itl ef, 9 I t n daß, wenn der Gemeindeschäfer⸗ mit der Heerde bis Weihnachten gzade bleiden und pferchen kann, derselbe von der Gemeindet natang ut einem seuen Hut und Ueberhemd beschenlt wird die aͤberaas milde Witterung in die sem Jahre gestatteten daß — ades bekommt, wagß dem alten Schäferhute jedeufalls zu Gut ko mint·... 414 . 5 München, 18. Jan. Bezüglich der Erhohang det Per tonen Fahrtaren auf den bayerischen ·Staats⸗ und Sitbahnen· is Seilera ver. Verwaltangen Alles vorbereitet (was, beilaufig bemerlt, sür den Bedarf eines Semesters den Drudk von über 2 Millionen Stuck Billeten erforderte.) Daß in der Abgeordneten odeß Reihs⸗ raihstammer die Erhohungeder e eehe inand begegnet, glauut gian Mhgesichls der Ghsbten BGrtzbssotze me nicht* Die erhöhten Personen Fahrtaren dürften demnach sofort ach der Sanctionirung durch: üden Lan dtagsabschied, in ftraft elen, während die Einführung der erhöhten Frachttaxen wegen der Drucklegung der sehr umfangreichen. Zarife uoch eine kurze Zen hmausgeschoben werden wird.. uutll t , Huachen Vom 20. bin 23. . Januaz Abends sind hier 29. Personen an der Cholera erkrankt und 9 estorhen. Im Zangen sind bis jetzt hiet jan dieser Seucht Ab 16. Pexsonen ex kranli und 1154 gestorben. νν ιν FDonaueschingen. In dem denachbarten fürstlichen Walde Bruggerbalde, 750 Meter üher der Dieeresflachen— ouf txästigem Miseitalte, kefindet sich noch ein Rest weißtannenen Urwal des mit solchen Baumriesen, daß es gexechtfertigt erscheint, Raturfreunde darauf aufmerksam zu machen. Das durchschnittlichetAlter diefex herrlichen Tanne ist 260 Jahre, einzelne zählen bis 400 Jahres⸗ Ainge ihte durchschnittuche Hohe beträgt 140 Fuß gleich 42 Meier, am Abhiebe haben die Stämme 4 Fuß gleich 1,20 Reter Turch⸗ messer. Die Holzmasse der stärkeren Tannen beträgt allein an Nutzholz oft 400 -500 Aubikfuß gleich 10,8 — 13,5 Kubikmeter. Im Jahre 1872 wurden aus 22 solcher Taunen, welche au Rutz Joiz 7300 Kubikffuß gleich 197 Kubikmeter ergaben, 3200 sl. iden. Acn 7. Januar 1874 kommen wieder 72 etwas wenlger starke Weißtannen zum Verkauf, welche aber durchschnittlich noch mmer 200 Kubikfuß, gleich 83,4 Kubikmeter, Nutzholz haben, über deren Preis wir seiner Zeit Mittheilung mächen werden. Am verflossenen Sonntag — also am Tage nach der Relchetagswahl — wurden dem Mühlenbesitzer Berrizi in Berg ehn Stuͤck Masischweine von betraͤchtlichem Werthe vergiftet, und war, wie die chemische Untersuchung lergeben hat, mit Arsenik. Sechs Stüd starben, vier haben sich wieder etwas erholt. Qb nun diese That mit der Wahl zusammenhängt, wird abzuwarten sein. Jedenfalls wärr es sehr zu wünschen, daß die sirafrecht- liche Untersuchung erfolgreich wäre. 3 f Wiesbaden, 18. Jan. Schulze-Delißsch hat die hier auf ihn gefallene Wahl angenommen. Der Frankfurter Frauenverband au Deuischlands Frauen! Mit den Wunsche einer allgemeinen Betheiligung wenden wir uns an alle deutschen Frauen und rufen Ihnen zu; ‚Vereinigt Euch nit uns, zu dem großen Werke, das begonnen und das nur durch Einigkeit zum Ziele geführt werden kann.