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        9 ngberter Anzeiger. J
Der Si. Ingaberter Anzeigee (und datß mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatti, mit der Dienstagk⸗, Donnerttagß⸗ und Sonntag
Pammer erscheint wöochentlich vie r n a l: Dien stag, Donnerttag, Samstag und Sonntaa. Abonnementapreis vierteljährig 42 Krzt. oder

12 Silbergr. Anteigen werden mit 4 Kryr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechne.
Donnerstag, den 1. Janurer 13874

.Deutsches Neich.
— Munchen, 28. Dez. Der Abgeordnete Stenglein hat einen
Antrag auf Verbesserung der Lage der Gerichtsschreiber eingebracht.
München, 20. Dez. Graf von Taufflirchen reist in einr

gew Tugen nach Rom, wo er dem Papft sein Abberufungsschreiben
ͤberreichen wird. Nach der Rüdkehr von dort wird Graf Tauff
sirchen alsbald den Gesandischaftepossen am k. württembergischen
Hofe üͤbernehmen.“
Münwen, 30. Dez. Das Oberappelationsgericht hat die
Nichtigleitsbeschwerde des Bischofs Haneberg don Speyer, betreffs
der Verleumdungsklage der Martin'schen Eheleute. als unbegründet
derworfen und den Vrschwerdeführer in die Kosten verurtheilt, so—
nach die Zuständigkeit des ordentlichen Strafgerichts (Bezirksgericht
staiserslautern) auerkannt. *

eeh, 28. Dez. Eben wird das Resultat der gestern und
heute statigehabten Neuwahl für den Bezirkstag bekannt,“ Wie
dorauszusehen war, siegte der von der französischen Pertei vorge⸗
schlagene Candidat Hr. Charles Vallete. Derselbe erhielt 903,
jein Gegner, Dr. Schrick, 188 Stimmen.

Straßburg, 25. Dez. Zum dritten Male neigt sich das

Jahr zu Ende, seit Straßburg wieder zu Deutschland gehört, und
noch sind die Spuren lange nicht getilgt, welche an das Bombar⸗
dement von 1870 mit seinen furchtbaren Zestörungen erinnern—
In der Steinsiraße hat man mit dem Aufräumen der letzten
Trümmerdaufen begonnen, an deren Stelle sich bereits die Fun—-
damentbauten für neue Wohnhäuser erheben, wogegen om Keller—
man⸗Staden man bis jetzt an einen Wiederaufbau des Zerslörten
noch nicht gegangen ist. Der neue Juslizpalast steht fertig da, ein?
der seahasten Zierden der Stadt, und auch die Präfeciur ist im
Rohbau so weit gediehen, daß man gegenwärtig mit allen Kräften
an dem inneren Ausbau arbeitet. Auch an der neuen Kirche wird
eißig gearbeitet. Am Münfler ist das ach des Schiffes voll⸗
ständig fertig und weit leuchtet die rothe Kupferbedachung in das
Land hinein, auch die Orgel dient schon seit diesem Sommer
ihtem aͤlten Zweck. Die sämmtlichen äußeren Ausschmückungen sind
wieder hergestellt. und man hat angefangen, die Beschädigungen
der Außenseiten auszubessern. Eine Menge der kleinen Säulen,
welche die ZzUnfassungen des untern Thurmes zieren, sind ersetzt,
eben so ein großer Theil der um das Dach laufenden Brüstung.
Auf der Plattform des Thurmes ist indessem noch nichts reparirt
und namentlich ist der Balkon an der aördlichen Thurwecke, wo
wahrend der Selagerung der französische Observationsposten stand,
noch der ehemalige Trümmerhaufe; es fehlen sämmtliche Brüstun—
gen, so wie ein Theil der Fußbodenplatten und des uwlaufenden
Gurtgesimses. Das Museum am Kleberplatz isf auch noch Ruine;
die kahlen Mauern mit den oden Fensterhöhlen starren in die Luft
hinein; an der einen Ecke beginnt man aufzurdumen, / um dort das
vocal für die Hauptwache herzucichten. Jedenfalls woird auch noch
im nächsten Iuhre für die Touristen so manche Ruine dastehen,
welche an die Schreckenszeit des Bombardements erinnert.

Berlin, 28. Dez. Das Befinden des Kaisers macht in
der Besserung erfreuliche Fortschritte. Der Monarch ist bereits
wieder so weit hergestellt, daß er nicht alleia den Tag über außer
dem Betle zubringen, die Glieder der kaiserlichen Familie empfan⸗
gen, sondern sich auch den Regierungsgeschäften mehr als seit
sängerer Feit widmen kann. Fürst Bis narck hat deßhalb auch
bereits mehrfach Vorträge gehalten, welche der Kaiser mit sicht-
lichem Interesse und ohne Anstrengünng entgegengenommen hat.
Berlin, 29. Dez. Der „Kreuzzeitung“ zufolge ist General
Schwartzkoppen, seither Stadtlommandant von Bertin, nach Stutt-
gart, behuss Uebernahme des Kommando's des 18. Armeekorps
jommandirt und General Stülpnagel mit den Geschäften der Ber—
liner Stadtlommandantur beauftragt. ——

Amerika

Die Indianer in Texas fangen wieder an unruhig zu werden.
Zei einen Stre'fzuge in der Gegend des Nucces-Flusses tödteten
sie 24 VPersonen, meistens Schafhirten. Später überfielen sie 13

andere Weiße, von den sie sieben todteten und an einen Baum
hingen.
Vq—

f In Zweibruücken erschoß sich am 29. Dez. ein Chevaux-
eger. Der Sohn einer angejehenen Fawilie gus dem jenjeinigen
Bayern, hatte er das Cadettenkorps durchgemacht und diente als
Portepée Fähnrich bei den Chevauxleger · Er verliebte sich in ein
Mädchen seiner Garnisonsstadt und wollte sie hetrathen, was abtr
eine Eltern nicht gestatteten. Er kain um Enthebung von seiner
Tharge ein, weil er hoffte dann Urlaub zu erhalten und seinen
Plan ausführen zu können. Die Enthebung wurde gewährt, aber
der Urlaub nihhl. So kam er vor einigen Tagen als gemeiner
Soldat nach Zweibrücken, um ein so tragisches Ende zu nehmen.

*Friedrichsthal, 27. Dez. In der Christnacht wurde hier
ein schrecklicher Mord begangen. Eine Wittwe von hier mit meh⸗
eren meist erwachsenen Kindern stand eben wieder im Begriffe, zu
heirathen. Ihr 18jähriger Sohn scheint diesem Beginnen nicht hold
zewesen zu sein und hatte, wie man vermuthet, gerade dicserhalb
Rachmittegs mit seinem zukünftigen Stiefvater eigen kleinen Disput.
Begen 5 Uhr ging er in die Glasfabrik zur Arbeit. Zwischen 11
uind 12 Uhr verließ er plötzlich die Arbeit, kehrte nach Hause zurück
ind versetzte dem Schlafenden mit einem Dolche zwei Wunden, die
chon am folgenden Nachmittag den Tod herbeiführten. Der Mör-
der ist bhereits in Haft gebracht und wird hoffentlich die gerechteste
Strafe für seine That erhalten. (Saar-⸗3)

Landau, 27. Dez. (T. A.) In der Christnacht verfuchte
ein hiefieger Handlungsgehilfe, Namens Benjamin: Vechtler von
Feschuch im Schwarzwald, der sich im Geschäfte einen Gegenstand
pon eringem Werthe unrechtmäßiger Weise angeeignet hatte, seinem
Leben dadurch ein Ende zu machen, daß er sich weit oberhalb des
Bahnhofes beim Herannahen des Zuges über die Schienen legte.
Mit schweren Verletzungen am Kopf und zerquetschtem rechtem Fuͤße
wurde derselbe in's Spital gebracht. Mie wir hören, wird er mit
dem Leben daponkommen, aber den vorderen Theil des Fußes
verlieren.

Der „L. Eilb.“ erzählt: Kandel: 29. Dez. Heute Nacht
vurde ein Att unbeschreiblicher Rohheit ausgeführt, welcher die
hzanze Gemeinde in Aufregung verfetzt. Ruchlose Hände demolirten
nämlich auf dem hiesigen Friedhofe eine große Auzahl Grabmonu⸗
mente, darunter solche, deren Errichtung Tausende von Gulden
kostete. Ein anderes Motiv zu dieser düdischen That ist nicht
denkbar, als der Gemeinde, welche zur Wiederherstellung verpflich-
tet ist, einen empfindlichen Verlust zuzufügen. Der Gemeinderath
hat eine Prämie von 200 fl. aus Ermittelung dieser Unmenschen
ausgeetzt.

In Imsweiler flürzte sich eine junge Frau von 81 Jahren,
welche mit ihrem Manne, einem Steinhauer, manchmal in Zwistig ·
keit lebte, mit ihrem kleinsften Kinde, das sie sich um den Hals
gebunden hatte, in die Alsenz, worin beide den Tod fanden.

f Kirchheimbolanden, 27. Dez. Die Probefahrt auf der
Bahn von Aljzey hierher hat heute stattgefunden. Ein von Mainz
ommender Extrazug brachte die Regierungskommissaäre und Mit-
glieder der pfälzischen wie der hessischen Bahndirektion. welche in
dem festlich beflaggten Bahnhof vom Stadtroth empfongen wurden.
Nachdem das Stationsgebäude besichtigt und in der Restauration
Bechtelsheimer das Mittagessen eingenommen worden war, fuhr
der Extrazug um 2 Uhr nach Mainz zurück. Die Eröffaung der
Ztrecke findet voraussichtlich am 81. Dezember statt.

7 Muünchen, 27. Dee. Die Bayerische Hypotheken- und
Wechselbank hat die Dividende für das zweite Semester 1874
auf 31 Gulden per Actie festgesetzt. IJ

4 Bayreuth, 20. Dez. Gestern Mittag überreichte der Re.
zierungspräsident Herr Fehr. v. Herman in Auftrage König Lud—
wigs I. Herrn Richard Wagner den Maximiliansorden fur Kunst
und Wissenschaft. 3

7 Berlin. 20. Dec. In der gestrigen Sitzung der Peruitions⸗
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        ommission ‚des Abgeordnetenhauses erregte der Inhalt einer der
Petitionen die hesondere Heiterleit der Kommissionsmitglieder. bDie
verwiitwete Registralor EmilieHeubach zu Gleiwitz (sie nennt
sich von Beruf Patriotin) beklagt sich namlich über den Redalteur
Der Stein in Breslau, der nachdihrer Angabe; an gllem Unglück
in der Welt Schuld trägt, am Krieg von 18707 am Unfr'eden,
in der Kartoffelkrankheit, an den hohen Löhnen und Lebensmittel-
preisen, am Unglauben und an der Cholera. Sie bittet] das
Abgeordnetenhaus, diesen · mächtigen Verbrecher zur VBerantwortung
zu Jiehen und unschadlich zu machen.
pParie, 27. Dez. In Viacennes ist heute früh 7 Uhr 20
Minuten eine übrigens nicht mit der vorschriftsmäßigen Konzession
ber Behötde versehene Fabrik von Pulverkapfeln für Spielwaaren
in die- Luft geflogen. Das ganze Haus, in welchem die Fadrik
sfich befänd, und das mit einer Höhe von nur einem Stod eine

Iberfläche von 15220 Quardratmelern einnahm, stutzte, zusam.
nen. Bisher. hat man die Leichen von fünf Frauen * den
trlͤmmern hervorgezogen und eine oder zwei Personen sollen unter
»enjelben noch begraben sein, vier Perfonen wurden schwernvetwun ·
et in das nächste Hospital geschaft . —
4London, 27. Dez. Nach hier eingelangten Nacheichten ist
der Dampfer „Gipsy Queen“ auf dem Tyneflufse, umweit New⸗
asile upon Tyne, gesunken und dabei einige 40 Menschen um's
Reben · gekommen! 5—
2en.
Der Steuer und Gemeindeeinnehmer Witte don Obermoschel
purde auf Ansuchen auf die Steuer und Gemeindeeinnehmerti
Zlieskastel versetzt.
. X. Demeh, verantwortlicher Redacteur.
Bekanntmachungen.

Geschäfts Empfehlung. *
. Unterjeichneter beehrt sich einem hiesigen und aurssstwürtigen Pubitum die eig eat
Inzeige zu machen dadet fid dere 7*
—Messerschmied
tablirt hat und empflehlt alle Sorten Tafelmesser; Taschenmesser, Rafirmesser und
pcheeren. Ferner zur Anfertigung von Chirurg.⸗Instrumenten, ortopãdische Ma⸗
hhinen, künstliche Glieder; sodann Bruch⸗ und Nabelbandagen, Suspen⸗
drium· Clisticsprien, Clisopumpen, Irrigatuun, Inhalationdapparate und alte i
hieses Fach einschlagende Artikel. Reparaluren, Schleiferei ec, werden schnellsten
uufs beste desorgt. Meine Wohnung“ ist im meincin: von Blechschmied J.
a a 8 angelauften Hause. Indem ich eine reelle Bedienung verspreche bitte
um geneigten Zuspruch. n
Sit. Ingherit im Dejember 18sxk83.
.Jakob Zeillinger, Messerschmied⸗Bandagist.

Nopenliche
Bekanntmachung.
AinMontag den ß. Januar is74
Nachmittags zwischen 2 und 4 Uhr. wird
hurch den Herrn Bezitlsthierarzt, im Stadt
hause dahiet die Beschau der dund⸗ vore
genommen.
Die Hundebesiter daben punlkilich um
hie angegebene, Zeit ihre Hunde vorführen
ju lassen. 8
St. Ingbert, den 31. Dezember 1873.

Das Poligeitommissariat
Eckerlein.
Theater in dt. Ingbert.
Im Saale des Herrn Oberhauser
Direktion von M. Schlumpf.

Freitag, den 2. Januar 1874
12. Abonnements⸗Vorstellung.
d 88
Dichter und Bauer.
Original⸗Charakterbide mit Gesang in 3.
Alklen von Elmar. Musit von Suppoͤ.
Kassenöffnung 7 Uhr — Anfan
punkt 8s Uhr. s
*Das Nahere besagen die Zeitel.

——
—Einen wahren Schatztz
imusanter, spannender Unterhaltung und angenehmer Belehrung bietet das illustrirte
Familienblait
6
„Omnibus
dar. Wie sein Titel besagt, ist es ein Blatt für Jedermann und daher eben so be⸗
bebt im Salon, wie im Dadbeirn des Arbeiters. Auch im neu beginnenden drei⸗
zehnten Jahrgang werden wir durch interessfante und ansprechende Etzählungen, po⸗
pulär gehaltene Bilder aus der Zeitgeschichte, malerische Sklizzen aus der weiten Welt
und Schitderungen aus der heiteren Seite des Lebens die gewonnene Beliebtheit zu
erhalten bestrebt sein. Der Ommibus“ bringt in jeder Wochennummer 86 Spalten
Text und 3 dis 4 ansprechende Illustrotio nen fuͤr — einen Sgr. Er kostet. demnach
vierteljänrlich nur 13 Sgr. — In Monatshefien jedes Hest nur 4 Egr.
„Der dreizehnie Jahr ang des Omnibus“ beginnt mit zwei fesselnden un d er
greifenden Erzahlungen: „Das Veriobungsfest.“ Eriminalgeschichte bon J. D. H.
Temme und „Der Gefangene ron Metz“, Zeitroman von Carl Zastrow. Der Leser
vird in diesem spannenden Romane auch allen den Persönlichkeiten begegnen, welche
in dem Justizdrema zu Trianon, das mit Bazaine's Verurtheilung abschloß, hervor⸗
reten. — Den obigen Erzählungen werden sich andere. von nicht minderem Interesse
anschließen, zunchst der sesselnde Ronon „Gewagtes Spiel, oder der Kompf um
ine Million.“ 9 on J * AV —— **
Als Pramie für 1874 konnen wir unseren Abonnenten wiederum ein vortrefflich
ausdeführtes Farbendzudpiid bieteenn.. 5757*
—V— —1 Herbstfr eu den. — J
e Nach einem Gemälde- von Klimsch.
Wir sttellen dies unsprechende: und sich au angenehmer Zimmerzierde eignende
Bild gegendie geringe Nachzahlang von 15 Sgr. beim 7. Hefte oder Nr. 20 zur
Verfügung. Der Preis dieses Bildes im Kunsthandet beträgt 6 Thlr. — Unser
Pramienbild liegt in jider Buchhandlung zur Ansicht aus und kann bon den Boiten
oorgezeigt: werden. J
Wer den „Omnibus“ zu halten wünscht, wird ersucht, seine Bestellangen baldigst
bei einer Buchhandlung oder bei dem Postamt zu machen. Preis pr. Quariai A6 Kr
Samburg . Nerlaas Magazin.

7

Offerte für Buchhandlungen.
—E
beschésftiiuen

in Leipzig aber durch Commissionair
noch nicht, vertreten sind. Solche Hand-
lungen werden hiermit eingeladen, sich
unter Hirweis auf diese Annonce direlt
brieflich an die Verlagshandlung von
A. H. Payme in Leipzig zu wen
den, worqus. hin ihnen glänzende Be-⸗
dingungen, sofort mitgetheilt werden
oslen.

Frucht⸗ Brod⸗, Fleisch ꝛe. Preise

der Stadt Zweibrücken v. 81. Dez.

Weizen 8 fl. 42 tr. Korn 7 fl.vr kr
herste Areihige“ — fI. — kr., Gerste vier⸗
reihige, — fl —⸗kr. Spelz 6fl. — kr.
Spelzkern — fl tr. Dinkel — fl.
— ir. Muschfrucht — fl. — tir. Hafer
4 fl. 48 tr. Kartoffeln 1fl. 12 kr. Heu
2 efl. 12 kr. Stroh 1fl. 24 kr. per
Zentner. Weißbrod 122 Kilogr. 24 tr
Kornbrod 8 Kilogr.“ 34 fr. ditio 2 Kilogr.
238. diito 1 Kilogr. 12kr. Gemischtbrode8
dil. 40 tx. 1Paar Weck 90 Gramm? kr.
Rindfleisch 1. Qual. 22 kr. 2. Qual. 20 ir.
dalbfleisch 20 kr. Hammelfleisch 22 kt
Schweinefleisch 22 kr. per Pfund. Butter 38
rx. per Pfund.

Kaiserslautern, 80. Deibr. (Frucht
Nutelpreis.) Weizen Sifl. 52 ir. Korn
fl. 212 kir. Spelzkern 8 fl. 56 kr.
Zpelz 6efl. 22 ir. Gerste 7fl. 8 kr.
dafer 4ufl. 561kt. Erdsen — fl — kr.
Dichea — fl. — ir. Linsen — fi. — kr.
dleesamen — fl. — tr. — NKornbrodel

.6 Pfd. 34 kr. Gemischtbrod 3 Pfd. 22 kr.
Weißbrod 2 Pfd. 22 ir. — Deu — si
⸗ ir. Kleeb⸗u 4. kr. Stroð ⸗fl. —
Rechnungen
in js, 24 und ijs Bogen zum all jemeinen
Bebrauch sind vorrahig in der Druckerti
dieses Blattes.
Redatnon, Drud und Veriag don F X. Demeßin St. Ingbert
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        — — — 22 2* 28 583222
—— — — —— 23385 253 *—
3833553235 522 328 33 3 —
J * * 8 — —2 32 7 ———— — * 22*
32* — 2* 238 4 —8 22* — 21535* se 837 —x
33 3 3 83 3 2 A
7 — —— * —— 5* —VV— 7 783 * —2 2
53355 —55235 3333 578538 3353 —S z 33352838 23
2255538 3538 8* 3*83 3 33 ———533 233 58
2 —— ——— 2. 8 * 5 m52—2 ———— —— —— ——
35 332 5. 33 337 353 753 3r*
556—2 —5385 ————— . CE. E ——— 522 — 523 —————
* 38 — ** 338 3335 8825 5 568 3328 328
* 722 32* 2722 322 7 A —— 7 22 —5 2
—385538333—33 333 3228 23333253 53 373357253 25*
— 558333 23832 68 —52 828 557 28 538 2353222* 5
5 * — * 557 *
335 3335323 333 2338838 882 — ———
2 3 33 33333 5353 —2 2*
—— 528 5. * — 525326 5 —— — —A — —2X2—22 —755 2532 — ———
—38 —3 —3 —8 255532 55z2 z355 33— 6 6 c— 8
523322 — — —— 2252568 555—5 23—
752 75 533 34 ——— — 32757— 5—2—3225833 *58385 —— — —
z23383 33333 z2— *8 3 5
— — — —222 8 — 52*2 — 5* 77 1522
33 3 33—357 — 23523322 —
22222* 322 325 5 76 S7 25353 332323853 835
—3 254 —— 5253 852323228 —z225235 25 25 52 83
3 3 8 6 365367
23 5— — 28 * 3 * 52 2386 * « 5 252 8*
—z—5 3 — 52 —z535——633 33333 263
558 3 —32———33 252 55—5 2385* —2 2 5
2358 86 38 3033
—A
2—
Ez
.. ——
3* 7 5 —M——
22 *388
8* *551 — —55 ———— ——
— *83 32
43 552 52 **
2 — — 52
*8 —5 8525 35 * 2 7
3 538 88 —A— 32*
* * 7 *
2 3338 —55 53 ———— *7
88 3. 2287 3 68 — 53553* ————
—2 2 82 m2 2*5 J
—2 —3 8 3532 — 57 3838838 22
1 28 8 2* 5358 3 2 58 — —— —— ——— —X
5 *. 323* 53 3735 5 7 23* 5 *
3 558 8382* 32 5252 S655 ——
228 — — 3308 ——— —A— * 5 —22
24 5.2 3 235 —— — — 25 —A —— 2 * 23 — 2
77 283 43— * —* 558 2 ———— —2* 2 — —2*
⁊ V— 2 22 — 7 5* F *2* —— m —535! — —* *
* 4 F 52 — 2* * 22 * — — — 3—
527 558 — J 3 — 822326 — 3 8
238 8353 — *. 3 *27 32333 338 J 1255 432 8
7 8 2 7 33 22.3 —* — * —S — — —— 7— — E — —
25 77 —“ —ã——— 3538 Z. — 208 —3* ⸗ 5 5 757 732
—z88. 5225 —F 2.5 22. — 325 8 *5 — 222 —7 —
22 2 53* 55325 —2 2822 —. * 2 —— 2*
* * 8 833 8 *75. — — 2323255 ð 283
2 *28 * 23335 255*55 *88 —3 — — E ——
5* 5*58 58 7** 355 —** s—835 5* 8 55 8 3 83 2738
2* 532 — 253* — —A 2255 35 —* 2
5 — — * —A — 302 5. 5 35 2 cz622
— 2 7 58 22 53 ——3 2 68
* 220 88. 8 87 —— 558 5538 —— 252 —
539 — 2 52 5 22 33 *. 35*
— 285 33 58383 2535* * — —
s25 828 2333368* 528388* 8
— 8 —28
522* ——— 25 36 — 18
82338* 356333 382
2 ———
8 —2
22 —
— —2
8

252
2 25
222 —A
z25333 552
25323357 ——
53*25*35 8*
35332 A Z*
——
* 2 8 — 28
38 532 3885 252
533535 333727 87 38258
755583 9 338 * 337*
3 ——— 83 — 2
3331 3 —— —— 28*2 5
— — 3 7 3337
3553 5* A 558* 1253535 —
* —A — 2 — —
36 22 32* 5 57 535 288 „3 —
A
* —* 3* 282 e 22 8 — 22 5
—A —25 S 57 33 3 33538 2 2 5
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71338 3 5* —55 333255 —A E —A 5 ——
22 55 55855 25 5338 33 25733 535335 — 33 5 ——
* 226 —— 35 A 25— æ *
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75558 A 5753 5 237535 ——— 2328* 33
333575 — 33238 ** 25 3 * 32328 23
— 5— —33 — 87* 55 82 533* ——— —— — 53222 3523
*5 J——
33533 —A — 584
553 — 73 2553 3343* 233 75 — 2*
5883 7113 233 83533* 323373 335
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21 3558 833382532 — 75 3253256 25723 5253358
2 —— * 7 — —23 8 9— 5* 2 —* 2
5289 283537 2 87 * 3 —225 24 —2 8 237 2—— — 5
23 52* 5* 533 552 * 8B33353388 59 — 2 — 2
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33533335 538356 5322 226 5223 25 52 28
338723353 —25355 338322 — 22375 338555
339 — 2328 ——— —553357* ——
2 2 —* 8 3 OVB2 6 583 ? 32 3 * 2
258 — —A— —— —2— 32 34 — 257 ——A S 53
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2533 55337* J z35838* 533232623—2
22 — 555838 5325255 5323535 22 Ez53335 z6
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* 20 3538 522 33337 — 23833
— 3335336e —A 5333737335
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22538 3575353 153z*254 32)] 5338368
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255832—3355 75325 258
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223 2— 535237 575 352577 —23 5S3 333235535——353355 238 758
2 22 522.2 87 — — 225233782 2* 22 253232 —5 4
—3 3833 383—36 3333753 2 6333833887*
38*2333833 32z35— 5—5 27
a.222 233 T3552—5 — 28 8* 2252 —A ——— —A— —
17 —32 2— 28 88 — —223* 25 222 3303 232332. *
53135 23557 25552 3 7535— 322.55 — — —575 2223, 3552 5 7
52227* A— „55 —0 282 22328538 28838
a82* — 3235 75 75357 ——
3. 2
22 — — — 2 — 33 2. 33253 S2. 7* 55533 4
— 38 8383333333 828333535533
5315 228 575 2 TRAX— *88 58 * *2 38 . S —— 2333*232338 z.* 29
525* * —A—— —8 * X2 22* 2 5S2 — *22 7* *
— *s8333332238 55 222 5* 58337 15553 83343
582 — —A— —233 533 2
337 63 s38352533 333253 3823 75533 S025*
— 22 F — * 5 ** —A .2 — 53165* —* —2 — ——
3 2 253223323 D5 *3 *583223 223353—383 ——A
338 333 33338
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— 75 52235358 253355537 55575 2* *52 823 3
3s588 7—333 325 322 5773 323*56 Z83 58 4.53
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322528 *258 22559 35 3668
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Ver Surr!Imn gebhe — een — Unterhaltungsblatt, mit der Dienstaat Vonůerciag · und Sonnlag ·
e a vethenttäih vieetes L. D len s va . Bonnerstag, Samgtag and Segugg Atoilnements hreis vieriatzchrig 43 Krzt. eder
: In ——— 834 —, 18 in n 40
24 2. 233148*34 —[ νι, ιν ——
20 22 detfae gtet chẽn ꝓn 9 9— sin Nede beezdig hen, fanb siche ein Socialdemokrat, Na mens
8 rifnetLueen ie e weh“ dhnt zun uit Meier. pemussigt. u u dn Frageadun ruchten was erc gedacht
—— ——
———
figt sieß zin Nesem oder jenem Sicke rist emn t Vrögramméder vit dem Eee errege gerert daß ex dieje Worle
vo geschlaͤgenen Herren nicht vrnanhen Gunt —D— gebrüucht als ein Vertreter dieser Richtung mit der Wiederhotund
reeee eee een, den ded lu dmitane der Datu den nen Ggnnuge gedrapt. Daghate d nn
d soneidem Jusch U.rcriffe und wenn das Haus brennt, soll wörfe gegeben: Ihh laun mir nur so pfaten, daß eine lleine Zatl
B
a deh zn 88. Niz. Der Eutsutf. cincs Gefehes; „die waren. Millionen von Meuschen unter Furcht und Angst zu haltei
—
ee reee eee eee an eguez d Dcen n deuretinden und Virnichtn ng. don Ginenhum sid dugatniner.
e Nu.. dvas Siaetsnunierinn der dluanzem ist daß dies nür inögzlich wac durch die moralische Eatsittlichung,
nachunt, die im Finanzgesetze zom 28. Abrit 1872 Tit. M. 8. welche während so langem Belagerungszustande eingetreten: war.
d bewiligten direkten Steuern gegen feinerzeitige Abtechnung auf Das aber hoffe ich, daß jede ehrlicht Bürgerschaft, und insbefondern
—S— e . dinan periode sestzusehenden Zieuern bis zum 31. die Bürgerschaft von Berlin, wenn Ae: huliches dersucht werden
Märg 1874 in den nach den bestehenden Rormen verfallenden ollte, Plünderung, Raud und Mord, wie die Communard's in
u heben. Art. 2. Die Maximaltarfsäte für die Esen . daris gethan, die Bürgerschaft den Muth, haden wird), solche
dahnen und den Ludwigstanal, wie sie für dig IIl. Finanzperiode Nenschen mit dem Qustiel niederzuschlagen. Etuürmischer. Beifall⸗
fefgesetzt sind, werden bis zum 31. Märʒ 187. verlängert Art. Berlin, 29. Dez. Den Ausschüssen des Bundesraths ift
Dle Staatsministerien des Innern für Kirchen und Schulane ꝛie Mittheilung gemacht worden, daß wan sich in Hamburg zur
gelegeuheiten, dann der Finanzen sind ermchtigt, der Zuschüsse rrichtung einer eigenen Nunzstätte entschlossen habe und daß
Jie zulagen und Sustentätionen, welche der Geisttichteit, für die suan hoffe difelbe laängftins binnen Jahresfrist dem Betriebe
Dauer der 11. Finanzperiode in widerrufsicher Weise: gewahrt bergeben zu Bnnen; Die Ausschüsse haben diese Mitthetlung im
ien dis zum 81. Wärz 1874 Jortbtzahler. zu Jasfen und zu DZinbtich auf, die damit erösssete Aussicht einer Steigerung, der
— Theit jeter Summ ai veriben den, welat stammileistungsfährgleit der deutschen Münzstätten mit lebhafter
dnen de e den 1 Zine rctiode loeehben e dee ehinna enntüegege anmen.. Die Lritung⸗nahiaten der Munm
hen Fou sruteret Vetabschiedienz deg in ledes urn die uen bezüiglich der Vrgung, von Einmarheiguinf · und Zwei-Pfend
12. Finar zheriode Ibliebe es sesbstberstdlich.vorbehalten, die igstuͤcken wied brkjends erheblich daduxch gesteigert werdern dah
denselben prophinirten Eibbinsgeni. der, Megiualdefe für ach Aufarbeitung der den Münzstätten überwiesenen Vorrathe die
die Tifenbadgen, wens solche die Zatimurug, der Landtaus- vs datiszãguag zzitpprije ganz ringestellt werden so l. . Die Aus—-
ehalten johten, schon vot dent Pt April 21874 im uße für Hantel und Wertehr und für Rechnungswesen baben-
Wirlhamkeit treten zu lassen. 3 der Veratheiug, über die Aussührung des Deünzgefetzes, auch
Rhtenn chen, 30, Dez. Im Prozesse gegeh die Gicsinger die damit naͤhe zusammenhängenden Fragen der Ausgabe der neu⸗
Kirch vrau Verwältung hat — Nngen r. d. J. . NReichs münzen nund, den:. Einzug der Vandesmuͤnzen in den
den Amtage ver Kläger entsprethend, vatin ehge e vaße die riis ihrer Erbrterungen gezogen und es als wünschenswerthe ber
sgede e Zieh mg zu anmtncn-hid etn: .ichehhetnuchig verunche hue den hen Sau atun d guaße Wena
men sae 4 esretee Samarlstüce zuzuflihren, un dirt esit nte Slund zu setzen, an
n r nch en, 831.* Dez Vuritte heten eangerofeneslzutit Sielle der zum Einzug gelantt abt tee Silbermünzen süd-
Releriprd: d. Hoheuͤschwangau o29.Dezunwrcd der Landtggeig deutscher Wahrungz porzugegesen Sinmar lg e auszugeben; 2) daß
cnnhtiüch 14. Fehduat verlängtrt .5 leg die zut Aukpräuung eaetet Awangigpfeunisstücke zunächst
nsenen s ve get ngeslestehut Sue Ma det Did dotzägzwen dedee e Zhaien und den beiden Mek.
tdnl) B8 Personen· Orden werlirheu, da untet cint: Regetrungs enbiurhh sberlasfet weet eehalllich det Deckung des im Kö—
direcior Fr. v. Meyer in Speyer das Comthurkręug des Artenst nigreich Sachsen und Zilg, Juld bestehenden. Bedarfs; 3) daß i
Srdens dem Oberzollrath! O. wenNluffeh In Strgtbitig vbein Oben darf des tübrigen“ Gebiets es putaͤstee den, von Meclenburg mid
— Wieffer · ins Zheibrlicken duitm·Wegͤrt zanittindui 9. Lübeck ausgefprochenen Wuͤnschen auf etue vorzilgsweise Berücksch
eeee asedehr worsimeihe ee Ba in Steye. gzung entspro hen merde.. pnd. ndenh .. daß Der Gungig ide t—
gFerner hat:Se. Maj⸗ dern Konig nie hrekeit. Ipretthifchen Diftt Maße als es die Ausgade neuer Reismünzen gestaltet. nun mehr
jor ve Strautz, Comineedeue Der: 30.1Cocllaclevrite vee uß gemm ung.sowien aup die maicklenbutgischer Ehhillusiucken ussgedehr!
Sbeasten ShongInspettourn der Gannoigesütigimpection, das werde a 85 C —
Comthurkteur, dem Oberflintenant nvil Dlackti eee Goistindeur B ln 30. Dir Reichsaneiger“ — deee im Be—
Sh uhischen Tragbucr:wNegmiemtsMr..1 Ten: Siagjot inden des Kufers nach einet guten Nacht fotsschreltende Vesserung.
— Fefiage Metzoetihd dem. Der Kaiset einpfing cestern den Fürsteii Bisniarck und heui⸗. den
Mesor Hoffmann, Aticulerte. Ofstztr vont Phetz vhfetiesüntbas Minsler dez tholechen Haußes, Fehrn.en h. Sbhleinitz. Der
— dene pilumeister Tieth veWButtfar imBrodingintkorrefckddeng ufolge sollen. das Reicasbiilnärgeseh, das.
eee ee ve re deinment Ne. Ih das heisertatue Glote Wetggetch uinde eihge. dringende.befonzere. Voͤrta en die ¶Hauptgn
Seeßbue 31. Denn Seht ziudeche Es!iwithnItttoeun genstamde de“. ücͤstett Nrichstagsls siot bildem, der R inehausbalts.
dad Nerchskanleramt· haͤle ihe wotimigt oc den iind tin vonr Rachetetat vogegen erbsthdon dez Reichstages vochebalien bleiben.
csenbahnbeamten, die an esuer Reihe boin Diten ftuttnnu — Ber Dez. Sicheran Vernehmen nach doll die Ein—
zun Zweck. des Schulbtfuches frele Gisetwhnssnutntnlhet weitn Berufung, ges für den 12. Febrüar in Aursi nre genom—
undaWie betreff ·nde ————— Anewen se n dea à würde wahrscheinlich gleichzciez bertagt
rãge and · rer Vanm .erd. den nehem gu dege igtuurnotian nite wetden ——
gleich entgegenkommender Wetse zu bes¶ deno auni uuuuiz —A erite.. er bäherische Gesaͤndlen beum päpst-
Fer antfurith Vnh. Segredls Laster an wer teshetgen Wahenfichon Stuhl,; Graf Tauffkirchen, ist hier angekommen lex reitt also
erdesin iunten an wechär! lwern I81)(zVPescsonen anthestüahriette nicht direct nah Rom zurück.)
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        — r V αι ν νιgν
Mitglieder des königlichen Hauses machlen heute Mittag dem
faiser ihre Gratulationsbesuche. Eine große Voltsmenge war vor
demPalast versammelt. Nach der Abfahrt der hohen Herrschaften
erschien der Kaiser am Fenster und wurde von der Voltsmenge
anter Hüteschwenken enthusiastisch begrüßt. Der Kaiser dankte wie-
derhokt, sich nach allen Seiten verbeugend.

Triser, 831. Dez. Das hiesige Priesterseminar ist durch die

Regierung geschlossen worden.
Frankreich.

Paris, 27. Dez. Die Bonapartisten bieten Alles auf, um
den kaiserlichen Prinzen populär zu machen. Sie haben drei Mil-
lionen Bildnisse des Prinzen mit der Inschrift „Dout por le
pouple et par le poupls; Appol au peuplo“ anfertigen lassen.
Dieselben sind nicht größer als Briefmarken und sind wie diese
hinten mit Leim versehen, so daß man sie überall ankleben kann.
Vor zwei Tagen sah man deren unzählige in ganz Montmartre.
Die Volizei gab Befehl, sie abzureißen und zu verhindern, daß
man sie anklebt.

Pas ris, 30. Dez. Der ‚Courier du Havre* meldet, Fürst
dirare bestehe auf Ernennung Dr. Bamberg's zum Consul in
avre.

— Die „Patrie“ meldet, ohne die Gründe der von ihr an⸗
gezeigten Maßregel hinzuzufügen, daß die französischen Behörden
längs der Schweizergrenze seit einigen Tagen und in Folge be—
jonderer, von Paris ergangener Befehle eine außerordentliche Thä⸗
tigkeit entwicddeln. Jedermann, welcher das französische Gebiet von
dieser Seite betritt, wird der strengsten Kontrole unterworfen.

Spanien.

Madrid, 80. Dez. Die Verhandlungen zwischen Castelar und
Salmeron sind abgebrochen. Die Regierung wird dem Bernehmen
aach in der bisherigen Zusammensetzung am 2. Januar vor die
Cortes treten. Der durch den Cantonalaufstand bisher verursachte
Schaden beziffert sich auf über 200 Millionen Realen; die Be—
treibungen der Carlisten in Nabarra allein werden auf 20 Millionen
agegeben.

Madrid, 31. Dez. Don Carlos ist mit bedeutenden
fräften nach Bilbao aufgebrochen, wo er gestern eintraf. Die
Carlisten haben ihr Feuer auf den Hafenort Portugalete und auf
das Fort Desiero (bei Bilbao) eröffnet. — In Carthagena hat
zeftern eine große Erplosion ftattgefunden und vermuthet man, daß
ine Fregatte in Brand gerathen ist. — Gestern hat eine Versamm-
ljung von Generalen hier statigefunden aus Anlaß des Carlisten
krieges; Serrano verlangle die Abberufung des Gererals
Moriones.

Nufsiland.
Petersburgq, 31. Dez. Das Gerücht von einem bevor⸗
dehenden Rückritte des Fürsten Gortschakoff wird auch hier von
zut unterrichteter Seite als vollständig unbegründet bezeichnet.

Amerika.

Newyork, 29, Dez. Die „Juniata“ ist mit 120 Mann
don der Mannschaft des „Virgintus“ eingetroffen. — Nacdhrichten
aus Cuba zufolge hat der Generalgouverneur Jovellar von der
panischen Regierung außerordentliche Machibefugnisse erhalten.
miscros.
k. In Haßloch wurde am 29. Dez. am untern Meckenheimer
Wege eine Kindesleiche gefunden, die von Raben ausgescharri und
angepickt war.

1Die Rheinpfalz“ schreibt: „Freuet euch und frohlocket, ihr
ehrlichen Wingersleute; aber wehe euch, ihr Weinschmierer! Die
Weinreise und die Jerichorose habon auf Weinachten prachtvoll

eblüht!“

— Forst. 24. Dez. Bei der gestrigen Güterversteigerung von
herrn Gutsbesitzer W. A. Werle in Forst wurden unter anderm
15 Dezimalen Mingert von 'Schellhorus Erben in Forst um 1200
L..39 Dezimalen Wingert von Joseph Spindler in Forst um
2850 Gulden und das Besje 31 Derimalen Wingert in den Lan—
genmorgen von Johann Ludwig Wolf in Wachenheim um den
PDreis von 83000 fl. acquirirt. D. u.)

München, 29. Der. VDer König wird demnächtt mehrere
Photographen nach Versailles seudea, um die Prunkgemacher Lud.
wig's XIV. photographisch auf unehmen. Nach den so gewonnonen
Mustern sollen die Gemächer eines auf einer Insal in Chiemse⸗
zu erbauenden Lustschloffes ausgestattet werndean. Die franjösische
Regierung hat zu dieser Aufnahme bereits mit großer Courioifie
die, Bewilligung ertheilt.

Aus Aichaffenburg, 80. Dez. schreidt ran der „N. Frlf.
Pr.“: Gestern Abend wurde der auch in weiteren Kreisen, na
mentlich an den deutschen Börsenplätzen, bekannte Fabritdirektor
Phil. Dessauer in seiner Wohnung verhaftet und in die hiefige

nifeste augesũhri. Lvessen er angellagt miro, ist mir noch nicht

ꝛekannt. Derselbe war früher Präsident verschiedener Banken und

Aktiengesellschaften.

7 Karlsruhe, 30. Dez. Bei der heutigen Cewinnzi hung

der badischen 35 fl. Loose fielen die 10 Gewinne à 1000 fl. auf

olgende Nummern: 141131 113281 189498 328662 96826

155417 120286 104972 26609 189464.

F Im Etat für Elsaß-Lothringen ist für jedes der vächsten
pier Jahre die Summe von 80,000 Francs fuc die Restauration
der Kathedrale von Mrztz in ˖ Aussicht genommen. Die Kathedrale,
deren Inneres zum Schönsten und Sihlvollsten gebört, was man
ehen kann, ist nämlich äußerlich durch im Laufe der Zeit her⸗
jestellte Anbauten zu einem wahren Konglommerat der verschie⸗
»ensten Baustyle geworden. Diesem Uebelsiande se urch Feine
zründliche Restauration abgeholfen werden.

f Rastatt, 830. Dez. Heute wurde hier die Leicht des end⸗
ieutenants Meier zur Erde bestattet, weccher gestern im Zweikar:.f
zurch den Secondlieutenant Caspari erschossen worden ar. dDos
zesammte Officierkorps, darunter 8 Generale, wohnten der Bech
igung bei. Divisionspfarret Dr. Bauer hielt die Grabredez naqh
derselben war Meier in Karlsruhe geboren, veerlor frühe seine
kltern und Geschwister, begann feine militärische Laufbahn vo
usbruch des Krieges, zeichnete sich durch sein freundliches, heiteres
Desen, durch Muth und Gewissenhaftigkeit im Dienste aus und
tarb erst 21 Jahre alt, tief betrauert von seiner ho hbet ten
vroßmutter und seinen Kameraden. Die Ehre, sagte Dr. Baver,
uuf den gewaltsamen Tod Meier's übergehend, werde auch vom
Lhristenthum als ein hohes, werthvolles Gut bezeichnet, ihre
Zertheidigung sei oft unabweisbar geboten durch die Sitten und
Vewobnheiten der Zeit und gewisse Standesverhällnisse.

F Gelauschte Erwartungen. Zum Gerichtsnotar ines Städ
hens kommt an Linem Feiertage Nachmittags ein Bauer, der recht
vohlhabend aussieht und sagt, er wolle ein Testament ma hen
assen. Geduldet Euch ein wenig, guter Freund, sagte der Notar,
ch will nur noch mit einer Parkti da ab schließeu und dabei führte
er den Bauer in die Wohnstube, und brfiehlt leise der Frau, mit
inem Glase Wein und etwas unter die Zähne aunfzuwarten. Das
zeschieht. Der Bauer will zwar nichts annehmen, die Frau Notar
veiß ihm aber so freundlich zuzureden, daß er sich ein Herz faßt
ind zugreift. Nach einer halben Stunde kommt der Notar und
'ordert den Gasi auf, ihm seine Angelegenheit vorzutragen. Der
Baner greift in die Racktasche und bringt ein Neues Testament
zum Vorscheim, das durchaus nicht mehr neu, sondern start abge
grissen und zerrissen war. Mein Hannesle, sagt er, hat's arg zus
Jerichtet; jetzt will ich's füe mein Konradle neu einbinden lassen,
daß er wieder eine bessere Freude d'ran hat. — Bei diesen Worten
zerschwindet die Frau Notar mit hochrothen Backen in dus
Nebenzimmer, der Notar beißt sich auf die Lippen und sagt so
reundlich als es geht: Guter Mann, da seid Ihr in's unrechte
daus gekommen, der Buchbinder wohnt neben an.

fF Dem Fürsten Bismarck gehen von nah und fern oft die
ausgesuchtessen Gaben zu, um ihm einen Ausdruck der Verehrung
uu bezeigen. So traf in den letzten Tagen auf diplomalischen
Wege von Newyorl die telegraphische Anfrage ein, ob dae Fürst
zeneigt sei, eine von Amerikanern ihm zugedachte Sendung von
Austern anzunehmen. Die Antwort lautete zuftimmend und so
rafen den 1600 Austern frisch und wohlbehalten, zufolge einer
ngenieusen Verpackung, in Berlin ein und wurden mit bestem
Ippetit verzehrt.

Paris. Die Tochter des weiland Jerome Bonaparte, die
54jährige Prinzessin Mathilde, früher mit dem 1870 verstorbenen
Jürsten Anatole Demidoff verheicathet, aber bald wieder geschieden
ind, wie fast die ganze Sippschaft und insbesondere ihr edler
Bruder Plonplon, keinen sehr sittlichen Lebenswandel führ⸗nd, hat
ich in Paris wieder verehelicht und zwar mit einem Maler Pau⸗
Felin, der Wittwer und Vater von 2 Kindern ist. Die Skandal-
nonit wußte bei dieser Veranlassung allerlei zu erzählen über arge
luftritte zwischen der Prinzessin und ihrem früheren Geliebten
Lieuwerkerle. — Viltor Hugo hat seinen einzigen Sohn Franz
Biltor Huso, verloren. Derselbe war am 22. Ottobr 1828 gee⸗
oren, also 46 Jahre alt. Ein Bruder von ihm war schon früher
zestorben. Auch der jüngst Verstorbene hat sich als Schriftsteller
delannt und namentlich durch eine Ueberfegung Shakespeare's be
nerkbar gemacht. Bei der Beerdigung, die naturlich ohne geist⸗
iche Assistenz slattfand, hatte sich eine ungeheuerc Menschenmeng
nuf dem Kirchhofe eingefunden.

JEinem Pariser Industriellen, Namens Cahn, der vor
inigen Tagen mit Juwelen im Werthe von 160,000 gFre. von
Baris nach London fuhr, wurde während der Ueberfahrt über den
danal von einem Fremden, der schon in der Eisen bahn mit meh ⸗
erer Anderen zu ihm in dasselbe Coups gefliegen war, eine Ha—
annacigarre angeboten, die er aus Artigkeit annahm und sofert
        <pb n="7" />
        zu rauchen begann. In dem Augenblick jedoch, so erzählt er, als

er die Cigatre anzündete, mußte er nicht mehr, was mit ihm

porging; er fiel in einen todesahnlichen Schlaf, aus dem er erst
in Dover von einem Schiffsbeamten erweckt wurde, als alle übrigen

Passagiere das Schiff bereits verlassen hatten; zu seinem unend⸗

lüchen Schrecken waren jedoch auch seine Juwelen verschwunden.

In der Ostsee sind zwei am 21. November (8. Dez.) aus
Niga ausgelaufene engl. Dampfer untergegangen. Der eine der⸗
selben, der Schraubendampfer „Celerity, hatte eine Ladung Roggen
und ist mit der gesammten, aus 21 Personen bestehenden Mann
schaft versunken. Der andere Dampfer, von dem man gleichfalls
keine Kunde hat, heißt Sir Dikon.

- Auch in der italienischen Armee sollen demnächst Versuche
mit der im französichen Kriege so gut bewährten Erbswurst als Nabr-
ungsmittel angestellt werden.

F Das kohlenreichste Land der Erde ist, wie jetzt wissentschaftlich
endgültig festgestellt, China sich gegen dessenungeheuere Lager die aller
anderen Länder, zu winzigen Dimensionen zusammenschrumpfen,
Nach verschiedenen Spezialberichten nehmen die chinesfischen Kohlen⸗
felder eineu Raum van 400,000 Quadratmeilen ein. 12,000
Quadratmeilen Kohlenlager genügten für Großbritanien um es zum
ndustriellsften Lande der Welt zu machen; welche Industrie ließe
sich erst auf den chinesischen Kohlenvorrath, vorzüglich bei dem un⸗
geheuren Ueberfluß und der Billigkeit der Arbeitskräfte begründen!
In der Provinz Huma findet sich ein Kohlenseld, welches sich über
31,700 Q. M. ausdehnt. Dieser Länderstrich zeigt zwei voll⸗
kommen verschiedene Kohlenbecken, eins derselben besitzt nur bitu⸗
minöse, das andere nur sog. Glanzkohle. Die Kohlenlager der
Provinz Schan-Si nehmen gar den dolossalen Raum von 80,000
Q. M. ein. Ein derartiger Reichthum kann den Bedarf der Welt
auf Tausende von Jahren decken. Die Tiefe der chinesischen Kohr
lenbecken varirt zwischen 12 -530 Fuß, die der Provinz Schan Si
erstrekkt sich bis 590 Fuß in die Tiefe.

7 Einer amerikanischen Zeitung ging von einem ihrer stän—
digen Correspondenten folgender Bries zu: „Ich habe mich kürz—
lich so erkaltet, daß nur mein strenges Pflichtgefühl mich veranlaf-
sen kann, Ihnen auch diese Woche eine Correspondenz zukommen
zu lafsen. Lassen Sie mich Ihnen erzählen, wie es zuging. Ich
fuhr nämlich auf dem Boote „Commodore „Barney“, von Broo—
tIyn nach New-York. An Bord befand sich einer der Millionäre
und ich faßte außerhalb der Cajüte Posto, um frische Luft zu
ichöpfen. Während ich nach den Thürmen der Eastriver-Brücke in
zpo schaute, erscholl plötzlich der Ruf: „Ein Mann über Bord!“
Ich drehte mich um — der Millionär war verschwunden. „Hier
ist dir eine Gelegenheit gegeben, auf heroische, romantische Weise
zine anständige Summe Geldes zu verdienen“, dachte ich, und
Virtuose im Schwimmen, wie ich es bin, sprang ich ohne langes
Besinnen in die schäumenden Fluten. Ich sah einen schon im
Sinken begriffenen Mann, dessen Gesicht mir abgewendet war,
chwamm auf ihn zu, hielt ihn über den Wellen, die ihn zu ver
chlingen drohten, — er war geretlet. Aber stellen Sie sich meine

Enttäuschung vor: statt des Muͤlionärs hatte ich einen Schneider
gerettet, dem ich noch dreißig Dollars schulde. Das nonnt
man Pech.“

In Nordamerika' geht man mit dem abenteuerlichen Plan
um, den Eriekanal durch künstliche Heizapparate den ganzen Win⸗
her über eiefrei und dadurch fchiffbat zu erhalten. Man hat
berechnet, daß die Kosten für Heizung, um einen 70 Fuß breiten
Aanal vor dem Zufrieren zu schützen, für die erste Einrichtung
auf 5,412,500 Dollars und die jährlichen Betriebekosten auf
1670,200 Doll. zu stehen kämen. Die erste Einrichtung käme
nämlich auf 15,780 Dollars per Meile und der ganze Kanal hat
rine Länge von 350 Meilen.

odtenliste des Jahres 1878.) 1. Fürstliche Personen.
Prinz Adalbert von Preußen, Admirai, 61 Jahre alt; Fürstin
Auguste von Liegnitz, Wittwe Friedrich Wilhetm's III.Köonigin-
Wittwe Elisabeth von Preußen. — Ferner! Konig Johann don
Sachsen; Großfürstin delene von Rußland, geb. Prinzessin von

Württemberg; Kaiser Napoleon III. in Chislehurst (66 J. alt.
— Prinz August von Schweden, einziger Bruder des Könics. —

Zonigin⸗Muiter Pauline von Württemberg. — Prinz Iturbide in
Paris. — Fürst Cusa (Alex. Joh. J.), Exfürst von Rumänien u. A.
2. Generale, Feldherrn und hohe Militärs. General Graf

»on Waldersee, vormals Kommandant von Berlin; Oberst von

Borbstädt, Herausg. des Militärwochenbl. in Berlin; General

». Hartmann, Kommandeur des 2. bayer. Armeecorps, 78 J.

ilt; Generallieut. v. Bothmer. Gouverneur von Köln; Emil von

S„ydow, Abth. Chef im preußischen Generalstabe, bekannter Geo-,

zraph; J. F. Tréhouart, französ. Admiral, 75 J. alt: Cécile

ranzös. Vice-Admiral.

3. Minister, Diplomaten und hohe Staatsbeamte. Graf
Bernstorff, seit 1862 deutscher Botschafter in London; Hofrath
Taglioni, Aanzler der deutschen Botschaft in Paris; Prinz Adolf
n Hohenlode Ingelsingen, vorm. Ministerprasident; Geh. Hofrath
Zork, Correspondenz-⸗Sekretär des Kaisers Wilhelm; Freih. v.
Bodelschwingh, vormals preuß. Finanzminister; Urban Raiajzi,
vormals ital. Minister des Aeußern; Juan Bravo Murillo, vorm.
Bräs. der Abgeordnetenkammer zu Madrid; Freih. Aloys von
dübeck. österr. Botschafter beim päpstlichen Stiuhl; Freih. v. Ow,
vürttemberg. Gesandter am ital. Hofe; Chösseloup Laubat, vorm.
Marineminister in Paris; Admiral Rigault de Genoully, Marine-
ninister (1867) in Paris; Freih. v. Burger, ebem. Marineminister
n Wien; Rios Rosas, vorm. Minister des Innera in Madrid,
Orr, nordamerik. Gesandter in Petersburg; Saint Marc Girardin
Bicepräs. der französ. Nationalversammlung; General Bearznovae,
erbischer Ministerpräsident; Vitet, Vicepräsident der gesetzgebenden
Hersammlung in Versailles; Loreoze Arrazola, 8mal Minister
»er Königin Isabella; Minister Dorian, technischer Leiler der
Bertheidigung von Paris; Demetrius Mauro Kordato, griech.
Fulltusminister in Athen; Graf Ludwig Manderström, vorm.
chwed. Minister des Auswärtigen; Francisco Garmundia, Vicepräs.
er Republik Peru; Conrad Abee, vorm. hess. Judizminister; Grah
Unt: Mailath, Staatsminister a. D. in Wien; Don Louis Fer—
tandez de Cordova, Herzog von Medina; Graf Reventlow Farve,
sandtags Marschall des schlesw. holst. Probinzial Landtags; Lord
INssington, der frühere Sprecher des englischen Unterhaufes; Freih.
Ernst von Lerchenfeld, Reg. Präs. von Oberfranken; — In diefe
kdubrik möchten wir auch zwei hohe Verwaltungsbeamte rechnen:
Iberbürgermeister Seidel in Berlin nnd Polizeipräsident Rüter von
demmonier in Wien.

4. Gelehrte, Professoren ꝛc. Friedrich v. Raumer, der Ge⸗
hichtschreiber der Hohenstaufen; — Prof. Dr. Heinr. Romberg,
herlins berühmter Mediziner; — Prof. Dr. Rudorff. Geheime
zustizrath, Berlin; — Archibald Smith, berühmter Astronom und
Jurist, London; — John Stuart Mill, der bekannte National
JZekonom: — Geh. Hofrath Dr. Karl Zell, Prof. der Philol. in
deidelberg; — Viromte Emanuel de Ronge, Frankreichs erster
ldegyptolog; — Dr. Julius Fürst, der bekannse Orientalid in
Leipzig; — Freiherr Justus von Liebig, der berühmte Chemiler;
vraf Segur, ältestes Mitglied der franz: Akademie; — Hofrath
Dr. Th. Marezoll, Prof. des röm. Rechts, Leipzig; — Amade
Lhierry, Historiker, 4 75 Jahre alt zu Paris — Prof. Dr.
Fzermak, Erfinder des Kehlkopfspiegels, Leipzig; — Marx v. Ring,
lsäss. Alterthumsforscher in Bischhein; — Ärtolan, berühmter
ranzösischer Jurist; — Const. Krankling, Direktor des histor.
Museums, Dresden; — Geh. Justizr. Dr. Franke, Peof. des
m. Rechts, Göttingen. — Christopher Hansteen, berühmt als
Direktor der Sternwarte, Christiania; — Doktor Schultze, Prof.
)er Chemi in Rostoch; — P. A. Lebrun, ältestes Muglied der
ranz. Akademiec — Dr. C. F. Roßzhirt, Prof. der Rechte in
deidelberg; — Prof. Dr. Braniß, Breslau, — J. J. Kaup
Darmstadt: — Prof. Dr. H. Künzel, Historiker in Darmstadte
— Emanuel Deutsch, Bibliothekar des brit. Mufeums in Alexan'
drien; — Dr. Fr. Jof. v. Allioli, Dompropft zu Augsburg,
der berühmte Uebersetzer ider Bibel, 4 79 Jahre alt; — Dr.
Zermann Reuchlin, Verfasser der Geschichte Italiens; — Jdrp
Bilhem Lühden, Zoologe. 4F an der Westküfte Afrikas; — M.

Fontain Maury, Geograbh und Meteotolog. London. (Schluß f.)
F. X. Demetz, verantwortlicher Redacteur.
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WDeccember 18785.
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uͤrger-Hilfsverein.
Sonntag, den 4. Januar 1874
Narhamttags präcis 8 Uhr
inm Saale' von Gocrg ug
, *
Goneèral⸗Versammlung.
Besprechungeines wichti⸗
gen Gegen andes betrffd.
Urn recht zahireiches“Erscheinen wird
rirgend gebelen.“n
St. Ingbert, den 1. Ja unr 1874.
a EBor Vεια‘νν.

Seichstagscraꝛ.
Zonntag/ 4. Janunar 1874, Nachmittags Uhr in dem Beisfsert
ehen Saole zu Blieskastelg
behufts Besprechung über die am 10. d. M. stattfindendm Wahl zum deuntschen
*B Reichstage:
Versammlung der freisinnigen und Feichsfreundlichen
Wähler der Kantone BlieskastelSt. Ingbert.
Der engere Ausschuß des Wahlvereins der Fortschrittspartei ——
G. Gulden. Jul. Dingler. Ad. Schwinn. Th Maerler.
Dr. Erbelding. G. Ambos. J. B. Woͤlff.
— .. —
Cc—6—7ä pte
UuUnnerzeichneter beehrt sich eidem biefigenund auswaͤrligen Pub itum die ergebent
Anzeige zu machen, daß er fich hier aß za
* —8 3. —*8 5
Messerschmied—
tahlirt hat and empflehltalle Sorten Tafelmesser, Taschenmesser, Rasirmesser und
-cheeren. Ferner zuůr Anfertigung von Chirurg.⸗Instrumenten, ortopädische Mal
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daans augekauften Hause. Indem ich eine reelle Bedienung' verspreche, bittet
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puastet, S . J
TDés Nabere besagen die Rtiel.
AI 4
ennungen J
in Ur, Ue und ujs Bogen zur allgenmenen,
Behralch snd vorrathiz in der Truck rei
dieses Blatics. F
—X 55 9— * * —8
n ie für un adtnnges.“
— D—
bésci!t
in Leipzig abet durch Commifstonairt
noch nicht verlreten sind. ———
lungen werden hietmit eingeladen, fich'
unter Hirweis auf diese Aunonte direkt
brieflich aß die Verlagshandtung von“
A. A. FRyno in Leipzig zu wen 4
den, woruufß him ihnen giänzende Be-—
dingungen sosort mitgetheilt werden
sohlen:

— —
— 12
—eh

ZDoee — — VXVÜÚ/ú»x—eecc—,,,—,—·—·— —
— ——
D 3 44 ß
Keine Eichorien und Surrogate mehr!
Die Straßburger Kaffee⸗ Syenz in Pulver, besser und billiger
als: Eichorietnn U. s. w. ist stets vorräthig bei Herrn J
Joh. Friedrich.
Plreis des ersten Fläschchens 10 ke. Bei-Rückgabe des Fläschchens 7 kr.
ιν Iασννια —
⏑—
Einen waehren Schz
amusanter, spaunender Uuterhaltung und angenehmer Bebehrung bietet das illustrirte
Tamilienblatte h
J z V. *
dar. Wie sein Titel bejagt, ist es ein Blatt für Jedermann und daher eben so be—
liebt. inmn, Saldu, wie ün, uheini, eas Atheiters.zaAuch imtzeu beginnenden drei
ehnien Jahegaug raidn wir durch intecessante und ansprechende Erzählungen, po⸗
pular, gehaltene Dilec, aus der Hritgeschichte, malerische Skizzen aus der weiben Weli
td Schitderuncen us hes beitteren Seite des Lebens die gewongene Beliebth:it zu
erhalten bestreht seinn Dermn ieblu-s“ bringt in seder Wochennummer 36 Spalten
Iet und 3 vi eende FIliuftratignen für — ei nen Sgr. Er kostet demnach
—V — tuir I0 —— — In Vonalshesten jedes Heft nur 4Sgr. ui
Der dickzehnte Jahr ang. des. .„Omnibus“. beginut mit zwei fesselnden nnd.et
zreifenden Eizühlungen; H„Das Verlobuugssest.““ CEriminalgeschichte von J. D.Hf
Temme und „Der Gefangene ron Metz“, Zeitroman ven Carl Zastrow. Der Leser
wird, in diesem spannenden Romaue auch allen den Persönlichkeiten begeemn, welcht
ju dem Juslizdrama zu Trianon, das mit Bazaine's Verurtheilung abschloß. Hrvor—
tketen. — Den obigen. Erzühlungen werden sich andere. von nicht minderem darleresse
nuschlichen, unächst der fesseinde Romon? Gewagtes Spick, oder der Kampfum
eine Will'sn *
Als Vrämie sür 1874 lönnen wir unseren Abonnettten wied rum ein vorirefilich
Inßzgejührtes Farbendruckbild bieten: — ie e e ee w
Serbsttreunden. M
Nach einem Gemälde von Mim'ich. 157.
Wir stellen dies ansprechende und sich zu angenehster Zumeigen aschtn
Vild gegen die geringe Nachzahlung von 153 Sgr. beim 7. Hefte oder Nr. Dz
erfühung. Der Preis dieses Budes im Kunsthandel. beträgt 6 Thlr. 5 Rnser
amlenbi!d Kegt am. jeder Buchhandlung zur Ansicht aits und kann von den Woign
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Wer den Omuibuz⸗ zu halken wünscht, witd erfücht,- feine Bestellungen' baldigst
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De 8u. Anaberter Anzeiger (End das mit dem Hauptblatte verbundene unterhaltungsblati, mit der Diendiags⸗, Donnerttags⸗ und Sonuilag
— ——— —— viernal: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementtpreis vierteljährig 42 Krzr. odet

I2 Silbergr. Unzeigen werden mit 4 Kerzr. die dreispaltige Zeilt Blattschrift oder deren Raum berechnte.
ESonmm⸗ 1874
lJ

4

Deutsches Reich.

Speyer, 30. Dez. Die Lassalleaner sind dier sehr rührig
und wohlen mit aller Giwalt Boden gewinnen. Am Sonntag
hatten sie in dem benachbarten Berghaufen, wo viele hier arbeiten⸗
de. Maurer wohnen, cine Wahwerjammlung, die angeblich von
100 Mann besetzt war. In Ludwigshafen störten sie am gleichen
Tag die Wahlversammlung der nat onallideraien Partei, die sich
für Herrn Dr. Groß von Lambsheim aussprach. Dem Ansqheint
nach wollen die. Socialdemokraten die Tattik, die fie unter dem
Feld herrnstabe Schweitzers sich angeeignet, auch in die Pfalz
Aberiragen; und jede öffentliche Versammlung durch zahlreiches
Fescheisen nud Lärmen un nöglich mache .
München, den 28. Dez. Es ist ein neuer Mobilisir-
ungsplan für die bayerische Armee ausgearbeitet worden, aus
weichem als ein Gegenstand von allgemeinem Interesse hervo: zu⸗
beben ist, daß Beyern noch einige Regimenter zu formiren haben
wird, wenn es den neuen Modbilisirungsplan durchführen will.

Da wahrscheinlich schon mit nächstem Frühjahr die Bayerische
Feldartillerie eine mit dem übrigendrutschen Reihsheer neue
gleiche Ausrüstung erhalten wird, so sind die Feldarlillerie · Regir
men ter angewie'sen, die Einübung der jungen Mannschaften für
jetzt auf das Nothwendigste zu beschränken und die dadurch
gewonnene Zeit auf allgemeine artilleristische Lehrgegenstände zu
beschrünken. Die von der Feldartillerie abgetrennten beiden
Fußartillerie-Regimenter sollen gleich der ersteien ebensalls in eint
Brigade vereinigt werden; auc spricht man dadon, daß noch vier
— (eine Abtbelung) Fußartillerie neu formirt werden
oll.

allerlei zusamtiengekaufter Makulatur einen Pack Rechnungen, welche
aus der Zit, in der sich der Urgroßvater unseres j⸗tzigen Koͤnigs
Max , in Straßburg aufhiclt, datirten und Ausgaben wahrend
dieses Aufenthaltes nahweisen. Der Käufer schickte den Pack an
Sr. Majestät und erhielt zun Dank dafür des Königs wohlge⸗
ungenes Brustdild als Photographie zugesandt.

Die Methodisten in der Stadt Pirmasens vermehren sich

so starck, daß sie sich einen eigenen Prediger angestellt haben. An
Sonnta en ziehen sie in Schaaren in Nachbargemeinden, halten
auch dort Gottesdienst und beabfichtigen auf diese „Art ihre Ge—
meinde zu vergrößern.
7 Em am Tunnelbau bei Pirmasens beschäftigter Italienet
hat durch Undorfichtigkeit bein Schießen mit einer Pistole ein
Mädchen an der Brust derwundet. Die Verwundung soll, wie
man vermuthet, nicht lebensgefährlich sein.

F Kaiserslautern, 2. Jan. In der Nacht vom 31. Dez.
auf den 1. Januar wurde ein Arbeiter von der Lampertsmühie
von seinem Kameraden durch eiuen Mefferstich lebensgefährlich
berwundet.

x Muünchen, 24. Dez. Die Koln. Zig. bleibt dabei, daß
der Koͤnig während der Ausstellung incognito in Wien gewesen sei.
‚Der Cicerone des Königs daselbst war der bayerische Civil-In⸗
genieur Kreitner (H, der aus der Anwesenheit Ludwig's II. in
Wien heute kein Hebl mehr macht.“

r Castellan (Rheinp.) 23. Dez. Der S.- und M.Ztg.
schreibt man: Elisabeth Deutsch von hiet wurde mit einem uner
warteten Meihnachtsgeschen? überrascht. Dieselbe hatte in dem
Hause des Gastwirthes Stumm hier 41 Jahre als Dienstköchin
berbracht, und es ist ihr als Anerkennung ihrer langen Dienste
bon Ihrer Majestät der Kaiserin-Königin ein schönes goldenes
Kreuz verliehen worden.

Am I. Weihnachtsabende vergnügte sich die feine Pariser
Welt massenhaft an einem Spielwerke, welches einen dreußischen
Soldaten vorstellt, der ein Schwein am Schwanze gefaßt hat und
an sreinem Hintertheile mit einer Trompete versehen ist. Jeder
Inhaber der Figur bließ muthig in das Instrument. Die guten
Pariser, wenn sie wüßten, wie es sich mit der Sache verhält.

Das Kunstwerk ist für Paris in Nürnverg gemicht und heißt:
„La Prusse tenant la Prance par la queue.“ Oui! ouil

Wie höflich ist die Role, welche die Pariser dem Preußen
zegenüb r spielen. Der Preuße denkt an ein bekauntes Sprichwort
und läßt sie stolz gewähren.

F Die Zahl der Personen, die beim Utergange des Dampfers
„Gipsy Queen“ aus dem Tyrneflusse um's Leben gekommen sind,
ist glücklicherweise viel geringer als anfänglich geglaubt wurde. Sie
hetraͤgt nut 17 und nicht einige 40, wie gemeldet wurde.

4Codtienlisise des Jahres 1873.) 3. Dichter, Schriftsteller,
Journalisten. Ed. Bulwer Lylton, der berühmte Romanschriftsteller,
London; — Dr. H. Kurz, Verfasser der bekannten Literaturge⸗
chichte; — Allessandro Mazoni, der Dichter der „Verlobten“!
Louise Mühlbach (Klära Mundt); — Roderich Benedix, — Arthur
Müller, dramatischer Schriftsteller; — Dr. Wokfgang Menzel, der
seritiker und Geschichtsschteiber; — Wolfgang Müller von Königs-
wvinter in Neuenahr; Ludw. Giesebrecht, Dichter- und Geschichts-
forscher, Emil Gaboriau, bekannter Romanschriftstelletr, Paris;
Frnest Feydeau, Romanschriftstellet, Paris; H. von dem Bergd;
Ad. Bube, Balladendichter, Gotha; Welyagen, norwegischer Dichter,
die Spitze der Romantiker; Breton de los Herrecos, fruchtbarer
panischer Dichter; Georg Schulz, der Nestor der schwedischen Jour—
ialistik und Erfinder der Rechenmaschine; Dr. Emil Eben, Re⸗
dakteur des „Schwäbischen Merkur“; Albert Hugo, der geistvolle
Redalteur der Jagdzeitung; Ed. Perrot, vormaliger Chefredakteur
der „Independence belge.“

6. Componisten, Musiker, Schauspicler. Musikdirektor Angust
Conradi, 52 Jahre alt, Berlin; Karl Wilhe'm, der Componist
der „Wacht am Rhein“; Georg Hainl, Orchesterdirektor der großen
Over in Paris: Angelo PMariani. Compogist und berühmler Diri—⸗

Königsberg i. Pr. 31. Dez. Von der hiesigen natio
nalliberalen Partei ist Lasker als Candidai für die Reichstags-
wahlen aufgestellt woden.

Frankreich

Paris, 1. Januar. Bei dem heutigen Neujahrsempfang
des Präsidenten sagle Buffet zu Mac Mahon: Indem ich an Sie
meine Wünsche richie, richte ich sie an Frankreich. Mac-Mahon
antwortete: Frankreich ist es, dem wir alle uns zu widmen haben.
Neine Rede iourde gehalten und kein Zwischenfall ereignete sich.

— Einem Artikel der „Deutschen Warte“ von A. Schmidi
über die Fessunsbauten der Franzosen entnehmen wir, daß der
neue Fortsgürtel, welcher sich um Paxis legen soll, das Drifach:
des seitherigen Umfangs haben wird, also 165 Kilometer. Man
kann daraus sehen, mit welchem Rechte künftig erst Paris sich
modernes Babel“ ne nen kann; denn der Umf mg von Vabylon
petrug nach Strabo nur 360 Stadien — 72 Kilometer! Da ein
Hauptgrund des Mißlingens aller Entsatzversuche im lehten Kriege
in dem Mangel an genügenden Stützpunkten für die Puovinzial
heere lag, so wird Paris auf der ganzen Lini. Rouen-Orleanz
mit großen Lagern, drei Tagemärsche durchschnittlich von der
Hauptstadt entfernt umgeben werden; auch Rheims wird ein
hoͤlches erhalten, dille wird durch 10 Forts gescützt. Welche
Summen diese Bauten verschlingen, kann man an dem Beispiel
— Millonen Franken
kosten und Ende 1875 vollendet sein Jollen; im Ganzen wird
man zwei Milliarden nöthig hiben. Alle Eisenbahuen werden,
soweit sie von Osten oder Rocden her tommend Paris berühren,
mehrfach oft dreimal vurch 40. feste. Plätze gesperrt werden.
Auffallend ist die Menge der im Norden beibehaltenen festen
Staͤdie; es scheint dies eben nicht den Entschlutz zu beurkunden,
in dem Rachekrieg die belgische Neutralität zu beachten; und da
Belzien, das nur Antwerben fichert. alle Straßen auf den Nieder
—
(Üebriegens ist zu bemerken, daß Antwerpen eine der großartigsten
Festungen der Neuzeit und ein wahres Bollwerk der belgischen
Freiheit ist, es bietet den ganzen belgischen Heere ein? sichere
Zufluchtsstälte, bis die Englänver und Deutschen zur SZtelle siud.)

ermeschette 6. J

*NPor einiger Zeit fand ein Händler in Zveibrücken unter
        <pb n="10" />
        gent, Genua; Fürst Poniatowsli, Componist und Kapellmeister,
dondon, Joseph Benisch, Occhesterditektor des Burgtheaters in
Wien; Louis Drouet, koburg. Kapellmeist., Flötenvirtuos; Friedrich
Wieck, Musiter, Vater der Klara Schumann; Ritter August v.
Adeldurg, Componist der Oper „Zriny“; Rudolf. Cerf, Direktor
des Victoriatheatecs in Berlin; Booth, der berühmte amerilanische
Schauspieler; Arnal, der gefeierte Komiker des Palais royal, Paris;
Desirée berühmter Komiker des Buffees parisiennes.
7. Maler, Bildhauer, Künstler, ꝛc. Aug. Picard, Potraitmaler
in Paris; Kupferstecher Brückl. (Sixt. Madonna), Wien; Charles
duch, berühmter englischer Historinmaler (Cromwell); Joseph v.
eller, Kupferstecher (Disputa und sixtin. Madoana);. Illustrator
Reron de Vrils in Haarlem; Geh.“R. Karl Waagen, der bekannte
stunstkenner; Franz Winterhalter, der berühmte Portraitmaler;
Sir Edwin Luandseer, berühmter Thiermaler in London; Anselm
Zichiagen; Bildhaner in München. —
8. Geistliche, Kirchenlehrer ꝛe. Dt. Hoffmann, General

Suptrintendent der Kurmark; Loos, Erzbischof der Utrechter Kirche;
dirchenrath Dr. v. Maier, Württemberg; Weihbischof Frenzel in
Frauenberg; Erzbischof Hakmann, Metropolit von Czernowiß; Prof.
Dr. Krabbe, Senior der theolog. Fakult. Rostock.

9. Diverse. Graäfin Spaur, geb. Grafin Giraud, (welche
Bius IX. 1848 zur Flucht verhalf); Graf Gust. Chorinsli, vorm.
Ztatthalter von Niederösterreich; Edmund Bock (Firma Bote und
Zoch), Berlin; Julie Ebergenhi; J. A. Gilka, der belannte
Liqueurfabrikant.
Glück und Zufriedenheit ist in mehr wie Tausend,
urch Krankheiten stark heimgesuchte Familien dadurch wieder ein,
Ptehrt,“ daß sie die ihnen in dem berühmten Buche: Dr. Airy's
aturheilmetheder gegebenen Rathschläge befolgt. uud die Krank
eiten beseitigt haben. Gewiß die beste Empfehlung dieses nur
8 kr. kostenden Werkes, welches in jeder guten Buchhandlung
»rräthig ist. —, Man lese gefälligst die heutige Annonce.

Bekanntmachungen.
Aufforderung.
Die Capitalrenten. —-Einkommen — und
Bewerbe⸗ Steuespflichtigen · werden hiermit
aufgefordert, innerhald 8 Tagen, zur
Fatirung, auf, dem Butgermeisteramte
zu erscheinen. Diejenigen, welche ihre Fati⸗
rung nicht rechtzeitig machen, werden auf
ihre Kosten unter Vorsteckung einer kurzen
Frist von eiwa 481 Stunden an ihre Ab⸗
zube ermahnt und dem kgl. Rentamt:e zu
Bestrafung angezeigt.
St. Ingbert, den 83. Januar 1874.
Das Bürgermeisteramt
Chaundon.

A
In meinem Geschäft sind fortwährend zu hahen:
Vollständige Betten zu verschiedenen Preisen und Matrazen aller Art,
ebensokKanapees und Sessel, Spiegel, Vorhangstangen, Halter.
Znsöpfe, gemalte Rouleaux nebst Stoffen zu solchen, Koffer, Tach en
aller Art; Bandagen, Luftkissen, Bettunterlagen, Clisopumpen, Milchs
Jieher ꝛc. — Hofenträger, Kämme, Gürtel, Damentaschen, Schellenzüge—
Portemonnais, Cigarren⸗Etuis und Ständer, Rollen; Metermaße, geschnitzte
Nleiderhalter, eine großßs Auswahl in Stöcken, abgelagerte gute
Digurren, schwedische Zündhölzer, und ein wohlassortirtes Lager
in seidenen und andern Regenschirmen von 1510 Thir—
TFrc J .
Triesstor Versicherungs-Gesellsohaft Mzienda.“
(Gegründet 1822)3.
Grundkapital fil. A Milliovnen 666000 sd. Whg.
Zur Vermittelung von Feuer und Lebensversicherungen gegen bdillige, seste Prämien
ohne jegliche Nachzahlung empfiehlt sich ⸗
Der Agent
IJ. Boos, Geschäftsmann
in St. Ingbert.
Man abounitt
bei allen
Postanstalten
oder direkt
bei der
Verlags ⸗·
dandlung
„Alpina“
in
Zürich.
Feuerwehr⸗Montag
Peter Weißgerber.

Todes⸗Anzeige.
Geehrten Veiwandten, Freunden und
Bekannten die belrübende Nachricht von
dem heute Morꝛgen früh um 3 Uhr
nach kurzem Kranksein im Alter von
36 Jahren erfolgten Ableben unseres
zeliebten Gatten, Vaters, Großvaters
und Schwiegervater8s
Jakob Metz, Ladkneqht.

Um stille. Theilnahme belten

St. Ingbert, 38. Januar 1874.
Die trauernd Hiuterbliebenen.
Die Beerdigung findet Montag Nach-
IIX

Bürger-Hilfsverein.
Sonntag, den 4. Januar1874
Nachmittage präeis 8 Uhr
im Saale von Gleorg Iuvg:
General⸗Versammlung.
Besprechung eines wichti—
gen Gegenstandes betrffd
Um recht zahlreiches Grscheinen wird

dringend gebeten.
St. Ingbert, den 1. Januar 1874.
Der Voratan cd.

* 3
Lomptoir⸗Kalender
fur das Jaßr 1874,
nit Verzeichniß, der Miessen und- Märkte,
owie einer Umwandlungstabelle von Gul⸗
»en und Kreuzern in Mark und Pfennige
ind umgelehrt sind zu verkaufen, in der

Druckerei dieses Blastes
RSCEcEEITITIĩAC AVETCC .
Buͤrgervereins Kraͤnzchen.
AIm Mintwoch Abend Zusammenkunft bei
Joseph Koch.

—
Aecnnungen
in z, 4 und ijs Bogen zum allgemeinen
Bebrauch sind vorrduhig in der Drucdeere
dieses Blattes.

——8
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dte on4 uoltua uj seqos —
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Aonoaj vorop qoanp puaonvp pun
puijas dopana uonjjos ·ↄis oj⸗
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4

Offerte sür Puchhandlungen.

nuelehe Sιεε_εten-ammter
beachAftiuen

in Leipzig aber durch Commifsionair
aoch nicht verneten sind. Solche Hand⸗
ungen werden hiermit eingeladen, fich
anter Hirweis auf diese Annonce direkt
»rieflich au die Verlagshandlung don
A. LI. Fuyno in Leipzig zu wen
den, worauf hin ihnen glänzende Be—
dingungen sofort mitgetheilt werden
osllen.

Zirthschast ,
Einem verehrlichen Publicum hiermit die
ergebenste Anzeige, daß ich von heute ab
nebst meiner Bäckerei auch eine
Fα
Rirthschaft

2

roffnet habe.
Um geneigten Zuspruch bittet
Peter Lang Bäader.
— —
Redaltion, Druck und Verlag von FJ X. Demee* in c* J

—

Mne
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        252335
—A —— 8
—2233 — 75
222 —z ———— 2 2 * 7* —R8
— ——58 — 88 2853853 82B2
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5—5353858. — ——— I 25
33333 2 —32333333 23555
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ByluJ 28 —— 7 — 58 7
2222* — 82 22 — 2 —— m5 z 2* 5
—A 2 — 25 2333.8 F * 2 B282 22
—Ax — 5S525 —E 532 72* 52 33839 2
ss 3338
21552553 —55 5 3. 53 *2 * 2— 2 5*2 5* 28 * 2A 5
33885533 338 33585 3355353 *33253733 388*
73* 5555 8 353 ———— 353 5333 23335 222
—* 7 2 38 J. J 22 A8 —3 5 585 J 22 A28 88 2 2.5 2
358 5 —— 2853 252837 55 3z2581 2
335353 5* 3232 233372 233533828 2238 ẽ 258*
25 2.* 3235 8 532323533 523334 22222 2235 75 3 8
—— —3 32 335238 3253253337 5 *23553333 57 32298
* —5 J 2N38 8 25 S 225 z283555 —
—— 232433 * 3 29 2 * 25583 S 6oꝛ —8 —
— *2 35 — D * 22 2 9 55— —— — p 55 * * J 25327 2
* 825 —E——— —E 3322 — * s 3326533 275.32 52 252528
85 —— — — 5222 332333* * 33 33685375 5
* 2327 *72 ——— 235 32 72 5353235 7588 22233
*7* * 3 22 53558 J 7 —— 22 — —

—* 2 8 * — —— —— * 3222 —— —— —J 37 32* S
2833 45338 8223 86 255 23 —2 — J 2 — 3323
—53388 721 558 8 833628 3522 5 — 25 35353
————— 55838 23 — 2 — A 227 52 — 2*28 5* 9*2
—3 23 —AA 82 28 3233553 * 52 25 5*2 ——
3 8 2B358 — 8 8 — —5—*53 28233 222 —— 2 8 278
— — —5— 22323 333323783 —A ——2 22* 32 2563
5583427 222 2*3 325335338 * ⸗ 723 3 — *8 2 2
3288 58 S 253 215 s335— 535 2 25535 22 2—
2355 333833 53337523 — 257 ——
53353835 53 8 8— 558335 57333 73 — — 33333332328
23358 33833577 55 28353332* —A *23 O ES.
353333382 J — — 3253535 532 32 A 22355 368 2

3 54355* 2583 —— 22*

5538 55857853 2233 53 6375 —

5. 2 * * — J 2 J * —

—283323 232233238 222 — —A EBVFS

25 3252333 —5»585 3 —
528 383732333 z532532355
—5258 J 34 2 —
— —

—— 5 2502

2238 522
53
8
—— 33533553 —5833
2 233 —E * 3353
— 575 55
4 33 3728375 3 29 72 3723 —— 5 — 2 232
—13 — 25— 537 5582 9 2 —E — 558 322 E 3 338355*
———— 3233 BRTAÆ — — 2825 22 3* 5537* 5 *
AS 25 — * 5 25— 8: 9
F 5 35338 — 8 —— * 28 — 5382238 9
33 223357 8 28 53 —5332 —2 ð 22258 —— 672 —
338352378 A— — 8585 38 7
* — 35 583 F 325— 35 e * 12 22 7 585335523
3 383 553 3825323 3 53
3 —e—— 38 —— 355272 5s553517*
—— 5233 —A — 5258 3 52 5— 2 — —X
25725 * 756 s85323 — 3 73753 8333332 ——
2527 528 22235 — —235858— — — * 23353233
ẽ 35333355 3553335 35355333832333 s23533 —
— A 2 29 z33 s5353338337 ec8 22
—— 2238333335 2. 34 5828 2 s 75383*2838 35
58323353 —D — 25 2538 522818 3338
—2353533533 833 3 5 58 333333
— Je 333 8 5*53 52z2232355 23302 —
—— 283385 ẽ —— 3 23323352 —8333358
3 —— 55 52 2 — 38 33335
g7 — —— s 238338 — 32* 833 7233* * — XX
3 12 —3 —7322 — 5 32 —5
I333 354 3232.—32735 — 2 328* 5 28 *—
F —— 53 33 33 833 5825577 322 273585
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323355 * ꝑ 8 —53382353 2 5*
9 7 737* 3353383 28 3333 S 8832
553 532 522 8 2 5Eñ 48 B5* — —9 —
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——— —&amp; 383 53351
* — ——— —— * 53— s58—5 J 527 6 27 — 828— 3
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3 — 25 8 3 75 E — 2285*
2 352 5332835 —— — 253268 323 333535338 22 25238
5523 7 53258 — 555263 224 3 35 B8 2
3 2 2 5E 22 35 —— V — 232 2 — — 35 —
— 5 * 3 — * 8 —8
2 53 33453 ——A 5533
2*3 5 24 2338 —A 33 — 8 3858 55 25337
278 53 —A — 529 833 328 — 33883333378
533 28323 3222 — —A — 562 z22— 52 — 32522 2.5
ã ã z2323 —55 152 — 55 — —A 32335332357
82357 3233
* 8f 8. E
2358 3 535353333
8 58 33—
———— 28 5753 333333 73585 —— 732 5533*
— 5735335855 3 283382 8
323 —— 333
—— 55320 2832838 —— —325 — 5553828 2533
2322* 3833553 3*5 ——— 35585 32 5852533
3 3* 2523832* * — — A — —
— —253 2 3* 32 52237 —
Q A *32535 ——— — 55 — — 5832335 28 55308
—A
—2 ια 5235 223855
23 5 32 12533535353838 3258
— 2353554333 —
* — 23533
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        533 * * 2 272028 — 32 122 282 2
sgss s8 88 38 3333
—— — 3 — 5 33 382 —23256 . à AIB2. 32
53 28*5 — 53*23822 32 22,33 *23333387333 533857235785 *
—3 * 2* 25 37 33 73 7* 2 —— ** 8
233320 — 220 6 382. 5 ** 2.2. 22223 28350 * 2 S 5326
35 3 3 *
2 —2223 — 3 z ⸗ 5257 —— 2258 * — — —
222 — — —— 2 Sꝛ — SS2 —22 — — 2
3363 23
— * — 7 — — —2—
223 5 2332. 5553 2535— 65 *5266238 —— 2
— 2 J —A——— — 285223 32 3* —A— 35383 —8—3 JF
22 — * S. 2. 2 A 22 5 22 * 2
3 823 . . 32 22355 2. . 32 53583 28328 35* 522 2. *» *337 2325 2528 —
28 A 222. F— 5— 5332 5 5 53 — 533227 5527
S. 73.— 322*73 22„ 3 2— 322 — 3332*2
33353 33 335
* — 8 83 —* — E
5852*. J 2523.* S. 2 53532—53522 *2 228 ——
535575 3383633 3253268333322 338383 583538
28 7 23 2 5 —A 237 — 825 * 222 33 —77 —23 —
33 2 3 g 32333 533
* — — 2 — 722 —— * 2 — * ⁊ W
277 — 23 —— —— 57* 2 533 23 *4 — *
— —— 38 8573
—25* — —39 — 2 * 2 —A — * 22 —
*7 ——— — 2*3 — — 3 22.23 2. 2 *2 — — 3 * 52.587
8* —A— 2 ——5 25 2. 332 253 535* 53223 ——— 5385
g —
— — *:5422 E 7 7 — R;x — 52 2 —333 8
3 32338323 ⸗ 3 5 —23 333 23 833337
J 33 — 333353220 G 52988 8 2684383 23603 2053 3
2— 223 55 2*23 2— 5523 3 333338 —2397323 *3—
3323335528 *53 * *232 8 53833823 3333 * * 8
* 8 * — 3 *8* * —— . *8 2
— — * 53
73557235 32398338 —3—2 33
J* 2 SSSSSASA7.,
—3
·22 227 22— m —W6
227. — 225 38 302 888 52837 5337 325 —
8883 53552
— T — 2* —— — I
ð 25 5 5332869 25 — c7
v — 3 38382
1 * —9 α 2 — 7 * 32 7 25
3 3 2— * 2 * 8 2 — * 2 2* 3—
333335 *
5 56 —— 22*85 2424 — d. ——“ 7 2 * 3. * 227*
— 133803 ⁊ 5* 2525 AXZTAMÆ 22 82 * ⁊ — —— —
33 2 233 —— * 222 232 5 2392 *
35 22583 53358338 333 8338
2* 5 *
3263553575 — 5255 z 538 —3338 335 38—383
—2 —8232. *55835635 — 3 2 528352 *7*
* — 22523 5 5z2222 237 3 6. 3 8* A — — * 2
— 2. 5552,.553 —25 553 283*3 3* 52223 7857
3533386 38. 23 *83353383—538 3353333
5232355583 J 3338 837 3. . 35 55. 25 38 z253—5. 25*332
z3355335 33 55 —— 5733 3—5.3 5238 5352
25855— 62 5228 *25282* 5 — — 32 557 — *— 6 * 3
27 7532 5 595 2222 28 2332— 3538* 522 B83I328
3 25225 3 2123 257 5 — 23 52223.* — 22 2
5323 2 —83338 233. * 3 5S52 53 8236* —2 87 —
— — — 2 33 33 2.2 563 ec⸗ —A 83 2 2 8.
vo2 * 3 2 78 — 232 22 2— 7 —8* 209 327 2 212 2 53
* 238— 2 — 58 2—5665* 3 . 3 3— ——A 3
—— 2. — 8 — 238388* S. —— 525 2 2 822 5E523233
5533385 255583 28 217* 588 383 583 2z53 822*325
* 23 J —2. 73 i S 585 3 13
223—5255— 237 233 2*532 333 52 8 232
——3 32 — 32 5852 53 5. 8 —82 222. S 4233838
52 782 5 789 92* 38 358233835 5*8 386 22 5
222. S535 5 275 3 553 5315 552 87
—— 228 52 8 53 255 2232 352 2328 233255*
—X— —A 278332 — »LM * *8 2382 2* 525
223835 322* zF 3— 88 7 275758

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555 27 2.2 *870
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22. 53. 5. — 5 2. 8
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— 353 —25——7*
288 — —
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153858—533—583
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De St. Angberter Anzsiger (End das ma den Haudtblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dientiagi⸗ VDonmertiags · und Sonntag ·

—XREXX wocheutlich dre rica l: D lens ratze Donner vitag, Samstag und Sonntag. Abonnemenispreis vierieliabrig 42 Arzr. oder
12 Silbergr.rt Anteigen werden mit 4 Krzr. die vreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechneii. F

. ι ν ιια Diens taa, Januar —— 1874
—ñ — — — — —

*

— — — —
— —
75

44—
Deutsches Reich.
2MuUnchen, 3. Jan. Abgeordnetensltzung.) Vei der gill·
hemeinen Diskassion über“ vas Budget beantragt Rüßwurm;über
die Aufbesserung der Beamtengehälter erst zum Schlusse der Bud.
getberathung zu entscheiden. Freitag behauptet, die Steuerkraft
Jes Miltelfiandes sei im Abnehmen, der Bauernstand sei überlastet
und daher die verlangte Geballsaufbefferung unzulässig. Crümer,
Schlöt, Frankenburger und Kraußold sprechen für die Aufbesserung.
Die Behauptung Freitags, daß die Generaldireltion der Verkehrs⸗
anstalten ihre Beamten zur Wahl von liberalen Reichstagskandi-
daien verpflichtete, wird von Hocheder als grundlos zurückgewiesen.
Es folgt Schluß der allgemeinen Debatte.. aet
ün hen. Dem Säuiftspropst v. Dollinger wurde vom
Zbnig von Preußen der rothe Adlerorden M. Cl. mit dem Stern
verliehen.
— E—rrah burg 3. Jan. Der chemalige hiesige Bürger⸗
meister Lauth (französisch gefinni)⸗ hate fich auf Ersuchen mehrerer
hiesiger Einwohner nun ebenfalis zur; Annahme einer Candidatur
für den Reichstag bereit erllaärt. 45
Berin. B. Jan. Der Cullusminister bereitet trotz offi⸗
ziöser Dementis versch edene Ergãnzungsvorlagen zu den Kirchen⸗
zesetzen vor, namentlich ein Gesetß vbetreffsn der Verwaltung bir
schossloser Diöcesen. Auch arbeitet man eine Vorlage hinsichtlich der
Synodalordnung aus. Ju
Wie us Bertin gemeldel wird, ist dort der Besuch des
ronprinzen am Hofe Viktor Emanuels als Gegenbesuch an Stelle
des Kaisers beschloshen. —
SEchweiz. ι—
742 Bern, 3. Jan. Der Regierungsrath; von Bern beschloß
auf den Antrag der Kirchendireltiondie losortige Aufhebung des
Flosters der Ursulinerinnen in Pruntrut..
SEpanien. J
Madrid, 3. Januar. Nach einer Debalte, welche von 2
Uhr Nachm. bis 4 Uhr,“ Morgens mahrtes ist das Ministerium
gestern mit 120 gegen 100 Stimmen geschlagen worden. Castelar
reichte sein Entlassungsgesuch ein. Salmeren saß auf dem Präfr
dentenstuhle, als ein Ofsizier eintrat, welcher ein Schreiben des
Generel Kapitans Pavia überbrachte, worin die Kortes aufgefor.
dert wurden, sich aufzulösen. Salmeron und Andere baten darauf,
Castelar, die Regierung wieder zu übernehmen. Castelat weigerte
sich Eine Compagnie Gensdarnien trat darauf in den Saal, ver⸗
anlaßle die Abgeordneten sich zu entfernen— Pavia siand mit seinem
Generalstabe und dufgeprotzten Nanonen;! wor dem Cortespalaste.
Die e e Lines dencn Deinisteriums d wird erwartet. Man
glaubt, dasselbe * aus Konservativen und Radikalen (früheren
Progefsistenj unter dem Vorsitze det Marschalls Serano zulammen-
gesetzt sein; auch Carbasat und Maifonnave, zweĩ conservativ repu
Lutische Muglieder Pes Manisterxiums Castelac, würden in dasselbe
eintreten. . .8
Barkelona, g.“ Jan!:“ Die gesammte“ Gensdarmerie ist
concentritt, da man AUnr: hen befurchtet. Die Druckerei des In—
cransigenblattes Estado Catalan, welches gestern zum blutigen Auf⸗
stande aufforderte. ist militärisch besetzt. 1414*
Gürkei
Megapen, van: Kug dem Innecn des Vesuv läßt sich
An dumpfes Grollen vernebuen,‚und Professor Palmieri meldet
aus seinem dortigen —— daß et einen heftigen Ausbruch
als lNahe. bevorstehenß vetronle. *55 F
mirche 4
Fog αααXανy erꝰ Janꝰ Wie aus Kempten telegrapbisch
mitgetheilt wird, wurden gestern früh die Brüder Heinrich und
TFatl Dannbeimer,“ Inhaber der Buchdruckerei und, Buchhandlung
mit der Firma „Tobias Dannheimer? sowie des Verlags der
Kemptener Zeitung,“. durch Kohlendunst erstidt in Bette aufge-
funden. Die Verunglüctten sind Söhne des Hrn. Dekans Dann⸗
heimer in Wachenheim, früher in Pirmasens und. Kaiferslautern.
Der Eistere war 33, der Zweite, hier in Zweihrücken von seiner

.* e,pee 32 — .4 r 1
hei Hrn. Kaufmann Jos. Schuler bestandenen kaufmaͤnnischen Lehr⸗
eitcher dielen wohlbelaunt; etma 80 Jahre alt. Für die betagten
ẽltern ist / Sas nein furchtbarer Schlag. Bwbr. 39

.f. Kaiserslautern, 8. Januar. Ein gräßlicher Unglücksfall hat
ich gesternt hier wieder ereignet. Ein an einer Dachwohnung der
Pariser Straße wohgendes Taglöhners Ehepaar hatie; da Mann
ind Frau zur Arbeit gegangen waren, gestern Nachmittag seine
eiden Kinder, ein sünfjahriges ⸗Mädchen;And einen dreijährigen
dnaben, in, die Wohnung eingeschlossenzto: Oieselben spielten mit
Zchwefelhölzern, in Folge dessen die Kleidert des Ueinen Knaben
Fener fingen. Das Diädchen schrie, um Hilfe zum Fenster hinaus,
purde aber lange Zeit nicht gehört. Als dte, Nagbarsleute end-
lich zur Hilfe herbeiellten, war die Thür berschlossen. Als fie
dieseldbe eingeschlagen hatten und in das Zimmer traten, bot sich
ihnen ein gräßlicher Anblick dar: das junge Kind lag vollständig
herbrannt in feinem noch brennenden Bett. Eine neue Mahnung
zur Vorsicht und ein Sporn⸗ für die Eltern, die Kinden den dem⸗
nachst zur Eröffnung kommenden Kindergärten —
sie körberlich geschüßt und geistig, wie uͤttlich entwickelt werden.

7 57Enslt. 39

In Ludwigshafen, wurde in der Reujahrsnacht eine Kugel
in die Fenster des Herrn Eckhardt geschossen. Gegen' die zwei
berhaftelen Ludwigshafenec Soziäldemokraten i gerichtliche Unter⸗
—E 743*

Speier. Seit dem I.: Januar ast ein neuex d Tarif für
den Fahrpostverkeht in Kraft. Nach demselben sind folgende Por⸗
—V
chaieblich: I.. auf Entfernung bis 10 geographssche Meilen ein
Zuchaß ditd od an setten Easfetnnnn n js tyeCut
den Verkehe in dag Reschepoftgebiet wurde noch bestimmt, daß bei
en als Spertgut zus behandelnden Vackelenn das Porto um die
Hãufte erhoht witd) V. Für Briefe mit Werthangabe, ohne Un-
cichied des Gewichts J. auf Entfermungen bis 10 geographische
Meilen einschließlich 7 kre 2. auf hlle weiteren': Entfernutngen
Ueber den Guß. der Kaisergloͤcke! wirdvein L. T.“ aus
Frankenthal „von einem Augenzeugen“ Folgendes berichtet: Letzten
Freitag wurde die Kaiserglocke, uͤber deten Gelingen so nachthei—
ige Zeitungsberichte erschienen, mehrere Fuß in die Schwebe ge⸗
ogen, Die Riesenglocke ist in Form und Ton vortrefflich gelungen.
Die Form ist ein einheiliich merkwürdiges Kunstwerk, das seinen
Meister in den Annalen der Kunstindustrie verewigen wird; aber
ʒewunderungswürdiger ist noch der reine; feierlicht, weithinschallende
Grundton des O-dur-Accords, dem auch alle, Musiter, dig diesem
Akte beiwohnten mit Begeisierung zujauchztken II ?

Fraukfurt, 27. Dez. Vor der. Strafkammer erschien heute
Ph. Zimmer. von Espenschseden 17. Jahre alty welcher 456. Milch
brödchen Kahl und in dem kurzen Zeitraume van- etwas über eine
Stunde nicht weniger als 59 verzehrte.ne Er wurde zu einer Ge—
ängnißstrafe von 14 Tagen verurtheilt.

Muünchen. Seine Majestäl der Könighat. dem gemeind⸗
tichen Waldhüter Thomas Klug in! Meidesheim in Anerken nung
seiner fünfzigjährigen treu und eifrig geleisteten-Dienste die Ehren⸗
münze des Ludwigsordens perlichent S 4

pMuünchen, Iur Jan, Voj e — ereignete sich
hier in der Maxborstadt ein seht trqjuriges Ereigniß. Ein Student
maqhhte sich an einem Abend den Speh. sich in Vamenkostüm zu
wersen, und hiezur einen Lockenchignon gufzusehen. In dieser
e schein einem Spiegel „seines Zimmers und kam
daber unhorfichtiger Weise dem Lichte zu⸗ hahel jd dahn die Kopfbe-
leidung- rasch Feuer fing.enu Die auf seinen Hilferuf herbeigeeilten
dausleute, wollten zwar die bereits brennend gewordenen Kleidet
oͤschen, aber unvorfichtigere Peise Jief dar don Dodesenast. gequälte
unge Mann auf die Straße, wo Hendlich denherbeigeeilten
deuten gelang, die brennenden Kleider stückweise herunterzuteißen.
Mit schrecklichen Brandwundenbedeckt⸗ wurde alsdanm · derselbe in
das hiesige Kranlenhaus geschafft. (A. A.)
        <pb n="14" />
        München, 4. Jan. Von gestern bis heute Abend sind hier
an Cholera 8 Erkrankungen und 4 Todesfälle vorgekommen.
München, 2. Jan. Von gestern bis heute Abend sint
hier an Cholera 17 Erkrankungen und 5 Todesfälle vorgekommen
F NeuUlm, 27. Dez. Gestern Nachmittags wurde im Werte
Nr. 22 ein Vicefeldwebel Namens Johann Scheller vom ek. 1.
Fuß-Art. Regiment aufgefunden, der sich aus Liebesgram mittelst
eines Geschützes erschossen, welches er mit 1 Pfund Pulver, 4
Gewehrpatronen und 9 Büchsenkartätschen geladen hattell!

7 Mez, 2. Jan. Wahrend hier in der Stadt der Sylvester.
abend ohne Stsrung verlaufen ist, hat derselbe in unserer nächsten
Umgebung ein Opfer gesordert und zwar bei einer in Queulen
ausgebrochenen Schlägerei, wobei der Fortarbeitet Ankner, bde
gZweibrücken gebürtig, sich so schwer am Arm verletzte, daß er we
nige Minuten darauf seinen Geist aufgab. Er scheint dadurch,
daß er während der Rauferei in eine Glasscheibe hieb, sich selbsi
die Verwundung zugezogen zu haben, indem ein fpitzez Stück Glas
die Pulsader durchschnitt, in Folge dessen er schnell sich verblutele.

.6. f5. Lothr.)

F In Treviso sind am ersten Weihnachtsfelertage sechs Geift
liche gleich nach Celebration des Meßopfers von Ohnmacht und
Erbrechen befallen worden, und die sofort herbeigeholten Aerzte
konstatirten, daß der Wein, den sie während der Messe getrunken
aergiftet war. Das Volk ist im hoͤchsten Grade erbittert; die
Priester schweben noch ia Lebensgefahr. Von den Behörden sind
die eingehendsten Erhebungen angeordnet worden. — *

Rom, 31. Dez. Vorgestern kamen vier schöne Pferde und
zwei seltene Hunde hier an, ein Geschenk des Kaisers von Ruß—
sand an den König.

Theater in St. Ingbert.

Nachdem uns die hier weilende Theatergesellschaft deß Herrn
Direlior Schlumpf so manchen angenehmen Abenb dereitete,
halten wir es für unsere Pflicht, unsere Anerkennung LÜber deren
Leistungen hiermit öffentlich auszusprechen, welche sich zwar durch
die rege Theilnahme von Seite des Publikuns bis dahin kund-
gab. Mit Vergnügen erinnern wir uns der Vorstellungen: „Die
schoͤne Galathes,“ — ‚„Tochter der Hölleꝛ, — „Von Stus zu
Stufe.“ — „Der Alpentonig“ ꝛc., worin die Damen gotfchl,
Auhl J., Werner und die Herren Schlumpf, Rech, Mathieu, Hoischt
und Franz sehr lobenswerthes teisteten. Wir machen mit Recht
die Theaterfreunde auf die tünftigen Vorstellunger aufmerlsam, und
wünschen der Gesellschaft auch ferner den besten Erfolzg.
wsethschaft, audel und Ver ehr.
Mänchen, 2. Januar. Bei allgemeiner Durchführung! der
neuen Reichswährung werden auch verschiedene Neuregelu gen der
zur Zeit geltenden Briefportosätze nach den verschiedenen Landern
eintreten. Für den internen einsachen Bieffrankatursatz ollen 1
Pfennig· Marken zur Einführung gelangen, jedoch auchtsolche
dem Werthe von 20, 5 ac. Pfennigen hergestellt werden. — Pa
vom 1. Jan. ds. Is. im Wechselverkehre Baherns mit der Reichs⸗
dostgebiete und Württemberg nunmehr solche Begleitadressen (Poft⸗
Packetadressen) den Sendungen beigegeben werden dürfen, welche
amtlich hergestellt oder den amilich hergestellten vollkommen eui⸗
prechen, daher die eigentlichen Begleitbtiefe in die Sendungen
jelbst verpackt werden müssen, hat die k. Generaldirektion der Ver⸗
ehrsanstalten die Poflanstalten angewiesen, dem Publikum den
Gebrauch der neuen Einrichtung durch Belehrung oder Selstan⸗
fertigung der Adressen möglichst zu erleichtern.
Bekanntmachungen.

Geschäfts-Empfehlung.
Unterzeichneter beehrt sich einem hiesigen und auswärtigen Vublikum die ergebenet
Anzeige zu machen, daß er sich hier als 2
Messerschmied—
tablirt hat und empfiehlt alle Sorten Tafelmesser, Taschenmesser, Rasirmesser und
Scheeren. Ferner zur Anfertigung von Chirurg.-Instrumenten, ortopädische Ma⸗
chinen, künsttiche Glieder; sodann Bruch- und Nabelbandagen, Suspen⸗
orium, Custirsprihen, Clisopumpen, Irrigateur, Inhalationsapparaie und alle in
dieses Fach einschlagende Artikel. Reparaturen, Schleiferei ꝛc. werden schnellstens
aufs beste besorgt. Meine Wohnung ist in meincm von Blechschmied J.
Ha a s3 angekauften Hause. Indem ich eine reelle Bedienung verspreche, bitiet
um geneigten Zuspruch.
Sit. Ingbert, im Dezember 181783.
Jakob Zeitlinger, Messerschmied⸗Bandagift.
eetahteeMhbdhh MbtttttWeedu
Man abommnirt
bel allen
Postanstalten
oder direlt
bei der
Vetlagß.
bandlung
Alpina“
in
—
Lehrlings⸗ Gesuch.
Ein braver junger Bursche wird sofort
in die Lehre angenommen bei
N. Kimmel,
Tüncher und Lackiret.

Musilvorein.
Donnerstag, den 8. Januar 1874
Abends 8 ühr, im Vereinslokale
Generalversammlung.

— Tagesordungg?
Rechnungsabschluß und Ncuwahlen.
Der Präafident.
Geschäftseröffnung.

Finem verehrl. hiesigen und auswärtigen
Publitum hiermit zur Nachricht, daß ich die
bisher von L. Wohlfart innegehabte
Wein⸗S Bierwirthschaft in meinem
Hause in der Haupistraße seit dem J.
Januar selbst eröffnet habe.

St. Ingbert, den 6. Januar 1874.

ERVAI. WVOII.
Bürgervereind⸗Kränzchen.
Morgen Minwoch Abent Zusammenlkunf
nicht Joseph Koch sondern bei

Fr. Mam.
f̃Roater in dt. Ingbert
Im Sagale des Herrn Oher hausey
Direktion von M. Schlumpf.
Mittwoch, den 7. Januar 1874
L. Vorstellung im 2. Abonuentent.
Ganz neu:
Fromme Wünsche,

T Wirthschaft
Einem derehrlichen Publicum hiermit die
ergehenste Anzeige, daß ich von heute ab
aebst meiner Vachrei auch eine

Wirthschaft

sder:
der Letzte seines Stammes.
Original · Lustspiel in 3 Akten von Julius
Rosen, Verfasser von Ein Engel“, „Des
Nachsten Hausfrau.“
Hic rauf
Singvögelchen.
Liederspiel in 1 Alt von Jatabfohn- Musil
von Conradi.
Kassenöffuung 7 Uhr — Aufang
— EtBs8 Uhr.
s Nabere besagen die Zeitel.

erboffnet babe.
Um geneigten Zuspruch bittet
J Net⸗x Lanaga Baͤceer.

* *
Lomploir⸗Kalender
für das Jahr 1874,
mif Verzeichniß der Messen und Märkle,
sowie einer Umwandlungstabelle von Gub⸗
den und Kreuzern in Mark und Pfennige
und umgelehrt find zu verkaufen in der
Druckerei dieses Blattes.

Redalnon, Dreuck uns Perlag von J X. dere in Sai. Inoberi.

Aufeigenen Füßen.

Rechnungen
in *, 24 und ijs Bogen zum allgemeinen
Gebrauch sind vorrathig in der Druckerei
dieses Blaties.
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        Sl. Ingberler AAnzeiger.

—

Dde —X — berser Angelaer lund das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungkblatt, mii der Dienttagt⸗ XEXX —X

Auwer erscheint wochentlih viernal: Dientag. Donnerbtag, Semstat und Sonnmtag. Abennementsapreis vierteljahrig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anteigen werden mit 4 Krir. die vreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

— — — — — — — — — —— ——— — — —
Deutsches Neich. aalver jammlung die anderen Prinzen in ihrem Range Lestäeigt,
Maäahlnusch'een, 4. Jan. Das k. Kullusministerium hat o wird die franzosische Armee sechs Officiere mehr zählen.
oerfügt, daß am 10. Januar d. J. an welchem die Wahlen zum Trotz der (auch dentscherfeits) anerkanten Vortrefflichkeit des
deuistden Reichsstage siatifinden, der Unterricht an“ sämmilichen Chassepotgewehrs hat die franzosische Armeeverwaltung sich zuver-
Unterrich tsanstalten auszysehen ist, damit das Lehrerpersonal in äffigen. Mittheiluugen zufolge entschlossen, zu einer anderen Ve—
der Ausübung seines Wahlrechts nicht gehindert wird. waͤffnung der Infanterie und zwar zunächst der Garden übeczuge⸗
Muünshen, 5. Januar. Gestern, versammelten sich! jen. Diejselben sollen mit einem amerikanischen Magazingewehr,
auf schriftliche Ginladung der Abgeordneten Aub, Eckart und dessen Erfinder den in der Waßfentechnit bekannten Namen Arm-
Grieninger eine Anzahl Abgeordnete, meistens Vertreter ländlicher krong träat ausgerüstet werden. —
Bezirke, um Vorberathung über das Budget zu pflegen. D'efelben
waten darin einstimmig, daß viele Ausgaben geftrichen, dagegen
die Aufbesserung der Lehzrergehalie, welche im Budget gar nicht
vorgetragen sind, energisch beanlragt und vertreten werden müsse.
Ber üin, 3. Jan. Vom Reichseisenbahnamt ist (nach dem
D. W. Bl.) eine Vorlage zu erwarten, welche sich auf die
allgemeine Regelung des Betriebes und viell icht auch die Tarife
begieht. — Wie die „Germania“ wissen will, werden innerhalb des
Siaatsministeriums Berathungen darüber gepflogen, wie den
Beschränkungen des Strafgesetzbuches. welche selbst für die höhst
gehenden, Geldverurtheilungen eine eventuelle Gefangnißstrafe von
nicht über zwei Jahren Dauer gestatten, zu begegnen sei. Dem
nächsten Reichstage würde eine bezüglichee Novelle zum deutschen
Strafgesetzbuch vorgelegt werden.
Berlin. 3. Jan. Die Generale der Jafanterie, Vogel v.
Falkenstein und v. Zastrow, sind, letzterer unter Belasfang in
seinem Verhältniß als Mitglied der Landesdertheidigungs ˖ Kommi.
fion — mit Pension zur Disposition gestellt.
Berlin,. 4. Jan. Die Ausprägung bder Reichsmünzen in
Silber und Nickel beschäftigt jetzt in großem Umsange die deutschen
Münzflätten; es liegt in der Absicht, die neuen Münzen zunächst
———
hreiten, welche nach Schillingen rechnen, wie Mecdlenburg,
die Hausestädte u. s. w. Auf Verfügung des Reichskanzleramts
sind am Schluß des vergangenen Jahres bedeutende Versendungen
bon Einmarkstücken und Zwanzigpfennigstücken vach Baiern und
Würtemberg effectuirt worden. Seit den Weihnachtsfeiertagen
sind auch hier bereits diese Münzen in Cirenlation gesetzt, die sich
onrch ihre große Einfachheit auszeichnen.
Berlhin, 5. Jan. Die Nordd, Allgem. Zeitung“
hemerkt, die „Krenzzeitung“ nehme die Miene aun, als würde sie
noch immer aus amtlichen Kreisen mit Nachrichten versehen, was
sie ehrlichr Weise und im eignen Interesse in Abrede slellen
müßie, da dies mit rechten Dingen nicht zugehen könnte.
Berlin, 5. Jan. Die „Nordd. Allgem. Zeitung* weis
ffiziöss die Ultramontane ,Germania“ zurecht, weil diese über
das Befinden des Kaisers allarmirende Mittheihungen mit se
dreister Stirn verbreite, daß sie sogar Denen, welche wahrheitsge
reu Günstigeres berichten, daraus einen Vorwurf mahe. „Z
solchen Besürchtungen und Gerüchten war und ist richt der leiseste
Anlaß vorhanden. Das Leiden des Kaisers ist zu keiner Zeit
derartig gewesen, daß nicht eine baldige Herstelluag mit Sicherheit
vorauszusehen gewesen wäre. Es handelte sich nur um gichtische
und kalarrhalische Erscheinnngen für den Zeitraum einer Woche.
dann nur um nothmendige Schonung, wodurch der Kaiser in der
Theilnahme an den Regierungsgeschäfteu niemals behindert wordea
ist. Seit geraumer Zeit empfängt der Kaiser regelmäßig Vorträge.
Von einem wirklich bedenklichen Zustande oder von Eventualitäten,
wie die „Getmania“ sie nur für jetzt zurückgewisen sieht, war
niemals die Rede. Beides ist vollständig erfunden.“
Fraukreich,
‚ ..Die Prinzen der Familie Orleans begleiten solgende provi-
orische Stellen in der Armee: Der Herzog von Nemours, Divi-
ionsgeneral; der Prinz von Joinville, Admiral; der Herog von
Montpensitr, Artillerieoberst; der Herzog von Chartres, Lieutenant
)er Jäger zu Pferde; der Herzog von Penthievre, Schiffslieutenant;
Der Herzog von Alençon, Artilleriehauptmann. Der Herzog Au⸗
nale ist ofiiciell zum Divisionsgeneral eraannt. Wenn die Natio-
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        .
Moßiliarversteigerung
Dttwoch ven 14. Jannarl. A. des
Nachmittags präcis zum 1WUbr zu Si. Ing⸗
hert, in der Wirihsbehausung des aud.
nannes Herrn Woll, laßt Ludwig Bech-
hold Geschüftsagent in St. Ingbert, in
seiner Eigenschast alz Bevolmiactigter des
allda wohnhaft gewesenen nun abw⸗fenden
Wirthes Leonhard Wohlfart! dessen
sämmtliche Mobiliargegenstaände öffentlich
auf Credit versteigern,
14 noch neue Wirthstische — 48
Stuhle, Z.neue Einschenken, 1Glas—
— D
und sonstige Wirthschaftsutensilien,
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Fer Kleiderschrank, 1 Cchiffonier,
1 Küchenschrank. porcelanenes u.
eisernes Geschirr, Silder und
Spiegel, 4 Bettladen mit Bettung
und Matratzen, Brennholz, Fässer
und Bütten, überhaupt Haus⸗Küchen⸗
und Wirthschaftsgeräthe durch alle
Rubricken. —————
gorn.gat Zotuune
Aufforderung.
Alle Diejenigen, welche eine rechtmaͤhige
Forderung an den dahier wohnhaft gewe-
senen nun abweseuden Wirtte Leonhard
Wohlfart zu machen haben, werden
biermit höfl. ersucht ihre veßfallsigen!
Rechnungen sofort auf dem bevollmächtig
len Geschäfis- und Consultationsbareau L.
Bechthold in St. Ingbert einzureichen.
—— 773R—ä. — 77
Comploir⸗Kalender
für das Jahr 182153
mit Verzeichniß der Messen und Märkte,
sowie einert Umwandlungstabelle von Gul⸗
den und Kreuzern in Mark und Pfennige
ind umgekehrt sind zu verkaufen in der
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Im Saale des Hertn Oberhauser
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Freitag, den 9. Januar 1874
8 Vorstellung im 2. Abonnement.
Dorf und Stadt.
Schauspiel in 2. Abtheilüngen und,üz Alten
snach Auerbachs, Roman :„Die Frau
Professorin,“ von Charlone Birch-Pfeiffer.
Sonntag den 11 Januar
3. Vorstellung im 2. Abonnement.
Der Lumpensammler
von Paris.
Schauspiel in 5 Alten nebst einem Verspiet
Eif Tableaux) von Felix Pyat, nach dem
Franzosischen von Heinrich Schmidt. .
Nassenöffnung 7 Uhr — Anfang
punkt 8 Uhr.
das Nähere besagen die Zettel.

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—3—

Musinverein.
Donnerstag, den 8. Januar 1874
Abends 8 ühr, im Vereinslokale
Generalversammlung.
Tages ordnung;
Rechnungs adschluß und Neuwah len.

J Der Präsident.
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Zornbraundwein
K. Steinfeld.

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der Stadi Zweibrücken v. 8. Jan.
Weizen 8 fl. 42 tr. Korn 7 fl. d tr

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Spelzkern — fl. — ir. Dinkel — if—

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fl. 46 tr. Kartoffeln 1fl. 18 ir. Heu
2fi. 12 kr. Swroh, I fl. 24 kr. per

Zeniner. Weißbrod 1723. Kilogr. 24 kr.

chbrod 3 Kilogr. 34 r. ditto 2 Kilogr.

284. dilio 1 Kiloar. 12 kr. Gemischtbrod 8

zil. 40 ir. 1 Paar Weck 90 Gramm 2kr.

Nindfleisch 1. Qual. 22 kr. 2. Qual. 20 hr.

dalbfleisjch 18 kr. Hammelfleisch 22 tr.

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3 Pfd. 834 kr.Gemischtbrod 3 Pfd. 22 kr.
Weißbrod 2 Pfd. 22 tt. — Heu — fl
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vom 9. Januar 1874.
Preußische Friedrichsdor . . 9 38 259
Pistosien* 9 41 - 48
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23552532537 2228*
22 5335—5 2825 5355353333 8433234 51
5 532333235 33835355336 2 3888
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U—— — 2 2825* —A 3.86 255 —5 222428 —A
28 555 287 23383—— 33 3*7 358352333332*3
— — 3872 33
253357 —— 333553— —* — — 522 735345522 3
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332* — 2338— 255757 — — 228 3388 23 22338 3552553
35 — — 55253 — — 1 —z236 353 287533 2828 30
—* — 3 338 5 — 3 28 8 35 57 — 528 28
——328 — — — 8— —A6 5 23338
32 — — 224 3
8 —z33825 — 25533 —588522 38 55 —— 9255328 23 2523
3258 — 33 333333326 —— 03 285
27 3333323*8* 522 z3333333382328* 752 52 532425 —
34 — — 2822 355 335 33835 3* 3222 A — 523882 2
2 7 J2* õ* 58— *8 * — 252 * 12 48*22 5323* 52223
223338235 E32 —53323*7 — —5 4228 *35 — 3353535
832325—28 3532338 23532538 * 55337 35 533533—28 —— *
z 2537 3852 3 335 — 35333533 7 58
858222 2 33—35863 85* —— —— 2 *2* * 2 2
8 9 — ꝛ E 7 —&amp; 2 2 G— *
— 58 5* *»55 523288 ——— B533 223
7 223835233325
— — —8 73 — — 52*5 25 D 3— * ——— 38 2
* — * * J 2 —38 * — —
3 3833 327 833832 2533 728738. ——
252 5—285 * 522 5 3.2 52* * 2 5S33 — 2BEBRESAS
—— 53573833 — —— 583353 7 23883 3533833333337
273385778 2382 323
— —2 2 G1 2532 *8 7 —8 —*3 8 ·588 —223352353 5 5282
33255538 5382* — ——
*2 2 535 z22223 53 — —E 78 — — 228 —25 D 3 —5
—2 22 22 2 2 2325 — B5522 63 2
22.22 A 55 z335353— — 5533
22222 » *2* 2 3
— —— ——— 82 85 837253 5 — —
* *
E 25 22 35 33 —— — 5545235558
885 538 532 758* — —*35* —FXID
22E 55 2823228 *8* —538 55c 8
285—æ55 — 3— 28 2223 53* 2 229 * 555 2383 28 * 8 —
33— 5* * 2332 5— 8 32 5383 23 2 2* S ————
55333 3258 2333323 855 53 53558563857
— — —* * 3 — — DD2 8 * 22225* — 8*
*ʒ * 2 — — 23 *
532 8 2373. * 3* 557323 2563 533 —5* —3233
257853 . 3355 327 —3.83338 —E , 25 35 z3358* 5*8
5338* 3528 3*8 3* * : 32528* 3 323. 3 83
—A— 3555 3282837 52333333 5* —S—85 83533553533
—. S8. 2522 5 *8* 272 53722 55 ———— —
— — 23225 .8 — ——— — — 8 * 18 1752355 25* 3
* * — Z — * * —
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75 —60 523387 225 55283 323328 553353 8 * * 8
— 3* 2 —— 535 54 35 5
57525 o *58533
35 — *2 2 —275 —5 258* 525** 2*“ *522* —88 * 24
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35527 555 —32553 285 25 3 * 2 — —5223 23587 S
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— 3438233 3223 55758 —
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53 553 38325538 3368

5 2834 3339 —z338235 —

558535 33 3336
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5323383 5* —eÑ52 52 3633 *
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8 —* 3 8378 —— — 33 — 55353552 22
3 55 22* 55583333257 333523333
5732339 3 2225*3 3 33
3 33523375 36333765
2335855 5532 3535 3336333 O E 58
233385 33585 2322788*
3 2 —533 3 2252

* —3 * 5 2 — 2 2 * —8 —
— 336338 ———
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55 —XE 2 —x — —— 2 2* 252 — 22* 222
83325 —e 5528 386 23233383758 2386

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8 28 — 3 — 2323 2 223382 — —A ——— 8
755—2— 227 — 25253 5s53275 33358
255352 — ——— 335823333 8 2E38 333 3357*
534 2335 35733283 5233 53555*557335 33333 38
2 5353335 22 —7232 —A 2382 227 53355 —XS
— 7 222 —33 52 22 55 ——2 323283—6 — 533* ñ 2—

523537 553557— 3237285 — 5232* 236 338 228533537
——— —— 88 — 2 8 2 — 236555 * *3355 ——

272 2 2 2 ——* —A 555* * 553 *2 25* *
—E 22 * 5 7 242 52 —— 2 — *8 —— — 38
3252352538 5. 77 — —*5827 552*3 52

E — 8 228 S 2 522 * 83 — * * 2*

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22 —3 —— 3283 58523
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27 253381233386 ——
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3* 3 — * *3389239
7*3 * 2 — 233325 383332
3 53552 33227* 5333325

3 75555 25552 7 227
355 5 5 27 253022 2 2
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2 ——22250 22 * 3 8
5523 55535239 333 2327*
75* 837 58 5353 88 2.333 3
27 582 685 53238 53232*

S. 25 2535 5233 8775335*
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lcheint

—Ser peelarr sund daß mit dem Dauplblatie verbundene Unterhaltungüblait, mit der Dienbtagtb⸗, Donnertiagt⸗ und Sonnlas-
ntlich vier n al: Dientag, Donuerdtag, Sambtag und Sonmtag. Abennementazprein vierteljahrig 42 Krzr. oder
1238 Silbergr. Andteigen werden mit 4 Kerer. die dreispaltige Zeile Blattichrift oder deren Raum berechnet.
— — * —— — I 4 * * — * J — — — —— — ——— —
1 248 ι ea 522 2 — —, . va
M B. ee F F — Samstaa⸗ ben 1o. Januar — — 1874

St. Jagb er I. ben 8. Januar. Vie Reichtags wahlen

stehen vor der Thür; die Parteiwogen gehen hoch und auf beiden,
Ach Anander gegenüberstebenden Seiten wird man Alles thun, den
Sieg an feine Fahne zu ketten. Besonders rührig zeigen' sich
dieses Mal die Unramortanen, die fich ia leßler Zeit den. Namen
Conserpotive beigelegt haben. Vor allen Wabhlbezirten haben sie
es aber speziell auf unsern Wahlbezirk Zweibrücken Pirmasens ab-
gesehen und schon jetzt stoßcne sie zuversichtlich in die Siegestrom⸗
peie. Ob sie sich nicht täuschen d. Pflich ines jeden Deut schen
tingebdent der Worte z. _αι,, ..
Au's Vaterland, an's theuere schließ Dich an!“
und angesichts der ungeheuchelt zur Schau getragenen Freude un⸗
setes Erbfeindes, bes Franzosen, über die ultramontanen Bestre
bungen, — wir agen, Pflicht eines jeden Deutschen ist esalles
undete auis dem Auge lafsend, dem Gegner den Sieg so schwer
als mdglich zu machen, im gegenwärtigen Momente an dem deutsch
nationalen Gedanken festzuhalten und am kommenden 10. Januat
nur für den mis vorgeschlagenen CTandidaten der reichsfreundlichen
liberalen Partei —J——— — —39—
Herrn Oberappellalionsgerichtsrath Karl
SImi dit in Münhen
zu stimmen.Uin somehr sind wir dazu verpflichtet, als wir an
ihm bis dato einen warmen und bewährten Vertreter unseres
Wahlbezirkes und seiner Interessen, die er aus eigener Erfahrung
lennt, wie kein zweitet, hatten, und nut utisere Dankbarkeit, die
wir durch unsere Wiederwahl bekunden, ihre Entsthädigung ist für
das große Opser, dak er aßs aun Zeu uns Geld als Reichstags-
abgeordneter bringt. Drum noch einmal a. Einstehen au 10
Janugt eea 4 5 p
Hrn. Oberappellationsgerichtsrath Karl
—— ch n indet in München! F

daß endlich die ungünstig, d. h. reichsfeindlich ausfallenden Wahlen
dazu angethan sind, uns desto früher Frankreichs schrecklichen Ra—
chekrieg heraufzubeschwören. Schrecklich werde dieser Krieg, und
es werde wieder Blut und Leben vieler unserer Söhne losten,
allein in deutscher Einigkeit, Schulter an Schulter, werden wir
franzoͤsische und ultramontane Frechheit zum zweiten Male ge⸗
bührend zurückweisen.

Warum stenographirt die „St. J.“ Zeitung“ solche Worke
nicht, wie fie doch großnäulig verkündet hatte — Antwort: Sie
dewegt sich im, Sumpen.“ — Hert Dr. Erbelding führte sich ein als
alter, guter Christ und Katholik. Er war ein Menschenalier hin
zurch Kirchenfabrikvorsteher der katholischen Gemeinde oder Pfarrei
Zweibrücken, kann sich abet troz — oder vielmehr wegern
eines aufrichtigen Christenthums nicht enthalten, den antichristlichen
Berstebunges der Jesuiten, die heute Papst uud Kirche regieren,
yffen und fest eatgegenzutreten. Er sagt: Von den sieben Eigen⸗
chaften, die Gott allein zukommen, nämlich Unfehlbarkeit, All-
gegenwart, Allwissenheit. Allmächtigkeit, Allbarmherzigkeit, Allge⸗
rechtigkeit und Allgütigkeit, — von diesen 7 göttlichen Eigenschaf
jen will sich der Papst die erste, die Unfehlbarkeit, aneignen.
Rachher kommt die Allmächtigkeit, und haben sie einmal Diese,
dana verzichten sie gern auf Gerechtigkeit, Gütigkeit und Barm⸗
herzigleit, dann sind alle Menschen vogelfrei. Der Redner heblt
dann hervor, —R Streben nach der Weltherrschaft früher
nicht in der Kirche vorhanden war, und daß also die Staatsge
setze und die Deutsche Partei nicht gegen die Religion, sondeen
gegen die römischen Herrschgelüste zu Felde ziehe. und dies allein
—
sters Jesus Christus aufrichtig befolgen wolle. Man soll Gott
mehr gehorchen als den Menschen, nämlich der Mensch soll feinem
Gewissen folgen, und nicht den hoffärtiger Menscheu, die sich
gzottliche Eigenschaften anniahen und den Frieden der Menschen und
des Vatetlandes stören wollenn. *
Dies ungefähr der Gang und Sinn der Rede. Hat der Reb⸗
ner nun die „katholische Sache geschmäht,“ oder hat er im Inte-
resse''der Bürger, also Aller gesprochen ? Und warum hat die
„St. J. Zeitung aus Zweibrüden“ diese Rede nicht stenographirt.
wie sie versprochen, und ihren Lesern zugeschickt.? Antwort: Weil
die Herren die Wahrheit nicht vertragen können und wohl wissen,
daß die Wahrheit zundet und durchschlägt, wenn sie einmnal am
Menschengeiste vernehmbar angeklopft, und weil die Herren, die
ja das Voll so gut kennen, auch wissen, daß dieses Volt
lieber seinem Verstande folgt, als sich durch Lug und Trug
zrreführen läßt.

Wenn die „St. J. Zeitung“ in einer Korrespondenz vor⸗
bringt, es sei in besagter Wahlversammlung von verschlossenen
Wahlzetteln, oder überhaupt von Wahlzetteln die Rede gewe fen,
so erdzegne ich, daß dies unwahr ist.

Der qu. „Zeitung? schließlich zur gefälligen Beachtung: Von
ihren knabenhaften Ausfällen gegen besagte Versammlung wird
weiter nichts bewirkt, als die Erinnerung, daß der heilige Ernst
dieser Reden die Zuhörer ergriffen und erbaut und daß sowohl
die Mitglieder des Bürgervereins als auch diejenigen des Kasino's
ich selbest und ohne einen Leithammel zurecht zu finden wissen.
Die Zeitung* möge doch endlich glauben, daß auch unfre Arbeiter
Berstand genug besitzen, um zwischen Wahrheit und Lüge unter—
cheiden zu können. Das sagt ihr ein Arbeiter, der keinen Cicero
tudirt hat.

S Zu den Wahlen in St. Ingbert.
HDer Deutsche Keichstag 1874 wird ch micht ber Gleichgültig
leit der Deutschen ·Wahler zu beklagen haben. Wenn auch be
und in Su. Ingbert bisher bei allen Wahlen — sei es Gemeinde
oder Kammerwahl ⸗wenigstens von gewisser Seite eifrig ger
wauadil: wurde, so haben die Agitationen doch dieses Mal einen
noch bedeutendern Umfang erreicht. Es schadet dies der guten
Sache keineswegs; denn der denkende Mensch hört gern die eint
und die andere Ansicht, und findet mit seinem eigenen Verstande
das Richtige. Wenn aber die Führer eines katholischen
Casind's wähnen, die Mitglieder dieser Gesellschaft, die in
gutem Glauben an die Grunder derselben sich aufnehmen ließen,
diese Mitglieder hatten keinen Verstand, so sollen sich
diese Führer das Lehrgeld zurüdzahlen lassen, das sie für das
Studium der Reden Cicero's ausgegeben haben.

Die „St. Ingberter Zeitung.“ die in Zweibrücken bei Hal⸗
lanzy aus der Presse geht und namentlich für unsere Arbeiter und
die guten Gaubauern geschrieben sein soll, macht nicht nur die
possirlichsten Anstrengungen, sondern verschmäht auch Lug und Trug
nicht, um ihren Kandidaten Becker durchzubringen. Armer Can-
didat, wenn Dir Lug und Truqg zu Krücken dienen sollen!

Am Sonntag, 4. Januar, fand im hiesigen Bürgerverein eint
Wahlversammlung statt, in welcher die Herren Advokat-Anwall
Rosenberger und Dr. Erbelding sich die Rühe nahmen, über die
Bedeutung der heurigen Wahlen einen Vortrag zu halten Herr
Rosenberger wies geschichtlich nach, daß all die Schrecschüsse, welche
die reichsfeindliche Partei zu den verschiedenen Zeiten der Einigung
unseres Deutschen Vaterlandes losgelassen, sich dis jetzt als blauer
Dunst erwiesen haben, daß unser engeres Vaterland Bgyern durch
die ruchaltslose Einigung Deutschlands nur gewonnen, daß nur
in einem einigen, starken Deutschiand das Heil seiner Bewohnet
und die Garantie für eigen dauernden Frieden zu suchen ist, und

Deutsches NReich.

Berlin, 7. Jan. Ein langerer Arlikel der „Provinjial-
Torrespondenz“ über die Wahlen und die deutsche Wehrverfassung
agt: Die Wahlbewegung für den deutschen Reichstag wird vor⸗
ugsweise durch den gewaltigen Gegensatz beherrscht, welcher ge⸗
jenwärtig das gesammte politische Leben Deutschlands erfüllt, durch
en Gegensaß des deutschen Nationalgeistes gegen reichsfeindliche
        <pb n="22" />
        ultramontane Destteruguen Hie De Doen gen, ist die
Losung, welche von Neuem in 8 —* zwischen der
römis *5 9 veinschech yd whirde — an
weise auggesochten wahrondd über Heß deuutfche nationale Bewußt
seinich vo daLlllern in4der zRichtung gegey dir Papstlichen Wasprß
chen bethätigen sollz liegt die Kefahr nahe, daß eie andere, wich
tige, entscheidende Seite unserer nationalen Aufgabe bei Wahlen
nicht gebührend zur Beachtung und Geltung getengeVBeivden
diesmaligen Wahlen wird, das deutsche Voll besonders dafür Sorge
tagen basssen, —— Regierung dis deuͤtschen Kaistis Reichs
dgt· And! Nehrheu gut fest Fuseen ist die
Grundlage der neu gewonneisene deütftheit Macht,“ ine
Wehrkraft des Reiches unangelastet zu erhalten und unwiderzuflich,
—* befesligen. oei J

Jockgrimwwurden imgeinecn, Garten durch

75 15 78 schnitten.

Ffimsuchung, vpF nen Jah⸗

oevgo hhumen zir ) tauchtk man Vr

schnitte in geläute Weingeist putze damit leichtes

Hin- und Herwischen den Fliegenschmutz, sowie sonst vorhandene
Unretnngtetten weg, wobei die Vergoldung nicht angegriffen wird.

enlandie Frau gßtonin. p Wallbohegy⸗ daß, is. Patines hucca

—— — * ——

— — 3 oß ige ber das voraige

Tacon. Theaten gepachset Amn mit Frauttin dimu v. Murska und

eipigenn Anderen Mitgliedern der aufgelßten Meretzel's Hen Gesell⸗
Waft Bßern Aufführungen zu veranstalten, ð α
*
Wie mann vernimmt, soll die Bahn von — F S. X. Demen. L
Nach Schwetzingen moch an diesem · Jahre erbaut werden: uir B— I
— —— —————
3z368 LALt 24 — 34 2
Betauuüutmachungen.
yy i—— 7äee Nl
. Am Dirnastagi Nachmitlag De Uhr beiG
Klein läaßt Weiler KRoden⸗
—öAI
Buüchen Prügel Holz
df Borg erstelgerubd
rr , —
136 Einmanöblirtes Zimmepa
wirdederucht. Vonwem sagt diéeinuExpeb.
—ED—
—ö ÇCGÇG, . —5
Tested in dt. Inghert.
in Saͤole des Hertii Oberαν
Direktivn von Pro wlumpf.
Sonntag den 11 Januat 33.
n 8, Vorstellung im 2. Lbonnement.
——— ⏑⏑ ——
Der Lümpensammlef
——
von Parisa
—A—————
Et Tablecur) von Fvelix Phaͤt iag dem
Zrangesen bon hanih Shadeen
Kassenöffnung 2. Uhr Aufang
—R puntkt 8 Uhr nz in!
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lebt am: Salown⸗ld wiel un Oimrñ heg ArprdersiAucht sumsh men vegnuͤtndem dieß
ehntemn Jahrgang wer den⸗ wir durch intecessgnteZund, ausprechende, Exzuͤhlungen, Ppo—
ular gethalientu Wildor aus dez- Zeugeschichten maleris he Stidzen aus der weiten Welt
und Schitderungen aus der heyeren Seiue des, Vebens, die gewonneng. Heliebthe it, ait
rhalten bestrebt · sinn. Der I0 m n tzzn 89, brimngt ig jeder Wochennyumimez 36.Spolleß
Tert nnde Ie disna ansprechzude Illustrationen fuüx gagen an enc Son Er tostet demnoch
iertelattlich mut Id Sor. Ju-Vonatsheften sedes Heft uur Sgeh
Detr dreizehnten Ighraguig⸗ Des Hmuuhug beginnt miß zwel hessolnden inde erf
— „Das Verlobungsfest.“ Criminalgeschichte —R
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der 53. J C4er Angeigee (and das mit den Haudtblatie verbandene Unterhaltangkblatt, mit der Dienttagt⸗, Donnerdtagt⸗ und Sonntag
Rivimer cxicheint uß chentlich viex n al: Dientearn. Donnerstaa, Samstag und Sonntaaq. Asannemenispreis vierteliahrig 42 Rerit. oder
e— 12 Silbergt. AUngzeiaen werden mit * Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum verechnet.
e h Sonn tag, den 11. Janua 1874
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W ihl j st t — Fallissements, und in der zweiten Hälfe gar 18375 dergleichen
ahlresultatet e e Fasne b Jatres 1878 biftng
St. Ingbertalt, Bei hen gestrigen Sei be ieler solcher Geschäfte, welche Industrien betreiben, die sonst in
agswahlen hahen sich en Mesuttalen hier ergeben: *Pparis zu blüten pflegten. So zählte man darunter 391 Caßs-
Im i.Wahlbezitk fur Scchem indree für Bedern and Weinwirihe, 68 Restaurants und 105 Unfernehmer von
egs Emmen⸗ u! g63 Stümmene hotels garnis. Man fürchtet, daß das erste Quartal von 1874
A- . *. 4168 en an 207 noch schlimmer wird, wenn sich die commereiellen Geschäfte nicht
m 7 ν g308 boald wieder heben. Viele Luxus⸗Industrieen hatten auf die Weih⸗
e g0 Simmen IS899 Summen nachts und Neujahrsfeste gehofft, aber außer einigen in Mode
In Blieskasel erhielt Schmidt 188, Becker 8358 zekommenen Conditorläden wurds nur wenig verkauft, die Zahl
ee ** ———— unbeschäftigten, Arbeiler nimml mit jedem Tage zu und ihre
In Zweibruüden waren 1801 Stĩmmen sur Schmidt, dage wird noch berschlimmert durch den ssteigenden Preis der
114 für vedert. 7 — Lebensmittel. · B335 9
In Ensbeim: 46 Schmidt, Be Bechun Berhasftles, 0. Jan. Da vei der gestrigen Abstimmung
Niederwürzbach: 42 880 der Natonal versam mluna viele Abgeordnete fehlten, so mird, wie
(In Wahllreis KuseleHdoem burg.) In Homburg L69 man dört Mac. Mahon über das Entlafsunzsgesuch des Ministe
guht 181 Riedinger. — In Kusel 447 Budl, 45 Riedinger — ums nicht frühet.entscheiden, als bis die Nationalversammlung
dn Landsiuht 50 VBuhl, 8335 Riedinger. — In Kaiserslauiern durch eine neue Abstimmang ihren souveränen Willen kundge-
925 Zinn 388 Dani 330 Kolb. geben hat.
Arfco -ch.

Mänche'n. Der Abgeordnete Stenglein hat zwei Anträge
an die Kammer eingebracht, den einen dahin gehend: die Staats-
regierung wolle bis zur Vorlage des Budgeis der XIII. Finanz-
periode eine Revision der Staatsstraßen vornehmen und diejenigen
ausscheiden, welche nur noch locale Bedeutung haben; dagegen den
Unterhalt von Districtsstraßen, welche den Verlehr in einer über!
den Distrikt hindusreichenden Entfernung vermitteln, auf Staats⸗
tosten Üübernehmen; den anderen dahin lautend: der Finanzaus⸗
chuß wolle darauf Bedacht nehmen, in das Budget für die XII.
Finanzberiode einen Dispositionsfond für die k. Staatsregierung
im Mindestbetrage von 200,000 fl. zu dem Zwecke einzusetzen,
damit dirselbe den Bau oder den Unierhalt von Distriktsstraßen
interstütze, welche den Verkehr mit dem Auslande vermitieln, oder
»em Verkehr zu E'isenbahnstationen aus einer über die Grenzen
tines Distriklts hinausreichenden Entfernung dienen, und durch
deren Bau oder Unterhalt der betreffende Distrikt als überlastet
erscheint. (N. C.)

Metzz, 8. Jau. Gestern fand im „Hotel du Nord“ eine ziem⸗
lich stakk besuchte Versammlung des „Metzer Wahlvereins“ statt.
Attz Canditat wurde Graf Henlel von Donneremark von dem“
Tomite vorgeschlagen und auch von der Majorität der Versamm-
ung genehmigt. Graf Henkel war der erste deutsche Präfeet von
Tothringen, hat als solcher während und nach dem Krriege —1870,71
unter uns geleht und in dieser Eigenschaft Gelegenheit habt, lefe
kinblidee in die hiesigen Verhältnisse zu thun. Er ist ferner Mit—
jesitzer der Lothringer Eisenwerke in Ars an der Mosel und hat
daher an der gedeihlichen Entwickelung der Zustände des Reichs-
landes und speciell unseres B.Zzirkes auch noch persönliches
Interesse.

Posen, 7. Januar. Der „Ostdeutschen Zeitung“ zufolge
st in dem Verfahren wegen Amtsentfeßung des Erzbischoss Ledo—
howsti vor dem Gerichtshof für lirchliche Angelegenheiten der hie -
ige Kreisgerichtsrath Sundrian zum Untersuchungsrichter, der
Oberregierungsrath v. d. Groeben zum Staaisanwalisdertreter
ernannt.—
Frankreich.
Paruis, 8. Jan. Die Nalional- Versammlung genehmigte
einen Nachtragescredit von 8,200,000 Frs. für die Elsaß - Loih
anger, welche ihre Eigenschaft als Franzosen festgehalten haben. —
Heute wurden große Feierlichkeiten dei Gelegenheit der Ueberreich-
ung des Cardinalsshutes durch Mac Mahon an den Cvöordinal-
Ertzb schof von Paris entfaite I Das miramontane „Univers“ gollt
Nac · Mahon des halb große Lobsprüche. (K. 3.)

—Die Angaben der Statistiki von Paris lauten wenig
Jünstigefür die Regierung Mac Mabon's. Rach den Berichten
es Handelsgerichts qab es im ersten halblahr 1878 an 782

iESpanien.

Madrid, 9. Januar-General Moriones hat Verstärkerungen
mn Artislerie erhalten. Don Carlos und Elio sind mit 25,000
Mann und 8 Kanonen noch Sontona abgerückt. Bilbao ist von
den Carlisten vollständig eingeschlossen, Der Aagriff der Carlisten
gegen Portugalete wird vorbereilet. *

J dFer m achr

t Hunackerhof, 6. Jan. Heute Nacht wurde auf dem Har-
ungshofe bei Bliesransbach vom Verwaller desselben, Hrn. Joseph
Dehlem, ein Wolf (Wölsin) erlegt, bexeits der dritte im Verlauf
eines Jahres.

fOtterberg, 6. Jan. Wir hoͤren, daß bei der Abstimmung
er Communalschule unter den Gegnern verschiedene abgezählt
vurden, welche entweder hier nicht heimathberechtigt sind, oder
einen besonderen Haushalt haben, oder keine Steuer bezahlen,
nie also ihre Stimme abzugeben die Berechtigung nicht hatten.
Wenn auch nur 4 Stimmen für unberechtigt erklärt werden, wäre
die Zweidrittel Majorität säür die Communalschule vorbanden. Es
wird mithin eine Revision des Verfahrens eingeleitet werden.

(Eaisersl. 3.)

Ludwigshafeßx. 9. Jan. Am 7. Januar Abends nach 9
Uhr wollte der Kaufmann Nössel von Lambsheim bei Franfentha
nit seiner Chaise die Bahn noch passiren, als eben ein Zug her
mkam. Die Chaise wurde von der Lolomotive erfaßt und zer⸗
rümmert, und Nössel durch den Stoß am Kopfe so schwer ver“
etzt, daß er nachh wenigen Minuten eine Leiche war. Kutscher
und Pierd blieben unversehrt. Bis jetzzt hat, wie wir hören, die
Untersuchung noch keine Gewißheit darüber ergeben, ob die Barriere
yorschrifismäßig geschlossen war, oder nicht.

F Am 5. Jan. wurden in Frankenthal, der Ackerer Wacker

ind Wittwe Blum, beide von Haßloch, des Kindsmords beschul-
zigt, in das Untersuchungsgefängniß dahier eingeliefert. Dieselben
zefanden sich bereits auf der Ueberfahrt nach Amerika, wurden
iber in Southampton, wo das Schiff zwecks der Aufnahme von
Material landete, auf schon vorher dort angelangte telegraphische
Anzeige hin verhaftet, nach Hamburg befördert und dorten von
‚wei Gendarmen hiesiger Station abgeholt und wohlverwahrt hier-
her transportirt. — Am 7. Jan. hat — der des Kindsmordes
zeschuldigte Ackerer Wacker von Haßloch im Untersuchungsgefäng-
nisse in Frankenthal seinem Leben durch Erhängen ein Ende
emacht.
f Saargemünd, 6. Jan. Der Föoörster Jentsch in Hambach
hat am 10. Dezb. Abends im Forste Klein Hambach einen Wolf
und am 30. Dezbr. spät bei Mondlicht eine starke Wölfin in
demselben Forste geschossen.

München, 8. Jan. Die Prinzessin Gisela, Gemahlin des
Prinzen Leobold von Bayern, ist von einer Pritkzessin entbunden
porden.
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        p Mun hen, 8. Jatuar. Der Abgeordunete Dr. Anton Ruland, Eisenbahnstrange gelegene Pulvermagazin der Zündhũtchenfabril
Oberbiblzothela in Wuürzburg, ist diesen Morgin an der Cholera —
gestorben —A ——— —A 00— 59 cleben zu bellager Drei dorh befindliche Arbeiter, rvarunttz zwei

Graubuünden. Nach den Nachforschungen“-des Hrn. Kan· Familiemwäter, sind der Explosion zum Opfer geworden.
tonsforstinspekrwors Mani sind Im September abhin In die sem Koan⸗ Die Marschallin Vazaine hatdie Erlaubniß erhalteu sich
lon 686 Gewsen, Kumd vom 1. Sept. bis 1. Dez. Bären, 3 mit ihrer ganzen Familie und Dienerschaft in einem mit dem
Sieinadler und 3 LKämmergeier erlegt worden. Marschall gemeinsam zu bewohnenden Pavillon des Forts der

Straßburg 5. Jan. Heute Nacht wurde in⸗Schletistadt Wargaretbe niasel einzurichten.
das Haus, des Ig Dienste abwesenden Lotomotivführers Schäfer FI babe Tie i mir hülft nichts mehr:“, hört man
Aie den, und die Frau Saafers erschlagen:Die Kinder enl Ich biele Krauke fagen.Ditsen Unglückichen tufen wir zu*
sprangen kurchs Fenfter. Ditferuft wurden am Buhnhofe gehört Vesel das berühmte Buch: „Dr. Airy's Naturheilmethoder es
Der Thäter if ohne das gesuchte Geld entiprungen und bis jetzt hringt Euch neue Hoffnung imd fihere Hilfe; die nach tavsenden
nicht verhaftet. Codsz.) .6453413 ählenden Heilungen bürgen dafür!“ Diefes vortreffliche, 14 Bogen

7 Schönebeck, 2. Jan. Heute Nachmittag ffog'dos au der sarke illustrirte Werk kosiet nur 10 Sgr. und ist in jeder; Buch
Sũdwestseite von Schonebed · hart · an · dem nach · Staßfurt gehenden handlung vorräthig — Räheres darüher in der bertigen Annonce.
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5: 52833* 752*
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** 5* — E 7 E *
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2538 — —— 3608
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—— 23 BM33558
3469— 3830 88 53588
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— 33 7 25053
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5 5323533553—5
5 3 3 58.3 *
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23 3 33—3535
——2 5 6— —5
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55333353333535*
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555322 .8. 7 5———2— —3 7 —— 5. *
— —3833253 7—82 155 37
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573 * — 88 51222 5 * 3832 — — 5 — 2
—A —— —E —33 86 7 *
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279 7 — 155 7 * 5 F 75 2235 —3 —x 8* 8— —5—
3 4 3 3535 37 6 335 —
* —— 25. ——53825 28 2* 2 . 545 3* —
Iꝙ 3 8332 28 *. 28 55 553 3*
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— 2 —3 3 28 22*7 ——— S2 2 2 2* 3
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221323 338253325 53352332 783* 55325535325 3283835 8
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2322333 ——— 2833838 3233733338353355* 521332
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33 3 23333—25333333 A
JI538 83833585328338 535323 352283 232335533 22
F 3* 2 — — 3 2 22 —3V — —
— 23383 — 025 233—5 223 *227 3 *
2. 235. * 8 2 3 x78 272
73 32 —
52 — *12.3 227 223237 5313 —* 52232* z3353 **
3 ——— 3355233 255*83353 353 85355553 53 8
23 —4 —— 32338384 224
* 2.7. 5 — — 2 2282 858. 2 28* ã * 3 268 5 * —78
— — 28232 — 833235 72 — — —— —*8 2 3
25332 5 —— 525 353* 22 2235. 2*
— 3333336 22323 —Se83238333 22*
z223 3 —233 *35538 3383 34 283333533 7c7
— —8— — 122 27 9 23 *335 8B ——— ** 532.58 2 D
— *—5683335. —3 3532 538 383* 3—, 33533355 2. 2*
I 833385 535 *3
532588 3333255 35533 2 230 5822 — 2,3 72 —
————— 288583 283 825 s5383 253 2235 *
2283 233—7—335533375 — 5253 553 253
228 z758 5533355 52 33255 3 —⸗ 5232 —*
2 — * * . 2 2 ũ I ** * —
25. 3 5* 2—3235 52 533722— — — — — ⸗ **2 —
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232236 —F 58 235833
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537823 ** 75533 5227
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— 353558 23528
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S 888 37 — —E — 2 2 233 228
—338 338
3 38* * * 3
525388 252552607 2835*
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233 52588 55 583 — * —A
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—— 63 — —— 3 355
—A 74 Sa 55533 7— J 2 ww * 7
F — 2— 22 — 227 2
A ——— 52 7 25532 25S 1883
—A 5 2 —— —A 22 6
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2. a 5* * 235** 28 8
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8 —53 — 82233 — 7* 223 2* —— 25.
3.8 — 83 —— 1 2* — — *8* 3 225 — 2*5
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— —— — — —33—
— —33 —3558233332332
5 — * 2 3 —2— 285
—33——535333533
33 * —3 338323328
8* * * * 2 2 *3
5 5 2.3 —2— 2235538 5325—3258757
383—53 5—2 33 3383—36
22 25 98 8 8 7.2883 2 3 2 *2 25
2235327225*3 883 55. 25—525 *57*
— 23 58—2335
*33 53 95 * —A— 23827 8* 3
5 3338* *52. —3 5—3825
—A ——2*3.7 3 5 53 —2272535382 5
—— 8 252 * F S 22 48786 —
— 58 855 222
2— 353 —23—28383 —98
877 5838
—— 86
255335 55735 — 2 J
— 83 —
————
22 838 523 538
528583 3328
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232. — 48 2 5.7
55 32 8
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2 5 25635 — 53 —** 2
—3535 —533353 553*
2 8 8 22 *
3223 32 2133235.333
—— 555 — —238 5533233—
—5253 2 —53 —538*
23258 *2382333553
2125825 *3327 5353537—
*5233323 —225343385*
322222335 *3338—
2582 532 *77 88
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N e A nde inea Gnd des min der Haudidlatie. verbundene. NRuterhaitum datattn mit der Dienstaat, Donnerttaad· und Sonnlat·
lsin baentlich vie vn ah Drißeg Ata . Dnertag Saͤnsta g und Sonntag . Abonnementäpreis vierteliahrig 42 grit. ader
ꝛn tre e Silbergr, Anzeigen perden Rit Krir. drze dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Kauni bere guet
— AIG. ) A.

————— 21. * 5 —9—

xä ιιν ν —ν nFiens ta⸗ Aanuar teni mir 1874

— — — ⸗ —— — st — d — — —
nn Ñ eun intaiet
u ιιιαν ιιn J R AMIäM αο,
— Wahlresultate? .nbape-
des Wahlkreises Zweibrücken-Pirmasens.
— (Fortsetzung.
* —7 — PSchiridl — Veder
Kohrbäch, Hafsel? —J 22 68 n2
mmersbeim. Oberwüribach ——— — ——
Fiederauerbach, Oberauerbach“nn gειι_ ä ιI
Fonwig Stambath, Dellferd α 2370ä α αö
aieer Agiederhaufen. Wint⸗rbachu17310 —
Schmittshausen, Oberhausen Bieders · — α. Hicl aaixi:
hausen, Knopp Labach 106 cun ingden
Maßweller, Reif nberg; Rieschweiler· 140 cu ν
—* α 1I7 Â αιαα
Nndehach, Heugstach u 1667.* bin
ẽcrnfiweiler, Bubenhausen ·229 qu 20
Finod-Ingweiler 3 7357. 18854 1
Webenheim, Mimbach, Watlweiler 367 αα να
Zreitfurth, Niedergailbach, Walsheim, —
Freinurtg. Wcebehlheim e 414080361
aitheim, Vdahehhe hunichein3s
Rinschweller, Allhotubach 3 1— 370
GBroßsteinhausen, Kleinsteinhausen, Wals-
en. Boltenbach. Riedelbera 2823
Hornbach, Brenschelbach-Riesweilet, Mausch 433 757
— — 40
Gersheim, Reintheimsz Hexditzheim, Run 75
* — 88 od ir ryl l 9 1 —X
Erfweiler-Ehlingen, Aßweiler, Habtirchen,“ Boh and o u
2 Wittersheimluie — — —— 409
Bierbach, Wörschweileet 823 85
57* ö ι gaggg g—,gt
278 2498

OD —⏑—
eine Stelle desinitin niedergelegn haber Heute war der Sterbetag
NRapoleon'sSccrund fand ins derschiedenen Kirchen zeine Todtenjeier,
jattarzc Im St. Auguttin mögen enwa HOOO;, Menschen persammelt,
evesem sein, die HerrneeRouber beim, Weggehen mit einem Hoch,
Regrüßten. Die vornehme Welt warin St. Germain⸗ Auxerroig.

— —V—— ——159 224Phre PMα
SEchweizauo 1. si
Bexrv, I0. Janzc- Gesterniz Nachmittas wurde. Bonsol iri
Jura megen: Herqusforderung der liberalen Aatholilen durch Faj
atiey won Leingrai Infanterielowmpagnie besetzta Die Anstiftet suda
ereits derhafteln n 4 ——— .,

q r,—meι nEpanicti.n uν
n Fig ueerecis, IO Januapeti Imic Baxcelona- hrach ein
Mufstand aus, Am Nachmittage, wurden zacht; Varrikzden jn den
Horstädten cxrichtet, u Das: Fart Montiuich:fenertaquf, dir Stadt.
—
eigenden Aufstandsgelüste eicht aiederhalten; edenn die große Mehre
Jeit der Bevöllerung fühlta sich, roie don einem Alp befreit, alg
ie sah, daß nicht die tollen Föderalisten, sondern gemäßigte Män⸗
jer das Staatsruder in die Hand nahmem.Die geue Regierung
hat sofort die Aushebung pon 100,0005 Mann Reserhen angeord
iet, um den Carlisten, die immer mehn- Fortschritte wachen, mij
Rachdruck dentsegen treten zu könnem tut
Detx Sttaßenklampfin SaArad a,. welchex gcht Stunden
zedauert hat, muß ziemlich blutig gewesen sein, wenn die Inee
ich dewahrheitet, daß dorn und⸗Sin Vallabolid insgesamuͤrt 200
MNag geiodtet und verwundet wordenseien; „denn. in Valladolid
var Der Aufruhr schnell und leicht unterdrückt. Algz Anstifter der
Fmpörüngitugelten einige aus Madrid gekominene Abgeordnele,
velches im Einverstaͤndnisse anit dem Geineinderalh die Freiwilligen
um Kampf gegene!vie dewollthätige Regierung aufriefen. —
in dBarcelona. 8. Jan. Der Aufstand begann heute Morgen
durch Ansammlung zahlreicher Trupps föderalustischer Arbeiter auf
Iffeniichen Platen. Die ruppen gyie henn dic Arbeiter in
die Vorstädte zurück. Nachmistaͤgs vegann der, Bau der Barti-
aden, die don den Truppen mit der Artillerie genommen wurden.
Auf beiden Senen!troße VerlufteDer: Wiederbegiun detß 1ham.
fes wirde morgen erwartet. Es frißt, det Aufftand werde, von der
Inlernationalen geleitet. — — ————

hiezu die Stimmen von St. Ingbert,
nsheim. Niederwurgbua Bhiestastet u
Zweibructen 7 sßehe voxige Nummer) mit 1917 070
l 3— ie 5198 . y
Medelsheim und Bebelsheim stehen noch aus.
———— 1728
(In Pirmasens sAtst 1222 Sch. 129 B.) 8884 F 62896 α
Ann —DVVVV— J Sier i sicht ereιν . Vι
nuuNach den bis jetzt bekannten Wahlergebnissen sind die libera. 7 Aus Zyweibrücken, 9. Jan., schreibt Nan der Pi. Ztg.“:
en Candidaten für. die übrigen Wahlbezirke, nämlich für Kusel⸗ das
Homburg Herr Dr. Buhl, für Kaiserslautern Kirchheim Herr Zinn. — ob auch noch nuswärts? *w ssenen ir mihn ene B —
fur· Neuftadt. Landau Herr Jorran, für —— — wonach keinfm Waähler mehr an der Thuͤt eines Wahn
Herr Spaeth und . für Speyer Frankenihal Herr Dr. Groß gefichert. locales Wahlzettel an ebolen werden? und säumige Wähler“ nicht
Ac, Aus dem Wabltreise Htmburg-Kusel, 11. Jan. — ————— an ihr Wahlrecht brinncet verven durfen.
o Buhl diberal.) u Riedinger Aultree — Uim. 8. Jang Den dritten Gewinn der.Münsterlotterie
Minelderbachrmd. 73 8 mit 5000 glachat —5———
Oberberbach iα_ αννν F irhalten. Möge —I zusammenhalien.Nals der Fabrilar
NRiederbexbachnnun beiter im Bapverischen —— —vVvVe—— ar dz
leinotiweiler ν ναινι Munstertoͤtlerie gewor nenen — innerhali II Jahre
Alistadtrta netetta 80 αιι— fertig gew ec — ———
Limbach 3 2 — 3I6 3 Sibergeld.) e rhüsiheduͤterne Funf
usele nινι ιν oαα frankensiuckdtauchen in Berlin vbie 9* vie so· meiflerhaft
J 2.. verfertigt sind, daß man sie daum: bon Den Achten Aanterscheiden
Arankreich ene e ee
Paris, 9. Januar. Wie ein Blit aus heitexem Himmel Zing, chen den wirflichen silbernen Funffranlenstuͤten ganz ähn-
aut plötzlich destern Line-WMinisterktisiz über Frankreich. Der Here lich nd bgben der selben Silberllangenc wie dig üchteun. FDiege
gang seloͤst ist ktar die äußerste Rechte und die Linke haben“ die Münzen agen das Bildniß N poieons N. sone hie —
Anmgesenh eun bon 200. Abgeordneten denutzt, um' mitielst geheimer 1870. Beim Anfühlen sind diese Geldstuͤde zart und giait g wie
Abstimmung Proglie, auf den es abgesehen ist, zu stürzen, Warum dies be Bleistücken der Fall' zu sein pflegt, und' lässen auch I
aber die ————— fallen läßt, ist bis jeßt nicht auf iemlich starken·: Bleigeruch Han. den Fingern. zurüd.. Siz wicgen
crliärt.“ Man fugt sle trage, Bedenken, demselben, der zum Or venigern und ihr. Rand ist icht Iq. deutlich ausgeprägtaks die
seantsmus hinneigt, die Ernenn ang von — Maltes anzuver⸗ hten Dit duf demm Rande gravirken Worte .Higg protege la
rauen.welche üaglürlich alle Wahlagenten det Regierung sinde tancd uih leicht. impastirt ¶ und dic iedcs. Woritreuntuden
durzum, Broglie ist gestürzt und versichert steif und kest, daß er. Siernchen sind jast unkenntlich.
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        D8 R v —A — g!elis ai
panischer Schrechen. Seit einem Jahre sind. nämlich dort acht
Personen Lrmordet und beranbt worder, oyne daß vde den Behör⸗
den bis jetzt gelanga die Thäter zu entdecen. Eeesten Opfer
waren ein Waldschüß und seine Frau, die ———— vori·
gen Jahre in ihrer Behausung mit abgeschnittenen-Hülsen fand.
Acht Monate darauf wurde ein Angriff' auf die Magd des
Pfarrers von Vaugrigueufe im Audenölicke geinacht,“ worRie die
Thür der Pfarrei zuschließen wollte. Obgleich“ schver verwundet,
konnte sie um Hülfe rusen,was den Wörder zur Flucht zwang
Bier Tage später wurde ein gewisser Brunell, ein Mann von 60
Jahren, in seinem Garten in Marais ermordetgefunden. Der
Nöõnder oder die Morder hatten sich rine Summe von 25 Irro
rinige Renlentitel und ein Gewehr angeeignet. Ende Novembet
onrde in Forges Jes“ Bainsnein Rentier,!! Namens! Duval,in
jeiner Wohnung ermordet gesunden Dien Moedern mahmen aller
mit was· fie bei ihm fanden. Dir letzten Mordthaten? wurden ati
der Nacht vom 283. auf demi840 Dezembet derübt. Zwein alite
Jungfern/ dier Demoifellen Bouprte, fand man mit zerschmeiterten
Zopfen * in ihrer beraubten Wohnung. Durch letzteres Verbechen
ist die Angst in der ganzer Gegend-aufs höchsie gestiegen. Man
derbarriladirh sich des: Nachts“ in den Häusern,Nund nach sechs
Uht wagt Niemand?Mehyrun auß zunehnheDHier Behoͤrden/e Die moch
nicht das Geringite entdedt haben, Reßen fich zu ihrer Unterstügum,
die geschiktesten Polizei Agenten von Paris dommem. Da vie
Mordthaten auf einen Umkreisvon?cinigen Kilometern beschränkt blie
ben, so glaubt man, daß die Thäter Veule aus der Gegend selbsi sind
7 Lestament eines Englanders. En menschenscheuer, ohl⸗
habender Engländer hatte sich eine Wirthschasterin genbnmnen uand
ihr gleich beim Eintritt gesagt,“ fla möge ihm itreu Dienen- aber
niemals hoffen, etwas von ihm zu erben, weder Gelid noch Woerth
papiere, weder Haus adch Feld, keinen einzigen Schmuckgegeuftund,
eim Silber umd kelse- Möbel nichts von Allenn was begehreuswenhe

Diese Versicherung⸗ wiede holte ernmit Heiligen Schwüren an sedem
Jahrestagt ihres Einttittes! Gund sie diente ihm mit Jolcun igen-
nütziger · Treuel dan ar die Verstcherung dreißzigmal zu wiederhelen
hatte. Als er nun aus Gesundheitsrücksichten? kürzlich Fnland
20—
WVerlobüngs⸗ Anebigs.
y — Bririnia Renuii *3
229 de *8 Peter Stiot. p1
A q — 5
—— 22 Verlobte. —2 8
SoarbrüdenEt . Johann

im' Janugt 1875.

Benimmeamgtin. „Ich vermache Alles, was ich besitzt. weinem
unde Caro.“ e meinen Hund Caro mil Allem,
vas ·er· besizt meiner Wirthschafterin“. Sie —A2
Erbin, wenn er vor seinem Ableben nicht anders verfügt.

f. Man b fürchtel, daß der Dampfer Elba“, detcher die
dinie London Hamburg zu befahren pfiegte und ber „General
Zteam Navigation Company“ gehört, mit der ganzen 32 Kopfe
ahlenden Mannschaft untergegangen“ ift.e Dien⸗ zElba“ der ließ
— 16. mit einem heftigen
Sturme zu lämpfen, und seitdem ist Nichts von ihr gehört wor-
den, außer daß einige zum Cargo des Vampfers gehörige Gegen
dände, fowie seine Flagge an den Mündungen der Elbe und
Beser. anfgefischt woi don siad. Der ¶ Cormopol itan·. ein derselben
Besellschaft angehörender Dampfer, wetcher gleichzeitig mit der
Elba“ in die See, siach, ware in Zemfelden Sturme beinahe up-
ergegangen. Die Elbad: ist ein Dampfschiff von 500 Tonnen
hehalt.

et S ewvir Aschaft, Haudel und Vertehr. d
Berlin, 2. Jan. Der Generaldireltion vder Nejchs post liegt
gegenwärtig ein Projelt vor, dessen Durchführung ein allgeinein
efühltes Bevilrfniß defriedigen würde, . Dass ibe betrifft die Ein.
ührung von Empfangsscheinen für —8 Hriefe Auh jahl⸗
ceiche Briese, die ihrer Ratur mnach die omman dation unpassend
erscheinen laffen, werden gar leine Anwoptlen exwartet, oder man
narferst nach einiger Zeit auf eine eingehende Erwiderung rechnen
Damit, der Absender jedoch sicher sig dag der Brief in dig Hand
des Adressaten gehangt, würde ihm eine kurze Benachrichtiguüg daß
der Brief mit dem angegebenen Zeitraum empfaugen worden, ge⸗
nügen. Zu diesem Zwecke sollte die Reichs postb ⸗hoͤrde derarnge
Empfangẽ besch inigungsformulare, unter welche der Briefempfäuger
nute seinen Nomen sehzen darf, in einem Formate anfertigen iassen
daß sie ohne Schwierigkeit ejgem. Briefe veigelegt werden. Sach⸗
versändlich dürfte das Posiporto für dbi se Empfangsscheine, in
Ruͤckücht auf ihrenspeziellen Zweck, nicht hoch sein. 2 utdh
T. . Demet veranwortlicher Kedacteur —
— — b
A Cpall he*24 8 2 — —— — —
ren D——— 9 D. P f eif e t 8 Patentirte a 854
C. ι —‘ — P2 —J——
eewerran zeüen der.
nMangzünde nan der Brudfläche an, lege den breitistin Theil wach oben, eine Wenig
beit Holz deble daravi und jedes Feuerungsmaterial, auch Kohlen, wird sich sofort darch
eutzünden. Jyu 28 ι
12 Duhend um 144 mal Feuer anzuzünden kosten 24 reuzer; zu hoͤben ba
n — J. Friedrich, 4
— — ä J — 44 * 7
Das Neue Blatt 1874.
Nr. 13 ist soeben eingeteoffen und enthält:
Gerettet. Erzaͤhlung bon A. o Nit
Illustration) — gZaiberitt. edicht bon
Frast Ediein —DOie Componisten der
Gegenwart. (Mit Portraits) Frinne
angen an den Herzog Karl L don Braun-
hweig. Von einem braunschweigischen
Adeligen. — Dad große Generalstabswert.
Für den Weihnachtstisch. Wanderungen
durch den deutschen Buchermarlt. Hei-
ere Chronika. Von F. H. — Für Haus
und Herd. — Allerlei: Die Freuden der
tzinderwelt vor 250 Jahren? — Figatret.
enmaschine. Wochenkalen der der druischen
Pationalheiltzen. — Räthsel. —Neu⸗
Bücherschau. — Aerztlicher Brieflasten. —
Furistischer Brieflasten. — Correspondenz.
7 An Illustrationen: Compomsten der
Vegenwart. — Die Freuden der Klnder⸗
wert vor 250 Jahren. Sthemfehar und
der Juweliet. — Illusiration zur Novelle
er— W6 4 35
s Neue i eziehen durch
Buchhandlumgen und aeen &amp; bu
mãßigen Preis von 18 Eaur. vierteljahrlich
— — * — D IäŸ

—

J 88
Theator in dt. Lnghert
Im Saqle detß Herrn Oberhausor
Direktion von M. Schlumpf.
Mittwoch den 14 Januar
Abonnement suuspendu.
Benefiz⸗Vorstellung rx die Sän⸗
gerin und .Schauspieleria Frau⸗ Kath.
J Hoötschl — ———
Therese Krones.
Ledensbild mit Gesang in 8Abtbeilungey
und 9 Bildern von Haffner. Masik don
Subppo. —JJ
Freitag dea 10. Jomar' 1874..
A. Vorstellnug im Abonnemente
Unter gefadiger Biswirsung hiesiger Damen
31* P 9 —A. L
10Mädchen“
S4, und lein Mann.
Komische Operette in1 Att byon —
ae 8 1 *8* :12 —
Er ist nicht eifersüchtig.
Lustspiel in 1Att von Elz.n
Kassenöffnung 7 Uhr — Anfang
ees
Das Nuͤhere besagen die Zetiel.
—X — — — E—
Bandwur m beseitigt (auch drieflich) ir
X2Sunden gefahrlos und sicher Dr.
med. Vrmat in Leipzig.

—
om I0. Januar 18753,

Vreußische Friedrichs dor 54289 αα
bisin νν ar ...
——— Rechn ncn
—B ——
Englische Souvereigußs 148-30 Gebrqauch find dorrathig in der Druckrei
doiau in Soinb Lip dieses Vlamesan **
Redaknon, Dtud und Verlac von Fu. Amef in St. Znaberl
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* —25353535 5 253553382 . 555 233856383577
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55 237533.8 38 5*7 3333 333 73 6683
55 555 235 —22358— 3838333855 2338355 38 3*
35 353433358353* ——e 353853358—
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Sm 5352 527 252 55*5 * —— 838382732835 —22827
5 —8 2 * 5*2227 2 23822 * 8 — 23 4* —286
— —— —⸗ * 5.52 52222230 — 32*55385
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333—33383 —— 553 53833358682
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55 3 —3—3 3333 *—3 75 533338
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522 2 — 2* 55 —E ᷑—— ———— 5 8* —
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— —2—5— 2— 8— — 75 —c32
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558 — —— 2336 228355
*—853 28 2453* —— — 383 2* 55383*5
* J — *82222 5 88
5333 2283— 33 38 85 3 33 5552237
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3322.5 2 —8 3. 5 5 5* 5324 258 258 . —2 —— —
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55 2328 7T7-E 8 526 555 553 — 53 508
3 23 ö3 3388 —8338333733
2 ——— 7— —c6— 5— ——2 5252—82— —33333
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* — — 338588 A ——— — 2552 —253232
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922223 —88 — 223558 52* 252 3 572 * 253238033* *
3 3 —8 338327 53333—35
— 2 —22 2854 * —8 —* 2* 227 53527 ⁊*
— 522232 2m55 5. 2. 5— 3 2152 X * — &amp; 18
3 333 3 57366635 —335332—53
— M 7 — 2 D * — —7— 5' *2 ʒ
—3323 6—33353—383 —5323553 3253332833 238333335
bn 8 33332 553382 *575237 —5 353 38 532538
—— * —— 3 8 —13 —— *
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A5322.28 13328 5 253.37* 5782535333375 5538 5523—8
— — — ——33 83—323 *32 1733832—3435
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72 5532 3. 2 5. 3 * 5337 235 552223 * 2
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        Sl. Ingberler Zn
Ingberler ZCnzeiger.
Der Bt. Jagseerter Unzeites (und —* wit dem Oauptblatte verdundene Unlerhaltungkblatt, mit der Dienziagt· Donnerstagt⸗und Sonntag
summet erscheiat wöochentlich wie rn al: Düienztitarn D⸗ nune agn Sametang und Songtas. Abannemenispreis vierteliahrig —X —

12 Silbergr. Unzeigen werden mit 4 Krit. dur dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum herechnet.
Tonnerstag, den 16. Janue 1874
—D——
Deutsches Neich..
— Ma ch e n 18. Jan: Abgeordnetenlammee. Der· An·
lrag des Abgeordneten Hafenbraedl auf Wiedereinführung eines
Tarift für Lebenssmittel wird verworfen. Der Abgeorduete Volt
begründet seinen Antrug, der dahin geht, daß die Regierunz bei
dem Bundesrathe auf Beibehaltung der Schowurgerichte dringen
solle. Die Kammer nimmt den Antrag Völt's an. — Die Kam—
mer der Reichsräthe hat dem Herz'schen, Antrag, betreffend di
Diäten der Keichstagsmitglieder, mit allen gegen 1 Stimme wegen
mangelnder Kompetenz ihre Zustimmung versagt. e
München, 18. Jan. Der Abg. Jaliutß Müller hat folgenden
Antrag eingebracht: Es sei der König zu bitten, jm Landtags⸗
Ubschiede mit Gesetzeskraft auszusprechen? ⸗das⸗ Staatsministerium
der Justiz ist ermächtigt, die sich eröffnenden Polizeianwalt-Stellen
in der Pfalz geeigneten Personlichkeiten auch als Nebenfunktionen
zu übertragen.“ F
Muürnchen. 13. Jan. Die Nachrichten aus Oberbayern,
Niederbahern, Oberpfalz und Unterfranken lasses kaum einen
Zweifel, daß dort in sammilichen 25 Wahlkreisen, ausgenommen
der J. Münchener, die ultramontanen Candidaten gesiegt haben.
Nach den jetzt vorliegenden Meldungen aus Eüddeuischland
sind definitiv gewählt worden: In Baden; 12 Lieberale, 2 Ultra⸗
montane. In Württemberg: 10 Liherale, 8 Ultrampntane, 83 Na⸗
ionalconserdative, 1 Demolrat. In der Rheinpfalz: 6Liberale.
Bexlin. Vom Kriegsministerium ist allen Truppentheilen
nunmehr eine Instruction über die Behandlung des „Sonnen tichs
und Hißzschlagz“ auf Märschen zugkgangen. Mit dieser Instructi on
sallen zunächst nicht nur die Aerzte. sondern, weil es unmöglich
erscheint, jedem marschirenden Truppentheil auf all Fälle einen
Arzt beizugeben, alle Lazarithgehilfen und wo! mözlich auch —die
Alteren Unterofsiziere vertraut gemacht werden. Hinweisung aui
die schon älteren Bestimmungen, wonach bei großer Hitze Üebun⸗
gen zu unterlassen sind, wird jetzt festgesetzt, daß, sobald die Hitze
eine Höhe von 2MO Reaum— er eicht, alle größeren Uebungen einzu⸗
stellen sind. Märsche bei zu erwartender höherer Temperaturdsindsiets
jo einzurichten, daß die Leute um 9 Uhr früh schon im Quattier
sind und ebenso dienstlich Sorge zu tragen, daß sie Abends vorher
nitig schlafen gehen. Die Feldflaschen siud. nor dem Abmarsch
womöglich mit kaltem Kaff:e oder Thee, zu füllen, das Mitsahren
von Spirituosen ist zu verbieten. Endlich sollen bei großer Hitze
die Leute nicht mehr zu geschlossenem Marschiren angehalten, son⸗
dert absichtlich in Locheren Gliedern mit weitem Riemengeuge und
mit gedffnetem Kragen und Rocknspfen marschirt und oͤfter ein
tua zer Halt gemacht werden.
Berlhin, 10. Jan. Eine Novelle zur Gewerbeordnung
soll dem Reichsstage mit der Modifikation vorgelegt werden, daß
Arbeitgeber. welche Arbeiter unter Zusicherung oder Gewaährung
oon Vortheilen zum Kontraltbruch verleiten, straffallig sind.
BDas .D. Wochbl.“ schieibt: „Das burgeruͤche Gesetzbuch
ilir Deutschland kann nicht eher in Angriff genommen werden,
als die Minister von Bayern, Württemberg und Sachsen, welch
noch durch das Beisammensein ihrer heimischen Nammern zurlich
gehalten werden, hier eingetroffen sind. Dann erst wird man sich
hier über die Methode schlüssig machen können, nach welcher die
umfassende Arbeit unternommen werden soll. Auf die Anwejen-
heit dieser Herreu warten auch die anderen Aufgaben des Reiches
auf dem Gebiete der Jufslizgesetzgebung!n die Civilprozelordnung
und die Gerichtsverfassung, zu welchen nun auch noch die Ge
meinschulordnung getreten ist. Ob es wöglich sein wird, diefe
eßteren schon gleichzeitig in Angriff zu nehmen, wird allerdingz
jehr bezweifelt.“ 7
Der die Arbeiterverhältnisse anlangende Antrag bes Reichs⸗
kanzleramiez an den Bundesrath geht, dem „D. W.“ zufolge,
dahin, die dem letzten Reichstage überfandt gewesene Vorluge wegen
XXVLLV Berfolgung
des Kontraltbruches ꝛc.), welche wegen des Sessionsschlusses unen
lebigt geblieben ist, wieder vorzulegen, wenn auch mit einlgen

4—
Abanderungen ...

Srunbers, 13. Jan. Im zwelten Meininger Wahl.
reis (Sonnebeeg Saalfeld Voßneck) ist Dr. Lasker ut großer
Majorität gewählt. Der Gegenkandidat war Most, Sozialdem. in
X F
* Frankreich N
Paris, 10. Jan. Der Ober Kriegsraih beantragte, in
Rheims ein verschanztes Laget zunerbauen. B
MWaris, 18. Jan. Eine Note des Journal officiel* sagt⸗
In Folge der gestrigen Sitzung und auf Verlangen Mac Mahons
haben alle Minister ihre Demifsion zurückgezogen.
* 2 3 Epanien. ,
NRNadrid, 18. Jan. öine Proklamation deß Generallan
zitäns Pavia ordnet die Ablieferung der Waffen Seitens bder
Freiwilligen an und üuberweist die Zawiderbanbeinden vor das
Kriegsgericht. Die Durchsuchung der Häuser nach den Waffen
beginnt morgen. — Cartagena ist genommen.
Madrid, 18. Jan. Manuel Pastior, 1872 zum Tode
perurtheilt wegen Mordverfucht gegen den soͤnig; Amadeus, ist aus
dem Gefängnisse Saladero entwichen. Die Bemühungen, Pastor
zufzufinden sind vergeblich gewesßen.
Der General Pavbia.) Manuel Pavia de Albuquerque, welchet
bor einigen Tagen. den Staatsstreich in Madrid ausgeführt dat.
ist ein Edelmann des alten Schlazes und der volllommene Typus
des Muthes und der Verwegenheit. Derselbe ist 40 Jahre alt,
jat ein geistreiches Gesicht und ein⸗ feine Taille. Sein⸗ Haltung
st balb bürgerlich, halb militäͤrisch, etwa wie die eineg Ingenieur⸗
offiziers. Er tragt die Uniforu elegant und versteht mit dem
Augenglase, wie seine Landsmänninnen mit dem Fächer zu spielen.
Zeine militärische Stellung ist eiaflußreich. Er ist der Schwager
»es herühmten Hidalgo und befitzt dessen Kühnheit und seine mi—
itärifchen Tugenden. Im Jahre 1866 unterstützte ex Prim bei
der Aufhebung Toledotr. Er maßte Spanien wverlafsen, blieb aber
in der Verbannuug Generalstabschefk des Generals Prim und be—
nutzte darauf die Ereignisse von 1869 um Zundchst Oberst und
dann Brigadegeneral zu werden. — Im. Jahre 1869 begleitete er
den General Prim, um gegen die Intransigenten von Malaga zu
lampfen. und eigte hiebe ne Tapferkeit, welche ihm den Rang
eines lommandirenden Generals eintrug. Später wurde er zum
Generaltapitaͤn von Madrid ernannt. ver Köonig Amadeus konnte
nur mit seinem Generale zufrieden sein, welchen er zum Marschall
etnannte. Sevilla, Cadix, Malaga waren wiederholt der Schau⸗
plat groͤtzerer Unruhen.. Pabia unterdrückte dieselben uund von da
an herrschte in Andalusien vollkommene Nuhe. — Man glaubt,
daß derselbe dazu berusen sein wird, eine gleiche Rolle wie Mac
Mahon in Frankreich zu spielen*8

Vermischtes.

In Kusel ließen sich der lahme Schleifer Grimm und
Bierbrauer Häberle, der den Fuß gebrochen hat, an das Wahllokal
jahren! Und in Kaiserslautern, mo Pfarrer Dahl 508 Stimmen
erhielt, find nahezu 50 pCt. Wähler zu Hause geblieben!

7. In Speyer starb gestern der quiesc. Regierungsrath Dr.
Jordan. 35

Nunchen, 13. Jan. Von gestern auf heute sind hier an
der Cholera 28 Personen erkrankt und 12 gestorben. Die Seuche
cheint hier fast epidemisch werden zu wollen. Wenigstens will sie
zar nicht abnehmen.

7 Saarbrücken. sönnen nunmehr das Wahlresultat des
hiefigen Kreises mit Sicherheit angeben, wie folgt: Es erhielten
Stimmen: Bluhme 6474 Frug von Nidda 1087, Muth 3792.
In Summa abgegebene Stimmen: 13,3583: Fabsolute Majorität:
3677. Es fehlen Herrn Bluhme demnach 208 Stimmen.

In Ottweiler⸗St. Wendel-Meisenheim ist daß Resuliat fol.
jendes: Stumm 7719, Sello 8117, Droste Vischering 10,484
dierauf hat Hr. Vroste die absolute Majorität von 10,646 eben.
alls nicht erreicht, und tritt engere Wabl ein.
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        Von außerhalb her iegen re —V Leipzig, We Jan. Anläßlich des Tumults deffen; Schau
Nachrichn ubr gt; emgere — JS Ofielo —2 Abendstunden p 24. Aind 25lugust
schon iß Frankfure wird es wahrscheinlich statt gnet Irs. dan des Gerüchtes warl der Wirth. Richter habe in
engereh — Luslervcfuee eitke Wirthichaftinen Soldaten gestochen. wunde ded Zadhtinder ·
Meiningen angenocumen haben — In der e en die Liber- geselle M. R. Indintzer gwegen Landfriedensbruchs zu 172 Jahren
alen in 6 — geliegt. Id Bonn, Neuß, Wesel und im Gefängniß verurtheilt.

Siegkreise überall Sieg der Ultramontanen. — — —InParis hat ein Augenarzt augendlicklich ein achtzehn-

Metz. Merkwuͤrdigerweise soll der Blokadezustand derjähriges Mäochen in Behandlung, das nur zur Nachtzeit sieht .
Stadt Dete· unde die hlerdurch dewpitktenum Nothlager! jur Erfintwtrng N. Hrante diegetunn ardestet im Dunkeln wie din gefunder Menfch
Aines Surrogats des·:· Hafers als Pferdefutter und zwar tr den nut tbet Licht? wahrind das Sonnenlicht ihre Augeno schmerzt,
Dlattern des Weinstocks gefülhrtoehaben:“ Mdan bemertfeen namlich daß sit unter Tagsihre Lider“ geschloffen halten und obendreiu
als die Belagerten in Ermangelung von hinreichendem Hafer den inen dichten Schleier über ihr Gesicht geworfen halten muß .
pferden diese Blätter zum Fraße gaben, die besten Witturgen ondvn, 6. Jan. Die .Ueberführung der Leiche detß Kañsers
ine hemijche- Anoaihse der- Wein ftodeblattet·soll· nun · die · Nichtig· Nabpoieon nach der Chiselhurster· Grablabelle · wird · unter · ahlreichex
keit dieser Zwangsprobe bestätigt haben. mperialistischer Betheiligung nächsten Freitag, als am Jahrestag

Aus Elsaß-Lotoringen, 8. Jan. Im Rädersdorfer Wolde eines Todes, erfolgen. S νινο
bei Pfirt. Oberetfaß) griff ein 180. Pfund —X——
rinen Taglöhner an und verwundete ihn in Inehreren: Angriffenn un⸗ bnurunan Di em ste smiauch vasch Ae n. 1. S
icht uͤnerhebtichen Das, Thier wurde erlegt⸗ In ener Gegend iheL Begtirtagerichtsditektot Müller ig Landau ist auf Ansuchen in
zeiglen sich während der letzlen kalten Tage auch Wolfe. in großer eicher Eigenschaft' nach Kats erslautern versetzt und der N.Staats⸗
Anahl und vecschlangen iw. wehrkrenrGemeinden Ziegen, Schasc, nwahn amn Brzitkegericht· in Frantenthat⸗ Ph. Foll/ zum Bezirts⸗
Frijchlinge rt⸗d Im, 9 richiediteltor in Vandau ernanttt worden.n Hn.e 224

F In Lothringen wurde In. einar der ersten: Rächte des neuen errechnungelommissäc Ono Wahl wuͤrden zum!! Rentbeam
Jahres giwischenr: Dieuze und Hellimer eimmi schrderers Strasenraub enine Kondel iund dern Rechnungskommissar⸗ Jullus 2 Moll zum
derübt, e Die Inasin aints. Wagens amurden mit · denr Kauichet ertbeamten in Winnweiler ernannt.“ Zu Mechnungskommissären
jchlagen am Wegengefunden. whitin ια ν—: uzart burdenidesdrdert die Rechnungareisoren Karl August Thoma und

In Scleitstadt wurde ram 2. do. die Frau eines Loco· soberte Mosdel. nd Wsang nn
motibfllhrers · zxmordet. .Als diesere letztere, dar zim Mieusie abe uuninSamn Profefsor? für dentsche Sprache;Geschichterut und Geo⸗
hasend war, die schrecliche Nachricht erfuven — E—
daß er qeinom Heizet die; Lolo motwen. uberxlassin mußtez Iwelcher ustrieschubenzin Naisersalauternarewurde der städtischee?Schulrath Dr.

q fansaes Gantorixen qus dem Bahnhof zu Huligkruz zwuseß We. Zollmann in Regensdurg ernannt. ——

Bahnarbeiter sddtlich ühersuhr⸗ Es „Jommt seltenein Unglüch nrzucs er geprafte Nehiskand daß Johann Silbernaget don Klingen

Ai in. zAls des Mordes an er Frau wexdächtig äst deren Stiefe vurde als. N Untergetichteschreiber ẽaim l. Bezirlsgerichtee Landau

nechtex gefanglich eingezogen; n doch icheinte siez Genoffew!berrdee ag⸗lassen un ν α

chaecilichenhat.gehabt ac haben uro D——— J n Mer vnterdnistische⸗ Schulverweser Philipy Schotrhy von Nlein⸗
p Mühlheim a. d. Ruhr; ue iec jnbe neultcc heie her!. Sos. heinhausen wurdes aunm vSchnlverwoser an der protestantij cher Schule

Demökr.nb det)! arf dem Vahnhoft neumehtt Sonal· Dnrttaten au Saal. Niedertrchen extannt.u3 cr

A iee e Die Vergetenwelch⸗ bigen Centen gegardtt vr Der Friedensricht er Grnst Bomhard nin: Straßburg wurde

2— ———ã Vlaue meht beknhnt. Lo n zitt vum: Rath Dei: wemn Vandgerichte: aͤn Metz. ernanntn. — 22 —

whoben se ude ae e ae Purten Thee hn U)!νν!]C]——
ich in ganz weißtr sageschneeweißert wlarder wurde am z. eee 5. A. Demet verantwortlicher Redactenr· —————6
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a Man⸗züne un der Bruchfläche an, lege den breitesten Theil nach:dben, eine Wenig⸗
deit Holz hohl datauf, und zedes Fenetungsmaterial, auch Kohlen,“wird sich sofort darau
entzürdemattus uνg a ou . Aen e a
13 Duhande ur 144 mal Feuer anzuzünden kosten 24 Kreuzer; zu habenbei
νν ααο e ο t n rtnt , 3 ich
e J. Friedrich.
Gerste Areibige ftu—EkrinGerste vier⸗
reihige, fsl. AIr. Spelz 6.I. 12 tr.
Spelzkern flen at tr. Dinlel — fI.
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bfl. 47 tre Kartoffein 1efl. 12 kr. Heu
2 fi. 24 kr. nStroh Lnfl. 24 kr. per
Jenner.Weißbrod 1udl Kilogr. 24 tri
dornbrod 3 Kilogru 34 r ditto 2 Kilogr.
281r. ditid e1 Kilogr⸗12tkr. Genischtbrod 8
zil. 40 tr.ut Paar Weck 90⸗ Gramm 2 kr.
Rindfleisch1NOual. 22 kr. 2. Qual. 20 kr.
dalbfleifche21824v. uHammelfleisch 22. tr.
Schweinefltische 82 kr. per Pfund. Butter 838
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7 f. 260 66. Fclene 0 tr.
Spelze 6 f. 28 Fy Serste 6 fl. 86 r.
Hafer 8 fl. Xhkr. Erbsen. 3fl vo fr.
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Buͤrger Hilfsverein.
Sonn tag. den 18. Januar 1874
Nachmittags pracis 3 Uhr
Generalb⸗vergsaoho—
im Bexelnslokale bei Georg Jung.
n. AMufnahmẽ neuet Witgliederrni re
hboꝛe Vore iand.
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3*

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23323
* * 53*
358 58 ————————
J E
559 2 3. * *
552 8852 c. 22
— F— 55
—24 2— 2 5353 32
2833 327353 33 582 3848
—— —2* p —* 7 9 0 * 4
138338—3338 58647* ———
—8—23 323535 827 338728 532355
22z53cE—22 —— 2 —32*5382358
2——58 — —835232268 22 535238 22 25323
25 222* —* 55 —82222 2 2 332 * 23
ã * —222 —3525 2222* —5885
5 2 323525 ——*»3 33335227 *2 22 23882 8
38 2233 5 — — 2522 —
— ——— —D
5*8 * e —— — 28 —— 288 — 32 — —z252228
323233353 ——355 33 — — ———
25 —587 3— 3 395 5 255
22 55 82283 z53—— — — ——
7325—535—373758— 5— 38 122 5238325 3*533
—* —XI * — 233833 — —2 —73328 75 3 38062 DH3
— 525 5zW — —— 3 337 s538 35 2826 2
25 — 13 — 22 EW ———
1*73 — — 8 *78:* 2 — 5
—A —— 522063023—8 2522 * 235
— —AA 251838 553373 —— 582
1522 36 * 532355552 3383*25*
28 232—* 8882227*
7 D22 — —
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—R — 222
7285 138— 22
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25 —— —— —S—— 2* 7
— — — 58
33553435 * *54 ———2 8538
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2285 73 323*53 s55s555337* 55 33
5*233* — 33355 3523
22253 235277 * ————— —* —— *
203 8 —2* z * 7 355 — 2
28 ——— — 578 J.* 8 28 28527
— 58 4238* —23338383 3853743 —
22* z5225937 233 377388 333288 *535 —A
553—537 — 3337335 ——— 235.*838 e2 —2
2 22 35 23 —— 237* — — —— 3. 8 3 — 2. 22 ** 3—
z2723255* 5372 ⸗ 32 — *38 * —J 3353 333355 7 3
2 2275* 5 37 2272 * * —2 — 287 2222 97
3575328 FI 737 333337. 57232* 5333837
22 2 6 5 1. 2** 22 8 832—* 323252 —33238 22
— *52,333 8 — 5 2 5 255 — 83— 30 — 5325 ·1
2388253533 —— —V——— 35 33255 * 3225345 3
2 — — 25 2 * * — 5 *
3363 —38. 5* 123337 33* — 3238 33853— *532 87 22
122 5232—83 23* —3733 32482337* — 55
—A 3 7*4 s — A S* * —— —— 8 D *
32.2 3553553 58 22 5328 7338 3*8 338
28 323537*
* 5230 357 32888 23 722 —
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862 2358332
2⏑— 5.25 8 a
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2 7 V 5 25* Am —
3582323 8 323538, 5338332. 85
23 555—* 3 *87 3 335328 — — A 2* 838
—33 — 2238 5238 3* 3 2. 558
—— 223*5 —— 32238
73 2 *2 — F 535233 * 25332587 2 23 8 2 —538
153385217 33 8
3385558 33333* A 3 Fs83
* 55 * — ** — 23 * 2* *
35387 2
255 335337533—584 55283382335 335558 5838
— J 832578* 533835 52832283 2353 3 388
— — 323 E 585 *5333222 —
12322388 C 2 *838 ——— 2288 2853333 38c
35 ——— 2 538 82238 15 78 7338 ——
533285 E — ** E.X SBG — 7 5528 * —— 333332353 32 —
F 27— 3* * 823588 55* 34 —F 553 — ——— —A
533 s 3* 25832* 2 5 5 55 3 2—5 5335
9832*53 3*33 53 25 353 — 5838 228 528*
8 28 —— *535 * 385*8 5 38338 538 * 58
75333 535232 535 333873 558 52 —8
253 233235 523 — 22 S E72z— 28367 3 23
α — 58875 288 3*
3 — — — — 24
253838 5215. 5555 5183535 353553 4734
7533 —* 3532 ————— 2* 32338 23*85 3z32383283 t
332353 * 27332 J 23 —5 ——
332335 3352 58 7723 Fe
—— *
2 — * * 2. 5 82 J A — —A3— —
573538 * 3558357 3 — 2225
3 338 — 23 —— —A — 553 5
43353
—283 23 5535354328 A 2232 523385582 A
33
— — 33* 9 8. 353 2 2 F —— —
3225387 38368377— 32*83
8*23 22 325355 25 3235k3356532 2528 —
22313 385*56 857 z geg
28* — 2 — — 28. *3 *
228 —A 35 2*33437883 3*258
——*8 5223323 S 25*23 8533* ẽ 7 3* 2.2.2 3 *
— 5822232 872.28 —
* * *22 738 3 5558 85 52 333353*528 *
2327338 *3 55 —2328
57 5 353533 23 2 32*—355*8 38 253
3 I 383
52 2258 57 — ——— 7258825
B ExExVBꝛ 525 5. 52* 386* —3
J z 27 5358* —— 2 3 —5
JA7M v see 8
3 275335352333835
J d 37223558653

J

22855835
S2555 3 6 55
335555 5.53. 753.7
222 — * 5.3
—223252583535 8.77. 3387388
358 3588 2 2322 53252352*
55—— 83 282 1337— 532*2
F 3*8338353725338 S 2233 2
z2385335353* —
g 258 3 5255238383.
32353 33328833 3 2333*353 5325535
—z*2 35 22 292223 —— 48
—233 22323 23902* 1225333555225
5* 28232 2 58352 53353
86 283* sA 3 2333333—
— — 823 833227
35843* 7 53323333 23738
*38338 3* 33322353 228333
A 233353 2353375
32 8 522322 3. 2533
5*9— 73 33
—e 7 — J 533333327
25353237 3335
3 3333
225 2*1 33 2
* 55325333
IZ* 88 2837535
5 23383 3332828
83.3 38327
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5553 2538 *
2753 3335668.
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533 2358333
7233 *333338
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z258. 335335 3338 I —A
35*8 — 287
92S5* —— 532335533 23*8 — *
——— 3 * *78 23383 3838
388 —22 2383 85
5 7 25 2. 32 5 —
J 583
53588* —3 2.8 358 —3 2 23 — 8 — *
2.2 775— 3 83 —A 5728 3 S
A 22 A 282 2
— — 25528357 55 25372238 8 c*. *
33355333 5 — — 28 2 8
A — 25 235383 84 ⁊ 5 —
2235 — 22 28 22.3 —A *2 * 232 2 —
428 *23 — 257 a —8
28385 383 82.2 2225 —7— *423* 7
2823 225333 E8 58* 22323 523 2 7 —
532253 58 2325525 22
*33 ———— 2
3338 2538 235 25 V —
*8 ———— 3537
F ⁊ 2. 5 —
*2 583 * * 8 7325 8* 2 7 * 2 8
2 25 5 — J 258323 22 —232
* 53285 d eg 53533 3253 532858 732 3
3 * —— * 2 ã — — 28 * 2
—A *28223 3 — S
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2 des n we 4 iet
Der 81. Anadeeir rer Aurereer sand bad mn den Hauadiblatie verde nbene Uattetaliungeblan, wil der Dienstagt⸗ Dounertiagt· unh Sonulac⸗
Neamet erideint nathentlich viar in akz Briena g Drornas rüta g, Sasms ta a nd Sson tag. Aobennemenispreis wierleliatin arge. eder
12 Sitderur. Anteigen Werden mit 4 kerir. vie dreispaltige Zeile Slattichriit oder deren Kaum perechnett.
23 10 . e Samos tag, d⸗⸗rJanuar 36
i. —
7 u RAXBILAIBLSAAXV. wꝛ —J—— DZenltumspartei — vei den noch ——— len
— Reichstagswahlen. 3 domi en in Beirochtung; etwa 24 Nationatiüberale, 17 3
—9* * g beri,16. Jam.“ Die definitwen ¶ Wahlresutlate * I. Kanditaten der Zentrumspartei, 8 der Fortschritsaspartei-
r Pfalz liegen nun vor: 2 der deutschen Reichspartei, 8 Sozialdemokruten, L däni d
gweibtücken-Pirmascaiä: Für Schmidt 9308, Beter eee nee n J motrs dnisqher un
B838Stimmen. J 3**8 7 J
W Homdurgestuset? Buhi 10, 808, Riedinger 189 St.
8. Zaiserslautern-Kirchheimbolanden z· Ziun 11,209,0Pfarrer
Dahl 3420, Kolb 421 Stnda i7 St. zersplittert. 5
.Landau· Neustadt: Jordan 14,356810 gimmein 6150, verl,
LSt., zersplittert ¶ St. — J 2
u 6. Speher⸗Frankenthal ? Vr. Groß 10830)Wahrner 3498
ueur Heußer 752 Si. — —— — J
IG6. Germersheim ⸗Bergzabetn: Spath 9645, Eckel 7259 Sp
— *
a ann M ün chen, 123) Jan?“ Definitige Wahlergebnisse sind heute
nadun nicht zur vermelden, sicher ist jedoch, daß die lieberale Partei die
nas Posten, welche sie vor drei Jahten erobert, meist wieder verloren
A hat undesich wieder auf das Gebiet angewiesen sieht, wo' sie von
»us je gzu Hause gewesen, duf? die fränlischen Vrovinzen und dir Pfalz.
n iIn Oberbayern wird Stäuffenberg für München 1. der einzige
nu sieberäle Abgeordnete sein, in Niede rbayern und der. Oberpialz
a3. scheink gar keiner, in Schwaben höchstens eaner (Vot n Inmen⸗
nä sadt) burchgedrungen zu sein —und diese vier Probinzen waten
nn seuher durch 4 Lieberale gegen 15 Ultramontane vertreien.“ Aber
2o auch in Franken gestoltet fich das Wahlergebnig minder günstig:
me soae Dof. Vahreutt Forchheim (Furte Hohenlohen und die mitel
auk fränkischen Distrilte stehen fest, aber Bainberg und', Aschaffenburg
3 dleiben ebenfalls bei ihren uitramontanen Schüttinger und Hauck,
zi die Distrikte Kizingen, Schweinfurt, Neustadt und Würzburg je⸗
nt doch scheinen den Liberaten verloren zu gehen. (Sind es bereits.)
U Mil zhöchster Spannung sieht man hier den vollständigen und of—
üiiellen Zusammenstellungen entgegen; denn für uns in Bayern
hat das Ergebniß dieser Wahl eine verdoppelte Bedeutung, da wir
in anderthalb Jahren auch Landtagswahlen vorzunehmen haben
und jenes uns einen Vorgeschmack gdibt von Denmt, was wir von
etzlecen erwarten dürfen. (Auch Ober. ünd Mittelfranden, zelgten
sich vom Uikramonianismus stark infizikt: In Oherfranken wur en
52 Uliramontane, in Mittelfranken1 rnn gewühlt.
n Die Liberalen scheinen im rechtsrhesnhhen“ Bayern vielfach die
Hände in den Schooß gelegt zn haben) *
Munchen 16. —— bfficielle Resultat
ded bayrischen Reichstagswahlen ergist im Gapzen 32 Ultramon⸗
tane und 16Liberaleeee.
Worm 8,14. “ Jan. C. W.“ deyl (natlib wurde
mit 171, 195 Stimmen zum Reichtagsabgtordneten gewählt.
Sein' Gegenkanditat“ Dabl von Koth(ultram Pgerhielt, 4132
Stimmen. “
mSturtzark 151 Jan.“ In' ganz' Wotttemberg wurden
niach der Zahlung desStaatstnzeigers“ für die natibnal Iiberalen
und nationaleconservat ven Candidaten 140,000, furx die llerilalen
20,000, fur die demotratifchett und sozialdemolratischen 44,009
Suͤmmen abgtgebenn d
Berlin, 18. Jan' Von ben 383 Reichstagswahlen sind
bis jetzt circa 860 Refultate dekannt. Davon kommen nach“ an
nähernder Schäützung auf die national⸗liberale Portei 130, auf das
Zenttum (ultiom.) 88(meht kicht), auf vit Fonschrittapartei
30; J die Konfervativen 17 die“ liberale Reichzparie Sdie
Polen 11, die Eon ademotraten 6 dite wurttembergische Vollbpar⸗
dei 1, die Dänen I, die Packititlariften 2. Engere Wahlen sind in
36 Wahlbezirken'etrfordelich Vun Ministern sind bis et gewählt
Falk und Achenboch;' von Patltiführern““ Denzin“ (ton.)n Vaslet,
Foid ubec Simso: Frhre V. Stauffenberge Bennigfen, Gneist,
Marquardsen und Maurt»pà böt national-liberalen Partei, Prof,
». Schulten(Füchrer ver Altkatholick: n), Kirchmann, Ziezlee, Schulze⸗
Delitzsch und Löw. Kalbe pon der? Fortschrittspartei,“ Windihorst
eide Reichensperger, Mallinckrodt, Jorg und Westermey⸗r von der

2

—E

Aus4 der Pfallz In dem jüngst der Abgeordneten⸗
ammer vorgelegten Gesetze uwurf betreffs der Plälzischen Eisen
»ahnen schlägt die Regierung vor, die für die Bahn von Germers-
jeim hach, Wocthebereits früher gewährte 4 90ige, Zinsgarantie
das Baukapital ist auf 290 Millionen Gulden angeschlagen) auch
zuf, das Baucap'ial. der Linie Worthe Lauterburge a-zudehnen.
Die Kosten dieser Linie sind auf 1200,000 fl berechnet — Ber
üglich der projectirten Zweigbahn vomn Bexbach nach den Kohlen'
zruben bei Neunkerchen sagen die Motive des gedachten Entwurfs.
Die immer, mehr zur Entwickelung gelangeude Kohlenproduftion in
Zaarbrücken, der stets wachsende Absatz der Saarkohlen nach allen
Zerkehrsrichtuügen, insbesondere aber nach Süddeutschland, und
zie hamentlich durch die Etfahrungen des Jahres 1871bestätigte
Thatsache, daß die hiefür bestehenden Abfuhrwege die Grenze
hrerx Leistungsfähigleit erreicht haben und bei weiterer-Zunahme
des Absatzes dem Bedürfn'sse nichr mehr genügen, haben den Ge—
danken nahe gelegt, für die Saarkohle neue, von den abestehenden
Bahnen möglichst unabhängige Abfuhrwege nach Sdddeutschland
zu schaffen. Die in dieser Hinsicht bestehende Solidaritäteder In-
eresseg der kgl. preußifchen Vergwerkaver:naltung und der Pfal⸗
‚ischen Bahnen brachte ein Projelt zur Reife, welches eine neue
direlte Verbindung zwischen einer Anzahl ergiebiger, auf preußi-
chem Gebiete gelegener Kohlengruben und dem pfalzischen Bahn⸗
netze herzustellen bezweckt. Es soll nämlich eine, zunächst ausschließlich
für den Kohlentransport bestimmte Bahn gedaut werden, welche
auf preußischem Gebiete von der im Betriebe der pfälzischen Bahn⸗
derwaltung besindlichen Bahnstrecke Bexbach Neuakirchen abzweigt,
in den Gruben Wellesweiler und Mehlpfuhl vorbeiführt und so—
hann mittelst Anschluß an die sogen. Zechenbahn auch für die
Bruben Heinitz, Dechen und Koͤnig die Aofuhr nach den pfälzischen
Bahtlinien vermittelt. Nach den vorliegenden technischen Elaboraten
wird diese ganz auf preußischem Gebiete liegende Bahn eine Lange
von 83,286 Kilometer haben und einschlüssig der Kosten für allge⸗
meine Verwaltung, Zwischenverzinsung und Geldbeschaffung einen
dostenaufwand von: 830 000 fl. erfordern. Abgesehen von dem
allgemeinen wirthschaftlichen Interesse, welches sich an jede Erleich—
erung. des Kohlenbezuges knüpft, ist der Bau der in Frage ste⸗
henden Bahn von- größter Wichtigkeit für die Rentabilität der
Pfaälzischen Bahnen, deren Ertrag, in Foige des Hinzutrittes einer
Reihe von neuen Linien in empfindlicher Weise zu sinken droht,
veau nicht für die. Zuführung neuer Verkehrselemente Sorge ge«
ragen. wird.. Tie preußische Regierung hat ihre Bereitwiüigkeit
ur Ertheilung der Bau- und Betriebskonzession an die Pfaͤlzijche
dudwigsbahngesellschaft erllärt. und die bay r. Staatsregierung
hlägi nun dem Landtag vor, daß auch für das zur Herstellung
dieser, Bahn nöthige Capital vom Stoat die 42/prozentige Zinß-
zaranlie übernommen werde. (Pf. Kur).

Muͤnche m Jan Iq jchreibe Ihnen. unier dem de
primirenden Eindrucke der höchst ungünstigen, Nachrichten, welche
von allen Sejten dezüglich der Reichstagswahl Srgebnisse einlaufen.
Wie glänzend. hat sich auch hier wieder unfere Pfalz bewährt?
Sie erscheint qls Oase in der Wüste. — Die heutige. Kammer.
berhandlung war zum Theil sehr interessant. Völk begründete
den Antrag wegen -Beihehaltung der Schwurgerichte mit gewohnter
—A dJörg erwiderte mit seiner betannten Genialität
und stellte den Antrag auf; Uebergang zur Tagesoidnung; dieselbe
vurde aber mit ansehnlicher Majorität verworfen und Böllk's An—
rag angenommen. Bor. Beginn der Sitzung wurden in den
esonderen Ausschiß für die pfälzische Eisenbahnvorlage gewählt:
non den pfälzischen Abgeordneten: Gelbert, Rothhaas und Vaillant;
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        von diesseitigen: Crämer, Dr. Kraͤter, Dr. Pfahler, Al. Hafen⸗ Des win, 13. Jan.Bezüglich der Ausfttzrung des Mün
hrädl. — Der Ausschuß für den Eniwurf eines Braadyersiche ungs⸗ lehe beschloß der· Bunde drath⸗ in allgemeines Verbot der öosien
Besehes für die rechtzeheinischen Kereise, in Welche mon Pfatzixn sreichishen Ein⸗ Ind Zirecguldenstircke, das Annahmeverbot für
Dez Adler und Rothhaas sind hat gestern — Berathungen tue· Nan Viertelguldenstůcke Wiergrojchenstücke) vehnaden offentlichen
gonnen und wird dieselben. heute forise zen WDer ganze Entwurf Fassen und de vorldufige Gestattung der Annahme danischer Sil.
umfaßt 101 Artilel, von denen crst 5 erledigt sind. — In Ab bermünzen in den Gränzdislrikhnn, sowie Annahmegestattung der
zeordnetenkreisen wird die sofortige Vertagung der Kammer ven⸗ oͤsterreichischen Vereinsthaler und der franzöfischen, englischen und
tilirt, da dieselbe wegen des Reichstages ohnehin' Mitte nächsten fussischen Goldmünzen. Der Wesehßentwurf in Veireff des deutschen
Nonats eintreten muß, ohne daß bis dahin das Vudget erledigt Dberrechnungahofes wird wieder vorgelegt werden. 1ne
sein kann; diese Frage ist durch die böchst ungün stigen Gesund · ‚Berlim14 Jan. Der Bundesrath beabsichtigt eine Be⸗
heitsverhältnisse der Hauptsiadt provociri. hannimachung zu publiciren, nach welcher vom 1. April bis .
Münhhen, 14. Jan. (Abgeordanetensißung) Berathung des Juli 1874 eingezogen werden: Kron⸗mhaler und Speziegthaler —
Justizetats. Der Antrag Rußwurms, die Beschlußfafsung üüber die dronenthaler zu 2fl. 42 kr. Speziesthaler zu 2 fl. 24 kr.
Behaltszulagen bis nach Feststellung des Budget“ zu verschiehen, jalbe Condenionsthaler au Ml.I .ʒ viertel Conpentiontthaler
vurde abgelehnt; ebenfo ein in der Spezialdiskussion gesiellter zu 36 kr. — Der Reichskanzler legte dem Bundesrath einen
Antrag auf zwanzigprozentige Erhöhung des Gehalts der stanz Entwurf in 22 Paragraphen vor, wegen Einrichtung und Befug
leidiener und Voten. Die Ausschußanträge, wonach die Gehali⸗ nifsje des Rechnungshofes unter Annahme der meisten vorjährigen
der pragmatisch. Angeftellten und Bezüge der Subalternbediensteten Reichstagsanträge. nach welchen dem Rechnungshof auch die Con⸗
auf 15 Prozent erhöht werden, wurden angenommen. Ueber die trole über den elsaß lothringischen Landesetat vorliegt. 4
Anträge bezüglich des Vorrückens der Bejzirtsgerichtsschreibet und Posen, 14. Jam Der Erzbifchos Ledochowstki ist zu dem
Sekretäre in die Gehaltsklasse 8 D wird nach Stellung des Etats heutigen Termine zut Vernehmung vor dem Untersuchungs richtet
beschlosfßenn. des kirchlichen Getichtshofesnicht erschienen; zum nächsien wird er
Münche“14. Jan: Zur Frage der Regulirung der Be⸗ nöthigenfalls zwangsweise vorgeführt.
aieramtengehalte nach den jetzt stabilen Preisen der —— haben SFrankreich.
Justizbeamte der untersten Klasse eine Zusammenstellung der unen··P aris, 13. Januar. Die Regierung sißt wieder im Satte
behrlichsten Bedürfnifse eines lleinen Hauswesens entvorfen. Ange⸗ und wird num nächstens die Behandlung der konstitutionelien Ge—
»Inommen ist hiebei ein Justisbeamter im 6. bis 10. Jahre seinen etze in Angriff nehmen. Anch in diesen VBeziehungen darf man
Ansiellung, welcher jähriich 1300 fl. bezieht und vorgeschlagener. seiteren parlamentatischen Scenen entgegensehen. Das allgemeine
*33 maßen 1580 fl. in Anssicht hat, mit einem Hausstande von 6. Interesse wendet sich natürlich der spanifschen Unwälzung zu, die
Personen. Die wirklich nothwendigen Bedürfn'sse bezeffern fich dier nan als ein⸗ Wenduag zum Bessern anfieht. Es wili faft scheinen,
« nach auf 1962 fl. 51kr. und. 200 fl. mehr in einer größeren als ob Frankreich und Spanien in ihrem Schicksal sehr eng ver⸗
Stadt wegen der Wohnung. Eins vergleichende Zusam mensteüung ichwistert seien. Alle inneren Bewegungen Frankreich's haben
*. der Gehalte des Ju tizpersonals in Preußen, Oesterreich und Bayern einen nachhaltigen Einfluß auf Spanien und werden vielfach dort
—ergibt, daß die betreffenden bayerischen Bean ken fast uͤm die Härfte aachgeäfft. So sehen wir über deu Pyräneen ganz dieselben po—
— geringer besoldet sind ‚als diejenigen in den genannten litischen Parteien hervortreten, wie in Frankreich und ganz die⸗
Stacten.. — selbe Spaltung zwischen den gebildeten Klassen, wie sie allen ro ·
Mäünschen.“ Sigl fetert im Vaterland“ Wefstermayer“ manijchen dacen eigenthümmlich ist. Die Carlisten find die fran·
Sieg im I. Münchener Wahlkreis, wie folgt: .',In der Haupt- zoͤsischen Legitimisten, die Alpbonisten die hiesigen Orleanisten,
burg des Fortschritts ist der Fortschritt geschlagen, niedergewo fen, Serrano der ins spanische übersetzte Mat Mahon, Castelar eiwo
nur noch eins Säule sseht, auch diese, schon geborsten, kann ftürzen Hr. Thiers und Py Margall vielleicht der Pendant zu Gambetta.
über Nacht. Sie wird stürzen, sie wird umgeworfen, zerschmetiert Daß auch die Foͤrderalissen, Countonalisten und Communarden
und zerstückelt werden, und wir werden dem Feind kaum die gol- nicht fehlei. noeiß Jedermanu, und so kann man wohl behaupten,
denen Brücken lassen, die ihm der Preaße gebaut in's Herz des Frankreich zieht immer Spanien nach sich, weil dort gleiche Par—
bahyerischen Volkes, ja bis an die Vorthüren des Königs. Hinaus ie verhältnisse, gleicher Vollscharakter, aleiche Bildung, gleiche reli⸗
mit den Preußen! Dieser alte Ruf wird früher zur Wabrheit zidse Anschauungen herrschen wie hier, und weil man sich seit
werden, als manchem maskirten Preußen mit goldgesticktem Kragen Langem in Spanien gewöhnt hat, nach Frankreich als politischem
lieb sein mag. Den Preußen aber folgen die Juden — von Ideal zu schauen. So bekämen sie denn in Spanien jetzzt auch
selbst, freiwillig, und dann wird auch München wieder den Mün. die Verlegenheitsrepublik à la Mahon unter Serrano!
chenern gehören und wird es besser hier wohnen sein,wenn gehörig Pariz, 18. Jan. Broglie wurde heute bon der Verfaf⸗
desinficirt und die Preußenseuche erloschen ist.“ (Pf. K.) ungs Cominission über das Wahlgesetz vernommen. Er sprach sich
. Meetz.Belanntlich sind vor der Uebergabe von Metz eine aus für das Aller von 23 Juhren, dreijähriges Domizil, das
Menge Gewehre, Sabel und andere Waffen von den Franzosen Fintragen in die Steuerliste und die Unterdruͤckung der Abstimmungs.
pergraben worden. Von diesen Waffen wurde in den letzten liste. Er schlägt ferner vor die Ernennung des Senais durch
Tagen anf einem Felde zwischen dem städtischen Kirchhofe bei Plan⸗ die Regierung und durch die Generalräthe. Er fordert die Fer⸗
sioͤres und Borny eine Anzahl aufgefunden. Ein Franzose hatte tigstellung des Wahlgesetzes bis zum Monat April. Die National-
nämlich einigen Arbeirern, mit denen er gezecht, erzählt, daß auf orrsammlung hat die Diskussion des Bürgerweistergefe tzes begonnen
jenem Felde eine Menge Waffen vergraben feien. Louis Blanc und Christophle sprechen gegen, Valfons und Barag⸗
Straßburg, 10. Jan. Die ‚Elsässische Corr.“ schreibt: non für die Vorlage. Die Diskussion wird morgen jorteesetzt. —
„In öffentlichen Blättern werden vielfach Conjunkturen darüber Das Gerücht von Schwierigkeilen, die sich zwijchen Fraukreich und
aufgestellt, welche Aenderungen für Elsaß⸗-Lothringen mit dem 1 Italien erhoben hätten, und wodurch die finanziellen Kreise sich
Januar 1874 durch die Einführung der Verfassung des deutschen beunruhigen ließen, ist ohne alle Begründung. — Der „Monde“
Keiches eingetreten seien. Durch Prüfung der bezũglichen Gesetze hat eiue Depesche aus Rom vom 13, worin behauptet wird, daß
kann sich jeder Leicht überzeugen, daß keine weiteren Aenderungendie von der „Köln Zig.“ veröffentlichte Bulle apolryph sei.
eingetreten sind als: 1) die Theilnahme des Reichstages (unter/ Parins, 14. Jan. Der Minister Decazes hat es für nothig
Mimwirkung von Mitgliedern aus Elsaß ⸗Lothringen) an der elsäsisch gehalten, den Abgeordneten dor der Sitzung zu ertlären, daß die
lothringischen Landesgesetzgebung und 2) die Wirkamkeit der Ge⸗in den letzten Tagen verbeeiteten Geruchte von tinem bevorsiehen
setze und Verordnungen füͤr das deuische Reich, deren Publikation gen Kriege mit Jtalien ganz unbegründet sind, Der Brogliesche
im Reichsgefetzblatt, während dieselben bisher sür Elsaß ·Lothringen!Francaiz“ widerleg diese Gerüchte ebenfalls und füg hinzu, die
nur durch Pubdlikation im-Gesehblatt für Elsatß-Lothringen wirksam auswaͤrtige Politik der Regierung sei eine ducchaus friedliche. Die
wurden. Wir haben mithin fetzt zwei Gesetzsammlungen: für Kegierung habe den Frieden selbsi dringend nohig.
die Landesgesetzgebung das Gesetblatie für Eisaß Lothringen, fützz 4* Echweiz. J
die Reichsgesetzgebung das Reichégesetzblat. , Bern, 14. Jan. Der große Ruͤth hat mit 156 gegen 5
Berlin, 12.0 Jan. Die Eisenbahnanleihe don 8,600. 000 Stimmen die von der Regierung getroffenen militürschen Maͤßregeln
Thlt., welche die Regierung vom Landtage fordert, soll fut neue gegen widerspenstige juraffische Orte genehmigt und mit 143 gegen
6 Linien in Preußen, Posen, Schlesien, Ober hessen und Mstphalen7 Stimmen Vollmacht zu weiteren Maßnahmen ertheilt.
berwendet werden. (s. 3.5* Berr, 15. Jan. Troß der in Bonsol befindlichen zwei
Berlain, 12. Jau. Die Feier des Kröunuagk und Or. Scharfschützenlompagnien find nene Ruhestörungen vorgelommen.
densfestes wird in diesem Jahre eine sehr kurze werden und nur Man erwartet jett ein ernsiliches Einschreittie.
aus der Cour der neuen — darauf fulgenden —* J Belgieun.
dienste und einem Bufset bestehen. Der Kronpri Jwird den Kaiser J Brufsel, 12 Jan. D. sonf so friedl ichen Bůrger von
— der Tafel, be⸗ 4 e3233 9
uch sn n o doß e e I m Antwerben sind ploöͤtzlich in kriegerische Begeisterun g gerathen. Zie

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* 2 3 153 ie eze ⸗
baben zwei Petinonen an dle Repraͤsentantenlammet gerlchlel, wo.
. rin sie eine Reorganisation der Buͤrgerwehr verlangen. so daß
diese nicht mehr auf die einfache Rolle einer Polizeimacht beshrankt
dleibe, sondern zugleich für den Tag. wo das Landesgebiet be⸗
droht ware; eine Vertheidigungsmacht auf der Hoͤhe der modernen
Jaorsschritte bilde. Sie wollen eine nege Unisormirung und be—
J. londers neuc Gewehre haben; sie wissen, daß im Arsenal zu Ant-
wverpen wenigstens 100 000 Albinigewehre disponiben sind, und
zlauben, „daß der gegenwärtige Zustand von Europats dem M⸗
nisterium es möglich machen werde, mit diesen die Bürger-Infantetie
zu bewaffnen. Diese Petitionen sind von 150 tapseren Buürgern
von Antwerpen unterzeichnet. Mögen sich die Nachbaru des
Musterstaates an Maas und Schelde vorsehen und ihn bei Leibe
nicht augreifen, sonst lommt die Bürgerwehr von Antwerpen und
dann wird es schlimm.

* q un itö
Daß Dir das Quiner Volt so herzlich kreu ergeben,nen
Das golner Volk mit seinem deutshen Sin.
Auf Anlaß det Lieves drachte der? Vorfitz⸗nde uner dem lauten
Jubel der Versanmitung ein dretfahes Hoch auf die Wiedergenesunz
anseres Kaiferß duuß. n
FBerlin, 13. Jan. In einem“Haige der Rosenthaler
Borstadi waren ʒioel Fraueg so hart aneinander gerathen daß es
der euergischen Interdention des Themannes derinen Kämpferin
dedurfte, um die Parteien guseinander zu bringen. Ob uu der
Friedensstifter seine eigene Frau glimpflichet wie die andere be—
andelte, oder ob letztere die Einmischung überhaupt perhorrescirte,
zenug. sie klagte bei ihrem Ehegespons und dieser sialtete dem
Manne der Geguerin seiner Frau einen Besuch ab, der zu schla—
jenden Auseinanderetzungen führte. Plötzlich beugte er sich auf
einen Gegnern,einen kleinen, ichmächtigen Menschen, herab, zrgriff
Snatten.. jhn beim Kopfen und spuckte ihm dann sein eigenes Oht inz Ge⸗
43 „Kücht. das er ihm; in der Wuih vollständig abgebissen hatte, Ab-
Madräd, 8. Jan Hente haben wir nähere Nachrichten gesehen von der Verdümmelung, scheint der Beschädigte keine be
uber die blutigen Vorgaͤnge in Saragossa. Der Kampf“ Iwischen der ndern Einbuße an dec Gesundheit erlisten zu haben, denn am
1000 Freiwillig. ny. And edensopiel y Soldaten währte zwar faum Dienstag erschien er bei der Staatsanwalischaft mit ejnem Straf⸗
vier Stunden wor aher sehr erbittert. Nachdent dig ersieren alle antrage und legte derselben persönlich sein abgebissenes Ohr vor.
strategischen Puhrlie Camhhenameutlich audel Fahauser peschlen) diel7 Ehingen, 11. Jau,, Ein schrechlicher Doppelmord wurde
Passanten zum Barrikadenbau zwangen und dem Militär den heute Vormittag 109 uh⸗ an bein Iin Slunden bon hier ent-
Durqchaang verweigerten.— ging es endlich los. Das aus ehn ernten Vollersheim verubt. Der 29jährige ledige Konrad Selg,
BaIchützen lebhaft gruah lse Feuer durchloche te siebartig die velcher mit seiner 70 Jahre alten Mutter, und einer 727 Jahr⸗
beiden burgartigen Gebäude. welche von den, Verth idigern zuketzt alten Schwester ein gemeinschaftliches Haͤuszwefen führte erschlug
berlassen werden inußten. Die siegende Truppe führt nur 2 Todte inmittelbar as derselbe vom Gottesdienste, ine stirchtirlingen / heim-
und 15. Verwundete an; ihre Gegner aber sollen 60 Todie und lehrt. war, seine Mutler und Schwester imit der Scheitari.“ Der
Verwundete aufzuweisen haben Nedstdem wurden 200 Gefangeny. Morder, can siwelchem seit Jahr unde Tag schon einige Mal Gei.
6Kanonen und viele Waffen und Effelten eingebtacht Auch in jesstörung wabrgenommen wurde, ist Aüchtig.
Altcastiliens Hauptstadt, Valladolid, setzten sich 2000 Freiwillige, NRotlterdam, 9a, Jan. Grohzes Aufsehen erregt gegenwärtig
gemischt. mit anderen Nepubl kanern⸗ zur Wehr. kyDer Milirar⸗ ine soeben erschienene Vroschuͤre — uͤber Taucherarbe nen unter dem
Commandant, dem nebst einer Batterie nur 300 Mans zu Gebote Zande bes eeret bodensVor eiw 100 Jahren ging mämlich
standen, vermochte erst am zweiten Tage, als er Verstaͤrkung er ne Zuidersee die Lutine, ein mit“ etwa 20 Millivnen⸗ Gulden
hielt, gegen sie vorzurücken. Doch räumten die Gegner, wie es zeladenes Schiff unter. Etwa5 Mill! bat man, vor⸗ eiwa 70
scheint eiligst das Feld, so daß die Affaire einen harmlosen Ver— Jahren zu Tage gefördert; seitdem bedeckt aber ne viele Meter
lauf hatt. — ai, dicke Sandschichte das Schiff. In der genaunsen Brojchüre gibi
— Madri d, 183. Jan.“Die Einnahme Cartagena's, so wie nun der Verfasser ein von ihm ersundene Eystem an, nach dem
der Forts St. Julian und Galeras bestäligt sfich. Der Minister eß moͤglich ist, auch unter den Sand in eine sehr deträchtliche
xath hat beschlossen, den Erobtrer General Lopes Dominguez zum Tiese einzudringen und hier Taucherarbeiten zu verrichten. Der
Geaeral Lieutenant zu ernennen. 53235.. Baarvorratb, den die Lutine noch dirgt, bettägt wenigstens 18
RNadrid, 13. Jan. Ein Theil der Belagerungstruppen Hui u, und es würde sich also zin derartiges Unernehmen
pon Cartagena ist schon auf dem MWarsche nach Valencia, um sehr wohl lohnen.
eine neue Operation gegen die Carlisten in den Provinzen Valeucia — 41
und Aragonien zu unternehmen. General Lope, Dominguez zieht messe —— A der siesen α(
heute mit seinem Generalstabe in Cartagena ein. z ziemug ruhig und detdeiugung der aAuswaͤrtigen
EinkaAufer sehr schwach. Ledermesse aiemlich ruhig, obwohl im All
gem inen ziemlich viel Leder zugeführt und womit auch fo ziem⸗
lich geräumt. Zufuhren der besseren Sorten von Sohlleder nur
gering und statkes Wildsohlleder sehr begehrt, da Producenten aus
duxemburg, Trier, Malmedy und St, Vith mit ihren Erzeugnifsen
jast gat nicht zur Messe geiommen. Auch Kipsoderleder Bedarf,
ohne daß entsprechende Zufuhren. Deutsches Fahlleder meist nur
zeringere Qualitäten zur Messe gebracht und diese drücten sich
im 2 Ngr. per Pfund. Ebenso beim Verkaufe von deutschem
Bache⸗ und Brandsohlleder hin und wieder Nachlässe, die jedoch
nicht von Belang. Mangelhafte Trockaung zu dieser Jahreszeit
vird auch einen großen Theil der Rückgänge mit bedingen. Loh⸗
jare Schaffelle großer Begehr, Preife derjelben jedoch Abschlag
pon 4-65 Talr. gegen Midhaelsmesse, weii Plaß damit überführi.
Bährend der Ledermesse je nach Qualität foigende Preise erzielt:
Trierer. Luremburger und Vither Wildsohlleder wurde min 6568
Thlt., Siegener mit 58—96 Thlr., Malmedher mit 588—64
Thlr.Eschweger mit 530 57 Thlr. deuisches Zahmsohlleder mit
8—60 Thir. deutsches Brandsodlleder mit 83 38 A
Thüringisches Vachelider mit A3 bit 55 fl. dez. (m Maschinen⸗
iemen holte letzteres zis 63 ThAezd. — deuisches Rindleder erzielte
174 25 Ngr. und Kipsfahlleder 13 bis 22 Ngr. Für braunes
dalbleder · wurde in mittlerer Qualuat Thlr. I—16 und in desserer
dis Thlr. 1220 gelöst. Schwarze Lalbfelle behangen je nach
—R 35 4h tleinert 18224 Ihlr. per Dußzend (örtf. 3.)
Aus Havre wird telegraphisch gemeldet, daß das franzo⸗
ische Admiralitätsgericht sein Verdilt in Sachsen des Schiffbrucht
der „Ville du Havre“ gesprochen hat. Dieses Verditt walzt die
Zchuld an dem Zusammenstoß der beiden Schiffe ausschließlich auf
den „Loch⸗Earn.“ (Das englijche Seegericht hat bekanntlich den
Loch Earn von jeder Schuld an dem Unglücke freigesprochen.)
Daß ein Mensch durch ein Haus übersahren worden, durfte
ich zum ersten Male in Town Webster, Wisseonfie, ereigne haben.
Dafelbst war ein Marm Namens Tomlinson damu beschäftigt, ein
haus durch Pferdekraft—IG6 Pferde — zu muven.« Alz man au
inem Anhang ankam, wurden ploͤtlich die Pferde jcheu und brann⸗
en mit dem ganzen Haufe durch. Timlinson fiel dabei m Vn den

— JZ

⁊*.

Vermischtes.

22 Speier, 14. Jan. Det Werth der beim hiesigen Leihhaus
brand am 15. Dezeniber verbrannten Gegenstäude beträßt 11.000 fl.
wozu der noch nicht geschäßte Werth an beschädigten Gegenständen
kommt; dies mag wohl cine weitere Summe von 5— 7000 fl.
ergeben, so daß der Schaden sich auf 16 bis 18000 fl. beläuft,
der durch Versicherung gedeckt ist. — Gf. Zig.)
rNMuünchen, 13 Jan. Die am 12. d. M. Janberaumte
CToncursprüfung für Adspiranten zum Berge, Hütten- und Sal!
aendienste konnte wegen Mangel an Theiinehmern nicht abgel alten
verden. Es hatten sich nur 3 Candidaten gemeldet, welchen jedoch
das Fortstudijum der Jagenieurwissenschaften gesichert bleiben sollte
worauf jedoch nicht eingegangen werden konnte.
.XA Franlfurt, 11. Jan. Eine Dame, welche gewohni war,
Abends ein Morphiumpulver zu nehmen, sließ ihr Recebt wieder⸗
holt bei einem hieftgen sogenaunten Matetialisten anfertigen,“ wie
das hier durchweg Mode ist. Sei es nun, daß dieser sich ver
griffen hat im Gewicht, oder dessen Ladendiener die Wirkung
groößerer Gaben nicht kanmte, genug, nach dem ersten Pulver mußte
die Dame ihren Geist aufgeben,' noch ehe sie sich der körperlichen
Ruhe übergeben konnte. die Eingeweide nebst. Inhall und dem
übrigen Pulver wurden zur Untersuchung übergeben. Den ange.
stellten Nachsorschungen ist es noch nicht gelungen, den Verabreicher
der Pulver zu ermitteln. Hoffemlich wird es noch gelingen.

7 Bei der dritien pudelnärt schen· Doctorenversammlung der
großen Carnevalsgesellschaft in Kölngab ein Lied, die Kaisec
Zlode,“ Anlaß zu einer siücmischen, patrio tischen Ovation. Das
Lied sagt dezuͤglich des ersten mißlungenen Gusse

Der Guß mißlang jo hor du uler Tropf —(Das Univerd)

Weil noch das Erz von Preußenhaß durchhdrungen.

Doch te in und lauier steht es heute da.

Die Schlacen fegte dort ein deutsches Feiter.

auf das Geläute der Kaiserglocke hinweisend, heißt ed:

Zu Dir, mein Kaiser, mag es nach Berlin,

Lach Deiner Residenz binüberschweben
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        und ward von dem über ihn weg rollenden Hause förmlich

— 324 7

— — —— —
— — c⸗ vitgoert. 157 t
auten Id Mädchen und kein Mann“, machen pir, alle, Theaterrkund⸗
Nire besonders aufmerlsam. 3*3*3 3—— .d
7 RMehrere Theaterfreunder 7
mirnne — Eine neuxe Zeiischrift, die lustrirte Frauen-Jei
229 fung,“ pro Quartal 25 Sgr.,uegt uns in ihren foeben er⸗
29 Ichlenenen beiden ersten Nummern vor. Die eine derfelben ist der
an WMode und Handarbeit gewidmet, währeud die tnvere! in · Bitd nd
uns Wort der Unterhaltung dient6
a Ueber den iechnischenTheil mit seinen in mũubertroffenen Lei
Jen Aflungen können wir uns jedes Urtheils uadedez Vobez enthalten
pin daler desselben Inhalts mit der, Modenwelt iff. welche seit ihrem
2 noch nicht neunjaährigen Bestehen wohl zur Genüge durch die hohe
»aF Zahl ihrer Abonnenten(ISO, OosG) für sich selbst gesprochen hat.

.. Was den unterhaltenden Theil angeht, so wäre es übereilt
aus! viner Nummer sich ein irschöpfendes Urtheil bilden zu wollen
sollen wir aber nach dem Eindruch.den dieseibe auf uns macht,
dem Blatte ein Prognostuon siellen, so können wir“ dafselbe nur
zim vollsten Mahzen ein günstiges nennen. Wahrhaft Überraschend
ifte die Trefflichteit ver Holzschnitte die Artikel' zeigen überall eine
durchausangemessene und' anst rechende Forin; die Namen der
denannten · Nitn beitek weden imnit ihrem Klange! die reichsten Er.
warinugen.. 6 IJ

nn Mit Wergnügen? vermissen wir auf der ketzten Seile vie Rop
selsprünge;RevugSchachbrenet cc, an deren Stelle wir eine, die
angenehmste und belehrendste Unterhaltung versprechende BDif
mahher fiuden, in welchet sich jedem Leser, den Wissen und Wiß
begierde treibk, ein' werter Tummelpiatz bietet, in geisteeichen“, Fragen
und treffenden“, Antworten“ frin Licht leuchten zu lassen.
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F. X. Demeh veruntworilicher Redacteur.
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Man zünde an der! Bruͤchfläche aͤn lege den breitesten Theit nach obeneine We nig
keit Holz hohl darauf, und! jedes⸗Feuerungsmaterial, aut Kohlen,“ wird fich sofort darar
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I. Friedrich.
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Friestex Versicherungs-Geseollsohaft“ Azienda.
—* (Gegründet 1822.) ne
Grundkapital fl. A Millionen 666000 sd· Whge
Zur Vermittelung von Feuere“ und Lebensversicherungen gegen billige, feste Prämie
ohne jegliche Nachzahlung empfiehlt siih eenez
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Berlin, Breslau, Cöln, Halle, Hamburg, Leipzig, München, Nü

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Officieller Agent saͤmmtlicher Zeitungen
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23. 7 n generen des In— und Auslandes. A8 53

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Alleiniger Iseraten-Pächter

des Andaeradatsch, der „Fliegenden Blätter“, — *— Wien

64ueinige Annoneen-Réegiee

des Deulsher Reichsauzeiger“ und „Koniglich Preußischer Staats⸗ Nuztigete Ber

liner Tageblatt“h. Deutsche Landes Zeitung““, „Deutjcher Gemeinde Anzeigt her

tolist⸗, ARoyuo financière allemande““, „Schweizerische Handelszeitung“, doͤriger
3Bidffel. Pragert Handelsblatt“. „Feierabend des Landwirth3“.

Die Tafel⸗ und Defert· Ehokoladen
der Kaiserl. und Königl
mof Ghac
Gebrudot dtolverb
in Cöhn,

wurden als dievorzüglichstenaiife ver
jüngsten Weltausstellung? jn Wien mit
der höchsten“ Anszeichnunß;“Der Fort
schritts-Medaille. prämiirtenn. Ma
Dieselben sind in allen? namhaften
Conditoreien und Delitatessengeschäften
zu haben. 6
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— derbindent Unterhaltantzäblatt mit der Ditntagt-, Donnerktagt- und Sonntat-
x eint odchentlich —— XX —XRVX mnb5 XC A vonne grenta preis giertehahrꝛa42 Aur. odeð

2 Serar. Anzeigen werdenguittt 4. Logr. vit darcwaltige Seite Blattschrifte ader: eren Kaum berecret. n
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aten Januuar. νν ναι ια 1874
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— AnDeuntschet Reich Lun e e 356 vas
Ag Un den I8. sches Acc zI nädnücht dad Recht,“don dem Leiter deknu Fe
RFundoe ii an. Der Antrag““ — — Recht, don dem Leiter derub Fe zV.Aieun
ver annen spil r der —R——— ⏑⏑————— Igrn e —A—
cien idebracht werden Wie wit erfahten— ee tfahren. fur dessen Charakteristrung mir d 5
noch ant Depmation der Gemeindeverwat sich äheulbtarische Ausdruck fehlt. Di isirung mir der patlanten⸗an
ue d tung zuni — t. Die Presse wirn ihn
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e e uwi da i I — in, war der Bezi w3 *
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noh hen mann Folgerungen abgelestet wurdemef ann zen 3 waren 28 aen wen
eee ur Vrn ienin Baden hat rer e — und Treue· dem Haifer
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naden dngenommen melallene Wath pu Abbeow- empf gam Victprusidenten und e e e Fere
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ewre betteffend die Verwaltungerledigter Vischofssibe 1Wilech! Age — J— i (Els. * F
aite gehierung zur ¶ Veschlagnahmm,des gesarnu en Ad mde weuesie Jat. Du Rette det getsers. nach weterrourg
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Dder Regicrung zu veste enden Commifsar.“ In gleichet mei sestgesehee entlecz vwzanp nd auf den d n
— 43 ong Zraukreich .
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eee * saß ute Beschluͤß“ über den Preßz ien vu 7 8. Januar. Die Dreitz gercommij fion hal beschlos
B82x1 A sen- das Aiter, welches zur Stimmfähigteit b * y,
29 * In1ð. Januar. Worgenbegtter berechnen die Ge⸗berechtigu von 21 auf 253 Jahre en *3— ei, politischen Wahlen
jammtz ·ffer der reichsfreundlichen pactiem auf uß 337 boö pe Jo I erbohen. Dadurch werden
—ID&amp; eiem auf uingefäht Z20.4 mit den Urhen ae onen, die bisher stimmberechtigt
hesgerischem vanei dn nnnnn — — da NUrhen asgeschlesfen Wichtiger noch ig dh ec
7 ed 4 min Eisaß⸗VLothringemrcungefe mwan. wargan ie ae Webes — 5 die
23 lua dij ne — 1233 wi waagat nittt.! ede ooorne 2
6 ed da —8 — 53— Man wagt ndht, dem allgemeinen ehe p txeffen
t n⸗ Jam⸗(Abg. Haus)e Insder heutigen Sitzun, ——— Stimmrecht. dicedt auf
rse e ine schneidon, und unschädlich —E indehen abihe b
elussien.. ialinkrodt eaglattenm alet reye a Sedung de iee J
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Uliramontanen seien so — — Anterpellation: adie ee ni Kegierung Schigierigkeiten. Laut 333 —
jo treue Freuude desVate rlandes wis Fi vecht bestehenden Auslieferungsber dergteiten . Zant nes
ieee und fragt Aunter · Uuruhe des Hauses): 7 d ee e— 1880. müssen alle
—— 333 —B —
er linksrheinischen Gebiete“ handelt ernirsen die richtige Ausn schwer halten, unter den 42009Ine.
hebesen? In gug vigu fand ader die Behaupt ee e namentiich die Zrase
, Au I aber die Be X —— 79 zu
diger Sleue Furst Sismarck rai un arbphung. an. ehr giautr eWeller aucß General. Contreras uinler die Desertenreger
—BA * ——— *
—— ——— cĩlung. Ex beyithnel — ort. Hav. ebenso feigrlich, und umständlich b
rodt am ⸗ g als dreiste Jügenhafte on wird; wie die Hofballe des lich beschrieben
r die in gehäffrger. pexlaumdetischer Weise e chen —8 ganz 3 8 — Dorß
D e un ainneas. Dn A en de
—— te Viag vetg Teistewihrtesheitihe Win· ho
—— —7— st Bisma ebt sodann Fegenuüber det ꝛisexreichs eine Großsaͤhrigkeiten 8 8
Doen an v. Schorlemer Alsys ———ä dicsemi V wieder —— Sꝛ
u bare Bidung der goger en Zegion im ahre ges seri Zage wieder in Masse nach Chifezurst. zu pilgern. —
hervor, im Kriege sei —* gion im Jahre 1866 —8— C pugern. Aö
or, im ei dase Recht verF Nothweb * Eyanien. 2
ee ee e ie r uiasige Mat — Bargee
— vn innntnn Napoleons d ee —I— J Jan. Dw Ruhe ist, volldändig herge
— ⏑ ⏑ ————— dine —88— —B—————— ————
mords Bug begegendie darit ee debe sige a bamat. ghen die 4 ue —* ier Batallonen und dier Kano zen
ee Hogentdie darin vorlommenden. Pusonen hanen arlisten abgedangen. ——
—S ⏑—⏑⏑ — e
n angeführien* Thatsachen geg e i Spohera v—
der —7 8 ge laubt. 2 Ehßs6 —z .I erta
in dt ee ereceee en Vorwurf der Lüge* — 0 f.derursacht⸗
de Dee und · General ue w dage vr e 15. Jan. Der Gemeinderath hat den Ge⸗
——— — ———— e ¶ Fr ind den des Gsttelnde schreibers
—5 ra sei weder⸗Ministerpräsident 2 X Geyeral.⸗ e 75 J dh — J *. eeee
en — wiem hr d e eie —* 7 gehn hat
3 Lebensalter gehören. Id a es behaupten, ich bin x y rre, ihn rigen so auch, in diesem
de v ne und besten D v d rone 8 ed 388
Vorwurf, im Signupaosanie m tanwesende gewesen zu sei en ne belhrochen und, fanb di *
trifft mich nicht, da wohl das Zileh gewesen zu sein. Dr, Pohlig aͤnen warmen Fuͤrs 9 in s, ieselbe in
1— das egesetz, nicht aber·di Iin nen Fur precher« Der Gemeind z34
— — Miniser auf — Be28 ———— d een dG
rß olit der Adgeordneie Mallindrodt nicht bei Ihnen und —8* dari.ber abzustimmen. Wir zweifzin micht zdaß *
e —8338. erhalten, als beye daa Buch Lamat erene —3 — osung finde und —* 6
heit sey In will den Vorredmr nich S
Pahrtheit de e eeeieeeeg der neüehen vom,
dne micht die ungeheuersten .Erfolge kaehed Wore — Nach der neuesten vom k. faͤtistisch
¶6 deulschen ¶ Boden —Sä—— e e e e ole
7 . 5 er Lehrer detran 93 L. die der Lehrerime
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        319. Werktagsschüler waren eingeschrieben G83, 724 30 Feiertagt⸗Hau eines Kaufüranng flüchtete. In dieses wollle du gufrtsch
schüler: 804 214. Die Zahl, der Schulversäumnisse betrug im srerische Menge mit Gewalt eindringen. Dies verhinderten dis an⸗
vorletzten Jahre: 6,022, 295. Die Zahl der Schulhäuser beziffert wesenden Executivbeamten.“ Sie forderten die tobende Mengr auf,
sich auj 60978s.— F — üch zu entfernen und da dies nicht geschah, so machten sie dvon

FAlmirch, 10. Jan. Dieser Tage wurden in den denach- der blanlen Waffe Gebrauch. In dem Gedränge bekam ein Fa-
barien Vogesen -Waldungen 7 Wildschweine erlegt worunter sich brikarbeiter einen Stich in die Seite, der ihn sofort todt zusautinen-
wei Eber im Gesammtgewicht von 267 Kilo's befinden. ubin ließ.

F Trier, 9. Jan. Eine unqngenehme Verwechselung passirtej Gießen, 11. Januar Vor längeren Jahren wurde belannt
am Neujahrstag Morgen einew Küster in der Kirche.Derselbe lich in Amerika heffisches Papiergeld nachgemacht; die Falfficate
hatie den Sylvesterabend gründlich, d. h. bis zum hellen Neujahrs⸗ wurden glücklich entdecht und vom hesffifchen Consul in New VYork
jage gefeiert und kam, noch ganz illuminirt, zur Kirche. Er psollte nach Darmstadt geschickt. Als dieselben mit außer Cours gefeßtem
das Lied: „Nun seid fröhlich antimmen; nun hatte er in verfloffe. Papiergelde in einer Papiermühle zu Broß — Zimmern vernichtet
aer Racht zu wiederhosten Malen das Lied: „Wir sißen so froͤhe werden sollten, wurde ein Theil der gefälschten Scheine entwendet
lich beisammen“ vorgetragen und in seiner spiritussen Begeisterunß und zum zweiten Mole in Circulation gesetzt. Ein ädnlicher Vor⸗
fing er mit seiner Stentorstimme dieses Lied an und sang auch zang ist aus Gießen zu melden. Im Jahre 1870 hat der Pho-
jroß allem Zuwinlen und allen Rippenstößen bis zu dem Refrain: wograph Perger aus Elberfeld faljche badische Zehng uldenscheine
„ach, wenn es doch iminer so bliebl“ Ein jchallendes Gelaͤchter angesertigt und in Umlauf gesezt. weshalb er vom Schwurgericht
der Andächtigen brachte ihn eudlich zur Besinnung und F—ob zu drei Jahren Zuchthaus verurtheilt wrrbe. Dieser Tage kamen
man es ihm verzeihen wirdd . van den dar als confiscicten Scheinen abermals in, Courz und

f Ems, 12. Jan. Ein hiesiger. Einwohner ist mit einer dellie sich bei den angestellten Nachforschungen heraus, daß ein bei
Dame auf der Lahn eingebrochen und beide find erirunken. Der dem Stabigericht Gießen beschäftigter Gehülfe solhe aus den Unter-
selbe hatte ungefährdet vom jenseitigen Ufer mit einer Dame, die uchungsacten genommen und ausgegeben hatte. Er ist bereits hinter
hier zum Besuche weilte, die Eisdede pajfirt und wollte nach Be- Schloß und Riegl. —
auffichtigung der Eisarbeiten wieder hinüber, als die Dame au Gine Cur für Diphteritis) Ein einfacher Arbeitsmang
jeinem Arme einbrach und- ihn mit sich hinabzog. Schon haltte nn Adelaide, Südaustralien, Namens Greathend, hat ern wirlsames
man mit Haden und Stangen die Unglüdlichen erreicht, als von Kitlel gegen Diphterilis entdeckt. Füt Erwachsene verjchrieb er,
den Arbeitern mehr als ein halbes Duzend nachlollerte und sie dem „Hamilion Speciator“ zufolge, vier Tropfen starle Schwefel⸗
vegen eigener Lebensgefuhr alle Beihilse aufzeben mußten. Ein saäurr, die in einem zu drei Viertheilen gefülllen Glase Wasset
jaher Schrei der Armen, und als die tief eingesuntenen Arbeiter uufgelött wurden. Für Kinder genügt eiie kleinere Dosis. Die
noch im Wasser mit der Lebensgefahr ringend, sich unsahen Wirlung dieser Behandlung soll beinaht augenblicklich sein, indem
waren Beide verschwunden. J die Saure sofort die Parafiten zerfiört und der Patient die Ver⸗

— Berlin, 13. Jan. Der Backergeh'lfe Holzapfel, der am dopfung aushustet. Kinder, die dorher in einem fast flerbenden
8. Aprisv. J. die Konditorgehilfen Fleischer und Schulz und Zustande sich befanden, sollin 10 Minuten nach bdem Genuß dez
den Hausdiener Sutor, sämmtliche im Wienst ˖ bei der Frau Hoft Mittels Appetit und Neigung zum Spielen belundet haben.
kondilor Zipter, in ihtem gemeinschastlichen Schlafzimmer durch —
Rebolberschüffe so verwundete, daß Fleischer und Sutor der Ver sesnachrichten.
—XX— Der —— Jot. Ritter in Hornbach wurde auj
vurde heute vor dem Kreisschwurgerichte nach zweitägiger b&amp; Ansuchen in dea Rubestand versest. e
handlung für die beiden Morde je zum Todz, also zwei 64414 Es ist zu s, Eic Tcben zu 7

J zu lange gewartet!
un eher des hirsuchten Mordes zu 10jähriger Zuqthausstrafe Zu spat F — — sich dpr wec 58 sur
zk4 8 ak 2. HNeivper ieinen Kranken und dessen Angehörige denken, als diese leider nur
haben die Wahlkämpfe ein Menschenlehen gekostet. In Hörde er 8* — 4
—— e —2 das berühmte Buch “ , Dr. Airy's „Naturheilmethode“ empfehlen;
hitzten fich die Wähler in verschiedenen Lokalen; in einem der 3
icen m es ann Einbrus der Noh a Thatichteiten. Um'? wird ihnen Trost and wenn der Körber noch irgend lebensfähig
J F n Sde —— ist, Hilfe, Heilung bringen. Näheres durüber in heutiger Annonce
rinen der Angegriffenen zu fichern, nahmen die Executivdeamten ie hut Id Sir errämhig aeder ann8 v
denselben im ihren Schuß und entfernten“ denfelden. Auf der Vrer 4 id er v
Straße angelangt, wollte der Pobel der Polizei idren Schüßling B. I. Demth, verantworilicher Redackucß. J
entreitzen. der nur dadurd gesichert werden konnte. dak er in das — JIJW2 J
Bekauntmachungen.

Bürgervereins-Kränzchen.

Am Mittwoch Abend Zusammenkunft dei
AναFer.
Auf eigenen Füßen.

Feuerwehr⸗Montag
ei Peter Senusser.

Offerte für Zuchhandlungen.
uelehe Subscribenten-Rammαν
beschuftigen
in Leipzig aber durch Commijfstonait
xoch nicht verneten find. Solche Hand⸗
lungen werd'n hiermit eingeladen, sich
unter Hirweis auf diese Annonce direkt
brieflich au die Verlagshandlung von
A. H. Fayne in Leipzig zu wen
den, worauf hin ihnen giänzende Be—
dingungen sofort mitgetheilt werden
sollen. r

Theéater in dt. Ingbert.
Im Saale des Herrn Oberhausev
Direktivn von M. Schlumpf.

Sonntag, den 18. Januar 1874.
Nachmittags 4 Ubr
Kinder-Vorstellung
unter Mitwirkung mehrerer Kinder hiesiger
verehrl. Familien.
Sneewittchen
und die fieben Zwerge,
oder die kleinen Bergleulie,
Gine Komgdie in 8 Bildern (uach kinem
Marchen beatdeite) von C. A. Gornez.)
Anfang punkt * Uhr.
BS3. Vorstellung im A. Abonnement.
Unter gefälliger Mitwirkung hiesiger Damen.
(Auf vielseitiges Verlangen.)
10 Mädchen
und kein Mann.

Nomische Operette in 1 Aect von Suppo.
J * B⸗7 — X r: I 9
Er ist nicht eifersüchtig.

Lustjpiel in 1 Alt von Elz.

Kassenöffnung 7 Uhr — Anfang

punkt 8 Uhr..
7 Das Nahere besagen die Zettel.

*
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—7
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*
rau-
eando,
rolobe johro·
—RWREX
an Krebeaohadon, 4-
rehrung. Druaen, rHeebieg
Amorrbeoĩden, Blolehauent,
vrenaehwaeho, éicit Epilop
Ro. golition, vurden achneil
Jauernd dureh dieon trguen
ngober von ren ——
At. ꝛ6bet in Flillon, wo
oho Hilto vorgebens. Id
er Aufꝭ.besndot aleh oina
Nandl. Uuber radiealq
Aung dor Langen-·
—BVRXX n
Gratio

J

*1
z3

494

3*8
— r e — — — — —
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Rechnungen
jn Un, und Us Bogen zum allgemeinen
Bebrerich sind vorröthig, in der Druderei
—IIIL
AEIEEI AA-
Frank⸗aut Nörse
X
Preußischt Irlebrichsdoer. 93738
Pistolen E — .9 41- 43 — 80
delandijche 10 s⸗Siiee
Ducatenn . 332-84
20Franen⸗Stucke220/ä
A 37 at
hα α .220α—a⸗

—2

74 67*
——

Redaltion, Druck und Verlag von J X. Demeß in Si. Inabert
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2 * — 4 * 8 522 —c —A *25322 38 2
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5 22— — —— 57 8 *—*1 5 *3 *523 2 * — 872 7— — 3 223* *
33 383 33 38
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— —2* »2253B33F— —0 232 3 4 3
——S —— 23 338* 220 2 ⏑ —
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523 —3 —3333 2c583 725 2 5* 3 83
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2328 —m 2 3258— —A 8 * * 58 8 22 3 3 253 —535
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ESI— — 53 — 232 28 253
*83*33 32——33. 3— 5 ⏑ 333
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S 553 —* DT2 5 335—323233 —
1333385 3283 — 5 83383
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3 235 *—3 —33—3 —— A 13 —8883
2 — — 52 5—53 85 —A 2 —V
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—325 22 5 823 53* 327— ———— 33355853835333*
25353 77 ——— —— 3 3 3833 333
— 8 8— —3 — —583* ——
—— 3230 55 8 —3 25 858 22 133382 38 38 23 *7 —A ——
73883 .2 382 2—3—3225 2528 — —23 —3 2353383 58*
38825 3 73 33 333 537
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2528 — 25. 68857* 53 2 5 385 533 228 582
52 2533325538 35588
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—2 25 53 8 3525355* * —— ———— 55233 55 532
57 2 5* 3 53555 8 2. — 5 8
528— —— 2752 8 *. 35 28 32 25
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23 3 22325 25835*8 335355 2353352* 538 2582 —5225*
33*3 28838 5x52525 233323355 5538 38238 — —— ——
23433 22335862 57 578 5B8* 22555 32 54** 2855 285
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de Gi.q bear die r Am pelqe rr and vaßunlt dem Daudtblakie verbunden? uinterhaltungsblatt, mit der Dienttagb⸗, Donnfretagt⸗ und Sonntag
dre⸗dnehi erscheint wöchentlich vix vnn a Un Dereie bt a . Dennem e v t, Sa mutars und S⸗ nn tag. Abonnetzentsprais vierieljuhrig 48: serir; oder
ιι. I2 Suberar.. Ungeigon werden vIhi4 Erzr. die dretspaltige Feile Blattschtift oder derciü Raiim berechnet.
— Demtea, den L DS — 084
4 212 ĩenkstan, den 20. Janudr e enne e 874
2 —— — — — — — — — —

152

enz ν τναν ν
ꝓusui uit i eutsches Neich. 44
ν——, I.
Schenk von Stauffenbltg, aus Unlaßfelnes Acen Jubiläums
als J. Prasident det meichsrathskammer, »in den krblichen Grafen⸗
EX J
ie MAnie m.Der Abgeordneto Freytug GGatr.) hat den An-
irag beirder Kammer eingebracht, den Konig zur billen, daß vr in
dem nächstenn: Landtagzabschied mit Gesetzealraft ausspreche, vatz der
Malzanfschlage pereits fürendie XII. Finanzperiode auf die Pfalz
mnsgedehni werdere eurt enmc..
eMNee Jan.u In der heutigen Bejirtslagesißung Neisten
len fünf! weitere Matglieber denr Eid in die Hand des Hetirkspra⸗
iidenten h.die Mitgtiecetzahl ist ist 284
Frankfurte 17. Jan. Inder Stichwahl vintdt Sonre⸗
nann gewuhlti mit 7185 St. gegen Lasker⸗iwelchet 58683⸗ St.
erhielt. Mit Soziat Dempkraten stimmten für Sonneniuntn aut
Kbimrus. Jamo Der Koͤln. Zigin witduaus Wien voni
70Jan.CNelegraphirt:“ Gegenuͤber derBefürchtung?!“ einer! Be⸗
chetlinkung adir Freiheit des nächsten Konklcwes »durch die 5 Beremi sich tie
Bulle wird aus Rom authentisch gemeldet. daß die italienische —Kaiserslaulern, 17. Jan. Der: Wilddiebt Kramer *aus
Regierung eine Firkullarnote an die Großmüchte geruͤhsel'hat, worin Schisserstadt. welcher wegeun Tödlung eines Forstwartes zu läugereren
die Unerläßlichkeituer vollenn Fretiheit des Konklaves änerkannt zuchthausstrafe, verurtheilt worden war,ist gestern im hiesigen
ind die Berritwilligkeit ausgesprochen wird, zur Wahrung“ Jor zuchthags gestorben. α. *
Freiheit m Nomedie rBürgschaft zu Abernehmen,e daß das Kon- 7 Sgmintliche. Lehrex von Kaiserslautern haben mitlels Sube?
ave· zund alle⸗ Theiln ehmer· desselbein als Lexterriloriak angesehen serrpuon an — pfälzische Lehrexwaisenstift 1die erhebliche Summe“
werden sollen.“ ” doñß 108 JP. 19 ir. beigetragen, uͤnd beabsichtigenin vleicher
Berlienn. Auf Grund der im ehten! Kriegen gemachken Et Weise fur dr Geeesnitking Zohlunaau- dieles Stift zur
sahrungn in Verbinhang. ann den Ergednisten.dece honahetden ehungdestens Coptünhe dut uagce Dee Baenn
Tavalierie Herbstübungene sind fün diet jattische BVerwendung dieser von aem Lehrern zet Plalz iñ —— (Vand dien eisrigsten
Waffe einige durchgreisende Veränderungenins Werk geletzt worden, Nachatfmuing.“ inb Mr rem eινσ ασ J
* . ee detrugt,
wirkung der Schußwaffen nothweudsg gernchtez er Hauutz hier 428tä Das Gemkinvebudget; fi 38 48 ein u,
eeenge ——————— Eut⸗ san — — —— de ee 3
fernagagnHeginnen azu, Aasfenz undist Diseletztete deßhalb, eee der — 30.900 fl. für vin. neuqch Volkt
bishrt. guf K00 Sarigt eee uf⸗ das Doppelten schuihaugt u Den Stadtrath hat die Regierung um dineRevifion
der fruͤheten Eutfernungfesthesetzt worden, Jußerdem Ahben die dar Häuserstenen dahier ersucht, dandid Haus⸗, und Mielhpreije sich
— D vesenlg eundert haben. Zwischem dem protestantischen Presa oc
Tavallerie Tußerhalo des Gefechlsseldes: kun den Sicherheitz-nd ohtettum und dem kqt olischen Sabrikrath ist; wegen: dez Kreuges,
Auftlärungsdienst; selbsttzatgdiger zu machen und erhal sih dotzer — des lezteren auf dem neuen Kirchhofe
enischlossen, die iichte GCopalleiz wolrerhe in inent ichtet erden Pi Liße Einigung micht erfolgt. Um nun dLine
ba Velgu e her Wirkung dGr: Infahitetiege Lrennling des Kirchhofeg nach Eonfeffidnesr zu vermelden, veschloß
vehres anũahern d mißn e/eruer hahe man als: hesandevene eroStadlcach, dden Katholiteki zuetzesatten —D———
Dien sizweig bei der er dle Azbituügeß in u Zerstoren cHon sten an inemetwi) der Sladte zit bestlinnienden Platz des Kirchnn
Eisenbaͤhncun, Teltga 3utlelft Dhundmit aceegommen sehet vin monumentales Pinninchtenrfernnneaeen
and pdiich um dic Zung der Caballette nach diesen Ge- usstellung eines Keverseß da twer Daß dieintathetfhe Kutageen
ichtgpunkten hin bde Hit rselchtaricendvrckmähzige Aenderungen meinde dadurch, kein Eigenthumsrechtan-vere Nirchhof vder kinem —
im Aijustemeni Ves:giter. Nitöt des Pferdes eingeführt nn nn Thei vesselben rwirbt umd im Fall der Verlegung des Lirqhofis *
—“ Fraukreich⸗ Pα „as Nreuz wieder beseltigen muß *ιινσ — —8
nari 8. I5, Jan. Der elegraphisch hieherhehnettekes Ae Speyer. De Cholern hat· der Gemeindetasse kine außeri'“
itel der gestrigai Rerdbe Allg. Z3tg.“ über VeBiesehungen drdentliche, Ausgabe von 20,000 fl. verusüchtnt
Deulschlauds. zu Frankreich, wird won fast allen Gicsigen m Blättern itdene Werüglich der Isfate Zgegen, die Weinfghrifation geht
desprochen. Dasn Journat des DebntsvnbemarkttterWan sbagreifde decrubNaust. Bitcgerztg) vor un deccichseer⸗ Seite di enna
aicht wohl, was der Artikel wolle. Frandteich hahe nicht, Hipze i· das man ist den. leitenden Kreisen eifrigste hemüht E, die Be
Deutschland - einen Feldzug gegen die ·rymische Kirche — dlüsg der Reustadtex Versammlung vom l, Dezemberv. F.
denn der ee oe e ee eee ee, demn ut ———— Bezuͤglich der gat den Reichstag zu
Papste leiste, asse derselben doch nucht, did Pflichten· vetit ssen,“ dir* richtenden ⸗Pelinbn wurden Schriite eingeseenn. die in gemeinf mes
er dem — sdan set⸗ Zwistigkeiten ce arere — —
—J— abe. Frankreich nicht dieg geringse Fettter vurdey noch derschiedene Rechtzgmnaͤctteß zler Klau
rust, sich icgen vnt —— ——— Das — beimi —E ——
—
Itg.“ aufrihtig und ernst zu⸗ nembn feih ye wahe die Dossnung ieichtesten Srkennungsmütel bei Winoefünsshungen dug nlci
e Bet hungen FraptRichs zu, Deutsch. Hen ist wan Hemühh die in den eitzelnen — zut Hebung
and frfedliche Ju sein fortfähten würpene, Ddante— — bind Oundels zu bildenden Comite's eine Orga
nichtt goepiger als ultramontan-gesinnt TaP misationzu entwerfenz welche dazu bestimmt ist, sowohldie Thatuen
Berssa übles, 16. Janre. Die Nationasoerlsamm nm— — als auchd die sür, den Wein
ehmigte ·den · Artikel 1 des Burgermeeistergesetes Vvescher da. teht V nzen Psan wünschen werie ————
ne Bitgetmedter In renffen vẽt Nscig Di,, 534 ——— die vetreffen den Ardeuen
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        bereils bis Ende dieses Monats so weit ppdiehen sind, daß sie der
Deffentlichkeit übergeben werden können. 25*
WEdenloben, 18. Jan. In der heutigen Sitzung des Igl.
Polizeigerichtes dahier wurde der katholische Pfarrer Schermer von
Sleisweiler wegen Anheftens des Aufrufes des katholischen Wahl·
Lomẽie's der Pfalz an die Simultankirche zu dGleisweiler ohne
obrigle tliche Erlaubnitz auf Grund des Gesehes zum Schuhe gegen
den Mißbrauch der Presse zu cinem Tag Haft und 1 Thir. Geld
strafe verurtheilt. .......Gegenw.).
t Niüenderg, I4. Jan. Wie von verlässiger Seue mitge⸗
sheiltiwirb/ hat die kal. Münze zu Munchen den Auftrag, die
Ausprägung von Zweimarkstücken vorzu bereiten. Es ist somit die
ielfach gebegte Befürchtung, die Reichsregierung werde den von
so harmãckig betampften auf Einführung dieser Geldsorte ge⸗
eichteten Beschluß des Reschstages in der Praxis illusorisch machen⸗
anbegründet.
m Hoffmann d. Fallertleben hat am 8. d. M. einen Schlag⸗
mfall gehabt und liegt in Folge vessen schwer darnieder. Sein
Beist ist zwar ungebrochen, aber fein linker Arm scheint vollständig
und fein linkes Beia etwas gelahmt zu sein.“ Er ist sehr schwach.
Der Dichter steht, am Alter von 76 Jahten. o“
3 h Bismarck ls Wähler. Als Fürst Bismarck am 10. do.
in das Wohllokol seines Bezirles (Cafo Hering) trat, prafentirte
hin einer der beiden vor dem Lokale siehenden Sozial. Demokralen
nnen Wahlzetteh, aus welchem der Name,Hasensclever“ stand.
Der Reichslanzler betrachtete den Zettel und reichte ihn lacheind
mit den Worten: zurück: ĩ Nein, sieber Freund, so weit sind wir
noch nicht.“ insn.

F Kdln, 162 Janne Bei der gestrigen“ und heutigen Ziehung
der Dombaulotterie fielen: 2000 Thlr. auf Ne. 820 876, je
000 Thle. auf 5536 und 319, 472, je 500 Thlr. auf 76224,
141.506. 219, 489, 50,522, 75,805, 192 5324, 198,548. je
200 Thlr. auf 44,831, 286,886, 287,218, 8338,702, 49 8348
—⏑⏑
290,294, 337,033, 339,084 u. 342,207.

Koln, 17. Jan. Bei der gestrigen Nachmittag- Ziehung
der Donibaulotterie fielen 25,000 Thlr. auf Nr. 320,010, 10,000
Thlr. auf 146,678. 2000 Thlr. auf 102,349, je 300 Thlr.
auf 59833, 221 365. 230,619, 283. 888 826 601, je 200
Thlx. auf 10, 191, 42,933, 536,286, 76,450, 99,28!, 103,540,
loG, 311, 182,940. 145, 414, 161. 802. 192. 331, 2603388
271256, 304, 465. F

In Amerika geht man mit einem Riesenplane um, der sich
auf eine tägliche Verbindung zwischen den beiden Nontinenten
(Amerika und Europa) bezieht. Eine Gesellschaft von Nabitalisten.

will auf dem Dekaware eine Flotue' von 45 de ersten
Ranges aus amerikanischem Malerialet bauen, die 12000 Tonnen
Behalt haben und 100 Passagiere erster Klafse, 1000 Auswan—
erer und 2500 Tomen Ladung fuͤhren sollen. Die Kosstes dieser
Fahrzeuge dürften sich auf 36 Millionen Dollars belauf n, und
s* wird vorgeschlagen⸗ sechsprozentige/ in 20 Jahren Nahlbare
Obligationen auszugeben. Die Regierung soll diese garantiren und
albiährlich die Zinsen zahlen, wofüͤr fie 20 Jahre lang keine Zu—
chüffe fuͤc das Ueberbringen der Posten ntichLiverpool zu zahlen
raucht. Um das, Unternehmen durchuus: national m⸗machen
ollen die Dampfer abwechselndbald von Baltimore hald bon
Newhork, Boston oder Philadelphia absegein.
Rienstesnachrichten. —
7 Der Regtientehrer an der Gewerbschule zu Zweibrüden, J.
Marzell, wurde wegen Krankheit auf ein Jahr in Rudzestand
ersetzt.
7
elanntmachung. α
—DD Thaler Belohnung. ν
Der Taglohner Heinrich Volker von —X

Mords durch Erlenntniß des lal. Schwurgerichtshofes hierseldst

om 27. April d. Is. zum Tode veruriheiln durch Allerhochste

dabinetsordre dom 26. Juli d. Is. zu leben länglichem Zuchthaus
egnadigt, ist am 16. August d. Is. aus diesigem Gerichtsgefung⸗
niß entsprungen. Es wird Demjenigen, welcher diea Wiedrrergrei⸗
ung desselben bewirkt (den Polizeiörganen und Gendarmen unner

»em in der Ministeriaberfügung vom 4. September 18835 Minist.
Vlatt der Verwaltung S. 263 —ausgesprachenen Vorbehalt), eine
HBelohnung von hundert Thalern hiemit zugesichert.

Boller ist 32 Jahre olt, 50 2“ 1* groß, hat schwarzhraung
daare und Augenbrauen, braune Augen, gewöͤhnliche Rase, her
vorstehenden Mund, nuvollständige Zähne, laängliches Gesicht
jervor stehende Badenknochen, dunkelaraunen Schnurr⸗ und Kinnbart
—jetzt muthinaßlich tasitt —, bleiche Gesichtsfarbe und ist don mitt⸗
lerer oͤtatur.

Besondere Kennzeichen sind: verkrüppelter kleiner Finger der
linken Hand, etwa zehn Blutegelnarben am Unterleib, auffallend
scheuer, unstäter Blid.

Letzte Bekleidung: Grüne Schützenjoppe mit crünem Kragen,
grünem Besatz und grün eingefaßlenn Riegel, schwarze Zeugweste,
braune weite Zeughose mit dunklen Streifen, auf dem linlen Knie
mit cinem blauen Lappen geslickt, Lederschuhe.

Frankfurt a. M., den 8. Oktober 1872. UV —
Der Koͤnigliche Staats⸗Anwalt.
Gei. Kunitz.
Bekanntmachungen.

Bürger-Hilfsverein.
St. Inabert. 1
Samstag, den 24. Jannar 1874
Abends vräcis 8 Uhr
— Außerordentliche
General⸗Versammlung
im Vereinslokale bei Georg Jung.

Theater in St. Ingboert.
Im Saale des Herrn Oberhauser
Direktivn von M. Schlumpf
Mittwoch, den 21. Janunr 1874.
AhOnnement gusp u.
Benefiz-Vorstellung für den Schauspieler
Franz Mathieun.
Der Goldonkel.
Broße Posse mit Gesang und Tanz in 8
Alten und sieben Bildern von Fm Pohl,
Musik von Conradi.
Kassenöffnung 7 Uhr — Anfang
u 8 Ubhr. ne
— HOas Noabere besagen die Zetiel.

9
Einladung.
Sämmtliche Mitglieder des baher. Lan
deshilfsvereins (zugleich Organ der Kaiser⸗
Wilhelms⸗Stiftungh im Kanione St.
Ingbert werden zur
Beneralversammlung
des St. Ingberter Zweigverecins
und zur Neuwahl des Zweigvbereinsaus-
schuss s auf Sonntag, den 25. Januar
1874, Nachm'ttags um A Uhr in den
Saal des Stadthausfes dahier ein
geladen. —
St. Ingbert, 18. Januar 1874.
Der Vorstand des Zweigvereinsausschusses:
J. Samann.
Freiwillige Feuerwebhr
Donuerstag, 22.
Januar 1864,
bends präcis 7 Uhr
88
ammlung L
dei Peter Heusser.
Dagesordunnng:
Aufnah e neuer Mitglieder.
Rechnungsablage.
3) Neuwahlen.
St. Ingbert, 16. Januar 1874.
Der Verwaltungsratb

Tagesordanuag?
Ergänzungswahl des Vorstandes und
Wahl einer Commission zur Revision
der Statuten.

Um recht zahlreiches Erscheinen wird
gebeten. F
Der Voratand.
VUnterzeichneter bringt den
holzdieben zur Nachricht, das gestoh⸗
lene Holz doch gleich nach Hause zu
tragen, und nicht erst in den Schmel⸗
zerwald zu lagern. Bitte, das elfte
Gebot zu beachten.

XRXLLLXXV

Rechnungen
in is, 4 und s Bogen zum allgemeinen
Bebrauch find vorrathig in der Druderei
neses Blatteßz
Bandwurn beseitigt (auch briefuch in
2 Stunden gefahtlos und sicher Dr.
wed. Nroat in Leipzig.
2 E förse J X
dom 17. Januar 1874. 8—
Preußische Friedrichsdr.. 9 8738 —F
hittoien 3. 3823886
dollandische 10 I.Sitücke ⸗ 582 ·.
Ducaten . —XR 32234 5
oFranct·Stückhe..-220ν—αννν.“:
ẽnglischt Souvereigus. 11 48-30
doslars in Gol..... 2 241/-28
W

Aufeigenen JFüßen

Pehafny T und Y⸗nevvEX Ve
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        z 5
— 06— 24 58 52— 33
— J 357 —A — —2S26* 55 58322
* 22* * 289 352 2 3225 —— — 33 43
z 33253 253 535 533 58 5538 8 —
—A— 355—232* — —583253 335 8
17 — 322 — * 3* E —6 2 — — 23 53 S3. — *8
—— 322— 368 222 —[ 5 2882
—5 55—87 —z 7c7”— 723 82 —32 25 — .
22 *.5 3 —* 3. 2* *22 — 36 8 —
3 3
735 F ** 257 5 353 * —x 225 5 * 3 2 8 8
—22*560 — —— — 32 280 5383528 — 3 5555 — — 5 2
— — — —— —— — —E—
— — — —— —A —A — — 8B82—8 7152k—5 2* — —————
5. — 2— — 722z2 Z * —— 538 8 5* * 526 .5*
—9 — 33522328 235—326325 8 35335537 58 58233383 583 5 —
5 28 —353257 — 32 7—* 25* 523* —
3523878 738332333* 3 233 838338
— n —S —3 27 5 — — 5 — 2* *
—2383233283 5725323 2*33388 552 553 3835838
T5532 *225 3 2 352* 2* 5 * 27
—A — 3333 z 2338 338
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235 232 33833 828838 33z3538835385 133338 355 53252
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— J 12 Surberer.“ Ani⸗aen wwerben nit * kerzt, vie breispaltige Zeilt Blattschrist oder beren Raumi'betbchicet-
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— —— — — — — ——
——VXX
Beuifches Reich ··cominisfionꝰein.die jedoch au Niethen
AI — Der Abgeordnete George Kolt hat genommen werden mußte. da ven 74 Wahlern aue bis auf
— —
—— ” stellen? spo sdent 176 J —F—
Resibestanderdes Antheiles Baherns an der s zosischen ertegstoften⸗ 43 Januar:. Von 100, o00 ftimmfähigen Buͤrgern
Lnhschadigung die Summe von 8 Mill. zu referviren um mif des Fantons Bern fmumten 7T0000 fur das von dem egietg
ee e —
von Steinkohlen in: Bayern austellen zu lassen. Ben, 29. Januar. der ee wochdem
n'e h Das Deferniren franzosischer Mititch petsanen, —B — Rbeiunchme zuatsagt Einlavungen qut inernatio⸗
sonders von rdenjenigen Regimentern. welche in der Nahe ver —R nalen Postcongreß. der am ·l 5. Sept⸗mber in Rorn stattfindenclolle?
chen Grenze liegen, dauert fornz fast tagli duden o peene ve Je e 4a
derfelberni auf der hiesigen Polizeidireltion und suchen um Aufent· St. Ingbert. 22. Jan. Im Jahre 18732 watpenang
Jaltgerlaubniß nach. Die Leute klagen alle über schlechte Behand- diesiger Sladt 413 Kinder geboren, darxunter. 14 todte u
uumg und elende Kost. Die Erlaubniß zun Aufenthalt —wird 16 uneheliche. Verchelichungen halten 90 statt und Todesfülle —
denfelben natürlich, wenn sie sich nichls zu Schulden *tkommen men 191 vor.. 9J . ...
Berrin, gaͤne Zwischen dem preußischen und dem dedauerlicher Ungluͤcksfall dor. Ein mit der Sandmühle beschäftigteh
zayerischen Krĩegkministerium it bezüglich der Versehung von Reser⸗ Arbeiter, Joh. Lambert aus Blicskastel. derheirathet znd Familicne
mannfcheften aus den preußischen Regimentarn in bayerische und paler, wurde hon dem Laufer der Maschine an die nahstehende
ungekehrt ein Abkommen dahin getroffen wocben, daß zunachst die Nauer derart an dem Kopfe gedrücdt, daß heute; motgen dessen
hetteffenden Regimenter und dann die resp. Armeclorpa. sich die Tod erfolsse. 3.... F
serhalb mit einander — — Gf V.) Die Ortsschultommisfton
ιJ en m Vernehmen naqh erfolgt die jat in ihrer letzten Sitzung! folgenden Antragdes protest. Pfarrers
kroffnung des Reichstags am ———— Cer Lanbiug wird e e ethobent Da vel der Abstimmung, ühber
ah 17. Ipäuestens 20. Februgr pertagt. IFr. — J F —* —RX pmunalschuledine groͤßere Auzahl, von Stimmen gezählt
—— 3 Abgeerduetenhaus eiledtgte vurder welche keine gesezliche Berechtigung aten da von ehget
nest der ——— des Civilehegesetzestl. wonach Nalle Differenz vor 2256 Stimmen die Annahme ode Verwerfung dez
een enthehenstehenden Bestimmungen aufgehoben werden / mament. zochstwichtigen Autrags derte siäbtischen Verwaltunge abhängige warjt
lich vasꝰ Eh vribot iget Reltghensverschieden heiter Ein -Antrag st das Iagl. Bezirlzamt zue ͤrsuchenen nach derntamtlichen Konstattern
derlachs auf· Echallung des Tauf zwanges und Belbehaltunge⸗ Des ung! der erwähnten Ungesttzlichkeiten die Abstimmung in der Kom⸗
Herbots ver Ehe zwischen Judenund, Christen;“gegen welche' der nunalschule:wym; 4. Jan. abhinf füre jutl und michtig zu erklären.“
Fultusmin ster sich ausspricht, wurde abgelehhnt ein Autrag Petri's Begen dicsen Beschluß erhob drr kath. Pfarrer Cremer Protest mit
—D—— aufge. der Behauptung, daß jene Abstimmung eine gesetzliche sei, da das
hoben fein und anstalt der Trenung* von Tisch Brotololl üher dieselbe keine Beanstandung — ———
— —8* g:einteeten Joll, auptung larwies sich ader. als unxichtig, indem gerade yon nachst
obicho der Zustizm nisteg diese wichtige Moterie nicht bei der jeße etheiligter Seite: die Unterschrift zum-Protololl verweigert wor⸗
gen Gelegenheit beiläufig entschieden wissen will, genehmigt. Die den wer. — —VI
amentliche Schlußabstimmung über bas ganze Gefetz sos morgen! an In vergangenen Woͤche wurbe m Lambrecht bie Frisdenẽ.
dattfinden . 6 a uherswelche 1871 bein Fri⸗densfeste geseßt wurde,“an drei Stellen
Breßbla u I6. Jan. Da' der Fürstbischof sich geweigert halb durchgesägt. Aus, die Entdeckung des Thäters sind von der
satte, die auf Grund der Maigesetze über Hn, verhängten Geld— Bemeinde s80 fl. festg seht. Was ihn gu den Gubenstug vrrant
trafen zu euteichten. so wurde gestern dur Gaichtsvollstiecker aßti Narilßer Aaßzb ichl zuk Zeit pichts Bestmmites sagen.
in Auftrage des hiesigen Stadtgerichts“ im fürstbischesthes 3Ba · Der. Nestor u isecer Pfälzischen Historiker/ Herr In! G.Leh
lais die Erckutlon volzogen. Dieselbe dauerte acht.I Stunden. Es nann zl Mußdorf, isz in widderholier Anerkennmig feiner Verdienj-
durden Wagen und Pferde, Gemalder und Kupferstiche, außerdem e zum deutsche und speciell pfalzische“ Gefchigisschreibung und
auch verschiedene Moͤbet und die Batünde des Weinkellers naufge⸗ Alterthumsforschung jüngst auch von dem' Directorlum des freien
grzebem nachdem borher eine Durchsuchung der ia nsge jentschen Hochstifts zu Frantfurt am Main zum Ehrenmitglied
hrank befindlichen Gelder und Werlapapiere stattgefumden hatte. dieser-Gesellschafß ernannt worden.
Die von · dem? Furstbischof · denuͤtzten Fimmer blieben unbehelligt, »220 4 Nürnberg, 19. Jan. „Sicherem Vernehmen nach wurde
veil nach Annahme der Eretutoren. der Betrag dert Straffumme er? BeySes. Zcceffist he von Fürth zum Stadtigerichtsassefsor
n Odhe von ungefähr. 15. 000 Thalern durch die bereitz gepsän- dahier krsaanut de keste Foeoehite— dwrrau einer Richterstelle in
»elen GBehenstände exreicht wat.. Bahern gelanginn —— J
α e Frankreich Unt 3. *æ f Der vens. Haupmdun,!! dekasich Ittezüich In Würgburg er⸗
i Paris, 10. Jan⸗ Dlx Hirtenbrief de⸗ —3 vdn —— Vreihetr dem eNAndriun · Werburg. Er gehote⸗
Perigueux wird, der n, Presse“ zufolge, der Gegenstand“ einer rühern dem 3 —DDDDD——
ilage wegen Amtsmißbrauchs vor dem —8 Pine — 2 dewden olle den geuchtete n. Offizter zu dieser That deranlahe hahen.
n Pavis 19. Fan Der Pixzenbrlef des, Bischoss Avon 2 1 Die Herten Gehrüder Stouwerck an Cöln. wolche waͤhrend
—XREC wegen dessea Versffentlichung der IUnwers“ heuie — ———— Desserts zu' den Festlihkeiten
uspendirt wurde, hehaudelt die Encyclita des Papftes vomeI81. des baiserlichen Hoseh gu Wien liefecten, sindnitteißz Cabinets
have e J.und enihalt die hfflügsten Angriffes auf Deutjchlande hreiben don 22.v. M. zu, Hoflieseranten des Katferz und der
htalien und die Schweiz. 716663 daiftin voön Oesterteich ernannt worden. Eiue gleiche Auszeschnuug
Wie in pielen uschasten der franzhñis beu hoalpet, fo n Folge herpö: rigender eeet ane ver Aussteünng isi
flegt auch ia Venesc. (Isere) während der rauhen: Jahreszeit die anferes Wissens noch keinem: undern deutschen Haufe zu“ Theil
Auswanderung in Masse Slall zu finden. n verwichenen Der gewordene · D nseiben · wurdb füt die dorzügliche“ Oualugt ihrer
emnben waren in dieser. Gemeinde ͤmmtli his Mai Aus gewan Erzeugnisse auf der Wiener Weltausstellung die höchste Auszeichnung,“
»ert. Der Isore-Praͤfekt suspendirie hierauf den Maire nebst Ad die Forsschrit: Nedcite Pust vie goldene Medaille von der Alae
unkt und Gemeinderath auf zwei Monatt und sehtt am Geneindel benice für Handel und Induftrie u“ Paris suertann.
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        Bekanntmachungen.
0 46
Groͤhe Aucklion
Am Samfg, den 24. Januar, des
Morgens von 9 Uhr ab, werden auf dem
Fruchtmarktplatze zu St. Johann gegen
gleich baare Zahlung versteigert:
1Claviex Glügel), ITisch hon
Nußbaumholz, 1 Sopha mit Pferde⸗
haarefüllung, 6 Strohstühle, 1großer
chwerer Spiegel, 3Z Bettstellen mit
Springfedermatratzem 8Erxegraas
Matratzen und Keilkissen, 1 Wanduhr,
z. Oeljarbdrudbilder, großer Ge
sellschaftswagen, verschiedene Pferdege
schirre, 1 Wasserdruckpumpe u mehrere
noch braͤuchbare Thüren und Fenster
Bleirohr, Messing, 8 Dezimalwaagen
von 5 und 6.Ctr.“ Tragkraft mit
Gewichte, 1. Tafelwaage von 20 pfd
Tragkraft, eine große Parthie Säcke,
fketten aller Art, Pagkisten,e mehrere
Wein⸗ und Branntweinfässer, 1.große
Parihie Bierglässer, Chambagner-
Sellerswasser und andere Flaschen,“)
Parthie Magenbitter, genanut. Men
schenfreund, eine Kommode von Eichen⸗
holz, Lweiserner Tragbalken von 15
Fuß Lange,Parthie Baum—⸗ nnd
Rartenpfaͤhle1 Jroße Parthie Erbsen,
1 vollständiges neues Kegelspiel mit
6 Kugeln, I Butterleier, Fruchtschau—
feln, iMarmorplatte, LSchiffspumpe
bon 18 Fuß Länge, 1. Tragbare,
Kartoffelpflug, 1 Heuleiter, J Wasch⸗
tijch mit Spiegel, ein Küchenschrank
mit Glasaufsatz und viele andere Ge—
genstaͤnde.
Ph. Michel,
Auctionator.

* IJ
Illnstrirte Frauen Zeitnng
* ———— 7
J eino Ausgabe der NModenuelt imit Vnterhutumug —t
Arschert vom I. Januar 1874 ab die obige Zeitung in-jahrlich 48 Numwmern.
hckarntlich jigt die Modengelt,“ die aml, Octcher 1865 begrũmdet wurde
uind in elf Sprachen unter is IAehenden Moden-Zeitungen die gröste Verbrei·
—X gefunden: hat, Iängget, ac alen Lręeisen ein kaum noch entbehrlicher Ragthgeber
geworden· Menn sich nun dorcehen ein Vnterhaltungsblatt gesellte, dem es
Felang, unter moseron-Seohrifbstellorn und. Xũnstlern gie hervorragendsten Pano zu
zewingen, so grstaltete sieh daraus in Joummal, das von vornberein des allgemeinsten
αι α α MJαν,α,Oer Preis ein verhaltnissmäss niedriger ist.
AIchen dex Iustrirten Franuen-Zettung erscheint im: Uebrigen-
die oqenwelt“ nach ihrer bisherigen Weise fort. Indem vwir zum Abonne-
ment/auf die eine oder andere Zeitung hiermit einladen, verweisen wir zugleich auf
nachstekende Kur-ze, Inhalts-Debersicht. —
rs F J —t —J 1. .Di oMdodenw elt *
Iaue F 2u—ung fuustrirte Zeituog fur Toilette und Handar beiten-
ausgabs dor ενιναlνν mit Unter- 3. 4 ENScheiut AUe vierrebn Tage,
.5 holtungsblatt. i r s
—— brice ecnenmei. ln
RIeime MSνα. Pro, Quartal 25 Sgr.
ν
νι VX Meden ud Handarbeiten,
ie bei der NModenwelt.· 4
I2 Boilagen mit dchritirmustern te; yie bei
det Modenwelieee 23
2 Grose colorirte Modenku pfer. t
21 Tustrirte Vnterhaitungs- Nummern.
BGBrosse Ansgabo. Pro Quarta Ausrahe mit Nodenkupsern. Iro
n —— — e Quartalb, Thlu 5 deor. v
—— — D * duahrsieb, ausser Obigem: Dr
noch 36 Grocte colorirte Aodenttupfer, darun- 4 Grosnso eolorirteæ Modenkupfer, aaruntor 18
moe e äο ονιαι c Blatter mit etva 150 historischen und
und Volks-rachten, wie bei der, Modenwelt.“. Nolks- Traehten. e ———
Allo Buehhandlungen und Postamtor · nehmen jederaeit. Bestellungen an.

*

vImsi J

tag Morgena

er aren wurde von *

Hauie des Schrenerb Joh.

Schmelzer bis zur Groß⸗

bach ein AIpaen-Regen-

ar verloren.Der

redliche: Finder indge denselben gegen ent ·

prechende Belohnung in der Exped. d. Bl.
ibgeden..

Ein suchtiger Scribent
tann bei mir sojort. auf Wunsch auch spa⸗
ler, eintreten. J

Saargemünd, 16. Januar 1874.

Beannenstiel,
doecnanwalt·
Theater in gt. Ingbort
Im Saale des Herrn Oborhauso
Direktion von M. Schlumpf.

Freitag, den 23. Janunt 1874.
G. Vorstellung im 2. Abonnement.
Flotte Bursche,
. oder

Das Bild der Potyphar.
Komische Operette in 1Akt von Suppe.
Ein ungeschliffener Diamant.

Lustspiel in 1 Akt von Roger..
Kassenbffnung 7 Ubr — Anfang

puntt s Ubr.—
Das Nahere besagen die Zettel.

Den Herren Interessenten zur gee
Notiz daß au den Tage wo wir der
telegraf. Icxet spät erhalten, mi⸗
demꝰ Druck unferes Blattes nicht darau⸗
varten konnen, und kaun in diesen
Falle ein extra gedruckter Fruchtpreit
—* abgeholt werden. —

Die Exped. »*

—— MWM—O ——
Kufeigenen Füßen.

Die Tafel⸗ und Dessert Chokoladen
8 der Kaiserl. und Königl.
Hof-Ohocoluden-Fubrik

„88 von *8 — 8RP?

Gebrũuder Stollwerk

in Cohn,

wurden als die vorzüglichsten auf der

züngsten Weltausstellung in Wien mit

der höchsten Anszeichnung, det Forr

schritisMedaille. prämiiri. 5

Dieselben? sind in allen namhaften

Conditoreien und Delicatessengeschäften

zu haben. *

Bürger-Hilfsverein.
.Et. Jugbert.
Samstag, den 24. Jannar 1874
Albends präcis ß Uhr

Außerordentlichee·⸗3
General⸗· Versammlung
im Vereinslokale bei Georg Jung.
FTagesordnunung:;
Ergänzungswahl des Vorstandes und
Wahl einer Commission zur Revision
der Statuten, sowie. Aufnahme meuen
Mitglieder. ze
Am recht zahlreiches Erscheinen wird
gebeten. 1*
—1 PVον—uανα.
Unterzeichneter bringt den

Holzdieben zur Nachricht, das gestoh ⸗
lene Holz doch gleich nach Hause zu
tragen, und nicht erst in den Schmel⸗
zerwald zu lagern. Bitte, das elfte
Gebot zu beachten.

Georg Uhl. Holzhandlung.
Rechnungen
in s, 4 und ijs Bogen zum allgemeiner

GWebrauch sind vorräthig in der Drucere;
dieses Blattes.

Frucht Brod Fleisch ꝛe. Preise
der Stadi Zweibrücken v. 22. Jan.

Weizen 8 fI. 62 tri, Korn 7 st. 16 ir.
Gerste Lreihige. — il. —kr., Gersie dier
reihige, — fl. — ir. Spelz 6I. 14 tr
Spelzkern fl. ⸗ tr. Dinkel — fs
ir. Mijcfrucht — il. — tr. Hafer
fl. as ic Karloffeln Ifl. 18 ir. Her
2z fi 12 ir Steoh Li. 24 ir. ver
Feniner Weißbrod Ni Kilogr. 24 7r.
dornbrod 8 Kilogr. 34 1r. ditto 2 Kilogr.
238. ditto 1 Kilogr. 12 ir. Gemischtbrodes
Nil. 40 tr. 1.Paar Weck“ 90 Gramm 2kr.
Nindfleisch 1. Qual. 20 kr. 2. Qual. 20 r.
Zalbfleis 18 irHammelfleisch 22 r,
Schweinefleisch 22 kr. per Pfund. Bulter 808
tr. per Pfurd .·.

Alsl
Redattion, Druch und Verlag von J.. 9

in ct.
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        — 2 222 222232 22 5—522 —2—5222 * 9
3 55 32—57* —— —553 583
——A 5*3— 5535 5 33238 3 223—3*
3752242 23 5 2 2 358. 23 53 ——
—A 23375 3 —333 A 2
— — 3 — — 2 ——
27253 — —
7. 8 —845 —3 — 553 —38
22,,223 22 * * 3
37 *3335 233 335s—8 333 3838 333
* — — F 77 —— — — 3— 8 ** 23* 27
2*2 35282.3 * — 2 53.*— 8 2 * A
53 7 ⏑⏑ 6
— 2* —5 35 ——7 55
2833 3 3 —2 3 — 8 826
— ⸗ —27 — 22 2 52 . 7* S222 57. ————
55 2 752324 555 383532555 88 333 3835 *55 255
5337 — — 3353235533827 3 —68 233
8 53 — 3 —2 — —— 5 5
— 349*8 29* 2.55 87—* —5 3 2338— 23 2 5 *. * * 222322 26* 2
778 2232 —832238 —A —3333355333 3* 3668 29
— —— — ——— B—2BS 333. 8355
* — — ——s— 3 53* — ————— 8 — — 2* I 8
55* 5 33 3322 523232327 —52 — 28.
5332 32535323 — 333 — —3833—52* 3323 3222—3 528
2 358— 52 27 2 * . *53882 22235 25322 —
533 3— 3363508 —335 32 23 333 — 2
* 22 —A — — — —— — cc 282 32 533,; — 8328 —A
ez 47 3253
—E 53 5* — — — 5 * — 22 — 7 2
2 25 S25cc227 —— 4 3 2222—8 —3 —— 33
53 35 515822 — 352 32* 3 28 ——25 —3. 532 52332
75 2* SBSSESSREMS — ——— — 288 2— 68 0328 23
* — F
—X .28 33 *232 — — * 224 38
2333 53532 —25;z 3833333 5*83838 53828
m55 —57 383333535 283383* 233 58
2 — n —D *4235 * 63 2 33
— 3— 8 — 2* — 82 8 —22
22 D53 2238* E 3 F
2 ——— — 53 — 2252 8 8B8 — —
55353553 2*2 533535 5—52 523* —
3 33 3 8 5332
38. *3 x 2E8 8⸗ 22*
— 2** * —7 22* 7 2 * ———— *
2.52 2 — —— 2* 3233 B
53 . — — 8* 25* * — 55252 22 5 — F S 2
552 38
— * ö —A 22* —M——— X 5538 — M
z823533.275 — 25335388* 5 5—
— * 2⸗ 334 — 2. —
3 3 ———— —258 “
—* 5* 2 —3 — 82 2* — ——— c 8* 2
— 87 — 35 53328
s 3 333 5* 53328
5 85 22232 *L 3853— —5——* — 2 2338338 F * —
—— ——— 3522 ———— A 232 236
—— ———— — 525!. 22757 ——— —3* B55EA 5Bä3 *t 2
A — 333 2 38—* 75 33
523 72555323338623 —J—
835333 33 z 3
7 *7 52. 5232 * 52. 3 ———
—22 —— 2* 2 525 z52 385* — 255 ———— —E
83 825 —— ——— —3832— 58 35— —5 5 — —35323227 e
5222 — —2 — —222 — —— * ⸗ 2* — 222
— z58388— 533 —— 52 52 2 — 3222 202 — 52 —5 55
ze 6
s 7* 22. 4 — 3 8 — 55327* — — S5 * 7* — 3* — 3
2 8* S — s38 8 388
4 74 * ——46 33 — 222

25 253783
— *
. Oẽ 5358 232538.5
z5 3835333 553
—AV— —e— 55535— 5233
55 55323 — 2233 5 25253588* g 22
25 —8 — 23 — 2522 22 Eꝛ 22352323
* 5 —⸗ — 32 . 3 J 55 52* 22 *
25* —— —23 z2 7533—5
8 27232 8553 75 558— 825 — * 825** S 285574
— 55528 55228 376* 835 *38 3
2* * —F 56237 8 5* IIIXMX 9 55 878* 25538
253262 53335 232 37337 325288 — — 3
52 5 ca 584 535 —— — ** 25* —5 2 8 *5222 53551
*52 528 —855533233 — — 22 55 3*** — — 352 8* *
225 520 532 * 5 X.5 54 — *&amp; 3235 —S 52355*
562 55 5* 22* 22 23537 55535332 — E*.
8 22338 29 252 — —A 8S2 —
—A 525328 5 2508 — J A8* 3 7373 3358 —3 2
5338338 —5222338 52552 38 3355 3 *58 55 33348 2
8233283 7
53273 558 23* —78 3z5355 —z8283 * 2 * E8 35 —E
* 222558 225 5535533 222 5385 8 7 3 3 —
35 —— — 25— 1535325 55 72 5* 235555* 7 2855333* 7
— —— 853328 3 3328 55 55 532— 325 537835 —
T 5 * * *7 22 — 5338 25z2 —8 2 82 553322 J
37 2 3252588 s2233535 533527 33 — —AJ — *
2335* —252 82323 — 538 538514 Sẽ z5; 333288 46 583S5235 3
3325723 3383* 55 23332385 5* —5s 3336834 A ——— 5253 *
2 — * J * 5— * J **
282 430 —— z3 3333337
— * 2 — —— 2587 5 2 268.53* —
— 2265* — 28— 32 5 * 2 7 ——2
2 — 3 —— —
2 432323 g * —— —— — 2*5 . — 3 3 *
— —2256 *5* 255225 28 552*23
55822255 3386 5232535323 5— 58*
— — 3332883256 27*
—*258 258 838 7 5283
23c85* 32536835* ———
u CE —5 5x8 52535*
ꝛ 22368
⸗ — D —Vü— 2
25*323858 55223560 3853*8 — 3232558
s 383 Az 3338
S8. 85 335633
—XXM — ES 53 — —2 xXcA
538 E7538233625* 223 35 322—552
5555 ——305 —. *55 5332355
55 — 323 — 558 —28—8*
——3 355 23333 33253
——— *538* 733258323
3 38 1 35
3 23 33 — —
225386 35853* X 3888 337
28537 35337385 zr 255—75 5326 32322*
3s8333752583 3 6
—2 3 233 2830 —
—A —553385 EAsæßA 8 ——— — 57 288 —XEE
22 — — 22 * — R222 —25 522
—I— *79— ——
A —— 22 s32 24 2 d — 22 — 53 * *5 2—
2 E 2z223 22 —7* —5283 258282 *
533332 835 2 2 38. 3356333
— 533 — 3 3424 * ——— i 8 XAI — 2 2
33 3 33 33336353355 583—3
44 z pes g 333
28 * 7 552257 — 8 * — A 552
8 134
        <pb n="50" />
        *

—3533 3 — — 333
—— — —22333 3 3532353. 33
—— — 7 —— 522 22— 3527 3 * ————
2 33
3 — 348838* —
38 2338333 3533233
— — ———
2338 85 38—— 5*3 2 17*7* — 2533 —A— 3.2
3333333—3 s 363 538
38 3
2232 58 2 3 — 2833222 32335*533 485.3
233825 —3 5 3828333 3 ——
5 3 — 3 5333 83 55
38* —58 — ——— 523522* 88 3
88 —— —— 78—2 —33 2828 —— —— * xX 233. *
*885— ——83 3 — 233 2 . 22. 2
J *EB 3 * 2.—7 7 —— 2523 j

233775 3 5 88*53 538
353 — 3 333 —— 33
233 ——28—38 3383 ——— 85
3 — ——
r — — —— 23., 2—. 2 3* — —— 8 3—
——
— 2 3 — *5— . z *35 32823 338—328
3— 3237
83 — —7—72 J 28 * 52 ————— * 5 5 82 2 — 43 —5 53 23*
*5 735 88 —88s8 33 3827
——
F * —*—— — *5 252322 —* 8* 5
* — — **5 2* * — —

— — — — —
— 253 —8 — —— 2 27 RX
2 255 332— — 2 2 25 — — 5 4 2q —
——— 55 2 5333*838 8 —A 77 2 R22 228 322 35 27
* * — 528.8 135 528 5538 — .
S 83 —A —*2228 5* — *28 * 8*
32 3 —— —eF * *25 — 2 2 —.
—— 555* — — — 83 ———

—D S* — F 8 2 8 33—322 2*
a 588. 5 23 25* 2 3 3225 3
35* 5 — 6 —8R 233 —* — 55* S —8E 5 5* 33— ——25 2 * 7 *
—2 3ñ —*5 ** * * * F 2 2* — —n — 22 — * —5* * 7

222c 87 — 2* — * 3 3

— 823887* —2338 23 32 3 *

*7 *853 88 — 8. — 2— — *
33225 —33 — 6 5
*3 *8* 355 * — 32*2 — — —53
333 33 * — —s 375 3 233
8 5342 — 3
* —— — S —ö2 2. — 3
—— —8 225 A.T m *z28653 ——— S* * 2 6 2 *
— ** —* 22. 5æ 2 225 2 —
— 3 7 ——
— 38 — 3383 *26 6 . 233
7*8 ———— 52 * 2235
— —— ⏑ ⏑— 3 *7
— 28 ———— 2.3—3 3
——823 —828 23 23232 — *7 2. 222 Ser 2 sb
— — — 332. 5253*5 * 555 5* . 8 32 * 5*
— ü 3 —3 —33

—— —— 22 — 523*3 q—— 3 3 ẽ
— — Q 8 —
— — 3357
8 —⏑ 3 333 633 23 53335575

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8. 8 — 53 2 32 4 8
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Der St. Ingberter Anzeiaec (und vas mit deni Hauptblatte verbundene VUnterhaltungsblatt, mit der Dientlags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntag
Runinbe erscheint vdchentlich vierm a42.Sunn 3a gn men 4u ôäεα νννα— und Sommtage Ahonnementspreis viertelihrig 42 Krrr.
9 12 Silberer. Anzeigen werden mit 4 Arir. die dreispaltiage Zeile Blattichrift /der dexen Raum herechnet .. 41
öTTSGCCCSSSSSSSSS — 7 öAP; XVAVC
Ac IA4. ⸗n unin 8en SEamet nrar ——— 1874
ι — ν νν
2d ν ν— Deutsches Reiche 0 ιιαι
Mn chen, 20. Januasenn In der hemegewer Gitzuug: dar
Kammer der Abgeordneten urden die? Etatz des Staatstathes und
des Igl. Hauses und Hoses nach den; Außschußvorschlügen feitgesetzt
und eiustimmig der Ausschußantrag. angenommen, eg sei an seine
Majestät den König die Bitte zü richten, Anordnungen treffen zu
lassen, daß ein Gesetz über die Umbildung des Stoatsrathes aus-
gearbeitet und dem nächsten Landtag in Vorlage 'gebtacht werde.
Hierauf wurde dem Gesehentwurfe über Verwendung des Antheils
Bayerns an'der französischen Kriegskoste nentschädigung zugestimmt
und es ist hiernach der Betrag von 9 Mitllionen zur Deckung dee
Bedarfs für Einziehung underziuslicher Kassenanweisungen bereit zu
halten. Der Finanzminister“ gah unter demr Beilall des Hauses
die Versicherang, daß er betreffs der Bundesratheperhandlungen
uüber die Finanzoperationdie bayerischen Interefsen sorgfältig im
Auge behalten und sich freuen würde, wenn er im nächsten Büd
zetiandtage die 9 Mill. wieder zur Disposition stellen lönne.
— Julius Müller's Antrag auf Einräumungeines un-Landau
derfugbr werdenden Militärgebäudes für Justizverwaltungszwecke
wurde an die Staatsregierung zur mözlichsten Berücksichtigung
hinühorgegeben ⸗·⸗ n ——
Münchemn, 20. Jan. Heute Mittags wurdendas Direl⸗
iorium der Kammer der, Abgeordneten von der Koͤnigin.Mutter
in feierlicher Audienz empfangen. i ια
Muünchen, 20. Jan. Die Aogeord.c Eckart, Dr. Aub und
Grfe v. Rambaldi haben den Antrag eingebracht 2, Die im Budget
—D
haltung von Straßen ꝛc.. bdestehende Summe von 1,726,000. fu
fei, mil den im-Budget für die einzelnen Regierungsbezicke-ausgt
schiedenen ·Beträgen, den Letztern zur Verwendung auf Den Untere
halt dieser Straßen und soweit zureichend auch den Distriktsstraßen
zu überweisen.“ να α αν pPιι

. Mümchem. 21. Jan. Wie man wvernimmt wird,wenn
nicht früher, so doch jedenfalls einige Tage: vor dem Zusammentrtitt
des Reichstages eine Vertagung unserer Kammernentintreten: und
zwar für die Dauer der Reichstagssitzungen. Da man annimmi,
daß der Reichstag die diesmal seiner. wartenden Vorlagen bis
Ostern wird erledigen können, so würde die Wiederberufung un-
jerer Kammern gleiche“ nach Oftern erfolgen können.“ Die Frage
der Vertagung war, wie man hortheute Gegenstand der Berathung
im Ministerrath.· — —
Münch ein,“* 22. Jan: Die Reichrathskammer, sim inie
heute der lehten Modifikation der Abgeordnetenkammer, zu dem
Gesetze über Eutlastung' der Schwurgerichte dei. Somit ist hier
iber Besammtbeschtuß erzielt.“ Der Antrag Völt's, heim Bundes
rith auf die Erhaltung“ der Schwürgerichte hinzuwirten, wurde
wegen Mangels der Competenz von der Reichsrathskammer, mit
28 gegen 190 Stimmen abgelehnt.“Für hen Antrag“ sprach nur
Fürsi Hohenihhe. 5 3 5 —
Sigmaringen, 14. Jautt! geftern wurde? Raplan Fecht
von Jungnau vom hiesigen Kreisgeticht wetgen“. Ausschreikungen
gegen den Fürsten Bismarck in der Prtedigt ebepnzu“ 140 Tagen
Festungshaftz 10 Thlr. Geldbuße“ und insämmiliche, Kollen
peturtheilt. tihn* J * —————
Karlsst uͤhre, 21. Jan.“ Die Abgeotdnetenkämmer hat' nach
weirägigen Verhandlungen das erganzende Kirchengesetz (Sicherung
—A—
men gegen die 10 der: Uttramontanen angenommen.
Wertz 22 ganuar Heufe leisteten weitere KMilgllederdes
— den Eide Von 84 Mitgliedern haben jetzte 27 den Eid
gileiste —

Siträß brusr g,“*18. Jan.“ Man h.ehr gegentvärkig
damit um, diet Ulanen theilweise“ mit Gewehren In bewaffnen um
ie im' Kriege auch zu Fuß kämpfen“ lassen zu können.“ Die Er—
ahrungen des letzlen Krießes haben v diee üe
welche nur die Lanze als Hauptwaffer haben“— denir“ vom der
Reiterbistole kann man als Waffe für ben Kampf fläalichetweile

1 21
tbsehen micht inn Stander sind/ auch Nur · wenigen guͤlen Schut⸗-
pen gegenübet mit Etfolgeaufzutreten, darihnen einr gůte Schuß
duffo mungeltenv Dno Foige! desffen sind fetztevel dem“ hießigtin Ulg⸗
nenregimene Chasffeporgewehre borkheilt worden,e mit owelchen “chbei
cher Schwadrsmje lein: Zug dewaffnei — ird. Außzet bem Gtwehre
vird zjedoch für e Lauje noch 'beibehalten;
——— lintea Schut
cer! woch! ver vechten Hufte lherab zängennz getragen undaVernntelft
ines Veibriememnsa dieset⸗ Lagen festgehalten. Wien in chrt,“ Joil
in jeder Ulane mit dem Wyaff potgewehte ausgebildet wekden,? ba
nit jeder Einzelnes mit der LArt des.n Gebrauches Diesetn Waffe
jollständig vertraut, zu jeder gelt in dent zu sormikenden beristenen
Schuhen zuge Verwendung findedenni c arν . ααιαν
n Serr asbeurg, SIuJan.“ Der AbbokatAnwalt Nilnde Ber
—R
Aug. Schneegans): wird imn zElsahfct Jvurtiate. an Stelle deß
—D—
aufgestellt.r Das deutschei Wahlkomite hat Bezüglich der Au.fstellung
eines Candidaten noch keinen Beschluß gefaßt, wird sih indeß höchst
wahrfcheinlich benfallznfur Schütegans ertlären. 2
,— ν.“
ut Berir, Id. JanIn ber heuugen Sitzung des Abge
ddnnbusen fuͤhlle der Abge Frhr. vi Schorlemee-ils das Be—
durfniß nuf die Vorgängenin beg. Frestagsr Sitzüng zurüchuldmmen
Wit glauven, die Herren thälen besser, über Jene Vorgäage Gras
wachsen zu Jassen . Fast die gesammle nichtultramontane. deussche
Hreffe ist wun einmal, ebenso wie die grohe Mehrheit des Abge—
ordnetenhauses, imit den schaxfen Aeußerungen des Fürsten Bismardh
nd der Zustimmuigsbezeugung Läsker's wollständig einberstanden.
der Zwech all diefer wiederholten chugchdollen Augriffe aus dem
Fentrum ist offenbar nur ber, dem Reichslaugler seine Ssellung zu
oerleiden. Die Ultzaämontgafni. sagk inan sich, verfolgen ein Ziel;
das, die römische Kirche zur ahsoluten Herrschaft zuu bringen,: und
die nächste Stufe dazu ist ihnen, der Sturz des Fürsten Bismarck,
Um diesen berbeizuftührens lassenn sje es au Nichts fehlen; die per-
fidesten Angriffe und die gusgesu htesten Intriguen siad ihnen gerads
zut genug, Im wit ibrer Hilfe gegen, diesen „bestgehaßten Gegner“
ju operiren Sie sollen sich namentlich beuüht haden, den Kron-
—
oct, dem ehrlichen und en Gemüch 3 Kronprinzen
aber nicht persangen, iund, die. Anwesenheit des Letzleren beiĩ einem
vor twen?g Tagen stattgehablen. D.her im,, Palais des Ministerprä-
sidenten hat wohl nicht an letzter Slelle, Den Zweck gehabt, dag
Finverständniß des Ktohprinzen mit derPolitik. des Fürsten,
Bismarck zu pekunden.Ebenso fiüd bishen. alle äͤhalichen Versuche
dei dem Kalser sehigesthlggene Sollle man sih jehte Hoffnung
parauf machen, die physishen Kräfte des gefürchleten, aber physisch
leldenden Mannes durh Gem heerregung, aufzürebea hh
Berrlu mil o Januare. Von zuverlässiger Seite wird uns
aus Paris gemeldet daßz sich am 16..März, dem: Tage der Groß⸗
ahrigkeit desnkaiserlichen Ptinzen;uo alle hervorragenden Persönlich⸗
eiten der·bonabartistischen Parteh nach⸗ Chislehurst begeben werden
ind daß der: Prinz; an diesem Tage dern Namen Napoleon IV.
—XE0—
Bemiinm, QL. Jan:t Der Reichsanzelger“ veröffentlicht lne
kaiserlicher Verordnung vom AO: Januar,weiche denReichstag fur!
den 5. Februar nach Berlin einberuft. —
Berlin, 22. Janan Dec „Reichsanzeiger“ schreibt:
Nachdemn die durchLamarmora veröffentlichten augeblichen Depeschen
Gohones in Folgeneuerer Besprechungen derselben von einge weh⸗⸗
nen Persongn eines näherenn Prüfung untersogen worden sind, hat
ich Ichtexen die Ueberzeugung cufdrämgen missem daß die frazlichen
Depeschen gefälscht, wo nicht ganz erfunden sind,n da die sich mit
den hier gepflogenen Verhandlungen weder dem Gegenstande noch
der Reihenfolge nach deckeu.“ Vorkaufige Ine be der ijtalie⸗
nischen Regierung haben erzeben, daß die bon Lamarmora ange⸗
ührten“ angeblichen Depeschen im lalienischen Archiy gar nicht
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        vorhanden sind und über Existenz, Inhalt und Verbleib derartiger
Berichte dort nichts bekannt ist. P een J
Bondn, 20. Jan. Bischof Reinkens hat bon dem Kuos a —J
nachsteher de huldvolle Schreiben erhalten: Hochwürdiger J Here
BischoflIch danke Ihnen Jür die Herzlichen MEiuciwünsche, —
Sie“ Vir aus Ansaß des Iehrekwechfels ausgesprochen haben.
Möge GottesSegen das Rin seinem Namen von Ihnen
begonnene Werk auch im neuen Jahre fördern! Möoge die von
Ihnen getheilte, uazweifelhaft richtige Ueberzeugung inimmer weilere
Zreise dringen, daß in Reinen Stucun die Achtungennvbotendemn
Gesetße mit der Religionsübung einer .den Gemeinschaft wohl ver ·
einbar ist, welche keine irdischen Zwecke Jondern nur“ den Einen
verfolgi: des Menfchen Frieden zu suchen mit Gott! erln 17.
Jaunar 1874. (gez) Wilhelm.“ . -
Wern, 21. Jan.AIn⸗der heutigen Sthzung des Abgeord
netenhaujes wurden die vom Kaiser genehmigten konfessionellen Ge
setzeniwuͤrse vorgelegt. Der erstt Gesetzentwurf Abetreffs der Br
sehzung der Kirchenaͤmtern) spricht formell die Aufhebung —A
fordais aus (welches, wenn auch thatsächlich von Seite der Regieruch
chon seit mehr als Jahresfrist nicht mehr befolgt, doche bisherrmoch
nicht förmlich von ihr aufgehoben worden war) undverpflichtetdie
Bischoft zur Anzeige der geschehenryn Besetzung, von Kirchenamtern
eEho dasselde, was durch die Meaigesetze in Pruden .angeordnet
wurde), die ebentuell inhibirt werden lanm, sowie zur Müutheilag
jhrec Erlasse an die Staatsbehörde. Ein Ʒveiter. Gese tzenlwurß
betr. dag Rechtsverhältnisses der Klostergenossenschaften, fordert für
die Errichtung und Ansiedelung dersesben sur die Erwerbung von
Grundhesitz sawie sür Stiftungen umdVegate an diefelden die
flaalliche Genehmigung. Ein dvritier Gesetzentwurf·egelti diet Ver
träge zum, Religionsfond, aus welchem die Brdulrfnisse des katho⸗
lischen Cultus bestritten werden sollen. Ein vierter, Gesetzentwuiß
beirifft die Anerkennung, der noch nicht anerkannten Religionege
nossenschaften, die ersolgen soll, wenn die beir. Religionblehre und
ider Goilesdienst nicht: Gesehwidriges und fittlich Anstöciges enthalten.
J Frankreiche —A
Pari?, 18. Jaa. Der Herzog pon Aumale ssolb im· Nar
men der Familie Orleans dem Grafen Chambord die Verfügung
über das Vermögen des Prinzen angeboten haben. (e 3)
Parzs, 20. Januar.In' Lyon steht auf der Rolle des
dortigen Gerichts die Klage der Geselfchaft Jesu, die von der
Stadigemeinde die Summe von 160,000 Fr,. detlaugt. Bekanul—
lich wurde in der September-Revolution das Jesuiten Collegium
gestürmt und ausgeplündert. — Das berühmte Weingut in Bur
Jund, „der Clos Vougeot,“ wird nächste Woche versteigert werden.
Der Preis ist auf eine Million Francs festgesetzt. AIn Bagndres
de Bigoere hat man wieder mehrere starke Erdstöße vꝛ tsbürt und
find die Einwohner ia der größien Äufregung.* —
—Oberst Stoffel wird demnächst wegen Unterschlagung oder
Vernichtung von Depeschen, die an Mac Mahon gerichtet waren,
vor einem Kriegsgerichte, bestehend aus einem Divisions und vier
Brigadegeneralen, zu erscheinen haben. Dieses Vergehen wird mit
kinsperrung von zwei bis fünf Jahren bestraft. 575
— Die dem französischen Minisierium nahestehende, Presse“
begleitet den mehrerwähnten Artikel der „Nordd. Allg. Zig.“ uil
einigen Reflexionen. Sie richtet an ihre Leser“ die Feage,“ ob
Frankreich im nüchsten Frühling einen Krieg gegen Deulschland
unternehmen konne. Diese Frage verneint fie und fährt dann
jort: „Wenn nicht — weshald folche Hirtenbriefe, wie der des
Bischofs von Periguenx Weshalb eine so leidenschaftliche Haliung
wie die des Univers“? Wir wissen sehr wohl und feit langer
Zeit, daß die Redacteure dieses Biatles hre Inspiration von Rom
selbst beziehen, und daß bein ihnen nicht? franzbsisch ist, als die
Sprache, deren sie sich dedienen. Aber wit wünschen daß, wenn
sie sich ausschließlich nur von Rom aus infbitiren lassen ihnen
jon dort weniger antifranzösische Inspirationen zukommen.“ Wir
haben zu anderen Zeiten dem Papfi Dienste genug goleistet, um
pou jhm verlangen zu lbonnen, daß er seinen Organen mehr Vor⸗
sicht und mehr Sorge füre die großen Interessen unseres Landes
empfiehlt. Unipers? und gewisse Bischöfe werden ihre Syrachi
nicht ändern und kein Mitgefühl für die wirkliche Lage Fruukreiche
haben, als auf eine ihnen von außetn zulommende. Auffoederung.
Es gibt Franzosen, denen das Ausland lehren muß, Fran gojen
zu sein.“ — VD — —
Schweiz.11
Bern,. 22. Jan. In Folge deuerer Unruhen! inn Jura,
die ara Abstimmungstage und jeither in Saluich, Courfaibre und
Cernoux statigefunden, wo in allen drei Gemeinden Bürger miß ·
handelt wurden, hat der Regierungsrath heute drei weitere Schuͤ⸗
tzenkompagnieen in den Jura geschickt.
England.
Londeorn, 21. Jan. Die Pall Mall Gajgette“ —X
licht ein Schreiben Earl Ruffel's, welches sein Ausbleiben an dem

Veeting am 27, d. wegen Nrankheit bestimmt auliindigt. Ean
dussel deantworit zugleich schiaaend/ Erzbischos Waimings Bries
velcher die Suprenm tic der Eirche Jeansprucht. Sein Leben lang
jabe x die geistigez Emancipationenergisch gefoxdert. erst der
dathoiit. mydann der Dissentor, dann der Juden; deßweden müßße
er auch heute einer WVerschwörung widerstehen, welche das KHeruche
Reich auf immer in deapolische Fesseln schiagen wolle. Sane Liebe
u⸗bũrgerlicher und religiöser Freiheit zwinge ihn, mit der Ma⸗
oritat des englischen Volkes seine Sympathie für Deuthschland
uut jufprechen.“ Deutschlands Sache se die Sache der Frelhen dis
Papstes Sache sei die Sache der Selavereli (Pf. Ppαιαα
Lon donz A Jan.In Folgeepon Lord Russell's Ab-⸗
haltung uübernimmt Sir Jsohn Murrah, Präsident der Pioteftani
Associarione welche das antiulktramontane Meeting veranstaliet,
den · Vorsth in berden ¶ Bermmmlungen ·amt· 7 Amerilanische · De⸗
putirte trafen heute in Liverpool ein. In Folge anhaltenden
Andrauges ift die Billetausgabe auf · Freltag und Samstag be—
schranlt.en Nach dem 27. follen zwet Monate hindurch! in allen
rößeren Stadten: England 30 ahntiche Symputhie Meetings: gehalten
verdense Vortreffliche Rednet sind gesicher ιν, ——
— »— —— —J— —D — u.
— * - ν
Rad Fid. 18. Jan. De Banden sa der Probinz Vorhes,
3000 Mann flark, ind vollständig veshiagen worden nß hata
große Verluste exlitien. Der Viabuci von Teoquessa auf der Eisen⸗
hahn bon Valeucia nach Almansa jft waͤhrend des Reparaturbeues
ingestürzt und hat 80 Arbeiter erschlagen.
⸗1I ανι., an Musßland. a
unt Pæt eir 8blu rig/ A201iJaneGestern Nachmittat trafen der
dronprinz unde Die Kroßprinzessin des deünfchen Reiches hier ein
rad wurdenf aufer dem Bahnhofe,“ wo!n ine Ehrenwachẽ aus
ent Prenbraschenkieschenei Regimeutennufgestellt war, vom' Kaijer
mpfumgen.ta ι J
n Am vergangenen Sonntag ist in Petersburg der Fetd⸗
narschall Grafer Berg verschieden. eine Perfonlichkeit, die in der
Beschichte Rußlands seit L0 VJahren Leine“so bedeutende Rolle gee⸗
pielt hat, daß es wohl angezeigt erscheint, hier einige Data aus
tine Leben; und seiner Wirfsamteitnn beizubdr ingen Graf Berg
vnr Am Jahre 1780 geboren und wurde, nachdem er verschiedene
kcpeditionen gegen die Kirgisenstämme; 1828 und 1829 den strieg
egea. die. ürken und. I8310 den Kampf, gegen die“ aufftandigen
holen mitgemacht hatte, 1854 zum Generalgouverneur von Finm
and sernannt, womit er seine politische Rolle begann. Schon X
eichnete sich der General als rines det geschicktesten Werkzeuge bes
daisers Nitolaus und als unerbittliche“ Feind der nichtrusfischen
Rationalifäten des Reiches aus. Im Zahre 1861 mußte er, da
Rie Erbitterungin Finnlande gegen ihn aufs Höchste gestiegen
war, von dort abberusen werden und ward 2 Jahre darauf zum
Statthalterein Polen ernannt, wo er den Aufsiand mit Energie
unterdrückte und sodann die Russiftzirung des Landes mit rücksichts ˖
loser Konsequenz in Angriff nahm.“ (N Frif. Pr.)
Ludwigshafen. Der Arhteiter Lederer, der in der am Neu⸗
jahrstage von Bürgermeister aufgeldsten socialdeimotkratischen Ver⸗
ammlung die Worle ausstieß: , D'rauf ihr Brüder“, wurde von
»em Zuchtpolizeigericht in Frankenthal zu 4 Monaten Gefängniß
zerurtheilt Der Staatsanwalt haite 6Monate beantragt.
7Am Sonntag findet in Reustadi eine Versammlung israrli⸗
ischer Lehrer der Pfalz statt, welche bei der Kammer um eine
uuthentische Inte pretalion resp. Abanderung der Ministerialem.
chließung üüber Errichtung von Communalschulen petitioniren wollen.

dieset ist nämlich nicht von ijraelitischen, sondern nur bon
e Vollsschulen die Rede⸗

., NRußdorf. Das protestantifche Presbyterijum hat den hie.
igen Altkatholiken die Erlaubniß ertheiit, in der prolestantischen
dit he dahier ihren Gottesdienft halten und während desselden den
Altar dem latdolischen Rilus ertsprechend herrichten und benützen
ju dürsen.“ Diese Erlanbniß ist selbstverständlich jederzeit wieder⸗
ruflich, Das Consistorium hat den betr. Beschluß des Presbiter ums
n diesen Tagen genehmigt. ——
. Edentoben, 21. Jan. Gestern Abend wurde zwischen hier
und dem Forsthanse Heldenstein, an der jogenannten Stiege, auf
inen Mann von Elmsteln, der mit einigen 100 fl. auf dem
deimwege begtiffen war. ein Raubanfall gemacht. Zwei Kel⸗
drangen auf ihn ein mit der Forderung Giben Ge heraus!“
Der Angefallene hatte noch Zeit, sein Messer zu ziehen, versetzte
dem einen Wegelagerer, der ihm am nächsten war, zwwei Stiche in
den Unterleib, worauf derselbe zusammensank; der andere ergriff
hierauf die Fluͤcht. Wer die Thaler nd, donnte bis jetzt noch
uicht rimittelt werden, (Gegenw) ————
7 F In Dierbach (Canton Bergzabern) herrscht die alle Sitte

Risch
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        itl
ef,
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I
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daß, wenn der Gemeindeschäfer⸗ mit der Heerde bis Weihnachten
gzade bleiden und pferchen kann, derselbe von der Gemeindet
natang ut einem seuen Hut und Ueberhemd beschenlt wird
die aͤberaas milde Witterung in die sem Jahre gestatteten daß —
ades bekommt, wagß dem alten Schäferhute jedeufalls zu Gut
ko mint·... 414 . 5
München, 18. Jan. Bezüglich der Erhohang det Per
tonen Fahrtaren auf den bayerischen ·Staats⸗ und Sitbahnen· is
Seilera ver. Verwaltangen Alles vorbereitet (was, beilaufig bemerlt,
sür den Bedarf eines Semesters den Drudk von über 2 Millionen
Stuck Billeten erforderte.) Daß in der Abgeordneten odeß Reihs⸗
raihstammer die Erhohungeder e eehe
inand begegnet, glauut gian Mhgesichls der Ghsbten BGrtzbssotze me
nicht* Die erhöhten Personen Fahrtaren dürften demnach sofort
ach der Sanctionirung durch: üden Lan dtagsabschied, in ftraft
elen, während die Einführung der erhöhten Frachttaxen wegen
der Drucklegung der sehr umfangreichen. Zarife uoch eine kurze
Zen hmausgeschoben werden wird.. uutll t ,
Huachen Vom 20. bin 23. . Januaz Abends sind hier
29. Personen an der Cholera erkrankt und 9 estorhen. Im
Zangen sind bis jetzt hiet jan dieser Seucht Ab 16. Pexsonen ex
kranli und 1154 gestorben. νν ιν
FDonaueschingen. In dem denachbarten fürstlichen Walde
Bruggerbalde, 750 Meter üher der Dieeresflachen— ouf txästigem
Miseitalte, kefindet sich noch ein Rest weißtannenen Urwal des
mit solchen Baumriesen, daß es gexechtfertigt erscheint, Raturfreunde
darauf aufmerksam zu machen. Das durchschnittlichetAlter diefex
herrlichen Tanne ist 260 Jahre, einzelne zählen bis 400 Jahres⸗
Ainge ihte durchschnittuche Hohe beträgt 140 Fuß gleich 42 Meier,
am Abhiebe haben die Stämme 4 Fuß gleich 1,20 Reter Turch⸗
messer. Die Holzmasse der stärkeren Tannen beträgt allein an
Nutzholz oft 400 -500 Aubikfuß gleich 10,8 — 13,5 Kubikmeter.
Im Jahre 1872 wurden aus 22 solcher Taunen, welche au Rutz
Joiz 7300 Kubikffuß gleich 197 Kubikmeter ergaben, 3200 sl.
iden. Acn 7. Januar 1874 kommen wieder 72 etwas wenlger
starke Weißtannen zum Verkauf, welche aber durchschnittlich noch
mmer 200 Kubikfuß, gleich 83,4 Kubikmeter, Nutzholz haben, über
deren Preis wir seiner Zeit Mittheilung mächen werden.
Am verflossenen Sonntag — also am Tage nach der
Relchetagswahl — wurden dem Mühlenbesitzer Berrizi in Berg
ehn Stuͤck Masischweine von betraͤchtlichem Werthe vergiftet, und
war, wie die chemische Untersuchung lergeben hat, mit Arsenik.
Sechs Stüd starben, vier haben sich wieder etwas erholt. Qb
nun diese That mit der Wahl zusammenhängt, wird abzuwarten
sein. Jedenfalls wärr es sehr zu wünschen, daß die sirafrecht-
liche Untersuchung erfolgreich wäre. 3
f Wiesbaden, 18. Jan. Schulze-Delißsch hat die hier auf
ihn gefallene Wahl angenommen.
Der Frankfurter Frauenverband au Deuischlands Frauen!
Mit den Wunsche einer allgemeinen Betheiligung wenden wir uns
an alle deutschen Frauen und rufen Ihnen zu; ‚Vereinigt Euch
nit uns, zu dem großen Werke, das begonnen und das nur durch
Einigkeit zum Ziele geführt werden kann.“ —3
Die magßlose Steigerung der nothwendigsten Lebenzmittel
muß endlich energischen Widerstand finden und nur die Feauen,
die Hüterinnen des häuslichen Herdes, wo allein Glück und Zu—
friedenheit gedeihen, vermögen dies. Warum sollen Hunderttausende
von Consumenten im Nothwendigsten beschränkt sein, — um Pro-
aucenten“ und Händler im Ueberfluß leben zu lassen. Veisuchen.
wir, nach reiflicher Ueberlegung mit unparteiischen Geschäftsmän-
gern die Preise der Lebensmittel nach Zeile und Ortsverhältnissen
jestzüstellen und greifen wir so, mit durch Einigkeit starker Hand,
in das gegenwärtige Treiben und es muß“ und wird auders
wetden. ODie gütige Natur, liefert alljährlich ihr Füllhorn, dessen
vir alle theilhaftig werden sollen und Wer? enthält uns diesen
Segen und führt in Tausende von Familien Kummer uud Sorgen
um das tägliche Brodd — e7
Gründen wir einen deutschen Frauenverband, reichen wir uns
zon Süd zu Nord, von Ost zu West die Schwesterhand.
Wir sind gerne bereit, allen entstehenden Vereinen über ünsere
bis jetzt gethanenen Schritie Auskunft zu gebenund sind Britfse
zu richten an den Vorstand des Frankfurter Frauenverbandes.
F Elberfeld, 17. Jan. Der Hauptgewinn der kölaer Dombauü.
otlerie, im Betrage von 25,000 Thlr. ist einem Schriftseherlehr-
ling in der Buchdruckerei des Hrn. Sam. Lucus dahier zugesallen.
der Vater des Lehrlings betreibt das Schuhmacherhandwert.
7 Elberfeld, 21. Jan. Hoffmann von Fallersleben ist in
Corvey gesiorbeen. —
FHagenau, 18. Jan. In der verflossenen Nacht wurde dahier
die Kasse des Haupisteueramtes, dem Theater gegenüber, geplündert,
Beir Betreten des Kassenzimmers konnie noch nichts waͤhrgenommen
verden, da der Kassenschrank wie gewöhnlich unker richtigem Ver-
dluß stand. Erst beim Oeffnen desselben bemerlte man, daß das

ammili he Vapjergeld, e guch dex gesammie Geld porrath gerynßt
88* —— ——
—A —— —V
is dög gr in Kennnß geseht, wurde, bot 7 — in
asffndstg 9 —— pe —5—
—* des hee ee eeee Schuet enn elett
aortfst ede e nn en veg *
— —
u Sacde verpagt. 83 ——— —— —2
vahrscheinlich ·¶ Weise ganz, allein den Raub, gusg ührte und in
e —!
6 In Sersin ist am 10.5. dit —** des stassenbolen Wies⸗
ee cere au
die Ofenklaͤppek ferh schloß.
. Berlin, 18. Jan.cDer Etastsanwalt hat. bei dem Poli ·
uͤprüsidnnnnesichiz der rangigen Sicherheitsustände den Ap
rag gestellt, sofortige Verhaftung eingreten zu lassyn in aslen Fall v⸗
n denen / vom Messer Gebrauch /gemacht wird Passquten, angegriffen
varden, die offentücht Schamaftigkeit per lert wirde und Sooual
Demokraten Versammilungen sprengenn 126 n
enlt In einecz Wien ine with an den Fra
ninanden die Frage ise — —— Mͤm⸗
jer der Geschichte 2 Ve —A— antwobtete minn vollster
SDicherhen us vesmit Wilitar RabtoltonsiI.59.aüs dem* Wivil
Thristu. z, nun ν
7 cde igen aigenwümlichen- dHrozeß becicht · d. fyangosische
BZlaͤuer Der Adbokat D. in Castres bemertte. daß die von der
züdhahn an — ——— vin
couloufte 38 Kourdes viel“ willmer-sinbals! dee gewdoͤhnlichen
Hilleis nach Torilouse. und da in diesen tbeueren Zeiten teine
eni, so seieee, n seing Gechehen
Toulouse zu basorgen, in dem nächsten Pilgerzug. Gegenn—
zacht trifft dieser glücklich in Toulouse ein, und der Advolat seigt
wus, um in die Stadizuneilen. Allein an der Bahnhofspforte
vird ihm' der Ausgang berweigerien „Mitgefangen, mitgehangen⸗
Wer ein Pilgerbillet hat miiß nach Loutdes.“ Wergedens? beweist
zer unfreiwillige Gbhendienern⸗ daß ner ja der, Eisenhahn eig Ge
schent mache, indemer auf den weiteren Transport ver ichte 7
ergebens beruft er sich he unveräußerliches 33 im
der mude zu werden, und den Bahnzug ju verlassen. — das
Thor bleibt' geschlossen, und da der Polizeskommissaͤr nicht zu wecken
stz so muß D. den Rest der Raqh auf einet Bank des Perrons
ubringen. Erbittert dles unerwartete: Abenleucr hat De
hegen gewaltfamer Beinträchtigungseiner persönlichen!eFreihett
uf 10 000 Franken Emschadigungagegen die Eisenbahngesellschaft
gellagt, ist aber in beiden Instanzen gbgewiesen worden. 53

F Bern, 18. Jat. Aus dem Kanton Graubünden fomnit
eine Hiobsposi. “ Seit gestern Abend 4 Uhr steht das Dorf Laat
in vollen Flammen. Alleni Anscheine nach follees unteintbar ver
loren sein. (K. 3.
7 London, 18. Jan. Der Verfasser der Literaturcuriositdten
Disraeli, nimmt au, daß seit der Erfindung der —
3461860 Werke gedrudt, oder, die Auflage zu 300 angenommen,
3277,640, 000 Bucher quf den Markte bis zum Jabr AS6 ue⸗
hracht worden sind. h F
22 In'. Preßburg gebar eine Mutter Zwillinge5 da
ine der Kinder kam min 12 Fingern an jeder Hand6, auf
die Welltl. J 9F
7 New HYork, 20, Jan. Aus Chicago werden wieder zwer
zroße Feuersbrünste gemeldet. Die siamesischen Zwillinge finß
estorben. Der Tod des einen der Beiden erfolgte Siunden
ach dem Tode des anderen. Nιαιι 4
In Philadelphia swurde in der Weihnachtswo he der Bãcker
duchele (aus Württemberz gebürtig), von seinem Gehülfen, —5
erst pot 8 Monaten nach Amerika ühbergesidelten - Deutschen Namen
J. Heidenblut aus Heiligenstadt auf dem Eichsfelde bei der T
berfallen und ernisrdet, danm die, Frauedes Ermordeten in ihrem
Schlafummer gleichfalls Gberfallen und nach mut iger Gegenwehr
d wißhandelt, daß fie k(hn Cebenszeichen mehr von sich gab, hier⸗
zuf die Kommode erbrochen und 55 Dollars dataus gestohlen;
„urch die wieder zum Bewußtsein gelangte Frau wurde jedoch der
Thaten txmittelt und verhaftet. αιι en

t In der nordamerikanischen Stadt Wyoming, wo es weib

iche Richter gibt, wurde der Ehemann einer diefer Damen wegen
Trunkenheit vor ihr Forumgebracht. Der arme Kerl wurde von
zitierstee Reue geqqualt und versprach, es nicht wieder u thun/
iber der weibuche Salomo blieb unerbiitlich und diktirle eine
Beldbuße. Darauf fühlte sie sich aber doch, ale Weib und Gattinz
rin menschliches Rühren begriff sie und sie langie in die Tasche
and erlegte die Strake für ihre schlechtere Hälftec.
—A
edem Kanfmanne eine genaue Ktenntniß der englischen und fran e
        <pb n="54" />
        sischen Sprache, sowie bas Vermsqen, sich darin geldirfigrnuutid
präcis duszuͤbrticken, Wir. glauben“ daher, daßviele unserer
deset eb nns Dank wissen wirden, wvenn wir sie hiermik anf⸗cin
Werk aufmerksam machen, daß sich die Aufgabe! ftellt. auch dem
minder“ Geübten die corrette Abjafsung leines englischen
zlischen Briefetz su ermöglichen Wir imeinen das in der hednigen
Pummet unseret Zeltung angezeigte Handbuch der kaufnidimifchen
Tor· isbondenz vdnForster und Maucher, welches n alphabethischet

Reihenfolge alle borkemmenden Ausdrücke und Wortverbindungen
iebst gegenüberstehender englischer und franzöfischer Uebersetzung
mthältee Das hanze Werk wird aus zehn bis zwölf Heften, vor
denen alle drei Wochen eins erscheink,“ hestehen. »Es kann' sich alse
auch der Unbemittelte durch die kaum“ nennenswerthe Anusgabe
»on wöchentlich 292 Groschen bez, 9 Kreuzer in den“Beßty
ieses nützlichen und Practifchen Buches sehen? —
F. 4. Den. „ t rtlichet Redacteur.. J
,
Bekanntuiachüugen.;
7 ĩ 9 ι a* 9— fi
luiu 4 X4 224142nha I
Verpachtung —
Samftagedein73 Februar18372 Nach⸗
mittags 8uhr, dahier bei Wirthe Michaet
Eberharb läßt der kgl. Steiger Jal. Sonn
seine Vandete ien und Wiesedeanf v Fahre
öffentlich verpachten nämlich iohu nuee
Aae der disthetcheinn
wit Korn desamint theiss Witse neden
Weg und Walbd. —. * ʒ 68
ει. R. Acker alda mit 3 jabeigen
lee angelegt.
t1Ralda min gorn besaantneben
—
0 R. alda. neben I. J. Peiert
leer. ei ν
70 R. alda leer. it o in
t70 Ridefelbft it Korne besaante
60 R. Wies in der Rischbach. neben
Joh. Vest. und Heincich Keinbf,
LLTagw.: 52 Deze Wies alda,
neben Peter“ Menges und o Ludwig
Birkelbach.e urtn x mo an
Born kil. Rott
eAnterzeichneter. hritzgt! dehn
holzdieben zur Nachricht, vas gestoh,
lene Holzu doch gleich mach Haufe zu
ragen, Und nicht erst in den Schmel⸗
zerwald zu lagern.Bitte ! das elfte
hebot zu beghten. 3.
Geora Albs — — ——

, 2 3 —
⸗ s F
4 7 J —E F
— s g :
Als ving Ausgahe der Hoden wert mit DUnterhatugeahbiatt
dboheint· vom T danuar I874 ah· dis obige· Zestuntim· jahruen cas ummera
ʒekanntlich ist dis ανν— ẽ t.⁊pudie am pOαεαενVöοσ begrũndeot Surde
undin vtf Sprachen] unter allen bestehenden Modon-Zeittingen die gröste Vorbrei-
ngt gefunden hatzt langste in allen Kreisen oin Faumanoek entbehrlieber Rathgeber
vvworden.vtont Sibh nun“ auꝰ. derselbemt eint· Interhalcangsblatt gosellte ident ss
olang nutor inseren· Gehriftste Hern und· ihastlertt Jitcher vorragendstem Kurtto
xinaen so grstaltete sich daraus oin Journal, das von vornherein des allgemensteh
Hoifa lis gicher war, um so mohr alu der: Proisein vxt haltnissmãss nied igert ist.
ιν Neben der -IIImstrirten Frnιαιαειννα“ erschöint. imn Dehrigen
die Modenmwelt“ nach-ihrer disherigent: Weist Torbe: Indem- v zumonνα
ment au die eine oder anders Zeitumg hiermit einladös, &amp;erweisen wir zugleioh vauf
nachstehende kurze Inhalts-Dsbersioht ννο a ι ι luvrue
uit —2 ——
p 775 Rg Die MAédèénw —
7 41u —X 888u ——— — — — ———
dusgabe der· Ilo dem vwe m XαÄ — Brodliint alId vleruehn Tato
J — Ia Uodub
ilit Iν tEehöνι ααHÂ᷑HOllehll 3. yy Ausguabae —B — Pi
ESTSSS— s.νUe. 14 EDQuartal 122/8 Sgr. ι ,
— ED ——— s. — — n Teee 9 J
** nmuim . —— — s nd Juhrlieb;:
38 1* * * 5 * * 7 ⸗ 25 J 77 ꝛu⸗ 37 *
2 Nummériò mit Modon“ und Handarbeiten, 240 Ninimerin mit Moden tuid Haidurbeiten,
Xie, bei der. Hodenwelt. 333 gegen 2000 AbbIdudgäi enthaltend.
— —
den. AModamyelt. 3 ,α— rg egenstanclen.der. Poclet ts ung etwa
2 Grosso colorirto, Modenkupfor. ; 4. 00 Musterzeichnengen für Weissstickorei.
Mustrirto ee iem — BSoutache“ete. —
X ——— —E—
uσ αινα. pPr Quuirtal u Amsga he mit Moctemkimpfern.Pro
νι Ul. Isιαιν α α Puartal, Phir. 2
νιι—ührlich, aussqr ohigem: Gric. ν ihrlich, ugsqy Ohĩgem
iel 86 Grosso volorirte Modaricnpfery darun- 48 Grosse ʒcolorirte, Hadenkupters darunter· I12
3 tor Blätter- mit etwa 150 historischen Blatter uit etiga. 13Od. istorischen undl
umndVolks- Traqhten, vvie bei der,Modengelt.t Xbiis. Fracsten 8
Allo Buchhandlungen und Postümtét nebhmen jedeétzeit Bestellungen an.
F
2 4
uor in dt. Ingbert.
Sqalerdrs Herrn berhausoꝓ
Sirebtion vun Me. Schlumpf
Sonnitag, den 252 Iduuar 1874
7. Vorstellnug im 2. Abounenent.
»7 —A ⸗ —ν
*2* *
nen Füßen,
—0
dre er Ate odex: n
Zwei mette Jungenznnene
Neuestig Lencishild. mit Gesangnf sedd
Bildern bon Emil Pohl““ und Sh Wilen,
wit ven omai eee,
stassenösf nuug J Ahr Enfang
puntt &amp; UÜhrHu 2 7
HDas Näbere besagen die Keitei,
— ——
— ——— Rechnungen rN
in: aka uind As Bogen zum all wemeimen
Gebrauche find vorrathig in der Druckerei
por

—8* 15—7
Deutsch⸗Englisch⸗ Franzö⸗
—DV——— s, sisch“ 810180
Bei H. Brilexey in HIamburg
J arscheint —V 21

— —
Einladung.aae
Sommslice Mitgliedet! de bahet Lan
deshiufsvereins Izuglelch Orcan der Kasser-
Wilhelaus Stutung) im Kantone St.
Ingbert werden zutnn55
Generalver sammlung n
des St. Ingberter Zweigvereins
und zur Neuwahl des Zweigdereinsaus
srusszauf Sonntag, den 25. Januar
1874 Rachmistags ume 4. Uhr in den
Saal des Stadthauses dahierrein
jeladen.“ 2ισ ν ν ιν
Sl Jligbert, 18. Jaunur.1I 874.
Der! Vorstand des Bweigdereinsausschusse 3i
vottnt IJ. Ramann
Unbemittelta Nugenkransie, finden
nentgeldlicher Behandlung; bein; 7
—— —— ———
FPr EIce r.
Spezialarzte für uc Augenkrankheiten,
Vorstadtstraße Nr. 29. Saarbrücken.
—4170. 35 5. —
0
Junge Lente fiaden⸗bla ——
Buchhundlune zreisende
Stallaage bei .e Kermanmn in
— ——

ber, Xaufmannischz,
OBESDNDEMT
Deutsoh⸗Engucel⸗ Franzoisb
ν Bin praotisehes 24 i ν
Anandhuch dor gesammten
XXXEXV
5 AI⏑⏑————
* e e ron ide
—
ν, Nebst dinem Ankantt, änth.αι:
Enghsch Voecabnuryt of onmereial

orms. Vocabulairos francaisq des tormes
l gxommerge. Waarenlexicon in
sen orts- und snderverreohnice in
drei Sprachen. Formnlare 2zu engl. und
drans. Bricfen, Pacturen. Weęchkaeln, Mugeln-
— ——
Das · Wor· erscheint in⸗ 10 biufg Pp·
ferangen à 7 Sgr. 7 Rra, ,α&amp;9lle
drei oeben ird eine Liescgunq ausge-
rehen. — —V — Dde
—X Bestenungei-ꝰ nöhritnt alle

Zuehhandungen, so wiel die tintér⸗

eichnete Verlagshandhung entgegen

1 ν in FF α

arserelautern, 20, Jannan (Frucht

Nittelpreig) Weizen it. 31 u Korn

s.t r.Svpelttern fst

Spelf gift 2 fr weiste il 374

Hafer 6.ft fet Etbsen sh

Pigen 49f1. 40 te. Susen ,

leesamen — fl. — keun Kunbrod

Pfd. 84tr. Gemifghtbrod'3 Pfd. 22kr.

veißhrod e p 22 Ixb Dit

ücken. traße . —- kr. Kleeheu fl. kr. Sthod fl. ir

oarbrücken⸗. — — —
Redaktion.“ Druff und Verlaͤg von FeX Demes in St. Inoberu

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aner ceescheint woöchentlich vie rn — age Samstag and So n n an Absnnementavreiß vierteliahrig 42Rrzr. ode
isas Suberere Anteigen werden mit 4 Kehr. die dreispaltige Zeile Blattschrist oder deren Raum berechnetin ig Leate
— 15 — ι ι:.1q, Eonntan, ton 28. Januar mu — — ———— 1874*
— — — —— — — * 1 — ——

35

— —D — —
n Deutsches Neich u.asi e, VSthaden ift sehe beträchtkich⸗ Das Caf La- C ia und die
vä— — — 423 ain ⸗ onstancia und die
an Munche in. 22. Jau. Das Referat beruglth der Beschwer- Dkucherei des Diario liegrn in Ruinen-⸗ ee
de des Jesurtenpaters Grafen v. Fugeer ist kun fertig gestellt und ind gleichfalls stark belchadigt. Man gab' deneFreiwilligen eins!
vird dennaqhst dur Vertheilung gelangeü.“ Der Refetent. Dr. “C. dieistuͤndige Frift ur Ablieferiing dern Waffen,widrigenfallsn: sie
Saunitt, Pberappell.Get. Rath. spricht sich gegen die VBis chwerde als mit den Waffen a wet Handbratifene. Rebellen behandelt
und gegen eine Berfassungsverletzung —— wperden würbeneb ve ÊÇ n 24
Dr. Schüttinger 8 dagegen die Veschwerde fut for —
netd und, materiell bezründet,nzüdem Graf Fugher bei seieee EStln Scarbri —V — —
Beschwerdẽ an die Zammer sein Rechte, die ihmn als Standes- vom ge ete . epn Zeitung
eehe mahe atommege Zututtzenommnen — habt. sedoch ath Stumcee mit ainet biber —————
rine Rechte geitend mache, die ihm laut Verfafsungsurkunden als is 1000 Stimmen (ge —— * yepe at von megt
hayt. Unierthan und in Folge des Jesuitengesetzes verfassungsmã d ee e u Meflt den Wahl
zig zust hen, so daß er seinen Aufenthalt im ganzen Lande nehe . Manchen — ae * eeslel Nickelmi
nen konne, wo er wolle. Es sei sohin von der Kammer auszu- gen (10 — — * ee Auan
sprechen, daß die —— materiell und foͤrmell begrundet den 20 Pfennig⸗ und innn ee — 5* —
ine uͤnd dem ugger der Au in Regensburg ind sie enen e e — 3
—
geaßzhurghe 2e2. Jan.Adbolatanwalt. Schneegens ate R GBa: Sus
nimmt die /von der eisasstschen Partel ihn —88 e i nee Inee Mien uade
ndidaluc an 'und erttärt, Bergmann's Programm set das feinige. en. — Der —E deeeh sahlte dafitr 8 Fran·
In weiterer Ausführung tritt derselbe Der zum Untergange fůd — — — ——— n * et re 3
renden Politit des reinen Grolles uud jena ruckwärts schrestenden in Goldennne — orn Ang⸗ ———— hictes din 20Franfenstück
Partei“ ntgegen, die. eine wige⸗ Feindin des Fortschritis, unsere Wweisn en Ein huͤti
Sehns RNur ihre eigenen D ent! Ein diesiher Tabakbauer?“ geriehtt jüngste au
eiee 21 Janen Dar framgestsche Volschafer, Vi de edeeee ee e de ünnrzu..
w J sanzons otschafter, Vie ringen.Die Kühe von dyem Woe gerucht bes harlkotischen Krau
Dd de Ventind wiren. mar gehenn dam ne dermrehann Dunr prn nnn Dennentnewnne —
dne i Jenn Var Aiheorhnehen W eer areete sandever Vauet hetiet deden Keute vetentete imn,
Schlußabstimmung mit Namensaufruf das gan Civllehegeseß eint7Mi —
chließlich des Antrages von Petti e de reen ede r Ji.Gesin um die 1
des Religionsbelenntnisses weder ein Ehehinderniß noch ein Hinder' Veitenet * ein I — — bena hbarten 3
— 63* soll) mit 284 gegen: O5. Stimmen an. ührtro uß e u dan etz nn S3 7
Beriin, 28) Jan:.“ Vas Stadtgeticht vernrtheiltehe iß
—— — 77—
jung und Beleidigung des Reichskanziers, des Staatsministeriums aͤhriges Moödaenenæx Aa Sin Leiche bebenarn. Ein wd
und der Redaetivn detz — Staatsanzeigers“ als öffentlicher, Behörde 8* daen. VLomse Siutter wagte iche zuerst auf die schon
der des alß oͤffentl zende Eisdeckte Keume abet hattefies einiget Schritte
ju einjährigem Gefängniß und 200 Thalern Geldbuße. Es lagen zeihan, so drtech diese — ieeitige Schritze daraut
sodroch dicselbe runker ihtbenn Fußen und sie i
inzeint naguus vor 1 X 8 risigen Wasserr·Shre· KameraderLvufe Emnt ei * *
Befaängniß. 800 Thlr. Gel anris 7 Em7 eilte ihr muwig
—————2 —
d'agen aum, 2t Jan. Der Kaiser hatauf“ das Gesuch r Brudet der lehteen tchst einem underen Kulaben schrien
der eeeeee n Dnn nn ehedDerngi eee
Ueberlassung bon zwanzig Centner. erbeuteter Gescaheren une enund luch sie sanken in's Wahfer. Gtudlicherweise wurde
e ithege ——— 5— Gesqutzoron ze zu ihr Hülferuf von erphaggenen Personen vernsmmen: Vier Kinder
— —* —A Die ersftere aber ¶ wurde
Paris. 20. Januar. Nach W idh — M t be un swerthen atex. wit eigner Lebensgefahr nur
D Ienn lein Honorar annehmen A. c d Ve e ee ede
schidte dem Advokaten ein „Souvenir,“ „Die Prozeßkoste d Ibdechtegen; dor uen Sohren erun
— on en hraaleiner Bruder im Illfluß. Dieser Unglücksfall erinhnt ensß
dam Rarte r eich der Reue alle Lehrer. die; Schuljugend im. Winter I V
Frau Bazaine bereil erklärt ea eeet Schutjugend im. Wintercgnstlich vor den
deruribenen e ve für die Erziehung det Kinder des X — bieselbe auf sestrre nnir Wie bededten
n n. Schweiz 8 18 * en tonnen T 7
— eee witehe —A——
Brolestaote ves Nuntzus einzug⸗ ne 000 Obsen. 14,794 - Schweine, 50.806.
itdeee untius E seine Pässe zugestellt. dälber 87, 004 S qoale — —— Ferlel verzehtt
n Siedt ist sill wrhd e Zmheot dok Darin d. d * g e Fie sch.Rechnet · man aumhierzit den
don Saragossa über die Lage dieser ladi Bei venr Fan se e enden een des an besteuer ten Wilbes und
A n aee e deed w ete Wen n deg
—— —DD——— wurden 38. auf
vehrfeuern das Schreien der Verunudelen das Klirren der I ae 7 pin erdnn Johre 1867
leriche dene mischten sih zu einemeishregüchen se dettug der Fleischwerbrauch en Berlin nur die Halste des ebigen
endcen ie rmm. Die Soldde Quantums, 1871 ebenso, d. h.'a jeden dipnnit e
len nahmen mehrere Barikaden mit dem SBayonnet.“ Die“ Frei“ in Vondon der Flase — —
pilligen wurden zersireutt, Hachden sie 137 n e je Frei. rend in London der Fleischverbrauch Dads betrug. Auch Wien
A teln und“ 40 110 47 —W 0,
Todie uf dem Lanbileb —— ——
uf Hem Kamp gelassen; 27 Soldaten waren verwun- während jetzt letztere Sta tO.g. a üdri faͤdten
det e Sffigtere dee cneie nd nenn 8annjodte Auch vn end jeht letzlere Stadt wul O.as Allen ürrigen Hauptitädten.
anniodt.Auch vußer London voraus N. Da der Flei sih ni
— 32* odt. Auch vorau * a der Fleischverbranch sich nicht blo
kerung hatte Todte und Verwundele.: Der 4angrichtete auf die Wohlzabenden, fondern auf olle Classen Ie

—
Vꝛ

*37
        <pb n="56" />
        so ist eine Zunahme des Vollswohlstandes wohl als die! mdern Morgen, nachdem die derwahnten Forderungen-von den
Urjsache dieses Zuwachses zu betrachten. Fe. 3. Arbeiterversammlungen. angenommen worden waren, zog man an
Det Erzherzog Albrecht hat bei der jungften Januarzie- 10,000 Kopfe siark zum Sitzungssaole der Stadträthe. Unter
Jung der osterreichischen Staatslotierie den Haupliresfer mit Zod, dDoo oen Banuern fah man auch zwei deutsche, mit den Inschriften:
L gewonun tete ee —*
alligteit, die Hererei Hleichfieht. i bi ische Und die Stadträthe waren über den Aufzug nicht wenig re
e n
Washington am 11. Dezember v. Is. in Gegerwart des General— dermann, der seimes Zeichens p Bader ist. rbot sih 60 Tage hin
Pefeneitene der Vereinigien Stadtcn vie auns I oo Worte de. urcduO Ertradedde taglics gegen die kioße Jahlung der diuslaten
jehende lettt Jahresboischaft des Prafidenten von Wasbinen na 9 ür Mehl zu liefern Wie verlautet, but Chicago jetzt nichtweniger· als
Newyork, eine Entfernung von A90 englische? Meilen auf einem 0 00 Wenschen mit—allen nöthigen· ¶ Leben smittel zu versorgen.
inzigen Drabte in 222 Minuten telegraphirt, das ist mit einer Tebaliche Vorgänge. werden aus Cincinati— Lonisville —D
Shneli cieit von aher 2800 Vuchstaben in der .n Winme In it und. andeten grhteren Stadten des Westens berichiet Die
Newhort. wurde die Bois haft in Gegenwart des nen Ponr oth ist allerdings nicht wegzuläugnen. aber leider wird fie von
meisterz durch das autographische Instrument in großen Tyhpen — ausgenutzt, die in der allaemeinen Wirre ihren Zwea
zedrudt abgenommen. Diese Ertungenschaft in der Telegraphie ist — Die Vereine in Chicago. laugnen Zuicht, daß fie 9
um so merkwürdiger, als das dabei angewendete Princip nicht neu erbindung mit der Intrnationale stehen. die ihten Hauptsib in
te sondern schon I848 betannt war. Dit damais gemachten Er. Lew NYort hat. Biaher zäblen die segs — darunter diel deushe —
perimente waren jedoch resultatlot . Durch die neue ameritanische Spzialitten Settioum nur 490 Anhäuger, aber die Agitcloren
Fombination von Chemie ung Ne vant in die Sanciigteit bhne Horn in lobunt Zit ihre Mitaliedertahl 2 ouf 80od. ebradt
Brenden Depeschen von i200 Worien oder 6000 Buchstbe Das Orgaa derselben ist der „Soials Politis che Arbeiter⸗Verein
purden vinnen durel. Monutetn¶ Mit zufrie densten ndent. Fesulialen Jachet mit der Derbtennung. der kommmaunisiischen Mansfesfe desces
befordert. Die disher durch dag Whealstone sche autbinansche iot ist. Was das kommun:stinche Programm berlangt, it sautfnm
Softem — deß in den enoljchen Telegraphenanflaten fuce bekannt, nuc kann qls erfreulich bezeichnet werden, daß die ameris
Dienst · sn Anwendung ik. erpielte Schnelliglein uberheihi niht, arn den Sopiausten nicht ate Lander kür gleich teif haitn
200 Buchstaben in der Minute. —— in gleicher Weise und in gleiche. Zeit beglück a,n werden Für
Amcerilanisches. Die üiuftegung uͤnler den amerilanischen die vorgeschrittensten Staaten sind folgende Mittel vorgeichrieben;
Arbeitern in den westlichen Staaten wird immer drohender, je . Beñtzergreifung des adens von Seiten des Staates und
mehr Arbeitsmangel und Hunger sie drücken. An sehr vielen Orten Benutzung de erge zu Staatsausgaben. M. Abschaff ng
verden Meetings abgehalten, Demonstrationen veranstaltet und die 8 Erbtechtes .Konfislotion des Vermögens un *e
Deutschen spielen eine Hauptrolle bei denselben. Der Vorsitzende zellen und Auswanderetn. ¶ IZentralisation des Kredits in Handen
muß bald enslisch, bald deuisch die Versammlung anreden den 8 Staales durch eine mit Staatskapitalien und ausschlieslichem
d was nur zu oft vorlommt Ausschreitungen ju verhindern dan Nonobole ausgestattete Rationalbaset. 5) Zentralisot on des Traus-
Begen Kapitai, wird da nicht minder wie gegen die Preffe her risin Haͤuden dez Staates, 6) . Sleichmattiger Zwang Aller
vorhezogen welch lettete als kauflich, korrumperi und' sahl det uem Arbeiten und Bildung ven Indrustrie Hallen befonders
hrieen wird. Auf einem dieser in Chicago abgehaltenen Meetings ür landwirthschafttihe Zvede. 7) Unengeldlige Staats Erzichung
schrie ein Deutsher: Hinaus wit diesen verd — Hunden den ler Fing and 8) Abschaffung der Arbeit in ihter jehigen Ge⸗
der Presse“ und dieser Ruf fand solchen Beifall, daß die armen lalt fir Hinder.
Reporters aus Furcht oder Unwillen sich davon zu machen fuchten.
ẽs wurden sodaun die Forderungen borgelesen, welche die Arbeiter
un den Stadtrath stellen sollten. Die Stadt sollte nach diesen
allen Arbeitsfähigen acht Stunden per Tag gegen hinreichenden
Lohn Arbeit verschaffen. den Ardeitsunfähigen und Solchen, die
keine Arbeit erhalten können, Vorschüsse in Geld oder Lebens
mitteln machen, die Vertheilung unter Aufsicht eines Arbeitercomi⸗
je's ausführen lassen und schließlich, jalls die Fonds der Stadt
nicht ausreichten, Anleihen zu diesen Zwecken aufnehmen. Neben
Amerikanern, Deutschen und Franzosen sprach ein Pole, der den
Arbeiter dem Kapitalisten voransiellie, ein Engländer, der die Ar ·
beiterllasse als die Stütze der Gesellschaft hinftellte und für sie das
von den Aristokraten und Kapitalisten angesammelte Geld bean ·
pruchte, und endlich ein Däne, ver srine Landsleute aufforderte,
o lange nach Brod mitzuschreien, bis sie es endlich erhielien. Am

»streckt.
alleinige

Jon der nun bereits weit und breit brtannten neuen Moden⸗
eitung ‚Neueste Moden“ ist soeben die Rummer für Februar
GRr. 5) hier eingetroffen. — AÄuch diese neueste Rummer beweifit
wieder, daß der Herausgeber offenbar keine Mittel scheut, um, irotz
der enormen Billigkeit von nur 10 Sgr. vierteljährlich, incl. colo⸗
rirte Modelupfer, au der Spitze zu bleiben. Namentlich werden
die Sqmittmuster als sehr gut verwendbac und leicht verständlich
empfohlen. — Wie die Verlagshandlung mittheilt, haben nun auch
alle Postanftalten Auftrag erhalten, Abonnements anzunehmen.
Wir wünschen diesem lebensfähigen und der. Zeit wirklich entspre⸗
henden Unternehmen ein ferneres Gedeihen, Alle die schonen
Leserinnen dieses Blattes, welche dem Fortschritt der Mode huldi—
en, follten damit einen Veriuch machen.
— ⁊Dem⸗e r —
Jeden Mon! ag Vormittag
3* * J
bayr. Knödel
mit oder ohne Sauerkraut in der
Wirthschaft von

Bekanntmachungen.

