 233253387 2 * 2* 2 — 8
*28 5 — — 53383 53 35538 *.
7 *
223535533528 3 * 2
12352 O
333353333227 332 8
2 538
5255 3
25522 — 3z325323732858 — ———— 553—33353553 8 —
715252 5585 2352833* 2523 8 2 7*
* —2327 222 23 2 22 2632 »8. 532 —
2 523 *8 2* 22 —A 3 — 55328
223*83533 — u
* J 27 5 — — — *
— —c —— — 2333335353 23
*2 23233—5585533235 I33S357 3
— ú 2*—262057 23 —5328 v
— 2222 — — 5 — 2 — — * — 22722 —
—A mz 2 552533253 7 3 — ————
* 225237 22 * 2 22 — 822
— 335 — 523233 *
——— 5232 525 523223538 — 283 8.
262785 525232—33 — 3 *23.67 —
ee .* 3523358 — 2r8 —
7 * “ —
32353 — 33232 255 2
335333235 25 3 c0 723
8 2755 3 52* * 32 * 523 T —*F V8V
* 5832 2 3 2 —3 —
* 7 —A —— 2*
— — — *2333—82 32223535
252223 — — *835383
25257333235 2332
51 5235 3822. 53.3.7
— 8 J 233 33553378 2
— 323 — 2232 3 27—2 713557 2 —
27 2* 2* 2 52 S. 3 —2 5528 253355722—
e
212 7582 2 22 5358 2. 7 3 * z. 2 2
7
J 2 7 3 —9 4 2
*5 233— —55833 —— 6322 2358 233235
2532 52 5332578288 35333 — ——
— *22572 35275 37 55.5*832 53*22*
*523338205372 — — 22552 338 —57
—583* 23 2 2227 328 5232325 —
83333 ——33338 253 553238* 5258225
233 25553*85 2 · 2* 2 5*z833**
23 3 3525 238—3333355 2323339
J 2 — — —*
2. 3233 —*2 c — ———— — * 27 5362 —— —
2 2a5* * * —2 53 22 0 2 38
————— 53 —7552 3535—3555 — 72383
A
288333 35 3852885223
zge, 252—5353357—
258 d 3233533833233— —5427 2323
„*83227 2222 5J3 3.535 2 825 *5
33,583235455 3333 3355353535385
2333— 33333808 — 258283
— 52555728 —
298 —S1ᷓO — *8 — —— 7 J *
*8 5 ————
* 7* — SZ 7 25 5 23 —. 2 —52 — 522757
—A 22 32, 5535935 8233557
— —— 2 25 553253. * 5357322723 2
5828353 —323 5— 3282 25 5 387 —
225833*2 5*A2 225356 28 22 3* *
3 552521383257583 — 268 *
8* 23752335375 C. *
8 53233327
37237

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*2
        <pb n="535" />
        Hl. Ingberler Anzeiger.

et St. Inaderter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsslatt, mit der Dienstagt⸗, Donnerstagßt⸗ und Sonmag
mer) exicheint wochentlich vie r a a l. Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementsvpreis vierteliährig 42 Krar. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum terechnet.
3 J
ß8 136. Donnerstaq, den 29. August

Deutsches Neich.

Mänchen, 25. Aug. Durch 8 48 des Landtagsabschiedes,
xlcher „Bestimmungen über Entschädigung für Kriegsleistungen
mdie deutsche Armee in den Kriegsjahren 1870,71“ enthält, ist
anntlich die Staatsregierung ermächtigt worden, in verschiedenen
oti specificirten Fällen nachträglich noch eine Entschädigung zu
waͤhren. Im nachsten Monat wird nun im Staatsministerium
Inneren eine Commission, bestehend aus Vertretern dieses
dinisteriums, sowie derjenigen der Finanzen und des Krieges, zu⸗
inmentreten, welche die Nachtragsliquidat onen, die von Gemeinden
nd Privaten des Königreiches, insbesondere der Rheinpfalz, auf
jrund des F 48 des Landtagsabichiedes eingereicht worden sind,
u prüfen und zu verbescheiden hat.

Ingolstadt, 26. Aug. Der deutsche Kronprinz, welcher
eslern Abend um 770 Uhr hier eintraf, murde von der Genera—⸗
ltäͤt, dem Officiercorps und den Gemeinde Collegien begrüßt und
og hierauf unter dem Donner der Geschütze, Glockergeläuse und
holkzjubel in die festlich beleuchtete Stadt ein. Vor dem Hotel,
mwelchem der Kronprinz abgestiegen, fand eine Serenade statt.
hon Seiten der Stadtbertretung wurde dem Kronprinzen, der sich
ber den herzlichen Empfang sehr erfreut zeigte, ein siͤberner Lor—
eerkranz überreicht. Heute findet die Revue sowie ein kleines
Lanöper mi? markirtem Gegner verbunden mit dem Schlagen
iner Brücke, statt.

Regensburg, 27. Aug. Der deutsche Kronprinz verläßt
cute Nachmittag 8 Uhr Regensburg.“ Soeben, 12 Uhr, tiaf der
triegsminister von Pranckh per Extrazug hier ein. *

Speyer, 27. Aug. Die feierliche Inthronisation des Bi⸗
hofs Haneberg findet nicht am 10., sondern am 11 Sept.
latt. (Pf. Ztg.) J J

Darmstadt, 26. Aug. Der Großherzog wird am 29.
3. zum Empfang des deutschen Kronprinzen hier eintreffen und
en stattfindenden Truppen⸗-Inspectionen beiwohnen.

Vei einem zur Feier der Almwesenheit des Prinzen Friedrich
katl in Metzz abgehaltenen musikalischen Zapfenstreich wurde aus
mem Hause auf die vorüberziehenden Soldaten Wasser geschüttet.
da die Thüren des Hauses verschiossen waren, sah man von An⸗
endung der Gewalt ab, leitete jedoch eine Untersuchung ein.

Dafür, daß bei den in letzter Zeit mehrsfach stattgehabten
sründen in Meitz Böswelligkeit im Spiele gewesen ist, scheint
et Umstand einen Beweis zu liefern, daß dieser Tage, wie die
PMetzer Ztg.“ mittheilt, auf dem Fort Quelen ein französischer
stbeiter von einer bayerischen Patrouille aogefaßt worden ist, als
gerade Feuer an ein kaiserliches Gebäude anlegen wollte.

Fulda, 26. Aug. Die Couferenz der deutschen Bischöfe
ndet am 17. Seplember dohier statt. (Ft. 3Z). VBermi schtes.

J Frankreich. Speier, 27. Aug“ Wie angekündigt, fand heute Nach—

Wie der „Moniteur“ versichert, hat Frankreich aus die nächste nittag um 83. Uhr die Begrüßung der Asgeordneten und Festgäste
albe Milliarde schon 300 Millionen an Deutschland bezahlt. Die ur Haupversammlung des Gustau⸗Adolph- Vereins statt.“ Dr Weltz
uderen 200 Millionen sollen im September bezahlt werden. mypfing die Gäste Namens der Stadt Speyer, dee nicht längst

Thiers und Gamsbetta sollen, wie von Prris aus »erblichenen Glanzes wegen zum Versammlungsorte acwuhlt worden
laubwmürdig versichert wird, ein äußerst interessantes Gespräch üter ei, sondern deßhalb, weil sie wie Worms Theil babe an der un⸗
ie Intentionen Bissmard's geführt haben. Der Ex⸗Dictator erblichen Geisterthat Luthers. Nach ihm drachte Consistorial—
ütte den Präsidenten u. A. gefragt, ob er glaube, daß der director Glaser den Gäuen im Namen der protestanrischen Kir—
eutsche Reschskanzler die Bestrebungen eines der drei Prätendenten Jenbehörde und Kirche der Pfalz den Willkemmsgruß. Auf diese
kr·Empereur, Chambord oder Graf von Paris) unterstützen werde, Begrüßungsworte antwortete im Auftrage des Central⸗-Vorstandes
ud Thiser's darauf lebhaft ausgerufen: „Nein! Keinen von Dr. Fricke aus Leipzig. Zum Schlusse richtete noch der Vorsitzende
iesen; wenn er einen unterstützen sollle, so würde es Plon-Plon »es Centraicomite's, Consistorialrath König, einige Worte an die
iin.“ Theiers mo ivirte seinen Ausspruch dahin, daß Bis- Festbesucher. Es begab sich sodann die Versammlung zur Kirche.
ar sür Diesen sein würde, weil er einestheils der Schwieger⸗ 7Essen, 283. Aug. Gestern Abend ‚haben hier“in Folge
hn von Victor'Emanuel und ein Feind der Jesuiten der Anordnungen über Aufhebung des Jesuitenordens bedauerliche
ei. und andererseits, was die kriegerischen Eventualitäten anbe- Excesse stattgefunden, und sind deßhalb Tags darauf zwei Bataillone
unge, mehrSicherheiten darböte, als die übrigen drei Prätenden des niederrhe nischen Füfilier Regiments Nr. 89 aus Düssseldorf
n. — In bemerkenswerther Weise hat sih Gambetta bezüg⸗ mit Extrazuugen der Köln-Mindener Bahn hier eingetroffen. Jeder
ch der Militäraugelegenheiter ausgesprochen. Der Mann, welcher 'st mit 40 Patronen versehen. Ein dritles Bataillon steht zur
en Krieg noch nach dem Pariser Waffenstillstand bis aui's Mef- Abfahrt nöthigenfalls bereit. 4

wollte, sprach sich gegen die Bisdung von großen Armeen aus — 7 3. XDemeß veranworllicher Redacieut
        <pb n="536" />
        PfälzischeE

isenbahnen.

Am Samstag den 31. d. Mts., Naa
mittugs um 4 Uhr, auf dem Bürgermeisie
amte hier, werden die überflüssigen Los
apparate, Leitern, Schläuge ꝛc. ꝛc. an di
Meistbietenden öfsentlich versteigert.

St. Ingbert, den 27. August 1872

Das Bürgermeisteram
Chandon.

Bekanntmachung.

Nach Abtheilung B. 8 14 des „Betriebsreglement für die Eisenbahnen Deutsch—
lands“, welches mit den von der kgl. Staatsregierung genehmigten und im Kreisamts
blatte der Pfalz Nr. 25 publicirten Zusatzbestimmungen auch für den Bereich der dies—
eitigen Bahnen in Wirksamkeit getreten ist, sind die Güter der Einzel- und Wagenladungs⸗
klassen binnen 24 Stunden, diejenigen der Specialtarife aber sowie Steinkohlen und
Toals binnen 6 Tagesstunden von der Avisirung und Bereitstellung der Wagen an zu
entladen, bezw. abzuholen.

Die Jutercssenten werden hievon mit dem Beifügen verständigt, daß sämmiliche
Erpeditionen angewiesen sind, die Einhaltung der bezüglichen Vorschrift genauestens zu
überwachen und in Ueberschreitungsfällen das vorschriftsmäßige Stand⸗ und Lagergeld
zu berechnen.

Gleichzeitig geben wir bekannt, daß die neue Ausgabe der Betriebsordnung für
die Pfälzischen Eisenbahnen — die reglementarischen und Tarif-Vorschriften enthaltend —
zum Preise von 18 kr. bei allen unseren Stationen bezogen werden kann.

Ludwigshafen, im August 1872.

Die Direktion,
v. Jaeger.

*2 * d
Pfälzische Gisenbahnen.
Bekanntmachung.

Das reisende Publikum wird auf nachstehende vom 1September 1872 an in
Draft tretende Bestinmung des 53 14 des RNeglements für die Eisenbahnen
Deutschlands“ aufmerksam gemacht:

Der Reisende, welcher ohne gültiges Fahrbillet betroffen wird, hal für die
ganze von ihm zurückgelegte Strecke und, wenn die Zugangsstation nicht sofort unzweifel
haft achgewiesen wird, für die ganze, vom Zuge zurückgelegte Strecke das Toppelte
des gewöhnlichen Fahrpreises, mindestens aber den Betrag von 2 Thalern zu
entrichten. Derjenige Reisende jedoch, welcher in einen Personenwagen einsteigt und gleich
heim Einsteigen unaufgefordert dem Schaffner oder Zugführer meldet, daß er wegen Ver⸗
spätung kein Billet mehr habe lösen können, hat, wenn er überhaupt noch zur Mitfahrt
zugelassen wrd, worauf er keinen Anspruch hat, einen um 10 Sgr. (35 kr.) erhöhten
Fahrpreis zu zahlen.

Wer die sofortige Zahlung verweigert, kanun ausgesetzt werden.

Ludwigshafen, im Augusi, 187.
—*tion.

N * 5 *
Bürgerhilfsverein
SEt. Ingbert.
Generalversammlung
Samstag den 31. d. Mis., Abende
28 Uhr im Vereins Loecale.
Botreff: Aufnahme neuer Mitglieder, sow
auch Erledigung verschiedener an
derer Vorlagen.
Um pünktliches Erscheinen wird gebeten
St. Ingbert den 27. Angust 1872.
Der Secretär
Steinfeld.
30 - 40 Schoppen Milti
hat täglich abzugebeu
Georg Klein, Wirth.
Bei Schuhmachermeister ESchaefer zu
A
inden
4 bis 5 gewandte Arbeiter
unter Zusicherung von hohem Lohne und
zuter stost dauernde Beschäftigung.

js, 4 und is⸗ Rechnungen zun
illgemeinen Gebrauch sind zu haben in der
Druckerei ds. Blattes.

——ö—a4⸗ ⸗⸗
Der Brodpreis für die Stadt St
Ingbert ist von heute an bis zum nächsten
Honnerstag (Fruchtmarktstag) festgestellt:

Korabrod 3 Klgr. 24 Krzt. Weis—
rod 10 Krzr.

Um mit den noch vorräthige Sommerwaaren vollständig zu
räumen, habe ich die Preise derselben bedeutend reduzirt und erlasse von jetzt ab
Kleiderstoffe bunt Schottisch die Elle zu 4 Krzr.
desgleichen, in schwerem Reps,
desgleichen Alpaca in allen Farben
Unterrockstoffe gestreifte schönste Dessins
desgleichen halbleinn
desgleichen do. in doppelter Breite
Siamosen
Rölsch
Herren Anzüge (Rock, Hosen
Arbeits Jacken und Hosen
desgleichen für Knaben
indar Anzüge (complett)
Siamose Arbeitshemden
Herren Hemden feinste
Sommer⸗Burkin in großer

Frucht⸗ Brod⸗, Fleisch ꝛc. Preis⸗
der Stadt Zweibrücken v. 29. Augußfl

Weizen 7 fl. 5 tr., Korn 4 fl. 18 kr
Herste 2reihige. — fl. — kr., Gerste vier⸗
eihige, — fl. — kr. Spelz 4 fl. 32 tr.
Spelzkern — fl. — kr. Dinkel — sst
— kr. Muchfrucht — fl. — kr. Hafet
3 fl. 22 kr. Kartoffeln Ufl. 40 kr. Her
fl. 30 kr. Stroh 1 fl. 15 kr. per
entner. Weißbrod 1. Kilvgr. 19 tr
dornbrod 3 Kilogr. 23 kr. ditto 2 Kilogt
Gkr. ditto 1 Kilogr. 8 kr. Gemischtbrodẽ
dil. 32 ir. 1I Paar Weck 100 Gramm 2 hr.
—X
dalbfleisch 18 kr. Hammelfleisch 18 r.
Schweinefleisch 20 kr. per Pfund. Butler 2
r. ver Pfunrd.

12,

5 fl. 45 kr.

1,30,

1,128

2 30

l 1 30,

1 1. 29 48,

Auswahl ebenfalls zu herabgesetzten Preisen.
einmnrieln TR..

4
True mot so. “«
Montag den 2. Sepiember 1872,
Abends 8 Ubr
Gesellschaflsabend
dei Julius Grewenig,
sim 2. Stock seines Hauses.)
Der Präaäͤfident.

EICEAC. — Irr ch reise der Etad⸗
Betanntmachung. * Kaiserslautern vom 27. Aug.
Montag den 2. September nächsthin, Weizen 7 fl27 tr. Korn 4 f. 2096r
des Nachmittags 1 Uhr zu Blieskastel im —*8 — —* —V —
AV— Fersie 4 I. 53 kr. Hafer 3fl. 33 kr.
Rentner von da, seine Wiesen in hiesiger Erbsen — fl. — kr. Linsen — II. — kr.
Amgegend für dies lahrige Grummet⸗ er Zentner
ernte auf Zahltermin versteigern. Brodpreise: 6 Pfd. Kornbrod 251
Blieskastel den 27. August 1872. 3 p̃fb le. und 2.Vifd.
Wiest, kgl. Rotär. Waßbrod 18 ir.
edattion. Drud m etlag von Fx Demes in St. Inabert
        <pb n="537" />
        7—
kn

2222
588 553
222 —A z
22—2 38 2 ——— * * 242
28855 35555 53202 52 5 53335 *
J238 8* 3337332 338 — 25323337
2.22 7 * 2 28c5* 5 — 28 8 — 28* —z227
— —A ——2222 — — 525 723 * ——— mScE
* — —A * — — qj
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2552 2.5** 38583— 83352.
23853833777 1 5523 3335335 *
2722 223 0 255253 —z5 —222
35353388 z2385833353
222. 52 — — 25 52 7533322 —
283 52525 28 322237.S — 8 4
5 5 57772 —35*855 52 *
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en St.* Aederrer Tazeiger sund das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Soundas
sinmer) erscheint vbchentlich vi e r n a u DiensrageeDonnerstag, Samatag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Kezr. oder
12 Silbergr.“ Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.. —E
—9 — 2 2 77
18 137. 53 Samstag, den 81. August 1872

s*Sit. Ingbert, den 80. August. Finanzen und des Innern bestehende Kommission im letztgeuann⸗
Die Nachricht, daß Se. Maj. der König zu seinem Ge⸗ en Ministerium zusammentreten, welche die Nachtrags⸗Liquidation
uuttz⸗ und Namensfeste dem Justizminister Dr. Fäu st he das u prüfen und zu bescheiden hat, die auf Geund jenes Paragraphen
domthurkreuz des Kronordens verliehen habe, mag unsern baye des Landtagsabschiedes von Gemeinden und Privaten des Königs-
ijchen Ultramontanen ihre Hofnungsseligkeit auf ein Ministerium reichs, insbesondere der Rhe ir pfalz, eingerichtet worden ist.
srer Farbe wieder etwas benommen haben, denun Hr. Fäustle Für geiragene Qartierlast außerbaherischer Truppen
sich eines hesonders scharf ausgeprägten Hässes der Uttramon⸗ vährend des letzten Feldzuges sind noch viele Ausprüche zu be⸗
men zu erfreuen. Die Art nun, wie ihn der König auszeichnete, riedigen, wegen deren ziemlich weitläufige Berhandlungen mit den
fte sie belehren, daß man an Allertöchster Stelle ihre Ansichten Regierungen des ehemaligen Norddeutschen Bundes, Württembergs,
uͤcht theilt und wir in Bayern noch lange nicht so weit sind, als Badens und Hessens gepflogen werden mußten. Nachdem diese
jesich beinehren Bestrebungen um Erzielung eines Ministeriums Staaten die eingereichten Liquidationen nunmehr anerkannt, und
ach ihrem Geschmacke träumen ließen. Dazu kommt noch, daß die auf fie entfallenden Entschädigungssummen zur Zahlung ange—
mser König, den neuesten Nachrichten zufolge, endlich aus seiner viesen haben, (neuerlich auch Boden seinen Antheilmit etwa
zurückhaltung heraustreten und mit dem deuischen Kaiser auf dessen 36,000 fl.) fönnen die betreffenden Quartierträger endlich Vefrie⸗
zurückreise von Gastein zusammentreffen werde. Also auch eine digung erhalten. (A. 3).
quchricht, die das ultramoniane Hoffnungsbaroineter um mehrere Passau, 28. Aug. Die „Passauer Zeitung“ bringt an der
ztade sinken machen wird. Uesrigens mag ihnen auch die enthu— Zpitze ihres Blattes die telegraphische Meldung, daß König Lud⸗
jastische Aufnahme des deutschen Kronprinzen in allen bayerischen wig von Vayern morgen hier eintreffen wird, um den Kaiser
dauen zur Genüge bewiesen haben, daß das Volk, dem Drange Wilhelm auf der Rückreise von Gastein zu begrüßen. Die beiden
anes Herzens folgend und allen Einflüsterungen undeutscher Art Fürsten würden zuiammen hier diniren. —
ingeachiet, endlich anfüngt zu geben dem Kaiser, was des Kaisers Darmstadt, 29. Aug. Die Kaiscrin Augusta trifft heute
und Gott, was Gottes istst. Nachmittag um 4 Uhr zum Vesuche am großherzoglichen Hofe ein.
Als Seitenstücke zur Drei-Kaiser-Zusammenkunft in Berlin,. Dar m st a dit, 29. Aug. Soekben ist der deutsche Kron⸗
e dem übereirstimmenden Urtheile aller Blätter nach als eine brinz hier eingetroffen und von dem Großherzog, den Prinzen
haranmie des Friedens aufzufassen ist. sind die Conferenz der Alexander und Ludwig, den Behörden und dem Siadtvorstande
Internationale im Haag und die deutsche Bischofsconferenz in empfangen worden. Auf die Ansprache des Bürgermeisters erwiderte
dulda zu betrachten. Wohlweislich deriegte' die“ Juternationale der Kronprinz: Darmstadt sei von jeher eine liebe —gute Stadt,
hren Congreß auf halländischen Boden; denn' nach dem holländ⸗e hervorragend durch patriotifsche Gesinnung und Opferwilligkeit,
schen Gesetze, oͤnnen derartigen Versammlungen keine Hindernisse welche sowohl die hessischen Soldaten durch ihre Tapferkeit, wie
n den Weg gelegk werden. Doch werden bei dem Temperament die Bürger in der Pflege Verwundeter und Kranter bewährt
det Holl ander ihte aufreizenden, den Krieg gegen Gesetz und Ord⸗ hätten. — Heute Nachmittag traf die Kaiserin Augusta zum Be—
uung, Thron“ und'“ Altar predigenden Redensarten auch weniger such des großh. Hofs hier ein. X
verfangen. — Was Gutes auf der Bischofscorferenz zu Fulda DODresden, 27. Aug. Eine Bekannlmachung des sächsischen
zeschaffen werden soll, wurde der Welt bis jetzt noch nicht ver ⸗Cultus⸗-Muisteriums weist die Ge'stlichleit des Königreichs an,
athen. am 2. Sepiember eine kirchliche Feier zu veranstalten, an welcher
Im der Republit Frankreisch blüht anter dem Regime die Schulen des Landes in angemessener Weise sich betheiligen
veß allmächtigen kleinen Präsidenten Thiers der Absolutismus so sollen. W F
appig wie jemals früher zu den Zeiten des Empereur. Ss wurde Straßburg, 29. Aug. Prinz Friedrich Karl wird heute
Oberst Stoffel, bekannt durch seine wahrheitsogetreuen Berichte über Abend 11 Uhr hier ankommen und bei General Fransecki absteigen.
die peußische Armee' und die Stimmnng in Deutschland, die er Berlin, 28. Aug. Fürst Bismark wird am 1. Septmb.
hor dem, Friege bon 1870 nach Paris gelangen ließ, durch eine hierher zurücktehren. Großfürst Nikolaus ist bereits heute hier
derfügung, des Präsidenten. ohne Augabe der Moltive der Maß⸗ eingetroffen. — Wie die „Prov. Corr.“ meldet, ist Seitens der
tegel, aus der Armee entlassen. Das einzige Vorgehen des Obersten französischen Regierung bereits die Nachricht eingegangen. daß sie
desteht darin, daß er nach dem Kriege in einer Schrift über die mit der Zahlung des Kriegskostenrestes (d. h. der ersten Halb⸗
ranzösische Armee der Eitelkeit der Franzosen etwas herb den Text milliarde der restirenden drei Milliarden) in der nächsten Woche
as, indem ex ihnen, die Wahrheit sagte und dadurch nach oben zu begiunen gedenke. (Die neuliche Augaibe, daß sie schon begornen
ustieß Von einem Theil der französischen Presse wird der gee habe, war falsjch.) — Die Prov. Corr.“ führt aus, daß die
maßregelte Oberst in Schutz genommen und vertheidigt. „Republique; Auffassung, wonach mit dem Verbot der Ordensthätigkeil der Je⸗—
Francaise“ glaubt nicht, daß man sich so ohne Weiteres eines suiten nicht die Untersagung seelsorgerischer Verrichtungen ausge-
üIffiziers entledigen werde, welcher unstreitig, dem Lande Dienste sprochen sei, keinen Anspruch auf Berücksichtigung habe, und daß
zeleistet hatte. Doch Republiken haben dafür auch nur selten ein über den Sinn des Jesuitengesetzes die Landesbehö: den ebensowenig
Bedüchtniß und in Frankteich darf man nun einmal, wie es scheint, wie die Reichsgewalt in Zweifel sein können und dieselben deßhalb
uicht ungestraft die Wahrheit sagen, namentlich wenn man damit für den wirksamen und allseitigen Vollzug des Jeluitengesetzes
Zchäden und Blößen aufdeckht, statt in das Horn der Selbstver⸗ Sorge zu tragen haben. 3. r
aötterung und Selbstverberrlichung zu blasen. Berlin. Man ist allgemein darauf gespannt. in wie
weit auf den vom Reichstage angenommenen Aut ag des Abg,
Völt auf Einführung der Cibilehe seitens des Bundesrathes
ingegangen werden wird. Es scheint nicht, daß sich der Bun⸗
desraih abwrhrend verhalten wird, vielmebe lassen angeordneie
Erhebungen über die Verhältnisse in anderen Staaten, in denen
die Civilehe vesteht, schließen, daß nian auf den Antrag einzugehen
heabsichtigt. Daß im Reichstage, bliebe der Antrag underüchichtigt,
derselbe wiederholt würde, ist außer Frage. (Bertliner Post.“)
Die „Kreuzzeitung“ meldet, daß in der bevorstehenden Land⸗
agssitzung das Schul gesezß noch nicht eingebracht werde, weil
»er Kreisoronungsentwurf, auf den dasselbe sich gründen muß, vom
Herrenhaus nach nicht angenommen ist. *

Deutsches Reich.

München, 29. Aug. Die deutsche Kronprinzessin trifft hier
Lachmittags 3 Uhr ein und verweilt bis morgen Abend. Dieselbe
reil mit dein Eilzuge nach Berlin zurüukd.

Aus Bayer'n, 26. Aug. EEntschädigung für Kriegslei—
lungen.) Der „N. Kurier“ erfährt aus München: Bekanntlich
st dutch . 48 des Landlagsabschiedes die l. Staatsregierung er⸗
naͤchtigi, in den dort spezifizirten Fällen nachträglich aoch eine
intschädiguug für Kriegsleistungen an die deutsche Armee in den
—öX und 71 zu gewähren. Im nachsten Monat
mird nun ein⸗ aus Vertretern der Ministerien des Krieges, der
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        Bei der bevorstehe nden aiser· Zusantnenkunkte uii Berlin
wird dice große Mehr zahl er Eegiexrirden heutschen Fürsten dorß
anwesend 5 De hoaͤhen si w vbereits ngemeldet: die Groß·
herzoss von Vadeg cnae Mecic durg Schwe —ARXX
die Herzoge von Anhalt, Cobucg, Altenbuͤrgs —5 von F —
Schaumburg Lippen Schwarzburg? Rudolstadt, Lippe-Detmold. Der Fraukreich
Kronprina don Sachsen wird feinen köninlichen Vater vertrtten. Die Nekruten-⸗Aushebung ist in ganz Frankren
Der König von Würtemberg foll die Aosicht haben, zu erscheinen, shne alle Zwischenfälle von Staͤtten egungen. In Nancy habe
sofern der Königt von Bahern sich eirtschließt, Nach Berlin zu reisen. diele cmgewanderteElsäfscxeHu⸗nd Lathri nuex. an derjelbon theilg⸗
Außerden· werden dielt deutsche Standesherren zu diefer Zeit in normen, Ein von Theireds miat Werjaalle. ahae gangenes Schren
Berlin erwartet, und zwär die Fürsten zu Fürstenberge Hohenlohe-⸗ ben foll die hohe Befriedigugge des Prüsidenten über die Laq⸗
Waldegburg, Hohenlothe Langendurg, Hohenlohe⸗-Schillingsfürft; der Dinge im Ganzen und Grotzen ausdrücken.
RW —* von Ratibor und von Ujest, die Fürsten zu Pleß, Putj 5Die? Blätter beschäftigen sih mit einen Artikel dege x Literie
bas Saln,VBluch⸗ruind noch Audere (Q. g3)3..über. die Eisenhahnverhindumgen um Noren und Ohflent fur den
Jeder Tag bringt neue Versionen über die Aufgabe, welche Fall des Krieges mit Deutschland. In Nord und Ost iss Fraub
sicho die drei nHKaiser beirihrere Zusammenkunft. in Berliu, gestellt eich durch die Plätze Mezieres, Verdua,, Toul, Chaumont, Langres
hobben sollen.. So will der conserbatipreStandard“ neuerdings Lunevelle, Vesoul und Belfort gedeckt. Diese Plätze, Wwelche die
wissenen es haudle sich Dabei u. A. ebenfglls daruni, dem Könige erste Vertheidigungslinie bilden, siad su rascht dirclie Verbindun
Bec tore Eim am Ahe boandie Kaiserkroue-, auf's Haupt zu setzen, uuter sich und mit der zweiten Lißig zů —— —
damit ꝓas römischeReich auchs den, Namen nacherneuert werde. Lesoul und Belfort blos gut verbu dehe ugß Idhes ndn disen
Die Nachricht soll vor einemqewessen Grafen, herxühren, welcher gach Langres zu kommen,, muß man cinen großen Nunweg uher
fe von einem dornehmen Siclianer erhalien zu haben vorgibt. ——. Auronne und Gray machen. Die direckz Linie Dujon Langres is
Freilich eize zuverlöffige Quelle r ieit zeyn Jahren von den groͤßin wahng sells baften ——
peec Auch Franfreich hat, wieder sein Contingent, zu den angebli- vorden. Der Bahn von Luneville uher Eh pat uid aͤngres nahh
Hen Axbeitenb anf, dern Maynarchen-Eutreyue geliefert; die drei Thaumont fehlt die Ergänzung einzr Bahn von Epinalnath
Kaiser Follyn , nämlich die Absicht hahen, Herrn Thisenrs ein deufchateau. Die Linie von Chuumont nach Koulist bis Neu
Moximumfür »Mien frquzösische Heeresftürhe vorzuschreiben. In hateau fertig; 40 Kilometer treunett Neufchateou' noch von Toul.
Versailles hateman;s für nothwendig exuch'et, diesen Blönsinn Die wichtigste Linie aber wird die von Toul hach Verdun und
zu dementiren Die eitle Natiom ist Ehen,sdie ein Kind, leicht in bzezieres, die von Commerch am linten Massnfer eutlang gehen
Harnisch zu bringen. Man beobachtet überhaupt, dad die franzö, nuß. Toul und Verdun werden küaftig Steaßurg uͤnd Mehr⸗
sischo officigse Tagespresse von der hochmüthzigen Indiffereuz, welche etzen, und letztere Bahn die frühere von Betfort nach Strafbtis
fie bisher der DrerKaiser-gusammenküenfte gegenitber affectirt hat, dem Rhein entlang. Diese strategischen Ergäͤnzüiigstahnen werde
gurückkommt, und, es, scheint, daß sie Aunmehr das Losungswort eint Gesammistärke von 4560 bis 500 Kilometer betraͤen,n
erhalten, dier: Gegenwart des Kaisers pon Rußlgnd, in Berlin, Amerikaa.
mie es früher schon von anderer;Seite geschehen, als eine Schlappe NewyPYork, 28. Aug. Die Regierung arhict die bifigel
fũr die Berechnungen; des Fürsten Bissmarck, gud als einen Anzeige von dem den Bereinigten Siaaten, güistigen Betlauf' der
meisterhaften Schachzugdes Fürsten. Gtoxtsch gko w darzustellen. Lerbandlungen des Genfer Schiedẽgerichtes, dessen Schsuß Wirte
Damit wir dente auch das, Unwohlsein des deutschen Reichskanzlers 53epten.ber zu zrwarten ist. Die Entschädigungssumme flix Ame ⸗
in; Verbindung gebracht, der verstimmt sein soll, daß der Kaiser ika (für. die durch die Alabama ꝛc. zuaͤe fügtenn Schuͤden ist uf⸗
Nexam dersich in die Zusammenkunft, die aufänglich nur auf ermäßig noch nicht, festgestellt; voraussichtlich wird eine Paushal-
Z3 wens Kaiser⸗ Begeghung. berechuet gewesen- sei, eingeführt habe, umme zuerkannt. J I D
sowie daß, der russische Kanzler sich von hervorra genden Mitgliedern Denm pexruanisschen General-Consutat in Vor don ind
seines Cabinets begleiten losse, ,‚woraus hervorgehe, daß politische zus amtlicher Quelle Nachr chten zügegangen, die UÜber Die jüngste
Fragen zur Erörkerung gebracht werden würden, die Herrn v. Repohirtion in Peru weikeres Licut virbreitenAm 22
Birsmiar dhrunwilllommen seien.“ Der Letztere werde nun aller- Juli — so meldet ein Telegramm des peruanischen Consulg in
dings nach Bepiin lommen,“, aber sich dort nach den Umständen oaew hork — nachdem der Präsident (weil die Majorität im
trank melden. — Jedenfalls wird die neueste Mutheilung der „N. Fongreß Pardo begünstigh sich geweigert, dem Vollswillen; zu dp·
A. Zig.“ über Bissemarck!es Hierherkunft solchen Ausführungen voniren, überrumpelte Secretär Thomis Gntierrez Balta,“ nahrr
neue Rahrung gebensowie auch das Wo s'sche Telegramm über hn gefangen, proclamirte sich zum Dictator, und vertrirbede
das Nichte: folgen des Besuchs unseres Kaisets in Ischtse .“ Tongreß mit dem Bajonnet. Die Flofte weigerte sich, den 8
än Den im der Letzten Jeitenüder die Befestigung Belfsorit's ator anzuerkennen, dessen Verrath die Parteien Balta und Pat
Seitens der Deutschen in Umlauf gesetzten unsinnigen Berichten »ereinigte. Am 26. Juli wurde Silvester Gutierrez von Volt
crett jetzt auch die in Besangon erscheinende, Franche Comité“ ent- uuf der Straße erschoss n und Marcelino Gutierrez ermordete
gegen, indem sie ausfühct, daß die in Belfort vorgenonmenen Fe⸗ Zraͤsident Valtka im Gefangniß. An diesem Abend wurde der
stungsbauten keineswegs eine Verletzung der Verträge inbolvirem; dictator von dem wüthenden Pobel getödtet. worauf vollstaͤrdige
denn fie würden für Rechnuug der französischen Regierung-und Irdnung eintrat. Vice Präsident Zervallos berief den Congreß füt
Imnter der difiz vsen Leitung eines franzbsijchen Jugemeunrs aus · den 28. Juli zujammen, wenn Pardo zum Prasidenten proclamiti
Fefuͤhrt Deshalbe arbeite auche eine Mafse französischer Arbeiter verden wird, welches Amt er am 2. August antreten soll. Seindem
Zue den Festungswerken der elsässischen Stadt. Der Berichterstatter errscht Frieden und Ruhe vor.
trhärtet außerdem noch durch Anführung von maucherlti Thatjachen
seine Behauptung und schließt mit den Worten, es sei positib, daß
gewisse kranzösische Jouruale: sich eines gar zu!großen. Eifers
befleißigten. Das Grenzland sei seht erregt und beuuxuhigt, das
Nein wahr aber dies sei⸗ ein Grund mehr zu einerllugen und
„weifen Haltung für die Presse, sowie dazu, daß sie nicht Ideen
mund Unterstützungen einem Feinde leihenn der nur einen Vorwand
Avderlange,“ um Leidenschaften wach zu rufen und eine; Stadt zu
pehalten die er Gicht erobert habe. ⸗ — Man sieht! auch hier ver⸗
leugnet sich bis zu einem gewissen Gradender Franzose micht.
Wie ein eben aus Ronm einlaufendes Telegtamm meldet, sind
Rwischen der italienischen“ und griechischen Regierung Verhandlungen
Huim Abschluß eines neues Handelsvertrages eingeleitet wotden.
9 Brekzlau, 27, Aug. Kronprinz Albert“ von Sadsen ist
heute eingettoffen Und nach kurzem Aufenthatle nach Kosel weiter
dereist. Dort wird er als GenetalInspector“ det J. Armet⸗In⸗
gpection das 6. preußische Armeecorpe, welches in verschiedenen
Abtheilungen bei. Obergloga u, Ratibor, Ohlau, Breslau und Neisse
zusammengezogezogenist, inspiciren. .
Brestau, Auf Einladung, der Winfridign“ werden, die
eutschen fatholischen. Studenten Verbindungen: „Allemania?“ in
München, Austria“ in Juusbruck, „Guestphalia“ in Tübingen,
Alsatia“ in Müuster und Markomannia“ in Würaburq in den

Tagen vom 9. bis. 12. Septembera⸗eine all gemetge Vezxsammiu
in hiesiger Stadt abbalten. 33 —
Zunder Bijschofs · Fonferent d Flida sind nicht Blos da⸗
orgutßischen Vischöfe, sondeen auch die — 0— *
geladen.
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        —8 daß bis zu den Uebergangsstatlionen Maximiliansau und
wigshafen einfache Billete zu idsen“ sind, welche durch Aufdruck
Slaliousstempels auf den pfälzischen Bahnen bis zum Schlusse
Otiober-⸗ Festes, nämlich den 10. Oktober Ifd. Jahres, berech⸗
Am Stelle ver exwuhrtetz · Rergtiederkarte genügt eine Be⸗
guug der Mitgliedseigenschaft durch 3 landwirthschaftliche
uts⸗Komite. Die Mitgliedeg des Perehis werden hierauf auf
em, gemacht. 77* 5
F Ir om ine Spetularnionauf den Aberglau—
n) Aus Niedefbahern—, koisien Berichte, daß die
emetenfurcht? zu bielen Schwindeleien Julaß gab. Baue.n ga
bis zu 1500 fl. her, um ein 40stündiges Gebet zur Abwehr
z Kommeten halten zu lassen und „man nahm das Geld an!“
net „K. v. N.“ schreibt! „Wie uns erzahlt wird, wurden in der
hegend von Velden und Vilsbiburg von xinzelnen Geistlichen aus
iaß des Weituntergangsschwindels gebruckte Zettel perhreitete
Ahe dem glück ichen Besitzer, wenn er Messen lesen läßt uͤnd eut—
Fehende Opfer spende, den Ablaß für alle Sünden bei der Ver—⸗
qtungskatastrophe zusichern. In der Gegend von Burghausen,
snung Egoen feldentn dereNelien“ Welt“ gab es ahnliche
jurchtszenen und — Dummheirsstenern! In der „Neuen We't“
iech sich, wie die „Pass. Zig.“ mittheilt,“ sogax, ein ultramon—
net Abgeordneter gegen die „Kometenbittgänge“ aus, so verletzte
dieferkrasse Hißbrauch; den leider kein Pfarxer und kein Hir—
ahrief zu rügen den Muth hat. — Achnliche Klagen über die:

dumimheit des Volkes kommen aus Baden und dem Elsaß. Auch
DZesterreich stellte ein bedeutendes Koutingent zu diesen Opfern des
— F

:7 (Es bleiht beiin Ssch neider“): Der in Berlin
agende Schueiderlongreß hat den Antrag. den Ausdruck, Schneider
urch Kledermacher“ goer Kleiderfabritaitt zu ersetzen abgelehnt
und mit großer Mie grheit⸗ beschlossen. den Musdruch , Schneider“
heizubehaiten 10Nä J
*241
Bolkqwerthschaft, Handel und Verkehr.

Der Vexein deutscher Eisenbahaberwaltungen hat beschlossen,
olgende Prersbufgaber zu stellen I?Ein erstet Preis von
xintausend Thalern und ein zweiter Preis von Fünfhundert Thaler
jerden ausgesetzt für die Angabe eines Verfahrens, nach welchem
ie fogenaunten Frachttarten, welche im Expeditionsdienste der
-isenbahnen des Vereins in Anwendung sindz wit genügender
Futlichkeit und Dauerhaftigkeit der Schaͤfte dr mt in der Wes
ropirt werden tzunen, daß dadurch der Expeditionsdienst nicht g0
tert wird.“ Die Hewerbungen müssen bis zum 31. März 1878
oe der' deschäftsfüttrenden; Direction des Vereins, der —X
decn BerüntAuhaltischen Eisenbahngesellschaft, mit verstegelter An
zane des Namens oes Bewerbers Lingereicht werden.

— — —— — — —

33. X. Demetz verantwortlicher Nedacteur. ie

— l — (34 hnen .
—VPfälzischs Qisenbahnen,

3
3

Bekanntmachungen.
Dienstag deu Z. Septemher naͤchsthin des
zorgens 11 Uhr, werden vor dem« Ge⸗
beschulhause zu Rohrd ach
) Pferde, 1 Mutterschwein mit6 Ferkel,
einspänner Wagen sammt Zubehör, 1
ztrohdank, 1 Windmühle, 1Egae, 2
ferdsgeschirre, Krantbütte, 3 Wirths⸗
ische, 6 Bänke, 1 Uhr, 1 zweithüriger
gleiderschrank. 1 Commode, JZulege
aisch, 1 Ausz ehtisch, LBettlade, 1J Wirths⸗
ufele 16 Tischtücher, 6 Leintücher 6
Handtücher, 4 Serpieten, 15 Meter wer⸗
senes Tuch, 16 Pfd. Garn« und sonstige
haus⸗ und Küchengeräthe zwangsweise
Jegen baare Zahlung vecsteigetrt.
weibrücken, den 28. August 1872.
DNettta, tal. Gerichtsvollzicher.
— Ein silber⸗
erloren!) ner Man.
schette a⸗
nopf Foddu Rebengelanve
nit Goldverzierung, einen
merhyst à jour unfassend.
Der redliche Finder wolle
enselben gegen Belobnung bei Guͤterexpe⸗
tor Nheinheimer abgeben.

15

ta e

4 3 Aa ee 332
ιν,

2 48 —* —σα
Tefannemachiuaang.
Nach Abtheilung B. F 14 des -„Betriebsreglement für die Eisenbahnen Deutsch-

andz“, welches mit den vor der kgl. Staatszegierung genehmigten und im Kreisamts·
latte der Pfatz Nr. 25 publicirten Zusetzvestimmungen auch für den Berelch der dies
eitigen Bahnen in Wirksamkeit getreten ist, sind die Güter der Einzel ⸗ und Wagenladungs⸗
lassen binnen 24 Stunden, diejenigen der Specialtarife „aber sowie Steinkohlen jund
Foats binnen 6 Tagesstunden von der Avisirung und Bereitstellung der (Wagen an zu
eutladen, bhezw. abzuholeu. * J *
Die Jutercssenten werden hievon mit dem Beifügen verständigt, daß sämmtliche
Erpeditionen angewiefen sind, die Einhaltung der bezügtichen Vorschrift geuauestens zu
iberwachen und in Ueberschreitungsfällen das vorschrifrsmäßige Stand⸗ und Lagergeld
pu berechnen. rerir
Gleichzeitig geben wirt bekannt, daß die neue Ausgabe der Betriebsordnung für
die Pfälzischen Eisenbahnen-T- die reglementarischen und Tarif⸗Vorschriften enthaltend —
zum Preise von 18 kr. bei allen unjeren Stationen bezogen werden kann.
Ladwigshafen, in Auzust 1872 5 —J9
J 7tion,
—— 5* 4 I
Pfä* uasche Ei vbahnen.
2 X a J —F *
Bekauntmacehrung.
3Das reisende Publikum, wird auf nachstehende vom 1Sepiember 1872 an in
draft tretende Bestimmung des,8 14 des „Reglements für die Eisenbahnen
Deutschlauds“ aufmerksam gemacht: J
Der Reisendewelcher ohne gültiges Fahrbillet betroffen wird, hat für die
zauze von ihm zurückgelegte Strecke und, wenndie Zugangsstation nicht sofort unzweifel⸗
hafterachgewiesen wird, für die ganze, vom Zuge zurürkgelegte Strecke das Doppelte
des gewöhnlichen Fahrpreises, mindestens aber den Betrag von 8Thalern zu
entrichten. Derjenige Reisende jedoch, welcher in einen Personenwagen einsteigt und gleich
deim Einsteigen unaufgefordert dem Schaffner oder Zugführer meldet, daß er wegen Ver⸗
patung kein, Billet. mehr habe lösen können, hat, wenn er üderhanpt noch zur Mitfahrt
zugelassen wird, worauf er keinen Anspruch hat, einen um 10 Sgr. (35 kr.) exhöhten
Fahrpreis zu zahlen. un—
Wer die sofortige Zahlung verweigert kann ausgejezt werdern.
ELLudwigshafen, im August 572 w
Aenn
6* * 21.2 ẽ IX.
II. Pfälzische Industrie-Ausstellung.
—E— . Se-ber, Aach mittags æ Ubr,
4 2 245 ———757 77 — 7
Versammlung von Landwirthen
nd Proben mit den ausgestellten landwirthschaftlichen Geräthen, wozu die Mitglieder des
andwirthschaftleaen Ve⸗-in« owie alle Interessenten höflichst einladet
Das GentralsComite

J
*

autsohuok- Gulüan Gemmi
8Sohlauohe
mpfehlen in beliebiger Weise, einfachste
Art, um mit und ohne Hahnen
n Keller zu schlauchen Wein, Rirr.
Branntwein, Essig, Oel heiße
Flüssigkeiten. Wasser, Gas t.
n vorzuͤhlicher Qualität bellia. sowie
msere dio. Kellerei: &amp; Brauerei⸗
Urtikel. Zeichnungen und Preisliften
ztatis zu Dienst. I'
Gebr. Schieber“

in Eßlingen (Württembg.)
Dazu⸗ passend werden geliesert auf
Vunsch Messingherschraubungen, An⸗
jech ⸗ Fuhrfaß·, Hundskopf⸗Hahnen,
upferue, Zieher mit Ventil, Heber,

Saug; und Druckwerle ꝛc.

Ziegeln und Backzeine
nd flets vorräthig bei Nikolaus Dawo
pegeleibesiher vuf der Rlichbacher Zietzel⸗
ü Undhd werden verkauft min Garaniie
        <pb n="542" />
        —— *
2Bekanntmachung.
Auf der kgl. Steinkohlengrube St. Ingbert werden vom 1. September
1872 an die Kohlen zu nachstehenden Preisen verkauft:
Zörderkeßle J. Qualität 25 krj .
I. 20 kr.pro Zentner einschließlich
III.- 18 — des Ladgeldes.
I. 87r.
St. Ingbert den 29. August 1872. J
4. Das k. Bergamt
6*7 J. Kamann.
—8 Aus den Berliner Zeitungen.)
1 444 3*
Zum Königtrank!
sttränter⸗Limonade, größtes hygienisch⸗diätetisches Labsal für alle Kranke.
(43974) Scheibe i. Th. 2. 6. 72. — Köoönigtrank bei meiner Frau und bei
Der Königtrank hat bei einem 12jährigen mehreren anderen Patienten sehr gute
Maͤdchen, welches sehr mit Ausschlag krfolge geliefert, so bitte noch um vier
behaftet gewesen, gro ße Wirkung aus- Flaschen. — F. Klett.
geübt. (Bestellung.) — (43984) Berlin 8. 6. 72. -Seit meh⸗
J A. Weiser. reren Monaten leidet mein Töchterchen von
43956) Auersmaͤcher, Kr. Saarbrücken 6 Jahren an Augenentzündung,.
6. 6. 72. — Ich habe den Königtrank Durch die Behandlung desselben seitens
an mir und anderen Kranken gebraucht des Augenarztes Dr. Hirschberg wird die
und dessen heilsame Wirlung erprobt bei Trrankheit zu meinem Bedauern anstatt
zroßen Brustbeschwerden, Brust⸗ und vesser, immer schlimmer. Da ich nun schor
Magenverschleimuug, Magenversäue⸗ teit einigen Jahren Ihren Königtrank in
rung und chronischen Magenschmerzen. meiner Farilie eingeführt habe und der⸗
Er hat sehr vorzüglich auf den lbe in mehreren Fällen, nementlich bei
Appetit und die Verdauung gewirkt und. Fieber und Appetitlosigkeit, sich
wie mir scheint, eine geordnete Thätigkeit sehr gut bewährt hat, so well ich dersuchen,
des inneren Organismus hergestellt. Diese »b derselbe sich nicht auch bei der Augen⸗
Zeilen mögen Sie zur Veröffentlichuug entzündung durch lauwarme Umschläge be—⸗
Fenutzen. — W. Karst. Pastor. vpährt. (Bestellung.)
43977) Leyde, 6. 6. 72. — Da Ihr, Freimann, Köpnickerst. 46, II.
Erfinder und alleiniger Fabrikant des Königtranks:
Hygisist (Gesundheitsrath) Karl Jacobi in Berlin, Friedrichstr. 208.
Die Flasche Königtrank-Extrakt, zu dreimal so viel Wasser, kostet in Berlin
einen halben Thaler, außerhalb incl. Fracht in Deutschlaud 16 oder 17 Sgr.
(1 fi. rh), in St. Ingbert bei Kaufmann J. Friedrich.

sGine brave fleißige 22.agd.de doche
kann, wirb gegen hohen Lohn *
iucht. Wo sagt die Erdedition ds. Blatict
Den Herren Rierbrauern Küfern
Weinhändlern, Wirthen ꝛtc.
empfehlen wir Vifir⸗Stäbe fur
Fäßer biz 1000 Liter fl. J 24 ir.
bis 8000 Liter ss.. Salouchbücsten
Spuntenheder, ESpuntenheberschrauben,
Trubsäcke für Bier, Weinfiltrirapparate
Trane portgährspunten,. Gährbüchsen,
Ventilspunten u. s. w. Kleine Beiräo
pr. Nachnahme.
Gebr. Zchieber
in Eßlinger (Württemb.,

Bei Schuhmachermeister Schaefer n
St. Johann, Haupistraße Nr. 180
finden
4 bis 5 gewandte Mrbeite—
unter Zusicherung von hohem Lohne mn—
guter Kost dauernde Beschäftigung.

ohne Modioin. J

Irust⸗· u. Lungen⸗
kranke siuden auf naturgemassem
Wege selbst in verzweifelten und
von den Aerzten für unheilbar er-
klürten Fällen radicate Heil-
umg ihres Leidens
olme Medicin.
Nach specieller Beschreibung der
Krankheit Näheres brieflieh durch
Dir. J. I. Fickert, Berlin
WaII-Strasse Nr. 23.

*
*

ohne Mediocin.

rankfurter Börse

vom 29. August 1872.
Preußische Friedrichsdd 93882389
Pistolen .9 0048
Holländische 10 fli⸗Stücke9 53-3568
Ducaten ... 65 34-86
20Francs⸗Stücke — 9 19—220
Englische Souvereignis 1146-48
„Dollars in Goald. .2 2526

⸗0 o J
W. Fuhrländer Nachfolger,
8
ahrgasse S5 Fraulcfurt am FIain.
Durch doße Parthiceinkäufe und direkte Beziehungen aus den ersten Fabriken Deutschlands und Englonds ist es mir moͤglich, tro
des bedeutenden Aufschlags sämmtlicher Artikel, fortwährend zu den bisherigenbilligen Preisen zu verkaufen.

J Die Preise sind nicht nach halben Meter, sondern nach Ellen berechnet. —2
.. Großes Manufakturwaaren Lager. Großes Ausstattungs⸗Geschäff.
16000 Stuck ẽ/. breite ächtfarbige, lila, rosa, gelbe, braune, Cattune, 500 Stuck e. breites schweres Leinen, fur Hemden und Bentuche

für Kleider und Ueberzüge, 9 und 10 kr. die Elle. 12 kr. die Elle.
200 Stad o/. breite achtfarbige Glanz⸗Möbel⸗Cattune u. Cattune Grobe 21/ threite Leinen, fur einschlafrige Betttücher, das Vethue

mit Borden, sur Vorhänge, 9 und 10 kr. die Elle. Grobe 3 ¶p⸗ Nath, l44 kr. vw a

mwo Eune breen actisarbige Viaus. Cattune Brillantines reded an De reseimd wesichutrige Veitchcher dar ve
ä . 200 Stück 8 ken wweisch afri
voo Eun d. hunn. gnamn. tzesgehi. Jas oncts.nd Enesrotz wollene Bettdecken, fur zweischnaftige Beten,
— gandis, in den brillantesien Dessins, 12 kr. die Elle. 200 Stück schwere weiß wollene Bettdecken, fuͤr zweischläfrige Vennen
200 Stuck ẽ/4 breiten feinen weißen Satin und Piqué fur Unterröcke das Stück I. 4.
und Ueberzuͤge, 12 Ir. die Elle. 500 Stuck schwere gran wollene Bettdecken, das Stüdhfl. 2 30. bis X
500 Stucdk / breites aͤchtjarbiges Bettzeng, meistens tüurlisch⸗roth, 15 500 Paar schwere weiße Piquedecken, fur 2schläfr. Betten das Stück fl. 2.A
kr. die Elle. Victoria⸗Decken mit Franzen fl. 3.
Schweren schwarzen Moireens fur Unterröcke, 22 kr. die Elle. 100 Dutzend weiße leinene Tischtucher, 29/5 Ellen ang, 2 Ellen bre
ie/ breiten englischen Waterbroof für Regeamäntel, 45 kr. die Elle. das Siück 45 kr.
Ddo. mit Franzen 54 kr. — 500 Dyzd. weiß⸗ rein leinene Damentaschentücher, das Dyd. f. 2.*
M/ hreiten guten Buxkin für Hosen, Westen unb ganze Anzüge, fl. 1 Große rothe Cachemire Tischdecken das Stuck fi. 1. 45 und fl. —
8o0 kr. die Elle. Große rothe Cachemire Comodedecken. das Stud fl. 1 und fi. 1 9
Sroße Aswahl Fußteppichstoffe, 15 kr. die Elle. i/. Ellen breiten reich ramagirten Borhangomull mit Bogen, 14kr.
Blatten — wollenen Unterrockstoff, 15 kr. die Elle. J Prima Shirting, grau, weiß, schwarz, Jeokr. die Elle. J
Schwarzen Orleanus und Alpacas, von 15 it. an. Lama, Flannell, Thibet, Cachemires, Unterrockstoffe,
Schweres blau Gedrucktes, 12 kr. die Elle. 1 allen Farben und Qualitäten billigst. —
Zule wollene sleiderstosfe, Croisée, Popelines, Chiné, Mohaires, Tischtücher, Handtücher Servierten, graue und gelbe Kaffee
BGrosgrains, von 12 kr. an. * servietten, Barchend, Zwillich Lederleinen, Strod⸗
ur Confimanden: Feine weiße Organdis fur Kleider, die Elle 12 kr. sackleinen zum Fabrilkoreise.
Muster säümmtlicher Artißel sende in reichster Nuswähl franco per Vost.
Auch die kleinsten Aufträge werden, wie bisher, bestens besorgat.
amen. Druck and Versad don J. X. Demes in St. Mar.
        <pb n="543" />
        Ht. Ingberler Anzeiger
—VVV V — 43 . 3 “— W —[ —
yc SteInebertfer Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhallunzsblatt, mit zer DiemstaqbelDonnerstags⸗e und Sonnkag
yer) erscheint vdchentlich vier mn a lz Dienstag, Donner 3tag, Sa mistag und Sönntaga-, Aponneme utsvrris · viertetjs hris 2ergef ader

12832 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 serzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
J. 8757 1.2 rs 427
— 138. 4 —VV—— Sonntaa, den I. Septeube 7 7. 1872

Deutsches Reich.

Müncheen, 29. Aug. Der Staatminister des Innern,
gert v. Pfeufer, hat sich heute zu einem mehrwöchentlichen Auf ⸗
sihalte nach Feldafing am Starnberger See begeben. Für die
dder seiner Abwesenheit hat Stagtsrath von Schubert das Por-
seuille des Innern übernommen. — Zum Abt von St. Bonifaz—
EStelle des Dr. Haneberg warde der Prior von Schäftlarn P.
hnetli gewähtt⸗8
y Abbdé Nersch ausd, welcher bekanntlich in Frankreich der ami-
mellibiliftischen Kichtung den Impuls gegeben und der jezzt die
ßeren Staͤdte Neutschlands bereist hat, kam am vorigen Sonn⸗
ag auch nach München und wird mit Professor Frisedrisch den
zuftsprobstzv. Döllänge'r, der in Tegernsee seine Ferie zu⸗
ningt, in diesen Tagen besuchen.“ 38
BPassau, 29. Aug. Die „Passauer Ztg.“ erklärt heute,
ah ihrc Nachrivt, König Ludwig werde zur Begrüßung des
aisets Wilhelm hierherkommen,“ auf einer Mustification beruhe,
en Opfer sie wurde. —

Speyer, 80. Aug: Bei der heute vorgenommenen Wahl
ides Landtagsabgeordneten (an Stelle des Consistor alraths Th.
dand) wurde Dr. Groß von Lambsheim mit 122 Stimmen von
B Stimmen gewaͤllt. Derselbe gehört zur liberalen Partei.

Straßburg, 30. Aug. Prinz Friedrich Carl, welcher
hetn Abend hier ankam, inspicirte heute das 15. Ulanen-Regi-
t. — Als eiste Rate der französischen drei Milliarden sind
ciern 22 Mill. Francs in klingender Münze hier angekommen.
AStraßtburg. Am 285. d. hat sich hier eine Anzahl
jreimaurer definitid zu einer ach deutschem System arbei⸗
nden, unter dem Groß⸗Oriente zur Sonne in Bayreuth stehenden
doge constituirt. Die neue Bauhütte dürfte schon in nächster Zeit,
d Fe gleich nach Eintteffen der erforderlichen Genehmigung der
Zroßlsgetihte Thätigkeit beginnen. J

Z'ier'in, 80. Aug. Fürnst Gortschakoff wird am 8. Sepl.
on Frankfurt a. M. kommend, hier eiutreffen. Ein königlicher
Zalonwagen wird »ihm dahin entgegengesandi werden. Die An⸗
unft des Kaisers von Rußlaud erfolgt am 5.Sept. Nachmittags
ühr. Ueber die stattsindenden Fcierlichkeiten verlautet ferner, daß
ir den 9. Sept. ein großes Fest im Potsdamer neuen Palais
Rabsichtigt wird. Im russischen Botschaftshotel finden, nach der
Cort. Stesin“,“ wegen Raummangels keine g ößeren Festlich⸗
eiten statt. —

Köniesberg, 30. Aug. In der russischen Gonvernemen⸗
adt Groduͤd ist, zuvertässigen Nachrichten zusolge, die, Choleta
—EX Ft

Krakou, 26. Aug. In Galizien sind neuesteus 16 Waq⸗

ons voll Jesuiten eingetroffen. ez
England.

Napoleon III. weilt mit seiner. Gemahlin und seinem
Zohne gegenwürtig- im Marine-Hotel in Cowes, Insel Wigth.
dar Extaiser schint leidend zu sein., Er bewegt sich nur mit
muhe uf einen Stock gehützt, sort.“

Belgien. *

Was in französischen Juornolen wieder über die Lage der
raiserin Charboste erzahlt wird, ist, wie man em „Fekf. J.“
hreibt, pare Fibel. Dies loe lebt ruhig in Hervueren unter guter
jewachung und ürzli“ve Pflege, ohne Hoff rung indeß daß ihr
zeistiger Zustand sich bessern wird; phynisch ist ste wohl und ge⸗
und. (Es war detanntlich gemeldet worden, sie sei mit den
Zterbesacramenten versehen.) 7

Amerika. I

Qurbedist ameritanischen Blättern zufolge seit Kurzem
er Schauptatz ernstlier Reibungen zwischen den französischen
ĩanadiern und den Irländer . Dieslben entstanden dadurch, daß
ie Itiuder französische Schiffkardeiter daran hinderten, auf den
Derften zu arbeiten. Die Franzosen hielten eine Demostration
n SneRoche und drücken ihren Eutschlaß aus, das iriuche Haupt⸗
wartier anzugreifen. Die Irländer trafen sodann —A

für Veriheidigung, indem sie mehrere Feldstücke in Position brachten
und hinter denselben mindestens 1000 Mann, mit Büchsen und
Nevolvern bewaffnet, aufstellten. Es kam indeß schließlich zu keinem,
Angriffe. Da die deiden Parteien bewaffnet umhergehen, dürfte
ein blutiger Zusammenstoß nicht ausbleiben.

een e rice

—0 St. Ingbert, den 30. Aug.“Nach; einer; neulichen
Mittheilung der „Pfälz. Post“ wurden vor?dem kgl.⸗ Landgerichte
Rockenhausen etliche 20 sonntagsschulpflichtige Knaben und Mäd⸗
hen, weiche sich dem gesetzlichen Verbote zuwider anf Tanzböden
zetreten liceßen, zu je 2 Tagen Arrest verurtheilt. Auch var dem
ziesigen kgl. Landgerichte wurden dieser Tagen wegen der nümlichen
Besetz sSübertretung, wie wir hören, 10 Sonntagsschüler und Schü⸗
ermnen perurtheilt und zwar zu jel Tag Arrest.! Wir finden
s ganz am Platze, wenn allerwärts endlich einmal mit der ganzen
Strenge des Gesetzes vorgegangen wied, um eitem Unfug zu steuern,
»er schon langa genug Allem, was Schulsucht, Sitte und gesetzliche
Irdnung heißt, in frechster Weise Hohn gesprochen hat; und
verden Ortépolizei und Gendarmerie nicht ermangeln, gegen alle
lebertretungen fraglichen Gesetz- Artikels mit unnachsichtlicher Energie
inzuschreiten.

— Ein tanzlustiges Dieustmädchen in Weinheim hat am
tzten Kirchweihfeste in ihrer Sehnsucht nach ihrem Tänzer im
Fifer den Gurkensalat mit Petrsleum angemacht. Den Genießen⸗
den soll, bis sie zum rechten Geschmack kamen, das Gericht sehr
ibel bekommen sein. —0

7In Koniggrätz sind 36,000 Patronen beim Ueber
jacken in Kisten explodirt; ü6 Infauteristen vom Regiment Nobis
vurden schwer, 8 tödtlich vertmundet.
Bekanntmachung
ie Esidenthaliung der Vormerkunzsoücher für Bewerberinnen um Präben-
den II. Klasse aus dem königl. Damenstifle zux heiligen Anna in Würzburg betr.

—i 4 * * 2

Staatsministerium des Königlichen Hauses—

und des Aeußern. —

Den Bewerberinnen um. Präbenden aus dem kgl. Damenslifte
ur heiligen Anna in Würzburg ist es zwar schon zur Pflicht ge⸗
nacht, von seder in ihrer Lage sich ergebenden relevanten Ver⸗
juderung sofort Anzeige zu erstatten.

Da indessen die genannten Bewerberinnen dieser ihrer Ver—
zflichtung großeatheils nicht Genuüge leisten, und da in Folge hie⸗
bon die Vormerkungsbücher lückenhaft gewarden sind, so ergeht be⸗
hufs erschöpfender Revbision, dieser Vormerkungsbücher nicht blos
in die Säumigen, sondern an sämmtliche vorgemertre
Bewerberinnen um Präbenden 1II. Klassedes
gl. Damenstifteszur heiligen Anna in Würz⸗
burgohnme all e — die Aufforderung:

»Laängstens bis zum 31. October 1872 ein neuer—
tiches Gesuch um Vormerkung bei der k. Regierung von Unter⸗
ranken' und Aschaffenburg. Kammer des Innern einzureichen,
vidrigenfalls dieselben unnachsichtlich in den
Bormerkungsbüchern gestrichen werden und für alle
Zeit geslrichen bleibe ai I

Ausßerdem haben sämmtliche Bewetberinnen auch in
Zukunft von drei zundrei Jahren in einer dei der
jorerwähnten I. Regierung- einzureichenden Vorstellung unter
renauer Angabeihrer-Adresse und aller in ihren
Personaulverhaltnessen inzwischen eingetretenen sachdienlichen Verän⸗
erungen ihre Bewerbung in Erinnerung zu bringen, widrig en⸗
alis sregleichhfalls unnachsichtlich und für—

mmer aus den Vormerkungsbüchern gestrichen
verden...— 2
Nunchen, den 28. Juli 1872
        <pb n="544" />
        luf Seiner Majestät des Koͤnigs Allerhöchsten Befehi
Der konigl. Staatsrath
Dr. v. Darenberger.·
Durch den Minister:
Der General ˖ Secretär
Ministerialrath Dr. Prestele.
Bekanutmachung,.
die Vormerkungen fulr Prabenden aus den beiden igl. Damen stiften zur hei⸗
235 ligen Anna in Müunchen und in Wurzburg betr.
Staatsministerium des Königlichen Hauses
und des Aeußern.

Nach Artikel V der Statuten des k. Damenstiftes zur heilt
ligen Anna in München vom 18. Februar 1802, sowie nach g 15
der Statuten des k. Dameustiftes zur heiligen Anna in Wurzburg
werden die sogenannten unnadeligen Präbenden II. Klasse der
zeiden k. Damenfliffe vorzüglich an die Tochter gehei—
mer und wirklicher Collegialathe wie auch Diffi—
ziere vom gleichen Range verrrehen.

Beine Masestat der Keodnig haben nun neuen ding
mittels Allerhöchster Entschließung vom 18. Juli lLIs. eine 5
naue Einhaltung dieser Statuten anzubefehlen und zu genehmyn
geruht, dgsßß

A1. den bisherigen Vormerkungen der den Statnten nicht G.
nuge leistenden Candidatinnen eine Folge nicht gegeben wird,

2. daß in Zukunft Vormerkungen nicht qualificirter Bewet.
berinnen nicht mehr vorgenommen werden duͤrfen.

Solches wird sowohl zur Kenntnißnahme der Betheiligten al⸗
zur allgemeinen Darnachachtung hiemit öss ntlich bekannt gemach
JMünchen, den 28. Jui 1873. —
Auf Seiner Majestat des Königs Allerhöchsten Befehl:
Drcr königl. Staatsrath 2
2Ir. v. Darenberger. .*
Durch den Minister:
Der General⸗Secretär
Ministerialrath Dr. Prestele.,
77 X. Demeb veramwortlicher Rebacein.

— — e—
44 New · York wohnhaft, 9. Abraham Lion,
Bekanntmachungen. Kaufmann in Gefle in Schweden wohnhaft.
.Das Nöͤhere auf dem Geschäfts⸗ und
Consultationsbüreau L. Bechthold in
St. Ingbert.
G. Linder, k. Notar.
—XE
Montag den 2. Sepitember 1872,
Abends 8 Uhhr

* * 3242 —WWW
Licitation.
Vor unterzeichnetem kal. Notär Lien⸗
der in Zweibrücken werden im gericht
lichen Auftrage abtheilungshalber oͤffentlich
zu eigen versteiget *
L Montaq den 16. September 1872,
Vormiltags 9 Uhr zu Heckendahlheim
zei Mirth Buchheitt4
232 Dez. Acker Heckendahlheimner Bannes
in 5 VParzellen.
II.:Am nämlichen Tage Nachmittags
3 Uhr zu St⸗ Ingbert bei Adiunct
Schmitt:
26 Dez. Fläche enthaltend Wohnhaus,
Schweinställe, Hofraum und Garten gelegen
am Schaafweiher neben Johann Danzer
Wittwe und nachbezeichnetem Bauplatze.
4 Dez. Fläche enthaltend Wohnhaus mit
Pflanzgarten gelegen am Hitteneck neben
deinrich Reitelstürz.
622. Dez. Acker Bauplatz am Schaaf⸗
weiher neben Wittiwe Adam Kolbler, in 41
aleichen der Länge nach getheilten Loosen,
—diese 3 Item im Banne von St. Ingbert.
AII. vienstag, 8. Ottoder 1872, Vor.!
nittags 9 Uhr zu Nenhäusel bei Wirth
hussong :. Je ,
38 Dez. Wiese im Banne von Kirlkel⸗
Neuhäusel in 2 Parzellen.5
Die Eigenthümer sind: Die Witiwe
und Kinder des zu Spiesen verlebten Han⸗
delsmannes Theobald Livn und lezieh⸗
ungsweise deren Repräsentanten nämlich
. deffen Witiwe Lea Mayer ohne Ge⸗
werbe in Spiefen wohnhaft, II. d ssen Kin⸗
der und beziehungsweise Repräsentanten
derselben, als: 1. Babetta Lion, Ehefrau
von Ludwig Beer, Müller und Nentner in
St. Ingbert wohnhaft, 2. Henrirtte Lion,
ohne Gewerbe allda wohnhaft, Wittwe von
Mendel Beer junior, 3. die Kinder des in
—AI
Ehe mit der in Albersweiler ohne Gewerbe
vohnenden Wittwe Karolma Kahn, Namens:
Kegina, Adolph, Michagel, Fanny u. Bertha
dion, alle fünf noch minderjährig und ver⸗ — A
lreien durch ihre Mutter als ihre Vormün⸗ —X — * 98 FD
derin und durch obengenannten Ludwig Der Regenerator oder Lebenswecker
Beer als ihren Beivormund, 4. Karoline ist ein aus den besten vegetabilischen Substanzen gewonnener Extrakt. Es kann wohl kaum
Lion, Ehetrau von Moses Weil, Handels· ein besseres Mittel gegen allgemeine und specielle Schwächezustände, gegen Magen- Gedatm
mann in Merzig wohnhaft, 5. Fanny Lion, und Leberlrantheiten, gegen Hämorrhoiden, Engbrüstigkeit, Milzkrantheit, Flechten, sowie
Ehefrau don Ludwig Holland, Lehrer in gegen alle Krankheiten, welche von verdorbenem Blute und schiechten Säflen hertühren⸗
domburg wohnhaft, 6. Mayer Lion, Han geben. Der Lebeusweder befördert die Verdauung, reizt den Appetit, beseitigt die Em⸗
elsmann in Spiesen wohnhaft 7. Rosa »findlichkeit und Reizbarkeit und bringt neue Lebenslust in den erschlafften Menschen; er
Lion, Ehefrau von Karl Victor, Handels- st besonders auch bei Störungen des kritischen Alters zu empfehlen.
aaun in Spiesen wohnhaft, 8. Sara Lion, Die Flasche Regenerator“ tostet 20 Sgr. und ist zu beziehen durch W. Zeps
Fhefrau von Isaac Lorch, Kaufmann in lin St. Ingbert.

Kautsohuok- Gulxan Gumn
dohlauoho
empfehlen in deliebiger Weise, einfachste
Art, um mit und ohne Hahnen
in Killer zu schlauden. Wein, Bier,
Brauntwein, Essig, Oel heiße
Flüssigkeiten. Wasser, Gas a.
in vorzuglicher Qualität billig, sowie
unsere div. Kellerei⸗· &amp; Brauerei
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hund, auf den Namen ‚Karo“ horend,
hat sich vor einigen Tagen in der Nähe
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5358—328323 7253 353333332 535555 5238
5523 33332355333353338335⸗ 25 3333* Ee 5532
775 8 52 * 5232374 * * J — 5* E 3— * — 223232*
15553 5—222 u—2335*72 —1355358 — 258 * 8 55352 —
5528 2383Z2B säE2* 23368 —E ————— 5335335—. —3
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383333383353553 3353 325 35355 GM
—7538 s425 336 — —— 322
24 — — 23252 59—22
—8 52— 2227 — *23 —— 222 —.
—2 5323253 — —
562 2322 6525 2222 23235 — —8
—— 15888 5 2.8 727—532 5233 ——
2 —*—2233522 — 32375. *7 —3
1735 523338 —— 2, , —z2385323 —S *
2 455 53333234 3 523 3 32333 *
a7 J 74 3 53335553238
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— 535535 —7568388 220 22
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32855323 5.535333 357555 528722 8 Ei⸗
—552 283832* *:2 —2 5X86* 232322235
22235 268 333 5332*232865 25553538
— 283328 322 23 —353355293375337 s387 ⸗
— —323 2 7 2223233788* 525—3 33272 — Ar⸗⸗
23 222333555**3 S53 2535328 22
* — — * 2223
— DV— 852 — —— — *7 E E —
2 37 3 7 33533538 *53 3* — —X
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3 *2533335333353333835835* 5325* —
—232—5 57 * 2353335333 — 252 —
53838 30332333323 53233 706233 ——
*1583 2258 2 2523 33 3*3333
2272 2* 5223532 522 55822— —*8
— 2 3 33328255333858 22 3 * *
x 238 3. 228 * —5222z2.* 3 525 —
5255 S 282 —AD—— — —: 53 7 — e8 * 7
— 25533.5 282 —A — 8
— 15785 2 2358 387 5 * 3 3 —
72,» 72332 5*8 255553 58535238 5222 — —*
— —— 235323833 3 2 2825 2 —E
27 * * — 2 7
22855 3.8 2*823525 35 2 232338
5587— 5 235,3 325333 53332 — — —8 2*
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*s— 83 2 2 3 53338235233 2
7383 —533338333 555852232328 2*
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1335. *532852 8232 7 25 —J3 ⸗
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22 .T&amp;335 25 —A
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2 35533333383 —33333322 2.
7 32323 —

—
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        Sl. Ingbertker Anzeiger.

der St. Faaberter Anzeiger sund das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerdtags⸗ und Sonniag
Aer) erscheint uabchentlich vie ren al.: Dienstag. Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
* 3. 2
Mß. IBHOG. Dienstag, den 8. September
—

**St. Ingbert, den 2. September.

Welcher Deutsche gedenkt am heutigen Tage, auch ohne durch
aine offizielle Erinnerungsfeier daran erinnert zu werden, nicht des
lorreichen 2. September von 1870! Des Tages, an dem Napo-
on, der sich bei seinem Auszuge aus Paris in der stolzen Hoff⸗
nung wiegte, an ihm schon längst in Berlin zu sein, dem greisen
oͤniglichen Heerführer der Deuischen, Wilhelm von Preußen, seinen
Degen überlieferte, sich damit als seinen Gefangenen erklärend, die⸗
veil er den gesuchten Tod im Schlachtengewühl nicht finden konnte;
des Tages, der durch die bekannte Kapitulation von Sedan, her⸗
heigeführt ducch die strategischen Bewequngen der deutschen Heer ⸗
ührer und die entscheidenden Siege der deutschen Waffen an den
horhergegangenen Tagen, sich mit unauslöschlichen Zügen in das
khrenbuch der deutschen Geschichte eingetragen hat! Die ganze
stanzösische Feldarmee mit ihrem vollständigen Ausrüstungsmaterial
ammt der Festung Sedan fiel in die Hände der Deutschen, und
ast 100,000 Mann mit ihrem Kaiser mußten als Gefangene den
mfreiwilligen Spaziergang nach deutschen Festungen, resp. nach
Schloß Wilhelmshöhe, antreten, Und

„Geschlagen, geschlogen das große Heer!
Der Karser, der Kaiser gefangen!“

zurchtönte froh und freudig die Kunde von dem ‚„Lerchenfang“
hbei Sedan alle Gauen des weiten deutschen Vaterlandes, jedes
herz in der Hoffnung auf einen baldigen Frieden noch freudiger
blagend.

—* Frieden shoffrungen waren freilich vergeblich. Napoleon
atie mit Sedan seine Rolle ausgespielt; das Kaiserreich ging;
zber schon am 4. September etablirte sich an seiner Stelle die
sepublik und im großen Kriege beginnt eine neue Epoche: der
dampf mit der republikanischen Armee. Frankreich sollte noch in
einem weit größeren Maßstabe wie bisher die Worte des Dichters
tfahren lernen: „Ein furchtbar wüthend Schreckniß ist der strieg!“
Und welche Lehren hat Frankreich für sich daraus gezogen? Wohl
ditd der sedanisirte Napolon, dem die Franzosen zu seinem per—
oͤnlichen Unglücke auch noch die volle Verantwortung für ihre
iederlagen in die Schuhe schieben, in Frautkreich nicht mehr mög⸗
ich sein; er lebt fast vrschollen und nur von Zeit zu Zeit dringen
urze Notizen über sein Gichtleiden in die Welt. Die kleine, aber
rührige Partei seiner Anhänger macht zwar eifrig auf alle mögliche
eise für ihn Propagenda, wird aber in ihrem Geschäft von der
Thiers'schen Regierung streng überwacht und gemaßregelt. Diese
elbst bringt alle Mittel und Mittelchen in Anwendung, um den
ilten Chauvinismus nicht einschlafen zu lassen. Thiers ganzes
Sinnen und Trachten geht dnrauf hinaus, Frantreichs Militärkräfte
u heben, um in einem Revanchekriege gegen Deutschland diesem
iberlegen zu sein. „Doch nicht das Schwert wird Gallien ver⸗
üngen; das kann die Bildung nur, die mit der Einsicht kommt.“
Ind Deutschlund wird durch die Französischen Armee ˖ Reorganisa⸗
ions⸗Pläne durchaus nicht beunrahigt; denn „fest steht und treu
e Wacht am Rbeine!“

wordenen Soldaten, sofern durch die Zurückstellung der Angehdr⸗
igen des letzteren eine wesentliche Erleichterung gewährt werden
laun, vom Militardienste befreit werden soll, nunmehr auch An-
wendung auf den nächstältesten Bruder eines im Kriege oder in
Folge der Strapazen des Krieges verstorenen Soldaten c. finden
osl.. Etwa hiernach vorhandene begründete Reklamationen für
dereits dienende cder noch einzuziehende Militarpflichtige sollen den
Kreisbehörden möglichst bald vorgelegt werden.

Berlin. In Betreff der Optionen in Elsaß⸗Lothringen für
die französische Rationalität sind die Polizeibehörden, der „K. 3.“
zufolge bereits angewiesen worden, alle Vorkehrungen zu treffen.
um nach dem Ablaufe des Optionstermines die factische Verlegung
des Domicils der für Fraukreich optirenden Personen auf das
Geaueste controliren zu konnen.

Fulda, 31. Aug. Die nächste Bischofsconferenz wird einen
oberhirtlichen Erlaß redigiren, in welchem die Thätigkeit der in
Deutschland bestehenden Ordensgesellschaften beleuchtet werden soll.

Frankreich.

Da, wie die Commune gezeigt hat, die Brandfackel jetzt
ju den Waffen der Rothen gehört, so hat die Regierung beschlossen,
auf den Dächern aller öffentlichen Gebäude große Behälter anlegen
zu lassen, in welche das Wasser durch Roͤhren geleitet wird. Die
Bibliothet in der Rue Richelien ist bereits mit einem solchen Be—
jälter versehen, eben so die Bank und die Börse. Im Louvre
und dem Hotel Drouet wird an den Behältern gearbeitet. Die
Ministerien, die Ecole des beaux Arts, der Luxemburg, die Theatet
sollen sämmtlich mit dieser Vorrichtung versehen werden.
England.

In Belfast ist endlich Ruͤhe eingekehrt. Was 4000 Mann
Truppen, 1000 Konstabler und ein ganzes Heer von Friedens⸗
richtern nicht zu thun vermochten, nämlich die Kravalle der wü—
heuden Religionsparteien zu unterdrücken, hat ein tüchtiger Regen-
chauec bewirkt. Der Donnerstag Abend verlief ohne jede Ruhe⸗
sörung. Die militärische Okkupation dauert aber fort und die
üngsten obrigkeitlichen Proklamationen bleiben bis auf Weiteres
in Kraft. Einer ungefähren Schätzung zufolge beläuft sich der
Beschäftsverlust, welcher der Stadt durch die nahezu achttägige
Schredens herrschaft erwachsen ist, auf 100,000 Pfd., gar nicht zu
zedenken der Untosten, welche dem Stadisäckel durch den Unterhalt
iner so großen Militär und Polizeimacht, und für die Entschä⸗
zigungen, welche die Stadt den waährend der Kravalle um Hab und
But Gelommenen zu leisten haben wird, enistehen.
Bermischrtes.

fFSit. Ingbert, 2. Sept. Die Actien⸗Glashütte St.
Ingbeit hat nicht die broncene, sondern sil berne Medaille bei
der Pfälz. Industrie-Ausstellung erhalten. Von hier erhielten wei⸗—
jere Auszeichnungen: Ehrendipiome: die Herren J. A. Schreiber,
jür Erfindung, und Conditor G. Rickel für industrielle Leistungen;
Ehrende Erwähnungen: die Herren Gebr. Kraemer (außer der
Zoldenen Medaille), Goldarbeiter Metz, Haarflechter Weyrich und
Buchbinder Seibel.

— Auch hier in St. Ingbert (wie in Speier u. Neu⸗
tadt) ist ein Wiederholungscours für Militürpflichtige eingerichtet
vorden.

— Wir wollen das Publikum darauf aufmerksam machen,
daß seit dem 1. September das Läuten 4 Stunde vor Abgang
)es Eisenbahnzuges, als Zeichen der Cosseneröffnung, in Wegfall
zekommen st, nur das Zeichen zum Einsieigen wird derch 2
Bloden · Schläge angegeben; es koͤnnen jedoch die Fahrbillets jetzt
chon Stunde vor Abgang des Zuges gelöst werden.

Forbaq, 25. Aug. Auf dem hiesigen Friedhof wurde
jeute ein Denkmal eingeweiht, welches franzöfische Offiziercorpb
hren in der Spicherer Schlacht verlorenen Kameraden errichtet
Jatten. Deputationen verschiedener französischer Regimenter waren
»azu erschienen. Das Fest verlief in volltäudiger Ruhe.

In Au 8burg hat, wie im „Augsb. UAni.“ dur*

Deutsches Meich.

München, 31. Aug. Mit aller Bestimmtheit verlautet,
vaß der Minister Lutz die erbetene Entlassung erhalten habe. Der
Rüctrut des ganzen bisherigen Ministeriums und die Einberufung
ines Kabinets Gasser Lerchenfeld-Bomhard⸗Lobkowitz dürfte unmit-
tlbar folgen.

München, 31. August. Die Mittheilung Münchener Blät—
et, daß ein Ministerium Gasser-Lerchenfeld⸗Lobkowitz Bomhard ge-
zildet sei, ist derfrüht; die Entlassungsgesuche der bisherigen Vii
üisset sehen in ficherer Aussicht.

München, 2. Sept. Wie versichert wird, ist es Hrn. v.
e noch nicht gelungen, dem Könige eine Ministerliste vor⸗
u egen.

Berlhin. Es ist dahin entschieden worden, daß die Be⸗
unmung der Militär⸗Ersatz-⸗Instruktion, wonach der nächslälteste
hruder eines dor dem Feinde gebliebenen oder erwerbsunfäͤhig ge⸗
        <pb n="548" />
        Augenzeugen berichtet wird, auf dem Exerzierplate ein Offizier
inem atten gedienten Soldäten wegen eines geringen Fehleks vas
Hewehr deratt auf, den Kopf geschiagen, daß der Mann süfort
austreten mußle. —— al.

f In der „N. W. Zt“ erzähll Jemand, daß kürzlich ein
Herr, der von Würzburg nach Kissingen reiste und Stunde
dor seiner Abreise ein Telegramm nach Kissinen aufgab, eine volle
Stunde vor dem Telegramm in Kissingen ankam. Zum Glück
demerkt sie, sind sosche Fälle bei uns nicht selten, man ist bereits
daran gewöhrt.

p'Grinz Friedrich Karl als Bahnvorstand.) Aus Dieden⸗
hofen, 25. d. Mis., schreibt der dortige „Bote“: Der Prinz
Friedrich Karl reiste gestern, von Metz kommend, hier durch nach
Sedan und verweilte bis zur Anfunsit des Ardennenzugs einige
Minuten auf dem Perron. Während er, in seinen Mantel gehüllt
and mit der rothen Hufarenmütze bedeckt, auf˖ und niederging,
trat ein Lothringer Bauer vertraulich an ihn heran und fragte:
Sage Se, Hr. Bahnvorstand, isch des der Zug, wo nach Hay⸗
ingen fahri?“ —⸗,Jawohl, mein Lieber, wollen Sie nur ein—
teigen“, antwortete lachelnd der Prinz mit einer Aetigkeit, wie sie
jedem Eisenbahn⸗Veamten zu empfehlen ist, und kurz darauf brauste
der Zug davon mit dem Pfeudo: Bahnvorstand und dem Baueru.

FEine ehrliche Finderin.) Ein „Gründer“, der
dieser Tage in Charlottenburg bedeutende Anzahlungen zu leisten
hatte, verlor auf dem Wege dahin seine Brieftasche mit 125 000
Thaler Banknoten: Inhalt. Während der Mann im Charlotten⸗
zurger Intelligenzkomptoir über seinen Verlust lamentirte, erschien
ebendaseldst ein junges Mädchen, legte die Brieftasche auf den Tisch
ind bat, das Weitere wegen des Fundes zu veranlassen. Die
Freude des Gründers kann man sich denken; er scheukte der
Finderin sofort 500 Thlr. und versprach, noch weiter für das
Mädchen zu sorgen.

F Auf dem Artiillerieschießplatze bei Dresden fanden drei
Nnaben eine Granate, wollten dieselbe öffnen und wurden alle drei
durch das explodirende Geschoß gräßlich verwundet. Einem der
selben mußten beide Arme abgenommen werden

Zürrich, 30. Aug. Gestern Abend nach 8 Uhr versank
im Zürichersee bei Meilen das Dampfboot „St. Gotthard“ durch
Zufammenstoß mit der „Concordia“. Die Schiffsmannschaft wurde
größtentheils geretiet, mehrere Elsäster Pilger sind ertnunken.

7 Elberseld. Ueher einen scheußlichen Mor d in Ohligs
erfährt die „Elb. Ztg.“ Folgendes: Die Eheleute Bosck in Wie—
seldick lebten nach Aussagen der Nachbarleute schon längst in Un⸗
frieden. Am 26. d. M. arteten die Zwistigkeiten derselben so weit
uus, daß der NMann in Folge der Mißhandlungen von Seiten
seiner Frau sich veranlaßt sah, Schutz bei der Polizeibehörde zu
juchen. Bei seiner Rüdkehr vom Bürgermeisteramt empfing ihn
die Frau mit der Mistgabel und drohte ihm den Garaus zu ma⸗
hen, wenn er es wage, die Schwelle zu betreten. Des andern
Morgens, als der Mann trotzdem scin Hausrecht in Anspruch neh⸗

men wollle, erfaßte ihn die Frau im Stalle, wals ihn zu Boden
und mit den Worken: „Warte, Du Donnerkiel, jetzt mußt Di
repiren,“ rdrosselte das unmenschliche Weib das unglüdlich
Opfer. Die Rachbarsleute fanden sputer nur die Leische im Sial
— Nach kurzer Zeit erfolgte die Verhaftung der Mörderin. Am
27. v. M. Nachmittags fand Seitens des Gerichts die —XX
des Thatbestandes und heute die Ablieferung der Moͤrderin inn
Arresthaus hierselbst staft.

In Kopenhagen starb ein bekannter Geizhalz, der
erbärmlich lebte und beständig in Lumpen ging, mit Hinterlossun
»eines Vermögens von 1,100,000 Thaler, das er an wohlthätig,
Anstalien vermach'e. VB60

Ein Hi. J. B. Johnsohn hatte gewettet, von Doder
nach Calais uͤber den Kancil zu schwi mmen. Am 23. do. tret
der Schwimmer seine Reise, die er in 10 Stunden zu machen gedenl⸗
an, mußte sich jedoch schon nach Verlauf einer Stunde an Bord
des begleitenden Schiffes begeben und die Wette als verloren be—
trachten.

—Chicago, das vor neun und einem halben Monat foh
gänzlich in“ Afshe gelegt wurde, erhebt sich mit staunenswerthi
GBeschwindigkeit. Damats' waren 98,500 Menschen ohne Wohn⸗
tädte. Von diesen hatten 74,500 in 13,300 Häusern gewohut
Zeutigen Berichten zufolge sind in jedem Tyeile der Stadt bereitz
eue Wohnungen für 70,000 Menschen hergestellt worden. In
»em füdlichen Stadttheile, wo die Hotels, Theater, Magazine und
däden sich befanden, und wo auf 460 Morgen 3650 Häuser
nederbraunten, siad nun sogar mehr Häuser aufgebaut,' welche
die früheren an Schönheit, Werth und — was das Wichtigste und
Beste ijt — an Gediegenheit des Baues bei weitem übertreffen.
Im Ganzen beträgt die wiederhergestellte Straßenlänge sechsund
wanzig englische Meilen. Trotzdem war in den ersten drei Me—
zaten nach dem unglücktichen Brande nur wenig gethan worden,
und auch im Winter konnte der Wiederaufbau nicht ganz so eifrig
vie im Sommer betrieben werden. Die „Chicago Times“ hoösf.
daß am 9. Oktober, dem Jahrestage des Unglütts, der Welt da
taunenswerthe Werk einer in einem Jahr aus ihren Ruinen er⸗
tandenen Stadt ein Denkmal amerikanischer Energie und amen⸗
tanischen Unternehmungsgeistes werde gezeigt werden können.
Bolkswirthschaft, Handel und Verkehr.

München, 1. Sept. Heute fand die seierliche Eröffnung
iner Abzweigung der Dounersberger Bahn, nämlich die Steeht
on Marnheim nach Monsheim (sog. Zellerthalbahn), welche 21j
ADD—
datt. Dieselbe verbindet seinerdeit die Alsenze, ferner die im Bau
degriff ne Dornersberger Bahm oder den nordöstlichen Theil der
Kheinpfalz über Worms mit dem Rhein. Das Mittelglied Lang⸗
neil⸗Marnheim gelangt erst später zur Eröffnung.

F. X. Demetz verantwortlicher Redacteur.

— — tr —

Bekanntmachungen.

Versteigerung

eines Geschäftshauses.

Montiag den 16. September c., des
stachmititags um 2 Uhr, bei dem Wirthe
Atb. Vollborth zu St. Joham im
Joldenen Faß, läßt Herr Friedrich Carl!
Forn, Kaufmann allda, sein daselbst in
bester Lage, Ede Mainzerstraße und Markt⸗
platz, zwischen Carl Kriegemeier und Joh.
Baßt. Helm gelegenes dreistöckiges Haus
nit 2 getrennten geräumigen Ladenlocalen
und Magazinräumlichkeiten, worin seit 60
Jahren mit bestem Ersolge ein gemischtes
Waarengeschäft en-gros und en-detail unter
der Firma P. C. Korn betrieben wurde,
und welches sich feiner frequenten Lage
vegen auch zu jedem anderen Geschäfte eig⸗
zet, in zwei Theilen zum Eigenthume durch
den unterzeichneten Notar, woselbsteder
Theilungsplan zur Einsicht offen liegt, ver⸗
steigeru.

Auch kann dasselbe bis dahin aus freier
dand augekauft werden.

Artois, Notat. Das Centralesomite.
m — ⸗ ——
Redatnon. Druck ind Verlag von F. X. Demestz in St. Iraberi.

ABandwuran beseitigt (auch brief·
lieh) in 2 Stunden gefabrlos und
icher Dr. Drust in Leiprig
obno Medicin.

Gine brave fleißige Magd. de lochen
En wirb gegen hohen Lohn ge⸗
sucht. Wo sagt die Exbeditior da. Blottes
vei Schuhmachermesser Schaefer z·
St. Johann, Hauvistraße Nr. 183
inden
1bis 5 gewandte Arbeite.
inter Zusicherung von hohem Lohne und
juter Kost dauernde Beschäftiqung. ohne Medioin.
älzische Industrie-Ausslessung
in Kaiserslauten.
vom 14. Juli bis gegen Ende September 18722
„Bei allen pfälzischen Bahnstationen können Eintritth
Billete zur Ausstellung gelöst werden, in welchem Falle da⸗
einfache Fahr-Billet 2Tage giltig ist und zur freien Rüch
fahrt berechtigt.

*
        <pb n="549" />
        40
553555535
—— S 24 5332r —*78 —J
— — 2*555 3333—5335 22
* —— * — — 8 * 2 8* 52 *
— 32 —5533835 9 *
* 2⸗ 2555 —X *5252 2 E —2* * * 2* * F
22 2 * —* 25 78 — —⸗ 32 2
558 29 3 25 —— 2 333585 8
3 8832 83535 553738333 —— — 357
2552 —355 5332727 *858 — 522 5233 — 35
32 233 58288 2 —— * 352283 Ez32338 7
— 253232 5 J —558— z 2 22 8
—5 2 2583 52 5 ——— 255355 2 ——
— — —— — —— — — z335257 3568 ——— 2
382 z35558* 325333334 35* 58 38 —25 2 — 5
JJ 538
35*37 83
* * * J * 2 * *

2535535 — ——— 33
— —A— 2 2 — * 2 2 3 2 — x
21533353 S22 c752 — — 5 4. 7 —* 53* * —
*20* * E t* —————— 28 25 287 — —8
22 28 38 — 532 — —5 — 728* —ù—Â —8257 2 2 52* — 5233

—83 * ——— * 538 — *

33728 532* —— — — 5222
155—2 2335 323227 5753883538* ——— 55 — 5252* Se 2.*
852337 23333 33323553 5368558 —5 335 822823
* — — —22 — 522 — 52 “4 — .53 535 ————— 28 —
— — — —* —X — —r — J 2 — 28 — ** — 2* — 526
25 2 5— 2* 2 28 238 23522* 22 2*3 2

* 8574 33* IW m ——— ——

5388 s 533 337368 552 —* —*552 523 z227 —388
8 3S* 22 33 — 3555* — — 28 232 222 — — —
zs 357353583 58 2332 2 2388 38333* 72*

— — * 527 * ỹ * ß 9—
5528358* J—— 233239* * 2 —— 523
—— .5 —— —55 — 8 *2* 2 2* — — ——
—— 52253 3733333 —58* 25 ** 2

35356 —3 — 253353335 * * 7 238
333373338 *3532

2 248 7* g —— 2

— 525

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35
30 3 7
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35 55325372 27522327 — 228932
222 2232 * 2 —5SE 22— — * 32885
—*2 2— 2* J 1 28
222 2268 — 52* 3 22* 552 34
—AVV —— —— — ß — — 28 * ——— —1 352 A
—52—56 3535 —32— 23232 5 2 3557

22 52 — 2 —7 * —A 225* — 524 355 —
— 55— s 23 — — E — ——1 2 23.8 5532
—X —— — 35* —2222 S — 5 —53 »222 2522 2 23 * 535
25 332258 — ——— 5335532 —5*5353 ———328 2
2 2 * *2 — 8 * 52

2 225 3 722 —— — — 5585 53* — 572535
33233883 — s—
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        Ht. Ingberler Anzeiger.

a St. Jnaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltunzsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntag
—2 ericheint wdchentlich vie rm al. Dien sStag, Donnerstas, Samstag und Sonntaa. Adpome mentspvreis vierteliährig 22 Kerzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschriit. oder deren Maum berechnet.
— ⏑—* — — e—— — e — — — — e t
—8
1440. FP 1872

Deutsches Zleich.

Die Munchener N. N. schreiben dem Minister v. Lutz
genden Scheidebrief: Der Staatsminister v. Lutz hat seine Ent⸗
sung erbeten und erhalten, so wird heute mit Bestimmtheit ver⸗
hert. In ihm würde ein Mann von der Leitung des Kultus—
ifleriums zurücktreten, dem Niemand die Anerkennung versagen
ude, daß er ein großes Talent besaß, Niemand aber auch den
echien Vorwurf ersparen würde, daß er diejes Talent nicht im
ateresse des Volkes zu verwerihen wußie, ein ehrenwerther Mann
a Privatleben, aber kein politischer Charakket, ein Mann der
hrase, aber kein Mann der That, ein schlauer Mann, der sich
uf dem glatten Parket des Hofes wohl zu bewegen wußte, und
unoch kein Diplomat, am allerwenigsten ein Staatsmann. Dieser
stann ginge, bedauert voß Niemanden. Das Beste, was wir ihm
rünschen könnten, ist, daß er bald der Vergessenheit anheimiallen
noge. Leider würde dies nicht geschehen. Er hat den Jubel mit
ebt, der ganz Deutschland durchbrauste, als unser König mit
ntrat für Deuischlands Recht und Eyhre. Er hat des bayerischen
holles Dank gesehen, als unser Koͤnig dem Befreier Deutschlands,
emn König von Preußen, die Kaiserkrone anbot; und ietzt bet seinem
dückritt muß er sehen, wie aufs Neue Verstimmung herrscht zvischen
dord und Süd und wiet alle Patrioten in Furcht schweben, die
unftige Politit Bayerns werde diese herrlichen Thaten unseres Königs
aidunkeln; denn wir stehen vor einem partikulariftischen Ministerium;
aas ist jenes Mannes Verschuldung. weil er den Muth nicht hatte,
uch vor dem Throne die volle Wohrheit zu sagen. Dieser Mann
al die Entrüstung und den geistigen Aufschwung gesehen, mit dem
n, Deutschland, vot Allern aber Bay'rn, den Anmaßungen Roms
ad den Ultramontanen entgegentrat, und er selbst hat ducch Phrasen
der nicht durch Thaten fleizig mitgeholfen, den Kamdpf zu schüren;
nd jetzt bei seinem Rücktritte würde, wenn nicht alle Zeichen trüzen.
m ultramontaues Ministerium lachender Erbe, und auch das hätten
ur seiner Politit zu verdanken, die zugleich mit der Waͤhrheit und
m Scheine derselben, dem Rechte und der Anmaßung zu paktiren
ersuchte. — Bezüglich des bevorstehenden Ministerium's Gaͤsser!
steibt daf gleiche Blatt: Ein Ministerium GasserLerchenfeld⸗
somhardLobkowitz, soll gebildet sein, — ein Ministerium der ab ·
blagten Ultramontanen, ein Ministerium nach dem Herzen des
errn Huttler und Genossen, dem sofort nicht blos die liberale
artei, sondern auch die ächten Ultramontanen entgegen treten
erden, ein Ministerium, dem der Charatler der Greisenhaftigkeit;
don vom Beginne aufgedrückt ist, ein Ministerium, das nur im
zande ist, den ohnedies verfahrenen Staatswagen noch tiefer in
en Sumpf zu tieiben. Noch hoffen wir auf des Königs endail⸗
igen Entscheid. Doch wie er auch ausfallen möge, wir verzweifeln
uͤht, ja Augesichts der Thatsache, daß nach einer langen Periode
ebelhafter Politrk nun wieder klare polirische Verhältnisse vor⸗·
egen, wächst uns mit der Gefahr der Muth und die Hoffnung
uf den endlichen Sieg.

In Kaiserélhautern ist nach der „P. Post“ die Geneh⸗
aqung der Regierung zur Errichtung von Communalschulen ein⸗
ziroffen.

Boerlin, 2. Sept. Ueber die Ankunft der Monarchen wird
zu Folgendes mitgetheilt: Der Kaiser von Rußland trifft mit
em Broßfürsten-Thronfolger und dem Großfürsten Wladimir am
September, Nachmittags 213 Uhr, auf dem Ostbahnhofe, der
kaiser von Oesterreich am 6. September, Abends 6 Uhr, auf
em neuen Potsdamer Bahnhef ein; ebendaselbst um dieselde Zeit
er Kronprinz von Sachsen, welcher von Dresden aus mit dem
kaiser von Oesterreich zusammenreist.

Berlun 3. Sept. Der Kaiser wohnte heute Vormiltag
AHBferde, umgeben von den königlichen Prinzen, dem Großfürsten
Kkolaus, zahlteiven Generalitäten und vielen fremden Oifireren,
83 der hiesigen Gardetruppen auf dem Tempelhofer
jelde bei.

Berhin, 8. Sept. Prinz Max Emanuel von
gahern, Oheim des regierenden Königs, trifft heute Mittags hier

ein und steigt im dniglichen Schlosse ab. Der Großherzog von
Baden langi morgen an; die Familie desselben ist dereits einge⸗
Froffen und im kaiserlichen Palais abgestiegen. Fürst Gortschakoff
ist gleichfalls heute eingetroffen.

Berlin. Es ist dekanntlich den Angehörigen des Deutschen
steiches gestattet, ihrer Militärpflicht zu genügen in einem Trup⸗
dentheile des deutschen Heeres, welcher ihnen beliebt, sofern sie
reiwillig sich zum Eintritte melden, und ebenso werden die Heeres⸗
flichtigen, sowie auch die im Reserveverhältniß sich befindenden
Maanschaften in demjenigen Bezirk zum Dienst herangezogen, in
velchem si⸗ sich augenblicklich aufhalten, ohre Rüchicht darauf, ob
ie Angehörig? des betreffenden Einzelstaates sind oder nicht. In
Jleicher Weise wird auch denjenigen Heerespflichtigen, welche fich
zem Dienst zu entziehen suchen sestens derjenigen Militär-Laudwehr-
tzehörde der Desertionsprozeß anhängig gemacht, zu der die Ort—
haft gehört, in welcher der Betreffende zuletzt seinen Wohnsiztz hatte.
73 ist neuerdings in Folge dieser Bestimmunzen seitens der Mili⸗
arbehörde die Auordnuug getroffen worden, daß in solchen Fällen,
denen ein Heerespflichtiger nach erhobener Anklage der Desertion
huldig befunden worden ist, sofern er nicht ursprünglich dem be—
reffenden Staatsverbande, resp. Melitär-Gerichtsbezirt, in welchem
eine Verurtheilung eifolgte, aug höct hat, den betreffenden Civil
ehörden jenes Eistzelstaates, dem der Verurtheilte angehörte, von
der erfolgten Veruriheilung Kenutniß gegeben wird.

Fulda. Die Dauer der auf den 17. d. M. dahier anbe—
anmten Conserenz der deutschen Bischöfe, welcher auch diesmal der
ẽrzbischof von Köln präsidiren wird, ist auf drei Tage festgesetzt.
Ils erster Gegenstard der Tagesocdnung wird eine eingehende Be⸗
rathung über die Stellung der Ordensgesellschaften in den einzelnen
euischen Staaten, sawie über die da nit im Zasammenhange stehen ⸗
den jüngsten Ereigniffe genannt. Von süddeutschen Bischöfen wird,
wie in klerikalen Kreisen verlautet, nur der Bischof von Speier
nicht zu der Confecenz erscheinen.

Italien.

Im Vatican rüstet man sich mit aller Macht zu einem
erbittettn Kampfe mit der italienichen Rezierung und sucht ihr
ie Ausdeh iung des Gesetzs ilber die religiösen Körperschaften auf
ie römischen Provinzen so schwet wie mößlich zu machen. In
erster Linie beeilt man sich, die Klostergüter in den Vatican und
»amit in Sicherheit briugen zu lossen.

Holland.

Haag, 2. Sept. Der Coigreß der, Internationalen“ wurde
ute eröffnet. Die Bersammlung beschäftigte sich mit der Prü—
iung der Vollmachten der Delegirten, wobei es zu lebhaften De⸗
ratten kam. Morgen findet eine öffentliche Sitzung statt.
Wermiec 2

Si. Ingbert, 4. Sept. Die hiesigen, sowie die Be⸗
vohner der Umgegend und des Bliesshales machen wir auf das
im nächsten Sonntag den 8. September in Kaiserslautern statt-
indende Conscert mit dem besondern Bemerken aufmerksam, daß
in diesern Tage ein Exirazuz in Berüdsichtigung der hiesigen Be⸗
vohner und der der Bliesgegend von der Direction der pfälzischen
Zahnen, in bekannter loyaler Weise, eingelegt wurde. Den Be—⸗
uchern der Ausst llung an diesem Tage ist deßhalb ein doppelter
Benusß geboten, indem Ihnen Zeit genug erübrigt, um Ansftellung
iud Coucert zu besuchen. Bezüglich des Vtztern verweisen wir
noch auf das im Juseratentheite stehende Programm.

fIn Dürtheim ist der k. Oderbaurath Paul v. Denis,
der Erbauer der pfälzischen Ludwigs ˖“ und Maxdahn, sowie der
hayerischen Ostbahnen gestorben.

— Weißenburg, 3. Sepibr. Dem Stationsvorsteher
Frandk von Bollweiler wurde gestetn Abend in einer Wirthschaft
im Bahnhofe, von zwei Ardeitern, die er wegen Diebstohl ent⸗
ssen hatte, der Hals abgeschnitten. (Dürkh. Anz.)

— —æ—J. VDemeß, veramwortichet dedacten.
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        Bekanntmachungen.
Licitation.
Samstag, den 28. September 1872,

Nachmittags 4 Uhr, zu St. Ingbert in

der Behausung von Schreinermeister Johann

Schmelzer, werden die sämmtlichen zum

Vachlasse der dahier verlebten Eheteute

Johann Bosche und Maria Mül

ler gehörigen Liegeuschaften St. Ingber—

ter Bannes der Uutbeilbarkeit halber

n Eigenthum versteigert auf Anstehen

der Kinder und Erben derselben, als:

. Philipp Bosche, Bergmann, 2. Johann

Bosche, Bergmann, wohnhaft zu Ashland!

un Amerika, 3. Peter Bosche, Bergmann,'

4. Barbara Bosche, ledig, gewerblos, beide

etztere noch minderjährig, vertreien durch

Peter Preßmann, Bergmann, als Vor⸗

mund und durch obigen Philipp Bosche

als Nebenvormund, 5. des einzigen und
roch minderjährigen Kindes des verlebten

Sohnes der Erdlasser Namens Nicolaus

Bosche und dessen Wittwe Catharina Uhl,

iämlich des John Bosche, welches seine

Mutter zur Vormünderin hat, beide ohne
bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort ab⸗

vesend, vertreten durch den tgl. Notar

Wiest, in Blisskastel wohnhaft, als ihren

zerichtlich ernannten Repräsentanten, u. zwar:

I. 270 Dec. mit Wohnbaus, Hof,
Stall, Pflanzgarten Einfahrt und Zugehör,
zu St. Ingbert in der Gasse an dem
Wollboch, neben Peter Klein und Jo—
nann Greß.

2. Plan-Nr. 30972 55 Dec. Acker
inm Schoafkopf neben Friedrich Jungflosch.

3. Plan⸗Nr. 33555. 68/10 Dec. Acker
ruf dem Gerstbusch neben Johann Klam.

4. Plan-Nr. 37221/3. 10 Dec. Wies in
den Potaschweesen, neben Christoph Wellner
und Peter Badar.

5. Plan⸗Nr. 419413. 30 Dec. Acker
zuf Hobels neben Rudolph Munzinger und
Beorg Best.

6. Plau-Nr. 1003. 33 Dec. Acker auf
dem rothen Flur neben Peter Schwarz
ind Valentin Schwarz.

7. Plan Nr. 3026. 34 Dec. Acker
rufl dem Mühlenthal, neben Peter Greß und
Jacob Lohmer.

8. Plan⸗-Nr. 4052. 36 Dec. Acker
hinter Hobels neben Joseph Fries und Jo—
vanu Jung.

9. Plan Nr. 3316. 38810 Dec. Acker
nuf Hahnacker neben Peter Reiter und Jo⸗
eph Schmelzer.

10. Plan-Nr. 2058. 10 Dec. Wies in
der Gehnbach neben Nicolaus Glattfeld.

11. Plan⸗-Nr. 2958. 21810 Dec. Acker
m der untersten Dreispitz neben Georg
Stief und Peter Brauser.

Horn, kal. Notar.

J Acnĩserslautern.
III. Pfälzische Industrie-Ausstellung.
— iot —1872:
CACIEILFFAM. VI
im Theater.

Is—

5

* d ⸗⸗
Die Schöpfung. I
Dratorium nach dem Englischen von van Swieten, Mufik
von Joseph Haydn.
Solisten: Fräulein Wilhelmine Schwartzkopff Hof-Opern⸗
säugerin aus Dessau.
Herr Huber aus Würzburg.
Herr Starke, Hof Opernsänger aus Manpheim.
Thor und Orchester des Cäcilien Vereins sind durch Mitalieder der mufikalischen
Vereine in Speher und Zweibrücken verstäͤrkt.
Preise der Plätze:
Ein Sperrsitz im eisten Rang.. . . . UIfl. 30 kr.
Fin Sperrsitz im Parterre und im zweiten Rang 1 fi. 128krr.
Ein Stebplaß im Parterer.. . 1fl. — kr.
Ein Seehplatz im zweiten Rang... . 48 tr.
Für die Mitglieder des Cäcilien Vereins stellen sich die Preise auf bezw. 17f
18 k. Ufl., 48 und 36 kr.

Eintritiskarten sind bis Sonntag, den 8. September Mittags um 1 Uhr in der
Handlung ven Beutel &amp; Sohr (Haupistraße) zu haben.
Bestellungen auf Eintritt:karren von auswärts sied bis Samstag, den 7. Sep⸗
tember an die genannte Handlung zu richten.

Die Casse im Theatergebäude wird um2 Uhr Nachmittage

geöffnet.
Ansung nruni ι hr. DEnde naeh 6 UVUnr.
Abgang des letzten von Schwarzenacker nach Blieskastel und
St. Ingbert abgehenden Zuges: 10 Dihr Abends im Anschluß
an den um 8 Uhr 37 Min. in Kaiserslautern abgehenden Zug.

FFür meine Mühle in Lautzkirchen
uche einen tüchtigen Fuhrknecht ge⸗
gen hohen Lohn.

Louis Beer.

Eine der renomirtesten
Feuer⸗ &amp; Lebensversicher⸗

ungs-Gesellschaften
sucht unter sehr günstigen Bedingungen
Vertreter in allen Städten, sowie auf
dem Lande. Frauco Offerten unter H. W.
183 besordert die Aunoneen Expe—
ition von Haasenstein &amp; Vogler
n Mannheim.

Frucht⸗ Brod⸗ Fleisch re. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 5. Sept.
Weizen 7 fl. 18 tr., Korn 4 fl. 24 kr

Berste Areihige. — fl. — kr., Gerste vier⸗

reihige, — fl. — kr. Spelz 4 il. 29 kr—

Spelzkern — fl. — tr. Dinkel — I.

— kr. Muschfrucht — il. — kr. Hafet

3 ffl. 9tr. Kartoffeln Ufl. 30 kr. Her

unfl. 30 kr. Stroh Ufl. 15 kr. der

Zentner. Weißbrod 1i3 Kilogr. 20 kr

dornbrod 3 Kilogr. 24 fr. ditto 2 Kilogr.

UGtr. ditto 1 Kilogr. 8 kr. Gemischtbrod

Kil. 32kr. 1 Paar Weck 100 Gramm 2kr.

Rindfleisch I. Qual. 20 kr. 2. Qual. 18 r.

dalbfleisch 18 kr. Hammelfleisch 18e.

Schweinefleisch 20 kr. per Pfund. Butter 5

tir. per Pfund.

Das
Wehn⸗ &amp; Geschäftshaus
von Raul Woll hier ist auf 3 Jahre,
bis 1Oktober beziehbar, zu vermiethen.
Nähere Auskunft ertheilt W. J.
Woss.

—
XXlle Diejenigen, welche noch For⸗
derung an die verlebte Wtw. Johann
Bechtel, resp. deren Erben zu machen
haben, wolle dieselbe längstens innerhalb
Tagen bei Zimmermaun Johann
tel geltend machen.

Fruchtpreise der Stadt
Kaiser slautern vom 3. Sept.
Weizen 7 fl. 24 kr. Korn 4 fs. 39 k
Spelzkern — fl. — kr. Spelz 5 fi. 2 lt
Berste 4 fl. 59 kr. Haser 3 fl. 31tt.
Erbsen — fl. — kr. Linsen 4 fl. 46 ir.
per Zentner.
Brodpreise: 6 Pfd. Kornbrod 25 ir
3 Pfd. Gemischlbrod 14 kr. und 2 Pfo.
Weißbrod 15 kr.

X 8
Sin Logis
wn 3 dis 4 Zimmern mit Küche, Keller
ind Speicher für eine Familie, oder auch
iin gan zes keines Haus zum Alleiu—
ewohnen, gesucht sür Aufang Okttober.
Päheres hei der Expedition.

Der Brodpreis fuͤr die Stadt St.
Ingbert ist von heute an bis zum nächsten
Donnerstag (Fruchtmarktstag) festgestellt:

Korabrod 3 Klgr. 25 Krzr. Weiß—
rod 10 UArir.

— —

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amn I e x. Deme 3 in St. Inabern
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* 222232 822 E *
2 —s5332522522 2 —
133335 3323753535353 855233*88 53552533 58s53 5323 533 325 2
5335538 5355832338385333233 5335 2522 5—ARs 28 5 3
28 5 — 57 5 —2 4 —— ——— —A —— 5 — 3 22 2
— 22 —— 8— S —AI 5 2322 2 289 *5 — 22
*5232 2 5 — 22 225 —A *5* F ·
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5332 25 —— — / —— —a53 5* 55 5
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— 2532 555 222328 — 55383 57 25* 5358 2257 2B3 222 5* 4*
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2 2 2 — —2 3— —8 32228 D —5252—555322 2* * —2 5 — *
55 5 — 5c83238 5 252 —A— »5 * —
522.. 55 — — 555 532 * 3 ẽ? 335 2*
* 257 z523582 568 20 3525 3— 23 5*

* —A 25 2522* 5322 222 2* —— * 8
BESS85 53238 322 2355 2538— —2 2223 55
—8 * — —25 ——— * * 5 —222 2 — 2 2 — — *

S 5 283 6 —A — — — 352 —Aã— —— 3 2 — — —2832
2 — 5 8 — — —B 52228 35 c 6 2* —3—
5 * — o 5 2* ẽ 2546*3 5* —— xẽ 8 5 58558
525555 8 825 28 3 823* 25587 8 — 25 55 3 Q —
z2855383 ——A 22228 53*8 2 —A —28. S*

8 — 22 —A 52 —A E 7528 — * 55*
5 — 22755 22—5——235 2228 25 288— 225
37352 35375 333 —2 38 25 383 5
2 25 7 83— — S. * 2327 3 7 — —
——— — 228353 553 33 8833*
—A—— —2 2 —E 8 — 52 —3 28 2 —58* 8
3 82* 32 22 32 22 — D 5 5 2 25253 * —
53587 588 —753358333338235* 2 2353868323358 *323 25333325
— 32*3326 28 — 3 23522753 —
5287 — 8382 —A ——— 22 27 ** * 338 533226 85
— — 22532 52353555535525 09 * —552 2
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25375 — — 555 *325—33255 583*35335 »— * 2 22*
37732833 353733 5533833235355* 5223 82 55
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Doꝛ — ———
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5— 5583255
2. 5 —3537
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22222 *
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—A — 25223238 53835353533 85
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25855355 238533 32 2*2.5
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5388 * 22355 —— — —
F 52589 —3— *535* * —— *8 35 —
—555385,5 523827 52 5 —— —
—— — 25 * 22 —8 2 * 2
—383852553 328533 55525333 288 *27
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53 * 55 832555 53555553 * 25 25 —3 282
— A 55 55253535 —58333533,535 53 29 335 7
5 —75 755 3 7 335 3 2258 S5 335353 2* — 77 53 2*
3 —— —258355 5 238 *
538 35* 52 32325 53252538 24 —E 2 88 2—* —— —— S22
25335 —33583 1525833 6—55335685353 — 5323325 28
* — —A — — 55 * 3285
—” 322 5853— — 2 — — 2 258 ——
2 — — —A — —2 —82 24 — 2 7 22 * 55 S ——
— — — — *5—z 258 72
5 22 25 * 3— 53 X5 ⸗SE57 5 * * —2 — *
535* —— — 3*— 53 — 52853* 222329 3 5 — 33233833 52
2*5 5 ——eA — —— 5* 2 2 ææ22 —A
A55——5 523 5383 5—353235355 — 2 z352383*3
23 5552— 3227 e*EI ES * —s 2382—2322*
2 —— — — —3 37—2—33 —533533557 2 * 5253*853
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1353553 ———5823—55 353353 VEE 255 5552 533352584223
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3 * * 22 —F
—E — ———— 2——2—5—— 33 A 2288
53295 222320 535 —2255 2222 —* 7 3 — — 22 2* — —
32538525—5—32— 5—— 5—35 3558575 *22 62—2723258
5z—835—353—3—37 5555555 — s83823232322 —
2 — 3 52 52 22 —— * 8 — 5 — 2 J 2 ——
3355 332833—333355 * 583238338
* 7822 228 2* — —— z — 37T25 *8*
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s33—3 — —38 — 3—333355623323
553535355 —3—355—558323725 25 — —883355 — —
53883 333533—3333 33 53323538
— 7 ——2 — * 2* * —
255 —— —A— ——2 ——c2 58 88 2 33333 *
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5253 —2 8—
222 222 55232 2— 2
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5—323832353553502* 3 —
— — ———23838 32—z —z3533J54 —55532—35857 * * 55
3 533333643 —A— 8„„3752535 »8533 3233—3.238
255 7ẽ 2 — 25 — 3 8 a 2 28
565 * — S82 * 2 22 32 52—2*25 — 2383535333532—
2 22 2327 X S ·222 — 2 *— *—25855 *20 58523 —
* —5333—323323527 52 27 2 * —A 2 —A —— 82
5555333 ——55*5333535 — — 322853253523— 532883282 538
3832 — * 25 5827 752 B3 2EISEIBS — 25 23 S
—X 322232 —A — —s235527 5232385: 35—3332
— * —3 — * —22 3 ——— — — 22 hu ——
3333 33883 323553535
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        Hlt. Ingberlker Anzeiger.

der St. Pnaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerttags⸗ und Sountag

zinmer) erscheint ochentlich vie r nmal. Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krzr. edee
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

48 141. Samstagq, den 7. September 1872

Deutsches Reich.

München, 4. Sept. Es bestätigt sich, daß das Juslsiz⸗
»ortefeuille auch dem Gerichtspräsidenten Neumayer angeboten, von
esem jed och abgelehnt worden ist. Ebenso soll Regierungspräsi dent
zwehl neuerdings Bedenken tragen, das Portefeuille des Ministe-
jums des Innern zu übernehmen.

München, 2. Sept. Wie aus guter Quelle mitagetheilt
zird, ist eine, wenn auch nur vorläufige Entscheidung in der Mi—
uisterkrisis vor Ende der Woche nicht zu erwarten.

München, 4. Sept. In der hentigen Sitzung der Local⸗
chul commission in München wurde ein Ministerialrescript vom 17.
lugust d. J., betreffend „die Verwendung, schulpflichtiger Kinder
um Ministriren,“ bekannt gegeben, aus welchem hervorgeht, daß
ine derartige Verwendung unter allen Umständen nicht geduldet,
egen Ueberschreitungen dieses Verbots vielmehr strengstens einge⸗
chritten werden soll. Selbst mit Erlaubniß des Lehrers darf
cnerhin ein schulpflichtiges Kind nicht mehr zum Ministriren
zerwendet werden.

München. Hru. v. Gasser, welcher noch immer keine
Ninisterliste zu Stande bringt kommt der Münchener Volkswitz zu
ilfe. Seit heute Morgen ruft daher Einer dem Anderen mit
rnühsam unterdrücktem Humor zu: Aeußeres: Jörg; Inneres
jander; Krieg: Kolb; Kirchen⸗ und Schulangelegenheiten: Sigl;
sinanzen: Frl. Spitzeder; Justiz: Pfarrer Mahr. (Landb.)

Ausder Pfalz, 3. Sept. Die Reichsregierung soll
nus strategischen Gründen auf dem Baue einer festen Rheinbrücke
ei Germersheim, auf der Bahnstrecke Germersheim Bruchsal, be⸗
ehen. Wie man hört, hat nun die Verwaltung der pfälzischen
zahnen, für deren Verkehrszwecke eine Eisenbahn⸗-Schiffbrücke voll⸗
ommen genügend wäre, sich zum Bau einer stehenden Brücke unter
er Bedingung bereit erklärt, daß von Reichswegen dazu ein un⸗
ückzahlbarer und unverzinslicher Zuschuß (à fonds perdu) von
90.000 fI. geleistet werde. (Pf. Z.)

Bischweiler. Es ist jetzt hier die Nachricht eingelaufen,
aß sich nun in der That am 26. August in Berlin eine Gesell⸗
haft unter der Firma: Vereinigte Bischweiler Tuchfabriken kon⸗
swirt hat. Bei einem Kapital von 700,000 Thlr. — 2,625.000
jr. und in Folge des Engagemenls tüchtiger Kräfte (die HH.
zcheuerle aus Brünn und Winkel aus Aachen werden als Direk⸗
wen genanni) hat das Untenehmen die beste Aussicht auf Erfolg;
njere zahlreiche Arbeiterbevölkerung aber darf wieder auf baldige
nauernde Beschäftigung hoffen — und zwar werden, wie wir hören,
ie Fabriken ungesäumt wieder in Thätiakeit gesetzt werden.

Berlhin, 3. Sept. Die Rinderpest, welche in Folge der
hten kriegerischen Ereignisse an vielen Orten zum Ausbruch ge-
omnmen war, taucht immer von neuem hie und da wieder auf,
Nneuerdings in Eppendorf auf Hamburger Gebiet. Eine amtliche
Nitiheilung aus Oesterreich befagt, daß 4 Orischaften in Galizien
on der Seuche bejallen sind.

Berlin, 3. Sept. Die „Prov. Corr.“ schreibt in einem
reitartilel: Der Besuch der kaiserlichen Gäste hat unverkennbar
icht bloß die Bedeutung eines Austausches von Freundschaftsbe⸗
neisen, derselbe gilt vielm hr als Un seipfand des guten Einver-
ehmens zwischen Deutschland, Oesterreich und Rußland. Hierin
egt ein unzweideutiges Zeugniß, daß die großen östlichen Nach—
arreiche sich mit der neuen Ordnung der Dinge, die aus dem
xzchlachtfelde von Sedan und anderen deutschen Siegen emporwuchs,
udhaltlos befreundet haben und mit Vertrauen auf Deutschland
licken. Deshald wird das Erscheinen der hohen Gäste von dem
eutschen Volke mit doppelt sreudiger Empsindung begrüßt und
betall ist ihnen der ehrenvollsie und herzlichste Empfang gefihert.
luch Europa darf mit Vertrauen und Genugthnung auf die Kaiser—

ꝛegegnung blicken. Dieselbe knüpft zwar an militärische Festlich⸗
iten an, ist aber ausschließlich von den friedlichsten Absichten ein⸗
egeben. Selbst die Thatsache, daß die Beherrscher Oesterreichs
iad Rußlands in freundschaftlichrr Theilnahme den deutschen
Lruppenübungen beiwohnen, deuntet darauf, das sie in der Militär⸗

nacht Deutschlands eine Bürgschaft für den Frieden Europas er⸗
zlicken. Die Eintracht zwischen Deutschland, Oesterreich und Ruß⸗
and soll keinem anderen Zwecke dienen, als der Wahrung fried⸗
icher, geordneter Zustände Europas: das ist der Sinn der Drei
daiserzusammenkunft, den die öffntliche Meinung Deutschlands und
zuropas mit richtigem Verständnisse erkannt hat. — Der Kaiser
jsedenkt am 12. September nach Westpreußen abzureisen, am 14.
Zeptember wird er der Grundsteinlegung für die Gewerbeschule in
dromberg beiwohnen.

Berlhin, 4. Sept. Kaiser Wilhelm wohnte heute Morgen
den Truppenübungen auf dem Kreuzberg bei. Der franzöfsische
gotschafter, Marquis de Gontaut-Biron, trifft heute Abend hier
in. Prinz Mox Emanuel von Bayern fuhr heute Mittag nach
Jotsdam, um den Kronprinzen, die Kronprinzefsin und die übrigen
mwesenden Mitglieder der königlichen Familie zu begrüßen. Fürst
zismarck ist beute Mittag vom Kaiser empfangen worden; vorher
nachte der Reichskanzler dem Fürsten Gortschakoff einen Besuch.

Berlin, 4. Sept. Der deutsche Botschafter in Petersburg,
Prinz Reuß, ist hier eingetroffen. Der deutsche Botschafter in
Wien, Graf Schweinitz, wird heute Abend erwartet. Der Groß⸗
jerzog von Baden ist soeben eingetroffen und im ka'serlichen Pa⸗
lais abgestiegen. — Der Kaiser befindet sich ganz gut.

Berlhin, 4. Sept. Fürst Bismarck empfing gestern Abend
den bayerischen Gesandten beim Papste, Grafen Taufflirchen.

Berlin. Folgendes ist das offizielle Proegramm der Fest⸗
ichteiten vom 7. bis i0. Sept.: Samstag. 7. Sept. Vormittags:
Broße Parade. — Nachmittags: Gala⸗Diner im Weißen Saalt
ind in der Bildergallerie des königlichen Schlosses. — Abends:
Theateevorstellung im königlichen Opernhause. — Nach der Vor—
tellung: Versammlung der Herrschaften und ihrer Gefolge im kö⸗
iglichen Schlosse. — Abends nach 9 Uhr: Zapfenstreich im
rdustgarten, Thee und Souper. Soantag, 8. Sept. Nachmittags
. Uhr: Fahrt der Herrschaften mit nächstem Gefolge nach dem
Zoologischen Garten. — Nachmittags 3 Uhr: Ertrazug zur Fahrt
rach Potsdam. In Poisdam Spazierfahrt durch die königlichen
Bärten. — Nachmittags 6 Uhr: Familien Diner im Schlosfse
Zabelsbeg; Marchalls-Tafel im Stadtschlosse zu Potsdam. —
LUbends — Uhr: Thee bei dem Kronprinzen im Neuen Palais. —
tückfahrt mit Extrazug. Montag, 9. Sept. Morgens 83 Uhr:
ẽ xtrazug vom Lehrter Bahnhofe bis Staaken. — Corps-Manöver
— Räckfahrt von dort mit Extrazug. — Nachmittags 5 Uhr:
Ddiner in der Adler⸗Gallerie im Pa ais des Kaisers. — Abends
) Utzr: Soiree bei dem Prinzen Karl von Preußen im hiesigen
Palais. Dienstag, 10. Sept. Morgens 812 Uhr: Extrazug vrmn
dehrter Bahnhafe bis Wustermark. — FeldMandver. — Déjeuner
daselbst im Zelt. — Rückfahrt mit Extrazuga. — Abends 9 Udr
Toncert im Palais des Kaisers.

Berlin. Die hiesigen Officiösen lassen sich jetzt auch über
zie bayerische Ministerkrisis vernehmen, und zwar, wie folgt: Aus
„Münch en“, so schreiben sie conform, „sind neuerdings wieder
Nachrichten eingegangen, welche die alte Erfahrung bestätigen, daß
Ninistertrisen in Bayern einen chronischen Charakter haben und
aß die Stimmung in den dortigen maßgebenden Regimen eine
ehr oft wechselnde ist. Selbstverständlich verfolgt man den Ver—
auf der Angelegenheit hier mit der allergrößten Ruhe. Bei der
zeurtheilung der Stellung der Reichsregierung zu den Vorgängen
vird man vor UAllem an dem Gesichtspunkte festzuhalten haben,
zaß die Stellung Bayerns zum Deuischen Reiche vertrags und
erfassungsmäßig geordnet ist, und daß von Seiten der Reichsre⸗
sierung niemals Forderungen an Bayern gestellt worden sind, welche
iicht mit der Reichsverfassung und den wohlverstandenen Interefsen
es süddeutschen Königreichs im Einklang gestanden hälten. Die
deichspolitit hat bisher jede Einmischung in die inneren Angele⸗
enheiten Bayerns auf das Strengste vermieden und wird das
zerfahren nach wie vor festhalten. Sie kann umsomehr mit ganzer
stuhe dem Verlauf der bayerischen Minisierkrisis zuse en, als Bohl
—XX
        <pb n="556" />
        sterium, wenn ein solches wirklich berufen werden sollte, in sehr
kurzer Zeit sich überzeugen wird, wie sein Regiment weder «mit
der öffentlichen Meinung noch mit den Interessen Bayerns per-
ragüge *289 J

Neusse, 2. Sept. Kronprinz Albert von Sachsen ist heute
Abend hier eingetroffen und auf dem festlich dekorirten Bahnhof
bon der Generalität, dem Kommandanten, dem Landrath, dem
Oberbürgermeister und zahlreichen Kreisständen empfangen. Der
Kronprinz zog durch eine Ehrenpforte unter den jubelnden Zurufen
der Bevölkerung in die glänzend illuminirte und reich beflaggte
Stadt ein. Der städtische Sängerverein brachte eine Serenade.
Morgen finden weitere Festlichkeiten statt. (T. N.)

Frankreich. —

Paris, 1. Sept. Das „Journal de la Marne“ kündigt
an, am Montag, 28. August, Ab. 11 Uhr, sei ein Eisenbahnzug
mit 32 Millionen Thalern, welche für Deutfchland bestimmt sind,
durch Chalons vassirt. Die französische Regierung hat deutsches
Beld für die Bezahlung der halben Milliarde auftkaufen lassen,
um Frankreich eine Geldkrisis zu ersparen. Der übrige Theil der
halben Milliarde wird in Werthpapieren bezahlt, die von Deutsch-
land angenommen worden sind. Ein Armeezahlmeister nebst drei
Adjunkten begleiten den Zug. Derselbe ist mit der Uebergabe des
Beldes betraut.

Paris, 3. Sept. Die Untersuchung gegen Bazaine
wird wahrscheinlich erst Ende Oktober beendet sein und er Mitte
November vor das Kriegsgericht kommen. Er ist in letzter Zeit
außerst gereizt und der General de Riviͤre ist häufig genöthigt,
seine Verhöre zu unterbrechen. — Privatbriefe, welche der „Bien
public“ aus Rom erhalten hat, theilten mi:, man habe den Papfft
neuerdings wieder zum Verlassen der heiligen Stadt bewegen
wollen, derselbe habe indeß jeden derartigen Vorschlag zurückgewiesen.

Das neue Gewehr Chassepot, das in Trouville nicht probitt
worden ist, soll laut der Correspondenz Havas die Unbequemlich—
deiten des alten Chassepot nicht mehr haben, nicht mehr schmutzig
werden und 200 Schüsse und mehr hinter emander (17 in der
Minute) abgeben können. Auch die Patronen sind aus Kupfer
und ein Mann kann deren 1000 in einem Tage (bisher nur
100) anfertigen. Die Umwandlung des alten Gewehrs soll 32
Fr. und des neuen Chassepot 2113 Fr. weniger kosten als das alte.

Der Pater Hyacinthe, oder, um ihm seinen bür—
gerlichen Namen zu geben, Herr Charles Loyson hat seine der
Welt angekündigte Absicht, in den Stand der heiligen Ehe zu
kreten, am Dienstag vollzogen, und zwar, wie aus einer Mitthei⸗
lung der „Times“ hervotzugehen scheint, in Landon. Seine Gattin
ist eine Wittwe Edwin Ruthven Merivan, geborene Emilie Jane
Butterfield, aus den Vereinigten Staaten.

Am 1. September waren die Häusern Sedan mit drei—
farbigen Fahnen in Trauerflor geschmückt. Eine derselben trug die
Inschrift: „Vive la France au bientöt la revanche!“ (Es lebe
Frankreich bis zur baldigen Rache!) Es erging der Befehl, die
Fahnen einzuziehen, nur die nicht umflorten wurden von den deut—
schen Behörden geduldet. Alle Läden waren geschlossen, im Uebrigen
ahber herrschte Ruhe.
Italien.

Neapel, 3. Sept. Bei den hicsigen Gemeindecathswahlen
haben von 20.000 Stimmberechtigten 9307 ihre Stimmen abge—
geben, die meist ber klerikalen Partei günstig ausfielen. Seitens
der liberalen Partei wurden wegen der Ungesezlichkeiten, die be—
den Wahlen vorgekommen seien, Proteste eingelegt, die von den
Klerikalen entschieden zurückgewiesen wurden. (Von Neapel war ein
anderes Ergebniß nicht wohl zu erwarten.)

England.

London, 3. Sept. Ein Telegramm der „Times“ aus
Paris meldet, daß die Unterhandlangen zwischen Frantreich und
England über den neuen Handelsvertrag eine günstige Wendung
nehmen, da die Handelskammern beider Ländern Unterhandlunger
zugeneigt sind. Man hofft, daß die Rückkehr des Cabinets nach
London die Verhandlungen beschleunigen werde.

Napoleon scheint sein Domizil von Chislehurst nach der
Insel Wright verlegen zu wotlen. Wie von dort telegraphirt
wird, hat er zwei anstoßende Landhäuser in Cowes, Beaulieu⸗House
und Padshun Villa gepachtet, und wird dieselben in wenigen Ta—
gen beziehen.
Amerika.

Washington, 1 Sept. Dem Vernehmen nach hat die
diesseitige Regierung neuerdings wiederholt Vorstellungen an die
panische Regierung, betreffend die Abschaffung der Sklaveren auf
der Insel Cuba, gerichtet. (T. N.)

nete Mähmaschine des Hrn. Gilger aus Kusel. Hr. Prof. Nipeille—
jatte in einem Saale der landwirthschaftlichen Winterschule eine
geschmackvolle Ausstellung von 102 Kartoffelsorten veranstaltet, welche
er in diesem Jahre gepflanzt, und erntete reiche Beifall.

FKaiserslautern, 2. Sept. Unsere Leser werden
äich noch an die vor einiger Zeit mitgetheilte Verhaftung einez
Frauenzimmers erinnern, die unter der Vorspiegelung, daß sie eine
‚russische Gräfin“ sei, im Hotel zum Schwanen spwohl, wie bei
ziner hiesigen Putzmacherin Betrügereien verübt hat. Dieselbe
wurde dieserhalb am Samstag vom hiesigen Zuchtpolizeigericht zu
einer Gefängnißstrafe von 2 Jahr verurtheilt, wobei sich heraus
tellte, daß dieselbe aus Staßfurt (Provinz Sachsen) stammt.

(Kaisersl. Ztg.)
fKaiserslautern, 4. Sepi. Am Sonntag hat s9
»in hiesiger Arbeiter buchstäblich todt getrunken. Nachdem derselde
chon eine große Quantität Bier vertilgt, goß er sich in das letzte
Hlas noch einen halben Schoppen Branntweiu. Seine Cumpane
chleppten ihn hierauf, da er abgefallen war, in eine naheliegende
Scheuer, wo man ihn am andern Morgen todt fand.

F In Enkenbach kam, so erzählt das „Mh. J.“, vor
inigen Tagen der wohl nicht häufig dagewesene Fall vor, daß ein
als „Vermißt“ im letzten Kriege aufgeführtee Soldat wieder zurüd.
tehrte. Nur hat die glückliche Wiederketr sich in eine traurige
verwandelt, da die vermeintliche Witlwe des Vermißten, gestützt auf
den ausgestellten Todesschein, sich wieder verheirathet hat und zwar
— mit dem Bruder ihres ersten Mannes. Der Vermißte war in
Algier in ein Regiment gesteckt worden, ob mit Willen oder nicht,
veiß man nicht. Er behauptet, dazu gezwungen worden zu sein.

FNeustadt, 4. Sept. Aus einer Quelle, die wir für
zuverlässig halten können, kommt uns die erfreuliche Nachricht zu,
daß wir in den nächsten Tagen der Genehmigung der von der
iberwiegenden Mehrzahl der hiesigen Bürgerschaft gewünschter
Finführung der Communalschule entgegensehen dürfen. (N. 3.)

7 Die Versammlung des pfälzischen Lehrer⸗Vereins wird ar
18. September in Dürkheim abgehalten. Vorträge halten die
derren Lehrer: 1) Gärtner aus Germersheim über „die moderne
Schule und der moderne Staat“. 2) Kiebs aus Weidenthal: „Wer
soll die Hoffnungen der deutschen Volksschule erfüllen helsen
3) Schneider von Mußbach: „Was muß geschesen, daß der
jälzische Lehrer-⸗Verein volksthümlich und praktisch werde ?“ Nach
)en Thematen zu schließen, versprechen die Verhandlungen interej⸗
ant und belebt zu werden.

f Die Leiche des Oberbauraths Denis wurde am 5. ds
nach Straßburg übergeführt und in der dortigen Familiengruft an
ꝛer Seite seiner vor drei Jahren verstorbenen Frau beigesegtt.

FLudwigshafen, 5. Sept. Die Direktion der Pläatz.
Fisenbahnen hat anläßlich des Festes der Inthronisation des Bischofs
daneberg eine Fahrtaxermaßigung bewilligt und zwar in der Weise,
haß am 10. und 11. September an allen pfälzischen Eisenbahn—
Stationen gegen Vorweisung der vom katholischen Pfarramte ber⸗
zlaubigten Legitimationskarten einfache Fahrbillete nach Speher
berausgabt werden, welche durch Aufdruck des Stetionsstempels auf
der Ruͤck eite Giltigkeit zur freien Rückfahrt am Mittwoch den I.
—V
jür die am 18. Sept. statifindende Jahresversammlung des Pfäl
Zetzrervereins, wobei die am 17. uud 18. gelösten Karten Giltig⸗—
Leit bis zum 19. erhalten.

Ludwigshafen, 5. Sept. Heute Nachts räumte
hier ein Mann aus Mutterstadt mit seinen zwei Söhnen eine Ab⸗
ritisgrube. Der eine Sohn fiel, als er eben unten in der Grsube
»eschaftigt war, von der Ausdünstung betäubt zu Boden. Voter
und Bruder stiegen nacheinander, um ihm zu helfen, hinab, erla⸗
jen aber sosort auch den bosen Dünsten. Als es den zur Hilfe
Herbeigeeilten endlich gelang, die Unglücklichen heraufzuziehen war
der Erste eine Leiche; die beiden anderen erholten sich allmählich
»on der Betäubung. Der Verunglückte ist ein junger Viensch von
24 Jahren.
Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.

(Bahnlinie Saarburg-Saargemünd.) Der „Ztg. f. D. L.“
jufolge hat am 32. v. M. eine erste Probefahrt auf dieser neuen
Zmie stattgefunden und ergeben, daß diese Linie mit einer kurzen
Anterbrechung an der Brücke über die Saar bei Saaralben faht—
har ist. Hiernach ist begründete Aussicht vorhanden, daß die
othringische Eisenbahnbaugesellschaft die Arbeiten bis zum geitellten
Termine, 1. Ottober l. J., fertig stellt und kurze Zeit darauf die
Fröffnung des Betriebs auf dieser wichtigen Linie Seitens der
Beneral⸗Direktion der Eisenbahnen erfolgen karnn.
— w—73e —*
Bermischtes.
4 Zur Industrie-Ausstellung. Am 1. September Nachmittags
anden in Kaiserslauterr Proben mit landwirthschaftlichen Maschinen
datt. Besonderen Beifall fand eine für kleinere Landwirthe geeiqg—

Dieunstesnachrichten.
Domcaplan Siegfried in Speyer wurde zum Pfarrweser in Ensheim
Ifarrverweser Braun in Trulben zum Psarrverweser in Kirrberg Kaplan
Ariten Kaiserzlaern zum Plarrverweser in Trulben. Caplan Buragey in
        <pb n="557" />
        Mwelhrliclen zum Prafect des bischöflijchen Convicts in Speyer/ Convictspra⸗

Geots Raufer in Speyer zum Caplan in St. Ingbert,“ Caplan Fuchs

Sl. Ingbert zum Caplan in Winnweiler, Caplan Brechtel in Herxheim

un Caplan in Schifferstadt, Caplan Hubel in Schifferstadt zum Caplan in

irmasens, Caplan Heintz in Gossersweiler zum Caplan »in Oberlustadt,

haplan Klang in Winnweiler gjum Caplan in Kirchheimbolanden, Caplan

nlel in Niederkirchen zum Caplan in Bornheim, Caplan-Bös in“ Mai⸗

nmer zum Caplan in Dackenheim, Caplan Rütter in Deidesheim zum —— ———
rian in Wevhor Neopresbyter Josevb aͤrebs zum Cablan in Riederlirchen 3

steopresbyler Batth. Haager zum Caplan in Gossersweiler, Neobresbyter
hunther sum Taplan in MRaitammer, Neobresbyter Zirker zum Caplan in
Zercheim Neobresbyier Ph. Schrimpf zo Caplan a Landau, Neobresbyter
Nik. Sefrin zum Caplan in Trulben, Neobresbyter Hollander zum Cavlan
in Deidesheim, Neobresbyter Adami zum Caplan in Speyer, Reobresbyter
Damm zuin Caplan in Kaiserslautern, Neobresbyter Vollmann zum Caplan
in Hamdach ernannt. (Rhpflz.)
»mei verantwortlicher Redacteurt.
Bekanntmachungen.

Kartoffelversteigerung.

Samstag din *4. 1. Mis., des Nach⸗
nittags präcis um 2 Uhr, au St. Jngbert,
in der Wirthsbehnusung des Adiuncten
deinrich Schemint,läßt Herr Jakob
Dahlem, Müller, von hier, 88B Mor⸗
zen Kartoffeln, in geeigneten Parcel-
len von je Morgen, öffentlich auf Credit
versteigern.

Aus Auftrag —

Das Geschäfts- und Consultationsbüreau
L. Bechthold in St. Ingbert.

Licitation.

Vor unterzeichnetem kgl. Notär Lien⸗
der in Zweibrücken werden im gericht⸗
lichen Aufirage abtheilungshalber öffentlich
zu eigen versteigert

jJ. Montag den 16. September 1872,
Vormittags 9 ühr zu Heckendahlheim
hbei Wirth Buchheit

232 vez. AÄcker Heckendahlheiner Bar nes
in 5 Parzellen. ——

Ii. Äm nämlichen Tage Nachmittags
3 Uhr zu St⸗ Ingbert bei Adiunct — — —

Z„chmitt: * *

26 Dez. Fläche enthaltend Wohnhaus, Versteigerung
Schweinstaͤlle, Hofraum und Garten gelegen /844 W
um Schaafweiher neben Johann Danzer eines Geschäftshauses
Bittwe und nachbezeichnetem Bauplatze. Montag den 16. Septembet des

4 Dez. Fläche enthaltend Wohnhaus mit Nachmittags um 2 Uhr, bei dem Wirthe
Pflanzgarten gelegen am Hirtened neben Alb. Vollborthe zu Si. Johann im
deinrich Reitelstürz. goldenen Faß, läßt⸗Herr Friedrich Carl

6224. Dez. Acker Bauplatz am Schaaf⸗ Korn, Kaufmann allda, fein daselbst in
veiher neben Wittre Adam Kohler, in 3 hefter Lage, Ecke Mainzerstraße und Maͤrki⸗
leichen der Lange nRach getheilten Loosen Ilatz, zwischen Carl Kriegemeier und Joh.
Sdiese 8 Item im Banne von St. Ingbert. Bapt, Helm gelegenes dreistödiges Haus

IHII. Dienstag, 8. Oltoder 18372, Vor- mit 2 getrennten getäumigen Ladenlocalen
nittags 9 Uhr zu Neuhäusel bei Wirth, ind Magazinräumlichkeiten, worin seik 60
dussong: —— V Jahren mit bestem Erfolge ein gemischtes

38 Dez. Wiese im Banne von Kirltl- Wagrengeschäft on-gros und en-detail unter
Reuhäusel in 2 Parzellen. der Firma P. C. Korn betrieben wurde,

Die Eigenthümer find: Die Wittwe und welches sich seiner frequenten Lage
uud Kinder des zu Spiesen verlebten Han— vegen auch zu jedem anderen Geschäfte eig⸗
delsmannes Theobald Lion und lenieh⸗ aet, in zwei Theilen zum Eigenthume durch
ungsweise deren Reprüsent anten nämlich den unterzeichneten Notar, woselbst der
. deffen Wittwe Lea Mayer ohne Ge⸗ Theilungsplan zur Einsicht offea liegt, ver⸗
werbe in Spiesen wohnhaft, V. dessen Kin⸗ steigern.
der und beziehungsweise Repräsentanten Auch kann dasselbe bis dahin aus freier
derselben, als: 1. Babetia Lion, Ehefrau Zand angekauft werden..
von Ludwig Beer, Müller und Rentner in Artois, Notar.

ενν Um mit den noch vorräthigen Sommerwaar en vollständig zu
räumen, habe ich die Preise derselben bedeutend reduzirt und erlasse von jetzt ab
Kleiderstoffe bunt Schottish die Elle zu 14 Krzr.
desgleichen , in schwerem Reppps 9
desgleichen Alpaca in allen Farben ,
Unterrockstoffe gestreifte schönste Dessins »3*
desgleichen halbleine acteu 4 —V —*
desgleichen do. in doppelter Breite ..
Siamosen J 2135
KRölsch J 12 d
Herren Anzüge (Rock, Hosen und Westee fl. 45 kr.
Arbeits Jacken und Hosen 1530,
desgleichen für Knaben —L·“ 12
Kinder-⸗Anzüge (complet. 3
Ziamose Arbeitshemden u Lan 30
Herren Hemden feinste A 1,48,
Sommer Buxkin in großer Auswahl ebenfalls zu herabgesetzten Preisen.
MWeinricehIen re,

St. Ingbert wohnhaft, 2. Henriette Abn
ohne Gewerbe allda wohnhaft, Wittwe von
Mendel Beer junior, 3. die Kinder des in
St. Ingbert verlebten Karl Lion, aus dessen
Ehe mit der in⸗ Albersweiler hne Gewerbe
wohnenden Wittwe Karolina Kahn, Namens:
Regina, Adolph, Michael, Fanny u. Bertha
dion, alle fünf noch minderjährig und ver⸗
sreten durch ihre Mutter als ihre Vormün—
derin und durch obengenannten Ludwig
Beer als ihren Beipormund⸗i4, Karoline
dion, Ehefrau von Moses Weib, Handels⸗
mann in Merzig wohnhaft, 5. Fanny Lion,
Ehefrau von Ludwig Holland, Lehrer in
homburg wohnhaft, 6. Mayer Lion, Han⸗
delsmann in Spiesen wohnhaft 7.Rosa
Lion, Ehefrau von Karl Victor, Handels-
nann in Spiesen wohnhaft, 8. Sara Lion,
Shefrau von Isaac, Lorch, Kaufmann in
New-PYork wohnhaft, 9. Abraham Lion,
staufmann in Gefle in Schweden wohnhaft.

Das Nähere auf dem Geschäfts- und
Consultationsbüreau L. Bechthold in
St. Ingbert. 437.

. G. Linder, kNotar.

Hauss— und
* 2 *
Güterversteigerung.
Samstag den 21. September 1872,
dachhmittads 2 Uhr, dahier bei Adjunkt
hantich Sch mint lassen Jobaun Feicht⸗
er II. genannt Weberhaunes, Adterer
ind dessen Kinder dahier ihre sämmtlichen
üegenschaften hiesigen Bannes auf fünf⸗
sͤhrige Zahltermine oͤffentlich in Eigenthum
veisteigern, nämlich:

13210 Dec. mit Wohnhaus, Stall,
cheuerhälfte und Keller, Hofraum und
hyflanzgarten neben Peter Heusser und
Zchneider Hojmann.

, Plan⸗Nr. 1151. 54 Dec. Acker rechts
der Capelle, neben Nicolaus Gries und
Nicolaus Schroͤck. m87

Plan⸗Nr. 1924. 93 Dec. Acker in der
Kischbach lange Ahnung, neben Peter
Nickes und Wittwe Kopp.

Plan-Nr. 1594. 1595. 129 Dec. Acker
zuf dem großen Flur neben Franz Grep
Wittib und Bergmann Spohn.
Plan⸗Nr. 1597. 65 Dec. Acker allda,
neben Wittwe Greß und Franz Jacob
X
Plan-Nr. 4084. 32 Dec. Acker aui
Hobels neben Peter Schmelzer u. Berg
ann Bet. J
Plan⸗NRr. 4277. 49 Dec. Acker auf
dobelsahnung am Pfuhl neben Hermann
Fischer und Wittwe Scholl.
zlan⸗ Nr. 4197. 44 Dec. Ader aus
Hobelsahnung neben Joseph Stolz Wit⸗
uͤb und Johann Schwarz, Schreiner.

. Plan⸗Nr. 4116. 19 Dec. Acker in der
vorderen Hobelsahnung neben Rudolph
Munzinger und Bader Spohn. —

O. Plan⸗Nr, 3959. 57 Dec. Acker in
den einspännigen Rödern neben Mickael
Paul und Peter Schweitzer.

I. Plan-Nr. 827. 18 Dec. Wiese in
den Großwiesen neben Johann Schuster

2. Plan⸗Nr. 828. 18 Dec. Wies allda
neben Peter Ripplinger Wittib.

3. Plan⸗ Nr. 1214. 7 Dec. Wies in den
St auchgärten neben Bergmann Weber.

4. Plan⸗Nr. 1792. und 1793. 28 Dec.
Wies im Hartweiher neben Carl Uh
und Nicolaus Glattfeld. J

5. Plan⸗Rr. 2414. 2430. 25740 Dec
Wies in den Bruchrechweiesen neben Lad
mecht Greß und Schornsteinfeger Adt.

Zorn, kgql. Notar.
Ac tüchtige
Schuhmachergesellen
wf Herren und Damenarbeit tounen
zei sehr gut m Lohn dauernde Arbeit erhalten
bei Adolph Petschel, Schubmacher
in Saarbrücken.
Dasßs*
Wohns &amp; Geschäftshaus
von Vaul Woll hier ist auf 3 Jahre,
bis 1 Dktober beziehbar, zu vermiethen.
Nähere Auskunft ertbeilt B. J
Volf

——
        <pb n="558" />
        0060rt.
Sonntag den 8. Septemb. 1872, Nach⸗
nmittags 5 Uhr, bei günstiger Witterung
in der Oberhauser'schen Bierhalle,
hvei ungünstiger in dessen Saale, wird das
Quariett des Spieser Husilver-
eims“ Gesang⸗ und deklamatorische Vor⸗
träge abhalten, wozu dieselben ergebenfi
inladen.
Für meine Mühle in Lautzkirchen
juche einen tüchtigen Fuhrknecht ge⸗
gen hohen Lohn.

Lonis Beer.
Bei meiner Abreiße von St. Ingbert
jage ich allen Freunden und Bekannten ein
herzliches Lebewohl!!
Sit Ingabert den 6. September 1873.
JIJohann Engel.
7 Alle Diejenigen, welche noch For ⸗
derung an die verlebse Wiw. Johann
Bechtel, resp. deren Erben zu machen
haben, wolle dieselbe langstens innerhalb
8 Tager bei Zinmmermnaun Johann
Dachtel geitend mochen.
Die
eftigsten Zahnschmerzen
»en sofort gestillt durch die
berübmmten
—ELL
hen Zahntropfen
Flacon 21 kr. acht zu haben
Ingbert bei· J. Friedrich
yhns Medicin

rust· u. Lungen⸗
xranke fiuden auf naturgemüssem
Wege selbst in verzweiselten und
ron den Aerzten für unheilbar er-
klürten Fallen radicale Heil-
umg ihres Leiden
GOnne Mecticin.
Nach specioller Beschreibung der
Krankheit Näheres brieflich durch
dir. J. MI. Fickert, Berlin
WVII-Sirassn Vr. 23.

—— 4

*
ILEaEaĩiserslauιν.
AI 2* z03
II. Pfälzische Industrie-Ausstellung.
donntag, den 8. deptember 1872:
b⸗ 2.6
CGCACILIEN-VBEIREINS
lilinm Theatoer. 353
Die Schöpfung.
Oratorium nach dem Englischen von van Swieten, Musik
von Josephh Haydn.
Solisten: Fräulein Wilhelmine Schwartzkopff Hof-Opern⸗
sängerin aus Dessau.
Herr Huber aus Würzburg.
— Herr Starke, Hoi Opernfänger aus Mannheim.
Chor und. Orchester des CäcilienVereins sind durch Mitalieder der musikalischen
Vereiut in Speyer und Zweidrücken verstärtt.
Preise der läthe:
Ein Sperrsitz im ersten Rang. . . .. 'fl. 30 kr. .
Ein Sperrsitz im Paͤrterre und im zweiten Rang 1fl. 12 tr.—
Ein Stebplatz im Parterre Iil. — tr.
Ein S'ehplatz im zweiten Rang..... 48 tr. In
Für die Mitglieder des Cücilien-Vereins stellen sich die Preise auf bezw.
Ifl. 18 tr., 1I., 48 und 36 t.
Eintrittskarten sind bis Sonntag, den 8. September Mittags um J Uhr in der
Handlung ven Beutel &amp; Sohnm (Haupistraße) zu haben.
Bestellungen auf Eiutrittskarten von auswärts sind bis Samsétag, den 7. Sep⸗
. tember an die genannte Handlung zu richen.
Die Casse im Theatergebäude wird um2 Uhr Nachmittags
geöffnet. 8 —
Anfang prũücis æt Uhr. Ende naeh 6 Uhr.
Abgang des letzten von Schwarzenacker nach Blieskastel und
St. Ingbert abgehenden Zuges: 10 Z2hr Abends im Anschluß
an den um 8 Ubr 37 Min. in RKaiseresantern abgehenden Zug—
obno Modidin.

— —

——

Y — a — *
— W. Fuhrländer Nachfolger
—V e —
23*
S Pargasse S ranlfurt ann Hain.
Durch große Patthietinkäufe und direkte Beziehungen aus den ersten Fabriken Deutschlands und Englands ist es mir moͤglich, tro
J des bedeutenden Aufschlags sämmtlicher Artikel, fortwährend zu den bisherigen billigen Preisen'zu verkaufen.
—M Die Preise sind nicht nach halben Meter, sondern nach Ellen berechnet.
Großes Manufakturwaaren Lager. Großes Ausstattungs⸗Geschäft.
1000 Stuck / breite ächtfarbige, lila, rosa, gelbe, braune, Cattune, 500 Stück e. breites schweres Leinen, für Hemden und Beuttüchen
fuür Kleider und Ueberzüge, 9 und 10 kr. die Elle. —12 kr. die Elle.
200 Stuck ẽ/. breite ächtfarbige Glanz-⸗Möobel⸗Cattune u. Cattune Grobe 22/2 breite Leinen, für einschläfrige Betttücher, das Betitve
mit Borden, fur Vorhange, 9 und 10 kr. die Ele. Grobe 3 ¶hne Nath h tr. —
3200 Stuc * breite achtfarbige Miaus⸗Cattune Brillantines rode — eie ncu g peischlafrige Bettilicher, dos Ve
k. —V —** ur zweischtafri deæ
300 Stud * dͤreite feinste achtfarbige sranzdfische Jacouets und eeedwe ene Bettdecken, fur zweischlafrige Vetten
rgandis, in den brillantesten Dessins, 18 ir. die Elle. 200 Stück schwere weiß wollene Bettdecken, fur zweischläfrige Benen
200 Stuck ẽ/. breiten feinen weißen Satin und Piqué fur Unterröcke das Stuck fl. 4. —
und Ueberzuͤge, 12 ir. die Elle. 500 Stuück schwere grau wollene Bettdecken, das Studefl. 230. bis J.ꝰ
300 Stuck */4 breites achtfarbiges Bettzeug, meistens turkisch-rotb, 15 500 Paar schwere weiße Piquédecken, für 2schläfr. Beiten das Stuckfl. 2.30
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        yl. Ingberler AAnzeiger.

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Deutsches Reich. F

München, 5. Sept. Die Lösung der Ministerfrage soll
auf kurze Zeit vertagt sein, vielleicht bis sämmtliche Minister wieder
zier find. Graf Tauffkirchen ist heute Abend hier eingetroffen.

München, 6. Sept. Die Bildung eines Ministeriums
Basser ist gutem Vernehmen nach auf so viele und mannichfache
dindernisse gestoßen, daß der betreffende Plan heute als definitiv
zufgegeben, weil gescheitert betrachtet wird. Man glaubt, daß ein
neuer Ministerpräsident in der Person des Herrn von Pfretzschner
b's morgen ernannt werden wird.

Dresden, 6. Sept. Der Kaiser von Oesterreich verlebte
den gestrigen Abend und den heutigen Vormittag im Kreise der
böniglichen Familie zu Pillnitz. Heute 12 Uhr findet doselost
Déjeuner en famille statt. Um 1uUhr erfolgt die Abreise. In
Dresden ist auf dem Bahnhof großer Empfang.

Berlin, 5. Sept. Bei dem Monarchen⸗Congreß ist Bayern
nun doch vertreten, und zwar durch einen seiner Prinzen, den
herzog Max Emanuel zu Bayern. Auf die Herkunft des Königs
dudwig hatte Niemand gerechnet. Es ist bekannt, daß derselbe
jelbst die Begegnung mit einem einzelnen Fürsten scheut, gewiß
ilso Berlin meiden wird zu einer Zeit, wo daselost ein förmlicher
Zusammenfluß von Monarchen statifindet. Was die Ministerkrifis
in Bayern anbelangt, so ist dieselbe noch immer nicht zum Ab⸗
schluß gelangt -und nochk immer allen Eventualitäten Thür und
Thor geöffnei. Wie man hört, ist von München aus hier wieder⸗
holt versichert worden, daß der Ministerwechfel rein durch innere
Verhältnisse bedingt sei und keineswegs einen Umschwung der
baherischen Politik im antinationalen Sinne bedeute.

Wien, 6. Sept. Sämmtliche heutige Zeitungen feiern die
Reise des Kaisers nach Berlin als ein Symptom der Friedens⸗
erhaltung und Beweis der Erstarkung der europäischen Machtstellung
Oesterreichs, dabei die neueste Ministerkrisis in Bahern mit leb⸗
haftem Tadel besprechend.

England. U

London, 5. Sept. Der Bischof von Lincoln ist zum
Tongreß der Altkatholiken nach Cöln abgereist.

Dublin, 5. Seplt. Die religiösen Orden Irlands treffen
borbereitungen zur Aufnahme derjenigen ihrer Ordensmitglieder,
welche Deutschland verlassen. (T. N.)«
Jermischte s.

fk Eisenbahn SaarbrückenSt. Ingbert. Wie die
Koblenzer Zeitung“ hört, ist behufs Ausführung einer Bahnver⸗
indung Saarbrücken -St. Ingbert die Direltion der pfälzischen
dudwigs bahn von Seiten der bayerischen Startsregierung beauftragt
dorden, wegen Abschlusses eines darauf bezüglichen Staatsvertrages
nit der königl. Saarbrücker Eisenbahn in Verbindung zu treien
xs sollen binnen Kurzem zwischen den beiderseitigen Verwaltungen
donferenzen statifinden, und ist man baherischerseits gern bereit
ven Betrieb der Bahnlinie der Saarbrücker Eisenbahn zu uͤbertragen.
f In Beiteff der Elementar⸗Fortbildungsschulen theilt die
gl. Regierurg mit, daß bis heute in 331 pfaälzischen Gemeinden
olche Anstalten bestchen, wahrend 711 Gemeinden noch derselben
atbehren. Sie fordert die letzteren dringend auf, auch solche Schu⸗
en in's Leben treten zu lassen. Die von der Sonniagsschulpflicht
ꝛefreiten, jedoch noch nicht conscribirten Jünglinge jollten von der
XVV Belehrung und Aufmunterung bestimmt

verden, sich an dem Fortbildungsunterrichte zu betheiligen.
fWorms, 3. Sept. Den Besuchern der lokalen Gewerbe⸗
ind Industrieausstellung zu Worms, welche am 11. September
M. bei Gelegenheit der Generalversammlung des Landes ˖ Ge⸗
verbbereins und in Gegenwart der Besucher derselben eröffnet
vird, können wir die Mittheilung machen, daß der Verwaltungs⸗
ath der Hesfischen Ludwigsbahn in Mainz, sowie die Direktion
er Pfalzischen Eisenbahnen in Ludwigshafen die Begünstigung
ngerzumt haben, daß bei gleichzeitiger Lösung von Ausstellungs

— — .

7

bdilleten die einfachen Fahrkarten zur freien Rückfahrt berechtigen.
Diese Fahrpreisermäßigung einers ins, sowie andererseits der sehr
aiedrig gestellte Eintrittspreis (12 kr. à Person), vorzugsweise aber
der gute Ruf, dessen sich unsere einheimische Industrie nach Außen
erfreut, lassen einen zahlreichen Besuch aus Nah und Fern etwarten.

.Getonrbillets für Jesuiten.) Das , Mainzer Journal“
tischt seinen Lesern eine heitere Anekdote auf. Äbreisenden Jesuilen
vünschten einige Spötter auf dem Bahnhofe gücliche Reise. Be⸗
uhigen Sie Sich meine Herren,“ gaben diese zurück, wir haben
Retourbillets!“ Wir unsererseits bezweifeln doch sehr, daß die
deutschen Bahnverwaltungen Retourbillets für eine jo unbestimmte
Dauer des Aufenthaltes geben werden.

Die Jagd des zwischen Schlettstadt und dem Rhein gelegenen,
der Stadtgemeinde Schlettstadt gehörigen, 1675 Hektaren umfas⸗
senden Ilwaldes hat der Herzog von Koburg auf 9 Jahre um
1055 Fre. jährlichen Pachtschilling verpachtet.

F Metzz, 8 Sept. Gestern hat sich ein Unlerbeamter der
hiesigen Militär-Waschanstalt auf eine ganz „communistische“ Weise
das Leben genommen: derselbe bestrich sich von oben bis unten
nit Petroleum und steckte sich dann selbst an. Der Unglüdliche,
der ohne Zweifel den Lerstand verloren hatte, wurde sofort ins
Militärspital gebracht, wo er wenige Stunden nachher verschied.

(Metzer 3.)

Der große Zapfenstreich in Berlin am Abend des 7.
Sept. wird folgendermaßen stattfinden: Das Rendezvous der sämmt⸗
lichen Musitkorps ist der Plaß vor dem Opernhause. Von hier
aus marschiren dieselben nach dem Lustgarten und gelangen auf
diesem Hinmarsch von den sämmtlichen Musikkorps der Infan terie
der Pariser Einzugsmarsch und der Yorker Marsch zur Aufführung.
Die Aufstellung der Musikkorps und der Tambourkorps erfolgt im
Lustgarten vor den von dem Kaiser von Oesterreich bewohnten
Appartements des k. Schlosses. Nachdem die Aufstellung erfolgt
ist, intoniren sämmtliche (Infanterie -⸗ und Kavallerie-) Musikkorps
die österreichische Natinal Hymne „Gott erhalte Franz den Kaiser“.
Hierauf erfolgt der Alexander-Marsch, bei dem fämmtliche Infan⸗
zeries Musikkorps mitwirken, und an diesen schließt sich der Einzugs-⸗
narsch der Gäste aus der Wagner'schen Oper „Der Tannhäuser“,
viederum von sämmtlichen Musikern ausgeführt. Die Kaballerie
Musikkorps blasen sodann vereint den Radetzky⸗-Marsch, worauf
von sämmtlichen Musikern die russische Nationalhymne von Lwoff
exelutirt wird, die den Schluß der eigentlichen Musikaufführung
dildet und an die sich dann direkt der „Zapfenstreich“ anschließt.

fEin Kaufmann in Sedan, J. Varinet, hatte mit Ge⸗
fahr seines Lebens einen bayer. Srldaten vor dem Ertrinken in
der Maaß gerettet und erhielt von dem deutschen Kaiser einen
Orden. Er schickte ihn zurück mit der Erklärung: Ich habe einen
Boyern gerettet, weil dies meine Schuldigkeit war, aber nicht um
belohnt zu werden. Der einzige Dank, den ich annehmen könnte,
väre die Befreiung des letzten Franzosen aus der Gefangenschafi.
Mann für Mann; Sie sind mir einen schuldig; ich reclamire
ihn. Gut!

f Paris, 2. Sept. Wie der „Siecle“ anzeigt, ist der
letzte überlebende von den Erstürmern der Bastille, Arthur Dar—
denne, am Samstag in dem Hospital St. Louis im Alter von

97 Jahren weniger zwei Tagen gestorben.

Im Dorfe Ergisch im Bezirk Loeche (Kanton Wallis)
jat ein Sohn in betrunkenem Zustande seinen Vater erschlagen.
VBor seinem Tode verzieh der Vater dem Möorder Und gewährte
hmm noch die Mittel zur Flucht. Der Vatermörder floh in die
Berge und ist bis jetzt noch nicht ergriffen worden.

New, Yorl, 80. Aug. Der Dampfer „Metis“ ist auf
»er Fahrt zwischen New⸗PYork und Providence in verflossener Nacht
vährend eines Sturmes mit einem Schooner zufammengestoßen,
vobei ersterer zum Sinken kam und 60 Personen ertranken.

F. X. Demetz verantwortlicher Redacteur.
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        Sueiwi Feuerwehr.
aupt-
ebunu⸗
rachsten Mittwoch
Abends 26 Uhr.
St. Ingbert den 7. Sept. 18785.
Das Commando·
*
Musik Verein.

Am nächsten Montag Abends *28 Uhr,
joll das Tasel-Clavior des Musik⸗
hereins im Vereinslocale an den Meist—
bietenden abgegeben werden.
St. Ingberl, den 7. Sept. 1872.

Der Ausschuß.
Anzœœĩge-

Das Geschästsbüreau des Unterzeichneten
befindet sich von nun an im unteren Stocke
des dahier an der Hauptstraße gelegenen
Westphaelinger' schen Hauses.

J. Boos.

In dem eben erwähnten Wohnhause ist
ein Logis durch genannten Geschafts⸗
agenten zu vermiethen, das sofort bezogen
werden kann.

— —

rische marinirte

* 1n 8 E
PAnzeeν.
Gold in Masse.
Lrsthabende an der Ausbeutung der
re α GνJαn Venezuelas's
(auf eigne Rechnung ——X
bis zum 15. d. M. zu melden.
John Luck, Aagent, Oberwürzbach
952 andische
Voll Haäringe à b kr.
FJ. EidATiCh.
bei
Jeden Sonntag frische Apfeluemitæ-
chen uuu gefüllte ivindheutel
und heute
—— * —— *
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horbenem Blute und schlechten Säften
berrühren. Der Lebenswecker“ be⸗
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Näheres bei der Exbedition.

v⸗ — ⸗ 22 . — J
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*7
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a

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Laut
atent vom
53 1so x
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—E
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Dr. Rud. Weinbergers, prakt. Arzt in Wien Krankheiten der Athmungs⸗

odrgane?. Leipzig bei Gustav Brauns 1863).

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und bald verspürte ich die guten Wirkungen, davon. Nach 2 Tagen waren
die Schmerzen fast spurlos derschwunden. Da ich diese sonderbar schnelle
Geuesung nur dem Gebrauch des Tannin Terpentin zuschreibe, so kann ich nicht
umhin, allen an der Gicht Leidenden dies Mittel zu empfehlen.
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u

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338s837 3755335* A 22 * —— g
Ss2. 33333333* 253 26 —
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3235 5352 5583537
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8 8 33 72* 7 — 12233 82* — 5 525 .
3 1338553 I353232 *33*
2* — —— * —— —— — 3 575 523 —
—8 525868* 5 * 53—55 373733335* 5 8 —
22 558 22253 * 55 *8 53533* — 38387 3337 358 5255
25 — — —— 32 — ** 233—20 —A 2533 23538
32253 3123 J zs 833336 2 — z22835
33 8 5 * 54 5288 55335 —— 2 ——— 27 25*2* — —
8 — —— — 3 235353535358* 225 5 3* — * 55 55*2 F
55⸗283 253375 55 —A— S33 2333335333 *—88
5 255 —2525 82. * 3 322 585F 52232 X 2553 *—* 8*7
32532622* *23 35355 *52 — 28. 22275
27 322832 zä7 2—5* 3353313 33322328 —A
572353 323823362 58333335 33333 *.
8 55325* 238 532, 53 2 —— J 2B — 2553 3
25 525 — —— 2* 8 155* 553*— 2223* 2231
4 * 2221 z 2 — —58 ——— 23322 * 253323
— 28 — * —3 “— 3 —* —X 22 —8 7 22A 82
X 32275 T28 3325
—85322372 3*38 — —328 2673 733857 — ⸗22 7.
—A —5 —— 3 2223858 526 7 — 72 —5—23232 —A —— 12
25535533 53323 5 32 325 5328 A— 333837633
— — —85857 ———— 383 33 3 5*——580232385 —58
35*855* 52 5233— 52* 58 2235558285* 22 e— —A ——
285 — ——— 22 73775—233823 7
2353535 5 5 22358* —A 38 55252 323523375 32128
523553 — ——— — * —— — —* — 120 * 53 22 2 55*
—— —5. 5352 52222
2 —A——— 32222 25 z5z 5323 26 53383 — *27
35525325* 533258588 33 32533533335* 53333 63 2777
52 55,325 ẽ — —538855 583 —A 2B
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2523328 25 333433 —352 356432
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377333 333855*

5525 523525 —A z —

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553256533588 5 —A —— —A — —2 22

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2 — 252 —3 — — —35358863 — 8*
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23 8 z — S25 3 — 28*23 —

3 8 322 * 3 *2 2 — 52 8 55
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558 5235338 J—

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5333555 * — ⸗ 5338 5
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2* — 3335358 * 5*53358 25 3228 22 ——
* 2558 5* 3 52357 2 7855
25845 2 8* 8 — — — 252 *
— — — — * 82 — —2 833 ã
28582535 3332 —— z86 532
252 —E 58 — 3— 2 * —— 2.. —3— 5522 —
22 333 —W— —c 33 3 — * * — 3 5 52538358 06 *
2353 2525 3* 572 8 3 82 —F— * —— —— —
z 23 57 — 3222 223 *8 * * 53738*38 8 A 3 2233355
* *—5357 — 5522 22 2 532325 8 22328 *8 323 3
22 — 25232 227 —z 3385 —3 222 —— — 3 33773333383
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er St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Hauptdlatte verbundene Unterhaltungsblatt, — Diensrags⸗ Dornersiage- und Sonnia⸗
mmer) erscheint wöchentlich vie ren al: Dien stag, Dom repsrag Samstag und Sonmtag.' · AMonnedientspreis vierteljahrige 42 Krzr. oder
6. 4128 Silbergr. Anzeigen verden mit 4 Krar. die dreispaltige Zeile Blattschrist oder deren Waum berechnet.. αν—7?
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143. — Dienstag, den 10. September 3872

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. Die Drei Kaiser Zusammenkunft. das vorige Jabrhundert mochte fie hegen ; unserem: Jahrhundert
Man wird' diese sihönen Sptembertage, in welchen die drei ist sie denn doch zu unklar. —
achtigsten Monarchen des Continents sich in der Hauptstadt des Begnügen wir uns bei dem wichtigen. Ereigniz unserer Tage
zeutschen Reiches mit den freundschaftlichsten Gesinnungen begeg- mit diesen Betrachtungen, wie sie sich aus der Situation unmittel⸗
en,rin der kommenden Zeit als eines der hervorragendsten Ereig⸗ bar ergeben. Ob von den Monarchen. Abmachungen für die Zu⸗
ise der Gegenwart- bezeichnen. Ihre vornehmste Bedeutung ist kunft getroffen werden, das kann erst eine weitere Folgezeit ergeben,
hne Zweifel, daß das Deutsche Reich und sein neuer Kaiserthron velche ihre Folaen und Wirkungen an den Tag. bringt. Aber es
ermit die feierlichste Anerkennung Seitens der Monarchen Oesters st kaum zu erwarten, daß Beschlüsse über. bestimmte Fälle der
ichs und Rußkands erhält, und daß diese Mächte in seinem Er⸗ Zukunft gefaßk werden; desto gewisser ist das allgerꝛeine Einver⸗
ehen eine Bürgschaft des europäischen Friedens begrüßen. Eine fändniß, den europäischen Frieden nicht stören zu lassen.
iciche, anerkennende und friedliche Würdigung, wie hiermit dem —
deunschen Reiche; ist einer neu erstandenenen Mocht wohl noch nie Dentsches Reich.
u Theil geworden, ünd mit Recht nimmt sich das ganze deutsche Muünchen, 9. Sept. Tie den- WVollzüg des« Jesuitenge⸗
golkseinen Antheil an dieser günstigen Beurtheilung, denn seine setzes in Bayern betreffende. Ministerialentschueßung ist heute an
niedliebenden und der mächtigen und freien Eutwickelung aller die betreffenden Kreisregierungen ergangen.
indern Bölker mit herzlichstem Wohlwollen zugewandten Gesinnun Berkhin, 6, Sept. Der Kaifer von Oesterreich,
jen machen es der politischen Leitung Deutschlands moglich, die hon dem Krouprinzen von Sardhfen begletet, ist um Schlag
A den erwenaischen Friedens als ihren eigentlichsten Beruf Uhr auf dem neuen, mit österreichischen, und deutschen Farben
mzusehen. Jeschmückten Bahnhofe, wo eine Ehrenkompagnie mit der Fahne
Es sind festliche Tage auch für unser Volk; in der Ehre, der Regimentsmusik 68 zweilen Iede
ne es den Gästen seines Kaisers erweist, bringt es zugleich seinen Himents aufgestellt war, eingetroffe m Die Ehrenwache prafen-
danf dar für die Zurückhaltung, welche jene Mächte in dem heißen uje und dien Musil spielien die zfterreichische Nationalhymne.
kambf zwischen. Deutschland und Frantreich hewahrt haben. Durch Jer Kaiser Frang Foseph sprang; aus dem Wagen, umarmte den
iese Zurückhaltung geschah es, wie jaauch Kaiser Wal helim in hinentgegeneilenden Kaiser Wilhelm auf's herzlichste und ging
einer Torrespondenze · mit dem Kaiser Alerxrander (nach dem dann der Fronte der Ehrenwache entlang. Näch herzlicher Be—
Abschluß der Friedenspräliminarien März 1870), anerkannte, daß rüßung des deutschen Kronprinzen und aller ükrigen anwesenden
er Krieg nicht die äußersten Dimeusionen annahm daß er auf shnglichen Prinmen und deutschen Fürsten duhren die veiden Kaifer
ie Völter beschränkt ward. die allein einen ernsten und 'unver- usamnmen, in einem vierspännigen Wagen durch das Brandenburger
widlichen Streit zmit einander auszufechten hatten. . .. Thor und die Linden nach dem königlichen Schlosse. Fürst Bis-
Freudig Mid dankbar blicken wir auf die veränderte Slellung, darck war, den Slephonsorden tragend, zur Begrüßung anwesend.
welche Rußland untex seinem gegenwäͤrtigen Kaiser gegenüber im 7 Uhr fiatlele Kaifet Fram Joscph dem Kaiser Alexander
deuischland und dem westlichen Europa eingenommen. Fern von inen Vesuch im rusischen Botschafishotel ab, woranf beide Kaiser
ener Polttik, welche vorher Niend ade uun ι gifammen zum“ Viner in das Schloß fuhremn⸗ p i
nielfach eingreifen ließ, hat'es Deutschland in seinen Kämpfen, dii * cp b4.
ie mit dem däuischen Krieg (1864) begannen, gewähren lassen; der Zi 8— ——
a A lerander I.. hat üg Anene gesinmmen. unsre tapfere tin gusdrückliches Anerkenutniß der vollen Souveränität des Staates
dun 5 — —89 sne wenhe so lange n oweifelloser Gestalt abzugeben, wiederholt mit der Erllarung
9 uch die preußische sterrei— sen 9 Aihe Pannge Jeantwortet hatte, daß er die ftaatliche Souveränität des Staates
deutschland in Spannung erhiellten un micht J inerkenne, richtete an den Kaiser das Gesuch, Allechd hstdemselbem
ießen, sind ausgeglichen; dr. oreng ddd denschsramzhhehen in Marienburg mit den Kapitels⸗Deputirten eiue Ergebenheitsad⸗
drieges hat das Siegel auf die Auseinan dersetzung in dem Frie· — Der Kiser anser Stande einen
xensschluß von 1866 gedrückt, und an die Stlle langjäbriger e Verbindichteit der Staatogefetze in Frage fteuenden ün⸗
äisersucht ist gegenseitige friedliche und freundschaftliche Anere erthan amtlich zu empfangen, nutwortete, daß er eine soiche
tennung getreten. VVWB *o Adresse nur daunn entgegenuehmen werde, wenn der Bischof
Abgeschlossen liegt die Zeit der Kämpfe; heiter und friedlich —— den Staatsgesetzen in allem Umfange gehorsam erklärt
s der Blich in die Zukunft. Auf seiner Reise Irnch Bulin ber ha Berlin 7. Sept.. Das »englische Parlamentezmitglied
rüßte der KFaiser le⸗ — der ne magznggu ehn am dinnaird uberreichte dem Fursten Bismera eine mit 88 Untern
don. Er wußte ihnen nichts do wninennen. Frrgen zu agen chriften, darunter solche vond englischen Bischöfen,“ bielen Mitglie⸗
n Gegentheit et sagte fie die Sesewart sihe r leine Deee dern des Parlaments und wes enhlischen hohen. Adels, bedeckte
oraus. Zu großerex Sieneng F Friedens habe er sich I—7 Adresse, welche sich gegen das Dodma der Unfehlbarkeit ausspricht
heise ins Ausland ehtschtossen gud hoffe, daß diende sür Ruh pen wärmste Shmpathie für den. Kampf des Reichskanzlerz
and nicht ohne * —— Jegen den Ultramontauismus, sowee die lebhafteste Bewunderung
Es obi sich ja mit einiget Sicherheit voraussagen. daß mit
Neser Zusammenkunft in der Residenz des Deutschen· Reiches auch uͤr se se * it, Augdauter und se —
zas Vethöltniß zwischen Rußland und Oesterreich, das seit dem sinn ausdruct. — —
drimktiege nicht frei von feindseligen Erinn rungen war, vollends Berlinn, 8. Sept. Fürlt Gortschalosf hat beut⸗ iere
ein freundliches werden wird. Den panstavistischen Phantasien hat Zeit im auswärtigen Amte mit dem Fürsten Bismabtt chtferirk.
die russische: Rehirrung schonm“ feit Monaten officiell den Abschied R.Berlin, 9. Sept. Das ganze Gesolge des Kaisersl bon
— Berlin am Mistwoch Abend. Der Kaiser von
o weit zur Klarhejt gekommen, daßz es den Polen in zGalizien Rußland reist mit dem Großfürsten am Donnerstag gleichzeitig mit
eine für Rußlande bedentliche Zugeständnisse zu macher praucht dem Kaiser Wilhelm ab, begleilet den letzterene bis Marienburg
Was aber die orientalische Frage betrifft, so liegi kein Grund vor undetehrt von dort direct nach Libadia zurück.“ Kaiser Franz Jo⸗
u bezweifeln, doß Rußland etwaige Absichten auf die“-Türlei, sephe wird so weit bis jetzt bestimmt, am Mittwoch noch hier vere
ollten sie überhaupt noch bei der ungleich nachterneren Auffassung bleiben. .
er jetzigen“ Regleruͤng gehegt werden, auf lange Zeit vertagt hat. — — — —— ——
Den ein Reich zu schaffen, das zwei Mitielpuntie, in Moskauß3Iꝛ I. Demeß, ver antwortlicher Redacteur.
Peter?shurn und in CKonstanftinohese habe, ist keins nüchterne Ideeu Aen du
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        Landwirthschaftliches Fest in Zweib
n ei kolaus Redel; 2. A
Donnerstag und FIreitag den 19. und 20. September rit en u
Verloosuug von Pferden, Nindvieh, gewerblichen u sabetha Nothof, ledig; 4. A e
* „Nindvieh, gewerblichen u. landwirthschaftlichen Segenstä .Adam Wilbel ——
arderennen e genstaͤnden d· ilhelm; 4. Aug. Heinrich, S.
Ii Vertheilung des kgl. Laudgeftuts, Vieh⸗ &amp;e Pro⸗ eey iee 8 din⸗
* rich, S. v. Johann Hitzelberger; *
u en Ausstellung, Ausstellun von landwi t Barhara, T. v. eeyer:
lichen Geräthen und Maschi irthschaft⸗ n z en
den en Oerat inen ( Fruchthalle). AungePoeler, S.b. Margaretha Hopp,
vneee vorndt tag d Septrmect e e
Lotal⸗ — pere usch; 6. Aug, Albert, S. v. isti
pp ———— Auswahl Pferden, Banneirnet von Theodald, 7. . a
n turrenz gebrachlen Pferde rung von —— 8 Johann Tiltelbach; 8. ug. ahrsn,
Summa unn dez Rindviehes. rung von iadbiritdeuche rie Vodann Adam Schallhammer, d. ANu
KRachm. 8 Uhr e — lhen und Maschinen unter di ohnnS. v Johann Sdhentelber 8
auf dem Exerzirplatze: glieder des — —— 9. Jug., Anna, J. v. Jobann e
Pferderennen Wittae 12 uhe ciinn ge e
Plerperennen. Gröoße Preisevertheilun ——
aise aber 206 n. —86 g. . Aug, Karolina, T. o. Daniel Müuller; ẽ
Entroͤe für Tribüne 1 fl.; ch uhr: Verloosang von Pferden 8. Aug.— Flisabetha deuisa. J i
dhin ehri s Platz durch den Pferdezucht Verein allge⸗ ipp Koch; 14. Aug. —**— Phi⸗
Anmeidungen zu 3 meine Verloosung von Pferden, Rind, dann Beder; 18. üug weier, —
Auswärtige bis längstens ue sur g d uigen indichii- 8 ee e
vdem Comlemitgliede Raͤrder egenständen. ——
r g ee— Ererzirplatze: große *. v. Jakob Schwarz; 16. Aug., Lu
Gr ß * elustigungen (Sockren- 5 v. eler Scherer; 18. Aug Fric
9 e eunnion —— eeen 2c.) 3. V. Jakob Maurer; 21. Aug.,
m ni— 7 r: Reunion — D— Weißaerber; 28. dlus
R rücker Abends Feci-Ball im Zweibrücker dlina, T. v. Jalob Selzer; 3*
era d Irperd Ven —
. “ ria, T. v. Nitolaus P
25 Aug., Ludwig, S. v.
inger; 25. Aug., Heinrich, S.
A—
Jakob Haas; 29. Aug., Joseph,
Joseph Selzer; 29. Aug., Elisabetk
3. Heinrich Spengler; 30. Aug., C
T. v, Jakob Schmitt; 31. Ang.
S. v. Wilhelm Samidt.
Gestorben find:

Abends:

Die Düngerfabrik Kaiserslautern
anterhält Lager ihrer als vorzüglich anerkannten
Knochenmehle,
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bei J. J. Grewenig in St. Ingbert.
Ly5 Ein in der Haupistraße Stt.
Ingberts gelegenes zweistöckiges
Wohnhaus
nit Stallung, Hofraum u. Pflanz
garten ist aus freier Hand zu verlkaufen.
Nähere Auskunft bei K. Förster Brau⸗
meister in SEt. Aohann.

In J. Heuberger's Verlag in
Bern sind erschienen und in alles Buch⸗
zandlungen zu haben in Landau bei
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im in Gesellschaften und bei allen Gelegen⸗
jeiten und Verhälmissen des Lebens sich
jöflich auszudrücken und anständig zu be⸗
iehmen. Eine nützliche Gabe und nothwen⸗
»iges Handbuch für Jedermann. Von E.
Celnart. Vierte, verbesseree Auflage.
In eleg. Umschlag in Farbendruck. Preiß
34 fkr.

Am 1. August, Veit Seel,

Nagelschmied, Wittwer von

Andler; 2. Aug., Peter, 1I M. au.

Peter Weis; 2. Aug., Peter Strehle,

J. alt, Glasmacher, Ehem. v. Mi

Balser, 2. Aug., Magdalena Walle,

J. alt, Ehefr. v. Friedrich Adam; 10. Aug.,

Peter Selgrad, 84 J. alt, Wittwer d.

Hertraude Schmelzer; 11. Aug. Elisabetha,
1 M. alt, T. v. Ludwig von Ehr: 12.
Aug., Catharina, 6 M. alt, T. v. Johann
Grell; 13. Aug, Caspar Kastel, 76 J.
alt, Ehem. v. Elisabetha Hoffmann; 185.
Aug., Johann, 5 M. alt, T. v. Georg
dinn; 15. Aug., Carl Ludwig, 8 M. alt,
S. v. Thomas Koch; 19. Aug., Friedrich,
9 M. alt, S. v. Gustav Adolph Kittel⸗
berger; 22. Aug., Elisabetha, 1 J. 18
Tag alt, T. v. Karl Metz; 26 Aug.,
Ludwig. 2 J. 2 M. alt, S. v. Georg
Meynr; 27. Aug, Catharina Uhl, 72
J. alt, Wittwe v. Johann Mathias Bech-
tel; 28. Aug., Carl, 1 J. 10 Tag alt,
5. v. Carl Harih; 29. Aug., Marie
Magdalena Kiehl, 79 J. alt, Ehefr. v.
Johann Feichtner; 30. Aug., Catharina
Disque, 54 J. ait, Ehefr. v. Georg Theo⸗
»ald Wolf; 831. Aug., Johann Luck, 60
J. alt, Ehem. d. Maria Anna Fröhlich
31. Aug., Johann, 8 M. alt, S. v
Jakob Müllee.

Verebbelicht haben sich:

22. Aug., Peter Gehring mit Sara
Quirin; 22. Aug., Philipp Becker mit
Tarolina Gehring.

St. Ingbett, den 6. September 1872.

Der Civilstandsbeamte
CLbanudon

A7 S20-

Das Geschästsbüreau des Unterzeichneten
jefindet sich von nun an im unteren Stocke
)es dahier an der Haupistraße gelegenen
Westvhaelinger' schen Hauses.

J. Voos.

In dem eben erwähnten Wohnhause ist
in Logis durch genannten Geschafts-
agenten zu vermiethen, das sofort bezogen
werden kann.

Blumenkranz,
zewunden für die Freundschaft und Liebe,
»der Aufsätze und Gedichte zum Andenlen
iu Stammbücher und Albums. Dritte, ver⸗
nehrte Auflage. Mit 14 Stammbuchzeich⸗
iungen. In eleg. Umschlag in Farbendruck.
Breis 42 kr

o lan dishe
Voll⸗Häringe à 6 kr.
vei J. Friedrich.
Das
Wohn- &amp; Geschäftshaus
oon Raul Woll hier ist auf 3 Jahre,
zis 1Oktober beziehbar, zu vermiethen.
Nähere Auskunft ertheilt . J.
—X
Mehrere qnge
Schuhmachergesellen
uuf Herren und Damenarbeit löonnen
ei sehr gutem Lohn dauernde Arbeit erhalten
bei Adolvh Petschel, Schuhmacher
in Saarbrückeen.

deute Dienstag den 10. Sept. und morgen
im Caffe Oberhauser
Oonoert-Soir6é6e,
sowie Gastspiel L. Napoleon's, gegeben von
Besanakomiler P. Rieder und Frau
aus München.
Anfang 8 Uhr.
Civilstand
St. Jugbert dro Monat
August 1872.
DHeboren wurden:
Am 2. Argust, Louisa, T. v. Georg
Weinland; 2. Aug., Heinrich, S. b. Ni—
Tear TAà Eäàeo —

*
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⸗Am⸗ein —t Andherr
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        is
2. 5 23223582
535 3353335323 s2
8 —— — 525335* * 22
5 2E — — 2 52 222
d 36 525,3 —A —5 222532338
7 — * — de — 522
28638335 —— 2353336338 52353835325
8 52* s— 538 2 2 —A 26 233333235 5322228
8* 235 5 *2 272 —A —— 255 3282 —A ⏑— —
52 282— 22 —3 53323353 825 ——— — 22
— 555 55383* 53 535 23353587 —— c* —5355
F —2—
733 33535 s 33 333 3385 353 3688
353382 83s5353 22 —252 558 — 5 555 8.5
—3 3352335*87 2 — 52 2722 55 J22253 2 24 223
— — * 22 3235 — 332 53383 2525337 22332* 583
axꝝ 4 58 S——2 8* — 225* 32535 5
5838 58 8358 5 55 5. 25372322— 5535338* — 12528
23555832 ——— 22 —* 55 — — 8 5255
5537 8* 55 ** —5785 555 255873. 53538 2255 332328* 28
253833553 5 z38 3 H 3385333253 —— 55323*3 3
5243 553553 55 2 — 5225 5—— —— A— 2232
4. — — — 28* — 53* ——— — 322355 235533 5* —— — —
55355 535 8 —
3 — 3
3383 3c838328 — —— — 5 253258 288*
— s5328 37383 —— — z355733 2282
— * 232.3I353* —235223355 33338
55523 35* . 33 58* —5328*5 2275 —z5223322
572 — —83*2 5 5325 —2235 —A — 2
v — * * 2* —— —532 58*—* — 2 53 s *252382
22 22 5 55 22225 —— —2 *8 * 58222 38— S
383 —— — — —22 Ai— * 2 —A — —A *
— — 553355275* 223225322 — — 25332332
3583*8 555333258 333 — ——
* —28 —— J—
—58 83 5232857
52355355 *8*8* — —— 235350 5355 282385538 — 238
33533358 75 —A ———— z 835353
s5*8 5335 5558555 —3 8238 332
22—3876 5585*55 23233282 35*
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53830223 AB* * 352383855 125585383
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573235 3837332—3375 23255737
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5 2 2 2 S7 5333555 355738 —853. — 78 3 5223 2*

5325553 2 8 33563358 23323538 — 285 8 3 —A

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5—535358 —A——— — 32 586 * —A —— — 232555 28

283325 8553 —8 2 8 232 22 W —33332555 —

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5353 322 —AV 35752352 —A —— — 5*853*3 5553

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2155358. —542 28 — 52 132—3—2 252 — —A ——— 2
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— 323233333* — — 5 35 284 2535555333
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7 88 3 — 5235333* * 2 * 2 2c —
682323537 235533222 5252335 3 * 323 87 72—5257
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—1238 582 383353333238 338 — — 2* 2533
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— —— 336 383 8 235 3 3 28* ——
5 58 333235 35 5—3 555— 8. 8. *8 32322566

335555583 53325335 2383.383 8 * 3335
52 253* 25 A—— 52 F — —843 272..5 8 35 —3 —
338 * * —— 52233558* 828 x3 *25 s * 288 —25
52 — — 8 5328 3247 —A — 8*. 52., 533 S 8
23 335 3333 2— —** —E 22 F 82 2 28*
43. * 533233333 3553358 5833833235. — 8 232825*
252 32 53 325553 2532 5*3 A 27 2323
5532 828 * ——— 252538 ——A 58 — * 28 2
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3535 25* *8235 2285 33358* 25 25 2232355 283
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53325 22332 8 234 5533 52 2234 555 8 355333378: —MM
53 —— 2 225 —A —A— 2 * 23 S5. — 333 35 2 55625
337 J— 2*255533
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583 —
— 8 22 *3 —3 — — —*—
———— 23352 — z223337 8 —J—

522 2 2 23 c 4

387733332
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        2
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*
J

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24.
2

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287
38 78
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38 * ——— 55238 —A
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23827 —— 33338*
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33325 77 —A
588 53* * 33— —555523 ——7 — S⸗ * —
33 —3887 — 3563
————— — 33—5
——— 333 22 —A — 7853353577 3 * — 3
35 8*3 —3 5328 ——34 —— — 5* — 22 —A—
J
38 7 367 37 2328
7 * 2352 —ãA —— 5 — — ———— ——J 555—
8 258538 — — —— 58 — * 2237 2
— 5233 —537 * 8,
* 7 — 2— * *2 — 325
—A 533 A 2338 32533 —53583 33223* 7833
— 238 55285 * 5553— 542 —A
25 5383 22832 5375 28 — 5232857 2 38* —
8 ————— — 8 55 * — —— 2 —37 223835888
*E35 ——— EF 3 3* ——— 5 58 5 —— —
— 8 * 7* 2527 37 335 — *
3 38 8 5 2 327—* 3 — A 2 27
2528 2133327 28* . 34 —A 223 —————
5 — —— 3 ————— 53553
—J9 3 3258 53 333 2352338 335
53 522* 8 332
— 2* — * * 792 2* — —2— *. 42 *2 23 3
748 923388 ————
5 — 557— 2533 39 — 22333
* 557 33 — * 68
555.6 *8* 23 3334438535 5885
7 * * c — ——— 2.12 3 27 —
22 3 —— 27 —Se * 22 * —
2*2 ** 3 * 53255* — 272 *
—X 2 — —87 *2 x * ——4
—— 3335* — 287 — 2 2 —— —&amp;
. 827 2* 5 2 3 775 2 557 —
* — — * 242387 5225533
23 53 3 — * 3353555
E 2 — — * *
* — 2 M 3
33233538 — s3 8
23853325 235 5.
*227 322283
F 3833238
— 25525
—3264
—
Beta 202 7 7
3 2. 23339273
F ————
* 2. J — —
— 2 ⸗ 2 8
A 233; 5558
* 35 *28282
* — * 38
53 5 23 722* 5 822
— 53272 — 2— 222 5
78 3335 6
—9* *8 — 3 —
32* ⁊ 5 — — 32 60
XVM — 2 2435 2*8 * —A —
——— — 2. 8 —— —. 5 —6———2
— —— *28 s—333 3—53533
* 2 8 7
335533222 —3275* —
23 3582383 7* * 73 —525 65573 520
4155 22 55 2387 * —I33 388
3S22 2 7 27 32 *3 * 528
— * — 2 2 28 — —A ä
* 2 — 23—2 —* — 253988 552
— 82 — A ——V — 8 20 2.28 22 —— 7
85 52563 2235 2325855529
2 2 2 — — — *5 5
2822* *573. 3373 22
8 — 32*— * * — 5—603 353 —
*324 5 —8 ———— *237*
3 232 2.0 227 — 42 2*
75 —3 22 *52 3
* — —— 2533552—3
2 — 52 — —888 q2m2
— — ——5 2 — 8 2 2
28338 5533 —43—
* 5. . 5 c622 —3 258 55882
s82* 722 * 2285 23578
—5323z *553. 53532355 5353 53233
27 * 7
2585532 55328 28548 77337*

2*57335835
3 55 23—233
—
*53823 2.25
5553335523
22 2 2.3
— *5 25 228
— ——
— 5532. 5 *
22 252
58853223*
3532233*
&amp; 7 —0—
85 A
25. 3 577*38 323
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332 2 5
5827 2. 5
— 22 222 236
— —— 8 2 2
2 8 358
—V ——
*82 — 3 5 2
5382 5353
323 33., 23534
222* —“2
—7 s2
*37—82.3
2.7 —— ——
53233
252
33. 333 5—
53575 32237
— 2 2 7T7 532

2 *
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—
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222 28 T
3335 2* A
5»5332, 52627
23 *5 —238
25 32332355
2 — * —3. *— 2 75*
433 ———3555—7
J 1335 55237
A 88 *7
137 — 532
5 5358235 53
235 —5553*
2 26*8 22 2
*52 2
5 — 2*
5233 2—33*
72235508850
7 277 2
1283332
557523
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328 2
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65. 72 2822
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22 — 2223
25332833258
58 F 2353528
—D ———— *5. ——
2*53 3 .2 23 *7
— 233255 23582 ZG
—7 “53 2 * 3
4233833853235 —3
— 3 —33 3353533 22
7* ⸗ — — 9 52522* — 57 A
1223 —&amp; 3 55 2
38333 333 336 —38
332 3 83 3355233 —352555
— 4 72553 ———— 232— 32828 23 — *
22 — — G 832 2A685 —8P
32* * 352 27 22— —A— * 22
* 533 3535385535 — — — —555237 ——
* —— — 23 223333—33— 235535
——— 2. 82 3553 53585 — —53358 233 5237
242 — — — 753—52* —7233 8
22 9 7* 2 *. 2 5* 235 daJ 2
22 223 —1 — 83 —x 252386*
— * — 0600 ——7 68. 3 *8 A— —— 7
22 — —8 —2e
4 282 2 —— 25888
33* ——73 — 2255
* — ——
J — 32.0 — *
5 Sis 2 2535. —
32 &amp; 5*
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22 4] 77 ———
2 —2 2 2 —
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—2325. 5 72. 30
2 2322 258737 8

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* 8 —5228
5.2 53 — ——5275
5s———3253 2. 52
—

22
— 5553 722
333 —23 75258 —

—XRWX
        <pb n="567" />
        Ht. Ingberler Anzeiger.

der St. Jaaberter Anzeig er (und das mit dem Hauptblatte verbundene unterhaltungsblatt, mif der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntag
z nemer) erscheint wöchentlich vie r mal. Dienstag, Donnerstag- Samstag und Sauntag. Abonnementspreis vierteliahrig 42 Kerzr. oder
12 Silbergr. Atzzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum bexechnet.
Donnerstag, den 12. September

RA

isꝛ
— 2
Deutsches Reich.

Straßburg, 8. Sept. Die Kreisdirectoren haben die
iinwejsung erhalten, alsbald nach dem 1. Oktober festzuftellen,
welche der Optanten ihren Wohnsitz wirklich nach Frankreich ver⸗
gt haben. Diejenigen, welche, darüber keinen Nachweis liefern
Fnen, erhalten die schriftliche Eröffnung, daß ihre Option un⸗
virksam sei und sie daher nach wie vor Angehörige von Elsaß⸗
zolhringen geblieben sind. Beschwerden hiergegen gelangen zur Er⸗
serung und Entscheidung der Behörden, damit Zweifel über die
Zugehörigkeit des Einzelnen zu einer oder der anderen Nationalität
abglichft vermieden werden.

Berlin. Der Monstre⸗Zapfenstreich am Samstag Aberd
vetlief in glänzendster Weise. Die Musiker fämmtlicher Regimen⸗
er, im Ganzen 1124, einschließlich der Tambours, begleitet von
(d0 Fadelträgern, setzten sich um 913 Uhr vom Friedrichsdenk-
nale nach dem Lustgarien in Bewegung. Die auf dem Programm
nerzeichneten Musikstücke wurden auf's brillanteste vorgetragen und
nachten gewaltige Wirkung. Der Menschenzudrang war ungeheuer;
sollen im Gedränge drei Personen erdrückt wocden sein und
inige zwanzig Queischung erlitten haben. Straßen und Plätze
varen aufs glänzendste erleuchtet. Einen ganz besonders brillanten
zindruck machten die elektrischen Flammen, mit welchen der Lust⸗
jarlen und die Säulenhalle des alten Museums bei Ende des
Zapfenstreichs beleuchtet wurden. Die Monarchen wohnten der
üufführung von den Fenstern aus bei. Bei der Illumination zeich⸗
seten sich unter de Gebäuden vorzu gsweise das Rathhaus, das
driegsministerium, die Universität, die Bibliothek und die katholifche
Kirche aus.

Aus Berlin, 8. September. Bei dem gestrigen, Zavfen⸗
dreich“ oder richtiger und deutlicher der Abendmusik, welche 1154
Zpielleute der Garde⸗Militärmusik den Kaisern von Oesterreich und
Ruͤßland (ersterem ist auch in den amilichen Kundgebungen der
Vottritt vor dem Czaren gelassen) zu bringen hatten, ist es leider
yhne schwere Unglückssälle nicht abgegangen. Durch theilweise Ab⸗
perrung des Lustgartens und die dadurch eingetretene Beschränkung
des Platzes entstand namentlich in der Rähe des Museums eine
urchtbar drangsalvolle Enge, und als die Polizei nun die Massen
uruckdrängen mußte, fehlte es nicht an Quetschungen und Ver⸗
vundungen, ja es sollen sogar 7 Menschen auf diese Weise
imgekommen sein und 15 wurden schwer verwundet nach der
charité gebracht.

Berlin, 10. Sept. Die „Spen. Zig.“ meldet: Der Bi⸗
chof Cremen gz von Ecmeland soll auf das kaiserliche Schreiben
jom 2. September, worin der Kaiser die Entgegennahme einer
krgebenheitsadresse von der Unterwerfung unter die ministeriellen
Fotrderungen abhängig machte, unterm 6. ds. eine den früheren
Standpuntt festhaltende Antwort gegeben haben. Die „Spen. Ztg.“
rachtet den Zeitpuntt für gekommen, wo von weiteren Correspon⸗
enzen mit dem Bischof abgesehen werde.

Berlin. Kaiser Frauz Joseph und Kaiser Alexander
jaben, wie man der Berliner „Post“ mittheilt, sich Bruderschaft
angetragen und spcachen sich seit dem 7. d. mit dem vertraulichen
du an, Kaiser Alexander soll ene Einladung nach Wien an⸗
en und seinen Besuch dortselbst in sehr naher Zeit zugesagt
daben.

Potsdam, 8. Sept. Heute Nachmittags 3 Uhr traf der
daiserliche Extrazun auf der Wildparlstation ein. Kaiser Wilhelm
nit dem Kaiser Franz Joseph und die Kaiserin Augusta mit dem
daiser Alexander in einem Wagen, welchem die Wagen der übri⸗
jen höchsten Herrschaften folgteu, machten dann die —X
)urch Potsdams Umgebung. Nach dem Besuche des Orangeriepa—
astes in Sanssouci wurden die Wagen gewechselt. Kaiser Wilhelm
ehte mit dem Kaiser Alexander und die Kaiserin Augusta mit
dem Kaiser Franz Joseph die Fahrt durch die neuen Aulagen und
den neuen Garten nach dem Marmorpalais fort. Um 8 Uhr er⸗
lgte der Besuch von Schloß Glienite. Um 6 Uhr fand das
Diner der allerbzchsten Herrschasten auf Schloß Babelsbera und

— — *

um 7 Uhr die Abfahrt nach dem neuen Palais Statt, wo der
Thee beim Kronprinzen eingenommen wurde. Dort war die Um—
jebung prächtig beleuchtet. Das schönste Wetter begünstigte das Feft.
Englaud.

London, 7. Sept. Die „Saturday Review“ die Drei⸗
ꝛaiser⸗Zusammenkunft besprechend. sagt: Das Ausland habe in der
deutschen, die ganze Nation umfassende Armee eine besondere Ga⸗—
rantie derErhaltung des Friedens zu erblicken. Deutschland habe
die aus dem Krieg heimkehrenden Truppen nicht als Kriegshelden,
ondern als zurückkehrende Familienmitglieder bewillkommnet; Deutsch⸗
'and habe durch die anspruchslose Begehung des Tages von Sedan
ibermals kundgethan, daß es frei von dem Rausche sei, zu dem
onst kriegerischer Erfoig verleitet. Die Zusammenkunft der drei
Zaiser in Berlin sei als eine öffentliche Manifestation für die Er—
jaltung des Friedens zu bezeichnen.
Vermischtes.

St. Ingbert, 11. September. Nachträglich aufmerksam gemacht
uuf eine OP⸗-Correspondenz der in Zweibrücken erscheinenden ultramontanen
Nachrichten für Stadt und Land“ (Mr. 91), die uns in liebenswürdigster
Weise den Kopf zu waschen sucht, kommen wir erst heute dazu, dem OP⸗Ge⸗
ehrien für seine gelehrte Liebenswürdigkeit zu danken. Doch will es uns
Wunder nehmen, daß Herren, die sonsten nicht sehr für deutsches Wesen
Alaidiren und durch Wort und Schrift in jesuitischer Manier tagtäglich ein
»eutsches Deutschland zu bekämpfen suchen, deren Vaterland über den
Zzergen liegt und die nur ein römisch deutsches Reich wollen, daß diese
derren auf einmal den Mund gar voll nehmen, um der deutscheu Stilistik
u ihrem Rechte zu verhelfen. Wunderliche Heilige, diese Leute! Ihre Preß—
rgane, große wie kleine, vom „Vaterland“ herab bis zu den „Nachrichten f.
zt. u. L.“, führen eine Sprache, die allem Anstand und aller Sitte Hohn
pricht, die einen aneckelt und für die der Gebildete (nicht Gebüldete des
2 Gelehrten) nur die Bezeichnung „gemein“ hat. Und so erinnert uns das
Hebahren des Op⸗Gelehrten an den Splitterrichter, der den Balken im eignen
luge nicht sieht. Uebrigens brauchte der O»-Gelehrte doch etwas lange Zeit
vom 25. August bis 5. September), um seine Kritik unseres Stils vom
Ztapel laufen zu lassen und scheint es fast, als habe er, noch ehe er sein
dritikeramt antrat, — in der Erkenntniß der Lückenhaftigkeit seinet Gelehr⸗
amkeit — sich für seine gelehrte Arbeit durch das Studium eines Leitfadens
der deutschen Stillehre unfehlbar gemacht. Freilich gebührt ihm dafür auch
das Verdienst, die deutsche Sprache durch das neue Wort „gebültet“ bereichert
zu haben, dessen Bedeutung aber, wir gestehen es beschämt ein, wir mit
unserm simplen Verstande nicht verstehen, mag uns darob der Op⸗Gelehrte
auch mitleidig belächeln. Doch, verstehen wir auch Dein neues Wort nicht,
zroßer, unbekannter Op-Kritiker, so bewundern wir dennoch Deine Gelehr⸗
amteit und Weisheit und bedauern nur, Dich nicht namhaft zu kennen; denn
der Born Deines Wissens müßte uns fließen, um. in der deutschen Stilistik
benso unfehlbar zu werden we Du!

4Zweibrücken, 11. Sept. (Landwirthschaftliches Fest.)
Nach soeben hier eingetroffener Nachricht wird Se. Excellenz der k.
Regierungspräsident Hr. Staatsrath, v. Braum, I. Vorstand
des landwirthschaftl. Kreiskomites, mit noch andexen Mitgliedern
dieses Komites unser landw. Fest mit seinem Besuche beehren.
Gw. 3tg.)
FKaiserslautern. Am G6, ds. wurde Hornberger's
Bermania in der Industrie-Ausftellung, vor dem Eingang in's
Zpuitzen jaus, aufgestellt. — Das Theater soll an einen Mann⸗
seimer Wirth verkauft sein; der Kaufpreis wird zu 59 -60,000
l. angegeben. — Es soll hier eine Actiengesellichaft zum Bau
ines großen Eiskellers gegründet werden. — Bierbrauer Koͤhl hat
sich in München einen Eiswaggon bauen lassen für dea Biertrans⸗
hort zwischen hier und Metz. (K. 8.)

p Die „Straubinger Ztg.“ berichtet unter'm 3. September
on einem gelegentlich der Proiectirungsarbeiten der bayerischen
Ostbahngefellschaft aufgefundenen Steinkohlenlager im Bezirke Strau⸗
zind⸗Hienhardt. bei Straubino.
Dienfeenachrichten.
Landrichter Jacob Phatz in Pirmasens wurde zum Vejirksgerichtsrath
n Zweibrücken; der Landgecichtsschreiber Adam Ssch ul z in Zweibrücken
um Landrichter in Pirmasens; der Landgerichtsschreiber Karl Geenen in
dirchheimbolanden zum Notär in Wolfftein und Polizeianwalt Jacob Dausen⸗
auser in Speyer zum functionirenden Staat.anwaltssubstiluten in Lan⸗
au ernannt.

—N — —

F. IX. Demeßz verantwortlicher Nedacteur. J
        <pb n="568" />
        Todes⸗Anzeige.
Verehrten Verwandten, Freunden
und Bekannten bringen wir die schmerz⸗
liche Nachricht, daß es Gott dem All⸗
mächtigen gefallen hat, unsere geliebte
Schwester und Schwägerin

Maria Stief,

47 Jahre alt, gestern Abend 10 Uhr
in ein besseres Jenseits zu sich zu rufen.

Um slilles Beileid bitten

St. Ingbert 12. Sepiember 1872.
Die trauernden Hinterbliebenen.

Die Beerdigung findet morgen, Frei⸗
tag, um 14 10 Uhr statt.

J. St. CĩIolina Göhne—
(Ecke der Landauerstraße in Zweibrücken)
empfehlen ihr vollständig sortirkes Lager der neuesten —— J
Herbst- und Winterkleiderstoffe
für Damen,

worunter namentlich eine schöͤne Auswahl in Compofsé, eingetheilt zu Ober⸗ umd Un.
terkleidern;

ferner das Modernste in fertigen

Damenjacken, Paletots und dacquettes
mit eleganter. Verzierung und feinem Schnitt;

sowie eine reiche Auswahl in

gestreiften und karirten
DPAaBICB-CIAIAIGCS.

Mobilienversteigerung.
Mittwoch den 18. September 1872, Nach
mittags 2 Uhr, dahier in semem Hauste
läßt Maul Woll, Kaufmann dahier
uachbezeichnete Mobiliargegenstände auf Borg
versteigern, nämlich:
—A
Pfeilerschrank mit Pultaufsatz, 1 Pfeiler
schränkchen, 1 runder Tisch, 1 Nähtisch
chen, 12 Rohrstühle, 1 großer Küchen
schrank, 1 großer Küchentisch, 1 nuß⸗
baumene Commode, 1 nußbaumeunen
runden Tisch, 83 vollständige Betten, 8
Bettladen, 1 Mehlkasten, Backmulde,
große Waschbütte, 2 Krautständer, Bilder
und Spie el, leere Fässer und Kisten
Qüchengeschirr in Eisen und Zinn, eine
große Anzahl neuer vergoldeter Caffe⸗
service, Tassen und Teller, eine Parthie
aroße wollene Frauenshwals, 1 Doppel⸗
gewehr, J vollständige Laden-inrichtung,
1 Decimalwaage von 20 Ctr. Tragkraft
mit Gewichten, und sonstige Gegenstände.
cnrn, tal. Notar.
Diejenigen Mitglieder der Feuer⸗
wehr“ von St. Ingbert und dem Essen⸗
)erke, welche sich für Einführung eines
kameradschaftlichen Gesellschaftsabends inte⸗
ressiren, werden zu einer Besprechung auf
Montag den 16., Abends 8 Uhr, in der
Wirthschaft. von Carl Schwarz, Victzger
höflichst eingeladen.
Mehrere Feuerwehrmänner.

77 2 *

XI. Pfälzische Industrie-Ausstellung.

Das Centralcomite der III. pfälzischen Industrie⸗Ausstellung hat dem unterzeichneter
Handels- und Gewerberath Kaiserslautern die Vorbereitung zu der auf den 15. Sepibt.
nächsthin beabsichtigten Notabeln Versammlung in die Hand gegeben und dbeehrt sich der—
selbe die Herren Mitglieder der Handelskammer, die Handels-, Fabrik- und Gewerberälhe
der Pfalz, ferner alle Freunde und Interessenten des Handels, der Industrie und de
Gewerbe hiezu freundlichst einzuladen.

Die Verhandlungen beginnen an besagtem Sonntage, den 15. September nächft⸗
hin, des Morgens halb 11 Uhr im Saale der Gesellschaft Eintracht und werden fol⸗
gende Gegenstände zur Berathung gelangen:

H) Reorganisation der Handels⸗ und Gewerbekammer der Pfalz;

—AD
stelle umzutelegraͤphiren;

3) Ausdehnung der Telegraphenbureaustunden von mindestens Morgens 7 bit
Abends 10 Uhr;

) —ortrag des Herrn Directors des bayer. Gewerbemuseums in Nürnberg,
um einige Mittheilungen über die Bestrebungen der Mufeums und über die
Organisation einer in Kaiserslautern zu errichtenden Filialanstalt zu machen;

5) Biersteuer und Malzaufschlag;

6) Vortrag über Schutzzoll und Freihandel.

Nach Schluß der Verhandlungen gegen 1 Uhr Besuch der Ausstellung, um 3 Ubr
Mittagessen im Schwanen.

Kaisersltautern, den 9. September 1872.

Der Handels-, Fabrik- und Gewerberath Kaiserslautern.
J.- W. Jakob, Vorstand.
Hch. Weber, Schriftführer.
s — — ——
Eis
wird morgens von 7 bis 8 Uhr in großen
zund kleinen Quankitäten abgegeben bei
Mio⸗rhranor —X

Heute, Donnerstag, in der Wirthschaft
von Carl Engel auf'm großen Flut
OConcdert-Soirée,
sowie Gastspiel L. Napoleon's, gegeben don
Gesangkomiker P. Rieder und Frau
aus München.
Anfanag Uz8 Uhr.

Frau Witiwe Thiery hat ne
Wohnung, bestehend in 4 Zimier und
Keller, sogleich beziehbär zu vermiethen.

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dem Lande. Frauco Offerten unter H. W.
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dition von Haasenstein &amp; Vogler
in Mannhoim.

Bewährt bei Schwäche u.
Appetitlosigkeit.
Kein Heilnahrungsmistel hat sich so

wirksam und in jeder Beziehung so
stärkend erwiesen, als die Malzpräpa⸗
rate des Königl. Hoflieferanten Jo⸗
hann Hoff in Berlin. E. W. bitte
ich um weitere Zusendung Ihres herr⸗
lichen Malzextraktgesundheitsbieres,
da dasselbe sich bei meiner Frau in
Bezug auf Stärkung und Appetit
anregend so trefflich bewährt hat. Ph.
von Witzleben, Prämier⸗Lieutenant im
Zietheu'sche n Husaren-Regiment Nr. 3
in Stechow, den 11. Decbhr. 1871. —
Ich ersuche freundlichst um möglichst
baldige Zusendung einer Partie Schach—
teln Ihres vorzüglichen Chocoladen⸗
Pulvers. Mein Kiund nährt sich schon
seit einem halben Jahre von demselben
uud verdankt dieser schätzenswerthen
Nahrung seine Lebensfähigkeit u. Kraft.
J. W. Laufte in Saaz in Böhmen,
den 20. Decbr. 1871.

Verkaufsstelle bei Fritz Panzer
bieter in St. Inahert

Moaendx urm beseitigt (auch brit
lich) in 2 Stunden gefahrlos und
sicher De. Nemnat in Leipaig.
Der Brodpreis fur die Sladt Si
Ingbert ist von heute an bis zum nächsten
Donnerstag (Fruchtmarktstag) festgestellt:

Korabrod 3 Klgr. 25 Krzt. Weiß—
hrod 10 Krzar.
Frucht⸗ Brod⸗ Fleisch ꝛe Preis⸗
der Stadt Zweibrücken v. 12 Sepi.

Weizen 7 fl. 23 tr., Korn 4 fl. 25 kr
Gerste 2reihige. fl. — kr., Gerste vier⸗
reihige, — fl. — kr. Spelz 4 il. 32 kr.
Spelzkern — fl. — tr. Dinlkel — sl.
— kkr. Muschfrucht — il. — kr. Hafer
3 fl. 15 kr. Kartoffeln Ufl. 12 kr. Heu
bfl. 30 kr. Stroh 1fl. 15 kr. per
Zentner. Weißbrod 113 Kilogr. 20 kr
Kornbrod 8 Kilogr. 24 kr. ditio 2 Kilogr.
LGfr. ditto 1 Kilogr. 8 kr. Gemischtbrod 3
sil. 32 kx. 1 Paar Weck 100 Gramm 2kr.
Rindfleisch 1I. Qual. 20 kr. 2. Qual. 18 kr.
Falbfleisch 18 kr. Hammelfleisch 18 kt.
Schweinefleisch 20 kr. per Pfund. Butter 36
tr. ver Vfurd.

ohno Modicin.

grust⸗ u. Lungen⸗
kranke fiudon auf naturgemassem
Wege selbst in verzwoifelten und
ron den Aerzten für unheilbar er-
IXXEEC
umng ihres Leidons
onme Medicin.
Nach specieller Boschreibung der
Krankheit Näheres brieflieh durch
T. . Fickert, Berlin
V—re. 2

ö— — — — ——— ————
Redattion, Druck vnd Verlag bonn

obne Medicoin.
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273632338 3*3 328
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        St. Ingberker AAnzeiger.

der St. Inabrerter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonniag
kimmer) erscheint woöchentlich ie rn al: Dien stag, Donnersta g, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
Deutsches Reich. ikum auf's Wärmste begrüßt. Am Bahnhofe waren die königlichen

München, 10. Sept. Der kgl. Kultusminister, Hr. v. Prinzen, sowie die anwesenden Fürsten, die obersten Hofchargen
dutz hat sich gestern Abend einer Einladung des Herzogs Carl ind Generalität anwesend. Die Verabschiedung trug den herz⸗
The odor in Bahern zufolge auf 10 Tage zur Jagd ins Gebirge ichsten Charakter. Kaiser Franz Josephh umarmte und küßte
begeben uad ist der kgl. Justizminister Hr. Dr. v. Fäustle während viederholt den Kaiser Wilhelm und den Kronprinzen.
zieser Zeit mit der Leitung des Kultusministeriums betraut Berlhimn, 12. Sept. Kaiser Wilhelm und Kaiser Alexan—
vorden. der, die Großfürsten Nikolaus und Wladimir reisten heute früh

München, 12. Sept. Glaubwürdiger Mittheilung zufolge im 7 Uhr gemeinschaftlich ab. In der Begleitung des Kaisers
at Herr v. Gasser dem Könige nachstehende Ministerlisten vorgelegt: Wilhelm auf seiner Reise nach Marienburg befanden sich der Kron⸗
hasser Präsidium und Aeußeres, Lipowsky Jnneres, Lerchenfeld »rinz und Prinz Carl. Auf dem Ostbahnhofe waren Prinz Al-
Fultus, Völdendorf Justiz, Lobkowitz Finanzen, Walther Krieg. vrecht Sohn, die Großherzoge von Baden und Weimar, die obersten
die Entscheidung des Königs ist noch nicht bekannt. (Ft. J.) (Ist hofchargen, die Generalität und das russische Botschaftspersonal
eueren Nachrichten zufolge als verfrüht bezeichnet.) zur Verabschiedung anwesend. Beide Kaiser fuhren geineinjchaftlich

Coblenz, 9. Sept. Die hiesige königl. Regierung hat den dach dem Bahnhof und wurden trotz des regnerischen Wetters und
zeitritt zu dem jüngst in Mainz gebildeten „Kathplikenverein“ rühen Morgens von zahlreichen Menschenmassen mit den wärmsten
oegen seiner staatsgefährlichen Tendenz den Beamten, namentlich Zurufen begrüßt. Der Großfürst Thronfolger reiste bereits gestern
enen der Schule, untersagt. (Rh. u. Rhrztg.) Abend zu seiner Gemahlin nach Kopenhagen ab.