“ —3 Die magßlose Steigerung der nothwendigsten Lebenzmittel muß endlich energischen Widerstand finden und nur die Feauen, die Hüterinnen des häuslichen Herdes, wo allein Glück und Zu— friedenheit gedeihen, vermögen dies. Warum sollen Hunderttausende von Consumenten im Nothwendigsten beschränkt sein, — um Pro- aucenten“ und Händler im Ueberfluß leben zu lassen. Veisuchen. wir, nach reiflicher Ueberlegung mit unparteiischen Geschäftsmän- gern die Preise der Lebensmittel nach Zeile und Ortsverhältnissen jestzüstellen und greifen wir so, mit durch Einigkeit starker Hand, in das gegenwärtige Treiben und es muß“ und wird auders wetden. ODie gütige Natur, liefert alljährlich ihr Füllhorn, dessen vir alle theilhaftig werden sollen und Wer? enthält uns diesen Segen und führt in Tausende von Familien Kummer uud Sorgen um das tägliche Brodd — e7 Gründen wir einen deutschen Frauenverband, reichen wir uns zon Süd zu Nord, von Ost zu West die Schwesterhand. Wir sind gerne bereit, allen entstehenden Vereinen über ünsere bis jetzt gethanenen Schritie Auskunft zu gebenund sind Britfse zu richten an den Vorstand des Frankfurter Frauenverbandes. F Elberfeld, 17. Jan. Der Hauptgewinn der kölaer Dombauü. otlerie, im Betrage von 25,000 Thlr. ist einem Schriftseherlehr- ling in der Buchdruckerei des Hrn. Sam. Lucus dahier zugesallen. der Vater des Lehrlings betreibt das Schuhmacherhandwert. 7 Elberfeld, 21. Jan. Hoffmann von Fallersleben ist in Corvey gesiorbeen. — FHagenau, 18. Jan. In der verflossenen Nacht wurde dahier die Kasse des Haupisteueramtes, dem Theater gegenüber, geplündert, Beir Betreten des Kassenzimmers konnie noch nichts waͤhrgenommen verden, da der Kassenschrank wie gewöhnlich unker richtigem Ver- dluß stand. Erst beim Oeffnen desselben bemerlte man, daß das ammili he Vapjergeld, e guch dex gesammie Geld porrath gerynßt 88* —— —— —A —— —V is dög gr in Kennnß geseht, wurde, bot 7 — in asffndstg 9 —— pe —5— —* des hee ee eeee Schuet enn elett aortfst ede e nn en veg * — — u Sacde verpagt. 83 ——— —— —2 vahrscheinlich ·¶ Weise ganz, allein den Raub, gusg ührte und in e —! 6 In Sersin ist am 10.5. dit —** des stassenbolen Wies⸗ ee cere au die Ofenklaͤppek ferh schloß. . Berlin, 18. Jan.cDer Etastsanwalt hat. bei dem Poli · uͤprüsidnnnnesichiz der rangigen Sicherheitsustände den Ap rag gestellt, sofortige Verhaftung eingreten zu lassyn in aslen Fall v⸗ n denen / vom Messer Gebrauch /gemacht wird Passquten, angegriffen varden, die offentücht Schamaftigkeit per lert wirde und Sooual Demokraten Versammilungen sprengenn 126 n enlt In einecz Wien ine with an den Fra ninanden die Frage ise — —— Mͤm⸗ jer der Geschichte 2 Ve —A— antwobtete minn vollster SDicherhen us vesmit Wilitar RabtoltonsiI.59.aüs dem* Wivil Thristu. z, nun ν 7 cde igen aigenwümlichen- dHrozeß becicht · d. fyangosische BZlaͤuer Der Adbokat D. in Castres bemertte. daß die von der züdhahn an — ——— vin couloufte 38 Kourdes viel“ willmer-sinbals! dee gewdoͤhnlichen Hilleis nach Torilouse. und da in diesen tbeueren Zeiten teine eni, so seieee, n seing Gechehen Toulouse zu basorgen, in dem nächsten Pilgerzug. Gegenn— zacht trifft dieser glücklich in Toulouse ein, und der Advolat seigt wus, um in die Stadizuneilen. Allein an der Bahnhofspforte vird ihm' der Ausgang berweigerien „Mitgefangen, mitgehangen⸗ Wer ein Pilgerbillet hat miiß nach Loutdes.