Bürgervereins-Kränzchen.
Am Vittwoch Abent Zusammenkunft vei
—XX EGEnnrad.
Theater in dt. Iughert.
Im Saale des Herrn Oberhauser
Direktion von M. Schlumpf.
Mittwoch, den 28. Januar 1874.
Abonnemenmnt Ssuspendu.
Benefiz.Vorstellung für den Schauspieler
.EEarl Reck.
Ein alter Corporal

Pidélia! —
Diejenigen Mitglieder der Fidelia, welche
zesonnen sind, an dem Gesangchore Theil
ju nehmen, werden gebeten, sich am Frei
tag, den 830. d. Mts. Abends 8 Uhr im
Vereinslokale einzufinden.

Der Mrasident.

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W. J. Woll.
J
Freiwillige Feuerwehr.
Diejenigen alliven Mitglieder, welcht
gesonnen stnd, weitere drei, Jahre vbeim
Corps zu verbleiben und noch nicht unter⸗
schrieben haben. werden benachrichtigt. daß
die Liste zum Unterzeihhnen beim Sekretar
bis Donnerstag den 29. dieses aufgeilegt ist.

Si. Inbert den 28. Jan. 18745

Das GCommando.
Feuerwehr⸗Montag

Georg Klein.

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eher von ren Lelden be-
selbat in Filllon, wo alio
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nandl. bert raucai⸗
Ing der Lungen
bvindauette
ratint

oder: .
Die Heimkehr aus Sibirien
Schauspiel in 5 Alten von Carl Juin
sassenöffnung 7 Uhr— Anfang
punst 8 Uhr.
E Das Nahere besagen die Zettel.
Rechnungen
in 2, 14 und ijg Bogen zum allgemeinen
Sebrauch sind vorraͤthig in der Drudera
dieses Blaties.

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Rebaktion, Druck und Verlag von 5 x. Demen in St. Inabert. U

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5 3287 568 5— 5255357 3533 15** 5—* 3353238
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255583 557 253 328033 xz2533 553 *32333 63 258835
8 3535 36 528857* 8836 8885 3378834 2535686
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3 —— ——38 3333— 3388
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2238 3 3 383 862
A 25. 2 55 522255 825377
22 5 322 25* —I88 275225c5 *.
3333 257
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—8535753 2.8* 328 2735
——— 525. 553 5 8253 75 *
— 8 * 2*322 2 z5
525 53 — — —S. 7 23
—A 2235 —8 353*3.3
732 255538* 32 2382 *
528 — —z5325— 5* —5
523 382 — — — RF 28 ——— ——
I5 383383*
75733—523328 532 552. 3 225 5285
2532.* 333256 233 * 5333354
25* v —23 235* 23*52*2.2
1375 233288 575358
2832 —33, 235 258
283 255535275 72 22
1732557 —25 27* 2 24
33 5— E 42 2575233823
13*553 — *2373— 52553
532353 —85235 22. 3 52 535 53
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—8 338 r eiz⸗ be Rit dyn dauotolaiie veryandene Unierhaltunablati mit der Dienbiagte, Vonnerejagte und Sonmiag
— igeint vi¶miͥᷣ xeza i Dien ais e. Drretz Sa mo ta g And Som n tag.- Abangemeniudreste gierieliadein 2.Ken od⸗
ι Silberat. Anzeigen werven miit J Krir. die vrehhr · kige Sii Viaitsrtihder Jeren Kan Âα53
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16. —M oꝛu urn Dient tac. Januuẽ —VD—— 37*
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4i 534.. TSC. C. VC. 7

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mio i——rnete, ag ———— 25 αα — An v Fkrt Koͤm 5 d α—
en eichseν In den Fabtitzweigenghetxrscht. fol her Mangef Au Nachfruge“ da
— 8 — D——— qus diele — — ——
iιαναινÂνα don der zialienijchetz Regrerungrtine hren“n Arbeitrtn weiter. dedeitenen Hie Cigaͤrresfabtitatton gun
Inlensu hung uͤben diecc Aechthein der von. ahen votsffemilichten Ale Geispieltnonhe van Jühr 1872 gu ihren glangend sten zu
—E— n ιν hoets.Ast weduntrt daß etut Razaht pon ———
een 24. Ini Der Audliefefungsvertragen pischen Mloffen worden. find und faltg side nict! bald ——
hees hland und der Echren wurde Heine nter zeichnehe cret — Inthet en werden. Der
ce
des Fetidrern von Zos Ider das Ven h der · Thail mahm. An deri inn verfi hert. mocn gihht einmal veschlohen fein du üen.ünde
Vainer Katholiken Vereine fir. Beamten und hic erfolete Auflosung Renson Jeht es imanderenGenchafts dranchen —* Dahĩg haben
8
Juneti. arllart. auf Die gedestũndge. Begrũ adung dar Interbellat ont naner gebra heh unn rs wohcd dald an ledierteein rechte Nothstand
— —
sammluͤngen, hat aber Keuntaiß von der Mitersagung den Theie vieder, betuleiftsgere Zustande vrbeühr 7
— ä ve ghhemuttevet dern
die Vesiredungen des Vereinz sür Kaatsfeiadlich und gründel diese Pote diteltor rrodo ehüfz Unterstüumg
Apsicht auf die Statuten des Vereins, zn denen der Regierung der velche durch vie —53 itfebed inftide Vage hekommen i
Vvorwun absoluter Gewaltmaßrgela geer aght waͤd, Die Reglerung iberwiesen⸗. ¶ Wie Mit⸗ seder der Reichs-Eholeca Commi on
erachtet es füt ihre Pflicht, Slaatsbeamie, von der Theilnghme haben gestatgen nferee Stadte verlassen und sind mit dem Ostsahn
abzuhalien. und hält ag dem bisherigen Verfahten fest 5 hie wird abendschnellzagenwledet⸗ nuch Vertin ene eeen tout ?
wagen. ob das Verfahren aicht auf die auf Wartegeld gesetzten F, Wunchen Wom 43. big 1. abends sint an Choleig
Bcamten auszudehnen ist Antzeichen — —ää————
—D 3 eeeerene —
m. a r iga. Im Napoleoh. han iih auqch — — Vin Volhe Moche! tadla hier /eine Versalum⸗
hören · assen er· verofentlicht. n der Botmtx aton⸗ lung don Gasihofbesidernaig Deusschiand vnd der Shweig gwech
Schreiben, worin er sich gegen. die xcacktonüre llerikale Regierungs⸗ betselben war ß di e d d i enen dr
— Berabfosgumg · vor Tentgeto··r ·Zutanft miche mehe· u gestatten
— ——— 9 aige die Monai⸗Vnoi Vunt vnd Olnober gudeu
ie aisten fuͤrl Reisen zahhew und aam / dir Reiseluft gu⸗ erhohen
—— —— 20 Procent niedriger zu stellen gegenüber
dacden MNonens Zutz August und Sebtembet. Vielse Amraͤge ber
dürfen, zum einheitliche ——— moh der Zustimmun
dererhei dee · Versammlung nicht anwesen den Gasthofbesiger der be⸗
freffenden Stahtert! Fur dasreisendern Publikum werden sie jeden⸗
jalls ꝛine angenehme ——
3 Aus — 24. Jan. dolgende bedauetuswerther Unfall
sat sih dessen in Agia derbansen ercignet Ein solsahre Kuaße
Jatte sich auf der Straße vnn gZeitlang bamit. unterhaltenn, mittelst
—I Armbrust. auf, Gegenstände zu schietzem die ihnt
vpnc einem sechsjährigem da den nsen zindt br aawe
baren Eltern, oqrgehiglten wirrden“Det aus Rohr gefertigte und⸗
nit aingem scharfen Stzfte versehene Bolzen zraf zuleht denarde
osen Kleinem in'g 83 Auge. Ungesaͤnmseilte der⸗ besürzter Bater
mit seinem jammernded Kinde nach Wreen zu ⸗ einem Augen
arztere Dresati miher eugte sich⸗ jedoch batde daß nichis Ibrig —
als dem nixglüdichen Kinde das Aingel ans ehmeg ——
trauri —
e Im ganzen, Großherzoglhunt Hessen wurden
da duVewan e o eee —**
— —— ise
700 auf die liberale Reichspaneodd e
—— cul die riιιιιι u ι uu —
r J penet ansche Partei VV —
Zweihrücen, 26. tJan⸗rn GestettrVk:nrachte ein Jůger: e In. Der Adein hat gegenwärlig ocr
teroffigiet, Namenz Vürgera den —— kleinesg. Wasseestan daft die Daugoschitfe re Fuͤhrnen von Rotter
durqh aber haß ecdiesen Vörsat sthoh Miltags einemn Kam ˖ dam dux biß Coblenz. unternehmen dinen. —. Abermals/ fuhre⸗
vaden mitgetheilt und dieser /dem Feldmcbel davon Angeige gen sich drete von der Mosel kommende nach dem deheine veladene Scif
—EXLLXV der Wsreffende im ber“ auf dem fuür den gagzen. Wasserhecleht, so döchst gekährlichen Grun
— ———————— ansetzen wollte, gleich unlerhalt der e r dem Kaufhause, Jef
sestgenommen und abge üͤhrt. *Er fiehyt nun Jemer Bestrafung Schom oft ist auf diese deikle Sfelle. äufmerlsam geinacht, obne de
uihenen. in — B—
——— Fan (Garlsr. Ztz. Wohin man blidt, hier 24 dem Spueect Ersten ichdem das Kind hineingefa
st ae ehe n dez Tages. unser Frucht- en wich der' Gruunta disgededt.“ (Cobl. 3)3.—
Jandel sonstso bluhend und deledt, Hin gleich Ruth ⸗vnd A g aptgewind Jel Kolnet Adnbau Vollerien⸗
depuudcunedahes dtrtdemdid dee h. Im Duntdenn gα ag —BD——
(o hoch halten und das Format der Badwaaren saulein bleibt.. Coblenz. Der Figenthuümez des befreffenden Looses hat jedoch, der

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        u, deltke I it lermaͤhlie P afidi seinen —s Verlin Nund Fefett an
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alten Ppte perbtanns 53 9 ue incia Schatzweister“ Kaßen Kontroleur, Architr und 8

sart auer — —* —28 Fe ee —— und

23 3 — * i * * eschrichen Be erm, * ⸗ *
deere *7 * * g Obernlirchen, alle anderen Beisitzer — eg F er

— Die chinesischẽ Regierung dat 140 Kinder Jer besten chine. wähli sind. Der — k dundezrnzm en — 8
fischen Familien ausgewähit, um dieselben zur Votfenvumgihrrr Lontrtichrn Kaffe in Zerlin emer v —9 5
Etziehung nach den Vereinigten Staaten zu jfnden. Sgs neet Zurg xine Fepi —— vᷣwa
— * —A—— ———

e agee In ialcz Beye hung ist üer Bund ag zit ilt,
Ba n vne ede t n dee eee e ed e e
englische Meilen bon den iamantfeldern entfernl aufgefunden isßtef, Facplonttolenr und 4 Beisigerndie unmmnetwee Lei
vpoge Siwa Sod Veldwoscher sud gr Jeit hns, e ——— — in ihhren Bezirken obliegt, wozn auch? die
ty Cuhir dem Prstdium des Generahieuenauis . Scanen die poftmon ider· dr Srtvminer und de Bewahrucsgen bon ünter
u Dassau hat sich eine, jetzt schon über 26,000 Mann starke tützungen gehören. Dieselben, hilden in jhrer Gesammtheir den
Vertinigung pon Hticgerpa nd Milita n- Veteinen augs allen der chen gerwaltungsrath, resp. bin Aufstchtsbehördedes Präfidiumg und
gauen amtet h der Deutsche grieg er bund vn e Dsgane de Bnde D Zuieresscn des vunde d d
zindetton welche anin soceessid Verz inigung cner. Herartigan gerrine, werdei, durche deffek Bfiteldez Drgam die m Zinnau n
derlienh n Deudlande ahzie. und neten .der, Belebung uund eshoen seirbent 200 Jumn 1878 arsveinende WocnjchriftD⸗
— — dentschen ¶ Rationnalbemuhuiedns sord e. dec Vlleco ugd she regetdunde verireten welde gut ausgefiattel und wed⸗
—A wn eich und dm gugesta mnten üishsechende dedi giethnubet bnahät von 8 uend guche crantann
derischerhautt den Zocg at e ee Ichresbeitna rd Ezemplat ntntz Duar tat · Ven zeispietloze viligin Preig von 2
jet von det hon, hut Ne sreugern und Az dreseim freit inen Haus dostete. VWon demseben Fw duch die
ahmevhm, A —J — von. Patrioren Slatunn denBundes anedft beffen Begirtoein the ilu —
ind Freunen der Wlndes eines —* uzosaamelm, aus welden onungenfat bit Dal hirtentaige und Reglemente fur da iZassen
zutfdedũr g Misaliedfr jinmagligte e guch nd Rechunngsvefenin dehen Franeo insendung ——*
triegettt Ihe aee tuͤtaigenn gezahlt· werden Zreugern ·zsvezie hen.¶ Ansuaft ertheilt ver Schriftführẽbes
gee dcenden e che whre. woalch m gindegon Bröglein banduan wnnchen dger verriue sich bed
de Kncer bon q oß / andeim — Ix — an wollein punmt nr Suαιν νοο — — ——
deee reneue e c m4
— 5
———
— B ——— eee und wat/ bezechtiat geclehennafum zu Speher wordt wWenetegine ix' Ereiggewpethihige
beittene Da s viesete Vereinigung. doren Gotzengen alend he nhetg, De So et aud WWaldtin woach,
— — —B———— den Vischost
i chen wutde—
——— —————— die. me Der bisherige interimistische Verweler!“! Ehrifttane⸗ Wehernrin
iischen deligiösen unde ortseigenthüt⸗ichen Verbultrihe derfel en iud Edenkoben wude zum Verwised utega drot —c— — 2*
irgend einer ae TAlle epeni otn Ehren⸗ ntge fhhute baft ech annfior ouhir ni in 7
—B—— — — r e — 0 — — *7 — —
X 3J —— 68 * 2513 4 u *
vcshen isenhehnhhe gucnhent eneere Sithehhhe eannmen —————
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Deuütsch? Enalisch⸗ Franzö⸗
pima⸗ —V nudin ornf
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7 her Lanfmannis 5 ischo 39
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aII Lin praetbehesnod 29 43
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an. al tiseh dneten d
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F. F crste⸗ —8— Honorę Mauucher.
nuan Vebst einem Anhang, cuth. ) ι
Engiivce Voöαιν ια
terms. Moeahulaipo framqaiae des derne
du commeree, Vaarenlezicon in drei Sprs-
chen. Orts- Ind Lãnderverzeichniss in
drei Sorachen Hrmiare uengl dua
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bràefont Ahα_α ανν«ο, uαιν
TA-αJt —
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hen mig m Aeerung gusge·
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qα ιαQν n Haar
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7— viertelijahrlich PWorscher Luch! hi⸗ naebleste ande
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823255358* 7 23355* 3 — 2—
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38 332 2228753 558* 233 27 3522
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— 623*—3373335
55528 353365 — 5 35 ẽ 53* 83353 —A— —8
8 528 3Z630 335 5 23 2 Es 5* 35E222
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22 * * 2555 —* — * — ——— en
533758,35* 28 258 — 5238 253883*
—— —
— 57 53 85* — —X 3 —— 7 6* 5333338
— * 28 8*88 — 5 * aR — 553 322323*
5*223* 32 —— 38253 21258* 2533 333583338
3255 sz35, 333.38 3533
J 357
5 —— — 33337— —— 338 7 3333335
3 22 — 9 7 8 — —A —— 2 *2* 3 *
—— J
33585 J
233335 I
23233734 213 33
s*88
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        — ——
2 — c 223* ——
28* 3 25 5253 55
53323. 5533 32838*
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— — J F 7 —8 * be — ẽ
3 J—
33 535 ——— 22323 —23 — 7 58 2
ze — 283333 52322 26 72893 22353 22
J——— 523 323333 532238 883338 —— 5*23 9327*
373 323 7 — — — J
—A 58 3 2* —— — * 533 253 3335 33333 383333 3
*22 —X — 2325332838 —— — 32352* 3353337 * S2
33333787 —— 332 3*3333735 57
9 3 3 23 23 2533338 15535
— 523 — — 26 7* X0 32. k*32 — S8 333 *
— J 2 5 e —— * — 32 —32— 3 *75
————— c2 *3* 35253 23
—E — ———7 7 * 82337
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37 * 238 ——
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*71 *2N2382 28
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3328325335
535355562—25—38
23323 228333*2
24 4538 —25322387 —
18 83338233522532
5355 2333833235—
—— 5N5c85 —25 53385 22* 858
253333
2353337833
— 2338332333337
——233888* J 2
3233533— 33558
33 *328 5*8*3
——235 — 3237 *232
—32*32358*
525 3 55*53
232583352336
233385 228
3
—5833338358
3553553
355.3258
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        — —RDVD —— ννuα 230 2ν
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— 320 768 EH n. 1 —— I 2. 14
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1 — ανιν ι cn roa m ög
u αα At i ” Tee ua —ιι αα
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. r —n, etagn t n ιιι V
Der St, In b 7Fnzeig erk. and das mit denn Haupiblalte verbunden, Unterhaltungsblatt, mit der Diendtagt·, Donnerütagt · und Sonnla⸗
— E æb chentlich viéermal: D ien 8hain, DYRemnmer stag, Samstag und Songtad. Abonnementapreis viexteliahrig 4 Krrt. ode
—D Silberut, Anzeigen werden dit 4 erir. dye dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnetz 5
—n 7 758— V—— —7— a2m — n — IEGSEBICAO TTTTVT’—ꝓ,gmmpgs * TTM
—D——— uæiss ο nintrts Donnerstaa, den 29. Januar 20 ,e— 32 . nn, ι 1874
— 2— ——— —⏑ —“— — ———————— ————7———— — —— ĩ —

21

* nαιιιιι ι α , ι ιι νιν— uu nrn ιιαννν— —D— 27
u ear Deut sches Neicht niuoin uun Ullramontanismus.uweltheroci ¶ allena materiellen nd moo alischen
I Murenche n 260 Janunc. Der Konige hat das Gefetz ũber Rechte der Gesellschaft⸗ lentü chtigen wolle nund England mit den
dien Zustandigkeite: ver. Gerichte Jin Straifuachend Betassung der selben Gefahten, wie Deutschland. dedrohe. crit α α
Schwargerichtez genehmigl. Dasselbe iriti mit demo BiFebruar d. In —D—— Mußlande ιαι x νν
an ganzen · Umfanher des Konigreiches in Geltung. otrrnd nen oßt Perte —X barg 278unuar⸗ Mit der oberfen Leitung
⸗an Münmchen, 26. Ja: arnoc Dem Präsidium 1Rdernm Kammer der Ewile und Miluarsachen Polens ist an Stelledcdes verstorbe⸗
er: Abgeordarten Uwurten von bem⸗ Abgeordnetem⸗ Exter folgender ven Generals Berg Generaladsutant bon Kotzebue betraut · worden
Antrag ütergeben22 Die ·hohen stammer wollenbesjchließen, —
dir: von dem Finanzausschusse in denr Refercie übern? das »Staats
dauwesen eingesetzle Summe von 28; 000 ft. für Miethr und Ere
werbung der Bezirlsamisgebduderin der Pfalt auf: 505900 A. czu
bohenzfernut wolle Ddir hohend Kammer beschließen, es jcin vie
pon· dein Ausschusse 2 für Unterbaltung:dex Siaaitsstraßen? inder
Pfalz eingesetzte Positron auft die von · der 8 Kreisvegiernngeuden
IEVVVVIO dus Gadget einzustellen yn
i Meusach e c. 26. Jun Der Stautsministen“v. Fauftlec ist
gunt Bundeßrathz mach Verlin abgereistt; das Mimisterium' der Justij
dat⸗ der Stautsrath v. Fischer provisprisch ubernommei et n
n Die Stadt Masinzeist vertteten äm. Gemeinderaih vonder
Forischritispartei, im hessischen Landtage uvono der: demolratischen
Partei⸗/ im Reichstage von der ustramontanen Partei,cnämlich durch
den Domlkapitular Drer. Moufangen. Die sogenannten⸗ Demotraten
haben sich beirder Reichstagswaht der Abstammungitenthaltens weil
sie einem Mitglied der Fortschrittspartein venSieg micht gönnteu,
währe In vemytt arencarcc cu cc onaner· er·
Malhbaunf,en, lsaß) 26 — bei
sczersemmniung de die elung de Sehthigeneliaeg Listhegtt
alz Reichstagetaididaten beschl se i ιν—
Sezlin. Was Biuarc hzeulich im. Abgeordnelen haue
sadle. wird bestätigt durch eine Stelle in dern von dem italienischen
Pin ster Jat ni verfaßten Geschichte, der italienischen Polit hon
1866 0 worin mübetheilz wird daß. Bisgarge durcheus
dabe Keharrt habe, auch hicht. das.nlleinst, Zudchen deuscher
Erde an Frankreich und eben so penig eheniass, deutschez Bundeg
gebiet an Italien abzuireten, obgleich ei oußice i d * wie durch
seineWeigerung das Zufammengehen IlgtienrsTnft · Preusen wefent
lich exschwert, ja gefährdel urhe
à, Berxlin, Aul, Bexanlassjung des großen, Generalstabes fir
den den O.Nachr.“ zuͤfolge⸗ 4 Fngenisur Corpz · geu
riniger Zeit Versuchesaalenczcuftschefffahrte fur militäruche Zwea⸗
insbesondere Recognoẽcirungen, verwendbar zu machen.. Van hat
sih die Aufgabe gestellt, einen Apparat su construiren welcher
seldmaͤßig bequem transportabel ist und übetall dee Fullung des
Vallons gestattet. — Det leßtere selbst soll so eingetidhtet sein⸗ vaß
er von ejnem Seil gehalten, in hedet beliebige Höhe gebracht wer⸗
den ·kann. Die Verfuche sind, wie verlauten, vis gehr pusrndem
—R— 3
Berlin 24 gJanuar. Das fünfte Heftdes hom großeũ
Generalstabe deraddegebenen offiziellen Werles über den deutsch-
ranzosischen Krleg!“ der Jahre 1870771 in jeßt so weit vollen cet.
— ⏑
ODie Exkahserin Eugenie soll Fe haben. wiedit hiah
Arenenberg zutuͤckzulehren und dort ihrenm bleidenden Wohnsit zu
nehmen. Es sellen beretts zu ihrem Embfange große Vorbereitun⸗
geu getroffen meiden. —DD—————
England
—A »— prolestantische Meeting in
St. Jame⸗ Hall hat bei sehr zahlreicher Betheiligung unter dem
Vorsitze John Muͤrah's astatigefunden. Die Versammlung mahm
die nach dem Programmi festgestellte Resolution mit Einstimmigleit
an.Die Redner bezeichneten es als Aine Pflicht; Oeutschlands
den Kampf gegen die Vergewaltigung? Roms fortzusezem⸗ Die
Ramen des Kaisers und des Fürsten Bismarck wurden jedesmal
enthußastisch begrüßt. Viele Zustimmuugstelegramme aus deut
hen Siadsig. wurden dberllen Es spragen u. . Sir Roben
Beel. Sir Thomas Chamberd Ind hewbenag, Ille, gegen den

ermischtes.
N tAus der Pfali. 27Jau. aut ainem Reflripteaber pfäl·
zischen Kreisregierusg Welches in Deu⸗ letzten Tagen-erschienen,
ctrãgt die. Gesammtzahl der ins dee Pfascz aus den Altersklassen
1851152 ausgehoben nai Rekruten mit mangel hafter Schulbildung
369. (Auf die einzelnen Bezirkbamter, treffen und zwar auf?
— Bergzabern I8. Kailerslautern 24, Kusel 28. Ger⸗
mersbeim 28 Frankenthal-29 Firchheimbolanden 29, Nensladi
. Landau 86.. Dombutg Al, Bir masens Im. Zwebrucen bo
Das ist eii weit daͤnstigeres Refchaei ri drei vorherge⸗
jenden Altersllassen geliefert haben.n Ais Gründe dieser mangel·
zasten. Bildung wurde. nachgewieseneh ih. ils shwache Begabung
heils niangelhafier Sqhultene ferner Mangel der Fortbildung
——— war, der Mangel anu Schulkenntnissen aug
exheuchelt. — —QB i —
3 e. Bstern Nachmittag fiel eiti —V
thoff chen Brauerze heschäftigter iunger Vensch pon 22. Jahren
in xinen mit heißer. Maijch gefülltein Bottich in Folge des Um-
alent inen. Veinnt- aus det . Nond und burde am gangen Leide
erdrüͤbtn frausge ogehaEr gag heusg, Machmillag unler gräße
—S—— — D
* F Kaiserslaulern; 6 —X
zines hiefigen Monelfadrikantenhat, sich am Sonnlag Abend m
einer Pistole. dig er sich kurß vorher hier zu diesem Zwede gelauft
auf deni Grghe seiner Multer in Olsbiicen—erschossen. Monb
ushelannt. —— vh
In der am Sausiag abgebaltengen Sitzung des Gewerbe?
berelns Kaiserslauterg wurde. beschlossen die dom Neuftadier —8
—F—— Verbandes *
pfatzischen Gewerbepereine gm Sonntag den Februar abzu—
— ———
Istirchkeimbolauden soll Jetzt auch eine Gasansta echallen,
zb auf städtische, Rechnung oder als Privatunternehmen, ist noch
nicht entschieden. —T49 C
Dürtheim, 21. Jan. Hinf —X — as ist ein
dooͤsungsworr unserer Zeundessen / Besolgung wit virle der segenk.
eichsten · Einrichtungen, B alle Genossenschaften, werdanken.Hilf
dir felbst, fo hat au die Weinhandlung gedacht, Mon ·der win
rin Probeverzeichniß fahen, c dem die Erllaärung vorgedrudt war
n iten weete artuar hiermit auß Pflicht und Gewissen
und, leisten xechtszäßige Garuntien vafüt, daßz die der Firma R.
P. in X. — übergebenn Welnproben sowohl, wie auch die nach
dieser Probe verkauften Weane wolstandean⸗ Nalurwe ne repre
entiren daß solche weder⸗ einen Zucker noch sonst irgend —**
0 Lnthalten, also aucht weder gallisirt,noch chaptalisirt sind.“
krs ist Das der EAnfang, die Rathschläge d Neustadter Versamm-
lung praktisch in's Lehen einzuführen, e wird seine gute
Se nn wenns wis IIc horem; — —87 —
aufgefordert werdenesollen, obige Erliarung allgemein einzufuͤhre
und von:; Riemand werr Wein zu laulen der die Erlklaͤrung nicht
inderzeichntCDurthe un) l2 e arung n
- In Vilshosen Giederbaet) whurde dieser Tage das Ge—
Achl. venbrettet,hesr seirin“ Wien einr Revolution ausgebrochen.
Dortige Kaufleute fragtei deßbalb teleglaphisch in Wien an. Die
rirchen politischen Vortio⸗ndan vet! ostetteichischen Reichsrath mo⸗
— jerten“ so in die Glieder gefahren sein, daß
sie eine Revolution für Zohz einag dietten Jndessen ist glück
lücherweise in Wien Alles gangruhigete7 *73
dn . Berlin, 265 Zanuar, Der Bundestalb dat ein Verbot h
        <pb n="64" />
        unnahme der holläudischen halben Gulden Sund Zer sflerr.ichischen betrifft, so machien fie nichtz weniger als einen angenehmen Ein-
owie urgatischens Vierte iqulden offentlichen Kassen erlassen. 4— druch E den echt siamesischen Typus, waren von unter
7 (CPeinz Friedrich Cart Lebensgefahr)Am Sonmag eßter Statut und schwächtich. Eng war der Kräftigere don
XAXX gingen / n die Staatab.KigeRerzaͤhlt, die Beiden und Fiaß SFuß 21 Zoll. Chang war einen Zoll einer
ferde mit dem Wagen des Pringen Friedtich Karl/in der Nähe“ und war weniger gerade aufrecht als Eng. — Die beiden Brüder
deb Marftalles durch, der Kutfcher gab sich alle Mühe, um die Waren in jeder Beziehung zwei ganz selbststaändige Individuen, nur
Thiere zum Stillstehen zu bringen, was ihm jedoch icht ·gelung: daß⸗ sie durch⸗eine byperrophische Verlangerung des Schwertfort ⸗
Der Prinz dffaete bei der Katastrophe den Kutschenschlag und sprang satzes dez Brustbeins bandartig —X
Pogludlich deraus, 2 erohne Schaden zu nehmen,“ gerade änf aber hatten fie ein Orzgan gemeiri,“ und Jeder von ihnen war in
en Fußen zu flehen am'.In der Rähe des Beerdigungskomb- anatomifcher Seziehung fonst gang normal gebaut. Ihr Denlen
loirs in der Geargenftraße wurden wvie Pferde enduiche zum stehen unsß Fühlen war ein gesondertet, nur in der Mitte ihres Bandes,
Jebracht, so daß weiterem Unglůch vorgebeugt wurde. tie Hauptnerven sich in einem gemeinschafilichen Texrain ver⸗
74 Paris, 28. Jan. Der Polizei ist es indlich —R iweigten, einem Terrain von eiwa / Zoll Ausdehnuns-⸗ AXC
sRaubrdbrder sestzunehmendie · sei einen Jahr · zehn Perfonen ·in eder · der Bruder einen Nadelftich — oder sonstige · Beruhrung zu
der Umgegend von Limours erschlugen und berdubten. Ein Brief- gleicher Zeit. Sonst beschränkten sich Schmerzempfindungen nur
rager, der bei der Sache betgeiligt war, hat briefliche Geständnisse auf Ein Individuum, und selbst Hunger, Durst, Schläfrigkeit x.
acht und sich daun erhängt. Die Zahl der verhafteten Mörder stellten sich nicht in mer bein Beiden zu gleicher Zeit ein⸗eDie
— fünf. Es find: KFroquet von Augersvilliers z. Enaux, Masern sowohl als em Fieber haben sie gemeinschaftlich durchge
Weinwirih im nämlichen Ortzare Guimar. Feldhaͤter in Val Tor. macht, weil sie denselben schädlichen Einflüffen ausgefeßt waren,
wis:; Leboeuf⸗ehemaliger Metzger bursche, der ain der Ietzten Zeit Zahnschmerzen hingegen befielen den einen und ließen den andern
heim Schlachthaufe 'in Paris arbeitete, cund dessen Schwiegervater sreirnn Sert einer langen Reihe von/ Jahren weilten die umntrenn⸗
Digard gu Limours,. NMit Ausnahme von Leboeuf, der in Paris daren Brüder auf einer: Farm in Nordamerika und lebten don den
fest genonmen wurde, —wonrden die Abergen iv hren — Hunserr Nenten, die sie durch ihre angeborenen außerordentlichen Eigen⸗
berhaftei. 7 waften erworben hatten. In bejsonders ereignißlosen Sonmern
iine x Vondon, 27. Jan. Sir Sattle Frere und Consul Kir⸗ zurchflatierte gemeinidlich die solennt Ente alle Zeitungon, Khang
nus VZangidar vezeichnen die Nachricht von Livingstone's Tod ale ind Eng wouiten sich auf chirurgischem Wege don einander sepa-
unlaubwurdig.Kitt erkennt in der detreffenden Mittheilung dat anen. Die vbeiden Brüderließen sich davon nicht anfechten und
herucht wieder, welches bei seiner Abteise in Zanzidat umlicf. ebten herrlich und in Freuden, bis es Dienstag dem Einen einfih
4Die ssamesischen' Zwillinge / Chang und Eng Bunker) finn sterben. wonach der Andert auch aur zwern Stunden lang um
die dn 2W. d. ein Kabenelegramm nus Rew⸗ York meldete, gestot⸗ die Tauertlleider Sorge Zatte⸗ Danaqh legte auch er fis bin und
sen Sie waren im Jahte 1811 Siam ais Kinder hesunder De Aelebten Bper v3 Das pysio ogis h dutn oogisch/
d netmal debldeter Eltern geboren worden. Auf Veranlassung hanomen.unt Rathsen welches seit einter langen Reibe von
— ewescnen Vir. Hunter und der dJahren so pielt Natuxforscher beschaäftigte, die lebhafte/ Debati
nerif. Kapitans Coffin, veriießen sie 1829 ihr Vaterland und ——ui Swang. welchen.die beiden Koͤrper ver⸗ intn. n
en am 16 Ann in Newburhport an, von wo fie nach vofivn — indi fferenter Vuskel war, oder Nerden und Gefãße XR
nn ie he ee eeeloen Jahres büeten sie ia den lebensbedingen der ¶Wi htigten enthielt. daß. wenn die
gen.“ er des sie in den ungened —
ren e i de eee Padephin und Nen rsubt d Zozuinasdundgrs aupoe aungen zud di
Yort jehen, und segelten dann nach Europa. Rachdem sie den vrr ablaufen mußte./ wird nun das Scalpell und das —B
Zewohnern der größeren und mittleren Slädte Englands Gelegen- mit untrüglicher Veweiskraft erledigen. ,
deit giboten hatten, sie bejehen zu koͤnnen, kehiten sie am 3. März
1838 nach Amerita zurüch. 1838 besuchten sie Paris, Vrüssel,
Answerpen, Ronterdam, um im kolgenden Jahre wiederum mit ge⸗
fuͤllt en Taschen in die neue Weit zurüdzukehren und sich 1842 in
die Arme der Liebe zu werfen Am 13. Nove selben Jahres
aven jte in der Kirche zu Nont Airy in Surrh. im Staat
Nord Taroliua zwej Schweftern, Pfarterstoͤchtern, angetraut. Miß
Moano Grerrwood wurde die glückliche Gattin von Ctang und
Miß Katharine Greeuwsod · die bessere Haͤlfte von vng Die
Zwillinge eifreuten sich einer Nachtommenschaft von 18 Kindern,
Ehang war der Voter don 6 Toͤchtet und 8 Sbhne. Eng hatt
z Tochtet uud 6 Soͤhne. Was die Erscheinnung des Zwillinge paate⸗

ater a . ugoeer..
Gsternwurde von der hiesigen Schauspiel-Gesellschaft Ein
ulter Corporal“ mir dem ungetheillesten Beifall aufgeführt. Hert
Direktor Schlumpf bewährte sich abermals in der Titelrolle als
denkender Darsteller und sand durch rauschenden Applaus und Her⸗
borruf die lanteste Anerkennung. Auch die Miwirkenden alle zeig⸗
ken sichtlich ihr Bestreen, zum Gelingen des Ganzen ihr Moglich⸗
stes veizutragen. Seit dem Hiersein der Gesellschaft hat diese Vor-
ellung den Sieg über alle anderen davongetragen, und es ist für
Diejenigen, welche dieser schönen Vorfiellung nicht beiwohnen konn ;
ken, eire baldige Wiederholung wünschenswerth. 57*
J —J —
— ——
Frucht · Brod⸗·, Fleisch ꝛc. Preis⸗
det Stadi Jweibrücken v. 20. Jan.
Weizen 8 fl. 53 er. Korn 7 fl. 16 k.
Berste 2reihige. — fi. — kr., Gerste vier⸗
reihige. — fl. ⸗ lr. Spelz 6 I. 15 6.
—A
— ir. Mijchfrucht — I. — kr. Hafer
4 fl. 56 tr. Karioffeln J fl. 12 kx. Her
2 fi. 12 tx. Stroh Ufl. 24 kr. per
Jentner. Weißbrod 193 Kilogr. 24 k
dornbrod 3 Kilogr. 34 Ir. din d aog
231r, ditio J Kilogt. 12 kr. Gemischibrod
Nil. 40 tx. J Paar Weck 90 Gramm 2 li.
Rindfleisch I. Qual. 22 kr. 2. Qual. 20 h
—XV
Schweinefleisch 22 kr. per Pfund. Bulter 8
kr. bder Pfund.

Bekanntmaͤchungen.

Théatèr in dSt. Ingbert.
Im Saale des Herrn OBhoranuusev
Direktivn von M. Schlumpf
Freitag, den 80. Januar 1874.
8. Vorstellung im 2. Abounement.
Wald⸗Lieschen/
pder: .
Die Tochter der Freiheit.
Charatterbild mit Gesang in 3 Alten von
CLqrt Etmar. Mausit von E. Titl.
Kassenöffnunug 7 Uhr — Aufan
senbnn ers
Das Nahere besagen die Zettel,

—

Frideélial
Diejenigen Mitglieder der Fidelia, welche
gesonnen find, an dem Gefangchort Theil
su nehmen, werden gebeten, süch am Sams⸗
sag, den 80. d. Mis. Abends 8 Uhr im
Kereinslokale eiazufinden..
Der Präsident.
Die Tafel⸗ und DessertChokoladen
der Kaiserl und Nönigle, :
Hof·Ohocolucden⸗FPubrin
2 — pon —UVV
Gebruder dtollwerk
in Tbhn
wurden als die vorzuüguchfien auf der
jüngsten Weltausstellung in Wien mil
der höchsten Anszeichnunz. dex Fort
schriusMiedaille, prämüirt.
Dieselben sind in ollen namhaften
Condiloreien uud Delicatessengeschäften
zu haben. 5 567

αrn, 27. Januar (Frucht
Pntelpreis.) Weizen Sil. 43 kr. Korn
1 fi. i4 it. Spelzkeen — I. —it.
Speld 6 fl 26 kr. Gerste6 fl. 650 ke.
hafer 83 fli. kr. Erbsen: — fe kr.
iDickeer ¶ fl. 56 kr. Linsen 6 fl. Ba ir
vlersamen fl. —Eka. NRdornbiod
Pjd. 34 kr. n Gemischtbrod 8 Pfd. 22 kr.
igeißbrod 2 Pfd. 22 kr. Heu —

. Nleehen fl. — ir. Strod —fl. — kr

Fraukfuren Börfe

vom 27. Jannat 1874.
hreußische Friedrichsor... 937438
Pistolen 9 88-40
dollaudische 10 fi.⸗Sinte 9 84
Ducatenn. 332- 24
2WFranes · Stufe.... 29 20/- 21
Inglische Souvereignus.1147-49
Doulars in Goln ... 8241 28

Kedaltion. Druck und Verlag vor

2278 in St. Inaobert
        <pb n="65" />
        rx

2583 * *2* 2 2238 * * * —
558253355 23283838 —— 663 ————
— 255 23353 38— — —m38823 2 — 53852
* 3** 228 33* ——— * — — RD
3 8 3 ⏑
253285 23 —8 323 33——5 7583
—I —— 5 332838 —5*358 28 —835 5
3 78838 5 5 32358 835. 5* 25 —325333 222328 —
— —— 52 2535. 35* 3. —222c 525553337
A 2 22 2 VT. 7— — 2232 — 2—5——23 4⸗ ——
5 25 5335 3335 s8533385232358 3c
7 —8— —2583855338 —V —3
3838 —53 27 z5 33 * — 32 53325 — —
— —— — — 232122 1222 2. * *— 553 234 S— 2* ——2— —2 z
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* 253 — ——A—— — —35334 355 85 2* —22233
30 285 22*25232 32233 2*23 —3 238. — 3238 —33353358
228 85 2558237 — 82—* 528 3232* 322 53383 53337 *
z2 8 5—225 5 — * 232 8 3 — —— 7 2 2 3533 2
8 325 33333 3573 3* 3283 5 333—338 55335 583**
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55 ——— 2— — 3838248 25 1 —22
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5 2523323 22553233 2326552 328 33323* 435330322 TR
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333337* 3325 83533 3323755 553283 33 — — 53388
————— —— — ——8 2* 2838533557 557585335 727—
253527 —* 2538 7* 53— — 528388237 2355 —8535
3 8222 A * 83 — —8582386 —5— * — — — — — — 32c55*
5553385 5262 —— 2— 232922 352— 523532 22226 —
— J 238 — 238775275 3 — — —J—
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55 683833 4533 5 3 23
3 2.785 238378 z255 33 3335 338.
2723 sz353533 3833835388 53355233 55
* 8 —2 —— —8* —00— 52 * — —2232 * * *
253 525—333 53 8— 3 37
F 233333 233 5353 — 8 3s5333 2—
— —33533— 3383 38B 3 — —83 33*
* * 5389 2386853 — —— s23 3—623 288
—2 2 a8 6 2. ——— — —2—28 528 8
— s 253283 — 23 23*
25585 —O —35. —— 3273 2 22
—3725533 533535 333353853 553 —S228 755
373253 —38 3353 22333 5275
— 257 * 3 8 * 28 235 5*7* 53 —
32323256 * 522328 — 42.* 2 E325
a* 25383. 5738585 6332 .3375—253
32 2 55—— 5 —25 — 2— 8 —— ẽ *
* — 5285 2 —222 sü— 2533 8 ——
3533836 85333. 53 2—3533—3 3533375 —
5 57535—353— 538338338528 5*20 — 2583 88
——— ——
B5575 752 5383*2 2332 255332 333858 S. 532
—8 2—333— 33 —283 —3332 2—8
* 35553 98 5252 58 —— —— — 283333—32*
3848 32 233*» 3 33235—3335— —333338585 5358
————— 924 2—32333326 —256228 —A 5 8
5232252322 n — c5 22* 8 12 8 2* —— 2
225 — —— 58 —A 5 52*
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3 53——5 233 2328 ——
3328523 7833 3353 7 233 2387
—533—58 8—7 2583 33 38⏑ —
—2 — 3 —2 838 288 3828 *538
* — — —83 3 355 52 3 223—6
—J 35823 —53323 —3 — ——4
2 2*8* 2 82* 8 Ft ——— — 1222 * — *
5422 35535— 72335 2823—8 35353
—— 28* e 8 258353 25533 3 c 2 38 —— 257
* 2 58 53 23833523 53282 358 33 302 3
— F — 252 2 225 *: 68 2232 aã — — 23
—E 2* —EE 22336 3 28 —— FXR 52535 21 53 — 5s658 7
—— 2322 2528 2 * 783* *85 5
78433 —S 232 —A — I333 83—38 2358 — 758 2
e — 2 ————— S 2 — &amp; * * 582 — — 2 —A
— —— 233333 2232.
856 33 —3 — 3 75
3 332 3323 33 3 33 33335
s3 22 333 3333
25 722328 7 — 3 8 3333——3335 82* 233838 —— 3328325288
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8 22—322236 2833 —336 —— — —
3 — 333333 — ——— —
— 3235 z«E Es 282 T. *. 53
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        —235358 —
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—3 2532333—83825 382 338
— 5 325 —2 32 72*3 125725—522 2
32. * 5* — 3 7 * 2. 3 ⁊
33338338* 2243 ——— — 5553 5233338 57
332 77 — * 322.27 3 5
535 —532. 37 2536 35 2 *3 2—338 —— —33— 62.
— 735 53558 282738 7 — 3 2 28 3 8⸗3 2. 5. * 5*8
—— 2 33 8 7
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7 9* 3.2 —— ** —2 28 * 3 — 37—
——— 35 3* A — 2 5 3— *83
— 282 23 52 — 325 85 3
—3 2827 *53 328 * S8S
8 7 — — 87
* ⁊ * * *· 753 5
2*4 I335353 75*
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2 —— 7 343 182 — 22
235 7353* 7325
253435 8 3268 5 3 ——
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Abonnemientz auf de. Bi. fur hie Mo
ate Februar und⸗März zu dem Preise
von 28 Kruu werden bei allen Postanstalten und An der
Erpeditien angenommen Gανα αια αν
UL J. *
Muünben, 26. Jan. Von' den Herren Abgedroncken
arämer und Dr. Frankenburger“ wird heute nachstehender Antrag
an die Kammer eingebrocht werdene“ Hohe“ Kammer wolle be—
schließen; Es sel die k. Staatsregierung zu bitten, in das Büdget
für die nächste Finanzperiode eine —— gewerb·
liche Fortbildungsschulen, fitt Erweiteruͤng und Vervoltkommnung
bet bestehenden und für' Errichtung neuer Industrieschul u aufzu—
nehmen“ Gründe: Mit der Verbesserung und Vervollkommnung
der höheren Lehranstalten muß die Vermehruug und Verbollkonim⸗
nung der Mittelschulen Hand in Hand gehen, welche die Aufgabe
haben, den Massen des Volles,“ dem Landwirthe, dem Handwerker
bem Arbeiter die für feinen Beruf nöthige und die Erfüllung
derselben erleichternde Biidung zugänglich zu machen. tt
Mapchen, 28. Jan. Von“ den Herren Abdeordneten' Dt.
Frahkendurger und Kraͤmet wutde heute auch noch folgender Am
rag an die Kamme gerichtet* Hohe Kammer wolle beschließen
Es sei der k. Regierung der Wunsch auszusprechen, darüber Erhe
hungen du pflegen, an welchen Volksschuien· des Ehnigreichs noch
Schulgelder hestehen und welche Beträge' biesenentziffern, sodanß
bas Ergebniß dieser Erhebungen, zum? Zweger der wiederholret
Wurdigung der Fragẽ der Aufhebung des · Schulgeld 8mder
Volksschulen dem mehn undier erne i 5
Munchein, Wie in Abggeordnetentreisen ver—
autel, beabsichtigen euigt Kommermitglieder den Ankauf der baht.
Ostbahnen durch den Staat iu beantragenund' soll dieser wichtige
Antraß noch vor der Vertagung des Landkages eingebracht werden.
Der von der Regierung heute eingebrachte Gesetzenwurf ber die
provisorische Steuererhebung Lc.?ist schon dicsen Abende bom Fie
anzausschuß. berathen worden ind wird die Annahme desselven
mit einigen Aenderungen. beantragt. :
Meunmncheen.“* Die Motive zun? Ark!z beg Gsehentwurfes
siber bie prohisorische Steuererhebung ec. lauten .In den Mor
zu dem Gesetzentwurf, die pfälsischen Bahnen betre, aist bereits
emertt,“ daß die dayrische Kegierung fich gegentüber dem Reichs
lanzleramte verpflichtet hat, die Conzeffston gunns Buu und⸗ Betrieh
der bayerischen Strecke der Bahnlinie Germersheim⸗Sir ihburg bie
zum 1. April“ 1874 zu ertheilen, was“die⸗ Erin dchtigung der
Staatzregierung zur Gewährung der Zinsgaranfie fur die⸗ Vahn⸗
strede Wöorth-Lauterburg vorausseßt. Da *die dem' Valraͤgsad
schluss, vorausgegangenen Verhandlungen ergeben' haben doß en
großer Walh —
stehenden Bahnliniee gelegt wird uud, da dit Finhaltung, der ver
einbärten Termine, namentlich auch im Inser sse der vfalze, der
pfalzischen Bahngesells haften. id det vermdge den Zinsgarn⸗
betheiligten Skaotskafse legt, dusfte die Bes i ung uͤber die
Zins garanlic nicht Nnger ju vitsol ben Jeine
—— * — —** rung hal heute bem
prafbiunm de⸗ Abgeotbnetenkammer!nen Gisetzeniwurft Uhen bro⸗
aisorische Sterererhehung und vorlädufige Batteitung befonerel
Ausgaben im Jahre 1874 borele. da das Budget für 187408
n nachster. Zeit doch nicht ariedigt, werden. kann. Duͤrch ürt1
wird Jus Finangzministerium —XV — e direkten Stenern wu
n der vor gen dinanzperode ge as peten vid zum 8Jum ve
I fsort Ju erheben —— 2 so der Regebunt ——
magtigung utheilt werden, den Hetsonentchif puf den Ete
—JVVV— — his zu I810 Ch. inher
ais zun18 und, in der“ 8. bis u? 197 p6 zu erhöhenvg
—— nnuit cinem Zuschlag. welcher in keinet Classe“ ven
pon 3 Ar. anf die, Breile Iberschreiten Joll Fuüc den
ransport von Reiseckhäck wird 73 Nreuzer ver Centrer“ ußß

2
—
Meile, fur CdenneTranspork einer Equihage Ie flun AtzekreLund⸗ für
Beförderung Gines Hundes 8,2esr. per Meile? als Maximalsaßg.
vestimmt. Für den Waarene⸗Gund übrigen ·Tranusporl haben die
is herigen Tarife als Maximalfätze auch füridie XIB Finan periode
zu gelten⸗ mit“ der Maßnahme“daß die Lermäßigtes Fracht!nfür
Land sproducte und, Rohstoffe erst bei Aufliferung eines Ouamums
vvn I60 Centnern in Anwendung zů bringen iff.Die bwherigen
Fanalgebühren“ auf dem Donau-Main-Canaln Jollerebenfaffs als
MNaximaltärifen für die XIIe FinanzpetiodernIn Geltungbleiben
Durch Art. 30 wird die Reglerung ermächtigt,nAfür ben Fallder!
Zerstellung ekner Eisenbahm von Wörth. bw an die Vandesgrenge
jegen Lauterburg für?ein Baus?und Einxichtungskapital im Mab
zimalbetrag von 1200,000 floceinen Jährlichen Zinsertrag bis zu
— DV aun diefer Bahn
in biss zum 31. Dezembet 1004 zun gewährletsten doereistaft dieses
Zinsertrages einen Ueberschuß Ver Bekriebstente ig kiner dem Sun
rocentigen Zins des festgesetztene!Bau 'und »Einrichtungskapitalt
— Kcher gut gRlellenen nDuttch ArieAw id die
Pegierung krinachtigt, die von den Landrüthen füt vas! Jurt 1874
astgefetzten Kreißumlagesummen uuch dem Procenmaße der? vbrigen
Finansperiöde' erheben' ju dlassen, worbehaltlich seinerz⸗etiger Abrechẽ
ung auf vie für das Jaht 187510 zur vihebenden“ Kreisumla gem
Had Art. g sollen dic Stasttgaus gabemencworläuigewiein de
tigen Finan zpekswot glleistetze un obneictichen unneeunwetschiebtich
Mehransgaben auf Rehuungdes Raservesonde bestrtten werden.v
Art. Gotrufft Borsorge fur Verwendumg h. vschiedecikri berd ange⸗
picsener Summen bie!nd ch 53 geng ufhesehet sinn n u
— ⏑⏑ ———
ufthen Schule in Munchen anngewiesen zedann g 000 fi ne sue⸗
die tand wirthschaftliche Centralschaleenin Weihenst Phun? Ben soge
Sporerkellet anzukaufen. B Durch⸗Mlrt.r?o8 werdem fämmtliche
Fivilministeklen ermächtint;mẽtRück virkussghe Auf beu I2Jan 2874
in die pragmitisch angest / Ien! Staotsdienerter ul dir actiben kicht
tabllen Bedirnst ten' und an die von de wing Iunnar 1872 60
Qulesrenderlehzẽenn Staata dienern dundei sustentirhen Bediensttem
zann die Witwen und Waisen der vor dem gleichend Veitbunkte in
Ativitat verstorbenen oder in veit Mahestand verfetzten Begiuten und
hediensteten die denselben Besticantten Theuncaun szulu dem, UAbezw.
Zuschüfse herabfolgen zu kassen, — ———
arch Eehdhung des detwaligen · Gesathm dufcon idest at Funtiloaen
bezuge bis zuie ItzpCt. Andobed wen Vartehesanft Me hbis ijunooi
zEt.“uuter Vorbeha de denen —
'ategorien.) Durqh Urtikelgist has: IN nistbtr des? Inner ero
———— der Bezuige bir Gendarmerier mersten
oAlbichr 1874 eine gegehüber dec dius gübentict derel Finan
heriode umben Betrag von 119136 fl. erhöhtenq Summe zu
hbhen! in 9 — 324 ————— 8* nd c
Mach einer Beilage zu diesem Gesetzen waͤrf xrhastenild l Jah⸗
sbeittag ber Theaterungsgulaen: ar⸗ tautsrathe
»ann Ciaͤsfe Lund EI des Rehulativ5 don 7se e wien betro
Beamten gleicher Kaleghrie ASd Flun g. M. neud e Zlasse 330
l pi. Glasse A80 vuue eαι
2 itet weiteren Geisn geiste Rugestetfens 1) Fur der Pent
— ————— —A—
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10 pol! Ugh gytrdies — — —V
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zulagr — J — füt veas Bezuß chnter sund aͤbit
z0 s.ↄo pEt von 614 1200 p von 131 180 .
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0 ha t pon Ire flebigs Bo Pu 380pðl and MoneZlenfte
gI pe uge 2 να ν
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— DDDDDD—— gchen Steüerorh · bungn die gesletun z
timachtigen, die Struernꝰ Lnächt den vestehenden Normen biz zum
ze Juni ds I. zu serhebeh, den Tarij fur deu Perinennansn
        <pb n="68" />
        nuf den Staaiseisenbahnen in erster Wogenklasse um 15*12, in
weiter um 15, in dritter um 101/8 Prozent zu ertohen. den
Beamten éBediensteten, Penstonisten. Beamtenwiliwen und Waijen
fur die erste Hälfte des Jahres 1874 provisorische Zulagen zu 20
15, 10 Wozent zu gewahren und für Erhdohung de Bezüge der
Gendatmen ein Mehr von 119,036 Gulden zu verwenden.

Die Reichsrathslammer stimmte dem Geseheunwuck über Ver ⸗
vollständigung der EisenbahnEinrichtungen nach den Beschlüssen
der Abgedtdneten bei und nahm den Gesetzentwurf über provisorische
—An — Vormittags 10 Uhr wird
in beiden Kammern das Vertagungsdekret verlündel. 1333

Munchen, 24. Jand In dem begonnenen Jahr 1874
sollen in Bayern folgende Eisenbahnen eroffnet werden: Im Früh
ahr Nuͤrnderg —St. Jost 0,85 Meilen (Theilstrede det XR
Rürnberg Crailsheim), am 1. Mai Dosnauwoͤrth — Rezensburg
17 Meilen, Buchloe — NRNemmingen 6,15 Meilen, Unterpeißenberg·
Sulz O, 85 Meilen, Holzlirchen — Toͤlz 2,90 Meilen und Augsburg-
Ingoldstadt 9. Meilen; am 1. November Ebenhausen — Meiningen
363 Meilen, die, sämmtlich sind, Staatsbahnlinien. Vou der
Ostbahn im Spätherbst die Strecke Mühldorf — Gangkofen 3.48
Meilen und von den Pfälzer Bahnen Kaifers lautera — Enkenbach
and Landau — Anuweiler.
Berliün, 26. Jan. Die „B. A. C.“ richtet an alle li-
hberalen und reichsfreundlichen Abgeordneten die dringendste Bitte,
uur Eroffnung des deutschen RKeichztages am 5. Februar punttlich
jag Berlin sich einzufinden. „Es ist dieses — sagt das national-
iberale Parteiorgan — zu Ehren des Reichsstages nothwendig.
xuf unserer, der nationalliberalen Partei, vor Allem ruht die
Pflicht, dem Reichslage von vornherein die Beschlußfähigleit zu
sichern, wie sie stotz darauf ist, im letten Reichstage unt er allen
Parteien die flejßigsie und pünktlichste im Besu ve der S tzungen
Jewesen zu sein.“ Mit dem 28. ds. M. soll die den Reichstags
mitgliedern gewährte freie Fahrt auf allen deutschen Eisenbahnen
zeginnen; es sind die Karten auf dem Reichskanzleramt ausgestellt,
wveiche bia 8 Tage nach der Session Giltigkeit behalten ·

Ber din, 26. Jau. Seit heute liegen Eduard Lasker's
hHeilräge zur Verfassungsgeschichte Preußens“ vor. Sie setzen sich
in acht Abschnitte aus Abhand lungen zusammen, die det Verfasser
schon vor längerer Zeit hatte erscheinen lassen. Er will deßbalb,
daß diese Arbeiten nur als die Urbeiten früherer Jahre beurtheilt
werden. *
Berlin, 29. Jan. Im Abgeordnetenhaus führte der
Ftatsposten von 16,000 Thalern für den alikatholischen Bischof
Reinlens eine lebhafte Debatte herbei. Miquel befürwortet die
—X—— Mallinkrodt bekämpften dieselbe.
Pelri vies in einer mit stürmischem Beifall aujgenommeuen Rede
die Berechtigung der alilatholischen Bewgung nach. Der
Fultusminister hob hervor, daß die Altlatholiken den Staatsge⸗
setzen sich fügten und in dem Kampfe gegen Rom mit der Staat ⸗
zegierung einen Einigungspunkt hatten. Bei der Abstimmuig
wurde der Posten mit allen gegen die Stimmen des Centruma und
der Volen angenommen.

Frankreich.
Parias, 25. Januar. Der General Thiebault, einer der
Veleranen der napoleonischen Armee, ist gestern zu Paris im Alter
hon 91 Jahren gestorben. Er haite als Genieoffizier den spani⸗
schen Feldzug und die Campagne von 1813 mitgemacht; unter
dudwig Philipp gehoͤrte er der afrikanischen Armee an und nahm
an der Expeditien von Constantine Theil.
BParis, 27. Januar. Rouher ist nach Chifelhurfi
zegangen, um sich mit der Naiserin wegen des Verhaltens des
pᷣcinzen Napoleon · zu benehmen. In Chiselhurst herrscht Sorge
wegen des Auftretens des Pringen, der belanntlich wichtige
Familienpapiere desizt.
paribß, 27. Januar. Der Bischof von Orleans hielt
gestern in der Nationalverjammlung eine Rede für die Herstellung
der Militaͤrgeisilichleit und Militargoti⸗sdienste in der franzosischen
Armee. Er erwähnte unter Anderem: „Die Deutischen seien in
Deleans gewesen, und es habe ihn die Frommigkeit derselben, auch
ber Protestanten, wahrhaft erbaut.“ Ob es aber moͤglich sein wird,
für die Protestaaten und Jiraeliten in der Armee Gewissensfreiheit
de h. eigenen rg zu erlangen, muß sich heute enticheiden,
vo der Deputirte Andre sür dieselben in die Sdranlen tritt. —
Die franzbfischen Blatter sehen mit eines gewissen Herzensangh
nach Elsaß. wo trotz ihrer Bitten boch in den deulschen Reichstag
gewählt wird. Das Auftreten einer spezifisch elsassischen
Zersohnungspartei hat sie tief betrübt und sie reden von Schnet -
gans und Consorten als wie von „abgefallenen Brüdern“.

Paris, 28. Jan. Die meisten Morgenblaͤtter besprechen
rinen don der „Gazette de France“ gebrachten Artikel über das
Sepiennat und mißbilligen ihn groͤßtentheils aufs Strengste. Der
Artilel spricht die Meinung aus, daß die siebenjährige Regierungs
dewalt Rac Mahon's der Nationalersammlung gegenuber gor

eine bindende Kraft, daß diese vielucht das Recht habe, in jedem
Augenblicke eine Feste NRegierungsform⸗einzusetzen; * die ·7 Jahre
bedeuteten 87 nur die Außerste Grenze, dis wohin dies gefchehen
in mufse. (ie Blaster mißbillizen Diesen Frhe —
dec Platteg faft durchgüngigc. Das venementsagt: das,
3— ——— die Rernon oder es sei —5—
Italien —
— om, 29. Januar. Die „Opinlone“ veröoͤffentlicht ein
Schreiben Lamarmoras auf den bekannten Artikel des Deutschen
Aeichangeigets d·vom⸗ EBe d. M: ar Gencral veprodugithe den
Text des Schreibens Usedors vom 12.. Juni 1866.. und erllaͤrt,
Origincl des Spegalberichtä Gohones vom 8. Juni 1866 sei
ci einem Rotar deponirt. Lamarmota behaupiet, alle diese Docu⸗
nente stien: dauchaus privater Natur und könnten sich dahef in den
Archiven des auswärtigen Ministeriums nicht vorfinden .

In Livor no hat die Polizei am 21. d. M. einen gmen
Fang gethan, indem ihr in Folge ausgedehnter Haussfuchungen die
hdapiere des Centralbureaus der International in die Haͤnde
lefallen sind. Dieselben anthalten wichtige Enthüllungen über die
derbreitung dieser Gesellschaft über ganz Italien und die Namen
ad Zuhl ihrer Mitglieder in den verschiedenen Provinzen.

England. e

Londo n. 26. Jan. Eine Depesche des Dailh Telegr.
nus Berlin bestäligt, daß eine preußische Note die Aufmerksamlen
er belgischen Regierung auf den Ton der dortigen Preffe und
wuß die Pflichten ĩenle, die ihr die Neutralitat Belgiens auferlege.
Die Note spricht die Hoffnung aus. vaß die in der belgischen
hresse kundgegedene Agisation von der Regierung des Konias Leo⸗
old in angemessenen Schrayken gehalten wercc.
London, 27. Jan-. Die Protellanten Verjammlung in
zi. James Hall dauerte vier Stunden. Es waren zahlreiche Zu⸗
ũmmungsschreiben aus allen Weltgegenden eingetroffen, darunter
diche don den anglikan. Erzbischofen, von Canterburh und York,
on 337 Parlaments nitgli dera, 1200 Geistlichen verschieden er
Fonfessionen ec. Der Vorsitzende bezeichnete als Zwed der Ver⸗
ammiung: erstens ihre Theilnahme an dem Kampfe Deutschlands
zegen den Unramomanisiaus auszudrücken. zweilens England aus
einem Schlafe zue. Belämpfuug des gefährlichen Feindes zu er—
deden. Der herruiche Briet des Kaisers Wilhelm an den Paps
jabe nicht nur die Zustimmung aller Protestanten erhalten, sondern
xsei auch als Warnungsruf an das englische Volt zu —XRX
Die Zusammensetzung, der gegenwärtigen Bersammlung bekunde,
zaß dier Manner auier polilischen und religissen Richtungen zu⸗
ammengelommen seien, um lleinliche Meinungsvetschiedenheiten
u begraͤben und dem Papst ein kraftiges „Halt! zuzurufen.
der Dechant, von Canterbury hob herbot, daß es sich bei der
sanzen Ftage gat nicht um die Religion handle, sondern um die
den Sigeisaburger obliegende Pflicht des Gehorsams gegen Gesetz
ind Verfassung. —— Die für die Versammlung in Glasgow, am
25. Februar, vorbereitelen Beschlüsse lauten noch schärfer als die
Jondoner; namentlich wird darin hervorgehoben, daß der in Deulsch⸗
laud enttrannte Kampf England direlt berühre, denn auch hiet
uche die rdmischlatholische Priesterschaft die Gewifsen der Gläu—⸗
higen zu ketien und unter geistlichetr Macke das bürgerliche Leben
ju leiten, (Pf. AurJ. ——

gon don. 28. Jannar· Die Beschlaͤsse des Symdalhie⸗
Neetiags geher nebst einem Begleitschreiben Earl Russells morgen
rih varch einen außerordentlichen Kurier an den deutschen
daiser add.

London, 28. Jan. Das auswärtige Amt empfing eine
Fffizielle Beftätigung des Todes Livingstones. Der Reisende starb
uch IAiagiger Kuhrkrantheit; die Leiche wird im Fedruat in
Zanzibar erwwartet...
4 Dieser Tage wurde im Hausgange des Bierbrauetd Kegel
in Zweibrücen ein eiwa Sjähriges Madchen vorgefunden, mit
usammenzebundenen Füßchen in einem mit Nleidungsftücken
efüllten Korbe sitzend. Das arme Wuürmchen, welches an einem
Füßchen lahm sein soll, wurde dem Hojspital übergeben. Es jam⸗
nert häufig nach seiner Mutter in einem Tone. der, wie gesagt
vird, den iothringer Dialekt verräͤth. Wer die Rabenmutter 35
ie ich auf diese Weise ihres Kiudes entledigt, hat man noch nmi
herausgebracht. J J

In Ludwigehafen starb am 28. Jan. ein Nann. der am
27. Morgens schwer derletzt auf der Chauffee gefunden wor den
var, woselbuer von Abendä bis Morgens g legen hatte, bis er
nduch in das Spital verbracht wurde. Da derselbe ohne alle
Japigre und mit herausgekehrien Hosentaschen gefunden wurde, ver
nuihen man Beraubung. Der Gestorbene soll ein Händler aub
Jarigberg sein, an welchem aller Wahtꝛ scheinlichleit nach ein Raub⸗
nord begangen worden ist. Als dieser That verdaͤchtig wurde
An Mann aus Dudenbofen aekänglich eingezogen.
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        *

7 In Ludwigthafen wurde am 26. de. in der Kramer'schen
Wirihschaft Oggersheimer Chousseeh, ein Gast, anscheiuend Han
lewann, mit solcher Vehemenz dor die Thüre gesetzt, daß. man
. Fanem UAufkommen zweifelt. Der Schweroerl- tzte befindet fich
in Spital. 44 —F
Am Sonntag Abend wurden durqh die Gendarmerie don
Annmweiler anter Miswirkung des Forslpersonals und einiger Jagd-
vrachter in der Näbe von Ramberg zwei Angehörige der dortigen
Mildererbande, welche von einem Streifzuge —XXRV

F Der am 28. Dezember abhin zu Torrenbach im Kanion
Bergzabern linder · und verwandtenlos verstorbene peusionirte
dehrer Heinrich Sptenger hat die protestantische Gemeinte Dorren -
zach zur Universalerbin eingesetzt mit der Bestimmung. daß das
aach Abzug einiger Legate derbleibende Bermögen (zitta 18.000
is 20000 fI.) zur Errichtung einer Kleinkinderbewahranstalt, bewz
Zleintinderschule verwendet werde.

7 Am 23. Januar, Vormittags, stürzten zu Meininingen
hdeim Baue der Heller' schen Maͤlzerei beim Aufrichten der letzten
Sparren. angeblich durch Zerreißen der eisernen Anler, die drei
Bewslbe ein und begruben unter dem darauf ruhenden Gerippe des
Debandes die dadei beschäftigt gewesenen (13) Arbeiter dee
Zimmermeisters Hoffmann, von denen 2 sofort todt blieben, einer
auf dem Transporte nach dem Kranlkenhause starb, wehrere schwer
and wwei leicht verwundet murden. Nur zwei blieben underletzt.

JWaingz. 28. Jan. Die hiesigen Briefträger, denen während
des Wahlkampfes eine so harte Arbeit zu Theil wurde, haben eine
Friragratifitation⸗ erhalten. Die, latholische Volkspartei gab 150,
die Fortschrittspartei 50 Gulden, und die 200 Gulden wurden so
zertheilt, daß j der Briefträger 5 fl. erhielt, während der Rest dem
Bureaupersonal zufiel, welches die Wahlbriefe abgestempeit uund
sortirt hatte.

fVon Saarbrücken aus wird ein etwa 26 Jahre alter Vost⸗
amtsofsistent verfolgt, welcher dort seit dem 22. ds. verschwunden
ist und als solcher 35,000 Thaler unterschlagen hat.

p Straßburg. 24. Januar. Ein cchreclicher Unglucksfall
pird aus Weilerihal (Annerx dan Kestenholz bei Schlettstadt) ge
neldet: Am verflossenen Mittwoch Nachmittag suchte sich ein Eisen⸗
dahnbeamter die Zeit mit Scheibenschiehen zu vertreiben. hatte sich
iber sein Ziel so unglücklich gestellt, daß eine von ihm abgefeuerte
Zugel, die an einem Baum abprallte, einem in der Nähe mit
Beidenschneiden beschaftigten Manne in den Unterleib ging und
jach Verlauf einer halben Stunde den Tod desselben herbeiführte.
Diese durch kolossalen Leichtsinn herbeigefütrte Toöͤdtung eines 5
Zinder hinterlassenden Familienvaters hat die Einwohnerschaft von
estenhoiz so aufgeregt, daß sie in Masse vor das Eisenbahnsta-
sionsgebäude zog, um sich den Thäter zu holen, voran der Bater
des Ermordeten, mit einem Messer bewaffnet. Die Aufregung
legle sich mit einbrechender Dunkelheit, ohne Schaden angerichtel
uu baben. Der Thater ist verhaftet.

(Bahlkuriosum.) Zumn Humor der Wahl wird der „Hage⸗
ner Zig.“ folgender Witz mitgetheilt, don dem jeder Leser nach
Belieben das Seinige glauben mag: In Essen, wo von den
Iltramontanen der Obertribunalsrath Forcade de Biaix gewählt
vpurde, batten die bosen Freimaurer und die übrigen sündhaften
dindet der Welt Zettel mit der Aufschrist Fromagt de Brie
drucken lassen und diese dem Küster der St. Simplicius ⸗Gemein de
jur Vertheilung übergeben. Die Folge davon war, daß über 80
angiltige Stimmzettel mit dem pikanten Namen aus der Urne
herborgingen, bie auch bei der Erklarung des Küsters, den Ober ⸗
ribunalsrath gemeint zu daben, keine Giltigkeit erlangen konnten.

ꝓ Als Kuriosum theilt die „Straßburger Ztg.“ tinen Wahl
artikel des Abbe Hombourg, eines Elsassers, welcher für Frant⸗
reich optirt hat. aus der „ss. nat.“ mit. Der Aruitkel ist über⸗
chrieben: Schwatzer Sär zu Straßburg“ und lautet: Die ge—
ornen Elsasser wollen nicht fimmen; so wird man die gelehrige
DZeerde der teutonischen Nomaden zur Urne treiben, Daher die
ewegung, die vom schwarzen Bären ausgeht! Das Gasthaus zum
chwatzen Bären ist die Herberge der Teutonen vom linken Rhein⸗
afer. Zwei Schritte vom NMezzgerthor und nicht weit von der
kruttenau, dem Ghetto der Deutschen, war diese Kneipe von
eher der Mittelpunkt des Germanismus. Der schwarze Där hält
zch seit der Eroberung für einen Adler. Für ihn waren die
tanzosen immer Welsche; heute sind ihm die Elsässer, die sich
zranfreichs erinnern, Heloten. Um nun den guten Straßburgern
or einer unwürdigen Vertretung Furcht zu machen, hat der
Hwarze Bär die ürbeiter aus allen Winkeln Germaniens, welche
n den Foris arbeiten und die stampfenden Stiefel der Offijiere
»erfertigen, bei sich dereinigt. Diese unglücklichen Hampelmänner
ellten den Socialisten Bebel als Candidaten auf, den Schreck aller
Jesisenden. Und es ist Straßburg, das der Welt diesen Scandal
Jieten solll Schnell, schnell, brade Burger, die ihr- im Schatten des
Aten Nünsters geboren seid!Stimmt, für wen immer, aber doch

——
—1

11
RX
4

nur füe einen der Euͤrigen, um Deuischland für sein Vombarde-
nent, für seine civilisatorische Sorgfalt und mütterliche Zärtlichkeit
Dant zu sagent Ja,“ Straßburger, nehmt ein Kind Straßburgs!
xs gibt ja deren hiele, welche nicht deutsch verstehen? Unter ihnen
vähn den größten, den stolzesten. Er soll ins Berliner Parlament
reten, er soll erafthaft auf die Tribüne steigen, und dann die
Augen zum Himmei erbebend, den deutschen Gelehrten den Katalog
zer bon General Werder verbrannten Bibliothet zu Füßen⸗werfen 2

Wien, 29. Jan. Die X. Fr, Pr.“ erfährt aus Zurich⸗
Haß Feldmarschall Reutenant Frhr. v. Gabeleng daseibst am Schlag
lusse gellorben ist..

7 CEin Naturspiel.) In Rione kam jüngst ein Lamm von
zoͤchst merkwürdiger Gestali zur Welt. Es hatte nur einen Kopf,
ber zweir Zungen und doppelte Kinnbacken. Der Hals des
Thieres lief sodann in zwel vollkommen ausgebildete, mit ganz
ormalen Etlremitaten versehene Leiber aus.“Das Doppelthier
dar schwarz mit einem weißen Stern auf der Stirne. Die beiden
—„chwanzspihzen waren ebensalls weiß. Das Thier starb leider eine
Stunde nuch der Geburt.“

7 Saos votel des Herzogt von Braunschweig in Paris ist
ür 750,000 Fr, an den Herzog von Treviso verkauft worden,
0O0, oo Fr. iheurer als dasselbe geschäzt war.

p Großwardein, 26. Jan. Kürgiich hatten dahier zwoͤlf
unge Manner feierlich gelobt, des großen Luxus halber insolangt
inberheirathet zu bleiben, als nicht die Damen Umkehr machen.
Dder Bihar“ iheilt nun folgende Antwort von zwölf Landmadchen
m die Verschwoͤrer mit: Werthe Herren! Sie sind selbst die
Arsache, daß alle Mädchen „gnädige Frauen“ werden wollen/ denn
benn vir in einfacher Toiletie auf die Bälle kommen. würdigen
Sie uns keines Blickes, sondern tummeln sich um die Schleppen;
denn wir zu Hause in der Küche fleißig find, fragen Sie mit dem
Zute auf dem Kopfe auf uns herabsehend: Ist das Fräulein zu
dause ? waͤhrend, wenn wir auf dem Canapee Romane lesen, Sie
ins die Hände küssen; wenn wir vier Gänge ungarischer Gerichte
orsetzen, dehagen sie Ibnen nicht, wogegen sie die glänzend serdir
en, jechsgängigen Diners, bei denen auf die Suppe verschiedene
Assieten folgen, über Alles loben. —S— Sie
den theueren Cigarren, dem Thee, dem Kaffee, den Visitlarten,
den Pholographien, den Fiakerfahrten und anderen, großen Herren
ukommenden Gewohnheiten, arbeiten Sie, lleiden sie sich einfach,
s gibt auf dem Lande sebr viele seißige, sparsame, acht unga-
ische Mädchen, heirathen Sie diese und seien Sie nützliche Mit⸗
lieder der menschlichen Gesellschaft.·

7 Echiffbrüche). Das Liberpooler Schiff, Minnesota,“ mi
iner Guanoladung von Callao nach Dublin bestimmt, in auf der
öhe der Scully-Inseln gescheitert. Von der aus zwanzig Personen
estehenden Mannschaft ertranken 9, darunter der Kapitän. Auqch
der Lootse fand ein Wellengrab. — Auf der Höhe von Port!and,
dieß am lehten Freitag der dänische Dämpfer „Vera? von Mejs⸗
ina nach der Ostsee bestimmt, mit der Lübecler Barke Haydne,
hon Hamburg auf dem Wege nach Badia zusammenl. Letztere sank
venige Minuten nach dem Zusammenstoß, aber die Mannschaft
hdurde mit Ausnahme eines Schiffsjungen, der ertrank, gereitet.
der Dampfer segelte in schwerbeschädigtem Zustande nach der In⸗
el Wight, ging aber auf dem Wege dahin waährend eines hefti⸗
zen Siurmes plößlich zu Grunde. Beide Mannschaften wurden
zon dem Londoner Schiffe‚ Marchmont? aufgenommen und in
Portsmouth gelandet:.

Im Süden Peru's, besonders in den Quebradas der Küste
ind dea kleinen GesiadeInseln, sind Guauolager entdedt worden,
denfalls unweit Supes. Die von Professor der Chemie Raymondi
zeranstaliete Analyse hat befriedigende Resultate ergeben.

4Einde neue in Newyork erscheinende Zeitung sagt it ihrem
Zrospect u. A. Folgendes: Diese Zeitung kostet zwei Dollars.
Die Abonnenten erhalten jedes Quarial das Autogramm von einem
rühmten Spitzbuben, zu Ostern einen Frühlingsrod und zu
Johannis einen neuen Hul. Auch werden den Abonnenten alle
he Wochen die Haare geschnitten und die Kuhpocken eingeimpft.
Wer drei Jahre vorausbezahlt, belommi bei seinem Ableben einen
grigen Rekrolog, sowie. einen Sarg oder sechs schwere silberne
döffel.
⸗as iß ⸗*er deutychen riegerbund

Diese Frage tritt jeht, augenscheinlich in Folge des Wirkens
zer Bezirts-Vorstände so daufig an mich heran, daß deren Beant⸗
vortung im Interesse der dieien Tausende, welche den Jahrgang
1872 des Bundesotgans nicht kennen, an dieser Stelle geboten
rescheint. — Der deuische Zriegeebund ist eine Vereinigung von
Mannern uad solchen Vereinen, deren Vesteben auf die Militar-
verhaltnisse ihrer Viitglieder begründet ist, welche, Angesichts der
raurigen Lage, der die alten Krieger und Veteranen aus der
lorreichen Jeit der Erhebung des deutschen Bolkes und der Be—
ciung vom fränkischen Joche ia den letzten, Tagen ihres Lehens
t. 2 o ntud
        <pb n="70" />
        ———— — cνσ fui nnen uci r ,α ι , e 26
inheimgefallen siad, gegen, ein jolches Elenb nach dem' Prinzipe Stadium ihret Entwickelung sich befinden, so liegt ea nahe,dah
der Selbsthülfe sich sihern, sich ein nabhängigeressorgenlosetes dieselbetrmicht in der' Lage find' eine“nachhaltige Unterstühung
Alien begründen wollen. Sie wollen durch Einzahlung eines ge- jewähren zu können. Dies muß sich“ naltürlich bei einer Verein-
ningen Jahresbeitrages aind. durch Annahine von Beiftägen und zung vieler Verkine auf Gegenseitigkeit, in welcher Tausende fur
Zeschenken von den, Freunden deulscher Krieger einen Fonds bilden, kinen wirken, ganz' anders gestalten und in der Verein gung der
— — höchstes
oder Kranlenlager, herbeigeführte. Noth bei eigener Mitiellosigkesik zunkl der Vollepdung erreichen,umjo mehr, als det desammie
befreien wollen und aus dem sie, nach dem Eintritte. gänzlicher yonss zur Erfullung des Zweckes zu jeder Zeit disponibel steht umd
Fhrwerbsunfaͤhigkeit dasjenige als monotliche Pension entnehmen uichtswie bei— anderen, Unterstützungs-Instituten nur die Zinsen dez
vollen, was ihnen ueben i drem sonstigen Einkommen aug Staais- fonds augreifbar sind. Der deutsche Kriegerbynd ist eine Wohl
und Communalen Miteln nöthig ist. um der entehrenden Bettele ahrih-Versichtruagfur alle Mitdlieder der Krieger-⸗, Veteranen
nicht in die Arme; zun fallen, Sie rechnen hierbes nicht nur“guff Nititat und LandwehreVeretne des deutschen Reiches unde insbe⸗
die eigene Kraftz sondern auch auf, die. Unterstützung gller, wol⸗ üundere für diejentgen, deren Gegenwart darauf hindentet, daß auch
weinenden Deutschen« und, derienigen Institute, welche zum Ziweckt Ner Abend ihres Lebens nicht wi Glücksgütern gesegnet seim wird.
der Unterstützung hütfsbedurftiger Krieger — v Kamergoen!, Der, deutsche Krieger hat der vanzen Weltges
Allen denischen Shaalen hereits bestehen igt“däß er das Tagin. wag er wilhe Vergessen wir dies nicht
Die Krieger und Militärvereine Deutfchands leiten ihrenn uadezeigen wir“allen offenen und versteckten Gegnern des Bundes-
Arsprung aus den Verinen. der Freiwilligen von 1813 ah und daß Dartschlandz Krieger' duch'une Friedenn In Treue festꝰ
haben, wie diese, in ihrer Einzelheit bereits die schöne Verpflichtung rammẽradschaftlich? zue einander stehen' und' das begonnene
der Unterstützung hülfsbedürftiger Kameraden. Da aber in bielen Verk ines „National-Kriegir-Dants“in würdigster Weise rzud
Hegenden des deutschen Rez veß gerade die mit Glücksgülern geseg“ hollͤndung hringen werden ,“e
relen ehemaligen Kamergoen bis jetzt goch fich fernhalten von den en nn grerne h gen
Vereinen, 1da diese zumeist. noch, in, dem unbefriedigenden eisten

B.ια
dehte Gesellenverein.“
9. Vorftellung Ix ese enverein. —

Aufallgemeines Verlangen zum Zweiten heSo anlah,' den'1. Februat,“ Nachmittags
3 ünd letten Dakynx Sega hai ʒüd * J
— — —— 46 8 * —— 2 1* *
Fin altet Corporal' Generalversaͤmmlung
a 2vhermc. 91 iun ,ee
345BAfaß SihirienenTagesordnung betreffend. angr
die Heimkehr ans Sibiriena Auinahme neuer Mitgliedec. 5
V wietin iten gen an v e psj Watl ines Vorftanden *
Platz 24 ..2. PLI2.S Pi.d ln ee Prüfung der Rechzungen. 4
assenöffnung 7 Uhr Aufaug — üm pünkuchcs dd jahireiches Erfcheini
punkt. 8 Uhr een U ladet freundlichst —— 55
I/Das Nahere besahetthie Zllel Der Ausschuß
———— 77 —
— * ea 1713 3* 2* 2* — — pye 4 37607
— 8 3 P — i 263 7
e Bekoanutmachung.
— TXLVX.
deceeecuehcdheengente Stt gegiat, dre Iset
nothigen· Nägeln und Drabostiften . als 3 9— ——6 —2 47 77
9 arnenen 225 Hilogrammẽ: AEpeichernägel, 4 438 17 42 ; 0 ———
n arns Iz un αια9PUJtens und» Schiefernägen .
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ioll einn Submissions wehe ah. dent Welllaaehindntden hergche werden, 7 —F
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7 Dienngevote ind verlehlosse uüd gebörig. bezeichnetn 7
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9 bis 44. Febrnar187 Nachmittags 2Uhr,
——— —28 . . 33 3 4
bei — ———— ühtewehepn ed die seteugcee
ingungen eingesehen werdena lhnmen. α, ο α ntnaed e
n St. In X den 80.Januar 18745 erg 2602 *3 ———
—— ummDBeaergeamese
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amann. »2282
—— J n3324

Bekanntmachungen.
—oRAF: ——
Mobilienversteigerung.
Soamhagden 14. Februart 1874. Vor⸗
ninags 10 uhr; vdahier in Jeinem Hause
läßl Georg Klein, an bahier,“ auf
— versteigern * vs 2ä α ναα
d ossndige, Betten mife Bett
Aaden uudGetüch, —V—— *
a Kleiderschranke, Wirthschaftsgerathe
Tische * Banke Stühlonr mehrerer
Defen Kessel ochheerdund dalhern

B.oh t. Notar

53. —22224 331
3.Todes⸗Anzeige.n
Lieben Verwandien,g Freunden und
gekannten bringen wir die betxübende
Nachricht, daß unser geliebter Gatte,
Vater, Bruder,“ Schwiegervatex, und.
BStosbatertur 2 um As:
udwig Poller sennn
* Ppens. Steigern n moi
heute moͤrgen Aun Uhr nach kurzenw
rankenlager“vim 57 50Lebensjahre
sanft in dem Herrn entschlafen. ist und
Attin umstiue: Theilnuhme. turd

Sta Jagbertz 8I. Janunv 1874..

Die traͤuernden Hinterbliebenen.

Die; Beerdigung finde Montag, den
. Februar; Nachmittacs halh, 3 Ubr
449tf. *
p̃peater in dt. Ingbert
———
Direktion von M. Schlumpf.
Sonntog.den i. Fcbruor 1874
nNe Nachmittags 4 Uhr
— Auf Perlangen) ene
anderVBorsteltung
une Mrnowirüng mehrerre Kinper
en hießaet perehri Fomilien. 8
ao drei Haulemaͤnnercheu,“.
rν oderen irz. !e
Das gute Liesel u. s böse —*—
Eine Combdien⸗in 5. Bildern nach
einem Märchen) m. Görnetheg 1352
Erster Platz 18 kr. Zweiter Platze Oetru
assenffunng BUhro Aufaug
iet Uhr. 530 tu ,

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— Illuslcte Zodezeitur .. reseiten viertaljattetich
Nur I2Sανναασ er. A fr 6 Modengimmern mit o Iuiu-.
piã Wwierteljährlichag —— . stratlonen und 50.Lorrecten
Schntmustern in natürlicher! Gröden welchen tuch die uͤngendteie Hande in
2 den Stund fetzen, zahrre Tofletten bedürfnisse * in geschmackv oller Weije Aad
mitð wesenthichew Erspatnissen selbst horzustesllen, zee 3
Besteliungen; Nehnun dale Buchbandlungen, Postämtex und Zeitungs
speditionen jederzeit ngegen. Probenummern gratise nee ie
Berrlin NW LL Korlitrasße. αα v l αινα J p
—— 6 van Iivden,-

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Pedattwn. Druck und Verlag don F xX. Demeß in St. Inabert.
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— and dad mit dent Hauptblatte verbundene Unterhaltungüblatt, mit der Dienbtagk⸗, Donnerttagt⸗umd Sonnc
Mqeint . ⸗ a le' Dien ata a, Doumeratag, Sa msta g und Son n tag. Abonunementäbreis vierteljahrig 42 Arzt. ede
57 12 Siterer. Aaigen verden mit A ergr. die dreispalnnge Zeile Blattschrift oder deren Kaum berechnee. 54
* 19. — 6 Rae vnntaq, 7 J 14874
es Neich —— z.
Manqhen, 30. Jan. Eniser don Oesterreich ist heuie
feh zum Besuch seiner Tochter, det Prinzessin Leopold, in streng
dem Incogn'id dier einartroffen. — In dem dvon Schlor einge⸗
brachten Gesetzentwurf bezüglich des Ankaufet der baherischen Oft
bahnen wird folgende Verzuͤtung beantragt: füe die Ostbahnactien
Aterer Emission 418, für vie neueren 890 Reichemattt.
Mänchen, 80. Januar. Abgeordnetenkammer:Auf'“ des
UAppellraths Dürrschinidt Interpelluktion, ob der Cultusminister von
den mit Umgehun des kul. Placet erlassenen dischöflichen Hirten
briefen bezüglich den Reichstagswahlen Henntniß habe; und ob er
darin nicht eine gesetzwidrige, die Verfassung verletzende Handlung
erblide, wogegen einzuschreiten wäre, anwortete Ninifter v. Luß
leziert Frage sei zu derneinen, indem et ausführte, daß dad Vor-
zehen der Bischoͤfe, troß erheblicher Bedenken dagegen, als rechts⸗
widrig nicht zu bezeichnen sei; die Pflicht, das lonigliche Placet
ju erholen, gelle nur für die Vertündung kirchlicher Gesehe, Ver⸗
ordaungen und Anordnungen; die beregten Hirtenbriefe enthielten
nur xeligidse Ermahnungen, wie solche don der Kanzel herab
nielfach ertheilt und nie beanstandet woeden seien. Schließlich
derlas sodann der Minifter des Innern das kgl. Dekret, wonach
die Kammern dis auf Weiteres vertagt werden. m ischt e ..
Stukttgart, 80. Jan. Das Abgeordnelenhaus hal heuie Sreitfurt, 29. Jan. Gestern ˖ Nachmittag nach 3 Uhr
mit·8O. gegen· 2. Slimmen 22Millionenzue Anschaffung veuer berunglüdie hier beim Abladen von Bauholz der Ackerer und Ge
Gewehre und Geschütze bewilligt. A
— Darmstade, 30. Jan. Die M. heff. Kammer behartie den man von seinem Wagen laden wollte; wraf demelben mglüd⸗
heute mit allew gegen drei ultramontane Stimmen auf ihren lichet Weise derart an den Kopf, daß er auf der Stelle tod war.
frühereit Beschlüssen bezünlich des Schulgesetzes, insbefonders auf Schmidt hinterläht aine Wiilwe⸗mit H. unversorgten Kindern.
dem Verbot ber Lehrthätigkeit geistlicher Orden in den Volksschulen Kain rsalarutecxn, 8). Jan. Ein böchft interefsan⸗
thenseo beharrie sie auj ihren Veschluffen — bezüglich der Geminder err Fund wurbe in ver Umgedungeunferer Stadt gemacht. Im
oednun g, namentlich auf directer Mahl des Bürgerwmeister in Land Valde auf dem Humberge fanden Arbeiter beim Wegebau?eine
gemitindi. Steinaxt aus der Steinzeit. Dieselbe ist aus einer Art von
2Bie tAun 80. Jan. In der gestrigen, von 2000 Wahlern be⸗ arauem. Marnorx gemacht und an derx Schneide jchark geschliffen
fuchten. Wahler verfammlung des hiesigen 3. Reichstagswablkreises, fast wie ein Messer. Die Axt ist eitwa 12. Centim. lang; der
wo eine Nachwahl vorzunehmen ist, wurde der Bezirksgerichtsrath- Stiel lehlt. auch is eine Oeffaung nicht wuhrzunehmen, in pi⸗
Hetz aus Nüenberg als alleiniger Candidat, der liberalenePortei man den Stiel hineinsteden Tönnte, VBis seht in sig och im B
rit. 25. Jan. Gestern wurde in den hiefig n Buch· C(Die Sqgywarzlünstier.P, Weller von Eich Borsch' is han
handlungen vie in Mainzerschienene neueste Schrift des Bischofs von der Wieeschter? fragte kürzlich ein alsez Prütterchen vom Lande als
deiteler 5 Die Anschauungen des Cultusministers Hrn. Dr. Jalt ierin das Scherlocal einer pfält. Drucerei irat. En wurde ihr
aber die katholijche Kirche nach dessen Rede pom 19. Dezemaber edeutel, sich nach dem Compioit zu-werfügen. Ehe sie, dvieses
1873 von der Potizei mit Beschlag delegt. . at, trat sie zuerste an die Schnellpresse oͤnd wandte sich
—A Ddie Noth unter den Arbeitermein Folge der dort mit der ihr ktigenen Naivetät n⸗den Maschinenmeister
durch den Krach herbeigefübrten Geschästslosigkeit sehr groͤt, und wie viele Bücher er im Tag drude?“ —, Einige Tausend! luiete
die langen Berathungen — der Commission, welche/ üter die zwed die kurze Antwortz Sell isch awer fixt“ eungegnete sig ue
maͤßige Verwendung der vom Reichsrathe zur Bewältigung des — Zu einem der vip⸗ Nefend, der mit der äußersten Schnellig-
Nothstandes bewilligten Mislionen, — die aber auch erst geüchen lein arbeitete7 hemerlte sie Guch Aoreee Mensch emool —R&amp;
werden sollen 8 sich schlüssig zu machen hat, haben bis jeßt noch der rafft die Dingelchet do jamme, wie ich die Herre!beere, werren
ige Abhiufe sür diese Noth gebracht. In ber vorigen Woche haben Ehr aah beim Schoppe hezatltaätennh, Versteht ichtF lantte die
auf den Wiener Herbergen 24,000 Arbeiter —o Lutwort.VVDargub verfügte ste sich indas Expeditionslokal: Gucke
Sglosser. 2000 Tichler 2000 Bager. 4000 Schneider und kich emool do das Gesagabug an“ sagte su ein ahes jerrissenc
3009 Drechtler) um Arbeit nachgesucht. In vielen Gewerden ist uch horgeigeud, ich hann nan scon zuͤffzet Johr unn
der Axbeitslohn gegen fruher auf die Hälfte herabgeseht.; Aehnliche nögis Ubergedruct hann; könne Ehr das mache * wog dehn
Lachrichten kommen. aus, den Provinzen; die Eiseninduftriran bvfte dennd Lönnt ich's, wann' ich vum! Marti heemegeh. wiere
Steiermark liegt darnieder, ebenso die Tuchmacheret in⸗Beinm, riehe 19 „Ja wohl“, antwortete der Expedieni, fuͤr jolch ein
die Zugetfabrikatwn in Boͤhmen. In Wien will sich ein Verein Buch Sräuchen wir“ nur 10 Wiinuten, und kosiet's gan neu
bilden —F arbeitsloͤse Arbeiter nach Amerita ju befördern. Aber übergedruckt und frisch ngereeeenne Gulden und sechs
dort ist ja getade so. Jetzt kommen die leidigen Folgen der reuzrte Na so viel wog'ich dran !“ sagte das Müutterchen
lehertreibungen in. Speculativnen jeder“ Art, durch weiche die and seßle sich gemüthlich nieder. Nachdeme fie sich 10 Minuen
Arbeitslöhne unsinnig in die Höhe getrieben und die Arbeiter zu ausgeruht hatte, übergab ihr der Expedient ein der heransioßenden
Tausenden vom Land in die Städte gelockt wurden. In den setten Buchhandlung entnommenes, neues Gesangbuch.,Sell war aber
Jahren haben sie nichts gespart, jeti sind die mageren da. ir,“ rief sie „nun wenn ich net jelbscht gesseh hett, wie schneli
—— Frankreich.. has Ding gehti, do herr ich's selwer nett, geglaabt. No, Adjes
beiia Ber sail re 329. Januar. Nationalversammlung. Gam. Ehr Schwarzkinschtler, wann ich wirre e Buͤch se drud⸗ hann, da
etla unterstützt einen von Loysel eingebrachten Antrag, wornach lumm sch wirrel“ * ä In
*5 durnet fur 18768 von der Armeekommission und der F Haßloch, 80. Jan. Heute Morgen fiel auf hiesiger Siation
udgetlommission gleichzeitig berathen werden soll und sagt: der Eisendahnschaffner Dressel so unglüclich vom Laufhreit zwischen
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        Vas Vtilitar⸗Wochenblait Rr. 100 vom 13. Dezember
1873 enthalt uu seiner eee n
Artitel; Satzungen des Deutschen. Krie gerbundes Horn.
———— ene ri sen ns r
am̃t g arr 1873hu0 Weißenfels von Delegirteh — Leben
iretenden Kriegerbundes ein Delegirtentag adgehalte Woben ist,
wvelcher· der schͤnen Vweck verfolgt, —a) das Band
chaft im Civilstande unter seinen Mitgliedern zu erhalten
mnbe su plegen, b) das Nationalbewußtsein des deutschen Volkes
au · beleben· And. zut särlen c) -die Liebe gun Kaisen unde Neich hei
seinen Mitgliedern, und den«mit den! Vereinen desn Bundes in
Verbindung stehenden Vereinen- und Personen zu pflegen vnd zu
ꝛeihätigen und⸗ d) seinen Mitgliedern (reip. Mitglieddereinen) in
Noih undAher mit Rath und That hilfreich zur Seile zu flehen,
usbesondere ¶ durch ¶Gewährung von einmaßigen und sotnaufenden
Feldunterstützungen. — Ins Leben gerufen wurde der Verein durch
den Polizeisekretär Brößke zu Spandau und Buchhändler A. Horn
in Zitlau, welche dann bescheiden zurücktraten und« den, General
lieusenant 3. D. Stodmarr in Dessau zum Vorfitzenden vorschlrgen,
vas unler allgemeiner. Zustimmung angenommen wurde. Der
Namé dieses ehrenwerthen, und ruͤstigen Vetexanen, der sich in
dreußischen Diensten das eiserne Kreuz“) exporben hat, zuersi in
dem Feldzuge 1812 in Rußland und, später in den Befrejungt
friegen. focht, dann über 30. Jahre das Anhattishhe Conuüngent
heils commandirte, theils dessen Verwaltung leitele— his dafseite
zer peußischen Armee einderleitt wurde, her PName dieses Ehren⸗
mannes vbüͤrgt dafür, daß ein Unternehmen an, dessen Spite ij
deht, einet soliden Grundlage nicht entbehren kann, Auch. de
etzte in Weimar abgehaltene Delegirtentag gibt Zeugniß von dem
—A — und Gedeihen des Vertins, dem wir nur wünschen,
einepattiotischen“ Abfichten in immer, weitern Kreisen Wurze
jassen mögen. 5 ——— J j
Das eiserne Kreuz ist ihm zweimal wirklich verliehen worden⸗doch
jat er von der ersten Verleihung nicht früher als I868. bei Feier des
Jubiläums des isernen Kreuzes Kenntniß erhalten und zwar durch den
Lhef der General⸗ Ordenskommission, General don Brandt. Sie Abzweigung
eß Bataillons vonr Regiment zur Formation des zweiten Garderegiments
eine / schwere Verwundung und während derselben verfügte Verserzung zum
deibgrenadierbataillonn mdgen Ursache sein, daß die Sacht in Vergessenheit
— —— erst A16 Vachrich
rhalten hat. 6. S7 557768 —
—— — —
F. X. Demen, verantwortlicher. Redacieurh α
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—— 2 6——484 * F— 54. ü — AAMA s,
un Gin sides Wank Geycyäst Feuerwehr-Montag
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läßt gegen billige Provision auf sicht 7.a s ir e n. Nähere⸗ Theéateee I Z8t Inghbort.
unter B. Vr. bPOtonrectants Itankisurt c. J. l a vetrn Derαν
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8 Wir empfehlent * * * . .yuX x enn * ener eet
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Garantie, Säure⸗ und Harzfrei gfl. 24 auschübier Tnic —
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o wlebu unsere5 D an⸗ 3* — Liesel eh— 533
, en TEine Comddie: in 8 Bildern (noch“
Wagenfettz und Brauerpechfabriß
TDV—,? — B——— 25 * irate Erster Pioß 18 tr. Zweiler pla a ze
TVEGoiIbMOnmn, Württemberg. eι αα . 8 * b *
sere V i assensffnung 2Uhr. Aufaug
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Zunge Leute finden als 48, —— * dern ——
— uüngagroisoundo'. 8. Vorstellung im S. Abounemente
hhandlungsreil ende AMuf — —— zum zwelten
—ãe ιιαονααν ir , ι und fettek Mal. ιαν
Xeuf a D.. QQ ILR * —V J
Fin alter Corvoral

—AXX
Montag,25 Februat
7— 1874. Abendo
Rarrenfitzung
»ozu auch: die⸗ Damen
oͤflichst eingeladen werden.
Der Aus schufie
— bert 1
Montag, den ⸗. Februar 1874.

Türar ranzchen.
Am wiittwoch Abentde Zusammentunft vei
tad mun Feud Oberhausern

oder :
Die Heimkehr aus Sibixien
Schauspiel in 5. Akten von Carl Juin.
Platz 24 ir. 2. Pl. 12 Ir.,8. Pl.O te.
enöffnung 7 Uhr — Anfang
punkt 8s Uhr.7
Das Naäbere besagen die Zettel.⸗

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in Saar cken, Bahnhofstraß
— AM. 7* IG. A197. .Bere
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F. Demeng. in St. Ingbert.

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* ** 82 52768 2* — 8 * 33
5 75 553555 5283 —2 573* 553*822
2555 —838 55 3858 EEAL— *55 5.338
5 28 —58 B*2 ——— 5552232 3 5 J3—
* *77 2* 328 * — e 22* *
*33223 83273 5— n 52 58453533
5525 5—535328 35 835 *3 5 7*5532
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533 *35** —33 33 23334
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58 2 — m2 —23556 756 33855* 23—53
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82358 *5232 34 83586 88 —————
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— * 578* 5232 532255 —S —— —F ——
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2 23 5 F.* 12 232 —— *25 5 2 *
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3 83 33755 — S—— 6 6 V 36 — 3*8
8. —3 S — J —A — * —38 3 2*
* 86330353 2387 23. 823 2533
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52*8 32335* —A 28 252353337 53233233223
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— 825 234332123338 *83333*
29 5 — 5 8R8 „Ds 28538542223 * 3235
2 33358 8338 55572853
85333238 52823.* E 56 6 5z25283 3557 53
2—— —— 2 —E 520* 8 — 875 7 —— — ———
B —2 323 2 3822 228* —* 95832
— 25322325 7533 5 8* u. 2*
— ———— 2.7 38 — .. S
—3 2555 27 6 * 7 2 E. B22 — 5
52735* 5282 7* — — 2223 5585* 58—
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23253 5 25258 ⁊ B33 2 7 — 3528
— —55. 5535 — 2 *2— —— — . —— 27—
7 E5 232.
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— 37557 A—29 22— — 27
— 2*5* 232 3 93323 52235025 2 2
533—33 —33 — —— 258
3 23333585— 25823 2 —
2 222*3 * j 3328 554233
83833 — —
— 284 —— 25*2235 3* 2 22 23 2 48
38 3 33 — ——
235 ——388 —— — 253 —8383*
5555
J. 3 357 * 2*
—— —3837 535* — — —— —— —3338338 * S
222—7832255535 52*53336 5535755 *8
8888 ze3 38 ——
35s5s333 8—— 33
22422 125* — * 272255 —A
282 5 268* — 8 222 — — 22. 7*
de * 3 — 255 5. 3 —533 2 8857
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— — . 8 * 2X —13— F *2 *
— — —8 — 3827
22*55 252 2*T 22 —ä — —A — * — —X8X2 —
*8* 5555 2*555235* * 52 823 — ——
27 288 —X— 53357 —5 25
3333828 33 3
225353** 235 *234 55 55.60622 532 5527 **
— z85383 33 38 *
53 3 75 25 ** — — 325 23 358223 4
⁊ — —A — Wc· A 88 232X* * 28 32*
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38385 3235 —— — 23
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        8 Fere 45 4 , 7 : 31 * J — —XR —
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St. Ingberler Anzeiger.
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Der: St. Innberider rnäeaerr (and dat mit dem Heuptblatte verbundene Unaterhaltungsblatt, mit der Dlenstagt- Donnerttags- und Sonniag

Rumner ecicheint wochentlich ierennal: Dieubtag, Donueretag, Samsta a und Sonmtag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Kizr. ode
18 Silbergr. Unzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Kaum berechnet.

. Dienstag, den 8. Februrrr 1874
——
Deutscheb Reich. —
München, 20. Jan. Wenn auch der Landtag sdeschlosfen
ist, werden doch die legislatorischen Arbeiten während der Verta-
zungtzeit nicht stille stehen sondern soviel wie moͤglich gefördert
Herden, indem die mit Referaten betrauten Herren Abgeordne en
die Vere nbarung getroffen haben, ihre Arbeilen auch während
des Nichtbeisammenseins der Kammer fortzusehen, beziehungsweise
zu beenden, um nach Wiederzusammentritt sofort die Berathungen
zufnehmen zu können. Die vollendeten. Berichte sollen hierher ge ·
sendel, autographirt und den Mitgliedern der betreffenden Ausschüsse
Abermittelt werden. Daß hiedurch viel Zeit gewonnen wird, ist
elbstverständlich. —
—Muͤnqen, 1. Febr. Die Anweisunget zur Auszahlung“ der
den Beamten und Bediensleten des Staates gewährten Theuerungs-
sulagen werden so beschleunigt werden, daß dieselbe im Laufe die ·
jes Monats erfolgen kann.“ — a
Die Megierung der Reichsslande hat einen Wahlaufruf der
Straßburger Soziglisten konfiszirt. In demselben war folgende
Sielle enihalten· Fur Euch, Ihr Straßburger (1) hat Bebel
mit Männerstolz vor Koͤnigsthronen gekämpft, für Euch hat er
seine Freiheit geopfert, für Euch leidet er im Gefängniß;“ Ihr
erfüllt desalb eine unabweisbare Pflicht, wenn Ihr dem gefan⸗
zenen Republkaner und Demokraten Eure Stimmen gebt!“ Der
ufruf ist in der Druckerei des ultramontanen „Volkafreund get
druckt worden, überhaupt foll auch in Straßburg sich“ eine
meckliche Annähernug, wwischen Sozialisten und Ultramonkanen
vbollziehen.

Berlhin. Manlernt nicht auas. Der „Neue Socialde⸗
mokral“, das Organ der Berliner Socialdemokraten überrascht uus
jetzt mit der Erklacung/ die Parifer ECommume fei bei den Aetzten
Wahlen das Loosungswort für die Sozialdemokraten gewesen. Vor
den Wahlen heven die Herren Hasenclever und Hasselmann. davon
tlüglich nichts gesagt, sonst hatte fich wohl; mancher, det ihnen
— DD
Anhang dod wenigstens ehrlicher; sie haben ihren Haß gegen
alles Best hende nie verhehlti und pit lauter Stimme den Tag
des Zorus“ herbeigewünscht, der ‚das Jahthundert in Asche zer⸗
jallen“ macht.

Berfine Zum Vorsitzenden der großen Versammlung
aller liberalen Parteien, für welche man hier als für eine Erwide-
rung, des euglischen Sympathiemeetings agitict, ist Gneist aus-
ersehen. 414355
Wien, 831. Jan. Die Abreise des Kaifers Franz Joseph
nach Petersburg erfolgt'am 11. Februar Nachmitiags. In dem
zahlreichen Gefolge des Kaisers wird sich auch der Minister des
Aeußern, Graf Andrassy, befinden. —

Frankreich.

— Der vom französijschen Kriegsminister für daß Jahr 1874
auf Liquidationsrechnung verlang!e außerordentliche Eredit von 165
Mill onen dertheilt sich solgender Maßen: Arlillerie O92, Genie 6292/
Subsistenzmittel, Hospitul, Lagerzeug 10 Millionen. et Die Budgel⸗
Tommission derieth uber die kriegsministerielle Forderung, ohne zu
einem Beschlusse zu gelangen. Das Kriegsbudget für 1875 sehzt
den effektiven Befsand der Armee auf 442,014 Mann fest, wovon
80,307 auf Algier und. 27,014 auf die Gensdarmerie und die
republikanische Garde in Paris kommen. Die Imanterie“ Bestehf
aus 144 Regicnentern mit 225, 000 Mann,80 Jagerbataillonen
mit 18,8800 Nann, 4. Zuaden-Regimentern mit 12,000 Mann,
gen afrikanischen Truppem mit 16,000 M. det Cavalletieraus
12 Cuirassier 26 Dragoner⸗, 19 Jäger⸗, il Hufaren⸗, 4 afri⸗
kanischen Jäger und 8 Spa irRegimentern,“ zusammen 54443
Maz die Aclillerie aus 38 Regimentern,“ jedes 8 Botterieen zu
—— 6 zu Pferde, zusammen 42,558* Mann. Dazu lommen
1877 Pontoniere, 2215 Arbeiter und Feu rwerler, 3870 Mann
Ttain, 3 Genie-Regimentern mit 9000 Mann, militärische Equi-⸗
zagen 8000 Maunn.

ESchweizz.

Aus dem Jurr a,. 28. Jon. Oberstlieutenant Hofer hat
olgenden Tagesbefehl an die in Dienst; berufene Mannschaft
rlassen: Soldaten, Der Regierungsrath hat sich veranlaßt gese,
heu. das Truppenaufgebot in Betreff der Ruhestörungen im Jurg
u vermehren. Mit dem Oberbefehl beauftragt, liegt es mir ob,
Zuch mit der gegenwärtigen Aufgabe näher bekannt zu machen.
Die Regiexung ist weit entfernt, uuß die Glaubensansichten ein—
wirken zu wollen, dagegen. fest entjchlossen, den Vorschruften der
Gesetze und den Anordnungender Staatebehörden Anerlennung
zu verschaffen, sowie den Hehßereien und Verfolgungen eines Theils
der Bevolkerung gegen. Andersgesinnte wirksam enigegenzutreten
Euere Aufgabe ist es, dieses Besireben nachhaltig zu unterstützen
und durch Euere Gegenwart, zumal- durch laltvolles Benehmen,
unsere Milbürger zur Anerlennung der staatlichen Autorität, zur
Ruhe und Ordnung zurückzuführtm.i Sollet. Ihr diesen Zweck
erreichen, so müßt Ihr vor Allein auch durch das eigene Beispiel
n der Achtung abweichender religiöser Gesinniung und Gebrauche,
n Gehorsam und Betragen auf' die Bevoöllkerung einwirken. Judem
qh dies von Euch erwarte, grüße ich Euch kameradschaftlich. —
Bern, 31. Jan. Die Regierung hät die renitenten Geist⸗
ichen aus dem jurassischen“ Theil des Kantons, intl. des Amtsbe-
zirkz Biel für. so lange ausgewiesen, bis fie ihren Prottst zurück-
siehen. Die Exekution beginnt nach 48 Stunden.
i Italien
Rom, 80. Januar. Der neuernannte baherische Gesandte
am päpftlichen Hofe, Graf Paumgarten, ist hier angekommen.—
Dem gestrigen Empfange bei dem deutschen Gesandten, Baron
Feudell, wohnten viele bohe Staatswürdenträger und politische
Perfönlichleiten aller Partelen, auch der, franzoͤsische Geschäfts
äger/ bei. ι
q SEpanien.

Die Carlisten haben in letzter Zeit bedeutende Forischritie
zemacht. Nachdem General Moriones mit genauter Noth der Gefahr
ntgangen war. wom ihnen sammt seiner ganzen Armee gefangen
u werden, haben sie die Seestadt Portugalete und das Fort Eri—
dame eingenommen; sie bedrohen zugleich Bilbad und Santander
und dehnen ihre Streifzuge immer weiter gegen Suͤden aus.
Don Carlos hat seinen Bruder Atphons neuerlich zum General.
Commandanten in Catalonien und Valencia ernannt — freilich
ein General Commando zum“igrößten Theiie noch in partibus
aber man fühlt sich, man bekommt Selbstvertrauen, kas geht
daraus hervor. Für die Provinzen Lerida, Barcelbna und Tatta—
gona hat Don Carlos in gleichet Weise eigene Generalcomman-
danten bestellt.“ Er⸗geht noch weiter: er beruft alle, Carlisten,
welche sich den republikanischen Behörden unterworfen haben,bei—
Todesstrafe unter die Fahnen: die karlistische Regierung“ erlaubi
die Cirkulatios don Journalen, wird larlistische Postmarken ein—
ühren und alle Postsendungen anhalten lassen, die nicht mit solchen
Postmarken bersehen indd.
England.
nBWirmingham, 28. Jan. Cin geftern unter Vorsitz des Mon
ignoce Capel abgehaltenes Katholiken-Mect na votirie anläßlich
der gegen den beutschen Klerus erlassenen Gesehe eine Sympathier
tdresse an den Erzbischof von Rdinaiun J
Bermischt

p In Laumbrecht faͤnß am J. Februar die Abstimmung über
kinfühhrung der Communalschule statt, wozu 451 Bürger wahl.
derechtigt. Nach heschehenem Proteste des dathol. Pfarrers, Herrn
Tollin, stimmten 270 dafür, 68 dagegen. Der Abstimmung ent⸗
Jielten-sich glsa 147, darunter der protestantische Hert Pfarrer
enzel ind, sümmtliche Herren Lehrer mit Ansnahme enes einzigen.

F.Auf Antrag des Unterfuchemasrichters wutden in München
in der Expedition des sozialdeuplrauschen „Zeitgeist“ die vorhan⸗
denen Exemplare des Mosischen Liederbuches auf Grund del

32*
        <pb n="76" />
        Art. 180 des Reiche strafgesetzbuche s (Aufreizung u Gewaltthaͤtig Untermehmern endi Konzession entzogen worden, wie wreeint,

leiten confiscirt.. 2 anz widerrechtlih amd hebe Sals“ höhere Bewalt Rseine
p Berlin,“ 29. Jan.“ In Folge slarken Sturmes in der Verantworilichlert auf. Dieser Einwand wurde deßbalb verwor-

gestrigen Nocht sind samnmuiche bhltiche Telegraphenleitungen gestört. , weir. es sich nicht aͤm. Attien— sondern um Obligativnen«Halso

Fur Patis und Frankfurt zusammen war nur eine Leitung dig . rig mliche Darleihen, handle. Die hiergegen erhobene Nichtigkens-

ponibel, München und Maimoe ebenfalls zersidtt, Wien nur in beschwerde wurde verworfen und dabei auszesprochen, datß ein

uiner Leitung. eee F eee vn der Unttn ei bedürfe,
Lhug, 26. Jan. (Aus der Praris des Reich Oher- wenn die Obligatnon sautst uatergeichnet sehd Jabttn schafts

handelsgerichts). In einer großen Eisengießerei e beeender hatte das Rechtzum Incasso und nahm als Zathlung

Arbeiler dadurch, daß das Gerüst, auf welchem er stand, in Folge in Wechsel Accept anz der; Wechset lautete aber nicht: an die

mangelhafter Construction brach; der Maun stürzte hinab, wurde Ordre des Pringipelg, sondern an jene des Geschoftsreisenden

mit geschmolzenem Eisen übergossen und starb an den Brand- ind war von ihm in —B

wunden.' Die Art der Construktion war verboten, wurde aber aus ichtüch, daß er den Wechset feinem Prinzipal aus gehandigt oder

ndii dir rbeteeee beheenDan eg ben Zire guet. hotte- Doauin— wurde àkim ¶Vorzang Gfunden, welcher

Reichszesetz üder die Haftpflicht der Eisenbahnen und Fabriken den Schuldner nicht euich einer Zahlun⸗ srei mache.

rforberliche Verschulden der verllagten Altiengesellschaft wurde vom f London, 27. Jan. Wiederum isn von einem futhibaren

hochsten deutschen Gerichtshefe darin gefunden, daß der bei dem Bahnunfalle zu berichten. Der Londoner Schnellzug stieß auf

worfall anwesende Aufseher die Benützung des unzulänglichen dem Wige von Edinburg nach Glatgow auf ewen Kohlenzug

Berüstez geduldet hatte. Das Reichsgesetz will — so argumenticte und tddlete dadurch. sechzehn Personen, vierzehn Passagiere und

er Gerichsshof —die Arbriter auch gegen die Foigen ihres we Eisenbahndiener.

eigenen Leichtssiunes schützen, und in mangelhafter Au'sichtkiegt

auch eine Nachlafigkeit. — Der vielgenannte Dr: Strousderg

verior heute einen Prozeß mit weiltragenden Folgen. Das

Appellationsgericht hatte denselben zur Bezahlung verfallener Cou—

ponz der rumänischen Eiseubahn⸗Obligationen verurtheilt, indem

»g annahm, Dr. Strousberg und die drei Mitunterzeichner hätken

sich persoͤnlic für die Zinszahlung verbindlich gemacht. Der Ver⸗

lagie hatte unter Anderem eingewendet, ihm und den anderen

. Diaustessnachtichte n. “ »5

7—. Der praktische Arzt Dr. Löchner zu Mutterstadt wurde
zum Bezirksarzt 2. Clkasser in Hornhach eraannt.

Die erledigte Lehrsielle für Mathematik und Physik an der
Hhewerbscanule Landau wurde dem interimistijchen Verweser derselben,
Wilhelm Neu aus Kaiserslautern, in der Eigenschaft eines Lehr
amtsverwesers verliehen.
Bekauntmachungen.

WBeßkanntmachung.
Die Lieferung der für die kr Steinkohlengrube⸗ St. Ingbert pro 1874
aöthigen Nägeln und Drähtstiften, als
25 Nilogramm Speichernägle —
115 . RKasten⸗ und Schiefernäglglge.
— — große Hackennnägle.
4 1600 . kleine Hackennägel;; ———
100 3 Schienenstiftern 80wm, w*aene4
2450 .Drahtstiften 1602, ——
550 10812300 Kilogramm,
100 — —— — 80 2
PF 400 — — — — 67 . 98
oll im Submissionswege an den Wenigstnehmenden vergeben werden.
Die Angebote find verfchlossen und gehörig bezeichnet *88,
bis 11. Februar 1874, Nachmittags 2 Uhr,
bei em unterzeichneten Amte einzureichen, bei welchem auch die Lieferungsbe⸗
dingungen eingesehen werden köͤnnen.
St. Ingbert, den 30. Januar 1875.. —
Dastkt. Bergamt,—
J. Kamann.
Jeden Tag sortwãhrend
Exportbier
uus der Schmidt'schen
Brauecei ia Zweibrücken
in der Speiseanstalt von
Ludwig Weirich.

Güterversteigerung.
Fastnacht Dienstag, den 17. Zebruar
1874 nach der Versteigerung der Erben
Fichter bei Julius Grewenig läßt Joh.
Zchuster, Schreincrmeister und Möbelt
sabritaut dahier seine Liegenschaften hiesigen
Vannes auf Gjährige Zahltermine öffentlich
in Eigenthum versteigern.
Piꝰ Rr. 776. 18 Dez. Wies in den!
Broßwiesen, neben Joh. Jos, Grewenig
ud J. Hofaarn fsie.
934. 935. 936 von 29 Dez. Pflany
garten in den Großdaͤrten die Hälfle neben
Faspar Wachs. ——
ibis. 1014. 1015. 1 Tagw. 91 Deʒ.
Acker auf'm rothen Flur ader Jäckelspfuhl,
Jeben Joh. Jos Grewenig in 3 Theilen.
1810. 45 Dez. Ader auf'm großen Flur.
neben Franz Jacob Henrih.
1177. 21 Dez. Garten in den Stauch⸗
gärten, neben Joh. Jos, Peters und Joh
Hofmann ij.
Gorn kgl. Notar.
Gleich nach dieser Versteigerung lassen
die Erben der dahier verlebten Eheleute
Paul Greß, Bergmann und Macgaretho
Jung in Eigenthim versteigern hiesigen
Bannes:

Pi. Nr. 3846. 34 Deꝛn. Acker auf
— neben Carl Deckarm uno Peter
Redel.

Pl. Nr. 3711. 22 Dez. Wies in den
Potaschwiesen am Eichertsbruch neben Peter
hadar und Ludwig Stolz.

Horn, kgl. Noilar.

Indem ich hiermit e.

gebenst anzeige, daß das

bdoon mir bisdber betrieben
Beschäft fortführen werde und im
Bezuge von Waaren leinerlei Störung ein⸗
relen wird⸗ bitte ich meine verehrliche
dunden das mir bisher geschenlte Vertrauen
auch ferner zu bewahren, und werde ich
pestrebt sein, mir durch reelle und billigste
Bedienunq dasselbe stets zu erhalten.
Carl Hosmiaum.

Theater in dt. Ingbort.
Im Saale des Herrn Oberhausor
Dire tion von M. Schlumpf.
Miittwoch, den 4. Februar 1874.
Ahonnement suspendu.
Benefiz-Vorsiellung für den Schauspieler

Franz Schlumpf. *

Schauspiel mit Melodram in 8 Abtheilungen

von Carl v. Holtei. ..

l. Platz 24 ir. 2. Pi. 10 kr., 8. Pl. 9 kr.

stassenöffnung 7? Uhr — Anfaug
punkt S Uhr.

Das Näͤhere desagen die Zettel.

Sodann laßt Carolina Laur von St.
Wendel solgendes Aderstück St. Insberter
Vannes: pl. Nr. 8981. 1 Tagw, 22
Der hinter Hobels neben Michael Thiery
und Ludwig Brer difentlich in Eigenthum
hersteigern.

Horn kgl. Notar.

Erste Qualitat
LAim hurger Kse cc;c
Hollndisele Hüriugo
WM. Jepp.

Unbemittelte Hugenkrankie finden
mentgeldliche Behandlung bei⸗
—XR—
Spezialarzt für Augenk rankheiten,
vorftadtstraße Nr. 29. Haa rbrücken.
H. 41705.. —
—

ier⸗,u— ile-er AllIgemeiner

Anzpeiger fur das Königreieh
Bayern Nr. 30.
mnypfiehlt

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— — —
Kedattion, Druc und Verlag von J X. Demeß in St. Ingbert.
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        284 3223
2 * 22 —228— — 3 2 5
u 2972 — — — 2 —5 — 223 75
233 5587552— 2332553 5533 328 253 33— ——38325
2 722 S 88 3— 228 — * —M J— J 32 592 —* —
3232 2538332 3—33 —233 337 8323 3 31362*338
— * —7232272 532* * * * 2* *
52 52333 —— 2,. 55 543553 533——— 3557 —A —2
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522 852382 S*8 * 25 ——— — ———— 23235 552—— 32 53 3
—38 7 3 3287888 3333 53 32537—
5 55 3 5 — — —
* 525 538 —222 32248. 2 23 2 3 33
8* 5 J — 7 2 —22 — S 5 2 2 3 3522 8* 22
38 — 375355 —585388 3 —— —2— 53—352—3
2 2 2 32— 7 —22 — H *8 —25 E 2— 2 2222
8 — e ð 22 62 2 22 28 *58.7
5355 35755— J 25 — 2.83 57 *5* 382*55— 53328 —0
2* 235 — —A — * 2 ———— 224 525 — 3
IT. 32 —— 2* 857 3232223* 22 — 57275* —— 223857
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5538 338 ——33 333 —3337865
— — 28 2 * 7 J 7
3553 32227.56 *5338 533 —3338——57 3235
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8383 2333335 3——— —3235 253335— —2 3
28 2*233523 ⏑ 3 25235383* —8
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* 2 2 52 *— 23 — 228 38853222—25 53 —
— — 222 —2 — 2— —AA * — * J 822 23233
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5 555
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5 35
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3355*253 53533358 523223 38
533 J 2 — —E———— J
333232 233835 5·338 —32335 281*
753235232 377 25 8578 ——28333 585
5333535233 57⸗ 53 38733** 5338
5 233 5 —2353335
135355536 252 .233525 — 538 8
52333308 8353 553 33573 335 3*
* 33325 1323733328 —
28 —8838 — —A 32532532* 7
235832 3 2253602 25— 2— 3275
55 8 2728 236.2 — 22 * 222* —
3223538 8 —22 . 58 — 3 —* 27
XB ———— B53 5282
5525 5 —— 333275 25 ——
78 722 8 5253 422 — —— —
2.9 0 —— 2 22 — 32 2
—7— — 2332 5275 2 5 5 25 E
225835 A — 5—z5 5—22 ——
3525353* — 255 228725* — —
2 2 —8— 8373 — . *585238 ——— 87 —
2 3 — — ; —z 328 2 22 5322
* 5* 2 23—332 33* * —— 355
—— 253337 58353 583 38 *
5 5558 5 7 28 5378253— — 2 E
22223658* 2 —— —3 4, — 5*8 2352 —
3555 2 —— 52 3*533* 2 —
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2 —3335253833* 32* 33 *33325 22227
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323252* — 252 33 „232 288 —A — —— 25
2* 85 8 23 3253552 733327338
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85 252 5, 53 52 5 8 5535522535 252832338 23833528*
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A —5 723 53 2*2 *2353532 5s52, 5383 —28335232—
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5* —2. . 52 83 2335 — 535888 * I3 28 353855335
335 353323283 35* s 33333 3273283 783—655
A— 8 * 2 2 722— 232*5 2 *55
z355 558583355 28 538 8 23z2863 5&amp; 28—
E5 2——5— 52 — 533533752 5555—853 233235
*27 25 232 5523 623253—232 22 323852583 533
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5 233— — ——3—353—3—833 5382 2——5—38—5—2357
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2 72228525 ————— 58 * —A 6055
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8 8x8 m3 5 2 — — * 537
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25323 23 3. 6—
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5535333 337321
323 ———232—72*
350852. 255 53523
52*5523 388335*
258558 233—82
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2.5— — .513
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X —53 —53 53
—A—— 23377
38 2. 3* S.
2 — 52822 *
26 * —2 — 38333 *
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3 8 * —————————— 8
2 228 25323233
8 — ̃ 3 2 322 352 a

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75 2* 55 2* 3 2* — 23 —J *
2358 —3 73832283*
———
* 2 — 2. S 7 23
*—*7
* — 2 2 — 2 —8 2 * 28 2
258335.8 e
—— I.2S 35 —733
— ——— 3556 333
388 —
225* 875 — ——
18 15355358 —
2 — 8
33823 572233
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48 n J 7 ——— Na * n —68 33 5* 23 —J— —æM uug
ι — ι uu
— ———— — — itn . uα—
Gi.e or eunn daß mit den Siblauen derbundens Anterhaltungeblatt,
aelcheici aarcherilich vi enr n a kt Deken ots g. Dron avr tag, Samdtan vnd Sonnmta⸗
J x Sibberge. Unzeigen werden imit AKEeir. die deeispaltige Seila Vlattschrist oder
due seννν —ü⏑3—
r ι α Deutsches Feich. R J—
prrogtegnchen, 2. Febrnor. Zur Aufdefsetüng der allgeigeinen
gecumaren Verhaltnifse der Postboten wurde deim ketzten VBudget
dandiage die Erzichtung einet Pensiont: und Unterstüyungskasse
srr diefelben deschwssen; die k. Staatsregierung hat nunmehr die
ndihiget Vorarbeiren beendigt“ und die Statuten kestgestellt. Die
Zosfe bezieht ihre Mittel! dus regelmäßigge fixirten Beitrügen“ der
Beiheiligtken und erhält einen jaährlichen Zuschuß von 20,050 Gul-
ben aus der Staatskaffe. —
Sstraßhurg, SFebruar, Im Landkreife Straßbarg ih
aron Scharenburg (ultre mit 77668 Stimmen gewählt. Der
Fandidat der ilsassischhen Partei, Apotheter Klein. erhielt 868
Stimmen. Im Wahikreife Alttirch Thann ist bei sehr zahlreicher
Wahlbetheiligung der Pfarrer Winterer, aus Mülhausen (ultr.)
mit ca: ad alle Stimmen gewähtt worden. Im Wahikreis
Molsheim ist Pfarrer Philippi (ultr.x im Wahltrxeis Hagenau⸗
Weißenburg Stadtrath Hartmann (ultr.) gewählt, im Wahltreis
Zabern höchst wahrjcheinlich Teutsch (französ.), welchem Recch els.)
mit einer starken Minoritat gegenübersteht.
— Bον Jan: VDrxVGrfegennoutf· ber ¶ Abander⸗
ung einiger Bestimmungen der Gewerbesrd vmng⸗ wwiry den steichs
tag diesmal wieder vorgglegt waxden; wenigstens heantragen es
die betreffenden Butzeve Mugj hüsse Vanr satlich mit Muücsicht darauf,
daß in letzter Zeit biele Vorstellungen dezüglich der Bestrafung
der Kontraltbroͤchigkeit deme Bundraralthzugegangen sind. Dar
pon den Ausschüssen umgearbeitete Inget dehalt die strafgericht
liche Verfolgung det Koptrafbruches deü Vnd Nehon sie auh auf
die Arbeiter aus, weiche außerhald der Fabriken ür den Fabri⸗
lanten arbeiten , 3 8333 32
erelien Februar, Dier Eroffnurggeden Reichélage
erfoigt durch den Reichskanzler, weil dec Kaiser, um Vexlältungen
auszuweichen, diesen Winter das Schloß nicht bejucht. — —
—5Die .Vherliner Montagsztg.“ bringt folgende Nolizen:
In det höchsten Staatsregion soll sich ewas, bis jetzt noch in
jpucht, sogt man in Hofkreisen, noch manches Andercheals Paß
Jurfi Bibmarck leins Besuche,! keine Fintadungen annimnmt, und
„Tag und Racht arbeitet“ Die Vorträge bri Sr. Majestät dem
sKoiser hielt · an des Furstrun Stellee in 3 letzten Tagen Hext
d. Bulbw .⏑ — ——
Pocsenn, 8. Fobruar. Des GErzbischof Ledochowsli ist Leute
xlih hald SAhrwerhaftet und unter“ sicheren Begleitungnach
Frantfurt a. de Odet ahge fübrt worden seinemneuern Telegramm
ufolge nach Oftrom in: der Proviny Posen). Bei der Verhaßung war
das Schloß polizeich stark. Sesetzt. Der Erzbischof Jexlangte zwei
Domherren zur Becleitung⸗ was ebgeschlagen wurde. Ein Exira⸗
ug zum Transport wa schon veslerg — Al
Beofe n. 8 FJebruar Die⸗Verhaftung det Erzbischofs
Ledochoweil rersolgte nauf Requifilion der Kreisgerichtß, nachdem
hin bereinnc gestern Ve eporstekende Jahaftirung angezeigt worden.
Die Ruhe, ist vöͤllig ungestört. UD———
3 6.SFrankreich. 54
haritz 8. Februar. Der Handelsminister hielt gestern
jn Nevers eine Kede. Er sprach von der siebenjährigen Sewali
Mac Mahons und ußerte ein mehrjähriger Waffenstillsiund⸗ der
Parteiea sei im Interesse der Arbeit, der dffentlichen Dutze Nnd
der lunftigen definitiven Losung der jetzigen Vecheltmisse Bringend
nothwendig. ⸗Schlicklich fordirter, er auf, zum Wohlergehen detz
dandes · in Eintecht ber Ber Regterung festzuflehen⸗·
Italien 55 na
RNom, J1. Febrrar. Ich will Sie nicht wiel“ mit dem
Lamarmora⸗Fall helastigen, der jetzt hier, wie üherall,breit getreten
mird. Ich moöchta znur versuchen, die Bede nung' dieses allerdings —
nnanwenehmen Zwischenfulles auf das richtige · Dotz zu deducire n J — — ——
Der beschrankie,altaristokralische und starlk franzosenfreundliche Die Pfarren Neuhausel Meranae Domburg, ist dem Pfarr.
Denetat Lamarmorn wird oar · allgemein dagegen · steaubt amtekandideten end · drrrtigenr⸗Srvostnes n Entheim Vr. 7
sich der italienische Rationaistolz nicht für fähig, einer Julschume Jung von Obermoschäl, netlichen. worden.

4*

24 .

jchalten; tlein man nimmt am, daß er Jeußerungen Bismards,
ie General Govone falsch auffahte, noch helschex·auslegte. Qaß
Lamarmora übrigens mit seinem Buche nichn der Woahrhein. song
vern, vietmehr Frankreich dienen, d. h. die italienisch· deuische
Aliane hinterireiben wollie, is e er Wenn
nan. debthalb über die rauhe Weise Bis marcs iwan verblust
var, so ßegt an doch ein, namentlich da der⸗“, Offervalbren gnd
indere papstliche Organe min Eifer die Partei Lamarmoras, ves
rüͤhet so jehr von ihnengeschmaͤhten Mannes“ argreifen, daß en
m gescheidtesten set, übet! den fͤr immer abgevonkien Generet zur
bagesotdnungiberzugehen. Als ob man dem Vatican zeigen
oollte, daß man auf —— nicht achte, hatte sich vor⸗
jestern im'. Palaste Caffarelli der schön hergerichteten Wodnun;
es deutschen Gesandeen, die “hange vornehme und diplomatische
Belt Italiens tin Stelldicheia gegeben. Man sah da dia Minister,
die Gesandten, die Präsidenfan det Kammern en —
ind emea Theil des höͤchsten edmischen Adels dersammen, und vie
neistene Gaste verließen ierst morgens 4 Uhr die Gesanbischaft. in
Zeichen, duß Herr von Keudell und dessen Gemahlitn die Geladen
ren In sessetr verstanden.f. P.) e
r oιι mιν
J Zeit dem 1. Februat.sind: heh ben arne Penehener
uch gestempelte For mulare:a) von⸗ Posttarten (hellgrünß im —2*
vetrag· von Tetr. lfür den! Lolalperiehr und zuv Verwendung als
Drucsache), b) von Posikariec mit vezahller Rückamwori (grauer
Tarton) zu dem, es vnιι sodann o) gestemnpen⸗
Stre stander qur ersendung don Druckssachen zu dem Taxbetrage
von Mutx, zu haben. Die Postkarten gossen mur den angegebenen
Taxbetrag, kür die —— — ——
don 7 kr, für Bogen erhoden. währen 00 Stüg unqe·
dempelte Postlatten zn dem Betrage ——— ———
önnen. ——— ..—
Epp end an e chruag Adenda nach Jungereug
Pegentidem Drs Dras Moset- eboten am d D
Horihausen ba Ape het. dea enn Fagabr Redalteut
es Plalzer Zeitung⸗.don 4849, his 1869 an bgesebrescg
—BR8 Landtag. epep
n Daz Schwurgericht de Qbernial hal den Id, Jahre allen
ineh Ilond Janot sop Siedlern., wheden Monden um Zide
—IAI leülbpelbafter, haͤglichet Meush siuich
otal balbnen ti, ein Heuchlet und Froͤmmlen, lackte im
—A Ane In secht jaͤhrigez. Madchen in den Wald,
ermordete es. Ichnint ihm den Kobf aAbh chlißse den Leid, vollstandig
auf und nahm die Leher beraug Grund, diesar bestialischen Er
mordung: EKr wollte die Veber eines inschuidigen Kindes ni
Zarioff in essen, um fid badurd aasihet mae
I Die au e Zucthaus ¶ verurthtilte ¶ Spißendiebis gu are
danssdorf in, Wiebaden wurha r wie aubor schon Multer und
Schwefter zu —A—

WGraunschweigen 20 Thaler Loose.) Bei der am 2 Febr.
dattgehabten einundzwanzigsten Serien iehung snd die nachfolgenden
IAerien gezogen worden: — 3694 4278,
Mαννä4, BA, gosg3. Geminnziehung am 31.. Marʒ.
178mn Arcad des 26. Januars hat langs er gansen Dftsee
üste ein orkanartiger Shtirm guewithat. In s Pulac sien i Jie
scher, dit bei Ausibung ihres Geroerbes auf See maren, nicht
wiedergekehrt. Na —— 3 5 —
AVσ Zum,D. Jan., wird geneldet, daß 23 Schullinder
aies Nadlomb in dem Eise des houaen Fer q ußrachen und
ammtlich ertronten M 5
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        Bekanntmachung.
Zuruͤckstellung von Naunsqhaften betr.
Hufolge den Bestimmungen üher Flos ifizgrung der Reserver und Lanbwehr: Mann
chaften rüdsichtlich ihrer häussichen* und gewerblichen Verhältnisse Weilage zur äallerh
Verordnung vom 21. August 1872, die Landwehrordnung betr.) konnen Ersatz Roservisten
J. Klasse, Reservisten und Landwehr-Mannschaften hinter den ältesten Jahrgang der Reserve
deziehungsweise Landwehr zurückgestellt werden, wenn
. Ein-Mann als der einzige Exuuhrerea seines arbeitsunfühigen Vaters oder sriyer
Mutter; mit denen er, dieselbe Feuenstellp bewohnt, zu heirachten ist und eint
Aushilfe nicht gehalten werden lenn, Auch durch die den Familien der Reserve⸗
und Landwehrmannschaften zu gewährenden Unterstützungen der dauernde Ruin
des Anrlarhen Haussonden Dei der Entfernung des Sohnes nicht zu besei
Bekanntmachung..
ein Mann, der das 80. Lebensjahr vollendet hat, als Grundbesitzer, Pächter
Zufolge hober lal. Regierungs Enischtie⸗oder Gewerdtreibender oder als Ernährer einer zahlreichen Familit, dem feibs
ang bom 23. Janudt 1874 wurde ge⸗ vein Genusse der geltzlichen Unterstützung. sein Hausftand und seine Angehörigen
er 3 durch dig Ensferrung dem, gänzlichen Verfasd und dem Elend Presgegeben
ittwoche ei en! St. n würden j.... B
Ingbert in on⸗ * —8 —* 3. wenn in einzelnen dringenden Fuͤllen die Zurückflellung eines Mannes, dessen
—* * Schweinenarkt geeignete Vertretung auf keine Weise zu ermöglichen ist, im Interesse der allge
ühehatten behen da emeitzen Landeskultur und der National-Oekonomie für unabweislich no:hwendig
MDies wirde zur Offenmicen— Kennseßle e evwehes Nesholenlehicege muchalenes uüfeht hehn Dhog
bracht mit dem, Bemerkenr daß am dritten annschaften, wer che wegen Kontrolentz ehung na dienen müssen, ha en jedoch auch
DoV ¶dieset Ronai per 1. alis den vorgenannten Fallen keinerlei Anspruch auf Berücksichtigung. —
m Jene FrsatzReservisten J. Klasse, Reserve· und Landwehrmannschaften, welche aus
I n * ——— —c eine solche Zurügst⸗llung glauben Anspruch erheben zu können, werden hiemit aufgefordert,
St. Ingbe —8 Bin ihre Gesuche sofort hei den einschlagigen Bürgermeisterämtern anzubringen....
GoAm 26. Januar 144. —3—3
—2 —Die Bezirks⸗Ersatz⸗ Kommission des k. Distriktsverwaltungs⸗Bezirkeßs
ünmannnun Zweibrücken e , ,
Bekauntmachung s “ —— augtns rile Der Zivil Vir'itzende u
m Mitiwoch, den 11, Ang , önhuehb, e bin ü te —————
mitlags um 2 ühr, in —** zu S— — * * 3 — — — —XR
Ingbert, werden Vaepe uͤber de 2243 **
ing eines Lateinschulhauses Sffentlih a ch In d ch να ννσ
eden behetcge 2. na pp b d —A——
vihen sud vanne godo uGres — ⏑ ,„mpfohlunug..
a. Plan und — J Einem f geehrten Publikum gur Rachricht daß ich auf hiefigem Platze im nener⸗
—X * * —** 1874. 38 daus det Mebace a 22*8 ——ã — —
ext, x . 0 —A 134 —— 3*
9* .8* , Das Bürgermeisteramt na ινα Rb est dur d9 t i 0 n — ——
5 ιαα] Chandon⸗ nb. etöffnen Baꝛi ni in *
ů— nalie und warme Speisen, gut zubereitet, sind immer zu haben und für gute Ge⸗
tranke ist beflens gelorgt,“! auch wird man bemühr sein, durch prompte Bidienung Jeder⸗
manns Zufriedenheit zu erwerben suchen. n
. m geniglen Zasptuch binet 13
— *558 *
ena Zend Hermann Arnosd, 5
. Refstaurateur.
— — — —BßssEe
5*. ft. ir. Kartoffeln 1f1. 12 kr. Heu
a fi.·12 tr. Stroh 1fl. 24 kr. per
gentner. Weißbrod 113 Kilogr. 24 tr.
Zornbrod. 8 Kilogr. 834 Ir. ditto 2 Kilogr.
2314r. ditto 1 Kilogr. 12 kr. Gemischtbrod 8
dil. 40 ir. 1Paar Weck 90 Gramm 2 kr.
Vindfleisch . Qual. 20 fr. A. Qual. 20 Ir.
albfleisch 18 kr. Hammelfleisch 221tt.
Schweinefleisch 22 Ir. per Pfundo Butter 88
r. per Vfund.

Bekanntmachung.
Artitel 144 des Polizeifirafgese gouchel
virb hiermit betannt gemacht.5
Vader, Brod und Mehlbandler, schenk
eiechngie Biauer und Vierwirthe, Behgei
im) andere zum feilbieten von Fleisch be
achtigte Personen“ unterliegen einer Gelde
rafe die zn 15 Thalern, wenn sie ohne
genügenden Entschuldigungsgrund, solange
hre Vorrathe reichen, einem Kaͤuseri die
Abgabe ihrer Verkaufsgegenstaͤnde gegen
Zahlung verweigern·
Backer, Meger, Muller und Bierwirthe
welche den Betrieb ihres Gewerbes ohn
nügende Entjchuldigung einftellen, ohn.
siches wenighens 14 Tage zuvor der
Aꝛpolizeibehorde angezeigt zu haben
Ferden an Geld bis zu 30 Thalern gestraft
GSt. Jugbert, den 8. Februat 1874.
Das Burgermeisteramt
Ehandon.

⸗ F * — X
Misselholz-Verstei⸗
utna. norι
— Agerung. ι
Donnerstag, den 12. Februar, 2 Uhr
Rachmittans ⸗ werden aus den Waldungen:
ver Gebr. Kraemer bei Hru. Seirer
vurch den kgl. Notar Heden nachsteheud
erzeichneten Nutzhoͤlzer versteigert? 28
8 Ster Gichenmisselholz A Closse
a ,
F nue; SRi V z
2728 7
* ule n c V. z —*
12 , Blichenmifselholz . — M. Nl.
Nahere Ausschlüsse ertheilt
J Küßwetter,
Oberfoͤrster.
2 — — **
Erste Qualitat e
Limm hurger Eso c
—* AMollümnd igehe Härngen
Mo⸗⸗aa empfiebltenez ne ce M. VKenp,
— — — — — c —— eee 22——
— — Frucht · Brod· Fleisch ꝛe. Preise
Woße in eine , der ——— v. 5 Febr.
RA — Weizen 81 fl. 46 Æto. Rotn7 fl. 10 tr.
v W o h n u n g, Berste Areihige. — f. — ˖ kri, Gerste dier⸗
aus 2gtohen Jimmer;Nuche und Keller reihige *sl. *x. Spelz 6 . 131tr.
hestehend, zu dermiethen⸗ Spelzkern — fl. — tr.«“ Dinkel — f.
Aos. Fré⸗ — ir. Mischfrucht —˖ fl. — kr. Hafer

* — 5—
Theater in dt. Ingbert.
Im Saalt des Herrn Oberhausor

Direktion vvn M. Schlumpf.
Freitag, den 6. Februar 1874.

Vorlehte Votftellung im. Abonnement.
Benefije Vorstellung für Fraͤulein Pauline
u— Kubll.
F : Nee ur
MWuler ges. Mitwirkung hiesiger Damen.
det. 28* 3 αα

Aschenbrödel.
Schaufpiel in 4 Alten von R. Benedix
Hoflichst ladet eit

Pauline Kubl 1.
Kassenöffnung 7 Uhr — Anfaun
ase 8 Uhr. rfa —

4

277

*
—
19166

4——
——

RX

—
*

ar
u St. Ingbert.. α:

— — —
        <pb n="81" />
        23 — 5 32— —2

3328 325242 335* 2555 555 552 5252 5242322
18 8. 225.2 2—285* 285383 — —— —
—X— — 223
3335 23 * — 358 2*35
23235 — 2222 45. 32— —2 —* —58238324 — 28
257 823855 577 XX 2335 73 —— —5387 5—53 8* 5

55533868 3253232 — 823353 2252
283222ę6 5373656 J— 228358 52

—— — — 38327683 2M5ESIG 3. 8
— 2 2 2*— —— J 22 —ö7* 23 A — —— 2122 —3

3 53 2— 52 238*

— ¶ 228 18 —A 2 —— —8 —A
33353s5573775 38353 388 33 2338 38

2 82535 222 23 2——3383568353 32 —235 —332
—
* BsI88 — 22 a — 73* — 9 5 2 —

333 32323 ——333 3338 33253. 353 33238
—A —— 25532528 2232333333 8 535753382* 3523
— 22323* 5 2582775 —E— 232 S 8 3 87 ——

— 23335 — 35383258 *82 22338* ——812* — —355 552
— — 23 —3 3333 282 227—

2 ⸗ — 13532z8 — „33 2 —

* 23538 357* 533 83 23 323388 5*238 222
es.38233 3
uð — ⁊D4 X 2 *— 22 —E — 28 2 —2 32 — 3 *

F 2433338* 2582z33733 38338 2268 5* 38—
* —35*82227727 28235 3538* —3—33 — 288
2—3 43 ———825238 — „5335 235*573
5333533 83353338523335338 8 33333 3338
255268 12238* 22332303835 23255 13558 z5355*55 38*
—*24835 532 33238 2536*8* —A 32833236588 6888
S 5 * —— — * —* — 32742
3 2ö α
e * 1 * 3* a
* ⸗ 2
——7553 252 25 85 22 — — — — — — ————— —
5825 357 22854 5355 —83 2222
2 B258 / 7 2 abh vn AEBB3B3 e* 24 —3 2 — 2 0
— — —25* 3—m83 55* 5383585 3553533 337* 5638 *
832 383 2* 1335283 —
32 * 23 3 253 53*3 83
—333222— 3253—7248 375 53833 537328 —32— — 538
23238 —e— —»22258 *2 3*88 852382535 —E —
* 233 8 — 13 8 2 —4 28 GX ——A
—AA 5828 8530* — 3833 33533 *52
275537 —2528 225223 2 23222 218;,—. 3 33 — *
*588 — 525323534* —2 3— —882— 275 —E 538 2
75353 23333 . 28 2— 358
52323 252845* 232 7833 35555* ——5 2373 324

5133,2582226 2532 3353* z2383—8 ——3875
53 3332333 535388 —F — ——— —73S5 53.
— 38*23385333 3222 3333333 386 —2 237532353 535
32* 22 — 37 2 —2 J —R 7*
35322332336537 533 233358s 3332324 —5224

8 S 5
337323— 58 3358333335 35
— 2 212 — —1* 2 — 32 3222 53: —55* 55 32 *
233253233 32355303 78 5z2—3*5 8533333333
38 2 — B— 85 * * 2*—82 5 X — *
3773337633—35233333 55 322 ——— —28 —D ———
A———— 585353. 3 3835538*5 8 —3551838235 8
5 23323 — , — 2333 632357
25 —133335533 z 3
333 33 338 6 3353

—* J re 0 356—

2 383 *
2 3523 85—53
—A 23238357*
— 5* — —
—A S32
2223235* —8 *
5 AA— — 7 —
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2 3 — 22 53385348 — ——— 552z —235385 2355
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        ι ν nn u nill nny ”äαανN ονσαα σ bi un7X r ,ιννε ιαι „,
—* us el nos α— M αν 3 nινα V
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Orion ιι . A ιν —ννι Çινyuu teu nm, rü hαα n ↄyääν
ι α ια ιι ——— im on anic my ß Uαll boο u ινο ,Il
du 3 7 — 7 39 ae peet ee Unterdaltunabblatt. mit der Dienttags- es
aAmer gicheint pochentlics vie ü m a Dieu — * ica — TIVXMGSPSMMα
wen geen pesn Sildergr Ameige wetden int Ftrelvse breiswaltige geula lattjerrint xken geun —— u
ααι —
9 οννν van v Eani 9 ↄ1i nDIAι ιιοι ιι_ 74
42,22. . νιιιJ ⏑—— — ——
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— 8
F X 149 v Deutsches Neich 45149 u nmulã 111 de Schuͤler 44 J —X — 3 9—
—2— — 1. t * 44 245* 3 22 11213 u LM.
Münchenens. Febrn Der Hpulge ungte —A u 28 n Stim men bel. Bei demn Gehelade—
— — — ecee eren
unn Den e Reglexung trüannt werden. e ee g, und —2 Kammet
9 uS tera burg. Im Wahlkreis Zabern wurde Teunse wit — ——— — ,
e rn rine Det fahritant, Wenh zen e ee en
ß. in äss.) ærhi i zeent ißene oluü XM. A,q5— e *
He vorliegenden Wahlrelultaten ergeben, füt, Graf, Hendeü pou ee cen m su mge vcung dem Inrn
Donnersmar⸗ 2390, für Bischof Dupont det Loget ů böbu dridt e 3 —Acc— hungernden Pro e
ie n fuß Ricsebec 6i, Sunmen ischor Dupbn ofe ued sig ee Erenae snden
des Loges ist also,e wie ag übrigens nicht, anderg boraugzuje hen ehe ath F —3B diesehenng
war. gewähi. Laut ————— ——— neengen — ettualni n
dandenen Privatlelegramm haben sich in der. ichien Zeit mehrett get. die ernsteste —— R 8 ee v
d ele Veiieber der euassischen. Liga nach. Elsah Lothringen ind du gorbeugenden Naßtegein“ drin ö» * ich zu enen
a den Wahlen zum, deutschen. Reichstag, Ailr dit —— nge * en aunenaehe
ran i en ndidaten zu iti —— J J * —I — . —28 M—, WV— noch uht
secaiesiidmn dam danan Iuchenehe at e wehe en Den re ee scün de wnn betengeg
Saalt des Königlichen Schlosses um 2 üdr Froffnet eiwa 150 islusgse, —— —— —— tdunte. i
Mugueper waren auwefend Vismarc mi den Bundesrathsmit- un Pa' — 5— GC. .3.33
—— ——— ind o — 795 Republ. Francasses derdtfentge
die Erdff nangsrede, Der Shhlußpafsus üub d. die Friedengaussi hieß daß — — ee e wirb
wpurde beifalligsi aufgenommen, Minister Faͤustle hrachte ein dret — er Regietung zustimmen wetde
i auf den Kaiser aus, woraus Bismarck die Sassion nid die gieritaten isn an e ee ut
ir eröffnet erllärte. Sant e e Zauvisüischen Bla Apry und Veeß eltiren.“ Die
e heeneae lonstatiicdaß bie Köreluna, detr Vechdtimis *
Deuis sianda vie sie burgh dessen holissche Neugehaitung sordert amnd a E — 3 g Mangels an Patrlo
wurde, durch den vorigen Reichztag heinahe vollssandig ju Ende Fanbsdaten in Siraßbun, e Wahlsiege der sranzbsischen
sebracht und die Bemeinsamteit der Gesehgebung fast guknahnslos aller hiessgen Blätter, Iur 383 erig den Enthuflasmius
epe eng Thranrede Ppe e die Reichs —3 — 5 du lebiere keiern die rzue deg Elsaß in
ande zum ersten Male in dem Reichslage, berfassür — —iniqet M
reen seien, und: kundigt sodann die. e eeeeeee das 8 * i Miũnet nez Ag. Wauesß veronenelicht
ve cebinich dos Veillargeseh. die Vorlagt beir ffeud die Regelns en e unge deer gemacht wurde Das
— ere a e dihung
u e —B— ——— Vn ae nadhte von h, boh —— ———
gaben deß Reiches, über Idie Einrichtun ind Besugnie deg Keh. Bhltsun pän EFisat — — n davon die
— —* —— — lsund —25*
ea d a ee erzeeet n hu Peen geg Lotahmns de Serhtauunz
Preßge etz niwurf solldie. Ansprüche anf — ———— t 4 —— —
wne a — wbelde da — ne ——— — — 8*
Interesse mit nicht mintderem Rechte“ gegenden Mitbbränchwis eiben eine, Rede,
n e e n ee e eeee due e
die Schlichtung der Streitigkeiten Johlsäen Ar beitgehetnt uad Acc! — — Fae woore zu thun. um Deren Auffhwung
—
ns din rediswidr gen Dinichengen an ben susen Wintenand Ihei eeeenn übetn gaenen
—— e e euee
— D— eeeeee een
— B—— aen ded tpen auftegtn chhzluen und pat. Adizul derselben das Land At Jeitf
Zres erachennsiach Abzu J der in der tete Session iber den gaigoebadpkt doff übtigens, hatz dit Gemürhechg
— ——
ov M 39 a n Vmd⸗ Scht ei o 1 u
enff der Disewärtgen! Bezlehundeg Jagtt“ bie Vßrön . nee p hetz
Sit /berechegen zu der —— — — —— n heg pungher vet
den gleich der unserigen entjchlosseneündbesfirehl Rude ves —3— Vdesho —— angeʒate — * 3*
die Wohlthaten deß Friedens zu eeee en ni nrgfus Lohbbn“— hiugtand — 5 3
eee geti dieten vablesbestrebunden jnm diesen Fucorje ——— —— —— —
im gegenseitigen Vertrauen? irre machen zuf lassend Wie'srch Regi —— Ez perlautet die heutsche
vederholenden Begegnungen maͤchtiger jusedlebenderre Vie suth Regierung habe eine Circutax. Depeschenanihre Wifiohen beden
olenden Bgegn. nächtiger,“ ftiedllebenderogMonarchen Itphen Hofen erlassen icht zwapt vehuss Miitthebung an di
und die erfreulichen Beziehungen! — —— Itp vofer erlaffen dicht Iwar vehufs Mittheilung!an die be⸗
A. 9* ugen Reunclan wvewrlunsdurch beffendeh Regierungen, 5* — 13
—R au 38 Nie ve I tet den Fir Reichen ainm Auslande. eine Cirertarbehesche ¶ vic wenst iht Inhali.
7
Berlan 8. Frbr Gteichsage Slichwahleb enGeo schen haß wir Resheh, fena. wirrden Darin⸗ Fekepamlich? Ausgesütrd hen
47 en geren Wahlen sich * Rtitbstag ichwahlea. FrrtRo cden däß die Reschstegierung voc dem: Wumschen durchdtlimgen sed'n
eren,A sind 42 rel vus — AI. — * urchdtungen qekgmit
S ARA — Frieben zulehen. und vah nintz ee
ee Fekclan? Di Hechelenneeh he re Frieden auf die Tauete u erhallen.. Waͤn sedoch,
wutigen Verath ne en Fi g der iße J außer Aallen Zweifel“ gestellt werdenb daß eihe Zu⸗
y des: Schulzesczes den“ Beschlüffen det Abge⸗ — * inei aae, en daß ein Zu
acdnelenlammer ketreffs Ausschließung der Ordeusgeistlichen aus lenstoß unvermeidlich“ sei dannꝰ warde · dil deutscher stegierunt
9 n aus es nicht vor ihrem Gewissen und der Nation verantworten können,
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        den Zeilpunkt abzuwarten, der für Franlreich der passendste wäre.
Die Entscheidung der frauzoͤsischen Regierunt, onnn von
den Intezessen, des Ultramontanismug zu treunegg odek den Fe
der Iig ne 6 machen sei wa dethei der eaut·
wortung Vtarsten Fragt od —B——— moglich
sei, schwerns 844 Hallet Ich sehe mich au Meede
Bedankenganges dieser bedeutunssvollen Aeuß beschränke,
ohne eine Bürgschaft für den Ausdruck derselben übernehmen zu
dürfen, habe ich doch Ursache, dem Sinne nach meiüne Mittheilimg
x cotxect zu exachten. ⁊ — ——
ò6
* * —X — and ,ur J —
5 Goͤllheim. Die Frauen und Irngfrauen des Kantons
dollen dem hiesigen Kriegerverein eine Fahne verchreg. 7 Als dar
Tag der Fahnenweihe ist vorlaufig der 2. Sepiember in Aussicht
genommen, und son ein großes des sür den ganzen Kanmton zur
Frinnerung an, den glorxejchen Sieg damit verbunden werden.
— —— * Febr. 284 ae der vom —
—— Kaltsin denden Reddighonsl. iung it vij hienen
Die auszustellenden Thiere werdeune iu folgende Adtheilungen ge—
yrxdnet:: J. Donnersberger Roe Vlen Rock, 8 Sinmenthaler
saceI, abrige Rindviehschtage. Dig Kosten. des Tronspottes
————
das landwirthschaftü he Hereislomite Dien Anmeldungen müfsen
— ⏑———
Banung sind üsnmen 38.Preise von 20 1090.auãg se ht
Am 27. Aprilwich die boriges Jahr ausgefallent lan dwicthichast
uche emi net e rh
jeichnetem Bieh und iandwirthschafilihen Gerghen. bᷣqe Loqu
—* — ere ea
44 Voandau . Febr. In der gestrigeg Sitzung Jeg Pmigi.
Zuchtponizeigeri gicg dahier fland unet Andern. osehg Dugn
Wagnermeister ig —2 Sgranhen, andellagt am 24
Dezember d Iet —— Frech inpᷣcield gendet
Weise von Seiner ansn eneoe Katset gesptochen su
haben. Dugich Mmehreren Zeügen wutde Peedhe Aeuße⸗
unugen des Aogellagten donstatit.n ig ca hetssnlich etschienen.
Nar sehr. niedergedrüct. unv süchte d dadauͤrch zi futlassen daf
t vorbrachte ꝑ ee Kage betruntegl gewelen zu sein,
Die sammlichen, pon dem Beschutdigten als Enllastungszeugen
Jeladenen Witthe bone Essngen waren ae varin inige daß
der Bejchuldigte sehr selten in nü hte tem Zustande angetroffen würde,
—A—
waltschaft haste auf g.Hlonate angetraͤgen. Eib
515Queichbeim Februar im detftossenen Samslag
durde in Quieichheim die Friedenslinde durch ruͤchlose Hanb 8*
geschnitten. Hoffentlich. wird z80Gelinge „den Verijb ex dieses
dennae detcedotcennen 0 s J
t Schweighofen, Z. Fehr., Biiflossenen Fredag ereignele sich
in hiesiger Gemeinde ein zac hellagen dwerhes Unglüc. Dae
Wohnung' des Leinenwebers Nilolaus Gricsemer jst seht lein; in
jeivem Zimmer befindet sich ein Webstuhl, auf dem er aber schon
jeil A Jahren nicht mehr arbeitet, —3 tiu Vett und einiges
undere Hausgeraͤlhe, so daß es 8 moͤglich i,“ sich jn dem
Zimmer ohne onzustoßen, herumzudrehen. Die beiden Kinder
hon 4. und u Jahren desanden gch sJpielend jn dem Zimmer
und stießen bei dieset Gelegenheit, ah den Ofen. Das darauf
befindliche heiße Wasset fiel dei diefer Gelegenheit von dem Ofen
über die beiden Kindet und verbrannte diesilben derart, daß das
altere Kind in der Nacht von Somstag auf Sonutag anedo
jüngtre Kind liegt noch in Schmerzen uͤnd es soll poch nicht genau
nm gredeg hnen, phe dasselte ait, hem Lebft davon lommen
32 ⸗ 24 14.538 41 31* — * 5
ꝛ Dieser Tage wvd bel det. Zirafta minci iin Frankfurt ein
Stück Butterbrod als Beweisstück figuriren. Die Diebewelche
in der Speltz'jchen Villa einbrachen, schmierten sich Brod mit
Butier; Letztete, da sie nichts losttie notürlich recht dick. In einem
Jueser zurüaͤgelassenen Butterbrode fanden sich sämmktliche Zähne
und Zahnlücken des Diebes ausgedrugt. Der betreffende Criminal-
beamte nahm dasselbe au sich, zin Fränlfurier Zahnaizt fertigte ein
Modell davon, und siehe da. dosselde paßt ganß oenau zu. dem
cane uenenen Ganee e
Karlsruhe, 4. Febtuat. Der Assistmmi Sleininger auf
dem Kataster bureau dadier hat sich in sejner Wohnung erschossen.
Als Bexeggrund bezeichnet man Familienstzeinigleiten, inebesondere
eine kürzlich erhobene Ehescheidungellaggp 4
.Der hene i Slulgene dessen Laden
wãährend des bekannten,. Hoseukrawalla“ demolitk worden war, hat
gegen die Stadt Stuttgarz auf Echadenersatz. gellagt und den
Prozeß in erster Instanz gewonnen. Die, Staot rakurritte und die
Sacht kam am 389, Janugr dor, dem Oberggficht zur Verhand-
lung. Daeselbe, bestatigte daseistinstönztiche Urtheit in seinem
i 37350 13it932 13541 ottu

ganzen Umfange und verurtheilte die Stadt zur Tragung famnm·
lich dosten. — LA
Iforzheir oem benachbcrten Ifpringen
w* * e eine
J oritreit, welcher dahir ene igte, daß
eiank dere mit kinemssehr. scharfe Wischmessereinen
Ztich unter das rechst wchulterolatt nerijetzie und diejelie dermaßen
derletzte, daß an ihrem Aufkommen gezweifelt wird.
— —7Zu Utm auf dem Thealer explodirten 20 an der Decke
zangende Petxoleninllampen, plötzlich während, einge Vorftellüng
Dag Pehroleum fiel auß — , rehid —2328
dern qus, vielee Dumen, Iu einem MNn waren deren· Kleider iu
Braͤnd· Schwere Verwundungen waͤren die Folgen davon, sowie
den ν Dame, der eine Stunde später erfolgte. —V
FeLrier, 29. Jau. „Eine traurige Geschichte, Awelchevon
yẽt MosekItTasd ergahll wird eregnee sich vor erngen Tagen
n Thomm, Landkreis Trier „Am Sonntag den 18. Januar
and. in hiestger Pfarrkirche das Hochamt⸗ in gewohnter Weise
dStattenNachden der Herr Paltor die Komzel besnegen⸗ fiel plötzlich
iunSchuiß, deknin Edergeschlossenen“ Kirche . denn Schalle eiues
jarken Geuschischufseh glichSchreden bemüchtihterd sich sofortdev
yerfammelten· Gememde⸗ ·die? glaubter ein Schut se habe sich in die
rirche eingrorengt und es auf ven HerrnePastor abgesehen. Es
ieslte sich indeß heraus, Doß det !Schuß bei den!nSchulmadchen
gallen sit und sahnein Sendschöffe gu serner: Bestützung ein
Rüdchen Nm Boden iegendund schwer diunende Machdem zuaun
abselbe — dause gebraͤcht/n slellte sich foigendes heraustun guwii
dinder hatien ansehiesigen Brunnen zwel DynamitPatronen
efundeit uind. dieft für —— als sie wäqrend der
Mieffeselb iget aush heir woüten an hierber —einir Stecnadel
icdie nten, AIntlude jich etne derselhen⸗ Glüdclicher'!“ Weisen hat fich
dix zweine Patrone“ gicht“ entladenten Dem oNinme wurde? an der
anten! Hand Dauimen'“ und! Zeigefinger““schwet beschädigt,indem
heide Finger zurx Halfte abgeschossem sindemirdiechhrscheinlich am-
utjek werden müssen.Vuiu —F dh
Fus Beriin, —
keichee David Sirauß amn 27 Januar ⸗sdriv sinde von tier aus
ahlteiche Nundgebungene der Verchrung tins Liebe nachn Ludwigs
i⸗g gohegangeß.wo vetr große Gelehrtes welcher sichdie / volle
zeisfigt Kiarh in bewahrt dat⸗ mit historijchetr Nuhe sein khrperliches
eiden ertrag⸗sus sunsout tn e e“
pe Berlin, 26. Januart Am Samsta in ider Mittagsstunde
—B — vor· bem — 5 — aus
in dent beide! Besnt fehlsenzs Die feinen Verlust
rseheudett KRrücken lehnten an der Wandennn Da! wurder in Stabs
ffiner iu Cibih ebenfallz in jrnem Kriege ver Flußße hetaubt, in
inen: Handwagen von inerae Miltnat? herangefahren,e welcher
sehters Hach. seinenr blelchen Gefichte zů schlichen, ouch Recduvales .
ent war. Der Officier ließz vor dem unglücklichen Kameraden
un n strecte demselben“beide Hände onsgeges,auch der
agenlenker nrat mit hecan mid mochten die Vvrei in einer⸗ wohl
ehn Minutene dauecndew Untethaltung! nianche? Scenen jenes
enlwüurdigen Krieges besprochen haben, Ddennofr fuht: es über ihre
Augen wie cĩn Blige Sclüeßlich zoh der Offizier Jeine Borse urd
jad dem Kameraden ein reichtiches Geschenk,“ drücktwn ihm dann
vieder beide Hände und' so iteanten sich die drei Gefährten. In
denm Auge moönches der dielen Umsteheuden jah man eine Thrane
der Theilnahme glänzen.
. Noch nicht dagewesene Jagd auf der Eisendahn. Der
Zellner Bauch gehört zu denjenigen Judustrieritern, die zehn langt
Fiuger in ihrem Wappen fuhren und nebenber das edle Gewerbe
es Bauernfanges betreiden. Mannichfache Conflikte“ mit der
Ztrafiusliz 8* ihm seinen Beruůner Aufenthali verieidet; er schůt⸗
elie den marlischen Sand don den Fuüͤßen. und wendete sich dem
chonen Sachsenlande zu, um am' Strande der Elbe sein Gluͤck zu
ersuchen Bald mußte er jedoch erkennen, daßß auch die Dresdener
Zolizei dem Stegreifritterthum Usfehde geschworen hat er kam
uch dort mit dein Criminalgeset in Berührung, wurde verhaftet
ind dem Zuchthause zu Waldheim zugeführt. Diem Ende seiner
Strafzeit jah unser Ritter mit nicht allzu groter Frende entgegen,
zenn ef wußte, daß das Berlinex Gericht min ihm noch ent Hühn⸗
hen zu pflücken hatte und daß die sächsische Polizti duwvon benach·
eichtigt war. Nachdem er in diesen Tagen seine Haft in Waldheim
ꝛerbußt, wurde er dort inem. jaͤchsischen Trons porieurr übergkben,
walcher den Auflrag hatle, den Arresianten auf Grund. des etlas⸗
euen. Stedbriefs an dien eeae bves Berliner
Ztadigerichts abzuͤliefern. Der Transporteut bestieg mit dem ihm
anvertrauten Begleiter einen Eisenbahnwagen And beide dampften
auf der —S— von dannen, Je mehe man sich der preu
ijchen Grenge naherie, desto übdler schien deme Arrestantenezu
Mulbe zu werdan, er klagte üder Unwohlsein und nicht weilvon
ner dehten Station dat gr seinen Trau worteur ihm du“erlaudea,
11—13 0 7 735 -.
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zaß er sich mit dem Kopfe aus p offenen Wagenfensier vI
huen dürfe. Der Transporteur hatte nichts dagegen und ichloß
— — 5 — Wagenfenster machte.
Miesenil in der⸗That lie helseint/ inüssee Pldtzlich aber gab
jelbe sich einen Schwgng, und mit eine Gewandtheit, dee dem
ten Furner· Ehr · 3 Ft sich. wabrend
ug in voiler Bewegun g ware duu Flyster iete
uie Sachse Aoh verdarhi hitausAaßtz sich aber sogleich auch
Herz: Seine Ehr⸗ vre Xransborteur: stand auf dem Spie!e
d wit einem ketken Satzt war er auf dgeben Wege zum Fenster
aus nuchgelotgtnunn oSer Adestant Bar, Mauf nden Rücen
—— —————
retevbeide Agur mir gatzeheichken RGoniusionen davonge
umen. Beide lagen im Wrosezudesie Ich doch einen Augen.
ick von dem Sturze exholen —3 verwund ert agh
nen Dvemt Anderm⸗ danel · Wanch Ner rrestank,““ vegriff je
ile femne Sinenenzer ee, —— r
adere und eilt der gegenüberliegenden Adung zu; 758 auq¶
r. Sachse erimunterte —— schreiend Kes er- dem
uchtung nach. Diese, Scene wor jedöch Hyn den Schaffnern nicht
beimerki geblieben, umnd da man wußte,8 daß es die. Ergreifung
es gefaͤhrnichen Ver brechers galt, heschloßmwan deu Zug lhalleni
wassen. Dies geschah und auch mehrzte Schaffner jagten dem
sprungenen nach· Datt mht geucz αααààäàÇÔOôα äÄ àXÔα
eichfalls ichnell erfahren, Aim wae g sich handle; es öffneten
dalso alsbald verschiedene Couneesneiie Anzahl leichtfüßßger
ssagiere stiegen dus unvd schlossen sich der wilden Jagd 7
n auch noch lutzer Zein zu dem gewittischten Ziele führte. Der
afprumgene, von allein Seisen derfolgt. gad sich Alsbald wieder
saugen und wurde im Triumphe Cach. dem Eiserbahmnzuge
lagebracht der Rach“ dec karjena Ansenthatie —
iiere Intermezzo derursacht halte, sich wieder zi Bewegung setzten
nr a d. M.lieferts der biedeireFachi dem Unterfuchungarichter
ex Feinen Arrestantenab r eirgählts mittheitenemn Sinm bein
inaich überstandenes Abent uer, Jetzie aber, auf seine zerschundene
dase zeigend, bedeuntungkvoll hinzu: vortur ieh Herrche,
s. war Sie eene scheent Jagd, aher Jum zweeten Moele anscht.
qh ge doch nich mitmache. n —
v⸗ 4In — —— —— Tagen —
zelduell zwischen einem österreichischen Husarenojfizier p. 3. und
inem franze Offiziern!be Prftatke bei welchem lehtererccuf dem
Blade dlieb der Getödiete, ein delauntetRauibold. bausevo⸗
oq Iizn Pionat einen in Puris unweseaden jüngeretru Bruderv
J. wegen· einer: geringen Verantasfung⸗ zum Zweikampf aufge
vrdert und geiödtet und diefer war befsouders nach Paris gereist,
uin seinen Biuder zu · rächen c .5*
Adu Der Polzeirichter in Vsw · Strrelr(London)“ verfügte die
Auslieferung ines gew ssen Wilhelm Biandes aus Brauunjchweig,
——— vergiftet
u haben, üm dessen Wittwe, die mit ihm in einem Liebesperhält ⸗
niß staud, heiralhen zu snnen, der aben beim Rzahbarwerden der
That geflüchta wat. , 34 3
4Heddo. die Hauptfiadt Japan's wurde am 8. Dezember
oon einet großen Feuersbrunst heimgesucht, die 5000 Häuser
inäscherte. 6—[—

eres T. durfanß gefühlf, sich in der einen oder andern Wene
ine eg Berbindung zu e — —
zweden. Ma i nde V¶ä¶ jedener Art und verschie⸗
eteetr ee Das hauptsächlichste
hestrEdnderzRcnne Se Ghynn engen. uun t otone 8
ind —5 — e se et lebendig zu ethalten, und der
Milwelt wle der nachwachsendeg —— di imer wieder jur Ent ·
m amitze paltiotischer Gefinning Wonkbatktitunb MNacheiferuis
— A ien Irei auch die Absicht her⸗
drirut, selbu materielle Vorcheile! si zu⸗ derschaffen, durch 5
ung pon mresepunaennse mancherlei Art, bej denen in det
eett qu 335 Kreisd gerechnet —— so et⸗
an uch diese Seu dals Ane diotel sche unt wohl vetechtigten
Wie nun die beiden wesentlichen Jelpu⸗tte. der höbere ideale; und⸗
Ex. naher liegende praktische. am“! voirrheklhaftesten erbeicht; wie
Hedechurmonijch bribunden werden können, das zu zeigen, soll iu
Joigendem. versucht. werden. Vixnnien unsere Erinnerungen an
jenigen strieg, An“dedg erstinals 2 deutjhen Stamme Schüller
„ 8
ebühn einem lheing in) wenn auch an einem atzt
* A Pommern, hier die Sachsen und
seta pneitze vescen gab schel Echwaben? die)
— —— eect
— —⏑⏑—
zage gehören Allen; es gibt leine preng owch preußische
adstiche oder bapersche Siegn gu feitric Oije Slege waren demein⸗
E ide Gihrundee nad Orgam sattog eß Siegelr war ehng getz
ie infame so jei auch vig Orgonisaton zut Feier derselben cine ge
neinsame. Wie waͤhrt —D—— — aind in Gefechten fund
-Zchlachten in. Jedem Gefuͤhl lebke und ihm Vuih jind Zu—
icht erhohre J doß elen hm'nveniche Mangtt srusn gleichen
Iweck und nach einem · Impuls masschirten, kämpften,ungd siegten,
a belebt die —e —* andtw Zuver⸗
sicht in der Erinnerung an jene Vereinjgunssfeste der Nation
Worth, Sedan und wie sie alle J8 ——
—XRXDD Wren ede der treuen Kainerat
chaft, noch besteht eine innigt UMebereinstimmung in Herz und Geisft,
A — Iwischen ben Gliedetn jraer cherrlichen
irme⸗s noch wacht uber ns allen jenes unene unven
zleichliche Königsauge, V noche arsteuen bwid ns —XREC
mnjexed siegte nud Niebereichen gaisert. gpie arm, mũßten wir sein
ιNννν«—Voaterlandsliebe. hent. wir jett ungs trennen
dolncue von unsern Woffenheudern Im uüͤbtigen Deutschlgnd, asan
zu verehren das einzige Idol! Valerland, Deuischland! Obgleich
—A Gesuhle ·der
Menschen, einen ächten Patriosprnasn mt — Kaßfenschlüssel
aufzuschließen. so kann doch gesägt werden. aß die mit diesen
Zeilen besücwortete Einigkeit aduch Ankeseht pruitische Seiter hal
Denn was kann ein lieiner Verein, selbst ein Vandesvereim, der
Werdies niemals auch nur Dle Halffeeber Kriegervereine an sich
iehen wird, seinen Mitgliedern an Unterstützumg bieten Aus den,
zeip agen felbh das lrhrt die prattische Etfahrung, ist nichts
slennenswerthes zu ersparen, und größere Zuwen dungen van
Zchenkungen, Vermächtnissen ꝛc. nehmen erfahrungsgemäß meistens
hren Weg in eintrywni es so auszudrücken, offtziellen Richtung.
der „Dentsche“ Kriegerbunde dagegen, verbreitet über das ganze
Reich, allet Wahrscheinlichleit nach in Kurzem sich erfreuend des
oietsagenden Prokelorats Seiner Majestat des Kuisers wird ganz
indere Hilfsquellen sicheroffnen. als irgend ein Einzelderein,
Daher die wohlgemeinte, aber ernsse Mahnung: keinen besonderein,
lleiaftehenden Landesverein, soudern Anschluß an der Deutschea
driegerbund. I

f Der „Schwäbischen Chronik“, des Schwäbischen Merkurs
erstem Blatt,Sette 3007 vun 80. Dezember 1873,0 entnehmen
A Artikel, welchon wir allen deuischen Kameraden
zur Beherzigung empfeblen 32
AKrieger-und Velerouenbereine in Württeinberg.) Zu allen
Zeiten haben nach länger dauernden und namentlich nachsiegrei.
den Quͤegen die in's vürgerliche Leben zurückgekezten Elemente deß
——
Bekauntmachungen.
Misselholz⸗ Verstei⸗
gerung. 1ενι,

Donnerstag, den 12. Februar, 2 Uhr
Pachzritiagtz wetden aus den Waldungen
ber Gebr. Kraemer bei Hru. Saiter
durch den kgla Notar Hor n nachfiehend
dzerzeichneter Nutzhölzer versteigert
2* Ster Eichenmisselhotz 1. Classe
—A 9 u deee * a T 7— *

x n

oh wv 8

13 uert Suchenmisselholz . .
Rahere Ausschlüsse eriheilt
ñwetter

Oderfoͤrster.

Anna Koch auf dem Si. Ingberter
Eisenwerl —A 3
3 Büglerin
in und außer dem Haufe. Auch nimmi
dieselbe Herren⸗ And Damens Wasche an.

9
Theater in dt. Lgbert
Im Saale des Herrn Oberhausor
Direktion von M. Schlumpf
Sounltag, den 8. Februat 1874. *
Vehte Vorstellung im Abonnement.
Vorletzte Vorstellung in dieser Saisor.
Die7

I Wie fen in der
Maͤusdach und einen Garten hinter der
tatholischen Rirche zu verpachten.

Srau Garl Ehrhard.
Braut d. Schnappbach

Junge Leute fide⸗ al⸗ 2n
Buchhandlunasreisende
Stellung bei D Aclker—αν
eustadt a d. *
V (auch drieflich in
O 2 Stunden gefahtlos und ficher Dr.
med. FVruat in Leipzig.

— oder
Welcher ist der Biautigam in Str Ingbeit?
Kotal Lusispiel in 4 atten und 6 Bildern
in von * * *
Daffensstrg 7 Ubr — Anfang

nkt 8 Uhr.
»Pas Nahert desagen die Jeliel.

1

— 0 1415
—7 9 41.78

1
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        .. masent αν αα Qι — ια νι_ι ι αναιä αιν νι ιι αι ι
———— — D .u unnidae u ↄunÿôν cuu mι —*
730 νν 8 ch nn 4 6 q ch. nit ni nes 00 —3. —
1———d — aan J J * 3 * —B.
euauun ———— ν ν Deutsch⸗Englisch- Franzö⸗
Ge— J enun i t t sisch ν α
— Einem geehrten en 6 auf hiesigem —AWä ——— Tũr 37 7 —
oquten Hause deg Meßgers zuar d. d.etie di⸗lyti nan —* TF c e —e—
— g nogr —X — 9 n Nigẽ we jun n Bei N. Brurev in Hamburq.
α νσ mu ν ; erseheint: 3
eroffne. .3 mut ιιι . u: Dder * n ucßg 11n
4 ;t ——— 1. α.. —* — 3 n
4 —8 und warme Speisen dut Wrene hen suunn —— Laufmannigcho,,
F 75—* . 7* — —— e * ei uͤr * pie dienun 79 eder⸗ J I — 4*
e cot prcronbtce
iw 3 7 —— vih v inyizo nyzciad zio nun —D——— unie0 Dentsoh· Englisch-Französish
J— m genf igten. Zasp ια αενY Wermann Am̃old on i practischest39 nar
Liet J— 2te yuin geeehe u⸗ꝛnudi:q nια Ris Tae, —RERC&amp; IXVXXXEEVEEXECES
5 — -estgurateur IIandelscorres po ⏑ ⏑3——
* 546842 232 663 8 un pu cιιαν αναι ,
3Ein solides Bat Geschäft 7
α- — unti ẽ ne 73* — XMAXCCAICCCCMCRX ÆXAS.
Au —— — — in Franf— wn * — * pe —
8545 265 —7 — Enhseh Vocahulary!· vf comeroial
unt gegen pinige Proviston ou bi — ——
4 — “ ιια r dveommeree. Vaarenlexicon in rei Spra⸗
unte t B.Ibrts rostanko Zrankfurt —— chen. Orts- m —
— —E — — 3.2 N39 30 249 4* grej Sprachen. Formulare zu engl und
J Wir empfehlen * * * — — 9 * anꝑ Fran Sricfen Paeturen Weehsom, acht⸗-
Prima amerikanisches Vulcändlafl. I833. —
IL. IOlι * —V —
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Prima Maschinendl ezoe
— * *5 3 iĩ ο-, ee rerine Aãeferung xasge⸗
. .8 — * 8.5: —E— — — 31446G gebettent ng n o I3
Marantie,t Säure⸗ und Harzfrei fl. 24 19ih ah hier o Bestellungen vahmon lle
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ιν: 1 R ) ud. u 4n23211 24 de ν — ———
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αι o enne u Fee rigilSinte , „Aan. 41; wa
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W 3. et⸗ d58 p chf 6 ß J n j und. ss Bogen gn q emei
dagenfett⸗ und 9— rauer sa ri ĩ. noge 7 — Gebrauch sind vorratgig Aim der! Brückerei
— — M Württeml erg u —— on — — ——— dieses lattes — — ——
u5Fo I63 F ν rcaã vä umn aiserslautern, 8. Februar (Frucht⸗
— —— —2 3.) —— — — J
F— : can * ——— Mittelpreis.) Weizen Efl. 43 kr Korn
In teinem Haufe an· det ELapellenene — uFranksurter Börsenun ———— Spelzhecn fleu kx
REUINGIGGE Gn. nis kd u315251 874 3015 Spelzechufl. PO⸗-fr 30.3 —
fFraße ist eine ,5..4 vonr⸗G. Februar 1874. —XR ufla nfru,r Gersten6fl. sr.
ee ,α rα3, grdistischesgriedti gedorennza. g ne Hafet An. v0 ir, Erbsen 6
Wohnum VV 3 Wicken 4 fl. 603 kc. Linsen f. i
4 di dolländische, 10 fli⸗Stüche ν ο ι fliy I
uus 8. gioßen Zinimede Fche — R RBV 35*8 77 * —— *7 ucnbrod
beflehenv, u bernehn te di , 6 Pidoe kr. Vemischthrod 8 Pfde 22 h.
estehend, Au bermielhma rej 1niu) ndlide Somecreidne J 9 Weißhrod:)2. Pfdr 220 kr. Heu s
e VJo Fries riten iin Go σαιιον lre Glexheu fl. Ir.νον . ,
71 otger ZJahrdaß 5 ß VMMCDA— 7 6
— hosger Fahrgasse 83 in Jrankfurta. M.
—— ι ι J
am an oentdburai nn 53 —V zu e
neue Zufuhren ist ⸗8 mi mde üich, meine svon so bekann —59 —
reue at ra pere ennewrn eewmwe —A ””Ü 3 2335,
Crosges Manufaeturvagrou Lager. Groszes Austtattugsgosohaft.ng
1000 Stac a breideichtfrbige IFattenne, gitn. wosdd- tgelh undbruun. d Sluad. hreites schweres Keinche Oemden ind Bettiuch 34
ανιlr Rleider und, Neberzugen Gylanz Kattune Ind Fattune „dem 8 jeht billgen Vreise ben 18 heeenpnd, Seinuchenn 28
4 — Eitzwarden, su Vorhaͤnge, nndegrile Foenng R 5 e ae rein Leineinefüt inschläfrigenuWelttücherdas 8
* Stück feinsse Pique-Cattune in allen' Farbe J uch ohned Naht, Flua ανιοι rn
ʒ 200 Stück feinste franzẽsische Jaconets zu Kleider aà 10. Suινια e V eee yo hcaft ie Veliucher daß en
ο αιι αιι ιιαια ιια — —E ttuch ohne Na 2. 24.
roth, à 18. Fr. — ι V Sik des sfees g r5 ne
—— ee — D—— 4 — —8 ——— bis 80 ,en F 97p ——
20 * schwere Barchend Eri Betten * i6 20v¶ — emn
a au a und· u bx.ny ca 420 Nonẽ n. i1 Stück sl. 5. 30.
8 Stuck schweran-jch agen iodendfu Unt ik ir Ho Eue schwere weiß wollens Beltz ⸗ Diti 125
ob Stua — ——— olischen Waterprect fur Reoenmchntti vas Stuck si. 4 —— —E
e e e — p 00 e gn wollene Bett⸗ ng eere das Stuat
4 breiten schwer uten,«8 okin für Hosen Aeige AM. 2. 80. fl. 3. n5
e ̃ in ———— g — z09 VPaor . schwere 59 Victoria· Banci — Franzen, für
— breiie Fuß reppichftoffe ᷣ ———— 9 —R eisgläfrige Bettema das Stüc snn pee
Glatten roih waegen. Unterrockstoff ä 1 3 een und farkigs Vietobia⸗Decken, roth, braun, gelb,
feinen weißen —— Mull für lee öl, arun, vose, da Stuce 230. ... 13 4
n -ede Kesrerstoffe« . Zutend weiß leinent Tifchtucher, bas Elinte holr rintd ie)
J —3* * Aend F leinene e kr. hmnud au.
— ootftoffe, — Dutzend weiß cein leinene Damentascheutü ary Ddas Dizd. fU. 2. 30
*oeß. Ae Chails. . — — ⏑ ——— Tischdecken, das Stud fl. p 3
* —0 zupnco vοιιιοιαÂνν Gaͤchemir-Comodedecken, d. Sice si p 84.
—** 254 arrn hteiten deich tamargirten Vorhaugomull mit Bogen aͤ 16 tr.
näοιναν — a ce unde Did Sepletten zum Fahrikpreise. *Rahe, geblrichte Ind
farhie Settel Ind αε8αααι eνα, e einengarne zum billigen“ Preis. — —
—V —— Fae mir das bisher bewiesene Vertrauen auch ferner zu
F — erhalten ιιιιναα —BV—— a
Nllerabschnitte sAmmtlicher·Artitet fende auf Veridenen franea wen oft.
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nνιν α αα ”. — ninr J
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der Biu. Angn derter Anhein auer und vat mit Aem Daupvtblatte verbandene Naterha itanetdlatte!mit der Diendiacs⸗ Donteretarns- uad —
eunet olcheiat vbchentlick vieren al: Dieustacg, Donnerstag, Sa ms ta g uk Sↄnul a u αnmentadreia vierleljaurig 42 tit. de
— Simerir. Annigen werven miit eeit. vie vreispaltige Zeile Blattscrũt ã der Leren Raum berechnet.
23 ———— P — Sonntag, de·
di . .
—————— — — —
c
6GIa
— F —W———,———
Deutfches Reich. 2. ein. welcher bedeniendeBeträge (280,000 Thlr.) zur Verbess erung
Berläün; 28. Januar. Nach Mittheilungen aus mililärischen —NR äußere ——,a——— und Lehrer destimmt.
—R— mit Wausergewehren ausbk Ble — — Asoll diesmal im Reichathg mit
—*2 Mannschasten bleiden jolange im Befitz der Zünd, größerem Nachdruck als bisher verhandelt werden. Die Fortschuͤtts
nadelgewehre, bis sie pzil dem Gedrauch der Wausergewehre ver. arlen wird dip frliheren Anträge auf Gewährung der Diaten
fraut sind. — Dem Ministexium des Innern ist bon zuständiget viedorholen und aus dern Einrichtung der freien Fahrkatten ent⸗
Seite die Vermehrung —— vickeln, daß die Bedürfnißfrage zugest inden ist.
Manm aAm Vorschlag gebracht wordenn i — Frankreich
ee de etsttidhen nutainande e We ie. Wal Wat ott. ai Dehen her
setzungen 2. un de pffiziellenAndeutungem (in den Erklärungen der ser Präsident der Republik, Marschall Mac Mahon, seine Zu—
auswärtigen. Minister Frankreichs und Belgtens—üuber die War- im ming· da zun erthertt/drm. Oderfien Sioffen unter der eenstlichen
aungen der deutschen Reichsregierung vor der Bundesgenossenschaft Unklage, gewifse ihm im Lafe des Fildzuges aßberiraute Mepe
nit, dem Ullraͤmontanigmus lieferr, das 3 3 Wochen chen J gesetzwidriger Weise dvernichtet zu haben den Prozeß zu
erlässene) Rundschreiben des Fürsien Bismarck au! ie nuswärtigen nachein“ Das Kriegsgeriht wird aus einem Dipisionsgeneral aj
Verneter einen inhaltsschweren Commentar. Das Rundschreiben Vorsitzenden, zwer⸗Brigadegeneralen und zwei Obersten destehen
var wefentlich dazu bestimmt, die deutsche Diplomatter in den Belgien
Stand zu setzen, den Regieruͤngen bei denen fie accreditirt sind,— Brauͤsse L.4 Februat. In der Kohlengrube Flemalle, Prot
die niothwendigen, Aufklärungen über die Eroͤrsrumgen mit den bing Lüttich ist große Arbeitseinstellung. Truppen wurden eiligst
dabinetea von Veisailles und Brüssel. zu geben. Die Auffassung hinberufen und sind eingetroffzn. In anderen Arbeilskreisen ist
»es Reichskanzlers über die“ Unmdzüchteit, Frieden mi einem benfalle große Aufregun j
Staate zu halten, welcher“ sich in dem internationalen Kamfe⸗
wischen Staatsgewalt und Hierarchie qufæ dreg Etit unferes
Feindes stellt, eist in diesem Aktenstück“ nicht Ied wohl vaber der
dinweis darauf, daß die deutsche Regierung nicht gewillt sei, i
kriegserllärurgFrankreichs abzuwgcten,“ deho igu⸗ wartet bis
Fränkeich sich zü einem Hriege mut ẽ Deulschland hinlänglich ge-
rüstet fühle, wenn es sich herausstellen sotteg daß die franzdsische
Regierung nichtr um: Standedsei, zwischen den ———
Frankreichs und den Jaey der Kuue zi neen Bei
der großen Bedeutung dieser Krklärungen wird Intin wohl auf vdie
Veröffentlichung derselben rechnen. kdnnen. Den? nicht.“diretl
octheiligten Kegierungen ist durch, die in dem Wundschreiben eul
yaltenen Auseinandersetzungen zugleich“Gelegenheit ugeaeben. auch
—R Sicherung des Friedeng geltend zu
—
Berlaun, 2. Februar. Heuee fand in einem Zimmer des
Reichstagsgebäudes eine Versammlurtg der hervorragendsten Mil—
zlieder des Landtages, der städlischen und königlichen Behörden;
»er Kaufmannschaft und der Geistlichkeit statt, ünt zu berathen,
die am besten, eine dankende Antwortauf die Resolution des
Londoner St. James⸗Meetings zu erlassen geta.s Professor Gneisi
legte als Zweck der Einladenden die Absicht dar, eine Antwoct gu
geben auf das Loͤndoner Meeting, das mit den schwersten Hinder⸗
aissen zu kämpfen gehabt, dem die Regierung und ein großer Theil
er englischen Presse die größten Antipathieen⸗Rentgegengestellt
atten, und dus denoch einen so großartigen Erfolg erzielt habe.
5s seien die Resolutionen nicht nur an dem ideutschen Kaifer,
ondern ebenso an das deutsche Volk gerichtet. —Es sei also Pflicht
s Dankes, der Schicklichkeit und der Politik, daß das deutsche
Bolk antworte, seine Zustimmung ausdrücke und. die Hoffnung aus
preche, daß das englijche Volk und die deutscher Rauon auch in
Zukunft auf geistigem, Politischem und religiösem Gebiete znsam⸗
nengehen.“ Die Versammlung schloß sich einstimmig diesen An—
ichten an, und, nahm als Ort und Zeit den großen Saal des
Rathhauses und Samstag, 7. Februor, Abends:27 Utr, in Aussicht.
Berlin, 8. Febr. Voranssichttich wird der Kronprinz des
Deutschen Reiches (der nebst Kronzessin am 3. v. in Petersburg
inkam) seinen Aufenthalt in Peterburg si ee Ankunft des Kai
ers von Oesterreich ausdebhnen. 26 8.. —E—
Berr hin, 8. Febr. Das Abgeordnetenhaus beriethe in
xster Lesung über; das Gesetz wegen der Deklaration resp. Er⸗
sanzung des Gesetzes über die Vorbildung und Anstellung der
Beistlichen. Nach iebhafter Debatte wurde ein Antrad auf Vei-
veisung an eine Kommission in namentlicher Abstimmung mit 190
jegen 177 Stimmen verworfen und die zweite Lesung im Plenum
»eschlossinn. Vor der Abstimmung ging ein Nachtragsetat pro 1874

4

Jr41714277*
Bermigichtec
7Aus Vrlangen bringh dadr F. Tat die seltsame Mi tthei⸗
ung, das dortige Collegium der Gemeinde bevollma chligten habe

4 seiner Mitglieder auß Heh Grun de —V——— ꝓpcil das

Lollegium, solange der Belreffeude, Mitglied d4 ch icht n der

dage besinde. einan Vorsihenden zu betbmmen, det Belhe ligte habe,

vfort. Beschwerde gbei der Kegiexumg erhoben hei der die Aneele
enheit seit ca, 8Monaleh liege das Kollegiun. hade aber mit

Bedinn' des Jahres weder scin Buteu geb det, wie die Ge—

neindeordnung vorschreibt, noch ——— vorigen Jahres

ine Sitzung gehalten, so daß selhstoerstäudlich auch diz dringende
ten Vorlagen, wie Heimathgesuche un s. w.unerledigt blieben.

Irt Gewissenhaftigkeit.)In Marnheim rief ein armer Mann

als er sein letztes Stündlein kommen fühlte feine Ehehälfte zu
sich, um ihr mitzutheilen, daß ihm noch eine Schuld schwer auf
dem Herzen liege: er sei nämlich einem Wirthe noch einen Gulden
ür Schnaps schuldig. ι
77 Frankfurt, 6 Februar. In der heutigen Sitzung des
Appellgerichts ist der Reichstagsab eordnete Sonnmann wegen Ver⸗
äumdung der oberften Staatsbehörde, resp. des Ministers des In
aern begangen durch den Artikel, Die eigentichen Schuldigen“
nit Rüchsi hk. auf mehrfache Porstrafen für dasselbe Vergehen, zu
‚wei Monaten. Gefängniß verurtheill worden. *7

DIn Köm draugen letzten Sonntag Soldalen ohne Fahrbisset
nit Gewalt in den Warsesaal der Rheinischen Bahn; der sich
zenselben widerfetzende Portiet wurde schwer verwundet.

7 In Gemmrigheim (bei Besigheim Württemherg) ereignete
ich am 3. deein schweres Unglücke In der dortigen Holzpapier⸗
eugfabik, die eben zu ener Papierfabrik erweitert werden soll,
plodirte der sogenannte Lumpenkocher, der gerade zum ersten
Nal probirt wurde. Der Fabrikaut Vezner war augenblicklich,
Mechanikus Rösch von Heilbronn näch wenigen“ Minuten todt;
dupferschmied Fischer von Vauffen und ein Arbeiter der Fabrit
erlitten bedeutende, zum Theil lebensgefährliche Verlezungen.

f Bonn, 3. Febr. Die in einem hiesigen Hotel lebende
Freundin Lassalle's, die Gräfin' Hatzkeldt, ist durch einen Kam.
merdiener bestohlen wotden. Die geraubte Summe beläuft sich
mus 42,000 Thlr., wovon 20007 Ihlr. im Baarein und das
Uebrige in Anweisungen des Schaafhausen'schen Bankvpereingßz.
nef Mit Vergnügen entlehnen wir der Posener Zeitung“
rachfstehende Berichtigung: Der in der Bromberger Ziilung? ent⸗
altene und in die, Posener Zeitung“ übergegangene Artitel aus
Zzuin, wonach am 26. Januar cr. 23 Schullinder auf dem Eise
es Koldrah'er Sees eingebrochen und ertrunken sind, beruht von
Anfang bis zu Ende auf müßiger Erfindung, da daselbst überhaupt
        <pb n="88" />
        kein Unglücksfall zu beklagen ist. Janowiec, den 1. Februar 1874 sarenregiment stehend, mit diesem den Zug nach Stralsund au—
Der königliche Distrikts Commissarius. Mee ührten. Der Verstorbene hat in den Feldzügen von 1806 -7

f. In Schönbuch (Würt. Waldun bei Tübingen) wurde bei 1812, 1813—16mit Auszeichnung gesochten und kommandirt
einer Fagd in Schütze der sich aus zusalligen Gründen in einem viele Jahre hindurch das dritte, jezt Zieten'jche Husarenregimen!
Graben Hiedergetafsen hatte, don einem andern Schüten füt einen und zuͤleßzt die Cavallerie Brigade in Trier. Nach einer langen
— Nehbock angesehen und von demselben ve ee Schrotschuß dals 850jäahrigen Dienstzeit, einschließlich der Feldzugsjahre, Xbate
verwundet, glücklicherweise nicht lebensgefahrlich⸗ im Jahre 1848 den Abschied. J

.Am 26. d. M. versiarb zu Bückeburg im 88. Lebens -. 7 Sämmtliche Freimaurerschulen von Bordeaux wurden ge
jahre der Generallieutenant a. D., Freiherr Wilhelm von der schlossen, da dieselben sich weigerten, den durch das Gesetz vorge.
Horft. Derselbe war geboren zu Charlottenburg am 19. Oltober ichriebenen Religiousunterricht einzuführen. 2727
1786 und der letzte von den Offizieren, welche, bei Schill's Hu—n
5ch n u P pb d ch. — 0 —
Geschafts- Eipfehlung.
Einem geehrten Publikum zur Nachricht, daß ich auf hiesigem Platze im neuer⸗
bauten Hause des Vetzgers Ha usck Sonntag den 8. Februar d. J., eient
R —54 5443 —D66
MResaur'nation
erdffne. Res
Kalte und warme Speisen, gut zubereitet, sind immer zu daben und für gute Ge—
tränke ist bestens gesorgt, auch wird man bemühi sein, durch prompte Bedienung Jeder—
manns Zufriedenheit zu erwerben suchen. ann e
Um geneigten Zuspruch bittet

3). Johann Peter, S. v. Jak Baus.

5. Heinrich August, S. v. Hrch. Hente.
Barbara. T. v. Joscph Maiheis.
Maria Carolina, T. v. Karl Kuster.

9. Charlotte, T. v. Karl Bauer.

1J1. Ludwig Johann, S. v. Joh. Pet. Schlidling
— Anna, T. v. Joh. Weisgerber.

13. Anna Maria, T. v. Adam Berberich.

14. Joseph, S. v. Christian Fichter. — Peler

S— v. Peter Weyland. —

15. Barbara, T. v. Karl Wagner.

16. Johann, S. v. Jalob Stolz. — Johann

S. v. Nicol. Kunz.

18 Andreas Joseph, S. v. Joseph Sailer.

19. Maria Carolina, T. v. Ricol. Redel. —
Andreas, S. v. Friedr. Eckerlein. — Elija—
beiha, T. v. Pet⸗x Schweitzer.
Rilolaus, S. v. Peter Schmelzer. — Jakob
S. v. Jalob Carbon. — Joseph, S. vor
Valentin Kraus.

Maria Carolina, T. v. Hrch. Weiser. —
ErnsisJohann, S. v. O. Weigand. — Elise
betha, T. v. Karl Kuhn. — Jalob, S. von
Peter Kastel

Carl, S. v. Jak. Eicher. —
Wilhelm, S. v. Ludw. Schmitt.
Magdalena, T. dv. Georg Stief. — Joseph
S. v. Bernh. Weyand. — Ludwig, S.
Joh. Lehnhard.

Katharina, T. v. Joh. Schweißer. — Johann
Jakob, S. v. Peter Hemmerling.

28. Margaretha, T.d. Georg Grun. — Georg, E
v. Peter Joseph Moses.

20. Henriette, T. v. Henrietie Schmitt, ledig.

30. Johann, S. v. Peter Joseph Ewerle. — Jo⸗

hann, S. v. Michael Fischer.
831. Katharina, T. v. Johann Ficker. — Sophia
T. v. Fran Bohn.
Gestorben find;

Am

1. Januar: Katharina Flathchen, 6. Mon. al
T. von Johaun.

8. Jakob Metz, 66 J. Jahre alt, Ehe ann von
Elijabetha Nagel.

8. Larl Kuhn, 1J. 9 M. alt, S. v. Larl.

10. Joseph Friedrich Karl Hebel, 3 M. au

v. Jelfa Emanuela, Schauspielerin.

16. Wilhelm Klein, 2 J. 4 M. alt, S. v. Joham

18. Magdalena Vogelsang, 88 3. alt, Winwe
vp. Joh. Walle.

20 Jakob Carbon, 7 St. alt, S. v. Jakob.

22. Jalob Lambert, 31 J. ali, Ehemann v. Kath

Doiaprobst.

24. Johann Klein, 51 J. alt, Ehemann voꝛ

Saophia Koch. —*

26. Joseph Weyand, 7 St. alt, S. v. Bernhard

27. Magdalena Wagner, 67 J. all, Winit von

Balth. Weidmann.

26. Maria Jung, 77 3. alt, Wittib v. Peter
Weber.

29. Barbara Schmitt, 8 Mon. alt, T. v. Joseph
dJakob Stief, 9 M. alt, S. v. Peler.
31. Ludwig Poller, 75 J. all, Ehemann voꝛ

Charlotta Hamm.

Germann Arnosd,
Restaurateur 1*
Holländische J
Häring eela.
bei

Bekanntmachung.
Am Mittwoch, den 11. d. Mis. Nadh-
mittags um 2 ühr, im Stadthause zu St.
Ingbert, werden die Arbeiten über Erbau-
ung eines Lateinschulhauses öffentlich an
den Wenigstnehmenden vergeben.
Dieselben sind veranschlagt zu 18,000 3
Plan und Kostenanschlag können auf
dem unterfertigten Amte eingesehen werden.
St. Ingbert, den 3. Februar 1874.

Das Bürgermeisteramt
CEhandon.
—F

Bekann?machung.

Actikel 144 des Polizeistrafgesehbuches
wird hiermit bekannt gemach.

Backer, Brod- und Mehlhändler, schenk
berechtigte Brauer und Bierwirthe, Metzger
und andere zum feilbieten von Fleisch be
rechtigte Personen unterliegen einer Gelde
strafe bis zu 15 Thalern, wenn sie ohne
genügenden Entschuldigungsgrund, solange
yre Vorrathe reichen, einem Käuferl die
Abgabe ihrer Verkaufsgegenstande gegen
Zahtung derweigern. 5—57
Vacker, Metzger, Müller und Bierwirthe,
welche den Betrieb ihres Gewerbes ohnt
genügende Entschuldigung einstellen, ohne
osches owenigstens 14 Tage zuvor der
Ous poligeibehorde angezeigt zu haben
werden an Geld bis zu 830 Thalern gestraft
Ste! Ingbert, den 3. Februar 1874.

Das Bürgermeisteramt
Chandon.

Fritz Pauzerbieter
Ein mõbsirtes Im v ist 3
bermiethen Wod fagt die Erped. d. Bl.
xvBe·se
Zwetschenkraut
bei

!

Theater in St. Ingbert
Im Saale des Herrn Oberhauaor
Direktion von M. Schlumpf
Dienstag, den 10. Februar 1874
12. Vorstellung im Abonnemeni.
Letzte und Abschieds ⸗Vorstellung
Neuestes Repertoirstück des kal. Volkstheaters
in München:
—X * 9
Meineidbauer.
Voltsstüc in 4 Alten von L. Gruber.
Kassenöffuung 7 Uhr — Aufan
83 8Uhr. ⸗
SDas Nähere besagen die Zettel.
Bürgervereins-Kränzchen.
Am NRNeittwoch Abeyt Zusammenlunft,be
Joh. Grewenig jun.
Feuerwehr⸗ Montag
Peter Weisgerber.

—IXXX

Bekanntmachung.
Zufolge hotzer kgl. Regierungs · Enischlie⸗
zung vom 23. Januar 1874 wurde ge⸗
nehmigt, daß an dem ersten und dritten
Mittwoche eines jeden. Monats in St.
Ingbert En ———* —
Schweinemarkt
abgehalten werden darf. 7*7*
Dies wird zur öffentlichen Kenntniß
zebracht mit dem Bemerken, daß am dritten
Mautwoch dieses Monais der 1. Markt
abgehalten wrrd.
St. Jugbert, den 3. Febtuar 1874.
Das Buürgermeisteramt
¶handon.

a 22 Verehelicht haben sich
m.
,8. Januar: Jalob Schwarz mit Maria Eich.
18. Rilolaus Ochs mit Maria Anna Hornberger
15. Joseph Sqhmelzer uit Elisabetha Jung—
Jakob Mohrbacher mit Elisabetha Lember
— Wendel Kohler umit Elisabetha Vrausen
22. Johann Grell mit Katharina Jung
27. Joseph Gries mit Katharina Huberius
200 Joseph Lefebre mit Katharina Jung
St. Ingbert, den 4. Februat 1874.
Der Civilstands⸗Beam
Chandon.

Rechnungen
in s, 4 und Us Bogen zum allgemeinen
Gebrauch find vorrüthig in dex Druckerei
dieses Blattes.

—

.. Civilstand
der Siadt“ St. Ingbert pro Monai
mr Januar 1874.
Geboren wurden ?
Am 38 4
8. Januar: Anna, Touw. Mich —R
NRedakkon, Druch und Verlag von F X. Deme ß in St. Ingabert.

— — —

— —

—
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. We uae —4
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J tue —
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        us

—— 558 2—* 553522 22
5355 —3255255 2 5533453585 — *
2333 35 533 43 — — 3 —
2— 528 * 24 —— * 7 *—27 —A 23 5 * 5822
—A 587
* 746 ——— — — B * —38 —3155 “ *5
333 — 53
5 22 3332333 2528 5353 335338*233 252 539
* —— *53 —83 * * * * —* *. y 23.
*—88 232—337235 —— 2238 833330 3335 —
3 3255 3368 33 3 2—8223 278 .
—A 53387 3388 88 286 33 333 —
— —33 3238 J — — 33 325
3285 28 33 — 8* — *35853 32
52838* 4* 2 8 —53385 3853 38
323 277 3 37
* 83 272 2528 0 E 28 228 — —— ——5— 722 *8* —
2352 7373233
—— —— 35335353537 5288 33555 — — 522
2 33173333385 5235 S8 555——8383533 5 223337 3*
5 508 — —A 555527 — 285 3
235 288 s823 72
— *27 5222 —XR 2 387 —— —22 F —232
—
— 2 5 ẽ 8 22 —AA 5 58 2 ——
22 8 22 326233 *25232 222 —52 ——— 2 5 S
e
— 268 3 233553 3 33833656583 5353384 —AA ——
—52 — — — ——58E5 -7—52 2B3823353 ẽ —
22 — ——A —— —328352 287
—8 »2 2 — 33
O s5 5822853353355383538 —
2 —z233355 23223 43—835
22,3325 25235* 5555 385* 58 28532834
3— 55 7 6 S 2223 *585 — 5225 2222
23 33 ö 35535 53 3 3333 3
8* ——— A— 35258 268 3 22583 E
2 —— 23 822 —383383838583 *2 77 9 248
— 2338 — 35z553225 38384 v 353** 2
—X * 228 22 —— — 58 M *
22 —A * 2682 * ————— —— 5 5 —ẽ
3 J 535s52—3353 33987 —53825 3 2 2* 5 * 28
5 23533223 z22322 2355z285 — —AA——
7 — 5—335*3 —A 53233555 28* —7755* *
2 —538 — — — iñ — 5* * 528 2553385 —— * —2XS
—* — —. 2E — — *28 *8 2 5—z27 238358 5093 2
* — —— —A 28328 2 85*— * 52353 — 3 53*
—A 23523333887 2385332383 —325 3333 5*
25 — 32 —A 5 2 2 383 2* * 8 —
3532 3238387775
85*85 ʒ 23555532575* 3832228 —* 3* 5
s2253 ——5 7333535* 5283358 5573523 —2353
2203 —3555*85 5535* s853 5 3353 33588 8 — ——
275 5*. 330 3* 35S50 —5252235 —228 2—5 7 58583 *
232528738 222 — —E 233 32353 322*8*
— BASs 3232 8 —3 22 2* — ———— —A — æ8 3 3 224118 28 352
22 S —s 320 582 28322—558 538. 2 2 * 3235335 8 22523
55 — 25 2 —3k258733353 2228 52, 3 23 * 8 5z553383
27 — 723525—288 23828ẽ ——233 225 32
—586 523 83 — 235332838 * 25
——— 17* 8 8 ———3838 233 8222 2
— 75 * —A— 2 535S 535 5 228922
56 15353 8235535353783 — 55 36
22 * * S 35533383382336353 c52 18 5 28 22 —
235z —z35*20 537 5 5222 *8*
3288236

222832 e — 22 p
Ex — C 25 5* S —— 2222 2 * X
z 355335758 33353 5—3575 36 gzes —c8755
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2 557 z222 5 32 282 —— —A ——
8* 555*7 582 587233 23533 585588 — 75* 8
5 25 53838 ** — —— *8288 833 336. — 72 2
* 22823588 * ——— 538 an 28 2
8 33. 2388 3 77 333 223 5333
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35— 6 z3z3578 335 753 258 58
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22 S*58 88 —E —2 23332 8*
552 55 * 2 2522 736 538 2
55 3.53 —— 3533238 — 3573532— 2
— 26 253528 8 3 ⁊ 38 *
875 za 38 222533 *253 ** F 15 8
22 29 3 — —— —A 2 5* 7
* 2 5 2 8 55753535 * 2558 —
533 5 223 25 1333333 —E 352 2 3
5535 ——e— 5 33 183 53 323335253
— 7 4 —332337* F —3— 2* 23
zcñ —* 238 — ———— 20 *85 5
— 25 33 2338380 z538 3
2 — 5528 —æ— FJ * ——
235 2 5222 —— 52335 3 — 22 13588 23258
3535 *823 S 225 55 2823 J— 20* 52535
52 — 22 ke z2246 2 * 43 29* J — *
—— —— — 223338233 2358 53288 552 223532
3— 333588 —A — 3 —A *32328 s
55 —
— 33658 522 22* — * 513 * 5 35 3358335535 *
2 4 35 2* 8* 8 32 2* 228 7
— 5532s55 S A 8 2388 538 8 58 23337
— 3835533 353 2 3585353333* 3z333358
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—— Hauvlblatte vetdandente tinlerhaktungüblati, mit der Dienliage⸗ Monnertiagt/ uild Soustag
Fiagaat vbqenilich vie r nn a 1r Dir x s tii Botag Sa m und So aaen kah⸗Usonne mentepreit viorteliaährig 42 serut. oden
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M 3 8 aer Dien stag. den AG Februar — — —
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eu ααι. ι en Ll e lp hbrr nanße Febinn—
F 5 —2 Deutsches Reich ——,end Publicu besand ug ubent hetvdtxagendst kund hebitdetsten
A g Februer Be der Awiitegte gnte daee wesgene werditrungen E seine Rede
—
ee e de v und —— e aer IUloß usttagr dez Conuen u
bayeris hen AIxtillerxie Viũfunos · Kommission. dann der reniertzeut — von der er
. h Lupin des Fuß (GFestungs) Axtillerie Regiments Diel ommen würde. — — TAsiglẽbet des deuscheñ
iee — dienstlichem Verhaliaisse, eichztages u. beider Hausfer des 3 hen andlages, Vertreter der
wie die hreußischen Offizie e, und werden auch ande verwendet, aupiflaons chee Vetwaltng lund· Gurgers haft Manner der Wissen⸗
—
— Betis sagen den Vetsansmnungen ze ————— und Erxeter·
— 7. debr.“ In vnlern. Milutatetisen czw Holl ihhten gief empfundenen · Dant sur die am · 271 Januarvm J.n
mqae dor Ablauf dieses Monats einen Armeebefehl. 8 xZeit Ld jefahßteite Besch lůsfe ans.nDieser warnte Aucdruc der Sym pathieen
in der Insanterie zwel und in der Kavallerie drei —5 Fuglande⸗ Fon den odeurichet und die veusche Nation n⸗
etledigt deren, ¶ Wie dexbesehzung unter Anderem derAxmeedgebl hrem: Widerstaude getze w die MPolu daamttramontanen Partei- ims
zringen ürste · , 7— . dernfatholisch ewi Nivche asp inn terpfenddafuͤr⸗n daß die beldene
—Berlin, Februt. Man gehl ghelannslich; gui. deni Rationen auch in Zultunft nienN zusamntenfletzen werden it mantt⸗
— E ——— — als Emnheilsgeschutz in die haften un Kampfefauakus bllvheblichet und religisse Fretheit der
ee eebe aihe diechendie ünrane bn Voitar Die Zassungeancn Ior aundt Sugtten dem We anungen
daß Ftablisfewent Frupy (Essen) sich berest derneinglischen Versammilumng Anzoo gturn vie Stammve rwandijchaste.
fri n die dence Wihitarverwaltumg — beitdes Iroseat Bolletucwitt am ¶ Sdasse wiuurch den Himweis: waft:
———— Die Herstellung der nothwen digen Polen die? frlher ne wiendie guftie ftigen Bestretzungen in hervortagendernn
Laffeten —— den Hilitarh indwerkstätteun geschehen. * Wasse! vetontk; doch hebt dadnrch des Chatalrex liner Echo⸗Resolusne
Berin, 5. Febr. Auf Grund des Artikels 18 des —2 nonꝰ nicht verloren· NDid Resolurion ·wirde vone den Comite-
— Vunde dratn aintam 2. Ien mitgliedern, u. A. rnauch: Graf: Molrbeed Furst: Pleß, Fürst Hohens
aachstehende Bestiiimung getroffen Due österrichischen 9 — General⸗Postdirector Stephan, unterzeichnet, Dem deutschen?
zarischen Eine und Zweiguldenftücke, sowie die Rcersandi hen Fefanvtennin London; Grafenc Münster, Ubersandt werden. (PfrPp.)
Ein · und Zw ieinhalbguldenstücke dürsen fortan in en eBielrrn,d 7T. FrhrucreGVom amteschstag.) Dre Simson
gegeben, noch genommen werden —9 — F— halt wegen sriner AngegriffenennGesundheirodie Uebernahme des
Berilan, 5. Februar. Tas gestrihel harte metiirh Her Biner gteichspräsidlums wie derhost abgeleynt.no Wahrscheinlich wird num
beim Fütfler Bismart versammelte nedst Liner Anzahl Würben Foraibeck zum Prasidenten gewähltedn Uneer den. dem Reichstag
nager der Arone die Repasentanten beinahe aller Fraktiomene des ußegangenen Vorlagen fehltunoch det: Preßzesetzentwurf ; derselbe
Abgeordnertenhauses. Die politische Converfatlon Wurder mit Veb· wirv erste“ dieser Tage?“ vom Bundesrathe herathen werden. —
haftigkeit geführt und der Reichskanzlet selbst. ũmgebeũ vön Aner Dre. Johann Jakoby, welcher in Leipzig dom den Sozlaldemokraten
Gruppe von Abgeordneten, erging sich mit dreimirehis· xewaählt wurde, wird sich der--socialdemokratischenFraktion ded
keit Uber die. Themata des Tages,“ wie überretr pettide Angelc Krichstages nicht anschließen und züberhaupt in keine; Fraction ein⸗
zenheiten; Als das Gespröch auf die jtmgste Pariser· In ttuttious tweten.“) — Die. sieben Abtheilungen des Reichstages haben ihre
Depesche dam, sagte der Fürst, er lönne u e Präsidenten gewählt: vier davon find Vahernet Stauffenberg in
ea; obwohl dem Sinne nach die Sache ihre Richtt est habe.“ Er der ersten, Völl in der vierien, Marquurdsen in der fünsten, Fücst
sei jedenfalls wunderbar, welche Wirkung est Jonrgalchtikel herr Hohenlohe in der fiebten. 3,
dotzubringen im Stande fei. Aber er läugne, nicht daß es seine Wien, 3. Febr. Die Verbrechen? gegen Leben? und Eigen-
Absicht: gewesen, einmal rinen kalten Wasserstrahl nach Paris zu hum wachfen in erschreckender Weise zuzalle Gefängnisse sfind über
jenden .. .. Im hohen Grade interefsant waren die Aufschlüsse, füllt, wie noch nie, Auffallenduist die Erscheinung,daß zahlreicht
welcha der Reichskanzler über den Gang der Friedensverhandlun⸗ erwerbslose Arbeiter trotz ihrer notorischen à Erwerbslosigkeit die
Jen gab. Unter Anderem betoute err daß er zum micht geringen Miitel zu ausgiebiger Löschung ihres Durstes mit Bier und Wein
krftaunen der⸗ Franzosen im Beginne der Negotigtionen, zehn esitzen, wobei sie die Gesundheit. Garibaldi's, und des „künftigen
Milliarden verlangt habe. Erx berief zw Berliner Bauquier, die Bürgermeistegs von Wien“, Dyr. Joseph Kapp (nicht zu verwech-
nach Paris heschiat vurden, odwohl fie meimen, deb He nicht zin mit dem Schüten Kopp), Htrinteni Kein Wundet, daß die
lebendig von dorz zurückkehren würden. Die Perhandlungen schweb⸗ eil bald 14 Tagen cirdulirenden, Gerüchte von geplonten Arbeiter⸗
ten-einige Zeit. Er blieb lange und mit aller Energie auf der krawallen immer neue Mahrung erhallen.
Forderung bon sieben Milllarden slehen biser endlich düf fünf, . ZBrankreich
zurückging; es mache mit Zinsen, KriegzkontethuttomenVerpfleg⸗ Plari 25 4.2 Febi. Der bonapartistische Ordre“ schreibt:
ungtkosten für die Okltupationkarmee 2e. beinahe sechs Milliarden. DieNoth macht ain Paris rafche Fottschritte. Die besten Arbeiter
Aus Berling 7. Februar, schreitt man der „A. Z.“ &amp; in bem Pariser Artilel? find nach England oder Amerika aus-
.Nach einet dem Bundesrath vorgelegten Berechnung ist fut hetr gewandert. Das Baugewerbe ist auf ein Minimum beschränkt
Keichsmilitäretat. des Jahres 1875 ein Meht von 18,637,327 und die Maurer der Creuse und Correze sind gezwungen, nach
Thlrn. erforderlich Das Mehrerfordernißß zusolge des, (übrigens Metz zu gehenund flr Rechnung dez deutschen Kaisers an den
—X Jie dorügen Festungswerklen zu atbeiten“ Die großen. Werlstätten
Millionen, zusolge allgemeiner Preissteigerung duf7 ia Millionenentlassen ihre Arbeiter zu hunderten zodet setzen die Arbeitsssunden
zufolge anderweiliger — Bedürfnisse auf 294 Millionen berechnet. auf die Hälfie herab. Man nur einen Blick in die ehedem
—öA wurde sich besuchtesten Handelsviertel von Pariß zu werfen; in der Galerie
der Mehrhedacf auf 15, Mill'ynen, der Miltarcaße auf I10 Vivienne sse en fünf, in der Chaussee d'ntin dreißig Gewölbe
Millionen erhöhen.““ 3— leex. Man frage die Schneider: sie haben meht aufzubessern als
Berlin, 7. Februar. Die heutigt Festverfammlung ur neue Kleidungsstücke unzufertigen. Wan frage die Bäcer: diejenigen,
Beschließzang einer Dankadreffe für die⸗englischene· Sympathier welche ordinares Brod bocken,? verbꝛ auchen nur halb so viel Mehl;
8 IAe88 Uhr von dem Vorsitzenden, Pro⸗ diejenigen, welché Luxushrod backen, stellen vorwiegend ordinäres
essor Gneist, Prorector der hiestgen Unwwerstttt; mit riner An⸗F Nach der D. Reichgztgr hättt Joh. Jadoby dat mvom Land⸗
prache eroöffnet. Der Zudrang war ein außerordentlicherr Das Ureis ee I8 Land
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        Orod gec. Man frage die Framer: sie dertausen fan nur unent⸗
nehrliche Gewürze und sehr wenig feinere Colonialwaaren, an denen
der Handel am meisten verdient. Man frage die anderen Klein⸗
händler: sie haben nachgerade alle ihre Ersparnisse aufgezehrt.
Dreitausend Fallissements sind in der Schwebe und vur deßhalb
nicht erllart worden, weil die Glaäubiger lieber Wechsel prolongiren
deren sie selbst bedürfen. Bezeichnender noch als alles Andere ist
der Auffchwung, welchen die Fabrikation von Talglichtern genom-
men hat. Unter dem Kajserreich sah man solche höchstens noch
unter der Erde in den Haͤnden von Boitchern; jetzt derdrängt das
Talglicht wieder in vielen Haushaltungen die Stearinlerze, die für
Leute zu theuer geworden ist, welche statt Weins gemischte Ge⸗
traͤnke, statt Zuckers Syrup und monchmal statt Drode Erdupfel
zu sich nehmen.

A an mengebunden; seine Hande kreuzweis nach dorne geschnuri
seine beiden Füße mit einem« rothen Bande oder Tuche eng an—
einanderg kettete Wer diese Unthat — wohl ein Raubmerd
dollsührt, darüber fehlen noch alle Anzeichen. Der *Ungluclliche
wird allgemein“ als der Holzhändler R, aus“ Langenprozelten
bezeichnet. — AI
f In der Gegend des Rothenberges bei Lauf (Mittelfranken),
chreibt die „Frif. Ztg.“, sind wieder mehrere tauberische Angriff
porgetommen. — Auf der Straße nach Hexoldsberg durden Han,
delgleute, die in einet. Chraise fuhren . angegriffen und. Schüfse auf
ie abgefeuery doch enttamen, sig Dank der Schnelligkeit ihret
Pferde. Ein anderer räuberischer Anfall galt einem Hirten, den
die Räudes big aufs Hemd eailleidetn. Seiae Baarschast, Die in
Zeld bestand üind die er in der Halsbinde verborgen hatie, fandon
sie jedoch nicht —

f Oftrowo, 7. Febr. Dem Erzyijc, of Ledochowsli ist außer
Selbstbelostigung und Lichtbrennerd auch das Lesen der Zeitungen
gestattet. — Er empfängt den Besuch des Gefaängnißseelsorgers.
Jebrigens ist derselbe det Gefangnißinstruktion vom 24. Otlober
1839 unterworsen, 7 2
7 In. Bury England) eren e eh wahrend eines Wahler·
neetings zur Unjerstützung des liberalen Kandidaten Philips ein
chredlicher Unfall. Wäbrend seiner Ansprache gab der Voden“ des
um ersten Stogwerk einer Fabrit gelegenen Wohlolales nach und
die ganze zahlreiche Versammlung stürzte in die untere Elage hinab
Das Resultat war, daß fieben Personen (3 Frauen 9 Manner,

¶ Kauabe) getddtet und über 80 mebr oder, weniger Lerhebligh

verletzt wurden. Der Kandidat wuͤrde miltelsi zriner Rettungsleiter
undersehrt in Sigherheit gebracht —
M. Zum Schutz der Maͤnner. Ein zwedmäßiges Gesetz wuͤrde
im Jahre 1770 von dem englischen Zar lament zum Schutze der
Männet erlassen. Durch dasselbe wurde beftimmt „daß alle Frauen
vas immer ihr Alter, Rang Gewerbe oder Grad sein moͤge, od
Jungfrau, Mädchen oder Witwe, die nach Erlassen dieses Gesetes
rgend wesche Ihrer Majeftät männliche Unterthanen betrügen und
zur Ehe verführen würden durch Parfümerien, Schminke, kosm⸗
ische Waschwasser, künstliche Zahne, falsches Haar, spanische Wolle,
eiserne Schnürdrüste, ausgesfopfte Huften und hohe Hachen — die
elbe Strafe erleiden sollen, welche gegen Hexcreloder ähnliche

Verbrechen bestimmt ist und die unter solchen Umständen geschlos⸗

enen Ehen sollen, nach Ueberführung der schuldigen Partei, pul

und ungültig saen.
Sren naeeu.

u Der, Bezirlsgerichtzrath Karl Nössel. in Zweibrücken wurde

sum 1. Staatsauwalt am t. Bezirksgerichte Frankenthal etnannt.
Dex Studienlehrer Dr. Feeser zu Kaiserslautern wurde in

gleicher CEigenschaft an die k. Studienanstalt Aschaffenburg versetzt.
— —

Nußlant.

In Podlachien find in jüngster Zeit 16 unirte Pfar—
rer, welche sich den die Purificirung des unirfen Ritus von römi-
schen Zusätzen bezweckenden Anordnungen des Diocefanderwefers
Popiel widersetzten, ihren Amies entsetzt und verhaftet woꝛ den.
Wie es heißt, sollen sie vor das Kriegsgericht gestellt werden.
ahte

Wie die „Pf. Voltszig.“ hort, starb in Hobolen bei Reu
Hort am 11. Dez. n. Is. der Direltox der dortigen Alademie
Ph. F. Klund, rin geborener Pfaͤlzer (aus Wollmesheim.) Der⸗
jelbe war von 1837 bis 4840 Lehrer an der Lateinschule zu
daiserslautern, mußte aber in Folge seiner Betheiligung an der
VBewegung von 1848,490 —2 er war u. a. auch Mitglied der pro⸗
pisorijchen Regierung — nach Amerika flüchten. Am 13. Dehbr ⸗
wurde er auf dem Friedhof von Hobolen beerdigt;, wo auch seine
lüu f Jahre früher gestorbene Frau ruht. ———
xr Zu Munchen starb jüngst der Studenten Senior, rin allei
bemoostes Haupt don 52 Zemeftern, der dort als, Bürger Iglauer“
allbelannte Stud. med. Franz Xaver Albrecht, gebürtig aus Kasil
in der Oberpfalz. Glühender Republikaner und begeisierter Com-
munard, hat er eine unüderwindliche Abneigung gegen jedes Staats
amt, war aber jsonst ein treuer, redlicher, anspruchloser Mensch—
Bei Ausbruch der Eholera stellte er sich einer Station als Assistent
zur Verfügung; in diesem hülfreichen Wirken ward er selbst ein

Dpfer der Seuche. ie
7 Würzburg, 5. Febr. Ein grauenhafter Mord ist in der
Nacht von gestern auf heuie in unserer Stadt verübt worden.
Nach Mitternacht glaubten am Main beschäftigte Kloakenreiniger;
einen Mantel unter der sogen. Fleischbanbbrühe im Wasser treiben
zu sehen. Sie fischten denselben heraus; in dem Mantel steckte
ledoch ein ältlicher, etwas untersetzter, nicht sehr großer, einfach
gekleideier Dann. Sein Mund war mit einem blauen Tuche fesi
Bekauntmachungen.

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Misselholze⸗ Versteie
ageruͤng.
Donnerstag, den 12. Februar, 2 Uhr
Nachzzittags werden aus den Waldungen
zer Gebr. Ktraemer bei Hrn. Seiter
durch den tgl. Notar Horn nachstehend
detzeichneten Nußhölzer versteiger:
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⸗ Ul. o
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z33322338 5353532 755 3 75328* — 73
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J 55 F 3355358 8 533525* 8 — 5 — —— 3 *—
332785557333 33573 8836 ——— —
3 58* 338 837585 52235* ——
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260 * 0 »275* — 8 2*7 332 — 77 533 J
— 3— 2335335 ——
I8 325233 235238
55872 26 — 58* 76—R 23582383 —2 5 255536 25838
55 —z— 85758 — —— 2—4J22 35253* 2. 25333*
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83 — 55 —ẽ85 38 853 5268 3323
7 5 23 1 2 53.5 7383 *
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23 — ——3224328 2 53B23 5 23 2* —55225
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        4 1

A
ODee. Si. Snrter SAundeigee sund das mit dem Hauvtblatte verdandene Unterhaltungkblatt, mit der Dienttags⸗ Donnereiagt⸗und Sonnla
—E— viermeal: Dienstaag, Donnersbtag, Samstaäa and Sonntag. Aoonnementspreis vierteliährig 42 Krrr. ode
12 Silbberar. Anteigen werden mit 4 Krix. die dreijpaltige Zeile Blattschrift oder deren Kaum / berechnet ·/)—

—F —
28
—* — —

Donuerstiag, den 12. Februar 3
244
heit, schwimmend, das sie vom Ufer trennende Eis zu dnurchschlagen

bis sie festen Fuß fassen kennten. 5

F Frankenthal, 8. Februat. Dem Vernehmen mach haben die
ziesigen Alttatholiken bei vemek. Beszirkdamte um Befreiung von

ven latholifchen ECuluusumlagen nachgesucht, wurden aber am 20
Oktober v. J. abschlagig beschieden. Gegen diesen Beschluß würde
Rekurs an die k. Kreisregierung ergriffen. Eine: Antwort hierauf
joll uoch nicht ˖erfoigt sein.
7 Bocigen Sonntag werde in Mütterstadir ein Bursche,
Ramens Dieffenbach erstochen; zwei der That beschuldigte Burschen,
Griebel und Krieg wurden nach Frankenthal abgeführt..

7 Neustadt, 9. Febr. (Pf. Ztg.) Heute! wurde die 4482
Zagwerker umfassende Medcenheimer Feldjagd um den jahrlichen
Pachtschilling von 1840 Gulden von der DeidesheimNeustabter
Jagdgesellschaft, welche seither zwei Jagdbögen derselben in Pacht
zatte, auf weitere 6 Jahre erstanden. Die bekannte Gruͤndwanne,
die Perle der Jagd, nach der es einige Medenheimer Bauern
tark gelüstete, wurde obiger Gesellschaft um 800 fl. zugeschlagen.
der vorletzte Jagdpreis betrug 720 Gulden, der lehzte 1350 fl.
und es lann somit“ der Gemeinde Meckenheim zum jchigen Pacht
schilling bestens gratulirl werden.

7. In St. Julian wurde eine nicht fixe Uebergangslelle mi
der Befugniß zur Ausfertigung und Erledigung von Uebergange
cheinen für Bier errichlet und dem Hauptzollamt Kaiserslautern
incorporirt. —

r Naiserslautern, 10. Febr. Der der hessischen Ludwigebahn
gehörige Waggon, in welchem wir heute früh um 8 Uhr 15 Me.
hier einstiegen, um nach Saarbrücken zu fahren, war, obgleich es
an jenem. Tage sehr kalt war, gar vicht geheizt, und trotzdem
nußten wir in diesem Wagen bis Neunkirchen fahren. Auf unsere
Beschwerde hierüber erhielten wir zut Antwort: „Ja, das find
die blinden Hessen!“ Auf nähere Nachfrage erfuhren wir dean,
daß die kalten Waggons eine besondere Eigenthinnlichkeit der hes⸗
sischen Ludwigsbdahn seien.“ Wir sind indeß der Anficht,- daß, jo
lange hefsische Wagen auf dem Pfälzischen Bahngebiet fahren, die
Verwaltung der pfälzischen Bahnen die Pflicht hat, für die unab-
weisbaren Bedürfnisse der Reisenden zu sorgen;“ und hiezu gehört
in erster Linie die Heizung der Eisenbahnwagen im Winter.

Gais. Zighe
r. Am 5.d. wurde in den Steinbrüchen zu Rammelsbach
bel Kusel ein Mann lebensgefährlich verletzzt. Wie die „Kaifsersl.
Ztg.“ hört, versagte beimn Steinspiengen ein⸗ Schuß; während
nun die Bohrung für eine zweite Patrone vorgenonimen wurde —
dielleicht zu nahe bei der ersten — entlud sich diese und die ge⸗
sprengten Steine trafen einen der Ardeiter so schwer, daß derselbe
auf der einen Seile des Körpers gräßlich verstümmelt wurde, ein
zweiter Arbeiser kam mit geringen Verletzungen davon.
F Der Konig hat aus dem für das Jahr 1878 angefallenen
zur allerhöchsteigenen Verfügung gestellten Gewinnantheile der
München-Aachener Mobiliarfeuerversicherungs Gelellschaft zur Ver.
cheilung an die durch Hagelschlag beschädigten Familien des Kan—
dons Hornbach einen Betrag von 2000 fl. zu bestimmen geruht.
f Aus Bahern, 8. Febr. Nach den vom Justizministerium
vusammengestellten Ergebnissen der Strafrechtspflege im Königreich
Boyern während des Jahres 1872 treffen von den 8555 abge
artheilten Verbrechen auf dir einzelnen Regierungsbezirke folgende
Zahlen: Oberbahern 781 oder 10,856 pEi., Riederbahern 468
ð oder 13,17 pCt., Mittelfranken 450 oder 12,65 pCt., Schwaden
er mifchtes. —V— 127 oder 12,01 pCt., Unterfranken 418 odet 11.77 pCh. Ober.
* St. Jugbert. Das s. Z. gefällte Urtheil des n Polizen franken 392 oder 11,02 pCt., Oberpfalz 860 oder 10,18 pen.,
zerichts St. Ingbert gegen die Flrwa Gebr. B. in Bliestastel Pfalz 300 oder 8,68 pC.
wegen Verkaufs von verdorbenem Bier wurde von demk. Zuchtn Tubinçen, 8. Febr. Gestern Nacht sstürzte ein Studirender
oolizeigerichte in Zweibtücken, ols Appellgericht sprechend, aufrecht hiesiger Hochschule ans dem Fensier seiner im 4. Stod befindlichen
tthalten. , Wohnung auf die Straße, woselbst er erst heute Morgen gegen5
. Landau, 10. Februar. Gessern Nachmittag brachen zwei Uhr aufgefunden wurde. In Felge der Gebirnerschutterung
unge Leute auf der sogen. Flach durchs Eis und reiteten fich aus (dußertiche Verlttzungen waren micht sichlßärs starb er hae Voc
»er augenscheirlichssen Gefahr dur durch ihre rasche Entshlossen mun un I üe

n? Deutsched Reich.

Manchen, Y. Februar. Bei dem im Herbst bevorstehenden
Garnisonswechsel werden 8.Kompagnien des zur Zeit in Ingol-
stadt garnisonirenden 2. Pionitrbataillons nach Speher verlegt
werden. J

Meß, 105 Febr. Dern, Moniteur de la Moselle? meldet,
daß die Asñ elsaß lothrinttischen Abgeordneten am Freitag gemein
sam in den Reichstag eintreten werden. F

Berlin, 75. Februac. Die konstituirten sieben Abtheilungen
des Reichstages erwählten 4. Abgeordnete aus Bayern z1 hren
Vorsitzenden, und zwar Stauffenberg in der erflen. Vdik in der
pierten, Marquardsen, in der fünften und Fürst LHohentoh
Sqhilingsfürstin der ebenten Abiheilung. 77.

Berhan, . Febr. Für das Jahr 1874 berechnet sich
der Bedars der Militärberwaltung des Reichs auf 101,742, 625
Thlr. oder, wenn man die Ersparniß aus regelmäßig wiederkeh⸗
renden Vacanzen mit 6,273,254 Thlr. abzieht, 95,469,87 1 Thlr.
Fic das Jaht 1875 würde sich, wenn das Militärgesetz angenom⸗
men wird, der Bedarf auf 118,032,721 Thlir. oder, nach Abzug
der regelmäßg eintretenden Vacanzen mit 8,926,023 Thlr. auf
109,106,098 Thlr. stellen. Das Mehr kommt zum groͤßten Theil
auf Rechnung der allgemeinen Preissteigerung; als Folge des
uneuen Militärgesetzes erscheiat in der dem Bundesrath vom Reichs⸗
lanzlet gemachten Vorlage nur die Summe von 1,549,741 Thlr.
In diesen Ziffern sind aber die Kosten für Anschaffung? neuer
Munition für die neuen Geschütze und Gewehre noch nicht in⸗
begriffen. —* — 129

Stettin, 10. Februar. Der Telegraphenvorsteher in
Swinemünde meldet; Die See ssteigt bei fürchterlichem Sturme
mit rasender Schnelligkeit, und steht das Waffer bereits in den
Stationszimmern, weßhalb der Telegraphendienst augenblicklich un—
moͤglich ist. *

Kiel, 10. Febtuar. Ein heftiger Nordost führte eine
Sturmfluth herbei. Ein Theil der Stadt ist überschwemmt. Der
heute fallige Korsoer Dampfer ist nicht eingetroffen. Seit Mittag
ist das Wasser im Sinken.

—VV 2
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        er Dderrheintreis)gebruar. Die zelangen zu lasfen. So piel wir edoch erfahren konnien, soll du
Iehte — — seit 6 Uhr sah in Flammen. Die BPrüfung ein —A güastiges Resuliat nicht e een en
Spinnerei ist zur Hälfte, die Kirche totai niedergebrannt. 7 Bei Gꝛenoble geriethh am 4. Februar 7 ee
f Koln. 8. Febt. Die „K. 35 schreibt maad we deeee 8 Art von Windhose, wodurch Stuc
ie ˖ ission zur Prufung der Kaiserglocke von Frankenthah sofort den Te en. 3. J J
—— 3 sut anee de der Hand — 1 35 ree Ie den nw —0
— in die ichkeit ei e rgeri
Mitiheilung über die vorgenommene Prüfung in die Oeffentlichkeit einer franzbsischen g
Tro⸗iwillige Feuerwehr.
v Die hiesige Frei⸗
willige Feuerwehr
hat sich wieder auf.
weitere drei Jahrs 0
verpflichtet, ihre ⸗
Dienste dem allge-
meinen städtischen Wohle zu widmen. 6⸗
ergeht daher an alle kräftigen Einwohner
diesiger Stadt die Aufforderung, dieser
Befixebhen nach Kraͤften durch Beitrittser
klärungen zu unterstützen.
St. Ingbertz— den I0. Febtuar 1874
Der Verwaltungsrath.
—— —

1921 33 Acker daselbst, neben Peter
Bekanntmachungen. ded in
— —7* 2624 41, im Laußenthälchen neben
Land- und Wiesen⸗ dee
5 2689 43, im hinteren Wallerseld,
“ Verpachtun nm neben' Joh“ Jos. Gre⸗
9. ααæα wenig ··⸗
Für die Dauer von sechs auf einander 2994 57 5, ober der Lehmkaut, ne—
folgenden Jahre werden Samstag, den 28. eetete ben Peter Schmelzer
Februar 1874, Nachmittags 1 Uhr in Wittwe. αα α
der Wicthschaft van Johr Ids. Heinrich 30602 3456. aus Mühlenthal, neben
zu St. Ingdert nachbezeichnete Liegenschaf Joh. Joj. Heinrich. .
jen verpachtet. ι 3074. 404 allda, neben Joh. König
A. Der Wittwe Peter Echmelzer, 8100 88 2. am Schaafkopf, neben
a geb. Uhl, gehörendr *:u Hotelier Ernsi Conrad⸗
Plan⸗Nr. Decim. B368 αͥ im den obersten Sehen, 43Xx
988. 18 42 Ackerauf'n Rothen Flur 7 27 —— ———— da st na ch t. 23
ie laet nehen Cart Uhluu — Witiwer e naSonntäg * *
ig28 43i i sangea nung, 8102 68 d e ee entageund Vomae
6 Rischbach, neben Urban eter Greß. I: P. k
88 inn v E. Wan gr 3774 47 3 auf Schiffelland, neben — rTOAOMUSI 5574
2994 57., ober der Lehmkraut, Www. Wagner's Erben. bei IJ. O F
neben Johann Hager. 1789..17 Winn ee neben ẽ Wer bauser.
3079. 38, auf Mühlenthal neben Peter Schmelzer Wtw. 7 — 3
. Joh. Joseph Heinrich. 2249 I1. in den untersten Schank- —D —Q
Dieser; Adet ist frisch wiesenze neben⸗ Gebr. Heute Donnerstag12
gedüngt und mit Korn en Krämer. n Februar 1874, Abends
iern befaumt.: n 265181/2 19 73in den Stegwiesen, Letzte —
3260 28, rechts in den Sehen, — Seifensi der J V
3 7. . . neben Joh. Joseph Uhhhß midt. — * *
newkae Wittwe. ept 2522 27u/3, allda. neben Peter w, arreustung
3377.6—438., linss in den Sehen. Weruer. 23 r odzu aud die amen hos⸗
neben Georg Kiehm. 45153 44, auf der Spick, neben cyst Bnede ere,
3378.3 43 , Iimts in den Seyn. 2* Gebrüder Grell. Diese er Ausschuß.
.J. neben Georg Kiehm. MWiese ist frisch gedüngt.
3879 48 , links in den Sehen. C. Den Eheleuten Joh. Joseph
6 neben Georg Kiehm. Heinrich gehörend⸗
3602 40 , deim gZorellenweiher, 1909 38 Acker in der langen Ahnung
neben Peter Ull. Diese neben Urban Jakob.
Acker ist frisch gedüngt 2624 46, im Lautzenthälchen neben
ind mit Korn besaamt. UrbanJatob.
ints in den Castler 2926 223, auf der Krummfuhr,
Rödern, neben Johann neben Frau Langen-
Schuster. Dieser Acker brunner.
ist frisch gedüngt für auf Mühlenthal, neben
Kartoffeli. Urdan Jaeob.
hinter Hebels, neben auf Mühlenthal, neben
Erben Weidmann. Witiwe Peter Schmer
auf Hobelsahnung an ger. Dieser Ader ist
der Kaiserstraße, neben frisch gedüngt und mit
Bebrüder Grell. Korn besaamt.
im Hartweiher neben 3190 29 am Schaafkopf, neben
Glattfeld. Joh. Georg Wagner.
in den untersten Schantke 8 78 47., linktz in denSehen, neben
wiesea, neben Johann Wiw. Riedingers Erben.
Hhellenthal. 3766 45 auf Schiffelland, neben
in den Steegwiesen, Pet. Schmelzer Wittwe.
neben dim neuen Glas. 358 11. Wiese unterm Forellenweiher,
hüt!ienweg. neben Wittwe Steinfeld.
dinter der Kirche, nebde 2249 11, in den untersten Schank-
Frau Langenbrunner. e 7 de wiesen, neben Peter
hinter der Kirche, neben Schmelzer Wittwe.“
Witnoe Colissi. 2522 28 in ben Stegwiesen, ne
auf der Spick, neben 3* ben Gebrüder Kraämer.
Joh. Jos. Heinrih. 4478 23 , auf der Spick, neben
B. Den Eheleuten Urban Jacob * Peter Schmelzer Wiw.
gehörend: Heinrich Maria Horn,
Plan· Ne» Decin. — tdnigl. bayer. Notat.
849 33 Acker im Dilme?flur, neben — ü — —
ZJeh. Jos Paers Rechnungen
19080 38 in der langen jAhnung in s, 4 und ss Bogen zum allgemein 1
Rischbach, neben Joh. Gebrauch find vorraͤthig in der Druckerei
Best. dieses Blattes.

rausern, 11. Februar Frucht⸗
Mittelpreis.) Weizen — . — kr. Korn
Dfl. — ir. Spelzkern — fl. — ir.
Spelz 6 fl. 16 kr.. Gerste 6fl. 38 fr.
Hafer 5 fl. 4 kr. Erbdsen — fl — ir.
Wicken — fl. — kr. Linsen — fl. — ir.
Kleesamen — fl. — kr. — Kornbrod
6 Pfd. 34 ir. Gemischtbrod 3 Pfd. 22 kr.
Weißbrod 2 Pfd. 22 kr. Heu lul
36kr. Kleeheu 1efl. 48kr. Strob Ifl. I2kr

ü
Redaltian. Drud und Verlag don FX. Demet in St. Inabert
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257 5853 *
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* *
I» ——— —— 35*
438 83 38 —2 ——
2235 83 — — 23
— 35 — — 2322 * —
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A— 23* —5 332. 333 7*
5532 2 — — F — —
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F 52 555 875 32 222 I 7
— — — 332 8 — — 727 Fr⸗ — 2
6 — 53232 203 — 28 25
3335 2 — 3535 58* 2* — 23 57 *
37 —— 5335* —* * 3 2 55*8 J —E —
3335653283 8 —52 ——— * * 35 — *
——2 . 2 2 2 —* — 35 3 ——— 3238833 23 S
*X —2 — 3387 ——— 7 —— — 58 3 —
—5 ——228 753 5255337 533 28832 85
227 2 3 —
—78 7 53586* *33333 233583 3332
52 28 585 — ——— 3238 5 5k—* F
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532 3333 33323553 * F
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* — — 8 — S * —— 158
83223535 — 22 z 15
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— J — * — 53*
⸗ 255 233353 2338 2 258 3 55 — — — 23
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7* 2 D 537338* — 523733 0 —
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C e 2 52 35 —— — ———— z52 323538* ———
—F A—— —V — —— 28 332* 2* —88 2528 5
4 26 35535 — 38 553538 —
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* — — 3822 —3 33
5 2 10 228 — —8 2 —— — 3 22
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—A— 32292 3255 S 223 558583* *73— **8 5353
258 333358333 3 3 552 — * 58
. 82353* — 83
252* —73 5 8—8 7 — 4 258 — 533
3 55 58255 O 28 — 32 AM * A 2 8—
23*8* 8 —— 2 E—ES — 258 352 — 25
3 5* —AA —A 8 3283 27—
— 2 —8 55* — 55*8* 48 — *
57 333375 * 2575 —E 3 —— „7
252 —2 2 333 33 25 2 —7*— 5228235 —— —
—— 32*2 —A 5335— 5353 . * — 23z2 S85 *5k * 2
8 25 — ——— — 2325 55 * 5 —8
* 3388 32 522* —3858 * 3 8 555 a7 — —
—A — 560 228 71 —38 2 — 2 S 2 —F—— * E
7z ———— 335* 3 3283 38 58
8 ð — —— 2 * 7* 5* 8 8
2 5x 35 **
* 5*85 —— 3 22 53 — 3352 57
— 835 —28* 562 * ——2838 SF *28 5523 e
35 537* 73*5 3 35353 5 355— ——
26 —5 —— 535 5 *
5558 13386 — 5
8 2*8 2 —E — 5 — 553 —
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3 535 —
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X 55 — —A
S5c85 313835
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29

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3 23355* —IX
* 22 5*7 22 55 25 — 5552 538
* 5— —»55522 3353573 555 —3 232
5 338 2 557 —— — 55 — 75 — 8
— 2 ——— .2 27 5 2—5778 — 2*5 8 —— *2
* 23235*83 2 —*5)522 — 55 — 33 53z35k5 2 i5
—— — — 2 2* * — 2 3 — 2
— — 2376 —*—6523 7* 3588 3883 32535 5 ——
— 23277 5737353 * 8* 555 —A
5333523325 * 33353 3282333 8383 53 * 73 3 5,2
238533358 25 —23252 138 53 —— — * 8 1
55 — 3535 33 55323 82 —— 832 — — 5
553222—333 7272* 58 5535*57— — — — 855*
32352 —35 2232 —A 0 3382* 2 553 —z5 — —
2235353285 238* z535553 283353 25338 ——— —— s
—8 —8* —&amp;— —A S * 4 25
—325333 5 72 22387 2z5855 28 332855 533 —* 22
* 532328 338 557 8 53852 5 3333z7—857 A
5 23365662 28 8 57 —8 m5 32 23587 5 —e 2
— 5 502 * — — — 3238— 53* —— — 8
582368368 1735 53 233538 225533 23*8 26 — —— EE
— J 2 3 3 —
252* 3 33308 — ——— 5235 53235*3 7 83 55
—2 —— 55355 S 532283332838 25203 8 533 — 35832 68*
3 — —— — *52— —— — — 8 52
2 —3— 3 52 —A— —55 22 52 * 22 * —8* — — *
22373833 —A —322 8*
526 525238* 2 * 2 —8 2 353* * 235—3287 2* 328 — 59
2 252 —— 2633 538 23 —5 8523 —5783285258 — “53
32357 553855 55538363 553356 *8 5c88
—x ** — 22 * * —8 — ——z 328 2 — 2123
235 52390 5538 æ 5532288 76 363 53457
— 3— —— 525 * * 5722 —2z536036
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52— 2238* 22 8
253 * 508* —A 2* *
—A 19 — 854 25357
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533 — 535 53 52 2
53 . 5 35* 2 2 527 2 —*
—58— — 27523353* 23353238 2 232, 58 8 25
— — 582 2252 5* 28* — 2 — — 227 F —
XEX 52 2522 5 ẽ 5 5*5 —&amp; 22 ——572*8— B3.22*8*8 —E 8
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* — *2 3*2 2 2 2 5 r 22 832 2535 53 *
37 28 333333238 — 75383338 —A „833
2* 2 255 2532335 323* — 55332 * 522*5 — —
2 3 — — 5323 33 —— 58 8 — 332
— ——— 2 —22753 5 2 0 — 828 225 233 8E2
— — 522 —? 222 58 252 —— z22235 58 29 —A—— 8
8 * 25* 255 — 8 —— 3 3553
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—— —X 58*23835353 7———82 —„5358* 52253*
— 5758 5323536 35 28388 5255* 2 3242 32 —I
225 —3252233* 687 53252333 —A 52 *3 Se7 828*
255 560 288 5555335 9 55355723335— 535 ——
55. — 535— 2233 56 5 — 23 — 3253*5235 ⸗ —
—— — 323535 c 2 — 3B2 —55255 —8 253555 ——2z384 8
255858 23388 3532*332 325 823*3335 525552 —
383553233 z5532 5—33532 — —29 — —747
585527238 32 —A— S 555 — 2 — *
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3 — 5 —E 53323 538338 5338345* z273
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* 2 2 —— — — 8 *58 52 2 — — —5*
55 535533535 * 522322 33355338 3347 — *
2 —5 5 22 5e 2 2* * 522 7 A 8
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—2 83 53 52537 844 55538328
— AE c —2 2123* 2733538
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        2223 5—382 732 282 2 — 25— 2
255 5388383. 33 2 3383 385 85223 583 33 3353 3535
4235387332373 5 33353 2, 33324
3 3333

—55 *28 8 2 8533 2—222 65 55232 —3 — *— 233283
—2552 *32 —A 8 23 33 &amp;—233533757 2323383 —
—A O — —— 62753 253
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723 2528353 3*8* z2. 2 338—333— 2273—
272 2 ⸗ — e * — — —2 2* 72 8 · DT — 2 * — 2 —8* 2
— 25 2 2373 — — 333373

—3 5— 0— 5 3533 5333237* 23 2353823 328

5—52 383538 2125 333 353—3—33353353033

*2533 3233 22 232 72* 23323 —

383 33355 55873 —3 33—3 333385 3——55—3

*2. 337— 25 2 25 32223 855 38 255237 — 558

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2. 32.5 2 2⏑⏑ 5 28—. 32 25 33528* — —

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153 32 5*28 5582* —3.53 2 3 2* 25 52 B3— 533422*

72 2527558327 238 524 *2*233 333332535
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2 823 838 87 27 2 287 2338238333

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22 23 2* T 335 823 22 ——— 2*

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53 32338 333 8338 323 38333 7

28 522335 53— 38 33 323 6 338 833

5 ——33 — 5— 3 235 3883 8 8. —*8 5228

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287528835 552 2*4337 3 55225 9
328 E 7527 I03 5 5335 F
226878 —E 52 58388 — — 228* 628 32* 2 55
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2 ——— S2282 23354 3 * 2525* —
5 2 253 2 —— —2 ————— ———— 7 3235
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28 22 —E — 3 —3— 217725
23 22 8 ——— 2* cẽ * 223 —8 — 3
235525 55 2 55 2 — 22 57* 2 J
— 28* — — —— 35557—
—8* 2 —2 — 2*553
7 223 5852 ——— 333385
25 36 28—83338
2— 3 23238385
— —— ẽ 22537
2* 2 — 2 238
8 280 *
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55 3333 *358 —3 2888 537
53383353535 23 8 75 58 323329
35 —3 3—835— 33333*
2 5 ã 22 2. — 23— ẽ — —
—A 2873 25323 —S8 2 *7 A—
z — 23 25 2. 3 —2 2 *5537
— 2322353 55 5352— 2.2 *—8028
3235 5555 2* 235322
2— — — * — * — *
—2—3 5 —333838333* 2 * 229250
A——— 52 * —— 2 *
255*33538 522
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2525*322
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* 5 25 27358
72 —38 — 1224 25
5523388 J 5833238 J
21523553325— 5333 58
55253 * 27 250
38* 58* 3 5* 73— 58
38 75 3 *5* 3 *228
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5 2* 2. 723832. 38
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55054., 25* —F —8
21 23. * 28324
232— J338 2 38 7
23* 3323 — 5 535
—722 38 — FJ
285858 2338
— —88* 20 —8S
* * 58 —J 555*
2 328 538
5.5 29227 *57
T.2532 33**53
3 58 283
533 338323358 22875
*335232538
8—7 28 85
* — 3. *2 — 224 83
— 838
— ẽ*
*3 353*7
53553 333
2 27 — —8 73
2. 3575 538 23

4
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        Hl. Ingberler Znzeiger.

da Si. In derter Unze igner (und daß mit demn Haupidlatte verbaudene Anterhaltungkblatt, mit der Dienttagt⸗, Dounerstagt- und Sonnlat
— ieernal Dienitan— Deaner 2t44. Sa mstan und Sonnitag. Abonnementapreis vierteliayrig 42 Krzr. ode
1ꝛ Silberur. Anjzeiten werden mit 4 Argr. die dreispaltige Zeile Blattichrist oder deren KRaum berechntt. u
— ———
B 26.
Deutsches Neichh. — geistuiche, 2309 Verwallungsbramte 88 Roßarzte 6 Sattier 48
Auz Münschen schreibt man dem Nürnb. Corr.“, im Vüchsenmaqher, 20 Fecht. und Turnlehrer ꝛc. Württemberg hat
Minlsterium des Innern sei man mit der Ausarbeitung eines b Generale und Generallicutenants. 9 Generalmajore, 21 Regi⸗
en Landtagswahlgesetzes beschäftigt, welches den Kammern bei nentscommandeüre — andere Stahsoffiziere, 189 Hauptleute
eem Wiederzusammentritt vorgelegt werden solle, Die Muhe und Rittmeistet, 639. Premier- und Secondelieutenanis, 77
unte man sich sparen, denn bei der gegenwärtigen Zusammen — 26 Roß⸗
setzung der zweiten Kammer ist die erforderliche Zweidrittelmehrheit ärzte, 4 Sättler, 32 Büchsenmacher. Fur Bohern fehlen die
e Wahlgesez — sei es, wie es wolle . — doch nicht zu Angaben in der Nachweisung.) Den Motiven desselben Gesetz ⸗
Slande zu bringen. ntwurfes entnehmen wir noch, daß dem Beurlaudtenftande des
n un cheen. Se. Mäjestät der König hat neuerdings deutschen Reichsheeres, wenn ainmal alle Klassen desselben vollzählig
genehmigt, daß noch 500 Zeniner von dem erbeutelen Kanonen⸗ ind, faft anderthalb Millionen Mann angehbren. Die Controle
etall an bedürftige Gemeinden zum Guß von Kirchenglocken aller dleser Mannscaften, von deren Genauigkeit der fichere
abgegeben werden. W Verlauf der Mobilisirung des Heeres wesentlich abhaͤngt, ist bei
Die Augsburger Allgemeine Zeitung“ hat dieser Tage den gegenwärtigen Verkehrsverhältnissen mit großen Schwierigkeiten
einen sachkundigen Artikel über vie Miinarfrage gebracht, welchen verbunden, und läßt sich nur durchführen, wenn die zu diefem
ee inee in es at vifigids halten darf. Derselbe ertiart Zwed worgeschrebenen Melrungen don den Beurlaubien regel⸗
unächst kategorisch, daß die heikle Frage der zwei oder dreijahrigen mäßig erstaitet und die Ordres zum Dienst, insbesondere auch zu
Dienstzeit vom —XXR entschieden und definitiv er⸗ den Controllversammlungen, pünktlich befolgt werden. Verstöße
edigi sei. Anders gestalte sich die Sache vom Standpunkte der hiergegen find nach Paragraphen 68 und 113 des Militaärstraf⸗
Zwechmäßigkeit aus: Um des Bu gets dalber habe sich die gesetzbuches zu ahnden; damit aber die oft geringfügig erscheinen,
Reichsregierung die Frage vorgelegt, ob die Sicherheit des Reichs den Versaumnisse nicht sofort mit strengen Freiheitsstrafen geahndet
mehr garantitt werde durch eine Million Streiter mit dreijähriger werden mussen, bestimmt Paragraph 60 des“ Entwurf?s, daß
er durch 192 Million Streiter mit ununterbrochener zweijähtiger Nannschaften des Beurlaubtenstandes, welche sich der Controle
Dienstpräsenz. Man entschied sich für die größere Zahl mit dem länger als ein Jahr entziehen oder eine Ordre zum Dienst ohne
Opfer der Zeit. Man ermögl iche nämlich alljährlich ca. 40.000 anerkannte Enischuldigung lassen, unter Berlängerung ihrer Dienste
Mann mehr militärisch auszubilden, als bei der dreijährigen Dienst⸗ geit in die nächsijüngere Jahresklasse versetzt werden solen ; dauert
zeit überhaupt eingestellt werden konnten und begegne dadurch recht· die Controleutziehung zwei Jahre und darüber, so sollen sie ente
jeitig der Gefahr, die das franzoösische Wehrgesetz mit — 2.. J
baushebung von, 150.000 Mann in sich derge. Der bekannte Berlin. Müszen des deutschen Reichs. Der Sthäts⸗
Militaeschrifisteller Herr Blankenburg bespricht nun diesen Artikel Anzeiger enthält eine Bekauntmachung des Staats ministeriums vom
in der „Sdlessischen Zeitung“ mit großer Anerkennung. Das 5. d. M., betreffend die Ausgabe, sowie die Form und das
undgegebene thatsächliche Zugiständniß sei unbedingt von der höch· Gepräge der Reichsmünzen, welche in Gemäßheit der Rerchshesehe
ten Bedeutung. Herr Blamenburg freut fich aufrichtig, daß un dom 3. Dezember 1871 und 9. Juli 1873 ausgeptägt werden..
sere Heeresverwaltung in Erkenntniß ihrer hohen Pflichten keinen Der Bekanutmachung entnehmen wir das Nachstehende: Zu den
unstand genommen hat, ein Prinzip, das als unerschutserlich galt, auszuprägenden Goldmünzen gehört fortan auch das Fünfmatkstück.
preiszugeben, als es galt, Hoͤheres zu erreichen. Er erinnert zu- Das Gepräge desselben wird mit dem für die Zwanzig⸗
gleich daran, daß er sich vor nun bald zehn Jahren inmitten der und Zehnmarckstücke vom Jahre 1874 ab bestimmten Gepruͤgt
Fonfliktszeit mit aller Kraft der Ueberzeugung für die zweijährige unter Abanderung der Werthbezeichnung in 8. Mark“ überein⸗
Dienstzein ausgesprochen habe, weil sie bei gleichem Prasenzstande timmen. Das Stück wird im Ringe mit ganz glattem Rande
die Ausbildung einer erheblich größeren Zahl junger Leute ermög ulso ohne Verzierung auf demselben, geprägt. An Reichssilbermünzen“
lache. Ein Hauptsache aber sei, daß gerade die Verkürzung der werden geprägt Fünf-, Zwei⸗ und Einmarkstücke, sowie Fünfzige
Dienstzeit die allgemeine Dienstpflicht zur Wahrheit“ mache. Endlich und Zwanzigpfennigstücke, sämmtlich aus einer Mischung von godo
berechtigte der citirte Artikel der „Augsb. Allg, Ztg.“ zu der Theilen Silber und 100 Theilen Kupfer. Die Einmarksfüce unde
freudigen und zuversichtlichen Hoffnung, daß über das vorgelegte die Zwanzigpfennigstücke beginnen mit der Jahreszahl 187337
Militaͤrgesetz ohne allzuschwere Kaͤmpfe eine Verständigung statt. Fünf- und Zweimarfstücke, sowie Fünfzigpfennigstücke sind bis eg
finden werde. noch nicht ausgeprägt. Als Reichsnickelmünzen werden Zehn und
Straßburg,. Der Oberbrasident hat der Gemeinde Asch- Fünfpfennigstücke aus einer Legirung von 25 Thellen Rickel und *
zach (Canoton Seitz) zur Deckung der Baukosten der kalholischen 75 Theilen Kupfer geprägt.“ I 6—
dirche daselbst einen Beitrag von 6000 Fr. aus der Staatskasse Als Reichskupfermünzen werden Zwei“ und Eupfennigstüce
bewilligt. aus einer Melallmischung von 95 Theilen Kupfer,'4Theile Zim
Zerltin.“ Einer dem Entwurf des Reichsmiliirgesetzes und 1 Theil Zink geprägt; sie beginnen mit der Jahreszahl 1873.
zeigegebenen Nachweisung über die Zahl der Offiziere, Aerzte und! Der Werth der Reichsmünzen nach“ der Thalerwuhrung
Beamten im Friedensstande des deutschen Heeres entnehmen wir beträgt: — J
Folgendes: Preußen (einschließlich der Contingente Badens. für das 20- Markstück —6 Thir. 29 Sgri —8
dessens, des Reichslandes und der kleineren Staaten) dat 70 9 10 —
Heueraie unde Generallieutenants, 158 Generalmajore, 309 — , 20 ——
Kegimentscommandeure oder Stabsofficiere im Range derselben, 20 5ιινν
1143 andere Stabsofficiere, 2901 Hauptleute und Rittmeister, 2 10
10.432 Premier- und Secondelleutenants, 1316 Militärürzte 50 Pfennigstüchk 53*
ver chiedener Rangstufen und Apotheker, 125 Auditeure ꝛc.. 2177 ν— 20 338
Mililargeistliche, 3404 Verwaltungsbeante, 525 Roßaärzte, 72ß8 10ß 3
Sattler, 322 Büchsenmacher, endlich 101 Turnlehrer, Fechtlehrer, e 3 83 αν ν e gf. —D—
klementarlehret u. s. w. Sachsen hat 6 Generale und General⸗ ,
ieutenants. 10 Generalmajore, 24 Regimentscommandeure oder T, )
Stabsoffiziere im Range' derselben, 88 andere Stabsoffiziere, 218 Nach der Vorschriftim Artikel 9 des Gesetzes vom 9. Jusi
Hauptleute und Riusmeifter 828. Premier ⸗ und Secondelseutenants, dotigen Jahres ist außer den Reichs- und Landeskassen, vou
oo Millärärzte und Apotheker, 11 Auditeure ꝛc. 11 Militär- welwen Reichssilbermünzen in jedem Betrage in Zahlung genom—
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        men werden, Niemand verpflichtet, Reichssilbermünzen im Behrage Letztere endlich heim und fand seine Frau mil einem Anderen
von mehr als zwanzig Mark und Nickel- und Kupfermünzen im verheirathet und zwei Kinder, die nicht ihm gehörten.
Betrage von mehr als einer Mark in Zahlung zu nehmen. Lunevil!e.“ Der Landesproduktenhändler Levy wurd⸗

Berlin, 10. Febr. Der Kronhrinz und die Kronprinzessin! soeben, wegen Eiaverständniß mit dem Feinde zu einer fünfjährigen
sjad gestern Abend aus Petersburg wieder hier eingetroffen. Befängnißstrafe verurtheilt. Der Präsident des Schwurgerichte

Berhin, 11. Februar. Die „Provinzial-Corresporqenz“, stellte jedoch dem Verurtheilten eine sofortige Begnadigung in
die seitherige Thätigkeit des Herrenhauses kurz resumirend, schreidt! Aussiht. Ein gewisser Contal wurde wegen des gieichen Verbrt
„Während die Aussicht auf Erledigung der Civlehe-Vorlage durch chens zu 15 Jahren Zuchthaus verurtheilt.

Uedereinstimmung beider Häuser leider hinausgeschöben ist (d. h.

die Zeit ist zu kurz, um es vor der Verlagung des Landtages

uch noch im Herrenhaus zu erledigen), treten um so peinlicher

die Uebelstände des gleichzeitigen Tagens des Landtages und des St. Ingbert. Georg Reinbold von St. Pilt in Elsaß
Reichztages hervor. Es erscheint daher dringend geboten, die Lothringen, welcher, wie sich unsere Leser erinnern werden, im vb
dandtagsarbeiten vorläufig abzuschließen, sobald der Staatshaus- rigen Sommer vom hiesigen Laudgericht wegen Gaukelei und Land⸗
haltsetat für 1874 durch Zustimmung des Herrenhauses festgestellt treicherei zu einer Haft von zusammen 7 Wochen verurtheilt worden
st.“ Der wirkliche Schluß der Landtagssession könne nicht herbei- var, wurde, da it seine Schwindeleien im Gefangniß zu Blieskastel
zeführt werden, wenn nicht die, Frucht der bisherigen Vorberathun- fortzusetzen versuchte, da er ferner zu Anfang dieses Jahres wieder
Jen vieler Vorlagen derloren gehen und eine voͤllig neue Berathung in Ensheim eintraf und da zu besorgen war, daß er seine Gau
derselben der Herbstsession vorbehalten werden solle. Die kirchen. keleien von Neuem in Scene setzen werde, unterm 6. 2). M. vom
politijschen Gesetzentwürfe würden ohnehin einen Aufschub nicht Bezirkgamt Zweibrücken auf zwei Jahre aus dem Bezirke Zweibrücken
erleiden lönnen. Deßhalb sei die Fortsetzung des Landtages nach verwiesen. Die kgl. Kreisregierung hat nunmehr, da Reinbold
dem Schlusse des Reichstages beabsichtigt und werde nach Erledigung seinen Unsug in mehreren Gemeinden getrieben hat, dem Rem
deß Etats die Zustimmung beider Häuser des Landtags zur bold den Ausenthalt in ganz Bahern bis zum 13. August 1875
Vertagung, vermuthlich bis zum 8. April, beantragt werden. untersagt.

Berlin, 12. Februar. Es ist die Aussicht vochanden, daß F Die diesjährige Prüfung zum cinjährig-freiwilligen Diensi
das Cidilehegesetz noch vor der heabsichtigten zweimonatlichen Ver für die in der Pfalz Gestellungspflichtigen beginnt am Moniag,
zagung des preußischen Landtages erledigt werden wird. Das den 9. März d. J. Vormiltags 8 Uhr im Lyzeumsgedäude zu
Abgeordnetenhaus setzt se ine Sitzungen zunächst 8 bis 10 Toçe aus, Speyer. Diejenigen jungen Leut', welche an der Pruͤfung Theil
vtihrend die Commissionen weiter arbeiten. Alsdann würde die nehmen wollen, haben ihre Gefuche bis zum 2. März ds. Is. bdei
Rückkehr des Civilehegesetzes aus dem Herrenhaus an das der lgl. Prüfungs-Kommission für Einjaͤhrig-Freiwillige in Speier
Abgeordnetenhaus erwartet, worauf letzteres noch zwei oder drei einzureichen.

Sitzungen abhalten und sodann unter Bewilligung beider Häuser Saargemund, 11. Febr. Gestern und heute scheinen wieder
des Landtages eine zweimonatliche Vertagung eintreten würde. Unglügskage fur die Neiherisenbahnren zu sein. Geftern Abend

Kiel, 11. Febr. Die gestrige Sturmfluth hat die ganze nigleiste in Wendenheim ein Zug, wovon die Details noch fehlen
Oftkuste von Schieswig-Holftein heimgesucht. Die Strandoälle Hente früh um 7 ühr saud“auf hiesigem Bahnhose ein Zuscu—
wurden vielfach von den Wosserfluthen üderstiegen und größere menstoß zwischen einen von Deningen kommenden Gemischten und
Landstreden vom Wasser überschweuumm. Die augerichteten Beschä. inem rangirenden Güterguge fialt, Ein Breifer wurde herunfet
digungen sind nicht unerbeblich. J geichleuderl und überfahren, in Folge dessen ihm das Bein ober⸗

Frankreich. halb des Knies amputirt werden mußte, einem Zugführer wurde

Paris, 10. Febt. Die Citculardepesche Bismards hat den ain Fiager abgenommen. Die beiden Maschinen sowie einige Wagen
deißt lütigen Franzosen ganz unverholen angedeutit, daß man in sind zu Schanden gesahren. Zur gleichen —Zein entgleifte außer—
Deuischland keineswegs gewillt sei, sich bon Fraukreich auf der dem noch eine auf dem Bahnhof umher fahrende Lokomotive
Nase tanzen zu lassen. Man wird trotz aller Langmusth, welche S. 3.
nan der geschlagenen „großen Nation“ angedeihen laßt, doch en *4 9—. S.
lich mude und des Spieles überdruüsfig. Zuerst erlaubt man den mmer ran ed eser der
ziesigen Bischöfen, ihre deutschen Collegen zur Revolution aufzu- Anett hin * irtagszeit fahr in der Gelnhaufer

agen vor einen Neubau, lud 86 neue
Itzen, dann erlaubt sich der Bischof von Nauch in den deutschen Zicie, ferner inige Faen eb Zt
irchen für den di deeehen an eee —D samutliden den — — ienn 8
chreiben, und endlich stellt sich heraus, daß sogar radicale Mir i p
zuieder der Nationalversammlung vor der Wahl das Elsaß bereisten —— ee — weil die Diebe so ungenirt
am dort die Wähler gegen Deutschland aufzuhetzen. In dieser —8 8 azu. (Fr. 3.)

ßz 1 12. Februar. Vergangene Nacht, 10 Minuten
Beziehung hat der Artikel der ‚Köln. Ztg.“ sehr ernüchternd ge nach 2 Uhr, wuͤrben diec wei laghe ander solgend
wirtt, und wird das underschämte Gebahren eines Voltes, dessen d Snenes nge brn gwei leichte, bald auf einander folgende,
—5 sich bewegende und ungefähr 8 Minuten
Dünkel mit seiner Macht durchaus nicht harmoniri, damit wohl andauernde Erdsote welche donn aneeeencnt
ür langere Zeit ein Ende haben, denn für einen Krieg ist man Waneng ie —* r umpfen, dem Rollen eines
noch lange nicht gerüstet. — Ueberhaupt scheint es, als od mon WVag Zleitet waren, wahrgenommen.
7 WMannheim, 10. Febr. Die Arbeiten in unserem neuen
dem franzoͤsischen Einflusse überall das Hondwerk legen wolle, wo zroßen Hafen schreiten bea ünstigec Din ney 8
r Jich über eee macht, e duꝛfte 8 die Türken Fesamme- emicht der Aus 8 ee * —S—
aicht wenig erfreut sein, wenn sie durch Deutschland don den wahrend 1878 ũderfteigt basen
* e, F 373 üb jenige vom vorhergegangenen Jahre
—— Frankreichs in seine inneren Angelegenheiten he⸗ bi mnn inn en — —* e Loo
. — edeutendsten früheren Hafenbewegung — um eine
Paris, II. Febr. Die großen Kreditinflitute haben die Millicn Centner. Der Mannbeimer genpen —* noch be⸗
Absicht, dem Marschall Mac Nahon einen großartigen Ball zu deutender gewesen sein, wären die Zustande des Fehrwasser⸗
zJeben, der alles disher dagewesene an Glanz und Pracht üder. manchen Stellen weniger mangelhaft nn Das fiott au
freffen wird. Es sollen nicht weniger als 30,000 Einladungon hende Boot „Roland“der iiet n bandeeh —8*
zu diesem Balle erfolgen, der in den großen Räumen des Industrie⸗ er re
oorgestern auf der Bergfahrt nach Worms zurückkehten, weil es
alastes abgehalten werden soll. das sog. Roxheimer Loch auf baheri i
sog. yerischem Gebiet, trotzdem das
Paris, 11. Febr. Der „Frangais“ bestätigt, daß die Schiff leer fuhr, nicht possiren konnte. Das Fahrwasser ist hi
Pariser Festungsbauten am 1. Maärz beginnen. Älle Plane find denmnach noch shlimmt vugt Rheingau 88* —*
autgeheißen und die Offiziere für die Arbeiten bereits ernannt. Jahren zu Umladungen und zu — ie
— Als ein wauriges Zeichen für die Lage der Arbeiter- Anlaß gibt.
llassen muß erwähnt werden, daß man täglich Todie in die Morguef Wannheim, 11. Febr. Heute früh um 7 Uhr explodirie
berbringt, die den Hungertod gestorben find. — Aus den Vogesen der Dampfkessel in der Bierbrauerei Zum Ring“, wobei ein
pird eine interessante Geschichte berichtet. Cin junger Mann, fechs Arbeiter getodiet, ein Pferd und ein Hund flart berbtuht wurden
Monate perheirathet, tritt unter die Mobilen, wird gefangen und (Wie man hört, unterstand der betre, Kessel nicht der ederwachung
,αα 38 fich dort Edee aufführt, des Dampfkesselrevisionsvereins.)
er er ein Jahr Festungehaft. Seinen Tornister hat aber ein J
anderer Mobiler, der den seinigen verloren, aufgerafft bis an ein rnnd ee deee e ede
die Loire mitgeschleppt, wo er fiel. In diesem Tornister fanden Banbgrube ideat. Wahrend nun eine Anzahl de und d
sich die Popiere des nach Deutschland geführten jungen Ebemannes vathseder domn beschäfüge or Sanne zze, JF re
q dessen Frau verheirathete sich alsbald wieder, nachdem sie den dürzie die überhängende Decke in und asvüne 11 —28
Gefallenen gebührend betraurt hatte. Vor einiger Zeit kam der heils ganz, theilg halb. Fünf Kinder, vier Knaben und ein
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        en

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Madchen, von 12, 10 und 7 Jahren wurden todt aus dem Schutt f In Fraykreich wurden im Jahre 1863 28,275, 000 gilo-
eauegegraben; die Anderen konnien Lerettet werden. (B. L. 3.) zramm Tabat verbraucht (78* Gramm per Kopf), und zwar
4* Berlin, —10. Febr. Der Kronprinz, welcher unter den 31,000,000 Rauchtabak und 7,275,000 Kilogramm Schnupf
Zreimaurern der großen Landesloge die höchste Stelle einnimmt, tabak.
osl, nachdem er bereits vor einiger Zeit die Absicht, dieses Amt Die schweizerische Gesellschaft für die Helligung des Sonn-
niederzulegen, prvatim zu erkennen gegeben hatte, Dies jetzt defi ags hat in der Schweiz nicht ohne Ecrfolg eine Agitation einge⸗
aitiv erklärt hahen. Motivirt ist und wird dieser Rücktritt dadurch, eitet, welche bezweckt, den Eisenbahnbedienstelen dadurch einen
daß der Kronprinz seit der Krantheit seines kaiserlichen Vaters ruhigen Sonntag zu verschaffen, daß der gewöhnliche Gütervreckehr
in erhöhtem Baße von den Staatsgeschäften in Anspruch genommen an Sonntagen beschränkt, oder noch besser, ganz sistirt werden soll.
vird. Es wird dieses Ereigniß in den betreffenden Kreisen um Um die Propaganda für diese Idee nun auch nach Deutschland
d lebhafter bedauert, als der Tronprinz seinem Amte mit Energie zu derpflanzen, hat die genannte Gesellschaft an die deutschen Bahn⸗
und Liebe vorgestanden hat. Sein Nachfolger im Amte wird direktionen und an die Zeitungen Broschüren und Denkfchriften
vermuthlich det bekannte Kammerherr v. Dachröden sein. orn in ** b8 —2 garme tuwget n
Gotha. Eine Räuberbande haust, wie die „M. Zig.“ u ihruneuld icht, mid eugroben vinderpi kn dertn
mehde gegenwaͤrtig im Thüringer Walde. Ein Bravourstück hat nete de x —— ie
dieselbe jetzt im Dorfe Nazza unweit Gotha ausgeführl. Dott sind —— ein großer Segen f Indivi
t solcher Kerle in ein Bäckerhaus eingedrungen und haben in
* Alles, was nur ——285 — —* namentlich die Wäsche, F Aus dem Kanton Schwyz. Für den Käsehandel gestalten
Zleiber, Hausgerath ec. forigenommen. Das Allentat ist vollkäudig ich die Aussichten immer ungünstiget. Statt daß früher eint
qulgerecht ausgeführt worden, denn einige suchten, andere räumten Masse Kase aus Europa und namentlich aus der Schweiz nach
ind die übrigen Kerie hielten Wacht. Die Sechetteitsbehörde hat Amerika spedirt wurde, kommen jetzt aus Amerika große Ladungen
ihren ganen Apparae in Bewehung geseht, um der Freideuler amerikanischen Kafes aus den dortigen Kasereien nach Curopa
— wmy machen da en hen — In Folge dessen
fEtbing, 7. Febr. Sammiliche Tischler und Stellmache n daeee on ——* re v. Rothschild, der
der hiesigen Atliengesenschaft für Eifenbahnbedarf gehdrigen Fabrit üngste Chef des hiefigen Vankhauses, ist heute gestorben. Der—
haben Zeute die Arbeit eingestellt. selbe war langjähriges Mitglied des Unterhauses, ein eifriger För—
f Der Anlaß zu dem Selbstmord des Generals v. Gablenz derer des landwirthschaftlichen Fortschritts, auch ein ausgezeichne⸗
foll nach der „A. P. Z.“ nicht bloß in den großen Geldverlustene ter Züchler edler Rennpferde.
sondern auch in seinem Zerwürfniß mit seiner 30 Jahre jüngeren — Der in London gestorbene Mayer Rothschild war 56 Jahre
Frau zu suchen sein, welches so weit gediehen gewesen sein soll,“ alt geworden und seit 1839 Associe dez Hauses, an dessen Ge—
daß —8 v e ne dde chäften er mit weit 3 Eifer Theil nahm, als
.N. Fr. Pr. : r Theotie des Hrn. seige anderen Brüder. Seine Leidenschaft war der Sport; seine
ee den re zuhree ge und dpe Pferde waren preisgekrönte Sieger auf zahlreichen betühmten
eee aißi ee nd n en stennen und er selbst war eines der tonangebendsten Mitglieder
o de e — en 5 —F Jockehclubs. Er war, im Gegensatze zu seinem unterseßzten,
e a 3 —X d e * —F — dicken Bruder Anthonh, von wahrhaft herculischer Gesialt. vier⸗
qæ — — — p g es Besuvs schrötig und unge zwungen in seinem Benehmen wie ein Matrose.
f Paris * Febr. Gestern —8* ist der Tunnel, der F ee eme De un en 8 de
unter dem Friedhofe des Poͤre la Chaise durchführt, unter donner- —* ho hen I — —A
ahalichem Gelraqh eingeftürzt. Glückicher Weise hatte man schon zu; er sümmte mit den Whigs. Seit einem Jahre litt er bereins
ceen die Vorsicht gehabt, die Züge auf dieser Ringe hoffnungsios an der Zuckerruhr, der er nun erlag.
F General Mathias Rybinski, der letzte Oberbefehlshaber in C Ane dur r 8 z“ —5— wind re
dem polnischen Aufstand von 1831, ist zu Paris im Alter von ne e e ii har re nn J8
90 Jahren gestorben. atte i is ü —
* n ane —* ute wm en Iee bergessen, dem Truake ergeben. Si mit der Lähmung zugleich
sKreuz der Ehrenlegion erworben, in der polnischen Revolution ingetrenen· gp perschwache mahm in e leßten Dogen du so daß
von 1880 —817 unhmn er an allen Schlachten Thel und warn er zu Bette liegen mußte und natürlich Eng darselbe zu thun
nach dem Fall von Warschau zum Oberbefehishaber der ausständi— wang z e —28 — d aen ꝓpee
schen Armee ernannt, gab aber dald die Partie verloren und trat o deeee In mdedat darn Ibhhhis ag
— starb Chang plötzlich, und die Gewißheit dieses Ereignisses machte
am 4. Oltober 1831 auf preußisches Gebiet über. Seitdem lebit isi der ei sbaren Eindrud.
— D —————— auf den Zwillingsbruder einen furchtbaren Eindruck. Anfangs tobte
Des in Dle Geetectteic) erscheinende , Echo du er und verrieth Symptome des Wahnsinnes, worauf erschoͤpfende
Nord ergähit: Der Weichenwarter der“ franosisgen v Mattigkeit und zwei Stunden nach Chanc's Tode, um 6 Uhr,
doseph Harard solle dor ieihen Tagea un eee der Tod erfolgte. Die Frauen und Kinder der Zwillinge sind in
zens dem von Paris nach Lille und weiter verkehrenden Nachizuge e eeed r — der
den Wechsel stelen als aesein Tocheeheee sase ie dinder, von denen mehrere taubstumm sind, mit anzubdren.
dor dem Wechsel auf den Schienen spielen sah; gleichzeiteg hörke
ex in der Ferne das Rasseln des Zuges. Haftig schrie er dem
Ninde zu, zu ihm zu kommen, dieses aber, nichis ahnend, sprang
lustig auf den Schienen herum und rief:? „Du fängft mich nicht
Du fängst mich nicht!“ Im naäͤchsten Augenblicke erschienen aus
dem Nebel die zwei rothen Signallaternen der Lokomolide. De
Warter schloß eine Sekunde die Augen. Ein Gedanke durchfuhr
ein Gehirn — din Wechsel nicht zu stellen, um sein Kind zu
retten. Aber danr mußte eine entfetzuͤche Entgleisung des Zuges
die Folge sein. Er verwarf den Gedanien, rief dem Kinde noch
mit erloͤschender Stimme zu: „Lege Dich nieder i“ und stellte den
Wechsel. Der Zug donnerte unmiltelbar danach vorüber, der War
ser aber fi.l in Ohnmacht. Als er wieder zu sich kam, saß sein
Tochterchen wohlbehalten neben ihm: es hatte sich, im letzten
Augenblicke die Gefahr begreifend, zwischen den Schienen platt
niedergelegt und der Zug war über das Kind hinweggefahren,
hne es zu beschädigen. Die Bahngesellschaft hat dem waderen
Weicherwaͤrter eine Belohnung zulommen lassen.
. Reisende, die von Lille kommen, beri ten, da ü
rge u J in bellen Flammen flehe u din
eine i i i z
3 —— zwei Züge aufeinander gestoßen seien. Nähe—

Dienstesnachrichten.

Der Forstgehilfe H. Fötsch zu Johanneskreuz ist zum Forft
amtsassistenten in Wunsiedel ernannt worden.

Die bisherigen interimistischen Schulverweser Wilh. Schmelzer
zu Ensheim, Georg Michel zu Ommersheim, Jos. Nohr zu Ober—
vürzbach, Adam Commissar zu Niederwürzbach, bisher interimisti-
sche Verweser an den kathol. Schulen dieser Gemeinden, wurden
zu definitiven Verwesern daselbst, der prot. Lehrer Jakob Schäck
bvon Mörsbach zum Lehrer an der gemeinschaftlichen Schule zu
VBogelbach, der bishecige interimistische Verweser Heinrich Seeg-
müller von Lerberg zum Schulverweser an der prot. Schule daselbst,
der bisherige Schulverweser Jakob Born von Kirchheimbolanden
zum Schulverweser an der prot. Schule zu Germersheim, der bis⸗
herige Schulverweser Heinrich Bossong von Clausen zum Verweser
an der kathol. Schule zu Rodalben, der bisherige Lehrer Jalob
Schröck von Ballweiler zum Lehrer an der kathol. Schule zu
Clausen, der bisherige Verweser an der prot. Schule zu Speyer,
Jakob Schreiber, zum Lehrer dafelbst, der bisherige Schulberweser
Friedrich Germana von der Langmühle dei Lemberg zum Lehrer
an der unteren prot. Schule zu Altenkirchen exnannt.
        <pb n="102" />
        e n 24
Guůͤterversteigerung.

Fastnacht Dienstag, den 17. Febkruar
1874 nach der Versteigerung der Erben
Fichter hei Julius Grewenig laäßt Joh
Schuster, Schreinermeister und Moͤbel⸗
jabrikant dahier seine Liegenschaften hiesigen
Bannes auf bjährige Zahltermine öffentlich
in Eigenthum versteigern. —

Pl. Nr. 776. 18 Dez. Wies in den
Groß wiersen, neben Joh. Jos. Grewenig
and J. Hofmann sen.

981. 535. 936 von 20 Dez. Pflanz⸗
garten in den Großgärten die Hälfte neben
Caspar Wachs.

1013. 1014. 1015. 1 Tagw. 91 Dez.
Acker aut'm rothen F'ur oder Jäckelspfuhl
neben Joh. Jos. Grewenig in 3 Theilen.

1510. 45 Dez. Acher auf'm gioßen Flur,
neben Franz Jakob Henrich.

LIII. 21 Dez. Garlen in den Stauch⸗
gärien, neben Joh. Jos. Peters und Joh.
hofmarn jr.! 3

2050. 47 R. Wieg in der Gehnbach
2. Ahnuung.

Horun, tigl. Notar.
T 0 2* —
Hausversteigerung.

Am Fastnacht Dienstäg, den 17. Febrnar
1874, Rachmittogs 4 Uhr dahler bei Julius
Brewenig, iaßt Nikolaus Ochs, Berg-
wann und Fabritarbeiter dahier sein neu
erbautes Haus mit Einfahrt und Garten
im Josephsthal ueben Philipp Metz und
Jakob Amann auf G6jiährige Zahltermin⸗
in Eigenthum versteigern.

Horn, kgl. Notar.

—

Ein solides Bank Geschäft
in Frankfurt a. M.
läßt gegen billige Provision auf sihht ra ssir ein. Näheres
unter B. 5 poste restante Frankfurt a. M.
Stoer schhe,
trocken und gewässert,
BFriteæ Panzerbieter.

—Fastnacht.
Sonutag und Montag
Freimusik
* F. Oberhaufer.
Ju uge Leute si den als
Zuchhandlungsreisende
Stellüng beh . Ackermarunir
Neustadt a d. B.

hei
xische Matzen
.Haas.
Fastuacht Sonntag
J Nachmittaggs8s—
A————
Sonntag Abend und Montag
uan Jé ⸗ 4
Freimufik
Pet. Schweitzer
auf'm Höfchen.
Die Unierzeichnete mpfiehlt
sich als Bügleriu. Auch
immt dieselbe jetzt Herren- und Damen-
Wasche an unter Zusicherung prompier
Besorgung.
Eatharina Kempf,
geb. Bechtel,
vohnhaft im früheren Bechtel'schen Hause
gegenüber dem Bürger Hospital.

Die Tafel⸗- und Dessert- Chokoladen
der Kaiserl. und Königl.
Hof-Oocoladeneb ubrise
3 von
GehruderStollwerk
42 in X Un,
wurhen' als die vorzüglichsten auf der
jüngften Weltausstellung in Wien mit
der höchsten Auszeichnung,“ der Fort⸗
chritts-Medasle prämiirt.
Dieselbea sind in? allen namhasten
Tonditorcien und Daäicatessengeschäften
zu haben. —*

ran furter e
pom 12. Febrüat 1874.
Pnne Friedrichsdot 8387288
itolen ι αε
Folländische 100 sP. Stüde“ 8 3284
Ducaten. ν. 5 304 32
20Francs⸗Stude 5. 309 21-22
Englische Souvereignz.“ 11 4961
Dollars in Golde. .. 224 2ä
RA———
⸗hnungen
in 2, Au und js Bogen zum allgemeinen
Gebrauch? sind vorrüthegea in der Druckers
dieses Blintesan

— Fastnacht Sonntag
Wieseversteigerung. 8
Gleich noch dieser Versieigerung läßt F r e 1 m R si k—
Carl Rufsing, Acderer von Nauwei- Entré⸗e 10 Sgr
jerhofe, seine Wiese in der Herrenwiese mit * gr.
1 Morgen 79112 Ruthen zu Sengscheid, — Mont —* —W—
Bann Ensheim gelegen von Peier La— 386 ⸗ 95
marche herrührend, auf lange Zahltermine Bürger Rall —
in Eigenthum verkeigern. Entrée 15 Sgr.
Horn, kgl. Notat. bei Georg Jung.
—* —* cc73464 — *
W. Juhrlaͤnder Nachfol argasse

¶m
2u.
e e* — —A— — —3 J
Durch bedeutende Parthie-Einkäufe und durch forlwährend neue Zufuhren ist eß mir möglich, meine ichon so bekannt billiqgen
Preise abermals herabzusetzen und empfehle ich mein
3 Grosses Manufacturwaaren-Lager.. Grosses Ausstattungegesöhaft. —
S 1000 Siucke/. breite, ächtfarbige Cattune, lila, ioja, gelb und braun, 500 Stüd 45. breites schweres Leinen fir Henfden and Betttücher; zu 3
3 für Kieider und Ueberzüͤge Glanz Cattune und Cattune dem so sehr billigen Preise non 12 ir.
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5 200 Slud feinfie franzöfische Jaconets zu Kleider à 10 kr. 3 Ellen breite rein Leinen, kur areischlafrigele Retstlcher, das rofl- *
3 300 Stuck ẽ/ breites schweres echtfarbiges Bettzeug, meistens tüurkisch ändige Betttuch ohne Naht fl. 4 .αιu. 3
roih, à Iß ir. 200 Stuck . hreites feines. gjchlesischez und boöhenisches Leinen 3
7 —X——— zn 15, 18, 20 bis 80 t. — —7 3
Z200 Stuck e/. breite schwere Barchend für Betten à 18, 18, 260 200 Stuck —F aedi Bettdecken. forzogiglakrige Belten, das
2 und 24 kr. * 5* . 5. 39. . 76
z300 Srͤc schweren swarzen Mooresns fur Unterrbae à 22 200 Stuck schwere weiß wollene Bettdecken, fur zweijchlafrige Betten,
Z 200 Stud sqweren ic/ br. englischen Waterproof für Regenmänte! das Stud fi.4. I88. .5
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id/ breiten schweren guten Buckskin fur Hosen und ganze Anzugen . 30. fl8. .L. 7753
. si. e fii eehr — e nd genze Anzuge zoo Waei schwere weite Victorta Bettodecken' mit Franzen fur
e/0 breile Fußleppichstoffe a 1ß r.. — gweischläfrige Betten, das Stud ,) *
Slauen roth wollenen Unterrockstoff 4 15 kr. Pique· Decken und farbige Vietoria⸗ Decken⸗ xoth, braun, gelb, 8
Feinen weißen 8 breiten Mull fur Kleider à 12. 100 Din grün, rosa, das Stück n.2 20 23
Iooo Stuck verschiedene Kleiderstoffe fur Winter, Fruhjahr, Sommer 100 zend weiß leinene Tischtüchker, das Stu 50 fr. 43
und Herbst, der Meter von 30 kr. an. * 08 Den leinene — gg 6 6 kr. an.— —
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dece St. Ine 64 rrer UAneiaet (und vai wit dem Haupiblatte verbundene Anterhallungtblatt, mit der Dienbtags⸗, Donnerstags⸗ und Sonniag
IXXV wb cheutlich vier me I: Dienztan, Don ertntag, Samstana und Sonntas . Abomnementeapreis vierteljahrig 42 Krzt. ode
I82 Silbbergr. Anneigen werden mit 4 Krrr. die drespritige Zeite Slattjchrist oder · deren Raum berecuu ——
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J.nar, ν α 27 1874

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M 27. 25. * SEonnt *
AI νν
Deutsches Reihtt nd driet Amerika. in
33Manchen, 10. Febr. Wie man dem Verliner. Boͤrsen⸗ N ewyort Ende Januar. Die Stadt Newyork hat vor
C.⸗ meldenist der König von Vahern sehr indignirt über die einigen Tagen eine besondere, wenn auch schnell vorübergegangene
sann iuren, die sortdauernd über ihn in den Winblditern der Aufregung gehabt eine Emeute en miniature, die zwar nicht im
sondere den Berlinern. erscheinen . Er soll in Berlin die Be⸗ Zande verlaufen aber an den elubs der Polizisten zerschelli ist.
jchlagnahme speziell des Kladderadatsch“ sobald derselbe seine zZufolge eines Aufrufes, der von den Führern der Internationale
Werson wieder nn usdcucuch herlang haben. Ee elbet ausging, versammelten sich einige tausend Männer, Beschäftigungs⸗
dolle eine einseitige Beschlagnahme in Bahern nicht, veranlassen; ose zum Theil, mehr noch Arbeitzscheue und hoͤchstens ein paar
ellte aber. das ausdrückliche Verlangen, gegen jede Karriticung Bewerbsleute die halb durch Noth, mehr noch durch extreme
seiner Person mit, rigoroser Slrenge. dorzugeden. Grant. Kur.) uUnßichten, wie sie von Communisten gehegt werden, aufgestachelt,
n u'n hen, 12. Febr. Die mit den Kammern jüngst vere inen Zug durch die Stadt machen wollten, der eine Demon stration
aindatten Gesetze betr. die prsvisorische Sieuererhebung, bezw. dee ihrer Lage sein sollte und von dem sie nach Ueberreichung ihrer
Verbollständigung der Einrichtungen der im Betriebe stehenden Beschlüsse an den Mayor von Newyork das Ende ihrer Noth,
Staatsbahnen und im Betreff der Verwendung des Antheils das Erreichen ihres Utopiens erwarteten. Daß allenfalls außer
Baherns an der franzosischen Kriegsentschaͤdigung, haben unterm Reden noch andere Maßregeln, Gewaltsamkeiten geplant waren,
7. dieses die Sanction des Könies erhalten und wurden heute läßt sich aus dem Ton der aufreizenden Proclamat onen des
peblizitl. Sicherheitsausschusses“ ganz in dem Tone der Pariser Commu-
egertin. Der Bundesrath hat in feiner Sitzung vom 2. nards oder spanischer Intransigenten, leicht schließen“ Leider
ds. sich dahin ausgesprochen, daß der Grundsatz der gewerblichen gingen viele Deuische auf die Leimruthe, iwatz ——
Freirugigkeit nunmehr. auch auf dielenigen Apomh etergehfen ausge- inderen Ursachen auh daher erklärlich, daß der Zug sich in
dehnl werde, welche in einem deutschen Bundesftaate die Gehilfen Tompinks-Square, besser bekannt als „Weißer Garten““ der
prufung bestanden haben. ; ferner, daß die Gemeindebehörden des nitten in Klein · Deuischland dem von nahezu 80,000 Deut⸗
Bundesgebiets einander hehufs voriaufßiger Vollstredung ihrer aus chen bewohnten Viertel, gelegen, formirte. Von vornhereln stachel⸗
ZFrund des 343108 der Gewerbeorduung (Streitigteiten dir Meister sen einige Fuhrer durch aufrührerische Reden und Drohungen gegen
mit den Gesellen und Lebruͤngen) ergangenen Entscheidungen nach die außerordentlich stark vertretenePolizei auf; es kam bald zu
den über die Rechtshilfe —geltenden allgemeinen; Grundsatzen Bei⸗ eibereien, und die Polizisten. exhiellen Befeht. den Platz zu
stand zu leisten haben. ze Aubexn, was ziemlich leicht geschah, bis sie auf eine Cohortę der
e Ii zebr.- Der Dihenantrag Schulzes det .seit 10. Ward stietz welche von ihrem Anführer. Namens Höflich. der
»em Bestehen des Reichstages in jeder Sesfion wiederkehrt, wirdeine rothe Fahne trug, zum Widerstand aufgestachelt. würde, wozu
zweifelsohre in der morgigen. Sitzang mit großer Majorität an er das Beispiel gab, indem er mit einem schweren Hammer dem
enommen werden. Da einmal durch das Zugeständniß der Eisen⸗ Polizeisergeanten Waller auf den Kopf schlug. und dadurch, schwer
hahnfreilarten das Princip/ der Entjschädigung anerkannt ist, ist berletzte Dies war das Signal zu eergischem Angriff fur die
ine schwache Hoffnung vorhanden, daß der Bundesrath und vor Polizisten, die nun rücksichtslos pon ihrer gesä rlichen Waffe, dem
allem die tonangebende Leitung desselben diesmal etwas mehr chweren „olubtt Gebrauch machten, nicht nur den Platz saͤuberten,
Rüdsicht auf die Wünsche der Volksvertretung mimmt, als es leider ondern auch die umliegenden Straßen, wobel zum ersten Male
bei den früheren Beschlussen der Fall war. Wer bei der Diäten in der unteren Stadt die reitende Polizei verwendet wurde und
—I elwas zu gewinnen ist, ich sehr nützlich erwies. Eme gioße Anzahl Gefangener wurden
das daben ja rie letzten Wahlen deutlich gezeigt. Betreffs der Jemacht, von, denen, wie immer, die Mehrzahl Neugierige waren,
Fisendahnfreikarten war in den meisten Fraktionen anfänglich die vahreud die Hauptschuldigen entkamen. Die meisten Verhafteten
Frage erhoben, ob Aunahme oder Ablehnung? — ichließlich aber nußten anderen Tazs vom Richter entlassen werden, da sich nicht be—
Zan überali dahin ubereingekommen, man konne pne Gewis immte Anklagen gegen sie sorc ren ließen. Gegen die Art und
senbstrupel Gebrauch von dem Anerbieten machen. guͤt Sonneinann Weise, wie die Pottzisten verfuhren sind viele Stimmen laut ge⸗—
dat bekanntuch seine Karte zurückgesandt. Vidie Seseldemotraten worden; in einer · Beziehzung- unterschieden sie sich jehr, und zwar
berfahren, ist uns nicht bekannt. invorlheilhaft von deutschen Polizisten oder Soldaten, indem sie
Berhin, 12. Febr. Heute warde im Reichstag der“ seit ihre Gefangenen/ nachdem sie ihnen Handschellen angelegt () und
Grundung des Reichs in jeder Session wiederkehrende Antrag von sie willig fosgten, in brutaler Wesse schiugen,“so, daß Veele
Schulze-Velitzsch auf Gewahrung von Diäten an die Reichétags- Zchädelbrüche davontrugen. Mag sein, daß das Gespenft von
igecrdneten· mit 229 gegen 79 Stimmen angenommen. dur »m Jahre 1863 Veranlassung gab, eine aͤhnliche Emeunte im
henselden sprachen u. A. auch Frankenburger (aus Bayern, Fortschr.). Kdeime mit der größten Sirenge zu unterdrücken. Wie man mit
daeker und der Sozialdemoktat Geib. Prozessionen die Verhältnisse bessern könne, ist freilich nicht abzu⸗
Berin 12. Febr. Der Bundesrath hat gestern den Gesetz- sehen, wie auch wenig Aussicht auf Erfolg existirt, wenn man
entwurf betreffend die Ausgabe von Reichspapiergeld dutchberathen dom Stadtrath verlangt, daß er auf folgende Punkte eingehe:
und die einelnen Artikel mit den ducch das Münzgesetz gebotenen 1) RNiemand soll wegen Nichtbezahlung der Miethe exmittirt
Abanderungen festgestellt. Die Schlußabstimmung is füͤr eine det werden.
nächsten Sitzungen vorbehalten. — In Betreff des Inhalts des 2) Die Stadt soll' die Hausbesitzer für ausfallende Miethe
ei daran zu erinnern, daß Reichskassenscheine im entschädigen. 5
etrage von 3 Mark per Kopf der Bevölkerung von 1871. (also— M
eiwa —* Mill. 3 n Abschnitten uns 25 und 150 vu J 3) Die Stadt joll an Hülfsbedürftige kaglich Brod verab-
nusgegeben und unter die Bundesstaaten nach dem Maßstab ihrer reichen.
Bebolterung vertheilt werden sollen. Die Einziehung des Staats-
papiergeldes muß spätestens bis zum 1. Januar 1876 kne

Ob mit dem „täglich Brod“ nur Brod oder nicht auch Beef⸗
steackes u. s. und ein Maßz Bier zn verstehen, ist nicht näher
definirt, aber leicht anzunehmen. Unser alter Bürgermeister, Have—
meyer ist nicht gerade beliebt bei diesen Socialisten, da er ihren
Deputationen stereotyp antwortet, daß sie in Zeiten hätten sparen
dlen, wie er gethan, der anno so und so mit 3 Dollars per
Woche mit Frau und Familie gelebt und Millionär geworden.
Kun ist es jetzt freilich nicht mehr möglich, mit dem auszukom⸗

Nußland.

Peterzbburg, 18. Februar. Der Kaiser von Oesterreich
st heute Nochmittag in Gatschina eingetroffen, woselbst er vom
Großfürsten-Tyronfolger empbiangen wurde, weil der Czar etwa⸗
eidend ist.
        <pb n="104" />
        nen, was vor olbec feidst noch 54 Jahren hinreichend war,
vie das ja auch leider in Deutschland der Fall; andererseits kann
aber Ne Stadt Newyork nicht dafür aufkommen, aller Noth
Abhülfe zu schaffen, wenigstens nicht offiziell, denn die Privatmild-
rhatigleit ·ist reger als je. Freilich kann nicht Allen geholfen
verden, und allnächtlich beherbergen die Poltizeistations bäuser
3000 bis 10,000 Obdachlose beiderlei Geschlechts, Doch sind
Anzeichen dafür da, daß ein Umschwung in geschäftlicher Hinsicht
devorsteht und bald wieder die fieberhafte Thätigkeit herrschen wird,
an die wir in diesem Centralpuntt des Handels und der Fabri
kation gewöhnt sind. —R

gierenden Herzog übergehen werden. Es kommt also auch
deruühmte Onhyr wieder nach Braunschweig zurück, Wẽgleichen
ostbare Stein aus dem Petschaft dez Marie Stuart Magdg

tQuatro vingt troiae der von den Virehrern d
Muse Victor Hugo's mit Spannung erwartete; Roman m
zleichzeitig mit dem Original in englischer, drusstschewe nalienish
panischer, portugiesischer, holländischee, ungarnischer vind Lechisch
Sprache erscheinen. Diese Uebertragungen haben dem franzosisq
Verleger allein die Summe von 80,000 Fr. eingebrachte
dandlung des Romans beginnt auf, der See, entwickelt sich den
weiter in Paris und gipfelt in dem Vuͤrgetlriege dek Vendore
Kapitel, in welchem Rabespierre, Danton und Marat mit tinam
eine politische Discussion führen, wird als der künstlerische Hoͤhn
puntt des Werkes bezeichnet. —

t Es sind Falsifikate der Geraer Bank, auf 10 —E
lend, entdedt worten, wilche —namenttich an den · Worte ·¶ Sno
drohung (statt „Strafordnung“) auf der Vorderseite, sowie an da
üußerst mangelhaften Aussührung zu erkennen sind.
TLondorn, 6! Februar. Zur Warnung sel hier imitgetheilt
daß augenblicklich“ falsche, haupisächlich / aus BPlating best her⸗
Sovereigns circuliren, die einzig durch“ den Klang von echten g
unaterscheiden sind. Eine solche mit der Jahreszahl 1866 1werfehn
Münze wurde der Bank vorgelegt und von dieser als rinc wa
Gewicht und“ Anscheitnbetrifft, höchst gelungene Nachabmun
merkaunt.

zFermischtes.
14Spehyer, 13. Febr. Die ‚Rheinpfalz“ ist wegen Beleidig-
ung des Deuitschen Kaisers durch den Artikel.Der lindische Greis
und der Heldengreis? auf 10. März d. J. vor das Schwurgerich
derwiesen. 34

TFriedrichsthal, 11. Febr. Heute Morgen gegen 11 Uhr
raereignete sich auf hiesigem Bahnhofeeins trauriger Anglücksfall.
uj Ein junger Beamter, welchex seit Januar 5. mit dem außeren
Dienste der Güter-Expedition auf hiesiger Siation betraut war,
wurde bon einem bon Sulzbach kommenden Perfjonenzuge chwei
verstümmelt, indem deide Beine und die rechte Hand bou ben ger
malmenden RadAn des Dampfrosses erfaßt wurden. Wie wiꝛ
u hören, ist der Verunglückte heute Nachmittag schon gestorben..
* Pfarret Schermer von Gleibweiler—hatte gigen das land
Angerichtliche Urtheil, das ihn wegen unberechtigten LAnheftens eines
Wahlaufrufes an die Kirchenthür zu Gleisweiler zu 1 Tag Haft
und . Thle. Geldbuße verurtheilt daꝛte, Berufung ergriffen. Das
Bezirksgericht Landau hat nun unter Aunghme, mildernder Um—
ftänden, dies Urtheil dahin abgeändert, daß die Haft wegfällt, die
Geldstrafe aher auf 10 Thlr. erhöht wird
Wolfenbüttel, 8. Febr. Die reiche Erbin Genf ist geneigt,

alle die Kostbarkeiten, welche der Diamanienherzog ohne Recht dem
hJerzoglichen Museum in Braunschweig entnommen hatte, zurückzu—
geben. Wir hören aus bester Quelle, daß Genf in keiner Weise
ein Anrecht auf jene Kleinodien geltend machen wolle und daß

ieselben über kurz oder lang in den rechtmäßigen Besitz des re

R
* J —32 sc⏑ F—
Glück und Zufriedenheit n
wie tausend, durch Hrankheiten fark helmgfuͤchte Familiemdadur
wieder eingekehrt, daß sie vie ihnen in dem beruhmten ilfusttirin
A. zweihundert und sechszig Seiten staxken Buche: Dre iry
NRaturbeilmethode gegebenen Rothshluge befölzt üind d
Zrantheiten beseitigt haben. Gewiß die beste Empfehnung dien
nur 36 Kreuzer kostenden Werkes, welches durch jede Buchhand
lung. am schnellsten“ aber direkt don Richters Verlagsansian i
Luxemburg und Leipzig zu beziehen ist. — Man verwechsele die
allein berechtigte Originalausgade nicht mit nachgepfuschten ähnlis
betitelten Machwerken.

e

.47

v n 24 7**
Vekanntmachung: Stockfische,
Am Montag den 23. Februar 1871, Nachmittags 2 Uhr. sollen! ttrrocken und gewässert,
zie Erdarbeiten für eia neu herzustellendes Maschinen⸗ und Kesselhaus bei Förder— bei — ———
chacht Nr. 3 der k. Steinkohlengrube St. Ingbert im Submissionswege an den Mindest⸗
aehmenden vergeben werden.
Die auszuschachtende Erdmasse ergibt 3600 bis 4000 Lubikmeter, die Grundfläche
det Ausschachtung beträgt etwa 1600 Quadratmeter, und ist bei etwa der Hälfte der
auszuschachtenden Masse die Angriffshöhe zwischen 8 und 4 Meter Die mittlere Trans⸗
portentfernung beträgt 90 bis 100 Meter. J
Uebernohmslustige sind eingeladen, ihre Angebote, welche pro Kubikmeter zu ssellen
sind, verschlossen und mit der Aufschrift , Submiffion auf Erdarbeitenei zur
oben angegebenen Zeit bei dem k. Bergamte St. Ingbert einzureichen, woselbst auch die
Eröffnung der Submissionen am genannten Tage, Nachmittags 2 Uhr stattfinden wird.
Die Bedingungen konnen ebendaselbst, fowie dei deni. Obereinfahrer zu St
Ingberter Grube eingesehen werden. *
St. Ingbert, den 14. Februar 1874.
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Feuerwehr⸗Montag
Karl Schwarz, Metzge
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Deutsch⸗Englisch⸗ Franzö
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Doutseh-Engliseh-⸗Französisb.
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Iin alphabetisch geordneten datzen.
I Heransgegeben von *
Pr. Forster und Honoré Muucher
Mebet einem Anhang. euth.
Englisch Vocabulary of commercial
terms. Voeabulairo franqaise des termes
a nmer Waarenlexicon in drei Spra-
Mehen. Orts- und Lünderverzeichniss in
drei Sprachen. Formulare 20 engl und
fransz. Briefen, Pacturen, Wechseln, Pracht ·
briesen, Anzeigen ette.
JDas Werk erscheint in 10 bis 12 Lie-
forungen à 7 BSgr. (27 Erz. Rh.) Alle
drei Wochen vwird eine Lieserung ausge-
goben. — 1
AFBestellungen nebmen alle
Buchhandlungen, sowie die unter⸗
zeichnete Verlagshandlung entgeront
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Bergamt St. Ingbert.
J. Namann.
Fastnacht Sonntag
Freimusik
Entréee 10 Sgr.
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bei Georg Jung.
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Bauholz
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Zaun- und Baumpfähle
bei Gebr Höh,
Breit⸗rwükle und Hobbof.
Vapewurm befeitigt (auch brieflich in)
2 Sturden gefahtlos und sicher Dr.
med. Arnst in Leipꝛzieg —
Redaknon, Drud und Verlag von F X. Demez in St. Inabert.
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282 522 5— *2752.52. 7
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255 272. 87— 555 25323 352 —7—35 535
755 354 73 5* *253

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a gewnch En, Tsgebrier 2We socher Inritgeiheiit witd“ ald atmonnu die suan gostsrho Vr sen lonter Nauf 3. NMene wicder hotne

sollen dif dicsjahrigen? Irbßeren! BSehieß und HOa piubungen· dere hahz Me zo wdt nmd eudebe srbnndoi Daßt setuer; Bemohneri sich Anrdo

Arullerieauf dem⸗ VTechfelde sAchonnrnan den hersten⸗ Tagen der Jimu michts beschäftigen, als mit „Weinen und Trauern““. Ein rinzigerr

beginnen ĩweile der? gidßle Theil der Feldartilletidregimenter · bel GBang Durchad Sladt ginugt/ꝛc sich vo Pder AMAuuichngleit falchet

in hrugut und Sepienba dNoattsindendene Bideston ma adbevnn Behauptumg a· zw — ——
detheiligt sein wirb. eODie yeldꝰ Artillerier wird abwechslungs⸗aindLr öʒo“ lis.qj. nDie· Socialdemolxais deo Teichstagesn· crtlarao
hugadeweise imier vemn onmandonder Genetale Meinlicee aund: Vntz n ihrer hiesigen Zeitung, daß sie für dea in Aussicht stehendent
auf den Lechfelderversammelte sein.o Als Tyeilnehmert / ian: dirfen Antrag der Elsaße Lothringer auf eineTim Reichslgnde bor pinehmende

Uebungen wird auch eine größere Amhahl michibaherifchet, edeutsches Voltsabstimmung nicbecn dieri Stamszngehdrigleit einer Vewohrer.