Breslau, 12. Sept. In der gestrigen Sitzung der Berlhin, 12. Sept. Die Kaiserin Augusta reist heute
datholiken-Versammlung wurden Anträge angenommen, beireffend Abend mit der Großherzogin von Baden zu mehrtägigem Aufenthalt
ie Gründung eines Local-Cnmités des Bounifacius-Vereins und nach der Wartburg ab, von wo dieselbe zu längerem Aufenthalf
iie Bildnung von Standes und Familieneinigungen. Die Versammlung nad Baden-Baden geht. Fürst Gortschakoff reist heute Abend nach
ahm darauf eine Reihe von Anträgen des Domherrn Moufang Petersburg ab. Die anwesenden fürstlichen Gäste sind im Laufe
Nainz) über die sociale Frage an, welche sich beziehen auf die des Tages fast sämmtlich abgereist.
zründung von Einrichtungen, um die Arbeiter der Verarmung zu Es bestätigt sich die Nachricht, daß gegenwärtig Verhandlungen
tziehen, Errichtung von Pfandleihanstalten und Sparkassen und zwischen O sterreich und Deutschland im Gange sind über
gildung von Vorschuß⸗ und Consumvereinen auf christlichen Grund- die Vereinigung der beiden Länder zu einem Zollgebiet. Man
igen. Eudlich wird die Betheiligung an dem Raphzelvereine zum geht dabei beiderseits von der richtigen Ansicht aus, daß ein freund⸗
zchutze der Auswanderer dringend empfohlen. chaftliches Berhältniß zwischen beiden Reichen am Besien auf den

Berlin, 10. Sept. Verschiedene Blätter berichten, daß Boden der wirthschaftlichen Interessen sicher und dauernd erhalten
e hollaändische Regierung den Adeligen, welche ihre Güter verden könne.
en vertriebenen Jesuiten zur Disposition gestellt hatten, verboten Die officiöse „Pester Correspondenz“ erhält aus Berlin fol⸗
at, solche aufzunehmen. Es hat den Anschein, als ob die preu- zendes Communiqué: Die Berliner Kaisertage krönen das Gedäude
ische Regierung dieses Verbot bei der holländischen Regierung der Gastein Salzburger Begegnung. Nicht indem sie zu internatio—
usgewirkt habe. — Der Provinzial der Jesuiten in Oesterreich nalen Traktaten führen, deren es nicht bedarf, da keine vierte
ab dieser Tage die öffentliche Erklärung ab, daß „kein einziger Macht von den drei Kaiserteichen bedroht werden soll oder sie
er im Deutschen Reiche geächteten Jesuiten“ in der österreichisch- bedroht, sondern indem sie die friedlichen Beziehungen Oesterreich-
ingarischer Ordensprovinz Aufenthalt genommen oder den Versuch Ingarns zu Deutschland stärken. Diese Pnteutso büdet zwar schon
emacht hat, in Oesterreich Häuser oder Güter anzukaufen. in sich ein Hinderniß zur Verfolgung rusischer Tendenzen im

Berlin, 19. Sept. Gestern Abend erklärte Bismarck der Orient, aber “cs steigert die allgemeinen Friedensgarantien, wenn
ädtischen Deputation, die ihm das Ehrenbürger-Diplom übrrreichte: Rußland thatsächlich in die Vertagung der orientalischen Fragen
is solle nur Niemand denken, daß die Kaiser-Zusammenkunft große einwilligt. In diesem Sinne konnte Andrassy die Kaiser⸗Zusammenkunft
olitische Zwecke verfolge; sie enthalte in reichsten Maße Aner⸗ nur willkommen heißen, während Bismarck ebenso bereitwillig die
ennung des neuen deutschen Reichs, aber irgend welche besondere Vermittlerrolle hiebei übernimmt; und nichts hindert fortan eine
olitische Absichten lägen der Kaifer Begegnung fern. Dieselbe sei Allianz dieser drei Mächte, falls eine solche concretes Bedürfniß
in rein freundschaftlicher Akt, nichts weuer. Die Deputation könnte werden sollle.
ies nicht genug überall verbreiten, (Fr. J.) Bezüglich des bevorstehenden Altkatholiken-Congresses in KRöhn

Berlin, 11. Sept. Die „Spener'fche Zeitung“ berichtet erfährt das „Fr. J.“, daß die Haupiberathungsgegenstände des⸗
der die gestern erfolgte Ueberreichung der Berliner Ehrenbürger⸗ seiben folgende sein werden: 1) die Organisation der seelsorge—
plome an Bismarck und Moltke. Bismarck äußerte über die rischen Thätigkeit in Bediehung auf die augenblickliche Lage der
rei·staiser⸗ Begegnung: Die Thatsache derselben werde überall als Altkatholiten; 2) das Verhäliniß des Altkatholicizmus zu den
n den Frieden verbuͤrgender Abschluß der bisherigen großen Er— Staatsregierungen und den übrigen Confessionen; 83) die Förde—
gnisse angesehen werden; der allgemeine Glanbe an den Frieden rung der antiinfallibilistischen Bewegung durch Bilduug von Ver—
ür das Emporblühen der Gewerbthätigkeit ebenso wichtig als einen, durch die Presse und andere Hilfsmitiel. Soviel bis jetzt
e Erhaltung des Friedens selbst; diese Bedeutung der Drei- bekannt, werden die Professoren Huber, v. Schulte, Michelis,
niser⸗Zusammenkunft scheine auch von der Bevölkerung Berlins Reinkens, Friedrich, Langen, Maaßen, sowie der Reichstags-Ab⸗
mühlt und anerkannt zu werden; die kaiserlichen Gäste seien von geordnete Dr. Hasencleder uͤnd der Abbe br. Michaut e mae
.warmen Aufnahme in Berlin höchst befriedigt. — Moltke be— Vorträge halten.
ahnete als Schwerpunkt der Drei⸗Kaiser⸗Begegnung ebenfalls die Posen, 10. Sept. Mehrere Domherren aus Gnesen haben
rfestiging des Vertrauens auf den Frieden,worin die Nation dei der Regierung beantragt, den Erzbischof Ledo*zowski des Landes
u Recht den Werth dieses Ereignisses finde. ju verweisen, weil er Jesuit und Ausländer ist. So läßt sich die
.Berlin, 11. Sept. Durch eine Deputation der Dresdener N. Fr. Pri⸗ telegraphisch melden.
tadtbehörden wurden heute dem Fürsten Bismarck der Ehren⸗ Frankreich.
raerbrief dieser Stadt überreicht. Die „Patrie“ erwähnt folgendes Gerücht, welches sie für

Berlin, 11. Sept. Der Kaiser von Oeste.reich trat Abends »egründet hielt: Gleich nach Eröffnung der Kammer wird eine
mn 8 Uhr die Abreise nach Wien vom Görlitzer Bahnhof an, Bruppe von Deputirten des linken Centrums nachstehenden Untrag
„hin ihn Kaiser Wilhelm geleitete. Auf der Fahrt nach dem auf den Tisch des Hauses niederlegen: 1) definitive Proclamation
hahnhofe wurden die Monarchen von dem sehr zahlreichen· Pub⸗ der Republik 2) Ernennung eines Vicebräsidenten: 37 Errichtun—
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        einer zweiten Kammer; 4) alle drei Jahre Erneuerung der Natio⸗
nalversammlung. Dieses Project wurde Hrn. Thiers vorgelegt,
welcher die Hälfte davon annehmen soll, nämlich die Punkte 2
und 8, für Punkt 1 aber die Vertagung begehrt und den letzten
Punkt gänzlich weggelassen wissen will.

Wenn wir der neuesten „Indépendance“ Glauben schenken
wollen, gewinnt der Prozeß Bazaine von Tag zu Tag eine ernstere
Bedeutung. Nicht nur soll der Marschall selbst mehr und mehr
compromittirt werden, sondern man versichert auch, daß die Unter⸗
suchung in ihrem Verlaufe die Mitschuld mancher wichtiger Per⸗
fönlichkeiten ergeben werde, von denen man niemals hätte ver⸗
muthen koͤnnen, daß sie in diese Affaire verwickelt wären.

Schweiz.

Bern, 8. Sept. Wie verlautet, soll vom Kriegsdepartement
dem Obersten Stoffel eine bedeutende militärische Stellung in
der eidgenössischen Armee angeboten worden sein.
Vermischtes.

F Zweibrücken, 10 Sept. Die Schwurgerichtssession
der Pfalz für das III. Quartal 1872 beginnt am 16. September
nächsthin und wird Herr Appelationsgerichtsrath Dercum alt
Praͤsident fungiren. Zur Verhandlung kommen folgende Sachen
i) Johann Christoph Nicolahy, Tagner von Landau, wegen Dieb—
stahls, am 16. Sepiember; 2) Peter Anton Mayer, Weber und
Schuster von Schifferstadt, wegen Diebstahls, am 16.; 8) Georg
Dörner, Mühlatzt von Ramberg, wegen Diebstahls, am 17.;
H Jacob Blum, Taquer von Neustadt, wegen Diebstahls, am 18.;
5) Friederika Virmond von Odernheim, wegen Diebstahls und
Unterschlagung, am 18.; 6) Friedrich Mirahell, Maurer von
Grünstadt, wegen Diebstahls, am 19.; 7) Joseph Faß, Schneider
von Frankenthal, wegen Körperverletzung mit nachgefolgtem Tod
am 20.; 8) Johann Adam Kuppelmaier, Dienstknecht in Eppftein,
wegen Körperverletzung mit nachgefolgtem Tod, am 21.; 9) Frie⸗
drich Keretz, Tagner von Klingenmünster, wegen Todtschlags, am
23.; 10) Georg Caspar Wander, Ackerer in Dörrenbach, wegen
Todischlags, am 24. und 25.; 11) Johann Herzenstiel, Ackerer
in Arzheim, wegen Körperverletzung mit nachgefolgtem Tod, am
26.; 12) Wilhelm Knoth, Händler von Hoeningen, wegen Ur—
kundenfälschung und Betiugs, am 27. und 28.; 13) Jatob Müller,
Bergmann in Mitielbexbach, wegen Diebstahls, am 29.; 14) Maria
Zimmermann, Diensimagd in Otterstadt, wegen Diebstahls, am
30.; ferner als Contumacialsachen: 15) Jatob Tisch, Aderer in
Kapsweyer, wegen Körperverletzung mit nachgefolgtem Tod; 16)
Karl August Farschner, Metzger und Wirth von ......, wegen
betrügerischen Banquerotts; 17) Peter Spielmann, Müller von
Lohnweiler, wegen betrügerischen Banauerotts.
Volkswirthschaft, Haudel und Verkehr.
(Außer Kurs gesetztes Papiergeld.) Anhalt-Bernb. Kassensch
à Thir. 1,5 und 25 von 1850, 18523 und 1856, sowie à Thlr. 1v. 1859
Anhalt⸗Kothensche Kafsensch. à Thlr. 1 und 5, vom 1. Juni 1848.
Axhalt⸗eKöthen ⸗Vernb. Kassensch. à Thlr. 1 und 5 vom 2. Maärz 1848.
Auhalt⸗Köthen⸗Bernb. Eisenbahn⸗Scheine à Thlr. 1, 5 und 25.
Anhalt- Deff. Kassensch. a Thlr. 1 und 5 vom 1. August 1849 und à Thlr
10 vom 1. Oktober 1855.
Anhalt- Dess. Landesbanknoten à Thlr. 1 und 5 vom 2. Januar 1847.
Dauhener (Lausitzer landständ.) Banknoten à Tblr. 5 von 1850 und à Thlr
10 von 1861.
Baherische Hyp.⸗ und Wechselbankn. à fl. 10 vom 1. Juni 1850.
Braunschw. Bank⸗ und Darlehens-Banksch. à Thlr. 1 und 20 von 1842.
Braunschw. Bankn. à Thlr. 10 Gold vom 1. Juni 1856.
Vreslauer städi. Vanknoten à Thlr. 1, 5, 25 uud 50 vom 10. Juni 1848.
Danische 5 Reichsbankthalerzetiel ält. Emission von 1835, auf einer Seit—⸗
blau bedruckt.
Gothaische Kassenscheine à Thlr. 1 und 5 vom 80. September 1848.
Droßherz. Hess. Grundrentenschein e à fl. 1, 5, 10, 35 und 70 seit 81. De
zember 1870.
Zolsteinische Kassenanweis. von 1854.
Kurheff. Leih⸗ und Kommerz⸗Banknoten.
deipz. Banknoten, alle vor dem 2. Nov. 1851 erschienenen.
Desterr. Banknoten, auf Konventionsmunze lautend.
Poln. Bankscheine grune à 1 Rubel, weiße und rothe à 8 SaR.
pᷣosener Provinzialbanknoten vom i. Dezember 1857, seit 831. Dez. 1870
pᷣoisd. Stadtscheine a Thlr. 1 vom 8. September 1840.
Rtoten der Preuß. Bank zu 50 Thlr. vom Jahre 1845.
Reuß ält. L. Kassenanweis. aà Thlt. 1 vom 15. Mai 1858.
Rostocker Banknoten vom 1. Juli 1850.
ZSachsen⸗Weimar Kassenanweis. a 1 und 5 Thlr. von 1847.
Schleswig⸗ Holft. Kaffenscheine a Thlr. 1(23/5 M.) vom 81. Juli 1848
Schwarzbi⸗Rudolstädier Kassenscheine à Thlr. 1 und 5 von 1848.
Schwarz. ⸗Sondersh. Kassenscheine ä Thlr. 1, 5 und 10 vom 11. Mär—
1854, 20. Dez. 1856 und 25. Olt. 1859.
Württ. 2, 10 und 35 Guldenscheine von 1849 und 1850.
Vorlanfig noch ein gelödst werden an den betr. Hauptkassen:
Themn. Stadtscheine « Thlr. J von 1848 und ohne Datum.
deshe Kassenicheine à 1 Thlr. vom 22. Januar 1849 (bis 30. Jun
Königsberger Privatbanknoten (noch giltig bis 1. Oktober 1872.)
Kurhess. Kassenscheine à Thlr. J, 5 und 20.
Magdeb. Privatbanknoten ä Thlr. 10, 20, 50 und 100 vom 80. Juni 1856
Naff. Landesbanknoten und Landeskreditkassenscheine.

Nordd. VBun des⸗Darlehenskassenscheine von 1870 ä 5 10 und 28 Thlr.

Oesterr. Banknoten in Oesterr. Währ. änfl. 10 vom 1. Jan. und ä fl. jd
vom 1. März 1888.

Oesterr. Staatsnoten der Banknotenform ä fl. J Oesterr. W. vom 1. Jan
1858 und äffl. 5 Oe. W. vom 1. Mai 1859 (I1 fl.⸗ und 5 fl.xBan
noten mit rothem Ueberdruck auf der Vorderseite), (bis 31 Dez. 1879

Preuß. Banknoten ä Thlr. 25 und 50 von 1846.

Ppreuß. Kassenanweisungen 4 Thlr. 1 und 5 vom 2. Jan. 1853 und preu
ßische Darlehenskassenscheine ã Thlr. 1 und 5 vom 15. April 1848.

Sächs. (königl.) Kassenbillets von 1840, 1848, 1846, 1848 und 1855.

Weimarische Kafsenanweisungen a1 und 5 Thlr. vom 20. April 1859 66
30. April 1828)

Ostpreußische 50/0 Pfandbriefe pr. 15. November 1872.

beinich e (garantirt gewesene) Eisenbahn⸗Obligationen pr. 1. Of
ober
Dienstesnachrichten.

Auf die an der Studienanstalt zu Landau neu errichten
Stelle eines Gymnasialprofessors ist der Gymnasialprofessor
Dreykorn in Zweibrücken berufen und demselben die Funktion al
Rector übertragen, die neu errichtete Stelle einrs Gymnasialproft
sors an der Studienanstalt Kaiserslautern dem Subrector der da
teinschule daselbst V. Völker verliehen und demselben ebenfalls di
Function als Rector übertragen, dann die Function eines Recior
es Realgymnasiums zu Speyer dem Professor der neueren Spto
chen an dieser Anstalt Dr. K. Chr. F. Mohr öühertragen worde
daiser WilhelmsStiftung für Deutsche Invalide—

Auszug
aus dem Berichte über die Wirksamkeit der Stiftung in dem Zei
raum von ihrer Errichtung bis zum Ablauf des Jahres 1871
erstattet von dem Verwaltungs⸗Ausschusse in der öffentlichen Sitzun
des Gesammt-Vorstandes am 10. Mai 18723

Obgleich der Verwaltungs-Ausschuß der Kaiser Wilhelms
Stiftung sich erst unter dem 14. September 1871 constituiren und
die Verwaltung der zur Unterstützung der Invaliden und Hinter
»liebenen des Krieges gegen Frankreich von dem Deutschen Central
Comité zur Pflege venwundeter und erkrankter Krieger und der
geschäftsführenden Ausschusse der Victoria⸗National⸗-Invaliden
Stiftung gesammelten Fonds übernehmen konnte, so lag ihm doe
die Verpflichtung ob, jetzt schon über seine Wirksamkeit bis zun
Ablaufe des Jahres 1871 dem Gesammtvorstande der Stiftun
Bericht zu erstatten und demselben Rechnung zu legen, um Behu'
Ausführung des 8 18. des Statutes künftig die Führung un
Ablegung der Rechnungen mit dem Kalenderjahre in Uebereinstin
mung zu bringen.

Der Bericht ist in der öffentlichen Versammlung des Gesamm'
vorstandes vom 10. Mai d. J. erstattet und der Verwaltung
Ausschuß auf Grund der gelegten Rechnung entlastet worden.

Der finanzielle Theil des Berichts konnte sich diesmal nur w
der Wirksamkeit und Verwaltung des Central-Fonds
schäftigen. Die Einzelvereine, welche der Stiftung angehören, sin
zum Theil erst gegen Ende oder nach Ablauf des Jahres 187
in die Stiftung aufgenommen worden, zum Theil noch jetzt in de
Bildung begriffen. Unter diesen Umständen konnten nur von we
nigen Zeteinen für das Jahr 1871 besondere Finanz-Uebersichte
aufgestellt werden und es mußte deshalb vorbehalten werden, übe
die allen Einzelvereinen zur Verfügung gestellten Mittel und dere
Berwendung erst nach Ablauf des Jahres 1872 einen förmliche
Bericht zu erstatten.

Um aber so weit thunlich den finanziellen Entwickelungsgan
der Stiftung bis zum Abschlusse des Berichts wenigstens nachrich
lich zur öffentlichen Kenntniß zu bringen, ist der Rechnung übe
die Verwaltung des Central⸗Fonds im Jahre 1871 eine generess
Finanz⸗Uebersicht pro 1. Quartal 1872 hinzugefügt worden.

Die sonach in dem Berichte aeee Resultate der Ver
wauung dee Eentralfonds dis zum Schinffe des Jahres 187
olgende:
ind ug fur die Zwecke der Stiftung an Einnahmen erzlelkworden und zwn
durch das Deutsche Ceentral⸗Comits zur Thl. Sgr. Pf. Thl. Sgr. ¶
Pflege verwundeier u. erkrankter Krieger 1,074,880. 12. 8.
dusch die Victoria⸗National⸗Invaliden⸗
Stiftung 342,930. 28. 7.
durch die Kaiser Wilhelms⸗Stiftung selbst
seit ihner Constituirung (einschließlich
des Betrages von 28,850 Thlr. 28 Sgr.
an Zinserträgen) 228886,876. 29. 4.
zusammen — Aa I88 10
Die Ausgaben belaufen sich für

Unterstüßungen:
purch das Deutsche Central⸗Comité vor
der Constituirung des Verwaltungs⸗

Ausschusses .195,336. 17. —

„urch die Victoria⸗Rational⸗Invaliden⸗

Stiftung ebenso .9898,216. 20. —

zurch den Verwaltungs⸗Ausschuß selbst 81694. 12. —
insgesammt Unterstützungen —

iur diverse Kosten .. 2140. 16. 9.

zusammen 327388.5

‚Fiernach verblieb ult. Dezember 1871

Bestand
        <pb n="573" />
        Hie eeprere der dem Centralfonds während des 1.
duartals 1872 zugeflossenen Einnahmen und der gewährten
interstützungen ergiebt als Einnahmen:
Thlr. Sgr. Pf.
testand des Fonds am Schlusse des Jahres 1871 1,3386800. 4. 10.
nue Gaben . 76,480. 6. 8.
ertrate u.s mc. ——
zusammen
u Unterstützungen verausgabt 285,657. — —
nnß unter Hinzurechnung der bis zum Schlusse des
jahres 1871 gezahlten Unterstützungen mi F 325,247. 19. —
u Unterstützungen bis zum Ablauf des 1.
Znartals aus dem Centralfonds überhaupt
ahrt sandndnddd , 360004. 19. —
Der Gesammtbetrag dieser Untersiützungen hat sonach bereits
wa den fünfften Theil der dem Centralfonds zageflossenen
haben in Anspruch genommen, welche mit Ausschluß der aufge—
hrnmenen Zinsen sich auf rund 1,762,600 Thlr. belaufen. Nichts
stoweniger hält der Verwaltungs⸗Ausschuß an dem Grundsatze
, daß, da die Stiftung vorzugsweise dazu bestimmt ist, den
dpfern des Krieges die Fürsorge, welche das Land ihnen schuldet,
nzureichender Weise zu Theil werden zu lassen, bei Be—
nessuung der zu gewährenden Unterstützungen weder die Dauer des
hedarfs, noch die künftigen Bedürfnißfälle in Betracht kommen
zürfen. Denn das Statut bestimmt:

daß die Mittel der Stiftung, sowohl Capital wie Zinsen

dem Bedürfnisse gemäß verausgabt werden sollen.

Mit Rücksicht hierauf muß daher unausgesetzt auf die Be—
schaffung weiterer Mittel hingewirkt werden, damit es der Stift—
ung auch in Zukfunfl an den nöthigen Mitteln nicht fehle.

Wir leben der Zuversicht, daß es unseren Bemühungen und
denjenigen der Zweigvereine gelingen werde, diese Aufgabe zu lösen
und daß der bewährte Patriotismus des ganzen Landes uns hier—
bei zur Seite stehen werde.

WMoöoͤchte der Aufruf, welchen wir hierdurch wiederholt an alle
Deutschen richten, zu erneuerter Beiheiligung der ganzen Nation
an dem Werke der Stiftung führen, die nur eine Pflicht der Dank⸗
zarkeit gegen diejenigen erfüllen will, welche mit ihrem Leben und
ihrer Gesundheit uns die Einheit, die Größe und Selbstständ igkeit
des Deutschen Vaterlandes erkauft, mit Opfern erkauft haben, für
welche die nothwendig in engen und genau bestimmten Grienzen
sich bewegende staatliche Hülfe in überaus zahlreichen Fällen einen
nur unvollständigen Ersatz leisten kann!

Berlin, den 10. Mai 1872.
Der Vewaltungs⸗Ausschuß der Kaiser Wilhelms⸗Stiftung
für Deutsche Invaliden.
F. x. Ve, verantwortlicher Redacteur.
J Ehefrau von Isaac vorch, Kaufmann in
Bekanntmachungen. ge here
V—— Kaufmann in Gefle in Schweden wohnhaft.
Licitation Das Rahere auf den Geschanc, ud
SAA. 3. Consultationsbüreau L. Bechthold in
Vor unterzeichnetem kal. Notär Lim⸗D Ingber
„er in Zweibrücken werden im gericht- 5 G. Linder, k. Notar
ichen Aufirage abtheilungshalber öffentlich —
u eigen versteigert
J. Montag den 16. September 1872,
hotmittagzs 9 Uhr zu Heckendahlheim
jei Wirth Buchheit
232 Dez. Acker Heckendahlheimner Bannes
in 5 Parzellen. J
I. Am nämlichen Tage Nachmittags
uhr zu St- Ingbert bei Adiunct!
zchmitt:
26 Dez. Fläche enthaltend Wohnhaus,
zhweinställe, Hofraum und Garten gelegen
m Schaafweiher neben Johann Danzer
gitiwe und nachbezeichnetem Bauplatze.
4 Dez. Fläche enthaltend Wohnhaus mit
hflanzgarten gelegen am Hirteneck neben
)einrich Reitelstürz.
6213 Dez. Acker Bauplatz am Schaaf⸗
deiher neben Wittwe Adam Kohler, in 8
leichen der Länge nach getheilten Loosen
-diese 3 Item im Banne von St. Ingbert
III. Dienstag, 8. Oktoder 1872, Vor⸗
nittags 9 Uhr zu Neuhäusel bei Wirth
hussong:
88 Dez. Wiese im Banne von Kirkel⸗
deuhausel in 2 Parzellen.
Die Eigenthümer sind: Die Wittwe
ud Kinder des zu Spiesen verlebten Han⸗
xlsmannes Theobald Lion und leiieh⸗
ugsweise deren Repräsent anten nämlich
deffen Wittwe Lea Mayer ohne Ge—
derbe in Spiesen wohnhaft, II. dessen Kin⸗
r und beziehungsweise Repräsentanten
seifelben, als: 1. Babetta Lion, Ehefrau
n Ludwig Beer, Müller und Rentner in
*t. Ingbert wohnhaft, 2. Henriette Lion,
hue Gewerbe allda wohnhaft, Wittwe von
endel Beer junior, 8. die Kinder des in
ẽn Ingbert verlebten Karl Lion, aus dessen
ihe mit der in Albersweiler ohne Gewerbe
whnenden Wittwe Karolina Kahn, Namens:
dwina, Adolph, Michael, Fanny u. Bertha
on, alle fünf noch minderjährig und ver⸗
ieten durch ihre Mutter als ihre Vormün⸗
un und durch obengenannten Ludwig
n als ihren Beivormund, 4. Karoline
n, Ehefrau von Moses Weil, Handels—
nn in Merzig wohnhaft, 5. Fanny Lion,
hefrau von Ludwig Holland, Lehrer in
vmburg wohnhaft, 6. Mayer Lion, Han⸗
mann in Spiesen wohnhaft 7. Rosa
ion, Chefrau von Karl Victor, Handels.
uugn in Spiesen wohnhaft, 8. Sara Lion.

Burgeryulne Verein
Sonntag Nachmittag Jusammenkunft
im Vereins Lokale.
St. Ingbert den 14. Sept. 1872.
Der Secretär.
Sonntag, den 108. und Montag
den 16. d. M.
irchweihe
z a——pbach
wozu höflichst einladet
C. R. Grafston.

In J. Heuberger's Verlag in
Bern sind erschienen und in allen Buch⸗
handlungen zu haben in Landau bei
Eduard Kaufßler:

Das neueste

Komplimentirbuch
oder Anweisung zur feinen Lebensart
um in Gefellschaften und bei allen Gelegen—
heiten und Verhältnissen des Lebens sich
höflich auszudrücken und anständig zu be—
nehmen. Eine nützliche Gabe und noihwen⸗
diges Handbuch für Jedermann. Von E.
Celnart. Vierte, verbesseree Auflage.
z1 eleg. Umschlag in Farbendruck. Preis
54 fr.
Blumenkranz,
gewunden für die Freundschaft und Liebe,
oder Aufsätze und Gedichte zum Andenken
in Stammbücher und Albums. Dritte, ver⸗
mehrte Auflage. Mit 14 Stammbuchzeich⸗
nungen. In eleg. Umschlag in Farbendruck.
Preis 42 kr.
Grosze Auswahlt
in — Bett- und
Sophavorlagen, Seidenzeugen,
Pique- Tisch- Bett- und Pferdedecken bei
J. S5t. Ciolina &amp; Söhne
Ecke der Londanzrstraße in Zweikrücken.
Die Düngeryabrik Kaiserslautern
unterhält Lager ihrer als vorzüglich anerkannten
Knochenmehle,
Knochen-Superphosphate.
Kalidünger und Guano
bei J. J. Grewenig in St. Ingbert.
        <pb n="574" />
        Daseinzige Mittelzur Er—

haltung der Lebenskraft.

Die von Millionen von Consumen—⸗
ten in allen Erdtheilen anerkannlke
belebende Eigenschast der berühmten
Malz⸗Heilpräparate des Königl. Hof⸗
tieferanten Johann Hoff in Berlin,
bewährt sich fort und fort aufs Glän—
zendsie. Um meine nur einzig und allein
durch Ihr herrliches Malzextrakt⸗-Ge—⸗
fundheitsbier gekräftigte Gesundheit zu
erhalten, bitte ich um weitere Zusendung
davon. Lange, Stadtsekretair a. D. in
Reichenstein, den 10. Dechr. 1871. -
Die wohlthuende Wirkung Ihrer
Malz ⸗ Gesundheits Chocolade auf die
Gesundheit meiner Frau hat sich klar
erwiesen. Ich bitte daher ꝛc. Borg⸗
mann, Postsekretair in Berlin, Büsch⸗
ingsplatz 1, den 20. Dechr. 1871.

Verkaufsstelle bei Fritz Panzer⸗
bieter in St. Ingbert.

Landwirthschaftliches Fest in Zweibrücke
Donnerstag und Freitag den 19. und 20. September 1872.
Verloosung von Pferden, Rindvieh, gewerbl. und lgndwirthsaftlichen Gegenftände
Pferde⸗Rennen e e at e
Vieh- KuProdukten-Ausstellung, Ausstellung von land
wirthschaftlichen Geräthen und Maschinen (Fruchthalle).

Große Volksbelustigungen, Reunions, Jestball.
—ü⸗—
Um mit den noch vorräthige Sommerwaaren vollständigp
räumen, habe ich die Preise derselben bedeutend reduzirt und erlasse von jetz

Kleiderstoffe bunt Schottisch die Elle zu 14 Krzr.

desgleichen „ in schwerem Repps, 20,
desgleichen Alpaca in allen. Farben —W 18,
Unterrockstoffe gestreifte schönste Dessins 595
desgleichen halbleine 2
desgleichen do. in doppelter Breiten 4

Siamosen 25

Kölsch » 125

Herren Anzüge (Rock, Hosen und Westee ö l. 46 kr.

Arbeits Jacken und Hosen „1530,

desgleichen für Knaben .158, 12,

Kinder-Anzüge (complett) „ 25,30

Siamose Arbeitshemden „ 1 30,

Herren Hemden feinste „148,

Sommer:Buxkin in großer Auswahl ebenfalls zu herabgesetzten Preisen

serfe —α.
AII. Xfälzische Industrie⸗Ausstellung
in Kaiserslautern,
vom 14. Juli bis gegen Ende September 1872.

Bei allen pfälzischen Bahnstationen können Eintritts
—A
einfache Fahr-Billet 2 Tage giltig ist und zur freien Rüd
fahrt berechtigt.

Diejenigen Mitglieder der Feuer⸗
wehr“ von St. Ingbert und dem Eisen⸗
werke, welche sich für Einführung eines
kameradschaftlichen Gesellschaftsabends inte⸗
ressiren, werden zu einer Besprechung auf
Montag den 16., Abends 8 Uhr, in der
Wirthschaft von Carl Schwarz, Meztzger
söflichst eingeladen.

Mehrere Seuerwehrmänner.
obne Modicin.

rust- U. LUngen⸗
kranke fiuden auf naturgemussem
Wego selbst in verzweifelten und
von den Aerzten für unheilbar er-
clãrten Fallen radicale Heil.
ung ihres Leidens
ohne Medicinm.
Nach ialler Beschreibung der
Sranthait Jüheres brieflich durch
7T-⸗ALxert, Berlin
I-Strasse Nr. 23.

2

Das Centraleomite.
F —AE
W. Fuhrländer RNachfolger,
*2* — —
85 FRabrgasse S5 Frankfurt ann Hain.
Durch große Parthieeinkäufe und direkte Beziehungen aus den ersten Fabriken Deutschlands und Englands ist es mir möglich,
des bebeulenden Aufschlags sämmtlicher Arlikel, fortwährend zu den bisherigenbilligen Preisen zu verkaufen.
Die Preise sind nicht nach halben Meter, sondern nach Ellen berechnet.
Großes Manufakturwaaren Lager. Grostes Ausstattungs-Geschäft.
1000 Studh ẽ/ breite ächtfarbige, lila, rosa, gelbe, braune, Cattune, 500 Stück e/. breites schweres Leinen, fur Hemden und Betttücher
für Kleider und Ueberzüge, 9 und 10 kr. die Elle. 12 kr. die Elle.
200 Stuck ẽ/. breite ächtfarbige Glanz⸗Möobel⸗Cattune u. Cattune Grobe 21/2 breite Leinen, fur einschläfrige Betttücher, das Betm—
J mit Borden, fur Vorhänge, 9 und 10 kr. die Elle. Grobe 8 chne —— 3 144 kr. ve⸗
200 Stück 7 breite aͤchtfarbige Piqus⸗Cattune Brillantines en e unen gin gweiichleftihe Betttücher, das Ber
10 rr. 200 Stuck shnere beth wonene Bertdecken, für zweischläfrige Betten, de
zoo Suut bhtr. hunme achtsarbige frangösishe Jaconets und reh vlere Bettdecken, ur vonshtalchhe Bette
rgandis, in den brillantesien Dessins, 12 kr. die Elle. 200 Stück schwere weiß wollene Bettdecken, fur zweischläfrige Better
200 Stuck ẽ/. breiten feinen weißen Satin und Piqué für Unterröcke das Stück fl. 4.
und Ueberzüge, 12 tr. die Elle. 500 Stück schwere grau wollene Bettdecken, das Stückfl. 230. bis s.ꝰ
300 Stück 5/ breites ächtfarbiges Bettzeug, meistens türkisch⸗ roth, 15 500 Paar schwere weiße Piqusdecken, fur 2schläfr. Betten das Stuckfl. 2.30
kr. die Elle. Victoria-Decken mit Franzen fl. 8.
Schweren schwarzen Moireens für Unterröcke, 22 tr. die Elle. 100 Dutzend weiße leinene Tischtücher, 22/3 Ellen dang, 2 Ellen bren
io/ breiten englischen Waterbroof für Regenmäntel, 45 kr. die Elle. das Siück 45 kr.
do mit Franzen 54 kr. 300 Dtzd. weiße rein leinene Damentaschentücher, das Dßd, I. 2.*
io/, breiten guten Buxkin fur Hosen, Westen unb ganze Anzuge, fl. 1 Broße rothe Cachemire Tischdecken das Stück fi. 1. 45 und fl
3o kr. die Elle. Frohe rothe Cachemire Comodedecken, das Stück sl.1 und s.)
Große Aswahl Fußteppichstoffe, 15 kr. die Elle. iõ / Ellen breiten reich ramagirten Worhangsmull mit Bogen, 14kr.
Glalten roth wollenen Unterrockstoff, 15 kr. die Elle. Prima Torun grau, weiß, schwarz, J kr. die Elle.
Schwarzen Pri und Alpacas, von 15 kr. an. Lama, Flannell, Thibet, Cachemires, Unterrockstoffe⸗
Schweres blau Gedrucktes, 12 kr. die Elle. allen Farben und Qualitäten billigst.
Jule wollene Kleiderstoffe Croifẽe, Popelines, Chiné, Mohaires, Tischtücher, Handtücher, Servietten, graue und gelbe ga
Grosgrains, von i2 kr.an fervietten, Barchend, Zwillich Lederleinen, Strob
für Confimanden: Feine weiße Organdis für Kleider, die Elle 12 kr. I sackleinen zum Fabrikpreise.
Zuster saͤmmtlicher Artikel sende in reichster Auswahl franco per Bost.
RNuch die kleinsten Aufträge werden, wie bisher, bestens besorat.

4—

Redaltion, Ime iit Verlag von F. Xx. Die metz in St. Ingbert.
        <pb n="575" />
        Sl. Ingberter Anzeiger.

r

— — —
der St. Jaaberern — oer (und das mit dem Haupiblaite verhundene Anierhaltungsblait, mit der Dienßtags⸗ Dounerstags⸗ und Sonntag
eammer) erscheint wocentlich diern al: Diensta g. Donner sStag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Kryr. oder
18 Silbergr. Anjzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet. J
* J — — 5 8 —— — — —
2 —08 — ——27
M 146. —— Member 4141872
Deutsches NReich. Zat.Der zugefügte Schaden ist beträchtlich und wird es hof—
Mänchen. Die zum Vohlzuge des Reichsgesetzes über die dentlich den Gerichten gelingen, den elenden Thäter zu ermitieln,
zesuiten von den Ministerien des Innern und des Cultus getrofs der 18 wagen konnte, auf eine so rohe, unmenschliche Weise sich
jenen Anordnungen enisprechen vollständig der vom Bundesrath an unschuldigen Thieren zu vergreifen. (S. W.) 53
egebenen Instruction; hervorzuheben ist solgende Bestimmung: F.Eine Massenauswanderun g aus dem Konigreich
Richtbayerischen · Angehdrigen des Ordens der Gesellschaft Jesu Sach sen nach Michigan (Nordamerila) ist in der Vorberei⸗—
sder Aufenthalt in Bahern in der Regel nicht zu gestalten. tung begriffen. Wilh. Ehreg, Müller, in Dresden wohnhaft, beab⸗
deinem Jesuiten ist die NAufnahme oder Naluralisation gemäß 8 6 sichtigi, sich mit einer Colonig von 200 300 Familien, welche
des Keichsgesetzes vom L. Juni 1870 über die Erwerbung und möglichst allen Gewerken angehören sollen, dort qnzusiedeln und
den Verlustder Bundes. und Staatsangehörigkeit zu ertheilen ziedes eine speciell sächsijche Colonie zu grüͤnden· 38,
derartige Gesuch eines Jesuiten is vielmehr zunachst dem Staats/ FJDer Bischof von Euch st a d t, dem, obwohl er ein An⸗
ninisterium des Inueren vorzulegen ····. hänger dee Jesuiten, doch die jesuitische Agitation in seiner Diocese
München 12. Sept. Gestern ging eine kleine Abtheilung zu fehr überhand nimmt, hat an mehrere Geistliche, welche sich be⸗
krsaßmannschaften des 16 Infanterle Regiments gur Ablosung onders eifrig zeiglen, den Befehl ergehen lassen, sich von der Lei⸗
zon nn Resexbe übertretenden Leuten nach Frankreich abdre ung sogenannter katholischer Volksvereine zurückzuzichen und über⸗
Soldaten des 1. Kürasfier⸗Regiments gingen mur 8 Pferden fuͤr haupt jeder firchlich⸗ politischen Agitgtion sich zu enthalten.
ie Feldgendarmerie der II. Division, acht Pferdewärter der Equi⸗ . Münche nm. Bei einer in dem Dorfe Burkheim (Obecr⸗
ation mit ebenso vielen Pferden flir Offiziere nach Charleville. franken) abgehaltenen Tanzmusit entstand ein Raufhandel, bei dem
*Nach æeiner detailirten Zusammenstellung des Militär⸗Wochen- in Bauernbursche eine derartige tödiiche Wunde erhielt, daß er
lattes“. detrugen die bei der Haiser⸗Parade in Berlin ausgerückten jast unmittelbar darauf in der Scheune, wohin er gebracht wurde.
kruppen in Summa Summarum 23,868 Mann mit 64 Geschützen ohne daß man für nöthig hielt, ärztliche Hilfe herbeizurufen, ver
—VVVo star den schied. Die Tanzmusik wurde ganz gemüihlich fortgesetzt uud ließen
66,Offiziere, 2805 Unteroffiziere, 1867 Spielleute und 18.421 sich die Gäste in ihrer ausgelassenen Heiterleit durch diesen Vor⸗
dann, sowie 56,802 Pferde. fall nicht siören. Das Bezirksßamt jedoch fand die Sache sehr
München, 12. Sept. Der König hal beschlossen, die Be⸗ ungemüthlich; durch Verfügung hates den Bewohnern bes ge⸗
mmungen über die Dienstesverhältnisse der Landwehr. Reservisten nannten Dorfes die Abhaltung von Tanzmusiken auf die Dauer
c. und Beurlaubten einer Revision untersiellen zu lassen und von fünf Jahren untersagt.
verden daher alle den neuen detailirt gegebenen Vorschriften wide· 7 Die Generaldireclion der bayerische Staatsbahnen
otechende frühere Bestimmungen aufgehoben. Die neuen 80 Druck und der Verwaltungsrath der bayerischen Ostbahnen sowie über⸗
eiten ausfüllenden Verordnungen regeln die Organisation der Jaupt fast sämmtliche Bahnen im Verein des deutfchen Eisenbahn⸗
dandwehrbehörden für das Konigreich Bahern und die Dienstver verbandes haben nunmehr für die Besucher der Wiener Welnaus.
jältnisse der Mannschaften des Beurlaubtenstandes. Den Verord tellung eine Fahrtaxermäßigung von 50 Procent für sämmtliche
ungen beigegeben sind zahlreiche Schema's von Listen für di— Wagenclassen bewilligt.
andwehr⸗Vezirks⸗Kommandos. F.Bielefeld, 6. Sept. Laut telegraphischer Nachricht
Eine Anzahl Straßburger Damen, die noch an aus Wiedenbrück ist ein Geschäftsreisender, Namens Osterbagen,
zrankreich hängen, haben dem Neujahrsgeschenk von 18,000 Fres den Wunden erlegen, welche er meuchlingft empfing. In einem
as fie vor 8 Monaten Hrn. Thiers übersandten, neuerlich wieder Gartenkoncert bei Wiedenbrück hatte sich der Ermordele gestern
ine Gabe von 66, 000 Francs folgen lassen, die zur Beschleunig. erlaubt, über die Unfehlbarkeit des Papstes zu spotten. Ein Fana⸗
ing der Befreiung Frankreichs dou den deutschen Occupations⸗ tiker folgte ihm in die Stadt, und stieß ihm, bei einer dunklen
tuhhen verwendet merden snlsen Straße angelangt, dre imal ein dolchartiges Messer in den Rücken
und enifloh. (W.)

., Mord.). Der Glasbläser Heinrich Rungas aus Sulz-
bach bei Saarbrücken, welcher mit seiner jungen Frau seit Jahres⸗
frist in Annen wohnt, war vor einigen Tagen in Dortmund ge-
wesen. Hier hatte er uͤber den Durst getrunken und ein Dolch⸗
nesser gekauft. In der Trunkenheit fing er mit seiner Frau einen
Streit an, den sein älterer, mit ihm uler einem Dache wohnen⸗
der Bruder schlichten wollte. Darüber erzuͤrnt, zieht der trunkene
Heinrich sein Dolchmesser, sioßt es se nem Bruder in die linke
Seite und reißt es aus diejer so heraus, daß die Eingeweide
Jerausdringen. Hierauf schleppt das irunkene Ungeheuer den ster-
henden Bruder nach der Treppe des zweiten Stockes und süürzt
hn von hier nach dem Hausflur, wo dieser verscheidet. Nach
dieser That flüchtete der Mörder nach Wilten, wo er, eben im
Begriff, seine Flucht auf der Eisenbahn fortzusetzen, verhaftet und
in das Gefängniß zu Dortmund abgeliefert wurde.

twBexrlhin. Die hiesige „Staatsbztg“ schreibt: Die Re—
herchen nach dem Verbleiben des Böcklerschen Kindes haben die
Iufmerksamkeit der Behörden neuerdings wieder auf mehrere Zi⸗
Jeunerbanden gelenkt, die ein förmliches Gewerbe daraus machen,
dinder zu kaufen oder zu stehlen, um diefelben zu ihren Schau⸗
dellungen auszubilden und zu benutzen. So bringt das Central⸗
dolizeiBlatt in seiner neueften Nuͤmmer nachfolgende Bekanntma⸗
pung: Eine Künstlergesellschaft K., die Ende Junj und Anfang

Juli d. J. in Poin. Lissa und Umgegend Theatervorstellungen
jegeben hat, steht in dem Rufe, Kinder zu kaufen, um sie zu ihren
Schaustellungen auszudilden und zu benuhen Da sid bas

ermischtes.

fKaiserslautern.“ Die Ausstellung wird am 30.

behtember geschlossen. Das Centralcomite hat die Bestimmung
kkroffen, daß für die letzten 14 Tage am Donnerstag, Freitag und
amstag ermäßigte Eintritispreise von 15 kr. für Erwachsene,
jtt. fur Kinder erhoben werden,
.Speier, iI. Sept. Gestern Abend ist Bischof von
saneberg von Straßburg her hier angekommen, er wurde von der
heistlichkeit und den Mitgliedern des Festcomite's am Bahnhofe be—
rüht und von denselben feierlich in fein Absteigquartier geleitet.
sr Diedesfeld, wo, wie an anderen Stationen, der Hr. Bischof
n der Gemeinde festlich empfangen wurde, hatte er sich zum
besuch des Pfarrers einige Zeit aufgehalten. (Sp. Anz.)

GEin ganz probates Miltel.) Der Stadtrath von Speyer
nenm der doruͤgen Gewerdschule tüchtige Lehrkräfie zu erhalien
ih. zu gewinnen, beschlossen, jedem Lehrer der Anstalt eine Perso
mulage von 300 sua fur das Jahrzu gewähren. Bisher be⸗
ien die Lehrer einschließlich eines siädtischen Zuschusses von 100
sir örtheilung von Unterricht an der Foctbildungsschule einen
tiang?gehalt von 1000 fi. (Sp. Anz.)

Steinfeld, 10. Sept. Gesteen Abend zwischen 9 und
Ahr wurden dahier in einem mit etwa 200 Stück Schafen
mülten Schafpferche nahezu 50 derselben theils so gestochen und
Wlagen, daß 13 Stück davon todt gefunden wurden, 12 weitere
ert. geschlachtet werden mußten, und das Leben der übrigen in
he der Verwundung in Frage steht. — Die Schafe gehören
n herrn B ar tzz von Aunw iler. der sich heute hierher begeben
        <pb n="576" />
        Juni c. verschwuadene Kind Anna Bökler möglicherweise bei daß auf die Ermittelung oer Anna Vockler eine Belohnung b“
der Kr'schen Gesellschaft befindet, so wird um Vigilanz auf dieselbe 300 Thlrn. — ausgesetzt ist. —Das Kind hatte kurz geschnittenes
ind Benachrichtigung von dein Resultat ersucht. Bei⸗einer anderen blondes Haar,? blaue Augen und eine qtark gebräunte Gesichtsfarbe
Zigeunerfamilie, die aus denn Kainmerjäger Rea zwei Frauen und Besonders lenatlich?ist dasselbe an einer unterhals der linken Brufi
wei Kinder besteht, soll das Bockler'sche Kind chenfalls und war lwarze befindlichen Schnittnarbe. Daͤs Kind, welches hoch⸗ und
n der Gegend von Hannover gesehen worden setn. Die R'sche Flaudeutjch spricht, irug ein roth-buntes shottisches Kleid, eine
dande wolte sich in Magdeburg mit den Zigeunerbanden S. und zthliche Schuͤrze, einen braunen mit schwarzem Sammet garnirlen
80 vereinigen und dann nach Süddeutschland ziehen. Es wird auf Strohhut, weihe Strümpfe und schwarze Lederstiefe..—
e diese Zigeunerbandan aAufmerksam gemacht und dabei- bemerlt IVe—„„. verantworilicher Redactenr.
Bekanntmachungen. WinterBuckkin, wollene Hemden,
22 e 28 * 2 —
Miobiliarversteigerun Vrufteinsätze, Gesundheitsjacken, 4448
Montag den * l ag des ug Gardinenstoffe, Draperieen, J—
— Wweiße leinene Damentaschentücher
det Obermühle, Jäßt Herr d— — * reichster Auswahl bi.. ne
Muͤller, von da Umzugshalber öffentlich auf / 66 0 2644
— 5 e Wpru α — —* J. St. Ciolinad &amp; Söhne
dharta banc, 1jnspännigen“ und'zꝛz * 4423
— — Ede ber Landauerstraße in Zweibrücken.
1 Walze, Pflüge jeder Art und Eggen,
Windmühle Kartoffelmühle, X Had-
elmafchine, T Kartoffelausheber, Heue
eitern und Diele, 2 Brandweinkessel mit
Schlange, 8. große Braͤndweinlagerfäfser,
perschiedene DelfasserBuͤtten Stander
— — Pferdsgeschirr,
elten, Zgroße Decimalwaagent. 2 tleiner⸗
Waagen,1Hobelbank, vers chiedenes
Schreinerwerkzeug. sodann 1Secretait
Zrinladen. Beltthig amb Gelilch, Tische,
Stuhle bb Bänke, Küchengeschirt, übet.
haubt Haus⸗,“ Fuhre und Adergeräthe
et Ait u 4*
mus Aöftiggt —J .
Das Gesthaͤstserund Confultationsbuͤrcan
e. Bechthold in St. Ingbert.
TCCCCCC.. ⏑—— -
Burgerhülfs⸗Verein.
heute Na hmitlag Zusaminenkunft
im Vereius Lokale⸗· ö B.
St. Ingbert den Ib.nSept. 1872.
Der Secretär.

5 “
—
* Erprobtes Haus mittel. w8
Bon vielen lürztlichen Autoritäten feit 17 Jahren empfohlen gegen veraltelen
Husten; andauernde Heiserkeit, Verschleimung, Keuchhusten, Katarrhe, Ent
unbung des Kehlkopfes unde der Luftröhre, aeuten und chronischen: Brust⸗
uind Lungen-Katarrh,“ Bluthusten, Blutspeieniund Asthma.Giehe Aled.
Dr. Rud. Weinbergers, pratt. Arzt in Wien: Krankherten der Athmungs⸗
organe“. Leipzig bei Gustav Brauns 1863. 5 54
, Nur allein ächt zu haber:* *
d ein Stt. In atb ert bei IJ. Friedrich.. 3
22 —3 133.
Gesaugver ancordia
3 uean 2 4 6
—— AXXX 5
Ednnlag den I8.,Septeniber 1872
im Seufert'iche Saale
63 8 mu

— e

Frische Citronen
Sardelien-Capern--
Mandeim mit und ohne Schalen
53 Friu —öE

ö————

Dirjenigen, Mitglieder der „Feuer⸗
vehne bon St. Ingbett und dem Eisen
verle, welche hhe Einführung dines
Amerodschaftlichen Gesellschaftsabends inte⸗
essiren, werden zu einer Besprechung auf
Montaͤgden 16., Abends 8 Uhr, in der
—
üflichs eingtladen. . 5

Mehrere Feuerwehrmänner.

—
Doeor Regenerator
(odev Iειιενιαιααν)
seit Jahren das bewährteste,“ beste
Mittel gegen allgemeine und spetielle
Schwãchezustäude, Magen gedärm⸗ und
Leberkrankheiten, Hämorrhdiden, Erg
bruͤstigkeit, Milzkrankheit, Flechten æ.
iowie alle Krantheiten, die don det-
dotbenem Blute und schlechten Säften
herrühren. Der Lebenswecker“ be⸗
fördert die Verdauung, reizt den Ap
petit und bringt neue Lebenslust in
en erschlafften Korper, er ist beson⸗
ders im kecnischen Alter zu empfehles.
Zu haben per Flasche zu Ifl. IOh..
30 San. ba P. Zevp in St

ECE 6

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intergefälliger Mitwirkung deß Viokinisten
Ain Auguͤst Wies und, des Hun.
Rendlme sters Wertensohn
Entteer Person 30 ir.)“ Familienbiltete
I3 Personen st. U.n12. und Milgiieder
Person 18 lr F
Anfanges Uhr. Ende 7 Uhr.
Billete sind bei den Herren Fraͤz Appre—
die reins, Johann Mardotite, jun, und
on 135 Uhr Abends an der Kasse zu haben—
Der Ausschuß.

einste: mariiartern

8 *

»t vieanter Sauce 6
—

J 0 Oο
Gicht⸗ Rheumatismus⸗ Vtageukramt
ind Hammorhoidalkranke heilt
Hr. Müuller in Frankfurt a M.
Sendenbergitr k suroroĩnelie ratis san
Srault surter Börse
vom 13. Sept. 18723
Breußische Friedrichsddor. 9 57/ 6
Jistoien. .2 40-40
andische 10 fl.⸗Stucke⸗. 8 88-6
Hucaten 3486
OFrancs⸗Stücke d 20-21
xkinglische Souvereigns .“—11 11
Dollars in Goln. 2 23
Ae i ie ele von enmes in St. Inabert.

Den Herren Bierbrauern Küfern,
Weinhändleru, Wirthen ꝛxc.
—
Fäßer biß 1000 Liter ft 124 tr.
jis 5000 Liter fle2. Schla uchbürsten/
SZpuntenheber, Spuntenheberschrauben,
Trubsäcke für Bier, Weinfiltrircpparate,
Transportgührspunten, Gährbüchsen,
Bentilspunten u. s. w. Kleine Beträge
pr. Nachnahme · I
3BGebr. Schieber

in Eslinger (Württemb.!

in der Hanpistrate — t.

gelegenes zweistöckiges

vohnhaus

Dobnhaus

nit Stallung, Hofraumu. Pflanz

garten ist aus freier Hand zu verkaufen.

Naͤhere Auskunft bei K. Förster Brau⸗
neister in Et. Johann.

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2 3 —55* — —8 2 2 32 2925 —
33 8——* 755 3 283333388
— —— — 2— 28587* — * 23238
2 2 2 2 * 525277 — —* 25
* — ————— . 38 53 p
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— 259823 7—383 555553 — 52 —605323 ——————
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8 —— — 83236
3533858 3— 336
240 28 72 722 5 —* — 2 — 52 — —22 22
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8* —81 ö*— —;353 — —— 7. 72 7 32. 5æ 3 2222
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* 88227535 52 5552 3—
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38333357 —
— 355385 322383838
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2* —5 362753 35 5385
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320 22523 595232 2 3 2028 SS83
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553* 25353 — 353322 5 * 53558 28* 32838
* ——33 2233 2 583233 * —— 2 —2 *2*239333
2* 83 358* — m57534 7 —B—— —— ** 328
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258 5 a 2 5 — — 5
2*8 5228* 33
— —. 3355283533383 232
——— Sz535. 27 B83 5558 288. 2252
253 J —— 2
3*83887 23 225 7 ã 3* 235233322 3 2 2. 5 2288
* 3*7 7 X 2
235 33283233 2 73 23 23*5. ——— 28858383. Is* 9
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53 2 — * 532 233327 2 — 223233— — 555383 3. 3*
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2 —— — 355255 5 52 8 2*73 2.
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253338 27* 2.* 53522337 — 3552 53553283 2.2 2882 —*
53485 5333 238 55852338 2555588 *58233 225
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223823 228E5 —— — 7 7 52233638333
2825 293 — 5323353 52*23 2 7* Si 3z328 585 3327755.
5523 3383 2 * 253 *33333573 2*5553588 22
8 82— 2.3 —— 22573 — 525—553885 32 2*55 278—3
258 —— —— — 7 358 5 55253. 8 — — 3 8
—2355 —— 0 2. S. 28* 23 *533 23233233 2 287228 2
— 3 235 58 — 2. 2*8 2 2777 22635 s8323253. a3 258 23885
2 2. 5232 ——3 b —72 2253 83385 52238 5225887
72 232333
—— ** —5—— 22 ß n 2 —5 5* —— 2 —
538 32363* 7 2335333 3 25 5.25 523233537 2. * —
223 2 22 2 S. 5 —23 * 2 7? —A —
258832c6 —— —— — — —J 2383—83338
A— 283 533 *
—A — 555555335588 —
*5272
3

22 8335* 23.3 252. 5588353
22 5. 32 5. 22. 32 23 J D
—— 8 —— — ——— 2 4 *25 J

352— 3 — 33 8 382 78 2
53277* 2 * 3 5. .33. . 32 2228323 —A 2*8* 3 3
2 — —A— —— 222 32 — * *
ñ2*272 —A— 8* — 553. 2 3 3 438

380 235553 — 233 —2 *38368* 85 —
— 3 28 2 10
2855 85 3 838—33 2533 2532.
z 3 338 8838 83838
* 2* 57 2233232. 3 — 22 2 3. —D — 8
—— 3—38 32 33 2

z»758 * 3 532 3 — 2 — 22
—— 35—3 332. 53553233335-35 —2—58
2— 3 ——3 2—83 3— —3332
38 5 325332.83533 6 3—,2— 8
T923 —3 352.2 32 2— 33 6
—*38 338 33 3 83—33

* — 73 3 2 3 — D
— 8 5 233 8 — — X .

2 —— * 3 8 2 * RA 3
3588535 8388388 3333335352 258 3*
5—2 —— 33 3382333337 —555
535 —3323„3552 33 37 223333 583988

85 855533 15383 2 33222 38383 2

58 323 308 7 — 2.3. 2 55353 2 32 5 2

—— 2358 — 5334 ——328 *

2 — ug — — —— —* —3325 53 2 —* —S

22 —— 22 8 5 5. 53. 5 533* G 2B*8* *

5* 55—3533023 53332. 73258 J 39

2* E 12 22555 —XAA 5827

A52 *8 32333 5385— 55 23533—

22 733—53332328 535
— 2332
35383 3 35 —755335 5323333833355
55 —2 335333—
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332. 2 35— 533. 33; 353
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3353 33 —332333 323835
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— 2. 5 S
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3. 7 223 ,833535 —8778
582* S— — 32 798 63 3232— 3— *
222 B 3—323 235325. e 3
2353393 7 * 5c. 5 23228358 5* 51125*
323232 —— 8B8. 5 22 15
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248 s 2 3 5 3 —32 2 2.
2338838 328
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3* * 7 25553*5232
7*7 8* ⁊ 2 22 28
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Sl. Ingberler Anzeiger
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maghy MJùb
—— lll.
der St. Angb rrera snei g er und das mit dem Haupiblatte verbundene Nnterhallunzzblatt, mit der Diendtags ⸗· Donnerstags und Sonntag
tummer, erscheint woͤchentlich sv i er nal: Dienstag, Do nnerstag, Samstag und Sonntag. Abommementspreis dierteliährig 42 strzr. oder
— 12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Arzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnen.
— — — — — — — — —
3 55 *7 7
147. Dienstaa, den .. Septembet
—
Deutsches Reich. , bvelches in rapider Weise um sich griff und in verhältnißmäßig
Muünchen; 14. Sept. Hert v. Lerchenfeld ist. wie aus urzer Zeit außer dem Dachstuhl und dem oberen Siock der
uverlässiger Quelle verlautet, von der Candidatur um das Por Brauerei und des Garten⸗Etablissements noch die Dachstühle zweier
eefeuille des Kultus in dem d. Herrn v. Gasser zu bildenden Mi⸗ daranstoßenden Häufer in Asche jegte. In der rasch hinzugeẽilten
nisterium zurückgetreten; der dem letzteren vom Könige zur Vor- dilfe unjerer refflich organisirien Feuerwehr ist es zu danken, daß
legung einer Ministerliste ertheilte Auftrag ist noch nicht zurückge⸗ das Feuer auf diesen engeren Herd beschräult blieb. Das zerstörte

ommen. (T.P.) .* Material wird wohl versichert sein⸗ pits. — 33
Karlsruhe, 10. Sept. Ein Sensations⸗Gericht, das 13 der Sitzung des kgl- Polizeigerichts Grünstadt
seines Gleichen sucht, verzeichnet die .N. bad. 8.“; Dasselbe besagt vom 8. lauf. Mis. wurden 16 Sonntagsschüler von Tiefenthal
nicht weniger,?“« als daß gelegentlich oder in Folge der Kaiser-Zu⸗ wegen Besuchs öffentlicher Tanzmusik zu je 1 Tag Haft verurtheilt.
sammenkunft das Großherzogthum Baden eine Standeserhöͤhung Maraheim, 12. Sept. Gestert fand die Probefahrt
erfahren und zu einem Königreich vorrücken werde. Mancht fügen auf der Strece Monsheim⸗Macnheim' statt, ünd äst dieselbe. wie

jei, daß eins gonvernementale Vereinigung des badischen Landes ich hore, befriedigend ausgefallen. .αιö Pf p
nin Elsaß und Lothringen eintreten werde. Das würde auf der 7L4mbre cht, 14. Sept. n Die Färbere der Laubrechter
inen Seite Rangerhöhung und auf der anderen Seite Einverlei- Färbereigesellschaft, 17. Manur stark, stellten heute die Arbeit ein.

zung in das Reich bedeuten, und das Räthsel bezüglich der Abr —ze —3——65
retung der. Eisenbahnen wäre dann gelöst. » Uebrigens frage man7 Wir werden anf 2 weitere Paragraphen der neuen Eise n⸗
ich jetzt nux noch,, wie viel für die Eisenbahnen gezahlt werden dah nbetriebsordnung aufmerlsam gemacht, welche für
vird. Die Einen dehaupten, der Kaufpreis betrage 210 Millionen das reisende Publikum von Interessen sind. Sie lauten: „Die⸗
Zulden, die Anderen 8388 Millionen. Wieder andere behauten, enigen, welche bis 58 Minuten vor Abgang des Zuges noch kein
daß die Kaufunterhandlungen mit einem Privat⸗Konsortium abge- Billet gelöst, haben auf Verabreichung eines soschen keinen Anspruch.“
zrochen feien — blieben also immerhin das Kaiserreich auf der Ferner: „Das zu entrichtende Fahrgeld ist abgezählt bereit zu
inen und das Königreich in spe auf der anderen Seite als die halten, damit Aufenthalt durch Geldwechseln vermieden werde.““
noͤglichen Contrahenten. J F Wiesbaden, 11. Sept. Hiesige Geschäftsleute erklären
Ber hin, 14. Sept. Der Kaiser, der Kronprinz und Prinz im heutigen Tagblatte, holländisches Geld von morgen ab nur
darl find heute Abend 910 Uhr von Marienburg wieder zurück⸗2 pCEt. unter dem Nennwerthe annehmen zu wollen, und sordern
jekehr. die übrigen Geschäftsleute auf, sich dieser Maßnahme anzuschließen

und so dem Wechslerunfug zu steurrn. —
. Mainz, 12. Sept. Die Bewegung gegen die Annahme
der holländischen Gulden hat sich jetzt auch in Mainz Bahn ge⸗
brochen; im heutigen Tagblatte laden eine Anzahl Gewerbtreibende
zu einer Besprechung auf heute Abend ein.

t. Winkel, 10. Sept. Heute Nacht wurde hier ein schreck⸗
icher Raubmord verübt. Fräulein Leydecker, eine aͤltliche Person,
welche mit einer Magd ein ziemlich isolirt stehendes Haus am
Rhein bewohnt, wurde heute Morgen im Bette mit einer Axt er⸗
mordet gefunden. Der Kopf ist ihr eingeschlagen, ihre Möbeln in
wei Zimmern sind sämmilich erbrochen. Die Räuber scheinen es
nur auf Geld abgesehen zu haben.

.Crefeld, 11. Sept. Eine Zigeunerbande wurde gestern
zegen Abend in Linn verhaftet, die ein kleines fremdes Maͤdchen
Anna Böckler ) von 4-5 Jahren mit sich führte. Das
Zind hat auf Befragen erklärt, daß es sehr weit von hier zu
hause wäre. Die Bande wurde unter Mithilfe mehrerer Bürger
nach Uerdingen in's Arrestlocal abgeführt.

fUnglücksfarl.) In der Nähe von Coulmiers
im Departement des Loiret (Fankreich) hat sich vor einigen Tagen
ein schrockliches Unglück ereignet. Ein Bauer, der mit seinem Sohne
ein Fuder Stroh nach dem Markte fuhr, nahm unterwegs fuͤnf
junge Mädchen von 10 bis 15 Jahren auf ihre Bitte in seinen
Wagen auf. Vier setzten sich auf das Stroh, die fünfte neben die
Führer auf die Bank des Wagens. Durch Unvorsichtigkeit des
Bauers bei Anzünden seiner Pfeife gerieth das Stroh in Brand,
das Pferd ward scheu, die beiden Bauern sprangen vom Wagen,
um das Pferd zu halten, aber es gelang ihnen nicht. Das Pferd
ging mit dem brennenden Wagen durch und ersi als es endlich
gestürzt war, konnte man den unglücklichen Kindern zu Hilfe kom.
men. Vier derselben aber waren so verbrannt, daß sie ihren
Brundwunden unterliegen mußten. Die Fünfte, welche auf der
Bank gesessen hatte, ist davongekommen, jedoch mit verbraunten
R

fBrüfssel, 13. Sept. Einfurchtbares Unglück
zat sich in der Kohlengrube „Vonne Foie zu Haren g in
der Provinz Lüttich zugetragen. Die Ursache wird in dem Ein—
bruch von Grubenwassern gesucht. Man spricht von 50 Opfern.

——— 6r. J.

* 7 Demeilt verartveri 77

Frankreich.

Paris, 14. Sept. Thiers kam in Habre um 9 Uhr

Morgens an. Enthusiastischer Empfang. Zwei englische Fregatten
ind gestern in Havre angekommen zur Begrüßung Thiers.

Havre, 14. Sept. Der Maire hat eine Ansprache an den
Präsidenten der Republik gehalten, worin er Namens der Bevöl—⸗
lerung der Stadt Havre den Gefühlen der Dankbarkeit, von welchen
zie letztere gegen den Präsidenten beseelt sei, Ausdruck gab und
)en Präsidenten ermuthigte, die Republik zu begründen. Thiere
danlte und sprach sein Vertrauen in die Größe Frankreichs aus
Wie verlautet, werden gleich nach dem 1. October alle Ga—
eeren und sonstigen Sträflinge, welche aus Elsaß⸗Lothringen ge—
zürtig sind und nicht für die französische Nationalität optirt haben
an Deutschland abgeliefert werden.

Schweiz.

Genf, 14. Sept. In der heutigen Sitzung des Schieds⸗
erichts verlas Präsident Sclopis das Erkenniniß, demzufolge
ẽingland zur Zahlung von 15,500,000 Dollars in Gold verur⸗
heilt wird. Der Verireter Englands, Hr. Cockburne, verweigerte
zie Unterzeichnung des Urtheils und gab diesbezügliche Erklärungen
ib. Zu Chren des glücklichen Ausgangs der Conferenz wurden
22 Kanonenschüsse geiöst. Sclopis hielt eine Schlußrede, welche
nit Befriedigung aufgenommen wurde. Die Engländer reisen am
MNontag. die Amerikaner am Dienstag ab.

Amerika. 2**

Newyork, 13. Sept. Aus Baltimore wird die
zahlungseinstellung fünf großer Häuser gemeldet. Die
esammten Passiva derselben delaufen sich 83 auf Millionen. — Grant
jat Lorena Brentano zum Konful in Dresden ernannt.

Vermischtes.

F Der Stadtrath von Zweibrücken hat den Beschluß
geßt. den Lehrern an der Gewerbeschule eine Personalzulage von
200 fl. im Würdigkeitsfalle zu gewähren.

Dem Vernehmen nach ist ector Fisscher in Zweibrücken
uiescirt und an dessen Stelle Professor Dr. Autenrieth in Er—
angen berufen, ferner der Studienlehrer Kissenbeth von Reustadt
md. A. nach Zweibrücken versetzt worden.

FKKaiferslautern, 15. Sept. Gestern Abend ums
r bhrach in der S ch u ch'ichen Bie branerei dahier TFTeueraus
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        Bekanntmachungen.
Bürgerhereigs⸗ Kraͤugchen.
Morgen, ne Abend Insammen⸗

unft in der Heusse r'schen Brauerei.

Bekanntmachung.
Madchstehende, auf der igl. Sleinkohlengrube St. Ingbert lagernde und;
Grubenzwecken nicht mehr drauchbaxen Gegenstände, nämlich: *
Walzeisen. Eisenbleq
Kilogramm Nilogram
383 Stück große und 18 Stückkleine Flachschienen vom alten
Pumpengestänge der Wasserhaltungsmaschine Nr. 1 circa
1Saugrohr und mehrere Verbindungsrohrstücke von Dampf⸗
kesseln eirctaa eü 87*
J Mehrere Stücke von abgebrochenen alten Blechkaminen circa
te 12 alte Vorwärmerrohre und Rohrstücke von Dampfkesseln circa
Eind nuchtige 8 älte Dampftkesfel und Stücke von solche.
J 35 usnn ollen im Sudmisssonzwege an den Meistbietenden beräußert werden. Die gen anne
Dienstmagd. . Begenstände und Verkaufsbedingungen können bei dem Materialrechner zu St. Ing berter
die alle haͤusliche Arbelten verrichten kanun, grube eingesehen werden und sind Angebote auf fragliche Gegenstände verschlossen un
erhält eine gute Stelle gegen etnen Monaiss, gehörig bezeichunee — —
lohn von Sedis 8 Thlr, bei vbis Donnerstag den 26. September 1872, Nachmittags 2 Uhr
Joh. Jak Hofmann.duf den Bureau des uͤnterzeichneten Amtes einzureichen. n
J drichuiche ihat e e St Jugeen den 14. Swptenber 1833. 3
— — — ——⏑—— —* —J—— 24e! — *8 *—3
Ssü66 4 Das kgl. Bergamte
in gut erhaltener Flügel ist: villig hn er J. Kamann.
Dcäc Anzeige und Empfehlung.
CRXCAGAGG.C AA. e gIchebringe hiermit gir allgemeinen Kenutniß, daß ich mei
Frische Citronen Mannfahtur- Waaren-Geschäft
Sardollen- Capernn-3 uu eroffutt habe, und mache anf meine ferligen Kleider als: Jaquets,Joppen
MAandeim mit und ohne Schalen döckenr Hofen und Wesien, im allen Stoffen, fuͤr Kinder und, Erwachsene, ferti
ei Fritz Panzerbieter. weiße und farbige Heinden, wollene Hemden, wollene und baummwollen—
— ““ — Unterjacken und Hosen aufmerksam. —
7Vch umterhalte Lager in Tuch undd Roukakinm, KlIeiderstofse, Or
léa Thybes, bunit Sechottiseh, Rips, Flanelle, Lama's, Bett
unidl avorlagen, Bett- wvud Tinchdeeken, GIaneöhbel—
Oattune, Driteh, Barchent, Rölsech, Siamoine,y Læeinen uni
Schirting- Taschentüeher eéte ete.... 2637
Auch empfehte meine Cio bom ial-Wanren' und Hülsenfrüscht ez äl
Eaffe, Zucker Reis, Gerste, Erbsen, Bohnen ⁊c. ꝛ.
i Zu geneigtem Besuche ladet ein
iene M. August, in der Kohlenstraße neben Goldarbeiter Mez.
Ver oohen Koncurrenz, welche seit dem Erscheinen der Neichsfadel spormals, Induftree
Humorist“) auf dem Gebiete der Wizblatt⸗Literatur hervorgetreten, hat doch noch keine
vielen Concurrenz⸗ Unternehmungen bei so eminent init eine jolche Mannigfaltie
ceit und brillante Ausftattung geboten als die ——
Roichsfackel““
ꝛiaste und freisinnigste
der VBelt
bezeichnet werden kann. Die renomirtesten Humoristen und Satyriker Deutschlands versorgen die, Reih
jackel‘ mit dem vorzüglichsten Le ucht- und Brenn⸗-Material, sowie der rühmlichst bekannte Maler un
Zeichner Chir. For ster in jeder Nummer durch mindestens ein großes carikirtes Original⸗Portrai
erühmter Personlichkeiten, sowie zwei große Caricaturen und sjonstige Illustrationen für Refler un
Ztrahlenglanz Sorge trägt.

Die ,Reichsfadel“, welche mit dem Wahlspruch: „Nord und Sild find nicht mehr zu trennen?
in's Leben trat, darf sich schineicheln, rüstig an der EinigungDeutschlands mitgewirkt zu haben und
das erste Witzblatit gewesen zu sein, welches in so energischer Weise den Kampf mit.

Jesuitismus und Muckere

aufgenommen hat. Die Reichsfackel“ wird auch ferner durch Wort und Bild mit Geist, Wit und Hume
sowohl, als auch mit Satyre und JIronie alle Uebelstände / beleuchten und zu deren Ausrottung nach beite
Krästen beitragen, stetz den Wahlspruch: IJ — 35
Nicht nur ein einiges, sondern auch ein freies Deutschland!
v llend. ——ã — *

vochhannd hchefadel. erscheint wöchentlich einmal in 4 Seiten Groß⸗Folio, kostet pr. Quartal nur!
Sgr. und ist sowohl dirrci durch die Expedition in Hamburg, wie durch alle Buchhandlungen und Poĩ
instalten zu beziehen.

Vrobe⸗Nummern sind gratis zu beziehen durch

die Expedition der Deutschen Neichsfackel“ in Hamburg
9 —J— 2* —
fäalzische Industrie-Aussteslung
iinmn Kaiserslautern,
vom 14. Juli bis gegen Ende September 1872.
Bei allen pfälzischen Bahnstationen können Eintritts
Billete zur Ausstellung gelöst werden, in welchem Falle da⸗
afache Fahr-Billet 2 Tage giltig ist und zur freien Rüc
ahrt berechtigte

Rechnungen
in e, 4 und s Bogen zum allgemeinen
Hebrauch vorrathig, sowie I wr
Adreß⸗ &amp; Visitenkarken
werden billigst angefertigt in der Druckerei
x8 Blattes.

21

aeclioin.

—

Das Centralcomite.
edattion. Drud id Teccg don F. x. De mev min St. Ingbert.
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22—22 — —— 22 3J
3835333385 3 38
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3 25 38
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5377— — 5383833 — — z253 3782853
53 333 8325
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— — 535* 3 33
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——— 2553 5555 — —— —— ———— 12
—— —E— —2 —— 1—2 53 50 —* — —5—55 — — 58 258 58 3
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52 5235 —8* — 33
55 —85 5—2— — ⏑—— —538* 7 —
* — 23 55* — — — — 2S8 22 357
—— 28557 7 8
⸗— —* 2 8* — * 43
28 —8 258 — 5535 53
54 S — —2 — —— 238 — — 5* * 55352
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5 — 3285 z — 538688
z33338 32357 355 — e — 25 —
— 555 — * 5327555 —s23 —— 85352
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58325353 32228 55738
7 * — —
3225 353733 3353 2238 —
——— — 73238 24253828
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34583333633383 58
2 33833857
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23 555 7522538 —5—83— 5355—25324 33585 53 s55 38353
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der Sit. Fagbereer Anpeiger sund das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienßtags⸗ Donnerstags⸗ und Sonniag

kenmtr) erscheint wbeentlich vie rm al: Dieunssstag, Donner stag, Sams tag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

4 148. Donnerstag, den 19. Zeptembler 18872

Deutsches Reich. die drei in Berlin anwesenden Kaifer sich an den Papst in der
München. Dr. v. Döllinger hat sich nun trotz seines hohen Alters irchlichen Frage gewendet, andereiseits Se. Heiligteit den genann⸗
»och entschlossen, den Alttatholiken Kongreße in Köln zu besuchen en Potentaten Vorstellungen gemacht hätten. In Bezug auf den
und ist, wie man uns mittheilt, bereits nach Bonn abgereist, wo tzteren Punkt verlautet aus guter Quelle, Cardinal Amonelli habe
zie Führer der Bewegung sich einfinden. uuf Befehl des Papstes eine Art von Memorandum an die in
Mannhbeim, 16. Sept. Um einen tüchtigen Spectakel Herlin zusammengelommenen Kaiser abgesendet, worin er dieselben
u machen und das Aufsehen der Bevölkerung zu exregen, zogen irladet, die gegenwärtige Lage Roms uund das der katholischen
jestern Nachmittag eine Anzahl hiesiger Arbeiter mit Musik. Fahnen dirche zugedachte: Loos, welches eine permanente Drohung für die
ind Geschrei — geführt von umherziehenden Aposteln des „Allg. anze Gesellschaft sei, in Erwägung zu ziehen.“ Was die erstere
»eutschen Arbeitervereins“ — durch die-Haupistraße unserer Stadt Zerfion betrifft, so wird den Daily News“ aus der Heiligen
uu einer djenseitz des Nedars ,auf einem sreien Plahe abzuhaltenden Stadt telegraphirt, Falcinelli, der päpstliche Nuntius“ in Wien,
Bolksbersammlung. Die zur Besprechung aufgestellten Thesen sjabe ein Schreiben an Antonelli gerichtet mit der Anzeige, daß
wadren: „J) Die Lage der arbeitenden Classe und die heutigen nn gutunterrichteten Kreisen ein Gerücht cursire, nach welchen der
Productionsweise; 2) Die Dotation der deutschen Heerführer; 8) dafer zur Uebersendung einer CollechbRote an den Papst seine
das Bestreben des Arbeitervereines und, das Versprechen des Zustimmung gegeben, in welcher diesem mitgetheilt werde, daß die
dönigs von Preußen.“ Als Redner waren bestimmt: Oeser und drei Mächte über die mit der katholischen Kirche in Verbindung
Fleischnann aus Stuttgart, Möst aus Augsburg, Riel aus Frank- lehenden Fragen eines Sinnes seien.Der Papst werde aufge⸗
urt a. M., Störz und Wolf aus Offenbach. Der Vorsitzende er⸗ ordert, mit den Jejuiten, welche die geistliche Autorität der Kirche
iffnete die Versammlung mit der Bitte um ruhigen parlamenta- eeinträchtigten, zu brechen, und die Mächte versprechen, sich bei
cischen Verlauf derselben, damit das „anwesende Literatengesindel? der italienischen Regierung zu Gunsten der auswärtigen religiösen
nichts Nachtheiliges in die Zeitungen ‚schmieren“ koönne. Seitens Torporationen in Rom zu verwenden. — Allzu glaubhaft klingt
»er Publikums wurde dies auch b.folgt. Kaum aber war die erste die letztere Nachricht nicht; eher wäre die erstere möglich. Im
Rede von Riel, in der langweiligsten Weise vom Stapel gelassen, Vatican soll man Uebrigens mit Bangen dem Tage der Wieder⸗
Schulze⸗Delitzsch als Erzschelm hingestellt, Laffalle dagegen in den röffnung des italienischen Parlamentes entgegensehen, da es als
dimmel gehoben, so erschien mit gesträubter Mähne der Abgeord⸗ icher angefehen wird, daß der Vorschlag wegen Ausdehnung des
iete des anderen Zweigs der Social⸗Demokraten, um Lassalle hin ⸗ m übrigen Italien geltenden Gesetzes über die religiösen Koͤrper⸗
vegzufegen, Bebel⸗Liebtnecht zu vergöttern und zum Eintriti in schaften auch auf die Stadt und Provinz Rom einer der ersten
den „Verein der Social Demokraten“ aufzufordern. Nun war kein werde, welche der Kammer zutr Discussion vorgelegt werden
Feuer gelegt. Das wilde Schreien der Redner, die Rufe nach sollen. Der Papst soll beabsichtigen, noch vor Sanciionirung der
Drdnung und Ruhe, nach Schluß und Redenlassen, das Klingeln geuen Maßregel einen Protest zu erlassen, der, um wirksamer zu
»es Vorsitzenden amüsirte zwar einige Zeit, nöthigte jedoch bald sein, außer seinem Namen die Unterschriften sämmtlicher Cardinale
eden anständigen Zuhörer — nachdem die verlangie Beisteuer ab ⸗ und italienischen Bischöfe tragen soll.
jegeben war — den Platz zu verlassen. Wenn auch unsere Stadt Fulda, 17. Sept. Bis heute Miltag sind zu den Bisa
m Geruche der Demokratie steht. und eine große Anzahl Arbeiter onferenzen die Bifchöfe von Regensburg, Speyer, Straßburg, Hil⸗
yr verschiedensten Gesinnung zählt: so werden die Apostel der desheim, Culm, Limburg und der Vertreler des Bischofs von Passau
nocialen Revolution doch gesehen haben, daß hier für sie lein Boden ingekommen, die anderen werden noch heute erwartet
st und daß der znüchterne Theii der hiesigen Bevölkerung kein Frankreich.
Bohlgefallen an solchen Aufreizungen hat. Neugierig wie die Sonn⸗ Paris, 16. Sept. In einem Briefe an den Generalrath
agsmenge hinzugeströmt, verließ sie wieder den Platz, um — wie hon Saone und Loire erklärt Bar thelemy St. Hilaire Namens des
ziele fich äußerten — den wohlverdienten Sonntagsschoppen in Präsidenten Thiers (er ist sein Secretär), sobald erst das ganze
kuhe zu genießen. (Schließlich kam es noch zu einem Conflict mit ranzösische Gebiet von der Occupationsarmee befreit sei, werde die
er Polizei; dem heimkehrenden Arbeiterzug trommelte wieder, wie ffentliche Meinung die gegenwärtige Nationalversammlung von
chon beim Hinausziehen, ein bayerischer Soldat in Uniform vor. elbst zwingen, sich aufzulösen. (Das werden ihm die Monarchisten
diefer wurde, wie es heißt auf Verlangen eines bayerischen Offi · chwer veruͤbeln) (Fr. 3.) —
iers, von der Polizeimannschafl⸗ verhaftet— und auf die Wache ge⸗ Paris, 17. Sept. Die Municipalität der Stadt Havre
racht; seine Kameraden wollten ihn befrelen und suchten in die var am Sonntage zu einem Banket auf die im Hafen liegende
Wachtstubel einzudrlogew so daß die Polizel die Gewehrkolben zur englische Fregatte eingeladen. Die bei dieser Angelegenheit aus⸗
Abwehr anwenden mußte und noch eine Anzahl Skandalmacher jebrachten Toaste gaben den lebhaften wechfelseitigen Sympathieen,
nerhaftete. Eine Militärpatrouille lieferte den Verhafteten sodann velche zwischen Frankreich und England herrschen, Ausdruck. Der
lach Ludwigshafen ab.) (Pf. K.) Toast des englischen Commandanten, welcher einen für Thiers und
Ber lin, 13. Sept. Der Kaiser von Rußland hat bei die Republik sehr sympathischen Charakter rug, wird als ein
einer Abreise für die Armen Berlins eine Summe pon 2000 Thlrn. Zeichen der Annäh rung bezüglich der Politik und des Handelsver⸗
ngewiesen, welche durch das Polizei⸗Präsidium zur Vertheilung ehrs zwischen Frankreich und England betrachtetc:..
elangen sollen.Die Zahl der bei ihm eingegangenen Bettelbriefe Die Aussagen, welche ein Theil der Generale und Oberoffi⸗
jeläuft fich quf über 3000. Auch der Kaiser von Oesterreich soll iere der früheren Metzer Armee gegen Bazaunme gemacht, belasten
nit zahlreichen derarligen Bettelbriefen überlaufen worden sein. lzenselben so schwer, daß Thiers es aufgegeben hatden Marschall
Berhin. 15. Septe Ein hiesiger Correspondent der „Köln. u protegiren. Bazaine hält sich für vberloren undean in Folge
ztg.“ schreibdt⸗/ er konne bezüglich des mehrfach commentirten Toastes essen Enthüllungen gemacht, di⸗ sowohl den x⸗Empereur, seine
es Kaisers Alexander bei dem Festdiner im königtichen Schlosse Vemahlin wie viele andere hochgestellte Persöntichkeiten sehr stark
us sicherer Quelle constatiren. daß die bei jener Gelegenheit aus— ompromittiren. Der Marschall zeigt sich um so rüchsichtsloser, als
ebrachten Trinksprüche von den drei Kaisern selbst unker sich ver⸗ die imperialistische Partei ihn im Stiche gelassen hat und Alles
ihreden und festgestellt worden seien. Der Toast des Beherrschers zufbielet, um ihm die ganze Schuld des Mißlingens des Marsches
hußlands auf das Wohl der braven deutschen Armee sei daher rach Sedan zur Last zu legen.
veder vuerwartet gelommen, noch könne in demselben irgend etwas England.
Unstoößiges gegen den bei Sadowa besiegten Ka'ser Franz Josehhp VLondon, 14. Sept. „Morning Post“ kann es nicht ber⸗
sefunden werden, wie man dies hin und wieder behauptei hat. chmerzen, daß England nicht ein Theilnehmer des Fürsten⸗Conclabe
Aus Rom liegen Nachrichten vor. nah welchen einerseits in Berlin gewesen. Das Blatt klage über die Insolenz, mit welcher
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        England ignorirt worden sei, als ob es gleichfalls eine Kapitulationund Gewerbestandes wurde bei der Frage über Biersteuer und
von Paris erlitten habe und meint, die rastlose Besorgniß in, Ber Matzaufschlag, vorgetragen durch H. De. Medicus, der Wunsch
sin drohe“ mit einer Erneuerusig der Unlerhandlungen, im nächsten ausgedrückt, daß, falls As zur Bierbesteuerung in der Pfalz kommen
Jahre, weßhalb nur zu hoffen seix daß vor deser Zeit etwas ge⸗sollte, man dag für; Nerddeuischland gelkende System, Besteuerung
schehen Möchte, im unserer Kuͤswvärtihen Politif die Kraft und der eizeugten Fluͤssigkeif, einführen möge, wonach auf den Etr. Mah
Würde zu verleihenz. Wwelche weder Czar noch Kaiser gering zubca. 2 fl. 20 tr. Steuet entfallen. —
schätzen wagen würden. Straßburg, 13. Sept. Die Beschießungsschäden,
welche die hiesige Stadt vor zwei Jahren erlitt, sind nunmehr
en re errmisschett ure- phollständig geregelt, zum größien- Theile; banr vergütet, und wan
. Denet. Bezirtsaäͤmtmann Herrn Dia mimn dahier wurde 9— noch übrig ist, A wird bis zu Ende Diesesz Jahres gleichsalls voll⸗
St“ Majestät dem Könige das Verdienstkreuz für die Jahre 1870 standig geregelt sein. Daß hieber auf ·Grund des Gesetzes mit
und 1871 allergnädigst verliehen. größter Uunparteilichkeit vorgegangen wurde, beweist der Umstand,
77, Wie die „Zweibr. Ztg.“ mittheilt, mußte der für Freitaßz dad die eingereichten Liquidationen erlittener Schäden von Straß
angefetzte Ball in Zweibrückeenn Hofe auf den kommenden hurgern Bürgerd selbst geprüft und e nach Befund erhöhl oder,
Samstag (212 Sept.J verlegt werden, da eine allerhöchste Verorde wie es kam, auch sehr bedeutend herabgemindert wurden. Im Gan-
nung vom Jahre 1862 den Angehörigen des Bayerlandes das jsen sind in Straßburg 12,460 selcher Schadenanmeldungen erfolgt
Tanzen an Freilagen verbieteth und dafür eine Vergütung 1, für Immobiliarschäden 29,797, 652
Am Montag Abend wurde in Zweibrücken ein wuths Fres,, 2. für Mobiliarschäden 19.840,288 Fres. festgesetzt worden
verdächtiger Hund eingefangen und geiödtet, leider erst, nachdem st. Diese wohl nicht anders als sehr respectabel zu nennende
derselbe einige Kinder gebissen, deren Wunden alsbald ausgebrannt Summe wird sich, da noch einige Fesistellungen schwanken, mulh-
wurden. n noßlich auf die schließliche Gesammtziffer pon 48“2 Mill. Fres.
fBei' der am letzten Sonntag in Kaiserslaudberu lellen. 333. V
stuttgehabten Versammlung von Notabeln des pfälzischen Handels-⸗ iieF. A. Demetz. verantwortlicher Redacteurr.
93. *122 —A . Be* 3 *2
AII. Pfäalzische Industrie⸗Ausstellung.
* ver Der definitive Schluß der Ansftellung findet um Sonntag, den 29. Mis.
— Danksagung. ar iw Seann sind —— I Sansig
ternn I1. d8. Mis. wurde dem Umer dieser und der letzten Woche far Erwachsene auf 15 kr. fur Kinder auf 6 kr. festgeseht
— eede e An den Bahnstationen werden die Eintrittsbillete' unch wie dor zu 80 kr. abgegeren, die
seramten dahier erdffnet daß auf Grund dJyhaber derselben erhalten jedoch an der Ausstellungskasser 15. kr, zutückvergiten
ines Stade athebeschiusses, der don hohen nin Vom 30. September an ist mit der Ruumung der? Ausstellung zu beginnen, die
stgl Regierung denehmigt zurückgesoigt. gemäß 8 4 des Programmes innerhalb 8 Wochen beendigt sein muß Wie schon früher
sne bieherige Verweferstelte in aine wih dekannt⸗ gemacht wurde, ist von der Direction der pfalzischen Bahuen, ebenso der hessischen
iche Ledterftelle umngewandelt und ar don! Ludmigsoabn unerhaltz. der ange gebennen Zeit . staͤhtfreie Rüscbefdtderung. der micht ver.
mehr als definitiver Lehrer vom 1 Juli tauften Ausslellungsgegenftande Zugesugt worden,
Das Centraleomite.
Dises sreudige Etelgnitz hat ¶ denselben Um mit den woch vorrathigen S o mmerwanur en vollsiandig zu
eee e bg räumen, habe ich dien Preise derselben bedeutend reduzirt und erlasse von jeth ab
W Agniraihes Pur Je ihm613 ꝓi —— ν. 3 —r m
erwle'ene erhabene Einsicht ubnd Würdigung . Nleiderstoffe bunt Schottisch die Elle zu 14 Krzr. An ae
ten Dankedüszusprechen, 7desgleichen Alpaca, in allen Farhenc 8 l u
St. Ingbert, den 17. September 1872 Nuterrockstoffen gestreifte schönste Dessinsn 68 5 * J
n Th. Köhl, Ledret. spann desgleichen «halbleine »unun t, 75 .2 5*
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z desgleichen Do.in doppeltet Vreite α
SZiamosen n In . —— ν νν xννο I in
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n Berren Anzüge (Rock, Hosen nnd Weste)ngen 85 fla Ab irx.
Anbeite Jacken und Dosen 303
desgleichen für Knaben —2 *
Kinder⸗Anzüge(complett) —8* ea * 30 —
Ziamose Arbeitshemden n — ———— J Lac⸗- 305, .
Herren Hemden feinste — J * J ι 48 95 *
SommerBuxkin in großer Auswahl ebenfalle berabgesetzten Preisen
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Die Düngerfabrik Kaiserslautern
unterhält Lager! ihrer als vorzüglich anerkannten F Ehhnutknas
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Kuochenmehle, —J
Knochen-Suverphosphatee5
26 Kalidünger und Guaisödßdßds
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bei J. J. Grewenig in St. Ingbert.t
483 Fsp au⸗ Em in der Haupiftraße Sit
Wo hnunae⸗ V exänderung, 28 gelegenes zweistvckiges
Ich zeine erwit er· 32 dass ich mein a —VV
— WMo nhaus 24
mit Stallung/ Hofrauim ü. Pflanz
—A garten ist aus freier Hand zu veriaufen.
azun in das Fiack sche Haus auf der — Den en t . Forster Biau
Hauptstrate, gegenüber von drn. Bierbrauer meister iue t Johanun·
habee n F —
—XV Grewenig. 8 ue Ar. u. mixcrole

Bekanntmachungen. F

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7 — Redaktion, Druck ind Verlag dvon F. X. De m e ßin S Imnghern.
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du F c nabrtter.A nfe ĩ gier (und das mii dem Hauptblatte verbundene Unterhaltunzzs5latt, nit der Dienstags⸗ Dounertags⸗ und Sonniag
—XRX erscheint woͤchentlich oin r nalb Dien stag, Donnerstag,;Samstag und Sonntagꝙp Abonnemenispreis vierteljährig 42 Krzr. oder
MWogh 12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Rrzr. die dreispaltige Zeile Blaitschrift oder deren Raum berechnet.
M 49. 36 6Gamstaa den 210 Septeiubee 1872
— — — Jx s— —
Sen ed — ——— ,
43 sd d 54 F 6 t Streaaß bunrige, 18. Sept. Der commandirende General
Ein a ung zum onnemen des 15. Armeekorps, v. Fransecky, erläßt in derStraßb. Ztg.“
1V. Quartal. bolgende Bekanntmachung 33, Während der diesjährigen jetzt beend⸗
Vei herannahemdemn Quartalsschluß laden wir ergebenst zu glen Herbstübungen, fowie während der denselben vorangegangenen
euem Abonnentent vin.n. Durch inöglichst vasche und — sofern es Artillerie-Schietzüübungen der Truppen des 15. Armeecorps sind
der Kaum gestattet — vollstandige Minheitung. der politis Offiziere und Mannscaften sowohl in den Marsche wie im den
hen Tagesereignisse und Besprechung der wichtigern in eingehen⸗ Lantanaements· Quarttieren. fast durchweg in so entgegenkommender
usfuhrl hern Arlikein, sowie Minheilemg der neuesten Weise aufgenommen worden, daß ich mich verpflichtet, fühle — den
Rachrichten, auf dem Gebiete der Volkswirthschaft, des Handels ꝛetreffenden Beweinden und⸗ Localbehörden meinen besonderen
nd Verkehrs uͤnder Hereinziehung bocaler Augelegenheiten in den Dant öffentlich · auszushrechen⸗. A 3eeιJ. an:
zreis unserer Besprechungen werden wir allen billigen Anforder· Straß buxg. Der hiesige BVollsfreund rschreibte Wir
ungen zu genügen suchen.“ Unstre verehrten Abonnenten von aus⸗ sind benachrichtigt worden, daß es vielen Eljsassern. die nach Frauk·
vnis delleben Ihre Bestellungen! bei der nächstenPostexpedition reich ausgewandert sind, in Nanzig. St. Dio Besangen,“ Lyon,
hoch ja rechtzeitig machen! zu wollen, während unsere verehrten Paris sehr schlecht geht. Viele dieser Leute haben das Elsaß ohne
enenten don' hier die das Biatt: durch unsere Zeitungsträger Cristenzmittel verlassen und. müssen jetzt im größten Elende darben.
ahalten, dasselbe auch im neuen; Quartal fortgeliefert bekommen, ẽ8 hat sich zwar zu Paris eine Gesellschaft von einflußreichen
ss fie nicht ausdrückich abbestellen,rnNeu eintretende Abonnenten Manners gebildet, die alles Mögliche thun, um die Lage dieser
N hier dilen wirt, Ihre, Bestellung direlt bei uns machen zu irmen Leute zu berbessern. Dennoch ist es für die Auswanderer
hollen. Der Preis des Blattes bleibt derselbe wie früher. rathsam, das Elsaß nicht zu verlassen, ohne sich in Fraukreich ihre
ea :Ergebenstee Eristenz gesichert zu haben ·
Redaktion und Expedition des St. Ingberter Berlin, 17. Sept. Es bestätigt sich, daß von Seiten
Anzeigers.. Ddeöutschlands eine Reform des Zollvereins geplant wird, die, fich
— — — — — nus der veränderten Gestaltung Deutschlands ergebend, in ihren
Deuntsches Meich. Zonsequenzen die handelspolitischen Beziehungen Oesterreichs zu
Nach einem der „Pf. Ztg.“ aus Münch ein unterm Heue Deutschland nicht unberlhrt iasfen wilrde. Es haben in dieser
igen (10.)zugegangenen Telegramm soll die durch Hrn. v. Gasser dem stichtung bereits Sondirungen stattgefunden, deren Ergebnisse, so
Jönige vorgelegte Ministerliste lauten: v. Gasser, Aeußeres; veit es sich um die Intentionen des dsterreichischen auswaͤrtigen
dreiherr v. Lerchenfeld, Inneres; Freiherr v. Lobkowitz, Finanzen; Amtes handelt, nicht zu Ungunsten der deutschen-Abfichten ausge⸗
d. Auer Cultus und Justiz; Krieg noch unbestimmt. (Da hätte fallen sein sollen.
— fich wieder umstimmen lassen — wenn's Berlin, 18. Srt Die Provinzial⸗Correspondenz“ meldet,
» 6 daß die Reise des Kaisers nach Baden-Baden behufs Erledigun
München, 17. Sept. Der Kultusminister Hr. v. Luß dianmigkacher — n
st heute Mittag von Schliersee aus hierher zurückgekehrt und wird den ist' und nicht vor nachster Woche erfoigen dürfte. Die Pro.
e ee wdege die Leitung des ihm unterstellien Mini⸗ vinzial⸗Correspondenz“ bestätigt, daß Furst Bismarck in den nächsten
— Der k. Regierungsrath Herr Dr. M. Jungermann bei —3 geht und voraussichtlich noch mehrere
der Staatsschuldentilgungstommission ist mit mehreren Boten der — 1 Dien e 12 drt. daß der
ben sowie der Centralstaatskassa mit dem gestrigen Abendkurier- J, erlin, 19. Sepl. Die „Kreuzzeitung“ hört. daß der
suge nach Frantkfurt a. M. gereist, um von da in einer Post⸗ Neichstag genn es irgend angehe, schon zum Januar einberufen
inbulance eine größere Summe Geldes, man spricht von mehreren werden wird. .
siionen Ginden jn Goid und Werihpapieren, h'erher zu bringen. Berlin. Belanntlich hat. man sich in den öffentlichen
Münmchen, 18. Sept. Wie versichert wird, unterhandelt Blättern darüber gestritten, ob und in wie weit die Internationale“
hert d. Gaffer wegen Uebernahmge des Cultusminisieriums mit Begenstand der Besprechungen wätzrend der jüngsten Kaiser-Be—
m Abbokalen Luer (da Herr pa Lerchenfeld abgelehnt hat) und gegnung gewesen sei, und von mancher Seite ist sogar behauptet
di derselbe zugesagi haben worden, die sociale Frage habe durch die Entredue einen Aufschub
Fariaru'e, 19. Sept. Die Karlsruher Zeitung“ sagt erfahren. Aus Berliner gut iuformirten Kreisenberlautet jetzt in
ezüglich der Geruͤchte üͤber den · bevorstehe nden Berkauf der badie dieser Richtung, daß die Vorbereitungen und vertraulichen Ver⸗
hen. Staglseisenbahnen . Voriges Jahr regte die Disconto⸗ Geselle handlungen in dieser Angelegenhert während. der letzten Zeit keine
daft in Berun die Bildung einer badischen Eisenbahn-Geselischaft Interbrechung exrlitten hätten, sondern in Wien sowohl wie in
m. Die Grundlagen des Profecies — bolen jo beochtenswerthe Berlin mit Ansammlung des statistischen —Materials sortgefahren
inanzielle und wirihschaftliche Momente, daß eine nahere Prüfung vorden sei; erst spater werde der Frage, in welcher; Weise etwa
ingezrigt schien. Dieselbe wurde durch tine Fachkommission worge- ine Loͤsung auf geseßgeberischem Wegezu unternehmen sei, näher
nommen. Die Ergebnisse der zunächsi nach der finanziellen Seite getreten werden. Allem Anscheine nach ist die Sache also über die
in angeordneten Prufung liegen nun vor und es hat auf Grund Vorstadien nicht hinaus gediehen z. wie man weiß, werden okfizielle
ieser Vorprufung. datz Staaisministerium sich dahin entschieden, Tonferenzen erst in einigen Wochen erwartet.
ahß auf die überreichten Vorschläge zur Bildung einer Staats · Montag Mittag15Uhr ist im auswärtigen Aumte das Staats⸗
Fisenbahn Gesellschafi nicht einzugehen sei. —ministerium unier Vorsitz des Ministerpräsidenten, Fürsten v.
Qöln, 17. Sept.“ Von hervorragenden Gästen, welche zum Bismarch zu einer Sitzung zusammengetreten. In derselben
dongreß der Altkatholiken bereits hier eingetroffen, sind zu nennen? vurden einige Vorlagen für die Reichsgesetzzebung und die An—
der Bischof von Lincoln mit seinem Caplan Lord Ch. Hervey, jelegenheit der Strikes berathen. Die „D. R. C.“ aus der wir
dberst Kirejeff, Adjutant des Großfürsten Constantin und Sekretär Vorstehendes ersehen, bemerkt dazu: Dir Arbeltseinstellungen
ꝛer Gesellschaft der Freunde geistlicher Auftlärung, und Janyschew. sehmen in neuerer Zeit einen derartig bedrohlichen Charakter an,
deltor der Afademie aus St. Petersburg, Rev. Chauucy Langdon »aß es geboten erscheint, daß der Staat auch seinerseits die Frage
nutß Florenz, der Bischof von Maryland (Amerika) mit seinem n's Auge fasse und die Staalsregierung sich darüber klar werde,
Taplan Dr. Hobart und seinem Sekretär Dre Rose werden heute, velche Stellung sie zu der bedrohlichen Hallung der Arbeiter ein—
der Erzbischot von Utrecht und der Bischof von Ely' morgen hier unehmen, welche Maßregel sie zu ergreifen habe, um den angen
erwartet. (A. 2. chwollenen Strom in seinem Bette zu erhalten und etwaige⸗

1.
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        Excessen vorzubeugen. Fürst Bismarthielt es für angemessen ist — Lyon und Marseille als deutsche Städie aufgeführt sint
yor seiner Abreise nach Varzin eine Verständigung der Mitglieder Nach den Prüfungen, die wir erfahren haben und wie wir je
des Staatsministeriums über diese Dinge herbeizuführen, und! über die Projecte unferer Feinde aufgeklärt sind, werden wir ohn
deßhalb wurde diese Angelegenheit in der heutigen Sitzung in Be⸗ gZweifel dafür sorgen, daß der Plan Ottos de— Großen ein Traun
rathung genommen. Die Staatsregierung will alle gesetzlich ge⸗ bleibt; dazu gehört aber nothwendig, daß die Arbeiten des Fricdo
vährleisteten Freiheiten innerhalb des Gewerbeverkehrs bestehen bei uns mit den Arbeiten des Kriegs geeichen Schritt hallen
iassen und schützen, eben so sicher kann man aber auch darauf Preußen (wir dürfen nicht müde werden, es zir wiederholen) ba
rechnen, daß sie jedes gesetzwidrige Ausschreiten der Parteien ader mit unferem Gelde ein ungeheueres Netz von Kanälen, welches si
die gestellte Grenze der Freiheiten hinaus mit aller Energie zur luns bedrohlicher ist. als seine Krupp'schen Kanonen und dap
Rechenschaft ziehen wird.“ durchsticht es den St. Gothard. An uns ist es aufzupassen un
Wbenn inzwischen auch offiziell der Neugierde rücksichtlich der nur auf uns selbst zu zählen. Die von unferen so schwer bettot
besonderen Zwecke, welche auf dem Fürstencongreß verfolgt worden fenen östlichen Departements ergriffene Initiative jagt den südliche
rein sollen, nicht entsprochen wird, so suchen die allwissenden Be⸗ Gegenden, durch welche die Rhone fließt, was sie zu thun haber
richterstatter gewisser Blaͤtter dem Mangel in anerkennenswerther Paris, 18. Sept. Der Toast, welchen der Commandaen
Weise abzuhelfen; so hat neuerdings wieder der Londoner Standard“ des englischen Schiffes „Sultan“ bei Gelegenheit da
aus Berlin die Nachricht erhalten, es werde bestimmt versichert, Besuchs des Hrn. Thiers in Havre während eines den Behdrdu—
daß Rußland die Aufhebung des Pariser Friedensvertrages als der Stadt gegebenen Frühstücks ausbrachie und welcher in Frant
Preis, seines freundschaftlichen Zusammengehens mit Oesterreich eich so großes Wohlgefallen hervorgerufen hat, lautete: Mein
und Preußen verlangt habe; eine Entscheidung sei noch nicht er⸗ Herren, die öffentliche Meinung in England ist, ich freue mig
olgt. Diese dürfte auch wohl schwerlich erfolgen, da die Mitthei- 3 sagen zu können, noch immer und sogar mehr als je Frankre
lung ohne Zweifel dem großen Entenschwarm zugezählt werden jünstig, dem schönen Frankreich, das wir ?alle lieben. Ich su
muß, den die Kaiser⸗Zusammenkunft bereits aufgescheucht hat. neinen Theil schätze mich glücklich, dazu ausersehen worden
Ful da, 19. Sept. Morgen findet die Schlußsitzung der ein, England an ihren Küsten zu vertreien und ihren berühm
Bischofskonferenz siatt. Vor der Abreise vecsammeln sich die Prä- Präsidenten bei seinem Besuche zu begrüßen. Gestatien Sie mi
aten zu einem gemeinsamen Gebet in der Gruft des h. Bonifacius ilso, zu trinken auf das schöne Frankreich, auf alle seine Führ—
Luremburg. Der „HK. Z.“« schreibt man von hier? und auf den ansehnlichsten von allen, auf Herrn Thiers!“ De
Zum 16. d. M. wird der Betrieb unserer Eisenbahnen in deutschen Maire und der Unterpräfect erwiderten mit Toasten auf das eng
Handen sein⸗ und ein Theil der Erwartungen unserer Deutschfreunde lische Volk, die Königin und den Prinzen von Wales.
wird sich verwirklicht haben. Wir hofsen gein, daß auch unsere Das „Journal officiel? publicirt die Ernennung des General⸗
übrigen Erwartungen, in so fern dieselben auf Deutschland be⸗ Chanz y zum commandirenden General des sicbenten Armeecorpe
ruhen, nach und nach in Erfüllung gehen werden. Die General- in Tours, sowie diejenige des Generals Ducrot zum Com—
Direction der Betriebsverwaltung von Elsaß⸗Lothringen hat soeben mandeur des achten Ärmeecorps in Bourges,. — Der Prasiden!
ihre Fahrtarife in den Zeitungen unseres Landes veröffentlicht der Republik wird von Trouville nach Paris zurückkehren und in
Die Billigkeit dieser Tarife findet hier allgemeinen Beifall. Elysͤe Wohnung nehmen. — Man glaubt, daß derselbe einige
Wien, 14. Sept. Die Nachrichten aus Gatizien lauten Wochen daselbst verweilen wird.
sehr traurig. Die Ernte ist in einem Grade mißrathen, daß die Die Fahnen, welche Frankreich in seinen früheren Kriegen
Behörden nichts geringeres als eine vollständige Hungersnoth in lerbeuiete, sind jetzt wieder in der Kirche der Invaliden aufgehäng
Aussicht stellen. Die Leinberger Handelskammer hat bereits die worden. Bis jetzt fehlen jedoch die preußischen.
schleunigste Sistirung des Zolls befürwortet, der den Eingeng rus⸗Die Gerüchte, daß der Prinz von Wales und der
ischen Getreides belastet. (A. Zz3zæz. russische Thronfoiger gegen Ende Ockober Hrn. Thiers einen
Frankreich. ofsiziellen Besuch abstatlken werden, erhalten sich. Wie man ver⸗
Paris, 15. Sept. Der „Siecle“ meldet nach Berichten ichert, wäre dieser Plan zuerst in Kopenhagen zur Sprache ge
aus Nanch, daß die städtische und departementale Anleihe Behufs ommen, wo fich die Gemahlinen der beiden Prinzen in der leßten
Anlegung eines Saone⸗-Maas⸗Kanals in wenigen Tagen, nämlich Zeit gesehen haben. Endgiltiges ist jedoch nicht abgemacht. Die
vom 27. August bis zum 2. Sept., gedeckt worden isi. Es handle Interhandlungen werden aber, wie man behaupiet, eifrig fortgesehz
iich, meint das Blatt, jetzt noch darum, die Rhone durch einen Ferner sagt man (was sehr unwahrscheinlich klingt), daß der Prin—
Seiten⸗Kanal mit dem Mittelmeer und zwar wo möglich direck von Wales, wenn er nach Paris kommt, von einem Ministet be⸗
nit dem Hafen von Marseille zu verbinden, da der Kanal Saint gleitet sein werde. Die Festüchkeiten selbst sollen in Versaill es, im
Louis für die Bedürfnisse des modernen Verkehrs nicht genüge. ölysée und im Schlosse von Fontainebleau stattfinden.
Die Sache sei um so dringender, als binnen weniger als zehn Amerika. I
Jahren die St. Gotthardbahn, dieser „Meisterstrich des Herrn Die in New⸗Orleans angesiedelten Elsaͤsser und Loth
». Bismarck“, dem mittleren und nördlichen Europa eine shnelle ringer zogen — eiwa 2000 an der Zahl — zum französischer
und wohlfeile Verbindung gebffnet haben werde, welche den Handels Tonsul und erklärten daselbst ihre Anhänglichkeit an Frankreich.
berkehr Frankreich's mit dem fernen Orient abzuschneiden drohe.
Machen wir uns keine Illusionen, sagt der Siecle, die wirthschaft⸗
liche Politik Preußen's ist für uns noch gefährlicher, als seine
Rüstungen und sein Heeressystem. Herr von Bismark gibt sich
die groͤßte Mühe, uns das Gegentheil glauben zu machen. Man
erinnere sich der wirthschaftlichen Umwälzung, welche die Entdeck⸗
ung des Caps der guten Hoffnung für unsere Handelsstraßen nach
iich zog. Diese Entdeckung gab der politischen Macht Jialien's
den Gnadenstoß und das letztere war nur mehr ein geographischer
Begriff, als wir ihm so großmüthig beistanden, sich aus seinen
Ruinen wieder aufzurichten.(i) Wir brauchen diesen Beistand nich!
zu bedauern, aber wir müssen jetzt alle Maßregein trefsen, daß wir
nicht von der Nachbarschaft und Betriebsamkeit unseres ehemaligen
Schützlings zu leiden haben. Schon mußte Marseille, welches auf
einen Lorbeeren eingeschlummert ist, sich die indische Post entrückt
sehen; Brindisi und Genna werden einen Theil seines Trasits
erben. Auch Lyon sollte nachdenklich werden. Diese beiden mäch ⸗
igen Industrie-⸗ und Handelsstädte, welche der Krieg verschont hat,
dürfen nicht vergessen, daß wir im Osten nur noch eine durch⸗
ocherte Grenze haben. Ihre Schlachtfelder sind die biden Meete
velche unsere westlichen und südlichen Küsten lLespülen; mögen sie
wenigstens dort ihre Ueberlegenheit behaupten. Ach, in den Stürmen
sind uns die Schuphen von den Augen gefallen. Wir fehen Deutsch⸗
land nicht mehr hinter einem Schleier von Einbildungen, sondern
in seiner ganzen drohenden Wirklichleit. Die Lyoner Fabrikanten,
die Spinnet der südlichen Departements, die Rheder und Kauf—
herren von Marseille sollten sich jetzt erinnern, daß in dem von
Dito dem Großen hinterlassenen Plane einer Wiederherstellung des
eichs — einem Traum, dessen erster Theil durch die Eroberung
ron Elsaß Lothringen für den Augenblich in Erfüllung gegangen

V e r mi s ch t G.

F Zweibrüden, 16. Sept. (Schwurg erichts-Verhand
lungen der Pfalz.) Mit einer kurzen Ansprache, worin er der
Geschworenen ihre Aufgabe naͤher erläuterte, eröffnete heute Morgen
8 Uhr Herr Appellrath Dercum die Schwurgerichtssitzungen
und wurde sodann zur Verhandlung des 1. Fall es übergegangen
Am 7. Juni abhin kehrte Diensttnecht Kehr von Erlenbach bei
Wirth Franz Peter Müller in Landau ein mit dem Ersuchen, ihm
auf einige Tage Kost uud Logis zu geben. Kehr hatte nämlich di
Absicht, nach Amerika aussuwandern und wollle die paar Tage
die ihm noch bis zur Abreise übrig blieben, in Landau zubringen
Sein ganzes Vermögen, bestehend in etwa 200 fl., führte er ir
seiner Reisetasche bei sich. Müller qartierte ihn bei seinemsKnechte

Johann Christoph Nikolay, dem heutigen Angeklagien, in dehser
Kammer im Hinterhause ein. Dort verbarg Kehr seine Reisetasch—
mit dem Geld in seinem Bette, ohne jedoch dem Nikolay, den e
als zun Hause gehörig für ungef ährlich hieit, eir Geheimniß darau⸗
zu machen. Am Sonntage, den 9. Juni, als Kehr nach Billig
heim auf den Markt gegangen war, konute Nikolay der Versuchun
nicht länger wiederstehen, holte die Reisetasche aus ihrem Verstecke
schnitt sie auf und bemächtigte sich mehrere Geldrollen, worauf e
sie wieder an ihren alten Platz brachte. Mittags erzählte er nur
den Eheleuten Müller, daß in i hrem Hause eiwas verborgen se'
und führte sie zum Beweise dieser seiner Aeußerung in die Kam—
mer an Kehr's Bett, aus dem er die Reisetasche herausholte. Aut
»em Gewichte sahen die Eheleute Müller, daß Geld darin sei
egten sie aber, ohne sie weiter zu besehen. wieder an ihren frie
jeren Platz. Gegen Erwarten kehrt e Kehr erst Mittwoch wieder
zurück. Inzwischen hatte Ehefrau Müller, dit ihrem Knechte nid
        <pb n="589" />
        traute, die Reisetasche an sich genommen und bel einer in Gegen⸗ zu und wurde als im Rücdfalle befindlich (derselbe ist bereils meh⸗
wart des Maklers Stroh vorgenommenen Besichtigung derselben ge⸗rere Male wegen Diebstahls bestraft) vor das Schwurgericht ver⸗
unden, daß siegein Loch habe. Als Kehr wieder zurückkam und wiesen. Die Geschwornen sprachen den Augeklagten schuldig, woraus
die Tasche öffnete. entdecte er, daß, 2 Geldrollen, die eine mit ihn der Gerichtshof zu einer vierjährigen Zuchthausstrafe, ver—
70, die andere mit 16 fl. fehlten. Sofort richtete sich der Ver hunden mit dem Verluste der bürgerlichen Ehrenrechte auf 8 Jahre,
acht gegen den Angeklagten. Derselbe hatte in den letzten Tagen verurtheilte.
iel Geld sehen lasfen, ohne daß man wußte, woher er dasseibe

zabe. Anfangs leugnete et hartnäckig. gab aber später die That

i

1*
F. X. Demetz, verantworilicher Redacteur.

— —
eftigsten Zahnschmerzen
hestig sofort —8 neien

ege

.Gru festrõmnꝰs Sehwedi-

vohen Zahntro pfen

— à Flacon 21 kr. ächt zu haben

in St. Ingbert bei J. Friedrich

Anzerge uno Emprehlung.
Igh bringe hiermit zur allgemeinen Kenrtniß, daß ich mein

Manufaktur⸗Waaren-Geschäft
mun eröffnet habe, und mache auf meine fertigen Kleider als: Jaquets, Joppen,
Röcke Hosen und Westen, in allen Stoffen, für Kinder und Erwachsene, fertige
weiße und farbige Hemden, wollene Hemden, wollene und baumwollen⸗

Unterjacken und Hosen aufmerksam —

Ich unterhalte Lager in Tuch und Ronltcakin, MIeĩ derato sfe, Or-
leans, Thybef, bunt Sehottiseh, Rips, Flanelle, Lumaæaꝰs, Rett-
umnil Sophavorlagen, Bett- uud Tĩnchdeeke , GIanz-Mo he l-
Cattune, Drileh, RBarehent, EKõöolseh, Siamoise, Leimen vnd
Schirting- Taschentücher ete. ete.
Auch empfehle meine Colouial-Waaren und Hülsenfrüchte, als:
Caffe. Zucker, Reis, Gerste, Erbsen, Bohnen ꝛc e.

J Zu geneigtem Besuche ladet ein 9
M. August, in der Kohlenstraße neben Goldarbeiter Mestz.
Einladuug zum Abonnement für das 4. Quartat
auf das wöchentlich gag erscheineidee
... Saarlouiser Journax.
Anzeiger für die Saargegend, zugleich amtliches Organ für
den Kreis Saarlouisß.
Abonne mentspreis sowohl am Orte, als auswäris durch Boten oder die Post be⸗
zogen, vierteliährlich 25 Sgr. (mit Postbestellgeld 28 Sgr. 9 Pfo) —

Bei der bedeutenden Abonnentenzahi des Saarlouiser Journals“ nicht allein in
unferem und den benachbarten Kreisen, sondern auch in Deutsch⸗Lothringen, finden Inse⸗
rate die weiteste Verbreitung. Der Insertionspreis beträgt für die vlergespaltete Borgis⸗
jeile 194 Sgr., wenn die Expedition Auskunft gibt, 190 Sgr., für Reeclamen die diei
gJespaltete Petitzeile 2 Sgr. *

Bekanntmachungen.
Mobilienversteigerung.
Samstag den 28. September 1872,
dachmittags 1. Uhr, dahier in ihrem Hause
assen die Kinder und Erben der dahier
jerlebien Eheleute Johann Bosche,
jewesener Bergmann und Maria Mül⸗
ser die zum Nachlasse ihrer Eltern gehörigen
Mobiliargegenstände in Eigenthum verstei⸗
gern, nämlich:
1 Ziege, 1 Kleiderschrank, 1 Küchen⸗
jichrank, 2 vollständige Betten mit Bett
saden, 2 Tische, 6 Siůhle, Getuch
Nleider und sonstige Haus⸗ und Küchen
geräthschaften.
Sorn, kgl. Notar.
Unmittelbar darauf, Nachmittags 4
Uhr, im Hause des Schreinermeisters Jo
sann Schmelzer werden die zum Nach
lasse obiger Erblasser gehdrigen Liegenschaf—
—
reit wegen oͤffentlich versteigert, nämlich:
ein Wohnhaus mit Zugehör und Garten
dahier in der Gasse, sodann 2 Tagw.
53210 Dec. Acker in 8 Stücken und 20
Dec. Wiese in 2 Parzellen.
ninn Horn, k. Notar.
Wohnungs- Veränderung.
Ich zeige hiermit ergebenst an, daß ich mein
Sattler-α-
zie⸗Ges ehart
zun in das Fiack'sche Haus auf der

Hauptstraße, gegenüber von Hrn. Bierbra uer

Groß, verlegt habe. i
EniI Grewenig.

Die Expedit ion.
C * z J J *
B. Fuhrländer Nachfolger.
Bo TaAbrgaæsse Franlkfurt am ain.
darch große Parthieeinkäufe und direkte Beziehungen aus den ersten Fabriken Deutschlands und Englands ist es mir möglich, troß
des bedeutenden Aufschlags sämmtlicher Arlikel, fortwährend zu den bisherigen bilrigen PVreifen zu verkaufen.
Die, Preise sind nicht nach halben Meter, sondern nach Ellen berechnet..
Großes Manufakturwaaren Lager. Großes Ausstattungs⸗Geschäft.
1000 Stuck ẽ/. breite ächtfarbige, lila, rosa, gelbe, braune, Cattune, 500 Stuck /. breiteßs schweres Leinen, für Hemden und Beittücher
fur Kleider und Ueberzüge, 9 und 10 kr. die Elle. 12 kr. die Elle.
Mo Stuck? / breite achtfarbige Glanz⸗Möbel⸗Cattune u. Cattune Grobe 22/. breite Leinen, fur einschläfrige Betttücher, das Vetttud
mit Borden, fur Vorhaͤnge, 9 und id kr. die Eue. Grobe 3 ¶I b 4* sie weishlarigt Velltücher, dan ver
Dd Stack */ breite ächtfarbige Wiqus⸗Cattune Brillantines — e —88 w. weisch rige Betttucher, das Be
1r. 200 Stuck schwere roth woene Bettdecken, für zweischlaäfrige Betien, da
00 Stuc 8— breite. feinste achtfarbige französische Feenee mo ESiuc s. 6 9*
rgandis, in den brillantesten Dessins, 12 Tr. die Eller 200 Stud schwere weiß wollene Bettdecken, für zweischläfrige Betten.
0q Stucdhe/. breiten feinen weißen Satin und Piqué fur Unterroöͤcke das Stück fl. 4. . 3
und Ueberzuͤge, 12 ir, die Elle. J 500 Stud schwere grau wollene Bettdecken, das Stüdk fl. 230. bis fI. 3.
oq Stud /. breites ächtfarbiges Bettzeug, meistens türkisch⸗roth, 15 500 Paar schwere weiße Piquedecken, fur aschlafr. Veiten das Stück fl. 2.30
kr. die Elle. VictoriasDecken mit Franzen fl. 3. J
„hweren schwarzen Moireens fur Unterrödce, 22 kr. die Elle. 5* 100 Dutzend weiße leinene Tischtücher, 21/0 Ellen dang, 2 Ellen breit
. breiten englischen Waterbroof fur Regenamäntel, 45 kr. die Elle. das Siück 4ß lir. —
do. mit Franzen 54 kr. 500 Dtzd. weiße rein leinene Damentaschentücher, das Dizd, fl. 2. 30
breiten guten Buxkin fur Hosen, Westen unb ganze Anzuge, fl. 1 Broße tothe Cachemire Tischdecken das Stucd si. 1. 48“und si.
30 kr. die Elle. Broße rothe Cachemire Comodedecken. das Stuaͤ si. 1 und fl. 124
dꝛoße Aswahl Fußteppichstoffe, 15 kr. die Elle. 3 * Ellen breiten reich ramagirten Vorhangomull mu Bogen, 14 kr.
dMaften rosh wouenen Unterrockstoff, 15 kr. die Elle. etae rima ee grau, weiß, schwarz, J kr. die Elle. 7
qhwarzen Orleans und Alpacas, von 18 kr. an. D Lama, Flannell, Thibet, Cachemires, Unterrockstoffe, in
Hweres blau Gedrucktes, 12 ir die Elle. 35 allen Farben und Qualitäten billigsts.
aͤuie wollene⸗ Aleiderstoffe, Croisée, Popelines, Chinée, Mohaires, Tischtücher, Handtücher, Servietten, graue und gelbe Kaffee⸗
Grosgrains, von 12 kr. an. servpietten, Barchend, Zwillich Lederleinen, Stroh⸗
n Confimanden Feine weiße Organdis fur Kleider die Elle 12 lIr.. —sackleinen zum Fabrikpreise..
Muslcr saͤmmtlicher Artißel sende in reichster Nuswahl fran⸗o per Boͤst.
Auch die kleinsten Aufträge werden. wie biser. beftens befbrrn
        <pb n="590" />
        D hensieg 8. Ollober 1872. Nachtzittets

2 Uhr zu St. Ingbert in der Behausung,

des Adjunkten Heinrich Sicch mint, werden

durch den unterzeichtzetes. damit gerichtlich Ag38 Stück große und 18 Siüdkleine Flachschienen vom alten

ʒeauftragten k. Noiar Linder in Zwei⸗ Pumpengestange der Wasserhaltungsmaschine Nr. 1 circa

rücken, ebidenten Nußens halber, auf Un. 1 Saugrohr und mehrere Verbindungsrohrstücke von Dampfe

tehen von:— 4 esseln circa . 7 73
I Senuriette Juda geb.! Vi o n.Weehrere Stüde von abgebrochenen alten —EX

ohne,Gewerbe in St. Ingbert wohnhaft, 13 Ale Vorwarmerrohre imd Rohrstüdde von Dampfkesseln circra .

Winwe des allda wohnhaft gewesenen und 37 alte Daumpflessel uund Stücke von solhen . ν —

derlebten Handilsmanus. Mendel Beer jr; ¶ — — J

5 ollen im Submissionswege an den Meistbie tenden verduhert werden. Die genannten

Ais Theilhabexin der zwischen ihr und ihrem ge eist diete

eeee eee bee rutde üud Zehutstdnne — —— e
lebten. Ehemanne bestandenen Sutergenrube eingesehen werden und sind Angebote auf fragliche Gegen nde verschlossen und

dannchan and en ecb ewapern zehörig bezeichnet —

—5*341 —— uderu dieser bis Donnerstag den 26. September 1872, Nachmittags 2 Uhr.
xheleute, als: 1, Pauline Beer, Ehefrau auß dem 8 d J ehen —

it ien Cige en Stt Ingbert den 14. September 1873. 6

Wi ene ιν, Das Ie Bergamt u

doßebt Beer aufmann. daselbst wohn. h a

—* —FBR 6— großen Koncurrenz, welche feit der rscheinen der „Reichsfackel“ (vormals, In jel⸗

*8 —— Ir, Humoriste) auf dem Gebiete, der Wißz blatt-Viteratur hervorgetteten, hat doch noch —*

la ohnhaft, 4. itz Beer, dauf ann elen Foncurreng Unternehmungen bei so eminent Pilligem Preise eine solche Mannigfaltig

in New· York wohnhaft, 5, Florentine Beer, eit und brillante Ausstattung geboten alsz die

Thefrau von Michaek? Selnnnn Btter —* F — 8 * ⸗ 1 f k

, ombvaft — RB— — 3 — 28*

vonstacxe

sn alet Renstabe cat e wohnhaft, Melche daher2n guri un ere —

— bie Fe und freisinnigste

ert wohnhaft 3 — “
III. Wolfgang Kahm, Seifenfebrikant, —— ——— F der Welt —V——

'n St. Ingbert wohnhaft, als Nebenvor⸗ bezeichnei werden kann.. Die renomirtesten Humoristen und Satyrner Deutschlands verforgen die Keich

—XD li deim vorzuglichsten Leucht- und Brenn⸗Material, Jowie der rührmlichst. bekannte Maler um

die nachbezeichneten Liegenschaften ᷣfentlich Zeichner Char. F s stier in jeder Nummer durch mindestens ein großes carikirtes Original⸗ Portrai

— i eeeee one zwei große Caricaturen und sonstige Illustrationen fuͤt Refier umd

Im Banne von St. Jugbert: nn e eeete aeghe mit dem Wahlspruch : Nord und Sad Ind nicht daht zu mpeunmn
PM.«Nr. 4805. 781 diese 8 Iten ein Niß ZLeben trat varß sich schmeicheln, rüstig d 3 cin i
Dez. de in Roft, Ganzed bVilden u. das eerfte Wehzblatt gewesen zu — in so —S —
gi ser 8084 geiegegeeben üöb. 3,Iynitismus und uckerre
Dez. Ade allda, gFJohann Schwarz, aissedumen hal. Die Reichsfackel“ wird auch ferner? durch Wort und Bild neit Geist, Wiß und Husmot
piNr. 130703 38 Kaufmi Peters 44 3 eee 5 ege alle Uebelstände beleuchten und zu deren Ausrottung nach beften
dez. d Gebrüder Grell. * 3323 — 23242 J
— ——— MNicht nur ein einiges, sondern nuch ein freies Deutschland!“
eben Peter Hellenthal und Wb. Jalkob, bochhauend héfadel eescheint wöͤchentlich einmal in 4 Seiten Groß⸗ Joliv, kofck pr. üatal nun

e Ju pr.
——— — * direct durch die Expedition in Hamhurg, —VX

.Nr. 4370. 2 a eziehen... ———

Dez. Acker allda, Brobe⸗ Nunmern sind gratis zu beziehen durch ⸗
i Nr. 4378. die Expedition der Deutschen Reichsfackel“ in Hamburg-

Dez. Adcker alldu, Der Brodpreis su die S
— Iagbert ist von heutt an bis zum nächst
X 26 zJe Donnerstag (Fruchtmarktstag) festgestellt:

Nr. I Korabrod 8 Klgr. 25 Krzr. Weüiß
dzaa r brod 10 Krett

eda, Frucht⸗ Brod, Fleisch ꝛc, Preii
io ee ee Dez Ader allda eu .53
Pl.⸗Nr. 4328. e — Weizen 7 fl. 27 tr., Korn 4 fl. 22b
* Wigan deag AIneMor Satl desn 3 6 kr..Gerste an
1. p̃lNr. 4229 u. 4280..94 Dez. Acker —— ir Spelʒ 6fl. 516
! pelzkern — fleh ir. Dimlel —

—A neben Gg. Sqmitt se. Muychftucht ⸗—Afl kr. Haßfe
un Braͤusner. 2.3 A —— — 7—— ——*

— 3 Alrag ir. Karioffein Ashets n d

oe Dez.Wiese umerm Wohmbacher e. W hn —

—ä —— 3
neee —8 u rne Kilogr. 24 fr. ditio 2 Kilog

— — * ee —355 38 in

Wediee ede ui — —X Rindflcifth ĩ. Quet 20 tr. 2. Qual. 186
Sonrgen ⸗· dastiesee us in BDanmetteis is

Das Nahere auf! dem Geschafts. und Hweinefleisch 20 kr, per Pfund. Butler?

Inn ehhene, L. Bechthold in var NMund.

St. Ingbert. 1537 — 7 FT
r G. Linder, k. Notät I. orse
— ae, »om 18. Sept. 1872.

A F.- i iedrichsdop9 672/
Frischer Ochsenmaulsalat, 3 irn 397
6 —6 »ollandische 10. fl.⸗Stückt 9 88-665

J Ne⸗ Häringe, 5 nnapeia — is 3344386

Marinirts Haringe e4

hete2ee Fritz Pauzerbieter. nn eea ——
*5 — — —2— — — — F —
dedattion, Druc unde Verlag wvon F. xX Demer in St. Ingbert.
o “—
        <pb n="591" />
        —
der St. Pnaberter Anzeiger (und das mit dem Huuotblatte verbundene Uaterhaltungsblatt, mit der Dienslagz⸗ Donnerstags⸗ und Sonntag

anmer) erscheint wochentlich vie r nal: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blaltschrift oder deren Raum ˖berechnet.

75 98 A .. T 7 — —WVV

M 150. Sounntag, den 22. Septembe 218872
Deutsches Reich.

München, 19. Sept. Die „Correspondenz Hoffmann“
zerichtet heute, daß die bereits bekannte, dem Könige vorgelegte
ssinisterliste nun auch in Bezug auf das Justiz-⸗ und Kriegsmini-
jerium vervollständigt ei, indem für das erstere. Freiherr von
hölderndorff, sür das letztere der Commandeur von· Ulm, General
dietl, designirt seien. Bis gestern war jedoch eine Anfrage an
hen. v. Volderndorff Betreffs Eintritt in ein Cabinet Gasser noch
nicht gerichtet gewesen, wie dies der Freiherr persönlich dem Corre⸗
pondenten des „Schw. M.“ mitgetheilt hat. Herr v. Gasser wird
ibrigens heute Morgen München verlassen und sich nach Stattgart
ʒegeben. Inwiefern dies mit der Ministerkrisis zusammenhängt,
aßt sich bis jetzt noch nicht übersehen.

München, 20. Sept. Die Nachricht des, Bayr. Kuriers“,
aß der König die von Gasser vorgelegte Ministerliste genehmigl
sabe, ist unbegründet. — Eine Münchener Correspondenz der
Allgem. Ztg.“ von heute will wissen, daß Gasser, die Unmöglich
eeit einsehend, ein annähernd lebensfähiges Ministerium zu bilden,
den bezüglichen Auftrag in die Hände des Königs zurückgelegt habe.

Mäünchen, 20. Sept. Sämmiliche Staatsminister siud heute
Mittags zu einem Ministerath zusammen getreten. Man vermuthet,
aß eine Berathung über die noch immer unentschiedene Minister⸗
risis ftattfindet. *

Straßburg, 14. Sept. Wie die“,Karlsr. Ztig.“ erfährt,
oll man in Schlettstadt jetzt ganz bestimmte Kunde darüber
jaben, daß mit dem Schleifen der Festungswerke ohne längeren
Berzug begonnen werden soll. Die Arbeit soll in drei Jahren
ollendet werdien. J

Berlin. Die höheren Orts in Bezug auf die Katastrophe
zeim Zapfenstreich eingeleitete Untersuchung hat, wie man hört,
chon jetzt constatirt, daß das ganze Unglück lediglich den falschen
VBorkehrungen der Polizeibehörde zuzuschreiben se. —

Wien, 20. Sepi. Die „N. Fr. P.“ erfährt, daß der Kaiser
von Oesterreich zu den bevorstehenden Hofjagden in Ischl den
deutschen Kronprinzen und den russischen Thronfolger eingeladen
zabe, welche auch ihren Besuch zugesagt hätten.

Frankreich.

Paris, 19. Sept. Thiers ist von Trouville um 537/
Uhr Abends zurückgekommen. Er wurde auf seiner Reise in Pont
»Eveque, Lisieur, Evreux und besonders bei seiner Ankunft in
—XRV

ESchweden.

Stockholhm, 19. Sept. Der Prinzregent Oskar von
Schweden wurde heute zum König ausgerufen unter dem Namen
IRslar II. Derselbe beschwor heute die Verfassung. Die höchster
Staatsbeamten und die Mitglieder des Staatsraths und andere
Staatswürdenträger leisteten den Eid der Treue. Die hier gar—⸗
nisonirenden Truppen schwören Morgen. Die Leiche des Königs
vird einbalsamirt und dann hierhergebracht.

ermirche
71 Zweibrücken, 17. Sept. Der gestern Abend einge—
angene und sofort als wuthverdächtig getödtete Hund, wurde secir
vobei sich keinerlei Indicien, welche auf Hundswuth oder Wuth—
ꝛerdacht einen Schluß hatten zulassen können, ergaben. (Zw. Z.)
fKusel, 16.Sept. Heute erschoß ein 7jähriger Knabe mit einer
m Zimmer befindlichen Flinte seine beiden kleineren Geschwister,
on welchen das eine vierjährige das kleinere 1/ jährige auf dem
Schooße hielt.

F Die nächhste Prüfung für Anstellung im Betriebsdienst der
fäüz. Bahnen wird Montag den 4. November 1872
Morgens 8 Uhr, in Ludwigshafen stattfinden. Aufnahmsgefuche
nit den erforderlichen Belegen (Amtsbl. d. Pfalz von 1869 Nr.
l Seite 318) sind bis 26. Oklt. nächsthin der Direktion einzusenden.

Mannheim, 17. Sept. Die Fortschritte der Mann⸗
ximer Volksbank sind ganz bedeutende und hat der Geschaftsum⸗

zewaltig zugenommen. Während sich die Zahl der Mitgliede

in 5 Jahren von 94 auf 306 hob, beträgt der Totalumsatz für
das erste Semester 1872 nach dem in der Generalversammlung
dom 14 erstatteten“ Berichte 4,852,644 fl.,“ bei einem eigenen
Bermögen der Bank von 47,938 fl. Es wurde beschlossen, die
Stammantheile von 200 fl. auf 350 fl., die den einzelnen Mit⸗
gliedern zu gewähreuden Höchstceredite gegen Bürgschaften auf 8000
J. und gegen Depot von Werthpapieren auf 15,000 fl. zu er⸗
höhen und die Gesammtsumme der von der Bolksbank einzugehen⸗
den Verbindlichkeiten von 250,000 fl. auf 5600,000 fl. zu er—
veitern.

337 Straßburg. Unter den Erzeugnissen des Elsasses gibt
es eines, das der Ausmerksamkeit unserer Leser werth ist, nämlich
das bei Schwabweiler gewonnene Petroleum. Die
Quellen desselben sind von deutschen Capitalisten erworben. Die zur
Ausbeutung unternommenen Arbeiten haben unter Leitung des
Inzenieurs Fitting auf neue, sehr reiche Quellen von vortrefflicher
Qualität geführt. J

F In Petite Roselle bei Forbach hat ein Mann seinen
Nachbarn ohne jede Veranlassung durch das ganze Dorf verfolgf
and ihn, als er ihn erreichte, mit mehreren Messerstichen getödtet
und dann den Hals abgeschnitten. Der Rasende wurde mit Mühe
geknebelt und nach Mezz verbracht.

Das Schrieder'sche Hotel in Heidelberg ist durch
auf (400,000 fl.) in die Hände des Herrn A. Drexel dortselbst
übergegangen.

F Am 16. Sept. früh wurde in Dudenhofen ein Paar
getraut, das zusammen 138 Jahre zählt; der Bräutigam ist 64
und die Braut 74 Jahre alt. I
—7Osnabrück, 11. Sept. (Reliquie.) Die „N. V. Bl.“
hören, daß zwei böhere hiesige Geistliche nach Aachen gereist sind,

um eine Reliquie, den Arm Karl's des Großen, von dort nach
hier herüberzuführen. (Fränk. Kur.)

Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.

.Bis zum 1. November d. J. werden wieder Fraͤcomar—
ken zu Nukr. ausgegeben; bereits bestunden schon früher solche,
wurden jedoch vor zwei Jahren eingezogen, da keine Brieftaxe zu
9 kr. mehr existirte; nunmehr kommt dieselbe nach Revision der
Francotaxen nach Frankreich ꝛc. wieder vor.

Ludwigshafen, 16. Sept. Die pfälzischen Eisenbahnen

ertrugen im Monat August d. Irs. 537,825 fl. 14 kr. heuer
nehr 71,013 fl.
— Zrankfurt, 17. Sept. Bei der heute stattgehabten
Ziehung 6. Klasse 162. Stadtlotterie wurden gezogen: Nr. 8984
20,000 fl., Nr. 2897, 21601, 6810, 21850, 1621, 4808 und
9844 je 1000, 21100, 18139, 2256 300 fl.

Frankfurt, 18. Sept. Bei der heute stattgehabten Zie⸗
hung 6. Klasse 162r hiesiger Stadtlotterie fielen auf folgende
Nummern die beigesetzten Hauptpreise: Nr. 3647 14145 12982
1462 5395 9801 3416 18811 117 und 5955 je 1000 fl.,
Nr. 21345 16357 21175 77 53250 18642 und 11914 je 300 fl.

Frankfurt, 19. Sept. Bei der heuie stattgehabten
Ziehung 6 Klasse 162r hiesiger Stadtlotterie sielen auf folgende
Rummern die beigesetzten Hauptpreise, Ne. 23684 3054 und
1818 je 1000 fl. Nr. 14221 15597 22362 23686 10332
3239 16379 und 6477 je 300 fl.

Frankfurt, 20. Sept. Bei der heute stattgehabten Zieh—
ung 6. Klasse 162r hiesiger Stadtlotterie fielen auf folgende Num—
mern die beigesetzten Hauptpreise: Nr. 17714 5000 fl., Nr.
2492 2000 fi.i, Nr. 3638 13224 21008 4045 17504 7609
10079 17920 6048 19062 25523 7650 11260 14696 und
1172 je 1000 fl. Nr. 10689 und 14992 je 300 fl.

Rensnesnachrichten.

Die Verweserstelle an der untersten katholischen Knabenschule in St.
Ingbert wurde zu einer Lehrerstelle erhoben und dem Schulverweser Theo—
hald Köhl in St. Ingbert übertragen.

F.

X. Demetz verantwortlicher Nedacteur.
        <pb n="592" />
        Bekanntmachungen.
Conventionelie
Wiederversteigerung.
Mittwoch den 9Hkiober 1872 Nach⸗
nittags 4 Uhr, zu Rohrbach bei Jacob
Wagner UI: wird auf Betreiben V
philippr Oberhauser, Bergmann, in
Rohrbach wohnhaft, als durch Zahlung in
den Rechten von Julius Schiedmaher,
Instrumentenfabrikant in Stuttgart wohn⸗
haft, gegen Jacob Jacob, Schmelzarbei⸗
er, Sohn von Georg, in Rohrbach
wohnhaft
folgende Liegenschaft Rohrbacher Bannes
wegen Nichtbezahlung des laut Protololles
des unterzeichneten Nolars vom 29. März
1865 geschuideten Steigpreises gebst Zinsen,
offentlich bertragsmäßig. wieder versteigert,
ulsz
Von Plan⸗Nr. 1206. 75 Dez. Acken
längs des Rohrbacher Wiesengrundes,
die Hälfte neben —8 Bastians Wittwe.
dorn, igl. Rotar.
—7— 512 * 2
Mobiliarverseigerung.
Montag den 80. 1. Mts. des Vormit
ags präcis um9 Uhr, zu St. Ingbert, auf
der Obermühle, laäht Hetr Jacob Dahlem
Muller; von da Umzugshalber bffentlich auf
Tredit versteigen ·;::
CGhar-a-panc, Beinspännigen und2
— ——
1 Walze, Pflüge jeder Art und Eggen,
1 Windmühle, J Karteffelmühle, 1 Häck-
jelmaschine, 1 Kartoffelausheber. Heu—
jeitern und Dielt, 2 Brandweinhbssel mit
Schlange, 3 große Brandweinlagerfässer,
orjchiedene Oelfässer, Bütten, Ständer
und Eimer, 1 Badwanne, Pferdsgeschirr,
Zelten, 2 große Decimalwaagen, 2 kleinere
Waagen, 1Hodbelbank, verschiedenes
Schreinerwerkzeug, sodann 1 Secretair
Beilladen, Bettung und Getüch, Tische,
Stühle und Bänke, Küchengeschirr, über⸗
haupt Haus-, Fuhr- und Ackergeräthe
aller Art.
Aus Auftraagg
Das Geschäfts- und Consultationsbüreau
L. Bechthold in St. Ingbert.
Der obere Stock
inseres Hauses, bestehens in ß8 Zimmer
und Kürche, ist zu vermiethen und kann
gleich bezogen werden.
Geschwister Stief.
Gicht ⸗ RNheumatis mus· Magenkrampf
ind Hämmorhoidalkranke heilt
Dr. Müller in Frankfurt a. M,.
Sendenbergstr. 5. Kurprospelte ratis franco.
Der Regenorator
(oder Lebensweler)
seit Jahren das bewährteste, beste
Mittel gegen allgemeine und specielle
Schwächezustände, Pagengedärm⸗ und
deberkrankheiten, Hämorrhoiden, Erg⸗
vrüstigkeit, Milzkrankheit, Flechten ꝛc.
sowie alle Krantheiten, die von ver—
dotbenem Blute und schlechten Säften
herrühren. Der „Lebenswecker“ be⸗
fördert die Verdauung, reizt den Ap-
pelit und bringt neue Lebenslust in
den erschlaffien Körper, er ist beson⸗
ders im kritischen Alter zu empfehlen.
Zu haben per Fla'che zu Ifl. 10 kr.
20 Sgr. bei P. Jepp in St.
Inabert.
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Einladung zum Abonnement
anse die wöchenttlich 67mab erscheinende
— 232424 a6 24
„Sanavbrucken Zeitun⸗⸗
nebst. den Gratisbeiblatt ‚Der Vergmannsfreund,“ welches jeden Freita
ausgegeben wird.
Albonnementspreis: vierteljährlich hier 260 Sgr. Auswärts kommt der Post
aufschlag und event. das Postbestellgeld hinzu. J msauee J
Aunzeigen finden durch die „Saarbrücker Zeitung“, dem verbreitesten Blatte des
Regierungsbezirkes Trier, nicht nur im hiesigen und den benachbarten Kreisen, sondern
auch in Deutsch-Lothringen, wo die Zeitung stark gelesen wird, große Verbreitung und
wird das Blatt sowohl von Behörden als auch von Privaten vielfach und mit: Erfol—
henutzt. Der Insertionspreis beträgt 1 Sgr.8 Pfg. für die Petitzeile vder deren Raum
Saarbrücken, im Septbr. 1872. —
Die Expedition.

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welcher seit Jahren in meinker Fabrik als Niederschlag aus abgekühlten Dämpfen
gewonncn wird, empfehle auch den hiesigen hochgeehrten Kteisen alß vorzügliches
und sicheres Heilmittel gegen — J N
Glicht und Rheumatismus
selbstebei veralteten Uebeln. J —
Th. Höhenberger
Fabrilbesitzer in Bresiau
d sube siper t
Danksagung?
Läüngere-Zeit litt ich an Rheumatismus im rechten Arm und war sel⸗
biger mir total arbeitsunfähig geworden. Alle angewandten Heilmittel blieben
ohne Erfolg, und nur dem 6. —
Tannin-Terpentin““)
von Th. Höbenberger, Fäbrikbesitzer in Breslau verdaunle ich meine voll⸗
ständige Genesung. —W
Tönning in Schleswig, im Juli 18s5xck23.
H. Sievers, Schiffer.
Gebrauchsanweisungen-gratis.
AVhäB-Ter pentäͤm
u Flaschen à 1213 Sgr. und à 1 Thlr. zu haben bei Joh. Friedrich
in St. Ingbert. J

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—tent vom 7. Decem⸗
r 4858 3. 130/645 durch Schutz
marke vor Fälschungen u. Nachahmung
gesichert.

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Erprobtes Hausmittel.
Von vielen ärzilichen Autoritäten seit 17 Jahren empfohlen gegen veraltelen
Husten, andauernde Heiserkeit, Verschleimung, Keuchhusten, Katarrhe, Ent
zündung des Kehrkopfes und der Luftröhre, aeuten und chronischen Brust⸗
und Lungen-Katarrh, Bluthusten, Blutspeien und Asthma. (Siehe Med.
Dr. Rud. Weinbergers, pralt. Arzt in Wien „Krankheiten der Athmungs-

organe“. Leipzig bei Gustav Brauns 1863.)
Nur allein ächt zu haben:
in St. Inabert bei J. Fri⸗drich.

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J 73 82852 a2 5257 328* 823 5353
. 3323333 1223 4128573 2 2—58 27
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25 z35353338 753 —233323383 52* —
7 6* 3 * — 55 2 —AA —Z —
8383*3335— 838 —A 3537 57 — 232
2* ——— 2 4
25,2332*7 3 5 252 53* —
—A 2 2 7 — * 26.* * A 282
13835535537 8 *3235722 28 57323
23223 23 25 5522. 822 — 973
53823337 ẽ 23 235 27573 — 525 2 568
X 22738 r̃ 52353 532 S 233* —
533228 52 2A * 21 25 — 5355 5*3
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533255*23 222 — 3233 3 7 22.588 —517
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2. 2* —E — 2 55355* 7 —AA —
232 23322337 25532* — 27
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32325.528233.5 5*5538 *28555 23
22 355 52 d * * X 2220 75
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2 93828*8 3 õm82.53 8 ẽ —
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2 — 5 53 35585 7 5. 3253F5 68 52 *3
2233 23 532* 2 — —— — —A———
— 46 * 3 —A 3 2 2 3227 8 8— 3— 3 * 2
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        Ht. Ingberler Acnze ger.
der St. Inaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit ver Dienstage⸗, Donnerstags⸗ und Sonntag
mmer) erlcheint wochentlich vier m al: Dienstag, Donnerstag, Sams ta g und Sonntag, Abonnementspreis vierteljiährig 42 Krir. oder

12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet. J
B61. Dienstag, den 24. September 1872
344 * wolkenzu erzühlen, welche am Horizont herauffteigen sollen. Graf
Finladung zum Abonnement. Moltke,hat zum Beispiel eine verdächtige Reise nach Schleswig⸗
ιν AV. Quartasl. — dolstein gemacht, und äan der Nordküste Deutschlands werden Ver⸗
Bel' herannähendem; Quartalsschluß laden wir ergebenst zu theidigungsmaßregeln getroffen; ferner kommen aus Wien Berichte,
eem Abbnnement ein. Durch moglichst rasche und —sofern es zach welchen der Kaiser von Oesterreich dem Bismardhschen Frieden
ins der Raum gestattet — vollständige Mittheilung der politi⸗ nicht: traut und Rußland trifft eifrig militärische Vorbereitungen,
haͤn Tahesereigmisse und Besprechung der wichtigern in eingehen - aum auf alle Fälle gerüstet zu sein. Um das Maß aber dvoll zu
n umd ausfuhrli hern Artiteln sopie Muͤtheilung der neuesten nachen- hat der osterreichische Kriegsminister artilleristische Schieß⸗
ahrichten, auf dem Gediele der Voltswirthschaft“ des Handels dersuche angeordnet, welche im Frühiahr beendigt sein müssen, da-
nd Verkehrs und Hereinziehung localer Auͤgelegenheiten in den mit man alsdann der prattischen Nutzen aus ihnen ziehen könne.
dreis unserer Besprechungen werden wir allen billigen Aunforder· F Der Schluß der Bischoftlonferenen in FAlda wird am
ingen zu genügen suchen. Unsere berehrten Abonnenten von aus 20. Abends erwartet. Der Erzbischof von Münchenist bereits
s clichen Ihre Besiellungen dei' der nüchsten Posterpedition Wi 20. früh abgereist, der Erzbischof von Bamberg folgt Mittags.
hoch ija⸗ rechtzeilig machen zu wollen, während unsere verehrten Die anderen Bischöfe reisen am 21. ds. Die Stimmung, welche
bonnenlen don hier, die das Blatt durch unsere Zeitungsträger Li den Conferenzen herrschte, wird als eine versöhnliche bezeichnet.
rhalten, dasselbe auch im neuen Quartal fortgeliefert bekommen, Wie verlautet, wurde der Erlaß eines gemeinsamen Hirtenbriefes

As sie miht ausdrucklich abbefiellen. Neu eintretende Abonnenten ind der Dentlschrift beschlossen. A
n hier bitlen wir Ihre Bestellung direkt bei uns machen zu Kosszut hs siebzigsten Geburtstag begingen die Achtundvier⸗
vollen.“ Der Preis des Blattes bleibt derselbe wie früher. ger am 16. Sipt. festlich. Die Gelegenheit soll zu massenhaften

3 3 Ergebenste Gratulationsadressen auaen ge
i iti St. erter SE
Nedaktion und E ien des Si⸗ Ius Bern, 18. Sept. Das „Journal de Genoͤve“ bringt eine
Aufforderung des Abés Quichetau und Renaud in Genf an die
atholische Geistlichkei, dem Beispiele des Paters Hyacinthe zu
olgen und ebenfalls zur Ehe zu schreiten. In Frankreich seien
200 Priester bereit, diesem Rufe zu folgen.

Deutsches Reich.

München, 21. Sept. Wie wir als verlässig mittheilen
oͤnnen, hat Frhr. v. Gasser die k. Entschließung, durch welche er
des ihm ertheilten Mandats, ein Ministerium zu bilden, enthoben
vird, gestern Abends zugestellt erhalten. Das so viel besprochene
stinisterium Gasser ist demnach glücklich beseitigt. Im Auftrage
ses Königs finden jetzt mit Hrn. Staatsminister v. Pfretzschner
Untethandlungen wegen Uebernahme des Ministeriums des Aeußern
tatt und wenn dieselben auch noch nicht beendet sind, so darf doch
jehofft werden, daß sie zu dem gewünschten Ziele führen und da⸗
nit die lange Ministerkrists zum Abschluß gelangen werde. Als
ttachfolger für Hrn. v. Pfretzschner im Staatsdienste der Finanzen
oird der Generaldirektor der Verkehrsanstalten, Hocheder, genaunt.

Muünchen, 22. Sept. Der k. Regierungspräsident der
hfalz, v. Braun, ist hier eingetroffen, und stattete heute Mittag
dem k. Kultusminister v. Lutz Besuch ab.

Hr. v. Döllinger hatte sich, wie nun bersichert wird, nun
us dem Grunde zum Altkatholiken Congreß nach Köln begeben,
oeil er den Antrag auf Ernennung ecines Bischofs, wenn derselbe,
oie beabsichtigt, wirklich eingebracht wird, entschieden bekämpfen well.

Metz, 20. Sept. Der hiesige Jesuitenconvent verkauft nun
uch sein Inventar an Kirchengeräthen, will aber Kirche und Ge—
aude in Erwartung besserer Zeiten behalten. Der Verkauf der
MNobisiargegenstände sei blos erfolgt, weil bis dahin der Zinsen⸗
erlust für das darin steckende Capital zu groß werden würde.
—
inqen für die Pfarreien, welche kausen wollen. (Z. f. D.eL.)

Berlin, 21. Sept. Der „K. Z.“ wird versichert, es sei
egründete Aussicht vorhanden, daß zwei wichtige Gesetze, von
enen hier und da angenommen wurde, daß ihr Erscheinen sich
voch lange Zeit verzögern würde, schon in der nächsten Reichstags-
ession zur Debatte, resp. zur Annahme gelangen: das Bankgesetz
mnd das Münzgesetz.

Berlin, 21. Sept. Die ‚„Norddeutsche Allgem. Zeitung“
»emerkt zu der Nachricht von dem Scheitern der Mission des Hrn.
on Gasser; daß der Ausgang derselben durchaus dem tiefwurzeln⸗
en Vertrauen entspreche, mit welchem das deutsche Volk seit dem
sahre 1870. auf König Ludwig blicke.

Es ist schon von der „N. A. Z.“ hervorgehoben worden,
delche Gereiztheit gegen Deutschland sich nach der Kaiserbegegnung
uBerlin der engüschen Presse bemächtigt hat. Der Verstimmung
lber dieses Ereigniß haben die Söhne Albions inzwischen noch
umer nicht Herr werden können, und so weiß denn der „Glabe“
tuestens wieder Allerlei in dieser Richtung und selbst von Kriegs-

Vermischtes.

Die Tuchmachergesellen von Lambrecht haben in der
ocialdemotratischen Zeitung „Der Volksstaat“ Rechnung abgelegt
iber die während ihres erfolglos verlaufenen Strike zugeflossenen
helder. Im Ganzen waren es 207 fl. 37 kr., darunter 42 fl.
i6 kr. von Lambrechter Bürgern, 14 fl. vom sozialdemokratischen
Arbeiterbildungsverein in Kaiserslautern, 24 fl. 45 kr., welche
iuf Versammlungen in Mutterstadt, Oggersheim ünd Frankenthal
jzesammelt wurden ꝛc. Sie bemerlen zugleich, daß der Zuzug von
remden Tuchmachergesellen nach Lambrecht gegenwärtig sehr stark
st, und mahnen im eigenen wie der Fremden Interesse davon ab.

(Zur bayerischen Ministerkrisis.) Statu:
Wie geht's ? fragt man jetzt in München: „Wat Heer von Gasser
noch nicht bei Ihnen ?“* J

In Regensburg stürzte sich am 16. d. Mittags die
xkau eines Wachischreibers in die Donau, um der übelen Be—
sandlung ihres Mannes zu entgehen. Der eben in der Nahe dem
Fischfange obliegende Herzerz Max von Württemberg ruderte ihr
edoch in einem Kahne nach und entriß sie noch rechtzeitig dem
nassen Grab.

In Witten (R.B. Arnsberg) explodirte am 18. ds.
ver Dampfkessel einer neuen Lokomotive, mit der eine Probefahrt
jemacht werden sollte; fünf Bahnbediensteten wurden gelödtet
nehrere andere verwundet.

Frankfurt, 21. Sept. Bei der heute stattgehabten Zieh—
ing 6. Klasse 1625 hiesiger Stadtlotterie fielen auf folgende Rum—
nern die beigesetzten Hauptpreise: Nr. 11445 5000 fl., Nr.
3506 5000 fl. N. 8637 und 21575 je 1000 fil. Nr. 10169
7180 24741 und 15218 je 300 fl.

Frankfurt, 23. Sept. Bei der henie fiattsehabten
Ziehung 6. Klasse 162r hiesiger Stadtlotterie sielen auf folgende
Nummern die beigesetzten Hanptpreise: Nr. 9453 2000 fl. Nr.
19361 1000 fl., Nr. 5899 16848 12949 und 20276 je 300 fs
Dienstesnachrichten.“
Obergerichtschreiber Th o m a wurde zum Rathe am Appellationsgerichte
der Pfalz ernannt.
Dem Realienlehrer an der isolirten Lateinschule zu Grünstadt, Dr. C.
B. Faeber. wurde der Uebertritt in den Reichsdienst (Gewerbeschule zu
Mulhausen) genehmiat.
F X. Demetz verantwortlicher Redacteur
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        Bekanntmachungen.

Ackerlandversteigerung.

Samstag, den 28. Seplfember 1872
Nachmittags 5 Uhr, nach der Bosch e'schen
Versteigerung, im Hause von Schreinermei
der Schmelzer, lassen die Kinder der
herlebten Wittwe von Jakob Wack,
Schreiner, die zum Nachlasse derselben ge⸗
hörigen Ackerstücke St. Ingberter Bannes
auf Zahltermine in Eigenthum versteigern,
aämlich:

Plan⸗Nr. 1910. 48 Dec. in der langen
Ahnung im Rischbach, neben Johann Best
und Wittwe Peter Schmelzer.

Plan⸗NRr. 3016. 38 Dec. auf Mühlen.
hal am Schaaftopf, neben Bernhard August
und Apollonia Weiß.

Plan-Nr. 2961. 196/00 Dec. in der
untersten Dreispitz an der Zügelhütte, neben
Johann Joseph Hellenthal und Berg
mann Jung. —

SHorn, Igl. Notar.
Bürgervereins⸗Kränzchen.
Morgen (Mittwoch) Abend Zusammen⸗

tunft im Caffe Oberhausfer.

Saugferkel,
schönste Roce, G Wochen alt, verheilt, hat
zu verkaufen

Frischer Ochsenmaulsalat,
Neue Häringe,
Marinirte Häringe
Fritz Panzerbieter.
LAandur urmn boseitigt n —X
inrick 8 lieh) in 2 Stunden gefahrlos und
BSeinrich Isaac. sicher Dr. Ernst in Leiprzig.
Anzeige und Empfehlung.
Ich bringe hiermit zur allgemeinen Kenntniß, daß ich mein
Manufaktur⸗Waaren-Geschäft
nun eröffnet habe, und mache auf meine ferligen Kleider als: Jaquets, Joppen,
Röcke, Hosen und Westen, in allen Stoffen, für Kinder und Erwachsene, fertig⸗
veiße und farbige Hemden, wollene Hemden, wollene und baumwoillene
Unterjacken und Hosen aufmerksam —

Ich unterhalte Lager in Tueh und Roukalcin, KIeiderstofre, Or
leans, Thy bef, bunt Sehottiseh, Rips, FlIanelle, Lama's, Bett
umid Sophavorlagen, Bett- nud Tischdeelen, GIanæz-Höbhel-
Dattume, Drilel, RBarehent, Kölseh, Siamoise, Leinen und
schirtimg, Taschentüceher ete. ete.

Auch empfehle meine Colonial-Waaren und Zülsenfrüchte, als
Caffe, Zucker, Reis, Gerste, Erbsen, Bohnen ꝛe ꝛe.

Zu geneigtem Besuche ladet ein
M. Auaust, in der Kohlenstraße neben Goldarbeiter Met.
METI CGMXMMETISGCCCCMDIAX)SMSCCCOCC
Pfälzische Industrie-Ausstellung
Der Schluß der III. Pfälzischen Industrie-Ausstellung erfolgt am 29. d. Mts
Abends 6 Uhr.

Die unverkauften Ausstellungsgegenstände können wegen der Vorbereitung für die
Verloosung erst vom 3. Oktober ab aus den Localen entfernt werden. J

Die Verloosung beginnt. am 18. Oktober. Gedruckte Ziehungslisten wer⸗
den seinerzeit zum Preise von 3 kr. per Exemplar vom Verloosungscomite abgegeben.

Das Centralcomite.
— — T— — ⸗— 5 D
Die „Elsässtschen Blätter“,
auch „Straßburger Gartenlaube“ genannt,
'iind nun fast in jeder gebildeten Familie anzutreffen. Dieselben unterhalten ihre Leser in
inziehendster Weise durch ihre neuesten Original Novellen und Erzählungen aus der Feder
zekannter und beliebter Schriftsteller, Mannigfaltiges und Neues aus allen Landen, Mit—⸗
heilungen und Beschreibungen aus dem Elsaß. J

Jedes Quartal erhalten die Abonnenten als Gratis-Beilage eine kostbare Kreide⸗
jeichung (Ansichten aus dem Elsaß.)

Man abonnirt bei allen Postanstalten zu 3 Francs. Insertionen zu 30 Cts. die
Zeile finden weit gediegene Verbreitung.

Stroßburg, im September 1872.

Die Expedition.
Einladung zum Abonnement n
auf die wöchentlich 6 mal erscheinende
7 — 2 44
„Saarbrücker Zeitung“
nebst dem Gratisbeiblatt ‚Der Vergmannsfreund,“ welches jeden Freitag
ausgegeben wird.

Abonnementspreis: vierteljährlich hier 25 Sgr. Auswärts kommt der Post⸗
aufschlag und event. das Postbestellgeld hinzu.

Anzeigen finden durch die „Saa:brücker Zeitung“, dem verbreitesten Blatte des
Regierungsbezirkes Trier, nicht nur im hiesigen und den benachbarten Kreisen, sondern
auch in Deutsch⸗Lolhringen, wo die Zeitung stark gelesen wird, große Verbreitung und
wird das Blatt sowohl von Behörden als auch von Privaten vielfach und mit örfolg
benutzt. Der Insertionspreis beträgt 1 Sgr. 3 Pjfg. für die Petitzeile oder deren Raum.

Saarbrücken, im Septbr. 1872.

L. Wobhlfart, Wirth.
Brust- und Lungenleiden
geheilt.

Brust; und Lungenleiden, die der
Körper und dessen Kräfte schnell auf⸗
täumenden Uebel, werden am fichersten
ind kräftigsten durch die heilsamsten
Malzpräparate des Königl. Hoflie⸗
jeranten Johann Hoff in Berlin be—
eitigt. Ihr Malzertrakt-Gesundheits.
bier leistet mir bei meinem Brust⸗ und
und Lungenleiden vortreffliche Dienste,
indem es die Verdauung befördert, den,
Appetit verbessert und dadurch wesent ⸗
lich zur Wiedererlangung der verloren
gegangenen Kräfte beiträgt. Ihh ersuche
uͤm ꝛc. Otto Juritz in Berlin, Keibelstr.
II, den 6. Ockober 1871. — Ihre
Maͤlz Gesundheits: Chokolade ist meiner
Frau fast unentbehrlich geworden, da
hr Appetit sich darnach: sehr gebessert
hat. Ihre große Schwäche hat sich da⸗
hurch sehr derloren und sie fühlt sich
wieder lebensfroher. Der Arzt räth ihr
ann auch den Gebrauch des Hoff'schen
Malzextrakt-Gesundheitsbier an. Wil
helm Brücher, Cartonnage⸗Fabrikant
n Schwelm, den 29. Novbr. 1871.
Verkaufsstelle bei Fri tzẽ Panzer⸗
zieter in St. Inabert.

ohne Medicin.

Die Expedition.

A. Rfälzische Industrie-Ausstellung

in Kaiserslautern,
vom 14. Juli bis gegen Ende September 1872.

Bei allen pfälzischen Bahnstationen können Eintritts—
Billete zur Ausstellung gelöst werden, in welchem Falle das
einfache Fahr-Billet 2 Tage giltig ist und zur freien Rück—
ahrt berechtigt.

3russst- U. Lungen-⸗
cranke fiuden auf naturgemüssem
Vege selbst in verzweifelten und
ton den Aerzton für unheilbar er-
xclürten Fällen rudicale Heil-
ung ihres Leidens
olme Mecdicin.
Nachi specieller Beschreibung der
Krankheit Näheres brieflien durch
?*. H. Nicert, Berlin
—lIi S rasse Nr. 23.
ohbhne Medicin.
i
F vedattion, Druch und Verlag von x metz in St. Ingberi.

Das Centralecomite.

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        22 222
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1233355.572 32 2323 37333253
* * 2. «JITTAK — 2*2225B2 5252 —27

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3— 53 *
3 78 — —823* 5222v8 7S
2 J25 88 3. —.T. *2 25898 38
238,378235335 3 7
3 x2 7 —&amp; 8 S 3 *
32 * *5 — — —E — —8
. 3 ß
33625358 283*25835 * —83332338535
— — 2533236 2233 85 5 —35857755 227
5883—2355 s58877 3527838 s57568833338
*28 XXAA 252 32 3 53 2 2833
223 55528
13332 — 2328355 521355532 36 32825 .
3533335 5 23233 2533 —33333 32
254258 7
— —22 775
—5*3 E 22323 5323 5 53573532573 5552
53m52 S a* — 2833 23535333 S 5333—22537
5852532
* 723 — —— 3* 5 — —*8
25377535 55333 782338 32*5335 5522537
223 — 28335 3
2325* —8
325z?358555 253335— —23333 3 —83
2537 3253353* 58357 5357835333 57533
22 323 3 8 532332 — 33 3
353558353 53233233* 3563 52335
—» 22* 3. —A — * uae 22 — 323 2 — 233
—— —— — * —A— —
3 235c8653 E 58, 5883 72 72*
—3 — 8— — 2.2 *—* — 2 83B323 233 *— — —
8523585 5.3 23342835 233 532358 3 F
—— 8 * 22*2 2. 3 2 58 2 2 — * —
— —— 337 758 35338 5337 2
3 —5 23737 A
** 232223 — — * —
— 53355523 255 285—. 2.
7 *55322 —— 22—527
255 735 323557
*23272

*
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        <pb n="599" />
        St. Ingberler Anzeiger.
——
2
der St. JnaberterA nzeüg er lund das mit dem Hauptiblatte verbundene Uaterhaltungsblatt, mit der Dienstazz⸗ Donnerstags⸗ und Sonntag

ummer) erscheint woͤchentlich vi e r anal: Dien sta g. Donner ztag, Samstag und Sonmtag. Abonne mentspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 srzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

— — — — — — — — — —

Septeube 411772

MBbBe

J Deutsches Reich. d Aus Miesbach (Oberbahern) wird berichtet, daß dort
München, 25. Sept. He. v. Pfretzschner, dessn Ernenn⸗ am 21. 68. der erste Schnee gefallen ist..
ing zum Minister des Aeußern mit dem Vorsitz im Ministerium f Nach einer Mittheilung der „Paffauer Zeitung“ hat in der
ind zum lebenslänglichen Reichsrath bestätigt wird, ist nach Berg Pfarrei Sulzbach ein Bauer feiner Zeit 1500 fl. fuͤr ein 40stün⸗
jeschieden und vom Konige in Audienz empfangen worden. diges Gebet zur Abwehr des Weltunterganges geopfert und die
München, 25. Sepi. Gleichzeiiig mit der Ernennung pPfarrei das Geld angenommen.
des Herrn v. Pfretzschner zum Minisier des Auswärtigen, hat der pStrau bing. Die unlängst dahier verbreitete Nachricht
dönig das Gesammtministerium beauftragt, bezüglich der Ernenn⸗ hon der Auffindung eines Steinkohlenlagers erweist sich als ein
ing eines neuen Finanzministers Vorschläge zu machen. cherzhafter Betrug von Arbeitern ber Ostbahn, welche mit Bohr⸗
München, 28. Sept. Für das in Erledigung gelangende ersuchen beschäftigt sind. 9—
Staatsministerium der Finanzen nennt man mehrer⸗ hohere Staats-· Die Naturgeschichte der Berliner Wohnungsbedürftigen ist
ʒeamten, namentlich aber den Generaldireltor der Verkehrsanstalten, schon wieder um eine neuͤe Species bereichert worden: die Kasten⸗
drn. Hocheder, bekanntlich Mitglied der Fortschritispartei in bewohner. *Für diese Art von antediluvianischen Weltstadtbürgern
er K. d. Abgeordneten. Inwiefern dieses Gecücht begründet ist. empfiehlt sich seit einigen Tagen im „Intelligenzblatte“ folgendes
vermögen wir jedoch zur Zeit nicht zu beurtheilen. Inferat: „»Wohnungskasten mit Betsstelle und Eckspinde,
München, 23. Sept. (W. T. B.) Die Versammluag worin auch eine Familie wohnen kann, ist zu verlaufen“
der Deutschen Land⸗ und Forstwirthe wurde heute Vormittag durch F In der Woche vom 6. bis 12. September vermehrie sich
jas Mitglied des Reichsrathes, von Niehthammer, erzffnet. Staats⸗ die Bevölkerung Berlins durch Geburten um 326 männliche,
ninister von Pfeuffer degrüßie die Versammlung im Namen des 294 weibliche, durch Zuzug um 1510 männliche, 598 weibliche,
dönigs. Geheimerath Seckendorff Sachsen Altendurg) brachte ein zusammen um 1836 männliche, 892 weibliche Personen. Sie ver—
Hoch aus auf den König Ludwig, den ersten Deutschen Mann, ninderte sich durch Tod um 8352 männliche, 329 weibliche, durch
velcher uns den deutschenKaifer gegeben hat,“ in welches die Abzug um 1180 männliche, 477 weibliche, zusammen um 1483
bersammlung dreimal begeistert einstimme .32 Lannliche, 806 weibliche Personen; mithin fand ein Zugang von
Straßbur g, 21. Sept. Die. Eisaß ⸗Lothringer, welche 384 manr lichen, 86 weiblichen Personen staun
ur Frankreich optirt haben, müssen nach dem Progroͤs de Esti·4 Auf den Friedhöfen N ew⸗Yorks werden seit neuester
pätestens aut 5. Okliober das Land verlassen; da Dies für Zeit photographische Portraits der Verstorbenen auf den Grabsteinen
diejenigen, welche noch Geschäfte abzuwiceln haben, eine sehr kurze angebracht. Die Photographien sind von verschiedener Groͤße auf
Frist ist, so werde gegenwartig zu ihren Guusften unterhandeli, Porcellan⸗ sowie auf weißen Marmortafeln. die in eine Vertiefung
im ihnen die Erlaubniß zu verschaffen, als Fremde noch länger der Grabsteine gestelit und mit einer Glasplatte bedeckt werden.
in Elsaß Lothringen weilen zu dürfen. or. d. Et. Ballier Franffuru, 24. Sept. Bei der heute stattgehabten
ei mit den Unterhandlungen beauftragft. Ziehung 6. Klasse 1625 hiesiger Siadilotiecie sielen auf folgende
Berlin, 21. Sept. Dem „Westph. Merk.“ zufolge wäre KLummecrn die beigesetzten Hauptpreise: Nr. 108338 12,000 fl.
ꝛine Ministerialentscheidung dahin ergangen, daß katholische Geist ⸗ Rr. 11264 4000 fi. Nr. 14961 24621 und 10280 je 1000
iche, auch wenn sie das vorgeschriebene deee sur das J., Nr. 4507 23828 und 16704 je 300 fl.
dehramt abgelegt haben, keine Anstellung erhalten koͤnnen. Frankfurt, 25. Sept. Bei der heute ftattge abten Zieh⸗
der Provinzialrath in Munster foll diesen Entscheid Lehramts⸗ ing 6. Klasse 162r hiesiger Stadlilotterie ve —5* 8*
andidaten, welche zugleich katholische Geitliche sind. muge the nern die beigesetzen Hauptpreise Nr, 24022 100 000 I
saben. *— 27831 8204 24981 20688 8464 14155 13840 und 18328
Belin. Die zu Anfang dieses Monats fällig gewesene e 1000 t. Nr. 4479 17866 8067 und 13386 1. 300 si
albe Milliarde ist von der franzoͤsischen Regierung jetzt vollsian⸗ —
ig entrichtet.
Frankreich.

Paris, 24. Sept. Laut erfolgter Uebereinkunft zwischen
general v. Manteuffel und den franzoͤsischen Behörden wird die
däumung der Depattements Marne und Haute⸗Marne am 185.
At. beginnen.
Italien.

Rom, 21. Sept. Anläßlich des 20. September GJahrestag
er ECinnahme Roms durch die italienischen Truppen) schickte die
zt⸗Köorigin Isabella von Spanien, sowie der Ex⸗Koͤnig von Neapel
em Papste Kondolenz -Depeschen. Auch die Ex⸗Kaiserin Eugenie
endete ein Telegramm, worin sie das Unglück des päpstlichen
ztuhles als die traurigste Konsequenz des eigenen Mißgeschickes
xllagt und die Zulunft der Kirche an die Zukunft Frantreichs
indet. (W. Bl.)

Mustand.

Laut Mittheilungen aus Peters burg sind die Arbeiten
yt Commission zur Einführung der allgemeinen Wehrpflicht been⸗
iat und sollen binnen Kurzem dem Reichsratb vorgelegt werden.

e rtaischtes.
nun Speier, 283. Sept. Zu der am 2. Oct. nächsthin unter
Litung des k. Consistorialrathes Konig beginnenden theolog. Auf-
hmsprüfung find 9 Candidaten angemeldet und zugelassen. Als
Rüfungscommissare wurden beigezogen Decan Diffiné in Pirma—
ens, Decan Hofer in Franlenthal und Pfarrer und Seniorats-
erweser Sturz in Zweibrügen (Gfnmnd

Collecte für —RR betr)
Un die k. Bezirksamter.
Im Namen Seiner Majeflat des Königs.
Zur Unterstützung der protestantischen Kirchengemeinden Alt-
einingen und Eppstein Flomersheim bei Herstellung ihrer Pfarr⸗
jausbauten bewilligt die unterfertigte k. Stelle eine Hauscollecte

Jei den protestantischen Bewohnern der Pfalz. Der Ertrag wird

hen beiden genannten Kirchengemeinden zu gle chen Hälften überwiesen.
Die k. Bezirksämter werden angewiesen, im Benehmen mit

»en protestantischen Decanaten die Collecte erheben zu lassen, die
eingehenden Gelder dem k. Bezirksamte Frankenthal zu übermitteln
und deren Betrag der unterferligten Stelle anzuzeigen.

Un die rechnerischen Comrole der Collecteneinnahmen zu
ichern, sind die Presbyterien entsprechend anzuweisen, daß die Col-
ectengelder einer jeden Gemeinde an dasjenige Bezirksam! einzusen⸗
den sind, in dessen Amtssprengel die betreffende Gemeinde gehoͤrt,
erner daß in den Fällen, in welchen die Collecte durch Abgeord⸗
gete der unterstützten Kirchengemeinden vorgenommen wird, das
Ergebniß derselben aus jeder Gemeinde in gleicher Weise dem
zieser letzteren vorgesetzten k. Bezirksamte angezeigt werde.

Speier, den 7. September 1872.
Königlich Bayerische Regierung der Pfalz,
sammer des Innern.
v. Braun.
        <pb n="600" />
        Bekanntmachungen.
Mobilienversteigerung.
Monlag, den 7. Ociober 1872,* vVor-

ninags 9 Uhr, dahier im Hause der Ge⸗

hrüder Mayer werden auf Austehen
hon Carl Ambos, Geschäftsagent, in

Zweibrücken wohnhaft, als definitiver Mas⸗

werwalter der Gantmasse Gebrüder

Mayer die dazu gehörenden Mobilien

auf Zahltermine öffentlich versteigert, nämlich:

2 Kanapee, Schränke, Tische, Stühle,

Baänke, 1 großer Schreibtisch, 2 Copir—

pressen TuUhr-Regulator, Bilder, Spie⸗

gel, mehrere Beiten mit Bettladen,

Waschtische, Nachttische, 40 Fruchtsäcke,

1 Sack mit großen Stopfern, Spunden,

Getüch aller Art, sämmtliches Küchen⸗

geschirr, Zinuschüsseln, Platten, Zinnteller

10 Faßbuͤrsten, u. sonstige Gegenstände
SBorn, kgl. Notar.
Versieigerung einer großen

Bierbrauerei
in St. Ingbert.

Montag den 28. Ottober 1872, Vor⸗
nitiags 11 Uhr, in der Brauerei selbst,
werden auf Anstehen von Karl Ambos,
Geschaͤftsagent, in Zweihrücen. wohnhaft,
als definitiver Masseverwalter der Gant⸗
masse der zu St. Ingbert unter der Firma
Gebrüder Mayer? bestandenen Bier⸗
zrauerei die nachbezeichneten zu dieser Masse
gehörigen Liegenschaften St. Ingberter
Zannes auf langiährige Zahltermine vor
enmn unterzeichneten getichllich hiermit be—
ufiragtentgl. Notär Heinrich Heerrn,
wohnhaft zu St. Ingbert, in dem Wirth⸗
schaflsgebäude? öhffentlich in Eigenthum
verfieigert z

Eine vollständig neu eingerichtete Bier⸗

Frauerei mit Dampfbetrieb — Loko—
mobile —, Branntweinbrennerei-Ein⸗
cichtung, großem zweistöckigem Wohn⸗
jause mit Saal, 10 Zimmern, ange⸗
auler Küche, großen Speichern, Faß⸗
choppen, Remise, Scheuer, Stallungen,
Zeller für 80 Fuder Lagerbier, 83
Schenlbierkellern, 2 Malztellern, Gähr·
lolal, großem neu angelegtem Wirth—
chaflsgarten mit gedeckter Kegelbahn,
VDartenhäuschen, Bierhalle und Ein⸗
Jang von 8 Straßen in der Mitte
der Stadt an der Haupistraße.

Für dieses Immöbel hatis—
3eigerer eine sofortige nzal⸗e

ung'don 6000 fl. zu Teisten.

Geraumiger Feisenkeller mit Acker von

73 Decimalen in der Stadt mit ganz
neuen Lagerfässern sür 200 Fuder
Lagerbier mit Eiskeller für 300 Wa⸗
gen Eis an der Kaiserstraße.
Tagw. 5 Dec. Ackerland in 8
Parzellen.

An demselben Tage. Nachmittags 2 Uhr,
werden die zum Wirthschaftsbetriebe gehö—
rigen Gegenstände und Trans portfäßchen
offentlich versteigert.

St. Jugbert, den 21. Sept. 18732.

Horn, igl. bayer. Notär.

den, Sbiegel und Bilder, Fässer und

disten, 1 Doppelläufigck Jagdgewehr,

Waagen mit —— —

Maaßbleche, Bügelegfen. 1. Parthie

ob — ee

vdorunter feine vergoldete Koffee-Services,

Figuren und sonstige Waaren.

Aus Auftrag
Das Geschäfts- und Consultationsbüreau
L. Bechthold in St. Ingberte
Begiun linzere. chtes au der
Laternschule bete.

An der Lateinschule findet die Inscription sowohl für die neu eintretenden
Schüler, als auch für die Schüler der 2. und 3. Klasse Dienstag den 1. October
hon 9511 Uhr auf dem Rectoxatszimmer statt. Am nächsten Tage beginnen
am 8 Uhr die vorgeschriebenen Prüfungen, zu welchen sich fämm tliche Schillen
ꝛinzufinden haben. Von den neun aufzunehmenden Schülern ist ein Zeugniß
der Volksschule vorzulegen. V00

Das Königliche Subreltorat
—DD—— , Streuber. 125*
Mieine neuen WnαιnsS, Ea-
tinẽ, FIoconné, Velours und schwere
Fibéeufer Hosenstosffen, sowie Da-
menlleiderstossen aller Art, sind nunmeh
vollständig eingetroffen /

1 28* TAAarl Schancela.

Einladuug zum Abonnement für das 4. Quartal
ι ν, auf das wochentlich 8 erscheinende ·2

Saarlouiser Journal.
Anzeiger für die Saargegend, zugleich amtliches Organ für

den, Kreis Saarlouis.

Abonnementspreis sowohl am Orte, als auswärts durch Boten oder die Post be·
— Postbestellgeld. 28 Sgre9 Pfg))..

Bei der bedentenden Abonnentenzahl des Saarlouiser Journals“ nicht alln in
unserem und den benachbarten Kreisen, sondern auch in. Deutsch⸗Lothringen, finden Inse
rate die weitesie Verbreitung. Der Insertionspreis beträgt für die v ergespaltete Borgis
eile Iija Sgr., wenn die Expedition Auskunft gibt, Ii Sgr., für Reelamen die dre
Jespaltete Petitzeile 2 Sgr. ι—S

e Die Expedition.

Eine große Partiie —— 34 35

3 —D P *

Kattune Eine Wirthschaft
ist unter sehr annehmbaren Bedingungein
vom 1. oder 15. October an, zu vermiethen

Auskunft ertheilt der Geschästsmar—
J. Boos

8
Häüserverkauf.
awei große, zum Betriebe eines jeden
Beschäftes geeignete Häuser mit Hofraum
gelegen zu St. Ingbert in der Hauptsftraße.
auf'mm besten Platze der Stadt, sind unter
sehr günstigen Conditionen zu verkaufen durch
das Geschäfts- und Eonsultationsbüre au
2Bechthold in St. Ingbert.

für deren ächte Farben garantirti wird)
berkaufe o9 Krzr. desgleichen
Kleiderstoffe,
früher 30 bis 584 Kreuzer kostend) nur zu
“8 Kreuzer die Elle. J
Heinrich Isaae.
18.

Durch die fortwährende Steigerung der
Vreise des Leders und der andern in dem
z„chuhmachergeschäfte benöthigten Artikel,
ehen sich die ergebenst unterzeichneten hie⸗
igen Schuhmacher, in Vereinbarung mit
denen der Umgegend, genöthigt, von heute
an eine Preiserhöhung von 2000 auf
ämmtliche Schuhmacherwaaren eintreten zu
assen und bitten wir das verehrliche Publi⸗
um hievon gefälligst Notiz nehmen zu wollen.

St. Ingbert 26 S.ptember 1872.

vämmtliche Schuhmacher der Stadt

St. Ingbert.

Ein mit guten Attesten versehener gesund
und kräftiger junger Mann wird ge⸗
gen einen monatlichen Anfangsgehalt von
nindestens 26 fl. gesucht.

Das Mähere durch die Red. zu erfragen.

Der Srodpreis für die Stadt St
Ingbert ist von heute an bis zum nächslen
Donnerziag (Fruchtmarlistag) festgestellt:

Kotabrod. 8 Klgr. 25 Krzr. Weiß
orod lo rn
Frucht ⸗ Brod⸗ Fleisch ꝛe. Preis

der Stadt Zweibrücken v. 26. Sept.
Weizen 7 fl. 36 kr., Korn 4 fl. 27 hr
Getste Zreihige. fl. — kr., Gerste vier
—D
Speiziern —f1. — tr. Dinkel —
ir. Mischfrucht — fl. — kr. Hafet
zufl. 81 tr. Karioffein Ufl. 6ekr. Her
—
Zeniner. Welßbrod Uis Kilogr. 20 kr
Fornbrod 3 Kilogr. 24 kr. ditto 2 Kilogt
IGkr. ditto 1 Kllogr. 8 kr. Gemischtbrod
il. 32 Ir. 1 Paat Weck 100 Gramm 2lr
Rindfleisch 1. Qual. 20 kr. 2. Qual. 18 kr
Kalbfleisch 18 kr. Hammelfleisch 18 6
Saweinefleisch 20 kr. per Pfund. Butter zt
ir. per Pfund.

Mobiliarversteigerung.

Samstag den 85. October l. J. des Nach
mitiags präcis um J1 Uhr, zu St. Ingbert,
nn seiner Behausung, laßt Herr Kaufmann
Paul Woll von da öffentlich auf Credit
versteigern:
Kleiderschränke, I Commode, Bettla⸗

— ——
eoottion,

Dao ond verlag

vba
iß.

*.

ODemes in SsSt. Ingpbeli.
        <pb n="601" />
        22225 S2
2332535335533337
33 2373 *
p 3 3 33
s 383355* 2 —— 52 54353 — A
5— 53537237 35255 2 J 2333535233 —— 4—
5355 8533353 3332335 87* ———
3 —Ax 53383375 ——— — * 8 —A 225 55.32 *38838
3835255 33385 — 338 33 —35353
35832568 —532288 23*7 557 3282383 2553335 —58333
—A — — 5253538 952* 5655 23.532 2w 272 — —— 3535 202 ———— 327
522323 ——— 38 55538 —— 32* 1353377735733333 —
5233383 — 3 6 832,5537
23735*8357 7353538358 28* 232335*8* — 553 33
52 52323325 —A —83 —8 52 32558 — 5⸗9 778 8 —2
J 2253527 380383 ———
—
25208 32252 — — 3* A 33353 2535* A 5233 * 5532
—X 2333875737 —z—z823233* 333537 53385353323328 — 78—
— 2333,—33 238 —
25333588 33835333—3228 833335372* 22 35
23 *825 85333375 —————— 333337
— 5s523833338 233 66s3538
8 — * * * —2 2* *
553257 J 83* 32735—
— —A—— 233* 23332375 —A
55325 ——
8 533 ——— „22 — an 2 2 — 2 —335 8 ⸗ 228
8 —A 2 2 5 2 2* -) 22 — 2 *
J
— 3 — — — 2 * 8 * 8 7 32 * — —
35 287 338533 — 738 758355355 323358525 —838*55
8333383336 7—7—
— — * 8 8 5352 C23 2 ——— 5* —2 3 8 * 7*
J—
3 —
3
*
57 S —
a 2

2222 * ⸗

——

J 2.. 2 35 23835

12 25 2 ——
2238— *33573557 38
53 — — 53738352 235 — 33— E203 O

8383 3 —8 38878 5* 25

EF —3 2* * 23 * 3 2* 3 * 3222

2352 25 85333355 55 * z8 zc8 35 ———— 58
— — 3 323*58 2 —E —X —— 2538 55* 38 — — ä

2255* 252 — — 3 * 3 *5 58325 23333 —
*728 7 55 E — 523 25 55

— *555*3 2383328538 55273832 73*3552381 — —
23325235 —8 2— 535 53558—78 532833 777358 328
2 * — 8— —— — —A —* z 3 35 5322 2
2323 5* —A—— 2 2 358332 5355258* —— —— 522

2 28 588 2 —* —8 * 538 5358*83 — 3 — *
2335,8 —z525 — — —AI 83 — 232 22 — ——— ————— 3,13
3373833 337355 35* 21358338438 3* 335325 2783532233
— —8223 —— — 5 225 —— — ——5* 22* 3227 8
2523258 —— 2322 A —A—— —— 322 — „3z3823
25 —5 3 32 5 2 5332 252 28 2 55. 8* * — —52338
—— 258 O —A *8 5858 537 — g

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        Sf. Ingberker Anzeiger.

u St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienskags⸗- Dounerstags⸗ und Sonntag

mmer) erscheint wochentlich vie r mal: Dienstag, Donnerstag, Sams ta g und dnnntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
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6 153. Samistag, den 28. September 1872

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Deutsches Reich.

München, 25. Sept. Die bisherigen Nachrichten bezüg—
h des Staatsministeriums der Finanzen. erscheinen schon aus
en Grunde als verfrüht, als das Gesammtministerium erst gestern
Ibends gleichzeitig mit der Mittheilung, daß Herr v. Pfretzschner
um Staatsminister des Aeußern ernannt sei, den allerhöchsten
luftrag erhielt, zur Wiederbesetzung des Finanzministeriums einen
horschlag zu machen; man glaubt, daß sich der Ministerrath über
diesen Vorschlag bereits geeinigt hat.

München, 25. Sept. Als künftiger Finanzminister wird heute
rüchtweise der Rath im Finanzministeriun, v. Pummerer,
—X
München, 25. Sept. Der im Justizministerium verwen⸗
ete Appellationsgerichtsraih und vormalige Abgeordnete Dr. Gott⸗
ried Schmidt, Mitglied der Commission zur Feststellung einer
eutschen Prozeßordnung in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten, ist von
zt. Majestät dem König zum Rath am obersten Gerichtshof mit
or Verfügung ernannt worden, daß die Verwendung desselben im
Ministerium der Justiz vorerst fortzudauern habe. (A. 3.)

München, 26. Sept. Durch eine an die Gesetzgebungs-
usschüsse beider Kammern ergangene königliche Botschaft vom 25.
Zeptember werden die Sitzungen derselben geschlossen und wird
ugleich der ersprießlichen Wirksamkeit derselben die königliche An—
nennung ausgesprochen.

München, 26. Sept. Die Versammlung deutscher Land⸗
und Forstwirthe hat heute beschlossen, daß 1873 keine Versamm⸗—
ung stattfinden soll, weßhalb auch einer Einladung aus Wien,
tie Versammlung dort abzuhalten, nicht entsprochen wird. Als
dersammlungsort für 1874 wird Leipzig, für 1875 Berlin ge—
raͤhlt, ferner der Wunsch ausgesprochen, es möchte in Wien 1873
ine internationale Versammlung von Land- und Forstwirthen
ibgehalten und Einladungen hierzu von dort aus erlassen
verden.

Mannhieim, 26. Sept. Die hiesige Handelskammer, hat
aachdem die Staatsregierung die ihr gewordenen Anträge bezüglich

es Verkaufs der badischen Staatseisenbahnen abgelehnt hat, be—
dlossen, vorerst von Berufung des badischen Handelstages ab—
sehen. (N. B. L.)

sölhn. In der letzten Sitzung des Altkatholiken—
zongresses theilt Hr. v. Schulte mit, der armenische Erz⸗
iüchof, feruer Geheimerath Elvenich von Breslau und der Vorstand
ves altkatholischen Vereins in Hirschberg hätten brieflich ihr Be—
nuern ausgesprochen, bei dem Eongreß nicht erscheinen zu können;
leichzeitig theilt er ein recommandirtes Schreiben an das Präsi⸗
um mit, des Inhalts: „Seid verslucht in alle Ewigkeit.“

Aus Dresden wird gemeldet, daß die Kaiser Wilhelm
ud Franz Joseph dort zur goldenen Hochzeitsfeier des sächsischen

dönigspaares im November bestimmt erwartet werden. (Fr. 3.)

Berlin, 24. Sept. Dem preußischen Landtag, weicher
n 21. kommenden Monats zusammentritt, wird sicherem Ver⸗
ehmen zufolge eine Vorlage über Einführung der obiigatorischen
übilehe von der Regierung gemacht werden.

Die jetzt angeordnete neue Organissation der Artil⸗
tise umfaßt nur die 14preußischen Armeecorps einschließlich der
wischen, hessischen und reichsländischen Truppen, nicht aber die
ithern, Sachsen und Württemberger. Der Gesammipräsenzstand
atd dadurch nicht erhöht, da der Präsenzstand der Fußbatterieen
und der Infanterie entsprechend vermindert wird. Die effectiven
lehtlosten werden anf 280,000 Thir. jährlich zu deranschlagen
un; diese sollen aus dem Pauschquontum während der Zeit, für
uche dasselbe bewilligt ist, euinommen werden. Die ganze Ein—⸗
ihtung wird, so lange der Reichsstag nicht Ja und Amen dazu
ssagt hat — woran man nicht zweifelt — als Provisorium be⸗
andelt, somit erhalten die den neu zu formirenden Abtheilungen
Hewiesenen Offiziere und Beamten ihre höheren Bezüge nur in
m von „extraordinären“ Zulagen. — Der bahyerische Graf
teoValley, welcher bisher der Reichsgesandischaft in Wa—

hington als Attachs beigegeben war ist zur Reichsgesandischaft in
Wien versetzt worden, was wohl als ein Zeichen besonderen Ver⸗
rauens angesehen werden darf. Hr. v. Keudell, bisher einer
»er rüstigsten Mitarbeiter des Fürsten Bismarck im Ministerium
des Aeußern, kommt als Gesandter nach Konstantinopel. — Oberst
Berdyndu Vernois, welcher als Chef der kriegsgeschichtli—
hen Abtheilung des großen Generalsstabs die Herausgabe des
Beneralstabswerks über den letzten Krieg zu leiten haite, wurde
im Juli zum Chef des Generalstabs des 1. Armeecorps ernannt
uind mußte deßhalb nach Königsberg übersiedeln. Mehrfach wurde
n Folge davon die Ansicht ausgesprochen, im Erscheinen des Ge⸗
ietalstabswerkz werde nun eine unliebsame Verzögerung eintreten.
Das wird nicht der Fall sein; es ist für ausreichenden Ersatz
zesorgt, und noch in diesem Herbst soll das zweite Heft ausge—
seben werden.

Berhin, 25. Sept. Bezüglich der Angelegenheit des Bi—
chofs von Ermland schreibt die officiöse Prov.⸗CTorr.“: „Nachdem
zer Bischof sich der rückhaltlosen Anerkenntniß der Staalssouverä-
nität und der unbediugten Geltung der Landesgesetze fortgesetzt
ntzogen hat, wird die Regierung, abgesehen von weiteren Be—
chlüssen bezüglich der Stellung des Bifchofs selbst, vornehmlich
»afür Sorge tragen, die Souberänität des Staates auf allen
Bebieten des bürgerlichen Lebens auf dem Wege der Gesetzgebung
jegen alle Zweifel, Vorbehalte und Uebergriffe kirchlicherseits un—
»edingt sicher zu stellen. Die nächste Landtagsfession wird im Zu—
ammenwirken mit der Regierung zu diesem Zwecke eine ihrer
dauptaufgaben finden.“

Berlin. Die „N. A. Z.“ weist in ihrem jüngsten Leit⸗
artikel darauf hin, daß am 24. d. M. zehn Jahre verflossen sind,
eit Fürst Bismarck an Stece des Fürsten Adolf zu Hohenlohe⸗
Iugelfingen zum preußischen Premier-Minister ernannt worden ist,
und hebt hervor, welche große Resultate durch denselben für Deutsch⸗
land inzwischen erreicht worden sind. Am Schlusse sagt das Blatt:
„Das schwerste Stück des Weges ist ja wohl überwuͤnden, aber
noch bleibt Vieles zu ordnen, und darum walte Gott, daß wir
nach einem zweiten Decennium mit nicht geringerem Stolz. mit
nicht geringerer Freude und Dankbarkeit zurücksehen können auf
das weitere Stück zurückgelegten Weges, auf welchem, wie in der
Sturm- und Drangperiode des Decenniums 1862 -72, die Weis-
heit im Rathe“ Deutschlands stets zu seinem Heile zu geleiten
zewußt.“

Nach der „Deutschen Ztg.“ sollen über das nach menschlicher
Horaussicht bald bevorstehende Conclave nunmehr endgiltige
üntscheidungen getroffen worden sei. Dasselbe werde, wie dies schon
rüher bekannt geworden war, weder in Rom noch in Italien
iberhaupt abgehalten werden, sondern an einem im Einverständ⸗
aiß mit der betreffenden Landesregierung gewählten Orte, der für
etzt noch geheim gehalten werden soll. Es wird inzwischen hin
ugefügt, daß Trient der hierzu auserkorene Ort nicht sei. —
Run, wir sind begitrig, das Weitere zu erfahren.

Ueber die Beschlüsse der Ful da er Bischofsconferenz finden
vie in der „Germania“ die Andeutung, „ker Episkopat werde
nuch in Zukunft mit keinem Schritt aus seiner Defensive heraus-
reten, diese aber zu vertheidigen wissen“; ferner, die Bischöfe hätten
ꝛeschlossen, „öffentliche Gebete für das Wahl der Kirhe in allen
Diöcesen abhalten zu lassen,“ dagegen von einem gemeinsamen
———

Wien, 22. Sept. Von sehr achtbarer Seite wird der
N. Fr. Pr. milgetheilt, daß der frühere öltecreihische Boischafter
in Paris, Fürst Metlernich, sich um den Botschafterposten
in London bewerbe. Vielleicht — su fügt das genannte Blatt dieser
NRotiz bei — ist das fürstlich Metternich'sche Ehepaar des trockenen
Tones fatt und sehnt sich nach Emstion. Darf man der Saturday
Review glauben, so wären die „oberen Zehntausend“ Englaud's
allerdings genügend angefault, um die eugeniale Zucht zu ersetzen
— wenn auch die Janvier de la Motte und die Graäfinnen Pouͤr—
tales an der Themse selten sein mögen. Aber mag dem Fürsten
        <pb n="604" />
        Metternich London als Botschafterplatz gefallen; dem österreichischen
Volke gefällt Fürst Metternich auf dem Londoner Botschafterposten
nicht. Unser auswärtiges Amt wird sich hoffentlich nicht durch
Wiederanstellung des Schleppenträgers des Empire in den Ruf der
Zweideutigkeit bringen.

Wien, 23. Sept. Gutem Vernehmen nach hat der Kaiser
Franz Joseph die sämmtlichen deutschen Fürsten, welche in
Berlin auwesend waren, persönlich zu der Wiener Welt⸗-Ausstellung
eingeladen und sie ersucht, dazu als seine Gäste zu erscheinen. —
Der „Koͤln. Ztg.“ wird von hier geschrieben: „Von einer Ein—
ladung des deutschen und des russischen Kronprinzen zur Theil—
nahme an den Ischler Herbstjagden, durch den Kaiser Franz Jo⸗
seph, die jüngst in alle Welt gemeldet worden, ist hier eben so
wenig etwas bekannt, als von der beabsichtigten Herbstreise desselben
Kaisers von Oesterreich nach Petersburg, die gleichfalls die Runde
durch die Blätter gemacht. Dagegen wird heute aus Dresden
telegraphisch gemeldet, daß der Kronprinz von Sachsen einer Ein—
ladung des Kaisers von Oesterreich zu den Gemsjagden bei JIschl
folgen werde.
Frankreich.

Der österreichische Botschafter in Paris, Graf Apponyi
hat dem französischen Minister des Auswärtigen Grafen Rémusa'
einen Protest gegen die Ausführung des Gesetzes über die Roh
stoffe (d. h. über deren Belastung mit Einfuhrzöllen) überreicht
soweit dasselbe die Erzeugnisse österreichischen Ursprungs betrifft
welche in dem franzoͤsisch⸗österreichischen Handelsvertrage erwähnt sind

Belgien.

Brüuüssel, 25. Sept. Soeben ist es in fünf Kohlenwerken
des Centrums zu einer Arbeitseinstellung gekommen. Die feiernden
Arbeiter verhalten sich ruhig; ihr Verlangen geht auf Lohnerhöung

Schweiz.

In Züsrich hat sich ein Polpischer social⸗-demokratischer Verein
gebildet. Seinem Programme entnehmen wir folgende Punkte:
8 3 lautet: Zar Erlangung der wahren Freiheit für unser Volk
erachten wir für eine unerläßliche Bedingung den Umsturz der ge⸗
genwärtigen politischen, wirthschaftlichen, kirchlichen und rechtlichen
Organisation der Gesellschaft. 54. Dieser Umsturz der gesellschaft⸗
lichen Ordnung ist nur zu erreichen durch einen allgemeinen Auf
stand und die sociale Revolution. 8 77. Als Gegner aller Staats⸗
gjewalt erkennen wir weder histarische noch politische Rechte an.
Der Vereid hat sein erstes Lebenszeichen durch zwei Feste gegeben,
deren eines der Theilung Polens, das andere dem Andenken des
im Kampfe für die Commune von Paris gefalleneun „Generals“
Dombrowski galt. Seine Agitation soll sich vorzüglich auf
Galizien und Posen erstrecken.«

Bermischtes.

fSt. Ingbert, 28. September. Kaum hatte unsere gefällige Zwei⸗
brucker Nachbarin „Nachrichten für Stadt und Land“ ihr kleines beengendes
Kleidchen abgestreift, um in einem größern Gewande ihren Gläubigen der
geistigen Nahrung mehr bieten zu können, — so nahm auch ihr Od Corre⸗
spondent die Gelegenheit wahr, um in einem geharnischien, voluminösen
Artikel wieder gegen uns zu Felde zu ziehen. In dieser seiner letzten Aus⸗
lassung ist der gute O» Mann aber so „wuthschnaubend“ oder vielmehr noch
„wuthschnaubender“ — der schrecklichste der Schrecken, das ist der Mensch in
einem Wahn — wie jener durchgegangene Fassel des Metzgers J. Hager
Licentia wegen des profanen Vergleichs); und gedachten wir deßwegen, ihm auf
eine leidenschaftlichen, böchst persönlichen Ausfälle gegen uns an dieset Stelle
nicht mehr zu entgegnen, weil, wie einer unserer Weisen sagt, die beste Ant⸗
wort auf gewisse Dinge Schweigen ist.

Doch in diesem Falle hätte der gute Nachrichtenmann glauben können,
seine Philippika wäre spurlos an uns vorübergegangen. Nein! Und so diene
denn dem Nachrichtenmann zur Nachricht und Beruhigung, daß allerdings in
dem ersten Satze des Artikels Nr. 134 unseres Blaties, anläßlich wessen ja
derselbe sein Müthchen an uns zu kühlen suchte, ein Verstoß gegen die richtige
Interpunktion vorkam, indem hinter „in's Schlachthausführen“ ein Komma
deht, das nicht hin gehört und das aus Versehen gesetzt wurde und bei der
Correktur stehen blieb. Dies einzusehen brauchte uns aber nicht erst der
Nachrichtenmann zu leuchten; schon vor seiner Aufmerksamkeit gegen uns
waren wir darauf ausmerksam geworden; glaubten jedoch nicht dieses unbe⸗
deutenden Verstoßes wegen berichtigen zu sollen. Uebrigens ersehen wir aus
Deiner letzten Auslassung, unfehlbarer Kachrichtenmann, daß sprachliche Un⸗
jehlbarkeit bei Dir auch ein leerer Wahn ist und daß Dir hie und da auch
noch ein Lapsus begegnen kann.

Was das Sündenregister betrifft, das der Nachrichtenmann, der, wie es
cheint, Praxis in Abfassung solcher besitzt, die Güte hat uns vorzuhalten, so
merken wir wohl die Absicht. Der Pferdefuß, der da herausschaut. ist, daß
er damit bei einem Theil unserer Leser Propaganda, freilich fein züchtiglich
verdeckt, für die „Nachrichten“ machen will; denn dieselben brauchen, wie von
Zeit zu Zeit ihr Nothschrei lehrt, Abonnenten. Er wirft uns drum, um uns
bei unseren katholischen Mitbürgern in Mißkredit zu bringen, Intoleranz
und alles Mögliche und Unmögliche vor, wodurch wir denselben Aergerniß
geben. Nun, helf, was helfen mag! Nicht wahr, lieber Nachrichtenmann
Der Zweck heiligt ja die Mittel! Sind wir vielleicht deßwegen intolerant,
weil wir die politischen Thatsachen und Begebenheiten rein objektiv mittheilen
und sie nicht durch Deine schwarze Varteibrille betrachten, sehr „toleranter“
Nachrichtenmann?

Was den Vorwurf anlangt, daß wir in faft jeder erscheinenden Rummer
allem katholischen Wesen den Krieg erklärten, so ist das eine wohlberechnete
aber plumpe und abgeschmackte Lüge. Uns ist Jeder, der Recht thut, ange⸗
nehm, sei er Katholik, Protestant oder Israelite. Drum baben wir auch nie

—X

auf Religions- und Confessions⸗Unterschiede aufmerksam gemacht und enr
halten uns überhaupt einer jeden Besprechung der Bewegungen auf tirhüchn
Hebiete, sofern dieselben nicht in's Politische übergreifen. Wenn wir nag
»enjenigen suchen, die auf Religionss und Confessions⸗Unterschiede aufmern
jam machen, dadurch aber auch den Riß, der in der civilisirten Welt die
Nenschheit trennt, immer größer machend, so finden wir sie auf Seiten de
Rachrichtenmannes, der, wie seine letzte Auslassung lehrt, selbst nicht uncn
ahren darin ist. Und wollten wir aus „Germania“ und „Rheinpfalz⸗
„Volksbote“ und „Vaterland“ und wie sie alle heißen die Nährmütter un
shährväter des Nachrichtenmannes und der „Nachrichten“ eine Blumenle
halien, so könnten wir schon einen Kranz winden, aus dem das übelriechente
Blümchen „Intoleranz“ gar grell hervor leuchtet.

Wie der gute Nachrichtenmann zu dem Satze kommt: „Da der Anzelger
den Ultramontanen, — also auch denen St. Ingbert's — die Bekampfung
eines einigen Deutschlands vorwirft, so möchten wir doch die Frage an ihn
richten, ob die Ultramontanen von St. Ingbert während des letzten deuhg
ranzösischen Krieges weniger die deutsche Sache fördern halfen als der An—
jeiger — ist uns nicht begreiflich. Daß der Anzeiger in seiner Entgegnung
Nr. 144 den Ultramontanen die Bekämpfung eines einigen Deusschland
vorwirft, wie hier der Rachrichtenmann schreibt, wird jeder als eine Luge
erkären müssen, der die Enigegnung gelesen hat. Würden die Ultramontanen
ein einiges Deutschland zu bekämpfen suchen, das nach den Melodien tann
die sie aufspielen? Daß sie aber das Deutschland unter einem Hohenzoller
wie es stark und mächtig die Verhältnisse geschaffen und wie wir es heul
haben in Wort und Schrift, in Bauernvereinen und Casinos, auf der Kanpel
uͤnd auf der Tribune zu bekämpfen suchen, willst Du es läugnen, sehr patti
otischer Nachrichtenmann? Und daß es auch in Deutschland Leute gab, die
(leiderl) Sieg den Franzosen wünschten und Niederlage den Preußen, in
ebenso wahr, wie wahr ist, daß sich eine gewisse Anzahl bayerischer Abgeord⸗
neten bei Ausbruch des Krieges gegen Anschluß an Preußen erklärten. Wie
man diese Leute nennt, wissen wir nicht; der Nachrichtenmann, dessen Hetz
wie wir annehmen, damals gewiß warm für die deutsche Sache schlug und
auch jetzt noch schlägt wird bei seiner bedeutenden Sprachbildung schon daß
rechte Wort dafür finden. — Daß es auch in St. Ingbert Ultramontane
gibt, sagt uns erst der Nachrichtenmann. Daß aber St. Ingbert während
des deuischefranzösischen Krieges seine vollste Schuldigkeit gethan hat, ist al—
ieitig anerkannt und wissen wir so gut, vielleicht besser, als er.

Was die persönlichen Anzüglichkeiten betrifft, die sich der tolerante Nach
richtenmann gegen uns erlaubti, so können wir ihn versichern, daß dieselben
uns gar nicht Lerühren. Wir geben ihm sogar den guten Rath, fich seiner
Giftes gegen uns noch öfter zu entledigen falls dieses zur Erhaltung seintt
Gesundheit und zur Erlangung eines langen Lebens dienlich; vecwunden
wird er uuns damit nicht.

Damit Gott befohlen! lieber Nachrichtenmann.

(Auf weitere Ausfälle des biedern O* Mannes werden wir einfach mi
Stillschweigen antworten. Daß wir dieses nicht schon auf seine letzten Aus—
älle thaten und uns in eine Polemik einließen, die wir weder wünschten noth
juchten, bitten wir unsere verehrl. Leser gütigst entschuldigen zu wollen.)

Saarbrücken, 23. Sept. Nach einer Mittheilung
des k. Bergamtes werden die Saarkohlenpreise vom 1. Oklober
an abermals um 3 Thaler 10 Silbergroschen per 100 Ztir., also
um 342 Kreuzer per Zentner, erhöht werden.

fKaifersltautern, 28. Sept. Wie wir hören, wird
die Verloosung am 13. Oktober beginnen und mindestens8
Tage in Anspruch nehmen. Verkauft werden 48,000 Loose, welcht
nahezu vergriffen find. Die Zahl der Gewinne beträgt 24809 im
Werth von 500 fl. bis zu 2 fl.; der Gesammtwert h der Gewiny
beträgk 20,160 fl.

Kaiferslhautern, 24. Sept. Tretz dem heute in
Kusel stattfindenden Joahrmarkte war der hiesige Viehmarkt ziem⸗
lich gut befahren. Es wurden verkauft: 3 Pferde, 1 Fassel, bö
Qühe, worunter 10 mit Kälbern, und 17 Rinder um den Ge—
sammtpreis von ca. 12000 fl. Der nächste Viehmarkt wird Diens
tag den 8. Oktober abgehalten.

Imsbach, 21. Sept. Gestern Nachmittag hat sich dahier
durch eine Handdreschmaschine ein sehr trauriger Fall zugetragen.
Eine Frau, welche an dem kleinen Rade einer Handdreschmaschine
drehte, hatte des Unglück, die linke Hand in das Rad zu bekommen
welches ihr augenblicklich 4 Fiuger abriß.

7 LGegen Verkäufer von Himbeersaftsurrogat, bei
dem Anilin (arsenikhaltig) als Färbstoff derwendet war, sind in
sarlsruhe polizeigerichtliche Strafen ausgesprochen worden.

F München. Die selbstständigen Schuhmacher Bayerns
jalten hier am 30. September einen Schuhmachertag in
Schrannenpavillon ab, bereits sind über 300 auswärtige Theil
nehmer angemeldet.
Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.
Frankfurt, 26. Sept. Bei der heute stattg'habter
Ziehung 6. Klasse 162r hiesiger Stadtlotterie fielen auf folgeade
Rummern die beigesetzten Hauptpreise: Nr. 24430 und 21712
je 1000 fl., Nr. 11400 10519 und 23730 je 300 fl.

Vom 1. Ottober ar können von Deutschland nach den
Bereinigten Staaten von Nordamerika Postanweisunge!
m Betrag von 50 Dollars Gold — 77 Thaler — 122
Hulden südd. Währung abgeschickt werden. Die Gebühr belräg
Silbergreschen — 14 kr. für Summen bis zu 5 Ddollars,!
Zilbergroschen — 28 kr. für Summen von 5 bis 10 Dollars
ind so fort für je 10 Dallars mehr weit ere 8 Sgr. oder 28

FJ. X. Demetz verantwortlicher Redacteur.
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        tu.
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die
detß
er⸗
izu
and
iest
nd⸗

Bekanntmachungen.
82 7.
Licitation.
Montag den 14. Oktober 1872, Vor⸗
itags 39 Uhr, zu Hasel im Haufse
z MjunktenJohann Keßler werden die zum
Jjachlasse der zu Hasel verlebten Eheleute
Forg auch Johann Georg Unbehend
d Susanna Catharina Knobloch ge⸗
drigen Liegenschaften Haseler Bannes auf
usichen der Kinder und Erben derselben,
4ß. 1. Carl Jacob Unbehend, Schuster,
Sophia Magdalena Unbehend, groß⸗
hrige Chefrau von Michael Hien, Berg⸗
nunn, 3. Ludwig Unbehend, 4 Johannes
Undehend, Bergleute, beide vhne bekannten
Vohn- und Aufenthaltsort abwesend, ver⸗
trelen durch den ihnen zum Repräsentanten
jerichtlich ernannten k. Notar Fran; August
Fisest, zu Blieskastel wohnhaft, 5. Peter
Inbehend, Hüttenarbeiter, 6. Maria Unbe⸗
send und 7. Peter Georg Unbehend, beide
werblos, die drei ltzteren noch minder⸗
aͤhrig, bertreten durch obigen Michael Hien
ß ihren Vormund und durch Peter Tho—
nas, Bergmann, als Nebenvormund, Alle,
wo nicht anders angegeben, in Hasel wohn⸗
haft vor dem gerichtlich hiermit beauftrag⸗
eu kgl. Notare Heinrich Horn, in St.
Ingbert wohnhaft, der Untheilbarkeit halber
ffentlich iu Eigenthum versteigert, nämlich:
12 Dec. Flache, worauf ein Wohnhaus
mit Scheuer, Stall, Schweinstall, Hof⸗
raum und Pflanzgarten, zu Hasel an
der Straße.
7 Tagw. 20“n0 Dec. Acker in 14

Stücken.

99 10 Dec. Wiese in 7 Parzellen.

Horn— igl. Notar.

qger
Ans
c

Ar
nnN
*
at

* *
Licitation.

Un demselben Montage den 14. October
achsthin, Mittags um 12 Ahr, bei Johann
dißler werden die zum Nachlasse des im
Alter von 5 Monaten verlebten Kindes des
uSt. Ingbert verlebten Valentin Schäfer
on Hasel und seiner hinterbliebenen Wittwe
zatharina Schmitt, gewerblos, in St.
Ingbert wohnhaft, gewesene Wittwe erster
ihe von Georg Miedel Namens: Elisabetha
-Schäfer gehörigen Liegenschaften Haseler
dannes auf Anstehen 1. der genannten
dittwe Schäfer als Pflichttheilberechtigte
2. ihres mit ihrem verlebten ersten Ehe—
nann Georg Miedel erzeugten noch minder—
ihtigen Kindes Joseph Miedel, Halbbruder
sx Erblasserin, welches Kind seine Mutter
ur Vormünderin, den Georg Miedel, Tag-
ier in Rohrbach zum Tutor ad hoc und
len Johann Jacob, Kesselschmied, daselbst
vohnhaft, zum Nebenvormund hat, vor dem
mtetzeichneten gerichtlich hierzu ernannten
. Rotare der Untheilbarkeit halber in
uigenthum vensteigect:

57 Dec. Ackerland auf der Haide und

13810 Dec. Wiese im Stockweiher.

Horn, kgl. Notar.

———

Mobilienversteigerung.
Dienstag, den 8. Oktober 1872, Vor⸗
nitags 339 Uhr, zu Hasel in ihrem Hause
isen die Kinder der daselbsi verlebten
heleute Johann Georg Unbehend und
ͤusanna Catharina Knobloch die zu
euen Nachlaß gehörigen Mobiliargegenstände
—X
tächtige Kuh, 1 junge frische Kuh,
Rind, 1 Kleiderschrank, Heu, Stroh,
dang, 1 Windmühle, 1 Wagen mit Heu⸗

seitern, Beitung, Getüch und sonstige
Haus⸗ und Küchengeräthschaften.
Horn, kgal. Notar.

Pl.«Nr. 4328. 40 Dez. Acker allda,
neben Michael Haas und Wib. Carl
Lion.

Pl.⸗Nr. 4229 u. 4280. 94 Dezʒ. Acker

auf Hobelsahnung, neben Gg. Schmitt

und Wo. Brausner.

12. Pl.Nr. 46050 u. 4606. 1 Tagwerk
62 Dez. Wiese unterm Wohmbacher
Weiher, neben Wb. Gg. Steinfeld und
Nikolaus Steinfeld.

13. Pl.⸗-Nr. 4701. 1 Tagw. 92 Dez. Acker
im Sitzweilerfeld, neben Wald und
Peter Goergen.

Das Nähere auf dem Geschäfts- und
Consultationsbüreau L. Bechthold in
St. Ingbert.

G. Linder, k. Notar.
Immobiliarverkauf.

Ein zu Schnappbach an der Haupistraße
gelegenes Wohnhaus mit Hofraum und
Garten, ist unter annehmbaren Bedingungen
aus freier Hand zu verkaufen durch das
Geschäf.s- und Consultationsbüreau

J. Boos in St. Ingbert.

Eine Wirthschaft
gelegen an einem sehr frequenten Platze
in hiesiger Stadt, ist unter sehr günstigen
Bedingungen vom 1. oder 15. October an,
zu vermiethen.

Näheres auf dem eben erwähnten Ge—
schäftsbureau.

N
Häuserverkauf.

Zwei große, zum Betriebe eines jeden
Beschäftes geeignete Häuser mit Hofraum,
zelegen zu St. Ingbert in der Haupistraße,
auf'm besten Platze der Stadt, sind unter
'ehr günftigen Conditionen zu verkaufen durch
das Geschäfts- und Consultationsbüreau
LBechthold in St. Ingbert.

Freiwillig gerichtliche

Versteigerung.

Dienstag 8. Oktober 1872, Nachmittags
2 Uhr zu St. Ingbert in der Behausung
des Adjunkten Heinrich Schmint, werden
durch den unterzeichneten. damit gerichtlich
heauftragten k. Notär Linder in Zwei⸗
drücken, ebidenten Nutzens halber, auf An-
tehen von:

J. Heuriette Juda, geb. Lion,
hne, Gewerbe, in St. Ingbert wohnhaft,
Wittwe des allda wohnhaft gewesenen und
zerlebten Handelsmanns Mendel Beer jr;
als Theilhaberin der zwischen ihr und ihrem
zerlebten Ehemanne bestandenen Güterge—
meinschaft und als gesetzliche Vormünderin
hres minorennen Kindes Regine Beer,

II. Den großjährigen Kindern dieser
Eheleute, als: 1. Pauline Beer, Ehefrau
von Wilhelm Weiler, Cigarrenfabrikant u.
Handelsmann in St. Ingbert wohnhaft,
2. Joseph Beer, Kaufmann, daselbst wohn⸗
hdaft, 8. Carl Beer, Kaufmann in Darm⸗
ltadt wohnhaft, 4. Moritz Beer, Kaufmann
in New- York wohnhaft, 8. Florentine Beer,
Shefrau von Michael Seligmann, Bäcker,
in Homburg, Pfalz, wohnhaft, 6. Philip⸗
pine Beer, Ehefrau von Leopold Levi,
Weinhändler, in Neustadt a. H. wohnhaft,
7. Adolph Beer, Kaufmann, in St. Ing⸗
bert wohnhaft, ⸗

III. Wolfgang Kahn, Seifenfabrikant,
in St. Ingbert wohnhaft, als Nebenvor⸗
mund obiger Regine Beer,
die nachbezeichneten Liegenschaften öffentlich
in Eigenthum versteigert:

Im Banne von St. Ingbert:

Pl.Nr. 4305. 781 diese 3 Item ein

Dez. Acker in Rott, Ganzes bildend u.

Pl.⸗Nr. 3506. 43 Igelegen neben Wb.

Dez. Acker allda, sJohann Schwarz,

Pl.⸗Nr. 43073. 38 Kaufm. Peters, u.

Dez. Acker allda, Gebrüder Grell.

Pl.⸗Nr. 4350. 82 Dez. Acker allda,

neben Peter Hellenthal und Wb. Jakob

Schwarz.

Pl.⸗Nr. 4377. 28)

Dez. Acker allda,

Pl. Nr. 4378. 41

Dez. Acker allda,

J. Pl.-Nr. 4379. 37

Dez. Acker allda,

Pl.⸗Nr. 4380. 34

Dez. Acer allda,

Pl.⸗Nr. 4381. 82

Dez. Acker allda, ⸗

Unterleibsleiden beseitigt.

Vom Unterleibe. dem Ausgangs⸗
punkt der Nervenverzweigung hängt in
den meisten Fällen das Wohlbefinden
des Menschen ab. Man sorge also vor
allen Dingen für einen gesunden Un⸗
terleib, der seinen vielseitigen Functio⸗
nen nur entjprechen kann, wenn er in
normalmäßigem Zustande ist. Von
Aerzten und durch viel tausendfältige
Erfahrungen sind die Malzpräparate
des Königlichen Hoflieferanten Jo—
hann Hoff in Berlin als die besten
deilmittel anerkannt. Meine Frau litt
in Folge eines Kindbettes sehr oft an
heftigen Schmerzen. Zweijährige me⸗
dizinische Kuren konnten dieses Uebel
nicht beseitigen, auch nicht wesentlich
lindern, so daß meine Frau durch ein⸗
getretene Appetitlosigkeit körperlich ab⸗
nahm. Durch den Gebrauch Ihres
vorzüglichen Malzextrakt⸗Gesundheits⸗
biers ist sie von diesem schweren Leiden
ganz hergestellt. Auch mein jüngstes
Kind, das sehr schwächlich war, ist da⸗
durch kräftig und blühend geworden.
E. Mattig, Buchhalter in Berlin,
Koppenstr. 29, den 1. Novbr. 1871. —
Von Ihrem für Kinder und alte Leute
so stätükend wirlenden Chocoladen-Puloer
erbitte mir einige Schachteln. Baron
don JacobiKlöst auf Schloß Kunzen⸗
dorf bei Freiburg. —

Verkaufsstelle bei Fritz Panzer⸗
bieter in St. Ingbert.

Herren-, Kleider-, Tuch und Manufacturwaaren.
Auf meine angekommenen Waaren für
Herbst⸗ und WinterHaison
beehre ich mich aufmerksam zu machen. Dieselben bilden eine großẽe Zusammenstellung der besten
deutschen, englischen und französischen Fabrikate
deren Dessins, Qualitäten und Preiswürdigkeit interessiren duͤrfte, daher ih mir erlaube,
zur gefälligen Ansicht derselben einzuladen.
Heinrich Isaac,
dem Casé Oberhauser gegenüber.
        <pb n="606" />
        Von dem Eisenwerke bis auf den
xIst er ste in wurden zwei Cigarren⸗
Büchsen in Leder verloren. Der
Finder wird gebeten dieselben gegen Be—⸗
sohnung auf dem Elsterstein abzugeben.

V i S

Durch die fortwährende Steigerung der
Preise des Leders und der andern in dem
Schuhmachergeschäfte benöthigten Artikel,
—D
igen Schuhmacher, in Vereinbarung mit
)enen der Umgegend, genöthigt, von beute
in eine Preiserhöhung von 2000 auf
ämmtliche Schuhmacherwaaren eintreten zu
assen und bitten wir das verehrliche Publi⸗
um hievon gefälligst Notiz nehmen zu wollen

St. Ingbert 26 September 1872.
Sämmtliche Schuhmacher der Stadt

St. Ingbert.
Ein Sack Kochsalz zu 9fl. 42 kr.
dann Quano, Knochenmehl,
Snperphosphat und
Saatkorn billig bei
Gebrüder Grell.
Mein in der obern Stadt gesegenes
Wohnhaus,
hestehend aus 7T FZimmer, 1 Küche,
Speicherkammer, Keller, Garten
ꝛc. r2e. ist im Ganzen oder getheilt zu
zermiethen.

⸗ 0
Beginn des Unterrichtes au der
Lateinsechule betr.

An der Lateinschule findet die Inscription sowohl für die neu eintretende
Schüler, als auch für die Schüler der 2. und 3. Klasse Dienstag den 1. Octobn
„on 9—211 Uhr auf dem Rectoratszimmer statt. Am nächsten Tage beginmeh
im 8 Uhr die vorgeschriebenen Prüfungen, zu welchen sich sämmtliche Schüle
ꝛinzufinden haben. Von den neu aufzunehmenden Schülern ist ein Zeugni
der Volksschule vorzulegen.

Das Königliche Subrektorat
5treuber.
— 7 X 38
Pfälzische Industrie-Ausstellung.
Für das Abholen und die Rücksendung der von Privaten angekauften a
»er unverkauften Ausstellungsgegenstande sind nachstehende Termine anberaumt:
1. Für die Gegenstände der III, IV.. XI., und XIV. Gruppe
die Zeit vom 30. September bis 3. Oktober;
2. V., VI., VII., VIII. und X. Gruppe
vom 4. bis 6. October;
3. IJ., II, IXX., XII. und XIII. Gruppe
vom 7. bis 10. October.

Mii Genehmigung des Gruppencommissärs können Gegenstände auch abweichend
don dieser Ordnung abgegeben werden.

Ohne Erlaubnißschein wird vom 30. September ab Niemand zu den Aus—
sttellungsräumen zugelassen. Diese Scheine werden im Burcau (Portal) abgegeben, wem
die Vorlagen des Comite's für Fracht oder dessen Procentgebühren für verkaufte Gegen-
stände (F4 10 des Programms) von den Betreffenden entrichtet sind.

Das Platzgeld wird nach Comitebeschluß den Ausstellern erlassen.