“ Wergedens? beweist zer unfreiwillige Gbhendienern⸗ daß ner ja der, Eisenhahn eig Ge schent mache, indemer auf den weiteren Transport ver ichte 7 ergebens beruft er sich he unveräußerliches 33 im der mude zu werden, und den Bahnzug ju verlassen. — das Thor bleibt' geschlossen, und da der Polizeskommissaͤr nicht zu wecken stz so muß D. den Rest der Raqh auf einet Bank des Perrons ubringen. Erbittert dles unerwartete: Abenleucr hat De hegen gewaltfamer Beinträchtigungseiner persönlichen!eFreihett uf 10 000 Franken Emschadigungagegen die Eisenbahngesellschaft gellagt, ist aber in beiden Instanzen gbgewiesen worden. 53 F Bern, 18. Jat. Aus dem Kanton Graubünden fomnit eine Hiobsposi. “ Seit gestern Abend 4 Uhr steht das Dorf Laat in vollen Flammen. Alleni Anscheine nach follees unteintbar ver loren sein. (K. 3. 7 London, 18. Jan. Der Verfasser der Literaturcuriositdten Disraeli, nimmt au, daß seit der Erfindung der — 3461860 Werke gedrudt, oder, die Auflage zu 300 angenommen, 3277,640, 000 Bucher quf den Markte bis zum Jabr AS6 ue⸗ hracht worden sind. h F 22 In'. Preßburg gebar eine Mutter Zwillinge5 da ine der Kinder kam min 12 Fingern an jeder Hand6, auf die Welltl. J 9F 7 New HYork, 20, Jan. Aus Chicago werden wieder zwer zroße Feuersbrünste gemeldet. Die siamesischen Zwillinge finß estorben. Der Tod des einen der Beiden erfolgte Siunden ach dem Tode des anderen. Nιαιι 4 In Philadelphia swurde in der Weihnachtswo he der Bãcker duchele (aus Württemberz gebürtig), von seinem Gehülfen, —5 erst pot 8 Monaten nach Amerika ühbergesidelten - Deutschen Namen J. Heidenblut aus Heiligenstadt auf dem Eichsfelde bei der T berfallen und ernisrdet, danm die, Frauedes Ermordeten in ihrem Schlafummer gleichfalls Gberfallen und nach mut iger Gegenwehr d wißhandelt, daß fie k(hn Cebenszeichen mehr von sich gab, hier⸗ zuf die Kommode erbrochen und 55 Dollars dataus gestohlen; „urch die wieder zum Bewußtsein gelangte Frau wurde jedoch der Thaten txmittelt und verhaftet. αιι en t In der nordamerikanischen Stadt Wyoming, wo es weib iche Richter gibt, wurde der Ehemann einer diefer Damen wegen Trunkenheit vor ihr Forumgebracht. Der arme Kerl wurde von zitierstee Reue geqqualt und versprach, es nicht wieder u thun/ iber der weibuche Salomo blieb unerbiitlich und diktirle eine Beldbuße. Darauf fühlte sie sich aber doch, ale Weib und Gattinz rin menschliches Rühren begriff sie und sie langie in die Tasche and erlegte die Strake für ihre schlechtere Hälftec. —A edem Kanfmanne eine genaue Ktenntniß der englischen und fran e