Sifisec und Zwock haupchüchupus Hereutzem 1 Soachsesund hinmen werder, PholeichV ber Reichliagz ze

Wurttiemberg erwarieß öαειαι νν ———333 8 eß —— ber Reiheiag gestein in
ee eeee e Zebcnar. Dern duschuß- des beralenn v. ngehen der ece aneet herch der Dinnen anscnnun

aä vet ete Aus dutz der wit so arobet Masorttate Feian süun n. Wundegrathalte sen 33

Vne a Dn denheoben aine Gei a gu den Fachriag Cit Peiaupg. hobt qhcr i ade ouf Desen Anttag einzugeten

erichtet eine Refogm daß. Reglements. zur R.ich gtags wahl zu Aus —AA — Feßruar dr·bt man der Kd —
eien dur welche Nine gedßere sRic.leit dex Visten der Wit dersigedt virh, ha ausgeeti in Geshrchen imt srandsischen

Mob lerech igten bergesteit aie Wahlfreibent, ande die geheime Wahl hisadfeg. Maͤßigung ünd. Vo sig gegennber Deutschtaändz agemnt

lia biaher deichent und die Abhränzung ardßerer Wahl. »ohbn; en vit t ashiben tregter Fastenhrhesee aug

Ajirte ermoglicht werden Josf. 7— 37 esn üie nrilweise zuschteibes. 23423 1 55
nag Mumnchen, I3Febcuar, Vong hier us in Sellend der pe pln, * Zebhia Die Kosßs. Aülgem. Ih.met

e ie e e Datlen hen n Dez. ecdera ebate . Hetgen house über die Crpitehe wote

mutnen Ieunbi hernt Reiche ag, ein delahen. 101 —— den heule Morgen e ngetroftenen
ee e i e een owpeden ots Gotß lateagescen e ——

Sien b ecehehln ee e Ge enswurses uder ühe. bon Meß küd Sued *
di Reiche papierged ein, Mutechlen zguch bon BVahernahderlangt .8 gnde erreich...

—XDVVVVV vie gHlauscnhuehe her de affenttichen äirt Vorument 3
e en chen a der. Zum Beigiede der grter militͤrescher o ——

— E⏑o—— — ———— ——

duhnen im Mobilmachungsfalle, bezid, Kriege, werden eigen« —* Ve h vozů du bavegen syhhterin die neu

Esenbohle EeltichteTompacnient siet. und. werden. ale witz: ö ne ee einzutreten ist dies Lin vont

arpfuchtige ise abahnhegute, Techniter und Angedellte der Eisen⸗ omman da der ramfi me Icnen ah den, Jistch

bahnen sorls ge Hamdign Ad uererelben zur Formatnen detet ond eeeee et
onpagnien perwendet. g Bei Inanspruchnahme solcher Bediensitlen Teleck“ von der iungatischen Legion, — —
nuß jedoch ezür Bekiebes⸗ der heimathlichen Bahnen halhen. Dic. gefau genen ngarn besuchen durfte, um sie zum Eintritt

den uwein Dese Ehenbahntumiede tdmboguen a dnnen aug in die. Achut. in Formation Pedt see Supynf Leptgens 9—

durch Engagirunge ichtdiantpfligts ——8 — beistärkt 3 4332 GEngland. 2 —

werdenn; die so Engagirien hete ihreg· Dienstleistung Lonb'on 14. Feh nar Das große Hauserqüuartier: Pan ·

As Miliuarbeamte benochtet und eiwalgePensionsanspruͤche solcher techaicon mit seinen Vunen maga gen, Waarenniederlagen undð

Personen auz hrem Mitntarverhaltniß nach dem Reichsmulitaͤrpen⸗ privalwohnungen Dih pirdergebronnte Die werthvollen · Kunsta nkb

sioabe sez dom.27. Vuni B 7V beurtheitt. Seutenteisammlungea dis. Parte guicös süde gletvhatts.. wernighiet

—Vo— — neuerbauten Foets Dec dangerichtete Sqhaden!ast dußerordemlich grcßMan schaätt hu

auß dent stnlen erKheinufer sind ede e Geigũtze auf Misllouen —— einzelne Eigenthüͤner.eViele werte volle

q Ork unb Suille vorhanden. Dieselben hehen in besonde 3zu —B—— Der bekannte Sit Richurd Wallag der-
m àääääëIæàOX M ÄàÿÑS ò. ÊÄôÛ-Ë uä äöigäit erih von 80, 000 Pib S.)
Nähe des Forts bereit. Mitee der Ueberfühtung der Munitions Rußland. n.ä
ausrüstung wird eifrig forwefahrenVund hrffteman vis zus⸗ Ni:te Petersburqh, 11. Februar. Das: soffizielle: Vrogra hln
deß nachsiew Monams Vant seritge zu Awe eden a Was den Buei nar Az Aulqhkeilen beim Masenthall des osterteschischen Naisers. ist
rechtsrheinischen Fotta ber Mehl · wetrijftt scis warz wie ch höre —— n 14.: Gala⸗Thedter — 2
i n e emereneln win deineinen- Lniahen auneheht md Kinet en Wigsecpalais; Mo tag . Festhun. don Biach.
zum Abschluß gebrocht, da Aenderungen in det Lage der einzelues denz Dista ar Deeuet und Militärdigerbrim'n zftekrei hishen
Werke nicht *Kiebtznvorgenamment werden sollen Dagegen haben Desandlen ·Lengenau; Mittwoch; Jagd Donnerstag:““ Sosree im
die Arbelten noch wicht: degonnes/ weibtavieyn Fesistellung que⸗ diee zrohen: Moneettjanlero⸗ Freitgs: Zoiree blin Staatsrathh Grafen

in zelnen Entwurfet noch ·nusstehta(Koln⸗-Big.)NkNJagohndnn ulgtoie cyie Zemners mir ——— —— ———
Rez 13. Februar. Voriges Jahr datn dar Carpena im aereene —

Anseren Staterinentewan nüchternen Verlaufa · da diegeinheimische 201.Bιιν .m 308 —F die
Vibbileruntfich damals) aoch gatßtentheils don offenttichen Wen ann Mperepte
eeee se VieseaFahe i nderee ichenurtgeg uß der gu W Sebr.h Dutq Roascrprdar pfouischen
e e e dihalchienng pon d, Wo warden Vesennen Zering bennnen
e e di van Vanschetn veranftaltion Cesuchleten Pemne nden —— qhedo dfi chigen.am· Jahre 1814 Baur ·
zu besuchen. Beispielsweise war der kürzlich von der Carnedalgd, prißenz anz. ze rstützumgeck aun den Branudusseluranz-
e eneewene atde Suudithzealst vecedeng gephe elgern zut asrettung der Costen ino Riusñicht gestellt, und zwar
MoslendaͤuHahlie yn potn kran,osischen Theil der Bevdilerung ur eine Weirgoerige Spuße de W ug nue eine Nerradertge
desucht. Ferueve frantoi vers hiedenenen Concertsale stets überfüllt, e 200 fl. Das ist wiz gehwritfreusich —
.
wimmeln von' Spaziergäͤngernar,⸗Muq —B——— —5 e pu n
aruen Aufschwung genommen, dehen seden salls vt: vesseraltz in nsn ril t Ligessnächig olene Vorw'ssen und ohne das
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        zesezlich vorgeschriebene Mandat des Buegermeisteramtes den Preiß
ür die an die Pfaͤlzischen Bahnen verkaufte Schiffbrüde dei der
direetion“ in Ludwigshafen erhoben habe und außerdem bie
Vemeinde durch sein Verfehren in einen empfindlichen materiellen
Schaden gebracht worden seiti. 22
. Speyer, 14. Februar. Das Denkmal des hier verstorbenen
Professors und ausgezeichneten Mathematikers F. M. Schwerd
t vor einigen Tagen hier angekommen. Es wurde in Munchen
gegossen und wiegt circa 11 Centner. Dem Vernehmen nach sol
z auf deni Grabe der Verstorbenen aufgestellt werden.“ α
PKaifertlautern, 14. Febtuat. Der“ Ziadtrath hat gestern
Hherrn Pfarrer Reiffel in Otterberg zum städtischen Schulinspektor
gewählt. Pfarrer Reiffel iß ein freisinniger Maunn, der seiner 83
zas Schullehrerseminar durchgemacht hat und im Schulbienfte
nehrert Jahre praltisch thätig war, bebor er sich enischlohz Thes
sogie zu studiren. Er hat eine warme Theilnatheme für die Volle
chule auch in dem später erwählien Veruf stetg bewahrt, und
vir glauben, daß zu dieser Wahl, welche jetzt noch der Bestätigung
der Kreisregierung unterliegt, die Etadt Katserslautern sich Glüd
vüunschen darff. 6 :
Saargemünd; (Deutsch⸗Lothringen), 125 Febrer Dieser
Tage fand hier die erste Verheirathung zwischen einen eingewan⸗
enen Deutschen unß einer eingeborenen Bürgerin statt (Soarg.
Jeitung. nes ιι νι—
. fMetz, 14. Februat.n Die hier gegründeie WVollsküche“
vird zu Ende der nächsten Woche exoöffnet werden

aum fichtbaren Wappenstempel auf der Rüdseite des Scheines
lenntlich, der mit der Woppenseiteeinetß badischen! Kupferkreuzers
ingedrückt ist Der Verdichtungsstempeliutßzt die Werthzahl, Zehn
nur ußerß schwer erkennen, während die sie umgebende Arabeske
ob und abweichend eingedrüdt ist.Das Hauptzeichen der Zaͤlsch⸗
ing aber ist der Mangel eines Wefserzeichens. Weiter zeigen fich
alsche preußische Einthalerstücke, deren bildliche Darstellung im
Vesentlichen den echten Stücken entspricht. Sie fsind aus weiß
egitiem Kupfer gegossen und hieran, sowie an den vielen Guhe
jrübchen ihrer Oberfläche ist die Unechtheit Aeicht zue erkennen.24
2215 Im Wirthshaufe; gu Wittich ( Bez. Rotihaltmünster; Nieder
jayern) kam *2wie die Paff. Fig.* verichtetr — am 8. do. ein
znständig gekleideter junger Mann an, aß und trank, unterhielt
mit den · Gasten auf's deste, auch über die Duede, aͤhrt ver⸗
diedenen Arten, lieb angeblich wegen chlechten Welters über
kacht und zahlte vor Schlafengehen seine Zeche (11 Glas vVier
und 4 Würste.) Am anderen Morgen; fand nan ihn todt im
Zette 3ner hatte sich mit einer Pistole erschosfen. Nach einer bei
dm gefundenen Karte der Universitat Erlangen war er der Can
idat der Theologie Ernst Sweitrup aug Colmar. im Elsaß. In
einer Geldborse fanden sich noch 1. fl. 854 tkr. und ein Versat
eltel. Die Motive der That find noch. nicht Jaufgetlärt. Der
ʒortige Pfarrer hat. ohne die Anordnung des Bezirisamts abzu⸗
varten, der Leichnam in⸗ einen, Bretterlasten paden, diesen mit
inem ·Stride zubinden und so am Auzerften Ende des Friedhofet
hne Sarg und Klang einscharzen —W iß du Ce
u London, 12. FebruarImr atlantischen Ocean wülthen ein
uüͤrchterlicher Sturm, der insbesondere an der Sudwestküste von
Itland großen Schaden ängerichtet hat. In Kinsale wurden viele
däãuser ihrer · Dächer“ beraubt unbemehrere Schiffe vonihren
Inkerplaßen — Ein Fahrzeug? wurde von der furchtbaren
Sewalt des Orlans sogar ber den Quai geschleudert. Gin Dam ·
fer aus Glasgow ist in der Bucht von Tralee gescheitert und
indere Schiffsunfälle werden aus Dungarvan und Panzanee ge—
eldet. i. er

7 Aus Brafilien sind kürzlich 17 Deutsche in ihre Heimath
Bommern zurückgekehrt, welche eine grauenhafte Schiidermug von
em in der Colonie Muniz herrschenden Elend machen. Für diese
Folonie waen vor etwa anderthalb Jahren von brafsilianischen
Igenten 800 Deutsche geworben worden; aber als sie an Ort
md Stelle ankamen, Überzeugten sie sich baid, daß es mit all den
choͤnen Versprechungen, welche ihnen durch den Unternehmer der
Folonie, Ferdinand Muniz, gemacht worden waren, nichts war.
hei der Abreise jener 17 waren von den Colonisten schon 256
estorben und die meisten der Ueberlebenden mit Krankheiten aller
Irt behoftet.⸗ — — —

Frankfurt, 14. Febt. Gestern traf bei der hiefigen kbnigl.
Staalsanwaltschaft die Phokographie des von dem Gensd'armen
Heißler zu Moers wegen schweren Diebstahls der afteten Ind'vi⸗
»uums ein, das sich Schappel aus Bodenhein nennt,' nach dieser
Photographie aber von allen Beamten, welche' dieselbe in Augen-
chein genommen baben und den entsprungenen Rausmörder Volker
uus Bockenheim kennen, unzweifelhaft als dieser ertannt worden
Bekanntlich wurde hier über den angeblichen Schappel ange⸗
ragt; da aber dieser Name in Bockenheim nicht mehr xxistirt,
Inbaber desselben aber mit dem Völker verwandt waren, so tauchte
die Vermuthung auf, daß der ꝛc. Volker hinter“ dem Namen
Schappel stecke. Es wurde ein Photographie gefordert und diese
at jene Vermuthung bestätigt. Durch eine besonders freundliche
Miene und aufwärts gelämmte Haare hat der Photographirte sich
war, aber durchaus dergeblich, ein anderes Aussehen ju geben
dersucht, urd so ist anzunehmen, daß derselbe wohl schon in den
iächsten Tagen urter sicherer Bedecung hier eintreffen wird.
Wier? machen, darnuf aufmerkfam, daß in letzter Zeit
alsche, auf photagraphifchen Wege angefertigte dadische Zehn gul⸗
zenscheine umlaufen. Die Unechtheit dieser Scheine ist an dem
—XXX äôͥᷣàÛ
2441 51Saämmtiche Stamme und Stangen find
—AXIXC E Wagner holz, sowie zum —eæe— —
rignet. —* * 71 * —
Das ANlafter · und Knuppelholz ist an
hen Wegen aufgeseht“ und dadurch bequem
abzufahren. ..3.6*
25Ph Michel.
qt. 11 Muctionator.
— — —
diechnunge
n a,“ ha und ijs Bogen zuni allgemeinen
Bebrauch sind vorräthig in der Druckerei
ieses Blattes.

A Circa 30 Centner
zutes Kleehen sind gegen
Paarzahlung zu verkaufen.
Wo? sagt die Exrpedition ds.
Blattes.

—

v

e⸗9t
9
Holzversteigerung
Am Minwoch, den 25. Februar des
Morgens von 8 Uhr ab, läßt Herr
Seinrich Groß, Guisbesier in Scheidt
ei dem Gastwirth Lö w zu Schaafbrücke
zachbezeichnele Holzsortimente aus dem Stahl⸗
jsammerberg versteigen.
54 Eichen. Staͤrme *
do Birlen-· do. 17 *
240 Akazien⸗ do. ert
Buchen⸗ 28
Ahorn-
sirschbaum- de 33.49 Fesimu.
Birnbaum⸗de
Apfelbaum⸗ do.
xErlen · ¶ do.
Ziefern⸗ do. ,
Sinck Cichen⸗ und Akazienstangen von
13— 16 Cim. Durchmesser.
ichen⸗ Atazien · u. Birkenstangen
von 10 - 12 Ctmr. Durchmesser
209 2. Eichen⸗ und Alkazienstangen von
7779 Ctur. Durchmesser.
31 Raummeter Buchen⸗ und Birkenstempel.
87 d0. Alajien⸗, Buchen⸗,“ und
Birkenscheitt.
888 do. ülaien⸗e, Buchen-, Eichen⸗,
zirken und Kirchbaum⸗
Anüppel.

Ein tüchtiger Schmied
wird gefucht und dauernde Arbeit zugesichert
bei⸗ Adam ——
7 auf Bildfiock.
Bekhanntmachung.
Am Montag den 23. Februar 1874, Nachmittags S Uhr, sollen
ziie Erdarbeiten ue eia nen herzustellendes Maschinene und Kesselhaus bei Foͤrder⸗
chacht Nr. 3 det 4. Steinkohlengrube Ste Ingben im Submissionswege an den Minden⸗
rehmenden vergeben werden.⸗un ο α , iee—
Die auszuschachtende Erdmasse ergibt 8000 vis 4000 Nubilmeter, die Grundflache
)er Ausschachtung veträgt ewa 1600 Quadramneter, und ist bei etwa der Halfte der
uszuschachtenden Masse die awischen und 4 Meter. Die mittlere Trans⸗
vortentfernung beträgt 90 bis 100 Metor —1 3668
Uebernahmslustige find eingeladen, ührs Angebote, welche pro Kubikmeier zu flellen
ind, verschlossen und mit der Aufichrift Submisfion auf Erdarbeiten“dhiß zut
ben angegebenen Zeit dei dem k. Bergamte St. Ingbert einzpureichen, woselbst auch die
kroffnung det Submisssionen an genannten Tage, Rachmittagh 2 Uhr stattfinden wird.
Die Bedingungen lonnen ebendaselbst, sowie dei dim . Obereinsahret zu ESl.
Ingberter Grube eingesehen werden .. 20 n ite
Stkt. Ingbert, den 14 Febtuar 1878. n
5— ——————
ι α,

cgamt St. Inghert.
14 .. *
non. Vrud und Ver vr.

. Di

Insbert
as— 333 .432

7
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        *

*

*
zt
n
ei

— 7
5522242358 8
*8* 22548222 2 — 2* 533353332355 2
2222 32882328 AV— 25 2 2255—1332 2
32525 535533 2565653583 — V 832 73 33.53
—AA 2353 —3353 — —
— 2 * —28 52 8 — 22228 * *5 —
355 53233 533 38 5 333—36
338 3 22668 5835
— v —— 7 — 55 —8 253 53233
27*8 1 —52 — 8WD 2 *7 53222 2228 22* 12
—z—5 234832 —55 —I— —* 253. 5 — — — — ——z33225 322 7
25 — ——— F 5. 53,, —33353252à—
—25325352336 — 5255 ——3320 53. 383. 52 — —— —
—22 3 252 25 2* 255 —V 52 556* —
— — —35 5* 5*8 ——0 83*35 — —
525323358533 —A — * 8 — ——
2 *5 38 —A 25 * 82 7 535 —2535333288* 0 5 —
338575333 883332533 x23833 2333387
2 52525353— 5582332328 82 —2 5552 2225332
s z 353335 A3 233 333
3 38 3236 23
556 58z3—5235 88 222 58 22 2538 * —X— —
—I 52835532 28708 5253233853 7583 3328* 33728 —3333332335
5 5 528252 —4335 27 — 255
55E553 —2522 323*8 A—— — —ãA —
— ——— ——— 2 33 5 258 —z21 55—35232 2
5 72 2 38 *85 —— 55* — —2—3—33 3B33
22 553555838 53z 53235235 2286 2315 —A 23223 * 5
3 333 333 3338 —228
— — —323282* ——833— —
*53238 ⸗ 2352822328 5533 5 3733x
— 222 55 —2z55 —82 —AXEEER 3223 33328
38 s 3323
53 2 53362233388
ꝛ85 — —I 2 2* ẽ 5 325355 5 —— — — — —— D..
2 53—— 95
85B3354 AA J 2 353 2285758 38288
7 *558 a 23* — 8 *222 — 2 2* E—i S
2 224 3228558 52* 2 224 5371233 2. 52 268
—25 22 335222 * 2 25 2779 83355 5 2
83 5877 53833 565ñ838 —554 ks 323—8* 35825*
82— —— 38* — 38 M— 2*58
88 23 — 58 — 22 7 —— 522 A 22 *
53833 —88353427 ?5 27
2 Z3Zä 23523—* —7cm283—*3 258 7— 25
— — * * — —P ⸗ 2 22
3 7 3 333
— ————— 533388 5588 53 ——— 5332* 388
5128 * w * —— — 5228 * ̃ F 22 53 *
* 2253 ——18 8.53 23 3* 2332 3 ꝝ*t
728 3 R 35 —75777 22 52 —2 58 352 —385
3 3358 32223 238 368 33530 25
— —R8 — 3325 3 33— 223*
—22228 09 5335338—5 3388. 8337 —3252552 2
— — * 3s83330 523 9 S3 2535238* 2 8Be325355
5 » 8 * 2*
53z3 25733538 —83 55 s 335 3533835575
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3 — —E 28 — 5 *55—83235583 82 352 538 25
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555 575 33735* —. 3525333333 — 538
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55323 85 5 5637 5332 33366368 258 *35
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3833 —382 7
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55525238 2* 3 5 55* 33385* 5 532833
5338332* 2* 374* 22 5833538353 5 825 53
5*5 3—5 * 72535 —8 25624 * 5
15523 3 28 8 A 33525825 5 233
838535735 538 382* J—— ——
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52535575 3 237 ———
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233 33 —— — 2 * * 22525B*57 58338 — 32235 82328
8 e — 2*8— —— 5 22 * 28 22 2
5325 23335 3323638338 ——— 233335
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3323322*38 158 55 —— V
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        Ingberler Z(nzeiger.

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da SJugvearter UAzeiseV laad vas mit demn Hauptolatit verdundene Unterhaltangüblatt, ail der Dienttaus-, Donnerttagtnund Sonn
nen erschoeiut vbeentlich viermal: Dien —XV nunet ntas, Samv tang und Sommtag. Abennementspreis vierteliührig a2 Rre. de
F 12 Silberar. Anjeigen werden mit 4 Krie. die vreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Kaum —XVDD—
— —, — 1 —ιι
M 29. 34. eeu S 4 je et α ιÑ ιανι *81874
—— — —
—u Deutschet Reich a enwog Eenis Noeten Die fetlen Dastcra prodeniren
Frantfuri, 17. Febz. Die Bettelei hat sich im der dieses Jahr nicht in den Straßen; der Pariser Gemeinderath
lehten HZeit erheblich vermindert. weit die Polizeibehdrde von der dat,. in Anbetracht des herr genden Rotvstandesz. den Wehgern des
Befugnißß ardeitsscheue Individuen in landespolize iliche Pflege zu Unter stützungszuschuß derweigert. rz on
rehmen,energischen Grbrauch macht. — Die „nternanionale Itglien 9
Vaubanke hat ihrem zahlreichen Arbeiterpersonalaller Branchen F lor enz x5. Febr Die.Gagletta ð Italia veroͤffeni⸗
erdffnel, daß sie vpom de Februar do Lohn um 19 pCt. herad⸗ icht eine Erllaͤrung Lamarmorgs gegen das· von der „Nordd.
seee und eR den Arbeitern freigestellt / falls ste dafür nicht arbeiten Allgemeinen Zeitung- publizirte Schre ben. Usedom's Lamarmora
ottem ju undigen.(Fr Z)u 221 Augnet, daß er dien Note des Grgfen Usedom vom 17. Juni noch
Sasarunlon, 14. Febr. Aus Saarunion geht dem' „Els. Abenbs erhalten und die Absicht eeeo nicht gegen
Volksbi.“ folgender Pahnbriefezu ⸗ an eine schon mehrmals dager Wien marschiren zu wollen. Lamatmora versichert, er habe die ent⸗
wesene und immer noch R Reklamation:: aegengẽsetzte Absicht gehabt· ¶ Da⸗ thut zut Sache wenig; dann
Im August 1870 erhieltoän viele Landwirthe aus den jat, er eben das gewollt, worn Usedom ihn bestimmen wollte.)
Saarihale den Befehl. sich aiit Rossen und Wagen jnden Feld- — England. V
lagern zu Saargemünd und zu, Forbach einzufinden, um — — on d d à 16. Februar. Det Kaiser von Nußland hoird
dienste für die franzoͤsischt Armee zu leisten. Nach der Combdie mm April der Königin Viltoria einen Besuch mahen.
von Saarbrücken und dem Trauerfbiele don Forbach mußten die Vondon, 17. Febr. Die „Times“ bespricht den Toal
Fuhrleute in end und sinnlosen Kreuz- und Querzügen den fran- des Kaisers von Oesterreich und erklärt sich mit der darin ange
zosischen Teuppenkö pern bald in's Lager von Chalons, bald nach euteten Quadrupelallianz einverstanden, daß sich England bestreben
Paris folgen. Was dem Ueberfalle von Beaumont entrann, ging verde, den frieblichen Ausgleich der Differenzen der;« continentalen
bei der Katastrophe von Sedan zu Grunde. Rosse und Wagen Staaten herbeizuführen. Jede andere Auffassung der Allianz,
wurden zusammengeschossen und unsere Landsleute mußten fich durch usberondere die Voraussetzung, England werde eine ankagonistische
Belgien und Luxemdurg in ihre Heimath flüchten. Noch immer Haltung gegen Frankreich einnehmen, würden allen bisherigen
warlen die Eigenthümer auf die Entschädigung, welche ihnen laut Grundfätzen der englischen Politik widersprechen .
jhrer Requisitionzsch ine gebührtt ····.. 9 8 ondon, 18. Febr. Die Konigin hat die Demission des
Das „Els. Volksbl.“ bemerkt hierzu ʒ:: Cadbinets Gladstone angenommen und berief Disraeli auf heute nach
Wir wissea nun zwar nicht, wer die Entschaädigung zahlen Windsor. Die Ernennung mehrer hervorragender Liberalen zu
joll, wahrscheinlich falit dieselbe der französischen Regierung zur Pairs sieht bevor. —*.
Last, Für diesen Fall wäre es wohl zu wünschen, die deutsche MRusiland.·
Verwaltung nähme die Sache in die Hand, sonst kommen die Petersbusrg, 16. Februar. Bei dem gestrigen Galadiner
Bauern im Saarthale nimmermehr zu ihrem Eigenthume. So brachte der Czar einen Toast auf den Kaiser Franz Joseph aus,
lange Frankreich an. seiner Kriegsentschüdigung zu laboriren hätte, hinzufügend, daß die beiderseitige Freundschaft mit Kaiser Wilhelm
ware es uns hart erschienen von Seiten ehemaliger. Landsleute, and der Königin Viltoria die beste Garantie für den europäischen
wenn man es hätte drängen wollen. Jetzt aber, wo man Hun. Friedeu sei.
derttausende findet zu Festen bei Hrn. Maet Mahon,, kaun man
auch den Lothringern geben, was ihnen gehört.“ ——
Köln, 14. Februar. Die verantwortlichen Redakieure der
„Koͤln. Volksztg.“ und des „Mülheimer Anzeiger“ wurden wegen
Majestätsbel idigung (begangen durch einen Artikel übet den
Briefwechsel des Kaisers mit dem Papst) zu je 2 Monat Festungs-
strafe verurtheilt.
Berlin, 14. Februar. Im Reichstag ist eine Petiton des
Vorstandeß des „deutschen Bereins für inlernationaͤle Friederns⸗
propaganda“ eingegangen, vnterzeichnet Dr. Eduard Lö enthal,
welche dahingeht, der Reichstag wolle im Anschluß an die Friedens
kundgebungen des englischen und italienischen Parlaments im
bvorigen Jahre an den Reichskanzler die Aufforderung richten, daß
das deutsche Reich mit den Regierungen Europas und Amerikas
Verhandlungen anknüpfe, um die Einsetzung eines internhisonalen
Schiedsgerichts zur Schlichtung völkerrechtlicher Streitigkeiten herbei
— * ,
Oesterreich. 38
Die oͤsterreichischen Infanierieregimenter Nr. 27 und 80,
ferner das 11. und 18. Jägerbataillon, welche der verstorbene
Feldmarschalllieutenant Freiherr von Gablenz am 6. Februar 1864
zum Sieg bei Oeversee führte und welche für die bewiesene Tapfer.
deit in jen reSchlacht den Beinamen „die eiserne Brigade“ erhielten,
haben sich an den Kaiser von Oesterreich mit der Bitte gewendet,
ihrem Feldherrn auf seiner Ruhestätte ein Denkmal setzen zu dür⸗
jen Ferner soll von Seiten des Offizierskorps der Wiener
Garnison eiue Subskriptiun eingrleitet werden, um die Leiche des
Generals Gablenz nach Oesterreich und zwar, je nach Enlfcheidung
des Zaisers, nach Trautenau oder Wien zu überführen.
Frankreich.
In Paris ist der Faschingssonntag sebr still verlaufen.
Das schone Wetter hatte wohl viele Leute auf die Boulevards, in
die Champs⸗Elysecs und das Bois de Boulogne gelockt, man be⸗

*

17
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        *
Bekanntmachungen.
— * 5 * *
Land-⸗ und Wiesen—
Verpachtung.

Fur die Dauer von sechs auf einander
folgenden Jahre werden Samstag. den 38.
Februar 1874, Nachmittags 1. Uhr, in
der Wirthschaft von Joh. Jos. Heinrich
zu St. Ingbert nachbezeichnete Liegenschaf⸗
sen verpachtett. 4
. Der Wittwe Peter Echmelzer,

geb. Uhl, gehörend ⸗
Plan⸗Nr. Decim. *

988 42 Acker auf'm Rothen Flur

neben Carl Uhl.
1920 483, in der langen Ahnung
, Rischbach, neben Urban
dalob⸗ — ——
2994 57 . oberder Lehmkraut,
7 neben Johann Hager.
3079. 38 uuf Mühlenthal neben
it e doh. Joseph Heinrich.

. dieser Ader ist frisch

n geduͤngt und mit Korn
besaamt. α.
zechts in den⸗ Sehyen,
neben Joh. Joseph Uhl
Wittwe. —
links in den Sehyen,
neben Georg Kiehm.
lints, in den Seyn,
neben Georg Kiehm.
ints in, den Seyen,
neben Georg Kiehm.
zeim dorellenweiher,
zeben Peter Ull. Dieser
Acker ist frisch gedüngt
ind mit Korn desaamt.
inks in den Castler
Roͤdern, neben Johann
Schuster. Dieser Acker
cte frisch gedüngt für
dartoffeliln.
zinter Hebels, neben
Erben Weidmaun.
uuf Hobelsahnung an
der Kaiserstraße, nebden
Bebrüder Grell.
im Hartweiher neben
Blattfeld.

n den untersten Schank⸗
wiesen, neben Johann
hellenthal.
n den Steegwiesen,
neben dem neuen Glas
hjüttenweg.
dinter der Kirche, nebea
Frau Langenbrunner.
hinter der Kirche, neben
Witnoe Colissi.
auf der Spick, neben
— Joh. Jos. Heinrich.
3. Den Eheleuten Urban Jarob
gehörend: U
Plan⸗Nr. Decim. —J
349 33 Ader im Dilmesflur, neben
Joh. Jof. Peters.
in der langen Ahuung
Rischbach, neben Joh.
Best. 57
daselbst, neben Peler
Schmelzer Wittwe.
im Lautzenthälchen neben
Joh. Jos. Heinrich.
m hinteren Wallerfeld,
reben Joh. Jos. Gre—
wenig.

2994 387 Ader ober der Lehmkaut, nes
ben⸗ Peter Schmelzer
77 Wittwe. 7
3062 *46 auj Mühlenthal, neben
—* Joh. Jos. Heinrich.
3074 40 , allda, neben Joh. König.
3105 885, am Schaafkopf, neben
u Hotelier Ernst Conrod.
8108αι i den obersien Se hen.
deben. Joh, Steipfeld,
Wittwhe.
3192 65 im Begtzenthal, neben
ι eedats bed
3774 477 7 auf Schiffelland, neben
Wiw. Wagner's Erben.
1709 17 Wiese im Hartweiher, neben
PBetet Schmetzer Wiw.
2249. y1 m din untersten Schank
wiesen, neben Gebr.
srämer.
2313133 192, in den Stegwiesen,
7neben Seifensieder
7 Schmidt.
2522 S7uallda. neben Peter
u. e ee Werner. — —*
4513 44 * auf der Spick, nebden
et Gebrüder Grell. Diefe
2 Miese ift frisch gedüngt.
O. Den Eheleuten Joh. Joseph
SGseinrich gehöreud :
1909 38 Acker in der langen Ahnung
nnreben Urban Jalob.
2624 462, im Lautzenthälchen neben
Urban Jatob.
2926 228, auf der Krummfuhr,
I neben Frau Langen-
brunner.
auf Mühlenthal, neden
Urban Jaeob.
auf Mühlenthal, neben
Wittwe Peter Schmel—
zer. Dieser Acker ist
srisch gedüngt und mit
Norn vbesaamt.
3190 — 99., am Schaafkopf, veben
Joh. Georg Wagnex.
3 73 47, Unks in denSehen, neben
.. Wiw. Riedingers Erben.
3766 45 uauf Schiffelland, neben
Pet. Schmelzer Wittwe.
358 11 Wiese unterm Forellenweiher,
.. ueben Wittwe Steinfeld.
2249. 11, in den untersten Schank-
wiesen, neben Peter
Schmelzer Wittwe.
32522 28 in ben Stegwiesen, ne—
ben Gebruder Krämer.
4478 28 8, auf der Spid, neben
Peter Schmelzer Wiw
Heinrich Maria Horn,
kznien haner. Notat

278 Stud Eichen und Akazienflangen von
13 — 16 CEim. Durchmesser.
17, VFichen⸗ Akazien u. Berkenstangen
von 10- 12 CEtmr. Durchmesser
209 , Eichen- und Akazienstangen do

7—29 CEtmr. Durchmesser.

31 Raummeter Buchen⸗ und Birkenstempel
67. do. Alazien, Buchen⸗, und
— Birkenschtite. 23
sss do. Atnien- Buchen, Eichen-

Birken und Kirchbaum⸗
Knüppel. .

Sämmtliche Stämme und Stangen sind

zu Wagnerholz, sowie zum Grubenbau ge—⸗

eignet. —V

Das Klafter⸗ und Knüppelholz ist an
den Wegen aufgesetzt und dadurch bequew
abzufahren. . vee

Ph. Micbel

e 7 6 Auctionator.

2 —* * 28* *
w * 24—
Bürger-Hilfsverein
Samdtag, den 21. Februar; 1874

Abends 8 Uhr .

BGeneralversammlung

imnt Vereinslokale.

Tagesordnung: —

. Eintritisgebühten und Monatsbeiträte

2. Statutenberathunng. 4

St. Ingbert, den 19. Februar 1874
Der Vorstand
Neunaugen
(Brioken)
empfihlt —VVVV———— IF
Fris Panzerbieter.
CEine an der Haupistraße gelegen⸗

Wohnung, bestehend aus fünf Zimmer
Küche, Keller, Waschküche und Speicher isßt
im Einzelnen oder getheilt zu vermiethen
und kann bis 1. April bezogen werden
Näheres in der Expedition. .

— — — — — — —

Rechnungen
in e, 4 und Us Bogen zum allgemeinen
Bebrauch sind vorräthig in der Dr ud⸗rei
dieses Blattes
Frucht- Brod⸗, Fleisch ꝛe. Preise
der Stadt Jweibrücken v. 19 Febr.
Weizen 8 fl. 40 tr., Korn 7 fl. 22 kr.
Berste Areihige. 6 fl. 40 fr., Gerste vier—
reihige, 6efl. 11kr. Spelz 6fl. 18 kr.
Spelzkern — fl.“ — tt. Dinkel — si.
— ir. Mischfrucht — fl. — kr: Hafer
5 fl. 18 kr. Kartoffein 1fl. 12 kr. Heu
2 efl. 12 kr. Stroh Ufl. 24 kr. per
Zentner. Weißbrod 142 Kilogr. 24 ktr,
Kornbrod 3 Kilogr. 34 fr. ditto 2 Kilogt.
2340. ditio 1 Kilogr. 12 kr. Gemischtbrod 8
aꝛil. 40 ft. 1 Paar Weck 90 Gramm 2 kr
Rindfleisch 1. Qual. 22 kr. 2. Qual. 20 kr
Kalbfleisch 18 kr. Hammelfleisch 22 kr
Schweinefleisch 28 kr. per Pfund. Butter 38
ir. ver Pfunrd.

22
Holzversteigerung.
Am Mittwochh, den 25. Februar des

Morgens von 8 Uhr ab, läßt Herr
Heinrich Groß, Gutsbesißzer in Scheidt,
dei dem Gästwirth Ld w zu Schaafbrücke
nachbezeichneie Holzsortimente aus dem Stabl⸗
zammerberg versteigen.
54 Eichen Staͤwme
d . 35,
246 Akazien⸗ do.
. Buchens. 70 8
2 Ahorn⸗ * 5
aum- 133,49 Femir.
Birnbaum⸗
pfelbaum ·
rlen⸗
Kiefern⸗

FKaiserslautern, Febtuor (Frucht⸗

Mittelpreis.) Weißgen 8 . 41ftr. Korn

7 fl. 17 ir. Spelzkern — 'fl. — tt.

Spelz 6 fl.14 kr. Gerste 6fl. 57kr.

Hafer 5 fl. 9e ke. Erbsen 6 fl6 ir

Wicken — fl. — kc. Linsen — fl. — ie

leesamen — fl. — t. — Kornbrod

z Pfd. 34 kr. “Gemischtbrod 8 Pfd. 22 kr

Weißbrod 2 Pfd. 22 Ir. Heu —

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her Si. 2— —D eir (uund das nit dem Dauvtolatia verdunbene nterhaltunsblatt vit der Diecnttagh⸗ Donnereuage · und Sonntag ·
—EECC— ms la ⁊ und S aum taa Aacnncmentspreis vierteljahrua . ede
αν 2 Silverar. Anpeigen werden mit 4 Eryt. dib vreifpaltigt Zeile Blattjchrift oder deren Raudi bectchneti 159
80. —ι nꝛnuSamstag, den⸗* ⸗arn? ιιν n ) —531874
V. ——— — — —
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Febe Woltkes in der Sibung des deutschen Reichs.
btnnẽ — aum 16. Februar 1874. e
w e in: Der Bedeufung pegen wortlich.) αα ee,
kun Vomn Den: mannichfachen“ Bedenlen des Heren Vorrebners
Siguen will ich vorwege“nur Eines verühren⸗Ich halter es
geraben fuͤr anmöglich, die Kriegsformatisn der Avmee im Voraus
estzustellen, da wir nicht binne Voraus wissen Ionnen, »ob wir nach
iner oder nach zwei Seiten FrontIun uachen haben/ da wir · nicht
wssen ob wire wie im Jahrt 1864,nur mit einem Dheil der
Armee: phet,e wie im' Jahie 1870, mit Aufbietung voller Anserer
Zrafte den Krieg zu führen haden, wo wir ganze Vandwetzrdivisid⸗
nen zu Etaͤppem vecken? für Belagerungen.; verwenden mußten; wo
wir die älteften“ Mannschaften der Heerpflichtigen in ganzneue
F⸗ mationen zusammenstellen, die ausgedienten Garde ˖ du⸗ Corpo wit
Infantetiegewehren bewaffnen⸗ mußtennet um Hunderttausende von
Sefangenen zu bewachen;wo wir im Laufe des Kriegra die Zadl
der Armeen““ ünd folglich“auch ihre Zusammensetzung andern
mußten. 9 ñ e ee
Igh mochte Ihre Aufmertsamkeit vot Aliem darauf lenken, daß
ez. sich schon bei dem Paragraph Lides vorliegenden Gesetzentwurfs
darum⸗handein wird, zu erwägen, ab kunftig Deutschland die
schweren Lasten zu tragen haben wird, welche bedingt werden durch
eine Friedenspräsenz von 401,000 Mann. Meine. Herten, es
wird sich dabei um innere und äußere Verhältnisse des, Landeß
handeln, Eine jde Regierung wird ihre Einnahmen verwenden
nüssen für die u nahweisbaren Ersordernisse auf, allen Gebieten des
taatlichen Lebens, bevor sie an Ersparnisse, an Schuldeulilgung
und zuletzt wohl erst an Steuererlasse denlen känn. Nun ist aber
doch das exste Beduͤrfuiß eines Staates zu existiren, sein Taseim
»ach Außen gesichert zu sehen. Im Inneren schützt ja daß Gesetz
Recht und Freiheit des Einzelnen, nach Außen, von, Staat zu
Staat, nur die, Macht. Einem Tribunal des Völkerrechts, wenn
rin solchesexistirte, würde immer noch die vollstreckende Gewalt
sehlen, und seine Aussprüche unterliegen schließlich der Entscheidung
auf dem Echlachtfelde. Kleine Staaten bönnen sich auf Neutralität,
auf internationale Garantieen verlassen:: ein großer Staak besteht
aur durch sich selbst und aus eigener Kraft, erfüllte den“ Zweck
seines Dafeins nur, wenn er ealschlossen und gerüstet ist, sein Da⸗
sein, seine Freiheit und sein Recht zu behaupien, und“ ein Lanb
vehtlos zu lassen, wäre das größte Verbrechen seiner Regierung.
Beifall xechts.) Dex Wunsch, an den großen Summen,“? welche
—5— für dos Militär verausgabt werden, zu sparen,? fie den
Steuerpflichtigen zu exlassen oder für Friedenszwecke zu vetwenben,
ist gewiß ein völlig gerechter. Wer würde sich ihm nicht anfchue⸗
zen! Wer maltsich nicht gern qus, wiebiel Gutes; Nützliches
ind Sgorer dann geschaffen werden koönnte; aber «dvergefsesn wir
dabei Richt, daß dit Etsparnisse im Militäretaf aits einer! sangen
Reihe hon Friedensaͤhren verloren gehen könneg in incin Ktiegs—
jahr. ISehr richtigh. Ich erinnere daran, was nach einem un⸗
zlüctichen Feldzuge der Zeitabschnitt 180812 unferem Lande
zelostet hat. Dieg waren Friedendjahre, waten Jahre, ihr. denen
der Präsenzstand der Armee so gering, die Dienslzeit sotue⸗ wat
wie es nur irg nd pie gefordert, werden kann, und doch durfte Kat⸗
ser Naboleön, sich rühmen, aus dem damaligen kliinen unt armen
Preußen eine Millia; de herqusgezozen zu haben.Wir' sparten
—I an Uunserer Armnee und zahllen zehnfach' für eini
ftemde. Wie soll der Staot! auch auf Einnahmen vetzichten,
venn auf allzn. Gehieten noch so viel zu feisten bleibt. Ich nenne
Ihnen nur das der Schule, wein die Schune det Punttestamo det
debel Lingeletz iwerden maße wenn“ wir' ims gegen Gefahten
qutzen wollen,die eben so sehr wie eiu. Ängriff von dußen und
on· Junen droben, aus socialistischen ünd, communiftischen Bestre⸗
»ungen, —Gefahren, welche nur beseltigt werden konnetneben
oʒialen Verbesserungen durch eine größere ued ällzemriner ver⸗
reitet Bildung. Geifall.) Die. Sqchule nimint micht die ganz
zugend in sin äuf und sie begleitet die Mehrhrife derfelben nur

nif einer berhaltnißnäßig sehr kurzen Strtede ihres Lebensganges
Blücklicherweife ttitt. ver üng va, wo dereigenlliche Unterricht auf-
hort sehr baid die Etziebung ein und?keine Ration hatbie jeßt
— ————
urch vie aligemeine Wehrpftigt. Ceohofter! Zustimmunghe Wan
at hgesagte der Schutmeister habe unsere Schlachten gewonnen
Dagꝰ vloßee Wissen aͤbet erhebt den Menfchen noch nicht auf den
A— eine Ider, für
pflichterfüt ane für Die Ehre deg Vaterlandes weinzusetzen: dazu
jehtzetdie gande Etziihunge des Menschen. Nicht der Schulmeifter,
ondexnt bder Etzieher, der Staat, hat unsere Schlachten gewonnen,
xer Staat.n weichetjezt da sechszig Jahrgänge der Ration zu
otperticher — 5— imndheistiget Frische, Fu'“ Ordnung und
Punkttichteit zur Kraue und Gehorsam, ju Valerlaudsliebe und
Mamnhaftigkeit erzogen hat:
Siekonnrn die, Armee, und zwar in ihrer vollen Starke,
von im Junevn nicht entbehren. fut die; Erziehung der Ration.
—J— — spätere, glück⸗
ichere Generatlon, für vörlche wir im-Vorgus die Lasten mittragen,
zoffen darf, anß dezir Zustaͤnden des bewaffneten Friedens heraus⸗
zugelargen. welcher nin schon so lange auf Europa lastet. Uns,
aldude ich; blühr diefe Aussichl nicht. Ein großes weltgeschicht
iches. Errignißtdie dit Wiederaufrichtung des deutschen Reiches,
vollzieht sich Skeinm ig Linet rutzen Spanne Zeit. Was wir jn
einem B —————— — haben, das mögen
wir ein haldeß Jahrhandert jatt ben Waffen schüßen, damt es ung
nicht wieder' Lentrifsen witbe! (Lebhafter Beifall.) Daruber durfen
wir uis keiner Tauschuag hingtben? wirhaben seit unseren glück⸗
ichen Kilegen au Achtuttg“ üt eräll, an“ Licbe nirgends gewonnen.
Sehr xeahr )? Shet Froͤben nioch heute in Belgien franzofssche
Sympathieen brutsche fehr wenig. Man ha dort noch nicht
etkannt, daß der belgischen Reutralität nur edn Nachbar gefhrlich
—— sie nureen en wirksamen Beschůtzer han—
Hbrtnhort') In Hollaude hat man angefangen, die Inundatieng
Anie wierer herzusteslethen deden wen ? Ich weiß es wichte gIn
Doutschlaund ist. alaude ichnoch kein Venfchuf den Gedantin
verfallem Holluid zuͤrinnetliten. Sehr wahr ) Es ift wahr, wir
haden diese Line id Anfäng' des Jahrhunderts einmal erobert,
abet nicht für ung. sondern fuͤr Holland. In einer tleinen, viel⸗
gelesenen Broschürkgesch leben, uͤm, die Engländer auf das Miß—
liche ihres Milizsyfleris aufmerksamn zu machen, werden die Folgen,
einer Landung in England geschildert, nicht ans Frankresch, nicht
von der gegenüterlegenden Küste sondern aus Deutschland. In
Daänemark glaubt wan e Küsterflotte vermehren und die Lar—
)ungspunkte auf Seeland befestigen zu sollen, weil man eine
euische · Landiig vefürchtet. Balde sollen wir: ?die Lussisschen
Dstsee peovinzen erobern?⸗ hald die deutsche · Bevöllerung Deterreichs
zil ing herübetzletett. Und unzt meine Herren, gestatten Sie mir,
mich⸗ in Kilrgenn hoch nach unserem intetessantesten Nachbar umzu
ehen! Frätikreicheist Jaehn die Noihwendigkeit.verstzt worden, seme
zarze militarische Einrichtuntz Ainzubilden. Während unsere? Heere
üFrankreich: standemehaben wir cnahezu“ die gunze frangdsische
Armee hei ung gehrbt Haben nesien aufgenommen“ nutergebracht,
ꝛenährt, zum Theileochekleidexrdunt häben dann diese Armek anbe
chadigtbeimen Frieden: Ad Frankroich derausgegeden, ap sie dem
actigen? Kern für! alle Reufbrmationen bildet Man hat nine in
Franireich alle: unfere minnaͤtischen / Eintichtungen detreuich koplity
aufürlich vhire das Originak fuln nnen, unter frahrdsischem Namen
zts ursprunglich franzosschen Idten? Kinder dot großen deeboluton,
belche·n nur die Deuischenꝰ eiwad früheradoptirte haben, als sie
ekwfinen!gnhirehate votedlllem die. allgemeine Wehrpflicht eingesführt—
ardo daber eine zwaßzigfaͤhrigs Verpflichtung zun Grunde gelegt/
baãhtend wirt nur “eine: zwor ffahrige haben“ Man⸗hat ferner dem
besetze rückw rlende Kraftogigeben⸗ so“ daß viele Franzosen, welche
znhft ihre Jatzet ghhedient hberit Pldhliche wieder niaepigug
eworden sind!i Dis franzosische Nedivtüng ist schon heute berechtign,
ur Die ahtiver“ Armeée! 1200, 000 * und fük die Territorialarmet
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        eine Million Männer zu den Waffen zu berufen. Um diese auch
nur theilweise einstellen zu kͤnnen — denn es kommt nicht bloz
auf die Zahl der Wehrpfl'chtigen an, sondern auch auf die Cadres,
in welche sie eingestellt werden sollen — war es nothweundig, die
Zahl der Kadres zu vermehren. Die franzdsische Nationalversamm -
ung hat ohne Rücksicht auf die Staatsfinanzen und ohne Unter-
schied der Parteiean bertitwillig ein jedes Opfer gebracht, welches
für die Wiederherstellung und Erweilerung der ftanzösischen Heeres⸗
nacht gefordert wurde, sie ist sogar noch weiter gegangen? kriegeri
scher als dec Kriegsminisier, hat sie für einen gewissen Zweck, die
Heranziehung der ssconde portion in diefem Jahre, der Militar
sommission siebenzehn Millionen geradezu aufgendthigt. Die
ranzofischen Communen sind in ihrem Patriotimusnicht zurüce·
hlieben: fie weisen Exercierplätze, Bäulichkeiten für Offizierscasinos
an, sie errichten Kasernen u. s. w. Dies Alles gibt uns ein Bild
pon der Stimmung in Frankreich. Ich glaube nun zwar, daß
die große Mehrheit der Franzosen, welche ohne Zweisel ihr Miß
geschich mit mehr Besonnenheit und Wurde tränt, als man glauben
soune wenn man nur die französtschen Voltsredner hört und die
französischen Journale liesi, daß diest Mehrheit wohl durchdrungen
ist von der unbedingten Nothwendigkeit, zunächst den Frieden zu
wahren. Ich sehe eine Bestäͤtigung dafür auch in dem Umstande,
daß eben ein einsichtsvoller Militär wieder an der Spitze der
ftanzosischen Regierung steht. Aber wir haben Alle erlebt, wie die
franzdfischen Parteien, die ihren Ausdruck in Paris finden, Regie-
rung und Volk zu den außerordentlichsten Beschlüssen hinreißen
sönnen. Was von den Vogesen zu ung herüberdringt, ist ein
wüstes Geschrei nach Rache für die selbst heraufgerufene Niederlage
Nun, wir sind unseren Nachbarn nicht gefolgt auf dem Wese—
die Armeen zu vergrößern, wir glauben mit dem auskommen zu
»önnen, was in dieser Vorlage euthalten ist. Aber wir dürfen die
nnere Güte unserer Armeen nicht schwächen lassen, weder durch
Abkürzung der Dienstzeit, noch durch Herabsetzung des Präsenze
standes. Die erste Maßregel führt, wenn sie üdertaupl einen
ananziellen Effelt haben soll, zur Miliz. Die darch Milizen ge⸗
führten Kriege haben die Eigenthüml:chleit, daß sie sehr viel läan—
der dauern und schon aus diesem Grunde sehr viel größere Opfer
an Geld und Weenschea kosten, als alle übrigen Kriege. Ich
rrinnere Sie nuc an den letzten amerikanischen Secessionskrieg
der von veiden Seiten wesentlich von Milizen geführt werden
mußte. Bancrof in der vortrefflichen Geschichte der amerilanischen
Staalen theilt das Urtheil Washingtons über Mitizen mit. Zu
feiner Zeit und an keinem Orte konnte eine Forderung unpopulaͤ—
rer sein, als die, welche Washington immer wieder an den Con·
greß stellte, die Forderung, ein stehendes Heer zu errichten. Dies
önnte befremdend erscheinen, aber Washington spricht sich folgen⸗
dermaßen aus: „Vie Erfahrung, welche die beste Leiterin für
das Handeln ist, derwirft so völlig klar und entschieden das Ber⸗
srauen auf die Miliz. daß Niemand, der Ordnung, Regelmäßigkeit
und Sparsamkeit schätzt und der seine eigene Ehre, jeiren Charal ·
jer und Seelenfrieden liebt, diese an den Ausgang eines Unter
nehmens mit Milizen setzen wird.“ Und etwas später schreibt er
Kurze Dienstzeit und ein unbegründetes Vertrauen auf die Mi⸗
an find die Ürsache alles unseres Mißgeschids und des Anwach
jens unserer Schuld.“ Beendet wurde bekanntlich der Krieg durch
das Auftreten eines kleinen Corps von nur 6000 Mann, aber
wirklichen Soldaten.
(ESchluß solgt.)

Muünchen, 16. Febr. Der ällgemeine deutsche „Reichs
militärgesetzentwurf“ enthält dielfach verschärfte Bestimmungen über
inzelne Reate gegen das deuische Kriegsdienstgeseßz; unter Anderem
ist eine Verschärfung der strafrechtlichen Bestimmungen hinsichtlich
der unerlaubten Auswanderung von Militarpflichtigen und hinsicht
lich der unterlassenen Anmeldung zur Berichtigung der Stammrollen
und versäumten Gestellung vor die Ersatzbehörden in Vorschlag
gebracht. Der F 140 des deutschen Ztrafgesetzbuches handell in
strafrechtlicher Beziehung nur von dem dvollendeten Vergehen der
Merlaubten Auswanderung Militärpflichtiger aus dem Reichsgebiete,
vahrend der Versuch straflos bleiben muß; in Folge dieser Be⸗
dimmung ist das strafrechlliche Einschreiten auf eine Zeit hinaus
gerüdt, in welcher meistens sowohl der Thaͤter als dessen etwaige
Zelfershelfer mit Sicherheit jeder wirlsamen Verfolgung entgehen,
beziehungsweise entzogen sind. Der neue Entwurf bedroht nun
auqh diejenigen mit einer Strafe „welche versuven, das Bundes
gebiet ohne Erlaudniß zu verlassen, um fich der Erfüllung ihrer
nden Friedensdiensipflicht zu eutziehen.“ — Weiter waren diejenigen
Militarpflichtigen, welche ohne genügenden Entschuldigungsgrund
die dorgeschtirbenen Meldungen zur Berichtigung der Stammtollen
unterließen, oder der erlafsenen Aufforderung, sich zur Musterung
oder Aushebung vor die Ersatzzkommission zu stellen, keine Folge

Heutsches No⸗ich

eisteten, nur in Geld bis zu 10 Thalern strafbarz, wähcend nach
dem neuen Gesetzentwurfe allernativ ejne Geldstrafe dis Ju 30
Diark oder eine Haftstrafe bis u S Tagen verhängt werden kann
—Munchen, 18. Febr. Dexr dem Reichttage. dorgelegte
Futwurf des Reichsmilitargeseßes nihait auch eine Bestimmung,
durch welche das finanzielle Inieresse -det Staädte, in denen⸗ sich
Barnisonen befinden, wesentlich beeinträchtigt wird. Nach 8 42
oslen nämlich alle Militärpersonen von der kommuralen Steuer⸗
flicht, demnach von ollen direlten Sleuern defreit werden. Eine
olche Befreiung findet allerdings bisher schon in Preußen. und
indern deuischen Staaten siatt, allein in Bayern, Wuürttemberg
Sachsen waren und sind die Miltärpersonen zur Mitttagung der
direkten Gemeindesteuern verpflichtet. Die Stadtverordneten von
Dresden hatten sich, wie wir dvernehmen, mit einer Petition gegen
die Steuerbefreiung des Milidärs an den Bundesrath gewenden
jedoch ohne Erfolg, allein es wird sich doch lragen, obes nicht
wecentsprechend erschiene, wenn sicht unsere Gemerndebertretung in
dieser, in finanzieller Beziehunz“ gewiß icht unwichtigen Frag⸗,
an den Reichstag wenden würden,“ nur müßte dies allerdings in
der allerkürzesten Zeit geschehen, da der Mlitärgesetzentwurf, dertits
in der Kommission des Reichstages berathen wird. igiꝑ
Müntchen, 18. Februar. Die, Ecrnennung des Ministerlal-
aihs Hocheder dahier zum Vieeprasidenten 4des Reichtoberhan dels-
erichts in Teipzig ist dom deutschen Kaiser vollzogen worden.
Berlin 17. Febt. Dem Reichstage ist dvon der Regie⸗
rung eine Dentschrift zugeganger, welche über die Einnahmen aus
der sranzoösischen Kriegslofienentschädigung Auskunft ertheilt. Die⸗
elben ergeben einen Gesammibeltrag von 1, 484, 861, 274 Ihle. Doq
nüssen von dieser Summe die 86,666,666 Thlr. abgezogen werden,
velche an Fraukreich für die abgetretenen Eisenbahnen in Elsaß-
dothringen zurückgezahli sind. Es dleibt alsc eine reine E nnahme
von 1,8397,884 608 Thaler. Aus diesen Einnahmen sind nach
den ergangenen Gesetzen die Mittel für eine Reihe dem Reiche
jemeinsamer Ausgaben vorweg entnommen; so ist für den Reichs
Indalidenfonds, für Festungs und Eisenbaßndauten, sür den Reichs-
rriegsschah, die Marine-Verwaltung, Dotationen u.“s.“ w. im
hanzen die Summe von 480.778,029 Thlr. aus geschieden worden.
Beranschlagt sind fernes die großentheils noch zu deckenden Betraͤge
zum Ersaß von Kriegsschäden, Verlusten der deutschen Rhederei
und der gemeinschaftüchen Krieggausgaben überhaupt im Ganzen
etwa auf 120 Mill. Thlr., so daß von der gesammten Kriegs
entschäd igung nach Abrechnung der möglichen Ausfälle eine unter
die Bundessiaaten zu vertheilende Summe von etwa 793 Mill.
Thaler übrig bleibt. Hiervon hat Bayern vorweg 90 Mill. b
onmen. Die übrigen Staaten entnahmen für gemeinsame Rech-
rung 6 Mill.; dann hat Württemberg erhalten 2813 Mill.;
viederum sind für gemeinsame Rechnung des norddeutschen Bundes,
Badens und Südjessens 10812 Mill. angesetzt, nach deren
Ausscheidung Baden noch 20 Mill. Süddeutschland 9 Mill. be⸗
ommen hat; es blieben also für den norddeutschen Bund 530
Millionen, von denen jedoch über 463 Millionen als Kriegskosten
irelter und indirelter Natur abgehen. — Die Restsumme don 6612
RIl. erhöht sich indeß wieder um die dem Norddeutschen Bunde
auf die erwähnten Kriegsausgaben aus der Entschadigung noch
desonders zu erstattenden Beträge, im Ganzen um 6314 Millionen,
so daß für den ehemaligen Norddeutschen Bund rund 130 Mill.
Thaler disponibel werden.

Berlin, 18. Febr. Der Reichstag nahm heute in dritter
Lesung den Antrag von Schulze-Delitzsch, betreffend die Gewaͤhrung
doun VDiäten an die Reichsstagsabgeordneten, an, worauf zur Bera-
hung des Antrages von Teutsch und Genossen, betr. die Berufung
der Elsaß Lothringer zur Abftimmung über die Einverleibung in
das Deutsche Reich, übergegangen warde. Zu diesem Antrage
liegt ein neuer, von Teutsch und Genossen eingebrachter Antrag
dor, desagend: „Denjenigen elsaßlothringischen Abgeordneten, die
der deutschen Sprache nichi möchtig sind, ist in dieser Sitßung der
Hhebrauch der franzdsischen Sprache erlaubt.“ Der Präfident
weist die Unzulassigkeit des lehteren Antrages aus der Geschafts-
xdnung nach.

Teulsch verliest hierauf zur Motivirung des Hauptanttags
ine Rede, worin es heißt, daß Deutschland dei der Annerion die
Brenzen des einer gediideten Nation zustehenden Rechts verletzt
dabe, was Larm und Rufe des Unwillens veranlaßt. Der Pra⸗
ident ruft Deutsch zur Ordnung. Dieser fährt sort: Ich verlest
ine Uebersetzung und will Niemand beleidigen, am wenigsten Sie.“
Redner versuücht nachzuweisen, daß die Annexion eine widerrechtlicht
sei, Napoleon Ul. habe nie ohne Volksabstimmung annectiren
vollen, sondern wenigstens dersucht, den Schein zu retten. (An⸗
valtendes Gelächter.).,Wir sind hierher geschictt, um unsere An ˖
jänqlichkeit an das frauzosische Vaterland zu belunden. Wir
danen sie nach der an uns hegangenen Gewaltthat als Brud er
ucht anerkenner. Deutschland beding mit der Annexion den
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        ich
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n.
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9.
ch
2

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mdßlen politischen Fehler. Was bringt die nachste Zusammenkunst?
Nene Kriege unb neue Opfer. Lassen Sie, unsere Zulunft uns
Abst bestimmen, nehmen. Sie unseren Antreg an!“!

Bischof Räß erklärt: Bezuͤglich der Frage, ob der Fraukfurter
Bertrag mich und meine Glaͤubens enossen berühren kounte, habe
q einsfach zu erklären: „Die Elsaß Lothringer meiner Cenfesslon
and keinekwegs gemeint, den Frankfurter, zwischen zwei großen
Neuonen abgeschlossenen Vertrag. ir Frage zu stellen.“ (Lebhafter
Beifad.) Hierauf wird Schluß der Debatte beantiagt und ange-
nommen. Teuisch: „Sie haben die Debatte geschiossen: Wir
verlessen uns auf Gott und die Entsche dung Europas.“ Bei der
Abstimmung wird der Antrag verworfen. Dafür stimmen nur
die Polen, Socialdemokraten, Aryger, Sonneman und Ewalo.
Die Elsaß Lothringer enthalten sich der Abstimmung.— 73

Der Reichstag erledigte schuͤeßlich die erste Lesung des Impf
gesetzezs, und beschloß die zweite Lesung imPlenuin. Morgen
slelci die ersle Berathung der Novelle zur Gewher koedaung auf der
Tagesordnung. —

Berlin, 18. Febr. Die Elsaß Lothringer' verlichen heute
sämmtlich Berlin, Nur bei wichtigen Abstimmungen kommen sie
wieder in den —RE —

Bei den Berliner Synagogen Gemeinden zickulict zur Zeil
eine zweite Pelition an die Miinister des Innern und des Cultus
welche uber jolgende Beeinträchtigungen und Zurücksetzungen des
Judenthums Beichwerde führt: 1) daß dem jüdischen Kultus auch
nicht die geringste Subvention von Seiten des Siaates zu Theil
wird; 2) die judischen Qultusbeamten, Rabbiner, Prediger, Re
ligionslehrer nut als Privatpersonen angesehen und behandell
werden, 3) die jüdischen Elementarschulen und Lehrer in ihrer be!
weitem größten Anzahl nur als private gelten und die Errichtung
don dffeniuchen Schulen sehr erichwert ist 4) wahrend bei den
Adrigen Konfesfioren die Anstellung der Geistlichen don der Staats
regierung angeordnet wird, es den jüdischen Gemeinden anzeimge“
geben ist, Rabbiner und andere Knultusbeam?e anzustellen odet
nicht, daß ferner an den höheren Lehranstalten in der Regel kein
jadischer Religionslehrer angestellt und für jüdische Lehrer und
Rabbinerenstaten nicht gesorgt wird, 5) daß die Synaßogen und
andere zu Gemeindie und Qultuszwicken erforderlichen Gebäulich
leiten, sowie die jüdischen Kultus beamten und Lehrer von Staats
in; Kommunalsteuer nicht befreit sind, und endlich 6) daß den
Juden aus dem Kommunalbermögen keiner Hilfe zur Erbauung
don neuen und Reparaturen von alten Synagogen, Einrichtung
und Erhaltung der Begräbnißplätze und für andere zu Kultus-
—XRX Gegenstände zukommt, sogat dann nicht, wenn
ns dem Kommunalbvermögen große Summen für die anderen
Konfessionen verwendet werden. Die Peution sucht dann zu be—
weisen, daß alle diese Punkte im Widerspruch mit 8 12 der pꝛeu
hischen Verfassung stehen.

In liberalen Abgeordrelenkreifen wird die gegenwärtige Prar's,
wonach die Post alle Briefe, deren Adressaten nicht aufgefurden
werden koͤnnen, öffnet, um aus dem Inhalt die Absender zu er⸗
sehen und sie denseiben zurückzustellen, als nicht ar gemessen erachtet.
Man beabsichtigt deßhalb im Reichslage den Antrag zu stellen
daß der Inhalt unbestellbarer Briefe, wie es in anderen Landerr
geschieht, für ein eben so underletzbares Eigenthum des Absenders
lart werde, als der Inhalt bestellbarer, daß also unbestellbare
Briefe nach dem Absendungsorte zurückgeschickt, dort eine gewisse
Zeitlaug offentlich ausgestellt und im Falle sie Niemand reklamirt,
derbrannt werden.

Der SLorc. der K. Z. schreibt: Lamaimora's telegrapbisch
geneldeie Hehauptung, et habe nach Wien marschiren wollen, be
deist ein kurzes Gedaͤchtniß. Er hane in einer sehr komischen
Stelle seines Buches ausgerufen, die dazu rielhen, vergäßen, welche
Derge, Flüsse und Festungen erst zu übersckreiten und einzunehmen
wdaren. Lamarmora hat wohl seinen Plan gehabt, ähnlich
wie Trochu in Paris. Vielleicht hatte er ign bei einem Notar
deponirt.
Frankreich.

Paria, 14. Febr. Die Bongpartisten treffen Vorberei⸗
tungen zu der Feier des achtzehnjährigen Geburistages des lai⸗
—D——
nen, Adressen u. s. w. Am 16. März wird der Prinz nicht nur
vodjährig, sondern sich auch an der Spite eines ansehnlichen Ver⸗
mdgens definden. Bei seiner Geburt hat ihn Napoleon II. bei
einer großen Anzahl Versicherungsgesellschaften eingelauft, um ihm
nach dollendetem achtzehnten Jahr ein Vermoögen zu sichern, wenn
ir bis dahin den Thron nicht einnehmen sollte. Man spricht vog
728 Millionen, welche an diesem Tag dem Prinzen ausgezahl'
werden müfsen. Napoleon . war doch nicht ganz so unborsichtig
als man dorgegeben. (A. Z.)

Paris, 15. Februar. Der „Moniteur“, in einem Artile
her den Vesuch des Hoiserz von Oefßerreich in Vetershurg

erinnert daran, daß die früheren Jusammenkünfte der Souveruͤne

den Zweck hatten, anzuzeigen, daß fie einen Revanchekrieg Frank-

eichs nicht begünstigen würden. Jetzt aber scheine Preußen viele
her gereigt, Verweckelungen zu provociten, als sie zu beseitigene!
Zesterreich und Rußland wollen zeigen, daß sie solche Neigungen
aicht ermulhigen würden und daß sie den Frieden ebenso: wiea
Fraukreich wünschen. Der „Moriteur“ schließt: Wir haben, wemi
wer den Krieg beabsichtigen, auf keine Allürten zu hoffen; wenn—
die aber den Frieden sirenge wahren und Alles vermeiden, was—
hn komp omituren könnte, so hat Frankreich gang Europa zum
Alliirten. — n .
Echweiz.

Bern, 18. Febr. VDen Pfarrern der französtschen Greupe
orte wurde die —2 des Gottesdienstes im Juta anstatt der?
ausgewiesenen unter Verhaftungs androhung untersagt. *

Mußland. —
Veteraburg, 16. Februar. Der Golos“ sieht in dem
Besuche des Kaisers von Oaterreich ein Unterpfund/ daß die
Periode der Mißve ständnifse zwischen Oessterreich und Kußlaud
ibceschlossen ist. Er sagt: Mit Einer“ Ausnahme bestanden in
geuerer Zeit niemals eernsiere Differenzen. Mil keiner Armee
xruropas haben unsere Truppen so viele gemeinsame Feldzüge ge—
noacht. als mit der österreichischen. Von allen eutopaischen Staa⸗
—R—— welchem wir niemals Krieg
eführt haben. Es war für beide Theile vortheilhaft und sicher,
bunden ju sein.“ So wird es auch künftig seiu— Unsere lange
Westgrenze ist wieder durch zwei befreundete Mächte beseßt und
zeschůtzt. Im Orient sind sich Oesterreich und Rußland verwandter
hInteressen bewußt, und schon das Faltum ihrer Annaherung reichte
Jin, den Dingen in der Türkei eine zunftige Wendung zu geben.
Die odrientalische Frage kann sich durch diese —A
zut gestalten. Zum Schlusse stellt der Golos das nee
reichisch deutsche Bündniß als ein so mächliges hin, daß lcke Ge-
wan der Erde wider dasselbe den Frieden Europa's gefährden
Inne und dieses Bündniß, welchet den Frieden Europas sichert,
f teineswegs der Entwidelung des bürgerlichen Lebens der
dationen abhold.
Amerika.

Newyork, 17. Febr. Nachrichten aus Havanna zufolge
'and bei Narangs im Centraldepartement eine Schlacht statt.
heneral Bascomes mit 3000 Spaniern schlug 8000 Insurgenten
mier dem Besehl des Marquis Santalucia. Die Spanier ver⸗
dien 50 Todie und 180 Verwundete. Die Verluste der Insurgenten
ind unbelkannt.

Vermnischtes.

München. Die Einführung der erhöhten Personen Faht-
taxen auf den bayerischen Staats- uad Osibahnen wird am I.
April beginnen, vom gleichen Termin ab sollen auch die Fracht⸗
Jebühren nach Kilometer bercchnet, zur Erhebung gelangen.

4 München, 14. Febr. Es ist Grund zur Anaahme vor⸗
handen, daß die Gläubiger der Spitzeder 1100 ibrer Forderung
erhalten werden.

7 Nürnberg, 16. Febrnar. Der gestern dahier versammelte
Ausschuß des baherischen Anwaltvereins beschloß, den bayerischen
Anwaltstag auf 19. April nach Nürnberg einzuberufen, J

F Muͤlhausen, 8. Febr Die elsässer Wahlen, so erzählt die
Narlscuher Ztg.“, haben dem Zeichner auf einer hiesigen Fabrik
Stoff zu einem heiteren Bilde geliefert. Der seünstler zeichnete
insern Deputirten Häffely als französischen Tambourmajor an
der Spitze von Bischöfen und Pfarrern, wie er in Berlin vor
dem Abgeordnetenhaufe anlangt. Häffely klopft mit seinem großen
Ztod an der Thür des Hauses, worauf Bismarck erscheint, und
nit einer Miene, als wollte er die Thür sofort wieder zuschlagen,
insern Abgeordneten fragt: „Wer fseid ihr 77 — Ich bin der
Haffelih von Mülhausen, Gottverdammi“, — sagt der Angeredete,
Durd die Andern da sind meine Collegen.“ — Bismarck: „Waz
wollt ihr hier d“ — Haͤffely: „Das Elsäßly wöllen wir wieder
heraus, Gotlverdammi!“ — Das sehrt gut gezeichnete Bild ist
zur in wenigen Exemplaren verhreitet. Man fand ein Exemplar
in der Maicie angeklebt und einige andere wieder in den Bier⸗
häusern zur Schau herumgeboten. Es konnte nicht anders sein.
der Wiß der Eisässer mußie sich an ihrem eigenen Werke wetzen.
Jae Voilsmunde Lirculiren bereits auch verschiedene Gespraͤche
wischen unseren Deputirten Winterer und Häffelhy, welche zur
Henũge zeigen, daß man selbst in franzofischen Kreisen keine großen
Hoffnungen auf die Wirksamleit unserer Deyhntirten setzt.

pIm Jura ehmen die Wolfe und Wildschweine in fast
erschreckender Weise überhand. In Joncheri hat ein Bauer, der
mit Siryhcnin rergiftetes Hammelfleisch ausgeleat hatte, auf diese
Weiße 7 Wolfe erleqat.
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        In Berlin! (Eircus Salamonsli) gelang es? dem dortigen
Steinträger K. Raabe, den französischen Athleten, der einen de
von 100, Thalern für' Denjenigen, der ihn desiege, ausgesetztk hatte,
im öͤffentlichen Wettkampf zwelimal unter groͤßem Jubel des Publi
kums regelrecht zu Fall zu bringen. Der Kampfpreis wurde ihm
ofort ausbezahlt.. 3
Newyork, 17. Febr. Der Königder Sandwighinseln
Lunolilo, ist am 3. Februar gestorben. 7
— i ä Agamn ecz —V— — 5
Ein solides Bank-Geschäft
Av ι 225 3 w 82
— . 7ννJιι OB Nin Frankfürt a. M... 244
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Samstag, den 21.— Februar 1874. uUnter B. 8 posto rostanto Jraustfurt a. MBD 3
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Generawersammlung . International- Lehbrinstitut,
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1. TFirilritisgebühren?“ und Monatsbeiträge ür, den einjährigen Militärdionst von- 214 Candidaten ginde, 168. bostunan
2. Statutenberathung— PEnSionat mit strenger Disziphn. in dom detzten Jahr 150 Pensionüre
St! Ingbert, den 19. Februat 18740 ton⸗ Hauslehrern unterriettet und. üherwaeht arεν ι_Ylan uu ,α
*7 ——— Ser Vorstand. — u BRrucehsal (Baden). — νν 66351 9. )ln ιιναα—
P. Unbemittelle Augenkraulte finden
m unentgeldliche Vehandlung bei
AIαr.
Spezialarzt für Augenkrankß eiten,
Vorstadtstraße Nr. 29. Saarbrücken.
sH 4170.. —

7. Ein schreckliches Verbrechen ist am Dienstag in Altendorf
bez Essen verübt worden. In trunlenem Zustande stammelte nam
lich ein Arbeiter von dort Namens Lebau in mehreren Wirths—
häusern die Worte aus: „Bei uns zu Hause sind alle todt.“ Man
ging in seine Wohnung und fand seine Frau todt im Bette liegen,
neben ihr ein Kind im Sterben und bor dem Beite, bluugen
Schaum im Munde, ebenfalls todi, ein Shwager von ihm Namens
Heidebrind; Spuren von Gewaltthätigkeiten sind an- deu Leichen
nicht wahrzunehmen, indessen lassen erfolgte Erbrechungen vermuthen,
daß hier eine Vergiftung vorliegt. Licht in dieses Dunkel wird
hoffentlich die Untersuchung bringen.

Neunaugen—
— ——
mosent Fritz Vanzerbieter
mebreꝛt Wagen voll zuter
uhdung
VPeter Weisgerber,
Circa 30 Centner
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Baarzahlung zu verkaufen.
Wo? sagt die Erpedition ds.
Blattes.

echnungen
in ijn,n unde Ne Bogen zum allgemeinen
Gebrauch sind vorrüthig in der Drucere
dieses Blattes. Am
FSran er
vom 19. Februnr 1874 6
Preußische Friedrichsdor 9 ʒbꝛ/ 37
Piftolen
dollandische 10 fl.Siade 2
Oucaten g
20Francs⸗Stuce Iy b. öαν
Englische Souvereigns .. ιν,—
Danars in Gold 2 2να—
Tta. F
—X d.
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2 ch ch 75
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3753 53 — — ' —277 35 . 2. OD. fl. 3. 7 J —2
x bee tin ihperen Gpri Vuickatin sdr Luhen —und dergẽ Rertge hothne urlte wahe Bier Framen jar 5
dreue Fußleppichstoffe ahn e rei hiasice Beltrn dß S 5
ZGlaiten don ehenen Uneroctstof s 1b. —— i Piaue Decten nnd sezeg. Vetgzrin Wechent, Ipoth, byaum —
Feinen weißen breiten Mull für Kleider à 12. 4 roo un grun, oa de inghe ——— *
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d derbst. der Maer von go ti ran. 0 Duend en pent Handtucher, pie Eue von in8
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A Vthn⸗n hbas bisber bewiesene Vertrauen auch fexner: vu
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Musterabschnitte saͤmmtlicher Artikel seudeo apf Verlangen, franeo per -Post.
Redaktion. Druck und Verlaqg pborre in SteRnahbert

in Cöten
wurden als die vorzüglichsten auf der
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— J. c. n c 1 er.
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A n⸗e ag er sitad das nit dem Hauptblakte verbandene Anterhaltungtblatt, it der Dienktatte, Donnerttagte ud Sotleg
lat ich vies reln Deienata n Ddeo ma ntag, Sa met dag and Sonnutatn.! Abonnementsurtis vlerteljahrit 42. Krzt. ode
n :412 Silbergr. Anteigen werden nit4 Eeir. dee dreisvaltige Zeile Blattjchrikt ader deren Raum berehnet. —
N 38. t α, 3 Evnnt ↄäαν ιν ιιαα 4874
Nede Moltke's in der Sitzung des deutschen Rescht
tags am 16. Februar 187 4.
— —* Echluß) )” νν
3.Fraulreich hat eß zweimat mit der Miliz versucht. Nach!der

Revoluion war, bekanntlich das* Erste. daß man⸗ die verhaßzte

Armee autldore, die Nation selbst sollte die Freiheit -schützen der

—

sollten die kriegerische Bildung ersetzen. Es schweht immer noch kin

gewisser Nimbus um die Volotärs von 1791, aberes gibt auch

Ane unpaͤrteiische Geschichte derselben, geschrieben von einem Fran⸗

zosen nach denAkten des französischen Kriegsminifterlums.7 Ich

widerftehe der Verfuchung, Ihnen sehr pitande Citate vorzuführen,

id muͤßte das ganze Buch citiren, auf“ jedem Blatt finden Sie,

wie nußlos,“ wie kostipielig und welhe Geißel für? dag· eigene

Landdiese“ Fotmat onen gewesen sind. Erst nuch dre jährigen

bitteren Ersahtungen hat man sich überwunden, nicht mehr die

Armeé unter die Vorontärs, sondern die Volontärs in die Armer

ein rustellen, als dann cin Vann, wie der erste Consut und andere

ausgezeichnete Generäle fich an die Spitze stellten; da haben freilich
diese Volontärs ganz Europa siegreich durchzogen, aber es waren

Soldaten geworden. Die cititte Schrift, aus welcher so nützliche

Mittheilungen geschoͤpit werden konnien, ist im Märtz 1870 erschie

nen, und sechs Monate spüter sehen wir Frankreich genau zu

denselben Mitt in greifen, freilich in seiner äußersten Bedrängniß

Air haben es Alle erlebt und uns überzeugt, daß felbst die zahl⸗

reichste Versammlung von füchtigen, pauriotischen und tapfern

Männern aoch nicht im Stande ist, einer wirllichen Armee zu

widerstehen. Die französischen Mobil- und Nationalgarden haben

den Krieg um mehrere Ronate verlängert, fie haben blutige Opfer
gekostet, große Verwüstung und viel Elend verbreitet, aber sie haben
den Gang des Krieges nicht aufhalten können, sie haben Frankreich
beim Frieden keine besseren Bedingungen verschafft. Vollends das

Unwesen der Franctireurs hat unsere Operationen auch nicht einen

Tag lang aufgehalten, wohi aber hat es selbst unserer Kriegführung

einen Charakter der Härte verliehen, den wir beklagen, aber nicht

audern⸗ tonnten. Die Prozesse, welche noch heute vor drei Jahren
in Frankceich auftauchten, geben Ihnen ein Bild von der Verwil
derung und den Gräueln, welche unausbleiblich im Gefolge von
solchen Maßregeln erscheinen. Winn Sie die Nation bdewaffnen
so bewaffnen Sie mit den guten Elementen zugleich die schlechten,
und deren hat jede Ration. Die ersteren sind ja unendlich über⸗
wiegend. Aber haben wir nicht bei uns selbst die Erfahrung
mit unseren· Bürgerwehren gemacht, wie bald der zuverlässige Theil
derselben der Sache überdrüssig wird, in aller Stille verschwindet
und das Feld den Unzuverlässigen freiläßt. Die Gewehre sind
hald. ausgetheilt, aber nicht so bald wieder zurückzubelommen

(Heiterkeit), und glauben Sie, daß wir bei uns nicht auch Vbe⸗

mente deherbergen, wie die, welche nach dem Kriege in Paris zur

Herrschaft gelangt sind?
Was sodann den Praͤsenzstand anbelangt, so möchte ich ein
dringlich davor warnen, ihn nicht zu einer Budgetfrage zu machen.
Ich weiß ja, daß geehrte Mitglieder dieses Hauses glauben, geradt
am diesem Punkte festhalten zu müssen, um das unbestreitbare, aber
auch unbestritiene Recht der Steuerbewilligung den Landtagen zu
wahren. Aber erwägen Sie, ob Sie durch die Handhabung dieses
Rechtes nicht das Recht schädigen, welches das Land hat, auf Ihre
Mimirkung zu rechnen in einer Frage, wo es sich um den Bestand
des Reiches han eit. Mir scheint? es doch wünschenswerhh; nicht
wieder in ein neues Provisorium einzutreten, sondern endlich ein⸗
mal definitiv festzustellen, was Deutschland für ein deutsches Heer
zu leisten hat. Wenn Sie sich überzeugen können, daß wir mit
Rückficht auf innere und äußere Verhältnisse nicht weniger als
101,000 Mann im Frieden unterhalten dürfen und, wenn nach
ceiflicher Erwagung und Prüfung festgestellt wird, welcher Aufwand
dafür noöͤthig ist, so verzichten Sie ja allerdings, darauf, diest

Summealljährlich zu discutiten, zu vbewilligen oder abzulehnen.
Uber, meine Herren, Ihr Bewilligungsrecht ist dadurch nicht
beeintruchtigt Es tritt in bollse Geltung bei jeder Mehtforderung
und bei jeder neuen desetzlichen Regeluug des Gegenstandes. Es
muß die normale Ziffer deg Friedensstandeg nothwendig auf eine
anct Reihe von' Jahren einekonftante blelben. Erwaͤgen Sie,
aß jede Verminderung dieser gZiffer zwölf Jahre lang nach wirkt,
und daß keinet von uns übersehea kann. oh in zwölf Jahren Krieg
oder Frieden feln wird. Nun, es lann der Beste nicht im' Frieden
eben, wenn ez dem bösern Ragbar nicht gefälli, aber ich denke,
wir werden der Well zeigen, daß wir eine muchtige Nation gewor ⸗
den und eine friedliebende geblieben sind (Betfall), eine“ Nation,
welche den Krieg nicht braucht, um Ruhm 'zu erwerben und die ihn
vill, um Erobefungen zu machen. (Sehr wahr.) Ich wüßte auch
virklich nicht? war wir mit einem eroberten Stück Rußlands oder
Frankreichs machen s. llien. (Heiterkeit.) Ich hoffe, wir werden eine
RKeihe von Jahren nicht nur Frieden halten, sondern auch Frieden
Jebieten. (Sehr gut!) Vielleicht üderzeugt sich dann die Weit, daß
in mächtiges Deutschland in Mitte von Europa die größte Bürg-
schaft ist für den Frieden von Curopa. Rber um Frieden zu gebieten,
muß man zum Kriege gerüitet sein (Sehr wahr!) und ich meine,
vir stehen vor der Entscheidung, entweder zu sagen, daß bei den
olitischen Verhältnissen Eurohas wir eines starken und kriegsbereiten
deeres nicht bedürfen oder aber zu bewilligen, was dafür nöthig ist.
Lebhafter Befall). 5757

8

Deutiches Reich
uMülnchn, 19. Febr.“, Mit' der Auszahlung der durch
Besetz vom 7. d. Mis. den Beamten und Bediensteten bewilligten
Theuerungszulagen ist bereits schon von mehreren Stellen begonnen
worden. Mit Beginn des naͤchsten PRonats wird dieselbe all gemein
durchgeführt feii.

München,“ 19. Febr. Das lkgl. Staatsministerium des
Innern beauftragt die kgl. Regierungen, K.d. J., die Distrilis-
Verwoltungs-⸗und? Gemeindebehörden, die Aufmerksamkeit des
Publikums auf das ergangene Umlaufpverbot der österreich. und
ingar. Jaund 2 fl. Stüde, mit dem Beifügen zu lenken, daß
zemüß Art. 13 Abs. 2des Munzgeses vom 9. Juli v. Irs. ge⸗
vohnheitsmäßigeoder gewerbsmäßige Zuwiderhandlungen gegen
zasselbe mit Geldstrase dis zu 150 Mark oder mit Haft bis zu
ß Woqen bestraft werden.

Straßburs, 19. Febr. Das „Elsäfser Journal“ sagt,
»aß die vom Bischof Raeß im Reichstag abgegebene Erklärung
hezüglich des Frankfurter Friedensvertrages in der Bevölkerung
Straßburgs eine bedeutenden Aufregung hervorgerufen habe. Die
ẽctlarung werde nothwendig eine andere Parteiclassirung her⸗
defühten. —
Frankreich.

.. Paerirs19. Febr. Die hiesigen Journale bringen die
von Moltte bei der. Berathung“ des Veiiletärgesetzen im Reichstage
gehaltene Rede ausführlich, indem sie deren“ Wichtigkeit und Be⸗
ZHeutsamfeit betonen. Sie meinen, daß Frankreich aus den Lehren,
vealcht· die Rede enthalte, Nutzen ziehen solle. — In der National-
ꝛersamminng ist ein Eutwurf der Regierung vertheilt worden,
velcher die Nothwendigkeit der Herstellung“· von neuen Vertheidi⸗
zungswerken in der Umgebung von Paris darlegt, und vorschlägt,
ierfur im laufenden, Jahre 7 Mißionen? auszuwerfen. —Die
Nationalversammlung genehmigt die von Poyer-Quertier geftellten
Amendements, welche eine feste Steuer! von 20 Centimes für
Fhéêques von-Platz auf Platz und vons 10 Centimes jür Chéques
nuif den Ausstellungsort bestimmen.
3 Ver mie
Pirmafens, 17 Febr.Gestern wurder: dahier der Nent⸗
amtsgehirfe Kufler verhaftet und gefänglich nach Zweibrücken ab-
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        gesührt. Derselbe ist beschuldigt, Holzgeldek. die er eingenommen,
im Betrage voßz 1800 Gulden unterschlagen und für sich vexwen⸗
det zu haben. —* 2 *85 8

. Pirmasens, 8 Febrx.“ Gestern: Nachtz fürzte plötzlich tine
kleine Sirecke des Fehrbacher Tunells⸗ auf der Fehrdacher Seite)
ein, wodurch sieben Arbeiter, die am äußersten Ende arbeiteten,
lebendig begraben, resp. von der Außenwelt abgeschnitten wurden;
doch gelang es nach mehrstündiger angestrengter Arbeit, dieselben
samumlich wohlbehalten aus: ihren unverhoffteun Grahen zu vbefreien
und zu ihrem und der Kameraden Jubel wieder ‚ans Tageslicht zu
fördern. Zwei Rollwägen und mehtene Strebebalken, und Gerüste
wurden zertrümmert.

FMannheim, 19. Februar. Gestern wurde in der Nahe der
dafenjchleuße ein neugebornes Kind todt. in einen Unterrock ein-
gewickeli, aufgefunden. Die Polizei hat auch die Mutter ermittelt,
dieselbe soll eine schon seit längerer Zeit herumziehende Perxson
aus der bayerischen Pfalz sein.

Wie Staatsschulden det kuͤropdischen Staaten.) Die gegen⸗
waͤrtige Fnanzlage der meisten Staaten Europa's ist hekanntlich
seine erfreuliche. Die Staalsschulden haben fich in lehter Zeit in
eigernder Progression vermehrte und die heutige politische und
wirihsshaftliche Lage ist durchaus nicht danach angethan, eine Ver⸗
minderung dieser Schulden erwarten zu lassen. Mit Ende det
Jahres 1878 waren an Staatsschulden vorhanden in

Mill. fU. d. W. per Kopf Einw. entfallt

Frankreihh ob 250 4.
Riederlande 825 280 6*
Broßbritaniee7928 — 005.44
Portugal —— 7723 FJ J 190
Spanien 28625 —J——
Griechenland 205 . —7
Italieeee 8600 — —
Desterreich 2100 l5
Däanemart 180 —
Ungarn 1022 4
—E VVVV
Tüttie 11306 46
Bekanntmaächungen.

Mill. si. 8. W. ver Kopf Einwaeutfalll
Rußland 3780 45,6
Deutfaet ic 75
rden * 3
—X 0 pp
vuxemburg * —8*
Noꝛwegen 20
—X 15 —A
a Bourrh · en Bresse (Frankreich), 10. Februac, Unser Depar⸗
ement hat einen großen Schlag erlitten. Vier der 5 bedeuteudsten
Notare hoben nach großen Betrügereien die Flucht ergrifsen. Einer
derselben, Blonzard von Coligny, hat nicht weniger als 600,000 Fr.
interschlagen.“ Die ganze Gegend ist in der größten Aufregung.
Philadelphia, 17. Februar. Die anatomische Untersuchung
ver siamesischen Zwillingsleichen hat hier durch das medicinische
Follegium stattgefunden, Dieselbe ergab, einem „Times“Telegramm
zusolge, daß die Trennung der beiden Koͤrper zu, Lebzeiten nicht
ibsolut den Tod herbeigeführt haben. Das die Zwillinge mit
inander verknüpfende Band bestand aus vier hautigen Beuteln,
ebildet durch Fortsetzung der Darmhau‘. Die Beutel lagen derart,
aß. ein Zerschneiden des Bandes in der Mitte dieselber separitt
jaben würde. Mit Gefahr würde ein solcher Schnitt wohl ver
nüpft, aher nicht nothwendiger. eise tödtlich gewesen sein. Verschie⸗
ene Organe des Unterleibes lagen vahe bei den erwähnten Beuteln,
ber nicht innerhalb derselbeen.

Ueber die letten Lebenestunden des Zwillingspaares erfährt
nan noch Folgendes: Am Donnerstag bor dem Tode klagte Chang
iber Kälte, während Eng murrte, daß er mit seinem Partnet vor
yem Feuer sitzen mußte. Am Freitag füblte er sich besset, wurde
iber später rühelos und zwang seinen Bruder noch nach Mitter-
aacht, aufzustehen. Sie legten sich indessen bald hin, um nie mehrt
aufzustehen. Es ist bereits bekannt, wie furchtbar, die Kunde von
Chanas Tod auf Eng wirkte und dessen Tod nach zwei Stunden
zur Folge hatte. Man behauptet, daß einige Zeit vor ihrem Tod
in dem“ Fleischband keine Bewegung verspürt wurde, und will
vissen, daß Eng an Blutverlust gestorben jei, da all sein Blut in
sden Körper des todten Chang geflossen.
Bekaufr e ung.
Die Anlieferung von circa
120,000 Stück hartgebrannten Backsteinen 25 Centim. lang, 12 Centim.
breit und 6* Centim. dikck.
1890 Centner feuerfesten Backsteinen und
2265 Centner feuerfesten Cement — —
ür die k. Steinkohlengrube St. Ingbert, Abladestelle bei Förderschacht Nro. 3
Sechseichen), soll im Submissionswege an den Mindestnehmenden vergeben
werden.
Offerten, mit der Aufschrift. „Submission auf Backsteine“ versehen, sind
bis zum 4. März 1874, Nachmittags 2 Ahr, portofrei und verfiegelt bei
dem unterzeichneten Amte einzureichen, um welche Zeit daselbst auch die Er⸗
oͤffnung derselben in Gegenwart der etwa erschienenen Submittenten stattfinden
wird.
Die Bedingungen liegen dahier zur Einficht offen.
St. Ingbert, am 20. Februar 187484. —WU
Kgl. Bergamt St. Ingbert.
* * 48 J. Kamann. 9
Handelsschule Frankenthal (bayer. Pfalz.)
Das dSommersemester begiunt am 8. April 1874.
Grumdlicher Unterricht in den Sprachen, Realien, Mathematik und Handelswissen⸗
schaften: Zugleich: heginnt der mit der Schule hinsichtlich Disciplin und Pensionat verbun⸗
zene halbjährige Vorbereitungseours zum Einjährig-FreiwilligenExa⸗
men, der, von 6 Fachlehrern nach streng-fystematischer Methode und unter Berüchsichtigung
»er Handelslehre geleitet, jedeme jungen Manne mit einiger Vorbildung die beste
Barantie des Erfolges gewährt. Seitn 1868 haben von 1IIO in diesem halbjährigen
Curse vorbereiteten Candidaten S8 das Examen bestanden.
. Schul. und Vensions Honorat jährlich 250 Thaler; fur den Einjährigen-Curs
pro Semester 1800 Thaler. ..
Nähere Auskunft ertheilt bereitwilligt
(H. 65333)3. Der Vorstand: A. Berthololy.

Holzversteigerung.
Am Mittwoch, den 25. Februar des
Morgens von 8 Uhr ab, laßt Herr
Heinrich Groß, Gutsbesitzer in Scheidt,
bei dem Gastwirth Lö w zu Schaafbrücke
nachbezeichnete Holzsortimente aus dem Stahl⸗
sammerberg versteigen.
54 Eichen. Staͤwmme
180 Birken⸗ do. ——
2. Akazien⸗-⸗ doo J
Buchen⸗ de I
Ahorn⸗ j
Zirschbaum⸗de.
Birnbaum⸗ de.
Apfelbaum⸗ do.
Erlen⸗ do.
Kiefern⸗ do.
278 Stuck Eichen⸗ und Akazienstangen von
W 13 —-16 Cim. Durchmesser.
117. „Eichen⸗ Akazien u. Birkenstangen
von 10- 12 CEtmr. Durchmesser
209 , Eichen- und Akazienstangen don
ee79. Ctiur. Durchmesser.
31 Raummeter Buchen⸗ und Birkenstempel.
67 .Do. Alazien⸗,Buchen⸗,und
3 — Birkenscheite. — 11765* J
388 do.Akazien⸗. Buchen-, Eichen-⸗
aene Birken und Kirchbaum⸗
—.23 Knrüppel. I
Sämmtiliche Stämme und Stangen sind
u Wagnerholz, sowie zum Grubenbau ge⸗
eignet. *
Das Klafter⸗ und Knüppelholz ist an
den Wegen aufgesetzt und dadurch bequem
abzufahren.
—— Ph. Michel.
Auctionator.

Bürgervereins-Kränzchen. J Feuerwehr-Montag
Am Mittwoch Abend Zusammenkunft bei 4
Philivp Emmerich. bei Peter Heusser.
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in St. Insebert.
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— Eiqhαn ih vrernal: Diensteat, Donmet atag, Sam dtarg und Somwntag, Abonnementaprtis vierteljahrig 2 æergt. ade
8* 5 12 Silleeat. Un⸗igen verden mit 4 Eerec. di dreispallige Zeile Blattschrift oder deren Kaum berechuet. *24
—5 ινια * — 28.
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521444

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—— Deutsches Reidddd
Man en/430. Febr. Der derantwortliche Redacteur des
Vaterland“, welcher, wegen Beleidigung des deutschen Kaisert und
wegen Beleidigung der kaiserlichen Militar⸗Lazareth Verwaltungs⸗
behörden in Detz vor das am 23. d. hier beginnende Schwurgericht
derwitsen wurde it naqctraglich auch wegen Beleldi gung unferes
Zomge vot dafselbe Schwuͤrgericht. verniesen · worden. — Die
Commisfion · zur Berathung der Frage Aber den Fortbestand !dez
Central⸗Forsi⸗Lehranstalt zu Aschaffeaburg, resp. einer Vereinigung
derfelben mit eines der Universiidien, welcht schon im Dezember
—A
undheitsderhaltnisse in Munchen dertagt wurde, wirb nun demnächft
viederholt einberufen werden und wahrscheinlich zu Anfang Marh
hier in Berathung treten. *
ity Steaßburu, 21, Febtuar.“ Das, Steaßburger Jour⸗
nale ersahrt, daß die Siraßburger Wahler eine Protestalion gegen
die Erllaͤrung des Bischofs Raeß unterzeichnen, ein Glesches
wverde aun Dangenheim gemeldete Die nachträglich betannt ge
vordenen Einzelheiten ber die Sitzung des RNeichttages vom 18.
2. M. hatten die Aufregung der Gemüther: noch verinthrt. Das
„Elsasser Journal“ afi sachlich mit Teutsch unzufrieden, aber h/ in⸗
lich verührt“ von der Haitung eines Theils der deutschen Prasse,
prolestirt auch gegen den dem Abgeordneren Teutsch vom NReichs-
age gemachten Empfang.: Die bischofliche Erklärung.! gegendie
Pougnet mllein protestirte, bleibee sagt eseine Thatsache von
außze tordentlicher Tragweine. Lauth und kerisch fu hier an
lommen. .7 —— ⁊νναν
Bestuin, 19. Febt. Die lsaßlothringischen Abgeordneten
haben gestern, als sie das detrenhaue verließen, die Absicht kund
degeberr Berlin insgesammt gu · verlaffen. ⸗Diefen · Enischluß hat
jedoch nur der Abg. Teutsch mil wenigen seiner Genossen ausgeführt,
dährend das Gros der Partei in ihrer geftern Nachmittag abge-
haltenen Versammlung beschloß, jenen Proefi zu Protolol zu gehen,
delchen fie heute im Hause uiederlegten. Sie nennen denselben ein
ormeles Desavtit den Bischofs Raße? der war ein patriotischer
Beistlicher sel, aber den sein Greifenalter zu einer Nachgiebigkeit
zestimmt habe, für welche seine katholischen Glaudensgenossen nicht
bie Veranworilichkeit übernehmen wollenn Gleichzeitig wurde von
den Vertretern der Reichslande beschiossen, vorlanfig heer zu dieiben,
um fich bei wichtigen Abstimmungen uber kirhenpoltischen Vorlagen
m Reichstage siets einzufinden. — Die Beschlagnahme des Buches,
die Preußen in Elsaß Lothringen“ von Dr —XV
heute · auch von der hiesigen Polizei verfügt worden.
Sertte, ai. Febt Die Redierung wird dem Beschluffe
des Derrenhauses; den Ausschiuß der Geistlichen dom Standesamie,
zustimmen,diso daß das Zustandekommen des Civilehegesetzes ge⸗
fichert in —— If
8 —X 21. Febr. Die, Germania“ beroͤffenilicht einen
Hirtenbrief sammtlicher pre. kischen Bischofe über die Verhaftung
des Grafen Ledochowotl in sehr frielich Spraͤe En jordern
zuf, Iu beten für den Landesherrn und das Beleciand, empfehlen
Behorsam und Ehrerbietung gegen die Behörde, obder auch fur den
zefangenen Mitbruder. ,Wir sind nicht solze Kirchenfürsten, und
u jeder: Nachgiebigkeit bereit, die unser Glaube cesiatten.
a T. Wie das, Wiener Tagebl.“ hört, ware der —A —
dnigs don Bahyern am oösterreichijchen Hofe für Marz brvorstehend;
auch werde ein Zusammentreffem ie den heaiser Wilhelm in Ber.
in „beabsi htigt. Von der.Reconvalerceng des de ischen Kaisers
sei es abhangig, ob ver Besuch in Berlin der Wiener Reise
dorangehen oder jpäter arfolgen werde / i
SFrankreich
? Prinz Napoleon imd die Primessin Clotilde werden ·sich
m 14. Marz von Paeis dus nach England zum kaiserliden
brinpr begeben, um dem · Tage jeiner Großjaͤhrigleit beiguwohnen.
er Graf von Paris har am Miltwoch Paris yerlassen und

. —— *73 α
iich nach London begeb n. —. Der Erminister Herr Rouhet ift
wn Neuem nach Chislehurst gereiste n
ie

iι nuN

Zweidekden, 283 geht. Gestern wurde Ddie neue katho⸗
ssche Kirche; in welqher vorke jeßt ab die sotz. Nenkatholilen*
hrert Gotiesdienst abhalten, uner starter Bethelligung seitens
ser Glaudigen von hier und det Umgegend feierlich —353 —

3w. 8i8.

7 Zwei Uctien ber Zweibrüder Leinenzwienerei d ö
outden dieser Tage zu 180 unb 133 1. derfleigert. νιν

*Pirmasens, 19. Febr. Won Tal. Regierung wurde die
derwesung der Steuer⸗iund Gemeinde · Einnehmerei · Niedersimten
em bisherigen Gemeindeeinnehmer in Weidenthal, Ludwig Schell⸗
aaß, abertragen; derselde hat seinen Wohnsie in Trulben ge
vmmen. —7 . C..

r Kaiserülautern 26. FebronvBlenn Verhandlung hegen den
zischof Haneberg von Speher, angeklagt der verlumderischen Be⸗
eidigung der Gheleute Vattin von Kufel, begann heute Morgen
ach 2 Uhr. Der. Angeklagte ist pnicht erschienen.Det Anwali
es Klagers, Grss gerliest die lin Kuset.publicirte bischöfliche
Ztrafsentenz ind die? übrigen hiehet gehörigen Aktenftücke worauf
er einzige geladene Zeuͤge, Lehrer Kulbtz auts Kuset die Publ
ation Des incrimitten Altenstückes indet —* Kirche ju Kusel
yestatigt. Hierauf vegingt Anwalt Gros seinen Vortrag, in welchem
x zu begrunden sucht, ., daß in diesen Follenneine Versdumdung
raber AÄrt vorllege Auch sel damit an stagtuches Inftitut, die
rhe, aufs beftigstee angegriffen, und züch“ dieftre Angriff zu be⸗
trofen. Gegen halte 13.Uhr ergreift her zweite Staattanwalt
Böcking) dat Wort, un zu eiltaren, daß das Geseh die Berech.
gung ju Strafsentenzern der Kirche micht abstreite, allein —R
lcbergriff in die bürgerliche Rechtssphare abschneide Die Berm
ung auf TBngriff auf eine sagniche Sinichung fer mhtig
dagegen liege eine verläumderifche Beleidtgung sin objektiver und
ubjektiver Beziehung (dolus) sicher dor — vertagt das
Artheil in die Sitzung vom 83. Marz Morgens 9 uhr. (Pf. P)
Vudwigtkhafen, 19. Febre Durch Bischlutz ves Vernn
ungsrathes der e Bahnen wurde dem seitherigen Siel-
pextreter des Pbermaschinenmeisters, Maschinenmeistet Westhoden,
dex Titel und Rang gines Obermasckinenmeisters verliehen.
Speyer, 22. Februar. Der hiesige ersegerverein, der erft
»or einigen? Monaten ngegründet wurde amd Ichon nahezu 200
Mitglieder“zähllzhat in seiner bestrigen Generalversammlung
einstimmig beschlossen dꝑ RKriegerbunde“ sojort beizu⸗
reten, nachdem der schöne Zweck diese Zundes in genügende
Weise besprochen wen — pud Ibset duz genu gender

7.; Vom Gebirg. 20. Februar. Aus sicherer Quelle tann ich

Ihnen mittheilen, “ daß gelegentlich i er Auestelkung von Leistungen
Nt cher Volisschulen nachstehenden Lehrern Preise zuerkannt wur⸗
en: —D——
Heyl von Gommerk heim, Holland, von Fomburg, Diehl von
hottenleidenheum, —ã 8 — don
Naikammer, Paul g Zweibrücen; Maurer von Wachenheim,
„chafer und Oßwald von Speyer.
Ehrendip'ome erhselten: Lehrer Fetzet von Glan⸗Manchweiler,
hecker vvn Imwetter, Schwesier Schueut? hon Noprweiher, Dern
„on Albisheim. Wehe dvon Dirmstein,“ Selzer von Kallstadt und
XXX Grůunstabt. :5 F
Die öffentliche Preisbertheilung soll 1. März im Ausstellungs.
otale zu Speyer statifinden? 3 Ppf. Vollsztg
Frantfurt a. M. 20. Febr. Der Termin. gur Einlssang
der preußischen Friedrichsd'ors- ist von der Regierung auf den 810
Mätz 3. 6. zu fl. 9. 865 festgesetzt. Um nun unferen“ Handelx
tand vor den üblen. Folgen zu⸗ chützen, wollen sich eine Anzahi
dandlungshäusert juftm menthun,, um gemeinsam zu erklaren, vdoaß
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        die Friedrichsd'ors nur zoch zu fl. 9. 855 kr. vereianahmt werden. „Dienstesnachtichten«
Rach dem 31. Marz sind dieselden nut noch zuu dem aee —XX rallerhöchstes Dekret vom 10. — * —XXE
anzubringen 7 * vom 1. Matn dt tgl. )Bezirksgetichtsdirektor Karl heodor
Wine Anzahkerantfurter ager, hoͤcsterenommirt durch Bocking in Zweibrücken seinem · Ansuchin gewäß auß Grund des
ihre Sicherheit m Schusse, begah ficr vorig⸗ Wocht auf die Sau⸗ 23t. B. dee R⸗Beilage der Vers⸗Url. und untee allerhulboollster
agd noch dem Gpessart. Richt weniger als sechs/ Stück kamen Anerlennuns seiner geleifteten langiahrigen Dienste in den dleiben⸗
In Die Squsse krachten, keine fiel und zwen Sauen waren den Ruhestand versetzi. 9
so erstaunt, daß sie vor einem gewaltigen Jäger grumzend und — Die riedigte Realienlehrerslelle an der isolirten Lateinschule zu
Aoßend stehen blieben· Dieser war, obgleich noch deide Läufe ge. Bruͤnstadt wurde dem Lehramtscandidaten * Rothlauf aus Weismain
saden waren, daroh so berdaltert, daß er schri⸗ — verlleben der gForhtgehift E Gumdel J Trippftadt wurde
— —
weitee. mιι ιι ι Iναν ind det. Jorstaehilse Lautx dur Kaisertlauterũ auf die Forstaebilfen⸗
Kohlenpreise. Vom 1. März an schlageg dig Saarkohlen fellg beim Reviere Neuhembsbach, dann der Forstgehilfex beim Re
Sgr. (ca. 8 Kreuzer) pro Centner ab. ν ere Keuühemsdach, Joh. Vollmer zu Sippersfeld, anfdie zweitt
n⸗grunken ·Bonc· Pfurrer · Mahr · erzuhtt vie Nurcnb. dois.Aenstelte brint stedlerr Kaifetslautern Prer —2
Ie eine erbauliche Geschichte. Während der letzten dreimonat · Der Schuldienstexpectant E. Sander von Obermohr wurde
chen? Landtagssesston sein er nur zwer Tagen in Munnchen gewesen um Verweser an der aholischem Schule jn Kottweiler ⸗Schwanden,
dwegen Cholerafurcht. Um diest zu Mastiren/ haber ersich von der imerimsiischer BerweserrWne der kathol. Schule ga Geinsheim,
Sitzung zu Sizung alg krank entschuldigen lassen, was ihn aber Ph. Schneider⸗ zu Lehrer Waselbst,und die deidenin letimiftischen
nicht gehindert hade, im Pfarrhaufe zu Ebermannstabl Tustige Zerweser ⸗Fe Bohlereunndeu G. Erb von Pirmasent zue Verwelern
Puasch- und Weinsuiten ˖d u 77 XXI 38 Diaͤten lortselbste: rnannt.eumthog ideg mo ard ve ανα r νσ νι_§
ala Abgeorpneter etwas 190 Gulden · — in die T chen zu DIDie Basckung der 41084fianen im I 0
— — ä —————
elirogenen. Peinlesden mir dem armen Volke.Vielleicht rechnet er Jin Namen einer ajestät des, Königs.
such selbst. zum armen Volk und hielt es für — HGelegenhei zaue Für⸗ Edas —A nachfolgende Veschalstationen
dohr zu wehmen, wenigstent ein em Wiscgiset deheden die Nomh eflimmte und mit der eigefügten Zahl vom Beschalbengstea · des
in dersüßen.Zugleich denutzte Pfatter Mahr n Mußen um fallißchen udLandaestütes:n beflellt: Pit masent Aru Berghabern: ⸗
gegen einen ihnz mißbeliebsgen Itg Pas quille ocdinacster Sorte Landebra nuffenbach A Sbeher S Haßloch g.⁊ Mutlersadt 3
u verfassen gund. angnhm drucken zů lassen. dve eleidigt. Arz tan ——— dar ern
d nachdem de afftn rnuttelt worden Klagt gegen deuselden Hheiderbof 37 pruaen nyryen pnν
eee gneis angnn wonpen. nnn accn Jsann du Diee t wnn. wim. ane
—— Dein an Ea, de in Verliu Rallfindenden Toñgreb xm Iso: Juno· s:i —
deutscher Landwirthe nebmen auch Delegitte der kandwirthshafta Das Sppeunggelden betraͤgte füur den Heugst Baillant füns
ichen Vereing in Eljaß · Lothringen Theil, Es find diet die Hecren Nulden, füe alle übrigen Hengsie drei Gulden. Der Veschaͤlwurter
—** — Sabre, Prasident des Metzet ländwirton at dreitzig Kreuzer Ttinkgeld zu empfangen. vιαα
uchen Vereines, Burgermeifler Rels in Ober-Yeuß und Paté Mumerpierde, welche Richtpfölzern gehören-jewir selche—
α La Netʒz. velcht mit Kranlheiten behaftet sind, dleiben den bestehenden Vor⸗
In Schaan nicht Schatu). der volkreichsten Ortschast des schriften gemaß vou allen Stalionen ausgeschlossener ιιν
Fucstenihums Lichtenftein, iß die ganze s. g. Spice“ dis zur Die veteeffenden Bezirlsamter werden für die rechtzeitige Ver⸗
irche, in Suma 50 Häuser, abgebrannt. Die Roth ist groß dreitung dieser Velanntmachung in den Gemeinden⸗wie bisher
Die Drtschaft wurde bereilß 1849 und 1884 von großen Feuers . orgen und wegen der Respicienz auf den BefPälstationen im Bez
rhusten und' 1846 von einez beispiellosen Wassersnoth. bei welchen uichmen wit dat lol. Gestülsdireinnon die ndihigen, Anordnungen
ber Khein mitten durch die Ortschaft lief, heimsesucht. Speier, ben 6. Februar 1874. 77*
74 Ein Bauer hatte vor einigen Taoen in Miskolij (Ungarr a Koniglich Bayerische Regierung der Plali,
Kantengist gekauft und es mit Mehl zu einem lederen Raltenmahl 23 — *9 Kammen des Innern.
herrichten lassen .auf dem Nachhausewege wurde tr bon Raubern ιν ⏑ ni v. BSra unn Geit
angefallen und beraubt und — die gewuͤrzte Mehlspeise von den
Strolchen sofort verzehrt; wie man hört, haben dieselben ihten
ppent un den Leben gebüft. *
Bekauntmachungen.
Musilverein.
8 —
2* *8 7 an
Donnerstag, den 20. Februar 187 4
Ballotage.
αν Vorαιαν3S.

Solche Personen, weleho vom Wohn
drte unde Umgegend deutlies correet
geschriebenòè Adressen gegen Vorgutung
liefern können, belieben sieh franco an
A.M. 1000 poste restante
Hamburg, innerhnalb 8 Tage zu
wenden.
— ——— — — —.

Frerkfurter Rörse

vom LQV. Februar 18741 28
—RV 352 836
big 41 —A
ollandische 10 I.⸗Stacke 52 2544
Ducalen.... 3807 32
cosrancs⸗Siuke8 2α—α,
Englische Souvereigns17 49-51
Dolart in Gold...2285-26

—
E

— Beraumtemqch un g.
Die Anlieferung von circa *
120,000 Stud hartgebranntenn Badsteinen ã 26 Centim. lang, 12 Lentim.

breit und 6i Centim. dich νν,
1890 Centner feuerfesten Backsteinen und · n.
226 Centner feuerfesten —

füt die i. Steinkohlengrube St. Ingbert, Abladestelle bei Forderschacht Nro. 8

Eechseichen), soll im SEubwissionswege an den Mindestnehmenden vergeben

werden. nte 9 J 2 34*
Offerten, mit der Aufschrist. Eubmission auf⸗ Badsteine“ versehen, sind

bis zum 4. März 1874, Nachmittags 2 Uhr, portofrei und versiegelt bei

dem unterzeichneten Amte einzureichen, um welche: Zeit daselbst auch die Er⸗
zffnung derselben in Gegenwart⸗ der · etwa erschienenen· Submittentenstattfinden

wird. 3 8 ι ν vι J J

Die Vedingungen. liegen vahier zutEinficht.. offen .

St. Ingbern, am. 39. Februar 1874. ——

—*8 c να Aii ĩ e Kgl. Bergamt Et. Ingbert. 224

2 5* eIeV 239 2 e I. GKamann. 575
ze 41*
Zch beehttmich den verehrlichen hiesigen Damen Rergebenste Mittheilung zu

machen, daß durch Engagement einer Frifenseich auch⸗ diese Brancht

des Jriseur⸗Geschäfts übernommen habe und. das Frisiren sowohl im einzel
nen als im Abonnement zur prompten Ausführung überne hme. z37
α Joh. Weirich, Friseur.e
23 —

⸗
v.

22
.M

Eerlae

*

] 7

*3 In 14 1.2 17190

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        4

4

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3*73277 82.* *7*
—J— 7 * ——— 2 — —
—— 587*
35z88 2 — E 2 23 5222
Ax 9 *7 * 3*83 3*
——— —2 — 5 2* 3 5 5 — 3
2585225* 52 5— —37 *
—— —A — ——— 32 2.5 55 —
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— 2x5 ——— —— 52*8 — 32 5 —*.
3523 —*3 53358 —— 7
253358 73 ——
24 —8* — 522 8—
23338 — 5258 5755272 5223*
222 —778 22
25 133583* 758 * 5272 — 75 ——
1XJ —— —80 *5 852
* , 5553 461 E 3 —— 24
—A 578332 —7358 25255 ——
27. 2 2 5* * — 22 —X
2*73 5* 28 3*38 532
22 * —P 3
38—55232 a 5* 225525*
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— 255853 ——— 232
* 1533235* — 7 — 532
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32783 23233
7833- 555
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38538 52 323—
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35586 S553Ec 3
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58. 38* F ——
25 2*33 337 7 8
„3332S F 12375 215 * 58 * 4 * 5* 55537
437883* 228 — F 5 — 2* 222 * * A —
353 3s827338 5 z3s 3 3 35
27 3352 ——— 5235 5 258 —A 3 *8282.* ———— 2 33 3355
* J 51 — — * * 2 53 8 52
533*838 4 1 — — *33
2 *81 5523372 3 2232
3 6 4 338 87
233 228 *2 2 x7A 38 8 E *5 8253 523727
33 33 733324 332 336 —38355 ——
—— 53358338 —— 5558 —88 s **
— — —z—z28 2338—2 223 22 5533 —328*
33 234 5233 733 3382
— JN6 8 7 —3* 233564 8 8 37 2
33 4 6 —
2 228 . 835* — — — 37 58355 * 8 3 3558
283* 57 2355 ——22 258*22 28 2* 2 — 2
* 3 232 22 8 — —R

25
* —
—A ——— 5
— A— —5
2 *55 3282, 35
5 22* 33 7238
55 2 53234 — 53
323535 5 8 225
2257 28 2— — * —A *
2 — 2855 1 A—— — 2*8 2 28
55 28; 28 55 22385 28 ⸗
—x3 58.522 —— z5532 5* 2*5 54
737 A— 88 732
5335.. 333 555 2828 3 —— 325053 28
— 233 *2 — *5 —M 2 35 —
2828 53313 — 37337 ——— 55 —8 325
2353 —— —— 25 z—z537235 5x ⸗5 —F 323 55
— — 228 A— 53 —8 —”78 d 32 —
* 2 7 5332. 2 — 22 — 5 —— 5553 8 ẽ 55*
5 * 22 —9 * * 2*2 5*85 325 De 3125 — 72
2 236 2* aurtt — 8 X A — —A *2 5 22
3538 *257 — 2338 324 37 38 535
.3558 *58 228 3285 728 5555375 * 25383 32233* 552
— S 25 2*5 2 A 2 a8. 275 52* 8 2
* 8 s52 —A 422 555535 *23 8 835 5z58 8 8
5* 38* 258* 5 23333353 — A 23* ð*
585 383 738* 535 22233 — —J 333 5235 2538 2325
7 S *8* 22.5 305 ——— —AM— 5 — 23 —
53 35 55* A— 533327 75 25332338 5383
* 2355 5585 25 —— 22324 238 *5 38 —
* 523238 *58 X 75 35533 —38*8
* 2 5522 32838 * 22
75— 53 523 58 * 3
* —— an 2.8
9* 3333 E
* 3323 528 ——— 35 —XV— — 23335 *
2* —— 3 33553* X 3573523
——— 928 * — — 52 5525 *28 2 5
—3 ẽ 2385 2858 8 * 2 124 — 5353
52532 —8 — 78 2 52 —— —— —Ax * 28 2
25 52535 528 — 328 Se 28— 8 — 2 —J1 582 E
—A 8* * 52254 * 27 —A——
* X.« * 52** — — 223 2
————— * 32383 —— * 52 —28 5 325
52822 —* 32 —33 5 *S2 2* —A c c
— 2 2538* —XV —F 33323 255333 57* * 33587 22
58233 332 358 ———— 225
355558 —5c 7 238 — 257 — 2 2.2 28 55* 5557 53 28 d3 * 528
3225 823 2555 528 828* — 738 55 353 —538 — *
— 53253 5 233 — ——— — 5887
—A — — J x55352 38 3
2552 5 —AI 2 E 2382535 WB8 —52 — 2 28
5865 i8. 886 5 3* 55 —* 70 *ẽ 758 58 25* z25*
38 7 ö 32* 4 2 * E 75 — — 3*
35 * 5 2**3 * 2 —5 5 286 2 1 8
* c55 53872 25322 5 23227 782 2538 5333 555 5
238 84 * 57* 752 E ——383*5 ——— 8
—A 21232 3888 SE 5s85*38 2 ———— 7232532 —
Bs— * 337 2533 — 7585 s*2
— 3 — — * — — 7 — 3 — J 5 —7 ẽ 2 — 8
——— — —53 227 AES A 257385 2
A 288 32253 7 527 55 3282 88335* *
— 2 sz5s333327 3735 * 22 35233 522 8 55 *
— 3888 —— 2
* 25* —230 5Ex 5 588 5*75. 5582 J—
2 22 2. — 4 —* * —— —— 8 2 **
——— J
5 — —35* — — 28 b 28 J 5. 5
53535 5842 — — 538 7— 78323 3325*
— — — 555 5285 2 588 225 2
— 38 585328* 25 —A —A
2 — * 8
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A— . —— 583 53 —3
—A 5 3887 2552 2*5 338 *
35 3223 2*
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2258 — 33* 3
5253 ——
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        *823685 6822 52253232 27272 272 *
58 328233.498828. 83335. 3335353.37533 2 8*, 2,,8*
— 5*8235 233 —5—8 3377 2* 22323 »5226248
— 22223233 2 3- 323 25333 — 33333383 3853 35332333
OAs 3 3 — 2 ——335— 33352333 53333 533765*
228355253 5353 3—3 833 33388 82 533333

2 ——— J 53 —3 — — D233 * 2 2 5*8 5—* 2 3
— * 4
3 33 33 333 33 ——33338663785
J 8 227 — —3— 98 —82 2. 57 *&amp; * 7
3 3 33833833 2532355

6 22 * 37 * * —
— 2. 2. 55 2 ẽ 6
aäü —52357 1233*—3 233 228 23 5537 233 253 28857
—3— 3 —5— 333382323 533283

—* 7 c * 2xX* 5 —7— —
32533 3 37—3 3 35855
577 2 5375237* — 5 2. — 25 2
5 z33 353 38 23—3 368333

5. — 2 ** 2232 52 7 —*

2 52253 * s3 8* 28.5 7 — — 2 *8 — 5235
7283 382538 52 233833 —
5 35 8833333 8383 3355
— * 2 — *—7 2 —— 82573 —3 3 7
— 2 3 332—3 7 33222 2—725 *32*

E2 —— —— —3332 ——— —8 ——
g 3 3 3836
233 53538 32232 5— ——— 83255
7 525— — —F—— 233582 22—
3 33 3 3 8
8— 22232 —— 8 * 22 2 — —2.
2225 3225*7 5232 52 32548 32233 22 —8
3s 3338 24 382 32 74

J *
224 — 274 e 2*

3 3573
— —— 233 — —533283— 588
52555 5— — 2— —32332338722 2
—A 5 2702 335333235555
22558 22333332 235822
2835 23 262 23222728 25522 2. *
23333* 53333373 3232337224

*2327* 2 5 2 *525 ——
*2573283 — 52 382* 5*
— —7 * —3 — — —
— *3 * — — 25 . 2
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2222 5 35 *
— 2323822553 232 52
* x * —— 5233 GEa 3 8.
E5 53 —— E2· *

53333 35
32557 7 ——3333
22 —.1233335755827 3*
J E2 2 I33 8 8
* — 7 25 3323 2
1253238* 2232 —S8 33.

* 322 827 * 26 c*
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2333 — 5* 228 *
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72533332238 35862
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28 — 533333 3223
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23328323753 2522 55 *
d* 53x537* 2432* 238*
203222 —23—8
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23 3
* 25355, 239*
53833 353522
23—38 233738 337
3222 235832553
28 * 5232 * —
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*22* 2 J —E3 2* F
353353 23 — 7
33*528* 5333*
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* 333523
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7 X7 25
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— 25 * 533

22 2 — 7 535

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8 3335533

38 3225 53

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52385837 32383338
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8 25 m 7* 2287 76 258
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S5.·. 23 53 7.

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        igberler Anzeiger.
öPa à VDvC
— D22——

933
der Siü. Pagberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verdandene Unterhaltungbblati, niit der Dienbtagt⸗ Donnerstagt⸗ and —S

derimer erscheiat wbqhentlich Siere mal: Dieunstanr- Deonnertat, Sams tan und So⸗ntag. Abonnementöpreis vierteljaͤhrig 42 Krze. ode
12 Silberer. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnei. F
— — r —— — — — — — — J 22

* 3* X — —— —

MDonnuersiag, den 26. Februr 1874
. 23 — ν,
— Deutsches Reich
Maäunchen, 25. Febtuar. Die“Baherischen Hypotheken-
und Wechselbank hat heute den Disconto für Loinbarb von 514
auf 5 Procent ermäßigt. Der Wechseldisconto bleibt unveröndert
li sa Prozent.
Aus ElsaßLot gen. Am vorigen Zonntag sind
in Metz die Abgeordneten Bischof Dupont“ und Dr. Abel, in
Straßbatg die Abg. Lauth, Teutsch und Haffelß pyn Berlin
eingetroffen. Häffelh reiste sofors nach Mülhausent weiter— Unter
den Franzoͤslingen berrscht eine grenzenlose Wuih gegen den Bi⸗
schof Raeß; in Siegelsheim, wo er ein großes Weingut besitzt,
ollen fit ihm Rebstoͤcke abgeschnitten und am Wohnhause die Fenster
zingewotfen haben. Auch in Straßburg hört man aus dem Munde
der Franzoslinge die gemeinsten Drohungen gegen ihn. — Ob
die aus Berlin zurückzelommenen Abgeordneten aus dem Reichs
ag austreten oder sich nur mit ihren Gesinmumgsgewoffer hler Bermifscht. —
dande berathen wollen, weiß man nicht· Ifn Zweibrucken hat eine Burgerversammlung den Vorschlag
Straßburg, 24. Februar. Von etwan 100 hiesigen und Antrag dez Stadteaths angenommen, für die Stadt i
atholischen Geistlichen haben 50 die Zustimmungsadresse an ehenfvon 400,000 fl. zu erheben, das für Straßenanlagen
Teutsch unterzeichnet. Der Protest gegen den Bijchoß, Raeß Hag Stadlerweit rung ꝛc. in Folge des Baues ein⸗s neuen —
zais jetzt etwa 250 Unterschriften erhalten. Nürx Rüchzahlung der sog. alten Schuld, für, Declung des Deficus
Beelin, 124 Febra. Das': bgeotdnetenhaubehat nach er Jad esrechnung pon 1873, fur Anschaffung vom weileren
ängerer Debatte das Zibilehegesetz in der ihm domz Hexxrenbause Löschapparaten, fuͤr Ertichtung von Aufbe wahrungsschuppen ber.
gzegebenen Fassung gegen die Stimmen der Polen und des Zenirums vendet werden soll. 0
angenommen. — 5 . Ginabeim machte man am vergangenen So i
——
Die Rede des Grafen Moltke uüͤber daß Militaͤrgesetz Abrachte auf onnen« nur mit Muͤh— und Anstrengung das Neße ange nd
die Pariser Boͤrse am' Dinstage tine ganz unverdiente Wirkung 3 wo man m ehrere Stunden mit dem Abwiegen der gefangenen
hervor. Nach dem Verlauf der vorhergehenden Boͤrsentkege hätte Fifcht, meistens Hechte und Karpfen qu thun hatte: Das Ge.
nan eine Bewegung. à la hausss erwarten sollen, doch kaum. warg ammtgesvicht betrug 140 Centner,für welche 1700 inge⸗
die Boͤrse eroͤffnet; als auch schon beträchtliche Verlaͤufe nonunen warden.. eing
vurden und die Course stait zu steigen, zu sinken begannen. Die Kaiserslautern, 23. Febr. Auf dem zur Gemeinde Heim⸗
Baisse war zwar nicht sehr beträchtüichdenn die Anleihe, welche irchen gehdrigen Holborner Hofe hat sich gestern ein gräßlicher
nit 93,15 eröffnet haste, schloß 92,95; die Ursachen dieses Um- Inglückefall ereignet. Der fünfzebnjährige Sohn des dortigen
chwungs find dafür um so interefsanter. Die „Agenee Hanas“ Butsbesitzers Maue ging mit einigen Kammeraden in die Scheuer
nämlich hatte den Morgeazeiungen ine.Depesche mitge theit in rnuin anzusehen. Derfelbe ersuchte disse,
welcher sich folgende dunkle Worie befanden In; einer im deulschen daran te hen, während er sehen wollle, wie dieselbe innen arbeuc
Reichstage gehaltenen Rede sagte Graf Mollie bei Erwahnung von vEr Beugle sich zu weit hinüber, kam wahrscheinlich, ohne daß er
ẽtsaß ·Lethringen: Was wir in sechs Monalen erxungen haben, eine Kammeraden merklen, mu den Hleidern zu nahe, wurbe in
nüssea wir ein halbes Jahrhunderi lang vertheidigen.E Stattbie Waschine hineingezogen und gräßlich verstümmelt; der Kopf
des —— np (obtenu) sann der Telegraph nun gesagt: oll vollständig vom Rumpfe getrennt worden fein.“ 6
xerwarten? (attendu) und der den Zeitungen übermittelte Satz 124 4 IAm Edh * ———
autete mithin: Was wir in sechs Monaten erwartenemüssen are ——— —— e
dir u. s. w. Diese Verdrehung hüllte die Phrase in volständiges stehend aut den Herren“ Zabricius bon Frankfurt, Dr un
Dunkel und gab den Alarmisten reichliche Nahrung. Vergebens ier von Heidelberge Are von Wiesbene ul. — 7
luchten ruhige Kopfe darauf gufmerlsam u machen; daß man den Fonstantin Morsch, persammelt und hat dies — st
Tert der Rede abwarten müffe, um sie richtig derflehen zu jdunen Iann Forsc, petsam e Ordnung festgestellt,
mune, um si g persteden zu Hnnen nachdem vorher befchlosfen worden das Bundesschieben felbstd
die Spekulanon schenkte diefen Gründen keine Beachtung. Der« 2L. bis 27. Juli abjuhalten om
Fehler deß Telegraphen hat in Pariser Kreisen sehr derstiumt und Nachn hed bean, di F
es ist don höherer Seite eine Untersuchung deßwegen angeordnet J. anne perden die Preise belannt gegeben, welche
worden. vährend des Kalenderjahres 1874 bei Einquartierungen in der
Echweiz. —* — Pfal⸗ für Kostportionen der Mannschaft und für Fouraͤaeporlonen
Bern, 24 bruan8 272 der Pferde berechnet werden dürfen. Für' ägliche Kost (ohne
—9. xn, 24. Febrnar. Da die Nuhe und Ordnung iim Fruhssue bend Getränke, jedoch einschl 13Granß dafeee
Juꝛa zuruͤggekehtt zu ein scheinen, beschloß die Regierung, das 3u bergutet Hierzu kommi noh, wenn —8 —8*
noch dort befindliche Militär zurtidzuzichen. A —— J—
Frankreich. einschl. der Beheizung und Beleuhtung. Bei Fourageli fer angen
Pa ris, 28. Febr. Die radicale Partei trägt durch ihrenwerden für schwere, mittlere oder leichte Ration 34, 31 od er 29
War Taltik am meisten dazu bei, das Volk in die Arme we kr: vpergütet.
onabarusmus zu treiden. Sie hat jetzt in der Vauclufe die F Munchen, 23. Februar. Zum Zwede der neuen Eintzei—
Landidatur Ledru-Rollin's aufgestelli, dessen Wahl und Erscheinung lung der Staatsstraßen nach 3 A wird d r
in Verfailles natürlich gerechten Schrecken dervorrufen würde. — setzen und die Umarbeitung von den alten Stundensteinen auf den
Daß allerlei beunruhigende Gerüchte über die Plane der Monare kgi. Staatsstraßen nunmehr aach und nach ausgeführt werden.
histen umlaufen, läßt sich bei der wachsenden Bedeutung des Bo— F Der Bundesausschuß der bayerischen Feuerwehren hat sich
aapartismus wohl begreifen, allein das Gerücht, als ob in Bezug auf Grund seinst mmigen Beschlusses des letzten Feuerwehriages in
uf die dreifarbige Fahne mit dem Grafen Chambord ein Einver⸗ Bambderg fllr die Einführung des sogenannten Meh'schen Gewin dee
nehmen zu Slande qekommen sei, entbebrt der Begründung ile Normalgemninde für Hahern qus eshrnbee

Enaland.

London, 28. Februar. Der deutsche Bolschaster, Graf
Münster, überreichte dem Earl Russel ein eigenhändiges Schreiben
)es Kaisers, in welchem er Russel uud Murrah für die warmen
Sympathieen? Englands für Deuischland in dem Kampfe mit dem
Altramontanismus dankt. Es heißt, ein⸗ Deputation brittischer
Protestanlen werde in allernäͤchster Zeit nach Verlin gehen und
dem Kaiser für das an dem jüngst staftgefundenen Protestanten-
meeting genommene Interesse zu danken und ihre Genugthuung
über das Reciproci Aissmeetmg in Berlin auszudrücken.

3 — —— —

Mostau, 28. Fibr. Der Kaiser von O esterreich ist heute
Nachmitlag hier eingetroffen. Ganz Moskau ist beflaggt und glaãn
end illuminirt.
        <pb n="128" />
        f In Desching (bei Vilshofen) wurde vorgestern Nachts ein⸗
zebrochen. Die Magd, welche es hörte, wedte den Bauern und
die Bäuerin und wollteyman die Diebe verfolgen. Der Bauer,
das Gewehr in der Hand, drückte los, traf aber anstatt den Dieb
seine Frau und zwar so, daß sie augenblidlich todt zusammensank.

7 Miederbayerische Auszeichnungen) Im Deggendorfer
„Wochen- und Amisblatt“ kündigt ein Gasftgeber in Berg
(zur Gemeinde Metten gehoͤrig) seine Wirthschaftseröffnung an und
derspricht seine Gaste mit folgenden Auszeichnungen (17) zu
donoriten: .I) Derjenige, welcher von 4 Uhe Morgens an die
reste Maß Bier getrunken hat, bekommt einen gebratenen Gockel
gratis 2) Wer dis 11 Uhr Abends den größten Rausch bekommt
der erhält des andern Tages 6 Maß Bier, ebenfalls gratis
damit sich der Magen wieder einrichtet..
Darmstadt, 23. Februar. Mittaas. Der Fluhrer der
hesfischen Forischriitspartel,⸗ Nügust Meß, ist Im Begriff nach
Frankfurt zu reisen, von einem Schlagfluffe getroffen worden und
sofort todt geblieben. »ůιι
rzaktIn Zurich wurde am vorigen Freitag Abends kurz nach?
Uhe Lin giemlich starker Erdstoß verspilri. Im Thal war zu dieser
Zeit die Luft ganz ruhig, wahrend auf den Höhen ein rasender
Foͤhn wüuthete. ν V br

Das „‚Genfer Journal“ bezeichnet die Nachricht, es fei
zie Stadt Genf geneigt, einzelne Theile der Braunjchweig'schen
Frbschaft, wie die berühmte Onhyrvaser und den King det Maria
„tuart, dem Museum in Vraunschweig zurüchuftellen, als
prundloßs8s.
Volkswirthschaft, Handel und Verkehr ·

Vom 1. Marzel. J. an muß in Bayern die Recomman⸗
ationsgebüͤhr für Briespostsendungen jeder Art gleich der Taxe
elbst durch Marken entrichtet werden und sind dazu dje gleichen
Matken wie zur Franksrung der Briefe zu pexwenden.“ Et fiehl
—A—
ionsgebuhr schon vor der Aufgabe aufzulleben oder die Briefe xX
vie hisher der Post zur weiteren Behandlung zu übergeden; das
Berlangen der Rekommandation muß übrigens von dem Absender
rnuch dei der Verwendung von Marken wie disher auf der Adresse

durch die dafür vorgeschriebene Bezeichnung ausgedrüct sein.
Die ‚Darmstädter Zeitung“! meidet, daß über den Bau einer
Fisenbahn von Erbach nach Eberbach und Nechargemünd, vsowie
bon Worms nach Mannheim zwischen der hessischen und der dadi⸗
ven Regieung in Staatsvertrag abgeschlofsen worden au a .
F. Demer, veranswortlicher Redacteur. ν i

Bekanntmachung.

Die Hospilalkommission von St. Ing
zert hat die Rechnung für das Jahr 1878
gestellt. J 233 5 J
Dieselbe schließt sich ab mit einem Ueber—
chusse von 12603 fl. ß tr.

AUus dem Jabre 1872 ist ein Ueberschuß
vorhanden dun 741 fl. 4ßtr.

Im Jahre 1873 wurden 174 Personen
derpflegt, welche 4127 Verpflegunsstage
daben. —7—

Die Hospitalcommission, welche schon
längft dem dringenden Bedürfnisse, — die
Herstellung von dier Zimmern in der Scheun
des Hospilals — gerne abgeholfen bätte
ist jetztin der Lage, die fragliche Herstel
lung vorzunehmen.

St. Ingbeit, 24. Februar 1874.

Die Hospitalkommission.

4n ze i genh *
Ich beehre mich den verehrlichen hiesigen Damen ergebenste Mittheilung ju
machen, daß durch Engagement einer Frasense ich auch diese Branche
des Friseur⸗Geschäfts übernommen habe und das Frisiren sowohl im einzel⸗
nen als im Abonnement juür prompten Ausführung übernehme. —5
Joh. Weirich, Friseur·.
v Bt. VIOIna ο in Zweibrücken,
WEce der Landauerstroßheeeee 63

empfehlen ihr reich sornirtes Lager in folgenden schwarzen Waaren:
ächten französischen Merins
Thybet, Cachemir, Orleans und Alpaceäag.

Chales und Tüchen..

Talmas und Jacquettes. IJ

Handels⸗Lehranstalt Mensionat

von A. Weil SOhm

in Bad-VDürkheim (Rheinpfalz.
Gegründet im Jahre 18483. (Einjährig-Freiwilliges Cursus.)
Das Eommer⸗Semester beginnt am 14. April; Zeitige Anmeldung erwünscht:

Prospekte und naähere Auskunft ertheilt α α—
G. 638863.

Bekanntmachung.
Der Voranschlag über Einnahmen und
Ausgaben füc das Jahr 1874 für das
Dofpital St. Ingbert ist aufgestellt und
die“ Rechnung des Hospitals pro 1873 ist
zestelkt und liegen zur Einsichl auf dem
anterfertigten Amte offeaen.
Si. Ingbert, den 25. Februar 1874.
Das Burgetmeiß eram
Ehandon.
HMus ibzverenn
St. Ingbert.
Sonntag, den 1. März 1874,
Abends 8 Uhr im Oberhauser'schen
STaale

Der Vorsland
2 9— a —— 64 α 5 ie
International· Lebprinstitũt.
andelssehule-⸗ Vorber ftung

ur den einjahrigen Militärdienst von 214 Candidaten vinde 1680 bestanden.) —
FPensionat mit strenger Disciplin. in dom letaten Jahr 150 Fenaionire
son 12 Hau-vrern unterrientet und überwaeht varen. — Lehrplau dureb die
Direction im Rnαα (Badenh. 716319.
Frucht⸗ Brod⸗, Fleisch⸗ x. Preise
der Stadt Homburg dom 25. Febr.
Weizen 8 fl. 55 kr. Korn 7. 9 r.
Spelztern — sIl. — it. Spelz 6 s.
15 tr. Gerste, Zreihige — fil. — ir.
decihige — IJ. — tir. Hafer 8 fI. 40 kr.
Mischfrucht — fi. — ir. Erbsen — I.
— ir. Wicken — s. — kr. Karloffeln
— fl. — it. Bohnen — fl. — ir.
leesanen — . — tr. — Weißbrod
13 Pfund — bir. Kornbrod 6 Pfd. 84 kr.
14 Pfd. 23 tc. 8 Pfd. 12 kr. Gemischt⸗
brod 6 Pfd. — kr. Das Paar Wed 90
Br. 2 ke. Ochsenfleisch der Pfd. — kr.
Kühfleisch 1. Qual. 20 ir. 2. Qual.
— tr. Kalbfleisch 14 ix. Hammelfleisch
— kr. Schweinefleisch 20 kr. Butier
der Pfund 86 ꝛr.

J. ey 57

2* . 4*1 7
Voncer.
Bei Herr Gastwirih G. Klein
heuse Abend von 158 Uhr a J

Theatr. Auffüßrung
zum Besten der neu eingerichteten Bühne
1 Ouverture für Piano zu 4 Händen
2 Das erate Mittagessen, Lust
spiel in 1 Alt von Carl Göclizz.
Die Hiegendem Uhlanen,-
Balopp für Piano zu 4 Händen von
hauset.· *85
Das Sonutagsrüusehehen,
kusispiel in 1.Akt von Wilh Floto.
Entrée à Person 3 SEgr.
Kassenöfsnung 7 Uhr. Anfang 8 Uhr.
Einführung von Nichtmitgliedern ist gegen
Zntroͤe gestattet.

Gesangs Soiree
und deklamatorische sowie komische
Vorträge mit Musilbegleitung.

eaͤnungen
in Is, und a Bogen zum allgem einer
Bebrauch find vorrathig in der Dru cerei
zieses Blattes.
era — —XEEE
nzeiger ur das Knigreten
svRavern Ar. 38.
eueet Redaktion. Druck und Verlag rre . Demenß in St. Ingbere. *6
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        MA8 287 228 — 2 5
8 —— 7 2* — 2 82832 2822 »
55 5553 72355 85 553 55s573 3333553 353 3533353 356
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* * * * 22 — 22 ——— 2 5mn5 .* — 8
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* 322 — —21 7 2.5 3—5 232328 —23 5*282c8 242 238743
7 * 58 22 *58 35553 5332 * —A——— 3282E 2* —282828
25 557— 33 55 52 3823 53 23332 32
53383 333 1538858 333
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        — DV — 339 —
Sb. Ingberter Anzeiger
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— J ! —— —
— 64 ————
.. 7 Are Aiger sund datß mit dem Hauptblatte verdundene nuterhaltungtblau i AXXRXXXXX —
e eicheiat vl atlich viernal: Dieusstan, Derner ätan, Sambtag und Sonntas. Abennementapreis vierteljahrig 2 Arze. d⸗

12 Silberar. Kngeigen werden mit 4 Arrr. die dreispaltige Zeile Blattichrift oder deren KRaum berehhuet.
Samstag, Cꝛu 20 Rcruar F J ——
— — 1871

&amp;æ»„»

Die parlamentarische Woche.
Die Verhandlungen des Reichstagt in der bergangenen Woche
daben den Beweis dZeliefert, daß es nicht der Inszenesezung det
Jroßen Kulturkampfes dedarf, um erregte Dislussionen, dramatifche
Szenen mit weitem historischen Hintergrunde in unserem Parla⸗
mente herdorzurufen. Die Szene für den Kulturkampf“ war
dieumal in das preuß. Herrenhaus verlegt, wo in laug sich hin⸗
ziehendet und von dem großen Publikum wenigbeachteter Bera-
ihung der vom Abgeordnetenhause angenommene Gisetzentwurf über
die Einführnng der obligatorischen Cibilehe einige Abänderungen
erfahren hat, welche das Zustandekomten des Gesetzes nicht hindern
werden und vom Standpunkt der Fortschrittspartei seltsamerweise
jogar als Verbesserungen aufgefaßt werden müssen. Es gilt dies
namentlich in Bezug auf die beschlossene Ausschließgung der Grist⸗
sichen von den Funktionen der Zidilstandsbeamten. Für den dra⸗
matischen Effekt war auch insofern gesorgt, als auch wieder die
dekannten antediluv'anischen Gespenster in der Person des Herrn v.
Aleist-Retzow, Senft von Pilsach, Graf zur Lippe über die Scene
Angen. Graf Brühl hatte außerdem für eine Ueberraschung ge⸗
orcgt durch Einbringung des nuiven Antrages, der wirklich die
Stimmen von fünfzehn Herren für sich hatte. Doch lofsen wir
die „Todten ihre Todten begraben“ und wenden wir uns von
den Mumien des preußischen Oberhauses zu dem lebensvollen
Wirken des deutschen Reichstages, der aus den freiesten demokra-
tischen Wahlen hervorgegangenen Vertretung der deutschen Nation ˖
Hochwichtige Gesetzentwürfe ton weittragender prinzipieller Bedeu⸗
sung waren in der abgelaufenen Woche Gegenstand der ernstesten
Ditkussion. Wir heben zunächst hervor, das Reichsmilitärgefetz,
das Neichspreßgesetz. den Entwurf eines Gefetzes zur Abänderung
der Gewerbeordnung. Alle diese Gesetzentwurfe sind nach der ersten
Berathung besonderen Kommissionen überwiesen worden, theilweise
gegen den Widerspruch der Fortschrittspartei, die nicht ohne Grund
türchtet, daß hinter den Kulissen jenes Intriguenspiel aufs Neue
begonnen werden koönnte, weiches ror 8 Jahren zu der Bewilligung
des Pauschquantums führkte. Um Uebrigen hat uns die Diskussion
zu unserer Genugthuung bereits die Sicherheit verschaffl, daß die
Vorlagen der verbuͤndeten Regierungen in ihrer ursprünglichen
Fossung auf die Unterstüßung eines nur sehr kleinen Theils des
zegenwärtigen Reichstag rechnen können. Die Anschauungen nnd
Gesichtspunkte, welche don den Rednern der Feortschrittsparlei in
früheren Sessionen fuͤr die Schaffung einer Heeresorganisation
geltend gemacht worden sind, die, ohne die Wehrikraft der Nation
zu schwächen, verträglich ist mit dem Budgetrecht der Volkt vertre ⸗
tung und vereinbar mit den wirthschaftlichen Leistungen des Volkes
haben mehr und mebr Etngang gefunden, und die von ihnen
ausgesprochene Ueberzeugung, daß die Entf sselung des freien Wor
ies, die Befreiung der Presse von Präventivmaßregeln und unge⸗
echten Abgaben zumeist den Freunden politischer und bürgerlicher
Freiheit, des in Freiheit geeiniglen deutschen Volksstaates zu Gute
lommen müsse, veginnt auch in solche parlamentarische Keeise ein⸗
uudringen, welche die Fortschritt pariei des unverbesserlichen utopi⸗
chen Radikalismus beschuldigten. Auch die Diskussion über die
Bewerbenovelle hat sehe bemerkenswerthe Fortschritte in der Be—
feiung voa vorgefaßten Meinungen konstatirt. Die juristische Un⸗
geheuerlichleit, den Kontrakthruch der Arbeitnehmer unter Strafe
zu stellen, faud nur an zwei konserdativen Abgeordneten, einem
zeichen Fabrikanten der Rheinproving und einem großen Grund⸗
defitzer, Vertheidiger, während Lasker mit der unwiderstehlichen
arfen Logit seiner eindringlichen Beredsamkeit die juristischen
Maͤngel des Gesetzentwurfs in geradezu vernichtender Weise belegte.

Wahrend der Sozialdemokrat Hasselmann mit pomphaften
Dellamationen, die indessen manchen glücklichen Gedanken hatien,
»aß Gesetz bekämpfte, dabei aber nicht undeutlich den Wunsch durch
blichen ließ, die Majorität wöchte das Gesetz annehmen, welchet an
iich ungerecht und unwirksam, zur Verftäskung der vorhendenen
Klassengegensätze führen und somit zur Unterstüßung der sozialisti-
shen Vropafonda bienen würbe traten sowobl köstee als ouvb di—⸗

Redner der Forischrititpartei für die Aufrechterhaltung der frei⸗
villig übernommenen Verbindlichkeiten ein, wollten dieselben aber
nicht durch juristifche Ausnahmegesetze, sondern durch Verollgemeine
ung der Volksbildung, durch Verbreitung der wirthschaftlichen
rrkenntniß, insbesondere aber durch die staatliche Anerlennung und
Foͤrderung der deutschen Gewerkvereine, der Einigungs⸗ und
„chiedsamter gewahrt wissen.

Der Schwerpuntt der Arbeiten des Reichstags wird somit in
zer nächsten Zeit wesentlich in den Kommissionen ruhen. Die
dattgehabten Diskufsionen berechtigen uns jedoch zu der Hoffnung,
aß die hochwichtigen Aufgaben, welche ihnen übertragen sind, im
Beiste der polisischen und bürgerlichen Freiheit eine vollständige
ind durchgreifende Umarbeitung erfahren werden. Auf solcher
Brundlage, welche unseres Erachtens die Lebenebedingung für eine
zefriedigende Entwicklung des deutschen Reiches ist, wird auch die
zeutsche Fortschrittspartei gerne ihre Hand bdieten, um eine Ver
tändigung in allen Fragen herbeizuführen.
ge ze Deutsches Neich
— Mänchen, 19. Febtuar. Vom Cultusministerium ist jüngst
eine Entschließung ergangen, worin es heißt: „Gemäß Paragraph 12
er Verordnung vom 18. April 1873 über die Errichtung und
deitung von Erziehungs; und Unterrichtsanstalten haben die Auf⸗
ichtsbehorden bei der Visitation solcher Austalten der Beschaffenheit
)er Lokalitäten, der Reinlichkeit, dtr Verpflegung und überhauyt
den sanitätspolizeilich n Normen entsprechende Aufmerksamleit zuzu⸗
venden. Die im Jahre 18783 vorgenommene Visitation vieler
Institute hat gezeigt, daß in nicht wenigen Erziehungsar stalten
Seminar:ten, Alumnen, Penfionaten) die bestehenden Einrichtungen
aamentlich in Bezug auf die Lokalitäten den nothwendigen Anfot-
derungen der Hygiene nicht entsprechen.“

Munqhen, 24. Februar. Die Einlieferrng alterrr Münz-
orten an das k. Hauptmünzamt hat zusolge Finanzwin'sterial-
entschließung zu unterbleiben. Sollte an derartigen, jedenfalls nur
in geringen Beträgen noch vorkommenden Münzen bei irgend
einem Kassabestande noch vorhanden sein, so sind dieselben vorerst
aicht wieder in den Verkehr zu bringen, sondern für die seinerzeitige
allgemeine Einziehung aufzubewahren.

—München, 25. Febr. In einer Müncherer Korrespondenz
durde dieser Tage behauptet, daß die zur Berathung und Begu:-
aichtung des Gesuches um Anerlennung des Herun Bischofs Rein-
ens niedergesetzte Kommission ihren Ausspruch dem Kultusmini⸗
serium bereits unterbreitet habe und daß man seither mit Sebn-
acht der Entscheidung der Staatsregierung harre. Dem entgegen
nuß aber versichert werden, daß die Kommission, seitdem sie in
hrer Sizung vor mehr als zwi Monaten den Herrn Reichsrath
Drof. v. Poͤpel zum Referenten wählte, keine weilere Sitzung ge⸗
zabt und demzufolge auch noch keinen Beschluß gefaßt hat. (Ultra⸗
nontane Blätter brachten zwar schon vor mehreren Tagen die
Nachricht don Ablehnung der Anerkennung des Bischoss Reinkens
n Bayern.) Es duͤrfte aber allerdings jJeßt anzunehmen
ein, daß der Referent baldigst in der Lage ist, seinen Bericht der
dommission unterbreiten zu innen und daß dieselbe dann in
rjester Zeit wird in Verathung treten können. Daß über den
n mehrfacher Beziehung wichtigen Gegenstand aus der Feder des
derrn v. Poͤpel ein sehr gründlich gearbeitetes Referat zu erwarten
st, darf mit Sicherheit angenommen werden. (Fr. Kur.)

Straßburg, 25. Febr. Das ‚Elsösser Journal fordert
zie he'mgelehrten elsaßlothringischen Abgrordneten auf, mit Rück⸗
icht auf die zu vertreienden zemeinsamen Interessen in den Reichs⸗
ag wieder einzutreten. — In demsilben Blatie erklärt Prof.
Bluntschli: Wenn Teutsch in der Reichstagssizung vom 18. Febr.
hu richtig und vollsländig citirt hätte, würde sich Jedermann
iberzeugt baben, daßk die kraaliche Stelle keine Bestäticuna, son—
        <pb n="132" />
        sern eine unzweideutige Widerlegung der —X Behaupiun⸗
gen enthalße 3 ——

Berlin 21. Februar. Die Reichstagt⸗Abgeordneten aus
der Pfalia sinda sammtlich seit der Eröffnungdes Reichtags hier
anwesend. Die Abgtordneten Jordan, Buhl, Spath und Schmidi
ind wieder der national⸗liberalen Partei ⸗ die Abgeord⸗
neten Dr. Groß und Dr. Zinn jedoch der deutschen Fortjschritts-
partei. Die Gründe, welche die beiden leßtgenannten Herren hierzu
eflimmte haben, find zwar' nicht ˖ bekamnt,⸗ jedbch durste man; nicht
zeren wenn man annimmt / daß in den Wahlbe zirken⸗ derselben ein
bezüglicher Wunsch ausgesprochen worden srin möchte. Im Großen
und Ganzen werben Äübrigens die Pfalzer Abgeordneten gleichlau⸗
lende Voia abgeben, wenigstens in den wichtigeren Fragen, welche
jn ·diejer Sejsion zue. Entscheidung Loammen. Das Eintreten der
Pfalzer in zwei verschiedene Fraktionen hat auch im socialen Le⸗
den keinen Einfluß üben können, denn man sieht dieselben. sten
im freundschaftlichsten Verkehr. Es befindet sich, übrigent ein
siebenier Abgeordneter aus der Pfalz im Reichsrag. Es ist die⸗
zin gewisser Herx Geib aus dem Kanton . derselbe
hrachte seine, Lehrjatzre in Meisenheim bei einem Kaufmann zu,
E
deihbiblioihel und wurde in Sachsengewählt. Er-ist eiwa 84
Jahre alt, Schristführer des Arbeitervereins und Fe
* Berlin, 23. Februar. Der Bundesrath hat die Bundes-
zegierungen ersucht, bezüglich der Sonntagsacbeit der Frauen und
Pinderjaͤhtigen. resp. des Schutzes gegen üdermäßigt Albeit in
den Fabriken, baldigst Erhebungen pflegen zu lassen und deren
Ergetnisse dem Reichskanzleramt mitzutheilen. Derlei Anordnungen
gehen, dus guter Absiat herdor; wir wünschen unr, daß damit
nicht, wie so oft in solchen Dingen, über das Ziel hinausceschofsen
vird. Es ist ganz gewiß gut, daß gegen eine schädliche Ausben-
dung der Arbeiter, namenisich der jungeren, Vorkehrung getroffen
wird, aber es liegt die Gefahr nahe, daß, wenn man zu weit
geht· in solche nHhumanen · Bestreben, — man⸗ die Leute-au einem
Zerdienst hindert, der ihnen eben so nothwendig, als auch wohi
ju gönnen wäre. D'ie diesbezüglichen Bestimmungen der deutschen
Vewerbeordnung haben sich in dieser Beziehung. keineswegs ganz
zutreffend erwiesen. hbtes F
u Berdin, 24. Febr. Den Besuch des Kronprinzen von
Danemark am hiesigen Hofe bezeichnet die Prov.Corr.“ als ein
nenes Zeugniß der zwischen Dänemark und Deutschland bestehenden
jreundschaftlichen Beziehungen.

. Dasselbe Blatt bestätigt, daß der Aaiser seine altgewohnie
Lebensweise in jseder Beziehung wieder aufgenommen hat und, in
früherer. Weise an den Hoffestlichkeiten iIheilnimmt. ,
— Ein roͤmischer Korrespondent des Wiener , Volksfreundes“
Organ des Cardinals Rauscher) kommt auf eine alte, jetzt voll⸗
dändig bekannt gewordene Thatsache zurük. „Vor dem Ausbruch
des furchtbaren Krieges 1870 (berichtet dieser Correspondent) hatte
der Papst an beide Souveräͤne, Wilhelm and Napoleon, daͤterlche
Briefe gerichtet, um das kurchtbare Blutbad zu verhindern. Die
AUntwort des damaligen Köonigs, jetzt Kaisers Wilhelm ist bekannt
und lautet friedlich: „Er sei bercit, die Waffen niederzulegen, falls
es der Gegner auch thun wolle.“ Die Antwort Napoleons blieb
aber immer ein Geheimniß. Wir sind jetzt ia der Lage, sie zu
zeben: „Es sei zu spät, er habe schon die Haupistadt verlassen,
um sich in das Lager zu begeben; obwohl die Feindfeligkeiten noch
nicht angefangen, so könnte er doch nicht, ohne seine Wurde zu
schädigen, zurüdtreten.
Frankreich.
Paris, 20. Febr. Auf dem Rivoli. Platzt wurde gestern

ein Reiterstandbild der Jeanne d'Arc enthüllt..
Paris, 24. Februar. Thiers spricht sich in einem Scarei⸗
den an Lepetit, einen Candidaten der gemäßigten Republikaner,
für die conserdative Republik aus, „welche der Billigleit und Ver-
söhnlichkeit Rechnung trägt.“ Das sei seine durch die letzte
Zreijahrige Erfahrung unumsßößlich gewordene Ueberzeugung. Jeden
anderen Ausfall der Wahlen dält Thiers für die Wohlfabri des

Landes gefährlich. P
Paris, 24. Febr. Der Monsieur Teutsch aus Zabern ist
helanntlich ein Busenfreund bes saubern Herrn Edmond About;
es ist daher mit ziemlicher Gewißheit anzunehmen, daß ein „rief
zus Berlin,“ den heuie das Aboul'sche Blatt „Le XIX. Siecle“
derdffentlicht, den Helden des Reichstages“ zum Verjasser hat.
Finige Stellen aus diesem Briefe mögen daher zur Charakterisirung
dieses franzöͤsischen Patrioten dienen: ...Schon auf dem
Wege —F Tribüne war Herr Teuisch echt preußischen Rotomon⸗
aden dusgesetzt; ich wurde unter anderen bei dem Andlidce eines
Derrn detroffen, der ihn am Fuße der Tribüne erwartete, und der,
idn frech ansehend und seinen Schnurrbart streichelnd, sagte: „Nur
vor Allem, mein Herr, keine Frechheit.“ Es war das ein Vor-
geschmack don der Aufnahme, die feine Rede finden würde. Herr

Teuisch ließ fich indessen nicht einschüchterr, und doch«war wohl
vrund dazu⸗ vorhanden, denn die laͤrmendsten ——— NRo.
ionalversammlung von Versailles; denen ich beigewohnt habe
varen nicht &amp; ftuͤrmisch alt diese Reichstagesitzung.A Es rechnete
von allen Seiten deßs Hauseß Unterbrechungen, es kreusten siq
ardonisches Gelächter“ und brutale und grobe Intkerpellationen.
Inmitten des Tumulls hoͤrte man die schmetternde Stimme der
dedners. Als er in seiner Redo zu der Stelle gelangte, „Deuisch⸗
and hat die Rechte einer cibilisirlen Ratien überschritien, k Arzeichtz
er Skandal den Höhepunkt. Zehm Krupp'sche Kanonen, auf ein
nal donnernd, sind nichtss im Vergleich zu dem Wuthgeschrti,
velches in diesem Augenblk— ausbrach. Sie kennen die schöne
dede, ebenso energisch als gemäßigt, alle Journalt detet dieselbe
eröffentlicht, ich werde mich deßhalb dabei nicht meht dufhalten
Iber ich muß Ihnen wenigstens sagen, daß die Rede hier eine un
eheure Sensation hervorgerufen hat. Alle, Welt bespricht und
ommenlirt sie. Die Erklärung deß Bischofs Räß hat wohl einen
lugenblick eine kLleine Didersion gemacht; abet es war bald damu
ordei. Niemand tauscht sich hier über die wahren Gehnnungeh
xẽIlsaß⸗Lothringens .. Man weiß hier, daß der Bischof amn
Tage vor der Sißung bei dem Fürsten Bismordgespeift hat; das
x darauf von dem Kaiser Wilhelm empfangen worden ist daß
nan ihm überall alle möglichen Apancen gemacht hat daß
nan ihm versprochen hat Alles, was er nur wüͤnschen DWnnte, un
eine Thürme, seine Sakristeien auszubefsern, um Kirchenbilder pu
aufen, Kapellen zu bauen u. s. we“ Dieser Auszug wird gend⸗
zen, um den Erwählten von Zabern jin seiner ganzen Groöͤße pu
eigen: Herr Sonnemann hat wirllich alle Ursache, stolz auf einen
olchin Verbundeten zu sein. Der Bürger Teutsch wird, wie die
Jiesigen elsässischen. Patrioten bereits erzählen,, in nachster Zei
rach Paris kommen, um „in gebührender Weise“ gefeiert zu werden.
»offentlich werden die parlamentarischen Arbeiten den Bürgu
zonnemann dana nicht abhalten, dieser patriotischen Feiers dei-
uwohnen, ju welcher er unstreitig eine Einladung erhalten wird.
N. Irkf. Pr.)
Die „Preffe“ sagt, daß man in mehreren parlamentarischen
Zruppen beschlossen habe, das Ministerium darum —D—
es eine Konstitution einreiche, die kurz und bündig die Gewalten
des Marschalls feststelle und abgrenze. Man hoffer dadurch dem
dandel neues Vertrauen einzufldhen und der Unsicherheit ein Ziel
su stecken, damit das Land doch endliqh der ihm so nothwendigen
Ruhe theilhaftig werden könne.
Paris, 24. Februar. Die Etatistik der Todesfälle in
Paris gibt für das Jahr 1873 die Zahl von 47,749 an; das
zibt eine Durchschnittszahl von 131 äglich. Gegen das Jahr
subor ist das eine Vermehrung um 6180 Todesfaͤlle, hingegen
zegen eine beträchtliche Berminderung gegen die Jahre 1870 und
1871. Im Jatr 1870 war die Totalsumme der in Parie
gestotbenen 70,375 und im Jahre 1871 sogar 74,795. Vergleicht
nan die Zahl von 1873 mit der von 1869, so ergibt fich ein
Anterschied von elwa 900 zu Gunsien des leßleren Jahres; da—
nals war aber die Vevölkerung stärker als jetzt, so daß man
chließen muß, daß die Sterblichkeit ansehnlich zunimmt. Schlechte
ind gefälschte Nahrungsmittel, welche die arbeitende Klasse ver
jehrt, moͤgen die hauptsächlichste Ursache davon sein. Das Elend
rägt auch viel dazu bei. Während des verlaufenen Jahres sind
in der Morgue und in den Hospitälern 4171 Leichen nicht rella
nirt worden. Die Selbstmorde nehmen in bedenklicher Weise zu,
o sehr, daß der Polizeipraäfect geglaubt hat, die Veröffentlichung
er Polizeiberichte über diesen Gegenstand den Berichterstattern der
Zeitungen, welche ihre Vermischten Rachrichten auf der Polizei
solen, zu verbieten. Das Publikum soll nicht erfahren, wie schlimm
6 damit steht, indessen wird in der Sache selbst damit nichts
gebessett. 3 —— — J
Paris, 25. Februat. Dem Vernehmen nach soll im
zächsten Jahre eine internasionale Ausstellung von Erzeugnissen
zet Kunst und Industrie hier ftatifinden.. 571..
Enaland.
London, 2b. Februat mHour bespricht den Brief des
daisers Wilhelm an Carl Russell und bezeichnet das Schreiben
ls pon gleicher Bedeutung. wie der Brief des Kaisers an den
Papft. Die einfachen Dankesworte kennzeichneten die Sitnation
ind bewiesen, wit mit starsen und sympathischen Banden die beiden
sdationen in der Vetampfung der min der Unabhängiqbkeit de⸗
„taates und der Civilisation unbereinbaxen Ansprüche des Vati⸗
ans verbunden seien. Der Brief des Kaisers zeige der, Welt, daß
)eutschland im Wesentlichen Englande Kampf vor 300 Jabhren
ampfe.
WWermisbchotesß
FKaiserslautern, 26. Februar. In der gestrigen Sißzung
des k. Bezirksgerichts wurde der Maurer A. Bed von Einselihum
der Majeftätsbeleidigung des deutschen Kaisers für überführt erklärt
        <pb n="133" />
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ad u das Minimum drr gesehlichen Strafts zu einer Gefaͤngniß ·
ase von zwei Monaten, verurtheiit. — Dis Steingutfabrik auf
ne ghierhauschen wird für Is7 8.eine Dividende von 125 Proj
riheilen. —

ee Frankenihal, 24. Febr. Vor etwa“8 Tagen entspann fich
or bem Schmied Coͤrper'schen Hanfe zwischen“dem dernialigen
igenthumer und einem Quischer aus Grunftadtnach einem Wort-
Isel eine Rauferei. Ein Gesell, der auf den Ruf dem Meister
Ndufe eilen wollte, iractirte mit einenn Wagenscheit den Kutfcher
ermaßen, daß derselbe heute in Folge der Mißhasdlung zu Gruͤn⸗
abl flarb. · Der Thaͤter wurde hierauf· sofort· verhaftet. 5. W.)

FBerlin. Dr. Strousberg, welcher in, piesem Winter wieder
ein Hotel in der Wilhelmsstraße dezogen hat, veabsichtigt nicht
ieder nach Eugland zurückzulehren. Er hatte in London ein
hotel auf zwoͤlf Monate gemiethet und bewohnte dasseltze mit seiner
familie und äner Dienerschaft von vierzig Personen. Da der
Dreiliche Miethpreis für das Hotel allein 20,0900 Zhalec detrug,
fegen die Ausgaben für den gesammten Haushalt“ inꝰ den
renicen Monaten des dortigen Aufenthalts auf 400,000 Thaler
die Kuͤclehr der Fammsie nach Deutschland veranlaßte. Dr.

Rentberg beabsichtigt übrigens, wie wir hören, den Bertauf
ner sammtlichen Befitzungen einzuleiten und nur die in Bohmen
elegene Herrschaft Sibrow in seinem Besitz zu behalten.
Ich Aut Ingolitadt, I6e Febr. Achreibt man der „R. Pr.“
ergangene Woche fand hier eine —— ernsliche Schagerei zwischen
—5 —XD bei welcher es zu ziemlich ernsten
Awundungen kam, Ursache dieser Streitigleiten, wie sie wohl
nallen Garnisonsstädten zuweilen fich erfignen, bei uns aber zu
den größten Seltenheiten gehören, bildet nachftebendes Schnader
apfei, in einem öffentlichen Lokal von Uttilleristen gesungen:

And a boarischer Kanonier,

Sauft a Dutzend Maß Bier, J

Bis a lump'ger Infanterist —D

Oan Kommislaib auffrißt“ 4

f Hanau, 25. Febr. Im Hochstodter Wald bei Wilhelins
zad hat zestern ein Pistolenduel zwischen dem hiesfigen Oberbürger⸗
neister Cassian und dem Amisrichtee- Ofius statigefunden, in
velchem der Letztere einen nicht gefährlichen Schuß in den Ober ⸗
Hentel erhielt. Als Veranlassung zu der Herausforderung bezeich
u man dem „Fr. J.“, die Art, in welcher sich Osius qum grö
zeren Bürgerausschuß gehörig) mehrfach über die dienstliche Thär
igleit des Oberbürgermeisters, insbesondere gegenuͤber der Frage⸗
deir. Uebertragung der Polizei an die Stadt, ausgelassen hat.

fVon der Ruhr hört man, daß schon mehrere groͤßere Eisen⸗
verke die Besitzer von Kohlengruben zur Bewilligung niedrigerer
Preise genothigt haben, indem sie drohten, andernfalls ihren Be⸗
rieb theilweie einzustellen, da die gesunkenen Eisenpreise so hohe
dersteliungskosten nicht mehr vertragen.

Koln, 18. Februar. In einem Coupe des Berliner
Sqhnellzuges hat gestern Morgen eine junge Dame ihrem Leben,
wvie es heißt, zwischen Verlin und Magdeburg, durch einen
Revolverschuß ein Ende gemacht.

4 Berlin. General d. Wedell, dessen Verlobung mit der
Tochter des Feldmarschalls von Manteuffel vor kurzem unter Auf ·
sehen erregenden Umständen rüdgängig gemacht wurde, hat vom
Zaiser einen dreimonatlichen Urlaub erhalten.

In Berlin wurde eia Zimmermann, der ein init seiner
Mutter auf dem Wege gehendes Mädchen unanstänndig anfaßte
ind der Mutter, weil diese ibrer Entrüstung darüber Luft machte,
einen Schlag in's Gesicht versetzte, dom Publikum durchgepruͤgel
und vom Richter zu anderthalb Jahr Gefängniß verurtheilt.

Eine selbsierzählte Anekdote Bismarck's. Fürst Bismarl er⸗
zaͤhlte neulich folgende Geschichte, die wohl werth ist, daß fie
uͤbtrall Verbreitung finde: Bei Königgräß hatte ich noch eine
rinzige Cigarre in der Tasche und die hütete ich während der
Schlacht, wie ein Geizhals seinen Schatz. Ich gönnte sie mir
nämlich augenblicklich selber noch nicht. Mit blühenden Farben
malte ich mir die wonnige Stunde aus, in der sch sie nach der
Schlacht in Siegesruhe rauchen wollte. Ahber ich daite mich ver ⸗
cechnet. Ich sah einen armen, verwundeten Dragoner. Hilflos
lag er da, beide Arme waren ihm zerschmettert, und er wimmerte
noch einer Erquicung; ich suchte in allen Taschen nach, fand aber
nur Geld, und das nutzie ihm nichts, Doch halt, ich hatte ja
noch eine kostbare Cigarre. Die rauchte ich ihm an und stedte sie
hm zwischen die Zahne. Das dankbare Lacheln des Unglücktichen
zatte man sehhen sollen. So koͤstlich hat mir noch kene Ciqgarre
Jeschmedt, als die ich — nicht rauchte! “

Die Verlagshandlung von Franz Lipperheide in⸗Berlin
ündigt soeben eine neue, vermehrte Ausgabe der Gedichte von
doffmann don Fallersleben, welche zum Besten des Hinterbliebenen
Jet Dichters, seines einzigen Sohnes, erscheinen soll, mit folgenden
bdeherzigenswerihen Worten an:“

FTin balb Jahrhundert hindurch hat Hoßmann von Fallers.

leben, ein fahcender Sanger in des Wories schönster Bedeutung,
dem deuischen Volke gesungey von Frühling, Liebe und Wein,
gesungen für Freiheit, Recht und Vaterland. Seine Lieder sind
zurchweht von Kiefinniger, sinniger Poesie, ungekünstelt und, doch
unsireich, fern von jeder krankhaften. Empfindelei, aber von gesun⸗
der Empfindung, schlicht und recht wie sein Leben, bals zart wie
ein dieben, bald herb und derb wie sein Haß gegen Uarecht. und
hewaltthat. J
Vebetall, wo deutsche Herzen schlagen, haben diese Lieder
xkingang gefunden und sind zum großen Theile echte Vollzweisen
Jeworden. Sie begleiten. den Wanderer über Land und. Meer,
zen Krieger in die Schlacht, den Musensohn zum heiteren
Belage. Die Lieder Hoffnanu's von Fallersleben thnen wieder von
ven Kippen der Liebenden; mit seinen Weisen wiegt die Mutter
ihren Kbling in Schlaf, und begtüßt der Kinder Sang den
debensmorgen.— —
Die letzte Auflage der Gedichte Hoffmann's von Fallersleben
st seit einiger Zeit vergriffen; nur eine Auswahl ist noch im
Zaudel dorräthig und als eine dringende Pflicht erscheint deshalb
Jegenüber dem Ändenken des Verstorbenen die baldige Verdffent⸗
ichung einer neuen, vermehrten Ausgabe seiner Gedichte, die er
elbst schon vorbereitet, und die jezt von Freundeshand vollstandig
zeordnet wird. *
Moöchte nun an derfelben sich nicht aufs Neue das Wort
inseres Dichters bewahrheilen, das auf die früheren Auflagen
zuch sei ner Gedichte anwendbar ist:
„So ist's mit den Gedichten immer gewesen.
Und macht man davon auch viel Geschtei:;:
Was Tausende singen oder lesen,
Das kaufen am Ende noch nicht zweilee
Der ganze Reinertrag dieser neuen, im Verlage der genannten
Zerlagshandlung erscheinenden Ausgabe soll dem Hnterdliebe.
jen des Dichters, seinem einzigen Sohne, zu Gute kommen, der
hor Kurzem auf der Düsseldorser Maler⸗Akademie seine künstleri-
cen Studien begonnen hat.
Der Preis der gehefteten Ausgabe ist auf 1 Thlr. 10 Sgr.,
zer eligant gebundenen auf 1 Thlr. 20 Sgr. festgestellt worden,
vährend die frühere, weniger umfangreiche Ausgabe 2 Thalerx
wostete. Bestellungen werden schon jetzt in allen Buchhandlungen
ingenommen.

f Die in der Rähe von Opladen auf der Bürriger Haide
elegene Dynamuifabrik ist am 17. d. in die Luft geflogen. Der
dufidruck war so stark, daß, daß in Opladen, welches etwa 15
Minuten von der Unglücksstätte entfernt ist, die stärlsten Häuser
erzitterten, die Fensterscheiben zersprangen, geschlossene Thüren auf⸗
logen und die Kaldbekleidung von den Zimmerdecken herabfiei.
Die Haide um die Fabrik war mit Trümmern bedeckt und Theile
nenschlicher Korper lagen zerstückelt und verkohlt umher. Sechs
MNänner hatten ihren Tod gefunden. Viele von den Mädchen,
die in drr Nähe der Explosionsstele die Patronen machten, wurden
zurch den furchtbaren Luftdruck und die umherfliegenden Balken⸗
tücke verwundet. d

7 Genua, 19. Febt. Vergangene Woche begab sich eine
ꝛarawane von 95 Engländern nach Caprera, um dem alten Gari-
zaldi einen Besuch zu machen; da dieser jedoch unwohl war, so
jonnte er nur zwei Herren von der Gesellschaft empfangen, welchen
x seine Etkenntlichkeit fur den Beweis der Sympathie und Hoch⸗
ichtung, welche sie ihm biermit an den Tag legten, ausdrüdte.
Zivor Garibaldi auf Caprera lebte, legte kaum ein- oder das
inderemal ein Schiff an der Insel an, wogegen in den lezten
zrei Jahren nicht weniger als 1860 Dampfer vor Caprera hielten.
Bon neapolitanischen Schiffen tragen allein vier den Namen
„Garibaldi?. Seit dem Jahre 1871 erhiell der General insbe⸗
ondere aus Amerika Ackerbau-Geräthschaften im Werthe von
4,000 bis 16,000 Lire zum Geschenke, wogegen er andere, ihm
vährend der Zeit verehrte Spenden, die theils in Geld, theils in
dofibarkeiten der verschiedensten Art uad im Werthe von ungefaͤhr
iner Million Lire bestanden, den Einsendern zurücksendete. Gari⸗
zaldi ist Ehrenbürger von 90 Städten, Doͤrfern und Ortschaften,
r ist ferner Ehrenpräfident don 120 Gesellschaften und besißt 21
xhrensäbel, deren ihm 11 aus dem Auslande zugingen. Seit dem
vahre 1871. erhielt der General über 5000 Adressen, worin ihm
von den Einsendern ihre Hochachtung und Sympathie ausgesprochen
vurde. Was endlich das Einkommen betrifft, welches Caprera
zem General abwirft, so betraͤgt dasselbe in Folge der neuen Ver-
hesserungen, welche er auf der Insel vornahm, jaͤhrlich etwa
3000 Lire.

7 Aus Petersburg telegraphirt man der „N. Fr. Pr.“:
gestern sang Adelina Patti die Traviata zu ihrem Benefice unter
eradezu wahnsinnigem. Enthusiasmus des Publikums. Gegen
weitausend Kränze und Bouquets flogen auf die Bühne; ein
Irillantarmband im Werthe don sechttausend Rubeln wurde ibt
        <pb n="134" />
        üͤbereicht. Nach beendigier Vorstellung begleitete ein Fackelzug die jaus eine Distanz vvon 500 Yards mit denselben eire 22 Foß
Divo bis zu ihrem Hotel und hier verstieg sich der Enthußasmus breite Flache zu bestreichen. 7.
o weit, daß ihre Verehrer die Künstlerin auf den Händen in
hre Wohnuug trugen.
New-NYorl, 2. Februar. Eine neue Mitrailleuse, nach Oberfl
J. P. Taylort's (von Tennesset) Modell, kürzlich in Cole's
Waffenfabrik in Hartford, Conn., vollendet, lieferte bei dem
Probeschießen sehr befriedigende Resultute; in der Minute wurden
700 ( Salven abgeferert; ferner ist eine Vorrichtung getroffen,
im die Kugeln nach einem bestimmten Punkt ju concentriren, oder

We eine Annonce hier oder auswärts verdffentlichen und da
resp. Geld sparen will, der beauftrage damit die Aundn
ren ˖ Expedition von Haasenstelm &amp; Vogler
Frankfurt a. M., deren ausschließliches Geichäst eg ij
Anjeigen in alle Zeitungen der Welt billigst zu vermitteln.
nelen Ieluur
FJ. X. Demer, verantwortlicher Redactenr.
ααιιαÔαι

Bekanntmachung.
Am Mittwoch, den 4. März nachsthin.
Nachmittags um 3 Uhr, im Stadthaufe
u St. Ingbert werden die Arbeiten zur
Derstellung von 4 Zimmern im Hospital-
zebaͤude bffentlich an den Wenigstrehmenden
pergeben.
Dieselben sind veranschlagt zu 1100 fl.
Der Kostenanschlag kann bis dahin auf dem
unterzeichneten Amte eingesehen werden.
St. Ingbert, den 21. Februar 1874.
Das Bürgermeisteramt
Chandon.
rrre
St. Ingbert.
Sonntag,«“ den 1. Mãrʒ 1874,
Abends 8 Uhr im Oberhauser'schen
Eaale
Theafr. Aufführung
um Besten der neu eingerichteten Bühne.
l. Ouverture für Piano zu 4 Händen.
2. Das ersate Hittagessen-, Lust
spiel in 1 Akt von Carl Göclitz.
Die Hiegendem Uhlanen,
Balopp für Piano zu 4 Händen von
dause. J rankf FX—
Das Sonutagsränusehehen, — ar urter Börse
dusispien in 1 An von Wilh. Flolo. — veenpesge Viha Sehruat 1824.
Entrée à Person 8 Egr. Rechnun gen wiictrer33 pe
— E ———
Einführung von Nichtmitgliedern ist gegen Sebrauch find vorrüthig in der Druckerei 20Francs·SEtucke... 9 2iucα
Entroe gestattet. * dieses Blattes. nche geoeelens ... 11 4851
— la in Sold 4* 225226—
2 e 4 C * 5IITAXAT V — MEM
W. Juhrlander Nachfolger, Zahrgasse 85 in Jrantfurt a. .
—
Durch bedeutende, Parthie ·Einkaufe und durch sortn ührend neue Zufuhren ist es mir mögli i — pitli
Preise abermals herabzusetzen und empfehle ich mein zlich, meine schon so bekannt billige

Das Neueste

wve in Früßjahr-Facquettes F
ur Damen eingetroffen bei 1
in Zweibrückhen..

— (bcke der Landauerstraße.) —

t αOαα αααæäæ

rossos Manufacturwaaren-Lager. Crosses Ausstattungsgeschaft. ,
21000 Stuck e/ breite, achtfarbige Cattune, lils, rosa, gelb und braun, 500 Stüd . breites schweres Leinen für Hemden und Betttucher, zu
3 fur Kleider und Üeberzuüge, Glanz Cattune und Cattunß dem so fehr billigen Preise von 12 fr. J—
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z 200 Stuck feinsie franzoͤsische Jaconets zu Kleider à 10 Ir. 3 Ellen breite rein Leinen. faur zweischläfrige Betttuicher, das voll⸗
3 500 Stuck e/ F schweres echtfarbiges Bettzeug, meistens kürkisch M ia Benng b Naht, fl. 2. 24.
roth, à 15 fr. :51 — breites feines schlesisches und böhmi i *
Sinigere Sotien à 8, 10 u. 12 ktr. n IS, 18, ꝰd bis 80 ir. vmischee Leinen
* 200 Stuck bpein schwere Barchend für Betten à 15, 18, 20 200 Stüd erre — wollene Bettdecken, fur zweischlafrige Vetten, dat
und — — 8 * . 5. 830. 3
Sg300 Etuͤd schweren schwarzen Mooreens fuͤr Unterrbäe à 22 kr. 200 Etudh schwere weiß wollene Bettdecken, fur zweischlafrige Betten,“
3 200 Stuck schweren br. englischen Waterproof für Regenmäntel das Stüuck fl. 4. 18. 2
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fi. J. 30, fi. 2'pr. Elle à 68 Centimetres. * 5 Paar schwere weiße Victoria Bettdecken it Franzen, fur

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*Bilatten roih wollenen Unterrockstoff a 15ß kIr. Pique· Decken und farbige Victoria⸗Decken, roth, braun, gelb,
Feinen weißen /4 breiten Mull fur Kleider à 12 kr. oo Deila grun, fose, das Stut u ö 3

Tooo Siug verschiedene Fleiderstoffe sur Winter, Fruhiahr, Sommir 9 Dutzend weih leinene Tischtücher, das Stuch sd trr.
und Herbst, der Meter von 30 kr. an. 6 Zicz Vrer Hapetucer ae au 6 kr. an. 9
Z Lama, Unterrockstoffe, Tybets, Cachemire, Flanell, ußend weiß rein lainene Damentaschentücher, das Dd sl.280.3
2 — ne⸗Große roih wollene Eachemir Tifchdecken. das Stug . J. 45, fU. 2

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ig /a breiten reich ramargirten Vorhangsmuill mu —Wee

“a und 0/ breilen Zwillich, Federleinen, Strohsackleinen, graue, gelbe und weize Servietten zum Fabrikpreise. Rohe, geblei

gefärbte Zettel und Einshlagbaunwolle alle Sorten Leinengarne zum billigen Preis. D vedlecie and
Die kleinsten Aufträge werden wie bisher bestens besorgt, “ bitte, mir das bisher bewiesene Vertrauen auch ferner u
erhalten. —
Musterabschnitte sämmtlicher Artikel sende auf Verlaugen franco per Post. —
—⏑ —
Redalnon, Druck und Verlag von F X. Demez in Et. Ingbert.
        <pb n="135" />
        ⸗ 70 8 * J I 21 v—
— 4 8 42 r , F, EFEM 44
* 7 —V— 4 VPec ⸗ 7 99 74
Arep M, ng ecr onu M. 7 —— . 2*
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de K ere α uν v wit dexi Hauptblatu verbundene Ankerhalian zsblatl, iait der Hienstaͤgs⸗ VObutnetstags- ant 2337
nur⸗ ig viene uin Dienzan ürnreta g, Samsta u und Sso 88 — 8 —
2 Silbergt. Anteigen werden mit vKErir. die dreispaltige tZeile Blattfchriff dwer deren Raum berechnrten rit 12, erit. ude
—7
—— — —
⏑⏑—— — — — —
u ναν dinnnDeutsches Reich nu riet oanid
Manchen, 24 Febꝛuar. Iu Folst neulter Virfuͤhuig
—X——— Welten und dritten Lehrer q
den Proparandenschulen auf vorschlag der detreffenden Kreisregie
ννÑα Inneru füt Mie qe ne ·ndSulauge e mtiten
aus der⸗ Zahl der Schuldienstexpectanten XV R
heüfung wengstens mit der Role 2 bestanden haben · oder daus der
Reihe det bereits angeslellten Lehrer der Wolkeichulen XX
ruflicher. Weise? und vorbehaltlich Derin Wiederverwenduug rim
denlsschullehrerfache. Dieselben sind den wirklichen Voltsschullehrern
Neichftehend qzu erachten. Siensindu Hem s Hauptlehteren de
Hraparandenschule, welchem die unmittelbaren Leitung der —
zulommt, Amiergeordnet Es wird ihnmn in dercfür die Aufnahmt
der Praͤparanden uiedergesetztewommiffion und Am Lehrerrathe
Siß und Sumue inareaunn ⸗ 3 205gr —
MWauaw 9 en, 26. Febru Ver. Archerbefechl in hereits· im
Hrun derselbe wird mehcfacht Pets onalvetandrrung n bringen
Hrinz Leopold, ⸗Konmandeurꝰ des 1. v soll zun
ommandeur der 6. Arullerie · Brigaͤbe befoͤrvett uid Generalnta jor
ind Brigadier FIcht. v. Leon od jum. Stadttommandauten dabier
— B———
Hinu h'an, 26. Febr. Niuerdings siüß nun ach die k.
Pritzen Adaibert und Lubwig dem hiefigen Veteraaen- und Krieger⸗
Zeren bagetreten, so daß nun der Werein die Ehrehaͤt sunmt
liche k. Primen zu seinen Mitgliedern. zu zůͤhlen. Die Mit
theilung einiger Blätter,“ daß die preuß. Regtecung den · Gesetzent⸗
wurs wegen Internirung und gandesverweisung der renitenten Bi⸗
schöse dem baherischen Ministerium zur: Ueußerung übersandi habe,
iad uns aus umterrichteter Quelle als unbegründet bezeichnet.
Munchen, 26. Febr. Oienftesnachrichten.) Der bisherige
außerordentliche Gesandte und bevollmächtigte Minister bei dem
päpstlichen Siuhle, Graf don Tauffkirchen, wurde an den k. würt⸗
wergischen und den großh. hesischen Hof, det bish. außerordent
liche Gesandte und bedellmachtigte Minister om württemberg. u.
großh. hessischen Hofe, Rud. Frhr. von Gasser, an den k. sächfischen
Hhof, und der vish. außerordentliche Gesandte und bevollmächtigte
Minister in Dresden, Ludw. Graf von Paumgarten, als außer⸗
orde ntlicher Gesandte und bevollmachtigter Minister bei dem päpst
lchen Stuhle nach Rom versetzt. —
Sfruntgart, 26. Febr. Die Eisenbahnconferenz, welche
gestern und heute hier getagt hat, war von circa 50 Bahnen mit
85 Vertretern beschickt. Dieseibe beschloß, wie das Süddeutsche
Vorsen⸗ und Handelsblatt meldet, im Wesentlichen die seitherigen
Sommerfahrpläne veizubehalten und nur den im letzten Jahre zu
Gunsten der Weltausstellung eingelegt gewesenen Schnellzug weg
—X
Berlin, 26. Febt. In der Reichstags Commisfton wegen
det Nobelle zur Gewerbeorduung erklärten die Vertreter der Ke⸗
gierung, daß ein Gesetzentwurf auch für Die ländlichen Arbeiter
vorbereitet werdhe D—
Italien-
Der Betlinet Korrespondent der Florentiner „Nazione' schreibt:
Perlonen, welche in unmittelbarem Verkehr mit dem Fürsten Bis-
marck stehen, haben mit versichert, daß er sich für Alles, was
Jialien betrifft, in hohem Grade interessirt, und daß er zur Her⸗
Jellung eines möglichst schnellen Verkehrs zwischen Rom und Berlin
den betreffenden Eisenbahnverwaltungen aufgegeben hat, den Plan
zur Einlegung cines Schnellzuges von Rom nach Berlin zu et⸗
werfen; es sollen zu diesem Zwecke nächstens Konferenzen von
Abgesandien der iralienischen und deutschen Eisenbabngesellschaften
in Insbruck abgchalten werden.

8 21744 J
G markunq seit vorgestern Bohrversuches nach Petroleum anstellen.
Boraussichllich ohnender als diese Versuche. dürfte es, wohl sein,
vring an e e der hiesigen. Geniarkung einmal giüchtige
Nachara ungen, ñ zch der gegenrhärtig sehr, gesuchten Thouerde. von
pelcher wohl vorhanden seing ürfte. veranstaltet, wüt den. (WV. J.)
Munchen, 258. Febr. Nach eingeholtemn, Gutachten des t.
Dbermedizinalausschusses wurde die abermalige Revision der Atz-
neitaxe für Bayern allerh. Ders Dzogen, und für mehrere Arz⸗
aeimittel, Recepturarbeiten zunde Gefäßen exköhttSqrpcxise bestimmt.
xF Die vor einigen Tagen erfolgte Miltheilung, daß xin vom
Jahe 1870 7 vormitr? Laydwehtmann aus dein Regieraͤngsbegitt
Triet augz Aft ite dieset Tage zurückgekehrt sei, kann die S., *
ʒahinergänzen? daß gich in Steinbach' bei Erbach in Vocptd
am 2. d M. benfalls Vermißter vom Jahre 1870 unbet-
hofft Iurüd gekehrt selnnde n feine Frau wieder debeirgthet
sand⸗ da derselhens. Zeein Vodleüischeig gugestenn wucde. 53
olmat cEis g) 21. gebtuat. Heste durde der Luiol.
Vilate Shhoffer Au GeotdeiletNwegen Ven ung bes hangelbaro
gräphen — des Wechlätez in'ne Predigt) bomn.
Landgeri hie zu 14 Tagen Gefäügniß verurthenft.. .
Köln, 23. Fidruar. Tie „K, Voltsztg.“ schreibt: , Wie
sehr der Preis des eilens gesunken ist, ersieht man Zaraus, daß
beber letzten Susmi sion für die: Artisleriewertfttte zu Deutz
die Vieferung don Schmiederisen erster Qualuät' zu I6 Thle. pro
1000 Pfund. pergeben wurde.! Bei der vorletzten Submission be⸗
rug der Preis 78 Thlr. Auch der Preis des Dünnbleches ist
bon 86 Thaler pro 1000 Pfund auf 40 Thlr. gesunten.“
22. 3In Forst Waufitz) wurden seit 23. diet Mis mehr als 50
Frkranlimgsfalle an der Trichinose konstatitt; der Gasthofbesitzer
Donath und 8 Perfonen seines Dienstpersonals sind der Krankheit
erlegenDdas den; Leichnamen entnommene Fleisch aus den Arm ⸗
und Wademuskeln wimmelte zvon Trichixen, welche, zu 380 er⸗
warmt, sich munter hin⸗ und herbewegten.*
7 Ueber die Schneemassen im Riesengebicge schreibt man aus
Marschendorf in Böhmen: „Vom 7. bis 10. de tobte hier ein so
furchibarer Schaeesturm, daß es nicht gerathen war, auch nur vor
das Haus zu treten, geschweige denn sich irgend wohin über Feld
zubegeben. Der Schnee fiel in solcher Menge, daß alle Wege
hoch verweht sind; Niemand, anch die ältestenn Leute nicht ausg —
nommen, weiß sich folcher Schneemassen zu erinnnern.“ Iktzt fieht
nan keine andere Arbeit, als das Auffchaufeln der Wege, wodbei
bereits mehrere Leichen unter dem Schnee gefunden worden sind;
viele- Personen, welche in jenen Tagen außer Haus weilten, werden
vermißt. . . 7
Die Munzze'chen der vorhaudenen deutschzn Mürzstätten
sind: A Berlin, B Hennover, O Frankfurt, a. Me W Miümnchen,
P Dresden, F Stuttgart, G Karlsruhe uad HI Tornistadt.
7 Umgekehrter Mormonismus. Auf der Tagesördnung der
Beneralversammlung des Frauen-Emancipatior8-Clubs zu Kestand
züngst der preußische Civilehegesetz niwurf. Eine junge, feurige
Schoͤne stellte folgendeun Antrag:“ „Meine Damen! VDie sociale
Roth nimmt immer größeren Umfang an! Es hält jetzt schon
inem Manne schwer, seine Frau und Kinder zu ernähren, und
venn es so fort geht, werden auch zwei und drei Männet nicht
ausre chen, eine Frau mit Anstand durchzubringen. Ich flelle den
Antrag, daß wir eine Petition beint deutschen Reichstage einreis
hen, aussprechend: Der Reichstag moͤge dahin wirken, doß dem
rivilehegesetz ein Paragraph einverleibt werde, der uns Frauen ge⸗
etzlich berechtigt, so viele Männer zu ehelichen, als wir zu unserem
Unterhalte nothwendig erachten.““ Allgemeines Bravo der anwe—
senden Damen lohnte die Rednerin und der Antag wurde einstim⸗
mig zum Beschluß erhoben.

P. Dem Geaulois“ wird aus Cannes berichtet, daß Frau
Bazaines am 19. d. M. dort in Begleitung ihrer beiden Kinder,
reines Verwandten z'und zweier Kammerfrauen eingetroff n und
jogleich nach St. Margarethen-Insel über efahren ist. VBazarne
jebt in tieffter Zurückgezogenheit, nur zwei Stunden täglich getb

—
Berwmischtes.
— 7 Monsheim, 25. Febr. Eiue naturwissenschaftliche Gesell⸗
schaft läht durch einen Vohrmeister ans Durtheim in der hiesigen
        <pb n="136" />
        in dem Gefängnißhofe spazieren. Seine Kost bezieht er don

dem Schiffer der Insel, der zugleich der Marketender der Garnison
st. Die Wache des Exmarschalls besseht aus 90 Mann Linien⸗
tuppen unter dem Befehl eineßs Hauptmauns und aus funf
Befangenwärtern. —

7Am 21. Februar ließ die Behörde in Paris am Quai
St. Bernard 800 Stück gefälschten Weines, die in Paris und
Umgegend mit Beschlag belegt worden, in die Seine auslaufen.
Die Seine wurde am Quai geroöthet und es ergab sich ein nichts
weniger als lieblicher Geruch. Dag Pußlilkum steüte Betrachtungen
mm, wie dieses Gebräu den Fischen bekommen würde. — —

t. In dem russischen Dorfe Troitzkoje waren dieser Tage

neun Bauernfrauen im Auftrage der Gutsbesitzerin in einem geheizten
Badhause beschäftigt, Flachs zu reinigen; dadei wurde ein Flachs-
büschel an der Flanmme eines Lichtes brennend und plotzlich fiand
aicht allein die ganze mit Flachs angefüllte Badstube in Flammen,
ondern auch die Kleider der Frauen fingen Feuer; ehe es ihnen
gelang, die nur nach innen aufgehende und mit Flachs verbarrika⸗
dirie Thüre zu öffnen, waren zwei derselben durch BZrandwunden und
Rauch getödtet, die übrigen schwer verleßzt. Die Gutsbesißerin ist
nis Gram Aber den Vorfall, den sie mitverschuldet zu haben wähnte,
pldtzlich erlranl und gesftorbaen. p' —WMW
4—— —— a
man Volkswirthschaft, Handel und Verkehr
Im derflossenen Jahre sind in der Pfalj Duͤngungedersuche
auf Tabak gemacht worden, die ein sehr bemerlensmerlhes Refultai
ergeben haben sollen. Die Versuche find von J. von Liebig ange.
zegt worden; es sind wohl die letzten, die scinem schopferischen
Zeiste entflossen find. Liebig empfahl nämlich, der Taäbalpflange
dea Stichtoff statt in Fotm von Ammoniat, in Form don Salpe-
lersäure zuzuführen. uͤnd glaubte. es wäre dadurch möglich, nicht
in groͤßeres Gewicht von Blattern, aber Blätter von besserem
Zeschmacke zu erzeugen. Die Ergebnisse der Versuche haben diese
krwartungen bestätigt. Die Düngung wurde mit Cbhilisalpeter
gegeber.

Einem von veirschiedenen Seiten geüußerten Wunsche uachzu
ommen, hat sich das unterzeichnete Comite dereinigt, fur die
Beschaffung der Mittel zu wirlen, auf das Grab Ses am 26.
lugust vorigen Jahres zu Schmallalden verstorbenen Mußikdirektor
Sarl Wilhelm einen Denkstein zu errichten. Das Comite gloud
ich der Hoffnung hingeben zu dürfen, daß das deutsche Bou in
nsbesondere die deutschen Mannergesangvereine des In- und Ausz.
andes im Andenken au die Patriotische Begeisterung des Jann
1970 und die“ warme Anetkentung,“ die dem Componisten · di

Vι νν hinsé«
amals zu. Theil geworden, dies Streben unterstützen und die
lusführung einez der großen Zeit wurdigen Denkmals ermoöͤglichu
verden. Beiträage, sowie die Erträge von Concerten zu diesemn
Zwede bitten wir an den Cassierer des Komites, Ernfi Seyffahr
n Crefeld, gelangen ju lassen. 3,

Crefeld, im Februar 1874.5.— U
. Dg8 Gomwite sur das Carl Wilhelm · Venkmal
zu Schmalfawen Ae

* und aber Tausend An⸗e deweisen die —
Tausend dichen Erfolge, welche durch De, Airys
Raturheilmethode“ erzielt wurden; Außer pielen Attefsen
jefindet sich in der neuesten 19. 614. 260 Seiten starken: illustrir
en Auflage dieses beruhmten Buches auch ein Attest don Firl.
Henrietie Davidis erfasferin des Kochbuches) auf das wir be⸗
onders aufmerksam machen,: Preis nur 86 Krzre, zu beziehen
urch jede Buchhandlung,nam schnellsten abex direlt von Rihrert
—R— Luremurg und Leihpriag
Wʒe eine Annonce hier oder auswärts verdffentlichen und Zeu
VNresp. Geld sPqren will, der beauftrage damit die Aunobu⸗
ren · Expedition vox Uaucenatetu Vogler In
srank furt a. M., deren ausschließliches Geschäft es
lLogeigen in alle Zeitungen der Welt billiga zu vermitlem. i
ic. X. Demeß, verammo icher edeeune J
Sandelsschule Frankenthal (bayer. Pfalz)
Das dommersemester beginnt am 8. April 1874.
Gründlicher Unterricht in den Sprachen, Realien, Mathematik und Handelswissen⸗
schaften. Zugleich beginnt der mit der Schule binsichtlich Disciplin und Pensionat verbu—⸗
»eue halbjährige Vorbereitungseours zum Einjährig Freiwiliigen. Exa⸗
men, der, von 6 Fachlehrern nach streng⸗ fyste matischer Methode und unter Berucksichtigung
der Handelslehre geleitet, jedem jumgen Manne mit einiger Vorbildung die besse
Barantie des Ersolges gewöhrt. Seit I868 haben von LIB in diesem halbjährigen
Turse vorbereiteten Candidaten 88 das Examen bestanden. ——
Schul. uud Persions Honorat jährlich 250 Thaler; fur den Einjahrigen-Curs
yto Semester I50 Thaler.
Naber· Auskunft ertheilt bereitwilligft —
(H. 6533.) Der Vorstand: A. Berthololy.
Rei Herrn Gafstwirth/ Vom nächsten Mitwoch Morgen ab
e in Montag seden Tg
an efuͤsche Hechte,
9
eberwurst und — —————
Sauerkraut werden Pfundweise —V——
ur Verdauung Ges an g, deklamato— Wirthschaftslocale sowie im Laden bei.
rische, und komische Vorter äge PeGett. Jos. Woll.
mit Musikbegleitung.
Bürgervereins-Kränzchen.
Am Mittwoch Abend Zusammenkunft vei
Carl Engel.
Feuerwehr⸗Montag
Joh. Schmetzer.
. evν“ Sahnarzt
n Saarbrücken, Vahnhofstrafe
ub . ib
Rechnungen
n ia, 4 und qs Bogen zum allgemeinen
Bebrauch sind vorraͤthig in der Dr uckere
dieses Blattes.

Bekanntmachung.

Die Hospitalkommission von St. Ing-
bert hat die Rechnung für das Jahr 18731
gestellt.

Dieselbe schließt sich ab mit einem Ueber⸗
schusse von 1205 fl 6Gkt.

Aus dem Jabre 1872 ist ein Ueberschuß
»orhanden von 741 fl. 48 tr. —

Im Jahre 1873 wurden 174 Personen
verpflegt, welche 4127 Verpflegunsstage
zdaben.

Die Hospitalcommissio, welche schon
längst dem dringenden Bedürfnisse, — die
Herstellung von vier Zimmern in der Scheune
des Hospitals — gerne abgeholfen dätte,
ist jetzt in der Lage, die fragliche Herstel
ung vorzunehmen.

St. Ingbert, 24. Februar 1874.

Die Hospitalbommissfion.
Villeroy's Rahmkàso,
Ja. Emmenthaler Schwei—
zerkäse,
Holländische Häringe,
dardollen, Neunaugen
Apfelkraut
hei
Fritz Panzerbieter.
Dienstag Abend von 7 Uhr ab

hei
“

218gerberp.

—AXAXRXÆüWOL
Redaltion, Drud und Verlag von F x. Demez in St. Ingberi.

— ———

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        <pb n="137" />
        8
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—— 222
282 5*8 558
— 5725 —E
— 5385 2 —38 5 5* 5 333 8
2* 2228 — * —
* 2 * 5 22 —252 25 2 2 8—
55z53 5— — 17* 8 55 5— 285 *5 D 2787

2729 288 2 5 2 — 382 A. ⁊ 7c3
zu —— ——— ——— — 7S 2 S * *8 * — 1325 5 *
23 2 5 2355*. Ec23858 33 * *
w7 — ————— —337 5. 58

32 — 8 8 * — * 5 53 - 22*3 ——— — 22 3
2 5358 * 2732. . — 328 2 7 —F * 5
— 53535— 5332. 3—„8533 33 52 x53
3 22. — 33 3 533 53 5. 32235* J — 5
2 * *2* — 5 122832 — —2 5 — 25 EZ. *
7 —5 233*3 228 24 236
— 35338* 380 38 338 36 537
5 2 2. 53235 32 — 22 D 5 35 8 Ie * E3 3
* —7 5 3 328* 35 3 25 28 2835 * 22 24
7. *28 52 8 2 — 2 —X 8226* 222 5
*3 3* *332 E 2728.3 88233327 3338 —— 33252

Q25 78 * — —— ——242 28 232*

— — 527— J —2* 3 * — X. 28 2233 2 358 . 23412

—— 55 * 8 5. sã 8332 3868* —— 75 2
8 —5x 25 * 5* * 7E * 3* —3. * — 7 —
1æ 57* 2*8 ——— 2 —49 3 E * — —
28 —
55 S5— — —— —— — 22 275. 5* — 2
8* —— —— 2 2 2* —25 — —F —— 03 553 22 —2 * 5
323* * — — ——— 22 A 7* 85. 7528 2*

** 2 J 2* . 4* d 2
— W28 s 5. 225 253 32 —* 2 —»28 —— 2 5 — — * 55
— 32* 2355, 58 523,7* 8 * 1yc7B Be533355 23 22 3
328 3 2557 — —— — 2333—3 —78
—3 333833 338343234238738 e 83 883
* 7 — —— * 57 —7 — ⸗ 27 22
—* 2092 2827 5353 35883 3 55 —5— ——

5 2328 — —3835 —— —— —

1 3 22 —2 — 52 42.
zss sasʒ
F2 —22 — — 2 2* * — —
— — 22 28 —AM 588 i

— — *7 5438 — 3 2382
—A 2 23 — 737 125*88
22 — 2* — 25 32 325 3 32 z*4 8
36355 7238 3503 — ————
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ummer ecicheiat u1gn Diren 4ba g. Domnuce rba g, Sa nn bag and Somu dnge: Abonnententapreis wvierteljährig 42 Aerze! oda
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den Rnh ein Drtces Decz der Eoñig daleden 0i3snire ibricken As. gebruat Amm' g. Marte werdeu linler
— 5————— perselde ist deute An das Kriegeministerlum dem Vorsitßz des Appel enonenricizesmc⸗ doeu die ———
B—
meideg batun 28. Febr,ꝰv Det· Wortlaut veh Entwüurfet dineß veniger Sochen ais in —BV——
pe ere die aut vem Amte entkafsenen oder wegen unn 76 sn dieß vie en e ee
Venn greinn zon ungtatarnunruttz getcgteen Succudcnen vou et p Sr eerd
be brhehecet at eurdee genn
hrem amnu⸗ entlassen worden findAdnned ihret Staatsangedbrig nershein Dn inmn 75 — Marn —
reit durch einen Beschluß der Enralbebbrdeehres Heimathasiaates MNichael Grigorius, Iehre an dien tneqht pon Diet
— —— pegen Ldiberperlezund mi vaggefolgtem Todeam 19 Nar,
⏑
mnin imt Be mioder 353 am Var Jodar
— innien e — * — Jesing— z6 Ie alt/ von — ‚ven den
0 Sie S ehege g ILbet ven! be * 12. un rz Ferdinand Niens, ahre alt,
n —3 3 F 58 38 3 — 8 enbur —*5 Provinz Sachsen) wegen Raubte
angehörigkeit und die Seschränkung des Aubenthaltes sindene —* 2 d eee ege
auf biejenigen Kirchendiener · Anwendung, welche wegen Bornahme ind Sodshlags; 6m3 . Ien — Jabt
v nrtehandlmger··cinen· Amte das · den Vorschriften· der ilt⸗ * Nuncersto J— wegen xberver ehungwit
Staatsgesetze zuwider hnen übertragont oder vonbihnen übernom⸗ woqha soig o ey ee anhher Wlhewnn
nen ist, rechtskräftig zur Strafe verurtheilt sind. Die Landespolizei · ũ —5 — er F
behoͤrde ist schon nach Erbffnung der —8* —— besugt, Schulen wu us rgermeistera es den
rin ameichuldigten Nir chendienerbisgue vecht igenBeendi⸗ehrern — Noth von Blies laste und Nor bacher ven Bierbachvie
in besumm eurken zu Inerlennang: hohen kgl. Regierung Iid. Theile4re Hyeten
—* * — in un poeh sitin au t —XE
e⸗ g3gir dendien h ern näch den Worsqhriften viesen ammlang Fes NAugschusses des pfälzischen) Kreislehverbereines satt.
8 85 Virchendienen ilchen b Man wählten, zumersten: Vorstande inides Vereinsnu HerrnnLehret
gaches ihrer Sicetnangeddticteit. declusnn isart worden fiud beren Lehrer
— ———
andesstgate die Staatsangehörig Aucch darfet — —— u —
* * dleiche Genehmigung der iufenthalt ia / rinen andern en oll ·am A.:und i ãꝛo Septonbert Ain —
Jundesftacte nicht geftattet werden / wenn ihnen in ihten: selthern — 8 e Gatatstalte Nots·lautern dlem u⸗ —
Heimathataate det Aufenthalt · versagt wird. Eilnuu iα 3
in Asegebree Der Justizas huhttn det Gundetlatus Bas kossen dorten 2.fl. 37. lc , ,, —u
— —— —
derg Bayern, Hessen befürworteten dringend die Beibehaltung der der baherischen Oftbahn-Verwollung am EApfril eingeführn Die
Sqhwmmaeri htn numnd . Mivbteis iu hrung.e der Saghoffenaeri hue. Det enen Srasten dohe üen wee et e
dreußische Justizminister dernichtete der Stimmung der Südstaaten zesangen, werden den Fahrpriis in dophelter Währung enthaiten,
gechnung pee die SIdffengertchte nur. nebene dem den —XX dr Paren rin zweiter edien seitherige
—IAI——— — gen din Laufedes nachten Buldenwahr ingbingesehl i. Fure Schnellgitge werdenꝰ keing eige ·
Sonmers teitt die Raichslomni sfi od zur Vorberathung eines Reichee Vilae ehr benbtd de eneen zu den ge⸗
zesetzes üher das Verficherungswesen pisammer Iwphnn odhhnlichen⸗ noch Grzamzungsbillete iubgegeben Derd neue »Tarif
Ei 28. Febr. Sin do hofficipser Artitel des Ftem- erechne sich unn Kilomener Emfnumng durch! ue Woagnct
denblattes“ konstatirt den⸗ gludlichen Erfolg b Reise des Kaisers. uf 10 Pfennig und progreffict fo mach und nahe5
Derselbe sichere Europus hegen eine gewaltsame Löosung der orienta⸗ „Ag Aschaffenburg, 27. Febr. Esclursiren aus upfer! und
ischen Frage,.Oesterreich gegen eine Stdrung seiner innercii Ent Jint gegossene Zweiguldenstüder württombergischene Geptäged um
pidelung durch das Gespenst des Panslavismus und entiausche er Jahreszahl Is7 2 weiche indeb an der vnnhen ateun
Jene, die eine Trübung der herzlichen Beziehungen zu; Deufschland dem vorbsen lus sehe leicht als falsch erleant werden nnen meg
ind eine! Nahrung qauviniftischet Nevanchegelüste oder Begünstig ν—ν α. ο n lt Aschen8tg.)! 8
anq nationaler Träumereien erhofften.n — fDer Müller⸗Z, Geiger in Wassersuppen (bei Taus imn Boßz
grankreich. Eßg —A — — früh in? der Nabe seiner Mühle ermordei
Parris, 27, Febr. Die gestrige: Sitzung der Vational⸗ gufgefunden die Udletsachung — auteste Sohn
dersagimlung endigie wieder mit riner pohelhaflen Scene, wie sie währende die s n detenu damil nglieder jm Wiethehaufe ba doe
aites aur In Bularest·oder. Walhinaton. vorkamen. Der. Piaanzmusit. waren, Dden am Ofen sitzenden une ngechlesenen Vare⸗
dent donnten die. Ordnung kaum herstellen und wurde. dabel herson⸗ erschoß,c ihm Sen Geldtassaschüffel aus deg Lasche sos⸗⸗ 88 Gulden
ich beschimpft Der Anlaß was eine urechtwesungs⸗ die Herr aus der⸗ Nassa nhm dahm dis — ißn J Freit schleppre um den
Buffet dem Abgeokdneten Duvergier —— eeersen zu erregen, als selndetn. Vater von Raubern angefallen
hatie. — Im Kriegsministerium Ae gtoße Tydtigkeit auf allen ün ermordet worden, und rsich doann · auf / den Zanzboden begab;
Vebicten herrsche iunde diese huf Jauch noth. DHepth vaß Mäste. Wo It Bis früh 2 Uhr fich vergnügt machte.nd —3
nas zur Wehrhaftmachungdes. Hondes geschehen p foldn suüht noch .z n Eint Parif Gamin Aus Patis läßt der Beti. Borsese
nuf dem Papier und besindet sich das ganze Armeewesen ðranl· Tourier? nsich schrtiben: Gewiß das erste Mat, daß man einen
eichs jetzt in einem döͤlligen Chaos, aut den es üoq lange nicht Dieb von sechs Johren Garrelirt' hat. Toto Bigarait heißt det
eraustommmen wird. Man macht 13war großarlige Plane, hat ngenehme Jungung, drei Kast hoch und hützlich wie ein Orang
iber vorderhand keim Geld, sie auszuführen. ogeν Utang. Er hatte ein paar Stiefelne! noch einmal so groß wie n et
selbit gestohlen —— —— hestobhlen ?“ fragle man hu
u meli ich ki ke hinum w üIrbeim 28 antwortete r Und
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        warum hast Du Stiefeln gestohlen d“, Wen ich sie verdaufen wollte, Zahlungsmilte!; 1) die Kronenthaler deutschen, vfterreichischen
ljanger Hrud-Mack“, antwortete er dem derhaftenden Sergeam de, unk. brabauter Gepräges, 2), die im Zwanzig · Gul denfuße/ ausge-
Bille. Ueberhaupt dist Du dumm mich nach⸗ so etwas u sptagten ganzen, halben und vierlel Kondentions⸗ (Spezies)e Thaler
fragen.“ Dann stedte der liebe J seine Handenin die Tajchen,ung guan und Zehntreuzerstuͤde deutschen Geprages. Es is
pff fich iine Madame Angot umd solate dem Serghant nach den daber bom J. Apra 1874 ab außer den mit der Eiulssung be—
IXXVV zuftragten Kassen Numand verpflichter die Münzen in Zahlung zu
FDie Autstatiung der Großfürstin Marie von Rubland, Dex gehmen. 6 2. Die im Umlaufe befindlichen in 8 1 bezeichneten
Correspondent der „Times“ schreibt: „Der prächtige Trousseau Nünzen werden in den Monaten April, Mai und Juni 1834
der Broßfürstin Marie von Rußlande« liegt in dan Weißen Saabe wrrden« durch · die Landes entral behd eden zu bezeichnenden Kaffen
und dem angrenzenden Salon⸗ im. Winterbalatß gur Schau- aus dechenigen« Bunde ostaaten? welche diese Mümzen geprägt haben
Ee if luxurids und prächtig ande auhält Spißen won weneth die heginin deren Gebiedeadaeselben gesetzliches FZahlungsmittel sind,
Eqe 1000 Rubel kostet. Er umfaßr außer Vallroben —ostbaren noch dem in 88 festresfetzten Werthverhälmiffe fur Rechnung des
Pelzjen und der Doppelrobe Purpur und Hermelit: Aer Bein und Donschur Meiches sowohl in Zahlung genonmen, alt auch gegen
Silber welche die Großfurftin am Hochzeitstage tragen Nird, Neichs: hbezw. Landesmünzen umgewechsell. Nach dem 80. Jun
co Kleider. Der Trousseau ist größlemheils in Petersburg ver- 1874 werden derartige Münzen auch von diesen Kassen weder in
fertigt worden, und dien Summt, pis, wir gis⸗ dessen Kostenpreis Zahlung, noch zut Umpechslung angenommen. — 8 8. Dit Ein-
genannt witd. ist so groß, daß ich nögere, sie niederzuschreiben wechslung der in 8 L bezeichneten Münzen erfolgt, zu dem naq
zusgenommen auf die beste Autoritat bin.“ ee ⸗ Iethend vermerkten Werthverhältnisse Keonenthaltt u2 —XE
4 Gost) Um Werkzeug vor Rod zu bewahren, wird varc⸗ 2 Kreuger, Leiw. J Thir. IGr/x Sgu.; 1)0 Konventions (Spezien)
empfohlen; verbefsert wird diefes Mittel. wenn man Paraffig jz haler zu 2 Gulden 24 Kreujer, bezw. 1Thaler 112/10 Sgr.,
Benzin aufloͤßt und die Werkzeuge mitelß eines Pinsels besireicht. a Konventionsthalet Monventionsgulden) zu bGulden 12 Krpr.
x Zecstreutheit. Das Muster eines zerstreuten Ametilanert i erw, 20 Sgt.r Konventionithaler zu 36 tr.,benw. 1014
nahh der Sundahy Times“ ewa so? Eine Lady fieht wahrend ihret Sar J/n Konbenlionsgulden (Zwangiger) zu 23t/4 krz1/ Kon-
Spaziiganges auf der Chausset ein nbefreundeien Farmer, dei senlionsgulden (Zehner) zu 11 KNreuzer. — 8 4. Die Verpflich⸗
gerade eine wilde Quh festzuhalten sich hemuht. Gusen Morgei, ung zut Annahme, und dum Umtausch(8 2) findet auf durchldcherte
Mr. Jodn!“ sagt sie. Guten Tog erwiedert er.“ Die Kut ind anders als durch den gewöhalisen —XEE
macht sich los, er nimmt einen San wirft ihn der Kady naq ujngerte, inzleichen auf verfalschte Munzflüd keine Anwendung
dec Schadee und mimmt vor der Kuh ven Dud ab ——
IRew-Port, 28. Februar. Laut Meldung guß Panama ha
daselbi einz grobe Feuerzbrunst stautgefundemwelche, zinen, Echa
den von 1 Mill. Dollat decugsa gt hat oα ι)
tig ι - — ee on . m—o 4
* Boit owierncwhaft ¶ Handel aud hherichtt r
— —
nenthaler und von Münzen des Konventionsfußes hat solgender
—
7 1J. Som 1. Aptil 1874 an, gelten nich brner · AI geseh

— eine nnonce dier oder guswris derdffentlichen und Zeu
cesp. Geld sparen will, der beauftrage damiß die Annvon
n · Expedition vone Haansensteim &amp; Vogler in
ramc furt a MV. deren ausschließliches Geschaft es. il
Anzeigeno in alle Zeitungen den Welt billiaft au vermitieln.

manz: uz uyn Fa Demet, verantpoo: ilicher Redeckeur
ivα ι ι Ü—
touisa on ire e unftd benn ν.
Bekanntmachung.
Am Mitiwoch,““den 42 Maärz nachsthin,
Na dmittags um 8Uhra im Stadthuuse
zu St. Ingbert werden die Urbeiten gr
Hecstellung don 4 Zimmern im Hospifab
g baude oͤffentlich an den Wenigstnehmenden
—XRX
Dieseiben! sind deranschlagt zu 1100 fl.
Der Koftenanschlag dann bis dahin auf dem
unterzeichneten Amte eingesehen werden. Ne
GS. Ingbert, den 210. Februatx 1874. 121
Das Bürgermeisteramt
Abandon.»
SPSααO

s

3 LE!T;.
Wieseverpachtung
Sumsiag, den 7. Viarg LJ. des Rech⸗

nitiags um 2 Uhr zu St. Insbertzo in
der Wirthobehausung des Adjunlten Heinrich
Schmitt, läßtPhilipp Weigand:
Bastwirth im Meh,“ folgende Pfaxrwiesen,
hiesigen Bannes füe das: Erntejaht 1874
uind 1875 öffentlich derpachten, nämlich:
I1. Das H. III. &amp; Ve Loos von
556 Dez. Wiese in den Stegwiesen,
—
2. Das J. II. VI. &amp;, VII. Loog
oon 483 Dez. Wiese in den Bruch-
wiesen, je 48210 Dez. enthaltendne
Aus Auftrag
Das Geschäfts- and Consultations
büreau L. Becht hol d in St. Ingbert.

Versteigerungsanzeige.
An einem noch zu bestimmenden Tage
Anfangs nächsten Monats, zlassen die Wb.
und Kinder des dahier verlebten Handels
manneß, Carl Lin ihr in hlesiger Ge—
narkung gelegenes Ackerland auf langjaͤhrig
Zahliermine in Eigenthum versteigern, wo
rauf die Liebhaber aufmerlsam macht
Das Geschäfts⸗ und Consultations
bureau L. Becht hold in St. Ingbert
Vonm nachsten Mittwoch Morgen ab
jeden Taag....
frische Hechte,
Farpfen &amp; Persche ꝛe
werden Pfundweise abgegeben im
Wirthschastslocale sowie im Laden be
e Pet. Sos. VOII.
74SFra furter Börse
vom 28. Februar 1874.
Drenhische Friedrichsdor · .. 234-388
Pistolen * 9 36-388
enandische 10 s. Siude. 922
Dutaten . ... 3304 32
ograucs⸗Silke.... 922-23
Fnglische Souvereignus... 13 42-51
Deuari in Goln., 228-26

* *
Hausversteigerung
Monlag, den 9. Maͤrz 1874. Rachmit.
ags 4 Uhr dahier bei Adjunft Shmintt
lassen Eheleute Nikolaus Redel Bers⸗
mann und Catharina Detampel dahier
ihr von Peter Jung erkauftes Wohnhaus
mit Stall, Keller, Hofraum und Gärichen
nebst einem Acerstücke über dem Bahn⸗
damme auf'm Hahnacker,/ quf langjährigt
Zahltermine öffentlich in Eigenthum ver.
Feigenrnn. 4
GSorn, kgl. Notat.

X5 4 TTXV

Rechnungen tasaf

in ijs, Ia und iso Bogen zum allgemeinen

Bebrauch sind vorrathig in der Druderech
dieses Blattes. 2

„Gartenversteigerung.
Montas, den 9. Maͤrz 1874, Nachmit
sags 4 Uhr, dahier bei Adjunkt Schmitt,
jassen Eheieute Paul Woll gund Catha—
na Schmelzer ihren Pflanzgarten mit
124 Ruthen an den Dilmesgärten, webea
Johann Jojeph Peters am Kapellenweg.
min Garienhäauschen auf laugiaührige Zahl
zermine dffentlich in Eigenthum bersteigern
Derselbe eignet sich zu drei Haudplatzen.
Horn, kgl. Notar.

— beseitigt (auch brieflich in)
—A
mod. Vrnst in Leiblig. 2
HandelsLehranstalt 8 Pensionat
, von A. Weil « Sohin
in Bad-⸗Dürkheim (Rheinpfalzd.
Gegründet im Jahre 1848. (Eiufsährig -Freiwilligen Cursus.)
Das Sommer⸗Semester beginnt am 14. April ; Zeitige Anmeldung erwünscht
Prospekte und nähere Auskunft ertheilt *4
(6I. 6586) Der Vorstand.
Ledalttien. Druk und cte

— ——
RMDemer in St. Inobert
        <pb n="141" />
        te
et
s—

82—27
s5s 38 E5EF8
F 522 —22 — 8 * — * — 583 3
2 2 2.* * 7 2 3 477
2832 —s 3 333357 . 335
— 2 * X 5553 —A— 225—422 3 T —
5*5 2 3z828—3353 5 3223 25 3—55835 575 2
—52 7 3 —c —66382 35 85333 333* 2323253253
55 33253553 5 138 33385328 325
— »8 52 28 25277 W. 4 13 *5* 8* * 5c 2 7
7 c7 32 573*5 * —32825 22* — * —AA — —
27 3223—z55 ——283 338 S —A— —————
5* 2333205 223 33825 272* 38 28
Sẽ —3535 32375858 —A ——— — 3327*82
8 —D — 333 35
3 33385333 8283828382 75 22733 533344
— * ** 2332 — — 8
5* 232238—— 5223 555 5 —352 2586 „22343
—5B5323 — ——— 53285 —— 74 82538
2* —A 2232835 —5 2* * 2 —— z5*823 22 45
85 2 — AÆAG* — — — — —— 2
55 —2282 s288334 33 353333 5—232
— 2 25323252 3582 26 2* *28 323282385 222. 33355
3333 5553 333533 383 23 353533 7338 3283363
53 2553 3 552 2322 228— — — 5332* 573 28 E * *
23686 2 33 7 ——— — 252 2 4 3252*5 83 * 33 2 —
s5s2858 5*68852—53 2282 —— — ——
— ñ— 832 2232285* 3 52353238 33285 722 S 3 22822
553* 8 5580 5 —A — 2 —2532835 2268 3225
——
—A — —223225 238 * z22283 2
85335 6065 83 s38 385853 77 —z258 222 2c8
—
2258 * — —— 1532 — 223 * *
77 * *322 3 —8 F
5822 5*338E2 i *—*6 237* S5 ——8
— * 38 *22 8
— 255 5833 —5325 e — 3 * *
755 2248 133 33 37
23.. 5———33233 — 23228 — —
33535 5333338 732577 3238
5333 3353833 22 38 735.37
— —— s5ñ5862333 *8 22* 2
3323 25263 732553* 353 758 32 —33
885 235 753 —38 22826 — 32 5ẽA3— *— 17 328
—* 2—252—37*5 55 ——A — —A
——A —— —8325 8 7 * 25 *28 33238 24 5582 c 2
* 8 — —2 — 8 *
z358 2233335 555323 —24. 2333222* 23233335353*
— — 8* 25 * *. — — J 9 8 **
335 333 3333 35 —38 327553 28535327
z3s383 383 3788 23333 —38 458835
— — * * 35* * —— 9— —— — ** 8* be * —8
z3685 7 7 22232 532558 z2———28—25 563— 32358
3 3 5 3 33363. 23716
— 23 7 *2 2 23 * ** S —* ———
—A —353Z2322 —A — 5 — —82 3 * ß X— * 90
Tk 2—3260 362 5354858332723323888 — 225— 5
8 —23225552 2 2233 5* 3 33 5 22 3583755 5
5s255288*28 * —— 857F 55285 *n 555 — ——
———,—3— 522233356 — 5338353 53568853*
328 8358SS3 *m833237 2— ——253 —26238085* — 132 36
75 23332 2———*8325 z8— —83 ——5 5 2 58 8
55 5382522 —X——— — 1722 3 *52 53 v⸗ 2 258
—
* — 5 * — X 2 5 * —
s—5 2253—5 55 242
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—— —2 —

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822 38 58
228* 55* 8*58
—22 z325 —2337 * .53
5 22 J 5 38 58 ——
4 35 S6 77 1582 73
w 53523 535 388356* 583 73 7
—A —V— 228 238 528 83 25*6S5
A — —— 53333 ———
3 3323 3 ze8 338 — 33323 53
—— —A 27* 188 225 5522— —— —
7 5608 —— A — 73*5 723*.
5 *3 2 35 7 — 25— —— — 88— —882
—A —— — 5 387353 — *5382
22 —A —— 2238 — 7 52.5
8838 325 22323* 233353 8
5z35223 2 58 2338 32 —A
333 522 5533535. *332
S83 —s64 *523* 2282 * —— 6 2347 —8
2 3585*85 —2 7232 5353 »523352 —„—335328
—— 7 ã — — 28358 2 S e 23222. — *52
— 98* 283 5*2233 3238 8 2333 33338
43 —388 538* 25322 2232 V 333333335 2
— * ————— ** 5585 —3 3 — 22233 —— *5232
—* 2 —E — * en 23328537 23* —— 2 2— 2
238555 3538 25 2 * 3252*26236 23852 —
J — — — — 2* 8 —2 2538*
8 2535 522* 9 — —A 2 355 28 e —*255 — 7
2333 25ẽ. 8552 8 53332332253 57 385553 —F——
223 253253232 3 335555385* 8 728— —
2 2 52 5 223 33353353 3353—2 57 —E——
57 — —ã — * 2835535—* — —
28 2225 5822. — — 8 5 24 —A— 8 —— — 52
X3,E5322 233 —— WV 33828334 28358584 8
* 33833332* p z30557 — 32 O *832
2 — —— 5722 225 6 2 — 13 —
2255 * — — 282 255233 — —
*— 255835353575 58235 235335358 2B2 e82 — 22
333323233 * —*— —A —A— 18 232 *
3 23 —X 5336 —31 * 79 F20
228 88833333385* —E 53232230 —
e 53 22
2 2—7 5 —8 558
2 —A— 222* 22 3
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7
1

—— 2 224
258 332 555 38 A
533 55 2523 622228532
8 5* 2 3323835
588 2388 57 358335
—1323 255 223235 858 —A ——
2 —A— 2527 2
— — 2 — —* 51 — 2—*
—A 53 23982 2555
X 833z 35 328833 58 —
25 55 —8 — 33235238
4 * J * 9* 722 — * J
— — —— sz38 53232
2z8 5 585 2 22 3223 —A —
5*5 22* 52 275 5323253 53 5336563 2538
32 * 233 s55 338 533 353 530 3333528
—E J8* 25 83 2 * 88 853
——— 378 3238 53555 5 —255 55387—288
8 1253*388 357 2835 528* *38332* — —2228 23
353 5—555.5 3332 5*55 22533 33332 3363333
— 28 52 558 85 —A—— 2*25
** —53 —— ——A 8 — 22 33 522 285 * —2 v59 —
8 8 19 —8 * 22 — —ã 2 *5 — —— — 2232*
23583 2338— 3338 573338 3 7
—2 J 3 a —53
533 —5—3232 5758 525323 5 22232 33— 232537 32353223
——35 32. 3 ⸗ — —— 55 25232327 2
* 33553 5—2353 23228 — 25&amp;—8 5
7333383 1 1
— 5062* 25 — ————— —32 3365 2—788 50 232368 43328
— 2— — 33353333 333338368
—— * —

2
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        547 ea J. * —
2 2*2. 7.2 — 5*2. 2 *
22* — 75* T 253 322523272 5 7
*3335775* 538 53383
—325—32 a 2 »8 235 —V —
— — * 2.38322 2* S. 25 —327
2 5883 —XX * 3 28 0 7 —8223 s — — ——
23788
* S 2.2 5. 22 * 55 — — 77 3 —533237* 27
——— 5377 —5 2322 5533 — — —— ** 22333
— —— 3 8
— a 5 2—53 7*8* SSI. -2 B55 22 5* ——— — 322
27 — 56.3 5
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*7* 322338 * 53*
— — *35— 53 8 *8
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5852 4338
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53 38
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* —* 2 — 52 583 *8 32
A———
35 53333988 533338333323833
228 3 33
825535333883 333533—55—5857
3155333353833353383 5
8333353333383 33838 83
ss—e833—33535335383 z2357535
33 3 3
5238 237 8855323333335
33 3338* 35353 —35333535
3* 2* 5552353325— 25353
* 3. Sĩ — —43833 —363
257 223332 5
23*7 IJ*—* 2523 27588
—— 253323 3 F
7 *37273 —— —

245
*328828 J
28 * 5538281
323
—
—
378 33 7
*Cc.
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2 222 Fʒ
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228 I83 528
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7. — — 5 *
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2 — 35
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J

2233 53535358
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*82 33335 333533255

5 35 43 J ——
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I833328323
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—— 32823
753522— 2338 ———
5383358 —J—— 83*25338
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7833333—5*
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27 — —

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—XRX lqeat vic cxi⸗ vier * al: Pite nasstas, 9 onenatag, Sa mdt ae nd Saen uta gh Abonnementtpreiß vierteljahrig 42 rge voc

e ei, 12 Sibberar. Anuiten werden mit AKire. di dreispaltige Seide Blattschrift oder deren Raum lerechutte zu nt

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etscheo Nei e ee el
Aua 65* BPial z Hutenn Vergehmen nach datfdie
orolestantische Geistlichkeit im diesseitigen aund jenseitigen Bay ext;
egtündet Hoffnung auf Gewaͤhrung don adlterßzulagen habhen.
Der betreffeade habe— hort mian. ee hanhen t— — F
Minimal und 1800 AIe als Moximalgehaltz inn der Weise bean- 2unn — ot on
— edaß die Zulagen vom Anstellungjahro im⸗Pfarramte on a — Auch n Kandfiubl wurd⸗ einVerein deutschenn Kampfgei
en e Dieir Veobschiege speecen gwer decs ossen gegränden, aus Fordmung des Ekoameradschaftlichen:.Weisten
nde Bedcesmisse hehenwaniger, Zel wit aber en ware ind un Untenstatung. nothle dan der. Lamueradeu-
doch immerhin Eiwas. ) nu —— Asbumeag va un f. Lrantenwaß * Pau. Hier wntde in tzergangener Raqt
a Die Beguiachsasn des Geiugesn inter der Jurrhalte an Fobritardenten Heden von inem Saaurager
rlekennumg den Vischoss Reintens diedergesehien Commission Ramens ee naddem fie borhersmi Wirthsbaut uufamm
in dir delarm, bden Reicheraitz Prefesfor von Hon uc Reseren⸗ etrunken und gelartet hattennaqch kurzem Wortwechsel erstochen
ai Derselbde hot punmehr sein Resetot vollen dar and in, Debel hinterlaßt eint Famiiiez sume Frun ist zur Zeit im Wogen -
wie wir vernehmen, der Ansicht. daß bei dem Stande Ider zette. — ——————
deseßzgebung in Bahern die Anerkennung des Bischofs nicht mög · Speer. 8. Varz Sp. — pbissec. Comite der
ig gein·⸗⸗ Eytojetirten Vaugenossenschaft hat hestern AÄbend in ejuer Genarab
un Saraß Ur'gwird demIndustrielFgeschrieben, ez Xtsamminng dure Hertn Detan. LynterBerihtterstaen die
n Pholegrophen vujgesodert vorden, viejemgen Bilder auß Statuten vorlegen ülnd jut üt stimmung bringen lassen. Nochdem
r Sgeufenfier ¶n entfernen wesche Eifafferinnen wit fravßzosijhen die Statuten einstimwig nenwen worden warrstfJonsisenrie
tanden adee anbere buegensche Figueen ieser Art darsichen2 sih die Baus—setschaft förmlsch undnahm wie Einzeichs um der
I e atn Gesecn Abend Hiß eß hier Iwischen andn 3331.7 n d i de Jaecas der
deri Pobel, und dem itee einem w Vebuttves Naiseta boa Duuschland Derselbe sosh wie altjahrlich
slommemn, Rumultuirende Volts haufene pogen üͤber die Struͤhen so auch diefekn Jahr von! umserer reiqhtreuen Stadt festlig vegan.
nnd fanden an wei darfern, vo Personen wohntendie sich bei genwerden tzundt caubbeten Zeichen . der uItt.deutschen Gefinnmg
der Pfandung eten Des Bischoseen den Behörden gefälligenapwiesen des open Ahellnder· Surgetschaft Man deabsichtigt, die Feier
sann Denlicungen stcue In Feige daeset Vortomenise wun des Tagsa durch. eiven Fodelnig.gFeüberwette and in Santelt u⸗
in Aeo pahnien umn S Velodrone auarmirt unde minscharfen vWbhem Dannt auch die liebe Jugendenicht ohne ein Erinne -
dairvnen deeschene Den iuffoxderungen des Milisars wurde Uagtneichen gausgehendolte ste irst großen. Btetzeln bedacht werden;
ndeß nicht Foige geleifiet und dir Wachen mit Steinen beworfen, 59 Fo Dieses Jogun Abetreichte eine Depuiation der pfalgschen
votif dat Dunar ainschrint? lwoden mehrerePecsenen ver- Istacliten deme — — jne
lejt wurten. in un Srite Mojestat dern Nonig Berichtete Petitidu ——
S in. 2. Marz. Der bisherige deutsche Votschafler in onsejsi ave la gemischten Schnlene Stine Ercellent, nahme die Depu ⸗
Varlkh Graf Arnim, in zum Botschaflet Un Konstantinopel er lation sehs wohlwussend euf.netd Gu
anni wordent Fust Bißnara hatte ihn schon inngtt von Paris EBrantfurte Daß Stadigespraͤchn ä Wen die
mifernen wollen derer sich mun ven ver Thiers Stutzt zhatig Zuer gre wr schonen als reichen Ftankfurer Madchene aus
peweschen Legitimisten: zu dießringelassen: hutten; —— nim dem vzu terlichen Hause mit tinm nicht mir Glücksgütetn gisen
—V e aben sahnen Commie Din Grtund,— WBarun Beide virent
ung dis jet. n — roe ch von Franifutt · forthegeben cliegt.riafach —R daß man ver⸗
ng Adt. — Zrankreich.“ rAittnn diedenaxtig gegen) die ———S glüd⸗
Par iAs 27 Fir. Es in siart dovon die Rede daß in ih in Slraßburg ngelnprt urdhetrvztdytdet eztte
Folge von sehr ernsien Mitiheiunden des Direktord der allgemeinen debend zachen von sich olseben⸗· —B
Sicherheit an den Min ster des Innern üder bonapattistische Rege Mainzpos. Februar.r In er hiesigen Atlienbrauedei
ingen und namentich uber Umsriebe deg Prinzen Hapoicon im üvoltirten heute Nacht fümmttiche Brauter und. Maltzer und zera
betein mit demokranfchen und sogtalifischen Elementen, im Minster üdrten dat Inbentat oder · Wohnungsruumi on Heute Vormittag
aathe die Frage ber der Famtie elten 7 die Arbeitenninn und verlieston die Brtcuervi. Das
Bonaparte von framdfischen Gebicie ventllirt werde. (Refr. Pr.) Deschaft sieht ist · polizellich bewacht. Urfache
Pariz. 3 Martz. Es ist in der Natzonaloerfamnlung ver es Streites solt Klage der Arbeitet. über Ichlechte Koft ünd das
Anteag gestelli,die in Frantreich wohnenden Frkusdenden frau— — ů — 470 sich/ für eigene Reth numtz zu belöstügem,
ösischen Armee einzuderleiben, sofern dieselden in ihrem Vateriandes we 7 Verlangen Dieatien cht/ glsbaldj entsprochen dabe,
niht diensipfhtig ind und Der Anieog wirden derch in Inich (F!Die Figmb Sabr. Nwenthal esen hgt ihre Zahlungen
alivkommijsion in Erwagung gezogen.· 5 e aingesselt,Pafsiden 308 000. Jhaler VhrSgaaffheufenesve
wen sprichtin unseren dohen laristokratischen Kresen Bankderein ·nnst mit 1209, 000 Ibglern belheligl die *
iet don der Verwandischaft des edentuellen deutschen Gssandien — ust 100,000, die Van —A undi Westpholen · mit
Fursten Hohenlohe. Eine der Schwägerinen s naͤmlich 04570,000) die mitteldeutschernnHredithunt mitseid40. 00 Thalerm
er des hochadeligen Herzogs von Blacas di⸗ —*æ SS —— — . Munchen, 26. Febr. Do Schwurgericht für Oberbahrzn
jes papfitichen Nuntins Curdinals ChigicAlbam, dann is derseibe hat Heute den— früheren Redälteur der „Vollsze tung“, Misei
nit den hiefigen Baryatinzkhe der Hetzoͤglichen Familiei des aͤrs ange wege· Betcidigung deg deutscheg Koisers ünd des Bezitks⸗
den Nadziwill u. f. w. een Dund wird seine 23 eint Ihth Wotheim durqh die Presse in Shnthinieiam zu eintr an⸗
weniger anangenehme le pie sei eß Vorgangerb jein. J ahr gen Gesangnißstrafe vrrurtheilt. un *
8 Mittag wurde if der hart am Boulevard Saintc 6 Obergrinitz MNt. d. Zwidau) machle Jurzlich eige aeistet-
Denis gelegenen Rue —VS —— mib ungeheurer Ftech ⸗kra ———— duhch Erhangen in Sader Relwurde in
jeit ausgeübt. Emer Troͤdletin wurde von seinem gune gekleidutew ihblicher Weise auf dem Gottezacher beerdizt. Dies war nicht moch
umngen Peanne der Hals abgeschnitten.“ Der Thater entiam durch den Wunsche einer Frau, derrun annizterieo Tbe Wochen zuvor ge⸗
vr ghucht; —A———— —⏑⏑ öö[ÿcs— “,, ——»ö—————
ich beschwerend rant die Behorde mit der Versicherung, iht Mann
erscheine ihr alle Nächte und Läte sie himmelhoch, sie solle ihn
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        vied.r ausgraben lassen; er fände in der Nähe dieser entleibten 374 3680, 5216, 12, 2519, 50604, ↄ14. 240,
keine Ruhe. Und man staune, sie hat wirklich die ZusUmmung 9— 394, 3315, 2439, 4423 5, 27223 358
Behorde Jur Ausgrabang; ibeez Mannes erhaltetz, welhe auch * 423179. 24 D 3317, 4 275. 23596,
2A. d. Meflaligesunden 9 J 2 Ip 306 d4908 6784. 148 8410 2219
n Zebn im Friege. mu Fraurasch arbeuten al 296 —DD zi, Bsoq 2863 i8
welche —D Ddem Hose des —3 zu Morbil 3838. 2483. 261 1947 P681434 XIC
dehen, werden demnächst nach China aëgehen. 63, 2895, 5814 6681, 1958, Ib05 I52i, 2120) —
4 London, 27. Febr. Waährend der letzten zwei. Nächte wür! )54, 1189, 1840, 6172, 2608. 4576, 5208, 6030.
hete ein heftiger Stuem über die ganze Infjel und zumol an der — —
Holtische/Küfle wann der chadere xinde druut audeo ↄIn⸗ Dnndee
vucden mei Hauset· aumgeweht, aber⸗ glucklicherwoise ast⸗ kein Verluft
ron Menschenleben zu vellagenunenDun Westhaven iweh Ae
zing das schwedischt Schiff Emma Maria“ mit Mann und Maus
u. Gende. Ein gleichen Schidfal befiel den Schöhnes Batibaldid
zus Bernig in Holn Island, Im Hafen onWalerford--schei⸗
7 die norwegische Barke, Johanna Mauilde“, aber ihre Mann⸗
Haft wurd⸗ gertstet. Au Sud Shzields werden zbenfalln Schiffer
53 — 35* ————
rien der Sturm zin Vande oroße, Perheirungenzan tichtenc;, Dem⸗
— ———
Brim ani auß Ewinewmunde, die, wie ein Telegrawm aus Hor-
vich meldet, mit einer Ladunh Paraͤffina don Hhdiladelphia nach
on desiemmntzevif ber langen Saadbank min aͤllen LHanden gan
aunterning.viad i2uä ꝓæx gumnanon 24ä —

——

mngesanbe, J
n gil boͤrigeg Sonutag Jane vie das oageter geil hdiebet
zad Vergnuges. —— Theater⸗ Dilettanten zwei
Zustspielchenz Das erste Mittagsessen“ und „Das vnuad

auschchen“ dee die Bretter laufen zu sehen. —W—
Venn chon vElegant der neir veeerice 8.
mn hoͤchsten Grade befriedigte 6. war es noch mehr das außerst
zelungene, abgerundete Ert —E Der —F Direktor
Pielte im dersten Stuck! den Assessotr meisterhaft, socde die Damen
he⸗ Rollen gange nmaturgekriu' aufgefaßßt hatten, won ste durch ihr
ewandies 8 Aundaadenere Rombergdspielte eine Dostliche
dolle ιν ι νσIνα u
ne Fal Iweinnn Stuct draten meisterlich auf als erfler: Liebhaber
av Regisseur“ der Gesellschaft,“nibenfo der Herr Direktlos als alten
deri DasCeiche Fraulein wurde ml IroͤßlereNatütelichlent nnd
Jiebensdurdigkeite gegeben, der Comiker.iwie immer höchst respetres
vol die La qmuskein reigend, und der Herr Graf nahne weitgrößhler
vil ichgulngleit den gierlich geflochsenen gorh huldoolst ich Emplang.
man Van betannser Virinositat tourden die beiden Musikpiecen zute
auffuihrung gebracht. oo 5e να σ νναιι α Ad
n Ddeen wire — ——
ideι u — νσνσ α

ν αι νν9ν 5 GFirheatetsteunßeke

prrwpene ee
Btmen vu e g woh aͤnthoigtee sig.
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— umoeis oni naing ι
rthschaft! Sandel niin Vertebrnennꝛe.

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VWene. Sersah giebung am 28, Fettuaz eio·
— —⏑⏑⏑——

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2.

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„derautworꝛtlicher

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5*55*8 chu Nons 28362322 — ** 8* — ** —J— —V— 42* 58
Zekanntmahung. andelss chule: Frankenthal;(haher: Pfalza
4 av V 484 8S, 12 * Vt 17 XT AA- ·A 63 4 —
nlinod übt dem Wohnhause des DaAs dommersemester heginut am s6. April —1874.
7 In het —BS——— . .Gruudlicher uinlerricht jn dem Spraches, Zeailes Piathewalit aud Vandelswissen
n e darz wate d — **
* _Lα y * d d ene halbjahrige Vorbereitungseours zum Einjährig Freiwilligen · Exai
38 8 —5 men, der von ð Fachlehrern nach steeng⸗syst. matischex⸗ Methode xud —XRX
Betiq — Jæ 3 tn s 7 er Handelslehre gelenet, jebem jungen, Wanne miß iniger Vorbiidung, die best
en eie —8 ffentlich Farannie des Erfolgen gewaͤhri. Seitn IS68 haben von 1A18 5 — F ———
—2 eee ag en gurse dorbereiteen Tand inn BS das Eramen befanden 3e
ima rnesmeise destitetn annn See e ee ne ad Ahalere tüs den iwilbesgem Cuch
Tn Tischr 2 Stühlemr Beiserner pro Schefier Aco baier ivaagun
Kochherd. An Kohlenkasten, 2.Au⸗q nort Nahere Auskunft hell bereiwillig iregein 7. 345343
del,1 Adez und 1 alerner GEH. 65833.) —— 5 er Re α v —I—
Fimer, 1Sessel, A Bettladen, AAASCC.XX
Nindersessel, 1. Spiegel· Frucht · Vrod· Sleisch ꝛc. Preise
—⏑⏑——— dert Stadi Irveibrücken. o. Sn Matn
— — ———
— afte der res fi. 7 ir. Gersie bien
NVb⸗o An eihige Nsi Ar, Spelz 7.. 5
Wieseverpachtung. Seirn — Dinlel
Samstag, den 7. Marz A. Je des dtach⸗ ⁊ Ar. Mischfrucht 56 —
nittags um 8.Uhr zu St. Jasbert,nn in f. 28 n garloffeln ig ig O
der Wirthsbdehausung dit Adjuntten Heinrich J Ie Sueh 24 r —9
Schmitt. —V entner. Weißbrod Ung — — k..
Sastwirih in Meß, solgende Pfarrwieses. ornbrode8 Kllogre 84 Ir. ditto 2 ilogt
svicsigen Bannes für das Eentijahr 1874 gir dinsJ Kiloge 12 kr, Gemischtbrode
und 1876 öffentlich verpachten nämlich: il. 120 kr da e Gram 2b—
18 Das II. — IVY. Soos von! W —8— 7.
356Dei. Wiese in den wielen: albfleifch 18 kr. Hammelfleisch 22 tt
356Dez. Wiese it den Stegwiesen nedesch Lse. der Punde vuhher dẽ
ie *8 Dez. enkhaltend. 35 0. ber Riν
2. Das I. IL. U. . II Soos
zon 488 Dez. Wiese in den Bruch
wiesen, je 48210. Deg, enthaltend.
In' Austea vc — —
, Fonull —
hög Gachafta. und Consutlaucnt
ireau Bechtbold in St. Ingbert
S — 4 TXCZD
Etn trächtiges Schwein
at zu derkaufen
* ανα. A
*8 —A Nedaltion Drud uxd Teriab ce d X. Demed in St. Inabtencc
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25 — *2 13233 3235
** —— 133883333 25* 43 1338
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72 53 *53 53538 24 383
5* — —— 2* 23 238
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53342383 8 *2523 8
32732332509 128335383533 753333833 — —
—82 ko7 — —SI2 — —— — 358*
5—352 333333557 25 52322 788 3333
233382338 3375 7283353* 33383 3336⸗ —37777725 2
225 33333357 383337*
5558 524 2 222 — — ——— 23523 —22325877 53 532 33
253 333 z338. 3335 73 532822 533 —
2233635 15
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283233353325 38s836533353383268 35 53333233 33
33 3382585 533335335333 338383338 — —
JJ —
37 a —525 335533 — 233 — 232333 —13 2 3286223 —A
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227 2,25 5 233S53455357* 333333835 2538
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553555 33 J53s 535352 283,27* 22 25355332337—
385533 —23 83338 2 33286 —AA ———
—— 335 51xa4 2 —A — 22. 2 »3 2 — 5733 738
235833 787 s 38
23237— S; 2523 A 2364533
32, — 55553* —7 —8 575355* 8 5333B383 ?2856 2
—A 22 —2 858*8 — 3 ⁊ — 38 ——— 2
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— 235 — 2 3— —2284 ——
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* —F 5327 132 2222 33537343 2*23224
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33 3278 313255 —— —338523
7
75 333383 3 5332228
— 22— 3222 588335 3835 *235 —A
22 3 3 25 253*5523553 3z332*25 —F
3872222 3353253322 ——— 552323*338
85* 8B *— R 8 —3— — — 33
S6 —,38— 523 ———
5 3 — 5356 5320
2 337 — ———— —“
2
— — * —222
* 2 — — 5872 2 28
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        J 2** — S7 7
e 527 228 F
8 3878 82 — I83 42— —24 88
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S —— —3 338233
7333533 323553832322 23 33— ——338—5738
22353338 * 25383 353223 — — 522.3 —378
»—2383 5 — — 233 A— 8—53 — — 2233483 5*
23538233 22333 22 35332732 » 33338
38 33 33332 33—383
— ——*23 355. 225* — 2533 3.582 27 582 2233 2 233 —— —
2 333332235 27 32323* 15323*823 2838332 —28
3253 55233 72335 2232323 2337 53385*
— *25X 733335353—38327
28 — 28253 ẽ 237— 32—3373 3.
— 38.2 2832—83 23326235
23 87 —z5833328 3*85
NXAA 73 32553353335 2322
— — —— *53355333 335362
538* 2283438 ——
38 383 *383
5 82733
— — 8 22 — —
* 2* —8X
* ⸗ 22
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J— 258 7222
—E 25823 87 A—
— —— 3
28823334 283253 38
23253832 —25⸗ J 1523733 3578833388
23833733 ..4* 7 88433
XX 25823 33. 71* 2 73 533 —2223* 33
735 323 3252 22*8 222 232323358 52 * 537
—353 55 , 5355333333 23382
4 — 8* 2 2* * i * — 3342 *87* 22352538
3
2. * 2 22 ——— — 8— 87 —F 8ãs 2 2523 — 25*5
5334322 * 28 —A 8 23327 523* 2375 —A
3
33— — 3 —33 — 23233*23337 3532853
8 3 — — 3
—23887 83333 338353 385 2535533 23343532 2273
3 8
— 3 33 —32—32
3 3 835 3338
3 — 33 ——263 —33853 7 —333253352737—
52 338338 25*87 — —— *383 323
53* * 5* 22 — 7 523528 25852 7 262 55225 —
309 —335 8 333 3 63 2743
* 5327235* 2 75323. 3 32*2 F — 2232 2557553

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Det Si ð* Aa rer Unj ei a r (and das mit vem Haudtblatte verdandene Unterhaltungtblatt, mil der Dieundtaut⸗, Donnerttauß⸗ and Sonntag

Lammer oricheiut wbchentlich vieern a: Diensta n. Denner ütal Samttag und Sountas. Abonnementapreit vierteljahrig H erzr. ode
Subergr. Ameigen verven mit 4 Zrir. die dreijpallige Zeile Blatlichrift oder deren Raum berechnet. raa

Samstag, den 7. Märrzz 874

42 38. e 216*
3223.25 ——————

. Deutsches Neis
Mäün chen. 8. Mörz. Daz . Cultusministerium wurde
zusolge der eingegangenen Berichte der Rektotate der k. Studien
instalten iu ber Ueberzeugung bestärkt,“ daß die schou seit laͤngerer
Zeit erhobenen Nlagen über daß an manchen Studienanstalten
herrschende Instrultorenwesen nicht unbegründei seien, daß dasselbe
elmehr einen Umfang erreicht habe, welcher im. Interesse der
oͤffentlichen Lehranstalten ernstes Einschreiten geboten erscheinen
—V— Unterricht kaum moͤglich ist, wenn, ein
Zehrer 20 pis 80 Schüler vor sich hat, vor denen jeder, mach
iner andern, mehr oder weniger abweichenden Methode unter⸗
richtet wird, manche von Instrulioren, die selbst noch Schüler,
zinen wirklich fruchtbaren Unterricht gar nicht zu ertheilen vermoö-
gen, jo gibt sich genanntes tgl. Ministerium der Hoffnung hin,
daß die Vorstände der k. Studienanstalten nichts unterlassen wer-
den, um die Privatinstruktionen auf das Maß zu beschränlen,
ia dem es allein heilsame Dieuste leisten kann. Die in einer
Enischließung vom 24. dorigen Monats enthaltenen Prinzipien
aben auch in den technischen öffenllichen Anstalten Anwendung zu
iinden.

München, 4. Marz. Durch k. Entichliezung wurde der
Detan und Stadtpfarrer in Memmingen, Hafenmeier, zum Dom⸗
lapitular in Augsburg ernannt. Derselbe ist bekanntlich Mitglied
e Kammer der Abgeordneten, in welcher er dem gemaͤßigteren
Theile der patriotischen Fraction angehört und sich der Achtung
aller Parteien erfreut. WM

Mungden, 4. März. Es heißt, dem ablehuenden Votum
deß Referenten der Kommission für die Frage der Anerkennung
Reintens wuͤrden die übrigen Mitglieder der Kommission bei⸗
stimmen.

Straßburg, 8. März. Bischof Raß versffentlicht ein
Sqdreiben, indem er seine Reichttagsserklrung alsd der christlich
zalholifchen Glaubenslehre, dem öffentlichen Rechte und der ge⸗
junden Vernuaft gemaß rechtfertig; daß er für die Anxexion
Sympathien hege, solge daraus nicht; er werde aber fortfahren,
unler der neuen Ordnang mit den Behdrden im Frieden zu leben;
jeine Anfeinder möchten, wenn sie nicht 1,2200,000 Stireiter
hatten, um den Friedensvertrag zu zertesßen, aufhören, füt Frank-
reich und Teutschland neue Verwidlungen zu schaffen und Elsaß
neue Härten zuzuziehen. vez
Sraß b'urg, 1. Mätz. Die kolossalen Verläufe von
Silber, welche seit Mitte den Monats Dezember v. J. nach Paris
dewerkstelligt wurden, wobei insbesondere große Berliner Häuser
delheilizt waren, drohen allmdlig über den hiesigen und reichslandi⸗
schen Geldmarkt eine Krisis herbeijuführen, der nah der Ansicht
etfahrener Finanzmänner nur durch energische Zusuhr neuer Sil ·
ermünzen aus dem Reicht zu steuern sein wird. Die hier aufge⸗
peichert gewesenen Betrage der franzoͤsischen Kriegsschuld in Sil
der sind vollständig aufgeräumt und scheint in dieser Hinsicht der
Zeitpunkt für Einführung der neuen Reichssmünzen in Elsaß-Lorh⸗
uͤngen füc sehr günstig gelagert. — An, eine demnächstige Rückkehr
der Herren Lauth, Teutsch, Häffelh in den Schooß des Reichstages
ist die man erzühlt, nicht zu denlen, ebensowenig aber an eine
Riederlegung ihrer Mandate. α u

8 rlan. 2. März. Die letzie parlamentarische Sonnabends ·
Soiree des Fürsien Bismard war wieder start besucht. Den
haupisachlichsten Conversationestoff bildelen die Verhandlungen der
Militargesehlommission des Reichstagt. Det Reichakanzler bethei⸗
agte sich an· der Diskussion in lebhafter Weise und vertheidigte
die Voriage der verbündeien Regierungen, ohne sich jedoch für die
einzelnen Bestimmungen endauug zu engagiren. Diese Reserve,
welche sich der Fürst offenbax uferlegie, floͤßte seinen Zuhoͤrern
die Ueberzeugung ein, daß innerhalb, der Reichsregierunz eine
larung noch vicht erfolgt sci. In der gestrigen Fraktionb-
oersammlung der nationalliberalen“ Partei wurde der von den
ẽesaß Lothesagern unde Ulromoikanen eingebrachte Antrag auf
Auftebung des Varaaraph 10 des Gesetzes vom 80. Dezember

J—
871, welches die Errichtung derd Verwaltung Elsaßb⸗Lothringens
regelt, in Berathung gezogen, Vom prinzipiellen Siandpunkte
vürden allerdings Einwendungen gegenetdie. Beibehaltung von
lusnahmegeseßen erhoben; aber in erster Linie machte man gel ·
end, daß die Regierung sich selbst zu äußern habe, in welchem
—XXDE
In Betreff dieser Frage gibt eine Anordnung des Oberpräsidenten
Jon Elsaß-Lothringen bereits Antwort, welche alle aus Frankreich
ommenden Zeitungen, in Meß und Straßburg einer amtlichen
Durchsicht unterwirfi. Diese Verwaliungsmaßregel dürfte indessen
icht muüßgebend für die Majorität des Reichstages sein, die
ffenbat, nicht die Fortdauer der Diltatur in den Reichtlanden
vunscht, wenn auch sonst liberale Juristen die Rechtsbestaͤndigleit
»es Paragrapb 10 des Gesetzes vom 31. Dezember 1871 nicht
n Zweifel setzen.

Berlun, 2. März. Der meue kirchliche Entwurf, der
oeben dem Bundesrath vorgelegt ist, erstreckt sich auf alle Kirchen-
diener, vom Bischof bis zum Pfarrer. Fexrner trifft er nicht blos
olche Kirchendiener, welche aus ihrem Amt entlassen sind, sondern
uuch solche, welche wegen gesetzwidriger Amtshandlungen zu Strafe
»eruriheilt sind. Ja der Entwurf giebt schon vor der rechtskräf⸗
igen Verurtheilung der Verwaltung das Recht, den betreffenden,
n Uniersuchung befindlichen Geistlichen zu interniren. In dieser
Ausdehnung erregt die Vorlage besonders viele Bedenken, selbst
zei denen, welche an sich das Prinzip derselben für berechtigt
halten z. auch sie nehmen doch Anstand, eine so ungewoͤhnliche
Maßregel auf die unteren Kategorien der Geistlichen auszudehnen
ind eine so schneidende Waffe in die Hand von Verwaltungsbe⸗
jörden zu legen. Vielleicht wird indeß schon der Justizauzschuß
des Bundesrathes hier Aenderungen beschließenn.

Berlin, 4. März. Die ‚Prob. Korr.“ schreibt: Der
Zaiser ist in Folge einer leichten Erkältung eiwas heiser und hat
ich deßhalb die Tbeilnahmt an den groͤßeren Hoffestlichkeiten der
agen müssen; doch konnte der Kaiser täglich die Besuche anwe-
ender fuͤrstlicher Gaͤste empfaugen, sowie Vorträge regelmäßig ent⸗
jegennehmen·. J

B'erhin, 4. März. Auch diese Woche liegt der Schwer⸗
hunkt der Reichstagtarbeit noch in den Commissionen, die unaus-
zesetzt in Thätigkeit. In der Pelitionskommission wurden heute
jei Berathung von mehr als 20 Petitionen u. a. von amtlichen
Vertretern der Reichsregierung zu folgenden wichtigen Gegenständen
ẽrklärungen obgegeben: 1) Das von dem Reichstage gewünschte
vesetz über die einheitliche Regelung des Apothergewerbes ist
esigestellt und wird demnächst einer Commission von Sachverftän-
igen zur Berathung vorgelegt werden. (Es ist sogar wahrschein⸗
ich, daß die bis dahin sertige Vorlage schon in der Herbstsession
hor den Reichstag gelangt.)2) Die schweren Schäden und Miß—
dände, welche der Geldverlehr und besonders das kleine Geschäft,
der kleine Mann täglich durch die rasche Einziehung des seither
roursfähigen Geldes und die dabei inscenirte unlautere Speculation
rxleiden müssen, beklagt auch der Bundesräth. Die Commission
orderte aber weiter mehr Einlösungsstellen, längert, öfter und
zenauer bekannt demachte Einlösungstermine, Verbot an die Ban⸗
en, auch an die preußische, solche Munzen noͤch auszugeben,
velche demnächst nicht mehr als gesetzliche Zahlungbinitlel delten
ind entweder raschere, startere Beschaffung des Geldes neuer
Mahrung oder langsamere Einziehung der seitherigen“ Bünzen.
Für Melall⸗ und Papiergeld stellte man diese Forderungen, und
je werden demnuͤchst dem Plenum dorgelegt, um mit defssen
Zilligung dem Reichskanzler überwiesen zu werden. 8) Ebenso
sahm man fich der noch nicht ausreichenden Lehrergehalie in
rxlsaß Tothringen an (anläßlich einer Petition aus Mnlhausen) und
z konnte 4) Fkonslatirt werden, daß der Bundesrath mit
der; Aufstellung eines Gesetzentwurfes über Markenfchutz
zeschaäftigt ist Ullgemeine Sachverstaͤndigen * Enquettehe in
allen deulschen Staaten sind abet, laut Miltheilung der Bundes⸗
ratbtommissäre, darüber angeordnet, ob sich empfiehlt a) die Ein-
        <pb n="148" />
        führung eines allgemeinen Musterschutzes J b) ein besonderer Schut
für die Nachahmung, der Werke der Kunstindustrie und noch mehr
der eigentlichen Werke der bildenden Künfte? Petitionen über alle
diese Gegenstände liegen dem Reichstage aus den betheiligten Kreisen
dor. —
Berlin, 4. März. Der Vorsitzende des Allgemeinen deut
schen Arbeitervereins, Hasenclever, hat einen Aufruf erlassen, worin
die Socialdemokraten aufgefordert werden, den 18. März als
Jahrestag der Pariser Commune festlich zu begehen.

England.

Sondon, 4. März. Eine zahlreiche Deputation an Kaiser
Wilhelm reist am 8. April, an der Spitze vermuthlich der Herzog
bon Manchester und Sir Robert Peel, nach Berlin und übberreicht
rin prachtpolles Album, enthaltend Adresse und Kopien des
daiserbriefes, des Berliner Dankschreibens, der Maigeseße u. s. w.
Duplikate werden der Königin Vicioria, dem deutschen Kronprin⸗

sen und dem Fursten Bismard ürtergeben.
ondon, 5. März. Der „LTimes“ wird von Paris ein
Schruͤben des Prinzen Cartos mitgetheilt, wonach derselbe beab-
ichtigt, sofort nach der Einnahme Bilbaos fich in der dortigen
Nathebrale krönen zu lassen, den Eid auf die Freiheiten Spaniens
ind die Fueros der baskischen Provinzen abzulegen und darauf
die Regierung unter der Ministerpräsidentschaft Eliots lonsti-
uiren, ferner bei den Mächten um Anerkennung der Carlisten als
friegführende Macht nachzusuchen und die Spanier von dem einer
anderen Regierung geleisteten Eide zu entbinden.
ent Regierung aeemere enineen.

Nom, 1. März. General Lamarmora soll seine Revanche ⸗
plane aufgegeben haben und auf weitere Polemik gegen den
Fürsten Bismarck verzichten wollen. Es hieß nämlich fruüher, der
deneral wolle sein Mandat als Deputirter, wie seinen Rang in
)er Armee aufgeben, nach der Schweiz oder nach Frankreich über⸗
fiedeln, um von dort aus mit neuen Enthüllungen hervorzutreten.
Den preußischen Rothen Adlerorden hatle er bereits dem italieni-
schen Ministerium mit dem Ersuchen übersandt, die Decoration an
die preußische Regierung zurückzustellen. Dem ialienischen Cabi-
net muß es wohl gelungen sein, den General umzustimmen, denn
dieser soll sich, wie gefagt, nun nicht nur entschlossen haben, den
Rothen Adler zu behalten, sondern auch im Lande zu bleiben

umd auf fernere Polemik zu verzichen. .7
MPortugal.

Lifsabon, 3. März. Ein englisches Geschwader von 6
Fregatten unter dem Kommando des Contreadmirals Honby ist
vor Kurzem hier eingelaufe.

Nußland.

Die Moskauer Zeitung“ sagt: „Die Worke, welche Kaiser
Alexander am 15. Febrnar bei ber Gala⸗Tafel gesprochen, zeich⸗
neten die gegenwärtige Lage Euroha's und bvekräftigen das durch
die großen Ereignisse der letzten Zeiten geschaffene Syftem. Der
Friede Europa's ist durch die Freundschaft der vier Großmächte
Jewahrleistet. Niemals waren die politischen Mächte Europas gün⸗
iger im Interesse der Civilisation gruppirt. In ihrer gegenseiti—
gen Annäherung liegt nichts Feindseliges gegen Andere, nichtsé,
vas irgend Einem Besorgneß einflößen könnte. Ein neues System
des Gleichgewichts der Macht ist eingeführt worden: die Mächte
fützen sich selber gegenfeitig nicht mehr mit Hülfe decr Waffen,
sondern durch vegenfeitige Verständigung und Ausgleichung der
jegenseitigen Interessen zur Stärkung der allgemeinen Sicherheit
und Ruhe. So lange die gegenwärtige Constellation am politi-
schen Himmel sichtbar ist, wird ein Waffenkampf unmöglich sein
und Wettkampf sich nur auf dem Gebiete der wmoralischen
and intellekruellen 38 zeigen können, wodurch der Forischrit!
der Humanität befördert statt geschädigt wird. Wenn Oesterreich
Ungarn der Allianz, welche Rußland und Deutschland verbindet
remd geblieben wäre und ändererfeits England sich ferngehalten
hätte, so wurde Europa sich nicht wieder ermuthigt fühlen uud
die Gesammtheit der Interessen nicht gefichert sein. Abgesonderte
Allianzen würden einen drohenden Charakter haben und eine Lafl
für die Alliirten solber sein. Die Vereinigung der Mächte, wie fie
in dem Toast vom 15. Februar betom worden, ist es gerade,
welche der Lage Europat Gleichgewicht, Kuhe und Stärle gibt.“

Amerika. J

ew⸗York, 13. Februar. Der deutlichste Beweis, wie
sehr die September⸗Panik auf die materlellen Zustände des Landes
nachtheilig eingewirlt hat, ist durch die Erscheinung gegeben, daß
'n berschiedenen Staaten Versammlungen gehalten wurden, um
Daßrtegeln zur Verhinderung der Einwanderung zu verathen, weil
Arbeitsträfte genug sich im Lande befänden. Die Noth um ganzen
Lande ist eher im Zunehmen als Abnehmen begriffen. In New—
HYorl haben es sich cinige Menschenfreunde zur Aufgabe geftellt
die verschämte Noth in den Wohnungen selbst aufzusuchen. Jamel
Gordon Vennet, der Eigenthümer des New-VYorker Herald' hat

466

30,000 Dollars zur Einrichtung von Suppenanstalten hergegeben
Bestern wurde ein Fall bekannt, daß eine Mutter von 9 Kindem
den Tod des Hungers gestorben ist. Der Familienvater ist inda
lid und einer Urgroßmutter von 80 Jahren bleibt jeßl ganz allein
die Sorge für die Familie. Ein Mädchen von 16 Jahren wurde
nestern auf der Straße vom Hungerkrampf befallen und mußte in
das Spital gebracht werden. Es sieht nicht danach aus, als ob
das Frühjahr ein Besserwerden der Zuftände mir sich bringe. Die
Finwanderung hat bedeutend abgenommen und von den Einwan-
derern sind die wenigsten von den wahren Verhältnifsen des Lau⸗
des unterichtet. Viele der Ankommenden kehren auch gleich wieder
in ihre Heimatb zurück. (S. M.)

Vermischtes. 38
Landau, 4. März. (Pf. Zig.) Am 27. Febr.Istand dor
dem biesigen Zuchtpolizeigerichte ein 121/3 jähriger Knabe aus
irrweiler, der aus dem Opferstodke der dortigen katholischen Kir-
he eine Geldsamme unter 10 Thaler entwendet hatte und der
That gestaändig war. Er wurde in Folge Dessen zu einer Gefäng⸗
nißstrafe von 1J Jahr 6 Monaten verurtheilt. Gleichzeitig mit
enem Diebstahle hatte der Knabe nach seinem Geständniß den
Tabernakel des Altars aufgeschlofsen, die große Hostie aus der
Nonstranz und etwa 40 kleine, ebenfalls konsekrirte Hoftien aus
dem Ciborium genommen und gegefsen. Der Gerich?shof nahm
an, daß der Knabe in den Hostlen nur Odjekte für seine Nasc
haftigkeit gesehen habe, daß somit nur ein einfacher Eßdiebstadl
vorliege, bei welchem ein Strafantrag nothwendig sei. In .dieser
Beziehung wurde der Knabe freigesprochen. e
7 Wie die „Zw. Ztg.“ hört, wurden in der Nahde des
Bahnhofs Schwarzenocker interefsante Funde aus der Steinzeit
ntdeckt, deren Ausgrabung seeben vorgenommen wird.

FOggersheim erhält jetzt auch eine Apothele; die Concession

vurde von der Regierung vor Kur em ertheilt. ze
f Far Auswanderer. Die durch ihre segensreiche Thätizkeit
zinlänglich bekannte „deutsche Gesellschaft“ ia New-NYort findet sich
in Folge vielfacher Klagen deutscher Auswanderer über bie Be⸗—
jandlung auf englischen Schiffen veranlaßt, folgende wicderholie
Warnung ergehen zu lassen: „Wie so häufig — heißt es auf
Seite 7 ihres Jahresberichtes — müssen wir auch in diesem Jahre
ansere dringende Warnung an deutsche Auswanderer gegen die
steise auf englischen Schiffen wiederholen. Die stete Klage über
chlecht· Vehandlung und mangelhafte und ungewohnte Bekoͤstigung
auf englischen Schiffen, die fortwährenden Reclamationen nach ver—
orenem Gepäck, über dessen Verbleib in den meisten Fällen keine
Austunft zu erhalten ist, und namentlich der Umstand, daß eine
der bedeutendsten Dampferlinien ihre Zwischendeckpassagiere über
Boston nach Newyork expedirt, um für sich die geringe Kopfsteuir
u ersparen, die sie hier zum unberechenbaren Vortheil der Aus-
zanderer zu entrichten hätten, rechtfertigen unsere dringende War⸗
zung. Nur die Auswanderer, die direlt im Hafen don Newyorl
anden, stehen unker dem Schutze der bom Staate Newhork einge-
etzten Emigrations ˖ Commission und sind während der erfien 5
Jahre zur freien Aufnahme im Zufluchtahause und unentgeltlichen
Derpflegung im Hospital auf Wards Island berechtigt, während
die ohne ihr Wissen und gegen ihren Willen über Boston hier an⸗
lommenden Einwanderer auf diesen Vortheil keinen Anspruch haben
and in Krankheits⸗ und Unglücksfälen oft der größten Noth und
schweren Leiden ausgefetzt sind. Die deutschen Dampfer, kunter
zenen namentlich die seit Kurzem ins Leben getretene Adler-Linie
vegen der wahrhaft prachtvollen Einrichtung ihrer Schiffe ruühm-
lichst zu erwähnen ist) entsprechen so vollständig den billigen Un⸗
forderungen der deutschen Auswanderer, daß es räthselhaft fein
vürde, warum so viele Tausende den englischen Linien den Vorzug
geben, wäre es nicht bekannt, daß diese die Agenten durch Gewah⸗
rung groͤßerer Vortheile für fich zu gewinnen wissen.“
In Mannheim hat ein Zimmermann am 2. Marz feine
Frau erschossen. Derselbe hatte in Folge seines leichtsinnigen
Wandels schon längere Zeit mit seiner Frau in Unfrieden gelebt.
Am 2. ds. hatte er den groͤßten Theil des Nachmintags und
Abends auf der Kegelbahn zugebracht; von da kam er gegen 10
Uhr Nachts nach Hause und schoß, nachdem wahscheinlich wieder
Streit zwischen den Ehegatten entstanden war, die Frau in den
sopf. Die Unglüdliche starb gegen 2 Uhr Nachts. Der Thater
ist verhaftet.

f Mannheim, 2. März. Wie der My. Anz.“ hört, haben
polizeiliche Erhebungen konstatirt, daß bei dem jetigen außerge⸗
vöhnlich niedrigen Wasserstande ungefähr 800 Brunnen Lein
Wasser geben. Man besbsichtigt außerordentliche Maßnahmen, um
iesem Utbelstande zu begegnen. (Auch in Lndwigthafen sind
hon vielt Brunnen, selbst in Hausern, die nahe am Rheine liegen,
in Folge der anhaltenden Trodenheit versiegt.)

&amp;
        <pb n="149" />
        f München, 1. März. Herr d. Kaulbach empfing zu seinem
28jährigen Jubildum als Direklor der Alkademie der bildenden
Aunsie heute Vormittag die Glückwünsche vielfacher Dehutationen,
namentlich der Alademie, der Universität, der Künstlergenossenschaft
und der Gemeindelollegien unserer Stadt. Zur Vorfeler des Ju⸗
hiläums wurde dem Gefeierken gestern Abends von den Künstlern
Studenten, Bürgern und den sämmtlichen Gesangvereinen ein groß
ariger Fackelzrg — mindeflens 6— 700 Fadellrager mit 7 ver
sqiedenen Musiklorps — gebracht, der sich durch die Haupistraßen
der Stadt nach der Wohnung Kaulbach's bewegte, dor welcher
mehrero Lieder gesungen wurden. Heute Abend wird in den
Vier Jahreszeiten“ ein Feste Souper slattfinden, an dem eine
aroße Anzahl der hervorragendsiten Männer des Siaates und der
Gemeinde, der Kunst und Wissenschaft Theil nehmen werden. Di
Prosessoren der Akademie widmeten ihrem Direktor ein herrliche!
Kunstwerk, das, in zwölf Felder eingetheilt, in jedem derselben ein
Gemalde von einem der Professoren enthäaͤttt.

— Fuür das Liebig Denkmal find bei dem Komite in München
im Ganzen 17,200 fl. eingegangen, der Ertrag dort allein belaͤuft
sich auf 5400 fl. Die Sammlungen, welche in letzter Zeit na⸗
mentlich der Cholera wegen ausgesezt waren, sollen von Neuem
Aufgenommen werden. (Die Herstellung des Denkmals, wie es
projektirt ist. erfordert etwa 200,000 fl.) *

F Bamberg, 4. März. Generalmajor Ph. v. Busch ist ge⸗
tern dahier nach langen Leiden gesorben.
7 Zu den bisherigen deutschen Munzstätten wird nächstens noch
Hamburg kommen, dessen Münzen mit dem Zeichen Jversehen
werden. 93

F. In Rastatt hat sich ein Comite gebilbet, das Sammlun⸗
gen veranstalten will zum Zwecke der Errichtung ines Grabdenk-
mals für die 19 im Zahre 1849 dort standrechtlich Verurtheillen
Die Unlerzeichner des Aufrufes gehen von der Annahme aus
„daß die den Lebenden gewährte Amnestienauch auf die (bisher
oͤde gelegenen) Graber der Todten Anwendung finden dürfte.“

F Die beiden ehemaligen Lieukenants Sobbe und Pußki, di
bekanntlich im Jahre 1862 in Magdeburg einen Hausknecht nie⸗

dergestochen hatten und sich dann der über sie verhängten Festungs
haft durch gemeinsame Flucht nach Amerila entzogen, befinden sich
dort, nach einem der „Bürgerztg.“ bekannt gewordenen Schreiben,
das kürzlich ein Regimentskamerad von ihnen erhielt, gegenwärtig
in sehr guten Verhältnissen. Putzki trai, nachdem er, lich in allen
möglichen Lebensverhältnissen versucht, zu Philadelphia als Commit
in ein bebeutendes kaufmännisches Geschäft ein, dessen Besitzer er
nunmehr gewoͤrden, nachdem er die Tochter seines sehr reichen
Principals geheirathet hat. Sein Freund von Sobbe, der wah—
tend des Krieges gegen die Südstaaten als Sergeant-Major in
die Nordarmee eingetreten war, ist nach Beendigung des Krieges
in das Putzki'sche Geschaͤft eingetreten und schließlich Theilhaber
desselben geworden, nachdem er sich ebenfalls mit einer sehr rei⸗
chen Amerikanerin verheirathet hat. Ob die beiden Schicksats⸗
gefährten die weltbekannte Firma „Sobbe und Putzli“ führen,
darüber verlautet nichts in dem erwähnten- Briefe. (Das
Verbrechen von Sobbe und Putzki ist Gegenstand — eines
ludentifchen Bummelliedez“ geworden, welches seiner Zeit
nach der Melodie: „Als die Romer frech geworden? viel gesungen
wurde. Wie die beiden Helden dem unglüdlichen Hausknecht das
Lebenslicht ausblasen, wird darin in folgender Weise geschildert

Pußki gibt mit düst'rem Schweige
Ihm zwei große Ohrenfeigen..
Uud mit rohee Henlerslust P
Sobbe ihm durch seine Brust

Einen großen — Stahlstich.)

FVom 22. April an findet in Genf die öffentliche Verstei
zetung der Diamanten, Pretiosen und Kunstgegenstande aus der
Verlassenschaft des Herzoas Carl von Braunschweia fstatt. De—

statalog zeigt im Ganzen 826 Nummern, von wilqhen einige
mehrere Gegenstände umfassen. ee e

1 In Island hat man einen ungewöͤblich ftrengen Winter
gehabt, so daß man sich nicht seif dem Jahre 1822
inen härleren Winter erlebt zu haben. Im südlichen Theile des
Landes hatte man 18 Grad Kalte, während im östlichen und
idrdlichen Theile die Kälte auf 22 Grad gestiegen und das Eis
andfest wwar.

J Militär⸗Dienstesnachrichten.
Der Unterzeugwart J. Vogt vom Festungsartilleriedepot Ger⸗
mergheim wurde zum Zeuglieusenant befördert. Zum Ingemeur⸗
affizier vom Plaß in Germersheim wurde der char, Major Herr
Ritter von Kern von der 2. Ingenieurdirektion mit Befoͤrderung
zum wirklichen Major ernannt. Mit Pension wurde zur Dis—
oposition gestellt der Oberstlieutenant F. Mayer vom 8. Inf. Reg.
inter gleichzeitiger Ernennung zum Commandeur des Landiwehrbe.
zirks Traunstein. Der Oberstlieutenant J. Riem, Ingeni⸗uroffigier
pom Platz in Germersheim, wurde zur Ingenieurberathungs—
Fommission versezt, dann die Hauptleute J. Venjl vom 4. zum
11. Inf.Reg., A. Roth vom 4. zum 8. Inf. Reg.die Premieur⸗
ienlenants G. Schweighäuser vom 10. zum 8. Inf. Reg, 6GE
Ullerich vom 2. Pionierbataillon zur Festungsingenieurdirektion
Bermersheim, M. Hartmann von der Festungsingenieurdireknon
Germersheim zum 1. Pionierbataillon; die Secondelieutenunts H.
v. Reigersberg vom 8. zum 11. Inf. Reg, C. Hurt von der
Festungsingenieurdireltibn Germersheim zum 2. Phnierbalaillon.
Tharacterisirt wurde als Oberstlieutenanx der Maͤjor z. D. und
Landwehrbe,irkskommandeur J. Curtius in Landau. Der Secon-
)elieutenant A. Peter vom 4. Inf. Reg. wurde auf Nachsuchen,
mit dem Vorbehalte der gesetzlihen Dienstpflicht, entlassen.
Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.

Das vergangene Jahr soll für alle deutschen Hagelberficher
ingsgesellschaften ein sehr ungünstiges gewesen sein. Nur eine ein⸗
gige hat 5 Prozent Zinsen gemacht, alle andere werden nach den
bis jetzt vorliegenden Nachrichten überhaupt nichts zur Vertheilyng
an die Ackionäre bringen, mehrere sogar ihr Grundkapital en⸗
greifen. Die vaterländische Hagelversicherungsgesellschaft Union“
in Weimar und die Magdeburger Hagelverficherungsgesellschaft,
welche Gesellschaften in Bahern concessionirt find und Geschäfte be⸗
reiben, haben beschlossen, den 8 10 ihrer Versicherungsbedingungen
jür Süddeutschland dahin abzuändern, daß bei jedem ersatzfahigen
Schaden anstatt 5 kunftig 10 Prezent, und wenn nach vergeblich
ersuchter Vereinigung die Abschätzung durch zwei Sachverständige
resp, den Obmann hat eintreten müssen, anstatt 391 60 kuuftig
I2u Ao von der Entschädigungtsumme in Abzug gebracht wer
den follen.

WMeininger 7 fl. Loose) Am 2. Marz gezogene Serien:
Nr. 67, 685, 1739, 2491, 3898, 4003, 3550, 4866 5738,
2846, 5918, 6265, 6690, 6700, 7011, 73889, 7627. 9507,
9514 9986.

Pappenheimet 7 fl. Loose. Ziehung am 2. Marz. Gezo⸗
ꝓne Serien: 79, 302, 8371, 422. 428, 587, 810, 8388, 930,
982, 1128, 1149. 1846. 1878. 1891, 1410, 1422, 1550,
1626, 1852, 1956, 19689, 2089, 2104, 2188, 2186, 2203,
2334, 2523, 2561, 2732, 2967, 2970, 8189 3210, 3228
3564, 8578, 3799, 8867, 3998, 8995, 4082 4206, 4259,
4407, 4524, 4627, 4680. 4719, 4897, 3165, 5190, 8861,
5378, 5792, 5936, 5983, 6124, 6214, 6590, 6616, 6647,
5916, 6924, 6977, 6998, 7058, 7076, 7079. Serie 3189
Lr. 10: 3000 fl. Serie 3210 Nr. 2, Serle 4407 Nr. 6, Serie
3378 Nre. 11ie 100 f.
Bekanntmachungen.

— —
J 1824 Ruthen an den Dilmesgärten, neb
Gartenversteigerung. Johann Jojeph Peters ——
Montas, den 9. März 1874, Nachmit mit Gartenhäuschen auf langjährige Zahi⸗
ags 4 Uhr, dahier bei Adjunkt Schmitt, ermine öffentlich in Eigethum versteigern.
rassen Eheleute Paul Woll und Catha⸗ Dersele eignet sich zu drei Hauspltzen.
ina Schmelzer ihren Wflanzgarten mit — vhorn, igl. Nosar.
— densionat
—XXLII
J in Bad-Dürkheim (Rheinpfalz.)
Gegründet imn Jahre 1843. (EinjährigFreiwilligen Cursus.)
Das Sommer⸗Semester beginnt am 14. April; Zeitige Anmeldung erwünscht;
PVrospekte und nähere Auskunft ertheilt
H. 6586.)

—— —
Samstag. den 14. März 1874, Nach
mittags 83 Uhr, zu St. Ingbert bei Ad
sunkt Schmist, läßt Heinrich Laus
Bastwirth dahier, sein Ackerstüce in der
Dreispitz hiesigen Bannes mit 8.Tagwerken
38 Decimalen in 10 gleichen Loosen von
e drei Viertel Morgen, das 2., 8. und 4
dooßs mit ewigem Alee angepflanzt auf
echsjährige Zahltermine in Eigentbuͤm ver⸗
sleigecn.
Horn, tigl. Notar.
Dder VBorsland.
        <pb n="150" />
        Polizeiliche 351

Bekanntmachung.

Uebertretungen in Bezug auf oͤffentliche
Reinlichkeit.

Art. 37. Die Ortsstraßen find wöchent⸗
lich zweimal zu reinigen, und zwar Mitt-
vpochs und Samstags Nachmittags; über⸗
dies jedesmal am Vorabende eines gesetz
lichen Feierlags, wenn dieser Vorabend
selͤst nicht der Abend eines Festtäges ist.

Bei trockener Witterung sind vor dem
ehren die Straßen zu begießen. Die
Straßenreinigung muß bei eingetretener
Dunkelheit pollendet nund Kehricht und Koth
hon den Straßen entfernt sein.
Art. 38, Die Sttaßenrinnen vor den
Hausern, sowie die zwischen letzteren oder
den Hofräumen befindlichen Winkel müssen
tetz rein gehalten und namentlich an Kehr⸗
agen mit frischem Wasser ausgespült werden.
Art. 39. Der in den Rinnen befindliche
Uarath muß befeitigt und darf dem Nach ⸗
bar nicht zugeführt werden.
Art. 41.“ Pfuhl darf nur in gut ge—
schlossenen Behäliern ausgeführt, die Aus
leerung der Äbtritte und Kloalen nur zur
Nachtzeit nach der Polizeistunde, und por
Tageßanbruch vorgenommen werden.

Art. 42. Es ist verboten, Jauche auf
zie Straße oder in die Straßentinnin ab ·
zuleiten.

Art. 48. Wenn Dünger auf der Straße
zelagert war, so ist nach der Abfuhr der
Plaß sogleich zu reinigen und mit frischem
WDasser abzuschwenken. Das Ablagern von
Schutt, Kohlenasche und dergleichen an
zffentlichen Plätzen det Stadt ist verboten.

Gegen Zuwiderhandler vorstehender Ver⸗
hote wird Protokoll errichtet werden.

St. Ingbert, den 6. Mätz 1874.

Das Polizeikommissariat
Eckerlein.
NRechurn ,en
jn ij⸗, *4 und ijs Bogen zum allgemeinen
Bebrauch find dorraͤthig in der Dr uckerei
dieses Blattes.

—
Bekanntmachung.
Montag, den 9. Marz 1874, Vor—

nittags 9 Uhr, vor dem Wohnhause des
gaders Jakob Spohn in St. Ingbert
verden auf Anstehen der unter der Firma
„A. Wagner?“ in Kaissrslautern destehenden
Zierbrauerei nachdezeichnete, durch den tgl.
Zerichtsvollzieher Faßbender in St. Ing-
ert depfändeie Mobiliarsachen öffentlich
in den Meistbietenden gegen gleich daare
Zahlung zwangsweise versteigert, al:
1 Tisch, 2 Stühle, 1 eiserner
dochherd, 1 Kohlenkasten, 2 Kü—
bel, 1 blecherner und J1 hölzerner
Fimer, 1 Sessel, 3 Bettladen, 1
dindersessel, J Spieglle.
St. Ingbert, den 4. März 1874.
. Der kgl. Gerichtsvollzieher
Faßbender.

urterzeichnete hat einet Wiese
in der Mäusbach zu der—
achten. 3. XI55.
7 BFrau Carl Ehrhardt.
vie Tafel⸗ und Dessert Chokoladen
*2 der Kaiserl. und Königl.
Hof Chocoluden Faubrilm
— von
Gebrudeor dtollwerk
in Cot m
wurden, als die vorzüglichsten auf der
ungsten Weilltausstellung in Wien mit
her höchsten Ruszeichnung, der Fort
hritts-Medaille, prämiirk F
Dieselbea sind. in allen namhaften!
Conditoreien ünd. Delicatessengeschäften
zu haben.

õchst wic

—⸗MmMMA—
Soeben erschien in der G. Grote'schen Verlagsbuchhandlung in
Berlin und ist in allen Buchhandlungen zu haben: J
n . 7 J J J J
Shakespeare's
Dramatische Berke.
Uebersetzt von Schlegel und Tieck.

—
Erste illustrirte (Grote'sche) Ausgabe F
Mit eirca 630 Illustrationen. 3*
In 45 Vieferungen d) 5 Sgr. (18 Kr. rh., 70 Centimes
Qein Autor eignet fich so für die Illustralion und keines Autor's Werle
werden so allgemein schon seit langer Zeit in einer guten illustrirten Ausgabt
erwartet als die Shalespears.
In Keinem Hause
darf dies Werk fehlen, weßdalb um schleunigste Subskription darauf dringend
gebeten wird.
W. Juͤhrländer Nachtolger, Fabtgasse 8s in Zrankkurt a. M.
Durch bedeutende Parthie⸗Einkäufe und durch fortwährend neut Zufuhren ins mir moglich, meine schon so bekannt billier
Breise abermals herabzusetzen und empfehle ich mein —V
Grosses Manufacturwaaren- Lager.'“ Grosses Ausstattungsgeschäft.,
¶iodo Stug . breite achtsarbige Cattunc üls, rosa, gelb und braun. Stua— dratet. hweres · geinen fldr deinden und Vetttüchet, zu
— fur aleider und Ueberzuge. Glanz Cattune ünd Cattune dem so sehr billigen Preise von 1ꝰ kthr.
nmit Borden, fur Vorhänge, zu 8,8 u. 10 Iä. ꝝV/a Ellen breite rein Leinen, für einschläfrige Betttücher, däs
200 Siutfahe Wiue Gattane inaten Forben à 12 . Bettuch ohne Jaht. rel 8. weisa
ẽ 200 Slad feinste franzoische Jaconets zu Kleider à 10 ä. d Eehn pre Den eeeheweestne Bichaern das voh
3 5od Sludck . breites schweres echtfarbiges Beitzeug, meistens turkisch⸗ standige Betttuch ohme Naht, fl. 2. 24. ß
roih, à 1b c. 3) r00 Stuck /. breiles feinesschlesisches und böhmisches Leinen
J777 75 8inligere Sorten à8, 10 u. 12r. a et I 18, 20 bis 30 4533*
200 e blrite schwere Barchend für Betten à 18, 18, 20 200 Stůud Were pir ene Bettdecken. fur zweischläfrige Betten, das
3 und 24 Ir. 8 , — — D——— Ver ——
z300 Stuck schweren shwarzen Mooreens fur Unterrbde à 22 kr. 200 Stut schwere weiß wollene Bettdecken, fur zweischläfrige Betten,
3 200 Sin aneren bre engüsthen Waterproof sfur Regenmäntel Idẽ Stuct fi.4 18. —
mit und ohne Franzen à 45 t. ι, 33 ewern gau, wollene Bett⸗ und Pferdedecken, das tud
a0/ breiten schweren guten Buckskin fur Hosen und ganze Anzüge 00 2. 30.1. 8. 3. .. 3 *6
3* si 3 eere de In henn vennn nn Dr ete Die Wetdecke mur Ziorten m
breile Fußteppichstoffe à 15 kr. e. wizu weifgiafrige. vetten das Stud . ZDedten,
ZGilatien roh wolenen Unterrockstoff « 16ß r. un. biaue Decken und ege Dechvue vethe rana ae
Feinen weißen *4 breiten Mull fur Kleider à 12 kr. 5 do ——
S 7odoο Siud verschiedene Kleiderstoffe fur Winter, Frühlahr, Sommer Duhend wriß leinene Tischtücher, das Stuc 5d thr.
i Se eene urtdee Ie Wnhen gemlahe. weumrn 8 oandeuwere * 7 6 kr. an. 9
SZ Lama, uUnterrockstoffe, Tybets, Cachemire, Flanell, Broße —Ac
t neln, rdih wollene FachemirTischdecken, das Stüdfl. 1. 45, fl. 2.
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* ot. Io/ hreiten reich ramargitten Vorhangsmull mit Bogen a. 16 kr. *
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Die kleinften Aufträge werden wie bisher bestens besorgt, n bitte, mir das bisher bewiesene Vertrauen auch ferner uw
9 erhalten..
Musterabschnitte sämmtlicher Artikel sende auf“ Verlangen franco per Post.—
Zedattion, Druck und Verlag von FJ *. De me 1 in St. Ingbert.
        <pb n="151" />
        2
⸗ —JJ—— 33 . 2 34 , 14
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dee St berer Aazeger« suand das mit dem Hauptblatte verdundene nalerhaltantiblatt, Mit Säw. Diendiaat- Donnerdiag·¶ans Sounlag
inet ecicheiat wbchentlich v ier mal: D ien setag, Dornnet —8X8 Samztang und Soumtaun Abonnenentäpreis viertelljahrit 2 8rzr. vde
35* 12 Silberar. Anteigen werven mil 4 Kkrir. die vreisaltige Zeile Blattichrift oder deren Raum berechne·
——— — — ——— ⏑ — — —
S 8. Maärx: .A. 1274

P 3393. Sonntag, den 8. März * * —— 1874
Deutsches Reich

Ber lim; 4. Maͤrz. Gegenwärtig befinden sich hier eint
Anzahl Schulmaͤnner und aulusminisierialräthe aus den Mitten
Zaaten, der Ministerialdirektot d. Binder aus Stuttgart, der Gym-
rasialdirektor Heerwagen aus Nurnberg, der Oberschulrath Deim⸗
—E——— Ministerialrath Gilbert aus Dresden.
We man hort, haben diese Konferenzen Besprechungen über ger
meinsame Normen beim Einjährig FreiwilligenCramen zum Zweck.
a e Deutsch. Nchr.“ schreiben: Im Laufe dieses Jahres
wird bei der preußischen Infanterie eine wesentliche Veeanderung
n den Tirailleurübungen eingeführt werden, Die Haͤlfte det ge⸗
ammten Infanterie soll mit kleinen Spaten, ähnlich den bereits
n der danischen Armte nach Linnemann'schem System eingeführten,
wusgerustet werden, um den Schützen die Moglichleil zu gewah-
ren, fich in den Gefechtspausen eingraben und Decung verschaffen
u koͤnnen. Diese Maßregel wird durch die erhoͤhte Feuerwirkung
zer heutigen Infanterie · und Artilleriewaffen bedingt. Die Aus-
rüstung der Infanterie mit diesem Spaten soll so beschleunigt wer⸗
en, daß bereits bei den diesjährigen Manbdvern von denselden
nmder oben angegebenen Weise Gebrauch gemacht werden kann.

Waren, 4. März.“ Der Kasser hat die briden jüngsten
Söhne des Kaisers von Rußland, die Großfürsten Serg'us und
Baul — jenen (17 Jahre) zum Oberstlieutenant in dem Infau-
erieregiment, diefen (14 Jahre) zum Lieutenant in dem Uhlanen
egiment Kaiser Alexander ernannt — unseres Erinnerns der erste
Fall, daß ein Mitglied eiaes der großen regierenden Häuser als
infacher Offizier in den Verband der oͤsterreichischen Armee eine
ritt, und dekßhalb wohl geeignet, die Innigket der Beziebungen
wischen den betreffenden Souveränen und Sheeien a illustriren.

GA.Z3.)
Frankreich.

Paria, 6. März. Der Minister des Inneren hat, im
dinblick auf den Beschluß der Nationolversammlung betreffs Ver
angerung der Amt?gewalten Mac Mahons, den Verkauf von
Photographieen des Grafen Chambord verboten. 9

Ein hübsches Symbol der in Frankreich herrschenden Coali-
ionsregierung lieserte, wenn man dem „Paris Journal' glauben
darf, das Diner, welches der Minister des Aeußern, Herzog
Decazes, letzten Sonntaz den Prinzen von Orleans gab. Bei
iesem Diner war der Tafelaufsatz noch mit dem kaiserlichen
Bappen geschmückt, und von den beiden Servicen aus Sebres
Porcellan, von denen man speiste, trug das eine die Jahrzahl
1i826 (Restauration) und das andere die Jahrzahl 1847 mit der
Thiffre Ludwig Philipp'e und einen Stempel, demzufolge es zu
den' Mobiliar des Schlosses Eu gehört hatte. Dem Grafen von
Paris soll es viel zu denken gegeben haben, wie er so bei einem
Minister der Republik im Angesi hte der Jasignien des Kaiserreichs
on dem Geschirr seines koͤniglichen Großvaters aß, von einem
heichirr, welchet, da ihm eben das Schloß Eu als Majorat zuge
allen, fein rechtmäßiges perfoöͤnliches Eigenthum ist. Vielleicht
engt er deßhalb wieder einen Prozeß gegen die Civilliste an,
Mit dem 1. Maͤrz l. J. ktraten nachstehende Kohlenver⸗
laufspreife bei der kgl. Grube Mittelberbach i⸗ Geltung: auf der
dalde 80 kr. per Ceutner, ab Bahnhof Bexbach 81,78 kr, per
Tentner einschließlich des Ladgeldes. Die soustigen Verkaufsbe—
dingungen bleiben ünberändert. ———

pPePirmasens, 4. Marz. In verflossener Wocht hat der in
zffentlichen Blättern schon mehrfach erwähnte Poststallhalter von
zallenbach mit seinen Pferden hier Gelegenheit zu einem Schau⸗
spiele wenig erbaulicher Nitur gegeben. Die armen entkräfteten
Thiere waren nänlich nicht im Stande, den leeren Postwagen von
er Expedition die stark steigende Straße hinaufzuziehen, so daß
ae gleihzeitig mit einem andern Wagen von Kaltenbach kommen -
n Pferde abgespaint werden mißlen, um den Powagen den

Berg hinguf zu bugsiren, Es waͤre denn doch angezeigi, daß
ie Obechofdehörde diesem Scanßal endlich einmal, ginz Ende
machen würde.2 * :
Mit Beginn dei achsten Winterseraesters wird in Kaisten
ililern eine Kreisbaugewerkschule ergffnel werden
uFranken; hal, 8. Mai, Die gestexti abgebrannte Kuhnleische
Fabrit beschäftigte gegen — dem agitatori⸗
den Treiben der Jetzlea Zeit kein Gehöt schenkend · D sletd eine
esondere Anhänglichkeit an dvag Geschäft belundeten; all' diese
zeute find nun plößlich brodlos gewordenun. ——
4 Speler, 6. Marz. Am 11. Mai wird iim Gebdude des
seal Gymnafiums dahier- die für das Jahdr 1874 abzuhaltende
Toncursprüfung der zum Staatsdienst adspirirenden Rechtscandi⸗
aten eroffnet werden. 77

Berlin, 6. Marz. Die preußische Bank wird naqh sehr
erheblichen Rücklagen eine Jahresdividende von zwanzig Pro—⸗
ent vertheilen.

4.Rastatt, 28. Februar. Lieutenant Caspari ist wegen
Tödtung des Lieutenant Mayer im Zweikampfe zu zwei Jahren
n Straßburg zu verblißender Festungsstrafe verurtheilt worden.

Corstanz, 28. Februar. Wie kürzlich in Freiburg i. Br.,
o wurden vergangene Woche auch hier mehrere Bierwirkhe je in
2 Thaler Strafe genommen, weil sie trotz der Reklamatiouen der
Trinker zu unverschämte „Feldwebel“ auf das Bier gemessen. Der
stichter nahm eben an, daß Schaum allerdings auch Bier sei,
— aber nicht das, was der Käufer wolle“ Sehr zu wunschen
waͤre es, wenn underwäets dieser Beutelschneiderei bei den theue⸗
ren Preisen dauf ähnliche Weise gesteuert würde.

p Zum Schutze der Arbeiter in Fabriken hat dasß geoßh.
jessische Kreisamt in Darmstadt ein Reglement erlassen, dem wir
Folgendes eninehmen: Sämmiliche unmittelbar bei Maschinen be—
chäftigte Arbeiter hHaben während der Beschäftigung knapp ane
chließende Oberkleider zu tragen und Gewerbgzumernehmer sind
erpflichlei, mit allen ihnen zu Gebote stehenden Mitteln dahin
zu wirken, daß dieser Bestimmung nachgekommen wird. Zwischen
mechanismen der Arbtitsmaschinen, Regulatoren, Receptoren, die
Schwung und Transmissionsräder und Transmissions-Wellen c.
henso alle Aufzugsbffnungen, sowohl! in Fabriken als in Mühlen,
sind mit soliden Geländern, beziehentlich mit Kasten, Drahtgittern
u. s. w. zu umgeben, und überall auch da Geländer anzubringen,
wo bei dei dem Schmieren von Maschinentheilen das Betreten
von schmalen Treppen und Gängen erforderlich ist, neben, bei,
iber oder unter welchen sich Transmissiovnen besinden. In Fabri—
'en (Arbeilßräumen) aller Art sind voan dem Willen der Arbeiter
unabhängige Ventilatoren anzubringen; in denjenigen Arbeitsrau-
men, in welchen Staub oder widetliche Gerüche nicht zu vermeiden
sind, haben die Arbeiter ihre Mahlzeiten in besonderen, von den
Fabrikbesitzern zu stellenden Räͤumlichkeiten einzunehmen. Zuwider⸗
Jandlungen werden nach Paragraph 148 der Gewerbebdrdnung mit
Beldstrafe bis zu 50 Thalern und im Falle des Unvermögens
mit Haft bis zu 4 Wochen bestraft.

37 43Die Menschenopfer des Jahres 18732 Schlimmer als
der Krieg von 1870 hat die Cholera 1873 aufgeräumt. In Preußen
ssogar mit Ausnahme von Rheinland und Westfalen) hat sie, von
Inde Mai bis Anfang Dezember 23,242 Menschen hingerafft,
m Koͤnigreih Polen mehr als 26,000 und in Ungarn nahezu
100,000.- Auch die Schiffbrüche stellen einstarkess Contingent zu
Menschenopfern von 1873. Mit dem' Dampfer“ RNordfleet sind
356, mit dem Dampfer Atlantic 560, mit dem Dampfer Ville du
Habre 226 Menschen untergegangen. —

In Holaand ist kürzüh ein junger Baron von Böselager,
der reiche Majoratsh⸗rt großer Güter am Rhein und in Westphalen,
der den Krieg von 1870 mitgemacht, als Novize bei den Jesuiten.
eingelreten.

— F4F. Das Schwurgericht zu Toulouse hat am 8. Marz ein
»oppeltes Todesurtheil gegen die Moͤrder des Shlozheirn von
Ampouillac gefällt. Zvei Individuen, Namens Milkomund Lusserre,
        <pb n="152" />
        jefanden sich in der Eigenschaft als Hausmeister auf dem praht—
vollen, in den Pyrenäenzzhart an der raufchenden Ariege liegenden
und dem. Herra de⸗la Tombelle gehörigen 33 Dieser Herr,
welcher esoͤhnlit zu Paris wohnt, war auf seigen Gütern ange
kommen, die Pachtgelder in Empfang zu nehnmen. Die beiden
Schurken —— fich, denselben zu berauben Ju rmorden
und schließlich deuss Leichnam sammt dem Schlssse“'in Brand zu
tecken. In der Mordnacht höͤrte jedoch ein vorüberfahrender Fldßer
Hilferufe und eilte mit Dorfbewohnern herbei. Das Shlloß stand
jchoen is Flammen, man kbannte. jedoh den Leichnam noch retten
urb arreede e Sache entdect. Das Urlheil wird in
Tou —* vo stredt werdeure _νν να, —
F. Da Der Dienst der franzosischen Telegraphen noch sehr in
Ir Epen liegt, die Bestellung der Depeschen in Paris unregel
aßiger als in allen anderen Stadten erfolgi und der Telegraph
wischen Parig ünd Versallles in der Siunde nur höchstens taufend
Worte zu befördernz vermag, so sind die franzdfischen Journale ger
oüungen sih die Mittheiümgen uber die —————
ze. durch! ne Btieftaubenpost Jukonmen ju bessen. Die Industtie
dat 9 dieset xtze bemgchtigt und hereitg bestehen mehrert
deralugt Fuͤstinuse welche den Vertede wiscün Gecsoilleamt
Paris dermitteln. In Betsaillet sind dieselben in mehreren sn
Cafon ver rus dos vocor Hiros instalhete Gin Mañn genügt zur
Bedienund.“ Die M expeditenden ee werden auf einen Ueiner
Bogenleichten deziee Erbdedienlen Abergeben
Dieste rout vien Dep sche leicht zusarimen,befestigi ie —
Shwanzfedrr eine; Taube uͤnd laßt dies⸗ Ihren Flug aatxeten
— nach ener Viertelstunde hat sie beu Weg nach Puxis au

rüdgelegt und ist in dim Taube shlae, wo man sie erwartehe
ringetroffen. Hier wird ihr die Dep sche abgenommen und sofott
durch einen Laufburschen an das detreffende Jouͤrnal überbrach
Ums3 Uhr 20 Minuten Nachmittags werden die lißten für die
Abendjournale bestimmten Depeschen befördert und dte moch ig
Reserve gebliebenen Tauben werden dann aus ihren Körben hesre
um genteinsam die Rückreise anzutreten.
London, 2. März. In Bladcbutn hat eine furchtbare

dessel-Explosion heute 10 —15 Menschen getödtet und mehrere
andere schwer verletzt. — *

. Aus Amerika wird telegraphirt, daß ein Eisenbahnzug auf
der Great-Wefsern Railwah in Brand gerieth und 8 Personen ge·
södtet, 14 verlezt wurden, ehe der Zug zum Stehen gebracht
vurdt. 375.

Vol kswirthschaft, Handel und Verkehr.

i. Die Eisenindusttie geht einem Zeitpunkte entgegene in dem
ie Vesserung sich hemerkhar machen muß und zwar durch die
Wegnahme der Eisenvorräthe, Sind die Folgen der Uederprodruklin
zestitigt, so mußß das Geschäßt sich bessern, zumal da die Kohlen-
reise und Arhetslöhne billiger, werden. Im Siegerlande sim
ergits zwei Hochsfen,wiederangeblasen und sollen noch me hreu⸗
egn Betrieh wieder aufnehmen. Die Nachfrage nach Kohlen · ist im
Kuhrgebiets Ziemlich lebhaft. Jedoch ift man zu XE
ängere Lieferung wenig geneigt..
— *. Demer, verantwortlicher Redacteuaurn.
Ma nsinächüng. beDie neue Frühjahrfocon von 1874 in ια,:
MNaogttag-n den.. Maxz 18394 Vorn D0 finae
AI g üete vor dem Wohohause des —A66 Eylinder) —— J
Baders Jakob Spodn nan St. Iabert n allen Kopfweiten ist eingetroffen bei IB
Baders Jakob *7
cerde ad. Ansleden det.wntere der ditma Hermann Fischor.
„A. Wagnerf. In Koiserzlautern destehenden ——
Bierbrauerei nachbeztichnete durch den tagl.
Gexigtspollꝛieher Faßbender in St. Ing-
dert nepfündete: Modiliarsachen offentlich a l mn ů 8
an den Meistbiesenden gegen gleich daar— ⸗
Zahlung —B— — me st nun vollständig sortirt und empfehlen wir dieselbe in den verschiedena rtigsten
* z — 3 R auů aeuesten Schnitten und geschmackvollsten Verzierungen im Preise von fl. 5..
omherd, dodhle üse bis fl. 27. hiermit bestens.
bel, Jblecherner und J hölzerner e 55313 E —8
iuer. Sessel. 3 Beitlaen J. S. oi n Sonhne
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godersen Speg We (Ecke der Landauerstraße.)
J * 9 F 3— ιιι — 77
Derkgl. Gerichisvollzieher t5 Georg Klahm. — Heinrich, —A —
— . “.. Morgenstern. — Joseph, S. v. Tarl Vvea
— —r Gidhilstand —J—
Eine Wohnung — Zimmen der Stadt St. Ingbert pro Monat n Februar: Johann, 28 Jahre alt, ledig, S
nebst aus ued 53 ist dis 1. April Februur 1873.. 3 Febenn ß — ledig, s
zu becrmicihen bei — udwig, age alt, S. von Johann Lehn⸗
su dersn — J. Bihy, Schreiger. Geboren wurden hardt — Johann, 24 Jahre — XI
Irchen e e Josedh G
8 F »22 Jakob, onate alt, S. von Joseph Graul.
Bür ervereins ⸗Kränzchen. Karolina Weiland, 80 Jahre all, vinb
Am —8 Abent Zusammentaunft bei — un
Joh. Best. Johann Joseph Ehrhardt, 71 Jahre alt,
Eheman von Magdaͤlena Jung. — Maria,
9 Monate alt, T von August Friedrich
Gertrauda, 2 Jahr 15 Tage all, T. von
August Friedrich.
Jakob, 2 Stunden alt, S. von Jakob Frem⸗
gen.
Peter, 2 Tage alt S. von Jakob Fremgen.
F Katharina, 8 Monate alt, T. von —X
Wagner.
24. Johann, 10 Monate alt, S. von Jos. Scheuer
25. Andreas, 1 M. 6 Tage alt, S. don Friedrich
Eckerlein · — Heinrich, 10 Mongie alt, S.
von Joseph Schwarz. — Georg, 10 Mongte
alt, S. von Heinrich Jakob Ruf.
Bartbara, 7 Jahre 6 Monate alt, T. von
Nikolaus Wagner. 7 *
Verehelicht haben sich: i
mn
14 Februar: Jaleb Schneider mit Maria Cathar.
Gunther. — Philipp Ludwig Ammann mi
Louisa Sonn. ——
Christiaa Siegwardt mit Emma Hahne.
St. JIngbert, den 4. Mätz 1874.
Das Vürgermeisteramt
Chandon.
— —

Am
2. Februar: Elisabetha, T. von Jakob Jung.
2 Larolina, T. von Johann Weißgerber.
3. Carl, S. von Ludwig Siegwar.
Johann Peter, S. ðd. Johann Peter Jung.
Carl, S. v. Nikolaus Stief. — Fried-
rich August, S. v. Carl Couturier.
5. Joseph, S. von Joseph Motsch.
7. Peter Joseph, S. v. Peter Klahm. J
RLouisa. T. Keter Gries.
12. Rosa, T. v. Jakob Spohn.
i8. Peter Josebhe S. von Ioseph Haas.
14. Ungela, T. von Louisa Rohe ledig — Elisa⸗
betha, T. von Rudolf Vellen.
e a von Georg Iene 7
Elisabetha. T. von Joseph Oster. S Carl,
Frau Carl Ghrhardt. S. von Jakob Schäffgfge. ——*
— — — — 38 S. von y —— Jalob
JT — eter, S. von Jalob Fremgen. — Jalob,
Feuerwehr⸗Montag S. von Jakob Fremgen. 777
bei Peter Lang. Anna, T. pon Peter Dchs. — Ludwig, S.
ö— — von Michael Nabiar
Frankf urter Börse ee 7 von e ee Wagner.
—8 22. Elisabetha, T. von Peter Schmitt.
vom 6. Marz 1874. 28 Anna Charlotta, Tvon Christian Koch. —
Vreußische Friedrichsdor. 17 —* Johann Jakob, S. von Ritolaus Ewerle.
istolen2323688 424. Joseph. S. von Johann Peter Toussaint.
Hollandische 10 f. Stücke. 9 1547 Anna T.von Valenmin Vvohneri Catha⸗
Ducaten 6. 8315 88 ina Gertranda Marig, T. von Joseph Uhl.
205Francs⸗Stücke .... 22ä/2. diltor. S. bon Carl Horst. — Johann, S.
Englijche Souvereigns — von Georg Paul. — Anna Maria, T. von
Dollars in Golde .. 25 - 26 Joseph Haselmeier. — Georg Sovon
—
Kedatnon. Drud und Verlag don .

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* m̃ * —8 6288* 38 —3 — —8* 5* — 2 326 * — 7 3 3233

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7 33— 3233583 82338 33583833 A
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2 — 5. 5538 : 32832 288 —
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2335 3828 — — ———
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25 528 28 4 * — *8
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2323 5—558235 —33 — *—5— 3353 —3
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5328 5755333 835553 353837 3535
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—322335624 53332 —28333 3353
— * 282
— ——— —23— 33—555—83—2225
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525* s8553335855 25* — —
73 — 2553235* 56 2 83358 3
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3323 23333383. z3—3s5——3853 53
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55 82 853,2353 ———
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5—5353 225334 —z352323 — 2— 5533582328 — —— 8—
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Der St Are erraiel IEr und das wil vHaseiblatte verbunhen⸗ ialerha liaattblait nit ver Dienziagh⸗, Dounerriagt⸗und Sonnlag
Remmer erscheint ah Sentlis diete n a1: Dienbtornerrnerstasg, Samssta g. und Sommtaa. Abonnementspreis vierteljahrig 42 kerit. vde
F 12 Silberar. Anzeigen werden mil« Lrir. die dreispaltige Zeile Plagitichrift ober deren Raum berechnet. 75
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— 3 X 171
A MDeutsches Neich. J
Mün em,46. März. Morgen treten Abgeordnete der deul⸗
schen Gewerbekammern in Berlm- zusammen, um beim Keichstag
Schritte ju thum eine Arnderung der quf, dem indufgriellen Gebite
hertschenden Mißstände Herbrizuführen, Die hiesi ze Handels — und
Gewerbekammer beschicht diesen Congreß,Fabrtikant Billing iß jhr
Bertreicr· Nuch it Haudelã und. G. werbelammmer für Schwaden
und Neudurg unterstuͤtzt: inein reMin zahß aue den Nachttag W
Bestrebungen des Cougrisseʒz F (6A. 3)
München, 7. Rär Der Pimdent des obersten Gerichts
hofes Herr Dro v Nermayr wirr sich · in ei nigen Wochen, vcxaus.
sichtlich nach Erled gung dery nestennungsfrage des Sischofs⸗
Reinkens Seitens der hiezu es Commissionin welcher er⸗
den Vorsitz führt, nach Berlin begeben, unzdi und
Enwurfs eines deutschen' bücgerlichen“ Gesetzönches im Bereine mit
den gleichfalls hiezu berufenen deutschen, Juriften qutachtliche Vor⸗
ichläge zu machen. 4
Kafsel. 173 Die in Herrenbereitungen und Drei
bausen stationirten — Pfarrer sind heute entlassen worden.
Damit sind nun sämmtliche Renstenten Ausssnahmstos und definitis
abgesetzt. zu .
Berlin, 5. März. Die Bundesftaaten“ werden das Pßi
ausgegebene Skaatspapiengeld; spätestens bis 4. Juli 1875 zur
Einlöfung öffentlich ausrufen.WVom 1, Jauuar 18676 uni find
zut Ausnahme von Staatspapiergeld nur die Kassen desjenigen
Staates verpflichtet, welder doas Popiergeld äusgab.“ 2
Berlimt; 6G.März. Reichztag. Nach Langer Debatte wib
Paragraph 1 nach den Anträgen der Commijssien (Revaccination
im zwoͤlften Jahre, wenn nicht su e vorher eine Blattern
krankheit stafffand) mit 183 gegen 19 1Stinmen angenginmen
Auch im Uebtigen wurden; die Commissionsvorschläge ange—
nommen.
In der Petitionskomin fsion“. des Reichstageserregie die
Petition ines ehemaligen »schleswigeholsteinischen Offiziers die
besondere“ Heiterkeit der Commission. Er wille der' Erfinder- von
Luftballons sen, pir welchen die Zulunftskriege der Welt geführt
werden sollen,“ uͤnd“ verlaugk vafür blos 1090 Millionen. Das
Geheimniß der Erfinduing war in einem versiegelten Briefe enthal -
ten, für dessen Eroffnung er die Kleinigkeit von 2 Millionen
Franken beansptucht. Die Commisston ging selbstverstärsdlich zur
Tagesordnung über. J
». —Der vLegattonsrath Stumm' von der Deritschen: Gefandi⸗
jchaft in Walhington, welcher daselbst inr vorigen Sommer waͤh⸗
rend der mehrnonattichen Abwesenheit unferes Gesandten v Schlö-
zer als chargẽ d'affaires fungirte, J auf Urlaub hier binge⸗
troffen. Derselbe DR Deb Stzte diplomatische Vertreter Veer mii sich t ees. 34
des Deutschen Reichez am Paͤpst schen Hofe. eh aee u Aus Aulaß der ordentlichen Bisitatjonder deutschen Schu⸗
* Fraukreich len im Amisbezirke Zweibrügken pro 1872/78 in den näachge—
Paris 7. Marz. Der“ Krlegs-Minister Befahl? daß vom ianuten Lehretn für befriedigendt Leistungen, die Auzrtennung ho—
20. März ab 'alle Gem⸗inden des Landes Listen ⸗der Männet auf“ zer Agl. Regierung ausgesprochen Wworden a. ümlich den Herren:
stellen, wel he die Territorial⸗Armee bilden solen. In cdiese Ver, druam, Kaufmann, Günther, Seibert, Kreitz, Kohl, Hagenbucher,
Jeichnisse werdemallẽ eingeschrieben; die zu den Classen 1833241869 maitich in Si. Ingoert, ferner den sammtlichen ——
gehörten; zwölf Classen geben üder“ 1800, 000 Mantt.“. in St. Jugbert, Blieskaflel, Blichweiler und Ormetheim,neun
A En Bcamter des Minifterlums: ditz Inne en'soll uͤm dä ä in der Zahle sodann in Zweibrücken den Herren:., Vächle,
März die Adelienen sammtlicher Paristr! Zeitungen besucht hoe Schneider, Rudotph, Flichngex, Klensch, BergFhel, Pohl—
ben, um7 fie zu ersuchen, in“ ihren“ Lirtikein über Veutschiaud sich Salzgeber. und den HH. Lehrern der beiden Mädchen-Instituie An
sehr gemã ßigt zu halten. F Zweidrüchen; caußer den Beeichneten wurde noch folgenden Lehrern
Den kaiserlichen Prinzen neunf mangegtean Raris allgemein dien Amerfeuhingechoher 4fghRegierung ausgesprochen: ben HH.
luo Prineo Iyasion⸗IVq Ein ohscures Jegilimistjsches Provinzial⸗ Vogelsange und „Reiß in Vreitfurth, Drischer in Walfersheim,
dlatt, die in Arles xrscheinende Gozetle de Bouches du Rbone Beaͤer in Wals hem, Gauff i Mittelbach,n Kuechte in Watmweiler,
batle ihn ndinlich so genannt,“ünd' da dad bonapatlistischet, Pays“ Häasstong in Webenhesne,Großt in⸗ Risschwedler, Dahin Hopubach,
naiv genug war, dieses unter Drohungen gegen den Sohn der Kiß in Medelsheim, Herrrich!inNMiedergeilbach, Maurer und
Perzogin don Berry sofort nützuthetien, co rägt es die S huldz Roth in Wonwige Hüh in Irheim. Roih in Blieskastel,
daß man heute in Paris nicht. moehr Napoleon J. sondern Ju⸗ —5 a Eschringen; — — in Reinheim, Mosbacher in Bier—
on I.“, „Invasion II.“ —— su u A—
Das FJournal det Debatz Basyncht in sehr Jenftige DemVernehmen ·nach sind die Kasgen derx. üliühen
Weise das von Ddeuischland ausgehende Projekt betr⸗fs der BVildung Bahnen, augewiesen worden,, vom 29. d. M. an die Annahme

—
eineß allgemejnen Postvorejns, und bedauext ties, daß Fraufreich
aich weihert, den ——— beshhickeg, wo über dadselbe
re h ndels werden sol wäbrend alle gu en Pachte,wesche zu
demselben eingeladen woörden find, angenominen' habe ·unten
— ASpanien, —7
— —— py hat Leine Zof rmmentueisi
mit General Moxio ies gehabt und diffen Truppen insplzict. Dien
Rimmt, Stärkt der Reglerungstruppen bün RNorden' beziffert si h.
achdem Verftartucigen in der Höhe pon? 16000 Mann hinzuge
komn en si nd nunmehrt Auf'e 68, Pod Ma in.“' Die! Carlisten sind⸗
mn matei van 3 Fieues um Birban oneemritätz
uPPfälzisches Schwurgericht.
LQuartat 1874. 53
Zweibrücken, 9. März. Einberufen sind jür diese Sejsion)
J. Ale Gaupigeichwotenss3
l. Karl Philipp Schönlaub, Kaufmann von Bellheim. 2. Philipp
Bartz, Schaafhändlez, von Annweiler. Z.Karl Sues, Gerder von
Speher. C. Kariallec U., Oekouom von Oggersheim. 8. Jo!
jann Wille, Bürgermeister, von Frankenthal. 6. Dr. Franz
Schucidet/ pᷣcã mschet Arze don Vudwigshafer. 7. eincich · Diehl.
Fabrikant Von Alberssctiler. 8. Ulrich Brunk, Oekonom von Kirch⸗
Jeim.“ 9. Mriedrich Weenz Gatsbesitzer von Hördt. 10. Philipp
Waguer, Oekpnom, von Hayng, L, Jatob Hguck VII., Gastwitth
o on SteinweilerenIohenn Geoig Schrami, Munen von Zeis-
kan. 13. Wilhelm Stephandy. Gerber don Kaiserslautern. 14.
Ednard Gießen. Guksbesißet voa Derdesheim. 15. Friedrich Mahla,
Gruts besitzer· on Gimmeoldngeun Dbee Emit Kemuf, Weinhaändler
»on Neustadt. 17. Vent Mess. Inrumenuemwn de von Eaiherg
Ater IS Ludmig Penyer, Burgermeister von Landau.““19.
Frledrich König, Suts besitzer von Oggersheim. 20. Jakob Born,
Buts gefitzer hom, Siebeldingen. —8 Gutsbesitzer
von Frankweer. 82 Joh mu Kost Wein händler voh Bo bingen.
28. Michel Jechri/ idjuhtvon Neughrheinee 20 Fohaun Klingel,
Zutsbesitzer vow Hotbach. 28. EChristich Dick, Kauf manno von Kusel.
24. Paui Helfrich, Weinhändier voch Wachenheim. 27. Franj
dnöll, Acerer von Hagenboch. 28 Ludwig Albrecht,“n Ackeres von
Westheim. 29. Lud vig Jraun⸗ Uhrmacher“ von Wolfstein.180.
Philtpp robleh, Gerber vown Landau. * 2 νν
AU. Als Ersatzgeschworene: a

l. Heinrich Henigst, Banquier? SDt.August Wernher,Reuiner,
3. Ludwig Jansohn, Lampist,“ 4. Alfrede Rodrian, Apothekec,
. Christian Ambos, Geschäftsmann, G6. Jabob Borch, Seifenfieder
jämmtlich von Zwiibrcken
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        sämmilicher, Goldmünzen, gmit Ausnahme der neuen Reichsgold-
münzen zu berweigern; bis jum 20. d. werden preußische Fried
ichsd'ors arch zum Werthe vbon O fl. 52 ke, angenommen.

p Im Kreisamtsblatt Nr. 18 vom 5. Maͤrz wird die Con⸗
tessionzurkunde für die pfalzische Nordbahngesellschaft zum Bar
und Betrieb ciner Eisendahn ron Grünstadt nach Eisenberg ver⸗
bifentlict. Die vom 830. Janvar d. J. datirte Urkunde gewähr
leistet. eine Verziasung von 432 pCEr. für das auf höchft en⸗
zod. OOd fl. fesigesetzte und durch Peioritätsanlehen zu beschaffende
Vau⸗ und Einrichiungskopital bis zum 81. Dezember 1904; die
dahn muß in längstens zwei Jahren, vom 30. Jaunuar ds. Is.
an gere hnet, vollendet lein. n

In Kirchheimbolanden sol eine Gosanstalt eingerichtet
werden. J
7 Bei dem fuͤrchtbaren Brande der ühnle'schen Maschinen⸗
sabrit in Frankenthal rettete Obmann Biundo die Frau R. nebsi
rinem idnhrigen To hletchen mit enertennenswerihem Muthe au⸗
den Flaumen. J
7 Seit einigen Tagen sind in Bergzaberr mehrere Ingenieure
mit Absteckung der Eisenbahn nach Dohn beschäftigt.

34 Nach dem Schw. M. find auch die würtembergischen

Siaaialassen — gleich den hessischen — ungewiesen, die halben
Bulden und die Sechskreuzerstücke nicht mehr auszugeben, sondern
n die k. Münze abzulicfern.

Dienstesnachrschten.

Der seilberige Landrichter Friedrich Gugel zu Blieakaftel
vurde, seinemn Ansuchen entsprechhend, zum NRathe am kgl. Bezitks
gericie Zweibrücen ernannt und der Gerichtsvollzieher K. Ph
— enthoben.
Die Verwesung der Bezirksarzistelle in Goͤllheim wurde dem
praktijhen Arzte Dr. Unmann daselbst übertragen.

Bolkswirthschaft, Handel uud Verkehr.

Augsburgenr Loose. Bei der am 2. d. stattgedabten
Pramienziehung find auf die am 3. Februar gezogenen Serien
sachstehende Gewinnste efallen: 7000 fl.: S. 2018, Rr. 91;
300 fl.: S. 674, Nr. 973 je 100 fi.: S. 1842, Nr. 490;
1070, 24; 1418 57; 68, 94; je 50 fl.: S. 2018, Ne. 27.
α; isα 6α678α, 83 1227. 68 1281.6 3358
993 2041.7; 422, 78; e Zo fl.: S. 1418, Nr. 48. 84,
563 1227. 59, 90; 1330, 66, 88,93; 2041, 88; 2018,. 31,
Gc. i, 2sι, iasi, 183; 1070, 823 08. 88
1305, 24 98. Auf alle übrigen in den gezogenen Serien ent
hallenen Andlebensscheine faͤllt ein Gewinnst von je 8 fl.

—w
F. .. Demeß, verantworilichet Redacteurx.
* 15
agtttern eDie neue Frütjahrineon von 182. in
— S »eidenhüten—
—— (Cylinder) *—
in allen Kopfweiten ist eingetroffen bet
Hermann Fischer.

Frau Earl Ehrhardt.
Fin⸗ Wohnung mit oͤrri Zimmer,
nebst Küche und Kteller, ist bis 1. April
zu vermiethen dei
J. Bihy, Schreiner
Aus verkauf
der Tuch⸗ und Manufaktur-Waaren und fertige Kleider von
einrieh Isanc in St. Ingbert.
AF Um vor Berlegung meines Geschaͤfts⸗Locales mein Waarenlager möglichst zu verkleinern, habe ich
meine jͤmmtlichen Hrtikel einem
Ausverkaufe
ausgesetzt und erlasse dieselben genau zum selbstkostenden Preise. Unter anderem verkaufe:
283 F Wailerproof (Regenmantelstoff) v
Tuch und Bukskinggd: dn
214 Elle breit. 7Tee Baumwoll⸗ Tuch —
Tuch, schwarz, braun und blau don 24 Sgr. an. —158
Buxling, ganz schwer 1LThbaler . Weiß-⸗Waaren
vesgieichen neueste Dessins 1 10— Gardinen· Mull von
Halbituch, schwer * 20 desgleichen ausgebogt
Hald· Velour zu stinder ⸗ Anzügen 17 Tüll⸗Gardinen große 9/4 breit
Zelour zu Damenjaden 28 desgleichen lUeine — 3
Double und Ratine zu Joppen zestickte Schweizer⸗ Gardinen 3
und Ueberzieher .1Thaler een er surnein Fenster 3*
—8 seinst franz. Calicot zu Roͤd
Manufaktur⸗Waaren —8 Piquen en .
Woll⸗ Rips zu Kleider von 10 Sgr. an, 3
Merino 18 Elle breit reinwollen, an L e t n eẽ n —
Grosgrains (Mirx) W Sdlesische Leinen *4 breit von 4 Sgr, an,
Schotten· Kleiderstoffe IIIR . AMiß
Plaids 2 Elle dreit rein Wollen, Leinen 5538
uͤnterrodstofe (halbleie) Handgespinst · Leinen J 3
Siamoise (Schama)) h̊etiachet ohne Nath Hanfleinen 28/4 Elle breit
Koͤlsch Zus3 EllRaug per Stück ILiM Ihlt.
Deckenlatun Wergen⸗Tuch weis und blauubdon 4Air/s Sgr. an.
Pique · Kattun B*0 Strohsackleinen 22/4 Ell breit 5833
Vetbarchent —— F Gebild zu Tischdeden 2 Ell breit 158
Trierischer Blaudrud 5Haudtuͤcher . 21un
Aleiderstoffe⸗RNecte fraher 10 -15 Gagr. lostend zu b6 Sgr.
Ferner empfehle ich eine große Auswahl Hals⸗, Taschen⸗ und Knupftücher. Tisch—, Komode⸗ und Bettdecken
Sammt und Sammtband, Herrenhemden in Calicot und Flanell, Hemden⸗Einsätze und Kragen, Corsetts, Knoͤpfe, Litzen
Echnur, Besatzartikel, Striclkwolle, ꝛc. ꝛc. ꝛc.
Es wird nach pfälzer Elle « 60 Ctmr. verlauft.
Anzüge nach Maaß liefere prompt und billigst.
X——— — — —— —
Aedattun, Drud und Verlag don FJ X. Demeß in St. Ingsderi

— — —
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        — — * * —9
ꝛ 9 2 2 2 2 28 — * 2 8*
. 858 53523535 6753 2323 383 5333583 5338 5233235533
* a* 8 —5— 8—2 3— 8 38 — 3
8 —A 8— —2* 2 2 * — 22 222 2 283 5* 3532
38* — 25.* 283 5* 968 i —52852 —— —
—A — — — 82 2* 8 — — 9 323 58
— —582. 5522 32358 z2z 52 2522 258533
525 23 2 2 821 a5 8 ⁊ 52 22 8 35
5z3— 5. 3323333 2 5s— 32233 55 382338 33 33358
—. —3. 2 5 —55 38. 28 — 238 255 * 58552283 33734333
2 —— — 252 323.5 —A F 2 —77 Br7* 82 522 * 225 23
2 775552212 58 32238 22225 2322* S 2558 35
38 *— 235 3 185 35 — ——æ c8 5823532 — »„78 ——
228 5323 3— 232232 568 —2 22322 333 2 5 58828 *3
57 535—353 253 553 5524 535—5538758 12253332
* 5 ——— 5 5 3 2— — 823228* 55 372
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58— 582 32833 —2532334 525 5368 53355 2 2323 52
28* 2223553328 55* 6*83 23 322 5535 s 25323 —25862
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* —A — ——5— 5—2223532 — 28 2532
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33525533 5322855335 333533582 533325 5555572233233
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2 ñ 3365* 53833333635 —A FA * — 2 *
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—— 8537 2 3 738 2 —8 Z ã ã 8 2 —F «v3S 5382 4
8 8 5353355332333335 8 28 —A 825 —
5 257752335 — 23 7 2232 25 527 J r —
2 —8 —* S —A 522 — 2 * 8 AM 2 —3 2
* 5353*565 5258* VXS 25 Z35332. s22 J * 5225
33525537 5. 2*8. 5 57 325 — 3*B32 552 —* 2*8* 52* 3
2 ĩr7 — 3 5* 3 — 3— ——— —— 2 28 8* — 8
3. 283 s8682528 3385728 5723 *—8 33536S5753 45 53 3 *5533
2 — A — n —
223852 226 5545283 2 e B 2532 A 5* *2 croiz
2533 5 — 532—325B — 55 —A— — — *
—— ——— —— 582 *8 2227 5 2534 55333 28255 22 9
— 5— 8 * — —3 — 23253 2 38 A 52 2 7 *
28 ↄ2B2 3 O — 83858 22 288 2 —— 553 ⸗ —A
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22357 2588 —5045 5 5 — —z5355 955
23 3 365* 52760 Sm55 8 — 3— 2 53 228 238.8
— 8223* ————— *8 28 2 383332—833. 5 5552 38
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235528 8333533583238 582 33572 23338635353 22 —
5 383 3 5* 125 86 5
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—A—— 8 583345 z5 5335538— 753535 — 25258 8
555 — 33852 —X E 7,6333 A — —z235338 —
528 —A — 22 25235385 22 —— 2523523256 320
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ẽ— — 8 * —82 2 533253 2E755253557* * 23 25
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3258 33 3 7363637 55—5826
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322 3882 2.*8 7 32517 22 —A

3. * —.“ —3 2 2 — — 5
2* 25 D — 3 — —z
c.3 333 33335 8333233353353
253353535 — 522522 225532
93 282 32 3— 375328323

223* 25—3 78537 *55322 —*—*2.3 2
2 32 228* — 532 *8 52
— 22 D ——— 532*8 8
—25— — ——— ——33 36 328*
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2. * 23825 532353* I 3353
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e—— 2383—7 203 322. ,3 233328
252 233 *23 —2353533335
7 576 ——— 2 3—3327

27 2.7 58—3. * 5 23323 *285
282 * 58 25— —22 ER
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7— æ — * —— 7
2852 — 223552, 383232232! 578
3—6 *22 3

5* —A—— 3 7 3 —A 5 22.2
33253233c *2.28 788827

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25535335——*5—538335353225

5—2—5 * — ** 18

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ν . α !u
Artar Aungein en (and das mit dem Hauptblatie derbandene Naterhaltungtblatt, nit det Mitnbiatte/ Deonnereta ab- uande Sounlag
Aal wschentlic vier n a b Dien beatn. DRonner atan, Samut tag und Son n za q. Abonnecentapreis vierteljahri 42 Krte. ad⸗

18 GBilbergr. AUnnigen weeden mit 4 Kregr. die dreispallige Zeila Dlatt chrift oper: deren Raunm berechntt.le —V——

— — trC m— — 77 7 n TTITIS&amp;
Donuerstag, den I2B. März nιννα 874

—— —— —
— — —2
— Deutsches Neich Vea!
mn Manqd en, 7. Marr. Seine Majestät der Köris hat dürch
rischliezung vdm 27 Fedruari dezüglich der“ Relrutirung der
Armee pro 1874/78. u. a. das Nachftehende zu bestimmen ge
ruht: Entlafsung der Reserbe.n 1. Die Entlassumg der Raserden
hat⸗ ber denijenigen Truppenthellen, welche an den Herbstůbungen
Thell nehmen⸗ am ersten, spatestenz zweiten Tage nach Beendigung
verselden bezw nach dem Wiecdereinireffine in den Garnisonen, bei
den ubrigen Truppentheilen am 1. September b. Ibrstattzufinden.
2. Insoferne einzelne Fuß ArtillerieRegimenter⸗Trubpentheile die
Sqieß uͤbunges am leßtgenanuten FJermine aoch nicht beendet haben
sollten, sind deren Rejerven am ersten, spatestens am pweilen Sag
nach Schluß der ⁊ftaglichen Uebungen, beziehungsweise noch dem
Wiedereintreffen in der Garnison zu entlass·n. 8. Die Entlassung
der Reserven? der Equitationsanstalt der Ouvriers und Feuer⸗
werlskompagnie, dann jene der Oekonomiehandwerker hat am
I Oueber l. J., »die Entlafsung der XEEV
ger Ausbildung am 1. November d. J., bezw. am J. Mai lünf
sizen Jahres, der gnilitartrankenwärter zu anderthalbjähriget
Dienftzeit am 2. Aproil Lünftisen Jahres zu ersolgenuιι
Bezuglich der Einstellung der Rekruten wurde bestimat / daß
1. zum Dienst init dra Waffen einzustelen 2 bei denr Inßanterie⸗
Regimentern und Jagerhataillons per Vataillon 190 Rekruten,
dei jedem Kadallecieregimement mindeftens 180 11chei jeder
rilenden Batterie mindesteus 25, bei jeder Feldbatterie 85,be
jeder Fuß Artillerte Kompagnie vᷣd bei jedem Pionierbatuillon 190
hei der Eisenbahnkompagnie 40, bei jebem Trainbataillon, und
war: a. bei jeder Compahnte zu vdretjãhriger Dienstzeit mindesten⸗
15 Rekuten, zu halbjaͤhriger Ausbilvung im Heibste vreses und
im Fruͤhjahr kunftigen ·Jahres je 44 Rekruten; b) bei jeder Sani⸗
datstompagnie: zu dreijahriget Dienstzeit 96 Rekruten, zue andert
halbjähriger Dienstzeit als Zrankenwarter 48 Relruten, 0) Jur
Derpflegungtabiheilung · 48 Reltuten, ferner bei der Equitations
anstalt mindestens 60 Retruten⸗ bei der Ouvrierskompagnie 40
Retchlehn dei der Feuerwerks ˖ Componnies 28 Rekruteu. 2. Oeko⸗
nomiehaudwerler, ð ie sammtlichen. Truppentheilen mindestens ein
Drittei der eiatsmaͤßigen Zahl. Die Einslellung der Rekruten
hat für die Truppen zu Pferde bit zum 10. Nevember, für all⸗
brigen Trupp nbis zumn 12. Dejember de J. zu gesvehen·
7Mmiüung —D Mätrz. Das Schwurgericht von Dberbahert
har den“ Dirohmaimredalteur det Vollsfreund“, - Schriftsetzer
Danner, in gonfumacjam —wegen Beleidigung des —XX
sers zu 2 Nonaten⸗! und iacht Tauen Festungsbaft, den Stroh
mannredakieuk desn Vatttland Schtiftsezer Miedanner, wegen
Veleidigung der peinschen Kaisers des Koͤnigs von Bayern und
et daegoscpiͤting im Meß ju steben Monaten Festungshaft
derurtheiltern 72
— B en 10 Marz.sn Die Commission zut —A
—F ves alttotholischen Bischofs Relntens war
defserne Abends? zu iner dreistündigen Sitzung versammelt und
wird heute nohmals zusammentreten. Indeß iftees Ichen jetz
Richet, daß die Tonmisston dem Andragt des Reserenten (daß mis
dem jetzigen Stand der nzohetischer Gefetzgebung die Anerlennung
nicht vereindar sei) vollstandig berstimmen wird⸗ — —
— Vet Keichetag wird dig Oft en wit den Mili ·
en gen fertiz werden, sondern noch einigen Wochen länger
denmm um gteaben mütten. — n
vin 7, Matz. De Militärtommission des Reichstags
bo den yr hitramontaner“ Seite hestellten Antrag, daß Jene
welche bi Subbdigcongizweihe erhalten haben, vom Dienst mit der
Waffe defeil sein sollen (was seit 1338 in Preußen üblich ꝓhar)
abgelehnt anrbe nioch auddruchich beigefuͤgt daß die Befreiung üan—-
Vetufstle ssen Von Wehrpflichtigen auf Grund eines Pemisterial ·
—X seil In Laufe dei Diskussion erinnerte Gene⸗
— Vorfall⸗ vom Juli4 870, wo die Bu
chöfe von Trier und Köln ncch 78 jungem Männermzeilig pie
Subdiacontweihe ertheilt hatten, um sie unmittelbar vor dem

F * —D — ine A
Ausbruch des franzdsischen Krieges der Pflicht zurrVertheidigusg
hres Vateriandet zu entzieben 3
er in, 8. Mari. Fäürst Sitmarchiß wiedes von seigem
ilhha Dusttewen befadlen worden.— Man hält es für mdalich.e dab
ie sut inige Zein, den Geschaften, wird buntziehen mülssen. —
Bleichze itig jst det Reichtogs abgeordnete Majunle, Redalitur der
Geymania“ gij Lungenenthündung artranth ve
8 X 9. Marn. Wif die Mon. Iig.⸗ jchraͤbtt i
ine grohert setse bes Prinzen Friedtich Karl nunmehr als sicher
u betrachten. Dicselbe soll mit Rußland und, Sibitien beginnen;
on vortoniwirde der Prinz auf einem“? Lüffischen Dampfer noch
Think anid Japan “gehen, alsdann wirb ihn ein preußisches Schiff
dach Nordamerita überführen und von den Vereinigten Staaten
die Rückkehr nach Deutschland erfolgen. Die Reise ist auf eine
Dauer von anderthalh, Jahren berechnet und soll, wie es hiißt,
m Juli dieses Jahres angetreten werden. 2
Berinmn 9. Mache Der „Reichsanzeiger“ meldet; Deꝛ
Zaiser konnte heute zum ersten Mgl wieder eine Ausfahrt in ge⸗
chlossenem Wagen machen. J
Irier, P. Oeule wurden die Professoren aus pem Prie⸗
fietseimnat ausdew esen und das Gebäude polizeilich geschlossen.
Wien, 8. März. Irt Abgeordnetenhaus wurde die Debatte
aher die konf ssionellen Vorlagen fortgefetzt. Der ultusminister
Alarte, die Vorlage sei das Produti ruhiger, vorurtheilsfreier
Behandlung der gegebenen Verhältnisse, aber keirxe Vergewultigung
der katholifchen Kir he; die Regierung könne wenMißbtauch der
Religion zu staatsgefährlichen Umtrieben iücht dulden und nicht ge⸗
datten, daß aus Gottesdienern Mandatare staatsrechllicher Opposition
verden. Nicht ein Krieg gegen die Kirche, sondern eine Ordnung
rer Verhalinisse derselben werde begbfichtigt/ damil die Kirche in
hremeheiligen Berufe fret walten könne“ und Dicht übergreife in
das unentastbare Recht des Staateß. Wiedtrholtedenstukmischer
Beifal.) Der Ministecpräsident erkläcte gcegenüber den Droh gen
der Oppofition man werde dieses Geseh nicht zur Wahrheit wer-
en dassen, daß bie Regietung dem Gesetze energisch Achtung ver⸗
chaffen werde. (Stür vischer Beifall.) Der Gesetzentwurf wurde
arauf in der Generaldebaili mit 224 gegen 71 Stimmen an⸗—
genonmen. “
4 Sraukreich —————

Paris, d Marz. Wiehrere legitmigische. Oifisere haben
ie Erlaubniß nachgesucht. sich in das Lager Don Carlo's zu ber
jeben. Der Kriegsminister. hat hierüder Mace Mahon befragt,
Fiefer jedoch entschieden abgelehnt. J 9
Dreihandert Bongopartisten-des 11. Arrondissements haben
an den Seinepräfekten eine Petition gerichtet für Wiederausstelung
der Statue des Prinzen Eugen von Beauharnais, diendon den
Septembermaͤnnern niedergeworfen murde..