Das Centralcomite.
—XVVVV
Der
„Submissions Anzeiger“

obne Modicin.

rust-· U. Lungen⸗
kranke fiuden auf naturgemässem
Wege selbst in verzweifelten und
ron den Aersten für unheilbar er-
clürten Fällen radicale Heil
X
oOrme Mecdicin.
Nach specieller Besehreibung der
Krankheit Näheres brieflich durch
Dir. J. F. Fralcert, Berlin.
WVAII-Strasso Nr. 23.

für Elsaß-Lothringen
zient als Central-Ocgan für alle in den Reichslanden vorkommenden Submissionen.
Lieferungen, Bauten und Verkäufe der Eisenbahn-, Post-, Telegraphen⸗, Militär⸗, Forft
c. Verwaltungen und enthält alle wichtigeren Submissionen im übrigen Deutschland. Di—
tetig wachsende Auflage gibt das beste Zeugniß, daß die Leistungen des „Submissions
Anzeigers“ sich in den nächsten und weitesten Kreisen die lebhafteste Anerkennung erworben
Jahen. Derselbe erscheint vom 1. Oktober cr. ab wöchentlich 2 Mal (Sonntags im—
Donnerstags) und zwar ohne Aufschlag des Abonnemenis-Preises. Man abonnirt, wie
rüher, bei allen Postanstalten zu 293 Fres. pro Quartal. — Anzeigen im Submissions
Anzeiger zu 213 Sgr. die Zeile sind von dankbarsten Erfolgen.
Straßburg, im September 1872.
ohno Meédicin.

Die Expedition.
— —— —
Inhrset
—
gasse Scc rr tert a
Durch große Parthiceinkäufe und direkte Beziehungen aus den ersten Fabriken Deutschlands und Englands ist es mir möglich,
des bedeutenden Aufschlags sämmtlicher Artikel, fortwährend zu den bisherigenbilligen Preisen zu verkaufen.
Die Preise sind nicht nach halben Meter, sondern nach Ellen berechnet.
Grosies Manufakturwaaren Lager. Großes Ausstattungs⸗Geschäft.
1000 Stuck 8/. breite ächtfarbige, lila, rosa, gelbe, braune, Cattune, 500 Stück 6/. breites schweres Leinen, für Hemden und Betttüllcher.
fur Kleider und Ueberzüge, 9 und 10 kr. die Elle. 12 kr. die Elle.
200 Stuck 8/. breite ächtfarbige Glanz-Möbel⸗Cattune u. Cattune Grobe 21/3 breite Leinen, fur einschläfrige Beittücher, das Betttuch
mit Borden, fur Vorhänge, 9 und 10 kr. die Elle. — ¶7? Wa 4 144 kr.
200 Stück * breite ächtfarbige Piqus⸗Cattune Brillantines robe 3 en ee — 3 Betitlicher, das Vet——
14 ir. 200 Stuück shnere Loth wouͤen, B ken, fur zweischläfri des
zoo Stuc Girete keintte gahttathige lranzhite Fas oncts and epee vdene Vorrdecken, jur gweischtosrige Vehlen.
Organdis, in den brillantesten Dessins, 12 kr. die Elle. 200 Stück schwere weiß wollene Bettdecken, fur zweischläfrige Betten.
200 Stück ?/4 breiten feinen weißen Satin und Piqué für Unterröcke das Stück fl. 4.
und Ueberzuͤge, 12 tr. die Elle. 500 Stück schwere grau wollene Bettdecken, das Stuückfl. 230. bis f. 8
300 Stuck ẽ/4 breites achtfarbiges Bettzeug, meistens türkisch-roth, 15 500 Paarschwere weiße Piquédecken, für 2schläfr. Betten das Stück fl. 2.30
kr. die Elle. Victoria⸗-Decken mit Franzen fl. 3.
Schweren schwarzen Moireens für Unterröcke, 22 kr. die Elle. 100 Dutzend weiße leinene Tischtücher, 22/3 Ellen lang, 2 Ellen breit.
ẽ/ breiten englischen Waterbroof für Regenmäntel, 45 kr. die Elle. das Siück 45 kr.
do. mit Franzen 54 kr. 500 Dtizd. weiße rein leinene Damentaschentücher, das Dtizd, fl. 2. 80
i0/ breiten guten Buxkin für Hosen, Westen unb ganze Anzüge, fl. 1 Große rothe Eachemire Tischdecken das Stück si. 1. 45 und fl. 2.
306 kr. die Elle. Broße rothe Gachemire Comodedecken. das Stück fl. 1 und fl. 124.
Broßße Aswahl Fußteppichstoffe, 15 kr. die Elle. 10/, Ellen breiten raich ramagirten Borhangomull mit Bogen, 14 kr.
Blaiten roth wollenen Unterrockstoff, 15 kr. die Elle. Prima Shirting, grau, weiß, schwarz, 7Jekr. die Elle.
Schwarzen Orleans und Alpacas, von 18 kr. an. Lama, Flannell, Thibet, Cachemires, Unterrockstoffe, in
Schweres blau Gedrucktes, 12 kr. die Elle. allen Farben und Qualitäten billigst.
kufe wollene Kleiderstoffe, Eroiséee, Popelines, Chiné, Mohaires, Tischtücher, Handtücher, Servietten, graue und gelbe Kaffee⸗
Grosgrains, von 12 kr. an. servietten, Barchend, Zwillich, Lederleinen, Strob⸗
Confimanden: Feine weiße Organdis für Kleider, die Elle 12 kr. n sackleinen zum Fabrikpreise.
Muster saͤmmtlicher Arlißel sende in reichster Auswahl franco per Vost.
Auch die Fleinsten Aufträge werden, wie bisher, bestens besorgt.

Tbb

RPedamon cu nd 4. Vemeßh in St. Ingberi.
        <pb n="607" />
        iden
ober

Hl. Ingberker Anzeiger.
WT
ilet
i
der St. Fnaberter Anzeig er hsund das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags- und Sonntag

immer) erscheint woͤchentlich vi er aual: Dienstaag, Donner stag, Samstaa und Sonntag. Aoonnementspreis vierteliährig 42 Krzr. oder
12 Silberar. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeilt Blattschrift oder deren Raum berechnet.

— 7— — -

154.

1872

Deutsches Neich.

München, 26. Sept. Der Vorschlag des Ministerrathes
ur Wiederbesetzung des Finanzministeriums soll die Santtion des
zoͤnigs bereits erhalten haben, doch ist noch nichts Näheres hier—
her bestimmt. — Hr. v. Pfretzschner wird das Portefeuille des
ziaatsministeriums des Aeußern nächsten Dienstag den 1. Okt
dernehmen .

Berlin, 27. Sept. Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung“
xroͤffentlicht ein Schreiben des Cultusministers an den Bischof von
ztmeland, d. d. 25. September, welches, den Inhalt der zwischen
yer Regierung und dem Bischof gewechfjelten Schriftstücke recapitu—
lirend, betont, daß die Regierung, obwohl sie das Entgegenkommen
in den Erklärungen des Bischofs anerkenne, außer Stande sei,
darin die Bürgschaften zu sinden, welche sie im Interesse des
Staats und dessen Angehörigen zu fordern verpflichtet sei. Der
—DDD
md der Grundprinzipien des preußischen, wie jedes andern Staats⸗
xsens, bestehe trotz der gebbtenen Ausgleichsangelegenheiten ohne
ie gehoffte Löoösung fort. Die Staatsregierung vermöge nicht weiter
ie Verantwortung dafür zu übernehmen, daß aus den Mitteln
es Staates, dessen Gesetzen der Bischof sich nicht unbedingt unter—
vorfen habe, für den Unterhalt des Bischofs Zahlungen geleiste;
verden. Diese Zahlungen seien vom Landtage in der Voraus—
zung bewilligt, daß die Gesetze und die Verfassung Preußens,
uf deren Grund die Bewilligung erfolgten, von den Empfängern
er betreffenden Staatsgelder auch immer als für sie gültig und
derbindlich anerkannt würden. Sobald diese Voraussetzung auf⸗
ehoben ist, wie es durch die amtlichen Erklärungen des Bischofs
er Fall war, wird die Berechtigung der Regierung zur Zahlung
weifelhaft. Die Regierung werde daher die betreffende Zahlung

bdis auf Weiteres einstellen.
Frankreich.
Paris, 27. Sept. Thiers empfing gestern den deutschen
Votschafter, Grafen von Arnim. Es wurden zwischen Beiden die
reundschaftlichsten Versicherungen ausgetauscht.

zlänzendes schwarzes Haar herzustellen.“ Der Empfänger glaubte
hzie Sendung von seiner Geliebten, einer hübschen Blumenmache⸗
in, ausgehend, macht überglücklich Gebrauch davon, erscheint andern
Tages vollständig adonisirt im Geschäft, bemerkt aber bereits nach
12 Stunden einen St'ch seines schwarzen Haares ins Geünliche,
der sich schnell weiter ausprägt, bis er andern Tags in das
chönste Papageygrün übergegangen ist; ein zugesendeter anonymer
Brief läßt errathen, daß der geheimnißvolle Uebersender ein Neben—
zuhler war; gegenwärtig spielt die Komödie vor dem Gerichte.

F Die Berliner Wirthe leben des Glaubens, man müsse
die Feste feiern wie sie fallen, und sie haben sich ziemlich streng-
gläubig erwiesen. Unter den Linden haben sie sich für ein Schlaf⸗
und Wohnzimmer im 3. Stockwerke für eine Woche 315 Thaler
zahlen lassen, für ein kleines Schlafzimmer unter dem Dache 15
Thaler pro Tag, für 4—585 Zimmer im ersten Stocwerke pro
Woche 1000 Thlr. Zweispännige Wagen waren von 10 Thaler
auf 33 Thaler pro Tag gestiegen.

F Unter den Wechseln, die gelegentlich der jüngst erfolg-
ten Zahlung eines Theiles der Kriegscontribution in Umlauf ge⸗
setzt wurden, befindet sich auh einer, der über 24,650,000 Maärk
Banco — 12,825,000 Thaler — und auf L. Behrens Söhne
in Hamburg lautete. Er ist, wie die „Tr.“ versichert, pünktlich
»ezahlt worden. An Stempel wurden für diesen Wechsel 6300
Thaler verausgabt.

F Die „St. Galler Zeitung“ berichtet von den gegenwärtig
tattfindenden schweizerischen Truppenmanövern (bei welchen, neben—
„ei bemerkt, mehr Unglücksfälle vorkommen, als bei denjenigen in
Deutschland,) daß die Züricher im Kommando durch ihren,Dialekt“
äch auszeichnen und auffallender Weise sehr höflich sind; so heiße
es bei ihnen nicht: Offiziere und Unteroffiziere vor! sondern: Die
Herre Offizier und Dffizier möchten jetzt au so guet si und gschwind
eschli vor d'Front füre cho.“

7 (rankreichs Verluste durch den Krieg.) Frankreich hat
verloren: 12 größere Städte: Straßburg, Colmar, Metz, Zabern,
Schlettstadt Weißenburg, Hagenau, Mühlhausen, Saargemünd,
Diedenhofen, Salzburg (Chateau-dalins), Saarburg; 91 kleinere
Städte und 1750 größere und kleinere Dörser. Ferner: 1,600,000
Tinwohner, nicht viel weniger als den zwanzigsten Theil der ge—
amn.ten Bevölkerung Frankreichs: 14,000 Quadrat ⸗Kilome ter Land;
13 Festungen, worunter drei ersten Ranges: Straßburg, Metz,
Diedenhofen (Thionville). Ferner 3 mächtige Zeughäuser, wovon
1 in Straßburg, 2 in Metz; en e und mehrere
hundert größere oder kleinere Pulverbehälter. Im Lehrwesen: eine
Hochschule (Académie universitairo do Strasbourg), und zwar die
älteste, vollständigste und berühmteste von ganz Frankreich, nach
)en Pariser Lehranstalten. Im Finanz- und Oekonomiewesen:
160,000 Hektares Waldungen; 370 Kilom. schiffbare Flüsse; 800
silom. Kanäle; 735 Kilom. Eisenbahnen, 88,500,000 Franken
an jährlichem Werthe des Ertrags des Grundeigenthums 62, 400,000
Franken an öffentlichen Steuern; 8 Filiale der Banpue äde France
Straßburg, Metz, Mühlhausen). Ferner, an Kriegsentschädgungen:
1. der Staat 5 Milliarden; 2. von verschiedenen Städlen wurden
Fezahlt etwa 500. 000,000 Fr.; 8. Kosten der Besatzung n während
etwa zwei Jahren, wenigstens 500,000,000 Fe.; Summa sechs
Milliarden!

- In verschiedenen Gegenden Rußlands sind zahlrreiche
Menschen von tollen Wölfen gebissen wo. den, deren es in diesem
Sommer ungewöhnlich viele gibt

FFrankfurt, 27. Sept. Bei der heute stattgehdten
Ziehung 6. Klasse 162r hiesiger Stadtlotterie fielen auf folgende
Pummern die beigefetzten Hauptpreise: Nr. 25109 50000 fl.
Nr. 10337 und 3453 je 300 fi.

eumischtes.

FGrünstadt. Der Vorschußverein Grünstadt beabsichtigt
venfalls den Checkverkehr einzuführen. Verdient Nachahmung von
den V.⸗Vereinen!

f—Speier, 23 Sept. Vor einiger Zeit wurden in den
haldungen bei Pirmasens ein paar Siebenschläfer (Myoxus glis)
dufgefunden, von welchen das Weibchen lebend eingefangen und
jieher gebracht wurde. Es ist das Vorkommen dieses Thieres in
yet Pfalz um so interessanter, als es in Bayern überhaupt selten
and seine eigentliche Heimath das südliche und östliche Europa ist,
sorzüglich findet es sich in Spanien, Griechenland, Italien, auch
n Oesterreich, Steiermark, Kärnthen und Mähren, häufig auch in
Angarn, Kroatien und dem südlichen Rußland. In Gegenden,
in welchen große Buchenwaldungen sind, deren Früchte ebenso wie
kicheln und Haselnüsse seine Lieblingsnahrung bilden, vermehrt er
ih sehr stark. Er schläĩt vom Herbst bis Mai, wird vor dieser
ochlafzeit sehr fetit und deßhalb um diese Zeit seines Fleisches
degen, das schon die alten Römer sehr schätzten, erlegt. Das
lierher eingebrachte Thierchen ist zur Zeit in einem Käfig in der
aturhistorischen Sammlung aufgestellt. (Sp. A.)

F Mit der Einführnng des Reichsgesetzes vom 24. Nov.
1871ist die im bayerischen Wehrgesetz enthaltene Bestimmung,
suß die Erlaß- und Freischeine auf Zehnguldenstempel ausgefertigt
detden müßten, erloschen. Die Ausfertigung hat tax und stempelfrei
u geschehen. Etwaige bei dem diesjährigen Ersatzgeichäft für
lufertigung der Freischeine auf Stempel schon eingezahlte Gebühren
Aerden zuruͤckverguůͤtet.

'In Wien wurde vor einigen Tagen einem „Gemischt⸗
marenhandlungsCommis“, der das Pech hatte, rothe Haare zu
»arn, ein Tiegelchen zugesendet, das die Aufschrift trug: „Un—

vaces Haarfärbemittel; eine Dosis genügt, für 5 Tage ein

Dienstesnachrichten.
Rechtskandidat Liensck von Zweibrücken wurde zum Polizeianwalt in
A
F. X. Demeß, verantwortlicher Redactcur.
        <pb n="608" />
        Bekanntmachungen.
Mobiliarversteigerung.
Montag den 30. 1l. Mts., des Vormit⸗

ags präcis um 9 Uhr, zu St. Ingbert, aus

er Obermühle, läßt Herr Jacob Dahlem

Müller, von da Umzugshalber öffentlich auf

LFredit dersteigern:

1 Char-à-banc, 1 einspännigen und 2

weispännige Fuhrwagen, 2 Sackarren,

1 Walze, Pflüge jeder Art und Eggen,

1 Windmühle, J Kartoffelmühle, 1 Häd

elmaschine, 1 Kartoffelausheber, Heu⸗

leitern und Diele, 2 Brandweinkessel mit

Schlange, 3 große Brandweinlagerfässer,

orrschiedene Oelfässer, Bütten, Ständer

und Eimer, 1 Badwanne, Pferdsgeschirr,
etten, 2 große Decimalwaagen, 2 kleinere

Waagen, 1 Hobelbank, verschiedenes

Schreinerwerlzeug. sodann 1 Secretair

Beitladen, Belitung und Getüch, Tische,
Stühle und Bänke, Küchengeschirr, über⸗
haupi Haus-, Fuhr⸗ und Acdergeräthe
aller Art.

Aus Auftrag

Das Geschäfts⸗ und Consultationsbüreau
2. Bechthold in St. Ingbert.

*2 l
Immobiliarverkauf.

Ein zu Schnappbach an der Hauptstraße
gelegenes Wohnhaus mit Hofraum und
Garten, ist unter annehmbaren Bedingungen
aus freier Hand zu verkausen durch das
Beschäf.z⸗ und Conjultations büreau

J. Boos in St. Ingbert.
*

Eine Wirthschaft
gelegen an einem sehr frequenten Platze
in hiesiger Stadt, ist unter sehr günstigen
Hedingungen vom 1. oder 15. October an,
zu vermiethen.

Näheres auf dem eben erwähnten Ge⸗
chäftsburedu.

Bekanntmachung.

Auf der kgl. Steinkohlengrube St. Ingbert werden vom 1. Oktober 187
in die Kohlen zu nachstehenden Preisen verkauft:
Joörderkohle 1. Qualität 26 dy
—II. 21 kr.
III. 19 kr
* V. 10 kr.

St. Ingbert, den 28. September 1872.
Kgl. Bergamt
J. Kamann.

4 * 22
E Vr ämiirt
becr 1867 in Paris 1
1 u X — 122
LeineMedidin
,
*

Leine Medicin

22
—
ach
KLaut 8 Dee
tent vom Deec⸗
3. 180/63* vurch SX
unge. u. Mumc α
zesichert.

— v
7 *7
— —

— —
Erprobtec aausmittel.
Von vielen ärztlichen Autoritäten seit 17 Jahren empfohlen gegen veraltelen
dusten, andauernde Heiserkeit, Verschleimung, Keuchhusten, Katarrhe, Ent
zündung des Kehlkopfes und der Luftröhre, aeuten und chronischen Brust⸗
umd Lungen-Katarrh, Bluthusten, Blutspeien und Asthma. Giehe Med.
Dr. Rud. Weinbergers, prakt. Arzt in Wien „Krankheiten der Athmungs⸗
organe“. Leipzig bei Gustav Brauns 1863.)
Nur allein ächt zu haben:
im St. Ingbert bei J. Friedrich.

r5 e9 66
Die „Elsässtschen Blätter“,
auch „Straßburger Gartenlaube“ genannt,
sind nun fast in jeder gebildeten Familie anzutreffen. Dieselben unterhalten ihre Leser in
anziehendster Weise durch ihre neuesten Original ·Novellen und Erzählungen aus der Feder
brtannter und beliebter Schriftsteller, Mannigfaltiges und Neues aus allen Landen, Mit
theilungen und Beschreihungen aus dem Elsaß.
Jedes Quartal erhalten die Abonnenten als GratisBeilage eine kostbare Kreide
zeichung (Ansichten aus dem Elsaß.)
Man abonnirt. bei allen Postanstalten zu 83 Francs. Infertionen zu 80 CEts. de
Zeile finden weit gediegene Verbreitung.
Stroßburg, im September 1872.

3 2
sige Feuerwohr.
Nontag den
Sctober 187
bends 5
ussꝰ*

——
Das Commando.
Der obere Stock
meines Hauses mit GKimmer, Küche,
Keller und Speicher ist zu vermiethen
und kann sogleich bezogen werden.

Wtb. Schnorr.

Die Expedition.
— — — —

—

7
Deor Regoenorator
(oder Lebenswelzer)
seit Jahren das bewährteste, beste
Mittel gegen allgemeine und specielle
Schwächezustände, Magengedärm⸗ und
Leberkrankheiten, Hämorrhoiden, Eng⸗
zrüstigkeit, Milzkrankheit, Flechten ꝛc.
sowie alle Krankheiten, die von ver-
dorbenem Blute und schlechten Säften
herrührer. Der „Lebenswecker“ be⸗
fördert die Verdauung, reizt den Ap⸗
petit und bringt neue Lebenslust in
den erschlafften Körper, er ist beson⸗
ders im kritischen Alter zu empfehlen.
Zu haben per Flache zu 1fl. 10 kr.
— 20 Sgr. bei P. Zepp in St

Inabert.

Eine große Auswahl in
Winter⸗ &amp; Leder-Schuhen
für Damen, Mädchen und Kinder, mit und
ohne Futter, Holzschuhen und Gis
loehkeon zuden biltgsien Preisen empfiebl

J. J. Fiack jr

Mein in der obern Stadt gelegenes

Wohnhaus,
bestehend aus 7T Fimmer, kKüche
Speicherkammer, Keller, Garten
re. ꝛe. ist im Ganzen oder getheiltep
vermiethen.

Feuerwehr⸗
Montag den 30. September bei
Peter Weisgerber.
ur bevorstehenden Sai son

empfehlen zu billigen Preisen
dei vielfacher Auswahl u. a. folgende Ar⸗
tikel: Sammit-, Filz- u. Tueh-
nüte, Basehläxe, sowie aputzen
in allen Größen, FIehus, Kragen,
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und Striekwolle.

Die Geschw. Bornscheiu.
—äXIXXRIXX
rene Häringe-
AlIlander Hãringeo,
n, Capern
eritz Pamzerbieter.

—XR
Dem Wirth Georg AKlein zu se—
nem 40. Geburtstag ein
dreimal donnerndes Hoch!!
daß ihm der Kloben im Munde wadelt
Sein Freund
C. E.

—— M

— — —
1
Gicht⸗, Rhectrcrrus· Magenkrampf
ud Hämmorhoidalkranke heilt

x. Muller in Frankfurt a. M.,
Senckenbergstr. 5. Kurprospelte ratis franco
Redaktion, Druct und Berlag von . —.

Bemeßg in St.

Ingoeti.
        <pb n="609" />
        5s52832335 —352 — —83 8 *w
—— — —— * 2 * — — —
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32732 232. 553235353 *— 88 *
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52383338353 538 —— — 2* —A —323582
2235355— — 5333332 5 353528*5
4333438333—838 253328353 5327323
—* * 2 2 — — 2 S 2
8 23 336535 38333270
—A 32 73 2. — — —
5 386 333235*
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        Slt. Ingberter Anzeiger.

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der St. Ingberte Tnzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltunzsblatt, mit der Dienstags⸗-, Donnerstagz⸗ und Sonntag
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12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
155.

Dienstag⸗ den J1. Oetober

1872

Deutsches Neich.

München, 28. Sept. Der zum Finanzminister ernannte
Ninisterialratz und seitherige Bevollmächtigte Bayern's beim Bun⸗
eßrath in Berlin, Georg Berr, ist bereits hier eingetroffen; der⸗
elbe zählte erst 42 Jahre; Herr v. Pfretzschner war 45 Jahre
ilt, als er im Jahre 1865 das Portefeuille des Finanzministe⸗
iums übernahm.

München. Die „Pass. Zig.“ schreibt: Sicherem Verneh⸗
nen nach hat der Antrag auf Auflösung der Appellationsgerichte
u Aschaffenburg und Amberg die allerh. Genehmignng erhalten.
o zwar, daß vom 4. Oct. 1873 an die Kreise Unterfranken und
Iberfranken in Bamberg, die Kreise Mittelfranken und Oberpfalz
n Nürnberg ihr gemeinschaftliches Appellationsgericht haben werden.“

Straßburg, 28. Sept. Heute, als am Jahrestage der
dapitulation Straßburgs, fand in seierlicher Weise die Grund⸗
feinlegung der neuen Befestigung Straßburgs auf Fort 5 (Ober⸗
ausbergen) statt. Sämmtliche Offiziere, Aerzte und Militärbeamte
varen durch Parolbefehl hierzu eingeladen, auch hatten die ver⸗
chiedenen Zweige der Cioil⸗Verwaltung für sich, resp. für ihre
damen Einladungskarten erhalten.

Frankfurt, 29. Sept. Die Ankunft Sr. Majestät des
daisers erfolgte heute Vormittags 10 Uhr auf dem Main⸗Weser
hgahnhof, wo die Spitzen der Behörden zum Empfange erschienen
varen. Nach freundlicher Begrüßung und ein zenommenem Dejeuner
n Westendhall wurde noch eine Fahrt in den Palmengarten un⸗
ernommen und Se. Majestät setzte alsdann die Reise 11 Uhr 30
nit der Main⸗Neckar Bahn programmmäßig fort. Das Aussehen
es Kaisers ist ein gesundes und sein freundliches Benehmen gewann
im Aller Herzen.

Berlin. Mit der Ernennung des Hrnu— v. Pretzschner
um Minister des Auswärtigen und zum Vorsitzenden im Minister⸗
athe wäre die dayerische Ministerkrisis nunmehr glücklich über⸗
danden und ein dunkles Wölkchen am Horizonte des Deutschen
keiches wieder verfchwunden. Wenn Hr. v. Pfretzschner auch keine
wsgesprochen politische Persönlichkeit sein mag, und auch selber
uiicht dafür gelten will, so hat er doch dadurch, daß er
nit seinen Collegen entschieden gegen Hru. v. Gasser Front
emacht hat, unzweifelhaft bekundet, daß unter seiner Führung die
bolitikt Hegnenberg's fortgesetzt werden soll. Zwar wäre dies schon
atürlich gewesen, wenn der neue Premier ohne Weiteres dem
vytafen Hegnenberg gefolgt sein würde; nach der versuchten Zwischen⸗
egierung Gasser's aber dürfte das unveränderle und selbst ener⸗
ischere Forischreiten auf dieser Bahn zur politischen Nothwendig⸗
eit geworden sein, und so hätten denn die inneren Feinde des
deutschen Reiches wieder einmal das Entgegengesetzte von dem
rreicht, was sie beabsichtigt haben. (Stsb. Zig.)

Berlin. Nachdem die Regierung gegen den Ermländer
Iischof ernstliche Maßregeln ergriffen hat, verlautet nun, die in
julda von den deutschen Bischöfen gefaßten Beschlüsse enthielten
uuch die Erklärung, daß der deutsche Episkopat einverstanden ist
nit dem Verfahren und den Erkläruugen des Bischofs von Erm⸗
ind. Diese Nachricht kommt nicht überraschend und das Aufhetzen
er Bischöfe gegen die Gesetze des Staates liegt zu Tage. Da
dird wohl die Reichsgesetzgebung eingreifen müssen. Was aber
zreußen betrifft, so kommt am Ende das Abgeordnetenhaus zu
em Beschlusse, im Etat' pro 1873 alle Positionen zu streichen,
ꝛelche auf Besoldung für die Bischöfe lauten und eine gleiche
zumme der Regierung zur Disposition zu siellen, damit sie in
er Lage sei, denjenigen Bischöfen, welche sich gegen das Verhal⸗
en des Dr. Crementz erklären, die Gehälter fortzugewähren.

Ddie Spielbanken in Deutschland, deren Privilegium
elanntlich mit dem 1. Januar lünftigen Jahres erlischt, werden Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.
— Wirksamkeit nicht, wie bisher üblich, mit dem 1. October tFrankfurt, 26. Sept. Der diesjährige Herbst⸗
hließen, sondern bis zum letzten ihnen vergoͤnnten Moment, also Pferdemarkt fand gestern Abend durch die Pferdemarkt⸗
ig zum Ende dieses Jahres fortseßen. lotterie sein Ende. Der erste Preis, ein Vierspänner, fiel auf

Das große Aufsehen, welches seiner Zeit die Rückberufung Nr. 34, 036, der zweite auf Nr. 4617. Folgende Rummern ge⸗
ng Generals p. Steünmetz von dem Commando der J. Armee wannen Pferde: 642. 829, 1233. 3396 3065 3121648

exregte, darf wohl noch als unvergessen angenommen werden. Jetzt
st nun über die Befehlführung dieses Generals von dem Major
m großen Generalstabe, A. v. Schell, ein nach den Operations⸗
icten der J. Armee bearbeitetes Quellenwerk: Die Operationen
der J. Armee unter General v. Steinmeßz“, veröffentlicht worden,
doch erweist sich das Ergebniß des dadurch in die jene Rückberuf⸗
ing etwa bedingt habenden Verhältnisse gewährten Einblicks höchstens
ur als ein negatives. Keinesfalls ist dem General, wie die frühere
illgemeine Annahme war, wegen zu schonungsloser Einsetzung der
einer Befehlführung anvertrauten Armeecorps die Fortführung
eines Commando entzogen worden. Die Schlachten bei Spicheren
ind Colombey sind, wie aus den in diesem Werke mitgetheilten
Befehlen ersichtlich, ohne und die letztere sogar wider seinen be⸗
timmten Befehl eingeleitet und geschlagen worden. Ebenso ist die
Theilnahme einer Brigade des 8. Corps an der Schlacht bei
Mars la Tour auf den Befehl des General v. Göben erfolgt,
ind haben sich nur bei Gravelotte das letzgenannte und das 7.
Forps speciell dem Befehl des Generals unterstellt befunden. Auch
jier ist jedoch durch den Verlauf der Schlacht eigentlich nur das
7. Armeecorps seiner unmittelbaren Führung anvertraut geblieben,
has von allen an diesem so furchtbar blutigen Tage activ gewor⸗
»enen Heerestheilen den geringsten Verlust, nämlich nur eine Ein⸗
»uße von 87 Offizieren und 1961 Mann, erlitten hat. Der be⸗
reffende Fall erweist sich demnach auch jetzt noch nicht aufgeklärt,
und bleibt, wofern dabei nicht überhaupt nur die Rücksicht auf die
Anzuträglichkeit der vor Metz thatsächlich Statt gehabten doppelten
Befehlführung maßgebend gewejsen sein sollte, eine Aufhellung des⸗
elben wohl jedenfalls auch erst einer weit späteren Folgczeit vor⸗
behalten.

In Berlin findet am 14. Olt. die Generalbversammlung
des Vereins deutscher Tabat- u. Cigarrenfabrikanten statt. Auf
erselben soll die Gründung einer augemeinen deutschen Cigarren⸗
ind Tabak Arbeiter⸗Pensions⸗ Kranken⸗ und Versorgungskasse
serathen werden.

Luremburg. Am 185. d. Nachts 12 Uhr hat die Ueber⸗
iahme des Betriebs der hiesigen Bahnstreden durch die kaiserliche
Beneraldirektion zu Straßburg statigefunden. Von nun an werden
anminche Stationen wieder ihre alten deutschen Benennungen
rhalten.
        <pb n="612" />
        7094, 7174, 7278, 7987, 8356, 8529, 8644, 9639. 10,012,
10,953, 11,318, 12,091, 12,754, 18, 118, 15,801, 16,113
16,952, 17,326, 20,555, 23, 421, 23,865, 24,346, 25, 255,
25,457, 25,567, 26,478, 27,282, 27,719, 27,544, 28,570
31,847, 32,906, 32,914, 33,992. 34,670, 35, 195, 35, 836.
Frankfurt, 28. Sept. Bei der heute stattgehabten
Ziehung 6. Alasse 162r hiesiger Stadtlotterie fielen auf folgende
Rummern die beigesetzten Hauptpreise: Nr. 8987 4000 fl. und
Prämie 100,000 fl. zusammen 104,000 fl., Nr. 23769 und
16502 je 1000 fi,, Nr. 11583 6144 20947 22907 8842
10796 und 19162 je 300 fl.
7 SFrankfurt, 80. Sept. Bei der heute stattgehabten
Ziehung 6. Klasse 162r hiesiger Stadtlotterie fielen auf folgende
ummern die beigesetzten Hauptpreise: Nr. 83508 1316 und
16125 je 2000 fii, Nr. 2768 4663 und 24476 je 1000 fl.,

r. 19794 3880 21582 9971 285161 1857 12375 13431
und 13286 je 800 si.

tusikalisches.

Dem hiesigen kunstsinnigen Publikum diene zur Nachricht, dey
unser Landsmann, der so sehr beliebte Tenorist R. Simon au—
Wachenheim beim Besuche seiner Freunde in hiesiger Stadt gebeten
vurde ein Conzert zu geben, welches er sodann auf kommen—
den Sonntag Abend zugesagt hat. Gewiß wird diese Nachriqht
allenthalben mit Freuden begrüßt werden; denn es steht uns eip
eltener Genuß bevor, da Herr Simon als ihyrischer Tenor in
allen Krikilen über seine Leistungen den Künstlern ersten Rasnget
— Das Programm wird das Nähere mi
heilen. — n

Ein Musikfreund.
F. X. Demetz verantwortlicher Redacteur.

1
Bekanntmachungen.
Immobiliarverkauf.

Ein zu Schnappbach an der Haupt straße
zelegenes Wohnhaus mit Hofraum und
Garten, ist unter annehmbaren Bedingungen
aus freier Hand zu verkaufen durch das
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J. Boos in St. Ingbert.
* *

Eine Wirthschaft
gelegen an einem sehr frequenten Platze
in hiesiger Stadt, ist unter sehr günstigen
Bedingungen vom 1. oder 15. October an,
zu vermiethen. ——

Näheres auf dem eben erwähnten Ge⸗
schäftsbureau.

4* x kum hievon gefälligst Notiz nehmen zu wollen
Tanz⸗Unterricht uc —38 36 Sptember 1872
in St. Ingberit. Sämmtliche Schuhmacher der Stadt
Die werthen Damen &amp; Herren, St. Jngbert.
velche sich an dem neuen Tanzeursus
roch betheiligen wollen, belieben ungesäumt
hre Anmeldungen zu machen, damit der
Anterricht keine Unterbrechung erleide.
Ich erlaube mir darauf aufmerksam zu
nachen, daß bei Beginn des II. Cursus,
im Interesse des Unterrichts, keine neuen
Zoͤglinge mehr angenommen werden können,
deßhalb die Anmeldungen gesöälligst jetzt
zeschehen mögen.
Der Tanz⸗Unterricht beginnt heute Abend
im 38 Uhr im Oberhauser'schen
Saale.
Zu recht zahlreicher Betheiligung ladet
höflichst ein und zeichnet ———
Mit Hochachtung
E. Strassser, Tanzlehrer.
Mein in der obern Stadt gelegenes
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zestehend aus T Fimmer, 1 Küche,
Speicherkammer, Keller, Garten
ꝛe. r2e. ist im Ganzen oder getheilt zu
bermiethen.
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Ein Sack Kochsalz zu 9fl. 42 kr.
dann Quano, Knochenmehl,
Snperphosphat und
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mit Glanz- und Kalbleder besetzt, sowie
eine große Auswahl selbstgefertigte
Schuhe und Stiefel
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Philipp Weber
im Hause des Herrn Gustav 8 isx
Leinwand-Neste
sind mir von einer großen Fabrik zum
Verkaufe übergeben worden die ich, so weit
der Vorrath reicht, zu 14 Krz. die Elle
abgebe.

rust- u. Lungen⸗
kranke fiuden auf naturgemäassem
Wege selbst in verzweifelten und
von den Aerzten für unheilbar er-
klürten Füllen radicale Veil-
ung ihres Leidens
olme Medicinm.
Nach specieller Beschreibung der
Rrankheit Näheres brieftich durch
ir. J. H. Füccert, Berlin
Vall⸗Strasse Ar. 23.

Heinrich Isaac.
Das gesundeste Genuß⸗
mittel.

VALS.

Durch die fortwährende Steigerung der
Preise des Leders und der andern in dem
Schuhmachergeschäfte benölhigten Artikel,
ehen sich die ergebenst unterzeichneten hie⸗
igen Schuhmacher, in Vereinbarung mit
denen der Umgegend, genöthigt, von heute
an eine Preiserhöhung von 2000 auf
sämmtliche Schuhmacherwaaren eintreten zu
assen und bitten wir das verehrliche Publi⸗

Genußmittel, die das Blut reinigen,
dessen regelmaͤßige Circulation fordern
und nähren, sind unstreitig die besten
und gesündesten. Vieljährige Erfahrung
und Urtheile von mehren tausend
Aerzten haben die Malz⸗Heilpräparate
des Königl. Hoflieseranten Johann
Hoff in Berlin als solche der Ge⸗
sundheit zuträglichen Genußmittel an⸗
erkannt. Durch den Genuß Ihres
vorzüglichen Malzextraft⸗Gefundheits-
biers befinde ich mich sehr wohl und
bitte um weitere Sendung. Gr. Schütte,
Mühlenbesitzer in Bitsch, den 6. Nov.
1871. — Die vortreffliche Wirkung
Ihrer Malz⸗Gesundheits⸗Chokolade und
der Brustmalzbonbons veranlassen mich
zu weiterer Bestellung. Buhle, Ale⸗
xandrinen⸗Straße 103 in Berlin, den
10. Novbr. 1871.

Verkaufsstelle bei Fritz Panzer⸗
bieter in St. Ingbert.

onno Medicin. J
Frankfurter rse
vom 30. Sept. 1872.

Preußische Friedrichssddrr.. 958-69
Pistolen ...8 40-42
dollandische 10 fl.⸗Stücke.4 58266
Ducatten.8 36
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rInglische Souvereigns. .1 498
Dollars in Godd726
J 255*
„Submissions-Anzeigor

für Elsaß⸗Lothringen
dient als Central⸗-Organ für alle in den Reichslanden vorlommenden Submissionen.
Lieferungen, Bauten uͤnd Verkäufe der Eisenbahn⸗, Post⸗, Telegraphen⸗, Militär⸗, Forst
rc. Verwaliungen und enthält alle wichtigeren Submissionen im übrigen Deutschland. Die
stetig wachsende Auflage gibt das beste Zeugniß, daß die Leistungen des „Submissions
Anzeigers“ sich in den nächsten und weitesten Kreisen die lebhafteste Anerkennung erworben
haben. Derselbe erscheint bom 1. Oktober cr. ab nöchentlich 2 Mal (Sonntags und
Donnerstags) und zwar ohne Aufschlag des Abonnements-Preises. Man abonnirt, wie
rüher, bei allen Postanstalten zu 212 Fres. pro Quartal. — Anzeigen im Submissions⸗
Anzeiger zu 22 Sgr. die Zeile sind von dankbarsten Erfolgen.

Straßburg, im September 1872.

AFer

Die Expedition.

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attion, DOruck und Verlag von
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F — 7 75 —— — 3 * —— 225 25
23 535285* 553332 22*82m4 2 00 5888 73222 2535*
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52.58 28 *3 3535 * 83 — — —5272 —* 55 —— 57722
55— — 238 —— 282.5 538 —A — 58 —A—
23 — —A — * — — 2 23*233375* 5 757* * —*————
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E —2 S “ * 23 *8 F. 8 — — — — — F 9
—A * 8 * 323 58 *2837 * 5838332 —578 —
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537* —— 785825332355 — 2 5*238 — J *. — — 7 ———
53*8* 373 255 — — — 285 23*535 — 3 3338 * —78 — 235*
328333 25 —e 5222 zTMS* 52383 32888 * 5 255535237
33533357537 580 52555 — — 3* 853. BNSE* **
33535755535 8 53557 * — 755 2 —— — 2 2 8 — — 82* —2 —2*
—A —E — — S—252 8 e 255828 —— — 5x8225* * 2333553*
—— E — 2 2 — 2 2 —— 2 22 — —* *
9* 2 S — 5 — — * * 33 2 328 722
— E —— 55 58 55 22 2—5* 25 SS —
———— x—2862 *52 IISESS 27533*8 2.2 52*3838 7*
3255 2 233 *? 223 2* — 3* * 53 25824 32 22* Faxs 2
13 833 2 3533563323235 —A . 22 233727 8 22 —3 s32
5233232 —A 333 *55 2532253 523—5—8338 — 3237
132322 2357 —2 A — —
12258323 26 535558 —A 28*555 58 —25 355 23—35 **
23 * 8 — 2 2335 5 282 32 58 —— — 532 85822
22 5 535352 5 —— 5. —2
— 2 2* D 535— 5* 8 * —X —
—— 12 * —222 —
20 53 583 385 3333232383537 —38353328
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22457 —55 36583 58 355553 3V3—338255 — A — *
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250 35358 353. 228* 2 535z3z3535 3358 —3538*32 357
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853357328353* —2538353233*3 33 0382333275 583853
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2353 75322337 555 522 7z —z583287 V 22331 *
2253— — 22555 — 82232525320 5334163
236 — —A 35S822 »3z558353233235 8 2 — — —A
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—
—— — 2

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55 33228 52283832* 532— 2 —A a *
5—5528535 5333 343— 3 S55 3232523 553775235353538
32— 83828 355385 s3333 83*
—2— — 8—8— —— 3 7* — 8 2. 5 5
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28 2 —s 4— 5227 —32 —Rʒ A 5322 5878 *
33 53855 138—3* 5. 4555 2 5333*26 288355*
* — — —2 cz22 —* 5 23 5232 2 —8 5 2 233—2
35375 5—3z38⸗.3433 —s 753 3535* 5 538335533238
2 52252 —— 8 32 —335 3 25. 28 52 8 35353—338*
2* 8 — —82 582338 8 —553 58 * — 222 —3 —E 8 4 ——
52 —s2875 225* ——— —9 — z38323 53 2333 — —28323
235 55*28 E—r8 25853 5238. — —— 553 5385
—A— — 3333 58357733 355333 42 3552—8358
ẽ —5 22 ————— 5 75* 22 8 — 282 * 3 2
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        St. Ingber ter Anzeiger.

der St. Ing berter Anzeiger lund das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dlenbtags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntag

ummer) erscheint woͤchentlich vie r m a . Diensstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliäͤhrig 42 Krir. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

R IMG α αι αν οÊnerstag, den 3. Oetober U — 138872

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Deutsches Reich. NÜetilitärabtheilungen (Infanterie und Chebaurlegers.) Die Ruhe
Mäünchen, 29. Sept. Ueber die Dauer und Berechn ung st hergestellt. Zahlreiche Verhaftungen sind erfolgt. Fr. 3)
t Sienftzeit der Wehrpflichtigen sehen die neueren Bestimmungen , Lud wigshafe n. J, Octobet. Aus der „Spen, Zig.“
inchenes fest: —Die Verpflichtung zum Dienst m stehenden isehen wit, daß die neutich in der Pfalz bezüglich der Civilehe
en dauert 7 Jahre z. während diefer 7. Jahre sind die Mann⸗ zepflogenen Erhebungen durch eine Anfrage und ein Ersuchen der
haften die ersten drei, Jahre zum ununtkerbrochenen alktiven Dienste sreußischen Reglerung ay die bayerische veran laßt waren Erstere
hflichtet und werden nächstdem zur Reserve beurlaubt. Nach er⸗ vünjchte nämlich Material für die von ihr beabsichtigte Gesetzwor⸗
nn Diensipflicht im sichenden Heers ersolgt der Uebertritt zur gge über Einführung der obligatorischen Civilehe zu erhalten.
wehrin wealcher die Dienstverpfliche ung fünf Jahre dauert; die gleichen Erbebungen wurden aus dem gleichen Anlaß audh in
saften der Kabalerie, weiche sich frawillig du einer vier Kheinpreußen. Rheinbessen ꝛc gepflogen. Wie die „Spen. Zig.
drigen actiben Dienstzeit verflichtet haben, dienen in der Vand- nfüthrt, ist in den Rheinlanden die lirchlige Trauung neben der
aiht nur drei Jahre. Die aclive Dieustzeil wird nach dem wirklich Fivilehe allgen. ein Sitle geblieben! in der Rheinpfatz hat man hei
igten Diensicinlritt mit ver Maßgabe berechnet, daß diejenlgen 300, 000.Pproteftantischen Einwohnern in fünf Jahren nur 16
ichaften, welche in der Zen vom 2. Ollober bis 81. Marz rotestantische und 28 gemischte Ehen ohne kirchliche Trauung, in
eeeden ils am vorberbehenden Dle Ottober angestells Ildenburg nach Einfihrung der facuttauiven Civilehe auf 6000
en; hat in Folge ausgebrochenen-Krieges eine Rekruten-Ein⸗ khen nur 28 ohne solche gezählt. GPf. F) 334
ine in der Zeu dom i. Aprit bis 30. Sepiember vorgenom-Metz, 29. Sept. Wie zu erwarten war, hat die Zahl der
erden mussen, so helien die während dieses Zeitraumes eine Optirenden hier ganz enorme Dimenfionen angenommen. Ueber
melten Mannschaften als am nächstfolgenden I. Oltobert eingeftellt; ein-Deittheil der Bevbllerung hat sich für die franzosische Natio⸗
Dienftenn in der Reserve und Landwehr wird don demselben aalität etklatt (man fpricht von 18 bis 20,000), und wenn auch
inntt us berechnet, wie die altive Dienstzeit. Die Gesammt, dohl die meisten derselhen nicht daran denken, Met für immer den
sinsait derjenigen Mannichaften, weiche zeitweise aus dem altiven Kücken. zu kehren, so ist doch die wirlliche Auswanderung immer⸗
Jenste entloffen und später wieder zur Erfüllung ihrer dreijährigen hin eine ganz betraͤchtliche. ursere Bahnen sind nicht im Stande,
dihen Diensipflicht eingezogen worden sind, ist bom Zeitpunkte die Massen Abziehender zu befördern, vielweniger ihre Möbel und
i sten Custitugg “anzu berechnen.“ Mannjschaften. welcheẽ Gltter sofort zu verladen. OPry
ihrend ihrern ractiven Dienftzeit eine⸗Fretheisstrafe vom mehr Berxllim, 1. Och. Pachdem der Kmmia von Bavern es be⸗
qz Wochen erlitten haben Isind Demjenigen Jahrgange des Bee arrlich abgelehnt, hier inBerlin zuerscheinen, wird nm doch
itbienflandes zuzutheilen Anwelcher i dem auf Hhre Entlafsung auf neutralem. Geblete eine Zusammenkunft; mit dem Kaiser, und
senden audemenen Entigffungelermin Fzur Reserbe. vertriti. Zwar an Dresden, bet Gelegenheit der im Novembet bevorstehenden
ide und andoehrmannhaften. weldde fich zur Unterlassung, goldenen Hochzeit des sächsischen Känigs⸗Paares ftattfinden.
vorgeschriebenen Meldungen oder anderweit der Kontrole —3— H ausle“ 1. Oct. Der Kirchenlag nahm in seiner heutigen
eoeneee anhenehune in der Reserbe ee Fqupbersgenm lung in, MWesolutionm an des Inthaus daß di Kiroe
Wigsmehẽ dincihr Nuchzüdienen, dun Imr her“Art“ vaß duf dem Boden der reformatorischen Bekenntnißschriften stehe und
nnschaften,“ welche sich ein Jahr z der Kontrole entzogen oder Allen, welche sich den Inhalt dieser Glaubensartikel noch nicht
ir Ordre zum Dienst zur Kontrolversammlung 2c. c. nicht vollständig angeeignet hätten, die Hand biete. Die Kirche solle
jolgt haben, ein ganzes Jahr, diejenigen, welche sich mehr als als Otgan der Selbstverwaltung erhalten: neben dem Pfarramt
nd Werniger als zieiJahre der Kontrole entzogen haben, stehende Laienälieste, die Kreisshnode, die Provinzialsynode, die
ci gänze Jahre nachdienen u? s. w.; bei Kontrol-Entziehung von dandessynode und den Oberkirchenxath.“ Den Altkatholiken wird
zerer, Dauer als einem Jahre erfolgt, wenn durch dieselbe eine die Hoffnung der Verständigung auf, Grund der reformalorischen
ellung zum Dienft nicht versäumt ist, nur eine Disziblinarbe- Bekenütnißschriften und die Erwartung ihrer Theilnahme in dem
qfung. In Kriegszeiten findet weder ein Uebertritt zur Landwehr, sampfe geger die Jesuiten auf's wärmste ausgedrückt.
c eut Ausscheiden aus letzterer statt. Mannschaften, weiche ohne Frankreich. J
nsens ausgewandert gewesen sind, haben bei ihrer etwaigen Baris, 30. Sepe. Der „Messager de Paris“ meldet, daß
lehr ohne Rücksicht auf ihr Lebensalter und auf die ihnen die Bank von Frankreich entschlossen sei. das Limitum der Vor—⸗
xiannte Strafe ihre Dienstpflichten im Beurlaubtenstande nach⸗ chüfse auf. Werthpapiere von 137 auf 150 Millionen zu erhöhen.
dlich zu erfüllen. En. ananttumaicher vren ist gar gan den Minister des
Mün chen, 80. Sept. Das Regierungsblatt. Nr. 69 Innern eingeleitet worden. Ein gewi ser Teissier verlangt uämlich
e eg ———— vom. —* d. ge nach welcher von diesem Minister die Summe bon 162000 Freẽ. die diejer
x bisherige Siaatsrath im ordentl. Dienste und Staatsminister dem Bonapartistischen „Pays für rüdständige Subventionen
dinaczen. Ad. v. Pfreßsemmer vom 1. Oll. 4. Is. an unler schuldig sein sol Derselbe stützt seine Anklage datauf, daß der
hebung desselben von der Leitung des k. Staatsministeriums Pinister des Innern von 1868 damals auf fünf Jahreeinen
Finanzen zum Staatsminister des k. Hauses und des Aeußern Jontract —A
nrtt und demselben der Vorsitz im Ministerrathe übertragen Pays jedes Jahr 50,000 Fres. Schadenersatz zu bezahlen. Das
den ist. · „Pahs“ hatte sich dagegen verpflichtet. die beiden Cassagnac an
Mauͤnchen, 1. Oct. In der hiesien Schrannen halle wurde ner Spite si sehen, Man in degterie,. wie. der Vroteß aus⸗
in der erste bayerische Schuhmachertag 388 Theil⸗ zehen wir —8 — 4 2 ;. .*2173 6 —*
e war eine sehr große und waäͤren wohl 600 Schuhmacher 6 7.· P.“Hck. Meninen 4 cegen die Becchliisse des
Bayern und' auch aus anderen deutschen Landern anwesend— J rui. J. Oect Merm itod hat egen de Feise de
ayer: bvettt von Benfer Staatsraths, betr. seine Amtseutsezung, ats ungesetzlich
Hinblick auf' den Auffchlag der Rohmaterialien einigte man — D — e *
u einer Erhöhung des Preises der Schuhwaaren um 8313 * * Nußuinnd
e fr. bom Gulden. Als Borgfrift winden s Ro —* R g macht sich immer mehr und mehr der Ge—
zeseßt. L- .. 7 danke geltend, Polen auf friedtichem Weye vind das eidilisatorische
Mämchen. In wilitärischen Kreisen berlautet, daß der Mittel für Rutland zu gewinnen. Man hält zugleich in ne
g dem Marschall Moltke ein Regiment verleihen werde. wärtige Situation in Volen'ftir geeignet,eie derartige Ruffificir-
Nurnbergerr Detbre Eime in Fürth gestern Abend ung des Landes zu verfnchen, umd es mehren fich die Stimmen
ekommene, Ruhestörung veranlaßte die Absendung hiesiger in der russischen Presse, welche der Regierung eine Aenderung ibres
        <pb n="616" />
        bisherigen Auftretens in Polen und eine Verbindung mit den ge—
mäßigten Elementen der polnischen Bevöllerung anrathen.
Türkei.

Konstantinopel, 80. Sept. Das ölumenische Concit
erklart die bulgarische Kirche als schismatisch. Die betreffende
Foncilsacte wurde gestern in der Kirche des Phenar verlesen. Der
Patriarch von Jerusalem lehnte es allein ab, die Acte zu unter⸗
zeichnen.

Ebernburg kommt daher von nun an wieder iu Wegfall und de
Personenzug Nr. 111 von St. Ingbert nach Schwarzenader, welche
am eine Stunde früher gelegt worden war, wird vom 4. Oklobe—
aächsthin (morgen) anfangend wieder in seinen gewöhnlichen fahr
planmäßigen Zeiten krursiren. Demnach Abgang von Si. Ing
bert um 4 Uhr 15 Minuten und Ankunft in Schwarzenader ud
5 Uhr 30 Minuten Morgens.

f In Crefeld wurde die Tochter eines Menageriebestzer
bon einem Bären, in dessen Käfig sie sich begeben hatte, um den—
selben mehrere Kunststücke zum Besten geben zu lafsen, angefallen
und arg zerfleischt.

ESpyanien.

Madrid, 30. Sept. Man behauptet, die spanische Re—
zierung habe den Entschluß gefaßt, von den Vereinigten Staaten
Entschädigungen für die Verluste zu verlangen, welche amerilanische
Flibustier: Erpeditionen in Cuba hervorgerufen haben. (Ind. belge.)

—
Volkswirthschaft, Haudel und Verkehr.

EisenbahnEinnahmen. (Die bayerischen Staatz
eisenbahnen) haben in den ersten 8 Monaten d. J. eine Einnahm
don 183,1483,928 fl. erzielt, um 814,331 fl. weniger als ir
gleichen Zeitraume des Vorjahres.

Frankfurt, J. Octbr. Bei der heute stattgehabler
Ziehung 6. Alasse 162r hiesiger Stadtlotterie fielen auf folgend—
Rummern die beigesetzten Hauptpreise: Nr. 7708 2000 fl. R
10596 7321 15806 5781 13246 24314 25322 6455 un
17398 je 1000 fl., NRr. 6254 11130 20896 22381 und 9400
ie 300 fTl.

Frankfurt, 2. October. Bei der heute beendetn
Ziehung 6. Klasse 162r hiesiger Stadilotterie fielen auf folgend
Nummern die beigesetzten Hauptpreise: Nr. 16920 1000 1
Nr. 6806 300 fl. Nr. 11490 Niete und Prämie 350 sI., dr
20218 Niete und Prämie 600 fl., Nr. 24734 100 fl. u. Präm
1000 fl., Nr. 20131 Niete und Prämie 2000 fl, Nr. 38810
Niete und Prämie 3000 .

rKaiserslautern, 28. Sept. Die Versteigerung
des größeren Theiles des Mobiliar- und Immobiliar⸗Eigenihums
der III. pfälzischen Industrie Ausstellung ist auf den 10. October
der Beginn der Verloosung auf den 13. October anberaumt. —
Der Schlußact der Ausstellung wird in einem solennen Ball im
Fruchthallsaale em 19. October bestehen, zu welchem nach Beschluß
des Centratcomites alle Aussteller, die Garantiefondzeichner, kurz
alle Diejenigen eingeladen werden, welche zur Durchführung des
Unternehmens beigetragen haben.

Kaiserslautern, 27. Sept. Da die ursprünglich
zur Ausgabe bestimmten 48,000 Voose schon vergriffen sind, die
Nachfrage nach Loosen aber noch immer eine sehr große ist, wer⸗
den, wie wir hören, um den Wünschen des Publikums entgegen
ju kommen, noch 2000, also im Ganzen 50,000 Loose ausgege⸗
ben und die Zahl der Gewinne entsprechend erhöht werden.

fLudwigshafen. In der am 28. d. stattgehablen
PNerwaltungsraihssitzung der hiesigen Akltienbrauerei wurde beschlos⸗
sen, der Generalversammlung die Vertheilung einer Dividende von
14 Prozent vorzulegen.

f Die Direktion der pfälzischen Eisenbahnen macht bekannt,
daß. nachdem die Industrie⸗Ausstellungiin Kaiserslautern geschlossen
ist, die laut Bekanntmachung vom 26. Juli und vom 21. Auguß
abhin getroffenen inrichtungen wieder außer Wirksamkeit treien.
Der Extra⸗Personenzug an Sonntagen von Kaiserslautern nad

ermipfne

rihten.
Der Bezirksgerichtsralh J. Platß in Zweibrücken wurde zum Rathe an
dandelsgerichte Zwei brücken ernannt.

Durch allerhöchsie Eutschließuug, datirt Schloß Berg 26. Septbr. wurd
der Pfarramtscandidat Konrad Reiffel von Zeiskam, zur Zeit Lehrer si
Beschichte und Geographie an der höheren Knabenschule in Sgeyer und Pfan
erweser für die Pfarrei Mechtersheim, zum II. Siadtpfarrer in Oiterbe
rnanut.

—F. L Demeß verantwortlicher Nedacteur.
Bekanntmachungen.
Mobiliarversteigerung.
Samstag den 53. October J. J. des Nach⸗

mittags präcis um 1 Uhr, zu St. Ingbert

n seiner Behausung, läßt Herr Kaufmann

Paul Woll von da öffentlich auf Credit

dersteigern:
2 Kleiderschränke, J Commode, Bettla⸗
den, Spiegel und Bilder, Fässer und
sisten, 1 Doppelläufiges Jagdgewehr,
3 Waagen mit Gewicht, 2 Oellasten,
Maaßbleche, 1 Bügeleisen, 1 Parthie
Frauen⸗Schawls, Foulards, Porzellan.
worunter feine vergoldete Kaffee-Services
Figuren und sonstige Waaren.

Aus Auftrag
Das Geschäfts⸗ und Consultationsbüreau
L. Bechthold in St. Ingbert.

Meine neuen vner-Ruxins, Ra
tiné, FIoconné , Velours und schwen
EIbeufer Hosenstosffen, sowie Da
menlleiderstossfen aller Art, find nunmeh
vollständig eingetroffen.

ALarlI SehAneEIa.
„Wrutz net so.““
Hontag den 7. Ottober Abends 8 Uhr
General-⸗Versammlung
bei Heinrich Laur.
Der Präasident.

Eine große Auswahl in
Winter-&amp; Leder⸗Schuh
für Damen, Mädchen und Kinder, mit
ohne Futter, Holzschuhen unde
lochem zuden bilssigsten Preisen empf
— J. J. Fiack

Der Brodpreis für die Stadt
Ingbert ist von heute an bis zum nät
Donnerstag (Fruchtmarktstag) festgestell

Korabrod 8 Klgr. 25 Krzr. W
brod 10 Krzr. *

Gegen veralteten Husten
u. chronischen Brustleiden
können, auf 30jährige Erfahrung ge⸗
zründet und von mehr als 2000 Aerzten
Attestirt, als die wirksamsten Heilmittel
mit Recht die Malzheilpräparate des
Konigl. Hoflieferanten Johanu Hoff
in Berlin empfohlen werden. Da Ihr
vorzügliches Malzextrakt-Gesundheits⸗
bier meiner Frau und meiner Schwieger⸗
ochter gegen veralteten Husten sehr viel
dinderung verschafft hat, so bitte ch
ꝛc. H. Bay, Tischlermeister in Berlin,
den 2. Nov. 1871. —Ihre bestwirkende
Malz ⸗Chocolade hat mir an meinem
deiden die vortrefflichsten Dienste geleistet.
R. Groß in Görkau, den 4. Augusf
1871.

Verkaufsstelle bei Fritz Panzer⸗
bieter in St. Ingbert.

—
Von heute an, jeden Donnerstag
Rheinfische
Hechte, Karpfen und
Weisfische,
u haben bei Eb e rhar d.
DieLautzkircher Kirchweihe
findet am nächsten Sonntag und Montag,
den 6. und 7. Oktober mit
Tanzmusik

Frucht⸗Srod⸗, Fleisch ꝛc.
der Stadt Zweibrücken v. 8.

Weizen 7 fl. 52 tr., Korn 4 fl. 80
Gerste 2reihige. fl. — kr. Gerste
reihige, 4 fl. 16 ir. Spelz 4 fl. 80
Spelzkern — fl. — tr. Dinkel —
— kr. Mischfrucht — fl. — kr.
3 fl. 39 kr. Kartoffeln Ufl. 12 kr.
lfl. 12 kr. Siroh 1fl. 12 kr.
Zentner. Weißbrod 1i Kilogr. 2
dornbrod 3 Kilogr. 24 kr. ditto 2 Kil
IGkr. ditto 1 Kilogr. 8 kr. Gemischibr
dil. 32 kr. 1 Paar Wed 100 Gramm
Nindfleisch 1. Qual. 20 kr. 2. Qual. li
Zalbfleisch 18 kr. Hammelfleisch 10
Schweinefleisch 20 kr. per Pfund. Buite
ix. ver Pfund.

statt.
Für vorzügliche Speisen und Getränke
wird bestens gesorgt.
Wanmneuuacher.
Nedaktion, —X — Verlag von J. x.

eme

in

A.
Ingoerin.
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        3 832323352
328 52 2* 2
5* 3s85555353535 553322538 e222328
25 —A — 23553338 52383 338 5258S5 723 533 535
53632,58 3237323 s23852 2835 377757 353 3223 335* 25
353 32553 —55882 285*„.5 22 5»—232 553 3 I523 * 55 20
7 —— 255 283 —2 2268 242 2 222 253
8 — 57— 3522 —3552 32822 —— — 3 *2E 24 0
2 50 — —— * — 232— —A 428* — 2 2 53 12
IF ——6 — 35523253 52335 z3238 2335—8322 —— 537
38 55282 z * 8 525 5* *
88 5D55*à535583 ———A —— 2535 * — 54
253 —5 233272 438 2. 3252 ⸗ —
—z553253 328 *835 SS e —2 2 * —— — — —8 2
F 3353837 335337 52523 37* *2332733 38 56*
58 — 55755323 38 ———— 28 22 2
3 2 28 —2233 5323283238 —* 3 7
5 8 5*25 —5V— — 23533 *5*25233*— —8 5 25 * 2
— 3 33 34 526 — — 3 35 33858
335 3 24833383 —28 se — 38
8 5 5 8 3 — — E2 x*— 8227 —A— 25 5
—F 222 32.52238* 523532 3 22338325335* F
32 —z2— — 75223535 —5 — —2525328 55828 —7*
—5 ——— 522* 52353* 2335* — — —228388 — —
2* —2 — 2* D 225 — — 2 3—2 2 — — ——— 23 —
723 S— 2 — 22 2 —X 2 —3 — 5 52 S5— —A 2 5
588 8 52 52 ——— —— —— 235 —A *
— 3225 E 2 — —— —22 530 8 538 * 2 —O
2 * 32*3 2 —1322 25 5227 2— 2 53553 22
23 38
22 8 — 52822 * * * 5325*22 582
3 3 3 4
533 zege
23 z353233232 ee a
55 —22222 ——— 5z5 23 25882
— ——
2*A 2 30 2357**
*
2 2
8 28 22235
2 „58223 — 212
55 533288 52328 32383 38 3233388
55 3236 ẽ — 3365* 58 —53335* 255 3238
535 28* 53838385—* 3327 23 35385 255 7723 2 535*
22 5 522 2 8 2 — 23 5 V 2 2 82325832
23 32325 2325*25 —— 535 27763 z322 —
J 5
8 35535 *535— —A 255*2 58 52 —— *2
* c 2532 W2 2 Am2 — —A 3* 8 ¶ — 22 3
58 — I 28 22235328 S 3 22 N S — 25* 3 0 F 3335558*
533 2888 223855 2 323 385 — ẽ 533**
—5255 * — —— —— 25 52 — 22** 23 — 5
5* —887 223 222325 — —— —7 —— — —A
—— 522 532533 S 25*2* 8 58 23 — —A — 52*
32 55 —? 8332 —A—— 28 3272 — — 33333238*
2* 2 — —2 7 —— 2* —— S— 5 ———
35 33353 233 3533 32 7383556 z583338 5*83 ——
2 5* 3 — 8 * 523 —328 235 8 — 5—553. 8 29 578
22 —ã— — ͤs 7 352 553 553 — s5 25* 38 2332* 553
z253 38533 3 53 3558* 353853 358 —— —A
5338 35232 — 552 22 —— 25 A —
55 25525 533553383 5.5232 —* 5 733 — 232725 22838 A
* 55 z882 * 53233 27 8 2533 —— 552322 35 2357
52 —2 2882 5 2 5 250 —— 3525 3 2232 253353338
38 2 —A— 2523 23 A — 22 38385 853* A
—2 — ẽ— 8 — — 32
25 7—28. * 522 5 22335 28 3325 G 35827 — A2
e 338227 52 * * 525 m * *2 — 28 23 —A — — — 82 2
s282* —— — —32 25. 55383 55 21383 5 z283523*
2235 33332323 — 22328 273338
52 23252260 — 52325*2538 * 245 522 343 *7882⸗ —— —
2** 52* 3 —— — 323232 5z22355 — 535 2 *575* 8 5225 ——
222 3s233333835 67 38*
2228 0 * 335525 —833332457 28 E
—A 827 253 256 23 23535
czE2. 2 23353285
7 —
* .7.7 28258*

22 43*3 582 —A 8 22353 — 2 2* *
253353 523 — — 335533523 32355 35232435
25585 3 — — — 5— — 3222 5 — — —
—»5235 z 8 553 q55 2* 5 0 —— — —— — —559282
235383 —53 728 88 52333 383333 85387
5*55—5553 5 522 5252 52 — —3325 42333335
8 Añ 2 2832 I 23 2 3
555537 * 4 5354 23553522 ———— 2232523538 —— ——
— 552355 5—* 2 —— *55 5232325385—3 55857* 52539238
225253 887 32233355233 288 23353225 25385838 —— —
—— * * — 228 ———— E 52 53 8
5*457 —** 8 —5—5222232 — 32 25223277 228 55 —A
5525533 27 3233 7750353 788 33533—83 —323285
——A— — E 7.23 E 8 8 3 ———— —
— 2z22358—223535—5 5 5 — 2 —
7 433 335 338 83333557 32383333233336
* : —22 9
7838583 333 338 353 333 33
3 * * 88 — *
33833 2523758—232328 53 532353225 —338585 283525
523 58 52— 8232 — — 252 532 —5 — 2
—z35—38 55 — 3 537353 —22333*83 53 *—3323523253 *— 8537 — 7558335
32557553 5253 322 385325333 3383335 3323332768 2353 52 —3 3733288
* 5298* * 8 2 * 532835232 322 S 23202522342 **
s25783 32682. 3335 387353355 5383833 348
8
2532353 223 33 833z—6383 2525558 —. 3235383358
582 5 *582 ——z323353 — 282 5 ——33 — 2532722
—X3 32 758 38235— ..* Aœ * 53*338 — .528 ——852 2
3 33858 33 6 33373 8328
53*85855 353 ——e— —— 122 —»5252235 —
2 —A —E * — 555E 52.50 2 B32
„v 85 222 22 —A— —— —8 2 532 —— S2 * u 2*
232285 5 52232 3 6 38223 5332835 328
——
*242 52 2 2 * 2 2
s 55383553223 33533538 333235353 2553353 3322538 88
— — 3 * 2 * S 5 — — — 52 — —
—— * 8 282 5253233383 3838 — 2
5 7352 8355 —E —2528 58—28 5338 55
2 323853— —A 28* * — 2* —A— —ú—588 55 *
b 22 *2* 2 2* *8* — 8 322 — 8 * 52 228 **
23 8 8 3 —5 22 — 2 — 2* *
3333823 388 33 5537—38 3366 5
— — 82 —— 7 —* 2 8 8
A — 76823535— 53257538 —
3 5—s825323 722 RS22 55——82323083 553—3323 * 55 82
— — „26E8 S 2 52* * —* 2*
* —3 3282 525* 282238 — 5522 5 35 2 22 S* 2 5
8 52328232 —8— 2 * — 5822 3 — — 8 28 22 — 8* 52335* *
58. 533 33—5286838 2989 5 —— 32 5523458 — —535 32273 5
33 3383383 33 3833383 3333833 53
— — 523525353 35323353 —23876 33
—32333337 * 82 * —7 2 28573236 222228
J * — 222 2 5 — —2 2
z55387—28 55532383 32355228738 55528* 523s53 727*
5 58638 3355 2355*258 5B58 55323 — ———— 3282532 — —
2 ** 52* — 2 —— —
323 73 5333232333 68133557 —32353 28
2382—322—333—6383 — —23388 023 **
58 225 3 25 MA —233 5535235 5238 5225 — ——8 —
—322333 353s385 32838 333— 3233.
3 233 733 3838 3332 233338 238388553
—32R 8 0
88 2 228322* 3298 * 8282223 85 —2 —2 —
——5222 28 —. 32 335 5 5 5* RS2 2 * — —3 3
— 2853538325 533—5—355353355 5 32222 53———2333523533
3 33 33 3—3833 3353 3
* be 2 285 * 2 —2*
— 3— —35233553255 222 * — 233 5225 3283232 5 38 *
— 2 2 22 — 53 M———— 3 * —2 92 — 22
538 238333235 36 325 2 3 883 2385333
        <pb n="618" />
        E o
— 4 5773885 F
53385833338288 v
552 552 J——
J 23 2 2 355258555 —
253585339 6
528 22z 255 53323 I73z37 2. 33 2.2. 55 — —2 5328
25 ——— — ** ——— 233 ——— —7— * * 2 —A— S. 32
— —— 538523235 575* 232 7 837ä7* 35 5528888
3— 533538 — 2. 5 I3BS 88883 22832 5*855 2353832333
As 3733887 —5583338835 5833538 358383535
— 8 S* 23 *2227 5,* —— 37 23. 3223 2
—A RA —8*55 5 2 — 533 ⸗ — — 7 — 2 D2 2
A 25 — — s59 33233 —8 c 7 —— 2237* F
—A — — — 583 2.1. 8*728.5 *257 *8 — wwoe 2
33 32 2 532 5235
22.3 5 3 * ü — — —— 5—85383
— *5 ** 222 2. 2 5 35325 57 2. 5 —— — * 57 —E— *22
J— 8378 3*333*85
53 533235 —5—3332 —2383 *—3 5
*3588 z53835 385533—* 35 58 *538
23 z28 2235 5 58
— 2 * 24 3* 2 3
— —o5437 5 2* —72 —* —
—E—— 12 S⁊ 25 F 2* —8 22 322
7 8—365
2238 5258 23575 2237 53217 —* 2323.
283 255 2582 323 S 636
— 8 88 3z538 5.33 53 3323
12 3555823 “— — —— 7253 S. S
273323752 28 ——— 5 58 ——A — 7
283538 2383333 — 33
*82 —— 3 27. —— * E *775
58 —84 5555 * — 5 — —
— E—— *3 2.2 2— — 585 38 *
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5.7 2555 255 2. *
— —— —53535 283438
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        Hl. Ingberter Anzeiger.

—8 Ingberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene unterhaltungsblatt, mit der Dienstagzz⸗ Donnerstags⸗ und Sonntag

ummer) erscheint wochentlich v ie r m al: Dienstag, Donnerstag, Sa ms ta a und Sonn ta g Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krzr. oder
J 12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

Kuus n I1872
—
Deutsches Reich. Die von den ministeriellen Organen angrkündigte. Vorlage gegen
Mänchen, 1. Oct. Mit dem heutigen Tage triit das d»en Mißbrauch goer geistlichen Amtsgewalt — die nothwendige
c vom 29. April 1869 dalirte bayerische Militärstrafgesetzbuch krgänzung der Temporaliens perre — wird, im Cultusministerium
ußer Wirtsamkeit und das für die gesammte deutsche Armee be— zurch den F een Ieeior Srrm pueterhen, Es ist
iimmte allgemeine deutsche Militärstrafgesetz an dessen Stelle, hier⸗ inzunehmen, aß die Vorlage undtage g e nach? en Zu
nit ist eee Gleichheit und Einheitlichkeit des deutschen Aeet ib zugehen ,, dꝛ dun n
deeres hergestellt. — 8
* M ——— 1. Oct. Der junge Erbprinz von Taris ist »en scharfen Interpellationen zu begegnen. Man wird von kleri⸗
eute mit seinem geistlichen Erzieher, dem Pater Löffler, mittelst aler Seite die beschlossene Temporaliensperre namenttlich als
zxtrazuge? von Possenhofen hier eingetroffen und nach halbstün— oersassungswidrig und ungesetzlich bezeichnen, da es unmöglich in
—————— — —— — ———
igen Jesuitenkollegiu etzen. an
or —— en, 9— Oct. Der Konig sendei den General⸗Ad⸗ für ausgeworfene Gehalt im Administrationswege zu entziehen.
tanten General v. d. Tann zur Begräbnißseier des Königs von Nach den Berichten ultramontaner Organe sind jetzt 28 Je—
zweden als außerordentlichen Gesandten nach Stockholm. uiten · Niederlassungen geräumt, nämlich die Häuser derselben in
Rürnberg, 30. Sept. Die Ernennung des Herrn Bun- Schrimm, Schweidnitz, Ruda, Neisse, Issenheim, Straßhurg, Metz.
esbebollmächtigten Berr zum Finanzminister, wird wohl von Allen, tegensburg, Gorheim, Mainz, Marienthal, Coblenz, ———
ie ihn kennen mit großer Befriedigung aufgenommen werden. Bonn, Kreuzberg, Koln, Aachen J. und V., Essen, Münster, Fried⸗
derr Berr ist eine tůchtige Arbeitskraft, und sein längerer Auf— richsburg und Paderborn.
nthalt in Berlin als baherischer Bundesbevollmächtigter hat ihm Frankreich. —
gne dinte * ae Diheneer de ee inw n u Dde e —83 e hee
ehlen, — so schöne Reden wie Herr v. Pf un u abe:
nalten fönnen; aber das thut ja nichts, wenn er um so mehr „Ich kann mich Ihnen dafür verbürgen, daß unsere diplomatischen
beitet, so ist das ein Gewinn für das Land. Sein offener Zeziehungen mit aller Welt ausgezeichnet sind, besonders aber mit
iederer Charakter wird ihn auch bei den Gegnern in eine Achtung Deutschland und Italien.“ — Das „Jeurnal offiziel“ veröffent—
ebietende Stelle setzen. Es muß ein wunderlicher Umschwung in acht ein Decret, durch welches die in Straßburg bestandene medi⸗
Nunchen stallgefuwen haben. Herr von Gasser präsentirte den änische Fakultät, sowie die höhere pharmaceutische Schule nach
serrn d. Lobkowiß als Finanzminister, und nun ist Herr Berr Naney verlegt werden.
u dieser Stelle berufen! Wie der „Corsaire“ meldet, sind Sonnabend Abend 1100
Straßburg, 2. Oct. Zur bevorstehenden Rekrutirung Flsaͤsser und Lothringer in Paris angekommen, während man für
erichtet heute die amtliche „Straßb. Ztg.“: „Wie wir von zuver⸗ Sonntag 8000 erwartete. Demselben Blatte zufolge befinden sich
issiger Seite hoören, find gestern 4-500 Elsasser als Freiwillige zegenwärtig 950 Elsässer in Marseile, die auf dem Pankte sind,
n die hier garnisonirenden Regimenter eingetreten. Etwa ein, ich nach Montevideo und Buenos⸗Ayres einzuschiffen. Unter ihnen
Hiertel dieser Zahl sind Einjährig-Freiwillige, während die Uebri- ind etwa 50, welche aus Algerien kommen und die Amerika den
en durch ihren frühzeitigen Eintritt den Vortheil erwarben, sich Voxzug geben.
in Regiment auszuwählen und ihre Dienstzeit in der Heima Laut Privattelegramm der „N. Ztg.“ vom 1. d. ist die in—
bdienen zu konnen. Die Rekruten des 26. Regiments leisteten lernationale Metercommission von der Gesahr bedroht, sich resultat-
55 früh 10 Uhr in dem Finkmatt-Hornwerk ihren ds zu trennen, da Fraukreich unannehmbare Ansprüche machi. Die
neneide.. — Vertreter Deutschlands stehen in der streitigen Frage in Ueberein—
Wie man der „K. 3.“ schreibt sind bis heute Erllärungen stimmung mit Rußland, England, Italien, Oesterreich, Nordame-
e hee en Veeee dn in
en, was circa0 . 4444.
zo weit' man es aber heute berechnen kann, wird die Zahl D In Nanch findet gegenwärtig in Folge der Auswanderung
susahlichen Alswanderer nur I hochstens 1us pél. erreichen. aus Elsaß-Lothringen ein so massenhafter Andrang von Familien,
uͤt Meet immt monz, für Mulhaufen fur die here Slͤdie hesonders aus den niederen Arbeiterclassen statt, daß die dorkigen
Ipi hzitt 13 (Elsas) bis1 Behörden sewie die Einwohner die Mittel nicht mehr aufzutreiben
33 n ee erim Sn dicet Elsaß) bis hermögen, um ihnen ein Obdach zu verschaffen. Weiber und
deen de de dyan Kinder konnten zwar meistentheils untergebracht werden — denn
üälhausen, 31. Sept. Mehrere Blätter bringen die F 2 v
dachricht, daß unser Gemeinderath seil einigen Tagen beschlossen die Bürgerschaft von Nancyh hat bis heute das Möozliche gethan—
i'sei 33. 38 Das beireffend um ihren Landsleuten hilfreich beizustehen — allein wer Morgens
„p sn r wesgnwhest sein Im midergulegenee I rüh den Stanislausplatz betritt, glaubt sich mitten in ein großes
— Schreiben an den mermeter in Zigeunerlager versetzt, wo sich all das Elend und die Verkommen⸗
Zoblenz. Wie man hier durch gewisse Diener der Kirche vi — eee e ehecht zusammengedräng
me Controle über die sich zum Alt- oder Peukatholicismus
— pre zu I * —35 — — — —3 oden *
chatsache: jeser Tage erscheint ein solches kirchliches Organ in a ien sind au em atican bedeutungsvolle
er Behausung eines grade abwesenden Familienvaters, erkundigt Lachrichten über den Papst gelangt. Derselbe soll in jüngster
h genau nach den Glaubensansichten desselben und prähsentirt Zeit ganz unnahbar geworden sein; er ertheilt keine Audienzen,
dließlich eine Liste zum Unterzeichnen eines Beitrages zur Unter- iuch keine diplomatischen mehr, und nur wenige Personen seiner
altung der armen vertriebenen Jesuiten; da es nun belanut, daß )ertrautesten Umgebung verlehren mit ihm. Für die Cardinale.
nselben wo sie wirken, gewiß auch ihren Unterhalt finden, so inschließlich Anton elli, soll der heilige Vater ebenfalls nicht
heint diese neue Art von Bettelei auf einer besonderen unlauteren nehr sichtbar sein und er selber sich geäußert haben, er müsse
zasis zu beruhen; oder es ist dieselbe, wie schon angedeutet, nur ich nunmehr auf seinen Tod vorbereiten. Unter diesen Umständen,
im Zwecke einer klerikalen Conkrole der katholischen Bevölkerung heißt es weiter, scheine Antonelli die projeckirte Reise, die ihn auch
vs Werk gesetzt, indem der Beitrag monatlich nur 6 Pfeunige zach Wien und Berlin geführt haben würde, aufgegeben zu haben,
airagen soll. veil er es nicht darauf ankommen lassen könne, beim Eintritt der
Berlin. Den „Hamb. Nachr.“ wird aus Berlin berichtet: datastrophe von Rom abwesend zu sein. — Die klerikalen Blätter
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        werden wohl wieder das Gegentheil zu berichten wissen, daß nämlich
der Heilige Vater sich des besten Wohlseins erfreue.

Eine wenig glaubhafte Nachricht über die päpstliche Angele—
jegenheit läßt sich die „Church Times,“ allerdings auch kein
zuverlässiges Blatt, aus „guten Wiener Quellen“ schreiben.
Demzufolge hätten die drei Kaiser in Berlin beschlossen, in einer
zemeinsamen Note den Papst um Aufhebung des Jesuitenordens
zu ersuchen und ihm dafür die Beschützung der anderen religiösen
Orden, sowie auch ein Uebereinkommen zwischen der italienischen
Regierung und den Orden in Betreff der Klostergüter zu Stande
in bringen versprochen. Man meint, das könnte Pius IX.,
wenn die drei Kaiser zu solchen Versprechungen wirklich geneigt
ein sollten, schon wagen; er habe ja doch nur noch einige Tage
u leben, und diese zu opfern, dürfte ihm angesichis, solcher Be—
johnungen nicht schwer fallen. —

Asien.

Während sich in Europa die Dinge mit jedem Tage fried⸗
icher cestalten, scheint hier im fernen sten ein Krieg der schlimm⸗
len Art sich entwickeln zu wollen, in welchem Ja pan die Haupt⸗
volle zu spielen bestimmt sein dürfte. Der Konig von Korea, der
Thina und Japan zugleich tributpflichtig ist, verweigert dem Letztern
diesen Tribut, als aus früherer Erpressung herrührend. Der König
chreibt u. A.; „Ihr denkt, die wesilichen Barbaren seien ein großes
Volt. Wir Koreaner sind nur ein kleines Land, aber wir haben
ennoch den Muth, Euch zu schreiben, daß die westlichen Barbaren
Bestien sind. Hiemit beabsichtigen wir, Euch und Eure Alliirten,
zie Barbaren, zu insultiren. Wir wollen, daß Ihr Euch mi
Ihnen vereinigt und Eure großen Schiffe und Armeen herbringt.
Fusankai ist der nächste Hafen Korea's gegen Japan zu. Um
kuren Angriff so wenig kostspielig als möglich für Euch und Eure
Freunde zu machen, wollen wir unsere Leute hinschicken und Fusan-⸗
'ai zum Schlachtfelde herrichtn und den Tag der Schlacht fest⸗
etzen. Es ist umnüß, daß Ihr Euch in weitere Correspondenzen
nit uns einlaßt, denn das Unrecht, welches Ihr uns angethan
jabt, ist so groß, daß Eure Entschaldigungen fruchtlos sein wüͤrden.
Die einzige Alternative ist ein blutiger Krieg — ein Krieg, welcher
Japan alle seine Krieger kosten wird, und dann werden wir Euͤch
die Bedingungen vorschreiben. Dies ist unser Vorhaben. Ihr müßt
nicht versuchen, uns wieder zu schreiben — und Obiges diene Euch
zur Warnung, alle Eure Vorbereitungen zu treffen — dern ent⸗
reder muß Japan Korea angreifen oder Korea wird Japan mit
Krieg überziehen.“ — (Ein echt asiatisches Schriftstück)

Amerika.

Nachrichten aus San Francisco zufolge sinb Kohleu—
felder in Californien aufgefunden worden. Die Felder sollen sehr
nusgedehnt und die Kohle von vorzügliger Qualität sein. Die
Blatter in San Francisco glauben, daß eine Eirfuhr von Kohlen
in Zukunft überflüssig sein werde. Bisher wurden englische Kohlen
nit 48. St. per Tonne bezahlt, während die inlandische Kohle
sjür 1L. St. die Tonne wird verkauft werden können.

Vermischtes.

Kaiserslautern, 30. Sept. (Industrieausstellung.)

Heute Morgen wurde mit dem Abreißen der schönen Anlagen
»egonnen. Die Gesammteinnahme von Eintrittsgeldern für die
ganze Dauer der Ausstellung beträgt ca. 41,000 ft.; hierzu kommt
der Erlös aus ca. 10,000 verkauften Katalogen inii co. 2000 fl.
der Gewinn an der Verloosung mit ca. 4500 fl.; so daß also
mit Hinzurechnung des Erlsses aus den noch zu versteigernden
Ausstellungsulensilien die Gesammteinnahme sicherlich über 50,000
J. betragen wird. Rechnet man die Unkosten mit ca. 85,000
il. ab, so würde sich ein Ueberschuß von etwa 15,000 fl. heraus—
ttellen, der wahrscheinlich als Stock zur Gründung eines Gewerbe⸗
museums für die Pfalz in Kaiserslautern verwandt werden wird.

(Kaisersl. 3.

FKaiserslautern. (Industrieausstellung.) Im Frucht—
jallsaale werden jetzt alle für die Verloosung angekauften Gegen⸗
tände, 2601 an der Zahl, zusammengestellt; einige Tage vor der
Verloosung wird das Publikum zur Besichtigung zugelassen.

(Kaisersl. 3.)

Die Weinlese hat in den Gemarkuugen Frankweiler,
Bodramstein, Siebeldingen und Impflingen am 2. October be—
zonnen. ;

F In den Gemeinden Edenkoben, Maikammer, Rhodt und
Fdesheim nimmt die Weinlesse Montag, den 7. ds. Mts.
ihren Anfang.

F In der letzlen Zeit haben sich in Frankenthal zwei
Christen mit Israelitinnen verlobt, ohne daß Letztere beabsichtigen,
um Christenthum überzutreten. (Pf. P.)

FAus der Pfalz, 29. Sept. Dem Vernehmen nach
jat sich die Verwaltung der Psfälzischen Bahnen zur Zeit gegen die
Ertheilung der Bauconcession für eine Glanthalbahn — von Alten⸗
zlan über Meisenheim nach Staudernheim, oder als Alternatiolinie

von Meisenheim rechts abzweigend über Unkenbach und Ober.
noschel nach Alsenz, zum Anschluß an die Alsenzbahn — ausq⸗.
prochen. (Pf. 8.)

Geutscher Forsste und Jagd-Kalender) Die
Verlagshandlung des bekannten Mentzel'schen lan dwirthschaftlichen
Kalenders (Wiegandt u. Hempel in Berlin) hat sich insoige vielsaq
geäußerter Wünsche veranlaßt gesehen, für Forstwirthe und Jãgen
ein analoges Unternehmen in's Leben zu rufen. — Der Deutsche
Forste und JagdKalender ist redigirt von dem Director d
Forstakademie Tharaud, Oberforstrath Dr. Judeich, und der soeben
erschienene J. Jahrgang (1873) gibt bereits Zeugniß von dem
practischen Sinn, welcher die Redaktiou geleitet. Der erste, gebun
dene Theil ist ein Taschenbuch mit vollständigem Kalendarium (füt
jeden Tag eine halbe Seite weißes Papier), Tabellen zum CEn—
ragen localer oder wirthschaftlicher Notizen und mannigfächen Ve—
rechnungen zu bequemer Beantwortung der verschiedensten wirth
schaftlichen Fragen. Der zweite Theil dient forstlicher Wissenschaft
ind Statistik und enthält neben zahlreichen Auffätzen über vn—
schiedene Forste und Jagd · Themata den vollständigen Personalfstalus
der Forstverwaltungen Preußens und der übrigen Siaaten deß
deutschen Reichs. Der Preis beträgt 1 Thlr. — Der Forst⸗ un
Jagdkalender tann durch die Buchhandlung von Eduard Jofß
in Landau bezogen werden.

.Karlsruhe, 28. Sept. Der Diener des Hrn.v
Reiff, Ferdinand Mack von Spöck (CLandamts Karlsruhe) hat ge⸗
stern Abend das Geständniß abgelegt, daß er sich in dessen Schlas
zimmer geschlichen, ihn nach heftigem Kampf erwürgt und dand
die Leiche frisch angezogen auf die Straße gelegt habe, um glou—
ben zu machen, dort sei der Mord vorgefallen. Er hatte sich au
dem Secretär 220 fl. angeeignet, den Kasseschrank hatte er, da e
den Verschluß nicht kannte, nicht öffnen können.

F GWo liegt Worms und wo Breisach? Ein Bulletin
des französischen Offiziervereins, welches die deutscher Seits vor—
Jjenommenen Rheinvefestigungen bespricht, sagt allen Ernstes, bei
Worms werde eine große Brücke gebaut, bestimmt, Alt- und
Neubreisach zu verbinden. Das müßle eine wunderbare Brücke sein

Worms, 3 Oct. Zu der heute stattgehabten funfzig
ährigen Jubiläumsfeier der unirten Kirche Rheinhessens waren
ahlreiche Theilnehmer von nah und fern eingetroffen. Alle Redner
ohne Ausnahme betonten die Nothwendigkeit des Strebens nach
einer allgemeinen deutschen unirten Rationalkirche. Die Stadt
ist festlich beflaggt.

F Ein eunges alleinstehendes Mädchen aus Winkel (Kreis
Wiesbaden) kam kürzlich heim Kreisgerichte um ihre Großjährig⸗
keitserklärung ein. Als diese gewährt war, trat sie sofort in ein
seloster. Die Braut der Kirche hatte eine Mitgift von 300,000fl.

F Mit dem 14. Oktober nehmen die Herbstcontrolversamm
lungen für die Reserve und Landwehrmannschaften des Deutschen
Reiches ihren Anfang.

fEms, 29. Sept. Gestern wurde die hiesige Spielbank
zeschlossen. Wie verlautet, beträgt der im letzten Sommer erzielle
GBewinn über 400,000 sl.

F München, 25. Sept. Heute wurde in dem von der
Inhaberin der Dachauer Bank, Fräulein A. Spitzeder, angekauften
alten „Café Orlando di Lasso, die erste Munchener Volksküche
eröffnet. Der Andrang des Publitums war ein so gewaltiger,
daß man große Mühe hatte, durch die Menschenmassen durchzu⸗
ommen, um von der inneren Einrichtung der noch nicht vollständig
hergerichteten Lokalitäten Einsicht nehmen zu können. Es mochten
jeute bereits weit über tausend Leute daselbst ihr Mittagsmahl
zehalten haben. Diese Volkstüche ist von Morgens sechs bis
Abends acht Uhr geöffnet. In den unteren Lotkalitäten kosten
Zuppe, Gemüse und Rindfleisch mit Brod 8 und 10 Kreuzer, in
»en oberen dito mit Ragout 18 und 16 Kreuzer. Auch das Bier
Hofbräuhaus) ist um einen halben Kreuzer billiger, als überall
onstwo. Auch Leute in Cylinder und Glace⸗Handschuhen suchten
daselbst ihren Mittagstisch.

München, 830. Sepi. (Oktoberfest.) Bei der gestrigen
Preisvertheilung erhielten die goldene Vereinsdenkmünze folgende
Pfälzer: Kaufmann Nikolaus Gerard in Speier (praktische Land⸗
virthschaft), Regierungsrath Römmich in Speier (Förderung der
dandwirthschaft), die silberne Vereinsdenktmünze Dr. Groß in
Lambsheim (Foͤrderung der Landwirthschaft); füͤr landwirthschaft⸗
iiche Leistungen erhielten Ehrendiplome u. a. die Gemeinden Bi⸗
tterschied und Duchroth⸗Oberhausen.

Der „Hofer Anzeiger“ vom 25. meldet: Unser Nachbar—⸗
tädtchen Gefrees ist im Laufe der vergangenen Nacht zu zwei
Drittheilen ein Raub der Flammen geworden. 120 bis 180
dauser und Scheunen nebst Kirche und Post sind abgebrannt.
Das Feuer kam in einer Scheune aus; man vermuthei Brande
tiftung.

Witerarifche Curiosität.) Die Ueberschrift des
ßnadengesuchs eines Lithauers an die Kaiserin Augusta um Nie⸗
        <pb n="621" />
        eischlagung von Gerichtskosten lautet folgendermaßen: „Zärtlichst
n Staube gebeugte Fürbitte eines Unterthanen und huldreichster
ergnädigster, landesmütterlicher Liebe meines Unrecht-Leidenden
x dem Throne unser Großmächtigsten Majestätes weil ich sonsten
uch befürchte nicht in Ungnaden zu zerfallen mir angedechen
lassen.“

Von der Direktion der Ostpreußischen Südbahn sind iu
ergangener Woche auf der Tour' Konigsberg-Rastenburg Verfuche
ngestellt worden, um Torf in der Lokomotive zu verwenden.
wohl ein gemischter Zug wie ein Personenzug wurden befördert,
ind beide Züge hielten die Ankunftszeit genau ein, ja es stellle
he bei diesen Versuchen sogar eine solche Vorzüglichkeit des Torfes
taus. daß der Tender nicht nur allein hinreichendes Heizmaterial
ir die 14 Meilen lange Strecke faßte, sondern noch ein solches
wuantum davon übrig blieb, üm eine noch 5 bis 6 Meilen
ingere Strecke befahren zu können, und daß es durchaus nicht
zthig war, von dem in einem Güterwagen Vorsichts halber
itgenommenen Torf Gebrauch zu machen. Der zur Probe benutzte
Forf stammte aus dem großen Torfbruch bei Lichtenfelde und war
on vorzüglicher Qualität.

f Der 14jährige Knabe Gratzer in Ighau (Mähren) hat
as silberne Verdienstkreuz erhalten, weil er schon wiederholt Men—
hen vom Ertrinken gerettet hat — zuletzt einen Soldaten, der
eim Baden in tiefes Wasser gerathen war und ertrunken wäre,
dem der muthige Knabe ihn nicht herausgeholt hätte.

FDer Brester Jesuitenpater Dufour, dessen eigenth ümliche
äisenbahnfahrt mit der Vicomtesse von Valcomte kürzlich so große
Sensation erregte, geht auf Befehl seines Ordensobersten nach einem
der Jesuitenklöster in Indien.

Sehc schlimme Anzeichen am Vesuy, die sich täglich mehren,
assen einen neuen Ausbruch des Berges erwarten und fürchtet
nan in Neapel, daß dieser Ausbruch sich noch entsetzlicher als der
etzte gestalten werde. Professor Palmieri, der alle Symptome
heobachtet, signalisirt große Bewegung.

ht
er
en
m
Vo lkswirthschaft, Handel und Verkehr.

.Karlsruhe, 80. Sept. Bei der heutigen Gewinn—
iehung der badischen 35⸗fl.⸗Loose fiel der höchste Treffer von 38,000
l. auf Nr. 197712. der Treffer von 10,000 fl. auf Nr. 835042,
der Treffer von 5000 fl. auf Nr. 25126, die 5 Treffer von je
2000 fl. fielen auf Nr. 186853 243786 292982 392828
34010, die 12 Treffer von je 1000 fl. auf Nr. 47414 64023
100462 120989 144020 147769 210356 280037 294047
337606 393172 397798.

Wien, 1. Oct. (Ziehung der Kreditloose.) 200,000 fl.
Serie 2093 Nr. 58; 40,000 ff.: S. 1033 Nr. 38; 20,000 fi.:
3. 2356 Nr. 8; Sonstige Serien: 463, 5370, 42052, 2111,
3634 2915, 2999, 3374, 3422, 3859, 4001, 4064.

v . X. Demetz, verantwortlicher Redacteur.

if
—
ulß
8

ch Im Baune von St. Ingbert: 10. Pl.-Nr. 4828. 40 Dez. Acker allda,
Bekanntma— ungen. n e ve t U u
B ichti Dez. Acker in Rott, Ganzes bildend u. dion
erichtigung. 2. Pl. Nr. 3506. 43 6elegen neben Wb.
— g 9 M Dez. Acker allda, Johann Schwarz, 11. Pl.Nr. 4229 u. 4230. 94 Dez. Acker
Die in Nr. 15208. Bl. angekündigte 3. Pimu. 4307 38 Raufm. Pelers.u. auf Hobelsahnung, neben Gg. Schmitt
vnsteigerung der zut Gautmasse Ge Den. Aicker allba,Gebruder Greil. und Wb. Brausner.
ruder Mayer, in St. Ingbert ge. Fidee 3800 ge De er da, 12. PleNr. 40086 u. 4606. 1 Tagwerk
trigen Bierbrauerei mit Zugehör, Fetsen. Feben Peter Hellenthal und Wb. Jakob 62 Dez. Wiese unterm Wohmbacher
eller und Ackerland findet nicht am Mon— Schwar Weiher. neden Wo G Steinfeld und
— B n n
itt dasles im Witthschaftsebaude stan.ng Dnien nda. zp 18. PlieNr. 4701. 1 Tagw. 92 Dez. Acder
Der Zuschlag erfolgt sogleich endgülltig * a4. ida im Sitzweilerfeld, neben Wald und
ud findet kein Nachgebot statt. —* — Peter Goergen.
der Versteigeruagsbeamte — — Das Nähere auf dem Geschäfts- und
Horn kgl Notar. 3. plnr 1380. 84 Tonsultationsbüreau L. Bechthold in
Dez. Lider alida, St. Ingbert.
). Pl.⸗Nr. 4881. 32 G. Linder, k. Notär.
Dez. Acker allda,

Freiwillig gerichtliche
*

Versteigerung.

Dienstag 8. Oktober 1872, Nachmittags

Uhr zu St. Ingbert in der Behausung
es Adjunkten Heinrich Schmint, werden
urch den unterzeichneten, damit gerichtlich
eauftraglen k. Notär Linder in Zwei⸗
rücen, evidenten Nutzens halber, auf An-
ehen von:

. Heuriette Juda, geb. Lion,
ne, Gewerbe, in St. Ingbert wohnhaft,
ditiwe des allda wohnhaft gewesenen und
etlebten Handelsmanns Mendel Beer jr;
8 Theilhaberin der zwischen ihr und ihrem
etlebten Ehemanne bestandenen Güterge⸗
reinschaft und als gesetzliche —E
reß minorennen Kindes Regine Beer,
iJ. Den großjährigen Kindern dieser
heleute, als: 1. Pauline Beer, Ehefrau
on Wilhelm Weiler, Cigarrenfabrikant u.
andelsmann in St. Ingbert wohnhaft,
Joseph Beer, Kaufmann, daselbst wohn⸗
est, 3Z. Carl Beer, Kaufmann in Darm⸗
adt wohnhaft, 4. Moritz Beer, Kaufmann
n New⸗York wohnhaft, 8. Florentine Beer,
hefrau von Michael Seligmann, Bäcker
Homburg, Pfalz, wohnhaft, 6. Philip⸗
ne Beer, Ehefrau von Leopold Levi,
deinhändler, in Neustadt a. H. wohnhaft,
Adolph Beer, Kaufmann, in St. Ing⸗
eit wohnhaft,
iJ. Wolfgang Kahn, Seifenfabrikant,

St. Ingbert wohnhaft, als Nebenvor⸗
und obiger Regine Beer,

nachbezeichneten Liegenschaften öffentlich

Aigenthum versteigert:

9.. Ingbert.
Sonntag. den 6. Oktober 1872 im Saale des Herrn Oborhauser,
Concert
des Tenoristen . Söimon aus Wachenheim.
Prourmm:
Ouverture zu „Das Nachtlager von Granada“ zu 4 Händen von Razreutor.
Vögloim wohim so schnell Lieder für Tenor von

MWidmumng Robert Franz.

NAäannerquartett,

Das erste Veilehen, Läed für Tenor von Mendelssohn.

DPuverture zu „Monatecchi und Capuletix zu 4 Handen von Belilini.

MA us der Jugendzeit, Läed für Tenor von Radecke.

Freudenwalzer zu 4 Händen von Labitzky.

Der Neugüerige, Lied für Tenor von Schubert.

FIumnerquartett.

sGrosse Tenmor-Arie von V. Lachner zur Oper „Undine“ von Lortzing.

Die Kavierstücke sowie die Männerquartetto werden von hiesigen Musikkräften
vusgeführt. Bei dieser Gelegenheit wird auch der neue Conzertflügel des Musikver-
ins von Julius Bläthner in Leipzig, welcher zur grössten Zufriedenheit ausgefallen
ist, zum PErsten Male gespielt worden.

sored Uhr Abends.
Eintritis preois 27 xr. à Person, Tamilien von 8 Personen 1 H. 12 xr.
und Familien aber 8 Personen 1. 80 kKr.
Herren- Kleider, Tuch und Manufacturwaaren.
Auf meine angekommenen Waaren für
Herbst- und Winker-Haison

zeehre ich mich ausmerksam zu machen. Dieselben bilden eine großẽ Zusammenstellung der besten

deutschen, englischen und französischen Fabrikate
veren Dessins, Qualitäten ünd Preiswürdigkeit interessiren duͤrfte, daher ich mir erlaube,
ur gefälligen Ansicht derselben einzuladen.
Heinrich Isaac,
dem Café Oberhauser gegenüber.
        <pb n="622" />
        F lä N
W. Juhrländer Nachfolger,
*— *
s5 rgasseæ s5 im Prambfuart ann Dain.
Durch große Parthie⸗Einkäufe in Leipzig, und durch meine direkte Beziehungen mit den ersten Fabriken, ist es mir möglich, auch m
nachste Saifon, mein reich sortirtes Lager zu den bekannten bilrigen Preisen zu empfehlen.
Die Preise sind nicht nach halben Meter, sondern nach Ellen berechnet.
Großes Manufakturwaaren Lager. Großes Ausstaͤttungs⸗Geschäft.
1000 Stuck 8/. breite ächtfarbige, lila, rosa, gelbe, braune Cattune, 500 Stuück /. breites schweres Leinen, flir Hemden und Betttücher
fur Kleider und Ueberzüge, die Elle 9 und 10 kr. die Elle 12 kr.
Cattune mit Borden, für Vorhänge, die Elle d und 10 r. 21/3. Ellen breite Leinen, für einschläfrige Betitücher, das Betttug
200 Stud feinen weißen Satin und Pique, für Unterröcke und Ueber⸗ ohne Nath, fl. 1 45.
zügen, die Elle 12 kr. 3 Ellen breite Leinen, fur zweischläfrige Betttücher, das Betttuch ohne
500 Stucdk o0 breiles aͤchtfarbiges schweres Bettzeug, die Elle 15 kr. Nath fl. 2 24. J
eine leichte Sorte, die Elle 8kr. 200 Stuck /. breites feines schlesisches und böhmisches Leinen, die Elle
100 Stück schweren schwarzen Mooreens für Unterröcke, die Elle 22 kr. 16, 18 bis 30 kr.
ie/ breiten englischen Waterbroof filr Regeamäntel mit und ohne 200 Stuck schwere roth wollene Bettdecken, für zweischläfrige Betten, det
7 Frarzen die Elle 45 kr. Stück fl. 6.,
ne/¶ breiten shweren guten Burkin für Hofen und Anzuge, die Elle 200 Stück schwere weiß wollene Bettdecken, fuür zweischläfrige Betten
— ———— 8 53 d* Stuch — —8
rdße Astvahl Fußteppichstoffe, *. vreit die Elle 15 kr. 30/. breit 500 Stüuck schwere graue ett⸗ u. Pferdedecken, d. Stückfl. 230. fs. z
dibs 88* — sen . 500 Paar jchwere weitze Piquedecken, Vietorlabecen ant —
Glatten, rothen wollenen Unterrockstoff, die Elle 15 kt. fur 2schläfrige Betten das Stückfl. 2. 80. —
Fenen weißen Mull für Kleider, die Elle 18 fr. 100 Vubend 75 Xichtucher —A
Iooo Stuck verschiedene gule Kleiderstoffe, Croisise, Popelines F ——
Diagonals, Grosgrains, Dorel vres —*8* 100 Dutzend ——— — von fl. 8 an, die Elle von 6kr. an
Nips, die Elle von 1T8 kr. an. 300 Dtzoͤ. weiße rein leinene amentaschentücher, das Dzd, fl. 2. 30
— — CE Große rothe Cachemires Tischdecken das Stuck fl. 1. 45. fl. 2.
Lamas, Unterrockstoffe, Thibets, Cachemires, Flanell, Frobe roihe Eachemires Eomodedecken, das Stück fl. 1. si. J 24.
n Finets Espagnolettes, in allen Farben und Qualitäten in v re WWenar idee die Elle 12h
2 reiten reich ramagirten WBorhangsmu i i
looo Stuckuhurwolene Chales, fruherer Preis . 431. 2 — die Elle 18 k
200 Stück 8/. breiten schweren Barchend für Betten, die Elle 16, 18, 87. und 207. breiten Zwillich, Federleinen, Strohsackleinen, und
24 3Iir. * graue, gelbe, weiße Servietten zum Fabrilpreise.
usterabschnitte säͤmmtlicher Artißel sende in reichster HAuswahl franco per Vost.
Auch die kleinsten Aufträge werden wie bisher bestens besorgt ve —XXV
zu erhalten.

Firkus Blumenfeldt.
Vorläufige Anzeige.

Dienstag den 8. Oktober trifft die rühmlichst bekannte Kunstreiter⸗
Gesellschaft hier ein, und wird einen Cyklus von Vorstellungen in St.
Ingbert zu geben die Ehre haben. —

Alles Naͤhere besagen die Anschlag⸗Zettel.
Hochachtungsvoll J
—87 Blumenufeldt, Direktor.

Im Sonntag Pagmittag von 8 Uhr abe
——X—— —*
Sore“ nartett
in der Wirthschafl von
Carl Engel.
7TF ——
Fivpilstand
St. Ingbert pro Monat
September 1872.
Geboren wurden:

Am 1. September Adolphina, Josephina,
Katharina, T. v. Julius Christian Mayer.
2. Sept., Peter S. v. Peter Nothof. 4.
Sept., Johann S. v. Peter Wachs. 4.
Sept., Helene T. v. Elisabetha Beck, ledig.
4. Sept., Jacob S. v. Valentin Gehring.
53. Sept., Nicolaus S. v. Claudius Morlo.
3. Sept. Jacob S. v. Adam Nicola. 8.
Sept. Anton Johann S. v. Appollonia
Hotton, ledig. 8. Sept. Barbara T. v.
Theodor Neininger. V. Sept., Catharina T.
d. Joseph Oster. 9. Sept., Maria T. v.
Johann Joseph Peters. 10. Sept. Adam
5. v. Peter Joseph Fischer. 12. Sept.,
Heorg S. v. Georg Jung. 13. Sept.,
Fristian S. v. Ludwig Günther. 14. Sept.,
Johann S. v. Johann Adam Grell. 14.
Sept., Friedrich S. v. Friedrich Alexander
Zimmermaun. 15. Sept., Anna T. v. Ni⸗
olaus Stolz. 15. Sept., Magdalena T.
b. Johann Joseph Weidmaun. 16. Sept.,
Maria T. v. Peter Ewerle. 16. Sept.,
Farol ina T. v. Jakob Schwelzer. 16. Sept.,

Elisabetha Augusta T. v. Wilhelm Klein.
16. Sept., Jakob S. v. Georg Conrad.
17. Sept., Peter S. v. Johann Bastian.
18. Sept., Jakob S. v. Jakob Nothof
18. Sept., Anna T. v. Christian Grund.
18. Sept., Johann Philipp S. v. Jakob
3008. 19. Sept., Ludwig S. v. Philipp
doch. 20. Sept., Johann S. v. Michael
Berberich. 22. Sept., Catlina Sophia T.
d. Alois Holzner. 23. Sept., Maria T. v.
Johann Kißling. 23. Sept., Franz S. v.
Fohann Klahm. 25. Sept., Margaretha
c. Peter Meier. 25. Sept. Jakob S
». Paul Woll. 26. Sept., Jalob S. v.
Johann Blug. 27. Sept. Maria T. v
Zeter Schmelzer. 28. Sept. Jacob S.“
Heorg Weber. 28. Sept. Robert S.
Peter Jungfleisch. 29. Sept., Karolina?
d. Georg Stief. 29. Sept., Jakob S.
Jakob Sandmeier. 29. Sept., Georg S
o. Heinrich Horlemann.
Gestorben sind:

Am 2. September Friedrich 4 M. alt,
5. v. Georg Osthof. 3. Sept., Charsotta,
2 J. 2 M. alt, T. v. Johann Molter.
3. Sept., August, 22 J. alt, ledig, S.
). Johann Uhl. 4. Sept., Karolina, 4 M.
alt, T. v. Theodor Schneider. 5. Sept.,
Nilolaus, 2 J. 5 M. alt, S. v. Peter
Volf. 7. Sept., Christian Ludwig, 13
5 M. alt, S. v. Heinrich Koch. 7. Sept.
Bustav, 4 3. alt, S. v. Philipp Emrich.

10. Sept., Heinrich. 4 M. alt, S
Andreas Betz. 11. Spt. Maria, 46
alt, ledig, T. v. Heinrich Stief. 1I1. Sep
Dorothea, 3 M. alt, T. v. Joseph Motsch
12. Sept., Maria, 4 M. alt, T. v. Petr
Sander. 16. Sept. Johann, 8 M. alt
S. v. Johann Lenhardt. 17. Sept., Jo
hann, 5 J. 6 M. alt, S. v. Peter Weis.
18. Sept., Peter Wagner, 40 J. alt, Eh⸗
mann von Elisabetha Andres. 21. Sepi.
Barbara, 15 T. alt, T. v. Theodor Nei
ninger. 24. Seßt., Maria, 4 J. alt, 2
v. Nikolaus Ochs. 27. Sept., Georg,!
M. alt, S. v. Wilhelm Schmidt. 29
—A
laus Ohs.
Verehelicht haben sich:

Am 5. September Michael Blaumeise
mit Maria Simon. 24. Sept., Bernhar'
Keßler mit Susanna Weis.

St. Ingbert, den 2. October 1872
Der Civilstandsbeamte
Chandon.
ohne Medicin.

rust· u. Lungen⸗
kranke fiuden auf naturgemassem
Wegeè selbst in verzweifelten und
von den Aerzten für unheilbar er-
klärten Fällen radicale Voil-
umg ihres Leidens
olme Medicin.
Fach spocieller Beschreibung der
Rrankheit Näheres brieflich durech
vIT. Ficlcert, Berlin
Srasö wDRV. 23.

hnue Modicin. 9
Die

⸗ctigsten Zahnschmerzer

2den sofort gestillt durch die

ert hentn

—E—
scheu Tnhntropsen

àFlacon 21 kr. ächt zu haber

m St. Ingbert bei J. Friedrich
Redason. Druck und Verlag von F. x. Demesß in St. Ingbert.
        <pb n="623" />
        St. Ingberler Znzeiger.
der St. —X g derter Bin zei 6 e r (und —RX dem Hanbiblaite verbundene n terhaltungsblatt, mit ver Dienslags⸗ Donnerutags· und Sonntag
unmer) erscheint wochentlich vieren al; Dienstag, Dopnerstag, Sams tag und Sommtag.. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzyr. oder
182 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattichrift oder deren Kaum berechnet.

/2 —— * —
M 158. Sonntag, den 6. Oetober —XRX 1138872
Deutsches Reich. 4 Anna Boͤclher, das bisher vergeblich gesuchte Kind,
Straßburq, 3. Oct. Wir berichteten gestein nach der soll nach einer der „Magd. Ztg.“ aus Halle zugegangenen Nach
Straßburger Zeit ung?, es seien 4—85800 Elsässer in, die hier richt, dort am Montag (30. Sept.) bei einer Zigeunergesellschaft
garnifonirenden Regimenter eingetreten. . Die „Str. Ztg.“ kana mfgefunden worden sanenn. —W
eute melden, da ß dieje Zahl vielleicht um 100 zu niedrig ge-7, Im Süden Frankreichs taufen die Winzer den heurigen
iffen war und. da die ZJeit der Anmeldung noch bis Anfang Wein Aopfbrecher, in Burgund Anlehenswein, in der Champagne
dobember währt, dürfte sich dieselbe bis dahin wohl auf Tausend Befreiungswein, an der Maas und Mosel lacrimae Mosae.
rhöhen. Es ist hierbei in Betracht zu Ziehen, daß Diejenigen, Schiffbruch.“Ein schiffbrüchiger Matrose, der Ueber⸗
v nicht optirten, schon früher ihre Lage aberschauten und nur tada von e re Kunde
en 1. Oltober abwarteten, um dann bder nun einmal nicht mehr —R Liverpool gebracht. Er gehörte dem Schiffe „Newcastle“ an,
u umgehenden ee aigen Der die —I das am 6. v. Mis. von aee e sepaen de ging,
uung hatte, trat als Einjährig und, wem diese mangelte, als Drei- md auf der Passage durch den Canal auf der Höhe von Taetet
aͤhrig⸗Freiwilliger ein, da ihm dadurch der Vortheil wurde,- sich 8 Diu Mannschaft * das Schiff
ein Regiment wählen zu dürfen. Zahlreiche Beitritte von Sohnen and, auf die Boote, aber dieselben schlugen um und fammuge
vohlhabender Eltern hat besonders das hier garnisonirende Ulanen⸗ gInsasfsen mit Ausnahme des eiuen Matrosen ertrauken. Leßterer
egiment; auch der Artillerie ist es übrigens kaum möglich, alle Frei⸗ Frachie vier volle Tage auf einem Schiffsbalken zu, worauf er von
villigen unterzubringen. Der geftrigen Parade auf dem Broglie inem vorübecfahrenden Dampfer aufgenommen wurde. Wahrend
vohnte bereits eine Anzahl der neu eingekleideten jungen Leute der ganzen Zeit mußte er hungern und das einzige Millel, um
en —Ueber die dreeoer r en einen Durst zu löschen, war, daß er ein Stüd rostiges Eisen
hreibt man der „Karlsr. Ztg.“: „Fast ganz verschwunden sind in dem Ballen, der ihr trug, beleckte.
je ftanzosischen Beamten; ihnen nach eilten die Inhaber der zu(Der bedeun enste Cisenguß), der wohl jemals
zuizverwaltung gehötigen verkäuflichen Stellen (so haben z. B. zemacht wurde, ging am 20. d. M. in dem igl Arsenal zu
07 Votare ihr Amt niedergelegt und gehen reichlich entschädigt Woolwich in Engiand vor sich. Nicht weniger ais 1080 Tonen
ach Frankreich); dann kommt die Reihe an die Privaten mit be⸗ Reialls vurden us dra riesigen Behallern n eine sorgfälng in
neglichem Vermoͤgen; schließlich die hesitzlose Arbeiterbevölkerung. dde gegrabene Gußform geschüttet, wo die Meiallmasse anen
Aiese ¶ großen Gruppen haben wohl das Hauptlontingent der sonat Zur Abtkuhlung brauchen wirde Dieses Masse soll den Am—
nde ee osstock für den uͤngeheueren Dampfhammer in den Kandnenfab-
rigen .W * F j —*
on * verhältnißmäßig großen Zahl der minorennen Auswan— Deen eeae J ee eer
erer, da hinsichtlich derselben die deuische Negierungustt auf dem er wird 34 Tonnen schwer und dennoch der grdhle in Geeß.
—
ren ie 633 at — Dise Spatzen in Amerika) Man erinnert sich
Berlin.Gaibaldiehat in einem kürzlich an seinen * * 25
freund Arthur Arnold in London gerichteten Brief sich geäußert, d sruig aabe Weerhc abhen es —— ausge⸗
zürst Bismarck verdiene? die Dankbartkeit der ganzen Welt, weil er an b e für d g ene ertilger des
der Jefuiten⸗Hydra thatsachüch vuf den aopf ran dohlweiß ings, er in verschie enen Gegenden Nordamerika's große
Frankreich Berheerungen anrichtet, so z. B. in den Gutern der Umgegend
Det Vischof von Nannehehel den aus ElsaßLothringen Lon Newyork allein im vorigen Jahr eine halbe ——
*9 33Nun wird gemeldet, ein Raubvogel, „he great northern shrike
ertriebenen Jesu'ten ein Asyl angeboten. Die frommen Väter *
erden niat säumen, davon Gebrauch zu machen.“ Geuntddter?) stelle den armen Spatzen so heftig und erfolgreich
nach, daß ihr Geschlecht. bereits wieder im Aussterben degriffen
ei. Da gilt also auch für den Spatz die Mahnung: Bleibe im
dand und rähre dich redlich

J eremischte s.

F Die „Pfälz. Post“ theilt mit, daß das Speyerer Gymnasium,
me rein ebangelische Stiftung, durch einen Gewaltstreich des
sinisteriums Abel (im Jahre 1844) in eine rein katholische An⸗
alt verwandelt worden ist. Der Nürnb. Anz.“ bemerkt zu dieser
dachricht: die betreffende Verfügung ist in dreifacher Beziehung
ine juridische Monsürnosilät und die Sache wird nicht verfehlen,
erechtes Aufsehen zut erregen.“ * )3
7Heidelbergel. Oct.“Ein Eisenbahnunfall hat sich
if der Station Friedrichsfeld dieser Tage ereignet. Der sehr stark,
un sagt mit 300 Personen besetzte Zug ging bei Nachtzeit von
Jannheim ab und wurde vor Friedrichsfeld durch falsche Weichen⸗
lung auf ein Geleise gelenkt, woraus zwölf schwer beladene
üterwagen standen. Der Zugfuhrer bemerkte den Fehler sogleich
ud ließ rückwärts dampfen, —wodurch wenigstens so viel bewirkl
urde, daß außer der Zerstörung einiger Wagen und der Maschine
it Reisendenmit einem furchtbaren Stoß davonkamen, der sie
feinander und gegen die Wände und Fenster warf und ihnen
äichliche Contusionen und kleinere Verletzungen zufügte. Der Zug
hhrer und Heizer aber retteten durch Herabspringen glücklich' ihr
ben. Der Erstere stürzte sogleich auf, den Weichensteller zu und
rügelte ihn unter den heftigsten Vorwürfen über seinen Leichtsinn
g lo viele Menschenleben gefährde: habe, windelweich durch,so
t mian der Execution zulehzir mit Gewalt Einhalt hun mußie.
lur ein Mann, ein Arbeiter auf dem Bahnhöof, verlat de⸗ Aeben.

76. 7

— * — — —
Nechnungsbeamten, Kaufleuten, Kapitalisten ꝛc. wird die
Nachricht von Interesse sein, daß von Baumgürtner“s Buehnnandi-
lung in Leipæig kühzlich nachstehendes Werkchen publizirt wurde:

Tialicher Zinsberechner von 3 biß 12 Prozent unter
Annahme des Jahres sowohl zu 860 als zu 868 Tagen. Decimal⸗
Zinsen⸗Tabelle unter Zugrundelegung der Capital⸗Einhei. Hülfs⸗
mittel zur leichten. und raschen, sowie genauen Berechnung der
Capitalzinsen auf je de Zeit, zu je?w Ziunsfuße“ und

von jedem Capital ohn'e Unte ,ied des Munz—
fuß e8. Fur Comptoirs, Bureaur und Geschäftsbranchen aller
Art. Bearbeitet von C. G. Welchold, Kgi. Sächs. Gerichts-
amisrendant. Lex.8. 55 Seiten. Preia cartonnir 10 SEgr.
2 2 — ——
Das vorliegende Werk giebt den Zinsenbetrag nach jedeim Jinsfuße
nd auf jede rhtge Zeit von einem Kapital Ein .an, sei dies ein
Thaler, eine Mark, ein Gulden, ein Frank oder sonst irgend eine
Münzgattung, und man hat, um von einem Capitalbetrage auf eine be—
timmte Zeit die Zinsen nach einem gewissen Zinsfuße * finden, nur den in
det Tabelle an der betreffenden Stesle angegebenen Decimalbruch mü
bdiesem Capital zu multipliciren, und das darans sich ergebende Re—
ultat ist der ä;— Zinsenbetrag. h
Bei Zem Umstand, daß binnen Kürzem ein einheitliches Münz⸗
system sar das ganze deutsche. Reich in Kraft treten wird, wodurch die
is herigen Ausnahme unbrauchbar werden,
ewinnt ßho vorliegen de Tabelle einen großen Werth dadurch, daß sie wie
iul jedes beliebige so auch auf vaß neue Münzsyftem anwendbar ins
— — —

Demenß verantwortlicher Redacteur
        <pb n="624" />
        Bekanntmachungen.
Conventionelle *8
Wiederversteigerung.
—AXEVV 1872, Nach⸗
niftags 4 Uhr, zu Rohrbach bei Jacob
Wagner III. wird auf Betreiben vo
philipp Oberhaufer, Bergmann, in
Rohrbach wohnhaft, als durch Zahlung in
hen Rechten von Julius Schiedmayer,
Instrumentenfabrikant in Stuttgart wohn·
haft, gegen Jacob Jacob, Schmelzarbei⸗
er.“ Sohn von Georg, in Rohrbach
vohnhaft
folgende Liegenschaft Rohrbacher Bannes
vegen Nichtbezahlung des laut Protokolles
des unterzeichneten k Notars vom 29. —*
1865 geschuideten Steigpreises nebst Zinsen,
zffentlich vertragsmäßig wieder versteigert,
13:* 7 7 232
Von Plan⸗Ne. 1206. 73 Dez. Adei
längs des Rohrbacher Wiesengrundes,
die Hälfte neben Jacob Bastians Wittwe.
SHorn, kgl. Rotar.

Mein vollständig assortirtes Lager in Wänter.
RuxIins, ERatiné, EIoconné, Velours
chwarze u. naturelle Tiicher bestehend in 60 Stüd
von J. 136 bis fl. 5 24, die 60 Centimeter, bringe
dem hiesigen wie auswärtigen Publikum mit dem Be—
merken in Erinnerung, zuß ich durch die Uebernahme
des Lagers von meinem verstorbenen Bruder in den
Stand gesetzt bin, unter dem heutigen Fabrikpreise
zu verkaufen ·
. J. Woll:.

—⸗—
—
1

rämiirt—
547 in Poris

1

9

—

—
CeineMedice

Hon

TeineMedicin
Mobilienversteigerung.
Dienstag, den 8. Ottober 1872, Vor⸗
mittags 239 Uhr, zu Hasel in ihrem Hause
lassen“ die Kinder der daselbst. verlebten
kheleute Joham Georg Unbehend und
Sufanna Catharina Knobloch die zu
ʒeren Nachlaß gehörigen Mobiliargegenstünde
zuf Borg versieigern⸗
tächtige Kuh, 1junge frische Kuh,
Rind, 1 Kleiderschrank. Heu, Stroh,
Dung, 4 Windmühle1J Wagen mit geu
leitern, Bettung, Getüch und sonstige
haus · und guchengerumsaasten. —
Born, tigl. Notar·
— 4 4
rerricht J
in St. Ingbert. — ——
Diejenigen Hererean und Damæn,
velche sich noch vor der een 8 Altex feinster u
sjelnen Tänzen ausbilden wollen. ertheile j 9
ich auch außer der Tanzschule Anterricht —
—I — wallen dieselben sich Mandar inen⸗Arac, J
ald gefälligst melden. 44 p—689
Mααν Tanglehrer· Funschegenz
80 cc AThæece, Vanille, Ohocolade,
25 — aut abgelagerte ... .
lontag den . Ottober Abends 8 Uhr CGi garren —1.
General⸗Versammlung veiFrig Panjerbieter.
bel Heinrich Laur..—
denit e Vrasident. Eiue grohc Parne7
ige Feuerweh Kattune 7
omntag den 7. qfür deren ächte Farben garantirt wird)
ctober 1872 dertaufe ¶9 Krzr., desgieichen
b⸗nds 5 Ubr 93 —
früher 30 bis 54 Kreuzer kostend) nur zu
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üudung des Kehlkopfes und der⸗Liftröhre, aeuten und chronischen Bruft⸗
Iind Lungen-Kutorrh, Bluthusten, Blutspeien und Asthma. Eiehe Med.
hr. Rud Weinbergers, prakt.“ Arzt in Wien „strankheiten der Athmungs⸗

.organe“. Leipzig bei Gustav Brauus 1863.
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— 333—82888 —33 23. 5 22 38 32*2 23385375
2 3282 282 5325527 —A *7 23 283 525
*2* 333 33335 — 35333358658 — 323328 2832
I 23322 *233833 3328 5—8853 2335 2522
52 5332 33 55332 —— 253535 c5.,83 25333253333
T— * — 3583253 222. S *8 5* 23223
35 XE.* 235/58* —— 353 353383 —— — —— —— 2322
—— —— 5233353 32— ——— 258* 233 5822 —
x255338 358 355383 33333 333332358
—— 2 2. 8. 2 3 2 * 23. 2323
—
88 333323 83 2258 5573
S 53* — *
2 JJ 235* 8
55 5235553536
5 2 2327 *
—— * —

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6
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5635

52223 535

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228 J J
1758 53335 —
75* —— —— ——
2 — 2 — — 7 258
— 257* 5522 8 26878— —
—— 3 —7 7r
535333566 8 7
558583 eg335 5523358 8 2
J—— — 322* —— 525 ——
5* 55532 —— —— d
— S 8 m 277 28.23 —
— 25355337 —— 2
* 2 — ẽ —
228 323 5* 22258 — 8
—— 3—2532 F
2.. — 23 —— — 2
38 3258
73*8383 X 785 —2
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25* 3 x
8 57 358 23253 7 7
20 3,2 25 A 5353
21585237758 23 — 2
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55 J
2 7 t 2*
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2. .F838232 5820 585
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55 2.5 — 3 5329
—A — 2. 528— 8 *222
25353 553533 23,3633
355. *85383 223325
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2282. 25.2 253*38
—885 2— 82355 5 z23 2*
82333587 57522 2238232
—27232— 585 712 5—5— R3.27232

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        — J * — e — J—
der St. Inghe er Auzeinger (und das mit dem Hauptblatie verbundene Unterhaltungsblatt, mit der· Dienztagt⸗ Donnerstags · und Sonntag
nmex) erscheint wochentlich vine rin a l. Dien 4a3. Domner 3bag, Samstan und Sonntkath Lbonnementapreis vlerteljahrig 42, Krzr. oder
12 Silberar. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
48 159. Dieunstag, den 8. Octobeer111872
i
—A —— Derutsches Reich. ——Aus Paderborn berichtet die „K. Volksztg.“ Das Con⸗
Müunchen, 5. Oct. Das Ministerium des Inneen be⸗ isiorium der Provinz Sachsen hat in der Verdffentlichung der
oilligte dem Unterstützungsverein des buyerischen Feuerwehrverban⸗ einerzeit so viel besprochenen Briefe protestantischer Pastoren an
es als Fundationsbeitrag die Summe von 10,000 fl. »en Bischof von Paderborn, (welche bekanntlich durch Professor
Eine Vergleichung der Betheiligung der verschiedenen Kone Friedrich in München geschehen) eine Verläumdung von Beamten
sionen am humanistischen Studium in Vayern ergibt am Ende n ihrem Amte erblickt. Es wurde deßhalb Untersuchung einge⸗
es Studienjahres 1870—71 solgendes Resultat:: Auf jer 1000 eitet und in Folge davon die hiesige Staatsanwalischaft ange
Zeelen der Bevölkerung treffen im ganzen Königreich am huma- viesen, das Original der Briefe beim Bischose von Paderborn
nistischen Studium Theilnehmende: bei der israelitischen Bevölker- nit Beschlag zu belegen.
ing 4,39, bei der protestantischen Bebpötkerung 2,23, bei der kae Pest, 5.: Oct. In der Plenarsitzung“ der österreichischen
holischen. Bevöllerung 1,78. Die ZJiraeliten betheiligen sich hie⸗Delegation hob Graf Andrassy, um die Forderung von-4 Millio⸗
iach entschieden am stärksten am humanistischen Unterrichte,. Die gen Gulden gur Durchführnng der dreisührigen Präsenz der Sol⸗
hetheiligung der Pproteftantischen Bevbikerungeit rur Etwu· halb duten Zi Hegrümden, hervor, daß hinter deui⸗ Frlebeusvordergrund
o fertz ats diz de jfwwelitijchen mde der Antheil vexe Katholsten a ane oxtdauernder Friedenshintergrund zeijge. Die Be⸗
sebl noch weiter — . 34 VBV —— Staaten feirt die vestene Zuͤr Realifir⸗
Beer Ien. 3 Sei, Die Spenet e Jeilung versicheri- affi— Lug des defensiden Friedensprogrammes musse jedoch das Noth ⸗
ös Das Staaismimisterium deschloß in der Jetzten vn Bistard wndur gewährt werden, um den Frieden durch eigene Kraft sicher
sraͤsidirte Sitzuͤug“ die Einbringung, der Voͤrlage Vetreffʒ Fin? zu stelsen. Gegeüsjede andere Auslegung der Regierungsforderung
Ahtung Vex Poͤligalorischen Cinil⸗Ghe inn Laudtag.“ Der Lulues muisse er eutschieden Berwahruug einiegen.
ninister — Vorlage hereits. aushenrbeltet 3 jetzt —*æ⁊ 3Fraukreich.
ioh im Staatsminifterinm berathen. 2, Barüis, 8. Oct. Alle großen Pariser Blätter werden morgen
AIBiemlim 5. Oct. Die heute eeschienene erste Rummer iine Subscription zu Gunsten der in Paris angekommenen elfassisch⸗
os Deuischen Wochenblatis“? neunt unter den von der Stagtse othringischen Auswanderer eröffnen.
eglerung vborbereiteten Gesetzen über die Stellung der Geistlichkeit Paris,:5. Oet. Nach Informationen, welche der „Agence
mißer den bekannten noch: ein Gesctz über das disziplinarische Javas“ zugehen, sind alle Gerüchte über Vertagung der noch aus⸗
Verhältniß der Geistlichen, ein solches über die Vorbildung derselben kändigen Einzahlungen auf die neue Anleihe dollständig unhe⸗
und ein Gesetz über den Austritt aus der Kirche. Dasselbe Blatt zründet.
neldet, daß das Staatsministerium über die Vorlage betreffend, Einer Mesdung der „Times“ aus Pariis zafolge Hhat der
ie Provinzialfonds bis auf die Höhe der Fonds und die Moda⸗ russische General Timascheff bei einem Thiers abgestatteten Besuche
litälen der Ueberweisung jetzt schlüssig geworden sei. 7J diesem den unbehaglichen Eindruck nicht vorenthalten, welchen die
Berlain. Zwischen Preußen und Belgien wird füngft hervorgetretene aggressive Haltung der französischen radicalen
ine Art von Spannung signalisirt. In Brüssel sollen wenigstens Parteien (insbesondere Gambetta's Rede) herbvorrufen müßte. Die
Berichte des belgischen Gefandten in Berlin, No bh oem b/ einge⸗ eitherige sympathische Stellung der anderen Mächte zur franzö⸗
aufen fein, welche nicht undeutlich zu verstehen geben, daß die ischen Regierung werde fich nothwendig ändern, wenn Frankreich
wreußische Regierung ihn seit einiger Zeit mit affektirter Kälte be- wieder der Mittelpunkt europäischer Agitatibnen werde.
andele. Man wundert sich übrigent nicht über diesen Umstand;« Nach der „Gazette des Tribunaur“ würde die öffentliche
etzt, da Fürst Bi simamrd den Kampf gegen die Untramonfanen, Heihandlang des Proceffes Ba za ines noch im Nobember be⸗
nit erneuler Energie aufnimmt, kann er sich eben dem Vertreter innen koͤnnen. A —2
ines Landes gegenüber nicht sympathisch zeigen, welches in Europga Italien.
as einzige ist, wo zu dieser Stunde ein klerikales Cabinet die Rom, 4. Oct. Man versichert, daß die Cardinäle vor
zügel führt. Als unwahr aber wird es bezeichnet, daß, wie dazs einigen Tagen im Vatican zusammengelreten sind, um sich über
Bien Publie“ aus Gent behauptet, van Berlin aus ESdhritte die künftige Papstwahl zu berathen. Die Wahl der Majorität fiel
than worden wären, um die belgische Regierung zur Abberufung! auf den CardinalPanebianco, doch mußte derfelbe versprechen,
— —
herkehrs mit dem Heiligen Vater zu bestimmen. diehe Nachticht mit allem Vorbehalt. (Ft. Pr)
Eine Hamburger Zeitung, der gewöhnlich gut unterrichtete
Hamburger Correspondent,“ überrascht uns mit der Nachricht, es
ehe das Gerücht, daß Dr. Falk das Portefeuilte des Cultus-
ninisteriums mit demjenigen der Justiz vertauschen werde, und an
ie Stelle Falk's ein ungenannter Naqhffolger treten folle, der sich
en Bismarckschen Ansichten gegenüber gefügiger erweise. Die
N. Z.. bemerkt dazu: „Wir würden von dieser srhon seit einiger
heit in der Stadt umgehenden Nachricht keine Notiz nehmen,
nenn wir nicht voraussetzen dürften, daß der betreffennde mit den
dureaur des Cultusminifteriums nicht unbekannte Correspondent
e nicht in Umlauf gesetzt haben würde, wenn sie an betheiligter
Zielle als eine Indiscretion empfunden würde. Daß Hr. Dr. Falk
jerne das' Cultusmiristerium'mit dem Justizministerium eintauschen
vürde, wenn esl nur auf feinen persönlichen Wunsch nkäme, läßt
ich leicht denken.“ Weiteres als diesex Wuasch“, scheiit jenem
herücht nicht zu Grunde zu liegen. —
In Funda haben, wie das klerikale „Deutsche Volksblatt
rfährl, die versammelten Bischöfe eine Denlschrift an die deutschen
kdegierungen beschlossen, weiche gus Gründen der Etiquette jetzt
och nicht verbffentlicht wird, (Der Bischof von Trier sagt in
mem- Hirkenbeief, von den Resultaten der Fuldaer Berathungen
verde fpater Keifniniß gegeben werden.57757
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        unter dem umgefallenen Osen liegen. — Wahrscheinlich wollte der sikanten, von denen der eine den andern schwer beleidigt hatte,
Knabe das Feuer im Ofen schüren, welch letzterer aber umfiel und haben sich auf Pianos geschlagen. Der Kampf hat 48 Stun-
dem Knaben einen schrecklichen Tod bereitete. den gedauert. Ohne Essen und Trinlken, ohne auch nur eine

F Der Baltimore „Wecker“ fordert zu Sammlungen für den Minute zu pausiren, haben die beiden Widersacher während dieser
einzigen Sohn des Turnvaters Jahn auf. Derselbe, janzen Zeit auf ihren Instrumenten herumgedroschen. Tanzstüc
Arnoid mit Vornamen und ein sechszigiähriger Greis, lebt als varen dabei ausgeschlossen. Einer hat 580 Mal hintereinander
Arbeiter in Baltimore und erwirbt für sich und seine Familie nur das Miserere aus dem Troubadour gespielt. Als er es zum 88!1sten
ein kümmerliches Brot. Male herunterorgeln wollte, fiel er bei den ersten Tacten todit
4In Brooklyn wurde für die Flotte der Vereinigten zu Boden. Der zweite der Duellanten hat nach dem nächsten
Staaten ein unterseeisches Torpedoboot vom Stapel gelassen. Es Spital gebracht werden uüssen und befindet sich in Lebensgefahe.
ist dies eine neue Erfindung eines Herrn Stetson, durch die un- Zämmtliche vier Zeugen legen Symtome einer beginnenden Geistes
gesehen ein Torpedo unter ein feindliches Schiff soll gelegt, durch jerrüttung an den Tag. Die Instrumente sind vollständig, waß
die Elektriziktät entzundet und das Schiss auf diese Welse in die man „zerdroschen“ nennt.“
Luft gesprengt werden lönnen. Dieses neue lie enswürdige Boot F An der Thür einer Methodistenkapelle in Porkjhire
ist ein zigarrenförmiges, 100 Fuß langes und gepanzertes Fahr- var kürzlich die nachstehende Bekanntmachung angeschlagen: „Für
zeug, das nach der Behauptung des Erfinders 8- Meileu stündlich Zabbath Abend, den 15. September um 6 Ühr, werden all
uͤnter Wasser dampfen und 10 Stunden unter Wasser bleiben ßpersonen eingeladen, die sich gänzlich vom Teu fel besessen glauben,
lönnen soll. Eine Behörde von MarineOffizieren ist ernannt, um gteichzeitig alle Trunkenbolde, Flucher, Lügner, Sabbathschänder,
das neue Boot zu prüfen. Bis jetzt sind die Meinungen über dieses dundekämpfer, Hallunken, Schufte, Vagabunden, Lumpen, Schurken,
Hollenboot nicht sehr günstig. Man hält es für unsicher und man »der jeder Manndoder jede Frau, die vom Teusel besessen sind,
zlaubt, daß keinerlei Aussicht auf noch so große Belohnung 18, um eine Predigt von J. M. Esq. — einem durch Gnade geren
Menschen, die zu seiner Bedienung erforderlich sind, wird veran⸗ jeten Sünder, anzuhören. Thema: „Jesus Christus treibt einen
safsen können, sich ihm anzuvertrauen. —A Teufel aus.“

F Ueber cin furchtbares, bis jetzt noch nicht dagewesenes —
Due'll berichten amerikanische Blätter Folgendes: „Zwei Mu⸗

8.. X. Demetz. verantworilicher Redacteur.

Mein vollständig assortirtes Lager in Wünter—
ERuxl-ins, Rafiné, EIoconné, Velours
schwarze u. naturelle Wiücher bestehend in 60 Stüd
von fl. 136 bis fl. 5 24, die 60 Centimeter, bringe
dem hiesigen wie auswärtigen Publikum mit dem Be—
merken in Erinnerung, 9 ich durch die Uebernahme
des Lagers von meinem verstorbenen Bruder in den
Stand gesetzt bin, unter dem heutigen Fabrikpreise
zu verkaufen. *

Bekanntmachungen.
—A * —
Licitation.
Samstag den 26. October 1872, Nach—
mittags 4 Uhr zu St. Ingbert in der
Behausung des Schreinermeisters Johann
Schmel zer, wird durch den hiezu com
mittirten unterzeichneten Rotar der Untheil⸗
varkeit halber öffentlich auf. Eigenthum
versteigt: J
5 vez. Fläche mit 2slöckigem Wohnhause
sammt Stall, Hofraum, 9 Dez. Pflanz⸗
garten beim Hause, und etwa 80 Dez.
Acker, das Ganze zu St. Ingbert in der
Gasse neben Johann Seel.
Eigenthümer find: J. Maria Kopp,
ohne Gewerbe, Wittwe zweiter Ehe des zu
St. Ingbert verlebten Metzgers und später
Ackereis Johann Hager des Alten, 2.
deren Kinder als a. Therese Hager, ledig,
großjährig, Dienstmädchen, b. Louise Hager,
minderjährig, durch Heirath emancipirt,
Ehefrau des Bergmannes Johann Deffland,
c. Catharina Hager, Dienstmädchen, d.
Anna Hager, gewerblss, die beiden letzteren
mindersahrig mit ihrer genannten Mutter
als Vormünderin und mit obigem Deffland,
als Nebenvormund. Alle in St. Ingbert
wohnhaft.

Bürgervereins⸗Kränzchen.
Morgen (Mittwoch) Abend Zusammen⸗
unft bei GCarl Enoel.
Filzschuhe und Stiefelchen
mit Glanz⸗ und Kalbleder besetzt, sowie
eine große Auswahl selbstgefertigte
ESchuhe und Stiefel
empfiehlt zu den billigsten Preisen
Philipp Weber

— im Hause des Herrn Gustav Zir

Leinwand-Reste
ind mir von einer großen Fabrik zum
Verkaufe übergeben worden die ich, so weit
der Vorrath reicht, zu 14 Krz. die Elle
abgebe.

Magenleiden geheilt.
Kein Genußmittel ist so, goeigne!
einen geschwächten Magen zu stürken
und jedes Nebel fern dadon zu halten
als die berühmten Malzheil ˖Praparate
des Königl. Hoflieferanten Johann
Hoff in Berlin, deren leichte Ver⸗
daulichkeit fie den schwächsten Verdau⸗
ungs-Organen zugänglich macht. Ihr
ausgezeichnetes Malzextrakt⸗Gesundheits⸗
dier hat gegen mein Magenleiden den
hdeilsamsten Erfolg gehabt, indem ich
etzt wieder Appetit habe und neue
Kräfte fühle. Neumark, jüdischer Lehrer
in Oranienburg, den 13. November
1871. — Ihr Malzextrakt⸗Gesundheits⸗
bier hat mir sehr gut gethan, bitte
daher um neue Sendung. Graf von
Bruges in Straßburg, den 19. Nob.
1871. — Von Ihrer bei Brustkranken
o ausgezeichnet heilsam wirkenden Malz⸗
Gesundheits⸗Chocolade wollen Siemir
Sendung machen.IJ.- Adreschläger, Ge⸗
richts⸗Wundarzt in Bicla-Kamien.

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bieter in St. Inabert.

H. Horn Notät.
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Ich zeige einem verehrl. Publikum er⸗
debenst an, daß ich das Küfereigeschäft Heinrich Isaac.
hier angefangen habe, und empfehle mch —— — —
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anschlagenden Ärtikel, als: Bütten, Ständer, Winter-⸗ &amp; Leder⸗Schuhen
Fasser ꝛc. Auqh besorge i die Kellerar⸗ für Damen, Mädchen und Kinder, mit und
beiten, das Ablassen und Füllen von hne Fater, Bolschuhen aind Gu
Vonn nee 65 eht — lochenm zuden billigsten Preisen empfiehlt
Feter Zimmermanu, J. J. Fiack jr.
wohnhaft bei Schornsteinfeger Adt. * FCAMO- —
15220 Ztr. Haferstroh d e er icden Donneretag
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Siss mß khnife ei e,
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Frankfurter Börse

vom 7. Oct. 1872.
Preußische Friedrichsdor · . 938289
Pistollenn..9 41 48
dꝰolländische 10 fl.⸗Stücke 0 383-355
Ducaten.28 34-36
2WFrancs⸗Stücke.9220/-21
Inglische Souvereigns.11472-49
Dollars in Gold ..2252166

p onn
Redaktion, Druck und Verlag von

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emes in St. Fngbert.
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5522 2 2 * —A E 225 5* 5ò835 23852 35
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·86 — — 2258 — 753 —— 5 2 2383 5—— 358 —* 556 —
352 55 37335 533 252714 55 2323328 5583 3557* 23533528
5255 38 ——— 28* * 2 —2 3*5 333338 — — —6
8 5 — * — 2 5 ——87—375* —— 8 38353* —* 7 —25 5355 2.
— 2 8* 87 —F — — 2 5383338537— *
3383 33583 335— s72314537 8132332 333338333885*
—— —3 28 ———— 214 * * 57 s333353335 22
———— . 55732343— *2538*——35 32 —432333
325257 58533. 3322327 33233 53338—6* 758 37733338
255 520 3 2252 — —— — — * —— —s—— 0 222822* —A
J 8 2 23z85732 5 2 3322 2 27* 2
* — 527* — 27 52 53 822 222 2
F — —— 2528 — — ——1* ——X — 35 2 — —8
22. 6 — 3 55222234 4 ——— R78. 33 35833355883
** 52 25 5* 5— 356 2 —5 * 5 5 3 —mS * —
3332537 3— 33s433328*
——— 3 23—78 325.
32364 6 57
— 5335 5 — 122 2* 5 83 2 3 —— 2 8 * —7* 3 ð 22
—7 ẽ a 2 2 2 8s8 3 —z3233537 85 8 2 58 58
32 2 32 V — 25 325 33235356883223 —55
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        St. Ingberler ZAAnzeiger.

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der St. Fagberrer preiger (und das mü dem Haupiblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnertiags⸗ und Sountag

ammer) erscheint wochentlich di ermal: Dienztag, Donner sta g, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 serzr. oder
128 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Kerir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

MAß 160. Donnerstag, den 10. Oetober 1872
Deutsches NReich. feien, und die dort nur Dummheiten gemacht haͤlten. Das kleri⸗
München, 6. Oct. Wie wir vernehmen, ist auch im lale Blatt kündigt zugleich an, daß es die Ritlel bezeichnen werde,
dayerischen Heer eine theilweise Neuformation der Artillerie beab durch welche man die separatistische Partei vernichten konne. Man
ichtigt. Es soll die Zahl der reitenden Batterieen um einige darf um so mehr gespannt sein, diese Mittel kennen zu lernen,
—D Fuß · resp. Festungsbatterieen als sie für uns Deuische ebenfalls insiructib sein dürften.
zer bisherigen 4 Artillerie Regimenter zwei neue Regimenter mit Die in Aussficht gestellte offizibse Mittheilung über die Anzahl
usammen 16 Fuß⸗Batterien gebildet werden. N. Corr) der in Elsaß Lothringen für Frankreich Optirenden und der am
München, 6 Oct. die k Staatsregierung hat bei den 1. d. M. ausgewanderten geborenen Elsaß Lothringer liegt nun
dandels- und Gewerbekammern darüdber angefragt, ob auch be⸗ hor. Wie zu erwarien stand, haben die meisten Auswanderungen
uͤglich der englischen, französischen und amerikanischen Regierung aus Lothringen stattgefunden, wo von 489,888 Einwohnern
zleiche Annahmeverbote der deutschen Reichsgoldmünzen zu erware 20.750 auswanderten. Weniger zahlreich, als man befürchtete,
jen stünden, wie Seitens des schweizerischen Bundesrathes. Die var die Auswanderung im Ober· Elsaß, wo seiner Zeit die fran⸗
berbayerische Kammer äußerte sich dahin, daß die fraglichen Re— oͤsische Liga zur Unterftützung der Elsaß ⸗Lothringer, namentlich in
zierungen gleichfalls die Lage der schweizerischen theillen: den Mülhausen, Aauf's eifrigfle Propaganda gemacht hatte und auch
zeldmünzen aller dieser Länder gegenüber habe die Reichsgold⸗ n der That von 459,779 Einwohnern 92,660 zur Option für
nünze etwas geringeren Gehalt, wenn augenblicklich die 20 Mark. Frankreich veranlaßt wurden. Von diesen 92.000 Optanten zogen
lücke den 25 Fres.Stücken sehr nahe staͤnden, so beruhe dieses edoch 84000 Personen, als sie in Erfahrung gebracht hatien,
ediglich auf Zufall. — Die Kammer benutzte diese Geiegenheit aß die Option füt Frankreich nur dann als giltig anerkanni
mter ausdrücklicher Anerkennung der vorzüglichen Ausprägung der verden könne, wenn die Optirenden am I. October in Frankreich
aher. Goldmünzen ihr Bedauern über vas gerade Gegentheil hr Domizil genommen haben, es vor, in Elsaß⸗Lothringen zu
eilens der preußischen Münzstätte auszusprechen;die Buchstaben bleiben und deutsche Staatsbürger zu werden. Das Verhältniß
uuf dem Rande seien theilweise so unvollständig geprügt, daß sie der Optanten und der wirllich Ausgewanderten zur bisherigen
nit der ursprünglich erschienenen Beschreibung gar nicht ftimmten Bevölkerungszahl stellt sich daher insgefammt so, daß etwa 1024
ind doch sollte es die erfle Bedingung bei der Einführung einer „7Ct. der bisherigen Einwohnerschaft für Franlreich optirlen, von
euen Reichsmünze sein, makkellos geprägte Münzen zu beschaffen. denen jedoch nur circa 2,4 pCi. wirklich ausgewandert sind; im
In Pafsau erscheint seit kurzem ein neu gegründeles Blatt Ober⸗Elsaß optirten rirca 21,58 pCt. der Bevöllerung, ausgewandert
mier dem Titel, Passauer Tagblatt“, eine Schoͤpfung des Bi⸗ ind nur circa 1,6 pCt.; im Unter-Elsaß optirten circa 3.0 pCt.,
hofs Heinrich zur Bekämpfung der extremen Ultramonlanen vom ausgewander: sind eiwa 1,6 pCt.; in Lothringen optirten 6,0
Schlage des Volksboten,“ des „Vaterland“ u. dgl. Dieses „Tag⸗ pCt., ausgewandert sind 4,22 pCt. der disherigen Bevöllerung.
dlatt“ hat eine Reihe von Artikeln begonnen, welche sich gegen Dies Ergebniß ist ein bei weitem günstigeres, als man bei der
die sog. Bauernbereine in sehr entschiedener Weise aussprechen, großen Propaganda, die französischerseiis in Scene gesetzt worden
und deren Autorschaft dem Hrn. Bischof von Passau selber zuge war, hätte erwarten dürfen. Ohne Frage wird auch ein guter
chrieben wird. Der Grundgedanke diefer Artikel ist: die Ver⸗ Theil der Ausgewanderten wieder nach dem Elsaß zurückehren;
derblichleit politischer Agitativn unter den Bauern, die dadurch die Aufnahme, die den Ausgewanderten i den Grenzorten
uur auf die Bahn des sittlichen und materiellen Ruins gelenkt Frankreichs zu Theil geworden ist, ruft jetzt die Entrüstung herbor
würden, nachzuweisen. und wird gar manchen Elsfässer zur baidigen Rückkehr nach der
Berlin, 7. Oct. Die „Natianalzeitung erfährt zuserlässig, Heimath veranlassen.
nß der französische Minister des Auswartigen von dem deutschen Frankreich.
botschafter benachrichtigt wurde, daß vom J. November ab fran— Der „Independance belge? wird aus Genf geschrieben: Die
vsische Staatsangehoͤrige nur dann in die Grenzen des deutschen Zahl der französischen Deserieure, die täglich in Genf eintreffen
heiches zugelassen werden, wenn sie einen giltigen mit dem deut dat etwas Beunruhigendes. Die Mehrzahl dieser Ausreißer erklart,
hen Vifum versehenen Paß besitzen. daß sie die Armee durchaus nicht aus Feigheit verlassen, sondern
Berlin, 7. Oct. Die „Kreuzzeitung“ und die „Nord⸗ auf Grund von Mißhelligkeiten (difficults), die sie mil ihren
xutsche Allgem. Zeitung“ erklären die Nachricht von einer bevor—⸗ Vorgesetzten gehabt hätten. Wie man bemerken will, sind fast alle
ithenden Aenderung inder Leitung der Justiz· und Cultusmini- diese Leute von der Armee Bourbaki. die am Ende des Krieges
seriums für falsch. (Es hatte geheißen, der Justizminister Leon⸗ sich nach der Schweiz flüchtete. Diese Armseligen haben in der
urdt werde wegen seiner angegriffenen Gesundheit zurück treten Anglückszeit Gewohnheiten des Ungehorsams und der Zuchtlosigkeit
mnd Falk das Justizministerium übernehmen). F angenommen, deren sie Mühe haben, sich zu entwöhnen. Es ist
Ueber die Unterhandlungen zwischen Frankreich und da noch Vieles wieder in Ordnung zu bringen.“ Es ist das ein
agland wegen des Handelsvertrages berichtet neuerdings der igenthümlicher Commentar zu den überschwänglichen Lobsprüchen,
datiser Correspondent der Londoner „Times,“ daß die mit der welche Thiers erst jüngst in der Unterredung mit Eugen Aruould
lbjassung des Vertrages betrauten Unterhändler zu einer Verein— der „Qualität“ des franzosisches Heeres ertheilte.
rung über die Punkte eines solchen Dokumentes gelangt seien, England.
nß ader mehrere bedeutende Mitglieder des englischen Cabinets, London, 7. Oct. Der Pariser Korrespondent der , Times“
de don London abwesend sejen, ihre Meinung noch nicht abgegeben bestötigt die Richtigkeit der Nachricht betreffs der Aeußerungen
alen. Dieser Umstand habe die Verschleppung der Unterhand Timascheffs gegenuͤber Thiers, bezüglich des Eindruckes, den
ingen verschuldet. zie aggressive Haltung ver französischen radicalen Parlei in
Bei der Anwesenheit Gambet ta's in Savohen ist der Rußland hervorgerufen habe. Der Korrespondent fügt hinzu: Zwei
aAnzosischen Regierung zu ihrem Erstaunen und Schrecken klar Hertreter fremder Mächte führten in Paris eine ähnliche Sprache.
worden, daß die Savoyarden sich keineswegs so glücklich schätzen Ein daselbst eingetroffener Vertreter Frankreichs im Auslande habe
tt grande nation anzugehören, wie die eiteln Franzosen es an⸗ herichtel, daß in andern Länderi derselbe Einbrug vorherrsche.
nommen zu haben scheinen. Die Sepbaratisten in jenem Lande
id, wie sich heraussiellt, nicht ohne bedeutenden Anhang, und in Vermischtes.
tizza ist die große Majoriiät antifranzösisch gesinni und möchte 7* St. Ingbert, 9. Oct. Beim Aufwärtsfahren in der
eder mit Italien vereinigt sein. Der „Françgais“ gesteht dies Fahrtonne verung lückte gestern, Dienstag, Morgen im neucn Schacht
id bereits offen ein, schreibt aber die Schuld davon den Prä⸗ auf sechs Eichen der Bergmann Jacos Jung, Sohn des Berg·
en zu, welche seit dem 4. September dorthin gesendet worden mannes gleichen Namens, von hier. Der Verunglückte ist erst 24
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        Jahre alt und noch ledig. Er hatte als Soldat des 8. Infant.“meister und eine andere Person schwer beschädigt, die Pafssagier
Regiments den Feldzug von. 1870/71. mitgemacht und ist vor kaumsollen unverletzt geblieben sein von den Ochsen wurden etwa 12
fünf Wochen vom Militär zurückgekehrt. Vor pier Wochen erstgetödtet. De Schaden beträgt an 50,000 fl.
dieder in der Grube „angefahren“, durfte ex den Lohn für semer — Kolarr, 5. Oct. Am's. und 4. d. M. hat hier die
Hande Ardeit nicht mehr sehen; denn einen Zahltag halie er Priffung der Adspiratten zum einjährigefreiwilligen Militärdienß
noch keinen gehabtz — Ein bedauerlicher Unglüdsfall meignele siaigefunden. Gemeldet hatten sich zur Prüfung 64 junge Leute
fich gestern üübend in der Schmidk'schen Wirthschaft unserer be⸗lacht erhielten den Berechtigungsschein zum einjährigen Militärdiens
nachbarten preußischen Gemeinde Altenwald. Ein unvorsichtiger · auf Grund ihrer vorgelegten wissenschaftlichen Zeugnisse; 49 be⸗
eist und, elwas unsanst auf dem Tisch gelegtes. Gewehr entlud. standen das Eramen; fünf haben nicht bestanden: und zwei waren
ich; die ganze Ladung traf einen ruhig dasitzenden Altenwaldernicht erschienen.
Zehrer, wodurch dieser lebensgefährlich verwundet wurde. F Ein Arlikel des K. f. N. aus Vilsbiburg zählt unter
f Landstuhl, 6. Oct. Vor dem hiesigen Landgerichte! den Sunden, die sich die dortigen Redemptoristen gegen den ge—
gingen am Freitag die Verhandlungen uber die Schlacht: am sunden Menschenverstand schuldig machen, auch die auf; daß fie jn
Bärenloch“ zu Ende und wurden mehrere Kindsbacher zu schwerer schauderhafter Weise die Dummbeit und den Aberglauben befördern.
Sirafe vernriheilt, manche bis zu 13 Tagen Gesängniß. So fertigie z. B. ein dortiger Nagelschmied urter Andern aud
(Pf. B.3.) solche Nägel, welche den bei der Kreuzigung Cqristi gebrauchten
Tanvbau. Nach dem nunmehr vom Kriegsministerium angeblich sehr ähnlich seien, lasse dann solche durch die Redempio
enehmigten Kaufackt müssen die Entfestigungsarbeiten binnen 2 risten weihen und suche ——
Jahren vollendet sein. Der Kaufpreis beträgt 106,416 fl. Da kranbkheiten dienlich, auf die einträglich ste Weise anzubringen.
aun den Kosten der Durchbrüche der Staet ein Dritlel mit 18,6660. 7 (Easseen ben henun gil üsck.) Ein furchtharer Unfall ereignett
fl. zahlt, und dieser Betrag don der Kaufsumme sofort abgezogen sich am 2. d. M. auf der tkaledonischen Eisenbahn etwa 11 Weilen
wird, so bleibt der Stadt die baare Summe von 87, 750 Gulden nordlich von Carlisle. Der Londoner Schnellzug batle sich wer
abzutragen, wovon ein Viertel sofort, je ein Viertel. an Mariini spatet und flog, um die berfäumte. Zeit nachzuhole n. in voller Ei
1878, 1874 und 1875 unser Zulegung von 8jz pCt. Zinsen dahin und sueß mit aller Macht gegen einen Güterzug, der ir
zu zahlen is. . 6433 , diagonaler Richtung auf den Schienen stand. Etf Personen wurder
IIn Worm soll die Leige des Lehrers Schneiden sofort getödtet, und sieben schwer derlezt, vyn denen fürf gleich
von ead deundet worden sein, welcher voriger Woche, als sarden. Der— größte Theit der Waggons des Schnellzugs wurde
et auf der Mannheimer Seite die abgehende Dampffähre noch zu buchftäblich in Spütter- aufgelsst. Unter den Gelsdteten befinden
erreichen fuchte, in den Fhein geffürzt war.5534 fich jehn Männer, drei Frauen und zwei Kinder. Eine: große
Aus gdin, 58. Och., wird berichtet, dag der Morgens vor Anzahl von Vers.nen trug leichte Verlezungen- davon.
b Uhr von Frankfurt tdinmende Schnellzug der Rheinischen Bahn
vor dem Hahnenthor auf', einen dort stehenden Viehtransportzug
stieß. Eine Anzahl Versonenwagen wurde zertrümmert. ein Pod—
— J 39— * —— ——— — 271 — XFJJẽ — T
Bekauntmachungen. Cirkus Adolph Blumenfeld.
—R—— An der Großbach, nächst, den Gerhhaäuserne
Bürgerhülfsverein. — ——
Sonniag den 18. ds. Nachmittags 8. Uhr r/ grosse Vorstellung —
Generalpersammtung uin der höhern Reitsiunst, Rferdedressur und Gymnastiß.
Aufnahme neuer Mitglieder, sowie, Wahl' Zum Schluß der Vorstellung: Grosse Koinisehe Pantomime-
eines Vorstand⸗Mitgliedes betreff. Aassomlmums Vhr- Anfangs Uhr.-.
sniiches Eischeinen wirb ersucht. Peis,, deer phatz e: I. Platz 10 Sgr II. Platz 6 Sar. III. Pla—
eretae 3 Sgr. Kinder zahlen für J. und U. Platz die Hälffe.
— * F Sonning den 18. Oltodbheee
istAnterricht. Zwoĩi grosse Vorssstellumgen.
Damen und Herr en, welche Die erste Vorstellrng Nachmikkags 4 Uhr. Kassendffnung 8 Uhr. ꝑ
gesonnen sind Unterricht im Reiten zu Zweite Vorjtellung um 8 Uhr Abends. Kasseuöfffnunge7 Uhr.
nehmen, belieben ihre Anmeldungen bei Zu recht zahreichem Besuch ladet ganz ergebenst ein J J
dem Director des Circus Herrn Blumen Adolph Blumenfeld, Direltor.
feld gefälliast maben au wollen. Gerste ZMreihige. 4 fl. 40 ke., Gerste vier
7 DA xeihige, 4 sl. — kr. Spelz — fl. —
Villeroy 8 Rahmkãaso. Spelzkern 4. fl. 85 tr. Diunkel —
8 3 2 — fr. Mischfrucht — fl. — kr. Hafe
Schweizerkäse * 3 fl. 41 tr. Kartoffeln Ufl. 80 kr. Her
bei Fritz Panzerbieter- i fi ia ir. Siroh Lefl. 12 kr. de
oIe ar * 15 — — Jentner. Weißbrod Lis Kilogr. 26 kr
ine * Par * — qornbrod. 3. Kilogr. 24 kr. ditto 2 Kilogt
16tr. ditto 1 Kilogr. 8 kr. Gemischtbrod?
a une Nil. Z2kr. 1 Paar Weck 100 Gramm 2hr
Rindfleisch 1. Qual. 20 kr. 2. Qual. 18 br
Kalbfleisch 18 kr. Hammelfleisch 18 6
Schweinefleisch 20 kr. per Pfund. Butter 3/
kr. ber Piurd

(für deren ächte Farben garantirt wird)
perkaufe 4à 9 Krzr., desgleichen
Kleiderstosfe,
(früher 30 bis 54 Kreuzer kostend) nur zu
I8 Kreuzer die Elle.
ich Isaae

3rust- u. Lungen-
Xranke fiuden auf naturgemassem
Wego selbest in verzweifelten und
von den Aerzten für unheilbar eor-
EXE
umng ihres Leidens

ohne Medicin.
Fach specieller Beschreibung der
Krankheit Näheres brieflieh durch
ir J. UI. Fickert, Berlin

RIISErASs Vr. 23.

*4
3

Fruchtpreise der Stadt
Kaiserslautern vom 8. Och.
Weizen 7. fl. 39 kr. Korn 4 fl. 366
Spelzern — fi. — ir. Spelz 5 l. 6b
Gerftes fl. 17 kr. Hafer 3 fl. 48 6
Erbsen⸗4 fl. 52 kr. Linsen 4. 53 6
ver Zenter.
Brodpreise: 6 Pfd. Kornbrod 26
3 Pfdo. Gemischibrod 160 kr. und 2 Vid
Meiehrod 15 fr.

D. Den hiesigen Bewohnern dien
zus Nachricht, daß Anna Maria Müuüller,
jeden Mittwoch und Sanstag als Böttin
bon hier nach Landstuhl geht, und Com—⸗
missionen und Aufträge rünktlich besorgt,
dieselbe logirt bei Franz Busser, Bader
in der Pfarroame dabier.

n
ohno Nedicin.

Der Brodpreis für die Siadt St.
Ingbert ist von heute an bis zum nächsten
Donnerstag (Fruchtmarktstag) festgestellt:

Korabrod 3 Klar. 25 Krzr. Weiß⸗
brod 19 Krer —
Zrucht⸗ Brod⸗, Fleisch ꝛe. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 10. Oct.

Weizen 7 fl. 57 kr. Korn 4 fl. 30 kr.

15—20 Ztr. Haferstroh
sind zu verkaufen.
Die Expedition d. Bl. sagt bei wem.
— —— —— —— — — ö—— — — —
TAn beerla bon x. Demes in St AInabert

—— —

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Anzoiger fur das greiob
öRnveru Nr. 17.
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        * J *
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2238385 353 —35 3383335 3
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— — 38* ——A ——— —* 5 3 535 *
53z235533 32333386532** 57 ES8377
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2 8 228 553 728 —253 5528 352 —Se —— —
— 2535325 I8—36 — 38 3332377 22
——— 2— 52 2— —— * òI? *55 .2 — *5 ———
388 3535 53 233 2 283837
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2 — —2E 2 52282 2 8 552 222 *77 7* ——
5227 — —V 233*55 22 — 2322 — E— — —5 53

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25 25 2535355—2235 S—5E26GM33 2285 — 2* — 2 —
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2823332333
21 32253 60
34 —2 27 — ꝛx
227 ·222 8— —
*8 —A ———
— 52S. * 8—
——— 22645 2
—22 ——2 3.2
2 * 23 —
753 5 5 352303 2 * 22
cè. —A— —8.4 3
5535858 22
*53 —23232—* 7
253 51252 35
82 —A 23
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2223 * 7 —9344
z253532 3232388
*22*22333 832
— 25583 22. 8
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328343—888 2
22853*5 525 S·
2. 535 S 2 2. S
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—2. S 2.2 5 2* —5
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533363683 5 —
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227 3.0* —3—
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5 —235353 5832838
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* *25 2. 55. 255 *
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2 328 —25 —33535335 —3835
3380 7523833225* 22*8
*5855 322222 728
J 2 2*8* 520 ·28
»2053 355. 353985
588 333 78288
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233 25333* 4238 5—23 238 2337 228 7
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8* ——A * *835 2 35 32.338 2 22322
*S253 * *3333538 3338 22055 358 e
323 3338 133 333. 32 —— 22323 —
823381 253878 253335553 23538 — *
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2 513 552 853 2 2583* * 25*52. 3 52332
—225338223 523 — —— 2 53333* —I — 52 2
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25.55 33327 *8 5232 534332 — D
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2 *32 — 5.7 253. — 22. 5268 53 532
5.. 337 5 — —A 55383333. 25 60
253 885232* *28S. — 2 * — . * 3 8 — S *82368
—5 ⸗ — * 2 7
32373 223 7888 38563353 2855
— * — 2. — 2 * — 822558* 5 0635
* 3.32 5223 2 2 5 5 53 323385*
33383 258 203 23 * 532 *593 *2233 25385
52123. * — 2329 :2 —5 2 —— 3
—— 538335 35353 3583 553325.22 535355
s3.2235 383.3 3555233 2353—5 35283
2 3*
588 338388
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        igberler Znzeiger.
— —

—8 u

M Ste Jugberker Anzeger (und vas mit dem Hauptblatte verbunbene Unterhaltungsblatt, mit der Dienslagt-, Donnerstags- und Sonntag
mer) ericheint wöchentlich vie r m al: Dienstag, v onnerstag, Sams tag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr, die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.
2 134 * J 2 ——— 8* — [
18 161. Samstan, den 12. Oetober r — — 1872
— — — — —— — —— — —
Deuitsches Reich. 183 Uhr Nachts die: Stadt nicht verlassen hätten, wlirden aufge⸗
Sppe ye r, 8.0 Oei. Die „Rheinpfalz“. kbündigt anz daß zgriffen und durch die Gensd'armerie wieder in ihre respektiven
je Denkscherifst der 25in Fulda versammelt gewesenen Bi⸗ deimathsorte zurückgeführt.“ Ob wahr oder erdichtet — es fuhr
höfe heute erschienen und um '9 kre zu haben ist. Es wird darin, ine derartige Panik unter alle daselbst befindlichen jungen Lente,
ie sie sagt, caIdie Einmischuug des Staates in Alles, was den daß die Zugängender Eifenbahn überumpelt wurden, um so' ge—
ginuhen und die Diseciplin der Kirche betrifft (K. B. Erxcommuni⸗« schwind wie möglich durch⸗ die: Flucht der fatalen Pickelhaube zu
ation der Widerspenstigen und Ungläubigen), zurückgewiesen.“. Was ntrinnen.: Man behauptet; ein,nus Paris: augelangtes Telegramm
en gegenwärtigen Streit zwischen Kirche und Staat betrifft,—,o jabe die dortige Verwaltung der Ostbahn beauftragt,, so viele
sauden die deutschen Bischöfe, sich das Zeugniß geben zu können, Frtragüge herzustellen, ülsrmöthig seien, um-alle! dieser Flüchtlinge
u sie medex einzeln. noch gemeinsam. hierzu Anlaß gegeben haben;“ in: Sicherheit zuebingen.“ Wie Dem auch fei, so nahm der fünfte
e beklagen es, „daß ein Streit heraufbeschwören wurde, der so und letzte Extrazugt um 114 Uhr Abends, den noch wartenden
aicht hätte vermieden werden⸗ könhen,ez nund sie wollen durch die Ueberrest meiner Landsleute mit, und ein Augenzeuge versichert
rückhaltlose Darlegung · der Verhältnisse“An · der. Denkschrift dazu mir, sogur alsder Zug schon in Bewegung'war, Habe er gefechen,
reitragen; „daß die tief erschütterte Rechtssicherheit wieder herges wie noch mehrere junge Leute durch die offenen⸗Fenster in die
zellt und der Friede wieder gewonnen werde.“ Mit aller Entschies Waggons geschoben wurden. Den neuesten Berichten zufolge soll
enheit“ wird die Annahme zurückgewiesen, es seien die Katholilen⸗ das Nämliche in allen von den deutschen Truppen besetzten Depar⸗
xm Reich feindlich, weil die Katserkrone an ein evangelisches Her⸗- tementen vorgekommen sein.
herhaus übergegangen sei, oder es könne darum der deuische Darmstadt, 93. Oct. Der heute hier eröffnete deutsche
daiser, der katholifchen Kirche nicht mehr dieselbe Freiheit gestatten, Fred uentang ist zahlreich besucht. In der im Palais der
vie vordem der König von Preußen. Prinzessin Ludwig (die sich sehr um die Sache annimmt) stattge⸗
Speiter, 9. Oct.nAne! dem hiesigen humanischen Gym fundenen Delegirten⸗-Versammlug waren 50 Damen als Delegirte
asium ist mit Beginn des neuenen Schuljahres eine lang erwar⸗ anwesend. Darmstädter Damen betheiligen sich zahlreich an der
ete Neuerung ins Leben getreten. Der Geschichtsunterricht wurde Bersammlung. (Der Verband deutscher Frauen⸗Erwerbsbereine,
iher von den beiden: Lehrern der prot. und kath. Religionslehre gegründet zu Berlin i. J. 1849, bezweckt die Bildung der Frauen
n tonfessionell getrenn'en Stunden ertheilt. Durch eine gestern so zu gestalten, daß sie im Stande sind, selbst ihren Unterhalt zu
jierher gelangte Ministerialentschließung ist der Geschichtaunterricht erwerben) Miß Carpenter und einige andere englische Damen
den Religionsprofessoren abgenommen und für jede einzelne Klasse haben sich auch eingefunden.
em betreffenden Klasseulehrer übertragen worden. An den tech⸗ Berbin. Aus der Option in Elsaß⸗Lothringen suchen die
üischen Lehranstalten ist der konfessionslose Geschichtsunterricht schon Franzosen, wie ein Blick in ihre Blätter zeigt, sortwährend Capital
m vorigen Schuljahre zur Einführung gelangt. (Sp. A.) zu schlagen, was ihnen indessen wenig helfen dürfte, da das
Neustadnne Okt. Seit einigen Tagen verweilt hier Reichsland durch diese Maßregel der endlichen Ruhe entgegenge—
im Gasthofe zum Löwen: Graf Tauffkirchen, deutscher Gesandter führt wird. Sind doch frühere Gegner der betreffenden Friedens⸗
im italienischen Hofe, mit: seiner Gemahlin. Dieselben gedenken bestimmung jetzt ebenfalls von deren Zweckmäßigkeit überzeugt; so
vahrend mehrerer Wochen die Traubenkur in der Pfalz zu ge- sagt u. A. ein solcher aus Straßburg, so sehr er Anfangs gegen
brauchen. die Stipulation gewesen sei, welche die Option verfügt, da er sie
Muünchen, 9. Oct. In einer drößeren Abhandlung erörtert für eine bloße unnöthige, Aufregung verursachende Formel hielt,
die ,‚Passauer Ztg.“ das Verhältniß— zwischen Klerus und Voll, so dankbar sei er, und mit ihm Viele, jetzt dafüt, denn fie habe
und fordert entschieden, daß der Staat selbst die Erziehung des Klarheit in die Verhältnisse gebracht, sie seir der loyalste und ge—
dleruß in die Hand nehme und mit den Zesuitenanstalten der! rechteste Weg, auf dem im Reichslande die deuische und französische
dyceen, „diesen Brutstätten des ungeheuerlichsten Ultramontanismus Nationalitat festgestellt, der Deutsche von dem Franzosen geschieden
ind Fanatismus“, vollstän dig aufräume, wenn es anders werden worden. Er kenne die Verhältnisse und spräche deshalb in vollster
oll Ueberzeugung die Hoffnung aus, daß von jetzt an die elsässisch—
deutsche stille Wiedergeburt rasche Fortschritte machen werde, so daß
schon nach einigen. Jahren Viele sich wundern würden, jemals
elwas Anderes als deuisch gewesen zu sein ß-
Die Noth an Elementarlehrern tritt in Preußen
mmer fühlbarer herbor, ja, sie droht dem Bildungsgange mit
ichwerer Einbuße. Es sind mämlich 596 selbstständige, 474 Hilfs-
ehrerstellen unbesetzt, 1792. Stellen mit Personen besetzt, die nicht
einmal anstellungsberechtigt sind. Wenn auf 10 Kinder ein Lehret
kommen sollte, müßten noch 790 Lehrex angestellz werden. Es
fehlt an Präparanden Anstalten, deren Einrichtung allerdings viel
Geld erfordert. Das Haus der Abgeordneten wird sich auch mit
dieser Angelegenheit eingehender zu beschäftigen haben. Nicht nur
das Einkommen, fondern auch die Stellung der Lehrer mun ver⸗
hbessert werden/· .. —
Bezüglich der jüngsten Eisenacher Versammlung (HKatheder⸗
Socialisten) schreibt die , Provinzial-Correspondenz“: Die tiefgehende
Wichtigkeit der verhandelten Fragen und der damit zusammenhän—
genden Staatspflichten wird von der Reichsregierung so entschieden
merkannt, daß dieselbe im Begriffe steht, sich über die allgemeinen
Besichtspunkte und Aufgaben zunächst mit der österreichischen Re—
zierung in's Einverständniß zu setzen.“ Gemeinsame Berathungen
verden in wenigen Wochen stattfinden. 3
Nach einer von den „Ital. Nachr.“ „unter allem Vorbehalte“
zemachten Mittheilung, hätten die Cardinäle vor einigen Tagen
im Vntitan eine Zusammenkunst gebalfen, um sich über die fre

Augsburg; 10. Ock. Eine Münchener Correspondenz,
der „Allgemeinen Zeitung“ erklärt auf das Bestimmteste, daß dem
Jesuitenpater⸗ Löffler zu Regensburg die ministerielle Entscheidung
wuf sein Gesuch um Gestattung seines ferneren Aufenthalies in
dahern noch micht zugegangen sei, ebenso sei die Nachricht von der
xm Jesuitenpater Grafen Fugger ertheilten Aufenthaltserlaubniß
mrichtig. Derfelbe seirrauf; seine Beschwerde über seine Ausweisung
nit Ministerialentscheidung noch nicht versehen ιν ,

Siraß bur ge 9. Oct. Wie dem „R. C.“ berichtet wird
verden seit demnfestlichern Alte der Grundsteinlegung der neuen
beste: Siraßburgedie: Arbeiten an den bereits begonnenen Forts
mit sichtbarem Eifer weiter beförderr Die Abholzung des städt⸗
chen Waldetz auf dem Terrain des Fort I.in der Ruprechtsau
em fogenannten Niederwald, soll gleichfalls Abeschleunigt werden,
v daß in einigem Wochen die ersten sieben Forts der neuen Fe—
lungserweiterungt in⸗ Erbauung begriffen sein werden. Die Erd⸗
wfwürfe und Anfüllnngen find bereits weitgus sichtbar undin
Urzeter Periode, als man aufänglich vermuthete, foll der moderne
einerne Gürtel die?: alte Reichsstadt, umgeben. Die Ringmauern
vürden. dann: fallen? die: langersehnten Ausdehnungen der Stadt
ich vollziehen Uund die Vortheie und Resultate der Kheinschifffahrt
ann dort einen neuen:Stadttheil für Handel und Industrik grün⸗
n helfen. — Der „Karlsn. Ztg.“, wird vonn hier geschrieben
Letten Montag verbreitete sich in Nancy ploötzlich das Gerücht,
Me militärpffichgen und minderiährigen Fmigtanten, welche mäch
        <pb n="636" />
        sige Papslwahl zu besprechen; die Majorität habe sich dabei für
den Cardinal Panebianco erklärt, doch habe er das Versprechen
abgeben müssen in die Fußtapfen seines Vorgängers Piu s IX
treten zu wollen.

Bestätigung wird abzuwarten sein. Inbetreff der Anschau⸗
uingen, welche im Vatican über die Alt⸗Katholikene Bewegung in
Deutschland herrschen, wird den „Daily News“ aus Rom, entgegen
nehren italienischen Blättern, geschrieben, der Papst lache über die
deutsche Posse.“ Zuerst habe sie ihn interessirt; nachdem er aber
nit seinen zwei Privatsecretären alle Phasen ähnlicher Bewegungen
in der katholischen Kirche studirt, sei er zu dem Schlusse gelangt,
daß, wenn die Mitglieder bei ihrer gegenwärtigen Politik beharr⸗
ten, sie kolossales Fiasco machen würder.

Höher scheint die Bewegung in Rußland angeschlagen zu
werden. Die russische Presse spricht sich z. B. mit großer Be—
friedigung über das Resultat des neuerdings in Köln abgehaltenen
Alttatholiten⸗Congtesses und namentlich darüber aus, daß sich dort
ein aufrichtiges Verlangen nach der Vereinigung der latholischen
mit der russischorthodoxen Kirche kund gegeben habe. Es wird
—XO
benfalls auf dem Congreß anwesend war, die Absicht habe, eine
zriechisch⸗ orthodoxe Gemeinde in Paris zu gründen, und daß er
ju diesem Zweck die Mitwirlung des Heiligen Synod in Peters-
hurg in Anspruch genommen habe, die ihm auch zugesichert sei.
Die bezüglichen Unterhandlungen zwischen Hrn. Michaud und dem
Heiligen Synod würden durch Bermittelung des Erzpriesters Wasilew
Jeführt, der sich zu diesem Zwed bereits nach Paris begeben habe.

Frankreich.

Paris, 8. Oct. Der deutsche Botschafter Graf Arnim
st nach Baden-Baden, Andere sagen nach Berlin, abgereist. Der
Hedanke, er könnte am Ende nicht wiederkehren, veranlaßt die
ffiziösen Blätter zu der Bemerkung, daß er doch gewiß in den
untlichen Kreisen sehr gut aufgenommen worden sei, und daß, wenn
hmm in der bohen Pariser Gesellschaft keine herzliche Aufnahme zu
Theil wurde, dies dem französischen Botschafter in Berlin ebenso
zehen werde. Man sieht daraus, wie ängstlich die Regierung des
Herrn Tbiers ist, daß die guten Beziehungen zu Deutschland keine
Störung erleiden möchten. d5

Bis 15. Oltober sollen nun endlich die Baracken für
zie deutschen Truppen, welche aus der Marne und Haute Marne
ꝛbziehen, fertig sen.

Paris, 9. Oct. Bei dem gestrigen Empfange des Seine⸗
Präfelten üußerte Thiers in der Unterhaltung, es möge für den
zaldigen Wiederaufbau des Stadthauses gesorgt werden, und setzte
hinzu: „Behalten Sie die Empfangssäle und Festräume bei; denn
Republik oder Monarchie, Paris wird stets die große Stadi bleiben
und stets nicht nur die Berühmtheiten der ganzen Welt, sondern
nuch die Souveräne Europas zu empfangen und würdig zu em⸗
fangen haben. Wenn diese Ehre der Republik zufällt, warum
ob sie sich nicht bestreben, die Gäste nach Gebühr aufzunehmen?“

Aus Paris, 9. Oct., meldet man der „Fr. Ztg.“: Bi⸗
ichef Dupanloup hat in einem Circular an die Vorsteher der Se⸗
ninare seiner Discese angeordnet, sie sollten von der vom Minister
Simon juüngst veröffentlichten Unterrichts⸗Instruction keinerlei Notiz
nehmen, da dessen sogenannte radicale Modificationen, wenn die-
elben eingeführt würden, ein definitiver Umsturz der hochintellec⸗
uellen bisherigen Erziehung und Bildung Frankreichs wären.)
Wer ist nun Herr im Land, die Regierung oder der Bischof?)

Bekannilich führt ein Beschluß der Nationalversammlung das
Zündholzmonopol in Frankreich ein. Am 7. ds. wurden auf dem
Finanzministerium die Angebote von fünf verschiedenen Bankgesell⸗
chaften, welche dessen Ausbeutung übernehmen wollen, eingereicht.
Die Angebote gehen bis zu 20 Mill. Fres. jährlich hinauf. Am
aächsten Samstag erfolgt der Zuschlagg.

An der Statue auf dem Place de la Concorde, welche die
Stadt Straßburg repräsentirt, werden jetzt täglich Blumenkränze,
welche die Worte tragen: „Auf Wiedersehen!“ niedergelegt.

(Ein „Deutscher,“ der in Paris fetirt wird.)
Der Nat.“Ztg. schreibt man aus Paris: „Herr Sonnemann,
Reichsstags⸗Abgeordneter und Director der „Frankfurter Zeitung.“
st seit einigen Tagen hier anwesend. Vorgestern hat im Cerele
Republicain ein Vankett zu Ehren des deutschen „Gastes? stattge⸗
jund en. (Wie Sie sehen, läßt der Deutschenhaß hier doch Aus—
nahmen zu.)

Schweiz.

In Sachen des Gensser Kirchenstreites haben sich nun auch
die Genfer katholischen Pfarrer vernehmen lassen und zwar in
einem Protest an den Staatsrath. Dieser, meint das „Genfer
Joaurnai,“ legt von neuem Zeugniß ab von der fast uubeschränkten
Freiheit, deren der Klerus sich in Genf erfreut, und die in andern
rändern, wo die Kirche deßhalb noch nicht als verfolgt gilt, uner«
joͤrt sei. Es heißt darin u. A.: „Wir erlkennen als unseren Bi⸗
schof nur Den an, welchen der Papst uns gegeben hat und keinen

anderen, und wir können unserer Verbindung mit unserem kirchliche—
Vorgesetzten keinerlei Hindernisse in den Weg legen lassen.“ (Cop—
equeut dürfte also z. B. der König von Vayern auch kein⸗
Bischof ernennen.)
Schweden.
Stodholhm, 9. Oct. Das feierliche Leichenbegängniß di

Zönigs hat heute hier unter allgemeiner Theilnahme der Beydpl.
erung stattgefunden. Der Leiche folgten die Mieglieder des könig.
ichen Hauses und die Fürsten von Walded und von Wied. Di
Beisetzung in der Ritterholmskirche wohnten die Specialgefandie
der auslaͤndischen Höfe und das diplomatische Corps bei. De
deichenwagen wurde unterwegs mit Blumen und Kränzchen über
schüttet.

I Asien.

Nach neueren Berichten aus Mittel Asien wird der
drieg zwischen Rußland und Chiwa voraussichtlich einen
ernsten Charalter tragen. Der neue Khan von Chiwa foll siß
nit der Rolle eines Befreiers der Rußland unterworfenen Muhn
medanischen Kirgisenstämme schmeicheln und unter diesen, wie an
dem halbfsouveränen Hofe von Bokhara eine eifrige religiöspoln
sische Agitation unterhallen, so daß der Kampf leicht den Charalie
eines allgemeinen Freiheitskampfes annehmen koöͤnnte. Ueber den
Ausgang dieses Krieges kann freilich laum ein Zweifel obwallen
die Stunde der Muhamedanischen Fürstenthümer in diesen Tetti
sorien scheint jetzt geschlagen zu haben.

ßermischtes. 2

FSit. Inabert. den 11. October. Wie wir erfahren

beabsichtigen auch die hiesigen Volksschullehrer das Honorar sin
ꝛine Privatstunde, gleich ihren Collegen in Kaiserslautern, Eden
oben und andern pfälzischen Städten, zu erhöhen; Wundern wird
uns dieser Schritt um so weniger, weil wir wissen, daß gerede
die Lehrer St. Ingberts unter allen pfälzischen Stadtlehrern der
haltnißmäßig am geringsten bezahlt sind.
. — In naͤhster Zeit wird seine Hochwürden der jetzige Bischo
der Speyerer Diocese, Herr von Haneberg, auf seiner Fir—
nungsreise durch die Pfalz hierherkommen, um den Akt der Fir⸗
nung auch hier vorzunehmen. —

— Nach einer Mitthelung der „Pfälz. Post“ ist durh
Ministerialverfügung vom 3. d. Mis. der Geschichtsunterricht am
Hymnasium und an der Lateinschule in Zweibräücken den
zeireffenden ordentlichen Klaßlehrer übertragen und sind daher di
Schüler sämmtlicher Klassen ohne allen Unterschied des Glaubens⸗
hekenntnisses ihrem betreff. Klaßlehrer als ihrem Geschichtslehrtt
sem einschaftlich zum Unierricht zuzuweisen. Eine ähnliche Ver⸗
ügung ist ohne Zweifel an alle Anstalten ergangen, an denen
bisher der Geschichtsunterricht noch confessionell getrennt war. Ob
zadurch der „ccnfessionelle Friede“ wirklich erzielt wird und die
joldene Aera der Toleranz damit schon beginnt, wird abzuwarten
ein. Jedenfälls ist die Verfügung als ein Schritt dazu zu be⸗—
gzrüßen.
7Kusel, 7. Oct. Der k. Oberforster Jacoby von hier
jaite heute seltenes Waidmanns⸗Glück. Er war hinausgegangen,
im etwa ein Häslein zu erjagen. Wie spitzte er die Ohren, alb
er plößlich ein lautes Rascheln im Walde dernahm, und er traule
einen Augen kaum, als, gefolgt von seinem braven Hunde, äine
tattliche Hirschkuh in seiner Nähe erschien. Wiewohl Herr Jacobi
nur Hühnerschrote im Gewehrlauf hatie, gelang es ihm doch, mit
vohlgezieltem Meisterschuß das edle Wild zu erlegen, das ein Ge⸗
ammtgewicht von circa 250 Pfd. hat. (Pf. P.)

F Kaiserslautern, 8. Oct. Gandelskammer.) Geftein
varen die Vorstände und Delegirte der Handelsgremien von Lam
dau, Ludwigshafen, Neustadt, Zweibrücken und Kaiferslautern bet⸗
ammelt, um die von dem Handelsrath in Kaiserslautern ausge
irbeitete Denkschrift zum Entwurs einer Verordnung über Reor
anisalion der Handels- und Gewerbekammern zu berathen. Di
Denkschrift, welche das Nebeneinanderbestehen von Kreishandelb
ammern und Siädtekammern, ebenso die Trennung von Handels⸗
ammern und Gewerbekammern verwirft, wurde von den Anwesen⸗
en mit einigen unbedeutenden Modifikationen angegommen. Von
dem Gremium Zweibrücken war in der Versammiung Niemand
unwesend, der Vorstand desselben hatte sich aber vor der Sitzung
mit dem Inhalte der Dentschrift, die ihm bekannt war, einber⸗
tanden ertlärt. Ludwigshafen, das durch seinen Vorstand und
nehrere Delegirten verten war, schloß sich den übrigen Gremier
nicht an, sondern erklärte, daß es auf eine direkte Vorlage de⸗
Ministeriums ein Gutachten über den Entwurf abgegeben, worin
es seine Zustimmung zu demselben, namentlich aber zu den Be⸗
timmungen gegeben habe, wonach sich Städtehandelskammern
ilden konnen uberall va, wo sich ein Juteresse und das Bedürs—
aiß dafür zeigt. (Kaisersl. Z3.)

fKaiserslautern, 9. Oct. Die Ausstellungsgegen
stände sind jezt, mit Ausnahme der Maschinen, fast sammllid
        <pb n="637" />
        veggeraumt. Gestern ereigneie sich beim Aufladen der Herrn
m aus Frankenthal gehörigen Glodcen der Unfall, daß eine
—* herunterfiel und in viele Stücke zersprang. (K. 3..

Giebstahl) Heidelberg, 7. Oct. Zwischen Wert⸗
zaim und Würzburg wurden gestern Nacht einem israelitischen Han⸗
Asmanne im Eisenbahncoupe Werthpapiere im Betrage von
300 fl. von einem Mitreisenden entwendet, welcher sich für einen
rurtlembergischen Oberaltuar ausgab.

FIn Ludwigaburg (Württemberg) starb der Orgel-
uer Friedr. Walcker; die Orgel im Münster zu Ulm (ie
grͤßte bis jetzt bekaunte), sowie ähnliche Orgeln in Frankfurt a. M.
ene Moskau, Agram und mehreren Städien Amerilkas find
nin Wer F

—Mülhausen, 5. Oct. Die HH. Dollfuß, Mieg und
Gie. haben sich veranlaßt gefunden, durch öffentliche Blätter der
heinung entgegenzutreten, als wären sie von hier weggezogen und
stten sich in Basel etablirt. Sie ersuchen ihre Geschäftsfreunde,
halche die Briefe für dieses Haus irrthümlich nach Basel adressir⸗
en, ihre Correspondenzen auch ferner nach Mülhausen zu senden.

¶N. M. Z3.)

pMäünchen, 8. Oct. Gestern ist die von Friln. Adele
Spitzeder angekaufte Westendhalle von dem von ihr aufgestellten
haͤchter übernommen worden. Abends war Concert und Ball;
ʒᷣoldaten, welche den letzten Feldzug mitgemacht haben, erhalten
as Glas Bier um 3 kr. Gegen 9 Uhr erschien Frln. Spitzeder
ind wurde von dem zahlreichen Publikum mit Hochrufen empfan⸗
jen. Sie prüfte Speisen und Geträulke und zog sich nach kurzer
imschau wieder zurüch. (Fr. K.)

'Die Weinlefe hat im füdlichen Frankreich ganz ausge⸗
eichnete Ergebnisse gebracht: viel Wein und guten Wein. Allein
in Herault wird nach der „France“ der diesjährige Ertrag auf
2 Millionrn Heitoliter geschätzt.
(Der Lehrcurs an der Hufbeschlagschule zu Wurzburg betr.)
An sämmtliche t. Bezirksümter J
zm Namen Seiner Maiestät des Königs.
Nachstehende Bekanntmachung der k. Regierung von Unter⸗
anken, Kammer des Innern, wird hiermit zur öffentlichen Kenni—
ziß gebracht und haben die k. Bezirksämter für möglichste Ver—
reitüng derselben in den Gemeinden Sorge zu tragen. Die Namen
der etwa an dem Lehrcurse Theil nehmenden Schüler sind bis
uͤngstens 16. October lJ. J. der unterfertigten Stelle anzugeben.
Speier, den 24. September 1872. I
Koͤniglich Bayerische Regierung der Pfalz, —
—Kammerdes Jnnern. 1—
In Abwesenheü des k. Regierungs⸗Präsidenten:
v. Lamotte.

An sämmtliche Distrikts · Verwaliungebehorden des Regierungsbezirkes.

Im Namen Seiner Majestät des Königs.
Die unterfertigte k. Regierung gibt hiemit bekannt, daß am
Montag, den 4. Novemberd. J35
Vormittags 10 Uhr,

in der Hufbeschlagschule zu Würzburg ein Lehrcurs für Hufbeschlag⸗

schmiede eröffnet wird, welcher bis zum 1. Februar 1873 dauert.

Sollten die Anmeldungen hiefür die Zahl 12 bedentend üder⸗
chreiten, so besteht die Absicht, einen weiteren 3.monatlichen Lehr⸗
zurs vom 4. Februar 1873 an abhalten zu lassen.

Zu welchem dieser Curse sodann die Zulassung erfolgl, wird
zen einzelnen Bewerbern speciell bekannt gegeben werden.

Aus Vorbedingung der Zulassung wird festgesetzt, daß der sich
anmeldende Schmied wenigstens schon ein Jahr bei einem Huf⸗
chmiede gearbeitet haben muß, und sich hierüber bei der Anmeld⸗
ang durch ein von der Ortspolizeibehörde derjenigen Gemeinde,
wo die Arbeitsnahme geschah, zu legalisirendes Zeugniß des Huf⸗
chmiedmeisters ausweist.
Der Unterricht selbst wird unentgeltlich ertheilt und umfaßt
zie Anatomie und Physiologie des Hufes, das Wichligste aus der
dehre über die Behanblung der Hufkrankheiten und die Grundjsätze
zezüglich der Verfertigung der Hufeisen und bezüglich der Anwend⸗
ing des Hufbeschlages auf regelmäßige, nue auf unregelmäßige
dufe. Auch wird Unterricht im Rechnen und Schreiben, sowie in
der landwirthschaftlichen Geräthekunde gegeben.

Ferner erhalten die Schüler praktische Anleitung in der Ver⸗
fertigung pon Hufeisen, sowie im Huf- und Klauenbeschlage.

Unbemitteiten Schülern des Regierungsbezirkes von Unter⸗
ranken und Aschaffenburg werden aus verfügbaren öffentlichen Fonds
36 kr., minderbemittelten 18 kr. Taggeld als Stipendium in
Aussicht gestellt.

Die Gesuche um Zulassung zum Lehrcurse und um Verleih⸗
ung ganzer oder halber Stipendien sind mit einem Schul und
Ardeits· Jeugnisse, eventuell mit einem Armuthszeugnisse belegt bis

längstens den 16. October l. I.
an die unterfertigte Stelle einzusendeen.

Die Districisverwaltungsbehörden des Regierungsbezirkes wer⸗
»en beauftragt, vorstehende Bekanntmachung in den Localamts-
zlättern zu veröffentlichen, beziehungsweise die untergebenen Bürger⸗
neister zuͤr soforiigen Publikation derselben in ihren Gemeinden
gjegen Vollzugsnachweis zu beauftragenn.

Würzburg, den 17. September 18s73.. —

Ktonigl. Regierung von Unterfrauken und Aschaffenburg,

Kammerdes Innern.
Graf von Luxburg.
ohlmüller.

F. X. Demeß, verantwortlicher Redacteur.
Bekanntmachung. Mein vollständig assortirtes Lager in Wänter-
b 13. Oktob b 3 3
* ee ——— RuxLins, Ratiné, EIOoconné, Velours,
hr ee eczerchhwarze u. naturelle Piücner bestehend in 60 Stüc
—— von fl. 136 bis fl. 5 24, die 60 Centimeter, bringe
Vei pernauen em Hu⸗dem hiesigen wie cagwitigen Publikum mit dem Be⸗
—E Anren den. Jo. merken in Erinnerung, daß ich durch die Uebernahme
in verin. i b Bruder in de
hann Hoff in Berlin des Lagers von meinem verstor enen ruder in en
idee hhe vi ngnt Stand, gesetzt bin, unter dem heutigen Fabrilpreise
»Sie sich noch, daß meinem älteren, zu verkaufen.
) seit 2 Jahren in England als Kauf⸗
mann weilenden Sohn Ihr köstli⸗
ches Malzextrakt⸗Gesundheitsbier
die ausgezeichnetsten Dienste ge⸗
gen sein Hüsteln geleistet hat. Da
1 bei meinem jüngeren Sohn jetzt
ein ähnliches Leiden eingestellt hat,
Rbitte ich um (folgt Bestellung auf
Malzextract.) J. A. E. Schultze,
Prediger.
Verkaufsstelle bei Fritz Panzer
»ieter in St. Ingbert.
Line große Auswahl in
Winter⸗ &amp; Leder⸗Schuhen
ir Damen, Mädchen und Kinder, mit und
hne Futter, Holzschuhen und Gia⸗
loehon zuden bilngsien Preisen empfiehli
J. J. Fiack ir.

V. J. WVoll.
Die ——
Mechanische Slachs - Hanf⸗ Werg ⸗Spinnerei
von
F. Kerler xCompagnie
in Memmingen
empfiehlt sich zum Spinnen von Flachs, Hanf und Abwerg im Lohn. Für den Schneller
mit tausend Fadenumgängen auf dem allgemein eingeführten Haspel aufgewunden, werden
vier Kreuzer Spinnlohn berechnet, gleichviel ob es Flachs⸗, Hanf⸗ oder Werggarn, ob
es feine oder grobe Garnnummer ist, und sichert reelle Bedienung zu.
Nähere Auskunft ertheilt der unterzeichnete Agent.
Auch ist bei dem Unterzeichnelen zu jeder Zeit gut ausgehechelter Spinnhanf von
illen Qualitaͤten zu haben, und übernimmt derselbe auch Hanf zum Hecheln an.
Wilhelm Hesse. Seiler in Zweibrücken.
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        Sa insi igeden 13. Ouebet 1822
— — Großze brislankte
Vorstellung.
Ausaug s Uhr Abends.
Somm kbchg, den 1810 ds8.:
83ι—
Vorstellungen
mit neuem Programme
Naͤchmitliags um 4 Uhr und Abends 8 Uhr.
Kassendff iungen jedesmal. eine Stunde
rüher .·.
Zu recht zahreichem. Vesuch ladet er—⸗
gebenst iiin 34
A. Blumenfeld, Direltor.
—⏑—
Copst. Storch's
ιν—ιαιιο ι⏑
Annonmcen-Expeditiom,

J Verlin — —
erstrasgso .. —

—WM empfiehlt sich *e D

zut Besorgung von Inseraten für alle
Zeitungen unde Fachzeitschriflen des In⸗
umde: Auslandess zu Original-⸗Preisen.
Tatalog gratis uaf franco. —
——
* —
9 ohno Medici.

zrust· U. Mngoen⸗
skranhe frudeu auf naturgemãssent
Wege:solhat in vereweiselten: · auud
von don Aeraton füur unheilbar er-
—————
ung ihres Leidens J
ne Medièn
Nach snecieller Beschresbung dei
Rrumchet Nähores brieftien dureh
dir. J. rer, Berb
WMII B, 24.

—27

—

412252

Herren⸗ Kleider, Tuch und Manufacturwaaren.
Auf meine angekommenen Waaren für F —J J 2. * —
BGerbsl⸗ und Winter⸗Saison
zeehre ich mich · ammerksam zir machen. Diefelben bilden eine große Zusammenstellung der bester
e deutschen, euglischen und französischen Fabrikate
deren Dessins, Qualitäten und Preiswürdigkeit interessiren duͤrfte, daher ithh mir erlaude
zur gefälligen Ansicht derselben einzuldden. 34
3* BSeiurich Isaac,
dem Casé Oherhauser gegenüber.
77lesg *
Walisucht, Kopf Brust- und agen NArü mpfæe.
6s ist eine traurige Tyhatsache, daß die Heilkunde mit all' ihrett Arzurien und
Mirturen bisher nicht im Stande war, diese fürchterliche Krantheit mit Sicherheit zu
heilen und' daß selbst die bedeutendsten Mänhmer der Wissenschaft nur mangekhafte Er
folge etzielen lonnten, ganz abgesehen von den gewissenlosen Quackhsalbern, welche di
Leichtgläubigkeit und das unglück von Schicksal hartgetroffeuer Mitmenschen aus ·
beuten, um ihre Taschen zu füllen, —. Die einzige Hdethode, mit welcher eigentliche
Erfolge zu constatiren sind, besaß Professer Oppoltzer An der K.K. Unwersität zi
Wien dessen segensreiches Wirken — speciell in Bezug auf EpilepfieKuren
— über Europahinaus. bekannt ist und hat die unferzeichneter Poliktinik nuch denn
Tode dieses großen Mgnnes dessen System an fich gebracht, welches sich anch bereits
glängend bewährt har. Vie Kuͤr ist äußerst einfach und kann auf brieflichem' Wege
erfolgen, wobel die nöthigen Medicamente von hier per Post versaudt werden,“ Arm⸗
·rhallen bei Einreichung eines amtlich beglaubigten Durfligkeits: Attestes Ordination und
Miedicamente utenigeldich — —3*
Brieße And gu richtegzä Asn e
die Poliklinik für Epilopsi—s
iιιιιν BRerlim, Annen-Strasse b.
P. Su Kranke, welche n Aerzten. auͤfdegeben und bereils alle erdenllichen Mit—
tel erfolgloss! versucht haͤbdt wögen siche vertthgensbosl.an Überstebende Adresse: wenden

Schdner uberrheinischer Kappes
erkaufen
Wittib Becker, Hafner.
In wiesen Tagen · kreffen die
iten frischen ⸗ 3.
Schellfische
ein bei Fritz Panzerbieter

Frankfurter Börse

vom 10. Oct. 1872.
Preußische Friedrichsddr . g9 683
pistolen· . 2 3ÿ4ö
hollandische 10 fli⸗Stücke. 9. 33 -55
Ducaten 8634-386
2oFrancss⸗Stuck922228
Englische Souvereigtis.11 48-650
Dollars in Golp52 25/3- 2r

⸗
77

— 56
Rd—49
r.
— 5.
zuf i xeipzie u0 ducch meine dirt ur 4*3 — ve Aaĩm. 3
l: ——— —* 28 ur ngen nt erssenFabri 34 wi*ᷣ
— E — — —BB— — et —
Doe Preise suund nicht Gach hatben seter, sonder i lag en Preisen zu- ewpfehler;
Manufaktucwane qf gach hatben Mezer, sondern, uach Elen berechnet: .* *
¶ Manmfalturwaaren Lager· 3 Grebßes Anostattrnnah-Geschäf D
eti n ä”αJ ven Galtune / J —
Ii pur eleider untz Ueberyredi in e i denien id ven
—— ce n
00 Sisict feinen wei ktim Mie ar, 7 / Eheen breite⸗ Lei ir einschläfri quß
Iz wiee ———— utzn vans de ipterryge Ind Uebez⸗ Ain — A Betttucher, das Betttus
gd tie breles äcttfatbigeg 8 Ellen bre einen,
— weren schwarzen Mooreens fü i 2b0 Stiut brenes feinck schle ———
* — — —— zepe eae d 6 de Jich lesisches, und böhmisches Leinen, die Ell
Fanaen decEtle 4543 Stuld schwere roth wollene cken, fuͤr zweischläfrige Bettet
io/ ————— guten —* für? Hosen und Anzüge, die Elle 200 Stück * s.. an Vertdecen sur zweischlafrige BVetien. de
— VVVV were weiß wollene: Bettdecken, deischläfrige
gegte Aspab Fußteppichsto fe, . neitdie Ele 15 kr. ae/. breit 800. Stua s e goferde — —
RoDae —B 2 77 * * wot 217 fer edecken, d. Stuck 280. *
Zlattem rothen wollenen Untrvro oft s Siun 15 kun) Ho0 Paar schwere weiße Piquedecken, wzd Wi J
nn nere te eesde 15 u o — 3—883 Fun V Veetarzadreen mit Franze
looo Sug Vceed Erdisige, Popelines. ee chcdchece Mie Duin vind. &amp; sier woe
ne
Lamas, Unterrockstoffe, Thibbest Fachule eoti Flanell Broße rothe Cachemire urrene sentacher dat Otos. 3
8 Espaguolettes An auen garhen und ute dee ——— d Inar p —
813.. 7 α rr 4, breiten reich r irtet —— ———
idog Einck * vurwollene Chales fruüͤheret Prasisu. Anà — — eich arae eee ee die Elte 121
— — ⏑ —A
— enid sr Veiten, dee wur an dn 7 ben Zwillisch Feoder leinen, Strobsa in, un
75 35 er d— „Strohsfackleinen, un
— 485 graue, gelbe, weißs Sexdte eee
2uslerabschnitte saͤmmtlichet Hrtisllet sende in rei erreeee
Wa nit istel —
Auch die kleinsten Aufträge werden. wie ichet gin I e E sler —R——— er Rost. 7*
22 e mir as bisher bewiesene Vertrauen anch weile
—
2—
dadah Mla

2 — MIAIAIZòZZZZ — — — — —
— —6bon 3. x. De mes in St. Ingher
        <pb n="639" />
        St. Ingberter Anzeiger.

der St. AIngberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Diendtags“, Donnerstags- und Sonntag

aAmmer) erscheint wöchentlich vi er m al: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

M 162. Sounntang, den 13. Oetober 1872

Deutsches Reich.

München. Die „Donau⸗Zeitung“ enthält einen trefflich
geschtiebenen Artiklel über den neuen baher. Minister⸗Präsidenten,
hrn.iv. Pfretzschner. Der Schluß dieses Artikels ist nicht unin⸗
eressant; er lantet: „Es wäre ein Irrthum anzunehmen, seine
— —
religidsen Fragen des Tages sei etwa eine Folge seiner geistigen
Mittelmäßigkeit. Nein, Hr. v. Pfretzschner, ist ein sehr fähiger
Kopf, ein lebhafter Geist, ein sanguinisches Gemüth; kein Finanz⸗
minister hatte vielleicht sein Budget so bis auf den letzten Kreuszer
im Kopf, wie er. Hr. v. Pfretzschner verdankt im Gegentheil!
eeine Int egrität der Milde und dem Wohlwollen seines Charatters.
hr. v. Pfretzschner beleidigt Niemanden, das kann er gar nicht;
rx ist immer, was man sagt, schmalzgut, honigsüß. Man ist gern
bei ihm; seine Formen sind die elegantesten und scheinbar ganz
rinfach; die Eleganz ist ihm eben Natur. Im amilichen Verkehr
st er freundlich und offen, eine gewisse chevaleresle Oberflächlich-
reit laͤßt ihn über die Kanten hinweggleiten; im Privatvertehr iff
⸗x zuvorkommend und äußerst liebenswürdig. Er ärgert sich, daß
ir das, um was er gebeten wird, nicht längst schon selber gethan
habe. „Die feinen Franken: sie grüßen und danken.“ — Hr. v.
Pfretzschner ist Gargon; sein graues Haar versichert seinen Cölibat
wohl auch für die Zukunft. Der neue Ministerpräsident ist Ka—
tholik, er treibt es aber nicht. Er ist nicht von unserer Seite,
er ist ein ächter Liberaler. Hr. v. Pfretzschner wird das Vorgehen
jegen die katholische Kirche in Bayern nicht aufhalten, aber er
wird es auch nicht forciren. Er wird sich mitziehen iafsen aber
er wicd nicht selber ziehen. Das ist, man wird es sehen, die
Quintessenz der Pfretzschner'schen Politik; und darum mache ich
kein Hehl aus meiner Ansicht, daß der neue WMinisterpräsident
gerade kein Freudenfeuer, aber auch leine Feindseligkeiten von
unserer Seite verdient.

Kaiserslautern, 11. Oct. In einer gestern Abend
daitgefundenen und zahlreich besuchten Versammlung des hiesigen
Altkatholikenvereins hielt Prof. Michaelis einen Vortrag über die
dauptbeschlüsse des Koölner Congresses und kritisirte dabei den
dirtenbrief des neuernannten Bischofs von Speyer, der früher ein
Hegner der Unfehlbarkeit gewesen sei. Ein Vorschlag auf Erlaß
iner gemeinsamen offenen Antwort der pfälzischen Aukatholiken
nuf den Hirtenbrief wurde beifällig acceptirt und Michaelis mit
der Redaction derselben beauftragt. — Am Sonntag über acht
Tage findet eine Delegirtenversammmlung der pfälzischen Altkatho⸗
lilen wegen Anstellung eines zweiten alltkatholischen Geistlichen in
ẽdesheim statt.

Wiesbaden, 10. Oct. Die königl. Regierung hat auf
Brund des sogenannten Jesuitengesetzes die Abhaltung von Mis
ionen durch Angehörige des Ordens der Redemptoristen verboten

Schweiz.

In Basel soll ein elsässisch⸗lothring isches Lyceum errichtet
verden, um einem „Bedürfniß“ zu entsprechen, das noch etwas
räthelhaft ist. Eine anonyme Gesellschasft soll mit einem Kapital
wn 100.000 Fer. zu senem Zwecke erst noch gebildet werden.

Vermischtes.

Gerbrechen.) Gebweiler (Eisaß), 7. Okt. Ein
rtsetzliches Verbrechen, welches letzten Sonntag Abend in hiesiger
Stadt verübt wurde und ungestöͤrt verübt werden konnte, haͤlt
jeute die Bürgerschaft noch in schreckhafter Aufregung. Ein ba⸗
vischer Maurermeister, der schon seit vielen Jahren in einer hie⸗
igen Fabrit beschäftigt war, wurde Sonntag Abend halb 12 Uhr
uf offener Gasse ganz in der Nähe der Hauptstraße hiesiger Stadt
mit verschiedenen Stichen in den Unterleib und fast ganz abge—
frenntem Kopfe in einer entsetzlichen Blutlahbe ermordet gefunden.
berschiedene höchst verdächtige Individuen nd eingezogen und
wird die gerichtliche Untersuchung höffentlich die Thäter feststellen.

fRegensburg, 8. Oct. Kein Fürst, kein König, kein
Mächtiger der Erde war es, dessen Leiche gestern durch die ernsten

Menschenmassen in einem unabsehbaren Zuge zur ewigen Ruhe
zgeleitet wurde — nein! nur ein schlichter, katholischer Priester,
der aber durch die Herrlichkeit seines Charakters sich alle Herzen
zrobert hatte und arm starb durch seine Liebe zu den Armen
nichts hinterlassend als den Segen seines edlen Beispiels. Di—
Stadt Regensburg hat noch kein Leichenbegängniß gesehen, das sich
an Großartigkeit und Würde dem Begräbnisse, des Kanonikus
demauer zur Seite stellen kann. Durch die dichtgedrängten Stra—
ßen wurde der theure Todte unter Vorantritt einer Trauermusik
des Feuerwehrkorps und der hiesigen Vereine, umgeben von Fa⸗
kelträgern aller Stände und Glaubensbekenntnisse, gefolgt von
einen Amtsbrüdern katholischer und protestantischer Konfession,
zem ifraelitischen Religionslehrer, begleilet von einer nicht enden
wollenden Anzahl von Männern und Frauen aus allen Berufs⸗
kreisen zum Kirchhofe an das Grab gebracht, das auch die Ruhe—
tätte seiner Eltern bildet. Hier segnete Herr Dr. Thomas Wiser
die Leiche zur ewigen Ruhe ein und widmete ihr einen, des Todten
würdigen Nachruf. In ergreifender Weise rief Hr. Dr. Gerter im
Ramen der Lebenden und der hier ruhenden Todten, deren
Tröster einst der Verlebte war, demselben ein herzliches Vergelts
Hott für alles Gute, was er gewirkt, in die Gruft und senlte in
dieselbe einen Lorbeerkranz. Herr Bankier Rehbach that das
Bleiche im Namen seiner protestantischen Mitbürger, Herr Kaufm.
Fismann im Namen der israelitischen Kultusgemeinde, Herr Prof.
Zrafft, im Namen der freisinnigen Partei, deren Wahlmann und
GBefinnungsgenosse der Verblichene war. Nachdem auch die Sänger
dem Dichter u. dem Freunde des Gesanges, der mit dem Ent«
chlafenen zu Grabe gegangen war, die letzte Huldigung darge⸗
bracht, füllte sich das Grabs bis zum Rande mit den Schollen
Erde, welche aus dankbaren Händen zum Abschiede auf die Hülle
des theuren Todten rollten. — Und so nehmen auch wir Abschied
don Dir, Du würdiger Mann! Ruhe sanft, Tu treuer Mitar⸗
beiter an der irdischen Erlösung der Menschheit! Möchte doch einer
sich finden, der Dir nachfolgt in Gesinnung und Wandel! —
Finer? O würden sie es alle thun; dann gebe es ja nur eint
Religion auf Erden, eine einzige, die aber wirklich selig—
machend ist, die Deine, die Religion— der Liebe! (Fränk. Kur.)

FBei Reichenhall hatte ein Jäger das Unglück, statt
eines Fuchses einen Zimmermann, welcher Leimruthen legen wollte,
zu erschießen; er entsetzte sich über seinen Irrthum derart, dak er
sich selber erschoß.

Von deutschen Ind ust rie Llen sind, dem „Reichsan⸗
Nzeiger“ zufolge, so umfangreiche und zahlreiche Anmeldungen zur
Weltausstellung in Wien eingegangen, daß nur zwei Drittel der
auszustellenden Gegenstände in dem Raume Platz finden können,
welcher ihnen in dem Ausstellungsgebäude angewiesen worden ist.
Für das letzte Drittel sollen Annexe angebaut werden. wozu noch
in diesem Monat die Arbeiter gedungen werden sollen.

4 In der Baltischen Waggonfabrik (früher Keßler und Sohn)
in Greifssswalde explodirle vorigen Samstag Nachmittag der
Dampfkessel, während Alles in der Fabrik in voller Thätigkeit
war. Das Kesselhaus und die anstoßende Schmiede wurden
jertrümmert: 15 verheirathete Arbeiter fanden sofort ihren Tod
73 Arbeiter wurden mehr oder weniger verletzt.

7CGie Akkuratesse der preußischen Oberrech—
nungstammer.) Die Potsdamer Oberrechnungskammer —
io schreibt man der Wiener „Neuen Freien Presse“ — hat alle
hände voll zu thun, um die sämmtlichen Rechnungen zu prüfen,
die der deutsch-französische Krieg in die Welt geworfen hat. Ihrer
Alkkuratesse bei der Prüfung ist oft gedacht worden, seltener ihrer
zroßen Unbefanger heit, womit sie jeden kleinsten Posten in den
Bereich ihrer Kritik zieht. Da sie mit richterlichen Functionen aus⸗
gestattet ist, so verfährt sie ohne Ausehen der Person. Unlängst
wurde in Offiierskreisen erzählt, auch dem Grafen Moltke wäre
zon der Oberrechnungskammer ein Monituw zugestellt worden.
Dem Chef des Generalstabes war nämlich während des Feldzuges
ein — Pfund Schnupftabak geliefert worden und der Betras
        <pb n="640" />
        »afür mit 1 Thlr. 10 Sgr. in Rechnung gestellt. Die Oberrech-
nungskammer rügte dies Verfahren mit dem Bemerken, es könnte
zie Reichskasse schlechterdings nicht mit einer Ausgabe belastet
werden, die sich auf die Privatbedürfnisse eines Einzelnen bezöge.
Demzufolge ist der Feldmarschall angehalten worden, den Betrag
zurückzuzahlen, den, beiläufig bemerkt, nur irrthümlich die Militär⸗
perwaltung als einen amtlichen Posten angesehen hatte. Es kom⸗
men die allerkleinsten Unregelmäßigkeiten zur Sprache, und die
Einziehung der Beträge geht mit peinlicher Strenge vor sich. Wer
die Monita dir Oberrechnungskammer nicht überlebt, für den
haben eventuell seine Erben zu bezahlen.

4 Am Sonntag ist, wie das „Pr. Volksblatt“ mittheilt, der
setzte der zur Ermittellung des Böcklerschen Kindes von hier,
abgeschickten Beamten nach Berlin zurückgekehrt, und man hat die
Hoffnung aufgegeben, daß dasselbe sich vorläufig wiederfinde, ob⸗
zleich die angestellten Ermittelungen ziemlich zweifellos ergeben
hjaben, daß das verschwundene Kind nicht verunglückt, sondern
geraubt ist.

f In den meisten Berline Miethscontracten wird
zem Miether das Sonnen von Bettstücken in den Fenstern ver⸗
hoten. In einem Falle der Contravention gegen diese Bestimmung
jeitens eines Miethers stellte der Wirth eine Klage an mit dem
Antrage auf sofortige Räumung der Wohnung. Der Verklagte
bestritt zunächst das behauptete Factum, so weit es seine Person
betraf, ganz und gar. Er wollte niemals Betten auf das Fenster—
hrett gelegt oder dies zu thun angeordnet haben. Auch bestritt er,
zaß ein solches Verfahren seitens seiner Frau oder seiner Haus⸗
genosses stattgehabt, wenigstens sei dies ohne sein Wissen geschehen.
Aus diesem Grunde mußte die Beweisaufnahme erfolgen. Alle
Zeugen stimmten darin überein, daß auf den Fenstern des Ver—
slagten zu verschiedenen Zeiten Bettstücke so gelegen hätten, daß sie
weithin zu sehen gewesen wären; als aber der Richter mit wahr⸗
haft salomonischem Scharfsinn die Zeugen fragte, ob denn die
Sonne geschienen, als sie ihre Wahrnehmungen gemacht, erklärten
die Meisten, darüber vermöchten sie keine Auskunft zu geben; nur
Einer wußte bestimmt, daß der Himmel stark bewölkt gewesen, als
er den wenig anziehenden Anblick gehabt. Das Stadtgericht wies
darauf den Kläger ab. Der Vertrag verbiete, so lautet der, Ger.
Ztg.“ zufolge, das Urtheil, nur das Sonnen der Betten, nicht
das Lagern und Lüften derselben aus den Fenstern. Zum Sonnen
der Beiten gehöre aber nothwendißg, daß die Sonne die Betten

hescheine. Daß dies im vorliegenden Falle geschehen, habe de
dläger nicht nachzuweisen vermocht. Da er hiernach beweisfalli,
Jeblieben, jo könne seirnem Exmissionsantrage keine Folge gegeben
werden.

F Ein Eckensleher in Berlin, welcher vor Gerichl einen
Zeugen abgeben sollte, jedoch nicht in ganz nüchterem Zustande sid
hefand, wurde von dem verhörenden Referendar „betrunkener Schlin—
jel“ genannt, worauf er aber folgende Defensionsrede hielt
„Globen Sie nich etwa, Herr Affendarjus, des ich aus Grundset
»esoffen bin — ne, Engelken, dieses Mal is et die pure Ver—
ührunk. — Penns, mein Freund Nummer Sieben, hat meine Seel—
uff sein blutiges Jewissen. Ich werde Sie noch sagen, Herr Affen
darjus, wie dieses alles zujegangen is. Penno sagt zu mich
„Bruder, laß' uns Eenen drinken“ und ick drunck mit ihn Eenen.
Als der Eene aberscht runter war, sagte Penno wieder: „Eener
zrault sich, wir drinken noch Eenen,“ und ich drunck mit ihm
noch Eenen. Dadruff sagte Penno wieder zu mich: „Bruder, zwee
janken sich wir müssen eenen Commissarjus hinterdrinn schichen,
vir drinken noch Eenen,“ und ich drunk mit ihm noch Eenen.
Penno war aberscht darum nich zufrieden. „Bruder,“ sagte er
u mich, „drei, det is schief jeladen,“ wir dranken noch eener
Bierten, — un nu, Engelken, wundern Sie sich man nich, wenn
ctk statt uff zwee Beenen uff alle Viere loofen dhue.“

F London, 8. Oct. Aus Leeds übermittelt der Telegraph
zie Kunde von einer gräßlichen Gruben⸗Katastrophe, die sich in
iner Kohlenzeche in Morley, einem mitten zwischen Dewsburhy und
deeds gelegenen, meist von Grubenarbeitern bewohnten Flecken zu—
zetragen hat. In der erwähnten Zeche, „Deep Pit“ genannt, in
velcher circa 45 Arbeiter beschäftigt waren, entstand am Montag
LZachmittag zwischen 392 und 4 Uhr eine fürchterliche Explosion
chlagender Wetter, durch welche 20 bis 830 Arbeiter ihren Tod
anden. Sobald die Kunde von dem Unglück sich verbreitete,
ilten Hunderte von Menschen aus den benachbarten Bezirken nach
vem Schauplatze der Explosion und bald darauf begann ein Haufen
Freiwilliger das Rettungswerk. Ueber die Ursache der Explosion
erlautet bis jetzt noch nichts. Das neueste Telegramm aus Leed⸗
meldet, daß achtzehn Arbeiter lebend aber in schwer verletztem Zu⸗
tande an die Oberfläche gebracht worden sind, währeud die Zahl
zer Getödteten 25 beträgt.
F. X. Demetz, verantwortlicher Redacteur.
Bekanntmachung.

Von Heute den 13. Oktober an geben
die Unterzeichneten keine fieben Weck
mehr zu sechs Kreuzer.
Sämmtliche Bäcker von St. Ingbert.

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marke vor Faljchungen u. Nachahmung
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zündung des Kehlkopfes und der Luftröhre, aeuten und chronischen Brust⸗
und Lungen-Katarrh, Bluthusten, Blutspeien und Asthma. (Siehe Med.
Dr. Rud. Weinbergers, prakt. Arzt in Wien „Krankheiten der Athmungs⸗
organe“. Leipzig bei Gustav Brauns 1863.)
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273 —2338388 2228 525525 *
235 3333 *33 35* 25 3332367 —
55335 38338 23 555. 3 3 61388
553727032.25 —A 53
5* * 23 2 3283 22 —— *22. 2
5 3 2. 2. * — 7 * 2553 7 25
*95 *3 * 8 32.53*87*—
358 878 228 5 3232*
232333535233837 —E ; 33 2238
72 2. * * —252 — 21 —E 32323 25
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ẽ 3 — yeeekch agkz3
—A er sund das mit dem Haudtblakte verbundene Untkerhalkungsblatt, nt ver Dienstags⸗ Donnerdtagß⸗ und Sonntag

ammer) erscheint wöchentlich vi er ar a4. Dere a xt f n. Do bnerStag, Samstag und Sonn tdg. Ronnementspreisevierteljiahrig 2 Erzr, oder
12 Silberar.“ Amzeigen werdeu mit 4 Krzre dre dreispaltige Zeile Blattschrift oder derdr Kaum berechnet.

8 163. ee αιÇνν Dienstag, den 44872
. z —

J — Deutsches Reich. αι α ESpanien. 7
Me n hrn 10 Oct: Nach den Statuten des Landesber⸗ 2M ad r'i b, II. Oel. Abends. 1500 Mann von der Be⸗
ing der Altkatholiken Bayerns soll dahier alljährlich eine Delegirs — des Seeadrfenals zu Ferrol haben einen Aufstand gemacht.
en⸗Vers ammlung abgehalten werden. Die diesjaͤhrige wird am Die Urheberschaft der Bewegung wird den Alphonsisten zugeschrieben,
zonntag, den 27. d. Mis. stattfinden. obwohl die Aufständischen Hochs auf die föderale Republik aus—

Nach dem Volksboten* tagte in Könn Bismarc's zringen. Der Gouverneur von Galizien marschirte gegen Ferrol
Vechselbalg, der an der galoppirenden ACrepirsucht laborirende um die Bewegung zu unterdrücken 5**
l(st) katholicismus,“ Freimaurer, Döllingerianer, Anglikaner, J Amerika
zuritaner, Nihilisten, Griechen, Prbtestatiten, Fuden, Apostaten und Aus Südamerika lauten die Nachr chten immer noch
onstiger ungläubiger Pack, bei dem Nudelbrette von Mering, wel⸗ riegerisch. Die dortigen · Republiken befinden sich fortwährend in
hes Reuftle, und⸗ sein Adjutant Hölzle,gnstatte der gehn Gebote nnerer- wie Außerer, Fehde. So haben neuerdings wieder Chili
nitgehracht hatten.“ A i 5und Bolivia den⸗ diplomatischen Verkehr abgebrochen, und der

Mülhausenz ——— Der Auemandetung vom Sepe letztere Staat sieht überdies noch einer Revolutiou eutgegen.
ember folgt eine derselben fast* gleichsammende Rüdwan derunge — *
WBill man sich davon überzeugen, so muß man am Abend auf
)en Bahnhof gehen, wenn es bereits dunkel grworden, denn der
zrößte Theil kommt mit den Abendzügen. Man merkt esdaber den
WBenigsten an, daß es neue Ankömmlinge sind, denn sie brauchen

eine Führer und finden sich doch in der, Stadt vortrefflich zurecht.