Barmniscbotes.
I6Ga w ungeri ch b 8.v xñr hand lbumgeen:): Zweibrü⸗
fen, 9. Wiärz. Den Herres Geschworenen Bort! von Sie-
reldingen und Wille von Frankenthal -wurde duf: Grutub rzt
ich D Gutachten fürdie Session Dispent zæertheibt. Ders etste zur
Verhandlung kommende Fall betrah dis Anklage gegen Barbara
Deffler, 31 Jahre alt/ in Freimers heim, Kantons Edenkoben, lwe-
nen Kindesmordb Vertreter der 1. Staatabehörde: Etaats-
anwalt Hessert, Vertheidiger: Rechtekandidat Dümmlet. LDie An-
getlagte, haite bisher schon drei unchelicht Kinder, von devch —RXR
gestorben ist; im vorigen Herbste ging nun abermals das Gerede,
daß sie — scie was sie aber bestimmt in Abrede stellte. Als
—X L Robember im Dorse verlautete, daß die Angellagte
Jeboren habe, eig Hiud jedoch nicht zu sehen sei, machte der Bür ⸗
erntifte Lein der. Wensbarmerie Anzeige, welche auh bei sofort
orgenommener. Haussuchuug · im Garten 2 vis 8Fuß tief eine
Zindesleiche, weiblichen Geschlechtes, in einen Schurz eirgewickelt,
orfand. Die Sektion ergab, daß das vollkommen auszetragene
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        *ad durq, „a vnüren des Paises getödtet wurde. Die Angellagt⸗
wurde am 2. Dezember“ in Landau verhaftet iund in ihret That
geständig. Die Vertheidigung trug auf Freisprechung anz indem
ñe ausfuͤhrte, daß auf das Gestandniß der Angellaͤgten kein Werh
zelegt werden Jönne, da siche shr vielfache Widerpeüche —XRX
und überdies nach Lage der Sache — 7 daß nicht die
Angellagte, sondern der angebliche Va er des Kilsbes der Thaͤter
dewesen sei; eventuell machte sie mit Rücksicht auf den sonsuicen
guten Ruf derselben, die trotz ihres veckürzten linken Armet sehr
FJeißig arbeitete, milderndee Umstände heltende Der; Wahrspruch der
Veschworenen lautete Schuldige mit mildernden Umstaͤnden“
worauf der Gerichtshof die Angeklagte in' eine Gefaͤngnißstrafe vor
fünf Jahren verurtheilte. J
—7 Der vorgeschobene Redalleur der Kheinpfalz“ N. SIwab
wurde pegen · Preßvergehens vom Sefchwornengerichtes in Fwei⸗
brücen in seiner Sitzung vom 10. d. zju einer Gefaͤng nißstrase von
Q Monaten! verurheilt. o
Der Reltoratsberweser an der Zweibrücher Gewerbschuͤle,
Herr Karl Hofer, wurde zufolge Entschließung des tgh. Staatsmi—
nisteriums des Innern für Kirchen⸗ und Schulangelegenheiten. dom
J,. Märj 1. Is. an zum wirtllichen Reltor ernannt i5
. In FZaisertiautert soll“ der Geburtälag des Deuischen
Zaisers qm. 22. Marz durch ein Festessen im Gasthaus sn
Schwan“ gefeiert werden, in Zweibrücken wirh ebenfalls ip
Fehtessen abgehalten.
Spuer, 9. Mätzi —* nahm die Prüfung fur Den
Einjahuig Frejwiligendienst, jbren Anfang. Es umerzogen, sig
derselben 54 Candidaten. J

Anhaltspunkte vor. Hoffentlich wird der Moͤrder dem Arme der
strufenden Gerechtigkeit nicht entgehend

uF Monnheim, Marz. Am -Freitag Abend wurde von
einem Knaben von 12 Jahren der Opferstoe in de Jesniten lirge
brochan apb eineß Inbalt berauiuht
Frankfurt, Marz. Die Eifenconftruction des dhiesigen
Domdaches wurde der Firma Gebrüder Gienanth im Hochflei⸗
RPlala ubertragen.

7 Frankfurn, 9. März. Zur Freude unserer Hausfrauen if
bedden meisten hirttgen⸗Spezereihündlerne ein Placan —XXCC
wornach das Pfunde Kaffer etlicht Kreuzer abgeschlagen hat
e ex Muünchen, 3 Maͤri Die Gottin G. FreKolb's, Regin«
geb. Gärth, ist in der vergaagenen Nacht im 69. d hre ijren
Altert unde im 44. ihrer Ehe an Cholerine gestorben, —
Elberfeld, 28. Febr. Am 27. d40. Mis. Abends, sath
das 71 / jahrige Toͤchterchen eines Webers an · Darmyerschlingum.
Diese Kraukheit hattech das Kind dadurch zugezogen, —XR
Morgens nach Schlußz der Schule mit mehreren Altersgenossen das
ↄgenannte Seilche aspringen so lange — etwa 100 4 pachein
ander Fzausührte⸗bit es vor ⸗ Ermidung sast umfiel. Doat
me Kind, apelchetz Anfangs mur uüber heftigez Leibweh kloeif,
endete gegen Abend, unter den gräͤßlichsten Schmetzen. Wiz binm
deßbolb Euerm und Lehrer angelegentüch, doch ihr Auge dorenj
daben zu wollen. daß des erwehnie ghnjnastische Spiel den .
bigen Schranken —IVV—

inF Nurnberg, 6. Marz. Inder heutigen Magistratssitzung
entwickelte sich bezüglich der Frage, ob der Sedanstag (2. Sepi
jortan in tziefiger Stadt als Nationalfesttag gelten soue, ine inie
tessaute: Debatte, Ein Theil des Collegiums war ver Anficht,— daß
die Feier eines Schlachttages unterbleiten solle, und schlug deßhald
den 10. Mai; ven Tag des definitiven Friedenaschlusses, als Fes-
ag vor.“ Bei der hierauf erfolgten Abstimmung wurde zwar die
Sedangfeier angenommen, doch detrug die Majoritän hieflir
nur zwei Stimmen. ,
‚7, F. Der neueste Börsen-Kalauer lautet: Rach Einführung der
Nickelmünzen wird es jedenfallz mihr Nickelpumper ais Pumper⸗
nickel geben. u
4.4 In den letzten sechs Monaten mußten 8000 Schweizer,
die in Paris ihr Auskommen suchten, aus Mangel an Arbeit mii
Hilfe voa Unterstützzungsgeldern wieder in die Heiuiatb/ Befoͤrdert
werden.in

F Am Dienstag' verunglücte in Godramstein der Bürger
Heter Schunl. ais et ein Faßze in den Keller derdeingen wollle.
Auf den durch den Regen glatt gewordenen Stufen Irutschteer
aus, das Faß rollte über ihn weg und er vlieb sosort todt.

Am verflofsenen Freitag hatte ein junger Mann aus einem
Landauer Bankhause ein Geldpaquet mit 160 Stüuͤck Friedrichtdior
auf die Post zu tragen, seitdem ist derselbe nicht mehr ins Ge⸗
III
. fKlingenwünster, 10. Mätz. Unsere Gemeinde wurde gesern
durch ein schweres Verbrechen in große Aufregung verseßze. Der
penfionirte Forstet Herbst wurde mit einer groden Wunde am
Kopf⸗todt vor seinem Bette gefunden und vermusthet man, daß
mn dieselbe mit seinem eigenen Hixschfünger beigebracht worden
war. Ueber die Person des Thäters liegen bis jeßl keineele

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u te S. F. Demeh, verantwortlicher Redacten.
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Zlusikß- Verein Ht. Ingbert..3 2Seobnungn du linnen
8 Sonntag, den 15. Matz, 8 in St Zughert. er Wea —23222*
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A. Bihy, Schreirer.

Frucht · Brod⸗, Fleisch⸗ ac. Preise

der Stadt Homburg dom 11. Mon.

Weizen 8 f. 48 kr. Korn 7 fI. 6xr.
—— lr. Gerfle * Zreihige ———— fl. — 11.
eeidige — R. — Ar. Hafer 81. 39 ke.
Mischfruht J. — in. äürbsen — j.
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77 x. Bohnen — I. ir.
Zleesamnen — I. — ikr. — Weißbieb
3 glund ⸗kr. Kornbrod 6 Pfd. 84 ir.
vid 23 tke. 2 w i2 ir Gna
brod 6 Pid. — ir. Das Paar Weck 90
Br. 2 Ur. Odsenfleisch z Pfd. — te.
suhfleisch 1. Qual, 20 te.2. Quet
— tr. Lalbofleisch 14 tr. Hemmeifleisqh
5Sqweineneisch 20 ir hulg
der Pfund 86 tr. 231..7

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Programm:
UI. Ablheilung.
1. Onverture, zu „ Das Nachtlager vom Granoda,“s fur Pianoforte
zu vier Händen von Kreutzer. 0 2 *2
2. Thurmwaehters-Lied, für Männerchor' von Kreutzer.
3. Arie für Tenor, aus Joseph und vene BRrüdor,“s mit Klavierbe
, gleilung von Mehul.
4. Anchtgruss, Duett für Sopran und Alt mit Klavierbegleitung von Ablt.
5. Guto Nacht, Soloquartett für vier Mäanerstimmen bon Lachnir.
6. Preoi VolIkaslieder fur gemischten Chor von Mendelssohn. e war
w —— Konclo, für Pianoforte zu 2 Händen von Hause.
Vögleins Loeir, Tonbild für Pianoforte zu 2 Haͤnden dvon Hausschild.
I. Abtheisfung. * ———
8. e zu „Die weisae Dames“, fur Pianoforte zu 4 Händen bor
dieldieu. — tereeet,
9. Apsehsed, Mannerchor von Abt. c— äν n.
I10. Frühlingesruf, Quartett füt Sopran, Alt, Tenoe u. Daß, mit Nladierbeglei
tung von V. E. Becker. — d rt e üt
XxXX 2e Die Hugenotten“s für Plianofort⸗ zu 4 Haͤnden von Voß
12. Stümdehem, Solo Quartett fur Männerslimmen von Abt.
13. Le Tourhi Hon, Galopp zu 4 Haͤnden von Guimann. e wetn
CAÆKK Klavierbegleitung don Abt.
snen n ußß
Am sohSnen Rheinm géd ν. ioh Dein
Waljet zu, 4 Handen don Keler Bela. 6*
Anfang prätisß Uhr.

Sai n, 10. Vaxz. AFrucht-
Mittelpreis.) Weizen 8. 52 i. Ko
6 fl. 58 ir. Spelzlern — ——
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hafer 8 fl. 42 kr. Erbsen8. I. 37 *.
Wichen 58 fl. 2 lr. Linsen 441. 32 I.
Lleesamen — fl. — kr. — Norubrod
s Pfd. 84 klr. Gemisqchibrod g Pfd. 22 ir.

Weißbrod 2 Pfd. 22 ir. Deu — II.
kr. Kleeben —fl. Firx. Strod Ifl. — in

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Redalnon. Orud und Ver

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. Demenz is St. Inabert. ν J
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53 355 —3 535533
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*8 55342 8253
—— 252 525 223853 535583
— 235335 324
83 2 8 2538 338
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3 2537 ——3 5 —53 582357 28
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535 * ——38 53853 — 725 573
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3225 5 33 2 — 3833— 255382 5
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55328 . 23 8 ——232 ——336 57 525 388
—7 — 38 28* 2 — — 8 225— 55 2238
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* ss 23 3 —3 3332 3535*
532337 3. 3 33 3 3338 333333
5 5* * 378 —525535 3 —8* 5 — —28 —— 552 5 3 — 5
62 — ——
225 — —333872—3 — —— — 5353, 737 55325337
—38232 58 25538 * 2—22 3—52383—3 —232235—3 —
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E 3 533338 8 6353 4353*33
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333 2554. 35 5—33 28 —*58 535
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5333 —— 336*332 *— 85* 50 58338 ——— 2333 *8 5
253 544 7133 223 *58 ——— — —3 3225382
5 74 2 —* 8 3
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2 38 2332838 7 272288 —A 32. 3 *
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3 32 83338333 »5335355 33 2383.35*
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253 77 3338 238 3552535335 338323
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412 Silberzr. Anzeigen werden mit * Krur. die dreispaltige Zeile Blattschrift vver deren Raum berechnet:: v

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nr. nontz23un *Deutsched Neich —
M'nrk 'e'n, 11. März. Dem etbl. Reichstathe Jut v.

Wiethammer wurde vatz Großkteuz des Verdien stordens vom heil⸗
duichee verlieben
eruaen] Marz. Der Gesez niwurf, betreffend die Ger
wahtung von nachträglichen Vergütungen für Kriegsleistungen der
We neinden hak in ·der vom Reichstag angenommenen Fafsung be—
reiis die Genehmigung det Bundesraths erhatten. Der auf Antrag
bes Abg. Schultze Delitzschr vom Reigetag angenommene Gesetzent⸗
hre det Diälen ist vom Bundesrath dem Ausschuh für
die Berfaffung uberwiesen worden. 5
iDeerin, s Barg. Aus der Militärgesetzgebungskommision
werden einzelne Episoden gemeldel, welche der Aufzeichnung werth
iescheinen. Sol warde von einem Kegierungstommiffar darauf hin⸗
zewiesen, daß die Pferderationen um ein halbes Pfund Hafer
achdht werben, was Neine jährliche Mehrausgade von 800,000
xhalern für dib Reichtarmee beträgt.“ Gelegentilich“' der Debatte
aber die Milittttpflichtigkeit der Theologen wurde von einem Mit⸗
gliede desCentrums mit großem Eifer gegen die Betheiligung
herselben am blutigen Kriegshandwerke gesprochen. Ein liberalet
Comm issionsmitglied wies jedoch historisch nach, daß Bischöfe und
sonstigeGeiftlicher“ an det Spitze der Colonnen in die Schlach“
ogen und somit!n ihren Nachlommen ein würdiges Beifspiel der
aufopferndsten Vaterlandsliebe gegeben haben. General Voigt⸗RXheet
sagte privatim,n“daßß er ehet mit der Armee nach Frankreich zu
marschiren⸗ hoffe, nis die Commission mit dem Militärgesetz fertig
wird.“ Ein hervotragendeßz Mitglied der Commisffion antwortete
daß man mit der Verfassung der deutschen Armee nicht so jchnell
sertig werden Lzaunen, wie mit Soldaten, die auf Commando rechts
and lints marschiren.“ Ein anderer Regierungskommifsar bezog fich
im Laufe detr Debatte auf! die Motive des Militärgesetzet, als ob
dieselben Letwa⸗ Inftruktionen für parlamentarische Rekruten wären,
die auf Commando hergesagt werden müssen. Man erwiedert
hicrauf boße noch ,iicht Vefeht ertheit worden. die Monde aus
wendig zu lernen? *B
nn Einem Beruner Korrespondenten des Frkf. Journ.* zu
—
Berbannriuge! Die Angelegenheit hänge init den seht unangeneh—
men hdus lichen Verhaͤltnissen“ des Prinzen⸗Marfchalls““ zufammen
Man spreche sogar ziemlich underhohlen don Scheidung, und nin
des Koͤnigs Gebot; vetmbge die gelockerirn Bande ein wenig zu
sammenzuschweißen?“?) Jadeß wolle fich der eigenartigt —Kopf au
bia Dauet folchenr? Zwange nicht: fügen⸗“¶ unn4

— Ein Berichtersiatler der Spener'schen Zeitung ift kürzlich
dei der Aikunft des Herzogs von Edinburgh mit Richtachtung seiner
degitimcition von einem Bahnbeamtek vom Petron weggewiesen
vorden? Diw Wofall erregt grohße Entrüstung und die Spener'sch
—RD NAust rücken fuͤr hre belesdiglen Fe—
drrturrda.v DieKoln Ztg.“ mucht! bei diesem Auͤluß eine Be
wertang; dieauch Anderwärid wohl beherzigt werden dürfte. Sie
Wreißt MDie Wresse hat Kecht, — jede ihren Bertretern zurgefünte
la⸗ebüssgr zu⸗tügktin; baber ste hatein noch einfacheres Hrittel in
handen Sie muß es sich zum strengen Gesetz machen, niemalt
wenceure dffentlicht Fesilichteit zu berichten, “ zu welcher ihre Ver
neter micht achsungsvoll eiugeladen sindz“ wie es! in anderen gesit⸗
teten Läudern längst eingeführte NRegel ist. Wenn ein Feftkomtté
cest kleme: And mon sollte deaken selbsiderfiaudin e Aufetksam
deu derabsaäumt, so?zeigkez* daß eh auf die Prefse keinen Werth
egt, und wenn ein Blatt von einig x Bedeutung dennoch einen
—A— eigenen Würde
chul dig·asteze Maf nimmt bei feder? Gelegenheit' *die“ Dienste“ der
Dressori.dinspruch; an Gegendienste wird im Deuffchland oft nich
zedachtenr J*J

— Nach dem ‚Leipz. Tgbl.““ wurde Seitens der Reichste⸗
zerunz and des Bundesraths der Beschluß gefaßt, den obersten
teichsgerichtshof nach Leipzig zu verlegen.

Berlin, 10. März. Der Bundesrath hat deuie die Vor

legung det Gesetzentwurfes wegen Aubggbe von Reichskassenscheinen
m Betrag von 120 Millionen Mark an den Reichstag mit der
Modifikation beschlassea. daß dex. den einulaen. Siaaten übex. ihren
Antheil hinaus zu leistende Vorschuß von zwei Dritttheilen ihrer
Mehremission in 150 Jahrks raten zuruͤckubezahlen ih. wosern tas
X———
Au Bierlin⸗ TB. März. Die — Ptov. Correshondeng
die Commifsionsbevathungen über“ das Addeminargesch bespre
chend, hebt berdar,dahß die Reichsregierung sich bewußt fel, mij
dieser Gefetzvorlage lediglich die Bestimmungen der Reichsverfas-
jung der endgültigen Erfüllung'“ entgegenzuführen,“ betreffs aller
wesentlichen Grundlagen des Gesehes auf dem durch dir Verfafsung
bereits sanktionirten Boden zu slehen und un die Voltskraft keine
größeren Anforderungen zu stellen, als die höchsten vaterlündischen
Intereffen und die Fürforge für den Schuz und den dauernden
Frieden des Reiches gebieten. Wenn daher auch in den vorläu⸗
igen Berathungen die Meinungen über die Form noch auseinander
gehen, in welcher das gemeinsame Streben der Reichsregierung und
der Reichsdertretung zur Verwirklichunge gelaugen soll wird doch
die tiefe Uebereinstimmung!“ über das natidnate Bedürfniß zwischen
Negierung und Reichstag sicherlich die Wege endgiltiger Vereinba⸗
rung finven ¶ lassen und ber nationalt Geift alle Hoffnungen der
Begner des Reicht zu Schanden machen“ 5*
Berlin, 112 März.“n Dient Ratienalzige“ hoͤrt,“ baß der
Kaiser dat Civilehegesetz unterzeichnet habe.
Berlen, 110 Marz.“ Wenn das Militärgeseß sowie en
die Reichsregierung vorgelegt hat, angenommen; wuͤrde,“ wäre beim
Miliiär eine Mehrausgabevon?! 14, 200, 000 Thlr. zu bestreiten.
Sin Thell davon würde durch Mehtertrage der Zölle ze. gededt,
durch Matrikukarbeiträge waren noch 8,635,000 Thlx. aufjubrin
gen, so daß alfo im⸗ Jahre 1875 auf den Kopf der Bevditerung
O sedThlri Matritularbeiträge kamen Ji. J. 1874 nur 04
Thlt.a i. J. 1872 dagegen 03di)5 Die in der Melitürkommifsion
gestellte Frage, 2b die Reichsregierung eine · Erhdͤhung bestehender
oder · Einführund neuet ·Stenern gur· Durchführung des Militarge.
setzes in Auasicht genommen habe, warden verneinte(Die Landet
regierungen moͤgen aber ihrerfeits sehen, wier sit die Matricularbei⸗
lrage aufbrngen.) Epft Kur 3
Berlan 12. Marzee Ver Reichdtag lebirte den Antrag
auf Entlassung Liebknechts nd⸗ Bebelꝰs·aus der. Haft, ab nage
dem der Abgeorbnete Meyet! äuf die der Entlassung entgegen-
stehende : Bestimmung! der Relthaverfafsung anfmerlsam gemach
hatte. ning 2 n*d ι, —
Wen I. Mer Das Abgtordnetenhans 2. setzr. heute diĩe
Spezialdebatte Uder' ven ⏑⏑ — die · Rezelung der
wußern Rechtsverhältwisse' het batholischrn Kirche fort; Ein Amender
ment bezüglich der Bertidignng det Bifthoͤfe Bei ihreni Amts antrittt
vurdet adgelehuttn na hde nrn der HCaltusmnistet dagegen gesptogen
hattel u mιι r ι. ιιια —
o αν Frankreich u
u ugß a'ri2. 7. Marn.Onrepublitaulschen Blätter vetlangen
unler Vezugnahme? hucf· Bigmards Re die Aufhebung des Beiu⸗
gerungszustandes, da im ganzen Lande Ruthéẽ heersche. (Vofs. Sig
BPartsz,10. Marze Doags“ große Ballfest“ welches der Pumise,
dandelsstand gestern Ahend in dem Palafte des Handelstribumals
u Ehren des Prasidenten der Republite verastaͤtet hatte, war
beraits glaͤngend, wenn gleicht uuch dieseg Pial wieder n ahlreiche
Sinladungen (6000) ergangen waren sddaß gegem 11 Uhr dae
hebrauge · in·den Salen · unertragtich burber Der Prasident der
Keßublik, die Herzogin⸗ von Magenta, sämmutche Prinzen und
Prinzessfinnen der Familie Orleant, die meisten Boischafter und
Besandten, die: Min fier und alle politischen, finanziellen, industriel⸗
len und commerciellen Notabilitäten von Paris wohnten dem Feste
dei. Der · denscheBotschafter, Graf von Arnim, bekanntlich in
tiefer Trauer, war micht anwefend, wie denn auch kein Mitglier
der deutschen Botschaft!“ der Einladung des Handelstribunals
hräfidenten gefolgt war ·
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        iuch die Herrek Geschworenen Juͤt vorliegend eachtotcu.. Der so
für vduldig Erklaxie wurde, u Ziahriget Gesangnißstrase verur ·
deilt. 8 J
0. Marh. Bei zahlreich versammelter Zuhdrerj hast jand
n der henilgen, bis nahezu s Uhr dauernden Nachtceittagbsigung
e Verhandlung gegensden Redalleur der zu Speier erschetnenden
Rheinpfalz“ Andteas Schwab, 36 Jahre alt, von Mannheim
lebertig, wegen Beleidigung des deuischen Kaisers durch die Presse,
tatt Seine Wertheidazungg dührte, Hetr Anwalt Low, æ dae Ver
relung der kgl. Staatsbehörde Herr Staatsaualt; Metti. wir
Dem Gegenstande exAulliageaeldeje zein in RNe. 269 der
Rheinpfalz“ (Gom 19.— Rovember 1838) erschienener Der
indische Greis“ und der „Heldengreis überschri: binck Ariikel,
velcher Felgendermaßen beginun
„Die in Leipzig erscheinende „Freimaurerzeitung Pks, der
vir deide Ausdrucke in ihren Gegenüberstellung entpehmen. Diese
Rptilien haben. Ia keine, Ruhe. Sie müssen fertwähreud ih e
Vergleiche austellen.. Daß sie daduich anderetn adenfann zu Ver⸗
I leichen Anlaß geben,“ scheint dieses Vollchen in seinem, Eifer gar
Vernui ptο ucht zu merlen, Soust. wurte 1. B. genanntes Freimaurerbuu
(Sqwurgerichta verbandliunzgean), Zweibru- icht Folgendes schreiben . V
ken, i0. März.“ In der heutigen Vormittagssizung, haue sich Prit dem Papsie geyt es zurück zur Verponung alles Denkeni
Michael Gregorius, 1d Jahre alt, Diensiknecht von Dietschweiler, ukr Unterdrückung der Wissensjgast. uuz uquifition uagd Foliat,
wegen Koͤrperverlehung mit nachgefolgte m Tode zu verautworuen. du den schmählichsten. Fesseln, as Shllabus und der Euchtuka.
Die iel. Sioatabehdrde vertrat Ht. C Sigatsanwalt Petri, den Viit dem Kaiser geht es jetzie voran zur Freiheit des Geistes don
Angetlagten Herr Richtskandidat Molilo. a genu tder Bevormundung. zur Versoͤhnung, per Menschheit ohnt Unten
Am 22. November vorigen Jahres des Abends gegen 7 Uhr hied des Glaubens, zur Ads⸗flutelung allex, Voruu theilt ug
zerieth der Angellagie, welcher als Knecht des Fuhrmannes Latz icher Seligkeit. 3 242* 83
on Et. Ingbert auf der Pferdebahn Eisen von dem neuen nach denn So die Freiiaaurerzeilung. Ist derselben nicht au dieser
ien puodelwerke der HH. Gebt. Krämer daselbit zu. fahren hatte, Slelle xine-Verwechslung begegnei 13 . 646
in dem Zejahrigen Schmelzarbeiter Horlemann von Waldfischboch jn Jim weiteren Verlaufs des Atulels werden nun, zuerst die
Dirtit. Die Veranlafsung dazu gad der Umstand, daß Gregorius wei in dem augeführten Auszuge aus dem Artilel. der Freu⸗
za saner Anlunft mit vollen Wagen auf dem alten Puddeswerke dauretzeitungentdalenen, dem Paplte gemagen Vorwürfe . Ver⸗
sur obenerwähnten Zeit noch mehrere volle Wägen auf den Schienen ꝰdnung alles Denleng.e Unterdrüchung der Wessnnschafu“, und dit
fand, weiche ihm bei seiner Ansahrt hindernd imm Wege sten- 'agecen dem Kaiser“ gemächten Lobegerhed. nyen :. „Freihent des
en Er sowohl, wie auch sein Begieler Korft, der ihm ais Bremser Beistes non jeder Beuüoemundung“ unde, Versohnung der Weusch
zeigegeben war, schoben die Schuid hievon der Faulheit Horle Fit ohne. Unterschied des Glaubens“ Im vier verschiedenen Absaͤtzen
naun's zu, welchem nebst 2 andern Arbeitern das Abladen der ejprochen. Ducch verschiedene Behauptuugen, namentlich durch
Wagen uͤbertragen war. Waährend nun Korn mit dem, Pferden ie Aufstellung, daß die, katholische Kirche gegenwärtig in Preußzen
r nem letren Wagen zurucfuhr, war der Angellogle der Hor⸗ interdrüch und verfalgt würde, —suchte der Berfasser des mehret.
emann stehen geblieben. Nach einigen Minuten horse, Korst den bädnten Ryheinpfalzarutels den Beweis zu liefern, daß das Ver⸗
Aucetlagten rufen: „So, jetzt hast Du mich mit dem⸗Peiischen⸗ Altniß ein umgekehrtes sei. Nach Erorterung der vier erxwähnten
sae deschlagen und ich Dich mit dem Brenihebel Bunlte folgt nun. nachstehendes Passus ::
Zu RKorst zuruckgelehrt und von Letzterem befragt, entgegnete „Wir fragen nun nach diesen. Beuerlungen nochmals: If
der Angeklagte, Horlemann habe ihm seine Peit che abgenommen ex „Freimaurerzeitunge bei ihreia eben angeführten Ausspruch,
din dan Stoce derselben auf den Kopf geschlagen, worauf er üicht eine Zerwechslung hegegnet“dDoch ehe. mian diese Frage be.
en Horlemann mit dem Breushebet einen Hieb. verseht habe. inrwortet, lese, man noch die folgendt Stelle. Da schreibt dat
Zeuge Korst bemerkte nun, daß am Peitschenftocke des Gregorivs Blatt (die Freimaurerzeitung;!:. —
Xr ntere, dichere Theil fehlte. Den Vorgang selbst hatte Ni⸗ „Moralisch vernichiet in den Augen aller Freien ist der kin.
Dand min angesehen, da die beiden Mitarbeiter deg Horlemann ische Greis, der trot seiner Unfehlbaͤrkeit die einfachsten histori-
gerade beim Abendessen waren. Denselben erzählte jedoch Horle- hen und nationalen. Thatsachen nicht versteht und nicht kennt
Jann bei ihrer Rüdkehr, daß der Angeklagte ihm den Brems —X . wie anders stehr et da, der Heldengreis, der mi
sedel auf den Kopf geschlagen habe und er deßhalb. Schmerzen wig lunge ai Geist seine Zeit begreift und mit ihr mit jugendlichn
spure.“ Nuch dem Aufseher Klemmer gab Horlemann. auf Ve- Fustickeit vorgnschreitet ...und dieser Heldenareit ist unser
ragen an, doß der Angellagie frech begen ihn gewesen, sie: in hr. i .3 3366
Disput gerathen seien und fich gegenseitig auf die Bruit gestoßen Im folgenden Absatze des Artilelß der „Rheinpfalz' wird
jallen; vr (Horlemann) habe vun zuerst den Angellagten auf den nin die Bedeutunge, des Zeichens „Braz““erdttert und ironisch
Zaacen' geschlagen und don diesem dann eine Ohrfeige erhalten. Ljagt, daz man den Freimaurern gern diesen „Br.:““(tu-⸗
Kun habe er dem Angetlagten die Peusche abgenommen, solche ei) göhne.— —
erbrochen und ihm git einem Theil derselden auf den Kopf ge- Der Sthlußsatz endlich lautet:
Hlagen, woraushin der Angekliagte seinen Bremshebel vom Wa-⸗· Wohl haben wir keinen kaiserlichen Br.r abek ir haben
en genommen und ihm demil auf den Kopf einen Schlag ver- inen heiligen. Vater. Wodhl befitzen wir keinen Heldengreis, aber
eßt habe. Der Angeklagte, der dei dieser Erzählung zugegen war, dit besihen einen Nachfolger Petri, der, über die Jahre Petri
cerkte nur als Erwiderung: „Hätte mir Horlemann nicht mit inaus, fich keinen Brief vol von geschichilich unwahren örtlarun-
‚en Peitschenstocke auf den Kopf geschlagen, so hätte ich ihm auch en und gerichtlich nnerwiesenen Auklagen diktiren läßt, sondern der
cht den Vremshebel auf den Kopf geschlagen.“ Horiemann ar- ine micht wen ger Geist und Wahrheit dirtzenden als vaterliches
Ane noch bis e Uhr,begad sih sodann ineü Schlafhaus und Wohlwollen athmenden Reden und Schreiben aus der Tiefe seinet
egte sich da, nachdem er noch talte Aufschläge gemacht hatte, ju 'om heiligen Geist erleuchteten und gestärtlen großen Seele schöpft.“
Sene. Nachis wuͤrde ein neben ihm schlafender Arbeiler durch sein Wegen dieses Artikels hat die Verweisung vor das Schwurge ⸗
Dejammer geweckt, der fich nac dem Grunde hievon erkundigte, yt staitgefunden; und namentlich wegen foigender Stellen det⸗
Ther bald wieder einschlief. Als jener Arbeiter — Zeuge Stich elden ... —
en andein Morgen (dalb 6 Ühr) nach Horlemann jah, fand I. Wegen der Ueberschrift im Jufammenhalte mit dem Pas
r denselben todt im Bette liegen. us: „ist derselben nicht an duser Stelle einé Verwechtlung be⸗
Wie sich später bei der Unterjuchung ergab, war durch jenen zegne !!
Schlag der Schädel des Horlemann derart derletzt worden, daß 2. Wegen folgender Stelle: „das soll Versöhnung sein (ch
an zeha bis eilf Centimenter langer Schadelsprung und Blut- vird dies dei Besprechung der von der „Freimaurerzeitung“ ge-
iigiezüng in das Innere der Gehirnhoöͤhle eingerreten war, was rauchten Worte: „Versohnung der Menschheit ohne Unterschied
— . es Giaubens? gesagt), wenn man sogar in tgl. Briefen uns der
Der biaher gut beleumdete — slellte die sragliche That jröbsten Staatsverbrechen anllat J//·
jelbst nicht in Abrede, schützte aber Reiz vor. 3. Durch den weiteren Satz: ', Wir fragen
sue Herr Vertheidiger machte in erster Linie Nothwehr, in st der 8 de — 8
weiter mildernde Umstände (Reiz, guter Leumund) geliend, ian lun begegnet 9

2*
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        4. Durch den im Schlußab'atze euthalterien Pafsus ,Wohl
hesißen wir — dikliren läßt 32

Die kgl. Staalsbehörde begann. ihren Vortrag mit einen
aufforderung an die Herren Geschmorenen, auen und jeden Par⸗
seistandpunll bei Seite zu lassen und ein rein objektives Urtheiß zu
allen. Sodann beleuchtete dieselbe den Artiket etwas näher. Schon
die Sprache jenes Artilels, sagte sie, sei eine höchst anstoͤßige;
selche Sprache führe man nicht, wenn man von dem Kaiser, dem
Repräsentanten des Deutschen Reicheß Nrede. Die Form werde
ber noch bedeutenderüberboten. durch den Inhall des Rheinpfalz⸗
Aetitels, welcher schon mit einer Beleibigung des deutschen Kaisers
deginne. Denn der „Rheinpfalz“ falle es doch sicherlich nicht reia
den Papst einen-kindischen Greis zu aennen, wie es in der „Frei⸗
naurerzeitung“* geschehen sei. Wenn also die „Rheinpfalz“ diese
Aedeischrift gebrauche und dana frage: ist der Freimaurerzeitung
dier nicht eine Verwechslung begegnet“, so bedeute Dies doch
icher nur: Es ist ihr eine Verwechtlung begegnet, nicht der Papf
jondern der Kaiser ist der kindische Greis. Außer verschiedenen
anderen, theils mehr, theils minder beleid igenden Bemerlungen im
Laufe des Artikels enthalie endlich der Schlaßsatß desselben, worin
dem Kaiser der Vorwurf gemacht wurde, daß er sich Briefe diktiren
iasse, also ein bliudes Werkzeug in den Händen seiner Minister sei,
rine schwere Beleidigung. ⸗ Da nun der wahre Verfasser des er⸗
vähnten Artikels sich nicht geftellt habe, so müsse der verantwor!.
liche Redacteur, der heutige Angeklagte, dafür verurtheitt werden.

—A

wischen der katholischen Kieche und dem Staate ein so deftiger sei,
daß man kleine Uebergriffe auf der einen oder anderen Seite
entschuldiger müsse. Namentlich sei dies zu entschuldigen, wenn es
auf Seiten der Katholiken vorkäme. der Minderheit, welche, wenn
sie nicht in Wirklichkeit bedeüdkt wäre, sich doch wenigstens bedrückt
Ahle. Die liberale Presse lasse es auch täglich an Aagriffen und
Schmähungen der Kirche und des Papstes nicht fehlen; da sei doch
eine Abwehr erlaubt. Was den Artikel selbst anlange, so sei er
rein sachlich gehalten und blos eine Erwiderung des der „Frei-
maurerzeitung“ entnommenen Aufsatzes. Es fänden sich nirgends
darin Beleidigungen des deutschen Kaisers, diese müsse man erst
willtürlich hineinlegen; der Artikel überschreite keinessfalls das Maß
der berechtigten Kritik. Darum müsse eine Freisprechung seines
alienten erfolgen. — Urtheit, wie belannt, zwei Monate Gefano
— 3
a Der Gewerbeverein Kaiserblautern will eine Agitation ein⸗
eiten gegen die vom Abg. Schüttinger (ultramontan) beantragte
kinführung des Malzaufschlags in der Pfalz. Zu diesem Zwed
jollen zunächst die Biere der bedeuteudsten Brauereien der Pfal,
und des jenseitigen Bayerns auf ihren Gehalt untersucht und dann
in einer Broschüre die gegen den Malzaufschlag sprechenden Gründe
eutauckell werden. Es wird behauptet, /daß z. B. die Kaiserslau⸗
terer Biere etwa 14 pCt. Würze enthalten, jenseitige Biere aber
aur 10— 11 pCt. — Nachdem die Ueberfüllung der männlichen
Abtheilung des Zuchthauses Kaifertlautern nunmehr bseitigt ist,
wurde vom Justitministerium verfügt, daß vom 15. März ds. Is.
an die in den Bezirke des Appellationsgerichts Zweibrücken ver⸗
ittheilten männlichen Perso en, welche drei Jahre oder weniger im
Zuchthause zu verbleiben haben, zur Straferstehung in das Zucht⸗
daus Kaiserslautera abzuliefern sind.

Am 10. d. M. wurde von dem Zuchtpolizeigericht Kaisers⸗
lautern der praltische Arzt Dr. Beckerle in Albisheim wegen bder⸗
eer Behandlung eines Kindes zu 80 Thaler Strafe dver⸗
artheilit. J
t Neustadt, 12. März. Die Baucommission der Schltzenge⸗
alschaft hat die Erbauung der Festhulle ec. an Fillibeck von Ham ·
dach und Jatob Becker M. von hier in Accord gegeben. Die
dosten des Festes sind auf 12,800 fl. veranschlagt. (R. 3.)

F Landau, 12. Marz. Gestern wurde die ledige Anna
Maria Schwamm, 37 Jahre alt, Tochter des Ackerers Matthäus
Schwamm, in Alingemnünster durch die Genadarmerie verhaftet
und in's hiesige Bezirksgefängniß gebracht. Sie ist des Mordet
an dem quiesc. Foörstea Friedrich Herbst verdächtig. Man weiß,
daß der Geitddtele der Verhafteten und ihrer Schwester fein Ver-
noͤgen dermacht hattte, und daß er den Abend bor seinem Tod in
»eren Wohnung war und voun ihr in angetrunlenem Zustande
Zussande nach Hause geführt worden ist. Sie allein will auch in
der detreffenden Nacht einen Schrei gehört haben. Bei der statt⸗
zehabten Haussuchung fand man in ihrer Wohnung eine dem
ccmordelea gehdrige Obligation. (C. A).

7 Landau. Der ‚L. Anjz.“ fügt seiner Nachricht (vorstehend)
)ezuglich eines von dort vecschwundenen jungen Mannes, jezt dei,
aß das betreffende Geldpaquet der Post richtig übergeben wurde.

FDie Eier, eines der unentbehrlichsten Lebensmittel, hnbeu
n der letzten Zeit einen Rückgang im Preise erfahren und zwar
urch die massenhafte Eierzufuhr ans Italien. Die italienischen
zier find bedeutend größer, als die inländischen und dabei sehr

vohlschmedend und gehaltvoll. In Mannheim soll in voriger Woche
ein ganzer Eisenbahnwaggon'jsolcher Eier verkaust worden sein,
uind zwar das Stüch zu 1 Kreuzer.

77 In Muͤnchen verlndet die dayerische Gartenbaugesellshaft,
paß man beuer ein ‚Maikäfer⸗Jahr“ zu erwartem habe:t

Munchen, 6. März. Die Giefinger Kirchenbau⸗Lotterie⸗
Angelegebheit scheint sich, bit ein unanfechtbares Urtheil erwirkt
vird, roch sehr in die Länge zu ziehen undus wird vorausficht-
ich noch dieses Jahr verstreichen, hiß, zing, neue Zighung weramz
taltet werden Fanu.. 3
i PaBerlin, 9. März. Das nervöse Leiden des Reichtkanzlers
und⸗ Ministerprasidenten Fürsten v. Bismarck hat dit Verschlim⸗
netung erfahren, daß die bisherigen Krankheitserscheinungen des
rechten Fußes auch auf den linken übergegangen sind, Der Leib⸗
arzt des Fürsten, “ Regimentsarzt- Dr. Siruck,“ führte vessern au
ꝛas Krankenlager desselben den Gentralarzt Vr. von Lauer, Leib⸗
arit Sr. Maj. des Kaisers und Königs, und hatte dann dilt Huu-
v. Lauer eine Konsultation. Auf ärzilichen Rath ist Farst Bis
narck genbthigt, sich emige Zeit von allen Geschäften, fernpu
halten. j —

tSiadbach, 5. März. (Bekantmachung.) 100. Thaler
Prömie! Am Abend des 1d. wurde vas Bild Selner Viaesin
des Kaisers und Koͤnigs aus dem Schulsaale zu Hamern entwen⸗
det und in frevelhafter Weise zerstört. Demjenigen, welcher zue
ẽrmittelung der Thaͤter derart beiträgt, daß eine gerichtliche Be⸗
rafung derselben, herbeigeführt werden lann, diete ich“ mit
Benehmigung der königlichen Regierung zu Düsseldorf eine Prämie
zon 100 Thalex, mit Buthhstaben Einhundert Thäler. M.⸗Glad⸗
»ach, 3. Marz 1874. Der konigliche Landrath Bödiler.“ Das
hetreffende Bild' des Kaisers war erst vor Kurzem in der Schule
zu Hamern aufgehängt worden.

s FEchternach, 7. März. Die Sauerbahn schreitet in ihren
Bollendung regelmäßig fort. »Auf der Strede Echternach Ditkirch
jat man die anfänglich hochgestellten Fahrpreise bedeutend ermäßigt.
Die Bahnstationen. welche auf dieser Strecke noch exrichtet werden
oslen find jetzt desinitiv festgestelli: Von Wasserbillig aufwärts
ins von Echlernach abwärts fährt die Lokcmolive bereits auf
veite Strecken behufs dis Transportes von Bahnmaterial. Späte⸗
tens bis zu Pfingsten wird die ganze Strecke Wasserbillig Echternach
dem Verkehre übergeben sein. Man glaubt, daß die Geselschaft der
Prinz· Heinrich⸗ Bahn auch die Concession für eine Moselbahn auf
axemburgischer Seite erhalten wird. In diesem Falle würde
Wasserbillig ein eben so wichtiger Bahnknotenpuntt wie einst das
iahe Conz werden.

7*Breslau, 6. März. In der Pfingstwoche wird hier die
21. allgemeine deutsche Lehrerversammiung statifinden. Für die
»auptversammlungen sind bis jetzt folgende Vorträge angemeldet:
) Einleitender Vorrag üder die historische Eatwickelung der üll⸗
nemeinen deutschen Lehrerbersammlung von Kiesel,Senuͤnarlehrer
n Creuzberg. 2) Bericht über die Verhandlungen und Beschlüsse
ner zu Cassel im vorigen Jahre stattgefuudenen Ausschußlonferenz
don Direktor Berthelt in Dresden. 8) Die Selbsthülfe der Lehrer
von Dr. Schnell in Prenzlau. 49) Uerer die Stellung des deut⸗
chen Lehrerstandes zur Nationalliteralur von Emil Wolff in
Wandsbeck.“65) Die nolhwendigen Bedingungen für eine fernere
lückliche Entwickelung des deutschen Vollsschulwefens von Th.
hoffmann, Schulrath in Hamburg. Ferner sind angemeldet für
ie Sektionssitzung folgende Vorträge: 1) Ueber Organisation von
Fortbildungs -⸗ und Gewerbeschulen, von O. Jessen, Direttor der
illgemeinen Gewerbeschule in Hamburg. 2) Ueber den Zeichnen⸗
interricht in den Fortbildungs ⸗und Gewerbeschulen sir Madchen
von Dr. A. Stahlmann in Hamburg.

7 VLondon. 8. März. Einen grauenhaften Vorgang brrichtet
zie .Chirg Mail“ aus Japan: Eine Frau, die zum Morde
hres Mannes Hand geleistet und den Mörder geheirathet hatte,
st zut Strafe durch angespannte, Ochsen in Stücke gerrifsen
vorden. Dem Mörder, Bruder des Gemordeten, stand ein kaum
venlgee quelvosler Tod bevor, erst Kreuzigung und am Kreuze
Tortur bis zum Tode mit spizen Scheeren. Weiter kündigt das⸗
elbe Blatt die Einäscherung des Schibatempels in Yeddo an.
Tas Gebäude hatte 270 Jahre lang geftanden und war eine der
wesentlichssen Sehenzswürdigkeiten der Haupistadt.

7 Constantine (Algier), 7. Maͤrz. Gestern und heute rast ein
urchterlicher Orkan über unsere ganze Provinz. Chaussten und
Fisenbahn sind zerstoͤrt und die Flüsse ausgetreten. Der Schaden
ist ein ungeheuerer.
Volkswirthschaft, Haudel uud Verkehr.

München, 11. März. Von der k. Münje dahier wurde nun⸗

nehr eine groöͤßere Sunma dvon Nickelmünzen (10 Pfennigstücke) an

die Tentralstaatslasse abgegeben, um von da aus in den dffent⸗
lichen Verkehr gebracht zu werden.
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        Bekanntmachungen
4

Eine sehr gute junge Quh mit dem
dritten Kalb ist zu verlaufen beiß
— Rehb, soͤrsten
auf der Schneidmuhle.
gagner Ferzer sind buchene
eoe zu haben, den Kord

reuzrx.

—— 6 —— —————
3 Zaustk. Vetein Ste Ingbert.
Sonntag den a Murz im Sadle von Herrn F. Oberhaäuser
— — ν —ναν *
—* 2339 nutn zbä 00Nö 03 Reꝑ π * reann
daenn?7 fag⏑ ——— ,g 7 * p
ι ιαν νäe tt ι n
J eh e 343 Programm: ien nνu e t
V — — J. Abtheilung⸗ —
l. Ouverture zurεαι ntlager von Gramnla, es fitt Pianoforke
zu vier Händen pon Kreutzer. 39 ιι aεν u ια
2. πιειιεεοναIαι, fur Männerchot, bon Krrutzer. aß nint
3. Arie für Tenor, “ aus -FOosepPli umnil ιιναν rdlerαν mit Mlavietbi
gleilung von Mehul di JSο 3
4. Nnchigruas, Duett füt Sebran, und Alt: mit Kiavierbegleitung von Abnieuu
5.Gute Naeht, Solbquartett: fur vier Vndanerftimmen won Lachneree? b u wid
6. Drei Vollaliedæer fur gemifchten Crut:; Bow Mendetsfohn. nm 24ꝛen
arlequ im KRomncdo, für Pianofdite zu Ar Händewovon Hunfu.» neoaaul
WMõoulei ua — ———
tanu 1777, AB16e1 ilem nittey n ijud
OGVRMXLLVAI 136 I Abtheitunn varuet u 3834 m
8 om nroe — —— — — — — zu Handen dor
de Boitldieu αα ααn —AA—
— ———————— Ag — * * F 422
ao. Fxuoliuserut, —— — ——— —

ung von V. E. Bechtre 63 —D

—
Staundehen⸗ Solg. Quartetl fiü, Nänmer, imunt ni hon — 2 rn gno
* Zourbiuon. Galopp in F. Hünden. voin Gusiug tun ina
siegestosaug, Mannerchat mit Klabierbegleitkn; Pon — 20 nztui iud
nrto;d dann Zume Schlusß d Nasd unti —— e
—
, n Naa Walzer zu w Handen von· eler Belun. * J———
38 u — ——
.2 7 za not — —3 — xeig KAhr A e!ttet] wrinx
—XR »tung. — 3835
Zwei Ausgaͤben TaͤglichnVeladapreis 1. 30 kr per Quaptain
Politischer Theil; Anbiate Reiheneue und Foitschriu Belampfung der schwarjen
and rothen Internationalel Bekämpfung der Gleichgültigkeit und Unthätigkeit im eigenen
Lager! Inholt: Telegtaphischez Debeschen . Pes Woffschenn gend. Wagner schen Dureaus.
Original-Correspondenzen gus⸗ Dyusschlaub, Frankueich und Sphanit aTäguich politisch
Uebersichr und Leitartileb e ινννα
Handelszeitung Tendenn Verlehrd auftn reellet
roltswirthschatilicher Vaf z. Jobalt, Felegt abhis he. Comrs-ung Marktberichte. Borfen e and
Dandels naͤchei vten vbn glen eurgpoͤschenn Eauühimnarlien · 4 ——3
Der NUnkerhaltung kind Belehrung, ist in' Jäglich exsch- inendes unterbaltuugeblau
dewidmet. l —84 2α ια, yͤe
Dan Geschaftznd. HBerichehieden hientesu.vlelset get. Anzeigethesl. ngisah—
wird mit Skr. SxiZ Sar. hetechuei wohen ahüetene ud, Wi. derholten Auftraͤgen ein
entsprechender Ratakn gewäbrh. wirbem —
nr tonnemenne.nnctmiineaunsowe — J ——— Anzeigen ladel freundlicht a
un Mtdannheum, 8. Marz A e e p e vonnr
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wurden als: die vorzüglichstenauf det
jungsten Weltausstellunge in Wien mit
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Dieselben sind ine allen namhnsten
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a Keinter Quiowen Gami PisfichfFonnfin die Illustrabton imdkeinese Mutbide Wetled
werdensorallz · meim scht mzcseitee langerd Zeltnmm einete Jutene illuftririeneusgabel
erwartetrals die Staleipeaxs. hunι αιy n ι αι “α
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vare diet Wert ze wehdamn.ummhschie un aste. Gubstzihtunon daraut üelyyendh-
gebeten wird. 660 ν Hac Aα.

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Frucht· Brod⸗ Fleischere. Preise
der Stadu Zweibrücken vi42: Mätz-
Weizen 8 fl. 40 xx., Korm6 fliu53 kri
Gerste 2reihige · —fl. *xct, Gerste vier⸗
reihige, fl. ire Spelz Beal. — r.
Spelzkernea- aflu ν. Dintel -fl.
ir. Mischfrucht — flit Arn Hafer
5.l. QBx. KRartoffelta I fl. I2kr. Heu
2efi. 212 tr Strohenl. f AιæνRper
Zentner. WeißbrodiLaa Keilogr“ P4.
Kownbrod 3. Hilogr. 33 . ditto 2 Kilogr.
22tr. dino AHKilogrt Iekr. Gemischtbrode 8
il. 40 ir. Paar ⸗Wede 0 Gramm2 ktr!
Rindfleisch 1. Qual. 22 kr. 2. Qual. 20 kr.
Kalbfleisch 18 kr, Hammelfletsche 22 tr
Schweinefleisch 22kt. per Pfund. Butter 88
kr. per: Pfunda t —V— —
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de St. FJanbee r Dnze i g er suud da⸗ mit dom Hauptblatie verbundene Unterhaltungkblatt, mit der Diendtagt⸗ Donnerstagk⸗ uand Sonniag
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Sonntaa, keun 18. März

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Oeutsches Neich

Miüsnchen, 11. März. Das Ministersum des Innern hat
a mmehr auch die Vollzugsbestimmungen uͤber die Zuerlennung
ve uur Erhoͤhung der Bezüge der Gendarmerie für das erste
halbjahr 1874 bewilligten. 119 036 fl. erlassen und die Nachzah-
ung der entfallenden Quoten vom 1. Januar laufenden Jahres V —F
angeurduet. Die Offiziere erhalten die füt die Armee festaesetzten — Bermise es.

Gegen ihrer Charge und das entsprechende Servisgeld ihres 7 Speier, 12. Maärz. Gestern beschloß der Stadtrath mit
Wohnortes, jedoch nicht die Wohnungs⸗Ent chadigungsgelder. Die 1 gegen 8 Stimmen die Aufhebung des städlischen Leibhauses.
ven Unteryffizieren und Gendarmen zugesprochenen Zulagen etræa— fAm 11. d. Abends starb der älteste Mann in Landau,
den monatlich: für die Oberwachtmeister 6 fl. für die Wachtweister Herr Germain Baudoin, im Alter von 95 Jahren

j. Al. 12 fl., für die Wachtmeister 2. Kl. 11 fl., für die Ser -· 7 Mannheim, im März. Je nähet die Tage unserer Früh⸗
Jeanten 1. Al. 10 fl., für die Sergeanten 2. Kl. 9 fl., für die ahrmärlte herantreten, um so rühriger betreibt das Marktcomite
Slalionztommandanten 10 fl., für die Gendarmen mit über eine Arbeiten und es fehlt nicht an Anregung dazu. Anjtagen
respeklide 18, 13 8 und 8 Dienstjahren im Gendarmeriekorps aach Stallungen, Anerbietungen des Verkaufts von Verloosunge
je 10, 82, 7 und 52 fl., füt die Gendarmen untet 3 Dienst- zegenständen, Correspondenzen mit auswärtigen Besuchern des
ahren im Gendarmeriekorpy 6efl. Die berittenen Mannschaften Marltes, mit befreundeten landwirthschaftlichen Vereinen und
hom Wachtmeister 1. Kl. abwärta erhalten monatlich Ia/a fl. Zemeindebehörden, Beschaffung eines Ausstellungslokals, worin alle
mehr als die entsprechende Charge der unberittenen Mannschaften. angekuuften Sachen zur Schau geftellt werden sollen, und eine
Aia Funktionszulagen sind monatlich zugesprochen: den Statious- Reihe anderer Dinge beleben die Fuührung. Ueber die am 3. und
ommandanten Ifl. 30 kr., den Schreibgehülfen 83 fl. und den' 4. Mai abzuhaltenden Pferderennen, welche auf dem Mernplatze
Unterrichtosergeanten in der Gendarmerieschule 6 fl., besondere wischen der Seckeenheimer Chaussee und dem Neckar stattfinden
Zulagen sind den Mannschaften der Stadtkompagnie in Mänchen verden, können gir einige vorläufige Mittheilungen machen. Sonn-
uͤgesprochen und zwar dem Oberwachtmeister jährlich 48 fl., den lags: Galoppreiten fuͤr deuische Landwirthe; Eröffnungtrennen
Wachtmeistern und Sergeanten 80 fl., den Stationskommandanten ür Pferde aller Länder, Offizierhürdenrennen, Jagdrennen für
und Gendarmen 24 fl. Pfecde aller Laͤader; zweites Jagdrennen, Flachrennen, Steeple-

Manqhen, 12. März. Die Frist für die Einreichung der Thase. Montags: Galoppreiten für deutsche Laudwirthe, Herren⸗
esuche um Zulassung zu den Spezialprüfungen für das Lehr⸗ eiten, Flachrennen, Hürdenrennen für Pferde aller Länder,
amit an den höheren Ünterrichtsanstalten wurde für das Jahr 1874 Offiziers · Jagdrennen, Badener Steeple⸗Chase. Die groͤßte Distanz
ausnahmsweise bis zum 1. April verlängert. — Nach einer Ent⸗ si 6000 Meter mit 25 bis 26 indernissen. So viel wir wissen,
schliceßung des k. Kultusministeriums dürfen die dermaligen 2. u. »etrugen voriges Jahr, neben 4 Ehrenpreisen, die Geldpreise 7800
3. Präparandenlehrer ohne weitere Dekretausfertigung von Seite Mark. Dieses Jahr sollen sie dem Vernehmen nach noch biel hö—
des genannten Ministeriums auf ihren Stellen verbleiben, soferne der sein. Maärkte und Messen bringen Leben.
fie sih denselben nach dem Urtheil der kgl. Regierungen, K. d. J. F (die geograpbisch⸗statistische Abtheilung des Großen Gene⸗
in jeder Beziehung als gewachsen bewiesen haben. Gegentheiligen alstabes) hat soeben den 4. Jahrgang ihrer „Registrande“ ausge-
Fallen ware deren Ersetzung durch eine andere geeignete Persönlich zgeben, (Kal. Hofb. v. E. S. Mittler u. Sohn in Berlin), welcher
leit zu beantragen. Auf die neu anzustellenden Lehrer dieser Kas nicht allein alle wichtigen litera ischen Erscheinungen auf dem Ge—
tegotie hat jedoch die Normativentschließung vom 20. vor. M. diete der Statistik und der Geographie aus dem Zeüraum vom
Anwendung zu finden. Ott. 1872 bis Okt. 1873 verzeithnet und ihren Inhalt zum

Maunch en. Nach dem Volksfreund“ hätten die 82 klerikalen Theil kurz excerpirt, sondern auch eine Menge unmittelbater Riuc
Keichstags ⸗Abgeordneten Bayerns an Konig Ludwig II. sich gewen⸗ heilungen enthält. Die Reichhaltigkeit des Inhaltawel her sich
det mit der Bitte, die bayerischen Vertreter im Bundesrath anzu- iber alle Zweige der Geographie und Stalistik erstreckt, (Karto—
weifen, allen Einfluß Bayerns gegen die Annahme dez „Interni- raphie, Bevblkerung, Witterungskunde, Verwaltung und Verfas⸗-
rungs⸗· und Ausweisungsgefehes der Geistlichen“ geltend zu machen. ung, Finanzen, geistige Kultur, Heerwesen, Land, und Forftwirth⸗

Aus Elsaß. Ver s. Z. vielgenannte General Cremer, chaft, Verkehr, Industrie u. s. w.) hat auch den Unfang des
welchet vor einigen Wochen sich in Metz in Geschaften aufgehalten Werkes erweitert. Namentlich zeichget diser Jahrgang sich durch
zat, jegt Weinreisender, weilt gegenwärtig in Straßburg. Uebri- die ausführliche Darstellung des Kriegwesens aller europäischen
jens scheint es ihm jenstits der Vogesen nicht mehr recht zu be- Staaten aus, welche als das zuverlässigste und genauese Bild
jagen, denn er hat, wie ein Correspond.nt der .Karlar. Z.“ be, desselben betrachtet werden darf. — Fuür einen ungemein weiten
chtet, dor einigen Tagen in einem dortigen, besonders von Alt. Imkreis der Interessen und Studien bietet daher das Werk eine
Straßburgern besuchten Bierlocale die Aeußerung gethan: „Seid eiiche Ausbeute, für dessen Herausgabe das ganze wissenschaftliche
roh, ihr habt 20,000 Mal mehr Freiheit als die Franzosen,“ hBublikum dem Generalstabe zu bleibenden Dank verpflichtet ist. *
woraus hervorgeht, daß derselbe für das politische Frankreich nicht Vom Kaiserstuhl, 27. Februar. Die Faͤlle sind nicht selten,
allzusehr schwärmt. aß gegenwärtig Laudwirthe für Traubenzucker und Weingeist,

Köin, 10. Marz. Das achte Armeecorpd wird seine Herbst- velche Stoffe im Herbst zur Weinsabrikation auf Credit geioufi
Pbungen nicht divisionsweise, sondern zusammen in der Etfel ab- vurden, gerichtlich belangt werden. So wurden unlängst in J.
zalien, und jwar soll die hier stehende Division bei H lesheim und 12 Ohm solchen ‚Kunstweins“ gepfändet und zwangsweise fuür
Staditya, uüberhaupt im Kyllgebiete, das die Koöͤln-Trierer Eisen- 3 Gulden die Ohm dertauft, also achtzig Prozeut dill ger als
zahn durchzieht, mandvriren. sebwein.

Bertin, 10. März. Des Fürsten Bismarck Erkranlung f Die Stadt Marvejoles im südlichen Frankreich ist am
rfüllt die Abgeordneteatreise aller Parteien mit Besorzniß über 7. Marz der Schauplaß eines tragischen Ereignifses gew.ien, dessen
en weiteren Verlauf der Session; gleichviel, ob maa seine Thar Arsache man bis jeßt noch nicht hat aufklären könren. Es war
igleit fur mehr oder weniger entbehrlich hält oder nicht, — er ist Biehmarkt und, zwar einer der bedeutendsten des ganzen Jahres.
der einzige Träger der Regierungüveraniwortlichkeit, und so lange Plößlich bemächtigte fich, in demselben Augenblicke als eine große
zas Reich keine verantworilichen Minister hat, darf der Reichz- Taubenschaar über den Marktplaß flog, der Ochsen, Kühe, Kalber
nanzler eigentlich nicht krank sein. — Heute arbeiteten im Reicht- ind Rinder eine Panik und stob das Vieh in allen Richtungen
age gleichzeitig seben Kommissionen und drei Abtheilungen Letztere zugeinander. Durch das Geschrei der Menge wurden sie wie losl

beschäftigten sich mit Wahlpruüsungen, welche der Präsident in Menge
auf die Tagesordnung der Donneistags- und Freitagssitzung setzen
wird. Noch sind von 397 Wahlen 71 unbestätigt, und von ihnm
verden nicht weuige beanstandet werden
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        und ratten ducch die ganzt Sadt, überall Tod und Verwundungen puhuieiran. Da er sich an das nördliche Klima nichl wieder
bringend. Zoblf 5boecoer vundete ier Has Spital oe⸗ Irphee konnte, ging er vor Nurzem von Wiesdaen aus, pe
bracht, mehtere Frautasßersoxen gaben detig Lebenszeichen mehr Z leßt Jatt getedt · hatte wieder nach dem mit der
si. Si⸗3 hlader Pridathaufern undegeßtachten —— sẽc. cabermass Afrita zu bereisen. Unterweosprre e ihn de
is ein sehr de ene neh ie o Die näheren Rachri?ten über seinen Tod fehln noch.
Unblick ver Straßen war crechich anmzuseben nner, eibẽr F F nd die Erfolge, selbst bei den schusen
und Kinder flüchtetön sich Nach-⸗ allen Seiten —— Hast sich Groparttg Wre ehe 88 das berũ prere
auberstützend, während das Vieh wüthend zemacht, saurlsich Aelbit r ο Stc t vu Airy's Natur
untereinander angriff und ver wundete. heilmethode“ erzielt wurden, wir empfehlen dasselbe daher
bringeno allen Kranken. Preis nur 86 Krzriz zu besiehen durh
ede Buchhandlung, am schnellften aber direkt von Rychser,
Berlagscinstalt in Luxemburg und Leipzig.“
715 Man hüte sich vor werthlosen Werken und
Warnung! nehme nur „Dr. Airy's Naturdeilmetbode

—* Aus Pisa kommt die betrilbende Nachr'cht, daß daselbst
der Freiherr Heinrich von Maltzan; welcher“ sich durch seine“ For⸗
schungsreisen in Arabien und durch'cographische, sowie philold-
gisge Werke rühmlichst bekannt gemacht bat, auf, der Reife
gestorben ist. Nach langfährigem Aufenthalte in Rord ifrika war
Ralztzan zuletzt ein ge Zeit in Deutschland gewesen, ume mehrert
Werke, namenilich seine neueste Reiseschilderung aus Arabien zu

emes, verantwortlicher edarteur.
. EXy r Sahnarzt
in Saarbrücken, Bahnhofftrab⸗
AbO. (H. AIBTA).
J— ——
Rechnungen
in /n,und A Bogen zum allgemeine
Gebrauch find vorraͤthig in der Druc ut
dieses Blaties. A
IgFrand urcr Sirse
vom 12. Mäsp 18743
Vrenßische Friedrichsdr.. — —
Bistolen 24
dollandische 101. Stade 4547
Dutaten.. 5 31. 883
20Francs⸗Stükfe —V
Siglische Souvereignz 230252
Vohlars in Golhd..“51 2 28s·220
— — ——
— —0 J — 71
186 63 * ⸗ 9—
. AusVoTKau r
V der Tuch⸗ und Manufaktur. Waaren und fertige Kleider von
Heimrieh Isagce in St. Ingbher —
7uUnm vor Verlegung meines BGeschaͤfts⸗Locales mein Waarenlager möglichst zu verkleinern, habe ich
meine sämmtlichen Artikel einem —
Ausver—aufee
ausgesetzt und erlasse dieselben genau gum felbstkoftenden PreiseUnter anderemn vexkaufe: 34330
T d B koski 4 83* AIbae Waiergrooft (Regenniantelstoff) von 44Sgtr. an
u un u ing * nnn Lalico. ——21 aai * — 35
21u/4. Elle breit. 21 Baumwoll⸗ Tuch 2i,
Tuch, schwarz, braun und blau von 24 Sgr. qu⸗ ae ß J
Buxling, ganz schwueer .1 Thalex F d v Wei Waaren ——
desgleichen neueste Dessis 15 10 Gardinen-Mull57 bon 2iu sSgr. an,
Dalbtuch, schwer . 20 3. detoleichen ausgebo—ozgzg5 —A
Halb- Velour zu Kinder⸗Anzügen 175 9 Tüll-Gardinen große üd/ hreit 10 3
Velour zu Damenjacken F IA7 34 desgieichen kleine c 633
Double und Ratine zu Joppen * gestickte Schweizer · Gardinen wr 2B34
und Ueberzieher . 1Thaleeee abgepaßte Draperien für ein Fenster 20 — 2
—— teiust franz. sCalicet zu Röoken5
Manufaktur⸗Waaren: —
Woll⸗Rips zu Kleider von 0 Sgr. an, pe 484
Merino 1* Elsle breit reinwollen * an D 8 e in en
Grosgrains (Mir) — — Schlesische Leinen *4 breit von 4Egr“an,
Schotten·Kleiderstoffe — chwere Hausmacher⸗Halbleinen Aula ,
Plaids 2 Elle breit rein Wollen 7 * —D——— HLeinen . 5365
Unterrochstofe (halbleine) F E Handgespinst · Leinen ι αν —
Siamoise (Schamas) Bettucher ohne Nath Haufleinen 22/4 Elle breit —V —
hoͤtsh 00 El Eu lang piz Stut un Thlrn
Deckenkatun Wergen-Tuch weis und blaun e von Au/ Sgriran,
Vique · Kottun Strohsackleinen 21/4 Ell breit ——
Bettbarchent 0. Gebild zu Tischdeden 2.Ell breit 15 .
Trierischer Blandruck J 9 J 3 ern Handkuͤcher, ue e I—— — mm
Kleiderstoffe:Reste faher — —— kostend zu 5. Sgt. * F J cuö J
dDernmer empfehle ich eine große Auswahl. Hals⸗Taschen⸗ und Knüpftücher, Tisch-—Kombhde· und Bettdeden
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        St. Ingberler Anzeiger.

pe Si ant er ftenseigetr (ed vas uit dem Haubtblatie vorbundene Unterbaltuntsblatt, mit der Dienttaab⸗, Dounerütags- and Sonniag

— d“σ, wbheutlis biernal: Dieuttan Do»anerstai, Sambtaaund Soaatag. A⸗onnementspreis vierteljährig 42 Arqu. ad⸗
2 Silberze. Antzeigen werden mit 4 Krir. vee dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

Dienstaa, den 17. Mä 1874

— — — — —
—F
aus die Hände fiel un der Angeklagte davon sprang. Der Ret⸗
wundete erhob sich noch einmal mit den Worten: „Lene, ich hab'!“
ãel jedoch gleich wieder nieder, ohne bis zu seinem bald erfolgen⸗
zen Tode noch einmal zu Wort gekommen zu sein. Er hatte 11
Stiche, von denen zwei nach ärztlichem Gulachten abfolut toͤdtlich
waren und mil einem Knicker beigebracht schienen. Nach der That
degegnete der Angeklagte vor Ersweiler der Anstett, der er auf ihr
Vorhalten, daß er den Glaser todtgestochen habe, entgegnete, daß
er ja kein Messer habe. Von nun au war er verschwunden, bis er
am 20. November beim kgl. Staatsanwalt in Zweibrücken erschien,
um sich zu erkundigen ob der, welcher den Glaser umgebracht
habe, gegen Caution auf freiem Fuße bleiben koͤnne. Es wurde
hm bedeutet, daß sich dieser zuerst stellen müsse, worauf er sich
entfernte, jedoch vor der Thüre dem Parketgehilfen gestand, daß er
der Thaͤter sei. —Bei seinem Verhoöre gab er an, daß er stark betrun
ken dem Glaser begegnet sei, der nach kurzem Worlwechsel auf ihn
jufprang, ihm einen Fußtritt auf den Oberschenkel versetzte u. auf den
dopf losschlug; er sei dann mit Glaser zu Boden gefallen und
des Weiteren will er sich nicht mehr entsinnen, da er ganz toll
im Kopfe gewesen fei. Beide waren zur Zeit der That eiwas an—
getrunken, und genießen übrigens einen guten Ruf. Der Angeklagt
dat als Freund des Bruders des Getsdeten ofter in das Haus“
desselben gekommen, so auch an dem Marktage, wo er mit einem
zewissen Breitsch Wortwichsel hatte, nach dessen Schlichtung er im
Saale Aeußerungen machte, er stelle noch etwas an, er retße einem
den Bauch auf ꝛc., jo daß ihn sein Vater zu Ruhe verweisen
mußte. Die Vertheidigung beautragte Freisprehung, indem nach
ihren Aufstellungen sich ergeben habe, daß Glaser der Angreifer
and der Angeklagte in Nothwehr gewesen sei, jedenfalls hatte die ser
nicht die Absicht, zu tödten. Diese Ansicht eigneten sich die Herren
Beschworenen in ihrem Wahrspruche an und der Gerichtshof ver—
urtheilte den Angeklagten wegen vorsätzlicher Körperletzung mit
nachgefolgiem Tode zu 6 Jahren Zuchlhaus.
f In Ensheim wurde am 14. d. Mts. mitten im Dorfe
und am hellen Mittag von einem jungen Fabrikarbeiter Nameus
Franz Werndorf ein Wildschwein geschossen.
7 In Pirmasens brannnte am Sonntag, dtu 8. d., die Scheune
und Stallung des Metzgers Zoller vollständig ab. Das Feuer
war von einem 16jährigen Kindsmädchen, Ramens Sternberger
aus Koböppen, gelegt worden, und zwar, wie die „Pf. P.“ be⸗
richtet, aus keinem andeern Grund, als um sich an seiner Dieusi-
herrschaft, wegen Vorenthaltung seines Koffers zu rächen. Dieser
war aber zurückgehalten worden, weil jens in ihm fremdes Eigen⸗
thum vermuthete, denn man u den Diebereien des Mädchens
rgerichtsverhandlungen.) Zweibrücken, 11. März in den letzten Tagen auf die Spur gekommen. Bei feiner Ver-
— Dee D 26 Jahre alt, Ackerer von haftung fand sich denn auch in dem Koffer nicht blos eine bedeu—
Frsweiler, Kantons Dahn, wegen Todtschlags. Die Staatsbehörde!tende Geldsumme, sondern auch goldene — J im Werthe
wurde dürch Staais mwalt dessert vertresen, die Vertheidigung von ungefähr 80 Gulden und undere Gegenstände. Wie sich jetzt
rühtte Anwalt Rofenberger. Äm 16. November war Jahrmarkf herausstellt, hat die Diebin nicht blos ihre Dienstherrschaft bestoh-
u Dahn, auf welchem der Angeklagte den ganzen Miltag und en, sondern sie stahl überal, wo fie Gelegenheit dazu fand.
ben Pant ünnd tanzte. Als er gegen 11 Uhr mit der Mag; Schließlich hat sie durch die Briandstiftuug die sanze Stadt in
dalena Anfiett nach Erfweiler zurückging, wurde ihnen von der Angst und Schreden versetzt, denn das Feuer hätte leicht für die
dodhe des Weges zugerufen: „Vorgetreten j“ Beide gingen ruhig Stadt sehr verheerend werden können.
deiler und trafen oben mit Jean Glaser, 22 Jahre alt, Ackerer . In Soifftrtadt wurde gestern Worgens ein Taglohrer,
bon Dohn und den Geschwistern Naad von Erfweiler zusammen; der außerhalb des Bahnhofs über das Schienengeleise ging, um
sie etlannten sich sofott und der Augeklagte redete den Glafer, der jum Zug zu gelangen, von einer Rangirmaschine erfaßt und am
mich gerufen hatte, mit den Worten an: „Gud, das ist deu linken Arm so schwer beschädigt, daß derselbe amputirt werden
Jean!* worauf letzterer erwiderte: Geh' mir weg ! Der Angellagte mußle. Man zweifelt, od der Mann mit dem Leben davon —T
samectte hierauf: Jean, Du wirst mit dog ir wun wollen, — Auch in Dürlheim wird des Kaifers Geburtätag am 22.
uf di i bermals weggehen hieß. Beide standen mitlen d. gefeler“ J —
e ee 7 —* Schritte von ihnen ent. f Laut k. Eatschliezung vom 7. d. soll in Ludwigkhafen
fernt und lonnlen letztere bei der Dunkelheit die weiteren Vorgänge eint zvelte Notärstelse errichtet werden. 1873 kei
aicht genau beobachten. Man höͤrte weiter kein Wort, auf cinmal Die pfalzischen Eisenbahnen zahlen pro 1878 keine Su⸗
jah die Magdalena Naab, wie sich deide gefaßt hielten, ohne jedoch perdividende ; der Sinai muß zur Deckung der garantirten Zinsen
bemertt zu haben, wer zuerst angriff. Sie rangen stehend eine ta. 394, 000 fl. zuzahlen. —
Zeit lang, ais Giaser rieß: „Ich giaube Du haft auch das Mesz 7, Speier, 14. März. Die Prüfung für den Finlagtig⸗
er!“; fie hielten sich fest gepadt, dis auf einmal Glaser vorwäris Freiwilligendienst ist heute zu Ende gegangen. 55 Kandidaten
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        hatten sih angemeldet, 53 sind zur Prüfung erschienen und ⸗ still sitzen und e edern von einer Hans abunen, 3
wahrend derseiden zurüdgetreten. Das Resultat war diesmal kein andern wieder festtlleben, und wird diejes so lange fortseßen, bis
zünstiges indem nur 25 für befähigt erklärt wurden, 28 dagegen er darüber in Schlaf fallt. Probatum est 9
durchgefallen sind. Philadelphia, 10. März. Der aus Liverpool heute eingetroffen
Aus einer Uebersicht über die Leistungen der Distrilts und Dampfer Pennsolvania hatte am 27. Februar mit einen schweren
WBemeindeverwaltuugen des Redierungabesirkes der Pfalz pro 1878 Angewitter zu taͤmpfen. Das Schiff verlor seinen Kapitan Brad
ergiebt fich die iateressante Notiz, daß in genanntem Jahre allein urn, dea ern sten Schiffsoffizier Sweetland, den zweiten Offizier
jut Schulzwecke die sehr bedeutende Summe von nahezu 200,000 fl. Koß und zwei Matrofen, welche von einet Sturzsee über Bord
mehr aufgewendet worden ist, als in dem Jahre vorher. In dieser zespult wurden. Das Kommando übernahm der mitteisende Kapitäa
Summe sind inbegriffen: Errichtunz neuer höherer Lehraastalten Brady, welcher sich bei dem Schiffbruche des Atlantie so tapfe⸗
sowie hewoöhnlicher Volts- und Foribildungsschulen, dann Neubau- dewaͤhrt hatte. E. 3)
jen und Reparaturen, Anschaffang von Schulapparaten uad neuern 2
Subsellien, Errichtung d eeedn eebe x. Dienstesnachrichten.
indlich Aufbesserung von Gehalten und Gewährurg von Theue Wiel; —
rungszulagen. Die beiden lezteren ausgeschieden Hentziffert fich —8* ö wurde dem Verweser ber
für dieselben ein Gesammtaufwand von meht als 20,000 s—. Die temporute Quietzenz des Hauptlehrers der Präparanden ⸗
In Mainz sind gestern 11 Häuser in der Nähe des qule Blieskaftel Friedrich Schwaab, wurde auf ein weiteres hal⸗
Holzthors abgebrannt. es Jahr, vom 15. Marz 1874 an, verlängert, der zum Reaglien⸗-
Den „Deutschen Na hrichten“ zufolge ist dem Kriegeminie ehrer aa der isolirten Lateinschule zu Grünstadt ernannte Lehr⸗
sterium telegraphisch gemeldet worden, daß die große Armee-Con- zwits · Kandidat für Mathematik und Peysit, Benedikt Rothlauf,
servenfabrik in Mainz einoeftürzt ist. Regelwidrigkeiten in der einer Bitte entsprechend, vom Antritle dieser Lehrstelle wieder ent-
Bauart, namentlich eine zu weite Spannung des Daches, sollen oben und dieselbe dem geprüften Lehramts Kandidaten Ferdinand
die Ursache dieses Unfalls sein. rissel aus Bolanden in widerruflicher Weise verliehen, Georg
4 In Kreuznach tagte am 8. d. eine Versammlung von Ab- Friedrich Heinzel aus Speier als J. Untergerichtaschreiber am k.
geordneten der Kriegerbereine von Rheinpreußen, Rheinhessen und Bezirlksgerichte Frankenthal beftätigt. Der bisherige interimistische
der Pfalz. die zusammen 6000 Mitglieder repräsentiren. Es wurde Berweser an der latholischen Schule zu Schönau, Jakob Mahyer,
ein „linlarheinischer Kriegerderein, Woacht am Rhein“ gegründet. vurde zum Verweser an derfelben Schule, der seitherige Verweser
4 Folgenden prakfischen Rath für angehende Fanmilienväter der protest. Schulstelle zu Limbach, Peter Wagner, zum Lehrer
ertheill ein amerikanischer Farmer, welcher unzählige schlaflose Nächte daselbst, der interimiftische Verweser Jalob Schäfer zu Mimbach
wegen eines schreienden Kindes hingebracht hat. Sobatd der zum wirklichen Berweser an der eprotest. Schule dortseibft, der
Sqhreihalz erwacht, setzt man ihn im Bette aufrecht, unterstütz, disherige Verweser an der israelitischen Schule zu Bliestastel, Jar
ihn mit Kissen, wenn er noch nicht allein sizen kann. Dann be⸗ 'ob Berg, zum Lehrer daselbst, der bisherige interimistische Verwe-
schmiert man seine Finger mit steifem Syrup und gibt ihm ein er Jaktob Scherer zum Verweser an der gemischten Schule zu
halbes Dutzend Federn in die Hand, das Kind wird dann ganz Derabach ernannt.
Betauntmachungen.
Zufolge Auftrags des k. Bezirkzamts
oom 27. vorigen Monats hat das unler⸗
fertligte Bürgermeisteramt die Urliste der in
hiesiger Stadt wobnhaften Personen, welche
nach Maßgabe der Artikel 88 ff. und vö ff.
des Einfuͤhrungsgesetzes zum Straf- und
Polijzeistrafgesetzbuch vom 10. Rovember
1861, sowie der in den Landrathsverhand⸗
lungen pro 1874 konstatirten Abänderun-
gen (siehe: Tußerordentliche Beilage zu
Nro. 80 des Kreisamtsblatts der Pfalz
von 1873, 8. 103 ff.) zu den Verrich-
tungen eines Geschwornen befähigt sind,
angefertigt und solche nach Artilel 88,
Abfs. II. des vorgenannten Gesches zu
Jedermanns Einsicht anf dem uaterferligten
Bürgermeisteramte aufgelegt, was andurch
mit dem Bemerken belannt gegeben wird,
daß nach Art. 89 des nacherwähnten Ge—
jetzes allenfallsige Reclamationen hiezegen
bis längstens 28. 1. Mt—g. bieroris vorzu⸗
vringen sind.

St. Ingbert, den 14. Marz 1874.
Das Bürgermeisteramt
Chandon.
— — 9
BürgerVerein.
Sonntag, den 22. Marz 1874,
Nachmittags 3 Uhr im Vercinslokalt
Versammlung.

Tagesordnung.

1. Vortrag über: Schillet, der nalionale
Dichter der Freiheit, 3*
Vorlesung über: Aus der guten alten

eit.
Der Vorstand.
Eine sehr gute junge Kuh mit dem
dritten Kalb ist zu verlaufen bei
eehb, Foͤrster
auf der Schneidmühle.

Ich zeige hiermit den Embpfang meiner neuen
Frühjahr- GSommer⸗Burxkin
zu Herren F Kuaben Anzügen an, und empfehle solhe unter Zusicherung der
dilligsten Preisen in einer sehr reichbaltigen Auswahl.
Larl dcehanok.
7 * * 2
Handels⸗Venranstalt Mensionat
vom M. VII Snhn
in Bad-Dürkheim (Kheinpfalz.)
Gegründet im Jahre 1848. (Einfjährig-Freiwilligen Curfus.)
Das Sommer-⸗Semester beginnt am 14. April; Zeitige Anmeldung erwünscht:
Prospekte und nähere Auskunft ertheilt
(H. 6586.)
vigen -Lohrinden⸗
I *
ersteigerung.
Mittwoch den 25. März l. J. Nade
nittags um 3 Uhr, auf dem Bürgermeister⸗
unt Bebelsheim werden die Eichen⸗Lohrinden
wus den Waldungen der nachgenannten
hemeinden versteigert:
1) Bebelsbeim, Schlag Meierswald,
circa 30 Centner, zweite bis dritte
Nlasse
2) Bliebmengen, Schlaz Breyderwald,
circa 250 Zentner, zweite bis dritte
lasse.
3) Habkirchen, Schlag Jungenwald,
circa 150 Zentner, zweite und drit!le
Alafst. —
Wiltertheim. Schlag Steinenstraß-
uand Meierbwald, cinca 800 Zentner,
erste, zweite und dritte Klasse.
Auf Verlangen werden die Schläge
dom kgl. Oberfötster oder dem bitreffenden
Waldhüter vorgezeigt.
Bebelsheim, den 16.
Das

Der Vorstand.
Erste Nummer gratis in allen Buge
bandlungen!
Illustrirte Jagdzeitung.
Organ für Jagd, Fischerei und
Naturkunde.

Herausgegeben vom Kol. Oberfoͤrster
H. Nitzsche zu Minlwitz bei Leisnig

Durch eine große Anzahl der bedeu⸗
tendsten Mitarbeifer, wie v. Tschudi,
Graf Kospoth, Baron Nolde, Freiherr
bon Drost.Hülshoff, A. Zimmer, v.
Tschusi⸗SEchmidhofen. Guido Hammer
u. s. w. unterstützt, erscheint diese reich ⸗
haltige und gediegene Zeitschrift, geziert
mit den prächtigsten Illustrationen,
vom Oktober ab monatlich zwei⸗
mal in der unterzeschneten Verlags⸗
buchhandlung zum billigen Preise von
1 Thlr. halbjährlich. — Anzeigen
aller Att werden angenommen.

Alle Buchhandlungen und Postanstal -
sen, sowie der Unterzeichnete nehmen
jedeczeit Bestellungen an.

Heinurieb Sehmidt,

Verlagabuchhandlung f. Forst- und

Landwittbschaft in Leipzig.

März 1874.
Bürgermeisteramt
BGerber.
— ⏑ —
Pedalktion.

Drack und Verlag von 3.. Demesß in St. Ingbert.
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        23225* * 23
— 528 228 22
—235355 * 558 22 * 32 22 ——*
22 5 255 * — 2 522 —æ —
— 5535533585 537 —5—25553 5353583 2556
335.37* 72 —»35— 88 I3 55 523358
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* 52 J *
53 255732— 22S4 585 5 J s 2383 535 —553235
8 233 352 53 Ss 3238 34* —53 8375 52858 22 *33
8 5375— 3 5855 — — 5 233835* — z3583 7723 —Xc
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55553 —A 5s23 23235 228 * 25 X 3* 3227
33553*82 — — 8 53 —E —A 355 8 —X *2
33533533773 7 38 55 6E5 5*8sS3 555. 588 53528
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u * —— 3 —32* * J
2555 5575275 03 2332538 333375 *7 5s28383
—ã— 2 52*255 233 1*37 2238 5*2 x* 5*38 —z833090
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5355357 225335 ẽ 32853 5* 328232650 *8 2538 —
— 22 753535 259 — — 75536362 5 2382 32888
5 —— —— —A— 58 2373 ——— — 5533 2
—— 55 53383 5523 5533* F ——3 583 525 I
853538* 53835 3358 53555 —
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J— e 5373 55. 23338
3 52533582 — 5e5 8 *8 8 3 33 8
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— 4 5 —5588 22 * 1255 5 — — 2590
5S34 22 2 58 3355 533* 353 *23538
233 828 — ——— 8B2. E383 35— 835
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da She nn brrter Anzenngee sund das mild dom Hauptblalte verbundene Nnierhaltantäblatt, nit der Diendtagt- Donneratagt⸗ aud Soumiat
der erscheat wöcheutlicn vie r mall: BDienbragrne Doune sntag, SaAstang and So nen ba gu Abennementspreis vierte ljahrig 42 erzt. ede
12 Silberzr. Auzeigen werden mit 4 Krze. vie dreispaltige Zeile Blattschrift aver peren Raum berechnetn e
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Deu tsches Neich F y im — Vier wmi suht — 2] ιι
Mlren che n, 16 März. Wie wir eben noch vernehmen, 7. —* αιν d Aaee
sebt nach hier grianglen Miltheulungencaus Berlin ane Verständig-Bwe ibrüden u Scdhwurgerichtsverhandlungein.“ (Sißung
ing über das Reichsmilitärgeseh in sicherer“? Aussicht und durfter an vom — —— 183 n MarzFerdinand⸗Niens, 240 Jahꝛre
en Zuftendekommen desfelben nicht meyr zu iw ifeln sein. (Fr. Kl at, Gartnivbursche, geboten und wohnhaft in Rothendurg öei
eri in 7. Mar ——— Hallenan bert; Saale. Provinzg Sachsen im Nbrigreic Preußen is
zabon daß der Reichstag äufgelöst werden solle, alls der nn] des Raubes unde des Todtschlages (88 251 und 212 des Reiqhs
milimrgese zes verworfen wüͤrde (Geeres . Gereden) Due Die Straftesetzbuthes )n an geilagt,nnbelche veide: Verbrechen vereinlgtuin⸗
Borsengeimng! schreibt Die deabsichtizte Erhöhung ver Kisen. ker aß a ididem fallen. BStaatsanwalt? hirr Lessert Ver—
hahmorije durfte 20 pCi. betragen indem dier Ummandlung'der heidigen: Herr Rechtskandidat Gebhurd ··53J5567
Duodezimalpfennige in Dezimalpfennige 162/ pCct: ausmast und 39 Am Nachmittag detß J. Dezembet vorigen Jahres kam in
mußerdem noch tine 3 pPCi Erboͤhung argeführt werden so Die domburg bel Zwelbrücen ein Verbrechen zur Entdeckung, welches
rranoporte durchgehenden Verkehrze unn langfamer —W die ganze Umgegend in Schrecken und Entrüstung versetzte, sowohl
meiben von lehlerer Erhohung ausde hlesfem * b* ver vraßlichen Art der Verlbung wegen, als weil alle Spur des
9 Frankreich. J Thãters frhlte und selbst kein Motiv zur That denkbbar war. Es
— Der bonabartistishe Tandidar in der Giconde, General vurde nämlich. die 60jährige Wittwe und zweite Frau des ver⸗
Bertrand, hat ein Rundschreiben an die dortigen Wähler erlassen, ben Bierbrauers Ludwig Sdqwar; von Homburg, Philippine
das mit folgenden Worten schließt: „Als der Sohn, des Maunet, hehorne Ech welche das Latiuich gebaute Haus an der Zwer
welcher der ergebene Gefaͤhrte des Kaisers Napoleon J. auf den ade Straßzt bewohnte, dessen nordostliher, im Inneren ganzlich
Schlachtfeldern und in St. Helena gewesen ist, und dem die abgeschiedener Flugel bis in die neueste Zeit zu einer Reftauralisn
offentliche Dankbarkeit einen Platz an- seiner Seite unter dem pit m Sqeilde Molites diente, da ieser berühmte General
Involidendome, der. Treue neben dem Ruhrie, angewiesen hat —J— August 1870, als das Hauptquattier in Hom ⸗
drauche ich Euch nicht zu sagen, welches meine Wunsche sind. Pide burg fich befand, hier einlogirt war und spater die erbetene Ere
jen Euere Slimmen; zu der Wiederkehr einer Dynastie beitragen autniß zur Antringung seines Namens als Scild gerne ertheilte.
die so oft von den Zurufen der Nation begrüßt worden ist umnd A erwahnter Ilnel von * Arzte Dr. Diehl bewohnt.
Frahtreih fo viele Jahte ver Größe und uandecgleichühen Wotln das Schwarssche Haus bewohnte die Witiwe ganz allein, haite
hehens Hegeben hat General Beirandeen ue , eern Stoce sich, ‚wei Zimmer und eine Küche eingerichtet,
England. waͤhrend. die übrigen Räumlichleiten nebst der Brauerei leerstanden.
aus London, 18 Ven Eine Kundgebung“ im Hydea Der Ietztz Pachter zog vergangenen Herbst aus, da die Wittwe die
Park verlangt Amnestie für die Fenier. Es zogen 2000 Irlaͤnder nöthicen Rebaraturen nicht machen zu lassen verciochte. Sammtliche
zabei in Prozession auf; die Mengt im Park belief sich auj 20000 dinder befanden sich auswärts; ihre eigenen 30ei Soͤhne Carl
Nonn Teis keinerler Unsedudng vorgelommen, 7457 und Otts waren — der erste als Kisenbahnahsistent in Schwet ·
London In manne Det vdanseeBolschafternn Graf ehader, der zweite als Techniker auf der Heinidarube bei Neun-
Münster überreichte gestern die Denkantwort der Berliner Rathhaus⸗ lir hen angestellt. Beide hingen seht an ihrer Mutter und unter
dersammlung vom 7. Februar auf die Beschlüsse des englischen tützten sie, die so zu sasen ganz mittellos war, nach Kräften.
Shinpathiemeetines von 27. Februar an den Vorsitzuden des Atto kam in der Regel Samstags zum Besuch und blietb bis
Zomies Sir FJohn Murray. Vehlerer sprach Ramens des Wontag; Latl kam Montags und Freitags Nachmittags. Am
demiie's und der englis den Protesianten den Dant fur die warme Samstas— 6. Daenber. hatte Otto anderwäͤrts zu thun und deß⸗
crwiderung der enaitschen Aundgebung aus welche deweise daß dalb seinen Mutlet mitgetheilt, daß er nict komme. Carl aber
sich künflig die engischen und die deutschen Bestrebungen für die am am Monta⸗ FAhinlcsaß um 2 Uhr,hoͤrte bei der Familie
religidse Freiheit vereinen würden, und schloß mit dem Wunsche des Kupferschmied dw wo c n Vorbeigehen vorsprach, seine
Gott möge den Kaiser Wilhelm und das deutsche Volt segnen: Mu ter sei am, Ahend zuvot auf Besuch dott gewesen und habe
London, 17März. Der Herzog und die Herlogin von. Anest gegußert wegen eines ihr weggekommenen Zimmerschlüssels,
dinburg ssatleien heute der Kaiserin Tugenie in Chedlehurst einen en ihr der junge Heinritgz Low nog vereehlich babe suchen hel-
vesuch aenee geetn cen en. Ohne Ahnung dessen, was ihnt jetzt begegnen werde, ging
Aus Chiflahurst, 160 März. Die Feier ver Woltäh⸗ —— Srar an sein glerniches Haus hia, fand aber die vordere
cigkeitserklärung des kaiserlichen Prinzen fand unter sehr zahlrei 77 vprd J — b di Delue un sah
hher Betheiligung statz. Der Eint'itt in den Park war nur gegen 42 rat in und eihte in den pPhern Stod wo die
darten, gestattet,“ deren gegen 8000 vorzugsweise an Fränzqjen n 28 —335 — bewohnten Zimmer
degen persönliche Anneldung ausgegeden wurden; der Zudraͤng i do f'ge g nt eresen, sah er
war groß, das Wetter schön, Blousenmäuner fehlten, die Anwe. * Rücken zu B y Igen ue Inste ausgestieck
etee dedibede Deriehertied dun uid Iun d Vnpen ues eree d
uhr mit seiner Mutler zur' Messe, sprah hitrauf zur Versammlung negt e ia , α en ꝓn c75 mampfanfall oder
n e e deen eae ut urtt e hu idn
der Volkswille Frankreichs Zukunft edtscheiden müsse. Hierauf Ise vol ee J ean die, Mund⸗
empfing ser die Deputationen zahlreicher Dipartemenis. Rouher' —9 608 — weit offen steht bleb R m daen
— herau ve d o 7 eb. Rnn eilte er erschrocken
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dn ig e auß. Spoler — end fond die Fͤrau todt, und. zwar schoa seit einrgen Stunden,
rablopelle zugelassen. usn wahrscheinlich seit der verflossenen Nacht; der Leschnam war ganz
J Amerika e. 3 farr Das Bilt war nicht berührt und die Betiflasche lag noch
Niwoy ort, 17. März.' Nachrichten aus Mex ko zufolge in demselben, wahrscheinlich wurde die Frau beim Auskleiden
ind dortselbst Ruhestörungen vorgekommen. Eine durch Hriester um's Leben'! Hebracht, Denn daß ein Verbrechen hier vorliege,
rufgeregte. Volkemenge toödtete einen amerikanischen Geistlichen war dem Arzke sofort klar. Die Augen waren aus den Hoͤhlen
ind pitinderter ¶ drffen Besitzthum: Mehrever Priester · wurden herausgetrieben, das Geficht Ffürchterlich entstellt, der Mund weit
erhaftet. geöffnef and zvesl Blut, diz Zunge in den Hals hinabgedrückt und
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        iin Zahn abgebrochen, die Haare ganz verwirrt, die rechte Hand
ein Baschel davon krampfhalt festhaltend; Kamm und Haube lagen
zinter und unter dem Kopfe. Bei der späteren Sekuon zeigten sich
auch über den üinken Aug und Ohr zwei Stellen wie von siarken
Sdlägen herrührend und die Eindrücke von den Fingern einer
sͤnten Hand am Halfe. — Also ohne Zweifel: die Frau war
ermordei worden! (Sadluß folgt.) —
Tuürkheim, 14. März. Gestern Vormittag schlug nach
vporausgegangenem kburzem Wortwechsel⸗ der Tagloͤhner Schloͤffer
non, Seebach seinem Arbeitgeber Dörlinger von Wachenheim in
dessen Steinbruch nahe der Wachterburg wit einer Schippe derart
auf den Kopf, daß er augenblicklich zusammenbrach. Die Aerzte
haben aus der Hiebwunde 13 Knochensplitter herausgezogen und
der Unglückliche schwebt noch wwischen Leben und Tod. Der
Thäler wurde Nachmitiags 2 Uhr verhaftet. Beide Männer sind
Familienväter. (Dörlinger jst bereitsä am, 16. zestocben).
f Frankfurt, 11. März. Nach einer Correspondenz der „H.
MN.“ schweben gegenwärtige Verhandlungen zwischen Stadt und
Staat wegen Adbruche, der alten, aus dem 14. Jahrhundert stam⸗
menden Mainbrücke, welche, gnsich baufällig und zu schmal für
den Verlehr, jetzt bei den Quaibanten, welche den Fluß vom lin⸗
ken Ufer her so bedeutend einengen werden, durch ihre breiten
Dfeiler und engen Bogen ein Hinderniß abgeben würde. Da auch
auf dem rechten Uf.t ein Bogen durch die Verbindungsbahn in
Anspruch genommen worden ist, so ist beabsichtigt, zur Erleichte⸗
rung der Schifffahrt nach Eroͤffnung der Unte. mainbrücke und Er⸗
hauung einer Nothbrücke die sog. Sachsenhäuser Brücke neu zu
etbauen nach heutigen Grundstzen mit weitgespannten Bogen und
schmalen Pfeilern. Dafür, pPetangt, Ader Staat, welcher s. Z. im
Receß die Sachsenhäuser Brücken übernommen hat, einen Beitrag
von dir Stadt, über dessen Höhe jetzt Verhandlungen stattfinden.
7 Munchen, 16. März. Gestern wurde der Sglvadorbier⸗
ANussHank erbffnet. Nennenswerthe Excesse kamen nicht vor. Der
Ausschank wird voraussichtlich drei Wochen dauern.
ꝓ Munchen, 16. März. Die vierte bayerische Diviston wird
im September in der südwesslichen Pfalz zu größeren Uebungen
jusammengezogen. Die in Metz stehende bayerische Infanterie⸗ ——
Brigade mird an denselben Theil nehmen. „JTer eine Annonce hier oder auswärts veröffentlichen und Zei
7 Essen. Krupp hat die großen Eisengruben bei Bilbao in Biß Geld sparen will, der beauftrage damit die Annon
Spanien angelauft, in der Absicht, das dort gefoörderte Eisen zur een Expedition von Haasenstein W Vogler in
Herstellung von Panzerplatten zu verwenden. Praukfurt a. M., deren ausschließliches Geschäftes is.
7 Bei Andernach wurde ein⸗ Mann, bei Vingerbrück ein Anjeigen in alle Zeitungen der Welt billigst zu vermitteln⸗

Madchen von einem daherbrausenden Bahnzugẽ üdekfahren und
getoͤdteten * * αν 2 J 14
7In Marseille hat fich am 18. ds. eine Karäbane von bo
Pilgern nach dem heiligen Lande auf dem Pockekboot Fibre“,
veldes nach Altxandrien ünd Jaffa abgeht, upaesatz

f Koburg wird im Maimonde hohe Gäste beherbergeñ. Et
verden dortfelbst zu längerem Besuche die Königin Viklloria von
FEngland und der Herzog von Edinburg mit seiner jungen Ge—
mahlin erwartet, uUnd Kailer Wilheim, sowie der deutsche Kron
prinz nebst Gemahlin wollen bei dieser Gelegenheit den hohen eng
lischen Gästen Gegenbesuche abstatten.
7 Im Gotthandtunnel soll man auf ein außerlich dem Nicke!
ähnliches Metall gestoßen sein.
7 Gine neunfache Mort erin.) Am 16. Februar. fand in
Petersburger Bezirksgericht die Untersuchung der geistigen Faähig
leiten eines vierzehnjährigen Mädchens statt, das beim Gatschin⸗
aschen Erziehungthause gedient und neun Kinder umgebracht hat.
Vier dexselben toͤdtete eß, iundem eb ihnen zwei Fingep inden
Nund steckte; eines erlräulte es in einem Wofferbehanter und
eines exschlug es mit einem Beil. Der letztere Fall führte dend
auch zur Entdeckung der früheren Morde, Das Mädkhen sieh'
laum wie elf Jahre aus und ist außerordentlich roth im Gesicht
Während der Untersuchung erzählte es sehr ausführlich seint Mord
haten, und, wie es schien, beschästigten es sehr die Blasen, de
aus dem Wasserfoß aufgestiegen waren; nachdem es sein wehrlosen
Opfer in dasselbe versenlt. Aus den Aeten ergab sich, daß ee
außer den Morden an den Kinderu ——— ein Kalb
zu vergiften, was ihm aber nicht gelungen war. Da die Per
drecherin auf alle ihr vorgelegten Fragen pernünftig und rudig
—X
angeren Beobachtung unterzogen werden müsse, weshalb sie denn
auch dem Nikolaihospital wegverwitsen wurde. .

Al gier. 14. März. Der englische Daupfer „Laconia“
st gestern mit 278 Meccapilgera, die in ihre algerische, Heimath
zurückkehren, hier angekommen. In Alexandria haite er 885
Pilger an Bord genommen; 117 derselben find jedoch in einew
großen Sturm durch die Sturzsee verunglück. —

Myxxuus
31 B 1) Vt cl3beim, Schla Meierswald, ar
Bekaͤuntmaͤchungen. d— 30 Centner, —* bis dritte
afse ee pe ireh
Bliesmengen, Schlag Brauderwald,
circa 250 Zentner, zweite bis dritte
Klasse. F J
Hablirchen, Schlag Jungenwald,
circa 150 Zentner, zweite und dritle
Nlasse.
Wittersheim,. Schlag Steinenstraß
und Meierswald, circa 300 Zentner,
erste, zweite und dritte Klasse.

Auf Verlangen werden die Schlaͤge
bom kgl. Oberfdister oder dem betreffenden
—A —

Bebelsheim, den 16. Maͤrz 1874.
Das Bürgermeisteramt
Gerber.
Bei mir erschien jo eben:
9
—A
gehalien
vor der Altkatholischen Gemeinde
in de
Ludwigskirche zu Saarbrücken
am 8. März 18214
—— von. at
Professor Knoodt aus Bonn.
Preis 2 S38r.
Bestellungen werden gegen Einsendung des
BZettages in Briefmarken sofort ausgeführt.
Bei Bestellung einzelner Exemplart bditte
Moerke à 4 Pfaq. fuͤr Francatur deizufügen.)
Saarbrücken, 18. Marz 1874.
Hch. Siebert's Buchhandlung.

Ein trächtiges Mutterschwein
ist zu verkaufen. Die Exped, sagt wo
Ladenvermiethung.

TFin zu St. Ingbert, in der Hauptftroße,
in der beften Geschäftslage der Stadt sich
besindliches geräumiges Logis, in welchem
seit Jahrzehnten ein Ladengeschäsft mit
bestem Erfolge betrieben worden, ist unter
jehr günstigen Bedingungen auf mehrere
Jaͤhre, — beziehdar bis 1,September
—EVVV durch das Ge⸗
schafis- vnd Consultationsbüreau L. Bech.
thold in St. Ingbert.

— —————ïU—
15 Wagen Kuhdung
sind zu verkaufen. Das Rähere in de'
Expedition ds. Bl.
Frucht Brod⸗ Fleisch rꝛe. Preis
der Stadi Zweibrücken v. 19 Märj,
Weizen 8 fl. 31tx., Korn 6 fl. 40 in
Gerste Areihige, — fi. — kr., Gerste vier⸗
reihige, 6 fI. 14 tr. Spelz 5 il. 46 th
Spelzkern — fl. ir. — Dinkel — fs.
— ir. Mischfrucht — F — kr. Hafe—
3 fl. 24 tr. Kartoffein 1 fl. 12 kr. Her
2 fi. 12 kr Stroh Ufl. 24 kr. per
Zentner. Weißbrod 134 Kilogr. 24 ir
*ornbrod 8 Kilogr: 33 kr. ditto 2 Kilogt
22tr. ditto WKilogr. 11kr. Gemischtbrod8
Zil. 40 tt. JI Pagt Weck 90 Gramm 2hr.
Rindfleisch 1. Qual 22 tt. 2. Qual. 20 tu.
dalbfleisch 18 kr. Hammelfleisch 22 k
Schweinefleisch 22 ki, per Pfund. Butter 38
. per Pfurd...*

Bürger Verein.
SEonntag, din 22. März 1874,
Nachmittags 3 Uhr im Vertinslolal⸗
Versammlung.
Tagesordnung.
1. Vortrag über: Schiller, der nationale
Dichter der Freiheit,
2. Vorlesung über: Aus der guten alten
I I — Der Vorstand.
F
Eihen ⸗VLohrinden⸗
ersteigerung.
Mittwoch den 25. Maͤrz l. J., Nadh
mittags um 3 Uhr, auf dem Bürgermeister⸗
amt Vebelsheim werden die Eichen Lohrinden
aus den Waldungen der nachgenannten
Gemeinden versteigert:
atgedaetataccatcecet et

Pai In, 17. Maͤrz. (Frucht
Piheprs Weizen 8 fl. 56 kr. Kort
A
Spelz 6 fl. 16 kr. Gerste 7 fl. 13 n.
Hafet 5 fl.“ 46 kr. Erbsen 58fl 57 kr.
Wicken 4 fl. 57 kr. Linsen 5 fl. 38 kr.
Kleesamen — fl. — ke. — Norrbtod
s Pfd. 34 ke. Gemischtbrod 8 Pfd. 22 kr

Weißbrod 2 Pfd. 22 kr. Heu — fl
— kr. Nleeben—fl. — kr. Stros — fl. — r

2etnan. Teach

Nerlag dor ) Memen in St. Ingbert.
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        582 0 2
— E 28
. s50— —A —— — 2228 5355 *
8 25* F
88 595 28 5535 5252 — 84 3
— * — —— 725 25 22 5 2 5 — 2*8 — 282 —
428 23 3 — 322*38 38 A 2 — 532 —— —
8 —A —— — 8 sñ533 2* 5 557
22 5885 5755 5*8 5 —— —
523 *5355 20 52 8 5328
2 232 7 — J — —3— 5*2
— 38 7 —XX 27 — —AI 3* 2
5 3333 357 5 58 5 —— ———
—x 23 —— 52223 * 2 æ 22* 583 5— 5 ;5
Aa 73278 5333 Z3* 57537533— 538
As. 2z383 587 58 —85585 23
.* * ⸗ 2538 J —— c3— —— 3 533 —M —— à
25 »A — 25 2222 238627* 5352 53 —8 2 *
22 — — 38 5* — —— 2335 738 38
25 27 525 A— 558—2 *35 33538* 333866* 352
52 22 —* —— — 2 „I 25 — —* 2 —
356 3 7 2835 zäs 383 37 33. 33783
* * * * F 2 22 * J ———
522 8309 38058 —3835 — 258533535333 *
535 * 28 —— 55328 2* 38* — 83 55338335
—— — 252 3 8 7 ——— 335228 227 83 388335
3 2 2 E * 2* * 87 — *5
—A— — 2583 38 * 52* 852 — 2235 8232 332
5.25 * — — —835353 7 8* 3222
2266 * 5 T4 * 2252252 —— — 5232 5c 53222 —
— — 2 — 3 2 S— 2 — X e 22 3
538—55 7* 5 7 9 — 3573 E 2 — — 2585228 255—533
325 2283 —E— 2* 265222 5755 25222* —— 8778 * —A
353543333 73E53 5c158553363* 2*28 ——23338
357337230825833 528
— 8 8 —
28583 346 —
I . 2 —— 232 * 2** — * *
I —AA —— 528268 —A 525*5 — — 553823
* 2 J G2 2 —A — 2828* —538
—A 583283 22— 825 552 3
— —A 2*
27 —2* 5 57 3 va — 22 7
02 —— 23 22 553855
———— 2285753 33333*
5222 —— —— 75353 358583
5325 3325 25353323 53883 3*
55 232 3 * ——— ——23 *53 5* *
—— 28 7 2352 — 8 5 2822 125
25 8333557 383 333355 3* *
8* 2 23 8 — 33 — z253 558
2 332535 B33 — 235 s 758 1825—
— 5332*5 25 85 * 3 225 .28 *22* — 3 — 2— 8 74
.* 2 * * 3 7 —2 —*3 — 8537 — 2*
33 3* 232 3z 2248 58 W 753 *8 5 8
297 3338 5529 7 28 5 38523 — —3 32 536 33
—333868622235 23333 5 35 333 5 3 5328*8 *5
—2 22285* 3855833 —5 55352 ——— 2 —— ——
55 23533 2355337 52 —38—8 8 7558 ——A
33337 63233 3387 3335753 27 5*533 23.535*
— 5583 23 332 c2* — 85887 252. 8
— 2538228 2335 — 5838 2553 2528 572828*
73353333 2388 8733323 325
2 2 5 22 2* * —
— z2338 1352
—27 * — — *
5 —— —A 23355338 s8533s573533* 5*
42328 238332833*38* —— ßẽ 533287* 23* — —
53332355 — 3835 2233332—2385 33 33833335
— —2 — 52222 22 222 2 * αα 33 s3 53 2 2 82. 3
z385506 *52383357 — — 2885 25827 12558333532328* 39
—A 325 625953* * — — 52323 *522 232 —A —
3** 2287 Fæ 513803 —32 J 5323535535 23532—3352
* — — 2*5 2 225858 —— 53553533 2225 3 2 * 25 —
— 3 — — — * — 23 56 2* — 22* 5 3 ——x
3 323536 2 7 323 2233 SZWV36 5353622333
—A 53836 58*39538 131353 5 256 5
8 —X —
3523 252 80602
8

2222
2 — 33 52555
—— 85 53523 538— 22
— — —
s z53333 3363333 385 s66 838 3 28
5* 5 5533 233 33 35 333 32 — 8 2332
* — —3 — — * S* 33 2 833 2*2 22 * 22
7 52375 255*3 254 3535 3 835338383 ——
8 —— x* 2 — 28 2 8 523 8
87 533 333 33 28 42 88 3.2 5228 3753
*5353325 A 73332 2885
7 35 68 s 7 23 633
5 6—3383 05 783 25355 3532z5 —258 722583
2232 3232 — 22 8 2 325 *5 — 9
*2324 — 39238 *22855*833 ——S 2 32358
2228 —A — — 8 — 325 J X — 36 — —
—3222 —2228 35 2223533 2 32* — : 22582*
* 835 ——— 552 332 —23232 —272 222 2*2
5332 *8 52 575 2333 325333833 358 —— 323333338
22323 53 325353 z3823333868 383 22333255
2555 3353 833 535 3333333
7 24 —* 7 — α Ay
52535 533 28 33 552 2325855 533* 22s53338*
— — —28 J —
. 335353 —327 57 331553 12357757 —A
— 5255 55 53 3585238 33 5 5à 3 88 —5323323
353352 33 53 33353 5338 2348 53283233
3 2 333 333 28 32333
58228* * 8224 — 2
J 23— 7 — ẽ 8 * 223 3 229 ——
42858388 aͤrs338 3
73 32 — 586 2*25 »5838 — 3 —A
58353343 — ——82—
* * * 2 2 *
2** —*5 268 — 5—S. 3 2 *
——— 233* 58 5 5
— — —
*
c2 83
58 2
3 23285 ——
53233333 3 5383 28
5* * 5353333 3 AD
z37 5622233 533383 z5—5868Br
8* *232 22. 8 8 5 8 — 2 —e 7*
* 3 41 24 3
58 328 —— 238333 s255 32* 8 77*
F 2 2 — *
537 —7555* 1548 533323 555332 —58 z358 3333
3 ** 2 8* „882 — FI2 E — —85 2* —* 582 — 289 *
——— 3*8 88 223* z33— 33 8 5252 2357 — 28* 53522
33833 — 333 3883533 —— B2 55 685 — 5352 *
2* 5* —— * 2 * 523 F 9532 2 232 —A 2 —
A —X 5 2* 2608 — 325 28 E— —A — 4 8
5258 22 35828 5 — — J2 959 * —— 7 —V —
833573 332 35332 3533338 577 —3z53 33 23 22 *
2 —222 555 3233534 3 2523325 5353828 5 55 2225 e
233322 22238 25 35323 — z22 728357 332 — *
3833236328 33335 3333238 253 737 —
58233338 238 z23753 5233553 53225553 8238 ————— 5
23333235 * 5533543 22— 3532323023 58222 5352335
57 328288 7 253 23238 322 233* 23532333 *
—A — 5582 ——— * — 25338 53* 35*3* —
2355527 52 * 32 8 w ———— —— —— 8 *—
8 522 — 8 22 2 58 22 T 322 2
35333532335* 2253* ꝰ 8 553 * 3 7* 32
5253553 a 8 57355323 323283 5 482 ⁊ 8s
—, —— 383323* 273233353 5
5* —— ————— —A 85885 — 5 288 35523337 F8
— ——— 34657363 a — 523337
s555 355 * 5322 285 56868
T ᷣ 35 722 — 3 283
—2 88 8 38323
—M— 53
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        <pb n="178" />
        8 2 W 2* 7 3— 22 — —
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2 7 2838 835 * 33 —A
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5 23388 — 5
3 2 332533 *8288 5
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557 335 33
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uneer egsminiftervie Edrpéfommanvankemrintchtegte venfe lhben
F besonbers vrirhenben Fälkenedie Erlaubnlß zumnn Betreten des
Auslandes (ihrer Heimalh) au ertheilen, was bisher nur durch
den Meristerfelvft ·gefchehen bbrrnte:
elgien.
Brüssel, 17, — — zufolge kommt der
ergoge vdn Aumalenn morgen⸗aus Vondord hier nan: oUebernorgen
Jeahnn zu Ehren großes Feftmahl bei Hosß. (Fr.“J.l onu
au' Italienis dιια a
·anus AmA2. deist wunmehr 3auch der Iweise Theit des bee
auchtigten Buchen desn Gentrals CamarmoratnzEtwas meht Licht“
m Floreny aus gegeben worden Derselbe⸗on soll sichns speiellet min
er Lertung des Kriegt gegen: Oesterreich unde der cPolitrk während
esselben Seschaftigen. 283 unen dnrbt nz 0
— n England. 210 n Ino α
o ꝑ n'bev m I6. Marge Tin Spezialoorr spondent ver Koln
Agenczerichtet! Folgendes laet Feierlichteit an Edislehurst
in 10Nhe heutebofrüh fande ich! michnauf demiSahnhoft von
charin C ross ein aum die große bonapackiftische Wallsebet mitzu,
nachen. Von da ab sollten, wie die Baähnverweltumge angezeigt!
aue,? Sepacatzüge⸗?? nach Chitlehurft abgelassen zwerdend und sie
irlt chrlich Worttindem Rien Zug auf Zug folgrin dirß in m dglichfr
urzen⸗ Zeitrabftanden.dSier waren len grdrämte vol Andischot der
gahnhof war eigenthunilich / unzust hon. d. Mat huttenfich Leicht uüber
edon · Ionuen, mitten vint: Paric zuußcin, dunde Chariga Crost vijah⸗
»er Station du chemin de fer du Sdud bei Wenent! nahnlirchert
us einem Vondoner: Bahuhofe. Wohin sinamqgiu und⸗hörte⸗ nichts
: Franzofen und: Frauzosinen;ub zered yengchnim verfchwindendi
winer Hahi⸗: Bergbichew mid der jaes: Mamergeschlecht duucuSo sah⸗
aan qca? Piittelpunttotscon dona zuva Abwechstung: ansendel von
Zxanzosen beisammenydier heute Morgen wehreundo Aiuterdo schwaß⸗
en;: als allereingeb orenenr ahrgaste zusalnmengenoma en in eimem
yahre. sDerArbeiterftund und die uBtgusewar osichtbaraguck gicht⸗
erirettn ie vnd auch sonst· nwwaren ·von aãrmlicher gelleiaeteir: Veuten
urd werugei Etemplare: worhunden. cAll vien Tausendeya durch die
d„n mich auf: wem Londoner, Bahnhofe a. um derjputote inichan urkan⸗
agen v n CTamdeno Houje durchdrungte⸗ gehorten rvfft nhar decz be«
aittelten,odielea daruntet anverfeuubarc dent reicher enn Stündeun Frauke«
eichs an. j Daflir 13eugte ihrt Underhaltünge“ ihre Bonehmen und
———
unter den Ueberröcken) mit weißen Cravnten, hellem Hardschuhen,
Jeilchen: ͤm Kwropfloche unde dem bekannten vothemn Wändchen in
ahr wielen Fallen bbendrein danebenan⸗ Was⸗ache wnn. sihren Ge—
prächen hoöͤren donnte,nadrehte sich natürlich umndie Bedeutsnmkeit
2Tages, um die Hoffnungen ders bongpartistiichen Patfei und⸗
ie unmdglich: Aange Dauer det jrtzigent Provisoriumis. a. Bon
3roglie sprachen sie als unwillkührbichenec Vurdes genossen,!ndessen
eues Wahlgesetz der Wiederkehr des Einpiren die besten: Aussichwenj
roffner habe,cn die ihm rseit dex Niederwerfung den Kommune Roch;
ꝛerschlossewr wordend feiencoruAuff dieser Einsshruntung ider Wahlbie
echtigunz, dem Iguten“. GeistdereAlxncer und Deum inr Frankreich
serrschenden Elend unter der Arbeiterbeböiberung veruht,, wieich
on Witlen übereinftintmende behauptend Ihörtearanen Hoffinng der
—
nicht eher geöffnet⸗bist die Herrschaften mausa der Kicese Kamen.
yn“ diese begaden sle fich um 14ñο,l Uhr. Muvany He dweis
pannigem Waten Pie Kaiserin mit dem Sohne an der Seich ihr
Jegenüber Prinze Achille Murtteeind moch ein anderche Herr: mits
veißen Schnurrbart, den ich mitcht kannte.“ Derx: Prin »dar im
Morgenanzuge, fuht eniblößten Hauptes durch die langz des Weges
rufgestellte Menge; dierihn mit Vive Napoléon IVed empsing und,
ah munterdrein, wogegen der Kaserin Thtänen ber die Wand
enflossen,“ während sie sich lüchelnd mach gall en Seiten pemeigte
die leine katbolische Kircht des Ortehzadieeane Winuten »Weaes

—
— αα
i r eαι nJi Deutsches Neichtt, ers nyg
— 2
oign n Fen 7. Matehe In den nachsten Tagenwirde die
zinrisang duch der sam anlichen durch Geheb dom 7 gedr. 1874
g hie Penstonisten Wittwen: und -Waiscu brwilligten prodisorischen
Zulagen vollzozen sein. Et wor diez nur durch die alleranstrengendfle
Thatigkeit der damit detr auten Beamten ber ku Regierungen: mbge
ich, da die Zahl der Samiß: vedachten⸗ eine angeheuere istys und
adem di Rechnungsftell ng Pto 187 8uard die Neuregulirung der
— Zeim alle Krüfte in. Anspruch nimmt. hieil
en a 16. VaguNath tinem Gerüchte; welches heute
m Reichstaͤge von den Freilonservativen an Girculation gesetzt und
nuf verlaßliche Quellen surldgeführt wurde, »Cheabsichtigen .die ver⸗
uideten Kegerungen, iden Neichs tag Enbe ünftiger⸗ Wocher zu
ogen: Der Landiag, i Mwelchete belamntlichflur diu 23. April
unberufen ist, würde bis zum 20. Mai seine Geschtiftee abwickeln⸗
a Fausche, Pariamncait,, sodaun, seint unlerbrochenen Beralhungen
iber das Militärgesetze und andert. —
iehmen. ę Den —B manche. Bedenlen in
IBheodoreleutreisen herroce Es heikt ai. Azwan dürfe ben did⸗
enlosen Mirglieder nicht. wahrend der besten. Sonmerimonale. dag
Spfee ufsaicoon Den heißen Situngssaal. iun des Leipziger Straße
ni der Sammerpillegiatura, zu. pertauschen. Die Beschlußunfähig⸗
it/ dea Hauses wurde wahrscheinlich die nachste bellagen bwerthe
Folge seine So dringlich seic üherhaupt nicht die Erledigung einer
dar Gesetzworlagen, daß man nicht bis zur Herbstsession damit
warten bönnte., Bedürfe: der Reichs kanzlet nach seiner Krantheit,
en en e egeren Erholung,die hn vorlguüfig den
Ztaatsgeschaͤften fern Hhelten würde, so jei es um so mehr —*8
den Terminei.lür die Wiedereinberujung des Reichstagtz hinaus
uschieben. J Aib o Munl
Sicen Setre mien hat die Polizein die zum 18..Marr von den
Zocialdemokraten beabsichtigte Geduͤchtnißfeiet ,zu Ehten · des NAutze
chen were Poriser Tonnaunewirthschafi amtecfagt. x3 L.
Wilnte e ecze Da gaetbat den ¶Uninerstauinio ·
esoren Di. weerner· in Bexlinz Dr, Heinze im Heidelberg und
di Djendiagten in Zurich wegen ihrer yt werthvollen Gutachten
iber die Eutwijefe 3 dfterreichischen Sltafgefczet und der Straf⸗
rogehorbnung daß Comthurtreug — JJ
: V nα . n α
—AA— 220 3127 FJiu 5 ——
——
urtstags des Konigs Vilior Emanuel großes Diner bei dem jta
ienischey Gesandten Ruter Nigra. Marschall Mac Mahon wohnte
nemselben an zum gioßen Aerger der klerikalen Blätter, welche here
ochohey, daß Thiers seiner Zeit aub Rucsicht auf den Papst den
Tinladungen Nigtas zy dieser Feier nie Folge leinete. Mac Mahon
—I— olchen allerdings weit getriebene Rüdsicht
icht, mehr für nöshig.n e. u. 00
Pariß, 17. März. Der gestrige Tag (Geburtstag Lulu“)
wein gang Frankteich“ ohmne alle Rutzestörungen vorübergegangen.
Rirgends sanden hongprtistische: Kundaebungen statt.n In:n den
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        dom Camdenhouse eptfernt liegt, ist zu klein nals daß dem allge ⸗ und auf dem Speicher. Blos die Küche, eine Kammenmim obern
meinen Publikum Zutritt zu ihr hätte gestattet“ werden ian Stock und die. Spficherkammer betraten sie nicht. Heinrich Lom
Rut besonders Auserwählte erlangien Einlaß zurihr, wogegen sie ruchtete sogar unter die beiden Betten, deren eines immer⸗fuͤr die
mitsammt de: neugebauten Grabkapelle den Anderen don drei bie Soͤhne parat war; man sah 'aber leinen Schüffel, nöͤch irgend
sünf Uhr gedffaet wurde. Der Gortlesdienst währid eine volle etwas Verdächtiges, und hierauf ging der junge Löw beruhigt din—
sStunde und um halb 1 Uhr wurden die Gitterthore des Parksweg; die Frau hatte schon vorher die hentere Haus t hũr Vvrrriegelt
zeöffnet. Um halb 2 Uhr erschien die Kaiserin mit ihrem Sohne und schloß nun auch noch die vordere Hausthüre von innen.
zuf dem Rafen vor dem Hause und begab sich, an seinem Arme Am Montag, 8. Dez mber, kam das Monatmädchen Morgenz
jangend, mitten durch die Anwesendenn nuch —rinem großen im um HecUbeynchande naben die Hausthürt verschloffen, dachte dader,
Parke aufgebauten Zelte, woselbst der Prinz»n(er erschien nun in Wittwe Schwarz, müsse schon ausgegangen jein. Im Lausfe der
Abendloilefte mit dem großen Bande der Ehrenitgion) seine An Voemitsags sah es noch einige Mal nach, fand aber immer den
sprache, als Antwort auf eine vom Herzog von Padug verlesene selben. Zustand. Am Nachmittag machte daun der Sohn Cail
Idresse, in einem für sein Alter merkwürdig gefaßten Tone hielt. die ichredliche Entdedung. V
Es braucht kaum erst bemerkt zu werden, daß diese Rede vielfach Von dem Befjunde nach dieser Entdedung sei hier noch er⸗
durch begeisterten Zuruf der Anwesenden unterbrochen wurde. vähnt: daß blos zwei Schlüssel an den Modeln fehlten; daß die
Dieser wiederbolte fith als Mutter und Sohn aus dem Zelie in Saublade des Schreibtisches und die Schrankthüre im Wohmim ·
das Haus zurückkehrten, um die verschiedeuen Deputationen zu ner hals offen danden und Alleß darin durchwühlt war; daß in
nnpfangen, welche hierauf nacheinander vorgelassen wurden, Schlafzimmer die großen Fensterdorhänge zusammengezogen und
um ihre Adressen und Angebinde zu überreichen. Mit dieser nit Siednadeln gehestet waren; daß unter dem Klieiderschrant,
Seremonie, die lange Zeit in Anspruch aahm, endete die Feier wei rußige zerfeßten Aumperr gefunden, an den Hosen der Leiche,
des Tageg. e auf dem Fußboden und anter dem Beite Rußspuren bemerkt wut-
den. Die Lanpe stand ausgelsscht im Wohnzimmer. Ein Fenfter
rines leren Ziumers, das in den Hof gebt, fand affen, —Dier
—IäLX.
nöthig wäre, das ganze in der Anllageschrift enthaltene Datail
anzuführen. nis —J—
·Nachdembier Unterfuchung vierzehn Tage gedauert hatte,
ohne daß bezüglich des Thäters etwas Zuverlassiges ermittelt
verden konnie, iraf ploötzlich von Kreuznach die Nachricht ire r
sei gefunden und geftändigb— Im Publikum hatte man sich
chon an den BGedanken gewöhnt, es gehe hier, wie mit der
Kodenhausernngder m Trippstadter. Mordthal Amd manchen wieder
misgewärntten älteren Vorfaällen; inan glaudte daherndie so freudige
Lachricht 2üher⸗ einen Sieg der Gerechtigteit nicht ehrt, dis der
Thäter nach Zweibrücken wefänglich eingebracht und hier verhoͤtz
vordenwar obgleich auch jetzt noch immer Zweifel, geäußern wur.
xn, danman den Inhalt, des Verhörs nicht lannute.
2. Durche die Auaschreibungen nach- allen Richtungen unter
Mittheilung des Signalements sochte die Gendarmerie doppelt
eifrig im den Herbergen nach nund machte die Wirihe auf die ver,
achtigt Person anfmertsam Gärtnerbursche, mit einem Miluär-
dasse reisend,naus Ider peeußischen Provinz Sachsen, mit einer
Rarbe auf der rechten: Wange! So war der Frau Herrborg, de-
ren Mann die Herberge in Kreuznach hat, der Verdächtige be⸗
ichrieben worden e J
um 18. Dejeniber nun kdehrte in jener Herberge ein Dursche
ein und bernachtete dort drtimal, ließ sich aber nur Abends und
Morgeng fehen,“ Am 22. Dezember Morgens, als er sich wusch,
erdlickte die Wirthin eine Narbe an seiner rechten Wange; sie
ragte ihn nach“ feiner! Profesfion und jchidte, ais fie die Anwort
erhielt? Gartner fbaleich zur Polizei. Diese war nicht saumig,
verhaftele den verdächtigen Butschen und führte ihn dem Polizel
lommissaͤr vor, welchenm detselbe sofort ein Gefandniß a⸗legte. Er
vurde in den nachsten Tagen nach Zweibrücken gebracht, wo er sein
Artheit zu en pfangen holte, da in Sprengel des pfälzischen Schwur⸗
Jerichis die et geschehen ist und in Zweibrücken die Untersuchung
geführt wurdet! — Es ist dies der Ungeklagte Ferdinand Niens.
Die in“ den Verhören des Angellagten gemachten Ertlärun⸗
en wie fie⸗abgesehen von einzelnen Rektifilationen, auch
Anwahrheiten und Unwahrscheinlichleiten — in der Haupisache mit
den Waht heibenundl dem konstatirten Verhälunissen übertinstimmen
adgel, fJafsen⸗fich lurz in Foltzendem zusammen·
„Ich kam Samstagse mit der Bahn von Kaisertlautern in
domburg an und Übernachtets ia der Herberge; am andern Tage
orderte ich in einigen Häusern und kam Nachminagt auch in dos
daus, in dessen oberem Stoch ich 'durch die offene Thür einen
coönen Sekretar sah; der unkere Stock wat augenschrielich vnicht
otwohnt.g Mit dem Zug inn 4 Uhr beabfichtigte ich nach Zwei⸗
rücken zu fahren, wo ich Etwas zu kriegen hoffte, kam aber gi
pät zum Bahnhof und ging deßhalb zuruück gegen die Stadt. Da
iel. mir. der schoͤne Sekretär wieder ein, in dem ich viel Geld ver⸗
——* mii dem ich mir helfen konne. Ich ging zu diefem Ende
um die Stadt hexinnan das Schwarz'sche Haus u. in datselbe hinein,
da es schon anfing dunkel zu werden. Meinen Stod versteckte
ich auf der Tteppe (), nahm aber mein Täschchen, das ich um⸗
hängen hatte, mit auf den Speicher, wo ich nun lauschte. Es kam
pater ein Maͤdchen, welches einigemal ein- und ausging; so oft
dasselbe kam, ging ich die Treppe herunter, um zu horchen. Um
ein Geräusch zu machen, umwickelte ich meine Füße mi dort
jefundenen Lumpen.
n Altz dann die Frau mit dem Nädchen aus dem Haufe
zeqangen war, schlich ich herunder, um jetz an den Sekkeide gu

3442—24

8öνα ein
d innnet gl 7 7 721431102
—OsOXXV
12. und 13. Marz.) Verhandlung gegen Ferdinand Nugna,deo
Raubes und Todischlages angeklagt. (Schluß.)
xWer'. hat die Thal verübt und aus welchen Beweggründen?
Feinde hatte die Frau keine/nunde Geld ader. Kostbarkeiten waren
dein ihr micht zu vermuthen:!»Der gleich herbeigeeilte Gendarmerie⸗
Bachtmeister Bug pon Hombungs wien die auf, seine Auzeigemoch
im nämlichen Nachmittage herbeigekommene Gerichtsbehörde von
Zweibrücken fanden die Möbel mit Aunahme der obersten Com ⸗
nodschublade verschlossen, und es war nicht zu hemerken, daß
awas feble. Erst, im Laufe der Untersuchung und sogar erst
nach Ermittelung des Thäters und Durchsuchung von dessen Effel⸗
jen erlannte man, daß Diebstahl das Motid oder die Veranlafsung
nur That gewesen sein musse. F
Am Somiag den 75 Dezembtr war Niemand im Haufe
der Wittwe gewesen, als ihr Monatmädchen, Nachmittags der neu
ringezogene Bezirkssarzt mit Frau zum Nachbarschaflsbesuche umd
— wie die Frau felbst erzaͤhlte — zwei Handwerkeaburschen, deren
einem fie UÜbrig gebliebenes Essen, dem anderen aber einen Kreu⸗
jer geschenkt hatte. —W—
Es wurde sofort Nachsuchung gepflogen bezüglich aller an
jenem Sonntage in Homburg gewesenen Handswerksburschen; meh⸗
zere wurden verhaftet, reinigien fich aber von dem Verdachte. 4
gen des von der Leiche in der Hand gehaltenen Büschels Haare
dtellte man Vergleiche an, weil man vermuthete, sie rührten von
dem Thäter her; es stellte sich aber durch mikroskopische Untersu⸗
hung heraus, daß die Frau im Todeskampfe sich selbst solche
zusgerauft haben mußte. Nur ein Gärtnerbursche, angeblich von
dalle an der Saale, war nicht aufzufinden; derselhe / war Sam—
dags von Kaisertlautern aach Homburg gefahren, hatten dort ig
der Herberge Abernachtet, den anderen Tag don Haus zu Haus
zebettelt, war um halb 4 Uhr mit seinem Pack und Stockt weh ⸗
gegangen, um nach Zweibrücken zu fahren; er kam jedoch nicht
nach Zweibrücken und man hatute alle Spur don ihm verloten.
Sein Signalement war ziemlich sicher gestellt und als besonderes
ennzeichen war eine Rarbe auf dre rechten Wange bemerlt.
Am 7. Dezember Abends 6 Uhr war das Monatmadchen zu
Dittwe Schwarz gekommen, machte ihre Commissionen, aß dort
su Nacht und wurde dann entlassen, auf der Treppe aber zum—
Warten aufgefordert, weil die Frau noch zur Familie Löw gehen!
und mit ihr das Haus verlafsen wolle. Beide gingen miteinander!
fort; Witmwe Schwarz ließ die Lampe brennend im Zimmer/
jurück, ging zu dem Mödchen hinunter, verschloß die vordere
Hausthür von Innen und verließ durch die hintert, nur einge
inkte Thüre mit dem Mödchen das Haus. Diefeß weiß nicht. ob
sie ihre Zimmerthüren derschlossen hatte.
Etwan um halb 7 Uhr trat Frau Schwarz ganz erschrocken
hei der Familie Low ein und sagte zur Tochter: Denk' Louis,
der Schluͤssel zu meinem Schlafzimmer ist mir heute weggekom⸗
men.“ Sie erzählte nun, wer Nachmittags bei ihr war, zu welcher
Zeit se ihren Zimmerschlüssel noch gesehen, später nicht mehr
darauf geachlei und erst deim Fortgehen bemerkt habe; daß erselbe
jehle; sie traue ihrem Monatmädchen nicht ganz. Im Loufe des
bends dußerte sie noch öfter Besorgnisse, so daß Frau Low sie
einlud, bei ihr zu übernachten. Sie nahm dies jedoch nicht an,
jondern ging um V Uhr nach Haas, begleitet von dem Sohre
Heintich Ldw. Mit diesem suchte fie nun nach dem fehlenden
Sqélüssel in allen Räaumen des Hauses, namentlich auch im Leller
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        en; plößlich ließ üich uber die Frau auf der Treppe wieder
zeten, weßbalb ich. schnell Juruͤdsprang, den Zimmerschlüssel abzog
ad mit mit nahm. Die Frau suchte den Schlüssel, fand ihn
aarlich nicht und ging endlich sort. Nach etwa einer halben
Fnnde stieg ich herab, öffnete mit einem. Hohlschlüssel einige
hutladen ( NB. nur zum Theile wahr! —) iuchte eifrig,
A aber kein Geld außer einem Sadchen mit i8 Kupfere und
Zleimünzen, welches ich zu mir nahm. Ich wurde in meinem
Suchen durch das Herbeikommen mehrerer Personeu gestoͤrt, drückle
aher schnell eine geoffnete Commodeschublade zu und schlüpfte un⸗
das eine Bett garz hinten hin. Die Frau und ein junger
sann traten in das Zimmer, suchten nach dem fehlenden Schlüssel,
Abdei der junge Mann selbst die Lampe auf, den Boden siellte
untet die Betten blickte, ohne mich aber wahrzunehmen. Der⸗
ibe ging dann fort, indem er die Frau zu beruhigen suchte; diese
aegleitete ihn und schloß die Hausthure von innen zu. Nachdem fie
urückgelehrt. ging sie in's Wohnzimmer, kam aber bald wieder in“?
Sdlestimmer und fing an, sich auszukleiden. Sie leuchtete jetzt
voq einmal unter das Beit, und nun sahen wir uns Aug' in's
uge. Die Frau schrie laut auf, ich sprang heraus, packte sie hin⸗
en am Halse, warf fie auf den Rücken zu Boden, wuͤrgte sie,
i ür dann das Naqthatsius vom Kopfe, um ihr die Hünde zu
aden (nj; da mir dies aber nicht gelang, stopfte ich iht das Hals
u in den Mund, nicht um ihr daß Leben zu wehmen. sondern um
je sull zu machen ()). Wäre ich nicht an der Ausführung des
internehmens durch die Frau gehindert worden, so würde rich ihr
uchs gethan haben. — Sie wurde bald ftil und rührte fich —8
atht.

Jet nahm ich die Lampe vom Boden auf, zog die Vorhänge
m den Fenstern übereinander, ohne sie jedoch festzustecken, holte
a dem abgelegten Rodce der Frau ihre Möodelschlüfsel, öffnete
ille Behältnisse, fand D Werthsachen, die ich mitnahm, aber
n Feid. Ich thal die Shlüssel in den Rock zurück (NB.zwei
abon nahm ecr nedst dem Schlüsselringe mit), durchsuchte hoch
as Wohnzimmer, wusch meine blutigen Hände in der Küche ab,
ffnete das Fenster in eiuem leeren Zimmer, fand aber, daß das⸗
eibe zu hoch vom Hose war, trng dann die Lampe in's Wohn⸗
immer zurück und loschte sie aus, steckte det Zimmerschlüssel wie⸗
c in's Schloß, ging sofort die Treppe hinab, wo ich im Vorbei⸗
sehen meinen Stock mitnahm, und dann zu der von innen verrie⸗
üen Hinterthür hinaus. Da es mondhell war, sah ich beim
lutireten aus dem Hause an der gegenüber liegenden Wohnung
en Mann mit langem Ueberzieher an der Thüre stehen, die
hm dann geöffnet wurde.

„Ich Zing nun ohne Aufenthalt auf der Straße nach Neun-
irchen und Oitweiler, wo ich trotz meines wehen Fußes Morgens
im halb 6 Uhr ankam, um 6 Uhr per Bahn nach Türkismühle
uhr, zu Fuß nach St. Wendel ging und Nachmittags nach Ober-
nin suhr, wo ich meinen Koffer bei einem Freunde, dem Gold-
Fede Karl Keller, fiehen hatte. Ich packte meine mitsebrachten

Sachen dort ein, ausgenommen die Unterhosen, welche ich anzog.
— Andern Tags ging ich, von Dberstein fort, reiate über Creus
rach und Mainz nach Darmstabt, von da aber wieder nach

Treuznach zurück; es trieb mich unstät umher, mein Gewissen ließ

nir deine Ruhe und ich fühlte. mich erst erleichtert, als ich mein

Beständnit abgelegt hatte“ — J

Dies die Angaben des Angekllagten.“ Doessen Persönlichkeit
ainbelaugend, saist derselbe der Sohn armer und braver Leute in
Rothenburg. Schon als Gärtnerlehrling derkaufte er heimlich Blu⸗
nensträuße und bebielt den Erlds für sich. In Oberstein stahl er
m' Jahre 1869 Schmudsaqen, als er für seinn Meister Gerhard
von St. Wendek dort arbeitete und wurde deßhalb forteeschidt;
»agegen eroberte er in Rohfelden ein Mädchenherz, was vielleicht
ie Anteizung zu seiner schweren That abgab, durch welche er in
»en Stand kommen wollte, heirathen zu iönnen. Von Januar
»is Juli 1870 (nachdem er mittlerweile noch in Elberfeld wegen
Diebstahls zu sechs Wochen Gefängniß verurtheilt worden war)
h ileie er bea Garimer Volleuweider in Zweibrücken, wo er sich
zrav und tüchtig bewies, dehhalh auch als Privatgärtner zu
Plüũlchfabrilant Simon rekommandirt wurde, wo er sich förmlich
eliebt machte. Hier wurde er im Nopember 1870 zum Militär
inberufen, machte im 30. Jufanterieregimente den Krieg mit und
land zulezt in Diedenhofen, von wo aus er am 15. September
u die Reserve eintrat. Seine Führung beim Militär war schlecht
and er erlitt dort mehrere Srafeeennn...

Mit Hinweit auf die Echwere⸗ des Berbrechens, auf das
igene Gestaͤndniße des Angeklagten und die Zeugenaussagen hielt
die f. Staatsbehörde im Laufe ahres Vortrages die Anllags in
ulen Punkten anfrecht und beantragte eine Schuldigsprechung im
Sinne des Verweisungterkenntnisses. .

Von“ Seuten? der Vertheidigung warde zu Gunsten ihres
Zlienten unter Anderem?auch geltend gemacht, daß die fragliche
khat nicht als Raub- und Todtschlag, soudern als Diebstahl und
dörperverletzung mit vpachgefolgtem Tode apzusehen uud in diesem
Zinne die Schuldigsprechung zu bewerkstelligen waͤre. Darauf gin⸗
gen jedoch die HH. Geschworenen nicht ein. .

Das schwurgerscht sprach die höchste⸗gesetzlich zuläfsige Straftz
ür diesen Fall, nämlich lebenslängliches Zuchthaus, aus, da die
That nach dem Ergebniß der Verhandlung ganz nahe an ein viel
chwereres Verbrechen anstreife; ferner den Verlust der bürgerlichen
fhrentechte und die Verurtheilung zu den Kosten; verordnele auch
zie Uebertuhrungestücke an die Figenthümer.
WBolkswirthschaft, Haudel nud Verkehr.

f. München, 17. März.-Die baherischen Gulden⸗ und
Zweiguldenstücke dürfen von den öffentlichen Cassen nicht mehr ver⸗
iusgabt werden. In den altbayerischen Provinzen und in Schwa—⸗
zen müssen sie von den Kassen an die hiesige Münze, in den frän-
schen Provinten und in der Rbeinpfalz, nach Berlin zur Eir⸗
chmelzung geschickt werden.
W. Fuhrländer Nachfolger, Fahrgasse 85 in Zrankfurt a. M.
Durch bedeutende Parthie ⸗Einkäufe und durch foriwaͤhrend neue Zufubren is es mir möglich, meine schon so bekannt billigen
ZItaͤst abermals herabzusetzen und empfehle ich meiin — —
Grosses Manufacturwaaren-Lager. Grosses Ausstattungsgescohaft.
i i i 300 Stuck /4 breites, schweres Leinen fur Hemden und Betttücher, zu
1000 Stuck“/« breite, achtsarbige Cattuune, lila, rosa, geld und braun, “ 4 Zeinen eden und
—I [[ — e d e r
inalen —X —* —
. * ——S 8 1 kr. 3 Ellen ve d für zweischläfrige Betttücher, das voll⸗ e
5 500 Stuck /. breites schweres echtfarbiges Beitzeng, meistens turkisch· W¶ enndin Benmd ohn watn 4 . and * p mischen Woauer
roth, à 16ß r. FJF— —— 6/. ites feines 8
dRilnigere Sorten à 8, 10 1. 18 tr. in Iß, is, 2 b g0 i —
—X breite schwere Barchend für Betten à 18, 18, 20 200 Stud schwere rothe wollene Bettdecken, fur zweischlafrige Betten, das
Jo e ig —— 9 Siua si. . 30. 7
9 — raruen — »— re * F 200 Stuck 53 y hen Bettdecken, für zweischlafrige Betten,

0 St n r. englischen mãn .4. 18. 3
—333X8 hett à 45 kr. e erw 500 s pen gau woñen⸗ Vett. und Pferdedtcken, das Smne
3* seeen erd ep —3— end benne Annge 300 Paar swwere weiße Victoria⸗Bettdecken it Franzen, fur
24 6 44 * F α r. n seischlafrige Beiten, das Stig i. .
ĩã ee eeeren — — — — — — J * dique Dechen und uzreigt Vethee Deccen roth. braun, gelb,
Ihhrr ———66 —ã——

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Meter von 80 kr. an 0 Dutzend rein leinene Handtücher, die Elle von 6 kr. an. *
und — 17** 81 . V0 Dußend weiß rein leinene Damentaschentücher, das Dtd. I. 2. 80. 8
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zen Alpacas, Chalec, in atcn Zatben vnd Cualitten Gubhe rhne Gaee Seedebeen 43
biligh. I/ breiien reich ramargirien Vorhaugomuil mir Bogen « 1G tr.
i derleinen, Strohsacklei „ gelbe und weiße Servietten zum Fabrikpreife. Rohe, gebleichte und

d e αι9 Swin 35 ——ã— — *3 ——— zum ditligen Preis *

eleinsten Aufträge werden wie bisher bestens besorgt, Npitte— mir das bisher bewiesene Vertranen auch ferner zu
erha 4 *V
Musterabschnitte Ammtlicher Artikel sende auf Verlaugen ftanco ver Vost.
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        — ßö tFqetef macht 38 —B
Bekanntiuachungen
haun — D——
nImmobiliarverkaäuf·
Dehz das unlerfertigt. ¶ Geschäfttbur· ai
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en bhrer ulen Lige wegen zum Se
ehe anes Jeden Gelchäftes hngenter
ahr vortheiltasten Bedin gunden hug sreist,
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czo — — its gaghern
85 —66ů
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on Sir rer Im V, ee
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And zu vwerkaufent:* Das Nahere⸗ Norder
Fypebition ds.s Bl.

sun i 32.* d 37 ———
* 0 * V sch 7 Ve *22 St.
Vorschuß erein St. Ingbert.
— XEingetragene GenosserGaftd 4 Aimn
Aucn Die Mitalieder werden hiermit zu der am Montag,' dem 23.0 März 1874
Pohnnenß Uhr staufindenden ea e α
eα J44 BA —n 151
α α— Generæ— artr lrang J αα
u oberen Lolalebei Herrn Julius rer eingeladen,83 ** unt
An ar ——34 — — n
MNM ν. , VTagt —— v
Vorlonn det Geschatthericiz arhe rht De v Zhd Fuitastuin des Adrstandeh
2 ue deß — Fennmenidiön der
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he Vostundes d4det Biguthue p a e
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oᷣh Auslgfung and Wahn deeer Matatte gah be heh — ——
— — deß Nusschigeachsenn
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wich dum nne Fin — usn
ni Adeem nmiun utw mο
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iem nag Taͤgeblattif ur Sa Iohanu.* —A
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a ebhst en Hatabe blat Fer Borg manmns fr undnwachesIevard gueitagenn
36 e e en ια
N.Ahonnem̃en gpreis; yierteljährlich 1Fhlr. Gingl. Posthestellgeld 1J Thlr. 8 Sgru
— hringen 4 —J —
L engeueg e po mpet Stweuer chpi
Sot. jes. 28 * 9 e e 5 Fan e — *
Inserate, e spiche deiche sitt. hie Vdatende. Montat Hůtten· und G
Induftie solche, welche gur die eoee u laz ·
Industrie er Saargegend, sowe fur den Fowüun uhrtr dichtenBevölkerumgderechmit
ind, erzielen in der Soatbruget Zatund. ven herbreitetften Blalte den Regierungb⸗
airts Trier ind auch in dem peng dbartege vaht noen fiatt hesesen eden wentsambn
—X Die Sgeshaltene Pelizesi. der daen Raum wird mit1 Sgt. IZumfteberechnet
Saabi dden im März 1874 νWX Expeditivn.
ti tn —— —
Anned * xtunc;. quu hini u
9 * —* —2* 2421* ,
FZoe Iusvaben anicn..r tceenren 30. per Ouartat·
8* Politischer Theit Zendent. Rewainn dod Zeisheen Wetgmefung der —*
und rothen Internation alet Bekämpfung der Gloeichgültigkeite und Unthaͤtigteit im · eigenen
Lagerl Inhalt: Telegraphische· Depeschen T desʒ⸗ Walff heg wad Wagner'schen ¶ Vutt eun
Orgin-Eorrespondenzen aus Deutschiand, Frankreich und Sponsag Ighichn hounsat
ebetsicht · unde Leitartikel.nnrun Son 3 756 sun ree ,
Sandelszeitung· Lenden: Eutwickelun g ———
volkswirthf choftlichen Basis. eei aee eeeeeee attzcehie Zorsen reund
Handelsnachrichien von ————— 23 —
N MetoUratarha tung 97 Belohrung itraig neee eieheß ujzterhaltau ageblatt
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wir⸗ D . begechnet *
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Zu Abonnemen gen, sowie . — —V —
Mann hem 8. Par 1874.
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A*oider.

S Rafels und Meisert Ehokoladen
e eiet und Konigl·
Hof Onocoludem ubril
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Gebrudor dtollork
— nini⸗C dil m/ee
——— vie : vorzůglichsten nuf der
— — Wellausstellungnin Wien mit⸗
mnee solhsten Ausseichnungteber! Fort

schritts-Medaille, prämiirt.

Fde btorren und; Dccaaessengesäft

ne —V — se ngccdef q
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Für Jagdfreunde! Gratis!
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VV handlungen F — ——
Illustrirte Jagdzeitung.
rgan für Jagd, Fischerei und
vν aturkundea
Herausgegeben. bom KgleOb erforster
ʒgit sche n Minlwitz beirLtismig
Durcheine große Axzahler der bedeu⸗
— DV wie Guido Ham⸗
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haltige und gediegene Zeitschrift. gesiert
i den prächtigsten Illustrationen,
monallich tzweimal inr ver⸗ Amntirzeichnes
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Anzeigen nalla Art Werden qugen
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uee i der Axtir gelchuse. ethuen
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Verlagsbuchhandlung f. Forsie: und n
wndwir thschafreetne Seipzigennd 8
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Sothben erschitringadez na gebuch haudlurg in
Berlin imnd asi in allen Buchhen! oe ꝛuf A n

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ι ι — vιιν ν α ,
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C ι , eckwol iandn de cos
dn: bersetzt voi. — .118 EBonu

n. J nιοα A ν ιιν
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Ersie illuftrixte CGrotesche), Ausgu —
. rste illustrixte 8 rate Iche), Ausgabe ꝛi
e eoe Mit eirea G*9 llustrationen ß o —

— ———— ueent 5 * t — — 143⸗ * —
Jafeis Lieferungen à 5 Sgh J
4) Kene Autbr eigüet. sith so gur Iien Ithunmtion und buüm ——
—V iig pun vntee Gttent i du dasgabe
werden — —— ai hanger Sain —A Anstnicrg ¶cad
temerte als die — —D———
——— e e dn Leinciu —R ιι d;
varse bies Werk fehlen, wehgalb um schienuigste Subskription darguß dringend«
Gebelen · wirdoerto uirto ν
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ne icheint me veartui —pαααν — —————————

dreiwaltiae Aeila Blattsorift oder beren Hnet.
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uα Oeitsches veicae ne uhe 410Mimüten von Landau klommenden Zuges erfaßte, sie, deim
uinte Mag unch em 18. März. cAuf Grund eines Telegrammet aus Nbers chreiten des Geleises fie gerieth unter die Raͤder und wliok
Nurnberg: ec daß dor e werschiedent Banquiers fich ew eigert· haben, augenblicktich tobt and. Eulb.) —B—— —D
Bereintthaler oͤsterteichischen Geprages in⸗ Zahlung zu nehmen, t 1. Mannheiri 18. Marge. Der Zimmermann Nolleri —*
ins solche Weiderung heute auch hier! vorgelommen.“ Wie unbe⸗ hiet der e ie aus Eifersucht durch einen Nes
xrunder olche Weigerungen sind ergiebt sich aul einem der Auga- olverschuste iddtete wurde hoin Schwurgerichte zum Tode —*
burger Handelstammer vom Finanzminifteriuat⸗ foeben ertheilten heilten Die Verlundigung deß Untheiss hörte ax mit großter Kalt-
Vescheid Dernalso: tautet: ĩN1Nuf die elegraphischee Anstagr dom lutigkent an6 —
16. d. M. wird erwidert, daß die Vereinsthaler öfterreichischen i⸗ XR 318 Marg. Rach Verfuͤung bes taiserlichen
Geprages noch dermalen als gesetzliches Zahlungsmitteleanerkannt Zeneralpostamtes in Berlin ist es nicht geftanet, den Postmandar
ind und vonz Jedermann zum Nennwertho in Zahlung angenommen en Briefen alt Anlagen beizufagen. Pomandene wn untue
werden müssen, insolangt ihnen icht vie desagte Eigensaft durch Unlagen werden von der e Postonftalt am Betimmungeoe emn
eme Verfügung des Bundesraͤthet entzogen wird.. Koönigl. Staats⸗ Schuldner nicht vorgezeigt y dem Absende aner Inebe da
—— GSroundes lostenfret uttäeesand net
Mißemch e n. 19. März. Bel dem Wieder usammentritt der ar— Karlaruhe, —R&amp; Deute, srüh hat hier ein, Madchen
amriern· wird bekanntlich ein nenes Landtagswahlgesez in Vor- ihrem Liebhaber den-Hals abaeschnüten. Die Thäterin flüchtete
lage gebruch“ Ein bezüͤglicher Entwurs wurde in der Session von sich min bloßen FJußen in den Hardtwaid, wurde aber von Vogn
1870 durch den damaligen Minister des Innern Herrn · v. Braun und Gendarmerie⸗ verfolgt. — * — —8
borgelegt, fand indeß wenig Anllaug und. gelanglenzr wegen — Groher Diebstahl.) Aus der Grablapelle auf dem Ro⸗
driegtereigniffe gar nicht zur Berathung. Wie man nun boͤrt, thenberg dei Cannstadt, der Ruhestäͤtte der Köonigin Katharina
würde der vom lJ. Minister Hrn. v. Pfeufer Aausgearbeitets Ent- Paulowna von Württemberg, wurde in der Nacht vom 13. auf
wurf sich möglichst zenau an das Feichswahlgeseßz onschtzeßen und den 14. do eins. Anzahl- lostbarer Gegenstände geftohlen, nachdem
namenilich daß diehergemdiren. Wahnwttm wie das dohn dundas Thunhloß durch. Walpen gesprenc worden war. Die gapelie
altete Institut der? Ersahmiünegekuallen bafsen 14 Seirefft die sut wa d de daee ve der Goussishen daiserfamilie n
jange bestehenden Streitstage über Verlegung der Centralsorstlehtereichen Suftugen von Gegenstanden, die zum griechif —*
anfialt in Aschaffenburg nach⸗ iner Universitätsstadt und der damit titus gebdret bedacht worden es war da u. A. eiue Bibel mit
usammenhängenden Reorganisagtiven des forstlichen Untetrichtswesent massin Zoldenen Deckeln, mit Brillanten ünd Perltil gefchmuügt, 18
in Bahern werden nun binnen Kurzem von einer hiezu derufenen Pfund schwer, auf 80,000 Silbezrubel geschaht dferner jmei —*
Fommission die nöthigen Gutachten dahter abgegeben werdensz Inndene Kruzffixe, auch mit Edelsteren beseßt; russische Heiligenbder
die zu bildende Kommission sollen Mitqlieder aug den Umversftäten in Albernen und vergoldesen Rahmen mit Perlen und Edelfleinen
Manchen und Würzburg, sowie der polytechuischen Schule z6. be⸗ derziert, silberne Hängelampen, ein von Silber geatbeileen
schieden werden. dergoldetes Modell der Isaalstirche in Pelersburg, silberne Aliari*
Bexrlun, 16. Mär. Die e Reichtregierung bereitet: einen jefäße ꝛdc. Man shäßt den Werth der gestohlenen Kostharkeiten
Gesetzentwurf ber eine Reichsgewerbesteuer vor. Die Handelskame zuf mehrere“ hunderitausend Gulden 8
mern sind beauftragt worden, sich, gutachtlich⸗darüber zu Kdin. 18. März. Der Koln.“ Zig. wird gemeldet, daßg
außern. 5 4 degen die Firmä Guftav Adolf Waldhaufen: in Essen der gericht⸗
1 erika. V liche Konkurz ausgesprochen: worden ist. Paffiba eitca 4 Mu.?
In DSah ton Mhio) hal ein deutfches Blatt eine Prokla ionen Thalet. —
mation veroffentlicht, die alle waffenfähigen Deutschen. auffordert. 7. Philadelphia, 28. Februar. Die siamesischets Zwillinge )
ein Regiment zu orgonisiren. Das Blatt sagt Es scheint, die die zweite Ausgabe der „Medical Limes“V enthait die —R
Zeit naht. mit Riesenschritten heran,‚zin det die Gesetze der bürger. zung der weiteren Resultate, welche die Secirung der famefschenn
uchen Freiheit, der Gewiffenefreiheit emmd dat Recht des heimath Zwillinge an's Tagesticht gefördert.“ Während mon aunneee
lichen Herdes des Schutzes bedürfen a Orel Tausend deutsche Bür- daß jeder der Zwillinge eine besondere Leber gehabt, eee
ger solten. jeder Zeit bereit stehen, a dem. Aufruf unserer Behbrden jeraus, daß die Lebern der beiden wureeime Wiasfer bisden; nich
iu der Vertheidigung von Land, Eigenthum und Freiheit zu iur Blutgefäße vrrbanden die Lebern von' Chang und 8
gehorchen. , dern die Gewebe liefen ununterbrochen fort. Nach der ——
Cu ba. Der Dampfer⸗ argarei⸗, der am 15. Februar erschienen dies beiden Lebern, wie sie auf dem Secirtischi hutgesiei
m Key West von Havann ankam, meldett, daß in leßlgenannter varen, als eane Masse. Da somit die direlte Leberverbindung?
Stadt der Belagerungszustand erklärtsei, uad daß die Freinilligen durch das gemeinsame Band durchlief, —X jeht ali 8
7000 Mann stark, von. Havanna Besitz genommen und den Ge- ich festgestellt, daß jeder Versuch, die Zwillinge? zi ennch 9*
ieraltapitan gezwungen. hatten, eine Zuflucht aun Bord des spa- Tod derfelben herbeigeführt haben würda. ——8 *
nischen Kriegsdaupfers Arapilet zu suchen. Es wurde Nieman e— * ) wena
den gestattet, did Stadt zu verlassen. *Aus Benezuela wird be⸗ Bolkswirthschaft, Haudel und Verkehr. 9J
ichtet, daß in Lahuahrat am 6. Februat- ein Ardbes mm stattgefimi. Munchen, 17. März. Naqh Erlaß der Generaldireftion der
den hat. Es waẽë das bedeutendstern seit 1812.. Viele Personen . Berlehrsanstalten treten mit 1. April auf den bayer. c
rugen Verletzungen davor · eon nd. viel Eigenthum zerstörtz und, Ostbahnen neue erhöhte) Tarife in'b Leben, und zwar ir
e begenden rundgzenbze Korf per aihmee⸗
x Kaiserslautern, 19. Närz. In der Klagesache Fleischmann U Wagenklasse 8,0. Markpfenuige, U. Wagenklasse 5,8 und III.
dontra Schmidt und umgekehrt hat gestern das hiefige Wagentklasse 8,4 Tacipfenhige Fut Vestebeeunn a ——*
w8 Thaler Strafe gegen Erhiren. auf, s. Ihlt. gegen Lehtere ugen erhöͤhen . sich diese Taren bet. allen Wadentlaffen in
ttlannt.“ Der Erstere wird gegen diefes AUrtheu appeliren narkpfennig pro Kilometer. Saͤmmtlicht Erhebungebeträge werden 5
4 Landau, 20. März. Der Bahnhdof Anderingen war auf 3 Pfennige aufwärts abgerundet.Die — ——
xstern Abend der Schauplaß eines schrecklichen Unglüdefalletz. Die zsuddentscher und Reichswährung derechnet und den Silleten aufge⸗
Tochter eines dortigen Bahnwärters, ein Mädchen von 22 Jahten, uct n edee ie te e,
vollle in den Packvagen des um had ——— ⏑ ———— ih suddeuisuer Wahrung ingehobetm
danαααααα σισαοαοÛq,ασ Xια, firhrenhiceMunchen 167 Rariet Nach iner soe dine ersolgen ismce
n Garnison stehenden Bruder stellenzz Dir Maschinten des Am N ünachung der igl. Staats ninifleriek des Junern und der Fnamen
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        werdes als Reichznickelmünzen, welche aus einer Legirung von 70
Theilen Kupfer und 25 Theilen Nidel geprägt sind, 1) die Zehn⸗
pfennigftũcke und 2) die Fünfpfennigstücke, demnächst zur Augabe
gelangen.“ Deren Durchmwesser beträgt ad bfür das Zehnbfennig-
jück 31 illimeter und ad. Zefar das Fünfpfelnigstuck 18 Milli
meter. Dieselben sind mit glattem Rand geprägt und haben auf
er Avers⸗ und Reversseite das gleiche Gpräge wie die Zwan-
sigpfennigflücke; an Stelle des Perlenkreises tritte sedoch erne
Schnureinfassang und die Ziffer 20 wird durch die Ziffetn „10
beywe 5 erfeht. Meichsnickelmünzen imn Betrage von mehr als

ner Mark (35 kr.) in Zahlung zu neymen, gwar Niemand,
nuch keine Reichs- und Landeskasse, verpflichtet; jedoch lönnen mit
Herbchast dieser Beschränkung schon jet alle Zablungen,die qe⸗
elich in Munzen; einer ausländischen Währung oder in autlin-
dijcheneden iniandischen Münzen landesgesetzlich gleichgestellter
munjen geleistet werden dürfen. ang oder iheilweise in solchen
Reichsmünzen dergestall geleistet werden, daß die Umrechnung für
gehnpfennigstucke zu 3 It. 2 Pfg. sudd. Währ. — 1 Sgr. der
Thalerwährung. für Fuünspfennigftüde puJ kir. 3 pf.s. Wahr.
—6 pi. der Thalerwährung erfjolgt.
I 82 — — 2 J *232* — 2
Bekaunntmachungen. Handelsschule Jrankenthal (bayer. Pfalz.)
Das Sommoersemester beginnt am 8. April 1874.
Gründlicher Unterricht! in den Sprachen, Realiemn Mathemotik und Bandelswissen⸗
schaften. Zugleich beginnte der mit der Schute hinsich: lich Disciplin Und Penstonat derdun⸗
ene halbjähr qe Vorpereitungseours zum EinjäbrigFreiwilligenExa
men der von G6 Tachtet ern wuch sirergesv. Fatischer Methode und unter Berüdsichtigung
der Handelslehre getenteta Aede mn jungen, Mannt mit ainiger Vorbildung die beste
Jarantie des Effolges gewährt.« Seit, 1868 daben von L9 in diesem halbiahrigen
Turse vorberchteten Candsdaten SBdas Eramen bestanden ιν
Schet aud Persione-Honatau jahrlich 200 Thaler; fur den CEinjahrigen-Curs
oro Semester 150 Thaler.n —ν ννν ν ν
Rahen Kuntunt aiheiit bereinwillign n en, at
H.6833.) uUr rot νν νιινν DQαεr starn drrA. B·vloln
ean ⁊
vom 19. Maäcz 1875.
zreußische Friodrie de ———
istolen ... 79 34860
—XREXXI 4047
ucaten 312 83
OFrancs⸗Stucke 23 24
Inglische Souverei⸗ 20-2581
Dollars in Gold 2520

An hu' St. Jugbert, in der Haupistrahe,
der besten Geschäftslage: der Stadt sich
hbesindliches geräumiges Logis, in welchem
sain Jahrehnten Lin Ladengeschäft —mit
beflemn Erfolge deirieben worden,ist unter
fehr hünftigenBediugungennauf mehrere
Fahn denchver bit Stptember
aachsthin, — su vermiethen durch das Ge⸗
calle Und Conunanonabüreau L. VBech-
hold in St. Ingbert e

— νννι 1
⸗
2ä—
vobere Stock 4 7eint
——
Roaheres de 3645*
Rahe t ae G.Ehb · Kayser
on Posamentir X
1 * 7 35 3AM. 9 —E — — —E — 3»566 — J gu We * J F —D
J * 8 decn dv AuMV O 7 X84 V 1 v e e e un
. .. E ů ,
der Tuch⸗ und Manufaktur. Waaren und ferlige Kleider von ⸗
n ———3 VM. 3 44 34. 83
32 Ueinricu Isaac in St. ugbert. —
z7 Um vor Verlegung meines Geschaͤfts⸗Locales mein Waarenlager moglichst zu verkleinern, habe ich
ausgesczt und erlasse dieselben genau zum selbstkostenden Pteise— Umer anderem verkaufe
112 Tuch J und Bukskings: Talicot .T X ινννο 36 —
— 8 — 26 * Baumnollb Tuch 2u
Tuch, schwatz, brauun und biau von 24 Gar. an, 35368, z.
—* 8* —R— Thaler αι Weiß⸗Waaren
vebgleichen neueste Desfinb — 1 16 3 Bardinen ·Mull 6 . von
hoalbtuch. ichwbblhee⸗ —— — — — de sgle chen ausgebogt *
dald Veiour zu sinder · Anzugen.. Tül⸗Gardinen greßee breutt
helour zu Damenjaclhen 253 t degsgleichen leine c⸗ —
Double and Ratine zu Joppen 87* zesnckte Schweizer· Gardinen
und UeberrieherIbalet 558— 8— estex 24
nron —4 einst franz. Calieot zu —
Mannfaktur · Waaren din c — 57
Voll⸗ Ripr zu Kleider bvon —6 Sge an.
Hierino I l. Elle dreit reinwoslen — — —— — L Linen; net
Stouen- gliderftoffe 2 vw 8133 9 80 chwere Hausmacher Halbleinetn · u —
gu do 2 Ene beat rem Wollen * 3 v— — 0 — npr Beinen ν νι— bean a
Uatetrodstofe (halbleine)e — 2* 2αανν Handgesoinst · Leinen in t
—AX * hcttũcher ohns Noath Hanfleinen 29. Au bru
zoo —8 — VV — Sif Ell ang ver Stück un Thl.
Deckenkalun * F pu 4 Wergen· Tuch weis und blau — ben E
Pique · atiun h —A
— — ue dev webild au Tischdeden A El bren 1583
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5 — 2. * 7 * *— 75
222 25756853 — 525323553 —A — ——
2532 2 2 8 —— 556 2554 *83 —— — RIS 257722
——52 58282873 2 — — — —— — s5z3*»37*337
— 5* — 58 —A— —* 553257 2*53 * 2585 — 522334
—— 378 284688 —3333 — 2 —H—
—— —— —z 32 23 —85 35233B3* 2*8 237 — ————
— 272753 72, 2 23386 —A— — 2 7 3*9 28 —X
5655 — 2 —— —— ———— 337—353323335 *223388 228.
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k358 3232737 E —— 27 32338 3358353383
25 573588 5528 33
z*z58 1*65323 32337*3 4233332— 253585273
258 *8 252 33263837* 2323235* 58* 5225 *5
— — — —A— 532 13 7552 22533 —35
5555 — 55755 3536 23 357355 233557. 88* —A—
* * * * — 28 2 — — vw — 22 — 72 *t3 E
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12 —5—38 2 — 283 5* *22 5—26522
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        7 e J 5 —1 ¶ 13*7 nun e
t. Ingberker Anzeiger
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J J 7. 2
— —— cie⸗ — —2 mit den Saupthlatie verduudent Uxterhaltün4ablatt, mit der Dienttagt⸗, Donnerttags⸗ and Sonnag
—EEXIELXVOOVGDOGECEEEE tag Abonnemenispreis vierteljahrig 12 eezt. wWe⸗
12 Silberat. Aaaitn weανeun ι4 Ae,r. du deeispaltige Zeile Blattschrift oder deren Kaum berechnet. i.Fc,
B48. J— e reb Dienstag, den 24. März n ee —— * * J * 1874
—D W J
ej 4 anstrebte. aufrech! erbielt und erreichte, fanb selnen Kohn in den
Einladung zum Abonnement. iber? alle Er vartung groben en Armer und der meines
Zu dem mil dem L. April beiunenden 2. Quarkal⸗ eae ee nen 8 —8
he di Beftellungen bei der Post unverweilt —— — hn pn P ,
nanreeee Abonnen ton welche dat Blait“ bürch ünsete 7 g narz. Dae Befind eu det Reichelangiers
t begiehe n doßfcibe fotteliefert wenn neht vor A aetern in lgewemen spis am Tage guwbor de a
—B—— ie unn Fiscanen ieren sicß mert umd mehr — der Appei ig woch hernng
eene mrersen wiche e Wess wid Pulchn e —
leibt amverändert ineeun n higende Mittel erzwengen verden regie
u Zu zahlxeichen Abonnement luhet ergebenstt ein — ⸗ care!
degehe Die Expeditivn. ein Dem Reisstagt ist gine Pelition. autd Elsaß
7— n ras e ιν u — e Lochringen zug gaaeen n welcher um den lchetheng de XRV
innnunene suu i —E nanpege 3 e 3 gebeten wird.
⸗ —ED ——— . Der Reqhnungsabschluß der Eülsassis Lothringen'schen Bahnen
. 3 DSeutsch A⸗eich 3 ser Ldaßn verflossene Jahrin nunmehr fertig gesellt und 7
Mün chen, I9. Marz. Zum Vollzuge der reichegefetzlichen wie wir bhren,nicht blos keinen Ueberschuß, sonbern in dan
destimmungen, nach welchen die in Umlauf befindlichen bisherigen Anierbilanz, wele vom Deutschen Reiche in seiner Gem insanten
sandeigoldmungen in denjenigen Bundes slaaten, welche fie ausget Aus ualeichen seim wird. Tteils sinb, wie man weiß, diefe / vahnen
nadgt hoben, in den Moraten April bis Juni d⸗ J. auf Kechnung zus politischen Motiven zur inw seht hohen Preise uͤbervommen
es Reicht eingeloͤst werden, hat das Finanzuinisterrum hinsichtlich vorben, fo daß es überhaupt schwer Jein wird, eing angemessene⸗
Ntt vaherischen Landesgoldmlinzen folgende Anordnungen Feiroffen dernnfung aetelemn en ha 7 eeee
) Da für bayerische Landesgoldmünzen, als welche hier inzdefon⸗ handel in den neten Reichslanden noch sehr darnledergelegen,
xre bayerische Dukaten, danu ganzenund halbe Goldkranen, boyere sheils endnich ist dies ungünstige Resultat wohl —— —
qen Geprages in Bites t lommnem⸗ wiemais ein landes gesetz cv ener enormen Etelgerung der Ausgaben, unter der im Augenblic
ain· für allemal festgestellter Kassenkurs bestand,fw können diesel· alle Vahnen gemeinsam leidn e., Sugendug
sen auch nicht zu einem im Voraus deslimmbaten Preise eingelost, Amerika.
ondern es wmuß hiefür nach der Vonschrift in 4 der Bekannt⸗ Verichte aus New- Yori welden.daß defelba 235,000 dis
machung vom 6. Dezember 1873 der Werth ihres G.haltes an 30,000 Mhelter beschaftigangslde snn und date nnn veene
einemn Golde durch das königl. Hauptmunzamt noch im Einzelnen aroßer Nothstand. herrfhee
estgese ht werden. Die Vergutung des Metallwerthes erfolgt ersl 777
nach feiner Feststellung und zwar im Verhältnisfe von 818 fl. JI.2
is kr, füt das Feingold. 2) Als Einldsungskasse Jür die baheri- .. iz e rpae
chen Landesgoldmungen wird die Kasse des koͤnighn Hauptmunr 7, Kaiserslautern. Am 208. März findet an der landwirth ·
mmtes in München bestimmt. Außerdem sind' aber sammtlicht chaftlichen Winterschule dahiec die öffentliche Prüfung statt. Ais
Kentämter verpflichtet, auf Wunsch Derjenigen, welche die bayerischen kinlodung dazu veroͤffentlicht das Rektorat der Kreisgewerbschule,
holdmünzen einliefern, die Uebersendung an das Haupimünzamt pelchem auch jene Anstalt unterstellt ist. einen Bericht über den
ind die Auszohlung - der von Jeßterem festgeseßgten Vergltung zu Besuch und die Leistungen derselben im Winter 1873/74. Die
ꝛermitteln. Vom 1. Juli 1874 ab durfent weilere Einlieferun⸗ Arstait. war in diesem Winter don 10. S hülern besucht, während
jen von Goldarunzen“ zum Zwecke der Einldsung nicht mehr stätte hres nunmeht achtjährigen Bestehens im Ganzen von 105. Zweck
inden. Es liegt somit: im -Intetesse der Inhaber von baherischen derselben ist, den Söhnen von Landwirthent zul einer Zeit in
Ldandesgoldmänzen, dieselben innerhalb des gegebenen 8Zmonatlichen velcher sie in der elterlichen Wirthschaft entbehrte werhen koͤnnen,
Termines der Einlsbsung zuzuführen, indem sie sich derselben vor⸗ ine allgemeine und fachliche Bildung zu geben, welche sowohl an
nutsichtlich späterhin nur mit Verlust würden entaußern können. — das in der Volteschuie Erlernte, wie an das in der Pratis Er.
Um im deutschen Postherlehr⸗ ein gleichmääßiges Verfahrenauch ahrene anknupft. Der Unterricht beginnt alljährlich u unfang
sinsichtlich der Ermittelung und der Rotirung des Gewichtez der des Novembers und dauert bis Ende Mätz. Zur Umerftühung
zahrpostsendungen zu erzielen, habeun die kdnigl. bayerischen Post— pürdiger durftiger. Schüler hat daz landwiridschaftl che Bnnas
mstalten hon num an auch daß Gewicht jener Sendiungen, elcke Tomiie Kaiserslautern 60 fl. bestimmi, nämlich 25 fl. für Linm
n Bayern verbleiben, in Kilogrammen und Grammen zu notiren. Schüler des ersten, 85 fl. für einen Sauler des zweiten Cutses.
Muümnchen. Wie die „Allg. Ztg.“ vernimmt, hat König Es wäre zu wünschen, daß auch andere Bezirkbkomses, sowie G
udwig an den Konlg Viktor Emanuel, anläßlich dessen 85jahrigen meinden diesem Beispiel solgen. ν .2.
segierungsjubisäums:ein'“ herzlichesGlückwunschreiben?“ getichtet Kaiserslautern, 19. Marz. — wurde der Gemeinde⸗
ind ist der bayerische Gesandte am italiexischen Hofe, Freihert don qreiber von Alsenz, K. C., früher Rotarlaͤtzgehilfe in: Kirchheim⸗
Bibra, beauftragt worden, dasselbe am Jubilduimatage, den 2311., jolanden, wegen Urkundenfalschung und Zetrugs der Staatsbehordr
m Quicinel dem König su nn greiern , vier eingelieferl. (N: —— eg
Stra bdnxg. 21. Mart, Die „Elsassiste Cotee spondenz y Wiannheim.17. MärzeDieBuchhandlung von J. Bers.
veist nach, daß ohne Erhöhung der direkien Steuern die Jährliche jeimer in . Mannbeim⸗ und Straßburg grlaßt, in der nenessen Nom—
kntlastung Elfaße Lothringens an indirelten Steuern (im Vergleich ner des in ihrem Verlage erscheinenden Schulfreiwen —**
ur franzosischen Zeit) 7,767,950 Ircs. beträgt. aische Wochenschrift für Elsaß-Lothriuge Meein Priaaniseeee
Bernb rn, 21. Marz. Der Reichstag hat deute Bbo, OOO vhlr. am alle Vehrer —RXX für sechs der besten Originalard eiten
enilligt, um in Wien ein Grundsuc. (am der Landsiratze) ankau üder ein badagogisches Thema. Als, Pretsrichter Werden die Kreis⸗
eite zu koͤnnen, auf wolchem eine Wohnung für den dortigen Bot Lehrer Coifer nze Elsaß ⸗ Lothringens fungiren⸗ Die Pie se ber
dafter des Deutschen Reiches exbaut werden soll.Ini, dehen in · Geldtettägen don 50, 830 und 20 gFecsl, spwie in dreh
Berlhin, 22. März. Beim Gratulationsempfang der verthvollen Geschichiawerken. Toneurrenzarbeuen sind an die Ver
ücheralität. sagte der Kaiserar DaSic als Repräsemanten iagshandlung nach Mannheim einzusenden.
Naner Armee vor mit erscheinen, darfraich Ihnen nicht verhehten. 7 Dannheim, 19. Mar,. Hierhet gelangten. telegraphischen ⸗
3 abermals eine Krisis über derselben zu schweben scheint War Nittheilungen zufolge haben die gestrigen holandischen Kassee⸗
2damals vier Jahre lang aus Pflichigefühl und Aleberzeugung Auctionen einen jo erheblichen Ruͤchchlag auf die Preise zut Folge
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        zehabt, daß dieselben im Darchschnitt um
ich ermäßigen werden. «( Mh. J.)
Wiannheim, 20. Marzg. Im Laufte die ser Woche finde in
unserer Stadt nicht wenigerZals vier Selbstmorde Vorgekommen.
FeMan schreibt der “, Neust.. B. aus Ludwigshafen unlerm
19. März: Heuten Mittag wurdervon der hiesigen“ Polizei ein
Mädchen verhaftet; dasselbe hatte seine Eltern zu vexaiften
gesucht.
München. I7. März. Hinsichtlich der Heit der diesjtihrigen
Herbstwaffenübungen der Trup,enWwurden: bestimmt sämmtliche
Infanterieregimenter sind auf acht. Tage. und fämmtliche Kavallerien je
Regimenter auf fünf Tage zu Gxercitien und -zu solchen Uebun— —— drenstecnachrichten.
en zugmmenzuziehen, durch welche die Formen des Meglemensn39 Meniegica Kissel in Speyer wurde auf Ansu —28 aiten
sinn Ausdrucke gebracht werden die Divisjsonen wexden. zu Itägic den gebrüftenee Rechte imrdidutraSitrecctus Aus Aunweiler auf viet
zen Divisionsübungen vereinigt. Hiezu ist die ganze Infanterie Monate als Amtsverweser aufzustellen.
und Kavallerie der Divisionen heranzuziehen,, die Feldariillerie, — Ge —**7*
Theile des dee an en und — dee Ansuche n Mesta tene den Gerichte dountedacandidaten Hene Vahle
gung fämmtlicher Feldtruppen“ der Armeekotps an den Divisions⸗ hon Frankenthal, quf ein weiteres 3
aͤbungen stattfindet. Die eeeen Det gehörige Jafan⸗ — 33 — — u — ——— Am verweser zu
ee ua an 8 Bcnen hen an des in sacehun hen ee Ziurde hi Erhehüng der prot. Schuiberweherstetk zu Jen-
hen Theile der· Pfalz dem Vernehmen nach werden sich diesel ben anbach in zine Lehrerftelle genehmigen und ver
on Landftuhl . aus in. der Richtung auf die Reichslandarenze Berg von Kotweiler zum Lehrer an vieser Schule ernannt, ferner
erftreden) Kautfindenden Uebungen der wdierten. Divisfton Zhein zu der Änterimstische Verweser ¶ Wilh. Karch zu Sfchbach zum Verweset
iehmen, wätrend. das 5. Chev.Regimeut an den im Reichslande au der kathol Schule dasibsn. Der Schulberbeser K. Boe⸗
ufindenden Mandvern der preußischen Truppen Antheil nehmen Flweiler A— Lehrer an der prolest. Schule zu Welchweiler
oll J. 3.. der interimistifche, Verw⸗ser K. Aug. Rupp in Welchweiler
e — 8 Anani — ——— * —8 und * —
andesboter · bringt folgenden Faschingswitz; „Geslern Adend hatte zische⸗Verweser ·Val S * ASaduen
ein e Hofbrduhausez das Unglück, in ein Mutterfaß 7 — 7 p ——
„on Maͤrzenbier zu fallen, Des andern Morgens fand man d Dit ei ien Zerirlacinein Ghütem wi
Faß deer And ben Bräuknecht· in demselben nuhig schie sead tektn i eed * cuirt arhi ile n Gollhe w w isd, znicht wieder
——— Vom Reichttag verlangt seßt eine Frau. Radenhausen zu — F
Altona die Jnitiative zu —einem Beschluß, welcder deim weiblichen —Laus. Inserat in heutiger Nummer hat die Fabrik des.rüchumchft
Beschlecht das ullgemeine gleiche und direlte Wahlrecht ertheilt.gren delanntemn t hein ifche asTrauben⸗-Btrunsti Hebrnig se
za Paris,“ 17. Marz. Heute bezann die Versteigeruug der von WerH. Zaicheen hee bean e de in Via ren'z nunmthre auch an
Diamanten der Sdaufdielerin Davergier Der erste Tag brachte diesigem Platze und zwat in der Haudlnng des Herru J. Friedrich
299,000 Frex. eimn, nämtich“ 148. 500 Fret. für eine aut 27 elne Rerlaufssieller errichtet umnd wünschen wir: diefem dorzuͤglichen
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J * * I6— 2 *7 538* * 2 3 * ——
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Dl. Anqberter Anzeiqger⸗
7 RVe E — TD 7 7
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F . 524

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22.14* 2 7 27 2— *24 — —3 ..3.2 V———

her 3laut — Fins Jat nasti ica anptüs. ie -VoNent Ntlerhaltanatblat nit der Dlendtatt⸗, Donnertiagt⸗And —R
enmet oticheint wochentlis vier 734 De uns a2 nnez as, Samstag und Sonn kag. Abonnementapreis vierteljahrig 42 Krzr. obe
3 4 Silberat. garaahn verben nit 4 Kerzre vie dreispaltiage Zeile wiairit oder deren maum bere huet. —7
Lo G G — * — — 4 47
2 195. r — ueuat * 1874
— — 8
83 6
—— amn man, wie die V —V
nen Erlaß Adesß „Reicbsamziger⸗ 235 3.
— ee 3 Vi ain udnn s n den
Ie ihm Bon lunechaipund — VX — — —⏑—⏑⏑ ⏑ ————— e e ammirn gefaßten
n von a undeoa autzerhnlbe Vesn lrtainge om damn Tage gninzuführen int, Aaufshlas in der Plauz
n mannichfaltigsten —** ea Deutjchen deiche s in —* Ag5 gn reinzuführen ist, ——*78 — r⸗Pfalz erstn
Igegangen, seinen Dank naus zum Theil in fremden Sprachen,/ dieb nisreichs giltines Geseß uber da J pain füt aue Theile
— ——
32 Ran abrese zen dringender· Boreisen frohe v d 7. In Berlin —EE sn *
fubem Hinbkt nauf —A ey —85 — Salgwnty⸗ eee srau zoͤsis henð
ubn duee gsein — —————— —* mit de er gevs
3 ien, 24. Marz. Reichetag. Auf * —X decli Saad gewvrfen 23Wie ere Eireust
s Abdd Betnutd.übet . Grümdung einer die Interpelation affizien mnd Se det dohen Arifikraile n sid zahit
Interblebenea 2 ündung einer Pensionslasse fürt di vor mehre angehoͤrender Ga
—* arstorbhenar Reich ibeamten anmw —A— ten Jahren bereits einmal alß er Barde
ve u, daß die Vorlage für den 7 ——7 cMmi a Ringlampfe hervorgenangen ial us Sicher aus
* ve r miscifs —V
—* ee F aeeree —— 8 vahn e dem preußischen Attil
elbrück in —E auf di J e eeee dau Vergieichunge ——
ie Int 4 ungsversuche wi chießschule in Span⸗
enlohe Langenhurge vetrefft — 8 ation des Fursten Hoe derbesserten e ausergewehr I3
din 35 moraen eede Veaer * —* F rree de *
eressen den noͤthigen: Epi wringen zu unen, weiche unden,wie ba sta —5 ——— afft
chenden Verlegenheit ein E GSpielraum gewaͤhre und der lebert Schlo ir. geschrieben wird e tgewehr be
i de mache. D 75 8 hevre r egen heit sow⸗hl in W8 en wird, J eine erh blit
ʒie oͤsterreichi chen — Znacht. Der Minister fügt hinzu Jaamentuüch in d der Schnelligleil zetr Feuerns, ebliche
err 8 Awecllos gefeziches Zhlr —A er Schußweile. Die leßtete war b ierus als auch
adeerathe Labe heitn Agnahmeverbut eng 1/20 um 300 Meler grdßere ar be gleichet Eleve⸗
— *
nubländische — 78 —— —— 3 oreußische K — Moeuser Karabinersw 43 indig 7
it 94 ahre zu verbleien, nach ilers Intd Ulan avallerie, sowie ein Theil welchee die leichte
—— —— ee 5 de
—53 n eee —a — Wostcuitanten — poe
eee dale uber lin Nascsasioc dahin der Ch an
der Verweisung dahin der 8 wehre ausgerüstel ist.
vurde anf die ritte a Preßdergehen an⸗die Sqhwucgerigi⸗ J Chaffepot. Karabiner weiter at lragen w —7 ind, bis
—X 9 te Ssung vertagt. DPerauf k arigeeLe Dapti. 23. Marz. Edie edene
—— e ee wut An 8 I —— Feuensbrunfp ist
etiche von veden. And W r er einige. Zeit die Greß. eter und dex Jammer der Abgebra. n Asche getegt.
8 inm Pleaum vesgl Pehner Heiwohnlen. wurde die. zweite 8 ee * Aid
eserat uͤber die Petition ean — e 8
7 bid kaiserlichey Tabalmnanufactür in Ss Fnn Sueeee — durqforschtern welcheresich er den
u ehe ee rereat re r a rren eey—
ð * st dem pfalzischen Abg. Dr Vuhl 3 a e Testament gefalfcht Jurumart
aee —E —S————
adut a udung· pon Toncũeren gabrit —** gem dboßzen Cac Srund um 3 ZJode. bedtoht, Ahß ohnen irgeud ae —*
adurch auch die Entwickelung; de e , he —— 8
üdhalle· ug dea cabatbnues im Rezigeland 353 ee ceretrist aber der eeee
J— Verdachtes n.ERauf de — hmaͤß gerin ste Then
—— — v)auf, dem Angetlagten ruht Line danz⸗ be
d ae es * — cdigiz — B——— —— —
new. Pathen, in B—— den sasnten und bri dem — ug hoͤchst. verda hugen —
dem Tage seiner Wajobennitäserfis Gluckwunschichreihendei en Foalle hegen sarnne den hestorben
äpstlicher Kammerhei ajotennitaiderfiätung übermitteln lafseg. Ei cien vor, daß Jar negen Haol besanders dring I
apulicher o ea. Ein nuiledi ß Jarumart sich der u beqt 3 ageude. Judi—
Schreiben persönli en pe unn desen, en itledigte, Einer den⸗ idbequemen Ninb se n 2
teiben bersonlich zu ibermittein J.Rze Pports; um sdieg vgiqh Llsst sfun uen Kenntatiß perschiedener Pf 5
ee ee ge
—** Subskripivnsliste Comiie ————— uepe end Die
ainen desehien Ehren * . Beiträgg zu einemreich oͤmit emn Eugenr Gu Stoff bi haft und
m den 16. Pie rensu el zu sammeln, 8 iit ider das Un ieten,“edensor dien Ei 29
—8* v n en wn
—1* —V⏑ ι— 99— —XEC 58. fitttichen Zastteuit 876
— —— —— ne e
em 60 De elni durch ein Festessen gekeiert n 2 lichenStatstir — *
—
Waxsfeinfe 21 n eik narmen. — Eisrnbahu 8B anteute? nee fetur
aftungen und ———— Heute. wurder vrerschied eu esells gesellschaft⸗ zwci Baubanken. und, si auzgesenchaft. enne
in J Daueunlersugungen ue 38 e Ver⸗ geseschaften. — in!s und sigten daverse⸗Indusstrie⸗
—5 7 — Di g en ve weif auf Pest, prei e eee e Iey
cchen goeehethe ger. —B — ee ee
*7 ee Vert hraans aemmn nenn zetin —E
angen hunderundfünf ndoi —Amr
V heudüns dvicent Athenentem henungen m

48 2

—D ——— — — W
t.Bei der am vorigen Eoantag zu Neustadt aq, H. aboehal
enen Zusammenkunft von pfälzischen Abaeordieken und Bierbrauern
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        Bekanntmachungen.
* — I .g. 8 —
Freiwillige gerichtuice
33
Versteigerung.
Samstag, den 11. April 1874, Nach.
mittags 3 Ubr, zu St. Ingbert bei Adjunk!
hrch. Eghmitt merden guf. Anftethen vun Gels
— og in Ss. Ingbert den
haͤft, seßt in Alberzweller. sich gushallend
Wittwer des in Slh.Ingbdert verlebten
dandelsmannes Carl Lion, eigenen Na ;
nens handelnd, wegen der zvischen ihr
und demse!ben beftandenen Gütergemein⸗
schaft, saavie als natürliche Vormünderin
ihrer mit demselben erzeugten Moch“ min⸗
derjährigen Kinder Regine, Bertha, 8dolf
Michael und Phillz pine Lion, welcho den
dudwig Beer, Müllerinu St. Ingbert
wohntaft, zum Nebenvormunde haben, dee
nachbezeichneten, zur Gutergemeinschaft der
Eheleute Lion gehörigen Liegenschaften.Wis
denten Nutßens halber, öffentlich in Eigem
thum versiegert, nämlich: n ιννι
. Et. Ingberter Bannes3
i Plan- Nro. 4829, 46 Decimelen Ager
zim Rothabe stu ν —
2. Plan-Nro. 4880, 81. DOecimalen Ader
3 daselbst. —3 2343*
ztnPian Nee. Ag88. Ib.VDeelmaten Zaer
F allda. — — *
Plage No 48861. Tuahbert. h Etti⸗
malen Acker e⸗endaselbst· 2
5. Plan· Nro 2688, 78 Deciwm̃aleu Ader —
im nen Wallerfeld. 3 Einladung zum Kbonnementen ι
————— deree — n dien: wöchentüch“ Bmal verscheinendes uu.. .
eimalen Acket auf demt Sehentech. aS—o—on pbpüse * .
. Plan Nerb. 820858, 3054. 8058, 1 Tes⸗ saen * „Saarbrücker Zeitung — ——
wert 45 Decinelen giette duf dem saun Tageblatt für Saarbrücken und Ste Johann.
v9 Mühblenthal I 4* DD ειι ν— . Auflage 24350 Exemiplare b J * t a —J
8. Plan-Nr. 3362 560 Detimalen Ader nebst en Grauabesblaiten Der Bergmannsfreunde welchez eden Freiteg
in der etshen Pfutlwieser Ahnung usgegeben wird ν
o. Plan Fro. 1 456. 1487. 32 Declmmae Nbonnenientsbpreid. Vlertelsahe tich.1 Ahlt. Guel. PostbestengetdhAhlt. 3,Sat.
len Acker im Etzelchengarten. ps) In Eifeß Lolhringene Bahern ꝛc. wodie Zeitungsstempel⸗ Steuer nicht befteht, 25
———
an-Ned. 1102 36Decimslen. —Juserate, namentlich solche welche für die beberkende Montau-, hüllen; und Glas
Plan- Nr. 1103, 36 Decicalen Adet Industrie der Saargegende. fowie für den Consum ihrer dichten Vevdlkerunge berechnet
in der Dreispis. 223 2217 find, etzielen in der Saarbrückere Jeitung, — dem verbreiteisten Blatte des Regierunge⸗
11. Plan-Nro. 1288 30 Decimalen Ackan dnitls Trier,“ und! auch in dem benawdbarten Lothringen start gelesen *2.den wirksamfien
im Rest am Langenstein. — unt Fifolg.“ Die 5gespoltene Petitzeile odet deren Ranm wird min 1.Sgr.“ 8 Pf. berechnet
VBe.&amp; eee r ucken, im Marz 1874. Die Exxeditivn
nryn, I. Ro ar. — 2. — —— 8
9* e 7
in Nue Vormser Brauacademie
czinnt iht naͤchsies So mwersemester din 1 Plal. Programme, Lehepläne unde Naäthere
Auskunft ertheilt auf Wunsch gerne —— —Lehrpliane und. neh

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Weißbrod' Iijn Kilogr. 24 kr., Kornbrod
3 Riloar. 83 Ie. dins 2 Kilogr. 22tr.
bo. L&amp;eilo zr. 11 ir., Gemischtbrod 8 Kilogt
40 ir. I Vaar Wek 90 Gramm⸗26.
Rindfleisch 1. Quat. 22 trt. . Quak. 20 kr.
Kalbfleisch 18 tr. Hammrelfleisch 22tr
Schweinefleisch 22 krpr. Pfd. Vutter 88 tt.
ber Pfund, 47 ————
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Mavet S Bentz, ESpeikern — fl.. — ir. Dintkel na
St. Johanr-Sagatbrücken. kr., Mischfrucht — fi. — kr.Hafer 5

— —— —
Mittelpreis.) Weizen, 8, s 86 t.. Korn
6 fl. 7 kr. J Spelitern sI. Ttt.
Speij ofl. 16 tre“, Gerften Te 13 v.
Hafet. 5 fi. 36 kx. Erbfen 8I, 74.
wigen s. Air. Linsendñt bö ir
glecsamen —s. — urgernbrod
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Weißbrod 82Pfd. 21 kr deu — f

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        —R J
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3 3335 22 8
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2533 252— 78 2 2 —A —— 22
3*35 *3 373633 9
2 — 4 7—72 *5 55 — 33
* * —A — 55282 — 57225
—— 4323535 83 8 ——— I5
38* 322 — —3555 5
* 2 85 2 —— —* * 25366 F
—223227 —— 25 2*
25775 2383
83*2 2583583
83*55* —— 83 3
——— 2232
35758 — 535355*3 53258
R.. *57 * * 225 — 7 —38 83
256 2228 a38
* — J —— —
5* 23 383233 33
— —— 883 —
2 33 z3383 4
325 32 2 c538
5*8 22 —5 24
25 45 52 ——
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*s45s5*65 z238233 553
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2* — 3335 53
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2 2232 22 255 8232 5— *
22 2 2.28 3383 *5*
538 7 * 8 S24 25* 8
2 — — 2* — — 25255* 124
—88 2 —— 2c 3 —A — *8
LTZc? 25 252 —*2* — S 22 2* 3 8
2* 3 2 * —X 2 * 233 5 .
85 5* 2333 25 3 * 3 5
32 5853 — 25 348 —4 —
* 2 J— 587 8 2 25 2383 5 —5—83.
J 7 * — * *
322 3353 2· * —— 227 —— 225—573385 7
22 5533533 2*8 . — *3. 8
—M 58 ⸗ — 377— 22 *8 8 S 285388 7* — 535 T
— 3*7 3328333 2 32 258 * 553— 35 2323 —— ã— —
35 28534582 —— 5235 33
* * * XX * F —— 22 —8 57 * 75 8
—A 52752223 2355* — 3533 ——— 525557 —X — 5538
54 5*3 2353 58 835 32553735 —353 8
— 0— 3— — * 252 2 3* 588* * *370 —5 8
332. 523 2833 —55632 3855385 5284 267 * 88
— 737237 Ssð —A *5 2 8* . N
4928 226 — 13 —25584 2622 — * ———— —7 *
28 2* 20 —*2 2 22* 528 * JZ288 —
32335858* —— — A — 28 83 — — — —
2 * 8 * — inS 885 8 —57
3 3 55 32* ẽ —A— ———
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— — * ꝛ— *5* *
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22 w 2 48 222 a 22822 2 * ⸗⸗
3z35 —53 55—5 5 535 5 225 2 — 7 22
55—2 3535* — 3235 8 5 535 — 558 2. —28* 552
2 — — 52 15 5 28 2*5 88** — —5 527 —
213253—5 8—2 — 2 —525 — 3. 24 5
52552 —2 —A— ⁊ 85 — 3222 . —
2552 ẽã 225 — — ⸗ 2 * 8 5* 8
2538532 —2538 553 8 — 225 —6** 28. 78
322235 22 —8 535 —5* — 3837
332 522 252 * *5222 7 32 ⸗2* 2 ãAA ——
—22Z 8 — — 8 — — .7 2 * 2 3
3275333 332 22383 553 ——53 — 55
5553552553 25 — 53 3
253532322 — 3 —————0 5⸗ 2 —
——— 523 — 2* 32 5*288 —— 5*85 5 —555328
2575 335 538 —5—3 525 255 282 38
7 — —3 — —2 b53 v
2 822 2232 27 æ—7 5383 388 7 ———
mü228ꝰ —8 8—32 —— 55— 2
5253242222 5323 F5— —83 8 —
5533438 338 23 8 232
23255——832523532 —3; * —5——5—3538 538 —
333 3 . 74 3. 425328
53 A 2 43 2 — —— — —6 2 —24 8
553523 32355 —8383532635323 22; 822 2* *zv72
2 23232 5 59 23235 — 8. .ä— 838 53 35725235352
253 53357523365 —333— —3333353 5 553388 322
*2— 32232 22 —— 558 322838 —2 A 52*22* 227* 2 2
—— 3335258 5852233 232333533 2s583335333 732553
E5282 5* —— 5* —3— — 5 22 — 3 5223 323*8,38 — * ã
—S8SAX 2236 8 — 8 2 — 281858 * * 2
3858 333 3 —36 58323*2557
23 257233534 —2333648536 53 —A —2253532353
233 e
5.. 2686 8* 333 383553 3838—83 223—— 3 3—33 8
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2 * 2 A.u 432 2 38* 235 — 52 — — 5222 2* 25 — 2 825 2
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z553 535235 3338 3383 3333 3
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z533235383 5⏑ 2877 57 33 253 333 3833885
ca 2* 2 mq 28 —X 7 * * — 2—4 ẽ2 5 53
337 33 2 33 3837358
2 22* 5z 2535 22 — 55 2. “3
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8833822323 —25—83 235538 58s823855 s—— 555 —5 —
8 * 32 ã 255S2 835—23. 2 2
—*— * * ir — 22 355 52228 82 23 —3 2375 25
sr33388 3 —— 5—8r5533 333—837 52 12552 —
3 —— VUe 2 ẽ 5 25 2 535 7 32 87* »8f5
3 — —— 254 22— 35 863538 5535383 53—23583325853
32 33 53383 433333 522335 2 68 233 333
8 222 2 2 35282 282 — — — ——
552332— 34—2* E EES ä— — S A
2* — ** z 7r 25 —8 * 332 24 222 2553 2 4
3533 3 33325z53 35335 3 —33 338 3253233586*
3 — 252—— — 2333355 * ẽ * 2 5515234 5226 55 2588 *
2232233 2383583 23583 5 2533383725 —— —
58S2— —33255 353 532 5855 222 8535238 5848382 ——— 25
23 5*8 — A 53283222 25z3535 3Aä 8*4 27 3232
255335222223 33. —38822 —
38833 5373 773353503536 357832* 34—S232—3 —8—
* — 2 2 J
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5 2*2 32 25 2277 —2683 328 2555 —25* 3 2
* 53882 —— X3 262 2 * 28 2 s628 D33 235383 ——
A —52 58586 55 2 88 5275555* ———— 573 35537
3535535325* —552533 522833 ——— — 326—335323 38
3 5383 * 3355 388 5* — — — 13323 2285 23853 53537
8358FS3S * — — —323 c 55 323*833 515.38323 25332
583 5253857 2522 53 2:2 — 5555 — ——— 355382 322
3 53333 57* 3. 3 2 . — *s35 38 *3 5 25
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— 5883838333 55385—8 —
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der Shoa r btrkrA npeaex sand daß mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungbblatti, mit der Dienstagb⸗, Donnerttagk⸗ and Sonnag
Numimes · eejcheint mð chentli vba pienr zu al⸗ Dienbtag, Ponners tag, Sa mstag und Sonmtag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 &amp;erzr. ode
e Silberar.. Anteiaer. werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Kaum berechnet. F *

38 50. — un 787 νι . 1874

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—A 2 — —— * 2* 2 — M —2
Einladung zum Abonnement.
Zu dem mit dem I. April betinnenden LQuartal⸗
asuchen wir hofl, die Bestellungen bei der Post unverweilt
nachen zu ——
unjere verehrl. Abonnenten, welche daß Blatt durch unserẽ
trager beziehen, bekommen dasselbe fortgeliefert; wenn nicht vor
Quartal sablauf abbesiellt wird. — Preis und Erscheinen
Midt underandert. —
Zu zahlreichem Absnnement ladet ergebenft zin
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2 538229 4 —— 972
e Deutsches N⸗i
Manchent 28.. Marz.ne Die- Resultate der diesmaligen
Prufungen behufs Eintritts in die Arziee als Einfährig Freiwillige
nnen nichts weniger als befriedigend bezeichnet werden, indem
on 217 Theitnehmern nur 134 Kandidaten oder 62 Projent pas
Befaͤhigungbattest erlangen konnten und, 83 Kandidaten oder 88
Pro ent als nicht befädigt erllärt werden mußten. Es ist dieses
Resultat- um so. auffallender, als die geslellten Anforderungen in
azter Zeit bedeutend herabgemindert wurden. und nun nicht mehr
vie bisher ein solcher Grad der wissenschaftlichen Bildung verlangt
vird, der zu den Leistungen eines in die dritte Klasse eine
zumanistischen, oder Realgymnasiums eintretenden Schülert befähigen
vücde, sondern anrmehr die Bedingungen für die zweite Klasse
jenannter Austalten zu erfüllen sind; es scheint, daß entweder die
xestellten Bedingungen. nicht genügend bekannt sind oder nicht
gehorig gewürdigt werden und än großer Theil der Prüflinge auf
zuf Glück ohne entsprechende Vorbereinung den Prüfungesaal betritt.
—Ju München haben von 88 Candidaten nur. 17 ꝓder 45 Pro-
zent die Prüfung destanden. 21ozer 65B/ Prozent sind durchgefallen,
n Epeyer, Haben von 81 Prüflingen 25 oder 49 Prozenz das
Besahigungsrecht erhalten⸗ 26 oder 510 Prozent wurden als nicht
»fahigt. ertlaxt-z in Lqudshut. hatten sich nur 2Kandidaten der
brüfang unterzogen, bon wetchen Jbestand. 1.durdfill z hieran
eiht fich, Augsburg wiin 15 jungen Leuten, von welchen 8 oder
30. Prozent den Berechligungsschein ecrhielten, 7 oder 47 Prozent
au:üctgewiesen werden mußtein; in Regensburg geht der Prozenisah
ꝛer besähigt Ertlärten eshon über den allgemeinen Durchschnittssah
inaus, indem von“ 45. Examinanden 29 oder 64 Prozent die
kintritiserlaubniß erhielten und nur, 16 oder 36 Procent abgewie⸗
en werden, muhlen; in Würzburg jst von den 31 au der Prüfung
Theilnehmenden 22. oder 71 Procent der Berechtigungsschein
xtheilt worden, wahrend dieser nur 9 oder 29 Procent perweigert
verden mußte; Ansbach nimmt. wie gewönnlich, wieder eine der
tsten Stellen ein: es haben hier von 28 Prüfliagen 25 oder 89
Brocent den gestellten Änforderungen entsprochen und nur 8 oder
L Procent geigten sich nicht als gehdrig vorbereitet; in Bayreuth
jaben dre fämmilichen Kandidaten, 7 an der Zahl,“ ihr Pensum
ꝛollstaändig , gelöst unde den Erlaubnißschein zum Eintritt alt
rinjahrig-Freiwidige“, erhalten. —An diese Zusammenstellung
nöchten wir noch den Rath fugen, daß alle Jene, welche eine solche
Brüfuug mitzumachen, gedenken, den Beginn ihrer Voibereitungen
ücht auf die lange Banl schiebeqg,“ sondern rechtzeitig für einen
—XD Lehrer sorgen. (Fr. K.)
Stra ßburg, 25. März. Der Oberpräsident hat in der
eit 1. Ds..Mis. eingeführten Censur der französischen Zeitungen
etzt insoferne eine Milderung eintreten lassen, als wenigstens die
Zeitungeredaltionen des Reschslandes die für ihren Gebrauch be⸗
iellten frauzosischen Blätler, ohne vorherige Controle jetzt wiedet
irelt von der Post erhalten. J
Meß, 23. März. Bezüglich des Verhaltens der einheimischen
devollerung bei der gestrigen Feier des laisert. Geburtstages kön⸗
jen wir sagen, daß sien uch der, Feier gegenüber nint mehr so
eindselig verhielt, wie in den beiden vorigen Jahren. Während

vor zwei Jahren Gegendemonstrationen versucht wurden, und man
ich voriges Jahr noch in die Häuser einschloß, konnte man heuer
emerken. daß sowohl bei dem Zapfenstreich und Feuerwerk, als auch
hei der Parade die Mehrzahl ader Zuschauer aus geborenen Fran⸗
osen bestand, welche, besonders ehemalige Militärs, das glänzende
Tchauspiel antt; unverbohlenem Interesse verfolgten. Wie es scheint,
indet man es für die Dauer doch zu langweilig, die anfänglich
eobachtete Abgeschlossenheit von allem geselligen: Verlehr mit den
Deutschen fernerhin durchzuführen. (Schw. M.) 1 3ανν ä,
: B.ee rd ien, 23. Maͤnj. (Pf.K.). Einige Abgeordnete. der
rationalliberalen: Fraktion beschäftigen sich damit, einen Gesehent⸗
vurf einzubringen, welcher den Aktiengesellschafien die Verwande⸗
ung ihrer; Antheil⸗ und Schuldscheine in solche, die auf Reichse
vahruug lauten, möglich machen soll. Eine solche Verwandlung
st, da das deuische Handelsgesetzbuch jede derartige Abuͤnderung
xerbietet, ohne neues Gesetz nicht möglich. Es wird cunvermeidlich
verden, zum Behufe der Abrundung der Ziffern die einzelnen Be⸗
raͤge ein wenig hinarf- oder herabzuseßzen, zund es ist zu wünschen,
aß die Schranken für diese Veränderung nicht zu pedantisch eng
gejogen werdem..
Berhin, 265 Marz. Ueber das Befinden des Reichskanzlers
erfährt die Nordd. Allg. Zig.“ Folgendes z3.,, Der Fürst⸗Reichs⸗
'anzler hat weniger gut geschlafen, als in den vorhergehenden Ta—
jenz die Schmerzen sind geringe, die Kräfte nehmen zu, der Apæ
zetit ist besser geworden, der Zustand des kranlen Beines erlaubt
das Aufstehen noch nicht jd bald.“ Betreffs der Aufssicht auf die
Benesung des Fürsten schreibt dasselbe Blatt Inder Kranlhiit
pes Reichs kanzlers ist der, britische Memesil zware glüdlich über-
tand⸗n, aber seitdem hat sich herausgestellt, wien tief das Leiden.
egriffen hatte.d Wenn pon seinen Nachwirkungen auch keine Ge⸗
ahr zu besorgen ift, läßtersich doch noch gar nicht absehen, wann
der Fürst im Stande sein-wird, zvas Bett zu verlassen. Die- Nei⸗
zung, Natzrung u sich zu nehmen, fehlt noch immerne und der Schlaf
st ohne lünstliche Mittel«nicht zu erreichea— Nach- der Ansicht dew
nerzte wird der Fücst ein Vad aufzusuchen haben, sobald er reise
ähig sein wird, wozu aber nag seinem gegenwärtigen Zustande,
ax Junß wenig Russicht ist. 132.
neß Berlin, 26. Marz. Ja der militär schen Konferenz zwischen
»em Kaiser, Graken Mollle, v. Kamele, Albedyll und Voigt ˖ Rhetz
oll beschlossen · wurden sein, die Forderung pon 401, 00 Mann,
ormell aufrecht zu erhallen, daneben aber eine zMinimulziffer von
384,000 Mann zuzulassen, derart bemessen, daß die Durchschnitis⸗
erechnung für jedenn Taa zim; Jahre einen solchen Effeltivbestand
ergäbe, so daß zu gewisfen Zeites mehr, zu anderen weniger Sol-
haten als diese Durchschnittsziffer. ien nach. dienstlichen Erfordernissen
nter Waffen ständen; doch solle dieses Nebereinkommen alsdann
ür mehrere Jahre vor jedem harlamentaris hen Revblrement gesetzlich
ichergestell werden. J
VLednprig. 17, Märze (Vom Reicht Dber⸗Handelsgericht.)
kin Spedileur hatte eine Partie Modewaaren zur Befoͤrderung an
in auswärtiges Haus übernommen, jedoh, mit dein Bemerken, er
verde das Gut nut dann jpeditiren, wenn Versender zuuächst eine
eine Restschuld bezahlte. Da Jener gicht zahlle,. so blich das—
Hut liegen. Der Adressal, erlundigte —8 dargah.Nirhiell aber
nutweichende Autworl, und schliehlich var, das Guf wegen Moder
vechsel werthlos geworden. Es fragte I4 ob der Adressat deßhalb
von dem Spediteur, Ersaß verlangen dürfe, dder sich an seinen
gegenlonlrahenlen, den Verläufer, halten müsse. Entzegen einer,
ẽntscheidung des preußischen Oberkrihunals wurde nach der Khr.
Zztg.“ dem Verkäufer und Adresfaten das direlle Klagerecht gegein
den von ihm nigt bestelllen Spediteür versagt. 75 Ein Sqhmiede-
geselle in der Maschinenwerlslätte Reiner norddeulschen Eisenbahn
erhielt von seinem unmitteldaren:“ Votgesetten den Auftrag, eine
verbogene Tocomotivstange im Feuer gerade zu schmieden der darau
hefindliche Kolben war inwendig hohl und enthielt, weil das Eisen
ords war, Dämpfe, die fich im Feuer zu Gas entwickelten, den
dolben zersprengten und den unglücklichen, Mang aun briden Augen
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        o schwer verlezien, daß ?t zanz erblindet ist. Hierwegen begehrte 17* Offiztere unde 435 Mann an Verwundeten.“ Di⸗e Carlisten
er seinen bisherigen Gehalt als Alimentationsrente. Die Eisen ˖ dertheidigten chre Stellungen hattnadig.“
zahn wollte car nichts leisten, weil nicht sie, sondern den Kläger n3* JEngland.
elbst iin Verschulden treffe. Allein da der Kiäaer nur unem Lan dn, 23.-März. Der“Gruhenarbeiterstrike- .Sud.
Befehle gehorchte, so nahm man in dritter Justan, N daß das Stafford hire scheint tznen beunruhigenden Aspelt anzunehmen? Im
illerbings voriiegende Versehen dem Aufseher zur Laft falle, und Distrikt Cannoch haben fämmtliche Bergleute die Arbeit Lingestelll
zon der Eisenbahnges Uschaft pekuniär zu verantworten seie— Hin⸗ und-die Kundigungen ziner großen Anzahl in den Distrikter
erher entdeckten die Gesells taftsdireltoren ein gutes Mintel, um Dudley und Brerley Hill laujen in Kurzem ab. Die Ausficht
jenen häufigen“ Erplosionen vorzubeugen, indem die Kolben vor!auf rinen all zemein n · Grubenarbeitersteike im Schwarzen Lande —
dem Feuerarbeiten angebohrt werden, um das Entweichen der eine Folge ver angedrohten Lohnheradsi hunge* ist ernsilicher
Dämpfe zu ermoglicher“ In vorliegendem Falle gelangte nicht' der als sie srit vielen· Monaten grwesen. Durch die projeltirte Reduktion
von Eisenbahnunfällen handelnde F 1, sondern der vor Fabru⸗ der Loͤhne werden mehr als 10,000 Personen betroffen, ‚und all
afaslen hardelnde 8 2 des Reichthaftsgeleßs zub⸗ Anwendung;“ scheintn entschlossen zu sein, derselben Widerstand zu bicten.
deit einr Biaschinenwerkstätte nicht direlt un Betriebe einer Eifen⸗
bahu gehoͤre. J Vermischte s.
näν !u Franukreich usr — e St Ingbert 24 Marj Der Rechnungsadschnih des hiestgen
Parinn, W. Marz. Der Gauloise ernhlt von der kütz Vörfchußvereins proe 1828 hal ein sehr güufsiges Resultaß · aui
uch uriter eigenthũnlichen Umftaͤnden vrfolgten. Verhaflunge eines peijen, Died Zahl jeiner. Mitgiieder betrug 190 mit 34282 si.
omm unarde. Der poluische Ingenieut Jui. Melkarski, ein Bruder Ziguriantheilon, welche nit 8As verzinst werden. Det Reingt-
ver vekanuten Paala Mimt, welcher mit sr:ner Schwester an der venn beträgt 3042 fl. o7 tr. bei einem Kap talumschlag von
nifstandifchen Bewegung theilgenonimen hatie, war nech det Schweit 2,179, 202 fl. 4.0 kiß Paun —7*
miflohhen und hatte dort dei einer im Ban begriffenen; Eisenbahm h In Limhach ack dehrer Blaufur, nachdemer dort 41
g e eee l 7
seit langerer Zeit mit dem Problem der Vervolltommmung des 7 Landau, —R — —— —
Schießwaffe beschäftigt,erfand er, wie er wenigstens dvorgibt, ein Maria Schwamm voun. Küngenmünster wurde. da sich der gegen
Varorht, welch s. 10 Schusse ohnti Unterbrechung in fimfzehn: Soeu je gehegte Verdocht, der Ecmordung des quieszitten Förstecs Fried⸗
mtdon entladen loante: Er trug seint Entdedang dem franzosischen rich Herbst nicht besiätigte, wieder aus der Haft entlassen.
Besandien' in Born, dem Grafen Chaudordyan,diefer berichtett M—————⏑—⏑»—⏑«— —e«»“» ————⏑
un seine Regierung und gab. unterndem B. Februavin Nelniski wird dem Kaminfegermeister Franz Birndo dahier, welqer dei
odtiuich folgenden BescheideenDer Kriegsminister hat Ihren Rappott em am 85, 1. M. in der Kuhnue' hen Maschinenfabrik ausgebro⸗
jenehmigt und an den Geueral Dumout, Praͤsident det Cowmission zenen Btande' die Ehestau des Werlmeisters Rauch Mud dessen
ür die Experimente von Bincennes geleitet ; dieser Gensral⸗n. demn hnjahrige Tochter mit eigenet Vebenkgefahrans —XXX
A
die freundlichsle Aufnahme Zu hereiten.“ Melarski wandte sich zu· Fiest muthige, edsee That Die volle Anerkerrnung der kal. Regierung
aächst brieflich an den General Dumont, welcher ihm antworlete, jusgesprochen.. Hie Maschinenfabrit hat übrigens ihre Arbeiten
x moge ihn in Patisin eine Wohnung in der. Votstadt Sain! hereits wiedet begonnenet i ur 555
Deaude Rus Horbillon Nele 3, aufsuchen, da es. Aberhaudt rn In. 7 Naiser Zlamern 2620 Marz..Gestertz ¶wirrde votn demn hiri
eresse der Sachs 1ogee daßz er sein Gewehr m Paris: jabricire . jgeitt andgericht ein intereffantet Preͤptdhetß vethandetn gu
Auf viese Ginladung Rinnnt der Polen einen Urlaub,tomm⸗ aach daufe des vorigen VJahres erschienen im PfeKur. re einigee feht
——— will seftige Anosyne Arttel gegaͤr den BezirlsarztOr. i Haäuelot in
jasselbo ins Werk fetzenn als man ihm bedrutet, daß für⸗ derart ige Zaundstuht. FJut Abwehn dagehenn veroffenilchteinter Andnymus
Arbeiten eins besondere!n Erlanbniß det Polizeipiüfeltur irforderlich uch tin Eingefandie sn der Pfats Post.aAls Verfusser jener
i.. Er gehu auf dio Prafeltur, um eine solche zu erwirkennc hat zuriera rtikel —B Giigert boͤn Londstuhle heraus
iber dork kaum seinen Namen abgegeben,“ alt er auch jchon umter der banne auch eine Beledigungsklage degen den Versafftr des
Vorweisung⸗neines Haftbefehls des dritten Kriegsgerichts wegen Engefandt“ in der „Pofl“ richtete.“ Da derVerlegerdieses
Theilnahme am Commun eaufftande arretitt wird. Er felbst hat Blattes die Nennung“ des Ramens verweigette imd die Verant«
mis dem Dedot der Poligeipraͤfeltur . diest Details dem .Gaulois dornichtet für den — Artitel übernahm.wurde gegendiesen va.
nitgetheiltn. Niemand witd glaubenn daß der Ktlegsminister ddet andeltgtach einem ainteressanten Zeugenderhorenrach ein⸗ Dr
zet Graf Chaudordy dem Fluͤchtling eine Schlinge gelegt haben Feiher und dessen Vertreser *Geschästoömann Zinttdcn und vet Re
—— 8 wvffenbac die Vergangenheit Ingenleurs Zatteut!n dieses VBlattes,“ wehoer. den“ Verlegervertratpnplaidir
anbelanut.33 daten etlie derotgs. Siau:sanwalt denñ Amrau: In Erwagung
Paris, 24. Narz. Der Monikenrwverbffentlicht ine — AA Hauslet, namen tlich der
borre spondenz aus Madrib/ wonach die Wie der herft· lang der kon · wene grave Behebigungen gegen lehteren enthieltem baß hiegegen
hitutionellen Monarchien min dem Pringen Alprons von Asurden me Verthe digung abgendih!gt set, vaß vas Eingesandre in der
——— Qonigin Jsabella hätten biaher nogPohn“ wohl bele digende Ausdrade enthalte.“ adlein die Person des
richt zugestimmt, doqch ses der Pian. daran wdon den . Urtedern Angeot ffenen durchaus nicht denau beteichnet Jelr.“ sct auf
welde eventu die einstweilige Eins bung eines Redent Dastst athe Freifptechung des Angeschuldigken zu erteiinen.Dab Urtheil werd
heabsichtigen sollen bis die Umstände es dem Prinzen ntrluüben, —J —— 80y 9
jelbst aach Spanien zu kommen, keineswegs Aufgegeben⸗ daord Duwigeh ** . Marn Vieh Einflihruug nenet / Vero
RXKiederlande onen-, Guser“ und Kohlentarxift auf den pfalzijchen Bahnen, welche
In Holland ünd Belgien stecken die Politiker angstkich vie ut den I. Aprit de Irz in Aussicht genommen war, wird ver
dpfe zusammen unde demen auf dat Gespenst der Luremburger⸗ affigen Miiheiin ngen Anuge wicht vor Mine nachten Monoth
Froge, welche ihnen am Horxizonte wieder auftutauchen scheint Dir falifinden sönnen,“ weil der Druck der — Tarife end,insbesouder
yreußische Regierung werde so dtopheztien sie, bald denug nicht der neuen Personenfahrbille te bis zum grstaengunten Termine nich
tur die Finanzen und Eifenbahnen des Großherzogthums, sondern — —R Rerden dann Due eiden Vahnverwaltungen * des
mich diefes selbst sich zu Gemüthe führen, und sie wer de daram um son echizrhemifden Vahernns, welchen gint bedemend langere Frift Rud
weniger behindert sein, als ihr englischerstits keine Schwierigkeiten Hordere llung der neuen Laxen zu Gebot stand! werden dee seyleren
den Weg gelegt werden Dürsten.“Disraeln. der gegenwaͤrtige . J. Ape uů inds Leben treien assen während bie übdrigen Sahnen
zritische Premier, h be den Vondonet Garantieverirag vom Jahre deutfchlandd, wir aus den neuesten Maßnahmen des Reichs eisen
1867 riagestandenetmaßen mnitdem Vorvehalte zuwege gebraht. Htmomtes in dieser Beziedung —geshloffen werden dar. dSie
baß die Wachte sich hochstens platpmisch für die Unabbüngigkelt hidweidig ertannten Tadifrefotmien dinnen türzestet Frit gieichsad⸗
des Großherzogthums Luremburg echauffiren tönnten. BDe facto * Dint ahrang dringen werdene Nur bie badische Staatsbahn
sa überdied Luremburgs Setoststandigteit eti vem Jahre 1871 1hrerin schon früther vorangegangen indem dießelbe serr dem 1.
nur eine Fittion. Eine Kinneriou sei nicht gu befürchten, doch Robdember 1878 fur den Gasewerleht neue,giach dem sog. Wa⸗
bücfte der Dandel auf dem Wege des Vertrages mit dem Groß⸗ genraumjhstem berechnete Frachtsahe ur Sinführnag gebract het
herjoge von Luxemburg abgemacht werden.. e ie wir horen, wird sich der Projekurte pfälztshe Tarif im Gre
ESpanien. hen und Banzen den von der Nachbarbahn angenommenen Taren
Madr'id, 26. Maͤrz. Telegramme des Marschalls Serrano] anschließen ... 4 J
melden ein siegreiches Gefecht der republilanischen Armee gegen die f München, 23. Parz.? Gestern starb unerwattet X —
Farliften. Leßlete warden aus der wichtigen Stellung bei Rontano in der Cholera — der Kriegsminißterialteferent Major Ludwig
en veaus die Camfien Bilbad beschoffen) verirreven. Die repu. NMaillinger, ein allgemein geachteter, erst 27. Jahre zahlender
likan. Armee vetlor 2 Offiziere und 15 Mann an Todten und Diflrier, —— **
        <pb n="197" />
        4 München, 26. Maͤrz. vBei einer der letzien Srreisen
n einem Wirthsbaufe in der Vorstadt Au ein alter Gauper. der!
Scuhmacher Jahann Weichselvaum aus Ingelstadi, aufgegriffen,
racher von seine u Ga Lebentjahren sa ziemlich ein Dritsthel in
ihansern zuaebtadt hat und neuestens wegen mehrerer Die stahls⸗
derdrechen siegxi flich versolzct wurde. Deiselbe hat, ehe ex sich
e Schusterei⸗ und der Verbrecherlaufbah g zuwendete, —XXX
judirt, in Folge dessen es ihm leicht wurde, wiede holz an ver
tiedenen Orten als Geistlicher aut utreten TDoe ersten Proben
iner Geschickichtein im Messelesen, Beichthoͤren, jg sozgar im Pre—
igen legte Weichselbaumj vor vielen: Jahren in der hie sigen heil—
Ziifilirche· ab ex wurde jedoch damals entlaͤrbt und zu langiaͤhriger
—W dexurtheili, vor deren Antrist or (alat der: ihßie, der
—W Vrozeduc unlerstelit wurde) Prangen. ehen mußie
ier Siedvriefe. die im Lause der, Jahrt himer ihnr; hee gejendel
durden, oeben als tzesonderes Keunzeichers meist an, Icche sehr
e Ver trinke und hbeinahe alle Geistlichen in Altbayer fenne
Doch degrengte er seine Thänigleit mcht auf Bayern, r fahl und
eirog auch in Pestéereicheund andede warn fo gur inn Jahre
1869 bei Eroͤffnung des Concils, some jm Jahre 1871 an Jeru⸗
alem. woselbst er sich die schoͤnsten lateinischen. jenen Geschafls—
hnieb iehr forderrde n Atteste zu verschaffen wußte. Die ahe wegen
seiner jungsleßt Angriffe mis das Eigenthum erwartende Friheits⸗
strafe ist voraussichtlich eine so langwierige. daß er schwerlich mehr
d nie Lage kommen wird, —2 gemein zefahrlichen d tgigttutꝛu zu
derwerlhen. — ——
αα Zranti Gix bal. Vetzog·Adolp¶ bon
tassan im unmitteldarer Nähe von Wiea einen größerane Guter
tomplex erworben, um sich daselbtt dauernd niederzub ssen
C(Heldenmüthige Geschwisterliebe.) nit Winten, IB. Maärz. Vo—
einigen Tagen brach in dem Keller einez roken (von. 80 Fami⸗
sien dewohnten) Miethhaufes Feuer aus Ein fürchkerlichet Qualim,
dere sich: alk bald allen Stodk vertun mittheilte und Ddie Insassen zu
füden drohte, versetzte alles in Angfstpund; Schrecken. Man
laubiqzn die Treppe habe Fentr. Kefangeneiuvdwarß Möbel zmd
indert Gegenstände gm Fenfter hinans ahnen sich⸗ überzeugen: zu
wollen⸗ daß die Löschnrannschaft uunten Hert dese Feuers wurde
Staunenswerth war in dieser Zwischenzeit der Kopflosigkeit aber
e n Jeitenen Geichwistertiche FVin Mädhen ven 18
hecn becteritz gacht sobold die (geinbacz Gefahr: Lalg Je en die
seitung ihrer ägnen Person und, des jüngecen. Seinahe ey-Jahre!
Nen Vruders alie Kraft setzte. Die Treppe schi derloren von
Nußen aber wurde eden rint bitz zum deit tem Sioch rrichende zer⸗
— —
Drnders mit thren festen Zabnen wagt sich jb. fuf die Leiterund
lettert, fich mit beiden Händen sosthaliend hinab kommt auch ob⸗
seich eine schlechte Sprosse unter der doppelten Laft dricht; glücktich
auf ficheremn Doden au, Gewiß ein Heldenstückt! 6
—In bernaltber Wien hai sich iu Bjahriger Geen au⸗
Liebesgram erschossen. Er hatte eine Operettensaͤngerite bei. welcher
Mith Awohnte heirathen wollen, war aber adgewiesen
worden. F
4 paris, 22 März. Gestern Vacht exeignete sich auf dem
Pont dea Tournelles eine eigenthümliche Scene. Eine junge Dame
dieg über das Brüdengeländer, um in die „Srine zu spriugen
din jsinger Nann ergriff sie au ihren Kleidern und hielt sie iner
Augenbuck lang best. —‚RKeiten Sie migh nicht “ieh sie, ich X
sterben; aber erweisen Sie mir einen leßien Dienst z.gehen Sie zu
meinem Vater, Rue Chateau Landon 18 and segen Sie ihm
daß ich todt bin.“ Sie riß sich los und flurzie in die Seine.
Ire Leiche wurde noch nicht aufgefunden. n— d
aen uu. Viacn In dolge einer ungewohnlichen Fluth
crat gestern die Themse aus ihrem Bett und überschwemmte die
im Süden Londons an den Fluß grenzenden Straßen und Plätze
a wurde dedurqh sehr beträchtlicher Schaden anrerichtet und meb
are Personen ertranken. Die Wirkungen der Hochfluih wurden aud
in ben meisten ver dstlichen Häsen verspürt. 42
qu Vrcbscha ande· und verteye
Munchen, 24. Maͤrz. Die Lagerfrist der mit poste restante
ejeichneten Sendungen mit Postvorschuß wurde auf 7 Tage abge
ützt und mussen diese Sendungen schon vach Umlauf von sieben
Tagen nach ihrem Eintreffen an die Uufgabepostanstalt zurückgesandi
Den wen sie innerhalh dieser Frist nicht abverlangt worder
an — —21

——

—— 8. —

Stand der Froͤchte. Derfelbe laßt sich im Moment nodh
zicht mit Sicherheit beurtheilen; wenigstens dürfte es äußerst
ewagt erscheinen, irgend welche Schlüsse auf den Ausfall der zu
hoffenden Grnie nehen zu wollen. Die außerordentliche Milde
nil welcher der Winter! mit wenigen: Undnahmen allentbalter
uuftrat, hat die Entwickelung felbst der spatesten Saaten seseh
yegünstigt, daß die meisten Berichte beinahe einstimmig den guten

and der Wnterfaaten richnnen, der zu den wehlgebendsten Hoff

nungen/ berechtige. Daß wiederholte Auftreten des Winters m
diesm Mongate hat die weitgehenden Erwartungen etwas herab⸗
zestimmt, odbgleich, die Folzen des «en stattgehabten Frostes in
ihrer ganzen Tragweite noch nicht jie vestimmen fiund. Sehr schlmm
verden sie auf⸗ keinen Fall fein, da vieleroris die Saaten durch
Schuet gechütgzt waren, uad bie durch letztern gebrachte, wenn auch
nur geringe. Feuchtigktitsmenge ein ganz erwünschtes Forderungs⸗
m'ntei genannt Wwerden konnte, da allgemein⸗ Aber zu großse
Trodenheit getlagt wird. 3* ινιαν
Die Sommersaaten, vesonderb die Gerstensaat, Audein manchen
Begenden zum Theil schon beendet, da man all gemein erlannt
hatn daß eine möglichst frühe? Saat zur' Ausbitdung voller:
Aeichinaßig entwickeliere Koͤrner, Wwie ssen vorzugs weise bei der
Braugerste verlangt weroen!n nothwendig iss. Bein der Un⸗
aͤcherhett der Schlüsse ‚die man in Bezug“ auft dien —
rwartende Ernlar machen “lönntekann von eines be
deutenden Einfluß derselben auf die Geireidepreist nichtgesprochen⸗
verden. Bis vor Kurzem'uoch waren diest auf deiniche allen eurse
aishen Märkten konstant, in leßler Zeil adoch hat sich eine rud⸗
zängige Tendenz bemerlbar gema ei, besonders auf den' grohen
heslichen Märkten, London Paris und Mitfeille auf denenn die
Zufuhret aus den überseeischen Ländern, besfonders aus den Ber⸗
inihten Staͤaten, deren Erxie man eit unterschägt, hatten sehr
dedcutend sind. Es ist leicht begreifl chnd daßg diese arückgangigen
Bewegungen auch auf dir Preise der östlicher liegendek Getreide⸗
mantie von Eintluß sind und züme Mindesten ein Steigen derselben
in nächster Zeit nicht in Aussicht stellen. Ziemlich — Nach-
frage auf benah aljen Mackten hot sich der“ Roggen,“theilweise
auch der Hafer erftert, — hier ine fene Tendenge die Oberr
dand bedielt. n, “,α u

1 an —
uneihe erstelltung'eboh Bßeen bun gen.n Selten wohl
denlz der Leser Darau, welches Aufwandes von ge stigen und ma-
eh bedarf dis die Arbeit qgethau ist, die ihm ein
Zeuungsblatie fertig in die Hand liefert, und kaum macht/ ex sich!
eine Vorstellung, dabon, was in dern kurzen; Zeit won⸗ vieruudzwan⸗
ig oder · gar Ivdif Stunden geleistet. werden emuß, um eint wfr
vdrückende Fülle pon, Material gu dewalbigen z dennes will doch
alles geschriebem“ gesetzt und gedvuckn sein zodier Zahlenangaben Aber
cine solche Thängkeit ühersteigen Denn auch meistegzkealle Werese
eun.; ch
J Tinen ungefähren Begriss. basou, Cwas Alles aordurlich ift,
ain nuße s nee F des vielen Wochen⸗Jontnale edesmal dem harreu⸗
en Leser zuzuführen, gibt , Deb en Mu deein wel ee, meiche seit
dein ersten Ignnrar d⸗ J. Hals FlIustin bet oi Ietνα
eitung? auch init Unterhaltungsblatt erscheint. Wir greifen
—— das billigste
sondern, auch das verbreitetsie nter hielen beratigen, Aner
dd keng Rilege irzf igot zue Dohe pan 1880800
exreicht hat.
Die Modenwelt xicheint in nicht weniger alz elj Spra⸗
hen. näinlich Deutsch, Englisch, Holländisch, Danisch, Schwedisch,
Franzosisch, Italienisch, Spanisch, Ruffisch, Polnisch ünd Unga
risch. Et liegt d xin so recht der Beweis, eins wie complicixter
Organismus nötdig ist, damit die, den Tag des Erscheinent schon
ehnsüchtig erwartende Zeserin auch punktlich die neue Nummet
mbsanzß 7336
Die Redaklion der, Modenwelt“ oder des technischen Toeils,
d. h. der Moden und Handarveiten der Frauen-Zeitung besteht
aus 8 Damen. Namhafte künstlerische Kräste, 4 Zeichnerinnen und
s Zeichner, liefern das Material, welches 28 Holzschneider bea
cheftigt, dane en, aber noch für die Modenlupfer 85 Stahlstecher
ind ⸗Drucker und 9 beim Druck beschaftigte Madchen beansprucht.
Tolorxir werden die Kupfer von I1 Coloristen und 48 Coloristin-
nen. In ' der'! Druckerei sind befchäftigt: 12 Setzer und 7 Cor⸗
reciaren, 2. für die deutsche Ausgabe, und 5 für die in fremden
Sprachen, E Maschinenmeister und 18 an den Maschinen thätige
Mädchen, 2 Papierzähler, 2 Papierfeuchter, 6 Satinirer, 2 Feuer⸗
ieute und 2 Abzähler für die fertigen Nummern. Mazu kommen
ioch 13 Stereoihpeure, 3 Buchbinder zum Falzeu, 9 Faljetinnen
und schließlich 14 Personen, welche die Buchführung, die Expedie
tion, das Paden und Deen der Padete bejorgen. *
Also in Summa sind 2839 Personen., 89 weiblichen und
150 maͤnnlichen Geschlechts, unermüdet thätig, der schönen Leferin
alle acht tesp. pierzehn Tage den willklommenen Rather und Helfer
am Toilettentische zu schaffen, und die Unterhaltung im häuslichen
Ereise zu beleben. Und dahinein ist noch leine der Uebersegerinnen
jür die fremdländischen Ausgaben und keine der vielen literarischen
ind⸗ künstlerischen Kräfte gezaählt, welche zur Herstellung der
Unterhaltungs Rummer mehr oder minder mitzumirlen haben.
        <pb n="198" />
        Bekanntmachungen:
J — 3423
FJ * 2232 2. RB—
Licitation.
Auf Anstehen der Witiwe und Kinder des
zu St. Ingberter Grube —Schnappbach —
auf- der Sulzbacher Glashütte, Gemeinde
St. Ingbert verleblen Glaamachers Hein⸗
rich Spaniol, als J., dessen Wittwe
Barbara Grewenig, gewerblos, zu Sulz⸗
zacher Glashütte wohnhast, eigenen Namens,
sowie als Vormünderin ihrer mit demselben
rzeugien drei noch minderjährigen Kinder:
1. Carolina, 2. Ludwig.3. Catharino
Spaniol, U. des Nebenvormundes derselben:
Philipp Spaniol, Glasmacher, zu Si.
Ingberter Grube wohnbaft: III. der groß
ährigen Kinder; 4. Heinrich Spaniol und
5. Johann Spaniol, beide Glasmacher, zu
Sulzbacher Glashütte wohnhaft, werden
die nachbezeichneten zur Gütergemeinfchaf
obiger Eheleute Spaniol⸗ gehoörigen Liegen
schasften Et. Ingberter Bannes vor dem
unterzeichneten gerichtlich hiermit beauftrag⸗
sen k. Notare der Untheilharle t halber
offenilich in Eigenthum versteigert und zwgar,
Meitiwoch, den 15. April 1874
Nachmittags 1.Uhr zu St. Ingberter Grube
bei Johann Paul Höliheber 6
19 Dec. Wiese auf der Rußhütte neben
Ehristian Günthec.
51 Dec. Acer in der Mäusbach neden
Valentin Zumbrod und Ludwig Birfelbach.
51Dec. Acker auf den 6 Eichen neben
Johann Spaniol Wittib und Ludwig Bir⸗
lelbach Erben. o
be an demselben Tage Nachmittags 12/115
Uhr zu St. Ingbert bei Joh. Grewenig: —— 2 *
B33 Dec. Acker-auf'm großen Flur. in H kA 2 —
der Stadt St. Ingbert an der ae andels⸗Lendan sta * Ho ensiona.
a nu 9 * „I n J a 6 — 53
und am · Bexgmaunsweg er2Bau VOoOm. V—⏑
plätze. 346* 8* * 22— 13223
77 Dec. Wiese in der Gehnbach, neben in Bad * Z2ürkhem (Kheinpfalz.) i æ
Jehann Spohn ind Sodruden Gren. Segrundet im Jabre 18a8. Gintährig Freaiwiuigen Cursusß
e e deeeed nn an Rei . geste inmdung emünt,
—— F GSeert —* une Ve Prospekte und nähere Auskunft ertheilt ιο νν . *8
Sorn, igl. Rotar. G. 6586.) ι ιν Der Vorstand.
——— — — B * * e e
We FJuhrländer Nachsolger, Jahrgasse 8ö in Frankfurt a. M.
——— ⸗ *
—I 487 α. D— —
Durch bedeutende Parthie · Eir lauf⸗ und durch fortwähtend neue Zufuhren iftevzemir mo ichd' Wmeine ·schon so bekannt billigen
Preise abermaͤls herabzusetzen und empfehle ich mein. 74 αν a
esIp —F.5 3 A ——
Grosses Manufacturwaaren-Lager. Grosses Ausgtattungegésohäftee
1000 Siud. breite, achtfarbige Cattune, lila, rosa, gelb und braun, 600 Stuch eh. hbreites schwers Velnem' fist Heinden ˖aund Beittucher zunF
3 für Kleider und Ueberzüge Glanz Eaune und Cattune i dem so sehr-billigen Preise en ih denden
mit Borden, fur, Vorhänge, zu 8, 8u. 10 Ir29har Ehlen breite rein Leinen,fur vemchläfrige r Betttücher pa8
200 Stud feinste Pique ˖ Cattimne in allen Farben à 10 kt. 22 Betttuch ohne Naht, I.d 46 333555— ——
* 200 Siud feinste franzosische Jaconets zu Kleider æ 10 kr. z Eilen breite rein Lesnen fut uoeischlafrige Bettiucher, dat von⸗F
x 500 ig schweres. echtfarbiges Bettzeug, meistens rtürkisch h is Veilug bhne Nahl, sue t n *
Troth, à 18s IJIr. 3 e E/ breitesfeines schle sisches rund boͤhmi Keinen?
oä . Vitigere Sorien à 8. 10 u. 12 tr 533 ——— 20 35 on — ———
eoo Siuck breue scydere WBarchend für Betten“ A. 18, 1820 200 Stud schwere doihe wollene Gertdecken sür zweischiafrige Beten doe
eepe J * J * e 7 α 200 Etin ue w ohneae Beacrus ager e
schweren schwarzen Mooreens für Unterröde ä 28 kr. 206 Etndk schwere meiß wollene Bettdecken, fur zweischläfrige Velten, 8
200 Eta soweren Ve br, endihem Waterproof ur, Regenmantel , bus Stud i. &amp; 18 * n gheishiuftige verd
mit und ohne Franzen à 56r 75 *c 500 Stuc schwere grau wosene Betteund Peferdedecken⸗ das Ema )
¶.*VA breiten schweren uken Buckskin fnt Hosen? und Hynze Anzuge . S—— .
ie ee Ee Centimelreee e ue, boo Paar qwerre weiße VBictoria Bettdecken mit Franzen, ur
breile Fuß tenpich stoffe aih tre e en e zreeishläfrige Betten, bas Sticht 7* —
2 Glatlen roih wollenen Unterrockstoff « 18 .. 6 Pique Decken undes farbige Victoria⸗Decken, rothr Braun⸗ gelb, S
Feinen weißen breiten Mull für ieleider à I r. * 535 4ila. grun, rosa, das Stuch n. 2 80. 3.— —
IVdöoo Siug vershedene Kleiderfioffe sur Winer, Irnsahr, Sominer 109 Dubendweih Jeinene Trscht ucher, das Site vij te 3
un Her bft der Meter don 8d krann21 ——666 — rein — Cue von 3e an. Lan na
Z Lama, Nterrocstoffe Tydets Cachemite Flanell, Gan. Dutend weiß rein teinen. Dame ma schentücher , dos Dhd. sagn
45 * shwaren Aipacad, — e In — — roth wollene — Aischdecken. —8 il. 1. 45, 6 2. 5
M— nGreße wh wyuene Eache mrv Evrro dedeeben dir St f
95 ne * ee —* breien ren vanargicten Borhangonma i. Bogem nαα 8
/. — vreiten Zwillich⸗ Federleilien; Strohfnackieinen, graue, helbe und weiße Servietten zum Fabrilpreise. Kohe, gebleichte und
J zesärdte Zettel und Einschlagbaummwolle;— ale Sorten Leinengarne gini bitligen. Preiz ν
Die kleinsten Aufträge wverden wie: bisher destent vesree ertednw das bisher bewiesene Vertrauen auch fernerzu
ι r 8ęrt altenanι— u ge ertzen J 5.
Mussedabschutte smmticher Artitel sebe auf / Verlanden sranco ber hot t 7873
Redaktion, Dreck und Verlag von * X Dem ⸗in Sh FInaberteaac ν.

NRother und Blauer
Kleesaamen,
Saathafer und Saatwicken

imptiehlttrieee aa M. Thiery.

Morgen“ (Sonntag)
. — 4
— F
——
der Wirthschaft von
———
—7 —E — — 29 J J
Ein rknecht Rechnungen⸗ 33
wird. von den unterzeichnelen gegen hohen⸗ 8 —— g 25— *
ohn gesucht. ,— eν und * Bogen zum allgimeine⸗
F. FEh Jaeoby Gebrauch“ sind borr Ithig in der Drucerei
Gomern c(ialz,) dieses Blaites *
4Im Verlagevon Serrmann Kayser's Buchdruckerei in: starseslaute: nist er—
schienen und kunn josort bezogen Werden 2n e r tr n
ι ι α Landwirthschaftlichhees37
⸗ — 5 .270 —J——— nzeg
Gecschäfts⸗ KTagebuch.
Pracitisch eingetheiln zund höchst zweck naͤßig sowohr: für jeden größ⸗ren als kleineren:
Oekonomen.⸗as — z 7
1 Exemplart für größere Orconomen, eingebunden2fl. 20 kr. Markz
1 Exemplar für kleinere Oeconomen, eingebunden 1 Thlr. — 8 Mark.
Auftrage werden entweder gegen Einsendung oder perx Postnachnahme des Be—
raqes effeckuirt. *

14

——222
        <pb n="199" />
        Sl. Ingberler Anzeiger.

Dee St. PNn berer Anjeiger (und das mil dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungtbblatt, mit der Dienstaas⸗- Donnerstags⸗ ind Sonnag
Nummetr erscheint wbchentlih viermal: Dien stag, DBonner: tag, Sams tag und Sonntag. Udonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. ode
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet. *
— — * — — — — — — — —
43 51. *7— Sonntaa, den 29. März 1r4

— — — — — — — —
—
4475
Deutsches Neich de nach längerer Debatte angenommen, warden die übri
Muünchen, 23. März. Bei dem nächsten Georgi-Ritterfest 88 bis 8 42 dene —** — —88 ie ubrigen
werden auch die Prinzen Ludwig und Leopold den Ritter⸗ Der Reichstag vertagt sich vom 27. d. Nis. bis zum 18
chlag empfangen. — Socialdemocraten —8 waäh⸗ nn “—
rend der Osterfeiertage eine hayerische Landesversammlung, resp ˖ aß 5. Heft des Generalflabswerles * zisch
einen allgemeinen Deneeee Menee abzuhalten, welcher/ die Krieg ist heute ausgegeben tin si weer d ranzoisqen
Ausgabe hätte, Mittel iind Wege zu berathen, durch die eine ge. — Frankreich.
gelte Agitation zur Ausbreitung izrer Princivien in Bayern ins Aut Paris sind der „Köln. Zig.“ scheinbar echte Funffran ·
deben gerufen wirden kann. — kenstücke zugegangen, welche in sehr schöner Präge den Kopf des
—Berhin, 24. Pärz. Dem Reichstage“ ist jezt die drit'e kaiserlichen Prinzen mit der Umschrift; Napoléon IV. FBmperour
Denkschrift über die Ausführung der Münzgesezgebung vom Reichs- und auf dem Revers das übliche Wappßen des Kaiserthums tragen
anzleramte zugegangen. Die zweite war ain 5. April v. Irs. Was sie von den gewöhnlichen Münzen unterscheidet, ist das Wort
nusgegeben und jchloß mit dem 15. Märn ab. Die Gesammtprä- Essai- (Versuch), welches sich in ganz lleiner Sgrift uünten
zung bis zum 7. März des laufenden Jahres ftellt sich nun in nahe dem Rande des Aberses befindet.
allen deutschen Münzstätten wie folgt:
wGoldstücke.“3 —
1) Zwanzigmarkstückt ffe 819,809, 060 Mart!
2) Zehnmarlstücke für 201,784,890 Mart
zusammen 1,021,0983, 950 Vetart,
was einem verbrauchten Goldquantum von 731,966
Pfund fein entspricht;
3. Silbermü zen:
1) Einmarkstücke für 8,044,979 M.
2). Zwanzigpfennigst. für 3,328,996 M. 40 ppf.
J. Nickelmünzen:
1) Zehnpfennigstücke für 1,038,202 M. 70 pf.
. Kupfermünzene—
1) Zweipfennigstücke für 171,221 M. 16 pf.
2) Einpfennigflücke für 33,601 M. 63 pf.
Summa von B. O. und D. 12,618,000 M. 89 pf.
Fünfmarlstücke sind bisher weder in Gold, noch in Silber
geprägt. Ebenso fehlen noch die silbernen Zweimark- und Fünf-
igpfennigstücke, sowie die Fünfpfennigstücke von Nickel. Das
Material, aus welchem wir unsere Reichsgoldmünzen prägen, muß
uns hauptsächlich die französische Kriegsentschädigung liefern. So
waren unter dem Pragegold, welches im Jahre 18738 den deutschen
Münzen geliefert wurde, und welches einen Anschaffungswerth von
etwas über 186 Millionen Thaler hatte, für circa 118 Millionen
Thaler franzosiiche Goldstücke. Der Brutto-Münz-Gewinn bei der
janzen Auspränung des vorigen Jahres betrug etwa Ii/a Mill.
Thaler. — Als Material zur Ausprägung der Reichssilbermünzen
waren zur Einziehung bestimmte deutfthe Landesmünzen zu benutzen.
Es sind bisher hauptsächlich süddeutsche Gulden und Doppelgulden
derwerthet worden. Das Praägemetall zu den Reichs-Nickels und
Rupfermünzen wird den Münzstätten in Form von Münzplättchen
zeliefert. Ueber die Lieferung der letzteren sind Verträge mit
Privaten geschlossen. — In der nächsten Folgezeit wird, wie aus
der Zusmmenstellung hervorgeht, das Hauptgewicht auf die Prä—
zung von Münzen für den Kleinverkehr gelegt werden müssen
Zweimarkstücke und Fünfzigpfennigstücke scheint man noch nicht
draͤgen zu woslen, wührend die Ausprägung der Fünfpfennigstücke
in der Vorbereitung begriffen ist.
Berlhin, 26. Mäcj. Heute beschäftigte sich der Reichstag
zunächst mit dem Gesetzentwurf über die Ausgabe von Reichskassen-⸗
icheinen. Delbrück belonte, daß derselbe das Ergebniß eines Kom—
oromisses sei, eines Vergleichs, und Camphausen hob hervor, daß
die Vorlage speziell für Preußen keinen Vortheil biele und für
dieseß am wenigsten nothwendig sei; auch theilte er mit, daß ker
iich mit dem Plan eines Bankgesetzes bereits ernsthaft beschäftigt
habe. Der Reichttag beschloß zweite Lesung der Kassenscheinvorlage
m Plenum.
Hierauf folgte die zweite Lesung des Antrages Völk⸗Hinschius,
zetreffend die Einführung der Zivilehe im Reichsgebiete. Ein⸗ zu
31 von Saucken gestellter Antrag, betreffend die Ausschließung der
Beistlichen von der Bekleidung der Standesämter und die Verpflich⸗
ung der Gemeindebeamten zur Führung der Standesämter, wur⸗
        <pb n="200" />
        Bekauntmachungen.
Ladenvermiethung.

Ein zu St. Ingbert, in der Haupistraße,
in der besten Geschäftslage der Stadt sin!
zesindliches geräumiges Logis, in welhem
eit Jahrzehnten ein Ladengeschäft mit!
zestem Erfolge betrieben worden, ist unter
sehr günstigen Bedingungen auf mehrere!
Jaͤhre, — beziehbar bis 1. September
aächsthin, — zu vermiethen durch das Ge⸗
schafts- vnd Consultationsbüreau V. Bech⸗
thold in St. Ingbert.

Die einzige, 1867 errichtete Jabrik des rheinischen &amp;
——D ——— —* — ———— —7 3 5 4
— —* von W. M. Ziekenhelmn er
Trauben Brust⸗ Honigs ꝛ v e
früher Neuwied) empfiehlt ihr Fabrikat, cafsen Vorzügzlich eit von allen vorurlheils
reien Aerzten und Apothekern und durch viele Taufend Atieste, Aneckennungt und
Dantschreiben genesener Petionen aller Stände anerkannt ist, iermit destens. Zur
Beseitigung von Husten, Heiserkeit. Vexschleimung, Katarrh, Rauhheit um Halse und
nuf der Brust, Lungenleiden, Kinderhusten gibt es kein. Mittel, wel ues dem Trauben⸗
brusthonig an köstlichem Geschmad, milder aber sicherster und gründlichster Wirkung
zleichtoömmt. Als Nahrungs⸗ Genuß⸗, Vorbeugunas⸗ und Hausmittel füt Gesunde,
deidende, Reconvalesceuten und kränkline, ichwachliche Kinder, steht der genannte
egensreiche Saft, diese Eigenschaften in sib vereinigend, einzig da. — Verkaufsstelle
, ise undeass Flasche nebst sperieller Gebrauchsauweisung in St. Ingbert
zei Herrn Kaufmann J. Friedrich.
*8 Zu jrder Flasche eine genaue Gebr⸗Auw. worin die Verpackang und der Preie *

der einzelnen Flasschen genau angegeben ist. Attesthprosbpeke ebenfalls gratis.

Bekanntmachung.
Momag, den 30. März, Nachmittags 1
d den anf der hiesigen Güterexpedition. ——
3 — Arche Eine große Auswohl in⸗⸗ J * — — Guter Pferdsdung —
wein aus dem südl. Frankreich, öffentlich Sonnenschirmen 7 ist u verkaufen bei VV
gegen Baarzahlung versteigert. aller Fagonen ist eingetraffen bei —53 Georg Siehl.
St. Ingbert, den 27. März 1874. Fre Stutzmaun
Die Gulererpedition der pfälz. Bahnen Auch empfiehlt derselbe seine neuen Fa⸗
Rheinheimer. petenmusterkartem &amp; Tape-
Dte neuen len-⸗Lager. —
AMusster ßkarken Bürgervereins-Kränzchen.
,.AE g Abend Zusammenkunft bei
in Tuch. und Sommer ·Burking, Am Viittwoch —
sind in schöner Auswahl bei' mir eingetrof⸗ — Valentin Seiter
fen und empfehle solche unter Zusicherung vrn * —8
zuter Waare und billigen Preisen. Feuerwehr Montag
eie. lbei Albolph Greweuig.

Gegen Fr.⸗Eins. von 10 Freimarken
d 1Sgr. (ob. 1223 xr.) versendet Hiohtor's
erlags Ans iait in buxde Leipꝛig freo. das welt⸗
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ea. 320 Seiten starte Buch: Dr. Airys
nman
Seder Kranke findet für sein Leiden
sichere daue durch dies Buch. Tausende
eugnisse bdürgen dafür! — Niemand ver⸗
sͤume es g diese neueste vielfach ver⸗
besserte Auflage baldigst anzuschaffen.

Aus verkKauf
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der Tuch- und Manufaktur-Waaren und fertige Kleider von
Heinrich Isanco in St. Ingber.. —
Unm vor Verlegung meines Geschäfts-Locales mein Waarenlager möaglichst zu verkleinern, habe ich
meine jämmtlichen Artikel einem
Ausverkaufe
ausgesetzt und erlasse dieselben genau zum selbsikostenden Preise. Unter anderem verkaufe.
ẽ 283 WM Wate.proof (Regenmantelstoff) von
Tuch und Bukskings: re Gegen
21/4 Elle breit. Baumwoll⸗Tuch Au
Tuch, schwarz, braun und blau von 24 Sgr. an, 15
BZuxking, ganz schwer 1Thaler Weiß-⸗Waaren
desgleichen neueste Dessins 1 Gardinen-Mull von
Halbtuch, schwer desgleichen ausgebogt F
Halb-Velour zu Kinder⸗ Anzügenn, Tüll-Gardinen große 294 breit ä
Zelour zu Damenjacken desgleichen kleine c. F
Double und Ratine zu Joppen gestickte Schweizer Gardinen
und Ueberzieher „1 Thaler 33 Draperien für ein Fenster
F W feinst franz. Calicot zu Roͤcken
Manufaktur-Waaren: Zuinen Lancei
Woll⸗Rips zu Kleider von 10 Sgr. an, 06043
Merino Ia Elle breit reinwollen, an *„» Le ne n:
GBrosgrains (Mir) Schlesische Leinen *x breit von 4Egr. an.
SchottenKleiderstoffe schwere Hausmacher-Halbleinen 41/13
Plaids 2 Elle breit rein Wollen 86 Leinen 54
Unterrodstofe (halbleire) dandgespinst ⸗Leinen .. 83
Siamoise (Schamas) dZettüchet ohne Nath Hanfleinen 28,4 Elle breit
gdölsch Zu/3 Ell lang per Stück ILAA Thlr.
Deckenkatun Wergen⸗Tuch weis und blaubvon Lu/n Sgr. an.
Pique · Kettun Strohsackleinen 21/4 Ell breit —000 —
Bettbarchent F Bebilb zu Tischdecken 2 Ell brei. ẽ 158
Trierischer Blaudruck sñ .. Handtücher D
KNleiderstoffe:Reste früher 10215 Sar. kostend zu 58 Sgt —
Ferner empfehle ich eine große Auswahl Hals⸗, Taschen⸗ und Knüpftücher, Tisch⸗, Komode⸗ und Bettdecken
Sammt und Sammtband, Herrenhemden in Calicot und Flanell. Hemden-ECinsätze und Kragen, Corsetts, Kndyfe. Litzen,
Schnur, Besatzartikel, Strickwolle, ꝛc. ꝛc. ꝛc. — IJ
Es wird nach pfältzer Elle « 60 Etinr. verkauft.
Anzüge nach Maaß liefere prompt und billigst.
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Rebdaktton, Drack und Verlag von FX. Demes in St. Inaber.

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        Sl. Ingberler Anzeiger.

ze St. Biust er ku5 eigee Gunbd daß mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungkblatt, mit der Dienstagt⸗, Donnertiags⸗ und Sonnag

—X erscheia wbchentlich vie ren al: Dienstag, Donnerttag, Sambtag und Sonmtag. Abonnementspreis vierteliährig 42 Krzr. ode
182 Silbergr. Anztigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet. J

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D2. — Dieustaa, den 31. Mazzzz 1874
Deutsches Reich — 8 7
Mlüschen, 27, März.“ Nachdem tücksichtlich der Einld⸗
ung der im Gebiete des preußischen Staates geprägten, mit dem
April 1874 außer Cours tretenden —XXX
nehr vom kdnigl. Finanzministerium unterm 17. Maͤrz la J.
ahere Bestimmung getroffen ist, werden auch einige bahexische
ardeskassen mit der Einld sung von preußischen Friedrichsd'or in
en Monaten April, Mai und Juni Jl. J. beauftragt werden, iumi
»en Besitzern derartiger Muünzen Gelegenheit zu geben, dieselben
nler den in Preßen nothwendig befundenen Einldsungsnormen
n Bahern zur Umwechsebung zu dringen. Die näheren Bestim⸗
mungen werden in Bälde bekannt werden, fedoch wird schon jetzt
arauf aufmerksam gemacht, daß“ für die vielfach abgeschliffenen
Sude dieset Münzsorie die Einldsung zu einem festen Preife
amdglich ifn, und hiefür dorerst der Metallwerth an Feingold
durch die Manzderwaltung ermittelt werden muß, welcher bei
nanchen Stücken bis zu 9 fl. herabsinkt. Es wird daher Jedet ⸗
nann wohl daran thun, Friedrichsd'or von auswärts nicht mehr
u beziehen. —
Mümnchen, 29. März. Wenn der Reichstag vor Ostern seine
chatigkeit geschlossen hätte, so würde unser Landtag auf den 18.
Ipril wieder 5 worden sein; nachdem, nan aber der
geichstag am 9. Aprit seine Sitzungen wieder aufnimmt und wie Frankfurt, ne Wurnh d
ins vernchert wird, noch mindeftenn IA Tage varsammelt sein wird, —*8 —E — —— eee
dkann der Wiederzusammentritt der bayer. Kammern erst gegen eschlossen iche juůngst dahier ein Kind vestohl TXVgi eepee
rinde des nachsten Monats erfolgen. Die Da,ũer des Laudtags zöchst Rbel ienes ——— 7—
Din s des noch zu exledigenden Materials wohl zeloct. Ihre Identität ist Jedoch noch nicht sestgestellt. —d 7
— Marz⸗schrelbi man der „K. Z.“: Ende pel Paris. Die Frau Generalin, Grafin della Torre, ehemalige
sieser Woche gedenken die Aeczie dem Fürsten Bismarck das Auf- — des Hoses von Piemont beim heiligen Stuhe, ist von
sehen von seinem Krankenlager zu gestatten, aber an eine Thätig ve gen Zuchtpolizeigerichte wegen Zetrug And Schwindeleien
in des Fursten ist vor sechs Wochen nicht zu denken. Die Aerzie u gr Jahre Gefangnitz und 500 Irz Gendbuße derurtheitt
derden in diefer Frist die entschiedensten - Forderungen in Rüchsicht 78 Freent im Begriffe, die Zwanzigftancsbillets
juf künfnge Eveninalttäten stelien. Nach ihrer Ueberzeugung sind * ß t ehe durucuuehen und Gold in Umlauf zu setzen,
heits Urberanfirengung,theils dee Feuchtigkeit in Varzin als die * gIerre von 800 Millionen im Besitze hat. Die Funf—-
irsache der überaus Jeflgen Gichterscheinung anznsehen, und r ꝓ mie — versowunden, durch die Invafion der
ach ihrer Ansicht lönne dem wiederhollen Auftreten des Leidens yünffranlenstücke, welche in Diuischland schnel ihren Weg nach
in dann vorgebeugt werden, wenn der Fürst sich entschließen der Oeimath gefunden baben.
onnre, Varzin ganz ju meiden und seinen Sommeraufenttalt in —7 WMarseille, 26. März. Nächstent wird vor dem hiesigen
inem milden Klima Mitteldeutfchlands zu nehmen. Berichte eine Erbschleicherei zir Verbaudlung kommen, die in un⸗
Berlin, 27. März. Der einzige Artikel des vom Bundes- serer Stadt große Aufregung hervorgebracht. Nämlich eine Person,
ath beschlossenen Gefe zentwurfs? über die Bchandlung der oster· velche den hoͤchften Nreisen der hiesigen Gesellschaft« angehoöͤrt, ist
acischen Verrinethaler bestinmit, daß die in Oesterreich bis Ende zestorben und hat testamentarisch ihr Vermögen von 800,900 Fr.
867 geprägten Vereinsthaler und Vereinsdoppelthaler unter Be⸗ Ait Umgehung ihrer nächsten Verwandten, den hiesigen Karmelite⸗
echnung des Thalers zur 32 Mark an Stelle der Reichssmünzen rinnen vermacht.
nin r Außerkurssezung bei allen Fahlungen anzunehmen sind. n. 3
Fe 3 n, —A Der 88 des anse für Wien, 27. März. Diamanten-Diebftadh. Einem heute aus
cisenbahnwesen beantragte, der Bundesruth möge die Bundesregie⸗ *t. Pernnorung hiehergelanaten Tengramm vene s vo dort der
eben bis r eitere asafessang des Vundet rothes dreißigjahrige Kaufmann Franz Gilfon mit iamanten im Werthe
— ehns der iscabehn, von I Fr. flüchtig geworden, die ihm ein Diamantenschlei-
Hülerlarifer und über enlsprechende Aendetung des Tarifsystems ge zum Vetlauf anvertraut hatte.
mus zuseen. (Wie die „J. Z hort; haben die suüddeutschen Re⸗ an ch(Curiosum.) Die Mailänder Zeilung Il Sole? enthaält
ierungen sih bereit erlläct, ihre Entschließungen bezüglich der olgende kelegrophische Depesche der Agenzia Stefani“: Berlin,
krhöhung der Tarife bis 15. Mai aususegeus. 16 Marz 1874. Ver Reichetag verwarf in heutiger Sitzung den
Berlin, 28. März. Heute hat? sich der! Reichsstag bis Ankrag auf Freilassung des Abgeordneten Liebknecht Bebel,
. April verlagtt. VV — Sekretär des VBischofs Ermeland, welcher sich in Folge feiner Wei⸗
Wien, 22.Marz. Die Salons der Fürstin Mellernich zerung, als Zeuge vor Gericht zu ersheinen⸗ in Haft befindet.“
ind Anbucli⸗ fozusagen das Hauptquartier der hochadeligen
iltramontanen Opposition. Die Fürstin selbst leitet die Sammlun- 7
jen, welche. unter dem österreichischen Adel für die gefangenen — t, Haudel u r. e
reußischen Kirchenfürsten stattfinden; sie preßt ihre —35— Zornowirchschete weandei andr Verrer A
haste foͤrmlich zu Beiträgen für diesen edlen Zweck, und sei es Die Kassenscheine) verdienen bei der demnachstigen Aender
uch nur, um diesen Bismarck“ zu ärgernn. ing in unserem Munzwesen eine besondere Aufmerksamleit. Es
irkuliren? .— R. J
— 6 A. Papiergeld, welches von den betteffenden Banken und
St. Ingbert. 31. März. In Ommersheim stehen mehrerte Staatskalsen außer Aurßz gesetzt ist und nicht mehr eingelöst wird,
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        Anhalt·Bernburger, Anhalt-Kothener und Anhalt-Köthen-Bern- 20 Thlr. (25. Aug. 1848, 24. März 1849). 4) Magdeburge
zurger Staatskassen und Eisenbahnscheine. Sämmtliche Emissionen Vrivathauknoten 10, 20, 50 und 100 Thir. (3050 Jun 1886
Anhalt-Dessauische Kassenscheine 1 und 5 Thle. (k. Aug. 1849.) 3) Preußische Banknolen25, 10 Thlt. (231. Juni 1846) Hauph.
10 Thlr. (I. Ollober 18355.38) Anhalt-Dessauifchẽ Landesbank- anktasse in Berlins 6) Preußische Kassenanweisungen I,80Thlt
cheine Jund 5 Thaler (2. Januar 1847. 4) Bautzener land- (7.-Jannar 1835) Haupistaatslasse in Berlin. 7) Preußische Dar⸗
taͤndische Bankscheine 3 Thlr. (15. Novbi. 1860)85) Braun- ehenskassenscheiur 1, KThlr. (15. Apru 1848) Haupistagtstafs⸗
chweigische Bankscheine (7. Maärz 1842.) 6) Braunschweigische in Berlin. — 8) Sachsen-2Aoburzische Kassenscheine vom 28
Banlscheine 10 Thlr. Gold auf gelbem Papier (1. Juni 1856). Jannar 1849 zu 1 Thir., verfallen 30. Juni 1874. Annahmt
Breslauer Stadt-Banknoten. (10. Juni 1848.)8) Gothaer bis zum 8I. März 1874, Umtausch hei der Staatskafse in Koburg
assenscheine 1J und 5. Thlr. (30, Septbe. 1847.). 9 Großherzogl. dis zum' 80, Jum 137*3. ——8 Pord⸗
sessische Grundrenten scheine, jammtlicve Softenn. 10) Großherzogl veutschen undes zuͤ 28, 10 5 Thlr welche von VAug. 1870
achsische Weimarische Kassenanweisungen 1 und 8Thaler (27. datirt und auf der Schauseite linls mit dem Wappen ves Nord.
Lugust 1847). 11) Konigsberger Privatbankscheitze,säemmtliche »eutschen Bundes bedruckt sind. Die Einlösung der 45- Thlr.
Sorten. 12) Kurh ssische Commerzbantscheine. 13) Leipziger Bani- Scheine erfolgt ausschließlich bei der k. preuß. Kontrole der Staam
cheine, alle bis mit 1. November 18571 krtirien Nolen 19 papiere in Berlin, die der 10- und IThlr.Scheine in Preußen
Desterr. Konventions-Münz-Banknoten uud 10 Kr. Münjscheine. bei den Regierungshauptkassen.

15) Destert. Nationalbanknoten 1.10 fl. (1l. Jan. 18638). 8fl. Nürnberg, 27. März.“ Nach dem Welriebsreglement fur die
1. Mai 18589), 100 fl. (t. Mätz' 1858.)16) Polnische Bank kisenbahnen Deutschlands ist mit der am 1. April beginnenden
Scheine, grüne 1-Rubel⸗weiße und rothe 3Rubelscheine. 17) Pro⸗ Tinführung der neuen Taxen bon den Bislletkäufern. das zu ent⸗
uinzial Altienbankscheine von Posen (bis J. Dezember 1857.) 18) ichtende Fahrgeld, abgezählt bereit zu halten, damit Aufenthall
Keuß. alt. Linie 1 Thrro Kaffenscheine (15. Mai 1858). 19) durch Geldwechsel bermieden werde. Diese Anordnung rechtfertigt
Reuß jüngere Limie 1Thlr.Kafsenanweisungen (27. Marz 1858). ich durch den, Umstand, daß von dem genannten Zeitraume an
20) Rostocker Banknoten⸗ 41. Juli: 1850). 31) Koöonigl. sächsische die Fahrraxen nicht mebr nach Groschen abgerundet, sondern nach
assenbillets aus den Jahrew 1840) 4843 L846, — 1848 und reugern ausgerechnet sind, das Geldwechseln am Schalter also
1855. 222) Schwarzburg ·Rubolstädtische Kassenscheine (vom Jahre hei dartem Personenandrang namhafte Verzbgerungen verursachen
1848.) 23) Schwarzburg⸗ Sonderhausensche-Kassenscheinen aus den pürde, während durch die erwähnte Vorschrift dem einzelnen Ra
Zahren 1854, 1855 und 1857.120) Großhz. Sächfische (Weima- enden nur eine sehr geriage Belastiguug aufgelegt wird, von jedem
tische) Kassenanweifungen zu 135 Thlt. vom 20. April 1859. 25 derselben also wohl auch erwariet werden kann, daß er sich die
. B. Papiergeld, welch 8mch bis aufr weiteres ngelost wird? rengste Beachtung der Vorichrift im allgemeinen Inlerefse zum
Dn in dsand wen en Datum); à õ Thlr. Vesez mache. .
1860), à 10 Thlr. (1861), verfallen 30. Jun 1870. ) Chem ⸗22 J —
aißer Stadtbanktreditscheine 17Thle.De Em. grüng; (1848) pnd g8 458 —— — —e * J

Em. graue (ohne Dat. ).etB) Kuthessische Kasseuscheine: 138* und ⸗— 5—77 eeer

—— ⸗
Bekanntmachungen.
saßt FJacharias Levi nus Zweibrücken
am Freitag, den 10. April nächsthin⸗ Nach⸗
mittags 1Uhre zu Blieskaftel im Stadt⸗!
haufe auf Berg yerfteigertt. ιν

2 ιι rνν Dage
Bekanntmachun g. 34
czufolge hohen Erlasses der k. Geueral ⸗Bergwerks · und Salinen⸗Admini⸗
stration d. d, München, den 20. Ifd. Mts. Nr. 880 werden vom I. April
1874. am auf der k. Grube St. Inghedt die Kohlen zu nachstehenden Preisen
oerkauft. usstelxrh cenzu —2
run Jörderkohle 1. Qualität 34.ir.feepro Zentner un
α anchü veget
VVV— Ladgeldegs

Si Ju s bert, den 80. Wiäarz 1871
α ν erigl Ber 'amt:

8 * —— — Famannu.7

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die bisher Herr Dr. Bartholomæee
dewohnt hat, ist bis 155. Juni wieder zu
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Ein junges Dienstmädchen
uchtZeinen Plaß.“ Näheres in der Erpet
Iιν—t
Frauenzeitung
Ausgabe der Modenm-
vt““ mit Untorhal·
kungsblatt..
ammt·Aufiags allein in
Deutschland 180,000.
Erscheint wöchentlieh.
3 a „öσ
ine Ausga be,
v Quartal 25 Sgr.
änrtictis; * e
24 Nummern mit Modeir und Handarbeiten, 752444 622
gegen 2000 Abbildungen enthaltend. Min XFuh rkn echt
Peilagen mit otwa 200 Schnittmustern für.,
i Gegeatma e te virde von: den unterzeichneten gegen bohen
iod Mucterreiennungen fur Weissstiekereze vohn gesuechth. V
Sontache ete ι — — —X Jaeoby
—A “ 3 m kur gPfalz.).
24 IIllustrirte IIntorhaltungs-Nummerin. Wladid.
— — —— 3 — —
rote επνι Guter Pferdsdung
uartal 1 Thlr. I2/ Sgr. — 7 —
ist zu verkaufen bei ——
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—XR eolorkrte —JJ — — a
ter 12 Blätter mit etwa storischen ——
a Voimen eed T—
Mo Buchhandlungen und Pogtamter sieht e eren en an
nehmen jederzeit Bestellungen an. Cunz 'in Rohrbach.

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Handelsschule Jrankenthal (bayer. Pfalz
—V 5 —F
Das Sommoersemester beginut am 8. April 1874.
Grundlichet Ainlerrich in den Sprachen, Realien, Mathematik und Handelswissen
schaften. Zugleich beginnt der mit der Schule hinsichtlich Disciplin und Pensionat verbun
ene hal biährige Vorbereiklungscours zům Einjährig Freiwilligen Era
men der don« G.. Fachlehrern nach streng⸗fyste matischer Methode und unter Beruͤdsichtigung
»er Handelslehre geleitet, jedem jungen Manne mit eimger Vorbildung die beste
Barantje des Ersolges gewährt. Seit iS68 haben von LIS in diesem hal bjahrigen
Turse vorberriteten Candidaten 88 das Examen bestanden. *— 5
Schalr inzd Ptwsions Honorat jährlich 250 Thaler; fuͤr den Einjahrigen-Curs
oro Semesier 180 Thaler. ια t
* Nahere Auslunft ertheilt bereitwilligst — 75 1
i. 65334 Der Vorstand: A. Berthololy.
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Am Oster⸗
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Danz⸗
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4dJakob Quirin,
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eftechnungen
in Un, und I Bogen zum —7
Bebrauch sind vorrathig in der VTruderi
dieses Blattes
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Resaktion, Drack und Verlag von F X. Demes in St. Imaber.
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55 —52 508 55 —5— 5 8 235765 5333523
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2 533 555.S5 5 353 3. A —A — — 5838
—J — 332355 2555 2325533558 —2343 3523
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253 738*338 238 3 —5533335823 55335
5— 235 7238*2* 338— 2 27 IAX 28 **2 *
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— 2235*0 52255 —2 2288 2 53752 237
——— 3323 222* ———— ——2 357235 53232358—
53 5 258 —— 35235 3553553353536 35—3——337 8
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38 —23 5235 ——8 2 338558 — —— —— — * 5 * 5333533
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33833383 2335 333 —
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3. 35368347 837 3335* 6 3333338
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733 5* 3 77 33383783 52833 5322837
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5783*232 25 R2753 E2 — 33255 5833 35223*— 52382
15*2535 25.52 ——— —52 25 *2 * 523 —HE »* 52E —
— ** E. — 53885* 2528* —55 —53 2322 735
222877* —S —— — 5 58232 ——— 57 —5535283 272738*
2335273 —32385835 — A
2355535 57 2383 33 3 88
—5325 2 * 5 258 237 5—3753538 357* *582 222
5525*52 852 8385 52257 ——252553 — — 33 J—— 525
5225325 2355.55*5 — — 3333—533336
—*X3 —3 —A —— 5—888 71853523* 5232388
* 2 3 — 5;—, 5 2322— 2 23 82ꝛ&amp; 5 — 8
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2 —23 — 5 2233 ⁊ 3 2 * 2 * — * * 253 — 8332358

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28 322 — —— 92738 3332335—3 2033*8* —— —3
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2 — 5353338 — 8* 535 * 23528883* 220558
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* 352332383 88373 32353 23282 3378
——— — 523* 2. — 38 * 22255* —A * 8583
833537 2 27 388 83737555333

5553 A S. * 3* 33 *25873 53553 258 —
* S 2* 222 X2 28 28 2552 3233
— 8 83325 23* 3325355 385.38 3
* 225388253 2 83 723 232.2 5“ 2 *8 2 738 — 5
25353 sa *5 A — — — 238 5313 22.5.3 6*
2 2 2* 55 8 — S 587— 2. 2 53523 25535 23
—A S. 5 0 223 23 226 2 5778 3837 5223
2588 552 3 824 5283 82— *** A 55223
2572 522 2 * * 7 v — 2.* 25. 83 *52
258 2357 6 22 — 8 3 ——32* 25 3* ig
758* —1855 V —V J — — 83* —A 7 A S ö
**5 2388 8528 —— S22 —823 —
15. 537*8 3 — — 5. * 3235833 * 722535235
X 7
—F 23 76 5253—535 933 333335 8
2325 * e —— 2 —73*8* 223 3223535323
a S0 23 27 2 2— * dꝛrn 525 1223 5 2 25233
* *2 — * 2. 8 22 25* *7 532
— 235 7 2583 538 *58 38
2 7— 2— 5235 2722 12382 53
723 332.87 .33 2522 235 58
38773635 8 33 32338
— 3 8 J 22 3587 *
3 8878 A 2808— — — — —
535 33268 53 2* 32 22333233585 833 — 32.73
2 2883 328 225 —5 2583 332 33338 * — z2.5
—33 —2833733588 53553 58333283828 9238
E— 5— 15327 ã * 543*3 258
— 2 — 3 4 255 2 5 —5
532323235 —2324 5333 ** 83 33 238 — 2325 * 3
— ——— —— 3*6 —2225325 3223333* 28*
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553535 — 23 — — 322* —3252 ———
835 383488 32 122 — 23 7* 55572 2235— —
8383 3 238588 4 35323 5733355 7 322328
52 —EAM 17 3333 32*857 1555S— 37 —
222* — 333 32 22335353 * 358 3377
&amp; 2 2 —— —— — 8 232 222 575332 — —
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3 522 35 * 3 J. — 2722 7D 58233
35 33 25 ——— 323353 32
e * 5 353 335 573
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* 5335325 — 23 8S. 2 3255* 58 3 5333*
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235535 2333537 3 5 668 28 2223 22333
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236825 2 3853 —57 80 2 5 2 357 ——
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227 . F — .
—E mit den Oauptblatte-vorbundene Unterhaltungüblatt, mit der Dienstaqte, Donmeratagt- und GSonnag
Fl es veriliv vizrwa hz Die aha ta u rret q. Sa ms tann inn Se ws dag, Abonnennutgvreis wiertetja drid 42 Arer. v
e ilbergr.Ansejaen verden mit 4 Ærde. vr dreijwaltige Feile Blatschrift Zder dexe Raum Zerecuet Jα
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νν ιννααι — DG GSV—rr51 *
— —— —DDD———— Aonnerst⸗ ααινN. . . 1874
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2 — 16

ι Deutsches Reicht mo 57

aglich preubische Dffijierr mit Solbaten' ime Lager Serranseg Uf-
ommen. (Daß keine preußische Offiziere im Vager Serrandeß sind,
lleht langst fest, uand wenn Serrantß von Krupp Kanonen kauft.
is hat die preußische Regierung keinen Grund, ee
geschenkt hat sie ihm abes keine)ν ιαιινσ
—4 — ESpanien. — de.

7 Reuterz Bureau“ meldet aus Elizondo vom 80.: Alle
am 28. wiederum versuchten Angriffe Serrano's nauf die Stellung
der Carliften? wurden Gabgeschlagen. Die“ Nepublitaner derloren
etwa 4000, die Cartitenl dö0 Mann..7

München, 27. März. Die Polizeidirektion München hat
die Abhaltung des, ron, der socialdemokrat schen Arbeiterhartei dahier
zuf den 28. Marz projectirten Arbeiterfestes, weldes den Zwed
Berherrlichung ·des Communegufftandes in Paris haben sollte,
untersagi und gleichzeilig bejchlossen, den Verein HOrganisation des
Freitenden Volkes“, die neuesie Form, unter welcher sich die
iesige Soriol-Demotratie Eisenacher Fichtung) zusammengeschlossen
a auf Grund des Vereinsgesetzes als einen politischen Verein zu
idren und fammt seinen 17 sogenannten Lesehallen zu jchließen.

Mänchen, 30. März. Während der Anw senheit der von
Berlin zurückgekehrten Herren Staatsminister därften wohl im Mij⸗
usterrashe ents chie dene; Verathungen, über die Stellung Bahernt
dem dom Reichstagen heichlosse nen, Gefryen üher dier Gipvilehe
tatlfinden.

Ber hainne Das fünfte Hest des don der kriegsgeschichtlichen
abtheilung des großen Generalstabes redigirten Werkes Aber den
ꝛeutjch⸗franzosischen. Krieg ist jett autgegeben worden und ist damlt
zet erste Band vollendet. Nachdem das vorliegende Heft zunaͤchft
ie Ereignisse bei der 1. und 2. Armee am 15. und 16. Augusi
xhandelt hat, wird in eingehendster Darstellung die Schlacht bei
hiondille⸗Nars· In⸗ Tour. geschiidert, pas erste Auflreten der H. und
Wahaleriedivision, dig Kämpfe Des. Z. Armredorps, die Cavaleriz-
mpfe auf der Hochfläche von Rezondille, das Eingreifen des 10
Armeetorpa die Kgmpfen zwischez Mars- la⸗our und Beruzille.
die Ergebniffe dez Tages, den sich, helanntlich gug epe
ium Sicge. anrechnen F faßt dad æ Genexalflabtzwerk, gin folgenden
Dotten zufammen en Die zngeheueren MOpferxder zwolfftndigen
Schlacht dertheilen sich zihrer Zahl Zach saßz gleichmäßzig auf beide
ampfende Theile. Einschließlich einer verhältnißmäßig nur geringen
Jahl von Gefangenen beirugen die Verluste auf deutscher wie auf
ranzösischer Seite an 16,600 Mann und bis zum Abend schwankte
die Waoge des; Sieges. Deun so zwenig ea den Preubh en gelungen
var, die mehr rals doppelt überlegent französische Heeresmacht auß
hren Hauptftellungen zu vertreiben, ebenso winig hatte diese es
Armocht, den pis jue Mitzagsstunde verloreren Boden zurüdzuez ⸗
bern, sich die Marschlinie über Mars-la-FJour wiedere zji öffnen.
Die eigeniliche Bedeutung des Tages liegt „also nicht zinz dem tal⸗
ijchen Exgebnissen dessen,zu Eine unmistelbare Ausnutzung errun⸗
gener Vortheile fand aufbeiden Seiten nicht stattize enn keiner
her laͤmpfenden Therle a vermochte am Abend einen Sehritt weit
iber du Sclachtfelden hinaus zuihume Das Dunkel der Nacht
jatis dem Kambpfen tine Ende gema ht. Am solgenden Morgen
üdie zu. sich, dan die Deutschen das Schlachtjeld behauptet, die
Framsen ihreEtellunggeräumt hatten.“ 0 sis i

Fraukreich.

22 Per i. 0. Märzge Das Altramontane- d Univers „fafelt,
die preußische Regierung habe dem Marschall Serrano Kruͤpp'sche
denonen unter der: Bedingung zugelandt, daß ex einen preußischen
drimen in Spanfene zum- Thron verhelf⸗3; Es füal hinzu. daß

F NMfs — ————

.Die Pf. Ztig.“ schreibt: Sicherem Vernehmen nach soll
in den wächsten Tagen eine kgl, Regierungs⸗Entschließung hinaube
gegeben werden, wornach der Veginn des Schuljahres auf den L..
Mai und somit gauch die Aufnahms,die Entlassung und das Vor
rüden der —A Termine stattfindet. Bekannilich hatte
ig organische Verordnung; vom Jahre 1817 den Beginn⸗ det Schul⸗
ahres auf den l. Robember umd das Ende auf? den 15. Sep⸗
ember fastgefetzt. Das gegenwärtige Schuljahr soll bis jum j.
Nai l. Ia, verlüugert werden.“ In der, Folge dürften nü solche
dinder in den Volisschulen. aufgenommen werdeme welche am I.
Mai das sechste, Lebeneahr: bereis urückgelegt haben.Die Oster⸗
erien werden; zulünftige; vamr20 Aprile bis Zzun uI Mai eden
Jahret, als? ohns Rüdsicht gont den Termim vere Offtetfliertge
lattfiuden. .. Die Herhstferien Hollen rin der bisherigen Weise bea
hehalten perden., Hiernach vän einem schon wietseing geäußerten
uind qus padagogischen Grunden; jehr zu nempfthlendom Wunsche
abermals. Feint Rechnung gefragen worden: u Ddie Nus Ddem Hoch⸗
chulwesen/ mißbzaͤuchlich? und ma dbiheiligen in dasc Volkeschulwesen
herübergenommenen fiebeuwi chentlichen Herbstferien gweckmaßiger in
je Ztägige Weihnachtz⸗ und Pfing“lferien.: in 1dtagche Ofierferien
und in woͤchentliche Herbstfexien ziu hertheilen“ n

n f. Braunqu, 28. Marz. .Eine große Feuersbranff ist hier
um ⸗ Ausbruch —R Ein. Drittel der Stadte tiegt bereizin
Usche. Der heftige Wind erschwert die Löscharbeitene D Dnen
uind Welser Feuerwehren: sind mit Separatzug auf den Brandplotz
neeilt N. fr. Pt) ete aä ν_

Parig, 80. 3März. Der an dieser Stelle »angeze:gie Fund
»on 809,000 Fre bei Ivrh hat sich beftätigt, nur ist dos ganze
Beld als von einer Falschmüngerbande herrührerid, erkanm worden,
Dieselbe befürchtete wahrscheinlich- eine Hausunterfuchungtund hatte
ohne Zweifel diesen Versieck benutzt, um den Nachforschungen der
Holizei zu igehen 24αν ανν — E
— 252

roenoschaft, Handel und Verkehæ

München, 830. März. Ais Einliefexungsstellen der preus
zischen halben. einfachen. und doppeltn Friedrichsd'acz à danu der
pistolen ine Geptäͤges wurden die Kreislassen zu Mune
— —

das Filiolahlamt Mürnberg bestimmt. .57 n
in nοOtiIon eνν D ααLlL—.
Bekannkmachungen: D——
———— l Aqb . M. BauermeistervJ
VWHus ilz-Verein Fancare itaire, Polxa
St. Ingbert. Zon, Ascher.
Determontag, den, 6. April 1874. Lptt t todt. Operette in
,4 3ααον L Guntheræ---
im Sanie von F. —X 4Nach der Vorstelung Fanzunten.
nir ruffüßrunn ....
Theatr. Zufführung Euiret à Peornou vui,,r.
om. Besten dor men; eingeriehtoten“ Assenöffnupg 7 Uhr. Ansang punkt 7 Hür.e
Rũhno. — — Der Tintritt ist nur MNitgliedern und
tre n voert ureo ruvisr HAanden aus on olehen einmgefũhrten Premden go-
Latt? ist todtee 3 .ABtattete c.

—
3
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I Nilitarerfaßgesch in esdaggair 1874. 7
Muste rung uͤud Leosung der, Mijitärpflichtigese, sowien Prufung und Verbescheidung dez —
stellungsgesuche.
Nach dem festgestellten und genehmigten Geschäftsplane wird die Bezirts⸗Erfa zommi sison für den Aut.
hebungbberirt Zoribrücken sin der Zeit“ vom' Di Ie birt bis elnschrüeßligd No n ü gden
i Man nachsih in — in Ausnahme des auf ven B. Mat fallenden Sonvtags-ikagtich Vormittage ürnr 8udj
und Nachmittagt um d Uhr mFernchrhaäptsante zue8wie iberü cke n zusammentresen, uu die Mufte
rung d. h. die Messung und Visitation und die Lo ofung der Militärpflichtigen vorzunehmen und damit zugleich die Vrüfun—
und Verbescheidung sowohl der Zurüchstellungsgesuche Ver Militarpflichtigen? ais auch der Gesuche von Keservisten, Ersagreservisten and
Landwehrmannern um Rersfetzung hintor den etzienJahrgang der Referver beziehungsweise der Landwehr zu verbindenr⸗

Die Musterung wird am 28. April, 29. April, 80. April und 1. Mai, die Prüfun—
und Verbescheideungraller 8urückstellung Tgesuche am 2. Mai Uorimirtags und die Loosung au
4. . M 45 Kattsinden. ——— noint ——

75 U. Zur Mu suexunn ge baben sich einzufindengen us nνν een , —
. am Dienstagpeden: 28..Apriban äch st hän die Militärpflichtigen ver Bürgermelstereien: Kuopp.
niederauerbach, Riederhausen; Reifenberg, Schmittahausen und Zweibtücken! irt
am Mittwoqhen den 29. Apriu nächst hindieWititarpflichtigen: der Bävrgerime rftereie neAltheim.
Brenschelbach, Ernstwerler, Großsteinhausen, Hotnbach, Irheinn, “ Mauschbach, Medelsheim,n Mittelbach, Rimschweller, Wals
heim und Webenheim·n en 4 — ιι noaνινν
am Donnernsbsta gie den 8 0. 3A prisensüchst han vien Misitdrpflichtigen“ der Bürgermeisterdire un Bebels
heim, Blieskastel, Einod, Erfweiler und Gerabtime n x lιοα ιν eniet * .
4 α sth·die Nililärpflichtigen · ver Bur grem ei seor ertte a Ensheim, Nieder
würzbach, Ommersheim Rohrbach und St. Ingbert. — n

Zu erfcheinen: haben⸗ a llher im Jahrte 1854 geboten e Militätpflichtigen, fFow ke ahle Milrtaerpfliqh
sbenefrushexer Auterbklassen überidereu'Dienstpffläschtinoch nichr definitid-entschedenist
das heißt, welche weder einemn Truppentheile zur Ableistung ihrer gesetzlichen Dienstpflicht· überwiesen noch zur⸗ Erfaßteserve designitt
auch nicht für-unbrauchdar oder Anwürdig zum Militardienste erklärt worden sind. vorausges,etzt, daß die Militärpflicht gen
Angehoörige drsedeunschen Kerchte sfinb und sich geg enwärtig An Auüshebungbezürtesgweiberücden
entwederrdaue vn di v'd wri uu ve vbir ü beeeregerhen deFufhabten. ι

1 Von der Gestellungapflicht singenzen üb u n'ber n und brauchen daher zut Musteruug mich guerscheinen': deü en

l. die bereits als Einjährige vder Dreijährige freiwillig Dienendent, ι ιαιαα ι

2. die von den Truppentheilen als Freiwillige — 1 . α — 17 ing diir

3. die zum einjährigen freiwilligen Dienste Berechtigten,“hg **5— αα

4 Diejenigen, deren Gesundheitszustand die persönliche Gestellung unmöglich macht, z. B. Blödsinnige, Krüppel.VDir Unmde
lichleit des Eischeinens aniß jedoch durch ein auf perfönlicher Unschaäuunmg berubendes Atteft eines Argte
unde der Genteindebehörde bestätigt werden..
Diejenigen, welchen eniweder wegen Ausbildung für ihren späleren Lebensberuf oder wegen dauernden Aufenthalts im Anz.
lande Aunstand bis zum dritten Concurr nisahere bewilligtewordenist.s
—Vä

Looß nummer nicht mehr? zur Einkeihung und respe zum Aufrüfe gelariglen Militärpflichtigen früherer Jahrgange.

Von den Militärpflichtigen des Jahrganges 1873 sind disponibel geblieben alle Ditjenigen, welche ein haͤheres Looi ⸗Nro.

als 596 — die Abschlußnummer — gezogen haben. e I —— *

diejenigen Militärpflichtigen mit niedererm Loos ⸗Nro., welche? im vorigen Jahre pwar für brauchbar befunden, aber

wegen Kleinbeit nicht eingereiht worden sind⸗ — —54 47 ν h

Alle zum Erscheinen bei der Musterung verpflichteien Mi!lrfärfliqurigen sraherer Jahrgaänge haber
ihre im porigen oder in einem früheren Jahre rupfangenen Lobsfungsesqheine und Gestel—
luüngsatteste mitzubringene J

. Militärpflichtige, welcht ungeachtet gegenwärtiget Bekänntnuchung! fich jur Musterung an dem oben für die betreffendt
Bürgermeisterei, zu welcher sie gehören, bestimmten Tag nicht sellen oder bei Aufrufung idres Ramens im Mumste—
rungslobale nicht anwefend sinde werden gemäßz Artikel 170 des Gesehes vom 26. Dezember 1871 über die Ein—
fühtung des Reichs-Strafgesetzbuches in Bayern aun Geld' bie zu loThalrendestraff und verlieren die Berechtigung
an der Loosung Theil zu nehmen,; sowie den Anspruch auf Zurücstellung und ress. auf Befreiung vom Militärdienste

AI. Zu der am Samstag, drun 2 Mai nahsthin, Bormittage statfiadenden Prüfungund
Zerbescheidung der Gesuche von NMiilitärpflichtigen um Zurüdstellung, sowie von Reserviften, Ersaßreferdisten und Land
wehrmännern um Versezung hinter den letzten Jahrgang der Reserve, beziehungsweise der Landwehr, haben diejenigen Per
sonen zu deren Gunmsten dir Gefuchr um Zurückstellung von Militärpflichtigen Lingereicht worden sind, zu arscheinen, damit
die Bezirks-Ersazkommission' selbsie zu beurtheilen im⸗ Sitande ist/ ob diese Persenen wirllich arbeitss, heziehungtweise aufsichts
unfähig sind oder nich tt. νααα

AIII. Am Sambta, ben 2. Malrna hsihin'ah miria g a werden die Listengegenseltig mite einander
verglichen und richtig gstellt. 76 — ιν ιν — —

AIV. Am Montag, den 4. Maisnächsthesu findet voti. Morgen 8 Uhr an die Loofumng' statt. Den

Milträrpflichtigen ist es freigestellt, od sie zut Loosung persönlich etfcheinen wollen oder? Richt. Adnr die abwes⸗nden Militä. pflichtigen
wird ein Mitglied der Bezirls-Etfatzkommissien das Loos jiehenn

Alles dies wird gemäß 8 71 Ziff. P Absat 2der' Militar-Ersahß Justruktion andueche ir · a“ emei⸗n

—A — 8 —B—
Der Civilvorsitzende der Bezirks⸗Exsatßkommissio i J
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24

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—A Cen Lehiee A —— *ie⸗re 8 Kilogr. 88 kr. ditto 2ilogi. 22 r.
—aen mit ˖ Dielene Ein⸗reihige — fa ir Sheli 8fl. 48 tr., do. LKilogr. 11 tr. Gemischtorod 83 Kilogt
cht zu verkaufen bei Backes Spehteche — ke, Dintil — . — 40 kxr. 1BPaar Weck 90 Gramm 2 t.
xt in Rohrbach — EXK. Hiischtrutt Sfte Ii, Hafer f RNudfleisch 1, Quei 22 be, 2 ual. 20 h
ο Flcischeee v 26 rr. Kartoffeln Tufl. 30 .81 p. Jalbfleisch 18 kr., Hammelfleisch 22 kr.
·w* Stedi Zweibrücken v. 1. Apri 12 kr., Strohel fl. 30 kt. peee Zentner. Schweinefleisch 22 ke. pr. Pfd. Vutter 38 kt
Weizen 8 fl. 55 kr. Korn 6 fl. 55 kꝛ. «Meikbrod Ltjs Kiloar. 24 tr., Kornkhend her Pfund. ——
— —
Redaktion. Drack und Verlag von FeX. Demeß in St. Inaber..
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        52233
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3353 53545 5328 * A — 28
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——— 7. — — 3., ———— 23238— 5 *5* — *8* 5258 7
—33 — 33—3 3323 3332488 35
——— — 123335 538 — 25——— 28387 252322 ——3
35* 22 — 5*8 22 2 3585 z ãA — 2 1522 5 8— —22 58
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—— 53357237 3323234533 —A 538 25238322*
52888 233533533332—3236 24 55 ——
33555333232353 322 55352337— 12828 *2*55
33
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2 535 —2 5535 38338383
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—— — ..* 3 52* 82 32* * 2 B z 22 — — Fa 4
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28* 23 * —58328— IA E Le 55 —— ———
2 558 3385 5—33 32 35 7
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* 222 5553 53 3 5252 —A — — —
* 5— 22.E 25 41 — J
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JJ 34340 253 23* —— 55533
— 5 58 ——— 2828 335358 —3 —
2:;35 ——— 5532* 2522 * 358 5555* 333385
— s 553 s—5—2 252 355 —— — 5 2 r
s58 3338* — —— —5*5 3538 353
J F — 7 —83333898 ——
— 22 — 8 2252* — — —525252 8*5* 57 ——
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33 —W 8 523383535 * 8 *2 228* — 22*8 E 33* 2 3214
—— 8 — 2* * * — — — —— —— e —2 2 * 7
—— — 7 E * 5. 52 — — —— *2* —223585* —E—
2332—* * 52 2 — —— 5587 23 *z5 8 25 325 33 FIi
2 — 2* 5353 5 35323 — B*22 5* 5* 833
J e 55333 2 3 3 78— 5* 5 — 53 ——
7. 232 2336* 325* ——— 535353838 528 3*
258 —2——7 —— 28232 382* *
7 3533338 7 2558 5522 2232 A
5 —— — 222 7— 5 —A 525 *8 333253 —
E5EcESE 2* 223 355582 20 388 — 73— 237
5 —8 3*38 525 —H 5280 532 —2222322 2—5223 — 12125325
—2 5 — 587525 33535523532 355523—
z83 32528 335335 733 23283 8
——— 2553 5383 55532 3. —225—
253268 —53 z72523 ——
5450 33553337 —
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328.5 55 33 3835*8 2 555353
55333s853 37258 z2. 5 — 2325 325
28 33533 1225348 5 33 7*27
1333 7 »7325
234 —5S5 17 35 5* — 3 ⁊c
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* — — * 5
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5255* 25332383 3522 32 23 — 7755 523328 —832 2
5237 33337 35 38 3233 333355 —
222 — 2* 557 2 * —R 3 — 22 2 5

583355 22322 5533 235 5538 *5 523 5
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        3833335324— 333353 33339 3
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—2— 3 383 3333—3355535325333 *5 2237* 28 2* 23333 *
553323 52333255* 3z528* 2232 —A — —2*5223—* 225
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        8* k. Ingberler Anzeiger.

——

Ae⸗Auu
Der St. Fagberer Fureiter (und das mit dem Hauptblatte verbandene Unterhaltungkblatt, mit der Dieublagt⸗ Donnertiagt⸗ und Sonnag
ronumor erscheint wbchentlich »Biermal: Dieunbtagn, Venunerstag, Samsstag und Sonmntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krzr. od⸗
e 12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Kerier. die vreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
M * 54. *
Deutsches Neich — 0

Mänchen, 80. März. Welche Stellung die bayerische

Etaatsregierung imn Bundesrathe zu dem vom Reichstage beschlos⸗
enen Ehegesetzentwurs einnehmen wird, das dürfte in den nächsten
Tagen hier beschlossen werden. Es sind die bayerischen Staats
minister von Fäustle und Berr gestern aus Berlin hier eingetroffen
und wird muin im Laufe der Woche, wie es heißt am Mittwoch,
eine Sitzung des Ministerraths ftattfinden und in derselben der
mischeidende Beschluß über den in tede ftehenden Gesetzentwurf
gefaßt werden. Einstweilen glaubt man sich, nach verschiedenen
nzeihen zu schließen, zu der Vermuthung berechtigt, daß, wenn
jür den Gefezentwurf im Bundesrathe eine Majorität in Aussicht
teht, dann auch die bay rishen Bevoll nächtigten keinen ernstlichen
Widerstand leisten wũnden.

Manchen, 81. März. Die „Allg. Ztg. vriöffentlicht
ine Petition, welche der Ausschuß des baherischen Landesvereins
sur Unterstüßung der katholischen Reformbewegung am 24 Märj
an den König richtete. Die Unterzeichner (OberCeremonienmeistet
GBraf Moy und Gesaichtsprofessor Cornelius) diiten den König, er
moͤge die bayerifchen Bevobmächtigten am Bundesrathe dahin
instruiren lassen, daß bei Berathung des Gegenstandes im hoden
Hundesrathe die zewichtige Stimme Bayerns zu Gunsten bal⸗
diger Einführung der vollen obligatorischen Civilehe in die Wag⸗
ichaale gelegt werde. ————

— Das Münchener ‚Vaterland“ bringt an hervorragender
Stelle folgende Denunciation: Der Herr Erzbischof von Munchen⸗
Freising hat letzten Samstag der königlichn Hoftafel beigewohnt.
Eẽs ist dies geschehen wenige Tage nachdem die Adresse der 32
atholischer Keichstag-abgeordneten Bayerus an den Koͤnig damit
beantwortet worder, daß die Vertreier Bayerns im Bundesrathe
jür das Gesetz gestimmi, durch welches „renitente“, das ist pflicht-
ireue katholische Bischöͤfe und Priester internirt oder des Landes
oerwiesen werden sollen. Und gleichzeitig schmachten zwei deutsche
Bischofe, die pflichtreu gewesen, in preußischen Kerkein.

— Einer Koẽrespondenz aus El saß über Kaisers Geburts
iag, wotin bemerkt war, daß eine in Straßbuig hoch oben auf
rinem Mast aufgestecdie franzoͤsische Fahne dald nicht mehr zu
finden gewesen, fügt die Redaltion des „Bairischen Vaterland“
die Worte hinzu: „Franzöoͤsische Fahnen und Pendulen sind nicht
fur preußische Augen.“ Aus bairischem Munde die freche Pen—
dulenversion! Wer bairischer Soldat und Waffengefährte der
Preußen war, der möge daraus das „Bairische Valterland“ noch
naͤher kennen lecnen; ein Jeder wird in tiesster Seele sich be⸗
schamt fühlen.

Berlin. In der Freitsgssitzung des Reichstages hal der
sozial⸗demokratische Abgeordnete Hasselmane in der Debatie über
die Ergänzungen des Invaliden-Pensionkgesetzes ein gründliches
Fiasks gemacht. Er surte sozial-demokratisches Kapital zu schla⸗
jen, erging sich in den lächerlichsten Phrasen und ließ auch den
Invaliden mit dem Leierkasten“ aufmarschiren, den wir aus den
Volksversammlungen zur Genüze kennen, den aber noch kein
Mens mit leiblichen Augen gesehen hat. Schließlich wurde Hassel⸗
mann von den Ab,eordneten Richter, Buhl und Lucius (Erfurt)
ctüchtig heimgeschickt. Auf feine Phrase, daß man im Reichstage
das Volt“ auslache, rief das halbe Haus, daß nur Herr Hassel·
mann ausgelacht werde. Ju persönlicher Bemerkung wollte er
sich gegen den Vorwurf dertheidigen, uaberschämt“ gesprochen zu

haben, allein unter allgemeiner Heiterkeit wurde lonstatirt, daß das
Wort gar nicht; gefall en war, und höͤrrstens ein Echo aus dem
Gewissen des biederen Vollstribunen sein konnte

Berlkn, 1. April.“ Fürst Bißzmar« empfing zu seinem
jentigen Gebuttstage äußerst zahlreiche Glückwünsche, auch solche
zus den entferntesten Theilen des Reiches, darunter ein Glückwinsch⸗
Telegramm des Konigs von' Bahern. (Der Reichskanzler wurde
am 1. April 1815 geboren.

Frankreich.
Paris, 81. Marn Der Vicekönig von Egypten wird hier
rwartet und wird zu seinen Ehren im Palais von Versailles ein
jroßes Fest gegeben werden. — Graf Hentel von Donneramard,
hemaliger preußischer Präfelt von Metz hat die Villa Longchamps
m Bonlogner Waldchen von der Stadt gemiethet und wird sich
Anfangs Mai daselbst installien

Paris, 1. April.“ Das Tagesgespräch bildet die Entwei—
hung Rochefort's, Groufseti, Jourde und Regeres. Odgleich
zie Nachricht nun schon seit pwei Tagen bekannt ist, bildet sie
och immerfort die Haupibeschäftigung der Joarnaie und ihrer
Zeserlreise. Man erzählt sich, daß Hert Adam Edmond, Depu
iner von Varis, eine Depesche erhalten hätte, worin Rochefort
eine Geldverlegenheit angezeigt und wären sofort 28. 000 Fr.
)urch eine Subseription zusammengebracht worden. Vikior Hugo
jabe 6000 Fr., sowie die zwei Pariser radikalen Hauptblaͤller je
3000 Fr. gegeben. Das Geld fei per Telegraph in Sidneh an⸗
Jewiesen worden. Die öffentliche Meinung ist sehr getheilt bezüg⸗
lich dieser Affaire und hat die Lage nur bon Rochefort allein ein
Mitleiden erregt. — „Rappel“ macht das Publikum darauf auf⸗
merksant, daß es unmöglich sei, vorderhand etwas Bestimmtes
Uber die sichere Flucht Rochefori's und Genofsen u erfahren, und

daß somit alle sich in Umlauf befindlichen Gerüchte auf Erfindung
beruhlen. 2
— Die franzoͤsische Pegierung hat den Woffenfabriken von
Tarbes verboten, den Carlisten Waffen zu liefern — ganz natür—
ich; denn da sie mit der Madrider Regierung im Frieden lebt,
jo gebietet ihr das Voͤllerrecht, nicht zu dulden, daß die Auf—
ländischen vom französischen Gebiet aus Unterstütung erhalten.
Die legitimistische, Assemblee nationale“ aber, die mit den Carli—
len liebaugelt ignorirt die natürliche Zachlage und richtet an die
ranzösische Rezierung die alberne Frage, ob sie in dieser Sache
ꝛtwa preuß'schen Befehlen gehorche. ....
— Mehrere Damen von Tomdufe, welche an den Grafen
Thambord eine Adresse gerichtet hatten, haben don dem Sekreiät
des Prätendenten, Grafen Sainte⸗Susanne, ein Dankschreiben em⸗
ofangen, weldes folgende bezeichnende Stellen enthält „Sprechen
Sle den Damen von Tomouse den Daͤut des Herrn Grafen
Chambord, sprechen Sie ihnen sein unerschütterliches Vertrauen
aus, daß die Stunde nahe ist, welche die Vorsehung für die Er—
jüllung deß großen Werketz der Wiedergeburt unferes theueren
ʒielgelieblen Vaterlandes bezeichnet hat.“ (Graf Chambord wird sich
doch noch e!was länger gedulden müssen.) e eee,
333.. England. —— *
— London, 80. März. Die dem englischen Parlamenle von
er indischen Regierung in seiner verflossenen Session vorgelegten
Betichte über die Sterblichteit in Britisch-Indien geben über die
Menschenopfer, welche die animalischen Bewohner“ dee wilden in—
dischen Dschungeln alljährlich fordern, die haarsträubendfsten Ziffern.
Im Jahre 1869 fanden in Britische Indien 14,529 Menschen
hren Tod durch Schlangenbiß,“ während das Jahr 1871 die
Anzahl von 18,078 Faällen aufweist, in welchen der Tod entweder
purch Schlangen oder durch Kaubthiere verursacht wurde. Gleich-
vohl halten die medicinischen Autoritäten in Indien selbft diele
Ziffern für unter der Wirklichkeit stehend, da in den Grenzbezirken
die Todesanzeigen häufig unterlassen werden. Der früher er⸗
vahnte Bericht thut dar, wie sehr diese Zustände die äußerste
Würdigung Seitens der Regierung erheischen, und führt zu diesem
Zweck einige grauenerregende Beispiele an. Eine einzige Tigerin
»erodete im Laufe des verflossenen Jahres 8385 Dörfer und führte
die Brachlegung von 256 Quadratmeilen früher cultivirten Landes

Berlin, 1. April, Dem Vernehmen nach sollen sich die
Aussichten des Milltärgesetzes günstiger gestalten, und zwor auch
abgesehen von der Frage der Minimal,iffer. Confliktsgerüchte,
voher sie lommen mögen, find nach wie vor sehr zweifelhafter
Natur und großentheils adsichtlich verbreitet.
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        herbei. In Jahre 18689 tödiete eine Tigerin 127 Menschen und beiführte. Sobald die Ungunst der Zeiiverhältnisse wieder auf—⸗
machte eine Verkehrsstraße mehrere Wochen hindurch unpaifirbar. höte, würde das Tagblatt wieder erscheinen. *7
In der Provinz Nieder⸗Bengalen weisen die damtlichen Aufzuch 17 In Saargemünd hat das dorlige deutsche Fplledasino,
nungen in den sechs Jahren 13, 40 10 Todesfälle auf, die rurch tirca. 70 Mitglieder stark, es bereits zu einem eigenen Grundflücke
Rauihiere erfolglen. Der Regierungs: Commissact der Centraipro-gebracht. Zu diesem Zweche find 26,000 Franken freiwillig an
pinzen führt in seinen Tabellen die ständige Rubrie, Von Tingern Aktien untenzeichnet, mit welcher Geumdlage nach schon erfolgtem
getoͤdtet“, und weist in derselben für die Jahre 1866. bis 1869 Terrainankauf der Neubau der Vereinslokalitaten dem: ächst begon⸗
zicht weniger als 946 Fälle auf. Angesichts dieser Ziffern machen nen werden dütfte.
die Schwierigkeiten, welche · der Eingangs erwähnte amttiche Bericht »Aus Metz; 29. Marz, schreibt mane der »,O. S. 3. 27
als der Ausrotturg dieser-wilden Bewohner⸗ der Dschungeln ent⸗ duder, der Pelannte Münchener Wierh hier,x hat“ dem: Fürsten
zegenstehend hervorhebt, einen — — Bod zugefendet. „Wenn
rsier Linie wird eines Aberglaubens der Eingeborenen arwähnt, kw. Durchlaucht — heißt es in dem mit der Sendung abgelasse⸗
aach welchem es gefährlich sei, einen merschenfressenden Tiger *aan sen Schreiben — diesem Stoff gehörig zusprechen, so med ß.alle
zem das Volt ei göttliches Wesen erblidt, zu beieidigen 3. ferner drankteit . weichen.“ Einsender dieses hat einige Maßtropfen
hätten die Seitens der Regietung ausgesetzten Prämien keinen Er- Iuber'scher Medicin vom gleichen Sud sich zu Gemüth geführt
plgt gehabt; endlich gebe es anch einige weuige Leute in Indien, und muß gestehen, daß auch ihm wodl darauf gewerden ist. Heffen
velche den Tiger ais, Wild“ erhalten wissen wollen, um ihn als vir beim Reichslanzier auf einen ähnlichen Erfolz.
Begenstand deß Sportes mit der Kugel zu krlegen F Rastatu, 31. März. Gegenwärtig befindet sich hier auf
Spanien. ver Festung zur Straft ein Lteutenant von den in Saarburg
Madrid, 81. März. Der Zustand. des schwerverwunde⸗ iegenden weißen Dragonern. Er hatte einen sechswöchentlichen
en Generals Piims de Rivera ust dedentlich, Auf Seiten der Urlaub venützt, um sich das Lager der Carliften in Spanien
Farlisten ist Ollo gefallen, Radica. schwer derwundet — 15,000 inzusehen und den Urlaub überschrinen. —
nann Verstärkung geh nm nach dem Norden ab. — Man glaubh Worms, 1. April Gestern Nichmittag während ein Schau⸗
daß der Angriff auf San Pedro Abanto heate oder morgen ftatt- zudendesitzer mit seinem Fuhrwerke — drei hintereinander gehende
nden wird. Wagen — die Andreasstraße hereinfuhr, wollte ein dabei befind⸗
vVor einigen Monaten hat ein junger badischer Dragontr⸗ icher junger Mensch an einer steilen: Sielle den einen · Wagen
yffizier, Hr. d. Brandeis jeinen Abshied genommen und ist in semmen, wurde ober von dem Rade ergriffen · und überfahrer.
ie Armee der spanischen Republit als gemeiner Soldat einzetre- Dem ersten Rade folgte auch noch das zweite des belodenen circa
len, wo seine Tapferkeit allgemeine Bewunderung erregt. Wie er 18 Centnet schweren Wagens. Beide Räser gingen über den
hzei der Erstürmung von Laguargia der Erste auf der Bresche deid. Im Stital wurde die Entdecung gemacht, daß der junge
var, so ist er überall. voraus, mitten im Kugelregen; »von einer MNensch ein Mäochen ist, welches sich mit Herrengat denobe zu be ·
d ruhigen und gleichzeitig so energischen Thätigkeit, als wäre er leiden pflegte, weil der immer in seiner Nähe befindliche Schwarzt
zefeit. Moriones hat ihm zwei Verdiensttreuze verliehen, ihn aicht wissen follte, daß eine Angehörige des schönen Geschlechtes im
ben so oft zum Officier vorgeschlagen, allein im Kriegsministerium seiner Gesellschaft verweilt.
Jält man ihn unbegreiflicherweise für ein im Auftrag der preußß 7 München, 831. März. Vom: Sonntag“ bis Montag
Hen Regierumg „stuüdirendes Individuum“, und deßwegen wurde Ibends sind dahier an Cholera 3 Erltankungen und 1 Todesfall
rx noch nicht spanischer Officier. Jett hat ihn iadessen Serrano mngezeigt worden. 2*
Jem Generalstabe beigegeben. Kürzlich erhielt Brandeis aus den München, 81. März. Aus den h'esigen Militärlazaretht
Zarlistenlager einen Bri-f, in welchem ihm Vorwürfe darüber ge⸗ vurden gestern die vier letzten an der Cholera behandelten Sol⸗
nacht wurden, daß er als deutscher Officier einer so „schlechten daten geheilt entlassen, so daß sich in demselben kein Cholera⸗
Sache“ diene, Brandeis antwortete mit der Aufforderung, der ranker mehr befindet.
Briesschteiber moge sich ihm im nächsten Gefechte stellen. Wer in⸗ »7 Am 1. Ap.il werden im Konigreich Sachsen die Hubertus⸗
dessen nicht tam, war der Karlist. zurget Festungsgefangeaen (unter ihnen die zum Reichstag gewähl⸗
Amerika. ten Socialdemokraten Bebel und Liebknecht) auf die Festung
Washiungton, im März. Das war ein heldenhaftes 2dnigstein übersiedeln.
Hauflein, die Modoc⸗Indianer. Wie sich jehzt heraussselt. 4Beriin. Wie die „Post?* mittheilt, sollen aus der
e e e in e n
—————— bene Alnen und dret Centner Sparkassendücher verkauft worden
jeriums erfolat ist, koftet der Krieg nicht weniger als die runde
Summe von 6 Millionen Dollars. Koinmt jeder desiegte Modee
der Union auf 150,000 Dollars zu stehen!

Gegenwärtig sind in Berlin 15,606 Höuser mit 184,688
Vohnungen und Gelassen (559 Häuser mit 8307 Wohnungen
nehr als im ersten Quartal 1873) vorhanden. Der Miethswerth
beläuft sich auf nicht weniger als 44 158,000 Thlr., 8,335,000
Thlt. mehr als vor einem Jahre. —

7 Bei dem bereits geweldeten Brande in Braunau, der von
Samstags Nachmittag dis Sonntag Nachmittag währte, sind, wie
der Passauer Zeitung witgetheilt wird, 180 Häuset eingeäschert
vorden.—

Hamburg, 29. Marz. Der letzte Dampfer von London
zrachte uns zwei Flüchtlinge aus Frankfurt, die Kaufleute Thal⸗
zjeim und Moritz, welche, ihre Verpflichtungen vergefsend, sich nach
Amerika begeben wollten. Man fand noch circa 100,000 Thle, bei
hnen vor. Derselbe Dampfer brachte den von allen Mitteln ent⸗
lößten Bürgermeister Raundorff von Elbing hierher zurück, der
ich Unterschlagungen hatie zu Schulden kommen lassen.

Die Eisenbahnen inm deutschen Reiche hatten. Ende 1874
int Länge von 3220. 32 Meiler, wobon Staatsbahnen 1887. 85
Meilen, unter Staatsverwaltung stehende Privatbahnen 411.44
Meilen, Pridatbahnen unter Privaiderwaltung⸗ 1451.030 Meilen.
Die Verwallung dieser Eisenbahnen ist unter 32 Direltionen ver⸗
theilt, und die Oberaufficht wird von 11Reigierungen geüht.

rin Ein. Feuilletonist der , Wiener freien Presse“ erzählt von
dem kürzlich verstorbenen Professor Carl Ernst Bock in Leipzig
jolgende Anekdote: „Im Anfang der Fünfziger Jahre, wern ich
nicht irre, schritt Bock nach dem Tode seiner erfien Frau zu einet
weiten Ehe mit der Erzicherin seiner Kinder, einer sehr begabien,
siebenswürdigen, Dame. Eines schönen Tages gingen Bräutigam
und Braut in dem Rosenthale spazieren; der erstere wußte die
Promenade immer zu berlängern, dis man endlich in das hübsche
Dorf L. gelangte. „Die Kirche steht offen“, sagte Bod zu seiner
Braut, „besehen wir uns dieselbe.“ Sie gelangten bis zum Altar
in dem gleichen Moment trat der Geistliche im Ornat aus der

BVermri te

r Der „Rheinb.“ derichter aus Zweibruͤcken: Daß bis kunfti⸗
gen Herbst der südwestliche Theil der Pfalz, also unsere Gegend
zer Schauplatz großer Militärmanoͤver sein wird, ist bereits be⸗
anut. Nach den höheren Orts getroffenen Dispofitionen werden
die Mandver über eine Woche in Anspruch nehmen, bei Landstuhl
zeginnen, sich aber Homburg (resp die Landstuhler Hoͤhe) und
Zweibrücken hinziehen und bei Hornbach endigen. Der militärische
dedanke, welcher dem Scheingefechte zu Grunde liegt, ist der: ein
Armeekorps sucht die nach Hornbach und Bitsch führende Straße
zu forciren, wird aber durch ein anderes Korps an mehreren Punk-
jen gehindert, bis es ihm endlich gelingt, den Feind zu werfen
und die Straße frei zu machen. An diesem mililärischen Schau⸗
piel werden zwei Brigaden Theil nehmen, darunter die Garnisfonen
von: Laudau' Germerzheim, Speier, Zweibrücken und St. Avold
Auch aus dem jenseitigen Bayern werden mehrere Infanterie-Ket⸗
gimenter u. Jägerdataillone dazu eintreten, die dann später Gatnisonen
in der Pfalz beziehen werden.

4 Die protestantische Gemeinde Neuhausel dei Homburg er⸗
hielt dieser Tage aus Holstein zur Unterstützung für ihren Kir-
denbau die Summe von 1000 Thalern zugesandt. Dieselben
wurden auf Anregung des dorthin übergesiedelten, früher in Neu—
häusel gewesenen Pfarrers Hollensteiner gesammelt und find noch
weitere Unierftüßungen zugesagt.

4 Das in Kaiserslautern erscheinenden, Neue Pfalzische Tag⸗
blant“ hat seit gestern zu erfcheinen aufgehört. Die Redaktion er⸗
klärt, daß die „Ungunst der Zeitverhältnisse“ eine Sistirung het⸗
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        Satristei und hob die Trauungertde qu. Eo Itef erschro len die
Fan auch war, sie, fand sich Zasch in die Situatian, Dagegen
purde der Plarrer augenscheinlich verwiril Bochk hane die Uhr
uz der Tasche gezogen und confultirte sie wahrend der feler lichen
handlung mit vieler Aufm'rtsamkeil, währenb er zugleich von
Jeit pu Zeil sonderbare Bewegungen ·mit der· techten Hand machte.
— ederholte um so reichsicher nef den. guten
nhen der Anoisczweißz bon der Slirne, biß er pfotich wits
in n Satze abbrach und Amen! sagte. Hiere haden . Sie
Ihren Dukaten“, erwederte Bock, ‚wären Sie nicht kontralthrüchig
Morden, so haͤtten Sie deten fünf erhalten, Adien !“ Ecr war
amlich Tages —vorher bei dem Pfacrer gewesen und hatte die
unng bestellt mit dem ausdrücktichen Bedeuten, die ganze Harde
ung dürfe nicht über zehn Miauten währen, dann werde er ihn glän⸗
send honoriren, im enigegengesehten Falle eber nur die Tarxe zahe
Und so hatte er noch jeder Minute über die zehm hinaus
inen Ducaten aus der linken in die rechte Westentasche gesteckt, bis
jur einer für den Geistlichen üdrig blied.“

JEim enisetzliches Brandunglück hat die tleine Abersteherisch
Drijchaft Kammern betroffen. Wahrend (o bexichtet die N.
ße.“) in der Racht vom 27. quf 38. vorigen Monats alse Be⸗
wohner im tiefsten Schlaf lagen, brach Feuer aus, welches bei hef⸗
sigem Winde binnen türzester Zeit, bevor noch zureichende Hülft
dec Nachbarschaft eintreffen konnte, 41 Häuser, sammt allen
Witlhschafts⸗ und Nebengebäuden nasderie Zehn verkohlte Leich
sane wurden unter dem Schutte der eingestürzten Wohnungen
muftefanden. mehrere Vewohner werden noch detmißt. Alle Vor⸗
äthe an Wäsche, Kleidung, Eiarichtung, an Lebensmitteln, Fut⸗
er nd landwirthschafilichen Geräthen, ubet 200 Schweine, mehr
Is 80 Rinder und Pferde und sämnmtliches Hausgeflügel wurden
me den Fiammen verzehrt; nur Kirche, Schul⸗ Pfart- und
Hemeindehaus und einige außerhalb der Orischaft gelegene Ge⸗
äude blieben verschont.

Bor mir liegt, scheeibl ein Corr spondeni der „IRöln.
zig.“ aus Paris, eine Prophezeiung von einem Pariser Abbe,
gründet auf das Buch Daniel und auf die Apokalypse, 150
Saten siark und ausgestattet wie eine theologische Abhandlung.
der Mann beweist aus der Bibel. daß Deuischland eines der
wolalhpuschen Thiere, Frankreich das Volk der Keinder Gottes
ind Heinrich V. eine der apokalyptischen Heilandsgestalten ist.
Deutschlande Glanz soll nach der Schrift genau 1260 Tage
zauern, also je nachdem man ihn von Sedan oder von anderen
aheliegenden Daten ad zählt, soll er am 13. Februar 1875 oder
was jpäter, jedenfalls in nächsten Jahre zu Er de gehen. Das
Mittel aber dazu wird — und hier zeigt der agitatorische Zwed
zie Ohren — Heinrich V. sein, wenn ihm Frankreich das Schwer!
in die Hand gibt.

Barbes, 26. Marz. Die Patronenfabrik der Arsenals isl
heute in die Luft geflogen. Die ganze Stadt war sofort auf den
Veinen. Man sprach von 200 bis 250 Todten! Die V.xwal⸗
nung ließ sofort die Thore des Arsenals schließen. vor weldden sich
eine Masse Volls gesammelt hatte, die izre Verwanodten retlamirte.

FDas Bureau , Veritas“ in Habre hat foeben die Liste der
im Monat Februar d. J verlsren gegangenen Schiffe veröffentligt.
Es gingen danach unter? 216 Segelschiffe und 15. Dampffchiffe.
Untet ersteren waren zwölf, unter lezteren eine niit deutscher Flagge.

4 Vtelbourne, 830. Märjz. Rochefort, Groufset, Gourdi, Bal—
iore und zwei andere nach Neu⸗Caledonien deportirte Kommune—
mitglieder sind von dort eniflohen und in Newcastle in Neu⸗ Süd—
—XXX
Bekanntmachungen.

7 2 D i e An cqh. 19 en. α—
34 engeen A — Neideofelz wurder in Folge
adiin sitaver Erwägungen aus dem Sigassdienste fütr immer ent
lasfen Unbeauf das Revler Reidenfels, Forstamts Neustadt a. d.
pa Oberföruer J. C. Nachtigat von Elinstein auf Anfuten
ver eßt ann 7
A vi
Munchen; 28. Marz. Zum Vollzuge“ der Bekanntmachurg
vom 7 Marz i874 beit. die Außerkursfehung deri Kronenthalen
und voa Munsen des? Konventlonsfußes, hat das ke! Flnan zmini⸗
Jexium heute solgende Anordnungen erlassen: 1. In den Monaten
April, Mai und Juni 1874 werden an den nachbe zeichneten Orten
in Zahlung od x. Umwechtlung angenommen:“ ganze Kronenthalet
deuischen. oͤsterreichischen und brabanter Gepröges zum Werthe voe
2 fl. 42 tr., ganze Konventions⸗ (Spezies⸗)Thaler deutschen Ge—
präes zu 2 fl. 24 kr., halbe Konventionsthaler (stonventionsgul⸗
den) deutschen Gepräges zu 4. fl.. 12 lr., wiertel Konventionsthaler
deuischen Gepräges zu 36 kr. S. Münzen »dek vorbezeichneten Gat⸗
ung dürfen vomn I. April 1874 . am von teinet der nachbejeich ·
Annghnieftellen meht in Zahlung ausgegeben; woerden·s
Von der Aunahme in Zahlung und zur Umwechslung bleiben aus⸗
neschlossen die durchlöcherteir und anders als durch den gewoͤhnlichen
Amniruf im Gewicht verrinderiene Münzftücke der · worbezeichneten
— o,,,
ind Vieriel⸗Kronenthaler, dann alle Konventionsthaler und deren
Theilstücke von außerdentschem, insbesondere auch von österreichischem
Bepraͤge. 4. Alle mit Einhebung. von Staatsgefällen betrauten
und in dieser Begeichnung dem Staatsministerium. der Finanzen
unterstellten Beamten. Kossen, und Kewler einschlüsfig der Auffchlag⸗
staionen und der Sleuerennehmer in der Pfalz sind angewiesen,
die unter Ziffer 1 bezeichneten Münzen zum dort aͤngegebenen.
Werihe bie i Juni 1874 in Zahlung zu nehmen. Bei den k.
Rentaͤmtern etfoigt die Zahlungsannahme bis 30. Juni 1874
Die Umwechslung erfolgt dei allen Rentäͤmtern. — Den saͤmmt,
suchen Staaiu- und öffentlichen Kassen wurde die fernere Annahm
der im Zwanzigguldenfuße ausgeprägten ganzen, halben und Vier⸗
del Koñventionshaler, welche oserreichisches Geprüge tragen, heute
untersagt. Ingieichen bleibt die Annahme von 20- und 10.Kreu⸗
ersücken jedweden Gepäget, weichen ohne Unterschied schon durqh
allerhochste Verordnung dom 27. Novbv. 18603 der Kassenlurß ent⸗
zogen wurde, auch fernerhin ausgeschlossen.

Narlsruhe, 831. Marz. Bel der heutigen Gewinnziekung der
hadischen 85.t. Loose ficlen 85,000 fI. auf Rr. 120, 717. 10, 000 fl.
uf Ker. 130 364. 8060 fi. zuf Ne. 810 784 2000 fl. auf Pr.
7381, 201, oo4, 224 949, 228 794, 248, 8518, 1000 fi. auf Rr.
75 2600, 76 054. 134 250, 183 918. 150, 168. 158,904
166.879, 197 308, 228.,753. 260,610. 297. 5867, 298.,137.

GBrannschweigische 20.Thlr.-Loofe.) Vei der am 31. Mars
siangehabten Präm enziehung fiel der Hauptgewing von 80,000
Seie ies, dodo Thire fielen auf Rr.
38 ver S. 3694, 2000 Thlr. fielen auf Nr. 25 der Serie
1122 800 Thlr. fielen auf Nr. 20 der Serie 3003...

Bei der diesjagrigen Hrühja,. Arefung in Carlsaruthe für den
einjährig⸗freiwilligen Milifardienst find von
113 Candidalen nur 48 bestanden. Von den 21 im Iner⸗
national⸗Lehrüänftitut in Bruch sal vorbereiteten Can⸗
didaten sind 18 beftanden, so daß schon 181 Zöglinge von de⸗
nannter Anftalt diese Vrüfung glücklich abgelegt baben. *

— 44-

ν

—AL
gen Liegenschaften, evidenten Nutzent hal⸗
zer, öffentlich in Eigenthum versteigert,
aamlich.

1. St. Ingberter Bannes;:;

I. Plan⸗Nes. 4829, 46 Decimalen Acer
im Roth.

2. Plan-Nro. 4330. 81 Decimalen Acker
da' elbtt..
Plan⸗Nro. 4333, 32 Decimalen Acker

alldlhaaaa. cc
Plan⸗Nr 4380, 1 Tagw. 8 Deec.
Ackeer ebendaselbst.
Plan-Ne. 2083, 72 Dec. Acker im
hintersten Wallerfelid. —
Plan-Nr. 2891, 1 Tagw. 24 Dec.
Ackee auf dem Seyenrech. z
Plan Nr. 3053, 3054,. 3055, 1
Tagw. 42 Dec. Acker auf dewm
Mublenthal.

8. Plan⸗Nri 3352. 56 Decimalen Acker
in der ersten Pfuhlwieset Ahnung
9. Plan-Nr. 1456, 14657, 32 Dezimalen
Acker im Etzelchengarten.
II. Rohrbacher Bannes: R
10. Plan⸗-Nr. 1102, 86Decimalen,
Plan⸗Nr. 1103, 36 Dec. Acker in

der Dreispigßß. W
—IX

im Reft am Langensteinn.
Der Verst /⸗igerungßbeamte

Born, k. Notar.

Freiwillige gerichtliche
9

Versteigerung.
Samstag, den 11. Ipril 1874, Nad⸗˖
nittags 8 Uhr, uu St. Ingbert, bei Adjunl!
hrch. Schmitt werden auf Anstehen von
vella Qahn, gewerblos in St. Ingberl
wohndaft, jeßzt is Albersweiler sich —9*
end, Wittwe des in St. Ingdert verlebten
dandelsmannes Cart Lion, eigenen Na—⸗
menß handelnd, wegen der zwischen ihr und
demselben bestandenen Guütergemeinschaft, so—
die als natũrliche Vormünderin ihret mit dem⸗
alben erzeugten, noch minderjaährigen Knder
kegine, Bertha, Adolf, Michael und Philip⸗
int Lion, welche den Ludwig Beer, Müller,
in St. Ingberi wohnhaft, zum Neben⸗
rormunde haben, die nahbezeichneien, zut

derkaufen schones kiefernes
— Bauholz
—— sowie
Zaun- und Baumpfähle
dei Gebr. Höh,
Breitermuble und Höbbof.
        <pb n="214" />
        Voreursus an der Latein⸗
Der Vorcursus an der hiesigen Latein
schule beginnt unter Leitung des kal. Stu⸗
—— Donnerstag
den 16. April. Indem auf die große“ — p *
35 deen in dennnhung auf die] BDie Vorm er BerauagakLademie
mufnahme in die Anstalt aufmerksam gee heginnt ihr nächstes Sommm r am ðbMai. Lehrplän nddere
macht wird, wird bemerkt, daß unbemittelte —2 he auf —RX m a Vregramue —— 4
naben unentgeltlich daran Theil nehmen Der Direcior: De. ESEneider.
fönnen. Knmeldungen nimmt das kal.
Subrectorat Dienstag den 14. und Mitt⸗
woch den 15. April entgegen.
Das tgl. Subrectorat
Streuber.
Mus ĩ Ic-Verein
St. Inghert.
Datermontag, den 6. April 1874
Abends 8 Uhr.
im Anule vomn F. Oberhauser
Theatr. Aufführung
zum Beston dor non eingeérichteten
Buũhno.

I.. Hälla,
Breitermühle.
»or Zahnarzt
Bahnhofstraße
— —
Am Oster⸗
Montag
Tanz⸗
musik
Jakob Quirin,
Rentrisch.

Die
—B
Nustrirte Zeitung fuͤr To
letto und Handarbeiton
Gesammt-MAuflage allein
Deutschland 180. 000.
Ersaoheint allo vierrahn Tax
Ausgnhe ohne Modenlcupfer.
Pro Quartal 12. Sgr.
Jährlichh
ↄd Nummern mit Moden und Handarbeiter
gegen 2000 Abbildungen enthaltend.
Beilagen mit etwa 200 Schnittmustorn fuu
alle Gegenstäande der Toilettoe und etv-
00 Musterzeiehnungen für Weissst ickere
Sontache ete.

I. Ouverture zu vier Handen aus
—XX X X
Coti IIonm oder Dio EKnallI.
bonhoms, Original-Lustspiel in
1Act v. M. Bauermeister.
3. Faufare militaire, Polka
.von Ascher.
I. Lotiꝰ iat todt, Operette in 1
Act von L. Günther.
Nach der Vorsstellung Tauzunter-
haltumg.
Eutrso à Persou Silhergr.
dassenõffnung 7 Ubr, Anfang punkt 8 Uhr.
Der RBintritt isb nur: Mitgliedern und
ron solehen eingefübrten Fremden ge-
8tattot

—34

BDie Tafel⸗ und Dessert· Ehokomden
der Kaiserl. und Königl.
HofOlioooludenm⸗Faubrãl

. * von .4272 J *

Cobrũder dtollwerk
ein KCöoln
wurden als die vorzüglichsten auf der
zJüngsten Weltausstellung in Wien mit
der höchsten Auszeichnuug, der Fort⸗
ichritts-Medaille, praämitt.
Dieselben sind in allen namhasften
Conditorcien und Delicatessengeschäften
zu baben.

A uaga be mit Modenk uprern.
Pro Quartal 1 Thlr. 5 Sgr.

uhrlich ausser Obigem

48 EGrosse colorirto Modentupfer, daruntor
Blatter mit eotwa 150 historischon un
Volka-Trachte

Alle Buchhandtlungon und Postämto

nehmen joederzeit Bestellungen anm

Band wur w beseitigt (auch brieflich) in
2 Stunden gefahtlos und sicher Dr.
med. Nrrnat in Leipzig.
I —J 4 7 6 2 ——* J 1
W. Juhrländer Nachfolger. Fahrgasse 85 in Jrankfurt a. M
Durch bedeutende Parthie⸗Einkäufe und durch fortwährend neue Zufuhren ist eg mir möglich, meine schon so bekannt billige
Breise abermals herabzusetzen und empfehle ich mein —
Crossos Manufacturwaaen-Lagor. Grosses Ausstattungsgeschaft.
JuIoood Stuck e/ breite, achtfarbige Cattune, lila, rosa, gelb und braun, 500 Stuckee/. hreites, schweres Leinen ur Hemd
2ur en 53 — Fiue —3 und Cattune ei 88 ir billigen 85 von eh dem en —. Wellihcher zu
9 mit Borden, fur Vorhänge, zu 8, 9 u. r. —A 2 Ellen breite rein Leinen, fur einschläfri hep
fede hee an inanen Farbeng tr. enehnt uhebuenetn, fur einschlafrige Vetitücher, das
300 Stuck feinfie französische Jaconets zu Kleider à 10 lr. 58 Ellen breite rein Leinen, fuür zweischläfrige Bettiücher, das voll⸗
500 Stück eie schweres echtfarbiges Bettaeug, meistens. türlisch. z338 Endier Vennn deehn vange ereee erere var von,
roth, aͤ 15 fr. breites feines schlesisches
—X d wvinigere Sorlen à 8.10 u. 12 Imr. 3i yiIis, is, r 33 und bohmisches Leinen
* 200 sui Wbrue schwere Barchend für Betten à 18, 18, 20 200 Stück 7 pelle mellene Bettdecken. fur zweischlafrige Beilen, daß
und te.“ — 53 8 30. —— *8
300 Stud schweren shwarzen Mooreens füt Unterröcke à22 ir.200 Stud schwere weiß wollene Bettdecken, fur wei i
7 200 Stuck schweren 20 br. englischen Waterproof für Regenmäantel, bas Stuck si. 4 18. sur mweischlafrige BVeten,
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8 ?e/ä breiten schweren gulen, Buckskin fur Hosen und ganze Anzuge fl. 2. 30. fl. 3. F —
5 f. 2 pr. Eule Gs Centimetreo. eene 800 Paar schwere weiße Victoria-Bettbeckan mit Franzen, fur
3 5/. breite Fußteppichstoffe à 15 kr. iWweischläfrige Betten, das —A
*Slatten roh wollenen Unterrockstoff 1ß t. — Pique · Decken und farbige VietoriaDecken, roth, braun, gelb
Feinen weißen */ breiten Mull für kleider à 12 . 2 102 dila, grin, rosa, das Stüchn2 07
Iooo Stud verschiedene Kleiderstoffe fur Winter, Frühjahr, Sommer 090 Dußend weiß leinene Tischtücher, das Stͤck 6d tͤr.
„ und Herbst, der Meter von 80 kr. an. .75 90 23— eree Elle von 6 kir. an.
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2 schwarzen Alpacas, CEhaͤes in allen Farben e Wwee roth wollene we Tischdecken, das Stud si. 1. 45 . 37
3 billiost 48 he roth wollene Sachemir·E omodedecken d. Stek. fl. 1. fi. 1. 21.8
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/0 und 0/0 breiten Zwillich, Federleinen, Strohsackleinen, grauec; gelbe und weiße Ser vietten zum Fabrikpreise. R RA
7— gefärhte Zettel und Einschiaghannwone alle Sorten —8 zum ge pme ohe, oebleichte w
die kleinsten Aufträge werden wie bisher bestens —38 pitte, mir das bisher bewlesene Vertrauen auch ferner u
echalten. 5. 9 757
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Red alnon. Drach und Berlag von FX. Demes in St. Ingber.

2*
        <pb n="215" />
        Sl. Ingberler

der St. Jaabert er Unzeige lund das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstagt⸗, Donnerttags⸗ und Sonnag
aner ericheint wbchentlis vieremal: Dienbtaan, Donnerstag, Sams tag und Somnmntasc. Abonnementspteis vierteljährig 42 Krzr. ode
12 Silbergt. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
M 8

Eonntan, den 5. Auril.

87

Deutsches Neich dindes und sagt: „Sei ruhig, Du sollst ihn haben, ich werde
Mänchen, 28. März. Dem Herzoge Maximilian von hm schon eine Stellung geben.“ Der Geliebte aber, als er das
Buͤrtlemberg wurde das Verdienstkreuj für das Jahr 1870 und djoört, ruft aus: Ich tann Ihre Tochter niemals heirathen, denn
1871 am großen Bande verliehen. . . 28 vill nicht der Schwiegersohn eines Mannes sein, der — meine
Bersi'n, 81. März. Die Kreuzzeitung wil wissen, daß dirde versolgt.“ Die Tochter wird nun immer bleicher und der
zei der augenblicklich herrschenden Siroͤmung in maßgebenden Vater ist darüber so ungluͤclich, daß er frank wurde und — so
dreisen an ein Nachgeben in der Heerpräsenze Frage nicht zu den, deht's im „Figaro“—-vielleicht stirbt. Die Pariser werden hoffent—
len und eine Zustimmung seitens der Regierung zu der angetra— ich errathen, wer dieser berühmte deutsche Staatemann, der die
zenen Ziffer von 3884,000 Mann, wie die Verdältinisse jeßt liegen atholische Kitche so sehr derfolgt, ist vorausgesetzt, daß sie nicht,
ijne Ausficht sei. Demselben Blatte zufolge soll Bismarck, der mor: vie vir, die ganze G⸗schichte für eine dumme Erfindung halien.
gen seinen 890. Geburtstag feiert, Anfangs Mai Bad Kissingen besuchen. m —
Beerlin, 31. Marz. Alles Bertuschen hilft nichts. Die D üängangmit Peru⸗Guano. Es ist eine
xegiervng will von keinem Kompromiß wissen. Die Frage liegt allgemein belannte Thatsache, daß Peru⸗Guano, bei unmitielbar
iufach so: Eutweder unterwirft sich der Reichstag der Forderung Berührung mit Samenlkörnern, die Keimfähigteit derselben zerstört
des F und begibt sich damit für alle Zukunft des wesentlichsten und doch findet man gnoch so häufig, daß dieses Düngmittel, um
theiles seines Budgeirechts, oder die Regierurg laßt das ganze es den zarten Pflanzenwürzelchen vollständiger zugänglich zu machen,
Zeseß fallen und öst, nach den Aeußerungen des Reichskanzlers. zugleich mit det Saat aufgedracht wird. Dem in vielen Fallen zur
vie sit von det „N. A. Z.“ anscheinend auf ausdrückliche Auto- Verwendung kommenden großen Ueberschuß an Saatzut und der
gisaͤnnon hin wiedergegeben werden, zu schließen, den ungefügigen außerordentlich treibender Wirlung des Guanos, der das Gewicht
steichztag auf. Bei dleser Lage der Dinge ist es doppelt erfrealich und den Umsfang der einzelnen Pflanzen bedeutend erhoͤht, ist es
ind Seruhigend, zu erfahren, daß in verschiedenen Theilen Deutsch⸗ juzuschreiben, daß die erwähnte nagtheilige Wirkung, oft wenicer
ands Wahlkörperschaften damit umgehen, ihren Vertretern, welche ühlbar sich bemerllich macht. Eine große Somenverschwendung
aie freiheitlichen Rechte, des Volles nicht zernichtet fehen wollen, ein indet aber selbst in den günstigsten Füllen statt. Einen Beleg
ffentliches Zeichen ihres Vertrauens zu geben. Solche Mitihet- afür bilden die eingehenden Versuche Professor Wrightsou's ju
ungen kommen uns aus Königsberg; Wiesbaden und anderen rencestet. Unter Anderm kamen vrgleichsweise zur Verwendung:
Orlen, und es läßt sich erwarien, daß die Reichshauptstadt nicht Zuperbphosphat, Superphosphat gemischt mit Guano und reiner
sinter den Schwestern in der Probvinz zurücbleiben wird. (Fr. Kur.) Zeru⸗Guano, die zugleich mit der Soat untergebracht wurden.
Frankreich. Während sich nun beim Superbhoephat bezüglich der Keimfähigkeit
Parits, 31. Marz. Es ist stadibekannt, daß Herr Edmond »urchaus keine nachtheilige Wirkung bemerkbar machte, ergab sich
Adam, der radicale Abgeordnete, welcher an den Kindern Roche⸗ dei Guando gemischt —X Superphosphat ein Ausfall mit 20 60,
tort's Vaterstelle vertritt, ein Telegramm aus Siduey erhalten dei Guans allein: natürlich in desto größerer Quantität verwendet,
jat, in welchem ihm Rochefort in englischer Sprache und, wie es un solcher von 49090, dafür war dann freilich dzeri der einzelnen
cheint, sehr lakonisch seine glücklich bewerlstelligte Flucht anzeigt. Pflanzen unj so Höher, so daß der Ausfall bei der Ernte undedeu⸗
herr Adam äußert gegen seine Freunde die Vermuthung. daß ein dent zu nenuen war. Inmerhin haätte aber bei passender Unter⸗
iglisches Schiff, welches in Rumea vor Anker lag, die sechs bringung des Dungers beinahe die Hälfte des Saatgutes gespart
zʒlüchtiinge ausgenommen? Lund entführl bätte. Auf die knappen verden können. Da alle bis jetzt gemachten Erfahrungen hiermit
—R — die Phantafie der Pariser Unterhaltungspresse einen m Einklange stehen, so wäre dies ein beherzigenswerther Finget—
angen Koman gebaut.“ Englische Verehrer Rochefort's wären eine eig für den Landwirth, Superphosphat oder drgl. unmttedar
Weite eingegangen, daß sie ihn befreien würden, und hätten zu nit der Saat unterzubringen, Peru⸗Guano aber schon vorher tuchtig
diesem Behufe eigens ein Schiff ausgerüstet, welches, um keinen nit dem Boden zu mischen.
herdacht auf sich zu laden, mit allerlei für den Hausbedarf der Soeden in die priilNummer dee neuen —XX
Deportirten bestimmten Artikeln nach Neu Caledonien gegangen ‚Neueste Moden' aus Leipzig (Verlag von A. H. Payne) einge⸗
vare, dort hätte es Schwierigkeiten gehabt, seine Fracht auszu- rofsen mit dem dritten colorirten Modelupfer, dag an Feinheit des
ades, inzwischen aber ein geheimes Einverständniß mit Rochefort heschmacks ünd Sauberkeit der Ausführung die zwei —XR
nd feinen fünf Gefaͤhrten angeknüpft, dieselben bei fich aufgenom- jenen sogar noch übertrifft. Die Modedilder im Text slehen ganz
men und selbst auf eint: Rellamation der französischen Behörden juf entsprechender Hohe und sind begleitet don dielen den wirt
nicht wiedex ausgeliefert,“ nach 14tägigem Aufenthalt ader mit ichen Bedürfnissen entgegenkommenden Schrittmustern. — Dies
hnen in See gestochen. Auch über die weiteren Projekte Roche- iles ist für 10.Sgr. vierteljährlich zu haben. In nicht gac⸗
orts sinde diese Blätter nicht verlegen, er wolle, saten sie, sich erst ezu eine wohlthuende Erscheinang inmitten der Zeit, wo Allca so
mn Auftralien von den erduldeten Strepazen ausruhen und dann heuer geworden ist, einem nüttzlichen Blatte zu begegnen, das für
zach Amerika gehen, um dort öͤffentliche Vorträge zu halten, für o wenig Geld dasselbe, wenn nicht mehr und Besseres bietet, wo⸗
sie man ihm bereits die verlockendsten Propositionen (es werden ir man früher dat Geld thalerweise ausgeben mußte — Wenn
ogar die Ziffern seiner Honorare genannt) gemacht worden wären. 5 nur alle Eltern und Erzieherinnen recht zu Herzen nehmen
das Alles spricht nur für die reiche Einbildungskraft der Pariser nöchten, daß der Besitz und die regelmäßige Lecküre dieses Blattes
ournalisten, die Flucht selbst scheint aber, wenn sich vicht ein ei den heranwachsenden Töchtern ben Trieb rege macht sihihr
Zpaßdogel in Sydney eine schlechte Myftifilation erlaubt hat, Farderobe se'bst anzufertigen, oder mindestens unter ihrer Leitung
ine Thatsache zu sein. Ob von Seiten der vor Numea kreu⸗ aufertigen zu lassen. Wenn erwachsene Tochter dies im Slanre
enden franz. Kriegsschiffe eine Fahrlässigkeit begangen worden ist ind, so ist das ein Capital, das namentlich, wenn sie Frauem
der ob dieselben gar die Flucht wissentlich begünstigt haben, wird ind Mütier werden, handertfältig Zinsen träͤgt! Damit Keflec⸗
ich bald auftlären müssen. Im Pariser Volke herrscht natürlich autinnen in den Besiß der richtigen Modenzeitung kommen, sei
ur eine Stimme des Hohngelächlers und Rochckorrt ist mehr als hnen hiermit empfohlen, außer dem Titel: „Neu sevöot
eder Held des Tages. den“ noch den Namen des Verlegers A. H. Payne in Leipzig
dei Bestellung mit anzugeben, welse letztere von allen Buchhand
'ungen und auch von allen Post-Anstalten angenommen werden.
Zum Abonnements⸗Beitritt ist jetzt gerade wieder die geeignetste
Zeit, weil mit der soeben erschienenen April-Nummer kin neuez
Auartal beginnt.

rmisscheee
f Der Pariser „Figaro“ erzählt eine seht myster'dse Geschichte
jon einem berühmten deutschen Staatsmaane, dessen Tochter un⸗
lücklich verliebt ist, weil fie ein Auge auf einen fimplen Vieute⸗
ant geworfen. Der, Bater grämt sich üuber den Gram seines
        <pb n="216" />
        Bekanntmachungen.
—

400 Etr. Heu
läßt Zacharias Levi aus Zweibrücken
am Freitag, den 10. April nächsthin,
Nachmittags 1 Ußr zu Blieskastel im
Stadthause auf Borg vbersteigern.
Dte neuen
AQuusferkarten
in Tuch⸗ und Eommer⸗Buxking
sind in schöner Auswahl bei mir eingetrof⸗
fen und empfehle solche unter Zusicherung
zuter Waare und billigen Preisen.
F. J. Grewenig.
Bürgervereins-Kränzchen.
Am NMittwoch Abend Zusammenkunft bei
Weter BSeufsser.
Ein noch fast dam neuer
WVagen mit Dielen Ein⸗
spänner) steht zu verlaufen bei Bachker
Tunz in Rohrbach.
444 223
Ein zFyuhrknecht
wird von den unterzeichneten gegen hohen
Lohn gesrcht.
* Ch.Jaeoby
ombu xwWg. Gpalz.)

Der obere Stock
im Lionschen Hause, Josephsthal, iff
zanz oder geiheilt sofort zu vermiethen.
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G. Eh. Kayser
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Eine gut eingerichtete Drehbank steht
su verkaufen. Näheres in der Expedition
dieses Blatteß.—
Am Oster⸗
Montag
Tanz⸗
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Jakob Quirin,
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Rechnunge
in n, B und o Bogen zum allgemeines
A
dieses Blaites.

— — —
Frankfurter
vom 1. April 07

Pistolen.. 80
dollandische 10 A. Swe e
Ducaten.
20Frances⸗Stucke
Englische Souvereignẽ
Dollars in Gold

IIIuatririe
Frauenæeitun
Ausgabe der Noden
wéites mit. Unterba
tungsblatt.
Gesammt-Auflage allein
Deutsechland 180,000.
Erschoint wöchentlick.
Aeine Auagxgabe.
Pro Quartal 25 8gr
Juhrlich
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ro Quartal 1 Thlr. 12/ Sgr.
Aubrlich, ausser obißgem:
noch 36 Grossoe colorirte Modenkupfer, daran
ter 12 Blatter mit etwa 150 historischer
vnd Volbsa- Trachten. *2
Alle Buchhandlungen und Postamte—
nohmeén jederzeit Bestellungen an.

J

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verlags · Anstalt in Iux
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Seiten starler Auszug aus Dr. Airy's Naim
eilmethode. — Diese vorzüqliche Schrift solle
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21/4 Elle breit. 3 Baumwoll⸗ Tuch —3
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desgieichen neueste Dessins 1,10, Bardinen -· Mull n bon
dalbtuch, schwer 20, desgleichen ausgebogt *
Halt- Velour zu Kinder · Anzůgen 17 Tüll⸗Gardinen große 10/. bhreit 7
Zelour zu Damenjacken 238 desgleichen lleine
Double und Ratine zu Joppen zestidte SchweizerGardinen 3
—XR 1Thaler abgebaßte Draperien für ein Fenster
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Manufaktur-Waaren: sihang Caltcet zu äbeia
Woll⸗e Rips zu Kleider vbon 10 Sygr. an, 2
Merino 1* Elle breit reinwollen, 4 — an L e l n e n
Brosgrains (Mix) 4 Schlesische Leinen */ breit vdon 4 Sgr. an.
Schotten · Kleiderstoffe schwere Hanemacher-Halbieinen ——
Plaids 2 Elle breit rein Wollen, Leinen 3 68 23
Unterrodstofe (halbleine) Handgespinft · Leinn 373
Siamoise (Schamas) Beti her ohne Nath Hanfleinen 224 Eli breun
zogc woͤn &amp; ep. per Stüukt I1Lu /A Thlr.
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Pique · Kattun Strohsackleinen 21/4 Tu —* ven Ssr. F
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ss⸗5 ezt
252 — — —2222 —A— *
—A —*s582532288 s*552322355 2235838* 2
2 828222 cF 2 *—*7 2882532 — — —AA— — E— 73232
* *2. — 5 — * 2* 325— S*8 *35 z2253——235333
2 5 58 —— — 2 5ẽ3 23533853238323532
732 * 35z—33 3332828 5355 555
55 3* 22 s5522 — 2 235 83
235533 *——58—582 c83 —55553*5557 —
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ι_ Xα X . Sa ¶ a S tu c¶ Aocpe iauvreis ꝓ. ccatihrn ac e.vvc
d ine eliten veren i Erm du daeispaitiat geite Bi.marinn vver veren Raum verar 5

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Deutses Neich e ee de Siecuade det Diac wahonton Sr
—— —— 3. Ipill. Auf des odnigt Lud oig Gluchkvunsche enniums nur sehr langsam dorwarts dt, lo Iaßt sih —“

jelegramm an den Fürften v. Bismarck zu dessen Geburtstag hat —B— von der Reotganisation der franzöͤsischen Armee sagen,
der Reichskanzlet mit nachstehenden Worien kelegradhischegedault: die in den leßten Jetzen e erchine demacht hat. Ende

Fugere Valeftat haben durch bab haldreiche Gedenten des yeni⸗ dieses Jahres wir —*— 7 zut eingeübta Armeeladidve

age and die je guadigen Wünsche wich seht degtaike ge und Reserve), von bejnahe 900.000. Mann ün'z Feld stellen ton⸗

gehmigen Allerhöͤchst dieselben den Ausdrud meines etztfurchts vollen aen. Ihr⸗ Bege nung ist augg beinahe. vollstandig fertig Jeden⸗

Doutes und der Hoffnuug, bat mij Gotles Beistand ich vatd .der ialls wird die Armee bis, zum Herbst mit den neuen Kanonen

Aufgabe zurüc gegeben sein werde, sür deren VErfustung“ Euerer ausreichend hezsehen sein. Die Mannszucht ist zuftiedenstellend.

e snee and Vectrouen mir.uinembehgüte bieden. Die Offtigere suoten. min gidatet Strenge Zus und wnn 40 de
ee o u ene

Randge n TAbru It der gestern Miltagt kättgehabten aereicht ist so sind dech alle ene seteiftinde atts desetigt Ju

Dinuisterratbessizung wurde bezüglich der Stellung Bayerus zum betrachten. weiche in der sruͤheten kaisetlichen Armee in Mode wa⸗
nhegeset Bereltnng geflegen. Wie ünd mugetheiut wird/ solen en. Die Qifiir Jaten in der lehlen Zeit diet geurbeiter und

war die Ansichten hiertber vnoch sehr getheitt sein Jeobegemerfotg⸗ feisten bedentend · wehr⸗ als in der ehemalige a⸗taisertichen· Armiee,

acder Wiedersiand fur die Folge sich kaun vermuthen lassen, and wenn die⸗ Oherkommandanten. auch noch fast alle so find,
—V V— — GFr. Aur.* wie unter demn Kaiferreich,⸗ so kann man doch nicht⸗ leugnem daß

Strahb atg.4. April. Wie das Elsaͤsser Jourauls aarfährt, die Arineeraine bedesitend bessere geworden: — Was die Territorial⸗
g die Gemeimderüthe heüte wieder versammelt, um nach ver Aber arme⸗ uanbelanat, · so wird gegeuwarrig-an der Organisati⸗oa der⸗
e eeeeeeeeee e Juineieine gene weue selben min dn gerten Eitet gerdnne
Dosung der Frage zu suchen. 5835 Die Flucht Rocheforus und Gehossetk hat vberenz zum
Pirng e ee Dan vach Sqhuß der Doichsin gesession Augtausch vonn. Nou¶gosen dem NWernundler adidet. wnd der
ollen, die vom Reichetanzleramt weabfichtigten Konferenzenzurhnanglijchen Negierung Beraulassung gegeben. Nach den Miithei⸗

tegelung bes deutschen Apothekerwesens uunter Hinzuzichung bee⸗ e das Schiff welches die füns

heutendes Fachmünger heginnen. In Verbindung mitvdiei — —— Eanen von Freunden der“ lehztern · ausgerüstel / wor⸗
sind vor einiger Zeit auch Krhebungen über— dasro dporhetermesen den zn das ESghiff war vis franzosisches und kalte 20 Mam an

n Elsaß⸗ Lothringen angeflellt worden twelche!churchareneuve Rer Bordovdicvlle eutschlosfea waren. in Nothfolle von ibren Waffen

ormen auf diesem Gebitte in den Reichslanden als ein driigendes Behrauch.ur machen n Die . Juhl Det Gefangenen welcher man be⸗

en herenageset baben. 5 kreten wollie, betrug 17. Als das Signal gegeben wurde/ waren

Bexüin, 8. April. Aus Anlaß einer jungst von⸗ der aber nut fünf bereit, da die anderen gerade dei einem Frohn⸗
Wiimes demochten mihdill sigenden Bemerlung, erllaͤrt ez die Nordd. dienst bescraftigt waren. Das in. Rede stehende Schiff hatte be⸗

sug 3. an der “Spitze ihrts heutigen Slattes als dollkommen rügerischer Weise die anglische Flagge aufgehißt.l Die Irendsische

gerechtsertigt, daß porn einiger Zeit die diplomatischen Vertreter des Rtegierung glaubt aber zu wissen, daß das Schiff in Eegland aus⸗
deuischen Keichs im Ausland angewiesen wurden/ gegenüber der zerüstet worden ist und daß der enslischen Regierung dessen Be⸗
daliung der franzosischen Pressen und der förmlichen Ankundigung timmung nicht unbekanm sein konnte, da ihre tkreuze den Schiffe

Seitent derselben, datz Frankreich Deutschland wieder augreifen hm begegnet sesen⸗ daß in Folge dessen die Flucht unter dem

Felle Und werde, Stillschweigen nicht als nühlich zu betrachten, Schutze der englischen Flagge stattsand und Engiand für dieselbe

ern bffea zu Jagen, dah, wenn dieser Kritg. undermtdlich ein Aautwortiich ist. Das Schiff kreuzte mehrere Tagt vor Numea;

ollte Deutschlanb sich fragen münse, ob e8 Rug sel, die Franzosen 8trug eine Doppelte Staats flagge u. wd iatte zwer Kanonen
den ihnen bequemen Augeubli abwarten zu lafsen. Schon An⸗ ip⸗ Ar νν— e να, i or ——

innee banicher Vlatter, sagt sie, denen Seriehüngen zu am rla r*

lichen Kreisen nachgesagt werden,in diesem Sinnve, daß Deutsch⸗ Fa Meß,3. Apiis.⸗ Der! jum Besuch hier augekommene frü⸗

and, wenn der Hrieg unvermeidlich, seine Zein daflie waͤtzlen werde. here Gererinderaihe Bouleiler⸗ wurden von ven' Behörder gestern

haben gut gewirkt. Eds ist gut nicht zu vberlennen⸗daß seither eine aufgesordert binnen 24 Stunben das Gebiet don Elsaß Loihrin⸗

cruhigere · Sproche in den sranzosüchen Zeitungen vorherescht“ und gen zu verlassen. ,44 J

daß dadurch ein wenn auch mmerhin geringer Theil der Ele⸗ u7. In Manunhe i'm ift die Bildung eines Vereines zur Agi⸗

mente, die zum' seriege treiben,antzer Thanigtengefegt worden ast.ẽ* lolion für die Leuch en vxertbreinnuns in Vorberei:ung; es

Dahen wird jeder Freund des Ftiedens dere· deutschen· Kegierung haben bereits ahlreid e Personen, darunter namentlich auch Frau⸗en.

füt ihres feste Sprache Dank wissen. Dak die Veisicherüng, unter ihre Betheiligung zugesagt. — 34

nen umn jeden Umstanden Frieden halien zu wollon.neinezn decisten⸗ pee mn sar. 20 Matt. Eia Gimmerinanif aus Burkheim

Feinde gege rüher leicht die ganz entgegentgesetzte Wulung⸗ haben (Großh. Baden,) Ferd. Baumann,“ der im Etfaß Holp erngekauft

anne varuver haben ja auch die englischen Staatsmänner Ersab⸗ datte ging auf dem Heimmwege. durch den“ Batzentheimer, Wald,

rur g zu? wachen Gelegenheit gehabt I 43 legte sich hinter eine Eschenhecdnieder and Syischlief. Vad Fiege
nGne geodere Anzahl E nalienise Ofsn engetd hesene Tagime tung dam der Gemeinde försterr der an biefte Siel-
ungen behnden sich jeun einigen To en in Bexlin, Aum an den ⸗ schon mehrmals Spuren von Wildfchweinen bemerlt hatte, vor⸗

Scießdersuchen der; Artillerie Aind ee den Aber, vermuih te, als sein Hund anschlug, hinter dyer Hecke ein

Uebungen der Pioniere, sowie an den Excitien der. Truppen unter Wildschwein, schoß und traf den Schlaenden f gut) daß er auf

Begleilun⸗ e e et Nach der Flede todt blieb. —

sbheren Vestimmungen soll deuselhben jche, gemunjchtz Auslunft berz 1. Eine bei der Regierung im a Patis eingetroffene Depesche

reiiwilligst ertheilt werden. I uin unip nen melbet den Uutergaug des großen Trausportdampfers „Nil“ und
ine Frankreich . p* ode desammien Mannschaft und Pufsagiere.n Nurvier Personen
Paris, 3. April. Carhistijche Lil·grumme mesden den wurden geretiek. An Vord des Dampfers besand fich die von der

Ausbruch eines Ausstandes in Bilbao. Der Carlistenführer San⸗ Wiener Weltausstelluag heimkehrende japanesische Ausstellungskom⸗

a metschi dos Modrid,. Die Regierungsteuppen werden als misson

mimuihigt bezelchnelz ein neuer Zuzng atornstischer Freiwilliger Unnexion vor zweihunder! Jahren. Die „Straßburger

wird adarlet —nNach Madrider Nachrichten haben dit Regies Zeitung!schreibt? Durch einen Zufall ist die N. M. 3.“ in

cunaßtruppen ihre bisberigen Stellungen inne. den Besit eines Zeitungsblaites gelangt, das eine Corresponden

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        * — ——— 77 —— —2
ae überall sengen und brennen, wo sie den Fuß hinsetzen tönnen
Man PWe sogar, die Wälschen könnten sich der Stadt Main,
bemaͤchligen und manche Leute fluͤchten ihr Hab und But nag
Ftantfurt Die laiserlich en Trubpen/ welche sich jensests des Rhei
nes definden, üleiben⸗ daselbst, wahrend die guf degchie seitiher
Ufer besindlichen sich in Aachen zusemmenziehen.
.x Ein Hund als stänipfer im Aschantikrieg. Die .Mornin⸗
vos⸗ welche als fashionables Blatt natürlich über Alles, waß i
dem aristolratischen Londoner Stadtviertel Belgravig dorgeht. gesh
anterrichtet ist, erzahlt in ihrer heutigen Numuer! dig Geschichi
eines Hundes, der zu den ersten Lieblingen in jenem an Hunde
lieblingen — durchaus nicht a men Quartiere augenblicktich gehoͤrt
Er habe seinen Herrn, der bere'is das für persoönliche Auszeiqh
—E
Aschantilrieg begleitet und nicht unrühmliche Wunden näch Daus
gebracht. In mehreren Fällen, ja im ganzen Feldzuge zeichnen
ich die kampflustige Bulldogge dirch ihte Tapferkeit aus, un
inmal fürzie der Hund sogar in die Reihen des Feindes, sonden
sich da inm hagten Gegnor aus, piß diesen inrd .Drichtete ihn se
n daß der Aschantie tampfunfang wurde und die Dogge ihn in
Triumphe als Gefangenen Zutüͤckbrachte. Det. Hund war auch se
beliebt dei den Expedationstruppen, daß ste gueinem Gefechte ein⸗
mal das Feuer eine ganze Minuteunterbrachtnee um Vem Thier
die ungefaͤhrdete Küscktehr aus einem seiner zahlrelchen Einzellämnph
ju ermoͤglichen · Wit Ruhm bedetk —ift etd zuruickgelomimen.umn
ine Ehren von den“ schönen Ladies e einzutaflren
Wie wir hören, wird ellgemein von den Damen bedauernt daß! die
apfere Dogge gicht als Sqhooͤßtunrd Zu gebraüchen it.und det
das Thier nicht ohne Gefatr geküßt werden kant.“ e
—“ ——
Sestorben sind —
März Elisabetha Latz, 409 J. alt, Ehefrau
d. Nil. Wild. Magdalena, 21 IJ ali
dig T.Andrece Samin. Ruole
Stolz 48 J.alt, Ehem. x. Catharina Suef
Johann, 1Tag alt S.“v. IJohann Fichier
Varia, 17 J. alt, ledig, T. v Peter Jung
Wendel Wellner, 50 J- alt, Ehenn. v. Maß
daleng Haas. .
8. 5— Reideen76 J gii⸗ ——
5 eter. * —“45* J— 28 ——
I. Kathatina“ Vest.n 20 Jahre⸗ altỹ Ehefr. v
Adolph Filipowitz 34 —*
i. e 17.J. 6 M.alt, Z. d Marlin
Bries .
i8. Zeintics Angetmiade 30 J.lalt,“ lebkg, S
v. Christian · — Catharina, 21. Tag all T
. Iub v. Joh. Jos. Wagaer-nu
suan. Ie ee a heht h. Marie
in Beft. weter, 2 glie EveGeore
z2 —A—— . —
20. Johnun⸗ igurg M. Altß S.v Jakod Gller
2 Johan .9 M. balt, S. p. Heorg Steinfelß.
p Retern Kisenhut, 9 In Alt, Ehem.p. Elisa
Zetas Lisnanß *
27 Niadaiai Eticeld,gu0 Vle zutf kevig T.v
* Johann. ι νοι α
26 Batbara. Kuhn, 68 J.r:alt Mnn⸗ vr Jalob
ca Zegrum datet
uzua dos. VPuhingun. — Jakob Klemmer2 3J.
3ht Ehem. don Kaiharina Stubpe
29. Ptatia 3y6M alt, Taape Wilhelm Ganster
o ee IAialt, Ghem. v. Elisa⸗
uzehetha Fuhs 3M
— J ——
re Verchelicht hbaben sichtnur
n ιι ιιιν α Qανα —X
*.Mar Savis Kahne mit, Karolina Marr-
Georg. Buttermann mit —— Krau
Andregs, Osthof vit Magtdatend Vauer,
— ———— A 1874.
217 y —14 9— et imei 21:*
Potiy uon vdig 9 —
νιιιν J v“ , 851
—— Cu — C
—— oand sions
bei ———— bid unl. —*88 ν — 2 oe ona
Cibisftand· —— — * Va
.23 Neo jun 6.4 —D— ιν
V un 45 , 1B Baue Int Rheinpfalg) —8fæe
der Stadtn Et. Ingbert pro Monat ö iut 83 — J——— — F—
α ι , Segrciget i I.ä brig Fre winigen Ehefas.)
—** GSeboren wurden? 90 noß Das Eommer .emester re ar 25. IrilHZatige Aumeldung erspunßt
u —6 X — n b G
eei Johand S. Rithiltt Icgher Prospekte und — —
verina eaart Immnes — . —J— 3288. 7ια vel Vortlaͤng
— — * 8. 2 ir L n —8—— J
, —H nc eb at: M... * n — —— an
:. o t bin deeg und. Zerlag dau 8*.VNe m ,“ Juader bp hbuzbu ν
rꝰ ν ι α ι σ nn u —

DPegennee zugn haben. . —I”—

»'Amsierdam“, datirt 28 Mars 1675. Dieselbe enthalt auf vier
enggedrudten Oltavseiten Correspondenzen? aus Mailand vow 27
Februar, Rom vom 8. Mäez, aus Venedig vom 8 —S—
— London, 18. Maͤrz, und vom
selben Dalum Koln. Diese letztere“ Correft ondenz bietet besonde—
des Juteresse, deßrwegen wir sie u Folgendem wiedergeben: „Man
hat Nachricht aus dem Elsaß, daß die Franzosen von Breisach
zus die kleine laiserliche Stadt Neuenburg am Rhein zwischen
Breisach und Basel genammen. LOO Gefangene mit fortgeschleppt
aes Uebrige in Stüde gehauen, die Stadi selbst geplündert int
berwüstet, darauf angezuͤndel, und mehr als die Hälfte niederge⸗
hranvt haben. Darauf' verdrannten die Wälschen ein Dorf im
Markgtäfler Land mit Namen Ottenheim und schigten 40 Kejter
qus, um im Schwarzwald zu brandschatzen, aber von diesen kam
seiner urud, vie varn⸗n schlugen sie asle lobt. Man berlchtet
aus der Pfalz, daß die Walschen sich des Schlosses von St. Ne⸗
migiuge im Bisthum, Sheher bemachtigte haben vndboß sie eir
Dorsf Seiner Hoheit des Zuͤrfütften von der Pfatz , genännt Obrig
heim am Neckat, an Jünf Orten in Btand fieckten. Das Schlof
zon Dachftein haben fie anterminirke um“dz in die Luftezu spren
gen und die Raquern der Stadt umzustarjen. v Bei Zabern?!nuni
dandau lassen sie große Mengen Brod, baden fur elue Corps· von
3, his 6000 Mann, das sie, an der Saat dufammenziehen, uim
wit man giabt Kaiferslauerte atzugreifen.Der Pring Hermann
von Baden ist in Straßburg — der Hitzog von Loshringen,
welcher daselbst Kriegsvolf aͤufbfingt zdit straßburger: Behörden
Hun desgleichen und setzen ihree Sigdt m Belagerungszustand.
Die Herren von Frankfürt moachten sich“ auch varan Mannjchüften
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J 8335323———383355383 — —— — 583
22 25322 328333*33—3553333563 553 23232* 2335
55* — —— 325 —E 5368 523 —V— 22
553 35 —253335* s—s3235 3335232 3535 5543
S 82*8*5 8 5375 —52 3258 22 238 525 2
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— 5 — 3338 7 —z»5 3353 7335
*8322585 85 255582235 23738 3382
H— ꝛ*272257 — * —— 25 —88 — — —72 * 2
5 —— —52* — — 27 22
*»cE. 34 545* * 22238 22 53 8 25— — * ——ã— — 2e2 — —
——5 3533 28735 5533 * 3 357
— — 5 3838322 5— 52—53332 —— — —432
* — — *5 — 28 — * 22 —8 * 8
3 2 —8 3 z33 36
5 * 38 —— ——33 23 2272ẽ
2 ———2 68225 3 55 3237
* 822 —* — 833 s82385
277* 22 22 .* — — 7— 53 —— 2— 3 —
2. 5 — —— 722. 53 20 *35
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38 3 5383
33 33 A 835*
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X * Unzea ex sand dat mit der Daudtblatie verbundent XXX Sonnag
—* clqheint abchentlih pier ml-Dieastag 7575 tau. Sa mbta n und Sau ntasd Ubounemantapteit vietteliahrig· 42verʒt. vwecit
ee ucat. Andeigen werden mil 4 ertr. e Irrispaltige Zelle Blattichrist ader dexen Naztmm verechutt.on m 3 —
—— J ——— e na e uα 9ιν i id u1 874*
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E 291 —
Deutsches Reich n ns sichKatour de Moulin,nder belanntlichee im geseßgebenden Körper
Mamnch e n, 4. April. Die bezüglich der Centralforstlehran⸗ im Isõ.. Juli ˖ 1820 gegen den Kriegstimmtel in sehr interefsanen
galt in Aschasffenburg eingesetzte Commission beaulaqchtet die Ver⸗ krinnerungen aus jener Zeit ergeht / in/ welcher den⸗ besounenen
anigung derselben mit der Unlverfität in München. 57ZStimmen lein Gehdt geschenkt wurde · „Die Nation wie der
Indn'i n hern, B. April. Die vom Kriegsministerium in Ber⸗ daiser und wie beinahe der gesammte gesetzaebende Koͤrber, fagle
lin erlafsene Ordre über die Behandlung der Unteroffiziere und dert Letouc de: Moulin,“ glaubten ohne Weiteres den vorlauenn
Soldalen seitens det Vorgesetzten hat in der Presse die gebuh⸗ Bersicherungen des Marschalls Leboeuf/ der im Ministerrathe dien
ee nertennung erfahren, ficherstem Vernehmen .nach ist auc tichtiglett der — —
das boherische Kriegsministerium in gleicher Weise vorgegaugen —J—
Den Truppenkommandeuren wurde aufgegeben, die teglements ach dereit) wäre⸗ Auch ist es von Wichtigkeit, daß gerade Lalour
maßige Behandlung ihrer' unterstehenden Mannschaften von Seitt ꝰe Mounlin— die Behauptung von dem geheimen Allianzvertrage
der vspektiben“ Vorgesetzten bei persönlicher Verantwoitung auf wischen Oeslerreich Fraukreich und Itanen mit großer eeeee
daz strengste zu überwachen und gegen Ausschreitungen“ allet Art Jeit. wiederholt. Für den Fau, daß die ersten franmzdsischen Operane!
phne Unterschied des Ranges des Schuldigen und ohne Ruchsicht dionen glücklich wären, sollte Oefterteich den italienischen Truppen
einzuschreiten. Angesichts der in leßter Zeit so haufia vorgekom · auf ihrem Wege nach⸗ München den Durchmarschgestatten unde
mieen Klagen über Schimpfereien und sogar thätliche Mißhand⸗ pätestens am 15. September 200, 000 Mann in's Feld ftellen;
lungen kann dieses Vorgehen des Kriegsministeriums nuxr gebilliq⸗ Italien sollte exft 60,0000 dann noch 40,000 flellen.Die Feinde
werden. (Fr. K.) 7 eligleiten sollten beginnen,nachdem kine Ullimatum 'an Preußea
. Muͤmchen, 7. April. Der Direktor der hiesigen Alademie jerichtet, worden sei. den durch den Prager Friedengeschaffenen
der Kanste, Wilhelm von Kaulbach, ist vergangene Nacht in bo— tatus quo aufrecht zu erhalten. Dänemark hatte seine Erlaͤrung
hem Grade an der Cholera erkraukt und heute Mitlag gestorben on der, Anwesenheit dern franzosischen Schiffes abhungig gemocht
München, 7. April. In? der heutigen Sitzung des Zwischen dem 15. Aund Z05AMugust sollten 13; 0000 Mann in Süd⸗
Magistrats theilte Burgermeister Dr. Erhardt mit, daß nach in Inde gelandel werden.n .
ainein ihm bom Finanzminister gewordenen Aufschlußdie neue aDer lbin⸗ . Aprila Die“MNatidnal⸗gig. “lerfaͤhet von· zu⸗
MRunzwährung schwerlich vor dem J. Januar 1876. ins Leben iritt, oexlässiger Seile. der Reichskanzler— Furst Bismarck vringe pwar⸗
Straßburg, 7. April. Die „Straßburger-Zeitung“ ver w8* Iden größten Theiledes Tages im Bette⸗zu, es seieme aber
affentticht ane kaiferlicht Verordnung vom 8 April, durch welche Schla, und Eßlust, und damit dies Zunghtne Dder Kräfte wieder
der hiesige Gemeinderath aufgelöst wird.n In rd Aee über angetreten. . Der Jetzt besti mt herhorgetzetene gichtische Charalter
den Auflosuagsbeschlug sagt die —Straßs. Zig.“: Dautgs Erktu— ver antgeit · gebe den ee auf rbaldige Be⸗
ee dessende ie hersohelhen Sheinte surnkuchen lben. seinigung
eugie die Regierung, daß der Terrorismus wieder die Oberhund / Herded a April. Rachfehende Erklätung wurde heute
Jewonnen halte wnrd' die ber der Anuahme der Unlerhandlung von hier an den Reichstagssabgeordu ten, Hertn Eugen Richter in
neusdeseie Einmaͤthigkeit im Gemeinderathe nicht vorhanden Berlin, abgesandte ια ι * onn vet—
— v 33.. 5 Die uͤnterzeichneen beruilen Wähler des Kreises Hagen, von
Berliu, 4. April. In der vorigen“ Woche berweilke der Gehrder Uehberzeugung durchdrangen daß die Regierung —— v8
dommerzienrath Aifred Krupp in Berlin und hat, außer Audien-, Zaisers nur einer pattiotischen Pflicht genijgluwenn sfie die Weht⸗
sen beim Kaißfer? und beim Kronprinzen, mehrfache —fTWVgtD deutihen Reiches den Zeitumftänden entfprechend fordeen
it dem Generalinspeltor der Artillerie, von Podbielsti, und' dem and festigen will, sprechen ihrem Reichsstagsabgeordneten, Herrn
Präses. der Artillerie-Prüfungs⸗Commissiong General von Kamecke, Eugen Richter, g gegenüoer die Erwartung“ aus, daß derselbe bei
gehabi, sowie wiederholt ig Begleitung des letzteren Schießversu⸗ der bevorstehen den Militäre Debatte nicht gegen die Regierungsvor—
hen mit den neuen Feldgeschuͤtzen deige wohnt Vtan war / Wit der lage Futen werde. (Folgen. psen —6
Ostsee⸗Zig“ mitgetheilt wird, auf. Herr Kruppnoch vor einigen — ipr iso * April⸗ Abends UAhu.⸗ Soehen eine
Wochtn hier gicht gut zu sprechen, weil er, txrotz der großen sehr zahtrei-· isammlung von Reishs pugs ma hairen hier
Dringlichteii der Neubewaffnung unserer Feldartillerie, gleichzeitig statt, welchet St * baen ir Abgeorduetere votn Leipfig einen
roßece. Aufträge Seitens Oesterreichs Ungarns.Jtalienq, und höchst lichivollen Vortrag üͤher das Min rn ãrig efottz iorstatteren
zehrer südamerit auscher Kepubliken angenommen hatte. Herr In d ue sichrknüpfenden Debatten erklärte sicht Professor Birau
— entschiedend für gFofortige Fixirung iner Friedenapräsenzel
qusschließlich der Geschütz“ abrikation sut dae Rechnung wide und ee die Verweqsung diejet Frahe- Canrfedie jähriiche Bewillu
wer u wollen, und dabet in. Ausßicht. gestellt) »wat dit jeht gung, eitte Ansicht, welcher. die Versammlling .iligemeinen! Besfat
toniraktlich woͤchentlich zu lüefernde Quantum von 30 Feld⸗ sollte. Darauf ward eine vwon demselben. Redner cheantragie NRet 2
jeschützen. auf das Doppelte zu erhoͤgen. ,uꝛ solution einstimmig angenommen, so lautend: IAi ir
7 Der deuische Kriegerbund, jene bis jetzt aus mehr als Die, am 4. April im Schützenhäuft du Leipfig dersammelten
— Reichsstagswähler sprehen gegen⸗ihree Abgesvdneten die vertrauens—
hende Vereinigung von, Krieger⸗ und Kameradschafts-Vereinen volle Erwartung aus, daß es einer Verstündigung der Tiberalen —
aus allen Theilen Deulschlands hält seinen diesjährigen dritten Parteien des Reichstags Init z dem; Bundfsrarht din *4 Rinm
Delegirteatag am 24. und 25. Mai d. J.' ün Berlin ab. Als rage gelincen werde, die aden frbhem Hoffnungen da Ineten unß
aner der wichtigsten· Gegenflände,weiche / auf der diesmaligen iußenen Reichsfeinde auf, die Schwächung des Retchs Und auf einen
Tagetordnung des Delegirientages sich befinden werden, ist die donflitt jm Innern zu Schandetf zumachenntehen turu α
Bexalhung, der Begrundung einer Sterbekasse und einet Witmen· — Franubreich ινιαXι
—A — Bundes hervornuheben. paria „ 6. April. Wie hestimt demeldet wirb/ solsen ditt
B enx Nn 6. April⸗ Zur Gefchichte des deutschefranzoͤsischen Bemuhungen des französischen Gesandlen zur Abtrenrung derf
arleges st Jetzt ein neuer bebeutsamer Jeuge dafür aufgetreten. deutschen. Theile Elsaß Lolhringens Hn. Jen betreffenden französi—
daß der Koiser Napoleon, don seinem Volke und seinem Ministerium chen Dibcesen gu erhalten gescheitert ·¶sesu, Der Papste habe et⸗7
jur Ariegsertlärung getrieben worden ist. “ Der bekannte gemäßigts ärtz daßz er siqh um den Frankfurten Fricden dichr tummernß
lüherale Bonapartist KTatvur de Moulinläßt eines seiner früheren verde. Die Sache mag sich verhalten wie sien will, Deutschland n—
dhcher mit ainer neuen Vorrede betitelt ¶ Autotität and Freiheit, at dat Recht, von Frankceich die Einhaltung eingegangenenVer⸗
wieder erscheinen, welche fur sich 70 Seiten umfaßk und in def aflichlungen zu fordern, und ein demnächst vor einein Elsässer

9— 234 43*

—

—10
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        α d Iegen ——— Nanch
wird es auch, in Rom gexathen — ———— unnutur;
lichen Zustonde ein, Ende zu machen?; Um Geld⸗ju erspareß,
läßt die. Regieruug piele neue Defestigungsarbeiten durq die Sol⸗
daten ausführen. So werden die neuen Forts von Lyoön von den
im Lager von Sathonah vereinigten Regimentern duseführt, von
bdenen die eive Hälfte Torgens früh, die andere Mittags arbeitet.
F.. Daß die franzoͤsischen Blätter den drohenden Conflikt des
Reichstages „mit Bisamarck grüudtich Ausbeuten; läßte! fich denlen
Namnentlich. besfrebt man sich, uder Fortschrittspertet anss Herzg zu
legen, daß in einem Loaftituionellen Staate (natürlich m Frant
reich nicht), dem Budgeirecht jede andere Rücksicht geopfert werden
milsst, wenn die Freideit nicht verloren gehen solle GsVosten

mehr; dem enttäuschten Geliebten das Haus und wußte Ilich fedt
—F —— zu hintertreiben. Bal
doͤrauf erstankte die Dame Alle Bemühungen der KAere,
datientin⸗ am Ceben zu erhalten, blieben erfolglos 3 we Zustand her⸗
schlimmerte sich stets, bis sie am 21. Marz der Tod von ihren Leiden
exlöste. Auf dem Sterbebeite hatte sie den Geliebten noch —XR
erlangt, und ieser Wunsch wurde iht von dem nun anderen
Sinnes gewordenen Vater hereitwilligst gewährt. Der gnge Mann
vutde von der Siluakion schleunigst untetrichtet, unbee Ainverzãg
lich ellte er· an das VLaher seiner fierbenden Gelieblen.Das Wi
dersehen wirr erschütterndfur die Liebenden sowohl als füͤr die
Zeugen. In den Armen des Geliebten starb das Mãadchen; kaum
aber hatteres ven letzten Athemzug ausgehaucht, so sant auch
ewußtlos zufammen ein Schlagfluß hatte · einenr· Leben tin Ende
zemacht, und so hatte der Tod das Paar vereint, das im Le—
ben fich nicht finden dunste ιιαια

Gemäß Anordnung des hohen k. Iegernnae Puusdme

der, Pfalz, wird imz Lqufer dez Monatt Septembet eine? usstellung
—— — de in der Pfatze wortommen im den cnv It. hantel and Secteheccccce
Raujnen. dein Kreisgewerbichule zun Hen e rediliatnt w abge⸗ nig — Abr ig 5 ——— —

üen vwe —— ι un ne 73 —— —
—
m Hictfte diesen Jahres boue da sein Don Britohien bentee preuß. Frirdeichedon dann sur infeche umd dobpeite. wisin
e hehee ee e e ene —A A
nihalß soigende Siatidnen . Veuchsele Keriadorse Graben, hunen ducd, uie se b eee ‚at g ebe

Pho wpoburg, Rheins heim unn Germoredeim ue simnite Tagedzeiten für die Einlbsuug.der genannten Golbmungen
hein. p (Gebrochene Herzen.) Berliner Blanee arzahlen 22Die estzuseher undbekannt zu machen. Die preuß. Friedrichsd'st
Tochler eineß Teichen ommifionars eniichenGieenz ae eg dem b ee — Stůd in
Berlin Leble feit Jahren einen qungen jüdischen Kaufmann, doch dem. Fall angenommen uin sowei die Baarbestande rei hen, sofot
— ———— Vater des Madchens ihennz we enigewechsell,wenn α er und bollwichtig oder
gen der Verschiedenhein den Glaubens, theilswegen der Miten —— —— ee iheeeaet
iosigleit des Gelieblen nicht gebilligt. Dien LiebendenLhatten fich nengen rden gl —
wige Treue geschworen, und der junge Mann glaubte seinem er⸗ pen reee an sF — oder nur durqh den
sehnten Ziele nä ver zu rücken, wenn er dor der Hand des Eine Awöhnlichen a mwichte verriv⸗ vm sind·⸗·⸗
Hinderniß, den Glaubengunterschied.nbeseitigte,nm Er nahm deßhalb Di d u pe Ven.
Religionsunterricht, hei einem hiesigen christlichen Seistlichen und tn Der kgl. Bezirlsgerichtsraih Ernst Haas in: Landau wurde
empfing vor längerer Zeit die. Taufern Da er mit der Zeit von zum Direlior am kgl. Bezirkagerichte in Zweibrücken ernannt,
einem Gebart als Commis ein Kapital von 1600 Thirm erspart n ier Oberforster Flecus 86 gel von Haßloch wurde zum
hatte, jo hofflen die jungen Leute auf endllche. Einwilligung des Forftmeister auf dad Forstamt Kaiserslautern beforderrꝛ.
Vaters und baten um seinen Segen zu der beabsichtigten Verbindung Der praft. ArztDr. Friedrich Ull m a'n'n in Gollheim
Dieser jedoch wollte eine solche durchaus nicht zugeben, verbot viel - wurde zum Betirisarzte 2 Nlafse in Otlerberg errannt.

V8odesanzeiger

Freunden u. Bekannten stati beson⸗
derer Nachricht die Trauerkunde, daß
es Gott dem Allmächtigen gefalsen
hat, meine innig geliebte Frau,
Chatharina geb Zimmermann
heute Abend 484. Uhr, nachGiagi⸗
gem Krankenkenlager, im Aßsten-VLe—
densjahre, zu sich zu rufen. .

Ich bitte um stille Theilnahme.
St. Ingbert den 7. April 1874

J. Uhl jun.

Ein Braver Junge, der das Friseur⸗
und Barbiergeschäft zu eriernen
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in die Lehre treten ——
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4Deutsches Reich ist⸗ mit einem für die Verftändigung vollkommen genügenden
AManchen, 7. April. Was es mit der Nachricht für eine Naterial vor den Reichsstaz zu treien. Man verhehlt bei dieser
ge.andtniß hat, daß die bayerische Regierimmg dem zufammentre⸗ Zelegenheit übrigens nicht, daß die in der Presse bis dahin der⸗
enden Landtage eine nach Arl des preußischen Civitstandsgesehes reiteten Mitiheilungen über die Stellung Sr. Majestät des Kai⸗
gehallene Vorlage machen wolle, um die Einführung des im Reichs- ers und der Militarverwaltung zu den Forderungen der Reichs⸗
jag angenommenen Entwurses abzuschneiden, ist noch immer zwei⸗ agslommission der Wirklichkeit in vielen Punkten nicht enfprä⸗
seihaft. Es ist auch nicht anzunebmen, daß sich für einen solchen hen, wiewohl sie meist von einer Seits herrühren, die man ge⸗—
Plan in der Kammer eine Mehrheit finden würde. Wenigstens vohni ist, als officiös zu betrachten. Die beborstehenden Verdand⸗
derechtigt nichts in der Haltung der klerikalen bayerischen Presse, lungen werden den Beweis hiefür liefern. “
och auch irgend eine Aeußerung aus den leitenden ultramontanen Berlin, 7. April. Die zahireichen öͤffentlichen Kundge⸗
rcisen zu der Vermuthung, daß man sich eventuell entschließen zungen zur Militärgesetzfrage in Adressen an den Reichstag und
herde, lieber mit seinem Ia ein bayerisches Civilehegeseß machen inzelne Abgeordnete, wie massenhafte Zuschriften an das Reichs-
iu heifen, als gegen fein Rein sich das Reichs-Civilehegesez auf. anzleramt haben hier in den poiitischen Kreisen großen Eindrud
wingen zu lassen. Bielleicht, meint das liberale „Regensburger jervorgebracht. Gegendemonstrationen werden hier und in verschie—
Tagblatt“, liegen die politischen Erwägungen, welche angedlich zu denen Wahlkreisen von den Klerikalen vorbereiete..
jerem Versuchsssgedanken geführt haben sollen, auf einem ganz an⸗ Berlin, 7. April. Za Ehren der bevorstehenden Ankunft
deren Felde. Manches ist noch in der Sache unaufgeklärt, und des Kaisers von Rußland ist befohlen worden, daß die Gardegre⸗
vbielleicht wird man erst Ddeutlich sehen, „wie die Hafen laufen,“ zadier-Regimenter fortan die sogenannten russischen Litzen an den
wenn die Kammern wieder beisammen find. Mit der großen brandendurgischen Aermelaufschiägen tragen sollen. Diefe Verän⸗
Finigkeit auf der klerikalen Seite der Kammer wird es dann, allem derung war zunächst nur für das Kaiser⸗Alexander-Grenadier⸗Re⸗
Anscheine nach, niücht besser bestellt sein, als in den lehzten Wochen giment bestimmt, dessen Chef der Kaifer von Rußland ist. Der
dor det Vertagung des Landtages, wo die Clubsitzungen der Rechten Gleichförmigkeit wegen ist fie daun auch für die anderen Garde⸗
siemlich außer Uedung gekommen waren und die clericalen Mitglieder grenadier-Regimenter angeordnet worden. I
in den Ausschüssea, z. B. im Finanzausschusse, bunt durch- und Bexrlin, 8. April. Die Debatte über das Milikärgesetz
gegeneinander stimmten. wird im Reichstag nicht vor nächsten Montag beginnen. Biß
Munchen, 8. April. Unter den 16314 Conscribirlen de dahin werden die einzelnen Fraktionen die Frage in ihrem Schooße
Jahres 1873 befinden sich 7 Prozeat ohue genügende Schul- berathen. Die Forischrittepartei will nächster Tage mehrere Wäh—
enntnisse, von welchen entfallen auf Oberpfalz 15, Pfalz 11, lerversammlungen hier veranstalten. —
Mtiederbahern 8, Oberfranken 6, Upterfranken 5, Oberbahern 4.Berlin, O. April. Die „Nordd. Allgem. Ztg.“ ist in der
Schwaben 3und Mittelftanken 2 Prozent. Lage, den Wortlaut des telegraphischen Gluckwunsches zu ver⸗
VomRheuün, 8. April. Der Tag der Anbkunftendes bffentlichen, welchen Se. Majesftät der König Ludwig von Bahern
Deutschen Kaifers in Ems ist vorläufig auf den 15. Juni festges am 1. April an den Reichskanzler richtete: „Am hentigen Tage
seht.Der,Koiser von Rußland wird bereits am 20. Mai dort gedenke ich Ihrer, lieber Fürsi., mit dem besonderen Wohlwollen,
tintreffen und faungere Zeit mit Aaiser Wilhelm zusammen sein. wesches ich stets für Sie im Herzen hege.“ Möge. Ihnen, der
Die Rückkehr des Czaren erfolgt in der ersten Woche des Juli. Frühling gluckvolle Gefundheit iederbringen! Hierin gipfeln sich
Straßbürg, 9. Aptil.“ Eine mit zahlreichen Unter- die innigsten“ Glück- und Segenswünsche, welche ich Ihnen zur
scht sten versehene Adresse hiesiger aus · D utjchland eingewander- Feier dieses Tages sende. Lodwig. — Herrtmn Reschskanzler
er Einwohner aller Berufsklossen⸗ ist heute an den Präsidenten des Fürslen von Bismarck in Berlin.“ — ESe. Majellät dec Kaiser
Reichstags abgegangen. Dieselben stellt das Ersüchen an die reichs beehrte heute den Reichskanzler mil einem längeren Besuch. —
reuen Äbgeordneten, einmüthig zur Regierung zu stehen und die Berlin. Nach Mitthedung hiesiger Blatter wird das
mititärischen Kräfte Deurschlands inr fster Einigkeit zufammenzu Gesetz, wonach die Hiuterblebenen verftorbener Reicsbeamten einer
zalten, 33 . e eta Peusson thetlhaft werdes sollen, den Grundiatz aufsiellen, daß die
uze Bd ie'n S. April. Die Anwefenhe!t der Reichs- Wirtwe eines Re'chsbeamten— den fünften Tyeile von dem Gehalte
jagsmitglieder auf ¶die Dauer“ det! Parkamenisferien wirs in den ihres Mannes ais Pension erhält,“ ohne voß dere Beumte bei Le⸗
massen dadischta Wahlbezirken dazu benützt? ihren Vertretern die benszeit einen Beiträg zue Pensions-Kafse veizusteuern hät, 3
duimmung r· dem Vlrtt gefehe ach der Regierungsvorloge Kundgebungen zu Gunsten einer Veiständigung über?das
sur Pflicht zu machens So wenig win im Allgemeinen von Volks- Reichsmilitärgesetz und gegen kleinl'ches ee Feststellung
hersammlungen und deren Beschlüssen hulten, sos scheintunis der der Präfenzziffer sind in den lehten Tagen ferner ausngegangen von
Aimsiand doch bemerkenswerth zc.daß edie unbedingte Annahme der Nürt ngen und Kirchheim in Wurttemberg von Lahr in: Baden,
Regierungsfotderung in diesenn Falle von den Volksversammlungen von Remscheid, Bielefeld, Boppard (bei Coblenz), Siegen, Rorde
ines Lanbes gefordert wirdeznn das wohl keipem andern deutschen hausen (Prov. Sachfen). Lippftadt. Soͤest zc, Bemerkenswerth ist,
dand. an politischet Sildung und an Verständniß für die derech daß an verschiedenen der genannten Orteauch Anhäuget der
igten Ansprucht dedeliberalen Parter nachsteht. das aber aus der Fortschrittspartet sich den Kandgebungen anschloffen.ꝰ ν
noch lebenden Erinmrung an die Julitage 1870 auch die hohe— Bei dem großen Interesse, welches die schihebende Mit⸗
Bedentung und den: anfchäzbaren Werth einer schützenden Militar- zärfrage in jedem Staatsbürger etwecen muß, halten“ wir s für
macht in vollenn Umfange zu würdigen“ weiß. Sollte es ungluͤck. weckmaßig, die vier ersten Paragraphen des Reglerungsentwurfeß
licherweise Juriner Auflssung des Reichstages kommen, so dürfte deß Reichzmilitärgesezes“ hier abzudrucken!Dieselben
— 57 W 7 —
men der Wahlerauft sich vereinigen, der nicht seine unbedingte IL. Die Frieden kprasenzftärke des Heeres au Unkeroffizieren
Zuftimmung zu der Militärvorlage erklären würde. (Allg. Ztig.) und Vlannschaften beträgt bis zum“ Erlaß einer anderweitigen ge⸗
wein 7. Aprik. Gestern und: heute fanden abermals setzlichen Bestimmung 401,639 Manm. Die Einjährig Freiwilligen
—I Kaisers Konferenzen über das kommen auf die Friedenspräsenzstärke nicht in Anrechnung. —
Militaͤrgeseß statt, an welchen der Feldmarschall Graf Moltte, der Z 2. Die Infanterie wird formirt in 469 Bataillonen, die Kas
sriegsminister von Kamede, fowie die Generäle von Voigts-Rhetz vallerie in 465.Escadront, die Feldarttllerie in 800 Batterien
und Albedyll Theil nahmen.“ So viel aus den Kreisen, die dies von welchen je 2 bis 4 eine Abtheilung vilden“; die Fußartillerie
en Perlonen naheslehen, verlautet, sieht man der parlamentari⸗ in 29, die Pieniertruppe und der Train in je 18 Balaillonen.
den Entscheidung ohne Besorgniß enigegen, da man in der Lage Die Bataillone haben in der Regel“4. die dez Trains 2 63:. 4

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        Rompagnien. In der Regel wird bei der Infankerie aus 8 Ba- es heit: „Wir (Oesterreich) werden die Sache Frankreicht für
aikonen, bei der Kavallerie aus 8 Esladronen, bei der — anfehen und werden zu den Erfolgen seiner Armemn
uus 2 bis 8 Abtheilungen,“ beziehungsweise Bataillonen ein Re⸗in den durch die Möoglichkeit gebotenen Grenzen beitragen.“ Beuf
ziment formirt.⸗D8 3.2oder 3 Stegimentere werden zu einer gt bei, daß Rußland au der Alltanz mit Preußen festhalte und
Zrigade, Z oder 3 Brigaden der Infanterie ünd Kavallerie zu daß ein Eingreifen Oesterreichts das sofortige Eingreifen Kußlands
claer Division vereinigt. — Aus 2 oder 3 Dibvistonen mit den serbeiführen würde. Er acceptirt ferner die von Frankreich vor⸗
enijprechenden Artillerie-, Pionier⸗ und Trainformationen wird ein jeschlagene Basis einer Verständ'gung mit Italien als Ausgangs
Armeelorps gebildet, der Art, daß die gesammte Heeresmacht des hunlkt der gemeinsamen Action. (Der Herzog von Gramont war doꝛt
Deutschen Neichs inn Frieden⸗ aus 18 Armeekorps besteht. 2 Ar urzem wieder mit einem Briefean die Oefsentlichleit ge reten in welchen
neekorps werden von Bayern; je⸗ Lvon⸗ Sachsen und Würstem⸗ rinochmals den Versuch machte, sein Verfahren als Minister i. J.
derg formirt, während Preußen gemeinschaftlich mit den übrigen 1870 zu rechtfertigen und namentlich den Vorwurf zurückzuweisen
Staaten 14 Armeckorps formirt. Fur je 8 bis 4 Armeekorps be- daß der Krieg ohne Allianzen von Frankreich angefangen worden
reht eine Armee-Inspektion. — 8 4. In der Regelwird jede di.. Als Stütze für diesen Rechtfertiguugsversuch foll nun wahr⸗
Zompagnie, Esladron und Batterie durch einen. Hauptmann oder cheinlich die vom „Temps“. veröffentlichte Depesche dienen, die
Rittmeister mit Hilfe eines Premierlieutenants, 3 Secondelieuter aber nicht mebr beweist, als was wir im Grund schon wissen,
nanis und, der entsprechenden Anzahlvon Unteroffizieren (6 1) rämlich daß damals die österreichische Regierung allerdings nicht
nilitärisch ausgebildet und befehligt. An der Spitze eines jeden ibel. Lust gehabt hätte, im Verein mit Fraakreich über Deuischland
Bataillonz und einer jeden Artillerie-Abtheilung steht ein Stabs jerzufallen, daß fie aber, weil sie dem Erfolg doch nicht recht
ffizier; an der Spihe eines jeden Regiments ein älterer Stabs- raute und auch nicht gerüstet war, sich nicht fest verpflichten, son⸗
offijietr (Oberst, Oberstlieutenant, Major). Zu den Regimenis- dern erst zusehen wollle, was Frankreich auszurichten im Stande
Jaben gehört, außerdem noch je ein zweiter Stabtofficier, und zu väre. An den Schlägen von Weißenburg, Woörth und Spichtren
den Slaben, der Regimenter und Vataillone beziehungsweise Ab⸗ jatte die Wiener Regierung natürlich der Segweiser genug, welche
heilungen je ein Lieutenant oder Adjutant, sowie das erfordexliche Bahn fie fortan einzuschlagen hätte).
personal an Aerzten, Zahlmeistern, Roßärzten, Büchsenmachemn — Bekanntlich wurden am 27. August 1870 zwe' preußische
ind Sattlern. Eing Brigade wird in der Regel, durch einen Ge- Dragoneroffiziere —in Charuy bei Verdun durch Franctireurs er⸗
neralmajor, eine Division durch einen Generallieutenant befehligt nordet, welche ein früherer Notar, Namens Violard, hatie aus
An der Spitze eines jeden Armeelorps steht ein kommandirender Verdun herbeiholen lassen. Ein deutsches Kriegsgericht verurtheilte
Beneral (Beneral der Infanterie ꝛc. oder Generallieutenant). Den den letzteren zun Tode, welches Urtheil auch vollstreckt wurde,
höheren Truppenkommando's sind die zur Befehlsführung erforder ind legte der Gemeinde eine später bis auf 10,000 Fres. er⸗
chen Stabe veigegeben. Außerdem gehören zum Heere eine An näßigte Kontribution von 50,000 Fres. auf. Der Maire, der
zahl von Offizieren außer Reih und Glied, General-, Flügel- und Adjunct und der Pfarrer des Dorfes waren dabei als Zeugen
audere persönliche Adjutanten, Offiziere der Kriegsministerien,“ des derhört worden, und es sollen nun dem „Echo de l'Est? zufolge
Generalstabes, des Ingenieurkorps, des Militärerziehungs- und hre Aussagen Gegenstand einer criminalgerichtlichen Untersuchung
Bildungswesens ꝛc., sowie das gesammte Heeres-VBerwaltungs-Per- verden. Der Pfarrer ist inzwischen gestorben, die beiden anderen
onal. Für die hiernach im Friedensftande des Heeres nothwendi- Personen sind aber unter der Anschuldigung des „Einderftändnisses
gen Offizier⸗, Arzte und Beamtenstellen bildet die anliegende Nach- nit dem Feinde“ verhaftet und nach Verdun abgeführt worden.
weifung die gesetzliche Grundlage. Erforderlich werdende Aende England.
rungen sind in den Etatsoorlagen ersichtlich zu machen. Loandon, 8. April. Der Koöͤnig der Fidschi-Inseln hat
Paragraph 1 ist in der Reidstagskommisston bekanntlich dine Souverainitätsreche an England abgetreten. Der englijche
nit großer Mehrheit abgelehnt, die Parggraphen 2.und 3 dage- donsul hat die Adtreiung unter Vorbehalt der Genehmigung durch
Jen unverändert angenommen worden. Mit Paragraph4 sind die englische Regierung angenommen. —
olgende Veraͤnderungen vorgenommen worden: Im ersten Absaßhe 5 Amerika.
ind gesezt worden: statt-8. Secondelieutenants .2 der ß83 Se- New⸗-York, 7. April. Ein großes deutsches Massenmee-
zondelieulenants“. Ferner erhielt der lezte Absaß folgenden Wort- ing hat heute hier statigefunden, auf welchem eine gegen die Miß⸗
laut: Die hiernach im Friedensstande des Heeres nothwendigen verwaltung der Auswanderungtkommission gerichtete Resolution
Dffizier/, Arzt⸗ und Beamtenstellen, sowie die hleran erforderlich iucenommen wurde..
werdenden Aenderuugen unterliegen der Feststellung durch den Vie Verleihung des Stimmrechts an die Frauen maqht in
Reichshaushaltaetat. den Verinigten Staaten immer mehr Fortschritte. In Michigan
Wisen, 7. April. Aus Anlaß der kirchenpolitischen Ge⸗ wurde iit 56 gegen 89 Stimmen und in Jowa mat allen gegen
seze hat der Papst belanntlich dem Kaiser Franz Joseph uur eine ein Ämendement. zur Verfassung angenommen, welqhes
inen Abmahnungs⸗, bezhw. Drohbrief geschrieben. worin u. A. die Frauen dieser. Staaten für stimmberechtigt erklärt. Dasseibe
der Hoffnung auf Richtgenehmigung jener Gesetze seitens des Kai- zeschah mit 44 gegen 17 Stimmen in Rhode Island. Es
setrs Ausdruck gegeben ist. Auf diesen päpstlichen Brief. soll nun bleibt in diesen Staaten nur noch die Zustimmung der Senate
der Kaiser geantwortet haben, — was 9. Das ist vorerft noch ibzuwarten, um diesen Amendements wirkliche Gesetzeskraft zu
Beheimniß. W derleihen.
Wien, 7. April. Die ‚Neue Freie Presse“ versicherl, daß — Nachrichten aus der Havannah zufolge erließ der
die Antwort des Kaisers auf das Schreibey des Papstes am aeue Geaeral ⸗Kapitän von Cuba, General Concha, eine Aniritts-
Dstersonntag abgegangen sei und gleichzeisig wohl auch Andrassh's praklamation, worin er zur Einigkeit auffordert, Agitationen ver⸗
Depesche an den oͤsterreichischen Gesandten beim Vatican als offi⸗ dietet, die Losvyng der Sklavenfrage ais gegenwaͤrtig nicht thun
zielle oͤsterreichische Antwort auf die päpstliche Enehclica an die lich bezeichnet und eine energische Auzübung seines Amtes jusicher
zsterreichischen Bischßfe. U
Wien, 9. April. Der hiesige Gemeinderath hatbe
schlossen, über das Ableben Kaulbach's seine tiefe Trauer auszu⸗
drücken und die Hinterbliebenen von diesem Beschluß in Kenntniß
u sehen.

Bermischte.
3Zweibrüden, 8. April. In der heutigen Sitzurg
des Zuchtpolizeigerichtes dahier wurde die Franzisla Mandel, 60
Jahre alt, ledigen Standes, früher Sprachlehrerin in Blieskastel,
eßt ohne Gewerbe daselbst wohnhaft, wegen Beleidigung dei
Deuischen Kaisers in Unwendung des 8 98 des Reichsstrafgeseß⸗
zuches in eine Gefängnißstrafe von 2 Monaten verurtheiit.
rDürkheim, 7. April. Gestern hat sich auch hier ein
driegerverein gebildet. — Am Tage vor Ostern wiürde dahier ein
unger Mensch von 1520 Jahren, der auf dem Ingenieurbureau
zer Eisenbahn beschäftigt war, wegen Fälschung eines Wechsels im
betrage von 38 fl. verbaftet. Der Verhaft te wies die Polizei
zuf die Fährte eines anderen jungen Mames, der vor kurzer Zeu
yon demselben Bureau wegen Vernatreuung von Geldern entlaffen
verden mußte, dem aber der Vorstand des Bureaus den Rückweg
ur Ehrlichkeit offen lassen wollte, ohne ihn durch das Thor de
Hefängnisses zu schiden. Die jungen Leute sind für ihre Leistun
jen und Verhältnisse gut bezahlt undes scheint, daß allzugroße
Unforderungen an die Genüfsen des Lebens die Schünge waren
axein sie fielen.“ (D. AJ). F

.27 Grünstadt. Am 8. ds. wurde der isr. Lehren

Srankreih..

Parin, 7. April. Die franzöfische Fregatie in Civiia⸗
Bechia hatte beim Zubiläum Viktor Emanuel's zum ersten Male
die italienische Flagge aufgezogen. Der. neue Gesandte in Rom
pußte diese Ehrenbezeugung durch Interbention bei dem Minister
des Aeußeren durchzusetzen, was im Vatikan zu einigen bitteren
Bemerkungen Veranlassung gab. — Detr spanische Carlistenchef
Santa Cruz wurde aus seiner Haft in Bayonne entlassen und
des Landes verwiesen, d. h. nach Spanien geschickt. Die Blatter
ammern sehr, wie die deutsche Regierung den „harmlosen“ Bür—
ger Bouleiller aus Meß wegjagen konnte, wo er einen Besuch zum
Zweck der Hetzerei machen wollte. Die deutsche Regierung un den
Reichslanden wird gut jhun, ihren Impulsen. rücsichtslos zu fol⸗
gen und den Elsässern, wie den Franzosen zu zeigen, daß Milde
leine Schwäche und Nachsicht keine Furcht ist. zrem 3

Paris, 8. April. Der , Temps? veröffentlicht den Wort
saut einer Depesche des Grafen Beust vom 20. Juli1870, worin
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        Strauß, welcher 31 Jahre lang hier in seinem Beruf ersprießlich erin · er war ein alter Junggesell — sagle er bereiis vier
sewirli und ch die allgemeine Achtung erworben hatte, beerdigt; Tace vor seinem Ende, er werde sich. erschießen, und wenn fie
ije Grabrede hielt der protest. pfarrer Lewerer von Mühlteim, einer Schuß fallen hoͤre, solle sie sein Pult dffnen, da habe er für
nachdem der Bezirlsrabbiner von Dürkheim, wahrscheinlich des jüe sie 500. Thaler hingelegt, die er ihr schenke; dann solle sie seinen
bischen Ofterfestes halber, der an ihn ergangenen Aufforderung, die Tod der Behörde anzeigen und jur sein Begraͤbniß sorgen. Si
heedigung vorzunehmen, nicht Folge geleistaͤ hatte. Man kann höcte am Tage seines Todes in der Früuhe einen Schuß sallen,
sich denlen daß das Benehmen des Letzteren eben. so abfällig be eilte in Jein Zimmer und fand ihn lachend im Lehnstuhl fitzen;
heilt wirde Rals das gefallige Entgegenkommen“ des⸗Pfarrers ed hatte ein Loch in die Dede des Zimmers geschofsen, angebiich
hcreter allseuige Anerkennung fand.“ (Pf. u zu sehen, ob das Pistol, das er gelauft, gut sei. Seine ganzen
paaiserslautern, 8. Aptil. In Folge einer“ hier Aeußerungen über seinen Tod nahm sie aberhaupt für Scherz.
dorgenom enen Wurstvisitatios wurden; mehrere hiesige Metzger. Wenige Stunden nach dem ersten —A ein zweiter; dieser
pelche unter ihr Fabritat circa 20 Procent Starkmeht hemijscht aber war wirllich von dem Ungluͤdlichen auf sich selbst abgegeben:
satien, je zu? 10 Thaler Strafe veruriheilt. 75 rx hatte sich den Schadel zerschmetiert. Ueber 150,000 Thaler ar
Faiserslauternn. 8. April.“ Durch das heute er⸗ baarem Selde fand man in jeiner Wohnu—ug..
zangene Urthell des hiesigen Landgerichts wurde —A
Kuanbstuhl, der die Redaktion und Erpedition der „Pfälzisven Posi⸗ ünlerschlagungen von Kohlen in einzelnen Waggons der Kohlene
wegen eines Eingesandt“ verllagt hatte, mit dieser Klage abge— expedient einer benachbarten Zeche, sowie die Empfänger — zwel
wiesen. (Pf. P.) uswäartige Kohlenhändler. — verhaftet und hier vorgeführt. Die
7 Saarbruͤcken, 10. April. Der hiesige Condilor Herr Wilh. Statuirung dieses Exempels wird bei, der Verführung, der die
Prinz hat Sr. Majestöt dernn Kaiser an dessen letzten Geburtstage Zechenbeamten vielfach ausgesetzt sind,“ die uachhaltige Wirkung
inen Baumtuchen übersandt, für welche Aufmerksamkeit ihm nun nicht verfehlen, wenn, wie zu erwarten ist, das volle Strafw⸗
mittelst kaiserlichen Kabineisschreibens der beste Dank dez hohen bei Hehler und Stehler zut Anwendung kommt.
derrn ausgesprohen worden iste (Saarbr. Ztg Wien, 5. Aprii., Nach Mittheilung hiesiger Blätter be—
pMünchen, 2. April. Nach Verfügung des k. Justizmi, kätigt sich die Nachricht von dem Ertrinken der jabanischen Aus⸗
nisteriumz darf nuamehr auch München als „cholerafreier“ DOrt ellüngskommission nicht.“ Thatsache ist nur Folgendes: Die
angesehen und die Adlieferung der in hiesigen Gefängnissen inter⸗ apanische Aussteslungskommission wurde auf ihrer Heimreise aus
inen Sträflinge an ihre Strafbestimmungsorte begonnen werden. Wien von einem bedeutenden Unfall betroffen. In dem die In⸗
— Jene Ofjfiziere der Reserve, welche nach dem neuen Reglement sel Japan umgebenden Meere, das immer ziemlich unruhig ist,
zoch nicht exerzirt haben, werden Mitte dieses Monats einberufen. suhr das der franz. Messagerie gehörige Schiff an einen Felsen
pMuͤnchen, 6. April. Der Pryofessor des Kirchenrechts und versauk. 89 Menschen kamen um's Leben, jedoch befindet sich
um Lyzeum zu Dillingen, Priester Uhlich, wurde vom Bischof von darunter, obwohl dies von mehreren Seiten gemeldet wird, kein
Augsburg wegen formaler Ketzerei von seinen geistlichen Funktionen Mitglied der japanischen Kommission. Die versunkenen Waaren
juspeadirt. — Der Vicomte D'Almeida, Schwiegersohn des Prin— ind zum größten Theil Eigenthum der japanischen Regierung, doch
zen Karl von Bayern, ist gestern Nadmittag, 68 Jahre alt, an definden sich auch Waaren von Kaufleuten unter denselben. Der
zinem Nierenlelden gestorben. Schaden beläuft sich auf etwa 300,000 fl. Leider sind viele
FDie Generaldireltion der Verkehrbanstalten hat den Mit Unica mit versunken. Das Schlimmste ist, daß das Ergebniß der
zliedern bayerischer Kriegervereine, welche dem am 10. Mai in ꝛifrigen Sammlungen und Ankäufe, welche die japanische Commis⸗-
Naunchen statifindenden Veteranenfeste anwohnen wollen, eine fünf, son in Europa machte, um damit in Japan ein großes Museum
rägige Giltigkeit der Retourbillete gewährt. zu gründes, von den Wellen verschlungen wurde, somit die Japa⸗
4— Frantfurt, 7. April. Die Bewohner hiesiger Stadt werden nesen zum guten Theil des Nutzens, welchen sie aus der Wiener
durch den am Samstag Nachm'ittag stattgehabten Raubmord — ziehen wollten, beraubt sind. Eine Foͤrderung der
vboller Aufregung gehalten, zumal es noch nicht gelungen ist, eine versutzkenen Gegenstände aus dem Meer durch Taucher wird der
Spur des Thaäters oder der Thäter zu enidecen. In dem Hause großen Tiefe der japanischen See halber nur sehr schwer moͤglich
r. 7 auf dem Domplatze, in weilchem zwei sehr lebhafte Ge⸗ sein (aA. 52)3. 34
schäfte, die Firmen Scherer und Zimmermann und im ersten Stock London, J. April. Einen drolligen Aprilscherz er⸗
nolte, sich vefinden, wohnt im dritten Stocke ein 82jähriger laukten sich vor einigen Tagen die Redakteure des Standard.“
Junggeselle, Herr Bornschlägel, mit seiner 62jährigen Haushalle-⸗ Ende März meldete diese Zeitung, daß am 1. April eine Eselaus⸗
an,Franlein Frey. Rach alter. Gewohnheit gingen beide jeden slellung im Saal von Islington statthaben würde. Zahlreiche Neu⸗
Rachriltag um 8 Uhr spazieren, am Samstag jedoch blieb die gierige begaben sich an den bezeichnelen Ort und waren nicht
Houshalterin zu Haus, um die Wohnung für die Feiertage zu wenig erstaunt, daß kelne andere Esel ausgestellt waren ... als
siftelen. Als Hert Bornschlagel kurg nach 4 Uhr zurüdfehrte, sie selber, Die meisten Besucher lachten über diesen spaßhaften
fand er, nachdem die Thar durch einen Schlosser geöffnet worden, Tinjall; einige erbosten sich und wollten der Zeitung einen Pro⸗
die Hanshälterin in der Küche nahe am Wasserftein in ihrem zeß anhängen.
Bluse liegend und mit dem Tode ringend. Sie siarb nach zwanzia Einem sonderbaren Gebrauch) huldigen am Charfreitage
Minute n vor 0 Uhr. Nach Ansicht des herzugeeilten Hausarzies die Ratrosen der in den Londoner Docks liegenden portugiesischen
musfen mit einem stumpfen Instrumente zwei Schläge gegen die und füpdamerikanischen Schiffe. Derselbe bestand in dem Auspeit-
Stien geführt worden sein, und zwar ein Schlag über dem linken chen einer den Apostel Judas Ischarioth darstellenden Figur.
uge, der bine lotale Zerschmetterung des ünken Schlafbeins bis Rachdem dieselbe zuvdrders unter dem höhnischen Gelächter der
zum Hinterkopf hinunter zur Folge hatie. Noch im Laufe des Mairosen an der Raae am Halse aufgehängt worden, wurde fie
Sonmags Keßen sich viele Familien an ihren Vorplatzthüren vieder abgeschnitten, dreimal in das Wasser getaucht, und dann
sogen. Versicherungsketten anbringen. um Kabesian so lange mit Tauen bearbeitet, dis kein Fetzen ihret
G h . I. April. Am vorigen Moniag wurde bei die⸗ Belleidung mehr übrig blieb. Wahrend diefer Ceremonie läutete
sigem herogi. Siadtgerichte eine Id00 Thaler-Aktien der von die Schiffsglocke zund die nicht mit dem Peitschen beschäftigten See-
inigen Berliner Geldmännern vor kaum anderthalb Jahren säuf⸗ eate sangen eine Spotthymne auf den dverrätherischen Judas,
lich erworbenen, bald darauf aber eiuer Altiengesellschaft auf den vährend dem von den Kapitänen ausgetheilten Grogg tüchtig zu⸗
Hals geschobenen, aber schon vor einigen Mongten aus dem Leim zesprochen wurde.
gegangenen „Seeberger Sandstein⸗Bergwerle“ (diese in der Nähte7Sidneny, 6. April. Ueber die Flucht Henry Rochefort's
bon Goiha gelegenen ordinären Saudfieinbrüche erhielten diesen ind seiner Genossen verlautet: Dieselben hatten Erlaubniß zu einer
pomphaften Namen, vielleicht nur, um dem außwartigen Publie Frkursion behufs Fischfanges erhalten und wurden von der am
jum Sand in die Augen ju sireuen) öͤffentlich versteigert. Mit Ziele der Extursion vor Anker liegenden Barte aufgenommen und
ach und Krach wurden 10* sage „zehn Thaler“ dafür gel ost, uf das hohe Meer geführt.
die tin muthiger Schneidermeister geboten hatie. Nach der „Dorf⸗ rer
Zeilung“ sollen mehrere Altionäre vor Schreck in Ohnmacht ge—
sallen fein, als sie von diesem Kaufe Kenntniß erhielten.
f Cigenthümlicher Sel bist mor d.) Eine in Berlin ihrer
ürtravaganen wegen bekannte Personlichleit, der Kentier L. der,
nachdem er in Amerika sich ein bedeutendes Vermbgen erworden,
in Berlin Grundbesitzer geworden war und ofl in den feinsten
Restautants und Hotels zu erscheinen pflegte, hat in Bremen.
seiner Vaterstadt, seinem Leben ein gewalisames Ende gemacht.
Vor Ausführung der That war ihm die Wohnung, die er ir
Sremen innegehabt hatte, gekündigt worden. Seiner: Wirthscha,

Wy eine Annonce hier oder auswärts derdffentlichen und Zeit
easp. Geld sparen will, der beauftrage damit die Annvon⸗
een ˖ Expedition von Anasenateiun Vogler in
Fra crte a. M., deren ausschließliches Geschäft es ist,
Anjeigen in alle Zeitungen der Welt billiast zu vermitteln.

—
        <pb n="230" />
        7Deffentliche
—— 452
Banksagung.
Die so warme, so außergewohnfight
Theilnahme, welche sich beim Hin⸗
cheiden sowohl, wie bei der Leichen⸗
seier meiner seligen und unvergeßlichen
Frau kund gab, hat mich und die
Meinen wohlthuend ergriffen und ties
erührt. Ich pp Allen dafür meinen
— *38* Dant *
Besomders aber danke ich noch den
Herren Mitgliedern des Musikvereines
sur die am Grabe wie in det Kirche
horgeträgenen erhebeaden VWesange
aufs Innigste. IJ
St. Ingbert, 9. April 1874
J. Uhl jun.

Verpachtung auf 3 Jahre.

Samstag, den 18. April 1874, Nach-
mitiags 3 Uhr, zu St. Ingbert bei Ad-
junkt Heinrich Schmitt lassen die Herren
Bebrüder Dörr bon Trippscheidterhof
und Frau Wittwe von Gustav Dörr
aselbst ihre sämmtlichen Ländereien und
Wiesen hiesigen Bannes auf 8 Vahre
ffentlich verpachten.

Horn, k. Notar.
— J 9
Höhere Töchterschule

in St. Ingbert.

Die Aufnahme! und Inscription von
Schülerinnen für das Sommersemester 1874
indet am kommenden Montage, den
13. April 1. J. Vormittags von 9—12
und Nachmittags von 8—5 Uhr im
ãA
Ddienstags, den 14. April, Vor⸗
mittagß um 8 Uhrr.

St. Ingbert, 9. Aprit 1875.

Die Commi ssivn.

A4 454 —
Intornational· Lehrinstitut.
—XsX.—
svon 285 Candidaten sind 181 bestanden), - Per -onat mit stronger Disciplin
Lebhrplan dureh die Direetion in -hsal. GEA. 60078)
VDie RBormyer une
beginnt ihr nächstes Sommersemester am 1 Mai.“ Programme, Lehrpläne und nähere
Austunft ertheilt auf Wunsch gerne —

2Der Director r Dor Schneider.

ꝛauarkade

Joreursus an der Latein⸗
schule. α
Der Vo cursus an der hiesigen Latein⸗
schule beginut unter Leilung des kal. Stu⸗
dienlehrers Htlleram Donnerstag.
den 16. April. Indem af die große
Wichtigkeit desselben in Beziehung auf die
Nufnahme in die Anstalt aufmerksam ge⸗
nacht wird, wird bemerlt, daß unbemittelte
dnaben unentgeltlich daran Theil nehmen
önnen. Anmeldungen nimmt das kgl.
Zubrectorat Dienstag den 14. und Mitt⸗
voch den 15. April entgegen.
Das lIgl. Subrectorat
Streuber.
Weinverkauf
über die Strafeee
von reinem franzöfischen Roth⸗
wein der Liter zu 30 ir. und höher.
Burgunder und Vordeaux in Fla⸗
chen eeeeee
Die neuen —B8——
Muslterkarlen
n Tuch⸗ und Sommer⸗Burking,
ind in schoͤner Auswahl bei mir eingetrofe
en und empfehle solche unter Zusicherung
Juter Waare und billigen Preisen.
A. I G.

erusch t
* Lin junges Mäddeen. als
indermädchen
ju sofortigen Entritt. Tas Nähete in der
Exped. de B.
Ein bradver Junce, der das Friseur
und Barbierge schäft zu eriernen
wünscht, kann unker günstigen Bedingungen
in die Lehre treten bei J

Jola. Wei rienh, Friseur.
Dzeis und Dessert⸗—-aden
der Kaiserl. und Königl.
——

— von
Gebrudor dtollwerk

in Cobhn

wurden als die vorzüglichsten auf der
züngsten Weltausstellung in Wien mit
der höchsten Auszeichnung, der Fort⸗
chritis-Medaille, prämiirtt.
Dieselben sind in allen namhasten
Conditoreien und Delicatessengeschäften
zu haben.

Srankfurter Sörse

vom O. April 1874.53
Pistolen 9 34-8368
holländische 10 fl.Stücke 945-47
IXV——
20Francs⸗Stucke924-25 *
Englische Souvereigns 71 80- 83
Dollars in Gold . .5 25-26
—M —&amp;F — — * J * e — 23 E. 4 3
W. Juhrländer Nachfolger, Fahrgasse 83 in Irankfurt a. .
Durch bedeulende Parthie-Eir känfe und durch forlwährend neue Zufuhren ist es inir mönlich, meine schon?so belannt dilliger
Pꝛreise abermals herabzufetzen und empfehle ich mein r n
ασ— 7. I dige — J tsees . 7F .
GErosses Manufacdturwagen- ager, Grosses Ausstattungsgesohâft.,
1000 Stück yea breite, achtfarbige Cattune, lila, rosa, gelb und braun, 300. Stnck e4. hreiles, schweres Keinen füur Hemden und Vetttücher, zu
7 Fur Kleider und Ueberzuge. Glanz Catiune und Cattune , dem so sehr billigen Preise von 12 ..
9mit Borden, sur Vorhange, u 88 u. id n Ellen dreite vein Leinen, fur neinschläfrige Betttücher, das &amp;
2* 200 Stuck feinste PiqueCattune in alles Farben à 12 kr. —D
¶ 2äSSind feinfie franossche Jaconets zu Kleider a 10 kr...83 Ellen breite rein Veinen, fur, gweischläfrige Betlilcher, das volle
S00 Stuck ẽ/. hreites shwerce echtfarbiges Bettzeug, meisteng turkisch— ftändige Veintug hne Kaht ec. c
xothea h t 5* 200 Stuck /. breites feines sihlesischesund vbbhmischesLeinen
727 Binigere Sorien à 8, 10 u. 12 . In 15,18, 0 bis 800tr 344
200 Stück Inbran schwere Barcheno für Betten?! a18, 18 20 200 Stud agen meb Bettdecken. für zweischlafrige Petlen das
md t. — . —,— ifl. 8. 820. —
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1874

Deutsches Reich e

Zweibrücken, 11. April. Als Ergebniß einer gestern
Abend im Glasser'schen Salon abgehaltenen Besprehung über die
Militärgesetz⸗ Vorlage ist heute Vormittag an den Vertreter des
Wahltreises Zweibrücken Pirmasens Hrn. Reichstags- Abg. Ob er⸗
appellrath Karl Schmidt in Berlin das nachstehende Teleg ramm
abgeschick worden:

Die Mitglieder des engern und weitern Ausschusses des
Wahlvereins der Fortschritis-Partei für Zweibrücken-Pirmasens:
n Jebhafter Erinnerung des Schutzes, der uns an der äußersten
Westgrenze Deutschlandz im Juli 1870 von dem wohlorganisir ten
deutschen Heere geworden, würden es tief bedauern, wenn über
—
teine Verständigung mit der Reichsregierung stattfinden würde,
und sind von ihrem Abgeordneten überzeugt, daß seinerseits Alleẽ
gescheden wird, um Dies zu verhüten.

Der enzere und weitere Ansschuß des Wahlvereins der Fort—
schrittspartei für den Wahlkreis Zweibrücken⸗Pirmasens.
—Muünchen, 9. April. Der König, welchen der unerwar
jete Hintritt des k. Atademie-Direllors Dr. Wilh. v. Kaulbach
auf das Schmerzlichste berührte, hat heute an die Wittoe des
Verlebten ein theilnahmvolles Handbillet gerichtet.
München, 9. April. Bei dem morgen stattfindenden Ci⸗—
vilbegräbniß Kauibach's werden am Grabe drei Reden gehalten
von Prof. Dr. Carriere, vom Rector unserer Universitat. Prof
Dr. Kiehl, und von Maler Paul, einem früheren Zöͤgling der
Akademie der bildenden Künste. Nach der Grabrede wird von der
aus sümmtlichen hiesigen Gesangvereinen bestehenden „Sängergenos⸗
jenschaft“ ein Trauergesang vorgetragen werden. In der gestrigen
Sitzung der Gemeindebeboumächtigten widmeie deren erster Vorstand
Guggenheimer dem dahingeschiedenen Meister einen ehrenden Rach
ruf, und ersuchte zum Schluß die Versammlung, sich zum Ausdruck
ihrer Trauer von den Sitzen zu erheben. Dies geschah denn auch
von allen Anwesenden bis auf etwa sechs ultramontane, darunter
der Abg. Freitag, die ruhig sitzen blieben. — Die bezüglich des
Gesuches um Anerkennung des Bischofs Reinkens auf Grund des
Commissious-Gutachtens zu erlassende Ministerialentschließung wird
gleichzeiiig mit diesem Guͤtachten zu Anfang der näüchsten Woche
hier verdffentlicht werden.
Straßburg, 9. April. Die Abg. Gerber, TWinterer.
Philippi und'd. Schauendurg sind geftern nach Berlin abgereist.
Berlin, 8. Die Mitglieder des Reichsstages sind wegen
der heute Abend und morgen statifindenden Frattionssitzungen, in
welchem der F1 des Reichsmilitärgefetzes bezw. die: Stellung der
Berathung biden wird, fast vollzäblig wieder hier eingetroffen. In
der Fraktion der Centrumspartei wird, wie wir hören, auch zugleich
ein Antrag auf Vertagung der Debatte über das Reichsmititärgesetz
zur Erörterung gelangen, die damit motivirt werden soll, daß ohnt
die Anwesenheit der einzig verantwortlichen Perfon, des Fürsten
Reichskanzlers, der Reichslag überhaubt nicht in der, Lage sei,
über einen so wichtigen Gegenstand' in die Berathung einzutreten
und endgiltige Beschlüsse zu fassfsn.
Frankreich. —
Patus, 9. April. Der „Agence Havas“ wird aus St.
Jean de Luz vom O. April gemeldet: Serrans ist nach Madrid
Jurückgekehrt. An seiner Stelle übernimmt das Oberkommando
Beneral Concha, der bereits in Santander eingetroffen ift Man
Jlaubt, daß ein Uebereinkommen getroffen wird (mit den Carlisten?
Dann steht's schlecht mil den angedlichen Siegen der Republilaner).
Pf. Kur.)

x Vei einer Rauferei zwischen Militärpersonen und Civilisten

in Würzburg erhielten zwei Brauburschen Stichwunden.

Straßburg, 8. April. Vorige Woche wurde im großen
Hofe des hiesigen Artillerie-Zeughauses ein Denkmal zur Erinne⸗
rung der während der Belagerung gefallenen Artilleristen des 27.
Batoillons, von ihren Waffengefährten der 13. Compagnie der
zreußischen Garde⸗Festungs-Artillerie aufgeflellt. Dasselbe Monu⸗
nent stand seit drei Jahren auf dem Platze, wo die genannten
Soldaten begraben liegen, nämlich in Schiltigheim.

Auf einer Seite befinden sich die Namen der Soldaten und

auf der andern folaender Vers von Th. Körner:
Mag der Staub gefall'ner Helden modern,
Die dem großen Tode sich geweiht,
Ihrer Namen Flammenzüge lodern
In dem Tempel der Unsterblichkeit.

FDas aus 14 Häusern bestehende Filialdorf Viehhausen
zei Wals (Salzburg) ist am Charfreitag biß auf ein Haus nie—
dergebrannt. Die Mehrzahl der Bewohner war nach Wals oder
Salzburg zur Kirche gegangen; als sie heimkamen, halten sie
eine Wohnung mehr. Der heftig wehende Südwind vereitelte alle
Bemũuhungen der schnell herbeigeeilten Feuerwehren. Die Ursache
Zieses Unglückes ist Fahrlässigkeit. Ein Knecht war auf dem Haus⸗
dache mit Schindeldecken beschäftigt; auf einem Balken, unter welchem
jich Heu befand, klopste er seine ausgebrannte Pfeife aus und
bveranlaßte dadurch den Brand.
Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.
Munchen, 9. April. Der Aktiengesellschaft der plälzischen
Maximiliansbahn wurde unter'm 15. s. M. die Konzession zum
Baue und Betriebe einer Eisenbahn von Germersheim uͤber Woͤrth
his an die Landesgrenze gegen Lauterburg ertheilt.
GMeininger 7 fLooße.) Ziehung am 1 April.
Gezogene Serien:? Nr. 67 685 1789 2491,3898 4003 4559
1866 5735 3846 3918. 6265 6690 6700 7011 7389 7627
9507 9514 9986. Haupipreise: Serie 5918 Nr. 12 410.000
fi. Serie 38898 Nr. 47.à 2500 fl. S. 1789 Nr. 8, S. 53735
Nt. 19. S. 7627 Nr. 27. S9514 Nr. 84 à 5300 fl. S. 67
Nr. 29, S. 4003 Nr. 18,. S. 4866 Nr. 21, S. 8735 Nr.
22. 34.. S. 5918 Nr. 6, S. 6265 Nr. 13, 25, S. 6690 Nr.
, 29, 45, S. 7011 Nr. d, S. 9514 Nr. 2, S. 9986 NYr.
123 100 F
Ausßwahl ees Saatguts. Während bei dem
heutigen landwirthschaftlichen Betriebe vft ungeheure Summen auf
Verbesserung des Viehstandes, bessere Bearbeitung des Bodens,
auf 2c. verwendet wer—
den, wird oft ein anderer, nicht weniger wichtiger Theil ganz als
NRebenfache behandelt, nämlich die Auswahl vortzüglchen Saat—
zutes. Es muß dies um so mehr in Erstaunen setzen, als gerade
hiervon der quantitative und qualitative Ertrag zum großen Theil
abhängig ist und die Ernten ohne nennenswetthen Mehraufwand
erheblich gesseigert werden können. Es ist dies um so wichtiger,
als die in Rechnung zu bringende Bodentente; die Arbeitslöhne,
die Preife füc Dünger 2c. fortwährend sich erhoöhen.Die Eigen⸗
chaflen der Eltern vererben sich auf die Kinder.“ Das gilt mucht
nur von' den Menschen und Thieren, sondern in gleichem Grade
don den Pflanzen. Bloßer Squmenwechsel, wenn dierbei nicht bor⸗
züglicheres Saatgut eingetauscht wird, als das eigene ist, genügt
hier nicht. ja ist in manchen Fällen eher nachthellig. Aus dem
igenen Vortathe das Beste auszuwählen, wird für den augen⸗
blicklichen Stand der Kasse, wie juͤr den zu erhoffenden Ertrag
meistens sich unbedingt am ehesten empfehlen. Einem intelligenten,
nuf seinen Vortheil bedachten Landwirtih darf es aber auf keineu
Fall genügen,““anf' die Dauer“ mit seinem gewöhnlich gebauten
Samen vorlieb zu nehmen. Er muß schon bdei der Saat durch
richtige Auswahl des Bodens, der Düngung, Bearteitung ec. und
dann bej der Ernte, durch Einheimsen zur rechten Zeit, geeignete

e—rmäscht8ß8ß.

fSpeiler. Die Ueberficht der im Jahre 1873 gegen

cchulpflichtige Kinder in den Schulen der Pfalz polizei- und jsorst—

zerichtlich erkunnten Strafen ergiebt die Ziffer 4122 gegen 962

des Vorjahres. Also eine Abnahme von 510, gewiß ein erfreu⸗
aches Zeugen l.

22
*2 —
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        Sortirung u. j. w. Dafuc Sorge tragenz deß die für die ächtze S 62-Pfund-und fülr Abtheilung- 8 91 Pfund. Bei der Em—
Saat bestimmten Körner, Den mölichst Höchsten⸗Grad votz Volle Fgabs Abtheilung 8 Keinen; um 137 Pfund und btheilung
kommenheit erreichen. — Inen am. I00 Pfund ehdheren anen als Abtheilunge

Welchen Eihnfluß das specifische Gewicht vd Getreides duf In Beweis, wie — das specififche Gewicht aͤuf die Körneretn
den 8 or Vnd An Verhältnissen AUsübt, beweist sole don Einfluß. —* —⸗
ender Versuch: Ein Feld von völlig gleicher Beichaffenheilhas 87*
33. hinsichtlich des Bodens, wie der Cultur ö 500 900 Eremplare wurden in nicht pan pe Jehen
warde iu dreiz in ihhter; Größze wicbereinsti mine ndo· nalbthe lumgeng · u bauet *3 dem beirri hem te n Buche: Dr. Airh
teiit und seden mil einemmScheffet Watzen Besteln. Dos Sachnd aturheilmetho ereeseht, iedenfalls der beste Beweis si
gat für Abiheilung Fewog pro ScheffelRR Pfund, fut Abtheuungtd k.Gediegenheit desselben.
Pferde⸗Versteigerung
Donnerstag, den 23. April d. J.

Vormittags 10 Uhr im Gestütshose dahier
wird ein WBraun⸗Wallach,e djährig,
eingefahren, vffenllich zgegen Basrzuhlung
versteigert. . i3 ν3 3
BZiweiher.ücke n,uden 11. April. 1874.

Nönigl. Gestütsdirektione

— v. Rad. e

G 8 fts *23 Beibunserzeichnetem dnnen ZRauplatze
e äf ero nung. von derschiedener Groͤßet an der Ensheimet

Ich bringe einem /exehrlehiesigen Pub— Straße in der Rähe des Bahnhofs.gele—

litum, die rgebenste Anzeige, daß ich Lin den abgegeben werdeg, guch hat derselbe
dem Deetem perej'chen Gaufege⸗ Wei. möblirte Zimmer zu dermiethen
genüber der k. Postexbedition einen Speze⸗ Louis Vogelsang. Sqreiner.
reiladen angefangen habe und werde nuu Wijrt ins-zHröße
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Mich besteng. einpfohlen haltend zeichnet Am Piittwoch Abentd Zusammenkunft bei

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Niceolaus Redol * Feuerwehr⸗ Montag —
bens. Bergmann. bei Georg Klein.
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; Um vor Verlegung meines Geschäfts-Locales mein. Waarenlagermöglichst zu verkleinern, bhabe
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3 335532 385
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2 — — 7 .2 * — 2 * 2 2 2
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15535 3335 — ————— —
37 53 2326 3*5 5526328
58 73285253 233337 *27u8
22 z3 2587 325
—5 3z 5 838— 7* 82 — —— — * 2*5
7 * 2 2 — 25 —e 2
3253555353 *
— — —— 2 3353 3 82 ———————— 3535
— — 2388 —4 ——c—22 32 38 —A —
53* 8228 * c25 —5533 263 82* 53 ?
3338638 — —7* 3ß 28*
58853 ——— —e — 355* 7 23536 —— —
398 —3 —5—5 2* 8 —58 5222 25221 52 2
2 2 * —2 —XS — 32 2 — 5 2 49 * * —A———— ——
8 53 59. 2 —382 22 2 3 —* 8* 0 —25* 27 *
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25 72 533 238 * — — 8* ** —382233 5z33372 525 —5
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53 93832 —2 —55 5233 255* 3* 573 — 3333532 z33883 588257
23333 33 563 3538 8 — 5*57 5335337235 3332558
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2 2 * ——— — 5, 27 —— 3—3 352 —5* 5z285 55 85 7 2535355
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— 533 5 3533* 7 37238* 3533552 5238 A—
5 — —* 5 5 22 —3 —A — — —— 552 2 5
* 3.38 2 52353* 8
2333383233 — ——
* * * 2. — 52* 3 1222 — 2n333 28 22
25 * * 75 * — 2 35356 54883*258 3235 —5
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273834 3 95 338322 57225558
27 2 5— 533 — 225* 23285 * * 233 253 4 8 28 *
22335— 532335 5822* —2 5—33 35— 323232 5252523
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A —283323332 M,3 —82375— * 55225*
*2538 223 533 23238 —233— 33283223 — —— 3
—— 37—82 2. — 355223 —330287 5733 * 38 — 7 ** 52
33 A — 336 3353553 58
— 25. 3 535*858 535 238 5 337
—3888 * —3382 3 —28323355228 355 32882836 8
s 3 7 3 3 53388;
F 3 * 7 2 S 3 3* 222 2 5 —— —
*, 23*253 — S 5225 3 35. ——— 322 25 2555
— 262 8 ——285 TE3 02 23B3 2275 3 2 — 333
p ⁊ 25722. 6 — —— 2* 2* —M * 8 23. — 957 —9 55
— 59 5228332S 85* 2
O8 7 ISX 21i2 28362258* 28 532243* A * —7 323
— vã ——2 — 268 4S 2 F 2.23 . 57 3J— 3 32322 8F
“8XSESZ —A — — ——— S53. F — 23882.33
55 — 22232— 5858* TD8223—525352 — 8 2.*20 225 ——
— —5222 — 2 —— 38 —823 3. 31 98 * 58 3
33232 7* 23 *3323 2333365 58 23 233
——— 5337 * ——— — 2..— 2 2*5 2.
5538* S* S 8 — * *2. 2 3 3 25* 22* 22 —* * 222 53525
553 3 26582 * 8. 23333— 33 —— —
* 23 3 J 22 ———— 3582 337338
533855357 * *3539 3 3 58 —* 21553
e236 5283 *5333 372358 823 —
⁊ E 33 8— 8232. 25 8 2 228360 P
2 25 525 23 F 2 2 2 5
* 228325 55 46 2583589062. 5 5 5 535352 2509 5235235
1533313328 — 77 2 257
22233255 2*
*
2 — S. 2., 22 2 — E
—43228 215283.,—223682 — 5888
27352 323553533 2953 7 552 8 225
32 3 8232 285*
8 — 3855 283
— * — 222 3
38333 235825 — 333.
J 533537 — 38353* 55533283 33538
5x.5 2 2. * ——7— 2525822 2 23 *
253 3 —383335 5775335355 8538
2 5353 2 333 533 —5 3 3358 357
2 895—322 —— *
2 . 2 222 36 22 5 8 —A
z28 —3 3323338 235*
——— 72353 235 595122823
98 2z2333833,*3 12532732833 7233
2 52533 32323. 2 53*235565 823
* 23228 * 8* 225 3 *
55—3 2538— 235285 528
* 525333352* 23352853 * 55*
— 22332 327 22 2 5 7 üD6
* — ꝛ 355388 8 8*
—A * — — — *
2283833 532852 58
35335 3332—8 75
23 25. 5 2.* 3 5 5353*2 —
3 005. 523 *
1555853—33 232333323 3855
— — 55R5cR 2 8 * 7A

—
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—43
*
23877
25 —
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5S8 258
33232 832.2 5⁊8 22 2.35
8 — 5. 2 — * 2 52—* —5223
2* * 3 * — 2*
5 8 —— —— — 2252* 532
53 238
—23 233 * 33552533325*8 232
3554332383388 3 5333282 7* * —W
222.33 8 2 —A —3 * —838 . 5 5—
33333—35 —S 252
* 3 5527332 —— —AI —⸗82 —55 8
—X 522533—23 2333 55232 328 —A
⸗ 533 ——— 22 235 — — 2 5** 2* 4
* 8* 5523 5— S2 2.2 235585* 8
22535 — 8 2. 2 8 2252383 —
225 525.7 886 ——S —
*52 33 85388 8. 238233 3* 5* 8
332 333 38 55 25383335222*
*7353 8253332* —z2558 S. 3 74 2237
— — 582 * — 2*282 — 2538
2S2 s3 22 Q. 253327 227 ———
2233 282* — 333383 9
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335 132335 73825— 3 2
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* 2* 73— 53558885
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der Stu. Ana beereer Anzeigerr (aund das wit dom baubtblalte verb undene Unterhaliaugüblatt, mii —XRXRXX Donnertia · and Shaateg
mer ĩl ws henili— vier mal: Din tagn, Denunerdtar Samstang und Somm tag. AUbonnementsvreis vierielahrig 42 —8 oder

I Silbergr. Ameigen werdri arit4 Kryre bie vreispaltige Zeile Blattjchrift oder deren Raum berechneeee. 7
4 60 D α ueg 1874
om — — — — — 7—

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SDeutfsches Reich Ddas Gewerbegeseß soll, wie wie vernehmen, bei- Seite gelegt wer⸗

Laubrecht, 13. April. Die gestern in Neusladt statige⸗ nen da auf dessen Zustandelommen nach den Beschlüssen ve gomn-
jabie Versammdung von Reichstagswählern des Bezirks Neustadt⸗ mission großer Werth Seitens der verbandeten Regerungen man,
Fandau war zahlreich von Stadt und Land befucht. Herr Land⸗ jelegt wird. Auf das Zustandelommen. des Preßgesetzes rechnet
ichter Schmahl schilderte die dermalige Lage der Verhandlungen nan sicher, ebenso macht sich die Ansicht gellend, daßz der Bun—
her das Mililärgesetz, wie es von der Reichsregierung beantragk »esrath dem Civilehegesetz seine Zustimmung ertheilen wird.
st und las einen Brief des Herrn Abgeordneten Jordan vor, Beriin, 11. April. (elegramm des Abq. Dr. Groß an
sonach eine Verftändigung zwischen Regierung uünd Reichstag zu Dr. David in Ludwigshafen.) Die Verfländigung aAber Lon t
soffen sei auf Grund der Genehmigung der Regierungsforderung Namm auf flehen Jahre ist als sicher anzunehen, vin dam
7 Jahre Die Versammlung beschloß eine lelegraphifche Xe- uftieden ··· —
olujion an Hrn. Jordan ungefähr, des Inhaltes, daß sie mit Ber hin, 11. April. Hevte erledigte der Reichatag zunächst
Freuden die Verständigung begrüße. lwodurch dem Patriotismus —V Wehlprufnngen, worunter. auch die Wahl von Karl Schmidt
ind dem Constitutionalismus genügt werde. Hru. Schmahl erntete Zweibrücken); dicselbe wurde für gültig erklärlt. Dann folgie die
„ber auch großen Beifall, als er sagle, daß wenn auch die jetzige besetzvorlage wegen Abanderung des 8. 18 des Münzgesetßes. Ein
ute Wendung nicht eingetreten sei und suns die Alternative gestellt Antrag von Lenz, die Bestimmungen des Munzgesetzes über Außer⸗
dürde, ob Annahme des Gesetzes auf unbestimmte Zeit oder Con⸗ urssetzung und Einlssung der zThalerstücke deuischen Gepräges
uilt mit der Reichsregierung, er unter qgllen Umständen erfteres ruch auf die öͤsierreichischen Thaler auszudehnen, wurde nach wie⸗
horziehen würde. Nebenbei erwähne ich noch, daß mehrere Hun- derholter lehafter Entgegnung von Seiten Velbrückß der .u.
»ern Männer da waren, die der Versammlung nicht beiwohnen rklarte, daß die Landesregierungen auf die Einlssung nicht einge⸗
onnten aus Mangel an Platz, daß der grope Saal, statt des en würden, durch den Reichstag abgelehnt. (Der Sinn diejes
Zaisersaales dazu hätte benutzt werden sollen,. Die Versammlung deichstagstagsbeschlusses ist: Die gegenwärtig vom Publikum be—
hͤß wit linem decimaligen Doch auf den Kaiser⸗ (Pf. P) ürdiete Außerkurssehung der dlterr. Verein haler kannnun durg

Münen, 10. April, Die Abschledt; für Re Landrälhe in Reichsgesetz, nicht durch den Bundesrath allein, geschehetteß
er sämmtlichen acht Kreise sind vom König genchmigt und werden »esleht alfo porerst kein Termin- mit welchem dieselben aufhoͤren,

Banqhen, l. April. Tin Erlaß der Staatäregierung än.Der Besitzer der großen Eisengußstahtfabrik in. Essen, Geh.
»en Bischof Reinkens besagt, daß fie die in, dem Reichsgutachten, dommerzientat h Krupt, befand sig üngst in Berlin. Wie ein
er Commission aufgestellte Meinmnge Für richtig — undt daher Ffigtzser Wienen Börsenorgan wissen will, handelle es sich bei
ich nicht vesugt erachte, ihn auf dem“ Verwaltun gwege als kalho⸗ diesem Besuche ům ein Anlehen von⸗ 18 Mill. Thlr. werhes der
cher Dischoz anusrtend enn. Wc ie lü brn idh ert apfanduma des sonst schuldenfreien Etatisements

Mänchen, 113 April. a Die Beerdigung Koulb ch 81 yerlrihen werde. 232 ——
and gestern um 4 Uhr unter außerordentlicher Betheiligung nan 3* . Desterreich. e σαινσει
die Theilnahme soll noch größer gewesen sein, als seiner Zeit bei W.ie v; II. April. Das Herrenhaus setzte in! Anwesenheif
Liebigs Leiche.“Großes Aufsehen ·erregte es, daß det Verstorbene, r Kirchenfürsien unb bei dicht befeßten Galerleen die ——
velten man bisher im Publikum für kirchlich gesinnt gehalten »atte lüber das erste der konfessionellen Gesetze fort. Gegen die?
hatto, sich nach dem Vergange, des Dr. Lindwurm,- der Frau borlage sprachen Fürstbischof Slepischnegg, Czartoryski e
dolb und des Professors Vüler: ohne Geistlichen begraben Aieß. der Schluß der Generaldebatte angenommen war, als Generalredner
Um Grabe sprachen Carriere, Riehl und ein früherer Zögling der ür af. Leo Thun. Für. die Vorlage traien ein: Hye, Hartig, Fürst
Alademie als ein Schuler Kaulbachse Carriere gah eine Uebersicht Un ton Auersperg; und als Generalredner Varon Lichtenfes Der
iber die großen Kunstschöpfungen deß Voerewigten, Kiehle feierte -achluß der Sitzung — nachdem der ebgenanmie Rebter
m begeisterten Worten. den großen, unerseßlichen Maun Inmächtig zufammeügebrochen war und aus bem ———
IBerlin, April. Vor etwa 14 Tagen ist abermals eine satte getragen werdekemüssen. Nächste Sitzung Montag.
Bersügung ergangen, welche es eeeete zur Picht Frankreich. AT
nacht, auf die Vereine mit spezifisch ultramontaner Tendenz und Paria, yril. gu F
ne wpenrere wveamen. an iols⸗n eir⸗ Verscharxfte. Dufnierl⸗ —S——— * n e —3 A

z in- 10. Apbril. Es ist ganz wen 45no⸗ee dem rn und St. Michel del Toul errichtet. Die e begiauen
Wiederzusammentritt des Reichstages sich das Interesse aller Fral-“Ein Correfeonder schen ———
den Fnachst vieder dem Mlnachef ge zuwenden dessen Ich * AAS e ———
Zerathung am k. Montag, Mittag 1 Uhr, beginnen wird. Mit de Volt en de enen datiet Zitdert das dem

iad de. 1 ce Volt als erschlafft und gleichgültig. Niemals vielleicht seit der

lusnahme der FortschrittsPartei und deg Centrums rechnen naltürlich meuen Einrichtungen“ schreien eu hen sig da von ———
ie übrigen Fraktidaen bestimmt auf das Zustandekommen einer hmlo⸗ 85 4 cee —58 — —8 epre
verstündi erbi gen und dem 6* α — —;— Bebiete
gerständigung -zwischen den verbündeten Regierungen und dem nrgebie Kaum ein Bietlel de e ee **
steichstage. Die Fraktionen traten geslern zur Besprechung übex die ——— ee -gin⸗ zur
rrage zusammen. Vor allem ist dabel die Haltung der. nationalli⸗ drolent Et muß den ——— —E nur z
ralen Fraltson von Bedeutung, weil von dieser unter / alen Ume nn sie lesen, wie schneli die deutsche ite ẽ —*
faͤnden das Schicksal der Vorlage abbängt, — Wie wir nun erfaf J n —— Herr ichkeit au Ende geht!
ren, ist ein Krompromiß über das Mititaärgesetz mit der national panuien. e:
deralen Fraktion dahin zu Stande gekommen, daß man dier im Madrid, 10 April. Von den Regierungstruppen sind?
1 der Regierungsvorlage geforderte Ziffet von 401, 000 Mann is dum d.50. hite in den Verschanzungen bon Sann
derändert auf J Jahre bewilligen will. Da die Reichsregierung Pedro de Abaalo in Position gehbracht worden. Neue Truppenvere
ich mit diesem Kompromißvorschlage, wie in den Abgeordneten? karkungen haben Mirarda derlassen und sind nach Santander ab⸗
reisen verlaulet, einverstanden erkluͤrt hat, so ist die Annahme des zerüktt. 6. 8)
Militärgefehes gesichert. — Man gibt heute dem Reichstage über⸗“ Madeib, 11. Ahrit. Die Wiederaufnahme der Opera⸗s
aupt nur noch“ eine Dauer von 2—224 Wochen, in —* Zeit onen im Norden ist zurch Slurm und Regen einstweilen unmda⸗
aan darauf rechnet, das Militärgesetz, das Preßgeset, das Bischofs⸗ ich gema⸗
setz und das Gesetz über die Neichskassenscheine erledigen zu konren.

2177

* 41 * 2*
—— — — —* 9— 7 b
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        Bexrxmischtes. —

4F Wie die Direktion der pfälzischen Eisenbahnen belannt gibt

wird am 15. April d. J. die Einführung der neuen Personcn⸗

Gepäck⸗ und Gütertarife erfolgen. *3

F Die Distrikteräthe von Homburg and Waldfischbach haben

die Uebernahme der oon Pfr. Runk versuchsweise in Homburg ine
Leben gerufenen Privat-Lateinschule auf die Distriktskasse (es han
delte fich nur um 3000 fl.) abgelehnt .
fKaiserslautern. Der Stadtrath hat 125,000
Bulden zur Herstellung eines Gebäudes für das Gewerbemuseum
und die Baugewerkschule bewilligt; die Mittel sollen durch Erhoͤhung
der städtischen Umlagen um 5 Proc. (auf 180 Proc.) beschafft
vwerden.“ Der Plan ist von Bauamts-Assessor Spatz ausgearbe itet.
Das Gebäude wird wahrscheinlich auf die Höhe hinter dem Casino

zu stehen kommen. 3 44
unFrankfurt, 10. April. Wie wir vernehmen, hat
die gerichtliche Obduction der Leiche der ermordeten Fräulein Frey
ergeben, daß dieselbe nicht weniger als 12 Schläge auf den Schä⸗
del erhalten halte, wovon die meisten tödtlich waren. — Wie man
hört, soll in den ersten Tagen des Monat Juni dahier eine Deutsche
Mullerversammlung stattfinden, und damit gleichzeitig ein „iniernatio⸗

naler Saatmarkt“ abgehalten werden.

Munchen, FI. April. Das Centralcomité des bayer. Ver⸗
eins zur Pflege und Unterstützung im Felde verwundeter und er⸗
krankter Krieger hat sich bei der immer noch beträchtlichen Anzahl
von Kriegern, welche von einem Badegebrauch Besserung oder doch
Linderung ihrer Leiden erhoffen dürfen, bereit erklärt, auch heuer

wieder als Heilstationen die Badeorte Rosenheim und Reichenhal—
vorldufig in Ausficht zu nehmen, und die Bereitwilligkeit ut
Unterbringung solcher Hilfsbedürftigen an besondern Kurorlen, die
Wildbad, Kreuth u. dergl, betont, wenn dies in einzelnen Fällen
als geboten sich erweisen würde. Das Kriegsministerium wird nun
wie im Vorjahre den einer solchen Kur Bedürfenden und Angehd-
rigen der Armee, sowie den durch den Kriegsdienst untauglich ge⸗
wordenen und mit Pension aus dem Militärverbande getretenen
vormaligen Unteroffizieren und Soldaten entsprechende Unterstüzun-
gen. gewähren. Ebenfo haben sämmiliche bayerischen Bahnen diesen
Mannschaften zum Kurgebrauche die halbe Fahrtaxe in 3. Wagen⸗
lafse bewilligi.
Mainz, 2. April. Die Confiskation der Biergläser hat
einige Wirthschaften hart betroffen. So wurden im „Roßchen? auf
der Gaugasse saͤmmtliche Gläser bdonfiszirt. Der Wirth hatte sie
erst vor kurzem neu angeschafft und besonders bestelli. Die Con⸗
istation der Stammgläser“ hat theilweise interessante Zwischen⸗
älle hervorgerufen. Einem Hauptmann der Garnison wurde ein
Glak mitgenommen, welches ein Ehrengeschenk mit silbernem Dedel
war und das er vergeblich mit 25. Thaler einzulösen suchie.
M. Tagbl.)
f Dusseldorf, 2. April. Die „Düsseld. Ztig.“ schreibt: Ge—
tern Nachmittag entführte der Sturmwind einer Dame im Hoßs—
jarten ihren Kopfpuß sammt Beilagen, Anhängseln, Zuthaten und
Barnituren, und hob die ganze Rarität jsauf ben Gipfel eines
Almenbaumes; bereits heute Morgen soll ein Krähenpaar die neue
oortreffliche Wohnung bezogen haben.
Bekanntmachungen.

X
Gaebrũder Grumbach
— in —
—— Sanrgemüng.
Marktplatz Nr. 13
beehren sich, ihren werthe n Kunden hiermit ergebenst anzuzeigen, daß sie von
ihren Einkaufsteisen nach den bedeutendslen Fabriken verschiedene r Länd er zurück⸗
gelehrt sind mit einer voll ständigen
Auswahl in allen Genres von Stoffen

für die HommerHaison.
Sie empfehlen besonders ihr Lager in
schwarzen und farbigen Lyoner Seidenstoffen
sowie in
Seiden—Sammt
aus den vornehmsten Fabriken Lyont.
»NHerr Gerumeb ach wird von Montag, 20. April ab

—im HUotel Laur St. Ingbert anwesend sein, um den
werthen Kunden seines Hauses mit einer vollständigen Musterkarte aufwarten
zu koͤnnen.

* 3 J

*

Bürger⸗Verein
BStIngbert.
Sonntag, den 19. April 1874
Nachmittags präcis 8 Uhr
Generalversammlung
m Vereinslokale bei Hrn. G. Jung

Tagesordnung:“
Aufnahme neu angemeldeter Mitglieder.
Der Vorstand.
Pferde⸗Versteigerung.
Donnerstag, den 23. April d. J
Bormittags 10 Uhr im Gestütshofe dahier,
wird ein Braun⸗Wallach, Sijahrig,
eingefahren, öoffenilich gegen Baarzahlung
dersteiget. .
Zweibrücdken, den 11. April 1874.
Koͤnigl. Gestuͤtsdireltion
v. Mad.
Veru⸗ Quano
Hnochenmehl
1. Qualität
. J. Growenmig.
In der Kohlenftrahe Nr Asm sin
O Centnerr
Setz⸗ und Eßkartoffeln
zu verkaufen⸗

ERucdolf Hosseo in Prankfurt a. M.
Ferner domicilirt:
Perlin, Breslau, Cöln, Halle, Hamburg, Leipzig, München
Nürnberg, Prag, Stuttgart, Straßburg, Wien, Zürich.
Officieller Agent sämmtlicher Zeitun—
gen des In- und Auslandes.
J Alleiniger Inseraton-Pachbtor
des „KRlacdddoradatsch,“ der „Fliegenden Blätter, “ des, Figaro““ in Wien.
AIIeInige Aumoneen-Regie
des.Deutscher Reichsanzeig er“ und Koͤniglich Preußischer Staats⸗Anzeiger“, „Berliner
Tageblatte, .Deutsche Landes-Zeitung“, „Deautfcher Gemeinde-Anzeiger“, „Copitalist“,
„Revue financiòro allemande“, Schweijeri che Handelszeitung“, Zuricher Presfe“,
.Prager Handelsblatt“, Feierabend des Landwirths“

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für ein Frankfurter Bankhaus ersten
Ranges ein ge⸗ *8 ausgehrei⸗
schäft skundiger gen teten Belannt⸗
schaflen. Franco Offerten sub Chiffre
P. 9601 befördert die Annoncen-Expedi⸗
sion von RuddoIF Mosse In FrnnK-
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Schöner gelber Sand, den Korb voll

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Hirteneck em

alten Joh. Weber'schen Hause.

Ked altion. Drud und Verlag von JX. Demez in St. Ingbert.
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* 252 235
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23 22 252823 232538 A—— 32558385—3 3 558
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28 555872 2 32 508 23 5—2—83883 5* —B— S S285E
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53 J —— 82 .
7 J 2
7 7 8 5
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        * 4 * — 3 F* J—
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75
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— uaterhaltangẽblati/ min der Dienttaͤgt, Donnersiagke and Sountag

νιαιιν a à tia. Deo e rar Samdta g und Sonumtas. Ubonnewentavrcis· viertellahrig 40 Drgt· vder·
42 Silberat.d Amzeigen —— Zeite Blattjschrift voner deren Naum⸗ berechnete 1

M6GI. — uα ι— Donnersten, den 16. April⸗ N 2* 1874
— —8 Vundcrarhenshe tundi sig auch pet sgchshe Ninistrprafident.
ernün. 13. April. Der General - Feldmarschall Grau J *
Wardl feierte heute in voller Rustigkeit unter allgemeiner ehren · — 14. Aptil. Der Reei — 34.0 9 seßt die De
en Zheunahme den neunzigsten Geburtstag. Der Kaiser, die Kai eiede 3 nit g7 e de us
ain —* ie Pri , — mmung der deutschen Reichspaxtei zu dem
vue ĩ eichskanzler zu unterstützen dag eigene Umendement aufgeber Abg.
erordnetenvprster · Kochhann überbrachten dem Ehrenbürger die a ece a
lůͤcwunsche der Haupistadt. xleg unkl der Forlschrit! harte dar, die
uwansche d 66 .. vrentuell für den Anug Bennigsen fiimmen werde.(7) Freiherr
Boͤrkün, 13. April.“ Der „Reichsanzeiger“ veröffentlicht jon Maltzah nextlaͤrt Namens ver Konservanen iiß hustin-
heute das vom Bundesrath und Reichstac beschlossene Impfgesetß. nung zu dem Komprome Degsen ee sprich —*8
Impflichtig ist darnach a. jedes Kind vor Ablauf des auf fein Antrag der Soialisten Bunder konmissar GGeneral vohn Fegrz
Zeburtsjahr folgenden Kalenderjahrs. b. jeder Zögling einer öf- Pheez spricht gegen die Anträge der Fortschrittsbartei und des
senichen oder Hrivaischnle (nit Ausnahme der Sonntagss und Zentrums“ auf jährliche Feststellung des Kontingents durch das
des Jahres, in welchem er das 12. Le⸗ budget. Er weist auf den dem Feichstage zustehenden weiten
ventjahr zuruͤcklegt, wenn er nicht in den letzten fünf Jahren die Spielraum bei der Berathung des Budgets des Hecres und auf
natürlichen Blattern übersianden hat oder mit Erfolg geimpf. die Höbe der Militärbudgets der übrigen europaischen Großstaaten
worden ist. in, gegen welche das deutsche relativ seht niedrig sei, und betont
Reichßztagssitzung am 13. April. Zweite Berathung daß die Prasenzstärke nicht zu hoch degriffen hl.Redner aibi
des Militärgesetzes. Zur Debatte stehen der bekannse Compromiß- inen Ueberblick über die Kriegsstärke der übrigen europäischen
intrag Bennigsen's, ein Antrag von Mallinckrodt und Genossen Mächte, unter denen Deutschland erst die dritte Stufe einnehme,
zuf jährliche Bewilligung der Präsenzz ahl durch das Budget, ein ind sagt zum Schluß: „Wir brauchen eine starke Armee, um eine
Anttag von Hasenclever auf Organisirung einer deutschen Reichs— räftige Politik zu führen, wir brauchen eine gefürchtete Armee, um
voltswehr, wobei 340. 000 Mann während zwei Monaten in jedem den Frieden zu erhalten. Das werden Sie mcht erreichen wenn
Jahre, während der 10 übrigen, Monate nicht über 180,000 Sie den Bestand der Armee jährlich in Frage ßgellen. Deßhalb
Dann präfent zu halien wären, endlich ein Aatrag von Ausfeld hitte ich, verwerfen Sie die Amendemens der Ahgeordneten Ausfeld
Fortsa ritispartei) auf Bewilligung pon 401,659 Mann pro 1875 und v. Mauindrodt. GBeifall.) J— J F 57 *
und alljährliche Feststellung der Präsenz. Der letztere Antrag ist Das Bennigsen's che Compromiß ist vom Reichstag mit großer
aur Ahe NMilaliedern' der aus 49 Abgeordneten bestehenden Mehrheit (224 gegen 146) angenommen, die Friedenspräsenzstärke
Fotischrittspartei unterzeichnet. Miquel referirt mündl'ch über diesd Deutschen Heeren somit auf 401,6389 Mann sur die nacfien
rckannten Commissionsverhaydlungen. Das Haus ist überfüht, fieben Jabre (vom 1 vanuar 1873 an) festhestelt 3αν
VWV — 375458
Bürger Verein
äIn—ι
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Nagsittagt pracis 8 Uhr⸗.
Generalversammlung

a Vereinslokale bei Orn. G. Jung
ut. Tagesordnung:?
Aufnahme neu angemeldeter Mitglieder.
8 Der Vorstand
Gesellenverein.
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pae SS
im Oberhauser'schen Saale
dozu freundlichst einladet :
D Atbsivse nt
Joh. Just ir.
NB. Nur diejenigen Gesellen haben Zutritt
welche Mitglleder des Vereins sind.
Facht Brod⸗ Fleisch ꝛc. Preise
der Stadi Zweibrücken v. 10 April.
Weizen 8 sUeßz8 r.“ Korn 7 f. — fr.
Gerste 2reihige — fl. — kr. Gerste vier⸗
eihige — sU — kr., Spelz 6 fl. 18 kr.,
Spelztern — fl. — kr,“ Dinkel — fl. —
x., Mischfrucht — I. ⸗ kr., Hafer 5 ft.
19 kt., Kartoffeln 1fl 80 kr., Heu 2 fl.
12 kr., Stroh 1 fl. 80 kr. per Zentner.
Weißbrod 193 Kilogr. 24 fr., Kornbrod
z Kilogr. 833 kr. ditide2 Kilegr, 22 kr.
w. UKitogr. 11 ir. Gemischtbrod 8 Kitogr
r., T* Paar Weck 90 Gramm 2 kr.,

indfleisch 1 Qual. 22 kr., 2. Qual. 40
dalbfleisch 10 kr., Hammelfleisch 22 tr.
Schweinefleisch 22 kr. pr. Pid. Butter 45 lr,
her Pfund.

hnarzt
noofstraße
197. Fss . ße

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Gebrudex Grumbach
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Sas gem ündl.
Marktphatz Nr. 18
beehren sich, ihren werthen Kunden hiermit ergebeust unzuzeigen,daß sie hon
hren Einkoufs eifen nach den bedeutendsien Fabriken verfchiedener Lander zurück
zekehrt sind mit einer vollständigen — —
Auswaßl in allen Genres von Stoffen
— 2 2
für die Sommer⸗Saison.
Sie empfehlen besonders ihr dager in —
schwarzen und farbigen Lyoner Seidenstoffen
J sywie in ια et
SeideneSs a m
aus den vornehmsten Fabriken Lyvonst. — rr
Herr Grumdb ach wird von Montag 20. April ab
im Hotel Laur Sit. Ingbert anwesend sein,“ um den
werihen Kunden seines Hauses mit einer vollstandigen Mufterlarte aufwarten
zu konnen. — de

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        Militärersatzgeschhäft für das Jahr 1874. 55
Mufte run g hud Loofung der Diiitarpftichtigeird sowien Prafung und Verbes cheidung des Budng⸗
8 »stellungsgesuche. —

Nach dem festgestellten und genehmigten Geschäftsplane wird die Bezirts⸗Ersatzkommisssiom füt den Auf
hebungsebezirt Zoeibrücken in der Zeit vom Dienstag den 28. April bisesnschließlich Montagden
i. Maf nachsthin — mit Ausnahme des auf den 3. Mai fallenden. Sonntags bäg bich Bormattags um 8 ü hi
und Nachmittrags um 8 Uhr, im Fruchthallsaale zu Zweibrüchen zusammentreten, um die Muste⸗
rüng d. h. die Messung und Visitation und die Loo sun gu der Militärpflichtigen vorzunehmen und damit zugleich die? Prüfung
und Verbescheidung sowohl der Zurüdstellungsgesuche der Militärpflichtigen, als auch der Gesuche von Keservisten, Ersatzreservi sten und
Landwehrmãnnern um Versetzung hinter den letzlen Jahrgang der RFeserve, beziehungsweise der Landwehr zu verbinden. J

.*. Die Musterung wird am 28. April, 29.,April, 80. Aprilzund 4. Maun die Prufung
und Verbescheidang aller Zurückstellungagesüche am 2. Mai Vormitftags' und die Loosang an
a. Mai ftattfinden. 3 — — es —

I. Zur Musteruug haben sich einzufinden: ⁊ να α νÑ νX a,
am Dienstag, den 28. April nächsthin die Wilitarpflichtigen ver Bürgoermeist swe emNuoppa

Niederauetbach, Niederhausen, Reifenberg, Schmittshausen und Zweibrücken α ιιιαν νο ,

am Mittweoch, den 29. April nächst haa die⸗Militärpflichtigen der Bitrger moistter dien Altheim,

Brenschelbach, Ernstweiler, Großsteinhausen, Hornbach, Itheim, Mauschbach, Medelsheim,: Mittelbach, Rimschweiler, Wals

heim und Webenheim. J — ien rd

am Donnerstag, den 30. April nächsthin die Militärpflichtigen der Bürgermeiste venienn Bebels

heim, Blieslastel, Einsd, Erfweiler und Geraͤbelinnn. 35

am Freitag, den J1. Mai nächsthin die Militärpflichtigen der Bürgerm'e i st,ere ben Ensheim, Nieder

würzbach, Ommersheim, Rohrbach und St. Ingbett. .. *.33

Zu erscheinen haben alle im Jahre 1854 geborenen Militärpflichtigen, so weüe all.e Miliste rp flich⸗
tigen früherer Altersklafsen, über deren Dienstpflicht adch nichtedefinitäb entschieden iß,
das heißt, welche weder einem Truppentheile zur Ableistung ihrer gesezlichen Dienstpflicht üherwiesen, noch zur Erjfatzteferve defignin,
auch nicht fuür unbrauchbar oder unwürdig zum Militärdienste exllärt worden find, porausgeseh daß die, Militärpflicht gen
Ungehörige des deutschen Reiches sind und sich gegenwärtigeim Aushebüngsbezirte Zweibrnd?n
ntweder dauernd oder nur vorübergehend aufhalten. 3... . .55777

Von der Gestellungspflicht sind entbunden und brauchen daher zur Musterung“ gu'ch t zu erscheinen 838

die bereits als Einjaͤhrige oder Dreijährige freiwillig Dienenden ν?:

die von den Truppentheilen als Freiwillige Engagirten. 66 —

die zum einjährigen freiwilligen Dienste Berechtigten, r — J ν 9 ———

Diejenigen, deren Gesundheilszustand die persönliche Gestellung unmöglich mack⸗ —Blzzddfinnige Krüppel. Die Unmot⸗

üchkeit des Erscheinens muß jedoch durch ein auf perfönlicher * Ing beruhendes Attest eines Arztes

und der Gemeindebehörde bestätigt werden. WW — —*

Diejenigen, welchen enlweder wegen Ausbildung für ihren spätere“ 7 auernden Aufenthalts im Ans-

Lande Ausstand bis zum dritten Concurren rden ish.... 6775*

Alle zum Erscheinen bei der Musterung verpflichteten Militärn, Jahrgänge haben

ihre im vorigen oder in einem früheren Jahre empfangenen oopungssheine und Gestel⸗
liüngsatteste mitzubringen. — 5 5*
Militärpflichtige, welche ungeachtet gegenwärtiger Bekanntmachung sich zur Musterung. an dem oben für die betreffend,
Burgermeisterei, zu welcher fie gehören, bestimmten Tag nicht stellen oder bei Aufrufung idres Namens im Muste
rungslotale nicht anwesend sind, werden gemäß Artilel 17 des Gefetzes vom 260. Dezember 1871 über die Fin⸗
fuhrung des Reichs-Strafgesezbuches in Bahern an Geld bis zu 10 Thalern gestraft und verlieren die Berechtigung
an der Loosung Theil zu nehmen, sowie den Anspruch auf Zurüdstellung und resp. auf Befreiung vom Militärdienste.*
VLI. Zu der am Samstag, den 2. Mai nächsthin, Vormittags fattfindenden Prüfüng unb
Berbescheidung der Gesuche von Militärpflichtigen um Zurückhstellung, sowie von Reservisten, Ersatzrefervisten und Lan—
wehtmannern um Versezung hinier den letzten Jahrgaug der Reserve, beziehungsweise der Landwehr, haben dieitnigen Per—⸗
sonen, zu deren Gunsten die Gesuche um Zurüdstellung von Militärpflichtigen eingereicht worden sind, zu erschejnen, damit
die —— jelbst zu beuttheilen im Sitande ist, od, diese Personen wirklich arbeits-, beziehungsweise aufsigis
unfaähig sind oder nicht. U 3
sabis — Am Samstag, den 2. Maßnäachsthin, Nachmittags werden die Listen gegenseitig mit nanba
verglichen und richtig geftellt. .142 * e3
AIV. um Nontkag, den 4. Mai nächfthin findet von Morgen 80 Uhr an die 3uag! —BB
Milliarpflichtigen ist es freigestellt, ob sie zur Loosung persönlich erscheinen wollen oder nicht. Für die abwesenden Militaͤcpflichtigen
wird ein Mitglied der Bezirls-Ersatzlommission das Loos ziehen. —V — v—
Alles dies wird gemäß 8 71 Ziff. 1 Absatz 2 der Militär-Ersatz-Instrullion andurch zur allgemeinen Kenniniß gebracht.
Zweibrücken, 28. März 1874. V——— —D———— 27 7
Der Civilvorsitzende der Bezirks⸗Ersatzkommission Zweibrücken,
F chä f r.
V. n.
mittage Id ũhr, zu Neuhäusel:
2792 eichen Stänme. —
397 buchenn. *.
hainbuchen Siämmee
1 birkten
— 28 lieferund Sparrer.
12386 Ster eichen Meselholz.
Holzversteigerung 31 8
aus Staatswaldüungen. In Dienstag, den 21. April 1874, wie
1. Nevier Neuhausel. rorher: 3 J
Schlaͤge: Gengelsberg, Frauenthal, Hasen⸗ 778 Ster buchen Scheitholz —
steig, Prachtwald, Todenpfuhl, Langweiher, ! 2228 eichen 5* α

Birkengarten und Zuf. Ergebnisse. 15 , birken

Am Montag, den 20. April 1874, Vor- 809 , versch. Kloß- und Prügelholz.“*

—

2. Nevier Waldmohrß· ·
Schläge: Steinernermann Vidsiod und.
41— Zuf. Ergebnisse 7 *
Am Donnerstag, den 28. April 1871
Aormittags 10 Uhr, zu Waldmohr:
8 eichen Stamme. 375 no
48 huchen —— ———4 I
96 weichholz Sparren. ——
53 eichen Wagnerstangen. ——
67 buchen und birlen dͤd. 53
562 ,. Stempelstangen. 7
29 Stir buchen Scheitholz. “
200 Slangenprugel. *
100, sonsige Prügel und Lrabpen
Redaktion, Drack und Berlag ven F X. Demest in St. Inabert.
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        j 2838 32 52 222362
VV— ————— 2—2—3 — 583 3 2857
s553z335535 553553 8338 2533—5 z55 35337
—— — 32 233353 82338 7 ——— —5*
* 55 727 383 3 235 223882 ——— W 55 — 2
5 33— 3 3585353 5 3558
35 5758 87233 555 55833553— 338 8 26
z26 4 — .8 2255333533 — —5333 7 *4
2 —8 258 5325 „. 72 3., 2—5. 2 122532 3 582 c̃——— * —5
* — * —J — — ——524 —A——— 852822 ———
—— *552232 2323328— —V— 2. — —
83 33 —53336* 5 55 — 552 *
555 *2 * 3 53⏑ 55 52*—33 — 5* —5*
— 85 ——— 15 22* * * * 854 —258—. — 5—24 — 8 273 33 22
22* — — * 22 — —Z2. 38 — 5 —255 ** — — 5 2 — .* F

z35—3 638 s z33 2335 5333 3332

2 * — 5 27 8885 * * 2* 2335 * 2335
225877 — — 32 *2. 324 28 2 2 3z *2 22 5 — 825 7
532382 92— —3233 2535 328288 8 *83538325 5325
22725 * 552 — — 252 25 —A—— —52 3333 50 25

253 3—35 532 5332 — —3—3 2—3 —3352
s— 3z3 52375 2355 28 — ——— 5533— 32282353 358
57722535 3 3 —33 225 53255 —3 283 — 5
— —5— — —— 7 33 24 5338 — — 5333 3—333555
— — —5 5 3 23—— 12 — —— — — —552 —A — S 535 —3
⸗ ————— —æ 323 8 2* 3 8* — ——— *
25582833 53583 — 2338 B53 282833

v52 A —— 32352 8 — ——— — 55—222 5255 — 2852

85823 — 2 —— —52 32 2 7 2 882*
⏑ ——
5 B —5 ——
— — — 33353 ———— — ———
— 2 2 5 — N 52 53 O — — 3 —*23 55 322 F *
——3355———5 *853 3 2⏑ 3
3 — 4

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228 E7E322 —— —52352323—55 83— 5—3537—33334
7 2 —— 823 22 —3 53335 — — 322*8 55 34
8 5582 558 —A ——— — — ———— —z23246 15
* —*æ*3 8 5 ——2—68* **

82 23 — 535 —S — 353493533— — —

8. * 22 2* 2 * * 2—8 — 23342 B3
— 22509 5 3 — 8 *—5—25*5 228 9 * —* —A ——7
5 7 2* 5523—* —ã * 3

—2 —* * 2* *8

*—383523 38385 ———328 38 — z— 83
2273—72 2 — 5225557 —532 2*558 25 — 6385 —3 —
— ** * —A——— 2 22 52 — —— — 22— —

525 —332 5535 — 8 — — 0 2
333385 s8s5 3 8 3

553 * —A —*
e 2231722 — —A * * — — — —5255
2252* 83* — 5—2388522 8 2 58885** —E
—8 4
3 —— ——— IS 5— 52 55 335 —8333—
A —— ——
— —— —22 5——z2535— 7 52 — — 5*25 53
————— 2352352* — c— 538 5.,5 23 5 8
—2335535323 — 2225 558535868 2
538338553 55 33—35 558. —
5352— 52 2—73 2535* 5 — I 253
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83557 —5253 733 783 *8 522563—53557
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523 — 33583 53835—5 5525—83835 —5 5832—8 3
33 33 —333—538—3 267 58—

23 8 282 —* — 5 *5 ——
s33 3333835 555286 3252 552 —286

— 228 S5c —— *852 55 xAᷣ 55 83 ß
225565532 5—58— 3 5 53555 ——
33 53 3 5555 25258 Vx. — ————
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323227 7*2 x5—3885
24 5535533355333835 55 33588
528 32558 * 7533362328 2358 3323 85 7
—32 72 8 8 * 22* *5 8 555
A —8 s5 5 5*7358— 3322353 255* 8 282
—— 3 2 —— S22 — 2* 5 3882

z35 38353 836 »23 533535

2— — 5* 2 — 255 28 * 875 2* XZAVIS

2 — 2223 * 2 5 5 —82355 *B37 57533—

— S 23 9 428 —— —3 — —— 35358323537
»2 —8 52352 * 22 28 323 852 22 —* 3 255 32
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5555 5 —A —233323 2 *2*5 —A ——
—A——— S ——— 553 255333238
55 5228 *— 2 235 253* 33265 288 2353
5*202824 254 — 2232 — 353225* 8228* c88385
25555 2 8 22 3223 2253355 * * 2 —5 75
33 33 333 z 33834
2E 5 2 32 S —353 3333
8 * — 2* * — 7 — 84 R. 3 —A ———
3335632232335 85 — —252 —— ——
2 555 5 —z—3—23855232 * 5 8 5335
3 3338 3630

25 —332855 —38 12322 528 3 35 28 — V ————
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A 757833 7 55353535 222333— —
25 *232 — A 282555 28* 25
25 23238 s5335338 33388 —33333— 8 —A——

e —— 28366 —— —55 5 —2— 55 —A

2535 — — 2 3 25 — 2 *82 82 — — 32 2 *2552 —
* 22 8 25 z538 — * —A * 5s8 228 c ——

* α —28 * — 8355 33583833533 * 2 8 232353 —
— —2 33 28 583 5 — 2235 8259 8 23 — —
—72— 5227 ⁊ —532 — 82 —553232 2223 —— 225 *353
—— 255 323 8 * 29 22 —68 533ES,as 32328 24232
* — — 25 — — —— —2323 ——
22 *2 ——— 2B33—25 * — 3 * 58 3 18 7— 2 z322 22322
h — *. de 128 322 öh VÊ, 8 *
28 —7 J2 * 222875 2. — — 552—— 322 820 8 *r 2 —
55 —2522 5538 3 *22335752228 s33323 23838 2385
55 558 —A 2 83 2335325 —2—58355322 — —
2 82 5—75*3835 3378 51 53 835 88 3*
— —*3325523758— 353335332537 A 33—23240

— *8222 2* 2535 8 2323 34 53538 * 5

822353 — —53z 352—58228 z53 8 —S—252587 E5

8 8z 232 52258 223 —*8 * —— —A
53 83232868 —23260 253332 2 X— —— — 58 32335332* 2582
53., 55 2 2 *8 5* 8 5355 25353—8 *53 23352332
s * —A 53255376 DIE 233 8522238 2 2 3583 *» 5253*

8 253 7283338 z38 2575 78353 3223353333—532 28
25 22737 53*2232 5553 3 8322c :53628332 A 55288
53 73332 325327 3 333355«388 383338
—A JJ
538 5 5 * —A — 3 27 *32872 83. 38
25 33 —X 252—36* 2 2 28 28282232 32 32
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32 8 —— 52 ——2 2282 22
23363238387 38 — —A

— — * * 353* 8*

528 5323 3 550255 —

2 * 2* o

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252 32.22. ——
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2. 2 2 — —2 —
—* — 552 33965783583 255322 — 735*
ßllerz 3855* A 55385335 * —23333 253 — —
* *48 7* 28 *
5 8332 329837 223335333355 ————— 838
36 6
2* 35 2* * 3*23 — 28* * 5322. — 2335
2328 228 — —2 —A 55833 3 322
— 238 5838 — 82325* 25332 75 527235353 2
73 * 2*725 2232233 2 5.3 —V 313 ———————— 58
5238 323 782 222 3. 3—3383 —
328 253 2 32288 — —1*28—683 2. —
— 2238 5 7* 2 2 3 2. 2* 21 S * *
z ——
2* * * —8 2* — 2 2. J F
* 23323 * 33253 *5** 5522 5533 — 33 * sö
2* —A 3 5.** *82* 2 2 2220 * 52 3* *. 282 5* — 8 8
838 6 7533533— —3
— 222 384 33338— 5 2
A 2 *53 55 85322 3 8 5—
J »8 53* 33 62858 2 — 45 557
23 328 3 53 7232 0* 2 53 —835 55
3824 — —— —3 25 ——
85* — — — 2*5783 2 — —2 —588 X 7—8 * 2*
33 3 8 —* — —52 .. —* 2 55
* 225352 — 35* ——— 25*
7* 5 5333533 * —— * 553 * 3332
— —33 2—53 *268 5 35 ———— 28
e e —— 33338368
33 3* —5333 3 27583
— 23335 83* 3328 3—, —38233 52228— 828 2*87
33338 —— — 3533 52 58 55 5753535* — ——
338355 3233 2 * —
a * — — 52 — —. — —— 82873 ——
—— — 7533
hiu J— 55027 3— 2. 3*35 322 33 —23
5* * 5. 5222 2253378* 23 F
*3525* — 5222* 5585*
30 38 ——33835 Ac
2 B5* 5587 5 A 5333
83
* —223 —— — — 525 55
z— 3 *3 —— 255
3
58 2535 * — * — A 5033
5 325 83338
— 3 — — * 2.
—7 — —28525
435 —— 5 53552535
52* 5* 5352 —3 3*82 S
** 5*752325. — 238*
/2 38 25 ., X S 25
— 83.2 — 253383878 —
3. XXx 253722
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2 — — **. * 3 * 153*232
A . E g 23838
*E 433
— —* 28
28 *2 —8 —— 332
— 3 * 53233238385
— 53333 5335838
—2 25 — 537 2335*35
32 22 7387 25
22

—3— —
8 28,8
5 226 23 8
322 5 351
—A 27 28 27
2—523 —*— *
— —— 8 7
258 33 5. 6
122 3*528 71657
2B31—3 22 * 7
* — ⸗— —V
23555353 5
——— 723
*25333852
32 8*
5s538335885
28333 382
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2238335323 —A—
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2. * 27 2 *2 * —
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2, S nkag annd Son ntag. Abennementspreis vierteljahrig a te d
* 7 2 — I7.: . — 2
a de deeisvalti·· ↄaile Blattlqrift over derea Naum berequet. *
ιιοι ιν α—.
—

—O
wilbeegr. Umnzeigen werden w
62. .—ι ινIuu
s
7 ODeutsches Reie.
Rünqen, 14. upril. Die sockaldemokratische Arbelter⸗
partei hielt gestern Abends 5 Kreuzbräu“ wieder eine Fiemlich
hesuchte Versammlung ab. Die Arbeiterführer Rick und Geiser
beieuchteten die allgemeine politische Lage, wobel fie für Deutsch⸗
and siets die Bezeichnung China““ gedrauchten“ ind der chine⸗
ischen“ Polizei die artigsten Complimente machten, Auch an au⸗
xren Kraftwoörtern fehlte es nicht; um nur Eines zu erwähnen
wurde dom Soldaten als der zweibeinigen Kommißbrodvertilgungs
maschine“ gesprochen. Als sich endliq ein Redner über den deut
chen Reichttag verbreitete und diesen eine „harmlose Corödie“
aannte, entzog der anwesende Poltzeikommissir dem Redner das
VBort und schloß, als der Vorsitzende troßdem denselben fortzu
sahren ersuchte, die Versammlung gänzlich. Mit der Erklärung
daß man schon oft an die Auflösung gewöhnt sei und nur noch
in Spiritus aufgeloͤst werden koͤnnte, verließ der Vorsitzende Tri—
bne und Saal, ihm folgten die übrigen Socialisten ohne weitere
Stotrung. (AbdzzJ.
Berlin, 15. April. Der Reichsanzeiger“? veröoͤffentlich⸗
ein Dantsagungsschreiben des Fürsten Bismard für die gahl⸗
reichen Beweise der Theilnahme, die er aus allen Theilen des
Reiches und dem Auslande während seiner Kranlkheit erhalten,
sowie für die Glückwünsche zu seinem Gebuttstage. *
BGerlin, 15. April. Die „Nordd. Allg. Ztg.“*bestätigt
aus ficherer Quelle. daß der Admiralitätsrath von Madrid die
beiden in der Sulu⸗See in Beschlag genommenen deutschen Hun⸗
delsschiffe Louise Marie“ aus Altona und „Gazelle“ aus Apen⸗
rade mit den Ladungen freigegeben und die Behörden von Manila
jur Ausführung dieser Verfügung angewiesen seien. Die Entschä⸗
ARgung der Eigenthümer der Schiffe für die durch die unberechtigte
Beschlagnahme erlittenen Verluste werden im Wege der Verhand
zung hoffentlich bald geregelt werdhen.
Berlin, 15. Äpril. Die „Post“ schreibt über die Vor—
zeschichte des Compromisses gegenüber anderweitigen Mittheilungen:
An der Nachricht, Fürst Bismarck habe am Mittwoch ein förm⸗
üches Entlassungsgesuch eingereicht, welches den Kaiser bestimm
zabe, einen Besuch bei dem Reichskanzler abzustatten,“ sei kein
wahres Wort. (Daß aber die Frage. welche Wirkungen der
Rüctritt des Reichskanzlers haben wuͤrde, auch erwogen wurde,
zas zeigt die oben mitgetheilte Ausführung der ‚Nordd. Allg. 3.“)
Der Reichskanzlet habe kein Entlassungsgesuch eingereicht und der
daiser sich aus vollständig freiem Antrieb zu dem Besuche am
Donnerstag entschlofsen. Bei den hierbei sinttgehabten vertrauli⸗
den Berathungen über die Gesammtheit der politischer Situation
ꝛeien die im Namen der-nationalliberalea Partei gemachten Com
oromißvorschläge natürlich auch, erörtert worden. Es —R&amp; ver⸗
sichert, daß der Reichekanzler die Entscheidung durchaus in dite
Autorität des Kaisers gestellt habe, mit der Zusage, daß er für
diese Entscheidung. wie sie aus ausfallen möge, mit fseiner dvollen
derantwortlichkeit eintreten werddee.—
Berlin, 16. April. Keich ztag.) Die
deb MilitärgesetzeA wird fortgeführt. Die 88 9 und1
wverden nach dem Kommissionsvorschlage angenommen; 53 11
Aufhebung der Beborzugung und Dienstpflichtbefreiung füt Augs⸗
jewandertes nach langer Debatte bei Zähnmg unier Annahme eines
Umendemenis Weber (Koburg) mit 178, gegen 1558 St mmen
angenommen. Hiernach tönnen alle Auswanderer, gleichviel in
delchem Lebenbjahre ausgwandert, bißs zum 831. Lebensjahre her—
angezogen werden. Die 88 12 uad 153werden ohne Debatti
angenommen, ebenso die 88 14 bis 17 nach den Kommissions⸗
anträgen. F — * * ·7* me 4 * J *

—.2 ——
Depesche, schro bt Opinionẽe nationale,“ wirb wie man zehaublet
rine Vervollständigung der Euquöte Seitens der parlamentaxischen
Zommifssion veranlassen, die beauftragt war,bie a Ursachen des
drieges von 1870 und die Thatsachen zu prüfen, dien den 4
Semtember herheiführten. Es scheint, daß die WMehrheit pex Kom—
nission die aus Ropalisten zusammengesetzt ist, fehr erfreui in,
die Gelegenhelz zu Ergreifen, auf evidente Weise derborhehen zu
dnnen, welche schwere Verantwortlichkeit auf dem Kaiserreich Jastt
uußer der verbrecherischen Unerfahrenheit dieser Regierung. Wir
ehen nur Vortheil fuͤr das Land darin, wenn die Fehler Napo
eons und seiner LKtaͤthe in's hellste Licht gestell werden dasn
zas beste Mittel, gegen die unverschümte Propaganda anzulampfen.
velche die bonapartistische Partei in ihrer Gier, die Stag/sgewalt
von der sie einen so schlechten Gebrauch machte, wieder zu ergrei.
—3 * Schweij 44*
Geaß, 13. April. Dem Bund wird telegraphiri: Großer
Striteskamdai. Mehrere hundert Maurer und Steinhauen
volltes Kanmeraden, die (bei den Ufcrarbeilem im —X
en, hindern. Fürchterlicher Steinhagel. Mehrere Schwer⸗ und
viele Leichtverwundete. Etwa 50 Verhaftungen fanden siatt,
Broße Entrüstung dez Publikums gegen- die gewaltihatigen Gre⸗
zisten. Alles sind Fremde, meistens Sadoyarden. — Ein anderes
Telegrammm dis genannten Blattes vom nämlichen Dalum lautet?:
Fin Erlaß des Staaisrathes lautet, daß Strickende, welche in einer
der Bauwerkstaäuen der Stadt die Freiheit Der Arbeit verleten
vollten, der Justiz übergeben worden sind. .nνeuι
—W England. ι nα
Soundon, 15. April. Von klerikaler Seite ist eine gewal⸗
nige Agitation gegen den am Frettag im Unterhaut zur Vers
handlung gelangenden Antrag Newdepate's auf Einleitung einer
Untersuchunge über die Zustände in den Klöstern und über deren
Verhaältnisse ins Werl gesetzt. Der Herzog von Norfolk und gfeine
Verwandten bieten allen Einfluß bei Disraeli-in diesem Sinue auf.
Der Kaiser von Rußland wird den gegenwärtigen Diqpo⸗
ãitionen zufsdlge ersft am 15. Mai in England eintreffen. c Er wird
von einen seiner Söhne und wahrscheinlich von Fürft Gortschakoff
degleitet sein· Zu Ehren des Kaisers wird eine große Truppen⸗
cebue im großen Park von Windfor stattfinden und in Verbindung
mit derselben werden 10,000 Moann Truppen auf dem Cabaleric
Mbungsplatze in der Nähe von Windsor campiren. Man erwartet
zuch, der Monarch werde den Rennen in Ascot beiwohnen u
Amerika ———
Mie xri e o. Der Hamb. Corresp. dom 8* d. M. brachte
ach einem mexicanijchhen Blat e wom 49.* Febr. die Geschichte
ines Ueberfallt von Banditen, auf offener Landstraße daselbsi am
jellen Mitag verübt gegen eine Aanter Escorte feiger Gensd'armen
reisende deutsche Familie, wober zwei angesehene Deutche: Adolph
Barthollz und: Dr. Wilhelm Wesiphal (der im frauzosischen Kriege
nitgelämpfi) Armordet wurden. Einem Berichte des deutschen
Tonsulates in Guadalajara zusolge. befinden fich bereitt mehrere
der Missethäter in den Händen der Justiz und werden diel Ban⸗
ꝛiten ihrer gerechten Strafe nicht entgehen. 3
— — —
ne Franzöfische Seldentbaten. —
Auch dem Elsaß erhelten wir (schreibt die Saarbrüder 31)
pon einen alten, treuen deutschen Pateioten folgende Zuschrilt, die
vir an dieser Stelle zur Henntniß des Publikums zu bringen für
Pflicht etachen. 4 —
Das deutsche Voll — schreibt unser Freund] — gleicht jenem
uugendlichen Helden, der bei seinem ersten Waffengange sagen
mußte: . Ich kann die lonigliche Rtüstung nicht tragen, si⸗ ist mir
u schwer.“ Und dennoch dürfen wir es uns nicht verhehlen, daß
alle Briefe, die wir von unsern Optanten und von unsern ehe
naligen Waffenbrüdern aus Frankreich erhulten, von einem bedor
ihenden Rache ug- gegen Deultchland melden. Diesen Gaͤcenno

J Oesterreih.
Waen, 185. April. Das Abgeordnetenhaus nahm heuse mit
zroßer Majorität in der Generaldebatte die zweite Konfessionsvor⸗
age, betreffend Anerlennung der Religionsgeselljchaften, an. J
Franukreich.
Die Verdffentlichuug des Beuß'schen
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        den wird, die Trohung beigefügt: Wennt Wwir in' Deutschland,
indringen a kein Stein auf dem —** Aüstehen! —**
heißl Louis Napoleon le prines Inyasion IV Herx von Cassag -
jac, dee Woriführey der Bonapartiften, erllärt saͤner
steiß wachsenden Parlti, daß ihre Sehnsucht nach Bollwerten
zes unteren Rheinthales durch die Ereignifse des Jahres 1870
zlangend gerechtfertigt worden seiß dald werde eine“ homerische
Schlacht an den Ufern des, Rheins zwischen, den beiden Kron⸗
er Auch Vittor, Hugo dehauptet, Kainz und Köln
nüßien wiedet französisch werden, daz Pariz Dantons würde mit
dem Europa Atiilas fectig werden n.

—5 abgesehen davon, daß dies nur ganz; abgeschmagte
kdtjungen und Zukunftsvisionen französischer Chaubinisten sind
ind A hoffenttich mnit Gohes Hulfe auch allzeit bleiben werden,
zurste es doch zeitgemäß sein, darauf hinzuweisen. was wir von
zen Soldalen der Vruhiateichen Araies der Agroßen“ frarzoss chen
— 3
3Winhaben mit genen Augen gesehenk) was die afrika⸗
nische Lirmeeleisten konntern Am Bivouae mie in den Lajarethen
erzuhlten' Uns die Soldaten⸗ wie man gefangene Arbicos. auf zu⸗
zejpitzteue Vaumstämmchen gepfählt, knieende mouqueres (arabische
Frauen) ber einer Razzia niedergeschossen und verwundete Knaben
den Adlern jum Fraße überlassen habe.“ Ein spanischer Legions
soldat konnteeiner fliehenden Mutter mit der Spitze des Vayon—
—B Nindlein von ver · Vrust reißen, um es seinem Waffen⸗
zefähttenn, einem Wallonen entgegenzuwerfen. In einer kal wischen
Zuͤstenstadt stiegen franzöfische Infanteristen in eine Cisterne hinab,
wo sie den Frauen die Haͤnde abhieben, um sich der silbernen
holthaltz WMrumringe)n zubemächtigen:Arabische Handschriflen
wuͤrden als Pferdestreu, römische Altäre als Mauerfteinen Heim
dau einer Koaserne verwendek General Pouissier ließ tausend
Fluͤchtlinge vomr Stamme der Ouled⸗Riah, Männer, Weiber und
Zinder in einer Höhle erslicken. Nach dem Verlust feines Sohnes
hat General Roͤgrler das Gelübde, so viel Araber umbringen zu
jassem als sein Sohn Haare auf dem Haupte zählte.So oft er
wei Araber mit einander zanken hörte, fällte er das Urtheil
AdLs Bröche !u was so' viel bedeutete als der? wollensteinische
Epruch: „Laßt die Bestie hangen ! Die Unglücklichen wurden
ohne weitere Untersuchung nvor dem Breschethore zu Constantine
eischossenBei der Erstürmung der Städte Zaaischa und El,Ag—
sonat wurden alle Häuser ausgemordet, so daß selbst die Hunde
znisetzt davoneilten. Man erzählte uns daß Chasseurs d Afrique
an den Markttagen den arabischen: Kaufleuten auflauerten, um
hnen ihrem Mahomet (Beldbeutel) wegzunehnienene Die loͤwen⸗
zerzigens Zuaven erhielten wezen ihren, Practiken und bösen
niffen“ von den Eingeborenen den Spottnamen chakails (Hyänen).
Die deuis hen Kolonisientöchter hatten Vieles unter den Sultans
aunen berfranzsfischen Offiziere zu erdulden.“ Der Prozeß Doineau
warf ein schauerliches Licht auf die moralischen Zustände der frau⸗
dsischen Armee. ,
Koch schlimmer waren die algerischenn Hulfstruppen. Als
Allrie mnten die Söhne der Waste ganze Saͤcke voll Menschens
ohren in das französische Lager schicken. Als Insurgenten schnitten
ie den gefangenen Marketenderinnen die Bruͤste ab und verübten
Sadomsgräuel an den Kindern der ermordeten Nolonisten: 1.
pr Vor dem Ausbruche des deutsch⸗französischen Krieges haben
wvir gegen die Verwendung dieser unheimlichen Banden in euro⸗
paischen Streithändeln brotestirt. Im Lager bei Straßburg über⸗
edete man die Turcos, die gesallenen Pcüsfiens hätten Mahomet
rufgehängt. Zähnefletschend antwortelen die: wilden Gefellen eHeute
derspeisen wir die Suppe und morgen den Bism ard.“ Die Straß⸗
zurger aber theilten Tractate aus in welchen man die Fallstaff'jchen
Rektuten bat, im deutschen Quartiere an ihre: Mütter und Schwe⸗
dern zu denken. Beim Durchzuge dieser Horden bewaffnelenich
zie Bürger Straßburgs mit Revolpernen und mach der Niederlage
don Wörth sagte man geradezu: „Dieft Wales“ haden dort be—
E 8

Man hatie beim Beginne des serieges prophezeit, das Petro⸗
XEVXEX
ond in den Reihen der preußischen Infanterje., Rach dem Bom⸗
zardement der elsoß⸗lothringischen desiungen! fehtne es nicht an
Angludsmenschen, welche laut arklärten, sie möchten diengange · Welt
Araichten und wurden hinter Bourbakis Armee mite der Brand⸗
fackel inherziches. Zur Revanche wollten ·wier Francktteurs Boutr⸗
hatin die Dorfer des oberelsässischen Münsterthakg oegen« der
diischen? Wundart ihrrr Bewohnet niederbrennennung
Mit prophetischem Scharfblick hatte einst Voltaite'n bon felnen
Landsleuten gefagt: Gebt Acht, wenn diest Affen sich n Tiget
derwandeln.“. Im Dezember 18531 hörten man“ Offiziere beia
Beginne des Barricadenkampfes kufen: Tapeæz sur les Bédouins:
und nach der Niederlage der Communarden sprach man davon, die
— F Fr—e lebieG uFJahre in Algerien dRKed

— — * —
gefangenen Inurcuten zur Vipifcrifon) d. b. Shlagoen Kei le⸗
— quf ubewahren. Das —* noch inner Sit Ktieger⸗
estaͤlten A wie sie mit fen in der Hand Guf— keltischen
Mumzen· abgebilden find. ee en Erfahrungen smdchten
dir alle Stammesgenbssen ermahnen, . das Pulver trocken zu halten
und namentlich Aninghausens letzte Bitte zu beherzigen:

—8Sisd einia, einig, einig!
—J
142389225 F
eIne Irheim hah-am. J4.ä daegein Knecht des Verts vür
germeisters Seel einem Pferde jeines Dienstherrn die Zunge aut-
gerissene Es⸗ ist Untersuchung gegen ihn eingeleitet. (B,3) 3
usel, Der Gemeindebeschluß über Einführung der Com⸗
munnalschuie wurde don der kgl. Kegierung genehmigt. —3
FIn Lambrech, Zersprang, in der neuen Tuchfabritꝰ
ꝛin. Dampftessel. wodurch has Gerande hJarz beschädigt und zwei
Ixbeiter derhrüht würden 3 .. 53
e Dene W nlbige deruntzludien heim Vahnbenn in der
nuͤhe von Maroheicn und Kirchheim dn 110 und 13. Aprit
irbeller voun denen der Eine das Bein hrach der! Andett leheng
zefährliche Beschadigungen dabonttug3
In der Pusebung von Kirchheinbolandent ireiben Nich. wie
das Hpf. Wol.“ meldet, 2 Wöifet, die eine besondere Liebhaberei
ur Rehe und Schlafe haben. Da die Herrn Schützen denselben
»isher mit Pulver und Blei nicht beikommen koͤnmen, will man
3. mit der List probtren. Das vorgeschlagene Recept · tauter: VNan
gräbt, eine Grube, stellt in diese kinen wolfdichtennSchafstallnmit
enn unschuldigen Schäflein, dedt die Grubte leicht mit Reisig zu
indz streuf Moos und Sand darauf, In ftiller Mitternacht wird
das Schäflein in —* Gefühle seinet Einsamkeit ein· tlagen det
Behldcke anstimmen, welches für die Ohren des Wolfes Musikist.
Wolf kommt und lauscht, halb ziehr es ihn, halb finkt er hin,
das Reisig bricht und man hat ihn. (Der Sprg.⸗ vittet um
eine Ruthenlocke dieseg der, ficheren Gefangenschaft verfallenen
ühee 3
usa dt 14. April, Unvorfichtigkeit hat wieder
ndice großen Kummerr über eine Familie gebracht. Der Sohn
Aobienhandiers De hier halle am Samẽtag eint Vogelsflintt
geladen in die Ecke eines Zimmers gestellt und mit einem Roch
—D—— Freund
ndedte sie aber doch und kam, waͤhrend der 16]ährige Sohn des
Gastwirtheß. Bender den Rock herabnehmen wollie, an den Drücker
die Flinit entlud sich, und die Ladung mit dem Pfropfen ging
dem jungen B.in den, Oberarm. Troß sofottiger ärztlicher Hilft
rat am Sonntag Starrkrampf ein, und ber arme Junge gab
sestern nach hefnigen Leiden den Geist auf. — —
Spersete, Mau ist hier. jetzt mit Dem Heben einel
Schatzes beschäftigt. Im Brunnen dez Maurers Oswald in du
Sieingasse joll,nach Aussage eines nun verstorhenen Mufikanten
die Ariegslasseeines Mainzer Bataillons, das im Jahre 1799
zur Vexibeidigung der Stadt gegen die Ftagzosen beigezogen wurde,
in einer sshwreren eisernen Kuste dersentt sein. Man will gun den
Brunnen auspumpen iumd dann die ist heben. 8
ran Wiegande von Breinderihe um,“ früher
Bahnwärier in Frankenthal, wurde, weil durch seine VFahrlafigkeit
ver Tod des Kaufinauns Rössel von Lambsheimam 7. Janua⸗
d J. verxanlaßt wurde (derselbe wurde vom Bahnzug überfahren),
om Veurlsgerichte ¶ Fronkenthal zu 6 Monaten“ Gefangniß der
dpun en 13 Aprit.e Das Fesi vei dahnenweihe de⸗
Heltranen⸗ und Krieger-Vereinez München am 10.Mei soll be⸗
annllich gleichzeitig zur Gründung eints allgemeinen bayerischen
dandes verbandetz det Kriegervereint denüht werden.? Eine Praͤ⸗
dial⸗ Conferenz der deutschen Kriegerveteine zu Heilbronn hat nun
mnter der. Molivirung, doß dereits ein vayerischer Kriegerbund be
jehe, der sich mit, den deutfchen Verdänden derdrüdert habe, und
aß xi sich somit am 10. Mai nur um? xie Constituirung eines
Sonderbundes handeln tonne, beschlofsen,“ „dem deutschgefinnter
zayerischen Kriegerbunde dadurch eine moralische“ Unterftützung Iů
jewahten, daß die den deutschen“ Kartellbümdnissen ange hoͤrigen
III Kriegervereine die Betheiliguug an jenem Feste des 10. Mai
iblehnen.“ Es waͤrden sich sonach die Vereine vet Provinz Schle
jen Sachsen, Wehphalen, Rtheinland, Hessenn KRheinpfatz,—de
vürttemderoischen und bayerischen Kriegerbundes ferne halten. Im
Anschlusse au diese Verbände hak auch der dsterreichlsche Veteranen⸗
dund jede Betheiligung abgelehnt.
J. —VV Ju. Aprit“ Von den hiet am. 10. Mäarz be—
— degungestersemnars vethafteten· Ruhestörern wurden
drei Maͤnner zu vier, zwei zu drei Monaten und ein Knade vor
14 Jahren zu acht Tagen Gefängniß, verurtheilt. (Die Anstiflei
and Heher haben sich so zu salriren verstanden, daß ihnen nicht
deizuiommen wmar e * —
        <pb n="245" />
        1 In Freiburg im Br. sind, die Meßger naqch langem Warten
mie dem Fleischpreis endlich auch⸗ herabgegangen, und zwar beim
Zalbfleisch sogleich um 6 kr., von 18. auf 12 kr. das Pfund. In
Zarlaruhe, wo sie noch zuhe an den hohen Preisen halten, obwoh⸗
sie wohlfeil eintaufen will der Gemeinderath nun eine —XX
i i ten. .21 5 — .34. e —AV 12 * 7
inr a imh —*— Hier taglen am Ostermontag die füdbeui⸗
Squhmachermeistet. Der Aufschlag der Rohprodukte und die Borg⸗
frifen bildeten das Hauptthema der Bersammlung, die von Bayern,
dadensern und Württembergern besucht wac8

e enne sost des gane Dotf
(mabaherischen Wald, 6 Stunden nördlich von Passau) ab. Drei
hersonen kamen bei denf Brande um. —

yuns dem Dorfe Dreffen — Laibach) ist am 3. Dez
. Joaͤder jüngere det beiden Soͤhne eines Bauern spurlos ver⸗
hwunden. Am Ostermontag wurden die blutigen Kleider des
Aben von einem Dienstknaben des Bauern im Heu versteckt und
auf geschehene Anzeige bald darauf der Leichnam, nahe am Haͤuse
rgraben, aufgesunden. Der Morder iß affenbarder aͤltert
gruder, der dei der Entdedung fich flüchtete. und die Ursache des
Nords der Umstand, daß der Vater das Gul dem jüngeren, spat⸗
meren Sohn übergeben wolle. n

Berlinz 15. Apris. ErzbischofLedochows hi
vurde heute vom KHirchengerichtshof auf Grund des 824 des Ge
echesß vom 12. Mai 1878 in contumaciam zur Amtsentsetz-
4n9 verurtheilte .

pPRKeuenburs GWestpr.), 6. April. Ein sehr beklagens⸗
werthet Unglück ist am 2. d. M., Mittags 1uUhr, auf dem Gutt
silewo borgekommen. Die Arbeitsleute In⸗ der Brennerei saßen
in den Dampfkessel herun und verzehrten das Essen, welches die
m der Nähe stehenden Frauen gebracht hatten. In dem Augen⸗
zlick ersolgie ein furchtbarer Knall, ein durchdringendes Geschrei
der Dampjkessel war zerplatzt, fünf Menschen dlieben sofort todt
zum Theil vollständig zerrissen, während sieben andere lebensge⸗
faͤhrliche Verletzungen davon trugen.

F Der „WMoniteur agricoles meldet, daß die Aussichten der
Reben in Frankreich bis jetzt sehr günstig seien. Iun der Charente,

im Bordelais,“ im Herxaust ꝛc. sind die Reken gegen das vorige
Jahr noch um mehrere Wochea im Rüuͤchstande, und felbst wenn
wieder die verderbiichen Froͤste eintreten follen, würden fie wenig
Schaden anrichten lönnen. 8
aF In Neupeest ngarn) hat der Milchmaier Meda, der
bon erst vor ein paar Wochen angetrauten (zweiten)
Frau verlassen Gurde, in der Aufregung darüber sich volgetrun⸗
ien, dann sein Haus angezündet, jeine drei Kinder erstochen und
aich darauf felbst in den Diagen gestochen z..bon der Absicht, sich
in die Flammen zu werfen, wurde er aur durch die mitllerweile
rbeideeilten Racbbarn bhehaltentr
2 — r.
IsBerlin. Der Bundesrath hatbeschloffen, daß bei der
Audfuhr von Biler nach bem rechtsrheinischen Bahern,
nach Württembercç, 234 oder Elsaß⸗Lotheingen die Vorfübrung
en Biers beim Ausgangsamt behufs Erlangung der Rückvergutung
ünftig nicht mehr erforderlich ist. Zur Erlangung. der Rüdver⸗
sütung genügt die vordeschriebene Empfangsbeschein gung, die sich
edoch auch auf die Unverletztheit des angelegten Verschlusses zu er⸗
qrecken hat. ⸗

Wien, 18. April, Bei ber heutigen Ziehung der 18641
doose fielen 220,000 fl auf Serie 1963 Nr. 5, 15,000 fl. auf
Serie 1963 Nr 864 10, 000 fl.“ auf Serie 2349 Nr. 88.
Veiter wurden folgende Serien gezogen 32.166. 822. 748. 1520.
1694 und 3392. *
Di⸗en esmnachericht en.

Der bayer. e rene Felix Karl von Würzburg und
der badische Referenda Bernd. Wey er von Mannheim sind zu
Advokaten im Bezirk des kaiserlichen Appellationsgerichis Colmar,
ersterer zugleich zum ns beim kaiserlichen Landgericht zu Saar⸗
zemünd ernannt worden.

Die Pfarrei Fwres wurde dem Pfarrrr Jacob Christmann
n Meckenheim verliehen/ ....

7

—423, verantwortlicher KRedacteur.

— — —
Feinsten JamaieaRum

Arac,—
MMalaggg
Salato.
billigst im Aus verkauf be
Fritz Panzerbieter.

Bekanntmachungen.

umgewandelt für den Nichtzahlungsfall in
zwei Tage Gefängniß, sowie den Kosten und
Jestattet der Klaͤgerin, den verfügenden
Theil dieses Urtheils durch einmalige Ein⸗
rückung in den St. Ingberter Am⸗
zeiger binnen vier Wochen von heute
an öffentlich bekannt zu machen.
Also geschehen und gesprochen in der of⸗
entlichen Sitzung des koͤniglichen Zuchtpo⸗
dere zu Zweihrücken, vom ersten
April achtzehnhundert wiex) und siebenzig,
wobei zugegen waren⸗ Wolfe. ültester
Rath als Vorsitzender, bei erledigter Direk⸗
orftelle, Platz, Rath, Wil de, Assessor,
3tichter, zwester, Staatsanwalt und
Zatz jel d, Untergerichtschreiber.
Unterschrieben sinß: J. Wolff, Phatß,
Wilde und Hatßeld. *
Für den richtigen Auszug. —
Zweibrücen, den 13. April 18740 5
Die Kgl. Bezirksgerichtskanzlei
Gez. Hatzfeld.

*
Urtheils⸗ Auszug.
Das koͤnagliche Bezirksgericht zu Zwei
oruͤken, als Zuchtpolizeigericht erlennend,
hat in seiner dffentlichen Sitzung vom ersten
April achtzehnhundert vier und siebenzig
soigendes Urtheil erlassen. D
. In Sachen 34
clisabetha Luck gewerblose Ehefrau
don Karl Lanzer, Bahnwart, beide
in Hasel wohnhaft, und Letzterer selbst der
chelichen Ermächtigung wegen, Kläger ver⸗
rreten durch ihren Bevollmachtigten Anton
Bebh'ard, Rechtskandidat, in Zweibrücken
wohnhaft, gemaß Vollmacht unter beglau⸗
zigter Privatuuterschrift de dato Hasel, den
nunten März achtjehnhundert vier und
iebenzig · und zud Nummer dreihundert
jebenzig, registrirt zu Blieskassel den zehn ⸗
en Maärz achtzehnhundert vier und sieben⸗
ig, Volumine vier und sechszig,Folio
zrei und achtzig, Case elf, empfangen acht
ind zwanzig Kreuzer, ohne Renvoi Konig⸗
liches Rentamt. Gezeichnet: a. a. Deibel;
Gegen—
Johann Schafer. wei und vierzig
Jahte alt, Bahnwart, in St. Ingbeit
wohnhaft, Civilbeklagten, persoͤnlich zuge⸗
gen und verbeistandei durch Rechtslandidat
Dümmler in Zweibrücken.
Das Thatsachliche c. 2
Rach Auhörung ꝛc. *
In Erwägung rꝛc.
Aus diesen Gründen
ẽrllärt das koͤnigliche Zuchtpolizeigericht den
Vellagten Johanu Schaefer, Bahn⸗
wart bon St. Ingbert, der Beleidigung der
klisasetha Luchk, gewerblose Ehefrau
on Karl Lunzer, Bahnwart in Hase!
vohnhaft, für überführt, und verurtheil
hn zu einer Geldstrafe von Zwei Thalern

9
ze werkauf
über die Straße

von reinem franzöfischen Roth,
wein der Liter zu 80 ir, und höher.
Burgunder und Vordeaur in Flae
—
F. Foos.
— — ——— —
Ein Kartoffelacker. ganz in der:
Nahe gelegen, hat zu verpachten 7

Joh. Sehusi ox, Schreiner.
l
Das große Loos von ev. 120,000 Thaler
owie weitere Thice. 80,000, 40, 00 320, 000, 20, p9 0, 16,060,
22 12, 000, 10, 00.0, 83 2 S000, 34 6000., 334 4800 ⁊c. ec. kann
man auch diesmal wieder gewinnen in der neuen, von der freien Stadt Hamburg
errichteten und garantirten großen Geldlotterie. Diese Lotlere ist im höchsten Grade
vortheilhaft für das spielende Publikum. eingerichtet, denn es muß in derselben jedes
gezogene Loos einen derx enthaltenen 39600 Gewinne unbedingt erlangen, außer⸗
dem kommen 7500 Freiloose zur Vertheilung. Da wir mit dem Verkauf der Ori⸗
zinalloose direlt beauftragt wurden, so können wir solche zu Originalpreisen ohne Be⸗
ꝛechnung weiterer Provision erlassen. Wir versenden daher für bevorstehende Ziehung 1.
Tlasse geyen Einsendung oder Nachnahme des Betrages: D
Banze Originalloose x I. 8 80 kr., Halbe aà si. 1 45 kr., Viertel a 383 kr.
Amtliche Pläne und jede weitere Auskunft gratiißßi.
Der pünktlichsten und sorgfältigsten Bedienung kann- sich Jedermann versichert
halten und dürfte unsere Stellung hierfüc die besie Bargschaft bieten.
. Man beliebe daher gefällige Aufträge, daldigst und direkt gelangen zu lassen an
das Bankgeschäft von

3
43 21134

D in Hamburg.
        <pb n="246" />
        Bürger⸗Verein
ttt Sbe Ingι—
Zonntag, den 19. April 1874
74 Naqhmittags prucis 8 Uhr (
Generalpersammlung
im Vereiuslokale ba Hea. G. Jung
Tagesorbliung?
Anftiahme neu atgem⸗eldeter Mitglieder.
Der Vorstand.
Den verehrlichen⸗Damen nonier und
Amgegenda hiermit, die ergebene Anzeige
—E—
dehrt, hin und dag Neueste ju den r
Sommermoden
zur geft. Anficht ausgeftellt habe. it
Tii Frau Elise Fischer.
Veru Guan⸗ s

BHnochenmehl

CDTAAA. Qnalität .
. I. Grewenic.

ʒei
Ein starker 644456

weispaͤnner Fuhrwagen
mit 4 schmalen und vier breiten Rädern is
u verlaufen bei —
BSeinrich Laur⸗
Banpdwurm besun (auch brieflich) in
2 Stunden gefahtlos und sicher Dr.
med. VDemraß in Leipzig.
IEXR
Anuzeige
zmayern Nr.“

—
Alatge: Allgemeitner
Ias RKoûnigreiceh
— ü üü 7—
Franksurter Börse
vom 16. April 1874.
Pistolen.. 934-386
dolandische 10 fl. Stüuke 813247
Ducaten. d 803232
20Francs⸗Stückej) à 2αα/
Englische Souvexeigns .1135302352
Dollars in Goihec . 225226 j

Das Neueste in V — —— — F
Seiden und Alhacea Sonnenschir-
e nd ciouscaäs
mit kurzen und hangen Stöcken, sowie in νιν
Herren⸗, Damen⸗ und Kinderz Regenschhirme.
eiden and Zollattas, empfiehln
α νννα ασ ↄι ꝓrινινäνιν Larl Schanok.
2
— *
i F —D—
8 Gebrüder Grumbaeh * * J
wr z e. . imn l ινα E
sargeemünl..
Marktplatz Nr. 13
heehren sich, ihren werthen Kunden hierm't ergeheust anzuzeigen, daß ste von
ihren Einkaufs eisen noch den bedeutendsten Fadbriken verschiedene r Lünder zurück⸗
gekehrt sind init einer vollständigen
— 8402 —A * 72* 3 * 5*
Auswahl in allen Genres von Stossen
5 66 ———— 2 4
für die Hommer ⸗SHaison.
Sie emdbfehlen besonders ihr Lager in**
schwarzen und farbigen Lyoner Seidenstoffen
α FV sowie in F * — nebe e
denSam mt
——— —
Herr Grumbach wird von Montag 20. April ab
im Uotel Laur St, Ingbert anwesend sein, um den
werihen Kunden seines Hauses mit einer vollständigen Musterkarte aufwatten
au können.
*
—5

4
3756
75

—

J
beginnt ihr naͤchstez Sommersemester am I. Mai. Programme, Lehrpläne, urd nd hee
Nußkunft ertheiite auf Wunsch gerne ad “—8
—3 Det Director: Dr. Schneiderꝛꝛ
W. Fuhrländer Rachfolger, Fahrgass e 85 in Frankfurt a. M.
Durch bedeulende Parthie-Einkäufe und durch foriwährend neue Zufuhren ist es mir möglich, meiue schon so bekanni billigen
Preise abermals herabzusetzen und empfehle ich mein⸗

Grosses Manufacturwaaen-Lager. Grosses Ausstattungsgesohaft.—
1OOO Stucke/. breite, achtfarbige Cattune, lila, rosa, gelb und braun, 5600 Studee. hreites schweres Leinen fur Hemden und Betttucher, zu *
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200 Siuck breite schwere Barchend für Betten à 185, 18, 20 200 Stück 55 — en Bettdecken. fur zweischlafrige Vetien, daz

und 24 Ir... 1 — 437

300 Stuck schweren schwarzen Mooreens fuͤr Unterröcke z22 — 200 Stuck schwere weiß wollene Bettdecken, fur zweischläfrige Betien,
200 EStug schweren ic br. englischen Waterproof für, Regeymäntel das Stüch fi.4. 18. —V
en en dne Franzen deehrerproeneu 9 3 sco —Z65 wollene Bett⸗ und Pferdedecken, das Stud
10/. hreiten Uuben fuü Fa384 Anazkt . 80. fu. ĩ 1
se derecwy 3 ad ganze Anztge 00 Paar Ichwere weiße Victoria · Bettdecken mit Franzen, für 8

/ breile Fußteppichstoffe — ——— e y æ a2 zweischlafrige Beiten, das Stück fl. 2. 3 —

Fialien roh woncnen nterrockstoff 18ß . pique-Deckhent und farbige Victsris-Decken, roth, braum, velh
Ienen weiden 7n breiten Veanit sur üieider ieer..dboo dDuls orun og das Sun m

000 Studh verschiedene Kleiderstoffe fur Winter, Fruhjahr Sommer 6 utzend weiß leinene Tischtücher, das Stud 30 kr. —BRV
und Herbsjt, der Meter von 80 ir an.. I 80 Zutn rein or Saporaer a v aꝛb— 8 irm 35 8
Lamas, Unterrockstoffe, Tybets, Cachemire Flauell, Oroße vr d Deeeen pe ugpag —

ne &amp; e Stück fl. A. 45, f. 2.
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Red aktion, Oradk und Verlag don F X. Demeß in St. Ingsbett
* —A 2837 9 J5353

3
        <pb n="247" />
        — v 4 1*
Si. ngberter 2nzeiger
4 e—e — — * 2 1 27 e
— 567 3
l. ad deer Aneg weit don —E verdundene Unlerhaltangablatt, ait der Dicutlatz-, Donnerslage - aud Socciag
—XX Sommtag. Abonnementspreis vierteljahrig «2 serze. oder
n GSiberir. Umdelgen werden Rit 4 Rric. de dreispallige Zeile Vlattschrift oder deren Raum berechue.
Eoo⸗n.

ju jehen ist und zahlreiche Neugierige herbeizieht; schreibt die N.
g. L.“ Folgendes: Die senkrechte Hoͤhe der Glocke beträgt 440
Meter, der untere: Durchmesser 8,50 Neter, der Umfang 10,85
Meter.Mie Glode hängt an einer Schraube; an dieser Schraube
stauch der Fuphet (Schwengel) angehängt. Die Schraube wiegt
300 Kilo B3. i. 10 Zentner, der Kloͤppel ist lang 83,80 Meter
ind wiegt 800 Kils das ist — Der Glockenmantel ist
zick: unten 27 Cm.“ oben 10 ECme⸗ Das Gewicht der ganzen
Blocke beträgt über, 25,000 Kilo, das sind 300 Zentner, und
Jjatte somit die Kaiserglocke fast das gleiche Gewicht wie die große
Blocke zu Toulouse, welche 310. Zentner wiegt. (Die Glodke auf
em Stephansthurme in Wien, 1711 aus eroberten türkischen
dansnen gegossen, wiegt nur 868 Zentner, die zu Erfurt, 1497
segossemeB81 Zentner, die zu Breslau. 1808 gegossen, 220 Zir.,
ie zu Santiago-di Compostella 800 Zentner, die in der Doni⸗
icche zu. Nailand 800 Zentner. die des Münsters in Bern 240
Fentner, die 3633 zu Moskau hegoffene 2000 Zentner.) Die
daiserglocke wird bis Ende Juni den · Rhein hinunter an ihren
gestimmungsort gebracht werden. ——
Der om 16. Auͤgust 1873 aus dem Justizgefaͤngnisse zu
Frantfurt a. M. entsprungene Taglöhner H. Volker aus Bocken⸗
eim, welcher wegen Grmordung des Israeliten Hamburger und
zeraubung/ des sesben n 500 ii. zum Tode verurtheilt war, ist
ndlich am 8. v. in Inderdinden (Kr. Crefeld) wieder in Haft
bracht worhen.
wocg e egeh — Hiobsposten von bedeu⸗
caden VBranvend Egn vem⸗Pfarrdorf Sallach bei Geiselhdrig zer⸗
jdrte dat Feuer AGb. Firste, wãhrend im Markte. Perlesreuth im
jaheris hen Walde in diner Racht 88 Gebäide indeuscher wurden.
Aachen, 18. Ahtu. Geftern Aband gegen; halb/ I1. Uhr
den Vaus gu dem Ehepaare Schillings ein gräßlich er
a urn ord perubt.“ Dem Vermuthen nach, mehrere Diebe,
saflen hene Momem gunstig abgewarten/ g wo sich besagtes Ehepaar
illein zu Hause befand- indem ein Sohn quf fngee andere
'n Gejellschaft war.⸗ ADVer Leglere, win eh ause kommend,
and die Munter todt und schrecklich herstückelt, während der Vater
war moch Jebend, jedoch bewußtles und thenfalla, schrecklich zuge-
ichtet war, anscheinend vermittelst eines Beiles.Anlaß zu dieser
chrecklichen That soll. eing Erbschaften pa 2000 Thalern sein.
vpelche Summe sich im Hause hefunden und den Dieben als Beute
inheimgefallen ist. Hoöffentlich wird, der, Arm der Gerechtigkei
ziese Scheufale ereilen. 17
xhiers feierte gestern Us. April), seigen 77 den Ge⸗
zurtstag. ——⏑ —
— ———
ze'n nei hil Er ih. Em vlet Weih in ZIllineis hat 10
Tenls, nach Wafhington geschiet, um vor ihrem Tode noch ihren
Untheil an der Nationalschuld zu bezahlen. Die Beamten jin der
Zundeshauͤptstadt ewpfingen diesen Beweis des Patriotismug einer
Follegin mit besonderer Rührung, Ex-Finanzwminister Boutwell soll
ygar zwei, Thränen vergossen haben ae pa iee
FLoͤndon, 15. April. In der vergangenen Naqht hat
ine Expiesion der Gasanfialt in Astley · Deep, ünweit Dunkunfiesd
tattgefunden, wobei eiwa 80 Personen getödtet ober virwun-
det wurden. —V
J 4 Ein Kabellelegramm ausß Newyork meldet, daß an Bord
ere des Rordpol⸗Erbeditions ⸗Dampfers, Tigreß? in St. John Geu⸗
Speher, 17. April. Die Schatzkiste wurde gestern undland) eine Kesselexplosion stattgefunden hat, in Folge derselben
ch schwerer Arbeit mittelst einer Locomobile aus dem Oswald'jchen 21 Persouen getsdtet wurden. — Die neueste New- Yorker Zeitun⸗
Gruͤnnen gezogen; es war aber keine eiserne, sondern eine hölzerne, Jen enthalten Berichte übet eine am 1. d. in Millerstown (Penn⸗
ind als man sie oͤffnete, gab es lange, lange Gesichter, denn statt sylv.) stattgesundene schrecliche Feuersbrunst, durch welche 71 Ge⸗
ꝛes erwarteten Schatzet enthielt sien nur altes Gerümpel. Die baͤude eingeäschert wurden und sieben Personen ihr Leben herlo⸗
Schatzheber behaupten nun, ein Spaßvogel habe ihnen den Streich ren. Eines der ersten Gebäude, das von den Flammen —ergriffen
Aspielt, diese Pfeudoliste in den Brunnen zu werfen; die echte wurde, war daz Central⸗Hotel, dessen Insassen der ZRettungsweg
iber liege noch tiefer. Ob sie noch einmal suchen werden? abgeschnitten wurde. Drei der Gaste und drei Insafsen sind, wie
pFrafkenthal, 11. April. Ueber die Groͤßeüverhält⸗ man weiß,verbraunt, und andere werden für umgekommen ge—
Asse der Kaiufrer glo che, welche für 80 Kreuzer Eintrittsgeld halten. —

Deutsches Neich
Manchen- Ah.. Ahril. Das Gerücht ) tiber. einß FWerlo ·
Veranderung des Kabinetssekretariats des Konigs erhält sich.
In Stelle des Igl. Ministerialrathes Hrn. d. Eisenhart soll —
der zur gelt bei der k. Gesandtschaft in Berlinweilende VLeha⸗
lieneraih Joh. Ev. Reither, früher Landgerichtsassessor in Starn⸗
zerg, in Aussicht stehen. Wie ferner verlautet soll Herr von Eisenhart
alz Präsident des oberbayerischen Appellationsgerichtz guttzrkoren
in. Der derzeitige Präsident, Hr. v. Vogt, welcher seit einiger
Zeu irantelt, würde in den Rubestand treien.
achden Her Sisftzprebst Dr. v. Dollinger — jürg win
zie Ehre gehabt hat an der k. Tafel zu speisen, nach? welcher
ich der Konig läugere Zeit mit ihm unterhielt, hat derselbe Tags
zarauf Hrn. v. Doͤllinger ein sehr werthvolles, aus Elfenbein
unstooũ gearbeitetes Crucifix zum Geschenke gemucht.
vllan
otterdam, 10. April. Der Staat erleidet durch das
wolossale Siuken der Kaffeepreise in den letzten Wothen rinen sehr
edeutenden Ausfall in den indischen Einnahmen, was mit Rück
icht auf die enormen finanziellen Opfer,“ welche der Krieg nit
Atchin schon gefordert hat und noch fordern wird, arge finanzielle
Verlegenheiten im Gefolge haben tann. 2 3*
Fraukreihh.
Der berlichilgle spannsche Pfarrer Sa nClrlz ft amler
polizeilicher Bedeckung von Bahanne nach Paris gehrächt und hier
hon dem Unlerfiaatsfecretar iun Ministerium des Inneren Hetrn
—EDDDDDDDD———
Kochefort und Genossen haben Sidneyh verlassen. Der
Laternemann“ ist mit O. Pain nn —X
Fourde, Grandisla, sowie Bellidre sind nach San Zrancibco um
erwegs. —247 ltip F
Amettra mne
Um ein Bild von den Füstanden'auf Cubra zu geben,
zzaͤhlt der Correspondent der „Rewyork Times? folgenden Vorfall:
m Sonntag, 8. war ein Panisches Wasserverkaͤuser eben damit
zeschaftigt faͤnt Behälter; zu füllen⸗als eing wohlgelleideter Neger
u m jam und zu rinken verlangte.Der Spanier erwiederte,
Haß er nicht sehen koͤnne, wie es möglich sei, eine solche Gunst
inem Dickipphigen zu erweisen und gedrauchte dabel noch andere
zeleidigende Äusdrücke. Der Neger erwiderte, daßer nir einen!
krunk verlaugt habe; und darin keinen Grunð sehe, weßhalb der
Berkaufer ihn infultiren sollite. Daxauf erhob. dieser seinen Peit⸗
chenstock, um den Reger zu schlagen. Kaum war der Aem erhoben,
is der Neger auch schon ein Messer zog und es dem Spanier
urchs Herz Meß, der sofort todt hinsant. Der Neger lief davon,
purde aber verfolgt ugh ergriffeij.“ Der Publicist band ihn, um
hu irs Gefängniß zu brin gen, wurde aber von einer Truppe
jon vier Negern in diesen Geschäft unterbrochen. Sie stürzten
nit viet Messern auf den Gefangenen los, zerschnitten die Stricke
mnd liefen allesammt davon. Keiner oon ihnen wurde gefangen.
Zolche Vorfälle, schreibt der genannte Korrespondent, sin so haufig,
naß dije Presse sie kaum erwahnt, und wenn, sie ohne Namen und
Detls aͤbthut. en

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beehren sich ihren —ã * Plecuut irgebenst Anzugeigen. daß sie von
ihren Einkgufsr eisen 303 edeutendsien Fabriken verschiedener Lünderczurücke
nẽtchet sing mit enen voll ständigen I
Auswabl in allen Genres von Stogen
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für die Sommer ·Saison.4
Sie amdehlen — —
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schttzen und farhigen Lyoͤner Seiden stoͤfen
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* J —6 Sei deen⸗38 a M mena dra aumcuta
aus den vornehmsten Fabriken Cyhons! Ie — wune cert enn
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derx — asch wird von Vtontag. 20 April ab
im Uotel Laur St. Iugberte. anwesend, sein, Um. den
werthen Kimden seines Haufes mit einer vollstandigen S— aufwurten
zu können. n t ui ä,
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Am Mittwoch Abent Zusammenkunft bei I Feuerwehr · Montag J
ια. dei WEarl Engel.
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ddder Tuch⸗ und Manufaktur. Waaren und fertige Kleider von
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* IXEAUnm vor Vexlegung meines GeschäftsLocales mein Waarenlager möglichn bertleinerndbade pid
meine sͤmmtlichen Artisel einem ——⏑ —xä —
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ansgesetzt und erlasse dieselben genau zum selbstkostenden Rreise. Unter anderem verkaufe: ι
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Tuch und J Bukskings ⸗ 30 G nien * J— vr —D — 7 an
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uch sahwarz. braun und blan von28 Sar.nan, —* 45 —
Ining hang sawer 17 chater — Weiß Waaren —VD ———
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halbtuch, schheee2909 desgleichen ausgebogte
halb Veldur zu Kinder ⸗ Anzͤgen. 17 Tüll⸗Gardinen große o/ breit —,
Zelour zu Damenjacken 25 desgleichen Ueine c ανν
double und Ratine —R ———— jestickte Schweizer · Gardinen uia ιν νι
md Ueberzieht77 XAbaler gebaßte Draderien fur ain Fentter 2o 33
Pt ve cẽ.x. 337 einst frang. Taticot zu re u u an
Manufaktur⸗Waaren: sh fang Talco zu gin e
woll Ripe zu Kleider ·von i0 Sgre an, —c— VLe —D
Retino A la Elle breit reinwollen·. an en n e n —A
ðtosgrains (Nixr. Schlesische Lelnen d drelte i won'n sSar.. an—
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lnterrocstoft halbleinez⸗ Handgefpins·Lelnen J— 3,
Samoise Schanen Zanee ne en hehntliiuen 826 gih dreh
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eckenlatuuunnnnnn ergen · Tuch weis und blau von 4.Sgr. an.
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— Aleiderstoffe⸗NReste frůher 10-18 —S is Suu ——— 8W
7 derner empfehle ich eine große Auswahl Hals⸗ Taschen⸗ und Knüpftücher, Tisch Koinode unb Beutdeden
Sammt und Sammtband, Herrenhemden in Calicot und Flanell, Hemden-Einsätze und- Kragen, Corsetts, Kuöpfe, Litzen
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Echnur, Besaztartikel, Striwolle, ⁊c. rc. ꝛc. nιν3 α
Es wird nach pfältzer Elle a 60 tmr. verkauft. apu
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Anzüge nach Maaß liefere prompt und billigst. In u 2267
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Redaktion. Druck und Verlag von F X. Demes in St. Ingbert.
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3258 93 7 2 2858 33 3282 522 25323 Z225* —532 383 7 23333
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*2555 532388 cz32*8*3 78 — — 232 2222
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* 223 24 528 5 353332 32 —5 22 7 52 253358
72293 *732 2288 *538 53862* —22 — — * 5. 2. * 3
7. 35333333338 *8 * 20 SA 8 52 23 — 3
82353332 * ——— —— — 2 8
282 2 — 8 8 —— * — 39 222 —* * * S82
ü 383258398
⸗ 2 — — 8* *8 2 — . 533 * 328 *
5—325 25*88 835372 2*3 —2—325823252
734 — 52 3 ———— 23.2
7 833* 5333 38 33835—8 ——
** 35333333358 3533383855335 * 53332323
⸗. 83384 83353333 53253523838 —5225 *
7 8 —— ——— ——— 328 58 2*
— 8353228 553 23 — 52 *88
33353 —* * 23253 3
F 53333833* * 52835* * 8
* * — 2557 *5 —3 2
— — —— 814 —5 —————
78 73335 278
38 535388 203 38*83
⸗ 75* 532582
23 *827 55352235
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— — ci (und dal weil dern Hauokblalle verbundene Unterhallungkblatt, it der Dienktaake, Vonnerütaga and Sonniag
mer eicheiat wö cheniliv viermal: Dinsztaa. Denener ats a. Sa stag and Sonmtagt. Abonnementspreit vierteljährig 42 serzze edn
I2 Silberar, Unaigen werden eit4 Kerit. du dreiivaltige geit· Blati hrint eder derta Naum perechnel. po e
· 7 ,— I— —* — —Nñ NN — —— ää
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48 64. ιι V ι ιLι — ιιι“ν pl — 1874
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5c⏑ü
Deutsches Reich 9 —D— mt die auf der Pariser Ausiellung angestaunte Riesenkandne noch
Em u nhieen, 18. April. Die Vermahlung dee Heacr z864 weit übertreffen würde. Die Pubpverladung soll gu 180 bid 180
ααα dααν Bahern uit. dec Prinzessin Mar ia J Pfo. berechnet werden. Dieses bisher schwerste Geschütz der Welt
sepha von Braganza wird am 28. dẽ. Mis. in der Hei⸗ soll zur Vertheidigung der Hafen⸗ Einfabri pan Wilhelmahafen
norh der Braut stattsinden und die Neuvermaͤhlten fi sich nach der dier 5557
Zrauung nach Possenhofen und später in die Schweiz begeben. Fren
Berlin, 17. April. In der Diplomatenlogee des Reichte Baris, 17. April. Wenn man die hiefigen Blaͤtter durch⸗
ages bemerkte man während der dish rigen “ Dauet der Militäre flebt, fühlt man sich unwillkirlich nach Wien zur Zeit det großen
eiten den 2. framdfischen Militarattachs am hieslgen Hofe Krachs versetßt.“ Der frühert, bonapartift ische Wimister Duvernots
Ziasen von Lafener oen a he sich eisrig Rotlzen über die Debals sitzt hint er Schlot und Riegel, und soll das Defieit seiner Vant
en machend. 30 ¶hinDilliqnen betragen. Gestern jagte sich der bekannte Banquier
Bersin, 18. April. Der Reichetag nahm in dritler Le⸗ Lolinain einige Revolverkugeln in die Brust, weil er ebenfalls das
ung den Gefetzentwurf über Abanderung. des Artilels 15 des Vericht zu fürchten batte. So geht es jeden Tag- weiter, Dieb
Munzgesehz s, beireffend Fortdauer der Gcigkeit der osterteichischen dahl, Selbstmord, Bankeroit. und schlechte Geschäfte sind Gegere
Thalaz an und genehmügte in zweiter Lesung den vorgelegten land hunger Betichte und trauriget Betrachtungen. — Im voris
Zochtragsetat, wobei die Abgeordneten Mosle und, Kapp den jen Jahre wurde bekauntlich eine große Masse fehr gut nachge⸗
duhandel zur Sprache brachten.“ Präsident Delbruck erklätte, ihmter franzofisher Benkbillets, allenthalben, auch in Deuts land
n Handelshaus ·in Hongkong · habe den · Kulitendeb detrieben ver derbreitet. Von der Fulscher hande, wur den. gestern drei zu iebens
Fall unterliege ober der englischen Jurisdiction und seh⸗ der Ge⸗ ünglicher einer zu fünfzehn und eine Weibsperson zu fünfjähriger
ait der deuschen Regierung durchaus fern z, den deutschen Kons Zuchthausstrafe werurtheili. Interessanter scheintz. noch ein Uürtheil,
sieten sei die strengsie Uebrrwachung des Transportes von KHulis des hiestgen Gerichtes, dag dic Anwälte, welche nicht gegenwärtig
ufgegeben. — Hierauf folgt die zweite Lesung des Gelehßentwur⸗ varen, als ihre Processe zur Verhandlung kamen, zu den Kosten
iz ber die Ausgabe von Reichs⸗Kafsenscheinen. Im Lause dert ꝛcs Verfahres berurtheilte und die betreffenden Cause von bex Liße
bane trut Finanzminister Camphausen für die Vorlage der Re⸗ liteichen ließ nonn e zum ae
Retung ein und wiederlegt die Annahme, daß die Vorlage einen u i Spanien. ——A————
Peberftuh an Papiergeld schaffe, und, Jezt dac Verbältnih zu dem Maardidedaal 7. Ipru. Abends. Es ist .ein Briefaud
dilbe vorrath in Preuten dar. Zurx, Einführung der Markrech: bilbao pomG. eingricpffen, demge zufolgeteu dir Lebensmittel noch
hung in Süddeutschland könne Preußen Achtgrojcheastüce!? „deren inige Zert ausreichen werden. F
4 uber 80 Millionen besitze, als Markstüche, und., Viergroschene iDeq.d pinbgß. April. Nach ehiet Besprehung? mit Ser⸗
düde“, deren es über 8 Millionen besihße, als Halbmarkitũde auss ano im Voaaa don; San Martid hat, ManuelCyn hhyf dus Com⸗
hren Dentschland habe nicht ndihig. große Silbermassen. auf nando-des dritttnArmtecorbss uͤbernommen. Die Wisterung hat.
sen Weltmarki zu werfen z3. das Autland müsse dafür wenioflens ich gebeffert. * — *
en ansehmichen Preis zahlen.Der Reichsstag ndge die VotlageS niunde c 17 Nptii. Topete ist hier eingettoffen;
mnehmen. Nach langerer Debatte wurde ·81 mit der! Bestim⸗ bie ODyrratson werden nicht vor Mittwoch oder Donnerstag wie⸗
hung angenommen, daß dem Antrage“: Bamb rgers entsptechend, der aufgenoͤmmen werden.n Ius mi
hur Appoints zu 5,20 und 50 Matk ausgegeben werdee — J
mr80 Aprten OrrRenhsanzetget Pubstzirt vie mi cbtes. 38
rdel ꝛrnung⸗ für die Glieder der Familie Mumm une dem FeSt. Ingbert, 00. Aprile OietMedige Caroline Veßloch
amen Mumm poun Schwartzeustein 3 1 3 46 vpyom. Schgappbach, des Kiudsmordes heschutdigt, ist durch die kgl.
Berlin.“ Das „Armer-Vrrordnungsblatte verdff nilicht eine Gendarmerie. perhaftet worden. ———— 89 73
Lachweisung derjenigen Hener abe und Regmenta; Kindes wurde ngestern in einen uerlocheMih ohnhauses
oem'man dreune, welche in den dretel zlen Feldzügen gehlleben. aufgefuaden, Dag Gekicht hat igch hrute ann ——
sder an Wunden gestorben und. füt welche den betr. Truppeutheis ehen und soll die Morderin der That gestandig Jein,
en nach einer Cabinetsordre vom, B. Sepkember 1873 Marmorte p Salzbach,. 17. April. Am bverflosssnen —— Abend
busten bezw. Oelgemälde vetliehen sind. Es sind dies die sieben gegen. 10 Uhr ging der Zimmermanu Peiry, Valer hon —
—E Dechen mit seinem Meister von Schnappbach nach Sulzbach An Eingange
Amanvillers), pv. Döring' (MNars la Tour), b. 8Stabven ¶Duͤppeler des Dorfes wurden diese. Perjoxep vag Aaee 20 nadefosgch
Schanzen), v.. Diepenbrock Grüter (Mars la Tour), bv. Frangoig Insassen des, hiesigen Schlafhaufes ohne kolle Veranlassusg Auz
Spichern), d. Gersdotf (Sedan), Die Regimentskommandeute p, Leiner Rauflust, angefallen. Die Begleiter des pag ae
Roder (St, Privat), v. Edert ee Auersawal( Mara, murde armzriugt, uad mit Misserschen uad Bagenpahlenfor wige
—XV Glars la Tour), d. Zieten (Mars la a delt, Maß ex bewußtlv⸗e jn feine Wohtung gebrachtz wucde ünd
Tur), v. Kohtzky (Orleans,, v. Zalukowsli (e Bsuxget),“ Graf gestern gestorben ist. 80 Berakuten welche aug dem bairischeg
Walderf e lie Bouͤrgen), v. Scherbenzing (Sedan) d. Wiet ra⸗ Dorfe Ramsteim sind, w n ie esams dingezoͤgen
vim Koͤnig zrätz). Hermann v. Busse Grabelotte) Ferdinand p Ein⸗ Munn, welcher aaf Hüfferuf des Peird hinzukam, um
echenberg (Chan pigny), Eduard v. Gacrelts Wionville und Mars ihn uit befreien Rrhie ebenzetzu Messerstiche, pon denen gedoch
e Tour) Eonard v. Reuter (Spichern). Karl Heinichen (König- aur 83 durch die Kleit“ ingen und die Haut lächt verlezten.
tatz. Lothir v. Biaundeustein (Gravelotte), Karl v. Helloorf (Dats 6Gbtt. 83)
a Tour) Franz Alexander · Albrecht Geaumont)v: Stojch ¶ Worthy — -— nptit Gefier Miitag zwischen II und
. Schaͤning (Mars la Tour);“ d. Brixen WVionville), Frhr. v.d I8 Uhr gereorh der ne ahrige Geschäftsführer und Buchhalter
x*berstein (VSionville und Mars la Tour), v. Borries (Worth). der Pap.erfabrib von. Phepp Knöckel's INachfolgern, Herrt Paul
Kameke (Vionville), Köhn v. Jaski (Worth), v. Bessel (Sedan) Krez, ig das Triebwert der Fabrik und wurde decart zetqueischt,
.. Palmenstein (Orleans), Zwenger (Gravetlolte), v. Rent (Naits) vaß! er heute, 3 indeßz oh einmal zum Bewußtsein gekommen
d. Burghoff Wörth.) Von diesen 88 Mililtärs find 5 Generale u sein, seinen Geist auf. *. Der Berunglücke, ein angehender
und 17 Obersten sofort geblieben, 4 Genetale und i Lat Dbetsten Vierziger hinterläßt ein⸗ tan mit vier Kinder..—
m ihren Wunden · geftorben· —, a e Paß Atel iet Di. d.
Die deuischer Regierung hat N Ntippe m Es e A Besggu a des ist so,, wie det Meister,es verlassen, von OHimfstngi
Astellt, desse n Geschoßgewicht aber 1100 Pfund beträgt' und o ä pPhotographitt worden·
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        0 3.— 84 Dienstesnaqh«ichte
man Fat eeete Ider gernn sewisvraltiiant F. Diench el. iur eld Vohn
schmüat auf ihoen didtzen erscheinen. Wie wit hoötch. hane dee— tziagswalt inKirchbesmbolanden. wurde zunn Geriqhtsschreike on
ie iee
schen St. Ingbert seinem Ansuchen gemäß bom 1. Mai Ban naeq
Zweibrücken verseßt, an dessen Stelle in St. Ingert der geprütle
Rechtscandidar Johenn Silbernagel von Klingen und zun
Bolizeiauwalt in Kirchheimbolanden dex, geprufte, Rechte candidat
ni gonig?hleichfaig vom ernen Vidt an ernauateveeh

7(Die Explosion in der Koblenzeche Astley) in
Dackinfield unweit Manchester hat sich als eine mil großerem Veri
ust an Menschenleben verknüpfie Katastrophe. alß anfangs bexich
el wurde. herdusgeftellt.“ Von den, 189 Arbeitern. die sich Zur
Zein der Erdlofion in der Jeche ein der nefsten der Welp
hefanden, haben 51 ihr Leben eingebüßt,“ während eine nichl un—
heträchtliche Zahl mehr oder minder erhebliche Brandwunden pavon
zetragen hat. Das Unglück ist, wie gewöhnlich, dem unvorsichn-
geu Umgang mit ˖Licht inden mit bösen Gasen angefüllten ünier
tdischen Räumen zuzuschreiben. Viele der getödteten Bergleute
itzd berheirahet, unndene Välter. zahlreichts: Famulien Der Jamnmer
und die Craverl in dem Zechendorfen in daher,“n wie sich“ denken
läßt Agroßa ire et !d — —————

.ι Die AtHonig⸗ in Main,
macht durch eine Empfehlung im heutigen Blatte auf die Borzug
ichleit ihros· Präparates, welches als angenehmes und nühliche
ausmittel ·ollaemein· gescha t und an⸗it nni wird⸗ aufearlsam
Noch nie T ein Bu ve so rasend e
* , mals kauft eee
2

—4
Bekanntmachungen⸗
uanu RBite
, ELIVXSSLAXXXI
Hausversteigerung
STainstag? den! . Mai J. J. des Rach⸗
millags um S Ahr, zu Sh. Ingbert in der
Blrihsbehausung des Lu d poi g Weitisch
äßt Friedrich Panzerbieter, Kauf⸗
naut von da? unter sehr vortheilhaften Be⸗
Rngungen öffentlich ine Eigenthum ver⸗
— ——
olNero Geo EB Dez Flache, enthal
zend an zu St Ingbert an der Kohlen⸗
straße auff in Marlte gelegenes zweiftdcliges
Dohnhaus mi Hof! Hintergebaude, Vrun—e
nen nebst Kellerenund allem sonstigen Zu⸗
ehör,· ineben Wolfgang Kahn und Lud⸗
vig Weirich. ι qν.
Das Nähere auf dem Geschafts⸗ und
Fonsultalionsbüreau L. Becht hiolid⸗ in
Siro Ineberi. nis „* — —— —J
an Tuminelorn, tgt. Nolar.
—
3* —— one Oolländische
MairtteleGerste
—
W. Zepp.
—

6x. Demeze vergulwortlicher Redacteuiy. 4
U 7
Ich zeige hiermit den Empfang meiner neuen αινν n p
q. Damen Kleidexstoffen
owie ber Vouveautss in. deutschen und franzofischen Cattunen, Jaconas.
Linons. Viqus, WVareges, Grenadines, farbe Walifteu. ar ma an, im
rmpfehle solche unter Zusicherung det hilligsten Preisen..
ι ι *27 ö
—D — Schanuela.
ι ιαιιι ι. &amp;
Sämmtliche Hleiderstoffen der Iebten Saison. bestehend - aus durchaus
relen und guten Stoffem werden unter dem ukanf apeci sa abeheben
Sie einzige, 1867 exiagtete raßrik des rheinischen
FIran νν V. I ZIναιαν—
Trauben⸗Brust⸗ Hynigs eu —S
mpfiehlt ihr Fabritat desen Voruglichteit von alleu dorurtheil gfreien Aerzten und
Apothekern und durch viele Tausend Atieste, Anerkenntings- und Dantkschreiben genesener
Hersonen aller Stande anerkann ist hiermit bestens — —A
Feiserteil. Verschleimung. Kataerhe Kaliheit imm Halfe aindquf der Brust Lungenleiden,
einderhustengibt es kein Mittel, welches den Troubenbrusihonig an koöstlichem Ge⸗
chmack, milder aber sich erster und rdadnz Suturn aleichtommt. Als Nahrungs.,
Benuß⸗ Borbeugungs hind Hausmittel für Gefande, Laͤdende, Reconvalescenten und
raͤnlliche; schwächliche Kinder, steht der genanutt. segensreicht Saft, diese Eigenschaften
m sich dereinigend, einzig da. — Vertgafsftelle in , yn und Flaschen nebft
pecleller Gebrauchsanwesung in St. Inad r thbeß J. Friedrich

Jede Flasche ist mit der gelet deren Schußmarte verfehen, sowie mit *

iner Gebrauchsanweisung in welcher die- Verpacung und der Preig der einzelnen

Flaschen geuau angegeben sind. Attestprospelte · ebenfalls gratiz. Die Flaschen

find mit Meiabkapseln verschlossen, welche den Firmastempel der Fabrik tragoen.

ute ab⸗ .
Cigarren eb
wdethtt nred va

—— *

06 8.1616

2

J aα ι
Das große Looß von eb, 1200900 Thaler *8
spowie weitere Thir 80, p00. 10 006 3800οαα, o50
24 12000 10, 000, 3 à S00 0 οο. z. tann
man auch diesmal wieder gewinnen in ber neuen! von der freien. Stadt Hamburg
errichreten und qarantirten großen GeldiottetieDiese Lotter e ist im hochsten Grade
oortheilhaft füͤr das spielende Publikum eingerichtet, denn es muß in derselben jedes
zezogene Loos einen der enthaltenen 39600 Gewinne unbedingt erlangen, außer⸗
dem kommen 7500.Freiloose zut Vertheilung Da wit mit dem Vertauf der Ort
zinalloose direlt beauftragt wurden, so —* wir solche zu Originaͤlpreisen obne Be—
technung weiterer Prodision erlassen. Wir versenden daher für hehorstehende Ziehung1.
vies e endert oder Nachnahme des Betrogeß .15.
anze Origimalloose i. 80 kr Helbe as er, Viertel g8 er?n

Amiliche Plaänk und jede weitere Auskunft- gratis) —
. Der! pünktlicten“ und soegfältigstene Vedienung iann 7 Jedex mann verfichert
halten und dürfte unsere Stellung bierfile die besse Bürgschaft ielen i

, Man beltebe daher gzefällige Aufträge baldigst und dirett gelangen gzu lafsen an
das Bankgeschaft von enusaι_ α— 000———

Q 2ꝛ6 α

α

sür ein Frankfurter Bankhaus ersten
Ranges ein ge⸗ MaAnmit ausgebrei ·
chaftskundiger Agent teten Belannt⸗
schaflen.Franco'“ Offetten vzub Chiffro
E. 601 hefoöͤrdert die Annoncen-Expedi⸗
cion von RudoJ oαεα ι ν_ -
fuiunt a, M
Die Safel⸗ und VDessert⸗ Chorv.acen
der Kaiserl. und Königl. ee
Hof· Clkoboludenm Fabrix
7 von 72
; , 25. —6*
Gebruder dtollwerk

iii C dun, 2. — :
wurden als die vorzũglichsten auß der
üngsten Weltausstellung in Wien mit
der hoͤchsten Auszeichnung, der Fort⸗
chritis-Medaille, prämiirt.
Dieselben sind in allen namhasten
Tonditorejen und Delicatessengeschäften
—V

Die Ruückkehr don mnserer
*intaufsreise vecsehen mit deno
neuesten Madeartilelu⸗
zeigen hiermit ergehenst an cun
n Geschwister Bornschein⸗u

Nreo. wr von Aente⸗
verlags Anstalt in lLaxs
— versendet Ein *
zeiten starter Nuszug aus Dr. Airp Natnur
eilmethode. — Diese vorzügliche Schrift sollt
4 D ee dege *
ne esund werden will, Ju. 1
ee — Gratis! 6 ratis!

—

Redattion. Drac und Verlas von F. Au in St. Ingbert.
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unumor rvicheint wöbchentlich vier maDntbe. Noν α ν] G Ga mstag und Son i tatgee Abennementspreis viertellahrig 12 rr
118 Silberar. Anzeigen werden nit 4 serrr. dre dreispaltige Zeile Elattschrift oder deren Kaum berechnet. .. ai
M 65. An n ιαα uu Donnuera*⸗ —
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Deutsches Neich n — eiute Moͤltelerẽe IGftnacher Richtung) aufange gewankt uͤnd maß—
Außeder Pfarz, 19. April. »NAuch die Pfalz warde von oll. spater mit merkbarem Rückfall in die Vollsversammlungs
terlin aus der Rede des Hertn E. Richter gegen 8ZILdes Mili Illüren aber unter· sehr merkwürdiger Desavouirung“ des dog
ärgeseßes bedacht und egß findet sich die famose Aeußerung. von vassemann und Geiwssen Berliner) angeschlagenen Tones (Pf. K.)
en zusammen gewurfelten Maffen, unverkürzt Ain dem⸗ Abdruch Be rilin, 21. April. Die patioual⸗liberale Fracn het
Zache der Wahler deg Herrubtlchter ist es, wie sie die von hm pefterit. Abend die wesentlichen Grundlagen der Vorschlage der
———
ns Naive, daß die Forischritispart F Lenstlich glaubt, Anhanger wu⸗den delannten Maßregeln vetroffene Geistliche det da leugnet
— durch Verbrestung einet Rede/ wilche aß er die Handlungen, deren er beschuldigt ist,, begangen habe7
nmit so rohen Phrasan um fich wirst. Betanptlich war in der ol auf Gehördes koöniglichen Gerichtehofes fut rirchiiche Angele⸗
pfalz die Agitation für. das Zustandekommen Ddrs Militätgesetes. genheiten zur Prüfumg der Wahrhaftigkeit der Beschuldmnung ve
zurch Verstündigung' mit der Reichsregieruug!eine bedeutende, weß⸗ urriten können.Wegen Fassung des Amendements wird zwischen!
jalb uns die Lektionen des Herrn Richter nahe beruhren müßten, den Fraktisnen noch verhandelt. Eine? Verstandigung mit dem
venn es nicht zu lJächerlich wäre,* dieser' Agitation anderen ats die Bundesrathe nilt⸗ für gesichert. 48 e
llernatürlichsten und einfagsten Beweggründe nnterschieben zu wollen. B on n, 21. April. In dem Prozeß des Bischofs Reinkens
die Pfalz hat zu lange als zünächst beorohter Rachbar⸗ Frankreichs egen dien. Deuff we. Keichszeitung, dn wel deb deftern vor der Ape,
elebte um nicht den unverkürzten mächtigen Schutz des Reiches ellinstanz verhandelt wurde, ist vas Artheil duf 8 Tage dertan
vürdigen zu können.“ Det. Pfülzermöchte nun ⸗seiu⸗ Korn und der Strafantrag lautet Jegen den Redatieur auf 1.Jahr Gefäng⸗
nen“ Wein in Ruhe“bauen uimd die Ertragnifsenrfeineß Gewerber niß, gegen den Verleger huf NOd Thalet Geldbuße, ebent, d Mee
leisees in Ruhe berzehren:“und scheut krin Opfer sich dleselbe ·auf ate Gefängniß,“ sowir Entzlehung der Concesfion. ιν
ie Dauer zu erhalten. Dankbar wird S deshal⸗ auch in der — Frankreich
sanzen Provinz e e i e e Mosf. sMos mesdet Adegag
ür den Compromiß gestimmt haben und besimden — uch eieen poden sct R Rei —* raig
nit der sehr großen Mehrheit hrer. Wählgt in Fvoller Nebere ü⸗ ißsen n Verbindung u sehenvlch ladung bes
limmung, was wir — 4 re Aosge — * * hofs vor einen deutsrheu Gerschtshof“. (Jabern) bverunlaßt
München, L6. risꝰ (Pp234 4) In Wer utihen haben. Nisad piu
Sn atzratheñ vung tnn de hpeschwssen. dianni mJustizwmunisteriuua tarhpee Imnf weplf Pold, Eunglundenu me e,
jende Ministerialtommission habe — 7 s oln 3 iůj Xι — —VV ——
z ete sabeten och νe Caltunta — 28 zußolge han den vvese thsf dooge Feuersbrunste!
Monhei ed Nyrity] Au Hantischen Nachrichten zufolge!statt, die sich auf zwei sglissche⸗ Metleus erstrctenen Sehr bedene
verden bei Brrathung, des Sfrafvroz bentwurfes für das deutsche! ten de Quaontitate n GetreidrChier zin Vorhenduug fur die Vezirke
much dieg Somungerichse wenrvmnen gondtr deduetatz eee Jin dnen . Hungetänothhertscht. anbe eride Hon
ichte sinb sedo h dle Scdöffegeriche in ussichte geuonmen: GEs· de. Dn Werl der Unterstützunge ast dudurch sehr erschwert und
oslen nämlich die bisherigen Landgerichet für“wesche!n iae Zutkunft dir Noth m Steigen. _ι !,
vie Benennung „Amisgeritht“vorgesehen ist,um dent rinmal rheacee J is ESpanien. —DV
restredten Grun satz. v Byrchumne g ze ——A Madräad, 11. April. Die Carlisten derlassen Santutee
utchzuführen, mit je wel Schöffen eketzt werden, Nun cedurch Aunde Portugelete, weich hhieres agee eet
ine höhere“ Gewähr für vsenr Schöpfung der Thatseagk zu geibinnetnitcmirdee Die sebenehaben ihre Berwundelen nach Amurrio geschafft.
Ware86a deg, Z21. April. Gutem Vernetlucen nunch wirdza40 Fu Bilbod Hebrscht großer Mangel an Lebensmitteln,“ so daß
daiser Wilheim am 8. Mai hier eintreffen und einen lAufenthatt mian sich gensthiat sieht, die Pferde zuh schlachtemn
non 14 Tagen nehmen. F
Da —A — Monats lan v er m.t ˖
onden die hessischen Wirthe und Zäbfern zu Frankkurt' am“ Main f In Faisersla utern war — Tage ein Schwinde
ine Lander versammlung Halten. in über die Schritte gegen das ler, der sich Abbate Ferrandg dnangteze Fih zhit dein enr Cither ⸗Vir⸗
vieder tolte: Derot detz uitet. Giser umd die sich ieran dussen ausgab und angeblich kinn Concirte verauteinn ene
pudiendenr Mahre geld der Regierung zu weschließen. Votaue sich, pr peedenanden r in dem Gosthof in-welchen er so
ich wird marre sich“ gunuchst⸗ ane dem Landtag und einre tendenn Falls Jir ine Sihulde von o unbezahlt und anch anderen Personen,
uch an den Reigstag um Abhaitfe wenden. F Adie er bachwindelb bene das Nachsehem Jiesuc
Werbi — ist It Ver Veuti⸗ Dürthei m, 21. XRiprib Zr⸗ hissigenl Kunton kommen
en. Sitzung des es zchtrahges.Defi itivn Clüdlich zu Stande tome Jegenwartig vereimette Fälle von Rauteund Kianensenchr umtee ben
am.e Miti2ua* gegen 193 Sammen mahm!es der Reichstuig sns, i dey. vor. rie röe —
niter unde lster Lesung- au. . Die, Mehrhlit ist alson-auf, ghmr. Neusttade, —* Meuste Zige)Heute: früh voan urde
duümmen gestiegen,“ 18. Stimmen mehr als beir der zweiten Le⸗ ber der vdellerschen Muhle aus dem Flßbache ein gehtzehnjahriges
urg.n Die iesem Beschlusst porausgebende, Debatte war recht Mädchen herausgezoqgen. das ats Tochter des Schremetesters
ebhaftey· Dr. Jorg eröffuete dieselde mit einer Redez ¶welcht. den Michel erkannt. iwur de. Häueliche Zerwürfnissenschelnen dieeroUr fache
nberfaͤlschten Haß des Reduners, gegen alle selt —— — sein. da Aer Kaler nicht erlnubte, dah
utitut onen fundgabt und, es an hämischen? Anspielungent nichte seine todte I Haus wverbracht werde. Uebrigen? sind
—— sshon mehrsse Selbstmorde borgekom noitea
eht zu machen: ¶ Hr. Mojunke nenni das Begnügtsein wik dem⸗)39 Mün ch 4B.417. April. In hubenehixnieephin Alt⸗
zigen deutschen Reichsgebjet , preußischen Particularismus imde Bayerun ist noch keinesweg; ausgestorteui Am⸗ Samstegg Nachts
sx. Jörg beschuldigt die Reichsregierung nicht gatz undeutlich der fand ein solches in Irschenberg bei Atbling staitz
bsics pinet Eroberung hon Deuhsch-Oesterreich boReime sich das! — P. Ranmhenum, 20. April.Ein Arbeiter der. hiesigen
ver cre men kann.Die zahlreichen. juridischen Lücken än Jocgis Kemensfabrif werunglüchté in voriger Nacht Inder et n den Moͤrtel⸗
uusführungen legte Dr.Gneist in eben so lediegener. wie einge⸗ fel und darin erstidte. ι. —*
tuder Weise dar, während der Abg. Dernburg den mit dem Ra⸗-; Mit dem l. Mai?wird der Preis de Saarkohlen
en den · verllorbenen Iwwesten gelrsebenen. Mitzbrauch Stxeffend, zunt zweiten Mal iu. die em. Jahr exmaͤßiat. wexden. durchshuuitich
urückwies. Namens der Socialinen , Eisenacher“ Flügels sprach uum 18 Pfenma, der Tenner,
        <pb n="256" />
        p Durch Erlaß des Reich zhanzleramtt vons 23. Maͤrz
. J. Nr. 2021 wurde dem International Seharn-
I ertheilt, daß die Zoͤg
linge der FI. Classe, welche die Abitutienien⸗ Prufung bestehen. das
Zenaniß der wissenschaftlichen Qualifikation —*88 —* fit
beuischen Heere als Ginjahrig-Freiwillige dienen durfen.

pLebensmittelpreise. Es ist auffallend. daß waͤh
rend anderwäris über weite Besirke hin die Lebensmittelpreise ia
Fallen: find, bei ums dieselden ftets die gleiche Hoͤhe einhalten: So
ostete am 16. April Kalbfleisch in Freiburg AS te. in Wertheim
sé kr., in Pforzheim u. Heidelberg 20 ern in Mannheim 22 kr.
in Speyer 20 kr., Mastrindfleisch in Waldahut 20 kr. Ettenheiw
ai tre, Offenburg 22 kr., Heidelberg 25 tr. Mamheim 26 tr.
Speyer 24 tr. Ein Pfund Butter lostete in Villingen 26. Wals⸗
sut 84, Karlaruhe und Lahr 36 Offenbura 39, Mannheim 43.
deidelberg 47, Kaiserslautern 40 kr. Die Eier sind gang erheb⸗
uͤch billiger geworden; in Offenbutg zablt man für 10 Stück nur
I2 ke., in Ettenheim 18. in Villingen, Lahr, Rastatt, Bruchfal
⸗ 16, in Freiburg AI8, in Mannheim 20 und in Kaiserslautern

gte 46 6Gi. 3..)

Waunz 19, April. Bei einem gestrigen Vrande des
Belreideschuppens der hessishen Ludwigsbahn wurden 12 leere und
dbeladene Wagen ein Raub der Flammen. — Man vermuthet
Brandftiftung.
Seh slinge. In Oberösterreich wurde die Frau eines
Mühlfteinhauers von Sechslingen entbunden, zwei Kinder waren
frisch und gefund, vier aber kamen todt zur Welt.

7 1In Paria feierte dieser Tage Graf Weldech seinen hun⸗
derineunten Geburtstag. Der Graf bifindet sich im kraͤftigsten
Zustande.

Saarunion. Eine seltsame Sage hat sich in unseren Doͤr⸗
jern derbreitet. In Folge eines punischen Taus hes wollen die
Broßmächte dem Hause Hohenzollern die türkischen Vasallen⸗
taaten als Entschaͤdigung überlaffen, um Elsaß⸗ Lotbringen wieder
jur Frankreich zu gewinnen. Wir erinnern in Bezug auf die
ienale Positä unseres Regentenhauses an das Wort Friedrichs

des Großen. „Die Vogesen sind die Termopilen Deutschlands.
Mit demselben Scharfblick fagte Kaiser Karl V.: Winn die
Fransen vor Straßburg fänden und die Türken vo, Wien, so
vugde ich Wien fahren lassen und Straßburg retten. ¶

r Schopperien. Ein Landmann aus der Umgegend hatte
zaß Gluck um sechs Franken ein Fauberbüqhlern zu er—
verben, mit weichem man jedweden Gegner „festmachen“? oder
annen tann. Mit diesem Talissman ging er an die franzoöfische
vrenie, um das Schmugglerhandwerk zu treiben⸗ Allein beim ersten
XXVD Zauberbüchlein BenPreußischen
Branzwachtern gegenüber weder die Eigenschaft der Tarnlappe
noch die Kraft des Medufenhauptes hatte. Unfer Schwarzkunfile⸗
nut: nan in sicherem Gewahrsam darüber nach, ob (fämmtliche
Preuhen einen Bund mit demn Teufel geschlossen oder ob —
aͤnem Bauernsänger geprellt worden sei.

f Ein Rittel gegen die Vielweiberei Khalit Pascha, der
frühere zurtische Gesandte am französchen Hofe, will, wie ein ans
Constantinopel zurüdkehrender Franzose erzahlt, das Mittel gefun⸗
den haben, wie man der Polygamie im Orient ein Ende machen
tönnte. Die Sache ist ganz einfach.“ soll er gesagt haben, „jeder
zute Muselmann hat das Reqt, vier legitime Frauen zu nehmen.
Nun denn, ich würde ein Geseß promulgirrn lassen. welches die
Fhemanner derpflcht⸗t, ihre Schwiegermütter zu sich zu nehmen.
Da sollen Sie dann einmal sehen, wohin es mit der Polygamie
ommt.“

Aus Palästina sind an die Redaktion des Ifraelit“ Telegram-
me gelangt, welche dringend Hilfe begehren, da die dortige arme
israelitische Bevolkerung vom Hungertode bedroht ist. — Palästina
hat einen harten Winter erlebt, wie er dort seit Jahrhumderten
nicht vorgekommen. Orkane und massenhafle Schneefälle baben
die Wege zerstört, die Ernteaussichten vernichtet und viele Haͤusen
um Einsturz gebracht. Die Preise der schon sehr theuern Lebens
mittel sind anj das Doppelte gestiegen. Die Redaltion des „Is⸗
Deln“ hat in Folge dessen einen Aufruf an alle X
Jlaubensgenossen um schleunige und ausreichende Hilfe ergehen
assen.

Bekanntmachung.
Samstag, den 2. Mai 1874, Nachmit⸗
ags 1 Uhr vor dem Stadihause dahier,
erden auf Anstehen der unter det Firma
di. Wag uer in Kaiserslautern bestehen
den Bierbrauerel nachbezeichnete durch den
al. Gerichtsvollzieher Faßben de rin
St. Ingabert dem daselbst wohnenden Bader
Jaedb Spohn gepfandete Modil'arjachen
Fifentlich an den Meistbietenden geren gleich
baate Zahlung zwangeweise ver eigert. als:
Jisch, 2 Etüble. J eiserner Koch⸗
herd, 1 Kohlenkasten, 2 Kübel, 2
Fimer, 1Sessel, 3 Bettladen und
1 Spiegclclcl.
Su. Ingbert, den 21. April 1874.
DerLal. Gerichtsvollzieher
Faffshender.
VPeru⸗ Guano &amp;
RKnochenmehl
Qualität
I. GWVEiGq.

Eine große Auswahl innn
8trohhüten
aller Arten für Herren, Knaben, Mädchen und Kinder von den ordinaͤrsten bi
u den feinsten empfiehlt zu den billigsten Preisen
— Hermann Fischer.
Geschäftseröffnung und Empfehlung.
Der Unterjeichneie macht hiermit einem hiesigen und auswärtigen geehrten Publilur
die ergebeufte Anzeige daß er in hiesiger Stad fein Geschaͤft al
——Mefserschmiede—
rbffnel hat und empfiehlt sich in allen in fein Fach eirschlazenden Arbeiten unter Jo
icherung xeeller und prompier Bedienung.
—SiJugbeit im Abru 1874
Zakeb Emig.
wohnhaft in det Blieslasteler Straße im M. FPaul'schen Hause,
nahe der kath. Kirche.
J F Schoͤnt Donändijch
Mittel-Gerste
per Pfd. 10 Krzr. umpfiehlt
MW. Revn.

viechnungen
n Un, und he Bogen zum allgemeine⸗
debrauch find vorrathig in der Druderei
zieses Blattes.“ *

Erneimerbof find einig
dur dert Centner
schoͤne auserlesene Eßkartoffeln
—AX
Frucht· Brode Fleisch rc. Preis
der Stadt Zweibrücken v. 28 Aprr
Weizen 8 fl. 46 ir. Korn 6 sl. 40 h
Berste Areihige — fl. — kr., Gerste viet
———
cpelzketn 5 fl. 38 tr., Dinkel —- I.
X Mischfru de — fl. * kr., Hafer b1
34 ir., Kartoffeln 1fl. 30 ke. Hen 2
12 kr., Stroh 1fl. 30 kr. per Zentner
Weißbrod IAnja Kilogr. 24 kr., Kornbeo
3 Kilogr. 33 ke. ditio 2Kilogt. 221.
»o. 1Kilogr. 11 kr., Gemischtbrod 3 Kilog
140 kr. 10 Paar Weck 90 Gramm 2 t.
Rindfleisch 1. Qual. 22 fr., 2. Qual. 20 kr
albfleisch 18 tr., Hammelsleisch 226
Schweinefleisch 22 kr. pr. Pfd. Buttet 46 6
per Pfund. 7*

Die Rückkehr don urserer
Einkaufsreise, vecsehrn mit den
neuesten Modeartikeli
——
Geschwister Bor nschein.

itc xn, 21. April. (Frucht ⸗

— — . *** Heittelpreis.) Weizen 8 fl. 38 tr., Korn
Zu verkaufen schönes kieferned 3 fl. 48 ir. Spelitein — . — kr.
65 SBpelps fl. 17 kr. Gerste 7 fl. 81e.
Bauho 13 dafea si. 22 e. Erdsen 6 J. — ke.

fo wie ül — 4 f. 36 kr. Linsen — fl. — Ir.

11 9 leesamen ⸗ fl. — kr. — Kornbtod
Zaun⸗ und B aumpfähle 6 Pfp. 38 kr. Gemischibrod 8 Pfd.21 kr
dei Gebr. Höb. eißbrod Pfo. 21 t.der
Hreitermuhle und Hohhof. — ke. Kleehen —fl. — kr. Strou— sl. — ke

— —

Zebattion,. Drack und Verlag don F X. Demeß in St. Ingbert.
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        ä »41 w22
53523325583 535 2828* *
—353323528 5353338 —A
2*8* 2 — 2 8* 2
2533 33358 —
8e*— 528282 222 2223 265 3 —76
—
53533353* 325 5225225 33 *2*
e — — 155553
2 2* e —* — 7 *
233335 I3—33 25 735
— — ——— 22229 — S8 *8 —A 3 15255535 3755755* 53 —
2533323228 3228* 3233 525233 2578325* A 338383—
—333335855388 — 77223 3 33323338 ——
8335572823 J—
—A 7 m TE25 * 2 2 52283
e ——2 — 2 —AA —— 733 2 222 38 6238 5333 3z575275
5235582 32 237833 5335 2
—3z553 25335337255 522323 ——
32537z5353337 2753—83 2288 533322338* 35753353333353
25523557757 238 35723353* 32275 —23885328 — 838 22320
—I 57227 —— —
—S 2353553388 33 38333373338 8—
57225 — —— 84 ã *. —A ——— —*2 58 —— 322
—E —,7 5338 * E —— 8 ⸗ —A
57 33 333 337 3338 826
——— 253333233 53235357— 8235* 325875 58555*
522332 2353733338557333 —2* 28* 558 8 53828
1538
* — —A 557 —— —3322—
23 35332358 53873253 32338
2* —szu—56 —758 —*23233 2332 Z3F2 —— 7—
6022 2* 85 z3523333533328 in 53288
—5—425253383 7 — * 53283838553—228
—83353833553375 253 3B—538 — —
3 * 2 * * 3
—53333736 2553373533335 335323383 583*
—— — 2 8* —E — 53232353 —x38
75222 —2 — EB 12 — — — — 52532 —E— — 5328
2232 d — — 28 —— 32 2 58 5*0 22523 535
383332237 — — —25832325228* ——67 5 5653 — 2228
355 333333555 8*22* 2353532523535— 53 —5522 *585 *7
233 —A—— 585— 333852835 — —
38, 3232 — —— 38333 s527 2388
5333235363538233 3
25835* 522535 ——— — 532—538322532 85z5 35537 87
3338 3 — 3333536—35225*7 87373738 3383
7387 3585 332 33 33583 6
832322368 15 5353373465 3 3383
2253375— 83—3353 3 3
2535 S 335823 333 4
337 8
2325533333528 —S —— ãA— ——— 55z5—5883833323*
37 33333 3353683 3 38
—V — * * 3
—— * * — S Ekx D — 227 0 382 8 238
s333753238 2353755 2523333238235 —D
2 255533338 2232 —5235 22 ——— —383383* 5 238588
333 —
5 2 * 2 * J —2
— — —— Qæ252322 152 32. ——85237 58382225 2 533232 *
333833333333383 335323528
*2 AM9 æ5 z35355322—65* 33 527— 2 z222
* — —A
25 5325238REA BAS

—W 2 3 — — —— J * *
55 *85 z3 332557 163535 *353
58 5** 3588 5523253 22338 . s—5222
z2853 53 153 223 3853 533535 2853
277 —3 —333252 833858 —
A 8 —A
33 43333333 7 333512 23 35355
83 5*8 c 32 2— 22 — 2522 * 58 — J
E *82 523833 3 58658 —XA 23282
F — 222 758 84 — 2* a —2 —* —— S2
37353353 . 23 32233358*
— — 285 523 — ——— —— 558525 9 —z84 22
238 538 5257 — 2537 —*5222 5 *22 2———2 7
— 2 — * 8 *
333 3333333 3337 333
3 —3 3 34—— ——
55852*687 — — — —32283 —— 28 55335
8*82 3 *8* 55 3533233 55* 7*8 — —258257
*8 7*8* · * r 22 *
8 73 R 33553335
2282 —— 532573232* * 37 J 32535232
2* 5 ——22323 12322 — — —A
5832568 — — —5——2235235* 388 32325 ẽ
—„ 233532*368 —A — 686233335
—3 ⏑2258333
23 2 55222 2 —22 35
3533535 53 83383 8

*
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3222228
— z22353835335 —A 3
— 235 —A 2 827
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6 J 35332
8548 86 J —
228* —3 *3* Z —*3— — 5
55 .725 52223 —E—— 225 *23383285 322
158 z85 53368 * I52 —* 33538s 553*
X ⁊u — X 27* —5— * 2 35 32— 35 328
725 82583 3333 23375
5332 725 73528— 3862533 323
33533* 278 5* 1353 2 233323
r * — — 5* N2èXWNS* 2* 7* 3 22855 ẽ
8 2534 — * * 8 * * 2 S⸗ 2 4
5 — 558 85* ẽ7 — — 55 8 25823 2374233 — — —
3332,3353* 2535 535355 —— — 35 F
553 23 332 ——
2 2588 223 732 28 d 63382 25 *2272
— 73315 —5335* 383* AG s38 —
3327— 335332383 —— — 333253 3533532587
—BBR.. * —— —A 3 —— — — * — —— 2 5 52 23
——5— 8 2222 22* 8 — &amp; 5 2
J
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72332* *25 5285— 38533 235522 —
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135 52 28 522 2323 — 23 E
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        — ⸗

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535533553 7277 5887
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3 3 8 2985373 7 335—35 532555 2383

3883 2* —5523525 *2*

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2223 52533— 535343

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dee St. Fagbesbter Dueei7 ee (and daß mit den Hauvdkblait verhundene Unterhaltungkblatt, mit der Dientiags⸗, Donnertiags uand Sounias
Zammee ericheint wochentlich viermal: Dinztag, Perrerztaun, Samsstas and Son n ta g. Abonnementapreis vlerteliahrig 42 XX
1I82 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzt, die dreisnaltiae Zeile Blattichrift oder dexen Raum berechnnn...5
— — —3α
* 2 3 J 242 R gr *
—8 Deutsches Neich ehe 3 utilen den Blid von Frankreich, Avon seinen Walfahrteideen
Münch —— April. Die Krisis im Aal. Kabinet ist ind dem dominirendan Jesuitismus, von dem man aus Furcht
wieder vorübergegangen. Herr Legationsrath Reither ist auf seinen zuch kein Wort erwãhnt fernzuhalien — Der Bischof bon Ranch
posten nac Berlin zurüdgelehrt und Herr v. Eisenhart bleibt por⸗ tnicht hier gewesen, wie von dielen Blättern behzauptet wurde. ⸗
aufig Sekretär S. M. des Königs. * dei Bilbuo ist seit zwei Tagen der Entscheidungekampf entbrannt,
München, 22. April. Die im Justizmin isterium zur Be⸗ uͤber dessen ·Ausgano man gespannt sein darf. Serrano behaupiel
cathung der Civilehefrage zusammengesetzke Commission ist zu dem nan habe in der letzten Zeit die Carlisten nut hingehalten, um
Schlusse gekommen, sich sür Einführung der Civilehe in Bayern die noͤthigena Betstartkangenbeizubringenautein es bestebt kein
mszusprechen. ⸗ Der Konig empfing heute Nachmittag den papst Zwerfel. daß allerlei Unterhandlungen“ zu Gunsten des Prinjen
ichen Nuntius Meglia in Audienz, nahm sein Abberufungsschreiben Aphont im Gang⸗ waren. — Es geht das Gerücht, der franzk⸗
eigegen und verlieh ihm das Großkreuz des Verdienstordens der ische Gesandte in Rom, und der italienische Gesandi⸗ hier follien
naherischen Krone. (N. C) von ihren Regierungen zu Botschaftern ernannt werden. *
Aus dem Elsaß, 22. April. Die franzssischen Zei⸗ J Par is, 22. April. Von gut unterrichteter Seite wird
ngen theilen uns mit, daß die Festungsarbeiten um Paris und versichert, daß Graf Chambord darauf derzichiet habe, im nächsten
byon iu großartigem Umfange beginnen sollen, Die Ausgaben Monate nach Frankreich zu kommen: — Rachrichten bon ber spe
übersteigen jetzt schon die Gelder, die. mqn zux Verfügung hat und nischen Grenze zufol ge hat der catlistisch( Eo mmandant von Gu⸗
hereits spricht man von neuen Anlehen. Hu Recht ruft Thiers puzcoandie Stadte San Sebastian, Reuteria und Irun in Blockade⸗
der franzöfischen Nationoalversammlung das Warnuncswort zu: ußand erklärt und Jeden/ weicher Sebenemtici —
Schlechte Politik macht schlechte Finanjen.“ In Bezug auf diese Todesstrafe bedroht *
hüstungen widerholen die elsässischer Blätter das Sprichwort: Der Herzoz won Aumale soll an Bourbakies Siellen
Wenn die Kuh fort ist, macht man die Stallthür zu.“ Wir aber Vouderneur · bon Lyon werden. Bischof Dupanloup hat in Rom die
möchten die franzöñschen Gewalthaber; an den Wahifpruch eines deil gprechung der Jungfrau von Drleans verlangt Es ist
edlen römischen Kaisers erinnern; „Nicht ein Strom, jondern Ge- das Gerxicht verbreitet, Don Carlos seiin die Hände Serranoee
rechtigleit soll das Bollwerkt Salliens fein.“ ixrfallen. F Wielleichtezaus der Nachricht von er Räumung Por⸗5
Berlin, 20. April. Fürst Bißmarck hal bereile ugalete's, welche Stadt Don Carlos vor urzem befucht haue,.
inen großen Theil seiner Arbeiten wieder aufgenommen; es wird ombinirid. —
dies in den nächsten Tagen. durch Publikation zeiner Anzahl von —
iplomalischen Ernennungen in die Erscheinung treten Somorrostro, 22. Apu. Senetal⸗ Conchaseßt selne
Berlin-22. April. Die offizidse „Prod.⸗Corresp.“ schreibt: Borbereilungen in Laredo forl. Der Angriff ist wohrschenn h fn
der Kaiser erfreut sich einer stetig sorischreilenden Stärlung feines Samstag perschoben. Mehrere Dampffchiffe mit Kranken sinde r
efindens, konnte Sonnlag dem Gottesdienste im Dom wieder sestern Abend in Santander angelommen ιιιν u
teiwohnen und wird bis gegen Mitte Mai in Berlin und Schloß Amerika.
dabelsberg verweilen. — Das Behfinden des Reichtkanzlers hat sich Newyo t 22. April. Die Demokraten und Rebublikanern
im Laufe der letzten Woche lichtlich gebessert. Seine Geiheiligung in Arkanfus ßeriethen in ein Handgemenge, wobei einet gelsdletn
un den Jausenden Gefchäften ist aber immer noch ausgeschiossen uind mehrere Menschen veiwundes wurten Unonstruppen brachten
Berlaͤn, 22. April, Abends. Die sreie Preßgeseh · Com · die Kämpfenden auseinander. 4J n
nmission hal sich heule Abend, vorbehaltlich der Fractionen, über Ne wyhort, 22. April. Eine Sedeutende neberschwemmung J
olgende Hanptpunkte geeinigt? Die Beschlagnabme soll in folgen in Louisiana hat kie Felder bon 11 Gemeinden, die vorzugsweise —
dn bettimmten Fuͤllen staufinden - Äufforderu g nn Hochverraih Baummwoll auen und von 14 Gemeinden die Juger bannmn nn
ider Landesperrath. Majestätsbeleidigung A8 93 des Strafgeseß⸗ Basser gesetz. Durch die Ueberschwemmung sind 250.000 eres *
tuhs); ferner Aufforderung zu unerlaubten Handlungenn Aufrei⸗ Baumwollenpflanzungen, I100,000 Acres Getreide⸗ und 500000.
surg der Klassen gegeneinander 668. 110. uod 130) jedoch in ncres Zuderfelder Jerstört. 25.000 Personen find voll spamen
heiden letzten Fällen nur dann, —wenn dringende Gefahr fuͤr, die uinirt, fehr viete uͤnd sogor aller Lebensmittel, entblö Diee
öfentliche Sicherheit vorhanden ist. Der Vertreter der Kegiernng Resjahrigt Ernte ist dort vollständig zerstörte Der Congreß hate
at diesen Anträgen der Commijsien zugestimmt 3;. die Frage des bewilliht, daß für die nothleidenden Armen. Ralsopen wertheiltzn)
deugnißzwanges wurde dem Plenum vorbehalten. Morgen. i e α ν
rrathen die Fratt ouen· 313521.553. 7 — e we,. Maßachuffeitz haben auan
Bex 8 23 April. Es verlautet. daß der Kaiser den die Legislatur dieses — eine pneaese in; 85— —**
eichste g persönlich zu schließen wünsche., In diesem Falle würde um geseßliche Zulaffung der Vieliveibere diinn Daffahmsce
der Schluß am Sonutag im weißen Saale des Schloffes, anderen⸗ hat nämlich 40,000 Frauenzimmer mihr als Maͤnnere Um ihren
Alt aber dutch Delbrück am Sacustag im Saale des Reichte, Diun eiwas ann· hmbarenzu machenve langen die Bitistellerinnen
ret erfolgen. hß 8 gleichzeitig innde zur Schliehung einert or
eiten, diitten, vierten u. . wo, Ehe die Zusn rni 8
Sottinnen erfordertich fein — die8 mmung de übern

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32—NH u 29 ι α—
raukreich
Paria 21. April. Laut . Monsseur“ wird das Ur he
zaberner. Girichts gegen den Bischof von Naneyh nicht vor 14
lahen pexlündigt werden, während welcher Zeu die Frage betreffa
itr neuen Abgrenzung der Grenzdiheesen ·enischieden fsein werde
Paruis, 21. Äpril Die Blatter, weiche sich noch minde
ims 614 Jahre mit dem Seplennat deschaftigen werden vhoben
e and da noch Zeit einen Blick auf die Außenwelt zu wersep
dieser Blick fällt natürlich zuerst nahh Deuijchland, wo die Ueber⸗
ieherung des Budgeirschis anm die Regierung niefe b.ilagl o n, die
brdie der Armiee als eiue, Gefahr. sür. ganz Europa denungir/
did. Auch die Schweiz wird da und dort ainer Bemerkung
würdigt und die Debats“ finden, daß die neuangenemmen
nindest. vision den Grumdsaͤhen der freien Kirche im freien Staate
vdaus nicht entspreche. Man fucht durhsolche abschweifend⸗

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—ä—— April.“ Vot bem —2* — Zucht⸗
volizeigerichte tam heute der led'ge 32 Jahre alte Masitaut Jalob
Wagner aus Cohnfeld, Reg.Bez. Trler, und die ledige 22 Jahre
alte Waria Röhm aus Trippftadt zur Aburtheilung Wie die
deser“ Ihres Blattes fich vielleicht noch erinnern werden? waren im
Septemort und Oktober vorigen: Jahred bie Opfersidd der latho⸗
ischen Kirchen in der Gegend von Landsluhl bis St. Ingbert das
zeid der Thätigkeit der heute Anheschaldigten. ans welchen Wagner
aß Geld mittelst eines langen· mit Bogelleim bestrichenen Stodetß
errqusnahm,: wahrend seint Helfetshelferim gleich jchlecht deleumun⸗
set, wie er. vor den Kirchentbüren Wach⸗ stand, his heide am 28

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        Oltober v. J. ergriffen wurden. Der Angeschuldigte, der sich der Autscher uriraus Dammerkirch in Wolfersdocf Ho
jeute als ein äußerst verschmitzter Bursche entpuppte, leugnete alle zeit hielt, nahm eine gewisse Frau Arna Maliad Jenner ged.
hhm zur Last gelegten Reate und su dte dierganze Schuty auf seine Zeslit davon Anlaß, ihrer, Gesiniung gegen das? Brautpaänr in
damalige Begleiterin zu wälzen, A A⸗ dorgebend, diese lbe habe sehr derber: Weise Nlus drick zu geben und der kichticheneEinseg
hn besiohlen und deit nn sittlich /* Leben Iu) gefuührt,“ weßhalb ber aumgiDes Pfatrers rin Profanes Nachspel folgen zu lasser. Sa
iich von. iheh eirtenth Det Grerichtshaf ahm' jedoch die mewre viie dicks Beil quier uber dieBeucke, welche dien Bieu
der Reate als erwitsen, an und verurtheilte Wagner wegen Rück· leute passiren mußten, Vaumnd bestrich das⸗ Seil mit Ultrattz Aind
falles (derselbe hatten jchon ein Jahr Gefangn'ß wegen des gleichen, ferner stellte sie eine mit Jauche gefüllte Flasche auf die Brude
Vergehens zu verbüßen) in eine Gefängnißstrafe von —fünfre die und daneben Pfannen und Teller, die mit Extrementen von Pfer.
Rohm unter Aunohme mildernder Umstände in eine solche von den, Kühen und 333 gefüllt waren. Demit, nicht aufticden,
men: Jahren,unter Anrechnungdon 83Monaten Untersuchungsbaft — sie an dere J ce det Gemeindehauses ein Pasguil auschlagen,
3wed ieb rin chre n,pApril.. Wie Abnnen unsern Lesern sin welchem daß Brdutpaat —X—— ttet wurde. Of
zie augenehme Mittheilung machen⸗* daße wom? der kgls Regieeung alle diefe Liebensüilrdigteiten dem Braäutigam oder der Brau
die Erlaubniß zu Veranstaltung eintt Verloosung von Pferden. oder beiden zusammen gegolten, konnte man nich: erseheng.) abrr
owie kandwirthschaftlichen und gewerblichen —V—— — Brautigam Bury finlte Klage und das —
legenheit des im September dẽ. Is. stattfindenden ·landwirthschafte in Müthaufrnverttriheittet am 17. d. M. die Frau' Jenner zud
ichen Festes (Preisvertheilung im kgl. Gestüt und Pferderennen) Zage Gesangniß. 15 Thaler Entschadigung. an den Kläger, und
hereitwillig -ertheilt worden ist. Die Reunpropositionen werden gar Bezahlung der Proceßtkosten? und gestanet dem Klager das Ur⸗
na Hftenz erscheinen und zeigetn, daß die Hexten, welcherdie für une shell auf⸗ Kofien der Bitlaͤgten int Altticchet Kreieblatre! hekannt
iere Stadt and die ganze Pfaͤlz. so wichtige Angelegerhelt zwdie zu muchem 23337
Hand genommen haben, auf eine gelungene Durchführung derselben 16 Buring. Aprit. Der Restauraleur V., Besttzer einet
diederum eifrigst bedacht sind. Mig dem Verkauf der Loose'wird sekannten hiefigen Café chantant hat sich; wie der Berl. Bbr
in einigen Wochen begounen werden Hanenn(Zw. Ztge) nag emn Coutu? melvet,: am Freitag voriger Woche mit seiner Fraͤu in
r aiserslautern, 22. April Die Kaisersl.»Zig.“ Potadam: vergiftein Man fand die deiden Gätten in dem' Fimmet
thelit mit, daß der Reichstagsabgeordnete Dr. Zinn machSchluß eines Gaäfthofesn das sie gemiethet hatten;“ umschkungen“ im Bette
der gegenwärtigen Reichstagssession, der wahrscheinlich Ende diees iegenden der Mann bis auf den Rod; die Frau völlg andelte den
oder Anfang nächsten Monats erfolgen wird, auf einige Tage mach Das Motiv detentse tzlichen DThat sollen finanzielle Verlegenheiten
Zasserslautern kommen und in einer Wählerversammlung übere die pewestnt seinnu7*
wichtigsten Fragen, die im Reichstlag zur Verhandlung gelommen, Berlin. Der aus dem freihertich Rothfchitdeschen XRX
namentlich über die Militärfrage, Bericht erstattent wird .n Eshdland don der Regierucig für 88. 000 Thlrangetäufte
pRsaiherstauteten, 22. April. Die · besten Geschäftt Bollbiuthengst Marsworth,weicher! zuerstenach deim Landgeftütein
von' den hiesigen Altiengejellschaften hat im verflosfenen Jahre wohl Braditz dei Torgatt übergeführt worden wär,“ist in den“ eisten
das Eisenwerk Kaiserslautern (Direltor Euler) gemacht. Dasselbe Lagen voriget Woche durch einen“ Tratehuer“ Benniten ad ehoit
ist, wie die Kaisersl. Ztg.“ hört, nach großen Abschreibungen im ind nach dein Landgestüt Trakehnen gebtocht worden. Es ist vies
Siande, seinen Actionaten eine Dividende don 25 PCt.zunahten. dus thr uerste Thuer- welches jemais .in dem Aaltderütmlen lithami.
fDas N. W.“ meldet. Dieser Tage gingen die indFah: chen Gesrn vorhanden gewesen und zur Zubt benutzt worden in.
nen, Band⸗rn ec.geschmückten leßtenn Veuuersicinfuhren: für den Das nächstttzeuerstecist ¶ der vor JJaht und Tag aus dem? nunm⸗hr
xisenbahn ⸗Biuckenbau der Maruheiunn! mit statt angehe itertes Fuhr⸗ ufdelheteri grastch Renatdeschen Gestüte ankaufte“ Vollbluthenuh
bericnung durch Kirchheim., Dag colossater Werker(die Brücke inf Udonis den 83, 600 Thiruigelbnet haß-
aͤber 100 Fuh doch) gebt seiner Vollendung entgegen; das Wauet- — Em mührenoss Zug von der Huni nitut Kaiser Withelm
deri der Pfeiler ig hertig, Das Eisenwerte bis ozur Hulfte cediehen ditd jetzt nachträglich bekannt.: Wahrend der leßtenn Krantheit. des
Im Monat. Juni wird guverlässigear Vernehmen: nach: die Brücke heonarchen datte der Leibatzt einen Thee perordnet. welcher in der
srig fein und Ende desselben tonats die Bahn von hier nach Lahe des granken so herzerichtet wär, daß der Dikuer“ ihnnauf
Narnheim dem Betriebe übergeben, mesdeu Hesehl: soort rwärmen Ans reichen. kuinterAis der Lerbarzt eines
Otdelber ge22. April. Wir haben einen burch Feuer Woen ee n — ———
nistandenen Verluft zu beklegen. den keine Versicheruugsgeselischaft ud, den t frugt⸗en rbieit er di Ammwort Se Wal. hatnun
fehen vermoh Als Geheimtraih *Bunsen heute etne halbe dit tan Rawt Aln sne den Dienct nicht ein einziget
Stunde, nachdem er sein Scheibzimnier verlassen, in dafselbe zurück at vewutr. Erfteut trat ver Argt gu feinen Zranken war aber
sehrie, standen die auf dem Bürtaneriliehenden Papiere in hellen nicht wanig orstaunt keine so günstige Auskunft zu. horen! nd
e Gnel ans des doschen oiete; de wat ur han g. wotbanneridn datz der Fahher den Thet wahrenwvet Nan
i en i beea wee veia detr Bunsen legie Inonnmen hatnn Det Larser lbe statigt.¶ Dies auch. NAuf die ¶Fraue
erade letzte Hand an dieße Schrift;, weithe im der nächften Woche rder, watmnet den Diener nicht dekohlen habe, antwoitene der
9 Dina rei wandern soute und halte Concept und Reinschrife Ronarchelachelnvrn Ich wo hte doc nicht daß durch meine Kraukheit
seben nander liegen lassen3so ais denn Veider vom den glau och rin Auderetkrant · werben foll Deßhalb bediente ich wiich feln
nen zerstoͤrt worden. ννα * GSa⸗s Ha wit den 0 —— erin Am
—77 4. A ., Alexanderplatze zwischen der neuen Konigs⸗ und der Landesbitger⸗
r Die n Spenerjche Zeitung schreibte: Der Abgeordnete 6
72— umnqg 8 Ô Straßje,steht: ain Haus das jedem Vorudergehenden äaufftlli.Iw
Sonnemann (Frankfurt a. Mi) dol am Beginn der Reichstags holte ist' S unter? dem Namente das daunn mit den 899 Sd nf⸗⸗
itzung die Eisenbahn⸗Freitarte dem Reichslanzleramte zuruͤcgeschickt ——— — — ———— Seine Gejch chi nin so arice wie —
nit eamen · Protesten in welchem er Ausfahrte, krele Fahrt für die dar lie Frin dalle anem in der Landeberger Steeße wohnenrei
sei eine Verfafsfungs ⸗Berle zung, denn der Artikel 822 5 e e e uee X
Abgevrdneten sei eine Ber udung en Bargerun habsches Causchen geschenkt und der Nachdar des glüd
zer Reichsbersafsung schreibe vor; daß die Mitglieder des Reichs— ichen qsahten die z3imihemeidischen Augeinan.en Sein Dichten und
ages als solchekeine Besoldung oder Entschävigung deziehen bürfen. rrachten ding ach inen ahnnchen Winciichen Gnaden Nichtdaß
Sodann hat Herr Sonnemann im Reichntage eing große Bede in ge gerabe nothig gehabt hatte, dein, der Nenn hauue Gelce
emselbem· Sinne gehalten.“ Endlich aber hal er inige Wochen aö Dn vlor un vie Shre —9* — 354
?vv — —— zu hun. Dar machte rr nun reiche
pater im Stillen fich vom Reichskanzleramte desagte Karte erbe Scheniungem am dir Armen und hat sich fo hervor daß ber Kon
sen und solche in Empfang genommen, ohnenes jedoch für noth 3 —— ig —
— 8 Be J mf den Edlen ꝛaufmerksain Werden follte. Undrichtig, der vpfrẽ
wendig zu halten/ diese Thatsache mit“ derselben Ostentation zuu I ⏑ — — —
A ,* reudige Mauin erhielt vom Köͤnig die Erlaubniß, sich ane Guade
ffentuchen Kenntniß Ju bringen. wir seiter Zeit die Zurlicweisung nuszubitlen und er bat um ein ve Wenige Monale zogendor⸗
der Karte, und ohne nachzuweisen, daß und in welcher Weise nun- her unr ein schone⸗ —XVXX ——— — ue Befitzen
nehr die Rerfafsungsverlezung geboben se. * e 310 jog eint Gluͤdlich s0 nein?“ das war“et ——— —XX
t. ee dauss des Nachbern Neßen ihn vor Reid nicht Jalafen gls ein⸗
10 117 Une stürzte beim Abbrechen der Jeitherigen Eisenbahn Jial der alte Frißß dorüberrinn und ihm fragte gin rnun pe
hrude zwischen hier und Bietigheimein Joch, jusanimen. wobei rieden Ju da ainvortete aita sa aber wenn doch Mafestet *
don 7 dabei beschäftigten Arbeitern (sammtlich micht, von hier), 4 daus auche wie von des Rachbache mit Siatuen und Freecobilbet
jehr schwer, zum Theil lebensgefaͤhrlich, 3 andere leichter verietze Imüden olisen d Soste Er hadere sagte der“ Kömgeerin
wurden.“ davon und nahm sich vor, den Nimmerfatt mit seiner Etelkeit ju
trafentEr ließ daher“ das Haus mit steinernen Sinnbildern
ieren und pwar mit 99Schafotopfen (Enda I8davon sinv noch
Jeute dorhanden.)* Mandentefich den Schrecken des armen
Mannes, der;o als derꝰ Konig um swelteninal vorbeiritt; diefem
anter Zinern und Zagenn sein Leid? ilagte —
boser Raqhbarn Heschwerke,welche den sonderbaren yhVaujchmut

f Eine 824 Fuß lange Riesenschlage wurde letztenFreitag
in den theilweise mit Wasser angefüllten Chaufseeraben an der
Fisenbahn bei Crefeld von einem Bahnwärter bemerkt und erschla⸗
zen. Man vermuihet, daß das Thier der vor ein paar Monaten
ott anwesenden Kreuzbergschen Menagerie entsprungen war

CSauberes Hochzeitsgeschenl.). Als am 22. Januared. J.
—
——— ———

—0—
—
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        als Anspielung auf den Besitzer betrachleten T, Aber Et hat ja hoͤrte ich heute mit meinen Ohren eine Uleine Diskuffion beendac
nur seinen gsehabt F Ach Maiestat —D—— A Sin Vawmpyrir e ennt. ichreihn
sdafld Nun, alierdinge, se nut 89.⸗ aber ve Patsae Figaro, jene grauenerregende Geschigt pon Bam⸗
en Er eine tünde Zahl und das Hundert voll hahen will, dann pyrei. die den Schrecken von Rumanien und von der. Walachei
—5*— FrJa nur zum Fenftet hinaus zu sehen . Adieun ilden. —— Abesteutt, das sich umitten don Paris u
dant vn ver adnsg daboit unß der Reserveschastlöpf.hatze, das zetagen. wird zeigen in welchet ante giichen umd trautisen ¶ Wase
— un Vampyt das Gluͤch einer
TGurLeipriger Mesee) haben sich, wie der B. B. Obresco, eine Wellogit, lebte seil drei Jahren, mit ihrer
xtheilt wird, Berlinzgrdßte Schieber und Hoch- Mutter ssill nd zuksidze zogen in Parjs. Sie hatse Jafsye im
het— faßn in oorpdte bege ben un dort grdke Koupt auszushren. Alter voh 17 Jahren werlassen. nahdem sie ein Ehebundniß mit
i Disel' der vdehandelten Postein zahlen sie dieist baar, füt inem' ihrer Landsleute, Nameng Alexaudet Delenio geloͤst hatte.
Rest, wirden die sog, zKellerwechsel“ gegeben (uuit Doinizil Denn Grund, zu dem Bruche bildete ein Gerücht, das den jungen
9 ersien Berliner Bautiers vetsehen), die belanntlich ganz werih⸗ delegio beschuldigte, ejnzr Famille bon. Vawphren u entstammen.
find dðcäc dvas leinen angenehn en Eindruck in der Wallachel, machen soll.
* Ein Siatistiler dat berechnet/ daß ein Mensch von mittle- Verzweifelt rief Detenio bei der Trennung: „Nun gut, wenn ich
er Gesprächtigkeit int Durgschnitt täglich drei Stuudeunfpricht. senn doch einer Vampyr-Fmilie entstammen soll, dann werdet ihr
da aͤuf die Minute etoa hundert Worte komnien, io redel er jede nich nach meinem Tode wiedersehen!“ — Seit dieser Prophezeihung
zlunde fo 'viel wie 24 Detadseiten, also jede Woche“ circa 5800 varen drei Jahre vergangen. Kürzlich erkrankte Katharinq; sie.
Zeiten, im JJahre itwa 32 gewohnliche Bande! Im Schreiben st rmattett von Tag zu Tag: den Bemühungen ihres Arztes (seine
nicht einmnal Alexander Dumas so productiv gewesen. 47 Adresse wird genannt) gelang' es, ihr das Geständniß abzuringen,
Toulousse 21. April. Gestern Morgen hatten wir daß sie allnächtlich die Erscheinung Detenio's vor sich sehe. Er
zier das durch einen Zwischenfall ganz besonders schreckliche Schau⸗ stubekleidet mit einem laugen Tuche? sein Gesicht erscheint wie mit
piel einer Hinrichtung. Eiuer der zum Tode verurtheilten und Blut unterlaufen und stine Lippen sind roth wie Karmin. Er
oht derjenige, der bis zur letzten Secunde hoch und theuer seine pricht vicht; lanzsam gehf er zum Spiegel, laͤmmt sich das Haar,
inschuld beschwor und welcher zweimal während der Toilette ohne als wolle er mir gefallen, daun neigt; er sich zu mix und irintt
nachtig geworden, mußte förmlich auf das fatale Brett gezerrt nein Blut — hier, seht her.“ — Sie wies dem Arzte ihre Schul⸗
echen, während «x fortwährend Ichtie z NMon DPien, Mon Dieu er, auf der sich ein tleiner rother Fleck, wie von einem Stiche
iyer pitid do moi. (Mein Gotf, mein Gott! habe Mirleid mit herrührend, zeigte. Der. Doltor bemühte sich, das junge Weib von
uteFo— Nachdem nun schon der Kobf des ersten Verürtheilten ges dem Wahne an eine natürliche Erscheinung zu, kefreien; jedoch
aden war, verfagte die Maschine den Dienst und das Messet blieb ergebens, sie behauptete auf das Beftimmtesie, daß ihr, Detenio
ber dem Ktopf des sich unschuldige Sagenden 388 Ein Schrei n jeder Racht erscheine. Mit jebdem Tage wurde ihr Zustand
oes Entsetzens ging durch die Menge. Der Sarfrichter und die chlmmer, bis sie vorgestern verschied. Wunderbare Fligung! De⸗
Gehüifen boten alles auf, um die Piaschine in Gang zu bringen, enio starh in Wiem kurze Zeit vor der Nacht, in der er seiner
vahrend der Unglückliche sich unter verzweifelten, Anstrengungen hemaligen Gaättin zum ersienmale als Vampyr erschien. Zwei⸗
aus der Brille der Guillotine zu bringen becjudie Endlich fiel elssuchtige Leute werden nun behaupten, daß das nicht natürlich
daz fatale Messer zum dritten male und der Gei —I — daß vei alledem ein Vampyr seine Hand im Spiel⸗
Zenũge geleister. Die zahllose Menge zerstreute fig hierauf und jaden könne.“ J 3
wat die Besturzung ouf alle Gesichter gemalt, Zreiber diefeh 138 PSPrag 21. April. Die Prager Eisenindustrie-Gefellschaft
vohnte im Jahre 1866 zu Viterbo im' Kirchenfta. uiner ahnli⸗ jat von sieben Hochöfen sechs auabiasen lafsen: 4000 Arbeiler sind
hen Scene bei, jedoch verhinderte dort das Volk vie Fortse zung brodlos.⸗
der schrrdlichen Scene und wurde der Deliqueni ater vom hl. In Wichila, Kansas, sind ein Njahriger Junggefell und
dater begnadigre e uin 70jährigas Maädcheri, mit einander durchgegangen, da man
fVvarfrs, 18. Aprif“ Ein eigenthümlicher —XR * twird ihret Verheirathung dOindernisser an den Weg legen wollte Wenn
nchster Tage“ vor dem Zuchtpolizeigericht zu St rieuc verhan⸗ unge Leuie sich einmal das Heltaihen in den Kopf deseßte haben
delt werven Es zandelt sich um Iwein Beamte Westbahnz nt eden iein halt mehr 4
velche zwischen GBuingamp und St. Brieuc Streit amenund 214 Am 18. Fehruar urzleder unirischeu demHasfen von
uuf freier Bahn den Zug halten ließen, dis sie ihtt Zant been⸗ donkong und Canton segelnde Posdeneee Rn Loong nach n
ian hanen ·· — yjflon init Riner. Lleinen beutschen HYacht um und sant.
Paris, 20. Apri: Asoru. 3ig.) Wiss Ese. —ine 300 300 Banßagieren. größtentheils Chinesen,
nuueste Entdedung auf dem VGebiete hn t —
auter Ar. de BZismarck est vn esprit mine Ant pe ri⸗ —X 5⏑⏑ —
Herr d. Bismarck iß ein im höchsten Grade Pariser Geist.) Din
— v68
dausversteigerung.
Samftag. den b. Mal⸗ 1. J. bet Nach⸗

mitlagd um 8 Uhr, zu St. Ingberk in der

Bitthebehausung desLSudwig Weiriech

lun Friedrich Panzerbieter, Kauf-

aanij doij da unter jehr vortheithaften Be
dinguͤngen dffentlich in Eigenthum hyer

deigetnn 6
PsoNe. 629. 8.0 Dez. Flaͤche, enthal—

head ein zu St. Ingbert an der Kohlen⸗

beaßte aufe m Marlkte gelegenes zweistöckigen

VDohtihaus mit Hof, Hintergebaude, Brun⸗

sen iüebst Keller und allem sonfligen Zu⸗

ichorg? geben Wolsgang. Kahn und Lud
aig Veirich.

Daß Nahert auf vem' Geschafts· und
—XEVDSAXX
St. Ingbert.

1re
Sorn, tel. Notar.
—uα
Gefunden d cre
oir Kohlenstrabe dahier ein iserned
dten prer Der Inhaber kann basselbe der
interzeichnetem abbolen. V
zt. Jugbert, den 23. April 1874.
Daß Poliacitommissariat

ν — —8 2

7 — 7
Eine groe Auswahl In I— ü 292 J
4 C. ẽ LLI 4 α — *
— 8. t r70 1 hüct —F *Dr —— — — 7
—— V——— ⏑ —,7 * —V J *
aller Arten für Herren, Knaben, Madchen und Kinder hon den brdinaͤrstett bis
u den feinsten empfiehlt zu den dilligsten Preise e — ag 5
TT22
—38— Fermann Fisoher.
aftaeräe nüunnaana Em ehlu —RXR

Geschaftseröffnung und Empfehlung,

Der Untirjeichnere macht hieemit einem — nuswãrtigen acehrtenn Publikum

die ergebenste Anzeige daß er in hiefiget Stadr ein Geschaft —VVV ——— —

4 2240 meis ,
—** * 1 e r 1 mied J 2359 — —
eroffnet hat und empfiehlt sich in allen ia sein Fach eivschlagenden⸗ Arbeiten inter Zu⸗
icherung reeller und —X Bedienung. i —
31 Si. Inadert im April 1874 ν . ——
—— FZakob Emig
inandwohnhaft hit der' Bliezlastelet Strahe in vT. Äαιæen Zause, 5
aι ια ααν , — nahe der laib. KNirche. —6 *
122 E—r“ vꝗ den 26. Aprit
243 34 .
Eröffnung
einger Gartenwirthschaft
vozu. Jreundlichst.eialade
4*

—*
a miee r hof find eimge

dert Centner

auserlesene Eßkarto ffeln J

— ——

B— beseitigt (auch briefüchs in
22 Siunden gesahrlos und sichtt Pr

med KRrmutt in Leipda
        <pb n="262" />
        Bekanntmachung.
z. 368 Ziffer Ides Reichsstrafgeseßouches.
Mit Geldstrafe bis zu 20 Thalern oder
mit Haft bis zu 14 Tagen wird bestraft:
Wer Tier oder Junge von jagdbarem
Federwild oder von Singvögeln ausnimmb.
Es ist zur Kenntniß gekommen, daß das
Ausheben von Vogelnester, sowohl von
»er Jugend als auch von erwachsenen Per-
onen dier stark im Gebrauche sein soll,
Ich mache deßhalh das Publikum darauf
aufmerlsam, daß eine strenge Ueberwachung
tattsindet und nicht nur' gegen die von den
Uufsichtspersonen uuf frischer That betroffen
verdenden Zuwiderhandler,“ Jondern auch
auf Anzeige anderer Perfonen hin, dagegen
protocollitt wird und ersuche ich Jedermaun
über bezügliche Wohrnehmungen wich, in
Dervtniß setzen zu wollen.
St. Inghbert, den 24. April 1874 J
r Pugatt! Daz lonndsarigt
Eckerlein.
— 5 34 4
Setz⸗ und Eßkartoffeln
zu verkqufen vᷣei In
. Biexkrauer Heusser
Kunst⸗ Anzeige.
Sonintag. den 26. do. Nachmiliags
* Uhr in Mühlenech
Erste große Vorstellung der
7 71 22 26* 20
Lufte Seit gDrahl⸗
Fänzer⸗Gesellschaft
unier der' Diteliondee he tt
Golzer und Kleditzsche enn
non Ab een d s8u. 8 U hr n
Zweite großen Vorstellung
, n—
bei Beleuchlung.
Zu diesen beiden Vorstellungen laden er⸗
gebenst ein —
FT—

1 4 Q

i — — U
— t t LL bIr t t t. ———
D — n —A 10014 0 1n8g 1 U e 8
.A. Mandeiasehule mit der Berechtigung xum einjahrigen Militärdiens
X Vorbereitung rum Pxamon für den éinjährigen Mintardienst Gebön isi
Dændidaten bestanden); 8. Ponaionat mit stronger Disciplin. Lehrplan durch aio
Nirection in Bruchsal.
—
NDas große Loos von eb. 120,000 Thaler
owie weitere Thir 80,000, 406, 000, 30,000, 20 0 00, 16,000,
2ο ο οοο s ο, οα -ν
nan auch“ diesmal' wieder gewinnen in der neuen, von der freien Stadt Hamburg
errichteten und qarantirten großen Geldlotterie. Diese Lotler e ist. im höochsten Grad⸗
vortheilhaft für das spielende Publilum eingerichtet, denn es muß in derselben jeden
zezogene Loos einen der enthallenen Z600 Gewinne uubedingt erlanugen, auße
dem kommen 7500 Freilbose zur Vertheilung. Da wir mit dem Verkauf der Ori⸗
ninasloose direkt beauftragt wurden, so können wir solche zu Originaͤlpreisen ohne Be
rechnung wenerer Provision erlassen. Wir versenden daher für bevoꝛ stehende Ziehung 1.
Tlasse gegen Einsendung oder Nachnahme des Betrages:“ . ———
Ganze Origivalleose a il. 8 80 kr, Halbe a I. 1 As tr., Vieriel v 33 kr.
nAmthiche Piäne und jede weitere Anskunst gratis. 7 — 57 J
s Der pünktlichsten und sorgfältir sten? Bedienung kann! sich' Jedermann —
halten und dürfte unsere' Stellung hierfüc die beffe Bürgschaft bieten. — *28
. Man wehebtiduher defällige Aufträge daldigst und dirtlt gelaugen ju lasseman
das Bankgeschäft von⸗n * JF J , J * — *
ιι α tαν Cop. in Ham burt g.
— —— * — 23 7 t
5 In der Kohlenstroße Nr A81IIß
20 Centuer ?oh n dee asIi inn
Setze und Eßkartoffelu
u verlaufen.

AItalienischen Honig,
ver Pfdergo rereempfieblten P. Zepp.
Je
ie Safel⸗ und Besert-Ehokoladen
4 der Kaiserl. und Koͤniel
Hog Oliocoladen ιναν
naheboneeeeun
Eobruder dtoll werk
in Coum, Angven ———
warden als die⸗ vorzüglichsten quf der
üngsten, Weltaud stellung. in Wien mit
der höchsten Auszeichnung,, der Fort⸗
chritts-Medaille, prämiirte..
Dieselben sind in allen namha ten
Sonditoreien und Delicatessengeschäften
zu haben e —8

— —

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KRechnungen
n n. und e Voheh um icne her
VBebrauch Anb vorrathigin der —
dieseg Viaues.

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4121
wraukfurter Börse
6 dom 23.April 1874 4
Piftelen —
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Zucaten38 302 32
orancs-Stude . ν
XE Sonvereigng O—
Dollars in Golp 2 25-26

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. e. 44 ne— 23 —V— —RER * —
7 * i, 7 * *
oͤsolger. Fahrgasse 83 in Rrankfurt a. M.
Durch bedeutende Parthie-Einkaufe und durch fortwährend neue Zufubren iß⸗s min möalich.weine schon- fo bekannt billigen
Preise abermals herabzusetzen und empfehle ich mein rerp — ——
xX —— ——
drosses Manufact wvaarei Lagor. UErosses Ausstattunesgesobaft,
1000 Stuck /. breite, agrtn Caltune/ lilg Vosa gelb ind um, Seo; Stuck!/ hreites schweres Leinen fr Hemden und Belttuichen zu S
* fur Kleider und Ueberzuge. Glanz Eattune und Eattunue dem so sehr billigen Preise von I2 r
334mit Borden, fur Vorhänge; zu 89 u. 120 Ir. α Ellen braite reiun Leinen fur einschlafrige Betttücher das
200 — ktinsse Pique Sattune in allen Farben aà 12 tr. 153BLelttuch ohne Zaht l. 1 Ab ιιιια Oαs
200 Studk feinsie franzhsische Jaconets ju aleiper à ne u 3. Euen breite ein Veinen. fuͤrzweijchläfrige Vettilicher, von vol⸗·
3500 Stück Vbreites rchweres echtfarbiges Vettzeug, meistens turkisch fandise Betttuch ohne Naht. fi. 2. 24..3 *
roih. à 15 r 3 wo Stüuch v/. breites feines schlesisches und bohmisches Leinen *
— Billigere Sorien aͤs 10 u. 12 tr. d et I ενι ⏑ omiges xe 22
200 Stüd * shner Seaeye sar Bet⸗ b Esu⸗ ecere Bettdecken fuͤr zueischlafrige Vetten, das
und — 224. 930. I . ———— U
300 Stuck schweren Vatzin Mooreens fuür Unterr' 2900 — chwere weiß wollene Bettdecken, für awejschlafrige Betten
200 Stuc schweren che br. englischen Waterproof dic Regenmanteus Suud fl. 4. 13.. 7 — I 3
mit aind ohne Framen ierpe 50 3 grau wollene Bett⸗und Pferdedecken⸗ das Stück
ꝛo/ breiten schweren guter Buckskin fur? Hofen doe 39. 8.
J q fi 2 Eue r 6 n deh voo. Vadn. schurre miße Bictoris Bettdecken wmil Franzeme fur *
4 breite Fußteppichstoffe a 16 tr . ni ee u —* T ehe Bemen, das Stud su.* —8
Glaiten roth wollenen Unterrockstoff x15 b. ritig ique Decken und sarbigs Vietgrig Decken, goth hraum gelb·
deiden weisen breinn Muul sar üeiver b6o0 —S— αινα
1000 Stud verschiedene Kleiderstoffe für. Winter, Frühjahr, Sommier ußend weiß beinene Tischtücher, das. Stüch 30tr.π
und Herbit, der Meter von⸗80 kr 717 8 — rein leinene r Elle — b6 kr. an. —
— — — weiß rein leinene Damentaͤschentücher, * 2.30. 8
Lama, Unterrockstoffe, Tybett, Cachemire . Flauell, vroß 38 eey 2389.*
5 * erd —— etoth vollene Fachemir Tischdecken, das w
— Icwarzen Alpacas, Chales, in allen Farben und Tualitaten ßroße e, EachemirCemobedecen 4
* vin drei ien desch amargirten Vorhangemuiee 2
men, ekeckleinen gre ie, gelbe und weiße Ser vietten zum Fabrikpreit·x te und
5 auged Eiscolagbeur⸗ 530 Vrttn Leineugarug zum hilligen Preis.
— D — — ——— ittes ain dan bisher bewiefene
tꝛ .. *4 73 8 . 1347. 420 RI
fende auf“ Verlaitgen'francs per Postnuet nan u
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4 Kehbaltion. Drack und Verlagz bon F X. Demetz in St. Juabert

W. Juhrlä
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der Si. Jaubert er Anzerger lund baß mit dem hHauv blauie verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstaab⸗ Douneratags· IndSonntag
iner erlcheial wöchentlic wie rn lUn Bim aita g. Donns datan. Sa mata ag And So vmtag . Abonnementspreit. viertetjahrige.2. etzr. vder
12 Silbergr. Ameigen werden mit 4 Kerir. die dreispaltige Zeilt Blattschrift oder deren Raum berechnet. *
— D 7 S5ate —JF— ——
yα Sonntag, den 26. April. — ——— 2874

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Dentsches Reich. die am 21. d. M. ftatigehabte Obbuction scheint den wirllichen
Maänchen, 23.* April. Als Tag des Wiederzusammentritis Nord constatirt zu haben, da der saubere Sohn sozleich nach
»es bayerischen Landtogs ist der I1. Mai in Ausficht genommen, einem Verhör wieder gelnebelt und obgeführt wurde. . Heuie
Berlin, 22. Aprik. Die heute ausgegebene,Prov.⸗Cor.“. jat hier das erfie Verhör staigefunden. * (Srbr. Ztg.)
zespricht die Vereinbarung über das Militärgesetz und fagt: Ohne 7 Straßburg, 28. April. Durch Herrn Wohlmuth, Schau⸗
zie gehobene patriotische Stimmung, welche eben eine Folge des pieler an laiserlichen concessionirten Theater: dahlex, ist eine Liste
llusgleichs über Z 1 war, hätte die Gesammtberathung des um⸗ n Umlauf gesetzt worden, auf welcher bereits üher, hundert Per⸗
assenden Geietzes, welches in feinen verschiedenen Abschnitten eine onen, darunter- fast das geseammite Theaterpersonal, durch Namens⸗
Fülle der bedeutendsten und früher vielfach streitigen Fragen ente unterschrift ihre Zuftimmung zur den Beftrebungen der. in Zůrich
in, gewiß nicht in so einfacher und glücklicher Weise verlaufen and an anderen rten gigruündelen Leichender hren mings Vereim
znnen, wie es jetzt der Fall gewesen ist. Unzweifelhaft ist ge- erklärt haben . ——— u“t
rade diese Aussicht auch von mit entscheidender Bedeutung für die 7 Karlsruhe, 20. April Auf dem: heutigen Markte wurde
Annahme des Ausgleichsvorschlags gewesen; denn es ist ein Erfolg Ochsenfleisch zu 15 —— ir, veclauft und ist
von größter Wichtigkeit, daß durch die Annahme des Militargesetzes dieser Metgerstand von Läufern ganz überschwemmt worden
ille Grundlagen unserer Heeresorganisation nunmehr für das ganze:. 7 In Kelheim hat ein Schiffmeister jüngst zwei Donau—
Deutsche Reich unwiderruflich und unbedingt anerkannt sind. So schiffe vom Stopel gelassen, doren einem er den Namen „Reinkens,“
ehr man bedauern mag, daß mit diesen grundsätzlichen Bestim- dem anderen jenen von Vollinger⸗ gab: f 5
nimgen, welche zugleich die unabweislichen Boraussetzungen und' F. Osthofen, 22. — Jurß vor 6 Uhr machteJein
bedingungen der künftigen Budgetbewilligung bilden, nicht zugleich Dekonom von Bechtheim in einem Anfalbe von Tiefsinn seinem Lez
zie Ziffer der Heeressiärke in dauernder Weise festgesetzt worden den dadurch ein Ende, daß er sich Iwischen Metten heim und
st, so ist es doch dem beschlossenen Gesetze gegenüber eine wörichte Osthofen auf die Schienen legte und ihm von dem von Worms
ind sinnlose Besorgniß, daß nach Ablauf der siebenjährigen Frist —— Kopf abgefahren wurde. (R. H.
m die Stelle des königlichen Kriegsheeres ein ,Parlamentsheer““ 7Ck*fegfd, April. Als gestern Nachmitiag am In—⸗
eschlossen werden könnte.r Jeder Blich in bdas Gesetz straft Folche rath eine Schafheerde weidete, nahte fich derselben ein Steinad⸗
Befürchtungen Lügen, und man sollte zu der Einsicht Und zu der ker, packte eines der jungen Lammchen und rugl es mit sich fort
Festigkeit Sr. Majestät des Knisers und Köpigs zumal, auf diefemin die Lufte; Für unsere Gezend ein hoͤchst seltener Fall.
Sebiete so viel echtes und wahrhaftes Vertrauen hegen, um bes fFalsches Geld. Es circuliren bereits falsche Zwanzigpfennig⸗
nimmt zir wissen, daß er einem Gesetze, welches solche Gebahren dücke, welche indessen an der matten Prägung des *Reichs adlers
n sich berge, seine Zustimmung um keinen Preis geben würde. ind dem schlechten Klangttleicht zu erkennen esind. Außet dem sind.
xin Militärgesetz, für dessen Zustandekommen —der Feldmarschall dieselben-auch dünner wie die echten Stückꝛ“.“ ——
Braf Molie Ppersbnlich eintreten konnte und welches schließ; —FSinkeaßderWeinpreise. Seit kurzem sind
ich die Sanction des Kaisers »Wilhetm erhielt, muß austei- dRe Weinpreise sowohl ainl Oesterreich als in Ungarn in so rascher
hende Bürgschaften ! für Gegenwart und Zutunft des deutschen Weite zurückgegangen. wie folche Präsabschlaägtein dem“ Maße nurt
Heeres und für die Stellung des Kaiserlichen Kriegsherrn in sich elten vorkommen. Alte Weine sanken im Preise won 4 bis6 fl.,
ragen.“ unge Weine bom 2 biß 8 N. Per Eimer,“ das ime defem Jahr
Frankreich; allgemein auf eine jehr ergiebige Weinernte gerechnet wird und
Paris, —— Sonntag fand in Bankett der Altio- owehl Eigner als Händler sich der aufgebäuften Vorräthes zu
näre der Nizza⸗Cuneo-Eisenbahn-Gesellschaft statt, wobei der De⸗ ntledigen suchen. In det Umgebung Wiens delangen im Laufe
putirte des Departements der Seealpen,« Piccon, eine italienische oes Monats April allein über 100,000 Eimer zum auctionsweifen
kede hielt und enthusiastisch den Augenblick, als nahe bevorstehend Verkafe. J
zarstellte, welcher Rizza, „die Italiens »Unabhäugigkeit geopferte 4* Dit .K. 83.“ wird von Baltimdet'e aus auf einen
Iphigenie“, seinem wahren Vaterlande zurückgeben werde, In Schwindler aufmerksam gemacht, einen «deutschen Israeliten
ꝛer hiefigen Vresse erregte diese Rede die größte Sensalion. Namens Rudoff Blumienberg, welcher! sich den Titel General“
J T.N.) eilegk und nach Eurdpa abgereist ist, um dorke ganz werthlose
Die legitiwistischen Damen in Lyon haben ihrem Herzen nicht Zonds des Distehttt Eplumbia Bashingtond g unterzubringen. Er
viderstehen koͤnnen und eat von 4000 Unterschriften der st von schlanker Slalu⸗⸗ bletcher Gefichtsfarbo“ mager, von dunklem
rrau Gräfin von Chambord überreichen lassen, in welcher sie Bart und' Haupchaar, im Alter von ungefähr 48 Jahren, gehr
hreg legitichistischen Hoffnungen alle Zügel schließen, lassen. — ewandt in“ seigem Benehmen und gang der Mann, den brabsich⸗
.. F Spanien 4, igten“ Zweck zu erreichen, falls nicht das Publikum rechtzeitig ge⸗
Madrid, 23. April. Die Carlisten haben alle vou ihnen varnt ist. Rudolf Blumenberg war niemals Offizier, geschweige
emachten Gesangenen freigegeben.' .* enn Beneral, und maßt sich diesen Titel“ nurnt ir verAdsicht an,
ö——— — . α m unter dem Decmantel desselben um so leichter Zutritkimnige⸗
Saagerb'r ücken, 24. Apris. In, das hi siege Ärreste hätzle und einflußreiche Kreise zu gewinnen und · die Gelegenheit,
aus ist ein 49jähriger Mann aus Niederlimbach eingelichert worden, eine werthlosen Papiere anzuschwindeln. 4
velcher beschuldigt wird, seinen 82jährigen Vater, einen Vetera⸗ FGraltischer Unterricht in Nordamerika.F
nen von 1818, exmordet zu haben. Der, Trierschen V.-Z.“ berich- Zu Nwhaven im Staate Connecticut wird auf Kosten der Stadf
et man über das schreckliche Ereigniß, wie folgt: „Ein schlecht eine Industtieschule für Mädchen unterhalten. Um dieseunrint
eleumundeter Taglöhner bewohnte mit seinem Vater ein einfaches angenessene Unterholtung zu verschaffen, veranstaltete die Schultk
ʒrübchen, weil der Sohn, anstatt anderswo Miethe zu bezahlen es ach Änördnung des Schuldirektors zur Neujahrsfeier die Cere—
orzog, Branitwein dafür du trinken, aus wescher Ursache“ ihn nonie einer⸗Eheschließzung“, weil s nüßzlich sei, daß. die jungen
eine Frau nebst Kinder: vr ungefäht einem halben Jahre derlieh, Mädchen wüßten, wie es bei ciner solchen hergehe. Als Braute
um sih bei Verwandten in einer anderen Gegend ein Asyl zu eute fiqurirten der Schuldirklor und vessen Frau bas Amt de⸗
uchen. Genannter Taglöhner ging porigen. Sonntag, nun zurs die Treuung perrichtenden Paftors verfah eine junge Lehrctiu.
sterlichen Communion in der zu Wallerfangen; Abends“ Vie? Schultrinnent. ho käuutet Lein Bericht in den amerikanischen
orher vernagm man großen Lärm in der Wohnung der? beiden, Zeitungen, szeigten die ieien, sie waren gespannter
hntee me vοννν,— ονXgerfand ) ᷑ν deνν αyτRäαααινινgεnο. eluαν Sehrslunde und. der Vorgana erfüllte sie wit
xn Greis in seinem Bette todt. mit Blutipuren Aedeckt. lieger ngemeinem Verqnügen.

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        Leipzig. 20. Abril. Dus Reichzoberhandelz aecicht hal zerstört, als vernichtet uad nicht mehr bestebend zu betrochten; dabe
im Gegensaz zum Berliner Kammergericht exkannt: GEin Wechsl.i 43 aleichailtig ob er wieder zusamag- ngekledt it; Wiun. *
der zercisser iñ, kann aist diesem Zustand keine Beweiskraft“ undeder delden Thzele enthan fün sich die wesentlichen Exididermisi
Biltigkeit weiter beanspruchen. ist vielm⸗bre⸗e 87 seiner Formemets Wechseta—
Im Laufe dieserꝰ Woche wetden nod
Rehende Artikei bei wir ausverkauft:
hunupftabak von Losbeck (Lahr
hmierthrau in εunaik use tixt
opirtiute ιναα
in gescha fraug Tabat
iascheniack, XA nν—
igarren, Aum.
Hadeneinrichtung⸗ Duten, Beutel,
Schreibpult mit Aufsatz,
e Körbe, e ibew Fltufcher
—XVC
nSFritz Panzerbieter.
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Feuerwehr⸗Monkaͤg
— . 4.
Frit Veumann
Burgervereins⸗Krunzchen.
Am Mittwoch Abent Zusammenkunst dei
Joh. Grewenig jr⸗

egen A von 10 Freimarken
Sgr. (ob 12 23xr.) versendet Richtere

Aniin lu Lepzig freo das wele.
v hinte, m. viel. Ilustrationen versehene
330 Seilen starke Buch: Dr. Alxy“s
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. Kranke findet für sein Leiden
e Zite he Bu. Tausende
prenie huͤrgen dafur! Viemand ver⸗
mne es sich diese neueste vielsach ver⸗
defserte Auflage baldigkt anzuschaffen.

Eine große Auswahl in“

Iαun 8 e To, h hü t 0 n —VVVD—
aller Arten für Herren/ Knaben. Mädchen und Kinder »von den ordinärsten bi⸗
zu den feinsten empfieblt zu den billigsten Preifen nus

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X. — —7 — òe—
Beseitigung des Hustens und Krägtigung des Koörpers.
Parpershofen, den 6. Febtuar 137 ι—ν
Geehriet Herr Zickonhremed?nIhr Frauben-BRrust- Honmig hadimniq

Moir PaJa nhite gi d voune änze —V ejn Hu st ar sowwooblist dndeige ih ee

fred teucd aß üch m ·hch wuene inj um geer: Mann gestcücr kauf ür h Anen Da

ich mar Wurchs eine neue Frkältung wieeder Husten zugezogen, so ditte (folgt Bestellung.)

AKraufßß Lehrer? zu Watpershofent Moststation Heusweiler, Nreis: Snarbrücken.“

D——— — z . öα
6Seit einer Reit von Zohren besiug sch die Erscheining, daß ditjetigey Leiden
den, welche den Trauhen-Hruͤst Honig“ Jängere Zeit gebrauchen, auffallend an Korder—
ulle zunehmen, was begreiflich aist. wenn man bedenlte daß dieses Haus⸗ und Naͤhr
nitlel diewesenllichsten Beßandtheile der Weilutraube enthälse Alz Rahrungs⸗, Geuuß⸗

Borbcuguugke Rind Hausmitiel für Besunde sowohl als für, Leidende Geschwächte, Re—

donvnlescenten und kränkliche schwächliche Kinder steht der genannte segensreiche ge

ese Eigepschaften g sich pereigigend, einzig da. Verkaufsstellen in Z Flafchenfüllunger
in Sta In gheri be J. Friedrich.

—— Jede Flasche ist mit der gesetzlich deponirten Schutzmarke versehen, sowie mit *

kiner Gebrauchsan veisung in welcher die Verpackung und der Preis der einzelnen

FIrlascheno genau angegeben sind. Attestprospelte ebenfalls gratis. Die Flaschen
Fud it Mesaßktavieln verschlossen, welche den Firmaftempel der Fabrik tragen.
titheAcu s v.er Ka uefcee —
y nffur, — 15 9 ine y — —
lcinrieh LSanochin St. Ingbert..
—E ——⏑—— — 77 3403 —
Um Wor Verlegung meines Geschaͤftar Locales mein Waarenlager möglichst zu verkleinern, habe ich
2 753.40 * 34 V
cheine Tämmtlichen KArtißet emem · J ů» V ν,
, ο⏑ I 0 *
n A u. 8 v e r a f e ise t
V eht und celahe dieleldenhentu zuim -selbstkostenden Vreise.H Unter anderem verkaufe 5
ouegeseln ünd d diee A— Waterproof (Regenmantelstoff) voo11 Esr. an
i Tuch und ufskings: ue Falieb· —* — 2123. J *
n — , Baumwoll⸗ Tuch . —— 212353
dun c n α]Ôα r 91 B5 8
Zrich⸗ schwarz. hraun und dlqu oqn Abaln 24 — an —R WeißWaaren 22
Huxling. ganz sa wer 74 a * XRH 8* Gardinen Mull TI vquo. * Egr. an
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und Neberaiher ne —— 7 einfi franz. Calicot zu Rocen 3. 23 3
WMiannfaktur⸗ Wanren;: enn cun oun 44
po ß , E 9— an , 12. .86.4.33 uν“
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Dia do ⁊ Eu. x n rein Wolleu c Dandaesfoinft · Leinen 3. α
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* *25357* —— ——— 33 3835 — ——* — 2 —7*
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5888 253356 — * —— 5 53 28* ——

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558233738 2. E 728833 8 —5— 2
33* 33383328 — 3 ——
—— — 22. 32328 2 7227 — 2

— 52222 25* 82 5868 3* —* —“
5 53
— — — 52 — F 5 —— 8 2
5387 287—52*5* 38 525 s3833 — —525 57

5 — 558227c6 —8 — — —— * S3,33 * 7 — 533
9 8* — 5233253* 222 5 23 5 ——— — * — 5*385 8

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333 323 3 — — — 52** 33. . 222 38* 2232*8
253223 se —353 *8 Den — 15 30 *7
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525 — —— * 2 —* J * * 0 28 p
— 52 * a3* T 25 *2 — * 22.* 7* * —
2858 —88 2* * *— 25358 575355 2037* 288
— 532. 2732 J — — 8. 23 788 2324 232855583
— * 2*2* *53 2838 2
—— *7 232*2 — 28 22 — — * 2 5832 z332.3 2 2.
73 — — 2 23* 55 — 3327535 2333353385
38 —— * 285 c. 2 M 232 32 53383 *2S 2.3
527 3238 Z 38* 2733 75523 235 8 3333537 38
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23238 23 4.* 5227 * S —3335338 253 —
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283328 2.3 —A 2 2B 3 52222 5382 *35
255 553277 5 78 238 528 777 2 3 * 23 5*7 8
52588 335533 58233 1 238 33338353 *8* 253 58 22
* 38 23 2,8 — 55 — 8 ee⸗ 2
5258 22— 5*32728 *3 —3 25353 22*23 ——— ———
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532 8833 333135 —A — — 5 35333
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353— *3*88 — 7 S * — 56 —— **2 28 8
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ha St. Ir 22⸗20er (und dat wit ven Hauptblalle verbundene Unterhaliungẽblatt, mit der XRXXVV —9— Sonniag
dnmer erlcheint w⸗ walich viermal: Dinstaß⸗, Donnerbtag, Samsta g und Sonntag. Abonnemenispreis vlerteahru 4 erzr. oder
12 Silberar. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Kaum berechnet. J
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68. Dienstag, den vil. 9 1874

Deutsches Reich.

Mänchen, 23. April. Wie der ‚N. R.“ von hier er⸗
sahrt, hat der Kaiser von Deutschland aus dem ihm zur Ver—
jügung stebenden Dispofitionsfond bereits nach und nach 5000 fl
ut Unterstüßung bayerischer Unteroffiziere und Soldaten gespendet.

Mauchen, 28. April. Der Präsident der Kammer der
eichstraihe, Freiherr F. Ludwig v. Stauffenberg, wurde vom
aonig in den Grafenstand erhoben. *
Maunchen, 24. April.“ Durch allerh. Entschließung wurdt
der Oberrechnungsrath im Staatsdienste der Finanzen, Hr. Land⸗
zraf, Mitglied des dentschen Bundesraths,-zum Ministerialrath
befordert.

Mänqhen, 24. April. (Orden.) Dem zur k. preuß.
seriegs Akademie · in Berlin kommandirten Sekondelientenant H.

Stunm me vom k. pᷣr. L. westphälischen Husaren-Regiment Nr. 8
vurdo das Ritterkreuz 1. Kl. des Verdienstordenz vom h. Michaei
verliehen, dem Baudireltor bei der Alsold-Fiumer-Bahn, J. Herz
in Wien, gebürtig aus Bayern, für den ihm verliehenen k. öͤsterr.
Orden der eisernen Krone 3 Kl., und dem Professor und Hisis⸗
rienmaler A. Mül ber in München, Ehrenmitglied der k. Ala⸗
demle der bildenden Künste, für das ihm verliehene Ritterkreuz
l. Kl. des herzogl. Sachsen; Ernestinischen Hausordens die Be—
willigung zur Annahme und zum Tragen ertheilht.

Mänchen, 24. April. Die im Justizministerium zusam—

nengesetzte Commission hat sich am Schlusse ihrer Berathungen
nicht für“ die Einführung der Civilehe in Bayern ausgesprochen,
bielmehr kann verfichert werden, daß die Frage: ob die Einfüh—
rung der Civilehe in Bayern erfolgen soll,“— der Commission gai
nicht vorgelegt und · daher von⸗ ihr Nuch nichk berathen wurde.
Die, Aufgabe der Com mission war es vielmehr, zu prüfen: ob das
vom Reichstag über die Civilehe beschlossene Gesetz, so wie es vor⸗
liegi, in Bayern ouch dur bgefüttet werden lönne. Von der Beant⸗
wortung dieser Frage wd zunaͤchsu abhängen, welche Stellung
dig bayerische Regierung im Buudesrathe hinsichtlich der Civilehe-⸗
frage einnehmen wied.

München, 24. April. Das Militärbezirksgericht München
hat einen früher desextirten hahetischen“ Soldaten, der in die Frem
denlegion geireten war und Nachwweialich, im letzten Kriege gegen
die Deutschen gekämpft —* hiewegen zu Sjährigem Zuchthaus
otrurtheilt. —In eingeweihlen, Kreisen gilt es allgemein für
sicher, daß an die Stelle des verewigten W. v. Kaulbach ber Pro—
jessor Karl v. Piloth zum Direktor der Münchener Kunstalademie
xnannt werdene wird.e .

Sukrrun sgb ur gevh April. Das Landgericht vom Zabern! Verimisicht e ....
verurheilte heute- den Bischof. won Nanchewegen Veranlassung — Ueber das Geschäftsergebniß der Kamagarnspinnerei Kai⸗
des Pfarrers von Lirheim zur Veklesung eines Hirtenbriefezs in etslauternein 1873 wird der „N, Fretf. Pr.“ geschrieben:
rontumaeiam zu B.Monaten Festungshaft. .73⸗Während dieselbe im porigen Jahre eine Bividende von 38 pct.
Bie viba m 25. April.Der Reichstag hat“ heule in britter dertheilte, muß sie dieses Jahr, da sie nur einen Reingewinn don
Lesung das Preßhesetz angenommea ldagegen stimmsen die Social- 3254 fl. hat, noch 86,386 fl. aus dem allerd'ngs 230, 000 fl.
Iosang. dann Sounemann, der Welfe! Ewald,“ Nieper und hetragenden Reservefonds entnehmen, un die Alkten, wie ftatuten⸗
Adelebfen vbn Cantum enduͤch Kihzer aus Schleswig), unb mit mäßig, mit B,„pPCt. verzinsen zu können. Die Daupigrunden dieser
164 agegemch ag. Srim men ·auch eine Resolution, wonach die Preß- Eischeinung Legen in der — — — —— dem Stei⸗
Schwurgerichte zu verweisen sind. — Die Schluß⸗ zetn der Arbeitslöhne, dem Sinken der Wollprtift und der Kon—
zbstimmung über! datz Kitchendienergesetz ergab dessen Annahme mit turxenz aut vem Elsaß. Die Akuonä habene übrigens sroß Alle⸗
bue⸗a gegen 108 Stimmen.? *Der bom. Reichtkanzler porgelegte dem deigen Grund zur Klage, denn“ 9 Durchschratisdividende in
—— die een Elsab-Lothringen wurde vom 15 Beteebsjahren velrägt 17,7 pCt. Das Atlientopitale der Ge⸗
Nelchetage qutgeheißen Abge jmonis (Etjäfser) hatte viel daxan sellschaft die iin Uebrigen sehr gut situirt ist: nund dereu' Geschaft
A Bijndezcommissar Herzog vertheidigt die don der n den nochtlen Jahren sicherlich besserenrentiden wird, beiragt
Reglerung — ——— insbesondere 1,380,000 fl. ß 5*
jagie er, seien nothwendig gewesen. uni den ewigen Hetzereien ens Münhen, 28. April. Die Stadk annendlich als
degenzuwirlen. Was ⸗die Steuern anlange, so seien sie unverändert 50 berzaswreri bezeichnet werden. Weder in Militär⸗ oder Cidil-
33 Ihnaͤlich Erleichterungen gewährt worden. pitälern, noch in priva tärztlicher Prazis besindel sich gegenwärtig
Bertiün 26. aprik Heute Mittag um 1 Uhr wurde der nehr ein Colerakranker in Bebandlung. Der letzte —AXX
Keichstag vom Kaiser geschlossen. Die Thronrede gedenkt zunöchst fall kam am 18. April vhr.. F
des ete ‚und des Ergänzungsgesetzes, zur ¶Versorgung fMalnz4. 22. April, Ein beklogendwerihhet Unolück trug
er Invaliden.“Ich sage Ihnen meinen Dank für dile Fuͤrsorge, sich gestern in Weisenau zu. Die Conseeidirlen zogen mi Musut
velche Sie von NReuem für die Interessen Derer beihäligten, die durch den Oct, und eine Schaar Kinder folgte ihnen. Plößliqh

im Waffen dienste für das Valerland Kraft und Gesundheit geopfert
jaben.“ Dann gedenkt die Rede den Gesehes beir. die Regelung
)es Papiergeldumlaufs und schließt: Auch auf anderen Gebieten
jaben Sie im Verein mit dem Bundesrathe bdie Gesetzgebung
ind die Institutlonen des Reiches weiter ausgebildet. — Vie For.
»erung und Unterstützung, welche die von Mir inGemeinschaft
nit den verbündeten Regierungen befolgte Politik in Ihren legten
Beschlüssen gefunden hat, befestigen in Vir die Ueberzeugung, daß
das deutsche Vaterland unter dem Schute der gemeinsamen In—
Ntutionen einer gedeihlichen Zukunft entgegengehe, und daß Europa
in der sorgsamen Pflege, welche die geistigen sitilichen und materiellen
dräfte Deutschlands finden, ein Psand des Friedens und der
zesicherten Fortbildung seiner Kultur erblidden werde. — Ich entlaffe
Sie, geehrte Herren, mit Dank gegen Gott, dessen Gaade Mir
zestatiet hat, nach ernster Kranlkheit Sie heutt um Mich zu ver⸗
iammeln“
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        am aus dem Hofe eines Hauses ein durcgehendes Gespaun in sier ihrem letztenc Gewerbẽ in d'e Arme. Sir barb Iod heSetag
ebhaft · m Trabe anfangs, aber noch nicht olhg angeschiczt. da auf. nem Bündetz Lumpen, die ihr ein mitleidiger Zeodulte handier
die Pferde durch das halbe gedffnete Hofthor das Weite uß für⸗ de ug sie Enochen gsnchte, in zZeinem Stalle gewghen hare.
hatten. Der Nuischer— fiel am Thore herab⸗ und die Pferde xüsten tWBorgestern stuͤxzte Asich ein. Zuape in Unisgintavagader Ju⸗
on der Must⸗ s h/ u⸗ gemacht, durch die —æe — undfor lifäule herab, nachdem er zuvor den un ensteherden Arbellern; zuge⸗
zis an die Cementfabrit, wo siesendlich zum EStehen gebracht rufen hatte, sie möchten sich ein werntg entfernen, dantttei use
wurden. Ein achtjähriger Knabe ist todt, 4 andere Kinder find auf sie falle.
mehr oder minder fawer verletzt. 77 London, 23. April. Ueber Umfang, Kinwohnerzahl, Ga
FESinedroheude Pae Die FrankfurteZig. hurlsennd. Sterbliblaitsverhültnisse der Slade London gibt der ebn
sereist. Aus den nig senhaften. Schwormen don Diallaserne me e e at bemerlenswer
schließen befinden wir ung u einem, Maikaferjahrec Es dücte on. übaiso chenca Rach- demsolben; beiduft ich vo Sinerzahl decr Riesen-
gezeigt sein, Maßregeln gegen diese Landplage zu ergreifen.. adt auf 83, 3586,072 alfo fast , —
—f. Aus dem Berliner Leben. IDi Megierungé— ang darfelben bedeckt einen Flächentaum von 1238 ase
rathin ist todi!“ — so meldet der „Figaro.“ Vielfach hal an guf Zuadratnleilen.
den Straßzen · ein · altes· gerlunß lez Weib gese hen schm zig und fF Eine Mord seene zraufigster art spielie sich nag, Anr
höͤßlich, das mit der Kiepe auf dem Fücken, mit ber, Hocke in zabe der Zeitungen von San Francisco in Smochh Vatog (ne.
ger⸗ Hand. an, Unratha wilhleüd, sich Hrekäcglchez Brob ersparhe ada) ah, Ein gemiser, Chritt offer Redsteine war doart schon lam
Gegenn Abend wanckte ste in des Regel durch vie Sixaßen, Idenn Aeesuhtig.auf sane, Frau wegen Galanlerien, ie ihr von eintn
sie war um⸗ diese KZritte stets betrun len oDie⸗ Schulugend degleel⸗ n hen Manne, Rauucss . Rotson, aczoln wurden. Seiun Gres
fies gewöhnlih mit dem: banulen Augruft . Die Frau diegerngs eint den, Nachdar i. hekaynt geweseg zu sein, denn gie gun o
raͤthin ist be ve h ii Dieb Frau hatie einst bessere Tage März, seine Fhür geschlossen blͤeb, brach einer derselben dicselte
desehen⸗n sie war eine feingetldete Person und die Gattin—eines zis, utd enldecte dort den Leschnam der Srau, in ehrere Sluc,
Regierungsrathes: Ein⸗VFehltritt: von ihrer Selte tteunte die Ehe. erschnitten. Zu ihren Fußen nlagen ihre zwei Hinder mil ven
Bald nachhers sanl fie von Stufe:zul Siufe, war“ Anfangs ine Fumpfe getrennten Häuptern, und nicht weit davon Redstein und
gefeierlen Schoaheit det demi· monde dann wurbe sse — Todes kampfe voch ineinander versireckt, atsteret
rin des alten Calosseuns: und der Billa⸗ Bella vor dem Daniene in blutgerblhet s Bowlemesfer in der Rechten und iehlerer ant in
boxgerthor/ bis sie endtiche bit zum-⸗vTürleükeller“ an der neuen weiläufigen Piftoeseenen ute
Dromenade cherabsank. Die Leidenschaft umd die Trunhsucht jührlen — — VE Transo icher vcedgclent. 939—

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Bekanntmaͤchung. Geschäftgerbffnung und Euipfehlung.
Um 4. Mai nächsthia, NRachmitiags/ Der Unterzeichnet, macht hiermit einem hiesigen; und auswärtigen geehrten Vublitan
wischen — Uhr auf dem Sfadthause die ergebenste Anzeige daß er in hiesiger Sindt feinm Geschäft als
zu St. Ingbert und F f 32422 236 F
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des Hetrn Adjuntten Eissel zu Schnapp⸗ röffnet hat und emdpfietzit sich in allen in-sein- Fach eivschlagenden Arbeiten: untet .
dach wird die Vißlaion der Dunde durg icherung xeeller und, prompter Bedienumg.
derrn Bezirtalhieaxzt Pli 9 d St. Ingbert im April 1874
Zweibrücken vorgenommen werden. Die Hun — 2
debefitzer haben, ihre Hunde pünltlich vorr aft m ver Aakeb Emig ge e
e ehete pnt ran7 cohnhäft su der Püeclsstcr Stuahe ehe. FauVrchen habse,
—— 6 — — — nahe der kath Kichhe..—
Das Polizzlomwiherieeee chäf ——— —
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2 — 33 Der ergebenstUmerzeichnete vringt andurch zur allgemeinen Kennlniß, vaß ir
B q nn allgemeinen Neantniß, doh ar de

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Hausversteigerung.
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de Friedrich Pgnzerbieter. 8auf
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dingungen öffentlich in Eigenthum ver⸗
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fraßze auf' m Markie gelegenes zweiftöckiges
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iebdt geben Wolsgong Fohn nodCur⸗ Vbuipy Klinck
vig Weirich. i 1425 9⸗ 133 47— 4 d q956
ehee buf den Gisreite. H gegiine Wohnung
Zonjnlletionebüreau KeBeond in 88 ijche uad Kellet ist zu ver—
St. Jusbert. Ai, n . 516453 3
Sorn. igl Nolat. ABiby/ Sateint.
aterlat und — —
aterigl⸗ und drauonzeitung
Zarbwaaren ——
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ziedie v seither geführten Artikel: ampiehle me * üci 1
gun den billigsten — — n n
Kounrante gerne zu Diensten. bn
St. Ingbert im Wo 1874. 4 288 Aehentich, un —
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Ba Imet iligt (auc ne α in An, a unð HVe Bogen zum glgewmeines
u2 Stunden gefabtlos und sicher Vr oren mit ds ↄden und HJandoardeiten, Gebrauch sind vorr ithig an der Drudece⸗
med. Fenat in Leipziig. egeh 2000. Ahbildungen enthaltend. dieses Blaises.
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haft in dem Phil. Tull hen Hanse.
Beilagen mit etwa 200 Sett r
nille Gegenstãnde doer Toiletto vnd
100 Musterzeiehnungen fur Nolanatienre
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Grosse colorirte Modenkupfor, qr
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Quartal 1 Thlrx. Mνr...
Jahrlich. ausser obigem ru .
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und Nolbs· Trachten. 55 13
Alo Buehhandlungen und Pogtanite
aehnion jodorreit Bestellungen an
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der Pfd. 26 Krzt. empfiehu P.Zepp
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vammer cwscheint woͤchentlich würrrntakr Dinstag, Donner ztag, Sambtag und Sonniag. Abonnementspreis vierteliahrig 42 Krzr. ober
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Dentsches Neich. 1

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Srankreich.
München. 285. Ap il. Nachdem jetzt der I1. Mai als
Ekröffnungstag der Landtagssession bestimmt worden, beginnen
schon wieder die Vorbereitungen für letztere. Unter den beunruhi⸗
euden Nachrichten, welche damit im Zusammenhang standen, spielt
langere Zeit die Angabe eine Rolle, daß d'ie Staatsregierung dem
Landtage ein Civilstandsgesez für Bayern vorlegen wolle, um
entweder ni ht genöthigt zu sein, das entwoifene Reichsgesetz darüber
auzunehmen oder nach Ablehnung ibres Vorschlages auf dem
hiesfigen Landtage sich durch das Reich majorisiren zu lafsea:
BZlücklicherweise hat sich diefe Befürchtung nicht bestätigt. Ohne
Zweifel würden die Lieberalen in der Zweiten Kammer ihre Hand
nicht dazu geboten haber, an der Reichsgesetzgebung über diesen
Begenstand wie an einem bösen Eckstein vorbeiruschlüpfen. Man
taun darüber streiten, ob nicht aug Preußen besset gethau hätte,
statt feines Partikukargefetzes das fchon früher angesagle Reichsge—
setz über den Cvilstand quizuuehmen und durchzusetzen. Jeden
talls fiegt etzt für Bayern Lein Grund vor,n das gegebene Bei⸗
piel von zweifelhaftem Werth zu befolgen, etwa nur, um auch
seine Berechtigung zu solchem Schritte darzuthun. Wenn dagegen
im Minesterium jetzt Berathungen gepflogen werden, um die noth—
wendigen Ergänzungsmaßregeln zur— etwaigen Einführung, des
Reichsgesetzentwurfs für Bayern zu studiren und vorzubereiten, so
wird Niemand dogegen etmas jjwenden können oder wollen.
Im Ganzen hoffteman auf einen friedlichen Vergleich der bevor⸗
dehenden Session. Die Gewöhnung, des Zusammenarbeitens, wie
sie, seitdem die lieberale Partei die Führung, der Geschäfte im
Landtage übernommen, sich mehr und metzr gefestigt hat, läßt auf
leiner Seile des Hauses das Verlangen: nach nußtojem Wortgezank
aufkommen. Außerdem drängt die laufende Arbeit so, daß man
sich den Luxus von großen Stand⸗ und Probereden schon schen⸗
len kann. Aa
Miuu'n'ch en, 26. Aprik. In militätischen Kreisen verlautet
daß der Krigeminister dem Koönige neuerdings vorschlagen werde,
den Raupenbelm in der bairischen Armee “abzuschaffen und anstatt
desselben Pickelhauben, wie jetzt bereits bon der Gendarmerie
geiragen werden, einzuführenc .Mächstens wird, dee Koönig
dihe Parade über die hiesige Garyison abhnitent; dis letzte
datie vor 3 Jahren statt. —
vUn, 27. April. Durch dar heute verlündigte Uxtheil der
hiesigen Appellinstanz in dem Proceß Reinkens gegen die Deutsche
Reichszeitung““— wird das“Erkenntniß des erslen Fagee (fünf
Monate Sesn ann gegen dn dadeenn Sunons und 800. Thaler
Geidbuße eventuell 88 onale Gefänniß gegen den Veeleger Haupt⸗ Pou I, April. Nachdem, von Seiten der Redac—
mann) bestätigt. 1 r ge „Pfälzischen in wiederholt unsere Entgegnungen
eBerdan, 280 April,e Nach Ari, 6 des Frankfurter Friedeas an die n demseltben guthalte nan Angrifft guf den denuschen Krie
oerlrages sollen die Dibcesangrenzen des von Frankreich And die o resp. nicht
land abgesretenen Gebiets so geregel, werden, daßz sie Enilt · der —R— e u so eneheny und Er⸗
Die frauzösische Met ** och — *5 mne finden und derartige
jerung hat sich nunmehr mi der izmifchen Curie überzdiese Abe 3 emeinwohl aler Berene er hrtn de Ang⸗legenbeiten nicht
gierung r ointche prye 25 ceinseiteg sondern für und gegen behandelt werden müssen) ses
aͤnderung, durch welcheeine Anzahl elsaß- lothrig sche raue meinden nd Achen bepandelt werden üssen) feden
die jetzt noch unter französischen Bischöfen, stehen, von deren Spren wv uns, *0 enen oͤfteutliche Etllarungen sind,
——
hjung werden nun die weiteren Verhandlungen zu pen Wwe —* 9— ergespi u x 4 v 36 des Platzer
deutschen und frenzoösischen Bevollmächtigten gepflogen verden? f 7 * — — 558 —— — —,
T——— * Zuͤnächst freen wir den, Verfasser detg genanßten Artikels
. Berltim7. Aprel. Fürst Chlodwig ⁊ Hohenlohes tritte Her noch immer dasß Licht scheut, üus welchente Giunde dex „voll⸗
dan Mai seinen Pariser Botschafterposten an, derselbe geht von sonende Präfidententitel“ weggelassen werden fos, ohne den sich
ier zunächst nach Munchen. . .9938 wohl die meisten Leser fragen wuͤrden, was den Trager detselben
AnBerd.cin, 28. Aptil. Abgeordnetenhaus.) Vor Eidtrie ins prsdalich⸗ veranlaßte, derartige Erflärungen zu veröffenllichen
die Tagesordnuug macht der Fnanzminister Miithetlung über den und den beizusetzen Träger Les für hden! Witare qu.:: Artikels so
Abschluß des Finanziahres 1873.Es verbleibt ein disponibler inangenehmen Titels um-zso mehs genbthigt ist, als er, aͤm Auf
debersschu ß. don 21,456, 483 Thaler. Ausfälle sind beson⸗ rage des deutschen Ktiegerbuhdes Fünd in seiner Eigeaschaft als
33 Beigwerlsberwa llung —und der- Eisenbahnderwalt ung Zuasidenl des 23. Zundesbegete und des Peuftadter Kriegecpereint
ntstanden. zandelt. qein beeeνα

Paris 27. April. Der officiöse Francais“ schreibt:
Die Thronrede Kaiser Wilhelm's entspricht völng den Erwartungen
rerjenigen, welche die Aufrechthallung des Friedens erhoffen. Man
erfieht da aus, in welchem Wibershhruche die officiellen Ertsarungen
des deutschen Souveräns mit der, unbedachtsamen und beftigen
-prache gewisser deutschen Blätter stehen“

— Bambetta's Blatt veröffentlicht eine drohende Note gegen
ztalien, sür den Fall, daß die Kundgebung Piccouss hervorge⸗
ufen sei in⸗der Adsicht, die Beziehungen zwischen Frankreich und
Ftalien zu erkälten.“ Die „Republique“ entwickelt zugleich eine
ärtliche Besorzniß füt die Clericalen, insbesondere füt die Ver⸗
urtheilung von Zabern. —— J
J Spanien..
—Madried,“ 24. Apri. Die Beschießung der carlistischen
Stellungen bei Abanto dauert sort Die Carlisten antwarten nicht.

Madrind, 26. April. Wenerol Prind de Rivers ist hier ein⸗
etroffen, Racheichten aus Valmaseßa vom 24. v. sufolge sind
2000 Carlisten seit 8 Tagen mit der Unpassirbarmachung der
Jebergänge des Flusses Cadagua beschhäftigt. Dem General Ve⸗—

asco ist mit 10. kastilionifchen und 8 aslurischen Bataillonen die
Vertheidigung der Uebergänge andertrautft..

Madrad, 27. Äpritz Vom nbrdlichen Kriegsschauplatz
iegt nichts Neues vor. In Chelva (Prov. Valencia) sind 63000
Tarlisten ingetück .

Sit. Jeande Luz, 28. Apriu. Die spanische Regterungs⸗
Jotte auterte nauf! der Rhede pon! Santänder. Die Formirun
eines dritter Armeecorps in Laredo untet Genctal Concha ist 9
vollendei⸗Die Carlisten“ haben Waffenvorräthe zur See über
Bermeo erhalten und ihre Sireitkräftt an der franzoͤischen Grenze
—W 27 7 1 4 2 7—

—* F —D— England. ——

IE⸗ ve — 6.. , ——
Londda, 27. April. Der Zar trifft nach endgüliger Be⸗

dimmung din 183. Mainan Kngland ein, landel in Grabes ud und
degiebt b pan dort direet nach Windsor, wo er pier Tage ver—
weilt.“* Spaler beziehl er den Bugingham- Palast in London. —
Diesangetundigte Heerschau sindei in Adershok und nicht in Windsor
statt, damitldieBetheligung giner gibßeren Teuppeganzahl exmog⸗
licht werdec uu —2

Ton don, 28. April, Man versichtrt, dag eis Agent detz
Don Carloas' hier angesommen seig welcher dessen Interesse ba der
ritischen Regieritug vertreten und eine Anleihe abschlchen foll.
        <pb n="272" />
        Was den Sonderbund in Kaiserslautern, den man mii
Recht einen solchen nernt, anbetr'fft, so haben wir bezuglich des⸗
jelben unsere Ansichten in unserer früheren Erklärung bereits lund⸗
gegeben und koͤnnen nur nochmals auf dieselbe hinweisen.

Daß Autor qu. Artikels über den deutschen Kriegerbund und
dessen Organisation nicht so im Klaren ist, wie er es zu sein vor⸗
nibt, erhelli schon allein aus der Behanptung, daß die Beitraͤge
— dieselben betragen nämlich in
Summe per Kopf und Jahr sieben Kreuzer! Gewiß ein nicht von
Jedermann zu erjchwingender Beitrag!!

Ferner weist Autor darauf hin, daß für die zu Krüppeln
zeschoffenen Krieger zunahst der Staat, dann die Kaiser⸗Wilhelm⸗
Invaliden⸗Stiftung und zuletzt die Heimathaemeinden einzustehen
Fallen, was sich jehr schzn aunhört; was aber Staat und Inva⸗
— Anzahl kranker und zerschossener
zrieget thun, das frage man unsere Invaliden! Wir glauben nicht
dihig zu haben diefen Punkt, der für unsere Zeiwerhalmmisse von
heher Wichtigkeit ist, näher zu erörtern und bemerlen nur,
zaß auf einer in Kaiserslautern abgehaltenen Versammlung der
fälzischen Kriegervereine auf Veranlassung des Vereias Kaisers⸗
uiern besolossen worden ist, eine Peution um Erhöhung der
Invaldenpensionen zu erlassen! Sapienti sat!

Was den Cartellverband der deutschen Provinzialverbände an⸗
zetrifft, so scheint uns Autor der Dupirte*“ zu sein und müssen
ir den Lesern überlassen. ob sie den genannten Verband, der
Hler Anderew in seinem Orean (der deutschen Kriegerzeitung)
agl man müsse nach Rom gehen, um zu lernen ein Deunsscher zu
n ꝛc., für eine ultramontane Schoͤpfung halten wollen oder nicht.
Jedenfalls aber stimmen die Tendenzen jenes Verbandes mit den
inserigen bei weitem nicht überein und wenn man auch noch so

»jt „die Liebe und Treue zu Kaiser und Leich“‘“ zum Dedmantel
schwarzer Gesinnungen macht.

Auch unser Wunsch ist es schließlich, keine weiteren Zeitungs.
ßolemiken zu führen; wie können indessen nicht umhin, unsere
zollste Indignation darüber auszusprechen, daß man in so geradezu
Jegen jede bessere Sitte verstoßender Weise Angelezenheiten, die
hon uns völlständig sachlich behandelt worden sind, beleidigend
ind gehassig auf die Persoönlichkeit zurücführt, die solche zu ver
relen nicht nur berechtigt, sondern hierzu auch verpflichtet ist.

Das Präsidium des 23. Bezirks
des allgemeinen deutschen Kriegerbundes.
Auqdust H. Martin, Präsident.
e e.

Wie der Homb. Anz. meldet. wurde in der Stadtraths
itzung vom 28. d. die Ercichtung einer Lateinschule dorten defl
utiv beschlossen.

FDer Buß⸗ und Beltag feierte gestern sein Jubiläum.
gerade seit 100 Jahren feiert man in Preußen, den jährlichen
—X Jubilate.

J Speier, 28. April. (Sp. A.) Zwei Handwerks burschen
rieben sich gestern den Rhein herunter in einem Nachen, in dessen
Besitz sie unbekannt wo und wie gelangt waren. Des Rudernt
ntundig, fuhren sie in einer Weise gegen die Schiffbrucke an, daß
der Nachen umgeworsen wurde und beide Jnsassen unter Wosser
amen. Der Eine wurde gercttet und in sichern Gewahrsam ge—
braht, der andere jedoch ist ertrunlen.

7. Das Gewitler vom 23. d. hat in der Gegend von Fulda
urch Hagelschlag und Wolkenbruch wieder Schaden gethan. Bei
Schlüchtern wurde ein Gansehitt vom Blitze getödtet; in einem
andern Or!e wurden zwei Ochsen erschlagen.
——
Bekanntmachung.

Der Verrifikalor des Bezirkles Zwei⸗
zrücken wird in der hiesizen Bürgermeisterei
die Verrifilation der Maße, Gewichte und
Waagen pro 1874 wie solgt vornehmen:

A Mai nachsthin von Morgens 237
Ahr mit 5. Mai in SteIngbert;

Am 6. Mai von Moigens 7 Uhr zu
Schaappbach;

m 7. Mai Morgens 27 Uhr auf der
a. Kohlengrube zu Si. Ingbert;

Vormintags 11 Uhr in der Fabrik bei
Wehland und Meuth, und

Nachmutags 32 Uhr im Kerr äm er'schen
Werke, endlich

Am 8. Mai Morgens 7 Uhr zu St.
Ingbert und Eisenbahn.

Dies wird sämmtlichen Gewerbtreibenden
dahier und Schnappbach mit dem Bemerken
hetannt gegeben, daß nach Art. 10 des
teichsgesehes (Einführungsgesetz vom 9.
Dezemder 1871) die Führung von nicht
zehörig gestempelten Maßen ꝛc. untersagt
Ind nach Art. 869 Abs. 2 des Strafge⸗
seybuches für das deuische Reich diese Ueber⸗
fretung mit einer Geidstrafe bis zu 80
Thealer oder min Haft bis zu 4 Wochen
nebst Einziehung der ungeaichten Maße,
Gewichte und Waagen ꝛc. bestraft wird.

Bemertt wird noch desonders: Gewichte
mit beweglichen Handhaben, Schaellwaagen
hne Spielgewicht und Lyoner, sogenannte
obertheilege Tafelwaagen, müssen ganz don
der Verrification ausgeschlossen werden.

St. Ingbert, den 29. April 1874.

Das Po'izeikommissariat
Eckerlein.
Die Gehlsfenstelle
der Bergemtskasse St. Ingbert er⸗
edigt sich bis 1. Juni.

Vefähigte Bewerber wollen ihre Anträge

(ersoͤnlich stellen.
8⸗an, den 3. Mai
ůu Ss ĩ I
Georg Jung.

Das große Loos von ev. 120,000 Thaler
dwie weitere Thit. 80, 000, 40, 000, 80, 00 0, 20,000, 16,000,
212, 000, 10, 000, 3 à2800083 4 6000, 8 2 4800 ⁊ꝛc. ⁊c. kann
man auch diesmal wieder gewinnen in der neuen, von der freien Stadt Hamburg
zrrichtelen und garantirten großen Geldlotterie. Diese Lotterie ist im höchsten Grade-
vortheilhast für das spielende Publikum eingerichtet, denn es muß in derselben jedes
esogene Loos einen der enthaltenen 3600 Gewinne unbedingt erlangen, außer⸗
en tommen 7300 Freiloose zur Vertheilung. Da wir mit dem Verkauf der Or—
zinalloose direktt beauftragt wurden, so können wir solche zu Originalpreisen ohne Be⸗
technung weiterer Provision erlassen. Wir versenden daher für bevorstehende Ziehung 1.
Tlasse geyen Einsendung oder Nachnahme des Betroges:
Ganje Originalloose afl. 8 80 kr, Halbe a fl. 1 48 kr., Viertel a 538 kr.