Köln, 9. Ocke“ Det Bischof! vot Limburg hat an den

borstand des Katholiken Vereins, den die, Regierung für staatsge-
ahrlich erklärte,“ eint verbindliches Anerkennungsschreiben gerichtet
ind demselben seinen kischöflichen? Segen gespendets z.

Berlin, d. Oct. Nächster Tage wird hier ein Alclischer
ßeneral erwartet? Er hat den Anftrag,n dem Kaiser vier herrliche
rabische Pferde zu überbringenz die der Sultan ihm zum, Geschenk
nacht. Das Gefchirt der Pferde soll außerordentlich reich und

ostbar sein ·. —

Berlin, 11.Och,“ Damit der deutsche Reichstag wo moͤg⸗
ich schon Ende Januarek. J. zusammentreten könne, ist, wie man
er „Magd. Ztig.“ mittheilt, vom Reichskanzleramte so eben än⸗

eordnet worden, daß die einzelnen Ressorttz der Reichsverwaltung
us zur Mitte des Monats Novemberihre?Etats aufzustellen haben.
der Reichsetat für das Jahr 1874 foll dann bis Ende Januar
ollständig fertig gestellt sein, —gIn der nachsten agennethon
aird unzweifelhaft die schon drei Jahre lang schwebende Apoiheker—
age geregelt werden.

Berlin, 14. Oct. Die hente staktgehabte, aus ganz Deutsch⸗
ind äußerst zahlreich besuchte Generalversammlung des deutschen
Labakvere ins sprach sich fast einstimmig gegen jede Erhöhung des
cabakszolles sowie gegen die Einführung einer Tabakssteuer aus
ud beschloß die Einreichung einer bezüguüchen Petition und Denk⸗
hrift an den Bundestag und Reichstag....

Fulda, 11. Oct. Wie verlautet, hat die zweite Redaction
er Denlschrift der hier versammelt gewesenen Bischöfe den Bischof
Ketteler zum Verfasser. Gegen die schärfere erste Redaction
atte sich die Majorität der Bischöfe ausgesprochen..

Frankreich.
Paris, 12. Oci. Die Banque Ottomane, die Franco⸗s
ändische und die Franco⸗Italienische Bank haben im Verein
etlichen Banquiers das Monopol für die Fabrikation und
en Verkauf der Zündhölzchen in Frankreich gegen eine jährliche
ahlung von 16 Millionen Fres. erhalten. Diese Summe wird
m 50 pCt. von dem Verbrauch, welcher 40 Milliarden Fres.
ihrlich übersteigt, erhöht. —
Bruüssel, 12. Det. „Echd du Parlement“ theilt mit, daß
u Pariser diplomatischen Kreisen ein Gerücht circulire, wonach
on Thiers in formeller Weise die Abberufung des italienischen
Hesandien, Ritter v. Nigra, oerlangt wurde, weil dieser den Bo⸗
abartisten Vorschub leiste. J F
Schweiz. *
Bern, 10. Okt. Sämmtliche Spinnerei-⸗ Tund Weberei⸗
entzer des Cantons Glarus beschlossen solidarisch, bei zwölfstün⸗
„ger Arbeitszeit eine Lohnerhöhung zu bewilligen.

Benf, 18. Oct. Der Prinz und die Prinzessin Napoleon
und heute Vormittag hier eingetroffen. (T. N.)

ar 1m i sch a.
St. Ing bert, den 15. October. Das Berden st⸗
kreuz für 1870771 ist nachträglich noch an eine große Anzahl
Pfälzer verliehen worden. Unter den Dekorirten ist auch Theodor
hrhardt, Techniker von hier, der während des ganzes Krie—
ges auf den Schlachtifeldern wie in den Lazarethen im Sanitäts⸗
dienste Wackeres leiselie.
rNaiederwürzbach, 115 Oct, In der Nacht vom—
3. auf 6. October raubte“ der Wolf aus der hier gepferchten
Schafherde ein Lamm, nachdem er vorher ein anderes Schaf arg
erfleischt hatte In der folgenden Nacht ließ sich der unheimliche
Bast wieder in der Nähe des Pferches' sehen. (Pf. P.)

—7. Zweibrüchen. Der hiesige Stadtrath hat fur die
Lehrstelle der neueren Sprachen an der Gewerbschule den Lehrer
—D
derrn Luxenburger, einstimmig vorgeschlagen .

F Z3weibrücken, 13. Oct.“ Der Einlabdung zu dem
Bortrag des Herrn Dr. Mich elis waren gestern Abend über
300 Personen gefolgt, worunter auch mehrere Damen. Hr. Dr.
krbelding, nachdem er die Versammlung begrüßt und seine Freude
über die zahlreiche Betheiligung ausgedrückt, stellte den verehrten
Zast vor als einen jener Männer, die sich dem Kampfe gegen
Finsierniß, Verdummung und Geistesumneblung geweiht, und er⸗
heilte demselben dann das Wort. Die Erscheinung des Herrn
Brof. Michelis macht einen sehr guten Eindruck. Die kraftvolle,
Johe Gestalt mit der freien Stirne und den scharf markirten Ge—
ächtszügen läßt ebenso auf innere Festigkeit wie auf innere Klar-—
Jeit schließen, und daß beide Eigenschaften diesem altkatholischem
Zorkämpfer vollständig innewohnen, davon hat auch der “/astündige
jreie Vortrag wieder Zeugaiß abgelegt. — Dem klaren, an be—
geistetten Momenten, wo der Redner mitunter allen Anwesendem
zus der Seele sprach, reichen Vortrag wurde während sowie am—
Schluß desselben der Beifall unumwundener Anerkennung gezollt.
Fin Mitglied des Altkath.Komites drückte hierauf dem derehrten
Redner, von dem man sich nun überzeugt habe, daß er nicht, wie
die „Pfälzer Ztg.“ gesagt, ein Polterer ecs sei, sondern ein cha—
rakterfester und von einem reinen Gewissen geleiteter kathol. Priesier,
)en herzlichsten Dank der Versammlung aus, die in das vorge⸗
chlagene Hoch unter Erhebung von den Sitzen dreimal aus
pollem Herzen einstimmte. W

f Zweibrücken, 14. Oct. Heute Abend wird Se. Exc.
Beneral ieutenant Graf Bot hem er hier eintreffen behufs Inspi—
zirung der hiesigen Garnison. .

7Kaiserslautern, 12. Oct. Endustrieausstellung.)
Die Verloosung mußte nochmals, und zwar bis zum Mittwech
den 16. Oktober, verschoben werden. — ——
7.Kartserstautern, 12. Oct. Gestern Abend ge—
riethen in der Gaugasse zwei Bäckergesellen Christian Dreher und
Adam Heyeck in Streit. Christian Dreher wor seit 14 Taägenin
Fondition bei Bäcker Müller, es wurde ihm gekündigt und Adam
Zeyeck sollte seine Stelle antreten. Wahrscheinlich war dies auch
zie Ursache des Streites, waährend welchem Christian Dreher dem
Adam Heyeck mit einem Dolchmisser einen Süch in die Herzbeu—
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        elgegend versetzte, der dessen Tod zur Folge hatte. Der Thäter arlsruhe, 10. Oct. Der Mörder des neulich hie
ist 21 Jahre alt, aus Kirchheimbolanden, der Geldodtete 24 Jahrt ermordeten russischen Schriftstellers v. Reiff wurde heute von
alt, ist aus Weilerbach gebuͤrtig. (Pf. B)» Schwurgerichte zum Todte verurtheilt.

F Aus der südlichen Pfalz. Das schön —— In Thorn sind laut amtlicher Bekanntmachung vom 9
mende Korn wird von einem gefährlichen Feinde, den Schnecen, ds. Fälle von aftatischer Cholera vorgekommen3 die Krankheit sob
sum großen Theils abgefressen. Vor ungefähr 10 Jahren sollen durch Holzflößer aus Polen eingeschleppt worden sein.
diese iästigen Thiere ebenfalls die junge Roggensaat zerstort haben
Fin wirksames Mittel zu ihrer Verlilgung kennt man bis jetzt nicht.

—A
Hãuserversteigerung.
Kirchweih Dienstag den 12. November
1872, Nachmittags 2 Uhr dahier bei Ad⸗
junkt Sschmift, läßt Maurermeister
Michael Spohn von hier zwei ganz neu
erbaute zum Beziehen fertige Wohnhauser
mit Gärten auf langjährige Zahlter mine
in Eigenthum versteigern.
Gorn, kgl. Nofar.
An demselben Tage, Nachmitags 3 Uhr,
laßt Johann Best, Wittwe, geb. Jung
un Josephsthal in Eigenthum versteigern:
Plau⸗Nr. 1644. 14 Deß. Ader aufm
grosßen Flur 4. Ahg. neben Peter Uhl
nd Aufseher Kleenmee.
Plan⸗Ne. 1906. 100. Dez. Ader in
der langen Ahnung im Rischbach neben
Peter Uhl und Johannes Bestt. 4
Plan· Nr. 3140. 54 Dez. Acker am
kagen neben Johann Hager und Berrꝛ
rd Ohs. —— — ———
—— „ Dez. Acke allda . —— 4
eben Gebruͤder Grelll. — nñr
e. Winterhüte für Herren
doe 8* a al⸗ꝗ Silz⸗ Rlüsch⸗ Sammt⸗, Stoff ˖ und Seiden⸗Hüte, sowie
an Nr. 2313 Dez. Wies in J
der Gehnbach neben Gebrüder Grell undd WMinterlappen allIer Ar ten
Johannes Best. sind jetzt vollständig eingetroffen und empfehle dieselben hiermit bestens.
Germann Fischer.

Bekanntmachung.
Die Lieferung des für die k. Steinkohlengruben St. Ingbert und Mittel
bexbach im Betriebsjahre 1878 rothigen Rüböls, und zwar:
. TaA, für die . Grube St. Ingbert mit circa 382000 Kilogramm und
P., jur die k. Grube Mittelbexbach mit circa 7000 Kilogramm
soll im Submissionswege an den Wenigstnehmenden vergeben werden.

Die Angebote sind verschlossen und gehoͤrig bezeichnet, bis 29. Oetober 187
Nachmittags 2 Uhr, bei dem unterfertigten Amte einzureichen, bei welchem aue
die Lieferungsdedingungen eingesehen werden köunen.

St. Ingbert, den 12. Oltober 1872. — —

—* — ——— — 4.
fertigen Herren⸗Kleidern, Knaben-Anzüger

G franzoͤsischen Kitte

in allen Qualitäten empfiehltIzu sehr billigen Preisiie

St. Ingbert. P. Zepp. J

——Born,!. Notar.
Den verehrten Damen hiermit die
ergebenste Anzeige, daß wir, zurückgekehrt
don der Einkaufsreise die neuesten
Modelle von Winter⸗-Hüten
zur gefälligen Anficht und Auswabl auf-
gestellt haben.

— — — — —
— — —
300000
Préein IS I
— I —8 I Neo 28 . W.
Fawilien Kalender—

— Geschw. Bornschein.
Bürgervereins⸗Kränzchen.
Morgen (Mitiwoch) Abend Zusammen.

unft bei Ftau Wib. Beckk
Dankschreiben.

An den Kgl. Hoflieferanten Hrn. Jo⸗
haun Hoff in Berlin.
Berlhin, 4. Mai 1872. Bran⸗
denburgstr. 25. Ich bitte um noch⸗
malige Zusendung von Ihrem gegen
die Krantheit meiner Frau sich so
zut bewährenden Malzextrakt⸗Ge⸗
fundheitsbier. Es belommit ihr vor⸗
trefflich. G. Grell, Tischler.
Verlautszfelle bei Fritz Panzer
ͥ St. Ingbert. *

Hyne Mediein.

sur I873 Ist ersehienen
und bewährt sich wiederum ais das Prakuschste, Unterhaliendsie und Billigste, das auf diesem
Felde dem Publikum geboten wird. Neben einer Fuͤlle von böchst fpannenden und humori⸗
stüschen Erzählungen, durch mehr altz
— *
100 Bilder

—
2 von C. Kroͤner, G. Sus und anderen namhaften Künstlern illustrirt, bringt der IAllustririt
Familien Kalender das vollständige Kalendarium, wobei zu erwahnen ist, daß die
ESonn⸗ und Feiertage roth gedruckt4
2 sind, sowie ein sauber ausgeführtes Tiselbild: »HReimatheιια und ale Gratis⸗ Pramie
ein mit circa 50 Illustrationen ausgestattetes J—
* XEIEEXVX *
welches für jede Familie einen werthvollen Rathgeber bildet, indem es die Symptome der
meisien Krankheiten beschreibt, und die für's Ersie vorzunehmenden Maßregeln angiebt. Am
Schluß: Beschreibung einer Haus-Apothele.
A. H. PANE, LEIPDIIBR..
Zu beziohan dureh allo Bnehhandlungen.
Preis 18 Kr. ν Ereis 18 Kr.
, . Rorr VVo ——
dei Payne'n Kunst- Anstali
Q 7—
gzrust- u. Lungen⸗
xranke findeon auf naturgemãasem
Wege selbst in verzweifelten und
von den Aerezten für unlieilbar er-
klũrton Fallen radicenle HMeil-
ung ihres Leidens
ͤn Medicin.
ppecieller Beschreibung dei
⸗Nanheres briefsich durch
viexiceort, Berlip
Sranse Vr. 23.

Leinwand-Reste
sind mir von einer großen Fabrik zum
Verkaufe übergeben worden die ich, so weit
der Vorrath reicht, zu 14 Erz. di⸗ Glle
abgebe.

Ein kräftiger Junge
kann unentgeldlich in die Lehre eintreter
ber Georg Weiland
Mottaschlosser auf der St. Ingberter Grube

Von heute Dienstag 15. d. d
erhaltg ich jeden Tag ca. 80 bis 10
Schoppen rissche sů ßee Milch, welch
ich zun d Krzr. den Schoppen verkaufe.

Wib. Scholl in der Psarrgaße

nrich Isaac
A boseitigt (auch brio·
iek) in 2 Standen gefahrlos und
sicher Dr. ναα in Leiprzig.
ITAmMm eia bon F. X. Demes in St. Inabert

use Medicin.
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        3723 53 3 235 73338

— — 2523857 * 8*2 2— 8

55 3 686 6 —A s585 558223853
58 2334 *—8*325* 55 —5—3 75x5 52 57— 23225 78
355537 488 323 53*c8 23

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— — 285 — —

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—53 35 338 25332 —355 —832888
235583 375 85333* 228 25 8 33 3757358
52535 385 »5253533 — 2835— —A I68 3
55825 2238 5385255533 58* 17378 —— 32 332 12 3
33 13 35 3435233233 5 3533 387

6325s — sz85 38 8 8
———— 21353355 333353. 33 325338 333
582323536 — — ——
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        St. Ingberker Anzeiger.

284
8363
der St. Incç — ig er' lund das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonniag
immer) ericheint wochentlich vierm al: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
. 138 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berebnet. 77
7 — — — *5—
4 164. J Donnerstag, den 17. Oetober VVVVVVVV—— 1872

*..*St. Ingbert, den 16. October.
Wohl keine Frage beschäftigt gegenwaͤrtig die Geister mehr
us die soziale; denn sie hat eine solch' große Bedeutung ge⸗
vonnen, daß von ihrer glücklichen Lösung Gesetz und Ordnung
n den meisten europäischen Stagten abhängen. Sie lüßt sich
ucht mehr „einfach‘ ignoriren. Die größten Staatsmänner wid⸗
nen ihrem Studium ihre volle Kraft und Zeit und schauen ihr Deutsches .
n das gefahrdrohende, wetterschwangere Angesicht. Auf den Ver⸗ „Mäünchen, 14. Oct. Kultuͤssminister v. Lütz hat dadurch,
ammlungen der verschiedensten Corporationen, auf Kirchentagen, daß er seiner Zeit Hrn. Gasser gegenüber eine Solidaritätserklär-
herbands- und' Genossenschaftstagen werden Vorträge gehalten, ing des gesammten Ministeriums veranlaßte, die allerhöchste Minß-
im die Situation zu klären und zur Lösung der sozialen Frage limmung heryvorgerufen. Sein baldiger Rücktritt gilt für wahr—
m Scherflein beizutragen. So tagte in der letzten Zeit mit dem cheinlich. (Deutsche Presse.
usgesprochendsten Grundsatze sich mit der Besprechung der sozialen München. Staatsrath Frhr. v. Lobkowitz hat, wie
Frage zu beschäftigen und das Möglichste zur Lösung derselben der „N. Corr.“ meldet; mit dem Tage der Berufung des neuen
eizutragen in Eisenach eine Versammlung, unter dem Namen: Finanz Ministers Berr, als Vorstand der kgl. Staatsschulden⸗
ongreß der Katheder⸗Sozialisten. Ironischerweise haben die Gege Tilgungs-Commission einen längeren Urlaub angetreten; man hört
ner der Versammelten,“ dier sogenannten Manchesterleute, die dem aß er gesonnen sei, um seine Pensionirung einzukommen. (Hr. v.
zrincip der unbeschränkten Freiheit auf dem Gebiete der Industrie, Lobkowiz war zum Finanzminisier im Gasser'schen Cabinet designirt;
es Gewerbes, des Handels und Verkehrs huldigen, sie so genannt, ein Unmuth ist um so begreiflicher, als Hr. Berr im Range
veil die Vertreter der Anschauungen, die auf dem Eisenacher Con⸗ bisher unter ihm stand.)
resse entwickelt wurden, größtentheils Professoren sind. Die Ksa- München, 15. Oct. Der Minister des Innern hat der
heder⸗Sozialisten belonen das Eingreifen des Staates zur recht⸗ hon dem Jesuitenpater, Graf Fugger wegen seiner Ausweisung
ichen Ordnung derjenigen Verhältnisse, in denen die Manchester⸗ erhobenen Beschwerde keine Folge gegeben und dieselbe für unbe—
eute volle Freiheit wünschen, und zwar bis zu dem Grade, daß Jründet erklärt. — Der vormalige bayerische Minister⸗Präsident
ie Uebermacht der Einen bei unbeschränkter Freiheit nicht mehr ind nunmehrige Staatsrath Ludwig Freiherr von der Pfordten
ur Unterdrüdung der Andern, minder Mächtigen, führen kann. jat um das Bütgerrecht der Stadt München nachgesucht und
Ddas, was die Katheder⸗Sozialisten wollen, ist jedenfalls gut und dasselbe vom Stadtmagistrat ohne Gebühr erhalten.
öonnen sie auch mit den Resultaten des Eisenacher Congresses zu— Straßburg, 15. Oct. Heute fand die Probefahrt auf
rieden sein. Der Versuch, Mitglieder der verschiedensten politischen] der neuen Bahnstrecke Saarburg-Saargemünd statt, welche glück
harteien, Arbeitgeber und Arbeiinehmer zusammenzubringen und lich verlief. Der Oberpräfident, die beiden Bezirkspräsidenten und
on ihnen konkrete praktische Fragen aus dem Gebiete der Sozial⸗ viele Bahndixectoren waren anwesend. An den Stalionen fanden
politik diskutiren zu lassen, ist gelungen. In Bezug auf eine sympatische Kundgebungen der Bevölkerung statt.
Inzahl nicht unwichtiger solcher Fragen wurde eine Uebereinstim . Die „Nordd. Allg. Ztg.“ dementirt die Zeitungsnachricht,
rung der Meinungen constatirt, und die Erkenntniß von dem daß Fürst Bism arkesich wegen seiner angegriffenen Gefund-
krnste der sozialen Frage, das Bewußtsein, daß jeder Einzelne,' jeit seinen Urlaub noch uüͤber ein Vierleljahr verlängern ließ. Das
)aß die Gesellschaft, daß der Staat an der Lösung dieser Frage Blatt fügt hinzu: „Fürst Bismarck nahm einen unbestimmten
arbeiten mülsse, fand einen lebbaften Ausdruch. Und so wird schon Arlaub zur Wiederherstellung seiner Gesundheit; wann dieser Zweck
das als eine erfreuliche Thatsache zu begrüßen sein, daß die Wieder- rreicht wird, ist zur Zeit noch unbekannt. Jedenfalls wird eine so
inberufung eines derartigen Congresses für das nächste Jahr durch ange Abwesenheit von den Aerzten nicht als wahrscheinlich be—
zie Niedersetzung eines ständigen Ausschusses gesicher: zu sein scheint. rachtet.“ — Die „Nordd. Allg, Ztg.“ meldet ferner, daß die
Immerhin ist es schon als ein Gewinn anzusehen daß die Manner, Tivilehevorlage noch nicht definuiv festgestellt ist, und fügt hinzu—
die aus dem Studium der Volkswirthschaftslehre ihre Lebensauf⸗ daß erst jetzt im Cultusministerium commissarische Berathungen der
zabe machen, sich entschlossen haben, aus ihren Arbeitsstuben her- bei der Eheschließungsfrage zunächst betheiligten Ressorts (CTultus,
jus- und in die Arena des Lebens hineinzutreten. Uebrigens dustiz, Inneres) stattfinden.
efreuen sich auch die Bestrebungen der Katheder-Sozialisten der Einer Berliner Korrespondenz der „Köln. Zig.“ zufolge hat
zunst der offentlichen Meinung wie die der Regierungen, deren die Denkschrift der Bischöfe ‚nach übereinstimmentden Zeugniffen in
Agane sich auf ihre Seite stellen; ein Beweis, daß das, was kKegierungskreisen einen sehr ungünstigen Eindruck hervorgebracht.
e zu Tage zu fördern suchen, leineswegs ein solcher „Wechselbalg“ Die Sprache sämmtlicher offiziösen Korrespoicdeuzen läht darüber
st, wie allzuängstliche Gemüther glaubten fürchen zu müssen. Was einen Zweifel bestehen. Die auf den Schutz der staallichen In—
m Eisenach das Licht der Well erblickt hat, schmeckt keineswegs eressen gerichteten Vorlagen des Ministeriums, welche die Session
zjach dem „wilden Mann,“ und ist von sozialistischem Communis- der Kammern beschäfligen sollen, können dadurch nur gefördert
aus und communistischem Sozialismus gleichweit entfernt. Die werden·.
datheder⸗Sozialisten predigen nicht Umsturz aller bestehenden Ver⸗ J
zältnisse, wollen leine Aufhebung' der Gewerbefreiheit und des
ohnverhältnisses; sie erkeünen nach allen Seiten das Bestehende
und nehmen.als Ausgangspuntt ihrer Thätigkeit, als Basis
hrer Reformen' die bestehende “volkswirthschaftliche Gesetzgebung,
die bestehenden Formen der Produktion, die bestehenden Bildungs-
ad psychologischen Verhältnisse der verschiedener gesellschaftlichen
lassen und verlangen „eine maßvolle, aber mit fester Hand durch-⸗ zermischtes.
führte Fabrikgesetzgebung,“ Fabrikinspektorate, Bank und Ver- Kaiserslautern, 15. Oct. (Verloosung.) Die
Jerungsämter, „Enqueten in Bezug auf die soziale Frage“, Be- Verloosung von Industrieausstellungsgegenständen mußte nochmals
ränkung der Kinder⸗ und Frauenarbeit, Verm'ttelungscommissionen, auf unbestimmte Zeit verschoben werden, da die amtliche Kontrole
»hiedsgerichte: Eintreten des Staates für Erziehung und Bildung der Nummern noch einige Taze in Anspruch nimmt. So unlieb
er untern Klassen ꝛc. diese Verzögerung sein mag, um so größere Sicherheit liegt darin
Eine prattische Folge des Congresses wird zunächst darin zu für das Publikum, daß die Verloosung mit der größten Sorgfalt
inden sein, daß die preußische Regierung die Verhandlungen dese und Gewissenhaftigkeit geleitet wird. 1Kais. 3139

selhen mit der größten Aufmerk samkeit verfolgt hat und daß die
stesuktate derselben, wie die öffi ziöse „Prov. Corresp.“ mittheilt,
in den demnächst aufzunehmenden Conferenzen —zwischen Preuß en
und Oesterreich betreffs der sozi alen Frage werden berüchsich i gt
werden. —
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        4 (Zur Warnung.) Nicht dringend genug kann daver
gewarnt werden, in Eisenbahnwaggons Kinder zu nahe an die
Thüren gehen zu lassen. So wurde vor einigen Tagen wieder in
der Nähe der« Station Rheingönnheim einem Kinde durch das
Zuschlagen der Thür ein Finger abgeklemmt.

Volkswirchschaft, Handel und Verkehr.

München, 15. Oct. Dem für das Projekt einer Lauter⸗

thalbahn zusammengetretenen Comitéé wurde die Bewilligung pu
generellen Projektirung für eine Bahnlinie im Lauterthal vor
Kaiserslautern nach Lauterecken mit Abzweigung nach Otterberg
dem in Obermoschel zusammengetretenen Comité die Bewilligun—
der Projektirung für die Bahntrace von Alsenz über Obermosche
nach Meisenheim ertheilt.
F. X. Demetz, verantwortlicher Redacteur.
Circus Blumenfeld.
Heute Donnerslag und morgen Freitag:
Große brillante Vorstellungen *
mit neuem Programm
in der höhern Neitkunst, Pferdedressur und Gymnastitk.
Zum Schluß der Vorstellung eine
grosse ——⏑me.
Kassenöftnung 7 Uhr. Anfang S Uhr
Preise der Plaͤtze wie gewöhnlich.
Am Sonntag
2 große Vorstellungen
Hachmitiags 4 Uhr und Abends 8 Uhr.
Es ladet ergebenst ein

Bekanntmachung.
Wir bringen hiermit zur allgemeinen
Kenntniß, daß seit dem 12. ds. Mis. der
Postomnibus von St. Johann nach hier
erst um 6 Uhr des Abends abgefertigt
wird, wodurch der sehnlichst gewünschte
Anschluß an die betreffenden Eisenbahnzügt
des Reichslandes bergestellt ist.
Die Koönigl. Po sthalterei
E. Conrad.
Hausverkauf.
Ein sehr elegant gebautes, zweistöckiges
Wohnhaus mit Hofraum, Hintergebaude
und Garten, gelegen an der Kaiserstraße
zu St. Ingbert, ist durch das unterfertigte
GeschäftsBureau unter annehmbaren Con⸗
ditionen aus freier Haurd zu verkaufen.
Bemerkt wird noch, daß sich das frag
liche Anwesen zum Betriebe eines jeren
ann eignet. .
Näheres auf dem Geschäfts und Con⸗
sultationsbureuuu
A. Boos zu St. Ingbert.
RuXICüMS,
—— 52 9J
— 8
wovon die neuen Musterkarten in nur
guter Waare und großer Auswahl einge⸗
troffen find, empfiehlt zu den billigsten
Preisen

— —— — —— —

Adolvb Blamon keld, Direlior.

— 2 .
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CGaIISBCEI, IKohsæ Rrust- Und Magen- Krũ ipse.

EGs ist eine traurige Thatsache, daß die Heilkunde mit all' ihren Arzneien und
Mixiuren bisher nicht im Stande war, diese fürchterliche Krantheit mit Sicherheit zu
heilen und daß selbst die bedeutendsten Männer der Wissenschaft nur mangelhafte Er⸗
folge erzielen kounten, ganz abgesehen von den gewissenlosen Quachsalbern, welche di
Leichtgläubigkeit und das Unglück vom Schicksal hartgetroffener Mitmenschen aus
beuten, um ihre Taschen zu fülen. — Die einzige Methode, mit welcher eigentlicht
ẽrfoige zu constatiren sind, besaß Professor Oppoltzer an der K. K. Universität zu
Wien. dessen segensreiches Wirken — speciell in Bezug auf Epilep sieKuren
über Europa hinaus bekannt ist und hat die unterzeichnete Poliklinik nach dem
Tode dieses großen Mannes dessen System an sich gebracht, welches sich auch bereite
glänzend bewährt hat. Die Kur ist äußerit einfach und kann auf brieflichem Wege
erfolgen, wobei die nöthigen Medicamente von hier per Post versaudt werden· Arme
erhallen bei Einreichung eines amtlich beglaubigten Dürftigkeits-Attestes Ordination und
Medicamente unentgeldlich. — u 37*

Briefe sind zu richte : An . —
dio Poliklinik fur Bpiloppfis

J EReævrlim, Annen-Strasse 5.
P. S. Kranke, welche von den Aerzten aufgegeben und bereits alle erdenllichen Mit—
tel erfolglos versuchi haben, wögen sich berirauensboll an überstehende Adresse wenden

J. J. Grewenig⸗
MNeue holländische
Häringe
emopsiehlt P. Jepp.
Zu vermiethen und bis J.
Januar 1873 zu beziehen:
Der untere Stock unseres Hauses an der
Hauptstraße, bestehend in fünf Ziumern u—
Küche, Keller und Speicher ꝛc. auch kann
nach Wunsch Stallung, Remisse, mehreren
Kellern, Speichern, Holzverschläge, Kam⸗
mern und Waschküche ꝛc. abgegeben werden.
Gebr. Stief.
Der Brodpreis für die Stadt St.
Ingbert ist von heute an bis zum nächsten
Donnerstag (Fruchtmarktstag) festgestellt:
Korabrod 3 selgr. 25 Krzr. Welß⸗
brod 10 Krer.
Frucht⸗ Trod⸗ Fleisch ꝛc. Preise
der Stadt Zweibrücken p. 17. Oct.
Weizen 7 fl. 36 tr., Korn 4 fl. 29 kr
Gerste Areihige, — fl. — kr., Gerste vier
reihige, 4 fl. 22 kr. Spelz 4 fl. 32 kr.
Spelzkern — fl. — tr. Dinkel — fl.
— fr. Mijschfrucht — il. — kr. Hafer
3 fll. 37 kr. Kartoffeln Ufl. 40 kr. Heu
unfl. 12 kr. Stroh 1fl. 12 kr. per
Zentner. Weißbrod 1Uus Kilogr. 20 kr
Kornbrod 3 Kilogr. 24 kr. ditto 2 Kilogr.
16tr. ditto 1J Kilogr. 8 fr. Gemischtbrod?
Kil. 32 kr. 1 Paar Weck 100 Gramm 2kr.
Rindfleisch 1I. Qual. 20 kr. 2. Qual. 18
Kalbfleisch 18 kr. Hammelfleisch 18 18
Schweinefleisch 20 kr. der Pfund. Butter 8
kr. ver Vfund.

300,000
rrenn is —* — ——— ειιιιννν— *
FPamilien Kalendore—
fiir 1873 ist ersehienen
und bewährt sich wiederum als das Praktischste, Unterhaltendste und Billigste, dats auf diesem
Felde dem Pubiikum geboten wird. Neben einer Fülle von böchst spannenden und humori⸗
stischen Erzählungen. durch mehr als
100 Bilder

2
wvon C. Kröner, G. Sus und anderen namhaften Künstlern illustrirt, bringt der Illustrirte
FamilienKalender das vollständige Kalendarium, wobei zu erwähnen ist, daß die
2 Sonn⸗ und Feiertage roth gedruckt ⸗
2 find, sowie ein sauber ausgeführtes Tiselbild: eimathsIon““ und als Gratis⸗Prämie —
2 ein mit circa 56 Illustrationen ausgestattetes
* Gregumdheĩ ts- Lexi con
welches für jede Familie einen werthvollen Rathgeber bildet, indem es die Symptome der
meisten Krantheiten beschreibt, und die für's Erste vorzunehmenden Maßregeln angiebt. Am
Schluß: Beschreibung einer Haus-Apothelke.
A PAVMNE, LEIPDI.
na Buehhandlungen.
— Preis 18 Kr.
*344. Wahr.

X
—7
Payno's Kunst- Anstalt
Zinmaratannas.
Dedattion HYrudk und Verlag von F. X. Dem-⸗tk in St. Inabert.
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2522 — — 355— 8 55857 328333 25358 —
— 2 522 5 * —5 5 555 —A * 356 — *
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—* 23 50 27 5 —8 585 — — —z5224 7 23333 8 8— 8
— 257 55 * 2 8 3 5 55 8E 52.2 — —x 8
— 32,342 —A —237332 5 — 762 25 53333
—— — — —,—32 — * 7 23 — — 55 6 —
57— 5sz823 2 — 0 —Ss8*233 562 2228 —
2 —— 7 2 — — 2 — ——— 2 4 —8 375 5* 2 j
383 —553 3 5357 23* 533523863 A 35*
233*235 25534 R53 —— — 2335358 v —558 3254283 — —
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335 z3533523 8—8 8 588 7 A 838 5323 s ———
23556363387 3 5253 * 255 ———
5583 238 553 5233338 2ꝛ555 —— 253* 325833 22
538 — 55— 5 27518 5583838 2 25532 523538 — —*
233368 2 5335 B22E * — 539 532352 522 538—333* 3
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⸗ 2 — 73—* 3 * 5 58 2838 — 58* 53
35238 — —— 5 A 83333 2153s838 8*
2838— 2 73 * 3 —— —— GQ. —2 2 —
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552 —22585 27 825 — ꝛ — — 52 —2
*2 2 —*5* — 535 5z88 E *8 * 77 8 —— — 2 2 S1*
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52 75 — 3 5* — — — 28 * 8 —335 — 3
* — * — 5 — — 55 —— — 22 3 28 — 4
235353 2357 *—88 838 363——
*2 22 558238 3255352588 535*57 —2255 2 258 25838
— ———— — 2535—2355 * 5538 5 723 *
— 53 338352 ⁊ 2* 2573— ——— * 7898 58 8
23*378 — 53 23238* w 85 8— —— — — ——— 2
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—1553352383 535227 532 ——— 55 3 23538
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355 s235 ——333 5533 — ——
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2 * 2* E 2352*5 57 525
583 832883 33 33328332 ——
557 — 55 3523 72237 2 232238 656855 3285
5852 ——75 SE *8 22 — — 52583 53887 2
—*5 — 3235 2333—2æ7T 3* — ——
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2553385522 5—3525338 —— 383353* 52 5——558224
8633 37 3 33333 33 328
—2355558 2555823 65385 —6655335 — ——
—EX —e 2558 8288* 26 5835 755383—38
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253357 *38355 358* 2383353333 55 33835385 2*
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—3 — 2 — *5 2 S * 23 *8 — — — —— 7 3 8* — ——— 52 —
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35323 3223 2322352 — 2 5355258 8 3 3228 —8232355
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32—528833 8 333
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I 3. — *33 58552—532 7
2 3 355. —833 — 8853 3523833 *72 532 2289
33 3 —333338833— 235389 7
2 32. .3 78 72*2 72 5 2 235893 9 2127—
3288 37 3 3 3333 333 338—3 53
**8 8* 52, S603.3 28 3 27
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        St. Ingberker AAnzeiger.

dea St. JFnaberte r Anzeiqer (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltunzsblatt, mit der Dienstags-, Donner stags⸗ und Sonntag

— mal: Dienstag, Donnerstag, Sümstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliährig 42 — oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

— — —— — — — —— —t — — —

M 165 8 Samstag, den 7 1872
nne
*.* Sit. Ing bert, den 18. October. — zegin ce eera e sich pee in letzter

ie D i tschen Episkopats, die Dand um den Streit zwischen der Anschauung von Kirche und
uuf Si retee de usen spiee als vo⸗ Staat und ihrem Verxhältnisse, wie sie Gregor VIII. und Inno-
suminöses Aktenstück, das in 10 langen Kapiteln die gegenwärtige cenz III. halten, und zwischen der Anschauung, wie sie die jetzige
aige der katholischen. Kirche im deutschen Reiche des Rähern er⸗ Welt besitzt. Hier steht Princip gegen Princip, Syllabus gegen
uert, erschienen. Es wird darin das historische Recht der latho— moderne Staatsverfassung und von seinem Prineip aus hat jeder
ishen Kirche im deutschen Reiche behauptet, dieselbe gegen die Recht. Welches Princip aber das richtige ist, das scheint uns die
Nnlae der Reichsfeindischkeit deriheidigt die Berechtigung der Froße Fcage. Außer — steht jedoch, daß der deutsche Episkopat
dischdse zu den vom Staate angefochtenen Maßregeln, die Er swie die e eweist) in seinen Ansprüchen nicht nachzuge-
umunication etc. aufrecht erhalten, die Vertreibung der Jesuiten ben vor hat. Da eine Vexstandigung durch gegenseitiges Nachlassen
Aß eine Schädigung des katholischen (kirchlichen) Lebens bezichnet in den gemachten Ansprüchen so weit unmöglich erscheint, so wird
Anrecht der Kirche auf confessionelle Schuͤlen und religiöse der Staat gezwungen, das ganze bisherige Verhältniß zur Kirche
dinderdereine in Anspruch genommen und der betannte. Kanzel⸗ W losen⸗ um so jeder ferneren Verwickelung gründlich vorzubeu⸗
agteaph als ein krntendes Ausnahmegeseh bezeichnet. Im8. gen. Dann erst wird fich auch herausstelen, daß der Staat nur
zahnet“ wird eine Vorlesung üͤher Staats- und Kirchenrecht ge- Um fein gutes Recht, nicht aber gegen Christenthum, Religlon und
heuen und im 9. und 10. Kapitel die ntas air nwehnudr. Siucgelimyf— hat.“ —⸗
uchleit und Staatsgefährlichlcit der katholischen Kirche zu wider⸗ 5 — —
inde J ,— Mur Deutsches Reich ·

WEines schickt sich nicht für Alle !“ .Die Wahrheit dieser Nunchen. In der „Allg. Ztg.“ wird bestätigt, daß auf
hblhe schen Sentenz muß eben auch die „Denkschrift“ bei ihrer der Nürnberger Ministerconferenz blos die Jurisdictionsverhältnisse
usdathme im Publikum erfahren. In der Prefse, dem Organ der wischen Bahern und Württemberg zut Berathung kamen und daß
deffentlichkeit wird sie auf das Lebhafteste besprochen. Aber wäh— alle anderen darüber verbreiteten Nachrichten der Begründung
end Germania“ und KConsorten von ihr reden, wie von einer ntbehren.
dulichen Offenbarung und auf sie schwoͤren und nicht Worte des „Mäünchen,. 16. Oct. Die Einberufung der. Landraths⸗
dobens genug finden für Haltung und Sprache der Unterzeichneten Versammlungen pro 1878 steht für den nächsten Monat bevor.
xerselben. geht man andererseits scharf mit ihr ins Gericht und, WMünchen, 16. Oct. Die in mehrere Blätter übergegangene
jeht darin nur einen neuen Fehdehandschuh, den die in Fulda —— daß die bei den heurigen Detochementsübungen oder
hesanmelten der degierung vor die duhe werfen. Wean gehi Waffenmansvbern mit Vipouaks, welche die Felddiensttauglichkeit
sdar och weiter, zeiht sie der Entstellung— und deist ihnen imit der Truppen und ihrer Führer darlegen jollen, auferlegten Stra⸗
nerbiitlicher Logit den Widerspruch nach, mit dem einzeine Sätze pPazen manchem Offizier die Ueberzeugung aufgendthigt haben, daß
der Deutfhrift ¶mit einem früher ausgesprochenen Satze der meist er nicht mehr felddienstlitz sei und daß in Folge dessen zahlreiche
Mitunterzenchneten fiehen. Numu Zeiten änvern fich und wir mit Pensionirungen bevorständen, können wir als vollkommen unrichtig
ihnen! fagt ein alles Sprüchwort. bezeichnen. Die zu erwartenden Pen sionirungen, deren Zahl sehr

Wicuich Neues ist in der Denlschrift nicht enthalten. Diese dering ist, sind vielmehr eine Folge der Reuformalion unserer
st vielmehr nur eine gewandte, fein stylisirte Zusammenstellung Artillerie.
verjenigen Vertheidigungsmittel, welcher sich bisher schon die ul⸗ Neustadt a. H. 17. Oct. Seit gestern tagen hier Ver⸗
ramonane Preffegehenuber den Maßregeln der deutschen Re-⸗ lreter sammtlicher deutscher Eisenbahnen. Wie wir vernehmen, er—
terung bedienle Jhre Unterzeichneten haben nichts zu bedauern, kteden sich ihre Berathrugen auf diejenigen Forderungen an den
ͤchiz Jurudzunehmen, sie waschen ihre Hände in Unschuld; denn Militärfiscus, welche den betheiligten Bahnen aus den Militär -
nis ihren Seite ist kein Fehliriti geichehen, der dem Staate Anlaß kransporten des Kriegsjahres 1871 erwachsen find.

u feindlichen. Maßregeln geben konnte. Vielmehr, wird dieser Darmstadt, 15. Oct. Die „Hejfische Uniform scheint
n bptima forma veramworilich gemacht für alles Unheil, das dem Untergang verfallen. Den Mitgliedern der Ministerien ist
uns dem beflehenden Conflitt erwachsen konne. Zu diesen ünschulds- letzt die Ermächtigung ertheilt, im Landtag im bürgerlichen Anzug
reiheuerungen bemertt die Pfälz. Post“ in ihter Besprechung der zu erscheinen, Hoffentlich wird der Dalpigl'sche Uniforms-Zopi
Dentschrift⸗: Wenn ein Mann dieses Akllenstück (Denkschrift) noch weiter beschnitten.

esen würde, der nicht in Deutschland seit 10 Jahren gelebt und! Berlin, 16. Oct. Die „Prov.Corr.“, die Denkschrift
eine Augen offen gehabt hat, so könnte er denken, es müsse dem der deuischen Bischöfe besprechend, sagt: Wenn die preußische Re⸗
Fursten Bismarck absonderlich wohl sein, daß er unmittelbar nach zierung nach Erlaß der Vefassung im Vertrauen auf die damaligen
inem blutigen Krieg mit dem Ausland ohne alle Ursache einen Beziehungen zu den Kirchengewalten, es zunächst unterließ, den
mnern Zwist von dec größten Tragweite vom Zaune bricht. Man Artikel 15, nach welchem die evangelische und kathol sche Kirche,
nüßte nicht nur an der staatsmännischen Beschäftigung des Kanzlers, owie jede andere Religionsgesellschaft ihre Angelegenheiten ordnet
ondern auch an dem religiösen Sinn des Kaifers zweifeln, als ind verwaltet, in seiner Bedeutung und Tragweite durch aus—
ob er das Christenthum in seinem Lande wie ein zweiter Julianus drückliche Ausführungsgesetze festzustellen, wie solche sonst fast zu
Apostata verfolgen. Wer aber der kirchlichen Bewegung der letzten allen ahnlichen Verfassungsbestimmungen ergingen, so ist es jeßt,
dahre gefolgt ist, den Syllabus mit seinen Consequenzen studirt, tachdem die Bischofe das Gebiet kirchlicher Angelegenheiten eigen-
die Organisation einer ultromontanen Bewegung durch ganz nächtig zu bestimmen und willkürlich auszudehnen bersucht haden,
kuropa, die Gründung von religiös-politischen Parteien in Kam— anerläßlich geworden, durch unzweidentige und unantastbare Staats⸗
mern und im Volke mit angesehen, wer die ultramontanen Blätter gesetze diejenigen Gebiete zu regeln, welche nicht lediglich Kirchen-
namentlich die von Jesuiten redigirte „Cibilta“ gelesen, wer die angelegenheiten sind, sondern zugleich zum dürgerlichen und staat⸗
belannte Rede dez Papstes von dem „Steinchen“ vernommen hat, lichen Leben irgend eine Beziehung haben. Das jetzige Auttreten
ver die aggressive Bewegung des Episkopats in ganz Europa der Bischöfe wicd unzweifelhaft das Wort des Reschskanzlers in
beobachtet, der mug erkennen, daß es sich hier um einen prinzi⸗ Erfüllung gehen lassen, daß die Regierung den Ansprüchen von
diellen Kampf von größter Bedeutung handelt. Personen des geistlichen Standes gegenüber, wonach es Landes⸗

In solchen Fäuen ist es unnütz zu untersuchen. wer den gesetze geben könne, welche für sie nicht verdindlich seien, ihre volle
dampf angefangen hat, er mußte kommen. Es zeigt sich derselbe und einheitliche Souveränetät mit allen Mitteln aufrecht erhalten
nicht nur iu Deutschland, sondern in allen modernen Staaten werde. Die Souveränetät kann nur eine einheitliche sein und muß
nört man dieselben Klagen der Bischöfe, sieht man dieselbe Auf- es bleiben: die Souveränetät der Gesctz eb ung
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        Berlhin. Auch die Jopanesen schenken uns ihre Aufmerk- das sich neben dem von Bajaine befladet, der Patrouillendienst um
amkeit, und, der japanesische Justizminister machte kürzlich der das Gefängniß ist vermehrt worden, und es ist jetzt schon schwierig
Tivil⸗ und Criminalabtheilung des Stadtgerichts seinen Besuch, die Erlaubniß zu erhalten, den Marschall zu besuchen. (öln. 3)
um sich mit unserem Gerichtsverfahren bekannt zu machen. Der Ueber die Afsaire Bazaine veriautel ferner: Der Marschall,
apanesische Minister, der gegenwärtig die Haupistädte des Con⸗ owie ein Advokat Mr. Lachaud habe alle Hoffnungen auf elnen
tinents bereist, um die europäische Justiz zu studiren, ist ein ält- zünstigen Verlauf des Projesses aufgegeben. Bazaine selbst sol
icher, hagerer Herr, dessen gelbes Gesicht trotz der abstoßenden eine Verurtheilurg à la Rossel durch Pulver und Blei befürchten
Haßlichkeit und der vielen Blatternarben einen recht intelligenten Nachdem sein Vertreter ihn auf das Unstatthafte, deutsche, also
Ausdruck zeigt. In seiner Begleitung befanden sich zwei, nach eindliche Officiere zu Zeugen aufzurufen, aufmerksam gemact,
unserer Auffassung verhältnißmäßig junge vortragende Räthe seines heruht die Hoffuung des AÄngeklagten nur noch auf einer Gegen.
Kessorts und ein Dolmeischer, alle vier elegant und nach neuester knquöte, welche zwei englische Offiziere, die der Marschall in der
europäischer Mode gelleidet. drim kennen gelernt hat, in Berlin veranftalten wollen. Diese

Die Resultate der Polkszählung sollen, wie man hört, aben sich erboten, Mr. Lachaud bei der Schlußverhandlung alß
durchaus nicht in allen Beziehungen erfreulich sein. So hat sich nilitärische Beiräthe zu unterstützen.
dor Allem herausgestellt, daß die Zahl derjenigen, die nicht lesen Die Ausweifung des Prinzen Napoleon sieht noch immer
und schreiben können, in einigen Provinzen geradezu erschrecklich an der Spitze der politischen Discussion, und im Aligemeinen ist
ist; auch die Zahl der Blödsinnigen, Taubstummen und Blinden nan anch hier der Ansicht, daß Thiers einen Fehler begangen,
joll sich gegen früher unverhältnißmäßig vermehrt haben. ndem er dem Prinzen Gelegenheit geboten habe, eine Rolle zu

Der Kaisffer wird am 16. Sept. aus Baden in Berlin pielen. Daß das Gesetz verletzt wurde, wird von diesen Beut—
erwartet. cheilern weniger in Betracht gezogen, da sie es höchst seltjam

Aus einer Notiz der „N. A. Zig.“ geht hervor, daß inden, daß F Bonapartisten, die 20 Jahr⸗ lang aller Gesetzlich
Fürst Bismarck vielleicht schon im Laufe der Landiagssession nach leit so offen ins Gesicht schlugen, jetzt jammern und llagen, weil
derun jurůcttehrn. d de ren ee

Bei Wiederaufnahme der Arbeiten des Bundescathes —B——— en in de iee Wien nde

7 des Civilrechts (Erweiterun MNh h ß
auch der Lastersche Antrag wegen wurt epo alle Mitglieder der französischen souberänen Familien ohn⸗
der Reichskompetenz) zur Sprache kommen. Wie man der „Köln. Nachtheil durch alle Departements wandern können: da der Graj
Itg.“ schreibt, sollen in Wurttemberg die Aussichten für den v. Chambord friedlich nach Chambord gekommen und wieder dort⸗
Antrag günstig stehen und Hert von Mitmacht perjoöͤnlich peehi surücktehren durfe; da der Graf v Pris im prinzlichen In⸗
einem allgemeinen deuischen Civilrecht, welches dee Lasler'sche
gznito die Staatsarsenale besichtige; da der Herzog v. Aumale
Antrag für jetzt nicht einmal verlangt, nicht entgegen sein. Das. Parade⸗ Uniform dem Armerrathe beiwohnenoch in
Schidsal des Antrages wird wesentlich von der Haltung Baherns vdhnaflische Famtie übrig bleibe, *

J F g bleibe, welche beunruhigender und ge⸗
anhängen. Der Korrespondent scheint dem neubefestigten bayerischen wissermaßen monarchischer als alle anderen sei, indem die Erschein⸗
Ministerium keine große Vorliebe ur den Antrag zuzutrauen, und ing enes ihrer Muͤgleder auf dem Landesgebiete dagu zwinge
wir glauben, daß er Recht hat. B. ). Zuufzlucht zu Staatsgründen zu nehnen? — „Bien Public“ sucht

Die Bexliner Konferenzen über die Lage der ar⸗ den Schrut des Hen Thiers natuclich zu rechtferligen
zeitenden Klassen sollen nun doch noch im Laufe —8 Italien
stattfinden, also eine weitere Vertagung, wovon vielfach die Rede —34 8 —
dann dürfte — zu erwarten sein. In Bezlin soll die Absicht Rom 10. Sct. Seit gestern ist an den Kirchenthüren ein
jewesen sein, ein gewisses Schema von Fragen der VBerathung zu Dekret der Inder Congregation angeheftet worden, durch welches
uterbreiten, und manglaubt nicht zu irren, wenn man annimmi, äne Feihe von Schriflen des Ritters von Schulte, des Lord Acton,
daß der Umfang dieser Fragen in Wien bekonnt war, sowie daß ded Dr· Zirngibl in München ⁊c. c., die sich alle auf das vati⸗
hon dort aus schon vor inem Monat hierher geneldet wurde, die 'anische Concil beziehen, verdammt wird, Unter anderen prangt
edollmachtigten der österreichischen Regierungseien ernannt und uf. dem Inder auch: „Die Unvereinbarkeit der neuen päpftlichen
nit Insteucisonen dersehen warden. Blaubensdecrele mit der bayerischen Staalsverfassung.“. Von

RVaur den Bundezrath wird sofort nach Wiederaufnahme seiner Joseph Berchtold, außerordent lichem Professor des Rechtes an der
Beschaͤfte die weitere Vertheilung der französischen Kriegscontribution Dinwere sre ue München, Tagebuch wahrend
der Gegenstand eingehender Berathungen bilden. Nach dem vom des vaticanischen Concils,“ geführt J— r. F. Friedrich, Pro⸗
Keichstaͤge angenommenen Antrage feiner Commission ist die Dis- fessor der Theologie 2c. Nrdüngen
position über Itss Milliarden vorbehalten, und hinsichtlich der Wie die „Perseveranza“ mittheilt, hat Cardinal Bonnehose
aͤbrigen 393 Milliarden noch zu bestimmen, wie der Antheil Rorde vom Papste die hündige Erklärung empfangen, daß derselbe Rom
deutschiands unter die Mitglieder des ehemaligen Norddeutschen unter keinen Umständen derlassen werde. Demungeachtet soll der
Bundes vertheilt werden soll. Plan noch nicht aufgegeben worden scin, ihn zu einem solchen

Die Auswanderung hat sich nach dem Umfange, den ste in extremen Schritt zu bestimmen.
üngster Zeit angenommen, zu einer wahren Calamität für du England.

Landwirthschaft gestaltet, so daß, der „K. Ztg.“ zufolge, ein London, 12. Ott. Der Exkaiser Napoleon wird
Antrag an die Staatsregierung gegangen ist, wonach diese die sich, wie verlautet, mit seiner Familie im nächsten Frühjahr nach
Auswanderungs⸗Agenten beschränken und außerdem durch die Madeira begeben. Die Königin Viktoria soll ihnen für diese
Reichsconsulate solchen Personen freie Rückführt möglich gemacht Reise ihre Yacht „Victoria u. Albert“ zur Verfügung gestellt haben.
werden soll, welchen die Auswanderung leid geworden sein möchte. Spanien.

Frankreich. Madrid, 14. Oct., Abends. Der Geueral⸗Capitän von

Paris, 15. Oct. Der Prinz von Joinville hat in Langres Halizien ist gestern Abend in Ferrol eingezogen und Herr der

bei der Einweihung eines Denkmales für die Mobilgarde eine Stadt; er erwartet noch Verstärlung aus Gijon und Santander,
Rede gehalten, worin er die französische Armee und insbesondere em die Meuterei ohne Blutvergießen ersticken zu können. Die Auf⸗
den Opfermuth und die Tapferkeit der Soldaten pries und erklärte, ührer sind in dem Arsenal eingeschlossen; sie werden von den
daß er auf der Bendome⸗-Säule am liebsten die Statue eines ein- driegsschiffen angegriffen werden, wenn sie versuchen sollten, über
fachen Soldaten aufgerichtet zu sehen wünschte. Der Prinz will das Meer zu entkommen.
sich bei der Armee beliebt machen; denn wie die Dinge jezt sich Die Times meldet, daß die Carlisten⸗Bewegung in Calalo⸗
in Frankreich gestalten, ist der, welcher die Armee für sich hat, nien fortdauere. Die Carlisten hielten einen Eisenbahnzug auf
auch der Herrschaft sicher. — Der Seine-Präfect schlägt der Stadt und führten zwei Offiziere und dreißig Soldaten mit sich fort,
Paris eine Gemeindeanleihe von 53 Millionen vor. welche ohne Waffen vom Urlaube zu ihren Regimeutern einrüdten.
Paris, 15. Octkt Die Räumung des Marne- und Ober- Madrid, 15. Oct. Der Angriff auf die Insurgeuten in
marne⸗ Departements hat, nachdem die Baracken endlich fertig —— sollte heute sowohl zu Lande als auch vom Meere aus beginnen.
worden, begonnen. Heute Morgen verließ das 2. Bataillon des Amerika.
19. preußischen Regiments Saint Diziers, um sich nach Epinal Newyork, 13. Oci. Die Eisenfabriklen von Johnston in
zu begeben. Der Abmarsch gab zu leinen; Demonstrationen Anlaß. Pennsylvanien, die größten in Amerika. sind abgebrannt. Der
— Der vorgestern aus Rom zurückgelehrte Cardinal de Bonne- Schaden wird auf 19 Million Dollars gejschätzt.
hose war gestern bei Thiers. Die Verhältnisse zu den Indianern scheinen sich kriege⸗
Paris. In den hiesigen Regierungskceisen meint man, risch gestalten zu wollen. Im Thale des PYellewstone sollen sich
daß der Marschall Bazaine, dessen Sache sehr schlecht stehe, einen 18220, 000 feindliche Indianer befinden. Die zur Erforschung
Fiuchtversuch machen lönnte; man hat deßhalb Vorsichtsmaßregeln dieses Thals abgegangene Expedition wurde zur Umkehr genöthigt,
ergriffen. Der Oberst Gaillard, der mit dem Oberkommando in auch die Untersuchungsexpedition der nördlichen Pacificeisenbahn
es Marschalls Gefängniß betraut ist, schläft jetzt in einem Zimmer vurde mehrmals angegriffen. Der Umstand, daß die mit den
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        Indianern eingegangenen Kontracie nicht gehalten wurden, scheint
zse feindliche Bewegung veranlaßt zu haben. In Arizena haben
ich die Apachen vielfache Mordthaten zu Schnlden kommen lassen.

Kunstnotiz.

Die vorgestrige Vorstellung imn Circus Blumenfeld war in
allen ihren Darstellungen eine gelungene. Es zeichnete sich beson⸗
ders Herr Direktor Blumenfeld und Tochter Frau
Janson durch die elegante, rasche und präcise Ausführung des
das de deux auf zwei neben einander laufenden Pferden aus.
derr Janson leistete im Voltigiren auf ungesatteltem Pserde
Zorzügliches. Nicht minder Vorzügliches leistete Herr Mar
zlümenfeld in der stehenden Trab⸗Schale auf dem Schul⸗
Ferd Bianka. Und wie allerliebst war die kleine 5jährige Lina
stumenfeld in ihren graziösen Bewegungen auf ihrem tür⸗
kischen Springpferde Isabella! Herr Comiker W ernicke führte
die gefahrvolle Riesen-Stuhl-Pyramide schon mehrmals, und auch
borgesiern Abend wieder, zur größten Zufriedenheit des Pulikums
vus. Die Exerzitien, welche Herr Direktor Blumenfeld in der
öhern Pferdedressur mit seinen Schulpferden Griseldis und Flora
wsführte, können den Leistungen der renommirtesten Circus an
die Seite gestellt werden.

Wir können überhaupt unsere Leser nicht genug darauf auf⸗
merlsam machen. welch' hohen Genuß eine Vorstellung des Circus
Blumenfeld bietet. Mögen dieselben ja nicht versäumen die treff⸗
lichen Leistungen desselden aus eigener Anschauung enen zu
lernen!

ermis ch 8

pKaiserslautern. Der Prozeß des pfälzischen Hilfs—
dereins (Weber und Gen.) gegen den Redacteur der „Frkf. Ztg.“
vegen der beleidigenden MArtikel in der Liebesgaben⸗Angelegenheit.
jat nun sein Ende gefunden mit der Verurthelung des letzteren
meine Geldbuße von 30 Thlen., ebent. 6 Taze Gefängniß.
17 Klaiserslautern, 16. Oct. (Allkatholisches.) Herr
hrofessor Michelis ist geslern Abend wieder hierzer zurückekehrt.
Jächsien Freitag wird derselbe hier einen öffentlichen Vortrag
alten, nächsten Sonntag wird er der Delegirtenversammlung der
nfälzischeu Altlatholiken in Edesheim beiwohnen und dort den
Heerdebrief“ als öffentliche Antwort der pfälzischen Altkatholiten
uf den Hirtenbrief des Bischofs von Speier zu definitiven An
nahme vorlegen. (Kais. Zig.)

x In der Nacht vom 6. bis 7. October wurde die Schaf-⸗
herde in Kröppen wiederholt von eiaem Wolf angefallen. ein
Stück fast ganz, ein anderes halb aufgezehrt, ein drittes durch
anen Biß in die Gurgel getödtet und die ganze Heerde zersprengt.
Am 7. Nachmittags wurde das Raubthier auf der Gemarkung
hon Vinningen gesehen und ganz genau als Wolf erkannt.

Gest. in Berlin der Koch Grünberg, Erfinder der
Erbswurst, 53 Jahre alt.

F. X. Demetz, verantworilicher Redacteur.
bliche Anwesen zum Betriebe eines jeden
Bekanntmachung. e n Deteh—
Errichtung einer Gerbere Näberes auf dem Geschäfts- und Con⸗
mn St. Ingbert betreffend. ulta ionsbureau ** J—
Der Rentner Carl Michgel Laur von J. Boos zu St. Ingbert.
St. Ingbert beabsichtigt auf dem Grund— —
ttücke Plan⸗Nr. 894 in der Wollbach, Bann
von St. Ingbert, eine Gerberei zu errich⸗
en und hat bei der unterfer tigten Behörde
im die polizeiliche Genehmigung hiezu
achgesucht.
Zur Verhandlung über dieses Gesuch
vird gemäß 84 und 8 5 der allerhöchsten
berordnung vom 16. Mai 1863 (EKreis⸗
mmisblatt Nr. 51 Seite 9085 ff.) andurch
Jagesfahrt auf Dienstag den 22.
Ofktober nächsthin, Nachmittags
23 Uhr, im Bürgermeisterei⸗
Büreau zu St. Ingbert festgesetzt
ind mussen bei derselben etwaige Einsprachen
zegen die Genehmigung des fraglichen Ge⸗
uches, wenn solche Berücksichtigung finden
ollen, vorgebracht werden.
Zweibrücken, den 14. October 1872.
Königl. Bezirksamt.“
Gez: Damm.
— Gez: Schäfer.
Mobiliarversteigerung.
Donnerstag den 24. ds. Mts., Nach—⸗
aititags 1 Uhr dahier bei Michael Feucht⸗
jet, Polizeidiener, läßt Johann Leonhard
Walther, Posibote von hier, Umzugs
jalber nachbenannte4 Mobiliargegenstände
urch den kgl. Notär Hornn zu St. Ing⸗
ert auf Borg versteigern, als:
lvollstandiges Bett, 1 Nleiderschrank,
dKüchenschrank, 1J Commode, 2Tische,
b Stühle, 1 Sessel, 3 Oelgemälde, 1
Ahr, 1 Nachttischchen, 2 Krautständer,
2 große blecherne Milchlannen, circa
528 Zeniner Kartoffel, 8 Schweine
und verschiedenes Haus u. Küchengeraͤthe
Aus Auftrag —
das Geschäfts- und Conjultationsbureau
J. Boos zu St. Ingbert.
Hausverkauf.
Tin sehr elegant gebautes, zweistöckiges
Wohnhaus mit Hofraum,“ Hintergebaude
ind Gaiten, gelegen an der Kaiserstraße
u St. Ingbert, ist durch das unterfertigte
deschafts⸗Bureau unter annehmbaren Con—
itionen aus freier Hand zu verkaufen.
Bemerkt wird noch, daß sich das frag

Gegen Unterleibs⸗ und
Lungenleiden.

An den Kgl. Hoflieferanten Brn. Jo⸗
hann Hoff in Berlin.
Templim, 30. April 1872. E.
W. ersuche ich um Zusendung von
Ihrem heilsamen und weltberühm⸗
ten Malzextrakt. Kromrey, Kreis⸗
haumeister. — Der Husten hat nach⸗
gelassen, und denke ich durch ferneren
Gebrauch Ihrer Malz⸗Ehocolade
und Bonbons wieder hergestellt
zu werden. H. Lange, Lehrer in
Finsterwalde.

Verkaufsstelle bei Fritz Panzer⸗
er in St. Ingbert.

Bekanntmachung.

Die Lieferung des für die k. Steinkohlengruben St. Ingbert und Mittel⸗

bexbach im Betriebsjahre 1873 nöthigen — und zwar: J
a., für die k. Grube Si. Ingbert mit circa 32000 Kilogramm und
b., für die k. Grube Mittelbexbach mit circa 7000 Kilogramm

soll im Submissionswege an den Wenigstnehmenden vergeben werden.

Die Angebote sind verschlossen und gehörig bezeichnet, bis 29. Oetober 1872.
Nachmittags 2 Uhr, bert dem untersertigten Amte einzureichen, bei welchem auch
die Lieferungsbedingungen eingesehen werden können.

St. Ingbert, den 12. Oktober 1872.

Das k. Bergamt:
——— — x--
Herren- Kleider, Tuch und Manufacturwaaren.

Auf meine angekommenen Waaren für
Herbst- und WinlerSHaison
zeehre ich mich aufmerksam zu machen. Dieselben bilden eine große Zusammenstellung der besten
deutschen, englischen und französischen Fabrikate
deren Dessins, Qualitäten und Preiswürdigkeit interessiren dürfte, daher ihh mir erlaube
zur gefälligen Ansicht derselben einzuladen.
dem

Heinrich Isaaac.
Caso Oberhauser gegenüber.
L ꝛa

ᷣOXSä.
J
E

pe
fertigen Herren-Kleidern, Knaben-Anzügen
E französischen Kittel
n allen Oualitäten empfiehlt zu sehr billigen Preisen —
St. Ingbert. 2* Zepp. —
        <pb n="654" />
        .* ⸗ *
WW. Fuhrländer Nachfolge.
— 4J —— 8
—— er in Eranlfurt anmn HIain.
Durch große Parthie⸗Einkaufe in Leipzi, und durch meine direkte Beziehungen mit den ersten Fabriken, ist es mir möglich, auch zu
nãchste Saison, mein reich sortirtes Lager zu den bekanntenbilbrigen Preisen zu empfehlen.
Die Preise sind nicht nach halben Meter, sondern nach Ellen berechnet.
Glrosses Manufakturwaaren⸗Lager. — Grosßes Ausstattungs-Geschäft.
1000 Stuck e/ breite ächtfarbige, lila, rosa, gelbe, braune Eattune, s 500 Stück e/. breites schweres Leinen, für Hemden und Betttucher
fur Kleider und Ueberzüge, die Elled und 10 kr. * die Elle 12 kr.
Cattune mit Borden, für Vorhänge, die Elle 9 und Jl0 kr. 222 Ellen breile Leinen, fuür einschläfrige Vetttücher, das Betttuq
200 Stück feinen weißen Satin und Pique, fur Unterröcke und Ueber⸗ ohne Nath, fl. 145.
zügen, die Elle 12 kr. — — 3 Ellen breite Leinen, für zweischläfrige Betttücher, das Betttuch ohnt
500 Stuck / breites ächtfarbiges shweres Bettzeug, die Elle 15 kr. Nath fl. 2 24.
eine leichte Sorte, die Elle 8 kr. 200 Stuück /. bͤreites feines schlefischez und böhmisches Leinen, die Elle
100 Stück schweren schwarzen Mooreens für Unterröcke, die Elle 22 kr. 18, 18 bis 30 fr.
i0/ breiten englische Waterbroof für Regeamäntel mit und ohne 200 Stück schwere roth wollene Bettdecken, fur zweischläfrige Betten, daz
Franzen die Elle 45 kr. —— Stück fl. 6.
ie / breiten schweren guten Buxkin für Hosen und Anzüge, die Elle 200 Stück schwere weiß wollene Bettdecken, fur zweischläfrige Vetten
a zo r * —— * 9*— Stuc —3 α
Aswahl pichstoffe, */ breit die Elle 15 kr. u0 i ück schwere graue ⸗2u. Pferdedecken, d. . 230. f. 3.
5 a — ichs ner * —44343 breit 500 Paar schwere weiße Piquedecken, eterladecken t Franzen
Glaͤtten, rolhen wollenen Unterrockstoff, die Elle 15 kr.“ für Aclafrige Betten das Stüd fl. 2 30.5 5
Feinen weißen Mull fur Kleider, die Elie 18ß kr. ꝓ 100 Dutend waß rine Wischtůcher, 29/2 Ellen tang, 2Ellen breit,
1000 Stuck verschiedene gute Kleiderstoffe, Croisisße, Popelines, —— 2 Elst
58 100 Dußend Handtücher, das Dutzend von fl. 3Z an, die Elle von 6 kr.'an.
3 Jeg Doppel⸗Mixed⸗ dwirwollene 500 Dizd. weiße rein leinene Damentaschentücher, das Dzd, fl. 2. 30
—BV . deee ihe Gachenres Sischdecken das Sun . 42
Lamas, Unterrockstoffe, Thibets, Cachemires, Flanell, Große rothe Cachemires Comodedecken. das Stuck fl. 1. si. 124.
— — iete Espaguolettes, in allen Farben und Qualitäten 27 breiten reich ramagirten —33 mit Bogen, die Elle 12kr.
ro/ breiten reich ramagirten Borhangomull mit Bogen, die Elle 18 kr.
1000 Stud is/ purwollene Chales, früherer Preis fl. 4à fl. 2. de —S weiß, — die Ellen7 Jpe r.
260 EStuea . breiten schweren Barchend fur Betten, die Elle 16, 18, 1 94 umd 07. breiten Zwillich, e einen. und
24 lr⸗· 41663 — graue, gelbe, weiße Servietten zum Fabrilpreise.
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Auch die kleinsten Aufträge werden wie bisher bestens priergt nind bitte mir das bisher bewiesene Vertrauen anch weiter
——— zu erhalten.
—
wobon die neuen Musterkarten in nur
guser. Waare und/ großer⸗ Auswahl einge⸗
ixoffen finden empfiehlt rz3u den villig sten
Pteisen 4 —D

IZ⸗ Grewenig·
as Blumenfeld.
ag den 20. October 1872,
2 Große brissante *
⸗
Vorsteslungen:
in der hoͤhern Reitkunst, Pferdedrefsur
und Gymnastitkt.
Beim Schluß der Vorstellung: n
Große Pantomime,
betitelt die schöne Müllerin oder die 8
augeführten Liebhaber im Versteck.
Anfang der ersten Vorstellung Nachmittags
Uhr und der zweiten Abends — Uhr.
Kassenöff zung 1 Stunde früher.
Zu fleißigem Besuch ladet ergebenst ein
Assh Blumonfeld, Direktor.

7

asen Zahnschmierzen
rdoen sofort gestigt durch die
berühmten
ra sat rõmꝰs shvedi
en LZahntio pfen
Jlacon 21 kr. ächt zu haben
Ingbert bei J. Friedrich
— V .*
dune Medicin.

9

Jrugt- U. Lungen⸗
xranke fiuden auf naturgéemassem
Wege selbst in verrweifelten und
ron den Aerzten für unheilbar er-
xlärten Fällen radienle αν
unę ihres Leidens

222 27 ———

In
Medioin.

Anm leßsen Hiitwwoch ging au,
dem Wege von h'ier nach Biidwiei⸗
ler eine Mechanick von einem Ein—
spänner Wagen verloren. Der redlicht
Ueberbringer erhält bei dem Eigenthümer

—G. Kiehl eine gute Belohnung.
Mechanische Flachs- Hanf⸗ Werg⸗Spinnerei
vn —2
7 * 4 —7—*—
Serler Compagnũ
in Memmingen
empfichlt sich zum Spinnen von Flachs, Hanf und Abwerg im Lohn. Für den Schneller
mit tausend Fadenumgängen auf dem allgemein eingeführten Haspei aufgewunden, werden
vier Kreuzer Spinnlohn berechnet, gleichbiel ob es Flachs⸗- Hanf⸗ oder Werggarn, ob
zs feine oder grobe Garnnummer ist, und sichert reelle Bedienung zu.
MNaͤhere Auskunft ertheilt der unterzeichnete Agent. ———
Auch ist bei dem Unterzeichneten zu jeder Zeit gut ausgehechelter Spinnhanf von
allen Qualitäten zu haben, und übernimmi derselbe auch Hauf zum Hecheln an.
Wilhelm Hesse, Seiler in Zweibrücken.
3200,000
X

S αν αι— xν 8 v.
FPamilion-Kalendere
siur 18783 ist ersehienen
und bewährt sich wiederum als das Praktfischste, Unterhaltendste und Billigste, das auf diesem
Felde dem Publikum geboten wird. Neben einer Fulle von höchst spannenden und humori⸗
stischen Erzählungen, durch mehr als
100 Bilder

J —F E
2 don C. Kröner, G. Süs und anderen namhaften Kunstlern illustrirt, bringt der Illustrirte —
*FZFamilien Kalender das vollstöndige Kalendarium, wobei zu erwähnen ist, daß die —
—*— Sonn⸗ und Feiertage roth gedrückt
sind, sowie ein sauber ausgeführtes Tiselbild: „Heimathaslön“ und als Gratis⸗Prämie
ein mit circa 50 Inhentenen ausgestattetes F
eιeleüts-Lecxiconm 7*
welches für jede Familie einen werthvollen Rathgeber bildet, indem es die Symptome der F
meisten Krankheiten beschreibt, und die für's Erste vorzunehmenden Maßregeln angiebt. Am
re: Beschreibung einer Haus-Apotheke. —B———
A. H. PAYNE, LEIPDI. 55
— UHle Buchhandlungen,
Preis 18 Kr.
VSiüudd. Wahr.
o1 Payne's Laungt- Anstalt
80 Zimmeratrasss.
— — Deriag von F. x. Deme in Irrbeci.
        <pb n="655" />
        Sl. Ingberter Anzeigen

—24
der S Ingbrrter Anzeig ex (und datz mit dem erin on wun ger XRXXXEEC
ngern ericheint kobch autlich. wie r m l: D be mis taca, Donae rea g, Ser m ata a und Sonentag. Abonnementspreis vierteljahtig 42 Krzr, oder
2 Silbergr.n Anzeigen werden mit Ecerzt. die dreispalte Zeile Blattschtift oder deren Raum berechnel

T—

Deut sches Reich.
Mün eg I8. Oct. Der König hat. die Neuformation
Nar bayerischen Artillerie, jener der preußischen Armecenisprechend
zaehmigt. Die Veröffentlichung der betrtffenden Anordnung findes
n an —

»IgPrinz Luitpolhd wurde bhei, einer vor mehreren Tagen
ogehaltenen Gemsenjagd im Algaͤu von einem sehr bedeutenden
Bergricisch so unerwartet überrascht, daß er sich nur mit größter
Mühe noch in eine glücklicherweise in der Nähe befindlichen Berg
jöhle ee Prinz Luitpold blieb unversehrt, aber einige
derren des Jagdgefolges wurden mehr oder weniger verwundet.

Brrlin, 18. Oct. Haiser Wilhelm ist heute Vormittag
jon Baden ⸗Baden hier eingetroffen. — Der Großherzog, der Erb⸗
großherzog und der Herzog Paul bon Meclenburg Sirelitz, die
herzog von Altenburg und Anhalt, der Großzog von Baden und
ür den König von Sachsen der Kriegsminister v. Fabrice treffen
m Laufe des Tages hier ein, um der Beerdigungsfeier des Prin⸗
en Albrecht beizuwohnen.

Italien.
Der Entwurf des italienische Budgen für 1873 weist
n Deficit von etwa 70 Mill. Lire (Fres.) auf: Ausgaben 1270,
zinnahmen 1200 Mill. Lire. Schönme Aussichtend
England.
London, 18. Oct. Die „Times“ bringt folgendes Pari⸗
er Telegramm: Der vollständige englische Text des neuen eng⸗
ischen Handelsvertrages wurde von Frankreich mündlich gebilligt
ind wird nach erfolgter Uebersetzung in's Französische England
en. Der Vertrag dürfte vor Ende des Monats unterzeichnet
verden.

rer eine schoͤne, geräumigen neue Wohnung und erhöht auch das

Firxum desselben üm ein Bedeulendes/ nur um ihn zum Bleiben

zu veran lassen. Und Rubenheim 72Es chietet 100 fll mehr,“ nur

um ihn zun Kommen zu bewegen. So boten sich beide Gemein⸗
den um zu einem Lehrer zu kommen gegenseitig ab. Freilich wenn

zs für diesen besser werden soll, dann muß es so kommen. 4

. Kaiser Flautern, 17. Det. Nutzen der Industrie⸗

Aussteilung.) Welchen Nutzen die Industrie⸗Ausflellung für die

Hebung der Kleingewerhtreibenden ausüben kann, davon hab neuer⸗

dings ein Schuhmacher aus Moorlautern einen erfreulichen VBeweis

erfahren: Derselbet hatte auf der III. pfälzischen“ Industrie · Aus⸗
tesllung ein einziges Paar Stiefel ausgesiellt, die nach dem Urthetl
aller Sachverstaäͤndigen sehr gut und: schön gearbeitet wa gen. Ob⸗
gleich er dafür — wegen des?kleinen Umfangs seines Geschäfles
— (er arbeitete bisher nur allein, ohne Gesellen) nicht prämiirt
wurde, () erhielt er eine andere, für ihn jedensalls werthvollere
Auszeichnung. Ein Schuhfabrikant aus Aachen naͤmlich, der die
schöne Arbeit gesehen, bestellte bei dem lleinen Moorlauterer Hand⸗
werker 300 Paar Stiefel, mit deren Anfertigung derselbe unter
Mithilfe einer Anzahl von Gesellen jetzt beschäftigt ist. (Kais. 3.)

tAm 23. October wird, wie wix hoͤren, endlich die Zeller⸗
halbahn dem Betrieb übergebn.

rFLandau, 1858. Okt. Heute wurden zwei jugendliche

Brandstifterinnen: Magaretha Garrecht, 15 Jahre alt, aus Mühl—
hofen, und Louise Binz, 13 Jahre alt, aus Nothweiler, beide ge⸗
vesene Dienstmägde in der Gemeinde Kapellen, durch Gensdarmerie⸗
Begleitung in das hiesige Bezirksgefängniß verbracht. Diese beiden
sind geständig, die im Laufe dieses Sommers vorgekommenen
Brandstiftungen in der Gemeinde Kapellen verübt zu haben und
war aus reinem Muthwillen, denn sie wissen gar keinen Grund
anzugeben, warum sie das Feuer gelegt haben. Nur die eine
dieser Mädchen will einmal von' dem Sohne des einen: Mannes,
dem sie die Scheune angezündet haben, mißhandelt worden sein
C. Anz.)ꝰ

—7 Frankfurt, 11. Oct. In der Buchgasse wurde ver⸗
lossene Nacht ein scheußliches Verbrechen verübt. Ein Schlosser⸗
Jeselle hatte ein Liebesverhältniß mit einem Dienstmädchen, welches
zedoch von ihrer Seite abgebrochen wurde. Die Eifersfucht quälte
nun den Verstoßenen und er beschloß, da er im Leben mit der
Beliebten nicht vereint sein konnte, es doch wenigstens im Tode
zu sein. Er fertigte einen Hausschlüssel an, öffnete in der Nacht
die verschlossene Hausthüre und schellte dem in der Kammer schla⸗
jenden Mädchen. Dieses glaubte, die Herrschaft habe ein beson⸗
deres Verlangen, kleidete sich schnell an, und, ala ses aus der
Thüre trat, überfiel es der ehemalige Geliebte mit einem zu einem
Dolche gespitzten Meißel und brachte ihr sieben Stiche bei; als
die Gestochene bewußtlos zusammensank, hielt er sie für todt, zog
zine Pistole hernor, steckte den Lauf in den Mund, und sprengte
ich mit einem Schusse die Hirnschale ausecinander. Nun gab es
därm im Hause. Da man noch Lebzeichen bei dem Mädchen
vahrnahm, so wurde ein benachbarter Arzt herbeigerufen, welcher
den ersten Verband anlegte und so die Verbringung des Opfers
inglücklicher Liebe in das Hospital zum heiligen Geist ermoglichte.
Der Mörder aber kam in den Choleralorb und wurde in das
deichenhaus transportirt.

F Düsseldorf, 14. Oct. Wie die „D. Z.“ vetnimmt,
vurde dem Ziegelmeister Andreas Bocker dahier dor einigen Tagen
pon einem früher hier als Gefangener lebenden französischen
Beneral ein Wechsel auf 10,000 Fr. übersandt. Er hatte da⸗
nals demselben eine kleine Gefälligkeit, wie sie sagt, erwiesen und
dafür die angebotene Besohnung von der Hand gewiesen.

7 Die Hungersnoth in Persaen hat dem, Midrus
Athenäum“ zufolge in der persischen Haupistadt allein 100, 000
Seelen (Männer, Frauen und Kinder) hinwegzerafft. Im ganzen
Lande sind, wie verlautet, nicht weniger als drei Millionen Men—
sKen der Hungersnoth, und Pesffilenz zum Opfer gefallen

Spanien.

„Miaderud, 17. Oct. Abends Die Insurgenten don Ferrol
lüchteten heute, ohne den Angriff der Truppen abzuwarten. Die
Truppen besetzten das Arsenal und machten 300 Gefangene.

Mustland.
Das Kriegs-Ministerium hat für die Rekruken⸗-Aushebungen
in Jahre 1873 den Satz von sechs für je 1000 Personen der
naͤnnlichen Bevölterung angenommen, was eine Gesammtzahl von
150,000.Rekruten ergeben würde.
China.
China. Auf die portugiesische Colonie-Madc a.d haben
sbinesen einen Angriff gemacht. Die Regierung trifft Vertheidig—
masmaßregeln und läßt die wichtigeren Punkte befestigen.

Fermischtes.

St. Ingbert, 20. Oct. Wie wir hören, wird schon
rotgen Nachmittag Seine Hochw. der Herr Bischof von
daneberg hier eintreffen, um dann am Dienstag den Akt der
Firmung vorzunehmen.Es sollen, so uns richug berichtet ist,
egen 1600 Firmelinge angen elder sein, welch' hohe Zahl leicht
egreiflich ist, da schon in 7 oder 8 Jahren die Firmung hier
icht mehr vorgenommen wurde. Bereils werden zum feierlichen
nbfange des Herrn Bischofs die Veranstaltungen getroffen.

] St. Jugbert, 19. October. (So muß es kommen.)
durch den sich allwärts fühlbar machenden Lehrermangel wurden
don manche Gemeinden wider Willen dazu getrieben ihre gering
vtirten Schulstellen, sofern sie ihre Jugend erzogen und unterrich⸗
th haben wollien, im Gehalle zu erhöhen. Auch unserer Nachbar⸗
meinde Oberwürzbach ging es nicht besser. Schon seit Jahren
—D dortige Schulverweserstelle unbesetzt, trotzdem sich die Ge—
neinde zu einer bedeutenden Erhöhung des Gehaltes enischlossen
nte. (Facnisch ist die Oberwürzbacher Schulverweserstelle höber
iet als eine hiesige, und wäre Oberwürzbach inancher andern
bimeinde in dieser Beziehung als nachahmungswerthes Muster zu
ehlen.) Da meldet sich auch noch der obere Lehrer Straͤd
herwürzbachs, der während der Vakatur der Verweseiftelle auch
ne verwest hatte, weg und wird in Rubenheim vorgeschlagen.
das thut da Oberwüßtach? Es kauft dem meldung-luüsine deb—
        <pb n="656" />
        Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.
Der. Amerikaner Bickfort, hat eine einfach und leicht zu be—
handelnde St rigmnässchinés erfunden, die in klurzester Frif
sast jedwede Art Handftrickerei herzustellen vermöchte. Dabei beträq

ihr Preis aan Ort. und Stelle nur A5 Dollars. In New⸗PYor

hat sich eine Geselschaft zur Maffenanfertigung dieser Maschin—

gebildet unten der Firma: Bickford Knitting Company.“
A⸗mer. peramworticher Redatear.

Bekanntmachuü
e achung.
Die Lehrerstelle an der kath. ug zu
St. Ingberter ⸗Grube iritk vom 1. Novem⸗
der nächsthin an in Erledigung, und foll
alsbald wieder besetzt werden.
Der mit dieser Stelle verbundene Gehalt
bestehtin folgenden Bezügen:
1. Aus der Gemeindekasse baar 488 fl.
2. Auschlag der Wohnung 12 fl.
Sa. 300 fl.
Außerdem erhält der Lehrer für Beheig⸗
ung und Reinigung des Lehrsaales 35 fl.
aus der Gemeindekasse.
Bewerber um diese Stelle werden einge⸗
laden, ihre Gesuche, mit den vorschrifts⸗
mäßigenZeugnissen belegt, innerhalb zehn
Tagen bei dem unferfertigten Amte persön⸗
lich einzureicheyßg333.3
St. Ingbert den, 19. Ocioher 1872.
u ut, Das Bürgermeisteramte
Eb⸗endon.
Mobiliarversteigerung.
Donnersiag den 24. ds. Mis. Nach-
mittags 1. Uhr dahier bei Michael Feucht-
ner, Polizeidiener, säßt Johann Leonhard
Walther, Postbote pon hier, Umzugs⸗
hJalber nachbenannte Mobiliargegenstände
Zurch den kgl. Notär Heo ran zu St. Ing⸗
hert auf Borg versteigern, alsz;—
vollftändiges Beit, 1Kläiderschrank,
1 Küchenschrank, 1 Commode, 2Vische,
ß Szuhle, 1.0Sessel,8 Oelgemälde, J
Uhr, 1Nachttischchen, 8 Krautständer,
2 große blecherne Milchkannen, circo
628 Zentner Kartoffel, 3Schweine
und verschiedenes Haus u. Küchengeräthe.
Aus Auftrag
Das Geschäfts— und Consultationsbureau
J. Boos zu St. Ingbert.
Bekanntmachung.
Wir bringen hiermit zur allgemeinen
Kenntniß, daß seit dem 12. ds. Mis. der
Postomnibus von St. Johann nach hier
erst um 6 Uhr des Abends abgefertigt
wird, wodurch der sehnlichst gewünschte
Anschluß an die betreffenden Eisenbahnzüge
des Reichslandes bergestellt isfte.
, Die gonigl. Posthalterei
E. Conrad.
Zu vermiethen und bis 1
Januar 1873 zu beziehen:
Der untere Stock unseres Hauses an de
Haupistraße, bestehend in fünf Zimmern u
nüche, Keller und Speicher ꝛc. auch kann
nach Wunsch Stallung, Remisse, mehreren
Kellern, Speichern, Holzverschläge, Kam⸗
mern und Waschküche ꝛc. abgegeben werden.
ste⸗onr. Stief.
Nicht zu übersehen.
Die Unterzeichnele beehrt fich einem ver⸗
eyrlichem hiesigen Publikum ergebenst an⸗
zuzeigen, daß sie von nächstem Dienstag ab
die Commissionen zwischeneheer und
Zweibrücdken überniimt und auf das
gewissenhafteste und pünktlichste besorgi.
Dieselbe trifft an denselben Tagen hier ein,
wie ihre Vorgängerin aus Blieskastel, die
das Bötingeschäft abgegeben hat.—
Elisabetha Kallenbrunnen
daus Blieskastel.
— —— — — —— ——
Redafttion. Trud ond Verlag von F. X. Demes in St. Inabern

ιιια 3— —⸗
17 d m l irt. 2 8 —
1867 in Paris —
Tað F
VKeine Medicin

—
—

—X 8

7 x Maut K..
—E Patent vom J. Decem⸗
ber 1838 3. 30/648 durch Schutz⸗
riarke vor Far hungen u. Nachahmung
gesick⸗ yt

—— 57
—*
WW EWErproyeeauk mittel. ———
Von 'bielen ärztlichen Autoritäten seit 17 Jahren empfohlen gegen veraltelen
Husten, andauernde Heiserkeit, Verschleimung, Keuchhusten, Katarrhe, Ent ·
undung des Kehlkopfes und der Luftröhre, aeuten und chronischen Brust⸗
und Lungen-Katarrh, Bluthusten, Blutspeien und Asthma. EGiehe Med.
Dr. Kud. Weinbergers, pralt. Arzt in Wien Krankheiten der Athmungs⸗
——— —8*8 organe“, Leipzig bei Gustav Branns 1863.)
—— Nur allein ächt zu haber8 J 2*
in St. In a bert bei J. Friedrich.

300,00 0 J
Préeis I8 — Preæeis IS IKr. S. W.
. XES LLDE.
5727* 2812 EF J
Pamilien-Kalénderee,
lur 1873 ist ersehiemem 5*
und bewährt fich wiederum als das Praktischste, Unterhaltendste und Billigste, das auf diesem
Felde dem Pubiikum geboten wird, Neben einer Fülle von höchst spannen den und humori⸗

ꝛ stischen Erzuͤhlungen, durch mehr alß 23
J
— 100 Bilder.. ẽ
8* von C. Kröner, G. Sus und anderen namhaften Kunstlern illustrirt, bringt der Illustrirte
Familien Kalender das vollständige Kalendarium, wobei zu erwähnen ist, daß die — —
Sonn⸗ und Feiertage roth gedrucke
2 sind, sowie ein sauber ausgeführtes Titelbild: Ueimat slos““ und als Gratis⸗Prämie
2 ein mit circa 50 Illustrationen ausgestattetes * — —E
8 Goestamel Iscis- Lxcon*
welches für jede Familie einen werthvollen Rathgeber bildet, indem es die Symptome der 7
meisien Krantheiten beschreibt, und die für's Erste vorzunehmenden Maßregeln angiebt. Am
Schluß: Beschreibung einer Haus-Apotheke. 8
4. L. AvE, I.
2u beæziehem durch alle Buchhandlungen.
l i —
PDreis 18 3 Preis 18 Kr.

Feuerwehr⸗Montag
bei Johanu Schwart
p am Bahnbof.
Ein kräftiger Junge
kann unentgeldlich in die Lehre eintrelen
ber Georg Weiland,
Werksschlosser auf der St. Inaberter Grube
Frankfurter Börse
vom 18. Oct. 1872.

Preußische Friedrichsdor. 9582-69
Pistolen .... 942-44
Zolanbische 10 fl. Stucke 3386
Ducaten.. 534436
20Francs⸗Stücke. —X —————
Englische Souvereigns 148-650
Dollars in Gold 2 251/ 2α
        <pb n="657" />
        — —X
555 58 237
— 523
* d 552
*8 5* — — **
2 52 — 52
57 *9 25 555*
525 72 33738
558 5æ 83328
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135 373551355—
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386 733
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238 55532 — — —A 222 83382
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— 536333833 55 32225 5*
—— ——35383 235 —A——— 3527
—A — —— — ——58582 5222
28533 —335 5828 —555333332352574
3 7
* * —R sa 2 * —2 2** —*
3232 73553355383 —325353 333
3 —33583338838 2 233 83333383325
2578 53*3235 — —— 388,.227 — —
252 8
2532.2353 5 252 —233383 —2 22
— — —32532 5*
— —5 8 — 5—555 — —— 8 258538 2
—5—85 60 37 55323523* 53z33838
s38 225 5 838s 630353 ——
5
* 257 253 ——— a 2 55 8 5222
e üü433337
8 222 —252 — 5——83227 S5 —AXX — B32623
523—353—3 — z333 5522
355355
53555353— 33733—
2 5225 232368 5* 535 — ——
525 —*573 —222 8 5z532657 22 52
* — I22 52 25 538
c5 25—53335283 225*5 s 235
S3 * 325553553333 25
—A—— ———
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8 259282 2
3 2 2 * 2 * 55 37
—43 ——— 23 3*3
55333352335 — ————
ẽ 5* —e — — 25—8 —55 5525 —5 2. *46 8 585
22 —— 2 — 5— J 2553 E*5 —8 * c E —
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        St. Ingberter Anzeiger.

da St. Ing berter Anzeiger (und das mit dem Huuptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnersdtags⸗ und Sonntag
Immer) erscheint wohentlich vi er unal: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Aoonunementspreis vierteliährig 42 Krir. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 serzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

Dienstag, den 22. Oetober

Deutsches Reich. vb. Haneberg hier ein. Eine unabsehbare Menschenmenge hatt
München, 17. Oct. Für die bayerische Armee ist die sich am Bahnhofe versammelt und unter Glockengeläute mit feier
zrtichtung ciner Unteroffizierschule in Aussicht genommen: diese licher Prozession angeführt von der hiesigen Bergmusik und ge“
-huie hat die Bestimmung, iunge Leute, welche sich dem Mili⸗ chlossen, von Abtheilungen der freiwilligen Feuerwehr, wurde der
ftande widmen wollen, zu Unteroffizieren für die Infanterie Angetommene empfangen, der sich vom Bahnhofe aus sogteich in
n Jäger des stehenden Heeres heranzubilden. Die Zöglinge die Kirche begab, wo er eine kurze sehr ansprechende Ansprache
r Unteroffizierschule stehen uͤnter den militärischen Gesetzen wie hiell. Die Häuser der Haupistraße waren reich beflaggt und prang⸗
der ander⸗ Soldat des Heeres und werden auf die Kriegsartikel ten in den bayerischen und deutschen Farben, (wir gewahrten sogar
sapflichtet. Der um Eintritt in diese Schule Nachsuchende muß das Sternenbanner der nordamerikanischen Union), Ehrenpforien
venigstens 17 Jahre alt sein, darf aber das 20. Jahr noch waren auf Straßen und vor dem Portale der Kirche errichtet
nicht vollendet haben, muß schreiben, ohne Anstoß lesen und die und die Häufer waren mit Kränzen und Quirlanden reich verziert.
i Species rechnen lönnen.“ Er muß sich ferner bei seiner Au- Gestern Abend, wurden dem Hr. Bischof von der Feuerwehr und
umft in der Unieroffizierschule dazu verpflichten, fuür jedes Jahr der Knappschaft mit der Bergmusik ein Fackelzug und Ständchen
es Aufenthaltes daselsst zwei Jahre im siehenden Heere zu dienen. gebracht, worauf er dann in der herzlichsten Weise seinen Dank
der Besuch der Schule dauert in der Regel drei Jahre. Beim ausdrückte.
lebertriit der Zöglinge in das stehende Heer hängt die Beförderung F Die Grube Mittelbexbach hai den Preis ihrer Koh⸗
um Unteroffiziere von der Qualifikation jedes Einzelnen ab. len bedeutend erhöht, nehmlich von 27 auf 30 kr. per Ctr. ab
Aus Manchen schreibt man der Wiener „D. Z.“: Der Bahnhof. Aus einem Frachtbrief vom Jahre 1871 ersehen wir,
iche Luftzug, der gegenwärtig in Deutschland in die jesuitischen daß dieselben Kohlen im Juni 1871 nur 1794 Kr. kosteten.
nd ultramonanen Dienste hineinfährt, läßt uns hoffen, daß eßs 7 Kaiserslautern. Die am 17. d. dahier versam⸗
uch in Bayern endlich zur Aufhebung des Concordats kommen melt gewesenen pfälz. Gemeindeschreiber haben sich dahin geeinigt,
verde. Seit seinem Bestehen (1817) ist dieser Vertrag mit der vorerst in einer Gesammteingabe an das Ministerium um ver⸗
durie, der uiemals die Gutheißung der Landstände erlangt hat, ordnungsmaßige Regelung der dienstlichen Verhältnisse der Gemein⸗
in großer Stein des Anstoßes für alle aufgeklärten Katholiken, deschreiber zu bitten. Außerdem wurde beschlossen, einen pfälzischen
ie die Protestanten, deren Religion er nicht als gleichberechtigte Gemeindeschreiber-Verein zu gründen, und zu diesem Zwecke die
donfession anerlennt, und nicht minder auch für die Regier- einleitenden Schritte gethan.
ung selbst. 7 Frankenthal, 16. Oct. Gestern fand in Köln die
Siraßburg. Von den bis 9. ds. nahezu 2000 nach Vergebung des Gusses der Kaiserglocke stait und wurde dieselbe
Fraukreich Ausgewanderten der hiesigen Stadt waren am 16. ds. unserm wackern Meister Andreas Hamm übertragen. Diese Glocke
Awa 350 hereils wieder zurückgekehrt. Auch dauern die Rückop⸗ erhält bekanntlich ein Gewicht von fünfhundert Ceatnern und wird
ionen noch immer fort. — Dieser Tage wurde mit der Erricht demnach die größte in Deutschland, sowie überhaupt die größte
ung des neuen Münster-Dachstuhls begonnen. aller existirenden Glocken, welche geläutet werden, sein, da die ein⸗
Mainz, 16. Oct. Der „Main⸗Ztg.“ zufolge werden die zige größere — die des Kremel in Moskau — blos durch An—
Helder für den „Verein der h. Kindheit Jesu“ nach wie vor in schlagen des Klöppels zum Ertönen gebracht wird. Die geößte
ven Schuleu erhoben. Dieser von Paris aus geleitete Verein zahlt bis jetzt in Deutschland existirende Glocke, die des Domes zu
aut Rechenschafisbericht einen Theil seiner Einnahmen direct anOlmütz, wiegt 388 Ctr.
die Jesuiten. feirchheimbotanden. Ein am bend des 17. d.
Die Frage betreffs Einführung der obligatorischen Eivil-Ehe in der Waschküche des Apothrkers Herzer zum Ausbruch gekom⸗
teht nicht nur in Preußen, sondern auch in Sachsen auf der Tas mener Brand nahm, da nicht sofort ausgiebige Hilfe zur Stelle
— —— Gebäude, worin der
dachsen“ plaidirt dafür. Brand entstanden, das Laboratorium, 9 Scheunen, 6 Stallungen
Frankreich. und verschiedene andere Gebäude abbrannten: und ein Wohnhaus
Paris, 21. Okt. Soweit die Ergebnisse der Ersatzwahlen eingerissen werden mußte.
uu der Nationalversammlung bis jetzt bekaunt sind, haben die re⸗ F'In Köoln ist einer jener Herren, die sich mit dem Debit
zublikanischen Candidaten in drei Departements eine gewisse, in don Lotterieloosen beschäftigen, verschwunden und mit ihm die
hbier anderen Departements eine wahrscheinliche Maiorität erlangt. Kasse; da die von ihm bedienten Kunden keine Originalloose,
Italien. sondern nur Antheilscheine in Händen haben, so sieht es mit ihren
Rom, 18. Oct. Die Zeitungen sind voll Einzelheiten Ansprüchen im Fall eines Gewinnes etwas zweifelhaft aus.
iber die Ueberschwemmungen in Ober- und Mittel⸗Italien, die Falsche preußische Fünfthalerschein. In
sroßen Schaden verursacht haben. In Como ist der See ausge- den letzten Tagen sollen verschiedene falsche preußische Fünsihaler⸗
heten und stehen mehrere Stadttheile unter Wasser. Auch in Pisa scheine aufgetauscht sein, ja selbst die königliche Bank hat bereits
st der Arno ausgetreten. Die Eisenbahn zwischen Rom, Civita drei erhalten und confiscirt. Dieselben sind so täuschend nach e⸗
rechia und Livorno hat ihre Fahrten einstellen müssen, weil die macht, daß sie nur bei sehr genauer Besichtigung von richtigen zu
dahnlinie an mehreren Punkten vom Wasser Fdurchbrochen ist. unterscheiden sind. Vorläufig sind in Verwahrsam genommen:
Juch der Besagno ist ausgetreten, und mußte deßhalb die Eisen· Lit. A. Nr. 968, 111, Lit. B. Nri- 665,542. Lit. C. Nr.
ahn zwischen Savona und Ventimiglia unterbrochen werden. 8535,285. Möze das Publicum sich daher in Acht nehmen.
Amerika. Aus Vaduz, der Haupistadt des Fürstenthums Lichten⸗
Nach Telegrammen aus Havanna vom 18. d. M. hat stein das in glücklicher Vergessenheit alle polittschen Krisen über⸗
ie dortige Regserung beschlossen, die von Banquiers und Kauf⸗- wunden und seine Souveränelät gerettet hat, kommt die interessante
euten zu entrichtende Kriegssieuer, sowie die Einfuhrzolle von Nachricht, daß einige der aus Deutschland vertriebenen Spielpäch⸗
id auf 25 pCi. zu erhöhen und die Ausfuhrzölle zu verdoppeln. ter ihr Augenmert dahin geworfen und Unterhandlungen um eine
diese neuen Bestimmungen sollen mit dem J. Januar k. J. in Concession angeknüpft haben, die nicht ohne Aussicht sein sollen.
deajt treten. Wir hatten dann ein deutsches Seitenstück zu Monaco. Der Fürst
ist, wie gesagt, souverän, und man wird ihn darum noch nicht
mediatisiren, wenn er Spielbanken ein Asyl verschafft. Dem Länd⸗
chen würde als Preis eine Eisenbahn von Feldkirch mit Fortstzung
nach dem nahrgelegenen und v'elbesuchten Bade Ragatß geboten!

VDrrmisch te 46.
St. Ingbert, den 22. October. Gestern Nachmittag
mit dem 53 Uhr 20 Min. Zug traf Se. Hochw. der Herr Bischof
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        In Hannover wurde ein Hauptmann wegen Miß⸗ München, 19. Oct. (Dienstesnachrichten) Der App.
jandlung eines Soldaten zu sechsmonatlicher Festungsstrafe —— H. Dercum in Zweibrücken ist zum Handelsap
artheilt.. —Ger.Rath am Haudelsapp.Ger. für die Pfalz ernannt wordeg

—7AXIemet. veraworssicher Redacteur.

Bekanntmachung.
Die Lehrerstelle an der kath. Schale zu
St. Ingberter Grube tritt vom 1. Novem⸗
der nächsthin an in Erledigung und soll
alsbald wieder besetzt werden.
Der mit dieser Stelle verbundene Gehalt
»esteht in folgenden Bezügen:
J. Aus der Gemeindekasse baar 488 fl.
2. Anschlag der Wohnung 12 fl.
Sa. 500 fl.
Außerdem erhält der Lehrer für Beheizz⸗
ung und Reinigung des Lehrsaales 85 fl.
nus der Gemeindekassee.
Bewerber um diese Stelle werden einge⸗
iaden, ihre Gesuche, mit den vorschrifts⸗
näßigen Zeugnissen belegt, innerhalb zehn
Tagen bei dem unterfertigten Amte persön⸗
ich einzureichen.
St. Ingbert den 19. October 1872.
Das Bürgermeisteramt
CLhandon.
2 2 2 —
Freiwillige Feuerwehr.
Montag den 28. October 1872,
Abends 28 Uhr bei Cart Endel
Generalversammlung.
Tagesordnung: 1. Aufnahme neuer Mit⸗
glieder.
3. Neuwahl eines Ober⸗
brandmeisters. il
St. Ingbert, den 22. October 1872.
Der Verwaltungsrath.
Tuc-, FRIXLIGMS,
Latin

wovon die neuen Musterkarten in nur

Juter Waare und großer Auswahl einge⸗

offen find, einpfiehlt zu den billigsten

PBreisen

—WMGrewenia.
ERaæendwurm beseitigt (auch brie-
ũen) in 2 Stunden gefahrlos und
zieher Dr. Ernat in Leipzig.

—
— ⸗ — — ————
d
Das Neue Blatt
— — —
unt jetzt den Jahcgang
Die ersten vier Nummern liegen be⸗
reits vor.
Preis vierteljährlich 16 Sgr.
Es hat sich wohl kein Blatt die Gunst des
iesen den Publikums so schnell erworben, wie
dieses „Neue Blatt“. Reben zwei bis drei
zrößeren fortlaufenden Novellen, unter denen
Die Diplomaten des Himmels
von Emil Mario Vneano,

den jetzt begonnenen Jahrgaug eröffnet, ist
us besonders interessant und nützlich auf die
tehenden Rubriken:

Fuür Haus und Heerd und Aerztliches

Sprechzimmer

3 welche so viele wirklich praktische
Winke und Rathschläge ertheilen, daß sie ge⸗
radezu mit dem Titel eines Hausschatzes oder
einer Fundgrube zu bezeichnen sind, woraus
zumal die Hausfrauen verstehen werden Ca⸗
bital zu schlagen.

Es sei somit zum Abonnement freundlichst
eingeladen. Bestellungen übernehmen alle
Buchhandlungen und Vostanstalten.

Circus Adolph Blumenfeld.
Mit ww oscch, den 23. Oktober
Große Kinder-Vorstellung
zu ermäßigten Preisen. Anfang 83/3 Ahr.
APends —A m
Große brillante Vorstellung
in der höhern Neitkunst, Pferdedressur und Gymnastik.
Zum Schluß: WV
grosse Tantomime
5 Die Schlacht bei Sedan oder der tapfere Uhlan, ausgeführt von —XE
cetches Kassenöffnungen eine Stunde früher.
Es ladet ergebenst ein
Adolph Blumenfeld, Direttor.
300,000
Prois ISIIM. S. * π νι—εννν —— W.
Familien-Kalender ——
für 1873 ist ersehienen
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Felde dem Publikum geboten wird. Neben einer Fülle von höchst spannenden und humori—⸗
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von C. Kröner, G. Sus und anderen namhaften Kunstlern illustrirt, bringt ver Illustrirte
FamilienKalender das vollständige Kalendarium, wobei zu erwähnen ist, daß die *
327. Sonn⸗- und Feiertage roth gedruckt v„-
2 find, sowie ein sauber ausgeführtes Tiselbild: »HReimatiSIomαα und als Gratis-Prämie
ein mit circa 50 Illustrationen ausgestattetes 9* C
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* tse-Lexicon *
welches für jede Familie einen werthvollen Rathgeber bildet, indem es die Symptome der
neisten Krankheiten beschreibt, und die für's Erste vorzunehmenden Maßregeln angiebt. Am
Schluß: Beschreibung einer Haus-Apotheke.
A. H. PAXNE, LEIPDGID. I
Zu beziehen durch allo Buchhandlungen. J
Preis 18 Kr. S Ereis 18 r.
Berter —3 68
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Heilung der Haut, Erhalt⸗
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An den Kgl. Hoflieferanten Hen. Jo⸗
haunm Hoff in Berlin.
Zechlin, 1872. Ihre Malzpo—
made wünsche ich zum Schutze
gegen das Ausfallen der Haare
anzuwenden; andere Pomade schützt
nicht dagegen. Fr. Bertha Sievert.
— Berlin, 16. Mai 1872. Für
Guterhaltung der Haut gibt es kein
besseres Mittel, als die Hoff'schen
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Verkaufsstelle bei Fritz Panzer
hieter in St. Ingdert.

— ohne Medioi. FS-

rust-· u. Lungen⸗
xranke fiuden auf naturgemassem
Woge selbst in verzweifelten und
von den Aerzten für unheilbar er-
klürten Fällen radicale Heil-
unmng ihres Leidens
ohhne Medicin.
Vach spocieller Beschreibung der
Krankheit Näheres brieflich dureh
. 7. Fickert, Berlin
l — Vr. 23

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obpDoo-Modidin.
7 Drud und Verlag don J. X. Demetz in EgInobern
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2 288 58 5 —A———— 537* — 2 3 8 25 3 *321 58.*
— 55553 A 231223 —A 52568 386 3 3 23355 52-—55
25 —— IB33SE8 32327 QPVeBEBEBS 33545337558
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353263 353585* 533553838 2532
52262523 255358 256 85
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53538838 e 2*8 3337318
352 — 233 —3 *** 8* 5 538 2232 33 52338
2 2*58* — 235382 2 z233226 4 —— —* —— *3 ——
— — * 33233537 33 * A 23 —— 2. 23
23353332 235323282 35333353 3537* 32 53328 333 585
223* 2233 532585 83 32. 3 5 33 252*
78* ——— J — 255 558 * 3 2258
88 — 238 523 2*5 32585 *» 28*8 3* — 23
3338338 —— 33 35323 2338 2 A 98238 7 58
53 353532 J— 3525525333 5328 —
2* * 55723* 225 27255 —2 AS2 5
2252 3* 15 —2325 57233333 335525533 238 2 *
25823233853 235325* —3— * 2 5333 75 22 5523
8 — 532336 23* * 253832 53 45335 * 22 —X — 223
—— * 2 X —* * ——— 222 —8 —
2333333535 233853 32323278 3833 333538 535
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— — * — — —2 5234 F 5 * 2* d 2325 8 —5 —
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2 —33 32.5
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32533333385 23 735283 * 23 4 ——
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5* 555333 2* 5 25 2822 5
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3 E* 353233*3 3237
5423 3835
—— * — 3 — — 35 253— 2 2—67
2 3. ** 7* * 7 —A 8
333343533538 7388235 —— *
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333383 z753353338
2 53233537— 558227
55353 2535
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255328 388 23873383 3333 35233835 *
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        Hl. Ingberler Anzeiger.

der St. Pnaberter Anzeiger lund das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntag

ammer) erscheint wöͤchentlich vi er mtal. Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliahrig 42 Krzr. oder
18Silbergr.“ Unzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

, 1872

—
M 168. .Donnerstag, den 2u. Oetober
— —— — — —
Deutsches Reich.

München. Die vomZ, Nürnb. Corr.“ gebrachle Nachricht,
daß Staatsrath' v. Lobkowitz zugleichmit der Berufung des neuen
Finanzministers einen längeren Urlaub angetreten habe, wird jetzt
in demselben Blatt als falsch erklärt;, derselbhe versehe vielmehr
nach wie vor sein Amt.

Staatsminister Lutz wurde am 18. Oct. zum Koönige nach
Berg berufem, einen eingehenden Vortrag über die bischöfliche
Denkschrift zu erstatten. Ueber dieselbe sind bereits Verhandlungen
mit den größeren deutschen zStaaten eingeleitet.

Mäünchen Gegen den „Bolksboten“ soll eine AAagt
auf Hochverrath eingeleitet sein, wegen eines Artikels des Frhrn.
„. Linden, welcher, seit einiger Zeit im „Vaterland, und „Volls⸗
boten“ einen Ablagerungsplatz für die Producte seiner vertrackten
„olitischen Anschauungen gefunden hat. Diesmal ging der Mann
jo weit, den Kronen Bayern und Württemberg zu empfehlen, sie
sollten sich von den Versailler Verträgen lossagen, Pdem Reichs-
chwindel“ ein Ende machen und Preußen in's, Krenzfeuer? stellen

Berhin, 21. Och.« Der Kaiser, die Kaiserin und der
xronbrinz werden bei der Feier der goldenen Hochzeit des sächsi—
chen Königspaares zugegen sein; der Besuch des Kaisers von
Desterreich ist zur selben Zeit in Dresden zu erwarten.

Berlin, 21. Oct. In der gestrigen Generalversammlung
der Berliner Maschinenarbeiter wurde constatirt, daß nur noch
400 Arberter striken, und der Strike der Pflug'schen Maschinen⸗
irbeiter hierauf beendet erklärt.

Berlien, 22. Oct. Beide Häuser des Landiags nahmen
jeute ihre im Sommer vertagten Sitzungen mieder auf. Im Ab⸗
Jeordnetenhaus legte Finanzminister Camphaufen die Uebersicht
der Einnahmen und Ausgaben pro 1871 vor, welche einen Ein⸗
aahmeüberschuß von 9,373,000 Thalern aufweisen; besonders
zünstig waren die Ergebnisse der Eisenbahnverwaltung. Sodann
iegte er den Staatshaushaltsvoranschlag für 1873 vor und be—⸗
merkte dazu: das Jahr 1872 weise auf allen Gebieten den leb⸗
haftesten Aufschwung nach und habe die Staatseinnahmen durch⸗
gehens erhöht. Alle Betriebsverwaltungen ergeben ein disponibeles
Mehr von 6,404,233 Thalern. Die Matricularbeitrage für das
Keich wiesen gegen 1872 eine Minderausgabe von 6,100,505
Thalern aus.“ Mittelst eines besonderen Gesetzes würden 414
Millionen zur Dotirung von Provinzialfonds gefordert werden.
eine Million sei sür die Ausführung van Wegebauten in Anschlag
gebracht. Die Mehrausgaben für die Serviszulagen der Civilbe—
imten betragen 2,215,000 Thaler. Die Offiziere sollen später
ierücksichtigt werden. Trotz alledem verbleiben 7,000,666 Thaler
uur Schuldentilgung. Für das Cultusministerium, Vollsfchulwesen
und Kunstzwecke sind große Mehrausgaben ausgeworfen. Ein⸗
tahme und Ausgaben balanciren mit 206,702,648 Thlr., wovon
83,180,917, Thaler dauernde und 28,621,728 Thlr. außeror⸗
zentliche Ausgaben sind. (Lebhafter Beifall.)

Das Herrenhaus trat sofort in die Berathung der Kreisord⸗
ung ein, welche dort durch den Widerwillen der Junker gegen
ine Abänderung der bisherigen Kreisordnung in freisinniger zeit
zemäßer Weise disher ungebührlich verzögert worden war. Der
Winister des Inneren Graf Eulenburg erklärte: Feudale Stände
eien heutzutage unmöglich. Die Regierung könne dem im Volke
ebeudig gewordenen Rufe nach Selbstverwaltung ihr Ohr nicht
erschließen. Selbstverwaltung sei die Uebertragung der allgemeinen
dienstpflicht auf das bürgerliche Leben, wie dieselbe füt das mili⸗
ärische Gebiet bestehe und Prcußen groß gemacht habe. Dics sei
die Parole der Regierung, welche er anzunehmen bitte. Hierauf
vurde die Debatte auf morgen vertagt.

Die Vorbereitungen zu den Conferenzen in Bezug
uuf die sociale Frage sollen, wie der „C. S.“ mittheilt, preußi⸗
cherseits jetzt so weit abgeschlossen sein, daß die Herüberkunft der
Isterreichisch ⸗ ungarischen Bevollmächtigten nunmehr zu erwarten sei.

Der Deutsche Merkur“ verdffentlicht eine Adresse, welche
dorstand und Lerein des „Evangelischen Bundes in Genf au die

deuntschen Altlalholiten, d. speziell an Döllinger und) Schulte er⸗
sassen haben. Diese sympathische Kundgebung trägt 29 Unter⸗
chriften von Geistlichen und hervorragenden JLalen der Schweiz,
3.aus England, 8 aus Frankreich, 1 aus Holland, J aus Italien
laus Belgien und 3 aus Americtt.
Frankreich.. —

Paris, 201 Oct. Die Räumung der Departements Marene
uind Haute-Marne hat sich wieder etwas verzögert, da die
Baracken für die deutschen Truppen immer noch nicht aller Orten
n bewohnbarem Zustand sind. — Aus Algiser kommen traurige
Nachrichten über die schreckliche Lage der dahin ausgewanderten
Eklsässer: die meisten haben kein Geld, sind vom Fieber befallen
und somit auch nicht im Stande, durch Arbeit ihren und der ihri—
zen Unterhalt zu beschaffen.

Paris, 283. Oct. „Bien Public“ veröffentlicht eine Zu⸗
schrift des Maire von Nanch an den französischen Bevollmächtigten
im Haupiquartier der deutschen Occupationstruppen, Grafen Vallier
worin ausdrücklich gegen die Zeitungsnachricht protestirt wird, daß
er (der Maire) in Paris gewesen sei, um über Belästigung Seitens
der deutschen Truppen Klage zu führen. Der Miairelerklärt, Be⸗
äsiigungen existirten nur in der Einbildung der Pariser Journa⸗
isten, er beklage mit Vallier aus's tiefste die Sprache gewisser
Journale, welche die besezten Provinzen durch wüthende Angriffe
zegen die deuischen Truppen unausbleiblich der Gereiztheit der
Deutschen preisgäben. Der Maire appellirt an den Patriotismus
der Journalisten und hafft, daß das verbrecherische Hetzen endlich
aufhöre.
Italien.

Rom, 16. Oct. Die „Ital. Nachricht.“ melden, es werde
oeben in Rom bekannt, daß Bischof Stroßmeyer die Decrete des
vaticanischen Concils im officiellen Journal seiner Diöcese bekannt
emacht habe. So hätten denn nun alle Väter des Concils ihre
Zustimmung zu den Deereten gegeben.
Bekanntmachung.
den Raubmörder Heinrich Völker beit.
100 Thlr. Belohnung.

Der Taglöhner Heinrich Völker von Bockenheim,
vegen Mordes durch Erkenntniß des k. Schwurgerichtshofes hier⸗
elbst vom 27. April d. J. zum Tode verurtheilt, durch Allerhöchste
TFabinetsordre vom 26. Juli d. J. zu lebenslänglichem Zuchthaus
egnadigt, ist am 16. August d. J. aus hiesigem Gerichtsgefäng—
niß entsprungen. Es wird demjenigen, welcher die Wiederergreif⸗
ung desselben bewirkt (den Polizeiorganen und Gendarmen unter
dem in der Ministerialentschließung vom 4. September 1833 —
Minist.Bl. der Verwaltung S. 268 — ausgesprochenen Vorbe—
halt), eine Belohnung von hundert Thalern hie—
nit zugesichert.“

Völtker ist 32 Jahre alt, 5* 20 1“ groß, hat schwarz⸗
zraune Haare und Augenbraunen, braune Augen, gewöhnliche Nase,
jervorstehenden Mund, unvollstäudige Zähne, längliches Gesicht,
jervorstehende Backenknochen, dunkelbraunen Schnurr- und Kinn—
zart — jetzt muthmaßlich rasirt — bleiche Gesichtsfarbe und ist
von mittlerer Statur.

Besondere Kennzeichen sind: verkrüppelter kleiner
Finger der linken Hand, eiwa zehn Blutegelnarben am Unterleide,
auffallend scheuer, unstäter Blick.

Letzte Bekleidung: Grüne Schützenjoppe mit grünem
dragen, grünem Besatz und grün eingefaßtem Riegel, schwarze
Zengweste, braune weite Zeughose mit dunklen-Streifen, auf dem
inken Knie mit einem blauen Lappen geflickt, Lederschuhe.

Frankfurt a. M., den 3. October 1872.

Der Königliche Staatsanwalt.
Gez. Kunit.
F. X. Demetz, verantworilicher Redacteur.
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        Bekanntmachungen. Groster Ausverkauf
Kleiderversteigerung. von Damen-Häntéel.
Dienstag, den 29. October 1872, Nach⸗
mittags zwei Uhr dahier in seiner Woh—⸗
nung bläͤßt Herr Heinrich Isaae, Kauf—⸗
mann in St. Ingbert fertige Herrenkleider
auf Eredit versteigern als: 200 Joppen
100 Röcke, 800 Hosen, 100 Westen
Herrenhalstücher und sonstige Gegenstände.
St. Ingbert, 24. October 1872.
S. Horn, tgl. Notar.

Von einem der größten Berliner Konfections-Geschäfte, welches die Fabr
ation einstellt, ist mir auf die Dauer von acht Tagen der Verkauf von
circa 1000 Stück
der neuesten und modernsten diesjährigen
Damen-Mäntel, Jaquets, Haveloks Paletöts &amp; Jachker
übertragen worden.
Ich bringe dies den geehrten hiefigen und auswärtigen Familien mit den
zöflichen Ersuchen zur Kenntniß, diese Gelegenheit nicht unbenützt zit lassen
Versteigerung hren Bedarf zu deden, da sämnmtliche Artikel auffallend villig, und bedemen
von Eiseuwaaren ꝛc. unter Fabrikpreisen abgegeben werden.
Donnerciga *8 9 w 773 Der Verkauf, welcher unter keiner Bedingung die Dauer von acht Tage—
8 aii⸗ * n überschreiten wird, geschieht nur zu ganz festen Preisen, umd beginnt dom mende—
cbs berletten Ehelente Johann Grau· Montag den 28. Oltober im Hause des Herrn Joseph Beter, Eisenhandlun
vogel, lebend — und Eisenhändler im unteren Stock, lings, hierselbst.
und Barbara ter, die zu deren —
Nachlasse gehörigen Mobilien, insbesondere Maꝶx- 8 Aust⸗
Eisenwaoren als Stangen, Achsen, Schrau⸗ Ingbert.
ben, Stahl, Roßte, einen Heerd, Feilen — —
Blech, Nieten, Nägel, Schloöͤsser, Sclüssel,
Bierkrahnen, Sicheln, Strichel, Griffe
Bohrer und andere Gegenstände, öffentlich
versteigern.
Zugleich werden die Gläubiger des obigßen
Johann Graubpogel aufgefordert, ihre
Forderungen bei dem Unterzeichneten als⸗
bald einjureichen. —
St. Ingbert, den 23. October 1872.
. Horun, kigl. Notar.

Es ist eine traurige Thatsache, daß die Heillunde mit all' ihren Arzneien und
Mixturen bisher nicht im Stande war, diese fürchterliche Krantheit mit Sicherheit zu
hJeilen und daß selbsi die bedeulendäen Männer der Wissenschaft nur mangelhafte Er—
iolge erzielen lonnten, ganz abgesetzen von den gewissenlosen Quadsalbern, welche die
eichtgläubigkeit und das ünginck vom Schicsal hartgetrosfener Mitmenschen aus⸗
peuten, um ihre Taschen zuu Jüllen. — Die einzige Methode, mit welcher eigentliche
Erfolge zu constatiren sind, besaß Professer Oppoltzer an der K. K. Universitat zu
Wien. dessen segensreiches Wirken — speciell in Bezug auf Epilepsie Kuren
— über Europa hinaus bekannt ist und hat die unterzeichnete VPolillinik nach dem
Tode dieses großen Mannes dessen System an sich gebracht, welches sich auch bereits
zlänzend bewährt hat. Die Kur ist äußerst einfach und kann auf brieflichem Wege
ersolgen, wobei die nöthigen Medicamente von hier per Post versandt werden. Arme
erhallen bei Einreichung eines amtlich beglaubigten Dürftigkeits-Attestes Ordination und
Medicamente unentgeldlich. —

Briefe sind zu richten An ..

dio Poliklinik fur Epilepsis
Annen-Strasse o.
aufgegeben und bereits alle erdenllichen Mit⸗
vertrauensvoll an überstehende Adresse wenden.

* *

Güterversteigerung.

Donnerstag den 31. October 1872,
Nachmittags 424 Uhr, dahier in der Wirth⸗
schaft von Joh. Adam Beck Wittwe, lassen
Peter Schwarz, Schmied dahier und
dessen Kinder erster Ehe nachverzeichnete
Liedenschaften hiesigen Bannnes öffentlich
in Eigenthum versteigern, als:
Plan⸗Nr. 8577. 15 Dec. Acker im
Gerstbusch, neben Georg Müller.

Plau⸗Nr. 3589. 10 Dec. Acker auf'm
Herstbusch, neben Nikolaus Gries.

Plan⸗Nr. 3873. 66 Dec. Acker in den
Kastler Rödern, neben Peter Badar.

Plan-⸗Nr. 4018. 34 Dec. Acker hinter
Hobels, neben Georg Jung.
Plan⸗Nr. 3665. 34 Dec. Wies ober
dem Forellenweiher, neben Johann Adam
Beck Wittwe.

Plan⸗Nr. 3685. 30 Dec. Wies in den
Potaschwiesen, neben Valentin Wagner.

Horn, kgl. Notar.

Rerlimu-
P. 8S. Kranke, welche von den Aerzten
tel erfolglos versucht haben, wögen sich

Sonntag den 27. und
Montag 28. Okttober fin⸗
33 8
Kirchweihe
statt, wozu höflichst einladet
G. Hussong.
Für gute Speisen und Getränte ist
destens gesorgt.
Dem hiesigen und auswaͤrtigen Publikum
einpfehle meine F
Bouquets und Kränze
zu Allerheiligen. Kränze von 124tr.
hdis?zzu lnfl. 12 kr. und Bouqnetfs von
6 kr. bis zu 30 kr. — Auch werden Be⸗
stellungen auf Bouquets mit lebenden
Blumen angenommen.
Otto Ungewtter, Gärtner.
Zu vermiethen und bis 1
Januar 1873 zu bez iehen:
Der untere Stock unseres Hauses an de
daupistraße, bestehend in fünf Zimmern u
üche, Keller und Speicher ꝛc. auch kann
nach Wunsch Stallung, Remisse, mehreren
ellern, Speichern, Holzverschläge, Kam—
mern und Waschlüche ꝛc. abgegeben werden.
sesbr. Stief.

. Ich empfehle mich einem ver
ehrlichen hiefigen Publikum zum Kraut
einschneiden.

Otto Ungewitter, Gartner
wohnhaft bei Franz Schilß
am NKapellenweg.

Der Brodpreis für die Stadt Si
Ingbert ist von heute an bis zum nächfien
Donnerstag (Fruchtmarktstag) festgestellt:

Korabrod 8 Kigr. 24 Krzr. Weiß
brod 10 Krer.

Frucht⸗ Brod⸗ Fleisch ꝛc. Preist
der Stadt Zweibrücken v. 24. Och.

Weizen 7 fi. 35 tr., Korn 4 fl. 29k
Berste 2reihige. — fl. — kr., Gerste vier
eihige, — sl. — kr. Spelz 4 fl. 32 b
Spelgiern — fl. — tr. Dinkel —
— ir. Muschfrucht — il. — kr. Hafer
3 fl. 37 kr. Karioffeln Ufl. 32 kr. Heu
fi. 12 ir. Siroh 1fl. 12 ir. der
Zentner. Weißbrod 113 Kilogr. IO ir
ornbrod 3 Kilogr. 23 kr. ditio 2 Kilogt
IGkr. ditio 1 Kilodt. 8 kr. Gemischlbrod?
il. 32 kr. 1 Paar Wed 100 Gramm 2kr
Rindfleisch 1. Qual. 20 kr. 2. Qual. 18 kr
dalbfleisch 18 tr. Hammelfleisch 18 6r
Schmeinefleisch 22kr. der Pfund. Hutter 86
Ir. ver Pfund.

Hausverkauf.

Ein sehr elegant gebautes, zweifföckiges
Wohnhaus mit Hofraum, Hintergebaude
und Garten, gelegen an der Kaiserstraße
—
Geschäfts-⸗Bureau unter annehmbaren Con⸗
ditionen aus freier Hand zu verkaufen.

Bemerkt wird noch, daß sich das frag⸗
liche Anwesen zum Betriebe eines jeden
Geschäftes eignet.

Näteres auf dem Geschäfts- und Con⸗
fultationsbureau

J. Boos zu St. Ingbert.
Rechnungen
in U2, 44 und s Bogen zum allgemeinen
Gebrauch sind vorrethig in der Druckere'
dieses Blattes.
uccnn Derlag von F.x Dem⸗ — ẽ. FIngbert.
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        — 23 252 —XEEV— 2.2 2 232 2222 * * R2 —
255z53553 255535 33332335 333338 533335 s8s 72 *83 6.
—* 4 N2N * * —* * 2 — 3832* *7 AA —
333 5238 338338 383338 788 —5686 223 *
—38532 5658333 538 35838 5328 88
3355553 5,55 3 5*3753 »5533 225 58 83 53
3833533 35 55 85———33 —3255 3 3 5 55
— 2* 585 —5———5252 5. 5*8 538 287— J “2* 8
2 223—559 88 855 —*A * —38 *2 57 8*

5575 — — 2 — —— 55328 82 * 7 B5385 — —
55865335 3283 2632 35 573 23 23525
— — 8 2 —— 3* —— — 222 * * — ⸗ 2*
235535 —535 332535 353533 533835 5* 355 8
328 553538 558— — ——— 8535353 * 7 323 532
28 —A— — ZET ——— 52528382 3282* 3757 5 — *ẽ
2332 25 — 885 2357 5 2* 2552 58 23 2
35233*8 *28 58 z535823—58846333 23353 337 *—3 382
582 —— 2 22 S 5 — — 558652 3 — 2 32
—328237 — — 22 —3 — * 5*25 M ESEA ——— —

— 322 * 52— 5 ** — — — 3 S —X * *» 3
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5* * 2 33** 2 5 5z8 232 5 5322828 * 5385 — — — —5 —
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2 525 —X — 7 — —3 — — 2 —
32 s * 333 314668
55 — 2 58 — — 53 * 5 22 2 * 2 28
5 * — 2 2253234 2 — * 5*
— —A — —3—3 —5— 33223573 — —
253* EI560 5*—255 — 5*2 — 58328 1 2 26
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—A— —5 33 832 282 53528 52
— —A— 523 *5 —— * 5* 23 5
——cEB8 E3B35EEe — 55328 23 5 253 7
22 2 22 2
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—3 — * 2 * * * 25385322 —832
* 5 23* — 8 8* 1— E 2 2
32358 2338335 2 258333—333 253 8528
558 83 25 55 53*522385 333533 ——
383 7 5335 33 2323——7 838 3523 575725
2 —— * — —23 —3 — 22 —— — F 31 F 28 —
2323 53232238 83 — — 2 55552328 53 * 25 35 8
253 2535—33 55357— —3333233* 53523 53*
* * 3 * —
z55 33338 —3 733 3387 3338 825
sñ —225825233 * —A — 2 55 255
* » 83 588 2 —— E32 —XVD 32323 3522
32 233 2 28 — 2* 852 5235*8 D 88 z 225 3333*
227 528* 5 758 —3 — — 7 5 2 52 — 25 12
382 2 — J —— * 34* * 5 —A
— 3255 *5838 5828 —A * 545* * 22
—A —5 8 — 2523 5-553*
88 27 2 —12 * — * — —2
23 1333233355 335 33 333333 Ss5 732
2 2 52—2 5—2288 — 732 52 — 23— —3253528841 —28 —
5.5 33... 58 7583 833 3— —— —552 ʒ 2833 3572*
2 — — —5 —— 3 —* 64 —8
53 3 3 3253 4337 83 313538528 252833 235
355z38535 — Ai —22558 *27
5557 7553 —8335 5—35—327 — — 53 5464
28 —833358 25 — —385 —35 * 122322 s—2232
7 —* 3 — 2
— — —3——33338535 8335283 387337
55 32825 35—z362583 22c60 5555 63588532 8
—2222 23*22 26 2 25 82 222 232 —E
553 — 5 325335s53 36 2——3532—— 52 22 232 c
28 —83 535838 — — X—558 422232
2253 n —z55—z5 —233—8 — —
8330 — 2—85—5* —*525 5 5353533235 —— 2533535 2524
32 — — s 5235.5 5335
c —— 565 E5228 6683

22 2
* 38 522
* 52* *. —A —
5 —8 523 —555
* * 2588 4 2 2*
J78 2 * 3 * — 5883— 52
222 553 2 2— 5x — 3223 58* F
2 535358 32 235 53283 3805
22 — 5 2 —A—— GO * * —A
2 22 23 0 — ———— 8.88 — 22 5823 282
55 5 3.82* 23 53323 —— V 8 3375 2358
* —* —7 7 V3 2
52 235 236 53 s 8 3288 532 — —A— 353* 25335
*73 52 *582 35 A 555 Z2 53 5z23832 5557
8 —A —5x5 —— 23 52287 — — 55524 22 —»—m s —5— —
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55 2 — 558 — 2 5338 568 * — — 2 Z2882
— — 28 28 82 2 —2* — 8 * anb 2 B8 —4
— 3 * 25 7* F — 2.5 2 — 2 cẽ2
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2 52 — V i —25 * * —— 585 2 3
333 38 55 773 —— 33533235 *32333
2 —— X —A * 283 28 8 3 — V
58 — 5532 s5s9 7 685 225 322333223 *2575 55232
* * 25* 533 55 TSR —533— 5 27222 — 8* 925
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A——— * 2 232 55— 323 5a 3
J 8 * 8 — 25 *25 28685 22 8
2* S 26 23 —DX ————— 555335*5 — 5 2258 —
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*5 z 2 * 3 2 —F
88 deb 5350 555 * —37 2255 36 55 2558 2 2 2 3248 2
383 ——3z865358 Z 3332 . 253353253 25535534383
23 252 — 2 583 — 22352 222 — 35*
522 * 3 552*8 235 * 558323 3 5333653 —— — — 237
55 3 88 —— *ez55 3 5353.5 5525 520283 81 25* — —
328 7533 *73. z355 3335 — —— 8
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8 3837 53358 503 28*532 32 555 ——
52 333375 83353 238328
32323 263 —A * 2 3
255 43326238 38 8*
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3252 37 38 2833 35337 238*
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—A * 8 —2* 35.538 5238
25233 5535 — 555 55555 55383—
—A ——— 255 153 3838 8782
5 —A 2 3* 2 2
58582 *— 277 5535 2
285 322 rv 23 72 F 3 52, 2XES D. —5
2335353 d 732323 825 » 2383 233233 23532*
2 335355 * 35323—358 8—57 38 2 3 53235 3361
* —— — 57 — —2 222 — * 55 —A 3
—2 255833 5253:. 3535 538 233313 73283 58357
338*z553 8 3273— 13385 568 383 2 3352 2332 35
2* — * * *2 23 —542 522 —A 52 —— — 25
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553355323 5 37553 58 828 8368 5353 8

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5 87. S 238 2858
20 5zS2 2322 —
332. 258 333—3 — 32
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238 78. 35. 33 3 88 23538 3353
* 8 * E 5 — 2335533828 —A — 32 — ——— 3
2823; 03 760* *5 2.2 8 3533338 55352533
— * 5252385328 * ARꝛ* —A 20 58 —x— 5355 83
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23*83* —5 23 2. 2* 28 — — 532 23 2 *2 2 52
2 —8 8 27* * 251 533 222 * 025 8 28
— 53. 2 2 2 9338833378 IM —3 — —8 SS55.25 2
—— 2. 9 * NRN 275733 2582 26 2 2231 J mjù 7*
2. 7* 282 — — — 2. 3 — * —A
52 3.2. — — 72 28 2 — 35 5
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552853 233335 252353 383 A 3 75
255233 —25 7* 222823235 327 23 3355*3
3325553 238 2333533353 5228 —e— — 538835
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7 X 88 AVJ —
2585 23 7 5*832288 75* 25322 23 2 —5538
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*82553 —— 28 222. 9 2 52. 53 65* 2 * 2
*5 3 58 33 — 55 228 2 857 — —28
*5 25 — 77 * 3 E * * V 235 23
523 2 83 —— 22.2 — ——A —5 273 2
— 3 S Ee 6 * 227 ⸗ 3 7— 244 — 2* 2723
33 — * 2 322 B. 53228 * — 2. 7* — 2 — 3 2.3
*28 383 8 ga8 83338 s8553 23* 5532. 5353 3532
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5 503. 37575383 70 5332 238
22 35823 252 232 ——— 28
23. 35,3 7532* 5333358 2. E —A 2
22* 532 * 53 3 * 2238 20 8*
532338538 5325332935835 222328
— *55822. 7 337

377 —238
23 223273. 82* F —— * 257
3 32 M 2*23 32 TRM—
25528 553533895 238 7
7— *— 25 *
232 5* 2 22.8 2* 5233 * 22
255628 255868233
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        St. Ingberler Anzeiger.
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der St. Inaberter A n zeiger (und das mit dem Oauptblatte verbundene unterhaltunasblati mit der Dienetags⸗ Donnerstags⸗ und Sonniag
mer) erscheint wohentlich d i er mal: Dienbtag, Donnerstag, Samstag und Sountag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder

12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Kerzr. die dreispaltige Zeilt Blatischrift oder deren Raum berechnt
— 7 — 7 7 5 J T——7 TTCM-—M)OC-ͥ́(I, 7 7 — 7 —
M 169. — 95 Samstang, den 26. Oetober 4872
Dentsches Reich. —WEine officidse Correspondenz des Schw. Merk.“ enthält fob
Die A. A. Ztg. bringt aus Mümch en solgendes Dementi: zende interessante Bemerkung:: „Es ist ein oͤffentliches Geheimniß,
qn verschiedenen Preßorganen circulirt in den letzten Tugen die daß an hoher Stelle längere Zeit eine Abneigung gegen die obli⸗
Joechricht, daß sich in Bayern eine neue Ministerkrisis vorbereite, zatorische Civrile hee bestand. Bismarchseinerseits soll sich
ind die Stellung dieses oder jenes Ministers wieder wankend ge⸗ erst nach und nach dafür erwärmt haben und dafür erst eingetreten
dorden sei. Wir sind aus verlässigster Quelle; in der Lage, zu ein, seit er die Ueberzeugung gewonnen, daß ohne diese Reform
versichern, daß alle jene Gerüchte gänzlich unbegrundet: sind, wie alle Maßregeln gegen die Ultramontanen nur einen großentheils
enn auch das tendenzigse Bestreben in denselben immer unver—⸗ derneinenden und daher vorübergehenden Charakter haben würden
ennbarer hervortritt, die Verhältnisse des Landes stets als schwan⸗ Jetzt aber! ist es dem Kanzler damit sicherlich auch voller Ernst,
jend darzuftellen und die politische Stellung des bayerischen Staates und die Vorausfetzung von Hindernissin bei dem Kaiser kann jetzt
nach KZräften zu erschweren. — wohl um so weniger zutreffen, als in diesem Fall die neuliche
Den Kemptener Altkätholiken ist durch Mini⸗ jalbofficielle Ankündigung des Gesetzes ganz unerklärlich sein würde.“
gerial · Erlaß vom 12. d. der Kirchensaal des Kemptener Residenz- Hr. v. Ketteler, der Bischof von Mainz hat der „Ger⸗
gebäudes für alle kirchlichen Handlungen eingeräumt worden. mania“ einen Leitartikel geliefert, der gegen den kürzlich erwähn⸗
Bishweiler, Elsaß), 21. Oct. Nachdem die erste den Artikel der „Prov. Corr.“ über die Denktschrift der Bischöfe
Gründungsgesellschaft der „Vereinigten Bischweiler Tuchfabriken“ gerichtet ist. Der Hr. Bifchof versteht fich auf's Lästern so gut
jo gute Geschafte gemacht (sie kaufte 8 Fabriken fur 114 Millio- vie der Caplan der „Germania“, und seine Sache selbsl ist keine
jene Fr. und überirug ihr Eigenthumsrecht an die Actiengesellschaft andere, als die des Jesuitenorganes. Er sagt am Schlusse seiner
ür mehr als 3 Millionen), sollen wir mit einem neuen gleich- Epistel: „Die jetzt entstandenen Wirren kommen nicht von den
nttigen · Unternehmen beglückt werden, wozu die Vorbereitungen Beschlüssen des Concils, nicht von dem Auftreten der Centrums-
urch Ankauf einer der dedeutendsten Fabriken für deutsche Häuser fraction, nicht von der Handlung irgend eines Katholiken. Das
m Gange sind. Die „Vereinigten Bischweiler Tuchfabrilen sind sind nur Deckmäntel und Vorwände. Sie wären eingetreten, wenn
ifrigst mit Aufstellung ihrer Maschinen beschäftigt. (N. K.) auch nie ein Concil gehalten worden wäre. Sie kommen vielmehr
Berlin, 21. Dei. Im Frühjahr tagte hier, wie erinnere von dem vollendeten Systemwechsel in Preußen, sie kommen von
ich, eine Commission von höheren Caballerie-Offizieren welche die dem Willen eines einzigen Mannes mit seinem, Alles mit sich
beränderungen berieth, denen in Folge der letzten Kriegserfahr⸗ fortreißenden Einflusse. Sie kommen daher, daß alles das, was
mgen die Organisation, Bewaffnung u. s. w. der Cavallerie zu die preußischen Könige, die preußischen Staaismänner, die ge⸗
mterwerfn sein möchte. Ueber das Resultat der Berathungen ammte preußische conservative und christliche Partei seit zwanzig
vovon bisher nur wenig in die Oeffentlichkeit gedrungen war Jahren bezüglich der Ordnung der kirchlichen Verhältnisse für
zibt jetzt die „A. Mil. Zig.“ von gutunterrichteter Seite stam⸗ recht und gut gehalten, plötzlich üͤber Bord geworfen und dagegen
nende Mittheilungen. Nach derselben sind tiefgreifende Verän- der Liberalismus, welchen alle diese Factoren bisher als verderb⸗
derungen, wie z. B. Abschaffung der Kürafsiere, Abschaffung der lich erkannt habrn, zur Herrschaft erhoben werden soll.“
danze u. s. w. vorläufig nicht beabsichtigt, sondern es wird viel- Nach der .Voss. Ztg.“ hätte der Bischof von Ermland
meht zunächst Alles so ziemlich beim Alten bleiben. Inzwischen wegen der Temporaliensperre nunmehr einen Civilprozeß gegen
jat man jedoch mehrere leichte Cavallerieregimenter probeweise mit die preußische Regierung eingeleitet.
Thassepoigewehren bewaffnet. — Fulda, 20. Oct. Wie wir erfahren, wollen nunmehr auch
Berlin, 23. Oci. Aus Nordschleswig ist eine Deputa⸗ die Kapläne mit Rücksicht auf die gesteigerten Presisen aller ir—
non, gebildet aus dortigen deutschen Bewohnern, hier eingetroffen, dischen Lebensbedürfnisse erhöhte Gebühren für Messelesen, Gebets⸗
im in Regierungskreisen die Stimmung über Beseitigung des übungen x. einführen. Sie gehen von der Vorausjetzung aus,
Art. 5 des Prager Friedens zu sondiren. Wie die „Nationgl ⸗Ztg.“ daß AÄlle, welche derartiger religiöser Uebungen und Fürbitten
erfährt, ist diese Deputation bereits gestern von Herrn Delbrüch seither bedurft haben, solche Himmelsspeise auch bei höheren Preis-
empfangen worden. Andererseits wird mitgetheilt, daß die Deut⸗ ätzen nach wie vor bestellen werden. Ob die feommen Herren bei
ichen Rordschleswigs auch eine Petition an das Abgeordnetenhaus Nichtbewilligung ihrer Forderungen Strike machen wollen — was
richten werden, welche die Calamität darstellt, in die sie durch das sich gar nicht so übel ausnehmen würde — ist bis jetzt nicht be⸗
aber ihnen hängende Damoklesschwert des Artikels V. des Prager kannt geworden. (Fr. J.) J
Friedens gerathen. Die Fortdauer dieses Artikels bietet der dü⸗ Frankreich.
uischen Agitation in Nordschleswig außerordentliche Handhabe und Paris, 22. Oct. Die Meldungen über den Wasserstand
laͤi es zu einer Beruhigung der Verhältnisse nicht kommen. in verschiedenen Theilen von Frankreich lauten noch immer ziem⸗
In Abgeordnetenkreisen verlautet, der C. Sk“ zufolge, der lich bedenllich. Die Rhone zwar ist nach den letzten Nachrichten
dandeisminister werde schon in einer der nächsten Sitzungen eine wieder gefallen, dagegen sind die Loire in der Gegend von Or⸗
oͤreditvorlage von 120. Millionen machen zur Vervollständigung leans, der Allier bei Moulins, die Vienne bei Chaͤtellerault, die
—— die Creuze, die Ardoche, die Durance zu einer
den projeclirten Bahnen auf Staatstosten soll sich auch die Bahn mehr oder weniger bedrohlichen Höhe gestiegen. Die Behörden
Berlin⸗Frankfurt a. M. befinden. J treffen überall die geeigneten Vorkehrungen; an den Ufern der
Berhin, 24. Oct. Das Herrenhaus trat heute in die Rhone macht sich der glaubenseifrige Bischof von Nimes. Herr
Spezialberathung der Kreisordnung ein. Die Paragraphen 1 bis Plantier, viel zu schaffen.
z werden nach der Fassung des Abgeordnetenhauses angenommen. Paris, 23. Oct. Die Räumung der Marne und
Bei 8. 4 (Ausscheiden der großen Städte ans den Nreisverbänden) »bern Marae hat begonnen und wird ohne Unterbrechung
wird'ein Antrag Hasselbach's auf Herstellung des Abgeordnetens ortdauern. Von Reims ging gestern ein Küragssierregiment und
heschlusses bei Ramensaufruf mit 68 gegen 82 Stimmen abge⸗; jeute ein Bataillon Infanterie ab. — Der „Courier von Cha⸗
ehnt und der Commissionsbeschluß angenommen. Ebenso werden ons sur Saone“ hatte kürzlich gemeldet, daß ein Spion vom
die 88. 6 und 7 in Emmissionsfassung angenommen. deutschen Generalstab am 11. Octeber in Issy l'Eveque gewesen
Berlin, 24. Oci. Des Kaisers Wilhelm Schiedsspruch ei. Der Maire dieses Ortes widerlegt nun diese Nachricht, indem
n der San⸗Juanfrage erklärt, daß die Ansprüche der Vereinigten er erklärt, es sei nur ein einziger Fremder an jenem Tage in
—XD gewesen, und zwar der Oberst Verfel, früher franzö—
Vertrages vom 15. Juni 1846, und daß also die Grenze durch sischer Militär. Attache in Berlin.
den Haro⸗Fanal zu laufen babe Le Méworial Diplomatique“ sucht heute zu beweisen, daß
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        Frankreich jetzt nur noch die Wahl habe zwischen Republik und

Anarchie, und Thiers deßhalb den Instinct der jetzigen Lage zeige,

wenn er in dieser Richtung gehe; Frankreich jetzt die Monarchie

geben, hieße es den Factionen überliefern. Aus diesem Grunde mischte bo.

findet das „Mémorial“ es an der Zeit, daß sofort nach Eröffnung .Der Ausschuß der Quselerr freiwilligen Feuerwehr ver⸗
der Session die Vice-Präsidentschaft und im Laufe des Jahres wahrt sich in dortigen Blättern im Boraus gegen jeden Vorwurn
die Zweite Kammer und das neue Wahlgesetz in der Nationalber⸗ ungenügender Leistung bei einem etwa vorlommenden Brand, weil
sammlung durchgesetzt werde, wobei zu hoffen stehe, daß man Thiers ihr eine gute Saug und Druckspritze noch immer abgehe, obwohl
zugleich die Präsidentschaft auf Lebenszeit anbiete, um dadurch dasschon seit2 Jahren die Loschdirection auf das Bedürfniß ein—
Ansehen und die Würde des Amtes zu erhöhen. Im Uebrigen jolchen aufmertsam gemacht worden sei. —

empfiehlt „Memorial“ Geduld und kaltes Blut, damit man nicht f Rodalben, 18. Oct. Ein sehr bedauerlicher Unglüd
durch Ueberstürzung die Sache verpfusche und wieder von vorne fall begegnete vorgesfern dem Papierfabrikanten Hrn. Ernst Marn
anfangen muͤsse. auf der Apostelsmühle. Derselbe kam mit der rechten Handin

„Bien Public“ enthält folgende Mittheilung: „Man versichert, das Walzwerk; die Hand wurde ihm völlig zermalmt, so daß die
daß die Nationalversammlung die Initiative ergreifen wird zu sselbe amputirt werden mußte.
einem Antrage, die Minister, welche durch ihren Leichtsinn und! f In der Gemarkung von Ilbesheim wurde am Freitag
ihre blinde Anmaßung das Kriegsunglück Frankreichs herbeigefühhrt von Hru. Bättler daselbst ein Steinadler geschossen, dessen
haben, in Anklagestand zu versetzen.“ Flügelweite 1,80 beträgt.

Folgenden drei in London, Genf und Brüssel erschieneenn Straßburh, 20. Okt. Eine Brüsseler Indufstrie
Flugsshriften ist der „Franz. Corr.“ zufolge der Eintritt Gesellschaft bewirbt sich um die Konzession zur Errichtung einen
in Frankreich verboten worden: 1) Der Bürgerkrieg in Frankreich, Pferde⸗Ersenbahn in Straßburg und in der Richtung nach Sglil—
Adresse des Generalraths der Internationalen Arbeiterassociation tigheim. Die Unternehmer machen sich erbotig, sämmtliche Unkosten
an die Arbeiter aller Länder. 2) Die Maischlacht und das Kriegs zu tragen und verpflichten fich nach einem 50jährigen Betrieb die
gericht in Luxembourg, von Vuillaume. 3) Amnestie! Kein Be⸗ dinien dem Staat oder der Stadt abzutreten.
lagerungszustand mehr! von Thirifoc. rIn der Nähe von Colmar gerieht am 19. ds. durh

Die französische Regierung macht bedeutende Pferdeankäufe alsche Weichenstellung ein Güterzug auf ein zum Theil zerfhoͤtte
um die im tetzten Krieg erlitiene Verluste zu ersetzen. Beleise. In Folge dessen wurden sechs Wagen toötal demolin

Zum Prozeß Bazaine werden noch täglich neue Zeugen in Schaffner blieb todt auf dem Platze und der Zugführer wurd
vernommen. Einer der letzten wae Paul Anton Carrique, Kut⸗ lebensgefährlich verletzt. Das übrige Personal dam außer einige
scher in Metz. Derselbe behauptet, daß er während der ganzen Contusionen mit dem Schrecken davon..
Belagerung den Dienst zwischen dem preußischen Lager und dem F Mülhausen GElsaß), 22. Oct. Gestern wurde au
französischen Generalstabe versehen habe. Vierzehn Tage vor der den von Wesserung Abends hier ankommenden Personenzug zwischer
Kapitulation habe er preußische Offiziere nach Frascati zum Dornach und Viülhausen geschossen, jedoch glüdlicher Weise RNit—
Marschall Bazaine gefahren. Er sei es auch gewesen, welcher den nand getroffen. Der Thäter ist noch unbekannt.
General Boher, als er sich nach Versailles begab, ins deuische 7 (Bayerische Staatsschuld.) Das Verhätim,
Hanptquartier fuhr. der Staatsschuld zu der Bevölkerung in Bayern war in verschi⸗

General Leboeuf, der Kriegs-Minister unter dem Kaiser⸗ denen Peridden Folgendes; Auf deu Kopf der Bevolkerung trofer
reich, ist wahnsinnig geworden. im Fahre 1818: 28 fl., im Jahre 1839: 29fl., im Jahre 1840

Schweiz. bon der eigentlichen Staatsschuld 29 fl., von der Gesammtschuld
Basel, 23. Oct. Die „Basler Rachr.“ bringen folgendes Tele- 38 fi., im Jahre 1858: von der eigentlichen Staatsschuld 26fl
gramm aus Genf vom heutigen Tage: Gestern Abend wurde an von der Gesammtschuld 68 fl., im Jahre 1868: von der eigent⸗
den Straßeneden eine Proklamation des Staatsrathes angeschlagen, lichen Siaatsschuld 34 fl, von der Gesammtschuld 85 fl., im
welche besagt: Der Staatsrath haf erklärt, daß den Befehlen des Jahre 1869: von der eigentlichen Staatsschuld 34 fl, und von
Bischofs Mermillod keine Folge zu geben sei. Die Pfarrer von der Gesammtschuld 88fÄl.
Genf weigern sich indeß dem Verbote nachzukommen, und der GKindsmord.) Frankfurt, 21. Oct. Ein hier die
Bischof Morilley von Freiburg will für die Pfarrdakanzen keine nendes Mädchen erhielt von seinen Anverwandten in Amerika ein
Vorschläge machen, da er die diesfallsigen Rechte im Jahre 1865 Fahrbillet für sich und ihr in Pflege befindliches vierjähriges Kind
an Mermilod übertragen habe. Der Staatsrath hat sich daher sur Reise dorthin zugeschickt. Durch die Agentur bes Herrn 6
für kompetent erklärt, die protestirenden Pfarrer abzusetzen. Da Derschow besördert, reiste das Mädchen ab, jedoch ohne das Kind
er aber den Schein von Feindseligkeiten gegen den Katholizismus dFinige Tage nach der Abreise fand man die zerstückelte Leiche de
nicht auf sich laden, vielmehr bloß dem Gesetze Achtung vdrschaf⸗ Kindes in einem Aborte., Die unnatürliche Mutter wurde mil
fen will, so macht er folgende Gesetzentwürfe: 1) Die Pfarrer Hilfe des Telegraphen rechtzeitig verhaftet und befindet sich bereits
werden durch die Gemeinden ernannt. 2) Kein Würdenträger auf dem Transporte hierher. (F. JF.
darf Pfarrer sein. 8) Der Eid der Pfarrer soll so redigirt wer⸗ F Der von Schulze⸗Delittzsch herausgegebene Jahres
den, daß kein Zweifel über den Sinn möglich ist. 4 In Folge hericht über die auf Selbsthilfe gegründeten deutschen Erwerb⸗⸗
der Erklärung der Pfarrer sollen in allen Pfarren Neuwahlen und Wirthschaftsgenossenschaften pro 1871 weist den feetigen
stattfinden. Fortgang der geuossenschaftlichen Bildung nach. Die Zahl der
Vorschußvereine, welche ihre Abschlüsse fuͤr dies statistische Werl
jandten, ist auf 777 gestiegen, die 1871 340,336 Mitglieder
zählten und an Vorschüssen 24193 Millionen Thaler gewaährtfen,
ein eigenes Vermögen von mehr als 17 Mill. Tölr. besaßen und
beinahe 59 Will. Thlr. auf Kredit entnommene Gelder hatten.
FGuftschiffahrt.) Im Laufeg dieser Woche soll der
behufs eines Experiments im Großen angefertigte Hänlein'sche
Luftballon, wenn nicht unvorhergesehene Hindernisse eintreten, in
Brüun aufsteigen und mit vier Personen die Fahrt nach Wien
unternehmen. Ueber die Einrichtung dieses Ballons erfährt man
jolgende Daten: Der cyhlindro⸗elliptische Ballon ist 50 Meter lang
und hat 9 Meter im größten Querschnitt: Der Stoff zu dem⸗
jelben wiegt 4 Zentner, das Netz 2 Zentner. Die sechspferde
näftige Gasmaschine mit 4 Cylindern wiegt nur 260 Pfund
Sie treibt eine etwas geänderte Griffith'sche Schraube aus BVlech.
Sammt Gestell wiegt die Maschine 4 Ztr. Wasser zum Kühlen
der Cylinder werden 8 Ztr. benöthigt. Der hölzerne Gang längé
des Ballons wiegt 3 Ztr. Rechnet man nun noch 4 Personen,
zusam ven mindestens dier Zentner, so ergibt sich mit kinschluß
verschiedener Gegenstände eine Gesammtlast von ca. 20 -21 Ztr.
welche mit einem effeltiben Auftrieb von 223 Ztir. in der Luft
erhalten werden sollen. Der Maximalauftrieb des Ballons beträgt
bei 28 Ztr. in ganz gefülltem Zustande. Mit Rücksicht auf den
auszuhaltenden Druck in den höheren Luftschichten kann derselbe
jedoch nur bis zu *6 gefüllt werden.

„Times? bejeichnet die Entscheidung als einen Sieg der amerilo⸗
nischen Nation und der Verwaltung Grants.

Holland.

Rotterdam, 18. Oct. Aus verschiedenen Gegenden des
Landes vernimmt man, daß unter der arbeitenden Klasse eine
großartige Auswanderung nach Lothringen und Elsaß statifindet.
Nach den Briefen zu schließen, den verschiedene jetzt in den beiden
Provinzen lebende Arbeiter an ihre Angehörigen geschrieben haben,
scheint es denselben in ihrem neuen Vaterlande fehr zu gefallen,
besonders da die Arbeitslöhne dort höher sind als in Holland
Es ist vom deutschen Standpunkte aus gewiß nur wüuschenswerth
wenn an die Stelle der ausgewanderten unruhigen Bevölker ung
ruhige Bewohner kommen; jedenfalls gehen aber verschiedene Blät—
ter zu weit, wenn sie diese Absicht bei den deutschen Behörden
voraussetzen und die Vermuthung aufstellen, daß diese Einwan—
derung aus Holland künstlich befördert werde. (Schw. M.)

Nußland.

Odesssa, 23. Oct. Man hat im Kauka su 3eine Ver-
schwörung entdeckt, welche auf einen allgemeinen Aufstand der
Tjscherkessenstämme loszielte. Die Haupträdelsführer sind in Ge—
wabrsam gebracht. (Ind. belge.)

Amierika.

Newyork, 21. Oct. Seif der Sistirung der Ausbeute
drr Petroleumsquellen nahm die tägliche Production um 2255
Faß ab.

Rew-York, 24. Oct. Die Zeitungen besprechen

Schiedsspruch des Kaisers Wilhelm in der San⸗JuanFrage.
„Tribüne“ erkennt den Gerechtigkeitssinn des Kaisers an
        <pb n="669" />
        lo⸗

Die Presse Deutschlands hat vielfach zu interes⸗
nuten Vergleichungen mit dem Zeitungswesen in England, Frank⸗
q und Nordamerika Veranlassung gegeben. Nicht minder in⸗
resant dürfte eine Vergleichung der sechs größten illustrirten
gaschriften Deutschlands untereinander sein.

Den ersten Rang nimmt die „Gartenlaube“ ein mit!
10,000 Abonnenten bei zwanzigjahrigem Bestehen, den zweiten
ꝛ in elf Sprachen erscheinende Modenwelt“ mit
Deutschland gedruckten Exemplaren bei nur Sjährigem Bestehen.
her dritte und viette Platz gebührt Ueber Laud und
geet“ mit 150,000 Abonnenten bei vierzehnjährigem und dem
gazar“, der wie die „Modenwelt“ gleichfalls in vielen Spra⸗
sen erscheint, mit 140,000 Abonnenten bei achtzehnjährigem Be⸗
hen. Sodann folgen das „Daheim,“ welches soeben seinen
dien Jahyrgang beendet, mit 80,000 Abonnenten und die seit
9Jahren bestehende Leipzjiger „Jllustrirte Zeitung?e,
e, wenn auch weniger Abonnenten als die vorgenannten Blätter

ählend, dennoch nach Inhalt und Ausstattung einen hervorra⸗
jenden Platß in der deutschen Journolistik behauptet.
Setzen wir die Dauer des Erscheinens zu der Höhe dee Auf⸗
agen in Beziehung, so ergiebt sich für jede s. Jahrr ein Zu⸗
vachs an Abonnenten:: —A6 J
ij) uf die Modenwelt“ 23,875353
2) auf die „Gartenlauber 15,500,
3) auf „Ueber Land und Meer“ 10,714
* auf das Daheim⸗ 10000 3*4
⸗ 5) auf den Bazar ·· 7.777—
Im Ganzeu betrachtet, hat die deutsche Journalistil, was die
sustritten Blatter betrifft, vsich ijedenfalls weit über die ähnlichen
Iniernehmungen des Ruslandes erhoben. In Deutschland selbst
wer nimmt die Mo den welt, welche an Abonnentenzahl den
weiten Rang erwarb, an Abonnentenzuwachs jetzt unter allen
Zeitschriften den ersten ein. gae 3
Woͤrsenblatt für den deutschen Buchhandel.)
Imeß. veraniwortlicher Redacteur.

I

1

Bekanntmachungen.

Grosßer Wusverkbaus—
von Damen- äntel.“
Von einem der größten Berliner Confections⸗Geschäfte, welches die Fabri⸗
zation einstellt, ist mir auf die Dauer von acht To—n der Verkauf von
circa 1000 96
her neuesten und modernsten diesjährigen
damen-Mantel, Jaquets Haveloks Paletots &amp; Jacken
ibertragen worden.

Ich bringe dies den geehrten hiesigen und auswärtigen Familien mit dem
öflichen Ersuchen zur Kenntniß, diese Gelegenheit nicht unbenützt zu lassen,
hren Bedarf zu decken, da sämmtliche Artikel auffallend billig, und bedeutend
inter Fabrikpreisen abgegeben werden.

Der Verkauf, welcher unter keiner Bedingung die Dauer von acht Tagen
iberschreiten wird, geschieht nur zu ganz festen Preisen, und beginnt kommenden
Montag den 28. Oktober im Hause des Herrn Joseph Beer, Eisenhandlung,
m unteren Stock, lings, hierselbst. 35,

Max. August.
St. Ingbert. I

Kleiderversteigerung.

Dienstag, den 29. October 1872, Nach⸗
ittagß zwei Uhr dahier in seiner Woh⸗
ung laͤßt Herr Heinrich Isaac, Kauf⸗
nann in St. Ingbert fertige Herrenkleider
uf Credit versteigern als: 200 Joppen,
00 Röcke, 300 Hosen, 100 Westen,
rrenhalstücher und sonstige Gegenstände.
St. Ingbert, 24. October 1872.

— 56. Horn, tgl. Rotar.
MVIS.
Unsere Rückkehr mit der neuesien Mo—
eartikeln zur Wintersaison zei⸗
en hiermit ergebenst an. Außer den Ma⸗
exialien für Hüte empfehlen namentlich
ine reiche Auswahl SEammt⸗ u. Filz
züte zu außergewöhnlich billigen Preisen.
jerner Busehlüelks, Kaputzen,
vollne Tineεν, SohawIls, Fchus,
Rragen-Stri ezvIIe, Sframin
ind Sticekwolle ete.

Geschwister Boruschein.

nicht zu übersehen.

Die Unterzeichnele beehrt sich einem ver⸗
yrlichem hiesigen Publikum ergebenst an⸗
meigen, daß sie von nun an die Com⸗
nisfionen zwischen hi er u. Zweibrü—
ben übernimmt und auf das gewissenhaf⸗
este und pünktlichste besorgt. Dieselbe trifft
eden Dienstag, Donnerstag und Samfsiag
dier ein, und wohmnt bei Herru L. Wohl⸗
art, Wirth, neben der lath. Kirche, wo die⸗
elbe geneigten Aufträgen eutgegensieht.

Elisabetha Kallenbrunnen
aus Blieskastel.

*

Circus Adosph Blumenfeld.
Seantagen 27. Ochober:
2 Große Vorstellungen,
Mittags 4 Uhr und Abends 8 Uhr, —F
in der hohern Neitkunst, Pferdedressur und Gymnastik.
Mit ganz neuem Programm.
Beim Schluß der Abend⸗ Vorftellung: F
Grosse Pantomimæ
betitelt: Harlekin als Marmorstatue. 9 J
Montag: Letzte Vorstellung
Abends umms Uhr..
Kassenöffnungen eine Stunde früher.
Es ladet ergebenst ein
d Ryenkeld, Direltor.

Katarrh und Diarrhöe
bei Kindern.
An den Kgl. Hoflieferanten Hrn. Jo⸗
haun Hoff in Berlin.
N.Balta, 10. April 1872. Ihr
Malzextrakt⸗ Gesundheitsbier, Ihre
Malz Chokolade und Brustmalzbon ⸗
hons waren von ausgezeichneter
Heilwirkung bei kathaͤrrhalischen
zuständen der Luftwege, wie bei
diarrhöen, vorzüglich bei Kindern.
Dr. Th. Braun, Comit.Arzt.
Verkaufsstelle bei Fritz Panzer⸗
bieter in St. Ingbert.

2220
Gegen alle Arten Gieht, rTheuma-
tiscine Kopt- &amp; Zalinschmer-
cn. qicdeεεα νven-
schwaAche lann der
Ludwig Loch'sohe
Fichtennadelather
d Flaçon 27 Kr.
als besten Mittel anempfohlen werden.
Lager von diesem Fichtennadeläther
jält ͤn St. Inabert Herr
Johaun Weirich.
250000

Gicht-u. Rheumatismus
wird beseitigt durch den, in der
Fabrit von Th. Höhenberger
in Breslau, aus gekühlten Dämpfen
gewon nenen
** — J e
TTannin-Terpentin
Accht zu haben in Flaschen à 121
Sgr. und 1 Thir. bei J. Friedrich
in St. Inabert.

Rechnungen
n e, 14 und ijs Bogen zum allgemeinen
hebrauch sind vorrüthig in der Druckerei
Reseß Blattes.

MF
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        Der Dr. mod. Hoffmaun'sche —F
*6weiße
Kräuter
Bruft Syrup
weiß seinen guten Ru zu bew ähren
wie Nachstehendes lehrt.
Im Interesse aller an Brust.und
Halsübeln Leidenden, kann ich hier«
mit den Drimied.“ Hoffmann'schen
Kraͤnter⸗Syrup bestens anempfehlen,
da er mit gegen! Brustkatarrhe! und
Beschwerden im Kehlkopfe: ganz vor⸗
zügliche Dienste erwiesen hat.
Asschau Miederbahjern) den 1.
Juni ISGO. ν
Wolfgang Schönhuber.
Filx St. —5 Lagen in
Flaschea 2.34 unn 27 Ar-Hexr
TOoOhꝰ Meirien.
turrobhe Medien

„rUSs U. LVMgo-⸗
kranke finden auf naturgemassem
Noge gelhst in vxrewoiselten. und
deis Merten fur nheilbar er-
klärten Fällen radicale Heil-
unsg ihres Leiden
nie Meclicimo
fack εαιαHer Beschreibunß dor
*-veit. Näheores brieflich durch
. Mickert,; Berlin.
aStrasse XNr. 23.
nom.
Aια
——334—
ürsen.
**
246

5;*
M

Preußische Frie
Pistolen I
Hollandische 10
Ducaten .
20Francs⸗Stücke
Englische Souvereigr
Dollars in Gold..

5
226

AUnterzeichneter bringt hiermit zur oͤffent⸗
lichen Kenntniß, daß auf seiner Sägemühle
hier⸗die Kleinigleiten z. B. Spähne,
Schwarten, Dielen ꝛc. nur gegen Baar—⸗
zahlung verabfolgt werden.
33G. Uhl, Zimmermann.
— Gestern (Frei·
rloren u an
tag wurde quf
Wege von St. Inq-
J. bis zurx Wirthschaft
Heren Pet. Bender in
Roh Lbaa ch ein goldenes
Aen rettchen mit goldenem SEchlüs⸗
sel verloren. Der redliche Finder heliehe
dasselbe in der Erpedi tion d. Bl. gegen
eine aute Belohnung abzugeben.
Ror Ankauf wird gewarnt...
300,056

N 3 *

Für Allerheiligen und
Allerseelen
bringt der Unterzeichnete⸗ seine Rranjz
und Bonquiets, von grün gefärbie
Moog⸗ und getrockneten Blumen, in empfeh
lende Erinnerung. Wie gewöhnlich, win
derselbe den Marlt zu St. Ingbert hejie
hen und, zur Bequeilichkeit seiner dereht
lichen Kunden, dieselben zur Auswäahl in
Haus senden

J.- KremerHandelsgärhe
ιν ein Zweibrücken.
⏑⏑⏑ü⏑

22 Eine hochträchtigenn ..
— ———— —— 81 .
3 K u h 6
——
Wo sagt die Exped. d5. BIl.

—
tienKaleuder,
fur 1873 ist ersehienen
und bewaͤhrt! fich wiederumt als waß Praktischste, Unterhaltendste und Billigste, das auf diesem
Felde dem Publikum geboten wird. Neben einer Füulle pon höchst spaunen den und humori⸗
stischen Erzaählungen,durch meht altne — A 7777
— shanh J 22 a —A
200 Bildex — — 3 ι,
voli C. Krbner, G.Sutz und anderen namhaften Kunstlern illustrirt, bringt Der Illustrirte
FamilienKalender das vollständige wobei zu erwähnen ist, daß die
i3 Sonns⸗ und Feiertage roth gedruck
find, sowie ein sauber ausgefuhrtes Titelbilde Ieimatlislös““ und üls Gratis⸗Prämie
Reim mit eirca 50 Illustratlonen ausgestatietes
ιι

—
—8*
4

— — — —75
AI¶Eĩ IS-GXXECOB ιαα
welches für jede Familie einen werthvollen Rathgeber bildet, indem es die Symptome bet
meisten Krankheiten beschreibt, und die fürs Erste vorzunehmenden Maßregeln angiebt. Am
Schluß Veschreibung einer Haus-Apotheke.. , ι α
L PAxitt, 12I.

zu bęeön durch alle“ Buchhandlungen.“ 5 „

2.Preis 18 KR...

Siudd. Wühr,

n
—3
2
—T

Payno's Kunst-Ansta-
88 Zimmerstrasss.“

—
— — 9 ————
„ußrländer Nachfolger, ee
38 3 —F— —————
1218 danr — S n Franlfurt Han.
* n ie vul vurck eine di — ra'itr 2328 7 *
Durch groͤße Parthie⸗Ein aufẽ in Leipzig, und durch meine direlte Bexehungen mit den ersten Fabriken, ist es mir möglich, auch fu
nächste Saison, inein reich sortirtes Lager zu den bekanntenbilligen Preisen zu empfehlen
.v Die Preise ijmd nicht nach halben Meter, sondern nach Ellen berechnet. .
* 53 4 *»* —F— 55 * J
Großes Manufakturwaaren Lager. Grosies Ausstattungs⸗Geschäftn
1000 Stuck ẽ/. breiten ucht faxbige lil rofc, gelbe, braune Cattune, J 500 Stück / bhreites schweres Leinen, fur Hemden und Beittucher
für Kleider und Ueberzüge, doe Elled und 10 tr. die Elle 12kr. :
Cattune mit Borden, fur Borhänge,die Glled undlO r. 2u/2 Ellen breite Leinen, für einschläfrige Betttücher, das Betttua
200 Stud feinen weißen Satin und Pique, furx Anterröcke und Ueber⸗ ohne Narh, fl. 1 48. 1.
zügen, die Elle 12 r. 9 3 Ellen breile Leinen, fur meischlafrigke Velttüͤcher, vat Beiltuch ohn⸗
500 Stuck ẽ/ breites Achtfarbiges schweres Bettzeug, die Elle 15 kr. Nath fl. 224. —α
eine leichte Sorte, die Elle ß kꝛ.. 5 J 200 Stuck ꝰ*/. breites feines schlefisches und böhmisches Leinen, die El
100 Stuck schweren schwarzen Mooreens fur Untettbcke, bie Elle 22 kr. 16, 18 bis 20 Ir. ,
io/ breiten englischen Waterbroof fur Regeamantel mit und ohne 206 Stuck schwere roth wollene Bettdecken, fub zweischlafrige — V
Franzen· die Elee 45 kr S“tuck fl. 6.. ν
io/. breiten schweren putn —R— Eile 200 Stück — Panen Bettdecken, fur zweischlafrige Vettt
— as .4. B30 -Ü,.
Ppichstoffe, / vreit vie Elle 18 kr. ao breit 500 Stüch Bett⸗ u. dedeck tuchsl. 280. s.
toffe, */1 vreit vie Elle 18 kr.“ ä. breit kischwere graue u. Pferdedecken, d. Studfl. 3
Große usdan Fulenbichn offt s J e ade — eriabecen mit Fran
Blatten, rolhen wolenen Unterrockstoff/ vie Elle 15 kr. ur 2schlaseee Vekten das Stückfl.2. 30.6
eeen Mull fuͤr Kleider, * 12 kr. 100 Dubenn i icchtücherenane Ellen lang.i2 Ellen bruu
— zuleKlei — das Siuc 45r. —
2 v e ere 100 Dutzend Handtücher, das Dutzend von fl. 3Z an, die Elle von Klr. „
4 A 38 34 —5— ere 500 Dtzd. weiße rein leinene Damentaschentücher, das Dßd, fl. 2. 8
ανα α p5n n 37 dcoße dothe Cache mires Tifchdecken das Sn sn. g
Lamas, Unterrockstoffe, Thibets, Cachemires Flanell, Große rothe Cachemires Comodedecken. daß Stud fl. 1I. A.: I24
—— — Espagnolettes, In allen Farben und Quslitäten 5, breiten reich we eenne mit Vogen, die Elle *
XX billiast. 3.53 D 540/, breiten reich ramagirten Borhangomull mit Bogen, die Elle 186
Edoo Stur puwolleie Chales. futherer Pras sl.d n Fima Shirting n weg e e de euet
Z 200 Sluck o dresten schperen Barchend Fuͤr Betlen, die Elie 16. 18, . . nd I vreinn Zwillͤch Feder leinen, Strohsacklernen, ur
Gßcoιια pt * graue, geloe, weiße Tervietten zum Fabrilpreise- α
75RMusterabschnitte saͤmmtlicher Artikel sende in reichster Auswahl franco per Yost.
Auch die kleinsten Aufträge werden wie bisher bestens d,ge bitte mir das bisher bewiesene Vertrauen anch weiter
zu erhnalten.
altion, Druck und Verlag von 5. X. Demetz in St. Ingbert.

* —
        <pb n="671" />
        Sl. Ingberker Anzeiger.

da St. Fnaberter Anzeriger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstagt⸗ Donnerttagß⸗ und Sonntag

nmer) ericheint wbchentlich vie rn al: Dienstag. Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementsyreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet. —

TR ——— — — —777 —

170. 1872

Deutsches Reich.

Mäünchen, 24. Oct. Die Polizeidireltion hiesiger Stadt
uingt heute Abend die Strafbestimmungen über Aufläufe und Zu⸗
mmenrottungen in Erinnerung und warnt vor der Betheiligung
aran. Diese Warnung scheint durch den letzten Auflauf und die
aran sich knüpfenden Gerüchte über die bedrohte Fortdauer der
dachauer Banken veranlaßt zu sein. *

Der ICorrespoadent der, Frankf. Presse“ schreibt aus Münn⸗
hen, 27. Oct. Das Dementi. welches von ofsiciöser Seite er⸗
olgte und die Gerüchte zurückwies, als stünde die Stellung des
zerrn v. Lutz in Frage, ist nur in sofern richtig. als jetzt die
Siellung des genannten Ministers wieder völlig gesichert erscheint.
Wollte man indessen aus der sehr diplomatischen Fassung auch das
bleiten, daß an einen Rücktritt desselben niemals gedacht wurde,
o wäre dies jedenfalls zu viel gesagt, und nur für solche, die in
ie bestehenden Verhältnifsfe nicht eingeweiht sind, mag die Nach⸗
icht in diesen Umfange Glauben finden. Daß die Neubesetzung
es Cultusministeriums wirklich in Frage stand, und zwar längere
Jeit in dem Maße, daß die Berufung des Herrn v. Lußtz zur
zniglichen Audienz geradezu überraschte, ist einfach Thatsache und
war eine Thatsache, aus welcher der Betheiligte selbst in den ihm
aͤherstehenden Kreisen kein Hehl machte. Die Bemerkung aber,
ils ob jene Nachrichten, die uͤber die erneute Krisis in die Oeffent⸗
ichkeit gedrungen sind, aus tendenzidsen Gründen erfolgt seien, ist
jewiß nicht zutreffend, wenn man sich der rücksichtsvollen Sprache
rinnert, welche die norddeutschen Organe und speciel diejenigen,
ie mit der preußischen Regierung Fuͤhlung besitzen, während der
Ninisterkrisis eingehalten haben. Nicht darauf, die Stellung Bayerns
u erschweren, sondern vielmehr darauf, sie mit den ruhmvollen
xrinnerungen der großen Vergangenheit in Einklang zu bringen,
ind die Bestrebungen der wirklich nationalen Presse gerichtet und
venn diese Uerberzeugung endlich auch Plazz griffe, so würde dies
edenfalls der Sache nur zu Statten kommen.

Aus der Pfalz. Es ist für die materielle Besserstellung
jer Schullehrer und Verweser durch Erhöhung ihrer Minimalge⸗
jalte, sowie durch die gewährten Alterszulagen unzweifelhaft ein
gedeutendes geschehen. Abgesehen aber davon, daß legtere erst
nit dem 15. Dienstjahre beginnen, was etwas weit hinausge⸗
hoben ist, sind manche Lehrer und Verweser während dieser Zeit
ez Harrens auch dadurch im Nachtheil, daß ihre Sielle schon vor
esagter Beihilfe des Staates mit 400 bez. 300 fl., aber ein⸗
dließlich der Wohnungsentschädigung, ohne daß selbige besonders
ufgeführt gewesen wäre, dotirt waren. Solchen Stellen wurde
ein Staaiszuschuß gewährt. Andere dagegen, bei denen die
hdohnungsentschädigung, z. B. mit 50 fl. ausgeschieden war, er⸗
ielien auch noch 80 fi. aus Staatsmitteln, obwohl sie im Grund
enommen ersteren gleichstanden. Gemeinden, in denen dieses der
jall ist, befinden sich denen ersterer Art gegenüber bedeutend im
dortheil. Es fragt sich nun, ob Lehrer und Verweser gehalten
ind, mit 400 resp. 800 fl. Minimalgehalt auch noch die Wohn⸗
mgsmiethe zu bestreiten, oder ob ihnen seitens des Staates oder
er Gemeinde dieselhe besonders vergütet werden muß. (Pf. K.)

Straßburg, 24. Det. Dem Pariser „Siecle“ danken
pir die Nachricht, daß die klerilalen Auswanderungen aus Eisaß
sothringen sich auf drei protestantische Pfarrer und einen Rabbi⸗
jer beschränken. Ueberhaupt ist neuestens die französische Presse
nuf den elsässischen Klerus nicht mehr gut zu sprechen. Sie be⸗
auptet, für Geld lasse sich derselbe zu Allem brauchen — so könnte
iso auch in diesem Falle der Mohr, nachdem er „seine Schuldig⸗
eit“ gethan, gehen.

Zerlin, 25. Oct. Die „Nordd. Allg. Zig.“ schreibt: Die
ommisarischen Berathungen über das Gesetz, betreffend die bürger⸗
iche Eheschließung, sind zu Ende gebrachl und haben zur Aufftell—
ing eines Entwurfes im sAultusministerium geführt, welche dem
3taatsministerium nunmehr vorgelegt werden wird.

Belgien.
BRrüssel. 24. Oct Die clericalen Associaiionen werden

vie man hört, demnächst hier zusammentreten, um gegen den Ver⸗
uch, die belgische Armee nach preußischem Systeme zu organisiren,
ine Kundgebung zu erlassen. (T. N.)

A — —

fBubenheim (SOessen), 23. Oct. Gestern schoß dahier
in Bursche seinen Bruder aus Eifersucht derart, daß an dessen
Aufkommen zu zweifeln ist.

Die Umgegend von Diez Mass.) wird durch eine Spitz⸗
ubenbande, welche an verschiedenen Orten nächtliche Raubzüge
nittels Einbruch vornimmt, unsicher gemacht. Bei einem Bewoh⸗
jer in Diez, dem sie 300 fl. stahlen, ließen sie folgenden an den
heldschrank angehefteten Zeitel zurück:

Unserer sind es dreißig,
Bei Racht sind wir fleißig, —
Bei Tage gucken wir zu dem Fenster hinaus
Und lachen die Gensdarmen aus.

Der zweite Schinderhanmes.

f Am 18. d., dem Jahrestag der Schlacht bei Leipzig, dol⸗
endete der deutsche Kronprinz sein 41. Lebensieht.

Posen, 18. Oct. Ueber ein schreckliches Umglück, welches
im Abende des „Versöhnungstages“ in der Synagoge zu Oftrowo
sKreis Adelnau) paffirte, berichtet uns ein dortiger Vürger und
Augenzeuge folgendermaßen: Um 7 Uhr Abeads erloschen in der
nit Menschen überfüllien Synagoge plötzlich sämmtliche Gasflam⸗
nen — wie man annimmt wegen Störungen in der Gasleitung.
Man schickte sich deshalb an, die Synagoge zu verlassen, was
ruch ohne besondere Schwierigleiten hätte bewerkstelligt werden
oͤnnen, wenn nicht plötzlich der Ruf „Feuer“ ertönt wäre, der
inter den Anwesenden und namentlich unter den Frauen auf den
Thören eine schreckliche und verderbliche Panik, sowie ein allgemei⸗
ies Hindrängen nach den Ausgangsthüren veranlaßte. In dem
zierbei sich entwickelnden schrecklichen Gedränge fanden nicht weniger
ils 25 Personen, die ausschließlich dem weiblichen Geschlechte und
den verschiedensten Lebensaltern und Stellungen angehören, einen
ämmerlichen Tod.
Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.

Braunschweig, 17. Det. (20 Thlr.⸗Loose von 1868.)
Bei der am 830. Sept. stattgehabten Verloosung wurden folgende
Serien gezogen: 222, 870, 850, 983, 1166, 1407, 1747,
792, 1977, 2294, 2655, 2775, 2782, 8039, 8470, 3498,
3813, 409, 4183, 4193, 4234, 4266, 4798, 5136, 5203,
5624, 5781, 6078, 6090, 6150, 6746, 6874, 7039, 7238,
7341, 7496, 7898, 9142, 8195, 9548. 8514, 9066, 9084.
)7714 und 9731.

Ein bei W. Peiser in Berlin erschienenes Schriftchen, betitelt:
‚Welches Münzsystem für Deutschland zu befürworten ist“, warnt
yor der Einführung des franz. Frank. und Centimen⸗Systems
nachgebildeten Mark⸗ und Pfennig⸗System, das Einfachheit und
Zequemlichkeit uur für die ersten 10 Pfennige gewähre, während
nan schon vom 2. Groschen ab mit doppelten, vom 3. Groschen
ib schon mit 3 Ziffern zu rechnen habe, und empfiehlt dafür die
Innahme von 5 Mark (50 Groschen) als Münzeinheit. Bezüglich
jer Gründe und ihrer Würdigung müssen wir auf das Schriftchen
eIhst verweisen.
FisenbahnDienstesnachrichten.

Ernannt wurden: Zum Verwalter in Marnheim Ph. Junker von
z„chaidt, zum Einnehmer daselbst Raab von Neustadt; zum Verwalter in Al⸗
isheim Hammel von Frankenthal; in Harrheim⸗Zell Sauerhöser von Schif⸗
erstadt; die Verwaltung Wachenheim-Mölsheim ist durch einen hessischen
zeamten beset; zum Verwalier in Schaidt Bold von Oggersheim; zum
zerwalter in Hggersheim Rottmann von Edenkoben. Versetzt wurden:
die Gehilfen Brandstätter von Weissenburg und Hauß von Ludwigshafen
ach Neustadt; Einnehmer Lindemann von Durkheim nach Frankenihal;
Issistent Muüller von Hochspeier nach Schifferstadt; Gehilfe Medicus von
udwigshafen nach Hochspeier; Einnehmee Weber von Weißenburg nach
durkheim: Assistent Golsong lauf den Rangirbahnhof in Ludwigshasen und
hehilse Jager von Neustadt nach Edenkoben.

X* 1Demetz, verantwortlicher Redacteux
        <pb n="672" />
        9*
Vorschuß⸗ Verein St. Ingbert
7Eingekragene Genossenschaft.)
. Die Mitghieder werden hiermit zu der am Mittwoch den 30. Octobe
1822 Abends 8 Uhr im Julius Grewenig'schen oberen Locale stattfindende
Geoeneral-Vers ammlung
eingeladen.
Tuuoes Ordmum
1) Vorlage des Geschäftsberichtes pro J. Semester 1872 und Entlaß
ung des Vorstandes.
2) Bestimmung des Höchstbetrages der den Verein zu belastenden An
e. I., lehen und Spareinlagäen.
Ausschreiben. 3) Bestimmung des Höchstbetrages der zu gewährenden Credite
Am 10. September l. J. wurde duch. WVroorschüsse. — ——
bis berzee ney d F St. Ing bert, den 21. October 18723.. —
des Wirthes Keßler von Hasel mittelst Der' Verwaltungsrath des Vorschuß⸗Vereins St. Ingbert
Frsteigens. eine Uhr· von vergolde tem —2 Zir en 7 Ingbert *
Tombak entwendet. Die fraägliche Uhr hatte ——— — — —— * — — — —
Minuten- und Sekundenzeiger; die Platte 384 90
war von weißem Porzellan und hatte um G r D ßz e r A u 8 v e r k a u f
I Stift der ——— einen helben von Damen-Fäntel.
ing; die Platte der Sckundenzeiger war J n A A
—* V woa ——2 ee 7 J Von einem · der größten Verliner Confections⸗ Geschäfte, welches. die Fabri
Deffnen des Deckels ein Compaß. An der kation einstellt, ist mir auf die Dauer von acht Tonen doer Verkauf von
Uhr hing ein zwanzig Centimeter langes »43 J
Ketichen von gelben Metallperlen und da circd 1000 Stü
* — Kreuzchen und ein gewoͤhn⸗ der neuesten und modernsten diesjährigen J
icher Uhrschlüssel. —— p * —— — *T
elit a Diebstahl Austunst gete« Damen-Mäntel, Jaquets, Haveloks Paletdts &amp; Jacken
kann, wolle dies sofort bei: Unterzeichnetew übert ragen worden. *
thn. Ich bringe dies den geehrten hiesigen und auswärtigen Familien mit dem
Ir ee e eet höflichen Ersuchen zur Kenntniß, diese Gelegenheit nicht unbenützt zuw lasfen,
Di Dughere Der kol. Lindrichtee ihren Bedarf zu, decken, da sämmtliche Artikel auffallend billig, und bedeutend
—W Kieffer. unter Fabrikpreisen abgegeben werdenn. 3 3*
— TIIäXñI . Der Verkauf, welcher unter keiner Bedingung die · Dauer von acht Tagen
Jahrmarkt, D überschreiten wird, geschieht nur zu ganz festen Preisen, und beginnt kommenden
in ẽci Inger Montag den 28. Oktober im Hause des Herrn Joseph Bewr, Eisenhandlung,
Morlag dn4 eenber A872. im unteren Stock, lings, hierselbst.
Den verehrten Damen von hier und
Umgegend zur gefl. Nachricht, daß ich von —
meiner Dinkausareüse zurückgelehrt
bin und das 5 27
Neueste für die Wintersaison
zur gefl. Ansicht ausgestellt habe. —
Elise Fischer,
geb. * ogelsang.
Freiwillige Feuerwehr.
Montag den 28. October 1872,
Abends /38 Uhr bei Carb Engee.!
Generalversammlung.
Tagesordnung: 1. Aufnahme neuer Mit⸗
glieder.
2. Neuwahl eines Ober—⸗
brandmeisters.
St. Ingbert, den 22. October 1872.
Der Verwaltungsrath.
Feuerwehr⸗Montag
bei Carl Engel.
—— Am Frei⸗
erloren tag Nachmit⸗
tag wurde auf
m Wege von St. In g-
ert dis zur Wirthschaft
»Herrn Pet. Bender in
Rohrbach ein goldenes
hren⸗cdettchen mirgoldenem Schlüsf⸗
sel verloren. Der redliche Finder beliebe
dasselbe in der Expedi tion d. Bl. gegen
eine gute Belohnung abzugeben.
Vor Ankauf wird gewarnt.

Bekanntmachungen.
— ⏑—
Kleiderversteigerung.
Dicustag den' 39. ODetober 1872, Nach⸗
mittags zwei Uhr dahier in seiner Woh⸗
nung läßt Herr Heinrich Isaac, Kauf
mann in St. Ingbert fertige Herrenkleiden
quf Credit versteigern als: 200 Joppen,
100 Röcke, 800 Hosen, 100 Westen
Herrenhalstücher und sonstige Gegenstände
St. Ingbert, 24. October 1872.
S. Horn, kal. Notar.

Ich empfehle mich einem ver—
ehrlichen hiesigen Publikum zum Kraut—
ein schneiden.

Otto Ungewitter, Gärtner,
wohnhaft bei Franz Schilß
am Kavpellenweg.
— — ——— — —7 —— —— —
Redattion, Druck ind Verlag don J. X. Demezß in St. Ingbert.
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        —XRA—
2333 55
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253333 238323 33537 2333353 —— 5282323332 38 758328 48*
5545453332335 —2—3— 3355 — — 3
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2232 —388333 3233353373 338*5 32 2538* —5
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333333 38 5 5*
s337337 8 3
7—322323322 — —— 2225225 5»—55238— *2 —— 3*—
53586335 25 —55 23 2833 33528 75 378. 5*
1575 32227 3288558— 33332353588 3723328 5523 383853
2 —5. *3. — — — —5 8* * * 2 5 2 * 52225 582
3333 836
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Fan'derrest Amzeigeert (unde das mit dem Huuptblatte verbundene Uaterhultungsblatt, mit der Vieneladt· Douterutags · und Sonntag

5 Idne vochentlich — Dien stage Donne'nstag, Samstag und Sonmtag. Abonntmentapreis vierteljahrig 42 Kryr. oder
— 12 Silbergr. Anzeihen werden mit 4 Arzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum sreuer 2*
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B 1711. — 26 Dienstaa, d⸗
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Bestellungen auf den „St. Jugberler Anzeiger“ für die Sächel Itgliens verschluugen bis auf die Gemüfe in den Garten
Nonate November und Dezember werden bei den F. —— des Vaticans.“ Kurz und gut. dug Morgenblatt vertheidigten jene
Dnd, Joltboten entgegengenommen. Preig 28.Kreuzer ohne Landesgeiguichen. die bon der Armulh des Papftes predden. nmd
heteügebͤhr ⸗ Weist selbst unermüdlich in den Sammlungen für den hi. Vaben
ne * er Zagblatte vetnerkt hiezure Ideen d
nivxxxes BReich· J ꝓ lun einmal die wirkliche Lage Prus IX. eiwas genauer. Am 20.
Ster.n ßiba vEs verlautet, Bischof Räß habe e2, berg Sepi s7 nfbigle der Tinmaesch. der ilalienischen ·⸗Truppen in
daer, als er neulich in Baden. Mdienz hutherd durchgesetzt. vaß den Kirchenstaat und en r Aas Kontgreich Ita⸗
je Schulbrüder und Squlschwestern istt Etsaße Lothringen aquch ien Die llalienische Depulittenkommen darentute den Papft
ernerhin Unterricht nn in lgtetrichtsamoalten haben dursen s Ceseß: eseee eaeh eine; jechrliche Dotation
bhahrscheinlich ist übrigens, daß der Bischof nux inen Aufschub von 8,225,000 Franks, volle Freiheit in der Erfuͤllung der Funk-
nd die Zusage erneuter sorgfältigre. Untersu hurg erhalten hat. dion feines geisilichen Amtes und freien Verkehr it ben Cpietepat
Bexrtin, 265 Och. Die Kaiserin verlaßt, wie wir erfahe ah ber gamen kathonfchen Weln. Der Paphe behien aer der
en, am 29. d. Baden-Baden und begiebt sich zu einem laängeren higen Doͤtatwn den Genuß des vaticanischen Palastes, der Villa
ufen thalte nach Kobleʒn. 3. von Castel⸗Gandolfo ünd des lateranischen Palastes. Er bezieht
Rdu n, 25. Och. En. offenes Skuds hereben des dun ahen mach suddeutsher Wahrnige os hod gue
wiessors Reinke i au den Bischof Hefele, bezüglich dessen Tag 4so fi i te von der sauemsaen Regierung. Dies ist
eßtet Erllaͤrungen und der, Denkschrift der deutschen — die Tagese nnahme des erlauchten „Gefangenen des Vaticans“,
xite von der Koln. Zig.“ veroffentlicht. Der Schluß des Schrei Ir den noch aißerdem der Peterspfennig gesammelt wird, der
ens lautel: Sie haben in der erwähnlen Denkschrift erklärt: on 1860 dis Viai 1864 87, 600000 Frauts ertrug Durch⸗
Dir Bischöfe wissen uns mit der Gesammtheit des Kierus und Hnitmich beträgt der sein 12 Jahten ans aller Herren Landern
ekatholischen Voltes einig im Glauben und in allen Glaubens- ifchigte Peleropfennig jahrlich ,000, D00d fi. Rechnet nan di
cundsatzen“, in Ihrem Schreiben vom 11. November 1870 aber dein Papste von der italienischen Regierung ausgeworsene Apanage
atten Sie bezeugt, daß in Ihrer Dibcese factisch nur von wenie hon jaͤhrlich 1.508, 000 fl. hinzu, so ergiebt sih eine Summe don
en Geistlichen infallibilitnsch gelehrt werde. daß weitaus die meie saͤhrlich 6. 3085, 000 fl. welche der Papftezu derzehren hat. der bon
en das neue Dogma ignorirten, und daß das Volt, ganz Wer heu Kanzeln herab als armer Ranu mit den kebhaftesten Farben
ge — desonders Adlige — ausgenomren, fich gar nicht um sinmerfore geschildert wind. Män sieht also, daß der arme heilige
azselbe lümmere. und sehr zufrieden sei, wenn der Bischof da Water ein isionenreicher Mann ist. So werten dem blindgl au⸗
uber schweige. Vergleichen Sie heide Aussagen und Zhin ist die digen Theil des Voltes umee der Vorjpiegelung, als ob der Papst
nnere Ruhe . In Ihrer Didcese hat der Klerus und das Volk mn Zungertuche nage, die sauer erworbenen Groschen abgeprekt
ich innerhalb zweier Jahre wenig geändert. Daß die Tübinger Frankreich
aiholische Faculiät insgesammt nicht an die Unfehlbarkeit des. Auf dem, Kriegbsministerimm arbeitet man gegenwartig an
habsles „ox sess non autem er consensu ecolesiae“ glaubt, undeiner Beschichte des Krieges von 1870771. 8*
aagegen lehrt, ist notorisc. Versuchen Sie dieselbe zum Bekennen Varkbelemn Ste Hilaire hat im Aufirage des Hrn. Thiers
ind Lehren des Infallibilismus zu zwingen und „Ihre innere in warmes Dantschreiben an den Gemeinderathz der Stadt Frei—
tuhe ist hin,“ wenn sie auch nur auf zwei Charaktere innethalb j urg in der Schweig gerichtet, wo man foeben“ ein Dentmat zu
ieser Corporation stoßen. Wagen Sie es Ihren Pfarrllerus zum Ehren von 81 französischen Soldaten euthüllt hat, die ju Ende
senew Bekenmnissedes vatieaaischen Delrets zu wöthigen und des Aricgeg in vieser Stadt verstorben sfind ·.—
verloren ist ihre innere Ruhe“. — Eins haben wir Ihrer Et⸗7. Lan Teinps bezahlt der französische Staatsschatz alle vierzehn
larung zu danken: Sie haben den Eindrud der Fuldaer Denl. Tage 100 Wiittionen in Wechsein zu Veinschiame Se fügr dinn
grijd auf· die Sta atsregierungen verschärft; diese werden endlich der Finanz⸗Minister habe für 500 Millionen Wechsel in seinem
msehen. daß eß mit.der Befoͤrderung nicht compromit. Phrtefenille: Wie die Dpinion Nationgle wissen id, sind di⸗
er milder3dermittelnder“ RPersönlichleiten auf Schwierigkeiten, welche sich zwischen Berlin und Versailletß Betreffs
ia Bischofsstühle Nichts ist. Weder wird die preußische Staats · Auslegung seiniger Punkte des Frankfurter Friedensvertrages
ierung den polnischen Monsignore Wolanski e— der übrigens zanmenlüch wegen der Opuonsfrage, erhoben hatien, seit der Un⸗
uht. einmaleine solche Perfoͤnlichkeit it — zum Nachfolger aft Goutam Biron's in Berlin beseitigt und ein vollständiges
vintzanowskils machen, noch die badische Hetrm Atzog auf den Finherstandnißergieln worden —Peaul Rarre, Pferree b
Hifchoflichen Stuhl von Freiburg fetzen. Sie werden überhaupt Hiarabiuiers. hat an den Vischof von Versailes ain Scheiben
daß seder von Rom approbirke Bischof in seinem Lehren gerichtet, mit der Erklärung, daß er sich von Rom trennen müsse,
und Handeln keine eigene Ueberzeugung 58 hat; daß, da aller Heil er die Unfehlbarkeit des Papstes und der übriger vom Con⸗
Alriotismus eitel Schein und Trug ust, icder Bischoß nur Roms üul veliebten deuen Lehrfähe miht anerkennen könnge Daß— Guizot
yren lehrt, Roms Parole ausglebt, hart oder milde ist auf rodtkrank liege, ist nicht wahr, derselbe erfreut sich des bessen
defehl der fremden Curie. Die Staatsregierungen werden endlich aßisie
rlennen, daß, wer, um Bischof zu werden, dem Papste den be⸗
uͤchtigten Vasalleneid leistet (in welchem er sechsmal diesen seinen
herrn nennt und nur Pflichten gegen diesen beschwört), in seinem
sunern kein Deutscher mehr sein kann, sondern einzig und allein
t Organ römischer Interessen in Deutschland. *5 a
„Das dem Bische Hefele nachstehende,, Deuische Volksblatt“
ctlͤct die Nachricht von einem Gratula
ansichreiben der deutschen Bischoͤse an Hefele für grundlos.
Der ärme Papfst“ In den ultramontanen Blattern
vielt die Armuth des hl. Vaters teine kleine Rolle. So schrieb
V. bad Regensburger Morgeublait“ neulich: „Der Papft habe
on der ilalienischen Regiexung noch nie- einen Heller. in Empfang
enommen von der ilalienischen Regiexung sei dem hl. Vater
dichts als der Bal'can gelassen wordem;. Alles habe der bodenlofe

FLambrecht, 25. Oct. Die Klein'sche Gerberei, ge⸗
nannt Kupferhammer, ist heute früh niedergebraunttzc....
—r Buchenau in Baden. Hier ist dieser Tage der ijra e⸗
        <pb n="676" />
        litische Handelsmann Wolf Goldberg in dem seltenen Alter
pon 116 Jahren verstorbennnn. — — 4

Weimar, 26. Octeber. Heute Moargen ist hier Anne
d. Gösthee, die Wittwe des einzigen Sohnes Johann Wolfgang
don Goͤht h e's mit Tode abgegangen. (W. T. B.) * Volkswir schaft, Handel und Verkehr ·

f In Frankfurt a. M. hat am 19. Oct. ein Mädchen Kanton Fresburger 15 3rLoo see.Ziehung an
auf ihren Liettaber, einen Unteroffizier, der das Verhäliniß mit 15. Oct. Serien: Ne. 60. 162. 181. 469. 568. 655. 1346
ihr losen wollte, mit einem sechsläufigen Revolver einen Schuß 1497. 1616. 1628. 1826. 1944. 1958. 2422. 2451. 2569
abgefeuert und darauf sich seibsi mit zwei Schuͤssen —— 3289. 3678. 3971. 8996. 4190. 4524. 4612. 4632
bersucht. Der Unteroffizier ist leicht am Hais verwundet, das 4742. 4783. 5003. 5513. 5631. 53682. 3691. 6074. 6077
Madchen selbst blieb unverletzszzz. 4415. 6255. 6262. 6502. 6610. 6728. 6794. 7994.

fBrüsfsel, 16. Ock. Ein Mensch überlieferte sich hier
den Behörden mit der Aussage, er sei ein Mitschuldiger des Mör⸗
ders Troppmann und habe als Offizier der Commune das
Peloton zur Erschießung der Geiseln befehligt. Derselbe heiß!
Felix Ibert, ist aus St. Pierre le Moutier (Frkr.) gebürtig. J

Gr. y
P An den Küsten des britischen Königreiches haben im Jaͤhre

1871 1575 Schiffbrüche, Schiffsunfälle und Zusem wensiẽrße slats
gefunden626 Personen kamen dabei ums Leben. Verloren ginge
oder beschädigt wurden 1927 Schiffe.

Bekanntmachungen.

LMAMI. g 2* Preis is Kr. s. reis 18 Kx. 8. W.
Hausversteigerung.
Mittwoch, den 6. November J. J. des P 1 XK 1 d ,

Nachmittags um 3 Uhr, zu St. Ingbert, e e amnI I0n. 4 — — * —
in der Wirihsbehausung des Jacob Schwarz, —8 * Whorettn d —— — 7 w s
äßt i 18 à and bew * iederum. als das Pra e, Unterhaltendste und Billigste, das auf diesein
I ae deen 7 dem Publikum geboten dewg Neben einer Fülle von höchfi spannen den und humori⸗
eee en en 2 en eelnttuneen durg uT ßildoör
Ehristian Vortisch in Lörrach 9 ler 7
hestehenden Handelshauses unter vortheil· T on C. Ardner, G. Sus und anderen namhaften Künstlern illuftrirt, bringt der Illustririe
haften Condit onen oͤffentlich in Eigenthum Familien Kalender das vollstandige Kalendarium, wobei zu erwähnen ist, daß die * *24
re a Sonn⸗ und Feiertage roth gedruckt
Plan-⸗Nr. 627113,6 Dez Fläche, enthal ind, sowie ein sauber ausgeführtes Titelbilde Ieimat islös““ und als Gratis-Pramie
end ein zweissöctiges KWohnhaus ebst in mit cinca 5 Iuustrationen ausgeuiteieæeæeæeæeeeee—

344 nrn 243 —— 24 272 —
Hoftaum, Hintergebäude mit Stallung, d Aeeiüts-Lexicon ——
Feher⸗ gelegen zu St. Ingbert in der dvelches fün jede Familie einen werlhvollen Rathgeber bildet, indem es die Symptome der
Kohlenstraße, neben Blechschmied Gries meiften Krankheiten beschreibt, und die für's Erste vorzunehmenden Maß regeln angiebt. Am
und Friedrich Panzerbietet Schlultr Beschreibung einer Haus ⸗Apothet. ee
Nahere Auskunft ertheill bereitwilligst CGCGCA. H. . PAXNE, LEIPAIDI. u nian .
er — Pe Nonie. u boziohen durch allo Buchhandlungen.“ uαν
— —— α Preis 15* Breis 1 ινν 9
Den verehrten. Damen von hier und BSudd. ndd. Wahr.

Umgegend zur gefl. Nachricht, daß ich von

meiner VDimkau fareise zurückgekehrt

hin und daszs J

Neueste für die Wintersaison

zur gefl. Anficht ausgestellt habee.

J HElise Tischer,
J geb. Vogelsang.
— 7—— —— —— —
Für Allerheiligen und
Allerseelen

bringt der Unterzeichnete seine Kränze

und Bouquets, von grün gefärbtem

Moos und getrockneten Blumen, in empfeh⸗

lende Erinnerung. Wie gewöhnlich, wird

derselbe den Markt zu St. Ingbert bezie⸗

hen und, zur Bequemlichkeit seiner verehr⸗

lichen Kunden, dieselben zur Auswahl in's

Haus senden.

I. Kremer, Handelsgärhnet
in Zweibrücken.

emet, verantwortlicher Redacteurrxr.

—

*
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4*

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—
— 8B

Paynols Xunst · Angtalt
38 Zimmerstrasses.
. 2 I.Eine hochträchtigee,
Bürgervereins-Kränzchen. sa Kine hog ih der en
Morgen (Mittwoch) Abend Zusammen⸗ — n u J— —
unft bei Weter Heusser, Bierbrauer. ist zu vetkaufen. *
AUnschäßbares erprobtes de
543 amcdururmn beseitigt (auch bries-
Heilnahrungsmittel bei Fb nem ine —S—— ind
Athembeschwerden. icher Dr. Vrnt in Teinie
An den Kgl. Hoflieferanten Hrn. Jo⸗ *9
hanu Hoff in Berlin. Der Regenerator
Wallbach, 4. April 1872. Von (oderꝝ Léehenaweiery
dem Tage ab, wo ich Ihre Malz⸗ seit Jahren, das bewährieste, beste
Thololade gegen meine Athembeschwer ⸗ Mittel gegen allgemeine und specielle
dNen anwandte, verloren sich alle Schwächezustände, Magengedärm⸗ und
damit verbundenen Uebel, der Hu⸗ Leberkrankheiten, Hamorrhoiden, Eng⸗
sten, die Brustschmerzen. Chr. Lind. brüstigkeit, Milzkrankheit, Flechten c.
Verkaufsstelle bei Fritz Panzer sowie alle Krankheiten, die von ver⸗
eter in St. Ingbhert. dorbenem Blute und schlechten Säften
— —* herrühren. Der „Lebenswecker“ be⸗
ohne Médicin. fördert die Berdauung, reizt den Ap⸗
petit und bringt neue Lebenslust in
den erschlafften Körper, er ist beson⸗
ders im kritischen Alter zu empfehlen.
Zu haben per Flasche zu 1fl. 10 kr.
— 20 Sgr. bei P. —* in St.“
Ingabert. *
— ———000
Berichtigung. Bei dem lehten Zweibrücer
Narktberichte, wurde zuns der Brodpreis nicht
ichtig telegraphirt, und soll es heißen Kornbrod
Kilogr. 24 Krzr. (statt 23. Krzr z·
ezu ais cuage Iiαν
nzeiger ftur das Kvnigreieb
Ruverun Nr. 18.

Unterzeichneter bringt hiermit zur öffent⸗
lichen Kenntniß, daß auf seiner Sägemühle
zier die Kleinigkeiten z. B. Spähne,
Schwarten, Dielen ꝛc. nur gegen Baar⸗
zahlung verabfolgt werden.

u. Zimmermann.

Eine sehr bedürstige Frau, hat am letzten
Sounntag. non dem Pfarrhaus bis zur Ober⸗
mühle einen Geldbeutel mit 2 Thaler
nebst einigen Kreuzer Münze verloren; man
bittet den. redlichen· Fin der dieses gegen
eine Belohnung in der Exped dsa Blattes
2bzugebenä — —4177
edatlion, Drud und Verlag don F. X. Demez in St. Ingbert
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        n

—822

— “See 25 32358.53258 —528235 *
—5464 — P 23 52392. — — 533 32 32 —2*25

J ——4 » —A 5222 232 — 57 542 2

53 7255355 55353 33 588 325353 838 36 2522
22 * 8 — 8 85 te 28 .* 33 — J — — F ꝛ

5825 —A— 3835 5—253 35353 3 —33 * 2* 5352320
25332332 38* z38 385 — 3 — —z323235302

— 2823 22 5— 26 —23— ·.. — 222 J 2 — —223 2
* 8325 — —— 58 — —— 55. 82—248 2 * —
E ——— 8 58—ö 8 3 383 34*
*23 7— 53 382 — 2538833
23822 2485 * S— — — *28223 53 2 2257 2*8*85 64 8E8*
83 —386 8 —I 4 52 J—— —
5 F ** 27 J —— —28 — 9— 7 * 2 ——
— —52 —58——22 2358 — —35*32 „I33— ——68B
532* — 7 *82 25 932 82 —A —— — 7* b 232
— 352— 35 — ———— 8828 27
— 22 —— — * * 5 — *— 222 2 8 —

—— 2 2 F —— —3 72 2 — —4 — 3*
*53* 5552 — 5382 2. 2 5323 — 2353528
— 5—553 2332 — ———— 53535
532535 555 3335 — 852 7 32 — 54 —85825
5 — 322 58223223 ——z28 23* *

— 52 z2 55 2 —c 2222 3283 2 RR
—2 * 38 588 9— * 5 ẽ 22 55
55— —— 25*578 3203572 23 23 538233
*36833 35355 E 503383332335 8 7 J
—E *

—2 3 — *5* — —— 227 * — 85—
z35s *8537 32 235333 — 1733 353535 8 .533533*
3 — — 5233 *8 22.,5 35 * 72. 23.228 3 —

82 285 78 3 537. —— —2 52228* B* 6
5 215 — ———— —z8883 —*2 2522 —— 5 — 323265 * —J2
7 J 59 22. 825 —— —A— —A 555 80 27 *53

———53537 —— — 8* R———— 328 366 5222
4x 52 — — 52 —5255252 —Z —E 2 —— S. *—5612 328—522 —

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52 5 25 A 5* 8 25 bi ——— 527 535
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288 583 335 —5— — 383883534 33. 55 5338— 223 338 *
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15285 2332835 3538237 226 —3335838362 13363353836
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255 3383 3383 338 53 35
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— 23 —— 3232882 w 2 52232 9 2 31 325
25851282 35* —— 21 23283 — —3853
7 2 32 —— * 25 — 222 2 x* *
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* —3 * * 2*8 .8 — 223 228
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55737.23333* 3533335 3* — ———
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2533535 53 2346 2283
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        33 38
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2* —e — — —X — —— 87 — 823 F —53 5255
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*75 7 228* 3435285335557
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— *5 * 8 * —*2
3283
2* 5 — 3235*2⸗
AX S. 8 — —c
— 53235 8 —8
2533823
—*— 253 238
— 7335332*5
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333
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*34*83*
*3223
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———— 35 2 2
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s258*2 T.

25 S——3—36323—3383 535.
— ——— — 2* A J 7
——— A— 233532289
258 5333383 5322893688 53322* 229
— 333 23338
* — 4—
5 3 33 ——
»3338 22
* *785 332265328 *738 2 27
2.2. 22. * — 38
3333 *
—A— 3.5. . *3383 —
S* 8 —R · 44S2* 22
353833843322323
3 — —
533383333
85.3 553 23 22353535.
J—
—335 3333
3383*328
522 —3 8 27
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2 373385335 —. 3355
2 —2 207 53 —* *
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— — s 78 23375375— —
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———— 8838 52 323 23832 222 3874 4
——— N 288 285398 135235*
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2 73553583* —
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        8824 5 F 42. —43 1 3357
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e F wu terrrrr Ayrei r g und vat mit denr Huuvtblatte verbundene Urterhalieena ablatt mit · der Dienstagk· Donneretagt⸗ und Sonatag
wen e rnaßr Djensstacq 5 ornen er r n a und Svr-rr gi
2 Silbergree Anzeigen werden hit4 Kezr. die dreispaltige Zerle Blattschrift oↄner deren Raum dexecett
ινινιιι ιαιαια)]
—

—3 * * — * 2
Bestellungen auf den .JIngherler Amfeiger, für die Abgang: 4 U. 18 M. dorgens 7 — —õS *2 M
anate November: ind Dezember werden. bei den k. Posterpeditior VU. Mittags ẽ4 U. x8 M GSergmanntzugt) ⸗8 u
und Posthoten entgegengenommen?. Preis 28. Kreuzer ohnri Wunde . S e ibendon
Mellgebůhr Ankunftrt N B386 W. Rorgens —7 u. 80 M—I1u. 10 MRM
8— 2 U. 15 M.Mittags. —5U. 15 M. und'U. 3. M.
Dentsches Aeich ν . Aben ds. 7 J Al
Müngqhem 29. Oct.Das! Ministerium des Innern be-a2 2F. In Zwei ber ück en finder um 2. Rovember Allerseelen
aftragte die Distrilts und Orispoliteibehsrden hre Vezirtsanetstagg die feierliche —J-AAAVII
chorigen vor det Gefahr zur warues/ wolche sie durcß Eingehung der Stadt aufgestellten Lentmales: der: Mrinnnerung!: an die iu
in Geschäften mit den ep —8 — —— gefallenen·deutschen Brüder mid
wd ahnlichen) landem. Wesgero WaßEaels ollem. folgem r Melden statt.
—A soll sich e aene Vater 8Kaiser slanmtern, 28. Och“ Herr Banquier L
ch geheniden dem Jesnicugaser Graf Funher der jüngt in Bö ckinm g hat hei Gelegenheit der hehrenlasth habnen re
aier bekannten Angelegenheit vom Cultusminister in Audienz tion seiner zweilen Tochter wit Hrn. greisarzt Dr. Brauu aus
upfangen wurde, dahin geaͤußert haben] daß Bayern im Verein Metz der Stadt wiederum 1000fi. ZiGrindung net Kuts-
i dem Reiche gegen die Jesuiten und verwandte Cougregationen iundergartens übergeben. (K. —W —
uͤ aller Schärfe votgehen werde. Unter den verwandten Eon ⸗ 7 Nach der „Pf. V.? haben die Kaiserslauterer Stadtrãthe
regationen“ begreift, Hte d. Vutz auch dis Capuciner. C) . Gelbert und Rohr, jowie der städtische Bauschaffner Plannett esne
Vaut Beschlutf des Bimdesraths findet am 10. Januar 18783. Reise angetreten, um in verschiedenen größercn Stadien Süd·
hlu g slati, um den Stand der Vieh- deuischtands die dort beste beuden Waisenhäuser Kinderbewabran
aliung in Deutschland zu ermittelhlnn. alten, Kindergarten etr. lu. Augenschein zu hehmen, da der Stadi-
INagu Ah gin Der Iandwirthschaftliche Bezirksverein Mann · rath beabfichtigi, mit Einführung derlelben sobald als nur üegend
im naͤder als v nea alle Mitglieder nöglich voranzugehen. —
landioirihschaftlichen Vereins sowir Freunde der Landwirth · 6 perer. Der Hr. Bischof v. Haneber g ist am
haft zu der in 5. Rodember, Nachmittags 1 Uhrznin Heidelberg 28. Hect. von jeiner Firmungsreise hierher zurückgekehrn F Nag⸗
Nusenuicsage objuhgltenden Caupersaimmlung ein, auf welcher gem der Stadtrath unlüngst. die Deherro rder Gewerbschule er⸗
Zadasteuersrag und die Pferdezticot bffproche z merden sollen. heblich aufgebessert, hatten sich dieser Tage jene der höheren Tucher
107 18—rantreich 53 lerschule und Knabenvorschule der gleichen Annehmlichkeit zu er⸗
P a ris EEOd. Bien Publicq bezeichnet als solche freuen. Erstexen würde ein Mehrgehalt von je 200 fl. Ae ßterem
ragen, welce nichsk der Budgetbewilligung dringlich sind, folgende: ein solcher von 260 fI. Cinschließlich der Vergütuͤng für Erthei⸗
atuͤndang verRepahnte Emnennung dys Herrn Thiers zumm bung deg Unterrichts in der. Geschichte uind Geographeed zu Thei.
rasideren duf Riddere g uhre mi Wiederwaͤhlbarkeit, Ernenn⸗ cn J.“ Vehrer der höheren ¶ Idchterschule,
ag eines Vicepeüsidensen Her Republich, Schaffung einet zweilen 1800 B dehrer 1000 I. 5 Tehrer an der Knabenvorschule
nmer, uind ein Wahlgeletz auf. dem orsudlace. es Alters von 2860 2* 3
b Jahren und der, Dohnciürung. Hin ßeu ai Guiedieltze,. Nebet die illuftrirte ¶Zeitschriff. &amp;Bu 8 Mede un. RBI a— m 5
das — Ein Slatistiter. han die Gedüild e lage Hode ridre Sade —S dig z
habe eine Faͤhlung rzuehmen meiche ergiebt. Daß die gn 15 Groschen wochentlich eine zwei Bogen slarke Nummer vic
Binsuer welche Frauei vohn ägddn dis I873 ale B7 en pudirüen zu ee uen e
srhundewindn ieean —ruenn In Seangelung der ee ee
⏑ — — 7 ⸗— i —X deni n⸗ hal⸗
üülttat ift jedenfals die Qugnlittkt betteltend en i⸗ Votkshildung Rechiung
tece vrdedrend 9. noch spociell der Sale hruigh undo Vottskildung . Rechnung zu
Ingegee ieger den Dettadunrshan an d n B ragen. AUnter dem Titel: „Fir Haus und erd Wexden darin eine
———— Ian e Zerich eh mit der Erklaͤrung⸗ deihe pon — gebracht dre sich fürs 8 Leben mit vielem
3. * Ir des bortheil ausbeuten iassen. 3. Am meisten jeheint die eg —Aã
ch ex· sich von Rom gronen ·muse⸗we il er die Unfehlbarteit des Speechzimmer? Anllang zu fin den, weil dawin vornehmuich solche Fracen er
apstes und des ührigen vom Concil beliebten neuen ehrsäße wicht ortert werden. die icht ost genug ventilir werden tonnen.Ss un specien
—R 325 die— Dt über Pflege — der Zahne, des Kopfhaars als sehr schas
cen den Willen Joinville's und Aumgless ein Manifest vo Ibn ntee Da der Zustand ver Rergomaß 9* — *— ——
—— Italien —A verschiedene krankhafie —— bervorbringt,
NMRod m 200016. Die in Itriben flattgehabten Ueberschwem⸗ vird: dieses Thems offenbar eine Engere Reihe von unn zit seinet Er⸗
Agen hahen beson derk aiu/ en Pravinzen Maatua umd Ferrazahopfung bedursen. — Abonnementsauf Wa g Reme Belacn lmeohmen
desungeheuren Schaden angerichtet Daselbst wurden mehrexe —8* — j
andert Qnadratlilometer unter Wasset gesetzt. Mehrene Tausend n (Eingie; nin dit.)u Durch den am I. TJannmar: 1878 erfol-
— auf, der Flucht. Heute sind Casalmaggiorren und jenden Wegzug des HerrnePeter Sute fevon hier ist dessen Stelle
Malia Bedicht. Die Angst Zer Bevblferung ist unbeschreiblich. als Oberdrandmeister der hiestgen frezwilligeFrulruseht vncaut
neen Mithele in der MProvinz Sirtcusa ein Orkanzein Folge jeworden und müßte nach Satzung V.“ g 20 der Stunten,
sen 32 Persdnin anter / Dädusertr ammernd: gelddtet wurdem.h elee hauntetnn— 1
ισ Echweiʒ. ln 8 20. Im ZFalle der Eriedigung der —— ————
An der Umiversitate gñ rüch studiren gegenwärtig ra. 90 zückt. der: Brandmeister vor vnde hat jür, diesen eine Neuwahl ftatte
ihe Damen . Die medicinische ¶ Facuitat zuͤhite. meht werbliche ufindemuive *I
warnliche Siubirende. Auch die juristische Adtheilung hat jetzt dessen Bruder Herr Heinrich Suef zum Oberbrandmeister vorrücken.
Stuveniin r dehe Daß derselde IXXx er lönne diese Stelle micht, annehmen,
2* — nn-und darf durchaus nicht bebi ligt wexden“ ha der 819 der
Statuten die Antlahme, der Wahl einer — nur aus erheb
ichen Gründen alifhebt. In der⸗ Utsache Taber.bie Herr
Ziinr?Stief angiebt, liegzt kün erheblicher? Gtund“ und dar die
veueralserjanentlung· durch · die Beiassang· Aesselben · ia ne Sειν
8A Hseser Zug fallt am Soni⸗ und Feiettagen aus

—D ze x m a ch t e s.
rS eJn'gblekt BI. Oet.rVon morgen“ I. November
it auf den pfälz. Bahnen eine meudr Fahrplam“imz
V¶etreten und gehen · nd komme n · die ¶ Zige ¶ von and· nach
er in folgender Ordnung. ——8
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        als Brandmeister und durch die einfache Wahl eines andern Ober-die Annullirung so wie so schon bedingt. J

drandmeisters die Statuten verletttzz. Auch ware es wiel besser, wenn die städtische Verwaltung das
Man gibt sich in der Feuerwehr so gern den Nimbus der Feuerloschwesen obligatorisch machen würde, wie in den meisten

trengen Handhabung der Siatuten — ist das hier der Fall? Städten jetzt geschieht, da durch die Freiwilligkeit bei dem kleinfien

Rein Die ganze Wahlmanipulation ist eine unrichtige und muß. Austoße mit einem Vorgesezten jeder feinen Kopf auffetzi un

will man stalutengémäß verfahren, annullirt werden. zustrut. Ueberhaupt wäre in diesem Punlte noch sehr viel zr
Ferner soll constatirt sein, daß von 42 anwesenden Wählern derbessern. 2.

48 Zetteln abgegeben worden seien. Wenn das wahr wäre, wäre — Demetz, veraniworlilicher Redacieur. —
300,000
CTodes⸗ Anzeige.
Theilnehmenden Verwandten, Freun⸗
den und Bekannten die betrübende
Nachricht, daß unsere liebe Mutter

Caroline Jentz, geb. Wagner,
Wittib von Obersteiger Zen tz,
heute früh 4 Uhr, nach kurzem Kran⸗
jenlager, im Alter von 59 Jahren,
janft verschieden ist. 8*

Um stille Theilnahme bitten
Schnappbach, 81. Oltober 1872.
Die traueruden Hinterbliebenen
Die Beerdigung findet Samstag den
2. Rovembtr., RNachmittags 8 Uhr,
hon Schnappbach aus nach dem St.
Ingberter Kirchhofe statt. — 1

— ——
* 0[— —— 7
0 o E — a*
Familien-Kalendor
sur 1873 ist ersehienem
und bewährt sich wiederum als das Praktischste, Unterhaltendste und Billigste, das auf diefem
Felde dem Pudlikum geboten wird. RNeben einer Fulle von höchst spannen den und humori
8 fischen Etzählungen, durch mehr alz
3* 2100 Buder
von C. Kroner, G. Sus und anderen namhaften Kunstlern illustrirt, Kingt der Illustrirke
DwFamilien Kalender das vollsiandige Kalendarium, wobei zu erwahnen ist, daß die
— ESonn⸗ und Feiertage roth gedruckt
7 sind, sowie ein sauber ausgeführtes Titelbild: 5 XEEEERIED
Swn mit circa 50 Illustrationen ausgestatieteess B—
ed I
welches für jede Familie einen werthvollen Rathgeber bildet, indem es die Symdtome der
meisien Krankheiten beschreibt, und die für's Erste vorzgunehmenden Maßregeln angiebt. Am
Schluß: Beschreibung einer Haus-Apothele. u 3
—
J .DZu beziehen durch alle Buchbandlungeni
Preis 18 E 72 S2Freis 18 Kr.
BGuca. v. kRerlim u

*

—2
—

—2
——
—

Müůhle⸗ Versteigerung.