Amtliche Pläne und jede weitere Auskunft gratis. .

Der pünktnlichsten und sorgfältigsten Bedienung kann sich Jedermann verfichert
halten und dürfte unsere Stellung hierfür die besle Bürgschaft bieten. e

Man beliebe daher gefällige Aufträge baldigst und direlt gelangen zu lassen an
das Bankgeschäft von J

Strauas &amp; Comp- in Hamburg.
Fabrikant Schwarz
hat noch 100 Centner gut H ⸗ u
zu verkaufen.

erecht⸗ Brod⸗, Fleisch rꝛe. Preift
der Stadi Zweibrücken v. 80 April

Weizen 8 fl. 35 kr. Korn 6 fl. 44 kr
Berste Areihige — fl. — kr., Gerste vier⸗
reihige 6 fl. 30 kr., Spelz 6 fl. 20 kr.
Spelzkern — fl. — kr., Dinkel — fl. —
—AD
24 tr., Kartoffeln 1ufl. 30 kr., Heu 2 fl
——
Weißbrod 113 Kilogr. 24 kr., Kornbtod
3 Kilogr. 833 kr. ditio 2 Kilogr. 22 kr.
do. 1Kilogr. 11kr., Gemischtbrod 8 Kilogt
10 kr., 1 Paar Weck 90 Gramm 2 kr.
Rindfleisch 1. Qual. 22 kr. 2. Qual. 20 lt
dalbfleisch 1* tr, Hammelfleisch 22 kr.
Schweinefleisch 20 kr. pr. Pfd. Butter 38 kr.
er Pfund. — —
Raiserslautern, 28. April. Erucht⸗
Minelpreis.) Weizen 8 fl. 40 tr., Korn
3 fl. 46 kr., Spelzkern — fl. — hr.
Speiz 6efl. 9 kr.“ Gerste 7 fi. 4 r.
dafer 8 fl. 18 kr. Erdfen 6 fl. — kr.
Wicken 4 fl. 35 kr. Linsen — fl. — kr.
dleesamen — fl. — tr. — Nornbrod
3 Ppfd. 838 kr. Gemischtbrod 8 Pfd. 21kr

Weißbrod 2 Psd. 21 kr. deu — sl
tr. Nleeheun —fl. — ir. Strop— fI. i

Sonntag. T 3. Mai, Nachmittags
von 3 bis 7 Uhr,
Harmonimusik,
usceführt durch die 1. Abth. des k. 6.
Jäger-Bataillons.
Entreé 2/3 Sgr.
in der Oberhauser'saen Bierhalle.
Abends
Freimusik.
Sonntag, den 8. Mai
Areimusik
ei Pet. Schweitzer,
Wirth.
Gefsue
gegen gute Bezahlung ein junger Bur'che
der Mädchen zum Austragen des Si.
Inaberter Anzeigers.

ehdartion,.

⸗6ẽ uand Verlag—

——
Ju

*.t
        <pb n="273" />
        2322
—FF——
2—58887 24 5555353338335 255
—8355235355 223 232538355 33 333 533355733
2282 27 7 2 — — 8 — F 2 — 8 —2 —— 3
88583335323 Sm59 * 2* — EBRESSF 5 252228
8 22 22 — 25 8* 8* * — * —
53 —33855 — —— 52 Q 3 —A — 585
5 *—* — 23 57 22 n 02 2285 — — —E——— — —— ———— — — 28
— 8S2 * —— — —2 — —5z22 B332 ———— — 838 22 3 5723
3385380 525335 5353583 585527 z83338335536
25 2 — 2 5 25 35 2 2255 22323— —— —* * —
2 285855 32278 * 35 —558 2 23835*8 555 nñs5833832238
—2355— 5238338535&amp; 358 75585 7232 55383 —285335
55*235385353 mñ5 S 53555 —383 4355—3558 —
33333 23335
238 55 z z3233 25 855 — 5—2 s
35332 7z52333—,385 3852 52— 225355 5533 ———3 — 3828*
3833—3 —4—38 2353533 —32— 258323 5* —— *57753 —
5*25358 23323238 3325533232 5 5535*—5 525 5583835—3 2282
Z* —A——— 5 ã 32 E
253 —— ñ090 —3355 85—225* 35 2598
35— 2228 3*27 3 —8 23857 s8255 O — b
z358 35523 5 223 —AXXA— 3*2323 *B8— 5V—527—
352 3233235338 35233535553 A 55536386323336s 2585
* — — 55322 o — 282 328 — 53222 5232358
523022 53255 328 3— —— 2 58 ã— —522E2 5 3223
z272355 235* 5* — —xæ22 „823 53522
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253325 —5 — — 223 *5528 2555 ——
335555 3 —
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20 2 3 92 55* — —— — 55 532 —“* 2232 2 —
—— 28 — 57 28— 3 &amp;78528 * 222 28 *
25 — 82 2 — 8 2 —52 * —X3 82 22 22
2 2 5 2 2232 — ⏑— 5 255223 2332 5 —23535 5228 5232
53537352323 58 233333833353352355 — 3 5525323—58
333 — —25852—8232 853—538 3533 —385—
33535335533358 5c— —58383 348 E6—
3553332356525356 — —
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2324 3385
55353753—553533 5555*
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2222 5526 * — m——2
238 8 55 —— — 2 28
— a8 55k5 zz26. — 23238
b — * * *
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5555558 — 5558— 28558 338 387
55535537 — ISZ 5 5253255 —ã—
582 — J 3* 55583382 523 335 —2354—
* WM * 8
55323523 7355 8 58 38 3353
333382 A —— 585525 2 —— —25
— —* A * 8 —2* — —3 * *
552255 5352 23237 5—53335—s55 —333— 6338
8 5z32535* 8* D5—8 — 35352 s333*3 2*85
s233328 * 382283 85628 Ez35 3 2.2
* s 2* — 8 3 2 *8 22 2 —388 —A 22 èòeẽ
—X S 853 ⸗ 38 O — 8228 —
z5 735s 7858 7 2358325533 333533 537
22 —— X —2 — T * — — * 2— —
33 5 756 23 — * —8 — 558— —A — — 22 582 5322 88
53228 322 8 8 * * 5 2 — 2—5536 225 —5 255 *
— 5 —B — — —5 3355883 23 8*
—8 — —A — — — — —— 5 35 Ezz82* —— —
5523 S56862352 — s53 53 53535 532833 52285 353
— — — 83 — 2 —S —A — — — ———
— 5— 28 8B —* 23286 55355 — — 2* * 3
2387—3 53555587 2 58 52 25 82 25 * 5— *57 225
8 258 233 — 32 — —A 255855537 S 3 6
20 S8z35 2 2 —23 8 * * 25 53 52 8
233523325 —— 25 * 522 —5535252353 * 3
— 27 2 F — 2* —A — — —2 2 — *
z358852333855 E—— A 235 —38333—33358*
22 * VD —
3533553335355 333
2255 25528 I — — 3833333355 —
3338 583 83357 553332375 — —
53232332363 2436 83355655
23833523 535
553— 372722 —2
2 ES 52
— A——

22
22 z553 5333 *
—22* 1228 —3 —
32* 5x53 2388 ——
533885 5352 2*53 7463 2555 —
be
352 5534 252583 7383* 5328 53 88 55323
—x 52 —A 286 8 S 4 —— *. 3 —A——
— 333 333836885 55255 —A 82. 58 3 325* ã z
— —A 52s5 0283 575 533 6838307 8 2285
258*3 833 32⸗ 2 — 53 53 53* 2 —
24 328 53 257 — 2 *23 —5 28 5— — L28585
—— — 32552 —A 8 28453 — kxzææ 28 *n8588 A
3585638 — — z22 58BS 835 —53 15 275* — 2382*
—A 222 *3 5 53 — 5** 5383 *553
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30 89 5 257 222 233
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der St. In berter Anzeigee und das mit dem Haudtblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mii der Dientlage⸗ Daounerbiags⸗ and Soniag
tunmer erscheint wochentlich vi er m al: Dinstag, Donnerstag, Samatag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 serzr. eder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. du dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet. 3

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Ac 70. — ESaumstaga, den 2. Maei. 1874
Deutsches Reich. —

Mänchen, 28. April. Ueber eine der letzten Sitzungen
des obersten Schulrathes betreffs einer Leorganisation der huma⸗
aistischen und Realgymnasien, sodann die Gewerbeschulen verlautet,
daß ein Vorschlag begutachtet wurde, dah'ngehend: an den Latein—
schulen eiue neue Klasse, eine Art Vorlurs anzureihen, in den dann
Schüler nach zurückgelegtem 9. Lebensjahre anfzunehmen seien; an
diese Klasse follen sich dann Lateinschule und Gymnasium in ihret
jetzigen Gestalt anschließen. Die Errichtung einer vierten Klasse
an den Gewerbeschulen wurde in derselben Sitzung vom obersten
Schulrathe nicht begutachtet. Warum letzteres vider das mehr—
jährige Drängen und das in der Augsburger Wander-Versamm⸗
lung erst kürzlich fast einstimmig ausgesprochene Verlangen der
lechnischen Lehrer Bayerns belieht wurde, bedarf jedenfalls noch der
Aufklärung.

München, 28. April. Die feierliche Trauung des Herzogt
Karl Theodor von Bahern mit der Prinzessin Maria Josepha
von Braganza, geboren am 19. März 1857, einer Tochter des
1866 gestorbenen Dom Miguel von Portuga!, hat heute auf
Schloß Heubach stattgefunden. Die Neuvermählten werden in
einigen Tagen in Schloß Possenhofen eintreffen.

München, 28. April. Die Nachricht, daß das Kriegsmi⸗
aisterium mit dem Plan umgeht, in der Armee statt des Raupen⸗
helmes den Gensdarmeriehelm (Pickelhaube) einzuführen, bestätigt
sich. Es soll dies auch der Grund sein, weßhalb die seit dem
April v. J. zu den Kriegsministerial Ensschließungen in Betreff
der Neuuniformirung der Armee noch nicht erfolgten Entscheidungen
iber den Generalshelm ꝛc. nebst den dazu gehörigen Breschreibungen
und Zeichnungen sistirt sind. (N. C.)

Berlhinn. Die Mehreinnahmen der Staatskasse im ver⸗
zangenen HZahre (34 Millionen Thlr.) rühren zumeist von den
höheren Erträgnissen der Bergwerke, der Forsten, der indirekten
Steuern und der Preußischen Bank her. Auch die Eisenbahnen
lieferten einen Mehrertnag von 6 Millionen, der aber durch eine
gleich hohe Mehrausgahe wieder aufgezehrt wurde.

Berlin, 26. Vpril. Beim Reichstagsschlusse im Weißen
Saale waren etwa 150 Reichstagsmitglieder anwesend. In der
Diplomatensoge befanden sich der französische, österreichische und
rürkische Botschafter sowie mehrere Gesandte. Die Bundesraths⸗
mitglieder unter Tührung des Ministers Delbrück standen kinkts
»omn Throne. Der Kaiser, vom Kronprinzenund den Prinzen
sarl, Friedrich Karl? Alexander, Georg, August von Württemberg
zefolgt, wurde mit enthesiastischem Hoch begrüßt, das der Reichs⸗
ags. Präfident ausbrachte. Bei Verlesung der Thronrede wurde
zet auf Erhaltung des Friedens bezügliche Possus mit Beifallsbe⸗
eugung aufgenommen. Ein Hoch dauf den Ka'ser, ausgebracht
durch den bayerischen Minister Fäustle, schloß die Feieclichkeit.

Berlin, 26. Aptil. Nach einer neuen Entscheidung des
handels⸗Ministers sol durch die über eine Inhaltsbezeichnung der
Schankgefäße ergehenden Polizei-Verordnungen den Gästen nur die
Möslichkeit gewuhrt werden, in den Schankwirthschaften die Menge
des in dem einzelnen Schankgefäße verabreichten Getränkes an dem
Befäße selbst zu controliren, dodurch aber nicht der freien Ver—
dändigung der Betheiligten über irgend ein außerhalb der Maß
takstufungen des 8 5 der Aichorduung liegendes Quantum von
Betränken hindernd entgerentreten werden. Danach würden also
die bisher über diesen Gegenstand ergungenen Polizei⸗-Derordnungen,
vonach die betreffenden Gefäße nur zur Verabreichung eines dem
Soll-Inhalte wirklich entsprechenden Quantums benutzt werden
ürfen, wieder aufzuheben seinn.

Berlin, 27. Aprit. Das preußische Abgeordnetenhaus,
velches, um die Verhandlungen des Reichstages nicht zu stören,
jertagt worden war, bevor es alle seine Geschäfte erledigt hatte,
st seit einigen Tagen wieder versammelt. Die wichtigsten Gegen⸗
lände, mit denen es sich noch zu befassen hat, sind die Gesetzent
aurfe über eine Anleihe von 50 Millionen Thaler. zur Erweiter⸗

Netzes der Staatseisenbahnen, über die Verwaltung t—xle,

digter Bisthümer und über die Synodalordnuag für die? prott-
dantische Kirche. .. **
Aus Berlbin, 28. April, meldet man der „Allg. Ztg.“
Da das vom Reichstag beschlossene Civilehegesetz, als in mehreren
Bundesstaaten nicht ausführbar, Beanstandung findet, so wird
draussichtlich dem Reichstag in der nächsten Session ein ander—
veitiger Gesetzentwurf vorgelegt werdeen.
Berlin, 28. April. Die acht Elsasser Reichsabgeordneken,
velche bisher an den Berathungen des Reichstags theilgenommen
jatten, haben nach längerer Erwägung beschlossen, zur Herbstsitzung
urückzukehren und an den Berathungen des Reichstags theilzu—
aehmen.
— Ein Erkenntniß des königlichen Ober-Tribunals vom 5.
März 1874 lautet: Auf einen in einer Fabrik beschaftigten jugend⸗,
ichen Handwerks-Luhrling finden die Vorschriften der Bundes⸗Ge—
verbeordaung vom 21. Juni. 1860, 88 149 Nr. 7150, 130 ff.
Anwendung. (ks handelte sich um einen Fall, wo Jemard in
iner Thon- und Ofenfabrik eine Anzahl noch nicht 16 Jahre
alter Personen zu einer regelmäßigen Beschäftigung angenommen
und im Juni 1873 daselbst befchäftigt hatte, ohne daß die jungen
Leute mit einem Arbeitstuch versehen waren und ohne daß eine
riste derselben im Arbeits-Lokal ausgehängt und der Polizeibehörde
nitgetheilt worden war.
Aus Naffsau, 28. April.“ Wie wir verlässsg hören, wird
der Kaiser bon Oesterreich während der Anwesenheit des Czaren
in Ems zu mehrtägigem Besuch dahin kommen. — Der Bischof
von Limburg ist wegen Besetzung zweier Pfarrstellen zum zweiten
Male, und zwar für den 6. Mai vor —— geladen.
63. 49
Wisen, 29. April. Das Abgeordnetenhaus erledigte das
dlostergesetz in der zweiten Lefung.“Zung 18wurde ein· Amen—
dement von Fux angenommen, wonach die kisterliche Dieciplinar—
zewalt niemals angewendet werden darf, um die Befolgung der
Gesetze oder die freie Ausübung der staatsbürgerlichen Rechte zu
hindern, zu 8 27 ein Zusatz Kopps betreffs der periodischen Vi—
itation aller Klöster durch die Landesbehörden.
Frankreich.
Paris, 27. April. Der deuische Reichstag ist geschlossen
ind man sieht sich hier in seinen gehegten Erwartungen etwas ge—⸗
äuscht, hofft jedoch, daß es küuftig fchon noch Gelegerheit geben
vird sich französischerseits uber Verhandlunden und Abstimmungen
m Reichstage zu freuen. Einstweilen begnügt man sich, den Ra—
tionalliberalen gehörig den Text zu lesen, sie zu warnen und da—
rauf aufmerksam zu machen, welche schwere Last sie durch ihre Ab⸗
timmung in der Militärfrage dem Vande aufgebürdet haben.
out comms chez nous. — Sehr viel wird jetzt geredet und ge⸗
chriebtn üder das Septennat Mac Mahons resp. über eine de⸗
initive Regierungsform. Ferdinand Boyer rich“et einen längeren
Btief an dem Director der „l'Union“, in welchem er erklärt, daß
das Septennat nur als eine Vorbereilung zur bleibenden Republik,
die sich nicht an die Person knüpft, zu betrachten sei, eder aber
ur Monarchie. Die Carlisten haben die Correspondenzen, die von
Barcelona nach Pladrid geschickt werden sollten, verbrankt. — Die
crümmer der Bande von Villar, die bei Piedra Bucra geschlagen
vurde. haben sich nach Portugal geflüchtet, wo sie entwaffnet und
nternit wurden. Die „Correspondenc'a““ glaubt zu wissen, daß
die Carlisten 18,000 Mann in der Gegend von Balmaseda con
ꝛentrirt haben; ebenso sollen sie auch 16 Stück Kanonen von
Bilbao dahin geschafft' haben. — F
Paris, 28. April. Bordeauxer Blaͤttet berichten, der
Herzog Decazes (Minister des Aeußeren) habe bei einem Diner
auf der Präfektur in Libourne wichtige Veruͤnderungen der Regie-⸗
rungspolitik beim Wiederzusammentritt der Nationalversammlung
angekündigt. Aus det Ansprache habe man erfehen woilen, daß
Vac Mahon nothwendig finde, den republikanischen Gesinnungen
ves Landes mehr Rechnung zu tragen. Mac Mahon äußerte zu
inem Mitaliede des linken Centrums, seiner Ansicht nac a nit
        <pb n="276" />
        allen ehrlichen Leuien zu regieren, und nicht mehr darauf Acht zu
haben, ob sie Republikaner seien oder nicht. So viel isl sicher,
daß fast alle Nachwahlen zur Nationalversammlung in letzter Zeit
cepublikanisch eusgefallen sind, und wenn es noch einige Zeit so
fortgeht, »so mird die Mebrheit, welche die Rechtenzur Zeit-hat,
durch die neu eintretenden Deputirten allmählich auf die Linke
übergehen. Die Legilimisten, wenigstens der rechte Flügel derselben,
nmöchlen diesem Umschwung durch Proclamirung des Königthums
‚zuvorkommen; aber dazu will Macçc Mahon die Hand nicht bieten;
ꝛr'nimmt feine siebenjährige Amtsgewalt sehr ernst, und das mit
Recht, denn das Provisorium, welches sie bedeutet, ist zur Zeit
doch in Frankceich die einzig mögliche Regierungsform. So treiben
hn deun am Ende die Legitimisten durch ihr unzeitiges Drängen
wider seinen Willen dahin, den Republikanern sih mehr zu nähern.
Ihm ist's im eigenen Interesse wie im wahren Interesse des
dandes darum zu thun, daß seine Amtsgewalt unverkürzt bleibt,
und wenn ein Theilder Rechten ihm seine Unterstützung nicht
mehr gewähren will, muß er danach trachten, auf der Linken dafür
Ersatz zu gewinnen; Uebrigens ist die oben erwähnte Aeußerung
Mac Mahon's vorderband wahrscheinlich nur als Schrechschuß für
die Stodlegitimisten aufzufassen, die dadurch vitlleicht noch zur Bi⸗
innung kommen, ehz es zu spät ist. p
Der erst kürzlich zum Kardiral ernanrte Erzhischof von Cam-
brah Msge. Régnier ist im Vaätikan eingetroffen und hat dem
Papste 250,000 Francs Peferpfennrge überbracht. Auch der
Bischof von Versuilles ist nicht mit leeren Händen gekommen,
sondern hat auch seinerseits dem heiligen Vater 60,000 Franks
von den Pfarrkindern seiner Diöcese zum Geschenk gemacht. .
Heinrich V. ist noch immer Heinrich V. und voll von Zuver;
icht auf den Sieg seiner Sache. Das lehrt ein Schreiben vom
Sekretär des Prätendenten an „die royalistischen Frommen der
Dauphine,“ das die „Union“ veröffentlicht. In diesem Schreiben
erklärt der Sekretär des Grafen Chambrod: „Vergebens yaben die
politischen Leidenschaften die. Verwirklichung seines glühendsten
Ehrgeizes aufzuschieben gesucht, des Ehrgeizes, sich dem Dienst und
Ruhme seines Landes zu widmen.“ Zugleich läßt der Prätendent
betheuern, daß er bloß zum Heile Frankreichs den Thron herstellen
und daß er „diese edle Aufgabe mit Goites Hülfe uod dem Bei⸗—
stande hochherziger Freunde ausführen werde.“ Die „Corresp.
Havas“ berichtet: Man streitet sich hier darum, ob die von der
Rebupblique Francaise“ gebrachte Nachticht von der Anwesenheit
des Grafen von Chambrod in Bersailles wahr oder unwahr ist.
In gewähnlich gut unterrichteten Kreisen behauptet man, er wäre
nicht bei Herrn de la Rochette abgestiegen, aber auch sicher ist es
viederum, daß er in Versailles von Leuten gesehen wurde, die sich
zicht in der Art täuschen konnten, irgend Jemand mit 'ihm zu ver⸗
vechseln. Die Ankunft des Grafen wird solglich als ganz sicher
ungenommen und man führt die Gründe an, die ihn bestimmen,
ich so plötzlich in Fraukreich zu zeigen. Der Graf, täglich genau
davon unterrichtet, was seine Freunde sagten und thaten, sieht seine
Partei auseinanderfallen und theilweise ins Lager des Septenniums
ibergehen. Er ist gekommen, seine Getreuen zu ermuthigen, die
Schwankenden zu kräftigen und alle Kräfte zu vereinigen, deren er
zei der letzten Anstrengung zur Wiederherstellung, seines Thrones
bei Beginn der Sitzungen der National-Versammlung bedatf.“ Von
auderer Seite wird mit derselden Bestimmtheit der Angabe von
Thambord's Anwesenheitin Paris widersprochen. .
Spanien.— F
Madrid, 29. April. Serrano meldet telegröphisch: Die
Feindseligkeiten haben wieder begonnen. General Concha nahm
die Positionen von Muneces, Serrano verschiedene andere, um
zie Bewegung zu unterstützen. Das Feuer wurde bei Anbruch
der Nacht eingeßellt, jeute Morgen son es wieder gufgenommen
verden.

Aus Madrid wird der „N. fr. Pr.“ geschrieben Serrano
hat Herrn v. Brandeis, den tapfeten ehemaligen Badenser Offizier
endlich zum Offizier der spanischen Armee ernanut. Der junge
Held — im vollen Sinne des Wortes — erfreut sich, wie wir
uns überzeugt haben, der ungetheilten Anerkennung und der herz⸗
üchsten Sympathien feiner neuen Kameraden, die ihm eine beden⸗
»ende Carrieère voraussagen, wenn — seine Bravour wie bigher,
von frappantem Etrfolge begleitet sein wird. Einem Gerüchte zu⸗
folge wird es zwischen Brandeis und dem carlistischen Correspon⸗
denten der „Kölnischen Ztg., d. Wedell, zu einem Duell kommen,
wozu eine scharfe Coreespondenz zwischen Beiden den Anlaß ge⸗
geben hat.

Barcelona, 29. April. Die Carlistenanführer Pradis
uind Flix drangen mit 1500 Mann in Alforja (Prov. Tatragona)
urch Verrath ein und erschossen den Alcalden und 26 Freiwillige.
der Generaicabitäa befahl deßhalb alle aus Alsorja gebürtige,
nit den Waffen in det Hand gefangenen Carlisten ebenfalls zu

etschießen. Prinz Alphors, Bruder des Don Carlos, befindet sis
in Catalon?en. *

n Irtalien. —X
»In Parma haben am 19. und 20. ds. Mis. wegen der
krhöhuug der Marktpreise Unruhen stattgefunden, welche zum Ein⸗ h.
chreiten det bewaffneten Macht nöthigten. Die Truppen bejetzten ge
ie Brücken, das Stadthaus u. s. w. und nahmen derschiedene
Berhaftungen vor.
Eungland.
WLondon, 27. April. Wie der „Hour“ wissen will, würd —
Brinz Alphons, der Sohn der ExsKönigin JIsabella voh
Spanien, demnächst seinen Wohnsitz in England nehnmen, da er glei.
»em Sohne. Rupol-ons IIl. die Artillerieschule zu Woolwich,
desnchen beabfichtigt.

jFr

Vermischtes.

f In Wolfstein wird das Rindfleisch zu 12 kr. pet hin
—S Schweinefleisch zu 18 kr.. das Kalbfleisch zu 22 64
erlaufte *
Landstuhl, 29. April. Das seit 6 Tagen vermißle g
3124 jährige Kind von Ph, Beceer hier wurde gerade dessen Woh
zung gegenüber heutle zufälig durch einen Steinhauer in dem
Bfuhlloch entdeckt. In der Nähe dieses Platzes war auch da
dind zuletzt gesehen worden. (Pf. 3.) *

7 Dürkheim, 29. April. In der bergangenen kalten
Racht (f 10R.) sind in verichiedenen Lagen unserer Gemarkung,
die Rebspröslinge erfroren. Gleiche Kunde kommt aus endt
und Friedelsheim. .

Dieser Tage — jedenfalls zur Nachtzeit — wurden in]
Dürkheim dem Bürger Georg Farny in zwei Wingerten, auf dem“
Meß und im Schlamberg von ruchloser Hand fast Stock für Stod
die Augen an den Wingerisstöcken abgecissen. Es hat den Anschein,
daß die That von mehreren Perssnlichkeiten verüht wurde. Der 6
Schaden wird auf 2—300 fl. geschätzt.

7 Serüchtweise verlautet, daß ein Marn von Matterstadr
zjüngst zum Notar ging, um vertragemäüßig sein achtjähriges Kind
um die Summe von vierhundert Gulden einem Seiltänzer abzutre⸗
len. Vom Notar hierüber zurecht- und abgewiesen, soll derselbe
die Abtretung durch einen Privatvertrag stipulirt haben.

7 Auch aus Neustadt hören wir, daß dort die Weinreben
ind Obstbäume in der Nacht vom 28. auf 29. April gelitten
jaben; doch läßt fich die Größe des angerichteten Schadens noch
nicht ermefsen. In den tiefer gelegenen Gegenden hat der Frost
nehr Schaden gethan, als in den höher gelegenen; so kommen
J. B. von Dürkheim traurige Berichte.

7 Die ‚„Neust. Ztg.“ schreibt: Auch die ketzte Nacht hat mit
hrem Frofte wieder argen Schaden in den Weinbergen angerichtet,
mehr noch, als die vorhergehende. Namentlich in den Niederungen
von Winzingen bis Lachen hin soll die Vervüstung groß sein, wäh—⸗
rend die Haaͤrdtweinberge weniger gelitten haben. Noch läßt sich
der Gesammtjschaden nicht genau fixiren. Soviel ist aber sicher,
daß ein Theil der Winzerhoff—ungen auch für dieses Jahr wieder
nernichtet ist.

—7 Speier, 30. April. Gestern ist Herr Einnehmer Sturm,
der noch vor wenigen Monaten das seltene Glück hatie, stin
joldenes Hochzeilsfest zu seiern, in dem Alter von 82 Jahren
and 3. Monaten mit Tod abgegangen.

7 Landau, 28. April. (Kaij. Zig.) Die Volksbanl Landan
zat im verflossenen Jahre troß der Unganst der Gelde und Kredit⸗
erhältnisse dennoch in allen Zweigen ihres Geschäfts eine erfreu⸗
iche Entwick-lung aufzuweisen. Die Jahl ihrer Mitglieder betrug
ẽnde 1878 761 mit 357,131 fl. 48 le. Stammantheilen, den
steservefonds 20,875 fl. 41tr., der Reingewinn 17,133 fl. 809 tr.
Berluste hat der Verein 3471 fl. 2ukr., und zwar durch Minder⸗
verth au Effecten. — Die Mitglider erhalten pro 1873 eine
Dividende von 42 00 wobei jedoch zu bemerken ist, daß die Volli⸗
zank ihren Mit liedern während der garzen abgelaufenen Geschäftb⸗
yeriode nur 5 00 Zinsen berechnet hat, obgleich der Zinsfuß an
»en maßgebenden Börsenplätzen oft 6 und 7 660 betrug, und
jierdurch dos genossenschaftliche Prinzip, welches nicht in der Ber⸗
heilung hoher Dividenden, sonden darin befleht, den Mitgliedern
nöglichst billig Geld zu verschaffen, vollständig gewahrt hat.
7rMannheim. Wie das „Mannh. Journ.“ erfährt,
vird der Großherzog den Pferderennen (am 8. und 4. Mai)
inw ohnen.

tHeidelburg, 26. April. Die Meg etangele⸗
zeheit wird immer interessanter. Da deon Seiten der Stadt
wei oͤffentliche Fleischbänle errichtet wurden, spricht einer der be⸗
Aeutenderen hiesigen Meßger gestern im Anzeiger feinen Geewerbs⸗
Jenossen gegenüber die Erwartung aus, daß sie in Zukunft solch en
kinwohnern, welche von den auswärtigen Meßgern ihren Bedarf
inehmen, im Falle der Noth nichts mehr verkaufen würden.
Kan ist begierig, welche weiteten Schritite die Volizei uatern ebmen
        <pb n="277" />
        ao, um das Publikum einigermaßen zu sichetn. Dem Vernehmen
qh ist bereits in Wiesbaden, daß seit dem Schlusse der Spiel⸗
al ungeheuren Auffchwung genommen hat, durch den Zuzug
mentlich evangelischer Familien, in amtlicher Weise wegen der
in⸗ npen Bestimmungen angefragt worden, Dort, nämlich darl
en heisch nur obne Knochen Berlauft werden“ (Mannhe A.)
nen p Würzburg, 258. April. Unsere eben beendigle Schwur⸗
zrichtssession hatte außer mehrecen Fällen von Kindsmord auch
her eineboöse Stiefmutter abzuurtheilen, welche ihre Tochter
za acht Jahren; um sie zu soödten, in einen Weiher warf und
jelbe, als sier Versuche machte, sich herauszuarbeiten, immer
adet ins Wasser zurüchstieß. Der Gerichtshof sprach als Sirafe
vJahte Zuchthaus acs. 37, V

F Das bintige Drama, durch welches bie Bevöllkerung bes
pnaumooses anhaltend in Furcht und Schrecken Seitens der
aden Räuber Gänswürger und Gumpp versetzt worden war, hat

un durch die Aburtheilung der Colonisten, welche den gefürchteten
täubern Unterschlupf gewährien seinen Abschluß gefunden. Das
l. Bezirksgericht Aichach hat nämlich 12 Bewohner des Donau—
oosjes, deren häusliche Gemeinschaft mit den Banditen nachgewie⸗
— wurde, zu 10, 8 und 5jähriger Zuchthausstrafe verurtheilt.

FSt. Johann, 27. April. (S.⸗ u. B.⸗Z.) Heute
orgen nach 9 Uhr wurden vom hiesigen Bahnbofe eine Partie
rieftauben, welche von Metz hierher transportirt waren, in
linen Zwischenräumen aufgelassen. Die Thiere schlugen fämmt⸗
d, vachdem sie fich einige Zeit in der Luft orientirt hatten,
ie Richtung nach Mez ein. Eine größere Partie Brieftouben
zerden von Metz nach Berlin transportirt, um dort aufgelassen
a werden.

f St. Avold, 27. April. (Srg. 3.) Verflossene Nach
efchah auf der Bahn von Homburg nach St. Abvold ein schreck
hes Unglück. In der Nähe der Nenmühle war ein Trupp Ar—⸗

eiter mit Bahnarbeiten beschäftigt; um dem herankommenden
'aarbrücker Train auszuweichen, btgaben sich die Arbeiter auf
iß andere Schienengeleise; im selben Augenblick aber brauste der
eßer Zug heran und überfuhr die Arbeiter, die, wie es scheint,
ꝛe Aufmerksamkeit nur auf den Saarbrücker Zug gerichtet hatten.
wei blieben auf der Stelle todt, zwei sind mehr oder minder
wer verwundet. Die Verunglückten sind meist Familienväter aus
⁊ Umgegen.

Ausdem Oberelsaß, 24. April. (Str. B.) In
ttolsheim, im Kanton Winzenheim, wohnt die Wittwe Waller,
iche im Alter don 105 Jahren gegenwärtig die älteste Person

tlsaß · Lothringen sein dürfte. Noch ziemlich rüstig, trifft man

Hochbetagte bei guͤnstiger Witterung fast täglich auf dem
Ade bei Wittolsheim an, mit Suchen von Satat beschäftigt.

d Das Darmstädter Bezirlsstrafgericht J verurtheilte einen
uaburschen wegen in betrunckenem Zustande begangener Be—
AAnßgungedes Kaisers zu fünf Monaten Gefängniß.

Berhin, 20. April. Von einem entsetzlichen Unglücs—
aun t gestern füüh einer der Theilhaber der hiesigen g'achteten
irma Kentner u. Co. betroffen worden. Die Firma, deren Cheft
wei Brüder sind, besitzt in dee Prenzlauer Straße ein größeres

abriketablissement, in velchem gestern Vormittag 2 neue Ma⸗
nen zum ersten Male in Belrieb gesetzt werden sollten. Die
eiden Chefs waren selbst in der Fabrik zugegen, um die sbezüg⸗
hen Arrangements zu treffen. Kurze Zeit, nachdem die Maschi⸗
un in Bewegung gebracht worden, kam der eine der Bruder
inem Treibrade zu nahe, wurde von diesem erfaßt und in eine
dunglückliche Lage gebracht, daß der von oben herabsausend⸗
atnerschwere Hammer ihm mit einem Schlage den Schädel zer
almte. Der Tod trat auf der Stelle eiin.

Berlin, 28. April. Ein interassanter Briefwechsel
dischen dem Arbeitsminister von 1848, Herrn v. Rodbertus und
jrdinand Lasalle wird dennäachst durch die Gräfin Hatzfeid ver—
fentlicht werden.
r7 Berlin, 27. April. Der Hauptgewinn der preußischer
taatslotterie fiel auf Nre. 49, 448.

7Grauenlist.) Wie fchon früher gemeldet, wurder
tzlich in einer Fraktionssitzung die Mitglieder der Fortschritts
ittei des Reichstags durch eine Spende von Veilchensträußchen
st angenehm überrascht, ohne daß man wußte, wer sie gesandt.
die geheimnißvolle Spenderin ist jetzt nachträglich durch die im
iraulichen Kreise gemachte Offenbarung eines Abgeordneten als
mißtrauische Gatlin eines Fuͤhrers der Fortschrittspartei ent⸗
illt worden. Die Dame halte schon, wie der fortschrittliche —
det wissen wollte, seit laͤngerer Zeit ihren Gemahl im Verdacht

er den Reichstag des Oefteren „schwänze“ und daß die hei⸗

Laune, die er oft allzuspät nach Haufe mitbringe, weniger

Nachwirkung der meist doch seht dernsthaften Sessionen des
Istages, als vielmehr der privaien Sitzungen in engerem Kreist

sei. Die poetischen Veilchensträuße wurden also von ihr als höchf
prosaische Contremarken benutzt. Das Manöver gelang ihr voll⸗
Jändig und das leere Knopfloch des angeblich eben aus der Session
ommenden; Gemahls war für sie ein vollständig genügeundes Be⸗
vpeisobject. Diese ebenfalls in engerem Kreise gemachte Enthüllung
des denunciationssüchtigen Abgeordneten soll die anwesenden Mit⸗
zlieder der Fortschrittspartei sehr überrascht haben, am meisten
aber den ebenfalls mit anuwesenden— Gemahl der⸗ denuncirlen
Dame !55 .

Falssche Friedrich'dor. In Leipzig sind in den
etzten Tagen nach dem dortigen „Tagblatte“ salsche »preußische
Friedrichs'dor mit der Jahreszahl 1796 vorgekommen,“welche seht
geschickt nachgemacht sind und beir näherer Prüfung sich als Mes⸗
ingsstücke erwiesen haben.

—FGur Warnung.) Ein Knabe vom?.Jaehren hatte
die ganze Zeit der Efenbahafahrt von Dstpreußen bis Kreuß
aus dem E'senbahnfenster gelegen. Nach 8 Tagen bekam er
darkes Flimmern vor den Augen, jetzt nach 14 Taägen st er voll⸗
tändig erblindet und in der Klinik des Dr. Schweiger hier in
Behandlung. Es ist keine Hoffnung, daß er je sehen wird. Möge
man daher eß unterlassen, auf längere Zeit dem scharfen Zuge
auf der Eisenbahn sich auszusetzen. So berichtet das „Berliner
Fremdenblatt.“

f(Einegrausige That) hat sich am 25. d. M. in
Chemnitz ereignet. Die Frau eines Zollbein ten, die wohl nicht
in ganz glücklichen Verhältnissen sich befunden, nahm ihre 4 Kinder
im Alter von 2 bis 13 Jahren, spazierte längere Zeit am Damme
des dortigen Schloßteiches auf und ab und warf plötßzlich, wahr⸗
scheinlich von Geistesnacht befallen, sämmtliche Kinder ins Wasser,
denen sie dann selbst nachsprang. Zwei Kinder, ein Knabe von
10 Jahren und ein Mädchen von 2 Jahren sind ertrunken; die
Frau und zwel Kinder wurden gerettet.

F In der „Herforder Zeitung“ finden sich folgende kuriose
Zeilen: „Es geht das Gerücht, zur Feier der Einweihung des
Theaters sei Minva von Barnhelm bestimmt. Da dieses Stüd
die veralteten Begriffe von deutscher Vaterlandsliebe, Soldaten⸗
ehre, Treue gegen den König und Liebe verherrlicht, also durchaus
realiionär ist, so hoffen wir, daß jenes Gerücht nur von Spottern
erfunden ist, und daß man uns mit einem Stück von Hassenclever,
Sonnemann oder Joh. Jacoby überraschen wird. Einige Mit ;
gieder des „Allgemeinen Arbeiltervereinss ““

F In Teomdern starb ein Mädchen an Vergiftung, das
zum Vergnügen Blumen aus grünen Papierschnitzeln fertigte und
beinder Arbeit den Finger mit der- Zunge, anfeuchtete, un die
Papierschnitzeln besser zum Kleben zu bringen.

In Washington starb am 8. April der Wurttemnber⸗
zer Adolph Bechser, welcher im Jahr 1849 eine Schaar württiem⸗
hergischer Republikaner als Hauptmann im Schwarzwald komman—
dirse, später in die Schweiz und von dort nach Amerika flüchtete.
Er hatte seinerzeit auch am Hambacher Fest ihrilgenommen, wofür
er, weil er damals württembergischer Lieutenant war, 5 Jahre
Hohenasperg erhielt. Als er vom Hohenasperg frei kam, gründete
er in Stuttgart eine Buchhandlung. In Amerika betrieb er eine
Branntweinbrennerei und später ein Liq eurgeschäft.

24

WBolkswirthichaft, Handel und Verkehrr.

Colmar, 24. April. Ueder den Stand des Wein—
dockes im Elsaß verlauten von allen Seiten die günstigsten
ind hoffnungsvollsten Aussichten. Ein Weinsticher aus der Gegend
hvon Coimar versicherte unlängst, daß während dieses Jahrhunderts
der Stand der Reben nie schöner gewesen sei als dieses Jahr,“
und wenn den Reteen durch Reif odet Hagel kein Schaden zugefügt
werde, so müßten die Weinpreise wieder soweit siaken, daß man
den „Neuen“ im Herbst um 20 Fr. den Hecioliter kaufen könne.

Ludwigshafen, 30. April. In der heute stattgehabten
ßeneralversammlung der Pfälzischen Eisen—
zahnen wurde dem Geschäftsbericht der Direktion für das Be—
riebsjahr 1873 die Genehmigung ertheilt, ferner die Jahresrech
aungen über Bau und Betrieb während des gleichen Zeitraumes
zorgelegt und der Verwaltung Entiastung ertheilt.
Wʒ eine Annonce hier oder auswärts veröffentlichen und Zeit

resp. Geld sparen will, der beauftrage damit die Annon ⸗
een ˖ Expedition von Unasenatein Vogler in
Pranis furt a. M., deren ausschließliches Geschäft es ist,
Auzeigen in alle Zeitungen der Welt billigst zu vermitteln.
*
F. x. Demet, veraniwortlicher Redacteur.

— — — —
        <pb n="278" />
        Bekanntmachungen.
— —3—
„Die Gehilfenstelle—
ver Bergamtskasse St. Ingbert er—
zdigt sich bis 1. Junij,
Befaͤhigte Bewerber wollen ihre. Anträge
—IIXXX

. Heclchäfts-Empfehluug
Der ergebenst Unserzechnete bringt andurch zur allgemeinen Kenniniß, daß er sia
in Blieskastel als ape eneh
Kammmacher—
tablitt hat, und alle in diesen Geschäftsweig einschlagenden Artikel bisligst anfertigt un
auf Lager halt. n

J Blieskastel in April 1874. 3 J
Fera * —Julius Martin
— wohnhaft in dem Phil. Tull'schen Hause.
Geschäftserossnung und Empfehlung.
Der Unterzeichnete macht hiermit einem hiesigen und auswärtigen geehrteu Hubliku—
die ergebenste Anzeige daß er in Hesiget Siadt sein Geschaft alss J
Messerschmied
eroffnet hat und empfiehlt sich in allen in sein Fach eivschlagenden Arbeiten unter Ju
sicherung reeller und prompter Bedienung.
St. Ingbert im April 1874
—W—— ZJakob Emig,
wohnhaft in der Blieslasteler Straße im M. Paulꝰsehen Hause
— — — nahe der kafh. Kirche. F —
Intôrnational Lebrinstitut.

L Ein Cogis
zu vermiether bi
Wentzel.
— —, —
atlerial· und
Jarbwaaren
owie sämmiliche von Herrn F. Paunzer
zieter seither geführten Artikel empfehle
zu den billigsten Preisen und stehen Preis⸗
Tourante gerne zu Diensten.
St. Jugbert im April 1874.
Bhilipp Klinck.
Sonntag. den 8. Mai, Nachmittags
bon 3 bis 7 Uhr,
H imusik
armonimuss
ansceführt durch die 1. Abth. des k. 5.
Jäger-Baätaillons.
Entreé 2/2 Sgr.
in der Oberhauser'sden Bierhalle.
ai Abeuds
6 — — —
Arcimusik. wr. α Fahnarn
88443 8 in Saarbrücken, Bahnhofstraße
Prima Schweizerkäse, amgucken. Rahnpefstraß
Villeroy Rahmkaso Srankfinter ve—
mvfiehlte * vom 29 April 1874.
Philipp Klinck. E 7 * Apru id
— Aen 8. —XD— ———
—-nuntag, den 8. Mai de D ae7
Vꝑ 20Francs⸗Stücke.9241 Caꝶgi
In u 81 Ic Englische Souvereigns11 F
dei Georg Jung. vietns 423023
— — —— — * — — — — z
2.6 * 44 2 e sse FBW 144
W. Juhrländer Nachsolger. Fahrgasse 85 in Jrankfurt a. M.
Durch bedeutende Parthie-Eirkäufe und durch fotswährend neue Zufubren ist ⸗8 mir möalich, meine schon so bekannt 'billiger
Preise abermals herabzusetzen und empfebhle ich meiiin
zCrossos Manufacturwaaron-Lager. Grosses Ausstattungsgeschaft.
21000 Sind etreweetee Erereege rosa, gen 5* 300 Sn 8 — z3 enen in ——z 8
3 ür Kleider und Ueberzüge. anz; Cattune un attune J sehr billigen Preise von 12 Ir. *7
53 n e ourn fur e miue, F gꝛ 18 — —D ci — flir Neinschtafrige Beittücher, das g
200 Stück feinste Pique-Cattune in allen Farben à 1283.454 Hetituch ohne Paht, flets.. v
3 200 Stuck feinste französische Jaconets zu Kleider à 10 kr. 7 gzeuen ere rein Leinen, fur .zweischtafrige Betttüchet. das be o.
2300 Sien drien schweres echtfatbiges Bettzeug, meistens turkisch⸗ od aen u dende ee, * 9 5*9
——— 4J * V 7 J sise V 5
i voib. inigere Sorten à 8, 10 u. 19r.. nIn 185, 18, 20 bis 80 tr. F 9 r — 2
200 Stück bglie schwere Barchend für Betten à 18, 18, 20 200 Stück Veere i mglene Bettdecken. für zweischlafrige Beiten, das *
— x —⸗ f. 55 8200. ⏑————
300 Stuͤck schweren schwarzen Mooreens für Unterroͤke à 22 kr. 200 Stud schwere wejß wollene Bettdecken, fur zweischläfrige Veiten,
200 Stug schweren ie br. englischen Watervroof für Regenmäntelbas Stuck fl.4. 180 “J in I ie friee u
Imit und ohne Franzen à 45 kIr. 3 500 et grau woliené Bett⸗· ¶und Pferdedecken, has Stud *
w/breiten schweren guten Buckskin für Hosen: und ganze Anzüge l. 2. 39. 1. 9. 73
e fl. 1 80, fl. pr. Elle à 63 Centimetres. —, 3005 Paar schwere weiße VictoriaBettdecken mit Framzen, für *
2/ breite Fustteppichstoffe à 1ß Ir. — .dyweischläfrige Betten, das Stüch l.cß.
Gatte roth welenen ünterrockstoff e i. diane ede nrbigt Bietgrig. Decken, roth. braum, gelb.g
Feinen weißen N. breiten Mull jur Klei der —A 100 puae —— W e FC *
looo 8 —288 Iur esege W Winlen gruhiahen Gommer 100 —8 rein leinene e n 6 * E
und edbi der ether von . an. 500 Dunend weiß reim leinene Damentasch z3038
F schentucher, das Dhofl. 2. 80.3
Lama Finteeesee EIPyPeh neene SSA dre pne Fache miree seen a ee 5 133
7Iyparzen Alpargst Ehales, in allen, Farben und Quallidten roße roth wollene Cachemir Comodedecken d. Sic I. 1. sj. 2.3
A — ¶ V/s drej lin reich ramgroirten Borhangemull min Vogen ä 10 ke
2. und 0/, breiten Zwillich, Federleinen, Strohsackleinen, graue, gelbe und weiße Ser vietten zum Fabrikpreise. Rohe, gebleichte and
/ n se * * aelhe dettel ne Eiuschlagbaummoüe alle Sorten Leiuengarne zum billigen Preiß. hee leichte zn
Die kleinsten Aufträge werden wie bioher bestens besorgt, 88 bitte, mir das bisher bewiesene Vertrauen auch ferner ur
4663 B , —V 226.
Musterabschnitte sämmtlicher Artikel sende auf Verlangen franco per Possi..
Po 2n. Dreck und Porloo hyan FF Dem⸗s in St Inabert
        <pb n="279" />
        . Ingberler Zcnzeiger.

—— J —
i — 45 * 22
der St. Paberrer Tuseiger lund dat mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Diendtagt-, Dounerdtagt ⸗ and Sountag
ED serzt. oder
12 Silbergt. Anzeigen werden uilt u Lrir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
Sonutag, de⸗
— —

1874

Deutsch⸗s Neich.
⸗»Berlin, 29. April. Kaiser Wilhelm wird, wie
nan dem „Rhein. Kur.“ aus Wiesbaden meldet, am 8. Mai
ꝛaselbst eintreffen. — 3 .. —3
Berlin, L. Mai. Graf Arnim ist aus Paris hier ein⸗
etroffen. Nach der „Post“ wird derselbe zunächst in's Privatleben
urlatreten. —
Wrein, 1. Mai. Die amtliche „Wiener Zeitung“ meldet:
dach Telegrammen der ungarischen Regierung haben die Obst⸗
aume und Reben im größten Theile von Ungarn durch —XF
Frostwetter enpfindlich, dagegen die Saaten nur wenig Schaden
elitten. Die Gerüchte von einer Zerstörung der Erntehoffnungen
ind hiernach zednnfalls übertrieblee.
Fraukreich.
Wie die „Republ. franc.“ meldet, ist eine Commission, be⸗
lehend aus dem Marquis v. Chemievieres, den Herren Lefuel F Vermiisschtes.
ind v. Cardailhac ernannt worden, um zu untersuchen, welche 7 Das Kreisamtblan enthält die k. Genehmigungsurkunde für
hJestimmung den Tuilerien zu geben wäre, nachdem es sich heraus - die Aufnahme eines 4 procezctigen Prioritätsanlehens der
sestellt hat, daß kein Theil des von der Commune in Brand ge⸗ Pfälzischen Maximiliausbahn im Betragbvon 6,860, 400 Markh
sechken Palastes erhalten werden kann. — In einem neuerdings um Bau eincr Eisenbahn von Gerinersheim UÜder Wörth nach
on Rizza an den Minister des Innern gerichteten Schreiben dauterbuig. t—
nerlangt Herr Piccon vor eine Commisfiou der Nationalbersamm—⸗ Das Südpf. —XR schreibt avss Berg zabern,
ung gestellt zu werden, der er alle nue wünschenswerthen Erläue . Main- In dert Stadt wird viel vone den Häudeln geredet,
erungen über sein Verhalten geben wole.(Hat bereits seine De- velche diefer Tage mehrere Metzger mit hiesigen Muͤllern abschlofsen,
nission gegeben.) aa welchem einer unter Anderem einem Müller 1000 Pfund
Der Präfect des Rhone-Departements, Ducros, hat allen Schweinefleisch, das Pfund zu 14 tx. liefern wollte. In der
Besitern von Kaffee-, Bierrund Weinhäusern verboten, sich“ Schenk- That ist es auffallend, daß ein Metzger das Pfund Schweinefleisch
nadchen zu halten.z Meqrere tausend Kellnerinnen verlieren in Lhon im 14 kr. einem Muͤller lefeen will, währendees in den Läden
und Umgegend durch die Maßregel des Prafegten ihr tägtiches Hrode u 0 und 221ir. das Pfund verkauft wird. Denn muß doqh
Spanien.“ 1 ingenommen werden,“ daß mit 14 kr. für das Pfund auch schon
Madrid, 30. April. Dir Gaceta“ enthält kin: Telegramm twas verdient wird und istt man bei solchem Verkaufspreise von
Setrano's von gestern früh 1192 Uhr, welchem zufolge die Ar⸗ 34 kr. berechtigt anzunchmen, daß der Einkaufspreis nicht höher
ilerie ihr Fruer wieder eröffnet hatte. Die Carliften antworteten als 12 kr. sieht. Wenn die: Mehger saber Ginen soschen enormen
zur schwach.“ Eine Division waͤr über Montelland vorgegangen. Zrofit, 8 bis 10 ir an Pfund Schweinenfleisch, nehmen wollen,
In VZolge schlechten Wetters sist die Verbindung mit Santander )wird das Publikum, wie wir diejer“ Tage vernommen haben,
interbrochen. — Eine Colonne von⸗ 900 Mann schlug in der u Maßregeln schreiten müssen, die deu Metzgern gerade n'icht seht
ßrobinz Tarragona eine Abtheilung von 2000 Corlisten. — In ingenehm sein dürften, man wird nämlich Fleischlonsunwereine in's
»en Thälern von Polo und Aunar wurden die Carlistenbanden deden ufen, die wohl deeignet s'in werden, die zu hoch gespannten
eichfalls geschlagen. 31 — —A Metz ger etwas herabzustimmen. Man mag sagen, was
Bayonne, 80. April. Eine Depesche von carlistischer nan wolle, ein Verdienst von 8 bis 10 kr. an einem Pfund
Seite meldet: General Korcha drang in Munecas ein, wurde fleisch ist zuů viel und das Publikum darf, ohne etwas Unbilliges
mdetß 8 Stunden zvor Valmaseda durch die Carlisten aufgehalten. r wollen, verlangen, daß ein entsprechender Abschlag des Fleisches
England. ltfiade. So, soll im Elsaß, in der Gegend. von Hagenau, alles
— In Siaffordshire befinden sich gegenwärtig fünfzehn Tau— „leisch, besonderd aber Schweinenflessch, außerordentlich billig sein
end Grabenarbelter außer Beschäftiguug. Eine Anzahl Schachten ind täglich, noch wohlfeiler werden. Im Uebrigen schadet es gar
vurden geslern, in Folge gäszlichen, Mangels an Bestellungen ge— nichts, wenn die Metzger und Müller manchmal in dulci jubilo
dlossen. Ein Tausend Arbeiter ist dadurch Jarbeltslos geworden. us Miayers derathen,bei solschen Gelegenheiten dumme Händel
F Türkei.. hließen dur dieselben aus der Schule plaudern und — Zleich⸗
An der „heiligen Stätte“ zu Bethlehem haben die christlichen eilig sich beiderseits die Hoͤrner abrennen. Im Uebrigen ist
Rilger abermals zu einer gewaltigen Roauferei Anlaß gegeben. ber Schweiuensleischhandel mit 72 Pfund dieler Sorie abge⸗
kinem seit einigen Jahren eingeführten Gebrauche gemäß veran⸗ han worden.“
jaltet der lateinische Convent im Frühjahr eine fromme Landpartie .In Neu⸗Ulm erschoß sich letzten Samstag der 16jährige,
nach dem Jordan, an welcher sich die aus Europa angelangten us Kasserslautern gebürtige Lehrling einer Ulmer Buchhandlung
bilger zu betheiligen pflegen. Bei der, Kückkehr Wohnen sie ger Molid ünbekannt,
neiniglich einem Tedeum in der Geburisgrotte bei. Am 9. v. 7 DVn der Lüneburger Haide' hat man Petroleumquellen
M. kehrte die dieses Mal ganz besonders Jahlreiche Pilgerschaor ntdedt, welche als außerordentlich ergiebig geschildert werden
n Jordan nach Bethlehem zurück, und wollte, mit füegenden 7 BeEn, 24. April. Seit vorgestern hat in Genf die Ver—
ahnen, in großer Procession sich zut Grolte durch das sogenannte deigerung der Edelsteine und Pretiosen uus der Nachlassenschaft
Eiserne Thor! begeben. Das ürkische! Militär, welches den des Herzogs Karl don Braunschweig begonnen,: Amersten Tage
mpel von Bethlehem bewacht, um die Pilger verschiedener christ⸗ wurden für Fres. 96.428 uud am zweiten Tage für FIrcs.
iher Bekenntnisse davon abzuhalten, ich gegenseitig die Hälse zu 293,330 Gegenstände, verkauft. Das losibarste, was bis jetzt
rechen, machte den Führern begteiflich, daß der laleinische Clerus unter den Hammer kamn. war ein Elui, enlhaltende den Welf en⸗
war das Recht der Passage durch dieses Thor habe, aber daß Orden, den Weißen Roß-Otden. und das goldene Vließ, wel⸗
uer den diesmaligen Verhältnissen der Weg durch das Portal des ches auf Frcs.82,000 geschätt, zu Fres. 88,200 zugeschlagen
ateinischen Convents gehen müsse, welches in die Kirche selher wurde. Unser den Käufern befinden ich Juwelie re aus Deutsche
ihte. Darauf fiel die Masse der Pilger über die Truppen her, land, England, Frankreich, Rußland und Hollaud. (A. J.)
dlug die Offiziere und mißbandelte die Soldaten. Als der * Brüfsel. 25. Ayrll. Vor acht. Tagen“ wurde hiet ein

Distriltsvorsteher sich in's Mittel legen wollie, wurde ihm nicht
besser mitgespieli. In Folge dieser scaudaldsen Vorgänge finden
VBerhandlungen zwischen der Pforte und dem franzdsischen Consu·
at statt. Es ist lediglich der erstaunlichen Selbsibeherrschung der
uͤrlischen Zruppen zu danken, daß es nicht au heiliger Stätte zu
einem christlichen Blujbod gekommen ist.

Amerikaa.

Newyork 276 April. Die Regierung hat den Befehl
rtheilt, die durch die Ueberschwemmung des unteren Missisfippi
nittellos gewordene Bevoͤllerung mit den nothigen Lehensmitlein zu
ꝛersehen. Ein Telegramm Vvon den Antillen, aus Kingston,
25. April datirt, meldet, det exusse Unruhen in Hahli ausgebro⸗
hen find; der Poͤbel slectte mehrere, Gebaude an und 80 Häuser
ind in Flammen aufaegangen. m e
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        Schwindler verhafle!, welcher sich für einen Grafen Montalemberi
ausgab und bei einem hiesigen Baukhause eine Summe Geldes
erheben wollte. Der Beschreibung nach ist er derselbe, welcher
anlängst in Müncen dbei einem ähnlichen Versuche alückliger war.
Er ist ein belgischer desertirter Soldat, hat in Paris unter der
Tommune gedient und daselbst die Gelegenheit bemitzt, sich über
die Femilienverhältnisse Montalembert's näher zu infotmiren.
London 27. Auf der Bahnlinie von Shrewsbury und
derforo fuhr ein Zug, welcher Arbeiter der Gesellschaft besorderte,
in einen Nachtzug, wobei ein Mann getödtet und elf schwer ver⸗
wundet wurden.

derartige falsche Zehnguldenscheine des badischen Staatspapiergeldez
jonach nicht Bankscheine) mehrfach sich im Umlaufe befinden,
vird darauf, aufmerfsam gemacht, daß deren Herstellung durch
Photographie bewerlstell gt worden zu sein scheint, daß d'esen Fal—
äfikaten der Wasserstemp.l entweder ganz fehlt oder daß er nw
natt erscheint, swie daß die Bachstaben und die Umriffe der
zilder nicht so auszeprägt und scharf sind, wie bei den ähhten
3cheinen.

* ⸗ —V “I uien
Aus allen Theilen der Weltnn
zuf das berühmte mit vielen Illustrationen bersehene Buhh: Di
Airy's Naturheilmethöde ein, die Verlagshandtune
ann den kolossalen Bedarf kaum decken.

5. 77 J .
WVolkswirthschaft, Handel nud Verkehr.
Mauünchen, 29. April. Bei einer k. Kasse in Manchen
is ein falscher badischer Zehnguldenschein (Staatspapiergeld) an⸗
Jehalten morden, welcher zunschst durch die violette Färbung der
JZeichnung und Schrift als gefälscht sich leicht erkennen läßt. Da

. X. Demer, verantwo flicher Redacteur. J

Bürgervereins-Kränzchen.
Am Mittwoch Abent Zusammenkunft bei
Philipp Emmerich.
Feuerwehr⸗Montag
Philivp Wentel.

Keuch⸗ und Stickhusten bei Kindern
sind sehr verbreitet und legen bei Vernachläßigung oft den
Grund zu späteren hartnäckigen körperlichen Leiden.

Mein Sohn von 8 Monaten, weicher an Keuch- und Stichhusten litt, wurde
nach Gebrauch des Trauben-Brust-ITIonigs von W. H. Zikenheimer m
Mainz ganz davon befreit, weshalb ich diesen vorzüglichen Saft auf's
Wärmste empfehle. J

„Bärtdorf bei Khnau (Schlesien), 10. October 18785.

GottliebTrispel, Bauern-Gutsbesitzer.

Dieses durch mehr denn 300 Anerkennungen genesener Personen aller Ssande
ausgezeichnete Hausmittel ist steis ächt zu haben in 83 Flafchenfüllungen in St. Ing—
bert bei J. Friedrich.

vei
Irco. wird von ichterd

oriags· Angtali in Luxa

oipzig versendet: Ein 48
Zeiten starler Auszug aus Hr. Airy's Ratur⸗
riimethode. — Diese vorzüaliche Schrift sollte
De enee —
chnell gefund werden will j
—— — 7 ßratis
der Tuchs und Manufaktur-Waaren und fFertige Kleider vvoo
einrich LEIsaac in St. Ingbert.
.Nm vor Verlegung meines Geschäfts⸗Locales mein Waarenlager möglichst zu verkleinern, babeich
neine saͤmmtlichen Artisel einem F
Ausveraufe
uasgefetzt und erlasse dieselden genau zum selbstkostenden Preise. Unter anderem verkaufe
Waterproof (Re tel
Tuch und Bukskings: enmennhem een
21/4 Elle breit. * e Baumwoll⸗Tuch
Tuch, schwarz, braun und blau von gr. au, 35.
Zuxling, ganz schwer 9— 1 Thaler Weiß-⸗Waaren 7
dergieichen neueste Dessiis 1- 10 . Hardinen· Mull von Eqe. ab
halbtuch, schwer * 20 desgleichen ausgebogt 55
dalb- Velour zu sKinder⸗Anzügen 17, rusl· Gordinen große Lo/ hreit 345 —WR
Helour zu Damenjacken⸗ 255 desgleichen üleine 56 — —
Double und Ratine zu Joppen gestickte Schweizer⸗Gardinen 1 7 6 a
und Ueberziehetr 10Thaler ehe für ein Fenstet 207
* — einst franz. Calicot zu Röockken
Manufaktur-Waaren: n Peann daten an7 5*
Woll: Rips zu Kleider von 10 Sgr. an. 2 ⸗
—*8* ——AI reinwosllen, au Salessche L 8 e 1 ne 1:
Grosgrains (Mir) — Schles einen *4 breit v
Schotien-Kleiderstoffe drere Dauenecher Dalbieinen er „ẽ* au
Plaids 2 Elle breit rein Wollea, Leinen — ——
Unterrodstofe (halbleind Handgespinst · Leinen 37
Siamoise (Schama)) halucher ohne Nath Hanfleinen 28/4 Elie breit
Zoͤlsch ——— Zaa Ell lang per Stückt —
Decentatun b Werden · Tuch weie und diauu bvon 4/3 Sgr
Pique · Kottun 4 Sirehsadleinen 21. El bieititt3
beitdarchent Bebild zu Tischdecken 2 Ell breit dà 1383
Trierischer Blaudrud Dandtuͤcher A
Aleiderstoffe:Reste früher 1015 Sgr. kostend zu s Sge.
Ferner empfehle ich eine große Auswahl Hhals⸗, Taschen⸗ und Knüpftücher, Tisch, Komode- und Bettdecken
Sammt nad Sammtband, derrenhemnden in Calicot und Flanell, Hemden⸗Einsätze und Kragen, Corsetts, Knopfe, Litzen
Schnur, Besaßartikel, Striwolle, ⁊c. ꝛc. ꝛ⁊c.
s wird nach pfälzer Elle 4 60 Etmr. verkauft.
Anzüge nach Maaß liefere prompt und billigst.

—

————
Redarthon. Dreick und Verlag von FeX. Demez in St. Ingabert.
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        des
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8 —2—28222 32 222382222 2.22... — 2222222—
35833335235 5353538535553353353 75533353575355555 3553
53*5 5355583 38 32533233 523 553*533853—3538 34

— 3 255 2 3*52 330 22 2324 —8—* 7 —— 23
* 2 560282 9 —S8805 2—z32588 »*2c—BES 25328 —— —
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238 3860 2 ð* 4 *52553528 355553333 265855336
23A — ——488 — 5BSSISRASEI SS2 65 23286
3 23 3 —— 2 2835—8—55—5—2 3
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— —A 5223 —225 288 5* 32 —. 22
733 75 3 —8383 33 3* 3 —
* * — — * — * 2 *
2313132733 53 — 388 —3 88335 7
5—3 353⏑ 3357333232* — ——755 — —583 83 — —23
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253826 2— 2552823 2272 222328 28 23556 SE 323
2 —5z5— 3323353 — —— 8 328 — *522
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z325228 —233— „525832 453338 352868
— 5282—38333333 —
3 3 2 333332
3 2 — * 22 — J
3 3 338—3 553333383335z33338—2337
535 3354 3332 53 55535 3835533353753s85—33585326 A ——
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— 3235358533238 2362— 353—322 23*—32233857
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8 2 —A — 2 58 5282 22 232333 5 ã 2 ** —
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352252383 8 12333
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3333328 525555335 373* ñ —557
2z223*58 3 538 78.
325 525335 32335388. 55522 68633533
2272 C 233855 28235825 5 72335*
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E. 53 * — 325522 338358 — 5325 2328 5
— —— —— — 2322335 — 53 255 5
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22— 323,2 32 225* * — * 5B 25575 25355
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2335255525832*34 s 36333332 535532 3335*238
55523 —3532 2B3*8352 2235 —z258 532232325 228 5 52* 3225
* —2*8 5253553 5xE s AMaSM—3— 228 — ——
5
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332 — —— 52528 383s856 38
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3 152 —B33.23235. — 58835 2—85 2
52232 4— 2532. 322 * »20 8 0 ———
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555 z2 3333 —3543⏑8— 333233——
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25 38 33 25533 8 533* F —— —
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3 2* — 33155* 57 *32
2 . 73* 28 S· E *38 2 *7 8* * 7155 5. 57
386 8. 27 — 888 85 335335 38
388 —— ã8 2 2 — 525 —A * 3 — 283 * 2 8 *28
2 — — 355 353 — — 2. 53 — ——— 72 2 *3
22 3328 *52 5733 ——— —— 2 333
Z. — 33238 * 253— — — ———— 358
98 —13230 ———— 38357 2*8 22 2 72 2538 5
335 —— 5* 5538 25 2 — 35833 285 87 T
— * —— 3 3 22 5 — 3338 — 3357
2 A 7 ——— 3357 * 223
———— —** 32 — 2
78* 787 8* 5 55
358 —— 52 — — —* 52 —9— ——— *5
A 85 — —— 327 324
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—— 2 —2223 8
7584 * X * 2 —— ꝛ 33
—— — *28885832288 353
— . ——23 5 XX 22 32275— 222 73—
* 82 75. 741 35833 33*23 28 8 337355275
* 828 8 — * 38—555233 25 —— 63 335335
s 605* 23 5 88 35 ———— 3263 85
5* — 2 55 2 *8 2 22— 522
—— —35538 85 22 33325 555323 2333*83 38
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* * 522 —e 552—22828 — —* * 25 255 —33
—— —4 —— 8* —X *2568 2 8 * 2 F *2 *8* *
—J—— * 2*7 23 EcE4 —2 *— * — 3 2 7
7888 3 ———— 5853*357 73 — 7 —387 E 14343 583
* 3333537* J * 8 23 — 227 23. 532 38
723 2* —A — 2 —— 2. 2327 255583 27 138*88 *
333577 —* 381 2322* 1555 — 7* — —
1533 8 5 —3222 35Ek— 252 8 —— 323. —E *57
*28687 * 257. 23 27 4 13533238
* *8 * *233 2 9 — 525 233 2 — 353 —
287. En 32.553 3. 225 — * 523 * 353835533
— —— — 55537532 7 3 3 3 28
* —2 ⸗ 2 3232 *7 * 2 7
338 2153356 525* — 22 7* ,3 5333 90
7 A *88*8* 382 552* 8
s — 2233 138438
* 277* — 2 — ** 2 s *
* 728 55 85 —J
2 —— 35
252 — 7 7*7 3 22 8 F 7
— ———— 32525 333535
—— 9 *22 22 525335
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53257 * 253558 ĩ 3
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der St. In berter Krzeiger und vat mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienklags⸗ Donnerstags- aud Sonmag

Anmer erscheint wob heutli viern al: Din sbtag, Bonnertag, Samstag und Sonnmtag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Arzr. oder

ι 412 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Kryr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Kaum berechnet.

— 75 XX* 542 4 J ß — — 3

72. Sonntaa, der Malil. 1874
— — — — —— — e— —— 7—

—VA—

e ιιαιν—
Deutsches Reich.

Muaunchen, 30. April. Dem Vernehmen nach sind vom
zriegoministerium erft kuͤrzlich 49,.000 neue Raupenhelne für die
Armee besiellt worden. D'e Zeitungsnachricht, daß der Kriegs-
ninister, welcher allerdings personlich für die Pickelhaube einge⸗
sommen ist, die Einführung dieser Kopfbedeckung neuerdings dem
Zonig empfehlen wolle, laͤßt sich mit der obigen Bestellung schver
n Einklang bringen.

München, 2. Mai. Die Stadt Wasserburg in
Oberbayern ist gestern durch einen verheererden Brand beimgesucht
vorden, es sind gegen 30 Gebaude, worunter die Johanneskirche
in Raub der Flammen geworden. Die Löschung des Feuers konnte
exst heute Morgens bewerkstellt werden.

Metz, 30. April. Demnächst sollen die französischen Lehrer
„es Kreises Metz wö hentliche Zusammeukunft haben, um unter
eeitung eines deutschen Lehrers Deutich zu lernen. Solches ist für
le Kreise angeordnet, wo vorzugsweise französisch gesprochen wird,
»nnn vom Jahre 1878 an soll überall die deutsche Sprache als
ie officielle Geschäfissprache eingeführt werden.

Berlin, 80. April. Die Peegarsitzungzen des Bundesratheßz
verden voraussichtlich bis zum Pfingstfeste fortgeführt und dann
asofern vertagt werden, als ein Theil der Mitglieder Berlin ver⸗
assen wird und nur diejenigen Vetreter auberpreußischer Bundes
jaaten hier verbleiben, welche entweder einer besonderen Ko umission
nagehören oder als Gesandte bei der preußischen Regiernng kun⸗
ziren. Die Unterbrechung der Bundesrathssitzungen wird vorgus
ichtlich dann bis zum Monat Srep ember andauern. — Gestern
Mittag hatte eine Plenarsitzung des Bundesraths statt.“ In der⸗
elben wurde, außer dem' Bis Hofsgesetz auch das Preßgesetz erledigt
ind nach den Beschlüssen des Reichstag3 genehmigt. Beise Ge⸗
etze werden schon in dez nächsten Zeit durch den Reschsanzeiger
ublizirt werden. 22. J

Berlin, 3. Mai. Heute Mittag 1 Uhr' erfolgte die Au—
unft des Kaisers Alexander uad der Großfürsten Constautin und
lexis nebst zahlreichem Gefolge, worunter Graf Adlerberg und!
zürst Dolgoricki. Auf dem Oilbaynhofe Kaiser Wilhelm, sämmtliche
znigliche Prinzen und der Großherzog don Sachsen Weimar
oaren anwesend; ferner der russische Botfchafter und die Feld—
narschälle Graf Moltke und v. Manteuffel. Der Kaiser Wilhelm,
Fer Kronprinz und die Prinzen Karl und Friedrich Karl trugen
assische Feldmarschalls-Uniform, d'e übrigen Prinzen die Uniform
hrer russis⸗en Regimenter. Kaiser Withelm ging— dem Kuaiser.
Uexander, welcher die Unsforxi des Preußischen Kaiser Alexander-
degimentes trug, nachdem decselbe den Waugon verlassen, m hrere
-Schritte entgezgen und umarmte denselben. Die? russischen“ Groß
ucsten waren ebenfalls in preußischer Uniforni.“ Der Kaiser von
dußland und die Großfürsten. fuhren dirett zuk WBegrüßung 2

daiserin nach dem Königlichen Pala.s. — Kaiset, Wilhelmbegiebt
ich an 7. Mai Abends 11 Uhr nach Wiegbaden, 'wor er bis zum
34. d. verweilen wirb.“ Au diesem Tage RachmittagsO erfolgt die
Ibreise nah Ems, von wo der Kaiser bertits am nächsten Tage
ierher zurückkehrt. 9—
Diedenitsch rnrde und die franzd⸗
Ihe Presse.) De französischn Joarnale beschäftigen fich
ast saͤmmilich mit der Throarede des beutschen Kassers und leisten
um Theil an Gehässigkeit und böswilliger Unterstellung das
Inglaubliche. Wir geben' in Folgendem'eini e Proben:“Der
Tonstitutionel“ begleitet die Rede mit nachstehendem Urtheil:
Des Kaisers Thronrede ist bem Inhalt; Und der Form nach be—⸗
eichnend militärisch gehalten. Die Armee wird als sie,reich, ohne
livalen dastehend, gerühmt,“ die ganze Rede- dleicht einem mar⸗
ialischen Säbelgerafsel. Wir wollen nur eine Phrase hervorheben,
delche die Wünsche Deutschlands am B sten kennzeichnet. Kaiser
Vilhelm fagt,“ nachdem er dier Heputirten zu dem abgezwungenen
otum begluͤckwünscht hal, XRaß die Uaterstützung, welche seine
zolitik in den Befchlüssen des Reichstags gefunden hade, ihm die
Leberzeugung gebe, daß Deutschland einer gedeihlichen Zukunft

entgegengehe, und daß Europa in der sorgsamen Pflege, welche
die geistlechen, sittlichen und materitllen Kräfte Deutschlands fanden,
in Pfand des Friedens und der geslicherten Fortdildung seiner
dultur erblicken werde.“n Sicherlich ist Europa sehr undankbar,
venn es die in Rede stehende „sorgsame Pflege“ nicht als ein
Uaterpfand des Friedens detrachten will. Tacitus citiri in seinem
Zerichte über die Juvaston der Röner in Gallien den Ausspruch
ines der Anführer, die für die Unabhängigkeit ihres Vaterlandes
ochten: „Ubi solitudinem faciunt, pacem appellantt“ So ist
ẽUsaß und Lothringen durch Auswanderung entvörkert worden;
piegelt sich darin nicht derselbe „Friede“ und dieselbe „Civili—
ation*, deren Tacitus gedenkt?“ — Das , Paris-Journal? ergeht
ch in folgender Phrase: „Seine Majestät ließ es sich sehr ange⸗
egen sein, den Deputirten seinen Dank zu sagen, daß sie für
ieben Jahre die Effektivstärke der deutschen Armee festgestellt, daß
ie die gegen die Bischöfe und Geistlichkeit verhängten Gefaängniß⸗
trafen noh durh Verbannung und Indigenatsverluft verschaärft und
ie Prefse noh mehr gelnebelt hatlen. Der eiserne Helm des preu⸗
ischen Soldaten ist nun der ganzen Bevölkerung aufgedrückt worden.“
die „Republ'que francaise“ meint, „der deutsche Souverain habe
ich zu der Gelehrigkeit des Richstags gratulirt und die Hoffnung
nusgesprochen, daß die Geneigtheit, welche jetzt gezeigt habe, nicht
ꝛloz sieben Jahre währen, möge. Feldmarfchall Graf Molkle habe
benso mit militär schet Freich nüthigleit erklärt, daß das deulsche
Reich 50 Jahre lang were itheidigen müssen, was es gewonnen
sübe.“ So ernst auch —* Erkläruugen seien, so scheinen
ieselben doch dem Blatte in Hinblick auf die beborstehende Reise
28 Kaisers von Rußland nach England ihr Gewicht zu derlieren.“ —
die offizisse ‚Frangais7 iste xuhiger und hält die Thronrede fũrt
voslkommen im Einklange mit dem Vertrauen derer, welche die
lufrechterhaltung des Fricdens in Europa erwarten.“ — Audh die
Correspondance universelle‘ findet in der Thronrede, die Ver⸗
ländigung der Friedensversi herungen, die seit einiger Zeit von den
Souvetänen Europas gegeben worden sind' „und die glücklichen
Tonsequenzen der Entrepuen don Berlin und Petersburgee
Fraukreich. J
Der Graf und die Gräfin 'von Paris bereisen in diesem
Auoenblid das südliche Frankreich; sie fanden in Marseile, Rimes,
Abignon u. s. w. nicht blos Seiteus der Behörden und der Geist⸗
chleit, sondern auh Sessens der Spitzen der segimistischen Partei,
die in diesen Städten vefanntlich mit der radikalen das Tertain
heilt, die schmeichelhafteste Va νσ V-Vαοι νιBι
ich allenthalben ganz gleichgitrig. J
Der. Bericht über den Mantl Iwischen Frankteich nud England
chreibt Siscle,“ wurde den Generaltaih des Dep. Pas du⸗Calais
zorgelegt. Dieser Bericht, dessen Stußfolgerungen angenommen
purden, constatirt, daß die diptomatischen Schwierigkeiten gehoben
und die Fonds für die Vorarbesten von der Nord⸗ Compagnie in
Frankreich und dem South-Castern in Eng'aud, im Betrage einer
Millon, von jeder Gesellschaft, unter der Bidengung gegeben werden,
daß die Concessionen ihnen vor jeder anderen Gesellschaft zuge—
prochen wird. Die Lange des projectirten Tunnels vettägt b0
Zilometer, von denen 80 urser dem Mere. Die Kosten werden
nuf 4000 Francs pro Metier berechnet ungefähr vier Millionen
er Kilometer, was die Gefammt ˖ Kosten auf 200 Millionen bringen
vürde. * 54
GEineneue Enthullinna) Die Verhaftung bes ehe⸗
naligen“ imp rialistischen Minissers Etement Duvernvoain hat
Beranlassung gegeben zu einer neuen' Emnsthüätlunag à la
Hramont. Dieselbe betrifft den Anttheil, weelch en D dner
narteund auch — Schweden im Jahre 1870*
un dem Kriege gegen Deutschland —nehmen
vliten. Ein Pariser Korrespondent des Kopenhagener Dag—
ladet erzählt nämlich folgende Episode, welche dem Abschluß der
ranzösisch-ftandinavischen Allianz vorangegangen ist. „Als der
»eunsch franzsfische Ktieg im Juli 1870 ausbrach,“ so erzählt der
Korrespondent, „waren Unterhandlungen wezgen Abschlufses einer
        <pb n="284" />
        Allianz mit Dänemark, Schweden und Norwegen auf dem gewöhn⸗Gesängniß verurtheilt. Verschiedene dieser Werthbpapiere hatte
lichen, stets etwas langsamen diplomatischen Wege angeknüpft, ohne nämlich der Käufer wieder verkauft, wöhrend ein Theil derselben
edoch zum Abschluß gediehen zu sein. Ein in Paris lebender, ganz werihlos war. Unterdessen hatte ein Eigenthümer von solchen
Schwede, der den Handelsminister Duvernois kannte und sich leb · Werthpapieren bei der betreffenden Bebörde gegen die Einlösung
hafi für diese Angelegenheit interissirte, wendeie sich an Duvernoisder Cdupons protestirt und ius Folge davon wurde nach langen
und legte demselben einen Plan vor, wonach eine ombinirte An⸗Recherchen der ursprüngliche Käufer ermiltelt und gegen deuselden
zriffs-Operation auf Deutschland theils durch, Schleswig-Holstein Untersuchnng eingeleitet.
sheiis von der Ostsee aus müt einer vereinigten französisch-dänischen F Am 1. Mai feserte Herr D. Resplandin in Edenloben sein
Macht, cestützt auf einenin-der schwedischen Provinz Schonen. zu- 30jähriges Dienstjubiläum als Stadtschreiber. Der Stadtrath
sammengezogene schwedische Reserbe-Armee, ausgeführt werden sollte. ehrte die Verdienste des Aubilars durch Ueberreichung eines sitbernen
Fs war dies am Abend des 22. Juli und nach einer ünterredung Pokals. Das kgl. Bezirksamt übermittelte ihm ein huldvolles
bon ein paar Stunden begab Dubernois sich um 10 Uhr Abenda Schreiben mit der ehrenden Anerkennung des kgl. Ministeriums
nach den Tuilerien, begleitet vnn dem Schweden, der, während des. Inzern.
ersterer sich zum Kaiser hinauf h — e dn Ih
zaß er gerusen werden soll'e. Nach Verlauf einer Stunde
—F die mit einem offenen Schreiben des Kaisers Volkowirtbschaft. Handel und Verkebr.
au' den Minister des Reußern, Duce de Gramont, zurüch. Munchen, J. Mai.“ Der Einldsangstermin für die ein—
wvelches wie folgt, lautet: „Mein tieber Herzog! Es muß sofort ein berufenen 100 fl.⸗Noten der haher, Hypotheken- und Wechselbant
ntelligenter Diplomat nach Dänemark gesendet werden, um einen — gelb und schwarz gedruckt und mͤ Datum' J1. Auni 1839 —
Allianz-Traltat unter der Bedingung anzubieten, daß ein franzo eadet bereits am 1. . Mis. dennoch aber sind noch 260, b00 st
sisches Korps von 28,000 Manu nach Dänemark gesendet wird, solcher Noten bisher nicht zur Einlösung grlargt.Auch die 10 fl.
r muß sobald wit möglich wieder zurücktehren. Seien Sie meinei Nolen der genaunten Baut mit dem Datum 4j. August 1837
aufrichtigen Freundschaft versichert. Nopoleon.“ Der Korrespon⸗ violctt und hellblau gedruckt, sind' einberufen und' endet der Ein
dent deutet dang an, daß der Plan in Folge der erster deutschen lösungetermin sür denselben am 1. Oktober d. F5
Siege“ (bei Spicheren, Wörth und Weißenburg) scheiterte. fMängchen, 1. Mai. Bei der heutigen Verloosung der
diese Siege wäre Deutschland jedenfalls auch von den standinavischen! bayer. Prämienanleihe von 1866 gewannen: 70,000 fl. die Obli.
Reichen angegriffen worden. (N. fr. Pr.) zationsnummer 72,078; 21,000 fl. Nr. 150,182; 10,500 ft.
Epamnmien. IVr. 109,344; 2800 fl. Nr. 95, 229; 1400 fl. die Nummern
Madräd, 2. Mai.) Die ‚ Corresdondencia“ meldet, ein 1956, 65,856, 133, 495, 109,305
eben eingetroffenes Telegromm verkünde den Einzug Serranos Grauns«hweiger 20Thlr. Loosst.) Bei der am
und Conchas in Bilbao. Mai 1874 statigehabten 22 Serienzichung sind die nachfolgenden 68
— — · — Serien gezo en worden: 25. 32, 280, 445, 564, 691, 805, 1034,
mischtevb. 1151, 1253, 1432, 1648, 1776, 1826, 1981, 2228, 2267
7Zweibrücken. Das kgl. Appellgericht der Pfalz bat 2835, 2979, 3080, 3252, 3461, 3542, 8738, 8802, 8982
am 29. April einen Handelssmann, der während des dediuge 4333 4459, 4468 4607, 4754, 4783, 4797, 4812, 4848
As Markeiender sich in der Nähe von Paris aufhielt und vor 5039, 5359, 5899, 5564, 5609, 5759, 5786, 6021, 6088
zeutschen Soldaten französische Wertbpapiere gekauft hatle, welche 6208. 6428, 6585, 6744, 6970, 70904, 7217, 8128, 8258,
die Soldaten beim Suchen nach Lebensmitteln in den von den 8270, 8451, 8453, 8503, 8668, 8901, 8905, 9094, 9198
Franzosen verlassenen Häusern gefunden hatten, zu 4 Mongaten 19263, 9575, 9935, 9974, 9990, 9992.

SDodes⸗Anzeige.

Freunden, Verwandten und Be—
kannten die traurige Nachricht, daß
unsere liebe Frau, Mutter, Schwie⸗
germutter und Großmutter

Anna Maria Janton
geb. Lacmann

im Alter von 66 Jahren sanst lent⸗
chlafen ist. *
Zweibrücken, St. Ingbert und-
Columbus, den 8. Moai 1874.

Die trauernden Hinterbliebenen.
Die Beerdigung findet Dienstag
(5. Mai) Nachmittag 5 Uhr slatt.

Ausvermiethung. J3
Das früher Panzerbisete r'sche nun
vem Tabaksfabrikauten Wilh. Weiler
jon hier gehörige zu St. Ingbert in der
daupistraße neben Ludwig Weirich und
Wolfgang Kahen gelegene Wohnhaus mit
Zubehoͤr ist im Ganzen ju vermiethen
urch das Geschäfts-u. Consultationsbüreon
E. Bechthold in St. Ingbert.
Die Gehilfenstelle
der Bergamtskasse St. Ingbert er⸗
sedigt sich bes 1. Juni.
Befähigte Bewerber wollen ihre Anträge
jersönlich stellen.

N 0
Bürger-Verein
St. Ingbert.
Samstag, den 9. Mai 1874
J Abends präcis 8 Uhr, J
VBVersammlung
im Vereinslokale bei Hen. G. Jung
Tagesordnung:
Vorträge Aber verschiedene Theme
und gefellige Unterhaltungg;*
Der Vorstand.
Bandwurm beseitigt (auch brieflich) ir
2 Stunden gefahtlos und sicher Dr
mod Bomsat in Leipsig.

Mobiliarversteigerung.
Mittwoch, den 6. Jl. Mis. des Nach⸗
nitlags um 1 Uhr, zu St. Ingbert, in
einer Wohnung, läßt Kaufmann Friedrich
Panzerbieter von da auf Credit
dersteigenn:
1 Sadeneinrichtung, ein Glasschrank, 1
Schreibpult mit Aufsatß, ein Futterkaften,
leere Krüge, Flaschen, Koͤrbe, —Fässer,
Blechgefäße, 2 HOelkasten, 1 Schrotleiter,
Wägelchen, 1 Küchentisch, Säcke,
Strohpapier, Düten, 1 Petroleumhange!
lampe, 1 große Partie Abgelagerte
Cigarren und sonstige Begenstände.
Aus Auftrag
das Geschäfis⸗ und Consultatiunsbureau
Bechthold in Sh. Ingbert.

34 —RA

Bester Feueranzünder ·

um sofort ohne Stroh. ohne Torf, und sonstige Anzünder, und ohne
Schmutz in's Zimmer zu machen, Feuer anzuzunden. —V —
Probe (Gralis.) a Pack M4 Stück 6 Sgr. *
4 (Gür 24 Jahr Anzünder.) ,
bei Fgobn Luok, Oberwürzbach.

(Kisichen von 10 Pack stets zu Geboftte.

*88
GeschäftsEmpfehlung.
2Der ergebenst, Unlerzeichnete bringt andurch zur allgemeinen Keantniß, daß erx sid
u Blieskastel als
4mmmacher
etablirt hak, und alle in diesen Geschäftszweig einschlagenden Artikel billigst anfer ligk und
auf Lager hält. — ——5—
Blieskastel im April 18753.. 000 —
—R — Jukius Martin
men u wohnhaft in dem Mhil. Tull'schen —

zu vermiethek
Wentze..

⸗dafktion. Drack vnd Verlag ven

J ——
J—
1
A. Jur

*FWi.
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        8 2 28 W
2 2 22 282 —A 222 2 83825
52 — 525 — 25 —5835883—58558
— 35333338 27 — 532883
7
— — 332373853 5338* 3333 3 632
28 2z22 — — 23532 — 2352 —— 2*8 212 573
7553 383535353 388352355 2333388
— — ———— *5*22382 35335 7333375 55
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—37555—32328 23335358 z35 863—235 3338338 *
— — —— 333855 — 38383 53573
—— — — — 3*33238 1224582
23 — 75 2358— 3233* 3 —535 5223355 8
* s835 525558 S 523,355— p 2325 3 32.
2358—235 —— —z0225328 * — —A 24
32283 32338 7338835333333 33. 28
253 32* 82 52 — 335332* 82 535323333523235 * —— 8585
— 233;7 7——35—283553 —— 25855332327233555*
285 A—— 6525 — 2 25*8* z35538582383 — 22 —
5z2 —255535232 —— 72* 3550 — 355533
88 * 348266 87 5385875323688 2—z —2—4*
3731832333337 «»2735 5528353
534 582 25 — —353 583—3338 —233z363353635*3333233*
* 523 —68 3 3 2
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3 — 32 52
2 5— — 32 —
83525—353522287
— ——
536355—5553
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2552—33533 3535*
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— — 3 — ——2 —532233—
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s3385—353. 3735553555—553532
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523 S 3*355353 3835355 5152333 *5 835 3z3553
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28 23 33838 8382527 —2328 5—28 5735 3532373
2322 * ——— 25 —— —223228223258 — 22 ————
— 22 2 2 3 8 28&amp; 2 533352 — —
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132 5338 32323223 * —— 535* —555 2 2—83873
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263 28385538—325 53 245 5 333—
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F *533835*—*—833—3— 8 2233833—2 523 534
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53 3 83—335332 ——————
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»38 255 ——3——————3 800 22
»32— 23333— 5—554 ——2328—2352 283 234
* 8 3 * 2252 553222 7533 520 GC233 22.2
Ss 3282 — 28*3 33323533 33 3353
——3—— 5 — 2 — *
— F — —— 2 — *** * at 25 —
S 232 88 — —3 8 3 2.25 D — 2 * 283
7 —8— .72 325 5727
— 227 28973 52855 8525 25838 *»538 3832 —78
—73 S.. * —3— 322— 325257 —A 226 5283
2 2 * — — 25 5* 8 — 22 67253
——— * — 8 . 2 * — * 22 2 — 2
35coo aͤsꝛ w *23 —A — —3 88 — — 5 * 2 ——A — —
—*8 S2ꝛ xX8 J —A —— 5 — 75
5 2 3 535 3585335335 37 23 232323
— — v8 2538553 3 8 2* 3 23

805 235552z553883 233
3 3 —7277
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— ⏑—— 51537*
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5 53 5 5225328 22 52382 —A fVu 237
22 52528335 —z 578 5* 225.3 3
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72 —A —A —2256332825 — ä
38 33233528 — — 25333 3 3* e 72
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83. 223 83 * 222552 a2 —
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2 —22 — 2226285 * s—328 ——5212 27
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828 582*25* 7 —— 2 4.
22. —22455 5222533 252—83322
2223 —2*a — 2522 2 3235 2 2532* —5 8 *
23 28282 223 535 53583 252 —* 5
* ——— 25———3— ——23,3385* 2ü2 ß
783—3—3363358 ñ —
532333 — 3 — —33 2 553 —
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8 — 5723 583 * 2* *
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*282 33— — ——A — 7**
3
128358232385 523232 5 z3*57 S* E 52332
e3—
— 7 2388 8*8—2 T *5 2 — —
1332338 83 3 —3
*25 5745235333 8223332 25523233332
— 533333 3—?32 233235335357 32. ¶ꝙ 2*
37
523828 — 2255— —237* 23333332333
323 3 17572 333323333
733 * 532—733 522 7333
2 p 78 2 * 7* Epr —— —— 2
5335383333325323 — 244783
2528233 2553*7 J 33233*
* 2. 7 2 812 —A Z 222.75
— —— 28 * —A 272*53235
N 23282.55 * 238323 35 — a
—A 22323447 *n582
2234 55—23238 223—336
7 —78 ——— 8 AW 252* 22
—— 2953 8 53323*
5 238* J —7 SS. 28 72 2835
8223527* — 5* S'. 3224. *2* —F
3233338288 38 — — —
— 23 —332583 2
5 F—— 255 —28 258.
TA — x9 23 3258 22 25*2 2
——— 8 * —3 7 55. 243 57
— —272. 222 2 523 9
5355553 522
RB 212

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        7 60 — 12094 V 2 .—
der S. RAntborter Audeid er (and dat mit dem Hauplblatte vevbundene Unterhallungsblatt, mit der Dienbtags-, Dounnerslags⸗ and Sonntag
sunrmer ericheint wochentlich v de vn aln Diinmatag, Doßbrnnenr s3nag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krzr. od er

12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Kerzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet. 4
— — —— — — — — — — — —
Donneraad·· nra 874
Deutsches Neich..
Narnberg, 8. Mai. Der dahier bestehende polilische
Berein „Sozlaldemokratischer Arbeiterverein? wurde gemäß Ark.
17 des Gesehes vom 26. Febr. 1880 die Bersammlungen und
Bereine bett. gestern geschlossenn. ———
Erlangen, Z. Mai. Der sozial⸗demokratische Verein ist
Jeute für aufgelöst erkllärt worden. (N. Pr).—
Stuttgart, 4. Mai. Die Ankunft des Kaisers von
Kubland hierselbst erfolgt Mittwoch. Die Trauung des Herzogs
rfugen von Württemberg mit der Großfürstin Vera sindet Fratg!
tatt. Heute beginnen die Festlichleiten mit einem Ball auf der
Wilhelma.
Berlin, 5. Mai. Kaiser Alexander machte gestern dem Vermifetc
Fürsten Bismarck einen halbstündigen Besuch. Abends war glän⸗ m Jahre 1873 wur .
e n bei Ihren Majestäten im Palais zu 180 Personen; vaute! n Imt 126 nndnn
5 wurde im französischen Theater gespielt, dann Souper. Heute Wohnhänfer 6dreistdcige Wohehacser daen — e
and Parade der brandenburgischen Cürassire an der Sieg es säule ngen Umbauten F * m Inein
tatt. Kaifer Alexander frühstückte bei dem Offizierkorps des —— acn X. . J
Alexander⸗Regiments. —6 Win
— 5. Mai. Der Kasser hat gestern das Entlassungs⸗ 8 ent 9— dee 3— erhain
gesuch Urnims angenommen. Derselbe begibt sich nachdem er betraf den Autcag der Verwallung: anuf Rechnung der not
eine Familie aus Paris abgeholt, auf sein Stammgut Succow. — chen Ludwigsbahngesellschaft 1. das auf 10 Mill. fl. ne
zürst Hohenlohe berabschiedit sich Nyrhen n ind mit staatlicher Zinsgarantie versehene Bau— und Eintichiungs
e ar? Fraukreich. . . 4 aplad der Landau Pirmasens-Zweibrückener Eiseubahn zur Bestrei⸗
Parus, 38. Mai. Toul, aus dem man einen bedeutenden ung des durch die ungewöhnliche Steigerung' der Waterialpreise
Boffenplatz machen will, soll von vierFortsn umgeben werden. and Arheitslöhne und mehrere Stastoner veiterungen herborgetre⸗
Das erste kommt auf den Mont Saint Michel, ? nördlich von der enen Mehraufwaundes um den Betrag von 1,765,0060 L.Ddas
Stadt. Derselbe beherrscht. die Landstraßen nach Metz und Ver⸗ uuf 2. Mill. fl. iistgesetzter und ebenfaͤlls bereits garantirie Ba
dun. Das zweite wird im Westen auf der üußersten Südspitze und Einrichtuugkabital der Bahn von Zwei brücken über
der Hochebene des Waldes von Pagny errichtet werden Dasselbhe Larutzkärch ein bis zur pfälzischen Grenze bei Sa ar gemünd
zeherrscht das Thal des In ressinbaches. Die Position von Dom- mit Ruͤcsicht auf die Legung des 2. Gelefes —8B
ermain, die zwischen Val de Vassey und dem Ringe der Mosel ind Lauzztitchwund eine Verbindumgskurve behr Fueweler un ben
iegt, wicd durch das deilte Fort befeltigt. Das vierte Fort Betrag von 132, 000 fl. und zur Bestreitung der Baukosten der
ommt nach Villeh-le-Sec. welches das. Moselthal beherrscht. duf Reichegebirt jallenden und durch die Pfältsche Bahnverwallung
— . (6G. 3.) derzustellenden Theilstrecke von 7,7 Km. um den Betrag von
Paris, 4. Mai. Der bekannte Deputirke Piccon von ,723, 000 fl. sonach zusainmen iunm 1,853, 000 fl., zu erhöhen,
dizza hat hier angezeigt, daß ex auf seinz Deputittenstelle verzich- Z1: den Bau imd. Betrieb einer“ Eisenbahn‘ von Bexvba ch nach
et. Die nun kommende Deputirtenwahlin diesem früher ialie: den bei Neunkirchen gelegenen Kohlengruben für ein Bau. und
iischen Landestheile jat große Bedeutung: es werden dort italie⸗ Einrichtungskapital von 830,000 fl. 4. den Ban und Belrieb
rische Elentente kräfrig der sranzösischen Colonie und dem Regie- ner Verbiadungsbahn von St. Jugbert nach Saarbrücken
nugsdruck entgegeütreten. Die itallenischen Blätter Witten anit ume Anschluße an das preußische Vahnretß jur ein bereus mit
wroßet Schadenfreude auf diesen Borfall. werfehlen aber nicht daber Zinsg rantie derfehenes Bau- u. Einrichtunngekap iak von 1 1800 000
u erfläten, duß man die Adtrefung Nizzas als eine rechtliche be— . zur übernehmen, 5. die nachstehenden Ergäuzangsbaufen für die
rachte. —Die, Bonopartisten baben nun beschlossen, ebenfalls gegen ilte“ Vahn hetzustellen, aämschn) das 2Geses, von Speher
is Septennal Mic Mahons Front. zu Smachen, — Det wunge- ach Sa ffecttadt, sowie Bahnhoferweiteruug in Speier und Sdif-
pohnlihe Frost in der letzten Woche. hat im Osten namentlich den erfladt Böz7, 00 fie b) Vahnhofecweiterunge n Ludwigshafen
hogesen, sehr eikpfindlichen Schaden angerichtet. Trauben, Blüthen AI,oo fli, o) verschiedene nothwendige Etweiterungs⸗ und Er—
nid slee sinde bis in die Gegend dom Lyon stark mitgenommen inzungshauten Bz.15400 fl. zusamnmen 700,000 fl., somit im toto
norden, nanenilch'in der Niederungen. — Die. Nachrichten dus jne weitere Erhöhung des Baue und —
Zpanien erregen Ein unglänbiges Ecrstaunen. Man findet nicht benbezeichteten Verwendimgegweche von 6 300,000 00 zu heneh⸗
renigt hier⸗ welche behaupten. Don Carios habe den Mätschall nig n und nach Maßgabe des Bedürfnifsez die Geldbeschaffung
dSerrano nur deßwegen noach Bilbao gelassen, um ihn doth zu um, n Wegt ines Priorisatsanlehens eintreten zu affen. —
ingeln und mit den Bütgern auszuhungekn. der Hure Präsident die sachdienlichen Enärmerundeneund affnese
Mehrere französische royalistische Dehutirte sind an der spa⸗ zierüber die Pislkussion, nach deten Schluß bder obige —
üsche Grenze angekommen, uüm in —A— Verwaltung unter der Vedingung, „daß, Vad infowelte die'ger.
Sie wollen sich von der Lage der Dinge überzeugen und dann zaher. Staatstegierunge auf Grunde deg ge e
uw der Nationälbersammlung die Anerkennung der Carlisten ans hehae geebeer duseeeneen e Sue
riegssührende Parlei beaytragen. Der Deputirte St. Victor ist biss prozentige Zinsgarantie für die bezüüguͤche Erhöhung den Bau—
iei din Catüisten. K. 3. —5* tapitals der Pfaͤlzischen Ludwgsbahngesellschaft Ubernehmen und die
ESpanien. — Allertöchste Konzessson, hezhw. Ermachiigung zur Gtidbescheffung
Bifbao, 3. Mai.Der hiesige Gesundheitstzustand ist trotz hiefür ertheilen würde“, — zunächst von der befonderen General—
der Belageruntz vortrefflich. Die Sperrvorrichtungen des Nervion⸗ hersammlung der Ludwigsbahn, sodann von jener der Maximilians⸗
Jlusses werden. beseitigt und die Verbindungen mit der Umgegend dahn und der Nordhahnen einstimmig angenommen. —
ach allen Seiten eröffnet. F Bo rder weidenthal Die hiefige Schutzmann⸗
—Bayonne, 4. Mai. Nachtichten von carlistischer Seile haft hat innerhalb acht Tagen im hiesigen Gemeindewalde sieben
zesiäligten den Einzug des Geutrals Concha in Bilbao und fügen Shück Wildschweine erlegt.“ J

hinzu, die überlegene Artillerie der Republikaner haben die Car⸗
isten gezwungen ihre Stellungen aufzugeben. Die carlistische Armee
ei vollftänd ig intact, während die Regierungstruppen 16,000 Mann
an Todten, Verwundeten und Kranken verloren häften und durch
diese Verluste auf cirea 830,000 Mann zusammengeschmolzen selen.
Santandeér, 5. Maj. Serrano und Topete sind auf
der Rückkehr nach Madrid hier eingetroffen. General Concha ist
zum Oberbefehlshaber der Nord-Armee ernanut. FB

. . SJtalien.
Garibaldi soll in Rom angekommen sein. Die rodilale
Hartei legt diesem Ereicniß große Bedeutung bei.

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        F Am 30. April war auf dem Polizeigerichte Frankenthal Zäguehl wird sich nach dieser Lehre wohl in Sand verwandeln.
Rroße Untersuchung. Etwa 29 Arbeiter, meistens Kesselschmiede, In Betreff des Unterrichts und der Ferien au den Sonn
Jatien am 18. April, an welchm Tage sie „Blauen“* machten, und Feiertagsschulen hat die pfalzische Kreisregitrung unterm 16
a der Mezzler'schen Brauerei dortselbsi Gläser und Stühle zer⸗ v. M. verfügt, daß in Zukunft an den drei höchsten Kirchenfesten
chlagen und jeden, der sich zur. Abwehr nahte, durchgeprügelt und während der Centezeit der Unterricht nicht (d. h. nicht über
der Metzler trug selbst eine Verwundung davon, selbs der Liuf- die Feiertage hinaus) ausgesezt werden sol, daß dagegen die Ferien
forderung eines Beamten wurde nicht Folge gegeben, im Gegen⸗ an den Sonn⸗ und Feiertagsschulen sich in den Stadtgemeinden
theil derselbe noch verhöhnt. Die Strafen mußten demgemäß auch vom 15. Augussl bis zum 1. Oktober und in den Landgemeinden
ichwer ausfallen, und sind 30, 40, 60 bis 72 Tage Gefängniß dom 15. September bis zum 1.5 November zu erstrecken haben.
egesprochen worden . * Neltere Verfügungen, insbesondere die Regierun gsentschließung vom

ISpeier, 4. Mai. (Pf. Ztg.) Heute Morgen entdeckte 21. April 1853, find als aufgehoben zu betrachten.
nan, daß die Brüstung der Emporbühne des Domes, allerdings Von den 52,046 Lehrerstel lhen in Preußen sind 3616
zur in ganz geringem Maße, von Feuer angeriffen, war. Wahr⸗ 7 pCt.) vakant, 149 (Is pCt. derfelben) ohne unterrichtliche
cheinlich enistand die Gluth bereits gestern Abend durch irgend versorgung; die übrigen bakanten Lehrerstellen werden theils durch
uen unglücklichen Zufall. Doch konnie sie in Folge mangelnden ungere ungeprüfte Lehrer oder durch Kombination mit anderen
Zuftzuges keinen Umfang gewinnen und heschründte fich auf die Zlassen versehen. —

Zerstoͤrung einiger Brelter. Betkanntlich ist der Kaiserbdom im 15. 7 CoOblenz3, 27. April. Die Kapelle an „Maria Hilf
Jahrhundert schon cinmal von derselben Stelle aus durch einen st in verflossener giacht dereSchauplatz einer verbiecherischen Hand—
Froßen Brand zerstört worden. iung gewefen, in dem dieselde erbroch n worden, die Statue der

Nebder die Ursache der Entstehung des Brandes schreibt der Mutter Go tes der Krone und sämmtliche Kleider beraubt, die in
Sp. Anz.“: „Nach der Aussage eines beim Löschen thätigen der Kapelle niedergelegten Medaillen entwendet und die darin be—
Feuerwehrmannes tann der Brand nur durch die Entzündung des findlich gewesenen Blumen verbrannt wurden. Ob in dem Opfer
Sägmehls im Spucklästchen entstanden sein, und zwar liegt die stock, der ebenfalls erbrochen wurde, Geld gewesen, ist nicht bekannt
Bermuthung nahe, daß das Sägmebl die Nacht durch schon ge J In Kieinasien herrscht eine bedeutende Hungersnoth. In
immt und vaß dadurch der Fußboden Feuer gefangen habe, dem Disftrict von Angaro allein sollen täglich hundert Menschen
Zelches schtießlich an dem Holzwerl der Orgel emporledte.“ Das haus Mangel an Nahrung sterben.
9 — —* a. Adam Brausen, Handlungscommis, in Ot.
Bekanntmachungen. Ingbert wohnhaft.

Der Versteigerungsbeamte
Horn, kgl. Notar.

Bürger⸗Verein
St. Ingbert.
Samstag, den 9. Mai 1874

Abends präcis 8 Uhr,
Versammlung
iun Vereinslokale bei Hrn. G. Jung
Tagesordnung:
Vorträge über verschiedene Theme
und gesellige Unterhaltung.
Der Vorstand.

Möbelversteigerung.
Samstag den 9. Mai 1874, Rachmit⸗
ags 2 Uhr dahier im Hause von Nicolaus
Adel auf der Meß, werden die zum Nach⸗
asse der Carolina Grefß, gewesene
Pittwe von Johann Kunz'! von Rent⸗
cisch gehörigen Mobiliargegenstände, auf

Borg versteigert:
3 vollständige Betten mit Bettladen,
Qleiderschrank, B Küchenschrank,
Schüsselschafte, 83 Oelfarbdruck⸗
bilder, 2 Tische, 4 Stühle, Bett—⸗
zeug und sonstige Haus und Küchen⸗

geräthe.

—
Freiwillig gerichtliche
Versteigerung.
Samstag den 28. Mai 1877, Nach⸗
nittags halb 4 Uhr nach obiger Verstei-
zerung, dahier bei Meßger Schwarz wird
zas nochbezeichnete Grundstück St. Ingber—
r wWannes ebidenten Nußens halber auf
Zrund eines gerichtlichbestätigten Familien
cathsbeschlusses offentlich in Eig enthum
rerfteigert auf Anstehen der Kinder des
zahier verlebten Bergmannes Johann
Busch und feiner hinterbliebenen Witlwe
Horn. kgl. Notar gopr Du XX p 1. .
— —— 1 usch. 2. Ricolaus Busch, 3. Peter Busch,
Sanmstag den 137 8 Bergleule, die beiden letzeren emancipirte
ninags 83 Utr, zu St. Ingbert bei Mete dietahri pi
nderjährige, verbeistandet von ihrem
jer Jalob Schwatt werden die machbe Furator: Peter Busch, Bergman —X
5 5 „Bergmann, alle in
eichneten du der wischen zem danbst vre 5 Ingbert wohnhast, und zwar:
blen Schuster Peter Brausen und JIng t, und zugr
eb — Plan Nr. 1242. 3468110 Dec. Acker
einer hinterbliebenen Wittwe Gertraude
ober der Capelle neben Wittwe Leonhard
Selgrad gehoͤrigen Liegenschaften St. Ing⸗ ,t
ick Bannes auf Grund eines homolo⸗ und Steig Torn tol. Natar
girten damitien atnebechuge elner — — Igl. Natar.
Rothwendigleit halber in Eigenthum ver— 8
nn Holz⸗ Verkauf
36 Dec. Acker blau Kieeftũc auf Hobels⸗ in Konigliccen Forsten.
huung neben Cail Lion Erben und Anm 1Glen Via 1874 Vormittags 10
Otendei Beer Erben. Uhr, werden zu Sulzboch bei— Gastwirth
Idu Dec, Ater blau Aleestück in der First die bei den unten bezeichneten Schla
miersten Dreispitz neben Joh. Jos. Hellen? sen vbemerkten Hoͤlzer dem meistbietenden
hal und Michael Paul. Zoerkaufe dffentuͤch ausgesedktz.
1 Dee Ader auf Schiffelland mit Forfi Eunzbach.
zarieffin angepflanzt, neben Peler Doll Schlag: Toralitaͤt Dist. Ntr. 8, I u. 14
und Weg. 72 Raummeter Buchen Stempl
Eigenhümer uad Versteigeret siad: Die 7 giefern Stempel.
Wiliwe und Kinder des Peler Brausen, Forst Dudweiler.
As I. Obige Gertraude Selgrad, dessen Distr. Nr. 28.
Wittwe, eigenen Namens der Gütergemein⸗ 79 Raummeter Weichholz Stempel.
schafl wegen, sowie als Vormünderin ihrer Außerdem sollen in den Forsten Ekershöhe
mit demselben erzeugten noch münderjähe und Hudweiler eiwa 1000 Raum NMeter
rigen Kinder; Gertraude und Catharina Zuchen Stempel und 400 Raum⸗ Meeter
Blausen, welche ihren Bruder Peter Brau- Weichholz Stempel, welche; nach Mun sch
sen zum Nebenvormunde haben, . Die der Käufer in Längen von 1,2 bis 2,8
grodjährigen Kinder: Peter Brausen, ge⸗ Meter aufgearbeitet werden können, auf dem
nannt, Schreibgehuͤlfe, 2. Elisabetha Brau⸗ Stocke versteigert werden. Die Aufarbeitung
sen, Ehefrau von Wendel Kobler, Wagner, erfolgt dis zum 1. Angust d. J.
diese drei in St. Ingbert wohnhaft, 3. holz den 4. Mai 1874. F
Georg Brausen, Schustergeselle, daselbst Der Koͤnigliche Obersoͤrster
domicilirt, jetzt in Frankfurt a/ M. 4. Jotann Grütter.
F De und WBerlng unn — Anob⸗t

Der obere Stock
meines Wohnhauses am Weiherdamm
sofort zu vermie hen.

t1

ICarI Jumg.
Zu verkaufen schönes kiefernes
Bauholz
o wie *
Zaun- und Baumpfähle
bei Gebr. Höh,
Breitermühle und Höhhof.
Frucht · Brod⸗ Fleisch ꝛe. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 7. Mai.
Weizen 8 fl. 49 ir. Korn 6 fl. 485 lr
Gerste Areihige — fl. — kr., Gerste vier⸗
—V
Spelzkern — fl. — kr., Dinlel — II. 7
— fl
—X—
12 kr., Stroh 1fl. 30 kr. per Zentner.
Weißbrod 193 Kilogr. 24 kr., Kornbrod
Z3 gKilogr. 33 kr. ditio 2 Kilogr. 22 lr.
do. 1 Kilogr. 11kr., Gemischtbrod 3 Kilogt.
10 kr., 10 Paar Weck 90 Gramm 2 r.
Rindfleisch 1. Qual. 22 kr., 2. Qual. 20 kr
—V———
Schweinefleisch 20 kr. pr. Pfd. Butter 38 kr
per Pfund.
Kaiserslautern, 5. Mai. (Frucht
Mintelpreis) Weizen 8fl. 38 kr., Korr
—A fl. — kr.
Spelz 6 fl. 9ekr. Gerste 7fl. 9 kr.
dafet 5fl. 28 kr. Erdfen — fl. — k
Picken — fl. — kr. Linsen — l. — n
leesamen — fl. — tr. — Kornbrod
zPfd. 38 kr. Gemischtbrod 3 Pfd. 21 r.

Weißbrod 2 Pfd. 21kr. Heu — f
sxr. Kleehen —fl. — kr. Stror — fl.—kr
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        * 22
82 — 5252223223
— —5— 55227 225 5——5253 —25— 288 J
38* 2532523533 2 7255 2
2*82 J
3—8 33523557553 s35553333 —535338365
55 5* ———— — S S 285E5— 1306 — ———
5* 3387 8* — 5328
F 5 5* — 25 7* — 72 * —— **
252 31856355323357 3 3 —3 8
5 33383 833 2538535 s8538283—
J 77 2 —z1 7 —5 — 58383. —B 3 * 5
z 5735736332 323355*
F —33 53 252 7 255333 55323832 1
35533323827* 5 ᷑—— 5—33——325375 —
253 8 338 73 — 333333 7385333 —838 38
— 3 2* 3 n
38 377875555233 38 333832 35323733333 178338
* 25 * — J * 22
* 3355225333—5308 3 ——3*æ282 353535 382333587 7—
»5 1533337255 3 3863 —3*5 S,
— 3 3 645 32 33535—3368
—7 2 * * 25 — 28 — 5 8 — — ——3 322 —
24 5283 —3533 —883323 c — ————— 53*2533 8*
— —F 3*5758 353355533535325255 3283 535 258 —
* 533*—5833333325374 38 535—s 335553 5573 77
* —*8— 53553258 23227 ——— . — 5 — 336
F 3338332 I 38353238 372432 3.
— 5 8 0 — s — — — 2 *

—X 553 5—3 38833335 23223388 55333—85337 23 *2
58 —828 354532 7335—3328555 —
— 2222 — — —S7 57 s73 228 2355383 55
—— 23533333335—5 385235335355 7 —
— 2533 33338335333357 255 255 2 — *26
5 2* — 8 25322 — 23335 8 3 28380

— — 3*

—
3
—
2
*
*
*
2
—
*
*

2 ·8. 7—
38 *7
3533 583*
7 E —
2 *552 225
252* 23533
— —E 25338
252— 852537
5 2 2 23
53 32 ——
* ————— 3*8
* — 23—82358*
——
2 — A——
5 — 2338
5 3
20 33333583
53—355355
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—
3333* 552287
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2 —ä — *
5755383533
522872 23523 j
— — 5 8 8
*8 p 52825 * 5
——232585257 33 3
55253 257 22 A-·
2 2 23533353 2 2
—A— 3322 * 8
23838,52 ẽ
2* 8
— —ãA S
323 5 3 ?5 3*
2 353532
3235352 —7
225838338 3
3588 33355 73
— —

** 22 5Z 553825—

*583839886828 —5835353

52233 —X3 5 —A— 6 555 28 *

. —6 5 32 383
— 7 — —

5 —B—— — 232 55 8772
58—58 —27— —A 825 5855
— — 2* —— 7 22 *

822 55360 F 72 — —555
2233 R8585 983 * *58 333257
—5552— z2265 5 253 2 5s5 —
8 235 3
X 2. —2*33 * 55 —22 —8575 5 —
—— 523235353 ——5582 — —2 — 23232 I5T
2225385 —2 — 35. —5 5E — —AAIJI
89 —— S —A 32 2
— —2 23 2 * 2 —RR 5 282 V0D
22 553 Ec2 — —— — 2355 —
J — 2 ——
—— 3358* 5385353338583
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5z5523883 2. 2 — —25—5582
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        Sl. Ingberler Anzeiger.

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HDer St. Inaberter Unzeigter (und das mit dem Haupiblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienttagt⸗, Donnerttagt ⸗ und Sonnt ag
Zummer erscheint wöchentlich viermal: Dinstag, Dennerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blaitschrift oder deren Raum berechnet.
474

Samstag, den B. Mai.

1874
—

Was ist aus den fünf Milliarden geworden?
Das ist eine Frage, deren Behandlung allen Reichsfeindlichen
Parleien immer ein großes Vergnügen macht. Hier können sie
den gewöhnlichen Mann so gar leicht beschwindeln, als ob Nie—
mand im Lande etwas von dem Gelde belommen habe, als die
kegierung, ja als wenn diese Kriegscontribution unserm Lande statt
um Segen zum Fluche geworden sei, eine Anficht, welcher die
ranzösischen Blätter bereitwillig beipflichetn. Man wendet sich bei
zieser Frage gemeinlich an einen Reservisten und fragt ihn: „Hast
Du etwas von den Milliarden bekommen?“ und wenn er den
dopf schüttelt, deutet man auf die großen Generale, als ob die das
Meiste von der genannten Summe als Dolation eingesackt hätten.
Dder man erkundigt sich beinm Landmann: „Habt ihr etwas von
den Milliarden gespürt ? Sind euch die Steuern nachgelassen worden?
Und wenn hier auch Kopfschülteln, ja Klagen über rrhöhte Aus—
jaben erfolgte, so weist man auf den bekannten Thurm in Spandau
sdin, als ob dort die ganze Herrlichkeit gleich dem Nibelungen⸗
chatze begraben sei. Nun läßl sich allerdings nicht in Abrede
tellen, daß die fünf Milliarden nicht erfüllten, was der Unver-
tand von ihnen erwartete, weil das eben Erwartungen thörichter,
nit nationclökonmischen Fragen unbekanntier Leute gewesen sind.
Ja man kann sogar sagen, daß in der Tiefe des Volkes vorerst
mancherlei Nachtheile empfunden wurden, die überall hervortreten
müssen, wo sich der Gesammtreichthum eines Bolkes ungeheuer
rasch vermehrt. Der Geldwerth sank, der Geldüberfluß wurde zu
Schwindelanlagen und Ueberproduktion veawendet und als der
strach kam, sauken auch die guten Papiere mit, was viele dem
Mittelstand angehörende Familien empfindlich schädigte. Im Ueb—
drigen aber wurden Ausgaben biestritten, die unter Umstände noch
Jahre lang hätten hinausgeschoben wecden müssen, es wurden eine
Menge Schulden abbezahit und zu der Reform des Münzwesens
die ,kothwendigen Mittet geliefert, ein Ereigniß, das die Nachkom-
nen als eine der größten Segnungen des nennzehnten Jahrhunderts
merkennen werden. Am besten hat diese Augelegenheit der Na⸗
ionalbkonom Soeibeer behandelt, dessen Abhandlung wir folgen⸗
yes Passus entnehmen: „Ueber die Verwerdung dieser mächtigen
Zzuschüsse liegt foigendes vor: Es nahm davon das Deutsche
Reich in Anspruch 40 Veill. Thlr. für den Reichskriegsschatz,
35 Mill. zur Ausrüstung der Festungen in Elsaß-Lothrigenund
u sonftigen Millärausgaben, 36,700,000 Thlr. Ersatz von Kriegs⸗
chüden, 24 Mill. Mehrtosten der Occupation französischer Gebiets
heile, 18,412,300 Thlx. Betriebsmittel u. s. w. für die Eisen-
jahnen in Cisaß⸗ Lothringen, 10,692,500 Thlr. zur Einlösung
)er Schatzauweisungen der Marineanleihe, 5,600,000 Thlr. Eut
chaͤdigung der Rhederei, 4 Mill. Dotation für hervorragende Ver—
ddenste. Diese und noch eine Reihe anderer, duxch Reichsgesetze bis
sjum März 1873 auf Frankreichs Leistungen angewiesener Aus—
zaben erreichen den Betrag von 291,433,597 Thlrt. Ueberdies
wurden bewilligt 598,391,942. Thlr. zur Rückzahlung vom Nord⸗
eutschen Bund für den Krieg von 1870 aufgenommenen An⸗
eihen und von demselben aufgewendeten Kriegskosten, desgleichen
108,846,3109 Thlr. für Retablissenent des Heeres. Auf die
südlichen Staaten entfallen aus gleichen Gründen entsprechende
—XV
chlossen. Es empfingen weiter der Reichsinvalidenfond 187 Mill.
jem Reichskanzler wurden? für verschiedene Zwecke, unter anderem
ür die Marine. und zur Erbauung eines Reichskagsgebäudes,
11,301,207 Thlr. überwiesen, und die hiernach verfügdar bleiben—
»en Ueberschüsse der französischen Contributiosgelder gelangen zur
beriheilung der einzelnen Saaten. Begreiflicher maßen erreicht ihre
Summe keine schwindelnde Höhe, denn der bei, weitem größte
Ztaat, Preußen, hat bis zum 16. October vorigen Jahrs 62,368, 886
khlr. empfangen, auf die kleinsten Staalen konmt etwa so viel,
zaß fie ihr Papiergeld tinlösen koönnen. Wer die Reichsregierung
eschuldigi, daß sie durch allzutasches Hinausgeben so großer
Summen die Umlaufsmittel über alles Maß vermehet und damit
zdie Krisis beraufbeschworen habe, bisindet sich im Irrthum. Aller⸗

dings sind die zur Rückzahlung der Kriegs⸗ und Marineanleihen
erforderlichen Kapitalien, die Entschädigungsgelder, die Verwen⸗—
zungen für die Eisenbahnen in den neuen Reichslanden und die
Dotationen dem Verkehr wohl unmittelbar zugute gekommen.
Bleiches gilt rücksichtlich einee Summe von 150 Mitll. Thlr., die
nach einer Mittheilung des Peasidenten des Reichskanzleramts vom
26. Juni 1873 zum Betrag von 72,216,000 Thlr. in Schuld⸗
erichteibungen deutscher Staaten, Prioritätsobligationen von Eisen⸗
hahnen, Communalpapieren und Pfandbriefen, 5,095,000 Thlr.
nn ausländischen Fonds und mit etwa 72 Mill. in langfichtigen
Wechseln auf London und im Lombard vorübergehend angelegt
varen. Anders verhält es sich schon mit dem Reichsinvalidenfonds,
der den Staaten, und creditwürdigen Corporationen, wie Provinzen,
reisen, Stadtgeweinden, zinzbare Darlehen gewährte, welche zu
inem quten Theil nur nach und nach nutzbar verwendet werden.
Das nämliche ist der Fall bei den Retablissementsgeldern, den
Bewilli,ungen für Befestigungs- und andere militärische Zwecke,
»en Marineanlagen. Sie werden allmählich zunächst in besondere
danäle, theilweise auch in das Ansland abgeleitet, und' es kann
zeraume Zeit vergehen, bis ie den Bestand der für die Gesammi—
ndustrie verfügbaren Mittel erhöhen. Ueber die Versendung der
Zummen, welche an die Einzelstaaten aus den Ueberschüssen der
ranzösischen Kriegsleistungen gelangen, haben die Regierungen mit
ihren Ständen zu beschließen, die voraussichtliche Ueberweisung der
Eisenbahn- und anderen öffentlichen Baulen bedroht den Geld—
markt aber auch nicht mit einer plötzlichen Ueberschwemmung.
Ueberdies kann ja Deutschland durch den Zuschuß bon einigen
hzundert Millionen übersättigt sein, denn ein Münzvorrath von
180 Mill. Thlr. war, wie das leidige, zum vollen Nennwerih anzu⸗
bringende Papiergeld beweist, füt die derechtigten Ansprüche des
gesunden Verkehrs durchaus nicht hinreichend. Mit besseren Grün—
den könnte im Gegentheil die Beschuldigung unterstützzt werden,
daß das deutsche Reich die baaren Mittel Europas durch die Vor—
berritung seines Uebexganges zur Goldwährung geschwächt habe.
Bis zum 15. März 1853 sind über 400 Mill. Fres. französischer
Boldwünzen in 10. und 20 Markstücke verwandelt worden, und
das Reich haf zwar mik Vorsicht, aber unablässig Gold aus dem
englischen Markt gewonnen. Von den neugeprägten Münzen im
Srefammtwerth von fast 300 Mill. Thir. sist erst ein geringer
Theil in den Händeun des Publikums gekommen. Sie habden jur
Finwechseluxg namentlich der süddeuischen Silbermünzen gedient,
»ꝛe Mehrzahl aber harrt, insoweit sie nicht den Reichskriegsschatz
fült, des Ausselüpfens aus den öffentlichen Kassen und Banlen
iu der Zeit, wo die vöthige Menge vollständig vorhanden und
die möglichst rasche Finziehung der alren Währungsmünze ohne
ibergroße Verluste an den Silberpreisen vorzunehmen sein wird. Wenn
die Massen in Deutschland von dem Fünf-Ptisliarden⸗-Zuschuß noch
zar keine Wirkung, verspüren, so kann eine solche dem Einsichtigeren
nicht entgehen. Deutschland wird dadurch in den Stand geseht, das
Münzwesen mit, den denkbar geringsten Kosten einheitlich zu ge—
talten, seine Vertheidigungsmittel sind bedentend verstärkt und die
onst wegen det wachsenden Staatsbedurfn'sse unabweislich ge—
veseuen Steuererhöhungen haben sich vernieiden lassen. Eine noch
iel gröbere Bedeutung messen wir aber der finanziellen Schwächung
Frankreichs bei, gelche der Reichskanzler nich. aus Haß gegen den
viderstandsunfähig gewördenen Feind — dies liegt nicht in der
zeutschen Art — sondern in usbeugsamer Rüchsicht auf den Frieden
rcuropas durchset ·. 6f. P.)
Deutsches Reich. —
Aus Mäün'schen, 6. Mai, geht der „Allge. 3.“ folgende
»fficiöse Mittheilung zu: „Ein Artikl in Nr. 199 der „Spen.
Zig.“ rom 1. d. M. enthält unter anderen rekrospectiven Be—
rachtungen über die Vorgünge vor Ausbruch dis letzten Krieges
die Angabe: „„die bayrische Regierung dabr damals Frankreich ge⸗
ragt, ob man etwaige Neutralität respeckiren würde.“ Wir
        <pb n="292" />
        haben hierüber verlässigen Urkundigungen eingezogen uund koönnen gesetz einstimmig angenoenmnen. Die Resolution wegen Verweisung
die Versichtung geben, daß die Angabe, welche einen schweren, der Preßvergehen an die Geschworenen wurde big zor Beschluß
Vorwurf gegen die damalige bayrische Regierung enthält unwahr fassung über die Strafprozeßordnung vorbehalten. 55
und die von der „Spen. Zig.“ behauptete Aufrage, Bayerns beiß Berlin, 7. Mai.'‘ Der „Nordd. Allg. Zig.“ zufolg beab—
Frankreich in keiner Weise, weder direcl noch, indireck, erfolgt ist. sichtigt die preußische. Regietung, mit Bezian des neuen Jahre
Daß auf Seite Frankreichs der Wunsch bestund, Bahern zu einer die Reichsmarkrehrung einzuführen. — Dasselbe Blatk erfährt,
neutralen Haltung zu bestimmen, ist bekannt, eben so bekannt de Fürst Chlodwig v. Hohenlohe bereits morgen auf den Parise
auch, daß dieser Wunsch völlig erfolglos blieb.“ WBauotschafterposten abreist.d
München, 5. Mai. Der Abg. Kraußold hat in seinen Oesterreich.
Referate Uber den Etat des I. Staatsministeriums des Innern! — Wien. Der Naiser hat die Gesetze über die äußeren Rechts
dem Finanzausschuß der Kammer der Abgeordneten den Antrag herhältnisse der kathol. Kirche und über die Beiträge zum Religions
jur Begutachtung unterbreitet, die Regierung möge die Umwande onds unterzeichnet. Damit fällt die letzte Hoffnung, an die sih
ung der Gendarmerie in ein Civilsicher heitsinstitut mit militärischet och ein Theil der Klerikalen geklammert datte. Gleichzeitig er.
Organisation in Erwägung ziehen und dem nächsten Landtage hrt man durch den „Pester Llohd“ den Inhast der Depesche.
hierüber Vorlage mache. , urch welche Graf Andrassy das auf diese Gesetze bezügliche Rund-
Stutagart, 6. Mai. Der Kaiser von Rußland ift heute hreiben des Papstes an die dsterreichischen Bischöfe deantworle
Nachmittag hier angekommen und von dem adnig und der Königin hat; er bezeichnet die Hauptpunkte des paäpstlichen Circulars ale
m Bahnhofe empfangen worden. Uedertreibungen, die von der Regierung ausgegangenen kirchenpo⸗
Berlin. Ueber den Feldzug des Generals4 von litischen- Gesttzvorlagen als eine natürliche Folge der von derselben
Werder im Kriege 1870 — 71 'ift soeben ein besoaderes Ge- ingeschlagenen zeitgemäßen Richtung; diese Gesetze seien weder dem
schichlswerk erschienen. (Die Operationen des Corps des Generals Il. Stuhl feindlich, noch wärden durch dieselben seine Rechte in
hvon Werder. Nach den Acten des Generallsommandos dargestellt Blanbenssachen geschmälert, sondern es würden dadurch nur ma
hon Hauptmann L. Loͤhlein. Berlin, Hofb. von E. S. Mittler u. erielle Verhältnisse ix einer Weise geordnet, die dem geistigen
Sohn. Mit sechs Karten und Plänen — 2 Thlr. 10 Sgr.) Wirkungskreis des Klerus nicht den mindesten Eintrag thue.
Erst dieses Werk läßt alle die — erkennen, unter denen Frankreich.
dieser Feldzug, großentheilzs im Gebirge und in ungangbarem F æ4
833 im Winker, bei weit ausgedehnten und —— Rück P.a —V * Mei. eslerg Nachmitlas besu hle Thiers de
zugslinien, gegen einen Feind von unbekannter Stärke und in oße Funstausstelung im Industriepalast. und hier shaelte an
rinem insurgirten Lande, von Verbindungen mit den anderen irgend ein reactionärer Spaßbogel einen Schabernad. Als näm-
Aemeen und' von Verstarkungen lange Zeu aͤbgettennt — Heführ lich der Er-Prasident in den vom Publilum überfüllten Garten
Zerden mußte Seinen Gipfelpuntt bereichnen die Entscheidungs des Auestelluagsgebäudes trat, der unausbleiblichen Ovationen ge⸗
schlacht vor Belfort, wo der übermächtigen, durch den exaltirten vartig ließ sich plotzuch aus e Vah eine Stentorstimm⸗
Willen des Dictators fortgeriffenen französischen Volksarmee der mit dem Rufe: Feuer! Feuer! Sogleich entstand eine
eine, aber gut diganisirte, hut heschalue und nach Syftem uns Panit, Niemand nahm mehr von dem verehrten Mitbürger Notiz,
Methode geführte deutsche Heerkörper sich entgegenstemmte und siegte.“ und dicer batte sognr große Mühe. sich unversehrt aus dem Ge
Die Verdienste des Generals von Werder um den Ausgang des range herauszuarbeiten. Die reactienare Presse iß hente von
rieges und insbesondere um die Sicherung Süddeuischlands gegen diesem drisine chey Scherze ganz antzückt.
»ine Invafion treten durch die geneuen und interessanten Mitthei⸗ 28 PFen 8 INen Chambord war in Paris Dar vom
sungen dieses Werkes am besien hervor. Dasselbe gehört der „ris April. Er verließ Frankreich auf eine Weifung der
Sammlung von Werlen an, welche, aus authentischen uͤellen, Regletung. 27
schöpfend, die Operationen der einzelnen Armeen im deutschefrau⸗! J Spanien. J—
dfischen Kriege darstellen und deren frühere Bände, von Major Madrid, 5. Mai. Serrano ist von Santander heute
Hlume, von Schell, General Graf Wartensleben, Oberstlieutenant Mittag hieher abgereist, wo ihm ein glänzender Empfang vorbe—
hon Hahnke, Hauptmaun Frhr. von der Goltz u. a. verfaßt, schon ritet wird. Man versichert, viele Carlisten im Norden stellten sich
in Huͤnden des Publikums sind. Amnestie nachsuchend, den Behörden der von den Truppen besectz
Berlin, 5. Mai. Die Enthüllungen, welche Lord Derby en Dörfer.
in der gestrigen Sitzung des englischen Oberhauses über die poli— Der Stadt Bil bao that die Erlösung sehr noth. Das
sische Lage der Gegenwart zum Bessen gegeben hat, können Nie Bombardement war in den letzten Tagen heftiger, als je zuvor,
nanden uͤberraschen; fie kipfeln in den Sätzen, daß eine Kriegsge⸗ ind die Leden smittel waren schon rar geworden. Am meisten soll
jahr in diesem Äugenblice nicht vorhanden sei, aber jeden Augen: »urch die Beschießung merkwürdiger Weise diejenige Straße der
huͤck entstehen kznne. Bemerkenswerth, nämlich für die französischen Stadl gelitten haben, in welcher die Hä-ser der wenigen An⸗
Hihtöpfe, ist die Erklärung hinsichtlich der internationalen Ver janger Do gCarlo's unter den Bewohnern Bilbao's stehen. Man
rage der letzten Jahre, welche England als bindend schon jetz Twartete, Marschall Serrano würde an der Spitze der ersten
anerkennt. Truppen in die befreite Stadt einziehen, aber in echt spanisch che⸗
Berlin, 5. Mai. Das Fest des Kaiser Alexander-Regi daleresler Weise forderte der Marschall den General Concha auf,
ments ist glänzend verlaufen. Kaiser Alexander brachte einen zur Belohnung füe seine tüchtige Kriegsarbeit der letzten Tage.
Teaft aus auf Kaiser Wilhelm, dann folgte der dtegiments-Toast als Erster, noch vor ihm, mit seinen Soldaten den Boden der un⸗
des Commandeurs auf den allerhöchsten Chef, Kaiser Alexander. besiegten Festung zu vetreten. Letzteres geschahß denn auch am 2.
In der russischen Gefandtschafts-Capelle wurde aus Anlaß der Mai des Nachmittags unter dem Läuten der Glocken und den be—
Berlobung ein Tedeum gesungen. Familientafel fand beim Kron- disterten Zurufen der Bewohner.
prinzen siatt zu 25 Couberts. Die Abreise des Kaisers Alcxander Die Verluste, welche die republikamnissche (Regie
irfoigi heute Abend 9 Uhr vom Anhalter Bahnhofe aus. xungs-)Armee während der drei Kawpftage vom 28. bis 80
Berlin, 6. Mai. Die „Nordd. Allgem. Ztg.“ bespricht April erlitten hat, werden auf 12008 Mann an Todten und
heute den Besuch des Kaisers Alexander bei dem Fmisten Bismarck. Verwundeken angegeden. Die Flotte betdeiligte sich durch
Hrit diesem Besuch, fagt das Blatt, sei ein neuer Beweis des Beschießung Portugalete's vor dessen Wiedereroberung, sowie der
Wohlwollens und der Sympathie des Kaisers für Deutschland arlistischen Küstenorte an dem Kampfe. Die Karlissten sollen
und dessen nationale Politik gegeben. Auch außechilb des Reiches iach einzelnen Quellen ihren Rüdczug in sehr schlechter Verfassung
werde die nicht gewöhnliche, aus dem freiesten, persoönlichen An⸗-volziehen.
triebe des Kaisers hervorgegangene Auszeichnung, welche derselbe
durch seinen anderthalbstündigen Besuch dem deutschen Kanzler an⸗
Jedeihen ließ, als ein Act von wahrhaft politischer Bedeutung
ind als ein neues Unterpfand fortdauernder Harmonie zwischen
Rtußland und Deutschland anerkannt werden. — Der „Reichsan⸗
zeiger“ publieirt das Reichsgesetz über Internirung und Ausmwei-
jung renitenter Kirchendiener.
Berlin, 6. Mai. Fürst Bigmarck befindet sich in
forischreitender Besserung. Terselbe reist mit Eintritt wärmeren
Weiters nach Varzin. Gewiß ist, daß der Fücst im Laufe des
Sommers ein Bad besucht. Welches Bad auszuwählen ist, hängt
»on den noch ausstehenden Bestimmungen eines Conciliums ärzt
ücher Notubilitäten ab.
Moptin Mol Der Pundesrafß hat heust⸗ das Meeß—
        <pb n="293" />
        92
28

fZweibrücken, 7. Mai. Aus dem Spezialbureau des
neichskanzlers Fürster Bismarck ist Hrn. Lehrer Grund hiet
olgendes Schreiben zugegangen: V0

„Berlin, 1. Mai 1874. An den proteftankischen Schul-

ehrer Herrn Christian Grund Wohlgeboren in Zweibrücken. Ew.

Wohlgeboren beehre ich mich im Auftrage Sr. Durchlaucht des

Fürsten Reichskanzler ergehenst mitzutheilen, daß Se.“ Durchlaucht

ie ihm angetragene Pathenstelle bei Igrem am 30. März 1874

jeborenen Sohne angenommen hat. Mit vollkommener Hochachtung

hraf GCulenburg, Gerichts-Assessor.“ (Zw. Ztig.)

Saarbrücken, 7. Mai. Heute Mittag 12 Uhr pas—
irte der Großherzog von Oldenburg mit Gefolge auf seiner Reise
jon Metz noch Birkenfeld die hiefige Station“ Die Spitzen des
iesigen technischen Betriebs -Personals waren Sr. Hoheit bis
Forbach entgegen gefahren und geleiteten denselben weiter bis
hirkenfeld.

Landan, 5. Moi. (K. A.) Ueber die diesjährizen
lebungen der hicsigen 2. Feld-Artellerie-Abtheilung können wir
eute folgendes Nähere mittheilen. Am 28. Juli rückt die ge⸗
ammte Abtheilung zu den Schießübungen auf dem Lechfeld und
zleibt duselbst bis zum 19. August. Vom 26. bis 28. August
nimmt die 4. Batterie au den Brigademanövern bei Germersheim
Theil, nach deren Beendigung sie mit der 5. und 6. Batterie am
30. August nach Homburg abmarschirt zu den vom 4. bis 14.
Sehtember stattfindenden Divisionsmanövern. Am 17. September
rifft die Abtheilung wieder hier ein.

fBaden⸗—Baden, 4. Mai. Kaiserin Augusta
wird am Freitag den 8. d. M., Nachmittags, also unmittelbar

ach den in Berlin zu Ehren des Kaisers von Rußland stattfin—
zenden Feierlichkeiten, dahier zu einem siebenwöchentlichen Aufent⸗
jali eintreffen.

Mannheim, 3. Mai. Unter einem gewalti'gen An—⸗
drang von Zuschauern und bei günstigstem Wetter Ling der erste
Renntag vorüber. Das Galoppreiten der deutschen Landwirthe
iel aus freundnachbarlicher Rücksicht der altdeutschen Bauern aus,
ie erklärten, mit den besser berittenen neuen Reichsbauern nicht
onkurriren zu können. Nun wurde für die letzteren — drei an

er Zahl — ein eigenes Rennen eingelegt, bei dem ein Landwirth
zus Niederlauterbach bei Lauterburg Erster wurde, zwei Riedselzer
rhielten die weiteren Preise. — Eröffnungsrennen: Von 6 ange—⸗
neldeten Pferden liefen 4; Kattinka des Hrn. v. Cramm erstes,
düdin des Majors Jachtann zweites Pferd. — Offiziers-Hür⸗
enrennen: Von 12 Pferden gingen 11, von denen 2 bereits an
er dritien Hürde ausbrachen; von den übrigen Le Beau des
Rieutenants v. Kossecki erstes Aeneas des Kapitäns Hecht zweites
zferd. — Staauspreis: Von 11 Pferden liesen 4; Trico—
ore des Majors von Rosenberg siegt um / Kopflänge üher
Marplot des Grafen Bernstorff; Moßner's Olitzko drittes Pferd. —
—portsmann-Preis: 7 Pferde erschlenen am Pfosten;
in Pferd stürzte am Graben so unglücklich, daß es für den Be—
tzer verloren war; Comtesse Bibi des Grafen Bernstorff fiegte in
imem schönem Rennen um zwei Kopflängen über Major v. Rosen-
erg's Wasp; Moßner's Flamingo drittes Pferd. — Um den
Verder⸗Preis liefen (von 9 5 Pferde; Y. Calabar des
zrinzen Carolatte und Mops des Grafen Haßlinger kämpften hart
nädig um den Sieg. dea mit einer halben Pferdelänge Y. Calabar
abontrug. — Im großen Steeple-Chase um den Preis
er Stadt Mannheim siegte der bewährte Tarna des Grafen Fritz
Netternich um zwei Kopflängen über Konradin des Majors v
kosenberg. Die zwei weiteren Pferde, die (von 14 angemeldeten)
iesen, brachen bald aus, das eine stürzte, das andere vermochte
icht mehr gegen Jenen aufzukommen.

Worms, 6. Mai. Vor einigen Tägen gerieth eine
dienstherrschast mit ihrer Dienstmagd wegen einer Kleinigkeit in
dispui, wobei letztere nicht nur eine sehr große Brulalität an den
kag legte, sondern sich auch noch in ihrem vermeintlich gekräntten
brgefühle vom Zorne so weit hinreißen ließ, ihrem Dienstherrn
inen Topf kochenden Kaffee's in's Gesicht zu schütten, in Folge
essen er jeßzt das Bett hüten muß. (W. 3)

Aus Bahernn, 5. Mai. Nach den amilichen Nach—
neisungen wurden in München im Jahre 1873 zur Bierbrauerei
erwendet und deßhalb veraufschlagt von 15 Braunbierbrennereien
75,081 Hektoliter Malz. Der Lokal-Malzaufschlag hierfür be⸗
rug 670,928 fl. Am meisten producirte der Großbräuer Gabriel
*edlmayhr (Spatenbrau) namlich 137,850 Hektoliter Bier, dann
algt die Allienbrauerei zum Löwen mit 119,035 Hekloliler. Die
lusfnhr an Bier betrug 2509,990 Hektoliter, die Einfuhr dagegen
ur 7070 Hektoliter. Die Zahl der Bierbrauereien betrug wie
n Jahre 1872 18. — Ein den Bahnbau bei Ingolftadt eiten—
er Ingenieur hat 6000 fremde, meist italienische Arbeiter ge—
ungen, weil die einheimischen Arbeiter weder den Flaß noch die
Dilugkeit der itqlienischen Vahnarheiler hefihen und dabei hoöhrr⸗
'ähne perlangen

— Wuürzburg, 2. Mai. Auf der Unterleinacher Mar⸗
ung wurde vor einigen Tagen ein —AV
nelche die Präge des 15. und 16. Jahrhunderts tragen, gefunden.
Der mit verschiedenen Zierrathen versehene Topf, worin sich“ die
Münzen befanden, wurde leider beim Oeffnen zerschlagen.. —

F.Landahut, 4. Mai. Das niederbaherifche Schwur—⸗
jericht hat einen Bewohner von Pkatiling zu 7 jähriger Zuchthaus⸗
lrafe verurtheilt, weil er zweimal mehrere große, cuca 80 Pfund
hwere Steine auf die Eisenbahnschienen gelegt hatte, um den

Zug unmittelbar vor dem Uebergange über die Isar bei Plattling

entgleisen zu machen.

F Linz, 1. Mai. In Folge der Erhöhung des Bierpreiseß

am es von 8 Uhr ab zu einem großen Bierkrawall. Bei 10,000

MNenschen zogen gegen das Brauhaus der Gebrüder Hatschet

uu der untern Donaulände und begannea die Fenster der Schent⸗
okalitüten mit Steinen einzuwerfen, so daß die in denselben au⸗
vesendes Gäste mit Zurücklassung ihrer Ueberzieher und Hüte sich
vor dem Steinhagel flüchten mußten. Dann stebmte die Meng⸗

n das Gastzimmer ein, zertrümmerte Tische, Sefseln, Schraͤnke,

Zilder, Spiegel, Oefen, Ühren, Gläser; was an Geld, Kleidungs⸗
tücken und Wäsche vorhanden war, wurde gestohlen. Während
ieser Zeit begann ein anderer Theil der zerstörenden Menge mit
inem Bierwagen gegen das geschlossene große Thor anzufahren,
dis dasselbe zu Boden stürzte. Durch den geschlofsfenen Weg solte
das Zerstörungswerk in den oberen Stockwerken fortgesetzt werden,
vo jedoch die Brauknechte energischen Widerstand leisteten. Vot
»em Thore standen 7 Bierwägen, welche, sowie Z3 unter der
Thoreinfahrt bestudliche große Siückfaßwägen von den Demolirern
Jegen die Donau gezogen und in den Strom gestürzt wurden.
Weitere Zerstörungsversuche wurden durch eine anrückende Kom—
pagnie Militar verhindert, das mit gefälltem Bayonette den Plutz
äuberte. Nun erscholl der Ruf: In den Haischekkeller! Dem
dufe wurde Folge geleistet. Bei dem vor der Stadt liegenden

deller augekommen, begann sofort das Steinwerfen.“ Das Erbre—⸗
hen der Thüre zu demselben verhinderte eine anrückende Gendar⸗
nerie Abtheilung, die den Platz säuberte. Das Vorhaben, noch
em Zipfer; Märzenkeller (Eigenthum des Reichstagsabgeordneten

Schaup) und dem Poschacher'jchen Bräuhause im Vorort⸗ Lustenau
iaen Besuch zu machen, wurde durch das dorthin ziehende Mili—

är vereitelt. — Wie der „N. fr. Pr.“ telegeaphirt wird, sind
dei dem Krawall mehrere leichte Berwundunzen vorgekommen.
Nach demselben Blaite haben die Gebrüder Hatschek am 2. Mai
erklart, das Bier zum alten Preise zu geben. 7

T‚,Hamburg, 29. April. Ein hiesiger Droschkenkutscher,
zessen Entlassung nach Abbüßung einer Untersuchungshaft vergessen
vorden war so daß er dadurch 14 Wochen seinem Erwerb rechts⸗
vidrig entzogen wurde, verklagte das hiesige Untersuchungsgericht
ieserhalb. Letzteres ist nun verurtheilt, dem Kutscher 100 Thi.
-„chadenersatz zu zahlen.

F Berlin. Ein Milchpächter aus dem benachtbarten Dahl⸗
»orf war nicht wenig beunruhigt, als seine Frau am Diensiag
dachmittag nicht wie gewöhnlich mit dem Gesahtt von Berlin zu—
üdtehrte. Stunde auf Stunde verrann und die Erwartete kaͤm
richt. Endlich um 5 Uhr machte er fich mit schwerem Herzen auf
den Weg, um seine Frau aufzusuchen. Da er die Kunden genau
annte, wendete er seine Schritte zuerst nach der Grenadier⸗Staße,
vo er auch richtig vor einem Hause sein Gefährt fand, zu seinem
Schrecken aber gewahrte, daß die Milchkannen noch vollständig ge⸗
üllt maren. Schnell sprang er in die bekannlen Häuser und kam
o auch in die Wohnung des Rentier B. Aus die Frage, ob
eine Frau heute schon hier gewesen, wurde er von dem schlau
»linzelnden, Dienstmächen in die Mädchenstube geführt, wo er
seine Frau und einen muntern Erdenbürger, den ihm diese dort
jeboren, vorfand. Halb lachend, halb weinend vor Freude (er
var zum ersten Male Vater geworden,) sagte er zu seiner Frau:
Det hätt'ste occh zu Hause abmachen können. ——

fEs ist eine neue Erfindung gemacht worden, welche
n der Branche Färberei eine vollständige Reform einzuführen
nerspricht. Aus allen möglichen Abfällen don faulem Holz, Säg⸗
pähnen, Moos, Flechten, Pflanzen, thierischen Stoffen ꝛc. werden
nach der neuen Methode prachtvolle Farben hergestellt, welche im
Wasser leicht löslich, gegen das Sonnenlicht halibar find und so—

zar heißem Aetznotron widerstehen.

FParis, 5. Mai. Nach den aus ganz Frankreich vor⸗
iegenden Berichten haben die Weinberge naur theilweise Schäden,
zas Getreide gar keine erlitten. In letzter Nacht herrschte nir⸗
jends Frost; die Aussichten jür die Geiceideernte sind vorzilgglich.

F Fräaulein dothschild, Tochter des Barons Alfons, hat so⸗
ben im Stadthaus zu Paris ihr Eramen als Lehrerin glänzend
estanden. Und doch versichert man, daß Fraulein Rothschild die
Nittel besitze, um solche Kenntnisse ensbehren zu können. Gesetzt
iber, es träle ein Glückswechsel ein, dann wird Fraͤulein Roth⸗
hild im Stande sein sich ihr Rrad seshs4uzu verdientn.
        <pb n="294" />
        fs8ondon, 80. April. Ein Vorschlag von Dr. Anlon
Bachmeier in München zur —XXVV
riner Schrift, welche allen Voͤllern trotz verschiedener Sprachen
versländlich sein soll, beschaͤftigt zur Zeit unsere wissenischaftlichen
Zreise in hohem Maße und soll im Laufe des Sommers öffenliche
Besprechung erfahren. Er wird in den nächsten Sitzungen sowohl
er Anihropologischen Gesellschaft, als auch der Gesellschaft fin
zünste und Wissenschaften zur Erörterung dorgelegt werden, und
auch der im August oder September hier zusammentretende inter
gationale Orientalistenlongreß wird ihm seine einzehende Aufmerk⸗
samkeit zuwenden.

F In Bihar (Ungarn) wurde in der Nacht des 28. Aptil
der Wirihshauspächter Albert Neumann und seine Familie
im Schlafe von Mördern überfallen. Der Pächter erhielt 8
Wuaden, iheils mit scharfem Messer, theils mit einem flumpfen
Beil; der Arme ist den Wunden erlegen. Sein 189 jähriger Sohn
erhielt zwei schwere Wunden, durfte aber noch zu reiten sein. Der
Frau des Paͤchters wurde der Hals durchgeschnitten und mehrert
Wunden an der Brust beigekrachte auch sie starb sofort, ebenfo

ein achtjähriges Mädchen, das förmlich abgeschlachtet wurde. Ein
Znabe wurde ebenfalls schwer verwundet, hatte aber noch soviel
Zraft, daß er in ein Nebenzimmer flüchten konnte, wo andere dre
Beschwisser schliefen, welche dem Unheile entgingen. Die Moͤrder
waren auf das Dach gestiegen, hatten ohne Geräusch einige Dach
icgel herausgehoben und waren durch eine Fallthür in das Schlaf⸗
immer gestiegen. Das Motiv der furchtbaren That soll persön
uche Rache sein, da bei der betannten Armuth des Pächters von
inem Raubmorde zkeine Rede sein kann. Die gerichtliche Unter
suchung ist eingeleitet, doch hat man noch keine Spur von den
Mördern.
pGEurzer Prozeß.) Die Frauen⸗Avocaterei in Amerika
übertriffi die der Maͤnner an Energie und Entschiedenheit. So
riß kürzlich in Chicaga die Advocatin Hulett iu einem Civilprozeß
den Atcellagten Hoiden einfach 100 Dollarz aus der Hand und
Jab die Summe ihrem klagenden Clieuten. Das Gericht war je—
hoch nicht ganz mit diesem summarischen-Verfahren einverstanden
ind liefß die feurige Jaristin in Gewehrsam vehmen.
—— ——— Aedaneur. —n— T

Bekanntmachung.

Der Jahrmarkt, welcher seither 8 Tage
zor der Kirchweih abgehalten wurde, wird
jetzt auf Kirchweihmontag (Montag nach
Engelbert) verlegt.

St. Ingbert, den 8. Mai 1874.

Das Bürgermeisteramt
Ehandon.

atudoF IOSSe II ABEECCBBI a. MI.
Ferner domicilirh: B
Berlin, Breslau, Cöln, Halle, Hamburg, Leipzig, München
Nürnberg, Prag, Stuttgart, Straßburg, Wien, Zürich.
Officieller Agent sämmtlicher Zeitun—
gen des In- und Auslandes.

A IA vrier πα
der Kaiserl. und Königl.
Tof⸗Oliocoladem Pubrik

von
Gebruder Stollwerk

Alleinigor Inseraten-Paohbter
des LIadderadatseh,“ der „Fliegenden Blätter,“' des „Pigaro“s in Wien
Aileimige Annoncen-Regie
des „Deuischer Reichsanzeig er“ und „Königlich Preuß scher Staats-Anzeiger“, „Berliner
Tageblatt“*, „Dutsche Landes-Zeitung“, „Deutscher Gemeinde-Anzeiger“, „Copitalist“.
„Revue financière Allemande“, „Schweizerische Handelszeitung“, „Züricher Presse“
„Prager Handelsblatt“, „Feierabend des Landwirths“

in Cohn,

wurden als die vorzüglichsten auf der
jünosten Weltausstellung in Wien mit
der höchsten Auszeichnung, der Fort⸗
schritts-Medalle, prämiirt. ———
Dieselben sind in allen namhasten
Conditoreien und Delicatessengeschäften
zu haben.

Der obere Stock
meines Wohnhauses am Weiherdamm ist
sofort zu vermiet hen.

Frankfurter Börse
vom 7. Mai 1874.

Pistolen.....9374389
Holländische 10 fl.⸗Stücke 9 45-47
Dücaten . .. ....304 82
20Francs⸗Stücke .. .9 24142 - 25
Englische Souvereigts.. 1131—68
Dollacs in Gold. .. 225226

LEarl Jumg.
Nieræau nis Beilage: AUgemoiner
Anzæeiger für das A
Bavern XNr. 54.

Rechnungen
in ?/2, 4 und s Bogen zum all gemeinen
Gebrauch find vorrathig in der Druckerti
dieses Blattes. — F —
W. Fuhrländer Nachfolger, Fahrgasse 85 in Irankfurt a. M.
Durch bedeutende Parthie⸗Einkäufe und durch fortwährend neue Zufuhren ist es mir möuglich, meine schon so bekannt billigen
Hreise abermals herabzusetzen und empfehle ich men J
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2500 Stuck ẽ/4 breites jchweres echtfarbiges Bettzeug, meistens türkisch- sändige Betttuch ohne Naht, sI— 22 —7
roth, à 15 tr. *99 200 Siuck 6/. breites feines schlesisches und böhmisches Leinen;
vBiligere Sorten à 8, 1.. 12 fr. J zn 15, 18, 20 bis 80 fr. V ienz
200 Stuck « 58 schwere Barchend für Betten à 18, 148, 20 200 Stuck Ve pir wrene Bettdecken, fur zweischläfrige Betten, das
und A kx. d *— . 5. 80. —* diν
300 —stuck schweren schwarzen Mooreeus für Untexröche à 22 kr. 200 Stück schwere weiß wollene Bettdecken, für zweischläfrige Betten,
5 300 Siuck schweren br. englischen Waterproof fuͤr Regenmänte! das Stuck fl.4. 18. — v
mit nad ohne Franzen à 48 kr. —— 500 nSe en * wollene Bett⸗ und Pferdedecken, das Stuch
0/ hreiten schweren guten Buckskin für Hosen und ganze Anzüge fl. 2. 89. fl. 8. o: — *
3 q qhp fl. gonß Elle à 63 n d en d s ve J ge soo Paar schwere weiße Victoria⸗Bettdecken mit Franzen, für
2 */14 breite Fußteppichstoffe a 15 kr —— di Meifchläfrige Betten, dus Stück ft.2.
Glatch ohh woenen Unterrockstoff 4 s tr. Pique-Decken und fatbige Vietoria Decken, roth, braun, gelb,
Feinen weißen *4 breiten —S— J 100 lila, grun, rosa, das Stuchen 2 80. .
Z 7odo Studverschiedene Krieiderstoffe fur Winter, Frühjahr, Sommer 100 Dutzend weiß leinene Tischtücher, das Stück 50 kr.
AImd Herbst, der Meter van 30 kr. an. 280 Zufend rein leinene aeeer die Elle von 6 kr. an.
3 Lama- unterrockstoffe J Cachemire, Flanell, Große —R—— ataee d—
82 z388 Alpacas, Chales, in allen Farben und Qualitäten Große roth wollene Cachemir · Eomodedecken. d. Sta. fl. 1. i j. 23.3
8 illigst. / vbrei ten reich ramargirten Vorhangomuill mit Bogen aͤ 16 lr.
.. und id/. breiten Zwillich, Federleinen, Strohsackleinen, graue gelbe und weiße Servietten zum Fabrikpreise. Ro he, ebleichte und
defarbte Zettel und Einschlagbaumtvolle, aut Sorien Leinengarne zum billigen Preis. der gebleichleron
Die kleinsten Aufträge werden wie bisher besteus besorgt, * bitte, mir das bisher bewiesene Vertrauen auch ferner
erhalten.
Musterabschnitte sämmtlicher Artikel sende auf Verlangen franco per Post.
* mnnnd Verlag von J x. Demes in St. Inabert.
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        Sl. Ingb Anzei
Ingberler Anzeiger.

— — —

Der St. Anaberter Anzeiger (und dat mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Diendtags- Donnerstags- und Sonntag
dummer erlcheint woöchenllich viern al: Dinstas, Donnerstag, Samstag und Sounntag. Abonnemenispreis vierteliährig 42 Krzr. oder
12 Silberze. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
M7858

— —
Sonntaa, den 10. Mai.

1874

.2 *
Deutsches Reich. J .Paris, 6. Mai. Bei einem in Evreux stattgehabten Fest⸗
München, 7. Mai. Nach einer gestern aus Berlen hier— mahle ertlärte der Herzog v. Broglie, daß die Regierung
‚er gelanglen Mittheilung, wird zu der am nächsten Sonutag die bestimmte Ibsicht babt, die konstitutionellen Gesetzentwürfe der
mit großen Festivitäten ftattfindenden Fahneaweihe des „Krieger⸗ Nationalversammlung vorzulegen, und daß sie deren schleunige Be—
nd Veleranene Vereins München“ eine Veputation des „Deuischen cathung für dringend nothwendig erachte, damit den schwankenden
zriegetbunbes“ kommen, an der Spitze derselben der Präsident Zuftänden der Regierung und der Institutionen, unter deren Hecr—
dieses Bundes, der Kgl. preußische Generallieutenant v. Stockmar. schaft Frankreich gegenwärtig stehe, endlich ein Ziel gesetzt werde.
Bei der Feier werden auch die österreichischen Veteranen- und (T. N.)
strieger⸗Vereine zahlreich vertreten sein.
München, 6. Mai. Die milirtärgerichtliche Untersuchung
in der Angelegenheit des verstorbenen Soldaten Plattner in Neu—
markt ist nunmehr vollständig geschlossen und das Strafverfahren
wegen körperlicher Mißhandlung eines Untergebenen eingeleitet gegen:
1) den Premier⸗Lieutenant Georg Fürthmaier, 2) den Sekonde—
Ldieutenant Frhr. v. Geuder, g.nannt Rabensteiner, 8) den Vice—
Wachtmeister Hartung, 4) den Unterofsizier Breunig, sämmilich
Angehörige des 1. ChevauxlegersKegiments. Die Sache wird vor
dem Militär-Bez.-Ger. Würzburg zur Verhandlung kommen.
Berlin, 5. Mai. Die in der nächsten Zeit außer Ge—
brauch zu setzenden Zündnadelgewehre find von unserer Regierung
alle an die chinesifche Regierung verkauft worden und gelangen
in dem Maße, in welchem jetzt die Mausergewehre in Gebrauch
kommen, zur Ablieferung.
Frankreich.
Paris, 7. Mai. Das Journal „Soir“ veröffentlicht eine
Depesche, wonach Don Carlos eine Preclamation an die Frei—
willigen gerichtet hat, in welcher es heißt: „Habet Vertrauen auf
Bott und auf mich, so werdet ihr niemals den Muth verlieren;
vir werden in Bilboo einziehen, unsere Fahnen werden überall
in Siegesruhm wehen, mit diesem Vertrauen werdet ihr die gott—
iose Revolution bekämpfen.“
Ueber die Organisirung der neuen französischen Landwehr
meldet der Avenir militaire folgendes Nähere: Die Altersklassen
von 1855 bis 1860 sollen nur in die Matrikeln eingetragen und
m Uebrigen als Land vehr-Reserbe behandelt „werden. Die 6
Alassen von 1861 bis 1865 werden in Lager oder Garnisonsstädte
einberufen werden, um die nöthige Ausbildung zu empfangen.
Im Kriegministerium ist man auch schon mit der Bewaffnung
aund Equipirung der einberufenen 400,000 Mann beschäftigt und
noch im Vonat Mai sollen in dieser Hinsicht, sobald nur die
kinzelheiten der Uniformen bestimmt sind, bedeutende Bestellungen
zemacht werden. Die Landwehr soll 144 Jufanterie-, 18 Artille—
rics, 18 Cavalerie-Regimenter, 18 Geniebataillone und 18 Train—
chwadronen umfassen und mithin jedem der großen Commanco's
ein Corps liefern, bestehend aus 2 Divisionen Infanterie, 1 Artille—
rieregiment, 1 Cavalerieregiment, 1 Geniebataillon und einer
Trainschwadron.

Au sirtessch e ob.

Unser in der Sängerwelt so sehr beliebler Landsmann Hr.
R. Simon, L Tenorist am Staditheater in Steini n verweilt
zegenwärtig in unserer Mitte und beabsichtigt, nächsten Montag
den 11. ds. im Oberhauser'schen Saale ein Concert zu gehen.
Wem die Vorträge dieses vortrefflichen Sängers nus dem Jahre
872 noch erinnerlich sind, wird diese Nachrich! qewiß mit Freuden

beurüßen. Näheres besagt das Programm.

Todesanzeige.
Verwandten, Freunden und Be—
cannten hiemit die traurige Nachricht,
daß unsere liebe Mutter, Großmutter
and Urgroßmutter
Anna Maria Ehrhardt
geb. Reif

heute morgen um 11 Uhr in einem
Alter von 85 Jahren 11 Monaten
in dem Herrn sanst entschlafen ist.
Um stille Theilnahme bitlen

St. Ingbert 9. Mai 1874

Die träuernden Hinterbliebenen.

* Halsverschleimung und heftiger Husten.
Mein sechszähriges Mädchen litt im vergangenen Winter an Halsverschleimung
und heftigem Husten; auf Anrathen ließ ich dasselbe den bekannten rhein. Trauben
Brust-Honig aus der Niederlage des Herrn Heinr. Schlichtinger hier gebrauchen.
Das Kind war in sehr kurzer Zeit durch diesen angenehmen Saft von seinen Leiden
befreit und erfreut sich feit dieser Zeit einer bortrefflichen Gesundbeit, waß der Wahr⸗
heit gemäß bezeugt.
Aibling (Gberbayern,) 1. April 1874. Josef Egger, Glasermeister.
J er Gebrauq des Trauben⸗Bruft- Honas· hat, selbst in den sont haan
sten Fällen selten seine Wirkung verfehlt, was durcch viele Tausend glänzender Au—
erkeunungen von Personen aller Stände documentiri ist. Man kauft diesen unübertreff⸗
lichen Safl nach wie vor allen ächt in St. Ingbert bei J. Friedrich
*Jecde Flasche ist mit der geseßlich depomrten Schutzmarke versehen, sowie mit F
einer Gebrauchsanweisung in welcher die Verpackung und der Preis der einzelnen“—
Flaschen genau angegeben sind. Attestprospekte ebenfalls grat's. Die Floschen
iänd mit Meialkapfeln verschlossen, welche den Firmastempel der Fabrik tragen.
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        HOMVBSA.

Nochdem die Königlich Bayerische Regierung das Offeriren von Original-Loosen der vom Staate garantirten Hariburge
Stadi-Lotterie in den öffentlichen Blättern Bayerns gestattet, erlaube ich mir hierdurch, den soeben anssgegebenen Plan der 266. Ver
oosung zur allg,meinen Kenntniß zu bringen.

Diese Teiloosung, welche bekanntlich aus 7 Klassen Lesteht, bringt im Laufe von sechs Monaten von den 76,500 Loosen
39,600 mit Gewinnen, und 36,900 mit Freiloosen zur Entscheidung.
. Cl, Zeh. am 17. u. 18. Jusai betragen die 8800 Gew. u. Freil. 090, 4415 Mark dagegen der Einsatz nur Mart
2.. 15. u. 16. Juli 3800 159890 — .10
3. 5. u. 6. Auguft 3800 240 A90 15
26. u. 27., 3800 3443885 120
16. u. 17. September 3200 3688,388 20
7. u. 8. October 2009 274 088 20
b 26. Oct. b. 16 Newo. „19200 .1Präm. 4.448,620 F .10
ez betragen demnach die X96006w. Pr. u. Freil. 5 08383 300 Nart dagegen die Einsäße nur 100 Ran
Die Bewinne und Prämie sind wie folgt eingelheilt:
pramio von 200 000 Mark Hamburger Courant,
1 Gewinn von 100,000 Mark Gewinne von 8000 Mark 5 Gewine von 800 Mark
75,.000 8000 488 200
306009 53000 17700 110
1000 5 100
3000 0
oö
500,
000 1200 , V
22,000 68 1000 8932 1
— . iõoòödöo 4⏑ „300 11289755, J 38

Freiloose erhalten sowohl die Gewinner der J. bit 6. Classe, als auch diejenigen der 7. Classe, denen Gewinne von
110 Mark zugefallen; ferner dise Interessenten, deren Loose in der 7. Classe keinen Gewinn erzielen, folglich geht kein Bethelligier
seer aus. — Die Prämie von 200 000 Maꝛk ist für das Loos bestimmt, welches in der 7. Classe den zuletztgezogenen Haupt:-Ge—
dinn von 2000 Mark aufwärts bis 100,000 Mark erhalten wird; der höchste Triffer kann daher im glücklichsten Falle 300,000
Mark werden.

Die Garantie des Staates der freien Stadt Hamburg für diese Verloofung, giebt Jedem die Gewißheit, daß letzkete solid
funditt, und zeigen die oben angeführten Chancen und die verhältnißmäßig getingen Einsätze dies schon zur Geuüge; für die prompu
Auszahlung der Gewinne sowohl, als auch für die rechtzeitige Lieferung der Erneuerungs Loose und amtlichen Gewinn⸗Listen bürgt
im Üebrigen das zute Renommöe, dessen sich meine Firma seit Jahren erfreut.

Um dem groößeren Publikum die Betheiligung zu ermöglichen, sind die Original-Loose außer in Ganze, auch in Halbe, Vierte
und Achtel eingetheilt, und sind zur nächsten ersten Elasse, deren Z'ehung am 17. und *8. Juni a. c. statifindet:

in Otiginal⸗Loose Mark Hamburger Courant oder auenmnKreuzer Südd. Wahrung.
J 2
⸗ 1*
ss vu * oss vx v
gegen frantitte Cinsendung der Beträge von mir zu beziehek.

In Gemäßheit des Z 2 der Plau-Bestimmungen müssen die nichtgenogenen Loose nach dee Ziehung einer jeden Classe vor dem
auf den Loosen bemerkten Termin erneuert, d. H. durch dieselbe Nrs. tragende, für die folgende Classe gültigen Loofe ersetzt werden.
— Diese jedesmaligen Erneuerungen sind für die Interessenten sehr zeitraubend und mühevoll, und habe ich zur Bequemlichkeit meiner
Interessenten eine Finrichtung getroffen, wodurch die classenweise Remittirung der Einsaͤtze sowie die Erneuerung der Loose denselben
erspart werden. — Die Loose werden nämlich von mir auf der Rückseite mittelst eines besonderen Stempels und durch meine eigen⸗
bändige Unterschrift für alle 7 Claffen gültig ausgestellt so daß die Interessenten nur diese Loose zu besiten bt uchen, um die darauf
gefallenen Gewinne zu erheben; die Loose der folgenden Clussen werden bei mir aufbewahrt, und steht es jedem Besitzer eines solchen
sür alle Classen gültigen Looses frei, sich davon selbst oder durch Andere zu überzeugen, daß auch seine Erneuerungsloose sich in
meinem Depot befinden. — Da diese Loose füc alle Classen gelten, so ertalten die Inhaber, so lange die Nrs. nicht erscheinen, nach
jeder Ziehupg unter Couvert nur die Gewinn-Liste, im Gewinn-Falle aber außer dem Gewinn und Freiloos den vorausbezahlten Ein-
satz vergütet.

Der Preis dieser für ale 7 Classen der 266. Verlsosung güctigen

/1 Original-Loose ist Mark oder 700 Gulden Südd: Währung.

⸗ v 9 4 30 ⸗

d 25 * v 1792 2 —

s i 12 is⸗ * 880 n — v
and enlbinde ich die resp. Besteller solcher Loose von allen Porto und Listen-Spesen. — Von allen Seiten wird mir für diese Einrich
fung, welche den Verkehr zwischen meinen Interessenten und mir vereinfacht und ecleichtert, Beifall gezollt, und kann ich den resb
Lesern pur empfehlen, von derselben Gebrauch zu machen.

Behufs Remitt'rung der Beträge wolle man sich der Post Anweisungen bedienen, auf deren Coupon die Beastellung der Loon
und die genaue Adresse des Auftraggebers »u enn

in Hamburg,
IOHheæ Mhen —
International Lesirinstitut

I. Mandelascchulo mit der Berechtigung zum einjährigen Militärdienst
2. Vorbereitung zum Examen für den einjahrigen Militardienst (Schon 181
andidaten bestanden); S. Pemsionat mit gtronger Disciplin. Lehrplan dureh die
Direction in Bruchea

Gegen Fr.⸗Eins. von 10 Freimarken
dLGSgr. (ob. 123 xr.) versendet Rionters
arlags· Anstait in luxe C Leipeig freo. das welt⸗
*ruhmte, m. viel. I eethen versehene

B320 Seiten starle Buch: Vr. Airy's
eder Krauke sindet filx sein Leiden
MBere dite durch dies Buch. Tausendt
zeugnisse bͤrgen dafür! — Niemand ver⸗
säirme es sg diese enese vielfach ver⸗
besserte Auflage baldigst anzuschaffen

J ẽerolauterer
RBer
bei z. Jos. Woll.
Vepnorn beseitigt (auch brieflich)j in
2 Stunden gefahtlos und sicher Dr.
med. DPrust in Leipzig.

Bürgervereins-Kränzchen.
Am Mittwoch Abend Zusammenkunft bei
Earl Engel.
Feuerwehr⸗Montag
Weter Weißgerber.
Rebdanon, Drna und Berleg von J X. Demesß in St. Inoben,
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        n

28—32229 28 *2 —
28335532325 35535883 3835 32 A—
z3533—3 3—— 3338388 535353335 4333238
38— — — 3333 3—38333
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32 —3480 8 87 53235 Ise 2
— 7 — 28 F
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5333535 2238 —2553855—5 33 535 35253552
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5333 2335 3 33 3 37
4 52 * 3553255 533—3. 2238535338
— 23 8 22 &amp; 52 753352 JI3 B8—E 53553 3557 7553
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57 333 3333 35385 735338 332338336
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55558353585 —3. 253 5— 35537 3
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335—55583 52 5555 3835333—833353833855 —— —
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5857 53383 3 —3 8353533 337
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3220 5— 33555 — 558
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2383 553855 7 — —5—2—5* —33323 .322388 *52
—— * 2 2 — 22 2 5 S 88 2 — * —— —
75— 5 3 7258 28 — —5 22 2 — z253422 — 352*
45 23558 53333333333
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        Ht. Ingberler Anze
Ingberler Anzeiger.
ö— —
* St. In berter Anieige (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt mit der Dienstags⸗, Dounerstags- and Sonntag
Anmer erscheint woͤchentlid vie rein al: Dinstag. Donuerstag, Sams tag und So n ntag. Assnnementspreis vierteljährig 42 Krzt. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispallige Zeile Blattschrift oder deren Raum herechnet. ——
Dienstag, derꝛ Ndai. * 1874
l ν, — *
—Dentsches Reich.

München, 9. Mai. Die lgl. Staatsministerien der Ju⸗
ij und des Innern fehen fi th veranlaßt, die unterm 23. Auguft
Irs. in Berücksichtigung der damaligen Gesundheitsverhältnisse
ptroffenen —XR — Weiterverbreitung der Cholera
bei der eingetretenen Aenderung dieser Verhälmisse außer Wirk—
iamleit zn setzen. —

Berlisn, 7. Mai.' Aus der gestrigen Bundesrathssitzung
vird noch belannt, daß die Ablehnung des Rkeichstagsbeschlus⸗
3 auf Gewährung“ von Diäten an die Reichstagsmitglieder
einstimmig erfolgte. Hinfichtlich der Mesoslutione des Reichstags
auf Ueberweisung der Preßdelikte an die Shwurgerichte beschloß
nan, bei der Justizorgamiation auf die Frage zurückzukommen.
Erweit bekannt geworden, ist bei den bisherigen Berathungen des
Justizausschusses die Kompetenz und die Zusammensezzung der
Schwurgerichte nicht zur Sprache gekommen, dagegen ist die Ueber⸗
veisung der Preßdelikte an die Schwurgerichte von der Mehrzahl
ir Bundesftaaten abgelehnt worden; nur Bayern und Würtlem⸗
—
hundesraths durfte am Montag stal'finden; ihren hauptsoͤchlichsten
und wichtigsten Gepenstand wird das Eisenbahn-Betriebsreglement
iden, dessen Abschluß in den Vorstadien für den nächsten Tag
u erwarten ist; auch andere laufende Arbeiten, welche eine Dispo⸗
tion Seitens des Bundesrothes erheischen, werden hierbei zum
Abschluß gebracht werden. Es gehören dahin u. A. die erforder⸗
ichen Anordnungen Uber die nächste Volkszählung, wodei es fich
doch um einige Aenderungen handeln wird, da man in verschie⸗
denen Punkten“ die Abei der letzten Volkszählung gemachte Erfah—
ungen zur Herbeiführung eines erleichterten Verfahrens und der
krz elung sicherer Resaltate bennten will.

Beruin, 10. Mai. Das Preßgeß bom' 7. d iß

eute promulgirl worden und tritt am 1. Juͤli in Kraft. 2

Waesba déen, VBr Mairesaiser Wilhelm ist heute
Botmistag 108/40 Uhr in bestem Wohlsein hier eingetroffen. Der
daiser fuhr im offenen Wagen durch die reich beflaggte Stadt nach
dem Schloß, überall mit Hochrufen und Blumenspenden von der
hebollerung begrüßt.. — —7miie chtee o.

r Fraukreich. 7 Zweibrüchen, 11. Mai. Am Samstag wurde in Irx

Parins, 8. Mai. Frantreich, oder vielm hr eine Anzahl he im von e!nem Landfuyrwerk, dessen Lenker unter dem Einfluß
ener Staalsmänner — wenn- maad die regierenden Herrn so nennen ines nicht gaaz nebelfresen Zugandes gestandea haben soll, ein vier
arf — beginnt ein frevelhaftes Spel mit dem Schicksal es Jathee, altes Kind oerart überfahren, deß es zofort tont war.
dandes zu spielen. Man versucht jetzt schon die Welt glauven zu F In der Stallung des Sch einermeister Hornberger n
nachtn, als ob. Deutschland kriegerische Zwecke verfolgte. Zu dem Steinwe ler steht etue Kuhrnie das erste Mal ein Kalb das zweite·
Fude wird in die Tim⸗3* von hier ein Kukuksei gelegt und nache mal zwei und das driite Mal drei Kälber zut Weil bracht⸗. Da
dem das Junge dort zausgebrütet ist, wird es von dem eigenen die vorletzte Geburt mit zwei Kälbern im Juni v. J. die letzte im
Bater als ein Sturmvogel, der Krrieg verkünden soll, ausgeschrieen, derganzenen Monat erfolgte, so ergibt sich jn dem Zeitraume von
din Franzose mag derglichen Geschichten glauben, wie der „Times 10 Mouaten ein Kalberzuwachs von 5Stück die sich sämmtlich
artikel““ fie erzählt, nhet daß ein englisches Blatt solche Dummhei— inchestenckö perl'chen Zustande befinden. 5.
en sich aufbinden laßt, ist mindestens sehe erstaunlich. Die ganze Spreiserun 80 Mai. Se. Exz. Hert Staatsrah und Regie⸗
Welr anßer Frantreich —weit, daß die Deutschen sehr friedlich ungsprätidemen v. Braan befuchten heute in Beoleituüg des k. Regie⸗
zesinnt sinde daß sie vone Niemaud etwas wollen, daß sie, sofort ungsrathes Herrn Grafen Fugger die hi-sine Frramenar be I
ven ewigen Frieden unlerzeichnen würden, allein dien Sorge um chhule, unad sprachen ihre vollständige Beftiedung über die bis—
klsaß · Lot hringen und um den Revanchekregläßt sie ihr Pulver erigen Leistungten der erwähnten Anstalt'dus.
rocen halten. Uebrigens wird die G du'd und Friedensliebe F Offenbas, 7. Ma'. De durch Franksurt er Blaͤ—
X——— verbrteitnte Rach icht doß einem auf der Chaussee bei. Sel—
Berdaͤchtigungen, wie sie ein Franzose in der „Times“ vorbringt. genstadt ermordeten B ehhändler aus Welzheim, dessen Leiche nach
aun der Krieg — wenn doch iner sen muß —ner es bleuniamw rdep. dier verbracht worten ser, st quf-einen etwas gewagten Scherz

Paris, 9. Mai. Die offiziöse „Presse“ baut folgendermaßen zurückzuführen, den sich einige Off nbacher. Witzbolde kürzlich in—
vor: Kaisfer Aferander wird während seines AÄusenthaltes einem dortigen Wutqgsahuse erlaubten, indem sie unter sich, doch
n England sicherlich die Kaiserin Eugenie besuchen, um so, daß es in der Nätte sitzende Frantfurtet hören mußten, erzähle
die gule Erinnexung zu beze gen, die er von seiner Pariser meise len: es sei auf der Bieberet Landstrahe ein Welzheimer Viehhänd⸗
bewahrt hat. Wenn dieser Schritt der einfachen Höflichkeit von lr autansuader worden, der eine Anzahi „Schnite““ (meint 4
der bonapartistischen Partei ansgelegt werden sollte,nso würde sie Schoppen) im Leibe und einen tüchtigen „Hieb' ( „Rausch'“)
ich“ Mur eine Enkläuschung bereiten. Wirwissen, inder That, KMopfe gehabt habe. ..4
zz der erussische Kaiser den Carakter seines Besuches nicht entstellennn TWaüncchen, 6. Mai.' Auf Betreiben der Glaubiger der
ansen und nicht gestatten wird, daß man einen politischen Alt in Adele Spitzeder ist gegen den frühern Redacteur des „Volksboten,“
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        Kerl Zandee, eine Klage auf Rückzahlung eines von der Spizeder!
erhaltenen Darlehens von 12,000 fI. ⁊c. bei dem Agl. Begirts
gerichte dahier eingereicht worden; da Zander abwesend ist (er
weilt bekanntlich in der Schweiz.) so wird die Klagestellung durch
den Staatsanwalt am Bezirksgerichie öffentlich ausgeschrieben.
FMüncheu. Der König hat dem Componisten Richard
Wagner den Marximiliansorden, Abtheilung für Kunst, verliehen.
7 Neuere Berichte aus Frankreisch melden Schlimmet
von dem durch den Forst neuerlich dort angerichteten Schaͤden
Die letzten Aprilnächte, welche bei uns die kältesten waren, hatten
dort weniger Schaden gethan; dagegen war die Nacht vom 4.
auf den 5. Mai, in weilcher z. B. in der Champagne das Ther⸗
mometer auf 89 unter Null sank, für die Weingegenden von
Mittelfrankteich sehr verderbenbringend. In Burgund daben auch
die Kartoffeln, das Obst und der Reps gelitten.
Ein grauenhafter Vorfall hat die Bevölkernng der Um⸗
gegend von Marfeilüe in Erregung und eine angesehene Fa
milie in namenlose Trauer versetzt. Der „Patrie“' werden daru
ber solgende entfetzliche Einzelheiten geschrieben: „Vor ungefähr
wei Jahren perheirathete sich die kaum 16jährige Tochter der Eheleute
X . mit einemn jungen Mann aus Salen: Nach ungefäh'
inem Jahre freierten die jungen Leute die Geburt eines Kindes
Die junge Mutter war schon sast ganz genesen, als sie einel
Abends tinen;so heftigen: Blutsturz belam, daß sie sofort die Be—
sinnung derlor und der in der Eile herbeigerufene Arzt nur noch
im Hause iankam, um den Tod der jungen Frau zu conftatiren
Es war Mitte August, die Zeit in welcher im südlichen Frankreich
der tropijhen Hitze wegen, Leichen nicht lange stehen können.Der
Arzt ordnete deshalb sechs Stunden nach eingetrelenem Tode die
Beerdigung der Veiche an, und wurde die Todte von der trauern⸗
den Familie zur letzten Ruhestätie geleitet. Als vor einigen Ta
gen der Wittwer die Ubsicht zu erkennen gegeben hatte, sich wieder
verheirathen zu wollen, reclamirte die Schwiegermutier, Mab
X.· „die Leiche ihrer Tochter zur Ueberführung nach Mar—
se le. Die Mutter wollte selbst bei der Ausgrabung zugegen sein.
Als jedoch der Stein von der Gruft abgehoben wurde, taumelte
fie entsetzt von dem schrecklichen Anblick, der sich ihren Augen dar⸗
bot, zurück. Der Sargdeckel war aufgebrochen, die Leiche lag mit⸗
ten in der Giuft, die Haare zertauft, die Kleider zerfetzi und die
Finger halb abgenägt. Die Verzweiflung der schvergepruͤften Mut—
ser ist unbeschreiblich, sie ist dem Wahnsinn schon fast verfallen. Das
Gericht hat jofort die Untersuchung gegen diejcnigen einge'eitet,
welche die uUbereilte Beerdigung der Scheintodten veranlaßt haben.“
r Altkirch Elsaß), 3. Mai. Nicht weit von Alllirch ober—
halb Hirtzbach hat man eine wirklich Räuberhöhle endeckt.
wo alle zu ddaub und Diebstahl nöthigen Geräthe vorhanden waren'
Revolver, Dolche, Nachtschüssel ꝛc.; Mundvorrath war auch da, als
Speckseiten, Buttertöpfe, was vermuthen läßt, daß die Insassen
gesonnen waren, die schöne Jahreszeit da zuzubringen. Die Hel—
denthaten dieser Bande setzten die Geaend in Schrecken und Fei-
Verlobungsanzoeigo.
—A
Jakob Kaufmann
Verlobte.
St. Inabert. Mai 1874.

setzen; sie entgingen allen Nachsuchrngen. Eines Tages wurde,
sie vor einigen Holzbauern bis nach Largützen verfolgt, und es ge
jang diesen, die zwei Jüngsten der Bande festzunehmen. Der —X
von ihnen wollte noch schnell feinen Revolver laden, alleinen
wurde zu Boden geworfen, ehe er ihn gebrauchen konnte, Et
scheint, daß seitdem der Rest der Bande das Weite gesucht ha
und die Eiuwohner der Gemeinde fühlen sich wieder wohl. Am—
selben Tage entging den Räubern ein Notar aus der Umgegen
nut durch die Schnelligkeit seines Pferdes.

7 Der deutsche Genossenschafistag, auf welchem Schulze⸗VDe

litzsch die Vertreter der von ihm ausgegangenen Wirthschafts- und
Ecwerbsvereine um sich zu sammeln pflegt, wird dieses Jahr ijp
Bremen stattfinden und zwar im Laufe des Monats August.
7 Zu pfingsten findet in Havre ein großes Schützenfest fialt
Alle Schützen Frantreichs sind zu demselben eingeladen worden
300 englische Freiwillige in Uniform werden erwartet. Die Schwei
wurde nicht zur Theilnahme aufgefordert.

f Der Geh. Commerzienralh Krruppiin Efsend hatte big
her 7200 Thle. Eintommensteuer bezahlt. Wie der,D
R. C.“ berichtet, wird, ist Herr Krupp für das Jahr 1874 in
die 117. Steuerstufe (gesezt und zu einem Steuerbetrage von
50,400 Thlr. veranlagt worden. Diese Summe würde somit be
einem Zinsbetrage von 3 Procent veranlagt, ein Einkommen vor
jährlich 1. Million uüd 680,000 Thlr. repräsentiren.

7 DdDer Leichenderbrennung hat sich bereits der Humor bemäch tigl
In einem Bierlokal in Pforzheim ist seit dem 2. Mai eine
lolossale Urne zum Zwecke der Aufbewahrung „stammigastlicher Ueber
reste“ mit folgender Aufschrift aufgestellt:

mz33 Weß Asch' in dieser Urn soll sei

. , Find' sich als Stammgast täglich iin.
Der, Aschentrug, welcher seinem Umfange nach etwa 1000 Stamm
zastaschen aufnehmen kann, befindet sich in einem Miniaturtempel,
nuf Tessen von Saulen getragener Kuppel ein Genius mit der Sen'⸗
ind mit einer hbrennenden Fackel tbhront
Dienstesnacheichten.
Der Schullehrer Wilh. Sei bert von St. Ingber! wurdt
zum Lehrer an der kath. mittleren Mädchenschule zu Kaiserslauterr
ernannn.

Der bisherige prolest. Pfarrvikar L. Simon zu Nußdort
vurde, seiner Bitte entspechrend, durch das Kgl. Konsistorium von
16. Mai an des bisherigen Dienstes enthoben und für immer aus
er Liste der pfälzischen Pfarramts-Kandidaten gestrichen.

We eine Annonce hier oder auswärts veroöͤffentlichen und Zei
tesp. Geld sparen will, der beauftrage damit die Anndn
en Expedition von WMaacencteim &amp; VvVogiler ir
ranmk furt u. M., deren ausschließliches Geschaft es ist
Anzeigen in alle Zeitungen der Molt bilsliaß au vermitieln.
— — ò äσX.σ α
hanna, 2. v. Wilhelm Settert. 12. Mar- valt, Ehefr. von Johann ĩn un bre⸗
garetha Maria, T. v. Nikolaus König. 18 Kreischer, 4 J. 53 M. all, T. v. Johann
dudwig, S. v, Ludwig Merker. 14. Eli- streischer. 12. Apollonia Selgrad, 379
abetha, T. v. Georg Philipp Roth. 15 alt, Ehefr. v. Nitk. Pressmann. 18. Augufie
Tlisabetha, T. v. Peter Gehring. 17. Jakob Seibert, 1I J. 4 M. ait, T. v. Wilhelm
S. v. Jobann Hitzelberger. 18. Maria T Seibert. 14. Maria Bender, 28 J. alt,
b. Peter Becker und Ernst Ferdinand Edu: Ehefr. v. Johann Gries. 16. Michael
artd S. 53. Wilhelaa Hentich. 19. Lud. Schwarz, 26 Tag alt, S. v. Kas par
wig, S. v. Daniel Leonhardt, Catha Schwarz und Maria Muͤller, 72 J. alt,
cina. T. v. Ludwig Küntzer, Adolph, S. Witb. v. Michael Menges. 119. Johaun
o. Car! Ehllbard uad Ludwig S. d. Lud Schmitt, 47 J. alt, Ehem. v. Elifabeiha
wig Schwender. 20. Jakob, S. v. Jatob Menges. 21. Maria Quiring, 62 J. ait,
Lefebre. 21. Friedrich, S. v. Nikolaue ledig, T. v. Peter Quiring. 23. Johann
Stolz und Jakob, S. v. Georg Gehring Georg Feichtner, 74 J. alt, Wiftwer von
22. Catharina, T. v. Peter Jung. 28 Maria Anna Kiehl. 26. Elisabetha Jung,
Catharina, T. v. Franz Carl Müach. 28 2 M. 24 Tag ait, T. v. Jatob.
Franz, S. v Peter Schmelzer. 29. Eli— Verehelicht haben sichr
jabetha, T. v. Ludwig Siegwardt und Eli- Am
jabetha, T. v. Jalob Maurer. 16. April Nikolaus Stolz mit Elisabetha
Gestorben sind: Schmitt. 27. Johann Kneib mit Kathari⸗
na Klemmer. 23. Franz Ganster mit Bar⸗
bara Wahrheit, Johann Thiry mit Elisa⸗
betha Kohler und Nifolaus Hager min
Barbara Zintel. 28. Johann Bustermann
wmit Margaretha Eich. 80. Johann Josepb
Zchmitt mit Maria Anna Feichtner.
St. Ingbert, den 7. Mai 1874.
Das Bürgermeisteramt
Chandon.

Der obere Stock
meines Wohnhauses am Weiherdamm ist
sofort zu vermieihen.
A Aung.
— 7—75— I77
Civilstand
der Stadt St. Jugbert pro Monat
April 1874.
Geboren wurden?
X
J. April: Jakob, Suv. Adam Fiti und
Johann, S. v. Georg Netz. 2. Johann
kudwig, S. v. Theodald Schurck, Otto
S. v. Johann Uhl und Karl S. v. Peter
Brill. 3. Christian, S. v. Christian Becker
und Carl Friedrich Rudolph, S. v. Rudolph
Munzin ger. 6. Elisobethn, T. v. Johann
Lang und Phil'pp, S. v. Karl Ecker. 7.
Valentin, S. v. Peter Wagner. 9. Karo⸗
lina Catharina, T. v. Christian Müller und
Helena, T. v. Jalob Saivarz. 11. Ka-
xolina, T. v. Wilheim Seibert und Jo⸗

Am

2. April: Elisabetha Stolz, 3 Jahr 6 M
alt, T. v. Nikolaus Stolz. 8. Friedrich
Christion strämer, 74 Jahr alt, Wittwer
von Friederika Catharina Franziska Braun
und Johann Weiser, O M. alt, S. v
Johann Weiser. 5. Johann Kellmayer,
M. 16 Ta. alt, S. d. Christian. 6. Peter
Lehnhard, 80 J. alt, Ehem. v. Barbarc
Bubel. 7. Catharina Zimmermann, 43 J.
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2 52585 537553 255335 8 252 518323 3383332 8 —
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53. 28 2383 5523335 ——A—
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25 —z533823235 2—*822 23223 8* 22 53332 —z23832353 353 —
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55 —53335325* 53656 52552332352 254 253 5332350 — 8582 52
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* 33 5533* 23255 50907 2*8 58 c5 —— 855. 2 3*83 2
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2 5* 58323232.3 *3533835 33.33 82 28 32232588 12328 2323
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*5

s —
35387288
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* —A
2828 23
52328 39
23 —
7785 3 532
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23333387
32
9— — 2555
35 5
2235 —* 5 *
252 5* 25
s8 58
8 *
5*

— — ⸗ —77 ——
— —— 23337—53063 9 2.5
2222 23223 82*528 285 3 33
25 —3 —— —— —— 5—5— 533 —8353*
23 22785333 —7 6 —535 52. —A——
——
— — 2272 23 7178
38 8—3333 ⏑ 5335 —322
* — 3. 8 — — —235
533 5 2—2 — . 5 —»35 —55893532*
3233 7 S5—2. — 38857 23—32223
— 8* 2. 2 3 63 — ——
3 —83834 —2 3 2532 2.3
33 .688—325 33353 5—83 5253333
38 . —2 *2225 —— 2123 3.7232.
7383 38385352335. —— 235282353533
32 225*56 80 355 *. ——
8353—3 83 —33 573325
22 S280 2323 2 8382*253 8*282 533*87 53 326
125 2 2 5. — 232 —
7 2 2 2 2— 5332. 58
25 523E S 5—2— 523 2 S.*3,9
Gi b 3* 3835 55333* 33383
—— 353 — 233 c —— — 22* — —
33 33 —38 5333
5 2.— 5* 2
2 5.2 .*22 — 58 2322873 2*2 25
*523 252. 55 235* 522587— GOS 273
— —
3 —322 38
— 5
— 3 8 33 82383338
—2— 8—32——— 8— z73
———— —— —8* —* —8 —2 * *

— 97—

i2

— * 2.12 ⸗ 22 0

23 S2.3. 8 82230—3—
5 55 — — —A 25 —
m.32——3 5325 325*5* 825
52353 — —3 2 252 22
—253 2 &amp; 72 757 85 3582 2 528*
— — 223 — 23.2
—A 88*
78 — 2.3 *
525837 2 * 323235

* —A — — ———————

—— n 2 258 S — 3 X »2*
—— 228282 3 3 7
5 33 — ——3523232
723 —— 832 — 52372——7—*
— 882237

* — 8* 7 — 0

— — 3 233

25 —3228 223825 *5

*5—52 — 2—77—2032 2

2—* 2325 325 — ———
— — —

* — 3* 2322 * —
*23— 5——2435 5
— — 2* 4 J J
57 —2 53553 38
5588* — ———
25 * 5 34 —
532 E. 333 6— 32
2 2*525 F
2 —2 — 7*—

25 9 23 —538 5— ———35
⸗——23 3 2—2—2. 5722
582833 22238*
3 . — 52 53 223 53
52 — 8—— 3 3 55— 35*

27 —58—56463 5 23 8— 5
2355 5—3335358
123 5 5—28 55827 232272*
*23 *2—2 2. . 22320 7.

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2* * — —Z —5 2 —— 25 — * **
33* — 35 — 523 —— * 3.328 ẽ5 —
23—23 2 5. — — 2 —223. 2 *
— 6— — 2333 —853327
3588* 22 22 * —— — —33 35233350
2*8 837 8. 5 *22 22 —— 3233* 2 23
—8237533* 82232 252*22 24 222
33 235.3 3—33 —— * 2 259 3.2—
—A — *25. 2.2 2 683 52 555 2
272.22 2 —60 533335335 2 2*
585 2 55,255 565 28 * 252
2 2227 38 3 3z35 3233332 327 * 2357 7
232825.7 — —— — 5252325
53232 8 *283—803 5,5 3 72 5*82 3BRe — . ——e—— —
5 — 75 —233 2533— xx —
8*86 387 3 * — — —25
7 — 22—8 28 3 8 3. 3. ** —72—
— ———— — —— 22. 55386 —EF
——— 2 25525 — 25.53 — 2. 23 —5 53
* n 53 —— 73 5* . —22 5 2 3—B332 23 2X. 35
28 33 3 335 *3
—* ve 2* —* —— J 2* 27 — *
5 —5332 23 c 8 2 —D
3 3 8.5.2 2— 2 78 2* *26—232 3255
223 —
2* C * —3 2 * 25 —
—* —2 — 7 2 75 2 —: —** * * 2
5 58338 5* 353 53325 —55333523
53 7 327 383.8 2722 — 53 2 22 2
83327587— 35335333 5. 73237 ———
— 233 3 23 5* 338* 5233 285 —— 330373
5 52 7 0 5533 —535532 E ———
—E * — — 27 4 5422 — —
. * *⸗ 6618* S 7 ————3 5223027 *
S2⁊ ——*— F— * — 32
— 3. ——— 02 25 2.2 3.2 2. —
83355 537 8833 33238 vos
*3272 *2 —Z.5 232232. 2 52 * — ———
—7v 255 ⸗ 23 —— —

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        Sl. Ingberler Anzeiger.

Der St. In,berter Anzeiger (und dat mit dem Hauptblatte verbundeneUnterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntag
Rummer ericheint wöchentlid vie rmal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnemenispreis vierteliährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Kerzr. die dreispaltige Zeile Blaitschrift oder deren Raum berecdhnet.

M 7JVI.

——5 ö— — — —ñ —ñ— —
Donnerstag, deu 14. Mai. 1874
Deutsches Reich.

München, 9. Mai. Seitens der Eisenbahn-Verwaltungen
war man schon seit längerer Ze't bestrebt, eine Vorrichtung zu
inden, welche es nicht nothwendig mache, daß man zur Der—⸗
uppelung oder Aushängung der Wagen zwischen
diese träte, da dadurch fehr viele Verunglückungen vorkommen.
herr Haeberlein, der Konstrukteur der nach ihm genannten
Zremse, hat nun auch dieses Problem gelöst. Gestern hatte ich
Belegenheit eine solche Vorrichtung probiten zu sehen. Durch
wei miteinander in Verbindung stehende Hebelstangen kann auf
eder Seite des Wagons mit einem einfachen Griffe ohne beson⸗
)ere Kraftanstrengung die Verkuppelung gelöst und ebenso auch
wieder die Verbindungsketle in den Hacken des andern Wagons ein—
gehängt werden. Um den Haken, bezw. Kette verbindende Kurbel
anzuziehen oder nachzulassen, kann ebenfalls von beiden Seiten
ein entfprechend konstruirter Heber benützt werden, so daß es nicht
mehr nöthig ist, zw schen die Wagen des Zuges hineinzutreten.

München, 11. Mai. Der König hat sich heute
Mittag 12 Uhr 80 Min. mittelst Extrazuges nach Starn⸗
berg und von da nach Schloß Berg begeben. Das Kol. Hoflager
wird wit dem heutigen Tage dorthin verlegt. Der König wohnte
der gestrigen Aufführung der Richard Wagner'schen Oper „Teistan
und Isolde“ aa. — Als Zuschuß für die zu bildende Unterstützungs
tassa des bayer. Veteranen- und Kriegerbundes hat der König
die reiche Gabe von 3000 Mark übermitteln lassen.

München, 11. Mai. Auf der Tagesordnang der auf
rorßen 93 Uhr anberaumten 29. öffentl. Sitzüng der
dammer der Abgeordneten stehen folgende 2 Gegen⸗
ttände: 1) Präsidialvortrag über den Personalstand der Kammer
nebst anderweitigen geschäftlichen Mittheilungen, 2) Bericht des
Finanzausschusses über die dem Centralfonds zugewitsenen Staats
innahmen und deren Verwendung im Verwaltungsjahre 1870.
Berathung und Beschlußfassung hierüber.

Wiesbaden, 11. Mai. Der Kaiser macht täglich Aus—
ahrten zu Besuchen und wohnt Abends den Vorstellungen im
Theater bei. Mittwoch Nachmiltag findet zu Ehren des Kaisers
ine große Corsofahrt, Mitwoch Abends anf Allerhöchsten Befehl
die Vorstellung von Schumanns Oper „Genoveva“ statt. Die
Broßherzogin von Baden wird worgen hier eintreffen.

Straßburg, 8. Mai. Das „Els. Journal“ schreibt
Wir erfahren, daß die Regierung Herrn ven Schauenburg, Eigen.
hümer in Hochfelden, und Herr Victor Ebel, der gleichfalls Hoch
aalden bewohnt, den Befehl geschickt hat, das Gebset von Elsaß
Lothringen in kürzester Frist zu verlassen. Die Ursache dieser
lustmeisungen soll darin siegen, daß beide für Frankreich optir
und demnach kein Recht hätter, im Reichslande zu wohnen.

Berlin. Drei Vorslandsmitglieder des hiesigen „Allge
neinen deutschen Arbeiterver ins“ (Socialdemokraten) sind gegen
wärtig im Gefängniß; zwei andere Vereinsmitglieder wurden dieser
Tage in Haft genommen.

Berlin, 11 Mai. Der Bundesrath beschloß, jehzt auch
Funfmarkstücke in Silber prägen zu lassen, ferner nicht schon di
Volkezagßlung am J. December 1874, sondern erst 1875 vorzu
nehmen, und eine Centralstelle fur Meereskunde und Sturmwar
aung zu gründen.

Berlin, 11. Mai. Das Abgeordnetenhaus lehnte heut
as Ansinnen, für 5 Millionen Prioritäten der Berliner Rordbahu
ie Zinsgarantie des Siaates zu gewähren, ab. Lasker sprach
ch sehr heftig gegen den Gründungsschwindel aus, welchem auch
dieses Unkerrehmen seine Entstehung v rdanke; der Staat dürfe
olche lussige Unternehmungen nicht noch unterstützen. Der Han⸗
delsminister befürwortete die Zin?garantie wegen des Nutzens der
bahn für die brireffenden Bezirke, konnte aber den tiefen Ein—
ruck, welchen Lasker gemacht hokte, nicht verwischen. Nur die
Kechle und ein Theil 'des Centrums war für Gewährung der
Iluszarautie.

Der Rudtritt des Grafen Harry Arnim

ist, wie das „D. W.“ hoört, bisher noch nicht erfolgt.
Fraukreich.

Paris, 10. Mai. Laut „Presse“ geht Mae Mahon ersi
nächsten Samstag nach Versailles. Der officiöse, Monitenr“ schreibi:
Die Regierung hat ihre Beschlusse Betreffs der constitunonellen
Besetzentwürfe gefaßt. Der Gesetzenlwurf Betreffs der ersten Kam—
mer wird am Dienstag oder spätestens Freitag vorgelegt. Ihm
vird eine sehr lange Motivirung vorausgehen, weiche aber die
Uebertragung der Gewalten nicht berlihrt, oder höchstens andeutet,
velches Verfahren eventuellen Falles befolgt werden könnte. —
Die franzoöͤsischen Bischöfe veranstalten jetzt Wallfahrten für Dou
Toarlos. In Marseille fand heute die erste statt. Die legitimisti
sche „Union'““ meldet darüber: Ungeachtet des schrecklichen Wei—
ters begab sich hente eine ungeheuere, aus Legitimisten aller Stän⸗
de zusammengesetzte Menge nach Notre⸗Dame, um den göttlichen
Segen für die Waffen Don Carlos zu erflehen. — Laut „Gaulois!“
ließ die Regierug 120,000 für Don Carlos bestimmte Patronen
an der fronzosisch spanischen Gränze wegnehmen.

Paris, 11. Mai. In der heutigen Versammlung des
linken Centrums hoben mehrere Redner hervor, daß der Bonapar⸗
sismus im VLande Fortschritte mache. Sie geben der Haliung des
Pinisteriums und der Unsicherheit der Lage die Schuld, Es machte
ich überhaupt eine gewisse feindselige Stimmung gegeu das Mi—
aisterium geltend.

Der Schwurgerichtshof von Nanch verurlheilte in seiner
Sitzung vonn 6. Mai den dortigen Holzhändler Auguslin Drone
zu sieben Jahren Gefängniß, weil während des Krieges, als die
eutsche Verwaltung in dem Meurthes Departement 13,000 Eichen
Allen ließ, dem mit dieser Operation belrauten Mannheimer Hause
Mohr und Comp. mit Rath und That behiflich gewesen ist. Der
Bcrichtshof erbligte in dieser Handluͤng ein bon“ dem —A
verdöates „geheimes Einvernehmen mit dem Landesfeinde.“

Spanien.

Bilbao, 11. Mai. Die Carlisten haben Trudpen zur Ein⸗
chließung von Vitltoria abgeschickt. — Der Carlistenführer Elio
vefestigt die Defiles in der Richtung von Bilbao. Nach den Be—
ichten der republikansschen Behörden sind die Carlisten demorali⸗
itt und unterwerfen sich sehr zahlreich. Unter denen, die sich
den Regierungskruppen gestellt haben, besindet sich der Bandenchef
Belnes. — Die Regierungstruppen bereilen ein⸗ Offen sibbewegung
dor.

Nach aus Santander unterm 10. d. in Paris einge⸗
angten Nachrichten wäre die neueste Bewegung der Carlisten gegen
ie Ebrolinie und gegen Guypuzcoa gerichtet.

Die carlistische A nleihe zu London, welche erst
jach der Einnahme Bilbao's effeltiv werden sollte, ist vollständig
Jescheitert. Die betreffenden Bankhäuser haben sich definitid von
em Projekt zurückgezogen.

Italien.

Rom, 11, Mai. Die amtliche Zeitung ist zu der Erklä⸗
rung ermächtigt, daß die Behaupfungen der . Times Correspon-
denz“ vom 5. Mai, betr. das angebliche Gespräch des Königs von
Italien mit dem Fürsten Bismark (die Bevoͤlkerung von Saveyen
und Nizza zu Gunsten ihrer Wiedervereinigung mit Italien azu
searbeiten) gänzlich unbegründet ist.

Amerika.

New⸗-York, 6. Mai, Die durch das Austkreten des Mi⸗
isipi herbeigeführten Ueberschemmungen gewinen an Ancdetnung;
n'ge reiche Baumwoll-Plantagen in Arkansas sind verwüstet wor.
den. Die Berichte behaupten, daß eine ähnl'che Ueberschwemnmung
im Verlaufe dieses Jahrhunderts noch nicht erlebt wotden ei;
der angerichtete Schaden übersteige den Schaden, welchen die beiden
zroßen Feuersbrünste in Ch'cago und Boston angerichlet hatten,
um das Zehnfache. Kunder!e von Quadrat-Meilen des fruchdar⸗
tten und bestbebauten Lendes in Amerika sind durch die Fluͤthen
        <pb n="304" />
        dinweggerissen worden. New-Orleans, Nashville und viele kleinere
Städte stehen unter Wasser. Hunderte von Stücken Vieh find er—
trunkten, Häuser und Farmen weggerissen worden und der Schaden
ein ungeheuerer. In Boston und anderen Städten werden Samm⸗—
lungen zur Unlerstütung der Rothleidenden veranstaltet.
Vermischtes.
FKaiserslauterrn, 11. Mai. Der Rekurs des kalho⸗—
lischen Pfarrens Dahl gegen die Einführung der konfessso—
nellgemischten Schulen in hiesiger Stadt ist vom Mi—
nisterium definitiv abgewiesen worden, so daß der Einführung nun
Nichts mehr im Wege steht. 5 Jahre hat es freiltch gedauert,
ehe die Sache zur Entscheidung gekommen ist. — Die erledigte
Theaterrestauralion wird vom 15. Mai an Herr W. Stark (Café
Fritz) pachtweise übernehmen. — Bei einer am Samstag stattge—
habten Verfteigerung wurde eine Attie des Eisenwerks
Kaiserslanztern (alte Emission A 500 flh,) zum Preise von
650 f, eine Attie neuer Emüssson, worauf erst 40 040 Lingezahlt
sind, zum Preise von 270 fl. verkauft.
v Speeier, 11. Mai.(Pf. dende Der Redakteur der —
„Rheinpfalz“, A. Schwab, erhielt auf Nachsuchen die Er:; 228 —88* .45. jür alle diejeniga.
Aubniß, seine Stra fhaft auf der Festung Rosenberg bei Krongch Höchst beachtenswerth e 0
»ellehen zu dürfen. Hauf eine solide und Erfolg versprechende Weise dem Glück die
Maim z- 11. Mal. Geftern fand in Mommenheim bei Hand zu bieten, ist die im heutigen Blatte erschienene Aunone
Belegenheit der Euthüllung des Friegerdentmals eine bedeutende Nes Hauses Ropt enJεε Co,,. in Hammuuarg.
inder betheiligten. hierz Norstich 2 F
Ied de Rede eines Festtheilnehmers gegeben haben, indem Magdeburger Hagel Versicherungs-⸗Ge⸗
)erselbe unter Anderem gesagt haben soll: „Die Ultramontanten sellschäft.
haälien den Krieg don 1870-71 herauftdeschworen.“ Die Keile Nach dem sorben erschienenen Rechnungsab'chluß dieser Gesell⸗
tei soll so allgemein gewesen sein, daß sogar Frauen und Kinder schaft ist auch das vergangene Jahr wieder verlustbringend für
mit Dachziegeln auf die Kämpfenden geworfen hätten. Bedeutende dieselbe gewesen. Da der Gesammlverlust 274,700 Thlr. belrägt,
Berletzungen follen in großer Anohl stattgefunden haben. also von dem baar eingezahlten Theile des Grundkapitals mir
Thner telegrafischen Mittheilung aus Dijomn zufolge, noch 25,000 Thir. vorhanden.
VBektauc“ zZen.

ind die Reben in derr Bourgogne, Macon und Beqa—
olais gänzlicherfroren.
(GGuter Magen.) Ei'ne fröhliche Gesellschaft saßen
einem Bürgermeisterei-Orte des Hunsrückens, nicht weit do—
dem Moselstrom entfernt, beim üppigsten Mahle. Nach vollbrech
ter Arbeit kam die Rede auf die Verdauungsfähigkeit des Magens
kin Streit entshinnt sich. Hie Welf! Hie Wasblng! Hie dun
nagen! Hie Huusrüchermagen! Der Kampf werd hef!tiger. Dan
hittet sich einer der Herren, seine Behauptung durch die That n
beweisen. Er propornirt die Wette, noch augenblicklich zretz des ope
enten Mahles 4 Hundert hartgesottener Eier verzehren zu wollen
Die Wette wird angenommen; der Preis: eine Flasche Duo a—
Montebello. De Cier erscheinen; “2 Stunde spaäter, und nm
die Schalen sind übrig. e Dutzend Eier noch zum Dessert, dam
die gewonnene Flasche Champagner draufgesetzt, mit dem Wunscht
einer çeruhsamen Nacht und mit dem durch die That bewiesene
Ausspruch: „Cin Bauernmagen kann Alles vertragen“, empfiehl⸗
sich der würdige Herr, um am andern Morgen schon früh, seinen
Zbliegenheiten mit gewohnter Pflichstreue nachzugehen.

—z—22
Tausenude
werden oft an zweifelhafte Unternehmungen gewagt, während vielfach Gelegenheit geboler
ist, mit geringer Einlage zu bedeutenden Capitalien zu gelangen.
Durch ihre vortheilhafte Einrichtung ganz besonders zu einem foliden Glücksversuch
geeignet ist die staatlich genehmigte und garantirte große Geldverloosung.
⸗an u cane

Holzversteigerung
usStaaiswasdungen des Reviers St. Inobert
Am NMittwoch, den 27. Mai 1874, Vor—
nittags 10 Uhr, im Stadthause zu St.
Ingbert,
Schläge: Birkenkopf, Waldborn, Boller⸗
berg, Hufeisen, Kirschgrund und Zuf.
Ergebnisse.
76 eichen Staͤmme
13 buchen
24 sonstige
11 tiefern v. Sparren
500 eichen Wagnerstangen
82 sonstige R
1256 gem. Siempelstangen
1525 duchen Bohnenstangen
2 Siar eichen Misfselholz
770 8, buchen Schtit u Klotzholz
1628 sonfst. Scheitholz
344 versch.Prugel⸗u. Kreppenholz.
A. Forstamt Zweibrücken.
Zu verkaufen schüͤnes thiefernes
Bauholz—
sowie
Zaun⸗ und Baumphälen
)ei Gebr. Löla,
Breitermühle und Höhhof.

VJV.
Silbergulden

eventuell als Haupigewinm, speciell aber Gewinne von

Mark 200,000 — 100,000 — 75,000 — 50,000 — 40,000 —
2B 30,000 — 25,000 — 3 4 20,000 — 3 4. 15,000 — 5
12,000 — 13 4 10,000 — 114 8000 — 11 4 6000 — 28
5000 2 4 4000 - 56 4 3000 152 4 2000 — 362 4 1000 n. 1—
ietet obige Verloojung in ihrer Gesammtheit und kann die Betheiligung um so mehr
empfohlen werden, als weit über die Hälfte der Loose im Laufe der Ziehungen mi
Bewinn gezogen werden müssen.

Zu der schon am
p

—— 4 4 *
Juni dieses Jahres
ttattfindenden 1. Zichung kesten:
Ganze Original-⸗Loose fl. 3. 30 Xr.
Halbe — e Fe
Viertel J „— 83 J
wobei wir ausdrücklich bemerken, daß von uns nur die wirklichen
mit dem amtlichen Wappen versehenen Loose versfandt werden.
Das unterzeichnete Handlungshaus wird geneigte Aufträge gegen Einsendnag, Poß
einzahluug oder Nachnahme des Betrages sosort ausführen“? und Verloosungs -Plän
zratis beifügen, ebenso amtliche Ziehungslisten den Loos-Inhabern promt überm'tteln
Wir versenden die Ggwinne nach jedem Orte oder können solche auf Wunsch der
Theilgehmer durch unsere Verbindungen in allen Städten Deutschlands auszahlen laj
en; man genießt somit durch den dirccten Bezug alle Vortheile.
Da die Ziehung in aller Kürze beginnt und die noch vorräthi
gen Loofe bei den massenhaft eingehenden Aufträgen rasch ver
griffen sein dürften, so beliebe man sich baldigst und direet zu
wenden au

„Ir Zahnarzt
n, Babnhofstraste
(G. 197.)
ADwtirm beseitigt (auch brieflich) in
2 Siunden gefahrlos und sicher Dr.
wed. Ernst in Leipzig.
Des heutigen Feiertages wegen
et der Zweibrücker Fruchtmarkt morgen
tatt.
—

Bottenwieser &amp; Co-,
Bank- und Wechsolgeschäf
in Larnnhurg.

—
Redafnoe, Dreick und Berrag bon zdr Xx. Demed in St. Inabet
        <pb n="305" />
        24 * — 00 — —V⏑—————
—A — 582 5524 5227 28
— 3 55 2533 ——8855252 — — 53 S — —
* —3 3353 5⏑ö — 255 — —
23 2 2* 2 * — — 4 4 2* —8
— 7 2 22 — —8 2 R —722 2
g 338 — 33 3355335*
—2 5— —8 2.1. 5 * 5 2 85 — ———
—E 5 5 2 2 — * * *
—D— —— — —35333335333835— —44 355 3225735
— — — — — 525 5 —z— 8—88 —27 — 5282* 535
z— 3—5 35 —— 3 32583 *5
I — — * — * —* J — 3—
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2. 3 22 8 9 222 —2

25333—3383 75 53 27 505 7327 85.

— 2 8* 52 — —R *8 — 282 — *
8 2 — J * 2 —A — — ,6 03. 558 —8 —8

2252 *2 353385 z25.2 23 753 275 F 32

3. * 2 2 35 28 * 3 85 382 ——A

— 8 2583 7 33 23

7 — 2 23 — 25*23 —A 7

277 2B23. 32368* —

** 38522* * 337335 25
2 244 * 2 *

22 1372 335353335 2.
38 4323 * XVI.

———— 2523 3

2 — —— J 45 3
ä a 3325223

—A 25 283 *. 5233
A 53335855368
—
——— 533237883.4

4AM

2
MD

228
2 275 2
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        I 7 3
77 — 29 — viii
n e
der St. Janderter Anzeiger (uud das mit dem Haudtblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags- and Somtag
Zummer erscheint woöchentlich viermal: Dinstag, Dornerbtag, Samstaga und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. vder
12 Sulbergr. Aunzeigen werden mit 4 Arzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Kaum berechne
2 —
M78.
Köln, 8. Mai. Für die staatlich anerkannke alikatholische
Pfarrei Koͤln haben sich genau 800 Familien und selbstständige
Mänchen, 11. Mai. Der Hert Abg. Wolf aus Wachen! Personen eingezeichnet. Da hiezu noch 175 Familien und selbst⸗
heim beabsichügt dem Vernehmen nach fein Mandat niederzulegen Jändige Personen, die in der von Pastor Tangermann geführten
ind mußte bei Verwitklichung dieses Vorhabeus, da kein Ersatze diste Lingezeichnet sind, und etwa 100 Mitglieder der zur Gemeinde
nann mehr vorhanden ist, eine Neuwahl stattfinden. 3 döln gehörigen Orte zu rechnen sind, so wird die in Kölunun
Mänchen, 18. Mai. Das Staatsministerium der Finanzen zildende Pfarre 1000 — 1100 Familien und selbfiständige Personen,
rrinnert wiederhoit daran, daß nachfolgende Münzen als: bayer. „y. eine Seelenzahl von stark 3000 Seelen umfassen
Dukaten, Maxd'orund Karoline, dann bayer. Golokronen, preuß. Der General⸗Feldmarschall Graf v. Mo bt de, Chef. des
Friedrichsd'or und Pistolen kurhessischen Gepräges, ganze Kronen- generalstabes der Armee, hat sich während der Sommer-Monate
daler deutschen, österreich schen und brabanter Gepraͤges nach dem nit Urlaus nach Cressan bei Saweidnitz in Schlesien begeben.
30. Juni 1874 auch von den in Bahern aufgestelten Einlbsungs Der N. Fr. Pr. schreibt man aus Straßburg bezüglich der
lassen weder in Zablung noch in Umwechselung mehr angenommen ʒeutsch⸗französischen Berhandlungen über die Regelung der Diöze—
verden, und daß die Vesiger. wenn sie Emnlosungefris Unde angränzen unter Anderem: Was die Person des Bischof von
auützt laffen, sich späterhin wohl nur mit Verlust dieser Münzen Nanch betrifft, so beschaftigt die franzdsische Presse sich sehr
würden entaͤußern können. ebhaft mit dessen zukünftiger Stellang; einige Blätter bringen die
Berläin, P. Mai. Gestern waren seit den Atentaté Nachricht, daß er das Bisthum von Autun erhalten werde, andere
Blindes auf den Fürsten Bismarck acht Jahre verflossen. prechen schon von der in Aussicht genommenen Ernennung desselben
dem Reichskanzler wurde aus diesem Anluß ein Ständchen ge- um Erzbischos, damit er für die maßlosen Kränkungen und mate—
bracht. — Der Reichsanzeiger, publicirt heute das Reichs- kiellen Beeintraͤchtigungen, die er von Seiten der deutschen Regie⸗
militärgesez. — Graf Haßfeld ist am Donnerstag ung erdulden mußte, eine Entschädigung habe
Abend von hier abgercist, um sich über Paris nach Madrid zu Eine sehr wichtige Bestimmung des neuen bvom 2. d. Mts.
vbegeben. Detselbe trit? dorldufig lediglich in die Stelle des Grafen datirten Reichsmilitärgesetzes ift die, daß die Personen, welche das
Zanitz der ihn persönlich vorstellt, so daß die Ausreichung neuer Reichsgebiet verlassen, die Reichsangehörigtkeit verloren, eine andere
Creditive nicht nothwendig wird. Stantsangehörigkeit aber nicht erworben, oder wieder verloören ha—
Berlin, 11. Mai. Graf Hatzfeld ist von der Regierung ben, wenn sie ihren dauernden Aufenthalt in Deutschkand
deauftragt worden, den Marschal Serrano wegen seiner Erfolge gehmen, geflellungspflichtig find, nachträglich ausgehoben, jedoch im
zei Bilbao zu beglückwünschen. Die Frage wegen der Anerkennung Frieden nicht über das vollendete 31. Lebensjahr zurückgehalter wer⸗
zer spanischen Regierung hat hier einen großen Schritt vorwärts den tönnen. Dasselbe gilt von den Söhnen ausgewanderter
gemacht. (T. N,). und wieder in das deutsche Reich zurückgekehrter Personen, sofern
Berlin, 12. Mai. Der Finanzminister hat in üblicher die Soöhne keine andere Staatsangehörigkeit erworben haben. Die
Weise ein Schreiben an sämmtliche Resortminister gerichtet, in wel orstehenden Bestimmungen finden auch auf solche Ausgewanderte
dem er denseiben mittheilt, daß er mittelst königlicher Verordnung Anwendung, welche zwar eine andere Staatsangetrigkeit erworben
die Reichsswährung vom 1, Januar 1875 ab in zatten, aber vor vollendetem 31. Lebenijahre wieder Keichsan⸗
Preußeneinzuführen beabsichtigt. Er fragt an, ob sehörige werden. J
—A— Fraukreich.
Aufstellung der Ctats pro 1875 nach dem neuen Münzsystem ob⸗ Paris, 9. Mai. Aus allen Theilen Frankreicht, nament-
walten. Von diesem Schreiben hat derselbe auch dem Reichkkanz- ich aber aus der Champague und Bur Jun d, laufen
er und Herrn Delbrück Kenntniß gegeben. Dem Vernehmen wach Jammerberichte über die Verheerungen ein, wilche der Frost in
lauten die Rückaußerungen aus den Minifterressorts den Absichten ziesen letzten Tagen in den Weinbergen, Feidern nnd Obstgaͤrten
des Finazministers günstig, wenn man auch die Schwierigkeiten ingerichtet hat. In der Champagne ist der Schaden big
einer genauen Umrechnung nicht verkennt. Die Entscheidung dürfte eht am belrachtlichsten und er wird schon auf viele
— Millionen berechnet. An manchen Orten find die Weinslode
Berlin, 13. Mai. Die „Provinzial ⸗Korrespondenz,“ die zanz erfroren, an anderen Orten ist ein Drittel, ein V'ertel, ein
Antwort Derbys auf Russels im Oberhause gestellte Anfrage. ber Fünftel, ein Zehntel verschont geblieben. Der Schlag ist für die
neffs der allgemeinen politischen Lage sprechend, meint: die Antwork Zetheiligten um so empfindlicher, als — ganz abgesehen bon den
verde troß der Zurückhaltung Derbys gewisse leichtfertige, beun? Folgen des Krieges — die Ueberschwemmungen der letzteu Jahre
uhigende Berichte zum Schweigen bringen. Die „Prov.« Korr.“ ind die Rebenkrankheit (phyltoxera) sie sehr schwer heimgesucht
jebt hervor, daß uach den übereinstimmenden Erklärungen der bei- jatten. Der Stand der Getieidefelder soll krotz einiger Ausnahmen
den Staatsmanner Frankreich als der Heerd der vorhandenen jroch ein ziemlich befriedigender sein. Weniger trostlos, wenn auch
riegsbesorgnisse bezeichnet werde, betont die große praktische Ber muer noch schlimm genug, lauten die Nachrichten aus Burgund
neutung der Derby'schen Erklärung betreffs der bindenden Kraft ind aus dem Innern Frankreichs. In der Gegend don Balence
der eingegangenen Verträge womit augenscheinlich auf die Rutrae Drome) hat der Reif außer den Weinbergen den Maulbeerbdu—
lität Luxemburgs und Belgiens hingewiesen sei. Der Artikel nen großen Schaden zugefügt,was der diessjährigen Zucht der Sei⸗
hließt: Seitdem Metz und Straßburg sich in unseren Händen be⸗ henwürmer hemmend in den Weg treten wird; in Bet rih ist es
änden, ist Frankreich ein Angriffslrieg sehr erschwerl. Ein über⸗ singegen der Verlust der Nußlese, die eines der Hauptertraͤgnisse
tasthender Angriff könnte nur über Luxenburg und Belgien versucht der Provinz liefert, wescher den Landleuten schwere Sorge verur—
verden. JInsofern die franzoͤsische Kriegspartei sich der Täuschung jacht. Der Sünden scheint, trotzdem auch dort die Kälie sich
singeden sollte unter Nichtachtung der Neutralität von Luxeinburg vieder eingestellt hat, noch geringe Ursache zu ernsten Klagen zu
und Belgien, vorgehen zu können, ist es hochbedeutsam, daß Eng- haben. In der Gironde griffen einige Weinbergbesitzer zu
and den festen Entschluß bekundet, für die Aufrechthaltung der dem Mittel, Nachts in ihren Besizungen Ffuer zu untechalien, um
Lerträge feines Theils einzustehen. Durch diese Erklärung be⸗ der Wirkung des Frostes zu steuern uad sie erllären sich mit dem
heiligte sich Eng!'and thatsächlich an der Friedenspolitik, welche in Erfolge zufrieden. Die „Champagne de Cognac“ hat unbedeutend
)en letzten Jahren Deutseland mit den ihm befreundeten Machten gelitten, während andere Stricke desselben Departeinenls vielleicht
instrebte. Russel erwarb sich durch die Provocirung dieser Er— auf Jahre hinaus beschädigl sind.
lärung ein Verdie st auf die Sicherung des europaischen Friedens. Zwischen der boöonapartistisschen Vartei und dem Ra—

Deutsches Neich.
        <pb n="308" />
        Rainlinie gefalen und die Einigkeit Deutschlands zur Wahrhein
zeworden sei. — Nachmittags war ein heiteres Waldfest uͤnd
Abends Reunion in der Fruchthalle. Im Laufe der Festfeier
zingen von Auswärtis (Magdeburg, Köln, Metz, Großgerau, Speher,
Muünchen ꝛc.) Begrüßungstelegramme ein, auch ein Telegramm
des Königs von Bayern, worin dieser für die ihm vom Vereip
dargebrachte Huldigung dankte und demselben zu seinem Ehrentag—
GBlück wünschte, und vom Hrn. Regierungs-Präsidenten v. Brau
in Speier.
F Der reichste Kirchenfürst der Welt, Kardinal Schwarzen
berg welcher sich bei den Debatten im öster. Reichsrathe und
ermincm v Herrnhaus so energ'sch der Besteuerung des Geistlichen Einkommen
.7 Speyer, 12. Mai. Das juristische Staatsexamen für, wiedersetzte, hat nur das karge Einkommen von 4 Million Gulder
das, laufende Jahr hat gestern seinen Anfang genommen. Es jährlich — Da kann der arme Mann wahrlich keine Steuern
varen 17. Candidaten zu der Prüfung zugelassen, von denen eis zahlen.
ner vor derselben zurückgetreten ist. *München, 12. Mai. Der oberste Gericht—
7 In Mannheim ist am 10. Mai das aus sceiwilligen Bei⸗hh o f hat gestern entschieden, daß der Thalbestand einer Uebertre
rägen errichtete“ Kriegerdenkmal feierlich enthüllt worden. Unter tung durch Vernachlässigung »es Schu besuches schulpflichtiger Kin
den 158 fodten Kriegern, an welche das Denkmal erinnert, befin⸗ der nach Art 58 Abs. 1des Poliz.-Strf.«G.“B. vom 26. Dep
den sich auch 21 Bahern. n 1871. auch dann gegeben sei,wenn Eltern ꝛc. wohl einzelne Versucht
—F Forbach, 10. Mai In der Klein-Rossler Koblengrübe der Böswillikeit und Regitenztgdes Schulkindes entgegenzutreten ge—
wurde gefstern durch Herabfallen eines Steinblockes aus dem Gru- macht haben, dabei aber unterlassen, mit den, geeigneten Zuchtmit—
dendache ein schon mehrere Jahre daselbst beschäftigter Masnen ge⸗ ieln den Schulbesuch zu erzwingen. Es war deshalb auch ein Ur—
ködtet; derselbe hinterläßt Ftau und Kinder. cheil des kgl. Bezirksgerichts Kronach vom' 27, März d. Is, zu
rKaiserslautern, Das Fest der Fahnenweihe des vernichten. —
ziefigen Kampfgenossenvereins wurde am' Sonntag in schön⸗ München, 12. Mai, Die Giesinger KRirchen—
ster, erhebender Weise gefeiert. Bei der Gedächtnißfeier auf dem »aulotterie Angelegenheit ist nunmehr, nachdem unterem 238. Dez
sirchhof⸗ am frühen Morgen hielt Pfarrer Vogt, welcher den d. J. in 1. Instanz von dem Bezirksgeichte in München r. d. Is.
etzten Feldzug als Feldprediger mitgemacht hatte, die Gedenkrede. Urtheil gefällt worden war, in ein neues Stadium getreten, Et
Im Laufe des Vormittags kamen von Auswärts die Mitglieder st nämlich die von dem unterliegenden (Kirchenbauverwaltung Gie
yon Kriegervereinen in großer Anzahl; in dem Festzug, der Vor- ing) ergriffene Berufung zur Wochentabelle des k. Appellationsge
nitiags 11 Uhr sich vom Stiftplatz zum Marplatz bewegte, waren richts dahier angemeldet worden. Der nun sehr vecrwickelte Rechts—
ertreten die Kriegerbereine von Heidelberg, Karlsruhe, St. Johann- treit -· Prozeß wird kaum noqh in diesem Jahre zu einer endgilti
Saarbrücken, Friedrichsthal-Vildstock, Neustadt a. d. H., Alsenborn, zen Entscheidung gelangen.
Bergzabern, Bockenheim, Dirmftein, Ebernburg, Edenkoben, Enken⸗ FDiedenhofen, 2. Mai. Letzte Woche wurde ein
dach, Friesenheim, Gerbach, Göllheim, Heiligenmoschel, Homburg, Landwirth in der Nahe unserer Stadt durch außerordentliche
atzweiler, Kusel, Landstuhl, Lambrecht, Mutterstadt, Otterberg, Fruchtbarkeit seines Viehstandes erfreut. In Ider gleichen Nach!
Dppau, Pirmasens, Roxheim, Schnappbach, Sembach, Sippers- varf ein Mutterschwein 14 Junge, eine Kuh hrachte zwei Kälber
feld, Speher, Winnweler, Zweibrücken. Auf dem Marplatz über: und eine anderr 1 Kalb, eine Stute zwei Fohlen zur Welt; so
gab Frl. Bauer die von Frauen und Jungfrauen Kaiserslautern wurden''seine Ställe um 19 Stück in dieser einen Nacht be—
gestiftete Fahne dem Vereinsvocstand Herm. Kayser, der sie mitreichert.
Dank annahm. Darauf ergriff der zu diesem Fest eigens aus Auf dem Markte zu Düsser dorf hat eine Mutter
Magdeburg gekommene Vorstand des Cartellbündnisses deutscher ihr ein Jahrr altes Mäochen zum-Kauf ausgeboten und es auch
driegervereine, Dinkelberg, das Wort zur Weihe der Fahne; er an eine Schlosserfreu abgesezfttt.
hob namentlich die hohe Bedeutung des Umstandes herbvor, daßz 7 Im napoleonischen Schlosse Arenenberg (Kant. Thur—
tr als Norddeutscher die Ehre habe, die Fahne eines ne wird gebaut ,was auf einen Besuch der Kaiserin Eugenie
Zriegervereins zu weihen, als lebendiger Beweis dafür, daß die hinzudeuten scheint.
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J— — erhalten.
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        ZDas große Loos von ev. 120,000 Thaler 54
sowe weitere Thlr. 80, 000, 40,000, 80,000, 20,000, 16,000, 2 4 12,000,
10,000, 3 4 8000, 3 4 6000, 5 4 4800 ꝛc. ⁊c. klann man auch diesmal wieder
gewinnen in der neuen, von der freien Stadt Hamsurg errichteten und garantirten
großen Geldlotterie. Diese Lotterie ist im höchsten Grade vortheilhaft für das spie—
lende Publikum eingerichtet, denn s8 muß in derselben jedes gezogene Loos einen
der enthaltenen 89600 Gewinne unbédingt erlangen, außerdent kommen 75000
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auftragt wurden, so können wir solche zu Originalpreisen ohne zBerechnung weiterer
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A Stämamatliehe vorbenran Tos lette-Arι r OM haa en dn V p —
ces mit besonderen GoBrAICIAS- Anweis uugæen versgehen, inso ι αVα GOt I ve.
Alleiniges Lager obiger Artikeln besindet sich in St Inabert bei G yrn Igh Fearee14
Va —
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        Gesellenverein Sh.
Ingbert.
—* onntagd.ĩ7. Mai Nachmittagsi

r
Generalversammlung
jim Vexeinslocal, wozu sämmtliche Mäster
und Gesellen hiesiger Stadt freundlichst em—
geladen find.

Todes. Anzeige
Dem Herrn über Lehen und Tod
hat es gefallen unser liebes Toͤchterchen
SHelenchen
im Alter von 3Jahren und 47
Monaten zu sich in ein hesseres Jen⸗
seits abzurufen.
Um flille Thellnahmee bitten
dDie tieftrauernden Eltern:
Wilhelm Klein,
Elisabethe Klein, geb. Dahlem.
Die Beerdigung findet am Sonntag
den 17. de. Nachmittags 4 Uhr statt.

Freiwillie
Tnerme

Nächslen Sonntag den 17. Mai
Morgens praͤcis 5 Uhr unternimmt die
Feuerwehr bei günster Witterung den be—
schlossenen Ausflug nach Dudweiler.

Angetreten wird vor der Wohnung des
Oberbrandmeisters.

Has Commuado.

Der Vorstand.

.Nach' dem gestrigen Zweibrücher

Marktpreise sind die Brodpreise unver—
andert geblieben.
Nachdem die Koniglich Baherische Regierung das Offeriren von Original-Loosen der vom Staate garantirten Hariburge
StadLotlerie in den offentlichen Blättern Bayerns gestattet, erlaube ich mir hierdurch, den soeben ausgegebenen Plan der 2369. Per⸗
oosung zur allgemeinen Kenntniß ju bringen.

Diese Verloosung, welche bekanntlich aus 7 Alassen besteht, bringt im Laufe von sechs Monaten von den 76,500 Loosen.
39,600 mit Gewinnen, und 836,900 mit Freiloosen ur Enischeidung.
I. Cl., Zieh. am 17. u. 18. Juni betragen 3800 Gew u. Freil. O0, 4415 Marlk dagegen der Einsatz nur S Mau
2 15. u. 16. Juli 38009 9690 F 108
5. u. 6. August 3809 40,490 *
26. u. 277.. Seb 844385 2
16. u. 17. September 125 36 585 20,
7. u. 8. Ociobe709 278085 20
v2. Oct. b. 16. Nop. 19200 Präm., 4, 448,620 .. 108
e betragen demnach die 83960906w. Pr. u. Fteil. 5 538 800 Niark dagegen die Einsäte nur 100 Marl
Die Bewinne und Pramie sind wie folgt eingetheilt.
vprumie von 200000 Mark Hamburqer Courant.
quνν!ννM» --— 100, 000 Mark NGewinne vr 8000 Mark ð Gewine von S00 Mark
75,000 3000 200 9*
—RXW 00 110 3—*
Oooo 00 1200 14
H900 2000 8 *
o 300
* *00 3—
* 200
42,900 * 1000 48982 —VV ——
a . 10 6060 412, —— 1i2875 8
FZreiloose erhalten sowohl die Gewinner der 1. bia 6. Classe, als auch diejeni gen der 7. Classe, denen Gewinne vod
110 Mark zugefallen; ferner die Interessenten, deren Loose in der 7. Classe keinen Gewinn erzielen, folglich geht kein Betheiligter
seer aus. Die Prämie von 200,000 Maꝛk istfür das Loos bestimmt, welches in der 7. Classe den zuletztgezogenen Haupt Ge—
vinn von 2000 Mark aufwaͤrts bis 100,0600 Mark ethalten· wird; der höchste Triffer kann daher im glücklichsten Falle 300,000
Mart werden:; W

Die Garantie des Staates der freien Stadt Hamburg für diese Verloosung, giebt Jedem die Gewißheit, daß letztere solid
fundiri, und zeigen die oben angeführten Chancen und die verhältnißmäßig geringen Einsätze dies schon zur Genüge; fuͤr die prompt!
dluszahlung der Gewinne sowohl, als auch fur die rechtzeitige Lieferung der Erneuerungs-Loose und amtlichen Gewinn⸗Listen büuͤrgt
im Uebrigen das gute Renommse, dessen sich meine Firma seit Jahren erfreut.

WUan dem groößeren Publikum die Betheiligurg zu ermoͤglichen, sind die Original-Loose außer in Ganze, auch in Halbe, Pierlen
und Achtel elingetheilt, und sind zur nachsten ersten Classe, deren Fehung am 17. und 18. Juni a. c. statifindet:
a Original-Loose &amp; 8 Mart Hamburger Courant oder 3 Gulden 30 Kreuzer Südd. Währung.
2 2a 45 F
—e 124 52*2 v J
s * —X oss * ⸗ 2 264
gegen frankirte Cinsendung der Beträge von mir zu bezieher.

In Gemäßheit des 8 2 der Plam⸗Bestimmungen mussen die nichtgerogenen Loose nach der Ziehung einer jeden Classe vor dem
auf den Loosen bemerkten Termin erneuert,“d. h. durch dieselbe Nrs. iragende, für die folgende Classe gültigen Loose ersetzt werden.
Diese jedeßmaligen Erneuerungen sind für die Interesfenten sehr zeitraubend und mühevoll, und habe ich zur Bequemlichkeit meiner
Interessenten eine Einrichtung getroffen,“ wodurch die classenweise Remittirung der Einsätze sowie die Erneuerung der Loose denselben
rrspart werden. — Die Loose werden nämlich von mir auf der Rückseite mittelst eines b sonderen Stempels und durch meine eigen⸗
bändige Unterschrift für alle 7 Classen gültig ausgestellt so daß die Inieresseaten nur diese Loose zu besißen brauchen, um die darauf
gefallenen Gewinne zu erheben; die Loose der folgenden Classen werden bei mir —XV
ir alle Classen gülligen Looses frei, sich davon felbst oder ducch Andere zu überzeugen, daß auch seine Erneuerungsloose sich in
neinem Depot befinden. — Da diese Loose fur alle Classen gelten, so erhalten die Inhaber, jo lange die Nrs. nicht erscheinen, nach
de Zedura unter Touvert nur die Gewinn-Liste, im Gewinn-Falle aber außer dem Gewinn und Freiloos den vborausbelahlien Ein⸗
atz vergütet.

Der Preis dieser für alle 7 Classen der 266. Verlsosung güctigen

1 Original-Loose ist 100 Mark oder 70 Gulden Südd. Währung.

50 3858

a 4 2835 , 175388, e

. — u 12 ⸗ v 884 x
and entbinde ich die resp. Besteller solcher Loose von allen Porto und Listen⸗Spesen. — Von allen Seiten wird mir für diese Einriqh
fung, welche den Verkehr zwischen meinen Interessenten und mir dereinfacht und ecleichtert, Beifall gezolli, und kann ich den resp
desern nur empfehlen, von derselben Gebrauch zu machen.

Behufs Reinitkärung der Betraͤge wolle man fich der Post Anweisungen bedienen, auf deren Coupon die Bestellung der Loon
und die genaue Adresse des Auftraggebers zu vbermo·

4 in Hamburg.
EHOhe Bléichen 41.
— —————— — — — — —— — —
Acnen. Srnd und Verlag von F X. Demes in St. Ingbert.
        <pb n="311" />
        8* t. Ingberler Anzeiger.
ö— ⏑ — — —

der St. PJaa berter Unzeiger sund das wit dem XXV Unterhaltungsblaut, mit der Dienstagk⸗, Dounerstagk⸗ and Sountaqg
hentlia vier n 413 Din ztaßn, Bonikerstag, Sambtag uud Sonntag. Aboannementspreis vierteljährig 42 Krit. oder

12 Eilberar. Unaeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
Sonntegc, »8 Mai. : 1874
Deutsches Neich.

Mäünchen, 14. Mai. Nach Versicherungen, die man im
reise unserer Abgeordneten vernimmt, wird im Landtage eine Vor—⸗
lage der Staatsregierung in Betreff der Civilehe nicht gemacht wer⸗
den. (Fr. Kr.)

Berlin 9. Mai. Nach der vorlaufigen Feflstellung
r Zölle und Verbrauchssteuern, welche die zum Zoll⸗
ebiele des deutschen Reiches gehörigen Staaten für das Jahr
873 in die Reichskasse zu zahlen haben, kommen bei den Ein⸗
zahmen, an welchen säͤmmtliche Bundesstaaten Theil nehmen, vier
Zeut in anbetracht: Ein- und Ausgangsabgaben, Rübenzucker⸗,
—A 67,098.472 Thlr. ein⸗
zebracht haben. Den höchsten Ertrag gewährten die Ein- und
dusgangsabgaben, nämlich 40,475,052 Thlr., es folgt die Rüben⸗
ucersteuer mit 18,180,489 Thle., die Salzsteuer mit 11,065,212
Thlr., endlich die Tabakssteuer mit 377, 767 Thlr. Die Einnah—
nen, an welchen Bayern, Württemberg und Baden keinen Antheil
jaben, sind Dranntwein und Brausteuer, welche zusammen 17,012,060
Thaler einbrachten, so daß die Hauptsumme der an der Reichs-
jasse abzuführenden Steuern 4,110, 452 Thir. beträgt. — Der
X
belief sich auf 44 906,320 Thlir. oder 33,1 Sgr. auf den Kopf
der Bevölkerung gegen 40,8483,869 Thlr. oder 80,1 Sgr. pro
dopf im Jahre 1872, sonach für das Jahr 1873 4,068, 051
Thlr. oder fast 10 pCt. mehr.

Fraukreich.

Der Vendomesäule wird Ende dieser Woche bis zum Capitäl
vieder aufgerichtet sein. Dieselbe wird durch die Statue Napo—
eaus in Cäsarentracht gekrͤnt werden, während der wieder aus
der Seine aufgefischte „kleine Korporal“ auf stin altes Postament
am Stern von Courbevoi zu stehen kommen wird.

Spanien.

Bil bao, 14. Mai. Concha verweilte letzte Racht in
Valmareda. Ein Armeekorps auf Leodia hatte eine Division ge⸗
jen den Ebro vorgeschoben. In Bilbao wird eine neue Ein⸗
chließung befürchtet. General Morales errichtet Verschanzun—
zen am rechten Ufer des Nervion. Mit den Carlisten finden täg⸗
ch Schacmützel auf dem linken Ufer desselben statt.

England.

Wie man der „N. fr. Pr.“ aus London als völlig verbürgt
meldet, ist die Königin auf Gefahren aufmerksam gemacht worden,
velche dem Czar während seines Anfenthaltes in Lodon drohen
ollen. Unser Korrespondent schreibt: „Die Königin ließ am Sonn⸗
jag den Chef der Londoner Polizei, Oberst Hendersen, zu sich kom⸗
men, theilte ihm das Gehörte mir und gab ihm auf, gehörige
borkehrungen zu treffen. Sie machte ihn für die Sicherheit ihres
3 4583 vron nirüde“
ernminchtes,.

F St. Inabert, 17. Mai. Am Mittwoch Nachmittag
drach in einer Kammer des Maures Johann Schwarz zu Ober⸗
würzbach Feuer aus, welches durch die Nachbarsleute rasch gelöscht
dvurde, wodei aber doch ein vollständiges Bett nebst verschiedenen
Begenständen verbrannten.

Bei Ausbruch des Feuers waren nur ein 4jähriger Knabe
und ein “2jähriges Kind im Hause, welch ersterer die gewiß selte—
ie Geistesgegenwart hatte, das Kind mit der Wiege bis an die
Stubenthüre zu schleppen, diese aufzumachen, sich auf das .Kind
zu legen und dasselbe vor dem Erstickungstodte zu schützen, der
icher eingtreten wäre, indem das Kind und sebst der Knabe beim
kintreffen der Hilfe schon ganz betäubt waren.

fNeunkirchen, 13. Mai. (S. u. B.Z.) Heute
Mittag fund bei Münster a. St. eine Entleisung der Ziu g⸗
maschinc vor dem Personenzuge, welcher um halb 2 Uhr ein—
riffen sollte, statt, wobei ssch durch den Ruck bei der Eutgleisung
die Vorspannmaschine losriß und ohne aus dem Geleise zü kom—
nen, weiterfuhr. Die entgleiste Zugmaschine wurde vollständig

sertrümmert, ebenso zwei Schafwagen, in denen ca. 120 go
Schafe getödtet wurden. Verletzungen von Personen ssjnd glückli⸗
herweise nicht vorgekommen.

FOffenbanch, 7. Mai Auf der Offenbach-Sach⸗
enhäuser Lokalbahn werden demnächst versuchsweise
Waggons mit zwei Etagen zur Anwendung kommen, bei de⸗
zen üͤber den gewöhnlichen Coupés noch Deck-Coupoös 8. Klasse
ingebracht sind. Der Zweck dieser neuen Einrichtung ist der rech
zrosaische: Achsen zu sparen. (Fr. J.) t

In Zeilarn, Kgl. Bez.Amts Altötting, hat sich der
zütler J. Weber, und Vater von 5 Kindern, erhängt und zwar
zus Furcht vor der Aussicht auf eine schlechte Ernlke.

F Giel verlhangt!) Ein singnalesischer Dichter (von der
Insel Ceylon) stellt für eine Frauenschönheit folgende Bedingun⸗
jen auf: „Das Haar eines schoöͤnen Weibes muß dicht und glän⸗
end sein, wie der Schweif der Pfauen und so lang, wie ein Pal⸗
nenblatt, daß zehn Monate alt geworden ist; die Augenbrauen
müssen gewölbt sein, wie der Regenbogen; die Augen in der Form
iner Mandel und schwarz, wie die Nacht; die Nase fein und ges
»ogen, wie der Schnabel eines Falken; die Lippen schwellend und
roth wie die Koralle; die Zähne klein, gleichförmig dicht aneinan—
der gereiht und glänzend wie die Perle, die eben der Muschel
entnommen und gereinigt ist; der Hals muß kräftig und rund sein,
wie der Stamm des fruchttragenden Pisangbaumes; die Brust
dreit, der Busen voll und geformt, wie die junge Kokosnuß; die
Taille rund, schlank und schmal, daßz zwei Hünde sie umspannen
önnen; die Hüften müssen breit und gerundet sein, so daß weder
tnochen noch Muskeln, noch Eden daran bemerkt werden; die
dautfarbe muß glänzend braun scheinen und endlich — muß die
Frau nach englischem Gelde eine halbe Million besitzen.“ Es durfte
ceilich so Manchen geben, dem schon die letzte Bedingung genügte,
um eine häßliche Frau — „himmlisch schön“ zu finden.

Das Mineralwasser des kürzlich eröffneten,Neuen Selzer
Brunnen“ bei Frankfurt a.M. (Großkarben) ist, wie wir verneh—
nen, zum Versandt gelangt. Dasselbe soll durch seinen reinen
Beschmack, sowie durch den reichlichen Gehalt an Kohlensäure
doppelte kohlensaure Füllung) sehr beifällig aufgenommen werden,
auch ist das Aeußere der Flaschen-Fagons durch geschmackolle Eti—
quetts ete. elegont, so, daß es nach seinen Vorzügen den ihm ver⸗
iehenen Titel „Selser Tafel Wasser“ verdient.

Wir hören, daß die Verwaltung des Brunnens, welche in
rankfurt a. / M. ihren Sitz hat, das Wasser viel nach dem Aus⸗

nde exvportirt.
Landwirthschaftliches.

fUnbäudige Pferde. Der Amerikan Agricultur⸗
ürst erzählt über die Bandignng eines Pferdes folgendes: Ein
ehr schönes in jeder Beziehung vorzügliches Pferd, hatte nur einen
Fehler, daß es sich durchaus den Beschlag nicht gefallen lassen wollte;
elbst das Umlegen und die Anwendung aller möglichen Zwangs⸗
nittel wollten nicht helfen, indem das Thier sich lieber umbringen
assen, als das Arbeiten an seinen Hufen zu wollen schien. Vei
dem letzten vergeblichen Versuche der Art kam gerade einer unserer
AIrmee⸗Offiziere, kürzlich aus Mexiko zurückgekommen, vorbei und
etzte alle Anwesenden durch ein den Mexikanern abgelerntes Kunst⸗
tück in Erstaunen. Er beachte einen Strick an der Dicke eines
Zettfeils, wie ein Bebiß in das Manl des Pferdes und befestigte
hn, ziemlich straff angezogen, auf dem Scheidel des Pferdes so,
daß zugleich dessen linkes Ohr durch den Strick am Kopie fest⸗
und »niedergehalten wurde. Sofort war das Pferd wie umge—
vandelt, zahm gheich einem Lamme und machte nicht den geringsten
Versuch, dem Aufheben der Füße, dem Bearbeiten der Hufe und
dem Aufnageln der Eisen sich zu wiedersetzen.
Die Fabrik des rheinischen Trauben-Brust⸗Honigs in Mainz
nacht durch eine Empfehlung im heutigen Blatte auf die Vorzüg—
ichkeit ihres Präparates, welche als augenehmes und nützliches
Zausmittel /allgemein geschätzt und anerkannt wird, aufmerksam.
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        Der Dr. mod. Hoffmann'sche
weiße
N
Kräuter⸗
Brust-Syrup
weiß seinen guten Ruf zu
bewähren wie Nachstehendes
lehrt.
Im Interesse aller an Brusi⸗ und
Halsübeln Leidenden, kann ich hier—
mit den Dr. med. Hoffmann'schen
straͤuter · Syrup bestens anempfehlen,
da er mir gegen Bruftkatarrhe fund
XD
zügliche Dienste erwielen hat.
As qh a u Miederbayern) den J.
Juni 1860.
Wolfgang Schönbuber.
Für St. Ingbert hält Lager in
Flaschen 4 34 und 27 Ær. Herr
Johann Weirich.

* *
xHalsverschleimung und heftiger Husten.“

.Der Unterfertigte bestätigt mit Vergnügen durch den Gebrauch don, aus der,Nie⸗
derlage des Herrn J. Schlichtinger dahier bezogenen zwei halben Flaschen rhein.
Trauben Brusi⸗Honig aus der Fabrik von W. H. Zickenheimer in Main,
von einem harlnäckigen Husten, verbunden mit Halsverschleimung in kurzer
Zeit vollständig befreit worden zu sein. Derselbe kaun diesen Trauben-Brust⸗-Honig
aͤhnlich Leidenden auf's Angelegentlichste empfehlen.

Rosenheim (Oberbahern), den 12. Januar 1874.

Carl Sturm, Verwalter der städtischen Gasfabrik.“
Mehr denn 8000 Anerkennungen vorurtheilafreier Aerzte und Apotheker, sowie
durch durch den Trauben⸗Brust-Honig genesener Personen aller Stände bestätigen di⸗
unübertrefflichen Eigenschaften dieseß vorzuglichen Nahrungs⸗, Genuß⸗, Vorbeugungs-und
hausmittels. Vorräthig in Us, a und js Flaschen in St. Ingbert bei J Friedrich

Iede Flasche i mit der geseßlich deponirten Schutzmarke versehen, sowie mit

ner Gebrauchsanweisung in welcher die Verpackung und der Preis der einzelnen
Flaschen genau angegeben sind. Attestprospekte ebenfalls gratis. Die Flasche
sind mit Metalkapfeln verschlossen, welche den Firmastempel der Fabrik tragen.

6

Bürgervereins-Kränzchen.
Am Mittwoch Abent Zusammenkunft bei
Joh. Best.
Das Neueste ia Diaddemn (Kopfreis) Feuen
it e euerwehr⸗Monta
it eingenroffen ti Johan Weirich. bei Joh. Rentag

u. freo. wird von 1
/erlags· Anstalt in luxv
beipzig versendet: Ein
Seiten starter Auszug aus Dr. 3 Natur
eilmethode. — Diese vorzügliche Schrift sol
* II e
nell gesund werden will,
wnee — Gratis J rat s
— Grad

der Tuch- und Manufaktur-Waaren und fertige Kleider von
Heinrich Lsaac in St. Ingbert.
SuUnm vor Verlegung meines Geschaͤfts-Locales mein Waarenlager möglichst zu verkleinern, habe iq
meine sämmtlichen Artißkel einem
Ausverkaufe
ausgesetzt und erlasse dieselben genau zum selbstkostenden Preise. Unter anderem verkaufe:
3 Waterp R tel v
Tuch und Bukskings: roef Giegennauttlnos) von
21/4 Elle breit. * Baumwoll⸗Tuch
Tuch, schwarz, braux und blau von 24 GEgr. au, 34.8
— 8 schwer 1Xbhaler Weiß-⸗Waaren
desgieichen neueste Dessinß 1 Gardinen-Mull von 2 16 Egr. an,
halbtuch, schwer desgleichen ausgebogt
halb- Velour zu Kinder ⸗Anzugen Tüll⸗Gardinen große 0/. breit „140 3
Zelour zu Damenjacken desgleichen kleine 6 3
Double und Ratine zu Joppen. zestickte Schweizer ⸗Gardinen „6 —W
und Ueberziether Thaler ee Draperien für ein Fenste 20
ieinst franz. Calicot zu Röcken F 5 —W

Manufaktur-Waaren: ute 37
Woll: Rips zu Kleider von
Merino Ad« Elle breit reinwollen L eẽ t n 8 n 3—

Brosgrains (Mir/, Schlesische Leinen *4 breit von 4 Ege. au.
Schotten-Kleiderstoffe F ichwere Hausmacher-Halbleinen — —V —
Plaids 2 Elle breit rein Wollen Leinen . ,
ünterrochstofe (halbleine) Handgespinft ·Leinen 3
Siamoise (Schamas) Bettücher ohne Nath Hanfleinen 2*,4 Elle breit
dos Zusa Ell lang per Stück I1/ Bhic.
Deckenkatun Wergen⸗Tuch weis und blau —XV—
Hique · Katiun Strohsackleinen 21/4 Ell breit 5
Beitbarchent Gebild zu Tischdecken 2 Ell breit ä 15
Trierischer Blaudruck dandtücher —V— *
Kleiderftoffe-Reste früher 10 —15 Sgr. kostend zu 8 Sgr.

Ferner empfehle ich eine große Auswahl Hals-, Taschen- und Knüpftücher, Tisch-, Komode⸗ und Bettdeden
Sammt und Sammtband, Herrenhemden in Calicot und —Flanell, Hemden-Einsätze und Kragen, Corsetts, Knöpfe, Litzen,
Schnur, Besatzartikel, Strickwolle, ꝛc. ꝛc. ꝛc.

Es wird nach pfälzer Elle a 60 Etmr. verßauft.
Anzüge nach Maaß liefere prompt und billigst.

Rebdattion, Drac und Verlag von Fx. Demes in St. Inabet
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        2278
257 J —
135353253553
385* 5538
23 — 5335338
502 5335355 32
53558 5555 523283.8
255 8 * * 5353* 5 5583
25353233*3 x * 25 2225 ⁊
355 T 22 — 33
525 513 53535 8* 5355* 28 58
—2323 355 ESA —E A828
— 353 Ss 2 322 21 * 0 5 * 835 F
3 8 — 5 — — 29 3* 557 282
235338 — 8*88— 5* z25—5*3 25 — 83 557 2
88 J 8 — 3 — — * 23 353 2* 28ü—
— 5838 55388 —8 2* — 58* * —8 z— 5355235
—— 68 * 332 — * Q4 * 323
222 2 2600 2* 2* z33232s03 35 — — 32 532*
525 — 25 2 8* 2563* * — — 55 255 *
2s855333 3233238 —A 3 8 27* 238 38588 8
3 33235 733332* 558B823 —E * — 2533 —W
—— —5522 — * 7433535 78 27 5 25235 *
52 —15333338 —58335 532 75 * ⁊ 8* 232 55 9
33333 258 — 22 5 — 27 83* * 55 53 8
2 8 2 8 22 28* 2 2 8*
s 73333——36** A 83 35 38338 2
— 35383338 55 353555 8 z.S. 5*5 —27 2
——— — —— — 2 35 522 828 * 522 2 23
8 5* * 3*3557 —— 3338383
52*55 2 3 72 2
— 5— —753 22 —338 —— 255533 — — 8
553 8 354 *2533288 8 —72 — 55 — — 53 3
23853 253* * 32553*35 32 3 — — * 20538
8* —— —B * 52 *213 —ú— — 538* *5* cr *
524*3 2* 528 32328228 s—* 335533* 2 3238 5
3383533 —— ————— 787— 53 2358535
3233 358 —3 —22 2 5 320 —— 822 — 53
— 532355* *
—X 3368 — 5* 25 109
832538 — 585 433 35333
—E 532 333388 53523 33 —
3 —— — I 280 —A — —
255 —— 22322 228 22. 37
8 5553585* —58838 —
6 z25* —*— 72 363855
—⸗ —82
2S8 FX 5287 1222 9 2 *
55 E88
—— —— . 2
—5—52z525
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— 2 —8 33222328
873 3355355755 55 83325858
23 22 — — 22 * 7 —— ß —
82. 235 5— 5 —353 — 5355* 8 383 5842
3272*822 33 32 —— — 3 52973
— 8527 — 7253 . 2 8 3 453233388
3 * * 55 *
159 5* 3353 55 77 535 *S
858 c3835385337 52555 35338338 — ——
* 8 8 *
352 7 — —5 2—385
s—3285z528 55525 328—56 5685 ꝰ—83 *5533— 5
3*5532 38328 555523 — 232733 — 33533 22
p — — 8
338 ———— 5 334 53558
32 — —* *F* 5 527 5* 8 *
—A 5 —832—33375 — — —A 3 536 7 * 5353
84 — — —2 52 2325 23 7 —— 235 3 —3 — 2 5222 2
E. 34 — — ẽ 5 S2 — 2* — *
335388 333835323355* 323 35 —
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333435 3233 3 ——7 —88 25535 ——33
23 —— *3 —E— 52 —— 22 3 323 — —A *
s88 23 Ss 2538 78*23 — —A —XAV 528 *3
8 — * — —— —558 85 — F 238332328
535802 5328 — — 555 2358 ——
3 X 2 * 2
25588 758333535 s5 355 238 388
327 —z55 53235 2522 78353 ———— 2 z2532325
—A — 5263 —5855328 —— z5333533533355
53758 282855577 255335 25353535 —225*8* 2533*33—3333355*
* —A 5· J5* 5 ·282 533 38525683
2 7AMAe⸗ — 28 — 2*
8* — — —— — —50. 53 —— —
* 25 — 2322 7 22 * 2* —8 — *
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325 8 222 * —8 2*3 2 —XAIX —A —2 * * *
3s 38 555232 — EEESS AG 83E
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508 z 2380 23353555 s
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8
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325358533 3382 —
53553558338 25 2 26
555 28 — 23 2238
29 2 4 — —8 2 * * — —
—x 3355353235 — 22 5338723 — *22 225558
55355553535535 23 253 838 535523 72 3228 52333
— — * 53 28338 — ã * * 52 — 3 3
— 2* * —
—2 2 — — 5 32 2 238 352 5 22 — 525*3—
222 257*5 *. 25220 — ãA 2 5 22
8 — E *. 57533232* 7833 —— 22282
7 25353 — * 7 522 — 83 2 58287
2 R—SB2 8 —32 228 532 3225 — at 5555 838*
3 558 ;5 —A— —5s 2488 31723 252 32 *285
4 2 — —2— —z— — 2— 2 * —
83328733 326373 283 33735 A— 5352835*
5 36 2353725 583 8 8 7 3335535
2* * * —— 5 — — 5 —A
s 3 5528 —8 353 —F 22 —E—
2* * 5 55*8 s 8 **3 337353356255 A 7 ———
7 ——,83 —A 2 2225598 —— 7z9 8 ——
2 35 —XRX *84 — 2* c —— 2 * 8 ——
7 —A 5224 —A — — — * * S — —A — 88
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        Slt. Ingberler Anzeiger.

— — —

der St. In brrter Anzeiger (und das mit dem Hauptblaite verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Dounerstags- und Sonntag

dummer ericheint wochentlig viern al: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonne neatspreis viertelijahrig 42 Aarzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeilt Blattschrift oder deren Raum berechnet.

Dienstag, den 19. Mai. 1874

— — — — — — —
Deutsches Neich.

München, 17. Mai. Der Botschafter der französischen
stegierung Fürst Hohenlohe, welcher einige Tage bei seiner Familie
sier verweilt hatte, ist gestern Nachts aach Paris abgereist. — Der
geschwerdeausschuß der baherischen Kammer hat die, Beschwerde
)xes Jesuitenpalers Graf Fugger wegen Ausweisung mit 5 gegen

Stimmen für unbegründet erklärtt.

Den Realgymnasien soll wie der A. Z. von kompe⸗
enter Seite mitgetheilt wird, von Oktober 1874 an ein erster
durs vorgesetzt werden, der, im Oltober 1875 zum wweiten ge—
vorden, alsdann mit dem ersten neuen Kurs des nämlichen
Jahres die Realgymnasien in Anstalten von sechs Kursfen um ⸗
wandelt, die sich dann weit natürlicher, und enger neben die
jumanistischen Schulen stellen. Da der Eintritt in den untersten
durs des sechs Kusse umfassenden Realgynasiums von der absol—
birten künftigen dritten Klasse der Lateinschule aus erfolgt, so
aͤllt hiemit die Forderung des Griechischen von selbst, und es
jann künftig in den beiden untern Kursen des Realgymnasiums
zuf Latein, Französisch; Naturgeschichte, Arithmetik, Matematik
und Zeichnen ausreichende Zeit verwendet werden.

Berlin, 14. Mai. Die für den 1. Januar 1875 in
Breußen bevorstehende Einführung der Reichs-Markwährung
anu als sicher angesehen werden, namentlich, nachdem sich auch
der Finanz⸗ Miuister dafür erklärt hat. Es wird diese Einführung
auch von tiefgreifendem Einflusse auf die Handels- und Geschäfts
perhälinisse sein, da die kaufmäunischen Handelsbücher alsdann nur
. Mark und Pfennigen statt der üblichen Thaler, Groschen
Bfennige geführt werde: dürfen.

Die Abreise des Fürsten Bismarck nach Varzin ist verscho
ven. Sein Befinden wird zwar mit jeder Woche besser, doch ist der
Rheumatismus in den unteren Ertremitäten noch nicht ganz be⸗
eitigtund gestattet dem Fürssen noch nichz ohne die Hülfe eines
Stodes sich von Stelle zu Stelle zu bewegen.

Fraukreich.

Paris, den 16. Mai. 8 Uhr 30 Min. Die Stadt ist
ollständig ruhig. Es sind Gerüchte verbreitet über die wahr—
icheinliche Bildung eines neuen Ministeriums aus Mitgliedern des
rechten · Centrums und des linken Centrums mit Buffet, Goulard
und Dufaure. Es sind dieses aber verfrühle Conjuncturen, da
don d Absichten des Präsidenten Mac Mahon noch nichts be—
iunnt ist.

Paris, den 16. Mai. Die Nachricht, daß Broglie gestürzt
verbreitete sich gegen 48,4 Uhr in Paris und wurde falt überall
nit Freude begrüßt. Auf dem Bahnhofe der Rue St. Lazare er—
vartete eine große Menge die Rückkehr der Deputirten, weiche um
»92 Uhr erfolgte. Lärmende Kundgebungen kamen jedoch nicht
ot. — Auf der Boulevardsbörse enstand um 5 Uhr ein reges
deben; die Rente fiel sofort um 40 Centimes. Die Eutlassung
)es Cabinets ist sicher; über das Auftreien Mac Mahon's erfähri
nun nichts Bestimmtes. Es heißt, er werde es nochmals mit
anem parlamentatischen Ministerium versuchen, und das Volk glaubt,
t werde, wenn dies nicht gelinge, durch einen Gewaltstreich sein
Septennium sicher zu stellen suchen; die nahmhaften Geuerale, da⸗
unter Bourbaki und Ducrot,- seien seinen Plänen schon gewonnen.
Allerdings erscheinen solche drastische Mittei ganz unnölbig, und
e Gerüchte entstehen zum Theil: aus dem Umstande, daß die
darnisonen von Patis consignirt ind. — Soir“ versichert, Mac
Rahon habe Goulard rufen lassen; man spricht auch von einem
Rinisterium Dufaure. Raoul Duval hat die Absicht, din Antrag
a stellen, daß die Kammer sich auflöse und daß man fofort das
and über Kalserreich, Königthum und Repablik abstimmen lasse.
ucht Tage spater soll dann eine constituirende Kanmmer ernaunt
derden; vier Republikaner, zwei Royalisten und zwei Bonapartisten
ollen während der Zwischenzeit das Ministerium bilden. Die Auf—
unqein Paris ninimt zu. (K. Z.)

Saris, 13. Mai. „Moniteur universel“‘‘ meldet die Ver—

handlungen mit Mexico wegen Wiederaufnahme der diplomatischen
Beziebhungen ständen auf dem Puakte, definitiv abgeschlossen zu
verden. Es sei bereits in der Person des Herrn Outrey ein Ge—
sandter für Piexico in Aussicht genommen.

Aus Paris wird signalsirt, daß die Wiener „Presse““ dem—
nächst eine Reihe bisher vicht belannter Documente über die Can—-
ꝛidatur des Erbprinzen von Hohenzollern für den spanischen
Thron veröffentlichen wird.' J

Parris, 17. Mai, Morgers. Das „Journal offficiel“ mel—
»et: „Die Minister haben ihre Demission gegeben, welche von dem
Präfidenten der sKtepublik angenommen ist. Die Minister bleiben
prov sorisch mit der Führung der Geschäfte betraut.“ Die Majori⸗
ät, welche das Min sterium zu Falle brachte, war aus 3310 HMii—
zliedern der Linken, 55 Matgliedern der äußersten Rechten und
17 Bonapartiften zusammengesetzt. Die meisten republikanischen
Blättec betonen die Nothwendigkeit, daß die Nationalversammlung,
welche außer Stande sei, dem Lande eine Constikution zu geben,
ich baldigst auflsse.
Paris, 17. Mai, 1 Uhr Mittags. Die „Agence Havas““
meldet: Goulard ist mit der Bildung einez neuen Cadinets vetraut.
Man hofft, dasselbe werde morgen oder übermorgen zu Stande
kommen.

Paris, 17. Mai, Abends. Man versichert, Goulard werde
Tabinetsmitgliedet aus den beiden Centren wählen. Goulaid hal sich
entschieden für die Durchberathung der conftitutionellen Gesetze
und die Organisation des Septenals ausgesprochen. —A
stuhe herrscht in ganz Frankreich. Die Amtsgewalt Mac Mahonz
oleibt von der Krisis durchaus inberührt. J

Paris, 17. Mai, 6 Uhr 10 Min. Abends. Die letzten
stachrichten aus Versailles melden unter Vordehali, daß das neue
Ministerium bereits gebildet und folgendermaßen zusammengesjetzt
ei: Goulard Inneres, Chaudordy Aeußeres, Magne Finanzen,
Mathieu⸗ Bodet Arbeiten, Desseilliguy Handel, Desjardins Umer
richt, General Berthauld Ktieg.

England. —

London, 16. Mai. Die „Times“ bespricht die gestrige
Neußerung des Kaisers Alexander über Rußlands Friedenspolisit
und meint: Diese erneute Friedensversicherung müsse für die Podli⸗
ik der Continenlalmächte von den segensreichsten Folgen sein.
Rußland wolle entschieden die Erhaltung des Friedens und scheine
zu dem Ende mit den sog. Neutral-Mächten sich vereinigen und
besondere Allianzauträge jeder zu Angriffsplänen geneigten Macht
zuruͤckweisen zu wolsen. Für Deutschlandund Frankreich würde 6
ein jehr erfreuliches Ereigniß sein, wenn die Ueberzeugung gewon⸗
nen würde, daß ein neuer Krieg auf Jahre hinaus unmoͤglich

jei. Die „Times“ hebt den ausschließlich defensiden Chatatter“ der
deutschen Kriegsporbereitungen hervor; die deutschen Staals
männer und Strategen wollten wohl Gewonnenes behaupten
ind vertheidigen, aber nicht neue Eroberungen machen. Der beste
den Franzosen zu leistende Dienst besteht darin, den Franzosen
die Ueberzeugung aufzudringen, daß ihnen Selbstbeherrschuug und
Ergebung noth thue. In dieser Hinsicht werde die Aeußerung des
Kaisers von günstiger Wirkung sein.

Spanien.
— Madrid, 16. Mai. „Gaceta“ publcirt die Ernennung des
Benerals Concha zum Obercommandanten der Nordarmee. — durch
inen gestern erlassenen Befehl werden 40 Reservebataillone mobil
zemacht.

Santander, 16. Mai. Die Carlisten sollen unter
Darregaray's Führung das frühere von ihnen besetzte Laguardia
ine wichtige Posiition zwischen Penacerrada und Loctono, welche
Moriones ihnen vor einigen Monaten entrissen hatte, jetzt wieder
eingenommen haben.

4

Italien.
Der „Gazetta d'Italia“ zufolge geht in den klerikalen
Kreisen Rom's das Geruͤcht, daß eine Encytlita gegen
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        Deutschland und den Fürsten Bismard in Vorbereitung sei.
* Mmerika. —

Rew-York, 16. Mai. In Gojhen (Massachusetts) ind
zrei Wasserreservoirs zerfprungen und durch die Wassermafsen
drei Ortschaften fast vollständig Haerstört; die Häuser mit
hren Bewohnern, Maschinen, Geräthen wurden Fzahlreich
ortgeschwemmt. Dies Zahl der getödten Personen beträgt 60.
Der augerichtete Schaden hat noch nicht geschätzt werden fkönnen.

Nemrch B8.

F Kaiserslautern, 18. Mai. Die Generalversammlung des
Fisenwerks Kaiserlautern bestätigte die Vertheilung einer Dividende
on 250/0, die am 1. Juni ausgezahlt wird. Dem Reservefonds
purden 14300 fl., der Pensionskasse 1000 fl., überwiesen und
13000 fl., auf neue Rechnung vorgetragen. Der Umschlag betrug
356000 fl.

F Die „S. Zig.“ bringt in ihrem Feuilleton als Prob—
folgende Todes⸗-Anzeige bei Leichenverbrennung: „Morgen Nagh—
mittag 8 Uhr verbrenne ich meine Schwiegermutter, Auguff
Feunerbase.“

Am Freitag (15. Mai) um 2 Uhr in der Frühe starb zu
Wachenheim der dortige Kgl. Dekan und Stadtipfarrer Hr—
Joh. Dannheimer, 66 Jahre alt, nach langem und schwe—
rem Leiden.

Fröoͤschweiler, 10. Mai. Der Kaiser hat zum Dau
Friedenskirche ein Geschenk von 80,000 Fr. bewilligt.

Dienstesnachrichten.
Der Bezirksgerichtsrath Friedrich Gugel in Zweibrücden
um Rathe des Handelsgerichtes daselbst ernannt worden.
Verantwortliche Redacteur F. *. Dem⸗k.
Die Gröffnung
meines Bierkellers
eeige ich hiermit ergebenst an·
Julius Grewenig.

—A
werden oft an zweifelhafte Unternehmungen gewagt, während vielfach Gelegenheit geboten
ist, mit geringer Einlage zu bedeutenden Capitalien zu gelangen.

Durqh ihre vortheilhafte Einrichtung ganz besonders zu einem soliden. Glücks versuche
geeignet ist die staatlich genehmigte und garantirte große Geldverloosung.
7D arl
der —
* Silbergulden
ventuell als Haupigewinn, speciell aber Gewinne von —
Mark 200,000 — 100,000 — 76,000 — 530,000 — 40,000 —
2 4 30,000 — 25,000 — 8 4 20,000 — 3 a 15,000 — 5
12,000 — 183 4 10,000 — 114 8000 — 11 4 6000 — 28
5000 2 6 4000 - 56 4. 3000 152 4 2000 - 362 4 1000 u. s. n
ietet dbige Verloosung in ihrer Gesammtheit und kann die Betheiligung um so mehr
mpfohlen werden, als weit über die Hälfte der Loose im Laufe der Ziehungen wit
hewinn gezogen werden müssen.
Zu der schon am. F N 1244 . .. IJ 4
17.1. I8. Juni dieses Jahres
gattfindenden 1. Ziehung kosten : 0
Ganze Original⸗Loose fl. 3. 30 Rxkæe. —
halbe 1. 458. *
Viertel — 533 —
vobei wir ausdrücklich bemerken, daß von uns nur die wirklichen
nit dem amtlichen Wappen versehenen Loose versandt werden.
Das unterzeichnete Handlungshaus wird geneigte Aufträge gegen Einsendung, Pof
inzahluug oder Nachnahme des Betrages sosort ausführen und Verloosungs-Plän
zratis beifügen ebenjo amtliche Ziehungslisten den Loos-Inhabern promt übermittel
Wir versenden die Ggwinne nach jedem Orte oder können solche auf Wunsch der
Theilnehmer durch unfere Verbindungen in allen Städten Deutschlands auszahlen las⸗
n; man genießt somit durch den directen Bezug alle Vortheile .
Da die Jiehung in aller Kürze beginut und die noch vorräthi⸗
gen Loofe bei den massenht eingehenden Aufträgen rasch ver—
griffen sein dürften, so beliebe man sich baldigst und direet zu
wenden an
Rottenwieser &amp; Co- z
Bank- und Woebsolgeschaft
in Uamburg. J

Unterzeichneter bringt hiermit zur
Ailgemeinen Kenntniß, daß das scharf⸗
antige beschlagene Tannen⸗ Ponbatz
erster Qualität dieses Jahr nicht 25fl.,
vudern nur 22 fl. per Cubikmeter
zostet (ab Lagerplatz). —
Die billigste Mannheimer Notirung
ist 22 fl. 30 kr. franco Bahnhof
gzt. Ingbert, weßhalb ich meinen
Gilligst gehaltenen Preise ganz beson⸗
ders zu beachten bitte. I
Gesrxrg Ahl, Holzbandlung.
Neuftadter Kunstmehl u.

Suppengries,
ist wieder zu haben bei J

W. Jepp.

SZu beziehen durch alle Buchhand⸗
I in Zweibrücken, bei Fried. Lebmanns

uchb.:
Chr. Birkmayer'ss
5 —4 k 534
Hränterbuch
nebst Hausapotheke.
Mit 96 feinen Pflanzen-Abbildungen.
Ile Aufl. 80. Preis fl. 1. 30 kr. rhein.
FFDie beifällige Aufnahme, welche
Birkenmeyer's, Kräuterbuch
nebst Hausapotheke“ beim Publikum
gefunden, machte herrits eine dritle Auf⸗
iage pothmendig. *
J Hcuherger“s Verlag in
Bæern:
Ein großer
Heuspeicher
ist zu vermietben bei
Julius Grewenig

pPfingst⸗
montag

Tauz⸗
XIE

Bie Tafe un
der Kaiserl. und Königl.
Hof-Onoco ινν
von
Gebrûdoer dtollwerk
in Cöhn,
wurden als die vorzüglichsten auf der
züngsten Weltausstellung in Wien mit
der höchsten Auszeichnung, der Fort⸗
ichritts-Medaille, prämürt.
Dieselben sind in allen namhasiten
Tonditoreien und Delicatessengeschäften
zu haben.

Sehr guten
Limburger Kässoe
mpfiehlt
P. Jepp.
iezu nais 2ilase Txemoiner
Anzeiger für das Kunigreieh
Bavern Xr. 35.

3e1
Jakob Quirin
Rentrisch. —
euer7
Hirsen &amp; Vogelsamen
mpfiehlt
—P. Jepp.

— —wS

edamnon, Dred und Versog von —.

Deme 3 in St. Inagbert
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        — 54 2533
* —5 3 * 2
—3 2* 5 * — —2282 2 * 2*52*
—8 55338 5333532 355533233458 — 38
* 2 2238 —3 35 338 — 5355 3. —33325 —223 8 *25 .
—— — — — —— 2838 28v 56 ————— * 8
2322 335 s82 227 58 — 3* —*3— 2 — ——— 88
3322 ——86 23552 —A———— 2 * 35853283 —
222—35 7 &amp;88 8 —753 —* * — 28222 — — 38* 3 88 232 **
353358 ——— —532 553333333 238333653 ————
3 333 3 8 3338383 335 F
5—s3 538—328 335333 — D 8
3 * 28 2252 ITSö5 —* 25585353238 z55 3
3324 * 5523 528 32587 53333558 85 6 —A —— 2323
* 2287* — 3 SẽAÆ — 52 3223646 *2 J I 5* * — 52
22333 333255753 2525555 —73;32 383538358 z53883853 — —232
— 322— —— 23 38 2252 583858222 —253—3 3—3332883 ————
G — — * —A 8 —2* —A — —
55 83283533388 7 —3—33284 —35322 32 225
— —527 * — —3 — —* 2283 ————— — —**
3 O. * 83 —7—3883 3— — 3558356553 2237
—— —5 78 525332 2 235 5 3. 552
58 58 — V————— 2E37 538 —3332 552358 *58. 55 353 32326
3 55833353357538357 853 333586 3 532 —— 8* 53358
——s — —— 52 8 234 —— — — D53 —A——
— 3235 —A 3328 5—2 8 33 *2383233 8 *
335—333357823 2383325 52 BI ———
4 3 2 33225 *5222 — 28 N 8 22 — *7*
228*8 852 2.* 5 —X3 3*2 — 8 5 — 732 — 5—532
—2 23 — 2 52325 * — 8 —R —— 2 —— — — * 2—52 252
——— 28353582 ———— 33
58 22 3232 ?.2 55* —— 8*2 2882* 27* 8
3 * 2 —A 52 2 23260 SsS — — 23 — —2 8 —— 3
2 — 28 — 2 * N24 22 2 78 822 — 285 7 123258 53588 —
— * S28 2 2 —ã * —* 2 — —5 2
* * 34 8 —A —— — * —* — 8
2 ..8 8 227 5 2 E ** 222 6 — 258 533 —2373 *
335 03
323 5753— S 82 e
5 ⏑
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55 383535 3885838
2 — EE ra2 82582
28 83287 785 —3838
5 582 8 255553533333 24
5* 5788 — 3 33338333 285532
5235— 38 32835 —3 — * — —
5 —— — 29 — 2 — 28 3* 55333535
2 35536355 — 33 738* 33333835 *
5s5— 333 85583* 3338553 33*855 — — 33333783
7. 7 — * 2 2* 5 2 —
55 S3 22757 —z238* 222 *3 53— 735— 1533 3
55 55533 553*87 —65335 23883887 A ——
—A 528 5*5 » z22 38228 24 E 8 5 — 252535
n 2 3 — 85— 58 25 — — 3 * 7* 28330 2228 85335
—F 5387 2328 * 523355 55552 58557 32 555358 533556
28 55555* 23 2 * ——
3 58 233853 8 5338 86835753 273 533 5z553 23855333**
538 55 A — — — * 32 ———— 552 3527
22 282 523* — — — 8 — 8* 5 2 5328578 6—
— 258 *833323358 225 52335 A 2557558
55 833* 5 5 zs 353 z76538335533533
3* 2* 228 ——— 3 —533388 250 23 — 8232
5588 525225— „32 333335* 52 — —23583 *
* 9 —— —— 3 — ——— — — 8 * 5 * 25.22 — —5— 28 2 52 *
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5*2 5 2 * — 125 —VE A —z384 525 58* —52 254
28 5573 5338 — —55355337
33 335373335 —88 383343333 2323383
—3 —— — 53
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* — I * * 7 53*
223682 77 8
35 22283 8333338322* 80 5855 2333858 3 328
55 —— 58 53335 5e*28 *25 ——— 853857 8
55 —52535 33 272 5 —32342 — 8582 —AX 2
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3 333323
ESv 333 57323383 ———
33533233823333 537
3323353333343886
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12 —A —————
—z3233358358 3 8827 *
53 553333 3 737
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N 2 3 2 8 E —A —22—28 *
5883 835832348
5223822 * —* 5* 348 353 52 75 —A——
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55 355338* * — 25 385 55* 2 23298 55 25373833 —
—3 2 8 — 32 5552357 332 2853523 — — —2 5 55.
* 5 —8— * 352 —355 5 —————— 3325237 23332 — 8 *
* 2m2 — z2239 —A — 2* *2 553 3 8 35728* ——
7 —— * 2 5332 —2 —A3 5 2592 5 —8 * 252
—A — 5 * 75537 2** — —A 3 555353 257 8
285 *25 —A 2322383 3 222 Se355 5252553
* 2 *58 — * 8 D —— 3 22 5 8
A— 33353355 53737533— *23343 —— 5
557* 255253 25822 38 — 325862
*3 — —8258 * —A 52860 5* 233 —X — —*
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253 —5524 5855 335335235 5* t—
55232 A 29 2 2 52 28 —* — 82.853575 5358355 323 — —
53323 — —— 238 255 —883838
— 125532 335 — 58 3333* — — ——
—A ————— —A——
— 5 — — ——— 288* 2533 52* ——— —— —
5528 *535533 3 5 333
— ——— 7 ——— 88. 325 ——234 S* 5X5E— 56
25225 5335355 50 333 — 258 2 B2ES8 *2565 225 255
332 —A 58 —588583 4852 —A— —— —5 ———
* 3 2 — z6888. 255 —8—8 2 EE 2 — 82 *
28* 54 52 3 25353 —F —— — — *3 27 9
23 7 8. 2 * 25* — —— — — 8
325 —833533 58 3
255 2849 38* 385* 27 ———— 52 0
522 2 * — 7328 2 52 3 Ge 58522
8B3 535360 —53*7 258 25553 5555353333
15535 s8ẽ53* 352 3 5335532—
6* B3553 2 2 5255 5233 5*
* *2 22 2*85 E535
255353323 —B 5 28 —
z355833*&amp; 532—5308 —EE
3837 33236
338 38
2
8 *
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—E
23558 382* *»3883 525835
*25352833353583—335 A 588 — 8 8*
—* — e2&amp;— S 5*25 — 2 25 2* 78
—5 z8* 83848 2337 —3233 53
23 28232 —5 sR 37 5 —8* — 2 * —— — 25*
5 235 —3 5 2222 — 36 3B3255* *225 565353287
52 53 55 9 3738 —25557538 * —8 — ——
533 28553 —27* 357358373368753585 35 222283 F8
—8 575 —8 4 S 2 *
2822 8 23 —2 —5 53358 — z533 553338 324* 2
*»233 8 — 253553 23 3 —8 — 5*—2
2225323 13 53 5523 333 3——353 —35 5*83 25335
5383 43533538 33 32563 333338433 373 —
—A —535 * 2 * 235 —— 2 2* 5 à 83
— 3 * 325 2 —; — 2*2
55 68 3335385745288 535325* — 3.33253533
—A —— 2 —A 522 —226 2 S — 552z525348 BREf!.
—26 3532538 — 8323365555 5353375 — 55382 ᷓ
— 7 — 2
0 28327 2333533233387 53837—383355 „323337* 223
* —— 7 * D * — — —— 22* 2 653 2 * * *
58355233 233355838835* 5282383 3—3 25
28 85258* 2223385 — —— 558 * 275 8 8 255
—*58 — —2335733—33335533583 253*237 ————
55 273 — 525383555— 5552235 5 5 —z52223 5557—5258 —
525 535357 3 335537238373355 2525555838 32 — 335 2*8*
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—— 3 238 2* —3 7 23 *22 22* —3— 53*
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75323 5733 525 553328 2323 06252832
3 2 2* 53583323 —2820 — 38 —24 28I5523
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— 53— — —— 8 233 2. . 2533337 53 * 5
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53 25325302 22 2* 2 222 *
222 2 32322 ** —X 8522
25385 23832 5 55 53 352233 523
S4àa — — 5323222 528 —— *8
3 83 —3358 2338—32
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38558 583 23 3388
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“* 7* 2 e D v —A 7.

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det St. Inabeurt tiea err sand das mil dem Hauotblatte verbundene Uaterdaltungsblan, mit der Dienstags⸗ Donnerstags-⸗ and Sonntag

kummer erscheint mochentlin vie ren al: Dinatag Donnerstaa, Samstaa und S n n ĩun g. Abonune mentspreis vierteljahrig 42 Krzr. oda
12 Silbergr. Anzeigen werden mit * Arzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum verechnet..

RVI SI. —A — 7Donnerstag, den 21. Mai. — 2. 1874

—F.

Deutschet Neich — Ae n ases gr Deeen giwiehnn ünd
8 —r . b edes ba ri en Krie⸗ wa ti⸗ einli etsande 532 8 romal w r n der iegen en
— — — die n gestellt, Bemimnden werden nun von den vorgesezten Behoͤrden hiervon in
ppan lung daff lbe gehenuber dem Wunsche der Krieger⸗Ver⸗ Kenntniß gefetzt und unter Warnung vor dem gefährlichen Gift⸗
velhe bn * die —— von Trauerparaden und Unifor-⸗ soffe aufgefordert, jedes aufgefundene Faß oder frei im Flußbett
ine, in Bezug en — ———— —B den, ein⸗ treibende Stück Arsenik, welches als weißgrau verglaste Masse fich
uirung den preußischen Kriegervereinen gleichgestellt zu werden, ein ren de
huen gedente Das ihr. Kriedeministerium dan hierauf nach zarstellt, in sorgfallriger Verpackung an den be reffenden Herrn
—*88 die Autwort ertheiln daß es sich dem bezeich Amtsvorsteher abzuliefern. De Regierung gewährt für jedes auf⸗
F jefundene und an die Behorde abg:lieferte Faß Arsenit eine Geld⸗
viabeiae d Botschafter rämie von 5 Thaler.
Berhin, 18. Mai. Der bisherige deutsche Botsch 1
—* Graf Arnim. ist, wie die Rorode Allg, Zig. hört. FMainz, 16. Mai. Der „Arzeiger“ herichtet über einen
allerhochs⸗ Ordre vom 18. Mai einstweiligen Ruhesiand öerdrutsch: Ein Naturschauspiel der gewaltigsten Art zeigt gegeu⸗
zutch pe värtig ein Theil des Hardenbergs, westlich pon der Conserbefa—
xetsetzßt worden. Frankreich zrit, welcher sich seit heute früh auf der Wanderung befindet, die
Parik, 18 w i —— soßt in dem Versuche der D83 — 8 i eeen 8
Parit, 18. Mai. Gou e ebel an den achthausanner der Conservefabrik sowie eine
eebdrne I —IE — ge bet 5 dende shieten und
entrum will einem Riiniste n drüchen noch fortwährend, jedoch mit solcherPräcision, daß für
wirllichen Republikanern besteht und die rlüheren. constitutionellen Menschen en e —23 Wann
hesehentwürf. Dufaurt's ausführen wi de. Die gußerste Rechte di riesige Masse sich zut Ruhe begeben wird, bleibt aͤbzuwarten. Nach
at dagegen in gebeim er Sitzung beschlossen, kein Cabinet zu un der „Mainzer Zeitung“ sind pben, in den Weinbergen gühnende
e ete
ourde, vor. FJ * GSadinet 347In urnau— erfranken) koste ermalen estes
andlich entgegenzutrenn. Dufaute war am- Samsstag bei. Beat Rindfleise 10 ir Shueintese ibe, ů
Mahon und lehnte das ihm gemachte Anerbieten, in das Minist« per Pfund. ——
ium einzutretena abdd. 76 F Straßburg, 16. Mai. Ein Befane r, der sich
Parins, 18. Mai, Alle Anstreugungen, ein neres Mi. nabi Israel aus Jerusalem narnte, ist gestern hier vechastet wor⸗
terium auf Grund der Vereir igung des rechten urd linken Cen- den, nachdem er 31 Siadte, und Doͤrfer des Elsasses, sich auf
umgß vu — 7 ebt —— Vdee allerlei mergen anditen Saede stütend, rree dabei
jer Dinge nicht abzusehen, 37 nicht weniger als 108 ancs Sous erbellelt hatte, die
anze d Majorität ist so aus dem Leim gegangen, daß wirk⸗ g ihm u Das wird das *8 nt man
ich eine Auflösung“ der Nationalverfammlung das vernürfligste fGebweiter, 14.“ Mai. Der,Bab. Landesztg.
und nächstlegende wäre, wenn sich die gesammte Rechte nicht aus vird geschrieben: Ein Bürger vom nahen Lautendach haue für
jurcht zor der Rehpublit zur Wiederberftellung der Monachie ent— driegsleistungen in 1870 700 Fr. zu verlangen, und konnte nroß
bließen will. * Ueber die Päne der Legitimisten verlauter noch sser Anstrengung weder bei der Gemeinde, noch bei irgend einet
e
J in sglener⸗ caurt; J 9 Er wendete sich unmittelbar au den Reichskanz et Fürsten Bismar
vorten, daß er wegen Unwohlseins erst in sechs Tugen einir ffen nach Berlin, uud wurde ihm durch dessen Einschreitc vor einigen
lonne. Tagen von oec Regierung in Kolmar die gerechte Forderung bei
Heller und Pfennig ausbezahlt. Au⸗· Dar kbarkeit gegen den fürst⸗
lichen Beschüter prangt nun zurt erbigen !Ersunerung fUr Kind und
Zindeskinder dissen Blid unter! Glas und Rahmen im Haufe da
bledern Elsässer's, das ihm' der Buchhändler Balze dahier in
der größten Ausgabe, die zu erhalten war beschaffen, mußle
assel, 17. Mai. Vom 19. bis 21. d. wird in
Spanien. 5 * 73 — e Geoswiegag —
Santander, 18. Bai. Die Nocdarmee besetzlez: Mie dem. Auf der.Tagegordnung stehen zehn Gegenstände, von denen
anda. Das Gros der carlistischen Truppen durchziehk das nöord wir hier solgenden Attrag erwähnen wollen: Der deuische Gofi⸗
ihhe Alava. Don Carlos hat sei Haupiquartier in Estellatre virthᷣtag, wolse inen /Auitrag beim Reichstage einbringen, dahin
Die Nordarmee Lunker Geweral Concha aähert sich zehend, daß das Bier im Deutschen Reiche als Rabrungsmittel
»m Ebro. Die nächsten Hauptquatiere werden —38 und 38 im Konmern — eee pes ae
Pedina de Pomar sein. Nach‘ Miranda wurden Reserden Ründ handelt werde, damit 'die Kontrol: über die Braucreien von Staais⸗
per — vorausgeschickl.“ Die Carlisten“ haber degen geübt werdee 3— V
— für die Armte ꝛusgehobene Pferde wegnommen. 7Koöoln, 145 Mai. Der-Ess. Iig.“ schreible man von
Amerika. — sier: Nach einer Mittheilung dez Don baumeisters Voigtel ist die
Nach der neuesten südamer'kan schen Post steht, in den * — z8 Barehuag Fieden 33 Com⸗
ßtata⸗Staalken ein neuer Bürgerkrieg zu erwarten“ In mission nicht«xin der age, dieselbe anzunehmen. Es schweben
Raßtlien hegt man den Verdacht, daß die kriegrischen Vorberei zwisshen hiez und Frankenthal; Verhandlungen, um einen neren
üngen sich auch cegen Brasilien richten‘ könnten und denkt an jGuß zu hewirken.
egenvorkehrungen dur großen Verzweiflung des Finanzministers. Eine Naturseltenheit.“ Aus Wesel schreibt mat:
5 ———. 7 * 8 F Dan ere ene 5 — das n pi eee
7 Der Senior des Speierer Dowmcap'eels Herr Friedrich einem ufchteichen rte am Rhein, gegenüber ee Sciffbrücke:
veißler wurde von Sr. Majestät dem König durch Veileihungsnämlch 'u einem Nachtigallnest zwei Weibchen auf neun Eiern
ns Ludwigsordens ausgezeichnet. hitzend, die ein Bewohner in der Nähe schon einige Tage btobach;
Am 27. März ist tin Oderlahn mit 100 desen Arseniketet vre durch s Was ten en 3 w
itogewicht 100 Eitr.) vor der Oderbrücke zu' Steinau zu or einigen Tagen wurden aus einem We her bei Mar—
43 — Bis jetzt sird 88 Fässer geborgen worden, die seille 482 todte Schafe gezogen., Diess lben hatten sich, von einem
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        Angewitter überrascht, geflüchtet und einez nach dem andern in das
Wasser hinabgestürzt, ge

JParis, 12. Mai.« Gestern verzehrle eige Feuersbrunss.
deren Ursprzung noch nicht ermittelt ist, eigen großen, in der Nähe
des Faubourg St. AIntoiune gelegenen Holzplaß omm ein em
Fompier von acht bis zehn Häusern, welche an die Rue Crozatier,
Titeaux uno die Passagen Brulon und Triaucourt anstoßen. Der
malerielle Schaden ist ein ungeheurtr, da der 5—6 Quadarimeite!
veite Plaz mu Brenn- Bau⸗ und Kansthölzern bedeckt war; dit
Intensitat der Flamme war so stark, daß man noch auf eine Ent⸗

zernung von hundert Metern fich einen S hirm vorhallen muß
im sich der Hitze zu erwehren. Die eiligst herbeigerufenen Losch
manng daften ihaten ihr Moglichstes, konnten aber schweres Ungluͤc
nichte derhindetn. Mehrere Personen kamen entweder in der
Flaͤmmen oͤder durch den Eipstur; der Hauservunddie überein
Rettung der Mobilien ums Leben; noch größer ist die Zahl der
Berwußdeten, und Uber fünf undert Jxndividuen sind in Folge de—
Unglücks obdachlos.
———— —
Jerantwortlicher Redacteut F. XR. Deme.
Hausversteigerung.
Samstag, den 23. Mai 1874, Nach-⸗
mittags 1/34. Uhr dahier ——*5— Ja
ob Schwarz, lassen Eheleute ichael
Eberhard, Wirth und Kramer und dessen
Theftau Aung Eich dahier ihre im
Mühlenede neben Philipp Gottmann zen.
gelegenen Hausanibeife guflangjährige
Zahltermine in Eigemhumversieigern.
Bis dahia wird das Haus auq ous freier
Hand verkauft. s
Horn, kgl. Notar.
—* 4 ———2
Rürgerverein 5t.
DIngbert
Milwoch den 27. Mai 1874. Abends
präcis S Uhr Versammlung im Ver⸗
us deale dei Herrn G. Jungz
Tagesordnuug:
Vortrag über eine Togesfrage.
Organisatorifche Vorschläge.
Gemütbliche Unterhaltung.
Z jahlreichem Besuche lodet eieße—
Der Vorstand.

Das große Loos von ev. 120,000 Thaler J.
owie weilere Thlt. 80, 000 40,000, 30,000. 20,000, 16,000, 2 4 12 60o
10,000, 3 4 8000, 8 « 6006, 5 4 48002e. x. lann⸗mun- auch diesmal wieder
gewinnen in der neuen, von der freien Stadt Hamburg errichteten und garantirten
roßen Geldloiterie. Diese Loiterie ist im. höchsten Grads vortheilhaft für das spie
ende Publikum eingerichtet, denn es maiß in derselben jedes gezozene Loos einen
der enthaltenen 89600 Gewinne Abedingt erlangen, . außerdem kommen 75000
Freiloofe zur Bertheilung. Da; wir mit dem Vertauf. der Originalloose dirxeck be⸗
—XXV Wanhen wir solche zu Originalpreisen ohne Berechnung weiterer
Provision erlasfsen! . Wir versenden dager fur, „bevorstehende Ziehung J.
Ttasse; welche schon am 17. Juni d. J. stattfindet, gegen Einsendung oder Nachnahme
— — 9
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fir nH — fl. — ir, Spelz — fl. — b
Spelzkern — fl. — kr., Dinkel — fl.“
mu ir. Mischfrucht — fl. — kr., Hafer 5
44 te., Kartoffeln 1fl. 80 tr. Heu2
12 kr., Stroh 1fl. 30 kr. per Zenine
Weißbrod 133 Kilogr. 24 kr., Kornbre
3 Kilogr. 34 kr. ditio 2 Kilogr. 283
do. 1Kilogr. 12 kr., Gemischobrod 3 Kilo
10 kr. 1 Paar Weck 99 Gramm 2 h
Rindfleisch 1. Qual. 22 tr., 2. Qual. 20*
Zalbfleisch 10 kr., Hammelfleisch 22
Schweinefleisch 20 kr. pr. Pfo. Butter 38
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3258 55 8853 2358—8 5 5 53 —33587562 3 —3528
— — 28 8 ——— I — — 3 ——258—2— * —23
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3 2 522 2* ——5538— 335 *8 z 33 —8 82 8 558 8
8 2 22 — 2S2 7 * * 63 ——* 28 7 23 272
5353283 3 —3 —73 2233 —335—7
5 2 28— —*2 755 833 3833332 252333 522
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        <pb n="323" />
        St. Ingberler Anzeiger.

Der St. In be ꝛr Er Anzeigec(und das mit dem Haabtblatte verbundene naterdaltuazsbtatt, mit der Dienttags-, Donnerelags and Sonntag

Rummer erscheint wö hentinr viermal: Dienstarg Donnerstag, Sam stag und Sonntaa. Asonnementspreis viertellährig 42 Kerzt. oder
122 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechuet.

I3 82. Saustag, den 28. Maeai. 18874
—RX Deutsches NReich. — Quipquenniums bis zur Erreichung eines Maximalgehaltes von
—Mäuünchen, 17. Mal. (Köln. Zig.) Wahrend gestern in 1400 fl. Hoffen wir, daß dieser Änträg, dessen Schicfsal sih zur Zeit
dem Beschwerde-Ausschusse die Fugger'sche Eingabe (in der schon freilich noch nicht mit Bestimmtheit voraussetzen läßt, die Zufüm⸗
zesprochenen Weise) beschieden wurde, hat der Finanz-Autschuß mung des Finanzausschusffes, der beiden Kammern sowie der k.
ebeufalls Sitzung gehabt, welcher in der Pfalz großes Aufsehen Staatsregierung erhalten wird. Die Frage der Gehaltsaufbesserung
machen wird. Es handelt sich um die Frage des Malzauf- der protestandischen Geistlichkeit, insbesondere der Pfalz, ist unver
hlages, eine spezifisch bahersche Eigenthümlichkeit, welthe auch kennbar eine höchst dringende geworden.
e den Vereinbarungen Bayerns mit dem Reiche eine so großße pf. a.)
Rolle spielle und deren Ausdehnung auf die Pfalz schon seit lan. München, den 19. Mai. Von der zur Errichtung von
jer Zeit beabsichtigt, aber nicht zur Ausführung gekommen war. Officierse Speiseanstalten vom Kriegsmintsterium verlangten Sum—
da das Taxwefeu in der Pfalz nach der früheren französischen me von fi. 128,100 find u. AÄ. zur baulichen Einrschtung der
Besetzgebung eine bedeutend flärkere Belasturg für die dortigen pfälzischen Garnifonsorte bestimmt fur Germersheim fl. 4720, für
hewoͤhner enthält, als die enisprechende Besteuerung in diesseitigen Landau fl. 1220, für Speyer fl. 1000 und für Zweibrücken f
Nreisen, hatte man sich begnügt, den Pfälzern ein jährliches Aser- 400. Zur innern Einrichtung sind für jedes Bataillon fl. 148,
jum von 100, 000 fl. aufzuleger, und daran festzuhalten, daß 'owie als Veihilfe zur ersten Beschaffung des Tischzeuges, Küchen⸗
eine Ausdehnung des Malzaufschlags auf das linksrheinische Bay jeräthes ꝛc. fl. 850 eingesetzt worden.
ein nur im Zusammenhange mit einer allgemeinen Taxregulitung Bamberg, 19. Mai. Von Seite des hiesigen Magistrats
taltzufinden habe. Eine solche ist immer noch nicht zu Stande war an eine Reihe bayerischer Städte das Ersuchen um -NMiitthei—
ptommen, und man schleppt sich von Proviforium zu Provisor'um ung der Fleischpreise, wie sie am J. Mai er standen, ergangen.
jort, zumal es nicht an Solchen fjehlt, welche die Reform der In der öffentlich n Magistratssizung vom 12. wurden die inzwischen
Taxen und Stempel⸗-Auflagen mit einer ratiouellen Umgestaltung eingelaufenen Antwortschreiben bekannt gegeben, und es stellten
unsetes ganzen Steuerwesens verbinden möchten. Schon seit Jahe ich —wie das Bamberger Tagblatt mittbeilt —daraus folgende Da⸗
en hat ein Theil der rechtsrheinischen Abgeordneten es darauf en zusammen:
ꝛbgesehen, auch ohne Taxtegunirung der Pfalz den bayerischen Btädte Mostochsenfl. windfl. Schweinefl. Kalbfl.
Malzaufschlag aufzuhalsen, und der Name eines wackeren früheren r. —*— tr.
»berbaherischen Landboten, Dsppelhammer, der auf konservativer Ansbach 20 20—21 11
Zrundiage ein verlässiger Reichsfreund geworden ist, aber in der Aschaff nburg 02 20 9
Malzaufschlags-Frage keinen Spaß verfland, wurde scherzweise als Uuasburg 223 13-219 22 218
pfälzisher Kinderschreck bezeichnet. Alle Anträge jedoch, getrennt Bayreuth 3220 5217 19-20 52
jon der ganzen Reformfrage den Malzaufschlag auf die Pfälzer Tohurg F -20 217
zu legen, sind bisher erfolglos gewesen, und nun mußte es gerade krlangen 20 1
in einent Finanz-Ausschusse, dessen Mehrheit der liberalen Partei Forchheim ——— 8-18 —
mgehoͤrt, geschehen, daß der deireffende Autrag, wonach die Re— Fürth m -23 -48 -16 29-24
nerung aufgefordert wird, schoa für die nächste Finanzperiode den Hef i ) N!1
Htalzaufschlog auf die Pfalz auszud hnen und den Voranschlag kronach 15
ziefüt in das Budget aufzunehmen, mit Einer Stimme Mehrheit an · Zulmbach 8841
genonmen wurde. Dies war allerdings nur dadurch möglich, daß Mänchen —23 2221 22 -24 3-22
wei liberale Abgeordnete durch Krankheit abgehalten waren, und Purnberg 3221 22-2 24 14-18
die die Eatscheidung im Plenum ausfallen wird, muß man ab- P.essau 7 21 14-15
warten; jedenfalls ist es unbequem, daß der Vorschlag als An⸗ Regensburg 1222 1219 20-2 22 13-153
rag des Finanz⸗Ausschusses ia die Kammer kommt, und der Vor- Schweinfurt 51 18 18 16
sall beweist wieder, wie sehr die bayerische Politit von der Hand Würzburg 2218 20 * 18 F
in den Mund leben muß. Vielleicht wird die Debatte über den Bamberg 22 18— 21 186—-18.
Malzaufschlag die Haupt- und Staatsaltion der ganzen Stzungs— Berlinn. Wie man hoͤrt, hat der König bon Bayern dem
heriode werden, und zweifelsohne wird nicht der Hinweis darauf Fürsten Bismarck für den Fall, daß dieser Kissingen besucht, Hof⸗
uusbleihen, daß, wenn man einmal an den gegenwärtigen Vers equipage u. s. w. zur Verfügung gestellt und denselben überhaupt
zältnissen rüttelt, dies nur von großen, auch auf die Zusammen; n sehr schmeichelbaftet Weise bei diesem Anlasse begrüßt.
zehörigkeit mit dem Reiche blickenden Gesichtspunkten aus geschehen Frankreich.
muͤß. Fuͤr die gegenwäctige Budgetperiode ist der erwähnte An- Paris, 18. Mal. Morgen findet ein Duell zwischen
rag natürlich wirkungslos, und schließlich werden auch die Aeugst- dem Fürsten Metternich und dem Herzog v. Mon—
ichsten denken, daß mit der Zeit auch Rath kommt. Herr Freitag ebello, der früher Imperialist war, jezt aber wieder zu den
Jat inzwischen seinen Antrag dahin abgeändert, daß die Einführung Foyalisten hinneigt, statt. Anlaß zu dem Duell gab die Fürstin
es Malzaufschlags in der Pfaz erst mit dem 1. Januar 1876 Metternich, die, als der Herzog sie am Samstug in einer Gesell⸗
zeschehen soll. Die Annahme dieses Antrags in der Abgeordneteu- chaft bei der Grafin Pourtaloöß grüßte, ihn mit den Worten an—
iammer wird als sehr zweifelhaft, seine Ablehnung seitenß uhr : „Jo ne salue pas ceux qui mangent à tous los ratoliers.“
zer Reichssralhskammer aber als sicher bezeichnet; von dieser Ich grüße Diesenigen nicht, welche aus allen Raufen fressen.)
ummt man nämlich, und wohl mit Recht, an, daß sie 1874 der Herzog forderte in Folge Dessen den Fürsten Metternich,
nicht den Standpunkt aufgebe, welchen sie 18608 mit großer Festig— velcher auch annahm. Hier wird es übel vermerkt, daß die Ex—
eil gewahrt hat, da ja in den bei dieser Frage in Betracht Nitglieder des österreichischen diplomatischen Korps sich solche
ommenden Verhältaissen sei 1868 keine nennenswerthe Aenderung Dinge herausnehwen. Moͤln. Ztg.)
ingetreten ist. Paris, 19. Mai. Dem Vernehmen nach hätte der Ultra⸗
München, 19. Mai. Aus verlässiger Quelle höce ich, daß legitimist Belcastel Mae Mahon gegenüber erklärt, er werde sofort
er Antrag der Referenten des Finanzausschusses der Kammer der nach der Reubildung des Cadinets die Widerherstellung der
Abgeordnelen bezüglich der Aufsbesserung der Besoldungen der Monarchie heantragen.
rolestantischen Geistlichkeit dahin gehen wird, daß mit dem Au— Paris, 21. Mai. Das Ministerium ist gebildet. Oijficiel
augsgehalte von 900 fl. quipquennale Dienstalterszulagen ver- bekannt siad die Namen Goulard, Decazes, Audifftet, Bodet. Alle
unden verden sollen don je 100 fl. nach Zurücklegung eines jeden Bonapartisten sind ausgeschlossen.
        <pb n="324" />
        Vermischtes

Speyer, 21. Mai. Der k. Regierungspräsident, Herr
Staaibrath v. Braun, hat sich heute zu einem mehrwöchent—
tichen Curgebrauche nach Kisfsingen begeben.

fNeustadt, 18. Mai. Der Ausschuß des Distrikts
raths hat am vergangenen Samstag auf Antrag des Herrn Be—
sirlsamismanus Siedert beschlossen, daß er sich. mit 15 pGt. der
direkten Steuern an der Errichtung eines humanistischen Gymna⸗
dums dahier detheiligen möge. — Unser Mitbürger Herr J. F.
Bienand hat für das zu gründende Gymnasium vorläufig die be⸗
deutende Summe von 58000 fsl. gezeichnet.

Neunkirchen, 20. Mai. (S. u. Bl.⸗Zta.) Heute Abend
zreignete sich hier ein gräßlicher Unfall. Das 2143 Jahre alte
Tdchterchen des im Hundshofe wohnenden Bergmannes Math.
Petrh wurde von einer Steinfuhre auf dem Marklplate in Gegen⸗
vart des Vaters so unglücklich überfahren, daß der Tod desselben
ofort erfolgte und das Gehirn auf der Straße lag. Den Fuhr-
nanu soll, soweit bis jeht constatirt, leine Schuld treffen. Die
zetr. Eltern verloren schon vor drei Jahren ein Kind in Folge
Verbrennens durch heißes Wasser.

pFriesenheim (beil Ludwigshafen, 18. Mai. Heut⸗
Nachmittag zwischen 2 und 8 Uhr schlug der Tagner Michae
Stähler von Friedelsheim dem hiesigen Tagner Valentin Grison.
inem braven stillen Manne, der ihm wegen langen Ausbleiben?
zei der Arbeit einen Verweis gab, mit einem Dreschflegel derar
auf den Kopf, daß um 7 Uhr des Abends der Todt erfolgte
Der Thater ist verhaftet.

F Vor einigen Tagen haben Offiziere des bayerischen und
zreußischen Generalstabs die bei Germersheim zu erbauende Eisen—
zahnbrücke abgestedt. Die Bahn, welche Bruchsal mit Germersheim
dexbindet, geht oberhalb der jezigen Schiffbrücke über den Rhein
Die Schiffbrücke soll bestehen bleiben.

München, 15. Mai. Gestern versammellen sich die Pro⸗
jessoren der Universitäͤt und andere Freunde der Jubilare, darunter
auch der Hert Staatsminister v. Luß, im Café National zur
Feier der Doklor⸗ und Dienstjubiläen der Herren b. Döllinger, Ko—
vell und Rothmund. Der derzeitige Rektor gedachte zuerst Sr.
Maj, unsers Königs, dessen Name in der Geschichte Deuischlands
invergänglich fortleben werde. Hierauf brachte Rektor von Pland
den Jubaren die Gratulation und den Dank der Universität dar.
Staatsminister von Lutz knüpfte daran einen Trinkspruch auf die
Aniversitär München. In geistvoller Rede charakterisirte hierauf
Doͤslinger die drei Perioden der Universität München von 1826
an unv erklärte sich, in launiger Weise an Nestor erinnern, ver
zrei Alter der Menschen erlebte, im Gegensatz zu diesem nicht alt
nen laudator temporis acti, soncern als einen Lobpreiser des
zegenwärtigen Standes der Universfität München, die in ihren
dehrern einen geistigen Misttkrolotmus vonDeuischland darstelle, in
einirächtiger Geistesarbeit die Wissenschaft fordere und wo nicht
vie früher und anderswo, eine Fakultat die andere beherriche. Mit
vitzigen Worten danlten sodann die Herren v. Rothmund und
Nobell, der Letztere dabei an sein sinniges Gedicht „die alte Uhr“
inknüpfend. Am Schlusse des gehobenen Feftes überreichte Hofrath
jon Hanfstengel dem Stiftsprobst d. Doͤllin zer das erste Exeuplar
der Photographie von Kaulbach's letztem Bilde „der deutsche Mi-
hel.“ Naulbach hatte dasselbe, wie er selbst sagle, im Hinblick anf
vie letzten Kämpfe Döllinger's gemalt.

f Maini, 17. Mai. Mit einer Munificenz, die das An
denken des verewigten Commerzienrathes Herrn Franz Schott fin
alle Zeiten begründel, hat derselbe im seinem Testament seine Va⸗
erstadt bedacht. Er hat seine vier auf der Gau⸗ und kleinen
Weißgasse belegenen Häuser, deren Gesammtwerth sich auf über
200,000 fl. beziffern dürfte, der Stadt vermacht; ebenso
ein Capital von circa 60,000 fl., welches entweder zur Errichtung
einer Musikschule in unserer Stadt oder zur Schaffung eiaer
tändigen Capellmeisterstelle verwendet werden soll.

f Weissenburg, 10. Mai. Küuftigen Pfingstwontag,
den. 25. Mai, wird das herkömmliche Weissenburg- Schleithaler
Pferderennen staltfinden.

Darmstadi, 17. Mai. Ein in'seressanter Prozeß schwebt
zegenwärtig, wie die „Hess. Vbl.“ berichten an einem hessischen
Landgericht: Ein Handelsmann machte einem Bauer die Offerte,
hm 20 Maltier Frucht zu verkaufen. Für das erste Malter brauche
er ihm blos 1 Heller zu bezahlen, das zweite 4 Heller, für das
dritte 8 Heller, für das vierte 16 Heller und so für jedes folgen⸗
de Malter die doppelte Anzahl von Heller wie das vordergehende.
Der Bauer rechnete sich den Vetrag tasch bis zum zehnten Malter
aus und glausste Wunder ein wie autes Geschäft zu machen, wenn
er rasch den Handel vor Zeugen abschloß. Wie erstaunte aber der

Mann, als man die Kreide herbeiholte, um den Preis auszurechnen
als sich bein Verdoppeln immer groͤßere Ziffer präsentirten. Schon
heint 16 Malter das er wit 36.,768 Heller bezahlen sollte, wurde

dem Manne sehr schwül, die Haare sträubten sih ihm aber de
zen nun folgenden Ziffern zu Berge, denn für das 20. Malten
sollte er 580,288 Heller zahlen. Sämmtliche Zahlen addirt, ergeber
die Summe von 1,160,575 Heller — 483681/20 Gulden. Natürlid
veigerte sich der Landmanu nun diese horrende Summe zu zahlen
der Handelsmann besteht aber auf seinem Schein und schwebt di—
Bache, wie gesagt, jetzt am Gericht.

fLeipzig, 17. Mai. (Aus der Rechtsprechung des Reichs.
Oberhandelsgerichts. In einem Wechsel war das Blanca-Accepl
perändert worden, indem vor 350 Thlr. noch eige 83 jeseßzt war,
so daß das Accept auf 3350 Thlr. lautete. Die Veränderung
var sehr künftlich ausgeführt und es fragte sich, ob der gut läu—
dige Indossator die Echt eit, oder der Acceptant die Falschheif zu er—
weisen habe. Der Gerichtshof entschied fich für das Lezztere, weil
nach preußischem Rechte nur ein äußerlich ganz tadelloser Wechsel
die Vermuthung der Echtheit seines Inhaltes auch nach Auerkennt
niß der Unterschrift für sich habe. Uebrigens liegt in diesem Falle
vieder eine Warnung, die Summen mit Worten — nicht mit
Zahlen — und so zu schreiben, daß nichts zugesetzt werden kann.

F(Graufsiges Gepaäck.) Als vor einigen Tagen der
Abendzug der Moskau⸗Brester Bahn in Moskau angelangt war,
zegab sich einer der Passagiere in die Bagage-Abtheilung, um sein
Bepäck in Empfang zu nehmen. Nachdem er einen anscheinend sehr
schweren Reisksack von großem Umfange erhalten, übergab er ihn
aß der Ausgangsthür einem Eisenbahnwärter, um ein Fuhrwerf
zu miethen. Der Wärter hülete den Sack, der Passagier zeigte
ich nicht wieder. Am zweiten Tage wurde der Sack von dem
Vorstand der Eisenbahn gebffnet, weil er übeln Geruch verbreitete,
und man fand den verunstalteten Leichnam eines jungen Frauen—
simmers in demselben. Augenscheinlich liegt hier ein Verbrecher
dor, doch fehlt darüber jeder weitere Anhalt.

4 (3000 Franks Belohnung.) Am 21. d. M. ifl
ein reconmandirter Brief von Paris nach Leipzig wahrend der Be—
oͤrderung von Mez nach Leipzig abhanden gekommen. Der In—
jalt des Briefes bestand in 140 Karat geschliffener Brillianten
n der Größe von durchschnittlich U16 — *4 Karat das Slück, zum
desammtwerth von 8000 Thlr. oder 30,000 Fres. Der Absen⸗
zer hat die Bewilligung obiger Prämie auf die Wiedererlangung der
Brillianten in Aussicht gestellt.

F InL yon herrscht seit einiger Zeit der Thphus. Man
hal zwei interessante Bemerkungen gemacht. Das Viertel, wo dit
Basbereitungsanstalt fich befindet bleibt verschont, und das Heil—
»erfahren Dr. Brands in Stettin bewährt sich. Der Lyoner Arzt,
Dr. Glenard, hal es aus seiner Kriegsgefangenschaft in Stettin
zurückgebracht.

FGersuchter Selbstmord eines Lords.) Von
der Westminister-Brücke stürtzte sich am 8. d. Morgens ein elegant
zekleideter Herr in die Themse, in dem man, nachdem er vom Er—
rinken gerettet worden, Lord James Murray, Onkel des gegen—
värtigen Herzogs von Athole, erkannte. Lebensüberdruß, herbei—
zeführt vurch anhaltende Kräaklichkeit sett dem Krimkriege, den er
als Oderstlieut nant in der schottischen Füsiliergarde mitgemacht,
hatte ihn zu diesem Schritte verleitet.

F Die folgende Sah⸗Anekdote, schreibt die
„N. Börs. Zig.,“ welche bisher nur in klein;m Kreise bekannt war,
oedient, so verspätet sie ist, noch nacherzählt zu werden, weil fie
rin Zeugniß abgelegt von der ritterlichen Gastfreundlichkeit und
iebenswürdigen Gutmüthigkeit unseres Kaisers. Da bereits au
Petersburg einige der sonderbaren Lebensgewohnheiten des Schah
hier anrüchig geworden waren, machte der Geh. Rath Bork dem
Kaiser den Vorschlag, die prächtigen Gardinen und Teppiche der
sür die persische Majestät bestimmten Appartements durch weniger
verthvolle Stoffe zu ersetzen. Der Kaiser verbot dies jedoch viva
oce, indem er entgegnete: ‚Lassen Sie's nur gut sein, lieber
Bork, wenn ich einmal nach Versien konmme, kann ich mich re⸗
janchiren“
4

FHufbeschläge von Hartgummi. Derjebe ge—⸗
ört unstreitg zu denjenigen Materialien, die in der neuesten Zeit
n der Industrie die ausgedebnteste Verwendung gefunden haben;
a sogar das Eisen wird in vielen Fällen durch denselben zu er-
etzen gesucht, wie z. B. hier beim Beschlagen der Pferde.

Die Vortheile dieser neuen Beschläge beftehen besonders da⸗
rin, daß sich bei jedem Tritte in gleichem Maße wie die Hufe selbst
nusdehnen, wodurch jedenfalls für die Zukunft eine große Zahl
dufkrankheiten vermieden werden dürfte, ferner darin, daß sie
außerordentlich leicht, sehr lange halten und zur Vefestigung kleiner
Nägel bedürfen, also eine vollssändige Schonung der Hornwand ge⸗
tatten. Wo es wünschenswerth ist, kann das Festwachen natürlich
auch mittelst Nägel erfolgen; im andern Falle findet es in der
Weise statt, daß man die Hufeisen warm macht, dem Hufe an⸗
paßt und den zu diesen Zwecke an eisteren befindlichen Rand über
die Hufkante umbieat. Fin Schärfen im Winfer soll gar nicht
        <pb n="325" />
        er
n
43

wendig sein. Das Material von alten Hufeisen aus Hart3 Exemplare wurden in nicht ganz zwei Jahren
de X stets sofort wieder Verwendung. Ein Pfund 500,000 von dem berühmten Buche: Dr. —*
rzüglichen Hartgummi's das für 4 leichte Hufbeschläge sfür Reit— Raturheilmethode abgesezt, jedenfalls der beste Beweis für
ferde in ae 2 Jieren 3 nach die Gediegenheit desselben.
ung und Vorschrift oder auch nach alten, von verständigen Huf⸗ 8 für alle diesenigen
uden gemachten Eisen angefertig, liefert, wie die D. L. Zeit⸗ Hoͤchst beachtenswerth 38 e 45
ag mittheilt auf Verlangen Herr C. Conventes, Sohn in' auf eine solide und Erfolg versprechende Weise dem Giucke die
— dand zu bieten, ist die im heutigen Blatte erschienene Annonce
j des Hauses Rottenwener OGsComnp. in Uaburg.
Durch alletlz chfte Eatschüchag don 16.

eche ee ließkung von 16. Mai abhi

e der kal. Noidr Ludwig Hrner in —8 8 dur
e gemäß auf die in Ludwigehafen errichtete zwei ö
elle verseßt. ete zweite Notär

Verantwortlicher Redacteur F. X. Deme z.
Bürgerverein St.
—
Ingbert.

Mittwoch den 27. Mai 1874. Abends
prcis S Uhr Versammlung im BVer⸗
ins:ocale bei Herrn G. Jun q;

Tagesordnung:
Vortrag über eine Tagesfrage.
Organisatorische Vorschläge.
Gemuͤtbliche Unterhaltung.
zu zahlreichem Besuche ladet ein
Der Vorstand.

An den Fatrikanten Herrn W. H. Zickenheimer in Mainz. g
* 4 ist meinem Buben
zur Trauben-Brust⸗Honig 73 u
nach der Gebrauchs-Anweisung verabreichkt worden und gegen Hustenanfalle
sehr gutbekommen,; ich bitte rc.
Hochachtungsvoll Göbel, Königl. Preuß. Amtmann.
Wallmerod bei Limburg a. d. Lahn, den 11. Januar 1874.
Troßz allen Gegenreden der Feinde einer raschen und gründlichen Selbflhülfe ist
und bleibt der rheinische Trauben-Brust Honig das einzige Hausmittel, welches“ bei
Leiden der Atbmungsorgane unbedingt vor allen andern in den Handel“ gebracht en
Mitteln den Vorzug verdient; auch hinsichtlich seines Wohlgeschmacke und seines emi⸗
nenten Nahrungswerthes ist dieser Brustjaft unschäßbar.

Vorrathig in 3 Flaschenfüllungen in St. Ingbert bei J. Friedrich.

* Jede Flasche ist mit der gesetzlich deponirten Schutzmarke versehen, sowie mit 4
einer Gebrauchsanwe isung in welcher die Verpackung und der Preis der einzelnen
Flaschen genau angegeben sind. Attestprospekte ebenfalls gratis. Die Flasche
sind mit Mesalkapfeln verschlossen, welche den Firmastempel der Fabrik tragen.

Freiwillige Feuerwehr.

Der früher angekündigte Ausflug nach
dudweiler wird am Pfingst⸗
nontag abgehalten.

Angetreten wird um 5 Uhr vor dem
ckhritzenhaus.

St. Ingbert, den 22. Mai 1874.

Das Commando

Wirthschafts -GEröffnuug.

Freunden und Gönner die ergebene
nzeige, daß ich untern heutigen die
Maher'sche Wirthschaft übernommen
abe und meinse eifrigstes Bestreben sein
zird jeder Zeit für gute Speifen, Getränke
wie gute Bedienung zu sorgen.

Um geneigten Zuspruch b'ttet

FEE. AAAIMII HeIcνιH.

Zwischen Villeroyshof u. Endhei⸗
nerhof wurde am Montag den 18.
Rai ein mit gelbem Leder überzogenes
zaisenkissen verloren. Gegen Beloh—
ung abzugeben Ensheimerhof oder in
zt. Ingbert bei Herrn Posthalter
donrad.

Tausende
werden oft an zweifelhafte Unternehmungen gewagt, während vielfach Gelegenheit geboten
ist, mit geringer Einlage zu bedeutenden Capitalien zu gelangen.

Durch ihre vortheilhafte Einrichtung ganz besonders zu einem soliden Glücksversuche
geeignet ist die staatlich genehmigte und garantirte große Geldverloesung.
J 5 MAarlc
oder
S20 Silbergulden

ventuell als Hauptgewinn, speciell aber Gewinne von

Mark 200,000 — 100,000 — 75,000 —- 50,000 — 40,000 —-

2Bä 30,000 — 25,000 — 3 4 20,000 — 3 4 16,000 — 5 4

12, 000 — 13 4 10,000 — 114 8000 — 114 6000 — 28 4

5000 2 4 4000 —æ 56 4 8000 152 4 2000— 362 4 1000 u. s. w.
dietet obige Verloosung in ihrer Gesammtheit und kann die Betheiligung um so mehr
empfohlen werden, als weit über die Hälfie der Loose im Laufe der Ziehungen mit
Bewinn gezogen werden müssen.

Zu der schon am
53 8 c9
17. u. 18. Juni dieses Jahres
tattfindenden 1. Zieheng kosten:
Ganze Original⸗Loose fl. 3. 30 Xr.
hdalbe * 1 —1. 45 17
Viertel , —. — 53,

wobei wir ausdrücklich bemerken, daß von uns nur die wirklichen

mit dem amtlichen Wappen verfsehenen Loofe verfandt werden
Das unterzeichnete Handlungshaus wird geneigte Aufträge gegen Einsendung, Post

cinzahluug oder Nachnahme des Belrages sosort ausführen und Verloosungs-Pläue

gratis beifügen ebenso amtliche Ziehunzslisten den Loos-Inhabern promt übermitteln

Wir versenden die Ggwinne nach jedem Orte oder konnen solche auf Wunsch der
Theilneymer durch unsere Verbindungen in allen Städten Deutschlands auszahlen las⸗
en; man genießt somit durch den directen Bezug alle Vortheile.

Da die Ziehung in aller Kürze beginnt und die noch vorräthi
gen Loose bei den massenht eingeßenden Aufträgen rasch ver—⸗
griffen sein dürften, so beliebe man fich baldigst und direet zu
wenden an

BKottenvwc ιιν Co,
Bank- und Wechselgeschaft
in Aamburg.

xingst⸗
nontag
danz⸗
Aufif
—

Jakob Quirin
Rentrisch.
Sie Erbffnung
meiner Badea nstalt
age ich biermit ergebenst an
Joh. Grewenig. jun.
Schroppbach
Pfingstsonntag
Epneert
5. d. Aitenwalder Bergkapelle
zutré 2113 Sar. Anfang 8 Uhr
— Miaol.

—V
        <pb n="326" />
        AZu beziehen durch alle Buchhand⸗
ungen in Zweibrücken, bei Fried. Lehmanns
Buchh.:4.

ohr, Birkmayer's
Gruterbuch

Die Tafel⸗ und Vessert⸗ —XXX
der Kaiserl. und Königl.
—O—
J von
Gebruder dtollwerk
in Cöhn,

wurden als die vorzüglichsten auf der
üngsten Weltausstellung in Wien mit
der höchsten Auszeichnung, der Fort⸗
chritts-Medaille, prämiirt.

Dieselben sind in allen namhajsten
CTonditoreien und Delicatessengeschäften
zu haben.

Gegen Fr.»Eins. von 10 hreimanen
d. 1Sgr. (od. 12 23 xr.) verfendet Richter's
Verlags Anstalt in buxde &amp; Leipeigfreo. das welt.
berühmte, m.viel. Illustrationen versehene
en. 320 Seiten starle Buch: Dr. Airy'i

mnebst Hausapotheke.
Mit 96 feinen Pflanzen-Abbildungen.
Zie Aufl. 80. Preis fl. 1. 30 kr. rhein.
IDie beifallige Aufnahme, welche
Birkenmeyer's Kräuterbuch
nebst Hausapotheke“ beim Publikum
zefunden, machte berrits eine dritie Auf⸗
age noihwendig.
Ueuhergers Vverlag in
·v

1775
—EX ——
Jeder Kranke findet für sein Leiden
sichere Huͤlfe durch dies Buch, Tausende
Zeugnsse bürgen dafür! — Niemaud ver—
sͤume es sich diese neueste vielfach ver⸗
besserte Auflage baldigst anzuschaffen.
Rechnungen
in , 4 und s Bogen zum allgemeinen
bebrauch sind vorrithig in der Drudrui
dieses Blattes.
J
9
Nadhdem die Köoniglich Boyerische Regierung das Offeriren von Original-Lousen der vom Staate garantirten Harbburger
Stadt-Lotterie in den öffentlichen Blättern Bayerns gestattet, erlaube ich mir hierdurch, den soeben ausgegebenen Plan der 266. Ver
oosung zur allgmeinen Kenntniß zu bringen.
Diese Verloosung, welche bekauntlich aus 7 Klassen besteht, bringt im Laufe von sechs Monaten von den 76,8300 Loosen
39,600 mir Gewinnen, und 86,900 mit Freiloosen zur Entscheidung.
1I. Cl., Zieh. am 17. ul 18. Juni betragen die 3800 Gew! u. Freil. 90, 445 Mark dagegen der Einsatz nur 8. Mar
2., 18. u. 16. Juli 800 7740 10
2 556u. 6. August 2890 490 43
55. „26. u. 27.. 2 385 20
8. 186. u. 17. Septem ber x Vã 20
83., 7. u. 8. October 2868 20
7., v. 28. Ock. b. 16. Nep. 28,620, 410
es betragen demnach die Z9 0Gw. Pr. u. Freil. 5 3383 300 Nark dagegen die Einsätze nur 100 Ma.
Die Bewinne und Prämie sind wie folgt eingetheilt:
ramio von 200000 Mark Hamburger Courant,
Gewinnn 100,000 Mark Gewinne von 8000 Mark 53 Gewine von 800 Mark
75,000 6000, 688 200
30 000 1000 50 10
000 00 vo0o
9090 00 0
2, 000 200 ⁊
—RR 00
XX 200,
enee 2,000 l1000 8932
— . 10 b680ß 412 V——— — V
Freiloose erhalten sowohl die Gewinner der 1. bis 6. Elasse, als auch diejenitgen der 7. Classe, denen Gewinne von
110 Mark zugefallen; ferner diine Intetessenten, deren Loose in der 7. Classe keinen Gewinn erzielen, folglich geht kein Betheiligter
eer aus. — die Prämie von 200,000 Mait ist für das Loos bestimmt, welches inder 7. Classe den zuletztgezogenen Haupt-Ge—
vinn von 2000 Mark aufwärts bis 100,000 Mark erhalten wird; der höchste Triffer kann daher im glücklichsten Falle 300,000
Mark werden.
Die Garantie des Staates der freien Stadt Hamburg für diese Verloofung, giebt Jedem die Gewißheit, daß letztere solide
undirl, und zeigen die oben angeführten Chancen und die verhästnißmäßig geringen Einsätze dies schon zur Genüge; für die prompte
Auszahlung der Gewinue sowohl, als auch für die rechtzeitige, Lieferung der Erneuerungs-Loose und amtlichen Gewinn-Listen bürgt
m Uebrigen das gute Renommse, dessen sich meine Firma seit Jahren erfteut.
uUm dem größeren Publikum die Betheiligung zu ermöglichen, find die Original-Loose außer in Ganze, auch in Halbe, Viertel
ind Achtel eingelheilt, und sind zur nächsten ersten Classe, deren Ziehung am 17. und 18. Juni a. c. statifindet: *
nis Original-Loose ẽ 85. Mark damburger Courant oder 83 Gulden 30 Kreuzer Südd. Währung.
⸗ . 214 ⸗ v ⸗ —1 J— 45 —D00— —
* ⸗ 124 * v v v — 52!2 u *
iss „ 4 — 2 · ⸗ 264.
gegen frankirte Einsendung der Beträge von mir zu beziehen.
In Gemäßheit des 8 2 der Plan⸗-Bestimmungen müssen die nichtgezogenen Loose nach der Ziehung einer jeden Classe vor dem
zuf den Loosen bemerkten Termin erneuert, d. h. durch dieselbe Nrs. tragende, für die folgende Classe gültigen Loose ersetzt werden.
Diese jedesmaligen Erneuerungen siad für die Interessenten sehr zeitraubend und mühevoll, und habe ich zur Bequemlichkeit meinet
Interessenten eine Einrichtung getroffen, wodurch die classenweise Remittirung der Einsätze sowie die Erneuerung der Loose denfelben
erspart werden. — Die Loose werden nämlich von mir auf der Rüchseite mittelft eines b sonderen Stempels und durch meine eigen⸗
Jändige Unterschrift für alle 7 Classen gültig ausgestellt so daß die Interesseaten nur diefe Loose zu besitzen br uchen, um die daauf
Jefallenen Gewinne zu erheben; die Loose der folgenden Classen werden dei mir aufbewahrt, und steht es jedem Besitzer eines solchen
sür alle Classen gülligen Looses frei, sich davon selbst oder durch Andere zu überzeugen, daß auch seine Erneuerungsloose sich in
meinem Depot befinden. — Da diese Loose für alle Classen gelten, so erhalten die Inhaber, so lange die Nrs. nicht erscheinen, nach
eder Ziehung unter Couvert nur die Geoun Liste, im Gewinn Folle aber außer dem Gewinn und Freiloos den vorausbezahlten Ein—
atz vergütet.
z8 Der Preis dieser für alle 7 Classen der 266. Verlsofung gültigen
i Original-Loose ist 1000 Mark oder 70 Gulden Südd. Währung.
0 „50 38656 F
ä 285 174
Us n „ 122 —W — 884 ⸗ ⸗
ind entbinde ich die resp. Besteller solcher Loose von allen Porto und Listen⸗Spesen. — Von allen Seiten wird mir für diese Einrich—
ung, welche den Verkehr zwischen meinen Interessenten und mir vereinfacht und erleichtert, Beifall gezollt, und kann ich den resp
Zesern nur empfehlen, von derselben Gebrauch zu machen.
Behufs Remitt'rung der Beträge wolle man sich der Post Anweisungen bedienen, auf deren Coupon die Bestellung der Loose
ind die genaue Adresse des Auftraggebers zu vermerken ig
3ůα in Hamburg,
hen -

RIIL
cdattion, Vrtick und. Verlag von Fa.

emetß in St. Ine“rerxt.
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        * 7 J I e .2 — — 14 5 ————— v αιιν

ag 3* * 5 — ** IF— — * 223 —— J 2 u

4737 rx —8 ⸗ 83

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5 0 57 J 7. * . ⸗—ꝰ

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der Si. In —D —J A — ig'e clund dat mit dem Hauptblatte verbundene Unterzaltungsblatt, mit der Dieistags· Donnerstags⸗ und Sonniag
Rummer erscheint wöchentlis vier mal: Dienbtaa, Donne rataa, Sa ustarg und So nntag. Abonnenientspreis vierteliahrig 42 erzt. oder
412 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Rauin berechnett.. 6221
11 —B — 2 83 etenez1 Ta i ee—
M 83. —— — Dienstaa, den 26. ———

Deutsches Reih.
München, 21. Mai. Die preußische Regierung hat der
bayrischen angeboten, eine am kezten Mai zu leistende Zahlung
oon mehreren Millionen Gulden in 6- und ⸗Thalerstücker
auszuzahlen; es wird jedoch, wie wir vernehmen, das bayr
Staatsministerium der Finanzen dieses Angebot ablehnen.
Munchen, 22. Mai. Die k. Regierung hat dem
Nagistrat der Stadt München eine/ Ministerialentschließung
pom 27. April, wonach in verschiedenen Bezirken irriget Kuffassun
zen in Bezug auf die dermalige Münzverhältnifse ob—
walten, mit dem Auftrage mitgetheilt, für geeignete Belehrung der
Bebolkerung Sorge zu tragen. Nach der fraglichen Entschließung
st die Einlösung der außer Kurs gesezten Gold- und Silbermün
jen vom 1. April l. J. an geregelt und kann in Folge derselben
iin Geldmangel wohl um so minder entstehen, als die zur Ein⸗
oͤsung gebrachten Münzen gegen Reichsgold und soweit dies zur
lusgleichung erforderlich in Reichs- und Landes-Silbermuünzen um⸗
jewechsell werden. An Scheidemünzen sfind bis jezt in Bayern
janz unhebliche Beträge an Sechsern zum Einzuge gelangt.
Diese Abgänge können jedoch durch die mittlerweile stattgefundenen
Aukprägungen von Reichsmünzen der geringeren Werthgattung
»on denen bis in die jüngste Zeit in Bayern allein an Zwanzig⸗
pfennigstücken 4,395,981 Stück und an Zehapfennigstücken 1,939865
Stück ausgeprägt und auch größtentheils in den Verkehr gebracht
vorden sind, mehr als ausgeglichen erachtet werden. Nicht minder
sst dafür Sorge getragen, daß die in Bayern zur Hinausgabe ge⸗
angenden Reichsmünzen und hierunter auch die Reichssilber—
und Nickelmünzen im Umfange des ganzen Königreiches möglich
gleichmäßig in den Verkehr kommen. — Die Kreisregierungen
83 beauftragt, strenge darauf zu halten, daß von den äuße— Vermischtes
ten Kassen jede willkürliche Beschränkung im Eirlösungsgeschäfte7 St, Ingbert, 26. Mai. Kaum hatten sich die Gez
und hinsichtlich der Annahme zulässiger Münzen ferngehalten über das am verflossenen Samstag die e eene
werde. Bemarkung hereingebrochene Unwetter- einigermaßen beruhigt, als
München, 22. Mai. Die Vorschriften übet die Spar vir gestern schon wieder von einem heftigen Gewitter mit wol
assen von Gemeinden und Distrikten wurden vom Staatsministe- kenbruchartigen Regen heimgesucht wurden. Der Schaden jaßt
rium des Innern einer Redision anter sflellt und nach gutachtlichem sich heute noch gar nicht genau übersehen; es sollen —*2
Finvernehmen der k. Regierungen, Kammer des Innern dann von leute hier seine, die einen ESchaben von an ro
Bezirlgamtmäunern und Bankdir kioren, Magistraten und Spar- haben. Das Thälchen zwischen Pfarrgasse und Blieskaflelersiruße
cassaberwaltungen neue Geundbestimmungen etlassen. Die Nor- glich einem förmlichen? See; sämmtliche Gärien und Visen daseien
aativentschliezßung vom 30. Januar 1843, die Sparkassen betress ind mit fußtiefem Schlamm und Sand bedeckt; Garter maurin * 9
fend, und die hiezu erlassenen Ministeralvorschriften sind anfgehoben. amger'ssen da; sogar— Hauser drohen on Einsturge. *
Straßburg, 23. Mai. Das „Elsässer Journal“ ver datholische Kirche war fußhoch wit Wasser angefüllt;- die Manet
affentlicht eine von 80 der angesehensten Alisteaßburger Bürgern jinter derselben wurde mehrere Meter breit cingerissen; Gräber des
und Handelsfirmen unterzeichnete Petition an den Reich zkanze ilten Kirchhofs wurden aufgewühlt, so daß Knochen umd —5—
er um beschleunigte Erweiterung der Stadt. Der Eingang der ffen umher lagen. Noch einige Tage werden vergehen bis Keller und
Adresse weist auf die Haltung Lauths hin, wodurch die Stadt der Ställe des vom Unwetier he mgesuͤchten Stadtheilz des Wassers
Hertetung im Kteichstage entbehre und darum sich vertravensholl eutleert sind. Sogar Menfchenleben waten in Gefehr, voch ift
in den Reichskanzler, den beredtesten und unermüdlichsten Vertrecer Jücklicheiweise Niemand veruͤnglückt. Alte Leute;, mit Dene wir
der Wansche und Beshwerden des Landes wende. Die Adresse prachen, erinnern sich nicht, je ein solches Unwetter dahier erlebt
rrt. was alles zur Linderung der Nachwehen des Krieges zu haben. —
geschehen sei, gibt der Freude über die ueue Blüthe der Hochschule Frankenthal, 20. Mai. Das „Fr. «dze⸗
dusdruck, wodurch die Stadt bald wieder den alten Rang richtet: „In der gestern in Köln —D—
unker den Universitätsstädten einnehmen werde, und spricht die Ueber- des Central-Mombeu-Vereins theilte der Secrtär des Hereins *
engung aus. daß, wenn die neue politifche und geographische Lagt Vortrag des Rechenschofisberichtes bezüglich der Fertigftellung der
ur Verwerthung gelange, Strahburg wieder das werden könne, ür den Dom bestimmten Zaiserglode min, daßk der write“ Guß
vas es schon einmal war, eiue bedeutende Handelsstadt und das war gelungen fei, daß jedoch laut Gutachtens der nach Franken⸗
ẽmborium für ganz Süddeutschland. I lhal entsandien Commissiou die Glode noch nicht den Toͤn und
SFrankreich. die Klangfarbe besitze, welge contrakimäßig zu verlangen seien
Paris, 22. Mai. Das Duel!l zwischen dem Grafen und daß Verhandlungen betreffs der Gloedke moch mit den Gießer
Nontbello und dem Fürsten von Metternich hat gestern auf De- derrn Hamm im Gange seien. Der Präsident sprach die Hoff⸗
in der Rähe von St. Cloud stattgefunden. Ersterer ist am iung aus, daß zur Feier des 2. Septembers, des Jadreslages bon
rm leicht derwundet. Sedan, das Geläute der Glocke erklingen werde. — Wir lonoen
England. Obigem noch beifügen, daß Herr Hamm beauftragt ist die Glode
Die dem englischen Staataschatz durch den Tichbor- fertig zu machen.All⸗ gegeuthiligen Nachrichten sind unbegrun—
27 zeß entstandenen Kosten liegen jetzt dem Parlamente det.“
ur Genehmigung vor. Sie belaufen sich kür das Jabr 1872,73 fNMhodt, 21. Mai. Vor ein'ger Zeit haif
zuf die Sunmime von 2.644 Lstt. Im Jabre 1873/74 fommmen Mitlwessen ihrer Männer circa 30—40 —9— en db ohne

5

2

inzu 47,171 Lstr. und war an Gerichtskosten 22,405 Lstt., fite
Zeugengehdühren 8,838 Lstr., füt Drudkosten 8, 568 Lstr.‚für die
Stenographen 8,492 Lstr. nnd für die Jury 8,780 Lstr. Die
Besammtausgaben in diesem- Monstrebrozesse beliefen sich somit
*is zum April 1874 auf 49,815 Lstr., also über 350,000 Thlr.
Zu dieser Summe werden jedoch noch die Zeugengebühren für die
in Australien und Chili angestellten Echebungen mit ungefähr
5,2500 Lstr. hinzutreten, so daß die Totalsumme gegen 390,000
Thaler betragen wird. i er 20 F
Italien. Dua
Die italienischen Freimaurer haben beschlossen, im Laufe
Sommers einen allgemeinen Congreß in' Rom abzuhalt en.
MRußland.
Nach dem russisschen Strafcode'x vom Jahre 1866
teht auf den Ueberiritt russischer Unterthanen 'n den Unterthanen⸗
perbanb eines anderen Staates Verlufst der Standesrechte und Exit
irung für ewige Zeiten, im Falle freiwilliger Rückkehr aber —
„nur“ — Verbannung nach Sibirien. Eine feltsame Gesetzezaus
zeburt, die mit der Glorie des alexandrinischen Zeitalters schlecht
jarmonirt! Nunmehr hat, im Auftrage des Czärs, eine Kom⸗
misfion ein Projekt ausgearbeitet, welche den Wedhhsel deß Unter⸗
hanen⸗Verhästnisseg don ceringfügigen Formalüitäten abhängig
nacht und den Freipaß nach Sibirien ganz aus dem Shpiele läßt.
Amerika..