Big Ende November, an einem noch
aäher zu bestimmen den Tage, wird die
Riederwürzbacher Mühle, bestehend
aus großen Wohn⸗ und Oekonomie · Gebãu⸗
lichkesten, 8 Mahlgängen, Putz⸗ Maschine
und Sackzug, dabei gelegen 3 Morgen Wie.
sen. 4 Morgen Aderland und ein 1 Morgen
großer Garten, Alles beisammen gelegen
m Bahnhofe Niederwürzbach, ffentlich
dersteigert werden. 725 wen*
Aud tann das ganze bis zum Tage der
Versteigerung aus freiet Hand verlauft
werdenmn 367

Raheres bei bem Eigenthümer

VIr. Dahlem·

Auf Verlangen kann der Weiher mit·
verkauft werden.

v Payno's Kunst-Anctalt
38 Zinmerstraass.
Jede Woche zweimal frische ι
* ——* Ua
4* Essig⸗Hefe —
ei J. Grewenig junior
Mniergeichneter bringt hiermit zur oͤffent
üchen Kenniniß, daß auf seiner Sägemühle
hier die Kleinigleiten z. B. Spähne,
Schwarten, Dielen ꝛc. nur gegen Baar⸗
ahlung verabfolgt werden. i ,
J Uhl, Zimmermann
— — — —7777 7 —
e — icht zu übersehen.
— nelt S O. d. — dae sich —8
3 Sa rmark. vrlichem iefigen Publikum ergebenst an⸗
,ef —
— ——
— * Sag — en übernimmt und auf das gewissenhaf⸗
Generalversammlung ine und punttuchse besorg. Vigeile hat
N in der Pon bei E. Gonrad, ebden Montag, Minwoch und Freitag
mit solenner Clavier⸗Begleitung. hier ein, und wohnt bei Herrn L. Wohl⸗
Zagesordnung: a. Aufnahme von nieuen att Wirth, neben der kath. Kirche. wo die⸗
mutgtiedern, u selbe geneigten Aufträgen entgegensieht.·
., Besprechung Uber Elifabetha Kallenbrunnen
ee“ Faaatscageie u—α,.
J J vr Wrheiten W at ιι_. Abschied. ——
— seehe Vesahlunh der vnn Obsleich man mir, als Fremden, das
—
de r Brañdent. ich mich dennoch, durch die herzliche Auf⸗
— — orderung und Einladung meiner wenigen
Den verehrten Damen von hier und Zöglinge und deren Ellern, bei dem vor⸗
Umgegend zur gefl. Nachricht, daß ich von gestrigen Abschiedstanzkranzchen veranlaßt,
meiner KVinkaufsereise zurüdgelehrt ächstes Jahr im August wieder einen neuen
bin und daes ? TLanzcoursus hier zu eroffnen, und lann ich
nicht umhin bei meiner Abreise den verehrl.
Neueste für De Dinerjaisen hiefigen Einwouhnern, insbesondere meinen
zur gefl. Anfi e iener, lieben Tanzschülern und deren geschätzten
vogeisen »Eltern ein herzliches Lebewohl und
geb. Vog 8. ein angenehmes Wiedersehen bis zum nüch⸗
61 sien Jahre zuzurufen, mich deren freund⸗
Jahrmarkt uichem Andenlen bis dahin bestens empfoh⸗
—A len haltend.
in St. Ingbert. Hochachtungsvollst u. ergebenst
Montaa den 4. November 1872. GE. Etrafer, Tanzlehrer⸗

„Zimmer u ein Speicher
sogleich beziehbar, sind zu vermiethen bei
FXrau Wit. Schnorr
Nichard Wagners A
Meistorsingor von
Nornberg
Sinekritische Studie
mit vielen Noteubeispielen
DOtto Reinsdorf.
Nedacteur der Tonhaller in Leipzig
Preis 15 gr.
erlag von A. V. Puynein Lespasg
Zu bejiehen durch alle Vuchhandlungen, auch
direct von der Verlagshandlung gegen Einsen⸗
dung des Betrags in Geld oder Briefmarlen,
wogegen sofort g ranco⸗gusendung unter Kreur⸗
—XVXX

Der Brodpreis für die Stadt St
Ingbert ist von heute an bis zum naͤchfter
Donnerstag (Fruchtmarkistag) festgestellt:
Korabrod 8 Kigr. 26 Krzr. Weij
hrod 10 Orar

Frucht · ¶ od⸗ Fleisch re. Preist
der Stadt Zweibrücken v. 31. Ot.
Weizen 7 fl. 88 kr. Korn 4 fl. 31 k
Gerste 2reihige — fl. — kr., Gerste vier
reihige, — N. — tr. Spelz 4 fl. 88 6
Spelzlern/ fl. — .Dinlkel —X
ir. Mischfrucht * fl. — ir. Haßet
3. fl. 38 kr. Korioffeln Ifl. 86 ki. Her
fin 12tr. Siroh 1 fl. 12 kr. be
Zetner. Weißbtod 1u3 Kilogr. 206
orxnbrod Z3 Kilogr. 25 fr. ditio 2 Kilogt
7ir. ditto 1 Kilogr. 9kr. Gemischtbrod
dii 32 ir. 1 Paac Wed 100 Gramm 2
Rindfleisch 1. Qual. 20 kr. 2. Qual. 18 b
Zalbfleisch 18 tr.. Hammelfleisch 188
Sweinefleisch 22 kr. er Pfund. Butier bĩ
r. ver Pfund.

21*

aedatnon, Drud und Verlag von F. x. Demeß in St. Ingbert

72
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        — —
—e * — 2222 — 32 —2 525 5082253532— —A—
s s 5342553 635367 32s833538 s53333725*
5 — 58 257 58* —E B3 62.* A
38—3 5 —22 55255 53227— 22 35—5332 35355
* —A V —————— — — SE22 DE 22 8522— — *2 s —
235 682 o833 355358322 8338 568 8868 —3
253 333—— — 23333 —5—— — —2327
—3— 2525323 2322 * — 3— 2352 8252*— 5 2 — 824 522 22 „5
— —228 3* *52 22 232325 — —— 32 538*
8 — 5* 2 8 37852235835 53 85 —— A3 3—*8* —A —
22 3272—53338 a 438
2* * 8* — T * *23 —*5* — *25 . 785 535* 9— 5 2 *
2 22252 23.4 5 2 58 XX 52 — 2** 22 2 52
—A 33533732853 3333313 z*86888283335835
22 * I 238 22* 2* 28 —A . R —28 —— 5s2 8 —
2 * 5522 22 c5x5*7* 535838 S — 252 32 28
r 2* * 38 — ———
*3 23 252 33* — ã —J 2352 —325338323
53 233 833 8 38
—33— 3232 —
55 — — S4 515* E.
*385558523 5253 —— z—5 3 55132 5*
5 53573355525 — 556* 553338 53 2533483 5832 2—85215328*
55252 8338 7338 553353 33 ——
338333—2 — J— 72388 355353 ——38131
— — 8 2322 —A—— * ——
332333 —— 75232—z3335357
538 —*8 8 *5438 I355 52 — 52 22275 ————
333 2 ö
7 — e— α

X
283*
— ————
52 335* —33 —58—7
2 — —58 5733553 3 28 F 252331 X
32 238 3 —55
53 5 —5232 257 8238* — 8 — 222*8 — ———
A— 23338s2838 38 73 3325
5523 33733 7z553333 333 3234235
— J * ä 39 —322* —288 e *5 12 *4 —8 *
77 3 33 23 —23 33338
338 — — 565— —A —— „8
— — —55—2 32 1 * —A—— * 50 325 3223
8 2 7 5*22 ES I. 8222 522322 X 5575 02 A3 æ
51—638—32 528 —5553 — 5235 5 3 —135 2868732385
—— — 552— 5*8 35375 33355 52323 73832, 3535 235232253338
—A ———— —*»2383 —38523 2 55 3*238353* ————
8* —A — 458 —2— 258 5252 522 ęæ— 22
3 388 s—0 — 39 5—2 *2 8 55*2774 85z58* 23325 *
22 7 52 — 5 *2222 3 * 2 — ** 25 2263
—A 72 53287228 32222 — 32 2* c —
— 33 3
— —— —A 532353 523328— 533253535 53 22323323 823* 23
—— — — 22 3255 5825335 5553B22 2 *5352 25 8322
553* 1353557 »53 22 538* 251 — S85886 2333222
25 —A — 5353 1 532538 —A 58* 2 2533525538
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2* 3* A 22823 *2* —83 z3508 *— 75 788 2
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        det Stk. Ingber ter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene AUnierhaltungsblati, mit der Dienstagt⸗, Donnerstags⸗ und Sonnta
nmer) erscheint wochentlich vie r m al: Diensta g, Donner stag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliährig 42 Krzr. oder
12 Silberar. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
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173. Suaunstag, den 2. Novenmlbee 1872
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Der Prozeß des Marschalls Bazaine.

Es sind jetzt zwei Jahre her, daß die Festung Mes capitu⸗
itte und eine Ärmee von mehe als 17,000 Mann, darunter 8
Parschälle und 6000 Offiziere, in deutsche Kriegsgefangenschaft
gerieht. Am 29. October 1870 wurden die Forts und die Stadt
Netz von deutschen Truppen besetzt.

Als dieser für Frankreich so furchtbare Schlag gefallen war,
rließ die Regierungsabtheilung in Tours, an deren Spitze be⸗
anntlich Gambetta stand, eine Proclamation, vin der es unter
Anderem'hieß: „Metz hat capitulirt!Der General, anf welchen
Frankreich, selbst nach der Expedition von Mexico, rechnete, nimm
sem Vaterlande in Gefahr mehr als hundertiausend Mann Ver—
heidiger; Bazaine hat Verrath geübt, er hat sich zum Werkzeug
Rsß Mannes von Sedan gemacht und zum Mitschuldigen der Er⸗
berer, und mit Vernichtung der Ehre der Armee — — hat er
zie stärkste Festung Frankreichs, jungfräulich bis auf ihn von aller
hefleckung, den Fremden überliefert. Ein solches Verbrechen steht
jelbst über den Strafen der Gerechtigkeit; und jetzt, Franzosen,
nesset die Tiefe des Abgrundes, in welchen Cuch das Kaiserthum
zestürzt hat. “

So wurde also gleich nach der Uebergabe von Metz das
Thun und Lassen des Marschalls Bazaine als Verrätherei gestem⸗
pelt, und diese Meineng fand um so sicherern Glauben bei den
Franzosen, als selbst nach der Einschließung von Paris die Armee,
die sich in Metz befand, ihre Hoffnung geblieben war, und als
die eitle Nation sich keine andere Erklärung von der Ueberlieferung
einer großen Armete und starken Festung an den Feind geben lonnte
und wollte. Es kam hinzu, daß in Frarkreich die Kämpfe vor
Met in den blutigen Augusttagen als französische Siege ausge—
zeben worden waren und zur Zeit der Uebergabe von Metz noch
immer dafür angesehen wurden: J

Für die Deuischen lag die natürliche Erklärung des unab⸗
wendbaren Ereignisses ungleich näher, und die leidenschaftliche Be⸗
urtheilung der Franzosen hat daher bei uns fast gar keinen An—
lang gefunden. Die Deuitschen wissen, daß sie am 16. und 18
AJugust 1870 einem höchst tapferen und beharrlichen Feind gegen⸗
ber gestanden haben, den sie nur unter dem äußersten Aufgebot
aller disponibisen Kräfte und unter den schmerzlichsten Verlusten
zeider Seiten unter die Forts von Metz zurückwarfen. Kurz nach
diesen blutigen Tagen wäre aber eine Sammluug der furchtbar
erschütterten französischen Armee und die Gew'nnung der Straße
nach Verdun oder einer anderen Straße, um sich mit der Armee
Mac Mahons in Verbindung zwsetzen, noch viel weniger möalich
zewesen. Die Unmöglichkeit hatte ja der Tag von Gravelotte dem
Fuhrer ganz klar gemacht. Die Zeugen, die das in Versailles
niedergesetzte Kriegkgericht vernommen, bekunden, daß Bazaine über
die Stellung und die Absichten der Armee Mac Mahon's wohl
unterrichtet war. Damit sagen sie nichts Unbekanntes. Das
Schwierige warrnun, die Linie der Deutschen mit einer ganzen
Urmee und ihrem Bedarf zu durchbrechen. Und hat denn Ba⸗
zaine nicht am 30. und 313 August, als er wußte, daß Mac
NRahon von Reims sich in der Richtung auf Montmedy und Meztz
n Bewegung gesetzt habe, und als er die dentsche Armee, welche
Net einschloß, sehr geschwächt sah, (denn mehrere Armee⸗Corps
derselben hatlen einige Meilen nördlich und nwordwestlich von Metz
Stellung genommen, um die Armee Mac Mahons in Empfang
u nehmen, wenn sie etwa der dritten und' vierten deutschen Armee
nntwischt sein sollte), einen seht geschickt angelegten Durchbruch
ersucht, der“ nur daran scheiterte, daß Mac Mahon mit seiner
Armee nicht bis in die Nahe von Metz kam, weil diese Armee
im 30. August bei Beaumont ünd dann am 1. September bei
Sedan vollends geschlogen wurde.“Es ist sehr wahrscheinlich, daß
dazaine am 31. Augnst auf dem rechten Moselufer die äußerst
seschwächten Lintien der deutischen Cernirungsarmee trotz deren
Zravour hätte durchbrechen können, aber wenn nicht Mar Mahon
w der ˖ Nähe war. hätte der Durchhruch keinen Wweck gehabt,. son⸗

—

dern die Franzosen auf gffenem Felde dem größeren Theil der
)eutschen Cernirungsarmee ine die Hände geführt, der, wie erwähnt,

eine Stellung zwischen Metz und Montmedy genommen hatte.

Das aber war die letzte Möglichkeit eines Durchbruchs. Noch Sedan:

var die Capitulation von Metz nur eine Frage der Zeit; sie

sing davou ab, ob Metz nuf viele Monate mit Lebensmitteln ver⸗

orgtewar. Und das war bekanntlich nicht der Fall. Für uns

deutsche hat es nicht dernVeröffentlichung der Prototolle bedurft,

vorin alle Unterfeldherrn Bazaine's und auch der alte Changar-

rier die Unvermeidlichkeit der FestungsUebergabe därthun. Aber

n Frankreich haben diese Protokolle keine Veränderung der Stim⸗

nung gegen Bazaine hervorgebracht··.—

Nichts war natürlicher, als daß Bazaine, als er die Mittel

)er Festung auf die Neige gehen sah, versuchte, die: Armee durch

Verhandlung mit der Ex⸗Kaiserin in London und mit dem deutschen

Zauptquartier zu retten. Er gehörte nicht zu denen, die heute

»em Kaiser und morgen der Republik ihre Dienste anbieten. Von

»en Männern, die am 4. September 1870 sich in Paris an die

zpitze stellten, konnte er kein Heil für Frankreich erwarien. Ihn

mochte der Gedanke bewegen, die letzte französische Feld Armee,
wenn er sie auch zur Zeit aus den Kämpfen gegen den auswär—
igen Feind zurückziehen mußte, doch als eine Säule der Ordnung
ür die sicher bevorstehenden innern Kämpfe des Landes demselben
zu bewahren. Daher seine Verhandlungen, die aber zu keinem
Ziele führten, weil Metz nur noch wenige Tage zu halten war.
Gambetta's obenerwaͤhnte Proclamation sagt bereits Alles,
was dem Marschall heute noch die Franzosen zur Last legen. Die
Berufung eines Kriegsgerichts wider ihn ist so gut wie seine Ver⸗
urtheilung. Niemand wagt für ihn in Frankreich das Wort zu
nehmen. Die Franzosen wollen ein Opfer haben, und als Bona⸗
partist eignet er sich am besten dazu.“ Es ist das weiter nichts,
us ein wenig Revanche, vorläufig gegen einen Mitbürger !
F Deutsches Reich.

München, 80. Okt. Der gemeinschaftliche Bericht des
„Bayerischen Vereins zar Pflege und Unterstützung im Felde ver⸗
vundeter und erkrankter Krieger“ und des „Bayerischen Frauen—
oereines“ über ihre Thätigkeit in den Kriegsjahren 1870/71 ist
nun erschienen. Das Buch dürfte der Zukunft ein Denkmal für
die damalige Liebesthätigkeit der Bayern sein; denn bei allen
onstigen Anforderungen, welche zu jener Zeit an die Bevblkerung
zestellt wurden, weist doch der Vereinsbericht den kolossalen Ge—
ammtwerth der Einnahme in Geld und Naturalien von 8,485,469
l. 48 kr. aus! Das Werk enthält auch die Verlustliste der frei⸗
villigen Krankenpflege Bayerns und eine im iypographischen Buceau
neisterhaft gefertigte Uebersichtskarte der Vereine und Vereinsan⸗
talten. Das Buch ist um 2 fl. durch das Bureau des Central⸗
omite's in München zu beziehen.

Straßburg, 26. Oct. Dieser Tage ist hier nach dem
Vorbilde einer schon vor 20 Jahren gebildeten Association sämmt-
icher Kaufleute, ein Handelsverein zur „gemeinschafttichen Wah—
ung und Vertheidigung der kaufmännischen Interessen und Rechte“
jegründet worden. Derselbe richtet seine Spitze zünächst gegen die
eichsländische Eisenbahnverwaltung, und will, da er die bisherigen
Mängel im Güterverkehr dem Mangel au Sachkenntniß Seitens
»er Verwallung zuschreibt, dieser letzteren hierüber Rath“ ertheilen,
ugleich aber auch durch die „Presse“ dem ganzen Lande zu wissen
hun, in welche unerträgliche Lage man die Kaufleute verseßzt hat.

Aus ElsaßLothringen, 28. Okt. Das preußische
MilitärWochenblatt“ bringt Reisebriese aus Elsaß⸗Lothringen.
darin heißt es unter Anderm:“ „Es sollte nur vor Allem dahin
jestrebt werden, daß alle Beamten der; Post, der Eisenbahnen, der
Stenern und so in jeder Branche, die ausgezeichnetsten wären,
nicht blos die höhern, auch die niedern.⸗bdie mit den Volke und
nittelbar in Berührung treten. Viele sehr achtungswerthe Beamté
er alten Provinzen find eben altpreußische Beamte; ich will hier
nichf an Stein's harfteßz Mart erinnern. vielmehr rühmend “„das
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        Ehrlichkeit, Pflichtireue, des Fleißes, der Sparsamkeit gedenken; kreisen ist von einer Aenderung der Absi cht der Regierung nicht
aber sie sind ohne genügendes Verständniß der fremden Nationali- bekannt; vielmehr gilt es als zuverlässig, daß der in den com—⸗
sat, meist voll Abneigung gegen fie, sie kieben pedantisch an Ährer nissarischen Berathungen vorbereitete und in Folge dessen vom
Routine, verletzen oft ohne zu schrecken. Denn von oben her läßt Cultusministerium ausgearbei:ete Entwurf entschieden auf die Ein.
nan Milde walten und will die Bevölkerung gewinnen. So ar⸗ führung der obligatorischen Civilehe gerichtet if. cc
deiten die Persönlichkeiten, die das Volk leiten, beherrschen nd — Von den vielfachen Gerüchten, so schreibt die „B.⸗ und
herwalten sollen, sich nicht in die Hände, sondern biel fach gegen -· H.Z.“, welche im Zusammenhang mit der Situation der Kreis-
inander, und der wohlthuende gewinnende Einfluß von oben wird »rdnung circuliren, sei hier die gestern verbreitete Mitt heilung
ift durch Harte, Ungefchicklichlkeit und Beamtenwillkür der Subal · »xwähnt, der Minister des Jnnern, Graf Eulenburg, habe sein
lernen paralisirt.“ Demission eingereicht, die aber vom Könige nicht angenommen
Bierlin. Seit dem 22. October tagt in Preußen der Lande worden sei. Ferner nehmen wir von dem Gerüchte Notiz, wonaq
jag, Herrenhaus und Abgeordnetenhaus. Die Abgeordneten be· die Liberalen des Herrenhauses dem Minister des Innern der
chäftigten fich zunüchst mit den Finanzen, die sehr günstig stehen; Kath ertheilt haben sollen, die Entscheidung der feudalen Majori⸗
denn das Jahr 1871 hat einen Ueberschuß von 9,278, 000 Tha⸗ ät über den zweiten Cardinalpunlt der Kreisordnung (Zusammen.
ern ergeben. Von diesein Plus sollen nach Vorschlag des Finanze etzung des Kreistoges) nicht abzuwarten, sondern die Regierungz.
ninisters 7,720,000 Thaler zur Tilgung von Staatsschulden und vorlage zurüchzuziehen und die Landtagssession zu schließen. Von
2215,000 Thaler zu Wohnungsgeldzuschüssen für die Beamten der Antwort und dem Beschlusse der Regieruug werde es dami
erwendet werden. Dem Herrenhause liegt wiederum die neue ibhängen, ob die liberalen Herrenhaus⸗Mitglieder bleiben oder
Zreisordnung vor, das nothwendige Fundament der Selbstverwal- ibreisen werden.
ung der Gemeinden ⁊c. Die feudalen Herren von altem Schrot Berlhin, 830. Oct. In Ermland hat die Geiflicht
und Korn wollen von dieser Reuerung durchaus nichts wissen; nun doch eine Agitation zu Gunsten des Bischoff Kremen,
der Minister des Innern, Graf Eulendurg, hat ihnen zwar gesagt, in's Werk gesetzt. Wie man nämlich der „Danz. Ztg.“ schreibi
zs solle durch die Kreisordnung an Stelle der feudalen Kreistage oll eine Adresse abgefandt werden, welche das Benehmen der
zie allgemeine Dienstpflicht, die auf dem militärischen Gebieie bischofs billigt und die Staatsregierung um Aufhebung der Tem⸗
Deutschland groß gemachi, auf das bürgerliche Gebiet übertragen poraliensperre bittet. Die Unterzeichner dieses Schriftstückes sind
perden. Das hat aber so wenig durchgeschlagen, als die Erklä⸗ jatürlich die Geistlichen und die ihnen untergebenen Lehrer. Das
tung des Finanzministers, daß die Provinzialfonds 4,500,000 dauptcontingnent der Adressaten bildet eben das Landvolk. Agen⸗
Thaler vom Staate erhalten sollen, sobald die neue Kreisordnung en ziehen auf den Dörfern umher und bereden die Bauern und
ingenommen ist. Jetzt erschallt der Ruf: „Bismarcd hilf!“ Taglöhner dazu, ihre Unterschrift herzugeben.
Berhin. Auf der polilischen Tagesordnung stehen augen. Die erste in Deutschland erbaute. Panzercorbette der kaifer⸗
zlicklich in erster Linie die Verhandlungen im preußischen Herren⸗lichen Marine, Hansa, lief am Samstag in Danzig glückli—
jause über die Kreisordnung. Was die Urtheile des Auslandes vom Stapel.
in Betreff des Verlaufs der erwähnten Debaiten angeht, so haben, Das bei Verneville dicht an der französische Grenjt
dieselben für uns geringere Bedeutung; wichtiger ist indessen, —* zelegene Denkmal der Gefallenen der 18. Division ist von Bu
man in Süddeutschland über diese Vorgünge sagt. Da weisen die benhand beschmutzt und theilweise zerstört worden.
adicalen oder ultramontanen Gegner der neuen Ordnung der) Frankreich.
Dinge mit Behagen auf die Siege der feudalen Reaction bei der Paris, 27. Oct. Die Commission für die Liquidirung
Abstimmung und auf die vorfündfluthlichen Grundsätze hin, welche der Kosten der bekannntlich von Garibaldi befehligten Bogesen⸗
in der Debatte vorgebracht werden. Der liberale Reichsfreund im armee hat ihre Arbeiten vollendet und den Antrag auf 12 Wiilli-
Süden, welcher von der gutsherrlichen Polizeigewalt keine Vorstell- onen Francs festgestellt. General Bordone, Garibaldi's damaliger
ung hat, empfindet schmerzlich, daß über solche Dinge in Preußen Heneralstabschef, knüpft in einem Schreiben an den „Messager du
noch gestritten und dafür mit Erfolg aufgetreten werden kann. Mid.“ daran die Bemerkung, daß die Vogesen⸗Armee bedeutend
Die süddeutschen Liberalen und Nationalen mögen fich beruhigen; weniger als irgend eine andere gekostet hat.
die neuesten Kundgebungen der preußischen Regierung in dieser Der Generalrath des Seinedepartements hat sich für Ein⸗
Frage sprechen dafür, daß die Bäaume der feudalen Herren nicht ührung des unentgeltlichen und obligatorischen Schulunterrichts
in den Himmel wachsen. ausgesprochen und wurde die Bestimmung, daß der Unterricht von
Die „N. A. Z.“ vom 29. d. schreibt an hervorragender Laien zu ertheilen sei, mit 37 gegen 30 Stimmen angenommen.
—AVV Paris, 30. Oct, Graf Arnim ist gestern Morgen hier
zei Berathung der Kreisordnung den bisher eingeschlagenen Bahnen eingetreffen und hat im Laufe des Nachmittags noch eine laͤngere
gefolgt, obgleich es für Jeden, der die Lage der Dinge im All⸗Unterredung mit dem Minister des Auswärtigen, de Rémusat
jemeinen kennt und die Natur dieses Gesetentwurfes im Besonde⸗ gehabt. (W. T. B.)
zꝛen zu beurtheilen weiß, vollkommen klar ist, daß das Haus durch, Naneh, 30. October. Gestern hat die offizielle Uebernahm⸗
sein jetziges Verhalten nur sich und die conservative Sache, die es der für die dentschen Occupationstruppen erbauten Baracken durqh
»ertreten will, schädigt. Es handelt sich hier nicht um Etwas, die preußische Intendantur stattgefunden. Die vollständige Räu—
das man beliebig thnn oder lassen kann, sondern es handelt sich mung der Haute-Marne soll bis zum 4. November erfolgt sen.
um einen Gesetzentwurf, der durchgeführt werden muß und durch⸗ (W. T. B.)
geführt werden wird; dafür bürgt die einmüthige Ueberzeugung Italien.
iller Factoren der Regierung hinsichtlich der Nothwendigkeit der Rom, 29. Otlt. Den Schaden, den die Ueberschwemmun
Durchführung dieser Keform. Wenn das Herrenhaus trotz dieser gen im Gebiete von Mantua und Ferrara verursacht haben, is
zekannten Sachlage, der Vorlage gegenüber sich lediglich negativ wußerordentlich beträchtlich. Mehrere tausend Familien sind hier⸗
erhält, begiebi sich das Haus zunächst jedes ihatsächlichen Ein- hzurch um ihre Habe gekommen. — Wie „Giornale di Romo
Jusses auf die Gestaltung der Vorlage und wird schließlich unter vissen will, hat die französische Regierung nunmehr den Entschluß
zanz anderen Verhältnissen vor die Frage der Annahme gestellt gefaßt, sich jeder Einmischung in die Frage betreffs der Aufhebung
sein. Der Gesammteindruck der bisherigen Verhandlungen über der religiösen Körperschaften zu enthalien. — Der Koͤnig hat der
die Kreisordnung ist leider der, daß das Haus sowohl die thate „Gazetta Italia“ zufolge dem türkischen Gesandten Photiades Bey
achliche Lage, wie auch das Maß seiner Macht der Krone gegen- den Großkordon des Mauritiusordens als einen Beweis jeines
iber durchaus verkennt. — Dasselbe Blatt enthält folgende offi- besonderen Wohlwollens verliehen.
idse Entrefilets: „Ueber die Audienz, welche das Prasidium des Musand.
Herrenhauses am Sonntag beim Kaiser gehabt hat, verlautet in Warschau, 25. Oct. Einem amilichen Nachweise zufolge
Herrenhauskreisen noch, daß der Kaiser sich gegen das Präsidium vurden im Jahre 1870 in ganz Rußland 1118 Personen wegen
und namentlich gegen den Vicepräsidenten, Grafen v. Brühl, in Abfalls vom orthodoxen Glauben zur gerichtlichen Untersuchung
zehr bestimmter Weise über die Nothwendigleit des Zustandekom⸗ zezogen; doch wurden davon nur 142 verurtheilt, die Uebrigen
mens der Kreisordnung geäußert habe. Die Vorlage sei nicht 9331 freigesprochen.
zloß eine Vorlage des Ministers, sondern mit voller Zustimmung — Dieser Tage ist auf Anordnung der Ober · Censurberwall⸗
des Kaisers eingebracht, und es werde Alles daran gesetzt werden, ing ein „schlechtes“ Buch öffentlich verbrannt worden, und zwar
dieselbe zur Durchführung zu bringen. In gleichem Sinne soll der zweite Theil der Werke Ferdinand Lassalle's, welcher vor über
zer Kaiser sich in einem eigenhändigen Schreiben an einen seiner einem Jahre bereits confiscirt worden war.
jöchften Hofbeamten, der zugleich Mitglied des Herrenhauses ist, Amerika.
ausgesprochen haben.“ — „Seit einigen Tagen kritt in verschie- New⸗York, 26. Ott. Die vonCanada herüberge⸗
denen Blaitern die Behaupiung auf, daß die vom Staatsministe- )rungene Seuche unter den Pferden (iine Kehltopftrankheit) ver
ium beablichtigte Vorlage über die bürgerliche Eheschließung nicht zreitel sich mit außerordentlicher Schnelligkeit; in New ⸗ Norl sind
auf die obligatorische, sondern auf die facultative Cibilehe hinaus- bereits 80, 000 Pferde von ihr befallen.
zehe. Diese Annahme dürfte irrtbümlich sein. In Regierungs⸗ Newvorl 29. Oct. Die unter den Vferden berrschende
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        f— Leipziger Lerchen und Krammetsvpögel durfen
ünftig wohl feltener auf den Tafeln der Feinschmedcer erscheinen,
denn in det jüngsten Versammlung der deutschen ornithologischen
Besellschaft wurde u. A. beschlossen, mit allen Kräfien gegen den
dandel mit diesen geflügelten Delicatessen vorzugehen und zu diesem
Zehufe bei den Regierungen, bezw. Landtagen der einzelnen deut⸗
schen Staaten um Erlaß von bezüglichen Berboten einzulommen.

Zermische rMäuünchen, 30. Oct. Als der Komiker Puley gestern
paiserslautern. Die Industrie-Ausstellungs-Ver. mm kgl. Volkstheater das bekannte Couplet Helmerdings gegen die
sung wird Ende nächster Woche ihren Anfang nehmen. Jesuiten sang, welches in Ems bekanntlich den besten Beifall des
FLandan, 30. Ott. Gestern hat sich hier eine Actien⸗ deutschen Kaisers fand, erhob sich Prinz Adalbert so schnell als
elschaft gebildet: die „Burg Trifels⸗Actienbrauerei ⸗ Annweiler möglich und verließ die Loge, um erst lange nach Schluß des
Vandau“ mit einen. Grundiapital von 367,500 fl. (C. A.) TFouplets wiederzukehren. Daeselbe fand im Publikum den nach⸗
Ludwigshafen. Einen großartigen Anblick gewährt jaltigsten, rauschendsten Beifall.
cb jtzt seiner Vollendung entgegengehende Directionsgebaude der FMäünchen. Von den 57 Rechtskandidaten,
ittischen Eisenbahnen, das dem Bahnhofe gegenüber sich in sehr velche sich den am 26. October beendigten theoretischen Prüfun⸗
nen Formen und Verhältnissen erhebt. Den Mittelbau bildet jen an der Universität unterzogen, wurden nur 35 für befahigt
her einer geräumigen Vorhalle ein sehr stattlicher Saal für die erklärt zum Uebertritt in die Praxis. Bei der juristischen Prüfung
zeneralpverfammlung, als die Herrin des ganzen Unternehmens, im Juli d. J. sind von 89 Kandidaten 8 durchgefallen.
den Flugelbauten befinden sich im Erdgeschosse zahlreiche Ar— F Professor Fried rich's Tagebuch erscheint nächstens in
ritszimmer, in den oberen Stockwerlen Dienstwohnungen. Der weiter Auflage und wird als Beigabe einige bischöfliche Briefe auch
RJitelbau irägt an der Spitze die Büste König Ludwigs II. In don dem Bischof von Rottenburg erhalten. Es sollen dort noch
sun freskenverzierten Fries befinden sich die Bilder folgender zehn färkere Ausdrüde vorklommen als in dem VBriefe an Professor
u die Bahn verdienter Männer,. rechts: v. Schlör, v. Betlinger Bauerband, der doch gewiß entschieden genug ist.
gJager, Mahla, Ladenburg, links: v. Braun, Krämer, v. Denis, fBerlin. Die Kaiserin Augusta hat es übernommen,
hoͤlnitz, v. Rothschild. ür die zehn Kinder, welche durch das Unglück in der Synagogt
Dürkheim, 20. Olt. Als gestern der 4 Uhr Zug zu Ostrowo (Posen) Waisen geworden sind, zu sorgen.
aum aus dem hiesigen Bahnhofe abgefahren war, gab er vloͤtzlich CEclegung eines Wolfes.) Als vor einigen Tagen ein
ind oft wiederholt das Warnungssignal und das Haltezeichen. unger VLandmann und einige Frauenspersonen unweit Bartringen
der Lokomotivführer sah, als der Zug um die Kurve kam, einen m Luxemburgischen auf dem Felde beschäftigt waren, sahen die⸗
Rann mitten in den Schienen dahingehen, der sich auch durch das elben plötzlich vom Walde her einen außergewöhnlich großen Wolf
Harnungszeichen nicht aus seiner Bahn briugen ließ. Als alles zuf sie loskommen. Der junge Mann, mit einer Hace —X
hfeifen nichts half gab der Locomotivführer Contredampf. aber wartete das Raubthier festen Fußes und streckte in dem Augen⸗
er Zug tam trotzdem dem Manne so nahe, daß nur ein Scrit! zlicke, als der Woif sich auf ihn stürzen wollte. denselben mit
wischen ihm und der Locomotive war. Da taumelte der Mensch inem glücklich geführten Shlage zu Boden. Ein zweiter Hieb
zus den Schienen hinaus. Es war ein vodständig Betrunkener, nachte ihm den Garaus. Die Dorfbewohnet eillen, als sie das
der gar nicht wußte, wo er war. Was ihn im letzten Augenblickt Ereigniß vernommen, in Schaaren herbei, und der Held desselben
noch aus den Schienen brachte, ob eine aufdämmernde Ahnung wurde im Triumph eingeholt. Die erlegte Bestie war eine Wolfin,
dit Gefahr, oder ein unfreiwilliges Tauweln, darüber wird er hatte die Gegend schon feit längerer Zeit unficher gemacht und eine
ielbst am wenigsien Aufschiuß geben können. (D. A.) Jalbe Stunde vorher noch einen Fuhrmann und dessen Pferde in
x— In einem Steinbruch bei Grünst adt soll dieser Tage Befahr gebracht.
in Mammuth ⸗Zahn gefunden worden senn. Achtfacher Mor d.) Ein schauderhaftes Verbrechen
Airchheimbolanden, 28. Olt. Im Eisenstein‘ vird unter dem 14. d. aus dem Dorfe Szent⸗Clary in Rise de r⸗
fein abbauwurdiger Eisenerzgang von einem halben Meter Ung arn gemeldet. In der Nacht vom 18. auf den 14. Oct,
Nächtigleit blosgelegt worden. (. W) * brachen Räuder in die Wirthschaft des Franz Czütsch ein und
'Kirchheimbolanden,- 28. Okt. Traubenblüthe im entwendeten demselben Effekten und Wäsche im Werthe von circa
Olober ist wohl auch selten! Solche wurden in einem hiesigen 2000 Gulden. Die Diebe waren eben mit dem Forträumen des
Wingert aufgefunden. (N. W.) gestohlenen Gutes beschäftigt, wobei einer von ihnen durch Unvor⸗
f Nach der „Rheinpfalz“ hat in Münch weiler an der ichtigkeit einen Stuhl umwarf und durch den Lärm den Wirth⸗
Asenz am 25. d. M. eine Kuh 8 Kälber geworfen. Mutter“ schafibesitzer, der mit seiner Familie in dem anstoßenden Zimmer
und Junge erfreuen sich einer vorzüglichen Gesundheit. schlief, weckte. Derselbe stand auf, bewaffnete sich mit einem dop-
PAusder Pfalz. Se. Maj. der König haben dem pelläusigen Stutzen, sowie mit mehreren Messern und drang in
lͤnigl. Staatsministerium des Junern für Kirchen⸗ und Schulan⸗ das Zimmer ein. Czütch feuerte mehrere Schüsse auf die Räuber
elegenheiten 300 Zollcentuer Kanonenmetall aus den im Kriege ab, ohne zu treffen. Dieselben fielen nun über ihn her, warfen ihn
beuteten französischen Geschüten zu dem Zwede allergnädigst zut nach verzweifelter Gegenwehr zu Boden und stachen ihm in den
herfügung zu fiellen geruht, bedürftigen Gemeinden schenkungsweise Hals, so daß er bewugtlos liegen blieb. Indessen war durch das
MNeian zum Gusse von Kirchengloden zu überlassen. Nach der vor Zeschrei die Gattin Czütsch aufgewacht, dieselbe wollte ihrem
jenommenen Repartition entfallen für den Regierungsbezirk der Manne zu Hülfe eilen, wurde aber ebenfalls ermordet. Die Räu;
hpfalz 90 Zoll⸗Jentner, welche sich auf die nachverzeichneten Gee der fielen nun über die sechs Kinder her, banden ihnen Hände
meinden mit den beigefügten Quantitaäten vertheilen: 1) Katho und Füße, stelten jedem einen Knebel in den Mund und zünde⸗
ische Kirchengemeinde Kapsweyher 8 Centner: 2) kathol. Kirchen· ten dann das Haus an zwei Eden an, worauf sie mit den ent⸗
emeinde Schaidt 6 Ctr.; 3) protest. Kirchengemeinde Homburg wendeten Effekten die Flucht ergriffen. Bald loderte der Bran d
Ctr.; 4) tathol. Kirchengemeinde Mußbach 6 Ctr.; b) kathol. üchterloh auf, und als die ersten Spritzen am Platze erschienen,
dirchengemeinde Höchen 5 Ttr.; 6) protest. Gemeinde Hinzweiler varen Mutter und Kinder unter dem herabfallenden Gebälke
q Cx., 7) proilest. Kirchengemeinde Kusel 8 Cir.; 8) protest dereits begraben worden. Dem Mann gelang es noch, ßch vor
dirchengemeinde Grethen 6 Etr.; 9) kathol. Kirchengemeinde Weie dem Tode zu reiten. Man labte den Unglücklichen, verbaund dessen
enheim a. S. 6 Ctr.; 10) protest. Kirchengemeinde Friesenhein Wunden und er erholte sich nach einer Stunde wieder so weit,
z Ctr.; 11) kathol. Kirchengemeinde Zweibrücken 13 Ctr. daß er einem Panduren den Vorfall zu Protokoll geben konnte;
12) protesi. Kirchengemeinde Ensheim 4* Cir.; 15) protest. Kir. doch ist wenig Hoffnung vorhanden, daß er am Leben erhalien bleibt.
heugemeinde Ernstweiler 6 Centner. Summa 90 Centner. Ofen, 209. Ott. Von den bis jetzt hier vorgekommenen
(Gf. 3.) 34 Fällen von Cholera haben 25 einen iödilichen Verlauf ge⸗
Worms, 29. Okt. Am 27. ds. des Nachmittags kurz nommen. (T. N.)
vor 2 Uhr entoleiste in der Nähe der Statien Feifierbach dee In Prag ist am 28. Okt. ein Cholerafall mit toͤdtli—
in der Richtung nach Mainz gehende Schnellzug. Glücklicherweise hem Ausgang vorgekommen.
jand eine Beschädigung an Personen oder Fahrmaterial nicht statt, pSondon, 80. Ott. Gestern ist ein Todesfall durch
ndem der Locomonofuhrer die Entgleisung sogleich wahrnahm und, Cholera in Wexford (Irland) vorgelommen.
den Zug schnell zum Stehen brachte. 4Eine Londoner Bücherhandlung hat saͤmmlliche in
J Ba'dem Postamte in Ködün fehllen dieser Tage in einem Paris wahrend des deutschefranzoͤfischen Krieges verdffentlichte
—X angekommenen Briefbeutel 1012 rekommanditle Briefe; darrilaturen in sechs Bände gesammelt. Die ganze Sammlung
einet derselben, an den Schaffhausen'jchen Banlverein adres umfaßt ungefähr 1300 - 2000 Karrikaturen. Eine Kopie ist vom
irt und Wechsel im Betrage bon 20,000 Thlt. enthaltend, Fürsten Bismairck, eine zweite vom britischen Museum angekauft
vurde spater in einem Garten gefunden, uber dessen Mauer er vorden, und eine dritte befindet sich im Besitze der Sammler.
deworfen worden fein mußle. Weiteres ist noch nicht aufgellättr. —T zi. X. Demeß, verantwortlicher Kedacieur.

gidemie nimmt immer groͤßere Dimensionen an so daß der Ver⸗
it mittelst Pferdebespannung fast gänzlich aufgehoben ist.
KeweYork, 31. Okt. Der Dampfer „Missouri“ ist auf
e Fahrt von Newyock nach Havanna während eines Sturme⸗
he Abaco verbrannt. Sämmtliche Offiziere, sowie 25 Passagiere
en ums Lebeu. Im Canzen sind 80 Personen umgekommen.
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        αν 8 J — 146464 3 7. —— * F
WV. Juhrländer Nachfolge.
— V — — * — J J * —
S Lahbhrgass S5 in Franlfurt am Iaim.
Durch große Parthie⸗Einkaͤufe im Leipzig, und durch meine direkte Beziehungen mit den ersten Fabriken, ist es mir möglich, auch fü
9* nachste Saifon, mein reich sortirtes Lager zu den bekanmn ten billäigen Preisen zu empfebhlen.
63Die Breise sind nicht nach halben Meter, sondern nach Ellen berecheite.
—Großes Manufakturwaaren⸗Lager. 6 Großes Ausstattuugs⸗⸗Geschäftft.
fooo Stuck8/ breite ächtfarbige, lila, rosa, gelbe, braune Cattune, I 500 Stück /. breites schweres Leinen, für Hemden und Betttücher
3ꝛe, fur Kleider und Ueberzüge, die Elle9 und 10 lTr. J die Elle 12 kr. 9 — J
Cattune mit Borden, fur Vorhänge, die Elle 9 und 10 kr. 21/2 Ellen breite Leinen, fuür einschläfrige Betttücher, das Betitus
200 Stuck feinen weißen Satin und Pique, für Unterröcke und Ueber⸗ bhne Nath fl. 1 45. . 3 —
zügen, die Elle 12 Ir. — 3 Ellen breite Leinen, für zweischläfrige Betttücher, das Betttuch ohn⸗
500 Stuck /4 breites ächtfarbiges schweres Bettzeug, die Elle 15 kr. Naih fl. 2 24. —
eine leichte Sorte, die Elle 8S trr. —* 200 Stück /. breites feines schlesifches und böhmisches Leinen, die Ell⸗
100 Stuck schweren schwarzen Mooreens fur Unterröcke, die Elle 22 kr. 16, 18 bis 30 kr. 643 —*
io/. breiten englischen Waterbroof für Regeamäntel mit und ohne 200 Stück schwere roth wollene Bettdecken, für zweischläfrige Betten, dat
: Franzen die Elle 4ß lꝛrr. B8Stuck l. ß.. , .
io/. breiten schweren guten Buxkin für Hosen und Anzüge, die Elle 200 Stück schwere weiß wollene Bettdecken, für zweischläfrige Betten
efl. 1 30 kr. M. Fue , w0 Sf 9 Stück — Pferd deckei — *
1 Fußteppichstoffe, ẽ*/4 breit die Elle 15 kr. 10/. brei 5 ück schwere graue Bett⸗ it. Pferdedecken, d. Stück st. 280. 4.3
deoge Aong n Derchse— fe⸗ * fer die *5 3 500 Paarschwere weiße Piquedecken, und erlabecen mit Franzer
— —— , fir hlafrige Betten das Stud fi. 2 30 .13 An,
ee Meull für Kleider, die ẽu. ist. . 100 Dntern m i uscheucher— Z2ꝛu/ Ellen dang, 2Ellen breit
1000 Stuck verschiedene gute Kleiderftoffe, Croisise, Popelines, 60 Suh wis r das Dutzend von stez'an.die Elle von 6fr
TJx 35 100 Dutz nd Handtücher, das Dutzend von sl. 3an, die Elle von 6kr. an
*5 enerebran Doppel-Mixed, purwollene he weiten be Ba etashentücher bes
33** 72— —— . Große tothe Eachemires Tischdecken das Stück fl. 1. 485. fl. 2.
Lamas, Unterrockstoffe, Thibets, Cachemires, Flanell, Zroße rolbet Eachemires Eomodedecken. das Stuck fl. 1. fi. ĩ 30.
— Finete, Espaguolettes, in allen Farben und Qualitäten /1 breiten reich ramagirten ú 1 mit Bogen, die Elle 12k
858 ial — — do/, hreiten reich ramagirten Worhangomull mit Bogen, die Elle 18 kr
1000 Swuckeae/ purwollene Chales, früherer Preis fl. 4 . ——— grau, weiß, r die Elle 7 .
200 Stuck *7. breiten schweren Barchend für Betten, die Elle 16, 18, 5/4 und *0/, breiten Zwillich, Federleinen, Strohsackleinen, und
————— F 10 — graue, gelbe, weiße Servietten zum Fabrikpreise.
Musterabschnitte saͤmmtlicher Artikel sende in reichster Auswahl franco per Post.
Auch die kleinsten Aufträge werden wie bisher bestens besorgt und bitte mir das bisher bewiesene Vertrauen auch weite—
rzu erhalten. * F
— gs d 3 —
9 4.
Hausversteigerung.
Mittwoch,“ den 6, Novembet l. J. des
Nachmittags um 8 Uhr, zu St. Jugbert,
in der Wirthsbehausung des Jacob Schwarz,
läßt Ludwig Bechthold, Geschäftsagent,
in St. Ingbert, in seiner Eigenschafteals
Bevollmaͤchtigter des unter der Firma
Ehristin Vortisch in Loͤrrach
besteherden Handelshauses“ ünter vortheil-
haften Condit'onen öffentlich in Eigenthum

hersteigern :;
Ptan-Nr. 62723 6 Dezʒ. Flüche, enthal ·
end ein? zweistöckiges Wohnhaus nebs
Hoftaum, Hintergebäude mit Stallung,
Keller, gelegen zu St. Ingbert in der
Kohlenstraße, neben Blechschmied Gries
und Friedrich Panzerbieter.
Nähere Auskunft ertheilt beteitwilligst
der Bevollmächtigte. J
BGorn, igl. Notar.

449.
Preis I8 Lr. S. VW.
J F 37T7721R
Pamilien-Kaloendoer
J für 1873 ist ersechienen —
und bewährt sich wiederum als das Praltischste, Unterhaltendste und Billigste, das auf diesem
Felde dem Publikum geboten wird. Neben einer Fülle von höchst spannenden und huwori—⸗
stijschen Erzählungen, durch mehr als 2
100 Bilder ,
von C. Kröner, G. Suüs und anderen namhaften Kunstlern illustrirt, bringt der Illustrirte
FamilienKalender das vollständige Kalendarium, wobei zu erwähnen ist, daß die
Sonn⸗ und Feiertage roth gedrucktt
find, sowie ein sauber ausgeführtes Tiselbild: »HRei matslon und als Gratis⸗-Prämit
ein mit eires 50 Allustrationen ausgestattetes

2
2
—
A

X —9—
Mle —⏑ö —
welches für jede Familie einen werthvollen Rathgeber bildet, indem eß die Symptome der
meisten Krankheiten beschreibt, und die für's Erste vorzunehmenden Maßregeln angiebt. Am
Schluß: Beschreibung einer Haus-Apothefkie. 4
A. A. PAYNE, IEIPB8.
hag οöν nreh alle Buchhandlungen., * ——
eis 18 Kr. 9
„Ad. Wä r.

J e
—

R *
Spielwerke
pon Sbis 120 Stücke spielend; Pracht-
werke mit Glockenspiel, Trommel und
Glockenspiel, Himmelsstimmen, Man⸗
doline Erbression ꝛc. Ferner;

Spieldosen
von 2bis 16 Siucke spielend,“ Neces⸗
saires, Cigarrenständer,“ Schweizer⸗
häuschen, Phofographiealbums, Schreib
zeuge, Handschuhkasten, Briefbeschwerer,
Tigarten⸗Etuts, Tabaks⸗“ und Zünd
holzdofen, Arbeitstische, Flaschen, Por⸗
lemonnaies,“ Stühle ꝛci, alles mit
Musik. Stets das Neueste empfiehlt
J. HG. Heller, Bern (Schw.iz).

Preiscourante versende franco.
Nur! wer direktebezteht, erhält Hel⸗
ler'scheWerke; diese in ihrer höchsten
Vollkommenheit gewähren: den schön⸗
fen Hennfte

ei Payno's Kunst-Anstalt
8 Zimmerstrasse.
Gewerbliche Fortbildungs
schule St. Ingbert.
Der Unterricht an der gewerblichen Fort
bildungsschule dahier beginnt Sonntag
den s. November l. Irs. Naé
mittags 3 Uhr. ——.
Die hiesigen Gewerbtreibenden werde'
ersucht, ihre Lehrlinge zum fleißigen Be
fuche dieser Schule anzuhalten, damit de
Zweck, der gewerblichen Fortbildungsschu
immer mehr erreicht werde.
St. Ingbert, den 2. November 1872.
.. Das Bürgermeisteramt
* 2 J.—

Dem der Feuerwehr so freundschaftlich
gesinnten Herrn Z. zur Nachricht, daß der
Verwaltungsrath der freiwilligen Feuer⸗
wehr nicht gesonnen ist, sich mit einem
Anonymen in einen Zeitungestreit einzulaffen.
.4 1Detr Verwaltungsrathe J
Fritz Panzerbieter. HStief. J. Schwarz
Dreher. E. Conrad. J. Dercum. Cari
Rosler. Joh. Scherff. Joh. Woll.
Bernasco. 8 Feger H. Fischer. Ehr.
.NA Husser

-TTannin-Torpeontir
—— J J 4 J —* J 3
Rheumatismus u. Gich
à Flasche 121 ESgr. und 1. Thir
Verkaiusstelle bei
in St. In

I. IT—

PBa uαν νX —öséitigt (auch briet

liceh) in 3, Stunden gefahrlos un
sichor Dr. Drust in Leipaig..

e—

— ———— — — ————— ———— —— —————
edaktion. Druck und VBerlag von F. X. Dem⸗x in St. Anabert.
        <pb n="687" />
        der St. Pnaberter akeiger (und das mit dem Haupiblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienttagt⸗ Vonnerstagß⸗ und Sonnta]
Zu mer) ericheint wochentlich vi e r m al: Dienbtag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

—A
Deutsches Reich.
München, 31. Oli. Wie wir vernehmen, hat ein grö-
zerer Armeebefehl die kal. Genehmigung bereits erhalten, und be⸗
indet sich unter der Presse; derselbe dürfte demnach in den aller⸗
rächsten Tagen publizirt werden: er wird, wie es heißt, vielfache

Bensionirungen, Ernennungen, Versetzungen ꝛc. enthalten.

München, 31. Oct. Dem Bernehmen nach wird S. M.
zer König bis zum 6. November hier verweilen. Das k. Hof⸗
ager wird am 9. Nov. von Berg nach Hohenschwangau verlegi. —
ʒe. Maj. hat folgenden preußischen Offizieren Orden verliehen?
em commandirenden General des 15. Armeecorps, General der
Infanterie v. Fransezki, das Großkreuz, dem Gouverneur'e von
Netz, Generallieutenant v. Bentheim, und dem Commandeur der
z0. Division Generallieutenant pv. Sandrat, das Großcomthur⸗
reuz, dem Commandanten von Metz, Obersten v. Brandstein, das
Fomthurkreuz und dem Platzmajor von Metß, Major v. Röhl, das
titterkreuz J. Classe des Militär-Verdienstordens. (A. 3.—
Müuündqen, J. Nov. Die bahyerische Regierung beabsichtigt,
das 5procentige Militär⸗Anlehen und einen Theil des Eisenbahn⸗
Anlehens demnächst zu kündigen. — —

Berlhin. 81. Okt. Die gegenwärtige Landtagssession wird
der Kreuzzeitung“ zufolge, morgen Nachmittags 2 Uhr geschlossen.
die Eröffnung der neuen Session wird bis zum 12. Nobember
rfolgen. J

Berbin, 1. Nob. Der „Staatsanzeiger“ enihält eine
bönigliche Verordnung, durch welche der Landtag auf den 12. d.
inberufen wird. — Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung“ die
etzige innere Krisis Preußens besprechend, sagt: Die Stellung
hreußens in Deutschland sordere zur raschesten Vermittlung oder
beseitigung. der vom Herrenhause hecaufbeschworenen Gegensätze
uf. Preußen habe den Beruf zur Einigung Deutschlands in der
kintracht seiner intellectuellen Kräfte gefunden und müsse dies kost⸗
are Gut durch sein Vorangehen auf der betretenen Bahn bewah ⸗
en. Es würde seiner Bestimmung untreu werden, wenn der
deim einer Disharmonie nicht beim Entstehen beseitigt würde. —
jn der Centrumspartei ist, der „Spen. Zeitung“ zufolge, in den
etzten Fractionssitzungen ein Zwiespalt ausgebrochen. Viele Par⸗
eimitglieder fürchten den Sieg des Staates über die ultcamon⸗«

ane Agitation. Andere fordern ein fortgesetztes schroffes Vorgehen,

mn der Spitze Mallinckrodt, welcher als Parteiführer bei der bar⸗

amentarischen Action hervortreten dürfte. —
England.

„In Rams gate fand am letzten Sonntag in einer zum
vrtigen Augustinerkloster gehörigen kleinen Kirche eine interessante
Feremonie sialt. Dieselbe bestand in der feierlichen Berleihung
ines Hutes an einen Abt nach dem alterthümlichen Ritus der
oͤmisch · katholischen Kirche. Der Abt, welcher den Hut empfing,
var der Pater Dom Wilfried Alcock. Das kirchliche Ereigniß
erdient darum besonderer Erwähnung, da es das erste seiner Ar!
dar, das seit der Reformation in England stattfand.

.Italien-

Der Jesuitengeneral Beckr soll, wie „Gazzetta d'Italia“
rissen will, zum Cardinal befördert und an feiner Stelle sein Assi—
tent, ein deuütscher Jesuit, General werden.

Mondane abgehen. Man fragte telegraphisch in Bardonnoche
an, ob der Tunnel frei sei, und da die Antwort bejahend lautete,
ging der Zug ab. Derselbe war einige Kilometer weit in die
Balerie hineingefahren. als der Maschinist wahrnahm, daß auj
seinem Geleise Frachtwaggons standen. Zum Bremsen war es
u spät und es erfolgte ein fürchterlicher Zusammenstoß. Die Er—
chütterung, das Geschrei der Verwundeten, die Dunkelheit, alles
Das brachte einen Moment unbeschreiblichen Schreckens hervor;
pie Verwirrung war grenzenlos und der Rauch drohte die Reisen⸗
)en zu ersticen. Man erfuhr, daß Heizer und Maschinist schwer
erletzt waren. Von den Passagieren waren fünf oder sechs leicht
»erletzt, Alle aber vom Schrecken übermannt. Endlich kommt eine
dolomotive von Mondane, um den Zug weiter zu treiben. Ver—
zebliche Mühe, die Räder der Maschine drehten sich, ohne einen
virlsamen Druck auf die schwere Masse auszuũben, welche die
Steigung des Tunnels zu überwinden hatte. Der Zug mußte
nach Mondane zurück und später nach Turin, wo er am folgenden
Tage gegen 6 Uhr Morgens ankam. Die beiden Waggons, welche
das Unglück herbeigeführt, hatten sich von einem Güterzuge losge⸗
löft, indem die Kelten zerrissen waren.“
27In Chieli (Anteritalien) wurden 9 Briganten zum
Tode, einer zu 25jähriger Zwangsarbeit verurtheilt; sämn.tliche
Angellagte nahmen ihr Urtheil mit Späßen und Gelächter hin
und erkundigten sich bei ihrem Vertheidiger nach den Namen der
Belastungszeugen und der Geschwornen, die sie für schuldig befan⸗
den, mit dem Hinzufügen, im März oder April wuͤrden sie sich
wiedersehen.
., In Bradley stand kürzlich ein Geiftlicher, der Pfarrer
Robson von Thacombe, als Pugilist vor den Assisen. Er hatte
an einem Sonntage auf offener Straße einen Taglöhner aufge⸗
ordert, sich mit ihm zu boxen. Nach mehrfacher Provokation hatte
etzterer eingewilligt, die Herausforderung anzunehmen,; und in
Hegenwart der Gemeinde, die nicht in die Kirche gehen konnte,
veil der rauflustige Gottesmann den Schlüssel in der Tafche trug,
vurden mehrere Gänge executirl, bis die Polizei einschritt und
heide Borxer arretirte. Der Gerichtshof verlangte von beiden An—
zeschuldigten Garantieen für ihr künftiges friedliches Betragen und
ʒeschloß, dem Bischof der Diözese Anzeige von dem Benehmen dek
Beistlichen zu machen.
FNewyork. Vor dem Essex⸗Marlt Polizeigericht erschien
am 10. September Nathan Simon, ein Bürschchen von dreizehn
Jahren, unter der Anklage, seine mindestens fünfunddreißig Jahre
alte Frau mißhandelt zu haben. Nathan ist ein hochaufgeschossener
schmächtiger Knabe, der offenbar gegen den Gebrauch von Wasser
uind Seife große Abneigung hal. Sein Weib ist eine robuste
Tochter Israels, die ihren jugendlichen Ehemann gewiß ohne große
Anstrengung unter den Arm nehmen und durchbläuen könnte.
Warum sie das nicht gethan und vorgezogen hatte, sich von Nathan
nißhandeln zu lassen, war der Zuhbrerfschaft wie auch dem Richter
aicht recht einleuchtend. Es kam zu folgendem Dialog: Richter:
»Wie alt bist Du, mein Junge?“ Nathan: „Dreizehn Jahre, mein
Herr.“ Richter: „Wie lange bist Du verheiraihet 2* Nathan
(schluchzend)!: „Ein Jahr. Ich will mich aber jetzt scheiden lassen,
ja das will ich.“ Richter: „Warum sch ägst Du Deine Frau ?“
Nathan (Muth fassend): „Sie giebt mit nichts zu essen; Fie sagt,
sie sei eifersüchtig auf mich; das bringl mich von Sinnen. Rich⸗
ter: „Ich glaube es nicht und sage Dir, wenn Du nochmals
wegen einer solchen Affaire vor mich gebracht wirst, so werde ich
Dich in das Kinder-Asyl schicken. (Zu Frau Simon) Madame,
ühren Sie den Jungen nach Hause und sorgen Sie, daß sein
Besicht gewaschen wird.

x m i sNsch

FIn Großwardeein fielen letzten Samstag Nachts
uf einem Ball zwei Tänzerinnen plötzlich um und konnten trotz
ler Mühe nicht mehr zum Leben gebracht werden; sie hatten sich

Tod getanzt.

F In Wien herrscht eine Blaiternepidemie, an der wöchent⸗
ch über 100 Personen sterben, ohne die Vororte. Schöne Aus⸗
chten für die Welt-Ausstellung“

(usammenstoß im Mont venis-Tunnel.)
rx „Fanfulla“ erzählt darüber Folgendes: „Lim Sonntag den

October sollie der aus Frankreich kommende Personenzug von

Berichrigung. In dem 9atrigen Artikel, Prozeß Vazaine, Seite
Zeile 3 von oben soll es heißen: 170,000 Mann, statt 17,000.
— — — —
F. X. Demetz, verantworilicher Redacteur.

————————————
        <pb n="688" />
        Bekanntmachung.
Erbauung æainer Getberei durch
den Keniner Carl Michael Laur F
von St. Ingbert hetreffend. *

Der Reniner Cari Michael Kaur von
St. Ingbert beabsichtigt auf dem Grund⸗
stücke Pian Nr. 2497 in den Stegwiesen,
Bann-von St. Ingbert, Leine Gerberei zu
errichten und hat bei der unterfertigten
Behorde um die polizeiliche Genehmigung
hiezu nachgesucht.

Zur Verhandlung über dieses Gesuch wird
demäß 8 1, 84 und 8 5 der allerhöchsten
Verordnung vom 16. Mai 1863 (Greis-
amtsbl. Nr. 5316. 908 ff.) andurch Tages
fahrt festgesetzt auf Dienstag den 5. No⸗
beinber nächsihin, Nachmittags 294 Uhr.
im Bürgermeisterei⸗ Bureau zu St. Ingbert
mit dem Bemerken, daß bei derselben etwaige
Einsprachen gegen die Genehmigung —RX
fraguichen · Gesuches, wenn solche Berůdsfich⸗
nigung finden sollen, vorgebracht werden
mussen.
BZweibrücken, den 29. Ockbr. 1872.
—Kgl. Bezirkgamt
7 * J Gez. Damm. ne
gez. Schͤfer
Gewerbliche Fortbildungs⸗
schule St. Ingbert.
Der Unterricht an der gewerblichen Fort
bildungsschule dahier beginnt Sonntag,
ben s. November l. Irs. Nach⸗
Die hiesigen Gewerbtreibenden werden
ersucht, ihre Lehrlinge zum fleißigen Be⸗
juche dieser Schule anzuhalten, damit der
Zwed der gewerblichen Fortbildungsschule
inmer mehr erreicht werde.
St. Ingbert, den 2. November 1872
Das Bürgermeisteramt
CKhaudon.

Nutz⸗ uud Brennholz⸗ Verkauf
in! der Koniglkchon Pbersor steret Holt
Am 14. Noveigber or Nachmittags 2
uUhr weden zu Eulzbach im Gasthaufe
des Herrn Kirst die hierunter aufgeführ⸗
den, im Laufe des Winters zum Einschlage
Jelangenden Hölzer in größeren Loosen,
meistbietend auf Tredit gegen Bürgschaft
versteigert werden
circ. 80 Raummet. Eichen⸗Klaft!er⸗Nutzholz.
„1800, Scheitholz,
4200 * Buchen do
Die Aufarbeitung der vorbezeichneten
Holzer wird durch die Königliche Forstver⸗
valiung bewirkt, dabei wird aber den Wün—⸗
schen der Ansteigerer in Beziehung auf die
Art der Aufarbeitung, insoweit dies mit
den bestehenden Vorschriften zu vereinbaren
ist, Rechnung getragen werden. —
Ho lq, den 31. October 1877..
Der Köoͤnigliche Oberförster,
Grütter.
Fur bevorftehende Kirchweihe empfiehlt
Rrũnmnellen, Oitronemn-

PTa felrosaĩ meinn,
Rocinen- Coriuihem-
Uandelm mit und ohne Schalen,.
ULauelm iisasa.
frischen Vchsenmnusulat-
alten Samaien-Ruumnn-
EEC VL

Punsehessecccc
gemahlemen Zucker Zimit
feimne nmeus Härimnge-
mari nirte Hariage-

* Sardellem-
Fritz Panzerbieter.
Dem Bürger⸗Hilfsverein unsern
herzlichen Dank für die uns gereichte Unter⸗
stüßung bei dem harten Schlage der euns
geiroffen, durch den so frühen Verlust
unserer Märnner.
Elisabetha Andres,
Ehefrau von Peter Wagner.
Eatharina Selgrad,
Ehefrau von J. Spenaler.
Limburger 6
68. Vevyp.

„Trutæ net so.“
Zur Feier des großen Jahrmark
fes, Montags den 4. November 187

Abends Schlag 8 Uhr⸗
Generalversammlung
in der Post bei E. Eonrad,
mit solenner Clavier⸗Begleitung
Tagesorduung: a., Aufnahme von neue
Mitgliedern.
Besprechung üb⸗
Fastnachtsangele⸗
genheiten.

Zwischenspiel: Bezahlung der rü⸗

ständigen Beiträge!
St. Ingbert, den 29. Oktober 1872
Der Präfident.
Tauben⸗
auch Hühner-Futter
d 31. kr. per Pfund empfiehtt
J. Friedrich.
Heilung bei Halsleiden.“
Nu den Kgl. Hoflieferanten Hrn. Jo
b hann —— in Berlin.
Ich füble die Nothwendigkeit des
Gebrauchs aller Ihrer Präaͤparate,
sowohl des Malzextrakis. als der
Malzchokolade und Brustmalzbonbons
weil nur diese sich bei meinem
Halsleiden und Husten als heilsam
erweisen. A. Müller in Berlin,
Oranienstr. 45.
Verlaufsstelle dei Fritz Panzer
hieter in St. Ingbert.
ohne Mediecin.

J

orust-· U. Lungen⸗
kranke suden auf naturgem̃üssem
Wege selbst in veraweiselten unũ
von den Aerzten für unbeilbar er-
rlarton Fallen radicale Heil-
umng ihres Leidens
Onne Medicin.
ach speciellor Beschreibung der
sankheit Naheres briessich durch
F.IE. Ficuert, Berlin
S, ι Vr. 23.

Nutz⸗ und Brenuholz⸗Verlauf
in der Koͤniglichen Oberförsterei Holz.

Am 14. November 1872, Vormittags
10 ühr, werden zu Eulzbach im Gasi⸗
hause des Herrn Kirsst die bei den unten
bezeichneten Schlägen bemerlten Hölzer in
inen Loosen dem meistbietenden Terkaufe
offentlich ausgesetzt: ———

Schlag Junger Klaffenhůͤbel:

Z35 virken Vau⸗ und Nutzbolz ⸗Stamme.
Schlag Gehlwiess3

16 Birken Bau⸗ und Nutzholz⸗Staͤmme.
Schlag Krämel

2 Buchen Bau⸗ und Nutzholz Stämme.
Echlag Einsprung:

7 Birken Bau⸗ und Nutzholz⸗ Stämme.

ESchlag Kopfsgraben:

295 Raummeler Buchen⸗Scheitholz.

J ESchlag Kopfsgraben:

5 Raummeter Weichholz⸗ Scheitholz.

7Echlag Kopfsgraben:

48 Raummeter Knuppel, II. Classe.

Schlag Kopfsgraben;

51 Raummeter Reiser, J. Classe.
Schlag Totalität:
Birken Bau⸗ und Nutzholz-Stamm.

Echlag Totalität:

1 Raummeler Weichholz⸗Scheitholz.
Saͤmmtliche Hölzer sind im Sulibacher
Forst gelegen.

Ho13, den 31. October 1872.

Der Konigl. Oberforster,
sα,ν.

ohne Medioin.

*

E— — —
—

Vy. VPrämiirt
1867 in Paris

I
— 1
—*x
TKeineModicip

Leine Medicir

7

—9*
2274 J
Ns.
N

—X
— atent vom 4. Decem⸗
Ger 1858 3. 7265/643 durch Schu
marke vor Faͤlschungen u. Nachahmung
——

J—
Erprobtes Haus mittel.
Von vielen ärztlichen Autoritäten seit 17 Jahren empfohlen gegen veralteten
Husten, andauernde Heiserkeit, Verschleimung, Keuchhusten, Katarrhe, Ent
zuͤndung des Kehllopfes und der Luft oöhre, aeuten und chronischen Brust⸗
und Lungen-Katarrh, Bluthusten, Blutspeien und Asthma. Giehe Med.
Hr. Rud Wanbergers, pralt. Arzt in Wien „Krankheiten der Athmungs⸗

organe“. Leipzig bei Gustav Brauns 1863).

Nur allein ächt zu haben:
in St. Inaber! bei J. Fri⸗drich.

— —

Feuerwehr⸗Montag
dei Weter Weistaerber⸗
——— — — — — — ———— —
A Lerlaäg von 3. X. Dem«s in St. Ingberi.

— — —

—
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        J
1

—

2·· 3383 838——88 2228233235354535 5335
—— ss55833 x3 3 —
353 3233338 33 8 8388 5*
7 3578* 2 7* —252 —753 222 28 * n * * 2
z 38 3 3826 .87

— 583352 3585*35 882 »2* 22* 22
—235383 5258 3 —535 —— 5 332* * 3
12238523 — 3 —— 5 88 3 —— *2* 3 *
58 ——A — —28582 538 2283 5555 74 —8
—553 8535 238325 23233828*4 2355 22 2 8* —
e 3 553 3388832—383* 53 323 730
5 2—— 588325 27725 — —A 55388 ————
7 333 3 5 z33255 3 *8
8 333 3833 88 23 385241 33487
—* 3— 5 J i * — 7
33 38368685 33533333338 25 83 g d783
—— 6 5 * 2325 53 ẽ * 8 753 *3 — 5 * 3
753* —8 538 —205 T — 25 727— 5* 4 2 ** 22
5 2 255335 82 53235 A— —AA — 25
3731525337 5325:533 333525323838* 258 ——A —— 9
2* — 2 * De 2 h — — —— k —233
8 3— 2222 82335233*85 33 2268325 *52. 28*
229 *23 ES — w— 257 3 222832* 5ZS8 523* 5288
3433** — 232333723688 3853525 755* —A
* 82 * 77 — ANg w — 8 v i — 17 d n
52 22 27 52 223235 ———— 853 3253 35332325 521322
3838 3386 —A—
23 * 7* 2 * — 35 8*
zzs7833333333325 333333833663388
22 3 333335 25 53 533333338583 888— 733*3838
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QRααôàÄS* OMuXÄä äà:
35 9F n 82228 — *
—A 22223325 —A *—2 2—E —? — 223
24* — 2* B.. 3.2323 .* * 5 2 222
— 5325355— 88 5383 5555535 25123 73
— 1238572348 5z2322 5 35385 535 2355 32 *
3* 31 * 5 55 3535* 25586 82 57332 — 2 —523
53 3352 —83 s 5883 333235358 225 2
53822 —353832— Ss73* 33* z535—z33 53 2. ** —
18ä 588 3. 75* x — —— 53223 8 29 —
[ 3 88 —A —3 7822233 — — — 222 2
— — ————— 38 ——7 83 z5260 273 . E534 m2
22 8258352 523322* 5 238 57 92 * — 7 527 — —
5252562835 — 532358 * 5 —5 —z358823 2227— 28
—32 —* — E 53 2 —3 5335 —x 528— 52 5325*8* — — E
—— — 1535 55558 — 222 —538 5. 535 —*
—. * * * C —— J 7 —
— — 533355 4 3 252233 83833338 *
83 72 1 —— 173 — 2 57 2* 5 32 8 8 —8
A z2873 3 32585 i33— 23 255 83
5233835 —7887 253358 35 333 3833833333 38 3585
527358 —— 3538323 338 2 z2382
25334 1222 — 8 —2—— 8 533 *8 S 2253 2 —3 —
— 1 *2 * 2 288 22 8 2223559— —c*2 2. 233 —
8 * 1 53232 324 2522258—537 — * 75— —s8—— — DTR— 15 3
s5573355 73* —— —A 5—2*155 2738
* * 22 * —A * 8 7 V ä—
38333328* 221*332 3343333 7353 3283332835 355
5 * * *
585 755838 23 5585. ẽ 38 —X 5333285 5225 285 —325 88
A — —— *x22* 22228 785 98
4 83* 382. 5 3 52355 5—555328 535 5325 22 Be23 * 222
— —18283 23 32533555337 A8 232 53825 22 — 3 55* 56* 38
—A —8337 35833353523 888 —5885234—842 58
— 332 5333838 23 232334 4 268
n J 7 * 7 — * 2 a —
c 8s — 3 * — —5523 —A —2 E —— 23
23* 688 3

32
53585 22 55 —5
85 5835 3 235 3 37
5 — —* * 212
* 22 5225 — 2352 22 — —5 22
2 — 7* 524* * 2325 23 —A 25*
5535338. . 285637 35526 33 353 3855 3
— —— * — —23 8
— 5232868 7 —A —— ——
1335 — 3—83. *53535 38 55 33338—*
— bä 8 — *5 382 z22358 ßg
— 3223 2221 22225 73 2* 385. 2
— * 3233 79 5 32838 — — — 27455* 282. *
2155653* — 5335555 — —— 5228
312 V588387 — * 272 6 8
83—0 ——— ——
84 5856237827 —5383233 2 *322 2.5 75* 28
33233 3373 3387533 53488 A
2337873233 5 33353858358 255 838858
* — —— — 26 8 27* — J ** 3*
232— 5 5352553 — 2 * * 5
3* 235 634537 833 2338 5385333175
258— 2 2 38238 *358 5533 — 28535 * 5322535
55* — 3248 5 2858* *25 83 —A
758 15833 231335327355* 25552 5 565,8 3855352
28 82 5313 3c—5332 4 — 2 53 3853 255232558
8 285 * 3 —22 —22 —53 2 g 3* 3 33855 2
2 * — ẽ 25387* 28* —52 323 — ——— 82 32355
ẽ 253 —M 85 * — 7* 3835*8 S 2555 —A 2332
e 25882 2 — 20 8 5 52 s2 23238 2 28*
23B 2W 8* 53318 52255 2* —A— 5 2 —2556 8*52 *
— * * 24 2 55 — 5* 8B —*3 — 2 — 822259 2
473 2 2 —— —— — * 8 5323535 58 5230 —3 — 53 *
33 53536654 38 *
—533. z3 3334835 21735 653 —5 9
— * 2* 3 2 22 * * 22 32322
336 3 33 3 38383 38
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3
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s — —
E 335 53823 — 2 2*
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73283 32* 2 222
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73227 z365 5232. *
33 52328 — 5* *
73237 * 2 22 27
57 235 235338 537
23 4
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ẽ 33356 2 27 5 5
7 ——— 24 13353533* E 3*
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73328433 2328 225 —— *
4 28 28388* —
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55* *25 752 222 * 2 155337
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3 5 ————— 8
ß * * —53— 5 — * ——
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13888 58.—
52 * 23 2 22235* 25*5 25 353 *5
5335 8 3838 3
5683* 557 253323 525 55587 282387 s3 ẽ
23 355 5533 —— 328*8* 222 353238* 38* 758 25*82
3258 23 5225 323 — 222 925 — n 2 a

2 G —25 Ekz6275 —3 38237* 2522 — 335333832
—258 ——— 565 — 25223537 25 3332353
A 52833 382257* 553352 226—*

8 52 ẽ 32283 *1 3353z238335337 553 —
333353228 7337 2 2 717 33553

23 2534 258 ——— 8356 —3 25555

33373375 — 225 —E — —

385* 2 — 2*8 3 * —

——— ẽ

555 3336 *3 52

e

32*53236337 5*

8* 25 5*
535288 2268

3858 *
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        *
8. 5ẽca8. 3
* 2. 527 22 — — 220 83
—— 2 — — 7
2333333532238 —— 223327*8 33333
* 2 2. 3 25528 2 5 — * 3 J * — — 2 *
————— 35339233 —
— 25* 8 * — — — — *
— S· 533385222 22822343 2 353 *2322 3 2*
S 2 2 X x2 * 3 —A—— 32 03 — 2325 —
—3.52 — 2* 38 *æ2 2 —x 255 2 * — 2 23353 5356
222358* —83253833 7*8 252 22342. 27873 35353286
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F 232332. *5 328382* —— 53355238 — A
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25533285 ;z5 —— 8 — 523 5333 28
51555228 — —2335—33—8253— 2235553
21288 *215885 5 252535 523252 253
ẽ 5723 J 233 238
535233258 5325758 52523 3553 53*853 583
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25883 22255 58 2557 8233 133323383
323 35283823 255 513552 22338583 69338
**5333383 53 3 3552 333335 688
1282 S S 3* * 2 — 323333 5232 — —83
* 5 533 555202 — 523232258
238 2514 —E 523535753
25354232332 — —55 ——
13 5225232 2* —— 5* 3 2 —— *27 22
230 71535 ZS — 220727 5J 73 3 32
x 1222858— 8 74 * — 22 *2* 2 2 *
32 22225* 3353333 5127 6 533
27 — 2 5 *2S.32 — I — 02 7 * *
23 32 33 25 X — ——— — 25232353
* * *. 2 2.2 38 588 585 — 55* —A ——
3532 232253787 35 333 —33333 273
2 3552 — ,z— 5 335 —333233 581323283*
2352 —A 22528*2 5332 213 8
1382 22 — 2533 —*3602 25153528
32 — — 6 52235323 25* * 2533 2
32518 2—323.328* s255553 7373853 758338
* 9— * J — — 24 2* 9
8 235373. — 53335553 3323385
F 322 35 532522 5 I 3835253
3533 229 535923 33 7353 83 384
3 E5 * * — 9
2853 24 23 38 2 38352 z23535383
2G8 5 *3 28 325 5882* z22532 573
277 2 —2 2* —7 wenn 7 3 J —2 —— * 25225 *
2 3223 F — 2775 * 230 2 *82 2*
22534 — 75 —33 72— 5232 38 223 82375
24325 32552 5283 5*3233 523788 252 35
— 225*5 * — 28 22 52388 2857 55 —7
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3387533 152 —23
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        St. Ingberler AAnzeiger.

der St. Inaberter An ze ig er (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonnta
mmier) erscheint wochentlich vi er nmal: Dienstag, Donners tag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis viertelijährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
Deutsches Reich. wundet. Es sind Truppen abgesandt.
WMiün en, 31. Oct. Ueber die Ableistung des einjährigen Paris, 8. Nov. Eine Mittheilung des „Journal Officiel“
Freiwilligendienste 5 wurden neuere Bestimmungen erlassen, weiche autet , Di⸗ deutsche Regierung hat beschlossen, daß das Paß-
jehrfache Aenderungen der bisher bestandenen Normen enthalten. system vom 1. des laufenden Monais in Elsaß Lothringen streng
der Nachweis der zum Eintritte in die deutsche Armee als Ein⸗ Jehandhabt werden soll.
ahrig⸗Freimilliger berechtigenden Qualification kann, wie bisher, Wie der „Figaro“ behauptet, kosten die Baracken, welche man
urch Vorlegung von Schulzeugnissen oder durch Ablegung einer in vier Departements, wo die deutschen Truppen vorderhand noch
esonderen Prüfung geführt werden; diese Prüfungen finden von bleiben, errichtet hat, 24 Millonen. Ist dies wirklich der Fall, sa
uun an aber nicht mehr im Februar und August, sondern im hat man das Geld lustig zum Fenster hinausgeworfen, und es
MNärz und September statt; besagter Nachweis hat spätestens bis väre wohl besser gewesen, man hätte die deutschen Truppen wäh—⸗
um 1. April des Kalenderjahres zu geschehen, in welchem der rend der kurzen Zeit, die sie noch in Frankreich bleiben sollen, bei
zetreffende das 20. Lebensiahr vollendet, und muß die Berechti⸗ den Bürgern einquartiert.
jung hierzu spätestens am 1. Februar nachgesucht werden.
München, 4. Rov. Die Staatsregierung hat an sämmi⸗
iche Kreisregierungen eine Eutschließung erlassen, welche sich auf
ie Beaufsichtigung der Bauernvereine bezieht.
Kaiserslautern, 4. Nob. Der Abgeordnete des deut⸗
den Reichstags und des bayerischen Landtags für den Wahlbezirk
daiserslautern, Kirchheimbolanden, Golsen, ist heute frühe in
Nannheim plötzlich gestorben.
Zabern, 3. Novbi. Bei der gestern hier staltgehabten
vonscription erschienen fast alle Wehrpflichtigen des Kreises mit
eutschen Bändern und Sträußen geschmückt, und trugen die Bur⸗
hen von Dettweiler eine große Fahne mit dem deutschen Adler
ei sich. Daß die hiefigen Gemüther dabei sehr aufgeregi wurden,
xrsteht sich von selbst und hörte man überall über diese „Vater—
andsverräther“ schimpfen.
Kassel, 4. Nob. Gestern Abend entgleiste auf der Fried⸗
ich· Wilhelms · Nordbahn bei Warburg ein Personenzug. Mehrere
hassagiere und Fahrbedienstete wurden getödtet, viele verletzt. Die
Vagen wurden theilweise zertrümmert.
Berlin, 81. Okt. Die „Spenersche Ztg.“ gibt einen,
leberblick uber die vom 185. Oklober datirten, gestern an die:
Schulbehörden abgegangenen allgemeinen Bestimmungen über Volks⸗
chul⸗, Präparanden⸗ und Seminarwesen, durch welche die haupte
ichlichsten Beschwerden gegen die Stiehl'schen Regulative beseitigt
derden. Aus der ersten Gruppte, betreffend die Volksschule, ist
erdorzuheben: die Anordnung einer dreiklassigen Velksschuüͤle, das
hermeiden des geistlosen Einlernens beim Religionsunterrichte, die
Unordnung freier Erzaͤhlung biblischer Geschichlten und die Fruchte
armachung ihres religiösen und sittlichen Inhalts, endlich für die!
kealien statt 8 jetzt wöchentlich 6 Lehtstunden.
Berlin, 2. Nov. Der neuernannte bahersche Finanzmini⸗
er, früher Mitglied des Bundesrathes, Berr, wurde am 2. d.
dachmittags in einer Audienz vom Kaiser empfangen und zur
lafel gezogen.
Auf geschehene Aufforderung von Seiten des Oberpräsidirms
aun Elfaß-Kothringen sfind 40 boyerische Gensdarmen mit
ustimmung ihrer Landesregierung aus dem Dienste der letzteren
denjenigen des Reichslandes übergetreten.
Berlinn. Unsere Maurergesellen sind bei den hohen Löh—
en, welche sie jetzt erhalten — 1 Thlr. 10 Sgr. bis 1 Thlr.
*Sgr. und daruͤber pro Tag — bequemer denn sonst gewor⸗
mm, so daß sie nicht wie dies früher geschehen, des Abends ihren
imweg zu Fuß machen, sondern zumeiste8 oder 4 zusammen in
wer Droschke nach Hause fahren.
Die österreichisch⸗deutsche Kommission zur Berathung sozialer
wagen tritt, wie jetzt von verschiedenen Seiten gemeldet wird,
m 6. November in Verlin zusammen. Die österreichisch ungarischen
litglieder derselben begeben sich am 8. November nach Berlin,
nheblich ausgestattet mit einenn umfassenden, insbesondere statisti—
un Material.

SWie wir erfahren, erscheint vom 1. November an in dem rührigen
Berlag von A. H. Payne in Leipzig ein großartig angelegtes Werk, das
azu bestimmt ist, 100,000 Herzen zu erfreuen. Ohne daß es irgend welche
Korkenntnisse voraussetzt, soll es in der, in andern Fächern schon bewährten
Form des brieflichen Unterrichts, Erwachsenen die Kunst des Clavierspiels
lehren. Es soll darin in so deutlicher Sprache zu dem Lernbegierigen ge⸗
redet werden, daß ein Mißverstehen unmöglich und ein rascher Fortschritt die
unmitttelbare Folge ist.

Das Werk ist also speciell dem Sellststudium Erwachsener gewidmet und
'oll einen Lehrer vollständig entbehrlich machen. — Wenn man bedenkt, daß
nan eiu geschriebenes Wort zu wiederholten Malen überlesen lann, und zwar
o lange, bis des Pudels Kern erfaßt ist. während ein gesprocheneß Wort anr

Fraukreich.

Paris, 2. Nov. In Bessoges (Dep. Gard) wurde das
roigebäude von einer 130 Maun starlen Bande angegriffen.
e Kensdarmen, von denen zwei verwundet wurden, feuerten auf
Angreifer! zwei derselben wurden getödtet, ein Anderer ver—
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        schnell verklingt, so ist wohl auzunehmen, daß das Werk seinen Zweck er⸗ Der Kaufpreis pro Heft wird 10 Sgr. sein und soll immer am ltien
reichen wied, zumal da es von einer Verlagsfirma ausgeht, welche das Ge⸗und Idten eines Monats ein weiteres Heft erscheinen. — Alle Buchhandlun—
diel der populären Literatur mit so vielem Erfolg betrelen hat. Für Eltern gen werden den Bezug des Werkes gern vermitteln.

und Erzieher kann das Werk als Controlle⸗Buch dienen, als Prufstein, wie! —

8 um ben genossenen Unterricht des Kindes wohl steht.
Bekanntmachungen.
Versteigerung einer Wiese
Dienstag den 12. November 1872 Nach⸗
mittags 134 Uhr dahier bei Adjunkt
Schmitit lassen Eheleute Georg Gres⸗
sung und Catharina Freund in St.
Johann ihre von Bäcker Hager Wittib er⸗
deigerte Wiese hiesigen Bannes im Wohm⸗
bacher Weiher in 4 Loosen in Eigenthum
versteigern.
——
Buͤrgervereins⸗Kränzchen.
Morgen (Mittwoch) Abend Zusammen⸗
tunft ba Terd. Oberkauser.
— ß
Schinken
bester Dualität von 6215 Pfund schwer
per Stück empfiehlt billigst
Ehrifian Kling, Meßzger.
rößS—l,
feinstes Speises!
per Schoppen 36 kr., hei größerer Abnabme
billiger, empfiehlt
Philipp Klinck.
Neuse holl. Voll⸗ Hringe,
schöne Limburger Käse
in kleinen und großen Quantitäten billigs
t Nhilinv Kliuck.
Lauben⸗
auch Hühner-Futter
à 31/3 kr. per Pfund empfiehlt
J. Friedrich⸗
Rauch &amp; Schnupftabake
pon C. Gräff, Bingen, sowie sämmt ˖
üche Eichvrie-Sorten zu Fabrilpreisen
empfiehlt Philipp Klinck.
Körperschönheit durch
Pflege der Haut.

An den Kgl. Hoflieferanten Hin. Jo⸗
hann Hoff in Berlin.
Wien, 12. Mai 1872. Ihre
Malzseifen und Malzpomaden sind
die besten. Toilettenmittel; erstere
macht die Haut zart und fein, letztere
berschönert das Haupthaar. (Mediz.
Zeitschriften von Dr. Hirschfeld.
Ischl, Dr. Schnitzler und.
Dr. Markbreiter in Wien.

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bieter in St. Ingbert.
Feines inzer Blumenmeßhl,
wie auch Rosinen, Corinthen,
Pandeln und alle Sorten feine Li

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wird das Klasier afl. b frei hierher geliefert.

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und können bei der Cxpedition dieses Blat⸗
tes gemacht werden.

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Abends Concert MHusũIc
der Lebet h'schen Capelle

Nürnberger Zoppel-Exportbier.

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Montags Nachmittags von 3—27 Uhr
Tanzunterhaltung,-
Abends Jreimusik

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finr 1873 ist ersehienen
und bewährt sich wiederum als das Praktischste, Unterhalteudste und Billigste, das auf diesem
Felde dem Publikum geboten wird. Neben Aner Fulle von höchnt spannenden und h umori—
süschen Erzählungen, durch mehr als
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Familien-Kalender das vollständige Kalendatium, wobei zu erwähnen ist, daß die
Sonn⸗ und Feiertage roth gedruckt
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meisien Krankheiten beschreibt, und die für's Erste vorzunehmenden Maßregeln angiebt. Am
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sowie alle Krankheiten, die von ver-⸗
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hderrühren. Der „Lebenswecker“ be⸗
jördert die Verdauung, reizt den Ape
petit und bringt neue Lebenslust in
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ders im kenschen Allet zu empfehlen.!
Zu haben per Fla'che zu Ufl. 10 kr.
— 20 Sgr. bei P. Zepp in St.
Ingbert.
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Jede Woche zweimal frische
F —RBRAV
Esti g-⸗Hefe
J. Grewenig iunior.

Das Neue Blatt 1873. Nr. 7. ist soeben
ingetroffen und enthält: „In dreifachen Ban⸗
den.“ Novelle von E, v. Dincklage. — „Zwergen⸗
naͤrchen. —, Plaudereien aus der deut⸗
chen Kaiserstadt.“ Von Richard Schmidt⸗
abanis Die Ermordung des Negenten

kammono⸗Kami.“ Von Rudolf Lindau. —
Jor der Thür.“ Humoreske von A, v. Winter⸗
eld —, Skizzen aus der Bühnenwelt.“ J.
Der lange Saphir und der kurze Angely — Hei⸗
sere Chronika.“ —, Jar Haus und Heerd.“
Allerlei:“ Das Prinj⸗Alberte Denkmal in
2ondon. — Zerrissen! — „Räthsel.“ — „Neue
Bücherschau.“ —, Aerztlicher Briefkasten.
S Correspondenz.“ — An Illustrationen fol⸗
sende: Zu Gast bei den Swergen — Das
ö in London. —
des Thierbändigers Ende. — Das Neue
Blatt ist zu beziehen durch alle Buchhandlungen
ind Post-⸗Anstalten für den mäßigen Preis von
15 Sar. vieriteljährlich.

rust- u. Lungen⸗
cranke fiuden auf naturgemaussem
—
von den Aerzten für unheilbar er-
klärten Fullen rdicale Leil-
ung ihres Leidens
ohne Medicin.
Jack voieller Beschreibung der
icram it Naheros brieflich durch
. Ficlcert, Berlin
mII.Sty Vr. 23.

Die
tigsten Zahnschmerzen
en sofort gestillt durch die
berühmten
—
—XXXXXL
Flacon 21 kr. ächt zu haben
i St. Ingbert bei J. Friedrich

—RI

— 7 5meee in St Inabert
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        23*
A————
J 5 ——
— 538553
F —— 235323* * —A— 3
25 33385 535 35 3555 3353385 3 —
— — 2* 3 — 0 * — — — —
— — 7 O e— 8 *
22 * —e * B85 —E * —* —A
7 * * 52 —. 3232 9 S — *
⸗ — * 0 * — — 22 22 5— —2
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* be 222
5 2 2252 5 582 583 338532338 3* 33 575
7 72 5555 68 5888 3 *253— 3 e———
5322 13 72268 57 — 533238* —
* 25 —5 553 * *5.3355 s55325355 233553
2 —EF — — 2 — —— 52
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223*357 223 25 23353 553 *8333385333 2353335.8
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        der St. Jraberter Anzeiger (und dasß mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Dounertiags⸗ und Sonnta

qamer) erscheint wochentlich vi er n al: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
128 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

4 176. Vonmerstag. den T. Lovember 13872
Deutsches Reich.

Münsche n. Mehrere Ordensverleihungen an solche Män⸗
zer, die um die Pfälzer Industrie⸗Ausstellung und die Pfaͤlzer
Industrie überhaupt Verdienste sich erworben haben, stehen in
Aussicht. ¶. 3..

An Stelle des verstorbenen Abg. Golfen hat der örsatz
nann Dr. Karl Lotz in Rodenhausen in die bayer. Abgeordue-
enlammer einzutreten. Ob derselbe, ein vielbeschäftigter pratt. Arzt,
dies wirklich thun wird, sieht sehr in Frage. Um den durch
volfen!s Ableben erledigten Sitz im Reichsstag wieder zu besetzen,
nuß eine Neuwahl stattfindeen.

Straßzb ur g. In unserer Stadt haben optirt 4710 Per⸗
onen, davon nahmen 1471 ihre Erklärungen wieder zurück, es
leiben alfo 8239. Bei 115 Opfibnen, die sich auf circa 260
— noch
weifelhaft. Unter den Optanten befinden sich 1188 Männer übet
ind 693 unter 20 Jahren. Am stärksten verireten siud die Hand⸗
verler, wovon 451 optirt haben. Taglöhner sind ausgewaͤndert
151, Kaufleuie 141. Dann folgen der Reihe nach 78 Rentiers
md Eigenthümec, 70 Militär⸗ und 53 Civilpenfionäre, 31 Eisen⸗
ahnbeamte, 22 Studenten, 23 Lehrer, 20 Chemiker und Künstler,
19 niedere Staatsbeamte, 17 Aerzte, 16 Avouos, 14 Justizbeamte
xc. und kein Pfarrer.

Warburg, 4. Nov. Bei der gestern slattgehabten Ent⸗
leisung des Personenzuges der Friedrich⸗Wilhelms⸗Nordbahn find,
oweit bis jegt belannt, 4 Personen geiddiei und über 80 ver-
vunbet worden. Die betreffende Untersuchung ist eingeleitet

( W. T. B.).

Berlin. Der: preußische Herrenhausconflict deschaftigt Hie
lbresse des In⸗ und Auslandes immer noch in hodem Maße. Die
Augsburger Allgemeine Zeitung“ hebt heroor. daß die Lage der
dinge in Preußen eine solche ist, die auch das Reich und vor
Allem den Reichskanzler direct mit angeht. „Graf Cavour ftand“,
o heißt es da, den Fragen der. inneren Organisation und Ver⸗
valtung noch ferner als Fürst Bismarck; er ließ Andere darüber
treiten, ob Italien in Provinzen oder Regionen getheilt werden
ollte, und was dergleichen Organisationsfragen noch mehr waren.
ber darüber wachte Graf Cabour freilich, daß ihm die Behand⸗
ung dieser Fragen keinen Strich durch die Rechnungen seiner
ationalen Politik machte. Wenn die feudale Mehrheit des preu—
ischen Herrenhauses auf dem bisher beschrittenen Wege weiter
eht und endlich zum ersehnten Zieie der Vereitelung der unter⸗
ommenen Reform gelangt — wer könnte zweifeln, daß diese
liederlagen der liberalen Partei in Preußen auch eine Niederlage
t nationalen Partei in ganz Deutschland bedeutete? Zumal im
entschen Süden, wo die gemäßigten Liberalen in so heißen
aAmpfen gegen Ultramontane und Radicale die nationale Fahne
rhoben und bis heute siegreich vorangetragen haben — wie könnten
iese waderen Vortampfer. der deutfchen Einheit noch fernerhin
ire bisherige Thesis behaupien, daß die Einheit auch die Freiheit
m Schoone trage?“ Das Herrenhaus stellt in seinem gegenwär⸗
igen Auftreten, darüber sind die preußischen und außerpreußischen
jteunde einer nationalen Politik unter sich völlig einig, keine con⸗
Adative, es stellt lediglich eine feudale Partei dar; es kann nicht
ie Stütze einer Regierung sein, es will vielmehr die Regierung
vherrschen und seinen einseitigen Kasteninleressen dienstbar machen.
Auch die englischen Journale beschäftigen sich fast ohne Aus⸗
ahme mit dem in Rede sichenden Conflice Wahrend die Timeb
nmihren Vermuthungen über den wahrscheinlichen Ausgang der
drisiz der Ansicht sind, daß die Regierung sich nachgiebig zeigen
vrde, ja sogar eine kleine Verzoͤgerung in der Einführung der

rifinnigen Maßregel empfehlen, weil ingwischen der Freiheilsdrang
n Volte kräftiger werden würde, bezweifell der ¶ Standarde nicht
ij das Herrenhaus nachgeden werde Der Cinfluß des Konigs

neint das conservatibe Blatt — werden zu stark fur die miß⸗
ugnügten Pairs werden und das Gesetz werde passiren. Aber
e Frage — sagt es im Weileren — s nichtsdesloweniger eine

sehr ernste. Der König mag in dieser Weise die Wünsche seiner

Lristokratie, dieser Körperschaft, die unter allen Umständen dem

dause Hohenzollern treu war, —6 ; aber was diese Aristo⸗

ratie dann als politischer Factor sein ? Welchen Gebrauch kann
zer jetzige König oder sein Nachfolger von einem Herrenhanufe
nachen, das er schmählich gedehmüthigt, um nicht zu sagen scanda⸗
oͤs gepeinigt hat. Die Krisis ist in der That eine ernstliche, und
bwohl sie direct nur die Institutionen des Königreiches Preußen
ifficirt. wird sir das ganze Deutschland ernsilich berühren.“ —

Die liberale Daily Rews“ meinen, das Herrenhaus mag als

der Verfechter aller feudalen Traditionen, die noch immer in der

Berfassung bleiben, angesehen werden, aber ein Conflict zwischen
ieser Körperschaft und der erleuchteten Meinung, sowie den For⸗
erungen des Landes konne nur in einer Weise enden.
Frankreich. J

Paris 5. Nov. Das Journal Bien public“ bezeichnet
inter den der Nationalversammlung vorzulegenden Gesetzentwürfen
ur Regelung der Verfassungsfrage die Vorlagen in Betreff der
irnennung Thiers“ zum Präsidenten der Republik auf vier Jahre,
owie über die interimistische Präsidentschaft als diejenigen, weiche
der Versammlung unmittelbar nach ihrem Wiederzusammentritt
interbreitet würden. Sodann würde das Budget berashen. —
dasselbe Journal erklärt die Nachricht; Graf Arnim habe wegen
des Tagesbefehls des Generals Ducrot Vorsiellungen gemacht, als
inbegründet, mil dem Hinzufügen, die Angelegenheil werde jeden⸗
alls im Ministerium diskutirt werden, da die Regierung nicht
Jewillt sei, daß ein Tagesbefehl einen über seine Bedeutung hin⸗
ausgehenden bellagenswerthen Eindruck mache.

Paris, 5. Nov. Die „Agence Havas? bestätigt, daß die
Regierung beabsichtige, im Verlauf der Woche an Deutschland
veitere 200 Mibionen und vor Jahresschluß den Rest der drei
ersten Milliarden zu zahlen. Außerdem seien zur Zahlung der vier⸗
len Milliarde im Staatsschatze 600 Millionen disponibesl.

In ECpernay wüthet der Typhus vuler er XR *
Fr. —V
— Wermisech 1 6.

f. In Kaiserslautern werden nach der dortigen Zei⸗
ung wieder mehrere Fariken gegründet: ein Eisenwerk mi Hoch⸗
fenbeirieb, eine zweite Kammgarnspinnerei und eine⸗ Schuhfabrik.
7Der Arbeiterverein Kaiserslautern, gegen⸗
vurtig Vorort des Verbandes pfälzis her Arbeitervereine, zu dem
is jeßt die Vereine Kaiserslautern, Edenkoben, Landau, Speier,
Dürkheim und Grünstadt gehören, hat die statutenmäßige Wahl
ꝛes Verbands ausschusses vollzogen; gewaͤhlt wurden die Herren
Fabrikant W. Orth (Vorsitzender), Schreinermeister König, Redac⸗
eur Weise, Buchhändler Gerle und Werkführer Kohler. Der Aus⸗
chuß beabsichtigt, eine Wochenschrift als Organ des Arbeiterbet
bandes herauszugeben.

t Der Districisralh von Kaiserslautern hat beschlossen, die
Kreisregierung zu bitten, bei der k. Staatsregierung dahin zu
virken, daß die schon in den Jahren 1866 und 1867 projectirte
daiserslautern-Pirmasenser⸗Eisenbahn baldigst in Angriff genommen
oerde. Nach der „Kaisersl. Ztg.“ hat auch der dortige Stadtrath
zeschlossen, eine Eingabe in gleichem Betreffe an geeigneter Sielle
uu machen. Die Stadt Pirmasens hat sich nun diesen Bestrehun—
zen ebenfalls angeschlosse.
Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.
Oldenburg, 1. Nov. (40-Thaler-Loose von 1871.)
Bei der heute stattgehabten Verloosung fielen auf folgende Num—
nern höhere Gewinne: auf Nr. 24,496 10,000 Thlt., auf Nr.
37,958 1000 Thlr. auf Nr. 40,174 76,883 und 113861 je
50 Thlr. auf Nr. 66 28,528 88,130 39,270 und 85,754 je
90 Thlr. Die Zablung erfolgt am 1. Februarek. J.
Demen verantworllicher Redacteur.
        <pb n="696" />
        Bekanntmachungen.
B. Ollig.
M. Knott.
Vermählte.“
St. Ingbert. Zweibrücken.
Fur bevorstehenve Kirchweihe empfiehtt
Rrümellem, Citronem,—,
VTafeIrosimom,
ERoxcimen- Corimthem-
NMamcdeln mit und ohne Schalen,
CXX J
frise hen Ochsenmaulsalat-
altem JamaienRumn-
Nandari nen-Mraeeæ
Punschessen,,,
gemnahlenen Tueker &amp; Amt.
feine neue Härimge,
marinirte Hürinmge-
*2 Sardellem...—
Fritz Wanzerbieter⸗
FIrische Citronen
per Stück:7 Kreuzer
eingetroffen in der Conditorei von
3. Rickel.
Kirchweih Sonntag
KMontagFreimusik
Dienstags Bal⸗
bbei Georg Jung·
*5 —*
8gt. Jugberter Rirchweihe.
—3* *5 J Sonntag und Montag F * ee *
Freimusik.
Dienstags Bürgerball.
Die Musik der J. Parthie des V. königl. bayr. Jäger
Bataillons, unter Direktion ihres Kapellmeisters Herrn
Ld. Rirner, wird während der Kirchweihe spielen.
Zu recht fleißigem Besuche ladet höflichst eii eez gar gug
29 — —* Cudwig Weirich.
300,000

—A
Katharina T. v. Joseph Schmitt. 26. Okt.
Ludwig Se v. Johann Nilolaus Hunsicker
26.Olt., 38 S. v. Jalob Wad
28. Okt. Johann S. v. Daniel Riez
28. Okt. Annd T. v. Nitkolaus Eisenhut
29. Okt. Katharina T. v. Johann Qui
ring. 30. Ott., Philipp S. v. Peien
Ripplinget. 31. Olt., Ernst S. d. Josept
Uhl.

*
Civilstand
der Stadt St. Ingbert pro Mona
Otktober 18723

Geboren wurden zz3

Am 3. October, Jalbob S. v. Ludwig.
Schwender. 5. Olt., Joseyh S. v. Jo—
hann Greß. 6. Olt. Peter S. v. Catha⸗
rina Selzer, ledig. 6. Olt., Carolina Eli⸗
'abetha T. v. Daniel Triem. 7. Okt.
Johann S. v Johann Ripplinger. 7. Ott.
Rikolaus S. v. Johann Hoffmann. 7. Okt.
Johann S. v. Peter Mathie, 8. Olt.
facl S. v. Karl Schwarz. 8. Oll., Mario
T. v. Joseph, Feichtner. 9. Oklt. Peter
5. v. Peter Joseph Kempf. 11. Olkt.
Nikolaus S. v. Nitolaus Feht. 11. Okt.
Nitolaus S. v. Michael Feichtuer. 14. Olt.
Ludwig S. v. Friedrich Schwarz. 14. Qu.
harbara T. v. Georg Landshuter. 14
Ott., Elisabetha T. v. Joh. Motsch. 15
Dti., Anna Maria T. v. Johann Valen
in Haus. 15. Okt.,. Wilhelmina T. v
dudwig Reppert. 16. Olt. Carl S. v
Ludwig Gotge. 16.Okt. Magdalena Mar
zaretha T. va Ludwig Schmitt. 16. Okl.
Zatharina T. v. Wilhelm Kohl. 16. Ott.
Sophia T. v. Jatob Bihy. 17. Oklt., Mar⸗
zaretha T. v. Carl Uhl. 21. Ollt., Jo
hann S. v. Johann Kihm. 22. Ott., Mag
dalena T. v. Joseph Stolz. 24. Ot
Maria T. v. Peter Betz. 25. Okt., Hein⸗
rich S. p. Peter Jung. 25. Okt. Peten

Gestorben siund:
Am 1. Oktober, Wilhelm, 17 J. Jo
M. alt, S. v. Wilhelm Schmilzer 4
1. Olt, Johann Spengler 45 J. all
Ehemann von Catharina Selgrad. 2. Oll.
Flisabetha Dreher, 55. J. ait, Ehefr. b
Heinrich Gaß. 2. Oktt.. Sophiardld
alt, T. v. Karl Hoos. 3. Olt., Karl
M. ali, S. v. Karl Bech. 8. Olt., Katha
rina 4 M. alt, T. v. Johann Josept
Kleinf, 3. Olt. Anton 25. Tag alt, S
v. Apollonia Hotton, ledig. 8. Olt., Jalot
23 J. alt, ledig, S, v. Jakob Jung
8. Olt. Jakob Barthel 32 J. alt, Ehem
v. Elisabetha Seiler. 9. Olt. Maric
1 J. 5 M. alt, T. v. Johann Lembert
9. Ott., Maria Therefia Allar, 86
alt, Wib. J. Ehe v. Clemens Schmiu
Wib. II. Ehe v. Johann Georg Bleif
10. Okt. Carolina 1 M. 20 Tg—- alt
T. v. Jakob Selzer. 12. Olt.Heinrid
11 M. 17 Tg. alt, S. v. Karl Schwemm
13..Okt., Josephina 9 J. 6 M. alt, J
v. Johann Dietzlerf. 19. Olt. Catharine
Becker 78 J. alt, Wib;. v. Frauz Wagner
19. Olt. Maria, 4. Me alt, T. v. Peter
Becker. 26. Qlt.. Johann ·Jung 65 9
alt, Ehemann von Margaretha Reiter. 27
Dtt. Josephina⸗ J. 1,Ma alt, T. d
arl Horfi. 30.. Oli., Johann, 9. M. alt
S. v. Johann Peter Müller. 81. Oll.
Karolina Wagneren89 J. ali, Wib. v
Johann Zentz.
Verehelicht haben sich ·
Am 3. Oktober,. Schmitt Joseph mi
Wellner Maria. 24. Ott. Hoffmann Lud
wig mit Schwarz Anna.29. Olt., Nau
mann Conrad mit Schneeberget Maria
29. Olt.,Herbig Philipp mit Antz Ca
tharina Elisabetha. 81. Okt. Reidelstur
deiurich mit Theodor Cathatina. 31. Ol.
Morlo Bernhaärd mit Baron Maria 6Ce
tharina ·... ———
St. Ingbert, den 5. November 1872
4 Der Civilstandsbeamte
EGEhandon.
Der Brodpreis für die Stadt St
Ingbert ist wvon heute an bis zum nächster
Donnerstag (Fruchtmarktstag) festgestellt:
Korabrod⸗ 3 Klgr. 26 Krzt. Weib
hrod A0 Arat
—— — — — —— — — —
Frucht⸗ Brod⸗ Fleisch re. Preis⸗
der Stadt Zweibrücken v. 7. Nob.
Weizen 7 fl. 86 tr. Korn 4 fl. 86 kr
Gerste Areihige. — fl. — kr., Gerste vier
reihige, 4 I. 8 kr. Spelz 4 fl. 32 li
Spesziern — fl. — tr.“ Dinkel —.
— ir. Mischfrucht — fil. — kr. Hafe
g fl. 37 tr. Karioffein Ufl. 36 kr. Her
bfi. 12 kr.“ Stroh 1Ufl. 12 kr. be
Zentner. Weißbrod kus Kilogr. 20 kꝛ
ornbrod 8 Kilogr. 25 kr. ditto 2 Kilog
17tr. ditio 1 Kiloor. dOekr. Gemischtbrod?
dil 32 kr. 1 Paar Weck 100 Gramm 2br
Rindfleisch 1. Oual. 20 kr. 2. Qual. 18 b
Kalbfleisch 18 kr. Hammelfleisch 186
Schweinefleisch 22 kr. per Pfund. Butter 3
kt. ver Pfund. ·

preis iIs RE. 8. IααανR νννιν9αα . v-
— 3 — 2344 —
7ramilien-Kalondor
D für 1873 1st ersehienenmn
und bewährt sich wiederum als. das Prattischste, Unterhaltendste und Billigste, das anf biefem
Felde dem Publikum geboten wird. Neben einer Fülle von höchst spannenden und humori⸗
sischen Erzaͤhlungen. durch wehr alzs J *
v !
7100 Bilderee
von C. Kröner, G. Süs und anderen namhaften Kunstlern illustrirt, bringt der Illustririe
FamilienKalender das vollstndige Nalendarium, wobei zu erwähnen ist, daß die
Sonn⸗ und Feiertage roth gedruukft
sind, sowie ein sauber ausgeführtes Titelbild: »ITeimat sIos?““ und als Gratis⸗Pramie
ein mit circa 50 Illustrationen ausgestattetes J 2
X —— ——
—XXXXI
welches für jede Familie einen werthvollen Rathgeber bildet, indem es die Symptome der
meissen Krantheiten beschreibt, und die für's Erste vorzunehmenden Maßregeln angiebt. Am
Schluß: Beschteibung einer Haus Apothelke.
—000
n 2naungen
reis 18 Kr.
AJ. Wahx.

*
*

—
—S

22
*
——

——
—
27

raynels Xunst- Ans
38 ra
— — ü—2— ——————— — —⏑—⏑— ———⏑ —————— — —2
acno un berlad bon J. X. Dem ⸗ebän Si. Ingbert
        <pb n="697" />
        2 ⸗ * 222 * AXABVC —9 —
325 83355 23355225 335353353 538 58 2832
*2 233 5z5023 — 7*— — * 252 3 —— 525* 231
. 2— —*.9 — 225 522 * —— Hen
s83 5532588 38 3*5385* 253233* —555c8 2358 588 558
8 —252⏑ E5 2232* — ————— 2 * — *—*
335 5—. *»7522— 53 53 7 8 ——— 532 2328 258 3
. 7 32** *8*88 J 52* 2 253 238 — D —— ——— 65 *8
2* * 8* —* S 533 AIA 239
2 5* —2 325 528 532 52 48 522 832 &amp; * E
* 3 5 * 528 2* 238.2 * 2 * 7 8
I5 53 3 —— 333 —z338 333
—A 5 83528 522733 —— 3322285 23338
— 79 23* — 824 — 757 —A 2* E c
— 2.32 52 s —— ——— 28 S — 325 —22 23
585 23533 5— ⏑ 77* 782 ———
8 z 2 *7 5 2.38 * — —22 ———
35 33583325 5838* FM 535. 22* — 25
333 3⏑ 33353
38833 383 ———8 33733436 33333338—3328
572 — 23383288* 584 23223333 —E—
— 2—8 5* 5*5a8 G 22 232 83 a 1i⸗. —— 2
22538k8 —23333 W z2235535 3—383
——— — 2 — J 58 —A *5
58 55 ——— ——53 — —— 2 32 — — *
— 832336 335 —38 55238323 55 3233 38333338
— —— —W 227252— — 515 528— — 5.57— 25 *
555337 335 233 3 33
—A——— ——3. 32833 —8333338 533
—* 2 — 77 * 2 * — * 2* *
755 —55 8—835 3*3 23822 —5*
——A 253524 2 35 8 2232
522—532 D „I3 — *2 — ——— —* * 52282 *»7325 52——28*
5566 3 ⏑ö⏑ 6—
533
22 1 — 2335
365*34253 —* 337
24 —5 *
74 23 36 A 22835
—7225 — — — F — 253 532 2 — 3
37 722 51 5357 85
53 328
* * * * —3 — — 2 * ⸗* M2 5 hn —— — 2 2
3555 68 E Q s8 —322355 522
2322535 *2 8*2 —— 5 3 2555 25337
223432* —2* — * — —— — 43 —A 3 E583 —æ
* — 522 5522 28 53 —A —— —— 222 3235 22327 2288
3255 cz228 ——— 232337 * 53 535 — 58 3328
— J
2 ——— 25 32*
—22 22 — — ⸗⸗
— ä—
— 22* * 2 * 5 2 2 S 8— — — 2 m:* *7 —
733 c—* 58 22 5753 268353 5 7133858 S *
287 —A— 2333882 7333 33 557 82758
2* 9 2523 228 5228 . * s33233* * * *
—2432227.337* 8553 73 233453 ec — 225*88 825 —
ka 38 — e —732328 A 3232* 82 —— —
58 — ——— * 3858352 25525 162 5 32* 3533822533* 8 —
—6 22 38535— 25828 —2 558 — 2 233* 5837
227** 7‘7— 55— 3 32525* 353538 2* 8 * 8233 235 553 7
287* 253535 222 B5 38 —— —— — 23838 —
8 — —A —37 —3 208 22 5223 285* 32
3 A—— —A
255355 355 38 —— 56858 2378333 88 53BSE7 ———
15333137—85 286 — 8 —— — S 5558 — 1523 8 *
28 *8 3828 332* 7 5 5 8*8 A —
332733258 5823225* 525 —A —————— — 5z27 533 52 2
— 533225 —A 582 — * A 25 83533* —— 33
—A— — 2 2 5* 2 * 8 —A — 2 35 5— — —— —A—— —A — —
*3 5 232837388 2233235 — 23 —
— 22* 2353322* 8 38333837355
z3333335333 35*38 82 23*2582 —z2553 3358 532533
327 ⸗ —8 k ⁊* 2 * 22 . 3238
2582 2325 3333333* —— — 268 8E
— * — — 2 285 32 —553 26
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*58 —A — —
S82

222 —5322 238* — 22 — * 4J
3525 5 333—— 3 —3 3353333
53f85 8 ð —22355 — 5— 5585335* 5253.585 235333553—2353
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53 * 23z55* 382 —32 * 2 3 2 s 23265*
533255 * 2335 S— 2335353— 5358333 3388 8 8

8 72 *8 — —2 2 82 825 TAMA 22 — ———

22 252 2 22 — 2 —2227 22 * 123 5
257 7 —55 235528 333*
32252 332258* 83352 —— —

— 7 * ⸗ k —55 —2. 2. — * 2 S. 7.
78 —— 5 3 8383 —338355
287 5833 — 732533 ——A
36 187. 4 5528 z2232—5 — 6—— —⏑⏑⏑⏑— ——
—M— —2 25— 2 5328 223282 5352 522 8

8 5853 530 ——— 2— —8c852 25222322 *57

552 35SEZES — 5 ——835328 5525325 —XX
532 575 7—5 533825338 333357523335
2225* — 85 A 223 — 2 —z883 —3 2 8 —X
— * * 2 —— 37 . — 22 5—
*22* — — —— 220 — — 9 32 25 —225825
5 *2X5 I38335335*8* —— — 8222 —
3825— . 53 3 — — ——
—— — — 2238358356 A
2 *2 —— — —2—33252 — 53522 2*
——— 35* 5533382238 366 33288
— — 8585*5522 —— —— 55335 —233322285
33553325 *—3268333535355 — ——
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2532 — 323 56 83** s 7— 252 3 2 — —58—2 —5*
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hl. Ingberker Anzeiger.
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hdet St. Fnaberter Anze iger (und das mit dem Hauptblatie verbundene Unterhaltun zsblatt, mit der Dienstags⸗ Dounerstags⸗ unb Sonnta
amers) ericheint woöͤchentlich vieer n a lb. Dien stag Donnerstag, Samstag und Sonntaq. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
* 1282 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet. e e

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8 177. * ESamstag, den . Novemberr 63 — 1872
Die bkonomische Lage Deutschland nach 1870. dem wachgerufenen Speculationstrieb nicht dein verderblichen Ma⸗
Die dtonomische Lage unseres Vaterlandes hat sich nach dem terialismus. anheimfalle. (Pf. P.) I

roͤßen letzten Kriege wesentlich verändert, und zwar vor Allem — W —

urch zwei Fattoren, einmal durch die veränderte Handelspolitit Deutsches Reich.

Fraukreichs und sodann durch das Einströmen grotzer Cabitalie München, 53. Nov. Der Kyoönig ist heute wieder ns

iach Deutschland. — J Zochgebierg abgereist und wird, Anfangs der nächsten Woche zü

Was den ersten Punkt betrifft, so ist bekannt, wie der Prär säugerem Aufenthalt in Hohenschwaͤngau eintreffen. — Einigen
ident der französishen Republit die alten auf dem Freihandels- beantragt gewesenen Personalveränderungen in der höheren Gene⸗
drinzip beruhenden Handelsverträge mit den europäischen Staaten ralität soll der König für jetzt die Genehmigung versagl haben.
racheinander kündigte und seine schutzzöllnerischen Ideen allmälig Munchen. 5. Nov. vaut Enischließung der Minisierien des Innern
a der Nationalbersammlung durchzusetzen wußte. Man besteuerte und des Ariegs können jene Milikärpflichtigen, welche zwischen dem
ie Rohstoffe, man erhöhte für viele Gegenstände die Einkuhrtaxen, 1. Juli 1858 und 31. Dec. 1852 geboren sind, die Berechtiguug
nan legte vor allen Dingen auf alle Schiffe die mit fremder zum Einjährigen-Freiwilligen-Dienst noch bis zum 1. Febr. 1873
Flagge in französischen Häfen einliefen, eine Taxe. Diese Politit nachsuchen. (Künftig muß aber diese Berechtigung bis 1. Febr.
iußerke auf den Handel Frankreichs natürlich eine schlimme Wirk⸗ des Jahres nachgesucht werden, in welchem der Militärvpflichtige
ing, während sie dem der Nachbarstaaten zu Gute kam. das 20. Jahr zurücklegt).

Der Schmuggel an den Grenzen Frankreichs ist in rapidem' Die Anweisung zur Ausbezahlung der dem Gendaër m e—
Wachsen, die Einfuhr sinkt und die Häfen im Norden stehen leer. riekorps zugewiesene Wehrgeldsquote vom Jahre 1870 mit
Ddie andern europäischen Staaten sind drauf und dran, gegen die lüber 21,000 Gulden ist erfolgt, und erhalten die Bezugsberechtig-
gesteuerung ihrer Flaggen Repressalien zu ergreifen, wie eine solche ten die nach der Repartition des Kriegsministeriums ausgeworfenen
Ahficht von Englano und Amertika gemeldet wird. Es liegt auf, Beträge sofort ausgehändigt.. 3
er Hand, daß die fremden Schiffe nun nicht mehr in Habre. München,“65 Nov. In militärischen Kreisen wird auch
Brest eꝛc. anlaufen, sondetn in Antwerpen, Hamburg und Btemen! heute versichert, daß manche Personalveräuderungen in den höheren
ẽkbenso exportirt die Schweiz viele Gegenflände billi-er durch Elsaß Thargen, welche beabsichtigt waren, nur auf kurze Zeit hertagt
Hen Rhein hinab als durch Frankreich. Wenn erst der Gotthard⸗ sind und demnächst wohl schon die betr. königl. Entschließung zu
unnel volleudet ist, wird sich ein höchst bedeutender Handelsver⸗ erwarten fein dürftfte.. 4 J
ehr zwischen England, Deutschland, Italien, der Levante, Eghpten München, 6. Nob. Se. Majestät der Konig!hat an
ind dem Orient auf diesem Wege entwickeln. Mit einem Worte, den k. Staalsminister v. Pfeufer nachstehendes allerhöchstes Schrei⸗
Frankreich hat sich durch seine Handelspolitik isolirt, und diesen ben erlassen: „Mit großer Vefriedigung habe Ich aus Ihrem
Fehler sucht Deutschland auszunützen, dem zur Hebung seiner In⸗ Bericht entnommen, mit welch' regem Eifer für die Entwickelung
‚ustrie gerade zur rechten Zeit große Capitalien in die Hand He⸗ der Industrie die Ausstelkuüngeirnn Kaiserslautern
ommen sind. v J ins Werk gesetzt und von welch' erfreulichen Erfolgen das Unter⸗

Dies führt uns auf den zweiten, noch wichtigeren Punlkt, nehmen geirönt wurde. Gern nehme ich hiervon Anlaß, besondere
nuf die französischen Milliarden, welche als Ersatz der Kriegs⸗ Verdienste um die Ausstellung auszuzeichnen, und verleihe daher:
wosien an Deutschiand ausgezahlt wurden und werden. Diese rie— 1. Das Ritterkreuz J. Classe des Verdienst ,Ordens vom hl. Mi—
igen Capitalien brachten sofort einen merkwürdigen Effekt auf hael: 1) dem Regierungsrath Friedrich Scharnberger in Speyer;
Jandel und Industrie hervor. Es mag bei den mancherlei 2) dem Reetor der Gewerbeschule in Kaiserslautern, August Rohe;
Grundungen“ der letzten Jahre auch Ungesundes unterlaufen, im33 dem Fabrikbesitzer Heinrich Krämer in St. Ingbert; 4)
hanzen war unsere Industrie noch weit hinter der englischen und! dem Fabrikbesitzer Adolph Schwinn in Zweibrücken; 5) dem Fab⸗
ranzösischen zurück und that ihr ein Aufschwung sehr noth. Dieser tikdirector Friedrich Engelhorn in Ludwigshafen; 6) dem Fabrik-
stenun erfolgt und nimmt immer rascher zu. Man baut neue besitzer Julius Dingler in Zweibrücken; 7) dem Fabrikbesitzer
Canäle, Häfen, man gründet eine Masse Fabriken, namentlich für Philipp Karcher iu Frankenthal; 8) dem Eisen⸗ unb Stahlwerk⸗
Maschinen, es bilden sich neue Schifffahrtscompagnien und werden hefitzer Ludwig Frhrn. b. Gienanth' in Kaiserslautern. II. Die
ieue Linien nach allen möglichen Richtungen eröffnet. Durch die Ludwigsmedaille für Industrie: 1) dem Fabrik-Director Johann
ieuen Capitalien emancipirt sich also die deuische Industrie völig Schön in Kaiserslautern: 2) dem Fabrik-Director Dr. Wilkens
on der dusländischen und wird endlich auch der deuische Geld⸗ in Kaiserslautern. II. Das Ritterkreuz, I. Classe des Verdienst⸗
narkt unabhängig ron dem englischen. òrdens vom hl. Michael: 1) dem Sqhuhfabrikanten Peter Kaiser

Dies trat am deutlichsten herbor, als vor Kurzem nach einie in Pirmasens; 2) dem Fabritbesitzer Peter Adt UII. in Ensheim.“
jem Schwanken die englische Bank den Dis!tont von 5 auf 6)Der !k. Regictrungspräsident, Staatsrath v. Braum, erhielt
— früheren Jahren anläßlich der beendigten IndustrieAusstellung von Sr. Mai. dem
nuf der deuͤtschen Borse eine Deroute erzeugt. Damals war Deutsch⸗ Könige folgendes Handschreiben: J
aud der Schuldner Englends; viele Engländer hätten in solchen„Mein lieber Sliaatsrath und Regieruüngspräsident v. Braun!
Falle ihre zu hohen Zinsen in Deutschland augelegten Gelder nach Die driite Pfälzische Industrie-Ausstellung hat sich durch ihre
ckngland zurückgezogen und dadurch eine Krisis hervorgebracht. Ilänzenden Erfolge weit über die Bedeutung ähnlicher, auf einzelne

Gegenwaͤrtig ift aber England der Schuldner Deutschlands und Zandestheile beschränkter Ausstellungen erchoben. Mit rasttosem
ramentlich der deutschen Regierung, welche vor der Haͤnd ihr Gut Fifer und im Zusammenwirken mit der regen Strebsamleit der
aben um des erhöhten Zinsgenusses willen dort stehen lägt. vackeren Pfälzer haben Sje alle einem solchen Unternehmen ent—
deulsche Gelder strömen aber in Folge der Erhöhung des Diskonts zegenstehenden Schwierigkeiten überwunden und durch dessen schönes
n gegenwärtigem Augenblick nicht weg, da das Capital bei uns Gelingen der Foörderung der Interessen der Pfalz einen mächtigen
genug Gelegenheit zur vortheilhaften Anlage findet. Anstoß gegeben. Erblicken Sie in der Uebersendung Meines Bil—

vWir sehen also, wie noch in Folge des großen Krieges von des ein Zeichen der wohlgefälligen Anerlennung, welche Ich Ihrer
860 Deuischland nicht nur politisch zur dominirenden Großmacht hingebenden Fürsorge für die Pflege der pfälzischen Industrie zolle
jeworden isi, sondern sich auch jetzt in Beziehung auf Handel und uͤnd der besonderen Werthschätzung, mit der Ich, verbleibe Jyr
Fodustrie völlig von dem herrschenden Einfluß der Westinächte los? gnädiger König Ludwig.“ — J
eißt. Die fieberhafte Thätigkeit des deutschen Volkes beweist also. Der Regierungspräsident richtete unter der Mittheilung obigen
ah es seinen Gewinn wohl zu verwerthen weiß, wodei aber zu Handschreibens an das Central Comite der Ausstellung folgende
hotten hleibt, daß es mit diesem cegen Strehen nach Gewinn und Zuschrift
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        —A welche dem Landtage in der

Der Koniglich Bayerische Negierungs⸗Praͤsident der Pfaiz. euen Session zugehen sollen. Soweit bis jetzt übrigens bekannt

Es wurde mir heute die große Freude, durch ein Allerhöchstes si, gedenkt der Kaiser diese letztere in Weißen Saale personlich
handbillet Seiner Majestät des Konigs uberrascht zu werden, von zu eroffnen.
welchem ich eine Abschrift hier beifüge. Gerne erlenne ich in dieser Berlin, 6. Nov. Die officiöse „Nordd. Allg. Ztg.“ gibt
Ullerhöchsten Annerlennung, welche aus der wärmsten Theilnahme der Herrenhaus⸗Mehrheit zu bedenken, daß, falls sie dem Kreisdid
Seiner Majestat des Koönigs für das Gedeihen der pfälzischen nungs · Entwurf in der bevorstehenden Landtagssitzung dieselben
Interessen hervorgegangen ist, die Beziehung auf die opferwillige Hindernisse, wie bisher, bereiten werde, „es nur in der Logik der
umfichtige Thätigkeit, welche das Central ⸗Comite dem Unlernehmen Thatsachen läge, wenn die Erwägungen auf die innere Natun
bon Anfang an gewidmet und mit welcher es, in unverdroffener dieses Hemmnisses sich richten sollten, anstatt nur die Mittel zu
Ausdauer die zahlreichen Schwierigkeiten überwindend, schließlich dessen momentauer Beseitigung ins Auge zu fassen.“ Die officidse
einen so glänzenden Erfolg errungen hat. „Prov. Corr.“ erinnert daran, das nach der Verfassung der Kö—
Wie dem Central⸗Comité, so spreche ich meinen innigsten und /nig in Fällen von entscheidender Wichtigkeit die Macht hat, den
waärmsten Dank auch allen übrigen Corporationen und Personen hartnädigen Widerstand einer augenblicklichen Mehrheit des Hauses
aus, die das Werk fördern halfen: Dank insbesondere dem Land⸗ u brechen. „Wenn, fährt sie fort, die Regierung in dem ietzigen
rathe der Pfalz für die gewährten Geldmittel, Dank der Gemeinde- Falle diese Machtbefugniß gebraucht, so wird es mit der Abficht
Berwaltung von Kaiserslautern, Danl den Lokal ˖ Comitéß, dem der Wirkung geschehen müssen, daß das Herrenhaus künflig von
Preisgerichte, Dank den Ausstellern, dem einfachen Handwerker wie iner ähnlichen Verläugnung seiner Stellung und seines Berufs
dem Großindustriellen, deren Gemeinsinn das Gelingen des Wer⸗ ind der Nothwendigkeit einer erneuten äußeren Einwirkung be—
les ermoöglichte, Dank der Direction der pfälzischen Bahnen für die vahrt bleibe.“ Hält man beide officisse Aeußerungen zusammen,
dem Unternehmen in liberaler und entgegenkommender Weise ge⸗ o iommt man zu dem Schluß, daß die Regierung sich mit dem
vährte Unterstützung, Dank den Architelten und Künstlern für die Hedanken trägt, nöthigenfalls eine gründliche Umgestaltung des
o wohl gelungene Instandsetzung und Ausschmückung der Aus- herrenhaufes herbeizuführen, daß sie aber vorerst abwarien will
stellungsräume, Dank der Presse, für ihre erfprießlichen Dienste, velche Wirkung diese Perspective im Verein mit der Ernennung
Dank endlich allen königlichen und Gemeinde Behörden, welche dem iner Anzahl neuer Herrenhausmitglieder auf die Opponenien im
Werle Vorschub zu leisten in der Lage waren. derrtenhaus üben wird. — Die „Prov. Corr.“ meldet ferner, daß
Alle nehmen Theil an dem Ruhme, welchen die Pfalz und die Regierung den Kreisordnungs ˖ Entwurf „unter wesentlicher
ihre Industrie in so reichem Grade geerntet hai. Aufrechthaltung der mit dem Abgeordnetenhause vereinbarten Grund⸗
v. Braun, agen, jedoch unter Abänderung einzelner erhebliche praltische Be⸗
Staatsrath und Regierungs⸗Präsident. »enlen erregender Bestimmungen neu zunächst dem Abgeordneten⸗
Stuttgart. Viel Aufsehen macht hier, die vom „Beo⸗ jause zugehen lassen wird, wo alle Ausficht zu einer widerholten
bachter“ (demokratisch) und dem „Deutschen Volksblatt“ (klerikal) Annahme in kürzester Feist vorhanden ist. Bis dahin werden die
gebrachte Nachricht, der Kriegsminister werde demnächst mit einet MNaßregeln zur Sicherung des Gelingens der Refsorm auch im
Foxderung von 17 (oder 19) Millionen Gulden behufs Reorga⸗ derrenhause getroffen sein. Der Kaiser, fügt sie bei, widmet der
nisirung des württembergischen Armeecorps an den Landtag kom⸗ Durchführung der als unerläßlich erkannten Maßregein die voll ie
men. Uns dünlkt dies um deswillen nicht glaublich, weil das Theilnahme und Enischiedenheit.“
Militärwesen Reichssache und eine Reorganisation des württem⸗ Berlin, 7. Rob. Die „Nordd. Allg. Ztg.“ demeniirt die
bergischen Heeres auf Kosten des Landes in den Versailler Ver- Nachricht von einem durch die Regierung beabsichtigten Ankauj
rrägen nicht vorbehalten worden ist. der Rhein-Rahebahn auf das entschiedenste, hinzufügend, daß, da
Berlin, 8. Nov. Wiederholt ist jetzt die Bestimmung der Bahnbetrieb durch den Vertrag vom 16. Juni 1856 der
eingeschärft worden, wonach alsbald nach Inbetriebsetzung einer Regierung überlassen worden sei bei fast unbeschtänkter Verwal⸗
neuen Bahnstrecke ein ausführlicher Bericht über die miluärische tung, der Erwerh der Bahn als Eigenthum zwedlos wäre
Leistungsfähigleit derselben an das Handelaministerium zu ersiat Wien, 8. Nob. Jie „Oesterr. Corr.“ dementirt entschie⸗
den ist. ( Fr. J.) den die Nachricht von der Errichtung einer Spielban'! in
In Berün ist, wie man der „Allg. Zig.“ aus München Vaduz, wescher sowohl das im Fürstenthum Lichtenstein in Kraft
schreibt, am 4. November eine von der Reichsregierung berufene stehende österreichische Gesetz als auch der ausdrückliche Wille der
Tonferenz zusammengetreten, welche auf Grund der preußischerfeits cegierenden Fürsten entgegenstehen.
gemachten Vorarbeiten einen dem Bundescath vorzulegenden Gesetz Frankreich.
entwurf über die Erhöhung der Tababsteuer und üder eine voü⸗ Paris, 5. Rov. „Temps? sagt: Der Präsident der Re—
tändige Aenderung in dem bisherigen Modus ihrer Perception publik werde bis zum Mai warien, ehe er sich über die Auflösung
formuliren foll. Nach dem Vorschlag der preußischen Kegierung oder Erneuerung der Nationalversammlung ausspreche. Jedenfalls
solle die Steuer nicht nur auf das 12— 18fache des bisherigen verde die nüchste Session die letzte der gegenwärtigen Versamm⸗
Satzes erhöht werden (wofür die Salzsteuer wegfiele), sondern es lung sein.
jollte auch, weil diese enorm erhöhte Steuer nicht mehr vom Land⸗ Paris, 5. Nov. Chaumont, Joinbille und andere Ort⸗
wieth in Form der Bodensteuer vorgeschossen werden könnte, an chaften wurden gestern von den deutschen Truppen geräumt. Das
Stelle derselben eine Verbrauchsteuer, 9 Thlr. prr Zollzeniner, Departement Haute⸗Marne ist nunmehr vollstandig geräumt; die
kreten (bei dem bisherigen Satz von 6 Thlr. auf den Morgen Raumung des Departements Marne wird vermuihlich mor gen
var der Zollcentner mit ekwa 20 Silbergroschen belastet). Dem kattfinden.
entsprechend sollle der Einfuhrzoll von 4 auf 14 Thaler erhoͤht Nach den Festsetzungen der Regierung und der Budgetcom⸗
werden. nissinn soll das franzoͤsische Heer für 1873 aus 454, 170 Mann

Bexlin, 5. Nov. Der bayerische Finanzminister Beer, destehen, davon 282,044 zu Fuß, 60,044 zu Pferde, 51,808 bei
jeither schon Mitglied des deutschen Bundesraths, ist aus München den Geschützen, 9000 Genie (Pioniere.) 8000 Mann Fuhrwesen,
hier eingetroffen. Derselbe ist, wie man hört, entschieden für die 29, 170 Gensbarmen und 14,604 verschiedene sonstige Truppen.
Tabaksteuererhöhung. — Der Bundesrath hat den Gesetzentwurf Dies macht, Algerien mitgerechnet, stark 1210 pCt. von der Be⸗
über die Veraußerung der Straßburger Tabakfabcik genehmigt. völkerung.

Berlin, 5. Nov. Das gegenwärtig unter dem Commando Paris, 6. Now. Gestern ist Heinrich Roche fort un⸗
des Capitains Werner zur Fahit über den Ocean in See gegangene der Polizeibegleitung in Paris angekommen und heute hat (nach
Geschwader, bestehend aus den Schiffen Prinz Friedrich Karl, der „Fr. Ztg.“) im Kloster der Augistinerinnen sowohl die bür-
Albatroß und Elisabeth hat im Canal eine sehr stürmische Fahrt zerliche wie die kirchliche in extremis. Trauung stattgefunden.
gehabt. Die Schiffe haben sich so vortrefflich bewährt, daß ihre Wahrscheinlich hat eine schwere Erkrankung der nunmehrigen Gattin
Seetüchtigkeit als festgestellt werden kann. Rocheforts die Trauung auf dem Sterbebette nöthig gemacht, zu

Berlin, 5. Nodb. Der Kaiser von Rußland hat, welchem Behuf die Regierung den Verurtheillen auf kurze Zeit
an den Prinzen Carl aus Anlaß des 50jahrigen Regimens-' anter Aufsicht aus seinem Gefängniß entließ. Rochefort betrieb die
jubiläums ein Handschreiben gerichtet und ihm das Georgenkreuz Trauuug, um die Kinder, welche aus dem Verhältniß mit seiner
3. Klasse verliehen. Am Schlusse des Handschreibens heißt es? Zeliebten herborgegangen waren, noch zu legitimiren.)

„Ich hoffe, daß Ew. Konigliche Hoheit darin auch meine Absicht Paris, 6. Nov. Der General⸗Procuͤratot hat die Klage
rkennen werden, die Bande der Freundschaft, welche uns dereini⸗ des Prinzen Napoleon gegen den Minister des Inneren und den
gen, noch fester zu knüpfen, sowie den Wunsch, daß diese auch Polizeipräfelten als nicht statthaft zurückgewiesen, in Anbetracht,
lünftige Generationen umschlingen mögen!“ daß die Ausweisung auf Befehl des Präsidenien und Minister⸗

Berlin, 6. Nov. Nach einer in unterrichteten Kreisen raths erfolgt fei und somit ein Regierungsact vorlige. Die Natio-
zerbreitelen Angabe wäre die Zustimmung des Kaisers zu dem aalbersammlung allein sei competen.. Dir Prinz hat den Brief
Gesetzentwurf über Einführung der obligatorischen Civilehe bereits des General⸗Procurators, worin ihm dieser Beschluß mitgetheilt
atheilt worden. Jedenfalls ist es zweifellos, daß dieses Gesetz zu dvorden, ausführlich discutirt und die Absicht ausgesprochen, daß
        <pb n="701" />
        alle Instanzen anrufen werde.

Der Oberstlieutenant Faberee, welchet in La Foͤre an⸗
duch bonapartistische Reden geführt haben sollte, ist nach Ajgerien
schift worden, was von den Einen als eine Ungnade, von den
udern im Gegentheil als eine Vertrauensmission ausgelegt wird.
han muß abwarten,“ sagt der Bien publie, „welche Erkiärungen
e Regierung über die Motive dieser Reise geben wird.“ Wahr⸗
heinlich gar keine. Der „Bien public“ schreibt ferner: Es ist
anz unrichtig, daß Graf Arnim irgend welche Bemerkungen oder
eschwerden über den Tagesbefehl des General Ductrot vorgebracht
atte. Gleichwohl wird sich der Ministerrath mit dieser Angelegen⸗
eit beschäftigen, da er wünscht, daß von den Worten, welche dem
zagesbefehl eine bedauerliche Bedeutung gegeben haben, auch nicht
ine Spur zurückbleibe.

Die Rhone ist in Folge anhaltenden Regens erheblich ge⸗
egen. Der Damm bei Commanderie ist eingestürzt, die Injel
amargue ist überschwemmt.

ChalonssurMarne, 27. Oct. Von hier w'rd der
d. 3.“ geschrieben: Die Bevolkerung dieser Stadt zeigt der
eutschen Besatzung gegenüber fortwährend eine unfreundliche Ge⸗
mung. Die Stimmung ist sogar durch die Nachrichten der „Agence
adas“ und der Pariser Journale in den letzten Tagen gereizter
mworden. Es wurde zu wiederholten Malen angekündigt, die
ãumung würde stattfinden, aber die Thatsachen beflätigten diese
dachrichten uicht. Dadurch aber wuchs die Ungeduld der Einwoh⸗
er, und ihr Verhalten gegen die Besatzung wurde um so gehäs⸗
ger. Vor drei Tagen wurde, ein Infanterist in einer abgelegenen
raße don Thalons mit einem Hagel von Steinen verfoigt. Er
chelt eine schwere Verletzung am Kopfe. Tags darauf aber kam
zu schlimmeren Thätlichkeiten zu Pagnières, einem kleinen

vorfe unweit Chalons. Es war dort stirmeß und großes Tanz
ergnũgen, woraus man schließen sollte, daß es in den besetzten
partements noch lustig genug hergeht. Traurige Leute tanzen
cht. Run erschienen aber zwei deutsche Cuirassiere beim Baile.
er eine lud eine Schone des Dorfes zum Tanze ein, was auch
genommen wurde. Aber der Schatz des Mädchens trat dazwischen
dverbot seiner Liebsten, mit dem deutschen Soldaten zu tanzen.
er Cuirassier ließ sich das nicht bieten, und so kam es zum
hortwechsel und zum Handgemenge, in welchem der Cuirajsier
nürlich gegen die Mehrzahl den Kürzeren zog. Ein Bauer des
rfes kam mit einer Heugabel hinzu und versetzte dem Deutschen
nen Schlag auf den Kopf, der denselben betaubte. Der Soldat
el zu Boden, worauf er gebunden, auf einen Karren gesetzt und
mTriumphe nach Chalons geführt wurde. Sein Gefäͤhrte hatte
hubei Zeiten aus dem Staube gemacht. Das sind die That⸗
chen, welche die französischen Blätter natürlich nach dem Ge⸗
macke ihrer Leser zustutzen werden.
Italien.

NRach einem Pariser Telegramm der „Times“ hat der
zapst in einer Unterredung mit einer hohen politischen Persön⸗
hleit geäußert: „Man fragt vielfach, ob und wann ich den
atikan verlassen werde. Meine Antwort ist sehr einfach. Ich werde
n Vatikan dann erst verlassen, wenn der Tag kommt, wo ich
n dort aus nicht mehr die katholische Welt regieren kann. Bis.
haben die Maͤchte, welche treu geblieben sind. Votschafter bei
ir beglaubigi, in welche ich volllommenes Vertrauen setze, und
ank denen meine Worte mit Sicherheit die ganze katholische Welt
reichen. Allein, wenn ich nicht mehr die Ueberzeugung habe, daß
eine Worte treu an diejenigen vermittelt werden, weiche beren
*. dieselben zu vernehmen, dann wird es meine Pflicht sein,

Ztadt zu verlassen.

Die Provinzial⸗Dehutation von Mantua hat an alle
putaticnen und Gemeinden des Konigreichs einen Hilferuf ge⸗
iet, worin sie sagt: „Der 23. Oct. ist der größte uͤnglüdsiag
unsere Probinz geworden. Fast zu gleicher Zeit durchbrachen
ho auf seinem rechten Ufer bei Ronchi umer Rebere und
Zrede nahe S. Benedetto, der Oglio auf dem linken Ufer
Tesole und der Mincio bei Mantug ihre Dämme, überschwemm-
main 21 Gemeinden 70,000 Hectaren des fruchtbarsten Landes,
tdreiteten überall Schrecken und Elend, und vertrieben über
1000 Personen von ihrem Herde.“

Schweiz.

Bern, 5. Nov. Die Regieruüg des Kantons Solothurm
die don dem Baseler Bischofe verfügte Absetzung des altkatho⸗
en Pfarrers Gschwind vom Pfarramte zu Starrkirch für un⸗
vq erklaärt. Die Vevölkerung brachte dem Pfarrer Ovationen.

Eugland.

London, 5. Nov. Die Blätter melden, daß in dem bei
dastopol gelegenen Krimhafen Baunaklava' große Arbeiten in
miff genommen sind, un. diesen ausgezeichneten Hafen in einen
altigen Kriegshafen umzugestalten. Durch den Pariser Vertrag
nI856 war Rußland vderpflichtet worden, jede Anlage eines
en Kriegshafens am schwarzen Meere zu unlerlassen heute

jält sich jedoch Rußland nicht mehr an den, seine mariuime Ent⸗
altung im schwarzen Meere hindernden Vertrag gebunden.

Hervorrageunde Politiker und Geistliche hiellen gestern ein
Meeting ab, welches sich mit der Nothwendigkeit der Abschaffung
es Sclavenhandels auch auf der Ofttküste von Afrika
eschaftigte. Bei dieser Gelegenheit erklärte der Wiederauffinder
rivingstone's Stanley, daß er in Innerafrika mehrere Sclaven⸗
warktplätze gefunden habe, auf welchem sür englische Rechnung
Zclavenhandel betrieben wird.

Amerika.

Rew-York, 5. Nor. Die Wiederwahl Gran's ist ge⸗
ichert. Die Kepublikaner siegten in allen Nordstaaten. In Stadt
ind Staat New⸗York siegten sie mit einer Majorität von 35,800
n Penushlvanien von 11,000 Stimmen; überall verlaufen die
Bahlen ruhig; vergrößerte Majoritäten in New-Hampshire und
Khode Island; in Massachusetis eine republikanische Majorität
zon 170 Stimmen.

BBermnearchte

FZweibrücken. 7. Nov. Nächsten Montag wird mit
em Grundankauf für die Landau⸗Zweibrücker Bahn begonnen
verden, und zwar zunächst in hiesiger Gemarkung Die Äbschä⸗
zung der Grundstücke hat, soweit die neue Linie den Kanton
Zweibrücken durchzieht, schon vor etwa 8 Tagen stattgefunden.

F In Speier wurde am 6. ds. un ker zahlreicher Theilnahme
das von der Stadt den auf dem dortigen Friedhof beerdigten 49
kriegern (Deutsche und Franzosen) errichtete Deukmal eingeweiht.
Decan Lynder hielt die Festrede; ein Zug Infanterie gab die
iblichen drei Salven nachtraglich, da sie den Einzelnen beim Be—
zräbniß nicht hatten gegeben werden können.

FSpeier. Der Winterkurs für Frauen und Jungfrauen,
velche die kaufmännische Korrespondenz und Buchführung erlernen
vollen, zählt 97 Schülerinnen. Durch die Errichiung desselben
vurde also augenscheinlich einem lebhaft empfundenen Beduͤrfniß
echnung getragen. »*

Landau, 4. Nov. Von den am 15. v. M. in das hie⸗
ige Bezirksgefängniß eingelieferten beiden Dienstmägden, welche
zeschuldigt waren, die im Laufe des Sommers vorgekommenen
Zrandstiftungen in der Gemeinde Kapellen verübt zn haben, wurde
die eine Margaretha Garrecht, Tochter des Schusters Johannn
harrecht von Mülhofen, heute wieder aus der Haft eae

. A.

Das am Sonntag bei der Station Rohrbach' bei Lan⸗
au vorgefallene Eisenbahnunglück betreffend, bringt der Landauer
kilbote*“ noch folgende ÄAngabe: „Wenn der Unglücksmensch von
Ztellvertreter (des Bahnwarts) nicht kopflos gewesen wäre, so
zätte der Zusammenstoß noch im letzten Augenblicke verhindert
verden loͤnnen. Als nämlich der Führer der Chaise, Herr Ziegler
Zehrt von Ilbesheim, die offene Barriöre noch schnell genug pas⸗
iren wollte, sprang der stelivertretende Bahnwart hinzu, sperrie
die Passage auf der andern Seite zu und zwang Herru Kehrt zur
Umkehr, die sich natürlich auf dem Bahnkdrper nicht schnell genug
yornehmen ließ. Da brauste denn der Zug heran und zerirüm
nerte den Hintertheil des Wagens.“ J

tIn Dresden sind seit 80. Ockbr. acht Cholerafälle,
arunter fünf mit tödtlichem Ausgange vorgekommen: der Krant—
jeitsstoff wurde durch Reisende, die aus Rußland lamen, einge⸗
yleppt.

Im Monat Oktober wurden über Hamburg 11,693
luswanderer befördert, devon 8949 direct und 2744 indbirect
ia England.
Volkswirth schaft, Handel und Verkehr.

Frankfurt, 6. Nov. Bei der heute stattgehabten Zieh⸗
ing 1. Klasse der Frankfurter Stadtlotterie fielen auf folgende
ummern höhere Gewinne: auf Nr. 6655 10,000 fl., auf Rr.
18,723 3000 fii, auf Nr. 11,191 1000 fli, auf Nr. 7219
2,634 und 28,463 je 400 fl.

Die Rinderpesst, welche schon seit längerer Zeit in Ga
izien herrscht, ist nun auch in Ungarn, in der Bukowina, dann
n Mähren und Böhmen ausgebrochen.

— — — —
Dienstesnachrichten.

Seine Majestat der König haben allergnädigst geruht: 1) die neu er—
ichtete Lehrstelle fur Realien an der Gewerbschule zu Zweibrücken dem Lehrer
der Realien an der Gewerbschule zu Neustadi g. H. Carl Hofer, zu üͤber
wragen; 2den Lehrer fur Realien an der Gewerbschule zu Zweibrüucken,
Johann Marzall, seiner allerunterthänigsten Bitie entsprechend, vom 1. Novt
. Is. seiner Funktion als Reltor der Gewerbschule zu Zweibrücken allerhuld
ollst zu entheben.

Die fich hiernach erledigende Rektoratsfunktion an der Gewerbschule zu
Iweibrücken ist gleichvollst vom 1. Nov. l. Is. in widerruflicher Weise dem
ieu ernannten Realienlehrer Carl Hofer, und zwar vorerst iu der Eigenschaft
nes Rektoxatsverwesers, übertragen.

——— — —
EDemeßs, verantwortlicher Nedackeur.
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        Bekanntmachungen.
— *.
.3
Mühle-Versteigerung.
Bis Ende November, an einem noch
näher zu. bestimmen den Tagr, wird, die
dlederwürzbacher Mühle, bestehent
aus großen Wohn⸗ und Oekonomie⸗ Gebãu⸗
sichkeiien, 8 Mahlgängen, Putz⸗ Mafchine
und Sackzug, dabei gelegen 5 Morgen Wie⸗
en, 4 Moargen Ackerland und ein 1 Morgen
großer Garten, Alles beisammen gelegen
am Bahnhofe Niederwürzsach, zffentlich
versteigert werden.
Auch kann das ganze bis zum Tage der
Versteigerung aus freier Hand verlauf t
werdem *5 4,
Näheres bei dem Eigenthümer
n Fre Dahlem⸗ R
Auf Verlangen kann der Weiher mit/-
verkauft werden. F
bester Oualitat von 6c515. Pfund schwer
per Stück empfiehlt billigst ———
CEhristian Kling, Meyger.
1ĩ venõo.
feinstes Speiseöß
per Schoppen 86 kr., bei größerer Abnahme
billiger, empfiehlt . 83164
Philivp Klinck.
—e ⸗— ————7 — —— —
5 —
Kirchweih Sonntag
— F 3 — * * X —XD f
KMontag Freimusi
— — 8 —
Dienstags Ball
—
beiGeorg Jung-
—— — —— ——“
Feines Mainzer Blumenmehl,
owie auch Rosinen Corinthen
Mandelu und alleSorten feine Li
queure zu billigen Preisen in der Con⸗
Ictei von Fr. Priuz. “ Bbei chweitzer auf'm Höfchen.
2 — —
7 ——— —F —— J J e
* Jachfolger. J
— — J 45 — 5z* * J 2 *
85 Pahrgasse ranltkfurt an Main.
Durch große Parthie-Einkäufe in Leipzig, umd durch meine 'direkte Beziehüngen mit den ersten Fabriken, ist es mir möglich, auch su
— J nächste Saison, mein reich sorlirles Lager zu ven bektannten bilrigen Preisen zu empfehlen.
—3 5 Die Preise sind nicht nach halben Meter, sondern nach Ellen berechnet.
Großes Manufakturwaaren⸗Lager. Großes, Ausstattungs:Geschäft.
1000 Stuck ẽ/ breiterrächtfarbige, lila, rosa, gelbe, braune Cattune, 500 Stück e/. breites schweres Leinen, für Hemden und Betttüche
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Cattune mit Borden, fur Vorhänge, die Elle 9 und 10 kr 215Ellen breite Leinen, für einschläfrige Beittücher, das Bettiud
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elne leichte Sorte, die Elle 8 ir. 200 Sluck *4 breites feines schlesisches und bohmisches Leinen, die El
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—— —— izü —
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welchetz für jede Familie eindn werthvollen Rathgeber bildet, indem ez die Symptome der
meifien Krantkheiten beschreibt, und die für's Erste vorzunehmenden Maßregeln angiebt. Am
Schluß: Beschreibung einer Haus-Apotheke. *
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— — 9

——
da S i 3 nab rter Tureiger sand vat wilt deni Hauptblatte verbundene Uaterhaltungsblatt, mit ver —X Donnexbtags⸗ und Sonntag
—XRX erlcheini woͤchentlich di e r mn a b Dien a . Doner dtag, Samstana und So an tag. Abennementspreis vierteljahrig 42 Kerzr. oder
12 Silberar.“ Anteigen werden mit 4 Kegr. die dreispaltige Zeile Blattichrift oder deren Raum berechnet.
Kuurß88

— —

Deutsches Reich.

—A
olizeistrafgesetzbuch vorgesehene Necht, außer der Session des
andtiages kgl. Verordnungen mů Geschestraft zu erlassen, hin⸗
cchlich det Dasch auer ban ken anguwenden. Es sleht alfo
pohl ein Verbodit derselben devar))

Stuttgart, 8. Nob. Dem Schwäbischen Merkur“ wird
on Münch; n aus vester Quelle mittgetheilt, daß die bayerische
tegierung den lange von ihr belämpften Bau einer. Ulm Heiden⸗
eimer Bahn über bahekisches Gebiet nunmehr Zzugegeben hat.
hzegenüber dem Bahnbau⸗mit Umgehung des daherischen Gebiets
pesden dadurch 193 —25Mill: Gulden gespart und der Vevölker
q des gewerbreichen Brenzthales eine Eisenbahnberbindung gewährt.

Dresden, 5. Nord Graf Beust trifft anläßlich der bevor ⸗
ehenden Festlichkeiten heute Nacht von London hier ein. Im Hof⸗

arschallamte scheint man kaum der a ißerordentlichen Aufgabe, so
nele gekroͤnte Häupter unterzubringen, gewachsen zu sein. 831 Fürsten
nd Peinzen sind augemeldet; sie wollen in den Schloössern logirt
in, ohne der eigentlichen Feierlichteit, welche ziemlichen Raum
eansprucht, Platz wegzunehmen. Die aus dem ganzen Lande an⸗
emeldeten Deputationen stellen ein gewaltiges Contingent; die
jon ihnen mitgebrachten Geschenke füllen eine ganze Reihe von
zälen des Schlosses aus. Die Stadt füllt sich allmählig mit
fremden, die Häuser ˖schmücken sich.“ Einen Fackelzug der Leipziger
tudentenschaft hat der Konig dankend abgelehnt; derselbe würde!
ei dem Andrange von Fremden ziemliche Stoͤrungen verursachen.
WM. Corr.)

—Straßbur g. Die Nachricht, daß Bischof · Raß vom
taiser Wilhelm bei der Audienz in Baden-Baden Zußsicherungen
ezüglich des Foribestandes der von geistlichen Orden geleiteten
Schulen im Elsaß erhalten habe, wird in der „Koͤln. Zta.“ als
alsch erklärt.

Berlin, 8. Nob. Der Kasser hat die Minisier auf heute
sachmittag 2 Uhr zu einer Conseilssitzung zusammenberufen, welche
nuch der Kronprinz beiwohnen wird. — Der französische General
vostdirector Rampont ist aus Petersburg hier eingetroffen.

Wahrend der Ducrotsche Tagesbefehl in Frankreich die Ge—
nüther in Erregung hält, beruhigt sich die öffentliche Meinung
n Englaänd wegen der San Juanfrage mit jedem Tage mehr,
ind die Saturday Review“ hat es bereits soweit gebracht, hr⸗
nollige Billigung deb Entscheides des Kaisers Wilhelm auszuspre⸗
hen. Der deuische Kaiser, sagt das Londoner Wochenblatt, babe
einen völkerrechtlichen Grundsatz aufgestellt. Man koͤnne nicht aus
er Behauptung beharren, daß der Vertrag van 1846 in unzwei
eutiger Sprache den Rosario⸗Canal gemeint habe. Keiner der
eiden Ansprüche decke sich mit den streitigen Warten ganz genau
ind der Schiedsrichter, dem eine dritte Möglichkeit nicht gegeben
ewesen, habe nach seinem besten Urtheile gegen die Forderung
inglands entschieden. Es sei unmoͤglich, den Nachweis zu liefern,
aß der Ausspruch desselben das Richtige getroffen; aber ebensos
mmoͤglich sei, es zu beweisen, daß er nicht das Richtige getroffen

nabe. Wie es scheine, würde der Kaiser gern eine peaktisch billi⸗
ere Losung gegeben haben, wenn ihm nicht der Washingtoner
hertrag seiber ein Compromiß abgeschnitten hätte.

Inzwischen haben die Amerikaner, als practische Leute, die
er Ansicht sind, daß jede Arbeit ihres Lohnes werth ist, durch
hren Gesandten in Berlin sich nach den Kosten des Schiedsrichter⸗
pruches erlundigen lassen, aber die Antwort erhalten, daß der,
daiser, der eine Ehrenmission übernommen habe, für die Offerte
er Unionsregierung danken und die Rückerstatiung der Kosten
blehnen müsse, welche mit der Pruüfung der Stieitfrage verbun⸗
un qewesen seien.

Bermitesß—
fKaisertlautern, 8. Nov. Vor einigen Tagen wurde
in Gewerbschüler von einem Mitschüler durch einen Steinwurf so

r
————
— t⸗

872

nalũ⸗lich an den Kopf getroffen, daß er heute an dieser Ver⸗
letzung gestorben ist. (Ksl. 33 ———

F Wie das „Nordpf. W. erzählt, wollte dieser Tage auf
der·Statiog Marrheim (Zellerthalbahn); einWastwirih von
Kirchheimbolanden vom Perron gerade in dem “Augenblick über die
Schenen schreiten, als die sauf der Drehscheibe gewendete Locomo⸗
side wieder andie Waggons fuhr, Er wurde non der Maschine
xfaßt, von derselben aber so glücklich aüus den Schienen hinaus⸗
zeschleudert daß er mit dem Schreden und mit nicht erheblichen
herletzungen davon lam. *

7Edenfoben. Der Stadtrath hat den ersten Stadt ⸗
hreiber Hen. Resplandine in Anerkennung leines langiährigen
verdiensidollen Wirkens für die hiesige Stadt um 400 fl. und den
weiten· Stadtschreiber um 350 fl. in ihren resp. Jahresgehalten
aufgebessert. J—

F Der pfaͤlzisch Damprresselrevisionsdverein,
velcher an Neujahr mit 143 Kesseln seine Wirksamkeit begann,
erstreckt dieselbe jetzt nach IO0monatlichem Bestehen auf 345 Kessel —
der schlagendste Beweis, daß der große Nutzen desselben immer
mehr eingesehen wird. Fast alle größeten Anlagen gehoͤren dem
Verein an, die Zahl derer, die sich von ihm noch sern halten,
sindet sich vornehmlich unter den Besitzern der kleineren und ab⸗
zelegenen Anlagen, welche eine öͤftere sachkundige Revißon gerade
am nöthigsten bätten.

FMainz, 80. Olt. Sämmiliche Bahnhofsverwalter der
dessischen Ludwigsbahn erhalten vom J. Nob. an die in Preußen
allgemein eingeführten rothen Mützen. Sobald aber der Großher⸗
jog oder ein Mitglied des Großh. Hauses die Strecken der Lud⸗
wigsbahn befährt, müssen die preußisch rothen Mützen entfernt und
entweder der hessisch( Hut oder die hessische Diensitkappe derwendet
werden. Auch eine Komddie.

f Darm sta ot, 2. Nop. Von der Erweiterung der
Mainzer Festungswerke werden auh einige große, je 12 bis 1500
Leichen französischen/ Soldaten umsassende Gräber berührt. Im
Jahre 1814 nach dem Rückzug von Leipzig starben in Mainz ca.
18,000 Soldaten der großen Armee innerhalb 4 Monaten und
wurden an jener Stelle begraben.

7 Frankfurt, 7. Nov. Biai der heute stailtgehabien Zie⸗
qjung 1. Klasse der Frankfurter StadtLotterie gewanu die Nr.
is I53 2000 fl. —

fIngolstad!, 30. Gesteru Vormittag ward der Soldat
Johann Hirsch, vom 2. Inf.Reg./ aus Niedereulenbach, in Folge
ꝛines unzeitigen Scherzes, indem er dem Wachtposten von rück⸗
värts heimlich das Gewehr über die Schultec ziehen wollte, und
dieses wider vermuthen, da der Posten unfreiw lig den Drücker
„erührte, sich entlud, durch einen Schuß augenblicklich getöotet.
Der Verunglückle zählt erst 22 Jahre. (Pf. Ztg.)

7« Vor einigen Tagen hat fich der Fall ereignet, daß ein
'unger strufmann in Lünen durch die Benutzzung eines Phosphor⸗
Jündhölzchens als Zahnstocher innerhalb zwei Tagen gestorben ist.
Wir machen ganz besonders darauf aufmerksam, da wabrscheinlich
Mancher sich in Ermangelung eines Zahnstochers zugeschnittener
Streichhoͤlzchen bedient, damit Jeder an diesem traurigen Vorfall
Vorsicht lerne. —

Berlin, 5. Nov. Die Vorarbeiten für die aus strate⸗
gischen Gründen projektirte Eisenbahnlinie Berlin⸗Coblenz Meß sind
zereits so weit gediehen, daß der Voranschlag der abgesteckten
dinien festgestellt werden dann.

7 Pest, 4. Noy. In Ofen kamen seit gestern 28 Chole⸗
cafälle vor, darunter 12 mil tödtlichem Ausgange.

7 Die Schwindlerin Bert ha Weiß hat den Shauplatz
hrer Thätigleit nach Oestereich verlegt. Wie aus Bregenz in
Tyrol gemeldet wird, befindet sie sich doct wegen Diebstahls in
Untersuchungshaft. In einem Dorfe bei Bregenz hatte sie dbei einem
Bauer als Knecht sich verdingt, nach achtiägigem Dienst aber einen
dasten erbrochen, Geld und Kleidern ihres Brodherrn an sich ge⸗
rmmen und war dann flüchtig geworden; sie wurde jedoch sofort
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        berfolgt und verhaftet. Nachdem ihr weibliches Geschlecht tonstatirt d71 Brüsseh 6. Nov. Nach Berichten aus Charleroi sim
var, erging sie sich in sehrabenteuerlichen Angaben, erklärie, Daß in vner Zeche des dortigen Kohienbezirks 21 Bergleute gesier—
sie in einem Findelhause zu Gonesse! ei Paris Zeboren seg rð Pein Einfahren in die Grube in Folge Zerreißens der Seile um
Nicht vhne Muhe gelang esendlich. fier als. die beruchtigte Batha Deben, gekommen. *82—
Weiß zu entlarvei x Sie gab nunmehr auch ihre gut einsnwirte vDIn F'o nvd on bird quch im Jahre 1878 eine internatio
Rolle, gebrochen Deutsch zu reden, auf und gestund mehrere ihr nale Ausstellung von ausgewählten Werlen der Kunst· und In
zur Last gelegte Diebstähle ein. Man glaubt jedoch, daß fie noch dustrie und von neuen Erfindungen veranstaltet und am 1. Api
uderweitig mit dem Strafgefetz in Konflikt gerathen sei. eröffnet werden.

f Aus Ly on meldet man, daß in der Nacht vom Sonn⸗ In Durres (Irland), brach während einer Ger ichtz
tag auf Montag ein furchthater - Sturm in dem ganzen Rhone⸗ sitzmg der Fußboden. des Gerichtssaales ein und 200 Per som
e debithet hat. Alle Elemente schienenen losgelass⸗n m fein.sucuen mit in die Tiefe ; 2blieben todt uud 40 wurde abhe
m Montag brach das Unwetter von Neuem los. Die Dunkel⸗ schädigt.
heit war gegen 1113 Uhr so groß, daß man das Gas inzünden
nußte.
Bekanntmc achungen.
ESonntag und · Montag
Freimufik

daã Ioh. Hoͤffmann.

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Loine Moedioin
und 2 au
Lien

Rauch &amp; Schnupftabake
don C. Graͤff Bingen, fowie sammi
iche Eichorie ⸗Sorten zu Fabrilpreisen
empfiehlt Philipp Klinck.
girchweih Sonutag. Montag S
Dienstag
Spanferkel, re 77 a n
yhefüllte Enten, 5

Gänse, z —*

ve Hahnen, .36* 2

ein pickfeines Glas-Bier;
iced 33

Katzenjammervertil gungssalat

hei Peter Weisgerber-

—

*

F HDausmittell.

Von vielen ärztlichen Autoritäten seit 17 Jahren · empfohlen gegen veraltelen
Husten, andauernde Heiserkeit, Verschleimung,“ Keuchhusten. Katarrhe, Ent ·
zündung des Kehlkopfes und der Luftröhre, aeuten und chronischen Brust⸗
und Lungen-Katarth, Bluthusten; Blutspeien und Asthma. Siehe Med.
Dr. Rud. Weinbergers, prait. Arzt in Wien Kronkheiten der Athmungs⸗
organe“ Leipzig bei Gustav Braums 1863.)..
Nur allein ücht zu haben: 2
—9 — in Sit. Ingbertibei J. Friedrich.

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aAngen u.
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ilee, Ein kräftiger Junge

Sonntag J. wird in die Lehre angenommen bei
Montag Bãcker Fries
2 Für die bevorstehenden Kirmeeßta
Frei— em pfiehlt —* dene 8 u

N— 23 zu 'allen Preisen die Eonditorei von
musik Fr. Prin

hei Met⸗r Schweiker aufm Hofchen.

2 Gesellen
snnen in Arbeit treten, -auch wird ein
Lehriunge augenommen bei— 9
— 38 Vogetsang.
Kirchweih Sonntag
CVontag Freimusik
Dienstags Ball
28 bei Georg Jung ·

6bpe Moedicin.“
Zeines Mainzer Blumenmehl,
sie auch Rofinen, Eorinthen,
Mandelin ündalleSorten feine Li⸗
queure zu billigen Preisen in der Con⸗
Fiüdrei von Fr. Urenc;cc.

Brust⸗u. Lungen⸗
kxranke fiuden auf naturgemassem
Wesgo selbet in veraweifelten und
von den Aerzten für unheilbar er-
hurten Falien radicule Heil-
umg ihres Leidens *
Oonnme Medicin.
Vach specieser Beschreibung der
Anrheit Naheres brieflich durch
v. Ficert, Berln
ail-Strasse Nr. 23.

——

Wunderbarer Erfolg. Per: Regenorator
An den Kgl. Hoflieferanten Hrn. Jo · 4 — — —*
baunu Hoff mm Berlin a seit Jaht en dos dewahrieste, best
* zudinghausen— den Mittel gegen allgemeine und specielle
18572. Schon wieder muß ich um edeendan und
Sendung von Itrem Velxrwah Leberkrankheiten, Hämorrhoiden, Erg⸗
betten. Ich sehe täglich den wunder⸗ e nee iglen
hʒaren Erfolg, wenn ich eine Zoesfe sowie alle Kraukheiten; die von ver-
holl davon genieße, indem sich der — ——— —
durch stundenlanges Reden erzeugte —— eheederede
Scleim sogleich absondeut Echsner⸗ fördert Die Verdauung, reizt den Ap
Erfolge erfabre ich wenn en petit und vrin gt neue Lebensluft in
krästeteir davon mittheile, namentlich I ————— ean e bisen
jolhen die guder Stande snd nde ders im ür lischen Alter zu empfehlen.
gesunkenen Kraͤste durch gute Rähr- —58 — —
mittel zu heben. Pfarrer Stohlmann. 36 Son ba W Zebn in St
Verkaufsstelle dei Fritz Panzer Inobect.
dieter in St. Ingbert. .
—; EI ——— — — — — sSTecberi.
— F ei bon .x. Demes in St. Ingbert. 3.Sen.

ohne Medicin.
Hiezu als Reilage: AlIgemein
Anzeiger für das Raunicreic
Bayeru Nr. 19.

Frankfurter Börse

vonm 8. Rob. 1873.
Hreuhische Friedrichtdor. 88307
he e2 224
Zisdaedijche 10 sStace2 —
PDucalten 28 3180
WfFranck⸗ Stüke 2-
Fngljche Soubexeign·⸗1 327
Doüars in Gold. 2 259
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        773532523 — —5
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5 —335 —5 8 — 75 550823 5 253533 53* — 553 55 — 53
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z55353 288 87* a 3 ——
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22 *257 2 — — 553B338 — 2 55 ——— — n —
3 285 *38 52383 *45872 53 *533 33* —
5232 52 5 5 —— 5 32 52* 55*
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— — —— — — — E 22* 522228 27 — —
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35 25 — ——— 32 2353 8* 880 8* 25332 x3322538
38 2338558 83 33823 *2
3 25 25 52 * —— 232 3 —2 s25 —2927* 23 —— 8
523352532 3 385225
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23352537 357 SF 5— 2 53
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353553 35383 35783 335
538 55 553 — 2 — 5 3 3M1
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2* 3 — A — * bec 2 — 22 F *— 51
52274 —— 3 82 822 * FJ 72268 8 t⸗ 8
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5838 —325783 232 — 5328
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335* 23335632235 — 52235383* 5 52332320 5 555 2
— — 13332 388 533
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55 82255—— 25238 5233335 255333358 —— —
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37334 3533333587* —233575773 5 3.4. 3383
— 32883852 33558323 ——— *3e 272
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—5 —7 5322 5 * 2 54333 2 ———— 25
3883857336 833738226 853 3338 35235
2 — —* —32 3 22824 39 — 75

— 153535838 8575853633 5355333835 53 13337333 588
2*z22* 3283533 532835,35 —E 22* —32 23 53232. * 52
— * 52 —B —— —A 8* —e — — s333333 —

2 2 * — 32* ——— 233252
—928 53* 58 — — 8——237 5328 ———

* —— — 2 ———— — 258— —52 25 — —72. 3 2 3322
2523 z* 5*583 — 83 3— 25 * —553335 2*2
—55 —328 82* 353 35 3223535 5 2 —z33332 52
—— 2528 3338 3833 832665 3385337 333333333 232
—22 —A —A—— — * 38 2* 2 5 — — 77
8 3 53 325333z8583833
5 — 35 o33833325
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—3323 —25225 25383.22 32 382838 — ——
15 *53 455 5535* — ü 532 —5 5222 52
220233 — 25328 —*8603 538 52 36 32,3832 525—
—327 — —— 3338* 0292 * 225 5238* —A
333333 z33387 238—22 2335 —57— 55228 23 8 2535
25 25283—2* 58 2385332 323*25222222 —— 32* 5 S 5. 3
—238 328 733 223357—8
327 3 338— 7
3* 2235 23552335 23 8338 ——
8 223253 323553—8 825 5 53 73 A 25265 22858
38 38 38233328.8 2833 332332 3233855
J S * —2 —8* 222 —222 225*8 * 5722 72 2533655* 25
2—53 22227 52 5372
———— eee — 22753533 — 88 25253283
gfet —— 3
* —F — 28 —2* 27
223332 57235 3 — 3*2333* 353——3*88333
23338333—332 3. 28 385 ——cã 5 225383 — 2583338
** 22 235 —23 535658323 553327353328 838 533 2853
J—— 3883333235
2885 3332355233322 — — —
2335332853 — 3552890 4335335228393 533 233525
23738 3335 25 22333 5833 Ss33 37343
—2553383 5323328 —53 7—.373 25, 8237 233357 3
12323323 5 333385353 323 2 52 336 ——
e ã AISALILESSE 3 — —X — e —333 5
—— 4 — 22333— * 25333532
7383 * ä* 25—5335 25 23233888388
— — —— * 8 n —ES — 2223
48 *2285 — 22 433822857 **4 — **338
77 588 25* 3* 555 —A —— 252 332 322 V 22.
3229 — — 232333 253 38. 8373
* — 2 — * — 2 252 525535422 22* 7 2
7 8 358 8558 353383533883
85 — 233s52 38 383883893323 833 38
3 23 3 73 5933237 53—8 3532375
* 2. 22. 5.* 22368 2288 33828* 22 ARñ 656 ñ *7
J 3 —7 3 —
1533323253 55 35 275—z 3—783 2383335 283
*55535 252 * 3232—33338 —A— b 3*8*
55333308 233 2325 222253 — 32323238233 —— —
258 328253 333.,., 7 3535332 ⸗3 *25* 1383 222—2*
27 — — 53325334 323335 3333373— 25235
—13 2*33525 — 53 z323—233755 223257
15 — —— — —— 535535333 ⸗ 557 3 333 * 182 ——
* 52 5527 2 32382332 2832 5*532 23 5*828 *2
8 338 33 55
5—32327 355*3 5355358333 355 387235383 —2523* 33
223222 :8 72282 233233 23 * 5*828 —— 5 23
2522 2258 ——— z223853 —87 2334 — 23535
237728 3333 3 *38 832757
93 58 25 55 53232588 — 132287333 338553
3553353 2533 83 388 0332* 35333388 5 F
22533 2218223 387 2382 2333 2255
ts ere
* 353833853 233 3283
2 * 558 7*

25
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543335 —— *
2. * 53885 5* 5355355353332

5538 32857358 53353 2525853
3 338 *823 **

—27 252 2383578
3233 88 —553357338 3 23 3882
—ãS 2 53332383 517288 —

* — — 533333 ie
—B —35383283 i 3 ———
8 — 6 8

—m— 3*383 522388 277 283458 —
c7— 2262 x —— 58* 247 2* J 535
J 222 A 37 A558 323253 223727 A
*5 7586 »33222 22* 3*353 22*82* 53 —B
7 53 —— —

27 — 3288 s87

28 3 73 * 2533535

28 25 233338 —A —

22 2323553 — 38 —— 2 223 *
2523533 A 2* 25337— 23353237
— *3 225 253 28 2283 202523
22 35375352335 533537 — 3 ——
8 525353* 3
33335* 9 1535*8 33228555
* 5 523 35 * 3—335233 852
—2535352 23 . 2228 ——
833 5. 32538333*88 — 2
— — 533 22381333* F 5
— — 58— 45 335 — 32 ——
— 22 352538 5358 8
53 —— 7 —A 254
272333 232573 * *
3283353—5
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2288 2——332 * 5 38332
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7 223605.33 — 38233 ⸗5 *54
32 —7 * 2 38823353 338*
23283282 3*23333—322 2352 —A
3332353 3233337 5ñ5225 2 3 5582.23
— — —E 32 7 2 23* 2 52 78 253
2 —— * 422 2327— 2 228 1225* 52236
133333—53 —— — x 23 ——
3338
252858* 5322332 7F 538 —————
3333433
* 3 5 —— x 28 273 28 228 *5
— 333738 *388238
2223 5222. S., * — *7 —55—
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—EV i e rAund das mit dem Dauytblatte verbundene Naterhaliuggablau, mzit der Diengtagt · Donnereiagee und Sonntag
er) erscheint wochentlich virv manl Däenbtage Doraeir aaag, Samstarg und Son n gag. Abonnengenzspreis viexteliahrig 42 Krir. oder
Silbergro2 Aueigen: werden mit 4KArzr. Die nreispaltige Zeile Blattschrisg oder deren Raum berecmneittt.. —
— — * * 7 — 22 —
— 5 TS 09—
— 5 F —W 7 * 4 48 587 — *
P 179. * ια νιν Dienstag, den 12. NRovember — 1872
— — — — — — — *
— — — — — — — ——
— — i F ——sA dar —VV — 4 —D—— a
eeDeutsches Reich αν, datß am -l Januae 1873 die: dritte Milliarde. vollstandig bezablt
Milln ch ein, 6. Nov. Als ein wichtiget Punkt““ in“? den ist und dann noch 750 Millionen füren die vierte Milliarde
ldugsten Entschließungen des Cultusministers müsfen die Aender⸗ ibrig find.“Wie der Rappel?hinzufügt, /erhält die Regierung
mden betrachtet werden die hinsichtlich der Vorbereitung einer am I1. Nopember ”und am: 110 Dezember zwei neue Einzahlungen/
zschließung im diesseitigen Bayern Platz greifen. Es wurde sd Daß sie am I.“ Januar: die vierte Milliarde: in der Kasse habeng
derfügt, daß die zuständigen Pfarräͤmter dem Antrag auf Ver- wird und Anfang nachsten Jahres die Ruumung der Departewents
indigung“ der beabfichtigten Heirath sofort zu entsprechen haben, der Ardennen und Vogesen rerfolgen AJann, die bekamntlich bis zum
id damit wird wenigst der Chicane ein Riegel vorgeschoben, die I.“ Marz 18742 hinauégeschoben ·war.* Dann kbunnen auch die
idher gegen Mischehen geübt wurde·· a u Unterhandlungen wegen. der Garantieen für dien fünfte Milliarde
Vr n ch enm. Zufolge einet in den letzten Tagen erschiene⸗ beginnen. Wie es heißt, wird die Thierssche: Botschaft eine aͤhn⸗
nen koͤriglichen Verordnung sollen künftighin Jivilbeamte · und liche Mittheilung enthalten und sagen. daß die vollftändige Räum⸗
hedienstele, welche in Bezug guf ihren Dienst als unentbehrlich ung bis⸗ Mitte ntichsten Jahres wahrlcheinlich eine. vollendete That⸗
u betrachten sinß und der Referve oder Landwehr angehören im uche wird. t
jalle einer Mobilmachung nicht einberufen werden. Solche Per⸗Die großen stehenden Lag er welche Thiers einführt, um⸗
den sind? 1) Die einzeln stehenden Beamten koniglicher Kassen, ie Disciplin und Ausbildung der Truppen zu fordern, sind den
welche Kautlon geleistet haten; 9) einzeln steheude Schullehrer, Officieren seht nnangenehm ;ste, wollen die Annehmlichteiten des
ten enentuelle Sted vertrelung —— 3) Beamte debens in der Stadt ꝛc. nicht ntbehren und wollen nicht in den
mnd Bedienstete, welche ihre Besoldung von einer Gemeinde oder daradcen, welche die Deutschen ohne ¶ MNurren bewohnten,“ „ver⸗
us Stiftungsfonds beziehen. Funltionre sollen niemals als himmeln.“ Wer 28 Dienstjahre Hat, fordert seine Penfion,
mentbehrlich angesehen werden. qhreibl ein Officier aus dem Lager von St Avor.
Szee 38— In der Stadt Mülhausen Amerika.
amen Militarpflichtige zur Musterung.aus dem Kreise 5 — 33
Rulhausen stellten sich · 386 Mann zu derselben im Kanton 82* oston 10. Rov. Mittags. Gestern b d brach u
—X jroßer, jetzt noch fortdauernder Brand in dem eigentlichen Ge⸗
Feubereigach sielllen ich 187 Mann., Im Ichzterer Stadt zoz He je Aedi **
dr ——A6 chäftsiheile der Stadt aus. Die Kathedraͤten die Schiffe i Hafen
en die jungen Leule aus den Landkantonen die Hüte und an 343 k 5 77*
jungen gus tonen and die größten Geschäftsgebaudé. siab verbrannt? Schaben 100
Rützen mit — — Kungend und zum illionen Gegenwartig glaubt man des Feuers He i
von anenn Vinteotpogeführt, in die Siadt ein. Segenn artig giauvt wan de Herryezn sein.
Berlin, 7. NRov:; Bekannilich ist ¶ man bei den jetzigen Nere i ivnd umcelomrin el —— ge
geralhumgen aüͤber die Reform und Erhoͤhung der Aabalelener Bost om, 1I. Nod. Morgans. Das Feuer hat um Mitternacht
deeeeestendendaß fur den inlandischen Tabak die Steuer abermais heftig um sich zu greifen. angefangen. ¶ Man hofft jedoch,
iug der Bodenfläche (s Thir. für ·den preußischen Morgen) auf · dasselbe begrenzen zu lön nen. Aus Chicago und andern Stadten
ehoben und an die Stelle eine Sieuer pon dem Produtt geseht stHülfe angeboten worden. Aller Orten sind Meetings zur
** snterstützung zusammenberufen. Mittags 11 Uhr. Das zweite
Hecden soll. Nach der „A, A. Z.“ soll „diese Steuer d Thlr. e epeeshuge Ir Vad Iwe
dro zollzenmer belragenwahrend der bisherige Satz von 6 Feuer isi ebenfalls bewälltigt worden. Dasselbe war durch eine
Thlen heo Morgen dei einer Durchschnitisernte von je D Cent.- haserplosion veranlaßt und hat 6 weitere große Speicher verzehrt.
gein einem Sieuerquamum von⸗ nut 20 Sgr. entsprach. Selbft- — —
verstandlicher Weise ist, der Erhöhung der; Consumtionssteuer ent⸗
prechend, auch eine Vermehrung des Außpenzolles auf imporkirten
pa 383 welcher daher in Zukunft statt 414 Thlr. pro
ẽtt. betragen soll.“.325
—V —— *Dem Vernehmen nach hat der Knig
ammiliche ihm bezuglich det Kreissordnung und · des Herrenhauses
vorgelegte Befchlüsse des Ministeriums genehmigt; nach denfelben
oll eine organsche Reform,des Herrenhauses, und zwar, wie man
drt, gemah den Vorschlägen des Fürsten Bismard, stattfin den.
Ser ia me Koprn Der Landtag wird worgen F Uhr.
ncht durch? denKuiserz sondern den Kriegsminister eröffnet werden.
Der Indic. de i? Arrondissement de Boulay berichtete: Wit
tfahren, daß den preußische Handelsminister die Berliner Disconto⸗
hesellschaft ermüchtigt hat, ohne Verzug die Vorbereitungsarbeiten
ür die Anlage einet · Eisenbahn vorzunehmen, welche die Linie
—A an einem gewissen Punkte,
nelleicht bei Turcktamühle, mit“ der Stadt Saarlouis verbinden
und dieselbe in der Richtung von Boulay his an die preußische
hrenze und von Merzig nach Rennich in der Richtung naͤch Lue
lemburg fortsetzen foll. —W
Frankreich.
Parr is, 8. Nov. In dem Prozeß gegen den Marschall
Zazaine wird die Unlersuchung energisch sortgeführt. Zwei⸗
junderr Zeugen Und von dem General Rävbei 6x e vernommen
dorden. Dag Verhör des Marschalls hat gestern hegonnen. Man
aubi, haß der Prozeß Anfange Januar vor den Kriegsrath
ommen wirde —8
Praris, 9. NRovp. Der „Rappel“ bestätigt neute, daß die
kegierung auf die 8. Milliarden⸗Anleihe 1750 Millionen erhalten
—00
Ddesember sollen noch 200 Millionen abgelragen werden, sq

miagca ———

u. In Blies ka stel sind in bie kön igliche Präbaranden-⸗
chulle Id neue Schüler eingetreten, wodurch sich die Zahl der.
Zöglinge auf 2. gehoben hat. Im Vorjahre, hetrug die Schüler⸗
saͤhl nur, 18,. von Henen 6 ins Seminat aufgen ommen wurden.
ind dabon 4 frei. Mit dem neuen Schutjahre wurde auch der
Anterricht in der Jateinischen und französischen Sprache, wenn auch
mur in Z.wöchentlichen Unkerrichtsstunden, eingefühtrt.

FIn Zweuikbrrücken starh, am 2. d. M. der Aletzte Sohn
des früherrn Generalprocurators v. Schmidt. In einem Zeitraume
jon nicht ganz drei Jahren sind dje beiden rern und ihre zwei
Zinder gestorhen, so daß jehzt von der⸗ Familie garNiemand mehr
da ist, als ein kleiner Enkeb. 733.0

Auf dem Viehmarkt zu Quiͤ'n da ꝙ am 6. Novbember
vurden verkauft: 181 Ochsen, 71,Stiere, 75 Kühe und 96
Rinder, zusammen 873 Stück'um die“ Summe von 48.810 fl.
»4 Rach den Jahresberichten über die humanisstis hen
Anstalten' der Pfalz zähite am Schlusse des Schuljahres 1872
die Studienanstalt zu Speier 322 Schüler⸗jene zu Zweibrücken
187; ferner die Lateinschule in Landau mit der Vorschute 154
in Frankenthal 101, Neustadt 86, Dürlkheim 82. Gaiserslauterü
78. Germersheim 75, voRKjrchheimbolanden 65, Edenkoben 63,
Annweiler 61,Kusel 57, rünstadt 84,“ Bergzabern 44 und
St. Ingbert, 41. Demusnch hefanden sich, an sämmtlichen huma—
istischen Anstalten der Pfalz ini Ganzen 1527 Schüler. Unter
enselben sind 909, Prot Ranten, 5847. Katholiken, 2 Mennoniten
ind 79 Israeliten. Anader Studienanstalt in Speier sowie an
)en Lateinschulen in Edenkoben, Germersheim und'St. Ingdert
aildeit die Katholtken die- Mehrjaht, an' den übrigen Anstalten die
Brotestanten. (Pf! Ztg.)
Vom Koͤnig von Preußenr wurde dem Renierungsrath

—
7
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        Wand in Speher und dem Rechnungscommissär Heußler;
daselbst der preußische Kronorben *: Klasse verliehen. —J
Bruchsal, 5. Nov. Postdiebsiahl.) Vorgestern kam auf
hiefiger Postanstalt ein Geldbrief mit 700 fI. Inhalt abhanden
Der alsbald eingeleiteten, auf's Umfichtigste geführten Untersuchung
zelang es, heute schon den Dieb in der Person eines dahier be—
schafiigten Postgehilfen zu entdecken und denselben nach Nr. Sicher
ju bringen. Bei der vorgenommenen Haussuchung soll das ent⸗
wendete Geld bei Kreuzer und Heller aufgefunden worden sein.
Aus Troppau wird der „Deutschen Ztg.“ geschrieben:

„Der Fürstbischof von Breslau, Dr. Heinrich Förjster, ist in
diesem Jahre Schützenkoͤnig der Jauerniger Schützengesellschaft ge⸗
worden, da er beim diesiährigen Schützenfeste den besten Schuß
nachte. Der Bischof⸗Schützenlönig benahm sich aber auch könig-
lich, indem er der Schützengesellschaft den Betrag von 800 fl. als
Beitrag zum Umbaue der Schießstätte und 500,000 fl. für Schulen
und Wohlthatigkeitsanstalten in Jauernig und Umgebung spendete.“
„.7 Der Paukenschläger eines Berliner Theaters, der, wie alle
Paunkenschläger, gern ein Schnäpschen trinkt, verspürte während
der Vorstellung einer Operette das Bedürfniß nach einer Stärkung.
Die trockene Zunge lechzte, dem nahe an zwei Stunden hatte er
nuf das Kalbsfell rüstig Josgepault. Da lommt für ihn ein Licht⸗
puntt: die Pauke hat sechszig Tacte Pause. Dieser Moment ist
ür ihn zu günstig, um nicht benutzt zu werden. Ganz sachte schleicht
r sich aus dem Orchester, das Buffet ist in ziemlicher Nahe, dem
chreitet er zu, dabei immer seine Pausen zühlend; 1, 2, 3 guten
Abend, 43, 8, Hr. Schulze! 6, 7,8, rasch, O, 10, einen Wupp ⸗
zich! 11, 12, Jettchen auch wieder da? 13, 14, 15, hier einen
Sechser, 16, 17, noch einen 18 Wuppdich! 19, 20, 21, aber
schnell. 21, 22, 23, ler trintt.) 27, Prrr! 28, 29, mein Sechser!
30, 31, 32, 8'ist dalt. 33, 34, 35, noch einen 36, 37, mit feinem,
38, Pomeranzen. 39, 40, 41, (er trintt), 42,483, 44, guté
Racht, 45, 46, schlafen 47 Sie 48 recht wohl 49, 50, 51, 32,
marschirt er wieder nach seiner Stelle im Orchester, 53, 34, setzt
sich, 55 56, hat die Brille aufgesetzt, 57, 58, 59. die Pauken-
chlagel genommen und 60 Bumm fallt er in das volle Tutti
der Instrumente wieder ein. *

4 Aus Ostpreußen 2. Nop. Die Chobera greif

im Ostern weiter. Es sind neuerdings auch in Dirschau, Danzig
uud Thorn Falle, sowie vielfache Erkrankungen im Kulmer Schuc
zer und im Gumbinner Kreise und zwar nicht an Floßern, son⸗
dern Einwohnern konstatirt worden. (Nat.Ztg.. —

F Die Haupt⸗Weltsprachen. Auf der E:de sprechen
etzt nach sorgfältiger Schätzung 90 Millionen Menschen das

Englische, und zwar in Großbritanien, Nordamerila, auf den Ver
muden, in Jamaita, Georgstown, am Cap der guten Hoffnung,
in Australien, Vandiemensland, Neuseeland und Ostindien. Un
zefähr 75 Millionen sprechen das Deutsche, und zwar in Deumsq
and nebst Elsaß und Lothringen, in der Sqhweiz, in Oesterreiqh,
Angarn, Rußland, Nordamerika, Sudamerika (in Valdivia), den
da Plata Staaten, Rio Grande ꝛc., Australien und vereinzelt in
Oftindien. 55 Miillionen sprechen das Spanische, und zwar in
Spanien, Cuba. Mexico, den südamerilanischen Republilen, Ma.
nilla ꝛc. Nur 45 Millionen Menschen sprechen das Franzosische
und zwar in Frankreich, Belgien, in der Schweiz in Orten Cana.
das, in Cayenne und zerstreut in Nordamerika. Das Franzosische
wird also von halb so vielen Menschen gesprochen als das — —
lische, und von nur drei Fünßtel so pielen als das Deu ische.

f BPBaris, 9. Now. Gestern Morgen um 10 Uhr fand
rine Explofivn in den Kohlengruben von Blarcy statt; 88 Verg⸗
leute wurden getödtet und 5 verwundet. — In der letzten Wodt
darben in Parig 602 Personen, 62 weniger wie in der vorlehlen
Woche.
Volkawirthschaft, Handel und Verkchr. 9 —
Außer fal schen Fünfthalerscheinen, bon denm
mehrere bei der koͤniglichen Bank augehalten sind, tauchen jeßt auq
Falsifitate von preußischen Zehnthalerscheinen auf. Aber auch naqh
einer anderen Richtung hin, nämlich in Betreff der berüchtigin
alten Friedrichssd'or dürfte die möͤglichste Aufmerksamkeit geboter
sein. Ganz plötzlich find von solchen eine Menge wieder in Un⸗
auf gefetzt, obgleich durch frühere Belanntmachungen ihr ger ingerer
Werth.nach den verschiedenen Jahrgängen festgestellt ist.
——— F. X Demeß. veramwortlichet Redacieurx.
Bekanntmachungen.
d 9
Ausschreiben.
In St. Ingbert soll mit dem 105 Ja⸗
nuar 1873 eine III. protest. Schule er⸗
richtet und mit einem Verweser riseht
werden. ————
Der Gehalt beträgt jährlich 350 ft. baar
rus der Gemeindelasse.
Beheitzung und Reinigung des Lehrsaales
vird von Seiten der Stadt besorgt.
Der anzustellende Verweser hat dem J.
Ldehrer im Kirchendienst und in der Sonn⸗
agsschule unentgeldlich Aushilfe zu leisten.
Bewerber um diese Stelle haben ihre
Gesuche innerhalb 14 Tagen persönlich auf
vdem unlerfertigten Amte einzureichen.
St. Ingberi, den 12. November 1872.
Das Bürgermeisteramt
Ehandon.
Neuo holl.Voll⸗HAlringe,
schöne Limburger Käse
in kleinen und großen Quantitäten billigst
V Nhilinv Klinck.

Heute Kirchweih⸗ Dienstag,
Bürgerball.
Die Musik der J. Parthie des V. königl. bayr. Jager⸗
„Bataillons, unter Direktion ihres Kapellmeisters Herrn
— —'8. Rirner wird spielen ..
Zu recht fleißigem Besuche ladet höflichst eii —X
Ludwig Weirich.
Bürgervereins⸗Kränzchen. Guter Baugrund
Morgen (Mittwoch) Abend Zusammen⸗ 797
unft dei G⸗oyo Klein Wirth, Kobleusit. nn abgefahren werden auf dem an der
— — —k———— Saarbrücker Straße gelegenen Bauplatz det
Eichenschälholz, Unterzeichneten.
Stekeholz zum Backen sehr heeignet,
wird das Klaster àfl. 5 frei hierher geliefert.
Bestellungen werden sofort ausgeführt,
ind koͤnnen bei der Expedition dieses Blat⸗
Jes gemacht werden.
venõol.
feinstes Zpeisesl
AE
billiger, empfiehlt
ne ppbilipp Klinck.
oohno Modiocin.

Nr aand, Thierarzt.

Das Mene Blatt 1873. Kr. 8. ist 4*
eingetroffen und enthalt: Daute's Geist an
Philalethes.“ Festgruß zum goldenen Ehejr⸗
biläum des Königs don Sachsen. Von J. Schanz.
— Schiller's erste Lotte.“ epQe VRo
vellette ⸗Das große Generalstabswerk
— Die gegenwärtige deutsche Sprach⸗
verwilderung.“ Von O. Blumenthal. —, Vor
er Thür.“ oaee von A. v. Winterfeld. 7
Ein nachträglicher Mahnruf zum funs
igijährigen Jubiläum deuntscher Natur⸗
forscher und Aerzte.“ Von einem practischen
Arzt. — Damenfeunilleton. Weibliche Schoöͤr⸗
Von Gynophilus — Handel und

erkehr.“ — Nilerlei:“ Das Geheimnij
des Briefträgers. — Weitere Scherzfragen aus
dem Kalauer Raihselbuch für große Kinder. —
Fine Methode Taschenuhren zu reinigen. — Sib
igleit. — Zweideuiig. — Deshalb. — Politijsche
Jartlichkeit. — Fruhreif. — O die Kindern—
Schillers Geist. — Von langem Reiten steif ge
vorden. — „Näthsel.“ — ,Meune Bucher⸗
schau.“ — Polytechnischer Briefkasten.—
Eorrespondenz An JIuustrationen fob⸗
ende: Eharlotte von Wollzogen. — Das
zeheimniß des Brieftraäͤgers — Die
zestiniogeisenbahn in Nord⸗Wales.
das Neue Blart ist zu beziehen durch alle
Juchhandlungen und Post⸗AÄnstalten fur den mo⸗
zeigen Preis von 15 Sgr. vierteliährlich.

In hohen Kreisen für
vorzüglich stärkend erklärt.
An den Kgl. Hoflieferanten Hrn. Jo⸗

hann Hoff in Berlin.

Von Ihrer trefflichen Cho—
kolade bitte ich um Zusendung.
Giͤfin v. Moltke in Behle.
— Bitte um Zusendung von Ihrer
tärkenden Malzgesundheits ˖ Chokolade
Graf Matuschkatin Bechau—.

Verkaufsstelle bdei Fritz Panzer⸗
bieter in St. Ingbert.

grust-· u. ungen⸗
xranke fiuden auf naturgemassem
Wege selbst in verzweifelten und
ron den Aerzten für unheilbar er-
—EXEIIC
umg ihres Leidens
ohnne Mecicin.
Vach speciellor Beschreibung dor
Krankheit Näheres brieflich durch
.F. H. FicKert, Berlin
—agsae Vr. 23.
hne Medicin.
Redattion, Drud und Verlag —X F. X. *8 mes in St. Ingbern
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        Sl. Ingberler AAnzeiger.
—*— J

der St. Inaberter Anzeiger (und das mit dem Oauptblatte verbundene Unterhaltunzsblatt, mit der Dienstagt-, —XE Sounlas

eu nmer) ericheint wochentlich vi eren al: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krzr. oder
..12 Silberar. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

78 180. Donnerstaa, den 14. Novbeuberr 11872

Deutsches Reich. zugehen, bemerken aber gleichzeitig dabei, daß es schwer unterschei⸗
Mäüngqen, 12. Rob. Das Finanzministerium hat zur den läßt, wie viel Wahtes, wie diel Combination darin steckt.
Fückzahlung des bprocentigen Mititär⸗ und Eisenbahn ˖Anlehens Thatsache ist übrigens, daß sich an hervorragenden Verwaltungs-
ron 1870 die Summe von 22,600,000 fl. bestimmt. Die Ver⸗ zellen Dinge vorbereiten, welche darauf schließen lassen, daß diese
loosung findet am 21. Nob. statt. Berüchte nicht ganz ohne thatsächlichen Halt find.
Muünchen. Die „Frankf. Zig.“ hatte neulich den Ge—⸗ Berlin, 12. Nov. Der Landtag wurde heute durch den
chäftsbetrieb der Spitzede r'schen Bank in der Art erklärt: Lriegsn.inister v. Roon eröffnet. Die Eroffnungsrede sagte Nach
s würden zum Ausleihen von Geld in kleinen Summen gegen —X Scheitern der Kreisordnungsvorlage bielt die Regierung es
Johen Zins (12 bis 15 Procent monatlich) fremde Gelder gegen ür geboten, die Session zu schließen und in einer neuen jene
benfalls hohe Zinsen (8 bis 10 Prozent monatlich) angenommen vichtige, dringende Aufgabe zur Lösung zu bringen, und dem
ind die Differenz des Zinsfußes bilde den Gewinn der Bank. dandtage neben den bereits vorge legten Geschzentwütfen noch andere
Die „Frantf. Ztg.“ ist im Irrthum, sagen die „R. N.“; das gefetzgeberische Aufgaben von Bedeutung zu unterbreiten.“ Die Rede
secept ist viel einfacher! Die „Dachauerbank“ hat schon früher veist dann auf die durchaus befeiedigende Finanzlage Preußens
m Verhältnisse zu den Einlagen nur äußerst wenig ausgeliehen, jin, welche die bekannten finanziellen Maßnahmen Auswerfung
ind damit selbstverständlich durchschnittlich sehr schlechte Geschäfte von Provinzialfonds 2c.), sowie umfassende Steuererleichterung zu
jemacht; seit geraumer Zeit leiht sie nichts, gar nichts aus, Zuusten der weniger wohlhabenden Einwohnerklassen ermogliche.
nan vereinnahmt einfach die Gelder, verwendet sie zu laufenden kin Gesetzentwurf wegen Abänderung der Klassen- und klassifizirten
luszahlungen, kauft ab und zu, in der Regel mit sehr geringem kinkommensteuer werde dem Landtage unverzüglich zugehen. deß⸗
rkrlage ein Anwesen, um den Schein der Creditwürdigkeit zu er⸗ gleichen Vorlagen, welche bezwecken, die Beziehungen des Staates
jalten, verpralticirt das Uebrige und wariet auf weitere Einl agen, zu den Religionsgesellschaften nach verschiedenen Richtungen klar zu
im weiteren Verpflichtungen zu genügen, kurz gesagt, die Sicher dellen. Im Weiseren drückt die Rede die feste Entshlossenheit der
seit der Einleger beruht auf der Dummheit ihrer Nachfolger. Es Regierung aus, bezüglich des vorzulegenden neuen, die wesentlichen
st klar, daß, sobald nur eine kurze Periode vie neu zur Einlage Grundlagen des früheren festhaltenden Kreisordnungs⸗Entwurfs mit
ommenden Capitalien die Höͤhe der täglichen Verpflichtungen nicht allen verfassungsinäßigen Mitteln eine Vereinbarung zu erzielen.
berschreiten, das Geschäft zu Ende, der Bankerott vorhanden ist.“ Der ,„D. R. C.“ zufolge, werden unter den zahlreichen festen
Münqchen, 11. Nov. Die Spitzeder'sche Dachauerbank Plätzen, welche sich in den neuen Reichslanden bisher befanden,
cheint am Zufammenbrechen zu sein. Heute wurden eine Anzahl die Festungswerke von Schletistadt, Marsal, Lichtenberg und Lü⸗
bersonen, welche fällige Wechfel in Händen hatten. mit der Aus⸗ tzzelstein gänzlich beseitigt werden. Auch die kleinere Bergfeste
flucht abgewiesen, daß erst die Verfallzeit verflossen sein müsse, ehe Bitsch wird ihre Außenwerke gänzlich verlieren und nur noch
die Zahlungspflicht eintrete! — Die „Neuest. Nachrt.“ schreiben: in Zukunft ihr festes Schloß behalten. *
‚Wir sind in der Lage, dem Publikum die traurige Nachricht nicht Bremen, 8. Nov. Die Bürgerschaft hat jetzt dem An⸗
vorenthalten zu dürfen, daß der würdige Vaterlandsredakteur Hr. lrage zugestimmt, nach welchem in Zukunst auswärtige Juristen
Dr. Sigl spätesiens zu Neujahr die Redaktion seines Blattes an hiesige Richterstellen werden belleiden können.
zinen bekannten Hochwürden abgeben, voraussichtlich aber noch. J Fraukreich.
früher als Reisemarschall und Quartiernehmer einer Dame, der Paris, 8. Non. Es bestätigt sich vollkommen, daß
sehr viel verdankt, (Frl. Spitzeder) unsere Stadt verlassen Thiers gegen die Bischöfe außerst aufgebracht ist, die be⸗
vird.“ — tannllich fast alle in ihren Hirtenbriesen die Gläubigen in siem⸗
lich unverblümten Ausdrüchen auffordern, am 17. zu Gott zu beten
damit er Frankreich von der Republik erlbse. Thiers ist dadurch
um so unangenehmer berührt worden, als er bei dieser Gelegen-
heit alle Concessionen machte, und sogar am 4. durch Victvr
Lefranc den Prafekten befehlen ließ, sden Gottesdienfien anzu⸗
wohnen. Der Artikel des „Bien Public“ gegen die Wallfahrien
hat die Klerikalen in furchtbare Wuth versetzit. — Das, Univers“
meint, daß die einzige Folge des Verbotes der Regierung, zum
Grabe des heiligen Martin zu wallfahren, die sein werde, daß
die Gläubigen sich bei demselbew: in größerer Anzahl einfinden
würden. Was Thiers mit seinen Drohungen bezwecke, sei, durch
eine Verfolgung der Katholiken die Revolutionäre der Verlänger-
ung seiner Gewalten günstig zu stimmen. Der Arlikel des Vien
Public“ beweise, daß Thiers der Mann sei, der an der Verwuͤstung
des erzbischöflichen Palais Schuld fei, welcher die Jesuiten ver—
bannt und erklärt habe, daß er immer der Mann der Revolution
dleiben werde. Man ist hier sehr gespannt, was Thiers weiter
thun und ob er wirklich zu ernsten Maßregeln seine Vuflucht neh—
men, d. h. die sehr strengen Bestimmungen in Anwendung brin⸗—
gen wird, welche die französische Gesehgebung gegen Uebergriffe
enthält, wie die sind, welche die Geistlichkeit sich seit den letzten
1 Jahren zu Schulden kommen läßt.,Avenir National“ shreibt:
Ban verbreitet das Gerücht, daß am 11. Unruhen in Paris
ausbrechen würdea. Da die Regierung unichts erfahren hat, was
diese Gerüchte rechtfertigt, so muß man glauben, daß sie von denen
»ecbreitet werden, welche bei der Störung der Ruhe interesüirt
ind, um sie wie in 1851 wieder herstellen zu können. Die Re⸗
zierung ist benachrichtigt und überwacht diese Leute.“
Nach der vollstandigen Räumung des Ober⸗Marne und des
Marne⸗ Departements sendet die NRegitrung sofort Offiziere ab.

— Auch gegen den Dachauerbank ˖ Inhaber Grafen Friedrich
. Hol nstein ist die Gant eröffnte.

München, 12. Nov. Soeben hat sich eine Gerichts Com⸗
mission zu der Dachauer Bank der Frl. Adele Spitzeder begeben
um Einsicht von der Geschäftsführung zu nehmen. Die Straße
n welcher die Bank liegt, ist militärisch abgesperrt.

München, 12. Nov. Zusammenbruch der Dachauer Banken
deborstehend. Der Andrang der Inhaber fälliger oder demnächst
zalliger Wechsel enorm. Bis gestern Mittag 2 Millionen Gulden
rellamirt, doch nur mit theilweisem Erfolg, da Anfangs unbeach⸗
ete Klauseln in den Schuldurkunden füredie Bankinhaberin ebenso
jortheilhafte, als für die Gläubiger verhänguißvolle Wirkungen üben.

München, 13. Nov. Die gestern vom Bezirksgericht ver⸗
ügte Prüfung der Geschäftsverhältnisse der Spißeder'schen Bank
rxgab äußerst mangelhaft geführte Bücher, größte Unordnung im
janzen Geschäftsgebahren und bedeutende Ueberschuldung. Die!
Spitzeder wurde daher in Civilsicherheitshaft genommen und Nachts
in Uhr in das Gerichtsgefängniß übergeführl. Die Haft dürfte
ich, da Anhaltspunkte für betrügerischen Banquerott vorliegen, in
Triminalhafi verwandeln. Große Aufregung im Publikum. Ruhe
isher nicht gestötrt.

Berlhin, 9. Nov. In hiesigen politischen Kreisen glaubt
nan, daß eine Annaherung zwischen den depossedirten Fürsten von
hannover und von Hessen und der preußischen Regierung ange—
zahnt sei und daß über kurz oder lang eine definitive Regelung
dieser Angelegenheit in Aussicht genommen sei. Die erste Veran—
assung hierzu soll allerdings die Dreikaiser ˖ Zusammenkunft gegeben
jaben und sollen die daran weiter angeknüpften Verhandlungen
ereits zu entgegenkommenden Erklärungen Seitens des „Hietzinger
dofez“ geführl haben. Wir geben diese Gerüchte, wie sie uns
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        welche die für die Errichiung von Festungswerken nothwendigen 34,620 24 Pfd, hanf. Pr. 17 fl. 30 kr., L.⸗Nr. 83,890 Salon⸗
Vorstudien macheen sollen. spiegel, Pr. 55 fl.d — kri, LaNi. 33,775 1 naspiget Pr.
* Schweiz. * g I. A. 8Rr. 80,820 1 vovaler Spiegel, Pr. 70 — ir.

Die tzurch die vom Bissch of Svon Bas?Werfügte Ab⸗LaRr. 0.265 Kochheerb, Pr. ASs fl. — ir. V.Pre 30,060
jetzungkund Excommunication⸗ des Pfarrers Gschwind in Strr- Weinprode, Pr. 18 . r. L. Nr 33, 172. Koffer, Pr. 80 fl.
kirch bervorgerufene Aufregung pflanzt sich durch deu ganzen Cau⸗ — kr., L.Nr. 19,878 Schreibzeug- Pr. 16 fl. — It. L.Nr.
ton Solothurn fort. In Ollen faßte eine vom liberalen Verein 46,314 1 Dutzend Handfücher, Pr. 9 fl. 36 kr., L.Nr. 43,370
einberufene zahlreiche Versammlung folgenden Beschluß: „Der li Consol von schwarzem Marmor mit zwei Stühlen, Pr. 170 J.
berale Verein stellt an den Gemeinderath ein Gesuch zum Zwecke — kr., L.Nr. 30,671 Koffer, Pr. 25 fl. — ir. L.Nw 26,639
sofortiger Abhaltung der Gemeindeversammlung, welch letzterer EinspännerGeschirr, Pr. 40 fI. — tr. L.Nr. 24.746 Wollent
soigende Anträge zur Genehmigung vorzulegen sind:: 1. Wir glau- Decke, Pr. 15 fl. — kfr, L.Nr. 12,187. Portefenille, 80 fl. —
den nicht an die Lehre der Unfehlbarkeit; 2. wir dulden nicht, ir. L.⸗eNr. 16,953 Wollene Decke, Pr. 185 fl. 30 ir., L.Nr.
daß dieselbe in der Kirche und in der Schule gelehrt werde 11,626 iedo Pr. 17 fl. 30 kx., LeNr. Al.B01 Del.
Z. Jammtliche Gemeinden des Cantons Solothuru sollen von diesen jemälde (Pr. Fr. KLari), Pr. 22 fl. — kr., L.⸗Nr: 40, 7580 Ge⸗
Beschlüssen in Kenntniß Vefetzt und zur Mitbetheiligung an einem polsterter Suhl, Pr. 29 fl. — tri L.aNi 17,020 Wolssdede
Massenproteste gegen jenes Dogma eingeladen werden.“ Nur we⸗ Pr. 25 fl. — kr. L.Nr. 22,014 Al appsessel. Pr. 60 fl. — kr.
zige Gemeinden. dürsten dieser Einladung keine Folge leisten: L.⸗Nr. 16,284 Ofenschirm; 15 fl— kr., V. Nr. 18,947 Damen.
Auf diefe Weise hatte sich dann der ganze Canton Solothurn sin secretär, Pr. 200 fl. — kr. L. Nre12,861 Koffer, Pr. 14
den Altkatholicismus erllarrt.. 4 30 tr., L.Nr. 8,024 Nähmaschine, 70 fl. — kr. L.Nr. 14,486

Amerikaa. Wollene⸗ Dece, Pr.“ 18.fl. — tr.

Boston, 11. Nvv. Die Verlustschätzung beschränlt sich jef — 12. Nov. In der heute “fortgesetzten Ziehung fiel der
muf 80 Millionen Doll. Lokale Kapitalisten, welche ihre Verluse 1. Hauptgewinn' (ein grünes Sopha mit 6 Stürhhlen und Salon ⸗
ragen können, haben am meisten gelitten. 930 Geschäftshäuser fischj im Werthe von 500 fl. auf No. 29, 138; der II. Preis
und 60.. Wohnhäuser sind verbrannt. Die Stadt bereitet den (1J Salontisch mit Marmorplatte, Werth 100 fl. auf No 23, 254.
Wiederaufbau vor. Eine Panik ist nicht zu befürchten; Hilfe triff Mais. 83.)
bon allen Seiten ein n C(elierꝰhe pi erre.) Das Mannigfachsie und Vollendetfie in

diesem Industriezweige leistet die weltbekannte Heller'sche Fabrik in Bem
(Schweiz), aus der alljährlich Tausende solcher: Werke, riesengroße und kleine
in alle Weltgegenden versandt werden. Es findeg sich dieselben beinahe an
allen Höfen und in fürstlichen Familie. —

Wir haben sie gesehen, diese Erzeugnisse, haben sie bewundert und am
gestaunt, was menschliche Kunst hervorbringen kann. Die ausgesuchtesten Ton⸗
werke weltberühmter Componisten älterer und neuerer Zeit, das gemüthliche
Tyroletliedchen, das hervorgesprudelt aus dem Gemüthsleben des biedern
Völkleins, wie eine murmelnde Quelle am schattigen Berg — derx fröhliche
Jodler des Geisbuben auf steiler Alp — alle die Individualitäten der Völler
nnd des Einzelnen, fie sind darniedergelegt, unverwüstlich, rein und klar in
den Heller'jchen Werken.

3; Diese Werke sollten in keiner Familie fehlen, sei es zur Exh eiterung in
fröͤhlichen Kreisen, oder sei es zur Aufmunterung. in trüben Stunden—
Auch in Phantasieé-Gegenständen haben wir die wunderlieblichsten Sachen ge⸗
ehen; alle mit Musik, und wir sind überzeugt, daß zur Zierde des Weih⸗
nuchtstisches und zu Geschenken überhanpt sich dichts Passenderes und Geeig⸗
neteres finden läßt, als eben solche Heller'sche Werke.

—* Vermischrtes.
3332f Kaiser slautern, 12. Nov. Bei der gestern begon⸗
nenen Gewinnziehung der 8. pfälzischen Industrie-Ausstellung wurden
folgende höher⸗ Gewinne gezogen: ·“

Loos⸗Nr. 42, 434 1 Kleiderschrank, Preis 122 fl. 80 kr.
deNr. 14894 1.Nachttisch, Pra 30 si. tr, Txe zo, soo
I Salontijch Pr. 88 fi. tr.S.-Rir. 28 7902 1Vuste, pr
z3 i. i deere 41,833 1gepisn Stuhi, Pr. 33 u
L.eNr. 16,074 1 Reitkissen mit Decke und Zaun Pr. 60 fl. —kr
—
Sesselgestell, Pr. 20 fl. — tr. L. Nr. 24,217 1 Bett⸗Möbel
Pr. 23 fl. 860 kri, LaNr 33,881 Kochheerd, Pr. 83 fl. — kr.
L. Nr. 7,095 Gepolsterter Sessel, Pr. 85 fl.— tr. L.eNi.
Bekanntmachungen. Bean tnaehung
Donnerstag den 21. November 1872) Nachmitlags 2, ühr soll auf demn Burea
des kgl. Bergamtes St. Ingbert die Beifuhr nachbezeichneter Holzquantitäten zur königl.
Grube St. Ingbert pro 1873 im Submissionswege au den. Mindestnehmenden vergeben
werden.

a, Aus dem k. Forstreviere Neubänselꝛ
circa 700 Kubilmeter Eichenstammholz, h ap
— 100 ditto — Buchenstammholz.
421600 ditto gemischte Stempelstangen ·—
b.Aus dem k. Forstreviere E. Ingbert?
circa 150 Kubikmeter Buchenstammholz, T , W
2580 Ditto gemüschte Stempelsigugen. 366
0. Aus dem k. Forstreviere Jaegersb urgz 7*

circa 8 Kubikmeter Kiefernstämme zu Brunnendeicheln. * 3.
Uebernahmsluftige sind eingeladen, ihre Angebote bis zur oben angesetzten Zei
verschlossen und gehörig bezeichnet auf dem Bureau des unterzeichneten Amtes abzugeben,
woselbst auch die Bedingungen zur Einsicht offen liegen und die Submissionsformulare in
Empfaug genommen worden kdunen .
ESt. Ingbert, den 12. November 1873
———— dDas J. Bergam
—— J. Kamanun.
r reihige, 4 fl. 15 kr. Spelz 4 fl. 40 kir
Guter Baugrund Spelzkern — fl. — ir. Dinkel — si
kann abgefahren werden auf dem an der — fkr. Mischfrucht — fl. — kr. Hafet
Saarbrücker Straße gelegenen Bauplatz des 3 fll. 38 kr. Kartoffeln Ifl. 40 kr. Her
Unterzeichneten. 1fl. 12 kr. Stroh 1 fl 12 kr. per
Zentiner. Weißbrod 143 Kilogr. 20 kr
Kornbrod 3 Kilogr. 25 kr. ditto 2 Kilogt
I7tr. ditio 1 Kilogt.“ O9ekr. Gemischtbrod?
Kil. 32 kr. 1 Paar Weck 100 Gramm 2kr
Rindfleisch 1. Qual. 20 kr. 2. Qual. 18 kr
Kalbfleisch 18 tr.“ Hammelfleisch 18 r.
Schweinefleisch 22 kr. per Pfund. Butter 8t
rx. her Pfund. —
Nun die verehrlichen Abonnenten des St
Ingberter Anzeigers die ergebenste Bitte, und
gutigst in Kenntniß setzen zu wollen, falls Ihnen
das Blatt nicht regelmäßig zugehen sollte.
Die Erpeditior,

Ausschreiben.
In St. Ingbert soll mit dem 1. Ja⸗
nuar 1873 eine III. protest.: Schule er⸗
richtet und mit einem Verweser besetzt
werden. ———
Der Gehalt beträgt jährlich 350 fl. baar
aus der Gemeindekasse. ——
Beheitzung und Reinigung des Lehrsaales
wird von Seiten der Stadt besorgt.
Der anzustellende Verweser hat dem J.
Lehrer im Kirchendienst und in der Sonn⸗
zagsschule unentgeldlich Aushilfe zu leisten.
.Bewerber um diese Stelle haben ihre
Gesuche innerhalb 14 Tagen persönlich auf
dem untetfertigten Amte einzureichen.
St. Ingbert, den 12. November 1872.
Das Bürgermeisteramt:.
GEhandon
2 gute Arbeiter
finden dauernde Beschäftigung bee
J. Dereum, Schreiner.
Agenten-Gesuch.
Wir suchen für unser Lohn⸗-Geschäft tfüch⸗
tige, solide Agenten und sehen gefälligen
Anträgen entgegen.
Gebrüder Spohn in Ravensburg
Mechanische Flachsspinnerei, Weberei
und Bleichanstalt.
Frucht ⸗ Brod⸗, Fleisch rꝛe. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 14. Nov.
eizen 7 fl. 34 tr., Korn 4 fl. 40 kr.
scaerste Areihige. — fl. — kr., Gerste vier⸗
⏑— —⏑
Vedattion, Druck und Verlag von F. X. Demes in St. Ingbert.

hat zu vertaufen
Johann Woll, Tüncher.
—F

—
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        582532
—232 ——— 22*
— F —— 2 2555563
D* — —— — —2 J —
38 3 3 —
38. 2832 —A 53*235 335353*
5288 —— — cr22 5 532383832 26
—— 85 3553835 7 86 7
53552353 5237 5 — —22 285 ⏑⏑—— 28
27 52222— 2.2 XRERX — 2* d— — 2 26
5* 22 40 5* — —z2355 2 WV 53538
— — ——— 25 —225c — 22 80 —
7 — 3 —582 — 52332 — 7 525 *
* 5 32535 S33* 2 —8 582
— 2 522 —2 22 3* 37
22 52 252373 20* 32 *3626
5. 5 23 * — —— v 5 — 4 27 22 55
55 —555* 222 — 322 3 2 58 J 528c5 .5
3 3 *
* * 7 *
5 — — ——— —8 2522 *— 25 *
z23 E. * 32352 —* 2* 2 2 22223 2
32 5 —e — —— —58 8
» — 55 32338 583— — 8388 —84
233,533 — cE8 2255 2335332
52532358 3268 35 8 135 333*3*
53328 5 8 5 288 — 25 ——— 2777
335—8 J— 337 233
352328* 2348 5 J 2582* 3388
— — 2263 — 22 e85 — —
25 9 — 282 3 8* “5*5 —33333*
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3535 ——3523*
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9* 33 S —— 5***83 ——— D * * S* J —3323* 1 78
88— 2* 525 23225 —— —— — 28 — ** 2 535 —— 8 —
583575 * 283
—3— 33313s53533532—58 3383 7366 32
3338 J 538355385
55*2 7 — 382 — 28 3 2 — — 5323
255 2323538 — 255 — 2227 — 7585555 252
575* 237 233 5 253*855 * 35332533 —— 753383*
322 33387 737 J
2 —— 22235* —23* 2* —328*75 —2 — —— 5353—3 2
—.25* 528*8 42528 258 5—3853 355 2 5223—3 ———
— 2 * * 8 *2*.. *
35z5338333* s5253252
—2833348 — 5233533 335337 2
— 3535 —33523 528 — 22532 ——
2552 3 ⸗
* — 232 —3 15 8
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— 325 323832232322 5—3335335
—A — 283525
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555s55 55*23525 5553828* 55533 2z25535 535553 5.
7 —— — — 22
82 2 23 X 52 — 82 3735 82 23 —A W
2 — 2** 8 65 2 * —A ——— 38 —
— *. — “42 682 * B3 —— — 53 B3*
2835338 21537s*3 A— 353 —3358 32335 —F
585— 552235 2....55 — 8— —— —3 2. 8233
* 53 2 22 8589 2 QA * S227* — —A— 2
7 232 — ——— 2 * —— 7 232 222 8
53323* 2*53 2.. 8 c228 — 3255 J 3285355 5 5232 *
E — 27 7283 3328— 2352232 —z52*2 28*
⁊ — J — 2 —A * 82 22*
783 5334 2338* 3 3 33835—4
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— — 22333535 2 — ..2327a 25583 —238 3 — 2 53
5 8 58 3 2 — * — 2 252 2 3* 22
5*6* 55—* — 22 3255——25852 23282 *
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38335 —332 538 e28 —223 5533333853*3
255 32333* 3: 5 223 —33552—3353
353.5 — —2 3 45 — 5323 53553335 332383 53325
—A — 8 2223* 258 —— 25 —A— 3 233 ** E 8 538
——— — 7 88— 22 533 2 S —35355 —
5353 —3372 5237 254 78 —3383
—* *5 — * — F * 8 * —* *ð
33533—3—— 838 —3233 z353—2833 5332 83
— 573 23282*
2 — — 22
— 5— 532,58 58575. 35233385 5253 8
—— 384 — 553—z——53080 74 223558665 — 3322 58
— V. 2 —
33323—s3 3333— —3*338
J 23 *
153355— 3 55— *—38—2* —F —— 3238
3 —5 83 5— *2 555 —238 232 8
* 35 ——— B3— —A——— — 238 8

262 28 22 —EE—
13332835357* 5553 3533558
835 — 24 — ——
—z25—22 32525 5 38—525
322 53* 3335 152*258 2555*
2 5 852883 J 23353*8 —A
338823 3373533
383 8 533353 583253
*6 222R— 383 * 5— 833—— 522. *12722
* —— 538 —5 — — ** —
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s 53553 3 3 3735 55*
* — 33532 — —* * —— 8* 227 EAr 2
64 ——— 53— 35 233568233555 7 8 28 5325 2 — —
— —— —3 — — *2 52— 3 8 3
5* 33825 63735 333 —333 35 233 553553 —2353377
— — —27. 83 — — — —5 3 233—333 2—2— — 228
38 z — 333 — 53 333 353 523333
22 5—32cm. SDS ERRPSEBEEA S 8 —A 527 5.
522 2 3 335 3383 —288 2 23. Z338 28228
52z*228 533538* — — 25 832 37 285357*
— 8* 2323 258 —3z3 53.5 3235383 * ——— *
* » 533 26333235283 —2333233833 3333353—38633 53338*
2 — 3 *355 85 — — 2* 7 — 37 * —33
38—28 3233536 223333 —52833—335353385 12355
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— 532.5 2223 32383 333.2
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22** 222 8 82 *3
3235332388. — 25225 5333355 z87 585*4
2 2. —— A 2 2 75— 2* —A
I 533333755 ————— 5 52235 5 2
22 2.3 225 5 25 S 222 * 3 —A ——
27853 —z882 22283 8 8 3 *. 3553338 *
—3 27 528338 23338 2385 2235 2 228
27 862 — 8 552538 — ** 32 — 723*
— ——— 5 553 2* 832368 35 23 23255
2383327 —— 3* 523 ——— 2353
2593 —— 25 — 234 Q cA2. * 332338 8273 2
X8 2 33 2835 — 2533.83 SE5S *252 *55 — 7
2.. 82 2.A.232 — 23237 3 ä 257
* — 2223 *27 25 37 — 2* * 58S. 3 7e 586 2
378 3283335 2 5 *23227 z3532 7272 523 3 3
533283 3235853 * 23233 Z33 32223253 42828 3
— 1738373 2323 35 * 52387 5* — 53 3548 — *
5253 232* — 2 123823 — — 5323* — 7 22502353 *52232 8
4 —R 5 — — * 55— 3 * * 52 &amp; 35
* 53* 233 — 3 2 2235 25 * 2225 —A 2 24
26 *. — 2 — 25588 2323 — 3 283 * — * 2553 37 3
* 5* * — 8 8 3 * 52372*3 3.23 53338 *275 823 58
—— 2 32 *35 * 52333 * S 333255327 2333
25 *333 1*385337532 98 32** — 2 *23 53
—2 — S —— —— — 22 2 QB3 * 255
—8— 33 —523 2552 32238 1235* 2
—— s22* 38 2 B— —23228 5
—— 55 —353. 253 5 — 322538 22 22 ——
535* — — —
* 3 *. * —— * 8 3 27 *
3 33285* —— — 3538 5 5533
* — 373323 532538 ——— 2 50 — 227 *
53625*83 8333583 533 33558 —2 —
—A —— ———— * ——
— — — ⸗ 222 —A — 2322
34 2828 — * — 8. 5838 3253
— * 53 E 22 ——— S 3 — — — 8 74 8
J5 2538 e 5522* *75 22
*8* 28— 35333358 dꝛ 33. . 3. —* —
— eetze 2332
2323 583. 83825 3528283 D 54
58 — * — 2523 3558* — —8 55
5323740 233
* 2583328. —— — 2. *
—A—— 8* — * 905 23 —— 223 * *5338 23 2 —
— —233858 23253832 5* 52 2538 72 2338
s 2. 229 —Ax 283 k0* ——
—2 ⸗ 2. S 5 — WREE 255*
325 2258 —— 2 533 3833 — 228235 343 — ——
335 3333835 z3285537 233 33 7* 26453
3 ——— 238 OG 23353533 5933
z 38 383 3353388 338 283 323*
3. 2568 555523338 3 *228583 — *5* 237333 * 7 *8
⸗S z52 232332 2358588 28 53553 558* * 5883
7 s 5.83 2237 5 —;XA ————— * 2533 * 2525 5285
* 22 2. —— 2 — — 22 8 —— S· * 2* 2
— 3223 — 2333 — — —278 — — 38 7 2 5
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77 2 * — — * — *3832 — — 5 —
233778233 3338 * 333287 328 23 23 222
22* 2. 2 1 325332387— — 5 23223 * — 5
3 55 2 952.7 23 * —3 3 * 2532 3 —
— 2 —72 — 2 2 —— 253 s2* 2.* 3283 J —*. 35
236032 —37 535352* S2 5 E 332 22 . 2*538
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348338 2 — 7337 237 35 3525
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13533340 252273 335288 *833 53 * —
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285833* 25373 *5 —325
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Slh. Ingberler Anzeiger
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der Sa. AInbeirter Anz i ger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhalingasblaut mair ger Dienstaas⸗ Donnerriags unde Sonntag
zusimer) erscheint wöchemlich dje r n al. Dien stta g. Donm ne tag, Samssta g und Son nidage Abonnementspreis viertelzahrig 22 arzr. ober
pog ee e li d dene de dechpeluae Zein vieheteitn odes deren Kaum betthct
— — —— —— — — — —* — — —* ——
I Saustsas den 16. Noveiber ann ann 1872
Neue Wahlkreiseintheilung in Bayern.
Schon seit läugerer Zeit schweben in München Verhandlün·

gen, welche zwischen einer Commission der Rechten und einer
Tommission der Linken der bayerischen Abgeordnetentammer übet die
Wahlgesetzvorlage der Regierung gepflogen worden find. Bezütglich
der Wahikreiseintheilung, die kinent der schwierigsten Gegenstaͤnde
er Verhandlungen bildete, ist nun, dem „Pf. K,* Zufolge!ein
Ausgleich zu Siande gekommen, wornach die Zahl der Abgeord⸗
neten 156 (statt der 154 des Regletungsentwurfes) betragen foll
uf Oberbahern kamen darnach. 29. Niedrrbayerr 197 Pfatz 20
Oberfranken 17, Mittelfranken 200 (nach“ der Reg erungsvorlage
Ios 18), Unterfraͤnken 19, Schwaben 19 Abgeordnete. Während
agch der bisherigen Eintheilung“ in jedem Kegierungsbezirk126
Wahlkreise, und zwar für jede allgemeine' Wahl nen gebildet
wurden. würde nach diejer Vereindarung die Zahl der Waͤhlkreise
viel größer werden, und würden darunter-viele fein,in welchen
VF 1 oder 2 Abgeordnete zu wählen wären.“ Oberbayern würde
n 16, Riederbayern in 18, die Pfalz in, 14. die Oberpfalz in
iI, Obernftanen in 13, Mittelfrankeiun n 14 Unterfranken in
14, Schwaben in 14 Wahlkreise zerfallen die Regierungsvorlage
woilte im Ganzen 148 Wahlkreise hilden).“ In Oberbahern hätte
die Stadt München links der Is ar 8 Abgeordnete, München rechts
der Isar 1Abgeordneten, die übrigen Wahlkreise theils 2, theils
Abgeordneten zu wählen. In Riederbayern fäude sich nur ein
Wohlkreis (Crafenau, Passan J. Freyung, Waldtitchen und Weg-
scheid) mit 3. Abgeordneten, die anderen wählen 2 oder- 15Abge⸗
adneten; ebenso in der Oberpfalz nur ein Wahlkreis (Vohenstrauß,
Oberdiechtach, Reuenburg v. W., Waldnäünchen, Cham und Furth)
i 3, die anderen mit“2 oder 1Abgeordnetenz in Oberfranken
saänden sich nur Wahlkreise mit Z oder IAbgeordueten; tn Mit
jelfranken einer (Stadt Nürnberg) mit 8, die auderen mit 2oder
Abgeordneten; in Unterfranken und Schwaben hlos Wahlkreise
mit Woder 1 Abgeordneten (die Städte Würzburg und Augsburg
würden je 2 Abgeordnete wählen), Was die“ Pfalz anlangt, so
dürden die Kanone Frankenihal, Gollheim und Grünstadt zu⸗
sammen 2 Abgeordnete wählen, der Kanton Speyer L,Ludwigs⸗
hasen 1, Düriheim und Neustadt zusammen 2, Landaunnd Eden-
oben zusammen 2, Germersheim 1, Bergzabern, Annweiler und
tandel zusammen. 2, Homburg und Waldmohr zufammen 1 Kusel
dauterecken, Landstuhl und Wolfftein zusammen 2, Kaiserslautern
L, Olterberg, Rockenhausen und Winnweiler zusammen 1, Kirch⸗
heimbolanden und Obermoschel zusammen. 1, Dahn, Pirmasens,
Waldfischbach und Zweibrücken zusammen 2, Blieskastel, St. Ing
hect Und Neubornbach zusammen 1 Abageordnetennnuee
11..hes Reich..

— München, 14. Nov. Gestern Abend beschloß das Bezirks⸗
gericht die Einleitung des Gantverfahrens gegen Adele Spitzeder
und forderte die hiesigen Bankgeschäfte auf, die von derselben bei
ihnen deponirten Werthe an Niemanden als an das Gericht aus⸗
zuhändigen.“ «c . 4 ete .*,

Regensburg, 12. Nov. Der Jesnitenpater. Löffler ist
mit der Frau Erbprinzessir⸗-Wittwen pon Thurn und Taxis, geb.
Herzogin in Vayern, von der VillaSpitzeder kommend, zu dauern⸗
dem Aufenthalt hier eingetroffen.n Derselbe hat! das Ordenskleid
abgelegt und dafür den Titel eines Prinzenerziehers angenommen
und scheint sich überhaupt, obwohl Auslander, zu einem recht trau⸗
üchen Stillleben für diesen Wintet einrichten zu wollen. — Pater
Ehrenberger bleibt hier, Löifler ist hier und Graf Fugget gehl
leißig ab und zun Sie sehen daraus, daß die »Jesuiten Unrecht
haten, über besondere Härte zu ktklagen, um so mehr,“da sie als
langjährige: Gäste des Herrn Bischofs henlänglich Gelegenheit hat⸗
len fühtan gemalte Feuer und aus Pappe gemachteSchwerter
— gesandte Zuschrift
resümirt den wirklichen Erfolg, welchen das Jesuitengesetz für die
Stadt Regensburg, wo sich die einzige Niederlassung, zugleich aber
as Haustruartier des Ordens befand, gebaht bat, dahin? Wir

ih end eäm . 3
vesitzen jetzt statt eines halben — Zin viertel Dutzend Mugieder
enes Ordens, den uns das 5 Gefeh. vom⸗. Halse schaffen sollte.
Wenn Leute, wwie Löffler, ungestörtihr-Wesen Fforttreiben dürfen,
ann wor die ganze Geschichte, den Staub nicht werth, «den sie
rufgerührt hat,· — so höct man vielfach Stimmen aus der 6
heraͤlen Bebölkerung über diesen cefährlichen Gnadenaht urtheilen;
aind leider kann man ihnen nicht ganz Unrecht geben. Jedenfalls
vate os: wunschens werihn wenn die Gründe für, eine solche Erceh⸗
ion von demn deutschen Reichsgesehz:-recht ; bald. allgemein hekannit
zegeben würden n ben vunn

7
Speiger. Da ungeachtet der Strafbestimmun gen btaguglich
zetz Besuchsvon Wirthoͤhtusern's Aind. u öffentlichen / Tanzmusiken
Zeitens derschulpflichtigen Jugend immer· udch Alagen üͤber vdie
Mufigen nicht zur Auzeige gehrachten Nebertretungeindieser:Art
un werden, sah sich dierntee gereisregierung zu folgenden Anorde
mangen veranlaßt 221) Es sollin die Linschlügigen Art 80 Abs.
ind Art. 86ves oPolizeiflrafgeseßbuchs (Recht der Pollzei zur vor⸗
ãufigem Einschreitung und⸗ Geidstrafe bis zu N0 Mhaloern wder
daft bis zu 6resp. 8 Cagem fürdie sträffälligen? Eltevn Pflege⸗
snetn Vornittnder, Dienst⸗ und Lehrherren, sowre Sonntagsschub⸗
Aflichtigen).fofort in allen Gemeinden und fährlich wiederholt vor
)en Kirchweihe und Fastnachtstanzmusiken veröffentlicht werden?
2) Die Polizejorgane haben alle Uebertretungen diefer Bestiimmun⸗
gen jederzeit gewissenhaft zum Zweckeder Strafverfolgung durch
Ztoidlosllerrichlung zur Anzeiger zu bringen: und die betvetenen
Schulpflichtigen aus den Wirihshäusern und von den Tanzplätzen
vegzuweisen.“ 83) Die Bürger neister werden als Vorstände der
docalvolizeibehörden und der Ortsschulcommissionen für den pimkt⸗
achen Vollzug dieser Anordnungen in den Gemein den ihrer Bürget
nasterebezirke verantwortlich gemacht.“14). Die Bezirksnmtmannet
Jaben bei den Gemeindebisitationen und allen sonftigen Gelegen⸗
jeiten den Vollzug dieser Entschließumg zu überwachen.,
Eine am 10. ds. in Mannh im abgehallene Versamm⸗
lung von Tabak- und Cigarrenfabrilanten sprach sich gegen die
hon der Heidelberger Versammlnng voin 85. Nor gewüunschte Fah-
ikatsteuer aus, als sehr nachtheilig, besonders fuͤr die kleinere
Fabrikation, und befücwortel eine mähßige Bodensteuer perbunden
nit Waagsteuer. J—

. Melßz, 11. Nop. Die feierliche Einweihung des Dendmalg,
welches das Officiexcorps der hessischen Division den im Feldzuge
von 1870 57 1 gehliebenen Kameraden. in. der Nähe von Aman-
illers hat errichlen lassenr; sand am Samstag dort statt. Zu der
Feier.? waren außer einer zahlreichen Deputation; der Prinz Lud⸗
dig von Hessen, am 18. August Führer der 25. Divjsion, nebst
Bemahlin und Bruder, dem Prinzen Heinrich von Hessen erschie⸗
nen;: Garnisonspfarxer Strack, welcher vor der blutigen Schlacht
Fen letzten Feldgotlesdienst bei der hessischen Dipision abgehalten
zatke, hielt eine ergreifende Weiherede mit Zugrundelegung des
Textes aus dem Hebräerbriefe: Wir gedenken der vergangenen
Tage,“ worauf Vrinz Ludwig nach einer kurzen Anspracheein
eimaliges Hoch auf Kaiser Wilhelm ausbrachte, Nach diesem Hoch
pielte das Mufilcorps die-preußische Nationalhymne. Die Wahl
des Denkmals war eine sehr glückliche. Auf einem etwa fünf Fuß
Jjohen Postamente ruht, aus Bronze, gegossen, der hessische Loöwe
ind bewacht auffremder Erde, seine theueren, Todten. An der
Rückseite des Postamentes sind auf einer, schwarzen Marmortafel
ie Verluste verzeichnet, welche die hessische Division während des
deldzuges an Todten gehabt hat; es finden sich darunter ein
Obersi ein Oberstlieutenant und vier Majore. Auf den beiden
Zeiten ist im Stein das Eiserne Kreuz,‚um jehen vom Lorbeerkranz,
ausgehauen z die Vorderseite trägt auf jchwarzer Marmortafel
olgende· Inschriflen: ,Den im Feldzuge 1870 —71 gefallenen
—X
Zessischen (259 Division. Ist unsere Zeit gekommen, so wollen
vir ritterlich sterben, um unserer Brüder willen.“ Ein Eisengitter
amagiebl das Denkmal, welches errichtet ist auf einer Stelle auf
        <pb n="716" />
        welcher man einen guten Ueberblick über einen großen Theil des rechtmäßige Regierung ihr religidses Ansehen und bringt die auf⸗
Sqhlachtseldes vom 18. August hat. (N. Kur. Iα acklärten Kotholiken in Verzweiflung“· 4
Maͤfrenz 12. Nob. Bei den demnächst bevorstehenden Laind/Das Vager von Chalons wurde am 9. Nov. von den
tagswahlen wollen die Arbeites selbststandig Kandidaten aufstellen Bayern geräumt; der Abzug dauerte von 9 bis 11 Uhr Vormil.
und zwar“ soll dies in unserre Stadt wie in Darmstadt und Offen⸗tags. Mittags tamen die ersten französischen Truppen am Lager—
hach geschehen. 7 — Bahnhof an; viele Menschen begrüßten sie dort, die von den Be—
Berlin, 12. Nor. Die „Spener'sche Zeitung“ meldet den wohnern ertichteten Triumphbogen aber hatte der Maire als un—
gestern erfvlgten Abschluß der vertraulichen Konferenzen über die passend niederreißen lassen.
Zreisotdnung und die Durchberathung der Konferenzresultate in Schweiz.
der heutigen Sitzung des Staatsministeriumz. Der Ausgang der! “Bern, 12. Nov. Anläßlich der Mermillod-Angelegenhen
sonferenz wird von parlamentarischer Seite als befriedigend be⸗ giebt das berüchtigte Jesuitenblatt „Civilta Cattolica“ Aufschlüsse,
zeichnet, auch die Fortschritispartei werde sich zum Kreisordnungs die an Deutlichteit nichts zu wünschen übrig lassen. Das Blati
intwurß im Ganzen zustimmend verhalten. Wth ee vew jagt; „Der Papst kann mit keiner weltlichen Macht, weil mit ihr
»Berlin, 14. Rov. Der „Reichsanzeiger“ meldet: Die nicht homogen, einen gegenseitigen Vertrag abschließen, durch wel.
IO
boraussichtlich ihre Berathungen in nächster Woche beendigen. Ist dies gleichwohl geschehen, so kann ein Nachfolger den Vertrag
Ber him, 15. Rov.“ Das Abgeordnetenhaus wählte sein von sich aus umstoßen und in entgegengesetzte Bahnen einlenken.“
früheres Präfidium wieder. — VDerSpenerschen Zig.“ zufolge Wo soll nun aber da die famose Unfehlbarleitslehre bleiben ẽ Vei
jeidet Bismarck an heftigen rheumatischen Schmerzen. Der Kreuz- solcher Doctrin wird keine Regierung sich mehr die Mühe geben,
zeitung“ zufolge ist des Fürsten hiesiger Hausarzt nach Varzin einen Verträg mit der römischen Curie zu schließen, da fie ja im
abgereist. . Voraus wissen kann, daß nach Umständen der Vertrag das Papier
Berkhin. Graf Molile macht belannt, daß, nachdem der nicht werth ist, worauf er steht. Und da wollen es die üllira.
Drud des zweiten Heftes des vom großen Generalstabe bearbeite mantanen den Regierungen noch perübeln, wenn sie das Verhäll—
hen Werkes: „Deuisch ˖ franzofischer Kriez von 1870/710 begonnen niß zwischen Staat und Kirche in ihren betr. Ländern durch Geseß
hat, Subscriptionen auf dieses Werk ferner nicht mehr' berücksich nicht mehr durch Vertrag regeln wollen“)
ligt werden lönuen, dasselbe vielmnehr nur noch auf dem Wege des
Vuchhandels zu beziehen isftt.
Leipzig, 8. Nov. Der sozialdemokratische Redacieur des
Vollsstaat“, A. Hepner, war wegen eines Artikels des genannien
Blattes, welcher das Vorgehen des 60. preußischen Infanterie-
Regimenis bei Gelegenheit der Wiedereroberung Nogents (Decem⸗
her 1870) in gehässigster Weise schilderte und dem Regiment
Plünderung, Diebstahl, muthwillige Zerstoͤrung fremden Eigen⸗
hums ec. zur Last legte, vom k. Gerichtsamte zu 6 Wochen Ge⸗
fängnißftrafe verurtheilt worden. Der Verurtheilte hat dagegen
Einspruch erhoben, das k. Bezirksgericht aber gestern Nachmittag
das erstrichterliche Urtheil bestätigt. (Hepner ersteht zur Zein
eine andere, schon früher gegen ihn verhängte Gefängnißstrafe.)
Konstan zy 11. Nob. Die Oberin des hiesigen Lehrinsti
zuts der Paderborner Schwestern ist der „Fr. St.“ zufolge nach
Karlsruhe gereist, um ihre Anstalt nicht mitten im Schuljah—
schließen zu müsseen...
Hamburg 13. Nov. Meldungen aus Kiel, Eckernförde
und Flensburg zufolge haben dort große Ueberfluthungen stattge⸗
funden. Die Nachrichten sind wegen der Stoͤrung der ielegraphi⸗
schen Leitungen bis jetzt noch unvollständig. Von allen wird indef
zin sehr heftiger Nordosisturm mit Schneesaß gemeldet.
Stralsund, 13. Nob. In Foige ichweren Oft⸗Nord
Oststurmes sind zahlreiche Schiffe vor und im Hafen sehr gefähr
dei, die Rettungsmaßregeln ssind auf das äußerfte erschwert; die
Siadt ist bis an die Wasserstraße überschwemmt. Gleichzeitig ist
in den Speichern am Hafen Feuer ausgebrochen, das durch der
wachsenden Sturm stadtwärts getrieben wird. — Um 2 Uhr Nach—
mittags ist der Sturm nach Südost umgefprungen; das Wasser
ist im raschen Fallen, die Hafenbauten find meistens vernichtet
die Hafenbahn ist zerstört. Mehrere Menschenleben sind zu beklagen
— Die durch den Brand der Hafenspeicher veranlaßte Feuersge
fahr ist gegenwärtig etwas vermindert“ und hofft man bald des
Feuers Herr zu werden. — Soweit sich der Schaden bis jetz
uͤbersehen läßt, sind mehrere Schiffe im Hafen gesunken, 12 sind
ganz verloren. Auch in der Provinz haben, soweit fich aus den
wegen der sehr erschwerten telegraphischen. Verftändigung äußerst
sparlichen Nachrichten ersehen läßt, an vielen Orten ÜUeberschwem⸗
mungen stattgefunden.
Stralfund, 14. Nov. Der Sturm hat die Nacht auf⸗
gehört. Das Wasser ist gefallen und, das Feuer in den Hafen⸗
jpeichern wurde gestern gelöscht. Die Ueberschwemmung hat die
ganze Küste heimgesucht. Details über die Zahl der untergegan⸗
genen Schiffe und den angerichtoten jedenfalls bedeutenden Schaden
fehlen noch. gehne

Wiee t mi

F Bliesgau. Den Lihberalen sei es in empfehlende
Erinnerung gebracht, daß sie jetzt Jagd anstellen können auf Schwary⸗
wild; aber — blos auf vierfüßiges, denn das zweifüßige hat sich
bis jetzt kugelfest gezeigt, an dem die Herren Liberalen Krautkopfe
zerschellen können. — In unserem Bliesthal sind die Wölfe ganz
einheimisch. Wildschweine sieht man alltäglich. In Gersheim wurd
ein Schaf von einem Wolfe zerrissen. (Nachr. f. Stadt u. Land.)

—7Saarbrücken. Das „Ehrenthal“ wird noch eine
weitere monumentale Zierde e: halsen; auf dem sich von der Krieger⸗
ruhestätte erhebenden Hügelrondell soll nämlich eine Bronzestakue
der Germania aufgestellt werden, und zwar nach dem Modell des
Freischaaren ˖ Denkmals zu Kirbheimbolanden. Aus dem Truppen⸗
bewirthungsfonds sind noch 600 Thaler vorhanden, den Rest der
sosten mit 500 Thlr. schießt die Stadt zuu.

St. Johann, 10. Nop. Ein sehr bedauerliches Unglüd
hat sich gestern Abend etwa um 6 Uhr in unferer Nähe auf der
Eisenbahn ereignet. Der Bahnwärter Oster, zu Jagersfreude
stationirt, war berufsmäßig damit beschäftigt, dem in der Richtung
von hier nach Dudweiler hin fahrenden Bergmannszuge entgegen
die Schienen⸗Geleise mit Sand zu bestreuen. Lediglich auf diese
Beschäftigung sein Augenmerk richtend, hörte er bei dem stürmischen
regnerischen Wetter nicht, daß auf dem nebenliegenden Geleise ein
Guͤterzug in entgegengesetzter Richtung herankommt, der ihn so
unglücklich faßte und niederwarf, daß ihm der Kopf total ab, und
beide Beine und der linke Arm durchgefahren wurden. Oster stand
jm Alter von 31 Jahren und hinterläßt eine Witiwe und zwei
stinder.

fKaiserslautern. Die „Pf. V.“ berichtigt ihre
neuliche Rotiz dahin, daß es sich nicht um Gründung eines katho⸗
lischen Jesuitenplattes in Kaiserslautern handle, sondern daß die
Pfalzische Post“ es sei, welche „ihr Stationsgebäude wechsle
um mit den ihr gespendeten Fonds sich auf eigenen Füßen be⸗
wegen zu können.“ Die „Pf. V.“ giebt nicht undeutlich zu ver⸗
stehen, daß die Fonds aus Berlin flöͤssen, worauf die „Pf. Post
gewiß nicht säumen wird, auftklärende Antwort zu geben.

F*Freiburg i. B., 11. Nov. Vorgestern versfarb dahier
der Freiherr von Falkenstein, langjähriger Vicepräsident der
ersten badischen Kammer. Mit ihm stirbt sein altes hoch ange⸗
sehenes Geschlecht aus. — Außer den Karlsruher Regimentern
haben auch die anderen badischen Regimenter das eiserne Kreuz
für ihre Fahnen resp. Standarten erhalten.

Wiesbaden, 4. Nov. Als Curiosum verdient gemeldel
zu werden, daß gestern aus Zanzibar an der Ostküste von Afrika
ein Telegramm⸗Aministraticn einlief, worin angefragt wurde, ob
hier — mit einem ganzen oder halben Refeit gespielt werde? Die
Rückantwort war bezahlt.

Der Haupttreffer der oͤsterreichischen 5300 Gulden Loose von
1860 (300,000 Gulden) fiel in der am 2. November statigehab⸗
ten Ziehung der Gewinne auf Serie 10662 Nr. 10, deren giüd⸗
licher Besitzer ein Geschästsmann in Wiesbaden ist.

f Aus Frankfurt a. M. vom 9. Novp. berichten die
dortigen Blätter: „Zur Ueberraschung des Publikums wehte heute
Morgen zur Erinnerung an Robert Blum's Todestag von einem
Brückenpfeiler an der neuen Mainzet Straße und vor dem Eschen⸗
heimer Thore eine schwarze Fahne.“

rBayreuth, 8. Nod. Die hiesigen Wäscherine“

Frankreich.

Paris, 10. Nod. Der pariser Correspondent des Jour⸗
nal de Geneve äußert über die ueuesten Hirtenbriefe der franzö⸗
sischen Bischöfe: ‚Diese unkluge Vermischung der Religion mit der
Politik ist stets zum Schaden des Clerus selbst ausgeschlagen. Es
ist bedauerlich, daß die höchstgestellten Diener des latholischen Cul⸗
fus unter der Republik von 1870 nicht dieselbe Richtung von
1848 einhalten. Damals enthielt sich die Kirche jeden Einbruchs
auf das politische Gebiet und ärntele den Lohn für diese Klugheit
durch einen günstigen Umschwung der öffentlichen Meinung. Ihr
Befalligkeiten gegen die kaiserllche Regierung in den ersten Jahrer
des Kaiserthums entfremdeten ihr mehr als eine Sympathie
heute aber gefährdet sie durch ihre offene Opposition gegen die
        <pb n="717" />
        aben neulich folgendes Inserat veröffentlicht; „Es koͤnnen auch
jet die armen Wäscherinnen nicht mehr bei diesem geringen Lohne
estehen, denn ẽin jeder Tagloͤhner, der von früh 6 Uhr bis
sbends 6G Uhr arbeitet,“ bekommt jetzt einen Gulden, und wit,
jenn wit von Nachts 1 Uhr dis Abends 8 Uhr an der Wane
ehen. und wo wir eine so ungesunde Arbeit haben und unsere
Ilieder halb erfrieren müssen. belommen nicht mehr als 30 Kreu⸗
er; auch die Kost ist nicht mehr so vollkommen wie früher. Von
un an arbeiten wir von früh 6 dis Abends 6 Uhr um 86 kr.,
ind wer Nachts gearbeitet haben will, 18 kr. mehr. Sämmtliche
heschfraun7 5 5 .
Moblesse oblige.) Se. Durchlaucht der Prinz Friedrich
Bilhelm von Wiitgenstein⸗Hohenstein (Bruder des regierenden
ürsten) wurde, laut dem C.⸗V., von dem Appellationsgerichte in
Jensberg wegen Mißhandlung einer im schwangeren Zustande sich
esindenden Frau zu vier Wochen Gefängniß verurtheilt.
Laudwirthschaftliches.
Die Landw. Lehranstalt des Dr. Schneider in Worms schreibt:
kaffeebereitung. Ueber diesen Gegenstand berichten die Indu⸗
tter, daß in fast allen Haushaltungen der Kaffeegenuß in einem hohen
jtade vertheuert werde durch unvollständiges Zermahlen der Bohnen. Genaue
zecsuche, welche man jüngst durch den Chemiker Herrn Schadler machen ließ,
aben ergeben, daß man von ganz fein gemahlenen Kaffeebohnen nur halb
o viel braucht als von grob gemahlenen Kaffeebohnen um die gleiche Menge
sleich starken Kaffee's zu erhalien. Und wenn man noch den gemahlenen in
men Mörser bis zur Feinheit des Mehles zerstööͤßt, wie bei den Orientalen
ebräuchlich, jo b raucht man nur 2/0 so viel, als von dem grob gemahlenen
—5* Man müusse sich selbst aber um die Sache bekümmern, denn eine fein
nahlende Kaffemühle gehe schwer und die Dienstboten hätten es gern, wenn
ie Mühle recht leicht geht; sie schonen lieber ihre Mühe als die Wirthschafts⸗
asse der Hausfrau. Versuche wurden auch gemacht in Betreff der Art der
Jjubereitung. Es zeigte sich indefsen, daß man gleich starkes Getränk erhält,
bman auf die gemahlenen Bohnen das Wasser aufgießt und eine Weile
iehen latßt, oder den Aufguß noch über dem Feuer einmal aufkochen läßt,
der ob man ihn durch einen Kaffeebeutel filtrirt. Nur ist bei dem durch⸗
— 4 Aroma auffallend stärker, als bei den anderen Zuberei⸗
inaßarten

Der zu Berlin erschienene Bericht des Central ⸗Comites der
eütschen Vereine zur Pflege im Felde verwundeter und erlrankter
drieger über seine Thätigkeit und die Wirksamkeit der mit ihm
erbundenen Vereine während des Krieges von 1770 -7 1 enthält
mter anderm folgende Zusammenstellung, über die Thätigkeit der
fälzischen Hilfs-Zweig ⸗Vereineenn

J. Erfrischungsstativnen und, Dienst auf den
.4. Bahnhöfen. J .*4

Nach den Schlachten bei Weißenburg und Woͤrth ging der
herwundetenzug auf der Linie WBin den — Edenkoben —
Reustadt — Jundwigs hafen zunächst bis Mannheim.
velche Stadt den ersten gewaltigen Stoß auszuhalten hatte. —
die gräößeren Stationen auf dieser. auch für die ganze Folgezeit
o wichtigen Bahnlinie, waren als Erfrischungsstationen ausersehen.
- Für die Grenzstation Wind erm übernahm der Hülfsverein
eß über eine Meile entfernten Städtchens Bergzabern unter
sithilfe des Frauenvereins daselbst und des Hülfsvereins zu
kdandel den Dienst. Es wurde eine Bahnhofsküche eingerichtet
der ununterbrochen, bei Tag und Nacht durchziehenden verwun⸗
eten und kranken Soldaten Speise, Getränke und Kleidungsstücke
erabreicht wurden. — Winden haltte als erste deutsche Station,
on der auch Züge nach Carlsruhe abgezweigt wurden, eine be⸗
ndere Bedeutung. — In Land au bestand eine Verband⸗ und
derpflegungs·Stalion. Am Bahnhofe war ein besonderes Verband⸗
mmer eingerichtet. — Die Verpflegung geschah unter Oberleitung
mes Hülfsvdereins-Comitoͤx durch Frauenvereine; Die meisten
rankenzüge kamen bei Nacht an und mußten bri lebhaftem Verkehr
2216 Damen und ein Comité⸗Mitglied in den Bahnhofsküchen
egenwärtig sein. — Die Berpflegung war vorzüglich oꝛganisirt.
- Vom 4. August 1870 bis 14. April 1871 wurden 126,702
detwundete und Kranke an Landau vorübergehend und mit ge-
inger Ausnahme alle verpflegt. — Edenkoben betheiligte sich,
bgleich nur Zwischenstation, ebenfalls an der Erquickung durch⸗
jehender Verwundeter und Kranler. — Neustadt war als
notenpunkt der Bahn nach Saarbrücken von Wichtigkeit und be⸗
ind sich auch hier eine freiwillige Verbande und Verpflegungs
ztation, die in großartiger Wirksamkeit nicht nur verwundeten
ind kranken, sondern auch gesunden Soldaten in der herzlichsten
beise Erquickung darbot Die Kosten dieser Verpflegungsstaiion
50,000 Gulden) sind den Leistungen entsprechend. — Mit wenigen
lusnahmen sind 450, 000 Monn zuerst mit Brod und Wein,
äter mit warmer Speise und Trank erfrischt worden. — In
ludwigshaßen wurde Seitens des Hilifevereins schon am
August eine Bahnhofsküche eingerichtet und von da ab Tag und
lacht in Anspruch genommen. Gegen 150,000 Mann, Kranke
nd Verwundete, aber auch gesunde Truppen wurden erfrischt. —
die Qüche wurde von einem zu diesem Zwede gebildeten Verein
on 70 Frauen geleitet: zu ihrer Unterstützung waren Reis 6

Nann vom Sanitäts⸗Corps anwesend. — Beim Ciniritt der kalten
Witterung wurden auch warme Kleider vertheiltz Die bedeutende
deistung der Verpflegungs⸗Station war nur durch reiche Beiträge,
amentlich auch aus dem Haupt⸗Depot; zu Mannheim, zu ermög⸗
ichen — Auf der Linie Reustadt — NeumkArchen lam
daiserslautern als Erfrischungs-Station in Betracht, hier
trug ein besonderes Comitoͤ für die durchpassirenden Verwundeten
und Kranken Sorge. —U——,—,—
II. Freiwillige Lazareth Thätigkeit.
Die freiwillige Lazarethpflege in der Pfalz hat eine ganz
desondere Bedeutung; es gab eine Zeit im Beginn des Krieges,
vo iede Stadt, jedes Dorf Kranke und Verwundete pflegte, nicht
etwa vorzugsweise in Lazarethen, sondern in einzelnen Häusern.
Der Schwerpunit der freiwilligen Hülfe lag überhaupt in der Pfalz
veniger in der Lazarethpflege, als in der unmittelbaren Hülfeleist⸗
ing auf dem benachbarten Kriegsschauplatze und in dem Transport
her Verwundeten und Kranken. Fast an allen größeren Orten
hestanden Männer⸗ und Frauenvereine; aber auch andere Vereinig⸗
ingen, Corporationen und Private betheiligten sich hier in so all⸗
emeiner Weise an dem Liebeswerle, daß es schwer wird, die
eistungen im Einzelnen festzustellen. — Wenn daher nach den
Berichten die Zahl der Vereins-Lazarethe auf 22, die Zahl der
erpflegten Krieger auf 5898, die Zahl der Verpflegungstage auf
38,500 angegeben wird, so ist hieraus die Summe der wirk⸗
ichen Leistungen in der Lazarethpflege nicht einmal annähernd be⸗
eichnet, umsoweniger, da die große Anzahl. der staatlichen Feld⸗,
kriegs⸗ und Reserve⸗Lazarethe die ausdauerndste Hülfe der Vereine
n Anspruch nahm. Selbstredend wurden die Mittel und Kräfte
eitweise durch die außecordentlichen Ansprüche erschöpft, weßhalb
enn auch aus ganz Deutschland und selbst aus dem Auslande
zen am Pieisten in Anspruch genommenen Orten materielle und
personelle Hülfe und Beistarnd in reichem Maaße geleistet wurden.
— Von den Vereins-Lazarethen sind folgende hervorzuheben
Bergzabern, 4 Vereins-Lazarethe in denen 417 Kranke und
Verwundete 2800 Tage verpflegt wurden. Besondere Lazarethe
waren hier bei Beginn des Krieges nicht eingerichtet. Die Ver⸗
wundeten, die unerwartet von Weißenburg und Woͤrth gebracht
wurden, mußten in dem Schulhaus, in der Kirche ꝛc. untergebracht
verden, wofür die Lagerungsgegenstände und die sonstigen Bedürf⸗
nisse von dem Hülfsverein und den Bewohnern der Stadt beschafft
wurden. Aehnlich waren die Verhältmisse an vielen anderen Orten
der Pfalz, so in Kandel, in Dahn, in Pirmasens, in
Vachenheim, in Kirchheiem, in Frankenthalu.A.
Hier waren meistens Nothlazarethe für nicht weiter transportable
hurchmarschirende Soldaten. — In Zweibrücken wurden in
3 Vereinslazarethen 393 Kranke und Verwundete mit 5500 Tagen
»erpflegt, außerdem besorgte der Verein für das Militär⸗Lazareth
n Ernstweiler sämmtliches Verbandzeug, Instrumente, Bettzeug,
deibwäsche und alle Erfrischungen. — Das Lazareth des Hülfs-
zereins Landstuhl pflegte 138 Kranke und Verwundete 1496
Tage. Dasselbe war in dem Waisenhause und einer neu erbauten
Baracke eingerichtet. — In Otter berg sorgte der Hülfsberein
ür das dort eingerichtete Militär⸗Nothlazareth; ebenso in Kussel.
— Eine verhältnißmäßig großartige Lazareth. Thätigkeit entwickelte
aber das unmittelbar an der Grenze liegende Städtchen St.
Ingbert. Hier wurden von dem sich rasch bildenden Hülfs⸗
derein ein Schulhaus, Spital und Diakonissenhaus von 4 Diako⸗
nissen, ⸗17 barmherzigen Schwestern und 132 anderen Pflegerinnen
332 Krarke und Verwundete 6298 Tage verpflegt. — Speier
verpflegte in 5 Lazarethen 544 Kranke und Verwundete 8000
Tage. Die Kosten trug vorzugsweise die Stadt unter reger Theil⸗
nahme des Hülfsvereins. Auch die Speier benachbarten Dörfer
errichteten besondere Lazarethe. — In Kaiserslautern
bestanden 5 Vereins⸗Lazarethe, in denen 1038 Kranke und Ver⸗
wnndete 15,800 Tage verpflegt wurden. — In Neustadt a.
d. H. wurden in 6 Lazarethen 215 Kranke und Verwundete 5600
Tage behandelt. — In Weidenheim richtete der Hülfsverein
ꝛin Lazareth mit 110 Betten sammt einer Baracke ein und ver⸗
oflegte in denselben ganz auf eigene Kosten 164 Mann 6200
Tage. In Lud wighafen wurden 247 Mann 6700 Tage
berpflegt. — Zu Edenkoben bestanden 4 Lazarethe, in denen
b98 verwundete und kranke Deutsche Krieger 3,862 Tage Seitens
des Hülfsvereins verpflegt wurden. — In sämmilichen so überaus
zahlreichen Lazarethen der Pfalz concurrirten die verschiedensten
Vereine, Gemeinden ⁊c. bei der Eimichtung und Verpflegung. Die
meisten Lazarethe bestanden nur kürzere Zeit. Die eigentliche
Krankenpflege wurde hauptsächlich durch barmherzige Schwestern
und Diakonissen besorgt; 8 Albertinerinnen aus Dresden wirkten
urze Zeit zu Neustadt a. d. H., aber auch andere freiwillige Pflege⸗
räfte, namentlich aus der Mitte der Frauen⸗Vereine nahmen an
ser Pflege Theil.
X IL Demth. veranworilicher Redacteur.
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        2 ———— ι J— — —— —A —A v8 333.3 3 X
Bekanntmachungen. Vorschuß. Verein St. Ingberl.
— GEingetragene Genossenschaft .
ühle⸗Versteigerung. 4 —*
Mühle⸗Versteigerung · Außerordentliche iενι ιlune.
Bis a Ende November, an einem“ noch ———— — *—* *
BS—— e AMAntrag des Vorstands 8 41 der Statuten,,
näher zue bestimmenden Tage, wird die ei w rd rre atag Abend 88 ien.
Niederwürzbacher Mühle, bestehen eg, 2Montag N end Ahr. ”α
aus großen? Wohn? iund Oekonomie-Gebtiuc· J iin Locale des Herrn Juhius Gerrewenige nnee
lichkeiten,“ ZMahlgangen?“ Putz- Maschine x8 5 — D — Tagesordnung: ——
und Sackzug, dabei gelegen 8 Morgen Wie⸗ — erichterstattung des —A über das Verhältniß des Vereins zum Mahyer'schen
en, 4 Morgen Ackerland und ein I Morgen“ 1 Falliment, eventuell ZAbstimmung. 3
zroßer Garten,“ Alles beisammen. gelegen âäι e — in Der Vorstand des Ausschusses
am“ Bahnhofe Niederwürzbach;, Bffentlih ——— —
versteigeri werden. —E —— — —* —6 — — 7
Auch kamt das ganze bis zum Tage der ! 2 —R paig e ee
Bersteigerunge aus freier? Hand .verlauft 7 83 —2* i
Deenh and wlere dand ntes u Weihnachten
Näheres bei dem Eigenthümer empfehlen wir einer verehrlichen Kundichaft unjerreichhaltig assortirtes Lager
—
zerkanft werden,“n —XV aller —W IX wie
Burger⸗Hilfsverein Garderobhalter, Zeitungsmappen, Schreibzeuge u. s. w
33 * I5 7777. * 44 23 314 3 α
— Oravatton Slips, BuxLins und
Genexalwers —A— CIace- IaAands—e, Darfümerien
im Vereins-Loeale... 7 We 40404 425.. X. Tc
Aufnahme neuer Mitglieder betr. ete. ote. unter Zuficherungreeller und prompter
ν
—— — Der Vorstaud. Bedienung. ι ι
Lungenheilung, * esewcuehehechaahinuederinee werden rasch und au
* 5 55 . a ge ma vol e au ge u r — 2244— a ,
An den segl. Hoflieferanten Hrne Jo . V bennt dnne ze — —
nde e 3335 Carl und Rudolph Danner.
8.). Ich silt bedenklich an der Lunge, —— gute Arbeiter * — Petrol eumfässer
man gah mich bereits auf weil tein finden Dauerade: Beschäftigung beinen —huet 7
Mittel half. Dan retteten mich Ihre Jn Dereum, Schreinere! hat zu verlaufen
Malz- Fabrikate z2 das Malzertrakt⸗ — — Johanu Roll, Tuncher.
cefundheilsbiex und —2 Agenten Gesuch. r e
bonbons, mach deren Gebrauch ich 36 α α — —
genuß. K. Feldbacher, Civile Ind nn n eee Ien —82 Wehe
i 8 äs int F. * Aige, Pluide * ofor estillt dur ie
— nnNepraentunt / der Kuntz en e33 ———
8 be u R u 9 nt 5. Gebrüder Spohn in Rabensburg, F —— so wedi⸗·
Verlanfsstele bet Fritz Panzer. Mittansce Fiocesbinneree Wehereeh —S —
bieter in St. Ingbert. in und Bleichanftalt a e eh ine St. Indbert bei J. Friedrich
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ôßoahrgαα n FranIurt a HUain.

Durch große Parthie⸗Einkäufe in Leipzig, und durch meine, direkte Beziehungen mit: den erflen Fabrikeit, ist es mir möglich, auch fin
J— *nächste Saison, mein reich sortirtes Lager zu den *ekannfien bilringen Preisen zu empfehlen.
Die, Preise sind nicht nach halben Meter, sondern nach Ellen berechnte...
Großes Manufakturwaaren Lager. Großes Ausstattungs:Geschäft.
1000 Stuck 6/. breile ächtfarbige, lila, rosa, gelbe, branne Cattune, 500. Stuck * hreites schweres Leinen, für Hemden und Betttucher—
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zzugen, die Elle 12 tr. 3 Ellen breite Leinen, füt zweischläfrige Betttücher, das Beittuch ohne
500 Snae breites ächtfarbiges schweres Bettzeug⸗ die Elle 15kr. e Nathefl. 2 34. 1 8ß
7 7 velne leichte Sorte, die Elle ß krr. 33336 200 Stück/ breites feines schlesisches und boͤhmischeß Leinen, die Elle
100 Stück schweren schwarzen Mooreens fur Unterrocke, die Elle 22 ir. .. . 1I6, 18 bis 30 fr. —— * 9
A⸗ brejter englischen Woaterbroof jur Regegmänlel, mit und ohne 200 Stück schwere rott wollene Bettdecken, fur zweischläfrige Betten, das
7 granzen die Elle 45 kr3 Studesl.eß 3— — —33365.33
io/ breiten schweren guten Buxkin flr Hosen und! Anzuge, die Elle 200: Stück schwere weiß wollene Bettdecken, fur zweischläfrige Betten.
f. 830 tr fl. 2. 3. i I * 52 aAj F

oße⸗ teppichstoffe, * vreit die 15 kr. Ao breit 300 Stuck schwere graue Bett⸗ u. Pferdedecken, d. Stüchfl. 280. 4. 8.
dwße n AI osfe⸗ be dierue * brat MVageieeeeee hd
atlen, rot enen Unterrockstoff, die Elle 15 kr. * rfur Lschläfrige Betten das Stücfl.2. 808..
— Wreg it. ß —* u3 t 100 Dedid e —— 2a/3. Ellen vang, 2 Ellen breit.
ood Sluc verschiedene Hute. Kleldetsloffe, Croisige, Povelines- 00 duh e aer veß Duhend von fl. ß an, die Elle von bhr
— i als Gro i ied, purr ußz 7 die Elle von 6kr. an.
o 33 —28 ee e 30
Ñ J — Broße vothe Eachemires Tischdecken das Stück fl. 1. 45. fl. 2.
Unterrockstoffe, Thibets, Cachemires Flanell, Froße rothe Cachemtres Comodedecken. das Stud fl. 1. I. 124
Jinere, Eipaguolettes, in allen Farhen und Qualitäten breiten reich ramagirten Vdearnens mit Bogen, die Elle Ve

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22usterabschnitte sämmtlicher Artikel sende in reichster Answahl franco per Bost.

Auch die kleinsten Aufträge werden wie bisher bestens dWiorht bitte mir das bisher bewiesene Vertrauen nuch weiter

u erhbalten.
* ö
AHdaktion Drutk und Verlaa von F. X. Demek in St. Inabert.

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        Sl. Ingberler AAnzeiger.

der St. FPAaberier Anzeig e r (und das mit dem Huuptblatte verbundene Uaterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags- und Sonntag
Zu nmer) erscheint wochentlich di e r m al: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abvonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. odet
1282 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Arzr. die dreispaltige Zeile Blaitschrift oder deren Raum berechnet.
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—2 —7 j
M 182. Sonntag, den 17. Novembbe 148872

Deutsches Reich.

Muünchen, 14. Nop. Es stand natürlich zu erwarten, daß
nan das große Odium, welches der Zusammenbruch der Spitzeder'
schen Bank nach sich zieht, der Regierung aufladen würde. Und
„on dieser Seite betrachten denn auch die klerikalen Blätter bereits
in der That den Fall. Nicht der Umstand, daß sie mit allen
Mitteln das Landvolk zur Betheiligung verleitet haben, sondern
daß die Behörden; dieser Betheiligung endlich Schranken setzten,
wird als Ursache des Unheils dargestellt, und deutlich tritt die
Tendenz zu Tage, in diesem kritischen Augenblicke zun Haße gegen
die Regierung aufzureizen. Vor allem wird dies in der Weise
persucht, daß man das Vorgehen gegen Adele Spitzeder als eine
Gewaltmaßregel darstellt, die ohne jeden gesetzlichen Boden sei;
diejenigen aber, die wenigstens vorsichtiger zu Werke gehen, be⸗
haupten: es sei hier ein Ausnahmsgesetz zur Geltung gekommen
und weisen auf die gefährlichen Consequenzen eines solchen Ver⸗
fahrens hin, dem gegenüber auch das reelste Geschäft nicht mehr
ächer sei. Es erscheint wichtig angesichts solcher Verdächtigungen
zu constatiren, daß das Vorgehen der Behoͤrden ein durchans cor⸗
rectes und zwar nach dem Maßstab der bereits bestehenden Gesetz-
zebung war. A

Die Folgen des Dachauer Bankschwindels treten in MRün—⸗
hen bereits deullich zu Tage. Eine Anzahl Ultramontaner von
hervorragender bürgerlicher Stellung, zumeist der sogenannten Hutt⸗
er'schen Richtung angehörig, hat eine sowohl gegen die Fortschritts
partei, als auch namentlich gegen die Führer der ultramontanen
Partei gerichtete Erklärung erlassen, des Inhalts, „daß sie beab⸗
sichtigen, sich der Wahl zur Gemeindevertretung zu enthalten, nach⸗
dem einerseits ihre Anschauungen mit denen der Fortschrittspartei
zrundverschieden sind, nachdem aber auch andererseits durch die
Schuld einzelner Führer und eines Theiles der ultramonten Presse
die ultramontane Partei mit dem Schwindel der Dachauer Bank
der Adele Spitzeder und dem Gaunerthum in einem nicht zu
leugnenden Zusammenhange stehe, nachdem endlich der dringendste
Verdacht bestehe, daß der Versuch gemacht werde, die Willensmein⸗
ung der Burgschaft zu fälschen, indem man Insassen (Gott weiß
aus welchen Mitteln) das Geld verschaffe, sich das Bürgerrecht
zuu kaufen.

München, 15. Nov.“ Gegen Fräulein A. Spitzeder ist
nunmehr die Untersuchung wegen des Verbrechens des betrügeri⸗
ichen Banqueroites eingeleitete.

Sspeirr, 16. Rop. Der Landrratih der Pfalz ist

den 2. December einberufean.

Stralsund, 15. Nov. Durch den Orcan und die Ueber⸗

rungen gingen hier circa 80 Fahrzeuge verloren. Nachrich⸗

n von den benachbarten Küsten melden den Untergang fast aller
ischerfahrzeuge sowie schwere Gebäude⸗-Beschädigungen. Der
chaden ist sehr groß, die Noth augenblicklich sehr schwer, weil
Obdach und in Folge der Brunnenüberfluthung das Trinkwasser
mangelt. Menschen find nicht umgekommen, wohl aber große
Viehherden. Ein Regierungsdampfer mit Proviant und Hülfs-
nannschaften ist unterwegs. — Auch aus Rügen werden Unglücks⸗
älle gemeldet. In Wenzwiß kamen 8 Personen um.
V Spanien.

Madrid, 13. Nod. Das Journal ‚Epoca“ meldet, daß
die Lage der Provinz Cadix zu ernsten Befürchtungen Anlaß gebe
und der Ausbruch von Unruhen zu befürchten sei. Das Blatt fordert
die Regierung auf, die nöthigen Maßregeln dagegen zu treffen.
Der Konig ist unwohl und huütet das Beti. (T. R.)

Amerika.

A
ien Gebäulichkeiten erfährt man jetzt, daß er 80 Acres umfaßl.
Es sind neunhundert und dreißig Geschäftshäuser und Firmen ab⸗
gebrannt, desgleichen 60 Privathäuser, 21 Banken, 46 Versicher⸗
ungs. Compagnien und 27 Zeitungs⸗Bureaux. Unterstützung fließt
von allen Seiten herbei. Chicago sandte sofort 20,000 Thaler.
Das Collegium der Feuerversicherungs⸗Assecurateure Bostons hatte

bereits eine Versammlung, in welchem der Gesammtverlust auf
250 Millionen Dollars geschätzt wurde, von dem der größte Theil
auf Bostoner Versicherungsgesellschaften fällt. Obdachlos sollen
nur circa 200 Personen geworden sein, dagegen fanden mehr als
25 Wenschen in den Flammen ihren Tod. Das Postgebäude ist
niedergebrannt, die Poststücke konnten dagegen gerettet werden.
Biele Schiffe, hauptsächlich kleine Küstenfahrer, wurden vom Feuer
erzehrt. d

BVere.
7Kaiserslautern. (ndustrieausstellung.) Weitrre
Bewinne: —
Loos-Nr. 5,722 Waschtisch mit Marmorplatte, Pr. 70 fl
Aeir. AL,790 Bismarc Staiue, Pr 70 in L.Rir. 8417
Toilettetisch mit Marmorspiegel, Pr. 180 fi..L.Nr. 38 350
Silberschrank, Pr. 50 sid L.-Nr. 25, 374. Bettlade mit Matretze;
Pr. 100 fl., S. Nr. 184475 grünes Sopha, Pr. 73 fl.. L.Rr.
10,217 6 Rohrstühle, Pr, 50 fl., L.eNr. 42,864 Kinderchaise,
Pr. 90 fl., L.⸗Nr. 25,423 goldene Broche und Ohrringe, Pr.
60 fi., L.-Nr. 26,850 Stuhl von blauem Allaspolster, Pr. 75 fl.,
d.Nr. 29,849 Etagére von Mahagoni, Pr. 280 fl., L.Nr.
12,507 eine Rähmaschine, Pr. 100 sl., L.Nr. 43 203 einen
Sattel, Pr. 50 fl., L.Nr. 30,832 einen Kochherd, Pr. 75 fl.,
L. Nr. 47,539 eine Lefaucheux⸗Flinte, Pr. 80 fl., L.⸗Nr. 6,830
etnen Ausziehtisch, Pr. 90 fl., L.⸗Nr. 49,642 ein Tafeltuch mit
3 Servietten, Pr, 42 fl., L⸗Nr. 45,538 eine Floöte, Pr. 85 fl.
2. Nr. 43,260 ein Dutzend silberne Dessertgabeln, Pr. 68 fl.
2.Nr. 13,620 einen Gewehrschrank, Pr. 200 fl. L.Nr. 46,451
l Leibstuhl, Pr. 15 fl. L.Nr. 16,141 halb Dutzend Tischtischer,
Pr. 17 fl. 30 kr. L.Nr. 16,144 1 Waschtisch, Pr. 40 fl. L.⸗N.
36,05856 1 Couverte, Pr. 18 fl. L.⸗Nr. 4,345 1 Kinderpuppe,
Pr. 8 fl. 42 kr., L.⸗Nr. 38,609 1 Handspritze, Pr. 20 fl.. L.⸗
ser. 5,255 1 gepolsterter Stuhl, Pr. 40 fi.,“ L.Nr. 34,000 1
Dtzd. Tafelmesser und Gabeln, Pr. 28 fl., L.eNr. 5,205 1 Hand⸗
koffer, Pr. 15 fl., L.Nr. 4. 434 1 Jagdtasche, Pr. 10 fl., L.Nr.
19,816 1 Koffer, Pr. 15 fl,, L.⸗Nr. 40,878. Möbelzeug, Pr.
22 fl. 30 kr., L.⸗Nr. 7,760 Kohlenkasten mit Schaufel, Pr. 26
J., L.⸗Nt. 40,464 Oelgemälde (Molike), Pr. 2l fl.,. L.⸗Nr.
32,430 Carrirtes Möbelzeug, Pr. 22 fl. 9okr., L.Nr. 5,741
Butzmaschine, Pr. 48 fl., L.Nr. 19,873 Meidinger Ofen, Pr.
38 fl. 30 kr., L.Nr. 6,829 Pelzkragen, Pr. 28 fl., L. Nr. 12,429
Dezimalwaage, Pr. 22 fl., L.⸗Nr. 44,038 Kriegs⸗Album, Pre
21 fl., L.Nr. 13,292 halb Dtzd. Herrenhemden, Pr. 27 fl., L.«
Nr. 45,561 1 grün gepolsterter Fauteuil, Pr. 43 fl., L.Nr.
1,255 1 Dtzd. silberne Messer, Pr. 40 fl., L.⸗Nr. 11,749 1 Dizd.
Messer und Gabel, Pr. 82 fl., L.⸗Nr. 44,961 1 Reißzeug, Pr.
30 fl., L.Nr. 24,163 1 Pfeilerschrank, Pr. 42 fl., L.e Nr. 19,773
2Fantasie⸗Stühle, Pr. 22 fl., L.Ni. 25,38546 1 gepolsterter
Zessel, Pr. 85 fl., L.⸗Nr. 88,152 1 Tischtuch (Kaiserin), Pri
Lfl., L.Nr. 49,265 1 kupferner Kochhafen, Pr. 9fl. 36 kr.
Z. Nr. 19,243 1 Eierbechergestell, Pr. 9efl., L.Nr. 2683 halb
Atzd. Herrenhemden, Pr. 24 jl., L.⸗Nr. 49, 121 1 runder schwarzer
DdamenHut, Pr. 15 fl.—Die Kaiserin gewann noch eine Zeitungs⸗
smappe, Pr. 7 fl. 80 kr., ein Album 2 fl. und ein Dutzend
ilberne Eßlöffel Preis 76 fl.

F Unter den Hasen in den Rheinniederungen zeigt sich
ine eigenthümliche Krankheit. Sehr viele derselben haben An⸗
chwellungen der Halsdrüsen, die zum Theil in offene Geschwüre
ibergegangen sind; die Augen sind roth unterlaufen. *

F Ein Hannoveraner Bürger erbat sich die Feder,' mit der
Bismarck das Jesuitengesetz unterzeichnete; er erhiell sie, der
Empfänger hat sie mit dem Begleitschreiben des Fursten im dor⸗
igen Kyffhäuser“ ausgestellt.

In Japan ist durch ein Regierungsdecret bekannt gemacht
vorden, daß fortan den Priestern erlaubt sei, zu essen, was ihnen
heliebe; das Verbot, gewisse unschädliche Speisen zu genießen, sei
vidersinnig.
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        fUeber die Verheetungeu, welche ein Orkan in Palaz—
Joho' (Sizilien) in der Nacht des 26./27. Oki. anrichtete, bringt
die „Syrak. Ztg.“ folgende Einzelheiten: „Ein entsetzliches Unglück
Jjat die blühende Stadt Palazzolo heimgesucht. Da, wo noch vor
venigen Stunden die beiden volkreichen Quartiere Guardia und
Fiume grande standen, wo das neue Theater und eine Reihe
einer Paläste die Zierde der Stadt waren, zeigten sich dem Auge
des entsetzten Zuschauers nichts mehr, als Trümmerhaufen neben
Trümmerhaufen. Fünf Minuten eines unbeschreiblich schrecklichen
Orkans genügten, das Aussehen des reizenden Ortes so zu ent⸗
ellen und Hunderte von Familien in das tiefste Elend zu stürzen.
Selbst die Erdbeben haben hdier nie so großes Unheil angestiftet,
dauser bis auf den Grund weggefegt, andere halb zertrümmert,
Hrauern der ganzen Länge nach gespalten und umgelegt, Dächer
Jänzlich abgedect, Gewölbe eingestürzt, Balkone von den Häusern

abgerissen, Balken und Rahmen verschoben oder ganz zerbrochen.
gaume aus dem Boden herausgerissen — das ist das Bild, wel⸗
hes die ganze Nordost⸗Seite der Stadt darbietet. Es existirt üb⸗
rigens kein einziges Haus, das sein Dach und seine Fensterschei⸗
hen nicht wenigsiens zur Halfte erneuern müßte. Um es kurz zu
'assen, kann man ohne Uebertreibung jagen: ein Drittheil der
Sladi ist ruinirt, und mehr als tausend Familien sind obdachlos
m sitrengsten Sinne des Worts. Andere Familien sahen fich auf
inen Winkel ihres Hauses angewiesen. Der Schaden, den der
Ortan in der Stadt und auf dem Felde angerichtet hat, wird
sber eine Million geschätt. Zweiunddreißig Personen sind auf der
Slelle todt geblieben; iwvie viele verwundet sind, hat noch nicht
estgestellt werden können.“
J. . Demet, verantwortlicher Redacteurx.

Feuerwehr⸗Montag
bei Earl Schwarz, Megtzger.

Bekanntmachung.
Donnerstag den 21. November 1872, Nachmintags 2 Uhr, soll auf dem Bureau
des kgl. Bergamies St. Ingbert die Beifuhr nachbezeichneter Holzquantitäten zur koͤnigl.
Brube St. Ingbert pro 1873 im Submissionswege an den Mindestnehmenden vergeben
verden.

Danksagung.
Langere Zeit litt ich an Rheu⸗
matismus im rechten Arm und
war selbiger mir total arbeits
unfähig geworden. Alle angewand⸗
ten Heilmittel blieben ohne Erfolg,
und nur den
IXX
von Th. Höhenhergeor, Fab⸗
rikbesitzer in Breslau, verdanke ich
meine vollständige Genesung.
Tönning in Schleswig, im
Juli 18723.. *
H. Sievers, Schiffer.
*) in Fl. à 1213 Sgr. und 1
Thlr. bei Joh. Friedrich in
St. Ingbert.

4. Aus dem k. Forstreviere Neuhänsel
circa 700 Kubilmeter Eichenstammholz, —— ——
100 ditto Buruchenstammholz, 12—
1600 ditto gemischte Stempelstangen. .
b. Aus dem k. Forstreviere St. Ingbert:
tirca 150 Kubikmeter Buchenstammholzz
„ 250 ditto gemischte Stempelstangen.—
o. Aus dem k. Forstreviere Jaegersburzzgzgz
circa 8 Kubikmeter Kiefernstämme zu Beunnendeicheln.
Uebernahmsluftige sind eingeladen, ihre Angebote bis zur oben angesetzten Zei
oerschlossen und gehörig bezeichnet auf dem Bureau des unterzeichneten Amtes abzugeben,
vofeibst auch die Bedingungen zur Einsicht offen liegen und die Submissionsformulare in
Empfang genommen worden können. 753
St. Ingbert, den 12. November 1872.
. Das k. Bergamt:
A. Kamann.
WVorschuß-Verein Hk. Ingbertl.
28* (Eingetragene Genossenschaft.
Außerordentlich Gemeral-Versammlung.
(Antrag des Vorstands 5 41 der Statuten
WMontag Abend 8 Ahrr α.
im Locale des Herrn Julius Grewenig..
Xagesordnungggg 3
Berichterstattung des Vorstands über das Verhältniß des Vereins zum Mayer'schen
Falliment, eventuell Abstimmung. 5332
Der Vorstand des Ausschussts
G. Zir.

Spielwerke
von 4 bis 120 Stücke spielend; Pracht⸗
werke mit Glockenspiel, Trommel und
Glockenspiel, Himmelsstimmen, Man⸗
doline, Expression c. Ferner:
Spieldosen
von 2 bis 16 Stücke spielend, Neces⸗
salres, Cigarrenständer. Schweizer⸗
hauschen, Photbgraphiealbums, Schreib⸗
eeuge, Handschuhkasten, Briefbeschwerer,
Cigarren⸗Etuis, Tabals- und Zünd⸗
holzdosen, Arbeitstische, Flaschen, Por⸗
semonnaies, Stühle ꝛc., alles mit
Musik. Stets das Neueste empfiehlt
J. H. Heller, Bern (Schweiz).
Preiscourante versende franco.

Nur wer direkt bezieht, erhält Hel⸗
ler'sche Werke; diese in ihrer höchsten
Vollkommenheit gewähren den schön⸗
sen Genuß.

——
* ⸗9 0 —
* 14 4*

—7 ...
RKeine Moedicin

*
KeipeMedi—

21

Taut ẽ⸗8
Goatent vom 7. Decen
er 1838 3. 130/6485 durch Schutz
marke vor Fälschungen u. Nachahmun
gesichert.

⸗
—

A
len.
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d5hne Medicin.—
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Husten andauernde Heiserkeit, Verschleimung, Keuchhusten, Katarthe, Ent.
sündung des Kehlkopfes und der Luftröhre, aeuten und chronischen Brust⸗
und Lungen-Katarrh, Bluthusten, Blutspeien und Asthma. Giehe Med.
Dr. Rud. Weinbergers, pratt. Arzt in Wien „Krankheiten der Athmungs⸗
organe“. Leipzig bei Gustav Brauns 1863.)
Nur allein ächt zu haben:
in St. Ingbert bei J. Friedrich.

zrust- U. Lungen⸗
kranke finden auf naturgemüussem
Wegeo selbst in verzweiselten und
ron den Aerzten für unheilbar er-
clürten Fällon radicale Heil-
g ihres Leidens
α Meclicim.
Beschreibung der
os brieflich durch
evt, Berlin
« Nr. 23.

no iICi-
Nedattion, Druck und Verlag von F. X. Demez in St. Ingbert. 9 .
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        5823575*
—— —— 2853
— 538 2533 — 88
283528 824 — * — — 282
—A 255* 28* 2 — 55 552
2z25 * *2 2 h —— S2 5 533* *
5 558 7 8 2 22 —58 — 2 —58 5 2 ͤnn
7 — 5 55 * e — 2583 2 5355 — 23 26——
385 2253 —3338 8 52553 52 2 35. 75 *—*
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523235* ι 52 V ãã —— —2 ——— 2 5— *
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22 525 223253 38— 52 52*8* — *2 5 —
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A 528 35 55233553* —2 — 3233 533535 256*
328 355 8335* —A 355 —38 333356 555* 53327 3.
228 535 2528 3 7 58 22: —3533335232 533z— 335 —A
A 22 5 585 32 3 5338 558—
— 258 — 66 5258352 8233 52353228 33523538 *
32838 72351737 3233355825* 5223* — — 233333553
— —2338 —— — F
* — * — 2
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—3 2 3 73 — 7
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13 e5* 288 85 5383 52258 *
* 32 5z5323 —2 28 E5 33322436688 23
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— — 5 3722 —7*
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— ⁊
22 —— 258*
* 22 —— — 2 2 —225 —— 72 323 —
28 — 23 22553238 5355535535 * 33 523 2 2282 72*2. 23
533383 — — 3352 5 — 3353 5 853 z25533265331232
zI 5338333 ————
A z 332 8* 25* 535 —E6 35
823 15 3338 5 333333 27 —A —A— 838215236
z3s323 2333 — 33333 —
* Û 2 2325* 535585 — 322 — 2 2 — 9J 2 25233 5 2*
223 23552338 27* 328332 2 83328 * * * s37335
2* 22 3 — 7 e 8 —— —— — 82 2 — 2 5 522258
2358 5325 253355* 523 5z25 —55 2 —332533* ——
286 .323532352 7332355 z2333332358 7
7 377 55 — 55 8 E — 3232 — 2583—2—826
333 s 333 833283 65
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A z— 88333. 35 5 33 8*
—A 53335 .33*555— 333 83 27 532— 3—3*
——— 32 3235 — —— 2338833*
— * 833 3 8 528355 ⸗
53338332233538 33 3335—3 3334
523235 2335353 232838 3325 25228* 33236335
22*2 —— A— 55 235 22 — 36 * 3 ẽ* 32 8
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83 2—322 2* 240 — * * * —8 22 B—
* 8 A —— ——2832 53 —2
375373532333553 333 —
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— 83458333
s 333 3 * 4386 4385
53*3532533888 3338 25333538*
—22 S * D v 27 5 * 3 5 *
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A 55 3323 32553523538325735 333 3323 333635
—A 5ẽ —X 2 3 2 —A 8 7 8S2 — 2 * —
——5 ——8 53;3 — 523 8335 — 32 58 53235 .5 —— 9
3835 33 255 2 3 388 5 57582553 3238* —

2* 8 — 2 — *— 2 — — 22 — 2 2 2 ⸗ 8* 83*
z2335 33355 355557 — s5 5353 7 535833533538 —53557
— — 722 29 — 225 s255 2 * 22 —

2 538 7225 — *555 ——— 58332
— 8** * — 32 2 589 8
333 346 37 55233535323232— 33—38 *828534

33 5* 7 —J——283 52 35555*83 —A — —55* 55 2*
— * * 2252322 25353232 225 — 42525323282 25*232 ——
—A 5 —5 * 3 28 2 Ec 2 5353232 *37 * 52 ——
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25 332 283 23388 2. 38
———— —7 85333 3528 2333
2. 5, 325 * * 78525337** — 5. 23
*55—33 223 2.2 58 58 3 — 2 *2.3 2 —2 8 225* S
825 * *23352 22 3 7 23 22.8 — 2 2. 3264
—— *5253 — 3 353 ẽ—35
z7838 533 233 2328 —2558 — 5333385 5223233
* — * *
52 23 552572 — —88 * 352225 82523223
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— — 72 ——
F —— 5 222372 57
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* 33 3 *72 753338* 5325 233 — 533
S 3 333338 333386838
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—— 533553 55 .2 * 2* 53523 * 2 48 — 2324
—— 208388 * 51282 5533— * 3. * 72 2303 22
223323 32823 32— — 25 7 8 8
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55 2225 32238 —— 233 25 52
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        Hl. Ingberler Anzeiger.
24 17
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— 12222
der St. Rni aberter Anzeli ger (und dat mit vem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnersiags⸗ und Sonniag
Lu axier) erscheint woͤchentlich v i e rem al: Dien stag, Donnerestag, Samstag und Sonntag.; Abonnementspreis vierteljaͤhrig 42 Krzr. oder

2182 Silberar. Angeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet..
*8 I83BHCG e e Dienstag, den I9. Novemberrr 1872
Deutsches Reichchh. —
Muünchen, 16. Rov. Durch Bekanntmachung des Staats-
ministerinms des Inneren, werden für den Fall des Ausbruchs
der Cholera die gegen deren Verbreitung unterm 28. Nov. 1865
erlassenen Vorschriflen erneuert. — Der Deuische Kaiser: hat dem
Herzog Max Emanuel in Vayern den schwarzen Adler Orden
verliehen.
Müümch en, 17. NivIn Folge der neuen Formation der
Artillerie, steht die Beförderung und resp. Ernennung, hon 657
neuen — dieser Waffengaliung zu erwarieu-3
Muünche n. Aehnlich dem preußischen Eisenbahnbatailon
wird pon Neujahr an auch in Bayern eine Eisenbahn⸗Compagnie“
richtet,“ deren Sitz München sein und welche unmittelhar unter
die Inspection des Ingenieurcorps und der Festungen gestellt wird.
Die ersie prattische Anieitung und Instruction soll diese technische
Fompagnie bei dem Bahnbaus in der Nähe Ingolstadr's erhalten.
, Abdztg)
Berfin Ia. Nov. Die von der ‚„A. A. Ztg.“ mitgetheilte
Potiz über die Wachsamkeit, “ mit der man die neue Heeresorgani
ation in Frankreich hier verfolgt, wird von der „D. 3.“ in
Wien bestaͤtigt, wenn auch die nachfolgende Mittheilung von ihr
wohl mit einigem Vorbehalt zu geben ist: Um der großen Kopf⸗
jahl, welche ins Feld zu stellen der wesentliche Zweck jener Or⸗
zanisation ist, mit gleichem Aufgebot militärischer Kräfte begegnen
ju können, geht man in militärischen Kreisen mit der Idee um
zas Landflurnegesetz von 1813 wieder hervorzusuchen und danach
ein Reichsgesetz auszuarbeiten. Der „Landsturm“ würde im Falle
ines Krieges aufgeboten werden, um den inneren Dienft zu ver⸗
fehen, und wurden dadurch die sonst im Lande festgehaltenen mi⸗
iitärischen Kräfte für die Verwendung im Felde verfügbar werden.
Naturlich müßie schon in, Friedenszeilen für eiue militaͤrische Schu⸗
lung der dem Landsturm überwiefenen und nicht durch die Armee
degangenen Mannschaften Sorge getragen werden. Diese Idee wird
wie gesagt, diskutiri, sie hat aber wohl noch manche Stadien durch⸗
umachen, bis sse an die Reichsgesetzgebung herantritt. (DP.)“

Aerlrmn 18. Nob.“ Sicherem Vernehmen nach ist Fürf er n sheßc.
Bi z mar von seinem jüngsten Unwohlsein völlig wieder her. 4 Kaifserslautern, 16. Nos. Der erste Gewinn der
gestellt und konnte erkbereits wieder das Zimmer verlassen, Indusirie -Ausstellungs -Verloosung zum Werthe von 500 fl. ist an

Fürst Hohenlohe, ehemaliger Ministerpräfident, hat, Herrn Johann Schäfer II. in Gollheim gefallen

wie preußische Viditer melden, die Herrschafl Grabowo in Posen 7 Vonder Queich, 18. Nov.“ In uͤnserer Nachbar⸗
mgekauft und zu einem Familien⸗Fideikommiß bestimmt. —* chaft hat sich der kvmische Fall ereignet, daß der neugeborene
Stralfund, 17. Nov. Die „Baltische Zeitung“ meldet Sprößling einer Familie in Folge eines Mißverständnisses als
über die durch die Ueberschwemmung in hiesiger Gegend verursach- Mädchen in die Civilstandsregister eingetragen wurde. Eine Stunde
en Verheerungen folgende Details: Die Drischaften Prexow später erfuhr der Vater desselben zu nicht geringer Ueberraschung,
Ahrenshopp Vory und Wied auf. der Halbinsel Dars haben furcht⸗ daß der Himmel —X kein Töchterchen, sondern einen Sohn be⸗
bar gelitien. Die Bevölkerung von Prerow scheint entschlossen, scheert habe. Die Geschichte zu rektifiziren, dürfte dem glücklichen
zanz. auszuwandern. Der Küste entlang sind ganze Morgen Lan⸗ Vater einige Schwierigkeiten vexursachen. Cand. „Eilb .
es abgeschwemm anderwaͤrts sind neue angetrieben In Neuen · geh stadee 8. Nop. Der Apotheker S- B. zu U.
horff bei Hiddensee find von 87 Häusern nuͤr S undersehrt. Die Falte fur die Gemeinde D. zur Vertilgung' der in diesem Jahre
Finwohnerschaft ist muthlos Die ganze Dunné von Göhren bie massenhaft auftretenden Feldmäuse mehrete Malter Strichdinwei⸗
Thiessow ist fortgerissen.“·Ein ungeheuerer Viehverlust wird von sen angefertigt, und sollte auf Wunsch jenerAuftraggeber die
nlen Seiten gemeldet. Der Gesammtverlust des Regierungsbezirks Weizenkörner,“ am die giftige Wirkung derselben zu:erhoͤhen, mit
Stralsuad zählt nach Millionen. Gestern hat sich ein Verein ge⸗ Phosphorteig umgeben. Diese Arbeit ist gesährlich und hatie auch.
ildet, um einen Hilferuf für die Verarmten durch ganz Deutsche den Tod des Apothekers zur Folge. Der Verstorbene nahm näm⸗
— lich die Arbeit, statt in freiet Luft, in seinem Keller vor und be—
Frankreich. arbeitete die ganze Quañtitat Weizen in zwei Partien. Er stürzte
Mil Bezug auf den Prozeß Bazauine wird dem Daily wiederholt bei der Arbeit ohnmächtig zusammen, ohne sich: dadurch
Lelegraph“ aus Beersallbeis geschrieben: „Es scheint uns, daß warnen zu assen, begann von Neuem und band sich, um einiger⸗,
Narschall Bazaine nicht blos, weil er ermangelte, feine Pflicht als maßen geschützt zu sein, ein Tuch vor den Mund. Die Ohnmachts⸗
Tommandeur der Armee in⸗ Retz zu erfüllen, vor Gericht gestellt erscheinungen der Gehirnaffektiotun traten jedoch von“ Neuem— auf/
werden wird,“ sondern auch wegen Hochverraths⸗ gegen vie franz. und er verfiel in eine Krankheit; die nach achttägiger Dauer den

Republik, indem er versuchte, mit dem Feinde im Namen des Tod herbeiführte. (Darmst. 8.) —
dalfers, der nichl länger der erllarte Souverain des Landes war“ Wie aus Hull-berichtet wird, ist der Dampfer „Herald
unterhandeln, und 5 Kaiserin, als Regentin Frankreichs, den auf der Reise von Hull Jach Danzig nach eihem⸗ Zusammenstoße
Borschlag machte, bessere Bedingungen zu erwirken als die deut- mit einem unbekannten Schiffe untergegangen; von der aus 20
hen Bejeblshaber der Garnißon offerirten. Die Anklage ist noch Köpfen bestehenden Bemannuͤng' reltete ich nieke her Heizer.“ ⸗2

nicht qufgefehl worden: auch wird⸗ dies nicht bis zum letzten — —*
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        Volkswirthschaft, Handel uub Verkehr⸗ zugebilligken Entfchüdigung von 25 Thalern nicht ein verstanden
Die Landane: Valbsbanh hatte im ersten Habs abrgetlar en so stehe⸗der Rückgabe⸗der defelten Bankuodte an ihn nichts
1872 einen Reingewinn von 12,764 fl. 5 kr. bei einem Umschlagh'm Wege. Es muß ihm alsdann überlassen bleihen,“ sich dieser-
on 2882.416 fl. 34 kx. de welchem in gedachtem halhean die önigliche Bankcommaundite in Altonq zu wenden.
Hhalbjahr 104 Mitglieder beilraten, zählte am Schhuß desselben Paris, 15. Rov. Gorse.)“ Die Stimmung bleibt eine
393. gedrückte. London ist flau und in der Provinz hat die Vohschaft
(Defekte Thalerscheine.) Ein Lohndiener H. in des Herrn Thiers mit ihcen verhüllten Konstitulionsprojelten einen
hamburg, der einen preußischen 50.Thalerschein, an dem ein Stück sehr unerquicklichen Eindruck gemacht. Das vorherrschende Gefühl
sehlte, bei der Altonaer Bankcommandite einwechseln wollte, wurde ist dort, daß man mit: dem Feuer nicht spielen und den kaum
jon dieser an das Hauptbankdirektorium zu Berlin verwiesen. eingeschläferten Lowen der Revolution nicht aufwe den soll. Dah
Dieses hat unterm 31. v. M. den-allgemein interessirenden Be⸗ Ausgebot herrscht für alle, Werthe ohne Ausnahme vor. Schlluß
cheid eriassen, für die eingereichten Bruchstücke der 50 Thaler⸗NRote natt: Rente 532. 55, alte Anleihe 84. 27, neue 85. 50. Jialiener
dnne der volle Ersatz nicht geleistet werden, weil daran mehr als 37. 40, Banlfactien weichen von 4620 auf 4590, Banque de Pauit
der 4. Theil fehle; streng genommen habe die Bank nur eine von 1300 auf 1292, Modilier 410, spanischer Mobilier 407
Einlosungspflicht, wenn ihr eine vollständige Banknote präsentirt sterr. Bodenkreditanstalt 962, öosterr. Staatsbahn 783, Vombar den
derde;: fie ersetze aber aus Billigkeitsrücksichten die Hälfte des T71.
Werths, wenn die noch vorhandenen Bruchstücke wenigstens eine
Jalbe Note darstellen. Noch weiter zu gehen uund, ohne Rüchsicht
zuf die fehleuden Theile, den vollen Ersatz zu gewähren, sei die
Bankverwaltung außer Stande, weil sie sich den Konstquenzen
nicht aussetzen dürse, welche hieraus unausbleiblich hervorgehen
wvürden, Sollte fich übrigens der Lohndiener H. mit der ihm

ien . ch ru ch tit n.n
Notar Wolffhugel von Neufladt und Notar Metz in Kirchheimbolanden
ind zu kaiserlichen Notaren in Straßburg, Notar Vogel in: Zell zum kaiser⸗
ichen Notar in stolmar ernannt worden.
— — —— — — — — ——
7 F. Demet, verantwortlicher RedacteæIxxn.
—
—
tach n .LNXLAAM. J OM. LEIE LL-LA.
Bekanntmachungen. Bekanntmachung mit Aufforderung
b Ausschreiben. * venswng von Beihilfen an Angehbrige der Reserve und Landwehr herreffend.
AUd ireeee eLaut höchslet Eatschtießung .des k. Slaatsministeriums des Innern doni Z. und
— 6 V ———,—,—
Lan Vanne —*— e rt estzes vom 8. Juun . I3, Geichs Gesebolatt Nrs 29) dud der frangdsischen aric gelosten
vie otrehnende hehen Saute zu disn woh eiue Summe rn ur Bevern
der unterfertigten
—BV——— it sol demnächst Behörde, behus Gemähtung voun Veihilfen an— solche ——————— —— und
vieder. besetzt werden. Der 326 dundwetamanner gue Verheilung wah wabrend * deeaee
s Buar aͤus det Geimeindelasse 9 . Jahre 18707 Lzum Waffendienste einbezufen waren und schon damals der —*
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17 Te αια 1841, 1842, 1843, 1344 pdex I845 oder zwarx in einem spater en Jahre ge⸗
Deen Dide en — —
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werden jährlich bergütet80 — Apen ern dundwage schon wahrend des Krieges mit Frankreich zur Reserve oder Land
Den Beitrag, zumPensionsfond zahlt Indem V⸗ audurch dffenllich vᷣekanut. genmacht wird 4 83
—— HDjes anduxrch offentlich vetannt. werden diejenigen
* Fenendee ehe phen r ue ou Referbisten der bezeichneten LAltersklassen ee
— —— persoönlich dem Inn wmat zum Waffendienste
Tee zur Zeit in einer hilfsbedürftige e en, c
— eere ber 1872 hre Gesuche um Gewährung einer Beihilfe ee ee
St. Ingbert den Ioh Dovemder ng7 Novemher waͤcbsthiu hei dem Duraer meiseramüi igred Doh arles inneen
8 SDos Zigarretram. Srppoter. Gesuce tonn mn und duͤnsan nude moht bartcncheine werden. do Satue
— BEvpandon. geisterumter die bei ihnen eingereicht werdenden Gesuche bis längstens *
Buͤrgervereins⸗Kränzchen. 8 F e ngcsthin wit gutachtlichem Berichte uͤber die Altersklaffe
Maoorgen (Mittwoch) Abend Zusammen⸗· n Leumund, die Erwerbs⸗ Vermögens ˖ und Familien ⸗Verhältnifse
kumtedd he ehr dhannnene eines jeden Bittenars an het. in Vorlage bringen mütsen. 51
—7 irtzaner — Zatr Ditteller hat jelbst in seinem Gesuche uber,. die angegebenen Verhältuihe
Agenlen Gesuch
g ** i * 76 Zweibrücken, den 18. Robember 1873.. 5 g — *
Wir suchen für unser Lohn⸗Geschäft tüch. ¶ : Göninl Beurktönm
ige, solide Agenten und sehen nee. Köonigl Bezirksamt, —— —
antragen emgegen... ,α e 5
Gebrüder Spohn in Ravensburg, — bi ple ο
Aedanuice guegune Webern 2aut⸗ Arbeuer
und Bleichanstalt. 40u7 J J
— saden douen Weipne de i
D p A. Dercum, Schreinet
Der Regenerator — ——
v ereer, iond n 2 Slngon gesaheios gu
seit Jahren das bewährteste, beste ichar. Puαα
Mittel gegen allgemeine und specielle * ws
Zchwãchezustände, Magengedärme und ohne Medicin.* s
debertrankheiten, Hämorrhoiden, Eng⸗ -
rüstigkeit, Milzkrankheit, Flechten ꝛc.
'owie alle Krankheiten, die von ver-
orbenem Blute und schlechten Säften
herrührer. Der „Lebenswecker“ be⸗
foördert die Verdauung, reizt den Ap⸗
Zetit und bringt neue Lebenslust in
hen erschlafften Körber, er ist beson⸗
ders im kritischen Alter zu empfehlen.
JZu haben per Flache zu Jefl. IO fr.
20 Sat. bei M. Zepp in St

ibzugeben.
Heilerfolge bei Magen—⸗
und Unterleibskranken
zu erzielen, giebt es kein heilsameres
und kraftigeres Mittel als die Malz⸗
präparate des Königl. Hofs Liefe⸗
ranten Johann Hoff in Verlin,
Neue Wilhelmstraße Nr. 1. „Sie
wollen dem isfraelitischen Asyl von
Ihrem !als heilkräftig berühmten
Malzextrakt 50 Flaschen übersen⸗
den. Das Curatorium des israeliti-
schen Asyls in Köln.“
Verkaufsstelle bei Fritz Paunzer
zeter in St. Ingbert.
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næaeiger für Ans buigreich
yern NXNr. 20.

Ingbert.
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Pedaktion, Druck und Verlag von F. XR. Demeßz in St.“Ingbert. n

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555 5352 2355— —*222 5 5 22502 — 5* — 2585
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— — 525 —555 2215 —25 323 2 63*7325 * 27 232 5822
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3 5 — 238433385 333 2335377
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23 33 338 28668 *
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223 7733333 553 353323353 3538 33332385
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5*5 —78 J9 387 26 35424 2 EkI3533 2 * 28373 22 5 2
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—8 8 J 52 FRFw 2 8 r 6 t

—8* — α — ꝛꝰ —0* — ——
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— 7 ——
ha St. Jnaberte Ane ig er und däs mit dem Hauptblatte verhundene Unlerhaltungsblatt, mit der Dienslags⸗ Dounerstags- und Sonnis
u umer) erscheint wöͤchentlich vierma'bn Dienstag, Donnerstag, Samstag und Son'mntag.! Abonnemenlspreis vierteljährig 42 Krzr. oder

12 Silbergt. Anzeigen werden mit 4 Kezr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum⸗berechnst.
DHOvenber ——— — 1872

— — — ——
—2 o⏑—
—E 84. * Donnerstag, denn7
Deiutsches Reich..

Maunchen, 17. Rop. Daserste Verhörder Adele
S5pitzeder durch den Untersuchungsrichter begann heute Mor—
ens 7 Uhr in der Frohnveste. Die Vertheidigung wird seiner—
it der Landtagsabgeordnete und J. Advokat Dr. Karl Barth von
lugsburg führen. — Die Spitzeder hat sich, wie es scheint, nicht
nit gelegentlichen Schenkungen für fromme“ Zwecke begnügt, son⸗
ru, um sich die Gunst der Ultramontanen nachhaltig zu sichern,
zyfiem in die Sache gebracht und in neuerer Zeit bestimmte
hrocente ihrer Einnahme für den Papst bestimmt. Aus Mittel⸗
ranken wird der „Suͤdd. R.“ in dieser Beziehung mitgetheilt. daß
Sommer ds. Is. in Nürnberg eine Filiale der Dachauer Bank
egründet werden sollte und daß damals den beir. Commissionären
ie Bedingung gestellt wurde, sie müßten von dem sich ergeben den
gewinne so und so viele Prozente zu Gunsten des Papsftes ab⸗
eben, worauf sie aber nicht eingehen wollten. U

München, 18. Nov.“ Nach dem heuͤtigen Polizei⸗Bericht
rreichen die Forderungen, welche bis letzten Samstag Abend, so⸗
nit innerhalb drei Tagen gegen Adele Spitzeder im Gantvorberei⸗
ungsverfahren gerichtlich angemeldet wurden, bereits die Höhe
on 2,800, 00 Gusde w Wenn man erwägt, daß dise horanden
Summe groͤßentheils nur aus München, den Vorstädten undder
Umgebung der Hauptstadt zur Anmeldung gelangt, und weceim
die weitem Umtreise, bis nef, nach Oesterreich hinein, die Gau⸗
nerel wirkie, so kann man wohl auf die schwindelade Höhe, welche
io, seinerzeitige Gesammtliquidation⸗ beziffern wird, einen Schluß
jehen · — Die Dachauerbank⸗Inhaber Herb und dFischer, welche
ich im Färbergraben und im Thal etablirt hatten,“ haben das
Aufhoven ihrer Geschäfte amtlich· zur Anzeige gebracht.

München, 19. Rob. Die- bisher angemeldeten Passiben
vetragen 8561,804 fl. 48 kr. so daß sich schon jetzt eine Ueber⸗
culdung von 1,628,283 fl. 82 kr. ergiebt, obgleich vom Lande
erhältnißmaͤßig noch wenig Forderungen angemeldet sind. Noch
mmer reisen Ageuten auf dem Lande umher, welche die Bauern
inter allen möglichen Vorwänden dahin zu bestimmen suchen, ihre
zorderungen nicht anzumelden.

München, 19.. Rov. Durch Ministerial⸗Entschließung
vurde die Beschwerde, welcheder Jesuit Graf Fugger gegen seine:
lusweisung aus Regensbueg erhoben hatte, als unbegründet ver⸗
vorfen. ———— —D— —
In Af e b urq haben bei den Gemeindewahlen die
iberalen glänzend gesiegt ⸗ 8 —D — Vermischtes.
Mainz, 19. Nov. Der Stadterweiterungsvertrag ist bon 4 gaiserzlautern.; A ——
ee genehmigt. Es bedarf nur. — —8 —2 3
es Kaisers. — 6 —— να 8

Der Autkatholikemn-Coin gere ß in Kbn hat beee paagiferslautern. Im hiesigen Reviere wurden am
hlossen, daß in Deutschland zwei Centralcomits für die altkatho- Freitag und Samstag 5 AAä — Das —**
ischen Angelegenheiten gebildet werden sollen, hon denen —D
WManchen seimrnSitz haben und für: Bayern. Wuzette m berg und wpar ea- hrachten dem Direktor derselben, Hen. Sqh ð n, aus An-
haden bestimmt fein soll, und das zweite in Koln refidiren und laß der neulich erfolgten Vejleihung der Ludwigsmedaille an den-
ãt den andern, Theil von Deutschland fungiren soll.“ In den elben am Soͤnntag Abend einen brillanlen Facktlzug. —
hten Wochen haben in · Koln geschlogene Delegirtenversaumume — Kirhheimbolanden, 13. Rob. Wie auf's be—
en wiederholt siattgefunden, welche die Slatuten für. in Central⸗ gimmiesie nerfichert wird, hat, auch eine hiesige Frau (Wittwe) bei
omits und für einen von demselben essortirenden. geschäftsführene der Spitzeder 1500 fl. iet een
ꝛen Ausschuß für; Norddeutschland herathen, und angenommen haben⸗ 1224Die Bahnstrecke Mons heim Grünstadte wird Mille Dezem⸗
Berlin, 19. Nov. Der Spenersschen Zeitung“ zufolge zer dem Vetkehre übergeben werden. Als Stationen der Landau—
bird Mitiwoch ein Gesehentwurf betreffs der Grenzen des Rechts Zirmasens-Zweibrücker Bahn sind definitiv bestimmte: 1) Ostdahn⸗
erx Anwendung kirchlicher Straf⸗ und Zuchtmittet dem Abgeorde jof Landau, ) Westbahnhof Landau, 8) Godramstein, 4) Sibel⸗
mlenhause vorgelegt werden. Das Civilehegesetz sei jetzt erst zwi- Aingen-Bitkweilern 5). Albersweitern6) Annweiler, 7) Sarnstall⸗
hen den Ministerien des Cultus, der Justiz Hund des Innern stinnthal, 8) Wilgartswiesen, 9) Kallenbach⸗ Hinterweidenthal, 10)
edaltionell festgestellt und werde nunmehr dem Stäalsministerium Münchweiler, 11) Rodalben, 18) Bibermühle (von da Zweigl aha
drgelegt wec e üen Vohrhefe Virmasens). 18) Thalen hwelle- Thalfede hen· 19)
Berlin. Das 2. Bataillon des ostpreußischen Gir'e na⸗ stieschweilet, 15) Falkenbusch, 16) Contwig, 17) Haltestelle
ieregiments Kronprinz hat die MaufserGe-Sscchifflil 18) Zweibrücken. 32
dehre überliefert erhalten. Dieselben ischießen bis auf 8 7Berlin, 9. Nov. Zwel jabanesische Geistliche halten sich
Zzchritte, das Haubasonnet vertriti die Stelle des Säbels. Der jegenwärtig hier auf, um sich über die christliche Relig'on zu uns
        <pb n="728" />
        kerrichten. Prediger Dr. Lisco hält ihnen die betreffenden Vorträge
in welchen hauptsächlich die charakteristischen Verschiedenheiten der
hristlichen Confessionen erörtert werden.

F Berhin. Die Einrichtung der drei Brieftauben⸗Stationen
in den Festungen Metz, Straßburg und Köln, welcher ein Kölner
Taubenliebhaber unter der Leitung des Thiergarten-Direktors
Bodinus in Berlin für die Militärbehörde zu treffen hat, geht
ihrer Vollendung entgegen. Für die beiden ersteren Stationen
hat derfelbe bereits Alles an Ort und Stelle angeordnet. Gegen⸗
wärtig trifft derselbe in Köln im oberen Theile des Thurmes am
Pantaleonsthore die nöthigen Einrichtungen. Auch hat derselbe
hereits über 600 der besten, und darunter sehr theuere Brieftauben
in Belgien zu diesem Zwecke angekauft, welche paarweise unter die
drei Stationen vertheilt werden.

f Der 32jährige Prinz Adolph v. Sayn⸗Wittgenstein
Hahenstein (ein trefflicher Sänger, auch Maler), der sich am 19.
Ottober auf dem Dampfer „Rhein“ nach Amerika einschiffte, um
ich dort ganz der Kunst zu widmen, ist am 31. Okt. am Bord
zes genannten Schiffes in Folge eines durch Erbrechen erlangten
deibschadens am Herzschlage gestorben und in die See versenkt
—XW

Ir Die Anzahl der Klagen auf Mord gegen die berüchtigte
Mary Anna Cothkon, die jetzt im Gefängnisse in Dunham
itzt, haben sich bis zuß20 vermehrte; sie ist beschuldigt, ihre drei
ersten Männer, drei Kinder ihres ersten, drei Kinder ihres zweiten,

rünf Kinder ihres dritten, drei Kinder ihres vierten Mannes,
dessen erste Frau und deren Schwester vergiftet zu haben.

F Ein gräßliches Unglück hat sich am 14. Nov. in dem
stohlenbergwerle Pellall Heath, drei Meilen von Walfall
Engl.), zugetragen. In einer Zeche, wo 33 Männer und
Burschen beschäftigt waren, ergoßen sich plötzlich aus einigen alten
ind unbekannten Schachten eines benachbarten Bergwerkes unge—
jzeure Wassermassen in die Zeche, welche dieselben völlig über—⸗
chwemmten. Zehn oder elf Grubenarbeiter, die in der Nähe des

Ausganges beschäftigt waren, retteten sich mit großer Lebensgefahr
den übrigen 22 oder 23 wurde aber durch die Fluthen der Ruüs
veg abgeschnitten und man befürchtet, daß sie dem nafsen Elemep,
zum Opfer gefallen sidd. IJ

— In Philadelphi'a starb unlängst Herr P.« M. Wol—
ieffer, aus Lohnfeld dei Winnweiler 4Pfalz) gebürtig. Derselbe
nachte sich um die Einführung und Pflege der deutschen Kunstin
Philadelphia sehr verdient und wurde von den Mitgliedern deg
„Männerchors“, „Jungen Männerchors“, , Harmonie“, „Sängen—
bund“ u. a. zu Grabe getragen. 757
.An die vielen Beweise der Gnade, welche Se. Majesiaͤt
der Kaser nach allen Seiten hin austheilt, reiht sich gegenwärtig
nin neuer, indem Se. Majestät huldvollst geruht haben, dem Ven
'in „nvalidendank“ bis auf Weiteres einen jährlichen
Beitrag von Einhundert Thalern aus Allerhöchstderen Schatuln
u bewilligen.
„. Was dem „Invalidendank“ hierbei aber noch zur
zesonderen Freude und Genugthuurg gereicht, ist der Umsiand
daß Se. Majestät sich gleichzeitig auszusprechen geruht haben, mi
Wohlgefallen von der gedeihlichen Wirksamkeit des Vereins seit
der kurzeun Zeit des Bestehens desselben Kenntniß zu nehmen. —

Es ist wohl mit Recht zu hoffen, daß das vom Throne
jerab gegebene Beispiel zu einer gieichen regen Theilnahme in
derschiedenen gesellschaftlichen Kreisen aufmuntern wird. Man ver
gesse nie, daß derartige Gaben stets unseren armen Invaliden, die
ür das Vaterland geblutet haben, zu Gute kommen und daß eine
olche Theilnahme zugleich ein Mittel sein wird, den Verein in
einen Bestrebungen auch ferner zu ermuthigen. Die Bureaus des
„Invalidendant befinden sich in Berlin, Behrenstraße
2r. 24
Viensesnachrichten. 7
Die katholische Pfarrei Ensheim wurde dem Priester F. Bertram
Ffarrer in Mörlheim⸗Queichheim übertragen.
X. X. Demen, verantwortlicher Redacterr.
—— 2 Gesellen
können in Arbeit treten, auch wird ein
Lehriunge angenommen bii
Schreiner Vogelsang.
Ein möblirtes Zimmer
in meiner neuen Wohnung, für einen oder
zwei Herren, wird abgegeben, bis 1. De
zember beziehbar, bii af
Leonh. Wohlfart.
Auf der Obermühle find taͤglit
60 Schoppen Milch
abzuorben.

Bekanntmachungen.

Ausschreiben.
at. Bezirksamt Zweibrücken.

KantonSit. Ingbert. —

Gemeinde Hassel.

Die Lehrerstelle an der kath. Schule zu
Hassel ist erledigt und soll demnächst
wieder besetzt werden. Der Gehalt beträgt:

fl. kr.
. Baar aus der Gemeindelasse 369 —
2. Anschlag der Güter (4K Tagw.
47 Dezimalen) 18 12
3. Anschlag der Wohnung 12,
1. Für Beheitzung u. Reinigung
werden jährlich vergütet 30 —

Den Beitrag zum Pensionsfond zahlt

die Gemeinde.

Bewerber um diese Stelle wollen ihr
Besuch innerhalb 14 Tagen persönlich dem
unterfertigten Amte einreichen.

St. Ingbert den 16. November 1872.

Das Bürgermeisteramt
Ebkandon.

Hausversteigerung.
Samstag den 30. November 1872, Nach ·
nittags 3 Uhr, zu St. Ingbert bei Wittwe
Joh. A. Bedc. lassen die Wittwe u. Kinder
des daselbst verlebten Taglöhners Jo⸗
hann Wagner, abtheilungshalber
ihr dahier an der Haseler Straße neben
dinton Schmitt und Joseph Baruttio ge⸗
legenes Wohnhaus mit Hof und Garten
offentlich auf Eigenthum versteiger.
— H. M. Horn, s. Notar.
Immobiliarverkauf.
Drei sehr geräumige Wohnhäuser, ge⸗
iegen an der Haupt⸗ oder Kaisferstraße zu
St. Ingbert, bder welch' einem jeden der⸗
selben sich ein Hofraum nebst Garten be—⸗
findet, find unter günstigen- Conditionen
zurch das unterfertigte Büreau aus freier
Hand zu verkaufen.
Bemerkt wird noch, daß sich die frag⸗
lichen Anwesen ihrer guten Lage wegen
zum Betriebe eines jeden Geschäftes eignen.
Näheres auf dem Geschäfts- und Con⸗
ultationsbureau
I. Boos zu St. Ingbert.
Wirthschaftsverlegung.
Meinen werthen Kunden und einem ver⸗
ehrl. Publikum die ergebenste Anzeige, daß
norgen, Freitag, meine Wirthschaft im
Schmitt'schen Hause umzugshalber geschlos⸗
sen, und Tags darauf, Samstag, die Er⸗
offnung meiner neuen Wirthschaft im krühern
Paul Woll'schen Hause (jetzt Hr. Pet.
Jos. Woll) stattfindet.
Für gute Speiseu. Geträmnke wird
inmer, wie bisher, destens gesorgt merden.
Einer recht zahlreichen Kundschaft ent⸗
zegensehend, ladet zu fleißigem Besuche
Jöflichst ein

Im oberen Stocke meines Wohn⸗
hauses sind 3 Zimmer mit Speicher
und Platz im Keller sofort zu vermiethen.

Wib. Schnorr.

Der Brodpreis für die Stadi St—
Ingbert ist von heute an bis zum nächsten
Donnerstag (Fruchtmarktstag) festgestellt:

Korabrod 3 Klgr. 26 Krzr. Weiß—
drod 10 rzr.

Das Neue Blatt 18783. Nr. '9. ist soeben
ingetroffen und enthält: Nicht schuldig.“
Von K. v. Holtei. — »Die Wruwarece
eutsche Sprachverwilderuñg.“ Von Q.
re — ‚Musterblätter für mo—⸗
erne Recensenten.“ Aus den hinterlassenen
Zapieren des Dolktor Beißer. — Ein nachträg⸗
icher Mahnruf zum dunfzigiahragen Ju⸗
iläum deutscher aturforscher und
Aerzte.“ Von einem practischen Arzt.—, Schil⸗
jer's erste Lotte.“ Hisiorische Rovellette von
x*. Vely. ⸗, Das große Generalstabswerk.,
hon Agricola. — „Heitere Chronika.“ Von
. Bl. , Für Haus und Herd.“ — „Al⸗
erleiz“ Eine leipziger Luftschifffahrt. — Ein
assyrischer Streitwagen. — Der beneidenswerthe
Papagei. — Neues Reglement. — Jedenfalls. —
Lin schnellsprechender Parlamentsredner. —, Näth⸗
el.“ — „Neue Bücherschau.“ — Aerzt⸗
icher Briefkasten.“ — ‚Correspondenz.“
— An Illustrationen folgende: Eine leipzi⸗
zer Luftschifffahrt. — Musterblätter für
noderne Recensenten. — Der beneidens⸗
verthe Rasag — Assyrischer Streit⸗
pagen. — Das Neue Blatt ist zu beziehen
urch alle Buchhandlungen und Post⸗Anstalten fur
den mäßigen Preis von 15 Sar. vierteljährlich.

Frucht⸗ Brod⸗, Fleisch re. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 21. Nop.
Weizen 7 fl. 20 tr., Korn 4 fl. 39 sr.

Herste 2reihige. — fl. — kr., Gerste vier—

reihige, — fl. — kr. Spelz 4 fl. 86 kr.

Spelzklern — fl. — tr. Dinkel — sl.

ir. Mischfrucht — fI. — ir. Dafer

z fl. 35 kr. Kartoffeln Ufl. 12 kr. Heu

Ufl. 12 kr. Stroh 1fl. 12 kr. pei

Jentner. Weißbrod 113 Kilogr. 20 kr

dornbrod 8 Kilogr. 25 kr. ditto 2 Kilogt.

17tr. ditio 1 Kilogr. 9 kr. Gemischtbrod 8

ꝛil. 32 kr. 1 Paar Weck 100 Gramm 2kr.

indfleisch 1. Qual. 20 kr. 2. Qual. 18 r.

dalbfleisch 18 kr. Hammelflessch 18 r.

Schweinefleisch 22 kr. ver Pfund. Butter 88

kr. per Pfund..

Nedaktion, Druck und Verlag von F. X. Demetz in St. Ingbert.

Leonhard Wohlfart.
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* *2* 3J
232 223
53 332 E
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28 2 — — X *
3535535355353 2323835
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33 33233733355 s5583 253k5
5 s
— —5528 35575 — 5
4 3 228 8 25357535 335523283
53537375753783. 52538585 — * —A— N; 535 5552 — 53222 —

— 5228 23. 553388 ——— 55— x58 * 555 — — B3
575275* 28* 58* J 2353333538
—— 38333837 2 7 5x38375 —22* 255 — 28 733 23328 * 35 355357*
583688338 3785—
*4 —ãA —77 t — 27 — 2*3232* — 5557 J
J—
. 4 —2 * 256 —* 8 — 23538 *285* 5
55 622 57 2 — 27 — 22 —A 2 5 3557 —ALMX —— — *
—— * 533555537 — —— —5387 ——— 755. 3335 335
— 7 —c33375 —323 6
7 * 7 —8** F 252* * E 5 22 ua
— 55232 —8857* 325855 ———— 3322 2532 8 8 9—
— 525* XT 533205 53255 52
J 73
——— — — —J S 23— 5235 383;5—8382 7
22333 2535 32338* 3258 —3 372353322 —A 5538 —
2 38. — 8B vꝛ — 234 * 3— ——— 28 524 2 —
J
122 3 — 5 53* — 8 —A: —— — 3586 * —— 21
S2 —A— — —A 2* 53 2*2335353 —A

35 37 —A 222 3 53532.38 2 * 2 ——— 2z5755 Se
25. 5. 73 S32 2* 5 5—5— —— 8 52532 2382
525 533335735 —X * 323 78 5555 582 — z353355
353833333535* 53z2 5 533
522532283 2* 22524 — — 285 28 — 353332586 23 558
5 23857 53833 383337 2 G .
33532 73358 5553232*5 88 —— — 585835

**8 33 353 A—— 53233325886365—

2225* —A Z353*5S3 32 — 3388 235233538

5 ** 3 5325 —* —— 55 —2 —2388 22
J—

2 1X — 23553 * —

J——

58 535735* 8

—A 538

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— —— * *2 5382 —E 555*—
s 3—33333 ß58535 5*3735373 2358
— 32 *25 2 52* 25—5733980 232* —— — 58 322 38333 2 2223 88* —
532 52* 5* —A 2 —2w25 2 —A —

7 ** 5 — — 3725 23* 2 —— * 7 — 2532
s 8 8 —
20582355 5s52238— 268. 5 * —5 —27223 5 5— — —253 53 — 1525
2233223828 — 2525 53553 5— 2 235583835 53 — —— 8
333 3— — 43 33 333
———5 5zEII5EO3 5—3 22532 —5 25 5 —33 2323—
7433 7—73
** — 2 3 2 3 * —— 2 — 2 82 — —3 —— —5 —
——52225582233255 8053222 388*2

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52 —255552 5653 — ——35 213 3*2* * —3 333* 22
255 23 —582 5 z322 ——— 7 — —A 2538 2 23528 9—7322
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2 35 2 2 * 3232325 —— 8 78
— 51 25553 38 3322.55
— 74* 53 8—3523222345 5——5 1 —2 25—5 83 232 —A ——— W
—— — 2 2 2 5 5 — 4 —22 —22 — A —
s 3 ß 3 7738 3335 338
28 25 581523822807 — 3 3 * 20 J— B222 S?— * —

3 * * 2 * * — 2 3 —
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* 8* 23 — 22232S5 AS Aææ 28 2253*8* J 09* — 53 3 55 220 55**35
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—— — * —*5 * ——— A
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ꝛ 223225 2 8—
* 553 * 28235 —A 22 —A 2
13557* 3535 5535555555 355 e
5»3855335 5 83353 3383352585 ———
* * —534 2—5 32 A —535838 — J*
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52 202 2 * — 753 — 22 —— 53—8—38 338 .7
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25 25 — 223 — 3 35 28 258 S 52 z 3* 74
z538388 373233353333 3335537753753 67 235
25 2 1 — — 8 8 *
—335523 32338 32358835 73355558825 383 58328 2358
—3— 52 8* — o⸗ 28335 2 2 5* 3 2 —— * —2 —
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3 57 5533 5333 282* 3238
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        Sl. Ingberler Anzeiger.

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on St. Anaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Uaterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonnta

—RX erscheint woͤchentlich vi er m al: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

R 185. 1872
æ
Thiers und die Nationalversammlung-

Frankreich hat wieder einen Herrn gefunden. Darnach ging
ein tiefstes Bedürfniß. Dieser Herr ist zwar sehr alt und eine
dynastie kann er nicht bilden; aber für ein Provisorium ist er
zut genug. So lange er lebt, ist Frankreich geborgen. Das Ueber⸗
wicht des Herrn Thisers über alle rivalisirenden Parteien der
dationalversammlung hat sich in seiner Botschaft glänzend heraus—
estellt. Was auch die Monarchisten daran mäkeln, die Botschaft
par ganz nach dem Herzen Frankreichs und hat seinen allgemeinen
deifall gefunden.

Daß die Monarchisten durch dieselbe nicht angenehm betrof⸗
en waren, daß sie, wenn überhaupt, jetzt noch einmal den ohn⸗
nuchtigen Versuch machen mußte, gegen die factische Kepublik Wi⸗
ersprüch zu erheben, das versteht sich von felbst. Aber was wollen
ie gegen die offenbare Thatsache, welche die Botschaft darlegte?
Die Republit besteht; sie ist die gesetzliche Regierung des Landes;
was Anderes anstreben, bedeutet Revolution, und die furchtbarste
don allen. Verlieren wir nicht die Zeit damit, die Republik zu
zroclamiren.“ Wollen sie behaupten, daß sich Frankreich nach
deinrich V. oder nach dem Grafen von Paris sehnt?

Die äußerste Linke spendete in der Versammlung und in ihrer
hresse der Botschaft Beifall, und das war das Beste, was sie
hun konnte. Sie darf sich doch vor dem Lande nicht dazu be—
lennen, daß der Tadel, den Thiers gegen gewisse demagogische
Fepublikaner schleuderte, auf sie passe, daß sie die „ruhelose“ Re—
zublik anstrebe.

Gewiß, die Botschaft entspricht den Meinungen und Neigun⸗
gen der unermeßlichen Mehrzahl der Franzosen. Sie wollen „Ruhe
dicherheit, Arbeit,“ sie wünschen weder eine monarchische noch eine
republikanische Agitatton, Jede Parteibewegung in der National⸗
versammlung, die diesem allgemeinen Verlangen entgegentrete oder
die eine wünschenswerthe Befestigung der gegebenen Zustände
sintertreiben wollte, würde ihren Urhebern gefährlich werden und
Thiers Ansehen nur vergrößern. Die kleinen Manövers der
Fraltionen, die in diesen ersten Tagen der Sitzung spielen, führen
nur zu einem glänzenden Vertrauensvotum für Thiers hin.
ks ist nicht zu zweifeln, daß aus den Verhandlungen der nächsten
Vochen über die Form, wie die Republik eine größere conservative
draft gewinnen könne, die Präsidentengewalt stark und Vertrauen
irweckend hervorgehen werde.

Solchen Gesinnungen der Franzosen entsprechen die Thatsa⸗
hen, welche Hr. Thier 8 anzusühren wußte. Frankreich beweist
me wunderbare Regenerationskraft auf dem Gebiete der Frine⸗
densarbeit. Die Botschaft konnte Zahlen vorlegen, die den
deweis führen, sdaß der indusicielle und Handelsverlehr des Lan⸗
)es bereits wieder zu einer Höhe gestiegen ist, die er in den ge⸗—
xeihlichsten Friedenszeiten vorher nicht erreicht hat. Ueber diese
dalsache muß man erstaunen und Frankreich Glück wünschen.
os geht daraus hervor, daß die Nation, statt müßigen politischen
hrübeleien über innere Parteifragen oder Vergeltung nach außen
nachzuhängen, mit aller, Energie wieder ihre friedliche Thätigkeit
tufgenommen hat, und daß sie nichts eifriger wünscht, als darin
ungestört zu bleiben.

Jedenfalls war das ein dankbareres Capitel für den Verfasser
et Botschaft, als, was wir früher von ihm hörten über die Fort⸗
chritte der franzoͤsischen Armee. Denn was er von ihrem Geiste
und ihrer Verfassung rühmte, wird durch Manches in Frage gestellt,
das über den massenhaften Abschied der Officiere verlaulet.

Vielleicht ist es dem Präsidenten der französischen Republik,
is er sich die stattlichen Ziffern über die Einfuhren und Aus—
uhren Frankreichs waäͤhrend der ersten neun Monagte dieses Jahres
ammenstellen ließ, nicht entgangen, daß diese Handelsbewegung,
laͤnzender als 1869, stastgefunden unter der Herrschaft des han—
velspolitischen Systems, das seit 1860 noch besteht, und noch nicht
uch Rohstoff Zölle und abgeänderte Handelsverträge durchbrochen

Wenn das neue handeispolitische System des Herrn Thiers,

dessen Gunsten leider zuerst England ihm die Hand geceicht

hatte, sich wird Bahn gebrochen haben, dürfte das rasche Wieder⸗
wachsen von Einfuhr und Ausfuhr Frankreichs doch ernsteren
Schwierigkeiten begegnen.

Ein interessantes Factum aus der Botschaft ist die enorme
Mehr⸗Einfuhr von Baumwollen ⸗Geweben nach Frankreich. Dies
tark erhöhte Quautum zu einem Mehr⸗Werth von 56 Millionen
Francs stamm: fast durchweg aus Elsaß-Lothringen, das seine
ausgezeichneten Baumwollen⸗Druckwaaren für 1872 noch zu einem
ermäßigten Zolle nach Frankreich einführen durfte. Frankreich wird
auch ferner diese elsaß⸗lothringenschen Fabrikate nicht entbehren
können, und es thut nur den eignen Consumenten einen Gefallen,
wenn es, wie in der Nationalversammlung beantragt und für
dringlich erklärt worden, die Zollbegünstigung für Elsaß-Lothringen
wieder um ein halbes Jahr verlängern sollte.
I Deutsches Reich.

Mäünchen, 19. Nop. Das Gemeindewesen in Bayern
zliedert sich nach drei Stufen; die Ortsgemeinde, welche nur lo⸗
kale Interessen zu verwalten hat, die Distriktsgemeinde, welche mit
dem Umfange der staatlichen Bezirksämter zusammenfällt und end⸗
lich die Kceisgemeinde, die von den Bewohnern je eines Regie—
rungskreises gebildet und mit den Angelegenheiten befaßt wird,
welche als Interessen der ganzen Provinz erscheinen. Als Organ
derselben erscheinen die Landrälhe, die sich alljährlich einmal ver—
sammeln und deren Einberufung so eben für den 2. December
verfügt worden ist. Es ist allerdings richtig, daß die Landräthe
sehr abhängig von der Kuratel der Regierung sind und daß ihre
Thätigkeit einen ziemlichen formellen Charalter trägt; aber ander—
seits fällt doch das moralische Gewicht, daß den Beschlüssen der-
selben innewohnt, merkbar in die Wagschale. Denn die Regierang
sleht einer Versammlung gegenüber, die nach ihrer Zusammen⸗
setzung beinahe ein parlamentarisches Gepräge trägt und fast nur
Personlichkeiten vereinigt, die durch ihre bürgerliche Stellung oder
ihren Besitz Autorität genießen. Es ist wünschenswerth, daß im
gegenwärtigen Augenblick, wo die innere Lage des Landes sich
anf's äußerste zugespitzt hat, den Vertretern der 8 Regierungskreise
Gelegenheit gegeben wird, sich über die Lage auszusprechen und
an der Verbesserung oder doch der Klarstellung mitzuwirken.

Mainz, 21. Nov. Gleichwie den Schülern des Gymna—
siums wurde auch denjenigen der Realschule heute eröffnet, duß die
Betheiligung an religiösen Vereinen, Congregationen u. s. w. im
Interesse der Schule verboten sei und ihnen streng eingeschärft,
viernach sich zu verhalten.

Berlhin. Die österreichisch- ungarischen Delegirten für die

soziale Conferenz werden hier sehr zuvorkummend behandelt. Die⸗
jelben sind vom König zur Tafel gezogen worden und der Han-
delsminister, Graf Itzenplitz, veranstaltete zu ihren Ehren ein
Diner, welchem die Ministe Eulenbarg, Leonhardi, der
Ober-Regierungsrath Wagener ⁊c. beiwohnten.
Die „Mgd. Zig.“ vernimmt, Fürst Bismarck werde vor
Weihnachten zurückkehren. Ein längeres Fernbleiben sei auch ur—
sprünglich nicht beabsichtigt gewesen. Der Fürst ist übrigens bereits
wieder vollständig hergestellt und darf das Zimmer verlafsen.

Die Officiösen schreiben; Wenn man die Welt glauben ma⸗
hen will, daß die Regierung auf eine Umkehr des Herrenhauses
hoffe, so thut mun das gegen alle Logik. Der Regierung kann es
nach den gemachten Erfahrungen nicht einfallen, mit dem Herren—
jause auf dem alten Boden sortzuverhandeln, weil sie, abgesehen
yvon dem Urtheil der fceisinnigen Welt, jede Reform in Frage
tellen würde, die sie beabsichtigt.

In dem Regierungsbezirke Magdeburg sind jetzt 81
Lehrerstellen vacant. Da nur 25 Schulamtscandidaten in Zugang
gekommen, so müssen 56 Stellen unbesetzt bleiben.

Der „Mgd. Zig.“ zufolge würde künftig wahrscheinlich, wie
bei Berechnung der Telegraphengebühren, auch für Erhebung des
Postporto die vereirfachte und billige Zonentaxe in Anwendung
        <pb n="732" />
        gebracht werden, während jetzt noch das Packetporto nach Distance-
fätzen . 10 zu 10 Meilen ꝛc. erhoben wird· —

Es vestätigt sich, daß Seitens der preußischen Rtegierung der
Ausbau der Mosel ba hen Am Auschlußan eine neue Rhein⸗
uͤberbrücküng in Aussicht genommen ist. Die Ausführung ist be—
sonders dem entschiedenen Verlangen der Militärbehörden zu dan⸗
ken, welche die strategische Nothwendigkeit der Bahn darlegten.

Die schwierigen und umfangreichen Vorarbeiten für das de—
finitibe Münzgesenz werden einer Mittheilung der „M. 3.“
zufolge, im Reichskanzleramte mit großem Eifer betrieben, so daß
die Vorlegung des Gesetzentwurfes in der nächsten Session des
Reichsstages erwartet werden kann.

* Die „Sp. Ztig.“ fchreibt: Mit einem Ausspruch Josef de
Maistre's beginnt ein Artikel der „Republique françgaise“, des
Blattes, das doch seit der französischen Präsidialbotschaft man als
eine Art von Moniteur zu Rathe ziehen wird. Denn, wenn das
„Bien Public“ uns sagen „könnte“, was der Präsident gestern
gedacht haben „möchte“, so erfahren wir aus Gambetta's Organ
unzweifelhaft, was Herr Thiers morgen oder übermorgen wird
denken müssen.
:Man hat, sagt dort de Maistre, der französischen Nation oft
ihren übertriebenen Stolz vorgeworfen, aber immerhin wird es
gut sein, daß Frankreichs Volk sich mit der Bedeutung seiner Roce
erfüllt hat; denn Frankreich hat die Bestimmung,, über alle Theile
bon Europa dieselbe Subrematie auszuüben, wie Europa sie über
die anderen Theile des Weltalls ausübt. Und wenn unglücklicher
Weise die franzöfische Nation die Erfordernisse ihrer Sendung ver—
gessen sollte, so würde die Welt daran, daß ein anderes Volk ihre
Stelle einzunehmen versuchen wollte, unendlich verlieren. Frank⸗
reichs politische Action ist in der That für Europa am allerge⸗
deihlichsten, weil sie ausreicht, um das allgemeine Gleichgewicht
herzustellen und sie diefem zu präjudiciren nicht vermöchte, da sie
dasselbe in fühlbarer Weise nicht alteriꝛen kann.
Die „Rpublique française“, Gambetta's Blatt, erinnert an
dieses Gutachten Josef de Maistre's. Sie will aber darin keine
Genugthuung der Eigenliebe suchen. Sie will nur einfach wieder⸗
holen, daß Frankreich ebensowenig sich der Fürsorge für Europa
entäußern könne, als Europa sich dem legitimen Einflusse Frank⸗
reichs entziehen könnte.“ Darum muß die eigensinnige Politik der
letzten 20 Jahre, die Alles dazu beigetragen hat, diesen unüber—
windlichen Zauber des , ascendant frangais“ zu brechen, daran
zlauben! Die Thatsache 'ist da, augeuscheinlich und schlagend.
Kaum sind zwei Jahre herum seit den entsetzlichen Widerwärtig⸗
keiten, und Europa, beunruhigt, fast versucht zu vergessen, daß
gestern Jemand Sieger war, hält bereits Umfrage, wo Frankreich
ist; — und das gegenwärtige Jahr, dies 1872, das beiläufig den
Berliner Congreß gesehen, schreibt sich stürmisch in die Annalen
unter der Bezeichnung ein: „das Jahr der französischen Anleihe.“
— Fragen wir nach mehr ? Gewiß nicht. Das Irrenhaus Euro⸗
pas ist fertig. In seiner bevorzugtesten Zelle macht Gambetta
Toilette. Draußen vor der Thür präsentirt sich als der Portier
in Mann, der auch einem Hause von Vernünftigen hätte vor⸗
stehen können, der aber diesem interessanten Posten den Vorzug
giebt — Herr Adolf Thiers.

Frankreich.

Paris, 18. Nov. Es wird versichert, Thisers begün⸗
stige weitgehende constitutionelle Vorschläge, namentlich die Be—
zründung einer Zweiten Kammer und die Bestätigung der Ver⸗
längerung seiner Präsidentschaft durch den Act eines Plebiscits
oder durch die Generalräthe. Auf der heutigen Börse wurde leb⸗
haft ein Artikel der „Republique française“ besprochen, welcher
diejenigen Bankiers als Reactionäre denuncirt und bedroht, die
angeblich nach Bekanntwerden der Thiersschen Botschaft bedeutende
Verkäufe bewerkstelligt hätten, um eine Panik zu erzeugen.

(Tel. d. „N. 3.“)

Die telegraphische Nachricht, daß Thiers ein unbedingtes
Bertrauensvotum von der Nationalversammlung fordere, wird durch
Berichte aus Versailles und Paris bestätigt. Der Präsident, so
heißt es in diesen Mittheilungen, habe unmittelbar nach der Sitzung
bom 18. den Ministern eröffnet, er könne sich mit einem so
„dürftigen“? Vertrauensvotum nicht begnügen, und müsse seine
Tntlassung nehmen. Natürlich fanden in Folge dieser Ertlärung
wiederholle Ministerconseils statt; zuletzt ließ Thiers sich von den
Ministern bestimmen, mit der angedrohten Demission nicht offiziell
hervorzutreten. So lauten diese Berichte, die, falls sie verläßlich
find, nur eine Wiederholung des schon oft gebrauchten Pressions-
mittels melden würden. Die Regierung, so heißt es weiter in
den Pariser Nachrichten, vom 19. wollte zunächst die Wahl der
Commission zur Prüfung des Kerdrell'schen Antrages abwarten.
Allerdings hat diese Wahl seitdem die numerische Ueberlegenheit
der Rechten dargethan, man glaubt aber dennoch, daß ein partieller
Fonstifutionsantrag, vierjährige Präsidentschaft, als dringlich cin-⸗
— IJ Qnna ν α

ennzeichnen übrigens die abenteuerlichsten Gerüchte, wie wir deren
chon anführten, die Bedenklichkeit der gegenwärtigen Crisis. In
iner Parteiversammlung der Rechten soll. dem Frangois“ zu⸗
olge, die Idee aufgetaucht sei, den Marschall Mac⸗ Mahon zum
Thef der Regierung zu ernennen; die äußerste Rechte habe zwei
Deputirte an den Grafen von Chambord abgesandt, um ihm Be—
richt über die Lage der Dinge zu erstatten; auch die Bonapartisten-
Führer zeigten sich seyr rührig, und hätten in einer Generalver⸗
ammlung, nach deren Schluß Telegramme an den Exkaiser abge—
chickt wurden, über den Stand der Dinge Rath gepflogen. Alle
diese Sensationsgerüchte, welche das Thun und Treiben der ver⸗
scchiedenen monarchischen Fractionen in so grellen Farben schildern,
verden wohl wie Seifenblasen verschwinden, falls Thiers — wie
mit aller Wahrscheinlichkteit vorauszusehen — auch aus dieser
Trisis siegreich und mit neu gestärkter Gewalt hervorgehen sollte.

Der Namenstag der Kaiserin Eugenie wurde von
den Bonapartisten doch am 15. Nov— gefeiert.' Der Hauptgottes-
dienst fand in der Kirche Saint Augustin (Boulevard Malesherbes)
tatt. Die Hauptanhänger der napolesnischen Familie hatten sich
dort um 11 Uhr eingefunden. Man bemerkte den Admiral Rigault
de Genouilly, Pietri, den ehemaligen Polizei-Präfekten, die Depu⸗
tirten Rouher⸗ Prax-Paris, Gavini und Galloni d'Istria, den
Admiral Choppart, die ehemaligen Minister Pinard und Cherau,
die beiden Damen Rouher, die Gräfin de Clary und viele Andere.
Auch einige Bläusenmänner waren erschienen. — Das Ganze ver⸗
lief, ohne baß die Ruhe gestört wurde. Die Polizei hatte aber
doch Vorsichtsmaßregeln getroffen. Auch waren gestern 358 geheime
Agenten nach Boulogne und Calais gesandt worden um die zu
überwachen, welche sich nach Chislehurst begeben. „Paris Journal“
machte sich den Tag zu Nutzen, um Edmond About in seinem
wahren Lichte zu zeigen. Es veröffentlicht nämlich den Prolog zu
einem Stücke, welche der Neu⸗Republikaner 1866 für den Hof
bon Compiegne schrieb und worin er das „arn.e Spanien“ beklagt,
daß Frankreich ihm seine schönste Blume geraubt.

England.

London, 18. Nov. Eine reiche katholische Dame, Frau
Ztapleton Bretherton, hat ihren großen Landsiz Ditton-hall bei
Prescott in Lancashire zur Verfügung der aus Deutschland ver⸗
riebenen Jessuitenn gestellt. Dem Vernehmen“ nach werden dort
im Laufe der nächsten Wochen zahlre che Jesuiten und Jesuiten
röglinge erwartet,*
Spanien.

Madrid 15. Nop. Aus Perpignan wird hierher
zgemeldet, daß 23 aus Marseille angelangte Kisten mit Gewehren
die für die Carlisten bestimmt waren, dort am Bahnhofe von den
Behörden in Beschlag genommen worden sind.

Amerika.

New-York, 20. Novb. Die Tabakdepots von New,Jerfen
vurden durch Feuer eingeäschert. Der Berlust beläuft sich auf
eine Million Dollars.

Voston, 20. Nov. Eine abermalige Feuersbrunst verur⸗
tachte einen Schaden von 350. 000 Dollars.

Vermischtes.

— Besser, als alle bisher angewandten Mittel, wird die jetzt
eingetretene nasse Witterung den Mäusen zu Leibe rücken. In
melchen Massen sie bisher immer noch auf unseren Feldern haus—
ten, davon mag die Thatsache Zeugniß geben, daß in der Ge⸗
meinde Haßloch allein binnen vier Wochen 120,000 Stück gefangen
wurden, wofür die Gemeindekasse etwa 2000 fl. vergütete.

'Frankfurt, 16. NRov. Die Gehalte der ordentlichen
Lehrir hiesiger Stadt ssollen nach Beschluß des Magistrats, dem
die Stadtberordneten noch zuzustimmen haben, wie folat normirt
werden:
Mark fl. fr. Mark fl. kr.
l Kl. 5900 3441 40 3200 8616 40
2. 53200 3088 20 5500 8208 20
24300 2625 — 4800 2800 —
4200 2450 — 4500 2625 —
3500 2041 40 3800 2216 40
2800 1633 20 3100 1808 20
2500 1458 20 2800 16383 20
1200 1050 — 2100 1225 —
2700 1575 — 3000 1750 —.
Deu Lehrern der 1.—7. Klasse soll vom 1.—8. Dienstjahre inch
)er geringste, vom 6. —10. incl. der mittlere, vom 11. Dienst
ahre an der höchste Satz der Klasse bezahlt werden, die Lehret
der 8. al. sollen in den ersten 8 Diensijahren den geringsten Ge⸗
halt ihrer Klasse beziehen und nach je weiteren 5 Dienstjahren in
die nächste höhere Dienstklesse einrücken. Unter der Bezeichnung
Lehrer sind auch die Dirigenten der Schulanstalten (Direktor, In⸗
vektor. Oberlehyrer) verstanden.
— 7 Nomin tritt dieser Tagt
        <pb n="733" />
        ———

sachen vorlegen, die dem Juwelier zu Gebote stehen. Er zeigt in

jeinem Auftreten elegante Manieren. Geschmack in Beurtheilung

ind Auswahl der ihm vorgelegten Waaren, und der Juwelier holt

jach und nach das Werthvollste herbei, was sein Geschäft nur auf⸗

veifen kann. Da plötzlich tritt ein anderer Herr innk. preuß.

Farde · Uniform in den Laden, begrüßt den Ersterschienenen als
Bekaunten und gratulirt ihm zu seiner Verlobung, indem er zu⸗
gleich die immense pecuniäre Ansstattung seiner Braut so faßlich
detont, daß der Juwelier davon nothwendig Notiz nehmen mußte.

Der Offizier hilft nunmehr seinem Freunde in der Auswahl eini⸗
ger Brillanten, mit denen Letzterer eben im Begriffe sein will
seine Braut zu überraschen. Endlich ist die Wahl getroffen. Zum
Unglück hat aber der glückliche Bräutigam nicht so viel Baar⸗
schaft bei sich, um den Eintauf sofort bezahlen zu können. Er will
aber so schnell als möglich mit dem Geschenk zu seiner Braui
sahren, ohne vorher in seine Wohnung zurückzukehren, um die er⸗
forderliche Geldsumme herbeizuholen, erst auf dem Rückwege von
seiner Braut gedenkt er an seiner Wohnung vorüberzufahren. La;
hend schlägt er dem Offizier vor, an seiner Statt auf eine halbe
Stunde im Juwelierladen als Bürge zurückzubleiben, ein Vorschlag,
den der Offigier nicht minder lachend und vergnügt annimmt, als
der Juwelier. Leider aber vergeht Zeit auf Zeit, ohne daß der
Bräutigam, nachdem er mit seinen Brillanten abgegangen, in das
Geschäst zurüdkehrt. Der Offizier wird nachgerade unruhig, er ver⸗
fichert, dienstliche Verrichtungen zu haben und verlangt, den Laden
berlaffen zu dürfen. Der Juwelier weigert sich dessen, es entsteht
ein lebhafter Wortwechsel zwischen beiden Theilen, und schon jtehi
der Offizier im Begriff, den Säbel zu ziehen, als zufälliger Weise
zin höherer Polizeibeamter in Uniform am Laden vorübergeht, auf
den Vorgang aufmerksam wird, deßhalb in den Laden eintritt, und
nachdem er vom Juwelier den Sachverhalt erfahren, den Offizier
beranlaßt, ihm auf die Polizeibehörde zu folgen. Nach anfängli⸗
cher Weigerung fügt sich endlich der Offizier und läßt sich von
dem Polizeibeamten abführen. Ratürlich war, wie der Käufer und
der Offizier, auch der „höhere Polizeibeamte“ ein Gauner.

p München. Die Eltern der Adele Spitzeder waren
das bekaunte Kuͤnstlerpaar Spitzeder, der Vater in den Deißiger
Jahren einer der beliebtesten —D6
ands, die Mutter die berühmte⸗ Sängerin Vio-Spitzeder. Die
Theater · Chroniken Wiens, Berlins und Münchens wissen von
diesem Künsilerpaar zu erzählen. Adele Spitzeder zählt jetzt bei⸗
läufig 86 Jahre und lebte von Kindsbeinen an in München, wo
ihre Mutter nach dem Tode Spitzeders durch Jahre ein stadtbe—
unies Verhältniß mit einer hochgestellten Persönlichkeit unterhielt
Den Vorwurf intimen Umganges mit Mannern kann man Adelen
nicht machen, im Gegentheil beobachtete man die auffallende Er
scheinung, daß sie stets eine innige Neigung zu jüngeren Mädchen
an den Tag legte. (D. 3.)

p An Adele Spitzeder., (Jubelhymne zu Chren der
Dachauer Bantschwindlerin.)

O holde Jungfrau! Dir zu Ehren
Mein windig Lied ertönet heut,,
Ruf daß es Deine Gläub'ger hören,
Wie Du benutzest Deine Zeit,

Um ihre Kassen auszubeuten,

Und vorzuschießen armen Leuten.

vurde so unglücklich in den Rücken getroffen, daß sie nach wenigen
Minuten den Geist aufgab. m

Man schreibt der „Köln. Ztg.“ aus Bexlin: Nachdem
die im Gefecht dei Weissenburg thätig gewesenen Regiementer ihren
gefallenen Kameraden dort bereits Denkmäler gesetzt, ist es nun
zeschlossene Sache, in der Nähe dieser Stodt hoch oben auf dem
Heisberge, wo der Kampf am heftigsten gewüthet hat, noch ein
nächtiges Zeichen zur Erinnerung an die Eröffnung der Sieges⸗
zahn durch die dritte, Armee zu errichten. Der damalige Ober⸗
zefehlshaber derselben, der Deutsche Kronbrinz, hat seine Zustimmung
»azu bereits ertheilt und genehmigt, daß die Offiziere der genann⸗
ten Armee ein ein⸗ bis zweitägiges Chargengehalt zur Bestreitung
der Kosten beitragen. Die Frau Kronprinzeffin ist eifrigst mit
Zeichnung von Entwücfen beschäftigt. GEs steht fest, daß etwas
Imposanles wird hergestellt werden zum Andenken an die Gefal-
enen, zur Nacheiferung für die kommenden Geschlechter.

ꝓGillige Kartoffelpreise) Der „Düsseld. Anzeiger“ schreibt:

Durch die massenhafte Einführung nordamerikanischer Kartoffeln
in England sind die Kartoffelpreise auch hier derart gefallen, daß
hei Trier dieselben jetzt schon per 100 Pfd. zu 18 bis 20 Sgr.
zu haben sind. In Holand liegen eine Menge Schiffe mit Kar-
toffeln, die aus England zurückkehren, da dort die Preise niedriger
sind, als in Deutschland.

7Stralfund., Die „vBallische Zeitung“ meldet über
die durch die Ueberschwemmung verursachten Vecheerungen aus
guter Quelle folgende Details: Die Ortschaften Prerow, Ahrens⸗
hopp, Born und Wieck auf der Halbinsel Dars haben furchtbar
gelitten. Die Bevölkerung von Prerow scheint entschlossen zu sein,
Janz auszuwandern. Der Küste entlang sind ganze Morgen Landes
bgeschwemmt, ‚anderwärts sind neue angetrieben. In Neuendors
auf Hiddensoe sind von 57 Häusern nur 5 unversehrt. Die Ein⸗
pohnerschaft ist muthlos. Die ganze Düne von Göhren bis
Thiessow ist fortgerissen. Ein ungeheurer Viehverlust wird von
Allen Seiten gemeldet. Der Gesammtverlust des Regierungsbezirks
Stralsund zählt nach Millionen. Am 15. d. M. hat sich ein
Berein gebidet, um einen Hilferuf für die Verarmten durch ganz
Deutschland zu erlassen. Weiter wird aus Stralsund unterm 17.
J. geschrieben, daß die Ueberfluthung des ganzen Küstenstrichs vom
dars bis zum Pramort nicht, wie man hier gestern noch hoffte,
hne Verlust an Menschenleben por sich gegangen sei. In dem
Dorfe Prerow allein sind 15 Menschen ertrunken. Die Beschrei—
hung der Augenzeugen, welche die Stätlen der Verwüstung gese⸗
hen haben, ist eine höchst betrübende. Wüßte man nicht, daß dor!
biele Menschen gewohnt haben, lange bevor das Land eingedeich!
war, so würde man kaum wagen, an einen Wiederausbau der zer⸗
störten Gebäude zu denken. Ohne eine energische finanzielle
Hilfe können sich die verarmten Bewohnern überhaupt nicht wieder
aufraffen.

P Zu Keynon, in der canadifchen Grafschaft Glengary,
starb, wie der Toronto Globe verbürgt, am 18. September d. J.
Anna Campbell im Alter von 130 Jahren. Sie war im Jahre
1742 auf der schottischen Insel Skye geboren, versah im Haus⸗
halte des Capitäns Murray 50 Jahre hindurch die Dienste einer
Milchfrau, wanderte im Alter von 87 Jahren nach Canada aus,
lebte daselbst, ein Gegenstand des Wunders für Canadier sowohl
als Amerikaner, weitere 48 Jahre. Sie war niemals krank ge⸗
wesen und war thätig und lebhaft bis zwei Tage vor ihrem Tode.
Im vergangenen Sommer noch melkte sie täglich noch zwölf Kühe.
Vierundzwanzig Stunden vor ihrem Tode verlor sie die Sprache
und starb endlich obne ieden Kampf

Du führtest nicht, wie andr'e Banken,
Langweil'ge Bucher regulair,

Du hattest sets nur den Gedanken,

Zu machen Reicher Taschen leer:

Das war allein Dein würd'ges Streben,
Dafür verwirktest Du Dein Leben

Dienstesnachrichten.
Der Candidat Kunkele, Stadtricar in Germersheim wurde zum Stadt⸗
vicar in Kaiserblautern, und an dessen Stelle Konrad Vogel, Vicar in
Speyer., zum Siadtvicar in Germersheim ernannt.

(Besuch von Wirthshäusern und öffentlichen Tanzbelustigungen durch die schul⸗
pflichtige Jugend betr.)
— Im Namen Seiner Majestät des Königs.
—— — dasee Dein Treiben, Ungeachtet der Strafbestimmungen, welche bezüglich des Be—
Puu sie dag —— died Dir schreiben, suches von Wirthshäusern und öffentlichen Tanzmusiken von Seite
Damit Dein Ruhm niemals vergeht, der schulpflichtigen Jugend bestehen, werden immer noch Klagen
Und daß von jetzt an preise Jeder laut über die häufigen nicht zur Anzeige gebrachten Uebertretungen
O holde Jungfrau, Dich, Spitzeder! der desfallsigen so destimmien und strengen Vorschriften des Poli—
p Freising, 18. Nowr. Der „K. f. R.“ schreibt: Die deistrafgesetzbuches.
Dachauerbankhöhlen haben heute in dem benachbarten Langenbach Die uͤnterfertigle königliche Regierung sieht sich daher zu nach-
ihre Opfer gefordert. Ein Gürtler erschlug dort heute Morgens stehenden Anordnungeu veranlaßt:
seine Frau mit einer Hade und erhängte sich dann auf dem Dach— 1, Die unten im Abdrucke folgenden Gesetzbestimmungen sind
boden. (Und der Zusammhang 7) sofott in sammtlichen Gemeinden des Regierungsbezirkes und all—
In Reich enbach (bei Lahr) legte in einem Wirthshause jährlich wiederholt vor den an der Kirchweihe und zu Fastnacht
ein Jagdaufseher jein geladenes, mit Zündhütchen versehenes Ge stattfindenden öffentlichen Tanzmusikunterhaltungen in ortsüblicher
wehr, auf einen Tisch; der 9jährige Knabe des Wirihs spielte Weise zu veroffentlichen.
Iber Waäffe:; der Schuß aina los und die Mutter des Knaben 2. Die VPolizei Organe haben alle Uebertretungen diel⸗
        <pb n="734" />
        Bestim mungen jeder Zeit gewissenhaft zum Zwecke der Strafver·
folgung durch Vrotokoll⸗Errichtung zur Anzeige zu bringen und die
betretenen Schulpflichtigee aus den Wirthshäufsern und von den
Tanzbplätzen wegzuweisen.

3. Die Burgermeister werden als Vorstände der Local⸗Poli⸗
zeibehörden und der Orks⸗Schulcommissionen für den pünktlichen
Vollzug dieser Anordnungen in den Gemeinden ihrer Bürgermeiste
reibezirke verantwortlich gemacht.

4. Die koͤniglichen Bezirisamtmänner haben dafür zu sorgen,
daß gegenwärtiges Ausschreiben in die Localblätter aufgenommen
werde und haben dieselben bei den Gemeindevisitationen und allen
sonst, namentlich lei Bereisung des Amtbezirkes, sich ergebenden
Gelegenheiten den Vollzug gegenwärtiger Entschließung zu über⸗
wachen. Dabei bleibt es den k. Bezirisamtmännern undenommen
etwa weiter veranlaßte Ausführungsbestimmungen zu treffen.

Speier, den 7. November 1872.

Königtich Bayerische Regierung der Pfalz, XF
Kammer des Innern.
v. Braun
Schild
— — — a
4

Polizeistrafgesetzbuch für Bayern
vom 26. Dezember 1871.
Artikel 20 Absatz 1. 2

In Fällen, welche mit Strafe gesetzlich bedroht sind, ist die
zuständige Poli zeibehörde, vorbehaltlich der späteren Strafperfolg.
ung, zur vorläufigen Einschreitung befugt.

Artikel 56.

Eltern, Pflegeeltern, Vormünder, Dienst⸗ und Lehrherrn
welche ihren schulpflichtigen Kindern, Pflegekindern, Mündeln,
Dienstboten oder Lehrlingen den Besuch von Wirthshäusern ohne
gehörige Aufsicht oder den Besuch öffentlicher Tanzunterhaltungen
gestatten, werden an Geld bis zu zehn Thalern oder mit Haft bie
zu acht Tagen gestraft.

Mit Haft bis zu sechs Tagen sind Sonntagẽ?schulpflichtige
zu bestrafen, welche öffentlichen Tanzunterhaltungen anwo hnen, oda
ohne Erlaubniß der Eltern, Pflegeeltern, Vormuüͤnder, Dienst- oder
Lehrherrn Wirthshäuser besuchen.
e n —
IF. X. Demeß, veraniwortlicher Redacteur. —
W. Fuhrländer Nachfolger,
Sec Tabrgasseo S n Fnfurt an nain.
Durch große Parthie-Einkäufe in Leipzig, und durch meine direkte Beziehungen mit den ersten Fabriken, ist es mir möglich, auch für
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Auch die kleinsten Aufträge werden wie bisher destens besorgt Aud bitte mir das bisher bewiesene Vertrauen auchl! weite,
r2u erhalten.
Immobiliarverkauf.
Drei sehr geräumige Wohnhäufer, ge—
legen an der Haupt⸗- oder Kaiserstraße zu
St. Ingbert, bei welch' einem jeden der—
selben sich ein Hofraum nebst Garten be—
findet, sind unter günstigen Conditionen
durch das unterfertigte Büreau aus freier
Hand zu verkaufen.
Bemerkt wird noch, daß sich die frag—
lichen Anwesen ihrer guten Lage wegen
zum Betriebe eines jeden Geschäftes eignen.
Näheres auf dem Geschäfts⸗ und Con—
ul tationsburegu
J. Boos zu St. Ingbert.
Wirthschafts-Eroͤffnung.
Heute Abend
—R———
—RVVVVD——
einem ausgezeichnete *
wozu höflichst einlas

*
R7
ILIMLAV-

Segenstrank für Brust⸗

und Nervenkranke und

für Umnen eiden
An den Kgl. Hoflieferanten Hrn. Jo⸗

hann Hoff in Berlin.

Schlauroth, 2. Februar 1872.
Sie werden ersucht um eine Sendung
Ihrer ausgezeichnet heilsamen und
räftigenden Malz⸗Ehokolade Nr.
1. Dieselbe kräftigt meine brust⸗
ranke Mutter und stärkt auch mir
Lungen und Nerven; ich finde, daf
diese Maiz ; Chotolade für Brust⸗ und
Nervenkranke ein Segenstrank ist.
Mit Ihrem Malz⸗-Chokoladenpulver
ist mein kleiner Junge aufgezogen
und dabei vortrefflich gediehen. Frau
Lebrer Müller.

Verkaufsstelle bei Fritz Panzer
»2*0 in E4. Inabert
Erm beseitigt (auch brief-
iG.) in 2 Stunden gefahurlos und
vicher Dr. αα in Leipaig.

K
ohne Medioin. F
J *

Brust-· u. Lungen⸗
kranke fsuden auf naturgemüssem
Wege selbst in verzweifelten und
von den Aerzten für unheilbar er-
klärten Fullen radicale HLeil-
ung ihres Leidens

olie Medicin.
Nach specieller Beschreibung der
Rrankheit Näheres brieflich dureh
Dir. E. A. Ficlert, Berlin

Wa IIASrαα Ner. 23.

5
85
*

8
D
2
—*
2
3
*

*
8

ohne Mocdioin.
1
Frankfurter Börse
vom 21. Nob. 1872.
Preußische Friedrichddrr 9 538 -59
Pistolen ..... .942-44 3
Holländische 10 fl.⸗Stücke 938-3535
Ducatenn... s34436
20Francs⸗Stücke .. 9 21-22
Englische Souvereigns 11 33 - 55
Dollars in Golde. 2 251/2 -26.
Nedaltion, Drud und Verlag von F. X. Deme * in St. Inabert.
        <pb n="735" />
        Sl. Ingberler Anzeiger.
— —
der S1. Inmab r rer Anzeiger (und das mit dem Huuptdlatte verbundene Unterhaltungsblatt. mit der Dienstagt⸗ —X und Sonntz

a umer) zricheinn wochentlich vier in al. Dienstag, Donnerstaq— Sa mstag und Sonntaq. Uboanementspreit viertelijährig 42 Krur. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

— ——— — — — — 775c—

4 186. So0 untang, den 24. Novembberr 1872
Deutsches Reich.
Mit dem heurigen Octoberfest in Mümnsch en war auch eine
zusstellung von Arbeiten und Lehrmitteln der landwirthschaftlichen
Foribildungsschulen verbunden. Unter den ausstellenden Schulen
hefand sich auch die von Ka iserslautern, leider die einzige
us der Pfalz, während die sieben jenseitigen Kreise durch 418
zertreten waren. Die Arbeiten der Kaiserslauterer Schule wurden
urch ein Ehrendiplom ausgezeichnet. (Pf. KurJ). —
us der Pfalz.!: Als eine in jeder Beziehung jum Reichs ·
agsabgeordneten geeignete Persönlichkeit schlägt die Kais. Zig.“
un Stelle des verstorbenen Abgeordneten Golsen den Präsidenten
s Landraths der Pfalz, Dr. Jacob von Kaiserslautern, vor.

Straßburg. 18. Nov. Reulich kehrte wie derum eine Straß ˖
urger Familie, welche ihre Heimathstadt in Folge der Option ver⸗
assen und ein Fortkommen in Paris gesucht hatte. zurück. Von
3000 Franken, welche dieselbe an Ersparnissen und als Erlöß fur Verminchte 6.
die hier verkauften Habsfeligkeiten mit nach Frankreich genommen St. Ingbert, 23. November. Durch Beschluß des
jatte, ist nur ein geringer Bruchtheil mit zurückgekommen. Troß hiesigen Stadtrathes in seiner letzten Sitzung wurde, wie aus
iller Bemuühungen wac es den bedauernswerthen Leuten nicht get icherer Quelle bekannt, das Gehalt der Lehrer hiesiger Stadt um
ungen, in Paris jn irgend einer Weise ein Fortlommen zu er· 50 II., das der Verweser um 75 fl. erhöht.
angen und dort, wo sie Hilfe und Unterstützung suchten bei den Dieser schoͤne Alt der Humanität verdient gewiß eine lobende
diljsvereinen, hatte man sie auf die eigenen geringen Mitteln ver⸗ Erwähnung.
viesen. Wie die Leute erzählen, hetrscht unter den in Paris be⸗ Es wäre übrigens sehr zeitgemäß, wenn diese schööne Hand⸗
ndlichen emigrirten Elsaß ·Lothringern ein überaus großes Elend lung auch in andern Gemeinden Nachahmung finden würde.
ind biele dieser Atmen würden uͤcher in die Heimath zurudkehren. 3weibrüschen. Die Schwurgerichtssession für das 4
venn nicht eben alle Mittel fehlter. * Quartal 1872 beginnt Montag den 2. Dez.

Berlhin, 21. Nov⸗Der Bruch innerhalb der konservativen Domvicor Dienriscch ist vom Bischof von Speyer zum
hartei im Abgeordnetenhause ist in der gestrigen Fraktionssitzung geistlichen Rath mit Sitz und Stimme ernannt und demselben
afolgi. Die Gouvernemenlalen nennen sich von nun an „Natio- jugleich das Secretariat des bischöflichen Ordinariats übertragen
nal⸗Konservative“, und haben ein Redactions-Comité ernannt zur worden, da Domcapitular Geißler seine Enthebung von diesem
Entwerfung eines sörmlichen Programmes. — Der Ministerratt Amte nachgesucht und wegen seines hoben Alters auch em⸗
zesignit te isher dreißig- neue Pairs. — Die Herrenhaus⸗Majorität pfangen hat.
st geneigt zur Annahme der Kreisordnung. (Ftr. J)J)J. Aus Speie:, Königsdach und Lamberecht sollen

Berfuin, 22. NRov. Abgeordnetenhaus. Auf die Interpel. auch nicht unbedeutende Summen, daruntex sogar Mundelgelder,
jation Knesebeckss wegen der von der Kegierung zu treffenden in die Spitzederbank geflossen sein.
Naßtregeln zur Hilfsleistung für die von der Sturmfluth Beschäd⸗ 4Zwei Soldaten, Landsbec und stoch. saßen nach der Kon-
gten erllärt der Minister des nnern, ‚daß die Regierung beab- trolversammlung in KRreuzthal bei HFempten im Wirthshaus
achtige, Retablissements⸗Gelder Ju gewähren“; solllen die zur Noth. und ließen sich Kas und Bier schmecken. Koch machte sich den
indetrung bestimmien Fondt nicht ausreichen, so würde die Regier⸗ Spaß,“ seinem Kameraden dann und wann einen Brocken Kät
ing mit angemessenen Jorderungen an den Landlag treten. wegzunehmen. Landsbeck warnte ihn davor mit den Woriten: „Gib
Frankreich. 44. Acht, ich sticht!“ Und wirklich, als Koch nochmals einen Brocken
Paris, 21. Novb. Wie der „Temps“ meldet, befindet sich nahm, stieß ihm der Kamerad das blanke Messer in die Brust
zie fraͤnzösische Regierung bereits im Besißze der 200 Millionen, Koch war fefort eine Leiche.
welche die dritte Milliarde vervollständigen und am Ll. December * — f München, 20. Nov. Nach telegraphischer Mittheilung
ʒezahll werden sollen. K. 83.275 Nist der von München kommende Courierzug der Ostbahn gestern
Paris, 21 Nop. Die,Agenee Havas* meldet: In der Vormittags bei der Station Neufahren entgleist; die Waggons
krwägung, daß Franlreich einer dauerhaften Regierung bedürfe, wurden arg zerstört; wunderbarerweise aber ist von den Reisenden
jat das ünke Centrum beinahe mit Einstimmigkeit beschlossen, der und von dem Dienstpersonal Niemand verunglückt. (A. A. 8.)
hatihnalversammlung einen Entwurf konstitutioneller Reformen zu ' üunchem Nach dem „Vaterland“wäre Adele Spirbz-
inerhreiten, welcher zum Gegenstande hätte: die Verlängerung e de r am Gehirnwyphus erkrankt.
zer Vollmachten Thiers, die Vicepräsidentschaft, die theilweise Er⸗ Auf der bayerischen Staatseisenbahn werden allmählig alle
neuerung der Nationalbersammlung, die Schaffung einer zweiten Züge, die zur Personenbeförderung bestimmt sind, mit der He⸗
Zammer, die-Ministerberantwortlichkeit. Wann dieser Entwurf berleinn'schen Bremsvorrichtung versehen, nachdem das Recht auf
ingehracht werden joll, ist indeß noch unbestimmt. dieselbe die kgl. Generaldirektion der Verkehrsanstalten um den
WVerfailles, 20. Novbr. In der heutigen Sitzung der Preis von 5000 Gulden in jungster Zeit sich erworben hat.“
PRtionalversammlung verlangte Robert de Massy (sinkes Centrum), — Gegenwärtig ist wieder eine neue Spur der Anna Böck⸗
aß der Antrag auf Zurückerstattung der Güterder Familie ler aufgefunden wo.den. Man fahndet nämlich auf eine unver⸗
— Großkopf, die mit einem Steinmetzen Louis
Jese tzean die Reihe komme. (Große Erregung,) Der Finanz- Mo ritz umherzieht und ein Kind bei sich führt, das mit der
minister Goulard erklaͤrte sich für den Antrag de Massh's; Es Anna Bd ckher auffallende Aehnlichkeit hat. Sämmtliche Behör⸗
handle sich um einen „Acts de réparation““, den man nicht hin den sind deßhalb angewiesen, im Falle die Großkopf betroffen
dusschieben dürfe. (Murren auf der Linken, Beifall auf der wird, das Kind anzuhalten und photographiren zu lassen und
stechten.) Arago (Linke): Ich verlange, daß die Interessen Frant. das Photogramm sofort dem Domainenpächter Böcklerr in Treuen
reichs den Privatinteressen vorangehen. (Beifall auf der Linken.) bei Loiß zur Recognition zu übersenden.“ J
Der Antrag Massy's wurde trotzdem angenommen. Die O. v. 8. Gdas danische Rektungswesen.), das vom Staate
Sitzung schioß in großer Erregung · 3 unterhalten wird, retiet jedes Jahr eine Menge schiffbrüchiger
Verfaittess. 22. Nop. Herzog von Audiffret und Duval Schiffsmaunschaften. Nach einem jüngst veröffentlichten Berichte
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        randeten 1871-72 an der danischen Küste 128 Schiffe, wobvon
78 gänzlich scheiterten; darunter waren 34 deutscher. 26 dänischer,
25 norwegischer, 18 englischer, 12 französischer, 7 hollandischer,
7 russischer, 4 unbekannter Flagge. Die ganze Besatzung zweier
Schiffe kam um und 3 Schiffe fließen auf den Grund ohne Be⸗
satzung; 743 Menschen wurden gerettet, davon 112 durch die
Rettungsapparate (68 in den Rettungsbodten, 34 durch den Ra⸗
letten · Apparat und 10 durch beide vereint.) Seit der Einrichtung
des dänischen Rettungswesens, vor etwa 22 Jahren, sind im
Ganzen 2408 Menschenleben dadurqh geretiet worden. Die Aus⸗
gaben für dasselbe betrugen im vorigen Finanzijahre deinahe
22,000 Rolr. (49,500 Mark.)

t.Ein Zigeunerkampf. Wie man der Grazer, Tages ⸗
post“ schreibt, hat vor Kurzem in der Pfarre St. Thomas naͤchß
Friedau in Steuermark eine Zigeunerschlacht stattgefunden. Ee
amen nämlich Zigeuner von verschiedenen Familien in Kampf,
is fielen Schüsse aus Pistolen, es kamen Verwundungen vor und
zinem Zigeuner soll eine stählerne Uhrkette aus einer Schußwunde
herausgezogen worden sein. Ueber. den ganzen Vorfall ist eine
Untersuchung im Zuge.

Bei Bosston wurden auf dem Flusse Charles zwei
Fässer aufgefischt, in decren Einem der Kopf. in deren Anderem
die übrigen Theile eines offenbar erst kurz zuvor getödteten Man⸗
nes enthalten waren; zwischen dem äußeren und dem Unterhemde
jand man eine goldene Kette; die Kleidungsstücke waren von
feinster Qualitäät..

f Gom böosen Bismard.) In Si. Louis (Missouri) er
scheint ein katholisches Sonntagsblättlein unter der Firma Der
Herold des Glaubens“, das seine Correspondenten und Mitarbeiter
selbst in unserm deutschen Vaterland hat. So enthält eine der
letzten Nummern eine Correspondenz- aus dem Sauerlande, vom
3. October, in welcher von Herrn von Bismarck folgende hübsche
Schilderung gemacht wird: „Das junge deutsche Reich geht mit
Riesenschritten seiner Auflösung entgegen. Bismarck erwartet einen
dreißigjahrigen Krieg. Er fühlt sich in Berlin nicht mehr sicher,
deßhalb hält er sich unter steter Beßleitung meist auf seinen Gütern
auf. Der arme Mann ist wirklich zu bedauern, auch soll er nicht
nehr recht schlafen können, er siehl Gespenster. Seinen einzigen
Trost sucht er im Schnaps. Er ist ein Nachahmer von Eurem
GBrant, er trinkt stereotpp jeden Tag eine Flasche vom besten
stärtsten Schnaps. Wenn unter solchen Verhälmissen der große
Geist nicht große Thaten verrichtei, dann weiß ich es nicht. Aus
zlaubwürdiger Quelle erfahre ich Folgendes: Als 1866 Herr
Bismarck vor dem Feldzuge seine nothwendigen Reisebedürfnisse
eingepadt hatte, fragte ihn sein kleiner Sohn: Vater, wie lange
willst du denn ausbleiben? Bismarck antwortete: Mein Sohn,

das kann lange dauern. Nein, Vater, sagte der Sohn, über 21
Tage bleibst du nicht aus! denn du hast ja bloß 21 Flaschen
Schnaps eingepackt.“

— x Wie aus Baltimore berichtet wird, hat jetzt ein
Deutscher, W. Rehbein noch 15 Jahren hindurch fortgesetzien Ver.
juchen das große Geheimniß gelöst, Kupfer zu schweißen. Bekannm.
lich mußte KQupter bisherLan den Verbindungsstellen, eben so wie
die edleren Metalle, Gold und Silber, gelöthet werden. Die
Arbeit des Löthens ist aber eine schwierige, und wo die gelöthelen
Stellen eine starke Kraft aushalten gehen dieselben gewöhnlich aus.
inander. Man hat deßhalb bisher absehen müssen, Kupfer zur
derstellung von Ankerketien zu benutzen, obgleich es sich dazu. wei
es durch Salzwasser nicht angegriffen wird, bedeutend besser eigneh
als das leicht corrodirt werdende Eisen. Reihbein hat für feine
Erfindung von der Vereinigten Staaten⸗Regierung ein Patent er.
jalten. Man hat eine von ihm als Probe gelieferte Kette einer
uingeheuren Spannung ausgesetzt und war nicht im Stande, die—
elbe zu zerreißen. Nur ein Glied brach bei noch weit erhdhler
Spannung, aber nicht an der geschweißten Stelle, sondern im
Metalle. Eine geschweißte Kupferkette läßt sich für beinahe die
dälfte der Kosten einer gelöͤtheten herstellen. Nicht mindere Be
eutung erhält diese Entdeckung dadurch, daß Kupferabfälle zu
rößeren Platten zusammengefügtwerden können, während dieselben
czüher dazu den Prozeß des Einschmelzens und Auswalzens don
Neuem durchmachen mußten.
Eisenbahn⸗Dienstes⸗Nachrichten.

Versetzt wurden: der bisherige Stationsverwalter Joseph Rampf in
Sembach auf die neu errichtete Station in Kindsbach; der bisherige prov.
Stationsverwalter Joh. Neuhierl als Stationsverwalier nach Sembach; Ex—⸗
editionsgehilfe Ernst Henn von der Güterexpedition Ludwins hafen zur Guͤ⸗
erexpedition Homburg; Expeditionsgehilfe Eduard Damm von Zweibrüden
ils Einnehmer und Expeditionsgehilfe nach Oggersheim; Controlgehilje
Zhilipp Geib als Gehilfe nach Landstuhl; Gehilfe Peter Maier von Kandel
ils Gepäckerpedient nach Neustadt; Expeditionsgehilfe Franz Scheidler von
dandau in gleicher Eigenschaft zur Güterexpedition Kaiserslautern; die pto⸗
isorischen Controlgehilfen Georg Reich als Gehilfe zur Güterexpedition Kai⸗
erslauiern, Ludwig Reinhard zur Bahnhofverwaltung Landau und Karl
dlee zur Station Kandel. 8

Wiedereingetreten sind die s. ZF. wegen Einberufung zu den Herbstwaf⸗
enübungen ausgetretenen Gehilfen: Friedrich Manz in Vergzabern, Ludw.
stasor in Maximiliansau, Calculator Wilh. Weiß in Ludwigshafen, Einneh⸗
ner Wilh. Feinthel in Maximiliansau, Calculator Louis Wolff in Lud⸗
vigshafen, Einnehmer Friedrich Bartels in St. Ingbert, Einnehmereigehilfe
ßeorg Golsong in Ludwigshafen, Verwaltungs⸗Assistent Ludwig Fiserius in
Zedwigshafen, Erxpeditionsgehilfe Karl Lederer in Ludwigshafen und Ein⸗
jehmereigehilfe Georg Schäfer in Frankenthal.
Ausgeireten ist: Ingenieur Friedrich Karl Ottmann von der Seckon
kirchheimbolanden wegen Uebertritis in den Reichsdienst.

— — —— — —ñ— — ——
—egꝶ, veranwortlicher Redacteur.
Bekanntmachungen.

—5

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Der Reœgenerator
(oder Lemnenaweker)

seit Jahren das bewährteste, beste
Mittel gegen allgemeine und specielle
Schwächezustände, Magengedärm⸗ und
Leberkrankheiten, Hämorrhoiden, Eng s
brüstigkeit, Milzkrankheit, Flechten ⁊c.
sowie alle Krankheiten, die von ver—
dotbenem Blute und schlechten Säften b
herrühren. Der „Lebenswecker“ bee!
fördert die. Verdauung, reizt den Ap⸗
petit und bringt neue Lebenslust in j
den erschlafften Körper, er ist beson⸗
ders im kritischen Alter zu empfehlen.
Zu haben per Fla'che zu Ifl. 10 kr.
— 20 Sgr. bei P. Jepp in St.
Anabert.

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LeineModicin

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ut ꝰ
DSaemnt vom 1. Decem
14838 2. 779/443 durch
narke vor Falschungen u. Nachahm ung
gesichert.

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Erprobtes Sausmittel.
Von vielen ärztlichen Autoritäten seit 17 Jahren empfohlen gegen veralteten
dusten, andauernde Heiserkeit, Verschleimung, Keuchhusten, Katarrhe, Ent⸗
ündung des Kehlkopfes und der Luftröhre, aeuten und chronischen Brust⸗
und Lungen-Katarrh, Bluthusten, Blutspeien und Asthma. (Siehe Med.
Dr. Rud. Weinbergers, prakt. Arzt in Wien „Krankheiten der Athmungs⸗
organe“. Leipzig bei Gustav Brauns 1863).
Nur allein ächt zu haber:
in St. Ingbert bei J. Friedrich.

Elver herg.

Ein schwarzbrauner Dachshund mit
weißem Ring um den Hals ist am ver⸗
flossenen Sonntag abhanden gekommen.“
Wer denselben dem Sigenthümer Wirth
Jacobs auf dem Elversberg zu—
rückbringt, erhält eine gute Belohnung
Vor Ankauf wird gewarnt.

—B—
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Feuerwehr⸗ Montag
bei Weter ů.

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Gebrauch find vorrätbig in der Druckerei
dieses Blattes.
Nedaltion, Druck und Verlag von J. X. Deme tz in St. Ingbert.
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322823333— 3 S0 3 785 553238323
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553575—3 532383333—3 3—5——52 382333 s53223 5755382353738
—— 233 5 2583 33283253—82
* — 28 z235323 5 635cEM —— 25 —
2383—35222 3252* 25553 z3537828 725 2 32323532
25333 —22 25———358—255 5835 35E7k. 323 —353225
5 — 582 8 22 EE 22— —2 22 sB —2 2 22322 2222
— — 5233 7232355 5325586
— — A ———
333352833 — 5378357383352335
5— 2 2233 322 — —A — cEAM — 22 238 2* 8 8 8 222 222
3z35E 2*2235 555 2 22385 2 5522332— 5 25585* 2—— 5 5357
—8 — 4 515233— — —256—3628 z53 52 5—35535325222
25522323223255 —— —*—628052* —
— 2232 5 —1 —— — ——— 23353323
222 — ——3523353 8B25 * 5—3— —5332 *»23 — —— —
2 — * * 8 25 — 228230
2—35———6— 53 2 4232383232 13325 238 3 535 85
* 60 2 r

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        2 222353533 72232

* 258223535035 335535533525753
355353533823735353532533753553
5s552333 42822. 7 55—83 578332532 5252228* 33333
28* 275 S5 — B 58758 —385 S 3. —

353232332372 25,2352 z32553 —3233353 25—5 383 82

A — T * 2232 2232 .* — Sc60 2* 2
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— 58768 525 832. — 282 3 —8 —522 *

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725 2—1 5728* 223 — 123325 245 3583553632583 22 283228
——— 3323833 —552 3373 232333358323538838
25226. 23333533332353* 5m837* 2232 332765 *
22 2* 42 — * 2—· 2 2 2 2 E —5
335 — 258723?383
5 28* * — 233245852 S— 182 ñ«3*238223 833 ——
52 838 — 2 3 —A 222 85336 — 33 —A — —
232278 —— 5738 — — T LAe 2.5 553555553338
— 5730 5683333233 ——
2232 32535855 2 2N3553*823 7 ——— 532333 7—55272 — —
* fñ 2225 253322 235—2376272252 3537*23 25225 2
715*2* 23275 535233222838 332 523 2523237 * 525—2372 2
2353333 387227 25453553832383 35 25353532828 z22253
33384 e e e 73 9

55222 2 52 7. X33 2. *223 * t 32 — 584628
83 222355 6333 33332 27 — — *

J *——8832 332 — — 538 2223
382338* 233 293733558* 253287333 373 23333535
35772338 225384 553 5— 328833353355 5237 822
8* 2 385232223 —A 22553 23 5*52323 2 2 32
22 5332338 5»2335 2*2. 23355333 5272333333233
5256853.*22323 ⸗ 5033 5 —8 8 55333 53277 3 —XAMAIS
2 2 —— 2. 528 ** — — —— 3. 5 5 8

— * 2 * ——— 2* 7 — 2. 25* 23
2533 23 322353 22 A 2
Z3 323323883 3 333533333 5*5 55533 — —2 5—5 —338353
139835335 3353335 S235 *5 5

72255 —9— 2— 7 52

— *9833. 372852
— 2 —2 — 2223538 553 8 2522 — 2* 8. *—
44

2*5 —2322 — 2383523222553 222335332335
—2* I2 * 26 25 — — 229833 S S3—233233225* 8 22 5
⁊ — —— 5522 —3— 8 — e52 —— 233
22333 5 35225 5982 3 5557 — — 523238 282
2232 7a 2. 535.3 — —7z —338 3—— ——— —— 2 33
— 8232333333383 25327 2232 3722252*
333 — 5533 *33* —
— 33 38 — 1⏑ ——— 538 —— —A
— 255275* 7 55 58 35. 7 3235 77
* 333257
55*3582733 5——5335777333 33 *33335833

A J * — * 2 g 2 25 — 2722 7
233 3
552355332 — 3*25*22 —2523*8*23 5533 535335 2
35583,3 —235385577 55*325328352337275* 5533282553 —————

— 53283227 —532 2272 s —A 2235323
s 3—— 5 58
22— 2* S * — —2— * — * 8 2 523 55 —24 243
— 3578 52— 27ck. 3 3227*53 —*2 32 7 — 22324
13532 5222527 *252 553 23533 *3. 753333* * 578 2222
— —— —— 533. *.3 38* 22253383 525
?,—,2. 35—3 22 S ⸗ 238 — 225 2 2. 2 22538275*
8533 *—88 —
—— * 37— 7 — 22. —53 * —
323238* 33533 33383333333733 ———
335 225 25532 *3 2 832642 53 533323833 533558 8Bg*85
——— — 25535 3537525355823338238 2. 33— R 323
2 *—328— 32—3 535353335 . 323 28253.*2*5 232324
588373 —33533 3575 383353,5755757* 5325323
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8233987 —I 5835733375 5535553858
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det St. Puceeer Anzeigerr (unde das mit dem Hauptblatie verbundene uaterhallaugoblatt, mit ver Dienttagte, Vonerstanelund Sountatn
aavier) ericeint ndchentiis vie rm at Dienuan 337 und Sanues ieg uan Sonn tag⸗Abonnementspreis vierteliahrigi42 Krzt.?oder
¶ N Silbergr. Anzeigen werden mit 4.erzt. die dreispaltige Zeile ¶Blatischrist loden deren Raum berectnettß *

— ——

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Deutsches Reich.

Munchen, 24. Nov. Der Konig— don Württemberg- hat
dem Staatsräth Dr. von Daxenberger das Broßtreuz. des Fried⸗
cichssordens verliehen.

Regensburg, 22. Nop. (Fr. J). Wie dem „Nürnb.
Corr.“ aus sicherer Huelle mitgetheult wird, ist auf persnliches
derwenden der Erbprinzessin von Turn und Taxis beim König
on Bayern der Aufenthalt und die ganz private Wirksamkeit des
Fefuilenpaters Lbfflerr als fürstlchen Erzichers einer. Bean⸗
landung zur Stunde entzogen. ( J)J

Die Mannch eiim er Handels kammer will durch eine De⸗
utation beim badischen Handelsministerium Vorstellungen gegen.
ie beabsichtigte Tabalsteuer · Erhöhung machen lassen,

Berlin, 20. Nov. Die Berathungen der Kommission non
Delegirten der Einzelstaaten behufs Berathung der Angelegenheit
wegen Beseitigung der Salzsteuer hat —XX
hrer Stelle eine erhoöhten Tabaksteuer zu setzen. Aus diefem An⸗
gasse ist in Folge des Auftrages des· Reichsskanzlerumtes von dem
Preußischen Delegirten zu jener Kommission, dem Geheimen⸗Ober⸗
Finanzrath Burckhardt ein— Gisetzentwurf ausgearbeitet worden,
velcher an Stellen der bisher gezahlten Tadakssteuer folgende
Steuersatze feststelltr A. fürim Innland gewonnenen Tabak pro
Feniner 10 Thlr., B. für im Ausland gewonnenen Tabal an
Fingangszoll:c unbearbeitete Tabaksblätler und Stengel !pro
Feumer i KThlr (2493 Gulden), 2) für Tabaksfabrikate? a),
Rauchtabal in Rollen abgerollten oder entrippten Blaͤt tern oder
geschnitten Karotten. oder Stangen zuSchnupftabak auf? Tabaks⸗
nehl und Abfülle 21. Thlr. (66 Gulden 45 Kreuzer),n b) für
Tigarren und Schnupftabakt 30 Thlr. (62 Guiden 30 Kreuzer)
Von dem Abg. Benning!ist eingenuͤgend unterstützter Autrag
heim Abgeorduetenhausen eingebrach; wotden, welcher dahin geht:
zie Staatsregierung aufzufordern, noch im Laufe der gegenwärtigen.
Session einen Gesehentwurfedem Landtage vorzulegen, welcher die
Adlbsung der an die⸗ Kirchen, Pfarreien / Schulen 2c. zu zahlenden
Rcallasten und Abgaben, in der Provinz Hannover anordnet.

Berlin, 23. Nov, Wie glaubhaft verlautet, ist von einer
Berufung großer Industrieller und. Banquiers in das Hertenhaus
für jetzt goͤgesehen und sind zunächst Berufungen aus der Kategorie
—V

Die Paßangebenenhejit zwischen Frankreich und
deutschland betreffend verlautet neuestens, das gegenwärtige Paß⸗
vesen solle aufrechterhalten werden. Die deutsche Regierung habe
uerst auf Abfchaffung der Pässe gedrungen; da aber die franzö⸗
ische Schwierigkeiten erhoben, so sol Graf A rnim erklärt haben,
zaß es seiner Regierung ganz recht sei, wenn das bisherige Ver⸗
häitniß bestehen bleibe, indem fie auf solche Weise die franzoͤsischen
mtriebe in Elsaß⸗Lothtingen leichter uͤberwachen köͤnne. — Kein
übler Sarkasmus! —

J Frankreich. —D
Das Zuchtpolizeigericht sprach heute sein Urtheil in dem

Brozeß gegen die Personen, welche der Vertheilung von geheimen

Bonapartistischen ·Brochuren angeklagt waren. Dieselben wurden
u 500 und 200 Fres. Gelsbaße verurtheilt. Zwei wurden frei⸗

zesprochen, nämlich der Deputirte Galloni d'Istria und Guérard.

Das Witzblatt Eclipses wurde heute mit. Beschlag belegt.

Es enthielt eine Carricatur, welche Thiers als Hanswurst mit

iner Krücke darstellt. .3.
Die Baracken von Neufchategau sind jetzt von den
deutschen Truppen bezogen worden. Am 12. d. kam dort eine

Schwadron Cuirassiere, am 18. eine zweite und am 14. ein Ba⸗

aillo des 33. Linien-Regiments an. Das französische 19. In⸗

janterieregiment zog gestern in Reims ein und wurde mit großer

Begeisterung empfangen. Auf dem Stadthause wurde ihm der

Ehrenwein verabreicht. 43

Der „Patriote mussibontain“ welcher in Pont ⸗a-Mousson
ssn Ader unter Vorbehalt, daß der Kriegsminister dem

—I 6⏑—
General Huyn de Verunboie, elhet. neulch, den Polie leommmissat
oon Pagny ohrfeigte, 2 Monale —— hol 217
J — * Amerika. —* — 5

Eine Nenwhonr ker Correspondenz der „Daitt Newps! ent⸗
zatt interessunte Enthulluͤngen über die jüngste Prafideatenmahlin
den vereinigten Staaten. Nie zuvor haben bei finer amerilanischen
Wahlcampagne so wenig Skrupel vorgehertschk, oder ist so viel.
helb ausgegeben worden, um Stiminen zu heeinflussen. Das
Hreelehe Comits in Reiohork soll 280.000 Döoll.die Regiexung
iber A bis 8. Millionen Doll. zu soschey Zwecken verausgabt
aben Es gibt in den vereinaten Staaten 60,900 Beamte, die
hre Siellen dem Präfidenten zu verdanken haben, und jeder dere
elben wur gendthigt ini Durchschnitt 80. Doll, zu dem Wahlfonds
neizulragen. Viele Kewyorker Kaufleute zahlten jedex 5000. Doll.
u dem Granf-Fonds. Die, Demoralisaton die durch diese deraus
saͤblen Summen verursacht wurde, warsehr graßNichtsdestor
eniger winden wie die Kotresttondeng bemerkt. General Grant
nicht durch den Einfluß seĩnes Geldes wiedergewühlt, sondern weil
ine ungeheüre Majorität der Bevölkerung ihn wirklich vorzog und
ine große Anzahl Demokraten, Horace Greeley felbst nicht auf
as Gebot ihrer nafionalen Konvention unterstützen wollte. Gleich—
zeitig ließ sich die Greeley⸗Partei bei der
Fei den Abstimmungen und dem Zählen“der Stiminen diele Be⸗
rugereien ju Schulde kommen, was dazu beitrug, die: Manorität
ur General Grant anzuschwellen ... .0
Newyderk, 145 Nov.““ Das Staglszuchthaus Califotnieis,
chreibt die Abendpost“ · in San?“ Francisco,zahlt. augendblicktih
913 Gefangene, darunter nicht weniget! als 115 Mörder und 68
dersonen wegen Todischlages.“ Das ijft dus Eldorudo. Cülifornien
in kurzen, aber schrecklichen Worken. e
Newysirk, 22. Nov. Auf Amrag des — —
ver Eifenbahngeselischaft ¶ wurde der ehemalige Direktor derseldent
hould verheftet aber gegen Cautivn! von iner, Milliou' Dollars
vieder freigelassen. Die Inspektion der Geschäftsbücher ergab. datze
ber⸗ 10 Millisnen alle Rachweise feblen. —
——
Verim i ssch te 6. u ———— 120
W . Kaau ser 8 la-use v n α Novr- Gesternwurde Ir.
———— einer, üchstv
»ergoldeten Tasse überrascht, —De ae
Zaisers und zwei Szenen aus der Mothalogie des Herkules ent
jalten find. νι l ιια

Arf Vormunteren Gebirg,A1. Nov. Die Zweigbahn:

on Freingheim-⸗Franfkænthiadl, welche?schon seit; Jahr
und Tag genehmigt ist, hat nun auch Ausficht, demnächst inu Anz*
zriff genommen zu werden, wenigstens sind derzeit die technischen
Horarbeiten im Gange; die Grunderwerbungen haben bereinsbis
Weisenheim g. S. stattgefunden und werden in nächster Zeit von
da bis Frankenthal fortgesetzt. Als Stationen werden: Weinenbeim
a. S. und Lambsheim bezeichnet.

Frankfurt a. M. Im Anschluß 'an eine vor Kurzem
rzählte Straußgeschichte wird als ein wahres Vorkommniß mita
zetheilt: Ein hessischer, gut otthodoxer Theolpoge iit unf ettet Ver⸗
mügungsretse der zufällige Tischnachbar einss Hercn, dessen Un⸗—
erhaltung ihn auf das Lebhaftesse fesselt. Er wünscht' init Deme
elben bekannt zu“ werden' und stellt sich ihm vor.* Ich bin der
Prediger D.“, sagte er, „darf ich um Ihren— werthen Namen
hilten ?* — „Mein Name ist Strauß!“ replicirte der also
Angeredete. „Sind Sie wohl perwandt mihdemberüchtigten
Sfrauß?“ —Verwandt eigentlich nicht, — ich biner
fel berd“ erwiderte David Suer auß gemüthlich. —
7 Mainz, 18. Nov. Der „Mainj. Anz.“ erzählt: Anfangs
voriger Woche entwich aus der' hiestgen Citudelle ein Sträfling
anter ganz merkmürdigen Umständen.“ Dersetbe, ein Mainzer von
GBeburt, befand sich wegen eines Vergeheus noch in Untersuchungs⸗
haft, die jedoch mit längerẽr Festungsstrafe schließen mußlee Er
zeschltoß. dem Urtheil zu eutgesen. Als er aufgenomssen wnde
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        jatte er über Zahnweh gellagt und in einem hohlen Zahne hatte Dampfer ist Eigentbum der Liverpoak“u. Great Western Steam⸗
er Watte. Wie es sich jetzt herausstellte, so war unter derselben Navigation⸗Compagnie and hat beibeinem Tonnengehalt von 3733
eine feine Laubsäge verborgen, mit deren Hülfe er nach und nach eine Länge von 400 Fuß. Das Fahrzeug hat Accomodation
die eisernen Stangen seines Fensters durchsägte. Das erste Local, für 200 Passagiere erster, 200 Passagiere zweiler, 31000 Passa⸗
in dem er fich befunden hatte, schien ihm nicht günstig zur Flucht, dziere dritter Klasse, und führt den Namen „Montena.“ Ein Schwe⸗
er meldete sich deßhalb krank und gab an, daß er mit einem erschiff dieses Fahrzeugs wird gleichfalls dort in Kurzem dom
Bruche behaftet sei, so daß er mit einem Bruchbande versehen Stapel gelassen werden.
ward und in ein anderes Gemach verbracht wurde. Aus dem .San Francisco. In Sacramenise fand eine Teufels-
Druchbande nahm er die beiden Federn heraus und benutzte sie, zustreibung der, Chinesen statt, eine Ceremonie, welche mehrere
um rings um die Eisenstangen den Mörtel loszulratzen, bis er Tage dauerte und am 24. October ihr Ende nahm; am Nach/⸗
den ganzen Rahmen herausnehmen konnte; nun hatte er noch ein mittag des letzten Tages war in fünf Booten große Wasserfahri
dickes Drahtgitter zu zerbrechen, er that dies mit übermenschlicher auf der Slough, woran Priester, Musikanten, Volk, der papierne
Anstrengung, denn das Gitter war über und übher blutig von Bötze 2e. tbeilnahmen. Essen wurde mitgenommen, Feuerwerk ab⸗
einen Händen. Einen eisernen Griff hatte er schon an der Wand zebrannt, gesungen, musiciyt, gebetet und gräulicher Scandal
jeiner Zelle herausgebrochen; diesen stemmte er nun zwischen zwei semacht.
noch feste Eisenstangen und arbeitete sich durch die nur 7 Zoll
zroße Oeffnung hindurch, dann befestigte er seine in Streifen jæzr .. .. Daieüstesnachrichten.—
schnittene Kleider an dem Eisen und ließ sich daran herunter in Der Fommunaloberförster F. Ja co bin zu Blieskafiel wurde in Folge
den Krystallgraben. Dort muß er zu Boden gelklommen sein. idministrativer Erwägung mit Belassung des Titels aus dem Staalsdient
Bis jetzt ist es noch nicht gelungen, den Entflohenen habhast zu utlassen.
werden.“ * Ein Hilferuf vom Ostseestrande.
., Rangqen, 23. Nor. Die Dachauerbankinhaber Herb, Ein schweres Unglück hat Neu-Vorpommern und Rügen be⸗
rüher Muühlbesitzer dahier und Lindner, ehemaliger Lokomotiv⸗ roffen. Der grausige Nordost⸗Sturm, welcher ganz Norddeutsch⸗
führer, find gestern nun ebenfalls — wegen betrügerischen Bante- nnd durchzogen, hat in unserem Regierungsbezirk am 18. Nodem—
cots in gerichtliche Untersuchungshaft gesetzt worden. — Laut her die furchtbarsten Verwüstungen angerichtet. Die See ist über.
offizieller Bekanntmahhung ist die Rinderpest in Bohmen wieder getreten und hat das Land meilenwei überschwemmt, die Gebaude
erloschen. — Heute Vormittlag murden auf dem Heumartie dahier ele Ortschaften find gänzlich zerstört, ihre Saaten völlig ruinirt,
die 6 Chaisen⸗ und Zugpferde der Adele Spitzedet unter Zudrang rofe Heerden Vieh sind ertrunken und ber beinahe uner fehliche
pieler Hunderte von Neugierigen zwangsweife versteigert. Der Berlust von Hunderten von Sees und Binnenfahrzeugen iñ zu
Besan.mterlös beträgt 3270 fl. deklagen.

t Sbitzederiana.) In Eß sendach (bei Landshuy ver- Wiele Fanmlien haben durch diese Ueberschwemmung, die furcht⸗
laufte — wie der „K. f. N.“ erzählt — ein Anwesenbesiger vor zarste, welche seit Jahrhunderten unsere Qüste heimgefucht ham ihr
ꝛeinigen Wochen sein Gütchen um 8000 fl., legte das Kapuͤal bei dab und Gut verloren; das wilde Element hat ihr hanges Besih⸗
der Spitze det an und zog mit Familie als Privaner nach Müne hum versinngen di Sorge für diese vielen Hilfsbedürftigen
den. TAuch in Hof sollen einige Schlaumeier gespitedert wor⸗ Ain an ihre Daumenschen heran. Deuische Brüder, Euch Au⸗
den sein. T Selbst einige Frankfurter haben ihre Sparpfennige rufen wir hiermit um Hilfe an; wir wissen, daß wir nicht vergeb
bei der Münchner Kreuzdame“ angelegt. — ich rufen, denn das deutsche Herz schlagt warm von Mitgefuühl,

fParis, 21. Nov. Die Seine ist diese Nacht um mehrere und deutsche Barmherzigkeit hat sich noch stets bewährt.
Fuß gestiegen und die ganze Umgegend von Paris steht unter h . Die Verluste werden nach Millionen zählen!“ Die Noth isß
Wasser. Das plotzliche weitere Steigen ist durch die Wasser der zroß! D'rum sendet schnell Cure Gaben zur Linderung des Elends!
HYoxkne und einiger anderer anderer kleiner Nebenflüsse der SeineDie Untetzeichneten sind bereit, Geld und andere Beitrůge
entstanden, die jetzt auch ihr Bett verlassen haben. Der Haupte entgegenzunehmen. ι5777
nebenfluß der Seine war schon vor einigen Tagen ausgeltreten. Stralfsund, den 16. Nobember 18723..
Von größeren Unglücksfällen hört man bis jetzt nichts. Nur einige‘ Das Komité zur Unterstützung der in Noth gerathenen Bewohner
Schiffe und Kähne gingen unter. — Die Meurthe ist bei Nancy J von Neu⸗Vorpommern und Rügen.—
aus ihren Ufern getreten. Der größte Theil der von den ausge⸗ Regierungspräsident Grafv. Behr⸗Negendank, Vorsitzender
wanderten Elsaß⸗Lothringern bewohnten Baracden ist ualer aer Diakonus Pfundheller, Konsul G. Diekelmann
gerathen und dieselben wurden deßhalb nach der Marne, der Aisne Schriftführer.. RKassenführer.
und Haute-Marne gefandt. (K. 3.) Zur Entgegennahme von Beitraͤgen exklärt sich bereit

fLondon. Vergangene Woche wurde in Jarrowon -Tyne Die Ervedition des „St. Ingberter Anzeigers.
pon den Schiffbbauern Palmer u. Co. der längste Dampfer, vveranwartlicher Redacteur.
der je auf einem Flusse gebaut worden, vom Stapel gelassen. Der!

Bekanntmachung.

Am Donnerstag, den 28. d. Mis.,
Morgens um 10 Uhr auf dem unterfer⸗
tigten Amte wird das Beifahren von:

100 Cubikm. Hochofenschlacken von dem
St. Ingberter Eisenwerk und

100 Cubikm. Steine aus dem Sechs⸗
eichen-Wald auf dem Weg gegen die Ma—
tiannenthaler Glashütte vergeben.

St. Ingbert, den 25. November 1872.

Das Bürgermeisteramt
Chandon.

Dankschreiben über Heil⸗

erfolg.

An den Kgl. Hoflieferanten BHrn. Jo⸗

hannu Hoff in Berlin.

Dreil üttz o w bei Wittenberg. Ich
»emerke hierbei, daß Ihr Malzextrakt⸗
Gesundheitsbier meine Frau sehr
estärkt hat, und bezüglich der
deilfähigkeit mehr leistete, als je
uͤn anderes Mittel in dieser Hin⸗
icht zu leisten im Stande war.
Zunziger, Pastor.

Veriaufsstelle bei Fritz Panzert

bieter in St. Ingbert.

Immobiliarverkauf. SIpi —1 4048
Drei sehr geräumige Wohnhäufer, ge⸗ Ppio Waaren
egen an der Haupte oder Kaiferstraße zu *
St. Ingbert, bei welch' einem jeden der⸗ —ãS ——
elben sich ein Hofraum nebst Garten be⸗ 4 —
ändet, find unter günstigen Conditionen J. J. Fiack jr.
durch das unterfertigte Büreau aus freier AE Ein goldener Uhrenschlüsfsel
band zu verb men ist verloren gegangen. Der redliche Finder
88 ud non — e erhält bei Abgabe desselben in der rped
Bl. ei
zum Betriebe eines jeden Geschäftes eignen. ———
Näheres auf dem Geschäfts- und Con⸗ Madi⸗
ultationsbureau ohno Medicin.
J. Boos au St. Inaberi.
Bürgervereins-Kränzchen.
Morgen (Mittwoch) Abend Zusammen⸗
unft bei Earsl Engel.

brust- u. Lungen⸗
kranke fiuden auf naturgemussem
Wege selbst in verzweifelten und
von den Aerzten für unheilbar er-
klürten Fallen radicale Heil-
—XD
Olmeo Mecicin.
Vach ocrieller Beschreibung der
Cranꝰoxsheres brieflioh dureh
* rfIxert, Berlin.
a aVvr. 23.

Die Ziehungs-Liste
der Verloosungsgegenstände der III. Pfäl-
ischen Industrie-Ausstellung in Kaisers⸗
autern 1872 liegt zur Einsicht offen in der
Exrped. des St. Inaberter Anzeigers.

*
*
—
*
3.
8

ohne Meédicin.

———— —— — ——— * —
Nedaktion. Druck und Verlag bvon F. X. Demest in St. Ingbert
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3323387 *2 3 583 588
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2235323 388 22358 75—8353 275355. 5 8525682 A—
225858 5355335355 — — — 22 ̃385323 532355*5523 2
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3 83335 28*833333
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5 2 —3 *51 — S —— — 222. 52352 —A
—* 2 — —— * 23 522* 2 2. 2335 82 22* —
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3* 33 * *83 3 325 323288 72
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F 28 525238 *. 22 235 2.3 53 854 S. 6 3338
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5533332 3 —3833 —3 —38 5—238333
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—S 428
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258 3 .
———— * 558
3* .52* ————— 3
—— 22388
— 5523 —3 5
17. A32. 53 2 3225
— 23353
**n725 5 2228
—33307 82338
2 7* *
EAEA 5 3333
7 . 22

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— 2* 2. — 9
— ——— — 382
* * * — 22 38*
—— — ——— — — 23
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* 283 550 2.3
— —57 2353 — — —228
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7 72— 82 *2 —— 52
32 32353. 2 3 2. 5.
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553 23* 3 3*
283 ——— 3Be8 8 —
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— — ——— * 22253
* A 2 — 25228
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—* 335382 22372
— * — 252 *
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— * D 7222 32 ⸗
5223 72 28 333*
533853
53532 268 5388 —
3. 5ñ 2. ẽ. 75 25.5 58
2 * 25.5ñ 35 22.*
—2*5*8 — 2 3S528
—522 — 28 5. 8 S
5538338 *5
52333 S—S *25 —E
5233583 2553 3—37
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— — — 22 175 23882393
* 4 ?22 22.*5883327 8—
*833523 223355 557 1378 3770
333933. 38 52 325 532 BB — 2 2 5—2— 2
s8 —33873 2838 S
3 ——23808 z 2 535—* 534 ** 2 3.2 3* 7
35533327 3 2 53386 32494
2 * 55 —— 2. 5 5 2552* * 2538 *222
5325323355533383 58835525* 13 22 *27
* 28 * 5 28 —2* 2 —4 335 — 2*
2 5233 — —— 3883 * *2228 *
— —3 2 * * — 2 7 7* —
9 * 355 —8535 45* 32 — ce 5 2 2258 —
—— Sz.4 88 23 8507 35583-28 —
—*8 * 2 2* 2.5 27277 27*
3B223 2835 2235 2—. ——8 3222
3 235528 282 —A — 9* —A— —
—8 53058 — 2028 2533X6 53333
* —E e 23 27 — — 525 — 53 538
23287 3 7.27 z538350 5* A
— 282. O 23523 2. 8
— 22 28228. * 25 8
2 25* — — d2
2 23335375382 *30 — 782 G
M 8 2 —*
3338 2 33 — — 33
523 * 33 —— 2 * 5 2 28 2
*8 33 5833
— * J 2* —32 — 2*
—35358333 —— 88 3.
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3 —8 3* 2775 *
7853*5 —27 22* 2 —
2* —2 ——— J 32 32
52384 —— 5 —23. —8 2
3 57* 25*5—6 255 2? 2*
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        SFt. Ingberler Zcnzeiger.
Der St. Fnabertér Anzeiger (und das mit dem Haudtblatte verbundene linierhalsungablath mit der Pienstagt⸗ Donnerelags⸗ und Sonalu.

Zanmier) erscheint woͤchentlich viert m a l: Diengtag. Donner gtag, Samstag und Sonntag-Abonnementspreis vierteljährig 42 Krar. oder
J I2 Silberar. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blatischrist ader deren Raum berechnet.

M 188* Donnerstag, den 28. November — 1872
Deutsches Reich. —
Murnchen, 28. Rov. Der Konig hat die Errichtung eines
Obersten Schulraths! in Bayern vom 1. Jan. 1873 an ge⸗
aehmigt..
Mänchen, 258. Nov. Gestern fand eine Versammlung
der hiesigen Anwälte statt, weranlaßt durch die-gegen Standes⸗
genossen erhobenen. Anklagen ungeziemender Unterstützung der
Hdele Spiheder mittelst juristischen Beirathes. Es wurde die Ein⸗
setzung einer Kommission beschlossen, welche die Aufgabe hat, die
Thatschen zu prufen und üͤber die Ergebnisse der Recherche an
die Plenarverjammlung Behufs weiterer Beschlußfassung derselben
zu berichten, ebenso der Presse vie erforderlichen Mütheilungen zu
machen. Die Mitglieder der hiesigen Anwaltschaft waren nahezu
vpollzählig erschienen und wurden die gefaßten Beschlüsse von allen
Anwefenden als bindend exachtet. — Die Nachricht, der Volksbot⸗
Rebacteur Zanmsndeer habe verhaftet werden sollen, wird in den
Hteuest. Nachr.“ dementirtk; Mmit seiner Abreise von München
aber hat es nach pemselben· Blatt seine Richtigkeit. 33
MunchenA 25. Novr Der Redalteur des WVoͤltsbolen“ Wermischtee
Zander, sollte gestern verhaflet werden, war jedoch verschwunden, FSt. Indbert, 27. Novbr. Vorgestern fand auf· dem
angeblich nach Salzburg, möglicher Weise auf Nimmerwiedersehen. Banne von Seyweiler, zuc Jagd des Müllers Herrn Leppla
Die „Südd. Post? bringt ein Verzeichniß von 18 „Geschäf- don Bliesdahlheim gehörig, ein Treibjagen statt, wobei: 72 Hasen,
len* in München, welche nach Art der Dachauerbanken an Stu⸗ 3 Rehböcke, 3 Wildschweine und 1Keuler von ca. 200 Pfund
denten, Beamte ꝛc. Geld zu 240 und mehr Prozent ausleihen. Herr Ritter von Herbitzheim erlegte 3 davon) und einigè
Karlsruhe, 26. Nov. Die Kronprinzessin von Preußen Füchse geschossen wurden. · Gewiß eine reiche Beute7*
ist mit ihren beiden jüngsten Kindern aus der Schweig hier ein. 7BZweibrücken, 27. Rove Umter den pfülzif chen
getroffen. A——— Rekruten des Jahrganges 1850 befinden sich laut amtlicher
Straßburg. Ein Herr Fajarb läßt unter dem hiesigen Fesistellung 528 · mangelhaft unterrichtete, welche sich auf die ein⸗
Handels⸗ und Gewerbestand eine Bittschrift circulieren, worin das elnen Bezirksümter vertheilen, wie folgt? Bergzabern 44, Fran⸗
Zrojekt eines Canals von hier nach Ludwigshafen zur Ausführung enihal 48, Germersheim873 Homburg 40, Kaiserslautern 67,
befürwortet wird. — irchheimbolanden 52, Kusel 40, Landau 39, Neuftadt 485, Pir⸗
Malhausen, 20. Nov. Schwartz Köchlin, der bekannte masens 54, Speyher 832, Zweibrücken 32. Als „Gründe der
reiche Müktzausener Industrielle,“ hat der franzdsischen Regierung nangelhaften Leiftung“ sind aufgeführt: Schwache Begabung (227)
eine Million Franken angeboten, um 200 elsässiche Familien, nach mangelhafter Schulbesuch. (287), Armuth (19), Krankheit (25), se
dorangegangener Wahl, in zwei oder drei Dsrfern in Algier an- Mangel an Fortbildung (131), Simulation: Verstellung] —*—
zusiedeln. ꝛ Die Gesammisumme von 8525 theilt sich in 254 Katholiken und?
S2rlim 27. Nov. Die „Provincialcorrespondenz“ schreibt 271 Nichtkatholiken.
anläßlich der bevorstehenden Berathung der Kreisordnung im Herr . 7TKaiserslautern, 26. Nev. Wir hören, daß ein
renhause: Jetzt steht das Herrenhaus vor derselben Frage. Jeder hiesiger, durch seinen Fanatismus bekannter ultramontaner Fab⸗
Versuch, der Vorlage eine andere Gestalt -zu geben, würde einer rikant bei Fräͤulein Spitzeder in München mit 14,000 fl. „rein⸗
Ablehnung vollig gleich kammen. Umsomehr wird die Regierung zefallen? sein soll. Derfelbe harte so viel Vertrauen zur hl. Cris-
des Konigs;, um das Zustandekommenwichliger Reformen zu hing,“ vaß er sogar die Zinsen stehen ließ. „Die der Herr lieb
sichern, in dem Maße, wie es nach der Stellung des Herrenhauses hat, die züchtigt er.“ *7*
erforderlich erscheint, von dem Rechte Gebrauch machen müssen, 'Speler, 254Novs. Neunzehn in Kuppenheim für eine
welches der Krone Ffür solche außergewohnliche Momente gegeben lsäjfifche Schiffbrücke erbaute Pontons wurden, wie man sagt, von
ist. —x Demlelben Blatte zuüfolge würde der Kaiser nach seiner revler Hand von ihrer Befestigung geldst und treiben lassen; sie
heute oͤrfolgenden Rückkehr die endgültigen Bestimmungen uͤber die ollen auch theilweise angebohrt sein, so daß sie sich rasch mit
zur Sicherung · des Zustandekommens det Kreisordnung erforder⸗ Wasser füllten.“Es hätte dadurch ein großes Unglück auf dem
lichenMaßregeln treffnen.. Rhein entstehen können. An den Brücken von Maxau, Germers⸗
Frankreich. heim und hier wurden dieselben geländet. Die Brücke in. Maxau
Paris, 22. Nov. Gestern begann vor dem zweiten Kriegs· foll Schaden gesitien haben. (Pf. 3.)
gericht von Paris der Prozeß gegen die zehn Franctireurs de Mannheim, 25. Nob. In einem hiesigen Gasthofe
Aube und Warne, welche angeklagt sind, willlührliche Verhaftungen wurde heute Nacht ein von einem Fremden zut Aufbewahruͤng
orgenommen und sechs Personen unter der Auklage, daß sie übergebenes Säckchen Geld, ungefähr 8600 fl. gestehlen. (M. J.)
Deutfche seien, erschosser zu haben .. 7 Stuntgart, 26. Nob. Der „Schwäbische Merkur“
Der große Orient von Frankreich hat beschlossen, mit allen veröffentlicht eine Reihe von Berichten aus der oberen Neckarge⸗
Freimaurern Dernt sichlands förmlich zu brechen, weil sie nicht gend über einen Sonntag Nachts 11 Uhr wahrgenommenen Erd⸗
gegen die Erwerbung von Elsaß⸗Loothringen protestirt hätten. flioß in der Richiung nach Südwest und Nordost.
Nan darf hier wohl fragen, ob die französischen Freimaurer sich Am 20. Nov. verschied zu Greifenstein Schiller's jüngste
—— Tochter Henriet te, Gemahlin des k. bayer. Kammerherrn
erobert hätten. Freilich sind dis franzoͤsischen Maurer eben Frau⸗ Frhrn. v. Gleichen-Rußwurm.
zosen, welche glauben, daß diesen alles erlaubt sei. J Bei Hiller unter den Linden in Berlin lagen, wie die
538 Italien. ,3. Pr. Ztg. erzählt, dieser Tage drei pommerische Ganse auf
R'o in, 22. Nov. AlMder Konig vor einigen Tagen in dem Buffel aus, jede von 24 Pfund Gewicht. Das Stück tostete
dem Schloß Capodimonte bei Neapel frühstückte brach ein hefti- 8 Thaler. *
ges Gewĩller aus, und ein Bliß fchlüg in das Zimmer neben dem · f Auz Thüringen meldet man der Berlk. Tribune sol⸗
enigen ein, in welhem der Konig sich befand. Die Consforten gendes Jagd-Abenteuer: Der Guts besitzer Koch ans Priesnitz bei

werden sagen, er sei vom Himmel beschützt worden ; die Priester⸗
partei dagegen wird sicher behaupten, man sähe hierin den Finger
Holles und der Blitz fei eine Mahnung gewesen.
England. dpem en eW Ncheh
— London, 26. Nov. Dex Schah von Persien hat dem⸗—
Baron Reuter in London eine ausschließliche Concession zur⸗ Er⸗
bauung von Eisenbahnen, Canalen und zur Ausbeutung von Berg⸗
werken verliehen.. 4.
Im englischen Heere nehmen · die⸗ Defertionen in b⸗
orgnißerregende Weise zu; es finden deren Durchschnittlich oiim
Monat 72800 stati. Ais Hauptursache wird der große Arbeiter-
hegehr im ganzen Lande betrachtet. α
vBelgien nu
Brufsel, 26. Nov. Die Union“ hvon Verxviers meldet,
zaßz der Vischof von Lüttich die belgischen Pfarrer in den an der
deutschen Grenze liedenden Vdrfer wo Plattdeuisch gesprochen
vird, durch deutsche Jesuiten ersetzt. IFr. J.)
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        A.eu oouenbeter Waidmann, war am 18. o. M. auf die
Suche? gegangen. INach kurz om εαα fluuνι α αιναν cummen
Zuchsbater, welcher in einer jungen Kiefernschonung eben ein alter⸗
chwaches Kaninchen verschmauste Die Gelegenheit ist günstig.
Noch drückt ab und Bruder Reinede liegt am Boden. Der Jäger
ist eben im Begriff, sich der irdischen Huͤlle des Gefallenen zu be⸗
machligen, als ein unheimliches Geraͤusch in der Luft seinen Blick
nach oben lenkt. Ein mächtiger Adler senkt sich zur Wahlstait
herab. Koch schießt, aber der Konig der Luft scheint mehr in
seiner Würde wie in seinen Gließmaßen sich verleht zu fühlen.
Unbeweglich, wie zum Angriffsfloße sammelnd, schwedt der erzürnie
Aar über dem Scheitelpunkte seines Angreifers. Ein zweiter Schuß
— mit der Gewalt der Windsbraut schießt jetzt der Riesenvogel
herab. Von Kochs Geschoß nur flügellahm gemacht, geht der
stolze Aar zur Offensive über. Ein hefuger, langer Kampf zu Fuß
entspinnt sich zwischen Schützen und Geschofsenem, bis endlich letz
herer den wuchtigen Kolbenschlägen seines muthvollen Gegners er⸗
liegt. Der erlegte Vogel hat eine Flügelweite von fast 3 Metern.
Wahrscheinlich war das Thier unter der Wirkung der heftigen

Stürme hierher derschlagen worden.

7 Paris, 23. Nov. Die Seine ist fortwährend im Steigen;
ie ganze Umgegend von Paris steht unter Wasser, Die lleinen
Dampfboote auf der Seine gehen nicht mehr, da ihre Landungs-
EEE
Gingesanda., Wie man vort, würden am nächsten
Sonntag über 8 Tagen die activen Mitglieder des Musikvereins
ein Concert zum Bessen der in Noth gerathenen Bewohner
vom Osfseestrande veranstalten — ein Zweck, der gewiß von der
jiefigen Einwohnerschaft gut geheißen und gefoͤrdert wedn wird
vuür ae en am e7rande
ind eingegangen: Von Herrn C. Sch. hier 8 fl. 830 r.
Zur Empfangnahme und Weiterbeförderung don Beiträgen
st gerne bereit
Die Expedition.
— —— — — — çe—— —
. Demeß, verantwortlicher Redacteur.

——
Bekanntmachungen.
Trute net Sso.
Montag den 2. December 1872
Abends 8 Uhr
Generalversammlung
bei Peter Heusser.

D. Präaͤfident.
Coriander, ganzen und gemahlenen,
schwarzen und weißen Pfeffer, Pie—
ment, Nelken, Salpeter, Tafel⸗
salz, Majoran, Bohnenkräutlein,
Muscatnüsse, bringe in jetziger Saison
in empfehlende Erinnerung, fernre

neue Orangen, Citronen, Oi-
tronat, Oprangeade, Tafelrosi-
nenn, Rrümellem, Handelm mit
und ohne Schalen, Rosinen, Corin-
then, Feigen, Zwetsehen, dürres
Dbet, Anis- Ziümmt, flüchtiges
SaI (Amomni umn), feinste MIpemn-
ScBBIAISzBbuSf᷑ter, neue HUãñ—inge-
Sardellen, frische SeheIIfisehe
wöchentlich Rheinheehte auf Be⸗
stellung,

desgl. gut abgelagerte CIgarren und
Tabalce
sowie alle in das Fach der Material⸗
Spezerei⸗ und Farbwaarenhand lung ein⸗
I
Fritz Panzerbieter.
Der Jrodpreis für die Stadt St
Ingbert ist von heute an bis zum nächsten
Donnerstag (Fruchtmarktstag) festgestellt:
Korabrod 8 Klgr. 26 Krzr. Weiß⸗
brod 10 Krzr.
Frucht⸗ Brod⸗, Fleisch ꝛe. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 28. Nov.
Weizen 7 fl. 16 kr., Korn 4 fl. 834 kr.
Gerste 2reihige. — fl. — kr., Gerste vier⸗
ihle, 4sn7 tre Spelz4 fi. 34 i
Spelzkern — fl. — ir. Dinkel 3fl.
30 kr. Mischfrucht — fl. — kr. Hafer
3 fl. 82 kr. Kartoffeln Afl. 40 kr. Heu
lfi. 12 kr. Stroh Ufl. 12 kr. per
Zentner. Weißbrod 18 Kilogr. 20 kr
Fornbrod 3 Kilogr. 25 kr. ditto 2 Kilogr.
L7tr. ditio 1Kilogr. 9 kr. Gemischtbrod 8
Nil. 32 kr. 1 Paar Weck 100 Gramm 2 kr.
Rindfleisch 1. Qual. 20 kr. 2. Qual. 18 kr.
Kalbfleisfch 18 kr. Hammelfle sch 18 kr.
Schweinefleisch 22 kr. per Pfund. Butter 38
kr. per Pfund.

Bekanntmachung.
Steinkohlengrube St. Ingbert werden yom 1. Dezember
Kohlen zu nachstehenden Preisen verkauft:
Zörderkohle J. Qualität 30 kr.
AUVII..298 tr. m
IV., ICO0O tr. —
St. Ingberi den 27. November 1872. an *
Das k. Bergamt
Kamaun.
2* —
epeshet
Einem hochgeehrten Gesammthublikum von St. Ingöüert hiemit dio ergebenste
Anzeige, daß ich 8
ommenden Sonntag, den 1. December
einen Cyklus hier Noch nie gesehener . — — —*
magisetephantastisehen Vor-
ungen
im Saale des Café Oberhauser eröffnen werde.
Alle Nahere Bestimmungen über Preise der Plätze, Anfang der Vorstellungen u. s. w.
enthalten die folgendenProgramme, Annoncen und illustrirten Plakate.
goochachtungsvollft
Gusener⸗Alums,. Prof. de Magio.

⏑⏑⏑··.,.,

In alleinigem Verkauf des Erfinders ist zu habe
in 5000 Exemplaren,
Sechnelle, billige Tunnelbohrung
von Wilhelm Rodemann in Freiburg, Baden.
Diese Brochure gibt eine klare Darstellung, wie man mit Rodemann's in
Deutschland und Oesterreich patentirter, selbstihätiger Steinbohrmaschine und Dampf
als Betriebs⸗Element mit derselben Anzahl Arbeiter mindestens die 13 fache Leiß-
ung der Handbohrung bepuem erreicht.
Ein 1000 Meter langer Stollen in 143 Tagen. IJ
Der Brochüre sind beigefügt:
Zeichnungen und Beschreibungen der Maschine und Gestelle, ferner Kostenan⸗
schläge der ganz betriebzfähigen Einrichtungen fuͤr lange und kurze Tunnel.
Preis 12 Thaler oder 21 Gulden S. W. oder Aß Franes
und in Oesterreich jeßnach dem Tages⸗Cours.

Ein moblirtes Zimmer Rechnunge

—5— peuen Dornms — — in in, *4 und Us Bogen zum allgemeinen

wei erren, r J 3 ⸗ 2

d ee * gegeben, di t Gebrauch find dorräthig in der Drudtrei
Leonh. Wohlfart. ldieses Blaites.

dedattion, Druck und Verlag don F. X. Demet in St. Ingbert.
        <pb n="745" />
        —
3355*
2 388 288
5 533 * 55232
3* A z855575
3 35 25 2 22 222
53 s3723 I423
—
—* 5353833 ———
J 338 —S——
—A— 53 588 355 38333 335253
25235 — 538 —55 255 2 * 222
353 5725 — 537 58 3228
532 A — 2 25533 s83 * 3 *
— ——— — 5 535 ẽ 325 — *
333 Ie — —— 2323* 85 2 —5238
——— —— 8337 5283 35 523358
522 28 352 — ?“ 6363* —— 52 8 2 — —
5353235 A — Icc 33* 532.5 7 x38258
——— 35352657 — —A 335338 533 8 58
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2 55 58* 5x323 — —— —8 * 5358 —„— 2 — S8—5—
35335338 —3 527 e— —— *55 55
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8 ẽ —— — 3382 3338* —
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— — J—— —— 3333 —A— 38 553 S X
553 62* z2535357 28 — 38 368 — 3338 7
—⸗ —2 58 —75* 3 8* — —X 2 8 2
—M * 25 3743 338 S 33325
3855 727 J 23* —— 2
* 22 822 * — 8*
g ——
— 35 35 33 ———
5335 — 532 * —— 7
———— 2*8* 5538 5288 8* * 55* 2
—— — 2 2 53357* 22 55 DE * 8 * 52 ———
255535 53336 338 528 33 523* — 55532
35 537* ——— 33325 — —— 1
—— 2532 —* — 2* „ E5868 855 * 85 752 3
. 33 — — 8 527 7 8 588 — 8 235* 8 527
3*258 —XX — * 8 835* 55 38 ———
———— 55253 3232* 383 5 2 5358 235383
352785 2 25535 8 3735
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223 553* 3z3853 38858 32* 38 388 Is 23*
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——— 35558 — — 2*85832 583535
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A— 2837 8 — 8 2233* 2* 253 532
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5238 528 —A 88 23257 25* 233 —3 S * 52 2
5268 5234 55 253588 * — — 235 52
2 52 A J 3332 —— — 558
552 —332* *532* e— 5 3383 xz5328833
528 2 s8 538
222 JJ 2324 2332
* — 251333 3 ————— ——
—— 5253 —J 225 5
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— 5 22 323288 282
75 * — 33535 355 22
—— 58 355533
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38 33 37 23355*
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3 382 2 553 5333 283883 53538 33838333

23 3388133388 333 3553527 782333

55233— 3277 53* 2833335 253 3233 2 55*23

—327 7 328

3*833 7* 323238 2222 8
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3. 258 — —23835857 43 53 6333838

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237 55533333328— 35 5 32225 223.8
*285 53382333353335387 *25355333555— *5
5825 — 5E. 23855 52353 53532*

238 833 —63 23332 3232375*

a ———— 823 252*883 2533 3838

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38583837 2 5223227 58332 2 S5*
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223335 —8333*5 — 8252338 7212
3353333353 9282 253338553— 33
——— —— 22 *87
*33387 —228 —A 22
*588 828— 7 2 33. * 2523.33
2 2 222 *7 F 1 252 2 *
222 —z 5*537 37 — —— 555
2* *. — „7 3* —
38535 — — 8 * 8223 28
*55*7 3822 »33533 8
125238 *8383. 3 153283 7J V
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333 5 788 523371
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35,323 7; — 328 ——— — 3—
2830 537 835 —23 —
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        Ht. Ingb erler Anzeiger.
der St. Fnaberter Anzeig er (und dat mit dem Hauviblatke verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienskags⸗ Donnertziags⸗ und Soniti

—XV l. Diensta ae Do nnerstag Samstaa und Sonntaag. Avbonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder

12 Silbergr. Anjeigen werden mit 4 Arze! die dreispallige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet..

II 189. ESEauustaa, den 30. November —41872
Deutsches Reich. — 9

München, 26. Rov. Die Anzeichen mehren sich, daß es
der Regi erung wirklich ernst ist, dem klerikalen Unwesen etwas
trästiger entgegenzutreten, denn der Schließung des katholischen
Holksdere ins in Eber-Mannstadt ist rasch die Schließung zweier
inderer (ebenfalls fränkischer) Vereine erfolgt und nebenbei werden
die mariarischen Congregationen in München etwas schärfer ins
Auge gefaßt als bisher. Somit scheint Hes denn doch, daß die
juten Rathschläge, die der Bischof von Passau gab, an enischeiden⸗
Zer Stelle Gehoͤr fanden, und wenn es avbch in der Regel besser
ist, daß die Regierung den Rathschlägen ihrer Bischöfe kein Gehör
gibt, so liegt dießmal eine So idarität der Interessen vor, wie es
heider seit langer Zeit nicht mehr der Fall war. Bei der großen
Bedaͤchtigkeit, wir wollen nicht sagen Lethargie, die unserer Regier⸗
ung innewohnt, ist es zum wenigsten ein Glüch, daß die ultra-
montane Partei selbst die Dinge auf eine Spitze treibt, welche
jseden modus vivendĩ unmöglich macht und daß sse sich dadurch
das unfreiwillige Verdienst erwirbt, die Regierüng zu scharfen
Maßregeln zu nöthigen. Erst in den letzten Tagen lam wieder
in Fall vor der in diese Richlung einschlägt; das plötzliche Vete
schwinden Zanders, der als Redakleur des Voöllsboten zu einer
mehrmonatlichen Gefängnißstrafe verurtheilt war, zeigt am deut⸗
lichsten, mit welcher Sorte von Menschen man es zu thun hat.
An den Straͤßenecken kleben allerwärts die riesigen Plakate,
die zu communalen Wahlversammlungen der einen oder anderen
Partei einladen, und die Localblätter. welche dahier erscheinen,
didmen sich fafl ausschließlich dieser Sache. Das Verhältniß dieses
Tefolges hat sich jetzt schon ziemlich festgestellt, sieben Bezirke ge⸗
horen ohne jeden Zweifel der Fortschritispartei, drei höchst wahr⸗
scheinlich den Klerifale; es sind dies die drei Vorstädte Münchens.
die Berichte, welche über den Verlauf der Gemeindewahlen aus
der Provinz eintreffen, entsprechen dem Maßstab der bisher schon
giltig war; sie fielen jast in allen Städten liberal aus, außer in
den fogenannten geistlichen Städten, d. h. in jenen, die Jahrhun⸗
derle lang der Siß eines geistlichen Fürsten waren. Das beredteste
Beispiel hiefür ist Bamberg.

M ün hein, 28. Nob. Bei der heutigen Gemeindewahl
zetheiligten sich die Wahlberechtigten zahlreichst. Die Fortschritts⸗
bartei uegte im 1., 2., 4. 5., 6. und 7. Bezirk, die Ulteamon⸗
anen im 83., 8., 9. und 10. Bezirk.

Wie die MUnchener „N. N.“ berichten, ist der bisher
im Kultusministerium verwendete Kanzleifunktionär Heinrich Ze it⸗
err, welcher mit Adele Spitzeder in engen geschäftlichen Be—
siehungen gestanden, des Dienstes entlassen worden. Ferner sei
in den maßgebenden Stellen aller bezüglichen Branchen des öffent⸗
lichen Dienstes Anlaß genommen, gegen Dienstangehörige, welche
sich zur Spitzeder in mehr oder minder kompromittirende Verhält⸗
nisse einließen, zunächst disziplinär vorzugehen.

Münschernn. Nach dem „Vaterland“ hat sich Zander
um deßwillen von hier entfernt, weil ihm aus einem wider ihn
noch schwebenden Hochverrathsprozeß eine mehrjahrige Freiheits-
strafe jn Aussicht stand. Aus demselben Grund soll sich auch
Frhr. h. Linden, der Verfasser jener Artikel im „Vollsboten“
weliche der bayerischen Regierung den Abfall vom Reich, Krieg
gegen Preußen und dgl. anriethen, aus Bayeen absentirt haben:
(Rach der „Abdztg.“ wäre die Verhaftung des K. Zander wegen
Verdachts der Flucht, zumal er Ausländer ist, vom Geeicht be—
reits angeordnet gewesen. Sein Begnadigungsgesuch bezüglich der
hme schon zuerkannten Strafe ist noch nicht verbeschieden.)