Newysrk, 21. Mai. Rochefori ist in San Fran⸗
isco angekommen. — Gerüchtweise verlautet, daß drei englische
Kriegsschiffe gescheitert seien, zwei bei Palermo (in Maine 2) und
ꝛins bei den Bermudasinseinnu “———
        <pb n="328" />
        riner Eingabe an den Reichslanzler Fürsten Bismaͤrd, worin sie
unter Darfiellung der Nothlage der Weingegenden in der Pfalz
das Ersuchen stellten, es moöͤchten von Seite des Fürsten —2*
angeregi werden, wodurch dem für die Weinproducenten so ver⸗
hangnißvollen Weinschmieren Einhatt geboten werde. Das Ant⸗
worischreiben des Reichskanzleramtes, welches vor einigen Tagen
tintras und an Frau Barbara Steigelwmann adressitrt war, welchen
NRemens jedoch Z Frauen sich in Rhodt befinden, wurde von einer
diejes Namens, weil unfrankirt, abgewiesen und dann zur Sicher
stellung der Adressatin vom Bürgermeister in Gegenwart des Poft
Folen geöffnel. Dadurch wurde die Sache, die bisher tiefes Ge⸗
heimniß geblieben war, erst betanut. Die Antwort des Fürsten gehl
vahin, daß es ihm leid thue, in deregier Augelegenheit nichts thun
ua kbonnen, da dieselbe nicht in sein Kessort gehöre. (EC. A.)
FDie „elsaͤssischen Rachrichten“ veroffentlichen folgendes Mit
tel, den beschädigten Reben zu helfen: Man nehme einen darter
Borftenpinsel von der Ditte eines Daumens und bürfte die er—
srorene Knotpe ab, jedoch so. daß man gegen den Trieb bürstet:
man hüte sich aber, dene neuen Trieb zu beschädigen. In der
Pfaln und in GSadfraukreich beeilt man fich die erfrorenen, schwarz
gewordenen Tritben wegzulneipen, Wsrauf Unterqugen zum Vor
schein lommen und sich neue Triebe enwideln·3 w
Die Diteckion der Berliner BaugesellsHaft, Cottage“ et-⸗
tlärt durch Inserat, daß sie beabsichtige, ihre Terrains — als
Viehweide zu verpachten und ersucht Reflectanten fich bei ihr zu mel⸗
den.
Gus den Mysttzerien dvon Bertkin) Eine
ArtWunderhof,“ wie ihn Bictor Hugo in seinem bekaunten Ro—
nan Rotre Dame de Paris“ schildert, befindet sich, wie das
T. B.“ erzühlt, in Preußzens Metropole in der Pappelallee, von
dem die meisten Berliner noch keiue Kennmiß haben durften. All⸗
morgendlich entsteigen den Kellergewölben der Häuser in dieser Allee
dantle Gesialten, um sich in die Stadt zu begeben und dort ihren
Zebtnsunterhalt zu verdienen. Der groöͤßte Theil derselben, Jia-
siener, braune, nicht uninteressante Figuren, tragen den italienischen
Leierlasten; abet auch andere Musikkünstler, deren Virtuosität sich
oft auf 5— 6 gleichzeitig gespielte Instrumente erstreckt, sowie Bä
nenfuhrer, Dresseure von Affen, weißen Ratten, Muxmelthieren tc

sind die Bewohner jener Höblen, auch einige Esmeralda's und Pre
riosa's sind zu verzeichnen, die, wenn auch nicht mit sylphidenhaf
en Tanmen, doch alg, Wahrsagerinnen und Kartenlegeriumen ihr
Geld verdienen. Die aͤlteren Vlieder dieser Coloni« simuliren al.
jerhund Gebrechen und wissen sich damit ihren Unterhelkezu be
schaffen. Zurücgekehrt in ihte Höhlen, werfen sie Abends di
Frnahrungẽwertzerge bei Stite und rechnea zuerst mit ihren Wir
then ab. Die von denselben geborgten Leierkasten werden taͤglic
mit 15 Sgr. bezahlt; ein Vär kostet 20 Sgr. exel. Futter; ein
Affe 733 Sgt; ein Stelifuß 27/3 Sgr.; ein altes Sp'el Karier
1 Sgr. und'se hat jedes seinen Preis. Ist die Rechnung geord —
net und der Staub abgeschüttelt, begeben sich die Ansiedler in ihr
Bexeinslokal; es ist dies eine Kellerwohnung neben der 74.. Ge
meindeschule, über welcher die einladende Firma Jialienische
Weinkeller“ steht.“ Auch ver über diesem Keller befindliche Kauflader
dient als Vereinsort. Hier wird gespielt, gegessen und getrunken
doch siort dierbei nicht ein- laut geführtes Wortwechsel das allge—
meine Vergnuͤngen, wie denn auch üderhaupt die Polizei,welche
diese Leute scharf überwacht, disher no Senite zu einem Einschreiten
Aulaß gefunden' hat.“ Die Wirthe diestr Fremden, welche ihnen
Wohnung, Fruͤhstück und Abendbrod aeben und sie gleichzeitig mit
den Erwerbsgegenständen ausrüsteu, find ebenfalls Italiener, welche
hier schon Jahre“ lang domiciliren und zu vermögenden Leutern ge⸗
worben sind. eet ey
Wie aus Gradz gemeldet wird, hat der dortige EStadt
halter gelegentlich seines Aufrufes zur Unterftützung der von der
deberschwemmmung Betroffenen konstatitt, daz Aecker,“ Wiesen und
Weingärten dergeftalt beschädigt find, daß d'ie Hoffaungen auf heu—
cige Ernte geradezu vernichtet selen, und hebt hervor, daß vier
Menschenleben zu Grunde gegangen sind .. 7
(Daskommt' dravon) In Paris wetteten kurp
lich vier ältliche Damen, vier Robber Whist darchzufpielen, ohn
ein Wort zu sprechen. Obgleich das Spiel vier Stunden währte
so gab doch keine einen Lanf von sich. Doch nach beendigtem
Spiele wurden 3 von der Anstrengung des Schweigens — ohn
nächtig. *
Verantwortlicher Redacteu.

X. Demetz.
Versteigerung.
Donnerftag, den 28. Mai 1874 im
Schulhause zu Habkirchen wird das dem ek.
Aerare gehsrige frühere Haftlokal versteigert.
Bedingungen 2ꝛc. ꝛe. bei dem unterfertig⸗
ten Bürgermeisteramte einzusehen.
Bebelsheim, den 21. Mai 1874.
Das Bürgermeisteramt. 1
Cat et Gerber.
Mein an. der Hauptstraße in der Mitte
der Stadt am Maultplatze, in unmittelbarer
Nähe des König!. Landgerichts, der Bürger
meisterei und der katholischen Kirche befind⸗
liche
zweistöckige Wohnhaus.
mit vollständiger Wirthschaftsein
richtung im 1. und 2. Siock, ist mil
oder ohne Inventar zu vermithen, und
gleich beziehbdat..
St. Ingbert, den 24. Mai 1874.
B. J. Woll.
VDas Logis, welches Herr Poster⸗
peditor Haas inne hat, bleibt von dem
jelben fortbewohnt. J
Grafom.

Das große Loos von evp. 120,000 Thaler 35
sow e weitere Thlr. 80,000, 40, 000, 80,000, 20,000, 16,000, 2 à 12,000
10,000, 3 à 8000, 83 6 6000, 53 6 4800 ꝛc. ꝛc. kann man auch diesmal wieder
zewinnen in der neuen, von der freien Stadt Hamburg errichteten und garantirten
zroßen Geldlotterie. Diese Lotterie ist im höchsten Grade vortheilhaft für das spie
lende Publikum eirgerichtet, denn es muß in derselben jedes gezogene Loos einen
der enthaltenen 39600 Gewinne unbedingt erlangen, außerdent kommen 75000
Freiloose zur Bertheilung. Da wir mit dem Verkauf der Originalloose direct be⸗
auftragt wurden, so können wir solche zu Originalpreisen ohne Berechnung weiterer
Provision erlassen. Wir versenden daherfür bevorstehende Ziehung 1.
Classe, welche schon am 17. Juni d. Je stattfindet, gegen Einsendung oder Nachnahme
des Betrages t
Banze Originalloose a fl3 30 tr. Halbe aà fla 1 45 kr., Viertel a 563 kr.
Amtliche Pläne und jede weitere Auskunft gratis... 7
Der puünktlichsten und sorgfältigsten Bedienung kann fich Jedermann versichert halten
und dürfte unsere Stellung hierfür die besse Bürgschaft bieten.
Man beliebe daher gefällige Aufträge baldigft und direct gelangen zu laffsen an
das Bankgeschäft von J BS81tr auscs &amp; Comp. in Homburg
— mhurg
— —2 *
Circus A. Bucnler—
auf dem freien Platze vor der Gerberei Müller.
Drie Kunstreitergesellschaft Rüchler wird heute Dienstag 26. Mai di
Letztte Vorstellung in der höhen
—
Reitkunst, Pferdedressur und Gymnastik
zu geben die Ehre haben.
Besonders wird auf die außerordentliche Leistung der Schulpferd
aufmerksam gemacht. J —5
Zu zahlreichem Besuch ladet höflichst ein —MM
A. Buohler. Direttor.
—. — —
Die Erbffnun 3Miezu als Beilage Aligemeiner
meiner Badeanstalt ]Auzeiger fur das LKonigr eleb
hzeige ich hiermit ergebenst an Bavern NSG.
Joh. Grewenig. jun.

ap— d ⸗—0
Würgerverein S5h.
Ingbert.
Mittwoch den 27. Mai 1874. Abends
präcis 8 Uhr Versammlung im Ver⸗
eins ocale bei Herrn G. Jun 6;
Tagesordnung:
Vortrag über eine Tagesfrage.
Organisatorische Vorschläge.
Gemüthliche Unterhaltung.“
Zar zahlreichem Besuche ladet ein vt
Der Vorstand.

17 — ar —
xzy⸗

*

Redafhon, Dräack und Verlaäg von d.

*
e z in St. Inuhert —WM
        <pb n="329" />
        —
3857 3253353
535 5*283588
—68 86 —
55 25 U85
83 — — 2
22— ——
—
22 25 232 B
229 85332
—— 22888
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S 353
— — 55 555 222
J — —— 258
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A — 2585358255
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— 55 752 — —52* —
—A As3 5—53525 2 2585
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* A 582 — — *2n 2353
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3 *— 3 3* ——— s*
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* — — — —2 —
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— 3 — 3 3 — 3333
ðð 285— —5 d* — — — 5222 — 75—
— 7 5 57 2* 22 —EIDI ——— 7523
—2——3—5— —2223 5 —A
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2 53233—5— 53 2232232* 2* 2 25325*
IS 26 228 2 2E5 228522 33 — —25822
S ——25 2* —— — 2 25 2* * —5E8 — 25*
— — —5235 — 2326 383555
—X 2E 2548 28 * 22 5 ——
7 23 33 23 38
—ã — 8 * ———— 2* —2
332— 33 —
326E60—5 EcE 5

**

—
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        St. Ingberker AAnzeiger.

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der St. J n, verter Anzringter lund das mit dem Hauptblatie verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags- und Sonntag
zummer erscheint wdchentlig diernal: Binstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abomementspreis vierteljährig 42 Kerzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krar. die dreisvaltige Zeile Blattschrift ober deren Raum berechnet.
845

Sonnerstea.

Deutisches Reich.

Mänchen, 24. Mai. Anläßlich des am J. Februar d.
3. in Wirksamkeit getretenen Gesetzes, die Zustäͤndigkeit der Ge⸗
achte in Strafsachen betrffd. wodurch bekanntlich eine Entlastung
der Schwurgerichte und eine Kompelenzerweiterung der Bezirks⸗
gerichte eintrat, häufen sich nunmehr in Kriminalsachen bei den
üppellationsgerichten gegen früher die eingelegten Berufungen in
ußeror dentlicher Weise.

Die kleine Festung Marsal, welche als solche eingeht, wird in
iesem Jahre der Schauplatz einer größeren Mineur-Uebung sein,
zu welcher die Mineur Compagnieen des hessischen, badischen und
üufzehnten Pionier-Bataillons herangezogen werden sollen. Bei
Rieser Uebung sollen die einzelnen Fronten der ulte Befestigung
nit Pulver auf verschiedene Weise gesprengt werden, während
nan die kleinen detachirten Forts Harraucoutt und Orleans mit
dyuamit⸗ und Nytroglhcerin zerstören will.

Wie der „Niederr. Kur.“ hört, ift der Reichstagsabgeordnete
cauth entschlossen, über sein Verhalten während der Reichstagsseffion
in Schreiben an seine Wähler zusversenden.“

W. B. Berlhin, 26. Mai. Die Ultramontane Partei
deuischlands hat eine ihrer Hauptsäulen perloren: Der Reichstags-
ind Landtagsabgeordnete v. Mallinckrodt ist heute Morgen an
iner Rippenfellentzündung gestorben.

Frankreich.

Paris, 23. Mai. Der Praäsident der Republil, Mac
Rahon, hatte heute in feierlicher Audienz den deutschen Bot⸗
hafte Fürsten HohenloheSqillingsfürst
mpfangen und dessen Beglaubigungsschreiben entgegengenommen.
zürst 8 hob in seiner Nusnrache barvor — der Deutsche
daiser habe, indem er ihm eine solche Stellung übertragen habe,
oim emnpfohlen, der Aufrechthaltung und Weiterentwickelung der
uten Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich seine ganze
horgfallt zuzwwennden. Er bitte den Marschal Mae Mahon, fich
berzeugt zu halten, daß alle seine Bemühungen darauf gerichtet
iin würden, das gute Einvernehmen, das gegenwärtig zwischen
en Regierungen obwalte, auch sernerhin, aufrecht zu erhallen. Der
Narschal⸗Präsident gab in seiner Erwiderung ebenfalls den freund⸗
haftlichsten Versicherungen Ausdruck und beglückwünschte sich, daß
ie Wahl des Kaisers auf einen so ausgezeichneten Mann wie den
Fürsten Hohenlohe gefallen sei. Diese Audienz ist die erste der⸗
ntige Feierlichkeit seit dem Sturze des Kaiserreichs gewesen. Die
denigen Zuschauer, welche in din Straßen der An- und Asbfahr
er Wagen beiwohnten, zeigten lediglich ruhige Neugierde.

Spanien.

Comnscha erwartet 20,000 Mann; Vitoria und? Mirande
uerden ihm als Operagtionsbasis dienen.

Die Carlisteea⸗zArmee«é hat sich über die baskischen
rovinzen Navarru und Aragon vertheilt. Die Bewohnoer von
s2caya und Navarra fliehen, um der von den Carlisten angeord⸗
ten Massenaushebung nta⸗ken
Vermischtes.

F Si. Jugbert, den 28. Mai. Auch von Auswärts
ichten die Zeitungen von heftigen, doch meist unschädlichen Ge—
tern am zweiten Pfiagstfeiertage; so soll in Saarbrücken nach

dortigen Zeitung der Bliß acht mal in Häuser und Bäume
igeschlagen haben, jedoch ohne zu zünden. Es scheint, daß St.
agbert diesmal den Schaden, und der wird, wie sich immer mehr
»rausstellt, wohl etwas theuer zu stehen kommen, — allein zu
gen hat. Bei einem Umgang durch die vom Unwetter betroffe⸗
n Felder fanden wir Acker, Garten und Wiesen, die wohl auf
ohre hiaaus ruinirt sind. In die Aeder sind fußtiefe Rinnen,
rissen, die Humuserde ist von ihnen rein weggespült und auf
ärten und Wiesen liegt fußhoher Schlamm und Geroͤlle. Das
zasser brach so plötzlich und in solcher Masse in die Stadt her⸗
m, duß eine Frau in der Blieskastelerstraße, im sogenannten, Sum⸗
ea.“ aus dem untern Stockwerke ihres Hauses nicht mehr nach

187

oben gelangen konnte und in einer Buͤtte, die als Rothnachen diente,
geretiet werden mußte. Ein elsfjähriger neugieriger Knabe wurde
»om Wasser mit fortgerissen und nur mit Mühe gelang es, ihn zu
etten. Zwei Ziegen, die nicht mehr schnell genug aus ihrem
Stalle gebracht werden konnten, sind ertrunken und noch geslern
and man im Thale todte Kaninchen und beim Entleeren des
deuser'schen Kellers todte Hühner. — Wahrscheinlich, diese Pfing⸗
ten werden uns gedenlen und xoch in Jahren wird man von ihnen
rzaͤhlen. Zu wunschen wäre nur, daß die versandeten Wasserdurch⸗
ässe sobald als möglich gereinigt werden; es wäre das eine Vor⸗
ichtsmaßregel, die gewiß nicht schaden würde.

7 Das neueste Berordnungs-uad Anjeigeblathersür die kgl.
bayet. Verkehrsanstalten enthält folgende vom 8. Mai datirt
Bekanntmochung der General-Direktion: „Den k. Postanftaltene
wird zur Darnachachtung bekannt gegeben, daß die Bersendung
von Preiscourants und Handelszirkularen unter Taxermäßigung so⸗
vohl im innern als im Wechselderkehr auch dann zul ässig ist, wenn
nittelst handschriftlichen Eintrags nebͤst den Preifen auch die den
etzteren zu Grunde liegenden Zahlungsmodalitäten, z.. B. ‚Preise
erstehen sich ab hier“ oder „per Comptant 400 Skonto?“ 2c. ꝛ⁊c.
eingesetzt sind.“ Hierin liegt für die Haudelswelt eine nicht unbe—
deutende Annehmlichkeit.

In Lauterecken wurde durch die Gemeindeversammlung
inter Betheiligung beider Confessionen die Einfllhrung der Com⸗
nunalschulen in den hiesigen Schulen mit 86 gegen 1 Stimme
defchlossen.

FMannheim, 20. Mai. Am 28. und 29. d. Mts
vird Ser BVerbandstag der unervadischen Erwerbsgenossenschaft hier
ibgehalten wurden, wozu auch SchulgeDeigfed fan Erfcheinen z u⸗
gesagt hat.

DTrier, ( 26. Mai. Gestern gegen Abend wurde in Waldrach
ein Mann vom Bliz erschlagen, der zufällig aus dem Fenster
jerausfah .

F Me z. 22. Mai. Gestern sind die Sergeanten Jos. Plaß
und Ludwig Schmidt von dem dahier garnisonirenden k. baher.
3. Inf,⸗Reg. bei einer Wasserpartte auf der Mosel durch Umschla⸗
zen des Kahns ertrunken. Ein früherer bayerischer Offüler, Hr.
2. Lamezan, der fich gegenwärtig hier auf dem Bezirkspräsidium
ur Vorbildung für die diplomatische Laufbahn befindet, hat mit
Befahr seines eigenen Lebens sich vergeblich bemüth, die beiden
Soldaten zu retten, was ihm jedoch nicht gelang, da auch er
durch Umschlagen seines Kahnes in den an der betreffenden Stelle
zerade sehr tiefen Strom stürzte und er nur mit äußerfter Kraft—
instrengung das Ufer zu erreichen vermochte. J

Frankfurta. M., 18. Mai. Heute, also 10 Tage
päter, als im vorigen Jahre, waren die ersten Kirschen auf dem
Markte; 3Stück für einen kr. also nicht aufs Satt Essen berechnet.

CGeinlosung alterer Landesmünzen betr)

An die k. Regieruugen, der Finanzen uud an die k. Retäm⸗

ter.
Staatsministerium der Finanzen.

Wie aus den Bekanntmachungen vom 6. Vezember 1873
uind 7. Marz 1874 (Baher. Gesetz⸗ und Verordnungsblatt S. 82
ind 611, Amtsbl. S. 289 und 385) hervorgeht, sind vom 1.
April 1874 an sämmtliche ältere Landesgoldmünzen der deutjschen
Bundesstaaten, dann die Kronenthaler und Conventionsthaler außer
Turs gesetzt und werden in den Monaten

April, Mai Juni 1874
n denjenigen Vundesstaaten eingelöst, welche sie geprägt oder be—
ondere Einlösungskassen aufgestellt haben.

In Bayern siud Einldsungskassen aufgestellte:

1. Bayerische Ducaten, Mard'or und Karoline, dann bayherische

Boldkronen,

Preußische Friedrich'sdor und Pistolen kurhessischen Gepräges,

Banze Kronenthaler deutschen, österreichtschen und Batbanter

Hepräges.
        <pb n="332" />
        J. Ganze, halbe und viertel Conbentionsthaler deutschen Gepräges.
Es wird wiederholt daran exinnert, daß diese Münzen nach
dem 80. Juni 1874
nuch von den aufgestellten Einlbsungskassen weder in Zah⸗
sung, noch in Umwechslung mehr angenommen werden und
oß die Besitzer, wenn sie die Einldsungsfrist unbenutzt lassen,
äch späterhin wohl mit Verlust dieser Münzen würden entäußern

töͤnnen.
Gegenwärtiges ist dreimal in Zwischenräumen von mindestens
10 Tagen nicht nur im Kreis-Amiablatt, sondern in den Be⸗

irksamls⸗ und Wochenblättern als Amissache, sowie bei jedem sonr
Hicklichen Anlafse zur allgemeinen Kenntniß zu bringen.
München, den 9. Mai- 1874.
Auf Seiner Majestät des Königs Allerhöchsten Befehl:
Perr.
— t b t 8w th fuͤr alle diesemges
Höchf ed en er welche geneigt siud
uf eine solide und Erfolg versprechende Weise dem Glücke die
Zand zu bielen, ist die im heutigen Blatte erschienene Annonc⸗
es Hauses Rottenwieger Comn. in Hamburg
Verantwortlicher Redacteur F. X. Demetz.
— — — rG— —
Bürgerverein St.
Ingberf.
Sonntag den 31. Mai Nachmittagt
3 Uhr
Generalversammlung.
Unterftützung der durch das Unwetter
deimgesuchten beir.
Zu zahlreichem Besuche ladet ein
Der Vorstand.
Mein an der Haupistraße in der Mitt⸗
der Stadt am Mariktiplatze, in unmittelbarer
Nähe des Koͤnigl. Landgerichts, der Bürger⸗
meisterei und der katholischen Kirche befind⸗
iche
zweistöckige Wohnhaus,
nit vollständige Wirthschaftsein—
richtung im 1. und 2. Stock, ist mit
oder ohne Inventar zu vermithen, und
gleich beziehbar.
St. Ingbert, den 24. Mai 1874.
— J R. J. Woll.
Sehr schönes Turnerzeug, sowie
»lau, grau, gelb und weiße Leine
Sommer-⸗Joppen und Hosen.
empfiehlt billigst
— F. Tepp
Nudeln &amp; duppenteioh,
mit A. D. E. cupfichti
P. Zepp.
Eine SGohnung mit mehreren
Zimmern, am liebsten ein kleine
einstöckiges Haus wird zu miethen
gesucht. Von wem? sagt die Expd.
FruchtBrod⸗ Fleisch ꝛe. Preise
der Stadi Zweibrücken v. 28. Mai
Weizen 8 fl. 45 kr. Korn 7 fl. 10 kr,
Gerste Z2reihige — fl. — kr., Gerste vier
reihige — fl. — kr., Spelz — fl. — kr.
Spelzkern — fl. — kr., Dinkel — fl. —
kr., Mischfrucht — fl. — kr., Hafer 5 fl
45 kr., Kartoffeln 1efl. 30 kr. Heu 2fl
12 kr., Stroh 1 fl. 30 kr. per Zentner.
Weißbrod 193 Kilogr. 24 kr., Kornbrod
3 Kilogr. 34 kr. ditio 2 Kilogr. 23 kr.
Kilogr. 12 kr., Gemischtbrod 3 Kil ogr
10 kr., 1. Paar Weck 90 Gramm 2 kr.
Rindfleisch I. Qual. 22 kr., 2. Qual. 20
Kalbfleisch 16 kr., Hammelfleisch 221kr.
Schweinefleisch 20 kr. pr. Pfd. Butter 86 lr
)er Pfund.
eite e ern, 26. Mai. (Frucht⸗
Hittelpreis. Weizen 8 fl. 51 kr., Korr
7 fl. 1kt., Spelzkern — fl. — kr
Spelz 6 fl. 7 kr. Gerste 7 fl. 20 ki
dafer 5 efl. 59 kr. Erdsen — fl. — kr
Wicken — fl. — ke. Linsen — fl. — kr
—
6 Pfd. 34kre Gemischtbrod 83 Pfd. 22 kr
Weißbrod 2 Pfd. 21 kr. Heu —
ir. — Kleehen —fl. Alr. Strou—fl. —t

Bekanntmachung.

Zufolge hohen Erlasses der k. General-Bergwerks⸗-und Salinen-
Administration d. d. München den 22. Mai 1874 Nr. 1594 werden vom
1. Juni 1874 an auf der k. Grube St. Ingbert die Kohlen zu den nach⸗
ttehenden Preisen verkauft:

Foͤrderkohle Qualitat 333 pro Zentner einschließlich
I uil. 5 24 7r. des Landgeldes.
St. Ingbert, am 28. Mai 1874.
Königl. Bergamt St. Ingbertt
J. Kamann.
Eine der solidesten deutschen best renomirteste und gut eingeführte
Lebens &amp; Unfall-Versioherungs-Gesellsobaft
jucht unter sehr vortheilhaften Bediugungen einen tüchtigen
jür St. Ingbert und Umgegen d. Franco Of⸗ Agenten
erten unter H. 6462 a. befördert die Annoncen Expedition von Haafenst in
und Vogler Mannheim.

52 ⸗
Tausende
werden oft an zweifelhafte Unternehmungen gewagt, während vielfach Gelegenheit geboten.
aist, mit geringer Einlage zu bedeutenden Capitalien zu gelangen.
Durch ihre vortheilhafte Einrichtung ganz besonders zu einem soliden Glücksversuche
geeignet ist die staatlich genebmigte und garantirte große Geldverloosung.
R An ApAn V

oder
A d Silbergulden
ꝛbentuell als Hauptgewinn, speciell aber Gewinne von
Mark 200,000 — 100,000 — 75,000 — 50,000 — 40,000 —
2 4 30,000 — 25,000 — 3 4 20,000 — 3 a 15,000 — 5 4
12,000 — 13 4 10,000 — 1164 8000 — 11 4 6000 — 28 4
5000 2 4 4000 -æ 56 4 3000 152 4 2000— 362 4 1000 u. s. w.
bietet obige Verloosung in ihrer Gesammtheit und kann die Betheiligung um so mehr
empfohlen werden, als weit über die Hälfte der Loose im Laufe der Ziehungen mit
Bewinn gezogen werden müssen.
Zu der schon am
— 4 5 0*
17. u. 18. Juni dieses Jahres
stattfindenden 1. Ziehung kosten.
Ganze Original⸗Loose fl. 3. 30 XRr.
Halbe 2 14 11 J. 45 17
Viertel 2 7 53 17
wobei wir ausdrücklich bemerken, daß von uns nur die wirklichen
mit dem amtlichen Wappen versehenen Loose versandt werden.
Das unterzeichnete Handlungshaus wird geneigte Aufträge gegen Einsendung, Post—
einzahluug oder Nachnahme des Betrages sosort ausführen und Verloosungs-Pläne
zratis betfügen ebenso amtliche Ziehungslisten den Loo-Inhabern promt übermitteln
Wir versenden die Gzwinne nach jedem Orte oder können solche auf Wunsch der
Theilgehmer durch unsere Verbindungen in allen Städten Deutschlands auszahlen las⸗
en; man genießt somit durch den directen Bezug alle Vortheile.
Da die Ziehung in aller Kürze beginnt und die noch vorräthi—
gen Loose bei den massenht eingehenden Aufträgen rasch ver—
zriffen sein dürften, so beliebe man fich baldigst und direet zu
wenden an
Rottenwieser &amp; Co-,
Bank- und Weéchsolgeschüft
in ILamburg.

edaition, Dreck und Verlag bon *..

7
t. Ingbert.
        <pb n="333" />
        522—
5332 ———
r2 5 3*5—5—2356
522 — — 5 2538 3
82 323—35 2 8*. 42* 5 2
255 555 sS33 3353883538
2 — —
2 55 2255* 5853533 28 38,3232
7 F * —
—DVRF 5533 2225 229 —1558
z55 38373 3558 5—3353353
5 2 — — —— 128 — *
55 8 86325353
AV—— —
— —*
* 83 2388 25532 ẽ0 z 5
2 3 * — — 3 —— 252 A
3 ——— ——— 77332z253
— 28* — —E 5*5 8
2 — 5 *8 ——
2* *.2 3 2 22 28 *
255 365 —A 5383353362
2 5*2 — EIX—— 32 2 — 7532
z 56 23368 652358 584383 —82
—XR— 53 133387 — — 55533553
2 * — 2 — 352 — 2
S58 — *2 2 2522 2 2 —88B8S55 3
8 555 32383358 55 55335 35
2 32 2 m38 — — 88 —
——— —— 23385
3 — *
2 2 32 8* —— 22 —— —724 2 *722
3. A —A 2755 28 2822 5z36
533336* —V — E85 5230*
—— ——
*5.3 *2138 5)* *82 *
—A — ——
52 a⸗
—2

2
0

2

25 —
25338 555
35535 12533833558 755*
— 52 — —— — 337
552*s 7333 25
2 22 25327 557
ẽ 2 * 28 — 8
— 3 2223332
525—5*338353533355
22 232834553353
—A —— 07
— — ——
5238265 —2* 5265 538
—225 5525 5 —22
3
— 83322328 s588
2 23 3* 5 8 224
22 2283 . 552
—73335 536783385
—m 9 — 2—23 25
sz353833535 52383352
z333383—,3*88 37
52 223 28 23 83
—X 2 — — 83. —2
—— — 2255z 558
25383538523 333—8
—72—238358 8
* 8 2832882 8 55
322 DE ÜZ 533 S«
2325 —— ———— ẽ 8336
v ———
—333333533335 58
FBꝛEö e—
n 228 5
* —2334 288 5535 3
5.2 5253 *. 5238 335323 s52 552 33
553 —55356 41578 — E 53 3553
2224 X — 2 83— 2 58 85 3 —53 — — 55 —xX —X
532 —23 525 — * —E 2 335 3325252 25 53 *52
285 „* —A —— —— 4 58 —
52 357 2537. 533 53*8 — —— 70 335 38 25
* 1 2 2 8
22 —— 2. 83 —E 22 48 * — 232 ẽ — —
2 . — 58 —z2528 E REEIS— —* —A⏑——
8* 2 — S 1 3 3 — 5382 —* —* — 2
— * 8*235 — — 222 8 —5538 2 * 8 2
525 ES4 337383 155 22557 232855 5*22 553428
2 * 0 24 22855 — — 2822 328 Q3 — 3 —38 —
388 333 523*
25 8 2 22E 2 2 — * — A 3
232 Ex 32 — 831222068 38 —8 —A 5— 58 28 8 *
8 S2 223 — — — — — * —A — 8 — 532
—A —— 9 35233358 3833837333283 * 55 z2533253
55 * ——— — d 23. * z3 53 *55 — 2
— 237 2 5 2* —8 58 Se⸗ 55 22855355235355 —5 2 2242
5583 228 275 8 5235 F z2572532357 5332 2523882
—— — 223 523 * S2235 * 2— 5* —— —852 253 A— —AM
72 —25 * 682523336 —z83 25 —z z 73 5A — — 3255
5* — O 532 —— 232 28 5 0 — 2 * 573.
538 —— D—5SE 2 2 — *2 —72* — —
— * 582 88 —A———— — 558492 —55———83258 — 8
527 836 22335335374337 88 75238 732438 235232
232 8
ÿ55 753 555 53235329898* 734 838. * 523 35323
2 255 2233258 5 22* 53482 — 58 *53 S
533 — ——— *2558 3387575355335 2533332585883
585 * s30* 3338. 38 33385 53458 15
* 52 2 * 6 **8 2 2*75 —52587 —D———
— 28 — —2 * — — —A — 22 * — ———
z32 253 *253 2388355355528 k603 385 6
7255648 *— —882 5535 —
* —A 235 — 77 — 5 i
— —.2* —* 225 —— ——
222 2E ———
28 7. 22—

226
2 883 —2 22
822.5 23285,3264 5s 583535— —
— 4 — 2 258 * 583553 5
83133 3533 5538833 5—33
* 8 — J —
13 — AS·8 —22 2 58 —A 522
9682 5 ã 55355 7552, 3532538 ẽ —3z335523.5
V 32335 332883 358k—33 55z5555 258
3 7
s538 A55 3532253 552835
3 . 2* S 3 — 8 — 3 34 5 3
27 53382 z2c 8583338 —55332 278
7* — 7 12* 28 3 * 25* ——— — 5
28 533557—* z32 282822 *3 522 2222 — —
88 55— 2z —72 28 ——5 * 58,32322 — 3*
—— 282 32 — — 285 ——— 200⏑ 2 —2
S 9J — — 553385—553 * 8 — 5385 22
8* * 575558 9853 — 253228 5* Ic2—
535538 2* —75863535825 533 2555
2* 5 — 2 2 — * — * —2* 32 J
83 53388 3357553535533537* 823283 5 3
— . —— —— 22 5 2 5 —— 332 * 2 583
35 Ex —85 22 23336353 —— 2525035 —522*
29 * .22 2 —5 24 88 ⁊ 22 — 32 88
3.2 2 —8 — — — — — * 33 * 7 2 * —2 J
—55 —— 3 73 85335373 532238
25 5 57 —255227323 862 3535 — 3228 — —— —A
56 ——A * E— 5233B 5 3323 58 58350
4uss 2393528553 8—s 833335 — 133 — — 73
“ 2 * 2* * 25 8 — —
355 553733 N54 *333
—5355* 33555333——355 —z53553235 — — —
d — 0 * 46633338 * 865
248 212 * 7 2 * 8 —— 9 —* J 8 M
233 535 53* 552538 353383685536 59 8353 —58*838*
23 2 ↄ —5 3*852 52225628 28 5 2S422 Ek53523 5
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V2 — 56222 — — ——
2 22772 222
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222. — 22* 28* —E c 8832 5 5328 25*
55385 583524 A — 5838 28*
338 723** 5538 —23 37388383
2 * 28 —5 ———— 32 7 —— —
** 23287 — — z288 — 8 — 2 5282 8
5,* 28 5238 388 z2353.,7 37 2 8R 255— 52
83—8 — 565222 A *57 *2
9 —A— 2 24 64 —— .. à22 2
2 22 k—2* Xt 283838—383S——55 8*
033 23* 55 —— e5388 532
3388— —— 358355 —— —A — 8587* O 8
—A 55—3 3 —3333385 —7
— 55 28—35 — 23 7 53 333553632 —
ẽ 5 — 7535583 —J22733 —3537 528324 282 56 —5— —52 22
—A——— 33*388 * 532 S 2*3 58 2283 233.
8 —E— 2 7* —XIE— 2 o —E — —————— 25346 —2 — *
55 ——522 2* 8288.2. 8 75355328 2—5 25
— 52 52253558 — — 332 8 5353355 35 —338333835 —
3285355338 833333335553223 2555 833387
57 2 5583.525 —— 5 272 ⸗ ——3 — 22 —
32 * — — 52 —E — —* —
232523332368 — —33
— 35 3338 22383 83255
333—33 —
— — 8 — 2 22 2* ag — *
—— * .2 * 53— 2 2 2 * — — *9 2 *
55322837 —— 22235.—55325 — ——— *2— 33
22555 8 52 22. — —73 — 8 — — 222 *, 25 23 5 5 7
8 3ß
583 2 2 5522382— 5*85 — 23,55* 3 25
33373333355 38357
— * 22* 522 3 —— 2 7 2 p — 3
—3833358553— 388 653 35 s*5533 8
J 1 —52 —A —e22 4
        <pb n="334" />
        5 222.7
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        Hl. Ingberler Anzeiger.
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i u Sb lati, mit der Dienssstags⸗, Donnerstags⸗ and Sonnta

3 zeig eir sund das mit dem Huuptblatte verbundene Unterhaltunss Doe
der S5t. w 3 e e n ata g. Donner 3tatg, Sams ta g und Sonntag. Abonnementspreis vierteliahrig 42 sKrzt. oder
dunmmet ericeinne 412 Silbergr. Anzeigen werden mit⸗ LZrzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet. Myy
v.. 4118174

Deutsches Reich. Fideikommißvermögen gegen eine Jahresrente von 202,000 Thalern
Mäünchen, 27. Mai— Abgeordnetenkammer. Die Vor⸗ entfagt, während den Seitenlinien der Beitritt zu dem Abkommen
mnschläge der Staatseinnahmen und der Verwaltungs⸗Ausgaben wers jegen eine niedrigere Apanage vorbehalten bleibt. (Frf. 3.)
hen nach dem Ausschußantrage genehmigt, edenso die Erhhhung. Bonu, 27. Mai. Die erste altkotholische Synode wurde
er Stempelsteuer auf ewenwn Feg 4 8 greuen 9— zzte ene di 5 von 8 — 8 Saletn
02 tesp. 21 Kreuzer. olgt die Berathung ⸗ pelle celebrirte Messe eroͤffnet. Anwefend waren? 87 Laieudelegirte
eordneten Freitag gesuen Anmrage e —— ac 8 ene — — 5
lages in der Pfalz. egen den Antrag sprechen der Oberap; Frhre. v. Richthofen, Michelis, Friederich, Lutterbeck u. f. w. Prof.
—* ee Referent Levyy. Crämer beankragt, über Reusch wurde vom dem Bischofe zum stellver tretenden Vorsiß enden
en Auͤtrag zur Tagesordnung überzugehen und weist darauf hin, der Synode ernannt, und hierauf die von dem Constanzer Con⸗
uß bis zum'1. Januar 1876 nach“ dem Zustandekommen des gresse aufgestellte Syhnodal ⸗ und Gemeindeordnung, sowie die vor—
uischen Civlprozesses, der Einführung des allgemeinen Targesetzes gelegke Geschäftsordnung angenommen. Nachdem Ritter v. Schulte
ntgegenstehen de Hindernisse beseitigt sein wurden und dann die eimen Bericht über den Stand deraltkatholischen Jiwegung verlesen hatte
rinfuüͤhrung des Malzaufsschiages in der Pfalz gesetzich erfolgen referirte Reusch im Namen kder Shynodalrepraͤsenanz über die
nusse. Der Antrag Crämers wurde sodanun mit 70 gegen 64Grundsätze kirchlicher Reform überhaupt in einer beifällia aufge-
ʒtimmen angenonmen. — . ommenen Rede. Die aufgestelten Thesen wurden mit einzelnen
M r n 27. eede pAedoeren lean R Heute Mittag folgt die Berathung
ernimmt, würde der in Aussi ehende En iͤber die Beichte. . P.
dandtagswahlgefetzes sich principiell nicht unterscheiden von den Bon n 27. Mai. Die altlatholische Synode nahm die von
zntwurfe, welchet dem Landtage voa 1870 —71 vorgelegt wurde; er Shnodal⸗Repräsentanz aufgestellten Saͤße über eine Reform
insichtüich der Eintheilung der Wahlbezirte jedoch soll dieser be er Bachtprexis mil unwesenitichen Renderungen an.
eutende Abanderungen erfahren baben. Gerade die eee Beritn In deelS hung vom 11. Man, hat der Bun—
lotleilung war der wun de Fled denriheren ee ebrath beshlossen: Außer den unter Ziffer 19 des Bundsraths⸗Be⸗
nöchten jedoch bezweifeln, ob eine Verständigung darüber in der dlusses vom 8. Juli 1873 and unser Z'ffer 1 des Bundesr aihs
Ibgeordnetenkammer z ehc da adeeaean cuf— eschlusses von 12. Januar dieses Jabces bezeichneten Münzʒen

SFrankfurt, —* ai. 9— hun dd dan ollen nunmedt auch Furenfimaristade in Silber geprägt

— wer n — —58 — ihr eee 3— ndeinden
Mai — a V Betrag wird die Beschlußfassung dorerst noch ausgesetzt, bis über
rren in dem siltlichen Leben des Volles vor sich geht. Wäberd frü⸗ ie Aufnahme der Münzen im Verkehr ausreichende Erfahrungen
er ein schweres Verbrechen hier in Frankfurt Monate lang All⸗s orliegen; 8) die Regierungen, welche im Besiße von Münzstätlen
—
s andere, Mord, St „Bra: g ine Mittheilung darüber gelangen zu lassen, welche Leistungsfähig—
—D—— nauniner apere — Ia eit fie bezüglich ihrer Münzstätten für die Ausprägung von ülber—
nehren sich die Selbstmorde in schrecklicher Weise. — Das „Frant- sen Funfnertflücken in Betracht des Umstandes in Ausgicht stellen
arter Voltsblatt“ führt dann die Verdrechen auf, die an einem onnen, daß die dermalige Auiprägung von Ein marksiüden entspre—
imzigen Tage hier begangen worden und von den Pleltine, an hend eingefchrankt wird. 7*
kenntniß des Publikums gebracht wurden, darunter ein Mord, *7 z
Selbsimorde ec. Nach dem Bericht der hiesigen Straftammer sind Berin, 27. „Mei. Die ebemaligen Directoren der Hy⸗
yothekencredit· und Baubauk, Hildebrandt und Seydler, wurden
us dem Monat April zu verzeichnen: 18 Koͤperverlezungen mit de
* seute wegen Vergehens gegen das Actiengesetz und Untreue zu je
ztichwunden durch Messer, 60 Diebstähle, 19 Fälle von Unter⸗ — ——
hlagung und Betrug, 20 Fälle von Widerstand gegen die Schutz⸗ gn n
j * 8 F derurtheilt. Der Gerichtshof beschloß ihre sofortige Verhaftung.
ute und Bele'digung derselben, 12 Fälle von Unzucht, Vergthen e z e e or e giucirt
egen Sittlichkeit, Kuppelei, fährläsfiger Brandstiftuag, verursachter * .* Ang * 4. uit
—* 8* hi da Selbsinnorde unde der Selost »aß ihre auch von der „Provinzial-Korrespondenz“ getheilte Ansiat,
ze — F dD Meneat April auf 17. Von den drei 'aß nämlich Frankreich bei einem Kriege gegen Deutswtand
ẽrmocdungen, die im AÄpril vorkamen, hat man die Thäter bis jetzi — * 8 48* en —E 8 nesrn We
ot micht'entdech! Anve go macht mon ahnlie Beobachtuüngen,, Berftanduiß gefunden hate rieden ei von Be—
Wea me Die Rhenganfahrt beg Keisers Lutun gz wenn Belgien sich, der Girsicht erschließe, daß Deutschland
J de RaAs ein anderes Interesse und keinen andern Wunsch in Betreff Bel⸗
n Begleitung seines Hofes nach dem Niederwald zur Besichtigung — IR n daesel
er Siell ihe ns das Nalonaidentmal schmüchen wird, ger lens hatte und hat, als die Unabhaugigkiit und Neatralität dessel⸗
wece eint e VNe en Satben aufrecht zu erhalten, wähtend Beides von derselben Seite in
raltete sih zu einer vollständ'gen Festfahrt. Wehin der Kaiser 3
— — ; Frage gestellt werde, die Deutschland mit einem Rachekr'ege bedroht.
Win, obedon waren die Hauser sestuich geschucn e Soden ae ie sücht der dnile herest herber nn ee de
— ã Ver ede — zleiche Ein stimmigkeit der Ueberzeugung bricht sich in Belgien Bahn
. ———— Geistlihen Lebrer Siadivorstaude begrußten ihn Ind en dazu angethan,' die Seele seiner auswärtigen Volitik
zit enihusiastischen Hoch, Jungfraun im weißen Festgewande über⸗ . — J
aichten dem beciser und der Großherzogin von Baden Riesen ⸗Blu.· Bergin, 28. r Heute Vormittag fanden in der Hed—
nenboquets und kredenzten in goldenen Pokal den edlen Rüdes-⸗ vigs kirche die Erquien fuͤr den verstorbenen v. Mallinckrodt flatt.
eimer, kurz, der Gau hatte Alles aufgeboten, dem greisen Mo Biele Mitglieder der Centrumsfraction, außerdem Lowe, Dunler,
archen seine Verehrung uad Liebe zu beweisen. — dabker und Ziegler, waren in der Kirche.

Aus Kurhessen, 24. Mai. Sämmtliche Ugna- Breslbau, 27. Mal. Die Hauptversammlung deutscher
»endes Kurhauses Hefsen haben dem Crlurfürsten Holksschullehrer nahm folgende Resulutionen an: „Die allzemeine
Ae volle Zustimmung zu dem Proteste erklärt, welchen dieser ges »eutsche Lehrer versammlung spricht die Ueberzeußgung aus, daß die
en den zwischen der Keone Preußen und dem früheren präsum- inheitliche Ent wickelung des deutschen Bolkes gebieterisch fordere,
wen Thronfolger, Landgrafen Friederich von Hessen (Kumpenheim) die Gesetzgebung über das Schalwesen im deutschen Reiche dem
ogeschosseren Vertrag gerichtet hat. Dieser Vertrag geht dahin, Keichstage zu übertragen; ferner daß dee öffentlichen Gemeinde⸗
ß der Laudgraf allen Ansprüchen auf die Thronfolge und das hulen nicht nuch Confessionen zu trennen sind.“
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        Breslau, 27. Mai. Zu der 21. deuischen Lehrerversamm⸗
lung haben sich gegen 3000 Theilnehmer eingefunden. Heute
indet die erste Hauptversammlung stati. Dieselbe wurded durch
den Regierungsschulrath Ranke als königlichen Commissarius fowie
durch den Obrrhürgermeister Forkenbeck im Namen der Stadt
hegrüßt.

clio habe das königliche Haupiquartier von Tolosa verlassen, u,
m Namen von Don Carlos der Versailler Regierung über d
diesbezüglichen Vorgänge Bericht zu erstatten. — Auch „Journa
de Paris“ derneuert seine Nachrichten von den Verhandlungen übe
die Candidatur eines deutschen Fürsten für den sspanischen. Thio
und bemerkt, wenn Victor Emanuel seinen Sohn nicht durs
Waffen unterstützte, so würde Deutschland gewiß nicht zugeben
daß einer seiner Fürsten die Krone niederlege wie ein Funckliond
sein Amt. Napoleon L., fügt das oleanistische Blatt hinzu, ver
uchte auch, seinen Bruder Josepyh durch Waffengewalt auf den
Throne zu derhalten. Währenddem verschlang Spanien von 1808-
.813 mehr als 400,000 Mann unserer besften Soldaten, vor
Massena, Soult, Suchet und seinen berühmtesten Generalen com
nandirt. Lassen wir Deutschland einen Koͤnig in Spanien einseher
und warten wir ab.

Oesterreich.

Wien, 28. Mai. Die officiöse 5. Abendpost“ erfaͤhrt, daß
der Kaiser von Rußland beim Empfang der einzelnen Gesandten
und Botschafter während seines Londoner Aufenthalts an mehrere
derfelben verbindliche Worte richtete und besonders gegenüber dem
türkischen Botschafter betonte, daß der ungestörte Friede zwischen
Rußland und der Pforte gesichert sei, und daß er Alles thun wer—
de, um das gute Einvbernehmen zu befestigen.“ Der Czar fprach
sich übrigens nach der „Abendpost“ auch bei anderen Gelegenyeiten
gegenüber hervorragenden Persönlichleiten im Sinne der Erhaltung Lond . Mm Engiand. * 64 va
des Fris«dens und der Verträge aus ondon, 24. Mai, Der berühmten, rzer

* — —— Wach e“ — auf ihrer Rückkehr von

Der Oberst Stof fele haueidie dreimonatliche Gefängniß; er in der Adlershot: zu Ehren des russischen Kaifers „statt gefun
trafe angetreten, welche ihm wegen Beleidigung des Anllaägers im e per — 33 ernstlicher

ozesse Bazaine, General Pourcet, zuerkannt worden ist. 23 unfall zuDurch einen senbruch entgleisten 6 Waggons, in
b pe z — „Indep. Belger“, daß die Folge dessen die darin befindlichen Soldaten mehr oder weniger
QArlezomisten sehr unzufrieden seien, Eine Koalition chwere Verletzungen dadonltrugen. Einem derselben mußlen soson
der Orleanisten mit den Republikanern gegen das Kabinet sei nicht eide Beine amputirt werden. Im Standlager in Adlershot rie
anwahrscheinlich. Am Samstag stimmten bereits beide Parteien der Unfall die groͤßte Aufugc· herdor.

mmen für den Vertagungsantrag, c :3 anien —
ause 8 dseeen Famhis.e wlchet gelter a einen 4Madr id, 25. Mai. Die Carlisten haben in der Nah
Artilel veröffentlichte, wonach die Bonapaetisten die Abschaffung on Saragossa einen Denose e —* F An
des Kaiserreichs als nall und nichtig beirachten lonnten, erhielt rid 5 nach 8 Nor a * e
heute eine Verwarnung, welcht besagt, daß die Regitrung keint neralcapitän von Ca alon ien hat sich zum Schutz gegen die über
Zeitungsartikel dulden werde, die auf die Schmaͤlerung des Au- hand- nehmenden carliftischen. Banden 4000 Mann Verstärkun
sehens einer Entscheidung der Natisnalversammlung abzielten. den d erine D Fen Iiien de — dhe

* 31 i b 30; * n n 28. aui. a Lon . 3,

par i In un mnet den donadartt wnnhute ethühee bet vitetesancene De
Wahlsies. Die Blatter de aiserreich Hagen eine ung d Nordarmee herrschende Dysenterie ist in der Abnahme begriffen
Zuversicht zur Schau und hringen Arnen gee 5 Aben de eece e n en.
des Staates aufs heftigste angreifen. Der; Pays“ theilt mit, da . * ales
die Bauirn allenthalben sich der kaiserlichen Sache zuwenden, und er b&amp; * — d en
tan e e e üherallte den llanddaten srace D konsul Mage epeitschen ließ, verhaftet wurde und ausgepeitschi
58— a e n e ee 8 oueane ind erschossen werden solle. — Die chilenische Regierung bot dem
senherzien Daniseh teiben die kaferliche Fahne aufgepflamt. In lapitän HOuy de eine Geldentschädigung für die erlittene Hastan.
ucht langer Zeit dürften wir in Frankreich einen heftigen Enischei⸗ Ver m i ssch te s8.
dungskampf zwischen Bonapartisten und Republikanern erleben, welche F Kaiserslautern, 29. Mai. Am 1. Juni tritt der Sommer
setztere kaum ohne Gewalt den Kampfplatz räumen werden. sahrpin der e 30 in W riemn desseb

3 3 g ali ben gelangen auch zwei neue Stationen, Kapsweyer an der Mar

Paris, 27. Mai. Die Verhandlungen über Grenzreg'ilirung
des Bisthums Nanch find vorläufig abgeschlossen. Z deutschen — Ronigsbach an der Neustadt⸗ Duͤrkheimer Strecke, zu
Unterhändler haben bei den französischen alles wüns venswerthe . —
Entgegenkommen gefunden, und man hat fich ohne Schwi⸗rigkeiten aahe In ane eDeheihj n 5 —
über die Vertheilung der Gebiete geeinigt, welche der Juris diction e ien e —
de Bisdofs vdnVapeh entzogen wden solnen. Dieselden wirden vurden in der Kirche herumgestreut und mehrere sibern⸗ Le uchter
zum Theil' an Metz, zum Theil an Straßburg, abgegeben, so zwar puden n
daß die kirchliche Grenze zwischen den Dibcesen Metz und Straß eniwenden. 4 4n pi
α I ι
ringen und Elsaß zusammenfallen wird. Wie betannt, —8 d —— gund 4
Verhandlungen der Genehmigung des heiligen Stuhls, dem sie —

J * * b A
von Frankreich untserbreitel werden. Diese Genehmigung wird ale Das ß —8
anzweifelholt belrachtet; es lann indessen noch einige Zeit ver⸗ —* zc e —
zehen, the sie intrifft. unngsrathes der pfälz. Bohnen ernannt.

Jtalienische Blaätter bringen den Veschluß des Wahllomitees in pehen 22. Den Den Veenehnen nach hat sich der
PNizza wornach sich die dortigen Deputirten bei ihrer Wahl verhilich hosterpeditor in Wiedloch gestern in dem Augenblicke erschoͤssen
eten, füür Futgaabe Nizzas an Italien zu wirlen, resh. gegen das Iigvie Geshäfte ver Erbedinon dem Nachfolet ubertrage nwerden
jernere Verbleiben dieser Provigz bei Frankreich in Versailles zu vllten, Er selbsr war zur Verwendugg —
protestiren vnd aus dem Parlament auszutreten. — Hiesige Blatter nd himerlaͤht derselbe Frou and Kitder
berichten triumphirend. Al. Dumas habe eine zweite fführung, 7 In Landau tritt am 1. Oktober l. Is. eine staͤd tůsche
eines Stückes „la femme a Claude? auf dem Residenztheater in — E
Berlin telegraphisch unersagt. Ich goönne den Franzosen diesen 6 erweilert verben sollen, ins Leben. Das Lehrerpersanal be⸗
leinen Triumph, denn wenn man in Betlin niqhts gescheidteres zu Jebt aus einem aladem sch gebilvelen Director, 2Bone hallebrer
han weiß als solche unsittliche Schandstüce anfzuführen, jo soll ig Ciaffenl hrern, ZVehrerann ver dagt und frnge Soras
nan die Schauspielerei bessst gam aufsteken. und der erforderlichen Anzahl Hilfslehrer.
Parris, 28. Mai. Das „Journal officiel. verdffentlicht die Muünschen 27. Mai.geute am Gehburtstage des Gebers
Liste der mit Mediallen belohnten Künstler, der diesjährigen Kunst- der Verfassung, Königs Maxim'an Joseph L., waär dessen Mo
ausstellung. Getöme und Mercié erhiellen die Ehrenmedaille, der zument auf dem seinen Namen lragenden Plahße wieder wit herr—
Angar Michel Munkacs von Wunkacsh die Ehrenmedaille II. Klafse lichen frischen Kranzen geschmückt.
der Deutsche Ludwig Baader, Daudignd, der Stratzburzer Ehrmann. Maan ch en, 21. Moi. Vor dem hiesigen k. Milität—
der Metzer Groisculliez, Robert Mohls Alfres Papst, Fritz Kam⸗ Bezirksa2gerächke hatte sich vorgestern der Secondelieuten an
merer die Medaille III. ANlasse, Seclion der Malerei. — Der spa· Frhre v. Hotir vom 18. Inf.Reg. wegen Ueberschreitung der
aische Königsthron macht, obgleich es gerade fetzt in Frankreich Dienstgewait zu derantworten. Im Monat Februar d. J. wider
ißt: „Warum in die Ferne schweiten “ gewissen französischen fuhr den Soidaten Gmeinwieser, als Frhr. v. Horix beim Exer—
Blättern schwere Sorgen. So will „Universt“ „positive““ Nach ziren „Richtung“ kommaudirte, die Ungeschicklichteit, seinen Blie
richten erhalten haben über die neue aufgetauchte Candidatur eines nicht nach rechts zu wenden, und die Foige dieser Unter lassung war
2ehenzollern in Spanier, welche diesmal, Vank der Bemühungen zaß er vom kommandirenden Offiziere Frhrn. von Horix einen
Sorrano's Aussicht auf Erfola babe. Der Carlistische Marschall Schlag in's Gesiht bekam. Frhrth Hotie welcher bom vatail⸗
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        aglommando als ein ruhiger, besonnener Mann geschildert wird,
e schon früher einmal, einen Soldaten mit der flachen Säbel—
linge über den Kopf geschlagen, allein die deßhalb eingeleitete
aersuchung wurbe wieder eingestellt. —; Der k. Staatsanwalt
Llone bie Begründung der Anklage, daß, wenn man vom Sol .
aten unbedingten“ Gehorsam fordere, es auch Pflicht der Vorgesetzten
i die Mannjchäft“ anständig undwürdig zu kehandeln. Der
Jertheidiger, Hr. Acc. Pailler, welcher in der Hanblung des Frhrn.
Horix keine Neberschreitung der Dienstgewalt, sondern streng ge⸗
Iminen nur eine, Beleidigung erblickte, bezeichnete die fragliche
gohrfeigung als einen „lobenßwerthen Diensteisetr.“ Die Schuld⸗
rage, ob im konkreten Falle eine vorsätzliche und rechtswidrige
Zandluag vorliege, wurde hon den Geschworenen verneint, was die
Freiiprechung des Angetlagten zur Folge hatte.
pMü'nch en, 26. Mai. Fürst Nicolaus von Thurn und
taxis, Studirender der hiesigen Univbersität, ist 21 Juhre alt am
cyphus hier gestorben. — Die Generalversammlung der süddeut
hen Hagelversicherungsgesellschaft hat heute die Auflosung der Ge⸗
Afchaft beschloffen.
p'Münqen, 28. Mai. Die ‚„Bayerische Hypolheken⸗ und
wechselbank in München“ ermäßigte den Disconto sür Wechsel von
/ auf 4 pCt. der Lombardzinsfuß bleibt unverändert auf 5 pPCt.
f Die Reserve-Aerzte müssen jetzt ein halbes Jahr läng zuin
Nilitär eintreten und auch die Erxercitien durchmachen. So mußte
or Kurzem in Cöohn ein Arzt „Griffe machen.“ Der mit der
zinübung beauftragte. Upteroffizier war mit demselben durchaus
lcht pufrieden und in recht hämischem Tone schnaußte er den Un⸗—
lücklichen an: „Ein Staatsexamen zu machen, des is keen, Kunst-
zück, aber Iriffe, det is ganz wat anders///
Wer noch 100 Gulden⸗Noten der bayerischen Hypotheken⸗
ind Wechselbank vom J. Juni 1839 im Geldschranke liegen hat,
er mache sie los, denn Ende dieses Monats perliexen sie ihre Gül⸗
igkeit. Ebenso werden die 10.Gulden-Noten vom 1. Kugust 1857
ingiltig, wenn fie nicht bis zum letzten Juli eingelöst werden. Es
»llen noch mehr als 260,000 fl. dieser Popiere vicht präsentirt sein.
A
zruder aus dem benachbarten Scheidt ins hiesige Justizarresthaus
bgeliefert, welche vorgestern, am Pfingstmontag bei einer Tanz-—
nufit nach vorausgegangenem heftigen“ Wortwechjel, eine dortige
frau durch Messerstiche so schwer verletzt haben, daß an deren
sufkommen gezweiselt wird. Auch die Tochter der Unglücklichen
ind ihr Sohn sollen bei diesem Anlaß schwer mißhandelt worden
in. Das Motiv zu diesen entsetzlichen Mißhandlungen soll, wie
ian hört, jahrelanger Groll zwischen beiden Familien gewesen sein,
adurch hervorgerufen, daß der Sobn der Verwundeten früher mit
mer Schwester der dreiBrüder ein Verhältniß hatte, welches nicht
qne Folgen blieb, was den jungen Mann aber nicht abhielt, spä⸗
er eine Andere zu heirathen. Die drei Brüder sollen ihm deßhalb
kache geschworen und diese, wie oben berichtet, nun auch auf die
Mutter und Schwesler des Ungelreuen ausgedehnt haben.
(Saar. 319.)
fFVon der Mosel, 26. Mai. Die alijährlich im be—
achbarten luxemburgischen Städtchen Echternach wiederkehrende Spring⸗
rocession iss auch heuer wieder, unter großem Zudrang von Neu⸗
ierigen, vor fich gegangen. J
Auf der Karlsruher Fleischbank wurde das Rindfleisch zu
3 und 14 kr. per Pfund ausgehauen.
Der „Wormser Ztg.“ wird aus der Pfal, geschrieben: Ein
Rener aus einem Kreisbauamtsbezirke der Rheiupfalz, welcher
degen verschiedener Contraventionen und Nachlässigkeiten seines
dienstes entlassen worden war, machte sich, nachdem er eine Ein⸗
wdeschrift gefertigt, auf der er die Uaterschrift des Kreisbauasses-
oren nachgeahmt hatte, ein Geschäft daraus, sämmtliche Baube—-
mten und angestellten dez Kreisbaubezirkes behufs einer Conferenz
u dem Ober-Kreisbaubeamten auf einen Tag und zu einer bde—
mmten Stunde einzuladen, wobei er eine sehr kurze Frist be—
immte und einen der am weitest gelegenen Orte bezeichnete. Der
estimmte Tag tam. fämmtliche Eingeladene, welche sich mit ihren
eften Uniformen gelleidet hallen, erschienen auf dem ihnen beftell⸗
er Platze, woselbst jedoch ihr Chef sich nicht einstellte. Auf ein
in denselben gerichtetes Telegramm hat sich alsbald herausgeftellt,
aß die fiangirte Einladung nur aus 5, Schabernak“ bon dem ge—
annten Diener provocirt worden war. Unglücklicherweise hat es
un dem Beffimmungstage start geregnet und haben diejenigen Ein
rladenen, wel he den Weg micht per Bahn zurücklegen lonnien
eiter nichtzs als gehdrig durchnäßte Kleider davon getragen.
Offenbach, 25 Mai. Ein beklagenswerther Unglücks—
hat sich am 28. dyM. hier ereignet. Der Sohn des Gast⸗
itths Vaubel, eines vom Schicksal oft schwer geprüften Mannes
er wollte Pferde und Wagen im Main abspühlen, hatte aber
ine Kenntniß von der gegenwättigen, durch den anhaltenden Re—⸗
en bedeutenden Höhe des Wassers Beim Eirfahren verloren die

Bferde sofort den Grund unter den Füßen und xissen den Wagen
ach; der dabei stehende Knecht Vaudels sprang muthig vom Afec
ius duf den Wagen, um Hilfe zu?“ deisten. Allein“ der starle
Sirom derschlang Alle. Die in der: Nahe beschäftigten Scqh'ffer
zichhorn und Sohn haätten in wenigen Secunden einige Balten
Floßholz' abgehauen und zur Unglücksstelle gesahren, allein es ge—
ang ihnen nur noch, das ine Pferd zu relten, wel ves bard
arauf krepirter Die Leiche dez jungen Vaubel wurder in Kostheim
ein Mainz die vdes Knechtes auf der sogenannten Ka serlaihe bei
Iberrad aufgefunden. , 53
7 Der Eigenthamer deb, Hotel Nassau* in Fraukfart, He.
Nühle, hat das Sodener Kurhaus um 100.000 fl. gekauft. —
fF. In Am ee rpzwaltlerr (Ehsaß) vertrieben sich am 16.
23. der 16jährige Sohn des Bürgermersterz und ein“ etwas jün—
gerer Bursche die Zeit damit, mit Messern bewaffnet auf F
zu fahren und die Augsfälle und Kunstgriffe eines Zweikampfes pto⸗
zeweise darzustellen Da traf der jüngere Burscheleinmal zu gut und
zurchstach dem Andern die unmittelhau mit dem Herzen zusammen⸗
zängende Ader, sondaß derselbe sofort kodt niederstürzte
fNurimmer Deutsqch! Djagist vo er st ämd hich.
Ein Vodgesen-Reisender erzähll in der Magd. Zig. einen kleinen
dorfall, der an und für sich von keiner Bedeufung wäre, wenn er
nicht sowohl Füt deer Sprachverhältnisse im Elsaß als auch seiner
unern Bedeutung weget characteristisch würe. Der Reisende erzählt:
In Molsheim stieg einé elfässische Dame in Begleitung ihres kleinen
Sohnes in unfer Choupi. Ihre Muttersprache war — wie bei
Monsieur Teutsches augenscheinlich Französisch, denn fie unterhielt
ich mit dem Kinde nuxin dieser Sprache. In Folge einer Mei—
rungsverschieden heit begann aber der Junge laut zu weinen und
enahm sich sehr ungeberdig und unartig. Vergeblich suchte die
Mama mit allen Schmeichellauten, deren nur eine Mutter fähig
st, das e e sois tranquille, mon ange. mon
‚otit bͤbe. Aber eh half alles nichts, bis sie im höchsten Zorne den
duaben anrief: „du infanier Lausbub!“ Dasah das Kind sie
jroß an und im Gefühl, daß wenn die Mama anfängt Deutsch
uit ihm zu reden, s mit dem Spaß aufhoͤrt, wurde es plötzlich
till und artig bis zur Endstation Baar.
7 Falda, 22. Mai. Ein Bahnwärter im Dorfe Kerzell,
oelchen der Himmel vor einigen Tagen mit dem achten Knaben
seschenkte, hatte sich mit der Bitte an den Kaiser gewendet, die
dathenstells bei demselben zu übernehmen. Der“ gütige Monarch
dat nun bereitwillig zugesagt und ihn auch mit einem beträcht⸗
ichen Geldgeschenke überrascht. J

FGalgenhumor. Das Gruseln, welches die Fran—
osen bei der Erinnerung an unsere flinken Ulanen überläuft,
pricht sich in einem Wortspiel aus, welches der Pariser „Figaro“
alauerisch versprochen hat: „Welche hinterlistig Alles vorausberech⸗
jenden Leute diese Deutsche find, geht schon daraus hervor, daß sie
ereits am Anfange dieses Jahrhunderts ihren Nationald'chter
1hland genannt haben!“

F(Nerkwürdige Rettung.) Der Cunard⸗Dampfer
Atlas“ hatte auf seiner letzten Reise auf der Höhe von Fastaett⸗
zight an der englischen Küste einen furchtbaren Sturm zu bestehen.
rine gewaltige Woze, die über das Schiff hereinbrach, riß die
Boote weg und schwemmte den dritten Offisier uud zwei Matrofsen
iber Bord, die ertranken. Dieselbe riß auch den zweiten Offizier
und einen Pafsagier fort, allein die Rückfluth schleuderte dieselben
vieder auf daa Deck, wo sie sich anklammerten und so merkwürdiqer
Weise gerettet wurden.

FLondon, 25. Mai. Karl Blind hielt am 22. do. in
»en Cavendish-Rooms die erste seiner drei augekündigten deutschen
Dorlesungen über „Hans Sachs und die Meistersinger-Periode,“
deren Erträge zum Besten des Sachs-Denkmal in Nürnberg be—
immt sind. Die Vorlesung, die Hauptsächlich einer Rechtfertigung
»es Andenkens des „Volk Goethe's des 16. Jahrhunderts“ ge—
odidmet war, fand den lebhaften Beifall der sehr zahlreichen, vor⸗
jehmlich aus Deutschen bestehenden Zuhörerschaft.

F Konstantinopel, A1. Mai. In dem jüdischen Quart!er
»on Galata hat eine große Feuersbrunst stattgefunden, durch welche
148 Familien (680 Personen) obdachlos geworden sind.

7 Drei amerikanische Zechbrüder gaben sich beim Abschied don
er Kneipe das Ehrenwort, den ersten Befehl. welchen Jeder bei
einer verspateten Heimkehr von seiner Frau erhalte, unbedingt er⸗
üllen zu wollen, und solle derjenige, welcher gegen das Ueberein⸗
ommen handle, anderen Tages 5 Dollars Strafe zahlen. Schon
im folgenden Morgen waren die Drei pünktlich wieder am Vlatze
ind erstatteten sich gegenseitig Brricht über ihre jüngsten Erlebnisse.
Naster Walter berichtete, er sei dahein im Dunkeln über einen
Zacktrog gestolpert und seine Frau hobe ihm zugerufen: „Vill, tritt
»och lieber gleich in den Teig, den ich gemacht habel“‘“ — „Ganx,
vie es Dir beliebt, Maggie,“ sagte Walter, streckte seine Füße in
ven Teia und — dann in vas Bett — Brown crzählte Moein
        <pb n="338" />
        Frau war zu Bette gegangen, als ich im Dunkeln an die Möbel
füieß und herumpolterte, und rief mir, da sie dies hörte, grimmig
zu: „Wirf den Glasschrankd um, Du Saufaus!“ Ich gab dewn
Schrank einen Stoß, daß er purzelte und Alles in Scherben ging
Meine Frau wurde ganz wild, und ich werde noch lange daran
denken.“ — Master Wilson, der Dritte, machte ein ziemlich langes
Vesicht. „Als ich nach Hause kam,“ begann er, „und im Dunkeln
herumpolterte, gab mir meine Frau den nicht ganz christlichen
Kath: „Brich Dir doch das Guick entzwei!“ — Bei Leibe nicht,
liebe Kathe, dazu ist noch lange Zeit, jetzt thuꝰ ich's aber noch

nicht, lieber bezahle ich die Jeche! — Hier sind meine 5 Dodar
fragt mich nun nicht weiter, wie mir's noch ergangen in!“
— 5—enesnachrichten.

Der Obersoͤrster Johann Schäfer von Sieinwenden wurd
einem Ansuchen eutsprechend auf das erledigte. Kommunaglrevier
Haßloch, Forsiamis Speier, versezt, und auf das Kommunalrevie
Steinwenden, Forstamis Zweibrücken, der Forstasfistent Albrech
—„chening don Eichstädt zum provisorischen Oberforster ernaunt.
WVerantwortlicher Nedacteur F. Xx. Demeßz.
eine der solidesten oentschen best renomirteste und gut einge sůhrte
Lebens &amp; —————
jucht unter sehr vortheilhaften Bediugungen einen tüchtigen
für St. Ingbert und Umgegen d. Franco A
erten unter H. 6462 a. befördert die Annonren Expedition von Haafenstein
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der vomm Stnate Hamburg ga—

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3 Millionen 900, 000

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den müssgen.

Die Gewinne dieser vortheilhaften
Geld- Lottorie, welche plangomâss nur
76,500 Loose onthàlt, sind folgende:
ninlich 1 Gewinn event. 360,000
Mark Neue Deuteehe Reichswährung
oder 120,000 Phaler Pr. Ort.,
peciell Mark Ort. 200, 000. 100,000
Io ddο boüοο, 40, 000, 2 mal
30,000,: 25,000, 3 mal 20,000,
3 mal 15,000, 5 mal 12,000, 18
mat 10,000, 11 mal 8000, 11 mal
6000, 28 mal 6000, 2 mal 4000.
56 mal 3000, 182. mal 2000, 8609
mal 1500, 1200 &amp; 1000, 910 wal
500, 300 &amp; 200, 17708 mal 110,
&amp; 100, 20822 mal 50, 40, 20,
15,
olche in wenigen Monaten in 7 Ab-
heilungen zur sichern Entscheidung-

Die erste Gewinn-Ziehnng ist amt-
lich auf den 4*

17 und 18. Junid. J.
tostgactellt, und kostet hiorz
dng᷑να_ Origin Loos nur e TI.
Aas ualbbe do. .1 ThIr
das viertel do. 15 Bgr
umd werden diess vom Sta ate ga-
rantirten Original-Loose
(Ceine verboteno Promesen) gegen fran-
cirte Pinsendung des Betra-
ges oder gegen Postvorschuss selhbet
dach den entferntesten Gegenden von
mir versandb.

Joder der Betheiligten erhält von
mir neben seinem Original-Loos auch
den mit dem Saatswappen versehenen
Original-Plan gratis und nach statt-
gehàbter Ziehung So for t die à mit-
iehe 2iehungsliste, unaufgeéfordert
agesandt. 3 3
Dio Auszahlung und Versepdung

dor Gewinngelder—
orfolgt von mir dirsct an dieé Interes-
zenten promt und unter strengster
Versehwiegenheit

g Aeode BestelIung kann
man cinfaeh auf eine Postéim-
ahlungskarte machen.

Man wende sichdaber mit
den Anfterägen vertrauens
rol an
damuol Heokschoersen.

Bankquier &amp; Wechsel-Comptoir in

LIa in hurcg

e Das große Loos von ev. 120,000 Thaler
owe weitere Thlr. 80,000, 40,000, 80,000, 20,000, 16,000, 2 4 12,000,
10,000, 3 4 8000, 3 4 6000, 5 4 4800 ꝛc. ꝛc. lann man auch diesmal wieder
gewinnen in ber neuen, von der freien Stadt Hamburg errichteten und garantirten
großen Geldlolterie. Diese Lotterie ist im höchsten Grade vortheilhaft für das spie⸗
sende Publikum eingerichtet, denn es muß in derselben jedes gezogene Loos einen
der enthaltenen 39600 Gewinne unbedingt érlangen, außerdem kommen 75000
Freiloose zur Bertheilung. Da wir mit dem Verkauf der Originalloose direct be—
ruftragi wurden, so dönnen wir solche zu' Originalpreisen ohne Berechnung weiterer
Provision erlassen. Wir versenden daher für bevorftehende Ziehung J.
Classe, welche schon am 17. Juni d. J. stattfindet, gegen Einsendung öder Nachnahme
—A J J
Banze Originalloose à st 3 30 kr. Halbe a fU. 1. 48 kr. Viertel a 83 kr.

Amtliche Pläne und jede weitere Auskunft gratsss.

Der pünktlichsten uns sorgfältigsten Bedienung kann sich Jedermann versichert halten
und dürfte unsere Stellung hierfür die beste Bürgschaft bieten. —

Man beliebe daher gefällige Aufträge baldigst und direct gekangen zu lassen an
das Bankgeschäft von sStrauss &amp; CompP. in Homburgꝗ
Mein an der Hauptstraße in der Mitte Sonntag, den 31. Mai
der Stabt am Marktplatze, in unmittelbarer— 3
Nähe des Königl. Landgerichts, der Bürger-· Harmoniemusik
nee ue der hesven Kirche befinde un meiner Gartenwirthschaft,“ wozr
liche bbofl. einlade
zweistöckige Wohnhaus,
nit vollständiger Wirthschaftsein—
ichtung im 1. und 2. Stock, ist mit
oder ohne Inventar zu vermithen, und
gleich beziehbac.

St. Ingbert, den 21. Mai 1874

VB. 3. Woll.

Eonntos sen 831. Mai

PIIG
in der Mayer'schen Gartenwirthschaft.
Fr. Ad. Eckrich.

Carl Engel.
Hölzerne Gartenstühle
solid gearbeitet und sehr billig, be—

Friedrich Frank iun Zweibrücken
Bie Siseh n
— der Kaiserl. und Königl.
THof⸗-Olocoladen⸗ Fabri;
von
Gebruüdoer dtollwerk
in Cõöͤn
wurden als die vorzüglichsten auf der
jüngsten Weltausstellung in Wien mit
der höchsten Auszeichnung, der Fort⸗
schritts-Medaille, prämiirt.
Dieselben sind in allen namhaften
Conditoreien und Delicatessengeschäften
zu haben.

⸗ * *
Saison-Theater in
St. Johann
im Brucker'schen Garten n
Sonntagden 31. Mai 1874.
Gastspiel der Komiker
Herren Rasch und Teila
Nachmittags 4 Ur
Stadt und Land oder der Viehhänd—
ler ans Ober⸗Osterreich
Tharakterbild in 3 Acten von Kaiser.
Musick von A. Müller.
Cassenöffnung halb 4 Uhr. An—⸗
— — fang 4 Uhr.
————————— —— 3—

Bürgerverein St.
Ingbert.
Sonntag den 31. Mai Nachm 'ttagt
3 Uhr
Generalversammlung.
Unterstützung der durch das Unvetter
Zeimgesuchten betr.
Za zahlreichem Besuche ladet ein
Der Vorst and.
— MBMBEœœ —
—T
        <pb n="339" />
        St. Ingberler AAnzeiger.

der St. Inabexc?er v ngzeei ger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags- und Sonntaug
zummer erscheint wöchentlih viermal: Di u stag, D snnerstag, Samstag und So nntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
1282 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Kerzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
— — — — — — — — — — — — —
486. 8 Sonntag, den 81. Mai. I 1874

I Dentsches Meich.

Mänchen. In der Debatte über den (abgelehnten) Frei⸗
ag'schen Antrag bemerkte Abg. K. Schmitteu. a.: In der
Bfalz destünden zur Zeit 262 Brauereien, die aber zusammen nicht
o viel produciren, als eine einzige Brauerei in München, woraus
naan ersehe, was man aus dem Malzaufschlage in der Pfalz ge⸗
zewinnen werde. Während in München beispielsweise auf eine
Familie 1041 Maß Bier kreffen, entfallen auf“ eine Familie in
er Pfalz kaum 104 Maß Bier (Heiterleit. Man habe berech—
iet, daß der Malzaufschlag in der Pfalz jährlich fl. 330,000 ab⸗
verfen würde, dagegen trage das Enregistrement fl. 360.000.
sin allgemeines Targesetz sei für Bayern unbedingt nothwendig.
Barum solle denn die Pfalz darunter leiden, daß das Minisie⸗
cium den Targesetzentwurf nicht vorlege? Die Äbsicht dea Ärt.
04 des Gesetzes über den Malzaufschlag vom Jahre 1868 sei
dahin gegangen, die Ungleichheit der Besteuerung zwischen der
pfalz und den diesseitigen Kreisen bezüglich der Taxen zu besei⸗
igen. Diese Absicht wurde aber durch den Aatrag Freitag's wie⸗
er illusorisch genacht.

Straßburg, 29. Mai. Die Unterzeichner der Adresse
in den Reichskanzler haben ein Schreiben des Oberpräsidenten er—
jalten, norin ihnen im Auftrage des Reichskanzlers vorläusig mit
jetheist wird, daß deaselbe wegen derselbe wegen der in so hohem
MNaße wünscheuswerthen Beschleunigung der Stadierweiterung mit
em Kriegsminister in Verhandlung treten. n

Bomn, 28. Mai. Heute nahm die altkathol. Synode die
on der Synodalrepräfentanz empfohlenen Satze über das Fasien
ast unverandert an. — Gestern Abend verein“n sich die Mit⸗
zlieder dr Synode zu einer geseligen Uuter altung, bei weichen
u. va. Oberamtsrichter Beck aus Heidelbera dem Bischof Reinkens,
er für die Wahrheit nicht nur gestritten, sondern durch die Ver—
eumdungesucht der Geguͤer auch bitter gelitten habe, tin Doch
usbrochte. Brfchof Reinkens ergriff später das Wort, um für diel
un dvon allen Seiten dargebrachte Liebe zu danken.

Frankreich.

Das „Journal de Nice“ berichtet von einer entdeckten Ver⸗
chwdrung, deren Zweck darin bestand, den Marschall Bazaine von
et Insel St. Marguerite entweichen zu laffen. In Folge dieser
ẽentdeckung sind die Bewachungsmaßregeln verscharft und der Ge—
angene auf sein Zimmer beschränte woͤrden. ———

Spanien 3*

Madrid, 28. Mai. Die , Gaceta“ veröffentlicht ein Cir⸗
alar der Regierung, vorin die Behoͤrden aufgefordert werden,
en Eintritt aller Ijahrigen, der Referbe angehörenden jungen
eute in den Militärdienst in's Werk zu setzen, um Concha's Armee
erstärken zu können.
Amerika.
Der „erfreuliche“ Zustand, in welchem sich der Staat Suͤd⸗
arolina besindet, erhellt u. A. aus folgenden Tatsachen: Der
ouverneur begnadigte vor Kurzem sieben Verbrecher im Zucht⸗
use, weil der Staͤat zu arm sei, sie länger zu unterhalten. Sie
narschirten in, corpors noch dem State-House und baten um
rterstützung· Von 81 Counlh Schuhme isteen haben 20 Defrauda
spen zur Summe von 500,000 Voll. verübt. Ves den ehten
sfisen des Counth⸗Gerichts in Beaufori befand sfich unter 60
chworenen nur ein Meiker und nun Einer der lesen konnte!
J e7mi ssch tie s.

sNeuntirchen, 28. Mai. Heute Nachmittag fuhr der

m Ln Uhr hier eintreffende pfälzisfche Personenzug auf einen

ßerhalb des Bahnhofes sim Hauplgeleise stehenden Zohlenzug

»odurch ein Padmagen demolir wurde, sonst aber weiter kein
infall vorkam,

Das am 7. Juni im Neustadter Saalbau zum Besten des
wein birts⸗Thurmbaues stattfindeude Vokal-Konzert wird, da Hr.
ietling verhindert ist von Hrn. Kapellme'ster Vincenz Lachner
us Karlsruhe dirjgurt werden.

In einer Speyrer Mitzgerei sind wie die „Pf. Zig.“ mel-
det, in letzter Zeit Fälle von Erkrankungen Jan Trichinofe vorge⸗
ommen, von denen zwar keiner einen bödnichen Verlauf nahm;,
nanche aber einige Woche dauerten.

7. Mühlhausen, 24. Mai. Dem hiesigen Gemeinderath
ind in seiner letzten Sitzung nicht weniger als 58 Naturalisations
esuche vorgelegt wordeu Es kommen diese Gefuche alle von Elsäs⸗
ern, welche in Folge der Option das Land verlassen haben und
itdem wieder zurüsckgekehrt sind. Man steht daraus, daß Diejeni—
zen, welche seiner Zeit vor dem unüberlegten Optiren und Aus-
vandern warnten, vollständig Recht hattenenn.

FHeilbronn. Auf dem am 19. d. staltgehabten Leder—
narkt waren gute Ledersorten ungeachtet des im Allgemeinen
tilleren Geschaftsganges gesuchter, als am letzten Markt. Wild—
Iberleder in leichten Gewichten noch immer detwas knapp, und
Schmalleder, besonders flache Waare, gefragter. Kalb⸗-und Sohlle
ser im Preise ungefaähr gleichbleibend.

F Die Nachrichten von Ueberschwemmungen in den Niede—
ungen des Missisippi-Thales lauten fortwährend sehr traurig.
dalbe und Ganze Städte stehen unter Wasser, und die reichsten
Zaumwoll-Plantagen in Missisippf und Arkansas wurden durch
Ddammbrüche überfluthet. Es sindsin Louisiana etwa 14,000, in
Missisippi 8000, in Arkansas 7000 und in Missouri 5000 eng-
ische Quadratmeilen überschwemmt, und die Anzahl der von dem
Wasser Vertriebenen ist auf 140,000 Kopfe anz schlagen. Die
eiden größten Dammbrüche sind unterhalb des Red River, der
ine fast eine Weile, der andere Is3 Meile breit. üille Dammbrüte
usammen von Memphis bis zu den „Passen“ haben eine Breite
von über 50 Meilen. Der angerichtete Schaden wird flir Louisiana
iuf 800, 000 Ballen Baumwolle, 40, 00030Orhoft Zucker und die
'ast totale Zerstöͤrung der Tabak⸗ und Reis Ernie veranschlagt.

Die allzu winzigen Zwanzig-Pfennig-⸗Stücke sollen künftig
twas arößer werden, was durch Erhöhung ihres Kupfergehaltes
—
estehen.

(Zeitungsreporter in Uri.) Der „Eidgenosse“
heilt folgende Episode der Urner Landesgemeinde mit: „Wie die
ieben Landslyt dieses Kontons die Preß⸗ und persdnlich⸗ Freihet
»erstehen, haben sie letzten Sonntag- an der Landesgemeinde be
viesen. Ein Freund von uns besuchte dieselbe und versprach uns,
Bericht über die Verhandlungen zu geben. Zu diesem Zwecke
jatte er es gewagt, sich mit dem Bleistift bewaffnet unter de
reien Söhne Tell's auf dem Ringe zu placiren. Als unser Re—
yorter aber angefangen hatte, von seiner Waffe Gebrauch zu maͤ⸗

chen und sich Notizen über die schönen Reden sammelte, da ging
in dumpfes Rollen, durch die Menge das ein nahes Gewitler der
ündekte. „He do,“ rief Einer, „wos het de z'schribe und nis ind.
zitige ume z'schleipfe; 's gohd niemer nid a wos wir verhondle.
lise mit em, ghiede nise!“ Dieser Ruf wurde von der ganzen Um—
ebung kantonswappenmäßig unterstützt, so daß unser Freund sein
dotizenbach einzustecken für gut fand uad ruhig erwiederte, er
önne das Schreiben auch bleiben lassen. Ein anderer rief sogar
»em Herrn Londomme zu Hülfe; es seien Böcke unter die Schafe
zerathen; unserm Landsmanne wurde die unmittelbare Nähe die—
ser Preßknebelmänner unheimlich und er drückte sich, einen geeig⸗
neteren Standpunkt aufsuchend, wo er duldsamere Lämmer zu finden
joffte, was ihm auch gelang. (Frkf. Ztgh. 151.
7GWozu die Postkartengutsind.) Diefes
eueste Correspondenzmittel, welches in Oesierreich zuersi aufkam,
ab bsreits zu unzahligen mehr oder weniger spaßhaften Auftritten
Unlaß. Hier die neueste Blumenlese: Ein Herr kommt nach Hause
ind fragt seinen Diener, ob der Briefträger nichts gebracht habe.
O ja,“ erwiederte Johann diensteifrig, „eine Postkarte. Darauf
teht geschrieben: Sie sind ein Schlingel.“ — Der Briefträger
ährt ärgerlich den Bewohner eines vierstöckigen Hauseß an: So
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        jahlen Sie doch endlich Ihrem Sqhneider seine Rechnung. Fünf war, begiebt fich der nichts ahnende Eigenthümer zum UÜhrmacher
Zaͤrien mit Maͤhnungen habe ich schon zu Ihnen hinauschleppen welcher aber erklärt, er wisse von der ganzen Sache nichts. Eir
müssen!“ — Ein Familienvater schreibt an einen; Uhrmacher per Dieb hatte sich die Gelegenheit zu Nuße gemacht und die Uhr an
Pofikarte: „Holen gee gesälligs morgen meine Stwwuhr ab, weiche aeturt.

einer gründlichen Reinigung bedarf.“ Am anderen Tage stellt sich M ijt ei ——
ein Herr ein, der dem Diener die Uhr abforderte und sich entfernt. Noch niemals A888— —X —
Nach vierzehn Tagen, als die Uhr immer noch nicht zurückgebracht Maturheilmethode.
WVon einem hartnäckigen Husten befallen
bezog ich aus der Niederlage des Herrn Heintich Schlichtinger dahier einige Flaschen
6 2N deren Gebrauch mich

rhein. Trauben-⸗B rust⸗ Hu i » lurzer Zeit hier⸗
von gänzlich befreite; auch meine beiden Kinder, welche dark am Husten litten. fanden
durch den Trauben⸗Brust Honig alleinige Genesung.

Aibling (Gberbayern), den 4. April 1874.

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23387 3587 — 8383
385 —2313 2 53 —28—53382 — —— 55235
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587 535835—33——757 33353357 3333533
88 3 — 383335232
—239 —3375—553 5558* 25 — 222733—5 3
533 13238283 58 3 5388333 3355723553
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525533233557 238 783333
388 — 25* 33358* 2333285
2235 —AE— 2323 33
* ⸗ — * J 2
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8 28 —52 E 25 222 T S 5855
3 358 23323*8*2 5 * —49 * 2 — ——25* 8
— 3 23552 2 5232 2A*38 — — 5*2
— 33 5 253 555552 535525* ——— 537 2358
* — ẽ —A —kS —— *22 * * — —
8 85* 52 5 — —A 3857 8
88 —3332 B 3528 232* 55368 5535— 5327225
278 33833*—233 23879 —E 3— — 8 2 2
23338555233 — — 58B 282 * 738 25756 . 3523 36
6 33;553 534 3378 * z53 237532
532 — 852 — 225 8 — * 2 * 78 * 2
5 J 5 —X * 3 522 —A—
355558 33372635* 57553353 3383 375 3233 55335335
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55—2 — 57 232 58 875565 3 *827 85322323
282 * 2— 52 83 ——52 —8 — — 2 * 2 2— SO
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3235335 35355 —A 5253—53588 3z25323523
8553385 5252 8386 J — — 53333338
—23 — 32 5255 752 33 23 53535 35
2 ⁊ a 32 — * 2 2 2
432 38323 — 383 —35—2—33525*
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M— — 25 —5 —325558 *2 2** 53 * 5585
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3323 — 282 F —— —58 * 22* 2*
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5, 535z5583 58 —2 3383573 232575 2,32383253238 —55
34 — 838 353 533586— — 3333338* 33—35
8 2 2 * —*8 5 v 3
2 88 5 258 — 275235 33 3223 8 5235
385237 5*852 rd 333633 552237333
—8 * 222 —8 8 0 *252 0:8 32 — 8 8 — 2 —
—z272 2372 — —— 2 —X 5 2382 2182*22 *
8 2* 3 ; 52 —5 2 255 253z325 333—2
28229 — * — 22 28 8 25—*22227 2223*8* 2 3 8 3
— 2 5 — —A —— 282 —z22 2 —A
23— 82328 — —A 232722 283 72* — —— 8
8 582 28 2 —z 222 2 25 22 2 24 22
*328525 —A 5c 338 S — 8832 25 3356—585
32 2 295*43 3 2252835* * — — 52025
*2 32322 3 —A— 2522 —A 25 28 5385 —— —F
53535 353 S—2 ERÇs 2 EI332682 33 3 —333363333* *2
— —— 58 2 * 5523555 525— *22323 588* ẽ
22 ——32— 38 2 2 —*æX 25 — —— —— —2 S 242
* — ——— 5 —A — 2 28 32 552 533883 3223 22
— 325 6 538 5635835328 55 23535323—25
553253 2233 2 *8* — 2253 — 59553— 32 3 —A
53635228 53533323z238 283 5—
23823235338 3535* c6õ 33 —— —
55 223358383 55

25
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A 32535 3833834 ——— 985535 *—5*
8 5 5— ——— ———— 2 75 5827 —— —
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8*2 25 — 55352 — 8B6 498 —58 2
58 325 8 285 228 * * 5 * 55 * 38333
8 5* 82838 z355 — 2 — 8 7 55582
BS 3335 —A —28 — . — —— —38 2 — 22
3255 333338 — 25— 22 —* 35328 *523 *
— 238* 5* 2* 232* 8 —„z38287 22* 25355 *
5 333 353s32 —F —A
2572* * 85z3857 —— — *82 3 — — 7 * 2
2277 2 — 83 222 28 2— 532838— 532353 35335
33*87— 323c 8* 2252 8 *558 53 38 2 56252
202 53236 533333283 —22*8 22 —
5 2 *53833538 839 2 2 *5* * * 5
—5*7 9 * —* 5 * 9 — — n128 532 3
22 —E S8 5 , —22 2 2 5 8 — 25525
22 *8* S— 58 —— 8 E 223 3
* 282 3 S * * 2B*8 c 55 — 5 338
— —E 22 — — — 322 — —a — 22 —
* —* 5*m5 — 73 — —— — 28* — — 58 — — 855
—— 8 2338 32255338332 2538 *?82 *25 3
8 *8* — Eo —* 5 * — — 2*8* 33 * * 8 *
22 2 — * — 2 09 — —2 — J2 —
—5235 2 —52387 * —328 A —A 2. 7* —*ö3 5 * 2*
2* 8* — * E83856 —A 5 788323. 2*7 —2 3732
E * — — 5222 * W 2 2 * 52 328.,2 5 8 ——— 8 5z3c5
7 —— —— D 3* 253575377 8· 38388 —A —— S 553
— —A— *8 28522 — — 25 53 08 3382* 86065
3535 22285 25358—322 32558332 22223232 —
z36435 — 25833338
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— * 2 2—2 — * — 53*
558383 5835 38332355* EEc
8315563335 z2533855*
—2 553 — 28 2858
3 8535 2 *
2 53527
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        2252 9
3 3 9 787
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3325 358433 873 5*—333373838
2353 538255832333 3353375233 572 7 z252— —852 7237 23 2
7835537333 387333355—25383535 558 55 —A—
55353 233 8. ** 2282 22333 233 52832 3 — —
238 4232 5 532 3853333837— —A 23353352— 2335
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F S8s 5. 83 2523 7 ;*x 56528 ã 7 25333225 23 27
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—A 533233 8 252853833532— 253 —3— 3332323 556* 5
—14 27289 5528 332 ————— 2323537* 556557*
* 7 * 2. —2 2222 — — * 87 2 —⸗ S * 2 *283 2
55 28 32SEI82* 222553* * 2352 * 3288
—— — 3 22623 *2 — 32.2 —c 28
58237 222 * 5 * 53— * —253 22 S86 —— A * 23 55
— ð · — ã2 *2 323 5 532 . 8 23 25532* 3
5733 5335 —— 55 36 38 82. 27 5237 5.8
23272 82 * 273 8 s 8 55227 58 —23753 35553233 25
2 223 2 d * 22 S28 38252. 8 — 2232 »—22
—3 8 —* 4 — — — J5 —— 53 »2Sã —“ 3 — —
53 23223 35 * 533 *5 5583 * — 23 75 —337* 3 2* * — 2
*5 238* —— —— 22228 238 — 3682 7 53 35
53227 238333 3233 8 3838355333 2833
—— 4 * 23 3 8 — 8 8*
228833 — 558 52 —5 332358 53225653 22 7823
ASs* 23. 22 3535 —— 232 — ——
55333537 8 88. 3 258 5. 5* 23353*8 —222. 238 —333
23238 853 5 238352 *32. 7328 5555 S 2323*2235
38 3 7 63 5 3357 —
5332583 3 3328* —388 * 55353 333837
52383 28 *
2. 5. 52 32 — ——— 252 8 235 —A— —A0 5537
353* —— — 7 —— —— 222 55 3533 5 7 7 2* —A
222* * —A — 2 2 — * — — 532 4 * * — —M
u e A —— — R 2 232 —25232 5533 — 23
en —[ 52333 —— — *2525 S.
* 23353353 235 22—523
5 253 5352538
— —
27 5683
2 5 520 — 3835 —
J 4 83.37— 2535383 2. 38 „. 338
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322087 — —— — 8* — — * —⸗ F 3— *
2238 Fx 8 325 GZ32 —z83 Q'88
* 3· 25 228 2925338 528 8328* — 28
ñ2 6 — 2. 2. * 583 —8 * *52 525 2 w
8 co3 3. * 8 228 * — 29095338 258 78 —
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—3 5 55338 384333 32252335208 —
2 4 7 —7 8*
523555 228 32353*332 2—33258538 3555268533
z2255. 5 ù8 388 333 33 p3323*2 38
2 . —2—7 32 —* F 2. 5 * — —3 —
— — *—2 8 * *8* 5* * *233.. 2533*8 22 34 322*
2333335 53 336 2235383
— 3)x S. — 2* * 8
*35 56 8 35 53833538
35538257 * 2 28 —— *—253552 — 25
8 — 22* ⁊ * a
238883 3 3 53 262365*
23 883838 —— —— 6 1228507 2.7
255233 7* 35323332335— s5532 55
2S 2 —— 5* — 28215 SC0O052 * 5 525 52
232 *375 55 325* — 5322 5 — 58
32233232 2368 385862 5 ü83332382 28588 2.
2* * ·2 5 75 533
5252532 333285 585 32—7 38*
33 7—2 22 * 8222532 —— 5388238 v
55233338* 382 23355333 255 23352265 5323535 e2
* ð — —2 2 —2 — 2 7*8* * * M *
33355 555 358 558 —— 5 5328255246 3
5 2538 325 378 —— 3 237* — —5 2 2
5 3 *55 3602306 8* 23*535325553 583 228
23322 8 8 25533 5383 — 5 3* Sñ. *
25 5— 535 533383 15538z3à53 3 53—35 2 5
2387 2 532 28235 535 sd 32 7
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* 2222 222 28*
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23 2—— 8-æ ————— * 7 7* o
5332—5558 25ST52 7376 3
2 2 23 225 3227* 7 235
525 58 73.38 3282 — ————
—— 3 2552 — 233334532 ð
3 —— F 53 355333 — 38 * * .
— —— * 3*8 c — 3
8 2 2535 — 25833 — —
—— 527 —* — 32 385
233553328385 3579 35—23 33335
— — 55393*282— 555 2532332
A— 25 *. 35 53 823132232 5
2 223 5 232 22.35 3 2 —2 — * —
2 57S523 3 —— * * 252 3— * 8*
7 3 ——— — 525383 *c 33 *
* 558352* ReæBZ3— * 3. *25338 *
222 *523323333 26*2 *23
83 227 5333335335 2 533— 2 8*
322323738 933 6353.7
2 3 2 — —
A 22333238 243
3* 8 3. 3. 2 8 3* * 333 *7
8 8 5 23553388 2 2.5. 32
——— —58232 35 333735333
s573 2 —55 38335 — 382838
22.3 I— 5522 5553 7 27228 3
255 35538 355253* 258223 3
3 2 276 * *5 2 22 — —
—— 728 — N2 25
32.2* —22 222 7 x Q2 T 23.9 * 2
35355 28—s 2 — 2 2 58. *
53 27888 5 57 2323
22.5 — * 535 82 2* rñ —
52252275 35 — 27 —
233 5.3 —5333323332
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228102 — ä3—ñ— ⸗ — * J
3853, 3835. 4754 2285558333
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—— 3606 223533 333 3 —433358 5 32
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5338 3— 3389332353 257
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5235355 3 233— *22 2522 53 23— —8
8s85203 — — 238* 2 —
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253 323 3 23235 —— 7 53 —— 252330
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— 25 5575 53 325833333*
A32253 883—332337 2 2*83332. * 38
3353—32 3 56328
532233 5 2555 332.* 8 3 58 24 2.*
5385333282 5833358* —
3z3230 33335 —A c—. 5
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525528335 323. 77 8323 —&amp; 57 2 *3 3
5355 5333 3 255 —23337
53 72 57 7335 5 5 2——33— 83 357

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        Hlt. Ingberler Anzeiger.
ũÆͥVäν—* -

der St. In berder Anzeigertund das mit dem Huuotdlatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dreastags⸗, Donnerstags- ind Sonntag
dummer erl heint wo hentliv vieremal: Dinstag Donnerstag, Srmastagauid Sonntag. Aoponne nentsdreis vierteliährig 42 Krzr. oder
18 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Kryr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum verechnet. —
—368—— ——— —Mb z — 7
487. Dienstag, den 2. Junmnn. 1174
Deutsches Reich. wurde, wird ein Rest von Zuneigung für die große Ration ble'ben,
München 28. Mai. Durch die Aufhebung des Kalen- die rine so schoͤne Vergangenheit befitzt und auch noch eine schöne
ze stempels: hat die Staatskasse einen Ausfall von circa 42,000 Zukunft haben kann.“ 0000
l.z um diesen Entgang zu decken, wurde vom Finanzausschusse der Zu einem gegenwärtigen in Habre stattfindenden Schützen⸗
dammner eine Erhöhuug der Steuer auf Spielkarten proponirt feste sind auf E'nladung ca. 1850 eanglische Riflemens erschienen
und von dieser auch genehmigt. Wenn-man auch kein Freund und von der Bevölkerung enthnsianisch einpfangen worden, wäh—
„on indirekten Steuerauflagen ist, muß mapn doch anerkennen, daß rend der Maire und seine 4 Adjuntten sich in ostensibler Weise
ine, wenn auch noch so hohe Abgabe für Spieltarten sowohl in fern hielt. Als die Engländer an's Land stiegen, stimmte die
joltswirthschaftlicher als moralischer Beziehung vollkommen gerechte Bande des 8. französische Linlenregiments: „God seve ihe Quéen“
ertigt ist. Die beisherige Stempelsteuer betrug per Sp'el gewöhn⸗ an und als sie damit zu Ende war, baten die Gäste aus Artig-
icher Karten 4, für feinere 8 Kreuzer; da der Unterschied hierin keit um eine französische NRationalhymne. Da war guter
ehr schwer festzusetzen ist, wurde der allgemeinc Satz von 80 Kath theuer: Die Marseillaise hästen der moralischen Ordnung in
seichspfennigen — 102 Kreuzer für deuische, von 60 Vfennigen den Ohren weh thun können, die Arie der Königin Hortensia:
21 Kreuzer für sogen. französische Karten angenommen. Be- Partant pour la 8yrie“ war auch nicht am Platz, man entschloß
iglich des letzteren Steuersatzes mit 21. Kreuzer per Karienspiel ich für eine Arie aus der „Puritanerin,“ die Engländer nahmen
nöchten wir bemerken, daß unter dem Ausdrucke „französische den guten Willen für die Thaͤt und salutirten sehr ernsthaft; aber
darten“ wohl nicht die in der Pfolz und auch einem. Theile omisch wögen sie die Verlegenheit ihrer Nachbarn doch gefuͤnden
)es diesrheinischen Boyern gebräuchlichen Karten mit französischer aben.
Iezeichnung mit 32 oder 36 Blättern gemeint sein werden, sondern
ve mit mehr Blättern zum Whist-⸗, Lhombre-, Bosten- ꝛc. Spiel
vestimmten. Es erübrigt noch zu bemerken, deß in der Pfalz bis-
er gar keiue Spielkartensteuer bestand, und daß der Gefammtbe—
cag dieser Sterer quf 84,000 fl. angenommen wird.
München, 29. Mai. Nach dem Berichte des Finanzaus-
qusses der Kammer der Abgeordneten, über die Vor J
nschläge der Staats-Einnahmen wird dem nächsten deutschen
deichslage — also noch im Laufe dieses Jahres — der Entwurf
imes deutschen Civilpro sses zur Berathung unterbreifet, und er—
heint die Hoffnung berechtigt, daß in nicht allzuferner Zeit auch
er bayer. Landtag sich mit einem neuen Torgefetz für das ganze
königreich zu beschäftigen haben wird, wil dessen“ Vereinbarung
uch das Gesetz über den Malzaufschlag in der Pfalz. zur Geltung
elangt. Ver Ausschuß ist überzeugt, daß das in naher Auessicht
sehende neue Targesetz dem Grundbesitze der Pfalz nicht zu un—
erschätzende Erleichterungen bringen wird, zu denen sich noch der
Begfal jerer 100,000 fl. gesellt, wilche die pfälzische Kreiskasse
lljahrlich trotz wiederholter bom Landrath dagegen rhobener Ve—
hwerden⸗an die Staatskasse abliefert, weßhalb er die Einfüh—
ung. eines neuen allgemeinen Taxgesßes freudig begrüßen
odurde.
München. Die von der Abgeordnetenkammer neulich ab-
Jelehnte Vorstellung der Postboten um Aufbisserung ihrer Bezüge
vird in der Reichsratbekammer durch den Präsidenten derselben
zrafen Stauffenberg, inpfehlend befürwortet werden; es sind somit
ioch nicht alle Aussichten der Postboten geschwunden...
Berlin, 31. Mai. Fürst Bismarck reiste heute früh 89/4
ahr nach Varzin ab.
Berlin. In Hoskriisen spricht man von der bevorsteheu⸗
en Verlobung des Prinzen Arthur von England mit der ältesten
cochter des Prinzen Friedrich Karl. —
Straßburg, 29. Mai. Naͤchsten Dienstag wird der
iönig von Wuͤrttemberg hier erwartet. Derselbe beabsichtigt, auf
er Esplanade der Citadelle Truppenschau über die Infanierie—
degimenter Nr. 126 (Württemberger) und Nr. 25 abzuhailen.
der König ist des letzteren (preuße) Regiments Obersftinhaber.
(Straßb. 3tg.)
Fraukreich.
In der Nationalversammlung beräth man über die Errichtung
on Gestüten, wie sie Preußen bisißt, denn man hat ausgerechnet,
aß die Anzahl der tauglichen Pferde in Frankreich kaum zur ersten
bobilmachung der Armee ausreicht. Alles wie in Preußen! lautet
it die Parole. Man richtet auch eine Oberkriegssause zur Her—
nbildung von Stabscffizieren ein, die aber erst Ende71875 u's
den treten kann. In den ,Debals“ veröffentlicht ein Reisender
ius Elsaß einen kostbaren Bericht, der mit folgender trübseligen
hemerkudg endet: „Ucberall wo ein Heerd französischen Lebens
yar, überall wo itßgend eine französische Berühmiheit geboren

Vermischtes.
»T St Ingbert. 2. Junj. Heute wurde in der hiesigen
dath. Kirche für den derstorbenen Reichtagsabzeordneten d. M a l⸗
inckrodt ein feierliches Seelenami abgehalten.
— Dem gestern in Kraft getretenen Sommerfahrplan der
Pfälz. Bahnen entnehmen wir über Abgang -und Anunft der
Züge am hiesigen Plafte
St. Insbert, Abgang in der Richtung nach Homburg und Zreibrücken:
lus 727 905, Vorm. «1 528 720 Nachm. Bergmannszug von
S„t. JIngbert bis Würzbach ad 410 Nachni. mit Ausnahme der
Sonn⸗ und Feiertagen.
Ank. in Schwarzenacker: 530 8Ses 1058 Vorm. 157 620 835 Nachin.
Ruk. in Hombarg: 5ss 835 1118 Vorm. 210 6380 9io Nichm.
—
Ubg. in Zweibrücken: in der Richtuug nach St. Ingbert: —
zco 948 Vorm. 1230 330 720 Nachm.
l2o 6180 955 Vorm. 110 4 735 Nachm.
548 723 1110 Vorm. 230 510 9s Nachm.
)er Richtung nach Kaiserslauteru:
Zus 8Sas IIac Vorm. 211 640 R Nachm.
der Nichlurg noch Neunkircher:
oͤs 92535 Vorm. 18 384 74383 935 Nachm
—ODie Familie des Dekonomen und Baueribesitzers Schmidt
don Walsheim worde durch ein bedeuernswürdig es Unglöck heimre
        <pb n="344" />
        sucht, indem dessen jugendliche Tochter, auf der Heimfahrt von
Saargemünd begriffen, aus der Chaise heraussprang, da die Pferde,
durch des beftige Gewitter am 80. Mai scheu gemacht, mit dem
Fuhrwerk durchbrannten, und sich die Jusassin durch das Heraus
ijpringen retten wollte, aber so unglücklich fiel, daß sie schon nach einer
Stunde an den erhaltenen Berletzungen starb. Frl. Schmidt war
eine glückliche Braut, die ihrer baldigen Vermählung entgegen sah

F In Kirchheim am Eck erschoß sich am 28. Mai der Feld—
schütze Friedrich Klippel. Trunksucht undb häuslichen Zwist kann
nan als Molive zu dieser That bezeichnen. Derselbe verlor im
Winter 1872 an einer Vreschmaschine die linke Hand und ist Valer
hon fünf Kindern.
7Durch Entschließung des kgl. Staatsministeriums des In—
neren für Kirchen⸗und Schulangelegenheiten vom 24. v. Mis
wurden zur Förderung und Unterstützung der in der Pfalz be—
stehenden landwirthschaftlichen Winter-nud Fortbildungsschulen füt
das Jahr 1873/74 ein Zuschuß von 1400 fl. aus FCentralfonds
bewilligi, welche Summe auf die einzelnen Schulen nach erfolgtem
Benehmen mil dem Kreiscomite des landwirthschaftlichen Vereins zu
vertheilen isst. ....
Kirchbeimbolan den. In Schlag Bauholz
Gemarkuͤng Wellersweiler ist ein Wolf gesehen worden.

p Trier, 28. Mai, Gestern Abend hal der vormlige Metz—
der V.sihem lriichen Sohn arsiuchen, wet et sich weig
en Tagelohn dem Vater, der nicht nur sein eigenes, fonderih auch
seiner beider Frauen Vermdgen schon verschwendet hat, abzuliefern,
da letzlerer von seinem täglichen Verdienst seinen Unterhalt bestrei⸗
len mußte. Der Mörde: wurde gleich nach der That verhastel.

7Malten berg. 22. Mai. Gestern Ffand in einem
Nachbarorte Eichenbühl) eine Trauung statt, wobei der Wittwer
aächst 80 Jahre alt jsßt, die Braut in den 20ger Jahren sich be—
indet. S.
pKiel, 25. Mai. Seit einigen Tagen ist die Corpette
Rymphe im Kieler Hafen eingelaufen. Hinter ihr liegt, wie die
Ziei. Ztg.“ schreibt, eine Reise, wie de wohl wenige Schiffe un—
erer Nalion gemacht haben. In 100 Tagen hat sie 65,000
Seemeilen oder 16,250 deutsche Meilen zuröckgeleat, und von die

en nur den sechzigsten Theil unter Danmpẽ, die übrigen unte
Segelzin 35 Hafen ist sie angelaufen, in denen noch nie vorher ei
deutsches Schiff geankert ist.

. Do ver,. 26. Mai. Das Lord Warden Hotel war gestery
der Schauplatz eines Selbst mordes; in einem der Schlafzimmer
zes Hotels fand man die Leiche eines wohlgekleideten Herrn, und
n unmittelbarer Nähe desselben den Revolver, mit welchent die
ödliche Wunde beigebracht worden. Der Verstorbene'war am Sonn—
loge von Ostende eingetroffen und hatte sich im Hotel einquartirtt
ein Alter wird auf etliche 60 Jahre geschätzi. Visitenkarten, weich
äch in seinem Besitze befanden, lauten: F. Boldemann, General
irector der Anglo-Oeste rreicher Bank.
—
Dienstesnachrichten. J
Der Ergänzungsrichter am Handelsgerichte Frandlenthal
sar! Herf, wurde auf Ausuchen seiner Stelle enthoben un⸗
in dessen Stelle der Direktor der pfälzisch-bayerischen Dampf
ichleppichiffahrts-Gesellschaft, Karl Lindemayer in Lud
wigshafen, zum Ergänzungsrichter ernanntꝛ).

Dem Notär Martunmi in Dürkheim wurde gestattet, der
Jeprüften Rechtskandidaiken Ph. The obald aus Zweiörücken
auf ein weiteres Jahr als Amtsverweser zu bestellen.

Der Schullehrer Joh. Kraus in Mutterstadt wurde au
Aufssuchen der Leituug der Fortbildungs -Conferenzen für die
hrotest. Schuldienst-Erspectanten des Katons Ludwigséhafen enthoben
und mit berselben der protest. Lehrer Jac. Koob in Dannstadt
detraut; der Lehrer Friedr. Klensch- von Hassel zum Lehrer an
der protest. Schult zu St, Ingberter Grube, und der Schulber—
weser Joh. Ba mer von Lemberg⸗ Glashütte zum Verweser an
der confessionell gemischten Schule zu Kusel ernannt.“
33 für alle diejenigen
Höchst beachtenswerth welche —* sind
nuf eine folide und Erfolg versprechende Weise dem Glüce di
)and zu bieten, ist die im heutigen Blatte erschienene Annont
es Hauses Pottenwieser &amp; Commn. in Hamburg
Verantwortlicher Redacteur F. X. Dem
18
französische Kaninchen) reine Normandiner,
sind zu haben bei—

Tausende—
werden oft an zweiselhafte Unternehmungen gewagt, während vielfach Gelegenheit geboten
ist, mit geringer Einlage zu bedeutenden Capitalien zu gelangen.

Durcdh ihre vortheilhafte Einrichtung ganz besonders zu einem'soliden Glücksverfucht
geeignet ist die staatlich gengehmigte und aarantirte große Geldverloosung.

85 D Marlz

oder.

. WaSilbergulden
ventuell als Hauptgewien, ip ciell aber Gewinne von
Mark 200,000 — 100,000 — 75,000 — 50,000 — 40,000 —
aA 30,000 — 25,000 — 3 4 20,000 - 3 a 15,000 — 5
12,000 — 13 4 10,000 — 11 4 8000 — 11 à 6000 — 28
5000 2 4 4000 -56 4 3000 152 4 2000 - 362 4 1000 u. s, w
zietet obige Verloosung in ihrer Gesammtheit und kann d'e Betheiligung um so mehr
mpfohlen werden, als weit über die Hälfte der Loose im Laufe der Ziehungen mit
Bewinn gezogen werden müssen.

Zu der schon am

J. Friedrich.
Dr. Heyer SZahnarzt
in Saarbrücken, Bahnhofstraße
dr 40. (H. 4197.)
Bandwurm beseitigt (auch brieflich) in
2 Suuden gefahrlos und sicher Pr.
med. Ermat in Leipzig.
— —
Meän an der Haupistraße in der Mitte
der Stadt am Maikiplatze, in unmittelbarer
Nähe des Königl. Londgerichts, der Bürger⸗
meisterei und der katholischen Kirche befind⸗
liche

4

zweistöckige Wohnhaus.
mit vollständiger Wirthschafüsein,
richtung im 1. und 2. Stock, ist mit
oder ohne Inventar zu vermithen, und
gleich beziehdact.
St. Ingbert, den 24. Mai 1874.
B. J. Woll.

C — 0 —

17. u. 18. Juni dieses Jahres
stattfindenden“'1. Ziehrng kosten: »*

Ganze Original-Loose fl. 3. 30 Xr.

Halbe 0 — J. 45

Viertel 1 17 7 53 17
wobei wir ausdrücklich bemerken, dasßt von uns nur die wirklichen
mit dem amtlichen Wappen versehenen Loose versandt werden.
Das unterzeichnete Handlungshaus wird geneigte Auftrüge gegen Einsendung, Pos
einzahluug oder Nachnahme des Betrages sosort ausführen und Vetloosungs-Plär
gratis deifügen ebenso amtliche Ziehungslisten den Loo⸗Inhabern promt überm'tteln
Wir versenden die Ggwinne nach jedem Orte oder können solche auf Wunsch der
Theil eijmer durch unsere Verbindungen in allen Städten Deutschlands auszaählen las—
jen; man genießt somit durch den dieccten Bzug alle Vorthele.
Da die Ziehung in aller Kürze beginut und die noch vorrätht
gen Loose bei den massenht eingehenden Aufträgen rasch ver⸗
griffen sein dürften, so beliebe man sich baldigst und direet zu
wenden an

Bottenwieser &amp; Co-,
Bank- und Wechsélgeschäft
in LIamburg.

Hölzerne Gartenstühle
solid gearbeitet und sehr billig, bein
Friedrich Frank iun Zweibrücken.,
Rechnungen
in !2, 14 und s Bogen zum allgemeines
Gebrauch sind vorruthig, in der Druderei
dieses Blattee —
Des Frohnleichnahmfestes wegen,
wird die Donersagsnummer morgen (Mit⸗
woch) aneçe zeben. Der nächste Zweibrücker⸗
Fruchtmartt findel am kommenden Freitag
statt.

ισX

Die Exped
* Nedaktion.

Druck und Verlag von FX. Dem⸗* in St- Inabert J
        <pb n="345" />
        *5 3 8* —
— —XVI
—— 533 —35 252233838
526 255 ——
55 4 5353335335 —
28 8 — * — 9 3 22 MV⸗ —28
52 253 * — 3 583 25 —
—8 *53238 —— 553 7 — 5* 5 5255
—7 3 82* J. 55* — ——
— — 523 — —A— 5*5 22 2377.. 53558 —
353 — — — 522 353 28 5552 33 2 — 8
2 *2. 7 2 520 2 —268 . 5 — —— *2 5288 525
332 —A—— 3 233ö —5528 3380 8
— —— . 2 —E— 2838 7 28 —A 3.23 — 28
B5 ——— 558 ———2 353 —— ——A 5658
* J—— 25 57 —22 —2 3 — *3 2*3 2552 877 557
J * —5 383
78378 2532* * z3 * 338
—— — — 72 83* — * 23 32 88 — — T 5—8587 387 555 35536
— — 2 5 — 8* 7583—* —3 — —338488 37538
—7 5838 F —3 53z238 2538 328 38 7 — * 533537 * *337
33 8 5 353* 55538535 — 2 ——
25 3* *— 72 328 7 23 *58 2 3 —F 55 38 *
—— 238* z38* ——8 25235 — 8 —533273 2* — 53 AF
52 z23222 587* 5—3 —— —A 5333533 5225335
* —322 9 225 258 — E 88 2 32 28 225*
333328 — 8683
*22 535377 3* — 38*377 3 380
z2583 333 S8 —7— 5 * — 7* 52223* —— 3355 —5584 35
— 8 7* — — 25 2 — 8*
33233 ——— 35 73* 8. *38 3433238 283
22 — 5 23 2 — — 55 32* — 7— — 522 8 * : 2* 22 *
5 25352 53533 3 38 — 23335668 38 83*88 — 3385355 7
* 82 333335268 — 833333 ——— — —
*53538 683— 57 — — 55 A
* — 33 358
ã 9 r * 3322 —5 83
—— 2533237 528
* 58 *
— — 28 4
3 82 * 2NB B8
— 82222— E—EB— — — —3 —————
58 F 38355553855 833 3 3333 3577
——— 2* — 32302.5 2 5 — —— 2 28 532 5
25335 33* 3 33 5355
— * —8 * 2* — 72
— —3 — — —
——A—— 3 ——— 528
—58 —3 8 633*
3 535453 5 —— 88 5 — 22 — —352
3 3— — 3 2 * * 2— — — 2 2 2— 22 F
5323 —— 8258 —— —5 —83 8 3 —38
733838 388 333
234 ß 32 — —4 * 21 * 2 — 8 8
— —
5,8 8 2 —9 —— — — e 252 * —— 5 — 28322 58
3 3833 3 83 387
.8 3 —2——6 7 888 532 — —. —262
328 8 835 358
73 J 2* —28 52* 23 —— — J 22 1522 ß
3 23 3 8 3 —3 33336
53 5 — 2* 522 52328 2 2———82 5**28 —E * — J— 57257
82325 — 82 325 — * 38— a —S S — — 53 332383
8* 8 5 —z33 5 —2— 836 2352 — 2
233250 83233 —3335 — 348 2—3822
28 * 5* 2* 23
— 2 33— —5—33 —2 — —
8833 3 3 3 —3383
350 J — 533—— —81 272
2 2 2 73 228 422— 5 52 22 3232525
—2 22——3 32 — — S 25 5.3 — 23353 2*
s3835 —3333873553 —553 3—8 8
2522 5* — * — —— 3 — 52328* * 5
———— — — 5585 —&amp; —225 I S 68 2 9 2
8 27. —27 22 —— 2 . * ———
— F ——— s— 523 232 836
— —828 8 —*57 3882 ẽ 2860 2538 * 2 22 *
528868 053 5 82 — * 8

EF 2 852 2 U 62 27 * *
5355 2358 557 5358 5*837 35353 338253 235 —mja3 5333383
* — 37 *2 8 * 2— — 2— — * —E
235 65 3241 12332 558 583 232633 —
— 5 28* 8 55222 ——0— 33 2237 3* 3.
75 548835 33 8 53— 3235 7 3
— 33 s z553 35 7 5 2 35583357 ——
235 338983 233 258 35— — 333 38—
3 ·* ——— 52828 —E — 27282 —38328 28 * —
57 2 28 — 5—55 —327 »5 30 2z— 5.———343 —
3535 333 .52 3583 2223 55 725—337 33253 353
5358 i¶ 8 *8 —A 2 2— —. 3 33 * 322 2 3— ————
5328 53 2* 532 3 9238*3* 453238 — 3
* 5* 7 — — * c — . 2 3*
—4 —— * — — — —— — 2 I —— —85 — 22—
23 z83 35* 3533738 55 5535 3 3 33363 53*8
— 2333 55 —A 8357— 3
5335 253 223 52— 635 57 65—53 —2223524 I283585
3257 5 8 — 37 2202 325 5 —— —— — — 2*— —28*
22. — 75 —5 455752 — S— —34 ————
3332 2 333 333333 3 3 3
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3 52 —55 58 ——— — — — 2 —723*
5—2 5 82 * * —25322 — 28 235 — 5272
* 3 * —82432 2 53 1282 *—*2 —— 25 ——
55 —33 —3533 358 345357—
5—z282833 —— 5—z5355 5332373 —23335*5 — 2 335257—
3 — —533533382 —323553555355* —535 8353 853*3
—— 5* — — — 2 2258 — — v —2 *—— * 5
s ———35033 2 2585 222 — —— —2. 2 24 — —223.
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—A— 58 227722 — 5* — —— * 255 58223825 355 **
3 37 3 3338—3 3
* —56 22 51 — 585533—8 328 *2 —— 33
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—A 25 8 — 2 552 583 —5— —5 —— 575538 —— 2322
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26 —3 7 . 3— 2* 22 25 5738— 33535 5.235
* 222 2— 53536 85— 7—3 58— 5 2 6
58— 58—— ——83 232555— —27 2323 5* —F——
5s 5535 3535533* ————— 223553 —5—5542
32 —5227 575 .53 5 338 7 28 * *⸗ * — 325
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— —2—2 3 523 8 —537355382 3533352— 5 25333555535 —3
— 4143 7. 534*—58* —A —— 25 — —— —3
— 2525 28 — 57335 32 8883——8355
—53 ———— ——8533575 875 * 2 — 24 73 2 *52 —
7 33 23333323388
* —z — 2. * 7 — —— J — 2 2* S 2 —222* 222 —A
—— 25 —— A 85— 75 25535 —28 335
38335 23833535 —3333 35333 256338
— —E——— —— 8 2 2 2 24 2 *23 2320 J 85 52425 a
2 — 3, — 2 827 ——— J2 —A 5 — ö ————— 22 8
3 2—532 22 28 253 — 2553606 5 52 2 22,* 2553528 555 25
55 3— —3 — ——8 575—3 — —0 —37
585 — F 7 555 253 — — — 23542 —— 532283—4
2285 533 338578 33337553338585353537 58353335257
3* C — —* 2 — 2 8 528 * —*
s3. 38 32 32—387386 324863— »5232538388
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8 — 3 ——— — 7 5 538*—5 B
3265 7—556 563 ———388 —— 528 3 5432 333 22
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        J2* 372— 23252. *2 2 —S 2. 7 2 25 —

33 . ẽ2853 — 33 5323 53 3332 —s5. 593382332—

o 832* 226055 —A 334 223322 3— 33240
833 3.833852 2 23897 53228 c5.5* *2332.53238
25233375 3823383309 *5 50 — —— —

57 2 122 2 * 382 23* c2 * — 532875 52782 * —A—— —27. 53* 2 —
93 3* —305 3523 6 5* 7355517 33538332—
2 — t J — — —⸗

8 35335452* — 553 7865 35 22232 33338
2 — * 2. t D3.2
3553 32—838* 27 — 3225333*8

7 —385 2 22
83z52 33 83—33 58 353—535—3833
— 28 233322585 1583 233 28 383232*

267 325 22583252 5* 5 233923235 ——

482583538 25*3* 237 275288 328238

x — 28 3 * 7 *27 353
2* 2 337277* 2 73— 22325588 sg Sẽ.

35 2 C 258 2 23* — * — 237275

4332 8 2. 7 * —5 —53 8335355—

p — „— 2. 2

513 — 00* — 25205 835333
3 — —— 2*8 23228 ⸗2

I 2*8 38 55333*38

1135 55548 F 9735 3333*

7

2133 3535 —2 23* 2. 23552018 3383
3 223 3 —E —3 e 238 323
22* 55 R3R.AS * Sr ———— —

* 8 ** —* * ZA 8 —5— 2.2 273 * 3 7. ————

* * 222 7 —— 2 3—— —A— — —— 5238 260
553 535 —2 ———2 * — .1578887

—25332 22 7 7448 25 2 332⸗ — 2 54 2 23

3353 5. 3—5 553 23 5.523 58233— 2338335333335
* — 2 — 22
3 7 *7 — 57—2 325 *33 *55 3 25 —

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5z552 3523535 233353953338 532. 553*8,533332332
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53325 2333532 2 2 *5 553232 52858 *3.35 — 5323 *
2 32 .225 452 * 7 * — —— 3*
223555 —33—535 —983 635838 — 6 28
—8552 55555533 —
⁊ * —— 2075 J —X *2 — —— 72 —A
82. 3 —A — —32* *2352 23 2
3 82338 3 23532238
* 25 *8 3 8* * 3 2
— 3 — »5 — 8* * 43 2. * 58 — —52 — —— *
33 3353 52528333238 3385 233 3 8353 333 524
45325 28 —5*2 385 5253 3333 55358 — — 2
— * — —*
38— 33 3335 35 228⸗
*2* * —— —— 4 * —* 5 *
23 735335 333 3—5333335.3332532365833 33833*
53388 5 8. 2 52 2825 — *2 2. 2 —3 27 — —2
3z3535 538385* 3332 —5333555 333 55383 35383538
—— 3323285 * 2 335—3—3538 385 2 5535.6 3 —F8 *22
—738 * ——— 2323 — *33 5 — 52— — 2223 222
2338 5333 253383 33328* 2223. 5 525338032
525. —A 23253 — 53 2 2238 222 238
— s35. 2338388 358353 5738377
—— —X 258* 2 2 g —8. —— — —3 2 ——
5228383 5223 ** 2505—,,85 233283 23253 333323338
2228 88 * * —— — 2225 25 .0 — 8 7 2* *
»R257 9733 52953 23S 2255 22383 5253253
5886 33535 * 2358 * 5* * 2235*535
2538 2* — 32329 * 32 2 8 — —
22358 320 557535—3858 53532 — —3
—— —A—— * 2537 J 3 —Z 27 3 773* 28
85 3555*335 232352 235 8
2322 238 2 2523 2355 s *— 223 2 2383533
5828 — — z235 33232 22.383285*

—
—
25 2 5 53334
— — 255328
2389 333 33
52 35373 3322 27223
—A —z583533 255535
—. 823 25 252 5* * 3 —22 2325
J
—A S4 22*5 S3
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3335335
53835383
2. 2*7 * *
J
582* *2 2 53 2353 *27 A ——
⸗ 75 33*8 55 8335573583
2832 228253 5352358
7* 27 * — —*
285ẽ 74 333 333
* 3 5283 5353258 25
5324 3753 53573245
2527 3255878 55
m 523 2232.
S —78 23333
323353538 1583
2333 —322 2
2554 533553733
2253 27 575
25235* 352377
28723 1523 35
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S 15*6333—53,5633533* 52
C. 3— ⁊ —— — — — 3
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553 —33253—3353 — 2873333338*
D 2 32 22585 —— 22522 7*
— ——— 335 32333353555355
Ec. m7 33 o 5225 523253—
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*8 2 — —28 2 * * 253253358 * 22
— 32 323233—535855327
78 7552*58 3358323533 5335
—c —— 27 28. 2.* 22 5335— 35305*
2. 5. 2 32 5 *8 555 3233385 5c5.29
5 332 33332
2 3253 *238360 24—3. 2 323 25
32 28333383 — —— — 5 23
9 8 8. I — 222 J
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—A 3323 52. 587 2.3 — 2 *
2—3232 2258 75 S 2.3. 2 cö2922.3 20
—25353—537 5235 25353
z2588 3 *3 23238 5 3* — 2—
7,22.2 3 2 —— 4 — — s *
555 353 258 —A 7
23222 332 2333 — 22
— 3232 * —23 2 532
—32. 22 73 228* 3.
75 »5 2132——37878
*8437* 25553—35232 323
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        Sl. Ingberler Anzeiger.

der St. Inaberter Anzeigee (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntag
zummer erscheint wöchentlich vie rmal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Kerzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
— — — — — — — —
88

—
Deutsches Reich.

Mänchen, 2. Juni. Sitzung der Abgeordnetenkammer.
1wg. Herz verlies! eine Interpellation über Einführung der obli—
gatorischen Civilehe. Es sei, sagt er, nicht nothig, die allbekannten
NRißstünde darzulegen, welche deren Einführung in Bahern und
inderen deutschen Staaten nothwendig machen; die jetzige Partei⸗
age in Bayern mache die Regelung dieses Gegenstandes durch die
Landesgesetzgebung auf lange hi.naaus unthunlich; er frage daher
n, ob Ausficht vorhanden sei, daß der Bundesrath mit Zusiim⸗
—ER Reichstag
ine darauf bezügliche Vorlage mache. Der Minister des Innern
eklärt, die Interpellation in einer der nächsten Sitzungen beant
vorten zu wollen. u

Berhin. 831. Mai. Der von der „Independance“ ange—
eigte Brüsseler Congreß wegen der Kriegsgefangenen wird von
zem Kaiser Alexander persönlich begünstigt und ist eine Fortsetzung
der früher ebensalls von Kaiser Alexander angeregten Reform wegen
er expiodirenden Kugeln. Der Congreß dürfte sich außer mit den
Kriegsgefangenen auch noch mit einizen die Vorwundeten betreffen⸗
den Puntten beschäftigen, in Anschluß an die Genfer Convention.
Man glaubt, daß nicht nur die Großmächte, sonder noch andere
Regierungen betheiligi sein werden. Gortschakow hatte hier übri—
gens während seines Aufenthaltes zur Zeit des Besuches des
Haisers Alexander mehreren Diplomaten von der Sache gesprochen.

Frankreich.

Paris, 28. Mai. Der Gerichtshof von Versailles hat
zegen den Fürsten Metteraich und den Grafen von Montebello
vegen ihres Duells die Untersuchung eingeleitet.

Paris, 29. Mai. Einer großartigen Schwindelindustrie
ist so eben die Pariser Polizei auf die Spur gekommen. Unter
der Leitung eines Hrn. Oliver, ehemaligen Redactionsfekretärs des
Public,“ einer offiziösen Zeitung des Kaiserreichs, bestand hier
eine im großen Sihl angelegte Agentur, welche sich den foͤrmlichen
ommerciellen Vertrieb auswärtiger Ordensdecorationen zur Auf-
jabe gestellt hatte. An der Spitze des Unternehmens stand, außer
zem Genannten, noch ein anderer Journalist, und von beiden be
ehligt funktionirte ein ganzes Häuflein von Agenten, Mittelsper-
onen, Ordensfabrikanken und endlich ein Lithograph; denn man
hat bereits erralhen, daß sämmtliche von dirsem Dureau geführte
Decorationen auf gefälschten Diplomen beruhten. Ungluublich, aber
vahr: die Agenlur hat, natürlich gegen gute Bezahlung, ar
2000 Orden ausgegeben.

Die „Gazette de France“ hat in Erfahrung gebracht, daß
er Unterrichts⸗ und Kultusminister bestimmt habe, daß am Ende
edes Schuljahres in jeder Klasse zwei Preise und sechs accessite
Belobungsschreiben) denjenigen Schülern zu ertbeilen feien, die sich
im Studium der deutschen Sprache hervorgethan.

Schweiz.

Der schweizersche Arbeiterkongreß in Winterthur hat den An-
rag, die Gewerkschaften nach internationalem Programm zu orga⸗
usiten und mit den Gewerkschaften anderer Länder in Verbindung
qu setzen, abgelehnt; indessen wurden der internationalen Arbeiter—
issociation- die Sympathieen des schwetzerschen Arbeiterbundes aus
esprochen. Der Kongreß nahm einen sehr ruhigen und würdigen
Zerlauf; der zum großen Theil aus deutschen Flüchtlingen, exal⸗
sirten Menschen, bestehende deutsche Arbeiterverein Zürich, welcher
zekanntlich vom Bunde ausgeschlossen wurde, hatte zwar Stoͤrun⸗
gen beabsichtigt und wollte, über 100 Mann stark, geschlossen in
das Kongreßlokal marschiren, wurde aber von der Polizei daran
yerh'ndert.
Spanien.

Die schon mehrfach erwähnte badische Offizier, wel—
her als Freiwilliger bei den Truppen der spanischen Republik dient,
hr. v. Brandeis, hat beim Sturm auf die Höhen von Vitoria
in der Spitze seiner Abtheilung einen Schuß durch den Oberschen ⸗
lel erhalten. Die Wunde ist übrigens keine lebensgefährliche und Hr.
. Brandeis befindet sich in der besten Pflege.

Santauder, 31. Mai. Der carlistische General Li z-
arraga hat die Verbindung zwischen Hernani (an der geoßen
Straße nach Frankreich) und San Sebastian unterbrochen. Zwi—
chen der Garnison von Hernani und den Carlisten haben lebhafte
Befechte statt zefunden. Die Verluste waren auf beiden Siiten
nicht unerheblich.
Amerika.

New⸗York, 81. Mai. Die Journale veröffentlichen
zin Schreiben Rochefort's, worin derselbe die von der Pariser
Tommwune“ vollzogenen Hinrichtungen, sowie die anderen von ihr
zegangenen Gräuel als Reptessalien gegenüber dem Verfahren der
Regierungstruppen rechtfertigt und die Leiden der deportirten Com—
nunisten während des Transports und des Aufenkthalts in Neu—
Taledonten schildert.
Mn

fZweibrücken, 2. Juni. Gestern ist dem Rehbau
des neuen Bahhofgebäudes der letzte Stein eingefügt
vorden. Zu Ehren dieses Ereignisses wurde von den dort beschäf-
tigten Arbeitern in der Zeit von 2—4 Uhr eine Anzahl Schüsse
abgefeuert und auf das Wohl der pfälz. Bahnen mancher längere
Zug verübt. Daß in Folge des letzteren Umstandes eine Entglei—
sung vorgekommen, haben wir nicht gehört; es wird also wohl zur
cechten Zeit gebremst worden sein. (3w. Ztg.)

.Im Wortesaal erster Klasse der Nekarbahn zuFrankfurt
rat ein fein gekleideter Herr zu einer auf dem Sopha sitzenden
Dame hin und machte derselben bemerklich, sie könne mit dem in
hrer Hand befindlichen Billete mit dem betreffenden Zuge, (Kurier⸗
zug) ohne ein Zusatzbillel nicht sahren. Der Dame, welche darob
in Verlegenheit gerieth, erbot sich der Kavalier das Billet zu holen,
ließ sich die Karte und das Geld einhändigen, ging scheinbar nach
der Kasse, machte sodann, als er bemerkte, daß es abläutete, Kehrt,
tieg in den Zug und fuhr mit demselben fort. DieDame wartete ver⸗
gebens auf die Rückkunft dieses neuen Industrieritters.

München, 31. Mai. Daß an Kaulbach's Stelle Hr.
Professer v. Pilotiy zum VDireltor de k. Alademie der bildenden
zünste ernannt werden wird, ist nunmehr nicht mehr zweifelhaft.

(Fr. Kur.)

4 Die im Bezirksgerichts-Gefärgnisse an der Landstraße in
München inhaftirte Adele Spitzeder befindet fich zur Zeit
n einem sehr leidenden Zustande. Dieselbe ist stets bettlägerig,
veßhalb von einer Ablieferaug an einen anderen Strafort noch
ange keine Rede sein kann

FHof, 29. Mai. Gestern Mittag brach in dem circa4
Ztunden von hier entfernten Dorfe Ahornberg, Bezirksamt Münch—
berg. Feuer aus und äscherte 40 Häuser und 60 Nebengebäude,
darunter auch die Kirche und Schule ein; es ist das ganze Dorf
ais auf einige Häuser ein Raub der Flaminen geworden. Die
Entstehungsursache ist uns bis zur Stunde nicht bekannt.

7 8 ut ab! In Würzburg ist unter denen, welche das
Freiwillige-Examen bestanden haben, ein Schreinergeselle. Der—
elbe hat im ganzen Jahre keinen halben Gulden für Bier und
Tabak ausegegeben, da er alle seine freie Stunden m't dem Er—
lernen der deutschen und französischen Sprache, der Mathematik
und mit Lesen der Volksbibilothel zugebracht hat. Sein bisher⸗
iger Meister erklärle ihn für den fleißigsten und solidesten Arbeiter,
den er je in seiner Werlstatt gesehen habe.

7Dresden, 26. Mai. Gerüchtweise theilt die „Dr. Vr.“
mit, daß am dritten Pfingstfeiertage die erste unter den gewöhn'ichen
Ceremonien bis zum Ziele geleitete Leiche in der Siemens'schen An—
stalt für Leichenverbrennung auf der Tharander Straße verbrannt
worden sei.

Die in Dijon erscheinde „Côte d'orx“ zeigt an, daß
das Haus Dollfuß von Mühlhausen Anstalten treffe, seine groß—
artigen Webereien dort zu installiren.“

Paris, 29. Mai. In Bourbonne les Bains erhängten
sich deei Weinbauern, weil die letzten Nachtfröste ihre Ernte vder
nichteten.
        <pb n="348" />
        Wien, J1. Juni. Bei der heutigen Zichung der österr
loo fi.-Loose von 1864 fielen: der Haupttreffer von 200.000 fl
auf Scrie 1518 Nr. 94, 20,000 fl. auf Serie 2226 Nr. 47
15,000 fl. auf Serie 2226 Nr. 16, 10,000 fl. auf Serie 1800
Nr. 12.' Weiter wurden die Serien gezogen, 178, 1300, 1895
1791, 1982, 1988, 2014, 2126, 2245, 8002, 3348.

Drei Freier hat die Prinzessin Bea—
trisce, die jüngste Tochter der Königin von Eagland. Der erste
ind stattlichste in ein rus scher Großfürst, der zweiteein Prinz von
Mellenburg⸗Strelitz und der dritie Napoleon IV. Ob ihr wohl die
Wahl Qual macht.—

Dienstesnachrichten.

Auf die erledigte Landrichterstelle in Speier wurde der ig
dandrichter Fries in Edenkoben, auf die des Bezirksgeometers q
Jen, Ummeßbezirk Homburg der Bezirksgeometer“ Adolf Langei
Winnweiler auf Ausuchen versetzt und die hiedurch erledigte Stel
ines Bezirksgeometers in Winnweiler dem Geometer F. Groll,
J. bei der Generaldirection der Verkehrs-Anstalten in München
zerwendung, übertragen.
Verantwortlicher Redacteur F. X. Deme tz.

laupt⸗Goewinn ex. lueks- Die Fewinne

60, 000 Mark
oͤch — An- garantirt
ehe wWanrung. zoige. der 8taat.
lünladung zur Betheiligung an die

GevinmmOhumcen
der vom Stante Hamburg ga-
rantirten grossen Geld-Lotterie,

in welcher ühber

b3 Millionon 900, 000
Mqurise sieher gewonnen wer-

dem miussemn. U
Die Gewinne dieser vortheilhaften
Jeld- Lorterio, welche plangemüûss nur
76,500 Loose enthâlt, sind folgende;
namlieh 1 Gewinn event. 360,000
Iark Neue Deuteche Reichswährung
der 120,000 Thaler Pr. Ort.,
speciell Mark Crt. 200,000, 100,000
5000, 50 000, 40,000, 2 mal
30,000, 25,000, 3'mal 20,000,
3 mal 15,000, 5 mal 12,000, 18
mal 10,000, 11 mal 8000, 11 mal
6000, 28 mal 6000, 2 mal 4000,
56 mal 3000, 152 mal 2000, 869
mal 1500, 1200 C1000, 910 mal
500, 300 &amp; 200, 17708 mal 110,
&amp; 100, 20822 mal 50, 40, 20,
15, 10 &amp; 5 Mark und kommen
zolche in wenigen Monaten in 7 Ab-
heilungen zur sichorn Entscheidung.
Die orste Gewinn-Ziehung ist amt-
lien auf den
17. und 18. Suni d. J.
ostgestollt, und kostot hiorꝛ
dusganze Origiu. Loos nur æ TI.
las halbe do. „1Thlr.
das viertes ddo. 15 B8gr.
ind werden diess vom Staate ga—
antirten Original-Loose
Keine verbotene Promesen) gegen fran-
kirte Pinsendung des Betra—
gzes oder gegen Postvorschuss selbst
dach den entferntesten Gegenden von
mir versandt.
Joder der Betheiligten erhält von
mir neben seinem Original-Loos auch
den mit dem Saatswappen versehenen
Original- Plan gratis und nach statt-
gehahter Ziehung s fort die a mit-
liehe 2Ziehungsliste unaufgefordert
Agesandt.
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zenten promt und unter strengster
Verschiviegenheit.

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man nfach auf eine Postein-
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0,000, 8 a 8000, 3 4 6000, 5 4 4800 xc. xc. kann mun auch diesmal wieder
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Bekanntmachung.
Am Sonntag, den 7. d. nge
die Brücke über den Großbach in der
Stadt St. Ingbert neu hergestellt.
Dies wird mit dem Bemerken be⸗
annt gemacht, daß an diesem Tage
keine Fuhren an fraglicher Stelle über—
fahren können.
St. Ingbert, den 1. Juni 1874.
Das Bürgermeisteramt
— Ebandon —
vand eer
Saristag. den 13. Juni 1874, Nach⸗
nittags 2 Uhr, dahier in der Bierbrauerei
son Tarl Gros, lassen die Kinder und
Dben der dahier verlebten Eheleute Jakob
Fiack und Helene Stroh auf lang
uͤhrige Zahllermine in Eigenthum versteigern:
1. Ihr an der Haupistraße nebhen Uhr-
nacher Tock und Schlosser Behr gesegenes
weistockiges Wohnhaus uurt Hof⸗
ratzn —8 längs des Su Ing⸗ in 3, 14 und s Bogen zum allgemeine!
erter Vannes, Rohrbacher Garkung. Gebrauch sind vorrathig in der Druceri
Horn, kgl. Rotar. dieles Dlaud
Redaktion. Druck und Verlag von F X. Demes in St. Inabert

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Lahnins
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sind zu haben bei

——B—22
IÅ ααäXαXαæX,e
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222 5 252— 5—728 — 2223 «
76 83766 3238 53257533 52356
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2* 2325 *8 S2 6 20 2 — * 2— — 2* — —— S22222
5855353 535* — —B—— 583333 35 3233358
* 5255 3325 3255 558 — —A — 23220
—A 3 52 ——— 5353335538 A—— —— ————
—A— — ———— 27322 33328 524 2 Z*85
— — 5555 ——VV — 28838
2 J 5 8 252*560 — 2*— 2555 25* 337 — 25 — 22 52
5 252253 — 2572 — 53*8 — 32— s—2722 24 523* 5S60
33 —8 — z..23 —78 22 2 —8 8* X3 — 2 — 8 —
7 2 58 — — 3 —3E * 53 —A 855233*
— —5 34 ß —s 53 8
7858 3 5523338 3323263 582 —
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535 —A 3 2 2 z223—55 88 ———
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2*3 — 288 5— —662 82 38237—8 83—5553 53 —V
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5* 22 —— —A———— — —AA— 3 — 2 2— — 3* 2 — 3 —
55. 55 533 5 8— 63
* 4 * 2* 32326* — — 55—8 5 — 2 —— —— — 2 23 * 2*
258223 35 235225 25555 — 75377 ——— ——
53333 —A — 338 32 2 33 3
8335538 12833— 35 5335 82*88
328 — — —*555 z5332 — ——— EI53 2 2*
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        Sl. Ingberler Anzeiger.

der St. Inaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntag
Rummer erscheint wöchentlih vie rmal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonmmtaq. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
— M
Samstag, den 6. Juni. — I 1874
Deuteches Reich.

München, 2. Juni. Der König hat den Professor Dr.
Zarl v. Viloty zum Direktor der Akademie der bildenden Künste
ernaant.

Mäünchen, 2. Juni. Dem Vernehmen nach hat Se.
Maj. der König den von dem Ministerium des Innern ausgear—
‚eiteten Gesetzentwurf über die Wahl der Landtagsabgeordneten
nebst einer Wahlkreiseintheilung genehmigk, und zu dessen Ein—
bringung in die Kammer der Abgeordneten die Ermächtigung er—
chcilt. (A. 3.)

Mümnschen, 2. Juni. Die Abg. Kurz, Herz, Ho—
renadel und Hauck haben den Autrag eingebracht, an die k.
Staatsregierung die Bitke zu richten, dieselbe wolle die Central⸗
'orstlehranstalt als Fachschule in Aschasenburg belassen und ent
ptechend reorganisiren.

München, 3. Juni. Wie uns mitgzetheilt wird beschäftig'
ich die kgl. Staatsregierung auch zur Zeit damit, dem von Tag
uu Tag immer mehr überhand nehmenden ärztlichen Pfuschereiwesen
Schranken zu setzen. Wahrscheinlich wird auch das Baderwesen in
jer Art organisirl, daß die Baderschulen und hiemit auch die staat—
ichen Approbationen der Bader aufgehoben werden um nicht das
dantingent der Pfuscher durch Leute zu vergrößern, denen auch
noch der Schein einer staatlichen Approbation zur Seite steht.

Darmstadit, 2. Juni. Der Aufenthalt der Kaiserin von
kußland in Jugenheim, wo dieselbe am 14. d. M. eintreffen
vird, wird gutem Vernehmen nach drei Wochen dauern. Der
Zdaiser von Rußland wird am 19. d. erwartet. Außerdem siehen
»ie Besuche des deutschen Kaisers, des Herzogs und der Herzogin
von Edinburg, des Großherzogs von Mecklenbueg und anderer
ürstlicher Persönlichkeiten bevor. (T. N.) —

Straßburg, 2. Juni. Dem von Edmont Aboul her—
zusgegebenen Pariser XIX. Siècle ist der Betrieb in Elsaß auf
rei Monate untersagt worden.

Straßburg, 3. Juni. Bei dem Fesimahle im ‚Pariser
hof,“ das König Karl von Württemberg der Generalität und
»em Ofsicierscorps gab, brachte der König folgenden Toast
nus . Unserem vielgeliebten Kaiser Wilhelm ein dreimaliges
dog!:

Saarburg, 2. Juni. Der französische Geyeral a. D
Lolin, welcher, aus Saarburg gebürtig, sich in letzter Zeit besuchs
veise hier aufhielt, gerieth mit einem Octroibeamten hisiger Stadt
inem Elsässer, in Wortwechsel. Nah der Anficht des Geuerals
hidt es sich nämlich für einen Elsässer nicht, deutsche Dienste zu
iehmen, und er hielt es daher für gerathen, dem Ocltroibeamten
darüber Vorhalt zu machen. Dies geschah aber nicht in einer
Veise, wie man es von einem gebildeten Mann erwarten sollte
der beleidigte Beamte konn!e diefe Liebenswürdigkeiten nicht un⸗
eahndet hingehen lassen, sondern hielt es für seine Pflicht, An—
eige zu erstatten. Der General wurde it Folge dessen heute früh
xerhaftet und Nachmittags dem Ober-Procurator in Zabern über—
efert. Wir hören, daß dort der General, auf dringendes Bitten,
gen Hinterlegung einer entsprechenden Caͤulion vorläufig wieder
uuf freien Fuß gesetzt worden sein foll. Die französischen Blätter
urden nicht ermangeln, anläßlich dieses Falles wieder über die
eutschen Barbaren herzufallen.

Berlin, 1. Juni. Französische und spanische Blätter be—
zaͤftigen sich in nenester Zeit wieder viel mit dem Gerüchte, daß
in deutscher Vrinz, vielfach Friedrich Karl genannt, den spanischen
chron besteigen soll. Wir können jedoch unmöglich glauben, daß
dein deutscher Prinz zu einem solchen dummen Streiche bereit
nden wird. Das Experiment ließe sich machen, wena wir den
iit. Prinzen mit einem dentschen Armeckorps dotiren könnten.
dane sind wir aber troh der dMilliarden nicht reich enug. Ohne
lemeckorps aber als Köniz nach Spanien gehen, das könnte leicht

Kopf kosten.

Berlinn, 2. Juni. Der Finanz-Minister hat neuerdings

inuntliche königliche Regierungen eire Ciercular-BVerfügunz er⸗

lassen, wonach die bei den königlichen Cassen eingehenden beschädig-
ten, aber zweifellos ersatzfähigen Cossen⸗ Anweisungen nicht ferner
an die Controle der Staatspapiere, sondern an die General Staats—
'asse abzuliefern seien. Diese Maßregel scheint hervergerufen durch
die Bestimmung in 8Z 2 des Reichsgesetzes vom 80. Aprilec, be—
reffend die Ausgabe von Reichscafsenscheinen, nach welcher jeder
Zundesstaat das von ihm seither ausgegebene Staatspapiergeld
pätestens bis zum 1. Juli 1875 zur Einlösung öffentlich aufzu—
ufen und thunlichst schnell einzuziehen hat. I

Bier lin, 3. Juni. Die „Nordd. Allgem. Ztg.“ erklärt
die Meldung eines schlesischen Blattes von einem VBesuch des
Fürsibischofs von Breslau bei dem dort“ anwefenden Cultusminister
Dr. Falk als falsch und fügt binzu, der Aufenthalt des Cultus-
ninisters in seiner Heimathsprovinz habe nur privalen Beziehum⸗
gen gegolten und sei darauf beschränkt geblieben. D

Die „Berliner Montags-Zeitung“ meldet aus sicherer Quelle,“

daß Fürst Bismarck in Varzin (wohin ihn diesmal nicht Geh.
degationsrath Bucher, sondern Graf Eulenburg begleitele) drei
Wochen bleiben und dann bestimmt zur Kur nach Kissingen gehen
vird. Der König von Bayern hat bezüglich der Aufmerksamkeiten,
Stellung der Equipagen ⁊c.,welche er dem Fürsten für dessen Auf⸗—
enthalt in Kissingen anbot, und die der Fürst dankend ablehnen
zu müssen glaubte, jetzt in freundlicher Weise erklärt, daß er auf
diese Ablehnung keine Rücksicht nehmen könnꝛ:.
Frankreich.

Paris, 1. Juni. Im origen Jahre kam die allgemeine
Wehrpflicht zum ersten Male in Frankreich zu Geltung.s Nach einer
amtlichen Aufstellung wirden im Ganzen etwa 16,000 ein-
ährige Freiwillige eingereiht. Von 808, 000 jungen, waffenpflich—
tigen Leuten mußte etwa die Hälfte freigegeben oder zurückgestellt
werden und kamen demnach 151,000 zur Verwendung. Hievon
wurden 90,000 in die Landarmee, 5000 in die Marine einge—
reiht und der Rest hat s bis ein Jahr zu dienen. Im selben
Jahre wurden 116,000 Mann aus dem activen Heere entiafssen,
wovon 52,000 zur Reserve und 64,000 in die (noch nicht orga—
nifirte)-Territorialarmee übertreten. ——

Paris, 2. Juni. Am Donnerstag findet bei der Präsi—
dentschaft großes Diner zu Ehren des deutschen Botschafters Hohen⸗
ohe statt.

Paris, 3. Juni. Bei dem Empfong einer Deputation
der in Peru ansässigen Franzosen sprach sich gestern Thier wieder
übee die politische Lage aus, er entdeckte, wie et aus voller Ueber⸗
zeugung Republikaner geworden sei; et betonte unter Hinweisung
auf die Ohnmacht der Monarchistea die Nothwendigkeit, sich au
dem Boden der conservativen Republik zu vereinigen. Thiers
chloß mit dem Ausdruck der Ueberzeugung, daß der Friede, wel⸗
hen ganz Europa wolle, erhalten bleiben werde, und daß die
Wünsche Europas voraussichtlich über den blinden Leidenscaften,
velche die Ruhe stören könnten, triumphiren würden. 9

Unter der Aulschrift „Berurtheilungeines preu—
zischen Spions“ berichten die Lyoner Blätter, daßz das
zortige Zuchtpoliztigericht einen mittel- und unterstandslosen Vaga—
zunden preußischer Ablunft, Namens Lubben, zu. 6 Mon. Gefäng-
niß und 5 Jabre Polizeiaufsicht verurtheilt hat. Man hätte den
dandstreiber per Schub in seine Heimsth transportiren tönnen,
aber dann hätte man keinen „Spion“ gehabt und ein Sp'on war

exr, denn man hat in seiner Tasche“zwar weder preußisches noch
onstiges Geld, wohl aber eine Landkarte und ein Ferntodr ge—
unden. Daß Spione gewöhnlich nicht mittellos zu sein pflegen,
»aran denke der franzosische Chauvinimus in seinem heiligen Eifer
uicht.
England.

Der Strike in den Kohlenbergwerken von Mold (Nord Wales)
hat mit wenigen Ausnahmen ein schnelles Ende gefunden, da die
Arbeiter sich der beabsichtichten Herabsetzung der Arbeitzlöhne um
10 Vroz. nicht länger wiedersetzen
        <pb n="352" />
        Spanien.

Hendaye, 3. Juni. In San Sebastian sind 3000
Mann Regierungẽtruppen aus Bilbao zur Verstärkung eingetrof
fen. Auf die Nachricht hiervon gaben die Carlisten die Belagerung
Hhernanis auf und gingen nach Oriamendi zurück, wo sie sich be—
festigen und den Angriff der Regierungstruppen erwarten.
Do Alfons, Bruder des Don Carlos, hat den Ebro “über ⸗
dancn
Berminch teov.

f St. Ingberl. Die an dieser Stelle in No. 87 gebrachte
Nachricht, das Abhalten eines feierl. Seelenamtes in der hiesigen
tach. Kirche betr., enmahmen wir einem Inserat in Nr. 127 der
St. Ingberter Zeitung, der wir auch die volle Verantwoztlichkei⸗
hinsichtlich der Wahrheit überlassen.

Zweiscbrücken, Z.nJuni. In der heutigen Sitzung de—
k. Zuchipolizeigerichts dahier hatte sih der Ackerer und frühert
Adjunkt Ludwig Rohr von Irheim wegen Beleidigung des deut
schen Kaiserz zu v anmworten. Derselbe war am 16. März adhir
mit seinem Bruder behufs Erledigung von Familiengeschäften in
hiesige Stadt gekommen, hatte hier längere Zeit verweilt und
dabei auch woht dem Genuͤsse geistiger Getränke etwas allzu starl
sich hingegeben. Nachdem er gegen Abend nach Irheim zurückgekehrt
Har, bqduchte er daselbst zum Schlusse die Eschendaum'sche Wirth
schaft, in der an jenem Abende ziemlich viel Gäste anwesend wa—
Das Gespräch kam unker Auderem auch auf den gegenwärti—
gen Konflikt zwischen Staat und Kriche, und Rohr äußerte sich
hiebei folgender Maßen: „Eben werden die Bischöfe asgesetzt.
Zenn sie auch nichts bemacht haben. Der Kaiser Mapoleonohat
herrecken massen wegen feiner Schlechtigkeiten, der Bismarck muß
auch noch verrecken Ind der deutsche Kaiser auch.“ Die Verthei
cheidigung suchte geltend zu machen, daß der Beschuldigte in der
inschen Zeit so schwer hbelranken gewesen sei, daß er im Zustandt
vollkomwener Unzurechnungsfahigkeit sich befunden habe. Allein es
war erwiesen, daß der Beschuldigte sich noch nach dem Vorfalle
mit dem unmittelbar darauf in die Wirthschaft gekommenen Bür⸗
germeister von Icheim längere Zeit in garz vernünftiger Weist
nterbalten hatte, so daß er jedenfalls nicht in soichem Grade be⸗
srunken war, um nicht mehr zu wissen oder heurtheilen zu können,
as et that. Er wurde in Berücksichtigung seines guten Rufes
in das Strafminimun— 2 Roͤnat'e Gefängniß
verurtheilt. — (6Zw 3tg.)

Kaisers kautern, 3. Juni. Ein großer Theil der
hiesigen Kaufleute macht bekannt, daß sie vom 20. Junin d. J.
an preußische und kurhessische Friedrichsd'ors, Pistolen, Dukaten,
Ind JTo⸗Guldenstüce, Goldkronen, Kronen⸗und Conventionsthaler,
osterreichische und holländische Gulden, Laubthaler ꝛc. gar nicht mehr
in Zahlung nehmen. 3

hdenkober, J. Juni. Gestern Sonntaz wurden im
Hausweinberge bei Herrn Gustav Frohlich Trauben blüthen und reife
Erdbeeren vorgefunden.

p Speyher, 2. Juni. Am 30. v. Mis. früh 3 Uhr retitete
der Schiffsbrückenwärter Johann Herbert dahier mit äußerster Kraft
anstrengung den Tagner Jalob Hoͤwe ber vond Solingen aus deir
Fluthen des Rheines, in, welche derselbe durd Umfallen des Nachens
gestürzt war. Für diefe edle und muthige That wird im neuester
eeis Amtsblatt dem Johann Herbert die lobende Anerkennung offent
lich ausgesprochen.

Speiex, 3. Juni. Der Ausschuß des pfälzischen Kunst
pereins hat den Tarnus für die diesjährige Wanderausstellung
festgesetzt wie folgt: 1. Für Speier bleibt dieselbe bis 7. Jun.
inti. eröffnet; 2. Frankenthal vom LI. ba 28.3Juni; 8. Ludwigs
hafen von 2bis 12 Juli; 4. Neustadt vom 16. bis 26. Juli
Dürthein vom 80. —XD August; G. Landau vom 13
pis 23. August; 7. Kaiserslautern vom 27. August bis 6. Sep
dember und 8. Zweibrücken bom 10. bis 20. September.

Aus den Maja inenwerkstätten der pfaͤlzischen Bahnen in
Ludwigshafen sind jüngst 50 Arbeiter entlafsen worden, da die
Bahndirektion in Folge der verminderten Erträgnisse des Jahrs 1873
an's Sparen geht.

Der pfaͤlzische Hauptverein der Gustab-Adolphee Stiftung
wird sein 22. Jaͤhresfest Donnerstog, den 23. Juli. in der protest.
stirche zu Goͤllheim feiern.

Ausd er Pfalz. Die igl. Regierung der Pfalz hat
über die Resultate der Anssellungsprüfung der Schuldienstexfpec⸗
anten im Jahre 1873 in einem in den Schullehrer⸗Conferenzen
zu verlesenden Circulare folgendes traurige Bild im Allgemeinen
entrollt: Das Gesammtergebnißder Prüfung muß als ein seht unge
nügendes bezeichnet werden. Nur sehr wenige Exspectanten ragten
durch ausgezeichnete oder anch uur bessere Leistungen hervor; die
veitaus goͤßere Mehrheit lieferte sowohl durch ihre mündliche Prüfung.
als auch durch ihte schriftlichen Arbeiten den klaren Nachweis, doß

je auf ihre Forlbildung uberhuupt, wie ouf ihre Vorbereitung zut
Instellungsprüfung insbesondere keinen Fleiß verwendet hatte, und

daß sie das im Seminar Gelernte nicht nur nicht durch Selbftstu
dium befestigt und vermehrt, sondern sogar einen großen Theil
vorzuglich jenen, der nicht durch den Tagesgebrauch in der Schule
immer wieder vor Augen geführt wird, vergessen hat. Es sind
Erscheinungen, die nur in bedenklicher Indolerz der jungen Leute
ndein rücsichtsloser Gleichgiltigkeit/ gegen den Beruf ihren Grund
shaben können. — In derfelben Wep werden die Leistungen in
einzelnen Lehrfächern besprochen, un wir erfahren z. B. da
raus, daß bei der Censurirung der deutschen Aufsätze 839 Arbeiten
di den Noten IIl, und 5 mit IV belegt werden mußten, ebenst
in der Erziehungslehre 33 und in der Unterrichtslehce 40 Arbeiten
die Noten Ul und Weerhielten, daß die Zeichnungsproben aussahen
als hällen die Verfertiger nie Unterricht im Zeichnen genossen,
daßein Prüfliag, dem bei derSeminarentlassunasprüfung imViolinspiet
die Notle zuerkannt wurde, jetzt die Note M erhalten mußte u. s.w

Die „Kheinpfalz“ wird jetzt in Stellvertretung des
zegenwartig auf der Festung weilenden Redacleurs Hrnu. Schwab
don Domoitar Riedinger als verantwortlichem Redacteur
unterzeichnet.

Der Ausschuß des pfälzischen Feuerwehrverbandes giebt den
Gemeindeverwaltungen und Feuerwehren der Pfalz Mittheilung da—
von, daß laut Veschluß der letzten BVersammlung pfälz. Feuerwehren
in Speyer in Lager von kleineren Löschrequ isiten errichter
worden ist, welches Gelegenheit zum guten und billigen Bezuge
derselben giebt. Auf diesem Lager sind namentlich zu findea: Schläu⸗
Y . Schlauchverschraubungen mit Metz'jchem (bayer. Normal) Ge ·
winde, Schlauchröhre, Mundstücke, kleinere (Bulten- ⁊c.) Spritzen
fe ner Muster von Feuereimern, Gurten, Beilen, Leinen, Laternen
Selbstrettungsapparaten, Leitern ⁊c.

In Heidelberg hat sich vor einigen Tagen ein der
Burschenschaft „Allemanrias angehöriger Student Namens Molito
erschoffeu.

FStraßburg, 2. Juni. Am vergangenen Samstat

früh hörte der bei der Eisenbahn angestellte Lademeister Grüne⸗
wald zwischen dem Steinthor und Schiltigheim unweit des Caft
Rhein ein leises Gewimmer aus einem Weizenfelde. Nach kurzen
Suͤchen fand derselbe im Getreide ein Knäbchen im Alter von un
zefähr 1 Jahr in keineswegs ärmlicher Kleidung. Er nahm das
Zind auf den Arm und übergab es einer Tagelöbuerfrau, die au—
dem Nachbarfelde arbeitete. Letztere brachte dasselbe nach dem —X
Rhein und hier erst ersah man, daß dusselbe das Opfer einer
schändlichen Brutalität gewesen ist. Der Rücken sowie das Hinter⸗
theil des unglücktichen Wesens waren grausam zerschlagen, ein Arn
zerbrochen, die Augen des wahrhaft schönen Kindes, welches ver—
muthlich längere Zeit hülflos gelegen hatte— herausgequollen. Mar
reichte ihm Erfrischungen, die es mit glühender Gier verschlang
Indessen war Grünewald nach Hause gegangen und hatte seine
Frau den Vorfall mitgetheit, war aber nicht wenig überrascht, als
ihm dieselbe ertlärte, daß sie es für einen Finderjeig Gottez ansehe
der ihr Ersatz für ihr verstorbenes einziges Kind geben wolle. Sit
iste davon und in wenigen Minuten lag der herzige Kaabe a
ihrer Brust. Rühmend muß man erwähnen, daß der Frau vol
einer anwesenden Dame für die Ablassung des Kindes 300 Fr
geboten wuden, deren Annahme dieselbe aber abwies. Eine gan
hesondere Anerkennung gebührt ferner dem in Schiltigheim allseit
jochgeochteten Herrn Kreisarzt Dr. Jacoby, der dem armen Kindi
Zie jerbrochenen Glieder nicht allein kostenftei in Gypsverban⸗
legte, sondern demselben noch reiche Geschenke zukommen ließ. Wit
allgemein vermuthet wird, hat das Kind getödtet werden sollu
ind ist degen inen Thausserbaum geschlagen worden. Dabe.
ihm wohl der Arm zerbrochen und man hat es mit Behemenj in
Getreidefeld geschleudert. Alle Nachforschungen der Polizei naa
den Urhebern des Verbrechens sind bisher resultatlos gewesen.“

.Aus München, 1. Juni. Heute Vormittags fand in der
Frauenkirche ein Trauergottesdienst für den verstorbenen Reichs
agsabgeordreten v. Mallinckrodt statt. Außer sämmtlichen Mitglie
dern der bayerischen patriotischen Partei waren auch zahlteich
liberale Abgeordnete erschienen, darunter Stauffenberg, Marquard
Edel, Herz, Gerstner, Kastner. Die Kirche war dicht 9e
ällt.

k In Konstanz kommt vor dem Schwurgerichte demräd
ein eigemhümlicher Fall zur Verzandlung und zwar gegen eine
18jährigen Burschen, Namens Eggler, aus dem Seeklreis gebürlis
der beschuldigt ist, bei Newyork einen Mord an einem Madche
begangen zu haden; nach nordam. Gesetz n zum Tode durch Er
hangen verurtheilt, hatten fich mehrere Deutsche, welche die Stit
se zu hart fanden, telegraphisch an den Reichskanzler gewendet,
denn auch die Verweisung an einen deutschen Schwurgerichtsbe
erwirkte.

Ueber die letzten Augenblicke Mallinc.odt's V
siren Detals, welche den Biweis liesern, daß die Frommigt
des westphälischen Adgeordneten keine erküustelte und geheuche
war. Er ließ in der Sterbestunde das Kreuz nicht aus den Ho
        <pb n="353" />
        den und drückte es wiederholt ar die Lippen. In der Fieberhitze
des Todeskampfes rief er aus: „Wie sollten Chrislen über Christ—
uches nicht in Frieden einig werden? Nun ist die Diskussion ge—
diossen! Gute Nacht!“ Das waren seine leßten Worte, welche
ndeulen könnten, daß der energische und religionseifrige Mann im letzten
Moment mildere Saiten aufzog, als jemals in seinen parlamentarischen
Aslassungen. (Zw. Ztg.)

In Fehrbellin bei Berlin hat sich tin Forstarbeiter in
der Gartenlaube eines Forstbeamten erhäugt, um, wie er einige
Tage vorher ankündigte, seinem Vorgesetzten dessen Lieblingsplätzchen
zründlich zu verle iden.

7 In der böhmischen Stadt Plan hat eine Feuersbrunst 56
gebaude eingeäschert.

— Die konstituirende Versammlung der italienischen Freimau⸗
rer, welche seit dem 28. Mai ihre Sitzungen in Rom höält, ift
den meht als 100 Logen beschickt worden. Die Verlsammlung hat
in die Berliner Großlogen bruderliche Begrüßungstelegramme ge—
sandt. Kaiser Wilheim, Prinz Arthur von England, Prinz Ra—
poleon und audere hohe Personen haben sich durch specielle Dele⸗
girte vertreten lassen.

Rom, 30. Mai. Die ganze Stadt ist in der größten
Auftegung über eine neue von Banditen in de: Orvietos began
gene Mordthat. In der Nähe Orvietos nämlich und noch dazu
zuf der toskanischen Poststraße, auf der Tag und Nacht Reisend
verlehren, wurde vor eiaigen Tagen Graf Faina, auf der Heim—
leht vom Jahrmarkte in Viterbo von vier Banditen aufgeboben
uind in ein sicheres Verfteck geschleppt, nachdem fie zuvor seine drei
Begleiter ausgeplündert und dabon gejagt hatten. Von der Fa—
nine des Unglücklichen, eines sechzigjährigen Greises, verlangten
nun die Banditen ein Lösegeld von 150,000 Francs. Die Fa—
milie glaubte jedoch dem Willen der Banditen nicht nachgeben zu
sollen, und rief den Schutz der Behörde an. Diese machten nun
freilich Anstalten, um den Gefangenen zu besfreien und der Ban—
diten habhaft zu werden, leider aber zu spät, denn der Greis
wurde baid darauf in einem Maisfeld erschlagen aufgefunden.

pLoudon, 2. Juni. Auf den Prinzen Eduard zu
Sachsen⸗Weimar ist, als er seine Wohnung verließ, ein Pistolen-
chuß abgefeuert worden. Der Prinz ist nicht getroffen; man
aubt, daß der Thäter wabrsirnig ist.

Voltwee sch ne Verkehr.

Eine beträchtliche Anzahl falscher preußischer Caf
senanweisungen zu 5 Thlr., von der blaugeränderten Sor
e d. d. 1856, ist seit einger Zeit in Circulation gekommen
Die Falsificate sind vorzäglich gelungen. Ein der „Voss. Ztg.“
vporliegender gefälschter Fünf ˖ Thalerschein trägt die Ziffer derie
X. Fol. 178 Lit. B. No. 889, 641; es ist dies Fabrikat. be—
sonders daran kenntlich, daß die Unterschrift „ FUENF THALER,“
welche auf den echten Scheinen hellblau gehalten ist, bei den Fal⸗
sifieaten auf der Durchsicht ganz schwarzblau erscheint; sodann zeigt
ich der, zur Namensunterschrift des ausfertigenden Beamten die—
nende, auf den echten Exemplaren ganz fein chuillochonirte Grund
bei der Nachbildung, die nicht wie das Original durch Kupferstich
sondern durch Lithographie bergestellt ist, wie ein grobes Gewebt
ind endlich hat der zur Rechten besindliche Engel auf seinen gro
zen Zehen bei den Falsifikaten einen länglichen, bei den echten
Scheinen einnen breiteren Ragel

Vom 1. Juni l. Is. ab beträgt die Taxe für Waaren—
proben aus Bayern bezw. Deutschland nach Frankreich bis zum
Gewichte von 50 Grammen 6 ir., fur weitere 50 Gramme 6 kr.
und alsdann von 50 zu 50 Grammen bis 250 Grammen: 38 kr.
Die Toxe für Drucksachen, Handels- und Geschäftspapiere ꝛc.
zleibt unverändert.

Haus- und Acker—

Aus dem Betriebs — Reglement für die Eisenbahnen Deutsch-
ands vom 11. Mai ds. J. heben wir die wichtige Bestimmung
hervor, welche bezüglich der von den Eisenbahnen bei Ueberschrei⸗
tung der Lieferfrist zu leistenden Entschädigung getroffen ist. Ohne
Nachweis eines Schadens ist von der Eisenbahn, wenn die Ver—
pätung mehr als ein Tag beträgt, bis zu 83 Tagen 1/4 der
Fracht, bis zu 8 Tagen 1/8 und bei einer Berspätung von mehr
als 8 Tagen die Hälfte der Fracht zu vergüten. Bei Eilgut
fritt eine Verspätung von mehr als 12 Stunden gleichmäßige
Vergütung und zwor bis zu 24 Stunden von 12/4, bis zu 8 Ta⸗
zen von 1/8, über 3 Tage von “/⸗ der Fracht ein.

Paris, 30. Mai. Es bestätigt sich, schreibt der Semaine
änanciore“, daß die Kornfelder im Allgemeinen eine gute Ernte
nersprechen. Einer in 70 sich mit Weinbau beschäftigenden Depar⸗
ements angestellten Untersuchung zufolge sind auch die Aussichten
ruf die Weinlese viel günstiger, als man nach den ersten Nachrich-
ten hätte glauben dürfen. Alles in Allem gerechnet scheint der
durch die Maifroste verursachte Schaden ein Fünftel des Gesammt⸗
drodukts nicht zu überschreiten. Hielte man sich an die Durch—
chnittsziffer der drei letzten Jahre, welche 56/3 Millionen Hekto⸗
liter betrug, so würde demgemäß die Weinlese von 1874 91
Millionen weniger, also 47, Millionen Hektoliter ergeben. Vor dem
Froste ließ aber derStand derReben eine ungewöhnlich gesegnete Wein⸗
ese hoffen, welche man derjeningen von 18609, die 70 Millionen
»ektoliter geliefert hatte, gleichzustellen wagte. Von diesem
Ztandpunkte wäre die Durchschnittszahl mit 56 1,/2 Millionen zu
riedrig angesetzt und man dürfte einem Erträgriß von mehr als
17 Piillionen Hektoliter entgegeasehen. .—

(Einlosung aͤlterer Landesmünzen betr.)

An die k. Regierungen, der Finanzen und an die k. Rentämter.

Staatsministerium der Finanzen.

Wie aus den Bekanntmachungen vom 6. Dezember 1873 und
7. März 1874 (Bayer. Gesetz. und Verordnungsblatt S. 82 und
311, Amisbl. S. 239 und 285) hervorgeht, sind von 1. April
1874 an fämmtliche ältere Landesgoldmünzen der deutschen Bundes-

Maaten, dann die Kronenthaler und Condentionsthaler außer Curs
zesetzt und werden in den Monaten—
April, Mai, Juni 1874
n denjenigen Bundesstaaten eingelöst, welche sie geprägt oder besondere
Finlösungskassen aufgestellt haben. 7

In Bayecrn sind Einlösungskassen aufgestellt:

1. Bayerische Ducaten, Maxd'or und Karoline, dann bahyerische

Goldkronen,

2. Preußische Friedrich'sdor und Pistolen kurhessischen Gepräges,
3. Ganze Kronenthaler deuischen, österreichischen und Brabanter
Gepräges, —
4. Ganze, halbe und viertel Conventionsthaler deutschen
Geopraͤges. J
Es wird wiederholl daran exinnert, daß diese Münzen nach
dem 30. Juni 18344
auch von den aufgestellten Einlösungskafsfen weder in Zahlung,
noch in Umwechslung mehr angenommen werden und daß die Be—
itzer, wenn sie die Einlösungsfrist unbenützt lassen, sich später hin
wohl mit Verlast dieser Münzen würden entäußern köanen.

Gegenwärtiges ist dreimal in Zwischenräumen von mindestens
10 Tagen nicht nur im Kreis-Amtsblatt, sondern in Bezirksamts-
und Wochenblättern als Amtssache, sowie bei jedem sonst schickli—
hen Anlasse zur allgemeinen Kenntniß zu bringen.

Muünchen, den 9. Mai 1874.

Auf Seiner Majefsät des Königs Allerhöchsten Befehl:

Berr.

Das große Loos von ev. 120,000 Thaler 4
wee weitere Thlr. 80,000, 40,000, 380,000, 20,000, 16,000, 2 4 12,000,
O,000, 3 4 8000, 3 4 6000, 5 4 4800 ꝛc. ⁊c. kann man auch diesmal wieder
Jjewinnen in der neuen, von der freien Stadt Hamburg errichteten und garantirten
roßen Geldlolterie. Diese Lotterie ist im höchsten Grade vortheilhaft für das spie⸗
ende Publikum eingerichtet, denn es muß in derselben jedes gezogene Loos einen
»er enthaltenen 39600 Gewinne unbedingt erlangen, außerdem kommen 7100
Freiloose zur Bertheilung. Da wir mit dem Vertauf der Originalloose direct übe⸗
nuftragt wurden, so können wir solche zu Originalpreisen ohne Berechnung weiterer
Provision erlassen. Wir versenden daher für bevorstehende Ziehung 1. Classe, welche
chon am 17. Juni d. J. stattfindet, gegen Einsendung oder Nachnahme des Betrages:
Ganze Originalloose aafl 8 30 tr., Halbe a fl. 1 45 kr., Biertel à 53 kr.

Amtliche Pläne und jede weitere Auskunft gratis.

Der pünktlichsten und sorgfältigsten Bedienung kann sich Jedermann versichert halten
und dürfte, unsere Stellung hierfür die beste Bürgschaft bieten.
Man beliebe daher gefällige Aufträge baldigst und direct gelangen zu gelassen an
das Bankgeschäft von Strauss X Comp. in Hamburg

*
9
Versteigerung.

Saristag, den 13. Juni 1874, Nache
mittags 2 Uhr, dahier in der Bierbrauerei
von Carl Gros, lassen die Kinder und
krben der dahier verlebten Eheleute Jakob
Fiack und Helene Stroh auf lang
lährige Zahltermine in Kigenthum versteigern:

1. Ihr an der Hauptstraße neben Uhr—
nacher Tock und Sclosser Behr gelegenes
weistöckiges Wohnhaus mit Hof⸗
caum und Garten;

2. 31 Dec. Acker längs des St. Inmg
cter Bannes, Rohrbacher Gemarkung.

Horn, kgl. Notar.
        <pb n="354" />
        Gesellenverein.
Sountag, den 7. Juni Nachmitkags
2 8 Uhr —.
Beneralversammlung
im Vereinslokale wozu sämmtliche Gesellen
der Stadt St. Ingbert freundlichst ein⸗
geladen sind.
un pumliches Ersheinen wird gebeten
Der Ausschufß.
Bei dem Ina creschne len siehen verschiedene
frren
aus einer der besten Fabricken der Pfalz
zum Verkauf.
Grevwemq.

Fie 77c 7— fcr -—α
der Kaiserl, und Königltl.
Hof⸗Oliocoladem Pbvile
von
Gebrudor dtollwerk
in Eölin,
wurden als die vorzüglichsten auf der
jüngsten Weltausstellung in Wien mit
zer höchsten Auszeichnung, der Fort⸗
schritts· Medaille, prämiirt.
Dieselben sind in allen namhasten
Tonditoreien und Delicatessengeschäften
zu haben.

—*

3

FruchtBrod⸗ Fleisch ꝛe. Preis
der Stadt IJweibrücken v.s Jum
Weizen 8 ft. 52 kr. Korn 7 fl. 15 r,
Gerste Areihige — fl. — kr., Gerste viet.
reihige — fl. — kr. Spelz — fl. — k.
Spelzkern — fl. — kr., Dinkel — fl.
tr., Mischfrucht — fl. — kr., Hafer 5 ff
52 ir., Kartoffeln 1fl. 30 kr., Heu 2 l
12 kr., Stroh 1fl. 30 kr. per Zentnet.
Weißbrod 1113 Kilogr. 24 kr., Kornbred
3 Kilogr. 34 kr. ditio 2 Kilogr. 23 1tr.
Kilogr. 12 kr. Gemischthrod 8 Kiogr
10 kr. 1 Paar Weck 90 Gramm 2 ir,
Rindfleisch I. Qual. 22 kr., 2. Qual. 20 hw
Falbfleisch 10 kr.. Hammelfleisch 22 kr,
S„chweinefleisch 20kr. pr. Pfd. Butter 40 kr
der Pfund.
— —
—R
Nachdem die Koniglich Bayerische Regierung das Offeriren von Original-Loousen der vom Staate garantinten Hariburger
Stadi-Lotterie in den öffentlichen Blättern Bayerns gestattet, erlaube ich mir hierdurch, den soeben ausgegebenen Plan der 266. Ver
oosung zur allgemeinen Kenntniß zu bringen.
Diese Verloosung, welche bekanntlich aus 7 Klassen besteht, bringt im Laufe von sechs Monaten von den 76,500 Loojsen
39,600 mit Gewinnen, und 836,900 mit Freiloosen zur Entscheidung.
J. Cl., Zieh. am 17. u. 18. Juni. betragen die 8800 Gew. u. Areil. 99. AASñ Mart dagegen der Einsatz nur v3 Mar
2. 185. u. 16. Juli 800 159690 * 79
3... , B5. u. 6. August 790 240,490 — 13
1.35 286. u. 27. 244885 20
5., 186. u. 17. September * 9 sr 36,3835 20
6. 7T. u. 8. October 300008 2780835 W 20
7. 2v. 28. Oct. b. 16. Noeb.. 19200 1 Präm., A.AAS Gæ0 10
es betragen demnach die S6006w. Pr.m. Freit. 8. I33 Z00 Mart dagegen die Einsatze nur 100 Man
Die Bewinie und Prämie sind wie folgt eingetheilt
Prämie von 200,000 Mark Hamburger Courant,
Gewinn von 00,000 Mark Gewinne von 8000 Mark 45 Gewine von 300 Mark
75,000 3000 a 88 7200
000 f000 —* 10
790 —00, —XW
—08 200 0
OC 200
3008
20 1200
00 1000 8932 10
13 10,000 112 3008 11297, — 5 *
Freiloose erhalten sowohl die Gewinner der 1. bis 6. Classe, als auch diejenigen der 7. Classe, benen Gewinne bon
110 Mark zugefallen; ferner dise Interessenten, deren Loose in der 7. Classe keinen Gewinn erzielen, folglich geht kein Betheiligtet
jeer aus. — die Prämie von 200,000 Mark ist für das Loos bestimm', welches in der 7. Classe den zuletztgezogenen Haupt-Gewing bon
2000 Mark aufwärts bis 100,000 Mark erhallen wird; der höshste Trrffer kann daher im glückli isten Falle 8300,000 Mark werden.
Die Garantie des Staates der freien Stadt Hamburzg für diese Verloosung, giebt Jedem die Gewißheit, daß letztere solide
jundirl, und zeigen die oben angeführten Chancen und die verhältnißnäßig geringen Einsätze dies schon zur Genüge; für die prompie
Auszahlung der Gewinne sowohl, als auch fur die rechtzeitsge Lieferung der Ernenerungs-Loose und autlichen Gewinn-Listen bürgt
im Uebrigen das gute Renommöe, dessen sich meine Firma seit Jahren erfreut.
Um dem größeren Publisum die Betheiligurg zu ermöglichen, sind die Original-Loose außer in Ganze, auch in Halbe, Vieriel
and Achtel eingetheilt, und sind zur nächsten ersten Classe, deren Ziehung am 17. und 18. Juni a. c. statifindet:
/ Original⸗Loose a 0 Mark Hamburger Courant oder 8 Gulden 30 Kreuzer Südd. Währung.
/a i n ⸗ zen * x vbe
4 * — 1 * — u⸗ *
s 2 vy * —

gegen frankirte Einsendung der Beträge von mir zu beziehen.

In Gemäßheit des 8 2 der Plan-Bestimmungen müssen die nichtgezogenen Loose nach dec Ziehung einer jeden Classe vor dem
auf den Loosen bemerlten Termin erneuert, d. h. durch dieselbe Nrs. tragende, für die folgende Classe gültigen Loose erfetzt werden.
— Diese jedesmaligen Erneuerungen sind für die Interessenten sehr zeitraubend und müheboü, und habe ich zur Bequemlichkeit meiner
Interessenten eine Einrichtung getroffen, wodurch die classenweise Remitlirung der Einsätze sowie die Erneuerung der Loose denselben
erspart werden. — Die Loose werden nümlich von mir auf der Rückseite mittelst eines besonderen Stempels und durch meine eigen⸗
Zandige Unterschrift für alle 7 Classen gültig ausgestellt so daß die Interessenten nur diese Loose zu besißen bruchen, um die darauf
gefallenen Gesvinne zu erheben; die Loose der folgenden Clussen werden bei mir aufbewahrt, und stehts jedem Besitzer eines solchen
sür alle Classen gültigen Looses frei, sich davon selbst oder durch Andere zu überzeugen, daß auch seine Erneuerungsloose sich in
meinem Depot befinden. — Da diese Loose für alle Classen gelten, so erhalten die Inhaber, so lange die Nrs. nicht erscheinen, nach
jeder Ziehung unter Couvert nur die Gewinn-Liste, im Gewinn-Falle aber außer dem Gewinn und Freiloos den dorausbezablten Ein.
‚atz vergütet.

Der Preis dieser für alle 7 Classen der 266. Verlsosung güctigen

Un Original-Loose ist 1000 Mark oder 70 Gulden Südd. Währung.

x 50 2 30 v

J ⸗ 25 17 *

/s V—
und entbinde ich die resp. Vesteller solcher Loose von allen Porto und Listen-⸗Spesen. — Von allen Seiten wird mir für diese Einrich—
jung, welche den Verkehr zwischen meinen Interessenten und mir öbereinfacht und erleichtert, Beifall gezollt, und kann ich den resp.
Lesern rur empfehlen, von derselben Gebrauch zu machen.

Behufs Remitterung der Beträge wolle man sich der Post Anweisungen bedienen. auf deren Couvon die Bestellung der Loo'
und die genaue Adresse des Auftraggebers zu verve

——V *
— — — — — — —— — —— — — —
Redaktion. Drack und Berlag von æzx X.Dem⸗e » in StIngbert.

n Hamburg,
        <pb n="355" />
        Sl. Ingberler Anzeiger.
—25

Her St. In berder Anzeiger (und daß mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerttagz⸗ und Sonntag
ummer erscheint wochentlich vierm albe Dinstag, Doanerstag, Samstaa und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Arzr. oder
122 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Arzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Kaum berechnet.
M 90. —

ESounntag, den 7. Juni.

188174

— —

A
Deutiches Reich.
Manchen, 2. Juni. Sicherem Vernehmen nach wird,
sobald das Budget festgestesllt ist, eine Vertagung des versammelten
Imdiages erfolgen und die'.Wiedereinberufung, zrst nache der
Herbstsesston des Reichstages exfolgen. 6* 3. ..
un chien, 3. Juni. In der Abgeordnetenkammer wurde Mannheim. 4.- Juni. Rohheit und Verwilderung nehdmen
det Anttag Schüttinger · Haud, die Beschwerde des Jesuitenpaters in erschredendet Weise hier überhand. Vor wenigen Tagen wurde
Hrasen Fugger wegen Verletzung der bayerischen Verfassung, durch eine Großmutter vrhaftet unter der Beschuldigung ein voreheliches
diußerachtlassung der Bayherischen Reservatrechte für begründet zu ind ihrer verheiretheten Tochter zu Tode gemariert zu haben.
iten, mit 77. gegen 76 Stimmen angenommen. Der Minister Ob die Eltern, Aubeiter in einer Gummifabrik, darum wußten
des Innern erklärte hierauf, tein Ministerium werde in der Lage werden die Schwurgerichtsverhandlungen zeigen. — Ein verhei
sein, den Beschluß auszuführen. Der Bundesratb werde eint tatheter Arbeiter wurde? ohne irgend welchen Grund auf
Kichtachtung des Reichsgesetzes sich nicht gefallen lassen. Bahern zer Straße von drej vorübergehenden Arbeitern insultirt. Der fich
den Kuchug antreten mussen, — es vor solcher Bla daraus entspringende Streit endete damit, daß der Insultirte von
ade bewahren. Reinister von Luß gab, aschließend an die Ent⸗ emem der Strolche todtgestochen wurde. — Gestern Nachmittaz erschoß
ficlungsgeschichte der Versailler vanane.die Erklärung ab, man fich in der hiestgen Zeughauskaserne ein.Unteroffiziter des hier
sabe die den Keservatrechten von den Ultramontanen gegebent JZarnisonirenden 2. badischen Grenadierregiments Nr. 110. —
Taslegung in Veriailles weder gemeint, noch bätte man die be deute erhängte sich ein hiesiger Einwohner in einer Floͤßerhütte
agliche Interptetat on, wenn sie gemeint wäre, durchsetzen können. I fos. Altrhein Floßhafen). — Gestern wurde nächn der
Fuͤr den Antrag sprachen Schüttinger, Hauck und Barth, dage T lichwimmschule die Leiche eines Mannes geländet, die schon
gen der Referent Schmidt vd Zegein längere Zeit im Wasser gelegen haben muß; denn am Kopf fehllen
Berrtin, 4. Juni. Die „Nordd. Allgem. Zig.“ wieder: die Fleischiheile fast ganzlich. 3
golt, obwohl sie die Geruͤchte üter deutsche Absichten auf Spannen f Der Geschichtsprofessor Karl Mendelsohn-Bartholdy in
ne Wivderlegung werth hält, mit Rücksicht auf die schwerbegreifli- Freiburg i. B. ist irrfinnig geworden und wurde in eine Heilan⸗
he Verbreitung derselben in Madrid und Paris nochmals aus—⸗ talt gebracht. —
adlich, daß sie ermaächtigt ist, die völligg G undlosigteit aller t Kin Alaufenburger Blatt erzählt folgende ebenso haarsträu⸗
jener Ausstreuungen zu versicher. bende als unglaubliche Raͤubergeschichte, die sich in Palaczta zu⸗
Fraukreich. zettagen haben joll: Die Wirthsfrau am Rande des Maldes iag
Bersailles, 4. Juni. Nationalversammlung. Der im Wochenbette — ihr Mann woar nicht zu Hause.
Kriegsminister legt einen Getzententwurf vor betre ffs Verstärkung Zwei Bauern mit Masten stürzen ins Zimmer und verlangen
der defesügten Plaͤtze an der Ostgrenze und beantragt beschleunihle Beld; die Wirthin schützt ihre Schwäche vor und sagt ihnen,sie
Vehandluag derselben. bdune das Geld nicht hergeben, da es im Keller, vergraben
Rochefort wil zwischen dem 15. und 18. Juni in Lon⸗ sei. Die Kauern gehen in den Keller die Wirthin
hon einireffen' und dorl seine „La:erne“ wieder herausgeben. Der — und sperrt hinter ihnen die Kellerthüre ab; ihre zwei
Sache der Republik hat er durch das Manifest, in welchem er die r e zum Richter ins Dorf und laßt um rasche Hilfe
Schandthaten der Communards zu rechtfe«tigen sucht einen schlech- wen er Richter erscheint mit einer Hacke, doch ohne Begleitung,
eleittet Was vist es daß Fhiers und, Gaindetta und undem die Bemerkung der Frau, daß er gegen zwei Räu⸗
srein Landsleuten versichern, ihre Republittabe nichts gemein obe schwach sei, mit großen Worten zurückwies, begann er die
it den Schreckensthaien der Commune, wenn daneben die Ge I erthüre mit seiner Hade aufzuspre gen. Die Wirthin ahnt
muther von der Besorgn ß erfüllt siad, die Republich kbante fürnn ses, ergreist die Pistole ihres Mannes, und zielt nach dem
die Rochefort, Grousset, Cuusaret und dergleichen Menschen die tigler, der leblos zusammenstürzt. Es kommen nun mehrere Leute
Vrucke verden, über welqche sie nach Frankreich zurückkehren? Diese ehen sie öffnen die Thüre und finden im Keller beide Rauber
Furcht hat dem ordre moral des Mac. Mahon'jwen Regimenis erhängt. In den Leichen werden die HRebamme der Loirthin und
hon fruͤher viel Vorschub geleistet und bewirlt, duß Viele seine die Frau des Richters erkannt, die als verkleidete Bauern den
Schattenseiten ruhig hinahmen. Nun tommt Rochefort zurück und Zaub ausführen wollten. Die in das Dorf geschidien beiden Kin⸗
Felnt vor ganz Europa, daß er und seine Genossen in der Ver— er tamen bis zum späten Abend nicht zucück, und als sie
dannung nichts gelernt und richts vergessen haben, daß sie n Wieeee fand man sie erschlagen in der Wohnung
Racheducst zurücktehren. Nochefort, der frührr durch seine beißen
eeed nicht wenig zum Sturz des Kaiserthums beigetragen, * 3 ndo 2. Juni. Das englische Schiff „Admiral“
zat, leiftet durch feine neuesten Ausiassungen der Restauration des at bei Kings Island (zwischen Vandiemensland und dem auftra⸗
Bonapartismus wider seiren Willen Vorschub. Wenn die Bevölke- ischen Festlande) Schiffbruch gelitten und sind dabei 79 Perfonen
rung Fraukreichs so eindringlich an die Schreckensherrschaft der n den Well n umaekommen
Fonmune erinnert wird, so ruft ihr das zugleich in's Gedächtniß,
daßz unter dem Kaisereich wenigstens Ruhe und Ocdnung
hercichten

Dienstesnachrichten.

Auf die erledigte Steuer ⸗und Gemeinde-Einnehmerei Alt—
dorf wurde der Steuer- und Gemeiade-Einnezmer V. W. Hellfe⸗
rich von Meckenhetm auf sein Aufuchen versetzt und die S.euer⸗
und Gemeinde⸗-Einnehmerei Meckenheim dem Einnehmer L. Schell -
haß in Weidenthal übertragen.

Noch niemals ist ein Buu so rasend schnel ver—
kaust worden, wie Dr. Aunry's
Nafu2,

Englaud.

London, 4. Juni. Der Verein der Eisenwerksbesitzer
on Schottland hat beschlossen, die Hochdfen nicht wieder anzu-
unden, so lange nicht die Arbeiter die Lohnherabsetzung ange⸗
amndien haben Die Arbeiller zweier großzen Werke haben die
Anei eder aufgenommen zu einer Lohnherabsetzung von
10 pCt. J
Spypanien.

Santander, 83. Juni. Man erwartel eine Schlacht von
ẽstella, wo die Catlisten in großer Stärke sich angesammelt haben.
cx Genetal Loma ist zur Uebernahme sein s Commandos in
er Nordarmee eingetroffen.

für alle diejenigen,
Höchst beachtenswerth welche geneigt find
auf eine solide und Erfolg versprechende Weise demGluͤce die
dand zu bielen, ist die im heutigen Blatte erschienene Annonce
es Hauses Bottenwieager &amp; Comp. in HUam buro
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        Pil Gremnig dattIor &amp; Tapezioror iust. Ingbort
nan neusten Tapetenmusterkarten in einer grosen Iutrhe
yn den billigsten bis zu den feinsten. 8
Auch halt er Lager, in Oeldruck (zum Waschen) ge—
malten und leinen Fensterrouleaux fertig von 1
Thü an, sowie: J 1.
Vorhangstangen, Vorhanghalter, Roßhaar, Seegras,
Fiber und Springmatratzen, Reisetaschen, Schulranzen,
Dwie⸗alle in sein Fach einschlagende Artikel.
Die Vernachlässigung von Katarrhen ——
sind meist die Arsachen von Kehlkopf-und Lungenschwindsucht ꝛ)c.
Is⸗a Schutz mittel bei⸗ Erkaältungen“ ist daher der seit eiger Reihe von
Jahren rühmlichst bekannte. höchst wohlschmecende rheinische F —
aeee 3 V — Fabri ichen—
Trauben ⸗Brust⸗Gonig⸗ e
von uͤnschätzbarem Werthe, da durch dessen zeilige Anwendung ein oft lan⸗
ges Leiden oder schnelles Siegthum vermieden und baldige Wiederherstellung
erreichtwird. Dieser segensreiche von vielend Tausend Genesungen auf's
Watinste anempfohlene Saft ist bei stets gleichmäßiger vorzüglichster Quali—
lat in . 4 Füllungen zu haben in St. Ingbert bei J. Jriedrich.
—gede Flasche mit der gesetzlich deponirten Schutzmarke. ⸗—

Teaussen de—
werden dit an zweifelhafte Unkernehmungen gewagt, während vielfach Gelegenheit gebolen
ist, mit geringer Einlage zu bedeulenden Capitalien zu gelangen.
Durqh ihre vortheilhafte Einrichtung Lanz besor ders zu einem soliden Giücksversuche
geelgnet ist die staatlich genebmigte und aarantirte große Geldverloosung. er
cint u e teauc
—T — 00 —
250 Silbergulden
eventuell als Hauptgewinn, speciell aber Gewinne von * 16
Mark 200,000 - 100,000 — 75,000 — 50, 000 — 40,000 —
α 25 ον — 3 4 80, 000 — 8,4, 13,000 — 6
12000 13 4 10,000 — I14 8000 — 11 4 6000 — 28 4
5000 2 4 4000 36 4 3000 152 4 2000 - 362 4 1000 u. s. w.
bietet abige Verloosung in ihrer Gesammtheit und kann d'e Betheiligung um so mehr
empsohlen werden, als weit über die Hälfte der Loose im Laufe der Ziehungen mit
Bewinn gezogen werden müssen.
Zu der ichon am
**.
ttattfindenden 1. Ziehung kosten: * J1
Gange Original-⸗Loose fl. 3. 30 XRꝛ.
halbe — —0 1. 45
Viertel , — 7. 535

wobei wir ausdrücklich bemerken, daß von uns nur die wirklichen

mit dem amtlichen Wappen versehenen Loose versandt werden.
Das unterzeichnete Handlungshaus wird geneigte Aufträge gegen Einsendung, Post

inzahluug oder Nachnahme des Betrages sosort ausführen und Verloosungs-Pläne

zratis deifügen ebenso amtliche Ziehungslisten den Lod⸗Inhabern promt übermitteln

Wir versenden die Gawinne nach jedem Orte oder können solche auf Wunsch der
Theilzehmer durch unsere Verbindungen in allen Städten Deutschlands auszahlen laß⸗
n; man genitßt somt durch den directen Bezug alle Vorthele.

Da die Ziehung in aller Kürze beginnt und die noch vorräthi⸗
gen Loose bei den massenht eingehenden Aufträgen rasch ver⸗
griffen sein dürften, so beliebe man fich baldign und direet zu
wenden ann A

Raottenwieser &amp; Co.
Bank- und Wechselgeschaft —U V—
J in Uamhurg 1
Burgervereins⸗ Kraͤnzchen. In meinem Hause im Mühlened sind
Am Mittwoch Abend Zusammentunft be —— 8
Ph. Wentzel. *
— —— —zu vermiethen und sogleich zu be—
Feuerwehr-⸗-Montag zieben. W⸗
WV. Heusser. gidiger.
—5 —1n

hei

ãsupt vnm er. Cluck⸗. Pie Gevinn
0 Mark

An- garantirt

zeichs- Nahrtung. Zoigo.doer: Staat.

Einladung-zur Betheiligung an
—

der vom Staate Hamburg ga

rantirten grossen Geld- Lotierxie

imn welcher üher

c Millionen 900, 000

Mqrsc sicher gewonnen wer
dem mssem..

Die Gewinne dieser vortheilhafter
Geld - Lotterie, welche plangemàss m
76,500 Loose enthàlt, sind folgende
aümlich 1 Gewinn ovent. 360,000
Mark Neue Deutecho Roichs wahrung
oaer 120 0d. haler re da
Speoiell Mark Ort. 200,000, 100,000
75,000 50,000, 40, 000,8 ma
30,000, 25,000, 8 mal 20,000,
3 mal 15,000, 5 mal 12,000, 13
mal 10,000, 11 mal 8000, 11 mal
3000, 28 mal 5000, 2 mal 4000
56 mal 8000, 152 mal 2000, 369
mal 1500, 1200 &amp; 1000, 910 ma
509, 300 &amp; 200, 17708 mal 110
&amp; 100, 203223 mal 50, 40, 20
15, 10 G 5 Mark und kommen
zolehe in wenigen Monaten in 7 Ap
heilungen zur sichern Entscheidung.

Die erste Gewinn.Ziehung ist amt
lich auf den

17. und 18. Junũi d. J.

kestgsstellt, und Kostet hierzu.
dasganze Origium. Loos nur æ Thi.
das halbe do, 1Fhir
das vierteæ do. 1 Sxr.
und werden diess vom Staateé ga-
rantirten Original-Lodsé
(eine verbotene Promesen) gegen fran-
kirte Pingendung des Betra-
ges oder gegen Postvorschuss selbst
nach den entferntesten Gegenden von
mir versandt.

Joder der Betheiligten erhält von
mir neben seinem Original-Loos auch
den mit dem Saatswappen versehenen
Original-Plan gratis und nach statt-
gehabter Ziehung s ofort die amt
licehe 2Ziehungsliste unaufgefordert
ugesandt.

PDie Auszahlung und Vorsendumg
der Gowinngeldor
erfolgt von mir direct an die Interes-
senten promt und unter strengster
Verschwiegenheit
. Jede Beste lung kann
man einfach auf eine Postéein-
zahlungskarbte machen.

Manwendesichdabher mit
den Auft ragen vertrauens-
voll an
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gJeder Kranke findet für fein Leiden
sichere Huͤlfe durch dies Buch. Tausende
Zeugnisse hürgen dafür! — Niemand ver⸗
säume es sich diese neueste vielfach ver⸗
besserte Auflage baldiast anzuschaffen
*5

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5 * 3253833 8*7* 523 8 —25 ** ————— HD3 —— 2
— 2532 — 3 5 3 3 283 55355
— 522 8 * — 838 3 — — 3 2
—x 35 — 2* 5 33* —— 3*5 5 882 * 2. 5 5* 2. 8 238*8* 2 *
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55558 733538 58525857 J— 52*8
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33 235 3835* 53535*335585565533838 —2—338 333 5538
— 343 2837 —353 32385553 *
335863385 33355 2275 5323
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——A 383* 53.2 2552 55 * 527 538385 * 8 5*
—*X * —— ——— 3z8232 —A 271755 * SES *8 — 34 —A
A 55575—53385 7 55 —c0 — ——— 5325 55535 5358
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——41—538—323 25* 332 53523335* * 23333353— 525353538
A53 2 2823 2. 3 ——— 35 —* 32.3.2 333 8* 228
233 3 33 5338837*8 2853—3338 ———33383— 83385
883 833 333338* 233 25358 — 59333332 253338355332
153835382 5 33 35 —253325 —E——— 332935353 3822
333*8332322 5* 255 3 3 — 2323 —
— 3 *55532.3— 33385— 58 2532 53 22 *5—2 233 — ———
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2. —— 823565* * 23868* — 3 285 * 25
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2532 82. 5.4 —— 2327 — 73 —— 52382 52235 25 *
8 53838585 — 7 525333528 3253—22 25587—
2 5223 25 5233332 5275 X — — 23523
— 23233 3087 5533 388 A 233853333 22253 33**
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I5333 —8387 » 5*222*8 25583 35.3 25 — 283 ——— — 2.23 58
—* —32 5 —8 5 * * 53* — —2 —A2 9 2z23*2 7 *
*3 2838* 225* 33 2 —
83873533285 527 .8 8 8 8 35608 8 35228 25
3 33238 28 —5525 553 * 2 25849* 8 2 — *
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5 3333335 * 5358338 3 485 22.
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2 35 23 38*
S*Sas 22 325 3— 2.2 *6 232 5522 —— 2 8 33*8
55323323222 — — — 52728 35332223838 * *
2*82 * 2 — 972— — 12335332385* 532 5. 3*88
2 27332* A — — 15. 5. 5 28 — 52 2
2— —— 2 A82*7 22. 22 Cꝛ 28 —— * ä
5. 2· 5 32* *5553 2 25 532 58* ꝛ23 2 223288
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252 5.23 88383323 533552 8 888
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        5* k. Ingberler Acnzeiger.

her St. Ann bee ruer Anzeitg enr lund das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Dounerstags⸗ and Sonntag

Kummer erscheint wöchentli d viernal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementsvpreis vierteljährig 42 Krzt. oder
CL-—

Dienstag, deun )B. Juiiin. 1174
Deutsches Reich. 5

Bamberg, 6. Juni. Eine von 9558 „Müttern“ des
zxzbisthums Banmberg unterzeichnete Adresse gegen die Civilehe ist
adie Kammer der Abgeordneten abgegangen. (B. Tgbl).

Franlfurt, 5. Juni. Vierzig heute hier versammelte
zandelslammern und wirthschaft.iche Vereine beschlossen: 4) zu
rtlären, daß die Erhöhung der Eisenbahn-Tarife bis nach gesche⸗
ener genügender Begründung zu vertagen und die Frage der
zarifftze nur in Verbindung mit einer Tarifsystem-Reform zu
ehandein sei; b) den Bundesrath zu ersuchen, zuvor eine Ver—
ufentlichung des bezüglichen Materiols anzuordnen; c) zu erklä—
en, daß bei den Untersuchungen über diese Frage Vertreter des
handels, der Industrie und der Landwirthschaft ebenfalls gehört
verden sollten. Diese Refolution soll zur Kenntniß des Reichs-⸗
anzleramts gebracht und der düsseldorfer Delegirten- Versammlung
ꝛes deutschen Handelstages am 12. Jum als Antrag unterbreitet
verden.

Nesunkirchsen, 4. Juni. Der Abgeordnete and Hüt—
enbesitzer Geheimer Kommerzienrath Stumm hat an seine katho—
ijsdea Arbeiter folgende Ansprache gerichtet: —

„An die katholischen Arbeiter! Ich habe zu meinem großen
zedauern erfahren, daß sich einige an dem Straußenauflauf bei
ielegenheit der Verhaftung des Kaplans Görgen betheiligten, ja
indere sich nicht scheuten, Demonstrationen vorzubereiten, welche
gegen die Gesetze des Staates gerichtet sind. Ich weiß, daß Ehre,
bflicht und Gesetzlichkeit im Großen und Ganzen zu sehr unter
duch eingebürgert sind, als daß Viele von Euch solchen schlechten
heispielen folgen werden und sich zu Hetzereien mißbrauchen lassen,
welche sich nur gegen Euch selbst richten müssen. Ich warne aber
viederholt Euch Ale dringend und insgesammt, mache Irden ins⸗
zesondere verantwortlich für seine Angehörigen. Kein Arbeiter
rird auf dem Werke geduldet, der unter dem falschen Deckmantel
er Religion an Agitationen irgend welcher Art theilnimmt, die
rider die von Gott eingesetzte Odrigkeitgerichtet sind. (Saarb. Ztg.)

Frankreich.

Paris, 5. Juni. Das linke Centrum hat beschlassen, je⸗
ien Antrag auf Verständigung mit dem rechten Centrum so lange
urüchuweifen, als diese sich nicht für die definitive Republik er⸗
lärt. — Nach Cissehs Gesetzentwurf belaufen sich die Kosten für
jessere Befestigung der Ostgrenzen auf 77 Mill. Fres., wovon 26
euer verwendet werden sollen.

Paris, 6G. Juni. Das angekündigte Diner beim Präsi—
»enlen der Republik hat gestern statigefunden. Fürst Hohenlohe
am um 7 Uhr nach Versailles. Dem Umstande zu Ehren, daß
n zum ersten Male an einem diplomatischen Dinerhier Theil
nahm, war das gesammte Personal der deutschen Boischaft fein ge—
Nen. Die Mililärattaches erschienen in Uniform. Außer Fürst
ohenlohe waren Lyons und Orlow gegenwärtig Da beide der
Anciennetät nach dem⸗ Fürsten Hahenlohe vorangehen, nahmen sie
ie Plätze zur Rechten und Linken des Marschalls, ferner waren
nehrere Freunde, Gesandte, unter anderen die von Belgien,
chweiz, Dänemark, Italien gegenwärtig, von französischen Dip⸗
omaten Decazes, Chaudordy und Batagnon. Nach dem Diner
Nins Fürst Hohenlohe und kehrte um 11 Ubr nach Paris
urück.

Paris, 6. Juni. Das tinke Centrum hat sich heute für
e Annahme eines Vrogramms enischieden, das kurz gefaßt lauiet:
doclawirung der definitiven Republik oder Auflösang der Natio—⸗
albersammlung. Da das rechte Centrum sich nicht von der ge—
cütigten Rechten trennen will, so ist der Glaube und jede Hoff⸗
Ung auf eine Verständigung der beiden Centren geschwunden. Dem
dogramm des linken Centrum haben sich 110 Depulirte ange⸗
Nossen. (Das Programm des linken Centrums sagt: Mae Maͤhon
nicht Präsident einer sieben Jahre dauernden Repubhk, sondern
ou sieben Jahre lang Präsident der Republik sein. Das
Ve Centrum hingegen betrachtet die siebetjährige Republik unter
Ane Mahons Präfidentschaft blos als ein Provisorium, aunf welches

die Monarchie folgen soll, und die Rechte möchte nicht einmal so
ang warten, sondern sieht die sieben Jahre als die äußerste Dauer
)es Wartens an, behält fich aber vor, je nach Umständen auch
chon fruͤher die Monarchie zu führen. Wo sich die Parteien so
zegenüberstehen, wo die Mehrzahl derselben von vornherein die
Zrundlage der durch sie selbst geschaffeuen Staatsordnung in Frage
iellt, da kann kein Heil für das Land erblühen)
.. Spanien.

Madrxid, 7. Juni. Die Corlisten ziehen sich in Navarra
—I verfolgt sie. Ein französischer Dampfer, der
Bilbas ohne Beobachtung der hergebrachten Formalitäten verlassen
jatte ist angehalten worden.
un Afrika. ang
Oran, 8. Juni. Die spanische Fregatte „Nabas de To⸗
osa“ und der Aoiso⸗Dampfer,San Antonio“ haben 500 der aus
Carthagena entflohenen Sträflinge so wie geraubte Waaren im
Werthe von 200,000 Frs. an Bord genommen und sind nach
Zeuta abgegangen.
J Vermischtee—

Zweibrücken, d. Juni. Im Juni vorigen Jahres
vurde vom Schwurgerichtshofe dahier der Metzger Jakob Adolph
Berger von Oggersheim, weicher feinen Vater, den Metzger Mar-
in Berger von da, getödtet hatie, deswegen zu 14 Jahren
Zuchthaus verurtheilt. Die Wiitwe des Getoͤdteten, Stiefmutler des
Verurtheilter, erhob nun für sich und ihr minderjähriges Kind
Entschädigungsklage beim Bezirksgerichte Frankenthal, weiches den
Jakob Adolph Berger verurtheilte, ihr 6000 fl. zu bezahlen. Letz⸗
ere appelirte, und diese Summe wurde vom Appellationsgerichte
urch Urtheil vom 2. Juni auf 4000 fl, zahlbar in 4 Jahres—
erminen, herabgesetzt. 0(3w. 3tgJd.
frMannheim, 4. Juni. Heute früh verließ ein ftattlicher
Trupp von Mormonen unsere Stadt, um nach der Stadt am
großen Salzsee weiter zu ziehen. Dieselben kagien gestern Atend
aus ihrer Heimath (der Schweiz, doch waren auch etwa 10 Würt—
temberger dabei) mit vier Fuhrern hier an. Es waren 100 Koͤpfe,
der größere Theil weiblichen Geschlechtss. —

In Vinningen wurde am 30. Mai eine Frau vom Blitz,
der durch den Schornstein in die Küche fuhr, erschlagen und eine
neben ihr stehende Magd schwer getroffen; zwei ebenfalls in der
düche befindliche kleine Mädchen blieben unversehrt.
7 OHru. F. P. Buhl von Deidesheim verkaufte unter ande⸗
ten feinen Weinen auch seine femste 1868er Auslese an die
derren Gebr. Nassauer von Mainz zu 8500 fl. per lausend
diter. U
f Düsssel dornrf, 8. Juni. Ein auswärtiger Schuster
vollte vor einigen Tagen hier seine Ledereinkäuse machen, trat
aber vorerst in ein Wirthshaus, um sich an einem Glase Bier
uu stärken. In der Wirthsstube befand fich außer ihm noch ein
Bast, der neben ihm auf der Bank Nüsse aufllopfte. Der Schuster
sog. seine Börse und zählte den Inhalt auf den Tisch, um seine
Sinkaufe zu bestimmen. Als er mit dem Zählen fertig war, stand
ꝛer andere Gast auf, strich das Geld ein und spang mit den
Worten: „Del stimmt!“ zur Thüre hinaus. Der erstaunte Schu—
ttet soh ihm zuerst verdutzt nach, sprang dann auf, um ihm nach⸗
utilen, fiel jedoch sofort auf die Bank zurück —,er Gauner baue
en Rochsschoß des Schufters auf die Bank festgenagelt und sand
Zeit mit dem Gelde zu entkommen.

F Die 19jährige Tochter des Präsidenten der vereinigten Staa—
en von Nordamerika, Fr. Nellie Brant, wurde am 11. v. M.
m weißen Hause zu Washington mit dem 23 jährigen Chacrles
Frederik Sartoris, Gutsbesitzer in England, getraut. Das neu⸗
crmälte Paar reiste Tages darauf nach Euroha ab.

DAiennéegsnachrichten.

Der Steuer⸗ und Gemeinde-Einnehmer Philpp Besse in
Altenglan, wurde auf Ansuchen auf die erledigte Steuer- und Ge—
neinde Einnehmerei Kusel verfseßzt
        <pb n="360" />
        Das große Loos von ev. 120,000 Thaler
weitere Thir. 80.000, 40,000, 30, 000,-20, 000, 46, 0000 2 4512.000,
000, 3 4 8000, 3 4 6000, 5 4 4800 ꝛc. ꝛc. kann man auch diesmal wieder
gewinnen in der neuen, von der freien Stadt Hamburg errichteten und garantirten
roßen Geldlolterie. Diese Lolterie ist im höchsten Grade vortheilhaft für das spie—
iende Publikum eingerichtet, denn es muß in derselben jedes gezogene Loos einen
der enthallenen 39600 Gewinne unbedingt eérlangen, außerdem kommen 7100
Freiloose zur Bertheilung. Da wir mit dem Verkauf der Originalloose direct be⸗
ruftragt wurden, so können wir solche zu Originalpreisen ohne Berechnung weiterer
Provision erlassen. Wir versenden daher für bevorstehende Ziehung 1. Classe, welche
schon am 17. Juni d. J. stattfindet, gegen Einsendung odet Nachnahme des Betrages:
Ganze Originalloose a fi 8 30 kr. Halbe a fl. 1.45 kr., Viertel a 53 kr.

Amtliche Pläne und jede weitere Auskunft gratis.

Der pünktiichsten undsorgfältigsten Bedienung kann sich Jedermann versichert halten
und dürfte unsere Stellung hierfür die beste Bürgschaft bieen.
Man beliebe daher gefällige Aufträge baldigst und direct gelangen zu gelassen an
das Bankgeschäft von Strauxss &amp;C Conmmp. in Hamburg

i e⸗α als FHeilage Allgemeiner
Anzeiger für das Königreich
8Zaveru N37.

daupt. Gewinn ev. Olucks- Die Gewinne

360,000 Mark 64
Neue Deutsche An- garantirt
sei, ug. zoigo. der Staat.
Jin'adung zur Betheiligung an di—

——
der vom Stante Hamburg ga-
rantirten grossen Geld-Lotterie

in welcher über

Millionen 900, 000
MqGqr sicher gewonnen wer—

dem miuussemn.

Die Gewinne dieser vortheilhaften
Jeld- Lotterie, welche plangemüss mu
76,5600 Loose enthalt, sind folgende
mlich 1 Gewinn évent. 360,000
Mark Neuse Deutecho Reichswahrunog
oder 120,000 Phalor Pr. Ort.,
ꝓpeciell Mark Ort. 200,000, 100,000
75,000, 560,000, 40,000, 2 wal
30,000, 25, 000, 3 nal 20, 000,
3 mal 15,000, 5 mal 12,000, 13
mal 10,000, 11 mal 8000, 11 mwal
6000, 28 mal 6000, 2 mal 4000.
56 mal 3000, 152 mal 2000, 369
mal 1500, 1200 &amp; 1000, 910 ma
500, 300 &amp; 200, 17708 malI 10.
G 100, 20322 mal 50, 40, 20
15, 106 6 Mark und kxommen
zolche in venigen Monaten in 7 Ab-
theilungen zur sichern Pntschkéidung.
Dis erste Gewinn-Ziehung ist amt·
lich auf den 5

17. und 18. Juni d. I.
—
dasganze Origin. Loos nur æ Thi.
Ans halheeee d⏑ö 17ThlIr.
das vierte do. 15 Sgr.
und werden diess vom Staate ga-
rantirten Original-Loose
(xeine vorbotene Promesen) gegen frap-
kirte Pinsendung des Betre—
ges oder gegen Postvorschuss gelbet
nach den· eontferntesten Gegenden vop
mir versandi.
Joder der Betheiligten erhàlt von
mir neben seinoem Original-Loos auch
don mit dom Saatswappen versehenen
Original-Plan gratis und nach gtatt-
gehabhter Ziehung s ofort die a mr
si ehe Ziehungsliste unaufgeéfordert
—

Die Auszahlung und, Versendung
der Gewinngelder
srfolgt von mir direct an dié Interes-
zonten promt und unter strengster
Verseln wiegenheit

Jede RestelIIung kam
man einfach auf eine Postein-
zLUngskarte machen.
Manwende sichdabher wit

den Aufträgon vertrauens-
70 1ILan
damuel Heokscoh ersen.

Bankquier &amp; Wechsel-Comptoir in

ILA IA Hhux

köaαααäααα.

— a 21
Ffranzösische Kaninchen) reine Normandiner,
ind zu haben bei

ilolaus S. v. Johann Siegwart. 18.
Zhilipp S. v. Philipp Gräser, Barbara
T. v. Joyann Blug, Johann Karl S. v.
Zatl Hüpchen, Franz S. v. Peter Fischer
ind Katharina T. v. Johann Joseph Jung⸗
leisch. 14. Ernst S. v. Peter Gebhard.
16. Johann S. v. Friedrich Ries und
delena T.“ v. Philippe Munzinger. 18.
Zeter S. v. Philipp Metz und Heinrich
3. v. Joseph Stolz. 19. Georg Sohn v.
HZeter Klos, Karl' S. v. Friedrich, Steeg⸗
nann, Barbara T. v. Jaokob Schweitzer
und Elisabetha T. v. Christian Foos.
22. Louisa T. v. Heinrich Schmitt. 28.
Thristina T. v. Johann Uhl. 25. Sophia
T. vp. Geora Koch. 26. Elisabet ha T. v.
Johann Joseph Weidmann. 27. Peter S.
. Peter Martini, Maria V. v. Johaun
Jungfleisch, Johann S. v. Johann Jung—
leisch, Johann S. v, Johann Deischmann
ind Elisabetha T. v. Joseph Menges. 28.
klisabetha T. v. Valentin Gestier. 29.
Jakob S. v. Wendel Schmitt. 81.
Flisabetha T. v. Jafob Maurer...
Gestorben sind ⸗ c
m 2
z. Johanna Ehrhardt, 7 Me all, T. v.
Adolph. 7. Helena Schwura, 19 J.alt,
edig,! T d. Jakob. 9. Maria Anna deif,
35 Janlt, Wib v. Joh. Jos. Ehrhardt
z. Jo hann a Seibert; 24 T. alt, T. v.,
vilhet m. 12.Peter. Blaameiser. 6 M.
alt, S. v. Peter. 14. Magdaleno Juliana
dlein 3J. 4. M. alt, Te v. Wilhelm
ud; Johann Ries, 1ã J. 6 M. alt, S.
3. Daniel Jakob« 17. Jalob Sglicling,
1. J.ali, S. v. Jafko. .
iO.: Nitol us Pressmann, 38 J. alt,
Bittwer,“ v. Apolonia Selgrad. 20. Fried-
ich Hitzelberger, 2 Jahr 10 M. alt, S.
1. Johann: 23. Maria Zintel, 30 J.
ilt, Eheft? d. Theodor Ehrhardt. 25. Eli⸗
abetha Ewerle, I.J. 6 M. alt, T. v.
Jakob. 28.. Heinrich Spaniol, 43 J. alt.
fẽhem. v. Wilhe lmine Günther und Johann
Joseph Beck, J. 6 M. alt, S. v.
Petert. 35.
VBVereöehelicht haben sich:

Im
2. Peter Klein mit Elisabetha Hartz. 16
Johann Georg Weiland mit Maria Qui-.
in. 19. Haymaunn Stade mit Regina Beer.
24Peter Buchhejt mit Barbara Jung⸗
leisch und Joh nn Baumann mit Carolina
Westrich. 08
St. Ingbert, »den 5. Juni 1874.
Das Bürgermeisteramt
Ehandon.

DJe dem Unlerzeichueten stehen voschiedene
rnas rinen
aus einer der desten Fabricken der Pfalz

zum Verkauf.
PHmil Crovoniq.
In wns Hause im Muhleneck sind
—X 7 2 —
n is mt
zu vermiethen und sogleich zu be—
ziehen e — vz⸗
ęeu Rédν..
— —— ⏑ — 0
Illustr. Wochbl. Omnibus
redigirt von A. Slottko, erscheint je⸗
den Sonnabend und lostet vierteljähr⸗
lich 13 Sgr.—46 Hr. Rh.,8 wöchent-
liche Hefte a 4 Egr. 14 Kr. Rh.
Inhalt: größere Erzählungen, beleh—
rende und unterhaltende Abhandlungen
aus der Feder renommirterSschriftsteller,
interessante Illustrationen ernsten und
humoristischen Genres ꝛc. Abounements
werden jederzeit von allen Buchhand⸗
lungen und Postanstalten entgegen—
genomwmen..
Civilstand
der Stadt St. Ingbert pro Monat
Mai 1875. —

Geboren wurden ·;·;:;
Am

1. Mai Emilie T. v. Georg Bauer.
3 Karolina T. v. Jakob Quirin.6. Mag⸗
qalena T. v. Heinrich Steinfeld und Ko⸗
olina Margaretha T. v. Luf wig Schaum.
7. Elisabetha T. v. Peter Nothhof und
Beorg S. v. Peter Lang. 8. Joseph S.
b. Johann Hoffmann und Karl Friedrich
S. v. Heinrich Bucker. 9.“ Louifa T. v.
Ludwig Buchheit. 10. Otto Eugen, S. v.
Franz Xaver Dem etz. 11. Lonisa Maria
C. v. Luewig Schum acher, Maria T. v.
Nekolaus Batsch, Batbara T. v. Peter
Schein und Richard S. v. Kar Schanck.
12. Katharina T. v. Peter Kneib und

I——————
echnungen
in 2, 124 und js Bogen zum all gemeinen
Gebrauch sind vorrathig in der Drud rci
dieses Blattes.
———— — — — — — — 68
Rednnog, Drad und Verlau bon . Teemexnein Si. Jungbert 9
        <pb n="361" />
        — * 5
—82—2 —22 522228 8
s353555553; 532358
33553 55338254 5333
— 3
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—A— — ————
*333 5 — 3*
* 2 2 x— 2 855 232232 282 * 3
A —553—557 — 5538 535 582323272
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s—3 3 5 52357 35—2 —53335384
25385 53* — 5 33
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*255258. 2358* 3* — —A 22.355 e
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——3218.2 5* 25557.
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3 3273325 — —
28 — —— — — —28 J
23 *—5323 J.52383 —— — 28
— —7335* —
6— — 28338
552 2 5 5382 —33233363357*
25535 55——— 3 556 385325 58
5 — —— — — 2 — * F
2 z58338
* — * 35 553 *5 — — —— 5
2283522 5 83555355 532833353
352 — 2224 **

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23335 —A—— 8 * .* 2 25 *.
— —— 7 — 235* F — *3 2
— 2228 — 3528525 — 4 —A 32 — — 95 32 *
8 5—3 3 5585 — — * * —A — *⸗ — e 2 5 *88 —D *
— * 5—— 5—286332 * 2*85 322
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8* —8— — 52— 23 — 928 2 — 223 2 5252 —— *
5 —— 58— —E 758* 75 553 — 25 * 7
*.553373——55 —53 2233265 2. 5 32 3 8
——758 —5—— 88 8 —2338 3 — ———— —
—— 25583 5325— SS. —3255 —2,53 295
——532585 3 —86 525223 2 32333688 385 53
— 72 *—* * —3 — 3 VV — *
— 332 2 553383367 2*8 67
— 8 * 5 85 S 37* — ——A 7285 J
5325253 — 3358 I8 45 * 2z580—
32 z5 3 — — —
99 * 2 —A m3* * ———— 75 2 2 22 9* * 8232
————— —— 282 —422 — — as 2 83 8 8 255 Ge
55 —5 2 * *8 28 — — — *8 5 — 2 *
228 2253 * —758 — 52328 S 36 53555 335335380* 2.125 —88 525
3 3 38 38855 J5 83378 3 73383
257* —525— 23 2* — 2?— —— * 32353335 5
5232525527 35* 532338 —53—5537* *287 —32332338 3382
25852 * 22 9 25 2 532282833232 22 — 523— —8 5222 E—5
—23 2723—23 — — 2 283 3233232 25 — —— 125328
28 —8 ——22 58 3. 525 8 — —2 22 i 2 2328
228*53533533 — — 33 —332 8 z232382 2 53
1553532 —. 522 —— 25—5 —— —— — * 38** 2 32 223 2
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— 588 5233* 2 — — —— 2 —— 52 235 —*
55 5 8 — 253328 55 3 3358 5.
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2 2*2 —2555 — 5283 * —232—2 — 82 E —— 3— 2
35823254555 755 —728 *43 15225258 5332 3720 3553 *28 —
— — — 5 * — 555 —2533——3824 5 27 —58 ———2
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553233 * * 2 3833 73——33235833 22 25 — 8 2*
—28*—3 — 22 * 5,2 858355 5 —53 35
T 8 —AA —53232 —A * 25 * 3 —
p —* 2B5 3 58 — 222 —— — — 23 2 22* ẽ 3 *5 3
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2*2 — 2* * F p * — — e —
53335253 5333385333357337 3——85
2* —A 22EB4 — E 9 5 2 — —27 5
2 — 3553235 I5 5—3—287 5 5—88
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23 * 228*. 73 —522 535 —85—825 z3
8 5335353888* 538——53553 — 23533 553
22 — * *2 —— 5 8 2 32 27 2— 2 327
— — GG 3—3— 35* —25383 —5 7835 327
32 222 — D2 — —3258823538* *
22 2* ——M 2 28 35 3—232 —3 —* 2 —8
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25 83
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———⏑—— 225388

275 22 —

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2. 2 —VV ——— —

2 —8 — * ———7*

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—? E — E — —X 2 —

8 —* 20 —8* — — —525

5———33 33 2288 3336*83 3235383

„5e—222* 3 — — 3 22 — 357 — 222* 5

323 838 3333 37* 533508 5

258223 —— 8273*7 2353736
—5335—33 27387 568335 3s85825

— — 55 52— 323 — —8355 S238

* 53 4* 355 —»538532 272285* G * —z5—2 5ñ S „522

34 853553 8232 j 8 *7 *28 z33 *23 823222

3 3 8 33538

2 —J95s 2 2M2 * — 8 28238 ** 25 — —22322

322 722* —A — — —38 —

— z3—3 — —3— ——53 3335

* * — — — — 2 * 2 * 9

z3335 33 33833 3 55 3485

z2285— — . 788—352 560422 —A— TRBEBB 0 —*28

222322 — — 323358325 88232 —
—353535. 3 23355 553—5323 5222—358 ———32—53236 52
3 —3 3 5 223323 53
* —222275 * * — 242 * 5

38 z 3333333 —

3223 *838 —25 72— 80 23355 233685 8 5326—85353

5** — ᷑ 3 — 06 — —

—B — 58255 3333555 B3832555 53—5
* RBSORGGS SES 33323E5 —A —
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        — 2 77 22352329 2
aAs 832 εe. 3 3
23 53 * — 2 37
—3 3 33—82583 — 38 23335 3557—
23539333 —5353 — — 212333 33389 2332395
— *—2 322 60222 38 3*8* — — 23 5 2522
3272 z2.53225 2 * * 21222323 2233325 2 2 3 — 55— 32757 533
—282 23 5— — 43 583 3555333365325 2257 * 1222 —
5 5 —352 —. 23 23353 5—5235* 2 3335222* 5*
95 5332338* 2 — — 25 5, 58723 ** *5836
332 4 — 2 — — 2* —3— *2 2 3 — 9 8 M
28 — —— 2 53 2377 222 — 2 —— — *3.25322 2.3 7 26
2 5. —5 * 8 2 5— —3 — 7 522 — 32 7 7
23822 —A 2 3383 535 * 538 * 65333 ** * —A—— —
7 —2 se 28 —A — 2 — * — — 220 — .26 52
158323— 3.2 0 — 23335 * 2 RS F —A 2 83 *
—ã 2 —— — — Z. 2 22 —A 23 — 8 2 2. 2 272232.2 2
252. —— 2. 38 2 75— 8 »7 2277 235532.2833 ES *
3 22 3 3 — 3 8
5133* 29 — 32 5833 238 23* — 3 2.
2332. 43 3232.23. — 533223233 53* * 23520 5255
— 53233 353533 22558 s2372 —
28 2 W232327223. 237832232 222. 53 —— 2— 3 — 8
kag 285 333 33—33838834 558 57 — 223 3222 *5373
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35332* — 53272 —e —2 2288 8.32 683512
8 8 —25 53 7 7223523233 — * 7 3 72. 7 2&amp;—2 2. 5
83. 8 2558 233 2 5 2385 327 38223 272 D.
i 3 ——333 28235533337—
25 253 3* 527* 3723 — . — 52 23 5*83832*33
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— —8333—332 35833878 —3383
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233 — —53 35368333380688 — 53335 5 58 333335369
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2 28 — 27 535 —— —8* 223 —— —
23 3 *32 2 322.26 5 75 — 2 — — 5 —8727 04
— —82 1723 —2 2 5223 — —2 3353 3 2525 — 2232 38 32
22 * 2 RXR — —— — t ———— — * 2 8*
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—2.. 72 55 —“ 8* —— — 22 7. — —
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2— —338 — 833322 *3353*333558
275 585823 12 2828 — 3 2 322 — 2— —A 322 322 E
——23 327 —— —2323273 —2.257 3 —— 283
23 — — ——72 —A— 5 232 5*5 ——
325 m e 25335*2 323—332— 553 3242*
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Eir —B 23 7822 *23. — — 7 — 2832 3 2 *
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3* — 18*333 358 32353
5 — 232251
——— 2275. J * 8 8
———— — 125 — 8533 ———
537 ———
122 32833*5335 23 2227 . 235 8833 a 2
* 2 8 22 2 253 55 7 *22 2*
122 — 57 2 22 253 2 2 — 222
535* —— 18 * 3335 528
538 38228 558 2 x —&amp; 2332 2 8.
— 3356 —— — 23433364833
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— —55535 53
2 8* —— 38 3 47 5* 23559 3 2 —
53 *833 2 38.33 3726 —25336
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232.28 — — m.5 * 535333
*2 857
* * ⁊
— 23583 228 —— *3358
* 5235* 3 — 2238 827
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        St. Ingberker Anzeiger.

— —

Her Stk Inoberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienbtags⸗ Dounerstags- and Sonntag
kummer erscheint woͤchentlis vrermale Dinstag, Donner Stag, Sa msatag unn Sann tag. Abonnementspreis vierteliahrig 42 Arzt. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Kergr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

Donuerstaa, derr 187 4
Deutsches Reich

Munchen. 9. Juni. Abgeordnetenkammer. Der Minister
des Inneren legt den Entwurf eines neuen Landtagswahlgesetzes
vor. Derselbe enthält eine vollstãnd ig neue Wahlkreiseintheilung.
Tr lehnt sich am das (jetzt geliende) baher. Wablgesetz von 1848
und das Reid Stagswahlgesetz an. Beibehalten ist die Beftimmung.
daß auf 31,500 Seelen ein Abgeordneier trifft, sowie die, daß
zas Wahlrecht erst mit dem 285. Lebensjahr beginnt. Die Wahlkreise
verden also künftig gesetzlich festgestellt (gegenwärtig durch Regie⸗
cungẽverordnung,) für je einen Abgeordneten wird ein eigener
Wahlkreis gebildet; ausgenommen die Städie München, Nürnberg
Augsburg und Würzburg. Im Ganzen sind es 125. Wahlkreise
mit je einem und 13 mit mehreren Aggeordneten. (Also bilden
die vorgenannten vier Städte nicht die einzigen Ausnahmen.)
Statt der Tagegelder sollen die Abgeordneten 1000 Reichsmarf
ils Aversum für jede Session erballen,

München, 8. Juni. Dem Vernehmen nach, schreibt die
Donauz.“ wird der Referat für Kultusangesegenheiten in der Ab—⸗
Jeordnetenkammer, Herr Domkapitular De. Schmid. Anträge be—
züglich einer Reorganisation der Gewerbschulen einbringen, welche
inter Anderm die Vereinigung der Gewerbschule mit der Industrie⸗
qule berwecken. In jeden Kreife soll eine Industrieschule in's
Leben gerufen werden; in den Kreisen, wo bisher sich noch keine
Industrieschulen befinden, müßten demnach solche gegründet werden
Die ganze Schule bestehl nach den erwähnten Anträgen aus secht
Jahreskursen, von denen vier der bisherigen Gewerhschule zufallen
Die übrigen Gewerbfchulen fönnen je nach Bedürfniß des betreffen⸗
den Ortes zwischen zwei und vier Jahres kursen schwanken.

Frankreich.

Paris, 5. Juni. Die boapartistische Propa—
zanda wird auf dem platten Lande mit größlem Eifer
jorthetrieben, ohne daß die dortigen Behorden derselben hindernd
in den Weg sreten. Außer den Schriften zu Gunsten des Kaiser.
reichs vertheill man auch zahllose Photographieen des kaiserlichen
Brinzen. Dabei betheiligen sich auch Deputirte, wie Haentjens
)et eine Unzahl derselben in sein Departement (Sarthe) sandt⸗
ind sie mit folgendem Brief begleitete:

Mein Herr! Wenn man auch die Dienste anerkennt, welche
er Marschall Mac Mahon dem Lande leistet, so ist doch Jeder⸗
nann der Ansicht, daß al⸗ endgiltige Regierung das Ka serrtich
ins allein retten kann. Ich sende Ihnen einige Exemplare der
hortats Dessen, der eines Tages Napoleon IV. sein wird. Geben
—A Ihren Freunden, und wenn sie
andere wollen, so können Sie deren von mir verlangen. A.,
baentjens, Deputirter.

, kine andere Art von Propaganda wird mit den für Kinder
zestimmten kleinen Fahnen betrieben, anf welchen sich die Wort⸗
befinden: „Vive PEmpereur!“ (Es lebe der Kalser ) Dieselben
verden auf den Jahrmärkten unter den Augen der Gendarmen,
der Maires und der uübrigen Beamten zanz offen gratis vertheilt
die Prodinzialbehörden, die ohnehin zum großen Theil bonapar—
iisch and, wollen, da die Ruͤckeht der Kaiserreichs wieder
noͤglich scheint, ihre Zulunft nicht kompromittiren und schreiten
aher nur selten gegen die Bonapartisten ein.

Aus Paris, 5. Juri schreib! der M Corresp. der Pfälz. Post⸗
Ich will Sie nicht mit den innern Sireitigkeiten der National—
*FAammlang langweilen, dich beharre dei meiner Ansicht,
aß eine soiche Versammlung nicht lange mehr zusammen halten
ann. „Eie riecht schon.“ Man bemüht sich deshalb auf der
kechten, das Wahlgesetz rasch derartig zuzustutßen, daß die Nederlage
der etwaigen Reuwahlnicht alln groß wird. — Handel und
Vandet stoce, immer medr was sich besonders an dem bedeuten—
nen Ausfall in den Einnahmen der französischen Behnen zeigt.
deseben haben in den ersien 4 Monten dieses Jahtes über acht
rillivnen weniger ertragen als im Vorjahre und man befürchlet

vch größere Abnahme des Verkehrs.

Spanien. F

Mandrird, 8. Juni. die amtliche „Gaceta“ meldet, daß
ie Regierungstruppen ein Gefecht mit vier carlistischen Truppen⸗
ibtheilungen hatten, worin die Carlisten 80 Tod!⸗ und 30 Ge⸗
angene verloren.

Amerika.

En aus Mexico, 18. Moß. dauirker Bericht des Newyork
derald“ meldet, daß Sennor Castilla, Alealde von Jacobo im
Staate Sinalsa, dem Prafeeten feines Districtes officieu mitgetheilt
zat, daß er den Jose Maria Bonilla und sein Teib verhaftet
gerichtlich verhört und lebendigen Leibes, wegen verübter Hexerei
derbrannt habe. Der officielle Diario⸗ bestätigt diese Schand—
hat und fuͤgt bei, daß der Scharfrichter unterdessen genöthigt wurde,
ein anderes altes Weib und ihren Sohn wegen des gleichen Ver.
gehens zu verbrennen.

Nwe⸗-York, 7. Juni. Rochefort ist auf dem Dampfer „Par⸗
hia“ nach Europa abgereist
—ermiu ———.

* In Blicweiler bei Blieslastel zersprang der Boͤllet, mit
velchem bei Gelegenheit der Fronleichnamsfeier geschofssen wurde,
vodurch ein verheiraiheter Mann so schwere Verletzungen um Kopfe
erhielt, daß man an feinem Aufkommen zweifelt.

. Zweibrüden, 8. Jum. An Montag den 15. 1. M.
vird die Schwurgerichtssesfion für das zweite Quartal 1874 be—
zinnen, und werden sich vor den Geschworenen zu verantworien
jaben: 1. Georg Hübner, 28 Jahre alt, Tagner von Franken⸗
hal, wegen Körperverletzung mit nachgefolgtem Tode, vertheidigt
urch Anwalt Gießen. 2. Den 16 Johann Jokob Röder, 61
Jahre alt, früher Wirth in Ludwigshafen, zuletzt in Amerika, we—
jen betrügerischen Bankerotis, vertheidigt durch den Auwalt Ro⸗
enberger. 3. Den 17.: Johann Lehr,. 27 Jahr alt, lediger
Naurer von Dudenhofen, wegen Körberverletzung mit nachgefolgtem
Tode, vertheidigt durch Rechtskandidat Tisch.“ 4. Den 18. (8 Uhr):
Michael Stähler, 19 Jahr all, lediger Tagner von Friedelsheim,

wegen Körperverletzung mit nachgefolgtem Tode, vertheidigt durch
Rechtskandidat Kiesser. 8. Denselben Tag (3 Uhr): Karoline Deß⸗
loch, 27 Jahr alt, ledig don Wattweiler, zuletzt auf der Schnap⸗
ꝛach, wegen Kindsmords, vertheidigt durch Rechlskandida Molitor.
5. Den 19.: Emil Holl, 47 Jahr alt, suspendirter Steuer- und
Bemeinde⸗Einnehmer in Kaisferslautern, wegen Unterschlagung mit
mrichtiger Buchführung, vertheidigt durch Anwalt Rosenberger.
1. Den 20. (8 Uhr): Philipp Steitz, 19 Jahr alt, Schmied bon
—A Körperverleßung mit nachgefolgtem Tode, ver—
heidigt durch Rechtskandidat Gebhart. 8. Denseiben Tag (4 Uhr):
datharina Hunsicker, 27 Jahr alt, Dienstmagd von Nicderhausen,
zuletzt in Oberauerbach, wegen Kindemords Bertheidiger bis itzt
noch nicht ernannt.)- 9. Den 22. und 28. Georg Anton Braun,
32 Jahr alt, Taxator beim Leihhaus in Speier, wegen Brand-
tiflung und Dievstahls, verlheidigt durch Anwalt Erbelding. 10.
Den 24. (8 Uhr): Karl Cöfler, 22 Jahr alt, zuletzt Gemeinde—
chreiber in Alsenz, wegen Urkundenfälschung und Unterschlaqung,
hertheidigt durch Rechlskandidalt Gebhart. 11. Derselben Tag
3 Uhr): Karl Schlösser, 32 Jahr alt, Steinbrecher boh Setbach,
wegen Körperverletzung mit nachge folgtem Tode, vertheidigt durch
Rechtskandidat Dümmier.

Mäüngchen, 7. Juni. Wie wir bvernehmen, hat der
önig dem Herzog Karl Theodor das 14. In: Regiment
dacant Hartmann verliehen. (A. 3.)

— Diensesnachrichten. —

Der 2. Staatsanwalt amnl. Bezirksgerichte Kaiserslantern.
d. Böching, wurde zum Assessor extra gtatum an diefem Ge—
richte ernannt.

— — — — — — —

7 dür alle diejengen,
Hoͤchst beachtenswerth welche geneigt find,
auf eine solide und Erfolg versprechende Weise dem Glücke die
Hand zu bieten, ist die im heutigen Blatte erschienene Annonce
des Hauses Bottenwiser unt Comm in Uamhure
        <pb n="364" />
        Der Vorstand des Bürgervereins
wird hiermit eingeladen zu einer
ziheng am Sonntag Nachmittag um
z uͤhr im Saale des Herrr G. Jung

Betreff: Wichtige Besprechung.

St. Ingbert, den 10. Juni. 1874.

Fischer,

— — ruee
Monlag den 15. Juni
Jahrmarkt
in St. Ingbert.

E. M. Laur hat zu vermiethen:

Die Brunnenwiese in der Gaß,

eine Wiese in den Stegwiesen,

eine do. in den Großgärten.
und hat noch einige Centner gute Kartof⸗
fel au verkaufen.

Bürgerverein.
Sonntag den 14. Juni 1874, Nachmit—
ags 3 Uhr im Saale des Hrn. G. Jung
Generalvorsammlung.

Besprechung einer wichtigen Ange -
legenheit.
St. Ingbert den 10. Juni 1874.
Der Vorstand.

Todes-⸗Anzeigeo.
Freunden und Bekannten die
betrübende Nachricht, daß es
Gott dem Allmächtigen gefallen
hat meine geliebte Gattin
VRegina Kammerer

geb. sehmann

in einem alter von 27 Jahren
nach langem Krankenlager gestern
Nacht in ein besseres Jenseits

abzurufen.
Um stilles Beileid bittet
St. Ingbert 11. Juni 1874
der trauern de Gatte
—D

3 ducks- HPie Gewinne
—*
Nereo Pentscho An- garantirb
zeige. dor Staat.
imladung zur Betheiligung an die
———
der vom Stante Hamburg ga-
rantirten grossen Geld- Lotterie,
im welcher ühber
J Miilionen 900, 000
Mqrc sicher gewonnen wer-
den müssen.

Die Gevinne dieser vortheilhaften
Jelã Tosteris, veleho plangemass ujur
76,500 Loose enthalt, sind folgende:
ulich 1 Gewinn event. 360,000
Mark Neue Deuteche Reichswährung
»der 120,000 Thaler Pr. Ort.
ꝓpediell Mark Ort. 200,000, 100,000
75,000, 50,000, 40,000, 2 mal
30,000, 25,000, 3 mal 20,000,
3 mal 15,000, 5 mab 12,000, 18
mal 10,000, 11 mal 8000,11 mal
6000, 28 mal 5000, 2 mal 4000,
36 mal 3000, 152 mal 2000, 369
mal 1500, 1200 &amp; 1000, 910 mal
500, 300 6 200, 17708 mal 110,
&amp; 100, 20322 mal 50, 40, 20.
15, 10 &amp; 5 Mark und kommen
zolche in wenigen Monaten in 7 Ab-
heilungen zur sichern Entscheidung.

Pie erste Gewinn-Zisehung ist amt-
liieh auf den

17. und I8. Juni d. J.
estgsstellt, und kostet hierzu
dasganze Origim Loos nur 2 Thl.
das halbe ddo. 1Thlr
das viertel do. 15 8Sgr.
und werden diess vom Staate ga-
rantirten Original -Loose
Keine verbotene Promesen) gegen fran-
xirte Pinsendung des Betra—
Fes oder gegen Postvorschuss selbst
dach den entferntesten Gegenden von

mir versandl.

Jeder der Betheiligten erhält von
nir neben seinem Original-Loos auech
den mit dem Saatswappen versehenen
Original-Plan gratis und nach statt ·
zehahter Ziehung s 0fort die a m t⸗
liehe 2Ziehungsliste unaufgefordert
ugesandt.

Di Auszahlung und Versendung
der Gewinngeldoer

arfolgt von mir diroct an die Interes-

zenten promt und unter strengster

Verschwiegenheit

Æ. Aedeo Bestellung kann
m nfach auf eine Postein-
dahlungskarbe machen.
AMan,wende sich daher mit
denankträgen vertrauens
vOM an
damuol Heokscher sen

Bankquier &amp; Wochsol · Comptoir in

iAain hurg

I „auspende—
werden oft an zweifelhafte Unternehmungen gewagt, wahrend vielfach Gelegenheit geboten
ist, mit geringer Einlage zu bedeutenden Capitalien zu gelangen.
Durch ihre vortheilhafte Einrichtung ganz besonders zu einem'soliden Glücksverfuche
geeignet ist die staatlich genehmigte und agrantirte große Geldverloosung.
, arlc.
J oder
210,.000 Silbergulden
veniuell als Haupigewinn, speciell aber Gewinne von
i 20ο dödb 106 ο 75, 000 - 80, 000 — 40,000 —-
2 30,000 — 25,000 — 3 4 20,000 — 3 4 15,000 — 5 4
12,000 — 13 4 10,000 — 114 8000 — 114 6000 — 28 6
5000 2 5 4000 —-56 4 3000 152 4 2000- 362 4 1000 u. s. w.
hietet obige Verloosung in ihrer Gesammtheit und kann die Betheiligung um so mehr
empfohlen werden, als weit über die Hälfte der Loose im Laufe der Ziehungen mit
Gewinn Vesen werden Wisen Zu der chon ami *
—7 Juni dieses Jahres
stattfindenden 1. Ziehrng kosten:
Ganze Original⸗Loose fl. 3. 30 Xr.

hdalbe 1. 45,

Viertel — 53
wobei wir ausdrückiich bemerken, daß von uns nur die wirklichen
mit dem amtlichen Wappen versehenen Loose versandt werden.

Das unterzeichnete Handlungshaus witd geneigte Aufträge gegen Einsendung, Post
einzahluug oder Nachnahme des Betrages sosott ausführen und Verloojungs-Plän
gratis deifügen ebenso amtliche Ziehungslisten den Loo-Inhabern promt übermitteln
Wir versenden die Ggwinne nach jedem Orte oder können solche auf Wunsch der
Theilaehmer durch unsere Verbindungen in allen Städten Deutschlands auszahlen las⸗—
ien; man genießt somit durch den directen Bezug alle Vortheile.

Da die Jiehung in aller Kürze beginnt und die noch vorräthi ˖
gen Loose bei den massenht eingehenden Aufträgen rasch ver—⸗
zriffen fein dürften, so beliebe man fich baldigst und direet zu
wenden au Rottenwieser &amp; Co-,
Bank- und Wechselgeschaft in Hamburg.
—— —
Das große Loos von ev. 120,000 Thalee

ve“ weitere Thit. 80,000, 40,000, 80,000, 20.000, 16 000, 2 4 12,000,
9,000, 3 4 8009, 3 4 6000, 5 4 4800 ꝛc. ⁊c. tann man auch diesmal wieder
zewinnen in der neuen, von der freien Stadt Hamburg errichteten und garantirten
zroßen Gelololterie. Diese Loiterie ist im höchsten Grade vortheilhaft für das spie—
sende Publikum eingerichtet, denn es muß in derselben jedes gezogene Loos einen
der enthaltenen 39600 Gewinne unbedingt erlangen, außerdem kommen 7100
Freiloose zur Bectheilung. Da wir mit dem Vertauf der Otriginalloose direct abe⸗
Güströgt wurden, so tönnen wir solche zu Originalpreisen ohne Berechnung weiterer
Vrevsion erlussen. Wir versenden dader für bevorstehende Ziehung 1. Classe, welche
chon am 17. Juni d. J. statifindet, gegen Einsendung oder Nachnahme des Betrages:
aunze Ocigmalloose a fl 3 30 kr., Halbe a fl. 148 kr., Viertel a 53 kr.

Annmiche Pläne und jede weitere Auskunft gratis.

Ter pünktlichsten und sorgfälligsten Bcedienung kann sich Jebermann versichert halten
und duͤrfte unsere Slellung hierfür die hbeste Bürgschaft bieten.

Man beriebe daher gefällige Aufträge baldigst und direct gelangen zu gelassen an
das Bautgeschäft von Strauxsss &amp; GComp. in Hamburg

———
— — — —— —

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enmo no Berlß von æ BDermin 55
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38 — 5 2 2—
— 3 —A— F 2278 2*
33 365838 554 5532 535383388
25 — * * 5 — 5333 725 5, 534 223 —
25 22 * * — —3 —— 23 —25328 335
3 5 23 2* * ES822 3522— — n *
—53 — T 8 — * 825 * : 5358* 55 —z25332* 5
z32 8378 s35 323332 —A 528 ———— 55
8 ———— 7 * —* 3 23 2 XX —338496 23 525
*222 — 14 —* —— —8 52828 22 — *25 — 23* 28533 37
—55 —— 275 22 2* 2 * — — 82 — 583836 S * 325 2 8
8 3 8 3357
5 2 NRE D —— b der 52 Scd 82 538 383*
* —2 82 D2 * —— —— 5*84
55 53 53322 N2 — 85853 5 2—783
—JF 2 23 *»— — 5323 —— —«253 *
55 2557 25 —758— 2222— —2232356 ——
5 535552 F „5„ 8332333525 — 3 5532
* —— 1 55, 23528 82S8
* 58 2557535 — — 255353333 —A — s*
52 *5 3325 52 282 — 55538 —— —F 328* 55
532253825 235 28 — 58628 5—225 4— —
128* 622 2258 8 — — 6 V 7 5* 128
5 5 52* 25 — 227 —— 2 55 5852235 —A —353
52 EISS 25 22 5 —2 S2 25292 — —— — 522*
32255755 35 3353 353325 *35
3368332 7383 555 3—855255 7
—37333*23 — ——53353 —2—838
33 328 22382533335 s
58287 530 — 37 233 33
225558 558 * 523225 55 — — —— 2336736 ———— a
—725—2—388353 — — 53 52535356 7*— — z8
3783338 525586 — 33509 —— 35252 3573
5258 —822 — 287 520 — 5323
— c— 2808 * 5 2 * 332,238 agꝛ 2 53* 2 *35
5 23575352 313338 —8335 3
—— 636 — z7
2 * *
—A 3337 3538 —A 6 33 3533* 523278 —
—E 5538555 2533323 5 z353888*
* — —5 26 333282328 2 8 * ———— *
238 — ——
5.2
— 225 —— **
* — S 23* 28*
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2 — * 4 * 2 5 — —E M. X
5z5733 355 58553 —— 75 7— 5534 58 —585 34
2 33555 *23 —— 22 2 23 ——— 89 * — 2* *
8 z3258358 55355 2 8*2 S 835 —3 528 535
5. 3 2 25 S— 8 I5—6 22* — — —3 —8— J
I33353 z283583 28* 233—8554 833 55 37—* s—56
5532 753 J ——— 258*3*88 —A0
32533553. 482 6—* — 8 22238355533— —3555 55
2353335 557 —A —— —A 2323255 323836 5
8 * * —R — 12* —5
7 75 553 87 355 338232 —VV 5*
8 F AI 2 * 2 — 578 — 5238 —A —
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583328 z 7 238143333 *2385 z3223582887
7 2 —2 — —2 ꝛι * * —* —8
2 * —— * * * — 55* — — 25 —8 522 α
5 5 2 — * — Ec * 32 8222 2 82 2 7 *
2 2328 235.835 — kS5 — 57— — — 555 253 2
3 28 —2 —3— S 2 2 —53 22 20 2 — —————
535 58 22 S—2 *88 —8 325 53 855
— 253 52358 ——— 2 2355*4 8 228223
5 * 2 — 2 Q2 —5c53555 — —— S 2 8
528 3 0 22 32 3 58— 7* ———
5 28E »33 22 2—32268 88* 5* — ——
2 — — 2 2 — — —5 2 28 z —2
2 538 ——— * 3 * 2 5 * N 5 —
z 532—35 755328 3385383323 3557* 323383585 55
— 32 —8 2 E —*5 * — —* —2 3 F
— S2 * 8 —AA —— &amp; 22 553 25 5255 —
X —*z583533—6 5588 s*3375 35385 325 35
—Ax —— 5. 25 5 —A A —— 6 3568858
* —A— 1BR22EB 2 S * —A * E 58*
8 * 24 82 .7 2 3 3 88 —— 8* * 282 88
* 8 5 — * 3228 26 553 5.5 8.2
2. 2 XBXS5 —E RF 2 ——2 ⁊ — 5 56 253 * 7 — — 2
52 I82 — 282 52 —* — 37 25 2—236 25375 2 —
5235238 2533536537 — 53853385 8388
338 2 3765 3855 2 3 256
—— »258 E2 —— 7 S22
— 32582 8338268 535B2 s *
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z2*2 285 5 2333582328 52 2 *
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——z2 —æ —060⏑V 6——68 53325 2 5* 53
— DE 522 3 23828 3 — 22
3323 E— 58— —8 2* 5 5353 532. 83238 — 28
52328 8 S» — *. —As — 32 325838
57335575 —A — 22 j 5835 — 58 8
— — — — — 5 ⸗ 2* 52—. — 3 —8
—A 5 655552 s
58 ——3— 32 —— 2* 235235 —— 25 35*8*
5—353 3 20*7 —«—3c—53 —533232 528 *
2—5 — 72587— *5338 2 —A 5 *
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22 — —2 22 — — — —* ——3— a — — * —
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52 228 — * * 9 —8 — BꝛD— — *3
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57583385732355833 335755 23533 —8*8
255 —38227 — —3— 225533 S 8 T * 8* — —2—
353 — — — 52—25 8 25 25—5 2368 52
* — —— 27 3 5 58 2 8 S5 95 *
553 * —2— 23252 2435 5* 2 3 * 8 *
22 X — 25 58 23826. * O 5535 * —2 3
*3382—— —8333233825 — — 5533—555 5283 —V V
2 333 338337 5—35 382733686 *533 2
* D 5 * — * ⸗ S 2 — * —z— *
28 —35 — 333
—35 — —5—3 —— —— — 25 z *58——83323555 2332
33553327323 — 33 355 3334 — —30
* 2 2 *21 7 22 * —2 — 2 — 5
* 2 *3333 3655 3843353 835
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2385 533228 213338 —27 7 32 —— ——— —* —&amp;8
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8 — 3* 22 2 30* 5* .7 — 2

s 5 7 s —25—25 25254 8 —80

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22 —— 2235 38 —324
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25 D. 32 252 — —— 565 8* 5* 275

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5580 —232553 3 7 22 2535 *
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3375553 5535 — 5235533352 533 535 535
55335558 55 — — *5232 z255—5383—83 55 55
33533755853236 533 —533335 535335—35
3 25 — 5 58 2c6 5755 —5 25
5355 55—5 5362
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* 3 — 2 325 3232325* 5253 2232 2852 *
5883* 353333 7333333 33336*23838 52335
5 8 ã —* 2* 2528 — — — — 8 5 23: 22
53332* — 3388 5 5

2523 3335z2*22 3 3—2332*3 22 523 25532877

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33838 * *»z52 — 33—36333—3 252 333
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* 2 — 72 53 532 — * — 2 8 2
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333 53 53333 3333383— 3383 8253* 382
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* —— * * — 8 535
3 38 3 7
— 2272 — 22538375 A
—A —— 233233333
2z3575 5233 35533258
A 332352345
5
— 5*3432 53252875
— —— T3 55835
z828 335333 68283
7328 3333833332—
23.*3 S — 232288*
28 25333— 35335*8
7* — — 3 5· 37
152 5* 28 —
B23 3 —2.25 * 2238
52 28230 3 2* 53
53585757382 —A
223 * 52835 23525
7 8* 2 ** 982 232.3 —
* 258 2 3
5 2 22 —
35875 — 238
—5 5532288 25328
F 3 27 * *5
* 8 —X c 53 2
2 — 8
* 375—928 228
— 5552535 338 25
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77335272 727 4
—— 252 73222. 5773353953335
3 280* — — —8 2 —S0 ⁊ — — 72 37 532798525535
— 5333* 35832 — 8
2852232573 5*83 8 35 2 * ——— —E———
8 2,5223 23 — *m1. 2 82*257* 5825 5*220 2 23 —
2*582 3233333323533 253 32 5 3335353*553
2. 232 — 38223 —— 223 3 22
——A 2333 2——2327 32358*
352333 35233 3 28333368c
535233 — 337583 — 33
— 2253235 22527 53227* 252— 3353
533 3 3 587
3 — — 2335238 35 2 —32 2225
35 73285 335 *—23 8 * 2632538.25328
5355372 — 3 — 2224 2553355— 8 53* *
25 2. 322 325557* — 3 —3— . S * 2.5
557 **2 23 833338233 58583 5828
—2 —xx; 585325353 33 * 232553 3 535
— S. 2333 23— —3353233 55
— —77—225 * 8* 2* 25 —32233 32 22 2253273
33 — I5z 3 S —A —A —5328333
— GE 7257* 273 25E.3 238
22
2* 2 — 7 — *
235533833553* 28588828 523— *335*53585
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252*822 355538237— — 33 355233530233
553. *35 832—43—3333 253 5555 757
528 5* ——— — T527 * 22 *3 22 — —
83. 2 5332** ,333288 2233 3833 05
553 5232 2. 28 —A 32
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2 755 5387 — 527532 * 5*2
553 355333 3323535*53 —
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        <pb n="367" />
        *
der St. Jan derter Anzeüig er sund das mit dem Huuptblatte verhundene Unterhaltumgablatt, ait der Dienstags⸗, Donnerstagß⸗ and Sonntag
Aummer erlcheint woͤchentlid diermalu Di nistang, Dannersrag, Samsta a uad Sonmntag. Aponnementspreis vierteljährig 122 Krzu. oder

12 Silbergr. Anzeigen wetden mit 4Ktrzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
F Sae — — 7— — — — r —57
8 93. ESamstaq, den 13. Juniii. 18 74
Deutsches Reiche.
München, 10. Juni. Die Regierung hat dem Finanz—
uusschusse der Abgeordnetenkammer die bestimmte Erklärung gigeben,
aß die Vorarbeiten zu einer Reform der Steuergesetze ungesäumt
egonnen werden.
Mauünchen. Von den nach demseben vorgelegten Landiags Ge⸗
chentwurf zu waͤhlenden 156 Abgeordneten treffen auf die Pfalz 20.
Sraßburg, 10. Juni. Bezüglich unserer Stadkerweite⸗
rung ist eine Entschlietzung dahin getroffen, daß zunächst die Mau—
— Weißihurmihor und zwischen denm
juden⸗ und Fischerthor abgeiragen werden. Zwischen erstere kommi
cx Centralbahnhof, zwischen letztere das neue Universitätsgebäude
u hiegen. Von den diesseitigen Forts werden Nr. 2 bis einschl.
Jnoch in d'esem Jahre fertiggestellt, während für Nr. 1, 7, 8
ind Hnach eine Baufrist von 2 Jahren gewährt ist. Zwischen
sie Werke Nr. 2 und 3 kommt, neueren Ensschließungen zufolge,
zehufs Deckung der Straße Mundolsheim⸗Edbolsheim ein weiteres
leines Werk zu liegen, dessen Baa aber erst im nächsten Jahre be—
sinnt. Die rechtsrhinischen Werke Nr. 10, 11 und 12 Gose
hlumenthal, Hartmann,) mit deren Bau noch in diesem Sommer
egonnen wird, haben eine Baufrist von 4 Jahren. Demnach
cheint man höheren Orts nicht an den baldigen Ausbruch eines
drieges zu glauben. J

Berkin, 9. Juni. Gestern in früher Morgenstunde hat
zei den hiesigen herborragenden Mitgliedern des sociuldem o⸗
sratischen „Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins“ eine um⸗
assende Haussuchung stattgefundea, welche eine beträchtliche Aus⸗
teute gab. Wie die „N. A. 3? mildet, wäre die Polizei, dem
Treiben der socialdemokratischen Partei zunächst vom Standpunkle
des Vereinsgesetzes aus auf den Grund der bestehenden ungefetz
lͤchen Verbindung der socialdemokratischen Vereine unter einander“
naher getreten. Es wird mit dieser Andeutung jene Bestimmung
des Vereinsgesetzes geweint sein, nach welcher Vereine, welche be
weden, pol'tische Gegenstände in Versammlungen zu erörtern, nicht
nit anderen Vereinen gieicher Art zu gemeinsamen Zwecken in
Berbindung treten dürfen. Zu verwundern ist nur, daß dic Po
Rijei nicht iängst von dieser Bestimmung Gebrauch machte.

Posen, 10. Juni. Bei der gesteigen Beschlagnahme des
Berwögens des erzbischöflichen Stuhles fenden sich 128,000 Thlr
n Baarem und Werthpapieren vot.

Frankreich.

Paris, 6. Juni. Der Assisenhof des Meurthe- und Mo
l⸗Departements verurtbeilte am 6. Mai einen Holzhändler Namenẽs
Drove wegen Einverständniß mit dem Feinde zu siebenjähriger Ge⸗
angnißstrafe. In dem Anklageakte werden die ihm zur Last ge⸗
egsen Thatsachen folgendermaßen dargestellt: Am 24. October
850 vertaufte die' deutsche Verwaltung des Meurthe; und Veosel
Departements an die Herren Mohr und Haas von Mannheim
5,000 Eichen der Wälder Moudon und Parroy. Die Käufer
uchter sofort Ardeiter zum Umhauen der Bäume, und unter den
franzosen, welche in ihre Dienste traten, spielte der Angeklagte die
hauptroll⸗. Mit dem Umhauen und Wegschoffen der Bäume be—
taut, haf er dem deutschen Forstinspektor beim Bezeichnen der
hauwe. Erz warb dann die Arbeiter an und suchte den Wieder
jand, welche die Waldschützen leisteten, dadurch zu bewältigen, daß
r sie mit der Gefangenschaft in Deuischland bedrohte. Außerdew
ker angklagt, den Forstinspektor Boiselle zu Luneville und den
jörster Guy bei den deutfchen Bchörden beschuldigt zu haben, die
bebölkerungen in Aufstand persetzen zu wollen. Ersterer hatte in
Jolge defsen ein Verhör zu besiehen, während Letzterer verhaftet
ourde und mehrere Tage gefangen saß. Er denunzirie auch meh—
te andere Personen wegen Holzdiebstahls. Dieselben wurden qe—
ünglich einge zogen und einer derselben starb im Gefängnisse von
lanch an den Blattern. Der Angeklagtederhielt nur sieben Jahre Ge—
uzneß, vail die Gesch dore jen mil dernde Umstände zugelassen hatien.

—X rins, 9. Juni. In der Kammer debatirt man über

Bemeindewahlgesetz. Die napoleonische Partei hat beschlossen,

zu keirem Gesetz ihre Zustimmung zu geben, welches das allgemei⸗
ie Stimmrecht beeinträchtigt. Gambetta gedenkt die Regierung des
Benecals Fleury zu interpelliren, der sich kürzlich bei aͤner Parade
su London in Un form zur Seite des kaiferlichen Prinzen befand.
— Die Regulirung der Discefangrenzen zwischen Frankreich und
Deutschland ist in Rom genehmigt worden. — Der neue päpst-
iche Nuntius, Meglia, wurde gestern in feierlicher Audienz vom
Bräsidenten empfangen. Er versäumte natürlich nicht im Namen
eines Souverains“ die beften Glückwünsche filr das Gedeihen
»er „großen und edlen französischen Nation“ auszusprechen. —
der Präfelt des Niedre-Departements, der von dem Bonapartisten
Bourgoing über die Otren gehauen wurde, hat jetzt seine Entiaf-
ung gegeben. — Aus den Norden Spaniens wandern die Ein—
votner mehr ünd mehr nach Frankreich aus und es scheint, als ob
)er Krieg nur mit dem gänzlichen Ruin Spauiens endigen wolle.
Verfsailttes, 9. Juni. In der Nationalberfammlung kam
jeute die Inkerpellation wegen des durch die Journaͤle von Rebers
»eröffentlichten, von einem bonapartistischen Centralkomité ausge⸗
jangenen Briefes, welcher ein Mandder zu Gunsten der Wahl
Bourgoins darstelle, zur Vethandlung.“ Die Minister des Innern
ind der Justiß erklärten, daß sie gegen die Urhebet des Briefes
„orgehen würden, falls sich das Comité als wirklich vothanden er⸗
weise. Rouher bezeichnete das Document als unecht nud verlangte
eine strenge Untersuhung. Gambetta warf den Ministern der Fi⸗
nanzen und des Krieges vor, daß sie sich zu WMitschuldigen des
Bonapartismus machten und naunte die Bonapart'sten , Elende,“
vofür er zur Ordnung gerufen und aufgefordert wurde, dies Wort,
urückzunehmen. Gamkette erwiderte jedoch: „Das Wor', welches
h ausgesprochen, ist ohne Zweifel eine Beschimpfung; ich will ihm
eine noch höhere Bedeutung geben: es ist eine Brandmarkung, und
ch halte sie anfrecht. Der Tumult in der Assemblee war ein
rußerordentticher. Nach demfelben wurde das Volum des Gemein—
egefetzez eigentlich der Form wegen nur weiter geführt.

Verfailles, 10. Juni. In der Assemblee wurde die
Diskufsion des Gemeirbewahlgesetzes forigesetzt und es wurden aach—
einander die Att. 3 und 4 angenommen. Das Alter von 25
Jahren für die Wähler wurde verworfen und das zurück gelegte
21. Lebensjahr festgesetzt. —

—Nachschrift. Die „Corr. Hav.“ schreibt: „Während
inser Blatt gedruckt wird, ziehen bei unsern Fenstern 8 Abthei—
ungen Stadiserganten an den Bahnhof Saint Lazare, um Un—⸗
ordnungen zu verl üten. Die Aufregung ist eine sehr große. Die
Bonapattisten siud außer fich. An ihrem Hauptquatier, dem Cass
»e la Paix bei der neuen Oper, ist kaum vorbeizukommen. Man
pefürchtet Ruh siörungen.

Eine merkwürdige Pefition wurde am Samstag in der Na—
ionalversammlung eingedracht. Dieselbe will durch Zahlen nach—
weisen, daß, wenn die Spielhanken in Frankreich wiederhergestellt
vürden, man in einem ziemlich beschränkten Zeitraume die Anleihe
der 5 Milliarden kilgen und überdies dem Lande eine bedeutende
Zinnahme sichern könnte. — Durch Verordnung des Präfekten des
Bouchesdu-Rhone wurden vier Vereine von Mar'eille geschlossen, weil
jie wahrhafte Spielhäuser und politische Zusammenkuuftsorte ge⸗
vorden waren.
Endgland.

VLondon, 9. Juni. Da die Arbeiter sich weigern, auch
auf eine Lohnherabsetzung um 10 pCt. statt der ursptünglich an—
zekündigten Herobsetzung um 154 pCt. einzugehen haben die be⸗
)eutendsten Kohlencrubenbesitzer im südlichen Yorkshire und im
nördlichen Derbyshire beschlossen, binnen 2 Wochen die Arbeits—
perre e'ntreten zu lassen. Diese Maßregel würde 240,000 Ar—
beiter treffen.

London, 10. Jun'. Zwischen der englischen und der
ranzosischen Negierung hat eine Correspondenz betreffend Rochef dort
der bereits von Newyork nach London abgesegelt) und seiner em⸗
prungenen Genossen stattgefunden. Dem Vernehmen nach erklärte
ich England bereit, dieselben im Landungsfalle auszulieiern, de die
        <pb n="368" />
        Zronjuristen der Ansicht seien, daß die füe den Auslieferungsfall
—
FSermitte o.
PReustadt a / Haardi, 6. Juni. (Schütz en fest.
Immer näher rüchen die Tage (21.-28. Juni,) welche unseren
Stadt die Ehre der Einkehr det rheinischen, badischen
und pfäl zischen Schuzenbrüder in unseren Mauerr
bringen sollen. Man wird es begreiflich finden, daß bei der Näh
des Festiermines auch die Thätigkeit der hiesigen Schützengesell
schaft nicht blos, sondern der ganzen Stadt fäglich eine regere
und ausgedehntere wird. Mit Anstrengung aller Kräfte wird auf
dem Festphaze gearbeitet. Schon ist die Haupifesthalle auf-
geschlagen, ebeuso ist die Schießdude unter Dach, und auch die
Restaurateure und Schaubudenbesitzer rüsten ihre Tempel, damit es
den erwarteten Gästen an geistiger und leiblicher Erquickung nicht
fehle. Die innere Einrichtung der Halle selbst wird allen billigen
Ansprüchen des Comforts Rechnung tragen;; eine nahe gelegenet
Fabrik spendet das nöthige Gas, neben der Halle wird ein eigenes
Rauch⸗, Lese⸗, Conversatious- und Schreibe ⸗Zimmer füc die Herren
Schützen eingerichtet. Ein Springbrunnen mit Bassin, von der
nahen ftädlischen Wasserleitung hecgeleitet, ist bestimmt, die Tem⸗
paratur zu erfrischen. — So ist denn Nichts versäumt, was den
Aufenthait auf dem Festplatze zu einem angenehmen zu machen
geeignet ist; aber das Beste hat die Natut bereits besorgt: über
die ebenso romantisch schöne als zweckmäßige Lage des Festplatzes
ist bei allen Fremden, die denselben besichtigt, nur eine Stimme
Ningsum unsere Haardtberge mit dem frischen Grün ihrer Nadel
und Laubhölzer; von der kaum s Mimuten entfernten Ruine Wotfs—
burg schauen die Geifter der alten Ritter und Burgfräulein herab
auf das fröhliche Treiben, während aus den Eingeweiden des
diese Burg tragenden Berges, statt des, vorbeiziehende Wanderer
und Kaufleute brandschatzenden Raubritters, das Dampfroß hervor—
braust, ais Symbol einer neuen Zeit. Die Scheiben sind an
einem Bergabhange aufgestellt, und schon jetzt geben uns die von
der hiefigen Schüßengesellschaft fleißig vorgenommenen Schießproben
einen schwachen Vegriff davon, wie es sein wird, wenn erst die
Büchsen von tausend und mehr Schüten das Echo unserer heimath
lichen Berge wachrufen. Was dem P'uße noch einen ganz beson
deien Voriheil verleibt, ist,“ daß derselbe durch seine Lage inmitten
der Berge dor Wind geschützt ist und, so der Kugel ihren Lau-
sicheri. — Soviel von dem Festplatze, zwischen welchem und de
Siadt die nöthige Anzahl hiesiger und von Auswärts acquirirten
Droschken den Verkehr vermitteln wird. — Die Restauration in
der Festhalle ist sachderständigen Händen übesgeben, die Lieferung
der Weine geschieht aus bewaͤhrten Kellern unseres Haardtgebirge⸗
nach den Proben, wie sie von den empfindlichen und kundigen
Zungen der Mitglieder des Wirthschafis-Comite's sehr eingehend
gep üft und gewürdigt worden sind, unseren Schützenbrücern kredenz
zu werden. Auch unsere Bierbrauer werden es fich zur Ehre rech
nen, aus der Tiefe ihrer Eiskeller einen Stoff zu liefern, der sich
den Weinen ebenbürtig an die Seite stell n darf. — Für Unter⸗
bringung der erwarteten Gäste ist durch eine große Rniahl zu
Verfüqung gestellter Privatquartiere in Neustadt und dessen Umge
dung gesorgi außerdem wicd noch durch die Einrichtung von
Moffenquartieren Vorsotge getroffen, daß auch für den Fall der
drößlen Frequenz keinem Gaste die Unterkunft fehlt. — Noch wollen
wir auch der Ehrengaben erwähnen, die zum Feste dereits
angemeldet sind: es entziffert sich jeßzt schon deren Werth, und ob
wohl täglich noch Anmeldungen von hier und auswärts einlaufen,
auf mehr als 500 fl., darunter circa 3000 fl. von Neustadt
aldein. Mancherlei Art sind diese Gaben, die wir natürlich nicht
alle namentlich aufzählen können; nur soviel sei erwähnt, daß der
Schuͤtze, wenn er Glück hat, die verehrte Schützengattin als Ent—
schadigung für die während des achttägigen Festes durchlebte Sehn
jucht mit silbernen Tafelaufsätzen und Bechern, Goldfüchsen neue—
sten deutschen Gepräges, kupfernen Waschkesseln, Plüsch-Canapee's
und anderen schönen und nützlichen Dengen wird überraschen können.
Weiter wollen wir nicht unerwähnt lassen, daß die Verwaltung der
hessischen und pfälziichen Bahnen für die Festgäste eine Ermäßi
gung der Fahrtaxen um 50 s0 hat eintreten lassen, eine Lohalität
die ebensosehr unsere dankende Anerkennung verdient, als sie zur
erhöhten Frequenz des Festes beitragen wird. Ueber das bereitg
aufgestellte, reichhaltige Fe st pro aranmm werden wir Ihnen,
um unseren heutigen Bericht nicht ungebührlich zu verlängern, dem⸗
nächst in einem zweiten Artikel Näheres mittheilen, überzeugt, daf
Sie auch diesem eine freundliche Aufnahme schenken werden. —
So halten wir denn alle Vorbedingungen erfüllt, um das Fest
zur Freude unserer Gässe, zur Ehre unserer Stadt in Scene zu
jetzen, und rufen nur noch, als freundlich-brüderliche Einladung,
en Schützen am Rhein, in Hessen, Baden und der Pfalz zu:
Zommt heran und freut Euch mit uns, Herz und Haus stehen
ruch offen, die pfälzische Treue und Gemüthlichkelt, unsere Gast

freundschaft werden Euch einen warmen Empfang bereiten.
„F Neustadt, 8. Juni. Fraukfurter Blättern entnehm
vir, daß unserem Mitbürger Herrn Aug. H. Martin bei d

am 29. uud 80. v. M. in Frankfurt a. M. stattgehabten Mi

lber-Kongresse für die von demselben ausgestellten frangh

schen Mühlsteine vor allen anderen Fabrikaten der Vorzug erthei
und ihm für solide und akkurate Fabrikation in öffentlicher Red

Anerkenuung und Lob gezollt worden ist.

fUeder den Stand der Weinberge um Neusiadt meldete
dortige „Bürgerztg.“: Ein Rundgang durch die in der Nähe unsen

Stadt, besonders anf den Hügeln angelegten Weinberge, zeigt unr

daß wir die heiße Temparatur nicht umsonst ertragen haben. D

durch den Frost angerichtete Schaden scheint in den besseren Lager

nicht nur ausgeglichen zu sein, sondern es findet sich auch de

Samen in reicher Anzahl (oft 20 — 36 an einer Bogenrebe) un

ihr: Größe berechtigt zur Hoffnung einer ganz ergiebigen Ernh—

Auch die niederen Lagen, die bis zur Mitte des verflossenen Mo

nats noch ein sehr trauriges Bild darboten, zeigen sich zum Er

staunen der Winzer heute wieder in grünem Kleide, an dem man
alerdings Lücken bemerkt, aber nur selten sind die vorbandenen Nach
riebe ohne Samen. Auch Blüthen in den besseren Lagen find
gerade keine Seltenheit mehr und bei guüͤnstiger Witkerung werden
wir in wenigen Tagen schon Belegenheit haben, beim Besuche der

Weinberge den herrlichen Geruch der Traubenblüthe zu empfinden

wo nämlich solcher nicht durch die schon seit Jahren wegen dorge

kommener Traubenkrankheit erforderliche Anwendung des Schwefelt
verdrängt ist.

7 In Paulegrund's Mühle bei Waldmohr ist am 4. d. V

ein Kind von 12 Jahren in dem Mühlbaqhh ertrunken. D

Eltern desseilben waren nach Zweibrücken gegangen und hattend

Magd mit den Kindern allein zu Hanse gelassen, die aber il

Amt nachlässig versah. Als sie das Kind fand, war es schon todi

und sie legte es aus Furcht in die Scheune, wo es derKnecht später fand

r Aus dem Leisladter Steinbruche wurde am vor' gen Freitae
ein Steinblock zur Bahn gefahren, der durch seine coloffate Gröh

Auffehen erregte. Der Stein war vier Meter lang, 2 Meter hrer

und von entsprechender Höhe und wog 200 Cir. Heute wird ein

eben so großer Stein zur Bahn geliefert, der wie der erste nad

Speier füt den Weltz'schen Neubau bestimnt ist.

Der „Sp. Anz.“ meldet aus Speier unter'm 10. Juni
Während des gestrigen Militär-Concertes auf dem Storchenkellen
iel das Töchterchen des Hrn. Prof. B. in das Bassin des ziem
ich iiefen Sprinsbrunnens. Hr. Franz Stockinger, welcher der
Fall bemerkt hatte, sprang sofort dem Kinde nach und rettete e
aus augenscheialicher Lebensgefahr.
7Ludwigshafen, 11. Juni. Bei dem Gewitter do
gestern Nachmittag fielen hier nur einzelne Schlossen, dagegen ha
es weiter rheinabwärts von Oppau an bis nach Mainz hin küch
lig gehagelt. In Mainz fielen Eisstücke von der Größe der Taubeneier
7Saarbrücken, 10. Juni. Vorgestern Abend ist ein
Ulan von der 3. Estadron bei dem Baden in der Saut
— an derbotener Stelle — ertrunken.

St. Wend,el, 10. Juni. Gestern in der Mitktagsstundi
nistand in dem Dorfe Bliesen in der Nähe der Kirche eint
Feuersbrunust, die in kurzer Zeit 25 Wohnhäuser mit den dan
zehörigen Oekonomiegebäuden in Asche legte. Das Feuer konnb
um so rascher um sich greifen, da viele der abgebrannten Häuser und
Häuschen noch mit Stioh bedacht und theilweise in Fachwerk auf
geführt waren.

7 Mainz, 53. Juni. Gestern ereignete sich in ershültern
der Unglücksfall. Von dem von Biebrich kommenden Lokalboott
»„Lessing“ fielen in der Nähe der Aue drei Personen, ein Mäd—
hen und zwei Männer, in den Rhein und fanden ihren Tod in
den Fluthen. Die Unglücklichen halten sich an das Geländer get
lehnt, welches dem Drucke nicht widerstand. Kopfüber stürzten dit
drei in das Wasser und derschwanden unter den Radkasten. Troß
dem das Schiff sofort anhielt und man mit Stangen zur Han⸗
war, um Hülfe zu leisten, war die Rettung unmöglich; die Ver⸗
unglückten kamen nicht mehr zum Vorsche'in und nur die Mantille
und der Hut des Mädchens wurden aufgefischt. Niemand auf dem Schiff
kannte die so rasch ums Leben Gekommenen,; bis jetzt wurde nur ermit
delt, das der eine der Männer Joseph Ditzel aus Niederselters war

FMainz, 6. Juni. Der Verwaltungsrath der Heisischen
dudwigsbahn macht bekannt, daß vom 15. Juli an auf sämmt
lichtn Bahnstrecken eia erhöhter Tarif—für den Pecsonenverkehr in
zraft tritt.

Mauinz, 8. Juni. Seit 3. ds. Mts. find im Rherne ber
Lainz 7 Personen ertrunken.

p Nachdem die deutschen Müller erst jüngst einen Congreß
in Ftankfurt abgehalten haben, um ihre gemeinsamen Inter · ssen zk
ʒesprechen, werden die deutschen Böcker zu gleichem Zwech fich in
Spätherbst in Berlin zusammenfinden.
        <pb n="369" />
        rMahlhausen im Elsaß, 8. Inni. Am Samsslag setzen und treiben kann. Bekanntlich greift das Treien der Ma—
hormittag O Uhr ereignete sich in der Schm'edgasse dahier, schine die Gesundheit der Nätherinnen in der verderblichsten Weise
n mertwürdiger Vorfall. Das 2 243 jäͤhrige Mädchen des Herrn san und viele junge Frauen fiechen langfam bei dieser Beschaftig
tuchhäudlers Meyer, im Hause Nr. 25, befand sich bei seiner ung dahin. Mit dieser Miniaturdampfmaschine, welche billig herzu⸗
großmutter in einem Zimmer des zweiten Stockwerkes. Die alte stellen ist, wird die Nähmaschine erst vervollständigt, und wir dür⸗
rau hatte die Jalousicläden zugezogen, dieselben aber nicht befestigt. fen die neue Erfindung mit Freuden begrüßen. In Amecrika ist
— die Fensserbrüstuag und' die Maschine seit Kurzem im Gange. Die Erfinder follen 200,000
vollte auf die Straße h'nunterschauen, da öffneten sich die Läden Dollars an dieselbe gewendet haben, ehe sie zu det jetzigen Voll⸗
ind das Kind ftürzte hinaus. Die Eltern, welche von der Stube lommenheit gekommen ist. Auch an jeder alten Maschine kann mit
n etsten Stocke aus das Herunterfallen des Findes beobachten Leichtigkeit die kleine Dampfmaschine angelegt werden. Fuür Nord⸗
onnten, eilten auf die Stroße hinunter, kaum eine güustigere Er: Autschland haben die Erfinder ein Patent erworben.
artung hegerd, als die Leiche ihres Kindes auf dem Straßen⸗ —:7 Herr William Adaix, ein Cherokee— Indianer hat fich in
Flaster zu finden. Aber siehe, in jüdischer Kaufmann, Moses Newhork als Advoca: niedergelassen; es ist der erste Jurist der
nd, ein Feithäadler aus der Rahmengosse, überreichte ihnen rothen Race. — J
ag Toͤchterlein gesund und unverse rt.“ Der Mann war gerade F Die letzten Regen haben allen Zweifel über den Ertrag
uf dem Trotoir neben dem Hause vorbeigekommen, als das Kind der diesjährigen Weizenernte Caleifourmien 8 zerstreut. Außer
uuf seine Schultern herunterfiel und von da über seinen Rücken Eaypten gibt es vielleicht kein Land, wo mon den Ertrag der
zuuf den Boden herunterrutschte. Er hob es auf und hatte die Srnie so genau voraus bestimmen kann, wie in Californien. Dank
zreude, die Kleine ihren Eltern unverletzt zu übergeben. Der her⸗ dem regelmägigen Klima, dessen es sich erfreut. Die diesjährige
rigerufene Arzt konnte keine Verletzung an dem Kinde wahrnehmen Weizenernte in Californien wird auf 40,000,000 Bußshel oder
pSchweinfurt, 6. Juni, Gestern Nachmittag gegen 3 25 000, 000 Centner veranschlagt. Rechnet man hiervon 6,000, 000
ihtr kam im Orte Hirichfeld, 2 ijn Stunden von hier, dicht am Leniner fur den eigeken Bedarf ab, so bleiben 19,000,000 Cent-
Raine gclegen, Feuecr aus, bei welchem die Haupt- und Nebenge⸗ ner für den Exbort, wozu 650 Schiffe ersorderlich sind. Ver—
aude von 22 Hofriethen zum größten Theil in Asche gelegt wurden. wirklichen sich diese Hoffaungen, so wird Californien den Vorsprung
das Feuer kam in einer Scheune an d Wien aus und ver⸗ vor allen anderen Ländern als Kornkammer erreichen.
satete sich mit großer Schrelligkeit, Die Ursache konnte noch nichk —
en werden; 8 verlautet, das Feuer sei durch Kins sp Volkswirtbschaft, Handel und Verkehr.
er deranlaßt worden, die mit Zündhölzchen fpielten. Die Rauch⸗ Maunchen, 6. Juui. Ver franzößische „Moniteur de la
aule wurde in Entfernungen von 82510 Slunden gesehen. Die Flotte“ bringt die lommerziell höchst wichtige Mitthe'lung des Ko—
jeuerwehren kdamen rasch zu Stelle und entwickelten eine rühmens: mandanten des Kanonenbootes, Rapière“, daß in Neu-Kaledonien
verthe Thätigkeit. (Schw. T. beträchtliche Steinkohlenlager kürzlich aufgefunden worden eien.
Berslin, 9. Juni. Wie die .D. Nachr.“ melden, wärt Wir glauben dieses registtiren zu müssen, da die Thatsach.o wenn
6 nunmehr sicher, daß Fürst Bis marck zum Kurgebrauch die Qualität der Kohle deren Verwendung für Sch ffsmaschinen zu⸗
jach Kisfing'en gehen werde; er soll bereits Auftrag gegeben äßt, von außerordentlicher Bedeutung für den Dampfschiffverkehr
saben, eine Wohnung daselbst zu miethen. Das „hulrvolle Entge- in jenen jernen Ländern sein würde. — Demfelben Blatte entneh⸗
genlommen“ König Ludwigs soll die Bedenken des Reichs kanzlers men wir auch die Notiz, daß ein neues Modell zerlegbarer Ka⸗
gegen diesen Kurort beseitigt haben. 8 nonenboote versucht wird, das sich ganz brauchj)ar erwiesen haben
DTousouse, 8. Juni. Heute um Mitternacht wurde soll; einschließlich der Maschine ist das Fahrzeüg in 16 Abschnitte
zie Stadt durch eine fürchterliche Explosion aus dem Schlafe ge⸗ erlegbar, kann in einigen Stunden auseiandergonommen und wie
vedt. Daͤs Puloerfaß der Pulberfabrik explodirte und gingen der zusammengesetzt werden; zerlegt füllt das Schiff 8 Eisenbahn⸗
mit ihm die zwei Pulverfabriken in die Lufl. 3500 Kilos Pul- vaggons, schwimmend lauft es 8 Knoten per Stunde.
zet befanden sich in einem der Gebäude. Der Schaden ist ein un Falschehanbverische Bantnoten zu 20 Thlr.,
geheur er. Jahreszahl 1857, sind neuerlich in Umlauf gekommen. Sie sind
4 An der belgischen Gränze nimmt der Schmugel außeror. auf phoͤtographischem Weg sehr gut hergestell). Das Papier hat
zentlich überhand. Dieser Tage nun suchten sich 8 Schmuggle eine gebliche Schattirung, das Wasserzeichen ist zwar weiß, aber
sor den verfolgenden Gränzwächtern über ein Flüßchen zu retten unleserlich, ist auch nur oben vorhanden, während unten und zu
a dem jodoch alle ihren Tod fanden. F — heiden Seiten nichts zu sehen ist. — *
In Amerika hat man eine so kleine Darpfwmaschine er⸗ — — —
—* daß man mit diesem Motor Nähmaschinen in Verbindune Verantwortlicher Redacteuc F. X. D eme —
3 22 »
Holzversteigerung. Wor ungs
Ich setz meine verehrl. Kunden und
Gönner andurch in Kenntniß, daß ich jetzt
im Hause des Herrn Georg Klein
(neben Gasthaus Klein) wohne.
Wilh Brill sen., Seiler.

Montag, den 15. Juni, des Nach-
auiags um 4 Uhr werden zu Rohr bach
u Schulhaus: nachstehende Hölzer verstegert

3 Buchen-Stäume III. El.
3 Eiche⸗V.
25 tiefern Sparren
9 Gerüststangen
150 buchen Fachgerten
000 gemischte Bohnenstangen
21 Ster kiefern Prügel
13 , vbirken Pruͤgel

375 gemischte Wellen mit Prügel.

Rohrbach, den 8. Juni 1874.

das Rürgermeisteramt
EAMADOPOV.

—
St. Ingberi. Ein schwäarzer, kurz—
haariger, einjähriger Hühnerhund, mit gel⸗
hben Füßen, auf den Namen Hektor hörend,
gat sich vor einigen Tagen verlaufen. Wer
denselben dem Eigenthümer G. Zix zurück-
bringt, erhält eine gute Belohnung. Vor
Ankauf wird gewarnt.

aãltestes und grösstes Geschaft dieser
Branche mit zahlreichan Filialen
und. Agenturen in Peutschland,
Oesterreich, der Schweiz und dem
übrigen Auslande, alleinige
Agentur der grossen Par iser
Journalo für Deutschland, Oester-
reich und Schwei—, Pächter
violer in- und ausländischer Zei-
tungen 795
befördert taglioh

Annoncen in alle Zeitungen und
sonstigen Publikationsorgane doer
Woelt zu den Tarifpreisen derselben,
ortheilt Rath über 2weckmässiges
Inseriren, Kostenvoranschläge und
versendet Zeitungsverzeichnissegratis
und franco.

ne Dafel⸗ und Vessert- Ehotoladen
der Kaiserl. und Königl.
Hof⸗Olrocoladem Fabrise
von
Gebruder dtollwerk
in Cöohn,
wurden als die vorzüglichsten auf der
züngsten Weltausstellung in Wien mit
der höchsten Auszeichnung, der Fort⸗
schritts- Medaille, prämiirt.
Dieselben sind in allen namhaften
Conditoreien und Delicatessengeschäften
zu haben.

— — —
Bürgerverein.
zonntag den 14. Juni 1874, Nachmit⸗
ags 3 Uhr im Saale des Hrn. G. Jung
Jeneralvorsammlung.
besprechung einer wichtigen Ange ⸗
renheit.
at. Ingbert den 10. Juni 1874.
Ter Vorstand.

)

Am Sonntag 14. Imi Nachmittags
Harmoniemusik
im Chandon'schen Garten wozudhöflichst ein
ladet Peter Schweitzer.

4
        <pb n="370" />
        BWohnungsveränderung.
Ich zeige hiexmit ergebenst au, daß ich
jetzt bei Herrn Bäcker Hofmann im
Josephsthal wobnee..
Otto Angewitter, Gartner
7T Wontag den 16. Jun
Jabhrmarkt

Illustr. Wochbl. Omnibus
rigirt von A. Slottko, erscheint je
den Sonnabend und kostet vierteljähr
lich 13 Sgr.—46 Kr. Rh., 3 wöchent
liche Hefte à 4. Egr. — 14 Kr. Rh
Inhalt: größere Erzählungen, beleh
rende und unterhaltende Abhandlunge
aus der Feder renommirterẽSchriftsteller
„interessante Illustrationen ernsten umd
rmorisrischen Genres ꝛc. Abonnement
werden jcderzeit ven allen Rrchhan
ͤn Postenstalten entgegen
ge nommen.

Meine Wohnung ist von nun an
in dem 2ien Stock des Hauses der
Frau Wittwe Carl Lion zunächs—
der prolestantischen Kirche.

St. Ingbert den 10. Juni 1874

— W. Keller.

In meinem Hause im Mühblened sind

2Logis
zu vermiethen und sogleich zu be
iehen.

nBRetdiger.

in St. Ingbert. F
LOOSC. ILx.
zur Verloosung beim Landwirthschftl.
Fest im September nächsthin in Zwei⸗
hrücken, sind zu haben in der Exped.
des St. Ingberter Anzeigers.

—A
Rachdem die Koniglich Bayerische Regierung das Offeriren von Original⸗Lousen der vom Staate garantirten Haridurg
Stadt⸗Lotterie in den oöffentlichen Blättern Bayerns gestattet, lauhe ich mir hierdurch, den soeben ausgegebenen Plan der 266. Va
wwosung zur allg· meinen Kenniniß zu bringen.
Diese Verloosung, welche belanntlich aus 7 Klafssen besteht, bringt im Laufe von sechs Monaten von den 76,500 Loose.
S9, 600 mit Gewinnen, und 86,900 mit Freiloosen zur Entscheidung.
Cu, Zieh. am 17. u. 18. Juni betragen die 3800 Gewnu. Freil, 99. 445 Markl dagegen der Einsatz nur 85 Men
T 15. u. 16. Jul 3800,, 139630, 4 10
* B5. u. 6. Auguft —— — 3800 ⸗ * ⸗ 240 490 e * r v 13
26. u. 27.. 8880 344 385 20
16. u. 17. Septenbe 800d0 363 35 .20
7. u. 8. October 83000 ,27808 .20
d. 28. Oct. b. 16. Nep.. 19200 1Praäm., A AASG20 XE 10
es betragen demnach die Zα. Pr. u. Fteil. 3. 3385 300 Mart dagegen die Einsäthze nut 100 Ma
Die Zewinne und Pramie —II
Pramie von 200 000 Mark Hamburqer Courant,
BGewinn vrwm Joo oo Mark1 Gewinne von Sooo Mark Z Gewine von S00 Mark
——— 75.000 F 000 5 00
J 0,000 v00 10
W 000. 0 20
— — ovo 000 0
00 200
9090 00
— 900 200
—26 900 7753 1000. 898 —
48 . 40000 218080 11297 J
Freiloose erhalten sowohl die Gewinner der 1. bis 6. Ciasse, als auch diejenigen der 7. Classe, denen Gewinne do⸗
110 Mark zugefsallen; ferner die Interessenten, deren Loose in der 7. Clasfe keinen Gewinn erzielen, folglich geht kein Betheiligit
eer aus. — Die Prämie von 300,600 Maut ist für das Loos bestimmt, welches in der 7.Classe den zuletztgezogenen Haupt-Gewinn bvor
000 Mart aufwärts bis 100,000 Mark erhallen wird; der hoöͤchste Triffer kann daher im glückli diten Falle 300,000 Mark werden
. Die Garantie des Staates der frese Stadt Hamburg für diese Verloosung, giebt Redem dte Gewißheit, daß letztere solid
fundirt, und zeigen die oben angeführten Chancen und die verhättnißmäßig geringen Einsätze dies schon zur Genüge; filr die prompt
Auszahlung der Gewinue sowohl, als auch fur die rechtzeitige Lieferung der Erneuerungs Loofe und amtlichen Gewinn⸗Listen. bürhtl
im Uebrigen das gute Renommoe, dessen sich meine Furma seit Jahren erfreut. *
un dem großeren Publikum die Betheiligung zu ermöglichen, sind die Original-Loose außer in Ganze. auch in Halbe, Vierte
und Achiel eingeiheilt, und sind zur nächsten ersten Classe, deren Jehung am 17. und 18. Juni a. c. statifindet:
ij Original⸗Loose 4 o*0 Mart Hamburger Courant oder 8 Gulden 30 Krtuzer Südd. Währung.
45 2
An 2
4., F

l

—
/8 ⸗ x *
gegen frankirie Einsendung der Beträͤge von mir zu beziehen.

In Gemäßheit des 8 2 der Plan⸗Bestimmungen müssen die nichtzenogenen Loose nach dec Zichung einer jeden Classe vor den
auf den Loosen bemerkten Termin erneuert, d. h. durch dieselbe Nrs. tragende, für die folgende Classe güstigen Loose ersetzt werden
— Diese jedesmaligen Erneuerungen sind für die Interessenten sehr zeitraubend und mühevoll, und habe ich zur Bequemlichkeit meiner
Interessenten eine Einrichtung getroffen, wodurch die classenweise Remitlirung der Einsätze sowie die Erneuerung der Loose denselben
erspart werden. — Die Loose werden nämlich von mir auf der Rückseite mittelst eines b sonderen Stempels und durch ⸗meine eigen⸗
baändige Unterschrift für alle 7 Classen gültig ausgestellt fo daß die Interesseuten nur diese Loose zu besihen br uchen, um die —R
gefallenen Gesvinne zu erheben; die Loose der folgenden Clussen werden bei mir aufbewahrt, und steht es jedem Besitzer eines solchen
jur alle Classen gültigen Looses frei, sich davon selbst oder durch Andere zu überzeugen, daß auch seine Erneuerungstoose sich ir
Reinem Depot befinden.qe Da diese Loose für alle Classen gelten. so erhalten die Inhaber, so lange die Nrs. nicht erscheinen, nach
jeder Ziehuog unter Couvert nur die GewinnListe, im Gewinn-Falle aber außer dem Gewinn und Fe iloos den vorausbezahlten Ein
atz vergütet.

u⸗ Der Preis dieser für alle 7 Classen der 266. Verleosung gürtigen

i Original-Loose ist 100 Mark oder 70 Gulden Südd. Währung.

. F 50 335 F

285 1793.

/ß8 ——
und entbinde ich die resp. Besteller solcher Loose von allen Porto und Listen⸗Spefen. — Von allen Seiten wird mir für diese Einrich
jung, welche den Verkehr zwischen meinen Interesseuten und mir vereinfacht und erleichtert, Beifall gezollt, und kaun ich den rejn
Lesern pur empfehlen, von derselben Gebrauch zu machen.

Behufs Remittrung der Beträge wolle man sich der Post Anweisungen bedienen, auf deren Coupon die Bestellung der Looꝛ
und die genaue Adresse des Auftraggebers zu vermerken ist.
ANVE¶ VWMVI
I3IGCIChæem.
Aedartw, Vrud und Verlag don z x. Veme in St. Ingbeit
        <pb n="371" />
        238 s * F

—T VI c 2 er J
8 * —** I e p
J — ⁊ 13— 2 43*
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lat, mit der Diensziante, Donnerstags- and Sonmag
e tag, Sa yeieeeard S4 hacatAtonne nreareis —XR
ap ⸗ dreisnali: a ischn it sper deren Raum berechnet.
t e 1874
——VVVV ——
7Deutscheüs Reii n A. Vahnhof“ wargeten einige“ mit michtigen — Stöcken versehene
n gtün chenz UIuni. Durchekgk asl bhachste Entschlietzung Bonapartisten, haranter ein vormaliger Gardelieutenant Cazenope,
wurde genehmigt1) die Dienflordnung f die Feld⸗Proviast⸗auf ihn, offenbar *icht in guͤter Absicht, Cazenober frat Gambttta
emer, u) die Einführung -einer euen Van Gesammt lange vder in den Weg unp. orje: „Sie haben destern die Bonapaͤrtisten
nze —— ebaltung des biehert, geschmahteichin Bonapart ist und, verbiete Ihnen das! Gom—
gen Fahuchens für die Ulanenregi nenter ijne Brdi Einflthtung erta bcbod. vhne 9— W zu Jagew dean Erlieutenant bel Seite
ner neuen Insttuktion für die Weffensib vallrte Ann Wwallte eitert envieset ber “holte wit dem, Stock aus,
infe Inirutnnen hat von“ in Diti. In si Zuzulchtag Dehs aber, da eine Menge Leue drotend sich
netan. 3 aunmelte, bie wdenre, Gomdetun's Begleiter riefen die Auwesende n
Marn ch en, 11, Juni. 'Aus! dem Entwurf des neuen Potßzeidaenes zu lie sdiese abers ru hrten sich nicht. Das X
dandtfagswahlgesetzes ist, außer dem schon bekannten, die Bonabartisten nur frecher, sie fuhren mit Schimpfen fort, die
zunaͤchst folgendes hervorzuheben: Zu einer ziltigen Wahl ist, die Umstehenden aber ließen unliebsame Worte üher die Polizei fallen
visomie Suͤmmenmehrheit ersorderlich; hat ach eine solche nicht das drachte den Polizeibrigadier endlich in Bewegung; er lasse
atgeben, jo findet eine engere Wahl wie bei den Reichstagswahlen eine Leute, rief er, nicht beschimpfen, er werde Milcar herbeiholen.
ale Den gewählten Staatsbeamten und öffentlichen Dienern khe er aber seine Drohung ausführte, wurde das Zeichen zumn
Jarf der zur Theilnahme an den Sitzungen der Kammer erforder⸗ Ibfahren gegeben, die Abgrordneten eilten zu den Wägen die Bo⸗—
iche Urlaub nicht derweigert werden, ebensowenig den Officieren zapartisten verschwanden, da, die Stimmung der Menge ihnen
md Militärbeamten, sofern nicht außerordentliche Verhältnisse ihrer uiicht geheuer schien, und. Alles zerstreute sich, ohne daß weiter
ruifernung vom Dienfie entgegenstehen. Din activen Militärs 1was vorfiel. —
in auch die UAudübung des activen Wahlrechtes gestatset. Die Paris, 11. Juni. Aus Znlaß der Redf Gambella's
logeordneten erhalten* als Entschädigung für die Reisekosten eine jom 9. d. fand heute aut dem Bahnhose der nach Versailles
qeblihr von 2 Mark für die Weastunde, dann füt eine ordent⸗ ührenden Eisenbahn vor der Abfahrt der Deputirten eine Kunds
iche Landtagssession eine Aversatsumme von 1000 Mark, für eine zebung fstati. Als Bambetta erschien, erjchallten aus der versam⸗
ußetorderntliche Session ein Taggeld von 12 Mark. Zu wählen melten Mende Hochnufée auf die Republik und als —X
aben u. a. Mäünchen nit Schwabing und Neuhausen 6 Abge- auf Pfeifen. Auch gab es einige Wortwechsel und undedeutende
Adnete, Nurnberge8 Abq., Würzburg 2 Abg., Augsburg 2 Abg. Thätlichkeiten. Ein radikaler Deputirter wurde füt eiken Augen—
Für das Jahr 1874 sind nachstehende Manquements in blick arreurt. — J
Jussicht genommen: bei jedein Infanterie- urd Jägerbataillon 4 Bei der Rückkehr der Deputirten von Versailles nach Paris
uinleroffigiere, 4 Gefreite und 28 Gemeine (7 Mann- per Kom ⸗ am es wiederum zu einen Aufrriti. Der Deputirte Sainte Croir
nagnie,) bei jedem Kavallerie-Kegiment 18 Gemeine, bei jedem chlug mit seinem Stocke nach Gabetta. Der Hieb wurde von
Feld Kirüllere Regiment und zwar bei jeder Feldbatterie 3 Ka dem Deputirken Ordinaire aufgefaagen und Saiute⸗Croix verhaftet.
voniere, bei jedec reitenden Batterie 2 Kanoniere, bei jedem Fuß Schweiz.
ntillerie· Regiment 24 Mann (3 per Kompagnie) bei jeder Sa— Bern, 10. Juni. Der Nationalrath hat beute die Kon⸗—
nitätzkompignie 36 Mann, so daß die Gesammtvakaturen gegen ssion für eine Eisenbahn ertheilt, welche den Zütichersee mit der
2600 Mann betragen, d. h. daß der Effekipftand um 2500 Botthardbahn derb'ndet. (6N. ) U:.
Mann gegen den Sollstand (Etatsstarke) zurückbleibt. Spanien. 24
Berlin, 10. Juni. Der „S'saatsanzeiger“ publizirt das Santander, 10. Juni. Eine aus 25 Bataillonen be—
nom 27. d. M. datirie Geseß betr. die Einstellung der Erhebung whende, 12 Geschütze führende Haupttrupp nadtheilung der Car—
»xes Chaussegeldes auf den Staotsstraßen vom 1. Janaar 1875 ab, isten ist auf der Linie von Estella concentrirt. Die Regierungs
Furfi Gorischakoff hat von Baden aus ein Memorandum ruppen marschiren auf Tafalla zu. General Concha sst von einen
in die Mächte herichtet, welche den Brüsseler Congreß beschicken eichten Unwohlsein wiederhergestelst
vollen, Dasseibe enthält die wesentlichsten Punkte der Berathungen
n fünf Artikeln, welche lauten: J
Urt. 1. Im Falle eines Krieges soll es Grundsag sein, dah
nie bewaffnete Macht eines Staates nur die bewoffnete Macht eines
indern Skaates belämpft. Der friedliche Einwohner, welcher nicht
ailitärisch ausgerlstet ist, darf in keinem Fale als Feind betrachtet
ind behandelt werden. Urt. 2. Die Occupations-AUrmee bildet die
inzig gesetztiche Autorität in allen occupines Territorien. Art. 8
leber die Lage und Behandlung der Kriegsgefangenen wird ein
nternationales Reglement aufgestellt werden, Art. 4. Das Gleich⸗
eschieht in Bezug auf die militärischen Requifitionen, welche nach
en Grundsaätzen der Billigkeit geregell werden sollen. Art. 8. Ver—
esserung der Gonfer Konventian in Bezug' auf die Pfleçce der im
Jelde Verwundelen und Erkranliien.
Fraukreich.
Paris, 10. Juni. Die gistrige scandaldse Scene in der
Vetionaldersammlung hat nicht blos unter den Abgeordneten eine
gote Auftegung hervorgebracht, sondern auth in der Presse wie
a der Bedöllerung von Paris die Parteileidenschaften so ent⸗
lammt, daß man schlimme Ausbrüche derselben zu befürchten hatte,
»run man sich nicht schon gewöhnt, hätte, daß die gegenseitigen
tbitterten Schimpfereien unlser den Franzosen von, heute lange
icht mehr so schnell zu Thätigkeiten führen, wie sonst. Eliwas
cratt wäre übrigens heule Nachmittag doch beinahe auf dem
X vorgetommen. Gambetta erschien dort mit einigen
underen Abgeordneten seiner Vartei, um nach Versallles zu fahren.

er mi cy e 8.

Speyher, 11. Juni. Sicherem Vernehmen nach- hat
iich Se. Maj. der König bewogen gefunden, zu dem demnächst
in Neustadt stattfindenden Schützenfeste eine Ehrengabe von 800
Mark in Gotd zur Verwendung der der Feld - Fesijcheibe · Pfalz
aus der k. Cabinetskasse zu bewilligen, und ist der genannte Be—
trag bereits dem Vorstande des Festausschusses durch das k. Re—
zierungspräsidium übermittelt worden.

FKönhn, 10. Juni. Gesern fand die endgültige Entschei⸗
zung der bezüglichen Commission über das Schicksal der Kaiser—
zlocke statt. Sämmtliche Mitgieder sprachen ihr Endurtheil dabin
aus, daß die Glocke verunglückt und nicht zu acceptiren sei. Adu⸗
zerlich erscheint dieselbe recht blank und zierlich, allein der Ton
sol an Fülle, Stärke und Schönheit den Ton unserer jetzig größ-
ten Domglocke nicht erreichen, abßesehen davon, daß derselbe zu⸗
dem auch nicht der Aufgabe entsprechend ist.. Die Glocke wird
demnach wiederum zerstört und von Reuem gegossen werden müs—
en. Recht erfreulich ist es übrigens, zu erfahren, daß die Kosten des
weiten Gusses durch das Eintrittsgeld, welches der Meister für
zie Besichtigung seines, wenn auch mißlungenen, doch großartigen
Werkeg erhoven hatfe, naberu gedeckt sind.
334.4 *454 für alle diejenigen.
Höchst beachtenswerthy welche geneigt sind,
auf eine solide und Erfolg versprechende Weise dem Glücke die
dand zu bieten, ist die im heutigen Blatte erschienene Annonc⸗
zes Hauses Rottenw iser und Comp. in HEar- —
        <pb n="372" />
        Heu⸗und Ohmetgras⸗Klee⸗u.
Früchteversteigerung.
Freitag den 19. Juni 1874 Bormit⸗

ags 9 Uhr zu Ensheim bei Wittwe von

Wuhelm Quitin, laßt Herr Fabritant J.

B. Adt von Forbach das dien ährige Heu⸗

und Ohmeigras in 15 Morgen Wiesen

Fnsheimer Bannes öffentlich versteigern.

Zugleich lassen Frau Franz Adt

Winm. und ender die Früchte in 40

Morgen mit Waizen, Korn, Hafer und

lee bestellt, sowie Heu- und Ohmetgras

n 30 Morgen Wiesen und den diezjäh ·

rigen Klee versteigern.

Horn kgl. Notar.
. aui ateu vermietben:
Die Brunnenwiese in der Geaß
eine Wiese in den Stegwiesen,
eine do. in den Großgarten,
und hat noqh einige Centner gute Kartof⸗
fel zu verkaufen.

Am Dienstag Abend ging auf dem
Wege von —A— durch die Au nach
St. Ingbert eine neusilberne Aukeruhr
sANemonter) verloren⸗ Der redliche 7
der wolle dieselbe in der Expd. d. l
gegen Belo hnung abgeben.

Feuerwehr⸗Montag
IJoh. Schmelzer.

Bürgervereins-Kränzchen.
Am Mittwoch Abent Zusammenkunft
Joh. Schmeljer

hei

u — uo
verlags· Anstalt in buxc
leipzin versenbet Ein 4
Seuen sianner Nuszug aus Dr. Airy's Natur
eilmetbode. — Diese vorzügliche Schrift soiß
Vere wee —
chnell gesund werden will,. / 3
— 6 ratis s

Agenten-Gesuch.
Fur eine der größten und bestein⸗
gerichtelen Ilachs⸗ GHanf⸗
und Werglohnspinnerei und
Weberei bei Ulm wird auf hiesigem
Platze und Blieskastel ein solider, bei
der Landbevoͤllerung Vertrauen genie⸗
hender Geschaäfts mann als Agent ge⸗
sucht und ertheilt die Adresse zu der
Anmeldung die Redaciionn.

tuanpt· Gewinn ev.sl sPie
— so eb —
Neus Deutsche m- garantirt
cbeichs: Nahrung. zoigo. der Staat.
Einladung zur Bethoiligung an die
Geuvinn⸗Ohdmnmoeen
der vom Btanto Hamburg ga-
rantirten grossen GedLotierie
im veleher u her
Millionen 900, 000
Maqaurlie aieher gewonnen wer
XXXXR
Die Gewinne dieser vortheilhasten
Geld-Lotterie, welche plangemaãss nur
76,500 Loose enthaàlt, sind folgende:
namlich 1 Gewinn erent. 360,000
Mark Neue Deuteche Reichswahrung
oder 120,000 Thaler Pr. Ort.
speciell Mark Ort. 200,000, 100, 000
75,000, 50,000, 40,000, 2 mal
30,000, 25,000, 3 mal 20,000,
3 mal 15,000,8 mal 12,000, 18
mal 10,000, 11 mal 8000, 11 mal
6000, 28 mal 5000, 2 mal 4000,
56 mal 3000, 152 mal 2000, 860
mal 1500. 1200 &amp; 1000, 910 mal
500, 300 200, 17708 mal 110.
&amp; 100, 20322 mal 560, 40, 20,
15, 10 &amp; 5 Mark und kommen
solche in wenigen Monaten in 7 Ab-
heilungen zur sichern Entscheidung.
Die erste Gewinn-Ziehung ist amt-
lich auf den
17. und 18. Juni d. J.
lestgestellt, und kostet hierz
dasgunze Origin-Loos nuræ Thl.
das halbe do. „1Tlr
das viertel do. „1 Bgr.
und werden diess vom Staate ga
rantirten Original -Loosé
keine verbotene Promesen) gegen fran-
kirte Pinso ndung des Betra
ges oder gegen Postvorschuss gelbst
nach den entferntesten Gegenden von
mir versandt.
Joder der Betheiligten erhält vor
mir neben seinem Original-Loos aucb
den mit dem Saatswappen versehenen
Original-Plan gratis und nach statt-
gehabter Ziehung s o fort die a mit-
fiche Ziehungslisto unaufgefordert
zugesanddb. —
Dio Auszahlung und Versendung
dor Gewinngoldoer
erfolgt von mir direct an die Interes-
senten promt uund unter strengster
Verschwiegenheit
Jede Bestellung Xxann
man einfach auf eine Postein-
Pα—ä, machen.
Manvwendesiehdaher wit
denAuftraügen vertrauena—
vo i an
damuol Heokscoher sep.
Bankquier &amp; Wechsel -Comptoit iu

werden oft an zweifelhafte Unternehmungen gewagt, während vielfach Gelegenheit geboten
ist, mit geringer Einlage zu bedeutenden Tapitalien zu gelangen. 74
Durch ihre vortheilhafte Einrichtung ganz beso ders zu einem soliden Gtücksversuche
geeignet ist die staatlich genebmigte und garantirte greße Geldverloosung. —6
een gee nan arii—
243 oder — *3
210 PO) Silbergulden
eventnell als Hauptgewien, sprciell aber Gewinne von
i 2o bäον iod dο 75 600 - 50, 000 — 40,000 -
2 30,000 — 25,000 — 3 4 20,000 — 3 4 15,000 — 3 «4
12, 000 —, 13 4 10,000 - 114 8000 — 11 4 6000 — 284
5000 2 4 4000 - 56 4 3000 152 4 2000 - 362 4 1000 u. s. w.
bietet obige Verloosung in ihrer Gesammtheit und kann d'e Betheiligung um so mehr
empsohlen werden, als weit über die Hälfte der Loose im Lause der Ziehungen mit
GBewinn gezogen werden Dien der schon am *
17. u. 18. Juni dieses Jahres

stattfindenden 1. Ziehrng kosten:

Ganze Original⸗Loose fl. 3. 30 Xr. J

Dalbe . L. 45 —
Viertel . — 53,
wobel wir ausdrückiich bemerken, daß von uns nur die wirklichen
mit dem amtlichen Wappen verseheuen Loose versandt werden.

Das unterzeichnete Handlungshaus wird geneigte Aufträge gegen Einsendung, Poss
einzahluug oder Nachnahme des Betrages sosort ausführen und Verloosungs-Plän
gratis beifügen ebenso amil'che Ziehungslisten den Loo-Inhabern prout überm'tteln
Wir versenden die Ggwinne nach jedem Orte oder können solche auf Wunsch der
Theilaehmer durch unsere Verbindungen in allen Städten Deutschlands auszahlen las⸗
sen; man genießt somit durch den directen Bezug alle Vorthele.
Da die Ziehung in aller Kürze beginnt und die noch vorräthi⸗
gen Loose bei den massenht ee Aufträgen rasch ver—⸗
griffen sein dürften, so beliebe man fich baldigst und direct zu
wenden an Bottenwieser &amp; Co-,

Bank- und Weéchselgeschaft in Hamburg.

Das große Loos von ev. 120,000 Thal. F
weitere Thlr. 80,000. 40,000, 30,000, 20,000, 16,000, 2 4 12000,
O,000, 3 4 8000, 3 4 6000, 5 4 4800 ꝛc. ⁊c. tann man auch diesmal wieder
gewinnen in der neuen, von der freien Stadt Hamburg errichteten und garantirten
droßen Geldloiterie. Diese Lotterie ist im höchsten Grade vortheilhaft für das spie⸗
ende Publikum eingerichtet, denn es muß in derselben jedes gezogene Loos einen
der enihaltenen 38600. Gewinne unbedingt erlangen, außerdem dommen 7100
Freiloose zur Bertheilung. Da wir mit dem Vertauf der Oxriginalloose direct be⸗
auftragt wurden, so können wir solche zu Originalpreisen ohne Berechnung weiterer
Probifion erlassen. Wir versenden daher für bevorstehende Ziehung 1. Classe, welcht
schon am 17. Juni d. J. statifindet, gegen Einsendung oder Nachnahme des Betrages:
Ganze Originalioose anfl 8 30 kr., Halbe a fl. 1 45 kr., Viertel à 53 kr.

Amtliche Pläne und jede weitere Auskunft gratis.

Der punktuchsten und sorgfältigsten Bedienung kann sich Jedermann versichert halten
uund dürfte unsere Stellung hierfür die keste Bürgschaft bieten.
Man beliebe daher gefüllige Aufträge baldigst und direct gelangen zu gelassen an
oas Baulgeschäft von Strausxss &amp; Comp. in homburg

Ha in hurge.
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cuun, Dract uud Berlag don x.

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        2583258
333538535* *
333335353*
155532635 233757
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28 78*3 * — —8 222 55* —
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—— — — — 8 2* 55 257 .2
Q —— E55 * —A 5,338 5 * J
758 25283 2 353 524 3 57 8 * 353833* J
74.57 * 55 2 — er — 2 —— * *
22 2 8 — — V —*3
—A 2 222 O 5359 2385 753 557 325333 2
—8387 — 3225 —ö 5 ** —
3 2 8 — 5 82 * — 23 S —5— —I 5 *
63233333 3287 35 335 Z42 3* 7 5
V * 35— * —
22232 52327 —3 22 3 2* 233538* 15218 257
37 53 525587 52 * ec — 2253. —223 J
2355 —— 2858*5 —— 5223 228. 2527 — 33333* 87
3 555* — —53— 2 ꝛ* m* 228— 22 T4 BE
353333 s228— — —— 3833253 * ——— 33527
⏑— 287 57* s55 —A 2328 3388 33735 ã —
—— 523232 75 5323 58 237 —— 2457
35358555 * — A 538 —578* 53 — 323325 — 555358 F
— 5 ——— 2 —22— 585* 322 86 3383383387 2 37
252 E 28* 58 5* 2 2 22 — — 3 F —— 9—
z588 J—
— 22 28 se 2 —8 * *
22 85 — * J 22 * 2 3* *7* 4
—3 — — — 2 — 2 — *
6 —D —
— 5323*8 3 — 825 2* 5353 25537 S S 8 —
* 532328 28 —— — 23 — — 582232 —
*337 3835*7 — — 7223. 858 582* 233838 3 13 3
38 —32 3—388 * — 22223 32388 3 5
3535
32 5 2 —— 75525 3 *
* —i 8; 83 —23 E *7
2 —— 25
* — ẽ 552828 5323*8* 5287
F 7 3333333355 7
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ẽ 87
— — S3
— — *
. 32 35252»5532
5— 3222 —2 2 ..22 2 3 32—— ———23 52353
2525 35553 3253233 222 2 25s5 33322—5576 — 333353
22228 33365 z38286 38 535352 3253855— 3
— 73 —z252 äñ 58 320
z5* 7 e
* — ——— —
355 73 —8—2 8— 5—3 53355 —38 .
5*2533262 5*28 352272332 253027 32 5——3 535353 ——5—85324
53,583—725 Ds 3533535 35355 —3 A ———
553 5232235 2 5532 —72535 2 —255 3 — 552
5*— 55 53 c5n—— 52 —223 — —— —
2582 — s 52238 2 5—2258 5 83 —— ⏑⏑—— —— — 25 —
* 2* A222 55 353857 ——A — 87*
— * 502 2552——7.238 248* 3z353z5B5 — —83 —
— — 8 — 52 82 3* 2* 52* *
—4„327 532355 553—5535—5 38233832 2—537— 38——— 4
3 558 223558 2552— 8 —— 53
52255 — 2 ——A— —2 2732*8* —— — *
8 O 5 * * 28 * — 3 — 25 x 5225 7
2283 2 — 3335 5— 33238 — E 2 — 5825 3 ——
3*8* cn 22 82 522 2232— *8 — 88 2* 225 5222 50* 2522
* — — — 28 580 —A— —XEE »z384 —E 368.2 2 —72* —c8 —
222 —18 2 —8 2 5 — 22 z232 —* 88* 4. —5 24
— — 2222 J 8 52 ** —5—22
52053 — 2432 22233 ——3 —322 —
ze33 3333 333323 333* 35578333——36
—— 2 2 .* —42— S* 3 87 * 7
—A — — 357
2535 2533.723232— — —— D3 8 — — — 532—
25252 — *»——5 83— ——38— 5245 —
5532 222 52555 55583 733583335 52523232353
13832. 33 — . — ——
323* — ——
85732 s 2 — 5—52 —E585225 —552232 ——* 3
* — — cñ 25 — 4 5c 7
z2z5 568 222 ·555885 5552 k—22238 228 2 —24 2 5z25
— —53555 25252 2 5 — 53 333533 5——3—— E
I5833 5323 23238 —A —— 58 23 224 8 ã
üa — —3*27

55 22 X — &amp;
RX — 2258282 —8X — — —
5 4 7 2 — 2 2 528 * *
s2 553335 —5353 23355 555 z 35 3838355 5 58 58
— — — 8 gò —3 — 5 s2 * 3REIABSSEA-X 2
5252 7757733 57 28 32357 75 338 — 353355575 33 —
5 2c 4 2332 — 33
5 —A —A 2 55355—2 *
—XSI 335EX — 5* 8 25 * 7 * 2 522* 228 * 7
35535 2555555 7?7588 s 2555—5 s532583 ——z333338373336
— A 555 ——5335 88336
z 7332* 54 38—758s 5323 53 53353 357
— — 352 233V3 — * —3 5355 83524
z 33 3 —83 3383 5 383 33838 233535
— 2352*3555 — — * 322 —— 525 58 — 238273 *
—»23 535235583 383,.* 133332 455 55 55338 355355
* * 8 227 8 * 8* —*52— — 2 —22
33553 75555358355 53552 53—8 3385 3 333 1238
s5353 2 —22833272 553385 2325 23 58553 838268 285326 23533355
*538 2255 —A — 5— — 55 —222 2535523358
— 53352525338538 7588 52329 5 52523 23532336
8 ⸗ * 7 ẽ 2 *
3528 3855353535 55333535383 —3852335 523532 *8883273
— — * 228.25822 — · —2 T 5835 17355 8
EkX55 28 —A——— 5532 2335532.5 58 * 52558*
53353 3 3 324 15383 35333
— A — — 7 — P 2 * —8
38 5323388 283 3835
28 2 —A — — 3 — .*3582 — z22* —* 52—* 55222
— 58.38556535 E6 * 33533—5335553555535 — 5575323
— —AA 22 5 2—SS 5 22 5722 ẽ — 5 S
——33—52835 — ————— —A —— ——
33 35555 853333 35 53s3 335833333835
—a —⏑ 2 55 —1222 —A —A
C.CTALT.C c22 555 — 58 65233535 — 235
224 — — ⸗ — 52 328
2353538555 52232. 2242353 2358 2 *
3 3 5s55272 858
— *8* — — ẽ * 8 28 225 558220
— 55⏑5 E— 522 3— 2 3583 9— 8 — * —72 —— —
— — * — 22 5 * 2 * ——X53 535 4
5558 5*252 A 25 A 4 — 2 s⸗ 2 —— e— — — —2
—— — * —8 55 R 2* *
43553 3532 32.6 — 523 — — 2257 *5
2 —A * 2 3 2 2 * —A — — 8** —— *
8 —2 —2 2* — 2* 2 25 — 3 *
2238—532—3 323 5555 3985 2283 33532 —335* 50 *
55228 *2 5335—32535 —89 255 2 272 558325*
53253 —55335328 5—z38323385535 33— 32 8
55255 235660 2* 8 — —8232 2—*— 2 —»2—554 * —— *
—— *55232 33 7533 —25255 338*— 82 *5*8
— —— — — — 2 — 25353 * 258 ——
—2535332337833258355355326 — 5 5353 83
* 525335535* 592555563 — —— 5 225 A 5
26 325328 563—323235 2——5—5 — 2338332323
—— —423 57 323328383 2 —3553863833535
—z5735533332535* —T« 55 —3555332338375— —582882
232 5 22323 5 2 2 3 5— — —45* 28
383333 35
8 F 3 *8 *
3 3 38 3 3 353327
85rẽ —e— — 23833 D * 55282 532 55 — 5228 —*3A* n
— — 8 M B8222323*38 — ð8. —E— — — * — — *28
—3* 232 32, —— 5* 8 2 * 2
23 a 3 s2—s83—3— — 33838335353
552523335 2 — —2232—22 72—332325
—A 322 324 EEES.A⸗* SSS 3 50———228*
2853 52 525 78288 S S —— 2z25 3 322 — 3 3 23 53233522
z2 — 2ER5 2328 88 222 5*2* 2 m —A — 255. 523202 —
53325335 252 2552 5523235 23 E25 —238 A *
53z325532582 —z332622 —A——— * —5272 — —2 * *
z25528* ẽ * 2 8 * * z 3332—7—IS 3-—53—360 53
2 e 8—* 3338533373757*3323353838
5 —RB3 *525 —
        <pb n="374" />
        88 *2 —— 78 * 82 2 *
22 — 2. 3.
138 23338333 7 28 2333233 523—* —A —
3283,* 35338—3—6* 23
— — — —282 — — 52 233 — —A
3335332373—2822 2 3335375333353538337 23223
23 2 2 5 — 5—27 *2—822
—— — * 257—2— 5—323 2827 5522. *3 —A
*732588 28 — 8 522227 2303 5*335—232 3
2 86 3731232733 22 25533 5.2 3 2 222543 — 22
— . 253 — 3255523 S 23 2. 2 2 83 — 2 ã
—* 53 —3822 23525 3 24 25323 —223 858424c8
J F — F ] 3 3 — * * *
22 7328333 3633 —2333338337 8*
5233 5—2823 * .82 278223 —AA — 2323355
—323z 57322223 — 2 223 2235 *8 27 2,5527 —238
332835 5533 353—3333 —32335523*3 32855 — 28
3523388338 53322 3. 3233 2
— * 3 —3— 2 5 * 5* *2 *
——— —— ————— 22383383 57333 8338* 334683
—— * 5ñz25 —z2535 —— 2557 — 28 22335 88*
J —7 2. 8283. 8 6 ⸗ ;
—— —— 7 — 24288
253833333323*2 23 288 — 3337538— *2525*
—3333 33 — 55 26 J
—35383 —3 23 213528.2* —— 222—. 3214 3
7* 53 338 V 253 3 53 322— 2* 7 5597 2578
3387 — 52 3333 82 »83* 5*2536
—58 538 3353 2—503 2 — —
59323 33338
238217357 5—25383 —333 35 227—455
* —27 r * — J 227 — *
13 2* z3583 33 83 532 38585 55353—277—
57333*25 —8 22—8 2 333 332337388
2 2528 RR RGOCA. F- 232 23 525 33232
——
82 522.
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2 522
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2. 2 — 5 2
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3 2 *2 53 5 u

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— — 55833353565633
5*23 X — 55333 — 523 47 *
53 5.8 —222 * 3 22
27 03— ——232 —
*2. 5 8 7 232 55385 3303535 —
2 A ꝛ 3753357385 7 55 25
——A 2533883333 s57333355—
38 — — 34 * .2. — F
3283 *75873337 *212235
n 1 52 2 J458 — 33 2S6 23327 288.
35358 83 3335 32536
22235. —— 3
75827 33338533383
3335837 33* *5533335—33833
——⏑ — — 3 23 2553337 *l
0 553233 ——— F F
358 222 2333*8 2 * —J
— —— — 3 —A 2 83 *
2846 77 235322 * *
33B 2 423 57* —R 2 *
9* *3 ——— 3.
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338525 22. 2 5 55 3 —
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55 —p3—0 — 3—5——333328333335
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3 ——38 35553333— —2 3— 23—335 52
2 D 58* 5533 55583 23333283 5
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        St. Ingberker Anzeiger.

— — — I
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der Sit. Jeutn deerr der Amzeügrerr sund das mit deni Hauotdlatie verbundene Uakerzallunssblatt mü der Dienstags⸗, Dounertlags⸗ and Sonntag

zummer erscheint woͤchentli h vie rale Dinstag, Donnerstag, Sanista gund Sonatas. Abonuemientspreis vierteljahrig 42 Kerzr. oder
182 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrist oder deren Raum berechnet. F

Me 95. Dienstag, den I n 1874

77 ů ——— —X—— —— —— — — — 7
Deutsches Reich. — —

Münrschen, 13. Juni. Domkapitular Schmidt schlägt zur

inanziellen Aufbesserung der Volksschullehrer Folgendes vor: J.
dienstalterszulage vom 20. Jahre an und bis 300 fl. gebend —
370780 fli, I. Zutage vonn 60 fl.Lan die Schulgehilfen —
40,000 fli, zujammen 410,780 fl. Will das hohe Haus mehr
zewilligen, so diene zur Kenntnißnahme: 1) daß die Erhöhung der
Ninimalgehalte von 400 bis 450 fl., für wirkliche Schuhllehrer
ind von 300 auf 8325 fl., für Verweser (resp. 8580 fl. ) auf
300,000 flle zu stehen kommt; 2) daß Referent die Schulstellen
jon 450 auf 500 fl., also jene jin Gemeindenvon 2500 bis
500 Seelen zu erhöhen beantragen wollte, die ziffermäßige Be—
andlung der Sache aber nicht mehr moöͤglich war. In Bezug auf
ie Bitte der Pensionisten beantragt Referent eine verdoppelie Zu
age zur Unterstützung dienstunfähiger älter Lehrer, die bereits vor
ꝛem Entstehen der gesetzlichen Kreibpereine quiescird worden sind,
———
ehrer — 50,900 fl. Das Vesammtresulltat für die Lehrer beträgt
aber 488,680 fl.

Berlin, 14. Junin“ Der Justizausschuß des Bundes—
athes beantragte die Wahl einer Kommission von 11. Miigliedern
ur Ausarbeitung des deutschen Civllgesetzbuches. Die im Reichs ˖
age angeregte Revision der Gesetzgebung über das Aktienwesen
all bis zur allgemeinen Redision des Handelsgefetzbuches verkagt
mnd mit dieser verbunden werdenn.

—
Ninister Augusi von der Hahdi (gebe 189 ZFebruar 1801). 4
eute Morgen nach 6 Uhr am Herzschlage gestorben.