Rürüsberg, 27. Nov. In Regensburg wurde ein durch⸗
reisender, im Gasihof übernachtender Jesuit vexhaftet und zu drei—
agigem Arrest verurtbeilt, weil er das Jesniten⸗ Ausweisungsgesetz
jebrochen. —

Srlin, 23. Nov. Für die durch die Sturmfluth heim—
gesuchten Bewohner der Osise eprovin zen regt sich überall die Wohl⸗
hätigkeit und Sammlungen werden an alfen Orten und in allen
diun dr G sschaft verarstaltei. Im Abgeorductenhause fordern

— —

dic Abg. v. Bonin, Miquel, Reimers, Dr. Gneist, Dr. Wallichs,
v, d. Knesebeck (Kuppin), Meyer (Pinneberg). v. Behr (Greifs⸗
vald), v. Bennigsen. Grf. v. Reventlow, Hall und Wagner zu
einer derartigen Sammlung auf, zu welchem Zwecke eine Liste im
Bureau des Hauses ausgelegt ist. — Auch das Bureau des deut-
cHhen Fischerei⸗Vereins“ exläßt- einen Aufruf, in welchem es zur
Linderung des Nothstandes der ärmeren Küstenbevölkerung bittet
nomeutlich zur Beschaffung, von Arbeitsgeräth, Böten, Netzen
und sonstigen Fanggeräthen für die Fischereibevölkerung Geld⸗
henden an das Bureau des Vereins (Schützenstraße 26) einzu-
ienden. ..8
Bertin 26 Rob. Der- dem Abgeordnetenhaus zuge-
gangene Gesetzenkwurf über das zur Eheschliebun gerforder;
uͤche Lebesnsgüterssetzt dieses beim —— Geschlecht auf
das vollendete 18., beim meiblichen auf das oollendete 14. Lebeis-
ahr fest. Ausnahmen sind nicht zulässig..
Beriin. Die PVossische Zeitung“, bringt einen ausführ—
ichen Auffatz über die Streitigkeit zwischen dem General v.
Manteuffel und dem Generallieutenant Grafen v. d. Groe⸗
hen, die vor kurzem von sich reden machte. Graf v. d. Groeben
hat eind rasche glänzende Laufbahn gemacht und stand während
des letzten Krieges unter Mauteuffel, der die sogenannte erste
»eutsche‘ Armee befehligte. Nach der Schlacht von Amiens (27.
stovbember 1870) wandte sich Papteusen nach der Küste zu, wäh⸗
end er in Amiens Graf v. o. Greeben mit 6 Bataillonen, ẽ
Schwadronen und 18 Geschützen zurückließ. Er wünschte Amiens
hesetzt zu halten, gab aber doch d. d. Gro.ben verschiedene Auf⸗
traͤge außerhalb Amiens. Wie aus dem Berichte des Obersten
Grafen Waldecsee in seinem jüngst erschienenen Werke: „Die
Operationen der Ersten Armee,“ hervorgeht, soll General von
Manteuffel dem General v. d. Groeben am 14. Dezember (1870)
den Befehl haben übermitteln lassen, von seinem Detachement
unter General Mirus auf alle Fäle 3 Bataillone, 4* Escadrons
und 2 Batterien in Amiers zuruückzulassen und selbst mit dem Rest
sich dem vormaschirenden 8. Armeecorps anzuschließen, welches die
Aufgabe hatte, der franzosischen Nordarmee in Rücken und Flanke
zu fallen. Nach dem Erlasse dieses Befehls soll General v. Man—
leuffel sehr ersiaunt gewesen seln, am 16. zu erfahren, daß Ge—
neral v. d. Groeben in aller Frühe dieses Tages Amiens mit
seinem Detachement verlassen und nur 2 Compagnien und die
nöthigen technischen Truppen in der Citadelle dieser Stadt zurück—
gelassen habe, und soll dies die Veranlassung gewesen sein, daß
d. Manteuffel in einem Schreiben an den General v. d. Groeben
sein Mißfallen über die Räumung der Stadt Amiens aussprach,
und hierbei unter anderen die für einen Soldaten, der sich seiner
ppflicht bewußt ist, nicht sehr schmeichelhaften Worten einfließen ließ:
„Sie haben also den Rückzug gewählt!“ Manteuffel glaubte al⸗
lerdings. es hier mit einem Ungehorsam gegen seine Befehle zu
thun ju haben; er setzte nämlich voraus, daß seine Weisungen
vom 14. Dezember dem Grofen v. d. Groeben zugelommen waären,
ehe er Amiens verließ: doch soll diese Voraussetzung irrig gewesen
ein, und der Chef des Stabes der Ersten Armee bemerkt selbst,
daß nach den dem General v. d. Groeben ertheilten Weisungen
ür diesen die Möglichkeit einer vorübergehenden Aufgabe von
Amiens nichl ausgeschlossen war.“ Genug, Graf v. d. Groeben
ühlle sich sehr verletzt, beschwerte sich und wurde anderweitig ver⸗
vandt. Als General b. d. Groeben gleich nach Beeud:gung des
Feldzuges als Divisionair der Occ pations⸗ Armee wieder unter
die Befehle des Generals d. Manteuffel trat und waͤhrscheinlich
aus der Absicht, zu dem genannten General nicht wieder in ein
zienstliches Verhältniß treten zu müssen, um seinen Abschied ein—
jam — den er allerdings mit Familienrücksichten motivirte —,
wurde ihm derselbe nicht bewilligt, wohl aber seine Versetzung nach
Frankfurt a. d. O. allerhöchsten Orts verfügt. Nun dem General
„. Mauteufsel dienstlich direct nicht mehr unsergeordnet, sol v. d.
Hroeben. bezugnehmend auf jenes misbilligende Sdieß, an
inen früßeren General son chef der Armee einen seha'vrrien
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        Brief geschrieben haben, der dem General bon-Manteuffel aur wig⸗holsteinischen Bahn durch Circular die fämmklichen Bahnvor.
die Wahl zwischen einem Duell oder der Verfolgung der ganzen; sae rc. in Kenntuniß. gesetzt, daß alle für die durch die Sturm—
Angelegenheit auf dem Dienstwege lassen konnte. Rach den Pe⸗ fluth. Beschädigten eingehenden Liebesgaben lostenfrei an Ort aund
stehenden Dienstvorschriften ist ein Untergebener strafbar, wenn er Stelle befordert werden und allenfollsige Begleiter solcher Send⸗
für Rugen die dienstlich erfolgt sind, sich bei seinem Vorgesetzten dungen, sobald sie e in dieser Eigenschaft legitimiren, freie Faht⸗
persönlich Recht zu« verschaffen sucht. Graf v d Groeben windein der ihrer Lebensstellung entsprechenden Klasse erhalten sollen
kriegsgerichtlich verurtheilt und sollte seine Strafe in Glogau ab Auswärtige Blätter wissen wieder viel von ongeblichen Sti—
düßen, wurde aber nach kurzer Zeit begnadigt. Wie bitter er in⸗ pulationen zu erzählen, welche zwische Deutschland und
deß die ihm vom General von Manteuffel zu Theil gewordene Itt ali en bezüglich eines Schutz. Und Trutzbündnisses, stattgefun—
Beurtheilung empfand, geht wohl daraus hervor, daß v. d. den haben sollen, dessen Basis schon im vergangenen Jahre der—
Broeben troßz der ihm zu Theil gewordenen Begnadigung auf einbart worden sei. In den letzten 8 Tagen, heißt es u. A. sei
seinem Eutschluß, aus der Armee zu scheiden, beharrte, und erst unter dem Deckmantel von Verhandlungen über einen Postvertrag
durch ein sehr gnädiges allerhöchstes Schreiben bestimmt werden zwischen dem Deutschen NReiche und Italien die leßzte. Hand an
'onnte, seinen Entschluß zn ändern. Er erhielt zu seiner Erholung! diefen Vertrag gelegt worden. Als Folge der erneuten Alliance
ein Jahr Urlaub und scheint die Duellgedanken aufgegeben zu wird von den erwähnten Blättern eine Verschnupfung in Wien
haben. und Paris signalisirt, da sich herausgestellt habe, daß Italien der
Nach Mittheilungen der „Magd. Zig.“ würde der in Vors Besitz von Welschtyrol zugesagt sei. Wie Petfonen verfichern, welche
bereitung begriffene Falk'sche Gesetzenwurf, betreffend die Bild⸗ in Verbindung mit dem auswärtigen Amte in Berlin stehen, laufen
ung der Geistlichen, die Anstekung derselben von einem Staals⸗ die Fäden dieses ober- and unterirdischen Mandvers“ in ultramon
zamen abhängig machen. Der Staat soll sich außerdem in jedem kanen Händen zusammen. Man beabsichtige dadurch eine Erkaltung
inzelnen Falle eine Art Bestätigungsrecht vorbehalten. der Beziehnngen zwischen Berlin und dem Wiener Hofe hervor⸗
Angesichts der Gewißheit, daß der Pairsfsch ub in wenigen zurufen, um bei der künftigen Papstwaht den Boden für einen
Tagen erfolgen wird, können die Vermuthungen über die Kreise, überraschenden Streich bereit zu finden..
aus welchen die künftigen Pairs genommen werden sollen, so wi⸗— Frankreich
üher die Zahl derselben geringes Interesse bieten. Richtig scheint Paris, 24. Rov. Privatnachrichten aus Versailles zufolgt
iach übereinstimmenden, schon gemeldeten Nachrichten, daß die machen die dortigen Wirren auf' die Armee einen ungünstigen
Broßgrundbesitzer und höheren Staatsbeamten ein vorwiegendee Findruck. Schon Bazaine hatte in seinen verschiedenen Berhören
Contignent liefern werden, und es klingt nicht unwahrschenlich, das Unglück von Metz hauptsachlich dem Mangel an Visciplin in
zaß auch einige Skandesherren als erbuüche Mitglieder Aussichten der Armee zugeschtieben. Man weiß wie nachtheilig der Umstand,
haben. Die neuen Mitglieder, so bemerkt die K. 3.“;, werden daß der Kaiser Napolean stets mit der Armee zu rechnen umd sie
sich auch bald' auf kitchlich politischem Gebiet zu bewähren haben. zu gewinnen Ursache hatte, auf die Disciplin der letzteren gewirkt
Die obligatorische Civilehe soll definitiv gesichert sein und wird hat. Seitdem sind Verfuche der Reform gemacht worden; ob mit
danach bald in das parlamentarische Stadium gelangen, wie halb erheblichem Erfolge, steht dahin. I WVV
affizielle Erklärungen dies auch wiederholentlich in Aussicht gestellt Das Weitererscheinen des Journals, Refurrection““ i au
haben. Gernde.dieses Gesetz wäre an der früheren Herrenhaus- Befehl des Gouverneurs von Paris verboten worden. Dasselbe
Majorität ohne Zweifel gescheitert. vertrat ziemlich unverblümt die Commune.
Die neueste „Narddeutfche Allg. Zeitung“ kommt in ihrer Paris, 25. Novr. In Folge gestern, Abend hier einge⸗
vpolitischeu Uebersicht auf die Krisis in Frankreich zu sprechen, troffener telegraphischer Weisung begibt sich der deutsche Botschafts⸗
nud zwar in einer Weise, die in Frankreich nicht ohne Eindruck rath, Graf Wesdehlen, in den nachften Tagen nach Rom,
„leiben, vielmehr die aufgeregten Geister in Versailles einigermaßen, um interimistisch die Geschäfte der kaiserlichen Gefandtschaft am
abzukühlen geeignet ist. Die „N. A. 8.“ sagt u. A.: „Ein gest⸗ Hofe des Königs Viktor Emanuel— zu führen. Graf Wesdehlen hal
riges Telegramm theilt mit, der Berichterstatier der Commission derselben Mission längere Zeit hindurch alsSecxetär angehört,
Kerdrel werde beantragen, alle constitutionellen Fragen bis nach und seine Sympathien für das jnnge Konigreich sind in römischen
der definitiven Räumung des Landes zu vertagen. In dem heute! Kreisen wohlbekannt. Seine Fuͤnktionen als?beutscher Geschäfts⸗
eingelaufenen Auszuge geschieht indeß dieses Vorschlages keine Er— träger beim Quirinal sind Übrigens, wie bemerkt, nur provisorische
wähnung, und dennoch erscheine‘ derselbe als der einzig rtchtige. und Graf Wesdehlen fährt bis auf Weiterrs fort, hierarchisch der
Es wäre damit jedenfalls dem Umstande Rechnung getragen, der kaiserlichen Botschaft in Paris anzugehöͤren. * J
für Frankreich in erster Reihe maßgebend sein muß, dem Umstand Italien.
nömlich, daß vier Departements des Landes als Pfand seiner Rom, 21. Nov. Der vaticanische Chronist der „Gazzettq
Verpflichtungen, als. Pfand für das Ganze haften und daß die »Italia“ behauptet, daß in Folge der Botschaft des Prasidenten
Ratur eines Pfandes die Alterirung desselben selbstverständlich Thiers, in welcher er für die Fortdauer der republikanischen Ver⸗
wusschließt. Die Beschaffenheit des für seine Verpflichtungen hafe fassungsreform in Frankreich plaidirt, der Papst, die Jefuiten und
senden Frankreich war genau vorgezeichnet durch den Pact von die im Vatican dominirenden Verbündeten derselben jede Hoffnuug
Bordeaux .. Der Pact von Bordeauxr schuf nicht nur eine Basis auf die Hilfe des Präsidenten Thiers, den Zuftand der Dinge in
der Beziehungen zwischen der Nationalversammlung, als der zeit⸗ ztatus quo ante wiederherzustellen, aufgegeben haden, daß die ge⸗
gen Trägerin der Nationalsouveränetät, und Herrn Thiers, dem samnte schwarze Klerisei nun überzeugt ist, daß sie von dem Grafen
von ihr berufenen Repräsentanten der letzteren, sondern ei schuf d. Chambord und von den Orleans gar nichts zu hoffen hat, daß
damit auch eine Basis der Beziehungen zwischen Fraukreich und sie vielmehr ihre Blicke hoffnungsvoll auf Napoleon III., den
Deutschlund, jene Basis, auf welcher seitdein die in dieler Hinsicht Mann von Sedan, richten und daß die CTurie in Folge dessen
für Frankreich erfolgreichen Verhandlungen stattgefunden haben. Frankreich gegenüber eine neue Politik befolgen werde.
Diese Basis intart zu erhalten, bis der Zweck erreicht ist, zu wel⸗ Derselbe Chronist theilt mit, daß der Papst in nächster Woche
hem sie geschaffen worden, erscheint demnch heute als oberste Pflicht ein geheimes Consistorium abhalten und eine Enchelica an die
aller französifchen Patrioten. Die strenge Rückkehr zum Pact von Cardinäle über bie Aufhebung der religibsen Genossenschaften ver⸗
Bordeaux sollte alletne die Lösung der augenblicklichen Krisis sein theilen oder eine Allocution halten, vielleicht auch einige Cardinals⸗
—.Die Ablehnung einer Antwort auf die Botschaft, „weil der hüte vertheilen werde, doch sind die Jesuiten dagegen, wegen des
Prösident der Republik nur Delegirter der Nationalversammlung künftigen Conclave, weil, wenn neue, den Jesuiten nicht holde
sein. erscheint uns vollkommen correct. Herr Thiers steht zur Cardinäle creirt werden, die Moͤglichkeit einen den Jesuiten feeund⸗
Kammer fattisch nicht in dem Verhältniß; wie in andern Ländern lich gesinnten Papst' gewählt zu sehen, sich dadurch vermindern
die Krone zum Parlament. Er iist nur der Mandatar derselben, wuͤrde.
nicht ein gleichberechtigter Factor neden ihr. Herr Thiers will die — 26. Nov. Der „Osservutore romano“ versichert in Er⸗
Rückkehr zum Zweikammersystem, zur praktischen Bethätigung der viderung auf eine bezügliche Mittheilung det Süddeutschen Reichs⸗
Tteorie von den drei gleichberechtigten Gewalten. Zwei derselben host“, daß der Papft weder eine Summe aus der Spitzeder'schen
assen sich allerdings herstellen, die dritte, die schwerwiegendste, mag Bank in München erhalten, noch überhaupt in irgend einer Be—
als republikanische Präsidentschaft jenen beiden gleichberechtigt con⸗ ziehung zu derselben gestanden habe.
stituirt werden koͤnnen, gleich berechtigt wird fie es deshalb nie Rom, 25. Nob. Dem Vernehmen nach hat die Polizei im
sein. Denn eine Revolution schafft kein Recht. Die Major tät Bahnhofe von Livornd eine Kiste mi Bomdben mit Beschlag
der Nationalversammlung steht auf diesem Standpunkt. Seit achtzig belegt, die nach Rom adressirt war.
Jahten hat man in Frankreich in schnell wechselnder Folge die Amerika.
Rebolution zur Rechtsbasis genommen, — es ist den conservaätiven! Wafhington, 26. Nov. Die Botfschaft des Präsidenten
Fractionen nicht zu verdenken, wenn sie nach den Erfahrungen bei— empfiehlt, wie unterrichteterseits verlautet, Waßregeln zur Heftellung
nuhe eines Jahrhunderts weitere derartige Versuche nicht mehr des amerikanischen Handels auf den Zustand, wie er vor dem Kriege
zulassen wollen.“ jestanden hat. — Ein Bericht des Marineministers fordert die
Wie die „Fl. N. 3 erfährt, hat die Verwaltung der schles vollständige Reorganifirung der Marine
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        Vermischts.. getretene Frau Kronprinzessin freute sich sehr über den kleinen
p In den Bezirksämtern Homburg und Zweibrücken werden Pathen ihres Gatten. — Ph. * Günther blieb die Nacht über
geitträge gesammelt; damit die, Burg Kirkeil angekauft und vor mit Weib und Kind im Schlosse, und reich beschenlt trab er heute
erem Werfall gesichert werden kann. Die. Grüudung eines die Ruckfahrt nach Zeiskam an
eins zu diesem Zweck ist in Aussicht genemmen. (Vf-P.) 7 In Oppa'u hat sich ein Kränzchen gebildet, in welchem
Lehrer Dahl zu Ottterberrg felerte am 232. do fein Jedet sich verpflichtet, allenfallfigen Gewinn beim Spiel in den
zojaäͤhriges Amtsjubiläum. Spferkasten für die unglücklichen Ostseebewohner zu legen. Wenn's
Durtheihn, 27. Nor. Am Sounntag Abend geriethen ‚auch nut Scherflein sind, viele Kornlein geben eben auch einen
nehrer⸗ Bursche hier auf offener Seraße in Streiten Ein vorüber⸗ Ddaufen E. A.)
sehender Bursche mischte sich hinein und hat dieses am Ende mit, München. Nach den „N. N.“ sind die Angaben, wit
em Leben zu büßen, denn er erhielt 7 Stiiche nud liegt so deu vernehmen, daß Adele Spitze der' sp schwer erkrankt“ fei
harnieder, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. Der Thäter daß sie schon die Sterbsacramente empfangen habe, sehr übertrieben
inde geschlossen nach Frankenthal abgeführt. J und auf Sensation berechnet; allerdings solk sich dieselbe unwoh
UGEnigléissumg.) In Rosengar ten bei Worms befinden und bettlägerig sein, doch droht dem „theueren Leben
nigleiste am 5. d. durch Versehen eines Weichenstellers ein Zug. vorerst keine Gefahr . ———
Fin Passagier soll getödtet, mehrere schwer und einige leicht ver⸗ . Die Kaiserin hat an den Centralvorstand des Vaterr.
jetzt worden sein. Der betreffejide Woichensteller soll sich sofort ländischen Fraueuvereins fosgendes Handschreiben gee
in den Rhein gestürzt habem. richtet: „Ich habe mit großer Befriedigung gesehen, daß der Cen⸗
Karlsruhe, 28. Nov. Gestern hatte ein ganz eigen⸗ tralvorsiand des Vaterländischen? Frauenvereins seinem Statut
hümlicher Gast hein Sr⸗ kaiserl. Hoheit. dem Kronprinzen, welcher gemäß soforl bei Eintritt der g:oßen Noth an unferer Ostseeküste
anntlich kürzlich von einer leichten Erkrankung betroffen wurde mit einem Auftuf aur Mildthätigkeit hervorgetreten ist und in
ind deßhalb hier, verweilen mußte, Audienz. Es war dies ein iämmtlichen Zweigvereinen die Hilfsbereitschaft ordanisiet hat Ee
under dandmanu: aus dem Dorfe Zeiskanm in der Rheinpfalz. vird nun darauf ankommen, sogleich die am den heimgesuchten⸗
leber diese Audienz bin ich in der Lage, Ihnen auf Grund zuver Orten bereits bestehenden Frauenvereinen nach Kräften zu unter⸗
lassiger Mittheilungen zu berichten, Ein Söhnchen des befagten stützen, und wo dieselben fehlen, neue Vereine ins Leben zu rufen,
MRannes aus Zeiskam hat nämlich das Glück den deutschen Kron damit die eingehenden Gaben überall auf das Beste verwandt wer⸗
grinzen seiner Pathen nenmen zu können. Als im August 1870 den. Meiner ersten Gabe von fünfbundert Thalern lasse Ich heute
der ritterliche Führenn der Südarmee im Vorrücken von Speyer nach noch tausend Thaler folgen. Koblenz, den 25. Nobember 1872.
dandau durch Jeiskam kam, hatte ein dortiger Einwohner Namens gez. Augusta.“
phillpp Heinrich“ Günther den patriotischen Einfall, „der Herr Paris, 21. Novb. Nachstehende satistische Zahlen sind dem
Donprin, müsse Pathe werden bei seinem Buben,“ der ihm einige letzten Censsus entlehnt: Die Pariser Bevölkerung hat auf fol⸗
Hochen vorher geboren worden war. Vieser Gedanke kam aber genze Weise die Rubrit Religion“ ausgefüllt auf den in allen
nicht gleich zur Misführung. Der. Drang der Ereignisse ließt das Häusern aufgelegten Listen: 1732,820 Katholiken, 17,281 Cal-
nichtgu.⸗ Etst als der Kronprinz sich längst in Versailles befand vinisten, 14.991 Lutheraner, 9992. andere Protestanten, als
entschlaß sich der Ph. He Günther, dem Kronprinzen seine Bitte Anglikaner, Methodisten, Quãcker u. s. w., 20,915 Juden, 702
in inem langeren: Vriefe. vorzuiragen. Dieser Brief ging it und Mufelmännet und Buddhisten; serner haben 10,996 Personen ere
fiehe da, wenige Wochem spater traf von Versailles eine huldvoll klärt, daß sie sich zu keiner Religion bekennen und 1110 Personen
Aniwort in Zeislam an. Der Kronprinz ließ dem Phe H. Gun⸗ haben sich „Freidenker? eingeschrieben. (Frkf. Ztg.)
her durch seinen Adjutanten melden, daß er recht gern die Pathen⸗ — — — — ç e —
ee hei seinent Sohn übernehme. Darob natürlich große Freude 3 Kunst · Anzeige.
n Guͤntter'schen Haufe . — Der lleine Friedrich Wiihetin Guͤnther St.Ingbert. Det weit und breit berühmte Zauberer
in elie sfich pruchtig und Jedermann? wollte im. Laufe der und Meistet der schwarzen Kunst Herr Gasfnser⸗Avan's ver⸗
nachsten Jeit das Pathenkinde des⸗Kronprinzen sehen. Da vernahm anstaltet Sonntag und Montag im Saale des Café Ob erhauser
ver Vater des kleinen Friedrich Wilheln in diesen Tagem daß sagernewdsnuc Vorstellungen.
der. Kronprinz im Schlosse zu Karlsruhe krant darnieder: liege. Eim Kölner Blatt läßt sich übet Hert Gassners imense Leist⸗
Das machte unserm Ph. H, Günther das Herz schwere „Vu umgen wie folgt hören: Seit einigen Tagen befindet sich in unsern
mußt doch den ktanken Pathen deines Buben besuchen.” duchte er! Mauern ein Künstker, der durch seine staunenere genden Produktionen
ind dem Gedaunlen folgte die Ausführung. Mit Werib und Kind schon Manchem ein tiefsinniges Kopfschütteln abgenöthigt hat. Es
vurde sofort die Reise nach Karlsruhe angetreten. Nach Hinder-, ist aber auch kaum glaublich,/ daß eine solche Fertigkeit möglich
nissen aller Art, nach vielem Palamentiren mit Schildwachen, und Herr Gafsner scheint als Künstler geboren zu sein. Hl. Lo—
dofgesinde und-Kammerherrn gelang es unserm Ph. H. Günther jola Hl. Dominikus?? Hl. Peter Ardues 227 so ihr noch lebet
cchließlich doch mit Frau und Kind zur Audienz beim Kronprinzen dürfte derartiges Hexenwerk nicht aufgeführt werden. Verbrannt
— Fauteuil. Das in Folge der würde der teuflische Hexenmeister. Ein Futter für das nächste
Krankheit eiwas blässe Gestcht des Feldmarschalls richtete sich freund Autodafé. So aber Jemand glaube, daß wir hätten zu viel ge⸗
lich auf die Eintretenden. Der Kronprinz erkannte unsern Günther, sagt, der gebe bin und überzeuge sich.
in dessen Haus er in Zeiskam gewesen, gleich wirder. Er nahm
den kleinen Friedrich Wilhelm auf den Arm, küßte das Kind, er—⸗
undigte sich bei Güuther über seine Verhältnisse, fragte ihn, ob
deute aus seinem Orte geblieben seien, kurz, der Kznigssohn unter⸗
zielt sich in der leutseligsten Weise mit den Erschienenen. Den
leinen frug der Kronbrinz lächelnd: —„Wie heißt Du denn 7
voraus das Kind, trotz seiner zarten Jugend ziemlich deutlich ant⸗
dotlete: Friedrich Wilhelm Günthe r.“ — „Und
vaß willst· Dur werden ?“ — „Soldat, wie mein Pathe.“ —
Der Kronvrinz lachte recht herzllch und auch die inzwiĩchen hinzu
Spielwaaren
und andere Artikel zu Weihnachts—
geschenken sich eignend, empfiehlt
A. J. Fiack jr.
Der Unierzeichnete bat 30 bis 60
Zztück gutee
Mehlsäcke
illig zu verkaufen.
S. Stief, Bäcker.
Ein trächtiges Mutter-S5chwein
bat nd verkaufen
Iishesmn Erb. Straßenwärter

Vorläufige Anzeige.

Man wird nächsten Mittwoch im Saale
des Café Oberhauser das

National Condert
der 8 kleinsten Menschen geben
Geschwisterpaat) bestehend aus 2 Damen
und j Herrn, im Alter von 18. 27. und
29 Jahren.

Diese Leute (keine Verkrüphelte) haben
die Größe von 24 Zoll erreicht und wiegen
zufammen 92 Pfund.

Das Nähere wird bekannt gegeben durd
die Programme und die Annoncen.

Die Direktion
Ahesinn RAeuck.

5
m 20. November Abends wurde ein fasti

ganz neuer brauner Alpacaregen⸗
schirm, Dach und Stiel etwas über die
zewöhnliche Größe, im CafeSeiter irr—
thümlich verwechselt, und ersucht man deß—
halb den jetzigen Inhaber höflichst um gef.
Rückgabe dortselbst.
Die
heftigssten Zahnschmerzen
werden sofort gestillt durch die
—
dr Gru fatro mꝰs sehwocdi-
schem Zahnutropfen
a Zlacon 21 kr. ächt zu haben
zn St. Ingabertbei J. Friedrich
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        8.. Der
*

Königtrank
eine mit ca. 100 mildeu Pflanzen
säften bereitete Kräutesr⸗Liem o—
nade, größtes Labsal für alle
Kranke, ist nichts weniger als „Medi—
rin“ oder Geheimmittel; er liefert
dem Organismus eine Fülle von Ge—
undheitsstoffen, durch welche die Natur
(durch Blut und Säftebesserung) so
umgewanvelt wird, daß die Krank⸗
heitsurfachen und dadurch die Krank⸗
heien selbst verschwindhen.
Hygidist Karl Jacobi, Berlin,
Friedrichsstraße 208s.
Niederlage in St. Ingbert bei

I. Friedrich.

Vreis 1 Gulden.

— ——— —— Bekauntmachung.
Die Lieferung der für die k. Steinkohlengrube St. Ingbert pro 1873
nöthigen Nägel und Drahtstifte, als: .. ...
250Kilogramm Speichernäͤgel. 4
16. Kasten- und Schiefernägel, h5 J
. 4505 ———— große Hackennägel, 3435
2οο kleine Hackennägel, —s
1007 5Schienenstieften 80 wh., em
— 100 Drabtstiften — 160 * —6 F
* 500 io. —
200 ” . 80 , Gi
2330 wW 6785 1273 Kilogramm.
* * 1001. — J do. J 53 * 35 —* — FF
—9 J 7 15 9 *25 do. 2 40 —* J *5 J
*5 8 e ——— do. er 3 27 J —2 i 9 *
soll im Submissionswege an den Wenigstnehmenden vergeben? werden..
Die Angebote sind verschlossen und gehörig bezeichnet —
— bis 11. Dezember 1872, Nachmittags — Uhr
dei dem unterzeichneten Aunte einzureichen, bei welchem, auch die Lieferungsbe⸗
dingungen eingesehen werden können. —
e St. Ingbert den 29. Nobember 18723 5
* r puex ne Das k. Bergamt *3e
me 7 eee ete segdnen ee Weat al. at e rt geße J. Kamann.
Cagliostro Thoatort
Am Saale-des Gass Oberhauser.
Morgen Sonntag den 1. Dez. u. Montag
den 2. Deze,je halb 8Uhr Abends
Große magisch⸗
phantastische Vorstellungen
uis dem Gebiete höheren Salonmagie, Themie
ind Illusionen, dargestellt in einer ganz be—
onderen Art durch Physiker Gassner⸗Alans.
1. Platz 24 kr. 2. Platz 12 kr.
. Piatz s r
———
Am Montag neues Programm.

—.ohne Medioin. .

rust- u. ungen⸗
cranke finden auf naturgemüssem
Wege selbst in verzweifelten und
ton den Aerzten für unheilbar er-
clärten Fällen radicale Heil-
ung ihres Leidens
Ahne Medicèn.
ieller Beschreibung der
aheres brieflich durch
ert, Borlin,
r asse Xr. 23.

2

*
2
D

2

adioin.
trautsurter Bötrse
vom 28. Nob 1872.
Hreußische Friedrichsddor . öö3ον
bistolen ν —
dolländische 10 slgSthche 2* 8 53 55.
Ducaten 3 843686
20Francs⸗Stücke. 9 2α—αα
ẽnglische Souvereians... 11 533 -55 .
Dollars in, Gold ανν 2 αισααOα
IIIGC/B nIs Reilage: AIIeαν—
Ain zeiger fürdas Königreich
Ba yeru r. 21..

?,
V. —A——
7* — .— ⸗
— J —
IASSO S Aain. J—
Durch große! Parthie-Einkäufe in Leipzig, imd durch meine direltte Beziehungen mit den ersten Fabriken,ist es mir möglich, auch für
nãchste Saison, mein reich sortirtes Lager zu den b ekannten b ii n Preisen zu ewpfehlen. J
Die Preise sind nicht nach halben Meter, sondern nach Ellen berechnet... —
* — 32062390 un8s⸗63 — ——
n Großes Manufakturwagren Lager. 33 Groß. o Ausstattungs⸗Geschäft. —
2000 Stück 6/4 breite, ächtfarbige, lila, rosa, gelbe, 5 Cattune, 500 Sue geins hweres Leinen⸗ für Hemden und. Betttlcher.
ur Kleider und Ueberzüge, die Elled und r. die ,, A
Fattune eee für Vorbguge dig vahe 5 Dehee — Euen rut, eigen sir kinfchläftige Beittücher, das Betttuch
200 S feinen weißen Satin und Pique, für Unterröcke und Ueber⸗ oyhne Rath, sian 45. 5.. .24
oo Siuc —* 83 12 kr. Pig F i gWo ꝙ 3. Ellen deeet e zweischläfrige Betttucher, das Betttuch ohne
500 Stiuck /. es ächtfarbiges schweres Bettzeu ie Elle einn Rath be2 FV—
d e —9— ne o Sus tecz vwenus and böbnisams Leinen, die dur
100 Stück schweren schwarzen Moorcens für Unterröcke, die Elle 22 kr. J —
ih/ Saeee ietieee für Regenmäntel mit und ohne 200 Stuck aee wollene Bettdecken, für aweischläfrige Betien, das
ranzen die Elle 4ñs ꝛr. j hEzk defl. alen elplrte g¶n
o wechaedesen guten Buxkin für Hosen und Anzüge, die Elle 200 Stück IJx shene Bettdecken, für zweischlafrige Betten.
fl. 130 kr. jl. 2. — — 5
e — ö ααιl diF 8 — 500. Etuck schwere graue; Bett⸗ u. Pferdedecken, d. Stückfl. 280. il. 3.
Iroße . Acwabl Fes fopbichstoffe⸗ anen de ghe 18 UVh vre 500 Paarschwere weiße Piquedecken, und Vietor iabecten mit Franzen
hlauen erdte n o ur Unterrockstoffi die Ele: Is kr—“ eutn n padenenhen rnteeen egüerindecren mu Fes:
—6 100 Duhend weih sin Tifchtücher, 210 Ellen dang.2 Ellen breit.
Feinen weißen Merill für Kleider, die Eile 12 kr. eucher,
ooq Stuck verschiedene gule Kleiderstoffe, Eroisice, Popelines, 100 Dirh nd. Handtücher, das Dutzend von fl. 3 an, die Elle von Gkr. an.
Diagonals, Grosgrains, Doppel⸗-Miixed, purwollene 00. Dhd. weie rein leinene Damentascheutücher, das Dhd. si. 2 30.
Nips, die Elle von iß kr. an. 3..35roße rothe Gachemires Tischdecken das Siuck si. 1. 5. 0. 2.
Lamas, Unterrockstoffe, Thibets, Cachemires, Flanell, goe rothe Cachemires Comodedecken. das Stuckfl. 1. fi. 124.
Finets, Espagnolettes, in allen Farben und Cualitäten 8/. breiten reich ramagirten ensenus m ehdi ee *
billigst. /x breiten reich ramagirien Borhangomull mit Bogen, ie Elle
1000 Stück 10/ purwollene Ehales, früherer Preis fl. 4 à fl. 2. iß s 3 — Gun — era
M Sluck / breiten schwereit Varchend fur Betten, die Elle 16, 18, /4 und breiten Zwillich, Federleinen, arenuen, us
53 * ees —— se Vein- di Vu I grane welve. weiße Servierten zum Fabritoreise. 2r.
Russterabschnitte särnmtlicher Artilßel sende in reichster HZuswahl franco per Bost.
Auch die kleinsten Aufträge werden wie bisher destens brsorgt und bitte mir das bisher bewiesene Vertrauen auch weiter
z3u eryalten.
———ä— —

S————— — — — —
MNoehaktion. Druck und Verlgg hon F. X. Demes in St. Ingbert. »25

*
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        Sl. Ingberler Anzeiger.

der St. Fnaberter Anzeiger (und daß mit dem Haupiblatte verbundene Unterhaltungblatt, mit der Dienttagt⸗ Donnerttags⸗ und Soncu⸗
mwers erlcheint wöchentäch dierm al: Dienztag, Derrerstag, Sa ustag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit4 Kryr. die dreispaltige Zeile Blaitschrift oder deren Raum berechnet. J
n n —
Sonntag, den 1. Dezember — 1872

VI 190.

Deutsches Reich. —Wo — dahier beschlossen, von circa 1770 fl., welche der Canion Blies-
Mänchen, 28. Nov. In der deutschen Armee wurde die asiel aus den norddeutfchen Unterstützungsgeldern vom Jahre 1870
Finführung von Chef· Aerzten in den Friedens Lazarethen geneh⸗ rhalter hat, die Summe von etwa 370 fl. dem Comite zur Lin⸗
migt. Die Lazareih · Commissionen gehen am 1. Januar k. J. »erung der Noth an der Osisee zu überweisen. Wenn alle pfälz⸗
ein' und werden die Friedensiazarethe der Leitung von Chef- Aerz⸗ schen Cantone in ähnlicher Weise bandeln und das pfälz. Haupte
jen unterstellt, welche zugleich eine etatsmäßige Stelle als Truppen⸗ comite zur Vertheilung der norddeutschen Unterstützungsgelder den
oder Garnisons⸗Aerzte einnehmen. Rest von ungefähr 36,000 fl. über welchen es noch zu verfügen
Munchen, 28. Nov. In das Gemeindelollegium wurden hat, ebenfalls für die Ostseebeschädigten bestimmt,“ so kann eine
12 Liberale und 8 Ultramontane gewählt, von letzteren 2 in der sehr nennenswerthe Summe rasch den Bedrängten zu Gute kommen.
Ziadt, 6 in den den Vorstädten. Dasselbe Ergebniß hatte vor Die Fleischpreiße, die in letzter Zeit fast aller Orten
3 Jahren slatt. nu einer enormen Höhe hinaufgetrieben waren, fangen an, wiederum
München. Die' „N. N.“ schreiben: Der durchgebrannte u sinken. So fiel am Anfange dieser Woche in München das
. Zander erlaßt in der „Salzburger Chronik“ eine Erklärung pfund Kalbfleisch von von 22. Ir. fast um ein Dritttheil und wird
nach welcher er den „Volksboten“ mit einer großen Schuldenlast etzt von 12 bis 15 kr.“ das Pfund vertauft. In Berlin kosten
und schweren finanziellen Verpflichtungen gegen seine Familie über⸗ das Pfund Schweinefleisch 4 Sgr. (14 ir.) und das Kalbfleiso
nommen habe, so daß er immer tieser in Schulden gerathen sei, auch nicht mehtr. (Zur Nachahmung.
die Partei habe ihm zu Hilfe statt Brod Steine gereicht. und sof GSEs wird gegenwärtig in Berlin ein Vore ongreß von
habe er denn, um sich zu helfen, aus dem Raube der Dachauer-Seldreformern vordereitet, der, wie es scheint, die Auf⸗
hank ein Darlehen zu mäßigen Zinfen einpfangen. München habe jabe unternehmen soll, das vom Reich eingeführte Marksystem über
ꝛx aus Furcht, wegen Hochverrath von den Geschworenen —D6 Haufen zu werfen? und die neue Goldwährung auf Grund
erkannt zu werden, verlassen. Die ganze Erklärung macht durch „des 123 Gramm Reichsspecies ⸗Wilhelmsthaler mit voller Metall-
ihren de und wehmüthigen Inhalt und durch die jahireichen Vex⸗ dedung als Endziel einzuführen. Der Vorcongreß soll am 2. und
zächtigungen einen Ekel erregenden Eindrud.“ Z. December staitfinden. Wer nähere Auskunst über dies System
Der Vayerische Landoote“ bringt in einem Leitartikel Die wunscht, kann sie in der von Herrn August Eggers soeben heraus⸗
ultramontane Pariei und das Militär“ den siffermäßigen Nach- gegebenen Brochure „Die Geldreform“ suchen. Sie führt das
veis, wie sich im Jahre 1870/71 die Fürsorge der Burgerschaft Motto: „Der Mensch muß sich zum Wertzeug des göttlichen Wil⸗
r bie siegreiche Armee bethätigte. Darans geht hervor, daß lens machen“ und dieser Spruch gilt, wie der Verfasser im Vor⸗
vaährend die tiberait Paa ne füg die Angehoͤrigen der im vort sagt, den hohen Zielen: „eine Weltmünze und eine durch
Felde Stehenden 27,442 fl. aufbrachte die * ð * an Sgaͤingeld hefaischie Goldwährung.
Tamonanen Blaͤtter fur diesen Zwech im Ganzen nur —2 — — —oen Spradche)
eee gen Die Zahlen sprechen! cheint jetzt bei den Franzosen doch etwas Mode zu werden. We—
Frankreich. igstens hat ein einziger Pariser Buchhandler in der vorigen Woche
Ein Pariser Correspondent der 8. 3.“ sagt: Die VJacuigedo einem Berliner Verleger germanistischer Bücher 200 deutsche
vom endgiltigen Bruch zwischen der Majorität Thie rs hat Paris rammatiken und ebensoviel deutsche Lesebücher bezogen. Auch der
die hoͤchste Erregung verseßt. Ueberau reißt man sich um die! Sport der deutschen Klassikter nach Frankreich nimmt jetzt Dimen⸗
Journaie, in allen Caffeehausern und Weinschänken spricht man iclen an— die man vor dem Kriege auch nicht annähernd erreichte
a den lebhaftesten Ausdrücken über die Ereignisse. Nur selten F Fürchterlicher Sturm in Wales. Am ꝛi
allt ein Wort gegen Thiers, aber alle Welt ist voll Grimm gegen d. P. wurde das Thal von Clwydd, Denbighshire, von einem
e Rohausten, degen welche an vielen Orten die heftigsten Drote urdbaren Sturm heimgesucht, der Bäume entwurzelte und ganze
mngen laut werden. Jalls die Rechte wirklich siegen und Thiers. neen Heden zerstörte. Schornsteine stürzten ein, Hauser wurden
ine Ennafsung einreichen sollte, wird die Stellung der ——— und die Dachsteine 60 HYards weit geschleudert. Ein
Regierung — die Rechte sol wirklich den lächerlichen Changarnierh * turm hatte Wales in vielen Jahren nicht heimgesucht.
ia Dicsem Falle an die Spitze stellen wollen — eine taum hautbarenn ndon. Die größte Scmise de der Welt. Den
seinAbgesehen davon, daß die Stimmung in der Provinz am e im Arsenale zu Woolwich hat fich nunmehr die
Nugenblick gatz für Thiers ist, wie die vielen Adressen der Ge⸗ e 8 Welt angereiht. Sie wurde zu dem Behufe
meuderathe, der Handelslammern und Tribunale, sowie der Grup⸗ uice p au von eisernen Kanonen⸗Laffeiten zu erleich
hen von Kaufleuten, die jeden Augenblick in Versailles eintreffen, er h bi auf einen Theil des Daches fertig. Die Schmiede
ur Genüuͤge beweisen, und dessen Rüdtritt deshalb eine surcuben — 3 breit und enthält 72 Feuerplätze,
Nufregung hervorrufen müßte, wüůrde die franzosische Er Haupistadt neen de rundlagen für sechs Dampfhämmer,
werlich die Sache ruhig mit ansehen, und eine Regierung d n d F n 20 Centner, zwei je 16 Cent
ohalistischen Intriguanten würde auch keineswegs mit Sicherbei T wne nd F Centner wiegt
quf die Armee aäblen können. n Nuon —* der deuncher Einwanderunss⸗Gesellschaft
derievorgelegt wurden aus denen —*— 4XX
eon waten dieses Iahrez im Hafen bon Rehehort d
ʒeutsEinwanderer, 41,829 mehr als in dem Aib ꝛö
Zein d Inn vorher, landeten. rechenden
In dem Wohnhause des Herrn Friedri zu iu 53
ciri fand jüngst eine eben A en dig
Vemlung statt. Es hatten sich nämlich eif Vae n 8
ehr und theilweise noch rüstige deutsche Hausfrauen. auter
ui die zusammen eine Nachkommenschaft von⸗ oo einge⸗
deiben. Vor 30 Jahren gehorten die se — Kin⸗
gehoͤrten die sämmtlichen Matronen
u dem ehrsamen Stande der Dienstmädchen und jetzt reprä⸗
se zusammen ein Vermogen von 200 obb e
F. X. Demek. verantwortlicher Redee —

Bermischtes,

St. Ingbert, 30. Nov. Der Districlsrath des hie⸗
igen Kantons hat heute beschlossen, von den Unterstützungsgeldern
dc norddeuischen Städte, welche für Zwede der Districtsarmen⸗
oflege dem Kantone uberwiesen waren, den Betrag von 884 fl.
uͤr die durch die letzte Sturmfluth an den Ostseeküsten
Beschädigten nach Rorddeuschland zurückzuschicken, und nur 1000
1. zu behalten. Gewiß freuen sich alle Kantonsangehoͤrigen dieses
Beschlusses, der von dem richtigen und dankbaren Gefühl und von
ven menschenfreundlichen Gefinnungen der Districtsräthe ein schoͤnes
Zeugniß gibt. Moge die Privalwohlthätigleit im Kantone auch
nicht dahinten bleiben, wo es gilt einem riesigen Unglücke zu steuern
imnd deuischen Brudern rasche Hilfe zu spenden.

e 35⸗1. 830 Rop Gestern bat der Districksrath
        <pb n="752" />
        Todes⸗ Anzeige
Thein sheten Vanz Freut.
den und Bekannten bringen wir hier ⸗
mit die vetrübende Nachricht, daß es
Gott dem Allmaäͤchtkgen gefallen hat,
unsere liebe Tochter und Schwester
Maria Herzer
in hrem 16. Lebensjahre, am Donners⸗
tag Mittag, nach langem Leiden in
sein himmlisches Reich aufzunehmen.
Um stilles Beileid bitten J
St. Inqbert 30. November 1872.
Die tiefbetrübten Hinterbliebenen.
Die Beerdigung findet Sonntag .
Dez., Nachmittags um 2 Uhr statt.

Vürdigung ächter Mal—
heilfabrikate bei Unter⸗
leibskranken .
An den Kgl. Hoflieferanten Hrn. Jo⸗
rbanuu Hoff in Berlig..
. Ihre Malzfabrikaten sind, wie ich
mich selbst überzeugt habe; ganz un⸗
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Gesundheitsbier in seiner Heilkruf⸗
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Staͤrkung geschwächter Lebenskräfte,
und Ihre Brustmalzbonbons bei
Husten und Heiserkeit. Freiherr v.
d. Heydt, Staats⸗Mimister x. a. D.
in Berlin.Ihr Malzzucker ist vod⸗
trefflich Gräfen Moltke, in Peinerhof
Verkaufsstelle bei Fritz Panzer⸗
or in St. Indbert⸗

Schonstes Weihnachtsgesch
* enk
ahnatpg chen
Als solches empfehie ich ganz besonders
un eierabend 28
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nirt Erzaͤhlungen, SGeolchie Elhecg
Beiehreudes u .w. Bände (bis
I67e incl.) oa. I400 Deuen pe
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sendung des Betrages oder Postnachnahme.
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Hin Hamburga. 31

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von 4 bia 120 Stücke spielend; Pracht
werke mit Glockenspiel, Trommel und
Glockenspiel, Himmelsstimmen, Man⸗
doline Exbpreiston ?rc. Ferner:

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von 2bis 16 Stücke spielend, Reces⸗
saires, Cigarrenständer. Schweizer⸗
häuschen, Photographieosbums, Schreib
euge, Handschithkasten, Briefbeschwerer/
Cigarren · Etuis, Tabaks. und Zünd⸗
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nonraies, Stühle ꝛc., alles mit
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Wunsch Messingverschraubungen, An⸗
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-

3) Wahl eines definitiben
Comitésn.

Es werden deß halb sammtl iche Miiglieder

tsucht, pünttlich zu erscheinent Jowie die⸗

jchigene die noch gefonnen Kind, beizutreten,

ihre Meldungen bei Unterzeichnetem bis
HMontag Mitschh“zu machen. —
Der Präsident

Fritz Panzerbieter.
Feuerwehr⸗ Montag
aeeehei Johann Schwarz am
Babnhof.n e J

Der Rogonerator
A0der LeBenswelcer)
seit Jahten das bewährteste, beste
Mittel gegen allgemeine und specielle
Schwachezustände, Magengedärm⸗ und
Lebertrankheiten, Hämorrhoiden, Enge(
brüstigkeit, Milzkrankheit, Flechten ꝛc.
sowie alle Krankheiten, die pon ver-
selbement Vite und schiechten Sasen
herrühren . Der Lebenswecer“, hee
fördert die Verdauung, reizt den Apr
petit und bringt. neue Lebenslust in
den erschlafften Körperer ijst beson-
ders im kritischen Alter zu empfehlen
Zu haben per Flasche zu 1fl. 10 kr.
— 20 Son bei P. Zepp in St.
Rn⸗hert 27
C

rutæ not so.-
Montag den 2. Vecember 1873
Abends praͤeis s Uhh
Generalversammlung
ebei Petter Heusser
Ammebordm man Aufncheee neher Mit-
α glieder. —A
e 3) Vortrag des provis. Co⸗
e a mités, den Fastnachtszug
3123 betr. und..
gu alleinigem. Verkauf des Erfindets ist zi haben *
*zin 2000 6xemysaren
** ⸗ ⸗ 3.31 ear —X
Sehnelle, billige ZBunelbohrung
von Wilhelm Rodemann in Freiburg, Baden

Diese Brochüre gibk eine klare Darsteslsung,'wie man mik R die ma nn's i

Deutschland und Oesterreich patentirter, selbstthatiger Steinbohrmaschine und Dampf

als Betriebs⸗Element A , aauutvesteriß die 13 sache⸗ Leist⸗

—E — ura · 5. 5 * 27
Ein 1000 Preter länger Stollen in 148 Tagen. —— ——— —

* e sind beigefügt:

Zeichnungen uid Beschreibuugen der Maschine und Gaelle, rner K

——— Sapighe fuͤr lange und kurje e gelenn

Preis 12 Thaler oder 21 Gulden S. W. oder 43 Fra

und in Oesterreich ije nach dem Tages Ehuts er As Francs

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Ceindleg“

Feine Medidin

— * 1
Uut e *
Fetent vom “. Decem
4858 3. 180/643 dureh Schutz
arke vor Fälschungen u. Nachahmung
gesichert.
— Erprobtes Haus mittel. 287
Von vielirztlichen Autoritäten seit 17 Jahren empfohlen, gegen, veralteten
Husten, auernde Heiserkeit, Verschleimung Keuchbustenn Katarrhe, Ent
zündung Kehltkopfes und der Luftröhre, aruten wud chromischen Brust—
und Lungkatorrh, Bluthufien, Blutspeien und Asthma. (Siehe Ied.
De. Rujd. inbergers, prott Arzt in Wien „Kraukheiten der Alhmungs—
drgane,“. Leipzig bei Gustab Brauns 1863)...
J Nur allein ächt zu haden757 5
in Si. Inabert bei J. Friedrich.

— — —. — — —— —— —
Nedott: on. Druch und Verlag . X. Deme ß in Et. Inaher
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*5723 3223 333335333835
ce* 323 232 — 38
535 5 z z358
833

— MRWDEE— 2 O2
5582 177398—
338 3532325
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232 5322388
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273218 5283*82
2* 3 3
53328 38557
5 3 2 2383 69 2
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2272— —⏑—⏑——— —— 232 2—227022772
23335355855352 383333 8333
32— 5353333382 2355
25331 — 33 37* 13323 283583 733755
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333—333 33333333 323
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822 ——3 5837 —833 —32338
*2523 —— 55 8385332—332425* 52*8
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7 — —2 5582 22 2287 3 2
2*83 —— 33332232. 2282 33282.853
— — — 8
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z8 —3538 5 35338 3325
22—33 3 — 5 2*8
3283283533 333* s
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25837 2 .2 2 67 — — —

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532353 83225
25533385— 23332 232388
53—— 2——33—332— 532288

5258387
s25 25335727353
53 25535352 —A
—A 27*5* 38*8* 3222 2537
s33828* 2 2.8* 5232338 — 5538 555.
—A 5838 33323837 52383 838
2353055 — * 2333833327 288
2 23 2 s*z223 8 —2 7 —
— *2 22 — 2535255 232233
* 3872532 2827 22333 —*
3525357 F 222. 2. * —— S· 18
9* 5* 223* * 552879 —333 2
*5 8 23383833322 95— 28 J
— 8 —— 2227* 2532 535 * —
53 J —A— — — 5253 1609
5982 —A———
F ———— 353323357 *35. 557 —
225 35 — 2. 8 * 3322282 * * — — — 29 —22
— ẽ 57 8 GO* 2. 2 * —
338 3 * S S * —2 25277 2 58335 mS.
22 21235* —— 253 »2323 —5 A 3383 ẽ
J — 337 535577 22 2 —5 2 2
52 333 9 53 3. S 2* —X * 22 ——
53* 4223353 58325 22552 2233737
5 z 2853 353535 —A ——
25 2585 c 523 * 2232*339 2*5 2*
5 22558 — 33332838538 32 35 38
* 338533 25338 * 5338 * —2 — 89
* 7— 8 * 332335 3438 38* * * —37
832 2 328 253237 28 75 —
32 2 222 * 23 2.48 582 7 — 22 J s *
J 5 2022 —S 3
Z. 823 A 233588 —22* * * 2
e 5 78 3 253528 3 5255 —3 — e
52* 27* 525355238 32533,838 7 ?
J — ß
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35333823 —— —
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33 888 Is65. 3583 32355*. 35

2 2272. — 28*68 ⸗ 236 r *
z323323853 833358 235 —339333583827
x —— — — 3* — 5535 33223
5333 83238 3323355s— 338
27 25 22. 2 3. 853 * *23. ——

244 * 2*23 — — α .2
— ——— 3313—333 55533

X —— 5* 2 27 2.* 2 2 — —2 23 2

38 85 353 3353
2332355 —28236* 53333 52.333 535388
5533226* 322 33*8—2333 ,55322 — — —
555333323 2375., 335333 275 5213223
5. 5 25 —— 53*338 523533833 27 53853*
— *7— 53 5 28 —— 7 —X —A— * 2 22
733— 38 2338
* m8832 538 8 7 2 *7 5* ————
AA— *838333 S.38 325
— 22 —55323258 5535238
**3332306 382—ßS33 35425338*

227 55— 32553 *—*55 77275*
7335833—3 * — — 583 53
33 6333 3838 88 83 7233 3
— 2 d — . 2 22 — 2 * —M 3 *5
22322233 —— — 32333522 —A
—V — 7533335335 533 3387

322855 J8* —A 23 20 —223 ——
3223453852* —— — 23 383
4152353 533557 332525625 15 33 233 *
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353
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3
        <pb n="755" />
        Hl. Ingberler Anzeiger.

*
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*

577-
—y9 2

— —
4 — * 2 —
der St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Anterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags- und Sonnta
mmer) exscheint wochentlich di er n al: Dieabrago Dounér,ztag, Samsta a und Sonntag.“ Ado ane mentsbreis vierteliahrig 42 Krzr. oder

*12 Silbergr. Anjzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeie Blaitschrift oder deten Rauin berechnet. —
* —&amp; — ! — ER —ED ——7— — 7
I —191. Dienstag, den 8. Dezember 18 72
7——
, Deutsches Reich. sie einen alten Thron zu finden,“ um ihn wieder herstellen zu
Karlsruhe, 30. Nov. Die „Karlsruher Zeitung“ be⸗ können. Diese Herren vergessen nur Eins, nämlich, daß es an
richtet über die Krankheit des Kronhrinzen des deutschen Reiches diesem Tag kein Frankreich mehr geben wird, um dort einen Thron
ind von Preußen wie folgt: Der Verlauf der Krankheit bleibt, aufzustellen, so klein und wurmstichig,er auch sein möge.“
bwohl ia den letzten Tagen durch dazwischengetretene Verdauungs⸗ Spanunien.
sorungen eiwas verzögert, ein günstiger. Eine langsame Rückbild— Madrid, 26. Nov. Es wird hier folgender Aufruf ver⸗
ug des örtlichen Leidens entspricht der Natur der Erkrankung. hreitet: Die Provinz Murcia hat die Waffen ergriffen und wird

oöBn,. 29. Nob. In Beteff der Krisis in Frankreich wird pon föderalistischen Colonnen durchzogen, jede 2000 Mann stark.
ver, Kölnischen Zeitung“ aus zuverlässiger Quelle geschrieben: Das obere Aragonien hat sich ebenfalls erhoben und in Zaragoza
das Bestreben Thiers, bei inneren Krisen durch die angedrohte wurde von den Föderalisten zein vortheilhaftes Gefecht geliefert.
Finmischung des Auslandes auf die widerspanstige Nationalver- Mehrere vbffentliche Gebäude wurden uͤnter dem Rufe: „Es lebe
ammlung einen Druck auszuüben, sei schon wiederholt constatirt. die föderalistische Republik!' welche die gesammte Bevölkerung
die deutsche Regierung habe bisher zu dem Mißbrauche ihres wiederholte, beleuchtet. Die Verbindung mit Andalusien ist auf⸗
Ramens bei solchen Gelegenheiten geschwiegen. Neuerdings hätten gehoben. Man weiß nicht, was in dieser Provinz vorgeht: gewiß
aspirirte Versailler Telegramme den Grafen Arnim dem Präsidens si nur, daß der tapfere General Contreras Sevilla verlassen hat.
en eine Depesche überreichen lassen. worin sich die deuische Re⸗ Man sieht einem allgemeinen Aufstande in den großen Städten
zierung für den Fall des Rücktritts des Prꝛäsidenten ausdrücklich und in der Armee entgegen. Die große Revolution beginnt, ihr
reie Hand , vorbehalte. Die Existenz dieser Depesche sei nur er⸗ Erfolg ist sicher.“ Es lebe die demokratische, föderative und sociale
unden. um den Monarchisten in der Versammlung vor Conflicten Repudlik!“ Madrid, 23. Nov. 1872. 75
nit dem Auslande Furchi einzuflösen und dieselben von einem; — 28. Nov. Die Regierung hat die Garnison von Sara—
nischiedenen! Auftreten gegen Thiers abzuhalteu. Die deutsche 103a mit Rücksicht auf die dort herrschende Gährung verstärkt und
holilik habe gerade durch ihre Enthaltsammkeit von jeder Ein⸗ alle Maßregeln zur Unterdrückung eines etwaigen Aufftandes er⸗
nischung in die innern Angelegenheiten Frankreichs ihre staatsmän⸗ griffen. An verschiedenen Orten ist die Telegraphenleitung unter⸗
nischen Auffassung der Lage Frankreichs dargethan. Deutfchland brochen, besonders zwischen Balencia, Murcia und Carthagena.
erlange von der französischen Regierung nur Ordnung im Innern Die Truppen gehen überall mit Energie gegen die Insurgenten vor.
und Frieden nach Außen; alles Andere sei ihr völlig gleichgiltig. *

(W. T. B.)

Berlin, 30. Nov. Die Conferenz für die sociale Frage,
velche im Laufe der Woche mehrere, Sitßungen abgehalteu hat, ist
jestern geschlossen worden.

B'e'r hbiin. Dem „Daily Telegraph“ wird aus Brüssel ge⸗
neldet, daß daselbst Briefe eingelaufen seien, denen zufolge dem
Hheneral Manteuffel, dem Commandeur en-chekt der deutschen Oe⸗
upationsarmee in den vier nordostlichen Departements Frankreichs,
nie Instruction zugegangen sei, sich in Bereitschaft zu halten, um
n kürzester Frist seine Truppen concentriren zu können. Nach
Siesem Berichterstatter soll man in der preußischen Hauptstadt über⸗s
eugt sein, daß Deutschland die Herstellung einer Regierung in!

Frankteich gegen die Wünsche der Nationalversammluug nicht leiden,
ioch irgend welche gewaltsanke Mazregeln oder Aeußerungen, die
egen es selber gerichtet seien, dulden werde. In Berlin halte
nan dafür, daß das deutsche Kaiserreich seinen Vertrag mit Hrn.
Thiers und der Versammlung in Bordeaux abgeschlossen habe, und
ede plötzliche Aenderung in dem Regime zu Versailles könne die
stegierung des Kaisers Wilhelm zu einem Vorgehett provociren,
»essen Ausgang vorherzusehen unmöglich sei. — Man weiß nach⸗
erade, was man von allen solchen, sehr nach Sensation und
Tendenz schmeckenden Nachrichten zu halten hat. Die Regierung
»es Deutsches Reiches wird sich gewiß nicht in die innern Ange—
egenheiten Frankreichs mischen, wohl aber dafür Sorge zu tragen
vissen, daß man jenseit der Vogesen die Deutschland gegenüber
ingegangenen Verpflichtungen pünktlich ausführt.

Frankreich.

Der „Soir“, Organ des linken Centrums, im Hinblick auf
en Vatbieschen Bericht, wirft der Majorität vor, sie habe nichts
Anderes im Sinne, als die Monarchie wieder herzustellen, deshalb
ie Gewalt in ihre Hände zu bringen und sich so lange als mög⸗
ich an der Gewalt zu erhalten. „Um — so schließt der „Soir“

„ihren monar hischen Gelüsten fröhnen zu können, wollen sie,
ind sollte das Land darüber zu Grunde gehen, den Pact von
gordeaux aufrecht erhalten. Sie wissen, daß die Nation sie mit
Mühe erträgt. Sie werden sich an ihre Bänke anschmieden und
nicht weichen. Es ist ihnen nicht unbekannt, daß die immense
Majorität des Landes, das ganz Europa sein Vertrauen in Hrn.
Thiers gesetzt hat; sie werden Hrn. Thiers stürzen, wenn es Notre
—VXR———
ner. In dem ungeheuren Wirrwar, der folgen muß, hoffen sie

Bermichtes. F
Kaiserstauteru, 80. Nov. Das, pfälzische Kreis-
romite befchloß, einen Rest von 34,000 fl. ans den Nothstands⸗
zeldern, die im Jahre 1870 aus Norddeutschland zur Unterstütz⸗
uing nach der Pfalz geflossen sind, den Ostseebeschädigten zuzuweisen.
7London, 25. Rov. (Sturm und Schiffbrüche.) Seit
Freitag hat wieder ein Sturm über die Insel gewüthet, der die
üngsten Aequinoctialstürme an Heftigleit noch übertrifft. Von
allen Gegenden wird eine ungewöhnlich große Anzahl Schiffbrüche
mit tbeilweise großem Verluste an Menschenleben gemeldet. In
der Nähe von Portland scheiterte der Schoner „Jane Catharine“
aus Port Mador und wurd? binnen fünf Minnten zum totalen
Wrack. Die Bemannung, deren Kopfzahl nicht ermittelt werden
'onnte, ertrank, da leider keine Aussicht zur Anwendung des Ra⸗
ketenapparates vorhanden war. Bei Penzance ging ein unbekann⸗
ses Schiff mit Mann und Maus unter. Bald darauf spülte das
Meer außer großen Quantitäten Talg, Woll und Häute acht
deichen (darunter drei farbige) an das Gestade. Man glaubt, daß
»as verunglückte Schiff von einem südamerikanischen Hafen kam.
In Mounts Bay scheiterten- nicht weniger als vier Fahrzeuge,
ämmtliche mit mehr oder minder erheblichen Lebensverlust, darun⸗
ser eine mit Getreide befrachtete Sunderlander Barke. Der Kapitän
derselben suchte nebst sieben seiner Leute Rettung in einem Boot;
asselbe schlug aber in dem fürchterlichen Sturm um und alle In⸗
assen ertranken. Einem Telegramme aus Greenortk zufolge wurde
der Handelsdampfer „Kiusala“, Eigenthum der Clyde Shipping
Tompany, in der Einfahrt von Waterford zum totalen Wrack. Von
einer 12 Köpfe zählenden Bemannung wurden nur drei gerettet.
Aus Sunderland wird gemeldet, daß inmitten des heftigsten Sturmes
»ie Barke „Canada Belle“ aus Witby auf den Whitbun-Klippen
trandete. Trotz der fürchterlichen See ging ein Rettungsboot dem
edrängten Fahrzeuge zur Hilfe und landete nach zweimaliger An—
rengung dessen Insassen, 15 an der Zahl, darunter zwei Frauen
ind zwei junge Kinder. Der Sturm verursachte auch ein bekla—
enswerthes Bootunglück im Sunde von Plymouth. Zehn Matro—⸗
n von dem auf der Rhede von Devonport liegenden Truppenschiff
Himalaya“, die auf Urlaub ans Land gekommen waren, unter“
ahm es, trotz der Warnung ihrer Offiziere, an Bord ihres
Zzchiffes zu gehen. Sie mietheten ein kleines Boot, das aber auf
albem Wege durch den Stoß einer mächtigen Woge umschlug, in
Folge dessen außer dem Bootführer und dessen Sohn acht Mat—⸗
rosen ertranken.
        <pb n="756" />
        Johann Weiriüch in St, Ingbert
empfiehlt, auch als Geschenlle““ besonders geeignet:

Messer, Scheeren ꝛe von Gebrüder Dihtmar in Heilbronn

73 MedaiIIen, Patente ete. Preis von 80 Duxaten fur
von Deutsehland, Frankrelel Russir mmesger von besonderer

Euglamd ete. Hãarte x Feinhoeit.
Feder⸗ und Taschenmesser, Transchir⸗, Tisch- und Dessert-Messer und Gabelh
Scheeren, Patent-Masirmesser für jeden Bart, Patent-Streichriemen.
Garten⸗ und Oculirmesser, Gartenscheeren. Messerschärfer, Metzgermesser ꝛc.

Holz-Verkauf
in der Königl. Oberförsterei Holz (bei
Saarbrücken).

Am 12. Dezember 1872, Nachmittags

2 Uhr werden zu Su lzbach im Gast-

hause des Herrn Kirst, die bei den unten⸗

bezeichneten Schlägen bemerkten Hölzer,
welche jedoch erst im Laufe des Wimers
zum Einfchlage gelangen, in größeren

Loosen versteigert werden. *

Forst Sulzbach, Distrikt 2 u. 10.
30 Raummeter Eichen Knüppelholz,

270 5 Buchen ⸗,

150 WRWeiser, *

Forst Dudweiler, Distrikt 2831. 24.

30 Raummetee Eichen⸗Knüppelholz,
60, Buchen⸗ ⸗·

270: „Weichholze

550 * Reiser, —

Forst Erkershöhe, Distrikt 833 u. 86.

50 Raummeter E'chen-Knüppelholz,

150 .Buchen

400 . Neiser,

Forst Neuhaus, Distrikt 537 u. 39.

130 Raummeter Bnchen-Knüppelholz,

io Weidhbeige,

580 Reiser,

Forst Holz, Distrikt 82, 83, 84, 88, 940
und 927.

130 Raummeter Eichen-Knüppelholz,

370 Buchen-

50 F Weichholz⸗

3320 Reiser,
Forst Quiersche'd, Distrikt O8, 90,
J LIOI u. 118.

50 Raummeter Eichen⸗Knüppelholz,

250 Buchen⸗

100 F Weichholz-⸗·

21508. Reiser,

Die Aufarbeitung der vorbezeichneten
Hölzer wird durch die Königliche Forst⸗
Verwaltung nach der bestehenden Vorschrift
bewirl·

Hol;z, den 29. November 1872.

Der Königl. Oberförster
C. F. Grütter.

Bürgervereins-Kränzchen.

Morgen (Mittwoch) Abend Zusammen ˖
tunft bei Carl Beck.

Das neueste in Diadem ist ein
getroffen bei

Joh. Weirich, Friseur.
Ochsenmark- Pomade und

2
Pomade a qual

das Loth zu 3 kr. bei

Joh. Weirich, Friseur.

Gänzlicher Ausverkauf
von Ellen und Epezerei Waaren Diein Nr. 189 ds. Bl. ange * e
owie einer Ladenrinrichtung. es ———— Vesennne
Helene Stief. hauser'schen Saale findet Morgen nicht statt.

Tasset die Kleinen zu mir kommen!
Heute Dienstag Nachmittags 4 Uhr
Im Saale 20u3B, COasé Oberhauser
Große Ertra-Vorstellung

für Kinde
mit folgenden ermäßigten Preisen: I. Platz
9 kr. 2. Platz 6 kr. 8. Platz 8 kr.
Zauberer Gassne—r-AIam's theilt bei die⸗
jer Kindervorstellung über Z000 Präsente!!
unter die lieben Kleinen aus; für größere
sinder Gegenstände für den Haus- u. Schuß
zebrauch; für kleinere elegante Spielsachen!
Heute Dienstag den 3. Nov. Abends
halb 8 Uhrr
I Unwiederruflich die
letzte Hauptvorstellung.
Hochachtungsvoll
GaussxSs m æ-AMIS ꝰS.
Anzeige. — Rechnungen

Den verehrl. Damen von hier und Um⸗ in , . und Vjs Bogen zum allemeinen
gegend erlaube mir, mich als Kleider— Gebrauch find vorrathig in der Druckerei
macherin bestens empiehlen zu dürfen. Vieses Blattes.
Von Kaiserslautern zurückgekehrt, allwo ich
das Kleidexmachen prakticirte, glaube ich
allen Antorderungen in Bezug auf Schnitt
und Ausstattung entsprechen zu können.

Einer geneigten Kundschaft sieht entgegen

Therese NRoth.

Das Neue Blatt 1873. Pr! 10. ist soeben
ingetroffen und enthält: „Vor hundert Jah—
ren.“ Eine Liebesgeschichte aus altmafursschen
Zriefen. Von Wilhelm Passauer. — „Phoͤnix
Chigago.“ Reisebrief vou O. Weigel. —, Ein
iachträglicher Mahnruf zum fünfzigjäh—
igen Jubiläum deutscher Naturfor—
cher und Aerzte.“ Von einem practijschen
lrzt. — „Rien ne va plus!«“ Von W.
stullmann. „Aerztliches Sprechzimmer.“
Khachitis. Von Dr. S. Behrend⸗ — Die ge—
zenwärtige deutsche Sprachverwilder
ang.“ Von O. Blumenthal. — „Damenfeuil⸗
eton.“ Der Comfort und die Frauen als seine
zriesterinnen. Von J. S. — „Handel und
VKerkehr.“ — „Allerlei:“ Kindchen und
undchen. — Der Jefuit in Todesgefahr. — Zu
viel. — Richtig gerechnet und doch falsch. Ursache
und Wirkung. — Ueberfluß. — Die Memoiren
ZDardenbergs — Russische Theologie. — pius
X. als elsässischer Bauer. -,Räthsel.“ „Neue
Bücherschau.“ — Polytechnischer Brief⸗
kasten.“ —, Correspondenz.“ — An Illusirau⸗
ionen folgende: Ueberfluß. — Kindcheu und
hündchen. — Der Jesuit in Verlegen⸗
heit. —
Pr. 11. „Vor hundert Jahren.“ Eine
Liebesgeschichte aus altmasurischen Briefen. Von
W. Passauer; „Aus fremder Zone'“ Gedicht
»on W. Buchholz. —, Plaudereien aus der
deutschen Karserstadt.“ Bon R. Schmidt⸗
Cabanis. — „Belladonna.“ Novelle von L. K.
von Kohlenegg (Poly Henryon). — ‚Die Be—
deutung des Eisenbahmbätaillons.“ Von
Agricola. — „Stizzen aus der Bühnen⸗
welt.“ 2. Nestroy und der Kroat. Von Karl
daffner. — „Heitere Ehronika.“ Von O. Bl.
Für Haus und Herd. — „Alllerlei:“
u unseren Bildern. — Die neueste Besitzung
taiser Wilhelns. — „Räthsel.“ — Reue
Veihnachtsbücherschau. — „Aerztlicher
Briefkasten.“ — „Correspondenz— An
Illustrationen folgende: Ein verfehlter Mei⸗
terschuß. — An der Thalmühle. Das
Fisenbahn-Bataillon in Thätigkeit. Das
Neue Blatt ist zu beziehen durch 'alle Buch—
andlungen und Post-Anstalten für den mäßigen
Lreis von 15 Sgr. vierteliährlich.

— *
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        Hl. Ingberter Anzeiger.

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der St. Jaaberter Anzeiger (und das mit dem Huuptdlatte verbundene Uñterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ VDonnerstags-⸗ und Sonnta
mmer) erscheint wdchentlich vie rin al: Dieustag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnkmentspteis vierteljiährig 42 Krzr. oder
122 Silbergr. Angelgen werden mit 4 Ktzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Nennwrenn —
— — — — — — — 94
M 192. Donnerstag/ den
872
Deutfsches Reich. uvtheilt.. Derselbe hatte sich verschiebener. Schwindekelend· u. A
München, 1. Dez. Dem „K. f. N.“ wird berichtet, daß bei einem Uhrmacher in Speyer schuldig gemacht.
der Kooperator Brehm in Kirchdorf bei Simbach den Sonntags-⸗.4. Aus der Pfalz, 28. Nov.. Nach der Pfälzer Post“
chülerinner das Tragen von Ohrringen verboten und die Ent⸗ wäre aus München an pfälzische Tuchfabrikauken der Auftrag ge⸗
jernung derselben in der Schule selbst dann veranlaßt habe, wenn kommen, Muster von grauen Militärtüchern zur Auswahl einzu—⸗
zieselbe mit Schmerzen verbunden war. Wenn die Mädchen und schicken. Es scheint demnach, daß' die Frage, ob graue Beinkleider
hre Eltern sich das gefallen lassen, dann? geschieht es ihnen bei der bayerischen Armee eingefühtt werden sollen, wenn nuch“
chon recht. noch nicht eutshieden— so doch ernstlich in Erwägung gezogen ist.
Münche k, 2. Dez. Der Koönig hat dem Comits für die Karlsruhe, 80. Nov. Bei der heuligen Serienzieh⸗
Unterstützung der Nothleidenden an der Ostseeküste aus der Cabinets- ung der dadischen 835 fl.Loose wurden folgende Serien gezogen:
dasffe T000 Thaler“ zugestellt. — Der frühere Redakteur des 862 4540 1818 2358 5957 4185 2245 6212 6860 6100
Volksboten“, Zander, und Frhr. v. Linden haben sich, wie ver⸗3737, 5884 4978 1590 182 2329 13448 4268 53640 2705.
autet, in die Schweiz geflüchtet. — 42 * (Wüthender Wolf.).. In der Nähe von Bettemburg in
München, 3. Dez. Der gepr. Rechtspraktilant und No- Lothringen wurde neulich ein Victualienhändler von einem Wolf
ariatsgehilfe Ed. Hüttlinger in Neustadt a. H. ist zum kaiserlichen übetfallen und gebissen. Bald hatte sich herausgeslellt, daß die
dotar für den Friedensgerichtsbezirk Pfalzburg mit dem Wohnsitze Bestek von der Tollwuth besessen gewesen. Statt nun sofort zum
n Lixheim ernannt worden. J — Arzt. zu schen, gab man den unglücklichen Mann in die Behand⸗
Straßburg, 3. Dez. Eine kaiserliche Verordnung vom lung einer Wunderthäterin, unter deren Händen er als ein Opfer
20. November erklärt die Anlage einer Eisenbahn von Colmar bes Uberglaubens verschieden ist. 3
nach dem Rheine auf Grund des Expropriationsgesetzes für 7. Wie bedeutend die J ———— Deéutschlands ge⸗
— B
Berlin, 8. Dez. Fürst Bismarck wird Mitte dieses Mo⸗ schinen in's Ausland erkennen. Es sind im letzten Jahre ausge⸗
iats hierher zurückkehren. — Bem Bundesrathe ist vom Reichs- ührt worden: An Lokomotiven und Dampfkesseln 239,000 Centner,
anzler ein umfassender Gesetzentwurf zugegangen, wornach das ge- in Maschinen, überwiegend aus Holz 112,000 Etr., an Maschinen
ammte niedere und höhere Unterrichtswesen in Elsaß-Lothringen iberwiegend aus Gußeisen 544,000 Ctr. an Maschinen überwie-
inter Aufsicht und Leitung der Staatsbehörden gestellt wird. jzend aus Schmiedeisen 77,000 Etr., an Maschinen aus anderen
Die „C. 8.“ berichtet unterm 2. d.: Abgeordnete erzählten Metallen 19,000 Centner.
jegen Abend, der Kriegsminister Graf Roon habe wegen seiner .In diesen Tagen wurde einem Berliner Banquier von der
ehr zerrütleien Gesundheit seine Entlassung eingereicht. Fasse einer königlichen Eisenbahn zu Berlin ein neues großherzog⸗
Prag, 3. Dez. Hier und in nächster Umgebung sind in lich badischer zwanzig Markstück, welches derselbe aus einer amt⸗
den letzten Tagen fieben Cholerafälle, zumeist mit ködtlichem Aus- lich versiegelten Rolle entnahm, mit dem Bemerken zurücgewiesen,
zang vorgekommen. daß es, wie die Waage angebe, an Gewichtsmanco leide. Zu den
Rusßland. — ãA welche diese —5 ndmime bisher
Die Petersburg'sche Zeitung zeigt an, daß der deutsche Kaiser trafen, tritt nun au der vorerwühnte neue Uebelstand, der, wenn
ziesen e in 3 ee wird. hu dem ne r mehr als vereinzelt auftritt, allerdings dazu angethan erscheint,
dofe treffe man große Vorbereitungen. ünter Anderm halten die die Münze zu disctedititen. J Weꝛ
Srchefier der kaiserlichen Theater den Befehl erhalten, die preu. , . Die ameritanifche Regierung hat an die preußlsche Regier-
74666—* —9 uing einen Menschen ausgeliefert, der im Verdacht steht, seinen
zische nationale Hymne einzuüben.
Dmerikaa. ehemaligen Herrn, den in der Nahe Koͤln's begüterten Grafen
Die Regleruing von Saedor sar neuesten Roche hien zufolge Dubois de Bianco, der vor zwei Jahren zu Brüssel in seinem
r 5 egierung ⸗ * nt F ee zufolge gette verbrannte, ermordet und beraubt zu haben. Derselbe ver⸗
ildung einer „Deutschen Colonie in San Benits, begonnen, wand gleich nach der That und wurd kuürzlich in einem New⸗
xeren Hauptbeschäftigung die Kultur des Zuckerrohres bilden wird. sorker Gefangniß ausfindig gemacht. 7
Jeder Einwanderer erhaält von der Regierung für die Reise von »43 ine Rolineiken —
æ ve Von Amsterdam ist der Berliner Polizeibehörde ein Ehe⸗
San Franeisco aus einen Zuschuß von 75 Dollars und die Män⸗

.n r— paar avissirt worden, das dort falsche 25.Thaler⸗Darlehenskassen-
jer sind auf zehn Jahre vom Militärdienst befreit. Die Regierung Heine des Norddeuischen. Bundes verausgabi iß is
irt Iuo, b gabt hat. Es ist dies
eabsichtigt auch, eine Anzahl deutscher Lehrer einzuladen, nach eKaufmann Hermann Lehinann und seige Etesrau Reln geb,
Hosta Rica zu lommen, um die Leitung der dortigen Normale Fpelens Dieseiben stehen im Verdaqt, ais Agenten einer Fabrit
hhulen zu übernehmen und sammt ihren Familien Bürger der alfcher Cafsenscheine den Continent zu bereisen.
kKepublik zu werden. — Die Recherschen nach dem Verblejbe des Böckler'schen Kin⸗

des werden von Seiten der Behörden noch immer fortgesetzt. Jetzt
vird auf eine Zigeunerfamilie Weißs aus Friedrichslohra bei Nord⸗
jausen vigilirt, die aus dem Manne, dessen Frau Jolligel Stein-
ach, zwei Burschen, einem Knaben und einem Mädchen besteht.
Letzteres ist schwarzhaarig. Im Juli d. J. befand sich an Stelle
dieses Kindes bei der Bande, ein blondhaariges, daß mit der ver⸗
chwundenen Anna Böckler große Aehnlichkeit hatte.
Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.

Vom 1. Januar 1878 werden Postkarten zum Verkaufe
zelangen, welche gleich mit dem Frankostempel von 2kr. bedruckt
ind, so daß es des Aufklebens der Frankomarken nicht erst bedarf.
Daneben wird der Verkauf von Postkarten der jetzt gebräuchlichen
Art fortgesetzt werden.

Vermischtes.
7St. Ingbert, 1. Dez. Aus dem Canton St. Ingbert
st als Geschworner zur Schwurgerichtssessioin des 4. Quartals
1872 einberufen worden: Hager, Johann, Bäcker aus St. Ing—
ert. Derselbe ist jedoch wegen Erkrankung nicht erschienen, und
ourde auf Grund ärztlicher Zeugnisse für die ganze Dauer der
Session dispensirt.

F. Zweibrücken, 2. Dez. Bei der heutigen Verhand⸗
ung gegen Heinrich Buchmann, 22 Jahre alt, ledig, Kettenschmied
von Rimschweiler, wegen dreier Diebstähle fand Schuldigsprechung
purch die Geschwornen statt, worauf ein 6 Jahre Zuchthaus und Ab⸗
rlennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf 5 Jahre verhängendes
Artheil erfolgte.

f Vom Bezirksgerichte Frankenthal wurde am 12. v.
P. der Hilfspriester Karl Steil aus Siebenbürgen in Luxemburg,
0 Jahte alt, zu einer Gefängnißstrafe von sieben Monaten ver⸗

F. X. Demetz, verantwortlicher Redacteur. ——
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        Unter-Hosen und
Jacken
sür Herren und Damen von 48 Krzr. bis
8 Gulden per Stück bei *
Heinrich Isaae.
echtes
7 * —
Export Bior
von Ansda ch (Mittelfranken) verzapft
vom Faß
JOh. TOSs. Heinrich.
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Den dverehri. Damen von hier und Um⸗
gegend erlaube mir, mich ais Kleider⸗
macherin bestens empfehlen zu dürfen.
Von Kaiserslautern zurüchgekehrt, allwo ich
das Kleidermachen prakticirte, glaube ich
allen Antorderungen in Bezug auf Schnitt
und Ausstattung enisprechen zu köͤnaen.
Einer geneigten Kundschaft sieht enigegen
.Therese Roth,
wohnhaft hinter der kath. Kirche
J bei Friedrich —— chete r.
I Schweizerkäse
per Pfund 832 Krir. bie
2h. EIinck.
Ein rüstiger Mann, der vor Allem
in richtiger Fuhrmann ist, zudem im
Holzfuhrwerk vollständig erfahren, fleißig
und solid sein muß, wird gegen einen jähr-
lichen Lohn von 240 Thlen. oder 420 fl.
nebst Kost und Logis gesucht. Selbstver
tändlich wird demjenigen, der nicht per—
önlich bekannt, erst dann dieser Lohn zu—
gefichert, wenn Unterzeichneter sich von
bessen Leistungen zu seiner Zufriedenheit
überzeugt 'hat.
Sulzbach bSaarbrücken, 2. Dez. 1872.
J L. Zeitz.
* —— — — —

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Interessante Lectüre!
9 ganz neue, höchst interefsante
Acht Romane, als: Claundine der

kluge Backfisch! Minna dat
schöne Milchmädchen! Sociale Geheim⸗
nisse!! Fanny, die schöne Putzmacherin!
Schön Betty's Abenteuer! Mein erster
ind mein letzter Kuß! Aus dem Leben einer
Deryhe im Hemde! — “ alle
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Sonntag, den 8S. Dezember 1872,
Him Oberhaufer'schen Saale
CONOER
zum Besten der durch Ueberschwemmung nothleidenden Bewohner au der Ostsee.
Programm:
Nr. 1. Ouverture zur Oper „Barbier von Sevilla,“ für Piano zu vier Handen
von Rossini.
„Wo soleh ein ener noch gedeint««, Männerchor von Mendelssohn.
Die Kapelle“« (Fismoll) Soloquartett von Kreuzer.
„Am NeKkar amm Rhein“,, Lied für Baß von Abt.
Elsleim“, Männerchor von Conr. Cunz.
Waruung vor dem Wasser,“ Männerchor von Baumgartner.
Walzer““, Männerquartett von Vogel. we
„Das arme Röschen“, Lied von Schäffer.
Aus des Hochvwalds grunen Bergen““, Walzer für Piano zu «
Händen v. Faust.
.10. „Weingalopp“,, Männerchor mit Flügelbegleitung von Kuntze.
Entréée 36 Krzr. (ohne der Mildthätigkeit Schranken zu seßen.)
Anfang präcis S Uhr.
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Unter zeichneter empfiehlt sein wohl sortirles Lager in allen Sorten
don Nähmaschinen für alleGeschäftstreibende; herabgesetzt«
Preise, bedeutend billiger als bei den Händlern. Lin
großer Vortheil liegt für die Käufer darin, daß ich gewissenhaftt
Barantie übernehme. Besonders empfehle ich meine neue verbesserte,
ganz geräuschlos arbeitende Familien⸗Schiffchen ˖ Maschine
Jenannt Hamilton, als Hand- und Tretmaschine eingerichtet. Unterricht im Nahen
ratis. . *
8 Neparaturen werden billig und schnell besorgt. Reelle und promhte Bedie
nung sichert zu 9—
ALarlI Erlcel, Nähmaschinen-Fabrikant.
Zweibrücken, Hauptstraße.
Geschäfts-GEröffnung.
Einem verehrlichen Publikum zeige hierdurch ergebenst an, daß ich an hiel gew
hlatze eine . .
Colonialwaaren, und Delicatessen⸗
Material-, Firniß⸗ und Farbwaaren⸗
Handlung
errichtet habe, und empfehle mich in meinen Artikeln, bei sorgfältigster und billig
ster Bedienung, bestens. —
Zuweibrücken, den 16. November 1872.
—
im Lan g'schen Hause, Ecke der Maximilians- und Irheimer Straße

4

Honiglebkuchen
m großen und im ugen Ciewenig.

Der Brodpreis für die Stadt St
Ingbert ist von heute an bis zum nächsien
Donnerstag (Fruchtmarktstag) festgestellt:

Korabrod 3 Klgr. 26 Krzr. Weiß
hrod 10 Krzr.
Bei Chcreiner Hereum kann ein
ordentlicher Junge
in die Lehre treten. Derselbe erhält Be—
ahlung.

Frucht⸗ Brod⸗, Fleisch ꝛc. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 8. Dezbr

Weizen 7 fl. 20 tr., Korn 4 fl. 41 ir
Gerste Zreihige.4 fl. 20 kr., Gerste vier⸗
reihige, 4 fl. 5 kr. Spelz 4 fl. 31 fr.
—AV
34 ir. Mischfrucht — fl. — ir. Hafer
3 fl. 34 kr. Kartoffein Ufl. 40 kr. Heu
1fl. 12 kr. Stroh 1fl. 12 kr. per
Zentner. Weißbrod 123 Kilogr. 20 kr
Kornbrod 3 Kilogr. 25 kr. ditto 2 Kilogt
17tr. ditto J Kilogr. 9 kr. Gemischtbrod8
sil. 32 kr. 1 Paar Weck 100 Gramm 2hkr.
Rindfleisch 1. Qual. 20 kr. 2. Qual. 18 fr.
Falbfleisch 18 tr. Hammelflesch 18 1kr.
Schweinefleisch 22 kr. per Pfund. Butter 88
kr. per Pfund.

Ooßhrno Maodicin.

Brust-u. Lungen-⸗
kranke fiuden auf naturgemässem
Woge selbst in verzweifelten und
von den Aerzten für unheilbar er-
clürten Füllen radicale Heil
ung ihres Leidens
r Medicin.
-“eller Beschreibung der
-es hriefsich durch
Et, Berlip
Xr· 23.
ne Medicin.

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82 28 53.2 2. ——3825*
222—522 2* 22 253 23 * 2 5
5 33557 23833 3383333 5 283553 8 77
3223257 2323 57 5332—5c8 5 — 38 8—853 33 557 —8*
3 5383 5 25 — 88.32 —332*
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38—3 3333 82* 57 232z 3 ẽ5333 333873
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5555 53333 25833233323 ẽ *—585 58 35253
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3 833
2 22525 — — —8 — — 382, 5*37 J 8
3229* — 32227 8 2* 2 253 568 5228
5* 525 —585888 534 5353 3353535 55 5 — 55 38 EQGXEX
5c E 86 EESESESA *
5255 2332 22
5s85—33—38353357*
5323 —8535356 225027
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— — — 8 53352 — — J EEA——
A 2 3* 55 * 35 —3 55 5z22 *
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5332228 * * —537 2 8 3 —545 — 2 2 5323522
— 55 235 5. 2 — — 2323 S 3 332383333
235—233 —— —A — s5*2 533335* 233333228
S 8* 227 5* 8 2 — — 28 —
52358 33 33335387 3 87* J 5385 3232
5222 8 15X 73 * ⸗ — 42 — —2 3 —— — 2
2* 22309 ——28322 2325 2 — — 2 525273 3
58 28 — — 3 S 22382 20 * 3c5 77— —22 532
—33 735388 323. 282 23558 85238*
2 2253 25 — —AA —2— —852 5* 22, 522 55 —z —z25 — 2
— 5212* 5* 55323257 8
—.* 2* — —
58 — — 252 3238 55 58 8 83—
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A 3 38 353 535 3355 — — —*
J —55 32 2535 35 3333838
ẽ *
—— 2225 ——— 28535587358 —— ———— 3523837s5335355
* — c 2* * — ⸗e J 8 28 3 — — 3—
5 7 5838383 — 52* 58338 —2 83385633357 —
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2525 533 6 — 5233 —— 5723555 2 222*
3868386 55 22 82 5552 *32 —— 532333528 32232
8 —7345 24 2535 —152 —— —2875 28255 3355 25553238 32755
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232 538325 5353732 5 —— ————— 53225 523—
z2573555325* 375375735533* —38322 — 33338333223
— 533232853 33 5265 — — ———
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2358 875253532 — 58527 —15535355
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5552583 2 2333333333235355 —— 8 535332 328* 2383382
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—5 53355 2 22 2 3 5 35 357523 2322 —33 —32
5 2383235 —A— *223 5335 327 2222 26 —*
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— —*8 —3 — z25 — 2 32 222 2
z353z543—5 80 42 ———— 5 5 — 25 2558
—— 235 —5258333232 — ——— 5283 s*32333335
23—353882332555 25553232 22* 3235 55* ——— 2552
—57358238 28 258 —*3 7233* 2 223360 535 53 62 5232 *
2 573553—2533535 35583 —3252 2 x353 333 25335 *
—7 33838333357 —2355375—55 37 73 —33—222332 2
22E 2 —— — — 2 88—2905—*223535323 2 232 2 — 232 —
—F 5752335833582 — 5323 *35* —58 5—283838*
—2 8 S — X 3 8 * 2 222 32 — * 2 27*
5835 28 258 S 2.2 8 A — 5284 2 2 82 — 5 *
232 — 2 7 — — * * —3 5532255 —
3 13 33388 —
A———— 3323333S333* z382 5335553353 72
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83—0335 3335——3 ——33353,2328 ——
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        Ht. Ingberler Anzeiger.

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der Su. Anaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene unterhallungsblatt, mit der Dienstags- Donnerstags⸗und Somta

Iimmerj) erscheint wöchentlich vie rin al. Dienstagr, Donnerstag, Sa mstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljäͤhrig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen, werden imit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Naum berechnet.

— 193. u Samstag, den 7T. Dezember u7 1872

— i ⸗ 76 — — — — —t —— —2
Deutsches Reich. sel, den Präsidenten zu stürzen und, nach einer kurzen Regierung
München, 4. Dez. Für die Berunglückten an der Ostsee Thangarnier's den Herzog von Aumale an die Spitze der Regier⸗
jat J. Maj. die Königin-Mutter heute 1900 fl, gespendet. uing zu stellen, um die Rücktehr zur Monarchie anzubahnen. Auch
Das peeuß sche Exercier⸗Reglement wird jetzt auch bei Benerak Ducrot famosen Angedenkens soll in diese oder ähnliche
»en bayerischen Cavaleri⸗-Regimentern eingeführt. — Amtriebe (wohl zu Gunsten Napoleons) verwickelt sein; Gewisses
Mun'wen. Nach der „Allg. Ztg.“ wird im Justizmini äßt fich jedoch darüber zur Zeit nicht Aen. — Graf Remusat
erium an einem dem nächsten Laudtage vorzulegenden Gesetzent- hat als Verweser des Ministeriums des Innern dem Votum der
vurf gearbeitet, durch welchen die Competenz der verschiedenen dationalversammlung, welchem Lefranc als Opfer fiel, die gebüb⸗
Irlen bon Gerichten mit Rücksicht auf das Reichsstrafgesetzbuch ende Achtung gezolli, indem er an alle Präfelten die Weisung
weckmäßiger, als es jetzt der Fall ist, getegelt werden soll. (Sollte rgehen ließ, dem Gesetz entsprechend streng darüber zu wachen.
iese Arbeit nicht vielmehr im Zusammenhang stehen mit den Con⸗ daß sich die Gemeinderuͤthe jeglicher politischer NKundgebungen
serenzen über einheitliche Gerichtsorganifation, welche demnächst in enthalten. J—
Berlin abgehalten werden.)
Berlin, Dez. Abgeordnetenhaus. Das Gesetz ühzer
zas zur Eheschliehßung erforderliche Lebensalter wird in der Re—
zierungsfassung (18 FJahre für Männer, 14 für Frauen) in dritter
desung angenommen. —
Berlin, 4. Dez. Wie die „Germania“ erfährt, ist auf
»en 14. d. Mts. der Termin zur mündlichen Verhandlung in der
Disci plinarfrage des Armeebischofs Namszanowski anberaumt. —
dasse ibe Blatt meldet, daß in der Injuriensache des Domherrn
). Kozmian gegen den Redacteur der „Nordd. Allg. Ztg.“ Kläger
Jegen das stadtgerichtliche Erkenntniß, das die Klage abwies, Ap⸗
—E— Civilehe
siegt geg enwärtig dem Staatsministerium zur Berathung vor.
Berlin.“ Dem Generallieutenant Grafen v. d. Gröben.
(bekannt durch seinen Streit mit General v. Manteuffel) ist end⸗
uͤch auf sein wiederholtes Ansuchen der Abschied bewilligt worden.
Daß die Royalisten und Klerikalen, ungeachtet ihrer Nieder⸗
jagen am vorigen Freitag, mii solcher Entschlossenheit ihre Oppo⸗
iton fortsetzen, schreibt man dem Umstande zu, daß dieselben nach
Instructionen handeln, die ihnen vom Grafen Chambord und
dem Heiligen Stuhle zugegangen seien, und welche dahin puten
sollen Thiers unter allen Umständen zu stürzen. Ein Artikel des!
yfficissen, Soir“ vom 30. v. M., der einen Unterschied zwischen
den Häuptern der Verschwörung und den einfachen Mitgliedern
derselben macht, spielt darauf an; ja es heißt sogar, Thiers habe
die vollständigen Beweise über diese Umtriebe in Händen. —
Und dennoch“ das fortgesetzte Liebäugeln mit dem Vatican? —
Um mehr Einheit in ihre Opposition zu bringen, wollen die 335
degilimisten, Orleanisten und Bonapartisten einen großen gemein⸗
chaftlichen Verein bilden. Die Rechte soll auch beabsichtigen, Gon⸗
aud⸗Biron und Harcourt zur Niederlegung ihrer Botschafterposten
nn Berlin und London oder zum Austritt aus der Fraction auf⸗
ufordern. Die Sachen stehen also, wie man sieht, kritisch genug,
ind man bleibt dabei, daß es für die Regierung des Herrn Thiers
ein anderes Mittel gebe, um aus ihrer bedrohten Stellung
herauszukommen, als die, wenn auch nur partielle Erneuerung
zer Nationalversammlung, d. h. der erste Schritt zur Gambetta⸗
schen Republik Nach dem „Soir“ soll dies bereits im Werke sein
ind man meint, das officiöse Blatt würde solches nicht sagen,
wenn es dazu nicht von Thiers angeregt worden wäre.
Frankreich.
Paris, 83. Dez. In Nanch wurde ein deutscher Soldat
ermordet, es steht daher zu erwarten, daß die deutschen Behörden
irenge Maßregein über die Stadt verhängen werden. Der Mör⸗
der wurde von einem Franzosen angegeben, den man als der
Mordthat verdächtig verhaftet hatte. Graf de St. Vallier, fran⸗
oͤsifcher Bevollmächtigter beim deutschen Hauptquartier, ist wegen
zieser Angelegenheit nach Versailles gerufen worden, um dort
Bericht zu erstotten.“— „Bien Publ'c“ widertegt die Gerüchte,
enen zufolge Thiers entmuthigi jei. Derselbe sei vor dem Frei—
agsvotum entschlossen gewesen, und sei es heute noch mehr, wo er
die Kammermajorilät (welche 7) für stch habe und das Land ihm
purch die Adressen bewiesen habe, daß es für ihn sei. Zugleich
lagt „Bien Public“ die Häuptlinge der Monarchisten an, sich
uf eine Verschwörung eingelassen zu haben, deren Zwed gewesen

J ESchweiz.

Bern, 80. Nov. Das Auflehnen gegen die bischöfliche All-
zewalt im Kanton Solothurn trägt schreckliche Früchte, wie die
ültramontanen Blätter mit frommem Schauder berichten. Das
Nidwalder Volksblatt“ und ihm nach der AUtznacher“ erzählen
nit heiligem Ernste, daß der Teufel einen Buͤrger von Olten
dachts aus dem Bette geholt habe. Dem „Luz. Landb.“ wird
nitgetheilt? „Glaubwürdige Männer, deren Ramen wir angeben
onnen, wollen ob Starrkirch eine Luflerscheinung wahrgernmmen
Jaben, die einen vollständigen Todtenkopf dargestellt habe. Ob die
ẽkrscheinung eine rein zufällige, oder eine Vorbedentung und welche
Vorbedeutung sie gewesen, laͤßt sich nicht sagen. Aber geheuer ist
es gegenwäriig in Starrkirch nicht ·

England.

London, 4. Dec. Man versichert, daß Frankreich am
I1. d. M. eine Zahlung von 8 Millionen L.⸗St. an Deutsch⸗
land machen werde. — Die „Dailt News erhalten folgendes nom
3. d. datirtes wiener Telegramm: „Die Pforte hat die Aufnahme
einer neuen Anleihe beschlossen, um verschiedene alte Geldsorten
aus dem Verkehr zu ziehen.“ (Indep. Belge)

Italien.

Unter den Radikalen in Italien hat das Verbot der Massen⸗
bersammlung im Colosseum viel böses Blut gemacht. Garibal di
hat es an der Zeit gefunden, die republikanische Bewegung durch
in Schreiben zu animiren, welches an die Association der Volks⸗
Zereine der Emilia in Parma gerichtet ist. Dasselbe lautet:
Meine geliebten Freunde! Empfanget meinen herzlichen Beifall
für den Eifer, mit welchem ihr die republikanische Brüderlichkeit
fördert. Die Republik muß das Ziel jedes ehrlichen Menschen
sein, der nicht das Knie vor Despotismus und Lüge beu—
gen will.“
VBVermischtes.

St. Ingbert, den 6. Dez. 1872. Das aus Anlaß
der III. pfälzischen Industrie-Ausstellung in Kaiserslautern dem
Zisenhüttenwerksbesitzer Herrn Heinrich Krämexr dahier von
Sr. Majestät dem Könige verliehene Ritterkreuz J. Klasse des
Berdienstordens vom heiligen Michgel wurde demselben heute Vor⸗
nittag auf dem St. Ingberker Eifenwerk durch den kgl. Bezirks-
imtmann Herrn Damm von Zweibrücken unter herzlicher Be—
zlückwünschung feierlich überreicht.

Zweiberücken, 16. Dez. Heute Vormittag wurden
den HH. Schwinn und Dingler Seitens des Herrn Be—
irksaͤmtmannes Damm die ihnen unlängst verliehenen Orden
Verdienstorden 1. Kl. vom hl. Michael) vor dem Stadtrathe und
iner größeren Anzahl von Beaiten, Offizieren und anderen Ein⸗
eladenen in feierlicher Weise überreicht. In seiner Ansprache ge-
zachte der Hr. Bezirksamtmann der hervorragenden Art, wie die
eiden hochverdienten Dekorirten als Chefsder größten industriellen
ẽtablissements hiesiger Gegend ihre Thätigkeit bis jetzt nicht blos
)er Entwickelung ihrer Fabriken und damit der Industrie, sondern
nuch dem Wohle ihrer Arbeiter und jenem der Allgemeinheit
iberhaupt in hohem Maße zugewendet, wie die Dengler'sche Fabrik
durch die rastlose Ausdauer und Energie ihres Gründers aus
tleinen Anfängen zu hoher Blüt?e sich entfaltet habr ꝛc. Hr.
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        Sch winn erwiederte mit dem Ausdruck des Dankes, betonend, zart, der ihnen zunächst in die Hände fiel und, wie man behaup⸗
daß der Mann nicht blos für fich, sondernfür die Allgemeinheitj iet, ohne alle Ursache durch eine: Anzahl Messerstichen ermordet
da sei, der man sich widmen müffe, soweit das. eigne Haus 253 Einer der obigen Burschen ist flüchtg, zwei davon ver—
nur immer gestatte. D—— I haftet, worunter der Hauptihüter, ein übelbeleumundetes schon öfter
fF Um falschen Gerüchten zu begegnen und auf mehrseitige bestraftes Subject.“ Der Correspondent fragt dabei, ob nicht die
Arfrage diene zur Nachricht, daß der kgl. Oberjsrfler Ja cob'ii Milde des Ssrafgesetzes, resp. seiner Auwendung theilweise wenig⸗
in Blieskastel mit seinem vollen —A —AI Rohheit und
(3w. Ztg.) Uebermuth trage. Wir dächten, die Frage verdiente, ernstlich in's
—f Zweibrücen, »22. Dez. (Schwurgerichts Verhandlun⸗ Auge gefaßt zu werden. Wo kommen wir hin, wenn das so
zen.) Es standen heute Nachmittag vor dem Schwurgericht Damiel fort geht?
Ramm, 22 Jahre alt, und Johann Liebl, 18 Jahre u aAus Weidenthal lann ich ich Ihnen die freudige Mit.
»eide Tagner zu Kaiserslautern, wegen des Verbrechens des theilung machen, daß auf Anregung d's dortigen pract. Pfarrerz
Diebstahls. Die Anklage war vertreten durch den Staatsanwalt! Hoffmann fich die Geistlichen und Lehrer beider Coufessionen ge.
Dessert, die Vertheidigung durch den Rechtskandidaten Tisch und! einigt haben, nächsten Sountag eine gemeinschastliche Haus-Collccte
döw. Die Angeklagten sind junge arbeitsfähige Männer, welchel zum Besten der armen Brude an dem Ostseestrande zu veranstal.
chon seit Wochen sich dem Fauũenzerleben ergeben und sich in den. Wie die Herren Geistlichen darin einig sind, in dem vorher—
der Stadt Kaiserslautern und in der dortigen Umgegend herum· gehenden sonntägigen Frühgottesdienst die Herzen ihrer Zuboͤrer
Jetrieben hatten. Sie übernachteten, wo sich ihnen gerade Gelegen⸗ votzubereiten und willig zu'machen zum ächten Christenwert
jeit bot, und da sie sich nicht ausweisen tonnten, daß sie in ehr⸗ am deutschen Bruderstamme, so sind es auch die Lehrer, in ihren
icher Weise ihr Brod verdienten, so ist anzunehmen, daß Dieb· Schulen dahin zu wirken, daß die furchtbare Noth und das über
tahl ihre einzige Nahrungẽquelle gewesen ist. Sie führten in aus große Elend der armen Unglücklichen in seiner ganzen Tiefe
dieser Weise das reinfte Zigeunerleben, holten im Walde häufig erfaßt und darnach die helfende That eine rasche und willige werde.
ine Last Holz, die fie in der Stadt verlauften, und die reifen Solche edle Liebeswerke, einig und gemeinsam vollbracht. sind wahr⸗
sartoffeln auf dem Felde kochten fie sich im Freien. Aber es lich auch für die Gemeinden segendreiche Predigien. Steht ja auch
fehlte ihnen hierzu ein entsprechendes Kochgeschirr und ein solches ihr Texteswort im Bibelbuch: „Habt die Brüder lieb!“ Mödge
fanden sie im Geschirrhäuschen des Mauers Heinrich Bolanden dies gemeinsame Werk in der Gemeinde opferfreudige Herzen finden,
pon Kaiserslautern, das in defsen Steinbruch auf dem Betzenberg 'ür das Elend unserer nordischen Brüder ein reiches Scherfl in
steht, Sie eigneten sich daffelbe an, —iudem sie am Morgen des ertragen und die unumstößliche Wahrheit aus's Neue bestätigen:
22. September abhin, Sonntags, als nicht gearbeitet wurde, die Die schönsten und edelsten Gottes— und Menschendienste sind immer
verschlossere Thür erhrachen zund daselbst eine eiserne Kochpfanne, die, wenn beide Confessionen, in Frieden dereint, am Altar der
ꝛinen Gulden werth, und eine irdene Schüssel, zwei Kreuzer Liebe opfern.“ (. Eil.)
werth, welche dem Steinbrecher Schmalenberger von Trippstaͤdt F In ElsaßLothri ngen hat sich nun analog den
gehörten, wegnahmen. Am nämlichen Tage, nahmen sie auch in verschiedenen Alpenklubs ein „Deutscher Vogesenklub“ gebildet.
der Nähe des Wasenplatzes Knochen weg, die der Wasenmeister Derselbe verdankt zwar deutschen Beamten seine Gründung, doch
bon dort vergtaben hatte. Sie wogen 36 Pfund und wurden »etheiligen sich eingeborene Elsässer lebhaft daran. Zwerk des
vom Liebl an den Knochenhändler. Slutzenberger um 30 Kreuzer Deutschen Vogeseuclubs, der sein Centrum in Straßburg erhalten
oerkauft, welcher Erlös unter ihnen getheilt wurde. Am 24. Sep- doll, ist: (3 1 der vorläufigen Statuten): „Die Zugänglichkeiten
nember Morgens, heim Ankleiden, bemerlkte die Philippine Pletsch uind die Bereisüng der Vogesen zu erleichtern. sowie die Kenntniß
u Kaiserslautern beime Hindusseßen aus dem Fenster, wie der derselben, namenllich in historischer und naturwissenschaftlicher Be⸗
Angeklagte-Liebk“ aus dem Hof von Pletsch mittelst einer Leiler iehung, zu erweitern und zu verbreiten.“
ꝛie Mauer gegen die Wittwe Liebexich zu überstieg. Nachdem sie Mümchen, 4. Dez. Heute Nacht ist der Neubau des
das ihrer Mutter mitgetheilt haätte, endedte diese, daß das blau⸗ Dackerbräukellers eingestürtzt; sämmtliches vier, in großern Fässern
leinene Hemd jihres Sohnes, das sie qm Vorabend vorher Zum gelagert, ging durch Zetruͤmmerung der lehteren zu Grunde
Trocknen in den Hof gehängt hatte, gestohlen war, welches einen fMünchen, 4. Dez. Heute fand eine: weitere Versteige ·
Werth von einem Gulden hatte. Noch am nämlichen Tage wurde rung von Mobilien und Fahrnissen in der Spiteder schen Gan
Liebl von der Frau Pletsch mit dem gestohlenen Hemd am Leibe nasse siain. Es wurden dertei 85
n gert 5 Chaisen zu 795, 751, 600,
erwischt, so daß er nicht anders konnte, als den Diebstahl einzu⸗ un e . he — —
gestehen. Die Angeklagten geben zu, die beiden ersten Diebstähle sammierlos belduft sich auf 4868 fi
zemeinschaftlich verübt zu haben. Beide sind Müssiggänger und wi Dieen ibt: Die Organisati
zaben einen schtechten Leumund. Liebl ist noch mint gerichuich, .Bien., Die „N. ẽt. Pr.“ schreibt. Die Wereic
bestraft worden, Ramm dagegen war schon öfter mit dem Polgen des „Weltausstellungs⸗Central · Bureaus für ——
B ing⸗ nung? macht solche Fortschritte, daß das großartige Netz der über
und Zuchtpolizeigericht in Berührung gekommen. Trotz der Gering⸗ —
— R zanz Europa hin angeknüpften Verbindungen bald geschlossen sein
ügigkeit der entwendeten Sachen find Ramm und, Liebl auf da — * * itte d
Brund des Art. 61 des Einführungsgesetzes vor die Geschworenen vird und een Frühiahr mit der Vermittelung des Fren.den⸗
berwiesen worden. Da sich die Zeugen mit großer Bestimmtheit uzuges nach en ren den villigen Bedingungen. de Unter
jur Belastung der Angeklagten ausgesprochen, diefe auch ihr Ge— nehmen über jede Concurrenz stellen, begonnen werden ann. Ein
tändniß wiederholt hatten, so konnte es sich für die Vectheidiger Zeneralstab von Vertretern des Unternehmens im Verlehr mit den
nut darum handeln, mildernde Umstände geltend zu machen, welche Keisenden ist bereits gewonnen, nur mit einigen Eisenbahnen find
i noch die Verträge wegen Einrichtung von regelmäßigen Extra⸗
don ihnen hauptsächlich in dem geringen Werthe der gestohlenen Seuta bruͤschtegen; die e —5 *
Sachen gesehen wurden, was jedoch von, der Anklage bestritten 7 r gen — igen die Elablirung der Special Comptoir
wurde. Die Geschworenen nahmen jedoch inildernde Umstänbe an, t überall im vollen Gange.
und es wurden somit Ramm in eine Gefängnißstrafe don Zip, Crefeld, 28. Nob. Unter den glänzenden Erscheinun⸗
Ldiebl in eine solche von 12 Jahren verur kheiln.. en der Feuermeteote steht der gestrige Abend in diesem Jahre
F Auf der am 17. Oct. d. Is. in Kaiserslauler neinzig da. Von 5 Uhr ab, namentlich gegen 7 Uhr umd spãter
zehaltenen Versammlung pfälzischer Gemeindeschreiber wurde un bis “ vor 9 Uhr, war am Himmel, und Zwar nach allen Richt ·
A. auch beschlossen, an die königl. Kreisregierung der Pfalz und ungen, vorzüglich gegen Westen, ein ungewöhnlich haäufiges Nieder⸗
an das königl. Staatswinisterium des Innernm Line Eingabe zu sallen von Sternschnuppen zu bemerken. Viele derselben tauchten
nichten des Inhaits, daß den Gemeindeschreibern der Pfalg eide wie Kometen mit langem, prachtvollem, mit unzähligen Lichtpuuk⸗
ichere und auskömmlichere Stellung geschaffen und ihr Gehalt sen besäetem Schweife hernieder. Momentan war die Zahl der ⸗
mittelst Zuschtisen aus Staatsmitteln inr der Art geregeit werden selben so groß daß man sie kaum zählen konnte. In Gruppen
noͤge, datz derselbe in Gemeinden von 2000 Seelen zum Minde- danden die Zuͤschauer auf den Straßen und ergbtzten sich an dem
ten 600 fl. betragt und auf je 1000 Seelen mehr um 300 fl. angewohnten Schauspiele. dis gegen 9 Uhr der Himmel sich
zunimmt. Der vom Gemeindeschreiber P. Engel in Hordt gefer⸗ chwarz überzog und der herrlichen Erscheinung plötzlich ein Ende
tigte Entwurf dieser Eiagabe wurde von dem durch die Kasers- machte,
lauterer Versammlung bestellten Kreisausschuß am 24. November
zu Lambrtecht angenommen und zur Unterzeichnung an sammmoe
Bemeindeschreiber der Pfalz versendet. Es ware gewitz am Platz,
venn der Landrath der Pfalz diese Angelegenheit auch in den
Zreis seiner Berathungen ziehen wollte. J
F Aus Pirmasens, 8. Dez., schreibt man dem „L. A.“:
Hestern Abend verabredeten sich drei Bucsche bon noch nicht 20
Jahren, sie wollten noch Jemanden umbringen. Das Loos traf
zinen durchaus unbescholltenen jungen Schusiergefellen aus Stun!

Volkswirthschaft, Handel und Verkchr.

München, 4. Dez. Die Generaldirektion der k. Berkehrs—
anstalten hat entsprechend der Brieftaxe nach mehreren auswärtigen
dändern nun auch Briefmarken im Werthbetrage von 9 kr. in
cothbrauner Farbe und im Werthbetrage von 10 tr. in orange⸗
zelber Jarbe herstellen lasser. Nach Empfang der neuen Marken
ollen die Postanstalten die Ausgabe der Marken zu 12 kr. sisti⸗
ten. dagegen bleiben die bereits in Vrivatbeũtz üͤbergegangenen
        <pb n="765" />
        triefmarlen dieser Galung auch ferner in Giltigkeit.

Curhessische 40 Thlr. Loose.) Ziehung am 2. Dez. Ge⸗
ogene Serien: 2 153 166 202 411 497 682 695 788 770 796 876
72 1013 1185 1302 1404 1470 1613 1616 1660 2004 2241 2283 2427
2554 2593 2615 2645 2666 3063 33583 3354 3614 3681 37213797 3922
054 4105 4368 4416 4841. 4880 4951 4981 5014 5041 5127 5129 5437
454 5628 5763 5973 6166 6313 6394 64830 6691.

Für die Ueberschwemmten am Ostseestrande
sind eingegangen: Ungenannt (von 3 Herrn) 7efl. *
Bis jetzt zusammen 12 fl. 15 kr.
Zur weitern Empfangnahme von Beiträgen ist gerne bereit
Die Expedition des St. Ingberter Anzeigers⸗
7.X. Demes verantworllicher Redacteur.
IJ Bekanntmachunge
Die Lieferung der für die k. Steinkohlengrube St. Ingbert pro 1873
iöthigen Nägel und Drahtstifte, als:
25 Kilogramm Speichernägel,
16Kusten⸗ und Schiefernägel, —7
50 große Hackennägel 133
2000 fleine Hackennägel
00 Schienenstieften 80 3
00 Drahtstiften 160 14
00 o. O8 * —E— ——
2 4 w 5
2 * 1273 Kilogramm.
100 —X 3 —V I J
do. 10 Rn 43
8 BF do. 27 83,) —
soll im Submissionswege an den Wenigstnehmenden vergeben werden.
Die Angebote sind verschlossen und gehörig bezeichnte
bis 1L Dezember 1872, Nachmittags 2 Uhr,
bei dem unterzeichneten Aute einzureichen, bei welchem auch die Lieferungsbe
dingungen eingesehen werden können.
St. Ingbert den 29. November 1872.
Das k. Bergamm
AJ. Kamann.
.5 0 J — J
Weihnachtsausstellung.
Kinder⸗Spielwaaren in größter Auswahl bi
Farl Schö fner-
Sonntag. den 8. Dezember 1872,
— im Oberhauser'schen Saale
CONOER—
—riung nothleidenden Bewohner an der Ostsee.

Bekanntmachungen.
Mobilienversteigerung.
Freitag den 13. Dezember 1872, Vor⸗
nittogs 9 Uhr zu Oberwürzbach in seiner
Wohnung läßt Herr Mathias Becker
on., Schmied von da, öffentlich versteigern,
2 starke Pferde, 1Wagen, Pflüge, Eggen,
Windmühle, Ketten, Pferdsgeschirr, Züber,
ein Schrauk, überhaupt Haus- Acker⸗
und Küchengeräthschaften. 4
St, Ingbert den 6. Dezember 1872.
H. Hornu, k. Notar.
Flanell Hemden
n reicher Auswahl per Stück 2 fl. und
höher.
Lama
2u Elle breit zu 45 Krzr. die Elle bei
EHEeinri AAMC.
ECoriander, ganzen und gemahlenen,
chwarzen und weißen Pfeffer, Pie—
nent, Nelken, Salpeter, Tafel
alz, Majorau, Bohneunkräutlein,
Muscatnüsse, bringe in jetziger Saison
n empfehlende Erinnerung, ferner

neue Orangen, Citronen, Oi-
ronaft, Orangeadde, Taselrosi-
nen, KRrünmnellemn, Handlelm mit
ind ohne Schalen, Rosimen, Corimn-
then, Feigen, Twetsehen, dürres
Dhet, Anmis, Zimmt, flüchtiges
vaI (Amonium), feinste MIpemn-
sehmalzbutter, neue Häringe-
sardellen, frische SehelIfisehe
vöchentlich, Rheinuhechte auf Be—⸗
tillung, —

desgl. gut abgelagerte Cigarren und
TahaLe

jowie alle in daß Fach der Mat erial-
Zpezerei-⸗ und Farbwaarenhand lung ein⸗
chlagende Artikel.

Fritz Panzerbieter.
Mainzer
*

Honig-Lebkuchen,

owie Haselnüsse empfiehlt

P. Zepp ·
Ein möblirtes Zimmer,
velches sogleich bezogen werden dann, ist
u vermiethen bei

Programm:
Nr. 1. Ouverture zur Oper „Barbier von Sevilla,“ für Piano zu vier Händen,
von Rossini.
„Wo Soleh ein Feuer nmoch gedeint“«, Männerchor von Mendelssohn,
Die Kapelle“ (Fismosl) Soloquartett von Kreuzer.
Am Near am Rhein“,, Lied für Baß von Abt.
Frohliehes Wandern,“ Soloquartett von Abt.
BIslein“, Mänuerchor von Conr. Cunz.
„Waruumg vor dem Wasser,“ Männerchor von Baumgartuer.
MWalzer“s, Männerquartett von Vogel.
„Beim Scheiden,“ Männerquartett von Abt.
„Das arme Röschen““, Lied von Schäffe.
Aus des Hochvwalds grünen Bergen“, Walzer für Piano zu
Händen v. Faust.
12. „Weingalopp“, Männerchor mit Flügelbegleitung von Kuntzze.
Entrée 36 Krzr. (ohne der Mildthätigkeit Schranken zu setßen.)
Anfang präcis 8 Uhr.

Carl Engel.
Ausgezeichnete Erfolge,
durch ärztliche Hand bei
Hämorrhoidalleiden be⸗
währt.
An den Kgl. Hoflieferanten HBrn. Jo⸗
hann Hoff in Berlin.
Ich habe Ihre Malz⸗Präparate
chon ofters mit ausgezeichnetem
Erfolge angewendet und erfsuche jetzt
ür einen meiner Patieuten 2 Pfund
Malz⸗Gesundheits Chokolade zu sen⸗
den. J. Singer. prakt. und Gerichts
arzt in Kutty.
„PVerkaufsstelle bei Fritz Panzer⸗
bieter in St. Ingabert.

T Stets zu haben:
Hute Kartoffeln, per Cir. Ifl. 45 kr.,
'owie gutes, frisches Obst, beson-
ders: Aepfel, Nüsse u. Kastanien.
Auch werden Bouquets auf Bestel⸗
ung gemacht.
Um geneigten Zuspruch bittet
Jos. Schlichtig, Gaͤrtner,
wohnhaft im Kling'schen Hause
neben Kaufmann Zepp.
m großen und im kleinen bei
A. Grewenia.

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Den verehrl. Damen von hier und Um⸗
zegend erlaube mir, mich als Kleider⸗
macherin bestens empfehlen zu dürfen.
Von Kaiserslautern zurückgekehrt, allwo ich
das Kleidermachen prakticitte, glaube ich
allen Anforderungen in Bezug auf Schnitt
und Ausstattung entsprechen zu können.

Einer geneigten Kundschaft sieht entgegen

Therese Roth,
wohnhaft hinter der kath. Kirche
bei Friedrich Fich ter.
        <pb n="766" />
        dpielwaaren

und andere Artikel zu Weihnachts
gescheuken sich eignend, empfiehlt
J. J. Fiack ir.
1* Schweizerkäse
per Pfund 833 Krzr. bei
BHh. EIiMo.

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Königtrank,
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äften bereitete Kräuter⸗L'i m o—
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Kranke, ist nichts weniger als „Medi⸗
ein“ oder Geheimmittel; er liefert
dem Organismus eine Fülle von Ge⸗
undheitsstoffen, durch welche die Natur
(durch Blut und Säftebesserung) so
umgewandelt wird, daß die Krank⸗
heitsursachen und dadurch die Kranl—
hei ten selbst verschwinden.
Hygidist Karl Jaeobi, Berlin,
Friedrichsstraße 2088.
Niederlage in SEt. Ingbert bei
3I. Friedrich.
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HAemry Engel—, Erporthandlung
in Hamburg.
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7
T

ohms Modicin.

oGrust- u. Lungen-
kranke finden auf naturgem̃assem
Wege selbast in veraweiselten und
von den Aercten für unheilbar er-
klürten Fällen rudicnle Heil
—X B
Ohne Medicin.
ach specieller Beschreibung der
-Aöαιιν Neres brieflich durch
icelcert, Berlin
————
ohne Medioin.
* * J
Civilstand
St. Ingbert pro Monat
November 1872.
Geboren wurden:

Am 1. Novembir Catharina. T. v. Chri⸗
stoph Brück. 2. Nov. Johann, S. v. Philipp
Petersheim. 2. Nod. Heinrich. S. v. Jo⸗
haun Baumann. 3. Nov. Catharina, T. v.
Peter Heinrich Latz. 4. Nov. Carl Maxi⸗
nilian, S. v. Carl August Weigand.4.
Nov. Karl, S v. Karl Ehlhard. 6. Nov.
Johann, S. v. Joseph Reimertshofer. 7.
Nop. Nikolaus, S. v. Nikolaus Deffland.
7. Novb. Geora, S. v. Franz Samitt. 7.
Rov. Jacob, S. v. Franz Kraus. 7. Nov.
Margaretha, T. v. Johann Siegward. 8.
Nov. Barbara, T. v. Heinzich Rink. 9.
Nov. Hermann, S. v. Heinrich Christian
Ludwig Hente. 9. Nov. Andreas, S. v.
Peter Schmitt. 11. Nov. Margaretha, T.
3. Nikolaus Zimmermann. 41. Nev. Mar⸗
jaretha, T. v. Johann Jungfleisch. 14. Nov.
Jacob, S. v. Nitolaus Zintel. 15. Nob.
klisabetha, T. v. Jakob Ewerle. 15. Nov.
Ludwig, S. v. Heinrich Isaac. 16. Nov.
Wilhelmina, T. v. Magdalena Hauck ledig.
18. Nov. Margaretha, T. v. Franz Mathieu.
20. Nob. Maria, T. v. Jakob Cappel. 20.
Nob. Catharina, T. v. Ludwig Stenger.

der Stadt

20. Nov. Maria, T. v. Adam Becker. 22.
Nob. Chriftian, S. v. Heinrich Schwarj.
24. Nov, Franziska, T. v. Ludw. Mercker.
26. Nov. Augufle, T. v. Wilhelm Seibert
27. Nov. Negina, T. v. Jofseph Wack
27. Nov. Johann, S. v. Peter Rohe. 28.
Nev. Peter, S. v. Johann Fläischen. 28
Nov. Jakob, S. v. Peier Apfel. 29. Nop.
Therifia, T. v. Franz Schmadel. 30. Nop
statharina, T. v. Johann Latz. 30. Nov
Wilhelmina, T. v. Jalob Schanne. a
n GEestorben sind
Alm 3. Noveiuber Catharina, 2 T. alt
T. v. Christoph Brück. 9. Nov. Maria,
J. 7 M. alt, T. v. Johann Jung. 10
Nov. Johanu, 24 J. alt, ledig. S. v.
Nilolaus Wagner. 10. Nov. Nitolaus
28 J. alt, S. v. Josann Naumann. 14
Nov. Elisabetha Rohe, 44 J. alt, Edhefr.
von Johann Quiring. 20. Nov. Georg
Fastel, 45 J. alt, Ehem. von Maria Kopp
22. Nov. Georg. 10 M. 20 T. ali, S
b. Anton Ganster. 25. Noo. Auna, 4 J
ut, T. v. Johann Tittelbach. 26. Nod.
Beorg, 4J. 10 M. alt, S. v. Georg
draus. 26. Nov. Nikolaus, I M. 20T.
alt, S. v. Johann Hoffmann. 28. Nov.
Maria, 16 J. 4 M. alt, T. v. Jakeb
Herzer, 29. Nov. Peter Müller, 40 J. alt,
Ehem. von Maria Stacheh.,
Verehelicht haben sich:
Am 12. Novemb. Georg Schmelzer mu
Naria Best. 12. Nob. Franz Laur mit
Denrietta Catharina Mqar:iu. 12. Nod.
Jacob Quirin mit Catharing Reither. 12,
Rov. Johann Schieber mit Margaretha
Buckelmus. 12. Nov. Jalob Schmitt mit
klisabetha Jungfleisch. 14. Nov. Peter
Stolz mit Maria Catharina Eich. 16. Nob.
Ludwig Feß mit Maria Louisa Büch. 19.
Nov. Johann Adam Fischer mit Barbara
Steinfelz. 21. Nov. Georg Joseph Schwarz
mit Maria Brandell.
St. Ingbert, den 3. Dezember 1872.
we Der Civilstandsbeamie
CEhandon.

2

WBW. RAuhrländer Nachfolger.
2* * — — n ¶
s85 Tahrgasso Sõ in FPranltfurt ann Maĩn.
Durch große Parthie⸗Einkäufe in Leipzig, und durch meine direkte Beziehungen mit den ersten Fabriken, ist es mir möglich, auch iür
nächste Saison, mein reich sortirtes Lager zu den pbekannienbilligen Preisen zu empfehlen.
Die Preise sind nicht nach halben Meter, sondern nach Ellen berechnet.
Grosßies Manufakturwaaren⸗Lager. Großes Ausstattungs⸗Geschäft.
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Cattune mit Borden, für Vorhänge, die Elle 9 und l0 kr. 21/3 Ellen breite Leinen, für einschläfrige Beittücher, das Betttud
200 Stuck feinen weißen Satin und Pique, fur Unterröcke und Ueber⸗ ohne Nath, fl. 1 45.
zügen, die Elle 12 fr. —*t 3 Ellen breite Leinen, für zweischläfrige Bettilcher, das Betttuch ohne
z00 Stuck N dreites üchtfarbiges schweres Bettzeug, die Elle 15 kr. Nathas. 4 7 Seh—
eine leichte Sorte, die Elle 8 kr. 200 Stuck / hreies feines schlesisches und böhmisches Leinen, die Elle
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Franzen die Elle 45 kr. Stuck fl. 6. J
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t slenen Unterrockstoff, die Elle 15 kr. ür 2schläfrige Betten das Stückfl. 2. 80.
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T58 24343 8 Siü r.
1000 Stück verschiedene gute Kleiderstoffe, Croisiße, Popelines, Wo — * is Dechentdon R. Z on, Resclldenbthe gy
J Fe Grosßr qn Doppel-Mixed, purwollene 500 Dtzoͤ. weiß⸗ rein leinene Dameutaschentuͤcher, das Dtzd, fl. 2. 30
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Musterabschnitte sämmtlicher Artistel sende in reichster Auswahl franco per Vost.
Auch die kleinsten Aufträge werden wie bisher bestens der bitte mir das bisher bewiesene Vertrauen auch weiter
zu erhalten.
NRedaktion, Druck und Verlag von F. X. Deme 8 in St. Ingbert.
        <pb n="767" />
        St. Ingberter Znzeiger.

Der Stt. Inaberne r Anzeiger (und das mit dem Huuptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerztagz- und Sonnta
4 mmery erlscheint woͤchentlich v ierm al: Dienstage Donnerstag, Samstas und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oͤder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
Mi94

—
—
Deutsches NReich.

München, 5. Dez. Wie wir erfahren, wird der k. Ju⸗
stizminister, Hr. Dt. v. Fäustle, sich demnächst in Angelegen⸗
heiten des deutschen Civisprozesses nach Berlin begeben.

München. Nach dem „Bayer. Kur.“ baben jene der hier
neugewählten Gemeindebevollmächtigten, welche der ultcamontanen
Pariei angehören, beim Staatsanuwalt die Einleitung einer Unter⸗
suchung wegen „Fälschung der Wahlen“ gestellt.

In Karsisrudhe hat am 1. do. die größte bisherige Ver⸗
sammlung in Betreff der Tabaksfrage stattgefunden, und zwar,
wie schon erwähnt, auf Veranlafsung des hiesigen Bürgermeisters
Moll. Der uͤrsprünglich von Mannheim eingenommene, rein
negative Standpunkt, der Tabal gar nicht eigentlich als geeigneteres
Steuerobject als das Salz auerkennt, konnte im Lause der Ver⸗
handlungen nicht festgehalten werden. In erster Reihe blieb frei⸗
lich der Satz: wenn möglich, gar keine õarhöhung; in zweiter steht
der Versuch, durch doppelten Aufschlag des erhöhten inländischen
Steuerbeträges auf den Einfuhrzoll für fremden Tabak die inlän⸗
dische Production zu schützen. Jür uns und die Pfalz ist die
Frage diel weniger eine theoretisch principielle, als die eminent
praktische: wie retten wir den für große Landstriche zum Lebens⸗
element gewordenen Tabaksbau? Diese Frage wird man auch im
Bundesraäth und im Reichstag als eine berechtigte, ja unabweis⸗
liche zu würdigen wissen. Abgesehen von der dem Bundesrath zu
ubergebenden Gesammitpetition, wird übrigens auch durch Deputa⸗
sonen das inländische und das Reichsinteresse für das thunlichste
Berücksichtigung der süddeutschen Ir teressen, die größtentheils zu⸗
gleich allgemein deutsche sind, rege erhalten werden. In manchen⸗
sreifen ist man übrigens der Meinung, daß eine in Folge hoher
Steuer eintretende Beschränkung des Tabaksbaues nicht die vor⸗
trefflichen süddeutschen Gelände treffen werde, sondern in erster
Reihe die dürftigeren norddeutschen, welche dann der Mitwerbung
nicht mehr gewachsen sind, so daß die Existenzfrage des Tabaks⸗
baues durchaus nicht als süddeutsche behandelt werden kann. Frei⸗
uͤch der Umfang des Jateresses ist diesseit des Mains weit größer—

Frankreich.

Paris, 6. Dez. Die Rechte rechnet mit Sicherheit auf

eine Umbildung des Cabinets in ihrem Sinne. Unter den Mini—
stercandidaten für ein solches Cabinet werden genannt: Dufaure
für das Innere, Martel für die Justiz, Fonton für die Arbeiten,
Vitet für den Unterricht. Gerüchtweise verlautet, daß Thiers mit
dem früheten kaiserlichen Finanzminister Mange wegen Uebernahme
des Finanzministeriums verhandelt habe.
WVBVersailles, 6. Dez. Der „Agence Havas“ zufolge ist
es nicht wahrscheinlich, daß vor Ablauf einiger Tage die Ernen⸗
nung neuer Minister stattfindet. Die Regierung erwarte mit Un⸗
geduld die Beschlüsse der gestern gewählten Commission. Wegen
Verlängerung der Krisis herrscht zwar große Beunruhigung in
ganz Frankreich, indessen ist die öffentliche Ordnung nirgends
gestört.

Von dem Kriegsgerichte in der Rue du Cherche Midi
in Paris wird eben als Epilog zum Kriege ein interessanter Pro—
zeß verhandelt, der das Francks⸗Tireurwesen trefflich charakterisirt.
Es werden ein halbes Dutzend dieser mit der Hahnenfeder ge⸗
schmückten Gelegenheitshelden abgeurtheilt, die, wenn man dem
Anklageakte und dem Zeugnisse der von ihnen auf eigenem Grund
und Boden gebrandschatzten Mitbürger Glauben beimessen dacf,
unter dem Vorwande, dem Vaterlande zu dienen, als patentirte
Raͤuber ihr Handwerk ausübten. Die Leute hatten sehr wenig die
gefürchteten Ülanen auf's Korn genommen; sie hatten es vielmehr
auf die Waarenhallen, Tabaks⸗ und sonstigen Vorräthe friedlicher
—X0 ausgeplündert und wenn sich die
Einwehner dagegen wehrten, erging es ihnen schlecht. So wurden
in einem einzigen Dorfe sechs Personen, Männer und Weiber
ihrer Habe beraubt, ermordet und die Leichen in die Seine ge—
worfen. So handelten die Herren Francs⸗Tireurs an ihren eigenen
Landsleuten!

WEngland.

London, 4. Dez. Rach einer dem „Globe“ aus Man⸗
bester zugegangenen telegraphischen Mittheilung wird die franzö⸗
ische Regierung auf Aufrechterhaltung des von Thiers schon bei
Zündigung des allen englisch-französischen Handelsvertrages pro⸗
zonirten Zolltarifes bestehen, England aber die Einführung von
loßen Compensationszoͤllen verlangen. Das Blatt spricht die
Meinung aus, daß die Ratification des Handesvertrages nicht eher
Jatlfinden wird, bis Frankreich sich nachaiebig erweist. (T. N.)
2*
Zermischte s.

Aus Lüttich wird gemeldet, daß die Maas und ihre
Nebenflüsse ausgetreten sind, und daß die Gewässer seit dem Win⸗
er vdon 1850 51 eine soiche Höhe nicht erreicht haben. Zwischen
züttich und Mastricht sind alle Felder überschwemmt. In Seraing,
Fupille, Jemeppes, Huy und anderen Orien haben verschiedene
Fabriken die Arbeit einstellen müssen, wodurch die Arbeiter in große
Roth gerathen. Nach den neuesten Nachrichten steigt das Wasser
noch immer.

F Lent's ,45 wimming Circus? wird in Ruhrort, da
der Besitzer nach Amerika zurückkehrt, dem Verkaufe ausgesetzt.
ünd doch kein Weltuntergang. Wie Professor Klinkerfues
in Goͤttingen berichtet, bat am 27. November ein Zusammenstoß
der Erde mit dem Biela'schen-Kometen stattgefunden. Zu dem—
elben überraschenden Resultat kommt Prof. Galle in Breslau, der
hereits in einer Zuschrift an die Schles. Ztg. den Nachweis führt,
daß die Meteorschwärme, die am 27. Nov. Abends in so wunder-
barer Fülle beobachtet wurden, nichts anderes als Theilchen des
Biela'schen Kometen gewesen sind. Die Meteore hatten ihren
Radiationspunktt am Fuße des Sternbildes Andromeda, genau dem
Punkte, von welchem her nach seinen Berechnungen Theile des
Ziale'schen Komeien der Erde begegnen mußten.

4Ein entsetzliches Ereigniß), das fich in einer Stadt in
Itlünmnois zugetragen, meldet ein amerikanisches Blatt. Ein
riefiger Luftballon, der eben aufsteigen sollle, gerieth in Brand
und flog mit einem Arbeiter, welcher beschäftigt war, den Ballon
qu füllen, nachdem das Ankerthau verbrannt war. in die Luft.
Da der Arbeiter in der Nähe des Korbes war, verstrickte er fich
und stieg, einen Fuß nur im Korbe, und sich an den Seiten fest⸗
haltend, bis zu einet Höhe von 100 Fuf. Bald verlor auch er
die Stütze im Korbe und, nur noch auf die Kraft seiner Hände
angewiesen. stieg er bis zu einer Höhe von 300 Fuß. Jetzt ver⸗
— V
zum Entsetzen ver versammellen 45500 Zuschauer vor ihnen zu
BZoden. So lange der Körper in der Luft war, war er fast
aufrecht, fiel aber rückwärts, als er in die Nähe der Terra firma
war und schlug mit solcher Wucht zu Boden, daß die Erschütter-
ung in ziemlicher Entferaung noch gespürt wurde. Der Koörper
var ganz zerschmettert und dlutete aus Mund und Nase. Der
Ballon fiel nicht weit davon ebenfallz zu Boden und war bald
gerbrannt.
Volkswirthschaft, Handel und Verkchr.

Wegen Unterbrechung des Verkehrs auf den spanisschen
Fisenbahnlicien dürfen bis auf Weiteres Fahrpostsendungen nach
Spanien via ElsaßLothringen beziehungsweise im Transit durch
Frankreich nicht ** B-karderung vorgenommen werden.

Dienstesnachrichtend

Auf die Steuer⸗ und Gemeindceinnehmerei Kirchheim am Eck, k. Be⸗
irklsamts Frankenthal und Rentamts Grunstadt, wurde der Steuer⸗ uud
hemeindoesnanehmere Marekkarven Gauersheim. auf Ansuchen versetzt.

Für die Ueberschwentmlen am Ostseestrande
jnd eingegangen: Von Herrn K. 2 fl.

Bis jetzt zusammen 14 fl. 15 kr.

Zur weitern Empfangnahme von Beiträgen ist gerne bereit

Die Expedition des St. Ingberter Anzeigers-
—7. X. Demeß. vera worniher Redacteur —
        <pb n="768" />
        ———
in Gardaroh-SehIiüssel u. Hamd-
tuehhalter, Spiüegel mit verziertenu.
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2* bei Earl Engel.

Geschäfts-Verlegung und Empfehlung.
Ich zeige einem verehrl. Publikum ergebenst an, daß ich mein Geschäft nun in
das Haus meines Vaters an der Kohlenstraße, neben Materialist Panzerbieter
ind Blechschmied Gries verlegt habe.

Ich werde mich nach wie vor mit der Anfertigung aller Arten feiner Haarar—
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Ich zeige hiermit ergebenst an, daß ich
jetzt in dem Hause des Georg Khein,
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brüftigkeit, Milzkrantheit, Flechten ꝛc.
sowie alle Krenkheiten, die von ver-
dorbenem Blute und schlechten Säften
herrührer. Der „Lebenswecker“ be—
fördert die Verdauung, reizt den Ap⸗
petit und bringt neue Lebenslust in
den erschlafften Körper, er ist beson⸗
ders im kritischen Alter zu empfehlen.
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rke vor Fälschungen u. Nachahmung
gesichert.

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Erprobtes Haus mittel.
Von bielen ärztlichen Autoritäten seit 17 Jahren empfohlen gegen veralteten
Husten, andauernde Heiserkeit, Verschleimung, Keuchbusten, Katarrhe, Ent
zündung des Kehlkopfes und der Luströhre, acuten und chronischen Brust-
und Lungen-Katarrh, Bluthusten, Blutspeien und Asthma. (Siehe Med.
Dr. Rud. Weinbergers, prakt. Arzt in Wien „Krankheiten der Athmungs⸗
organe“. Leipzig bei Gustad Brauns 1863.)
Nur allein ächt zu haben:
in St. Inabert bei J. Friedrich.

Fran urter Börse F
vom 6. Dez. 1872.—
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53333778 256
5.27258.
FF 27
5859 35353557 2857
526 3328 5332323537 22
2323. 3 8 —AT 587
252 * 27 F
*27 23 —V— 2 53233387 733 F
1282238 2;2 22 288 — 53225 53
— 2. 3 *1 2 8 2. * 5 F
—— — 25 13533237 * 23133
* * 2 3
* 25 2328 28358 214. 38
33 582 5 — — J
75*83 —A — 253325238 J J
— — 335353 38525 22
*. — —88 2
—— 3 ——A — 3
213—8550 3283 553 —224 *3 8 8 5
225 32 522 *2* *— 8 J
2 —*
2582325— A 3338233 —— 2
52* * —
223838 3228 233 3588 42 58
22 3*7 * 5523535 333
8553 085 2383383 ——
* 3 5
385 57 3533 3 z8 J
—
* 2 — 2 7 351238 *
435*21338 28953 353 —
257 * 7* — — 582 2 32358
* 3 z 2 S88— 2.3 53
*38 —
23333 588 583 5
555525 — — ——
3 — ·
— ——

— —
5287
58538 23
3332 38
4413 233289 222
27 25*7 ——
— — 377— 7 * 8
3 i 8
533323
5.2 A— — J
23989 328 3573 525332 3. 82 75373 —
* 2532 22 5* — 1
—— 522 5552* 22537 3 2 —98
S22 23272 28 525 * 5573 8 523353533
—— —A 5532 25278 38 2323
338 2323* 2— 53 ——
73z555 25333 38 52833288 —
2. 2SS 86 5373 —— — 225 2 2 — —
23 2 8 623 —— 2. &amp; — —— 2583*
3. * 12 — * 223 *8— 2 25 — 27
— 828*333 22 7 —
2523357 53353 325 3355 — 9
—— 25 * — 23 523522583
535332536 5 38 22365 32252 252 3
32 5S837— 22353535 *2 * 8 3
—57 37838383 522535335 J 44
2 27 235*3
—— 378 33 5537537
*532 3 35 2235 237 7 — —
533*3 553355 2 55 83
— 2523 — *
— 27* 33* —— * *
— e 7 — 53 5353—
— 28 538 528* 3333283 *
F 2525 323* — 58 88 537 8
—A 5. — 3* 25232* 57 5 v
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A 2353 — — 3387 — 335*
za57 5358 55553* 3*888 *
7 3353 —F 537 35588 —5x
——Ab — — 55 5
33735 — 533
2*8 53 25ss33
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28 838 . 8323,2
223752 55335.3 * — 572.2903 5
42 2* ⁊ 2 —A —A —
2358 253z82335 —33256298
XI T- — — *583337 82 523
2 * 824 —3 3 5527 —
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*888 —53 22 2. 53 2 84**
2 7 24 555358— —23327
S 32.3 1 233232 3522
22 —2 38 3
2532 2832. 258 3232338
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7 27 82. 33 5*527 7* * *
2288 5* 525 53532373 3853
23533 „325 85*53 323683
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5322 J 3 Z2. 3*27 2522
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323438 323 — — 2
78 5 —3 — vr * — —
3 33 53583 585 38 9.
Ss 5 337 5535 333838 7 353 553
3 3 * —— —E HV 22
F5 5 2.32 355 525355 37 27 2558

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        8* l. J ngberter Anzeiger.
—— ——— ——

—
Der St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonnta

Pummer) erscheint wöchentlich vier mm al: Dienstag, Donner stag, Samstag und Sonntag Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzri oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

— — — — — — 0 J — — — — — — — —

M 195. Diienstag, den zember

— —
8682
Deutsches Reich.
München, 8. Dez. Der Staatsvertrag zwischen Bayern
und Württemberg wegen Herstellung einer Eisenbahnverbindung
wischen Heidenheim und Ulm' mit Benützung des bayerischen Ge⸗
bietes ist heute dahier unterzeichnet worden,
Mümnchen. Alle neuerlich wieder durch die Zeitungen
laufenden Nachrichten über Uniformsänderungen in der bayerischen
Armee sind verfruüͤht; es ist darüber noch kein Beschluß gefaßt.
Münche'n. Nach der „Fr. Pr.“ versichert man in hiesigen
Finanzkreisen, es werde der ganze Rest der 85 procentischer bahe⸗
rischen Anleihe vron 1870 demnächst zur Rückzahlung kommen. —
Der Oberappellrath Dr. Gottft. Schmitt hat den Justizminister
nach Berlin begleitet. — Nach dem „N. Corr.“ werden die Be—
züge der J. Bezirksamtsjchreiber, die seit Neujahr 550 fl. betrugen,
bom 1. Jonuar k. Is. an auf 600 fl. erhoͤht.
Mänchen. Die Ministerien des Inneren und der Finau⸗
zen haben bezüglich der Einweisung und Ausbezahlung der von
———
hende Bestimmungen getroffen⸗ Gleichzeitig mit der Mittheilung
der Beschlüsse der Commission über die angemeldeten Enischädigungs-
ansprüche, dann der Verzeichnisse der genehmigten Entschädigungs
beträge behufs Eröffnung an die Betheiligten wird von der Com⸗
mission die Hinausgabe summarischer Verzeich aisse der genehmigten
Beträge an die einschlägigen Rentämter erfolgen, welch' letztere
angewiesen wurden, den Districtsverwaltungsbehörden alsbald die
angewiesene Bedarfssuame zur Verfügung zu stellen: Die Dist-
ricisverwaliungsbehörden haben aus den bereit gestellten Mitteln
die genehmigten Beträge an die Betheiligten gegen Einziehung un⸗
gestembelter Empfangsdescheinigungen hinauszubezahlen.
Mannheim, 6. Dez. Die Abgeordneten der landwirth⸗
schaftlichen Vereine der badischen und der bayerischen Pfalz, Hessens
und die Vertreter des Elsasses haben eine Petition an den Bun⸗
desrath beschlossen, worin sie ausführen, daß die projectirte
Tabakfteuer von 9 Thaler gegenüber dem Eingangszoll von 14
Thaler keineswegs das Werthsverhältniß zwischen in- und aus—
landischem Tabak berücksichtige, sie beantragen eine Steuer von 8
Thalern. Die Petition führt aus, daß durch eine Steuer in der
beabsichtigten Höhe der inländische Tabaklbau und Handel zu
Bunsten der Seeplätze empfindlich beschädigt würde. (Mannh. J.)
Berlin. 7. dez. Heute ist im Heerenhaus die Entscheid⸗
ung gefallen: mit einer Mehrreit von 27 Stimmen — 114 gegen
37 — wurde die Kreisordnung unverändert in der zwischen der
Regierung und dem Abgeordnefenhaus vereinbarten Fassung ange⸗
nommen. Diese Mehrheit wäre aber trotz der 24 neuen Mitglie—
der nicht erzielt worden, wenn nicht ein Theil derjenigen Mit-
glieder, welche im Ockober gegen die Kreisordnung gestimmt hatten,
setzt für dieselbe ihre Stimmen abgegeben hätten.
Einem holländischen Blatte zufoige ist die Luxemburger Eisen⸗
bahn an ein Consortium deutscher Bankiers verkauft worden.
Bezüglich der Vertretung Oesterreich SbeimPpeiligen
Stuhle verlautet heute aus Wien, der päpstliche Nuntius
Falcinelli habe von Antonelli ein dringliches Schreiben erhalten
wegen Rücklehr des österreichischen Botschafters Kübech nach Rom
da sonst dessen Ersetzung verlangt würde. Bestätigung wird abzu⸗
warten sein.
Die freundlichen Beziehungen, welche gegenwärtig zwischen VBermisfe
Preußen und Oesierreich einerseits und Oesterrrich und Rußland fSt. Jugbert. In der Nachmittagssitzung des pfälz.
indererseits bestehen, scheinen manchen Leuten doch ein arger Dorn Landraths wurde unter And. der hiesigen Lateinschule zur Erricht
im Auge zu sein. Dies geht wenigstens aus den Alarm-e und ung einer dritten Lehrerstelle ein Kredit von 1000 fl. bewilligt.
Sensationsnachrichten hetvor, die ab und zu in gewissen Organen — Es werden vielseitig Klagen laut, über mangelnde Gas—
der Deffentlichkeit auftauchen, unter Anderen neuerdings im Berner Beleuchtung an den jetzigen dunkeln und regnerischen Abenden in
„Bund,“ der sich von einem Wiener Correspondenten schreiben den durch das viele Regnen und Fuhrwert schluͤpfrigen Straßen
äßl. daß — man höre und staune! — der Krieg Rußlands gegen der Kohlenstraße. Dem kann doch gewiß abgeholfen werden.
Defterreich in Rußland für eine zausgemachte Sache gelte. Ju FSt. Ingbert, 9. Dez. Als Ertrag des Concertes
Desterreich wisse man das auch, und deßhalb sollen die Stabsoffi- welches am gestrigen Abe id die acliven Mitgüeder des Musit
iere Ruffisch iernen. Damit Preußen aber auch das Seinige ab⸗e vereins unter gütiger Mitwirkung des lrefflichen Männerqet artettes
ekommt, wird von dem Correspondenten ausgeführt, der aller- zum Besten der armen Verunglücken am Ostseestrande verantaltet
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        hatten, ergab sich 133 fl. 37 kr., welche mit weiteren 100 fl., . Dem Lehrer Herrn Dahl zu Otterberg, welcher am 22.
die am Abende vorher die Gesellfchaft Hans bleib do aus lilw. Mtis. sein 50jähriges Amtsjubiläum gefeiert hat, wurde am
Vereinskasse bewilligt hatte, an Herrn G. Krämer zur gutigen 1. ds. Mis. die Ehrenmünze des Ludwigsordens verliehen.
Weiterbeförderung abgeliefert wurden. — Gewiß sehr erfreulich f In Grünstadt wurden 678 jl. 34 tr, für die Ostsee⸗
und um so schöner als gewisse Individuen hier herumlaufen, die bewohner gesammelt und direct an das Stralunder Comite ein—
gegen diese Sammlungen sprechen, weil sie für Preußen seien, als geschickt; in Rockenhausen wurden 88 fl. 55 kr., in Dörnbach 1
ob diese Verunglückten weniger zu bemitleiden wären, ja deren J. 35 kr., in Katzenbach 9efl. 49 tr. gespendet und an den Geh.
Geschäfte fast ausschließlich von den benachbarten preuzischen Orten Tommercienrath Bleichröder in Berlin übersandt, in Bergzabern
existiren! X. wurden 242 fl. 32 kr, gesammelt.
r7Aus München gingen als erste Sendung 4000 Thaler
aus Nürnberg als erste Sendung 3000 Thlr. am 6. ds. für die
Ostseebewohner nach Berlin ab. In Lindau wurden 1000 Thlr.
gesammelt, — Die Stadtverordneten von Dresden haben Namens
der Stadt 1000 Thir. aus der Gemeindekanse gespendet.
Für die Ueberschwemmten am Ostseestrande
sind eingegangen: Von Herrn S. Lufl. 30 kr.
Bis jetzt zusammen 15 fl. 45 tr.
Zur weitern Empfangnahme von Beiträgen ist gerne bereit
Die Expedition des St. Ingberter Anzeigers⸗
F.X. Denek. veramwortliader Redacteur.

fZweibrücken, 4. Dez. (Schwurgerichts ˖Verhandlun⸗
gen.) Heute wurde der des Todtschlags, verübt an dem 28 Jahre
alten Bäckergesellen Adam Heyeck von Weilerbach, schuldig be—
fundene 21 Jahre alte Christian Dreher, Bäcker von Kirch⸗
heimbolanden, unter Annahme mildernder Umstände (Reiz vnd
Jugend) zu einer Gefängnißstrafe von 3 Jahren verurtheilt. —
In der heutigen Nachmittagssitzung wurde die des Diebstahls,
der Unterschlagung und Dienstverlassung schuldig befundene Mar—
garelha Braun, 21 Jahre alt, von Dörrendach, nachdem die
Geschworenen mildernde Umstände angenommen, zu 214 Jahren
Gesängniß und 3 Tagen Haft verurtheilt.
Bekanntmachungen. Geschäfts-Perlegung und Empfehlung.

Ich zeige einem verehrl. Publikum ergebenst an, daß ich mein Geschäft num in
das Haus meines Vaters an der Kohlenstraße, neben Materialist Panzerbiete
und Blechschmied Gries verlegtẽhabe.

Ich werde mich nach wie vor mit der Anfertigung aller Arten feiner Haarar⸗
heiten beschäftigen und halte sets Lager in Parfümerien und wohlr. Seifen,
KFämmen, Zahnu. Nagelbürstchen, feinste Haarnadeln, Manschetten
Kragen und Knöpfe.

Zugleich empfehle min Herren-Cabiünett zum Haurschneiden, Ra
sirenn und FPrisren.
3shann Weirich. Friseur.

Geschäftsempfehlung.
Der ergebenst Unterzeichnete bringt hier⸗
mit zur allgemeinen Kenntniß, daß er sich als
Kleidermacher
in dem Hause des Herrn Lud. Weirich
in der Kohlenstraße, neben Blechschmied
Gries, etablirt hat, und bemüht sein
wird, alle hm werdenden Aufträge auf
das rascheste, eleganteste und billigste aus
zuführen.
Philipp Ruppenthal,
Nleidermachtr.

MWarnédtaschen, Uhrgestelle, 7
garren⸗Etuis, Portemonais, Rrief-
lasehen, Sehreibappen, Schrei b-
AXLEEI
bileler, Gebetbhieher, FPodlerit st-
ehen, Reiszeuge, Farbensehach-
teli ete. ete.
mpfiehlt zu

Weihnachtsgeschenken

G. SeiDæl.

Morgen, Mittwoch Abend 6 Uhr,

bei L. Weirxich⸗

Giesinger Kirchenbauloose.
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Gulden zu haben bei

G. Seibel.
B Schweizerkäse
per Pfund 32 Krzr. bei
. .
ohno Medicin. —

Buͤrgervereins⸗Kränzchen.
Morgen (Mittwoch) Abend Zusammen—
kunft be Ludwig Weirich.
FouIarils,
Oa chenez-
OIlales
in Seide und Wolle, Taschentücher
weis und farbig empfiehlt als Weih—
nachtsgeschenke billigst
Seinrich Isaae.

Brust-· u. Lungen⸗
kranke fiuden auf naturgemussem
Wege selbst in verzweifelten und
von den Aerzten für unheilbar er-
kxlürten Päüllen radicale Heil-
unmng ihres Leidens
olme Medicinm.
Nach specieller Beschreibung der
Rrankheit Nuheres brieflich durch
Dir. J. I. Ficlkert, Berlin
AVI Vr. 23.

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Berlin, 10. Mai 1872. Nie
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Das Neue Blatt 1873. Rr. 12. ist soeben
eingetroffen und enthält; ‚Vor hundert Jah⸗
ren.“ Eine Liebesgeschichte aus altmasurischen
Briefen. Von Wilhelm Passauer. — „Die
Dachauer Bank in Müuchen.“ Von Adolj
Reichner. — „Belladonna.“ Novebe von CL. K.
von Kohlenegg (Poly Henryon). — „Im Fried⸗
hofe vor Orleans.“ Gedicht von Dr. E.
Beyer, — „Zeitgemäß.“ Gedicht von O. Bl.
Der weiße Atlasschuh.“—, Damenfeuil⸗
leton.“ Zur deutschen Mode. Monolog an eine
deutsche Frau. — Handel und Verkehr.“
„Allerlei:“ Mangel — Einen Liebhaber loszu⸗
werden. — Das ist etwas Anderes. — Das Bä—
dermädchen und die Liebhaber in der Kornrolle.
— ‚„Räthsel.“ — Neue Weihnachtsbü⸗—
cherschau.“ — Polytechnischer Briefka⸗
sten.“ — ‚Correspondenz.“ — An Illustra⸗
lionen folgende: Mangel. — Im Friedhofe
vor Orleans. — Zu: Der weiße Atlas⸗
schuh. — Das Neue Blatt ist zu beziehen
durch alle Buchhandlungen und Post-Anstalten
für den mäßigen Preis von 15 Sagr. viertel
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Iiezu als Beilage: AllIgemeiner
HZzeixger flr das Känigreteh
Raveruu Nr. 22.

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Redattion. Druck und Verlag von F. X. Demes in ESt. Inabert
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        — — 2
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———23 z3535525 535838 532325 333 *
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3533—5333525 53883 333333 5 35273
2—5 2.2 525 35 542 223 5530 2 —s 2 53—5853
— — 5 *222 * —3238
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52 ẽ 5223 20 8. * — — — 3 — 228 ——*2 —— —V— 32.2
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z 255228 53333555 3552 — 2522 —
—5—z3—8523 22 —5 —2
2228—27222 —

—

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        St. Ingberler Anzeiger.

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— ——
der St. FRnaberter Anzeiger (und das mit dem Huudtblatt⸗ verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstagz- und Sonnta
xmer) erscheint woͤchentlich vie rin al: Dien stag. Domnent Stag, Samstag und Sonntaq. Adonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit.4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrijit oder deren Raum berechnet.
Meisds

Donnerstag, den 12. Dezember

Deutsches Reich.
Männchen. Nach der „Abditg.“ wären kgegen verschiedene
Staats- und Gemeinde⸗Bedienstete Disciplinaruntersuchungen wegen
ihrer Beziehungen zu der Spitzederbank eingeleitet.
Die „Kaisl. Ztg.“ lenkt die Blicke der Pfalz bei der näch⸗
sten Wahl eines Abgeordneten zum Reichstage (an Golsen's Statt)
auf Herrn Kammerpräsident Petersen in Straßburg. Gewiß
ein Vorschlag, der es verdient, den betr. Wählern an's Herz ge⸗
legt zu werden. Wir glauben nicht, daß eine bessere Wahl ge⸗
troffen wecden könnte.
Offenbach, 10. Dez. Nach erbittertem Wahlkampf (2063
Votanten) schlugen die vereinigten liberalen Parteien Offenbachs
die koalirte, sozialistische und ultramontane Partei mit 1312 gegen
751 Stimmen,
Stuttgart, 10. Dez. Von der hiesigen Sammelstelle
vurden gestern 10,000 Thaler an den deutschen Hülfsverein
ür die Ostsee⸗Beschädigten übersandt.
Stzuttgart, 11. Dez. Der Kabinetschef des Königs,
Heheimerath Frhr. v. Egloffstein, wurde auf sein Ansuchen seines
Postens unter Bezeugung der königlichen Zufriedenheit enthoben.
Straßburg, 9. Dec. In den letzten Tagen trafen hier,
vie der „Karlsr.' Ztg.“ mitgetheilt wird, die ersten Baarsendun⸗
zen zur Abzahlung der noch rückständigen 200 Millionen der
)ritten Milliarde ein. Die Gelder werden hier gegen Quittung
des Oberpräsidenten, der hierzu vom Reichskanzler bevollmächtigi
st, in Empfang genommen, um alsbald an ihre Bestimmungsorte
weiter transportirt zu werden. Vermischtes.
Bezüglich der aff Norddeutschland entfallenen Beute. fF Ensheim, 8. Dezember 1872. Nachdem gestern Abend
waffen bin ich in der Lage, folgende ganz genaue Angaben zu dem don Seiner Majestät dem Könige mit dem Ritterkreuze II.
machen: Die Gesammtzahl beträgt 540,000 Gewehre (darunter Llasse des Verdienstordens vom heit. Neichael ausgezeichneten Dosen—
ingefähr 250,000 Chassepots, 60,000 Tabatieregewehre, das übrige abrikanten Herrn Peter Adt III. dahier von dem zahlreichen
englische und amerikanische verschiedener Systeme, sowie französische Fabrikpersonale ein solenner Fackelzug mit nahezu 100 farbigen
Percussionsgewehre, unter letzteren ca. 8000 mit Steinschlössern Lampions gebracht worden war, fand heüte Vormittag um 11
aus der Zeit der ersten französischen Revolution) und 60,000 Uhr die feierliche Ueberreichung der Ordensdekoration an den Be—
Säbel aller Art u. s. w. Von dieser Beute lagert der bei weitem heiligten im Schulhause dahier durch den k. Bezirksamtmann Herrn
zrößte Theil, nämlich 400,000 Stück Gewehre in Mainz, 75, 000 Damm von Zweibrücken vor einer sehr zahlreichen Versammlung
ind nach Kassel und 65,000 nach Erfurt berl racht worden. statt. In seiner Ansprache wies der k. Bezirkscommissär darauf
Berlin, 7. Dez. Die Forischrittspartei hielt heute ein hin, wie mit der Dosenfabrikation in Ensheim von ihrer Entstey⸗
zroßes Festessen zu Ehren des aus dem Abgeordnetenhause ge- ung in der Mitte des vorigen Jahrhunderts bis zu ihrer heutigen
schiedenen Schulze⸗ Delitzsch. Den ersten Toast brachte Virchow Entwicklung der Name der Familie Adt auf das Innigste ver—
aus auf Schulze-Delitzsch. Schulze's Erwiederung galt vorzugs- lossen, wie aber dieselbe ihre jetzige Blüthe zuweist dem Herrn
veise dem alten,Junglithauen“, jener Fraktion von 1860, aus Peier Adt III. dessen Verdienste auch die königliche Anerkennung
der die Fortschrittspartei hervorging. Haebler und Weesel sind und Auszeichnung gefunden, zu verdanken habe, indem es Jeiner
Nie einzigen Fraktionsmitglieder, die noch heute der Fraktion an- Tnergie und seltenen Geschäftstüchtigkeit, seinem praktischen Talente.
gehören. einem erfinderischen Genie und seinem endlosen Fleiße mit Hülie
Bechin, 11. Dez. Wie die „Kreuzzeitung“ vernimmt, seiner wackeren Söhne gelungen sei, dem Geschäfte eine Ausdehn⸗
dürden die Veränderungen im Ministerium erst nach der Rückkehr ung und Bedeutung zu geben, daß seine hübschen Fabrikate die
»es Fürsten Bismarck erledigt werden. Die „Nordd. Allg. Ztg.“ gesammte Culturwelt in beiden Hemisphären zum Ahsatzgebiete
neldet, daß die Berathungen des Staatsministeriums über die jaben, und bei den großen Wellausstellungen zu London und
irxchenpolitischen Gesetze bis zur Ankunft des Fürsten Bismarck Paris besonderer Aufmerksamkeit sich erfreuten.
ausgesetzt sind. Was aber dem heutigen Feste die rechte Weihe verleihe, das
Berlin. Der Räcktritt des Grafen von Roon wird jetzt sei das Verdältniß der Fabrik und ihrer Leitung zur Gemeinde.
nuch von den officiösen Correspondenten als feststehend angesehen. die Beide so innig miteinander gewachsen seien, daß die Eine vhne
leber die Person des Nachfolgers circuliren bislang nur Gerüchte die Andere nicht wohl gedacht werden könne, ein Verhältniß, aus
s werden die Namen v. Vose, v. Kamecke, v. Stosch, v. Stiehle welchem schon viel Ersprießliches für die Gemeinde und ihre Be—
lenannt. Eine Bestimmung ist jedenfalls noch nicht getroffen. wohner hervorgegangen, und welches nicht aufhören möge, auch
In der Sitzung vom 9. d. M.“ hat das Herrenhaus die für die Zükunft der Gemeinde zum Nutzen zu gereichen. Mit dem
kreisordnung mit 116 gegen 91 Stimmen angenommen. Wunsche, daß er dieselbe noch recht viele Jahre in frischer Ge—
Frankreich. —uundheit zur Ehre und zum Ruhme seines Hauses, zur Freude
Paris, 7. Dez. Zahlreiche hervorragende, Patrioten und der Gemeinde, und zum Nutzen und Segen der Arbeit tragen
republikanische Deputirte haben sich diese Nacht verständigt und nöge, heftete der k. Bezirksamtmann dem hochverdienten Maune
olgende Punkte festgesetzt: 1) Die Monarchisten müssen verbindert m Silberhaare die königliche Auszeichnung, die sich in unserer
verden, die Staatsgewalt zu erlangen und somit die Volkssouve⸗ Bemeinde der allgemeinsten Zustimmung und Theilnahme erfreut,
änetät zu confisciren; 2) Thiers ist zu bitten, auf seinem Posten an die Brust, worauf der nun im 75. Lebensjahre stehende Jubilar
uu bleiben, weiter zu kämpfen und dem Lande seine souveränen tief gerührt dankte, und die Glückwünsche aller Anwesenden eut
Rechte zu schützen; 83) Thiers ist in jeder möglichen Weise zu gegen nahm. Der Zug mit Musik und Feuerwehr setzte sich hier—
interstützen, denn hinter ihm steht ganz Frankreich, in Zorn auf auf wieder nach dem Fabrikgebäude in Beweqgung, wöm Pößten
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        Arbeitssaale ein Festdiner die zahlreiche, aus den Mitgliedern der
Familie, den Vertretern der politischen Gemeinde und der beiden
TFultusgemeinden, sowie einem großen Theile des Arb.iterpersonals
bestehende Versammlung bis zum späten Abende vereinigte, bei F *—
welchem ungezwungenes und froͤhliches Zusammensein unter heite⸗ Für bie Ueberschwemmten am Vyeestrande
ren Trinksprüchen die in Ensheim herrschende confessionelle, poli- sind eingegangen; Von der israel. Armenlasse 20 fl.
lische und sociale Eintracht, wie sich solche bei der ganzen Feier Bis jetzt zusammen 85 fl. xsStr.
kundgab, auf's Glänzendste bewahrheitet hat. Zur weitern Empfangnahme von Beiträgen ist gerne berti
FIn dem Rudolphinum zu Wien ist eine große Anzahl “ Die Expedition des St. Ingberter Anzjeigers.
Bekanntmachungen.
Bürgerhülfsverein.
Sonntag 15. Dezbr. Nachmitiags 3 Uhr
Generalversammlung
im Vereins⸗Lokale.
Um recht zahlreiche Betheiligung wird
ersucht.

von Zimmern zur Disposition gestellt, um von Lehrern, welqh
die Wiener Weltausstellung besuchen, unentgeltlich benutzt werden
au können.

—4 o ⸗
Nähmaschinen.
Unterzeichneter empfiehlt sein wohl sortirles Lager in allen Sorter
von Nähmaschinen für alle Geschäftstreibende; herabgesetzte
Preise. bedeutend billiger als bei den Händlern. Lin
großer Vortheil liegt für die Räufer darin, daß ich gewissenhaftt
Garantie übernehme. Besonders empfehle ich meine neue verbesserie
ganz geräuschlos arbeitende Familien⸗SchiffchenMaschine
jenannt Hamilton, als Hand- und Teetmaschine eingerichte. Unterricht im Nöhn
gratis.

Reparaturen werden billig und schnell besorgt. Reelle und prompte Bedie—

nung fichert zu
XXX

Zweibrücken, Hauptstraße.

Der Secretär.
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für Herren und Damen von 48 Krzr. bis

3 Gulden per Stück bei
Heinrich Isaae.
Feingemahlner Tueer,
IXV“CCXÆIXXXI
empfiehlt

c—33

(Aus den Berliner, Zeitungen.) *
Zum Königtrank!
Großtes hygisnisch⸗diätetisches Labsal für Krauke, Genesende und Gesuude!
(144,666a.) Greiz, 29. 6. 72. — Der bin ich beauftragt, Ihnen zu melden, daß
Königtrank hat meiner Frau bei Athem⸗— ihr die 3 Fl. sehr gut bekommen find.
noth dievorzüglichsten Dienste (Bestellung.)
geleistet und leistet sie noch, so daß sie Frau F. W.......
denselben nicht entbehren kann. Der Arzt (44 858.) Braunschweig, 4. 7. 72. —
jat, ihr den Weitergebrauch zugerathen. Ich liit seil langeret Zeil an Nheuma⸗
J. A. Feichel. tismus in den Hüften und Beinen, auch
44.672.. Boxberg. 29.6. 72. — fimais an Bruͤstbeklemmung.welche
Ich kann nicht unterlassen Ihnen mitzu⸗ siebel aber seit dem Genufsse des Konig⸗
heilen, daß meine Mutter nach dem Gee trankes. Goit sei Dank!verschwunden
A5— Königtranket vollkommen sind. G. Geiger.
rvon Ihrem Magenleiden und Wasser⸗ z
sucht befreit qas Auch hat mir der Kö⸗ — — 5
nigtrant bei det Migräue sehr gute srank haben schon viel zu meiner Vessa-
Dien ste gethan. W.Baerbod ung beigetragen und fühle ich mich weit
7J Sutelen, 2. 7. 7 Ee ahger. auch der Appnt idan sit ee
freut uns Ihnen mittheilen zu können, A zoß 3 7.78 J
daß Ihr Koöͤmgtrant von allen Abneh 48095.) Blesen, 5. 7. 72.- Meine
mecn Necht sehr gelobt vad gerühm wirß, Freude ist groß, Ihnen mittheilen zu
So war in voriger Woche ein Landmann ÿ; 835 * var —3
zier, welcher uns mittheilte, daß seine e et u greit,
33 * z beson⸗
Schwägerin, welche dem Sterben nahe, derz güriig daben die heißen Duͤnste des
nach Gebrauch einer Flasche auf der apni nne auf mein Gehoͤr gewirkt
Besserung gewesen. Aehnliche Aus⸗ g g
sagen gehen uns von allen Seiten zu. — G. Pe trig, Lehrer.
Geschw. Bahlmann. (44. 8992.) Großwardein, 5. 7. 72. —
(44,784) Ebersdorf, 1. 7. 72. — Ihr Konigtrank war von guter Wirlung.
Ich werde Ihren Königtrank JJedermann — Rehmen sie zugleich meinen innigen
anpreisen, da ich ganz von dessen Treff⸗ Dank für die Heilung meiner Frau, welche
lichkeit uͤberzengt bin und nur wünsche— 30 Jahre an Magenkrämpfe gelitten, ent⸗
aß derselbe auch der Nachwelt unver. gegen. — (Bestellung.) —
fälscht erhalten werde. Von Fräulein D— N. Samuel.

F. Zepp.
Vorläusige Anzeige.
Nur
Vorstellung
auf der Durchreise.
Circus-Theater.
Zonntag den 15. Dez.
im Oberhauser' schen
Saale
Abends 28 Uhr.
Große Vorstellung
in der Gymnastik, Mimik, Ballet,
Pferde⸗, Bock⸗ Hunde⸗ u. Affen⸗Dressur.
Besonders wird auf einen sehr gut dres⸗
sirten Ziegenbock aufmerksam gemacht,
velcher Ausgezeichnetes und hier noch nie
Besehenes hleistet. Das Nähere wird in
der Samstagsnummer an dieser Stelle be—
lannt gegeben.
Winterstein, Director.
Der Brodpreis für die Stadt St.
Ingbert ist von heute an bis zum nächsten
Donnerstag (Fruchtmarktstag) festgestellt:

Korabrod 3 Klgr. 26 Krzr. Weiß⸗
hrod 10 Krzr.
Frucht⸗ Brod⸗, Fleisch ꝛe. Preise

der Stadti Zweibrücken v. 12. Dezbr.

Weizen 7 fl. 16 tr.. Korn 4 fl. 36 kr.
Gerste Zreihige.4Ffl. 47 kr., Gerste bier⸗
zeihige, — fl. — ir. Spelz 4 fl. 31 kr.
Spelztern — fl. — tr. Dinkel 3fl.
30 kr. Mijchfrucht — il. — kr. Hafer
3 fll. 32 kr. Kartoffeln Efl. 40 kr. Heu
Iufl. 12 kr. Stroh Ufl. 12 kr. der
Zentner. Weißbrod 112 Kilogr. 20 kr
Fornbrod 3 Kilogr. 28 kr. ditto 2 Kilogr.
17tfr. ditto 1Kilogr. 9 kr. Gemischtbrod 3
sil. 32 kr. 1 Paar Wed 100 Gramm 2 kr.
Rindfleisch 1. Qual. 20 kr. 2. Qual. 18 kr.
albfleisch 16 kr. Hammelfle sch 18 tr.
Schweinefleisch 22 kr. per Pfund. Butter 38
kr. ver Pfund.

Erfinder und alteini ge x Fabritant des Köuigtranks
Wirkl. Gesundheitsrath (Aügiéist) Karl Jacobi
in Berlin, Friedrichsir. 208.
Die Flasche Extrakt, zu dreimal so diel Wasser, kostet in Berlin einen halben
Thaler, außerhalb inel. Fracht in Deutschland 16 oder 17 Sgr. (I1 f. rh.)
in St. Ingbert bei KQaufmann J. Friedrich.

A——
n Gardarob-Schlüsse u. Hanud-
suehalter, Spfegel mit verzierten u.
zlatten Rahmen, sowiespiegel-Gläüser,
BHold- u. FPoliturleisten in allen
Brößen, empfiehlt billigst
J. Dereum.

vn c vrEn beseitigt (aueh brief-
lieh) in 2 Stfunden gefabrlos und
sicher Dr Pvnst in Leipraig.
WRechnungen
in 2, 12. und Ijs Bogen zum allgemeinen
Gebrauch sind vorrathig in der Druckerei
dieses Blattes.

Vedaktion. Druck und Verlaa von F. X. Demes in St. Ingabert
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        353 5s5
2 8 t
5525 *525 582 523232 3255
58553 235535 5555-235 385353235 —
3853 333517 — ss 333253 253355538 535
233 385352 732335532 155335753 333 55—— 535533 355
5855 2573 2 55552 22*22 2 23 5525852— 5 2—28 5
8* E 3 82 5* —288 — — 3— — 25* 8 8
358 — — — 555523 2225 27 — 555 —
* * 22— 25 EIES — 88* * E 8 2 557 —
25 * 25222 2258 53 ——5—233 25 5E5 59 * 5355 *
— 5332553 23255755 5438—333 X —A— — — 2
5 238 553225 — 13 5323 533532 5522 ——— 8 D5 5**
3 —3 ** 5—8 8 552 — 2 — — 55 —8 2222 2 8 * 5 — 22
—— 83 572 55323337 55583335 585 35— —ú ——23 z 3
3238 8585388 1533388853 23533333235 3823553 88 ã
*8 3B5 * 22 52 — z35 52323233 22 33237 —552225 —A—
32325 25 — 32 55— 12 —5 25 — 5z353—2355355 5 z3835—38 82 8
5 5 52337 5 723783 58235—2— 33388 ——888*2 8 2
—A 2553533258 52 — 25537 23 225 — · —
— *8 e 3 5255338 55 853
8 282 —55525 5252 — ——3535555 2 2 * 2
522355 22 22 37 3 323525 — s8
8 2255 —23253338335* z255 2 528 — — 25322—3 589
* 232 — — — 2* 3 228582 3*5 — —255—5252 *ẽ 2
* 2 28355 — 52326* 27 5258 8 — 25 —
2 * 3 m — 3255 — QE —55 * — — *
8. —532———3238 355 5 2335335323355 523323235. 5 2
— — —A 5253 3 * —A 5 2 52228 — 27 —
5 82 2B225 3 —J 2022 223 2225 — — 3 aa8 —
55s3343 6553 252353* — 537 3533836 *ẽ D2 —
* z28 2 ⸗ — * * — 2 2 — 28— —— 2 —
s 507 4 38 38 233 32325 25352325 58
8 238* — ———— 35 ẽ — — —z —2227 38
XX 556* 2 55 k3 —23257 a 2380 22 5—228232* — 32232237*
— 2020 555525238 232322 5355 3383 57225 55228
33 35 53333336*
———— *80 5 58 — 52 35 2 — 23 —————
—* 55 —3 5235 2 573 —A
2 5333533238 —
—

———
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5332——3—3558 7335*
22 2 22822 25 228* 223533—3—5358 552
3823255 552 538 3332 257 25555—335385 587
2* S — 5 — 235 * * 5—5 253518 2 37*32 —
— —223 8 2 — 5235 22 —A—— * 3
— * 5 — — —5 8 5
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5*25338 2383,523 355 *52 33578323 —583 55857333—553557— 5 5
z232833 s 338 583 3333 — — 2328 —
2 323 88* 5 2 2*2 253 52238 —2* EzE —

28 E — 8 — Ê—22 — * 2 E — —2 — Z 52 *7* — —3
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zBE— 3 B3532 ——— 535533— 8333533535 528
33— 338 33 —3383 25537
52 —— —A—— BB3 3.3 2æ 8 23553
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—— 8 ——— —822—52582 5022 — 75222 3 z232*
z—2535222323 3—5—s— 2553 25555 2s5*—3 —823—35332525
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52 5575335733— 22 53535 —556 23832828 558 3
55 —5—5 2—388 —J 22 —— 7533335 —
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355353838z30 32525 —A——
—2 8 —* * 22 2 S 2 * 2 —3 —
22 7—3277—— —388335 383 37355553—52585 23225323 — —
5* —D — 522 — 2N2 25 — —— 53* .2 33
55 5585323—333335*8 373 —25353—2 —*33 338* z235 »——335358 2*
— 3— 325375 3 —A 222 262 —— 225 2* 8
* z552383*333 52325 ᷑—E .3*5 26,535 *
25 323 —5567—833 533385 7 3 ——— *
38 35 * 537 *5—,532528 22 à2213328 *535E532283 —F 7 — —
5 * 2 8 2 .* * 32282 *
— 5285 38 52—35535*523235828 335235 85 — —2833255332 — —2 7
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der St. Jna'bderrer Anzernger(cund das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Honnerztags⸗ und Sonnta
mmer) erlcheint? wd chentlich vi er m all: D iensstag Donnerstag, Samstag ung Sonmtaa, Adaunementspreis. pierteliahrig 42.Krzr. poer
12 Silberqr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum bexechnet — —
— 197.37 J F * * — Eauistaa/ den 14. Dezember 17 —A— —2 731 7α. P 4872
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—M eeeeiae e ee d fech ν
Deutsches Reich.uund unter Vortragung des Kreuzes, des Sinnbildesnachristlicherl
Mürncheu, 10. Dez.. In Inushruck erzählt, man, daß Liebr und Versöhnung, Andersgläubige als Ketzer zum Scheltep⸗
auch der glaubenseifrige Bischef von Brixen zu den Opfern der haufen begleiten.“ (Bravo!). Nach dieser:n Kede wurde: vom Präfie
Bankhalterin Adele Spitzeder gehört. Er soll derselben. 19,000 fle denten Rechtsrath Badhauser die Frage gestellt, ob noch ern Mit
anvertraut haben, in der Hoffnung, daß die hohe Verzinsung-in zlied das Wort verlange.“ Allein die Wucht der Rede hatte, wie
wenigen Jahren, eine stattliche Summr ergeben werde, welche zur die „Neuest. Nachr.“.“ bemerken, die klerikalen Mitgliedert des
Gründung eines neuen Knabenseminars verwendet werden sollte, Landrathes dermaßrn niedergeschmettert, daß fiel' kein Wort der
da in Tyrol der Nachwuchs an Priesteramtsaspiranten in den letzten Entgegnung fanden und der Antrag. — Genehmigunge des Merej
Jahren immer. schwächer geworden ist. — Ueber— die baherische zierungspostulats ven 4000 fl. — einstimmig angenommen wurde:
Hauptstadt breitet sich eine schwere Sorge gus; die warme Witte⸗ 9 München.“ Das,„Vaterland“ schreibt: Vorseinigen Ta—
rung dieses Winters übt, einen höchst störenden Esnfluß, auf die gen waren die Spitzen der!: Behörden des Städtchens. Fuscrenn
Bierbrauerei und für den vächsten Sommier prophezeit man eine zur Audienz in das benachbarte Hohenschwangau: beschie denn Bep
Biernoth!! Das fehlte noch; eine nie dagewesene Theuerung aller diesem Anlaß-sprach sich der Kömg mit großerSchürfenüber wie
Lebensmittel und der Wohnungen, die Tolgen der Svißtzederei und huldigungen aus, welche die Bürger von Füssen: dem preußischen
dann noch Mangel an Bier ? dronprinzen bei dessen „politischer?gZweckreise en tgegengebracht
Mäünchen, 11. Dez. Durch die in naht Aussicht stehende zätten. Majestät h3das galt nur dem Sieger von Weißenburg
. Verordnung bezůglich der Verheirathung, dep Militärpersonen und Wörth,“ meinte der Bürgermeister. „Datin bedurftenes nicht
wird die, bisherige Heiralhscaution aufgehoben und. n wie in den ines so großen Pompes“, erwiederte, der König, — indem er mitß
anderen deulschen Heerestheilen — der Nachweis einer, bestimmten charfer Betonung die Frage beifügteza Ist mannoch gut
RFente an Aeten. Slelle treten. In Folge dessen sollen denn auch, aherisch ?“ Sie können sich die Verlegenheit der älso Angesproe
vie es heißt, die bishex, geleisteten Kautionen — eine Summe henen denken. Und während iu früheren Jahren die Füssener—
don über 20 Millionen — den betreffenden Militärs zurückgeben „Honoratioren“ in der Regel zur königlichen Tafel geladen wurden,
werden. (a. 39)53)— — dJing es diesmal mit einer einfachen Audienz in späler Abendstunde
Münch,en. Der oberbayerische Landrath berieth am 6. d. ab.“ — (Gewiß haben vir es hier mit einer jener frechen Ten⸗
über eine non der kgl. Regierung gestellte Forderung von 4000 denzlügen zu thun, wie sie dem Dr. Sigl geläufig find; indessen
jl. für die Unterbringung von verwahrlosten Kindern in bessere vollen wir nicht unterlassen, davon Erwähnung zu thun, da die
Rettungsanstalten. Bei der betr. Diskussion gab der Regierungs- Beschichte doch die Runde durch die Presse machen und von einem
rath d. Rücker eine Charakteristik der in den Händen klösterlicher Theil derselben als baare Münze präsentirt werden wird
Orden befindlichen Anstalten, worin es zunächst heißt, daß jene zu C(CAnm. d Pf. .)
Andechs Vieles zu wünschen übrig lasse. Im Weitern wurde her. Darmstqadt, 9. Dec. (E,Fr. J. In Folgenn der bevor⸗
oorgehoben. daß bei den jetzigen Konflikten zwischen Staat und kehenden Wahlen herrscht in Jsenbuüurg eine große Aufregung.
Kirche Ordensmitglieder, welche in der ersteren den Feind der Bei einer vorgestern abgehaltenen Wahlversammlung geriethen die
letzteren erblicken und. die Kirche üder den Staal stellen, Kinder Parteien von dem Wort zum Handgefecht; die. Wirthschafts-Loca⸗
nicht in der Liebe zum Vaterlande erziehen könnten. Dann äußerte itäten wurden verwüstel; es selen Schüsse, woben ein Soldat,
der genannte Regierungsrat) weiter: Klöster entstünden nach und der blank gezogen haben soll, einen Streifschuß erhielt. Fur Wie
nach immer mehr, und es sei allmälig ein ganzes Netz von solchen derherstellung der Ordnung wurde Hilfe aus Offenbach requirirt.
Anstalten über das Land gezogen. Einigen Schulschwestern wird Berlin. Durch den Frankfurter Friedensschluß sind be⸗
in Folge der einschmeichelnden Billigkeit ihrer Unlerrichtsleitung 'anntlich erhebliche Theile des Rhein⸗Rhone· / und des Rhein⸗Marne⸗
in einer Gemeinde der Mädchenunterricht übertragen, alsbald wird Tanals dem deutschen Reiche zugefallen, und nach Artikel 14 der
Jebaut und gesanunelt, es entsteht ein Aufbau, in welchem die Frankfurter Zusatz⸗Convention vom FL.December 1871 sollen die
Schwestern wohnen und Schule halten, es wird Klausur einge- Bestimmungen der Wasserverhältnisse der genannten Canäle durch
ührt und schließlich selbsi der Name Kloster für die Anstalt ges Tommissare der beiden Mächte, Deutschland und Frankreich, fest⸗
oraucht, ohne daß die vorgeschriebene allerhöchste Genehmigung da⸗ zestellt werden. Zu diesem Behufe sind jetzt von deutscher Seite
zu erholt worden ist. Hiergauf folgen milde Stiftungen an die die Ober-Präsidial⸗Regierungsräthe von Seyhbel, Grebenau (Wasser⸗
Anstalt und Legate, wogegen diese beginnt, Almosen zu vertheilen, bau. Director) und Friedherg, von franzöfischer Seite die Herren
creilich planlos und daher ohne den richtigen Erfolg, wie es die de Clerq, Orsfelle und Renaudin ernannt worden. Die Genunten
lirchlichen Armenpflegen von jeher gemacht haben. (Sehr richtig.) Jjaben am Donnerstag ihre Vollmachten ausgetauscht, sich für ihre
Damit wachse aber der kirchlich-politische Einfluß solcher Anstalten, jemeinsamen Berathungen counstituirt und den ersten deutschen
der unter Umständen gegen die Staatsgewalt in der verwerflichsten Tommissar, Regierungsrath von Seybel, zum Vorsitzenden erwählt.
Weise ausgebeutet wird. Niemand bestreitet das einzige Verdienst Bei dieser Gelegenheit sei erwähnt;“ daß auch die“ Arbeiten der
der geistlichen Orden und der Klöster, sie seien es gewesen, die im zemischten LiquidationsCommission ihren ungestörten Fortgang
Mittelalter in der Zeit allgemeiner Verwilderung uns die, Schätze aehmen.: Die zu überwindenden Schwierigkeiten sind außerordent-
der Wissenschaft und die Poesie des Alterthums aufbewahrt und lich groß, und das zu bewältigende Material hat sich noch während
überliesert hätten, guch sei Redner weit entfernt, die kath. Kirche der Verhandlungen erheblich“ angehäuft. Trotzdem ist Aussicht
als solche anzugreifen. „Diese Kirche ist eine ehrwürdige, durch vorhanden, — daß die Rechnungen der Gemeinden umd. Sparkassen,
Jahrhunderte und im Glauben von Millionen geheiligte Institution; dann des SaareCanals und des Rhein⸗Rhone⸗Canals, sowie eine
venun aber in derselden wie jetzt eine Partei sich berechtigt hält, Reihe anderer binnen Kurzem ihre endgiltige Erledigung finden
die ganz sichtbar darauf ausgeht. alle bisherigen Errungeuschaften werden. Leider ist die Regelung der Militär⸗Ginstandsgelder, die
des Denkens und selbst der exakten Wissenschaften uns wieder zu sich nach Tausenden berechnen, mit großen Weitläufigkeiten ver⸗
entreißen uund guf sie zu verzichten, dann muß man ihrer Ober⸗ bunden, was im Interesse der Betheiligten zu bedauern ist.
jand auf dem Gebiete der Schule mil aller Macht entgegentreten. Ein Pariser Blatt hatte die Nachricht gebracht, die österrei⸗
Wenn Gott, der Lenker aller Dinge, es nicht zugelassen hätte, daß chische Regierung habe, entgegen ihrer ursprünglichen. Absicht, in
das Dogma der päpstlichen Unfehlbarkeit zu früh publizirt worden, Folge von Vorstellungen aus Berlin eine Abünderung des fran⸗
der wenn er zugelassen hatte, daß Deutschland von Frankreich zösisch österreichischen Handelsbvertrags neuerdings abgelehent. Eine
besiegt worden wäre, so wären wir heute vielleicht nahe daran, Wiener Correspondenz des „Journal des Débats,“ die sich als
die geistlichen Inquisitionszgerichte wieder fungiren und Prozessionen officiös aufspielt, versichert, es seten keine Vorstellungen diesseriArd
nurch unsere Straßen ziehen zu sehen, wel he unter Gebet, Gesang aus Berlin in Wien riueetroffehe Oesffearrcoch shegn aeine ze
        <pb n="780" />
        standige Haltiung und habe eine Abänderung des Handelsoertrages In Bristol entdachte der Sturm mehrere Häuser, wobei zwer
steis aus freien Stücken für unzulassig erklärt. — Darauf kommt Menschen ihr Leben einbüßten, und in Clifton stürzte einer der
es im Interesse Deutschlands zunächst an. Im Uebrigen hat pot Giebel der Christ-Kirche ein, fiel durch das Dach, und beschädigte
sKurzem Hr. Raudot in der Versailler Nationalversammlung ofsen! die Orgel dergestalt, daß deren Reparatur 1000 Lst. kosten dürfte.
auf der Tribune erklärt, die etwaigen Hoffnungen der französischen Fin ähnlicher Unfall ereignete sich auch in Bearnstaple u. a.
Regierung, Abänderungen des Handelsvertrages von den verschie⸗ Orten. Kurz, die Wirkungen des Sturmes waren allenthalben
denen Staaten zu erhalten, würden sich als Täuschungen erweisen. forchtbar.
Die französischen Schutzzoͤllner werden denn auch wohl bald von London, 11. Dez. Rouher ist seit Sonntag hier und
ihren Illusionen in dieser Richtung zurückkommen. besuchte täglich Chisleh ust. Heute kehrte er nach Paris zurück
In Dortmund constituirte sich am 5. December ein Verein Vermuthlich hat er mit Napoleon über die Haltung der 22 bona
unter dem Namen „‚Rechtsschutzverein gegen die Uebergriffe der partistischen Deputirten berathen.
Eisenbahnverwaltungen“, welcher demnächst seine Thäligkeit be— Amerika.
ginnen wird. New-York, 9. Dez. Ein Telegramm aus Havanna mel.
Die Partei der Nationalen in Goöttingen hat den Hin⸗ det, daß die Spanier über die Insel eine 60 Meilen lange Ein—
weis des Cultusminisiers auf die unentbehrliche Unterstützung des pfählung bauen, welche dazu dienen soll, die letzten Ueberbleibsel
Volkes bei dem dem Staate aufgezwungenen Kampfe gegen den des cubanischen Aufstandes zu unterdrücken. Dicse Einpfählung
Iltramontanismus zum Anlaß genommen in einer Zuschrift an hat eine Höhe von 15 Fuß; in der Entfernung von je einem
den Minister „freudig und entschieden zu erklären, daß sein fester dilometer wird ein Pallisadenhaus errichtet und zwischen dieselben
Entschluß, die Rechte des Staates jedem Feinde gegenüber zu wahren, ollen Redouten placirt werden. Auf je drei Meilen wird ein
im Sinn und Willen des Volkes vollen Wiederklang findet.“ militärisches Lager kommen und längs der ganzen befestigten Linie
Die Unterzeichner wünschen und erwarten, daß ihre Kundgebung ollen Eisenbahnen und Telegraphen construirt werden. Neun
sich reichlich wiederhole. Bei Erwähnung Göttingens mag einflie- Meilen dieses Pfahlwerkes sind bereitz fertig, das ganze Werf
zen, daß die Univerfität mit 925 Studirenden für das Win⸗ hofft man in drei Monaten zu vollenden. Zu dessen Besetzung
jersemester um 53 gegen das Sommerhalbjahr bereichert wor⸗ wird ein Corps von 5000 Monn Truppen erforderlich sein. Mil
den ist. dem Werle wird hauptsächlich bezweckt, den Verkehr zwischen den
Die „Nordd. Allg. Ztg.“ sagt in einem Leitartikel über die Central- und östlichen Departements abzuschneiden.
Unnahme der Kreisordnung im Herrenhause: „Liberale, freisinnige Newyork, 11. Dec. Eine Feuersbrunst zerstörte das
Gedanken, ausgeführtßdurch die feste, behutsame Hand conservativer große Hotel in der fünften Avenue. 22 Personen vom Dienst⸗
Staatsmänner, das ist das Geheimniß der Erfolge sowohl des personal der obecsten Stockverke sind in den Flammen umge⸗
Frhrn. v. Stein, wie des Ministeriuns Bis marck Eulen kommen.
burg. Nur durch diesen Gedanken wird jene für das Gelingen Washington, 9. Dec. Der Secretär des Innern hat
großer Reformen unerläßliche Bürgschaft gewährt, daß die richtigen sich nach Cu ba begeben, um sich über die dortigen Zuftände
Peittel angewandt werden, um das richtige Ziel zu erreichen; nur zenau zu unterrichten und dem Präsidenten der Vereinigten Staa⸗
so konnte es gelingen, die besten Männer der ganzen Nation ohne ten Bericht zu erstatten, bebor die darauf bezüglichen Vorlagen an
Rücksicht auf die trennenden Parteigrundsätze zum Heile des Ganzen den Congreß zur Berathung gelangen.
zu vereinen; nur auf diesem Wege ist unser preußischer Staat
jur Grundlage Deutschlanns geworden, und das Reich, welches
azuf dieser Grundlage gegründet, steht nicht unter der Botmäßig⸗
eit einer einzelnen politischen Partei, seine Krone wölbt sich schir⸗
nend über allen, denn es ist das Deutsche Reich deutscher Nation!“
Die Kreuzz. bemerkt zu dem Fall der alten Kreisvecfassung:
„Und ob sie gefallen ist, deshalb soll keineswegs der Kampf jener
bdeiden großen Gegensätze, welche vor einem halben Jahrhundert
sich ducch die Namen Stein und Hardenberg bezeichnen
lassen, unsererseits aufgegeben werden. Im Gegentheil, er soll in
ganz anderen Dimensionen jetzt erst recht enbbrennen. Die Zukunft
Hreußens, die Zukunft Deutschlands ist bei unseren Fahnen.“
(Das wird doch wohl die alte Heuchlerin selbst nicht glauben!)
Weiterhin bemerkt Hr. Donquixote-Ludom: „Wir wollen nich!
eine Politik, welche je nach der wechselnden Mode, nach den wech⸗
elnden Begriffen des sogenannten Zeitgeistes über „Stoff“ und
Schnin“ ihre „großen Reformen“ bei franzoͤsischen oder jüdischen
stleiderhändlern bezieht.“
Vereinigung der Geschäftsreisenden Deutschlands. Wie aus
Eisenach mitgetheilt wird, sollen in der nächsten Zeit von
dort aus Schritte gethan werden, um sämmtliche Geschäftsreisende
Deutschlands zu einer allgemeinen Vereinigung aufzufordern. So
piel man erfährt, handelt es sich bei der projectirten Vereinigung
um Förderung der gemeinsamen Interessen, um Anstcebung ein⸗
heitlicher Preise in den zu ernennenden Vereinshotels, Errichtung
bon Kranken⸗Unterstützungs - und Sparkassen, Gründung eines
Vereinsblattes ꝛc. Es ist zu diesem Behufe bereits eine Anaahl
Interessenten dortiger und auswärtiger Firmen zu einem provpiso⸗
rischen Comité zusammengetreten, von welchem nächstens weitere
Schritte unternommen werden sollen.
England.
Londou, 10. Dez. Der Sturm, welcher am Sonntag
Abend über London und die ganze Insel wüthete und mit nur
zeringer Unterbrechung bis gestern (Montag) Nachmittag andauerte,
var wohl der heftigste, dessen man fich seit den letzten 6 Jahren
erinnert. Der Anblick der Straßen bei Tagesanbruch am gestrigen
Morgen war ein wunderlicher. Ziegeln, Schornsteine, Ladenschil⸗
der, zerbrochene Straßenlaternen u. s. w. lagen auf den Straßen
in bunter Verwirrung durcheinander. Mehr als 40 Personen er⸗
litten durch das Herabfallen dieser Gegenstände mehr oder minder
erhebliche Verletzungen. Sechz im Bau befindliche Häuser wurden
durch die Gewalt des Sturmes umgeweht, und in den Parks ganze
Reihen junger Bäume entwurzelt. Auf der Themse war der durch
den Orkan angerichtete Schaden nicht minder griß, wie zu Lande.
Aus fast jämmtlichen Theilen der Insel liegen Berichte über ähn⸗
liche Verheerungen votr. Ein Telegramm aus Brigthon meldet,
aß dort ein solch hefliger Wind nicht seit dem denkwürdigen
Sturme von 1839, als der Ketten⸗Pier borstete, erlebt wurde.

Vaearmischtes.

rHomburg. Auf dem hiesigen Bahnhof hat sich am
Montag (9. Dez.) ein Unfall ereignet, indem dem 56 Jahre
alten verheiratheten Bahnarbeite Brandstättner aus Beeden,
welcher bei einer Schienenreparatur beschäftigt war, durch eine im
elben Augenblicke vorbeifahrende Rangirmaschine beide Hände total
abgefahren wurden. Der Unglückliche ist von seinem schweren
deiden und einer jammerbollen Zukunft schon nach einigen Stun⸗
den durch den Tod erlöst worden.

F In Rodalben wollte neulich ein Wirth, der dier
Wochen zuvor den Arm gebrochen hatte, einen Hafen voll kochen⸗
des Wasser vom Ofen heben. Der Arm versagte den Dienst, und
das Wasser ergoß sich über seine am Ofen sitzeuden Kinder, ein
Bübchen von 5 und ein Mädchen von 7 Jahren, welche leider so
derletzt wurden, daß sie nach schwerem Leiden den Geist aufgaben.

F Die Kaiserslauterer Zeitung schreibt: Eine für
die kaufmännische Welt, namentlich für Banquiers interefsante Ent⸗
ccheidung hat gestern das hiesige Handelsgericht gefällt. Ein hiesiget
dandelsmann hatte beim Vorschußverein eine Anzahl verzinslicher
Staatspapiere deponirt. Obwohl dieselben in der Zwischenzeit zur
sRückzahlung ausgeloost wurden, blieben dieselben doch liegen, do
veder der Eigenthümer noch der Vorschßuverein sich darum geküm—
nert hatten. Erst als dem Eigenthümer die Coupons nicht mehr
jonorirt wurden, wurde er gewahr, daß die Papiere ausgelooß
varen; er hatte in Folge dessen einen Zinsenverlust von über 100
il. Auf Erstattung dieser Summe klagte er nun beim Handelsge⸗
richt gegen den Vorjchußverein, wurde aber mit der Klage abge-
wiesen, da angenommen wurde, daß die Controle der Papiere
Soche des Eigenthümers sei.

FKaiserslautern, 10. Dez. Bei der hiesigen Post⸗
xpedition ist gestern ein frecher Betrug verübt worden. Ein junget
Mann, (wahrscheinlich früherer Schreiber bei einem hiesigen Notar),
jab einen angeblich an Herrn Anwalt Frenkel abgesandten Brief
rach auswärts am Scholter ab, auf welchem 111 fl. Postnach⸗
nahme erhoben waren. Der Posterpedient, welcher den Schalter⸗
dienst hatte, verweigerte die sofortige Auszahlung, worauf sich der
Schreiber entfernte. Nach einer Weile kam er jedoch wieder und
bdrachte einen, angeblich von Herrn Anwalt Frenkel beschriebenen
Zettel, auf welchem die Worte standen: „Ohne Umstände. Frenkel.
— Der Postbeamte, welcher glaubte, daß der Zettel wirklich von
derrn Frenkel beschrieben sei, zumal die Unterschrift ziemlich
uschend nachgemacht sein soll, zahlte nun die 111 fl. aus. —
In Folge einer später erfolgten Anfrage bei Herrn Anwalt Fren⸗
AV
Sache wußte, einen solchen Postnachnahmedbrief auch nicht hatte
aufgeben lassen. Der im dringenden Verdachte dieser That ste—
hende Schreiber ist, wie wir hören, bereits verhaftet. Es sollen
        <pb n="781" />
        vch anderweitige Betrügereien, die derselbe in aͤhnlicher Weise
erübt, e herausgestellt haben. Seine Name ist Geib 4J
duchroth.
Munchen, 10. Dez. Prof. Dr. v. Pettenkofer hat

inen Ruf an die Universität Wien adgelehnt.

Für die Ueberschwemmten der Ostseeprovinzen hat die
sachen · München er Feuerversicherungs⸗Gesellschaft 20,800 Thaler
espendet.

v. Braun. k. Regierungspräsident und Staatsrath i.

a.o. D. in Speier, Aüwsens, k. Landrichter und Land⸗

agsabgeordneter in Bergzabern, Batth. Bürgermeister in

Ddürkheim, J. Benzimo, Rentner in Landstuhl. Dr. A.

Buh'l, Gutsbesitzer und Reichstags-Abgeordneter in Deides

jeim, J. Exter, Rentner und Landiags⸗Abgeordneter in

Neustadt, Frise s, k. Landrichter und Landtags⸗Abgeordneter

in Wolfstein, J a co b, Kaufmann und Landtags ⸗Abgeordneter

in Kaiserslautern, Jor d ann, Gutsbesitzer und Reichstags⸗

Abgeordneter in Deidesheim, G. Krämer, Fabrilant und

Miiglied des Landrathes in St. Ingbert, D. König, Kauf⸗

mann in Pirmasens, Lontz, Bürgermeister in Homburg,

Mauch e'r, Bürgermeister in Neustadt, Rö mim ich, k. Re⸗

gierungsrath und Bezirksamtmann in Speier, Schwinn,

Fabrikant und Reichstags⸗Abgeordneter in Zweibrücen,

Titllmann, Gutsbesitzee und Landtags-Abgeordneter in

Edesheim, Wach, Banquier in Kusel.

Im Namen dieses Komite's ergeht an alle Bewohner der
Bfalz die dringende Bitte, Localvereine zu bilden, Sammlungen
»orzunehmen und die gesammelten Gelder durch Vermittlung der
Bezirksamter an die Regie⸗Verwaltnng der lönigl. Regierung
ibzuliefern. Die verehrlichen Redaktionen, welche sich des Unter⸗
nehmens in lobenswerthester Weise bisher schon angenommen haben,
——

Der Ruf an die deutsche Barmherzigkeit hat bei
zem patriotischen und mildihätigen Sinne der Pfälzer immer einen
Widerhall gefunden; wenn je, so gilt es hier, sie durch die That
u bewähren.

Für das Komite:
Dessen erster Vorstand,
v. Braun,
Staatsrath und Regierungs⸗Prasident.

Zur Vorname der ebenerwähnten Sammlung werden am
Montag, den 16. d. Mis. mehrere Herrn von hier von Haus zu
daus gehen und die Beiträge bei den Bewohnern St. Ingberc
in Empfang nehmen,

St. Ingbert, den 11. Dezember 1872. J

Das Bürgermeisteramt
Chandon.

Für die Uebers. mten am Ostseestrande
sind kingegangen: Von Frau E. Wiw. u. H. C. E. 5 fl.

Bis jetzt zusammen 40 fl. 45 tkr.

Zur weitern Empfangnahme von Beiträgen ist gerne bereit

Die Expedition des St. Ingberter Anzeigers.
F. X. Demes, verantworilicher Redacteur.

Dienstesnachrichten.

Der Rotar Ludwig Bastian zu Landau wurde an die Stelle des zu
idgetretenen k. Rotärs Keller daselbst, der Notar Friedrich Bolza zu Kirch⸗
nbolanden an die Stelle des verlebten Notärs Heud in Landau, und der
Hlar Hermann Heud zu Waldfischbach an die Stelle des Notärs Bastian
Landau verseßzt.
Aufruj.

In den Kriegsjahren 1870 und 71 haben auf Anregung
neß Magiftrats in Verlin Städte, Korporationen und Privatper-
dnen Norddeutschlands, dann einige Städte und Gemeinden Süd⸗
eutschlands für die bedrängten Gemeinden der Pfalz und Rhein⸗
sessens milde Gaben gesammelt und dabei in hochherziger Weise
hre brüderlichepat iotische Gesinnung durch reiche Beitraͤge bewährt

Der Gefammtbetrag dieser Gaben war 300,148 fl. 81 fr.
gon dieser Summe sind 48,680 fl. 34 kr. der Kaiser-Wilhelm ˖
Ztiftung für die Pfalz zugeflossen; ein weiterer Betrag von
34.128 fi. ist an das Komite in Stralsund abgegangen, letzterer
in Folge des Nothrufes vom Ostseestrande und in der sicheren
horausfetzung, daß diese Verwendung im Sinne der Geber liege
ind durch die oͤffentliche Meinung gebilligt werde.

In welcher Weise im Uebrigen die Vertheilung der Unter⸗
gützungsgelder durch das in der Pfalz gebildete Komite stattge-
unden hat. werden unsere Mitbürger aus der nunmehr zum Ab⸗
chlusse und in nächster Zeit zur Veröffentlichung kommenden Rechnung
riehen.

In dankbarer Anerkennung dieser Le'stungen ist es eine
shrenpflicht der Pfalz. Wodlthat mit Wohlthat zu ver⸗
selien und, wie so oft, auch jetzt wieder zu beweisen, daß die Noth
zei ihren Bewohnern immer warme Herzen und offene Häsade
indet.

Namenlos ist das Unglück, welches die Sturmfluthen der
Ostsee über Neu Vorpommern und Rügen gebracht haben. Der
Zilferuf von Stralsund gibt eine ergreifende Schilderung und von
Tag zu Tag bringt die Presse neue erschütternde Nachrichten.

Das Komite zur Verwendung der norddeutschen Unterstiüs·
ingsgelder hat sich daher von Neuem konstituirt, um die Sammlung
mider Gaben in der Pfalz zu veranlassen. Dasselbe besteht aus
olgenden Versonen:
Bekanntmachungen.
Erledigte Straßenwär—
terstelle.

Mit dem 1. Januar nächsthin soll die!
Sttaßenwäriersielle auf der Distriltsstraße
yon St. Ingbert nach der St. Ingberter
Brube «bis zur preuß. Grenze bei Fried⸗
ichsthal neu besetzt werden.

Mit derselben ist neben dem unentgeltlichen
henuße der Grasnuzzung an den Gräben
ind Böschungen ein monatlicher baarer
Beldbezug aus der Distriktskasse des Can⸗
ons St. Ingbert im Betrage von 22 fl.
erbunden.

Rüstige, gesunde und kräftige Bewerber!
vollen ihre Gesuche nebst Zeugnissen über
Wohlverhalten und Brauchbarkeit innerhalb
3 Tagen bei der unterfertigten Bebörde
inreichen.

Zweibrücken, I1. Decewber 187 2.

Königl. bayer. Bezirlsamt
Damm.

WGeschäfts-Eröffnung.
Einem verehrlichen Publikum zeige hierdurch ergebenst an, daß ich an hiesigem
blatze eine 9——
Colonialwaaren, und Delicatessen-,
Material-, Firniß⸗ und Farbwaaren⸗
Handlung
xrichtet habe, und empfehle mich in meinen Artikeln, bei sorgfältigster und billig⸗
ster Bedienung, bestens.
Zweibrücken, den 16. November 1872.
Richareidd Hohle
im Lanbg'schen Hause, Ede der Mot ana· und Irheimer Straße.
Flanell Hemden MHonigleobkuchen
n reicher Auswahl ver Stück 2efl. und im großen und im kleinen bei
hoͤher, A. Grewenis.
Anerkennungüber Erleich⸗
terung der Brustleiden.
An den Kgl. Hoflieferanten Hrn. Jo⸗
eeg in 33 — 8
Neustettin, 20. April 1872.
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Ziprem vorhandenes Brustleiden
o sehr, wie Ihr herrliches Malz⸗
extrakt⸗ Gesundheitsbier; besondere
warm genossen thut es mir unge⸗
mein wohl. F. Detzel.
Verkaufsstelle bei Fritz Panzer⸗
bieter in St. Inabert.

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ein“ oder Geheimmittel; er liefert
dem Organismus eine Fülle von Ge⸗
sundheitsstoffen, durch welche die Natur
(durch Blsut und Säftebesserung) so
umgewanbelt wird, daß die Krank—
heitsursachen, und dadurch. die Krant-
heiten selbst verschwinden.
Hygidist Karl Jacobi, Berlin,
Friedrichsstraße 208.
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Preis 1 Gulden. — —
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ohnno Medioin.

Morgen, Sonntag

15. Dezember
im Oberhauser'chen
Nur eine Vorstellung bei
77 F
Sir beater
d A
der kleinen, japanesischen Pferden, 7 Hunden und eines gut dressirten Ziegen—
74 ks, sowie
BSeiI-&amp; RaIIètta æ, Göι Vntsenuic PAntomimen
stattsinden. Da ich mit meiner Gesellschaft in den größten Städten Deutsch—
lands, Frankreichs, der Schweiz, sowie Englands —————
stungen den größten Beifall erntete, so mache ich ein geehrtes kunstliebendes
Publikum aufmerksam, mich mit ihrem Besuche heehren zu wollen, da ich alles
aufbieten werde, um den geehrten Herrschaften eine vergnügte und genußreiche
Stunde zu verschaffen,.
Preise der Plätze:“L Platz 24 * UPlatz 18 KArzr. III: Plas
Kinder zahlen auf dem ersten Platz die Hälftfte. —
Anfang *8 Uhr. Abendss.
Zu recht fleißigem Besuche ladet höflichst ein ——
ν —,4. Zinterstein, Direetor.
patiFrankfurter Börse
ne vom 12 Dez. 1872.
Preußische Friedrichsddor ·9 8v8 38
Pistoien 5
Holländische 10 fli⸗Stücke, 9 3388
Ducaten .. 5 33-35
20Francs⸗Stücke 9 21ä—
Englische Souvereigns.51131583
Dollars in Golde. .2 23026

*
rust- u. Lungén—
kranke fiuden auf nafurgemässem
Wege sélbst in verzweifelten und
von den Aerzten für unheilbar er-
— — αιανανν
ung hres eides 4.
α
Nach spécieller Beschreibung der
Rrankheit Näheres brieftich durth
ir. J. U. Reckert, Berlin
Sααν Vr. 28.
obno Pledicin.“

*
—
ala g — —ün5
28 58 — MIII. 3
—— J —VV V —— 4 4— * F *8
Durch große Parthie-Einkäufe in Leipzig, und durch meine dirette Bezietsungen miß den ersten Fabriken, ist es mir moglich, auch fün
näöchste Saison, mein reich sorlirtes Laget zu den betenren, hadringe,n Preisen zu empfehlen...
Die Preise sind nicht mach halben Metrr; Jondern nach Ellen berechnet.
Grostes Manufakturwaareu Lager. Großes Ausstattungs-Geschäft.
1000 Stuck e/ breite ächtfarbige, lila, rosa, gelbe, braune Cattune, 500 Stück / breites schweres; Leinen, für Hemden und Betttucher
füur Kleider und Ueberzüge, die Elle9 und 10 klr. 41 . die Elle 12 kr. 7
Cattune mit Borden, für Vorhänge, die Elle 9 und 10d kr. 212, Ellen hreite Leinen, für einschläfrige Beittücher, das Bettkuch
200 Stück feinen weißen Satin und Pique, für Unterröcke und Ueber⸗ * pIee ge fl. 145. — ——
zügen, die Elle 12 tr. — 8 Ellen: breite Leinen, für zweischläfrige Betttücher, das Betttuch ohn⸗
500 Stuck ẽ/ breites ächtfarbiges schweres Bettzeug, die Elle 15 kr. Nath. fl. 2 —* 5 q oh
eine leichte Sorte, die Elle ßkr. 200 Stuck * breites feines schlesisches und böhmisches Leinen, die Ell
100 Stück schweren schwarzen Mooreens für Unterröcke, die Elle 22 kr. 9J 16, 18 bis 30 kr. —
10/. breiten englischen Waterbroof für Regenmäntel mit und ohne 200 Stuck schwere roth wollene Bettdecken, für zweischläfrige Betten, da⸗
Sranzen die Elle 45 kr. » e . Stucd stz .
icbreiten schweren guten ⸗ Buxkiu für Hosen und Anzüge, die Elle. 200 ẽ schwcte weiß wollene Bettdecken, fur zweischläfrige Betten
—— doe das Stud i. 4 30.5 * 9
Aswahl Fußteppichstoffe, *4 Lreit die Elle 15 kri W/ breit tuck schwere graue Bett⸗ u. Pferdedecken, d. Stückfl. 230. IL. 3.
Veohe p pahe e pp hstoffe, “. 500 Paar ichwere weize Piquedecken, und Viterladeccten mit
Glatten, rothen wollenen Unterrockstoff, die Elle 15 kr. F „fuür Ischläfrige Betten das Stüchfl.2. 30. J
Feinen weißen Weull für Kleider, die Eller12 kr. 5 in een Wn isehelucher⸗ 21/2 Ellen vang, 2 Ellen breit
000. Stück verschiedene gute Kleiderstoffe Kroisiße, Popelines, 100 —* —— —U
Sluch edee e ere — Handtücher, das Dutzend von fl. 3 an, die Elle von 6kr. an
Ooppel Mirer, virwoene emeren ebee D
* —3... X Lachemire ischde St . J. 45. fl. 2
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Pedaktion, Druck und Verlag von F. X. Demes in St. Ingbert.

7
2727—
577

23 28
23
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        —;——— ————— —
Der St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der —R Donnerstags-⸗ und Sonnta
muer) erscheint wochentlich vie rn al. Dienstage Dennerstag, Samsta ga und Sonntag. Adocnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
122 Silberar. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
M 198. ESountag, den As. Dezemt
J1

Detsches Reich.

Darmstadt, 13. Dez. Die Kronprinzessin des deutschen
Reichs ist hierselbst eingetroffen, dieselbe reist morgen nach Carls⸗
ruhe zurück. Der Kronprinz verläßt nächsten Montag Carlsruhe
um nach Wicesbaden zu reisen.

Berlin, 124 Dez. Der Entwurf eines Reichs ⸗Maͤnzge⸗
setzes ist jetzt im Reichslanzleramte vollendet und dem Staalsmi—
nisterium zur gutachtlichen Aeußerung mitgetheilt worden. Derselbe
enthält dem Vernehmen nmach leinerlei Bestimmungen über das
Siaatspapiergeld, sondern beschäftigt fich lediglich mit den Reichs—
AD J

Aus Berlin, 12. Dez. wird der „Allg. Zig.“ gemeldet:
Fuürst Bismarck beabsichtigt das Präsidium des preußischen Staats-
ministeriums niederzulegen (in der Stellung als Reichskanzler aber
würde er verbleiben J);

England.

London, 13. Dez. Den Morgenblättern wird aus Madrid
vom gestrigen Tage telegraphirt, daß der dort stattgefundene Auf—
standsversuch mühelos unterdrückt worden ist. Die Zahl der Todten
und Verwundeten beziffere sich auf 20. Der Aufstand werde den
Republikanern zugeschrieben.

J Amerika.

Madrid, 12. Dez. In den Vorsfädten von Madrid fan⸗

»en gestern Ruhestörungen statt. Drei Militärkolonnen durchzogen
die Stadt. Eine derselben stieß auf Unruhestister, wobei es zu
einem Kampfe kam, in welchem auf beiden Seiten geschossen wurde.
Die Aufrührer wurden zerstreut und ließen mehrere Todic und
Zerwundete zurück. In der Cortes stellte der Minister des Aeußern
Martoz die Bewegung als unbedeutend dar. Es seien an der⸗
elben solche Leute betheiligt, welche an Unruhen unmittelbar vor
der Auflegung der Anleihe ein Interesse hälten.

bahnen gewähren auch für einzelne Billete 30 pCi. Ermäßigung.

F München, 6. Dez. Wie wir hören, soll sich der Werth an
Pretiosen der Spitzeder allein auf 20,000 fl. belaufen, dazu kommt
auch eine Sammlung von Gemälden ec. u. wird der Gesammtwerth
des Mobiliars auf ca. 60,000 fl. geschätzt. Die Gant scheint sich
bei der ungeheuren Masse von Gläubigern auf einige Jahre hinaus
erstrecken zu wollen. “ —— —
Eine ehemalige Agentin der Spitze d-e resoll heabsichtigen,
in Landshut eine ähnliche Bank anzulegem ,

F Berluin, 5. Dez. In der Markuskirche sind am vorigen
Sonntage bei der Trauung einer ganzen Anzahi von Bräuten von
dem Küster die Kränze abgenonmen worden, weil, ihre Tugend
derdächtigt worden war. ————

f Aus Paris, 25. Nov., erhält die „Köln. Ztig.“ die
nachfolgende Zuschrift: „Es wird für die Leser von Inseresse sein
zu hören, welchen Erlebnissen die Deutschen hier in Paris jetzt
noch ausgesetzt siud. Vorgestern Abend befuchten wir, drei Deut⸗
iche, die Brauerei von Gruber und Reeb, Boulevard Bonne Nou⸗
velle, wo wir in ein unbesetztes Zimmer traten. Bald folgten
uns vier andere Personen, darunter zwei Militärschüler von St.
Cyr, die bereits vor uns in dem Lokale waren, in dieses Zimmer
nach. Unsere Unterhaltung war ruhig und der Politik fremd,
während jene Vier ihrem Hasse gegen Deutschland in den gemein—
sten Ausdrücken laut Luft machten, offenbar um uns zu beleidigen.
Nach einiger Zeit erhoben wir uns, um sort zu gehen, sogleich
trat einer von der lärmenden Gesellschaft an uns heran und fragte
ob wir Deutsche seien; die anderen Drei kamen hinzu, und Alle
zusammen fingen an, alle möglichen Schimpfwörter her zu nennen,
mit der Drohung, uns hinaus zu werfen. Der Lärm führte Gäste
aus den nächsten Zimmern und den Wirth herbei, erstere fchienen
Partei gegen uns nehmen zu wollen, letzterer kam, sah — nud
verschwand; die Kellner folgten dem Beispiele ihres würdigen
Patrons. Da wir bei thätlichem Widerstande nicht auf Hilfe
rechnen konnten, so fügten wir uns in's Unvermeidliche und ver—
ließen die Wirthschaft, im Glauben, daß der Vorfall erledigt sei.
Doch wir hatten uns getäuscht. Kaum waren wir einige Schritte
gegangen, so hörten wir die vier Helden hinter uns. Sie lockten
einen Haufen Gleichgesinnter heraus, die drohende Verwünschungen
ausstoßend, hinter aus einherzogen. Die Polizei war — abve⸗

send. Glücklicher Weise war die eine unserer Wohnung nahe, wir
traten ein und hofften von den Raufbolden befreit zu sein. Doch
diese drangen in den Hof des Hauses ein und der Laͤrm ging
von Neuem an. Es blieb uns kein anderer Ausweg, wir mußten
bei unserem Freunde so gut es ging unser Nachtlager aufschlagen,
denn das Gesindel, unter der Anführung der Militärschüler, tobte
naoch lange Zeit vor dem Hause, so daß wir nicht in unseren Gast⸗
hof gelangen konnten. Solche Zustände der öffentlichen Sicherheit
verdienen wobl in weiteren Kreisen bekannt zu werden. Vorfälle
dieser Art sind gar nicht so selten, sie werden nur nicht bekannf,
weil die Betroffenen fürchten, durch Veroöffentkichung derselben die
Lage der Deutschen noch zu verschlimmern. Wir halten jedoch
dafür, daß diesem Unwesen nur durch den Beistande der Presse
gesteuert werden kann. Unsere Karten beifügend, verdleiben
viren. s. w.“ J

rPhiladelphia. Dem „Philadelphia Ledger“ zufolge
ist eine neue StraßenLocomotive erfunden worden, die so compact
ist, daß sie nicht mehr Raum einnimmt, als ein gewöhnlicher eiser—
rer Stubenofen. Die Maschine consumirt ihren Rauch, setzt keinen
Ruß an, behält keine Kohlenreste und arbeitet geräuschlos. Sie
hat eine Kraft von 5 Pferden, und die Wagen, welche die gewöhn⸗
iche Dimensionen haben, können so bequem controlirt und ange⸗
dalten werden, als ob sie von Pferden gezogen würden. Die
Fortbewegungskraft kann nach Belieben bis auf die Capacität einer
Maschine von 25 Pierdekcaft vergrößert werden.

VBermischtes.

fSpeier, 13. Dez. In der gestrigen Abendsitzung hat
der Landrath 800 fl. sür das nächste Zweibrücker Rennen bewilligt.

xLudwigshafen, 9. Dez. Als gestern Nachmittag
»er von Mannheim kommende Personenzug in den hiesigen Bahn-
jof einlief, stieß derselbe in Folge falscher Weichenstellung auf einen
Büterzug und beschädigte außer der Maschine 5 Wagen nicht un⸗
»edeutend. Glücklicherweise kamen die Passagiere mit dem blosen
Schrecken davon. Der Weichenwärter, welcher die Schuld an
ziesem Unfall trägt, warf schnell den ihm von der Eisenbahn Ge⸗
ellschaft gelieferten Mantel bei Seite, machte sich aus dem Staube
und ist bis jetzt noch nicht zum Vorschein gekwmmen.

f Am 6. dse. passirte von Rockenhausen aus die Alsenzbahn
der erste Waggon Donnersberger Steinkohlen. Dieselben sind bei
Marienthal am Fuße des Donnerbergs gegraben und sollen als
Ofenkohle ausgezeichnet sein. Der Inhaber der bezüglichen Con—
tession, Herr Dr. Eberts aus Berlin, will auf seinen Hüttenwer⸗
en im hessischen Odenwalde eingehende Versuche mit denselben
85— insbesondere hinsichtlich ihrer Brauch barkeit als Schmie⸗
dekohle.

F Das Kölner Carnevalsfest begeht im kommenden Car—
iebal das Fest seines 50jährigen närrischen Bestehens in großar⸗
ioster Weise. Wie verlautet, hat sich in Berlin eine Gesellschaft
Jehildet, die beschlossen hat, in corpore nach Koöln zu reisen und
»as seltene Inbiläum mit verherrlichen zu helfen. Es sind hierzu
»ereits 1000 Thaler gezeichnei.

f Im ehemaligen Jesuitenkloster zu Straßburg hausen
czt: 1) eine frequente Bierwirthschaft, 2) die Freimaurerloge und
zfedas Carnebal⸗GComitet
Muünchen, 6. Dez. Vazüglich der Fahrpreis-Ermäßig
ing zur, Wiener- Weltausstellung ist von den südwestdeutschen Eisen-
zahnverwaltungen nachträglich der endgültige Beschluß gefaßt wor—⸗
en, für geschlossene Extrazüge von mindestens 200 Personen 50
)Ct. für einzelne Tonr⸗ und Retourbillete 40 pCt., Ermäßigung
ür sämmtliche Wagenclassen zu gewähren. Die preufischen Staats

. .FJ, X, Demezz, verantwortlicher Redacteur.
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        Bekanntmachungen.
Bürgerhülfsverein.
Sonntag 15. Dezbr. Nachmittags 83 Uhr

Generalversammlung
im Vereins⸗Lokale.
Um recht zahlreiche Betheiligung wird
ersucht.
Der Seeretär.
3 —
Münchener Joppen
in Filæ, DPüsfel und Ratiné sind
angekommen bei
Heinrich Isaac.
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in der Conditorei von
G. Rickel.
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mit zur allgemeinen Kenntniß, daß er sich als
Drechslermeister
hier etablirt hat und alle in sein Geschäft!
iinschlagenden Arbeiten, unter Zuficherung
zilliger und rascher Bedienung, übernimmt.
Um fleißigen Zuspruch bittet

Joseph Behr, Drechsler,
wohnhaft im Wiv. Beh r'schen Hause,
Ecke der Kohlen⸗ und Grubenstiraße.
Eine frische Sendung vorzüglichen
Bayerischen
Exvort⸗Bieres
berzapft vom Fäß —
IGOH JOSs. Heinrich.
Von heute an ächte, frische,
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Honig⸗ Basler⸗ und
Mandel⸗Lebkuchen
J G. Rickel, Conditor.
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Morgen, Montag Abend
von 6 Uhr ab,
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Zeberkraniheiten, Hämorrhoiden, Eng⸗
rüstigkeit, Milzkrankheit, Flechten ꝛc.
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otbenem Blute und schlechten Säften
herrühren. Der „Lebenswecker“ be⸗
fördert die Verdauung, reizt den Ap⸗
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den erschlafften Körper, er ist beson ⸗
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Rngbert.

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—20)

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2352 — 58*5 — — 2z282 533335—52335 335*
535 * —52535323—33373 3336 35875 —
238525 1 2, 222 ẽ 2585335 2528 285 38 *2 58332532
3 582 zE8B * — — —E —527*5
—A— A 3338S 7558 —
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5553322827— 8 2 25525 28277357—7 —— —
— 8 8* — 222.2 2 5363235 sæ—8—* c52
232326 2533555535 ————— — 535723235 2233585 8 523
52855 255538 528 5502355 —XXXxF 3215 238 5323275 —A
222 —A — 26 5— —55 —3 8238 2 —— — 23 2 S5
— 2 3 — * *22 —2323 2— 2 5* 22 322 22
33353z2833353* — — 3785—3 125382333238
253238533535 *732 52 *2355 —z332 .53 —535 —A — —————
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27 25—233 5 — 22 58 — 5 — 53 5 7532 —
733535s832333 255*832 33235 5335555553358 ——
* 2 — * — 8 23 k—225* —s 7 2 2 — — 2 * 22
—— 5333383235268 — — 38533 6 —*22
38333738—25 2332553 36253333 325288 ————— 852 —
—— 3— 2 —A 23 *5 23335 —5537 5 5822 — —
—5S —A 3523 55* 232835 55233565 5333 —522
s3233 67 5253385 —E— 3 234 3 2535333 57*
D 2* 0 — 3 e * 2 2 * 7
835333323577* 3333328 2 28 37383283 A —
3 258— 5 — * 256 55 5 223333* — 25
2282* * —22—5—,353272 8 . — * 8353235 228 — — 33
S 2235 2 2 538 573 35525 32 .55*55 25 5 8
825 7334 5 552 52093 —125 2—5528 62*
25 5252 528 5238535325 2 2 3253 3 8* s—358352 5238 8
53335555783333538 238 * 283 33332535533 2555*3 22
— —35327 582353 — — 3 5723,37332335* 2 35325—
7 38 2323** z 8335
2 3 ——A — MW—— — —— —2 —282 2 2
8 22 5 2 * 2 * —A 2 J 2
3 2533333538 2736248 —333288 53
z383538.5 5532573327 X 333332 2335333333335
— —28—33—881 Sñ 2232 S28 7283253238 33382333385
2233832* 5288 333 — 52. 535 x35353333-25 z *
522326* 528333335 — 52532555 — 7237 5 22325 28388
3852583 25* 228 —353 — A— 3* — ——— 2 — 2
8338 32283 4933 532 — 23 33355333 — *28
8— * 2 5 2 2 * — 8 33 —E * a
23 553 x 5 5322 —s — —X 5—252372 *
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332333867 53375287 3** 238383338355 8 22 23
— 5s53553355223 5728 A 33838853535
3532364 553332332 533525323823 5 —A
—A — 23 5z338* 35337838413327 2733
—3 22— 55 22 2 —— 52573—
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— 8* 5325355 522
— 3 32 522 253355335355 — — 8* ẽ
2 2 —— 223 — 2 522
AA * — * 58
3335833220* 58

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ẽ 3537553332
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8 328 353533252538* 28
5273338 3333333 33366
252 2338255335 —A — — 5
* I5323 3— —— 533533233 2
552 —** 3553 8 233323388 22
35 —28 3Z33555 — —— — 522557 2332*
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7 —— —— 3535338
* * * v * — 52* 2* — — — 22 2* 25
2 28 3335235532335 532 — 5222 —A 2 8
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5 J 235 5 —
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8 55585 232335 8 458 8 —3 — — —— 555* —
8 — 2 533 28 32363353 — 8 255533
255 — * 223555533 232335355755 * 2533 383325857
8 53 ã 32835 552535527 35532335 —A 3 —A 28 2
3278 *82— — z55 5 5583 8 282388 —A 3238—
2 3333 e 3 23253 538333 5 233
* — 2 * 2 — —52
7 2827 —A— 5238 32553
* 25 325 25 53533358* 2 3335385 55388 3
3338 35 325523 53283323 356 —z5338 5538383 52 —z* 5
332383283 32608 ——— S 5 S28 253255 5252 — 55 538
2355 5 8 33333355 —— 3338336 5
3 2 .* * 52 290 2
—A— — 55385338 —— 3 58 5 22
2255 — — A 33333338 532355335* ——
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2 — 285* z588* — —— 8 * *. 2
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————— 55
2 —XXXX 22385
5s8223588
22 3 7525
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2232322.2; 559 —A
z583 882538 38336333333338753373335*55
555355537 —85258 * 3 8 8 32*
232 * — 555 — —E — 5 3 ⸗ 22 —
532 225 2* 3.5 8 83 —5 5825 2 —
32 5 2—338 535 0 ———
25337— 32523 2 5558338233 — —— —313238
— * — 25388 * — 8 2 * —5 2 8 2 58
C 27S 5 335 — — 557 53 — ——
* FJ * v 8 2 52 3 2 S2 253235 ———— — 5 3, 53 82
25685253 28 8 — — * 282 *5338 — 33 323335 — *2 7]
— —— 22 528 —E 2 z35*52— 2*58833
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s 58 525 25 585833355 533722 —— —— z323 4—522
— — — 25358525 —355— —555 855 22,35 525 —
28* 533535 22335 — — —A— 523525
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        St. Ingberler Znzeiger.

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der Si. Jnaberter Anzeiger (und dat mit dem Huuptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit det Vienskagt-. Donnerstags⸗ und Sonnta

—X a. Donnerstag, Samstag and Sonntag. Abognementspreis vierteliährig 42 Krar. oder
128 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreisnaltige Zeile Blättschrist oder deren Raum berechnet.

— — —— — —z —— — —— ⸗ —

„3 199. Dieunstag, den) dezember 41872

Thiers über den Ursprung des Krieges von

.Vor der Commission zur Prüfung der Acte der Regierung

pom 4. September (1870) hat die unter Anderem auch Thiers

seine Aussagegemacht, und ein Abschnitt derselben hat die meiste

Beachtung gefunden, woxin er erzählt, wie es im Juli 1870 wi—

der sein Etwarten und wider seinen dringenden Rath. zum Kriege

gekommen.

Hatte Frankreich den Krieg glücklich gefühct, so würde sich
dort aͤlle Welt um den Ruhm gestritten haben, wer zuerst in der
Tandidatur detz Erbprinzen von Hohenzollern eine europaische Ge⸗
fahr entdect, Aund nachdem mes schon nach einigen. Tagen; klar
purde, daß diese Candidatur nichts als die Privatangel egenheit
anes mediatisirten kleinen Fürstenhauses war, dennoch die franzö⸗
sische Nation in den Kampf geführt habe. Herr Thiers, der
Einzige, “ der damals den Krieg energisch widerrieth, und zwar
einzig aus dem Grunde, weil Frankreich nicht genügend vorbereitet
sei, würde heute freilich nicht an der Spitze des Staates stehen,
sondern in möglichst tiefer Verborgenheit und Vergessenheit leben.

Da es aber so ganz anders gekommen, als Frankreich da⸗

mals mit vollster Zuversicht glaubte, so ist es seit der unglücklichen
Wendung des Krieges das eifrigste Bestreben der Franzosen ge—
wesen, alle und jede Schuld wegen des Kriegsausbruchs von sich
abzuwälzen. Bald haben fie gesagt, Napol eon habe den
Krieg gesucht, um seine Herrschaft zu befestigen, bald auch Preu⸗
hen habe den längst vorbereiteten Krieg geschickt provorirt. Der
einzige Franzos, der mit einer gewissen Unparteilichkeit über die
treibenden Ursachen sprechen kann, weil er allein ein entschlossener
Gegner des Krieges und mit den Absichten der Personen und
Parteien wie Wenige, vertraut war, ist in der That der jetzige
Prasident der franzoöͤsischen Republik.
Was die Anschuldigung Preußens beirifft, es habe diesen
Krieg provocirt, so hat Thiers woͤrtlich vor der Commijsion gesagt:
Die uͤrheber dieses unglücksseligen Krieges suchen sich heute damit
zu eutschuldigen, daß sie sagen, Preußen hätte den Krieg gewollt
ihn schon lange vorbereitet und alles dies nur als Gelegenheit
benutzi, den Kampf zu eröffnen. Ich erkläre, nachdem ich in der
dage gewesen bin, mich Uber diesen Gegenstand vollkommen zu
anlerrichten, daß dies eine Lüge ist. Es ist ganz richtig, daß
Preußen, überzeugt, Frankreich werde früher oder später seine
Fehler von 1866 wieder gut zu machen suchen, für- diesen Fall
ohne Unterlaß feine Vorkehrungen getroffen hat; aber e6 fürchtete
diese gewaltige Prüfung und wollte sie lieber verzoͤgern als be⸗
—IDDD That noch mehr als wir selbst und
als alle Welt über die raschen Erfolge erstaunt, welche es dem
deichtsinn und der gründlichen Unfähigkeit der kaiserlichen Verwal⸗
fung zu danken hatle.“ 3

Ais die eigentlichen Urheber und Bekreiber des Krieges be·
zeichnel Thiers nicht den Kaiser, der zu jener Zeit viel von
seiner Willenskraft verloren gehabt habe und im Allgemeinen sehr
anschlüssig gewesen sei, sondern eine Hofpartei und die Bonapar⸗
nisten im Gesetzgebenden Körper Es gab am Hofe leidenschaftliche
Personen, welche durchaus die Scharte von Sadowa auswetzen
volllen.“ Die Kaiserin, versichert man, wiederholte oft, wenn sie
on ihrem-Sohne sprach: „Dies Kind wird nicht zur Regierung
sommen, wenn man das Unglück von Sadowa nicht wieder gut
macht.“ In ihret Umgebung befanden sich Leute, die das aus
iebedienerei oder Ueberzeugung mit einer gewissen Ruhmredigleit
viederholten. Im Gesetzgebenden Körper verlangten die eigentlichen
Bonapartisten, denen das Loos der Dynastie vor dem des Landes
ging, mit Heftigkeit, daß man diese Gelegenheit Gie Candidatur
Hes Hohenzollern) ergreife, um den Krieg zu unternehmen. Also
nach Thiers' Ansicht waren es die Bonapartisten,“ welche den Hof
bessimmien, und dieser beeinflußte wieder die Minister, unter denen
FDOribeer, Grammont, selbst Lebseuf als Anhänger
der Friedenspolitik bezeichnel. Die Regierung, sagt Heer Thiers,

begann gleich mit einem Schrittz für den es keinen Namen gibt.
Fsist die Rede: dca Herzogs v. Grammont am 6. Juli 1870
semeint. Er nennt sie einen wahnwitzigen Act. Den Schlüssel dazu,
wie Grammont zu einer also heraussordernden Rede wider Preu⸗
zen dam, hat, uns indessen Thiers nicht geliefert. Die Rede ist
nicht zu erklären, wenn die Bonapartisften nicht den Hof und die;
Minisler. bereits völlig beherrschten und sicher waren, sie in den
rieg zu stürzen. Die schwächlichen Friedenshoffnungen, die Ollin
dier in seinen täglichen Unterhaltungen mit Thiers noch nährte,
onnten gegendie Uebermacht dieser; Partei nicht nufkommen.
Thiers erzählt, die Zahl der friedliebenden Mitglieder des Gesetzs
gebenden Koͤrpers sei in jenen kritischen Tagen viel größer gewesen,
ils die der kriegswüthigen: Bonapartisten; aber diese liefen umher,
armten, schwatzien Und. verachtetenJeden, der nicht. Ihrer Mei-
nung war. Es sei nöthig- mit dema anmaßenden Preußen ein
FInde zu machen, es Handle sich nur ym einen Feldzug von sechs
Wochen u. s. w. Als nun das Phantom der Hohenzollern⸗Can⸗
»idaiur gefallen war, waren sie es, welche die Lüge in Umlauf
etzten, Bened etti sei von König Wilhelm beleidigt wor⸗
den. Wenn aber wirklich, wie Herr Thiers berichtet, diese Lüge
den Ausschlag gab, nachdem doch Ollivier noch am Tage vor der
zekannten in dem Gesetzgebenden Körper erfolgten Kriegserklärung
icher auf die Eehaltung des Friedens gerechnet, auch der Kaiser
ich gegen zwei Botschafler in gleichem Sinne geaͤnßert hatte, so
nuͤß man doch annehmen, daß die Bongpartisten die ganze offi—
zielle Gesellschaft in Frankreich mit sehr leichter Mühe und mit
sehr unbedeutenden Mittel in die Tasche steckten, und daß sie von
Anfang an ihrer Sache ganz sicher waren. Am entscheidenden Tag
waren alle Friedensfreunde in Kriegs-Eiferer verwandelt, und
Thiers mit den Wenigen, die auf Feststellnug der angeblichen Be—
seidigung drangen, wurde in der Versammlung insultirt.
So biel von der Auffassung des Herrn Thiers; auch er hat
natürlich ein Interesse. die „Vonapartisten“ allein zu beschuldigen
und alle anderen Parteien als verführt und überrumpelt dar⸗
zustellen.

Deutsches Reich.
Mänchen, 12. Dez. Wie die ‚„Augsb. Post⸗Z.“ meldet,

änd die Bezirksämter zur schärfsten Beaufsichtigung der katholischen
Bereine aufgefordert worden. Das Blatt empfiehlt deßhalb nach
illen Seiten hin Vorsicht. 5.

München, 15. Dec. Die neueste Nummer des Militär⸗
zerordnungsblattes bringt zahlreiche Versetzungen, Befördervungen
c. in allen Waffengattungen, vorzüglich aber in der Artillerie. —
Die k. Staatsschulden⸗Tilgungs-Commission hat den ganzen, bisher
noch nicht verloosten Rest aller fünfprocentigen Anlehen vom Jahr
870 zuͤr Heimzahlung gekündigt. Die gekündigten Capitalien
onnen bei dem 413-procentigen Eisenbahnanlehen wieder ange⸗
egt werden.
Speyhser, 14. Dec Die diesjährige Versammlung des
dandraths wurde heute Vormittag durch den Regierungsprasidenten
herrn Staatsrath v. Braun geschlossen.

Müuülhausen, 9. Dez. Köln. 3.) Während man beson-
»ers Mülhausen in Folge der Option eine starke Abnohme der
Bevölkerung in sichere Aussicht stellte, ist gerade das Gegentheil
ingetreffen. Es steht zu erwarten, daße Mülhausen, jetzt mit
58,000 Einwohnern, bald den vor dem Kriege eingenommenen
Zztand nicht nur erreicht, sondern übertroffen haben wirnd.
Ber hien, 11. Dez. Reichskanzler Fürst Bismarck trifft
nit Familie heute Abend in Berlin ein.

Berhin. Die für den Landtag vorbereitete große Eisen⸗
zahnvorlage liegt jetzt dem Könige zum Vollzuge vor. Der be—
veutendste Neubau darin ist jedenfalls die direkte Bahn von Ber—
in durch den Harz über Eschwege und Homburg nach Wetzlar
ind Koblenz. Auf den Bau der Moselbahn glaubt der Staat aus
kratgischen Rücksichten nicht perzichten zu dürfen.
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        Frankreich.

Paris, 16. Dez. Ueber Ueberschwemmungen, namenilich
des Flußgebietes der Loire, gingen beirübende Nachrichten ein. Die
Fisenbahnverbindungen mit Nanktes sind unterbrochen. Die „Banque
de France“ macht bekannt, daß sie nicht im Stande sei, die in
den überschwemmten Orten zahlbaren Wechsel zur Verfallzeit zu
präsentiren und fordert daher die Interessirten auf, dieselben am
Verfalltage einzulösen.

England.

London, 14. Dez. Einem Pariser Telegramm der, Times“
‚usolge wäre die Zahlung der dritten Milliarde der französischen
driegsentschädigung bis zum 11. Dezember complet erfolgt. Die
pierte Milliarde würde bis Mai oder Juni 1873 gezahlt, und
Frankreich dann in der Lage sein, weitere Unterhandlungen in
Betreff finanzieller Bürgschaften für die fünfte Milliarde anzu⸗
nüpfen.

auch bis jetzt „monsieur Postvorschuss, quo vous m'avez an-
noncé“ noch nicht sich habe sehen lassen. — Unter diesen Um⸗
dänden bleibt unseres Erachtens dem armen Gelehrten nichts an⸗
deres übrig, als seinen Pariser Gläubiger durch — „madame
Postanweisung“ bezahlt zu machen! —

F In Landshut ist am 10. d. Oberstlieutenant Th. Frei—
herr von Podewils, der Erfinder des Podewils-Gewehres.
gestorben.

F Landshut, 11. Dec. Heute Morgen zwischen 7 und
8 Uhr wurden auf der Landstraße zwischen Hainburg und Abdens⸗
herg drei des Weges wandernde Männer, so viel bis jetzt bekannt,
Biebhhändler, aus einem Hinterhalt von drei bewaffneten Burschen
überfallen, zwei derselben erschossen und, ebenso wie der dritte,
hrer Baarschaft im Betrage von 700 fl. beraubt. (N. Corr.)

FBerlin, 11. Dec. Von der pfalzischen Station Kusel
verden monatlich ca. 200 Waggons Pflastersteine hierher befördert,
die allein eine Fracht von ungefähr 12,600 Thlr. kosten. Es ist
daher leicht begreiflich, daß hier das Pflaster so theuer ist! —
Die Heizung der Coupes ersfter und zweiter Klasse mit gepreßter
dohle wird demnächst auf allen preußischen Staatsbahnen eingeführt
verden. (Fr. J.

- Gegenwärtig sind wieder falsche Fünfthalerscheine von 18536
nufgetaucht. Dies Falsificate sind dadurch als solche sehr leicht
enntlich, daß das preußische Wappen sowohl, wie der querlaufen⸗
de Buntdruck auf dem Avers so verschmiert gedruckt find, daß die
leinen Figuren im Wappen nicht zu erkennen und die Schrift im
Buutdruck fast gar nicht zu lesen ist; der Druck auf dem Revers
ist etwas besser. Hierzu kommt, daß die gefälschten Scheine ein
janz schlechtes, weiches. lappiges Papier haben, was auch wohl,
vie die „N. A. Z.“ meint, der Grund ist, daß die in Beschlag
zenommeren Falsificate überall eingerissen und mit Papierstreiftn
»ellebt sind.. —

F Aus Amsterdam wird gemeldet, daß das Schiff
„Franklin“ mit 178 Auswanderern an Bord auf dem Wege von
zamburg nach Kalifornien bei Vlieland gescheitert ist. Hundert
rxmigranten wurden gerettet. — Von dem vermißten Dampf⸗
Packetboot, Courier“, das am Sonntag Abend in Southampton
ällig war, ist trotz der von drei Dampfern angestellten Nachforsch-
ingen bis jetzt noch nicht das Mindeste gehört worden. Man be—⸗
ürchtet, daß es während des letzten orkanähnlichen Sturmes mit
Mann und Maus untergegangen sei.

Schweiz.

Prof. Reinkens (alikathol.) hat in Bern und Basel vor
einer zahlreichen Zuhörerschaar Vorträge gehalten. Ju Luzern
wurde derselbe bekanntlich nach dem Schluß seines Vortrages
nsultirt, indem ihm Jemand das Wort Lügner“ zurief. Der Be⸗
reffende, welchem von Nebenstehenden der Mund ewas derb
zeschlossen wurde, war ein aus Köln ausgewiesener Jesui:, ein
geborener Schweizer Namen? Bauer.

Belgien.

Brüssel, 12. Dez. Aus Antwerpen wird bereits ein
Fallissement wit einem Schuldenstand von 350,000 Francs ge⸗
neldet (in Folge der Zahlungseinstellung der katholischen Banl);
man glaubt, daß noch andere Unalücksbotschaften nachfolgen werden.
BVexrmischte s.

F Zweibücken, 14. Dez. Der auf einem hiesigen Koh—
enlager beschäftigte Arbeiter Gölzer hatte heute früh das Unglück,
zeim Wagenschieben auf dem Bahnhofe auszugleiten und zu stürzen;
der nicht mehr aufzuhallende Wagen schnitt dem Bedauernswerthen
leider den Arm am Schulterblatte ab.

.Zweibrücken, 14. Dez. Die Generalversammlung
der Altienbrauerei Tivoli hier genehmiate heute nach dem Vor⸗
schlage des Verwaltungsrathes die Vertheilung einer Dividende
bon 12060 für das verflossene Betriebsjahr, wie auch die vorge⸗
schlagene Vergrößerung der Wirthschaftslokalitäten.

FeEin Straßburger Gelehrter schickte jüngst einige wis⸗
senschaftliche Instrumente zum Behuf der Reparatur an ein be—
kanntes Geschäft in Paris, mit dem Bemerken, man möge bei der!
Rücksendung die Rechnung durch „Postvorschuß“ ausgleichen. Einige
Tage darnach kam in Straßburg ein Brief aus Paris an, in
velchem dem erstaunten Professor mitgetheilt wurde, daß man mit
Vergnügen die betreffenden Reparatuten vornehmen werde. wenn

Für die Ueberschwenmten am Ostseestrande
änd eingegangen: Ungenannt 5 fl.
Bis jetzt zusammen 45 fl. 4ßs r. e
Zur weitern Empfangnahme von Beiträgen ist gerne bereil
Die Expedition des St. Ingberter Anzeigers.
F. X. Demes, verantwortlicher Redacteur.

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und mein letzter Kuß! Aus dem Leben einer
eepedye im Hemde — ich, ane
acht zus. mit 8 hübschen Bildern⸗
Zoll⸗ und Steuerfrei, gegen Geld⸗
Einsendung oder Postnachnahme.
Henry Engel, Export-⸗Handlung
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Freitag, den 20. Dezember 1872
Abends 8 Uhr, außerordentliche
Generalversammlung

ei Ferd. Oberhauser.
Tagesordnung: Aufnahme nweuer
Mitglieder.
Der Präsident.

obne Medicin. F

rust- u. Lungen-⸗
xranke fiuden auf naturgemassem
Wege soelbst in verzweifelten und
ron den Aerzten für unheilbar er-
clãürten Fällen radicale Heil-
umg ihres Leidens
olhme Medicin.
Vach specieller Beschreibung der
Trantheit Näheres brieflich dureh
TI. HFiccert, Berlin.
nII-Strassge Mr. 23.

FoOuIæ,
Oæ henerz-,
Aialos
in Seide und Wolle, Taschentücher
weis und farbig empfiehlt als Weih—
nachtsgeschenke billigst
Heinrich Isaae.

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obne Medicin.

Nedattion, Druck und Verlag von F. X. Demet in St. Ingbert.
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2253 — 285 25 3268 25 23188
2 183325 23 — —— 25323 2 8 *
3 533 33 37 —* 5333333 —53 238
— 27— 3. 8 —2 23. 7 38 * 2
52 2* 3J 2 323*2 8 F 3 35233
3337365 5335253 2333837 283
— 32 — * 27 2—
—— * 3543 3 5
u
22 * 5 827 — 382 725 3757
282833 2 35535 23752 28375
— *53855 3 33 * * ——
32252 S 8 — 73 3 323 S 32* JJ
23322 2. ———— — 5,85 8* 33
72 *757. ** 7 8
288328 22*33 835385358
333 —8*8 * 333 22
1523*
522 333 38
8 2. 335 333
—— 3383

2

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5 2B383
52 23383
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* 3 * 53353327. 2858538
323 ? ?3.357 ———— —5528
*5333 352 —RR —
5553 — —8223 24 8 2253
5 358333 23138 15523 3332
3232333 *2531333 —— ——
—2 S 8 —— —
52532 —3 52 —7 522 208* 8552 —
„55 2 2 327 — 2 us Zꝛ —
22 —— —— OS. 3 2 — 52 — 2737
2 28
*S3355.37 5358 32355328 ——
225 5 3257 732 52— 225* 838 S. 5
32. * — 652 2238 23 4à,? — * —RD
53. —*382 322 9 2 — v* 2 — 7
232* ã5 6*5* 42* 57382 — 535
36 —3—5 ——— 25333
7 — *— * — * * — — 87 —* —B
28 * *323533 2.2553 2382 « 2 2 332
727 3 3 33, 35233 52232 2 * 5 5*727
— 53 * * p 8 83 —
583 2. —— 8
58 5333 55338 5553 *233
— * —2 — —23 3 725355 —— D——
— 8*82 J —— *
37 ..
38 —— 2 520 5 . 2 32 23 — 7
3855
3 57 — D. 2. 2* 2 2—
5393 55 523*35878 3333 3554 n 25
537 3383335 555535383538353 4122
2
—
3323335 * —
33*23B35372

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        Hl. Ingberler Anzeiger.

— —
Der St. ARigberter nzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstagkß⸗, Donnertiagß⸗ und Sonma

Zunimer) erfcheint woͤchentlich vi er ma l: Dienttagt, Donnerstag, Samtag and Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silberar. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Keile Blaitschrift oder deren Naum berechnet.

— — — — — — — — * — — — — — — — — —

M 200. Donnerstag, den 18. Dezember 1872

0
Einladung zum Abonnemenl.

Bei herannahendem Beginne eines neuen Jihres erlaube n
wir uns zur Erneuerung des Abonnements auf den St. Ingberter
Anzeiger höflichst einzuiaden. Durch regelmaͤßige Zusammenstellung
der politischen Tagesbegebenheiten, sowie Besprechvng derselben in
leichtverständlicher Weise, durch alles Neueste, das wir aus dem
Gebiete der Landwirthschaft und des Verkehrs bringen, werden
wir das in uns gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen suchen. Das
z mal in der Woche unserm Hauptblatte beigedrudte Unterhal⸗
tungsblait wird durch eine Reihe spannender Novellen, Gedichte,
kutzweiliger Geschichten und Räthsel seinem Zwecke gerecht werden.
Auch den localen Angelegenheiten werden wir in Zulunft beson⸗
dere Aufmerksamkeit widmen und glauben dadurch alle billigen
Anforderungen an eine Localzeitung zu erfüllen. —

Unsere auswärtigen Abonnenien, welche das Blatt durch die
Post beziehen, ersuchen wir freundlichst ihre Bestellungen bei den
betreffeuden Postexpeditionen eder Postboten doch unverzügllch machen
zu wollen. Unsern verehrlichen Abonnenten von St. Jugbert und
Umgegend, welche das Blatt durch unsere Träger beziehen, wird
dasselbe für das kommende Quartal fortgeliefert werden, falls sie
dor Ende dieses Monais nicht ausdrücklich abbestellen. Der Preis
unseres Blaties bleibt derselbe wie bisher. *

Recht zahlreichem Abonnement sieht ergebenst entgegen

Die Expedition des St. Inaberter Anzeigers.

Deutsches Neich.

München. 17. Dez. Heute Morgen erfolgle dahier die
Verhaftung des vormaligen Dachauerbank⸗Inhabers Friedrich Grafen
von Holnstein. —

Mannheim, 17. Dez. Wie der Verk.“ meldet, ist die
Kriegsmedaille am Band für Nichtcombattanten vom Kaiser an
ewwa 300 hiesige Männer, Frauen und Jungfrauen, welche sich
um die freiwillige Kriegerpflege verdient machten, verliehen worden.

Weißenburg, 14. Dec. Die Conmission zur Festsetzung
der Beschießungsschäͤden im Kreise Weißenburg hat nach 14monat
licher Thätigkeit ihre Aufgabe vollendet. In 36 Gemeinden wurden
die Beschädigungen und Verluste, welche in den Schlachten von
Weißenburg und Wörth verursacht worden waren, aus der Reichs⸗
kasse vergütet. Die ausgezahlte Entschädigungssumme beträgt
2,051,571 Fr. Konnlen auch nicht alle Wunden geheilt werden,
so hat doch das Gesetz vom 14. Juni 1871 einer von den jüng ;
sten Kriegsereignissen sehr schwer betroffenen Bevölkerung eine
große Wohlthat erwiesen. (W. Woch.⸗Bl.) «

Straßburg, 17. Dec. Die „Straßburger Ztg.“ meldet

aus authentischer Quelle, daß ein Zuschlag auf die hiesige Tabak⸗
manusactur nicht ertheilt worden sei. Die Manufactur werde
einstweilen für Rechnung des Staales weiter betrieben werden.
Berlin, 17. Dec. Die Kreuzzeitung“ erllärt, daß sämmt⸗
liche Landräthe, welche gegen die Kreisordnung gestimmt haben,
bor die Alternative gestellt worden sind, Lentweder ihr Mandat
niederzulegen oder Zurdispositionsstellung zu gemärtigen.

Die „Times“ enthält eine Depesche aus Berlin, welche
meldet, Bissmarck würde vielleicht geneigt sein, preußischer
Premier ⸗Ministet zu bleiben, wenn die einer Reform des Herren⸗
hauses im Wege siehenden Minister v. Selchow und Itzenplitz aus
dem Cabinet ausscheiden würden. Bismard empfehle die Reform
des Herrenhauses, um dort eine prompte Annahme der für
Deutschlands Consolidation so nothwendigen antipäpstlichen Gesetze
zu sichern. ——— J

Fraukreich.. J

Paris, 17. Dec. Der Ministerdes Aeußern, Hetr d.
Remusat, ließ der deutschen Regierung die gegenseitige Aufhebung
des Paßzwanges an der deuisch-französischen Grenze vorschlagen
und dürfte, wie in gut unterrichteten Kreifen verlautet, die Auf
hebung des Paßzwanges schon Anfang nächsten Jahres bevorstehen.

Schweiz.
Pater Hyacinth soll als aitkathelischer Prediger nach
Henf berufen werden. (N. 3. 3.
Bermischte s.

fErsheim, 16. Dec. Heute Nacht wurde auf dem
dartungs⸗ Hof bei Bliesramsbach von dem Verwalter desselben, Hrn.
Hdablem, ein Wolf erlegt. — Zugleich konnen wir die Nachricht
zringen, daß von dem Waldhüter Schimpf von O rme gheim
jeute ein Wildschwein erlegt wurde. — —W

In Kaüserslautern will man in der Nacht vom
15. auf 16. Dezember gegen 8 Uhr einen ziemlich starken Erdstoß
derspürt haben. J J—

7 Mältzausen Elsaß), 14. Dec. Ein, wie es scheint,
iemlich bedeutendes Eisenbahnunglück hat diefen Morgen auf der
dinie Paris Belfort stattgefunden“ Der fahrplanmäßig um 6.Uhr
Min. hier eintreffende Zug ist bei der Station Lure entgleist
ind den Cisenbahndamm hinuntergestürzt, wobei es nach Aussage
mehrerer Reisender, die von Belfort kamen, viele Todte und Ver⸗
wundete gegeben haben soll. Indeß ist zur Stunde weder über die
Arsache, noch über den Umfang des Unglüds Verlaͤßliches bekannt.

PEin Eisenbahnunglück wird aus Straßburg gemeldet.
Dasselbe soll sich nach dem „Straßb. Tagbl.“ in der Nacht vom
TS. zum 13. do. auf der Strede zwischen Straßburg und Graffen-
staden ercignet haben, indem zwei Güterzüge zusammenstießen und
24 Waggons zertrümmert wurden. Sollten denn diese sich häu⸗
jende Unjälle nicht endlich zu größerer Sorgfalt mahnen?

Koln, 14. Dec. Aus dem benachbarten Dörfschen Poll
heziehen die meisten Kölner ihre Milch, die von den Bauern per
Nachen jeden Morgen zur Stadt gebracht werden. Ein solcher Nachen,
enthaltend 21 Personen, kam heute Morgen einem Dampfschiffe
zu nahe und schlug um. Sämmtliche Personen, 18 Frauen und
z Männer, waren bei dem hohen Wasserstande in den Wellen
verschwunden, ehe ihnen Hülfe vom Lande zu Theil werden konnte.

Dem Fürsten Bism ar wurden vom Kaiser fünf er⸗
oberte französische Geschütze zum Geschenk gennacht, und zwar: ein
Jezogener Vierundzwanzigpfünder von Soissons, ein glatter Zwölf-
pfünder von Douai, ein Achtpfünder von Metz, ein Vierpfünder
hon Sedan und eine Mitrailleuse von Paris. Diese fünf Ge—
chütze wurden am 11. Dezember mit der Lehrter Bahn nach dem
Stammichlosse Schönhausen befördert, woselbst sie nach einer feier⸗
ichen Einholung durch die Bewohner Schönhausens und der um⸗
liegenden Ortschaften im dortigen Schloßpark aufgestellt worden
ind, als ein Erinnerungszeichen an die persönliche Theilnahme des
sKauzlers an dem großen Kriege.

Brünn, 12. Dez. Gestern Alend kam dem hiesigen
Bostamte ein Packet mit 42,000 fl. abhanden. Lauf einem Wiener
Telegramme langie dort statt des Geldes ein Pachbapierenthalten⸗
des Packet an.

pAmerikanisch. In Amerika hat ein Polsterer eine
Matratze construirt, welche wie eine Uhr aufgezogen und dann
uuf jede Stunde gerichtet wird, um welche man aufzustehen wünscht.
Zur bestimmten Stunde löst sich eine Feder, die Matratze wirft
den Schlafenden sanft aus dem Bette und rollt sich dann, um
weiteren Schlafgelüsten vorenhenaen, in schänster Ordnung zusammen.
Dienstesnachrichten.

Versetzt wurden: die Landgerichtschreiber Philipp Faber von Lauterecken
zach Pirmasens, Heinrich Schultz von Kusel nuch Dahn, Franz Stocke von
Hermersheim nach Ludwigshafen, Christian Raquet von Göllheim nach Kirch⸗
Jeimbolanden. Ernannt wurden: die Rechtzcandidaten Carl Wilhelm Leon⸗
jard aus Kaiserslautern zum Landgerichtschreiber in Winnweiler, Franz
ginkel aus Maudach zum Landgerichtschreiber in Lauterecken und der Polizei-
mwalt Otto Osthelder in Vandau zum Landgerichtschreiber in Göllheim.

Der functionirende Staatsanwalt⸗Substitut Ludwig Müller in Zwei—
rücken wurde zum Laudgerichtsassessor in Neustadt ernannt und der Land⸗
eseger Eduard Maurer in gleicher Eigenschaft nach Ludwigshafen
zersetzt.

F. X. Demetz veranwortucher Redacteur
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        Bekanntmachungen.

Einladung zum Abonnement
* auf die · wochenfiich 6Gmal⸗ erscheinende
— 4 g 44
za .Eaarbrücker Zeitung“
nebst dem Gratisbeiblatt Der Bergmannsfreund“, welches jeden Freitag
— ausgegeben wird.
Abonnementspreis: vierteljährlich hier 25 Sgr. Auswärts kommt der Postauf—
schlag und event. das Postbestellgeld hinzu. J
Anzeigen finden durch die „Saaroͤrücker Zeitung“,'' dem verbreitesten BDlatte des
Reg ierungsbezirkeb Trier, nicht nur im hiesigen und den benachbarten Kreisen, sondern
auch in Denisch⸗Lothringen, wo die Zeltung statk gelesen wird— große Verbreitung und
wird das Blatt sowohl bon Vehörden als quch von Pribaten vielfach und mit Erfolg
benutzt. Der Insertivnspreis besrägte Sgr 8Pfg. für die Petitzeile oder deren Raum
— Saarbruücken, im Dezember 1872

„Verkauf
Eine sehr geräumige mechanische. Werk⸗
stätte mit dazu gehörigem Hofe und Garten,
gzelegen in der Stadt St. Ingbert an der
Kohlenstraße, fammt Schlosserei. Schmiede
und Messinggieserei, I Dampfmaschine von
einer Pferdekraft, mehreren Bohrmaschinen,
I großen Drehbank, 10 Schraubstöcken
JVochmaschine und veischiedenen kleineren
Werkzeugen, ist umzugshalber durch das
unterfertigte Büreau unter sehr vortheilhaf⸗
ten Bedingungen aus freier Hand zu ver⸗
taufen.
Bemerkt wird noch, daß die fragliche
Schlofserei einen 18 Mir. langen und.7 in.
Mtr. breiten Raum einnimmi die mit
einem doppelten Feuer vbersehene Schiniede
dagegen, umfaßt einen solchen von 9 Mir!
dange und 61Mir. Sreite. J —
Näherez auf dem Geschäfts- und Con⸗
sultationshüreau J. Bovs zu St. Ingbert.
— — — * —3
„rute net so.α
Freitag, den 20. Dezember 1873
Abends 8 Uhr, außerordeutliche
Generalversammlung
betlFerd Oberhaufer.
Tagesorduung? Aufnahme veuer
Mitglieder.
Der Präsident
Unter Hosen und
Jachen
ür, Herren und Damen von 48 Krire Bis
Gulden per Stück bei
Heinrich Isaae⸗
Zu Weihnachtsge-
Menkemn empfehle Lih⸗
grotze Auswahl inm: —
Kurzen Cilinder⸗ halblange u. tangt
Pfeifen in Ahorn, Knseler Weichsel und
Pfefferrohr; Meerschaum ECiaarren
spitzen ꝛ w5 —
Auch hälle sogenannken patentirle ver⸗
schließbare Fasßzkrahnen auf Laher.
Jof. Gehl, Drechsler.
7 Siud schoͤne SEaugferkel dhat zu
verkaufen /Nicolaitz Beeck er
in Heckendabhlheim.“

Die Expeditivn.
Nähmasechinen.
AUntkerzeichneter empfiehlt sein wohl sortirtes Lager in⸗ allen: Sorten
von Nähmaschinen für alle Geschaftstreibendez herabgesetzte
Preise, bedeutend billiger als bei den Händleru: Fin
großer Vortheil liegt für die Käufer darin, daß ich gewissenhafte
Garantie übernehme, Besonders empfehle ich meine neue verbesserte
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nung sichert zu —7 r 32* * 38 VF * *
rlcel, Nähmaschinen-Fabrikant,
M — Zweibrücken, Hauptstraßeg.
Einladung zum Abonnement für das T Quartas ige
e e re ——
νι A 4* X 3
Saarlouiser Journal ,
Anzeiger für. die Saargegend,“* zugleich amtliches Orgam fün den Kreis 3*
ESaarlvuis. Wag Wtegeekt ge
Abonnamentshreig sowohl am Orte, als ausiedris durch Boken. oder die Poll be—
zogen. vierteljährlich 28 Sar. (mit ee Sgr. e —
Bei der bedeutenden Rbonnentemahl deßz Saarloiset Icnn micht allein in
uinsexem und den, benachbarten Kreisen, sondern guch in Deutsch⸗ottzringen, finden Inse
rate die wejteste Verbreitung. Der Jusertionspreis beträgt für, die viergespaltene Borgis⸗
zetle Iha Sgr. wenn die Erpedition Auskunft gibt A Sgr für Reclamen die dreri⸗.
gespalteue Petitzeilen2 Sar.
— Die Expedition
5Erfolg bei alten Gichtleiden. νο?
17.Seber. geehrter Herr Höhenberger? e
Hiermit meinen herzlichssen Dunt für den mir geschickten Tuannin-Terpen-
tin, ich kann Ahnen, mein Herr; zur größten Freude mittheilen, daß sich nach
Gebrauch der J. Flasche meine schrecklichen Schmerzen und Geschwulst beden⸗
tend gebessert hat ich habe vor Freude geweint· Vas Uebel ist aber zinolt und
in den Gelenken sind kleine Kuoten, die mir viel⸗Schmerzen⸗ beiheder Bewegung
machen ; da ich fühle, daß mir damit geholfen werden kann, bitte ich noch ganz
ergebenst um⸗1 Flasche. Mit der großten Hochachtung empfiehlt sich die Ihnen
dankbaree ⏑ ⏑ ——2 Wittwe Hahn.
Büch dorfbei Halle, den:7: Juni 18728.5. e
in Jlaschen' à1 Gulden 45.Kreuzer S. We und 45 Kreuzet Ser W.
Ggu hahen in St. Ingbert bei Joh. Friedrich E
7. er in, autes, frishhes Glas Bler Freihige — F. Sofers fl, 89 tc.
tuinen wll. der sinber soihez in det Wischteuchtnä f 5 k.Etbsen4 fug
SHem sserꝰschen Bierbtauerei. kr. Widen — fli — kr Katloffeln ⸗ fl.
Ein Kenner: —kr. per Zentner.' Weißbrod 8 Pfund
T, — — t Kornbrod 6 Pfd. 26 kr. do 4 Pfd.
Ein braves Die nftmädchen, gte de eer i dror
* M * Pfd. — Ar. Das Paar Wede100. Gr2 rr
die alle häuslichen Arbeiten verrichten kann, Ohssenfleisch pet Pfo frꝛ⸗ Nuhfleisch Ir
Fich iß eune chuen gesucht. Sie Err v. ghe e
Bli saa 20 Ir. Hammolfleisch 20 kre Schweinefleischen
22 kr utter J Pfd. 86r.—
* vDer heutigen Nummer, liegt ein,
Extra-Blatt bei, onthaltend Anerkonn-
7 ungon ũboer die Hoilwirkungen der INo m-
Frucht · Brod⸗Floisch⸗ re. Preise xcnen Malzprüparate bei Hà-
der Stadt Homburg v. 18. Dez. morrhosdal- Liungen-Magen-
Weizen Tfl. 30tr. Kom:4 . 36 tr. nnd Katarrialisehen Leiden
Spel 4 fl. 250 kr. Speiztern fhe 2te. — Varkauf bei Herrn pr,
kr. Gerste, Lreibige — fh — kre Gerfter! Pangerbieter in St. Ingborti

Die schonstfrfeeen
158
Weihnachts⸗Geschenke
. FI . B .. —
fürHerren“
bilden bekanntlich immer noch 5
NHavanasCigarren,
von welchen ich 7 dieb sahrigen 54
b3 besonders gut ausfallende Sor⸗
ten das Mille zu 20 Thlr. 30
Thlr., 40 Thlr. 60 Thir 80 Thlr.
und 100 Thir. offerire
In ganzen, halben, viertel und zenthel Kisten
2 ohne Preis⸗Aufschlag.
Expedition Zoll⸗ und Stenerfrei!?
Aenry Engel, Erport, Handluns
HRambura
— 220c Hehn
Unsere verehrlichen Abunnen⸗- Rechnungen 75
ten erhalten an Neujahrseinen in Ns, 14 und asgBogen Jum allgemeinen
neuen Vandkalender pro 1878, an Eehrauch sind vorrathig, in der Druckerei
welchem die bedeutendsten Märkte und dieses Blöu⸗az
Messen in der Rhepfalz, des Regierungs⸗
bezirls Trier und des Reichslandes Elsaß
Ir vnen berzeichtet sinb. Die Expd. Bl.
illuftrirte Familientalender
xar. siund zu haben in der Druckerei

— —.5 * — — E
Nedaktion, Druck und Verlaq von F. X. Demetz in St. Ingber.
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        —

8 22 2838 28

* — ß 28

—e— 22. 55 — ——

— — 5335553 7* ch

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33255 3. 20 *52 Bz2 5 — ——— 22 3238
—A — —J—— 2.— 5258 —— 222
83 —z22 558 22 —— . 35. 33 E223
325 z35 38 3 2 — *4 6* 8 5——— 5538
2 —S5 — 7 7 82 ** *.2 2 277. —— 11118 5
—153 583 — 2833525 55* 83628 3 3 . 533 *
3333 —25 323* 233 32538533 55— 37 534
5o 55 — 55 53*8 52 ———— — 55385
—2338233 — 28 33**8 58* 558 ———— 588 78 333

* 2 h —2 — * 2 — 27 — 9 *
25323—555 3255233 —383480 —I 3 25*7
8822*55 8 5 23 — 3 7833* 33 85 235 6—3
x5 52—2 2*5 5332 2 — 5—2* . 5. 52 325 — 3*
——33 * 235 233 23 e58 525 32 55385
— —— S852* 8 33855 —555* — —— —

—2 —23 — * . J * —* 223 7 ——
253233235 552 7535 25. 353 — 38 — — —3
353758 35338325 584 5388 —2255 — ——— —

5523323 2 383 58 ——— 63 288 55306
— FR 2 3 — 37* 8 *77 * * * J*757 * 3 2
—A —5335835 353— 8 88 —F
5322255 —— E 253 82 — ——— 5* 5555
—3323 —32872 3. *5 5885 —— —— 12 3
5*232823 5223— 53 327 55 * 3233 55 7z53—

525 *25 5333 2 253 * 5 —— 5335 5337 38
— AA 3 S — —— —A—S ———— — 22 —EX— —2 032 ED —522 S 2 —2 *
—83 — — — —2 95 2 —e— S 33235
25 55333 ——56 855 535686 26 F3 538 3 3 338 5222

———— 2523 . O. 373 523 555 5
238335 537538 * 2383 335* 58332

—— —RX738 7 —— —— 50 8385
« S 7577 BG 3 325 7 565 5228
— ———— 65563533
8 z23 *2236 3 *

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347 5553
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338525 5339 535 338 s5 3838 5
28 5 25 s — ——— 93
— 2258 78 —— — —98 8 S * —28858* 253 *«28
583 —— — 22 J — 2* ———— 252 —B 5 —
24 2225 —8 — 1 52* 5* 7 8 22 — —— zc— *2 3 8 B⸗
—25 2322 — 553 38 — — 2 3 2* S 8* —— 52*
58 5 —— —8 — 5—55 8 3 755*3 55528 5* —
—3 —e 5—3* —6 — 58 5252* 2 5c 3333 8.
232825 857 388 5 3535* 53 525332c
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25225 3833 55S2 —7 — 72 — 5 53533—2 — —5 2—385 * 22
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—2*5 5355 537 333 753725 5—— 55352338 * 238
— — 258 2* 3z33 —2 355 555* 228 ———
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— — 2 52 — 858* —8528—33 —827222 2— 5
2 * 5 83 5—2280 5—3 5—335233232* 222
225 25 348 78*5 — — 523553* 288
—88 252 , 2325 73523 — —— 223552
553 55 528 35383 5358 32835343 3688 5555
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55 358— 23—— 5— 8 35 —5 — ———
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233 725833533 252 5—355853 2537
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2355 533555 33383338 3538323 Z53 33532533382 5265
35353 23323— 53353 3533 233 33353—33 83553 5338
* 227 8. * —A 2 22 —2 58*

*235 22523 535322353 2328 3 533335 3—5555*3835 2333
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*—5222 3 — —7 2 2 25 2.—22 —* * 2
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28 — — 223 5382 532 323.0 — ——— 2225
35 äü 53253 58— 5*833 32355.— 535 55 323532 5753
335823 22555 5555 33 2235238 35322583* 3525

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53333538 332 —328 8 53 —3834 83
5. 3 2 —22 383532 228 253333 53828 352
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3 —3z83227 55353338 — —
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23538 5EI3 25227283 23328752 *
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538 3837 *— — 35383833 528* 8*
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55 S2 5 —23382 3553335323
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* 2237 553 3 55834208
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Her Sit. Iwaiberber Anzeizer irnd das nit vem Haudtblatie verbundene U iterhaltungsblatt, mit ver Dienslags- Donnerdtags· und Sonnda
Qu wiet / erscheint wochentlich vier —DDO tag, Samstag and Sonntag. Adannementspreis vierteliährig 42 Krzr. oder
19 Silbetgr. Anzeigen werden mit4 Arzr. die vreispaltige Zeile Blattschrift odet deren Räum berechnet. —
— — *5* A — — — ——— — — — — —
20t.ν 5 Samstes den 21. Derember 1872
— — — ———— — — — *
.34. Deutsches Reich. —
Muüͤnchen, 14. Dez. Nachdem die Erfahrung gezeigt hat,
daß bei Eisenbahnunfällen es in der Regel nicht sowohl au Aerzten
fehlt, als pielmehr und hauptsächlich an den dießfen zur ersten Hilfe⸗
eistung nöthigen Instrumenten und Materialen, so werden zur Zeit
für die Hauptstationen und Knotenpunkte der bayetischen Staats⸗
isenbahnen besondere Rettungskästen, angeschafft. welche alle zur
Anlegung des ersten Verbandes nöthigen Instrumente, sowie für
plötzliche Erkrankungen und sonstige Gegenstände enthalten,“ und
velche bei der Nachricht von einem Unfal sofort an Ort und Stelle
zebracht werden. Damit jedoch schon vor Ankunfleeine Arztes die
ʒei Verletzungen und Kranken wünschenswerthen Maßnähmen ge⸗
roffen werden können, erhaͤlt das Eifenbahnpersonal besondere An⸗
eitungen über die? mächsten Maßregeln, welche bei Kranken und
Verwundeten vor Ankunft des-Arztes zu beobachten sind. u Vorerst
werden an 87 Stationen der baherischen Staatseisenbahnen folche
Rettungskäften hingeftellt werden. (A. 3.) , 7
Aus Munchen, 16. Deze wird dem „M. W.T. gemel⸗
dei: Dem Vernehmien: nach soll Prinz Friedrich Karl zum Obersi⸗
Inhaber eines baherischen Regiememts ernannt werden. Man
pricht von Teitdes besonderent Mission des Generals v. d. Tann
nach Berlin. 38 J —12287
Mümnchen, 19. Dez. Das Staatswinisterum hat die Kreis⸗
regierungen und Medizinalausschüsse aufgefordert, ihr Gutachten
darüber abzugeben, ob für die Apotheker die Konzessionspflichtigleit
oder die Gewerbefreiheit zweckmäßiger sei, um hiedurch Material
ür die demnachst beim Bundesrathe zur Verhandlung gelangenden
Frage eines Reichsapothekergesetzes zu erlangen. Sev
— München. Wi wir öernehmen, soll die seit Monaten
chwebende-Angelegenheit der Uniforusänderung und der Einführ⸗
ing neuer Gradabzeichen, hald nach der rnächsten Woche erßolgenden
Kückkehr des Koͤnigs aus Hohenschwangauerfolgem —
Muünrwch ern. Nach dem langjährigen eeeenee in der
aherischen Pfalz.bietet jctzt das k.protestantische Konsiflorium. in
Speyer einenVorrath von 80.00 Exemplaxen des neuen Gesang
duches“ auf, dem Submissionswege zum Verkaufe an. Dies ist
das tragische Ende eines Buches, das von der pfälzischen General.
hnode 1857.Fast einsti mmig zur Einführung genehmigt und bon
allen orthodoxen Autoriläten ungemein. angeprieseu worden war,
aun aber mach. zwoͤlfjͤhrigem Kampfe demallen Gesangbuche
vieder hatte weichen muͤssen. Dag neue Gesangbuch ist nur noch
mm zehn Gemeinden im Gebrauch. .*37 77
So weit. sich die Wahlresultate bel den baherischen Gemeinde⸗
rganzungsmahlen Jetz ubersehen gassen, haben in ollet großeren
Städten, mit Ausnahme von Baniberg, Amberg, Straubiug, In⸗
zolstadt, die Liberglen ihr früheres Feld siegreich behauptet, dagegen
nachen sich in manchen kleineren Landsfädten, Anzeichen einer
lericalen Reaction geltend, welche kaum, durch liberale Erfolge an
anderen Stellen genügendrausgeglichen werden,— Einige Mase hai
nan liberaglerseits die bequeme Ausflucht der, Wahlenthaltung er ·
zriffen, aber auch; an Orten, wo die liberale Partei sich fifrig
neigte, d-. B, jn Ingolstadt, hat es der Ultramontanismus zů
inem theilweisen Ersolge gebracht. Natürlich ist es— die kirchliche
Frage uund der⸗Mißbrauch, ipelche mmit ihr als Agitationsmittel
zetrieben wird, wodurch sich diese unerfreuliche Thatsache erklärt.
Kerzam 15 da geschiossene Landtalh der Pfalz. hat sich
uuch mit der Tabalsteuerfrage. beschäftigt. Er ist in Arster Linie
jegen die Erhöhung der Steuer, sicht, dieselbe aber bei den im
bundesrath. obwaltenden Auschauungen, als kaum mehr zu vermei⸗
ꝛen an und hat deshalb an, die daherische Regierung die, Bitte
lerichtet; sür diesen Fall im Bundesrath wenigstens dahin
virken zu woͤllen, daße die Erhöhnng. eine mäßige sei, daß das
berhältniß zwischen der Steuer und dem Eingongsoll anf Tabal
n einer Weise festgestellt werde, welche dem inläudischen Tabakbau
die Konkarrenz mit dem auslaͤt dischen Tabaf nach ermöglicht, und
aß endlich bei der Ausfuhr die Sieuer voch zurückdergütet werde.
ee Speijer, d9. Dez. Die Vornahme der Neuwahl eines

Jandigcbahgeordneten aus Stelle Golsen's, fürden. Wahlbezirk
daiserslautern⸗Kirchheimbosanden ist auf den 7. Januagr zu Haisers⸗
autern festgesetzt und derRegierungsrath Frhr. von Maillot de
4. Treille mit. der Leitung der Wahl ais Wahlcommissur Peauf
Sitraß burg, 16. Dez. Der; „Straßb. Bote“ meldet
ßor einigen Tagen gelang es der Gendarmferie der Station Weiler,
inen sogenannten „Marchaud d'hommes?, gebürtig aus Dam⸗
bach, wohnhaft in Bassemberg, welcher im Lande nherumreist und
die jungen Leute zum Eintriit, in die franzosische/ Armee unter
zroßen Versprechungen verführte, zu entdecken, und verhaften.
Ber lin, 16. Dec. Dem Vernehmen dd dürfteg das
Abgeordnetenhaus bereits em Mittwoch seine letzte Sitzung vot
Weihnachten abhalten⸗ʒ das Herrenhaus wirda zum letzien Male
vor den, Ferien, am Donnerstag; tagen. Inzwischen wird man
m. Staatsminister: um das kirchenpolnische Gebrau herrichten, das
)em Landtage als Reujahrsangebinde dedicirt werden soll und
hessen Ingredienzien sicher manchen Parteien das Blut zu Kopfe
xeiben wird. .Die Keise des Kaisers nach Peiersburg soll
iunmehr sicher für den Monai April in Aussicht genommen sein.
7. Die Kommission- zur weiteren Ausbildung der Statistik des
Zollvereins hat beschlossen, alljährlich cine statistische Ermittelung
dec Ernteerkträge in den deutscheu Bundesstaaten vornehmen zu
lassen. Diese Ermittelung wird zum ersten Male im Jahre 1873
tattfinden und neben derselben zugleich eine statistische Ermittelung
er landwirthschaftlichen Bodenbenůützung, welch' letztere sich jedes
ünfte Jahr wiederholen soll, vorgenommen werden. — Der Abg.
. Rheinbaben (6. Frankf. Wahlbezirth hat fein Mandat niet
dergelegttg. —
. Bexlin, 18. Dec. Das Abgeordnetenbausberäth den
Antrag Elsner v. Gronoit?s aus Adschaffung der Mohl mu
Schlachtsteuer. Der Minister erklärt sich damm erst einverstanden;
venn die unterste Stufe der Klossensteuer vorher abgeschaft sei
Die Borlage wird an die Llasfsensteuergesetzeommission berwieseme
Berlin, 18. Dec. Die oͤfficiöse „Provinzial⸗Correspondeng
chreibtz? „Fürst Bissma rd, welcher eine Fülle und Mannig-
altigkeit amtlicher Geschäfte wahrzunehmen hatte,, deren gleichzei⸗
ige Bewaͤltigung die Kraft eines Mannes übersteigt, hat sich ver—
inlaßt gesehen mit Rücksicht, auf sein Besinden, welches der Scho⸗
zung, bedarxf, bei dem Kaiser um die Enthebung! von seiner Stel⸗
ung als preußischer Ministerpräsident, und damit von der speciellen
Zorge und Verantwortlichkeit für die Gesammtheit; der inneren
reußischen Angelegenheiten zu hilten, wahrend er als Minister des
Lluswärtigen dem preußischen Staatsministerium auch ferner an
Jehören würde. Die Erfüflung diefes Wunsches micd dem Reichs⸗
anzler nach der Lage der Verhältnisse nicht versagt werden önnen
die anderweitige Regelung, des Vorsitzes im preußischen Minsie
ium sowie die dabei in Betracht kommeude Beziehung! zur Reichs⸗
egierung ist Gegenstand der weiteren Erwägung: der königlichen
Regierung. emnach; ist: die, an sich schon wenig glaubliche Nach⸗
richt der Spen. Zigee. der Kriegsminister Graf Raon sei einsi⸗
neilen mit diesem Vorsitz betraut, Jedenfalls verfrüht)
Berlhin. Das Reichskanzleramt hat den Entwurf eines
Münzsesetzes ausgearbeitet, welches sich dem Vernehmen. nach auf
ie Außprägung von Silhermuünzen und Scheidemilnzen, Wnichlie⸗
zend am- die Reichsgoldmünzen, bezicht . —
Der König von Preußen hat am 13. December die
dreisoxdnung vollzogen. Die Publikalioa des: Geseßes wird un⸗
nitlelbar⸗ folgen. — V
Das Gesetz über die Cibilehe is im pareu ß is ch on Mini⸗
lerium genehmigt und wird nunmehr dem Kaiser unterbrejtet.n
Begen mehrere kathohische Laudgenst! iche der
diözese Fuldar sind Klagen wegen unbefugter Ausübung der
irztlichen Praxis eingelaufen. Das Fuldaer Generalpikariat fand
ich in Folze dessen zum Einschreiten bewogen.5 ..1
, e. Franbreich. : *NRougꝑ
Viex sa i hlbe s, 19. De hrs birs betted 2152
        <pb n="796" />
        s. Januar seinen Aufenthalt in Paris nehmen. — Die gestrige
Sitzung der Dreißiger⸗Kommission zeigt einen Fortschritt dea ver⸗
söhnlichen Geistes, welcher Eingang gesunden. nI

Der „Sp. Z.“ schreibt man von hier: In der Präfectur
von Versailles, dem Sitze der damaligen Regierung don Frank⸗
reich, heirscht heut die gedrückteste Stimmung. Hre Thiers fleht
zum Himmel, daß er ihm nie mehr einen Sieg von der Art des
gestrigen bescheeren möge. Verhehlen wir es uns nicht: die Bot⸗
waft vom 183. November war sein Saarbrüden und der gestrige
Tag war sein Sedan; der Zwischenraum war beide Mal ziemlich
der gleiche. Die Regierung und die Republil sind gestern nicht
geschiagen worden, die erstere hat sogar triumphirt; aber das per⸗
sonliche Prestige des Hrn. Thiers ist auf dem Platze geblieben.

Marschall Bazaine hat, wie der Pariser Correspondent
des .Daily Telegraph“ mittheilt, durch Vermitlelung des Kriegs⸗
ministers einen Brief an Hrn. Thiers gerichtet, worin er gegen
die Verzoͤgerung in dem Beginn seines Prozesses protestirte. Es
heißt nun, daß sein Prozeß Anfangs Februar beginnen werde.

England.

London, 18. Dec. Ein furchtbarer Sturm wüthet an
der Küste; aus Shields, Malton, Grimsby, Hartlepool, St. An⸗
drews ireffen Nachrichten von vielen Schiffbrüchen und sonstigen
Schäden ein. Eine große Strecke der Grafschaft Leicester ist in
Foige des unaufhörlichen Regens überschwemmt. In der Grafschaft
Derby ist einen Fuß hoch Schnee gefallen. Die telegraphische Ber⸗
bindung mit Liverpool, Leeds, Hull ist seit gestern unterbrochen.
Die Flüsse steigen, Die Umgegend von Leamington ist ein
großer See.
Spanien.⸗

Madrid, 12. Dez. Gestern Abend' halb 9 Uhr erschien
auf dem Platz Anton Maruin, in der südlichen Halfte der Stadt
ine Bande von eiwa zehn schlecht bewaffneten Kerlen, welche durch
Zuzug aus der Nachbarschaft der Toledostraße bald auf 40 Mann
dawuchs. Zu gleicher Zeit rottete sich aus dem nördlichen Theil⸗
der Siadt, den Straßen San Vincente, Rubio, Espiritu, Santo
eine andere ähnliche Bande zusammen, von welcher das Signal
jum Ausbruch der Revolution durch einige Schüsse auf dem Platze
Puerta del Sol gegeben wurde. Die Bande auf dem Platze Anton
Martin antwortete mit Schüssen und den Rufen: „Es lebe die
Republik! Tod den Feinden der spanischen Ehre!“ und feuerte
zugleich auf einige Nachtwächter und Polieisten. Sie besetzte die
Zugänge zu dem Platz und richteten sich offenbat auf Wiederstand
eimn Den Angriff auf sie eröffneten einige kühne Gendarmen, denen
jedoch bald der zeitige Generalkapitän Pavia mit einigen Com—
pagnieen des Regiments Varbastro zu Hülfe kam. Das Erscheinen
des Generals war für die Aufrührer das Signal zu einer vollen
Salde, die aber wenig Schden anrichtete. Rasch vordringend
sauberten die Soldaten den Platz und vertheilten sich zur Verfolg
ung der Fliehenden in die verschiedenen Straßen. In der Straße
de los Embajadores versuchte die andere Bande eine Barticade zu
errichten und besetzte das Bürgermeistereigebäude des Bezirks der
Inclusa, doch fand sie sich bald durch die anrückenden Truppen
deranlaßt, sich aus dem Staube zu machen. Gegen 1 Uhr nach
Mitleracht war an allen Punkten die Ruhe hergestelll.

Amerika.

Newyorlk, 27. Nov. Die Amerikaner wollen dat humdertste
Jahr ihrer Unabhängigkeit in großartiger Weise durch eine alles
Dagewesene übersteigende internationale und universale Ausstellung
zu Philadelphia im Jahre 1876 feiern. Zur Deckung der Unter⸗
nehmungskosten soll jeder Staat nach seiner Bevdlkerung beitragen,
jo Newhork 1,186,609 Dollars, Pennsylvanien 913,410 Doll.,
Dhio 641, 280 Doll. u. s. w., um die erforderliche Summe von
o,ooo, O—00 Doll. aufzubringen. Wenn jeder Kopf zu dem Unter⸗
nehmen beitragen wollte, so würde jeder einzelne Bürger der ame⸗
rikanischen Union nur 89 Cent. herzugeben haben. Das aufzu⸗
hringende Kapital wird jedoch in Aktien — 10 Doll. getheilt
werden, damit alle Schichten der amerikanischen Bevölkerung Ge⸗
legenheit haben, an dem vatriotischen und — provitablen Unter⸗
nehmen sich zu betheiligen. Die Ausstellung, die zehn Abtheilungen
haben wird, und an der sich alle Völker betheiligen lönnen, soll
im April 1876 eroöffnet werden und bis Oktober offen bleiben.
Der Platz ist bereits gewählt und nicht weniger als 50 Quadrat⸗
Acres sollen zum Zwecke der Ausstellung überdeckt werden.

Nachrichjen von La Platta zufolge macht die Einwande⸗
rung erstaunliche Fortichritte. So kommen in Buenos Ayres nicht
selten 1000 Europäer an einem Tage an. Das geschieht Alles
bon selbst, ohne daß die Regierung auch nur einen einzigen Dollar
dergegeben hätte. Man erwartet für das nächste Jahr mit vieler
Sigerheit eine Einwanderung von 100, 000 Seelen. Die meisten
der Einwanderer sind Italiener, Freunde oder Verwandte bereits
längere Zeit Angesiedelter. — Die Session des argentinischen Con⸗
greses ist geschlossen und mehrere wichtige Gesctze sind erlassen
Idehen. Am wichtigsten ist bas Eisenbahngesetz, nach welchem

zurch die Republik 1540 Meilen schmalspurige Eisenbahnschienen
gelegt werden sollen.
—— ruschte

fSaargemünd, 11. Dec. Die Opferwilligkeit in dem
rmen lothringischen Kreise Saargemüns für die Bewohner der
Istsee · Küste, welche unter der Stur mfluth im November gelitten
saben, verdient rühmend hervorgehoben zu werden. Neben der
Zumme von 1000 Fr., weiche in den Städten Saargemünd und
Bitsch aufgekommen ist, sind dem Komite aus etwa 25 kleinen
dand · Gemeinden bereits mehr denn 1300 Fr. übersandt worden,
ind noch immer stroͤmen die Beiträge zu.

7Kaiserslautern, 16. Diz. Heute Früh circulirti
in hiesiger Stadt das Gerücht von einem in verwichener Nacht
tatigehabten Erdbeben. Bald wurde man jedoch gewahr, daf ein
der Kaufmannswittwe Orth gehöriges, seit laͤngerer Zeit abgeded⸗
ses Gebaude, in der Heiligengasse, eingestürzt war. Allerdings
durden die Nachbarn aus ihren Betten gerüttelt; sogar ein Backer⸗
unge foll am Werktische umgefallen sein. Die „Pfälzische Volks-
eitung“ hat den „Erdstoß“ ebenfalls verfpürt. (Rhpf.)

— Kaisers!autern, 17. Dec. Gestern wurden 2
Baupläte der Herren Orth zu nahezu 11,000 fl. vertauft; macht
die Decimale 1100 fl.

Hurrahl“ ruft die Kaiserslauterer Zeitung.“ Seit
deute ist ein zweiter Schalter auf der hiesigen Postexpedition ge⸗
jffnet; an demselben werden die Fahrpostgegenstände (Packete, Gelde
zriese und Postnachnahme - Briefe) im Empfang geuommen. — Wii
nöchten in St. Ingbert auch gern Hurrah“ rufen.

Dem Verschönerungsverein in Edentko benn haben die
Zdniginnen ⸗ Wittwen Elisabeth von Preußen und Marie von Sachsen
neuerlich je 100 fl. zugewendbt. Damit hat sich die Einnahme des
Zereins auf über 3000 fl. gestellt. Die Zahl der Vereinsmitglieder
Feträgt 8312. Der Verjchönerungsverein wird im klommenden
Jahre 150 fl. für das Gelander auf dem Orensfelsen und 50
iI. für Scharfeneck verwenden.

Das Kreisbudget der Pfalz für 1873, wie es
der Landrath festgestellt hat, bestimmt jur Zwecke der Erziehung
ind Bildung (Voiksschulen, Lateinschulen, Industrie ⸗ und Gewerb⸗
chulen, Foribildungsschulen c.) 484 038 fl. 4 tr., für. Zwecke
er Industrie und Cultur 41,100 fl. für Wohllthätigkeit Kreis
rrenanstait, Kreisatmenanstalt ec.) 172,648 fl. 22 kr. auf Straßen⸗,
rüden. und Wasserbau 86,000 fl. dazu io mt das Aversum an
die Staatskasse für den Malzaufschlag mit 100,000 fl., endlich
noch verschiedene kleine Poften, mit welchen die Summe der Kreis⸗
wusgaben für 1873, 860,746 fl. 20 kr. ergiebt. Hievon sind
3453 946 fl. 15 kr. durch Umlagen aufzubringen, der Reft ist durch
Zuschüsse der Staatskasse, Beiträge der Gemeinden x. gededt.

fAusder Pfalz, 17. Dec. Bei der Holz⸗ und Forst
zroducten⸗Ausstellung im Glaspalaste zu München waren aus der
Pfalz zwei respectabele Eichenabschnitte zu sehen. Der eine aus
em Forstamt Elmsteia, Revier Johanneskreuz, war von Jeinem
gaume, der 1600 oder 516 Meter über der Meeres oberflaãche
vuchs und 603 Jahre alt geworden ist. Seine Stammhoͤde betrug
37 Meter, die Schafllänge 19 Meter, der Mitteldurchmesser 0,84
Neter, der obere d,45 und der Scheidendurchmesser 1,06. Dos
Halerialergebniß dieses Baumes war 10,53 Meter Nutzholz, 28
Ster Scheid- und Prügelholz, 8 Ster Stockholz und 10 Stüch
Pellen. Der andere Abschniit war von einem Baume aus dem
Forstamt Winnweiler, Reviet Airchheimbolanden, der 800 Metet

her der Meeresflaäche wuchs, und 338 Jahre alt geworden ist.
Seine Stammeshöhe bis zum Gipfel betrug 27 Meter, bis zut
drone 20 Meter; die Schaftlinge 12 Meter; der mittlere Durch⸗
nesser 0O,98, der obere 0,64 und der urtere 1,32 Meter und die
Hhesammiholzzahl 258 Ster. — Den schönsten Lärchenstamm aus
der Pfalz lieferte das Forstamt Zweibrücken, sein Alter zählte
1117 Jahre und seine Länge 41 Meter. (GPf. P.)

'JIun Colmar mußie das Theater wegen folgendem Vor⸗
alle geschlossen werden. Man spielte ein deutsches Drama. Der
iste jugendliche Liebhaber will, nachdem ihm alle Hilfsquellen ver⸗
iegt find, einem alten Wucherer seine Uhr verkaufen, der achtbare
Mann aber mag nicht auf den Handel eingehen. Da ruft der
unge Mann: „Kausen Sie mir diese Uhr ab, sie ist meine letzie
Hilse, es ist die Uhr meiner Mutter .. . Bei diesen Worten
Hreit ein Zuhdrer von den oberen Rängen herunter: Das ist
uicht wahr es ist eine Uhr, welche er in Frankteich gestohlen
jat!“ Hierouf stürmischer Beifall der französischen Zuhdrer, die
Deutschen antworteten in ihter Weise, es kommt zu Toäatlichkeiten,
das Theater wird geräumt und ist jeitdem gesperrt.

München, 16. Dec. Die Mutter der Adele Spiß
der ist gestern im 64. Lebensjahre am Schlagflusse dahier

erstorben.

München, 16. Tec. Heute Vormittag begann im großzer
        <pb n="797" />
        Saale der Westendhalle die Versteigerung von Mobilien der vorm.
Bankinhaberin Adele Spitzeder. Eine ungeheure Anzahl von Kauf⸗
sustigen und Reugierigen war erschienen, und bei den meisten Ge⸗
genständen wurde ein den Schätzungs rerth weit ül ersteigender
Erlds erzielt. Morgen gelangen die prachtvollen Salonmeubles
inter den Hammer und nächsie Woche werden die auf 22,000 fl.
geschäzten Juwelen und Schmucksachen, ferner die auf mehrere
Tausend Gulden gewert hete Gemäldegallerie zur Versteigerung
tommen.

Nach dem „Vaterland? wurden 6 Beamte einer einzigen
Muünchener Stelle auf dem Disziplinarwege mit je 6 Tagen
Arrest bestraft, weil sie bei der Dachauerbank auf Wechsel ge⸗
pumpt hatten.

f In dem Casseler Anzeiger vom 26. Nov. d. J. annoncirt
der Schuh- und Stiefelbazar von A. Kummer, daß er „Mädchen⸗
leder⸗Stiefel“ fabricict. Curioser Stoff! j

— Eine Nachricht, die, falls sie sich völlig bewahrheitet, von
unberechenbarer Tragweite zu werden verspricht, kommt Wienkt
Blättern aus Brünn zu. Das lenkbare Luftschiff des Consor⸗
siums Ofenheim⸗Hänlein hat daselbst die ersten Proben im Freien
vollständig befriedigend bestanden. Die Fahrt dauerte zwei Stun⸗
den, und wurde die Lenkung durch die Vorgenanuten in der
Gondel nach allen Richtungen und zuletzt rings um die Stadt mit
Erfolg durchgeführt. Die Morgenblätter vom 15. d. fügen hinzu:
Die Erxperimente mit dem Luftschiffe des Consortiums Ofenheim⸗
Hanlein, wurden heute in Gegenwart der Spitzen der Militär ⸗
Id Cibilbehörden in Brünn vei günstigem Wetier fortgesetzt und
haben ein gieich befriedigendes Refultat ergeben wie gestern. Zur
Handhabung des Ballons hatte das Platzcommando willfährig
Hrilitar beigeselli, und von Seite der Polizei⸗Direltion waren
geeignete Vorkehrungen zur Aufrechterhalung der Ordnung bei
dem großen Menschenandrange getroffen. Der Ballon üͤbersiedelt
nunmehr nach Wien, wo weitere Versuche beabsichtigt werden.

FIn Atzger 8do rj (bei Wien) hat am 13. ds. der Tag⸗
LAohner Krapaler in einem Anfalle von Irrsinn (Säuferwahnsinn)
sich die Bauchhohle aufgeschlitzt und bei dem Bestreben, die heraus;
gedrungenen Gedaͤrme wieder hineinzub iugen, ein ihn dabei hinter⸗
liches Stück Netzhaut abgeschnitten und unter das Bett geworfen.
Ein herbeigerufener Arzt nähte die Bauchwunde wieder zusammen;
der Verlauf des Wundprozesses war bis zum 15. ds. ein normaler.

f Man schreibt der .N. Fr. Pr.“ aus Udine vom 11.
Dec⸗mber.. Beinahe würde man versucht sein, zu fürchten, daß

Bekanntmachungen.

Immobiliarverkauf.

19 sehr vortheilhaft gelegene Bau ⸗
plätze 1 Steinbruch, mehrere Aecker
ind Wiesen in den besten Lagen
hiesiger Gemark werden unter günstigen
Sedmngungen verkauft durch das Geschäfts⸗
und Consultationsbureau L. Bechthold
in St. Ingbert

wir einer neuen Sündfluth entgegengehen, denn bereits durch
drei Monate haben wir hier und in ganz Italien nahezu unun⸗
terbrochen Regen. In Venedig konnte man dieser Tage waährend
der Fluth den Markusplatz mit der Gondel überfetzen, und ver⸗
ursacht das Wasser. obwohl die Geschäftslocale geschlossen sind,
an denselben doch großen Schaden. In anderen Stadttheilen ist
ie Circulation während jener Stunden ganz unterbrochen. Die
Etsch bei Verona wächst mit einer Furcht erregenden Raschheit.
Fine schwimmende Mühle bei Campagnola wurde von den Fluthen
verschlungen und konnten die darauf beschäftigt gewesenen Menjchen
aum ihr Leben retten. Ebenso ist auch der Tarto in Parma fort⸗
vährend im Steigen. Zwischen Belluno und Felire (Trevisaner
dreis) wurde am 3. d. M. die Brücke über den Cordevole in
enn Momente von den hochgehenden Wassern weggerissen, als die
Messaggiera pestale darüber fahren wollie; Jeinen Moment spã⸗
er und es waͤren vermuthlich auch Menschenleben zu bellagen
gewesen.
Eisenbahne Dienstesnachrichten.

Versetzt werden: Carl Grüb, als Verwaltungsassistent nach Landau,
Fulius Fiserius, als Verwaltun gsassistent nach Winden, Wilhelm Schenkel
ind Friedrich Manz, als Verwallungsasfistenten nach Kaiserslautern, Eduard
Bogé, als Verwaltuͤngsassistent nach Hochspeyer, Ludwig Rasor, als Verwal⸗
ungsassistent nach Landau, Eugen Sommer, als I. Verwalter in Franken⸗
hat, Carl Rinck, als Verwaluungsassistent nach Neustadt, an Stelle von
Ang wird Controlgehilfe Thomas Reiß zur Gulerexpedition Neustadt versetzt.
deinrich Rausch, von der Guͤterexpedition Ludwigshafen zur Einnehmerei da⸗
übft. Controlgehilfe Emil Lingenfelder, als Verweser der Guterexpedition
Racimiliansau, Gustav Medicus, als Einnehmereigehilfe nach St. Ingbert,
Facob Brandstätter, von der Guͤlerexpedition Neustadt zur Controle, Control⸗
Jehilfe Joh. Th. Weigel zur Gulerapedition Kanerslautern, Controlgehilfe
ouis Woiff, als Gehilfe zur Station Vexbach, Controlgehilfe Max Glasser,
sur Gütererpedition Ludwigshafen, Controlgehilfe Otio Münch, zur Guterex⸗
edinon Reuftadt, Erpeditionsgehilfe David Massa, von der Guterexpedition
deustadt zur Erlernung des Einnehmereidienstes und event. Aushilfe im
Telegraphendienste daselbst, Telegraphist Friedrich Argus, von Neustadt als
Hehilfe zur Guterexpedition daselbst, Einnehmereigehiffe Ferdinand Marr,
is Gehilfe zur Station Bergzabern. Gehilfe Ludwig Mayer in Speyer zur
Jůtererpedition daselbst, Gehilfe Ehrenpreis in Speyer wird dem Einnehmer
Paum dugetheilt, Otto Dahl, von der Gutererxpedition Speyer zur Erlernuug
des Einnehmerei⸗ und Telegraphendienstes daselbst, Controlgehilfe Adam
Wagner, als Gehilfe zur Guͤlererpedition Speyer, Controlgehilfe Nicolaus
Modt, als Gehilfe zum Einnehmerei⸗Expedition und Telegraphendienste nach
Naximiliansau, Controlgehilfe Gustav Germann, als Gehilfe zur Guterex⸗
winion dudwigshafen, Conirolgehilfe Jacob Schild, als Gehilfe zur Canzlei,
hñlererpeditor Grundhofer in Marximiliansau in gleicher Eiqgenjchaft nach

rrankenthal.
*
Einladung zum Abonnemetttt
auf die wöchentlich 6 mal erscheinende —
— 2 44 — J
„Saarbrücker Zeitung
nebst dem Gratisbeiblatt „Her Vergmannsfreund“, welches jeden Freitag
ausgegeben wird.
Abonnementspreis: vierteljahrlich hier 25 Sgr. Auswärts kommt der Postauf⸗
schlag und event. das Postbestellgeld hinzu.
Anzeigen finden durch die Saaroͤrucker Zeitung“, dem verbrei lesten Blatte des
Regier ungsbezirkes Trier, nicht nur im hiesigen und den benachbarten Kreisen, sondern
auch in Deuisch-Lothringen, wo die Zeitung stark gelesen wicd, große Ver breitung und
vird das Blati sowohl von Behörden als auh von Privaten vielfach und mit Erfolg
denutzt. Der Insertionspreis beträgt 1Sgr. 3 Pfg. für die Petitzeile oder deren Raum.
Sakrebrüden, im Dezember 1872. .
Die Exrnedition.
Ggeschäfts-Gröffnung.
Einem verehrlichen Vublikum zeige hierdurch ergebenst an. dak ich an hiefigem
Platze eine .
Colonialwaaren, und Delicatessen-,
Material-, Firniß⸗ und Farbwaaren—
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errichtet habe, und empfehle mich in meinen Aruikeln, bei sorgfältigster und billig
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Zweibrücken, den 16. J—“, 1872.
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zilliger und rascher Bedienung, übernimmt.
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wohnhaft im Wid. Beh r'schen Hause,
Ecke der Kohlen⸗ und Grubenstraße.

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stätte mit dazu gehörigent Hofe und Garken,e
sgen in der Stadt St. Ingbert an der

ohlenstraße, faͤmint Schlosserei, Schmiede

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iner Pferdekraft, mehreren Bohrmaschinen,
dgroßen. Drehbank, 10 Schraubstöcken,
1VLochmaschine und dheeschiedenen kleineren
Werkzeugen, ist umzugshalber durch das
umterfertigte Büreau unter sehr vortheithaf ·
fen Bedingutigen autß freirr Hand zu ver⸗
taufen. —*9 5 — —*
Bemerlku wird noch daß die fragiche
Schlosserei eiucn 15 Mir. langen und 7 8
Mir. breiten? Raum einnimmt; die mit
einem doppelten Feuer versehene Schmjede
dagegen, umf aßt rinenfolchen von 9 Mitr.
Lange und GBue Mir. Breite
Neherets auf deni Geschäfts⸗ und Con⸗
ultarion ð büreau. J. Boos zu St. Ingbert.
Von heüte Abend an ist Unterzerchneter
im Stande⸗ jedem Kern wexr pon Bäiser
tin feines Glas Bier vorzustellen, wozu
höflichst eimadet
litu nWohlfart.

7 Am Donnerstag Abend sind 3
Ganse abhanden gekomwent Der Brlnger
erhält eine guie Belohnung. Der, Eigen⸗
chümer ist zu exsragen, in der Expeb, d. Bl..

Honiglebkuchen
im großen und im uder Wwenig.

dounse Medioin.
Brust- u. Lungon⸗
kranke sfiuden auf naturgemussem
Wege selbst in verzweifelten und
von den Aerzten für unheilbar er-
klürten Fällen acicale Leil-
umng ihres Leidens

onumne Modicin.
Mach speciellor Beschreibung der

Krankheit Näheres brieflich durch

dir. J. H. Fĩccert, Berlin.
VWaII-Straao Ar. 238.

8
2
Der.... —
R 84
Könägtrank,
eine mit ra.“ 700 milden' Pflanzen⸗
sfäften bereiteie Hräuter⸗Lism o—
nmade, größtes Labsal für'alle
Kranke, ist nichts weniger als „Medi
cin“ oder Geheimmittel; er liefert
dem Organismus eine Fülle von Ge⸗
sundheitsstoffen, durch welche die Natur
(durch Blut und Ssftebesserung) so
umgewanvelt wird, daß dit Krank⸗
heitsursachen und daͤdurch die Krant⸗

heien selbst verschwinden.
Hygisist Karl Jacobi, Beriin,
ZFriedrichsstraße 2085.
Niederlage in St. Ingbert bei
rede
Preis 1 Gulden.

8*
——
*
8
5
Oonno bdun.
Der Brodpreis für die Stadt St
Ingbert ist vonheute an bis zum nächsten
Donnerstag (Fruchtmarkistag) festgestellt:
Korabrod 3 Klgr. 26 Krzt. Weiß—
brod 10 Krzr J
Frucht⸗ Brod⸗, Fleisch ꝛc. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 19. Dezbr.
Weizen 6fl. 59 tr. Korn 4 fl. 82 fr.
Gerste LAreihige — fl. — kr., Gerste vier⸗
reihige, 4fl. 28 kr. Spelz 4 fl. 210fr.
Spelzkern — fl. —Itr Dintkel 8fl.
40 kr. Mijschfrucht — fl. — kro Hafer
3 fl. 832 tr. Kartoffein Ifl. 40 kr. Heu
1uf. 12 tr. Stroh *A 12 kr. per
Zentner. Weißßrod Lud Kilogr. 20 fr
Kornbrod 8 Kilogr. 285 tr. ditio 2 Kilogr.
17kr. ditto J Kitogr.9 kr. Gemischtbrod8
Kil. 832 kr J Paar Weck 100 Gramm 2kr.
Rindfleijch 1. Qual. M fkr. 2. Qual. 18.i
Kalbfleisch 16 kr. Hammelfle sche 18tt
Schweinefleisch 22kr. per Pfund, Butter 88
kr. per Pfund. 8 J
i ronfurter Börse,
e vom 18. Dez. 1872.
Preußische Friedriher 88⸗80
Pistolen. 9 42244
Holländische J0 iru⸗ 933235
Ducaten. 534-86
20Francz ⸗Sin. 21ε
Englische Souve 48 -30*
Dollars in Gohn 2 2526
n wo ——2*

HOas Neue Blatt 1878. NAr. 18 ist so⸗
wen eingetroffen und enthält: „Nur kein Blau—
strumpf.“ Nobellette von G. Vely. — „Für
die Ueberschwemmten an den Ostseekü—
sten.“ Prolog; gejchrie ben zu einem FConcert für
die Verunglückten in Schleswig⸗Holstein Von O.
dorn. — „Adolph von Wrede's Reise in
Hadhramaut nund seine Ehrenrettung
urch Freiherrn von Maltzan und Wer⸗
ier Munzinger.“ Von H. O. Las die
Sonne erzählt.“ Von F. H. Belladon
na.* Rovelle von /Li K. Von Kohlenegg (Polt
denrion — „Heitere Chronika. Von
Bl.— Für Haus und Heerde Allerleis:
Algerien. — Die Tascheuuhr Karls J.MRaäͤth⸗
sel. Rene Weihnachtsbücherschau⸗
— »Aerztlicher Briefkasten“ CEorre⸗

spondenz.“ — An Illustrationen fokgende Im
kühlen Fruer — Was die Sonne er
zählt; Am Flusse. — Im Dachstübchen.
— Herr Kater und Frau Katzchen Fhen
auf den Nußberg. — Das Neue Blatt
ift zu beziehen durch Lalle Buchhandlungen und
Post⸗Anstalten fürrden mäßigen Preis von 15
Sagr. viextelitbrlich *⸗

eete etechez 7
ιαι
——— u FIim
Durch großz Parthie-Einkäufe in Leipzig, und durch meine dirette Beziehungen mit den erften .53 —D
Vurch grope Parthie-intau Leipzig, und e7 lite en Fab zgli fü
hn ue o nächste Saison, mein reich sortirtes Lager zu den bet aenmetie r bili —A— ed we
2* J — — — * . 2 5 * 7 5 — —*
cuu 6 aux IMa, Die, Preile sind nicht nach halhen Maͤter, fondern nach Ellen derechnet. — —
—— 21 zroßes * ⸗ —0 J 9J 3 9— 5 A. I 9 —
e oßed anufakturwaaren ⸗Lager. Großes AusstattungsGeschäft.
O. Stuck eAd hreiteachtfaxbige, lilah rosa, gelbe, braune Cattune, 500 Stüch breites schw 9* — s ius R.
* n a * * — die Cue hpe tune, ereites shweget, Leluen,Chlt Hentden auih Vettlucher,
attune: mit Borden, für Vorhänge, die Elle ß'und 10 tr.* 215 Ellen brei inen, füͤrsfeit ig *
200 Stuck e an Ahu und Pique, fur Unterröcke und eber⸗ daed wtedeisen ensatchege Eetttucher, das Detttugh
zugen, die Elle — i inen weischläfri vhne
500 Stück / 3— —— Bestzeng ——— 3 Ellen Vrgiten Luinen fur zweischläfrige Betttücher, das Betttuch vhne
eine leichte Sorte, die Elle ßskr.. — — . 7—43
—D 9 Stuc urn tzipe: schlesisches und bbhmisches Leinen, die Elle
ꝛo/ breiten englischen Waterbroof für Regenmänt⸗l No Sluck sare⸗ —
Figien die Fue hwere roth wollene Bettdecken, für ziweischlafthe Belten, boc
— D——— —
— deee Ae Dins an pryene Wetedeckvue für zweischläfrige Belten,
—— 5——— . EXXFEEE. .7
w gepgh Jetttaopcybofte, Nern — ——
Glatten, rothen wollenen unterrockit⸗ ff, di? fur ——— uedee IPiethr ladeclen wit giec
denen weißen Wiuiit fur Köcider. die F —— 100 Dutzend weiß sein Dichtücher Dn Ehlen dang,.2 Ehen trit
Dog Staa. verchiedend. Jule ngleide stose Eroitige, Popelines, B ——
* Diagongis, Gros rains, Doͤppel⸗Niged vurwollepe 110d Dutzend Handtüchor, das Diftzend von ft.* an, die Ells v n Vekr
Rips, die Elle von I8 kr. an. —— cu 500 Dytzͤ. weigge vein leinene Damentaschent ucher, dar —* 2 *
Puteteg sheteahivets sagett eanez ee
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— 63 h. ramagirzm Vorhaugsmitll urin Bogen,die Elle 12 kr
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Auch die kleiusten Auftirüge-werden wie bisher bestens befsorgt und bi —* l sanco ret Fost 3
ten Auftrüge t gt niend bitte mir das —E
ut m das bosher beibresene Vertrauen anch. weit⸗
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        2 t. Ingberhker Anzeiger.

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Der St. Nnaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstagt⸗, Dounerstags⸗ und Sonnta
Nummer) erscheint wöchentlich v i er mal: D ienvtagß, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Kryr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
— — — — — — — — — — — — — ——z, — — —,ee e e—lrtl
—
M 202. Sonntag, den 22. Dezember 187 2
Dentsches Neich.
München. Wie der „Spen. Ztg,“ aus München gemel⸗
det wird, treiben sich dort französische Agenten in den verschiedenften
Vestalten und mit Empfehlungen anJultramontane Parteiführer ver—
sehen, umher. Wenn das wahr wäre, dann sollte doch, dächten
Sir, die nationalgesinnte Presse in München auch etwas davon
wissen.
Frankreich.

Paris, 19. Dez. Nachrichten aus den besetzten Departe⸗
ments melden, daß die Baracken der Besatzungstruppen durch den
rldauernden Regen sehr gelitten haben und theilweise unwohn bar
Jeworden sind. Es würde daher ein Theil der deutschen Truppen
Fieder bei den Sinwohnern einquartirt werden. Auch hier fort-
dauernd heftiger Regen.
rmischtes. J α

St. Ingbert, 21. Dez. Die Sammlungen für die
schwerheimgefuchten Ostseebewohner haben bis jetzt in hiesiger Stadi
ergeben: Sammlung durch die Stadtgemeinde 218 fl. — Saumm—
lung auf dem Eisenwerke 716 fl. 35 kr. (hiervon durch die Herren
Gebr. Kraemer 700 fl. —), die Gesellschaft Hans bleib do 100
fl. —, der Musikverein 188 fl. — Eingegangen in der Exped.
cs Anzeigers 45 fl. 45 kr. (20 fl. durch die israelitische Cultusge-
meinde), aus der Distriktsarmenpflege von den Unterstützungsgeldern
qus Norddeutschland 884 fl. in Summa 20092 fl. 20 kr., gewiß
ine erhebliche Liebesgabe. — In der Gemeinde Schnappbach
vurde die schöͤne Summe von 57 fl. 46 kr. u. ebenso in Hase!
die Summe von 39 fl. 5 kr. beigesteuert. Der größte Theil
dieser Geider ist bereits an das Kgl. Bezirksamt Zweibrücken zur
Weiterbeförderung übergeben worden. — (Wenn der hiesige Bürger⸗
hülfsverein seine Sammlungen beendet hat, so werden wir das
Rejsultat an dieser Stelle mittheilen.)

rAus dem Prager Abendblatt vom 17. d. M. ersehen
wir, daß an Hrn. J. Ch'an don von hier geb. eine schmeichelhafte
Aufforderung zu einer Serie von Gastrollen an der —A
oper ergangen ist. Dagselbe Blatt sagt weiter: Der Kunstler
dürfte derselben Folge leisten und dauerndes Engagement an der
Hofbühne der Metropole Deutschlands nehmen. Unser Publikum
seht Hrn. Chandon nicht gleichgiltig von hier scheiden, obgleich an
feiner statt in Herrn Dobsch ein sehr stimmbegabter Sänger ge⸗
wonnen ist.

J GSschule und Polizei.) Ein englisches Blatt gibt
eine statistische Zusammenstellung der Ausgaben für Schulen und
Polizeiwesen in den drei Weltstädten Berlin, Wien und St. Peters⸗
urg. Während die russische Kaiserstadt 1 Proc. die bsterreichische
Proc., verwendet die deutsche Kaiserstadt 31 Proc. ihres jähr⸗
ichen Etats auf Schulen. In mildthätigen Anstalten nimmt Berlin
benfalls den ersten Rang unter den drei Hauptstädten ein: Berlin
igurirt mit 22 Proc., Wien mit 15 Proc.,, und St. Petersburg
mit 8 Proc. Kommt man auf das Polizeiwesen zu sprechen, so
st das Verhältniß ein umgelehrtes, nämlich Preußen verausgabt
17 Proc., Oesterreich 21 Proc. und Rußland 51 Proc. auf Poli⸗
zisten. In Beclin lommt auf je 495 Einwohner ein Polizist, in
Wien auf je 416 und in St. Petersburg auf je 210 einer.

p Der Verein der Frankfurter Schuhmacher hat fol⸗
gende Beschlüsse gefaßt, die auch anderwärts interessiren dürften:
i) Beschränkung der Borgfrist auf 3 Monate, 2) Einführung eines
sogenanntea Blaubuchs zue Namhaftmachung und Einzeichnung von
schlechten Kunden und Schwindlern.

Homburg. Das „Mir. Journ.“ erfährt aus zuver⸗
rassiger Quelle, daß die französischen Actionäre der hiesigen Spiel⸗
bank der franzoͤsischen Nationalversammlung eine Petinnon unter⸗
greiten werden, in welcher die Vermittlung der Versammlung zur
Etlangung einer Entschadigung von Preußen in Höhe von 60
Millicnen Francs — diesen Belrag glaubt, genaunter Quelle zu⸗
folge, die anonyme Gesellschaft beanspruchen zu koönnen — ange⸗
cufen wird. ()

p Munchen, 18. Dez. Nach Mittheilung des Gerichts⸗
ommissars in der Gant der Adele Spitzeder, des k. Rathes
S„charrer am Bezirksgerichte München l. J., ist die muthmoßliche
Zahl der Spitzeder'schen Gläubiger so groß, daß in München keine
säumlichkeit zu finden wäre, welche auch nur den 3. Theil der⸗
elben beim persoönlichen Erscheinen an den Edikistagen aufnehmen
önnte.

pMünchen, 18. Dez. Mit der bereits gemeldeten Ver⸗
jaftung Friedrichs Grafen von Holnstein ist auch diejenige seiner
eine beiden Eintreiber, zwei bekannten Louis, erfolgt. Die An⸗
lage richtet sich auf betrügerischea Bankerott und gemeinen Betrug.
yrf. Hoinstein hatte bekanntlich seine Bank zerst. zu einem Ziit ⸗
unkte inscenirt, als der Kredit der Dachauerbanken bereits sehr
rschüttert war, so daß ebß ihm nur gelungen ist, cirea 8000 fu.
zu erbeuten.

7. (Der Schlitten des Königs von Bayern) Als ein Seiten-
zück zu seinem vielbesprochenen Galawagen hat der Konig von
zayern fich jetzt einen Schlitten bauen lass.en, der aun Pracht alle
5„chlitten der Welt überbietet. Derselbe ist ganz aus vergoldeten
stococo⸗Figuren aufgebaut, Nixen in gebückter Stellung tragen
en eigentüchen Schlittenkörper, während zahlreiche Amoretten sich
inter Blumengewinden herumtummeln. Der Sitz ist von blauem
Sammet, mu der reichsten Goldstickerei; aus demselben Stoffe
ind auch die Tritte, die auf beiden Seiten zum Einsteigen dienen,
ind ebenso das sämmtliche Geschirr für vier schwere Pferde. Wie
eich und kostbar diefe Stickerei ausfiel, mag man daraus abnehmen,
aß es schwer fällt, mit einer Hand auch nur das Kopfgestell eines
olchen Pferdes zu halten und noch schwerer, die Satteldecken auf⸗
zulegen, die von gleicher Art sind. Die Schlittendecke selbst ist von
dermelin, die drei Gemälde, welche die Breitseiten füllen, wurden
durch Heinrich v. Pechmann angefertigt. Selbst die Deichsel ist
»ergoldet und mit blauem Sammt ausgeschlagen; den Werth des
Banzen schätzt man auf 200,000 fl.

7 Berlin. Wenige Tage, bevor der Kringsminister seinen
Urlaub, resp. seine Entlassung einreichte, hatte ein Dr. X. aus
dalberstadt eine Audienz nachgesucht und erhalten, um für eine
jeue, wichtige Entdeckung im Gebiete der Aëronautik das Interesfe
und die Unterstützung des Kriegsministers zu gewinnen. Im Verein
nit einem Officier hatite nämlich besagter Doctor Studien über
die Lenkbarkeit des Luftballons gemacht, und zwar auf Grund
genauer, über den Vogelflug gemachter Beobachtungen. Er hatte,
wvie die „G.“Z.“ erzählt, zu diesem Zwecke Tauben benutzt, denen
r den Kopf seitlich, bald nach rechts, bald nach links, an die
Flügel gebunden und die er dann hatte fliegen lassen. Die Be—
bachtungen hatten ihn zu einem ganz neuen System der Lenkbar⸗
eit des Ballons geführt. Hr. v. Roon hörte den Vortrag des
krfinders ruhig an und erwiderte dann lächelnd: „Wenn Sie
nii Ihrem Ballon vor mein Feuster geflogen kommen und von
neinem Fenster wieder abfliegen, so verpflichte ich mich, Ihnen aus
5taatsmitteln eine Million Thaler zu verschaffen.“

7 Die älteren, in Deutschland geprägten Goldmünzen
ollen jetzt eingezogen werden, und diese Maßregel erstreckt sich,
za sie die Goldkronen noch nicht begreift, auf die preußischen Fried-
richsd'or, die seit 1856 nicht mehr geprägt worden, aber noch bis
hor die Mitte des vorigen Jahrhunderts zurückreichen, die hanno—
Jerschen Pistolen und Ducaten, die kurhessischen Pistolen und Du—
raten der vormaligen freien Stadt Frankfurt.

Ans Görz wird gemeldet, daß im Grabnachthale bei
Wippach GKr. Adelsberg in Krain) zwei Häuser versunken und
purlos verschwunden seien. Als am 11. Dez. Abends Geschäfts⸗
eute die Unglücksstätte passirten, standen die Häuser noch aufrecht,
ie Fenster waren beleuchtet und im Juueren herrschte reges Leben:
ils die nämlichen Personen am 13. ds. früh diese Stelle wieder
assicten, waren die Häuser verschwunden an Stelle derselben be—
ind sich ein mit Steinen, Geröll und liegenden Väumen umge—

ner Krater; da bis jetzt von sämmtlichen Bewohner der Häuser
einer aufgefunden wurde, so scheinen sie don der Katastrovhe üver—
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        rascht worden zu sein und sämmtliche ihren Untergang gefunden FPari3. Es wurde seiner Zeit von einem Erpressungs⸗
ju haben. Die Ur sache des Verschwindens dieser Haͤuser mag briefe gemeldet, den ein Apothekergehilfe, Namens Jourdan, an
wohl das dreimong tliche Regenwetter sein; diese Häuser flandenden Reichskanzler Bismarck gerichtet hatte, und in dem er diesen
wie dies am Karst und Kalkgebirge häufig vorkommt, auf über · ¶ gum Loskaufe von einem Attentate um den Preis von 40,000
deckten Felsenplatten oder Höhen, deren nicht allzufeste Decke, von Francs zwingen wollte. Bismarck hatte bekanntlich dieses Schrei—
den starken Regengüssen durchweicht, dem Drucke und der Schwere den an den französischen Generalprocurator gesandt, welcher des⸗
nicht mehr widersiand und einbrechend Häuser und Menschen halb eine Untersuüchung veranlaßte und die Sache einer Prozeß⸗
derschlang. — 35 — hteen Iea Diese fand 8 den letzten Tagen stait.
In Hasenohl bei Iserlohn feiern in den nächsten Taggen Man suchte für den Angeklagten, der damit verantwortete.
rin paar Eheleule ein in seiner Art so seltenes Familienfest, —* hatte dem Hrief aus Haß gegen den Manu, der so viel Unbeii
man kaum weiß, wie man es benennen soll. Das Puar feier“ über Frankreich gebracht, abgesendet, eine geringe Strafe zu er⸗
nämlich am 18. Dezember zum fünften Male seine Hochzeit. Die virken, ir dem man ihn als geistes gestört erklarte und das Gut⸗
erste Hochzeit fand jam 18. Dezember 1807, die silberne im Jahre dten von Sachderständigen Irrenärzten einholte. Diese aber er—
1832 die gotdene 1857 und die diamantene. 1867 sialt. Wie annten nicht aut diesen Milder ungagrund, und jo wurde Jourdan
joll man nun das in richtiger Progression fünf Jahre nach der u zweijähriger Kerlerhaft verurtheilt.
diamantenen Hochzeit folgende Fest benennen? Das Lebensalter F. In Frankreich kamen im Jahr 1870 4157 Selbst-
deider Eheleute repräsentirt die anstärdige Ziffer von 172 Jahren, norde vor.
und zwar jheilen sich beide gleichmäßig in diese Summe, indem der
ine von beiden Gatten nur um drei Tage älter als der andere.

— S — — — — rSS77—— — —
FJ. X. Demeß, verantwortlicher Redacteur.
Bekanntmachungen. Meihnachts-Ausstellung.
a Kinder⸗Spielwaaren auf's reichhaltigste sortirt, empfiehlt

nhenet Zeppenn vuctunturguun

angelommen bei Heinrich Isaae.
Vnndtasehen, Vhrgestelle, Os—-
garrenEtuis, Portemonais, Rrief-
tansehen, Sehrei mappen, Sehrei b-
Photogra Phie-AIbums, Bilder-
bir cher, Gebet bichher, FPecterlcust-
ehen, Reiszeuge, Farhensehach-
felu, Papeterie, ünchner Bilder-
hbogen ete. etc.
empfiehlt zu

Weihnachtsgeschenken

. SiheæI.
Eine frische Kuh mit Kalb
steht zu verkaufen bei
J. J. Fiack jr.
Zu Weihnacehitsge-
schenemn empfehle eine
zroße Auswahl in: n
Kurzen Cilinder⸗ halblange u. lange
Pfeifen, in Ahorn, Kuseler Weichsel und
hfefferrohr; Meerschaum Eigarren⸗
spitzen ꝛc.
Auch halte sogenannte patentirte ver⸗
chließbare Faßßkrahnen auf Lager.
Jos. Gehl, Drechsler.
Feuerwehr⸗Montag
bei Karl Schwarz, Mesgaer.
2000 2000
Der Regenerator
(oder Lehensaweker)

seit Jahren das bewährteste, beste

Mittel gegen allgemeine und specielle

Zchwächezustände, Magengedärm- und!

Leberkrankheiten, Hämorrhoiden, Eng⸗

rüstigkeit, Milzkrankheit, Flechten ꝛc.

owie alle Krankheiten, die von ver-
otbenem Blute und schlechten Säften
errühren. Der „Lebenswecker“ be⸗
ördert die Verdauung, reizt den Ap⸗l
petit und bringt neue Lebenslust in
den erschlafften Körper, er ist beson⸗
ders im kritischen Alier zu empfehlen.
Zu haben per Flasche zu 1efl. 10 kr.
— 20 Sgr. bei M. Zepp in St—
Inaberf
OCOODDO.

—

2 S ⸗ —*

Nähmaschinen.

Unterzeichneter empfiehlt sein wohl sortirles Lager in allen Sorten

»on NRähmaschinen für alle Geschäftstreibende; herabgesetzte

Preise, bedeutend billiger als bei den Handiern. Vin

oßer Vortheil liegt für die Kaufer darin, daß ich gewissenhafte

Barantie übernehme. Besonders empfehle ich meine noue verbefserte,

ganz geräuschlos arbeitende FamilienSchiffchenMaschine

genannt Hamilton, als Hand- und Tremaschine eingerichtet. Unterricht im Naͤhen

ratis.

ß Neparaturen werden billig und schnell besorgt. Reelle und prompia Bwie⸗
nung fichert zu 4 — — 2

Karl Erlceol, Nähmaschinen-Fobrikant,
Zweibrücken, Hauptstraße.

Tannin-Terpentin
gegen
Gicht, Rheumatismus und Nerven-Kopfweh
in Jlaschen à 1 Gulden 45 Kreuzer S. W. und à 485 Kreujer S. W.
Devot in St. Ingbert bei Joh. Friedrich.

Dy rämiirt —
WEer 1“N in Warie —XX
—— J v
.. * “ 7
KeineMedicin “ Leine Modioin
— 7* 7 —
⸗ aut
—— 8 e v — Patent vom J. Vecer
3)27 ber 1858 3. 7*0/645 durch Scutz-
marke vor Faͤlsckungen n. Nachahmung
aesichert

— F—

sb

—
IJ—
— — ——
Erprobtes Hausmittel.
Von vielen ärztlichen Autoritäten seit 17 Jahren empfohlen gegen veraltelen
dusten, andauernde Heiserkeit, Verschleimung, Keuchhusten, Katarrthe, Ent⸗
zündung des Kehlkopfes und der Luftröhre, aeuten und chronischen Brust—
und Lungen-Katarrh, Bluthusten, Blutspeien und Asthma. (Siehe Med.
Dr. Rud. Weinbergers, pralt. Arzt in Wien „Krankheiten der Athmungs⸗

organe“. Leipzig bei Gustav Brauns 1863.)
Nur allein ächt zu haben:
in St. Ingbert bei J. Friedrich.

—XV
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        —X —3
21 2 —X
— ——— 58
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55522 —A— 2 8 z388
2 52 —AFXM —— — 5222 558 5
2228 * 2535338 2 —— —— —— — —
— —3 —— — — z3*5 56 8 23 — 7 —A
25 —3223553 258 285 ẽ 29533 8—43 32356
2 2 7
ει 5 33823 23332 337 533233733
—A * 8 — —5 2* 8—7 ⸗ 2 — 52 c* 88
225332 53238 2585 * 5* — 538 22 59 53—7 3*
—5S2 — 38 5 25 738* 8 — 53532 ——
— 222 —3 — 258 20 5735 5205 — — —— 8 —2 —— ——
* 3 22 55 — * —
28528 * 5538327 —— 5855 z32333553
5 3 —A 2 27 — — 52*
2 285 2 2 — 237 533.238 2 2
38s2 — — 28 * 825 2528 8.— 333583288
* 5s537 —2 —A * — * 2* 8 22 23 5225 s—32335* 522
8 3555 s3313355* — 5753
5 — — 4 — —8 3 25 *7
— 32 5 * 57 S 225 *** 88 2 2 — 3 * 82323 —ẽ
253 ST 5562 —3 22 x35. 8 32555 —A A
—— 55587 2 —8 —2 — sñ558 —A 222
* * — —— — A 2 — 2 ũæz — 52223 5 2
5535 2 3533 — 23385 kg 5s53 38 22 —A ————
55*585 5235557 2553 5355358 538*23 ———— — 6
26 25 33332531855 2 — 83 253353 3— 5855 253
—7 532 55*235233 —52 —AA 2 57822,8 553 * A 238
c 2 2 5 S5 2 — 373583 238 —3283 53* —
3 5 2273 z3323338
8* — j 8
235335 33357735535 282*8 I.SG 35234 5558 387383323
* 53238 55532 XAF . 5552 — —220 * 7* 2X8 * 285 25 —
7 3335838*8323 3532855 35523533 3383338
— — * 8 3 2
—— — 22 z c — 35 — —** ——— 55
—7732373323 55335 3353258* — —— 3333533355 53325
22 * 2352 7*8 2252 2322 — 553E52 8 2
—A 35* 253*27 2253 5* 323 25 523* 2 — 2 8 3—
F — —— 4 92 —Z— —F — 3
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2 2 — —5* — Ft —— —R2. *25 2 v 2 33
— 3 75358353*8
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5275 235538 s53538255 38
5
2232333
528 42
52353 — —— —
— — 222233 —
—75765878 2 213 5322
5* J 5 553353 7353
528233 —52 55 25 — z353232 4334
58 — —43 — 255 33238 — —
* — 8 5* 2 — —8 8B85268 — — 3353333328 — *
5 53227 8355 525 5 83235 53232 s25868— 235 375355
S 5—3588* —2* — —A * 52 57 2 2 52 —55 2*
5 523558 2555 5568 —8 32233 —3 — s 3245 * —E——
55 335222 —5z58 3575 ——z5352 223237 58— ——— 25
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HDer St. Ingberter Tuzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatl mit der Dienzkags⸗ Donnerttagt⸗und Sonma

Kummer) erkcheint wochentlich vie rmal: Dienstag, Donnerstag, Samstag und So nntag! Abonnementsspreit vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anizeiagen werden mit 4*Arizr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Naunt berechnet.

M20... Dienstag, den 24. Dezeuber 41872
T—8234 * 384Pagnien verfligt worden. Den Occüpationskruppen sin demit der
Einladung zum Abonnemenl. diesjährigen Recruteneinstellung per Regiment durchgüngig je 600
Bei herannahendem Beginne eines neuen; Jahres erlauben krsatzmannschaften zugesendet worden. —
wir uns zur Erneuerung des Abonnements auf den St. Ingberter. Der Bischof von Mettz hat 4000 Fr. für die an der
Anzeiger höflichst einzuiaden. Durch regelmäßige Zusammenstellung reusischen Ostsecküste Verunglüdten Fezeichnet.
der politischen Tagesbegebenheiten, sowie Besprechung derselben in ... Fraukreich. ——
leichtderstandlicher Weise, durch alles Neueste, das wit aus den BVexsailles, 21. Dez. Die Nationalversammlung hat
Bebiete der Landwirthschaft und des Verkehrs bringen, werden den Gesetzentwurf betr. die Zurüchgabe der Güter der Prinzen
wir das in uns gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen suchen. Das bon Orleans an letztere in dritter Berathung genehmigt, Die Ver⸗
3. mal in der Woͤche unserm Hauptblätte beigedrückte Unterhal- sammlung vertante sich hiexrauf bis zum 8. Januar,
tungsblatit wird durch eine Reihe spannender Novellen, Gedichte, 3 England. 3
kurzweiliger Geschichten und Räthsel seinem Zwecke gerecht werden. Lpondan,— 21. Deʒ Die Themse ist, über jhre Ufer ge-
Auch den localen Angelegenheilen werden wir in Zutunft beson. telen. Der Park bei Windsor ist ein großer See. Tausende
dere Aufmerksamkeit widmen und, glauben dadurch alle billigen don Morgen Landes stehes S e *
Anforderungen an eine Localzeitung zu erfüllen. . 9 ————
nen auswärtigen —— welche das Blatt durch die Madrind, 18. Dec. In Malaga wurde ein Agent des
Post beziehen erfuchen wir freundlichst ihre Bestellungen bei den Prätendenten Karlos verhaftet, bei welchem man von Don Alfons
betrefferden Posterpeditionen eder Postboten doch unberzüglich machen und General Saballo unterzeichnete Reverse fand, die jedem über⸗
zu wollen. Unsern verehrlichen Abonnenten von St. Ingbert und lretenden Unterofficier oder Soldaten nach der Thronbesteigung
Umgegend, welche das Vlatt durch unsere Träger beziehen, wird des Königs Don Karlos ein Stück Land oder dessen Werth von
dasselbe für das kommende Quartal fortgeliefert werden, falls sie 500 Realen zusich rn. W
vor Eude dieses Monatis nicht ausdrücklich abbestellen. Der Preis . Alsien.
unseres Blattes bleibt derselbe wie bishheirrr. . In, China sammeln sich Wolken. Für den Winter wird
Recht zahlreichem Abonnement siehi ergebenst entgegen ein ziemlich starkes Geschwader der fremden Mächte bei Tientsin
Die Expedition des St. Ingberter Anzeigers. versammelt werden. Der englische Admiral selbst hatte sich geäußert,
—— — es sei eine durchzreifende Aenderung der Dinge in China zum
Besten des Landes selbst nothwendig. Die Gesandten Englands,
Frankreichs, Rußlands und Deutschlands neffen in Peking zusam⸗
men. Die Stimmung in China ist eine sehr bedenkliche. In Macao
wurden chinesische Plakate an den Straßenecken angeschlagen, welche
einen Preis von 1000 Catties in Gold auf den Kopf des dortigen
bortugiesifchen Gouverneurs Visconde San Januario setzen. Die
Polizei ward erst nach einigen Tagen aufmerksam darauf gemacht
und entwickelte eine große Thätigkeit. um die Urheber jener Plakate
zu entdecken.

⸗ Deutsches Bcy.
München, 20. Dec. Das ‚ Vaterland“ sagt trotz aller
Anfeindungen der „gemäßigt Klerikalen“ noch immer zu deren
Rußerstem Leidwesen offen heraus, was diese heimlich denlen. Heute
liefert dasselbe aus Straßburg eine Correspondenz über die
zur Ehre des Dogmas von der unbefleckten Empfängniß dort ab⸗
gehaltene Feier, welche mit folgenden schönen Worten schließt:
„Hoffen wir, daß heute übers Jahr wir den Triumph unseres h.
Vaters Pius noch schöner und festlicher begehen können. So lange
wir die Preußen um uns sehen müssen, ist dazu freilich keine
Aussicht, weder für uns, noch für ihn; darum wollen wir unser
Gebet verdoppeln, daß wir diese bald los werden und wieder za
unseren allen Brüdern zuruckkehren können, und dann wollen wir
ein Tedeum singen, daß es auch in München wiederhallen soll.“
München, 29. Dec. Wie die „Augsb. Postztg.“ ver⸗
nimmt, ist bei der Adele Spitz eder eine Aufzeichnung, die
bom Juni d. J. beginnt, aufgefunden worden, nach welcher die
Zahl der Wechselgläubiger sich aus nicht weniger als 18,580
beläuft. Zu dieser Zahl soll nicht nur das „finstere“ Altbayhern,
sondern auch das aufgeklärte Franken seine Contingente geliefert
haben. Bezüglich der gleichen Sachen wird dem „Fr. K.“ ge⸗
schrieben: „Die Untersuchung gegen die Dachauerbanken-Bande foll
Dinge zu Tage fördern, durch welche Personen aus verschiedenen
Kreisen des öffentlichen Dienstes kompromittirt erscheinen. Eine
der skandalösesten öffentlichen Verhandlungen in dieser Richtung
dürfte die gegen den Konzipienten Brücklmaier werden. Bezüglich
eines der Verhafteten ist bemerkenswerth, daß derselbe des ganz
zemeinen Diebstahls, sowohl an der Spitzeder, als an der Pauline
Dosch, sich schuldig gemacht hat. Die Zahl der Verhafteten ist bis Vermirchte I
setzt auf 17 gestiegen “ St. Ingbert, 23. Dez. Der hiesige Bürgerhilfsverein
Berlin. Wie das „Deutsche Wochenbl.“ vernimmt, ist hat gestern seine Sammlungen unter seinen Mitgliedern für die
das Verbleiben des Grafen Roon in seiner Stellung dadurch schwerheimgesuchten Ostseebewohner beendet und die Summe von
bedingt worden, daß bas Armeeorganisationsgesetz in der nächsten 54fl. 15 kr. sich ergeben, welche heute mit den in der Exped. d. Bl.
Reichstagssession eingebracht werden wird. J ingegangenen 45 fl. 45 tr., in Summa 100 fl. dem k. Bezirks-
Fürst Bisssmarck's Rücktritt vom preußischen Ministerprä- amte in Zweibrücken übergeben wurden. Es sind im Ganzen in
sidium wird von dem Berliner Correspondenten des „Daily Tele⸗ der Stadt St. Ingbert für die Ostseebewohner nun zusammenge⸗-
graph“ als ein Todesstreich für den Particularismus und'als ein bracht worden: Die schöne Summe von 2146 fl. 85 fr.
Zeichen einer nahe 1 und raschen Realisirung der vollständigen fLeipzig, 18. Dez. Im Gehölz an der Großen Eiche
Tonfolidirung des deutschen Reiches betrachtet. A hat gestern fruh zwischen zwei Studenten ein Pistolenduell stattge—
Für Metz, Straßburg und Belfort ist eine Ver- funden. Der eine der Duellanlen, ein hiesiger Student der Rechte,
Järkung der Arlilleriebesatzung um je zwei Festungs⸗Artillerie-Com⸗ erhielt einen Schuß in den Unterleib und ist an den Folgen dieser?
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        cqqweren Berletzung vorige Nachi in seiner Wohnung, wohln man
hn von Famphlase aus geschafft hatte, verstorben. Der Gegner
soll nach der „D. allg. Ztg.“ 'ein hier sich aufhaltender aber noch
nicht inskribirter Student aus Berlin sein. —

.Vom Sscchwarz wal d. In sämmtlichen Hauptindustrie⸗
orten des Schwarzwalbes wurde durch Ortsstatut der Gewerbeschul⸗
Zzwang eingeführt.

FBerlin. Eine sehr gesuchte Waare in gewissen Kreisen
sind jetzt alte halbe Fried rich 53 d'or, die glücklicherweife nicht
zu zahlreich vorhanden sind; sie werden bei Zahlungen unter die
Zehnmarkstücke gemischt, von denen sie als solche ausgegeben, nuc
bei größerer Aufmerksankeit zu unterscheiden sind. Der Profit
heträgt in jedem einzelnen Falle 18 Sgr. Also Vorsicht!

F Vor den Assisen in Manchest er wurde dieser Tage ein
gewisser Michael Kennelh zum Tode verurtheilt, weil er seine Frau,
die sich geweigert hatte, ihm im trunkenen Zustande einen Kuß zu
geben, erschossen hatte. Der Verurtheilte war 35 Jahre verhei⸗
rathet und hatte vierzehn Kiader.

—D— — sTvchentlich erscheinenoe
illastrirten Zeitschrift: Das Neue Blatt' die Mittheilung ein, daß den
Abonnenten des 1873er Jahrgangs eine Ueberraschung in Gestalt einer geroßer
Pracht⸗Stahlstich⸗ Prämie bereilet werden soll. — Das Bild ist betitelt: „Bei
er jungen Witiwe“ nach dem Gemälde von C. Lasch, gestochen von F. Vogel.
Der Stich ist zanz neu, noch nie dem Knnsthandel zum Verkauf Übergeben.
Ueber die Vorirefflichkeit und großartige Wirlung des Bildes kann kein
Zweifel mihr obwalten, da der Hamburger Kunstverein diesen Stahlstich zu
seinem Vereins⸗Blatt erwählt hat. Während der Ladenpreis des Stiches auf
5 Thaler pro Exemplar festgesetzt ist, sollen es die Abon nenten des Neuen
Blattes für die geringfügige Nachzahlung von 5 Sor. am Ende des 1878er
Jahrgangs, das ist gegen Ende September, erhalien. — Man kann wohl
sagen, daß mit so kleiner Nachzahlung kaum die Verpackungs-und Verfendungs⸗
pesen gedeckt sind. Für etiwa ungeduldige Liebhaber macht die Verlags—
jandlung auch noch die Offerte ver sofortigen Lieferung des Stiches gegen
Zzorausbezahlung des Neuen Blattes bis einschließlich des vierten Quartals
1878 sowie Vergütung der kleinen Extragebühr von 5 Sgr. — Dergleichen
Borausbezahlungen des ganzen Jahrgangs, verbunden mit sofortiger Besorg⸗
ung der Prämie, wird man gewiß ebenso, wie die Abonnements auf einzel⸗
ne Quartale von allen Buchhandlungen und Bezugsquellen gern entgegenge⸗
nommen, und vermittelt belommen.
F. X. Demetß, verantwortlicher Redacteur.

— —

Tsdes⸗Anzeige.
Allen Freunden und Bekannten
lheilen wir statt besonderer Anzeige
mit, daf es Gott dem Allmächtigen
gefallen hat, unser liebes Söhnchen
Ferdinand,.
heute Morgen 6 Uhr zu sich abzurufen.
Die Beerdigung findet am Mitt⸗
woch Nachmittag 2 Uhr statt.
Die tiefbetrübten Eltern
Adolph Metz.
Elise Metz.

— *
Vorschuß⸗Verein Sk. Ingberk.
Eingetragene Genossenschaft.
Diejenigen Mitglieder, welche ihre Stammantheile auf volle 8300 fl. durch Umschrei⸗
bung gebracht wissen wollen, haben dies noch im Laufe dieser Woche schriftlich anzuzeigen.
Die Direction.
Einladung zum Abonnement für das 1. Quartal IS78
auf das wöchentlich dun erscheinende

*
Saarlouiser Journal,
Anzeiger für die Saargegend, zugleich amtliches Organ für den Kreis
Saarlouis.

Abonnementspreis sowohl am Orte, als auswärts durch Boten oder die Post de—
zogen, vierteljährlih 28 Sgr. (mit Postbestellgeld 28 Sgr. 9Pfg.)

Bei der bedeutenden Abonneutenzahl des „Saarlouiser Journal“ nicht allein in
inserem und den benachbarten Kreisen, sondern auch in Deutsch Lothringen, finden Juse⸗
rate die weiteste Verbreitung. Der Insertionspreis beträgt für die viergespaltene Borgis
zeile 14 Sgr., wenn die Expedition Auskunft gibt, 192 Sgr., für Reclamen die drei—
gespaltene Petitzeile 2 Sgr.—

Bekanntmachung.
Am Samstag, den 28. d. Mts. Nach—
nittags um 2 Uhr im Stadthause wird

zffentlich versteiget.
ij. Die Erhebung des Marktstandsgeldes

pro 1873;:
2. Die Aushebung der Mutterbäche;

3. Der Dünger im Schul⸗ und Stadi—⸗
hause;

Die Lieferung des Petroleums zur
Strazenbeleuchtung zu Schnappbach;
5. Der Vorspannsdienst pro 1873.

St. Ingbert, den 28. December 1872.
Das Bürgermeisteramt
Chandon.

VFoularas
Oachene,,
F
Uhales
in Seide und Wolle, Taschentücher
veis und farbig empfiehlt als Weih—
nachtsgeschenke billigst
Hein rich Isaae.
ier für Händler billigsl
zei — — Ph. Klinck.
Eine frische Kuh mit Kalb
teht zu verkaufen bei
J. J. Fiack jr.
Rechnungen
n a, 4 und s Bogen zum allgemeinen
GBebrauch sind vorrothig in der Druckerei
dieses Blattes.
Das Neue Blatt 1878. Ar. 157 so⸗
eben eingetroffen und enthalt: , Moderne Vam⸗
We Novelle aus der Gegenwart. Von F. Hirsch
Das Kind mit W Köpfen.“ Entstehung
ind wissenschaftliche Bedeutung dieser Zwillings⸗
Mißgeburt. Von Prof. Dr. Reclam. Die Dich⸗
terin des Emslandes.“ Selbstcharakteristik der
reuesten Mitarbeiterin des Neuen Blattes. —, Und
has war der Humor davon!“ Lose Blätter
ius meinem Bretter⸗Welt⸗Tagebuch. Von R.
Schmidt⸗Cabanis II. Sind „maurische Aerzte“
vaschecht? —, Damenfeuilleton“: Gesellschaft.
iche Wahrnehmungen. — und Ver⸗
ehr.“ —, Allerlei“: Eine Schlittenfahrt ums
deben. — Aus den Bergen.—Die jenaische Christ⸗
zachtstragödie. —, Räthsel.“ —, Neue Bücher⸗
chau.“ —“ Polytechnischer Briefkasten.“
Correspondenz“ — An peee folgende
nchnadahüpfferl in der Sennhütte. —E.
von Dincklage.— Eine Schlittfahrt Ums
Leben. — Das Neue Blatt ist zu beziehen
surch alle Buchhandlungen und Post-Anstalten
tür den mäßigen Preis von 15 Sgr. vierteljährlich.

Die Expedition
220
IXR
Memoiren, neueste Ausgabe auf fei⸗
unem Papier. 80 Theile mit 80 ——
strationen nur A Thlr.!!
Deelamations⸗ Album
für Vorträge im Herrenkreise.
2 Bände, mit 48 Gedichten.
Motto : Naturalia non sunt turpia.
Preis 2Thaler!!
Henry Engel, Exporthandlung
in Hamburg.
ODOOOIMOOCVO OCOS
ohno Medicin.

Vertretung der Mutter⸗
milch bei Säuglingen.
An den Kgl. Hoflieferanten Hrn. Jo⸗
haun Hoff in Berlin.
Adelsberg, 28. April 1872.
Ihr Chokoladenpulver für Kinder
hat sich sehr gut bewährt; bitte um
gef. neue Zusendung. J. Ogrinz,

I. I. Landwehr⸗Bezirks-Feldwebel.
Verkaufsstelle bei Fritz Panzer⸗
bieter in St. Ingbert.

grust-· u. Lungen⸗
Lͤranke fiuden auf naturgemüssem
Wege selbst in verzweifelten und
von den Aerzten für unheilbar er-
klärten Fällen radicale Heil-
umg ihres Leidens
olme Medicinm.
Nach specieller Beschreibung der
Krankheit Näheres brieflich dureh
dir. J. H. FickKert, Berlin,
WRoAIIASr—α Vr. 23.

——
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taeige.

Da ich durch Kauf in den Besitz der
Wirthschaftslocalitäten und des Tanzsaales
zes Hertn L. Weirich gekommen bin,
jo zeige ich hiermit ergebenst an, daß ich
die Wirtihschaft in derselben Weise, wie bis—
—A—
gem Besuche höflichst ein

Reter Jung.

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ixrte Fammienkalender
» zu haben in der Druckerei
„e Jweibrücker Fruchtmarkt
nden Freitag den 27. ds. abgehalten.
Die Expedition.
LLhristfestes wegen wird die nächste
ummer des St. Ingberter Knzeigers am
Samstag ausgegeben.
Die Expedition.
sezu ails BRéilage: Allgemeiner
Anzeiger füur das Kbnigreich
Baveru Nr. 24.

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am Sylvester⸗Abend
Peter Jung.
Entréͤe 24 Krir.

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Nedaktion, Druck und Verlag von F-F Demes in St. Ingbert.
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52352 328 255233382555 —»5358 5575* 232235 523532
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28558 223 8238 533555—2355 552375 2 233*228 5503 252 525
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552 253265* *s58— 53238 3— — — — — 52 —22355 53383623323
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52383 53823 —8532353353 2232 253 23358332 535587 8553825
532 58835—52—35235* 232225 2 2* * 22 222 —
7555 —52 52353333—585 2 5553 2237—5 38 555 555882
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J 7 z 3z53222577 57255322 2 25 3326 — 22355
333 4378 263333336
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585s323238 223335333333352833 —5555 83555
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5753327 537558—233532* 8483 52 —A—— 5233233237
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—A 2 — —53 — 5* — 327 —— —A —
25 * —5522— 5* 52 2 ——— 26356 — 8 3 28
—— 2 — * — 2 2222 * 3 525* 2 2 2
— — 3— 55 2AM8 — 38 — 22 2 25 5 3258232 222
2 ———— 2 5 * 2 * — — 22 —— — * de 8 —⸗ 22. ⸗ —22723222
535253 —23583*33 33535575* *565 383333343 5535 255553*
—22 , 53—3323 8 23338525—25 53V—7 533333528 5028* I3324
223333832525 — 353333338 —z3—3—33338
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235752357 322860 3353 5553335 33337
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        * *8 * 2 J 36 6 3556 —S 3*

ν ι —7

Der St. Inaterter Anzeig er (und das mit dem Hauptblatte verbundene unterhaltungsblatt, mit ver Dienstagt⸗, Donnerstagt⸗und Sonma

Nummer) erscheink wöchentlich vie remal: Dienstag, Bonner vtag, Samstag and Sonntag.“ Abonnementapreis vierteliahrig 42 Kezr. oder
128 Silbergr. Anzeigen werden mit 4* Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet,

— — ñ— — * — 3*8 J 77 —* *— 7 77* — — *

M 204. austan/ den 28. Dezeubhe 218872
Einladung zum Abonnement.
Bei herannahendem Beginne eines neuen Jahres erlauhen
wir uns zur Erneuerung des Abonnements auf den St. Ingberter
Unzeiger höflichst einzuiaden. Durch regelmäßige Zusammenstellung
der politischen Tagesbegebenheiten, sowie Besprechung derselben in
leichtverständlicher Weise, durch alles Neueste, das wir aus dem
GBebiete der Landwirthschaft und des Verkehrs bringen, werden
wir das in uns gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen suchen. Das
3 mal in der Woche unserm Hauptblatte beigedruckte Unterhal,
tungsblatt wird durch eine Reihe spannender Novellen, Gedichte,
kurzweiliger Geschichten und Räthsel seinem Zwecke gerecht werden.
Auch den localen Angelegenheiten werden wir in Zukunft beson⸗
dere Aufmerksamkeit widmen und glauben dadurch alle billigen
Anforderungen an eine Localzeitung zu erfülluren.

Unsere auswärtigen Abonnenten, welche das Blatt durch die
Post beziehen, ersuchen wir freundlichst ihre Bestellungen bei den
betreffeuden Posterpeditionen eder Postboten doch unberzüglich machen
zu wollen. Unsern verehrlichen Abonnenten von St. Ingbert und
Umgegend, welche das Blaft durch unsere Träger beziehen, wird
dasselbe für das kommende Quartal fortgeliefert werden, falls sie
por Ende dieses Monais nicht ausdrücklich abbestellen. Der Preis
unseres Blattes bleibt derselbe wie bisher. —

Recht zahlreichem Abonnement sieht ergebenst entgegen.

Die Expedition des St. Ingberter Anzei rs.

utzchet oↄ.

München, 23. Dec. Der Koͤnig verlieh den Maximilians-
orden für Kunst und Wissenschaft den Professoren Kolbe in Leipzig,
Heumann in Königsberg, Roth hier und dem Schriftsteller Fritz
Reuter in Eisenach.

Münschen, 23. Dec. Die Jesuitenfrage hat einen neuen
Conflict zwischen Staats- und städtischen Behörden hervorgerufen.
Der aus Regensburg. ausgewiesene Jesuitenpater. Freiherr v.
Pelkhoven, Chat in Landshut bei seinem Oheim Unterkunft gesucht
und von dem ultramontanen Magistrate der niederbayerschen Kreis
hauptstadt die Erlaubniß zum Aufenthalt einstimmig bewilligt er⸗
halten. Die Fainilie v. Pelkhoven ist dort sehr angenehm und
einflußreich. Der niederbahersche Regierungspräsident v. Lipowsky
cassirte in stricter Ausführung des Reichsgesetzes indeß diesen Be—
schluß, wogegen Prolector und Schützling, Magistrat und Jesuiten⸗
pater, Protest einlegten. Die Sache wird jetzt an das Ministerium
zum Austrag gelangen.
Halle, 21. Dec. Gestern ist aus hiesiger Strafanstalt
der letzte Franzose, der wegen versuchten Giftmordes an deutschen
Truppen kriegsgerichtlich verurtheilte Ackersmann Dutour aus
Fontenah les Louvres, als begnadigt entlassen worden.

Strabburg, 20. Dec. Ein Arzt bittet die volksfreund⸗
lichen Blätter, die Dorfbewohner vor den Landstreichern zu warnen,
die als Quacksalber, Hexenmeister, Teufelsbanner u. s. w. ihr un⸗
heimliches Wesen treiben. Oft, schreibt er, bemerke ich in den
Krankenzimmern das sogenannte Bierbrauerzeichen (Drudenfuß)
und die kabbalistischen Buchstaben C. M. B. (Caspar, Welchior,
Balihasar) und dann weiß ich, warum ich zu spät zu den Patienten
gerufen wurde. Am Halse unserer Bauernweiber sehe ich dieselben
Amuületten, die ich vor zwei Jahren bei den verwundeten Turcos
gefunden habe. Auch die Apotheker klagen über die Leichtgläubig—
keit ihrer Kunden, welche öfters Armensünderfett, Menschenfleisch
(Mumien), Teufelsdreck (Assa foetida) und ähnliche zauberkräftige
Mitteln begehren. Hoffentlich wird der Einfluß der freisinnigen
Blätter und der deutschen Schulordnung diesem mittelalterlichen
Treiben ein Ziel setzen. —W—

Berlhin. Der „Staatsanzeiger“— enthält an seiner Spitze
'olgendes königliche Handschreiben an den Fürsten Bismarc:
„Auf Ihren Antrag in dem Bericht vom 20. d. M. will Ich
—
eutbinden. Sie behalten den Vortrag bei mir in den Angelegen—

heiten des Reichs und der auzwaͤrtigen Politik und sind, imFalle
Ihrer Behinderung an der persönlichen Theilnahme an Liner
Zitzeng des Staats-Ministersumsbefugt, Ihr Votum in den,
zie Intereffen des Reichs hexühr enden Angelegenheiten, unter
Ihrer Verantwortlichteit, durch den Präsidenlen des Reichslanzler⸗
imts. Staatsminister Deel her ü d, abgeben zu lassen. Dex Vorsitz
m Stagatsministerium geht an den ältesten Staatsminister über.
—
Berlin, den 21. December 1872. e Um. Fürst vp. Binz⸗
nare. An den hrasivemten des Staalsmim stertns, Furst v
aus m arc —
B.e rlin, 28. Dec. Als in der Kreisordnungsfrage die
Wogen der herrenhäuslichen Oppofition am mächtigsten schäumten,
und das Eulenburg'sche Werk zum Wrack zu machen drohten: da
jab es Momente, wo die Freunde der Reforni, am Gelingen ver⸗
weifelnd, den Minister des Innern wegen seines kaliblütigen
Auftretens, wegen seiner hinser, der. Wichtigkeit der Sache weit
urückbleibenden Gelassenheit der Rede und der Agilation anklagten,
und Hülfe von Varzin verlangten. Der Premier⸗Minister sollte
lommen und den wiederspenstigen Lords den Kopf zurechtsetzen,
vie er es in der Schulaufsichtsfrage gethan, Wie hat der Premier⸗
Minister auf diesen Hälferuf geantwortet? Daß er kommen würde,
und der Partei, die unterliegen zu sollen schien, beizuspringen,
war wohl ernstlich von Niemanden erwartel worden. Der Ruf
nach Varzin war mehr an den Minister des Innern gerichtet ge⸗
wesen, als an den Premier. Die buchstäbliche Adresse hatte nur
rinen rethorischen Zweck. Die Antwort Bismarck's ist mohl nicht
uusgeblieben. Sie lautete dahin: Ich werde überhaupt nicht mehr,
im Laudtage erscheinen, weder im Abgeordnetenhause noch im'
derrenhause. Denn mit dem Rücktritt von der Prüfidentschaft ist.
die Kündigung der Besuche in dem einen oder anderen Hause
dentisch. Was hat ein preußischer Minister des Auswärtigen uoch
m Landtage zu thun? Ihm liegt die Bedeutung der Beziehungen
Preußens zu den Bundesstaaten und die Instrurung der preußi—
hen Bevollmächtigten zum Bundesrathe ob. Da braucht er im,
randtage allerdings nicht mehr zu erscheinen. Den kleinen preußi⸗
chen Etat des Auswärtigen vertritt dort in der Regel ein Lega—
ionsrath in zwei Worten mit dem besten Erfolge. So sehr man
ich auch dagegen sträuben mag, die verdrießliche Bedeutung der
Verzichtleistung Bismarcks auf Verhandlungen mit und in dem
dandtage anzuerkennen, so wird man doch schwerlich darüber hin—
wegkommen, der Fürst hat, nachdem kaum die Kreisordrungsfrage
ausgefochten war, sich beeilt, die moralische Verantwortlichkeit als
Ministerpräsident für Geschehenes und Ungeschehenes abzufchütteln.
Jedenfalls hat ihm an der Entwickelung und au dem schließlichen
Ausgange der Eulenburg'schen Reform etwas nicht gefallen, jeden⸗
falls ist er es übechaupt überdrüssig, in die innere Potitit Preu-
zens sich zu mischen und alle Wandlunggen derselben im Landtage
zu vertreten. Jedenfalls muß er sich früher schon öfters in der
dage befunden haben, für Stadien dieser Politik einzutreten, die
er so wenig billigen, als ändern konnte und ist dadurch allmählich
uu einem Entschlusse gelongt, der die Erfahrung mit der Kreis—
dnungsfrage vollends gereift hat. Diee Zukunft wird uns da—
über Aufschlüsse bringen. Die Erleichterung der Geschäftslast er—
lärt bei weitem nicht Alles. Vorläufig hat der Nücktritt des Für⸗
ten Bismarck von der preußischen Mmister-Präsidentschaft nicht
jerade eiwas Ermuthigendes und scheint uns die Schadeufreude
er „Kreuzztg.“ und ihres Gelichters ganz erklärlich. Geht auch
uf dieser Seite die Interpretation des bon Bismaick geschehenen
Schrittes lediglich aus dem Vestreben hervor. daraus Capitai für
die Sache der Reaction zu schlagen, so läßt sich doch nicht leugnen,
daß die Selbstbeschränkuug des Premier-Ministers auf das preu⸗
zische auswärtige Amt an sich, sollte sie definitiv bleihen,und
nicht als ein Intermisticum aufzufassen seir, den schlimmsten Deu⸗
ungen Thor und Thür offen hält. Dazu kömmt, daß nicht blos
nus dem reactionären Lager, wo man die Absicht leicht erkenmt,
höse — d. h. für die Qreuzztg.“ quie — Dinge prophen
        <pb n="808" />
        werden, sondern aus Varzin selber, wenn nicht direct, so doch
indireci, d. h. aus der unterrichtesten Quelle, Mittheilungen in
die Welt gelangen, welche jenen tendenzirten Auffassungen nicht
zerade widersprechen. Wir denlken dabei nicht an officibse Stim—
men. Sie verkünden eben nur das, was sie sollen. Wir denken
an gelegentliche Aeußerungen aus der Umgebung des Fürsten.
Solche findet man von Zeit zu Zeit in Correspondenzen gewisser
Blätter, die nur ganz außerordentlich und mit der Seltenheit von
someten am publicistischen Himmel erscheinen, ihren vornehmen
Ursprung aber deutlich an der Stirne tragen. So wird der
Südd. Reichspost“ geschrieben: ‚Den Kampf mit den Ultramon⸗
janen wird Herr Dr. Falk allein ühren müssen und dabei viel⸗
leicht noch oft des Wortes von Waterloo gedenken: Ich wollte
es wäre Nacht, oder die Preußen kämen!“ Den Herren von der
außersten Rechten wird unendlich wohler zu Muthe sein, wenn die
großen scharfen Augen des Premier nicht mehr über den berühm⸗
den gelben Kragen zu ihnen herüberleuchten, namentlich bei ge⸗
wissen Abstimmungen, bei welchen er seine Leute oft sehr genau
auf's Korn zu nehmen pflegte.“ Mit andern Worten: Bismard
hat es für gut befunden, den Cultusminister die wichtigste Sache
der Gegenwart allein ausfechten zu lassen. Doch fügte derselbe
Varziner Correspondent hinzu, es sei damit nur eine interimistische
Simation geschaffen, Wir haben also abzuwarten, was weiter
lommen wird.

Berlin, 24. Dec. Der Kreuzzeitung“ zufolge hat der
Reichskanzlet den Präsidenten der beiden Landtagshäuser am 22
de seine Entbindung von dem Ministerialpräsidium, sowie dessen
llebernahme durch den Kriegsminister v. Roon, als ältesten Staats⸗
minister, angezeigt. Letzterer hat heute mehrere höhere Ministerial-
heamten empfangen.

Ber lin, 25. Dec. Der Kriegsminister, Graf v. Roon,
empfing gestern Mittag als Vorfitzender des Staatsministeriums
die höheren Beamten desselben.

Nach der „Voss. Zig.“ soll sich die bevorstehende Theilung
der Kriegsbeute auf die genommenen Geschütze, Waffen, Gelder
und das erbeutete Armeematerial beschränken. Bezüglich der rie⸗
sigen Beute an Geschützen liegt die Absicht vor, dieselben zur
Ausprägung von Bronce⸗Scheidemünzen zu verwerthen. Was die
Trophäen des letzten Krieges angeht, so sollen, soweit die einzel⸗
nen größeren deutschen Staaten nicht die von ihren Truppen er
oberten Adler, Fahnen und Standarten schon unmittelbar an sich
zenommen und über deren künftige Aufbewahrung verfügt haben,
dieselben im preußischen Besitz oder mindestens doch an der Reichs-
Tentralstelle verbleiben und dort aufbewahrt werden. Es gehdren
dazu 86 erbeutete Adler, Fahnen und Standarten, die Schlüssel
——
franzöfischen Kaiserz und die Degen und Warschallstabe der vier bei
Sedan und Meß gefangenen französischen Marschälle, wofern an—
ders die Uebergaͤbe dieser Beutestücke wirklich erfolgt und nicht
aus Courtoisie auf deren Abforderung Verzicht geleistet worden
ist, wie endlich noch eine Anzahl durch ihr Alter oder die Kunst
hter Ausführung oder durch ihr Größe besonders ausgezeichnete
Geschützstücke wie z. B. die auf dem Mont Valerien erbeutete
Valerie.
Frankreich.

Paris, 23. Dee. Der Brief des Herzogs von Gram⸗
mont über die angeblichen Zusicherungen, die man ihm in Wien
‚or Ausbruch des deutsch-franzöfischen Krieges gemacht habe, hat
n diplomatischen Kreisen einigermaßen Aufsehen erregt. Die Worte:
Dies bin ich der franzosischen Regierung zu sagen beauftragt
worden,“ ließen schließen, daß der Herzog jene Zusicherungen zu
der Zeit erhalten haben wolle, wo er franzöͤsischer Gesandter bei
der kaiserlichen und königlichen Regierung war, also geraume Zeit
hor seiner ÜUebernahme der ausmärtigen Geschafte und vor dem
Auftauchen der Hohenzollernschen Thronkandidatur, und es würde
sich in diesem Falle nur um eine ganz allgemein gehaltene unbe⸗
timemte Erklärung handein können, die die Urheber der Kriegser⸗
lärung von dem auf ihnen ruhenden Vorwurfe grenzenloser Leicht ⸗
fertigleit nicht zu befreien vermoͤchten. Nunmehr läßt jedoch der
Herzog in mehreren Blättern, u. A. im „Moniteur universel“,
zestimmt versichern, „daß jenes ihm bereits in Wien gegebene Ver⸗
prechen später, nachdem er Minister war, und zwar nach der
Friegsertlarung in oöfficieller (7)) Weise (officiellement) erneuert
worden sei,“ und wird hinzugefügt, daß man fogar nähere Daten
Jeben könne. Wie die „Patrie“ wissen will, hat die Enquoöte⸗
Zommission des 4. September, nachdem sie von der Entgegnung
des Herzogs v. Grammont auf die Aussage des Herrn Thiers
Zenniniß erhalten, den Wunsch ausgedrückt, den kaiserlichen Minister
noch einmal über die e Angelegenbeit zu hören.

England.

London, 20. Dec. In Nhiesigen amerikanischen Kreisen
wird dem Präsidenten Grant die Absicht zugetraut, ehestenẽ
was gegen die spanische Herrschaft auf Cuba zu unternehmen

Quell dieser Annahme ist der anbefohlene Bau von 6 neuen
triegsschaluppen und die Sendung Delano's nach Cuba, damit
dieser sich von der Wahrhaftigkeit der spanischen Regierungsberichte
über die dortigen Zustände überzeugt.

Italien.

Wie man der „N. Fr. Pr.“ aus Rom berichtet, erwartet
man dort für nächsten Monai den Besuch des deutschen Kron⸗
prinzenpaares, sowie des großherzoglichen Paares von Baden,
wvelche Rom und Neapel besuchen und die Gäste des Koͤnigs Viltor
Emanuel sein werden.
Rom, 24. Dee. Der Pabst hat gestern eine Sitzung des
Consistoriums abgehalten, welcher 22 Cardinäle beiwohnten. In
dieser Sitzung hat derselbe, der „Voce della Verita“ zufolge, eine
iangere Ansprache gehalten, in welcher er u. A. erklärte: Die
rirche werde noch immer hestig verfolgt. Die Verfolgung habe den
Zweck, die katholische Kirche zu vernichlen und es trete diese Ab⸗
icht besonders in den Acten der italienischen Regierung zu Tage,
velche die Geistlichen zu Militärdiensten herangezogen, den Bischöfen
zie Befugniß zur Ertheilung von Unterricht genommen und die
Züter der Kirche mit schweren Steuern belegt habe. Besonders aber
greife die italienische Regierung die katholische Kirche durch den
etzt dem Parlamente vorgelegten Gesetzentwurf, betreffend die reli⸗
ziösen Korperschaften an, durch welchen das Besitzrecht der Kirche
jeschädigt werde, und welcher in sich eine schwere Verletzung der
jem Pabste zustehenden apostolischen Rechte enthalte. „Angesichts
dieser Gefetzoorlage“, fäͤhrt der Pabst fort, erheben wir vor Ihnen
ind der ganzen Kirche unsere Stimme, indem wir jedes Gesetz
derdammen, welches die religiösen Verbindungen in Rom oder in
den benachbarten Provinzen vermindert oder unterdrückt. Wir er⸗
klären demgemäß auch jede unter irgend welchem Titel geschehene
Erwerbung von Gütern der Kirche für null und nichtig. Hierauf
hrachte der Pabst den Urhebern des besprochenen Gesetzentwurfs
Jegenüber die Kirchenstrafen in Erinnerung, welche gegen die Räuber
zer Rechte der Kirche auszusprechen sind und fuhr sodann fort:
Der Schmerz über die der Kirche in Italien zugefügten Unbilden
vird aber noch gewaltig gesteigert durch die grausamen Verfol-
gungen, deren Gegendstand die Kirche im Peutschen Reiche ist.
Dort ist man nicht dloß mit List, jondern sogar mit offener
Bewalt bestrebt, die Kirche zu vernichten, indem Personen, die nicht
allein nicht zu den Bekennern unserer Religion zählen, sondern
die auch unsere Religion gar nicht einmal kennen, sich d'e Befug⸗
niß und Macht anmaßen, die Dogmen und die Rechte der latho⸗
lischen Kirche zu definiren. In dieser ihrer Anmaßung gehen diese
Männer so weit, den Katholiken selbst auch noch die Ursache
der Verfolgung zuzuschreiben und richten heflige Anklage gegen
die Bischöfe, den Klerus und die gläubige Bevölkerung, indem fie
die Gesetze und den Willen des Deutschen Reichs über die gehei⸗
ligten Gebote der Kirche zu stellen bemüht sind. Die Männer, die
an der Spitze der oͤffentlichen Angelegenheiten stehen, sollen doch
bedenken, daß von den Unterthanen keine mehr, als die Katho liken
hdem Kaiser geben, was des Kaisers ist, daß dieselben aber deß⸗
halb eben auch Gott geben, was Gottes ist. Der Pabst erklärt
veiter: Auch in einigen Theilen der Schweiz scheine man auf
denselben Wegen zu wandeln, wie in Deutschland; die Vorkomm⸗
nisse in Genf seien hierfür ein schlagendes Beispiel. Das in
Spanien zu Stande gekommene Gesetz über die Dotation des
lerus laufe der Gerechtigkeit und den abgeschlossenen Concordaten
uwider und müsse er gegen dieses Gesetz nachdrücklichst Verwah ⸗
üng einlegen. Die Armenier in Constantinopel, welche sich im
Schisma befänden, beharrten bei ihrer Rebellion und beraubten
in hinterlistiger Weise die Katholiken ihrer wohlerworbenen Ge⸗
echisame. Die Standhaftigkeit des Epicopats und des Klerns in
allen Ländern, welche vereint mit dem glänbigen Volke die Ver⸗
heidigung der Kirche sich angelegen sein ließen, gereiche ihm da⸗
gegen zur höchsten Freude und Anerkennung. Schießlich forderte
der Pabst die Metropolitanbischöfe auf, ihre Suffraganbischöfe zu
versammeln und sich mit ihnen über den gemeinsamen Kampf
gegen die Ungerechtigkeit zu berathen. Er flehte Goit an, der Kirche
zu Hilfe zu kommen. Nach dieser Allocution wurden 11 neue Bi⸗
schöfe, darunter 6 für Italien, Z für Spanien, 2 für andere Länder
ernannt. Es fand endlich hierauf der Empfang der Cardinäle statt,
welche dem Pabste ihre Glückwünsche zum Jahresw echsel darbracht en.

Schweiz.

In Genf, dem europaischen Sammelbeden, befinden sich,
nach der „N. fr. Pr.“ gegenwärtig über 400 französische Deser-
eure, ein seltsamer Comnentar zu dem so laut verkündeten En⸗
thusiasmus für das neue Militärgesetz, das aus jedem Franzosen
einen Soldaten macht.

Amerika.

Ueber den jetzigen Stand des Heeres und der Flotte der
Vereinigten Staaten entnehmen wir den vom amerikanischen Kriegs⸗
ekretär, General Belknapp, und vom Flottensecretär Robeson her⸗
rusgegebenen amtlichen Berichten einige interessante Daten. Die
        <pb n="809" />
        dosten des Unionheeres betrugen 1872 35, 372 187 Dollars; der
Boranschlag für das nächste Jahr fordert 33,800,000 Dollars,
vozu noch 3,700,000 Dollars für neue Befestigungen und 12
Hillionen Dollars für Fluß und Hafenbauten kommen. Eingetragen
die Listen der Armee sind 29,336 Mann und 2104 besoldete
Ifficiere. Doch betrug im abgelaufenen Jahre die durchschnittliche
Praͤsenzstaͤrke des Heeres 24,101 weiße und 2494 farbige Sol⸗
ten. — Die Kosten für die Flotte beliefen sich im abgelaufenen
Finanziahre auf 18,900,000 Dollars in runder Summe. fürs
jachste Jahr werden im Ganzen 22,300,000 Dollars gefordert.
Die Flotte der Union zählt jett 178 Schiffe mit 1378 Kanonen.
Ddavon sind 68 Dampfer, 31 Segelschiffe, 531 Panzerschiffe und.
28 Schlepper.
er Rti sech

fForster Altpeter vnn Bischmisheim und
dessen Forstgehilfe haben am 21. Dezember in der Nähee des
Artes eine Wölfin erlegt.

pMünchen, 24. Dec. An den umlaufenden Gerüchten,
zaß dem Zuge, auf welchem der König gestern nach München
fuhr, ein Unfall zugestoßen sei, ist, wie wir verläfsig vernehmen,
obdiel richtig, daß eine kurze Strecke außerhalb Starnberg von dem
Dberkondukieur, welcher eine auffällige Unregelmäßigkeit in der
Bewegung wahrgenommen hatte, das Nothsingnal gegeben und der
Zug sofort zum Stehen gebracht wurde; die von dem Maschinen-
neifter votgenommene Unlersuchung ergab, daß sich bei der Ueber⸗
ahrt über eine Weiche ein Theil der Bremse verwickelt und los⸗
geidst hatte, ohne daß jedoch hiedurch irgend eine Gefahr herbei⸗
Jeführt worden ist. (R. N.)

Pari s. Der Pariser „Figaro“ tischt seinen Le ern fol⸗
gende neueste Seusationsgeschichte auf: „Vor wenigen Tagen ver⸗
Jairathete sich der Kentier P. Um Mitternacht geleitete er seine
Zraut und deren Mutter in das für Beide gemiethete Appartement
nuf dem Quai des Orfevres; doch kaum hatte sich die Thür hin⸗
er den Damen geschlossen, als aus ihrem Munde entsetzliches Ge⸗
cchrei ertoͤnte. Bräutigam, Schwiegervater und Dienerschaft eilten
Jerbei und ein entsetzliches Schauspiel bot sich ihnen dar. Etwa
ünfzehn lebendige Schlangen krochen, ringelten sich, züngelten um
den flammenden Kamin und dessen Utensilien herum. Die Schwie⸗
zerwutter hockte auf einer Kommode und streckte Hilfe erflehend
hre Arme aus. Die Braut war ganz verschwunden. Man be⸗
vaffnete sich mit Stöcken und Schürhaken und richtete unter den
Schlangen ein großes Blutbad an. Rach Verlauf einer halben
Stunde waren alle erschlagen. Die Schwiegermutter wurde von
ihrer Commode heruntergeholt, und die Braut nach langem Suchen
n einem Kasten gefunden, in dem sie sich in Todesangst versteckt
hatte. Sie ist seitdem krank im Bette. Das Räihsel löste sich
„ahin, daß in dem fraglichen Appartement ein Thierausstopfer ge⸗
vohni haite, der sich nebenbei mit der Zühmung von Schlangen
zeschäftiglte. Von seinen Gläubigern gedrängt, mußte er vor einer
Woche die Wohnung verlassen und ließ datin die Schlangen zurück,
velche sobald im Kamin wieder Feuer gemacht ward, aus ihrem
Versteck hervorklamen.

F8Sa Rochelle, 23. Dec. Das englische Packet Dampf⸗
zoot Germania“ hat vor der Mundung der Gironde Schiffbruch
jelitten. Vom Sonnabend den 21. d. Abends bis zum Sonntag
jnorgen haben sich die Mannschaft und die Passagiere bei außer—
xdentlich hochgehender See auf dem steuerloosen Wrad gehaiten,
his sie endlich von einem französischen Dampfer bemerkt wurden
und mit groͤßter Anstrengung ihre Rettung gelang. Gestern Abend
ind 97 Schiffbrüchige in La Rochelle angelangt, gegen 30 find
nn den Wellen umgekommen. (T. N.)

Mit der Entschuldigung „heftigen Temperaments“ hat der
zerühmte Advokat Lach aud vor einer Pariser Jury wieder einen
oppelten Moͤrder geretiet. Caillet war der Gesellschafter Chatel's
m Weingeschäft. Caillet war nachlässig geworden und Chatel
vollte die Berbindung auflösen, Caillet drohte ihn zu erschießen,
venn er darauf bestände. An einem Samsiag Abend kam Chatel
die gewöhnlich zu Caillet, um Abrechnung zu halten, Caillet sagte
— ———
Das werden Sie doch nicht thun.“ Caillet schießt mit einer
Doppelflinte dem Chatel zwei Kugelnsdurch die Brust. Dann nimmt
r einen Revolver, geht auf die Frau Chatel zu und erschießt
auch sie mit den Worten: „Sie wollten es so, da haben sie es.“
Bot Gericht versicherte Caillet, die Flinte sei durch Zufall losge⸗
zangen, bdas zweite Verbrechen habe er in einem Anfalle don
heistesstörung ausgeführt. Ob die Geschworenen diese Erklärung
Jaubten, oder ob Lachaud mit seiner Betonung des „lebhaften
Temperaments“ Glück hatte — genug, der doppelte Moͤrder wurde
inter Annahme „mildernder Umstände“ nur zu lebenslänglicher
Zuchthausstrafe verurtheilt.

FLondon, 19. Dez. (Sturm und Fluthen.) Ueber die
erstörenden Wirkungen des orkanähnlichen Sturmes, der am Mon⸗

ig den Norden Englands heimsuchte, laufen noch immer Hiobs⸗
osten ein. Aus Neucastle wird unter'm 18. ds. telegraphirt:
An unserer Küste haben fürchterlich viel Schiffbrüche stattgefunden,
zurch welche eine ungefähre Schätzung von 50 Menschen ihr Leben
Jerloren haben. Heuͤte Abend zwischen 4 und 8 Uhr gingen un⸗
veit Amble, an der northumberlandischen Küste fünf Fahrzeuge
nit Mann und Maus unter.“ An der Küste von Süd⸗-Shields
jat der Sturm ebenfalls zu zahlzeichen und beklagenswerthen Schiffs-
unfällen Anlaß gegeben, die in den meisten Fällen von mehr oder
ninder erheblichen Lebensverlusten begleitet waren. Ein Telegramm
zus Wind meldet: „Hier wüthet ein heftigee Sturm aus dem
Züdosien, gepaart mit einer fürchterlichen Brandung in der Bucht.
Ddie neuen Hafenbauten haben bereits ernstlich gelitten; der Massen⸗
ock von tausend Tons hat sich verschoben und man befürchtet,
daß das Gebäude dem Sturm nicht wiederstehen wird.“ Aus
Wehmonth lief gestern (Mittwoch) das aus 6 Dampffregatien be⸗
tehende fliegende Geschwader unter dem Kommando des Contre⸗
dmiral Campbell aus, um nach überfälligen Fahrzeugen zu for⸗
chen. In den Binnenprovinzen dauern die Ueberschwemmungen
och immer fort und richten hier und da wesentlichen Schaden an;
lücklicherweise aber hat es während der letzten 24 Stunden wenig
der gar nicht geregnet. In Birmingham stürzte am Mittwoch die
on den Fluthen unterminirte Fabrik der Jetwaaren⸗Fabrikanten
Davenport und Cole mit fürchterlichem Krachen ein. Das Gebäude
var kurz vorher von seinen Insassen verlassen worden, so daß kein
debensverlust zu beklagen isi.

(GDienachste Papstwahl.) Ein römischer Corre⸗

pondent der .K. 8.“ theilt eine Unterredung mit, die er mit
inem „aufrichtigen Cardinal“ gehabt haben will. Ueber den
Nachfolger Pius IX. soll dieser allerdings sehr aufrichtige Cardinal
ach dem Berichte des Correspondenten Folgendes gesagt haben;
Wird es E.. werden, oder B..-.. oder P..4 Ich
veiß es nicht, aber es wind der werden, den Herr v. Bismarck
vill. Eine Million, geschickt unter die Cardinäle vertheili, wird
hn zum Herren von feben Achteln der Stimmen machen.“ Als
er Correspondent darüber sein Erstaunen ausdrückt, fagie er mit
zeinem Lächeln: Sie kennen die römische Welt noch nicht.
p Amerikanisch. Einem älteren Herrn in Newyork
var seine Taschenuhr auf unerklärliche Weise entwendet worden
ind er bot oͤffentlich Den, der sie ihm wieder bringen werde 20
Ddollars Belohnung und dem Diebe Verzeihung. Als er eines
Tages spazieren geht, redet ihn ein anständiger Mann an: Sind
Sie um Ihre Uhr gekommen? — Ja! — Sie versprachen dem
Wiederbringer 20 Dollars? — Versprach ich. — Vfrsprachen kein
Aufhebens davon zu machen? — Kein Aufhebens. — Sind Genit⸗
eman? — Bin ich. — Gut, hier ist Ihre Uhr. — Der Gent⸗
eman bezahlte seine 20 Dollars, steckte seine Uhr ein und mur⸗
nelte: Möchte doch wissen, wie er's angefangen! — Möchten Sie?
uft ihm der anständige Herr nach; soll ich's Ihnen zeigen? —
Les, zeigen! — Nun, passen Sie auf, sagte der anständige Herr.
Zie erinnern sich vielleich, wie an dem Tage, an welchem Sie
Ihre Uhr verloren, Jemand heftig gegen Sie aus Versehen an-
tannte und Sie um Entschuldigung bat? — Ist mir so. — So,
aun sehen Sie, das war ich. — Freut mich, Ihre werthe Bekannt⸗
chaft — aber, wie war's möglich? — Erlauben Sie, ich werde
es Ihnen zeigen. — Nes, zeigen! — Und jetzt rannte der an⸗
zändige Herr wieder an, bat um Entschuldigung und entsernte sich.
— Dank Ihnen, rief der ältliche Herr nach und ging seiner Wege,
vobei ihm einfiel, daß es bald Essenszeit sein kͤnne. Aber um
das zu erfahren, mußte er einen anderen Herrn fragen; denn seine
ingelöste Uhr war inzwischen floͤten gegangen — gerade wie bei
dem ersten Stoße des anständigen Herrn.
Volkswirthschaft, Handel und Verkchr.

Munchen, 23. Dee. Am Mittwoch, den 15. n. M. findet
die 15. Verloosung des 49proz. Militäranlehens vom Jahre
855 statt. Dieselbe umfaßt einen zur Rückzahlung bestimmten
apitalsbetrag von 195,000 fl. Gleichzeitig findel auch die Ver⸗
oofung der 42/ proz. Eisenbahn⸗ Anlehens⸗ Obligationen mit ganz-
ãahrigen Zinscoupons statt. Die 2 vorbezeichneten Verloosungen
imfassen in 129 Endnummern im Ganzen 1,290,000 fl. — Die
erioosten Obligationen werden vom 1. Aprilen. J. an außer
Verzinsung gesetzt. Statt der baaren Heimzahlung der zum Zu ge
gelangenden Kapitalien wird auch die Wiederanlage derselben bei
sem 2z proc. Eisenbahn⸗Anlehen vom Jahre 1856 bis auf Wei⸗
eres gestattet, die Sistirung dieser Wiederanlage bleibt jedoch je⸗
derzeit vorbehalten.
Jür die rschwoct mten am Ostfcestrande
jnd weiter eingegangen: von Hrn. W. M. 17 fl. 30 kr.
JZur Empfangnahme von Beiträge ist gerne bereit
Die Ernodαεν des t. Ineberter Anzeigers.
. Dmecb, veranworilicer Rededeu
        <pb n="810" />
        Bekauntmachungen.
Verkauf von Mobilien und
eines Immobils.
„Die Wittwe des dahiec verlebten
Bahnwaͤrters Friedrich Kunz verkauft aus
reier Hand in ihrem Hause, unterstes
Bahnwarthaus an dem Uebergange nach
dem Eisenwerk, von heute Samstag ab und
folgende Tage gegen haar oder auf Borg:
1 Kleiderschrank, 1 Küchenschrazit, 6
A—
leinen Tuch, ca. 12 neue Mannshemden,
Manmnskleider und Stiefel, eine Beti—
stadt, Getüch und sonstige Haus- und
Küchengeräthschaften. Sämmtliche Gegen-
stände sind ganz neu.
Ferner 1 Stück Ackerland am Hinter⸗
wallerfeld, ca. 70 Dezimalen groß,frisch
gedüngt und mit Korn besaamt, ist, in 4
Terminen zahlbar, zu verkaufen. .
Wiw. Kunz, geborne Maas.

15

Erfolg bei Rheumatismus und Nerven-Kopfweh.
Herrn Th. Höhenberger. Breslaaaaa..

Ew. Wohlgeboren ersuche ich ergebenst, mir umgehend von Ihrem Tannim-
Terpentim“) gegen Rheumatismus 2 Flaschen à 12/3 Sgr. zu schicken und
den Betrag por Postvorschuß zu entnehmen. Ich wende das Mittel gegen Rheu⸗
matismus an und habe dabei zufällig gefunden, daß es auch ein sehr gutes Mit⸗
tel gegen einseitiges Nerven⸗Kopfweh ist.. Ergebenst»

2* —Fischer, Oberförstter.

Ersrode, Reg.⸗Bez. Cassel, den 5. November 18723 —
in Flaschen 2 1Gulden 45 Kereuzer S. W. und &amp;X 45 Kreuzer S. W.
ju haben, für St. Ingbert bei Joh. Friedrich.
Nähmaschinen.
Unterzeichneter empfiehlt sein wohl sortirles Lager in allen Serten
von Nähmaschinen fuür allezGeschäftstreibende; herabgesetzte
Preise, bedeutend billiger als bei den Händlern. Sin
toßer Vortheil liegt für die Käufer darin, daß ich gewissenhafte
GBarantie übernehme. Besonders empfehle ich meine neue verbesserke,
ganz geräuschlos arbeitende Familien-Schiffchen Maschine
genannt Hamilton, als Hand- und Teetmaschine eingerichtet. Unterricht im Nähen
gratiii
WReparaturen werden billig und schnell besorg!. Reelle und prompte ¶Boie⸗
ning fichert zu * —— 34
IE ErICI, Nähmaschinen-Fabrikant.
Z3Zweibrücken, Hauptstraßee.
*x. 8
—GWeeschäfts⸗-Eröffitung.
p Einem verehtlichen Publikum zeige hierdurch ergebenst ag, daß sch an hiesigem
atze einn 2
— 60 v. 3 * z —X —
Colonialwaaren, und Delicatessen
Material-, Firniß⸗ und Farbwaaren—
Handlung
exrichtet habe, und empfehle mich in meinen Artikeln, bei sorgfältigster und billig
ster Bedienung, bestens.
Zuweibrücken, den 16. November 1872.
J T GCGE·SVFED TOBII
—im Lan g'schen Hause, Ede der Maximilians⸗ und Ixheimer Straße.
ine frische Kuh mit Kalb— er für Hndler billigsi
Sine Fuische Kuh mit Kalt . — ut dphe günt
teht zu verkaufen bei FJ — * — ut —77
SASI.xXiack ir. Der Brodprei r die Stadt S
J. J. Fiack jr. Ingbert ist von heute an bis zum nächsten
Donnerstag(Fruchtmarktstag) festgestellt:
Korabrod. 8 Klgr. 26 Krzt. Weiß ⸗
brod 10 Krzr.
Frucht· Brod⸗ Fleisch ꝛe. Preise
der Stadi Zweibrücken v. 27. Dezbr
Weizen 7 fl. 4 tr., Korn 4 fl. 35 kr.
Gerste Areihige. — fl. — kr., Gerste vier⸗
reihige, — fl. — krx. Spelz 4 fl. 27 kr.
Spelzkern — fl. — tr. Dinkel — fl.
— kr. Mijschfrucht — il. — kr. Hafer
3fl. 40 fr. Kartoffeln Efl. 40 kr. Heu
fl. 12 kr. Stroh 1fl. 12 kr. per
Zzentner. Weißbrod 153 Kilogr. 20 kr,
Zornbrod 3 Kilogr. 25 kr. ditio 2 Kilogr.
17tr. ditto J Hilogr. 9 kr. Gemischtbrod 8
dil. 32tx. 1 Paar Weck 100 Gramm 2kr.
Rindfleisch 1. Qual. 20 kr. 2. Qual. 18 kr.
Zalbfleisch. 16 kr. Hammelfle sch18 fr.
Schweinefleisch 22 kr. per Pfund. Butter 38
tir. per Pfund.

Heilwerth außer Zweifel:
—gestellt.
An den Kgl. Hoflieferanten Hrn. Jo⸗
hann Hoff in Berlin.
„Athen, 41872. Als der Heilwerth
Ihrer Malzfabrikate, — des Malz⸗
extraklts, der Malz Gesundheits Cho⸗
kvlade und der Brustmalzbonbons —
in verschiedenen Krankheilsfällen durdh
deutsche Aerzte außer Zweifel gestellt
war, wandte auch ich denselben
meine hoöhere Aufmerksamkeit zu.
Dr. Bd. Ornstein, Chefarzt
und Präsidant der Militär⸗Ober⸗
Sanitäts-Commission, Ritter ꝛc.
Vexrkaufsstelle bei Fritz Panzer
bieter in St. Ingbert.

„Trutz net so.“
Montag den 30. Dzbr. 1872
Abende präeis 8s Uhr
im Vereinslokale bei
Ferd. Oberhauser
letete J
reneralversammlung
vor den Narrensitzungen, die
Montags darnach beginnen.
Aufnahme neuer Mitglieder betr.
Echluß). ———
Der Prüsident.
Wohnungsvermiethung.
Der untere Stock meines Hauses, wel⸗
hen Conditor Prinz bewohnt ist bis 15.
Januar beziehbar zu vermiethen J..
J. J. Fiack seaior.
IB020
Da ich durch Kauf in den Besitz der
Wirthschaftslocalitäten und des Tanzsaales
des Herrn L. Weirisch gekommen bin;
o zeige ich hiermit ergebenst an,“ daß ich
die Wirthschaft in derselben Weise, wie bis⸗
her, fortführen werde, und lade zu fleißi⸗
gem Besuche höflichstii
Veter Jung.

bran ut er Sörfe
vom 24. Dez. 1872.
Preußische Friedrichsdor. 9 571 -58/
Pistolen 9 42-44
Zollandische 100 fl.⸗Stucke. 88358
Ducaten . . ö—
20Francs⸗Stücke.. qꝛu-20/
Englische Souvereigns. 7249
Dollars in Gold.. 25 - 26
NMedaktion, Druck und Verlag von F. X. Demetz in St. Ingbert..

ulvest·on bend
deter Jung.
Entroͤe 24 Krzr..
        <pb n="811" />
        St. Ingberler Anzeiger.

— — — ——
————— —

der St. FJagbrrter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags- und Sonnta

Nummer) ericheint wöchentlich vi erm al: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Kryir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

M 205. — Zonntaa, 1872

Deutsches Reich.

In Müngqhen ist in diesen Tagen eine Schrift erschienen,
die, wenn fie anch nicht ein officielles Generalstabswerk über die
Betheiligung des einen der beiden bayerischen Armeecorps am
Feutschfranzoͤsischen Kriege ist, doch die Stelle eines solchen Werkes
zu vertreten bestimmt sein mag. Sie führt den Titel: „Das 1.
bayerische Armeecorps von der Tann im Kriege 1870 - 71, nach
den Kriegsacten bearbeitet von Hugo Helwig, Hauptmann im
Beneralstab.“ Die beigeg ebenen großen Karten sind von dem lopo⸗
zraphischen Bureau des bayerischen Generalstabs gesertigt.

Ludwigshafen, 26. Deebr. Nach dem bsterreichischen
Besetz vom 13. Nov. d. Is. können Gegenstände, welche in Wien

1873 zur Ausstellung gelangen und sich zur Erwerbung eines
Privilegiums, Marken⸗ oder Musterschutzes eignen, von der Gene⸗
ral⸗ Direction der Weltausstellung ein Schutz⸗ Certificat erhalten.
Dasselbe muz dvor Eröffnung der Ausstellung, also vor dem 1. Mai,
nachgesucht werden. Diejenigen pfälzischen Aussteller, welche ein
olches Schutz⸗Certiftcat erwerben wollen, werden gut thun, sich
deßhblb durch Vermittelung der pfälzischen Gewerbe und Handels-
tammer an die koͤnigl. baherische Landes ˖ Commission zu wenden.

In Lippftadt (Westphalen) kam es bei der Anwesen⸗
heit des altkatholischen Professors Michelis, welcher dort einen
Vortrag halten wollte, am 22. Dec. Abends zu so argen Ruhe⸗
foͤrungen, daß gegen die zusammeugerottete Menge, welche sich
trotz wiederholter Aufforderung nicht zerstreuen wollte, eine Schwa⸗
zron Husaren zum Einhauen commandirt wurde. Es gab —*
ache Verwundungen. Prof. Michelis soll einen Steinwurf an den
stopf erhalten haren.

Berlhin, 27. Dec. In einem Artikel über den Rücktritt
des Fürsten Bismarck vom Ministerpräsidium führt die „Provin⸗
zialCorrespondenz“ aus, es habe sich darum gehandelt, daß Fürst
Bismarck, aus dessen schöpferischen Idern die seitherige Gestaltung
der Reichspolitik im engsten Zusammenhange mit der Entwickelung
Preußens entstanden fei, auch ferner die Seele der deutschen und
der damit zusammenhängenden preußischen Politik zu bleiben ver⸗
moͤge, ohne von der Last allseitiger Amispflichten und Sorgen
erdrückt zu werden. Das preußische Ministerium verbleibe auch
jetzt noch ein Ministerium Bismarck. Die preußischen Minister
erwarten und verlangen, daß der Reichskanzler ihr eigentlicher
rechter Präsident bleibe. Die Minister werden ihre höchste und

hrenvollste politische Aufgabe immer darin erkennen, dem großen
Staatsmanne, welcher der preußischen und deutschen Politik seit
zehn Jahren den Stempel seines mächtigen Geistes verliehen, die
Durchführung seiner Aufgabe für das Gesammtvaterland in jeder
Beziehung erleichtern zu helfen. Das ist die Bedeutung der jüngsten!
Veränderung des preußischen Ministeriumz. Daraus ist zu er⸗
ennen, daß es sich keineswegs um eine Lockerung der Beziehungen:
wischen der preußischen und der Reichsregierung, nicht um eine!
dossagung des Fürsten Bismarck von dem Kinflusse auf die net
preußische Entwickelung überhaupt handle, sondern uur um Be—⸗
reiung desselben von der speciellen Ministerverantwortlichkeit für
zie Gesammtheit der inneren Berwaltung behufs fernerer rfüllung
eines großen Berufs für die höchssen Aufgaben Preußens und
Deu:schlands.
—
Vermischtes.

Darmstadt, 24. Dez. Unmweit der hiesigen Station
ntgleisse gegen Mittag ein von Aschaffenbdurg kommender Zug. Ein
Bremser ünd ein Passagier wurden schwer, eine Anzahl anderer
Bersonen leicht beschädigt. Acht Waggons wurden unbrauchbar.

Der Ueberschwemmung an der Ostsee droht nun⸗
mehr eine zweite Ueberschwemmung und zwar eine Ueberschwem⸗
nung mit Bibeln. Die englische Bibelgesellschaft will unter die
Nothleidenden „Testamente mit Psalmen“ vertheilen. Steine sind
's gerade nicht, welche das fromme England den Unglücklichen
dati Brod bietet; viel nahrhafter ist es aber auch nicht.

(G(Gevanche.) Wir lesen in der „Newyorker Handels⸗

eilung“: „Wie man in Europa Morder und Räuber nach Amerika
jegnadigt, so fangen wir jetzt an, unsere Banditen in Freiheit zu
etzen, unter der Bedingung, nach Europa zu gehen, was so
iemlich auf Eins herauskommt. In New⸗Orleans weisen die
Ddocumente des dortigen Criminalgerichts nach, daß 2 Strolche
Namens James Steward und James Mo⸗Crast, gegen welche die
Brand Jury eine Anklage erhoben hatte und die sich dann selbst
des Angriffs mit gefährlichen Waffen schuldig bekannt haben, am
28. October gegen ihre eigene Bürgschaft von Doll. 100 auf ihr
Bersprechen hin, sich nach Liverpool einzuschiffen, unter Androhung
weijühriger Gefängnißstrafe, im Falle fie hier je wieder betroffen
verden, entlassen wurden.“
Verübung on Unfug —X eu adrenacht betr. .
Im Namen Seiner Majestät des Königs.

Nach Ansicht des Art. 39 des Ploizeistrafgesetzbuches, der
um Vollzuge dieses Artikels erlassenen Konigl. Verordnung vom
21. Januar 1872 und des den Vollzug des 8 1 dieser Verord⸗
ung suspendirenden Regierungsbeschlusses vom 1. Febrnar 1872
Kreis⸗Amtsblatt 1872 Seite 3983 und 395).

In Erwägung, daß dem die öffentiche dey und Ordnuung,
owie die Sicherheit der Personen bedrohenden Unfug des Schie⸗
zens in der Neujahrsnacht mit den gesetzlichen Milteln entgegen⸗
sutreten ist,

beschließt die unterfertigte Stelle:

Der Regierungsbeschluß dom 1. Februar 1872 wird auf die

Dauer des 31. Dezember 1872 und des 1. Jauuar 1873

aufgehoben und tritt somit der 81 der erwähnten Konigl.

VBerordnung vom 21. Januar 1872 für die bezeichneten zwei

Tage in volle Wirksamkeit—

Die k. Bezirksämter werden beanftragt, diesem Beschlusse

zurch Einrücken in die Localblätter und auf sonst geeignete

Weise die möglichste Verbreitung zu sichern, den Vollzug der

Ullerhöchsten Verordnung gehörig überwachen zu lassen und

zei Zuwiderhandlungen neben der polizeilichen Beschlagnahme

der verbotenen Waffen auf Grund des Art. 839 des Polizei
shesesenehet die polizeigerichtliche Einschreitung zu veraͤn⸗
assen.

Die Stellen der eirschlägigen Gesetze und Verordnungen

werden nachstehend besonders bekannt gemacht:

Art. des 89 Polizeistrafgesetzbuches.

Wer außer dem Falle des Strafgesetzbuches für das
Deutsche Reich F 367 Ziff. 9 den Verotdnungen zuwider-
handelt, wodurch zur Verhütung von Gefahren für die Sicher⸗
heit der Personen die Führung bestimmter gemeinfährlicher
Waffen bestimmten Klassen von Personen oder in bestimmten
dandestheilen untersagt ist, wird an Geld bis zu füntzehn
Thalern odee mit Haft bis zu acht Tagen bestraft, wober auf
Einziehung der verbotenen Wafssen erkannt werden kann, ohne
Unterschied, ob sie dem Verurtheilten gehören oder nich.

8 Lder Koönigl. Verordnung vom 21. Januar 1872.

Die Führung nachstehender Waffen, al

von Dolchen, Stileten und anderen im Griffe feststehenden

oder mittels einer Vorrichtung feststellbaren Vtesiern,

2. von zugesptzten Streichern und von Pfriemen,

3. von Terzeroren, Sackpistolen und Revolvern,

k. von Abschraubgewehren,

5. von Raufringen oder Schlageisen
istallen unselbständigen Personen (Art. 6 des
Gesetzes vom 16. April 1868 über Heimat, Verehelichung
und Aufenthalt) verboten.

Speier, den 20. Deicember 1872.

stöniglich Bayerische Regierung der Pfalz, J
sttammerdes Innern.
v. Braun.

4 9
F. XI. Temetz veranuwortlicher Redacteur.

Schild.
        <pb n="812" />
        Todes⸗Anzeige.
Gott dem Allmächtigen hat es gr
fallen, unsern innig geliebten Sohn,
Bruder, Schwager, Oheim nund Groß⸗
oheim,

Adolph Chandon
in seinem 38. Lebensjahre nach jah⸗
renlangem und schweren Leiden in
ein besseres Jenseits abzurufen.
Für die große Betheiligung bei dessen
Leichenbegängniß, sowie den Lehrer
und Lehrerinen für ihren erhabenen
Gesang findet sich die trauernde

Familie zum Danke verpflichtet.
St. Ingbert, den 28. Dezbr. 1872.
Die trauernd Hinterbliebenen.

Bekanntmachung.

NAuf der igl. Steinkohlengrube St. Ingbert werden vom 1. Januar 1879
an die Kohlen zu nachstehenden Preisen verkauft:
Förderkohle J. Qualität 38 kr.

II. 27 kr. pro Zentner einschließlich

III. F 24 kr. des Ladgeldes.

F IV. 9 10 kr.
St. Ingbert, den 28. December 1872.

Daus k. Bergamt
J. Kamann.
— — —— — — — —
oe e SS e

D ä iin
rm irt

———
vV
7
Bekanntmachung.
Montag den 6. Januar 1873, Nach⸗
mittags von 2—4 Uhr, im Stadthause
dahier, wird durch den kaul. Bezirksthierarzi
die ordentliche Visitation der Hunde vor⸗
genommeu.
Zu dieser Besichtigung sind sämmiliche
hunde mit Ausnahme jener, welche das
lter von Z3 Monaten noch nicht erreicht
haben, rechtzeitig vorzufühten.. »*
Wer Hunde dieser Visitation entzieht
oder nicht unterstellt, wird bestrtaft.
St. Ingbert, den 28. December 1872.
ree Das Buürgermeisteramt
Chandon.

LKeineMedicin

KeineMedicin

71.
—

*

*

— 8 —F Laut K.
XX Patent vom 7. De cem
0 7 öůJIsð ba durch Schus
marke vor Faltschumger u. Nachah
gesichert.

—
—* —
32
7d *
Nn.
— —
Erprobtes Hausmittel.

Von vielen ärztlichen Autoritäten seit 17 Jahren empfohlen gegen veraltelen
Husten, andauernde Heiserkeit, Verschleimung, Keuchhusten, Katarrhe, Ent⸗
Andung des Kehlkopfes und der Luftröhre, aeuten und chronischen Brust⸗
und Lungen-Katarrh, Bluthusten, Blutspeien und Asthma. Giehe Med.
Dr. Rud, Weinbergers, prakt. Arzt in Wien Krankheiten der Athmungs⸗

—293 an organe“. Leipzig bei Gustav Brauns 1863J.

.NVur allein ächt zu haben: J
————— in St. Jug bert ber J. Friedrich.

— — ————

Bekanntmachung.

Am Dienstag den 31. d. Mts., Nach—
mittags um 2 Uhr, in :der Baumschule
dahier werden die dort gefällten Pappeln
offentlich versteigert.

St. Jagbert, 28. Dezember 1872.

Das Bürgermeisteramt
Chandon.

Neue Pfälz. gedürrte
Zwetfchken und Birnen
per Pfd. 12 Krzr.

P. Jepp.

Gummischuhe
sind wieder eingetroffen in schönster Auswahl.
Linn, Schuhmacher.
5 —8
Der Bogenerato.
(oder Le fenswelcer)
jeit Jahren das bewährteste, beste
Mittel gegen allgemeine und specielle
Schwãche zustände, Magengedärm- und
Febertrankheiten, Hämotrhoiden, Eng⸗
brüstigkeit, Milzkrankheit, Flechten ꝛc.
sowie alle Krentheiten, die von ver-
dorbenem Blute und schlechten Säften *
herrühren. Der „Lebenswecker“ bee
fördert die Verdauung, reizt den Ap⸗
petit und bringt neue Lebenslust in
den erschlafften Körper, er ist beson⸗
ders im kritischen Alter zu empfehlen.
Zu haben per Fla'sche zu gfl. 10 kr.
S 20 Sgr. bei P. Zepp in St.
Inabert.
20222*
ohne Meédiein.

Verkauf von Mobilien und
eines Immobils.

Die Wittwe des dahiec verlebten
Bahnwaͤrters Friedrich Kunz verkauft aus
freier Hand in ihrem Hause, unterstes
Bahnwarthaus an dem UÜebergange nach
dem Eisenwerk, von heute Samstag ab und
folgende Tage gegen baar oder auf Borg:

i Kleiderschrant, 1 Küchenschrank, 6

Stühle, 1 Tisch, 2 Wanduhren, 1 Stück

leinen Tuch, ca. 12 neue Mannshemden,

Mannskleider und Stiefel, eine Bett

stadt, Getüch und sonstige Haus⸗ und

Zaüchengeräthschaften. Sämmtliche Gegen-

stände sind ganz neu.

Ferner 1 Stück Ackerland am Hinter—
wallerfeld, ca. 70 Dezimalen groß, frisch
zedüngt und mit Korn besaamt, ist, in 4
Terminen zahlbar, zu verkaufen.

St. Ingllert, den 28. Dezbr. 1872.

Wtw. Kunz, geborne Maas
„Trutz net so.“
Ptontag den 30. Dzbr. 1872
Abende präeis s Uhr
im Vereinslokale bei
Ferd. Oberhauser
letzte
zeneralversammlung
vor, den Narrensitzungen, die
Montaqgs darnach beginnen.
Aufnahme neuer Mitglieder betr.
Schluß).
Der Präͤsident.

bei

2
— —
Am Sylvester ·Abend
Tanzmusik
Peter Schweitzer
auf'm Höfchen.
Feuerwehr⸗Montag
bei Peter Heusser.
Am Shldesser⸗· Abend von 5 Uhr ab
Wurstsuppe
und Sauerkraut mit Würsten nebsi
einem guten Glas Bier bei
J. Pu. Raiser
Rechnungen
in *l3, 124 und js Bogen zum allgemeinen
Gebrauch sind vorrathig in der Druckerei
dieses Blattes.

rust-· u. Lungen⸗
kranke sinden auf naturgemüssem
Wogo selbst in verzweifelten und
von den Aerzten für unheilbar er-
dũurten Fallen radicale Heil-
umg ihres Leidens
onne Medicinm.
Nach speciellex Beschreibung der
Krankheit Naheres brieflich dureh
ir. I. M. FicIcert, Berlin
Vr. 28.

5
8
3

————
DPer heutigen Nummer legt ein
atra-⸗Blatt bei, enthaltend Anerkenne
ungen ũbor die Heilwirkungen der Hom-
dehen Malzprüparate bei Hä-
morrhoidai-Lungen-Magen-
und Katarrhalisehem Leiden
. C Verkauf bei Herrn Prit,
panzerbieter in 8St. Ingbert.

2
2
—**
3.
82

onno Moedicin.

Nedaktion, Druck und Verlag von F. X. Demeg in St. Ingbert.

—L
        <pb n="813" />
        — 7
—
52 22 2 2 * 2 7

5 23533535 557 252

cẽ 52 — A 27*

5 *——582* 23 55 —

* 58528 — — J

* —5s52535 35 7535

2 27 235 * —— 25 —B

S — 8 J 5 5* 27

*22, 58— — — R 8 22 —

25 53327 —2 0 2— *

—8 3323528 S A —

5E— —55525 22 5 7787 8
252753—5 55 8238 2 258

225 —8—235 48 523 * 58522 83232

25232 2 2 NX2y75 — —— — * 322 32*

a z23z255 225 3335 325 —32525 —
5ñ —*08 * — * 58 542 5853 45352 *

553 822 — 2332 22338 326385323657 *

* 41 x
255353— 3255 33532.* — 5232 ———
55235235 5.55 3 27 —3 75 2 537*
2 08 —X 53552 2* 225 223*

—e—— 535 8 —5. O 2 *23 2 8655— 53 235

23 2———8 8 5855 2725533 22255 3*8*

5525 557 235 533355 —752780 —
52252—8 58 — 1253 *5 77 —

25253302* *—15 235535555* 33158

— 2 ÿαι * 22 22 — *

33333 3 sz8 —

53227 323335733—3628 582533

3253553 53333327235 35835
3255285 52355 —2 28 2— *

28578 2555525— —

23338333588 —5J2352—335258 2258

25 353235* 3223385 336388 488

ẽ 535555— 2355156 38 66588*

2 *
8* 2 5
— —
9 ——

* —
—E—

535 33

N —A *x*

J * 32*

— * 22 —
7 2 2
— 538322375
5523225838
* 2 — —— —
3338533533385

*2683 538
238 7738
588 35585
3253 238328
2 —2 73
—
222 32 *25 32252
23 —— 5 8223532
25 2224 —A—
*2 27253B 75 5 525
2 643 25
2 — 2 2 3 7
17 53255 3325
2525 52533 53336
337 353322 538 4
—

— 23323222 8
23 37523— 56333528 *
2 — —32 *7
3 5353538535 —5858 33 23333333 3* 3335565284 *
* 3 —* * J 7 — —
23 5—z53553533 5558 537 5355 ä2852 25—2 55—3 2
2 — — 2 — *7* * 2 * * 2 7* — 22. 7 — 2 32 ———
22 — 5 83332 2 28 * — 2 5532—2 —Z—
253 282327 25852 55 385 2,333—3 5—3228
— —22323225 * J 82 F ——— —A ——— 22 23 2 3 — 44
— 2333358— 7525. —*—7885 *3853888 235 —35
— * D —* 7 * — 55 — *
* 2 25 23229 — —24 —“ 28 22 — —5 *
23 —33 3373 35375 ———— 75 5553—2365 3
52 5258 2 58 48 22** *828553 — F — —8 *
— —2 —X2 53 I5— 5. *2 28 2 2 —— 8 53
— 2— 2 2 2— J —— — — * 255 S 2 S
z3633225* — 53 335332* 538
—A 8* 2 * 2 5z3353 5734 383 * 755555 »* r
— 8 58 S — 8 522833—2 —2322 5325* 5 z232322
— — — — 2225 2*5 — 353223 2 8 5253
— — 52 2 3 — 2* — — —— 22 5* 2 *
— 8*— * 2 3 —— — —— — 2 E 2 28 x⁊*2* 288 —3—
—«c ;, 5438 55 877 35 253355 545— — 25. 5*28 2523 5
8 *
5 —AA— —— 82 5 24 2283 — *— — S 8223 8 7522 —
* — — 23* 853 — 375 55 ———
* *8 —————— »55222 — 27205 *
2 —222— — 25 — 2 —A 25325 S 2 — — —— *
— 5535335523 —525 — x —s *223 2 28 — 55322 —
2 * —558 53 25 — 22 — 52
38 523255555 —335 235358 2253255228 —z25328235 —* 2
32 85533388 28533 325322558 52353 55. 338 ——
2 555332* 2 88 8* 722* ;733 — ——3—2835 558* *2c2
— F G c2 * 8 — — —55 —— 2 22 —e 2* QBS 3
* —— — * 2 58 —5 22322*8 2 — 2323235 DD2
2225 —* ⁊ 2 2232542 32 * 8 e20
5558232 22* 525 52*, —5358 5 25 25 53 0 —A
— — 5* 3222 2 — —— 25
s e 38 »* —5 —A
8 3535æ 85838325 892 3 ——— 22553— 3—5 27 5 3232
22335 5623 25 — —— * * 2 *5505 —83042
533 — 18 15 :—5535 52323 755 23 —A— c2
— — —
5 522 —— 4256

*
*
2
*
3

2
5535555352
—A 28*
3 33
323535323—338— 238
333335432 38288 —.2
322588 35325335 28333 58 —23382.28
338 — 558 s ü 5325 . 9 3 335
2235 — * 82 S9 —2 —A 0 *
5322533532 — 8 3 0 35 —ãA— * 55 5*
2* 2 * S e2 —— — S 57558 2 56258
2* 555235533 * 272 3 — 5253 55 * * 2
228 —A 23273 * 3552
s 2* 352332 23 825 *3332 * 125537 *5533 5257
8 3*52 2 33* 2 3 *24 58382328 5*22 55 2 *
228 53 —25332323 2 232 * 57238 3353383583 5*2533
3 *235 z35533533 53 —— 528
22388 S256 2 — — — —278 3323 53 5 — —— 52 2
258. 2 30 337 58 538 3 —21255c58 — 5z38385—
2 22 — —z323535 32353 — 3237 23333 22* —2255*
— 22 8 —3225328 ⸗ — L 5733385 2325 22 7 23 22
*7 — X —— 23 7* * 2 385525
23132*82 2 58 *58 8 —A 5s25 2 8 Ex —8 8 —
252 2NB8 — 32 —5S4 3 32523373 — ——
523335 3 225 23533—838322 z583—2533235 28 58 3 —3
7 —3— b 2 22
3338333333 332553523 333228 7 35535357833
255 —— 2833—5322 Z57 2328 522 —— 25322355
—2 2 * —72 — —— — 223555335385358 55 5564 EXA
—55333 32*83 2 55584 253* 53533 755 —2 *
232222* ——A 2 —3— 522 — 38338
22 2. — RãxvD — *X3 ——— ————
22 53 ẽ —s82827 * 2524 7 323 588
* —— 224 —8* —** 285 z3 25338 585 Ss— —225*
2* —— — 22 2 — 3— 7J * 2* * 2* 2 2
— 3 — ——
3222 2 * 2 853
532333 — —
3 D24 2* — — h — 72 — *
5335533325 A s——24 3333 *2 25353255
553352
2 —5 —5 3 5 7333 J2 —— 2 552352735 ————
— 323255 3838 —338* 32 535 2823—523 —A
— 3— * — *8
———— — 22 A 2 e⸗ —2 5 . 3— S2 3138 7553 35
22 85 8 553333 X 235 — —
52332353 23 552 e 328 8* 8
* — —A — —
53553238 28338 3 255358 2
z t 5255
3253555 533773537
* 3.2 Ac.
25335287 — —
232 —— I
—AA — ——
* 22—22 223325 223E
22 2* 22 92 8232 2822 7 * —3— 5352 35
5353 533533537 —333 35 3—525353 —38532338335 3353 533737
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        Sl. Ingberler AAnzeiger.

der St. Inc reeiger (und daß mit dem Haupiblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstagt⸗ Donnerstags- und Sonnta
Zummer) ericheint ubchentlich vi e r mal Dienstag, Donner stag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krur. oder
12 Silbergr. Anjeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.
—4
M 206. 1872
Deutsches Reich. gelegenheit mit Deutschland dahin geordnet, daß der Paßzwang
Mäünchen, 28. Dec. Nach Mittheilung des Fdeutschen mit dem 1. Januar aufhören soll. (Bestätigt.)
dandwirihschafisrathes an das Generalcomite des landwirthschafi. Paris, 28. Dec· Das „Jouxrnal des Debats“ verdffent-
uchen Vereine in Vahern ist im Reichstangleramm aine Tommission licht eine Wiener Depesche vom 28. d., welche besagt · Die von
wegen Aufhebung der Salzsteuer in Berathung getreten, und Bramont angekündigten Documente beweisen nichts zu seinen
dde im Hinbud auf den bereits vom Reichstege defahte n, don Bunsten. Die nadfolgende Erläuterung des Zwischenfalls ist als
den Regierungen im Principe angenommenen Beschluß die Auf⸗ nuthentisch völlig begründet zu betrachten: Oesterreich ermuthigte
hebung jener Steuer kaum mehr zu bezweifeln. uiemals Frankreich zum Kriege, bemühte. sich im Gegentheil, den⸗
Der Landtags. Abgeordnete Fulius Knorr, Verleger der elben abzuwenden. Nach der Kriegserklärung wollte Oesterreich,
Neuesien Roachtichen und betannt durqh seine unermüdete und er, zwischen durch seinen Pariser militärishhen Bevollmächtigten von
higreiche Wirsemteit für die überaie und natonale Sache, hat er numerischen Schwäche der französischen Armee unterrichtet. im
den maunchener Magistrat S0, 000 Fl. übergeben mit der Vestim- Interesse des europäischen Gleichgewichts Frankreich zu Hülfe
Zung daß die eine Haifte dabon sür Zwede der Vollsbundung, ommen und begann deshaltz Unterhandlungen mit Italien. Das
die andere sur solche der freiwilligen Armen flege verwendet wer- Biener Cabinet sah sich schließlich verhindert, das Project weiter
— ene en e e ee
44 *411 ehende Stimmung Deuisch-⸗Oesterreichs, durch den ausgesprochenen
Senetdeee —8Xxx de eeede Bunsch des ungarischen Parlaments zu Gunsten der ey
eellschaft genehmigte einstimmig die, Vorlage der Direction vom 24. urch den ungenügenden Zustand der österreichischen Armee, durch
November d. J. bezüglich des Baues und Betriebes der projecktirten n zu sHnellen Gang der Ereignisse, welche Maßnahmen zu ge—
6 — 6 egener Zeit nicht erlaubten.
neuen Bahnen und ermächtigte die Direction, die vorgeschlagenen iavbg
Modificationen oder Ergunzuugen der Statuten, soweit dies ausg Pa ra — ver In einem, Briefe an Daru verfichert
HBrund der bestehenden Gesetze erforderlich, mit der Staatsregierung rgmmont: Dag Wiener Weabime hat uns für den Krieg von
u vereinbaren. (W. T. B.) 9 rie zug·sagt. denet shan ee Juli
4. ellte mir der Botschafter zwei Depeschen von seiner Regierun
Spienneehhug g —— * Dec. dute ist die Homburger , die vom 20. Juli (am 10. Juli war die —— *
on der Administration derselben geschlossen worden. digh datiri waren und von denen die zweite nicht veröffentlicht
Berltin. Eine Sache welche wenn auch nicht für Alle, so vurde, in der folgende Stelle vortam: „Wiederholen Sie ge
zoch für die Mehrzahl der Männerwelt von Intexesse ist, wird älligst dem Kaiser und seinen Ministern, daß wir die französische
»oraussichtlich im nächsten Reicht tage zur Sprache kommen. Es ist Sache als die unsere betrachten“ u. s. w. Gramont öesteht auf
bekanntlich beschlossen worden, die Salzsteuer aufzuheben und, um einer Behanptung, daß Zusagen österreichischer Mitwirkung zu
den Ausfall dieser Steuer zu decken, die Tabakssteuer zu erhöhen. wei wiederholten Malen gegeben, und durch den österreichischen
Begen eine solche Veränderung ließe fich im Allgemeinen nichts Minister des Auswärtigen direlt bestätigt wurden.
inwenden, wenn die Tabakssteuererhöhung gleichmäßig stattfinden Paris, 29. Dec. Thiers ist gestern beim Verlassen des
ollte. Es ist als bekannt anzunehmen, in welcher Weise die Er⸗ dotels des englischen Botschafters hingestürzt. Der Unfall blieb
Jöhung jener Steuer ⸗im Bundesrathe beabsichtigt wird, wenige ohne nachtheilige Folgen, da Thiers heute seine gewohnte Be—
aber vielleicht wissen, wie hoch die gegenwärtige Steuet auf Tabak schäftigung wieder aufgenommen hat.
ist, welche Deutschland (mit Ausnahme von Oesterrreich) in die Paris, 29. Dez. Officiell wird heute mitgetheilt: „Der
dage versetzt hat, die billigsten, d. h. preiswerthesten Tabalsfabri⸗ Finanz-Winister hat von der deutschen Regierung die Quittungen
sate in der Welt herzustell en. 1) Für den inlandischen Tabats . sber die Zahlung der 200. Millionen erhalten, welche kürzlich ges
zau ist die Steuer (nach Morgen der damit bebauten Fläche) ge⸗ eistet wurde, und die Bezahlung der dritten Milliarde der Kriegs⸗
genwärtig eine solche, daß bei einer mittelmäßigen Ernte auf den nischädigung vervollständigt.“
Centner eine Versteuerung von ca. 20 Sgr. kommt. Nun aber Die Grundlagen des Gesetzentwurfes über die Armee⸗Reor⸗
soll die Steuer auf 10 Thlr. pro Ctr. erhöht werden. Es handelt zanisation, welcher gleich nach den Ferien der Kammer vorgelegt
ich um Erhöhung von über 1000 pCt. für das deutsche geringere verden soll, sind folgende: Es wird vier Armeen geben, von denen
Zewachs, welches villige Cigarren und dem armen Mann seine eine jede aus drei Armeecorps bestehtz jedes Corps besteht aus
Pfeife Tabak liefert. 2) Für unbearbeitete Tabalsblätter, die hier drei Infanterie-Divistonen, jede Divisson aus zwei Brigaden und
ingeführt werden, zu 24 also oste und westindische Tabake, welche! jede Brigade aus zwei Regimentern. Ein Jägerdataillon, Caballerie
Miltelwaare liefern, werden jetzt 4 Thlr. pro Ctr. gegeben, künftig' und Artilleriecorps werden jeder Divisien beigegeben; im Ganzen
wer 14, resp. 17 Thlr. pro Tentner d. h. um 350—450 pot. also vier Armeen, zwölf Armeecorps, sechsunddreißig Divisionen,
nehr pro Centner. 8) Endlich wird für fertige Cigarren, welche weiundsiebzig Brigaden und 144 Infanterie⸗Regime nter, so daß
hier eingeführt werden, d. h. Havanna-Cigarren und sonstige feine also noch zehn neue Regimenter errichtet werden müssen. Man
Sorten, die vorzugsweise in Bremen und Hamburg fabricirt wer⸗ wvird ein algerisches Tirailleur · Regiment und neun Infanterie—
den, jeßt eine Eingangssteuer von 20 Thlr. pro Etr. erhoben — Pegimenter dilden. Elf Armeecorps werden in Frankreich und
diese soll in der Folge 80 Thlr. pro Ctr. betragen, de h. 50 pCt. ines in Algerien Garnison haben. Was die Terrikorialarmee
mehr als bisher. Wer hiernach also von der beabsichtigten Steuer- zetrifft, so hat man über deren Organisation noch nichts ab—
reform den größten Schaden hat, ist klar; die jetzige Salzsteuer zemacht.
)rückt weder den armen noch den reichen Mann. Wird aber die
Tabakssteuer in dem vom Bundesrath beschlossenen Modus einge⸗
zührt, dann wird dem armen Mann seine Pfeife Tabak, welche
ihm auch zum Lebensbedürfniß geworden ist, unmöglich. In Süd⸗
zeutschland wierd bekanstlich gegen Einführung einer so ungerecht
vertheilten Steuer lebhaft agitirt, durch Vereine und durch die
Presse und sogar durch die Gemeindebehörden. Das Thema ver—
dient aber auch bei uns ernstlicher in Erwägung gezogen zu werden,
als es bisher der Fall war.
Frankreich.
Paris, 28. Dec. Wie man versichert, wäre die Paßan⸗

England.

Londonm, 28. Dec. ESstricke.) In Cardiff werden wahr—
hheinlich 70,000 Gruben- und Eisenwerkarbeiter am 1. Januar
zie Arbeit einstellen, wenn die Arbeitgeber auf der Lohnherab⸗
»zung beharren.

Ueber die neueste Ansprache des Papstes äußern sich die
Times“ sehr absprechend und sagen am Schlusse ihrer Betrach⸗
ungen: „Was man auch immer von Rom denken mag, so müssen
Freund wie Feind in dem Wunsche übereinstimmen, daß es ein
Berg des Segens statt des Fluchens, und eine Süßwasserquelle
datteiner vom bittersten Salzwasser sein möge. Pius IX. kann
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        nur Eins sagen — daß er Recht hat, und daß mit Ausnahme
einiger begünstigter Anhänger die ganze Welt verstockt und sündig
unrecht hat. Das hat er so oft gesagt, daß die Welt, wie er
selber zu befürchten anfangen muß, unheilbar dickhhäutig ge⸗
vorden ist.“

vorgenommenten Kassenrevision ergab sich eine Summe von 118,000
fl. Manco.

7 Mag, 29. Dec. Nach der „M. Z.“ beträgt die Zahl
der Einwohnmer der Stadt incl. Militär 48,000 Einwohner, wo⸗
runter ziemlich annähernd zwei Drittel in Metz schon vor der
Decupation Angesessene.

Italien.

Rom, 23. Dec. Die römische Kirche feierte dieser Tage
das Gedächiniß des Ungläubigsten bon allen Heiligen, des Apostels
Thomas nämlich, der an seinen wiedererstandenen Meister nicht
früher glaubte, als er seinen Finger in dessen Wundmal gelegt.
Wie uns die römische Kirche bersichert, existirt nun dieser Finger
noch und wird in der Bafilika zum Heiligen Kreuz von Jerusalem
dahier aufbewahrt. Heute hat man denselben zur Verehrung der
Blaäͤubigen ausgestellt. Der ungläubige Thomas hatte es gut;
r konnte sich durch ein einfaches Erperiment überzeugen. Was
angt aber Unsereiner an, der nicht an die Echtheit des in Santa
Froce di Gerusalemme aufbewahrten Fingers glaubht ?

Amerika.

Ueberden Eisenbahnunfall u Pennsylvanien
melder ein Telegramm aus Philadelphia den 25. Dez.: Ein Pas⸗
ogierzug von Buffalo nach Pittsburg stürzte, da eine Brücke in
der Nahe von Corry in Pennshlvanien nachgab, 30 Fuß in den
—
erbraunt. 19 Leichname, die zum großen Theile so entstellt
waren, daß sie nicht wieder erkannt werden konnten, sind bis jetzt
dufgefunden worden. 835 andere Personen trugen Verletzungen
avon.

F Die Frauen der Offiziere und Beamten der auf franzö⸗
ischem Boden befindlichen deutschen Occupationsarmee haben auf
Anregung der Gemahlin des Generals v. Manteuffel eine Samm⸗
ung für die Ostseeküsten-Bewohner veranstaltet und dadurch 5500
Thaler zusammengebracht. — Das Straßburger Central⸗Comite
für Elsaß hat dem Hilfsverein einen Beitag von nahezu 6000
Thaler zugehen lassen.

f (Ein Virtuos im Fressen.) Der Bauer Georg
Ziltner in Triebenreuth aß (wie oberfr. Blätter erzählen)
den 16. Nov. Jl. J. Abends 1 Hefenkloß, 1 Häring und 5 Kar⸗
ioffelkloösse, wozu er *2 Seidlein Schnaps trank. Unmittelbar
darauf begab er sich ins dortige Wirthöhaus und aß hiezu ein
Paar Leberwürste und 1 Stück Brod. Da es nun auf eine Wette
inkam, so derzehrte Hiltner sofort weitere 24 Stück große Leber⸗
vürste, wovon das Paar 6 kr. kostete — zum Schrecken des
die Zeche zahlenden Wirths Degen. 7 Glas Bier wurden obendrein
getrunlen.

FNewhork, 27. Dez. In Williamsport brach während
des Gottesdienstes der Jußboden einer Kirche ein. 14 Personen
wurden getoöͤdtet, 40 zum Theil schwer verletzt. — Von der Küste
wurden in den letzten Tagen zahlreiche Schiffsunglücksfälle ge⸗
meldet. — Ein heftiger Schneesturm unterbricht augenblicklich den
Berkehr in Newhork und die Schifffahrt.

—
Fermischte;

F Der Regierungsrath Jor dan in Speyer, Referent über
das Schulwesen, ist wegen angegriffener Gesundheit auf ein Jahr
Rubestand versetzt worden. (Pf. 3).

Dic Vorarbeiten für die Mannheimer Wasser—
heütung, zu deren Herstellung der dortige Bürgerausschuß 1
Million Gulden bewilligt hat, sind am rechten Rheinufer, eiwa
eine halbe Stunde oberhalb der Stadt begonnen worden; man
vill vort das Texrain zunüchst durch die Anlegung sog. abessi-
nischer Brunnen sondiren.

pScqcwetzingen, 29. Dez. Der hiesige Spark ssen⸗
ꝛedner August Perpente ist flüchtig gegangen; bei der gericatlich

—
Dienstesnachtichten.—

— —

Die Steuer⸗ und Gemeinde einnehmerei Lauterecken wurde dem Steuer⸗
und Gemeindeeinnehmer Johann Hartmann, vormals in Oberotterbach,
übertragen.
B. X. Demet, verantworilicher Redacieuxx.
X —α äã

— 11
Bekanntmachungen.

Wohnungsvermiethung.
Der untere Stock meines Hauses, wel⸗
hen Conditor Prinz bewohnt ist bis 15.
Januar beziehbar zu vermiethen ..
3 . J. Fiack seaiot ·
Schlosser &amp; Nieter
n Accordarbeit gefucht von
Gebr. Iüttgens
Burbacha / Saar.
Am Edhlvesterabend
Wurstsuppe
und Wurst mit

Für Sylvester-Abend und
Neujahr. J
Alle Sorten- feine gefüllte Torten,
frische Kuchen, mürbes Backwerk—
frische Rasler-, Honig- &amp; MIan-
lel⸗ LebIeen ia der Conditor von
G. Mickel.
Eichene Iriese
zu geschnittene
eichene Parkethölzer
in großen Quantitäten gesucht.
Offerten unter Chiffre H.O. 8334 nehmen
zur Weiterbeförderung entgegen die Herren
Vagfenstein &amp; Vogler in Stutt
gart.

Il·Veor⸗

—
es Bliesgau'schen Bezirks-Lehrer⸗
Vereines am Mittwoch den 8. Januar
nächsihin Nachmittags präcis —A
S ebschen Saale zu Blieskastel.
—AVV

die Mitglieder andurch höflichst ein,
Blieskastel, den 28. Dezember 1872.
Fr. Schwaab, Vrstd.
Heute und Morgen

— — Zeo)hb Feß.
Das Neue Blatt 1873. Pr. I18 ist so—
ben eingetroffen und enthaͤtt: Moderne Vam—
oyre.“ Novelle aus der Gegenwart. Von F. Hirsch
Das neue Jahr.“ Gedicht von C. Fiedler.—
Aerztliches Sprechzimmer.“ Ueber Trans—
ussion des Blutes. Von Dr. H. Rahn⸗Alexisbad.
— .Humoresken aus dem deutschen Sol—
zatenleben.“ Schnurren aus dem Cadettencorps.
Von A. v. Winterfeld. — „Elsässische Cha—
akterbilder.“ Von W. Rullmann. V. Johann
Friedrich Oberlin, der Vater des Steinthals. —
Wunder und Spiele der Natur.“ Von
d. Just. — „Heitere Chronika.“ — „Für
Jaus und Heerd.“ — „Allerlei“r Der op⸗
ische Liebesspiegel. — Fontenelle. — Die Be—
rüßungsetikette der Eskimos. —, Räthsel.“ —
Neue Bücherschaun.“ — Jereier
Briefkasten. — Correspondenz“ — An Illu⸗
trationen: Der Liebesspiegel. — Neu—
ahrskarte des Neuen Blaͤttes. Iobann
F7riedrich Oberlin und sein Wohnhaus
in Steinthal. — Das Neue Blatt ist zu
eziehen durch alle Buchhandlungen und Post⸗
Anstalten für den mäßigen Preis von 15 Sgr. vier⸗
eliabrlich

Sauerkraut bei

Jei

Heusser.

Gummischuhe
sind wieder eingetroffen in schönster Auswahl.
Linn, Schuhmacher.
ohneo Modicin, —

—

Schwäche und Husten
nach geheilter Lungen⸗
krankheit.

An den Kgl. Hoflieferanten Hrn. Jo—
haun Hoff in Berlin.
Berlin, 10. April 1872. Die
Lunge meiner Frau ist anscheinend
geheilt, allein eine große Schwäche
nebst Husten ist zurückgeblieben. Die
Stärkung kann nur durch Ihr
vorzügliches Malzextrakt, das ihr
am besten zusagt, hervorgerufen
verden. Bruͤggemann, Steuerauf⸗
eher auf dem Hamburger Bahnhofe.
Verkaufsstelle kei Fritz Panzer

Hieter in St. Inabert.

rust-· u. Lungen⸗
xranke finden auf naturgemassem
Wegeo selbast in voerzweifelten und
ron den Aeèrzten für unheilbar er-
clärten Fallon radicale Leii-
XLIE
olme Medicion.
ach specieller Beschreibung der
Trankheit Näheres brieflieh durch
»r. J. E. Fielcert, Berlin
Ta Nr. 23.

7
*
2*
8.
8

hnseo Modicin.

—
Medaltion, Druck und Verlag von F. X. Demeß in St. Ingbert
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        5 22
“„228
52325 55523 83533577
52522 3383 55555533 5A
7573 35 3 5853*2338 35785352223288
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338 253358 258
538287 5582 * 22238 — — —5233338 — ——
33 3 32
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— * — 528 —8 —* —238B *25 ——
26 555 —8773 33858232334 2835533833333 52
——— 55*83 — 357 —ãA
* — 8
5538328 ——883 35557 73, 23335368* 233832353
233833 833538 5338 3337 388 —sz353
—A 38 532383358387 3733333353* s3327335355575 5
3238 3 —37 —X
8 — 2 3232* 22322 —53 3232335 2385583 —333553— 8
z238655 * 553353 —— 38 23 * 52 —— 55 2 3
—* — E —— — 8885 — * ä S ů» —X 8 52838 *ẽ
ẽ — ———— ——— 32 22857 —2355335353 ——8228
55233 533685 53835 33383388253 5285*
—— 5325337 —FII z232325333 733335
355885353 7279 — 225* — 53—2333 c 28 5222* 33 53
5 8 *525 2*2232 42988 233232 * 2 * — 22
——— —582 — — * 238 58237336*53 8 233—528 25 8
5253533 33333363535 — 23 3833785338338* 3*8*
3* 28 — * 8*
3353733385 338 8355—
* 2 * * * 8
— 2 — 2 l 2 85
—S3 253 33853333 235 3333273383 339
—32 2A — 5233— 227 7 —— —— 2223225 32222
22 5288288 —V — — z532535358* — 3* g3
28 — 5325 —323575557
SOSE —2253z533225
355583
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2 — x * —A 2 —323 — 282 2 5—
s 53 32528 78 55 7— 73 253s 33 3 2833
5 85 * — 1R525 * 8 —— — 8
535 835 —5—52 55 3 S52 7— 2— 258 58238
3 — 25 2 2*5358 — 2* 23 8 5155* 5 D 8 3
——— 3 33 5— 528 — f 2225 353 —
* 72353 z83535 5—5 33 233 5 555 85353 5338*
— — 26 2 8 38* 758 8 2 * * 5 S
* 522 * —A —— 3522 * 55* — 53.* —A——
* 5353*222 5682* 58 — — 2* 8 2 558 28 5 5 2.25 3.
FJ 222 53 —A —— —825 8 —AA * 5 8 28
i— * — * ꝛ 2* 4 — — * D 5 — — *
358555 333583—383 3333733 3588 122 335 2373
3 253 * —8RE.5 77 —4 3 2— 2 „ 2 — — — 2 —3
2.5828 z3383388 3 333 38 233 3.883
2 * 5 7 22 — —5— *25—283——* 55 2 5 — 5328 575
— —AA —32 —— ——e— — 238 52* — — —2 8 *
35 833 —5 331 287 z z 3388*
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5523233 — —— 555583333* 233 z2388 32* ——x 58 —
—2 22233 3333 2 —833 728 3233. ꝰ353 3353535
— —— 5 533 83 — — 232 — —
7 4 2 * 2 739 — 5 —3
333 333333—33535 33 3.5323 52333
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2 —225555— 22 28— *588 —— F 5 382 52 .
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2 22 —3238 255523 225* 3838 222 5833— 383—33 5825*
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33 3 525822—8335835
* ——— 6 —— — — * 5— 23 336 4 420
* 532 *325*4 —z53555 33 535 236 555 — 13 53 32* 252 33
2 — 838 .5— * 28 BE 52 ————

53238 555 53 5885838 2322 12 22
— — — — 34 7 — 252 2
235 553 335 33552353 5553 23 5* 235 235383 338323553 3
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522 35288 *8 233 2 *3883 53* —A 25 — —
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5cs8 3535—5 3353 87355 35353 353353 775* 72383 333832 5
2 * S2 82 0 *2* AB22 532 * * J — F
232 8 A * A 553 —A 33 2258 S 6
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383 3836s3343 31333377 4 53333 3255 383333333588*
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3 3383 57 33 83
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525 856235 5*2—3187528 258 21268 3230 —* — 553 2223* —
5*58 338386 —23 3 253323 2233235* 258 52 — 582537* ——
—— 5573 738833 53 3553 555 25
——5 382353535 42355553838 — 55 52z—5—8 22
2 —3— 25252 —— 3 2 * * —— 8 5232 —A 2
32 — 2258 S — 2 8 338 —— — 2
z5s 5525224 338 333283——288 — — 5
2222 — — —— T * 253828 75
—22 * m* * * * 25 * s—285 — 5 * * —A— ——— 3 —8 *
——SA — 58 5 33 —3 35532 23
—— 55 B 2* 55632 38 * *»* 2528 — *22 — 5
—A — 8 —— — 23233232538222 25 D 27 4 —A — —A
8— — * —R 8 ———— —283 5 2 *
333 633356 557—33833253233 557
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—
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— 28 2238355333—4 25 5 —3 38 13833
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— 222 —528333323* 5 26 733 5 22 — ——— 2*
3 2 5232—5—523 — 82 —XRX 2382 25 — 2532282
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— — ——— 528 ——328 30353—8 58 33832
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2 —AA w 2* — J —X 2 * 2
s38 —333— 348 —33 2353 53 3668
2 α 45
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25225 8 5 2 —— 2* 2 — 87 23 25 .2 2
— 3 ——55 3 333 23 3332
— —7—3—3— —2—2—— 62 28 —— 7 38
3 * — * 7 * —8—
5 225235 —3538325 28 55522 2* — 33535 5 —X— 2
3 — — 5 783 — 823338 23 33438*
»552 * 5222 —— n 5525 * 2 24
55 5333—— 5— 553— 3— 33 3324
2 53838335— —5355233553 53 5 25. 5383 —æœ232422
2 5—853 235 2 5268 —* 35555 57*3,2 5 * *8* 2 8
? 325335 ——3—3 33 —33— 35 3 363335 23.*
—5 * 2 * O — 22 —— 2,2322 — 2 35 ——— 6 82 —
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2 —38323— 33 2 585 3 —
323333353835 3333 33 3333 —. 58
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22 23 2 22* 23— 2 8 ———— 2 1* 25
— 53535 828 —A 522 22277 z225 — — —— 2— 8
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        2 7 2— 2.
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J 2 235523 ——— *8. 2 3 233 222 272 222 —TAA
555* 35523 — 23532 — ——— 55323 25 — —

* 2* 2 — * *0 —A 3* —5353 —353 685 8* 2 2725

222 81222 —A — 2382 — 52 232. F 232253 22

*3 2222. *3522 2323 52533222 — 587 *276 2555 32

.23 235255335333537 5.* O5 28 7 x3—268
2.. 23 2. 2 * —A — 7 N E.7 — 2 5 582 *2 3
585 5338332375 553532333 —A— 2722823 *27 55—2

33 —2 555, 3 585 2* 5523— 23585
— — 375 388 I 28
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253 23538 — — 5303 3 2 3533
35858 5 333 — 73823338363223 8833337
25238 3363 *»3— 233223 252332—53 32352 23285 5533285

* — —A— 2*152 522 8

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2 * * 2. * S 23 — — — — *
5322 582422 257 3 228 —A 2 — * —A
323239 2*** 23323 3353532333 ——— 533852 5337 353238553833533

9 528528 9353 5272* 8 335
— 2 —— —A 2.* 5 2.2* * — » —28;
2233 83525 322 582 *533. 3. 2.2 * — ———— 3 —
* 23253 — 22* 5823 * —A— * 3 —A 2 8 2 * —— — 2 8* —
—AE 853 533533 258 78 —— 233 7233 3 333—33—8353 *
5355* 7383533 3
533853 5332586 3333833 6
2523 75*532323 2333785* 22 233333 535. 52 2827—
—2553 3 5325353 233 233237 233553222 25332
* — — 5 — — —— 22 822 — — 25 * S *
A — 383 53 —386 ——— s5. 5—3336325303
* 83 ⸗ .62 3*22233 *
5283 33 33 3383
5213 2 —— 5 2 *8 S. 3. 2
—358533 322580872 558333 Sgg 33337*333383 5355858
2 8 —533— 22 — — * 2 — 3522. 5 333
——4 * 37* — — 32 3 2* 5225 —3 — ta
2 2. 7 —R*— e2· 222 222 — 5—352 2232322 2.3 2232
— 7 27 22 2 —— —A 237233533277*
253. 42 33533*5— 5738323535355 7
— 58* — z35133*
232555 — 22
—— ——
235 3 z3822832
2 * 2.
S D 2383 2255
2 S 3582 2323
j 2322825 3
2.2 —2*322— —2
I 3* ——⏑—— 8
2 15538788
- 57*233513353
—8 55533— 328
— 3535, 35—82
23235757* * 2
22 253 7512
5 —⏑ — 8 2
3353 38
8 5 8* —
* —— — 3382 3272
22— 7* —R 2 2222
2535X 25⸗
—— * —3 2 2 22
22833 2025 ——
* ẽ — — I
2368 22 2278 13
73 625 —8 2368
23737* 58 3323
2553 22 223.
252 2N3 —
———— 85 3338523
— 2. — J 2* —
—A —— 532323552 2
25 78 223
525 835 5——352238
Ex.3 552 2533222
225 55 333583
—A — — 22312383
2238233. 32325 aE

9
—
3
*
—

*

538
* —
2 ——

372

—A ——
53357
272 3 22
2
—— —
5
2*8

8
27—2
23553
33
7 —
55 *24
2235
——— *
55 2
*5
27

585.2 S8
J
— —
4 25 35833 58
8 sge —
——— 83 25 32
2— * 3323 8 ẽ
* 177 2 —
2* 2* 5— 83 —
J F —— ———— —A
— — J — 15537— ——— ——
* F 2348 3 52.3.25 *
283388 « — 38 —
e — ——— ———
5* * 2*
2 3525* 322298 —
2 28 8 ẽ ——
— 2533 — 8
35 2532* — 5228*8* 2
—4572 —* 78 687 z F
33233238 *7357 — 3538 53
2 55 83 335* 293 28 —35
Äw—3238 —8 XR *22. 55 57
5 33 — —— .
5 S 22 555 S* 2* — 55*
5858 D 3* * *22 22 283 5747
58 2 3553552357 87 * 35
—— 3333237* 2 2 ——
5833 2 J 258 32288
J — 8 4 — — 52
— 3— 58 — 2353333—
12 57 28 **9 —53
* 7Te* —*532 —— 853 557
22 — Adee
*575 8B* 8
13 *8
7 2

5088888
5— — 5233
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80 2282
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235* 233
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2* —— F
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3.

S
Me
        <pb n="819" />
        C. v. Johantt oßbh Nleinit; amc
Ludweg. Seve Jalab Kcher um 6. Karl
S. d. Korte Bed, ann 8.Etijabetha, T. v.
Peinrich Baun uͤllerz am /O. Ndo: bh. S b
Anton Schister; qun, II. Catharma, T. v.
dudwig Buchhen; am⸗110 Cuin stina, T. v.
Peter Ecer: am 14. Mario, T. b. Jacob
Stelz, ain Id. Fatharino. T. . Wilhelm
Keuer, am Iñ. Dorezbeg. . eb. Hoseph
Motich; om 15. Johanr, E. b. Hacob
Pleif, am 16. Franz. S-v; Valentin
dohnerin am 1. diore. I. von Peter
Edhmin am N7, Regiuß, Margaretba. T.
d Wlcora Brint am 18Carrit ge
Jocod Bitke; am“! — — — ———
hann Klein; pm 18. Sophio. I Mariao
och, ledig; am 21. Marig. J.n Georg
Jene, am 21. Valbgrirg ãAe v. Ritolaus
Brell; zmr 21. ana.“T v. ——
Henxig am 23. Edbhio. F v. odanu
n 23. Morda. . g. Penuciq
siahm, ahn 24 Jobhanna Cathaiiuq, ã
—EDD
Rudaieenangezz anib halborina
Tusabriha/ T. ↄm.c Iohaud —X
PoͤnerSE. A5—
———
ðahar h. T. b. Joschh Jurg;on 26
—
— ——
ast, am 27. HonnanmLudwig,. Es
d manns Feichs. am,25. Nocob. S.
Faͤdaun Frigrich Gehrius: am 23. Jace
Sa p. inion Klethaus am 29. Maujagee
b. Peter Och; gani. 20. Auguste Von
Richard Hal me: am . Jobaun PrtexiS
p. Jatob Hautinaunz am 8B. W elin⸗
pou Karl. chwara. 69 —
wν Bestorben Rinder α,
mn Junuu, Sohann: Keamag, e—
alt, iEhr ma v.iEilisabetha Frijich; rame!
—V
Mollendick; am. 3. J.otohra Wehring.22
Jalt, Eheft. v. Johann Schmitt; ama3.
Farolint, i altz C.uv. Wriedtech
se mutz! an B.c ichaen . alt. Se d.
Michael Raul; am 6. Christina 3J.53
M. out. T. v. Begrg Wagner; au2. Fau
diugust, a,M. 15 T- alt, G. v.Franj
Wol; am 12. Batharina. J. 6Mlt
T.v. Peter NRoihonz Am“ 1. Ernst, M
doää ceati Eise jacher a 14
Johmnnie all. E. v. Johaun, Gries;
am 16. Wilhelmina Gebtardt. 413J. vß
Fhrfr.ah? Georg Genict; am 16. Rifolauf
Ig. alt,“ Svd. Peter Busch; am 13
—
am aAS. Eiqabetha, 7 · Mi. alt, Ta v. Jo⸗
hann Reidigez; qm 18. Mosalie, 1328
In in, TeWarl Hofmann, am 19
Louisa, 7 Foult, I. . Ricolaus Gries,
am· 10.: Jacobu Feichtner, 38: J⸗ Wittwer
pon· Ah. Scherer⸗Ehem. v· Eeth⸗ Jumg;
am. 20. Mario Weber, 28 J. alt, Ehefr
van Iglob, Booe; um 20. Johann Joseph
1 3. 4 M. alu S. . Peter Apfelze am
egohen gi n S. r. Feohanß
Buser; am 22. Apolldnia“ Wagner, 32J
dit Witnre von Jocob Wad; am 22. KAhru
stiam,Vi. alt, S.D. Geor gaGentes; am
——â——
am 23. Elisabetha, 50 M.alt, T. v. Ba⸗
entin elen n n. 9 J.9
M. alt, S! v Daniel Sutier; am 24
Magvalend, dM. ain Tochter d. Jakob
Fremgen; am 24. Batbare, 13. 8M.
alt. Rn v Mag: alena Jung ledigg am 24.
——
datbara ⸗Grewenigz am 26. Johann Woll.
32 3J. alf. ledig. S. o. Paulzam 26.

Joh. Baptin

J. alt, S. v.
aria Hedmann,
an Wittemann.

sich
Wegmann mit
I
nger; am 11.
atharina Kihm;
nit Margaretha

Schwarz mit
am 20. Mar⸗
a Becker; am
Begtz; am 25.
aresha Waßner;

Maria Stein⸗
warz mit Mar⸗

Einladung
zur Betheiligung an den Gewinn⸗
Ziehungen der großen vom. Staate
Hamburg genehmigten und garantirten

Geldverloosung.
Der grohle Gewinn betragt um iud
lichsten: Fall
aber: ·
100, Oð Flilr.
Die Honpipreue, betragen: J
AMark 150,000, 100,000. 60, 000
2 20,000 3 0. I53.000, 8040
12,000, 142 0 74
10,000, 9 6000, 10 à 6000,
26 ä 5000, 4* 44000, 63 4
3000, 103 4 2000. 5 4 1500
24 1200 205 4 1000, 255
500. 3. à 300, 340 4 200,
14600 4 170 viec. bte
Ueber die Hulfte der Loose werden
durch-noch “ sechs?Verl oosungen mit
Hewinnen gezoqen:n Allem 28, Aoo
Bewinne und kommen solche plan⸗
naßig innerhalb einiger Monate zur
kut cheidnug. 53
Gegen Einsendung des Betraoes
— Oꝛri⸗
ginal;Koose?“nars Erueuerung für die
zweite Verheosnya. w sche amtlich
p anmẽßia sestarst llt
schon den N.n. 18. Inlid.J
fatfi dit zusfor ndenf —B
Ein ganzas Originalloos fl
7 εναεε Original
—
Originalloos fl. I. 45. S..
LTS.unter Jusicherung prompiifter
PBedienung. —7
Deder Thielsnehmer btkommit Won
mir die mit dem amslechen Skempel
versehenen Or. ginalsLoofe pünkilich
zugesandeund sind solche nicht mit
Promessen z vergleichen, welch? nur
auf, persomihenr Vertrauen bernhen.
Der amfliché Originat Plan wird
eder Bestellung graus weigrfligt und
den Interessenfen die Gewinmnelder
nel wamtlicher Lstg pronrptt zisgesandt.
Duich das Veitrauen iwelches sich
diese Loose sof rofch erworben babes,
erwarlke ich beteutende Aufträge, Jolche
werden⸗ bis zu den kleinsten Hfssioll
uungen, sesbst'nach den —8W
Gedenden pruznbi gud wert Hwiegen
nusgcführt,“7.,
In ureu⸗Rwjs Henxaͤumen fieler
Icht Mal die ersten. Hanptgewinne m
neon bom Glach begünftjgtes Peschäft
Man beliede sich baldigst und direcÿ
us wenden an
—XRRX g Mα—ν
Staatseff eten Haͤndlung
in Ha burg. *
Für das mir bisher in so
ichem Maaße vewjesene Ver—
ir anes Hageith aneinen Inte—
n n visten Dant.

ie
i 1872
idsbeamte
u..

⸗e

X J
. —*
—AWWW
mburg ga⸗
von über
Thaler
zerieñstcdlies·
1Gewinne
emehri, sie
a, und. werdan
Abtheilungeu
si eher ge-
QDCARD ewinn exent.
eciell ThIr.
y ⸗„— οον LG, ο
I, 00, Io, o000 2 mal B000 8 m
booo, 4 mal 4800, 1 mab 4400,7
ul 4000. 9 mal 3200.. 3I0 mal
—2* 26 mal 2040. 4 mal IGoo.
Sx mal I200. Ioßs mal S00. xß mal
00. mal 4. 05 mal 4200, æbß
mal 200, 4 mal 120, 340 mal 80.
14, 610 mal 44, 40, 13. 700 mal
20. 8. 6, 4 62 Thaler.
Dis Gewium Ziehnung der mwweiten
btheilung iat aInt Iich auf den.
. Ii d. J
festcestellt. vud kostot Hierem dies Re
novation fuͤr
das ganze Originalloos nur Thlr.
das halbe do. nur2 Thlr.
das viertel⸗ do. nur 1Tolr.
und sendezieh diese Originaal Loose
mit Regierunga wa p pon- (niehtnavon
den verbotenen Promessen oder Privat-
Lotterien) gegen frunkirte Einsend-
ung des Retrngοσ, oder gegα Lt-
VGoPüSCII UB, scIhst nuek den ent fern-
tessfemn Gægenal en den geehrsom Auß-
traggeborn 800 2u.
hie nmtuiehne ZiehnungsIiste und
dJis Versepdung der Gewin ngelder
— IXX
un jeden der Betheiligten Prom pt nd
vershiegen. —4
dlein Geschaeft iet bekanntjeh Uns
Aciteste und AlIIIεα,
indem die hei mir Betheiligten
XBRRR
von Thader400, 000, Go, vov-
Go, ooOo, ofsmals 40, 000, 20, 00, sebt
iusig I2, 000 TUuler, Io, voo Nulr.
. ete ͤ Anmee in dem im
Monunt Mati d. JI. statigehabten Zieh-
ungen die Gos nant Sum' ne ο⏑
in or SU, OO ibœ ThAIer laut A-
liehen Gewwinnlinten bei uir
zo n— hbenmn.. 4
a Joede BRestelIun auf diese
AE Original-Looxe kann man eina sfae
auf eine PosteinzahIungs-
F Karse macpn. F
Laz. dSams. Cohn
* —— 234
ianpt⸗ omptoir, Pank- und
Wechaegæchuft.
—— — — *

25

—“

*
28 v J
ν —4

38

IEE
—— —

5 in Si. Digueri
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