Jugenheim, 14. Juni. Dit Kaiserin von Rußland ist heute
zachmittag hier eingelroffen. Morgen Rachmittag wird der Besuch
ꝛer Kaiserin Augusta, aus Badem Baden erwartet. —

S'sch ne kuüst ad ,. 18, Juni. Vorgstern ist die Nachricht
von der Genehmigung zur Schleifung der hiesigen Festungsmalern
ingetroffen.“ ——

b —— —

—D— reichen Gegend. Das Reservboir
zatte eine Oherfläche von 144 Acres (ein Acres etwa 113 Morgen)
ind die durchschnittliche Tiefe des , Wassers war 24 Fußz. Die
xẽntfernung des ziemlich hochgelegenen Wasserbehälters von Willi—
msburg, dem nächsten Fabrikdorfe, war 2 englische Meilen.
SZchon lange hatte man detreffs der Sicherheit des quer über das
enge Thal (etwa *N engk. Meilen brieit) si hinzuziehenden Stein⸗
nammes Befürchtungen und der zur Bewachung des Wassers an⸗
jestelle Wächter hatte wiederholt auf eine Sielle des Dammes auf⸗
nerksam gemacht, uuter oder durch welche er fast beständig leckte.
Am Morgen des 16. gegen 7 Uhr bemerkteder Wächter einen
deck am Fuße des Dammes, der sich bald bergrößerte und eine
Deffnung rieß, welche die kommende Katastrobhe ankündigte. So⸗
orte warf sich der Wächter aufs .Pferde um Ldie Thalbewohner
u warnen. H'nter ihm her stürzte 80 Fuß? boch! acnde mehrere
undert Fuß breit das eatjesselie Wasser, durchz engüsse am
übend vorher stark permehrt. Nach einem Rittzwei engli⸗
hen Meilen holle der wilde Slrom den Reitze rig der kaum
ioch Zeit hatte, sich auf die Hügelseile zu retten und dem Ver⸗
Zerben von dort ab müuͤtigzuzüuͤschaten Die Wohnhäufer und
Fabriken in Willlan dbutg wurden sorinlich iñ die Luft geworfen
und gegen 60 Menschenleben gingen versoren. Baͤlken, Dampf⸗
esset, Bäumec. als. neue. Zerftörungsmitlet mit“ sich in das Thal
herabführend, stürzte sich die Fluth. auf Skinnerbbille, dann kurz
por 8 Uhr auf Leeds, Dämme, steinerne und eiserne Brücken, Faf
zriken und Wohnhäuser und 50 Menschenlehen, beanidiemW
zrroͤßere Breite des Thales nnterhalb Leeds machte dem morderi⸗
hen Charalter der Flulh schließlüich ein Ende, das Wasser stürzte
war noch heflig genug durchdie Straßen von Florexce und Bah
State, aber die Häͤuser blieben doch stehen und keine neuen Opfer
in Meuschen fielen. Im' Ganzen gingen 147 Menschenleben und
Werth von über eine Milion Dollar zu Grunde. Die Eisen⸗
bahnen. brachten Tausende von Neagierigen, sogar aus Boston und
stewyork, in das so plötzlich in sandbedeckke Truͤmmer verwandelte
Thal, in welchem übr 5000 Menschen ein industrielles Dasein
jatten

Frankreich

Pariz, 18. Juni Auf dem Bahnhof von Saint Lazart
aben heute keine, weileren Ruhestörungen statigefunden. — dDer er res.
ßraf von Saite⸗Credix, Angreifer Gambekta's, wurde zu 6 Mo— BZweibrücken, 14. Juni. Als Gefchworene zur
aten Gefängniß und in die Kosten zu 200 Francs verurtheilt. Schwurgerichtssession für die Pfalz im zweiten Quariai dieses
ire lehnte die Vertheidigeng durch einen Anwalt ab. Die anderen zur Fahres wurden eingerufen: J. Hauptgeschworene die Herren:
daft gebrachten Individuen wurden in Freiheitsstrafen von 810) Joh. Holdermann, Landwirth don Dudenhofen. 2) Gustav
Tagen bis zu einem Monat verurtheil. Gölker, Gutsbesitzer von Edenkoben. 8) Friedr. Kayser, Kaufmann

Pa'ris, 12. Juni. Frandreich steht vor einer: Krisis,“ die von Mittelsexbach. 4) Georg Peter Müller, Müller und Oelonom
urch die ühereilte Kriegserllärung Gambetta'ß hervorgerufen wurde. »on Bruchweilers Bärenbach. 5) Adam Becker, Ackerer von Ober⸗
kine mächtige, Partei im Lande häßt sich nicht ungestraft unter jochstadt bei Landau. 6) Heinrich: Molitor, Guisbesitzer aus Deides⸗
nie „Elenden“ rechnen und so' mage; Gambetta unbedauert die sein. 7) Casimir Lichtenberger, Tabakshändler aus Epeyer. 8)
Folgen seiner heftigen Herausforberung tragen. Ich will die Art, Adolf Holzbacher, Kaufmann und Holzhändler aus Kaiserslautern.
vie man mit ihm verfahrt, nicht billigen, bemerte aber, das Fet— )) Heinrich Klein, Gerber aus Lambrecht. 10) Phu. Koͤnig, Kauf⸗
eistehende die grenzerlose Wuthder Boñapartisten gegen die Räf dann aus Pirmafens. 11) Phil. Heinrich Culmang, Bürgermeister
ukalen und umgekehrt gar“ micht kennen. Dauern. dieie: Prü, elice · aus Albersweiler bei Anuweiler. 12) Jafos NReidenbach, Bürger⸗
sen fort, so haben wir bald den Bürgerkrieg und es unterliegt neister von Becherbach Caulerechen.) 13) Eduard Sqchelf, igl.
rinem Zweifel, wer in demfelbenn dien Oberhand behalten wird. dotär in Pirmasens. 14) Christoph Frey II., Bürgermeister aus
jn diesem Ausenblick fährt Artillerie nach dein Bahnhote St. La— stheingönnheim. 15) Joh. Hüll, Essigfapritant aus Neustast. 16)
are; es findet dort eine großartige Entfaljung · militärischer Kkäfte Farl Ludwig Gundelwein, Holzhändlet aus Pirmasens. 17) Franz
att Ob man auf Seiten der Bonapattistoͤn änf den Schlag in's Vilh. Riegler, Kaufman aus Wattenhem. 18). Friedr. Shindler,
ngesicht, den ihnen Gambekta e war, läßt sich be- Nüuter von Winzeln (Pirmafens.) 19) Peter Müller jan., Wein—
weifeln; ich glaude kaum, daß ?fie den Regierungsantritt schon zändler von Haisers laulern. 205 Adaum Wagner, Vurgerme ster
8 hevorstehend in's Auge gefäßt :haben. Nun sind sie angegrif· von Oberschlettennach. 21) Carl Kohl, Bürgerweister von Rolhsel-
mund wenn Ke den kechten?Sdldaten fänden, könnt? sich das »erg. 22) IJsh. Jak. Vofida, Afeler von Kleinfischlingen. 23)
Jältchen bald gewender haben. Die „Debats? : machen einen schwas Joh. Jäger, Kaufmann von Kandel. 24) Carl. Reiniq. Weinhände
en Versuch, die Parteien durch einen H'nweis auf den gemein⸗ Rr von Maikammer; 25) Wendel Hoffmann, Bounureister bon—
zmen Feind zum Waffenstillstand zu bewegen, alleir es wird nicht 2udwigshafen. 26). Eduard Pauli prattischet Arzt von Laadau.
duhe in Frankreich, bis die Verfassungs-Frage gelöst ist. 127) Anton- Jochemn, Adjunkt und Gutsbesitzer von Bobenheim 28)

Amerika. Idhanu Niefer, Gutsbesitzer von Waldsee, 29) August Pasquay,

Chicago, 21. Mal. Die neueste Seasateonsnachricht ist Nothgerber von Aunweiler. 30) Friedr. Sieigelmann, Gastwirih
er Bruch, eines Wasserreservors im Thale des Mill Riorin bon Rhodt. IJ. Als Crsatz geschwocenen: 1) Friedr. Rohrbacher, Gold—
illichen Massachusells in einer- an Fabrildörfera (Seiden und' arbeiter, 2) Gabriel Escales, Plüschfabrikant, 8) Christian Umbos⸗
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        Heschäftsmann, 4) Alfred Rodrian, Apother, 5) Max von Hofen- Staatsmini erium der Fin
els, Gutsbesitzer,6) Heinrich Henissi Vanq her sammulichim Zweibrücken. we Staatsministerium vom ʒinanze u.
Kaiserstauezren, 15. Juni. Man schreibt dem 9 und
ser zr n, n 7. März 1874 (Bayer. Gesetz und Verordnungsblatt S. 82 und
‚Pf. sa.“; Die Listen des pfälzischen Verschönerungsvereins wer- 311, Amisbl. S. 289 und 288) herdorgeht, sind vo 4 1. Ape
i eeee cu eee eese gae 874 an sämmtliche ältere — der deutschen Bundesz
4 9 — 4 i i 2
den Bezirksämter Homburg und Zweibrücken für 1874 und 1875 Annten dann de eonahene und Conventionsthaler außer Curz
nuf die Burg Kirkel zu verwenden, welche schöne Ruine, wenn zeset end werden im * etenn 1874
nicht hald Abhitfe kommt, in bedauernswerther Weise ganzlich zerr n denjenigen Bundesstaaten eingels zunwelche sie geprägt oder besonder
öröckelt zu werden droht. Am besten wäre es, wenn der Staat die rimosungskassen aufgestellt haben
Burg antaufte oder dem pfälzischen Verschönerungsvereine die Mit- Ju Baheen in Einlosungetassen aufgestellt:
tel dazu bewilligte; dadurch würde am sichersten verhindert, daß 1 Baherisde Vucaten, Marveor und Keroline, dann baherisch
die Schloßreste bald vollens ins Dorf heruntergetragen und hier Geidtrenen oᷣt
herbaut werden. Laßt uns helfen, so lange es noch Zeit ist! 4
Das „N. W.“ meldet aus Großtarlbach unter'm 9. Juni: — Fune e I eeeer geen
Broßes Aufsehen erregt das Verschwinden der 16jäbrigen einzigen —8
Totter einer wohlhabenden Familie mit einem l7jährigen ße ion—
— — k. e halbe und viertel Conventionsthaler deutjchen
Fen Briefe theilten sie ihren Eltern mit, daß fie in drei 8s Wwird wiederholl daran erinnert, daß diese Münzen naqh
Tazen Nahhricht von ihnen erhalten würden. — In der Nacht d 30 3 1874
vom 12. sind hier theilweise die Bohnen und Kartoffeln erfroren. em J Juni
EWin Bierbrauer von St. Johann, welcher 24 Kisten bald uuh von den aufgestellten Einlosungskassen weder in Zahlung
s Pech, bold als Dextrin declaririen Trrasuben jucker zur och in Ummechslung mehr angenommen werden und, daß die ve—
wrnbung in seiner Brauerei bezogen und in einem der Steuer- ibzer, wenn sie dis Einlzsungsfrist unbenützt lassen, fich späterhin
zehörde nicht angemeldeten Raum aufbewahrt, auch den Zuder nicht vohl mit Verlast dieser Münzen würden entäußern köanen.
zum Verbrauch declarirt hatte, wurde in der Gerichtssitzuug zu Gegenwärtiges ist dreimal in Zwischenräumen von mindestenz
Sarbrücen vom 12. d. Mis. wegen Defraudation zů einer 0 Tagen nicht nur im Hreis⸗ Amtsblalt, sondern in Bezirlsamts
HZeldsicafe von 150. Thlr. verurtheilt, oder im Nichtzahlungs falle 1nd Wochenblättern als Amissache, sowie bei jedem onst schdlb⸗
en ihn JWMonat Haft festgeleßgßt. 3 hen Anlasse zur allgemeinen Kenntniß zu bringen,
Co blen g8. Juni. Vordestern Abend beschentte die Fau ünqhen, den 9. Mai, 1874. .3
anes hiesigen in der Eaflorstraße 837 wohnenden Schreinermeisters ( Auf Seiner Majef ät des Königs Aller hochsten Befchl:
diesen mit drei kräftigen, zur Stunde noch kerngesunden Knäbchen. — Berr.
— 7 c(Einlssung aͤlterer Landesmünzen betr.) Verantwortlicher Redackeur F. X. Demetz.
Au diek. Regierungen, der Finanzen und an die k. Rentämter. — — —
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3258 58233 333353583 —A 53 33—33555335
* * — 2 — ** — 2— — —— 32 2* 323383 —
— 2* 2 2 » 2 —— —32 —3
531355757833 533125353535337 22 5—333568 5
13358388 3538 35 1538 327653825333 86532 3—2
*382868 s3832 — — —— 35 252— 53568* 2
—⸗ 83 5 333535335 * —— 2 55 49 *
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5333* 5233 25.5 5525832 S
33 3333535336 553 35838 —
A S—z 356 2332 332 23355
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7 —5253333 3253232 53235333 8 238
3* 533 323325 55338 s73253335337 5233
2 8 2555A —5828* * —X —525 5*55
3303 5355338366 58 —335322 55 — — 233553 52582
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0 852 — 28358 59 532832335 25538 7 8—— 23— J
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25 535553— — 73222 52 — T— 3 8 5 8 52 s585
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353235 235* 5 — 525353 2323205SZ 35623 359 ⸗ —
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53333333 —25553235— 353* ——35—3233—858 253235
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35 5353358 — 3 335355 58 38
— — 5355358*3 5 3 55385—335 525525 8 2833
253533 355353573357335* 3853 83 —
55 25 7 2 532*8 5—33355 32 2 38 —23 25* A
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        Hl. Ingberler Znzeiger.
— —
er Anzeinger lund das mit dem n
ummer erscheint woͤchentlich vieral: Di d i een verbundene Unter haltunseblatt, mit der Dienstage⸗ —
— 12 Ssibbergr. Anzeigen werden i4 —— — e e e Sonntag
— DgsWD Æ*w* ispaltige a woo viertelj
96. ν, — — INeilpaulihe 8 Blattschrift oder deren Kaum eenanne An stegt. eder
—12 —M . * B24 3 eren Raum verecen...*
— — Donnerstag deun I8. Juni at: — ——
Deutsches Reich.
München, 15. Juni. Der Finanzausschuß der Abgeord⸗
eten Kammer beschloß heute mit allen gegen 2 Stimmen, daß
er bisherige Gehalt der protestantischen Pfarrer (auch, in der
zlalz) durch Alterszulagen bis zu 1400 fl. steigen solle. — Fer⸗
jer beschloß er bezüglich der Schullehrer, daß die Aufbesserung
es Minimalgehaltes 80 fl. betragen folle bei jenen Lehrern, wel⸗
ze bisher 490 und 450 fl. hatten, und daß die Verweser die
Jalfte dieser Aufbefferung bekommen sollen; die Alterszulage soll
om 10. Jahre beginnen und bis zu 300 fl. steigen; die Schul⸗
ehilfen sollen eine Zulage von 50 fl. erhulten, die Wittwen eine
olche von 25 fl. die Doppelwaisen eine solche vonZ10 fl. die ein⸗
achen Waisen 9 iI. und die quiezzirten Lehrer 80 fl. Nach diesem
heschluß des Finauzausschusses wären 992,000 fi. mehr nothwen⸗
ig, als die Regierung in's Budget eingesetzt haite.
München, 14. Juni. Wie wir Vernehmen, hat Se.
Naj. der Zönig genehmigt, daß an 67 dürftigen Gemeinden, be—
iehungsweise Anstalten und Vereine, in Bahern Unterstützungen
ur Herstellung von Brunnen und Wasserleitungen, an Armen⸗,
dtanlene und Woblthätigkeits - Anstalten u. s. w., im Gesammbe⸗
nage von 28,200 fl. aus dem der k. Staatsregierung für 1873
ur Verfügung gestellten Sewinnantheile der München⸗ Aachener
Nobiliar⸗Feuer ⸗Versicherungsgesellschaft verliehen werden.
Poseen, 15. Juni. Das mit Beschlag belegte Vermögen
ez Erzbisthums beträgt eine halbe Million, davon 128,000 Thl.
aar und in Werthpapieren, 100,000 Thlr. Hypotheken, der Rep
n unbeweglichem Vermoͤgen. — —————
Srankreihbh.
Verfsailles, 15. Juni. Die Nationalversammlung ge⸗—
migte mit 8345 gegen 841 Stimmen die Dringlichkeit für die
erathung des von Perier eingebrachten Antrages des linken Cen⸗
ums, welcher die definitive Proclamirung der Republik mit der
benjährigen Präsidentschaft Mac Mahons verlangl. Von Laro⸗
foucauld⸗Bisaccia wurde ein Antrag auf Wiederherstellung der
'onarchie mit Mac Mahon als Generalstatthalter des Königreichs
eutenant·générals eingebracht. Die Nationolbersammlung lehnle
Jab, diesen Antraa dem Dreißig⸗rausschusse zu überweisen.

WBoarmischter.
3weiberücken, 16. Juni 1874. (Schwurgerichts-Ver—
undlungen. V. Quartal.) Georg Hübner, 28 Jahre' ali, Tagner
on Frankenthal wegen Körperverletzung mit nachgefolgtem Tode,
crübt an dem Fabrikarbeiter Höbel von Frankenthal.“ Slaatsbe:
irde: Staatsanwalt Hessert: Vertheidigung: Anwali Gießen. Der
ngetlagte, welcher einen getrübten Leumund genießt, als sicher⸗
eitsgefaͤhrliches Subject und als heimtückischer, roher und unbän—
der Mensch von allen Leuten gefürchtet wird, wohnte mit dem
etlödteten im nämlichen Hause, er im untern, Höbel im oberen
lock. Seit Faßnacht dieses Jahres war das zwischen beiden vor—
Bestandene gute Verhältniß geschwunden und zwar deßwegen,
ul der Getödtete dem Ansinnen des Angeklagten, sich mit ihm
maskiren, nicht entsprechen wollte, und deßwegen vbon diesem
vhrfeigt worden war. Am 2. März gegen 11 Uhr trafen sich
oe, und zwar mehr oder weniger im betrunkenen Zustande, auf
Strafe vor dem Wirthshause „zur weißen Taube,“ und da
helödtete befürchtete, vom Angeklagten mißhandelt zu werden,
chte er dieser Gefahr dadurch vorzubeugen, daß er ihn ein⸗
mit ihm in der weißen Taube einen Schoppen zu trinken.
»dem derselbe getrunlen war, entfernte sich zuerst Hübner, dann
bel; ersterer scheint aber, ansiatt nach Haufe zu gehen, diesen
gepaßt zu haben; denn man hörte den Höbel den Ruf aussto—
n „Herr Jesus, da steht er und hat den Säbel in der Hand,
d will mich lodischlagem“ Es erfoigle jedoch jeht noch keine
atlichkeit, sondern Hübner lud nun jenerseiis den Höbel zu
zm Glas Wein ein, welches jedoch von diesem, da er hierbei
us Gutes ahnte, abgelehnt wurde. Der Angeklagte suchte nun
lemeinschaftliche Hausthüre auf und locte den Höbel mit den

zuten Worten als ,komm Lieberle, komm Alter,“ zu sich heran,
pobei er ein Stüch Holz, das wie ein Latienstück aussah inder
dand hatte. Lange weigerie sich der Getoödtete heran zu kommen,
ais er endlich mit vorgehaltenem Kopfe und mit der Drohung, er
teche jenen iodt, wenn er ibn schlagen wolle, gegen die Hausthür
zinschoß. Ssfort wurde er von Hübner ergriffen, inden Gang

Jezogen, mit dem Stück Holz geprügelt und schließlich in die Stube

»es Angeklagten gedrüngt, worauf man Lärm und alsbalb den

stuf des Höbel hoͤrte: „Ach Gott, du hast mich geschlagen und

zestochen.“ Sodann wurde er von dem Angeklagten. wobei dieset
von seiner Frau unterstützt wurde, wieder auf den Gang verbracht,
vobei Letztere ausrief Ach Goti, der blutet ja.“ Der Verwundete
var noch bei Bewußtsein, sah zn seiner Wohnung hinauf und 'rief:

Lene —seine Frau— der Hübner Georg hat mich todtgestochen.“

daum fonnte er sich noch die Treppe hinaufschleppen und im Vor—

efühl des Todes sich von seiner Frau und seinem kleinen Kinde
erabschieden, —ir einigen Auqenblicken war er eine Leiche. Der

Ungeklugte wurde sofort von der Polizei ergriffen, das Messer,

vomit die That ausgeführt wurde, konnte jedoch nicht gefunden

verden. Der Tod des Höbel war dadurch herbeigeführt worden,
zaß die Drosselader an der linken Seite deßs Hauses durdstochen
vorden und dadurch eine Blutung erfolgt war. Der Angeklagte
augnete die That, kann aber nicht angeben wer sonst der Thäler
zewesen fein soll, während auch seine Frau auf die Bemerkung der

Frau des Getödteten hin, sie und ihr Mann— hätten

»enselben mit Prügeln geschlagen, mit der Aniwort „es war kein

Hrügel, es war ein Laltenstück,“ Die That des AUngeklagten zu⸗

Jegeben hat. Die Vertheidigung führte in der heutigen Verhand⸗

ung aus, daß jeder Beweis dafüc fehle, wer den Höbel erstochen

habe, jedenfalls aber wenn qngenommen werden könne, daß der

Angellagte der Thäter gewesen, habe derselbe im Zustande des

Relzes und der Trunkenbeit gehändeli und sei darum die Frage

der mildernen Umstände zu bejahen. Die Geschworenen erkannten

edoch den Angeklagten ohne mildernde Umflände für schuldig,
vorauf der Gerichtshof eine 10jährige Zuchthausstrafe und · Aber⸗
ennung der Ehrenrechte auf die Dauer von 3 d aussprach.
4. Ps. P.) *

Sbeer, 16. Juni. Auf der soeber in VBremen statt⸗
indenden internationalen landwirthschaftlichen Ausstellung hat die
fälzische Glanrace, welche in 2 Bullen, mehreren Kühen und Rin—
xrn verlreten ist, 4 Preise davongetragen. Dem Ockonomen Georg
dliuk von Patersbach wurde für einen Bullen der 2. Preis můͤ

200 Mark, für rin Rind ebenfalls der 2. Preis mit 90 Mark,

— dem Oekonomen Johann Schwarz von Sleinwenden sür einen

Zullen der 3. Preis mit 180 Mark und für eine Kuh der 3.
Breis mit 60 Mark zuerkaunt. Der Bulleudes Herrn Klink hatte
nuf der Kreisthierthan in Speier den J. Preis für Zuchtstiere
»er Glanrace erhallen, dem Bullen des Herrn Joh. SEchwarz von
Steinwenden wurde damals der 5. Preis zuetlannt, Die in Bre—
nen bei einer weit größeren Konkurrenz erzielten Refultote bewei⸗
en übrigens, daß die pfälz. Glanrace zu den besten Viehschlögen
Deutschlands gehört; 4. J J

7 In Kirchheimbolanden hatte sich am vorigen Sonntag
As dem Jahrestag des Gefechtes, in welchem 1849 achtund
wanzig Hessen im Kampf für die Reichsverfassung dort fielen,
orsige Einwohner min einer Anzahl Männer aus den berachtar—
en hessischen Orten zu einer Gedächtnißfeier vereinigt. An die ernste
Feier an dem Denkmal der Gefallenen auf dem Kirchhof, wodei
Zürgermeister Ruterspach die Festrede hielt, schloß sich ein Ban—
quett im Chormann'schen Garten.

7 Ein Komet wird von Mitte Jmmi an am Himmel
ichtbhar werden und besonders nach dem Vollmond in der ersten
Däljte des nächsten Monats die ganze Nacht durch für das undes
vaffnete Auge wahrnehmbar sein.

,München. Bei der am 27. v. Miz. abgehallenen
Tentralvers ammlung des baherischen landwirihschaftlichen Vereind
wurden bezüglich der Reform der Grundneuer die von dem Karg
        <pb n="380" />
        ferenten Gulsbesitzer Dr. F. A. Buhl aus Deidesheim aufgestellten
Thesen von dem Generalkomite fast unberändert mit allen gegen
37Slmmen angenommen, um der Staatsregierung als Resulu⸗
jonen uͤbergeben zu werden, Dieselben lauten; LDer Grundbe—
sitz ist in Bahern vieb höoher vesteuert; als das Abrigt Vermbgen.
ii? Eine Erhöhung der jeht bestehenden direkten Steuirn auf der
bisherigen Grundiage unterliegt den schwersten Bedenken. IIl. Eine
Revbifion der bayer. Sleuergesetzgebung erscheint dringend nothwen⸗
big, auch ohne erhöhten Slaatsbedarf, da die bestehenden Steuern
dem wechselnden Bedürfniß des Staates gegenüber zu unbeweg
lich sind und da alle Steuern nicht nur an einer bedenklichen Un⸗
zleichheit im Vergleich mit anderen Steuern leiden, sondern auch
in sich die größten Ungleichheiten bergen; wir verweisen dabei be⸗
jonders auf die Grund- und auf die Gewerbesteuer. Bei dieser
neuen Steuergesetzgebung lönnte allerdings weder auf die indirekten
Abgaben noch auf die Grundsteuer gan, verzichtet werden. Tritt
cin Mehrbedarf des Staates vor Reform der ganzen Steuergesetz
Jebung ein, so dürfte dieser nicht durch Erhöhung der Simpla
zller Ider einzelner Steuern gedeckt werden, er müßte gedeckt wer⸗
den: Lo hei ver Gewerbesteuer durch Aufhebung der bestehenden
Steuermaxima; 2.bei der Einkommensteuet durch verschärfte Ein⸗
schahüng derjenigen Verpflichteten, deren Einkommen nicht an und
ar sich bekannt istz 8. eine Grhöhung der Hãufersteuer, besonders
n den Siadten, jcheint zwar gerechtsertiat, da“ aber die vorge⸗
schlagenen Maßregeln rur provisorisch sein⸗sollen, erscheint es
fraguch, ob die ndihigen Vorarbeiten nicht zu zeitraubend und zu
ostspielig iind; 4, bei der Kapitalrentensteuer: a. durch verschärfte
Finfchätzung der Verpflichteten; bꝛ. durch Aufhebung der Klassen
aber 1000 flz o. durch jährliche Fassion. der Mente nach dem
Fentommen des letztverslossenen Jahres; de durch Beifiehung der
n Auslande kesteuerten Kenten zum vollen Betrage der Steuer.
pNeuntrirchen, 17. —
Dr. Achen bach kam vorgestern von Gaarbrücken hier an, ver⸗
lrat gestern Pathenstelle bei dem Söhnchen des Hrn. Geh. Com⸗
nerzienraths Stumm und begiebt fich heute wieder nach Berlin
zurück.““ X * J 23 p 9
K bilv, I6. Juni. Bei einem gestern hier ansgebrochenen
grand in der Paulstraße verloren 4 Menschen, ein Vater und drei
Kinder, das Leben. *3 J
7Gciffaverkuste.) Oen Statistiken des „Bureau
Beritaö“ zufolge gingen im Monat April 236 Segeljchiffe total zu
Frunde daramer 26Deutsche. In dieser Zahl sind 80 Segel⸗
schiffe inbegriffen, die als vermißt geiten, gleichzeitig gingen 23
Dampfer unler, nämlich 15 englische und je ein Deutscher, ameri⸗
tanischer, spanischer, holländischer, italienischer, norwegischer und
schwedischer. Fünf der Dampfer gelten als vermißt.
Gegenwärtig find falsche Frantfurter Zweithalerstücke in
Cireulationn Sie iragen die Jahreszahl 1862, haben durchaus
einen verdächrigen Klang und zeigen auf, den ersten Blick über⸗
daupt keinen Verdacht erregende Spur.Bei näͤherer Bettachtung
Tkennt man an der schlechten Prägung die noch schlechteren Eigen⸗
Stückbholz ist zu verkaufen
bei. Joh. Deckarm, Schreiner
———— in Hasel
— — — — —

chaften. Während die echlen Stücke durchaus scharf und rein
ind, sowohl das Bild wie Schrift, ist hier namentlich vdie leßter⸗
anklar. Die unter der „Frankofortia“? eingravitte Schrift (Abd
Nordheim) ist laum zu lesen, ebenso die Randschrift Start in
Recht.“

4CBaächer Schwarz in Schlesten.)“ Der „Beobachter an der
Oder,“ ein in Beuthen a. d. Oder erscheinendes Blatt, ist der
Opfer einer argen Mystification geworden. An der Spiztze des am
letzten Sonnabend erschienenen Blaties befindet sich fett gedrudi
folgende Depesche: „Telegraphifche Depesche des „Beobachters an
der Oder.“ In Beuthen am 5. Juni 12 Uhr Mittags angelom
nen. Soeben ist in Glogau die Nachricht eingetroffen: „Prin;
Friedrich Karl ist König von Spanien geworden. Die franzön
chen Zeitungen sind hierüber wuthend. Glogau flaggt.“

7Im Jura⸗Departement hat ein Blistrahl füuf Leule unter
einem Baume theils getödtet theils tödlich derletzt.

Aus Muͤhlhausen wird berichtet, daß ein Kerl, feine Mulur
zetoͤdtet, seine älteste Schwester und seine 2 Brüder aber lebenß
gefährlich verwundet haa.

In den Festungswerken von St. Omer hatte man dieser
Tage ein militärisches Caroussel veranstaltet, was etwa 8000 gr-
chauer herkeizog. Plötzlich stieg eine Flamme hinter den Pali
aden auf und ein Schrei ertönte: „Die Pulverkammer fliegt in
die Luft!“ Von der gräulichen Verwirrung, die nuon entstand,
ann sich Riemand einen Begriff machen. Alles stürzte durchein⸗
ainder. Weiber, Kinder, Greise wurden niedergerannit und pu
Boden geireten! Viele schwere Verleßuvrgen find vorgefallen.
In'Erilegestorben. In Millwaukee isft Mitte
MRaĩ Professor P. Engelmann im 51. Lebensjahre an der Lungen⸗
ntzündung gestorben.“ Es war einer der verdienteslen und kennt-
nißreichflen deutsch - amerikanischen Schulmänner. In der Gegend
on Kreuznach gebürlig, erhielt er seine Vorbildung in der kreuß
jacher Lehranfsait, ftudirte dann in Berlin Philogie- und Nalur⸗
vpissenschafien und wurde später Profefsor“ am · Gymnasium in
Zreuznach. Wegea Betheiligung an den freiheitlichen Bewegungen
don 1848 und 1849 muße er das Vaterland verkassen; er begab
sich nach Millwaukee, wo er die vortreffliche deutsch englische Ala⸗
demie gründete, der er dis zu seinemn Tode vorstand.
rDeutschland in Amerika. Ju den NVereinigien

Staaten von Amerika leben gegenwärtig, wie erst jüngst durch ge
naue statistische Untersuchungen ermitttell worden ist, 900, 000 ge⸗
zorene Preußen und 800,000 geborne Deutsche aus anderen
Theilen des deutschen Reichs. In ditse Gesammtzahl von 1700000
geborene Deutschen ist die Nachkommenschaft nicht mitgerechnet, so
daß das deutsche Elemont schon gegenwärtig einen sehr bedeutenden
Hrozentfatz in der Bevoölterung der transatlantischen Republil
bildet.
.WVerantwortlicher Redacieur F. X. D'e m e z.
J onnheimer Feitung.
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der Pfund.
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        — 538 —Xä —8322458 23 — 2222 282225—
56 3 —335 2 3 53 35535 238335553 538.
— —333 3 33 53 333 3 33333353
3 3383 3533 83 333 3 8338333 275
8 22 2 — —* — 377 * *8 * ——
7538535 7 3 8368632 * 75533533
223 58533 53888* 45 523 253* 5* * 858364 —2—** 3 8
38383538 3 3333638 z5383358* —A 5223883
528338288 555333 — 528* 52355532355 33*2 ß
2. 233*832—83 83 — 23538 535335343 23 *
332553 338335 *2*89 — 7353 8 3838 7735 — —
338 — J 3437 5583 13333378635 U———
233282* * 2 8 ——E — —8 8
8235 5228 — 555 —— *22383 3 53832— 2
357233 33857 ——— 35233 23333533356 3V
—5 35 53352355 — 4858 2738 —A 9 —A
232—2 3555 255 E —2— &amp; 33 X 1368 — —* 3 5
1—5,35 z3385—583 28 —ãA— —— —E * —232 ——FAR 8 8
8 3 3343 3— 64
22 * CX , * 2* — 2 55 —2 —* X3 —— — * *
5532332 50 0 333335 —F2823 n*88 ——
3 — 352 27 —A—— * 2* — 332832* *22223239
3333838 33—3 ⏑ 33 33 53353
23 2333* 235735733233356 8332353*8 53323538 532355—
* D 222 1252 8*8 —— — * — — — s 2., —3*224
—X— * 583* 23522 *28 5 J — 58 338* 5 * *52. 5 3
z33333 333 368 33 33
58*32 2222* 83 7538 32357 32 —
5 4—— 8 —
— —— — — ———— — — — — —2*
22538S225 55—825338 s8. 23333333— 323
333——33385 23 332 3 3333 3
3 22* 8 — ——22 8 — 3 —AI
35 —5 ⏑⏑
2 ——— —F—— z22—23 3 — 5 53 32
233 3 3383 —
28 4 * * * 85 3 —58 ——2 386 —»55 — —
z 3— 333 3——8
—— — — 8 70 3 33
— J —— * 42* —* * J * —
—53 —8 3 —————
SEI —375—88 52 c2553 * 553*829 —— —
—*6 5 ——34 —— 532 33325535 8
—33 3 —3388 5*353353835
3 —— —35 33353 552 — — —— — ———
373833338 3357—35—3 7—333 333
8 28 — — — 3232 J1* 8 3 —— 23
—222 — oa 5 553355 — 85 — 2 — —MA—
5533833 5232722 —8 328335— 47. —28E E8* 23 53—523235
5238 —222 2 22 28 25 0 J. — 3 3 28 ——— —E —
— —— —2 * 8 7 * —E * —— T3 583
333 33 8
72 8 I2⏑ —A— 22 —52232 * 3288* 5 — —— —
—c—28 —— 8 —5 »„1* 2— 5 2 * 55 —5z3 SS 5 52338323
3 3——
85 2 * — 728 — * * α —
33333335 —23 63 382
—*2 3 237 B EE — — 223 * A
225 3553 — —2253 38* — 35 2— 2c— ———
2* ——222 —2 — — ⏑—— 5* 65 —WR 22 835
3 2 æ I3,3 E 22 — 5 —— 3232 58
838235 2332723057* 2 — —X32535 8 6 — 3 38
35 —5822 56—5838233* 23F8 — — * ——*
* ——— 33 8— —2 3z 3 5 5 ——
z ⏑⏑⏑ —⏑ 2 ———

52 352 —22833832 —A
222 J 8 —* — 222* * * S2
S:7 52228 —A — 2578
— 22 52 535 —868 * * * 27 8 J
8 5253 —A— AM — 837 —F 22 — — j —— 2 —
535 258 22 —— — —— —298*22 254
— 2 2»—53 — 2223 2—8** 5322 ẽ *8
2333322323 — —25383—3. 322535 253537 —
5—33583— ——8—3 5 35—2233583345 — —38355 535
6 3 —385
* 8 —* * —A— —— —A q 527 2
2 * — 412 —A . 8* 24 —
—AXVV — 2*2———52532 * 7 —53—8582 —
— 2— — 3 83 —— —S 228 A O——
22523 5 358535—238533 3582* 55 7 2
2 55 — 5 — —— 225—238582* 80 2 5
—— 52 52—5285 —A 22*582722 7 32
2 —A 5S ä—822 2323228 52222 2 C
2 2.2 — 2 — —2 —
3 32833830— 3855235 —— 3833333 — —
————— 8 23523 57 —* zʒ —— 5— ——3 3258
——3 88842 —— 2323 382835 —857 353*522 32*
2 388 5*332 585335 23238* z555 35888 383
03 2 37 —66— —— —5234
2 3.. 8 2252 52 2532532 3838 —— 35 52
3 323285 2532533 882 32—388 563 5523353858* —A
5—0 53—53 333 ——83 —3 ——532 — 33335368 33 422
3135 55535533 38353373353323373 528
z56853385333 33 —3328
* 555 — —* 2 — 7 338 — 538 — —— — A—
333333 3337—3 3
8 * — 77* 2
a 833 — —
2* —7 —2 —8 —2— *
2338555 — z25385 228 8 : 23Z2.2* 57 3238233—52 m—
z22** —* —* * 02 — 53282. 2 E.S 2 4
* E 32 3 2 53 æ
58 2 33 —ã— ——
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335335853S38* —33333355 — — —
2533555533552 235333 230
A— 283 7332 *
* 8 5* —22 2*—328 ——
335523332533 33 583 z235—23 28 3338 —E 2
28* 25783332557 82 335 ——
3 57552232 — 58—— —— ———— — 33,78532 *
* —A — —28 — 5588—33585 — 2 8
d 535835 * 285323 225250 — *—3855 35 *
* 28 * ——— — 3 * —— 8B2ESF — 5
8* —“* 3222 — 89 282 ẽ 2 5362 S * — X 9
22 5225535 e85 — —— * XV —— * 52z353235
5333 3
28 2 3 2Z3 * 2 — — S22 —2 —
— 355523 253z255—33232355 235 5*28122 88
—2238 52* 25 3 23226 222 2323 8* 2
—A — —— 532 232*78 —x 2322 8 *5 — B2828 *27 E
838E 38535538 8 8 —* 53 5 252327 —A —————
255 55 —32333 35 *85 2 2238 *2B33 5
283 12825 *53 —— 35 555 —A 5388 z»328
A— 3 — 72 2532 28 —S2 — 222 — —2— * 2
5— 3 — — 52233 —E—— 32333358 — 8
2 — 28358 — — 322 —
583 33 535555 —53338 25532 3838335
2 8 2 *
—A — — —13232338 336 z3357 53325537
—A 3335533233533 288 25 555 228 5532333383 28 *
—— — z32582 — — — 552
« F —— 2* —— 252 —2 —A— S —A— —— *
—7 —IX — 58223 760 332255 — 55 223255
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2 * 235525 3233238 8 55 35333532 3 z2
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        St. Ingberler Anzeiger.

der St. Inaberter Anzeigec (und das mit dem Haupthlatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗- Donnersiags⸗ und Sonntag

dummer erscheint wöchentlig vierm al: Dinstag, Donkdestag, Samstag und Sonntag. Abonnemenispreis vierteljaͤhrig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 —X die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

M 97. — Samstag, den — 1874
Einladung zum Abonnement.
Zu dem mit dem J. Juli beginnenden 3. Quartale
csu hen wir höfl, die Bestellumgen bei der Post unverweilt
aachen zu wollen.
Unsere verehrl. Abonuenten, welche das Blatt durch unsere
träger bezie:en, belommen dasselben fortgeliefert, wenn nicht voer
RAuartalsabLauf abbestellt wird. — Preis und Ersche:nen
leiben unverändert..— —
Zu Zahlreichem Abonneinent ladet ergenst iii 13
.Die Expedition.
Dentsches Reich.
Münschen. Die Abgeordneten, Dr. Kurz und Henning
jaben ihren Antrag auf Vorlage eints Gesetzes uͤber die Grün—
ung einer Kasse für Förderung des Feuerlöschwesens aus Bei—
rägen der Brandversicherungsanstalt und der noch zuzulassenden
Nodiliarfeue versicherungsgesellschaften, dann über die Verwendung
ieser Beiträge zur Unterstützung verunglückter Feuerwehrmitglieder
ad ihrer Hinterlassenen, sowie zur Beihilfe bei Erxrichtung und
unterhaltung von Feuerwehren in folgender Weise begründen .„In
em von der k. Staatsregierung dem versammelien Landtage vor⸗
clegkten Entwurfe eines Gesetzes, die Brandversicherungsanstalt für
hebhäude rechts des Rheins betreffend, ist im 8 85 allerdings Vor⸗
ehr getroffen zur Förderung besonderer Leistungen im Gebiete des
jeuerlöschwesens; allein nach den Motiven diefes Entwurfes liegt
q nicht in der Absicht der kgl. Staatsregierung, mit den vorge⸗
henen Mitteln im Dienste erkrankten oder ee Mitgliedern
er Feuerwehren und deren durch solche Unglüdsfälle schwer be⸗
roffenen Angehörigen eine Unterstützung zu verschaffen; ebenso—
jenig ist aber ein Beitrag der Mobiliarfeuerversi FKerungsanstaliea
u diesen Zwecken in Aussicht genommen, obgleich diese an einem
utgeordneten Feuerlöschwesen nicht weniger interessirt sind, als die
nrandversicherungsanstalten für Gebäude, und obgleich es keines be—
nderen Beweises bedarf, daß das Werthvollste, was bei dem
vuerlöschwesen eingesetzt wird, nicht die Löschapparate sind, sondern
eben und Gesundheit der Feuerwährmänner und das Schicksal
ner Familienangehörigen. In anderen Ländern, z. B. in Würt⸗
emberg, Sachsen und Baden haben sich die zugelassenen Privat-
uerbersicherungsgesellschaften freiwillig und im wohlverstandenen
genen Interesse zutr Bildung von Kassen zu den“ angegebenen
weden herbeigelassen. Für Bahern kann diests Ziel uͤm Wege
er Gesetzgebung aberdings nur xbezüzlich. der etwa noch zu conces⸗
ouitenden Mod liarfegerversicher ugsanstalten erreicht werden, allein
ist nicht zu bezweifeln, daß auch, die Im Lande bereits zugelasse—
en Anstalten sih zu den in den“erwähnten Ländern gebrachten
pfern moralifche gezwungen fühlen' werden. Die Reproducirung
3 885 des erwähnten-Gesetzentwurfes erschie:; um des wisllen
eboten, weil es für zweifelhaft erachtet wird, ob das vorgelegte
Jeseh noch im Laufe der gegenwärtigen Sitzungsperiode zur Voll⸗
dung gelangen kann, während andererseits über die Beitragspflicht
*Mobiliarfeuerbersicherungsanstalten in einem Gesetze für die
rrondbersicherungsanstalt für Gebäude nicht leicht Bestimmungen
cfen werden können.“
Nünchen, 17. Juni. Der König hat genehmigt, —PF
leue Betriebs Reglement für die Eisenbahnen Deutschlands
l. Juli au auch auf den baher. ECisenbahnen eingeführt wer⸗
Specialbestimmungen einzelner Eisenbahnverwaltungen oder
enbahnverbände haben neben diesem Regleinent nur Geltung,
an sie in die bezüol. Tarife aufgenommen sind, mit den Fefi—
ungen dieses Reglements nicht im Wiederspruche stehen, dieselben
Amehr nur ergänzen oder wenn sie dem Publikum günstigere Bo
qungen gewähren.
Mümnscheu, 16. Juni. Nachdem der Finanzauschuß der
rgeordnetenkammer seine sehr umfasfende Berathangen des Bud—
s des Qultusmin steriumg nunmeht beend hat, wude möglich

rin, daß dasselbe in nächster Woche in der Kammer selbst berathen

verden kann. Die Erledigung des gesammten Budgets, einige die

Fisenbahnen betreffenden Gesetzesvorlagen und einige andere Gegen⸗

tände durch die beiden Kammen wird jedenfalls noch 3 bis 4 Wo-

hen in Anspruch nehmen und deßhalb der Schluß des Landestages
erst gegen Mitte Juli möglich sein, und es scheint sich zu bestätigen,
aß die Absicht besteht, die Kammer im kommenden Winier noch
inmal einzuberufen. In Betreff der Frage der Erwerbung der

Ostbahnen gehl z. Z. in Abgeordnetenkressen die Absicht dahin,

‚zwar dem Schlör'schen Gesetzentwurf zur Zeit nicht zuzustimmen,

wohl aber einen Antrag an die Staatsregierung zu bringen, sie

möge über die Frage der Erwerbung der Ostbahnen mit dem Ver—
valtungsrathe derselben in Verhandlung treten und nach dem Re⸗
ultate derselben dann der Kammer bei deren Wiederzusammentritt
eine entsprechende Vorlage machen.
Munnchen, 15. Juni. Der Münchener Steuerausschuß
jat den Beschluß gefaßt, sämmtlich Banquiers zur Capitalrenien⸗
teuer heranzuziehen, ein Beshluß, der als Beispiel für die anderen
lusschüsse des Königreichs, noch mehr aber fuͤr die Staatskasse
ind für den Gemeindehaushalt von Wichtigkeit ift. Die Münche-
ner Banquiers wollen ihre Verpflichtung zur Zahlung von Capi⸗
alrentensteuer nicht anerkennen und werden es auf einen Prozeß
nit dem Steuergusschuß ankommen lafsen. — Am 23. und 24.
zuni findet in Kempten der diesjährige Verbandstag der Süd—
eutschen Corsumvereine statt, an welchen der Auwalt— des deut⸗
hea Genossenschaftsverbandes, der Reichsta asabgeordnete Dr.
34ulze⸗Delihzsch persönlich Theil nimmt. Die Tagesordnung um—
aßt mehrere sehr interessan'e Gegenstände, z. B. Betheiligung der
rauen als Genossenschaftsmit, lieder, Zuständigkeitsausscheidung
wischen Vorstand und Aufsichtsrath, Bet ieb gemeinsamer Schläch—
ercien durch eine Mehrzahl von benachbarten Vereinen, Preisregu⸗
rung nach der Reichswährung ꝛc. — In Erlangen sind dieser
dage mehrfache Haussuchungen bei bisherigen Mitgliedern der schon
or mehreren Wochen aufgelösten social-demorralischen Partei vor⸗
enommen werden.
München, 15. Juni. Dem Vernehmen nach beantragt
or. Abg. Dr. Freytag in seinem Berichte an den Finanzaus-
huß über den außcrordentlichen Kerdit fur die Rrmee nur etwas
ber 7 Millionen Gulden, anstatt der postulirten 24 Millionen zu
ewilligen; die liberalen Abgeordneten hatten hierwegen eine beson—
nere Besprechung, um sich über den ebentuelen Vorgang in dieser

Zache zu einigen und dem als sorreferenten aufgestellten Hrn.
Dr. Völt die Ansichten über die für nothwendig gehaltenen
Summen klar zu stellen. So viel ich vernehmen konnte, ift man
zuch hier der Ansicht, daß bei einzelnen Positionen Abstriche zu
nachen seien: daß aber bei den für zeitgemäße Bewaffnung sowohl
vas die Handfeuerwaffen, als was die Artillerie-Ausrüstung betrifft,
zestellten Postulaten nicht gewäckelt werden soll, um unserer Sol—
aten eine Waffe zu geben, zu der selbe Vertrauen haben und die
nicht gegen die Bewa nung arderer Armeen zurücksteht.

Beerlin, Ist. Juni. Der Bundesrath beschloß in seiner
— betreffs der Gerichts—
erfassung, der Cidilproceß-und der Strafprozeßordnung n der
ächsten Herbsession des Reichskages vorzulegen mit dem gleichzei⸗
igen Antrag auf Einfetzung einer ständigen außerordentlichen
eichslags · Conmifsion behufs deren Vorberathung bis zur Session
jes Jahres 1875. —1

In Saarburg Cothringen, wurde Pfarrer Benard aus
dof, im Begriff nach Frankreich zu fohren, wegen Beleidigung der
degierung durch eine Predigt verhaftet.

Karlsruhe, 17. Juni. Die zweite Kammer beschloß
eute, durch eine Adresse an den Großherzsog eine Vesthvorlage betr.
kinführung obligatorischer gemischler VoltsfHulen und gemischter
ehrerseminare zu erbiiten.

Mühlhausen, 16. Juni.: Es hatte seiner Zeit die so⸗
genannte „Elfäßer Liga“ den Leuten vorgeschwinbelt, die Elsaß⸗
Lothringer fänden in Frantreich jederzeit und unter allen Umstän-—
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        den eine gute Aufnahme, auch wenn sie nicht rechtzeitig
»ptirt und ihr Domizil nach Frankreich verlegt hätten. Das
scheint — wie so manches Andere — ein frommer Wunsch der Liga
Jewesen zu sein; die französische Regierung faßt die Sache anders
Juf. So ist gestern ein gebuͤrtiger Straßburger pex Schub aus
Frankreich hier angekommen, welcher einfach wegen Mangels an
Subsisteuzmitteln dort ausgewiesen wurde.

Ems, 17. Juni. Kaiser Alerand er und Kaiser
Wil heIm find heute Vormitlags 10 Uhr nach Coblenz gefah—
en, um der Kaiserin Augusta einen Gegenbesfuch zu machen.

Frankreich.

Aus Frankreich, 18. Juni, Der Hafen von Sables
d'Olonne, der erst vor Kurzem eröffnet wurde, ist plötzlich zusam⸗
mengestürzt. Der Schaden ist auf 800,000 Fr. abgeschäßt —
Das Segelschiff „Boussuet“ wird am 29. Juni Bordeaux verlassen
nu 60 weibiichen Sträflingen, welche auf ihr Verlangen nach
Neu⸗ Caledonien derbracht werden, um sich dort mit Deportirten zu
verheirathen. — Wie bereits gemeldet, ist der Marschall Elio,
Kriegsminister des „Konigs Karl VII.“ in Paris angekommen,
Dem“,Univers? zufolge soll der koͤnigliche Botschafter in den Re—
gierungskreifen Aufschluß geben über die Vorgänge in Spanien und
ber Len wahrhaften Charatter der carlistischen Bewegung.

Paris, 18. Juni. Das linke Centrum fordert durch
eine im Journal des Debats“ veröffentlichte Erllärung das
rechte Ceutrum abermals auf zu einem geschlossenen Zusammen-
zehen, für Errichtung der Republik, als einzig mögl cher Regi⸗
rungsform, und macht dasselbe im Falle einer“ Ablehnung für
die leicht mogliche Wiedererrichtung des sKaiserreichs verant⸗
worilich.

Paris, 16. Juni. Der Botschafter, Fürst Hohen.
bohe, wird sich morgen zum Besach der internationalen landwirlh⸗
schaftlichen Ausstellung nach Bremen begeben. (T. N) —

WMan schreibt aus Marseiller In unserer Stadt ist vielfach
die Rede von der Gründung eines großen bonopartistischen Blattes,
welches direlt von Herrn Paul de Cassagnac inspiritt und von
den Herren Rouher, Abbatueci, Levert und Lagarde mit Rath und
That unterstutzt werden soll. ———

Schweiz.

Bern, 12. Juni. Im Jura sind in den letzlen Tagen
wiederholi fanatische Exzesse vorgekommen. In Bonfol saß der
Gendacm, welcher die Berhaftung zweier Excendenten vorgenommen,
sich sogar genöthigt, von der Schußwaffe Gebrauch zu macheu. Alle
diese Änftritte sind nur den Hetzereien von jenseit der französifchen
Grenze zu verdanken.
Spanien.
Santander, 16. Juni. Hier geht das Gerücht von ei⸗
nem großen Slege der Regierungskruppen über die Carlisten bei
Lodosa (in Navarra, am Ebro gelegen). Die amtliche Beftätigung
feht!. General Echague operirt gegen die linke Flanke der Car⸗
üsien auf dem Gebiete der Cinco-Villas. General Concha richtet seinen
Vormarsch gegen Estella.
England.
Queenstowein (Irland), 16. Juni. Rochefort ist hier
eingetrossen und nach Duplin w iler gerrist. Eine zahlreich ver—
sammelte Volskmenge vor dem Hotel und Bohnhose rief: „N'eder
mit Rochofort!“
Amerika.
New-PYork, 18. Juns. Der Praͤsident der Republik Gua—
terala ba die Erschießung Gonzales', der den-englischen Vicecon—
sul Magee tkätlich mikhandeln ließ, angeordnet.
Vermischte s.

rZweibrücken, 16. Juni 1874. (Schwurger'chts-Ver—
handlungen pro II. Quartal.) Anklage gegen Johann Jokob Roͤder,
61 Jahr ali, früher Wirth, in Ludwigshafen wohnhaft, weqen be—
trügerischen Bankerotls; vertheidigt durch Anwalt Rosenberger.
Mil guten Zeugnissen vom Mil'tär entlaffen, wurde der Angeklagte
Polizeidiener. In dieser Stellung verblieb er mehrere Jahre, bis
jum Jahr 1858, wo Röder in Ludw'gshafen eine Wirthschoft an
fing. Diese Idee war keine schlechte gewesen, denn da er aufmerk
sarn, fleißig und sparsam waz, machte er ganz gute Geschäfte; auch
stand er immer im besten Rufe. Da kam im Jahre 1869, ver⸗
anlaßt durch den Bau der neuen Rheinbrücke, ihm der unselige
Entschluß, um hievon Vortheil ziehen zu können, an ein hier in
der Rähe gelegenes Haus noch einen Saal zu bauen. Veranschlagt
war dieser Bau, auf 7000 fl. bis derselbe aber vollständig fertig
dastand, betiugen die Herstellungskosten über 14,000 fl. Solch be
deutenden Ausgaben war der Angeklagte nicht gewachsen, und er
mußte dißhalb, weil er seine Gläubiger nicht mehr befriedigen konnte.
feite Zahlungen einstellen. Daraufhin wurde er durch Urtheil dis
Benrksger'chteß Franke thul, als Handelsgericht sprechend, vom
27. Mai 1870 in Fallimeßtszustand erklärt. Schon gelegentklich

der Inventarisirung und Verfiegelung der Masse kam der Verdadh
ruf, daß mancherlei Gegenstände des Falliten, namentlich die
Wirthsgeräthschäften desselben, da sich hievon auffallend wenig vor—
anden, auf die Seite geschafft sein müßten. Es wurde deshalh
die Gensdarmerie zur Recherchirung aufgefordert und, nach Fest
tellung verschiedener den Röder belastender Umstände durch dieselbe
Antersuchung wegen betrügerischen Bankerotis gegen den Fallium
ingeleitet. Als nun der Untersunchsrichter behufs erneuter Haus
uchung die Räumlichkeiten des Angetlagten betrat, lief der Ange⸗
lagte barhäuptig davon. Dieses verdachtige Benehmen veranlaßl⸗
zu um so genauerer Durchsuchung des ganzen Hauses. Man fand
denn auch, außer auderen vergrabene Gegenständen Wein ꝛc.) in
duftheizungsapparate des Saales versleckt, eine Menge Gläser, Teller
— im Laufe dir
Antersuchung festgestellt, daß Sachen der obenerwähnten Art nud klei⸗
— —— — bekannten und dver—⸗
vandien Personen in Ludwigshafen gebracht, sowie daß endlich für
36 fl. mehrere Möbel, (Commode, Tisch) an einen Mannheimer
—-chreiner verkauft wurden. Den Gesammtwerth der fso auf die
Zaite geschafften Effecten berechnet man auf 208 fl. All dieß —
)ie Beiseitschaffung und der Verkauf — sollte zwar dor der Falli
nentserklärung, aher nach Einstellung der Zahlungen, — wie die
Staatsbehoörde aufstellle, — auch heimlich in der Absicht, die
Bläubiger zu benachtheiligen, geschehen, mithin der Thatbestand des
zetrügerischen Baukerottä gegeben sein. — Das Vecfahren wurd
zegen Röder fortgefetzt und derselbe, da man seiner nicht habhaf!
Veden konnte, im Jahre 1871 durch den k. Schwurgerichtshef
ohne Geschworene) in coutumatiam zu 4 Jahren Zuchthaus verur⸗
heill. Weil im Laufe dieses Jahres der Angeklagte, der unter⸗
dessen in Amerika gewesen, sich stellte, verlor, gesetzlicher Vorschrift
Jemäß, dus frühere Uriheil seine Wirksamkeit und hatte XRC
Herhandlung, und zwar vor den Geschworenen, in der Sache stell
ufinden. Daß verschiedene Gegenstände, durch Verkauf, Verbringung
u anderen Personen, sowie durch Vergraben oder Verbergung in
duftheizungsaͤpparate, auf die Seite geschafft wurden, bestritl weder
der Argeklaͤgte'noch dessen Vertheidiger. Da also die Thaisache
des Beiseitschaffens von Effecten feststeht, behauptete die k. Slaats
behörde heuͤte, es müsse eine Vrrurtheilung des Röder erfolgen, weil
auch das andere geseßlich zum Thatbestande des betrüglichen Ban—
kerons nöthige Erforderniß, die Absicht (durch die —A
die Gläubiger zu benachtheiligen vorläge, wie aus der Art der
Berbergung, aus der Nichtangabe, ja dem ausdrücklichn Ableugnen
der beireffenden Gegenstände an den darnach fragenden Massenber
walter, vervorh: ge. Der Angeklagte, wie sein Vertheidiger dagegen
stellten das Vorhandensein, der erwähnten Absicht entschieden in W
rede. So behauptete der Erstere namentlich bezüglich der in
Hause versteckten Sachen, daß diese nur um seinem Sohne Mah
degen Verbürgung für eine Schuld des Vaters Sicherheil zu ge—
vähren, dorthin verbracht wurden; letzterer, daß die wieder hollen
Beifuch‘, mit günstigen Anerbietungen an die Gläubiger behuß
Zustandbringurg eines Arrangements, sowie der Umstand, daß reß
der Möglichkeit des Verkaufs, die Sachen nicht veraußert wordin
wären, die Annahme obiger Absicht ausschlössen. Die Geschoren:n
ertlärten den Angellagten für nicht schuldig. (Pf. P.)

f Landstuh, 17. Juni. Der Bezirkslehrerverein —RB
serslautern Landstuhl hat heute seine anßerordentliche Jahresbet
sammlung dahier a bgehalten, welche zadlreich besucht war. An
Antrag des Vorsitz enden sprach die Versammmung einstiwmig du
egl. Regierung den wärmsten Donk aus für die Berufung und
rẽrnennung praktischer Lehrer zu Schulinspektoren. Ein sehr mtere⸗
santer Vortrag wurde durch den Vorsitzenden Grobhoffer gehalien
Uber das Thema: „Die Natur des Kindes in ihren Haupttypen.

pKaifersltautern, 16. Juni. GPf. Zts.) Der Vor⸗
stand der hiesigen Eisenbahnwerkstätte, Hr. Maschinenmeister Mahla
hat dem Veruehmen nach eine Anstellung als Obermaschiuenme
der bei den bayerischen Staatsbahnen in München erhalten.

Der „Sp. Anz.“ meldet unter'm 18. Juni folgende edle
That: Der erste Bezirtsamtsgehilfe Herr Stenglein bemerkte au
einem Spaziergange an dem Rhein, den er gestern ug die zweit
Mittagsstunde machte, eine Gruppe Menschen, welche sich in auß
jallender Weise an der Mündung des Spfierbaches in den Rheir
hin und her bewegle. Er trat herzu und sah in dem Wassen
velches an dieser Stelle ungefähr 18 Schub Tiefe hat, einen mi
den Fluthen ringenden Knaben, der im Untersinlken war. Her
Slenglein“ worf Rock, Hut und Stock von sich, schwang fih übe
den Zaun in das Wasser, faßte das etwa zehnjährige Kind
der Jacke und brachte es glücklich an das Ufer.

F In Landau haben die Geschaftzleute Levy und Trauthe
Zahlungen eingestellt. Das Defizit soll sehr bedeutend sein.

Oggersheim, welches seire eigene Apothele schon⸗
jaben glaudie, ist nun wieder apothekenlos gestellt: das Minist⸗
jum Hhat die Entshl'eßung der Kreisregieruncg, welche die Conce
        <pb n="385" />
        on dem Pharmaceuten Laundmesser von Wachenheim a. Pfr. er⸗
rilt hatte, auf Beschwerde der Frankenthaler und Ludwigshafner
potheter aufgehoben. Daß man in Oggersheim darüber nicht
strade guten Humors ist, laßt sich denken.

7 Kirchheimbolander, 16. Juni. Gestern in der
zruůhe sah ein Mann von der Haide, der in den Wald fuhr, um
holz zu holen, in der Ambach unfern der von der Haide nach
dothenlircherhof führenden Straße einen sehr starken Wolf mit dem
gfruhstück eines frisch gefangenen Rehes beschäftigt. (N. W.)

'In der Biauerei zum rothen Löwen in Straßburg feuerte
er Trödler W. Bender auf seine dort als Kellerin dienende Toch⸗
ier einen Revolverschuß ab, wodurch er sie in der linken Seite
rlehte und versuchte sich dann felbst zu erschießen, wurde aber da⸗
n durch die anwesende Gäste verhindert. Mot!v: Unzufrieden⸗
seit mit dem Dienst verhältnisse seiner Tochter.

pAbln, 15. Juni Gestern fand von Bremen aus ein
nternaltionaller Brieftauben⸗Concurs statt, in welchem sich die hie⸗
ige Gesellschaft .Columbia“, der „Brieftauben⸗Verein“ und die

Fauna“ von Elberfeld, die Folunbia“ von Barmen und die
nion“ von Rheydt mit ihren Tauben betheiligten. Um 11 Uhr
Minuten stiegen laut Telegramm die kleinen Wettfliegerinnen vor
—A
aigen, 76 an der Zahl, halten einen Weg von 36 218. Meileh in
gerader Linie zurüdzulegen. Um 2 Uhr 49 Minuten waren die heiden
em Hrn. Stephan Monheim gehörenden Haupisiegerinnen schon
orgezeigt. Ihnen folgten in kurzer Aufeinanderfolge Tauben an⸗
eret Befitzer. Um 4 Uhr hatten bereits 834 Stück die Heimath
vieder erreicht. Von den Preisen die sich auf 1200 Mark be—
aiffern, beträgt der erste 100 Mark. Die Siegerinnen wurden so-
sbit wieder nach Bremen zu der dork artangirten Ausstellung zu⸗
ackgesandt. K. 83)

FBerlin, 15. Juni. Ein Apotheker, der von der Poli⸗
eibehdrde zu 19 Thaler Strafe verurtheilt worden war, weil er
ich weigert hatte, ein Rezept anzufertigen, für das der Besteller
niht sosort Zahlung leisten vermochte, wurde von dem Gerichte
reigefprochen, weil keine Bestimmung existire, wonach die Apotheker
„erpflichtet seien, Arzneien zu kredititgen.

F'Mählhausen im Elsaß, 13. Juni. Eine schredliche
unthat ist verflessene Nacht hier vollführt worden. Ein junger
Rann, Ramens Joseph Pdosi, 24 Jahre alt, ging auf den Mord
einer Mutter und seiner vier Geschwifter aus.“ Er, war gestern
ach Basel gegangen und hatte sich einen Dolch gekauft. Als er
bends 11 Uhr mit dem lezlen Zuge hier anlam, begab er sich
ach der Belchengasse, wo seine Mutter ihre Wohnung hat. Er
ties über das Gitterthor in den Hof schlug ein Fenster ein, be—
ralt das Zimmer, wo sein 17jähriger Bruder schlief, und stieß dem⸗
ilben den Dolch in den Hals. Der Getroffene flüchtete durch dat
Fenster in den Hof, sank aber bald todt zusammen. Nach dieser
khat stürzte der Mörder nach dem Zimmer, ro seine
Nutter und zwei Schwestern schliefen. Die Thüre zu diesem Zim—
ner hat ein Glasfenster, welches er einschlug. Da aber die Mut⸗
er und Schwester die Thüre zuhielten, so stach er mit dem
dolch durch das Feuster und brachte seiner Mutter und einer 20jäh⸗
igen Schwester eine Menge Wunden bei. Eine 1Ijährige Schwe—
—X
zuf die Straße; die Mutter folgte ihr auf dem nämlichen Wege,
vährend die aͤltere Tochter ihrem Bruder Wderstand leistete, bis
e erschöpft niedersank. Hierauf begab sich der Mörder nach der
Bohnung, kleidete sich um und war im Begriff, wieder nach der
zelchengasse zu gehen, als er Morgens 1 Uhr von einem Schuß
nann aufgegriffen wurde. Man glaubt, daß die Berwundeten wie⸗
er genesen. Der Mörder, welcher in lehßter Zeit sein Geld in
ederlicher Weife durchbrachte und deswegen aus dem Haus ver⸗
viesen worden war, will seine That damit rechtfertigen, daß er
einen vor zwei Jahren verstorbenen Vater habe rächen wollen,
velcher von seiner Familie vergiftet worden sei. Von letzterem
taber auch nicht ein Gedanke Wahrheit. Die Familie ist eine
uurchaus ehrenhafte und war dem verstorbenen Vater in aller Liebe
gethan.

Mühlhausen, 16. Juni. Die „M. Z3.“ schreibt: Es
utte sich am Sonntag das Gerücht verbreitet, bei der Beerdigung
es von seinem Bruder ermordeten Most, werde der Moͤrder selbst
im Leichenzuge sich betheiligen müssen. Vermuthlich deßwegen sam⸗
nelte sich am Nashmittag eine ungebeure Menschenzahl vor dem
Bürgerspitale, vohin die Leiche gebracht worden war. Die Gra⸗
zenstraße konnte wegen des vielen Volkes, welches sich dicht gedrängt
meinander aufgestellt hatte nicht mehr befahren werden und die
Schutzmänner hatten große Mühe einen Weg zun öffnen; die Zahl
ꝛer Änwesenden foll sich auf mehr als 10,000 belaufen haben.
der Leichenzug, bei dem sich der Mörder natürlich nicht befand, war
iner der großten, die man noch gesehen, Tausende folgten dem
Sarge bis auf den Friedhof. Das ebenfalls in Umlauf geseßzte

herticht, auch die ältere Schwester des Verstorbenen sei ihren Wun⸗
Jen erlegen, ist unbegrändet. Josef Most hat die That in allen
hren Einzelheiten eingestanden, er will den Mord begangen haben,
um den Tod seines Vaters zu rächen und behauptet, legterer sei
mm Gift gestorben, welches ihm die Mutter beigebracht habe Wie
vir gemeldet, war Josef Most in Paris, als sein Vater starb und
eine Behauptung, daß dieser vergiftet worden sei, ist durchaus
inbegründet und beruht auf einer fixen Idee des Mörders, von
der er wahrscheinl'ch sich selbst nicht Rechenschaft geben kann, wie
r dazu gekommen ist.

7 Colmar, 9. Juni. Ein wahres Prachtstück von Frucht⸗
arkeit ist eben im Garten des Herrn Bäckermeisters G. Krätz
u schauen: es ist ein Weinstock, mit vielleicht mehr denn 1000
Trauben bedeckt, so daß maun vor der Ueberfülle diefes
Fruchtsegens kaum noch die Traubenblätter fieht. Schon jetzt mußte
sieser belastete Weinstock durch Stützen vor dem Zufammenbrechen
zeschützt werden.

F Rotter dam, 12. Juni. In Folge eines hier ver⸗
„reiteten Gerüchtes, wonach Rochefort hier in Rotterdam seinen
jeständigen Wohnsitz nehmen soll, eupfingen vor einigen Tagen
ammtliche hiesige Hoteliers (vielleicht in ganz Holland) Seitens
zer Polizei die ausdrückliche Weisung, den Ersteren bei eventueller
Ankunft sofort der Polizei zu melden oder ihn nicht in itrer
Behausung zu dulden. Einige Polizisten (vielleicht alle) sind bereits
nit einer früheren Photographie des Gefahndeten bewaffnet und
zem Holelier, dem Erzähler dieses, wurde eine solche mit der
Frage vorgehalten, ob er den Mann kenge, was er bejahte, worauf
er feine polizeilichen Instructionen erhielt. Ich erlaube mir, Ihnen
diez der Curiosität halber mitzutheilen, und begreife nicht, wie man
auf diesen Mann fahnden kann, indem, so viel mir belannt,
vischen Holland und Frankreich keine Verträge bestehen, die zur
ANugslieferung politischer Flüchtlinge berechtigen. (GK. 3.)

—FWiren, 16. Juni. Im „Hotel Kummer“ dahier hat sich
zestern eine etwa 40jährige Dame mit ihren beiden Töchtern, die
hngefähr im Alter von 19 bis 24 Jahren standen, erschossen.
Man glaubt, daß sie aus Siebenbürgen sind, doch haben sie keine
Papiere noch fonst etwas, was über ihre Personen Aufschluß geben
könnte, hinterlassen. Die drei Pistolen, mit denen die That geschah,
and woch ganz neu und offenbar im nämlichen Laden gekauft. Die
jorgefundene Baarschaft bestand aus 47 Kreuzern.

717 Paris, 14. Juni. Herr von Sainte-Cro'x, welcher
derrn Gambetta zum Ruhme des Kaiserreichs in's Gesicht schlug,
ind der übrigens schon heute von dem Zuchtpolizeigericht erscheinen
soll, ist, wie sich jeßt herausstellt, ein nichtswürdiger Taugenichts
ind seit Jahren die Schande seiner Familie, die mit dem halben
Zaiseradel verwandt oder verschwägert ist. Er diente beglaubigten
Auskünften zufolge als Knabe in der Marine, dann als Freiw'elli⸗
ger bei den Zuaven, wo er den italienischen Feldzug mitmachte
und es glücklich bis zun Sergeanten brachte. Im Jahre 1861
ourde er wegen schlechter Aufführung zum Corporal degradirt und
auf Ansuchen seines Vaters, der jetzt Generaleinnehmer in Laval
st, in die Marine⸗Infanterie gesteck und nach dem Senegal ge—
chickt. Dort wurde er, weil er, in einem Straspeloton stehend,
einem Unterofficier einen Bajonettstich beigebrach! hatte, kriegsge—
richtlich zum Tode verurtheilt; das Urtheil wurde in der Revision
img stoßen, und in einem zweiten Erkenntniß erhielt er Schanzar⸗
heit. Im Gnabenwege wurde die Strafe dann in vier Jahre Ge⸗
ängniß umgewandelt, und nachdem er etwa ein Jahr davon abge—
üßt, wurde er ganz begnadigt und zu den algerischen Tirailleurs
ach Mostaganem geschickt. Dort wurde er bald wieder wegen
hang zur Trunkenheit cassirt, und endlich auf Antrag seiner Fa—
nilie im Jahre 1864 unter Vormundschaft gestellt. Seitd m hat
r sich, wie es scheint, nichts zu Schulden kommen lassen, während
es Krieges in der Mobilgarde seine Pflicht gethan. Auf einen
olchen Kämpen darf die bonapariistische Partei wahrlich nicht
tolz sein.
Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.

Der diesjährige Verbandstag der Süddeutschen Konsumber⸗
eine findet am 23. und 24. d. in Kemptien statt; an demselben
nimmt der iAnwalt des deutschen Genossenfschaftsverbandes, der
steichstagkabgeordnete Dr. Schulze-lDelitzsch persönlich Theil. Für
zen 23. Juni Abends ist Vorversammlung, für den 24. Juni
»auptversammlung und Abends freies Bankett, für den 25. Juni
in Ausstug ins Allgäu und Besuch der Nachbardereine Immen—
kadt und Sonthofen in Aussicht genommen. Zur Theilnahme
verden durch den Konsumve:ein München als Vorort des Verban—
ses nicht allein die dirsenm angehörigen, sondern auch alle außer—⸗
jalb des Verbandes siehende Bereine fowie Freunde des Genyossen⸗
chaftsweseus überhaupt eingeladen. Die Tagesordnung umfaßt
aehrere sehr interessanie Gegenstände z. B. Betheiligung der Frauen
ils Genossenschaftsmitglieder, Zuständigkeitsausscheidung zwischen
        <pb n="386" />
        Vorstand und Aufsichtsralh, Belrieb gemeinsamer Schlächtereien der Effekt der Sonnen —und Mondbeleuchtang, Schneegestöber
durch eine Mehczahl von benachbarten Vereinen, Preisregelung großartige Fontänen, Wasserfälle, Seestürme, Feuersbrünsten, Auf
nach der Reichswahrung rc. Der Konsum Verein Kempten nimmt gang des Mondes, Ziehen der Wolken, aber auch plastische Dar.
Anmeldungen zur Theilnahme entgegen und forgt für Quartier. stellungen berühmter architektonischer Meisterwerke, Jagden, Eisen.
* Aunstnortz. bahnzüge ꝛc. beweglich dargeftellt werden. Die Vorstellung bielet

St. Ingbert. Herr Physiter Driessch, über defsen, recht netle Gegenflände, und wir können Jedermann, der kin pau
malerisch⸗ mechanisches Theater von überall her, wo dasselbe aufge⸗ lehrreiche und ongenehme Stunden verleben will, den Besuch dau
eun har lanzende Berichte vorliegen, jst hier angelommen und Theattrs nur empfehlen. Auc für Kinder dürfte der Besuch diß
isnd Sonmag und Monlag Vorsteüungen geben. Dieselben sind elben sehr anzurathen scin. Ueber Näheres geben die Programme
sür Jung und Alt gleich unterhaltend und belehrend; es werden Aufschluß.

vorzügliche Naturerscheinungen, wie z. B. Ausbruch der Vulkane, Verantwortlicher Redacteur F. X. Vemetz.

— 7 753 —332 — — 777
Im Saale des Herrn Oberhauser. Pra
dur Somnntag und Montag, den 21. und 22. Juni 1874. uonzol ung

Meohan. KRunst-Theater. e
Die Vorstellungen bieten die reichste Mannigfaltigkeit dar, indem beweg dtungsblatt.

liche Darstellungen landwirthschaftlicher Ansichten, architektonischer Kunstwerke Aesammt·Auslage allein a

ykloramischer und anderer Ansichten von Schlachten mit höchst ergötzlichen komischen Deutschlaud 180.000.

Verwandlungsscenen (da ziehen Wagen, Reiter und Fußgänger vorüber, wild ———22

hraust ein Dampfwagenzug dahin, dort schwankt ein Schiff auf wogenden Wel— LKleine Ausgabe.

len, hier stürzt ein Wasserfall herab, da spielen munter die Fontainen, dort Pro ser
geht der Mond auf, Wolken ziehen dahin und bedecken ihn, aus dem Krater 24 Nemmern mit Aca und · Handarbeiten.
des Vesuvs zucken Feuerstrahlen, steigen Dampfwolken empor und fließt glühende e —VV —

Lava herab, der kühne Löwenjäger Gerard beschleicht einen Löwen und tödtet zuüe —SS aer panew

ihn mit einem Büchsenschusse,) und Darstellung plastischer Kunstwerke abwechseln, ieren tur Meissstieleren

und zwar höchst vortrefflich ausgeführt, in welchem: dier Malerei, Optik und 2 Grosse Loictirte Modenknpfer ·

Mechanik einen wahren Triumph feiern. 4 Llustrirte Unterhaltungs-Nummers.

— Eintrittspreise Grosse AuSgabe.
Sperrsitz 18 kr., erster Platz 12 kr., zweiter Platz Gkr. Em qoccue PI α
Kassenöffnung halb 8 Uhr. Anfang halb 9 Uhr. noch 36 Grosse colorirte Modenkupfer, darun
3. Driesch, Phoysitker. In Vontt erna 180 disioricche
j — 5 w F Alle Buchhandlungen und Pe
Mannheimer BHe tung. —V nobmon jedorzoit —ei 8

Zwei Ausgaben täglich. Verlagspreis 1l. 30 kr. per Quartal. ——— —
Politischer Theil: Tendenz: Reichstreue und Fortschritt! Belkämpfung der Sonntag den 21. Juni d. Abends 8 Uhn

schwarzen und rothen Internalionale! Bekämpfung der Gleichgültigkeit uad Anhangen —P Wall — ———

— Wollf'jchen und Wagner'schen

Bureaus. Oridinal Correspondensen aus Deutschlaad, Frankreich und Spanien. Täglich in dem muerbauten Saale

politische rr y dcamen F n da prn veteeu bei Ludwig Weirich.
Sandelszeitung: Tendenz: Entwickelung des Handels und Verkehrs aaf! — ATholz ist Tu —

reeller ndeenne Basis. ihat —— Cours⸗ vnd Marltberichte. hei Stuckten n ee ep

Boͤrsen- und Handelsnachrichten von allen europaischen Hauptmärlten. *7 o.ee
Der Unterhaltung und Belehrung ist ein taglich erscheinendeeeeee X..

Rnterhaktungs Btaͤt Ordinure

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Dem Geschäfts— und Verkehrsleben dient ein vielseitiger Anzeigeiheil. Anzeigezeilt feuerfeste VRacksteine

m mit e w 5 2 9 — bere Men wobei größeren und wiederholten Aufträgen ein oorrachis — nach Befleclung am
en echender aba ewährt wird. — 121682841 3 3 2

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arbeiton, gegen 2000 Abbildungen
aeanthaltend.
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z3tern für alle Gegeastände der
Pcnette und etwa 400 Mustor-
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18 Grosse colorirte Modenkupfer, darunter 12
Blätter mit otwa 150 historischen und
Volxs-Irachten.

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Die Safel⸗ und Dffer Cyhotol ade n
der Kaiserl. und Königl.
HofOlocoladem Pabrẽle
— von *
Gebruûdoer Stollwerk
in Cöhn
wurden als die vorzüglichsten auf der
jüngsten Weltausstellung in Wien mit
der höchsten Auszeichnung, der Fort⸗
schritis-Medaille, prämiitt.
Dieselben sind in allen namhafsten
Tonditorrien und Delicatessengeschäften
zu haben.

—RV

WBexr

O— .
zur Verloosung beim Landwirthschft!
Fest im September nächsthin in Zwei
br ücken, sind zu haben in der Erped
des St. Ingberter Anzeigers.

GEin braves
Kindermädchen
wird zum sofortigen Eintritt gesucht
Näheres in der Exped. d. Bl.

e Ein junger
NRaltenfänger
wird zu kaufen gesucht. Von wem?
sagt die Exped. d. Bl.

Rechnungen

in 2, 4 und s Bogen zum allgemeinen
Gebrauch sind vorräthig in der Druckerci
dieses Blattes.

S&amp;—

in AA. Ingoers.
        <pb n="387" />
        8* t. Ingberler Anzeiger.

der St. Inopbéerter Anzeiger (und dat mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungablatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntag

zummer erscheint wochentlih vierm al: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

97. Samstag, den 20. Junii.
srin, daß dasselkbe in nächster Woche in der Kammer selbst berathen
verden kann. Die Erledigung des gesammten Budgets, einige die
kisenbahnen betreffenden Gesetzesvorlagen und einige andere Gegen—
tände durch die beiden Kammen wird jedenfalls noch 3 bis 4 Wo-
hen in Anspruch nehmen und deßhalb der Schluß des Landestages
erst gegen Milte Juli möglich sein, und es scheint sich zu bestätigen,
aß die Absicht besteht, die Kammer im kommenden Winler noch
inmal einzuberufen. In Betreff der Frage der Erwerbung der
Ostbahnen gehl z. Z. in Abgeordnetenkreisen die Absicht dehin,
war dem Schlör'schen Gefetzentwurf zur Zeit nicht zuzustimmen,
wohl aber einen Antrag un die Staatsregierung zu bringen, sie
möge über die Frage der Erwerbung der Ostbahnen mit dem Ver⸗
J valtungsrathe derselben in Verhandlung treten und nach dem Re—
Denutsches Reich. ultate derselben dann der sammer bei deren Wiederzusammeniritt
München. Die Abgeordneten Dr. Kurz und Henning ine entsprechende Vorlage niachen. W
aben ihren Antrag auf Vorlage eines Gesetzes über die Grün⸗ —München, 15. Juni. Der Munchener Steuerausschuß
ung einer Kasse für Förderung des Feuerlöschwesens aus Bei- jat den Beschluß gefaßt, sämmtlich Banquiers zur Capitalrenten-
rägen der Brandverficherungsaustalt und der noch zuzulassenden teuer heranzuziehen, ein Bis hluß, der als Beispiel für die anderen
Nodiliarfeue versicherungsgesellschaften, dann über die Verwendung lusschüsse des Königreichs, noch mehr aber füͤr die Staatskasse
ieser Beiträge zur Unterstützung verunglückter Feuerwehrmitglieder ind für“ den Gemeidehanshalt von Wichtigkeit ist. Die Minge
nd ihrer Hinterlasse nen, sowie zur Beihilfe bei Errichung umd zer Banquiers wollen ihre Verpflichtung zur Zahlung von Vapi—
nterhaltung von Feuerwehren in folgender Weife begründet: „In alrentensteuer nicht anerkennen und werden 7 auf einen Prozeß
em von der k. Staatsregierung dem versammelten Landtage vor⸗ nit dem Steuetausschuß ankommen lassen. — Am 23. und 24.
elegten Entwurfe eines Gesetzes, die Brandversicherungsanstalt für Juni findet in Kempten der diesjährige Verbandstag der Süd—
gebäude rechts des Rheins betreffend, ist im 8 85 allerdings Vor⸗ zeutschen Corsumvereine statt, an welddeni der Anwatt des dem—
ehr getroffen zur Fötderung besonderer Leistungen im Gebiete —— chen Genyssenschaftsverbandes, der Reichsta sabgeordnete Dr.
euerlöschwesens; allein nach den Motiven dieses Entwurfes liegt 3ulze-Delitzsch persoönlich Theil nimmt. Die Tagesordnung um—
nicht in der Absicht der kal. Staatzregierung, mit den vorge⸗ aßt mehrere sehr interessinle Gegenstände, .. B. Betheiligung der
henen Mitteln im Dienste erkrankten oder geflorbenen Mitgliedern Frauen als Genossenschaftoömit lieder, Zuständigkeitsausscheidung
er Feuerwehren und deren durch solche Unglücksfälle schwer be⸗ zwischen Vorstand und Aufsichtsrath, Betieb gemeinsamer Schläch⸗
roffenen Angehörigen eine Unterstützung zu wverschaffen; ebensot ercien durch eine Mehrzahl von benachbarten Vereinen, Preisrege-
nenig ist aber ein Beitrag der Mobiliarfeuerversi herungsanftalrea irung nach der Reichswährung ꝛc. — In Erlangen sind dieser
u diesen Zwecken in Aussicht genommen, obsleich diese an einem Tage mehrfache Haussuchungen bei bisherigen Mitgliedern der schon
utgeordneten Feuerlöschwesen nicht weniger interessitt sind, als die gor mehreren Woshen aufgelösten social-demo ratischen Vartei vor⸗
„randversicherungsanstalten für Gebäude, und obgleich es keines be— Jenommen werden.
inderen Beweises bedarf, daß das Werthvollste, was bei dem Münschen, 15. Juni. Dem Vernehmen nach beantragt
zuerlöschwesen eingesetzt wird, nicht die Löschapparate sind, sondern dr. Abg. Dr. Freytang in seinem Berichte an den Finanzaus-
ben und Gesundheit der Feuerwährmänner und das Schicksal duß über den außcrordentlichen Kerdit für die Krmee nur etwas
ret Familienangehörigen. In anderen Ländern, z. B. in Würte der 7 Millionen Gulden, anstatt der postulirten 24 Millionen zu
mberg, Sachsen und Vaden haben sich die zugelassenen Privat- ewilligen; die liberalen Abgeordneten halten hierwegen eine beson⸗
gerversicherungsgesellschaften freiwillig ünd im wehlverstandenen ere Besprechung, um sich über den eventuellen Vorgangnin dieser
hdenen Interesse zur Bildung von Kassen zu den angegebenen zache zu einigen und dem als Lorreferenten aufgeftellten Hrn.
weden hetbeigelassen. Für Bahern kann dieses Ziel im Wege Or! Bölt die Ausichten über die für nothweudig gehaltenen
t Geseßgebung allerdings nur bezüglich der etwa noch zu conces, Zummen klar zu slellen. So viel ich vernehmen fonnte, ist man
onitenden Mob liarfenerversicherungsanstalten erreicht werden, allein zuch hier der Ansicht, daß bei einzelnen Positionen Aostriche zu
ist nicht zu bezwerfeln, daß auch die im Lande bereits zugelasse- nachen seien: daß aber bei den für zeitgemaͤße Bewaffonug sawohl
en Anstalten sich zu den in den erwähnten Ländern gebrachten has die Handfeuerwaffen, als was die Artillerie-Ausrüstung betrifft,
pfern moralisch gezwungen fühlen werden. Die Reproducirung estellten Postulaten nicht gemäckelt werden soll, um unseren Sol—
es 8 85 des erwähnlen Gesetzentwurfes erschie: um des willen haten eine Waffe zu geben, zu der selbe Vertraucn haben uͤnd die
eboten, weil es für zweifelhaft erachtet wird, ob das vorzelegte ucht gegen die Bewar nung'ardere: Armeen zuruückftehne
jejetz noch im Laufe der gegenwärtigen Sitzungsperiode zur Voll⸗ Berlhin, Ist. Juni. Der Bundesrath beschloß in seiner
ndung gelangen kann, während andererseits üder die Beitragspflicht zestrichen Schlußsitzung, d'e Gesetzenlwürfe bekreffßf der Gerichts—
er Mobiliarfeuerversicherungsanstalten in einem Gesetze für die jetfassung, der Civilprsceß- und der Strafprozeßordnung ing der
ztandversichetungsanstalt für Gebäude nicht leicht Bestiaumungen nächsten Herbjefsion des Reichstages vorzulegen'mit dem gleichzei⸗
etroffen werden können.“ — igen Antrag auf Einsetzung einer ständigen außerordentlichen
Munchen, 17. Juni. Der König hat genehmigt, daß KrichslagsComm'ssion behufs deren Vorberathung bis zur Session
mrneue Betriebs Reglement für die Eisenbahnen Deutschlands »es Jahres 1875.
m J. Juli an auch auf den bayer. Fgisenbahnen eingeführt wer In Saarburg (othriugen, wurde Pfarrer Benard aus
“. Specialbestimmungen einzelnet Eisenbahnverwaltungen oder dof, im Begriff nach Frankreich zu fohren, wegen B.leidigung der
äifenbahnverbäude haben neben diesem Reglement nur Geltung, Kedierung duͤrch eine Predigt verhaftet.
yenn sie in die bezüol. Tarife aufgenommen sind, mit den Fest⸗Karlsrtahe, 17. Juni. Die zweite Kammer beschloß
zungen dieses Reglements nicht im Wiederspruche stehen, dieselben jeute, durch eine Adtesse an den Broßherzoz eine Besthzvorlage betr.
itmehr nur ergänzen oder wenn sie dem Publikum günstigere Bes kFinführung obligatorischer gemischter Volksschulen und gemischter
inqungen gewähren. dehrerseminare zu erbllten.
Münscheu, 16. Juni. Nachdem der Finanzauschuß der Mühlhausen, 16. Juni.“ Es bhatte seiner Zeit die so—
Ubgeordnetenkammer seine sehr umjassende Berathangen des Bud— zenannte „Elsäßer Liga“ den Leuten vorgeschwinbelt, die Elsaß⸗
ets des Kültusmin'isteriumz nunmehr beendet hat, wird es möglich Lothringer fänden in Frankreich jederzeit und unter allen Unstän-—

Einladung zum Abonnement.
Zu dem mit dem J. Juli beginnenden 3. Quartale
csuhen wir hofl. die Bestellumgen bei der Post unverweilt
nachen zu wollen.
Unsere verehrl. Abonnenten, welche das Blait durch unsere
Träger bezi?den, bekommen dasselben fortgeliefert, wenn nicht vor
ZWBuartal sablauf abbeftellt wird. — Preis und Erscheinen
leiben unverändertrt. —
Zu Zahlreichem Abonnement ladet ergenst ein
I Die Expedition.
        <pb n="388" />
        den eine gute Aufnahme, auch wenn sie nicht rechtzeitig
optirt und ier Domizil nach Frankreich verlegt hätten. Das
scheint — wie so manches Andere — ein frommer Wunsch der Liga
gewesen zu sein; die franzöfische Regierung faßt die Sache anders
auf. So ist gestern ein gebürtiger Straßburger per Schub aus
Frankreich hier angekommen, welcher einfach wegen Mangels an
Subsisteuzmitteln dort ausgewiesen wurde.
Ems, 17. Juni. Kaiser Alerander und Kaiser
Wil helhm sind heute Vormittags 10 Uhr nach Coblenz gefah—
ren, um der Kaiserin Augusta einen Gegenbesuch zu machen.
Frankreich.

Aus Frankreich, 18. Juni, Der Hafen von Sables
V'Olonne, der erst vor Kurzem eröffnet wurde, ist plötzlich zusam—
mengestürzt. Der Schaden ist auf 500,000 Fr. abgeschätzt —
Das Segelschiff „Boufsuet“ wird am 29. Juni Bordeaux verlassen
mil 60 weibiichen Struͤflingen, welche auf ihr Vetlangen nach
Neu· Caledonien derbracht werden, um sich dort mit Deportirten zu
verheirathen. — Wie bereits gemeldet, ist der Marschall Slio,
Kriegsminister des Königs Karl VII.“ in Paris angekowmen,
Dem“, Unibers? zufolge soll der konigliche Botschafter in den Re—
gierungskreisen Auffchloß geben über die Vorgänge in Spanien und
uüber den wahthaften Charakter der carlistischen Bewegung.

Puaris, 18. Juni. Das linke Centrum fordert durch
eine im ,Journal des Debats“ veröffentlichte Erllärung das
rechte Ceutrum abermals auf zu einem geschlossenen Zusammen⸗
gehen, für Errichtung der Republ'k als einzig mögl cher Regi—
rungsform, und macht dasselbe im Falle einer Ablehnung für
die leicht mögliche Wiedererrichtung des Kaiserreichs verant⸗
worilich.

Paris, 16. Juni. Der Botschafter, Fürst Hoh ein⸗
Lhohee, wird sich morgen zum Besach der inkernationalen landwirth⸗
schaftlichen Ausstellung nach Bremen begeben. (T. R).—
wian schreibt aus Marseille: In unserer Stadt ist vielfach
die Rede von der Gründung eines großen bongpartistischen Blattes,
welches direkt von Herrn Paul de Cassagnac inspirirt und von
den Herren Rouher, Abbatueci, Levert und Lagarde mit Rath und
That unterstützt werden sol.

Schweiz.

Berm, 12. Juni. Im Jura sind in den letzten Tagen
wiederholt fanatische Exzesse vorgekommen. In Bonfol sah der
Gendarm, welcher die Verhaftung zweier Excendenten vorgenommen,
sich sogar genöthigt, von der Schußwaffe Gebrauch zu macheu. Alle
diese Änftritte sind nur den Hetzereien von jenseit der französifchen
Grenze zu verdanken.

Spanien.

Santander, 16. Juni. Hier geht das Gerücht von ei—
nem großen Siege der Regiernngstruppen über die Carlisten bei
Lodosa (in Ravarra, am Ebro gelegen). Die amtliche Beflätigung
feht!. General Echague operirt gegen die linke Flanke der Car.
tisien auf dem Gebiete der Cinco-Villas. General Concha richtet seiner
Vormarsch gegen Estella.

England.

Queenstowin Irland), 16. Juni. Rochefort ist hier
eingetrossen und nuach Duplin weiler gereist. Eine zahlreich ver—
sammelte Volskmenge vor dem Hotel und Bohnhose rieß: „N'eder
mit Rochofort!“
Amerika
New⸗York, 18. Juni. Der Praͤsident der Republit Gua
temala baf die Erschießung Gonzales', der den englischen Viceton—
sul Magee tkätlich mißhandeln ließ, angeordnet.
VBermischte-
fZweibrücken, 16. Juni 1874. (sSchwurgerichts-Ver⸗
handlungen pro II. Quartal.) Anklage gegen Johann Jofkob Röder,
61 Jahr alt, früher Wirth, in Ludwigshafen wohnhaft, wegen be—
trügerischen Bankerotis; vertheidigt durch Anwall Rosenberger
Mit guten Zeugnissen vom Mil tär entlaffen, wurde der Angeklagt
Polizeidiener. In dieser Stellung verblieb er mehrere Jahre, bis
zum Jahr 1858, wo Röder in Ludw'gshafen eine Wirthschaft an
fing. Diese Idee war keine schlechte gewesen, denn da er aufmertk
sarn, fleißig und sparsam war, machte er ganz gute Geschäfte; auch
stand er immer im besten Rufe. Da kam im Jahte 1869, ver
anlaßt durch den Bau der neuen Rheinbrücke, ihm der unselige
Tntschiuß, um hievon Vortheil ziehen zu können, an ein hier in
der Nähe gelegenes Haus noch einen Saal zu bauen. Veranschlagl
war dieser Bau, auf 7000 fl. bis derselbe aber vollständig fertig
dastand, betrugen die Herstellungskosten über 14,000 fl. Solch be—
deutenden Ausgaben war der Angeklagte nicht gewachsen, und er
mußte deßhalb, weil er seine Gläubiger nicht mehr befriedigen komnnte,
feine Zahlungen einstellen. Daraufhin wurde er durch Urtheil des
k. Bezirksger'chtes Franke thul, als Hondelsgericht sprechend, vom
27. Pai 1870 in Fallimentszustand erklärt. Schon gelegentlich

der Inventarisirung und Verflegelung der Masse kam der Verdag
auf, daß mancherlei Gegenstände des Falliten, namentlich di
Wirthsgeräthschäften desselben, da sich hievon auffallend wenig vor
fanden, auf die Seite geschafft sein müßten. Es wurde deshalt
die Gensdarmerie zur Recherchitung aufgefordert und, nach Fes
stellung verschiedener den Röder belastender Umstände durch dieselbe
Untersuchung wegen betrügerischen Bankerotis gegen den Falliten
eingeleitet. Als nun der Untersunchsrichter behufs erneuter Haus
juchung die Räumlichkeiten des Angeklagten betrat, lief der Ange—
tlagte barhäuptig davon. Dieses verdächtige Benehmen veranlaßl—
zu um so genauerer Durchsuchung des ganzen Hauses. Man farh
denn auch, außer anderen vergrabene Gegenständen (Wein ꝛc.) im
Luftheizungsapparate des Saales versseckt, eine Menge Gläser, Tella
und fonstige Wirihsgeräthschaflen. Weiter wurde im Laufe du
Untersuchung festgestellt, daß Sachen der obenerwähnten Art nud kle
nere Hausgeräthschaften, nebst Kleidern, zu bekannten und ver—
vandten Personen in Ludwigshafen gebracht, sowie daß endlich für
36 fl. mehrere Möbel, (Commode, Tisch) an einen Mannheimer
Schreiner verkauft wurden. Den Gesammtwerth der so auf di⸗
Seite geschafften Effecten bercchnet man auf 208 fl. All dieß —
die Beiseitschaffung und der Verkauf — sollte zwar dor der Falli
mentserklärung, aher nach Einstellung der Zahlungen, — wie di
k. Staatsbehörde aufstellie, — auch heimlich in der Absicht, di—
Blaäubiger zu benachtheiligen, geschehen, mithin der Thatbestand det
hetrügerischen Bankerolts gegeben sein. — Das Vechfahren aurd—
gegen Röder fortgesetzt und derselbe, da man seiner nicht habhaf
werden konnte. im Jahre 1871 durch den k. Schwurgerichtsho
(ohne Geschworene) in coutumatiam zu 4 Jahren Zuchthaus dberur⸗
heili. Weil im Laufe dieses Jahres der Angeklagte, der untet
dessen in Amerika geweseit, sich stellte, verlor, gesetzlicher Vorschrif
gemäß, das frühere Urtheil seine Wirksamkeit und hatte nochmals
Herhaͤndlung, und zwar vor den Geschworenen, in der Sache sialt—
zufinden. Daß verschiedene Gegenstünde, durch Verkauf, Verbringurh
zu anderen Personen, sowie durch Vergraben oder Verbergung in
duftheizungsapparate, auf die Seite geschafft wurden, bestritt weder
der Argeklagte noch dessen Vertheidiger. Da also die Thatsahh
des Beiseitschaffens von Effecken feststeht, behauptete die k. Slaat
behörde heute, es müsse eine Verurtheilung des Röder erfolgen, wei
auch das andere gesetzlich zum Thatbestande des betrüglichen Van
keroits nöthige Erforderniß, die Absicht (durch die Beiseitschaffung
die Gläubiger zu benachtheiligen vorläze, wie aus der Art do
Verbergung, aus der Nichtangabe, ja dem ausdrücklichen Ableugne—
der belreffenden Gegenstände an den darnach fragenden Massenver
walter, pervorhege. Der Angeklagte, wie sein Vertheidiger dagegen
stellten das Vorhandensein der erwähnten Absicht entschieden in Ab
rede. So behauptete der Erstere namentlich bezüglich der in
dause versteckten Sachen, daß diese nur um seinem Sohne Ma
wegen Verbürgung für eine Schuld des Vaters Sicherheit zu ge
währen, dorthin verbracht wurden; letzterer, daß die wiederholien
Versuch, mit güustigen Anerbietungen an die Gläubiger behuf
Zustandbringung eines Arrangemenis, sowie der Umstand, daß trot
der Möglichkeit des Verkaufs, die Sachen nicht veraußert wordn
wären, die Annahme obiger Absicht ausschlössen. Die Geschoren.
erklärten den Angeklagten für nicht schuldig. (Pf. P.)

Landstuhl, 17. Juni. Der Bezirkslehrerverein Ka—
serslautern-Landstuhl hat heute seine anßerordentliche Jahresbet
ammlung dahier abgehalien, welche zahlreich besucht war. An
Antrag des Vorsitßz enden sprach die Versammlung einstiwmig du
gl. Regierung den wärmsien Donk aus für die Berufung und
krnennung praktischer Lehrer zu Schulinspeltoren. Ein sehr inkert)
anter Vortrag wurde durch den Vorsitzenden Grobhoffer gehalter
über das Thema: „Die Natur des Kindes in ihren Haupitypen.

Kaiferslautern, 16. Juni. (Pf. Zts.) Der Vor
stand der hiesigen Eisenbahnwerkstätte, Hr. Maschinenmeister Mahla
hat dem Vernehmen nach eine Anstellung als Obermaschinenmei
ster bei den bayerischen Staatsbahnen in München erhalten.

F Der „Sp. Anz.“ meldet unter'm 18. Juni folgende edb
That: Der erste Vezirksamtsgehilfe Herr Stenglein bemerkle au
einem Spaziergange an dem Rhein, den er gestern um die zweit—
Mitiagsstunde machte, eine Gruppe Menschen, welche sich in auf
fallender Weise an der Mundung des Sprierbaches in den Rheir
hin und her bewegte. Er trat herzu und sah in dem Wasser
welches an dieser Stelle ungefähr 18 Schub Tiefe hat, einen mi
den Fluthen ringenden Knaben, der im Untersinken war. Her
Stenglein warf Rock, Hut und Stock von sich, schwang sich übe
den Zaun in das Wasser, faßte das etwa zehnjährige Kind a
der Jacke und brachte es glücklich an das Ufer.

F In Landau haben die Geschaftsleute Levy und Trauth du
Zahlungen eingestellt. Das Defijzit soll sehr bedeutend sein.

'Oggersheim, welches seire eigene Apotheke schond
haben glaudie, ist nun wieder apoth⸗kenlos gestellt: das Ministe—
jum hat die Entschl'eßung der Kreisregierung, welche die Conce,
        <pb n="389" />
        st

son dem Pharmaceuten Laudmesser von Wachenheim a. Pfr. er⸗
lt hatte, auf Beschwerde der Frankenthaler und Ludwigshafner
lpotheker aufgehoben. Daß man in Oggersheim darüber nicht
erade guten Humors ist, läßt sich denken.
Rirchheimboland,er, 16. Juni. Gestern in der
zruhe sah ein Mann von der Haide, der in den Wald fuhr, um
ʒolg zu holen, in der Ambach unfern der von der Haide nach
zothenlircherhof führenden Straßt einen sehr starken Wolf mit dem
zrühftück eines frisch gefangenen Rehes beschäftigt. (N. W.)
4 In der Biauerei zum rothen Löwen in Straßburg feuerte
er Trödler W. Bender auf seine dort als Kellerin dienende Toch—
et einen Revolverschuß ab, wodurch er sie in der linken Seite
erleßte und versuchte sich dann felbst zu erschießen, wurde aber da⸗
an durch die anwesende Gäste verhindert. Mot'v: Unzufrieden⸗
seit mit dem Dienstverhältnisse seiner Tochter.

F öuln, 15. Juni. Gestern fand von Bremen aus ein

nternalionaller Brieftauben⸗-Concurs statt, in welchem sich die hie⸗
ige Gesellschaft ¶ Columbia“, der „Brieftauhen⸗ Verein“ und die
Fauna“ von Elberfeld, die Kolunbia“ von Barmen und die
nion“ von Rbeydt mit ihren Tauben betheiligten. Um 11 Uhr
„Minuten stiegen laut Telegramm die kleinen Wettfliegerinnen vor
iner großen Menschenmenge in die Lüfte. Die nach Köln gehö⸗
cigen, 75 an der Zahl, hatten einen Weg von 36 218 Meilen in
zerader Linie zurückzulegen. Um 2 Uhr 49 Minuten waren die beiden
jem Hrn. Stephan Monheim gehörenden Hauptsiegerinnen schon
vorgezeigt. Ihnen folgten in kutzer Aufeinanderfolge Tauben an⸗—
derer Befiter. Um 4 Uhr hatten bereits 34 Stück die Heimath
vieder erreicht. Von den Preisen die sich auf 1200 Mark be—
iffern, beträgt der erste 100 Mark. Die Siegerinnen wurden sos
ort wieder nach Bremen zu der dort artangirten Ausstellung zu
üdgesandt. (K. 3)

fBerlin, 15. Juni. Ein Apotheker, der von der Poli⸗
eibehörde zu 19 Thaler Strafe verurtheilt worden war, weil er
ich weigert hatte, ein Rezept anzufertigen, für das der Besteller
nicht sofort Zahlung leisten vermochte, wurde von dem Gerichte
reigesprochen, weil keine Bestimmung existire, wonach die Apotheker
oerpflichtet seien, Arzneien zu kreditiren.

Mühlhausen im Elsaß, 18. Juni. Eine schreckliche
inthat ist verflessene Nacht hier vollführt worden. Ein junger!
Nann, Ramens Joseph Most, 24 Jahre alt, ging auf den Mord
einer Mutter und seiner vier Geschwister außs. Er war gestern
jach Basel gegangen und hatte fich einen Dolch gekauft. Als er!
Abends 11 Uhr mit dem lezten Zuge hier anlam, begab er sich
nach der Belchengasse, wo seine Mutter ihre Wohnung hat. Er
tieg über das Gitterthor in den Hof˖ schlug ein Fenster ein, be⸗
ratt das Zimmer, wo sein 17jähriger Bruder schlief, und stieß dem⸗
elben den Dolch in den Hals. Der Getroffene flüchtete durch das
Fenster in den Hof, sank aber bald todt zusammen. Nach dieser
That stürzte der Mörder nach dem Zimmer. vpo seine
Mutter und zwei Schwestern schliefen. Die Thüre zu diesem Zim⸗
ner hat ein Glasfenster, welches er einschlug. Da aber die Mut—
er uud Schwester die Thüre zuhielten, so stach er mit dem
dolch durch das Fenster und brachte seiner Mutter und eirer 20jäh⸗
igen Schwester eine Menge Wunden bei. Eine 11jährige Schwe—
jer rettete sich durch ein hoch an der Decke angebrachtes Fenster-
uuf die Straße; die Mutter folgte ihr auf dem näͤmlichen Wege,
dährend die ältere Tochter ihrem Bruder Wderstand leistete, bis
e erschöpft niedersank. Hierauf begab sich der Mörder nach der
bohnung, kleidete sich um und war im Begriff, wieder nach der
belchengasse zu gehen, als er Morgens 1 Uhr von einem Schutz⸗
dann aufgegriffen wnrde. Man glaubt, daß die Berwundeten wie⸗
er genesen. Der Mörder, welcher in letzter Zeit sein Getd äin
icderlicher Weife durchbrachte uno deswegen aus dem Haus ver⸗
viesen worden war, will seine That damit rechtfertigen, daß er
einen vor zwei Jahren veistorbenen Vater habe rächen wollen,
elcher von seiner Familie vergiftet worden sei. Von letzterem
taber auch nicht ein Gedanke Wahrheit. Die Familie ist eine
urchaus ehrenhafte und war dem verstorbenen Vater in aller Liebe
igethan.

fMühlhausen, 16. Juni. Die „M. Z.“ schreibt: Es
zate sich am Sonntag das Gerüucht verbreitet, bei der Beerdigung
es von seinem Bruder ermordeten Most, werde der Moͤrder seldst
im Leichenzuge sich betheiligen muͤssen. Vermuthlich deßwegen sam⸗
nelte sich am Na hmittag eine ungeheure Menschenzahl vor dem
zürgerspitale, wohin die Leiche gebracht worden war. Die Gra⸗
enstraße konnte wegen des vielen Volkes, welches sich dicht gedrängi
meinander aufgestellt hatte nicht mehr befahren werden und die
zchutzmänner hatten große Mühe einen Weg zu öffnen; die Zahl
er Anwesenden foll sich auf mehr als 10,000 belaufen haben.
der Leichenzug, bei dem sich der Mörder nakürlich nicht befand, war
iner der geößten, die man noch gesehen, Tausende folgten dem
s»arge bis auf den Friedhof. Das ebenfalls in Umlauf gesetzte

If
t⸗
ih

gerucht, auch die ältere Schwester des Verstorbenen sei ihren Wun⸗
en erlegen, ist unbegrändet. Josef Most hat die That in allen
hren Einzelheiten eingestanden, er will den Mord begangen haben,
im den Tod seines Vaters zu rächen und behauptet, letzterer sei
in Gift gestorben, welches ihm die Mutter beigebracht habe Wie
vir gemeldet, war. Josef Most in Paris, als sein Vater starb und
eine Behauptung, daß dieser vergiftet worden sei, ist durchaus
inbegründet und beruht auf einer fixken Idee des Mörders, von
der er wahrscheinlich sich selbst nicht Rechenschaft geben kann, wie
x dazu gekommen ist.

fColmar, 9. Juni. Ein wahres Prachtstück von Frucht⸗
arkeit ist eben im Garten des Herrn Bäckermeisters G. Krätz
u schauen: es ist ein Weinstock, mit vielleicht mehr denn 10006
Trauben bedeckt, so daß man vor der Ueberfülle dieses
Fruchtsegens kaum noch die Traubenbläter fieht. Schon jetzt mußte
zieser belastete Weinstock durch Stützen vor dem Zufammenbrechen
zeschlützt werden.

r Rotterdam, 12. Juni. In Folge eines hier ver⸗
reiteten Gerüchtes, wonach Rochefort hier in Rolterdam seinen
jeständigen Wohnsitz nehmen soll, eupfingen vor einigen Tagen
ämmtliche hiesige Hoteliers (vielleicht in ganz Holland) Seitens
er Polizei die ausdrückliche Weisung, den Ersteren bei eventueller
Ankunft sofort der Polizei zu melden oder ihn nicht in ißtrer
Behausung zu dulden. Einige Polizisten (vielleicht alle) sind bereits
nit einer früheren Photographie des Gefahndeten bewaffnet und
dem Hotelier, dem Erzähler dieses, wurde eine solche mit der
Frage vorgehalten, ob er den Mann kenge, was er bejahte, worauf
er-seine polizeilichen Instructionen erhielt. Ich erlaube mir, Ihnen
zies der Curiosität halber mitzutheilen, und begreife nicht, wie man
nuf diesen Mann fahnden kann, indem, so viel mir bekannt,
vischen Holland und Frankreich keine Verträge bestehen, die zur
Auslieferung politischer Flüchtlinge berechtigen. CG. 3.)

F. Wiren, 16. Juni. Im „Hotel Kummer“ dahier hat sich

zestern eine etwa 40jährige Dame mit ihren beiden Töchtern, die
hngefähr im Alter von 19 bis 24 Jahren standen, erschossen.
Man glaubt, daß sie aus Siebenbürgen sind, doch haben sie keine
Bapiere noch sonst etwas, was über ihre Personen Aufschluß geben
tönnte, hinterlassen. Die drei Pistolen, mit denen die That geschah,
iind noch ganz neu und offenbar im nämlichen Laden gekauft. Die
zorgefundene Baarschaft bestand aus 47 Kreuzern.
7,Paris, 14. Juni. Herr von Sainte-Crox, welcher
detrn Gambetta zum Ruhme des Kaiserreichs in's Geficht schluͤg,
ind der übrigens schon heute von dem Zuchtpolizeigericht erscheinen
oll, ist, wie sich jezt herausstellt, ein nichlswürdiger Taugenichts
ind seit Jahren die Schande seiner Familie, die mit dem halben
zaiseradel verwandt oder verschwägert ist. Er dieute beglaudigten
luskünften zufolge als Knabe in der Marine, dann als Freiw elli⸗
zer bei den Zuabven, wo er den italienischen Feldzug mitmachte
ind es glücklich bis zun Sergeanten brachte. Im Jahre 1861
vurde er wegen schlechter Auffühtung zum Corporal degradirt und
iuf Ansuchen seines Vaters, der jetzt Generaleinnehmer in Laval
st, in die Marine-Infanterie gesteck und nach dem Senegal ge—
chickt. Dort wurde er, weil er, in einem Straspeloton siehend,
einem Unterofficier einen Bajonettstich beigebtacht hatte, kriegsge—
richtlich zum Tode verurtheilt; das Urtheil wurde in der Revision
umg stoßen, und in einem zweiten Erkenntniß erhielt er Schauzar⸗
deit. Im Gnadenwege wurde die Strafe dann in vier Jahre Ge—
ängniß umgewandelt, und nachdem er etwa ein Jahr davon abge⸗
hüßt, wurde er ganz begnadigt und zu den algerischen Tirailleurs
nach Mostaganem geschickt. Dort wurde er bald wieder wegen
Hdang zur Trunkenheit cassitt, und endlich auf Antrag seiner Fa—
nilie im Jahre 1864 unter Vormundschaft gestellt. Seitdem hat
r sich, wie es scheint, nichts zu Schulden kommen lassen, während
es Krieges in der Mobilgarde seine Pflicht gethan. Auf einen
olchen Kämpen darf die bonapariistische Partei wahrlich nicht
tolz fein.
Volfswirthschaft, Handel und Verkehr. J

Der diesjahrige Verbandstag der Süddeutschen Konsumber⸗
eine findet am 23. und 24. d. in Kempten stati; an demselben
immt der iAuwalt des deutschen Genossenschaftsverbandes, der
Reichstagsabgeordnete Dr. Schulze -Delitzsch persönlich Theil. Für
»en 23. Juni Abends ist Vorversammiung, für den 24. Juni
»auptversammlung und Abends freies Bankett, für den 25. Juni
in Ausstug ins Allgäu und Besuch der Nachbardereine Immen⸗
ladt und Sonthofen in Aussicht genommen. Zur Theilnahme
verden durch den Konsumve ein München als Vorort des Verban—
ses nicht allein die dirsem angehörigen, sondern auch alle außer⸗
alb des Verbandes stehende Vereine fowie Freunde des Genossen⸗
haftswesens überhaupt eingeladen. Die Tagesordnung umfaßt
aehrere sehr interessante Gegenstände z. B. Betheiligung der Frauen
als Genossenschaftsmitglieder, Zuständigkeitsausscheidung zwischen
        <pb n="390" />
        Vorstand und Aufsichtsrath, Betrieb gemeinsamer Schlächtereiender Efsekt der Sonnen —und Mondbeleuchtung, Schnueegestöber
durch eine Mehrzahl von benachbarten Vereinen, Preisregelung großartige Fontänen, Wasserfälle, Seestürme, Feuersbrünste, Auf
nach der Reichswahrung ꝛe. Der Konsum Verein Kempten nimmt ˖ gang des Mondes, Ziehen der Wolken, aber auch plastische Dar—
Anmeldungen zur Theilnahme entgegen und forgt für Quartier. stellungen berühmler architektonischer Meisterwerke, Jagden, Eisen.
unstnotiz. bahnzude ꝛc. beweglich dargestellt werden. Die Vorstellung bietet
St. Jugbert: Herr Physiker Driessch, über dessen recht netle Gegensiände, und wir können Jedermaann, der ein paar
malerisch · mechanisches Theater von uͤberall her, wo dasselbe aufge⸗ ehrreiche und ongenehme Stunden verleben will, den Besuch sdet
stelt war, glänzende Berichte vorliegen, ist hier angekommen innd Theaters nur einpfeblen. Auch für Kinder dürfte der Besuch deß
nd Sonmag und Mondag Vorstellungen geben. Dieselben find elben jehr anzurathen scin. Ueber Näheres geben die Programm—
für Jung und Alt gleich unterhaltend und. belehrend; es werden Aufschluß. —
vorzügliche Naturerscheinungen, wie z. B. Ausbruch der Vutkane, Verantwortlicher
* —3— sd 2
Im Saale des Herru Ober⸗
Ftur Sountag nud Montag den 21. und 22
Mechan. Runst-Theater.
Die Vorstellungen bieten die reichste Mannigfaltigkeit dur, indem beweg⸗
liche Darstellungen landwirthschaftlicher Ansichken, architektonisches Kunstwerke,
cykloramischer und anderer Ansichten von Schlachten mit höchsi ergötzlichen komischen
Verwandlungsscenen (da ziehen Wagen, Reiter und Fußgänger vorüber, wild
braust ein Dampfwagenzug dahin, dort schwankt ein Schiff auf wogenden Wel⸗
len, hier stürzt ein Wasserfall herab, da spielen munter die Fontainen,' dort
geht der Mond auf, Wolken ziehen dahin und bedecken ihn, aus dem Krater
des Vesuvs zucken Feuerstrahlen, steigen Dampfwolken empor und fließt glühende
Lava herab, der kühne Löwenjäger Gerard beschleicht einen Löwen und tödtet
ihn mit einem Büchsenschusse,) und Darstellung plastischer Kunstwerke abwechseln
und zwar höchst vortrefflich ausgeführt, in welchem die Malerei, Optik und
Mechaenit einen wahren Triumph feiem. ———
intrittspreise:s ——
Sperrsitz 18 kr., erster Platz 12 kr., zweiter Platz 6 kr..
gassenöffnung halb 8 Uhr. Anfang halb d Uhr.
3. Driesch, Physiker.

edacteut FJ. xXx. Vemeßt.
IIIVUStrirte
Frauenzeitung
ausgabe der -Hodem
wéit“s mit Unterha]
tungsblatt.
Gesammt-Auflage allein in
Deutschland 180,000.
Erscheint wöchentlich.
Kleine Ausgabhe.
— Pro Quartal 28 SBrrr
J28 Jältirlich
24. Nummern: mit Moden und Handarbeiten
gegen 2000 Abbildungen enthaltend.

2 Bhᷣeilagen mit etwa 200 Schnittmustern fi
alle Gegenstände der Toilette und etw-
400 Musterzeichnungen für Weissstiekerei

Soutache ete.

2 Grosse colorirte Modenkupfer.

24 Uustrirte Unterhaltungs-Nummern.
Arosse Ausgahe.
Ero Quartal 1 Thlr. 124 Sgr.
Jãabrlich, ausser obigem:
noch 36 Grosse colorirto Modenkupfer, darun
ter 12 Blätter mit etwa 150 nistorischer
und Volxs-Trachten. —

Alle Buchhandlungen und Postamteé

nebmen jederzeit Bestellungen an.

* S F
Mannheimer Zeitung.
Zwei Ausgaben täglich. Verlagspreis 1fl. 30 Kr. per Quartal..
Politischer Theil: Tendenz Reichstreue und Fortschritt! Bekampfung der
schwarzen und rothen Internalionale! Bekämpfung der Gleichgültigkeit And Unthätigkeil
im eigenen Lager! Inhalt: Telegraphische Depeschen des Wollf'schen und Wagner'schen
Bureaus. Original-Correspondenzen aus Deutjchland, Frankreich und Spanien. Täglich
politische Uehersicht und Leitartilels. J
Handelszeitung: Tendenz: Enlwickllung des Handels und, Verkehrs auf
reeller doͤllswirthschaftlichet Basis. Inhait: Telegraphische Cours- vnd Markhiberichte.
Börsen⸗ und Handelsnachrichten von allen eutopäischen Hauptmärlter.
Der Unterhaltung und Belehrung nist ein taͤglich erscheinendes
NRuterhaltungs⸗ Blatt 1
gewidmet. u
Dem Geschäfts- und Verkehrsleben dient ein vielseitiger Anzeigetheil. Anzeigezeile
vird mit 6kr. — 2 Sgr. berechnet, wobei größeren und wiederholten Aufträgen ein
entspechender Rabatt gewährt wird. ——
Zu Abonnementsbesiellungen, sowie zur Einsendung von Anzeigen ladet freundlichst ein
Mannheim, 8. Juni 1874.—
die pieehuchhandlamu J. Schneider.

— —
Sonntag den 21. Juni d. Abends 8 Ut
9* Wall
in dem neuerbauten Saale
bei Ludwig Weirich.
TT⁊e holz ist zu vertaufen 57
bei Jobh. Deckarm, Schreiner
in Hasel.
Ordinäre
feuerfeste Vackfsteine
vorräthig und werden nach Bestelung an
gefertigt auf der Glanmünchweile
Ziegelbütte blie

Louis Tcrtli.

— —t——

Die
Modenwelt.
Ulustrirte Zeitung für Toi-
atte und Handarbeiten.
Samnt-Aauflage allein in
Peutscbland 180, 000.
ꝛtcheint alls vierzehn Tage.
ůÿα ⏑ pfer.
Pro Quartal 12gr.
Jährlichh:.
24 Nummern mit Moden und Hand-
axbeiten, gegen 2000 Apbildungen
enthaltend.

12 Beilagen mit ctwa 200 Schnittmu-
Stern“ für alle Gegeastände dor
Pꝑciletto und etwa 400 Muster
ceichnungen für' Woöissstickorei.
Soutache ete.

12 Grosse colorirbe Modenkupfer..
24 Mustrirte Unterhaltungs Nummorn.

TAMABS mit Modenkupfern.
Bpro quartal 1 Thlr. 5 Sgr.
Jährsiel, ausser Obigem:
48 Grosse olotirte Modenkupfoer, darunter 12
Biatter mit etwa 150 bistorischen und
Volks- Trachten.
Allo Buchhandlungen und Postäümter
nehmen jederzeit Bestellungen an.

ö —
zur Verloosung beim Landuwirthschft!
Fest im September nächsthin in Zwei
oͤr ücken, sind zu haben in der Exped
dis St. Ingberter Anzeigers.
—
Ein braves
* J N *
Kinder mädchen
wird zum sofortigen Eintritt gesuch
Naheres in der Exped. d. Bl.
Ein junger—
Raitenfänger
wird zu kaufen gesucht. Von wem
sagt die Exped. d. Bl. 3*
nec;nungen
in !23, 24und us Bogen zum all aemeiner
Gebtrauch sind vorraüthig in der Druckerti
dieses Blattes.
d a ———— T!ye ⸗ ——

xα. un ,eFανοlοαν
der Kaiserl. und Köniel.'
Hox-Olrocoladem Pobrle
von
Gebruüder dtollwerk
in Cöhn, z..
wurden als die vorzüglichsten auf der
fängsten Weltausstellung in Wien mit
der höchsten Auszeichnung,, der Fort—
schtätts-Medaille, prämtirtee1
Dieselben sind in. allen namhajsten
Conditor ien und, Delicaussengeschäften
2u Labeug
Redaftinn,
        <pb n="391" />
        St. Ingberler Anzeiger.

— — — — —

der St. In,berter Anzeiger (und das mit dem Hauotblatte verbundene Unter haltungsblau, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ and Sonntag

lanmer erscheint wochentlis viermal; Dinstag, Donnerbtag, Samztarg aad Son ntag. Aaonnementspreis vierteliührig 42 Krit. vder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift der deren Raum berechnet.

— — — — öTM — — —

Sonntag, —53 ni. e 7 7 8 F J 1874

———— — — —

* — —— ——
Einladung zum Abonnement.

Zu dem mil dem J. Juli beginnenden 8. Qudrtate
ersu hen wir hofl., die Bestellungen bei der Post unverweil!
nachen zu wollen. *

Unsere verehrl. Abonnenter welchedas Blatt durch unfere
Träger beaieden, bekommen dasselben fortgeliefert, wenn nicht v oer
QAuartalsablauf abbesiellt wird. — Preis und Ersche'nen
leiben unberändert.

Zu Zahlreichem Abonnement ladet ergenst ein AA?x
Die Etpedition.

kam am 26. Jannar d. J. Nachmittags, wie eb schien, angetrunken,
n die Wirthfchaft von Adam Kramer in der Oggersheimer Stra—
ze zu Ludwigshafen. Er bot hier feine· Waare feil, konnte jedoch
Nichts verkaufen uͤnd schien darüber ärzetlich geworden zu sein;
denn als die Frou Kramer die Bezahlung von 2 Glaschen Brannt⸗
vein von ihm begehrte, nahm er sit sofort am Halse und juchte
ije zu. wüͤrgen, wobei Beidezu Boden“ fielen. Auf deu
Hilferuf der Angegriffenen eilke der! imt Hause wvohnende Ange-⸗
agte herbei, faßte den Reith und drängte ihn zur Thür hinaus
wden Gang Hier fieß er nun mehrmals mit dem Ruf: „Wenn
h sage, Dur mußt hinaus, so rußzt Du hinauq,“ den Kopf des
Händlers dermaßen an die Wand, daß es schallte, Als er den
rißbandelten tosgelassen hatte, taumelte derselbe auf die Straße
und brach dann zusammen, hatte offenbar auch das Bewußtsein
verloren, da er von nita keint zusammenhängenden Worie mehr
zu sprechen vermochte. Nachdem Ltelwa eine halbe Stunde, an der
Ftraßen böschung gelegen hatte, führten ihn zwei Arbeiter um ihm
üt die Nacht ein Obdach zu verschaffen, an das Polizeigefangniß,
vo ihm doch die Aufnahme dersagt wurde; pon. da wurde er
zald hierher, bald dorthin verbracht, bis man ihn endlich wieder
an die Straßenboschung legle. Während man ihn so von einer
Stelle zur andern brachte, fiel er mehrmals auf ben Boden, und
a man ihn für einen Schwerbetrunkenen hielt, fo fehlte eßs an
*töhen, Mißhandlungen und rohen Späßen nicht. Zweil Arbeiler
anden ihn um halb 7 Uhr-noch an der Böschung liegen und
ührten ihn, um ihn in's Warme zu bringen, wieder in die Kramer⸗
che Werthschaft. Hier nahm er keine Getränk⸗ mehr zu sich, son-
⸗ern er legte sofort den Kopf auf den Tisch und schien zu schlafen,
»is er gegen 10 Uhr von dem cdenfalls in der Wirthschaft an—
desenden Augeklagten, da die Kramr'schen Eheleute sich weigerlen,
hmn für die Nachi Leinen Unterschlupf zu gewaͤhren; wieder hinaus
nuf die Straße an die Böschung gelegte wurde., Man gas sich
hiebei det Ansicht hin, daß er in der kalten Nachtluft am besten
jeinen Rausch ausschlafen könne. Keine mitleidige Seele glaubte
dem Ungluͤckti hen ein Obdach gewähren zu dürfen, von der Poli—
et war auch schon Mitiags wahrend der standalösen Aufiritle
nif der Straße Nichts zu sehen und zu hören.⸗ Reith lag die
zanze Nacht über im Freien und erst am andern Morgen wurde er
anscheinand todt in's Spital verbracht wo dann Miltags um 8
Uhr der Tod feinent Leben ein Ende machte. Die von dem kgl.
Bezirksarzte in Ludwigshafen vorgenommene Sektion der Leiche
rgab, daß die von dem Angeklagten vorgenommen n Mißhandlun⸗
jea, welche eine Zertrümmerung des allerdings abnorm důnnen
Zchädels und einen großen Bluterguß in die „Schädeltöhle zur
Folge hatten, den Tod des Reith verursacht haben, wenn derselbe
iuch durch die anderseits erfahrene Behandlung beschleunigt werden
ein mochte. Der Angeklagte hat sich auh wegen Diesstahls, zu
»erantworten, welchen er an den ihm Kramer'schen Wirthschaftslokale
arückgebliebenen Waaren des Gelödieten durch zWWegnahme einer
Bettstren und eines Stückes Baumwolltuch verübl hatte. Er gibt
auch zu, die Beitsteeu ich angeeignet zu haben, leugnet jedoch,
sonst noch Etwas genoumen zu haben. Die an dem Reith verübten
Mißhandlungen leugnet er entschieden; er will denselben uur mit
den Armen umfaßt und auf den Gang gebraut haben. hiebein habe
derselbe von der Frau Kraner einen solchen Stoß erhalten, daß
er mit dem Kopfe heftig an die Wand gefahren sei. Von der
Vertheidigung wird ausgeführt, daß micht nachgewiesen sei, daß
her Angeklagte der Thider sei, indem er Hauptzeuge. der Dietz behaupte,
vollständig unglaubwürdigsei. Jedenfalls fei die Frage der mil⸗
dernden Unstände zu bejahen, da der Angeklagte nur einen Erzeß
der Nothwehr begangen habe uad der Schäpel des Getödtelen
yon ungewöhnlicher Dünne gewesen sei. Die Geschworenen sprachen
ven Angeklagten der Koͤrpervericzung mit nach zefolgten Tore,
eboh unter Annahme mildernder Umstände, so vie des Diebstahls,
ür schuldig, worauf derselbe, in eine Gesammitstrafe don2 Jahren
vefängniß verurtheilt wurde.

Deutsches Neich.

Bersin, 18. Juns. Die Vrsv.⸗Korbeofchteibt übet pas
hefinden des Kaisers: „Eine Zeit“ Tange war“ die, Hoffnung
ur die Wiederkräftigung des erhabenen Füesten Zorzugsweise auf
Nie alt ervähnte Kur im Frühjahre gesetzt. Inzwischen hat di⸗
jute Natur des Kaisers nach Ueberwindung des eigentlichen Krank
jeitaanfalles sich über alles Erwarten rasch und wirksam in ihrer
alten Kraft bewährt, und der Kurgast kommsnicht mehr als Re—
lonbaleszent, sondern in alter Weise nur zu weiterer Erfrishung
nud Kräftigung an die heilbringenden Quellen. Um so fester darf
die Zuversicht sein, daz die Wirkung des Bades Ems und des er—
quickenden Aufenthalts in dem schönen Lahnthale, sowie die weitere
bommerkur an der wuuderkräftigen Quelle von Gastein dem mäch
izen Fürsten wieder volle Frische und Stärkuig für die weitere
ͤrfüllung seines erhabenen Berufes bringen werden.

Vach einem Telegramm der N. fr. Pr. wurde Rochefort bei
seiner Landung im irischen Hafen Queenslowo vom Volk⸗ nicht
mit Nieder Rochefort,“ wie den dentschen Zeitungen telegraphirt
durde, fondern mit größtem Enthusiasmus empfangen. Die Polizei
habe Exzesse nur mit Mühe verhindert. J

Fraukreich.

Paris, 19. Juni. Don Kactlos'

n Paris angekommen und wird nach der
xr Herr Gemahl bald nachfolgen ))*

In der Rue Amelot, die beknntlich in der Nähe des Win⸗
xrkus liegt, ist ein großes Feuer ausgebrochen, das 70 Familien
odachlos gemacht hat. Der Schaden ist ein seht gtoßer. — Es
tht das Gerücht, unter den bei Clement Dudernois mit Beschlag
leglen Papieren befänden sich auch eine Anzahl Privatbriefe der
daiserin, welche die: Polizei trotz des Dazwischentretens einflußrei⸗
xer bonapartister Persönlichkeiten aicht herausgeben wolle. — Die
erkan sche Zeituzg The Rew-NYork Herald ist gestern in den
kiobks und allen Luͤden coafiscict worden, weil dieselbe Brund⸗
ütilet aus der Feder Rocheforts enthielt, ebenso wurden die Gazette
Vrance und Figaro confiscirt, die Auszuge aus Rochefortz Ar-
kel gebracht.
Spanien.
Naderind, 18. Juni. Einer Meldung der „Geeeta“ zu—⸗
x sind die Carlisten u iter: Don Alphons, 1200 Manm sierk,
Alcora geschlagen worden. Der Sohn des Infanten, Heinrich,
tim Gefecht gefallen.
Vermischtes. —

f Zweibrücken, den 17. Jun. (Sh vargerichts- Ver—
audlungen pro D. Quartal.) Johanaes Leher, 27 Jahre 'alt,
diget Maurer aus Dudenhofen, zuletzt in Ludwigshafen wohnhaft,
den Korperverletzuug mit nachgefolgtem Tode und wegen
Nbstahls. Staatsbehörde: Staatsan valt Petrie; Vertheidigung:
lechtskanditat Tisch.

Der Angeklagte genießt einen sehr getrübten Leumund; er
Are als ein arve stsscheuer, heftiger, roser und gewältthätiger,
oun häufig bestrafter Mensch geschildert, der sich heute wegen

„erderletzung mit nachgefolgtem Tode und wegen Diebfsahls zu
ruwotten hat. — Der Hausiter Sinon Reith von Karlsberg
Zw. Zig
        <pb n="392" />
        8weibrücken. Der Stadtrath beschloß, die städtisch
eih⸗nfralt, die auch 1873 wieder geringe Geschäfte machte und
in Deficit hatte, mit Ablauf dieses Jahres aufzuzeben.
FDie stadtische Rechnung Zweibrücens pro 1873 schließt
mit einem Deucit von 6000 fl.
FDem am Samstag in Zweibrücken firmenden Bischof Ha—
neberg zu Ehren wird ein Feuerwert nebst Fackelzug ver⸗
zaanstaltet.
4Der Verbandstag der pfälz. Genossenschaften soll am 11.
Juli in Landau abgehalten werden; Herr Dr. Scheider, der
Sekretar des deutschen Verbandes, wird demselben beiwohnen.
4 Aus Dörrenbach bei Bergzabern wird die Mitteilung ge—
macht, daß am 15. Juni das aahezu 8 Jahre alte Kind des
Schmiedes Seibel, das auf der Treppe vor dem Hause stand, von
einer an dem Hause schon lauge angelehnten Stange, die der
Wind umjagte, erschlagen wurde.
4 Bie in Eisen ach vor einigen Tagen abgehaltene Dele⸗
girten⸗Versammlung der deutschen Aerzte, bei welcher 76 Vereine
mit fast 3000 Mitgliedern, auch aus Elsaß-Lothringen, bertreten
waren, hat sich mit der Tax-Frage und einigen die Kur⸗Pfuscherei
hetreffenden, an das Reichkanzleraiat zu stellenden Anträgen be⸗
schäftigt, serner wurden mit den 20 Vertretern deutscher Lebens
Bersicherungs⸗Bauken über die Ausstellung hausärzilicher Zeugnisst
Verhandlungen gepflogen, die zu einer Verständigung führten.
Im Saale des Herrn Oberhauser. rutng den 21. Zum J. Abends guit
Nur Sonntag und Montag, den 21. und 22. Juni 1874. Vals
Mechan. unst- Theater. — ——
Die Vorstellungen bieten die reichste Mannigfaltigkeit dar, indem beweg⸗ 35jr4 F —WMæAA
liche Darstellungen landwirthschaftlicher Ansichten, architektonischer Kunstwerke, Zürgervereme⸗ Fren chen.
iytloramischer und anderer Ansichten von Schlachten mit höchst ergoßlichen komischengei var e
Verwandlungsfcenen (da ziehen Wagen, Reiter und Fußgänger vorüber, wild
braust ein Dampfwagenzug dahin, dort schwankt ein Schiff auf wogenden Wel— Feuerwehr⸗Montag
len, hier stürzt ein Wasserfall herab, da spielen munter die Fontainen, dort Peter Lang .
geht der Mond auf, Wolken ziehen dahin und bedecken ihn, ans dem Krater
des Vesuvs zucken Feuerstrahlen, steigen Dampfwolken empor und fließt glühende
Lava herab, der kühne Löwenjäger Gerard beschleicht einen Löwen und tödtet
ihn mit einem Büchsenschusse,) und Darstellung plastischer Kunstwerke abwechseln
und zwar höchst vortrefflich ausgeführt, in welchem die Malerei, Optik und
Mechanik einen wahren Triumph feiern.
Eintrittspreise:
Sperrsitz 18 kr., erster Platz 12 kr., zweiter Platz 6 kr.
Kassenöffnung halb 8 Uhr. Anfang halb 9 Uhr.
J. Driesch, Physiker.

x In Blackheath starb am 14. d. M. im Aller von
Jahr Sir Charles For, der berühmte Ingenieur und Erbauer de
dendoner Weltausstelungsgebäudes von 1851, sowie des Kryftal
palastes in Sydenham.

FCDer reichste Mann in der Welt) ist ein Amerikaner, Na—
nens Jones. Er stammt aus Nevada, Ver. Staaten, und ist eig
Senator, dessen Rede über die jüngste „Inflation“-Bill große Sen
ation verursachte. Seine jährliche Einkünfte belaufen sich, wi
dan fagzt, auf 1,200,000 Lstr. (ca. 14 Mill fl.). Er ist da
Figenthümer des ergiebigsten Bergwerkes, das man kennt, ine
großen Silberbergwerkes, das ihn jüngst als seinen Theil de⸗
Nußenertrages monatlich 50, 000 Lstr. einbrachte. Dieser Brha—
ist durch die Entdecung einer neuen Ader verdoppelt worden.

Dienenuacqchridr.

Der I. Staats an walt G. J. Ber in Frankenthal wur—
jum Rath am Bezirks gerichte Landau ernannt.

Die Fabrit des rheinischen Trauben-Brust-Honigs in Nom—
macht durch eine Empfehlung im heutigen Blatte auf die Vorsin
lichkeit ihres Präparates, welches als angenehmes und nützliche
Hausmittel allgemein geschätzt und anerkannt wird, aufmerksam.

—

Jaasenstein &amp; Vogler
Annoncen-Exnpedition
1n

—rt a. I.

* J
I Bei Brustklemmung und Athemnoth
leistet der Trauben-Brust-Honig vortreffliche Dienste.
(Uebersetzung. Warffum (Provinz Groningen in Holland,) 10. Februar
1874. 9erin W. I. Ziekenheimer in Mainæ. Ich ersuche Sie, mir
sobald wie möglich eine neue Sendung Trauben-VBrust⸗-Honig zu machen.
Bleichzeitig kann Ihnen mittheilen, daß der Gebrauch desselben hier ausgezeichnet be⸗
friedigt; hier nur ein Beispiel: Peter Bockhond, Müller von hier, litt seit geraumer
Zeit an Beklemmung in der Brusft so sehr, daß er fast 10 Wochen die Arbeit einstel⸗
len mußte. Allerlei Mittel wurden von ihm versucht, allein vergebens; bei nebeligem
Weiter konnte er fast keinen Athem holen. Auf Anrathen ließ er eine Flasche Trau—
ben Brust-Homis“' bei mir holen und nach Gebrauch dekam er einige Erleich—
lerung; er juhr damit fort und nachdem er vier Flaschen verbraucht, war er ganz
vieder hergestellt, so daß er seine Arbeit wieder aufnehmen konnte, während er erklarte
sich der Zeit nicht erinnern zu koͤnnen, wo die Brust ihm sol frei gewesen sei ꝛc.
LE. A. Doeshurg.

altestes und grösstes Geschaft diese:
Branche mit zahlreichan Filialen
und Agenturen in Deutschland,
Oesterreich, der Schweiz und dem
übrigen Auslandoe, alle imige
Agentur der grossen Pariser
Journale für Deutschland, Oester-
reich und Schweiz, Pächter
vielor in- und ausländischer Zei
tungen

befordort taglich
Annoncen in alle Zeituũgen uno
sonstigen Publikationsorgano der
Welt zu den Tarifpreisen derselben,
ertheilt Rath über 2weckmässiges
Inseriron, Kostenvoransch lage und
versendet Zeitungsverzeie hnissegrati
und franco.

Dieses ducch mehr denn 3000nerkennungin aus allen Ländern u. von Personen aller
1Ständeaus zezeichnete Hausmittel ist steis ächt zu haben in St. Ingbertbei J. Friedrich.
Jede Flasche ist mit der geseklich deponirten Schutzmarke versehen, so vie mit einerzt
Gebrauchs⸗-Anweisung in weicher die Verpackung und der Preis der einzelnen Fla—
schen genau angegeben sind. Attestprospecke ebenfalls geatis Die Flasscchen
finderit Metalltkapselnverschlossen, welche den Firma—
sftempel der Fabrihbtragen.

*
nechnungen
in kn, 4 und ijs Bogen zum allgemeine:
Gebrauch sind vorrüthig in der Dr ucker
dieses Blattes.

— ü—

Redattion, Drack und WBerlag von . Xx. mieg in Si. Hnabert

WMWßXBBE
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        414*

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145

2A *.2
* 1253323 35 35328
8328. 333335253353535553 5
2 22882 2 553 5235533 5335 8 8B58
* 253 8 —— 5 25z—533225 — —
—X—————— 22** — SS28 — —— —A———— 225 —
253557535385 325* 5z 553 —585 Ez35385337 333688533546
7 — —— 7 * 23
5233 25 —— 4G352 . 34 — 53— * 3 * —2— —— * 28
25 —225 2552 —53.5 ——— —— 33825 —— 835852828
18 585 — 42235 585 3,65355835 55572
— —A— 32 —25 — 133253 8 35 83820 55 — 5—55 8
* 8 535 —E 53 —— 5 32 5* 258553 8
—— — 2 53 3 ac 23* — 2 35325—838* 33 255 *
55—3—* * 353232 376858 EESZ 238 3 5333358
3.*5 ———— —— — 235*
* — — 2 * 8 * 55 2*— 24 A —25832355
—3353 555828 75357 28 53 353883533533 — 13 5354382
2 333. * 53358 *2 3 —8 — — 223 28 558 e „ òz*—z 8E
—2338 —A— 5533286 S8 5535233228 3238
333 s 3*5 2353258 233553575 32333835
32.2* — 5 — —— 8 2 — 2 — * S22
2 33835358 — 322223 0552 *z 82 55—335—358 — *
3396 2535*8 52 2 — — 58357353355333833527
2 —A 2 F 2 — 8 E — * 2—2252 — EFX —— D
sz25335338535357 525353 —55 —0— 353533873 5233275
2553 26 „*z» 523 5 — 555*35* 1223553 — 7383 253578. 52
323—38330 — 5255 333
* 335 52235 2 AI— A 833—3885
z3 336 3233 33828. 558* 232 33838
558 35333355 —A — 3528 52 325523I552 223855
— 8 22* * — v * —2 22234 — 8 22 2
*2 ———— 252 325332335538 ⸗ 3 2852 223238
— 397 52 8. 235535322* —8 — 2222 — 222 5255
337. 2 538 5533235 * — —58385
2333738 6383853* — s 333335—
773. — 2282 —3 —— * — — 23 —— 4
2 ——S4 8 2 —253— — 2
*208 * — *»5538 52 2 532 2 — 7q08 2
22.* 255253 553 5553582 3 — 22 6*
52* 2 8 3236 v58 v 12 2 7 8:
— — F ⸗ 2355 55 53 —38 83553333
— 82 4533 —5 55 55 53 28 15S6683
* ñ2 8TERDRD.a 4 2552 5— 2
— ——— ——— *238.535 678 — — 3 22 2
53333335553358 38*56 2 —— 5 * ——
5 — — — — 2 —537 * — 22
2533353355 5 — 238.z5. 2 — — — 202 *8v —2
⸗ 5 E— 8 —E * * — — 27 S — 828 —
3 * 23.2 —5*33—3868 28* 2. 8 55— 32355
—252 S 9 2584 55523 2 5 5332. 35 —— * 3232 2
533253 —„ 855232265 55 5* —* 5 5 3333328
3 5388 83097 5 3— — —8383288
* 252 2 3 ES2 235..* *58 2232— s5 75
* — — 3252 anr *
3833353. 53 s 335335535537* 23335 3533333232335
353 ——2523835* 5 E— 59 53 2355 2 —38— —
2822 5 253 25 55 — 238 22 383838 3885 22 8 7x
—— — 843255 52 22 —A ã 5 —2 *2353
— — 8 583353 2535 5254 —
3s5352333235 53 — 5553085 3332837— 33383 32s535* z2888
—— 22* 27 —— —J e¶ 23.2 2 238
— — —54 85533 723 5s 553 —z535282
2 3233 —52 — —— *8*789 —? S8—
55332353 55555 742 3333533 283 35333236 283
253 —A ——— *533378 — * *—83 25—3* 3527 *
2553383 s55 2 — 8.2 * 7 7* 285 —— ——
3* 2 0 2353836 5552232 —X 3328 238 —DD—
—A — *3535538 — 58—22 58 —3z35 532358 —— —3882
2225 .7 53538 52588 555 — 22* —58322 ————
—A 238 5588258 5 —3z53358 *5* 25 —5 —à 5375322 *
553 2362323338 53528 —A— * — —— 325353 ——523
z275 2 — —— 3205 22 55233 — — 25832
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        Hl. Ingberler Anzeiger.

der St. Ina berrer Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Dounerstags⸗ und Sonntag
ummer erscheint woͤchentlich vie rmal: Diustag, Donners tag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljaͤhrig 42 Krzr. oder
12 Silberar. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
7* ———— — — — —
Deutsches Reich.

In München sind dieser Tage 14 Soldalten des in In—
ostadt garnisonirenden 13. Infanterie-Regiments gefänglich ein⸗
ebracht worden. Dieselben hatten vor einiger Zeu einer social—
emolratischen Jersammlung angewohnt und darauf ihre Gewehre
nter der Ecklärung weggeworfen, daß sie nicht länger als zwei
jahre präsent bleiben wollten.

In Kissingen wird außer dem Fürsten Bismarck auch
xinz Otto von Bayhern zum Curgebrauch erwartet. Es heißte
uch Aönig Ludwig von Bayern werde auf einige Tage dahin
mmen.

Ful da, 19. Juni. Am 28. Juni findet hier eine Zusam⸗
enlunft sämmtlicher preußischer Bischöfe stait.

Bremen, 19. Juni. Der deutsche Kronprinz traf heute
corgen um halb 7 Uhr hier ein, von dem Senats Präsidenten,
em Ausstel. ungs-Präsi denten, General-Consul, den Spiten der
jehörden und zahlreichen Offizieren am Bahnhof empfangen. Der
srondrinz fuhr mit dem Ausstellungs-Präsidenten, bel welchem er
hohnung genommen, in die festlich geschmückte Stadt und wurde
in der zahlreich versammelten Menge enthusiastisch begrüßt. Um
ilb 10 Uhr kam derselbe am Ausstellungsplatze an, betrat um
Uhr den Fürsten-Pavillon und wurde hier bom Publikum mit
bhaften Hochrufen empfangen. Anwesend waren hier bereits P.inz
Ulbert von Preußen, Fürst Hohenlohe — Schillingsfücst, General
zlumenthal, Graf Eulenburg ec. ‚und zahlreiches Gefolge. Der
ronprinz schenkte der Vorführung prämirter Pferde große Auf-
ettsamleit. Heute Abend 8 Uzr findet Empfang der Senals⸗

ditglieder, Vorstellung der Preisrishter'und später ein Ständchen
er Liedertafel statt. Hierauf besichtigte der Kronprinz noch ver—
siedene Ausstelungsabtheilungen und fuhr dann nach seinem
oisteigequartier. Der König von Sachsen kam heute Nachmittag
Uhr an. Am Bahnhofe empfingen ihn der Kronbprinz, das Aus—
lungs⸗Gomite und verschiedene hohe Offiziere. Der Kronprinz
et auf den König zu und beide begrüßten und küßten sich. Der
ronprinz wird übermorgen wieder abreisen und am 28. Breslau
esuchen.

LDus dem Elsaß. Seit einiger Zeit erhebt sich wieder in
saß Lothringen ein antideutscher Sturm, der durch das Straf·
erfahren gegen die Familien der ausgemanderten Rekruten hervor⸗
erusen wird. „Warum, heißt es, die Eltern strafen, wenn sie unge⸗
nsame Soöhne haben, welche lieber auswandern, als den
Bltzableiter“ tragen wollem WMit Essig wird man kelne Rücen
ingenl“ Der „Niederreinische Kurier“ uͤnd das „Elfässer Journal“
iederholen die Klage, daß die Ellern wegen unerlaubter Uuswan—
ung ihrer Söhne gestraft würden. Die“ „Straßb. 3.“ erklärt
us Mißverständniß damit, daß Eltern und“ Vormünver bestraft
Auden, aicht wegen der Auswanderung der jungen Leute, sondern
nil sie die Militärpflichligen vicht anmelden.

Frankreich.
„Biaris, 20. Juni. Die Nattonalversammlung hat, mit
58 gegen 329 den Antrag Clapiers angeaommen, daß die Re—
eung noch zwei Jahre lang die Maires erennen soll.
Schweiz.
8Zasel, 20. Juni. Den „Bafeler Nachrichten“ wird aus
gemeldet: Heute ist hier die erste Nummer von Henri Roche⸗

Laterne“ erschienen. Dieselbe, bei Veresoff gedruckt, wird in
n Straßen massenhaft verkauft.

England.

London, 20. Juni. Die Arbeitseinstellung von 7000
Menarbeitern in Ciebelaud ist beendet, da die Arbeiter die Her⸗
g der Löhne von 1293 auf 10 pCt. schließlich sich ge—

leßen.

Vermischtes.
3Zweibrücken, 18. Juni. (Morgens.) (Schwurgerichts-⸗
dandlung pro II. Quartal.) Ja der heutigen Sitzung, in
er Michel Stähler, 19 Jahr alt, Tagner von Friedelsheim

zertheidigt durch Rechtskandidat Kieffer, wegen Körperderletzung m't
achtzefolgtem Tode, sich zu verantworten hatte, wurde uns durch
zeugenaussagen, über das Verhalten des Angeklagten bei und nach
er ihm zur Last gelegten That, ein Bild der groͤßter Rohheit vor
lugen geführt, Am 18. Mai jüngst, Mittags nach 1 Uhr, war
er Angeklagte mit dem Tagner Grison in der Scheuͤer des
dayl'schen Hofgutes in Friesenheim in Streit gerathen, und hatte
emselben mit einem Dreschflegel der Arl den Schädel zertrümmert,
»aß der Getroff 'ne sofort niedersank und Abends7 Uhr eine Lei—
he war. Anstatt aber über die That Reue zu zeigen, äußerte er
ich noch darüber auf die roheste Weise, namentlich der Zeugin
zähr gegenüber, in deren Wirthschaft er unmittelbar nach Ver⸗
ibung des Verbrechens gekommen war. Er sagte nämlich zu dieser:
Alleweil hab' ich aber Sinem Eine gegeben, der streckt die vier
Zeine von sich!“ und sodann auf die Bemerkung der Wirthin,
zelche glaubte er spreche von einem Pfeerde, man dürfe gegen Thiere
iicht so roh sein: „Es war nicht mein Gaul, es ist Grison!“ —
die Ursache jenes Streites war die, beim Wiedereintreffen Stähler's
n der Scheuer nach längerer Abwesenheit daraus auf eine von
vrison, dem Oberschäffer der Drescher, an ihn- gerichtete Frage
nach dem Verbleiben, gegebene kurze und barsche Entgegnung des
Angeklagten. Dann ärgerlich Über leztere rief Grison: „Halt's
Maul, Du Lausbub'!“ Jegt schrie der Angeklagte: „Sagt mir
och einmal Lausbub'!“ und sprang auf die Bemerkung Grison's:
Das bist Du auch!“ auf den Genannten los, worauf ihn Grison
im Halse packte. Beide rauften sich nun eine Zeit lang mit ein⸗
inder herum, bis sie pdon Tagner Hermann aus einander gerissen
ourden. Daraufhin sprang der Angeklagte vor das Thor der
Scheuer, erzriff einen dort stehenden Dreschflegel und verseßte da⸗
nit Grison den oben erwähnten Schlag. Der Getödte, ein Mann
»on 51 Jahren, war Wittwer und hinterließ drei unmündige
dinder. Er galt allgemein als ruhiger, fleißiger Arbeiter und wurde
uch im bärgermeisteramtlichen Leumandszeugniß über ihn nur
Bünstiges berichtet.“ Anders verhielt es sich mit dem Angeklagten.
ẽr wurde sowohl von dem Verwaller des Heyl'schen Hofgutes als
recher Bursche bezeichnet, als auch in dem buͤrgermeisteramtlichen
ꝛeumundszeugniß als roher streitfüchtiger Mensch, der schon wie⸗
derholt polizeilich bestraft worden, geschildert. — Beide, der Ange⸗
klagte und der Gelödtete hatten vor der That nichts mit einander
Jehabt, nach Aussage des Angeklagten selbst, welcher die Verübung
der That zugibt, aber sich damit entschuldigt, daß er von Grison
zurch das Schimpfwort „Lausbub“ gereizt, auch betrunken gewe⸗
en sei. Letzterer Angabe widersprachen aber auf's Entschiedenste
»ie Zeugen. — Dies waren im Wesentlichen die von der kgl.
ztaatsbehörde im Anklageacte und in der heutigen, Sitzung ge⸗
nachten Aufstellungen. Sie erwiesen sich auch heute größ!entheils
ils richtig. Etwas anders gestaliete sich nur, bezüglich der Vor—
jänge, welche der That selbst unmittelbar voraus gingen, die Sach⸗
age. Zeuge Hermann behauptete puar auch heute anfangs, wie
n der Voruntersuchung, daß der Angeklagte zuerst auf Grison los—
jesprungen und dann von diesen gepackt worden und er, Hermann,
hließlich die Streitenden auseinander gerissen hätte. Dem wider—
prachen aber der gleichfalls beinVorgang? gegenwärtig gewesene Zeuge
Fhristmann, sowie die Schwester Stähler's, die vom Hofe ans zu⸗
zesehen hatte Die Beiden behaupreten nämlich auch, Grison habe
zuerst nach dem in seiner Nähe stehenden Angeklagten gelaugt und
zemselben nachdem er ihn am Halse erwischt, in's Gesicht geschla-
zen. Freiwillig feien übrigens die Beiden apseinander gegangen
ind nicht, wie Hermann unrichtig behaupte, von Letzterem getrennt
vorden. Auf diese Aussagen hin, nochmals vorgerufen und be—
ragt, gab Zeuge Hermann die Möglichkeit zu, nicht wirklich ein—
geschtitten zu sein und seine feste Absicht solches zu thun nicht
derwirklicht zu haben. Unter Hinweisung auf di- Widersprüche in
den Zeugenaussagen beantragte der Vertheidiger seinen Clienten
iur unter Annahme mildernder Umstäude, wegen Reizes für schul—
»ig zu erklären. Die Geschworenen gingen jedoch darauf nicht ein.
Den so — ohne Annahme mildernder Umsdade — fuͤr schuldig
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        Erklärten, verurtheilte der kgl. Schwurgerichtsbof zu Ajähriger Ge⸗
fängnißstrafe.

pPoomburg, 22. Juni. Gestern Nachmittag zwischen 2

und 8 Uhr hüteten mehrere Kinder, wovon das älteste 612 Jahte
all ist, in der Nahe von Kirrberg die Gänse und spielten dabei
mit Reibfeuerzeug, wobei das Kleid eines 234 Jahre alien Kindes
Feuer fing, und dadur h der Art verbrannt wurde, daß es in
Folge der erhaltenen Brandwun den nach zwei Stunden gestor⸗
ben ist. — Heute Nacht wurde dahier bei einer Tanzmusik einem
Burschen von hier von dem Soldaten J. Roth von Kaiserslautern
cin Arm mit dem Säbel durchgeschlagen. (Gomb. Anz.)
7 Der Saalbau zuü Neustadt kostet bis jetzt nahezu 222,000,
die Mobilien in dem selben 6455 fl. Die Generalversammlung
der Taalbaus Actien Gesellschaft hat mit 318 gegen 76 Stimmen
ein Anlehen von 85,000 fl. genehmigt.

p In Landau ist am 18. Juni der Kaufmann A. Trauth
fallirt mit einem Soll von 60,000 fl. Ebenso Kaufmann Levi
mit Passiven von 196,000 fl. In wie weit bereits vorausge—
agte weitere Faͤlle begründet sind, sind noch nicht anzugeben.

Neustadt, 21. Juni. Das Schützenfest hat heute seinen
Anfang genommen; von nah und fern waren Tausende herbeige⸗
strömt, die Schützen vor Allem hacten sich zahlreich eingefunden,
nd das Weiter, heiter zugleich nicht zu heiß, wie man sich's nicht
besser hätte wünschen können. Neustadt prangte zur Feier des
Fefles im Schmuch der Flaggen und Kränze. Der Festzug, er⸗
oͤffnet und geschlossen von Abtheilungen der hiesigen Schützengesell⸗
schaft, in der Mitte die ausvärtigen Schützen, war großartig,
drachtvosll. Nachmittags nach dem Banquett in der Festhalle be—
gann das Schiehen, welches so lebhaft vetrieben wurde, daß Abend?
7 Uhr ichon drei Becher herausgeschossen waren. Ueber die rei⸗
zende Lage des Festplatzes herrschte nur eine Stimme.

Saarbrücken, 18. Jani. Gegenüber den sich wider⸗
sprechenden Zeitungsnachrichlen üder die in Preußen beab'sichtigte
ZFinführung der Markrechnung am 1. Januar 187s5 dürcrfte i18
mieressant sein, zu erfahren, daß der Finanzminister bei seinem
neulichen Hiersein verschiedenen Beamten königliiher Kassen die
destimmte Zusicherung gegeben hat, daß die Markrechnung von.
nächsten Jahre ab in Preußen eingeführt werde. Auch werden
sämmtliche in den hiesigen königlichnn Kassen zur Verwendung
zelangenden Rechnungsformulare bereits auf Markwährung um-
geändert.

— Saarbrücken, 20. Juni. Gestern Nachmittag 2 Uhr ist
unweit des öffentlichen Badeplatzes in der Saar und zwar an
derfelben Stelle wo kürzlich schon ein Ulan von der hiefigen Gar⸗
rison um's leben kam, ein Bäckergeselle ertrunken; seine Leiche
urde noch im Laufe des Nachmittags aufgefunden.

4(Ein gräßliches Unglück) hat sich an 12. d. in Bacdenberg
zei Aachen auf Grube Ath ereionet. Durch Explosion ssgenannter
chlagender Wetter wurden 12 Bergleute entsetzlich verbrannt und
„erstuͤmmelt. Zwei von itnen sind bereits gestorben. Unter den
Berunglückten besinden sich drei Fawilienväter. Wie konstatitt sein
coll, ist die Explosion nicht durch Fahrlässigkeit eines Bergmannes
ondern durch einen angezündeten Schuß bei den Spreugarbeiten
enistanden.

x An einem feuerfesten eifernen Schrank in Berlin sollke et
vas geändert werden; derselbe war in die Schlosserwerkstatt ge—⸗
zracht worden. Ein Lehrling steigt in das Innere des großen
Schrankes, um hier eine Arbeit zu vollziehen, und während dessen
nachen sich die Gesellen den Scherz, die Thür zuzuschlagen, um
den Jungen zu schricken. Die Thür fpringt dabei in's Schtoß, der
Riegel vor, und zu spät sehen die Lachenden das Gejährliche ihres
Spasses; denn keiner von ihnen, sondern nur der Meister, kennt
das Geheimniß des Schlosses. Man sucht den Meister, aber er ist
zusgegangen und Niemand weiß, wohin. Alle Versüche, den Schrank
zu öfffen, sind vergeblich. Man schickt Boten über Boten nach
allen Seiten aus, um den Meister zu suchen. Auch die Mutter des
Jungen, der keinen Vater mehr hat, wird in der größten Angst
serufen und eilt herbei. Sie fällt vor dem Schrank nieder und
jört in ihrer Angst das Rufen des Knaben, dem die Luft anfängt
uu fehlen und der um Hilfe wimmert. Endlich ruft er der Mutter
u, ex fühle, daß er nicht mehr aushalten könne und erfticken
nüsse. Die Angst Aller ist aufs Höchste gestiegen — da erschein'
der Meister, entfernt eilig die Umgebung und erlöst den Halbtod—
en aus seinem eisernen Gefängniß. An einer tüchtigen Lektion
ür den eatonnenen Streich hat es es nofürlich nicht gefehlt.

p.St. Ingbert. 23. Juni. Einsender dieses besuchte gestern
die Vorstellung des Hrn. J. Driesch im Oberhauser'schen Saale.
Der Eindruck, den diese Vorstellung wohl auf jeden Anwesenden
nachle und machen mußte, läßt sich nur mit den Worten feenhaft
ind fabelhaft bezeichnen. Hr. Driesch zauberte die herrlichssen
Seenerien aus der ganzea Welt, ja noch mehr selbst aus der Ur—-
veit uns vor; mit Staunen und Entzücken betrachtete man diese
Bilder, deren Farbenreichthum, Komnmen und Entschwinden daß
Auge fast blendele. Alles lebt, geht, regt und bewegt fich im
Zilde im Rahwen. Die Einzelneindrücke dieses Abends zu schildern,
würde zu weit führen und schließlich doch nicht erschöpfend genug
ein; am besten: man gönri sich das Vernügen selost und besucht
derrn Driefch's Vorstellungen, um zu finden, daß das gespendete
ob nicht hinter der Wohrheit zurückbleibt. Zwar soll morgen die
etzte Vorstellung stuttfinden, hoffentlich wird sich aber der Besizzer
Icz Kunstwerks zu einer nochmaligen Wiederholung verstehen und
o Jedermann Gelegenheit bieten, sich an dieser wunderbar schoͤnen
schaustellung zu vergnügen.

* * ? 7
derrn Direktor Johann Fiack zu
Im Saale des Herrn Oberhauser clich einem morgigen Namensfeste:
i i außerordentli
Morgen Mittwoch, den 24 u 37 etzte große auß e Fin dreifach dennerd Hom
* daß alle Flaschen springen,
Moechan. Lupst⸗ Theater. e d u. „Hannese“ singen.
Diese Vorstellung bieten die reichste Mannigfaltigkeit dar, indem beweg⸗ dies drnn e dede — Land,
liche Darfiellungen landwirthschaftlicher Ansichten, architektonischer Kunstwerke, w.
cykloramischer und anderer Ansichten von Schlachten mit höchst ergotzlichen komischen Am 8 onntag, 28Inn Juni In
Verwandlungsscenen (da ziehen Wagen, Reiter und Fußgünger vorüber, wild ürd anf dem Fivoti da Rohrbac
hraust ein Dampfwagenzug dahin, dort schwankt ein Schiff auf wogenden Wel— das Joͤhannisfef
len, hier stürzt ein Wasserfall herab, da spielen munter die Fontainen, dort v Ih
geht der I quf, Wolken ziehen dahin und bedecken ihn, aus dem Krater lefeiert, wozu v * ner
des Vesuvs zucken Feuerstrahlen, steigen Dampfwolken empor und fließt glühende 8* a
Lava herab, der kühne Löwenjäger Gerard beschleicht einen Löwen und tödtet
ihn mit einem Büchsenschusse,) und Darstellung plastischer Kunstwerke abwechseln,
und zwar höchst vortrefflich ausgeführt, in welchem die Malerei, Optik und
Mechanik einen wahren Triumph feiern.
Eintrittspreise:
Sperrsitz 18 kr., erster Platz 12 kr., zweiter Platz 6 kr.
Kassenöffnung halb 8 Uhr. Anfang halb 9 Uhr.
Um 65 Uhr E
Mxtra Vorstet »8
für Kinder, welche nur den halben Eintrittspreis zu zahlen haben.
3. Driesch, Physiker.
Zu verpachten unsere Wiese Bu vermiethen der untere Stock
hinter der Kirche, sowie eine Stegwiese unseres Hauses, beziehbar am 1. October
interhald des Bahndammes. nöchsthin.
Gebr. Dörr. Gebr. Dörr
Ime nd elag bon . Xx. Demeein Si. Ingbert

Iienmu als Beilage AlIgemein
inzeiger füär das ĩchnuigreiten
zavyeru V58.

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2 22 328 22*842 3262388 — —— 233— 37332
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5223 2552 —2863253—2 — — —— 3533226 538 *
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55 585 555 53 35553 38 55323—383828* * * 85 532358
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525 253 s 3 32— 3— —. 3— 3—335 3 38 2 5 Z
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55233238553 32350535823. 25 3 55533335
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— * — * —7
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2333233533.—2388
* 5— 78233 28 378 235
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23258 882—33533333
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        St. Ingberler Anzeige
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der St. Ian bee brter Anzeügeér (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblätt, mit der Dienstagt⸗ Donneretags: and Sountag
Zummer erscheint wöchentlich viermal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonutag. Abonnementspreiß vierteliatrig: x arzr. oder
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—— — — — — — 2—α— *
C.100. Donnerstag. . iet 41874.
—1 81 — — — — — — — ⸗22
—WW Frankreich““
RParis, 22. Juni. Die Situation in Versailles ist so ver⸗
worren als möglich, and die Bonapartisten reiben sich dabei die
Hände. Wenn der Antrag auf Auflösung der Nationaldersammluug
gestellt wird, so stimmen dieselben möglicherweise dafür, unter der
Bedingung, daß eine Art von Plebiscit veranstaltet wird. durch
belches sie, wenn auch nicht zu siegen, so doch ihre Mocht an—
ehnlich zu vergrößern hoffen. Auch die Legitimisten beginnen sich
vieder etwas zu ermannen allein ihre Zeit ist vorübert wenigstens
für diesmal. — Am nächsten Sonntag hält der Präsiden! eine große
Barade über sämmtliche Truppen in und aus Paris, im Ganzen
twa 60,000 Mann. — Heute wurde unter sehr großer Theil—⸗
nahme der schriftftellerischen und Künstlerkreife der Akademster und
bekannte Feuidetonist in den „Debats“ Jules Janin beerdigt““ Er
war ein vortrefflicher Keitiker und seine „Geschichte der dramati—
schen Literatur unserer Zeit“ besihzt bleibenden Werth. —: Der
Zgonapartist La Motte theilt einem Freunde brieflich mit, daß er
im Laufe von 14 Tagen im Deparlement Maine und Loire auf
Beilangen 7000 Photographien des kaiserlichen Prinzen verschickt
habe und nicht allen Wunjchen genügen könne. *
Spanien.
General Concha geht mit großem Bedacht gegen die Carlisten
vor;ze nur Schritt vor Schritt rückt er ihnen in der Fronte näher,
vährend er sie zugleich von der Flanke zu fassen sucht. Zu letz⸗
terem Zweck soll, so heißt es, in Alava eine zweite Armee zusam⸗
nenaqezogen werden, während von Süden her ein Theil von
Toncha's Armee die carlistischen Stellungen zu umspannen sucht.
Finstweilen sammelt Concha bedeutende Provlantvorräthe, da die
Segend ganz ausgesaugt ist. Er hat sein Hauptpuartier jetzt von
Jodosa nach Lerin verlegt.
England.
London, 28. Juni. Ddas Telegraphenkabel zwischen hier
und Pernambuco (Brasilien) soll heute dem Publikum übergeben
werden. Gestern ist hier das erste Kabeltelegramm von Pernambuco
ingetroffen.

*
Deutsches Reich.

Meum chie uü. (Abgeordnetenkavmer.) Vie! Ausschußbera thung
ihet die in der Pfalz zu bauenden neuen Eisenbahnen hat zu fol-
jendem Ergebniß geführt: Der Ausschuß beantragt die Genehmi⸗
zung des Germerheimer Bruͤckenbaues, desgl. der Verbindungsbahn.
dei St. Ingbert und der Kohlenbahn bei Berbach, sammt einer
Bahn von Kaiserslautern über Wolfstein nach Lauterecken mit Ab—
weigung nach Otterberg. Ferner beantragt er, die Regierung möge
ur Herstellung einer Eisenbahn Altenglan-Meisenheim-Staudern⸗
jeim ⸗ Obermoschel⸗Alsenz unter der Bedingung, daß aus preußischen
Staats⸗ Gemeinde⸗ und Privatwitteln alles hiezu woöthige in Preu⸗
zen liegende Grundeigenthum unentgeltlich abgelreten, oder aber
zine dem Werttze desselben entsprechende Palischalsumme beigetragen
verde, den erforderlichen Staatsvertrag mit der gl. preuß, Regie-
rung abschließen und dem nächsten Landtage ein Gesetz über“? Ge⸗
waͤhrleistung der gesetzmäßigen stattl. Zinsgarantie für diese Vahn⸗
inien vorlegen. In Betreffder Livie Kaiserslaukern-Biebermühle
zeantragt der Auschluß, es möge die Regierung ebenfalls dem näch
ten Landtage einen Gesetzentwurf vorlegen.

München, 21. Juni. Die allerh! Genehmigung bezüglich
»er Zerteintheilung der dießjährigen Herbst · Waffenübungen der
Truppen unserer beiden Armeecorps ist dieser Tage erfolgt. Die—
selben werden theils in der zweiten Hälfte des Angust, theils ir
der ersten Hälfte des Septembers abgehalten werden. Den vor—
muus gehenden Regiments⸗, Brigadeund Detachemens-Uebungen (letz
ere mit gemischten Waffen) werden „isich die Divisions-Uebungen
anschließen, und zwar: die der ersten Division in der Gegend
non Mainburg; die der zweiten Division in der Umgegend don
Hharburg; die der drittenzidision in der Gegend von Herzogen—
iurach ünd die der vierten Uoision in der Gegend zwischen Hom
h»urg und Zweibrücken in der Pfalz. Zu den Klezteren Uebungen
vird auch die bayerische Besatzungs-Brigade von Mezz beigezogen.

Mauͤnchen, 22. Juni. Hofequipagen, Hofpferde und das
diezu nöthige Dienstpersonal sind heute Morgen nach Kissingen
abgegangen, um dem Reichskanzler Bismarck zur Verfügung
jestellt zu werden.

Mänchen, 23. Juni. Abgeordnetenkammer. Der An—
rag des Finanzausschusses, aus den Kriegsenischädigungsgeldern
zwei Millionen Gulden für Kunstzwecke auszuscheiden und davon
300,000 Gulden für den Bau eines Akademiegebäudes in das
Budget der je tzigen Finanzperiode einzustellen. den Rest aber ver⸗
ainslich anzulegen, wurde nach langer Debatte mit 92 gegen 46
Stimmeun angenommen. Ein Theil der Patr'ioten stimmie mit allen
Liberalen dafür. Rußwurm greift den verstorkenen Kaulbach an,
welchen der Custusminister in glänzender Rede in Schutz nahm.
die Berathung über die Forstlehranstalt Aschaffenburg und den
Gesetzentwurf üͤber Mehrbedarf für Eisenbahnbau wurde wegen
borgerückter Zeit vertagt, Nächste Sitzung Donnerstag. Der Präsi—
)ent von Stauffenberg erklärt, es könne jetzt an jedem Tage eine
Sitzung staithaben, da alle Referate von den Ausschüssen erledigt
eien und werde es dann möglich sein, bis zum 8. Juli die
Budgetarbeiten an die Reichsraths-Kammer hinüberzugeben.

Die Auswanderung aus Bahern ist in forlwährerdem Stei—
jen. Während dieselbe im Jahre 1870 nur 6000 Personen be—
rug, hat sie sich in steigender Progrefsion im Jahre 1878 auf
10.254 gehoben.

Fulda, 23. Juni. Zu den morgen beginnenden Conferenzen
verden sämmtliche preußische Bischöfe in Person resp. in Vertre—
ung erwartet. Der Beschöf von Culm wird wegen seines hohen
Alters, die Etzbischöfe von Posen und Köln und der Bischof von
Trier werden wegen ihrer Haft sich vertreten lassen. Bisthumsver⸗
weser Hahne vertritt die Diöcese Fulda. Ueber die Haltung der
dischöflichen Conferenz will man hier wissen, daß dieselbb im Ge—
genfatze zu den Resolutionen des Mainzer Katholikentages stehe
eind eine versöhnliche sein verde.

Bermischtes.

f3weibrüchen, 18. Juni. (Schwurgerichtsverhandlun-
gjen pro I. Quartal) (Mittags.) Anklage gegen Caroline Deß-
loch, 27 Jahre alt, ledig ohne Gewerbe, Tochter des Schmiedes
Peter Deßloch, früher zu Wattweiler, zuletzt in Schnappbäsch wohn⸗
jaft, wegen Kindesmord, vertheidigt durch Rechtskandidat Molitor.
Nach ihrem eigenen Geständnisse, welches die Angeklagte allerdings
erst nachte, nachdem ihre früheren Angaben als unwähr durch die
Antersuchung nachgewiesen worden waren, hat sie am 10 April
hr neugeborenes Kind durch Erwürgen getödtet. Als Grund hie—
ür führte sie an, Furcht vor ihrem Vater. Doch hatte der Vater
br weder bei Geburt ihres ersten unehelichen Kindes noch als er
dor ihrer diesmaligen Niederkunft die Schisangerschaft wahrnahm,
twas zu Leide gethan. Die Angeklagte aber hatie beständig sos
wohl ihrem Vater gegenüber als anderen Personen ihren Zusland
Serleugnet, auch nicht für Kindszeug gesorgt. Ihr Ruf war bis⸗
jer kein schlechter, doch hatten sie, wie erwähnt, früher schon
innal, (2 Jabren zuvor) außerehelich geboren. Die von den Ge—
chworenen für schuldig Erklärte wurde vomek. Schwurgerichtshofe
ju Zjähriger Zuchthausftrafe veruetheilt.

Zweibrücden, 19. Juni. In der heultigen Sitzung
wurde der suspendirte Steuer- und Gemeinde-Einnehmer Smuüͤ
Holl von Kaiserslautern von der Anklage auf Untersuchung fre i⸗
gesprochen.

f Landstohl, 28. Jum. Am 21. d., Abends halb 6
Uhr, wurde bei Linden Heintich Rink, 23 Jahre alt, Mauter, von
Wirth Oster aus Versehen (er hielt denselben für ein Wildschwein)
purch die linke Brust geschossen. Der Verwundete lebt noch.

Frankenfhal. Wie das „Fr. W.“ meldet, ist der
dorkstopsenfabrikant Gg. Marwedel, welcher durch Verleihung des
Hoftitels ausgezeichnet wurde, resp. werden sollte, bereits seit ge⸗
raumer Zeit verstorben. Das „Fr. „W.“ erinnert dabei an den
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        Taubstummenlehrer Violet, dessen Verdienste gleichfalls, schon drei
Monate nach seinen Tode durch Verleihung des Zibilver dienstoxdens
belohnt wurden.
4Mittelst Rescript vom 5. d. M. hat die pfälzische Kreigregie-
rung das Verzeichniß der Rekruten mit mangelhafter Schulbildung
aus der Altersklasse 1832 (Jahrgang 1878) au Sie Bezirlsämter
„inausgefchlossen und dieselben beauftragt, im Benehmen mit den
Difiritiaschulinspettoren nach den, den einzelnen Fällen zu Grunde
iiegenden Thatsachen zu forschen und zu erheben, welches die
Grunde der mangelhaften Schuibildungen sind, und in welchen
Fällen etwa die Vermuthung einer Simulation nahe liegt.
7Neustadt, 22. Juni. (Schützenfest.) Am gestrigen
ersten · Schießtag wurden fünf Becher geschossen, und zwar von 1.
arl Bartels aus Wiesbaden auf der Feldkehrscheibe, 2. Georg
Maier aus Offenbach desgl., 8. A. Köth aus Ludwigshafen desgl.
CKarl Neubrunner aus Franlenthal desgl.,, 5. G. Kallenberger
us Mannheim auf, der Standkehrscheihe. Bei dem Fest sind von
aubwärts vertreten die Schützenvereine von Kaiserslautern (Vororr
des pfälz. Schütenbundes,) Bensheim, Boclenheim, Karlsrute
Durlheim, Edentoden, Frankenlhal, Frankfurt, Freinsheim, Göͤll
heim, Hanau, Grüufiadt, Heidelberg, Homburg, Lambrecht, Landau,
dudwigẽshafen, Mainz. Mannheim, Offenbach, Obermoschel, Nie—
fernheim, Schwetzingen, Speher, Sprendlingen, Wiesbaden, Worms,
Waldshut, Würltemberg, Zweibrücken. In der hier angeg benen
Ordnung reihten sich die Vereine gestern in den Festzug, der von
Neustadter Schützen eröffnet und geschlossen wurde und etwa 600
Schützen zählen mochte. J
FAm 21. d. Nachmitlags 35 Uhr rollte der erste Probe—
zug, bestehend aus Maschine und vier Rollwägen, geleitet von
Herrn Maschinenführer Schlosser und Zugführer Schirmer, besetzt
mit ungefähr siebenzig eingeladenen Herren unter Hochrufen und
hüteschwenken derselben über den Zellerthaler Viaduct (200 Meter
ang und 30 Meter hoch, mit Pfeiler · Spannung von ca. 60 Metern)
bei Marnheim, woduͤrch dieses (aus 16,000 Centnern Eisen) be⸗
tehende Werk seinen Äbschluß gefunden I (Pf. P.)
Hausversteigerung e ee Küchenschaft,
52 4339* ceine wvollständige Ladeneinrichtung
Somstag den LIe: Juli 1874, Rachmit- 4 AInflige 3234 53
tags 5 Uhr, dahier im Hause von x Joh. n eige Haus- und Nuchen-
de Bea' Wind, wird die nachbeze chnese derathe.
zum Nachlasse der zu St. Ingbert. verleb— Aus Auftrag
en Eheleule Georg Zintel J., lebend Das Geschäfts- u. Consutations⸗Büreau
Bergmann und Eli sabetha Dreßler IJ. Boos zu St. Ingbert.
gehörige Liegenschaft auf Anstehen der
Zinder und Erben derselben als: 1, des
inzigen Kindes und alleinigen Repräfen—
hanten der verlebten Tochter Maria Zintel
und deren Ehemannes Theodor Ehrhardt
Bergmann, NMamens Jatob Ehrhardt, wel—
ches Kind seinen genannten Vater zum
Vormund und den Nikolaus Hager
Bergmann, zu m Nebenvormund. hat; 2,
Flisabetha Zintel, ledig, Dienstmagd, 3,
Barbara Zintel, Ehefrau von -Nikolaus
Hager genannt, Alle in St. Ingbert wohu⸗
hast der⸗ Untheilbarkeit hatber öffentlich in
Eigenthum versteigerl, als:
Bdlno Dec? worrauf ein Ste zu Ingbert an
der Blieskastelerstrafe gelegenes Wohnhaus
mit Stall, Keller, Hofraum und Garten,
neben Caspar: Schwarz und Lilhelm Erb.
SHorn kgl. Notar.

Mannbheim. Das hiesige Theater hat ein Deficit vop
20,000 fl.; die Theaterverwaltung geht daher mit dem Gedanke
um die Eintrittspreise zu erhöhen.

fMünchen, LIL. Juni. Im Hinblick auf den in sämmt—
lichen Regierungsbezirken zu Tage getretenen Mangel an Ernle⸗
Arbeitern hat das Kriegswinisterium /den kommandirenden - Gene—⸗
ralen anheim gegeben, für die Dauer der diesjährigen Ernle—
‚eit Beurlaubungen von Mannschaften soweit eintreten zu lassen,
als Dies mit den militärischen Interefse verträglich erscheint. Durch
solche Beurlaubungen soll die militärische Ausbildung in keiner
Weise bteinträchtigt werden, und haben dieselben daher jedenfalls
dor Beginn der Regiments-Exerzitien, beziehungsweise der Schieß—
und Haupt-Uebungen ihren Abschluß zu finden. —

—7 Bayreuth, 17. Juni. An Richard . Wagner's mit
ärstlichem Luxus ausgestattetem Hause ist seit heute an der Straße
ugewendeten Fronte auf 8 Marmortafeln in goldenen Lettern
olgende Aufschrift zu lesen: —

ier, wo mein Wahn 34 ei dieses Haus

v Frieden fand — Mabnfriod Von mir n

FDie außer Kurs gesetzten sämmtlichen Landesgoldmün⸗
en der deutschen Bundesstaaten, sowie die Kronenenihaler und
Konventionsthaler deutschen Gepräges werden von den aufgestellten
xinlösungskassen nur noch bis 80. Juni 1874, nach dieier Zeit
aber auch von diesen nicht mehr, — weder in Zahlung noch in
imwechselung — angenommen, so daß die Besitzer, wenn sie die
cinlösungsfrist unbenützt lassen, sich späterhin nur mit Verlust der⸗
elben entäußern können.
—⸗
J Diest eis nasch reinscht.

Zum Pfarter, in Großbundenbach wurde Candidat Karl
Wenn erx aus. Dürkheim, in Rischweiler Candidat Friedrich
Bhaul, von Gönnheim und in Rumbach Candidat Ph. Ludwig
Notter von Bergzabern ernannt.
VPerantwortlicher Redackeur F. X. Demez.
Imsor Pastillon,
bowübrtes Mittol bei · Husten
Verschleimung, Magen
srüe und verdauung
vorruthig in plombirten Schach-
toln in 8t. Inghert bei Herrn

conditor M. Haas.

Frucht⸗Brod⸗, Fleisch ꝛe. Preise
der Stadt Zweibrücken v. 25 Jum.
Weizen 8 fl. 45 kr. Korn 6 fl. 534 r
Berste Areihige — fl. — kr., Gerste vier⸗
reihige — fl. — kr., Spelz — fl. — ir—
Spelzkern — fl. — kr., Dinkel — fl. —
tr. Mischfrucht — fl. — kr., Hafer 6 sh
16 tr., Kartoffeln 1 fl. 30 kr., Heu 2 fl.
12 kr., Stroh 1 fl. 30 kr. per Zenher.
Weißbrod 12 Kilogr. 24 kr., Kornb od
3 Kilogr. 33 kr.n ditio 2 Kilogr. 22 ir.
1Kisogr. 11fr. Gemischtbrod 8 Kilogt.
10 kr., 1 Paar Weck 90 Gramm 21r.
Rindfleisch 1. Qual. 22 kr. 2. Qual. 20kr.
dalbfleisch 16 kr., Hammelfleisch 22 kr.
Schweinefleisch 20 kr. pr. Pfd. Butter-Ablt.
er Pfund. —8P

p. ⏑
Spezialarzt für Augenkrankheiten or
dinirt täglich: *58

Vormittags9 — 11 Uhr

Nachmittags 2 — 4,
Saarbrücken

Vorstadtstraße 29.
A 41533)

Mobiliarversteigerung.
Mittwoch den 1. Juli 1874, des Nach—
minags 2 Uhr, läßt Georg Rickel,
Fonditor dahier in seiner Behausunz nach—
bezeichnete Mobilien durch den kgl: Notär
dorn zu St. Ingbert Umzugs halber auf
Borg versteigern, nämlich:
2 Kleiderschränke, 1. Kommode,
JPfeilerschränkchen, 2 Kanapee,
üchenschrank, 1 vollständiges —
8 *— 3 —* iu mn R —
ett mi e t * t⸗ 41 —X e 1
aden, verschiedene Tische und dorα dchen in 12, 24 und . ungen allgemeiner
Stühle, 1 Wandschrank mit Glas-— wird zum sofortigen Eintritt gesucht ebrauch sind vorrihig in ver Druchrri—
shüre, einige Oefen, worunter ein Räheres in der Exped, d. Bl. dieses Blatfes.
imnee — be . Demn Inovert

— —
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        t⸗
ke
re
ke

8

1

2253 b 83 * 22
2858 52* 88 52 225 332—à23535353323333533
78 I83 258 53 33886 3 3
—XX 25 —— — ——— — — 23555— —A——
— 5325 5 — 255 SE 8 332
—2 2 3 — — D * — 8 —— **2 —3 —
—— — —— ——— —31835 ——325 3322 —22
32535 35 *833 33 3362
2 —5 — 8 27— * — 28 7
esaæ8* 52 3 2Be — 5 — ———— 252
55*828 200 5 5228 * 253 —— — 52—— 555* 9 * —59— S
38 3 333 38 —5323 3 3335368
2 12328 222325 ——z55322— EBRO 2235 —
3333 337
— —— — J ——— S5 * 2877 2— *6 *
3 — 3333 3
78 35333333 — 4 5355 3238333535
— * 53 —23 3 — 03 *8 c5c— 8 — 2 23 25 — —— — —32—
*S 2 *2 2 — —— 51 —2538 2 — ——28 8
23338 —5233555 2* 2s53335325 535 232 5*» 553
33383 55 —5238 2 53 ẽ — 3
—5822 2* —8220 — 53328 9 —5385* —*8 2353* 42 8 55* — 3 —
32 — — 56053555 15— —— 28335582
3 — 3 3 5 83
—25222 258 2 5.. E.* 2* A 5 25* 3235755* 75 .228
— — ——ã— — 82cr53 —3 — 2383 55 — —
—37——27 2732 2585 — ——— 2232335 522323238
55 35222* 2* 2728 Dag 3*85* 233835—
— — 33327
8 3 8 3 333835 —35
— —— 3 — — ———7 37*— 5712 *25 ————— 8 3. —— ——AM. 0
8 S0 EA . 8 —— —— — —— 223 22 522
3283 36 *28— 555 53363 — ——
— —— ——— ——— — J——— — 2588
— T. — ——— — 5663385* — —
* ——ãA — — 528 — — —
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2 89—
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5—5 *86 — — 37. 338
323358 *89 —X 2353—2 —5
353335538 a ——
2 8 — * ** — 57 5 *
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582253 333 2 522 ag 18 * . 2823 8 3 * —
5 —A —— 5225 73* 35
2333828 38 3557 7752532 377 5aẽ
—2 J * 5 2.7 2 * * 8 — —
2 522 — 78333 2* 36323 * 7*
2 5528 — 525 —— — — 58 3 75 55 5
—— 87 2236 3385 33 5 ——— F
22 1 322 — — 5 — 22 ——— 383 8626
53 833333 * — 5* — 7 382* 5
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— —— — 7 5 222 S ——
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* —5* * —A— 3 22 * 2 —— R —— e
888 3 8 2* 553332 233 ———— 53382 52
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8 2. —52— ex — 55533555 *7 22*
5822335 * 582 53 53325 * 323328 5.2 28*
522 — 72— 222. 252 9*5 3 3535322 8532 53338 85 —
— 552* 33333333* 5353233335 —1582* 7T ————
832—3 33353538 988 —— —— 23 58cẽ 555—
8223* 732 5—533 5* — —3* —5 BS ⁊
225 3857 32382 *— — J
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23 253323 52 —47552.
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2—25335* — —38 —33353355* —— 37 23
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* 25 5828 —365
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5 33333 5
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5 *535 27 s 327332535 5537
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*35* — 2 3335 O —2238
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F 52555 —— 50 —5 32
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8. 7 s 8 z5538 3 8
F 37 J 5* — * — 3352 —55332 2
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8 8 E — — 2 — 7
558535 225 35 333 —85 5z26 — 32 —F 3838338 3
— 257 — 9 — * —A — —2 — — 5 7 2333 —A
23532 s 232887— —5 322323 —2575 * 38 3373557
7 3 2 2 58 —
235233 73337733 3585 333
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353883533 —85 5535 — 5 58 323 525
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3 5353335 2 —8 5 2 2 W * 2822 2 335 * 225328 — 1358882
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c. 47 528 38333456&amp;
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3352 38335
2 2 523*8* 235 2532383 2
253533333 —33333533555 22
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— —— 23 3583323355
2. 28 3* 22553223875* 2258
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3957 2 — 2527 * — 2357—
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525825 533 5*337— 232 5253* 23 237 4
5 *5.8 332* 23353333 35385383
*52 * 33 3387 325.3 —88 3*838 5—
283 52 —838887 485. *2, 37 333 —
523 8 2528 1553553833 2535
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        Hl. Ingberler Anzeiger.

der St. Inaberter Anzeigec (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit d-r Dienstags-, Donnerstags, und Sonntag
summer erlcheint wöͤchentliv viermal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Aoonnementspreis vierteljährig 42 Krzt. oder
v 12 Silberagr. Anzeigen werden mit 4 Kerzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
——— — —8* — — — —— — — — —
101. Samstag, den 27. Juni. 1874
Deutsches NReich. man das hinstellt, aber so viel ist sicher, daß die Bonapartistea das
München, 28. Juni. Der Entwurf der Verordnung Eisen schmicden, so lange es heiß ist und den rechten Augenblick
bber die Reorganisation der Gymnasien 2c. ist im Kultusministerium aicht, wie die Legimisten verpassen.
llendet, und es wird nun der oberste Schulrath nochmals einge⸗ Ein schreckliches Ereigniß hat sich in dem Dörfchen Roucoule
ien werden, um über die schließtiche Fassung derfelben sein Gut⸗ Cartal) zugetragen. Neun Häuser mit allem Zubehor wurden vom
ien abzugeben. Die neue Organifation Foll mit Beginn des Feuer verzehrt. Aerger noch als das ist, daß sechs Menschen leben⸗
chsten Schuljahres, Oktober d. J., in's Leben ireten Die dis verbrannt nud drei so gefaͤhrlich verletzt sind, daß keine Hoff⸗
dibidende der bayer. Hypotheken-und Wechselbank für das J. Se⸗ nung auf decen Rettung besteht.
zester d. J. wird, wie im vorigen Jahr, auf 10 Gulden per“ Aktie Spanien.
ihesehi werden. — ie Santander, 22. Juni, Abends. Die Carlisten wurden
München, 24. Juni. Das niue Prioritätsanlehen der durch die Regierungstruppen bei Tarespounce, Lenda und Santco⸗
lalzischen Maximiliansbahngesellschaft zuu Erbauung der Linie loma überfallen und erlitten dabei beträchtliche Verluste an Mann—
hermersheim · Lauterburg ꝛc. wird im Betrage von 6 Mill. 860, schaft und Kriegsmaterial.
d Mark in 6434 Stück ausgegeben werden. Die Prioritäts- VBarcelona, 23. Juni. Eine 2500 Mann starke Abthei—
dolignonen unerliegen bom Jaͤhre 1877 anfangend der Amor⸗ lung Carlisten unter dem Befehl von Mora und den Pfarrern
sation, welche innerhalb 49 Jahren bewerkstelligt werden soll. Prades auf dnmunt —S an. pore Zarnson
München, 285. Juni. Abgeordnetenkammer. Der Gesetzent- sj 85 zunden der Stadt u vermeiden, Die Car⸗
puif über 9 e für Staatseisenbahnen 288 e e Ceztibuin vn 600 Duros und führten zur
limmig in der Fassung des Ausschusses angenommen. Der Antrag — —* r ae dr n r. ge dem Rückmarsche in's Ge⸗
on Kurz u. Gen. betreffs Belassung der Forstlehranstalt in Aschaf- et ; sie mit Jagern von Reus zusammen und verloren 20
nburg wurde trotz der Einsprache des Finanzministere mit 86
egen 82 Stimmen angenommen, nachdem ein Antrag Vöik's
u Uebergang zur Tagesordnung mit 78 gegen 64 Stimmen ab⸗
lehnt worden war.
Mauünch en, 25. Juni. Der Finanzausschuß der Abgeord
nenkammer hat in seiner gestrigen Abendsitzung den Gesetzent⸗
arf über „einen Kredit für außerordentliche Bedürfnisse des Hee⸗
betreffend“ durchberathen und festgestellt; biernach sollen anstatt
postulirten 24,294,900 fl. nur 8, 449, 160 fl. zur Bewillig—
beantragt werden.
Berlin, 24. Juui. Die „Provinziel⸗Korrespondenz,“ die
»ainzer Katholikenversammlung besprechend schreibt: Wenn die
caizer Versammlung als ein Vorzeichen für die Haltung der
aischdfe auf der Konserenz preußischer Bischoͤͤe in Fulda gellen
urse, so sei ein weiterer Kampf unvermeidlich, in welchem der
ziaat die ihm zusehenden gesetzlichen Mittel und Waffen mit un-
adingtrr Energie anwenden werde, um den Widersiand eines
rchlich⸗ politischen Radikalismus wirlsam zu brechen und damit
em künftigen Frieden zwischen Staat und Kirche erst Bürgfchaften
u sichern. U
Berllinn, 24. Juni. Die „Post“ hört, daß das Kriegs⸗
eticht in Entscheidung der Angelegenheit des Kapitäns zur See
Berner, denselben zur einer Arreststrafe verurtheilt habe.
Verlin, 25. Juni. Die Bundesauschüsse füc Handel,
hettehr und Rechnungbwesen beantragen auf Grund des Artikels
s des Münzgefetzes ein Verbot, wonach die austro⸗ungarischen und
ne ungarischen Viertelgulden⸗Stücke fortan weder in Zahlung ge—
eden noch genommen werden dürfen.
Heidelberg. Der Redacteur des ultramontanen „Pfälzer
doten“ dahier, A. Berberich, wurde vom Schwurgericht in Mann⸗
um weqen Beleidigung des Landeshern zu 6 Monaten Festungs-
tafe verurtheit. In dem betr. Artikel war Bismarck als Schul-
ester mit dem spanischen Rohr dargestellt, und als seine Schüler
edeutschen Fürsten u. s. w·
Fulda, 25. Juni. Die Berhandlungen der gestrigen Bi—
ofeconferenz hatten dem Vernehmen nach die neuen, seit den
qahrigen Naigesetzen erlassenen Kirchengesetze zum Gegenstande.
die Couferenz bischioß beim Beginn der Berathung vorläufig die
nrohe Geheimhaltung der 3 Verhandlungen und driren
jetlauf.

England.

London, 24. Juni. Die Einwohner der Stadt Ryde auf
der“ Insel Wight haben beschlossen dem deutschen Kronptinzpaar,
das im Laufe des Sommers zu einem Badeaufenthalt hier ein⸗
treffen wird, einen festlichen Empfang zu bereiten.

7 F—— 7e.

7 Zweibrücken, 20. Juni. (Schwurgerichts⸗
verhaudehungen pro II. Quartal.) (Morgns.) Änlklage?gegen
Plilipp Steitz, 19 Jahre alt Schmiedgefelle von St. Alban, we—
zen Körperverletzung mit ködtlichem Ersolge, bertheidigt durch Rechts-
andidat Gebhart. Die in Betracht kommenden thatsächlichen Ver—
bältnisse des heutigen Falles sind etwa folgende: Am Sontage, den
15. Februar dieses Jahre fuhr Johann Philipp Münck im Auf—
trage seines Dienstherrn, des Kutschers Walther von Franke nthal
2 Passagiere von da nach Großbockenheim. Erst am Maöntage uͤm
6 Uhr Morgens, kehrte der Genannte in betrunkenem Zustande
nach Frankenthal zurück, begab sich bald nach seiner Ankunft in
die Münch'sche Wirthschaft, und gegen 8 Uhr auf den Heimweg,
velcher ihn an der Schmiede von Doller vorbeiführte. Vor der—
selben standen 2 Holzböcke. Diese stieß der Betrunkene aus Muth—
willeu auf die Seite, was ihm eine iZurechtweisung von Seiten
— -seiner
Angabe nach — über die von Dolle gemachte Außerung „lum—
piger Kutscher,“ empört, litt es den Münck zu Hause nicht, wohin
er sich von der Schmiede aus, immer schimpfend begeben hatte,
es trieb denselben vielmehr sein Verhänguiß wieder zur Schmiede
urück. Vor derselben stand ihe Besitzer, Schmied Dolle, das
Besicht gegen die Wormser Straße zu, den Nücken gegen den Kom—
nenden gekehrt. Auf ihn stürzte sich jetzt Münck, in der Absicht,
denselben zu Boden zu werfen. Dolle, so unerwartet angefallen,
chrie laut um Hülfe, was den in der Schmiede beschäftiglen Ge⸗
ellen Dolle's, deu heutigen Angeklagten, zum Herbeieilen veran—
aßt. Als dieser seinen Meister in Gefahr sah, ergriff er ein in
»er Nähe liegendes Stück Holz und versetzte damit dem Angreifer
Münck,) mehrere Schläge derart auf den Kopf, daß derselbe vom
Angriff abl eß, ntedersank und kraftlos nach Hause taumelte. Wie
ich später ergab, waren durch jene Hiebe Verletzungen des Schädels
— mehrere Schädelsprünge — in Verbindung hiemit Eiterungen
und durch letztere der spätere Tod des Getroffenen verursacht wor⸗
den. Münck hatte sich alsbald nach Empfangider erwähnten Schläge
nach Hause begeben und sich dort in's Bett gelent, auch fich zur
dinderung seiner Schmerzen kalte LAufschläge auf den brennenden
Schädel riachen lassen. Als trotzdem keine Besserung, sondern zu-
ehend's Verschlimmerung eintrat, ließ sich der Verletzte nach zwei⸗
ägigem Verweilen im Bette nach seinem Heimathsorte Grünstadt
ringen, woselbst er sofort in die Behandlung des dortigen, Be—

Frankreich.
Paris, 23. Juni. Die Blätter der Linken sind jetzt wie
Tommando auf der Bonapartistenjagd, d. h. suchen alle mög—
uc Gerüchte über Verschwörungen und Umsturzversuche der kaiser—
Partei im Volke zu verbreilen und so eine gewisse Unruhe
aud hervorzurufen. Die Sache ist noch nicht so gefährlich, wie
        <pb n="404" />
        jirlsarztes kam. Doch ärztlicher Hülfe vermochte hier nichts mehr
uuszurichten, da die Verletzung eine solche war, daß die hiemit
herbundene Eiterung unausbleiblich den Tod herbeiführen mußte
derselbe erfolgte am britten Tug des Gränstadter Aufenthalis
Ueber die Einzelheiten, namentlich über die Frage, in welcher
Stelluag sich die Beiden, Angreifer und Angegriffener, zurt Zei:
des Herbeieilens des Angellagten und seines Dreinschlagens be⸗
junden, gingen die Zeugenaussagen auseinander. Die einen behaup-
teten, beide hätten zur fraglichen Zeit gestanden und seien erst
nach den Schlägen des Angeklagten niedergestürzt, andere, die
hiebe seien den Münck, als derselbe auf dem Dolle lägsoder kniete,
zrtheilt worden. Der Ruf des Getödteten, sowie des Angeklagten,
war bisher ein guter. Beide waren noch nicht gestraft worden.
Doch scheint Münck etwas dem Trinken ergeben gewesen zu sein
Von fseinem letzten Meister, Dolle, wurde der Angeklagte anker
yrdentlich gelobt. Die Verübung der That wurde vom Angeklagten
aicht in Ahrede gestellt, doch behauptete er mit aller Entschiedenheit,
ebenso wie sein Meister, daß Letzterer mit dem Getödteten schon
zur Zeit sines Einschreitens auf dem Boden gelegen, ein Umstand
der für die Beurtheilung der Rechtsmäßigkeit des Dazwischentretens
und Zuhauens, (bezüglich der Nothwehr) von Bedeutung ist. Wäh
cend dient. Staatsbehörde zwat das Vorliegen milndernder Um—
ttände zugab, aber die Schuldlosigkeit des Angeklagten wegen rechts
wideiger Ueberschreitung des erlaubten Maßes der Vertheidigung
Nothwehr) bestritt, verlnagte die Vertheidigung Freisprechnng, unter
Ausführung, daß der Angeklagte innerhalb des zulässigen Maßes
der Nottwwehr, mindestens aber straflos, — für den Fall, daß man
Ueberschreitung der Grenzen derselben annehmen wollte, — weil
im Zustande von Bestürzung oder Schrecken befindlich, gehandelt
zätte. Die Geschwornen sprachen den Angeklagten frei.
3weibrücken, 20. Juni. (Mittags.) Anklage gegenKatharina
dunsicker, 27 Jahre alt, Dienstmagd von Niederhaufen, zuleßt in
Oberauerbach, wegen Kindsmords, vertheidigt durch Rechtskandidat
Wagner. Der Thatbestand war in Kürze folgender: Auf Johanni
1872 trat die Angeklagte, eine bisher gutdeleumundete Person,
obei dem Johann Adam Huber in Oberauerbach in Dienst; zu
ihrem großen Unglücke! Denn von ihrem Dienstherren, einem
Wittwer, verführt, kam sie schließlich in gesegnete Umstände, welche
sie, rotzdem dieselben verschiedenen Personen im Dorfe auffielen
und sie deßhalb befragt wurde, stets ableugnete. An Morzen des
28. April jüngst erfoigte dann die Niederkunft. Sofort faßte die
Angeklagte — nach ihrem eigenen Geständnisse — den Entschluß,
das Kind zu tödten. Zur Verwirklichung dieses Vorsatzes stand
sie aus dem Bette auf ergriff das Kind mit beiden Häuden an
heiden Beiachen und schlug den Kopf desselben mehrmals an ihre
Bettstelle. Durch diese gewaltsamen Handlungen, wurde, zu Folge
eingetretenen Hirnschlages, der Tod des Kindes verursacht. Als
Beweggrund zur Verübung des Verbrechens führte die Kindesmör—
zerin Furcht vor ihren Eltern und ihrem Dienstherren an, trotzdem
derselbe der Vater ihres Kindes gewesen sein sollte. Anf das
„Schuldig“ der Geschworenen, unter Annahme mildernder Umstände,
vurde eine Zjährige Gefängnißftrafe über die Genannte verhängt.

Neustadit, 22. Juni. ESschützenfest.) Heute Vormifta,
vurden drei Becher anf der Feldkehrscheibe geschossen: von Gustav
Suler von Waldfischbach, Gustav Streibhaar von Waldshut und
Wilhelm Seltsam von Landau; ferner vier Becher auf der Stand
kehrseite von Nik. Mertes von Si. Johann, Gg. Gschwind von
Speher, Börth von Worms und de Lauw von Düsseldorf.

F Neustadt, 23. Juni. (Schützenfest.) Von gestern Nach
nittags bis heute Mittag find folgende weitere Becher geschossen
vorden: a. Feldkehrscheibe: Friedrich Tropf ijr. von Frankenthal
A. Best von Frankfurt, Jul. Fürstenberg von Frankfurt, H. J
Scheller von Heidelberg, M, H. Wetzel von Speyer, Ferd. Pfeif-
'er von Karlsruhe, A. Kilbes von Karlsruhe, Karl Roth von
Weesbaden, Franz Fabricius don Frankfurt; b. Standkehrscheibe
R. Wittman und Max Wunder, beide von Mannheim.

—X
m. Kaiserslautern, 20. Juni. (Musikfest.) Bezüg
lich des bevorstehenden Musikfestes geht uns von co nvotenter Seite
folgende Mittheilung zu:

Die Bestrebungen, die zerstreuten und darum vlelfach beschränk⸗
sen musikalischen Kräfte der Pfalz zu gemeinsamer Wirksamkeit zu
zereinigen, brahten im Jahte 1869 eine Verbindung der mufikali⸗
schen (Chor- und Ochester⸗) Vereine von Frankenthal, Kasserslau⸗
sern, Laudau, Speyer und Zweibrücken zu Wege, mit dem stitu⸗
enmäßig ausgesprochenen Zweck, gemeinsame größere periodisch
viederkehrende Aufführungen zu veranftalten. Dieser allgemeine
Pfälzische-Musik Verein ist leider eigentlich gar nicht practisch leben
dig geworden. Es wurde zwar bei der Gründung sofort die Ad—
halkung eine Musitfestes für das Jihr 1870 zu Kasserslauteen,
usa dem gewählten Norort beschlossen. und sollte damit zug!leiß die

n dieses Jahr fallende Säcular-Feier Beethovens verbunden wer
den. Die Vorbereitungen waren bereits in vollem Gange; de
plößlich ausbrechende Krieg machte demselben aber ein jähes End
uind bdelastete den kaum entstandenen Verein sofor mit mit der aus
den Vorbereitungs-Unkosten erwachsenen Schuldenlast von einigen
100 Golden, welche durch Beiträge Der einzelnen Vereine gedede
verden mußten. Diese entmuthigende Erfahrung mag wohl det
»auptgrund sein, warum es seither nicht gelingen wollte, troz meht
facher Bemühungen des geschäftsführenden Ausschusses in Zaiseig
autern, die Reactivirung des Gesfammt-Vereins durchzuführen. Unse
olhen Umständen beschloß der Cäcilien-Verein in Kaiserslautern,
iuf eigene Hand jenem Zweck gemeinsamer musikalischer Aufführun—
gen der einzelnen Vereine nachzustreben; es wurde schon im Jahre
1872 ein Mußfikfest geplant, das mit der Ausstellung in Verbindung
zesetzt werden sollte; der Mangel einer geeigneten Räumlichkeit
za die Fruchthalle zun Ausstellungszweck verwendet ward, — nör
higte zum Aufheben dieses Planes, der dieses Jahr wieder aufge—
nommen, nun endlich seine Verwirklichung finden foll. Das Masit—
est ist aut die Tage des 26. und 27. Juli (Sonntag und Montah)
inberaunt, wozu noch der Samstag (25) als Tag der Ankunst der
nitwirkenden Gäste u der Probe hinzu köm nt. Die Betheiligung
er Pfälzischen Chor⸗Vereine ist eine erfreuliche; Speyer, Zwei
brüchen, Landau, Kaiserslautern und Kreumach, das sich mit wat⸗
nem Interesse den Pfaälzischen Bestrebungen augeschlossen hat, wer⸗
den einen Chor von etwa 250 Sangern und Gängerinnen stellen;
ein entsprechendes Occhester von etwa 80 Mann wird in der Haupt
ache durch Mitglieder der Hofkapelle von Karlsruhe und Mannhein
jebildet, an melche fich die küchtigsten Kräfte der Pfälzischen Vereine
anschließen. Ganz besondere Sorge hat sich das Fest-Comite be—
üglich der mitwirkenden Solisten angelegen sein lassen, und ist eb
emseiben in der That gelungen, sich der Mitwirkung anerlannter
ünstlerischen Größen zu versichern, welche die bewährten uad gesudh⸗
ten Zierden aller deutschen Musitfeste sind. Für den Sopran if
Fräulein Luise Thomae aus Frankfurt g wonnen, welches bereitz

im Jatzre 1870 ihre Mitwirkung zogesagt hatte, für den Alt Frau
dammersängerin Louise Jaide aus Darmstadt, für den Tenor hert
Dr. Ganz vom Hoftheater in Hannover und für den Baß Hect
Beorg Henschel aus Berlin, ein jüngerer Künstler, der in letzter
Zeit viel Aufsehen erregt, namentlich auf dem diesjahrigen nieder⸗
heinischen Musikfeste zu Coöln einen ungetheilten Beisall errungen
jat und dem unzweifelhaft eine glanzende Aünstler-Laufbahn bevor⸗
teht. Die Vereinigung solcher aus ezeichneter Kräfte ist bisher in
der Pfalz wohl noch nicht herdorgetreten und es darf wohl ange⸗

iommen werden, daß dadurch das Interesse der musikalischen Kreije in

er vor raender Weise erregt werden muß. Was nun endlich dat
musita lische Programm des 2tägigen Festes betrifft, so wird am
esten Tage, am Sonntag, 26. Juli, das Oratorium „Saul“von
Händel zur Aufführung kommen, mit H. Hencchel in der Titelrolle,
herrn Ganz als Jonathan, Frau Jaide als Dav'd und Fräulein

Thomae in die vereinigten Partien der Töchter Saul's, Michal und

Peerab. Am zweiten Tage wird eine Unterhaltung für Kammermu

it und Eesang stattfinden, in welcher außer den genannten Künst⸗

lern auch noch der als Klavierspieler berufene Musikdirektor Enzian
aus Kreuznach mitwirlen wird; das ausführliche Programm ist nod
aicht endzültig festgestellt worden. Die Concerte werden zu so frü⸗
ser Stunde abgehalten werden, daß die Besu her von aus värts die

Abendzüge zur Heimreise benutzen können.

Daß das Fest-Comite redlich bemüht ist, auch in geselliger Be—
iehung den Gästen den Aufenthalt angenehm zu machen, trauchl
aum besonders erwähnt zu werden; es rechnet dabei auf die so oft
chon bewährte gvastfreundliche Mitthätigkeit der Einwohner der
ztadt Kaiserslautern.

F In einer dieser Tage abgehaltenen Generalversammlung
der Fran kenthaler freiwilligen Feuervehr wurde beschlossen, dem
gürgermeist eramte mitzutheilen, daß, falls der Stadtrath bei seinen
Zeschlusse beharre und sich nicht dazu verstehe, den Mitgliedern der
reiwilligen Feuerwehr aus staͤdtischen Mitteln Tuchjacken anzut
haffen, genanntes Corps sib bis zum 15. Aagust auflosen
perde.

Vom Donnetsberg, 20. Juni. (Ein todter vor Gericht
als Zeuge citirt.) Einen wahrhaft erstaunlichen Eiser in Ausübung
eines Berufs hat ein Gerichtsvollzieher der Umgebung in leßter
Zeit zu Tag treien lassen, wie dies folgende Vorladung bejeugt:
Im Auftrage des öffentlichen Ministeriums hade ich den A. S.
vorgeladen, sprechend, da er unterdeß gestorben war, mit seiner
Frau, vor dem Polizeigerecht zu N. zu erscheinen, um sicqh rc.“
deider hat der Verstorbene der Citation nicht Folge gegeben, fei
es, daß seinne Frau die Mittheilunz decgessen, sei ez, daß er un
der geringen Zeugentaxe willen nicht für gut befunden, in die
Strei verhältaisse dieser Erde die Rückkehr anzutreten.

Münschen, 22. Juni Der Bierstreid Seitens der Arbeitet
dauert seit Sanztaa Morgen fort. Die Arbeiter haben mit der
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        der⸗
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anzlichen Enthalisamkeit im Biertrinken vollen Ernst gemacht und
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is der Liter zu acht kr. verabreicht wird. Nach der Behauptung
es Arbeiterblattes „Zeitgeist“ sollen wenigstens 10,000 Mann
as Biertrinken eingestellt haben. In der That geben heute be⸗
eits 16 Wirthe den Liter wieder zu acht kr. ab. Das hiesige
zierexportgeschäft in der Schützenstraßze erbietet sich, allen Wirthen,
elche von ihren Bräuern das Bier nicht billiger erhalten konnen,
zassauer Bier zu liefern, welches sie zu acht kr. per Liter verschlei⸗
zea koͤnnen.

rBerlinu, 20. Juni. Wie die „D. N.“ vernehmen, hat
jer verstorbene Staatsministee v. d. Heydt, der bekanntlich als
ehr reicher Mann gestorben ist, in seiuem Testament bestimmt, daß
us seinem Nachlaß eine Million Thaler zu einer d. d. Hehdi'schen
ztiftung verwendel werden soll. Die Stifkung, so heißt es, solle
slen würdigen Bürgern, die erwerbszuafähig geworden sind, aus⸗
oͤmmliche Unterstützung zuwenden. J

Berlin, 22. Inni. Gestern Nachmittag starb der Geh.
ꝛommerzienrath Paul Mendelsohn ⸗-Bartholdy, Milch;f des hiesigen
bekannten Bankhauses.

7 Ign Mez werden seit einiger Zeit falsche Noten der fray⸗
oͤsischen Bank zu 20 Fres. ausgegeben. Man hat eiuen Mann
/erhaftet, in dessen Haus die zur Herstellung der falschen Noten
ebrauchte Presse gefunden worden war.

F Heidelberg. Vor einigen Tagen ging die Brauerei zum
„Faulen Pelz“ aus dem Besiß des Hrnu. Schrödl (früher in
weibrücken) um 67,000 fl. in den eines Herrn Erfinger uͤber
Die Direltion der Main-Neckar⸗Bahn macht bekannt daß ste vom
l. August au ihre sämmtlichen Fahrpreise um 20 Procent erhöht.
dusgenommen von diesem Aufschlage bleibt die Beförderung
jon Getreide, Kartoffeln, Mühlenfabrikaten, Hülsenfürchten und
ie

fBei Wehr in Bader ist ein 11jähriger Kuabe von einer
duh zu Tode geschleift worden. Er hütete das Thier und um die
hände in die Tasche stecken zu können, band er sich den Strick um

den Leib; plötzlich scheute das Thier und schleifte den Armen mit
ich fort.

(GZalsches Papiergeld) In M.⸗Gladbach wurden vor eini⸗
sen Tagen Falsifikate der oldenburgischen Zehnthaler Banknoten,
ẽmmission vom 1. Januar 1869 Kit. B. angehalten. Dielben sind
ehr geschickkt nachgemacht; das Papiergeld ist im Ganzen etwas
unkler als bei den ächten und fühit fich fetiig an in Folge der
Operatio * en, welche zur Nachahmung des Wasserzeichens vorgenom⸗ J

großer eichener Tische für 20 Per⸗

sonen, 2 runde eichene Tisch, 12

neue lange Tische, 8 große Bänke,

12 neue Rohrstühle, 48 neue

veidene Stühle, 12 hölzerne Stühle,

3 Stüuck Fenstervorhänge mit Hal⸗

tern, 4 Fensterrouleauxr, J Wand⸗

ihr (Regulator), 3 Oeldruckbilder,

5 Schlachtenbildern 18707711,

Schreibpult, 1 Serie Maasble—

he, 200 Stück Biergläser, 1

Parthie Flaschen, 2 Zutterkasten,

Schrotleiter, Jneuer Schwenk—

übel und Auf hängleisten.

Das Haus liegt an dem Markt—
latze, neben der Kirche, dem Stadt—
jause und dem Landgerichtsgebäude
jegenüber und wurde darin während
0 Jahren ein großes Ladengeschäft,
päter Wirthschaft mit bestem Erfolge
zetrieben.

nen wurden; dieselben sind im übrigen ziemlich gelungen, so daß
ieses Merkmal für den Laien wenig bemerlbar ist. Ein in die
Jugen springender Druckfehler ist das beste Unterfcheidungsmittel.
Am Fuße der Vorderseite findet sich nämlich stat: (ROSSEERZ.
LDENB. PAPIER-GELD auf den falschen die Inschrift:
RROSSHERZ. OLDENR. PAPIER-GPLD. *

F . Aus London wird der , Frantfurter Zeitung“ geschrieben
Zekanntlich hatte die Gemahlin des Mordpeter Napoleon— Victor
stoir'schen Andenkens — nach dem Stusrze des Kaiserreichs ein
Modistengeschäft hier in Bondstreet eröffnet und dadurch ihre Fa—
nilie ernährt. Das Geschäft scheint jedoch nicht so gut, wie das
hrer Coufine in Chislehurst. Wollwich zu gehen, und sie versuchte
»aher in den leßten Tagen mit ihren Möbeln und Bildern aus⸗
ukneifen, nachdem Peter bereits eiwos früher sich entfernt hatte,
ielbeicht um in irgend einem Departement als Candidan für die
dammer aufzutreten, Neulich bewilligte das Gericht einen Einh alis⸗
»efehl, durch welchen die Frau Modistin Prinzessin Justin, Eleonor,
Nena, Peter Nopoleon Bonaparte verboten wird, ihre Mobilien
us ihrem Hause zu entfernen. Weshalb bezahlt die
kxkaiserin nicht für ihre unglückliche Verwandteeee

FLondon, 17. Junt. Es sind Aussichten auf ein be⸗
rächtliches Heruntergeben der Kohlenpreise vorhanden, da der Be⸗
jehr nach Kohlen für Haus- und Fabrikenbedarf so beschränkt ist,
»aß sich Vorräthe ansammeln. “ In Grubenkreisen;, befürchtet“ man
»aß die jetzigen Preise nicht aufrecht gehalten werden können.
fFine Zeche allein soll einen Vorrath. von 130,000 Tomnnen besitzen.

Queenstowun, 20. Juni. Unter den Passagieren/
velche heute mit dem Dampfer Wisconsin aus New⸗-Pork ange⸗
'ommen find, befinden sich die Commune-Mitglieder Pascal Grouffet
ind Jourde, welche in London ihren Wohnsitz nehmen wollen.

Washingion, 24. Juni. Durch den Tinsturz einer Kirche
in Syracuse sind 14 Menschen getödtet, 100 verletzt worden.

F Ein schreckliches Unglück wird aus Candahar (Asien) ge⸗
neldet. Ein großer Theil der Stadtmauer ist eingestürzt und hat
100 Häuser zerstört; 400 Menschen sind getödtet worden.

Nunstnotitz. J

Si. Ingbert 26. Juni. Driesch's mechanisches Thealer hat
bei der letzten Vorstelung die von ihm gehegte gute Erwar⸗

tung noch übertroffen. Es bietet in der That einen schönen Genuß,
und wir steben deßhalb nicht an, den Besuch bestens zu empfehlen.
Verantwortlicher Redacteur F. X. Demetz.
32 eichen Wagnerstangen
b, Baumpfähle
lbirken Stamm II. Cl.
bß Ster birken Scheitholz
—A
68, 5 Kohlprügel
6 aspen Prügel
2 „ birken Kohlp rügel
25 birken Wellen
Rohrbach, den 26. Juni 1874
Das Bürgermeisteramt
Touhberen.

Versteigerung
zu St. Ingbert.

Samstag den 4, Juli 1874, Nachmit-
ags 1 Uhr zu St. Ingbert, in seinem
)dause an der Haupistraße läßt MP.
Jos. Woll, Kaufmann und Wirth da-
elbst, fein zu St. Ingbert an der Haupt⸗
iraße ftehendes zweiftöckiges Wohnhaus
nit Scheuer, Stallung, Waschküche, Ma—
jazinen nebst Einfahrt und geräumigem
dofraum auf langjährige Zahltermine öf-
entlich in Eigeathum versteigern.

Gleich nachher läßt derselbe folgende noch
iene Hausmobilien und Wirthschaftsgeräth—
haften in Eigenthum versteigern als:

2 Einschenken mit Pression und

Fisapparat. 2 Gläserschränke, 1

Mufsikverein
Montag den 29. Juni Abends
jalb 9 Uhr
Beneralversammlung
Der Vorftand.
Alles Obige kann bis zum Ver—
teigerungstage auch aus freier Hand
erkauft werden.

Auf dem Rothenb au liegen—
einige Fuder —— sowie
reißwürdiger Pfa ZWOIn zu ver⸗
'anfen. (Für reine Waare wird garan—
irt.) Bei Abnahme von circa 200
dittres werden Fäßer leihweise geliefert,
Broben“ stehen jederzeit zu diensten.

Horn kgl. Notar,
Montag den 29. Juni des Nach—
nittags um 4 Uhr im Schulhause
u Rohrbach werden nachstehen⸗
ze Holzsortimente versteigert:
        <pb n="406" />
        Einladung zum Abonnement
—A auf die wochentlich 6 mal erscheinende
„Saarbrücker Zeitung⸗
Tageblatt für Saarbrücken und St. Johann.
(Auflage 2500 Exemplare) nebst dem Gratisbeiblatt
— 4
‚Der Bergmannsfreund,
welches jeden Freitag ausgegeben wird.
— Abonnementspre i 8: vierteljährlich 1 Thlr. (inel. Postbe
stellgeld.1 Thlr. 8 Sgr. 9pf.)
Insie r at e, namentlich solche, —D0—— Montan⸗
důtten · umd Glas⸗Judustrie der Saargegend, sowie für den Consum ihrer
dichten Bevölkerung berechnet sind, erzielen in der Saarbrücker Zeitung, —
dem verbreitetsten Blatte des Rerierungsbezirks Triet, und auch in dem be—
nachbartem Lothringen stark gelesen — den wirksamsten Erfolg. Die ögespaltene
Petitzeile oder deren Raum wird mit 1 Sgr. 3 Pf. berechnet.
GSaarberüccken, im Juni 1874. . 84
V Die Expedition.
Im Saale des Herrn Oberhauser.
nun Diesen Sonntag und Montag den 28. u. 29. Juni 1874 un wie
derruli dien,
Ietzten Vorstellungen.
Das Nähere besagen die Zettel. J
Eintrittspreise)Sperrsiß 18 kr.Erster Platz 12 kr. zweiter Platz 6 kr.Kinder
zahlendie hälfte Der Ertr ag der Vorstellung am Montag Abend ist für
die Armen hier bestimmt.
—Mauassa⸗Oeffnung 8 Uhr Anfang präcis 9 Uhr. J
Hochachtungsvoll J. Zriesch, Physiker.

Dr. Awiclceo
Spezialarzt für Augenkrankheiten or⸗
dinirt täglich:

Vormittags 9 — 11 Uhr
Nachmittags 2 — 4,
Saarbrücken

Vorstadtstraße 29.
A 41533)
Würfel-⸗Zucker
rwpfiehlt B Bepp.
Pariser Chocolade
von Baudoin- Colette Fils
preisgekrönt auf der letzten Pariser⸗
Weltausstellung, ist zu haben bei
M. Haas, Condilor.

Maun biete dem Glutcæe
die Hunmd
ROO, GOG I. Ort.
im gũünstigen Falle als höchssten Gewinn bio-
te die meueste grosse Geld-Ver-
IGOOSIMBS, welche von der Hohen Re-
gierung genehmigt und garantirt ist.

Die vortheilhafte Linrichtung des neuen
Planes ist dorart, dass in den folgenden 6

Verloosungen im Laufe von wenigen-Mona-
ben 35, 800 Gewinnme zur sicheren Ent-
scheidung Kommen, darunter befinden 3
Haupttreffer von event. M. Crt. 800, 000
ʒpecioll aber 200,000, 100,000, 75,900,
50,000,40, 000,80, 000, 20,000 15,000,
12,000, 10,000, 8000, 6000, 5000,
3000, 152 wal 2000, 860 mal 1000,
410 mal 500, 17,700 mal IIO, ect.

Die nüchste 2weite Gewinnziebung dieser
grossen vom Staate garantirten Geld-Ver-
loosung ist amtlich festgestellt und befindet

schon am 15. und 16. dJuli

1874 statt
und Kostet hierzu
1viertel Orig. Ron. Loos nur Th. 1 od. fl. I. 45.
1 halbes „ 2 3.30.
l ganzes 21 7.-
gegen Einsenduug, Posteinzahlung oderNach-
aahme des Beètrages.

Alle Aufträge werden sofort mit der

grösten Sorgfalt ausgef ührt und erhält Je-
lermann von uns die mit dem Staatswappen
versehenen Original-Loose selbst in Händen.

Den Bestellungen werden die erforderli-
hen amtlichen Pläüne gratis beigefügt und
iach jeder Ziehung senden wir unsern Inte-
essenten nnaufgefordert amtliche Listen.

Die Auszahlung der Gewinne erfolgt stets
rompto unter Staats -Garantie und kann
lurch directe Zusendungen oder auf Verlan-
gen der Interressenten durch unsere Verbin-
lungen an allen grössen Plätzen Deutsch-
ands veranlasst werden.

Unser Debit ist stets vom Glucke bo-
günstigt nud hatten wir erst vor Kurzem
wiederum unter vielen anderen bedeutenden
ewinnen 8 mal die ertsen Haupttreffer in 8 Zie-
nungen lent officiollen Bewetsen erlangt, und
unseren Interressenten selbst ausbezahlt.

Voraussichtlich kann bei einem soleben
auf der S0lidisten Basis gegründeten
Unternehmen überall auf eine sehr rege Be—
theiligung mit Bestimmtheit gerechnet wer-
den, man beliebe daher schon der nanen
Zienhteng halber alle Auftrüge baldiust
divrect au riehten an

2

—A

—A

Bank- und Wechsel-Geschäft in Hamburg.

Die

Mod enwolt.
Ilustrirte Zeitung für Toi-

dette und Handarbeiten.
Gesammt-Auflage allein in

Deutschland 180,000.
Ert oheint alle vieraehn Tage.

Ausga be ohne Modenkunser.
Pro Quartal 12/2 88r.

Jahrlich:

24 Nuwmmern mit Moden und Hand-
arbeiten, gegen 2000 Abbildungen
enthaltend.

12 Beilagen mit etwa 200 Schnittmu-
stern für alle Gegeast ànde döer
Tcilefte und etwa 400 Mustor-
reichnungen für Weisss tickorei.
Soutache oto.

Agenten-Gesuch.

fFür eine der größten und besteim⸗
gerichteten Jlachs ⸗, Hanf⸗
und Werglohnspinnerei und
Weberei bei Ulm wird auf hiesigem
Platze und Blieskastel ein solider, bei
der Landbebölkerung Vertrauen genie⸗
pender Geschäfismann als Agent ge⸗
fucht und ertheilt die Adresse zu der
Anmeldung die Redaclkion—

ustrivrte
drauenzeitung
ag der „Hodem⸗
v5tés mit Unterhal-
tungsblatt.
Gesammt-Anfsiageo allesti in
Deutschland 180,000.
Erscheint wöchentlich.
KRloine Aneagnbe.
Pro Quartal 25 8Sgr
Jänνlich:

24 Nummern mit Moden und Handarbeiten.

zegen 2000 Abbildungen enthaltend.

2 ßeilagen mit etwa 200 Schnittmustera fu
alle Gegenstãnde der Toilette und etwa
100 Musterzeichnungen für Weissstiokoroi
Soutache ete.

12 Grosce colorirte Modenkupfer.

—A

Grosse Aiusgahe.
Pro Quartal 1 Thlx. 12/ 88x.
Mũhbrlich, ausser obigenn:

noeh 86 Grocse colorirte Modenkupfer, darun-
ter 12 Plätter mit etwa 150 historischen
und Volxs-Trachten.

Allo Buchhandlungen und Postämter

aehmen jederzeit Bostellungen an.

2

12 Grosse colorirte Modenkupfer.

24 IIlustrirte Unterhaltungs-Nummern.

A usgæahe mit Mocdenlcupfern.
Pro Quartal 1 Thlr. b Sgr.
Jährlieh, ausser Obigem:

8 Grosse colorirte Modenkupfer, darunter 12
Blatter mit etwa 150 historischen und
Volks-Trachten.

Je Buchhandlungen und Postämter

net «n jederzeit Bestellungon an.

Die Kntiserl. und Kömnigl.
Hof⸗Chocoladen-Fabrik
von
3J —* 3 3
Gebrudor dtollwerk
in Cöam ühergah den Verkaut ihrer
vorzũglichen Fabribate in
8t. Inghert Horrn Gonditor
M. Haus.

—
*
Rechnungen
in 2, B4 und s Bogen zum allgemeinen
ebrauch sind vorraͤthig in der Drucker
d'eses Blattes.
— — — — — — —
I boön . * Dom nnhe
        <pb n="407" />
        St. Ingberler Anzeiger.

det St. In birter Anzeiget (und das mit dem Hauptblatte verbundene Uaterhaliuagblatt, mij der Dieaztags⸗, Donnerslags⸗ and Sonntag

zummer ericheint woöhentlib viermal: Dinstag, Denner stag, Samstag nad Soↄnntag. Aoonnementsdreis vierteliäͤhrig 42 Krzt. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet. — *

— — ——D, t— — —— — — — —— ———.
2 4

B 102. — Sountag, den 28. Juni. — 1874
Dentiches Reichh. behörde: Staatsanwalt Petri, Vertheidiger: KAdvotat Erbelding.
München, 26. Juni. In der Abgeordnetenkammer wurde Als Geschworene wurden gezogen: Müller von Kaiserslamern, Iun
er Etat des Kultusmmisteriume, betreffend Bauten berathen. get, Kaiser, Hoffmann. Kohl, Reidenbach, Schind ler, Kleip Pas
zn der Specialdiskussion des Titels über die Erweitung des Pot quahy- Hüll, Becker, Niser, und, ais Ersaßgeschwo rener Steigel⸗
otechnikums verliest Dr. Freitag Namens des Patriotenclubs eine mann. In der Nacht vom 14. auf den 15. Dec. vl 38. brannte
zrllärung, nicht für den Titel stimmen zu können, weil die Par- es in dem städtischen Leihhause in Speher; das Feuer wurde bald
eitegierung des Kultusministerinums von Lutz bei der Mehrheit geloͤscht, und die sofort vorgenommene Orksbesichtigung eraab, daß
er Bevölkerung peinliche Gefühle erwecke. Minister von Lutz er- das im Bureauzimmer des Psandhauses stehende Pult erbrochen
— der Inhalt der Leihhauskasse mit 321 fl. 38 tr. gestohlen
chlagen, jeder baherische Minister lönnte jetzt der Anfeindung ge- war. Die Thüre zum Bureau und namentlich deren Schloß wa—
visser Parteien nicht entgehen. Die Zeitverhältnisse seien vrächti- reu unberletzt, in dem' Zimmer auch keine Brandbeschädigung an⸗
er als die Menschen. Un dem Streit in der bayerischen Stgats - nehmbar. Der an den Gebäulichkeiten durch das Feuer entstan⸗
irche sei er (Lutz) nicht schuld. Wenn an feinen Stelle ein ultras dene Schaden wurde zu 1585 fl. geschätzt; der Schaden an
zontaner, alttatholischer oder atheistischer Cultusminister stände, so Pfandobjecten betrug über 4000 fl. Ganz unzweideutig ließ sich
ürden die Gegensätze in der Politik der Staatskirche auch vor- nachweisen, daß das Feuer durch Brandlegung entstanden war und
anden fein. Nichts sei ferner von ihm als die Verantworkung die allgemeine Ansicht bezeichrete den Angeklagten so laut als
ir das von ihm ins Werk Gesetzte abzulehnen, aber auch diesen Thä ter, daß er noch am Morgen nach dem Brunde verhaftet wur⸗
?treit habe er nicht ins Land getragen. Wenn dem so wäre, so de. Die Anzeigen gegen ihn häuften sich und Braun kam in Folge
uͤrde er den Platz räumen, aber er stehe wie ein Posten im Kampf, vessen bor das Schwurgericht.
uum werde er nicht früher weichen, bis derjenige, der ihn dahin 7TZweibrü cen, 23. Juni. Tarator Braun von Speyer
estellt, ihn abberufen werde. Im Uebrigen müsse er es ablebnen, vurde ohne Annahme mildernder Umstände (wegen Brandstiftung
er allein maßgebende Fattor der Regierung zu sein. Seine Mi⸗ zu 8, wegen Diebstahls zu 2 Jahren) in eine Gesammistrase von
iflercollegen seien keine Knaben, sondern Männer selbstständiger 10 Jahren Zuchthaus und zu S„Sjährigem Verluste der bürgerlichen
olitischer Ueberzeugung. Die Erklärung Dr. Freitags und Ge⸗ Ehrenrechte verurtheilt, Braun hat während der ganzen Verhand-
ossen habe jetzt nur theorethischen Werth, den praktischen wolle er ung hartnäckig geleugnet. ——
bwarten. Der bei dem Zusammenbringen der Unterschriften zu 7T, Zweibrüuchen, 24. Junl. Carl Cöster, 22. Jahre
ieser Erklärung geübte Terrorismus werde jeßt vielleicht seine! ilt, zuletzt Gemeindeschreiber im Alsenz wurde heute wegen Urkun⸗
Virkung üͤben, sich später aber an der Partei rächen. (Btavo densälschüung und Untersdlagung umler Annahme mildeteder Un—
inls.) Marquardsen beantragt Wiedereröffnung der Generaldebatte, kände zu 2 Jahren Gefängniß verurth it.
sörg spricht dagegen. Völt rügt die Art, eine Erklärung bei der FHomburg, 23. Junj. Der Bezirksberein Homburg der
zpeclaidisenssion abzugeben, ebenso Schauͤß. Der Anerag Mar—! sßustav⸗Adolph⸗Stiflung beging gestern in Mackenbach sein Jahres-
nardsen wird darauf— mit sechsundsiebzig gegen fünfundsiebzigr est. Die Begrüßung der zahireichen Festgäste geschah durch Bikar
Snmmen abgelehnne Der Voronsnlag der Ausgaben für Reichs eonhaed von Mackenbach, die Festpredigl hielt Pfarrer Korn von
weche mit 8,602,810 fl. wird genehmigt, ebenso ein Gesetzentwurf. 3pesbach, den Jabresbericht erstattete Pfarrer Runk von Homburg,
iber Ausdehnung der Ostbahnen, resp. Genehmigung der Zinsga- as Schlußwort sprach Vikar Werle von Ensheim. VDie Jabres—
antie für die Verbindungsbahnen zwischen den Strecken Weden Bay- innahme des Zweigbvereins Homburg betrug 855 fl.;, das Drittel
euth und Amberg-Rürnberg und betreff. Herstellung neuer Eisenbahaen, dievon mit 385 fl., über welches der Zweigvderein stalnenmäßig
hon Landahnt nach Landau a. Isar und von Ganghoöfen nach elbst verfügen darf, wurde den Gemeinden Landstuhl,Ensheim
bock ng. Ein Antrag von Schloer auf Ertheilung der Concession' ind Neudäusel zu gleichen Theilen zugewiesen die 25fl. detra
ir eine Bahn Landau-Straubing-Furth im Walde wird mit großer zende Kollekte erhielt gleichfalls Reuhäusel —2
debtheit verworfen. I.Ree e det p?* Jun. ESchützenfest.) Von geftern
Fulda, 25. Juni Abds. Die Bischofsconferenz verhandelte Lachmittag bis heute Mittag J Uhr sind, weitere Becher geschossen
vn heutigen zweiten Beralhungslage gutem Vernehmen nach darü, vorden: a. auf, der Feldkehrscheibt von Gustad Heß von“ Barm
— D—— tadt. Robert. Wunder von Mannheim, A. Lang von Frankfurt,
n können. Ueder die getroffenen Beschlüsse rerlautet nichte. — 9. Jung von Frantfurt, de Leuw von Düsseldorf, C. H. Hentz
Fulda, 26. Juni. Heute findet der Schluß der Bischofston: non Mannheim, J. D. Treubel von Maunheimzeb. auf der' Stande
ttenz statt, welchen' ein gemeinsames Gebet der Bischöfe in der 7hescheibe von Obermayer pon Lambrecht, Heinr. Didolph von
ruft des hl. Bonifacius folgen w'rd. Dem Verurhmen nach Frankfurt, Kart Heinr. Stiec von Gotha. —
vird demnächst ein-ge meinsamer Hirtenbrief der Bischöfe erlassen / s, Reust a dit,, 25. Juni. Vön gestern Nach nittag bis
vden J 55 J jeute Mittag sind weilere Becher geschossen worden: a. auf der
Auch die officiöse Nocdd. Allg. Zig.“ bringte aus Fulda Feldkehrscheibe vvn G. L. Bayerle von Frankfurt, J. Pfeifer von
ine Correfpondeng, wornach es zweifellos si, daß die * Friedens— daiserslautern, Nob. de Bary von Offenbach, Franz Grohs von
obositionen den Hauptgegenstand der Berathung in der Bischefs- Mannheim, Dl. Johann von Ludwigshafer, Karl Karcher von
ieee ae e aen shse ne daiszralautern ; b. auf der Standkehrscheibe von Chr. Krell von
Person, mit Ausnahme des alten Bischofs von Kulm und der Viesbaden.“ nne
hastirtenr -firt diefe ftnde Vertreter · nwejercv. Der frilbere Armee- XReusta dit. 26. Juni. Von gestern Nachmittag bis
of Namszanowski war auch eingeladen, ist aber diesmäl aus— eute Mittag sind weilere Becher geschossen worden : a. auf der
— —— Feldlehrscheibe von Stier aus Gotha and Knecht aus St. Vallen
ler nehimen an den Beralhungen Theil wegen der zu ihren Dib⸗- (geschossen in 1 Stunde⸗15 Minuten); b) auf der Standkehrschei-
ken gehoͤrigen preußisdhen Gebietstheiie be von Hartmann aus Neustadt, Hern aus Speyer, J. H. Schöl—
ler aus Heidelberg, Wunder aus Mannheim, Exter aus Neustadt,
—* Bermischtee Dr. Eyrich aus Mannbeim, Knecht aus St. Gallen (zwei Becher
7Z3weibrückhen, 28. Juni. (Shhwurgericht s⸗ zusammen, Feld und Stand, n 2 Stunden 45 Minuten
thandlgungen pro II. Quartat.) Gestern und heute fand geschossen, Brechtel aus Harau. (N. 3.)
vandlung stakt gegen Geora Anton Braun/ 61 Jahre alt, zu⸗ .Neustadt, 25. Juni. Die Vorstände des mitlelrheini⸗
Tar⸗tor beim städtischen Leihh use zu Speyer. der vorsatzlichen schen, badischen und pfälzischen Schützenbundes beschlossen heute,
idstiftung und des Deebftahis bdeschuldigt. Vertreter det Staats- daß eine allgemeime, für den jeweiligen Festort bindende Schießord -
        <pb n="408" />
        nuntz entworfen werden soll. Das nächste Verbandsschießen wird
vahrscheinlich in Mainz oder, falls dieses ablehnen sollte in Mann—
heim abgehalten.

pFalkenau, 28. Juni. Eine große Feuersbrunst ift
heute hier zum Ausbruche gelangt; 150 Gebäude sind niederge⸗
Frannt, darunter alle auf dem Marklplatze befindlichen. Von Eger
sind Truppen zum Löschen eingetroffen. Hilfe thut dringend proth

(T. N.

F Lyon, 22. Juni. Waährend des gestrigen Wettrennens
fiel hierselbst ein furchtbarer Hagelschlag. Nußgroße Schlossen fielen
wahrend einer halben Stunde. Ein großer Theit der, Fenster
in der Stadt ist zertrümmert, viele Unzlücsfälle sind vor
3 elommen.

St. Ingberl. EEingesandt.) Herrn Driesch's mechanisches
dunsttheater, hat durch die wenigen Darstellungen in hiesiger Stadt,
den guten Ruf, der demselben voranging, vollkommen bewahrheitet
und sich dadurch Jedermauns Befriedigung erworben. Zu bedau—
ern ist nur, daß Herr Driesch nur noch 2 Vorstellungen hier giebt,
Jeute (Sonntag) und morgen, möge daher Niemand versäumen
Riese Gelegenheit unbenutzt vorübergehen zu lassen und sihh durch
ZHen Besuch dieser 2 Vorstellungen genußreiche Abende zuverschaffen.
da Herr Driesch den Ertrag der Einnahme am Montag Abend
aür die Armen hier bestimmt hat, welch humane Gesinnungewiß
‚ankend anerkannt werden muß, so ist ihm auch ein recht volles
daus zu wünschen.

Bekanntmachung.
Zufolge hohen Erlasses der kgl. General-Bergwerks -u. Salinen⸗Admi⸗
nistration a. a. München den 23. Juni Ifd. Irs. Nr. 1920 werden vom
1. Juli 1874 an auf der kgl. Grube St. Ingbert die Kohlen zu nachste—
henden Preisen verkauft:
Förderkohle J. Qualilät per Zentner 29 kr.
HV. „722 kr.
17 II. 27 1 20 kr.
einschließlich des Ladgeldes.
St. Ingbert, den 27. Juni 1874 9
Kgl. Bergamt St. Ingbert.
J. Kamann.

Mufsikverein
Montag den 29. Juni Abend—
halb 9 Uhr
Generalversammlusng
Der Vorstand.

Daasenstein &amp; Vogler,

Annoncem- Expedition
in

PrIuré a. VI.

4
eine vollständige Ladeneinrichtung
und soustige Haus-⸗ und Küchen⸗
geräthe.
Aus Auftrag
Das Geschäfts-⸗ u. Consutations-Büreau
J. Boos zu St. Ingbert.

Zum morgigen Namens-
tage eines Mustkvereins-

mitgliedes.
Unserm Sangesbruder „Peter“
Sei ein dreifach Hoch gebrcchtl
Wen ich meine, weiß wohl Jeder,
Der an Schul uud Volkslied dacht.
Heute denke Jeder Seiner,
qIn der Schul' und im Verein,
Zeute nur betrüb' ihn Keiner,
Weil der ganze Fesitag sein.
D'rum ihr Sangesbrüder, Jeder
Nimm ein volles Glas zur Hand
Trink's zu Ehren des ‚Drumm Peter.
Dessen Nam' heut' oft genannt.

Ein Vereinsmitglied.

altestes und grösstes Geschaft diese
Branche mit zahlreichan Filialer
ind Agenturen in Deutschland
Desterreich, der Schweiz und dem
ibrigen Auslande, alleimige
Agentur der grossen Pariser
Journale für Deutschland, Oester-
reich und Schweiz, Pächter
rieler in- und ausländischer Zei
bungen

bofördert tagliob
Annoncen in allo Zeituñgen und
sonsstigen Publikationsorgane der
Welt zu den Tarifpreisen derselben,
artheilt Rath über 2weckmässiges
Inseriron, Kosstonvoransch Iage und
versendet Zeitungsverzeie hnissegrati
und franco.

— —
Bürgerverein.
Mitwoch den 1. Juli 1874
Abends 8 Uhr
Beneralversammlung
'm Vereinslokale bei Herrn Georg
Jung. Betreff:
1) Aufnahme neue Angemeldeter.
2) Vertheilung der gesammelten Un⸗
terstützungsgeld er

Mobiliarversteigerung.
Mittwoch den 1. Juli 1874, des Nach—
minlags 2 Uhr, läßt Georg Rickel
Conditor dahier in seiner Behausunz nach⸗
bezeichnete Mobilien durch den kgl: Notär
d or'n zu St. Ingbert Umzugs halber auf
Borg versteigern, nämlich
2 Kleiderschränke, 1 Kommode,
1 Pfeilerschränkchen, 2 Kanapee,
1 Küchenschrank, 1 vollständiges
Bett mit Bettlade, 3 weitere Bett⸗
ladene, verschiedene Tische und
Stühle, 1 Wandschrank mit Glas—
thüre, einige Oefen, worunter ein
blechener Bakofen, 1 Küchenschaft,

—
3) Fragekasten.
St. Ingbert, den 27. Juni 1874
Der Vorstand.

Pariser Choeolad
von Baudoin- Colette Fil.
preisgekrönt auf der letzten Pari ser
Weltausstellung, ist zu haben bei

M. Haas. Conditor.

——; —

Auf dem Rothenb au liegen
einige Fuder e sowie
preißwürdiger Pfa ZzWGIzu ver⸗
aufen. (Für reine Waare wird garan⸗
irt.) Bei Abnahme von circa 200
Littres werden Fäßer leihweise geliefert.
Proben stehen jederzeit zu diensten.

Zu vermiethen der untkere Sto
unseres Hauses, beziehbar am 1. October
nächsthin. Gebr. Dörr
Büuͤrgervereins-Kraͤnzchen.

Am NMittwoch Abent Zusaminenkunft

Beter Heusser
Feuerwehr-Monta
F ehr Rontag

Im Saale des Herrn Oberhauser.
Diesen Sonnkag und Montäg den 28. u. 29. Juni 1874 un wi⸗—
derrufl ich die
letztten Vor

Das Nähere besagen die Zettel.

(Eintrittspreise)Sperrsitz 18 kr. Erster Platz 12 kr. zweiter Platz 6 kr Kinder
zahlendie hälfte Der Ertrag der Vorstellung am Montag Abend ist für
die Armen hier bestimmt.

Gassa-Oeffnung 8 Uhr Anfang präcis 9 Uhr.
Hochachtungsvoll J. Driesch, Phwsiker.

hei

1red. wircd von Mnste
erlags · Anstalt in bux⸗
Leipzig versendet: Ein 8
Seiten starter Auszug aus Dr. Airy's Natur
eilmethode. — Diese vorzügliche —2 solltt
are weigers — —7—
nell gesund werden will, j
oinmen lassen. Gratis! 6 ra t i8 !
Rechnungen
in !/3, 24 und s Bogen zum allgemeine
Gebrauch sind vorrüthig in der Drudert—
dieses Blattes.
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—2. 23 —* *3 352
p z
B 3 53 5332* z253353328
—7 277 58885 28 * —522
37734 8 33338—3883 8 288
2233* 2 25 —33233 333233388
— — 222322. * 8
2 353 55 —AF 2 578* 233 2. 522—
*57233 2333338 33333
* 2 — 3233 sES S . 2 2 5.. 3
58 388833 53. 532 22333. 23 253533
— — — 3258 8 Q *. 2353 * — 32 233
3*3333333 33336 28
. 2 *3 8 55* — 35333533 53888 —
2 32... 5 — — * —53 *—333332
* 33 32*
232 —A —288 —2 —A— 2
23237 3 * 52 .5 38338 32 2 —A——
8** 2 233· 33328 522323 I32 88 8 87
22 2 23 A533 52553 335* — 5233723 —
*3 83333 3332535 *35853535
* u * 22 2.7 E 2 8 —8 *
58753383333 28 3333232553
* 3*28 3235 835 3333. —53 s
— 757 —5 523 8 223 —83 35 28
— * V 32. 3 353 83375 28* —22. 5522
83 33 335835 35353528833
— —2 —— 38533558338833
22 555— 33753823—8375 2
1228 558 532 283522775* —J——
323232. 335
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*
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        8* t. J ngberler Anzeiger.

Het St. Jnbeirtteir Anmze ilge⸗r (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Diendtags- VDonnergtags⸗ and Sonntag
dunmet erscheint wöchentlich vire rn al: Dusn stag, Donnerstag, Samsta'g und Sonntag. Aosonnementspreis vierteljähtig 42 Kerzt. oder
128 Silbergr Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreijpaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
— 68
bindungen zwischen Spanlen und Frankreich eine Konvention ab⸗
geschlofsen worden.
MNadxjd, 28. Juni. Nachh den der Regierung vom Kriegs⸗
auplatze zugegangenen Nachrichten ist es dem Marschall Concha
gelungen, die Carlisten zu irrigen Aufnahme zu vetleiten, als sollie
det Angriff auf Eslella vom rechten Ufer des Egaflusses aus er⸗
solgen. In Folge dessen legten die Carlisten behufs Vertheidigung
Estellas Befestigungswerke auf dem rechten Egaufer an. Marschau
Concha gina, sobald der günstige Augenblick gekommen war, plötz⸗
lich auf das linke Egaufer üher, setzte seine Umgehung fort und
nahm den Flecken Rbarzuga, um den Carlisten den Ruückzug in
das Gebirge von Amezcuas abzuschneiden. Die Lage der Carlisten
wird für sehr gefährdet gehalten, Marschall Serano ist in Grenija
ringetroffen. ———

Einladung zum Abonnement
Zu dem mil⸗ dem J. Juli beginnenden 32ä Quartal'e
xsuchen wir höͤfl./ die Beste lungen bei der! Post unverweilt
nachen zu wollen.
Unsere verehrl. Abonnenten, welche das Blattdurch unsere
rräger beziehen, bekommen dasselben fortgeliefert⸗ wenn nicht veder
Auartalsablaufabbestellt wird. — Preis und Erscheinen
leiden unverändert. *
Zu Zahlreichem Abotnement! ladet ergenst ein nue
DDie Expedition.

Deutsches Reich.

München, 26. Juni.“ Det befondere VII. Ausschuß der
dammer der Abgeordneten zur Berdihung des Gesetzentwurfes
‚die pfälzischen Eisenbahnen beir.“ hat abänderungsweise die einge—
dumte Gewährleiflung eines 42, proz. Zinsertrages für das auf
en Maximalbetrag von 12 Mill. fl. festgesetzte Baulapital. für
ine Bahn Landau-Pirmasens-Zweibrücken auf 15,620,000 fl. aus-
zedehnt, ferner im Art. 2 die Herftellurg einer Bahn von Kai-
erslautern nach Lauterechen mit einer Abzweigung von Lauterhos
aach Otterberg im Maximalbetrage von 2,970,000 vorgesehen.

Munchen, 27. Juni. Die Abgeordnetenkammer hat der
hau· Etat der Industrieschulen mit mi 78 gegen 758 Stimmen
jenehmigt. Die Erbauung der Operationshalle für die Veterinär—
ule (die letzte vom Freitag'schen Mißtrauensantrag bedrohte Po
ition) erhält 76 Stimmen für und eben so viele gegen; die Po
ätion ist abgelehnt; das Mitztrauensvolum wegen Stimmengleich—
heit faltisch aber auch. Ein Antrag des Abgeordneten, Dipgle—
auf Erhöhung des Zuschusses für die katholische Kirche in Zwei
rücken wicd unter-Beistimmung der linken Seite des Hauses ge—
nehtigt; eine Petition der altkatholischen Gemeinde in Simbaͤch
wird abgelehnt. Abg, Völk erklärt, aus diese Angelegenheit und
die Petition später zurückzuko mmen.

München, 27. Juni. In Abgeordnetenkreisen ist das
Herücht verbreitet, daß, wenn die patriotische Kammer— Fraction
uf den beabsichtigten Abstrichen beharre, daun die Lizeen vom1
August an auf dem zufälligen Verordnungswege aufgehoben werden
vürden um dadurch! die Mittel für die abgelehnten Postulate zu
thalten. W

Kissingen,27, Juni. Graf Her bert v. Bisssmarck,
Atester Sohn des Fürsten Bismarck, isl hier angekommen und im
dotel de Russie abgestiegen, un für den Reichskanzler Wohnung
u bestellen.

Fulda, 27. Junice Nach einem“ Beschlusse der hier ver⸗
ammelten gewesenen Bischöfe soll eine weitere Conferenz im Herbst
dahier ftattfinden. — Nicht dem Paderborner, sondern dem Frun
ander Bischof ist die Redaction des gemeinschaftlichen Hirtenbriefes
ibertragen.

Mentz, 26. Juni. Wie die „Ztg. f. Lothr.“ aus zuvberlässi
er Quelle vernimmt, hat Se. Maj. der Kaiser auch der hier vor
niger Zeit begründeten „Herberge zur Heimath“ ein. Geschenl
don 1000 Thlrn. überweisen lassen. ma

HODe“esterreich.
Wisenn, 27. Juni. Grofürst Constantin Nikolajewitsch ist
einer russischen Deputation zur Beglückwünschung des Kaisers
vn Oesterreich, der fein sünfundzwanzigjähriges Jubiläum als
ditet des Georgordens feiert, hier eingetroffen. Derselbe wurde
Bahnhofe vom Kaiser und den Erzherzogen Albrecht und Wil⸗
ulm herziich begrüßt.
Spanien.
M adrad, 27. Juni. Nach hier eingeg ingenen Nachrichten
die unter Don Alfonso stehenden 10,000 Catlisten bei Chelva
rovinz Valenziq) durch ca. 3000 Mann Regierungsstruppen ge⸗
Uugen worden. Zwischen dem General Concha und dem Kar—
cuchef Dorregaray ist wegen Wiedereröffnung der Eisenbahnver—

e v. —WVW

7 Zweibrücken, 39. Juͤm. Am Freilag war der Vor⸗
stand des hiesigen Klosters, Hr. Pfr Hut von Pirmasens, dahier,
um mit dem Hrn. Bürgermeister Frölich Verhandlung zu pflegen
über den Verkauf des Klosters an die Skadt Zweitrüken. Die
Sache fand ihren vorläufigen Abschluß in dex Weise, daß der Hr.
Bürgemeister das Kloster sammt zugehörigen Terrain um den
Preis von 18,000 fl. ankaufte, vordehalllich der Genehmigung
der betr. Stadtrathskommission und des Stadiraths felbst. Dieser
Ankauf hat den Zweck, für den Bau einer Gewerbschule einen
vassenden Platz zu beschaffen. Das Klofter soll in die Stadt ber—
egt werden und der entsprechende Gebäudeerwerb (die Häuser der
DH. Käuffer upd Bähr in der Kalrsstraße) bereits ver sich ge—
zangen sein. 6wvw. 3tg.)

F. Die Eröffnung des Schwurgectichts der Pfalz für das 3.
Quartal 1874 ist auf Montag den 21. Septembet sestgesetzt und
der kgl. Appellationsgerichtsralh Hr. Georg Friedrich Christian
Uebel zum Präsideneen etnannt.

FZweibrücken, 24. Juni: (Schwurgerichts⸗
verhandlungen pro II. Quartal.) (Mittags.) Anklage gegen
Larl Schlößer, 32 Jahre alt, Steinbrecher von Seebach, wegen
Zorperberletzung mit nachgefolgtem Tode, vertheidigt durch den
Rechtskandidaten Dümmiler. Was zunächft das Voreben des Ange⸗
lagten betrifft, so war es kein besonders gutes, denn derselbe
wurde wegen Diebstahls, unzüchtiger Haudlung, Mißhandlung und
Unfugs polizeilich und zuchtpolizeiüch bestraft, auch galt er allge⸗
mein — nach dem bürgerme Keramtlichen Leunmundszeugnisse —
als ein roher, grober, streitsüchtiger Mensch mit dem in See bach
Niemand gerne zu thun hatie. Seit Monal Februar dieses Jahres
bis zur Verübung der That arbeitete er bei dem Steinhauermei—
ster Johnun Voͤrrlinger von Wachenheim. Das Arbeilen im letz⸗
teren Bruche aber sagte dem Ang klagten, weil damil größere
Schwierigkeiten verknüpft waren, durchaus nicht zu und er sPprach
davon, wieder nach Seebach zurrückkehren zu wollen, verbrachte
auch viel Zeit im nahegelegenen Wirthshause. Dort befañd er sich
auch am 13. März, als Dorrlinger in den Steinbruch, Morgens
gegen 10 Uhr, kam. Weil derselbe darin keinen seiner Ärbeter bo
jand, vermuthete er dieselben, wie es auch in Wirklichteit der
Fall, im Wirthshause, wohin er sich alsbald verfügte. Er machte
aun dem Angeklagten und seinem anderen Arbeiter, Namens Klip⸗

zel, Vorwürfe darüber, daß fie, anstatt zu arbeten, ihre dein mig
Trinken verbräcbten. Daraufhin erklärten die Beiden in heftigem
Tone, daß sie zu Wachenzeim keine Steine mehr brechen, sondern
zach Seebach gehen und dorthin das dem Dörrlinger gehörige
Arbeitsgeschirr verbringen würden. Sie b gaben sig auch wirklich
nach dem Steinbruche, wohin sie von Docrlinger, begleitet wurden, und
ingen an, das Geschirr, trotz des Wiederspruches von Dörrlinger, auf einen
Schiebkarren zu laden. Als nun der Angeklagte das Beschirr wegfahren
wollte, suchte Dörrlinger dies zu verhindern, indem er mit einem
isernen Meter gegen den Angeklagten stieß. Letzterer ergriff nun
zine auf dem Schiebkarren liegende Sandschippe und führte damit
inen Hieb nach Dörrlinger, welchen dieser vut dem Meter parirte.
Schnell zog jedcch der Angeklagten zu einem zweiten Hiebe auf

—19—
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        und traf den Dorrlinger so schwer auf den Vorderlopf, daß der
selbe auf dem Platze rücklings zusammenstürzie und das Bewußt
jein verlor. Wie vorstehend angegeben, wurde der Sachverhali
ibereinstimmend von Klippel und von Dörrlinger, Tags nach dem
Vorfalle bei seiner eidlichen Vernehmung durch den k. Untersuch
ungsrichter, geschildert. Auch sprachen ferner für dessen Richtigkeit
die, vom Angeklagten verschiedenen Persoven gegenüber,— auf dem
Rückwege vom Steinbruche nach Seebach, gemachten Aueß:rungen,
sowie verschiedene Umstände, auf die wir noch weiter unten zurück⸗
sommen werden. Sofort nah der That packte der Angeklagte, ohne
fich um den Schwergetroffenen im Mindesten zu kümmern, den
Schiebkarren mit dem Geschirre auf und fuhr gegen Seebach zu,
während Klippel nebst einigen zur Stelle gekommenen Leuten den
Derwundeten aufhoben und in die nahegelegene Wohnung des
Schlaghüters Köhler verbrachten, von wo er gegen Mittag in seint
Wohnung und in arztliche Behandlung gebracht wurde. Trotz der
sorgfältigsten Pflege starb aber Dörrlinger in Folge jener Verletzung
am 16. März des Borgens um 5 Uhr. Der, noch am Tage in
Seebach verhaftete, Angeklagte leugnete, dem Dörrlinger die frag⸗
liche Verlezung beigebracht zu haben, unter Vorbringung offenbar
unwahrer Angaben. Denn seine, in den einzelner Verhören ge⸗
machten Aufstellungen standen sowohl unter einander, als auch 'mit
den Zeugenaussagen, dem ärztlichen Gutachten und anderen Um
tanden, im Widerspruche. Im ersten Verhöre vor dem k. Lande
richter in Dürkheim gab er nämlich an, Dörrlinger habe mit dem
Meter nach Klippel und dann nach ihm schlagen wollen, sei aber
rücklings auf einen Steinhaufen und vermuthlich mit edem Kopfe
in einen spitzen Stein gefallen. Vor dem Uniersuchungsrichter so
dann gab er an, daß er allerdings zu einem Hiebe mit der Schip⸗
pr angesetzt, daß aber in demselben Momente sein Kamerad Klip⸗
el ma einem vbirkenen Stocke dem Dörrlinger eins auf den Kopf
geschlagen habe, so daß decselbe fofort seitswärts mit dem Hinter ·
lopf auf einen spitzen Stein geftürzt sei. Auch in der heutigen
Verhandlung machte er die gleichen Angaben. Wie schon erwähnt,
sprachen die Zeugenaussagen, die Bemerkung des Angeklagten auf
einem Heimwege nach Seebach mehreren Personen gegenüber, bei de⸗
nen er sich seiner That brüstete, sowie endlich insbesondere das ärztlich
Butachten dagegen. Zufolge dieses Gutachtens konnte die Verleßung
FesiDoertlinget inmöalich vo neinem Schlage mit einem Stocke noch

oon einem Fall herrühren, da sie mit einem schweren stumpfen Jisten⸗
mente, wie eineßSchippe herbei gebracht sein mußte. Daß aber wirklichde
ddiliche Streich mit einer Schippe geführt, bestätigt noch die bei
Besichtigung der Oertlichkeiten (des Steinbruchs) sowie der beim
Anhetilagten beschlagnabmten, vom Steinbruche mitgebrachte Schip-⸗
pe. Es zeigse sich nämlich an der fraglichen Schippe und zwar an
dem knorrigen Theile des Holzes, wo das Eisen
restgemacht ist, Fein Stüchchen Rinde frisch abge⸗
prungen. Ein solches Stückhen Ritide wurde aber mit einem
tleinen Büschelchen grauer Haarer an der Stelle aufgefunden, an
velcher Doͤrrlinger aller Voraussetzung nach, niedergeschlagen wurde
Grade die Sielle aber, an welcher die Rinde abgesprungen war,
paßte nach dem Gutachten der Sachverständigen, vollkommen in
das Loch in dem Schädel des Getödteten. Daß Angesichts all
dieser Belastunggmomente die Angaben des Angellaten keinen Glau—
hen sanden, ist leicht erklärlich. Seinem Vertheidiger, der zunächft
die Thäterschaft des Angeklagien bestritt, dann für den Fall, daß
ie Geschworenen diese doch annehmen sollten, Freisprechung wegen
Nothwehr oder straflosen Excesses derselben (wegen Furcht oder Be⸗
türzang) sowie in ungünstigem Falle Annahme mildernder Um-—
tände wegen Reizes und Trunkenheit verlangte, glücke nicht, eine
ẽntlastung seines Klienten herbeizuiüuhren. — Denn der von den
veschworenen „schuldig“ Erklaͤrte wurde vom k. Schwurgerichtshofe
inier, Aberlennung der Ehrenrechte auf 5 Jahre, zu G jähriger
zuchthausstrafe verurtheilt (Schluß der Session.)

— Neustadt, 27. Juni. (Schützenfest. Von gestern Nad/
niitag 3 Uhr bis heute Mittag 1 Uhr warden folgende Becher
Jeschossen: auf sder Feldkehrscheibe:32. Ph. Forster aus Offenbag
38. H. Frosch aus Frankfurt a. M., 84. Val. Hupp aus Offen⸗
ich,.38. M. Boos aus Zweibrücken, 36. H. Fischer aus HMNeustadt,
87. W. kHorn Jaus Ernstweiler; rauf der Standkehrscheibe:
8. Ernst Vrechtel aus Hauau, 119. Fr. Vub aus Reustadt, 20.
Back aus Frankenthal, 21. P. Kühn aus Neustadt, 22. Weber
aus Bruchsal, 23. Ph. Correll aus Neustadt. J

7 In Mannheim verurtheilte am 23. Juni das Schwurge ⸗
icht den flüchtigen Spdarkassenrechner August Perpente von Schwet—
ingen wegen Unterschlagung von 124,274 fl. 7 kr. in contums
eiam zu 10 Jahren Zuchthaus.

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Tageblatt für Saarbrücken und St. Johann.
(Auflage 2800 Exemplare) nebst dem Gratisbeiblatt
Der Bergmannsfreund,
welches jeden Freitag ausgegeben wird

Abonnementspreis: vierteljährlich 1 Thlr. Enel. Postbe
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Saarbrücken, im Juni 1874.
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Bürgerverein.
Mitwoch den 1. Juli 1874,
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1) Aufnahme neue Angemeldeter.
2) Vertheilung der gesammelten Un⸗
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Zt. Ingbert, den 27. Juni 1874
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        v S 2535525 r * 21 2 8 2* —D— 5
35 53 3555353538 333 3382838352 55888 23
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552 2 ——— 528 a8 25 5858— — —35 552
52 55 2 —— 7 8 8 85538 32 323 682
55 53 553 5 3 55353 5 s5 29 8 ;:85 82888
22? — 8383222r — — ——A IS3 223
52 52322 * 255 8 23 2572 — 32
553 555353 43 35354—33 35283388
2 * 22 * 5* —23 * — s 2* 22 *
2 5 232 — 2 272 5 — 28 —
5 3333353833— 33257 5 —A —
2 2 — 2 2 2— * Ec“E * * —2352
—— — — 2. 5 —357 —X 7 5323 0835*
52335353 ——5 58—37? 3374388 ?
—— 23387 552537 2387
—z5358.03 22 —“ 23 —* 5 — — 23532353-5338
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23223525 3338383 3 355 22 —s5 355355353 364
528 87 55 2—33255 753 255 6383 — 3 E87 8328
—555 5— — 28 2222 5 52—53 —8* .5S—52 8 * * 5858
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385 38352 A A »333 2 553 3535 755
——— 57 2—3 — — 822 3 — 58 3888*
—2.2—5 5 222 —— — 2 2 532 — — *2 ——
— 83
—— — — 33 33 33333* —33—353 —3823
— *88 5 ——— 3 — — ——— 63538783
*5222 —— — 863 8 8 2 8 * —— 22532220
3335235—333 532585* z5 335323353
33833333 3 333333033
— — B &amp; s c 866 3838 8 5 — ——
* — — — ——

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53233838833S58 833
—— 5 —2 5*
3333833*87 35353338— — 5522
3553337 3535378535 ——— 8E5 582 2
7. 625375 ẽ 320 3 3833833 37 8—22 —
35 2333558 5237256860 — — — —— 253233
337 3333358255 —— 37533 35385 55 2* *35352*
3833833322 232 333833335*835 8663 2 ——
22* —2 3 32 — 2855 5 2 — 8 —
— 32* z335,32 278 55558 — —
3 22 — 2 — 32 — 8 535 3838 *585—5
— — 2 255 —E 552— — 22 353852
3 553852 — 7 3355 353275
c 2 225 8 — * — —*
8333353 33388338 87 zf 2. 355 33 3385653
23533353383 55582388 —— —— 8232 — 13 5537 2655332
354 SS0— — 85 s580* 72 2535533 5 53555
38885388833* 2 2283 Ek 2536 —— 58
2 *5* * — 8 2 3 —
8 228 2538 355835 333*
3333333332235 z55s333538363 2353 25* 35 5533348
553777322335 3 — ——————
2 4 xc 7 — 2 — * 3 *
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555 OS S 533 3353233378
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5725 —c4 * 528 —5338 — ** —— 7 2 25 2 8* —
5 58 c 28* D755 58 ẽ 72* 257* 22358
2 —5 —35 —8ESS —c 225*8 57 —A———— — * 3
——223 535— 32.3 — 22 z255 —A —E—
33237335333 —— —— — A——
3333335* — ——— 3733357 —— 58322 35585322
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— —23582 5533653323
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222833535228 53353553—35338335 55833353358555258 256
7—33 3 338 63 538
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2 2 25 2 2 2 —A —— — 222 2 2 2—
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7 s23 — 2335333835533 —— 2838*
3235538355 — 58 5555857553853 553
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2 38 32 —5z83 5535 — 522 *55 32 5E —Ax
55752535355 82 55 3 3—38388 7233 27
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5233333535383 253 53228283 —A— 55I—33 53325 —38
5—7255—385 23 538 5527 553 3— — —3383 5* 322 532
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—— — 55 65— —53533 25885*7
2535— 23835233—2372 — 332352 7 232383
* 7
322523238 533259 — 3 135352428
35355—33835333 z 2 3— 3——33332388
535353— —575383 3 3333333333 —33387
2 5238* 35 —5 * — —— 5 2 7 — 25
24 3 525 —* —A — 33533323333333 33
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        228
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288 22583257 —* 27* 2c 3 23 2 7 — — — 253. 2525
* ——— 25 533 — * 5356 2325
358 — *8* — 17358353833 — 33 * 32 233
53783 *5S88 552783 73 233233 52333 —
2*8.7 2 — 3* 23 Ss 7 — 583333 — — 28
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234583 28 — 5 * —A 73538
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C 155* 35 8333938*
. 22235 5 53532333
. 52** — 25585 583
3*4 253 —— 53.
* * 3222*
22. 23637* 232353
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        Sl. Ingberler Anzeiger.

der St. Indet er Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltunssblait, mit der Dienstaqs⸗ Donnerstags⸗ und Sonntag
Kummer erscheint vb henttin vexin al: Din⸗staig Doane ratag, Sams tag unsß Sonnatag. Asonnementsbreis pierteliährig 42 Arzt. oder
— 12 Silberar. Anzeigen verden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zejle Blattichrift oder deren Raum berechnet,
Donnerstag, den 2. Juli.

1874

Deutsches Reich, w bestrafen, eweil fie sich deigehen ließen, eine Verbindung nach
2Munschen, 29. Juni. Das „Südd. Corresp. Vureau“ Studentenmanier zu schließen. ——
meldetz Die von der“ Pateiotenpartei abgegebene Mißtraueuser · Würde die Ueberwachung der Jugend in“ den Familien und
lärung hat keine Ministerkrisis“ herporgerufen, Dagegen ist eine durch die Kost⸗ und Mithgeber eine strammere sein; würde die
arisis im Patriotenkluh ausgebrochen. Abg. Frehtag will seine Stelle Jugend mehr an Entsagung zewöhut⸗-und hinsichtich ihrer vermeint⸗
als Vorsland des Klubg niedeclegen, mehrere Klubmitglieder treten aus. lichen Berechtigungen, ihrer Unterhaltungen und. Genüsse ernstlicher in
Bezxlin, 830. Juni. Der, Redacteur der Germania,“ die Schranken verwiesen, die ihrem Alter zustehen; würden nicht
Najute hot heute Rachmittags die ihm zuerkannte zweimonatliche selbst Eltern hier und da so verblendet sein, mit eitlem Wohlgefallen
Gesängnißsirafe in Plötzensee ingetreten. das pseudo⸗burschikose Thun und Treiben ihrer theuren Herren

Ful d aß 39. Juni. Gestern giagen Vermittelungsvorschläge Söhne mit anzusehen: wahrlich, die Schulen koͤnnten mehr Leisten;
von hier nach Berlin ab. Von der Antwort auf dieselben wird die Jünglinge würden mit größerem geistigen und sit: lichen Ge⸗
q abhangen, ob der bischöfliche Hirtenbrief erlassen wird (Pf. K.) winne in's Lebes treten, und den Lehrcollegien wären sol hde Radi⸗

J Oesterreich. calcuren erspaxt.

Wien, 80. Juni. Bei dem gestrigen Galadiner zu Ehren Anh vorletzten Mittwoch wurden. zwei. an einander⸗
det Großfürsten Constantin Nilolajewitsch brachte der Kaiser einen gefesseite Bürschchen durch einen Gensdarmen durch Diedesfeld ge—
Toast aus „auf das Wohl feines. theuren Freundes den Kaisers jührt, Dem Vernehen nach waren dieselben in der kBefsserungs⸗
Alexander, auf das Wohl der tapfern russischen e Armes und der auflact zu Speher durchgebrochen, üher das Dach der
tussischen Flotte uad ihres Groß⸗Aomirals Der Großfürst dankte Anstalt entflohen, haben auf ihrer“ Flucht in Altdors Diebereien
und erwiederte die Glückwünsche Namens des russischen Kaisers, egangen, wurden dann in Maitkammer aufgegriffen und nach
der russischen Armee, und des Georgsordens, und schloß: Gott Speyer zurückgeschaft.
hüthe und erhalt Ew. Majestät und Ihre treue Armee! „Der . Mannheim. Das großh. Fräulein-Institut dahier wurde
broßfürst reist heute nach Warschau ab. wegen einer unter den Zöglingen desselben ausgebrochenen Krank⸗

Spanien. Jeit (sog. Veitetanz) auf einige Wochen geschlossen.

Bayonne, 29. Juli. Nach Berichten über die 7 Strike der Metallschlägergehilfen in Nürnberg; ße wollen
lmbpfe bei Ekella warfen die Regierungstruppen am Donnerstag die von den Meistern wegen der schlechten Geschäftslage beabsichtigte
und Freitag die Carlisten aus den ersten Linien hinauß. Der dohnherabsetzung sich nicht gefallen lassen. —
nechte Flügel versuchte Sonnabend die Erstürmung der die Stadt 7Starnberg, 28. Juni. Gestern kam Minister v. Lußg
istella beherrschenden Höhen, wurde aber in Unordnung zurücge: zum Besuche seiner Familie nach Pöcking; am Abend erhielt se ine
ntrfen. Di Flucht wurde eine allgemeine, als General Concha Bemahlin ein schönes großes Bouquet vom Koͤrig zum Geschenk.
dotlich verwundet fiel. Die Artellerie deckte den Rückzug der Di— F Wie das „Frankf. Journ.“ erfährt, wird Professor Gneist,
iston Echague gegea den hierauf erfolgten allgemeinen Angriff der velcher demnächst nach Washington reist, waährend seines dortigen
larlisten. Während der Nacht wurden sämmrliche Geschütze zurüuck Aufenthaltes Gast des Präsidenten Grant fein. Profefsor Gneist
tzogen, die Trains bereits am Sonnabend nach Tafalla dirigirt. vill in den Staatsarchiven der nordamerikanische Union Siudien
die Verluste der Regierungstruppen werden anf 4000 Mann ge⸗ u einer Vefassungsgeschichte der Vereinigtea Staaten machen. F
hätzt, die der Carlisten dleichfalls als bedeutend angegeben. — Ein quittanischer Bauer) namens Liebenan fährt dieser
die Regierungsarmee ist jeht bei Tafalla, öͤstlich von Estella, jon- Tage auf der preußischen Ostbahn nach Elbing, als pldtzlich der
entrirt. Ein neues republikanisches Armeecorps ist bei Alaca auf· Zug vor einer Station hält und der Schaffner die Wagenlhüt mit
estellt. den Worten aufreißt: „Liebenau, aussteigen.“ Der Bauer Liebe—

nau thut wie ihm befohlen wird, nimmt auf einer Bank Platz
und der Zug fäbrt ab. „Ist das schon Eloing ?“ fragt der Mann
endlich einen Bahnbeamten, als der Bahunhof allmählich leer wird.
— ZIJ bewahre,“ erwiedert der Beamte, der Zug, welcher eben
abging, fährt aber hin. Wollten Sie mitfahren ?28 — „Ja frei⸗
ich,“ entgegnete der Bauer, „ich habe ja ein Billet bis Elbing.“
— Wuarum sind Sie denn ausgestiegen 7?* fragte der Beamte. —
„Nun der Conducteur rief: ich solle aussteigen; ich heiße Liebenau
ind ich hab' deutlich gehört, wie er meinen Namen nannte.“ —
Der Beamte brach mit diesen Worten in ein helles Laden aus,
enn die Station hieß Lieberau und diese halte der, Schaffner
Abstverstänzlich nur gemeint. Sechs Stunden später dampfie der
Bauer nach Elbing, uad als er spaͤter in sein heimathliches Dorf
jeimkehrte, erzählte er sein Abenteuer; worauf ein schlauerer Nach⸗
»ar, der Maurer Brandt, sich über ihn lustig machte Aergerlich
ief der Gefrugte: „Hät de Conducteur geroope: Maurer Brand
atstiege, Du wärst oof ufstien⸗

Vermischtes.

.Am 20. Juni, Vormittags, wurde das noch nicht 114
Jdahr alte Söhnchen des Bahnme'sters O. aus Blieskastel durch
den von Rohrbach kommenden Güterzug Nr. 808 unmutelbar bor
det etwa ernenen Kilometer vom Bahnhof Bliesbrücken entfernt ge
egenen ellerlichen Wohnung sp überfahien, daß der Koͤrper ent⸗
wei geschnitten sowie ein Kermchen gebrochen wurde und augenblick⸗
itder Tod erfolgen mußte.

fFuür den diesjährigen, am 10. und 11. Juli in Landau
cottindenden Verbandstag der pfälzishen Genossenschoften ist fol⸗
eude vorläufige Tagesordnung aufhestellt worden: I1. Bericht des
rbandsdiretlors 2. Berichte aus den einzelnen Vexreinen, insbe—
ondere auch über die Steuerfrage; 8. die Raifeisenschen Vereine
and. der Versuch, solchen in der Pfalz Eingang zu verichaffen; 4. Prü⸗
ung und VBenehmigung der Verbandsrechnung; 5. Wahl des Ortes
den nächsten Verbaͤndstag; 6. Wahl des Verbandedirektors; 7.
Aibl der Abgeordneten zum allgemeinen Verbandstag in Iremen.
ir Sonntag, den 12. Juli ist ein großer Ausflug nach dem
Anbocher Schloß beabfichligt.

ISpeyer, 80. Juni. Der „Sp. Anz.“ meldet: Seine
Aegestt der König haben auch in diesem Jahre wieder dem kgl.
AAaatsrath und Regierungspräsidenten der Pfalz, Herrn von Braun,
dessen gestrigem Namenstag ein in den schmeichelhaftefsten Aus—

anen verfaßtes Glückwurschtelegramm übersendet und ihn dabei
n Neue der Fortdauer seines vollsten Koniglichen Vertrauens
richett.

Kaiserslautern, 80.

Fewerbschule sah sich veranlaßt,
ties zu demittiren ung 12 64646

— —u—sßnachrucht.
Der Gerichtsvollziehercandidat Georg Bo hemann von Zwei⸗
zrücken wurde zum Gerichtsvollzieher am kaileri. Landgerichte Saar-
gemünd ernannt.
Wichtig für Viele!

In alsen Branchen, insbdesondere aber bei Bezug der allge-
meinen beliebten Original⸗Loose rechtfertigt sich das Ver⸗
ftrauen einerseits durch anerkannte Solidität der Firma, andererseits
durch den sich hieraus ergebenden enormen Absaß.

„„. Bon ganz besonderem Glücke begünstigt und durch Pünktlich⸗
keit und Reellität bekannt, wird die Firma Adolph Haazs in
Hamburg Jedermann besonders u. angelegentlichst emüfollen

Juri. Der Lehrerrath der
jünf Schüler des obersten
Androhung der Entlassung
        <pb n="416" />
        Herzoglich Braunschw.-Lüneb. Landes - Lotterie
Jarantirt von der Herzogl. Braunschw.-Landes-Regierung.
CA, Ooob Loose. — A3, 500 Gewinne.
Höchstet Gewinn Im —5 — Fallz?—
150,000 Thaler J
1Prämie * 100,000. Gewinne 50,000, 25,000, 20,000, 2 a 15,000,
la 12,000, 6a 10,000, 1 8000, 2 a 6000, 1a 6000, 22 4 4000, 2 2
3000, 16 2600, 34 2 2000, 42 4 1500, 256 a 1000 ꝛc. ꝛc. werden in
wenigen Monaten entschieden. —W
»gZiehung: 23. und 24. dieses Mts.
wozu *
anze Original Loose a 7. Guldensẽß —
al be — 343, *
piertell e
jegen Nachnahme oder Postein zahlung —V
Amtliche Pläne. — Amtliche Listen. Gewinnauszahlungen unter Garantie
des Staates.
Aufträge nimmt entgegen der 3*3 8
Haupt Eollecteur der Herzogl. Braunsch. Landes ·Looterie
Gustav Scarzaschild.
J— in Hamburq.
Manunersteine
zu billigen Preisen bat zu verkaufen
OM. XAct. aufm Höschen. —

Einladung
zur Vetheiligung an den GewinnZiehnu⸗
gen der großen vom Staate Hamburg
zenehmigten und garantirten

g — *

Geldverloosung.
Der Frößte Gewinn beträgt im hlücklichsten Fall

— J

oder: ——

Die Haupipreise betragen:
Mark 200,000 100000, 78,000
30,000, 40,000 2230, 000, 28000
3420,000, 32 15,006, bai 2, 000,
124 10,000 ꝛe. ꝛc.

Im Ganzen werden durch noch sechs Ver—
lobsungen 33, 800 Gewinne gezogen, welche
dlanmaßig innerhalb einiger Monate zur Ent⸗
cheidung kommen. 38

Gegen Einfsendung des Betrages oder un⸗—
ser Postnachnahme versende ich „Original-
Loose“ für die zweite Klasse, welche amtlich
lanmäßigz festgestellt

schon den 15. und 16. Juli
1874
tattfiudet, zu folgenden festen Preisen:

Ein ganzes Original⸗-Loos zu jl. 7.
— Ein halbes Original⸗-Loos zu fl.
3. 830. — Ein viertel Original⸗Loos
1. 1. 45. S. W. unter Zusicherung promp-
ester Bedienung⸗

Jeder Theilnehmer Lekommt von mir die
nit dem amtlichen Wappen versehenen
Original Loose selbst in Händen und ga⸗
eantirt der Staat Hauburg die Ge⸗
vinne.

Der amtliche Original-Plan wird jeder
Bestellung gratis beigefügt und den Juteressen-
ten nach gesehener Ziehung die Gewinngelder
iebst amtlicher Liste prompt zugesandt.
Durch das Vertrauen, welche sich diese
doose so rasch erworben haben, erwarte ich be⸗
deatende Aufträge, solche werden bis zu den
kleinsten Bestellungen selbst nach den entfernte-
sten Gegenden prompt und verschwiegen aus—
geführt.

Man beliebe sich baldigst und direkt zu
wenden an

77

— *
J — — * * * 3
Colporteure
werden für neue Werke mit noch
nie dagewesenen Prämien gegen
—0
Anerbieten werden erbeten durch
durch die Süd de usche An—
nocen-Erpedit i o n Mün—
ch ein, Perusagasse 2.1

Wohnungsveränderung.

Ich setze meine verehrl. Kunden

ind Gönner andurch in Kenntniß, daß

ich jetzt in meinem Hause neben Cafs
Grewenig wohne.
Beter Brill, Seiler.

Zu verpachten unsere Wiese

hinter der Kirche. gowie eine Stegwiese

unterhalb des Bahndammes.

6Gebr. Dörr.
—
hische
n0
myfiebtt

4. TCimle.
Frucht⸗ Brod⸗, Fleisch ꝛe. Preise
Stad! Zweibrücken d. 2. Ju li.
We zen 8 fl. 55 kr. Korn 6 fl. 49 kr.
Herste Zreihige — fl. — kr., Gerste vier⸗
eihige — fli — kr. Spelz — fl. — kr.,
Spelzkern — fl.—“tir., Dinkel — fI. —
r., Mischfrun — fl. —akr., Hafer 6 fl.
27tr., Kartoffeln 2fl LO tr. Heu 2fl.
ldtr Strot 1nfl. 30 li. per' Zenfner“
Weibbrod . 13 Kilogr. 24 fkr., Kornbrod
3 Kilogr. 33 kr. ditio 2 Kilear. 22 tr.a?
ANilogr. 311 kr., Gemischibrod 8 Klogr.
40 kr.,l Paar Weck 90 Gramm 2 tr.
Riadfle:jsch 1AQual. 22 ir. 2. Quat.2Otkt.
Zelbfleiick 16 tr., Hammeiileicht 22 tr.,
S dpeitafleich 2 kr. dr. Pido. Butter 40tr.
Pinnud.

S
Staatsesfeeten Handlung in
SHamburg.
zFür das mir bisher in so reichem Maaße
sewiesene Vertrauen sage ich meinen
Interessenten den besten Dank.

— — — — — — — —
Hican als Beilage Allgerneiner
Aiaceig er fiar das Königreieh
BRaAvVerrz X509

a
e à PPäÇσα
*
—— 1 —VE

Aaupt· Gowinn ey. Clucks Die Gevta
6d, 000 Moark orne
b Deutsche An- garantirt
Zeiens-Währung. 20igo. der Staat.
F 6 — ⸗ —
Einladung zur Bethoiligung an die
GovinnOhamcen
der vom Stante Hamburg ga.
rantirten grossen Gold- Lotierie
imn welcher i er
Milliononm 800, 000
Mqcqule sicher gewonnen wer.
denm müssen.

Die Gewinne dieser vortheilhaften
Geld- Lorteris, wolche plangemãss nur
76,500 Loose enthalt, sind folgende:
nämlich 1 Gewinn event. 360,000
Mark Neue Deutoche Reichswahrung
oder 120,000 Thaler Pr. Ort,
speciell Mark Crt. 200,000, 100, 000
75,000, 50,000, 40,000, 2 mal
30,000, 25,000, 3 mal 20,000,
3 mal 15,000, 5 mal 12,000, 13
mal 10,000, 11 mal 8000, 11 mal
6000, 28 mal 56000, 2 mal 4000,
56 mal 3000, 152 mal 2000, 369
mal 1500, 1200 &amp; 1000, 16
500, 300 6 200, 17708 mal 110,
&amp; 100, 20322 mal 50, 40, 20
15, 10 &amp; 5 Mark unct Kommey
solche in wenigen Monaten in 6 Ab
theilungen zur sichern Entscheidung

Die 2weite Gewinn-Ziehung ist amt-
lieh auf den —

15. umnd 16. Julĩ d. J.
tostgostellt, und Kostet hierzu
dasganze Origin. Loos nur 2 Thl
as Hhalbhe do. „1 Thlr
das viertel do. 15 Sgr.
und werden diess vom Sta'ate ge
antirten Original-Loos—
Koine verbotene Promesen) gegen fran
kirte Pinsendung des Betre
ges oder gegen Postvorschuss selba
nach den entferntesten Gegenden vo
mir vorsandt.

Jeder der Betheiligten erhält vo
mir nehen seinem Original-Loos auc
den mit dem Saatswappen versehen
Original-Plan gratis und nach statt
gehabter Ziehung s ofort die am
liche Ziehungslisto unaufgeforder
zugesandt.

Dio Auszahlung und Voersendun

dor Gewinngelder

erfolgt von mir direct an die Intere⸗

zenten promt und unter strengste
verschwiegen heit ⸗
S Jede BestellIung vam
man eéinfach auf eine Posteip
zahlungskartée machen.

Manwende sichb daher u
denMaufträgen voertranepe
vo Uan
Samuel Hecklcher geur

Banquier u. Meohsel-Comptoir ir

III.

Kaiserslautrn, 30 Juni (Fruch⸗
ittelpreis. Weizen 8 fl. 42 kr. Korr
6 fl. 40 kt., Spelzkern — fl. —tir.
Spelz 6 fl. Zekr. Gerste 6 fl. 281
Hafer 6efl. 13 kr. Erbsen — fl— kr
icken — fl. — kr. Linsen — il. — kr
Kleesamen — fl. — kr. — Hornbro
opfd. 33 kr. Gemischtbrod 3 Pfd. 22*
Weißbrod 2 Psid. 21kt. Heu —“
f. Glenen —Aff —ftr. Stron— —*

—————
        <pb n="417" />
        —22 * 3 28 2m a9 222 u 2 4 J3 8v— *
533533355555353 z2335 583833 35323
—*8* * * *
8 83333555 8 5*3
5*—3 3228* 3 73383
— 33 z255 3383 3—3 55838
32538333 3 33* 5335 0388 5785
583756——227558 553 325 38538338
—38 —z285833 —3—8383 8243* 32 —553—234
3 38 — 535 7z3533283332
—z322 5* 33 — 2*
—323 33335 —3 3 333378382
— 3 33 —3533333835
2235 2853 253532 * 1 * 5 ——522 222 5
— — 3 33383 5
226 — 27 5 —A 82 B* — 3 8852 3 28223 58
——8353225—538 36 * 33——83233232335
— 1232 — — 23 — —2382 ——
5*5 30 53* —— *42 S6 F 535 8* 23238353
— 322—— — 385 528* 3. — — —.. 2 3 3 3 5—33 558
—75 —3335—3 —— . 553 ß 338 5 3353
— ———— — —— 8 238* — ———— —385
s— ——23 — —232 —35 2 — 33325 28 2 355—53333353 — 38
——8322* 2252 28222 —E — 55 SBREIEBRRTS ——
—22 32 * 8 * —53. 852 ct 2.. 8 5 5325
33 3 3 38
* —— n h 8 ã 2* — 8 — * 7
33 38 3283 333 —3333835835—3—6
* —328— —— * 5228 2 8822 MA R. —— 585 —228 * 525326*
2222 22 2 — 3 26—6 —338* *
* 27532 — — 5* * * 2 * *25. — SA 225 5*8
—55333— 55333535 35 z338 2363 333333*
— — —— — 258 —R— 52832387
9— — — 2 — — J — — — —, — — — J
——3224
7532238 —
553655355333 3 32
5 328 33 3333 —z33—z 353853 523 6
25 2383 53 3333 537 83 5523 —38—838 223 35335 32
3533 38 3*33833
55 35857 * 282 33383252255 33* 23 —
*3 285752 ——2 537 —* 98 —A —8*8 — 53— 2274
328338 252232 ———— 332332 A—— ————
77 333236
*2 E 3 „— 3878 — —Z 5533 — *2 359 — 5* 55—2538
33553355 —1353 —z5385 —350582 —353 5 2432*5 — O 28
35833—323— 53— 28325 —350 5 3337 20538 38235 —
* O 2 * 823383 728 23 35 —D —2258. — 8 2 * — 3552 3
49325637 — — ——353—* —255 33
* ——— 2315536 5538 27 535* 6 2 535255*
55 353235355 „27 A— 722 75 25 —52233S —
585246253 2385 353 35555352 523* —A —
86383 33
—— 8 — 2 55222 62982 —30 8223 5*2 33235
—XA 2 531 —»5 385332 — — 232*85 —
353335 —755535353 —— —I — — 32238 32832 ——
338 3583 —E —
—A 332535 — 28887 53 33533 ———36352323
5225 8 — —— 533832833 — 5* 22232
JJ
* 3. 53*6 892 —2 * 32.3 8*5 3 35 523575 2
355 483386 s 23*233325——833 5582 353 —s5337
322 —— ———— 5555— 25355332 533335338
— — 35 332335535 5283 338355 53537332323
226535 — — „55537 2 253535
85 ——33 5 —A 455
3 ———
— EESASOS 53553 3353 —523 8558 55 —2 5273322385
G — 55 — 2825 2358
22 2 3
J ESFABEMGAàH S

*2 2385
—— 155
S *
—* 22
* *
* 2 2*
27 5
— ;IMäA
75
—3

*
—
*
*2

8Sap
v 2
85525
535—58 2
—135835 3.3
2s835335385 2578
— 35262 383533 ss372 *
AX 3 258* —— *
5352385 33 2 25 2223
555 528 38 6
3552555 55 3 33* ——— —
33233555 ——
37 z255353 —358* — F 238
— 25333 * 25535 53 —— 5*58 23
223 326335* 8 J
55 2 * 222 — —A —A —
F 78* 3333 * —A 2 32 2338 5 —
335823 33338 — —— 3326238335 —A———
533 53533575 325 — 22 38 O 2555 3
ß9 — 2555* 82*
9 3333 23 555 233285322 52 S * 5
3 ——— * ——— 25 5573523 *59 5*
535533335 5 — 3857
338335338 2 * S —* ———— —* 8
— — —
—— 17338 —— — 2588 335362
—A ——— 5292 55* * 357 — 58 58
—2 332 53 *5 38 27 2225 52 75
53z23422 ñ25535* 3285 325— —A— 5357
353333 2388 68 —— — — 2328 22358 8 22
235853 3 238378 333683 3233
2*3 8 22*5 5— 880 2335355 — 5252
F— 22 — 255 3* * —* — 5525
———— 73 2525 —333*x* * 25335 ——
—— 5235538 — 83 23 — 5338 ss5333
s 3 —— ——— 28 32535 5* 323
5 — ———— 2 2255 7288 ——— — — 38 53323 5
5 ã 55 83 — — * *
14 —
3 235 ——3332 7 2533253 5 — *
2 * * 34 — *
2571373374 —X *3 2
* 3 * 77 *
255 33377 J —
1238 327 *
288 35353
58335
———

*

529 7 58 258225
323— 235 —5555337
F —— 12 * 5528325
832 — 2 — — * 2 2922—
————— J 24252 25—28
0 225838 * 3 i 358* 5 355535 7 7 *
— — 2.5 2— 3 2* 2* 8 z2 —z2353
55 5 —2322 28252 — ——35
5 * 2.8 * 55 —25 2 ——
2325 322 3. 2583*58 22323 E
15533358 *5 —238*8 2 33 —5 335 555233
— —— 50 —222 —2322 32355 m582z3
— 202 32* 25 —z3 —32——353535 — *
z33555335—338335 — 3385337 238355353788325 5
33 3 — — —— 5553*825
2 22 — — — —85— 8 F
——— ——— 5 D — 2 — *
A — — 7
7 3833333 555 — ———
8 z22332323 — — 5B2320 2 — — 2 5555 —— 35335 2
— 582 — 752. 5 35,2 55 82724 28330 D — 3
3 533 —55—5325 253832 33352 s5—— 7S 525823 535
—285355 2253585 —O 8 *525—55 3
—5353533533732375333 5355327—2—365 288735
—— 2 —A ——— S Q2B22 — —A 8 55 — —A 25 *— 9
* * — 2 * s*
2 6 352 353738533335335388
223325* — 5333223238 —J2535322* 55 —V— *MN
—A — — — 28 —8 ———— 25 237 —x8s3—23
— — — 5* 5 2222* —5*— — 5 3 O — 5
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J — 72585 — 3 222 — 5* D 2 — 25 22 —— —
2 —8322525 2380** —— * 2532 355233325* 223 2
5— 15272 25253 22 — 3 355 28
* —35 2 255 —533353355 — * — — ——
—V——— 333 3*
22 S ⏑—— —2 x * e c 23282335 357 *8 53354
78 —
        <pb n="418" />
        *3 * —— 2 22 * — —* — 8* 27 — —.
v 5575 5923 3. 533 —38 63333. 587*
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5 3* 75 6025 — 2u — 3 * 23—75283. 253532
A —A — ——— 723332,33*
LD3 853 38 32 —67
* * F 8 — 2 2 8 2* 2 — —A—
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* —A —* 52232 — D 5 — 2 2 3 22322— 2.8
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—*2*8 — * 2* —— —8 — * 722
555338 13 32 2— — 585
*8 8 —* — 453— »** 8 — * *55* * 3
* 3 S 3— —3—333833
2 ** 725 — 1 F * 2 * —* 8.
— 3 833 33 —27—393 833
135——23 252 85 21 22 62 s8338 —A —3
23*75 2822 — 75 * ——— 2358 5
20 1333 3 2528 7 5. 22533—2——2 3328 5
23 8 z23 2 —— 3 2*5 *22* *
2* 2533 273.* 55 2235233 me 28
35. F333353 — 38 23—2 *3537 —5383*—6838 S6
.5533835 2 — — ——— ———
— ẽ 552 27 235* — — *27 3 *
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* * 22 —A 2535343 S * —A
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38 7 25335375 533333383— 2 *8* 8
—223*3 335232 3857 ——— S5
* 325838 3338 533 2335
* I83 557 — 3238
2 *z35* 2* —A— — 22 2 *5 —— —— 72*
* cz. 5 — 2 — 272*8 * 55 A22 222
5c5 * 22 —E *3 2,1 2 2 53*23
— z 332 73 3 38 32 *831 —A
—— 5553 233083 25253223 822735 3285
1* — F J 2* —
3 2—32*33 8 233233228 38335323758 —X
35* 5838332. 33 2233 23 24
5 5— 335 ——— 8 —A—— 25335. 5 S 5*
225 83233353 5z*55 33333 5—825 535. 35 G
— 52533 — — 3 * 2 S. 2 75.* 3 S 2 2
227 — 28* —812 — — 2266 3 213. 833*7353 ——
——— J — 4. — *2 — 572. 4 —— —
5 27 2 35 2 —A — * 2A 3. 2. 3. — * 32 28 38
32835*35 2233 *85835* —— —— 58 2237 »33
8 27 3. — 2* — * —3 — 252 22 2— *
— 2. 3 35 2328 538* 52 7 325 258 25325328587 2
A 52 5 * —2 — — 7 * * ——— —AÆXX
— 2 2 —— —— — 81 823 2 222 2 3 7 —
0 833 5* *3 — 22 — ——— — — — E F S R
8335* 292. 533 7535333 —8 883. 5282
*—35 S152 723 5*838 285 26 38233 — 2 —
3 58* 5 2*3 * . * 2 . *8* — 855 5 2 85
222 338.* D. 23 3 2227 8S.5 — 2237 8*
2* — —F 2 * * — —2 2.*— X
* 228 —377 *8 2 32255— *
2 —A— 3 —22323 —A — * — —— —
333335 33 3 3 *2 577
755 2 * 557 5322 — ——— 2. 28
33 32386 *5 2533.-3258 3333353333
32 32 5.8 58 — — 282335 33335 5
* —225 —— * — 25682 — —
3558 —;
— — * —A —
33 35558 21*
—A

SEG
22 —A 2
* 2272
——
5272232 — 2. 8 538 352328
—
*5233 ? 23— 533 25 — 83 —
532353 2. 8 2* —A 2 32. 35
— 33 — 5* 5332
772.2 —23237 8 55525288 *5
2 — 2 * —
53278* — * — 22—2
8 —28250 — 82538*
— 5533328
5 S2 * 223 — — *
53835375 2 .538* 532323 33
*
— **3482 —X —— 2*
7888 —A »2228*
1233338653 *835835
5262 82B88 25 *235
5253583 2333835
R — M— S 8 —
— 52372 — 3 * —— x
287 5 5 38 2
328* —35 7* S323 2 27*
F LGz 2 c 55353273
2282 x— 2 —
3 23 38 22
* 2* J2* ub 55* — —5
372
28 — . *
—— 5z23 5235338
3 75 58 *
2755838 228 335753855
3 — 322 —A
2 — 72 88 —A — — 57 8
373
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— . 8: 333333
* — — — —2 326 5 *. — 2
* 22 93 ꝛ — .
*
—A— 52. 228 s3388 12323229
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52 33 —— 5352825 33 2 2* 532 2
5 23833 2233335 2 2*2332383
2336823 383 323 , 233 * 5 27 —
33 8333. 23 5723836 —— — 5* —XX
2153383328 5 255 5322805 23 336
—ã— — — — 8 2 —339825* 3
—8 38 35 233 335852 22232.38 25335 —* —n—
—* 32357 —— — —2 25. * — 78
268 322 355 223245* 2 25535
*2.8 3.35 2 83 S — 2 M 2 97 5232
* —— 2538 2223 22322. 2 5
5225*
——A — — w * 23 * 5
382 333533
8 * — 3 —2
2 — — 2 —— * 8 —
A 5253 S2 28535352 5333325* 537
325 : 8 38 663 33 a 2 —— 2222323
* 5335 s22332 3.52373 2233 532
283338 22525 72 2320 5222 —I 8
— 73.7* * — 2 3 —— — 28 —A
223232 2332
3553885*8 A 2323833 35 33823
555353 3837 85 8 233
———— J 53288
Beæ . 558 233283723 23589523 525358
23 — S2 * 77 2 8 *53
J *353 85335
158* 275 —A — — — 5 5.
8 7332* 3 553 — J55 —2325
223 223 22 — — 2. 2 8 * 22538
535 — S * * 3283 552 2 32
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        Hl. Ingberler Z(nzeiger.
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da Stn Dn- deaa bet Anze jgat Gind dat mit dem Davotblata derbundene neterdaltutssblatt, mit der Pienstagt-,¶ Dounerstag - and Soantag
Zummer ericheint wöchentli d vieremn ale Dien ata g, Denrnexrstach Samstag und Sonntag. Abannementspreis vierteljähtig 42 Krar. eder

1 Subctar, Anreigen werden miit 4 Ærar. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Kaum berechne.
4 105. I ι_ α 7 Samstag, den A. Juli. 9 — 45 —— 9— 1874
eit 2. u α ιιν “
Deutsches Reich.. α αν

43 re e6
München, 1 Juli.Die Kammet der Neid srathe verwies
die Gesetzentwürfe über den Eisenbahnbaumehrbedars, die Ausdeh⸗
zung der Ostbahnen und den v. Millerschen Antrag wegen Her⸗
clong eines Akademiegebäudes an den Ausschuß. Der Praͤsiden
Hraf Stauffenberg aͤußerte betreffs des letzten Antrages, daß aus
den Ariegsentschädigungsgeldern bvor Allem die Ansprüche der Armet
zefriedigt werden müßten und erst, wenr elwas übrig bleibe, für ge⸗
neinschaftliche Zwede Verwendungen gemocht werden koönnten ·

In der Specialdebatte über Cultusetat beantragt bei der Po
uon Oberster Schulrath“ Trillet (patt.) statt der vom Ausschuf
antragten 4,600 fl. nur 400 fl. zu bewilligen. Nach langer
Debatke wurde die Pofition nach dem Ausschußantrag mit 77
gegen 78 Stimmen angenommen.“ Vor Schluß der Sitzung frag
Schuttinger (der neue Clubprasident der Patrioten“) den Mi
nister d. Lutz im Interesie der Ehre der „patrot.“ Fraction, wer
ser geheime Club-Berichterstalter sei. Minister v. Lutz sagte, er
jalte fich nicht fur verpflichtet, denselben zu nennen. Abg. Radspie
er erbat sich dann eine Erklärung, ob, wie eine Zeitung behauptei
habe, es der Abg. v. Willer sei. Lutz anwortete, nur aus
iichtung fur Herrn v. Miller erlläre er, daß ihm diefer nicht das
Veringste mitgetheilt habe.

tün Hen. Der Konig hat zugesagt, zum Sängecfest
sierher zu kommen,, und eine namhaf?e Summe fur dafselbe
gespendet.

München, 2. Juli. Die? Abgeordnetenkammer erledigte
eute den Cuitusetat vollstandig nach den Anträgen des Ausschusset
ind genehmigte die Aufbesserung der gering dotirten katholischen
Pfarreien.

Saarbrücken, 27. Juni. Geftern stand der Reicht⸗ und Land⸗
agsabgeordnete Frhr. Felix v. Loẽ vor hiestgzem Zuchtpolizeige rich
um sich wegen zweier Reden zu verantworten, welche er am 29
Juni 1873 im benachbarten Burbach bei einer Wanderversammlun
dez Mainzer Katholikenvereins — dessen Präsident Loõ ist — ge
halten hatie. Dieselben follen nach der Ansicht des Staatsau⸗
valtes, dem diese Reden ftenographisch vorlagen, Vergehen gegen
den 8 110 (Aufreizung zum Ungehorsam cegen die Gesjetze)
ind 131 (öffentliche absichtliche Verbreitung entslellter oder
irdichteter Thatsachen behufs Herabsetzuug von Staatseinrichtungen
xc.) bes Strafgesetzbuchs involviren. Frhr. v. Leẽ hat u. a. ge⸗
ißßert: „Ihr Eltern, gebt doch wohl Eure Söhne nicht zum Mili
sar, uni fie für die Pläne eines Hochmüthigen Staatsmannes hin⸗
lachten zu lassen ...“ „Das Volt solle fich nicht der Willkür
der Regensen unterwerfen; vie Fürsten sind um der Vöolker willen
»a, und nicht das Volk um der Regenten willen ...“ „Der
Schulzwang fleht im Widerspruch mit dem Naturrecht...“ „Ihr
verdel Euere Kinder nicht in die von jüdischen Freimaurern gelei⸗
jeten Schnlen schicken ...“ „Die Geistlichen wüssen auf Grund
der Maigesetze ihre Predigten dem Burgermeister zur Censur vor—
—D Ehe aus ein viertel oder
halb Juhr Kundigung“ u. s. w. Der Angeklagte bestritt die
stichtigkeit der stenographischen Niederschrift und wil sich der ihm
jur Last gelegten Vergehen nicht schuldig gemacht haben. Vier als Entla⸗
flungszeugen fungirende Coplne, sowie noch —XR
zlieder des Mainzer Katholikenvereins sagten ebenfalls in diesem
Sne aus. Der Staatsanwalt beantragte 2 Monat Gefangniß
der Veriheidiger plaidirte für Freisprechung, ebentuell Geldstrafe
e Gerichtshof verschob die Publikation des Urtheils bis zum

.Juli.

Berlhinm, 20. Juni. Der Bundesrath hat beschlossen. daß
von den auszugebenden Reichskessenscheinen 20 in Abschnitten
hon 50 Mark, 8nd in Abschnitten von 20 Mark und 8/10 in
Abschnitten von 5 Mark ausgefertigt werden sollen.

Der Bundezrath ha“ beschlessen, die nächste Vokszählung im
veutschen Zollverein am 1. Dezember 1875 stattfinden zu lassen

Veamlen des siatistischen Reschssamtes werden schon in nächster

Zeit zu einer Conferenz zusammentreten, um geeignete Insterclionen
auszuarbeiten. 6
Berlin, 1. Juli. Der Kaiser beendet am 5. Juli seine
Fmser Cour, begiebt sich darauf nach Coblenz,/ am 7. Jult nach
Frankfurt und Homburg und trifft Mitie des Monats in Gastein
in. 31
. Dresden, L1. Juli. Laut amtlicher Belanntmachung izritt
a Sachsen die Reichsmarkrechnung am 4, Januar 1875 ein
Frankreich... 6

Paris, 27. Juni. Eint für die Ausrüstung unserer Armee
ochwichtige Frage, schreibt die Union'“ ist soeben ihrer Entschei⸗
zung zugeführt worden, 6s handelt sich um eine Wahl wischen

den berschiedenen, für Chassepot-Gewehr vorgeschlagenen Umwand⸗
ungen. Die betreffende Kommission, in welcher der Marschall
Fanrobert den Vorsttz geführt, hat 4 mit einer Masorituͤt von
unf gegen vier Stimmen für das von dem Arkillerie-Eskadronschef
Bras vorgeschlagene Gewehr und gegen das modifizirte Beaumont⸗
Zewehr entschieden. 3

VParis, 29. Juni. Die Verfassungscommission der Natio—⸗
aalversammlung hat den Antrag von C. Perier, gemäß welchem
nach AÄblauf der siebenjährigen Amtsdauer Mae Mahons die repu⸗
blitanische Regierungsform beibehalten werden soll, mit 19 gegen
6 Stimmen verworsen. Sie sucht an dessen Stelle eine Formel
zu setzen, welche — keine Entscheidung trifft, also nichts sagt,
Alles in der Schwebe läßt.

Paris, 30. Juni. Der Präsident scheint die Rolle, die
man ihn seither spielen ließ, jetzt gründlich sauk zu sein. Er hat
nicht nur in seinem —2 an die Truppen erklärt, er werde
mit ihaen die Ordnung in Frankreich für sieben Jahre erhalten,
er sprach sich auch gegenüber einem Mitgliede des linken Centruns
dahin aus, daß er die Präfidentschast, die ihm auf sieben Jahre
übertragen sei, unter leiner Bedingung niederlegen werde, die Ra⸗
ionalversammlung möge zusammenbleiben oder auseinander gͤchen,
hu verlassen oder unterstützen. „Mögen sie gehen, ich bleibe,“
autet der Schluß seiner bestimmten Erklärung. — Der Grakf von
Chambord hat seinen Anhändern die Weisung gegeben, alle Gesetzes⸗
vorschläge energisch zu belämpfen, welche den provisorischen Charak⸗
ter der Staatsform irgendwie in einen definitiven umwandela
könnten. In Folge dessen wurde der Antrag Perier mit großer
Majorität verworfen. — Der Finanzminister Magne ist sehr un⸗
zehalten darüber, daß alle seine Steuervorschläge von der Finanz⸗
ommission zurückgewiesen worden. Er will seine Entlassung ein
eichen, wenn man seinen Vorschlag, eine halbe Dezime auf die
Steuer zu schlagen ablehnt. — Vom 18. bis 20. Juli findet in
Avignon eine großartige Feier zum Gedächtniß dez 5800jährigen
Todestages Pelrarca's statt. Derselbe war geboren 1304 uad
tarb am 18. Juli 1374; er hielt sich bekanntlich an den Wässern
zon Vaucluse längere Zeit auf, wo er seinen unsterblichen Oden
an Laura dichtete und wo ihm zu Ehren jetzt eine Colossalbüste
zingeweiht wicd. — Aus dem Süden kommt eine Hiobspost nach
der andern. Am Sountag hat ein schreckliches Unwetter die Um⸗
gegend von Montpellier heimgesucht und in 83 Orischaften die
Fendte vollständig vernichtet. Eine Menge Glasdacher und Fenster
vurden zertrümmert. Bei dem Unwetter am 17. Jun versuchten
in einem Docfe der Vendee der Salristan und vier
Männer die Glocken zu ziehen, um damit nach altem Aberglauben
das Gewitter zu verscheuchen, als ein Blitzstrahl durch den Thurm
herabfuhr und sämmtliche Manner niederwarf. Keiner wurde
schwer beschädigt, säͤmmlliche werden sich aber von der Nuzlosigkeit
hres Verfahrens überzeugt haben. —

Paris, 1. Juli. Ueber die Schlacht bei Estella, in welcher
Beneral Concha fiel, sind jetzt folgende Einzelheiten bekanut: Am
Samstag war allgemeiner Sturm der republikanischen Armee auf
die carlistischen Positionen um Estella befohlen. Allein um 4 Uhr
Mittags gerieth der Flügel in's Wanken und die Division Campos,
hurch das feindliche Feuer dezimirt, ging in voölliger Unordnung
zurück. Die Brigaden Echague und Blanco wurden vorwärtk ge⸗
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        jührt, um die Geschlagenen auszunehmen, geriethen aber in Folge illgemeinen pfälzischen Verschönerungsverein tritt unser Lokalverein
einer Frontveränderung der Carlissen in das Feuer, der bekannten in corporo als Mitglied bee. J
Bataillone von Navarra. In diesem Augenblick fiel Concha,“ derꝛ 7. Wurzdurg, 29. Juni. Gestern hat ein schweres Ge—
die vorgehenden Bataillone anführte.“ Nun entstand eine allgemei- vitker mit Wollenbruch hier und in der Umgegend, namentlich an
ne Panique und die Caballerie und Artillerie hatten alle Mühe '»en Weinbergen vies Schaden gethan. Zwischen Winterhausen und
zen Rückzug einigermaßen zu decken. Proviant und Kanonen sind deidingsfeld wurde Erdreich, Gestein und Mauertrümmer von den
gerettet, allein die Verwundeten blieben auf dem Schlachtfelde. Die BHergen herab auf die Bahn geschwemmt. Ein Extrazug mit Sän—
Verluste der Republikaner betrugen 4000 Mann; außer Concha ist jern der Liederiafel, welche von einem Ausflug nach Rothenburg
ꝛin Brigadegeneral gefalen; 300 Ofijziere find todt oder ver⸗ J. d. T. zurückkehrte, konnte da nicht weiter, es mußte von Würz
vundet. zurg ein Hülfszug geholt werden und die Sänger mußten durkh
Die Subtommission für die Heeresverfassung hat in einer die Verwüstung zu demselben hinüberklettern.
jeute früh abgehaltenen Sizung beschlossen, daß alle Unteroffiziere 7Straßdurg, den 28. Juni. Das Denkmal, welches die
nach fünfzehnsähciger Diensizeit und zurückgelegtem 885. Lebensjahre Zürger der Stadt ihren während des Vombardements gestordenen
ein Recht auf eine Penfion von 2600 Fr. und auf ein Civilamt »der in- Folge desselben gefallenen Mitbürgern im botanischen
jaben, sollen; wenn ein solches im Augenblick nicht frei ist, soll der varten errichtet haben, in letzthin der städtischen Behörde über
Unteroffisier, bis eine Vacanz eintritt, deine Indemnität don 1eben worden, unter gleichzeitiger Ueberweisung des überschießenden
Fr. 50 Cis. per Tag erhalten. ien ku. veldes zum Instandhallen desselben. Bei der Enthüllung dieses
7 Spanien. denkmals hat eine Feierlichkeit öffentlicher Art nicht statt gefunden.
Ann Madrii d, 30. Juni. Heute Nachmittags ist die Meldung dafsselbe vesteht aus einem mächtigen Sarkophag aus weißem
zon der Ankunst Zabalas in Tudela eingegangen. Die Regierungs⸗ Sandstein, welche eine im Rechteck geführte Mauer, dexen vordere
ruppen haben die früheren Stellungen bei Oteira, Lerin und La⸗ ZSeite geöffnet ist, aus gleichem Material in schöner durchbrochener
aga behauptet, nur einige Abtbeilungen sind nach Tafalla zurück- Arbeit umgiebt. In-der Mitte der Hinterwand dieser Mauer zu
zegangen.“ Es bestätigt sich daß der Gesammiverlust der Truppen äupten des Sarkophags ist eine große Tafel von schwarzem
am 27. nur 800 Mann beträgt: Narmor angebracht, welche in Goldschrift die Jahreszahl 1870
i England. . rägt; über diese Zahl ist ein meisterh aft gearbeitetes, in matten
G Londsomnm, 80, Juni.u Galway und-Warel, die Deputirten vrau gehaltenen Palmenblatt ausgearbeitet-Zu beiden Seiten det
ver Kohlenarbeiter von Barnsletz, haben den Vorschlag, den Lohn „arkophags sind innerhalb der umgebenden Mauer freundliche
ur 10 Procent herabzusetzen, abgelehnt. Es: wirde ein Arbeiter⸗ ARNumenanlagen angebracht, und macht so das Denkmal einen
rik⸗ von 20,000 Mann befürchtet. 5 iben so einfachen als ernsten und zugleich erhebenden Eindrud auf
mr d. jen Beschauer.“ Von Seiten der Siadtverwaltung soll jährlich eine
Speyer, 30. Juni. Bei der gerichtlichen Verhandlung bestimmte Summe zur Unterkaltung und Ausschmückung dieses Denb
gegen den Leihhaustaxator Vraun hatte sich ergeben, daß gewisse nals, welches der Stadt zu einer neuen Zierde gereicht, in das
deute sich dessen Geschäftsänkenntniß zu Nutze machten, indem sie Budget aufgenommen werden. — An der Platiform des Münsters
ꝛine Masse von Gegenständen durch Dritte in's Leihhaus bringen st die letzte größere Beschädigung, welche vom, Bombardement
ließen, wofür sie Darlehen“ erhielten, die den? Werth bedeutend über⸗ 870 herrührt, nunmehr ausgebessert; der Balkon, auf welchem der
tiegen.Ueber⸗ Linen solchen Fall lesen vir in einem Gingesandt? ranzösische Observationsposten stand, hat neue Fußbodenplatten
des „Sp. A.“: Als des Trödlet Nathan Brückmann erfuhr,n daß ind neue Balustrade echalten, so daß man auf der Plattform wieder
Braun die Pfänder, namentlich Kleidungsstücke, sehr hoch taxirke; hen vollständigen Rundgang machen kann. Am unteren Theile des
saufte er nicht nur hier, sondern. sogar in mehreren auswärtigen“ khurmes, in der Facade der Hauptportalseite, werden noch die
Städten abgetragene Röcke in Masse auf, ließ sie durch einen hie- etziten Reparaluren an mehreren Capitälen, Carniesen und Säulen-
sigen Schneider etwas hertichten und durch gewisse Personen in' chäften vorgenommen, se daß voraussichtlich binnen Kurzem am
lleineren Parthien nach und nach in das Leihhaus bringen, wo- Münster die letzten Spuren des Bombardements verschwunden sein
bei er ein gutes Geschäft gemacht: haben soll. Während er bei verden.
seiner gerichtlichen Vernehmung zugab, daß er circa 2 Dutzend Der Rhbein und seine Nebenflüsse sind in Folge der an—⸗
Röcke auf diese Weise in das Leihhaus habe verbringen saltenden Regengüsse die letzten Tage sehr gewachsen. Das Nedar⸗
lassen, ist durch Zeugenaussage konstatirt, daß dieser weise Na- hal von Plochin gen bis Eßlingen ist ein weiter See.
than in einem Zeitraum von einigen Monaten mindestens 300 7 Berlin, 26. Juni. Die unlängst verbreitete Nachricht
Sitüdk in die Leihanstalt geschafft hat. J pon der zangeblich erfolgten Verurtheilung des Kapitäns zur See
357 Zwischen Dürkheim und Erpolzheim hat fich ein Bahn⸗ Werner zu einer Arreststrafe stellt sich als eine Erfinduxg heraus.
wärter auf die Schienen gesetzt und ist eingeschlasen. Er wurde BHis jetzt ist das Kriegsgericht, welches über die gegen diesen Ma⸗
durch den Puffer einer Lokomotive so unsanft geweckt und auf die ineoffizier erhobene Anklage zu erkennen hat, noch gar nicht zu⸗
—A
234Musikfest in Kaiserslautern. Die Karten zum Besuch der F Menz, 1. Juli. Am 21. April d. Ih. war ein recoman⸗
beiden Concerte vom 26. xnd 27. Juli nächsthin sind allein zu dirter Brief mit 146 Karat geschliffener Brillanten zum Besamt⸗
haben bei Kaufmann G. Beutel u. Sohn in Kaiserslautern. Es verihe von 30,000 Franken bei der Beförderung von Metz nach
osten: vn . «227* Z2eipzig in Verlust gerathen, und hatte die hiesige kaiserliche Ober⸗
I M reservirte Sitzplätze für beide Concerte 4fl., für ein Con- hostdirektion demjenigen, welcher dea Inhalt' des Briefes wiieder
—* eert 2 efl. 80 kr * —deibringen würde eine Belohnung von 3000 Franken jzugesichert.
2) Stehplätze je Ufle 12tee. Bie die „Metz. Z.“ hört, sind die gestohlenen Brillanten jetzt von
. Der Verkauf beginnt Sonntag den 5. Juli. Die von aus- Bingen aus anonym nach hier eingesandt worden; vermuthlich
wärts bestellten? Karten werden mit Postnachnahme überschickt, Die hat der wiederrechtliche zEigenthümer derselben nach der in allen
Concertbesucher erhalten gegen Vorzeigung ibres Concertbillets eine Zeitungen erlassenen öffentlichen Warnung die Steine nicht zu ver⸗
Fahrtaxermäßigung von 50 pCt, in der Weise, daß die einfachen herthen gewagt.
Fahrkarten zur tarfreien Rückfahrt während der beiden Tage beßx 7 Ulm. 24. Juni. Die schließliche Abrechuung des Ulmer-
rechtigen. Die Concerte beginnen um vier Uhr und endigen gegen Jereins für Wohnungsfchiffe zuu Wiener Weltausstellung ergibt
sieben Uhr. Nebenbei wird bemerkl, daß nicht ein Dr. Ganz, wie inen Verlust von 798 Prozent. Die Rückzahlung auf einen An⸗
man in den Blättern liest, in beiden Concerten auftritt, sondern heilschein beträgt 20,2 Projent. Antheilscheine à 100 fl. wurden
der im In⸗ und Auslande bekannte Dr. Gunz, ein Tenorist erster m Ganzen 199 Stück genommen.
Größe und so gefeiert, daß jeßt fast kein Musikfest von Bedeutung Karlsruhee, 22. Juni. Am 20. ds. Mts. wurde
oorübergeht, bei dem sein Name nicht in erster Linie genannt wird. in hiesiges Banlhaus von einem angeblichen Engländer durch Vor⸗
Er gastirt eben in Utrecht. egung eines Kredit⸗Hriefes, der von einem Londoner Bankhaus
F Das 2. bay rische Ulanenregiment in Ansbach hat, da das uusgestellt sein sollke, sfich aber auf erhaltene Nachricht als falsch
bem XV. deutschen Armeelorps zugetheilte, in St. Avold, Saarge- rwies, um 4700 Gulden beschwindelt. Der Betrüger wird nach
münd und Zweibrücken stehende 5. Ched.Regiment zu den Divi⸗ illen Richtungen hin verfolgg.
sionsübungen der Kavallerie des genannten Armeekorbs beordert FMühlhausen, 22. Juni. Der berüchtigtie Straßen⸗
wurde, an den Manöbern der 4. Division bei Zweibrücken und duber und Dieb Joseph Kraft von Bartenheim. von dem schon
Homburg in der Pfalz Theil zu nehmen und Ende August dahin ber 830 Diebstähle und Raubanfälle bekannt sind, und auf dessen
abzumarschieren. kinbringung ein Preis von 100 Thlr. ausgesetzt war, wurde
7. Winnweiler, 28. Juni. Am 36. d. M. konstituirle etzten Mitiwoch von zwei Gensdarmen in Ranzweiler festge⸗
sich imn Falkensteiner Thal der längst projeltirte Verschönerungsbere iommen. MMühlh. 3.)
zin für den Kanton Winnweiler. Der Verein wird seine Thätig-, FProbins, 24. Juni. Heute ist hier in unserem Spitale
keit zunuchst auf das Falkensteiner Thal und Ruine und auf einigeeine Persönlichkeit im Alter von 93 Jahren gestorben, deren
—— trauriges war. Fanid dies Herr LKöuig Heinrich
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*

zanson, Bruder? vou Carb Heinrich Sansom 'Scharfrichter der J Das Recht zur Wahl erlischt fütr die bereuüs anerkannten
ebolution. Dieser Mann, damale noch ein Knabe, half oft seinem Bexechtigten innerhalb sechs Monaten nach Eintritt der verbindli—
Jater bei den Vorbereitungen zu den Massenhinrichtungen. Es ist chen Kraft dieses Gesehes, für die etwanoch späteranzuerkennen⸗
ies der letzte Scharfrichter seines Stammes und erlischt mit ihm den Berechttigten innerhalb sechs Monaten nach der erfolgten An⸗
ie Familie, die fast an zweihundert Jahren das traurige Pri- erkennung der Invbalidität, bezie hungsweise durch Annahme, des
ilegium bejat, im⸗Amte. Paris die Scharfrichterftellezu Ber deildersardanbtlhint wor Nant dr Frist.
leiden .·. 93 3
t.Xom; 20. Jumi. Ganz Rom ist in Aufregung über einen Für die Verforgungtansprüche det nachbvebilich burch den
daub⸗Anfall. Vor ein paar Tagen wurde ein Schäsfer dicht vor Arieg jnpaude gewordenen, aus dem altiven Militärdienst aus —
er Porta S. Paolo bei hellem Tage erschossen. Im selben Augen- geschiedenen Unteroffiziete und Mannschaften gelten e inderhalb der
licke rollle ein Wogen heran und die beiden Strolche konnten die dem beireffenden Friedensschlufse folgenden 8 Jahre die Beftimm—
eiche nicht mehr plündern. Nun scheint es gewiß, daß die Mör⸗ uingen der 88. 68 bis 80 des Gesehes vom 27. Juni 1871 mit
er ein Polizei Korporat und ein Polizel Soldat sind. . Wenicstens jen durch gegeswärtiges Gesehl ffeftaesteluten Abanderungen 1688.
at man sie als der That verdächtig/ verhaftet. Es wird immer⸗ 3 ——677
übscher , .5. difür die Versorgungsansprü he Iderll nachweislich durch den
F Die Gesammtzahl der in den Vertragshäfen China's ansäs rieg 1870/71 inbalide gewordenen, aus dem aktiven Militärdienst
gen Fremden betrug im Jahre 1872: 8661, darunter 1777 Eng- ausgeschiedenen Unteroffizisere und Mannschuften wird dieser Termin
inder, 541 Amerikaner, 483 Deutsche, 289 Franzosen, 89. Spa⸗ auf 4 Jahre verlängeri.
tier, 66 Niederländer, 48 Russen, 35 Dänen, 34 Schwiden und, Sämmtliche Temporär⸗Inbaliden bleiben versorgungsberechtigt
dorweger, 22 Oesterreicher. 4 Belgier und 340 Angehͤrige von bis zur Rüdkehr der Felddienstfäͤhigkeit.. 64 m
richtvertragsmächten. Zgwel brüͤcen, 25. Juni 1834.
AT Königliches Bezirkßamt,/
ιν. Damm.
Schaͤfer.

* Volkswirthschaft, Handel und Verkehr · * .
4e24 2* — J

Karlsruhe, 30. Juni. Bei der heutigen Gewinnziehung
er badischen 85⸗fl.e Loose erhielten nachstehende Nummern die höch—
en Treffer Nr. 158, 801, 158, 804, 168,844 194, 660, 19520 1,
15464, 280,8518, 277, 829, 339, 520 3539, 5326 je 1000 f. 4

— eree,)
23 1
(Die Approbationsprüfung für Bader ·
Am 31. Julinl. Is. findet die Schlußbrüf
m Kreis · Armenhause zu Frankenthal statt⸗·⸗
Jene Badergesellen, welche laut Allerhöchster Vorschrift- uͤch t
verbunden waren den Lehrkus sin obiger Änstalt mitzumachen,
2ber die Endprufung bestehen wollen, baben sich am 80. 8.Juli,
Vormittags 11Uhr, in jener Localität dem ärztlichen Vorstande
des Cursus, Medicinalraih Dr. Bettinger,amtlich vorstellig zu
nachen, welcher dann je nach Befumd inrer mitgebrachten vox—
chritsmäßigen Zeugnisse dieselben zum Prüfungßakte annehmen oder
abweisen wird. 35
Die k. Brzirksämter werden durch die Localblätter für moͤglichste
Verbreitung Sorge tragen. 5* *
Speher, den 21. Juni 18741. — —
Königlich Bayerische Regierung der Pfalz.
Kammer des Innern.,
In Abwesenheit des k. Regierungs-Präsidenten:
. b. Lamotte.

2—ι —
—AD——
—
netr.)
Bader
on GOu eines Erlasses dez k. Staattinisteriums des In
jern dom 18. Ifd. Mts. werden nachstehend die 8S8. 68, 64, 71
ind 75 des Reichsgesetzes vome 27 Juni 1871, sbetreffend die
ensionirung und Versorgung der“ Militärpersonen ꝛc,, und die
z. 10, 14, und 18 des Reichsgesetzes vom 4. April 1874, be⸗
reffend einige Abänderungen und Ergänzungen des Gesetzes vom
17. Juni 1871 über die Pensionirung und Versorgung der Mili—
arbersonen c., zur allgemeinen Keantniß gebrachte.
ια —νæ- —
Allgemeine Bestimmungen. —
Die zur Klasse der Unteroffiziere und Gemeinen gehoͤrenden
hersonen des Soldatenstandes haben JAnspruch auf Invalidenver⸗
orqung, wenn fie durch Dienstbeschädigung oder nach einer
dienstzeit von“ mindestens acht Jahren invalide geworden
ind .

Haben dieselben achtzehn Jahre ober länger altiv gedient, so
st zur Begründung ihres Versorgungsanspruches der Nachweis der
Invalidität nicht erforderlich. n

8. 64.

Als Invalidenversorgung gelten Pensionen; und Pensionszulagen,
der Civilversorgungsschein, die Aufnahme in Invalideninstitute, die
berwendung im Garnisondiensi.

—Ar
— Pensionszulagen.

Unteroffiziere und Soldaten, welche nachweislich durch den
drieg ganz inbalide geworden sind, erhalten eine Penasionszulage don
Thalern monatlich neben der ,8 7

8. J —
Civilversorgungsscheiin.

Die als versorgungsberechtigt anerkaunten Inval'den erhalten,
venn sie sich gut geführt haben, einen Civilversorgungsschein. Die
danzindaliden erhalten diesen Schein neben der Penfion, den
dalbinvaliden wird derselbe nach ihrer Wahl an Stelle der Pension
erliehen, jedoch nur dann, wenn sie mindestens zwölf Jahre gedient
aben.

8. 10. *8
Unnteroffiziere, welche nicht als Invaliden versorgungsberechtigt
ind, erlangen durch zwölfjährigen aktiven Dienst bei- fortgesehter
uter Führung den Anspruch auf den Civilversorgungsschein 688
8 und 75.) ——

Unteroffiziere und Mannschaften des Beurlaubtenstandes er⸗
erben Ansbruch auf Invaliderversorgung nicht auf Grund, der
NRenstzeit, sondern nur durch eine im Militärdienste erlittene Dienst⸗
eschädigung.

8.11.
Banzinvaliden, deren Invalidität durch eine in dem Kriege von
377 1 erlittene Dienstbeschädigung herbeigeführt worden ist, und
elche Anspruch auf den Civilversorgungsschein baben, wird nach
ter Wahl an Sielle des Civilversorgungsscheins eine Pen⸗
— Von 2 Thalern monatlich gewährt (Anstellungsent
idigung.

—
—W — *

Im allgemeinen Interesse aenmi
uns veranlaßt, auf die im heutigen Blatte enthaltene Annonce des
drn. Gustav Schwarzjschildin Hamburg ganz be—
onders hinzuweisen. Dieselbe war so gluͤckich in letzter Zeit laut
Jusweis amtlicher Listen an seine Interessenten unter anderen die
dauptgewinne von Marl 202,000,15, 000, 10,000 auszahlen zu
önnen und sind die angekündigten Orignalloose der großen uad
ahlreichen Gewinne wegen bestens zu empfehlen. Die Keellität und
Soliditat dieses Hausts ist bekannt und daher aichts natürlicher,
als die vielen bei demselben einlaufenden Auͤfträge, welche eben so
rasch als forgfältig ausgeführi werden.
Nachdem die Herren Sirauss &amp; Com. in Hamburg zu
Herzogl. Hauptcollecteurs ernannt und mit dem Verkauf der Ori—
zinalloose von Herzogl. Lotterie-Direction direct beqduftragt wurden,
so ist es selbstberständlich, daß man einer solchen Firma bei Be—
ftellung von Loosen den Vorzug giebt. Wir machen daher auf
Ne heutige Annonce dieses Hauses ganz besonders aufmertsam.
„Wichtig für Viele!
In allen Branchen, insbesondere aber bei Bezug der allge—
neinen beliebten Original-Loose rechtfertigt fich das Ver—
rauen einerseits durch anerkannte Solidität der Firma, ande rerfeits
durch den sich hieraus ergebenden enotmen Absaß. *
Von ganz besonderem Glücke begünstigt und durch Pünktlich-
deit und Reellität bekannt, wird die Firma AdolpheHa a s in
Hamburg Jedemann besonders u. angelegentlichst empfohien.
Verantwortliche Redacteur ß. x. Deme tz St. Ingbert.

A ——— —
7
        <pb n="422" />
        J * J Avis.
Angekommen gut beschlagenes
Bauholz Munchener Notirung per
Cubkm. fi. 22 -30 kr fre. Bahn-
hof St. Ingbert) nach Holzzettel
geliefert, und liegt im Steinbruche
ber der Kapelle jedem Bauholze.
interessenten zur gefl. Ansicht— offen.
Aufschluß Aber die verschiedenen

Bauholzer ertheilt bereitwilligst mit

Zohann Bechtel Zimmermeister.

Et. Ingbert, im Juli 1874.
Wohnungsveränderung

Ich setze meine verehrl. Kunden
ind Gonner andurch in Kenntniß, daß
cch jetzt in meinem Haufe neben Cafo
Grewenig wohne · 7

i Heter Brill Schett

Die Vorstellungen werden von mehr
Is 30 vierfüßigen Künsilern ausgeführt, da⸗
unter 4 japanesische Pony, u. finden
z dem erdauten groben Circus vor der
Muller'schen Gerberei an der Großbach statt.
Ireise der Pläße. VErstor Flatæ
24 Are. 2. FIatz 12 Kxr. 83.
*Iatza G Kxr. e zz giee
z5 ladet ergeb enst ein Der Besitzer.
Alles Nähere sagen die Unschlagzettel. und
Zrogramme. ah
der Bezirks⸗ Lehrerverein
Si. Ingbert-⸗Blieskastel
vird seine diesjäͤhrige Jahres versammlu ng
ommenden 8.Juli zu Blieskastel im
Seeeschen Gartenfaale abhalten und si nd
rie Mitglieder desselben. wie alle Goͤnner
und Freunde der Schule hierzu eingeladen

—

DPie ISæiSera. und Möoniga.
Hof⸗Chocoladen · Jabrik
von

Gebruder dtollwerk
in Cölm ũbergab den Verkauf ikrer
sorrugliehen Pabrikate in
zt. Asbert sn Conditor
. Saas.

— ——
ö—i— —⸗
R. Bernhardis
großes Affentheater
roffnet · Samstag
bend 8. Uhr eine
ꝛeihe von Vorftel⸗
ugen „undezwar
Samsiag Sonntag,

Herzoglich Braunschw.-Luneb. Landes ⸗ Lotterie
garantirt von der Herzogl. Braunschw.-Landes-Regierung.
e. , o00 Loose. — 8300 Gewinne.
Höchster Gewinn im gunstigen Fall::
J IJ 150,000 Thalex
I grämie 2 100,000. Gewinne 50,000, 25,000, 20,000, 2 2 15,000,
a12,000, 62 10,000,1 a 8000, 2'a 6000, 14 13000, ——A
3000, 14 2500, 34* 2 2000, 42 a 1500, 256 4 1000 ꝛc. ꝛc. werden in
VV wenigen Monaten entschieden.
. Ziehung: 23. und 24. dieses Mts.
— — wozu — —E
ganze Original Nnse a 7 Gulder
halbe 2 2* 20 3/2 2
viertel J 1e —M 10 2
gegen Nachnahme oder Posteinzahlung versende J
Amtliche Pläne. — Amtliche Listen. Gewinnauszahlungen unter Garantie
des Staates.

Montag u. Dienstag.

* Aufträge nimmi entgeges der FJ̃
SHaupt Eolleeteur der Herzogl. Braunsch. Landes Lotterie
G6Gustav Sciwaræas child.
in Hamburg.

Das große Loos beträgt diesmal ev. 150,000 Thl.!
Wier beehren uns d ermit ergebenst auzuzeigen, daß die Gewinnziehungen der
berühmten Braunchsweiger Landesloterie· *
schon am 23 u. 24. Juli beginnen werden
Die Einrichtung dieser Verloosung ist a jeder Beziehung vortheilhaft und großar⸗
g fur das Publitum getroffen, denn dieselbe ist mit ein.t so großen Anzahl Haupi⸗
preise ausgestattet, daß im Berlaufe von vur 8 Classen 43500 Loose unbedingt
nit Gewinn erscheinen massen worunter sich die cnorcien Hauptpreise d. ed. Thlr.
150000, 100000, 60000, 25000, 20000,2 a 15000, 12000, 6
10000, 8000, 2 4 6000,5000, 22mal 4000 etc. ete. befinden. Diese
Doiterie ist don Herzogl. Braunjchweiger Landesregierung errichtet und garantirt,
die Gewinn⸗Auszahluung geschieht nmielbar nach Kattgehabter Ziehung, die amtliche
Gewiunliste und Sp'elplan erfolgt gratis, mithin du⸗fen wir ein solches Imstitut mit
allem Recht als ein hoͤch stvortheilhaftes und solides empfehlen und einerJ recht
zahlreichen Betheiligun enigegesehen. — Fur obige Z evungen “r 222
Ein ganzes e j. 7, Ein Halbdes sl. 3. 30, Ein Vsertel fl. 1. 45,
welche gegen Einsendung hder Postnachnahie des Betrages nach den entferntesten
Gegenden ·met⸗ gewohnter Pünltlichkeit von uns versendet werden. Unsere Stellung
As von Herzogl. votterie⸗Direckion amtlich angestellte Haupt· Collectenre dürfte un⸗
en Herren Auftiaggebern die besie Garante fur eine gew'ssenhafte und pünktliche
wedienung bieten. — Da die Ziehungen schon am 23. und 24) guni beg innen
herden, so bitnen wir wie derholt, geneigte Bestellungen recht bald an uns dixect
aAen NAiu νο. Herzogl. Haupicollecteurs in Hamburq.

Einladung
zur Betheiligung an den Sewinñ-Siehnn-⸗
gen der großen vom Staate Hamburg
zenehmigten und garantirten
Geldverloosung.
Der Jroößte Gewinn beträgt im alüdlichsten Fall

Mx. Ort. 300,000,

oder: 2*

fl. 210, 0000 8. V

Die Hauptpreise beiragen.
Mark 200,000, 100,000, 75, 000
, 0, 000 2280, 000, 28000
3420,000, 34 15,000, ba12, 000
ien —WR

Im Ganzen werden durch noch sechs Ver⸗
loosungen 33, 8S00 Gewinne gezogen, weicht
hlanmaßig innerhalb einiger Monate zur Ent-
scheidung kommen. 3,.

Gegen Einsendung des Betrages oder un⸗
er Postuachnahme versende ich Original⸗
Toofe“ sur die zweite Klasse, welche amtlis
oldntnäßig festgeftelt

schon den 18. und 16. Juli
1874
stattfindet, zu ehn festen Preisen?

Ein ganzes Hriginal⸗Loos zu fl.7.
Ein halbes Original⸗Loos 1
I. 30.Ein viertel Original⸗Lose
. ã. 458. S. W. untex Zusicherung promp
iester Bedienung · *

Jeder Theilnehmer bekommt von wir or
nit dem amtlichen Wappen versehen
riginal Loofe jelbst in Hönden und
rantirt der Staat Hauiburg die 6
winne. 4

Der amtliche Original - Plan wird æ
Bestellung gratis beigefügt und den Interesses
ten nach gesehener Ziehung die Gewinngeldn
sebst amnicher Liste prompt zugesandt de

Durch das Verirauen, welche sich disise
doose so rasch erworben haben, erwarte ich 0.
dealende Aufträge, solche werden bis zu d
tleinsten Bestellungeu selbst nach den entfer
slen Gegenden prompt und verschwiegen afeni⸗
gefühtrt. Wwo

Man beliebe sich baldigst und —X
wenden uuuu

—E—

Staatse ffeeten Handlung i

BGamburg. añ

Fur das mir bisher in so reichem ng
Nwiesene Vertrauen sage ich m Ge
Interefsenten den besten Dank. We
dio

II—
ustrirte Zeitung fust dor
lette und Handarb 92
Gesammt-Auflage rter
Deutsebland i. ich⸗
Ü;
Necholet allo —2 ð

Ausgahe ohne Modenk —1
hr quartal I2:u Sgr. Kai
Juührlich: b. ien
24 Nummern mit Moden un amm
en 200ñ Aba get
onthaltend. dp ma

Boilagen mit etwa 200 84 “
sgtern für alle Gegeistãn 8
Pciletto und etwa 400 — r
eichpungen für Weisssti huß
doutache ete. m
12 Grosse dolorirte Modenkup ai
21 Mustrirte Unterhaltungs A Rodal
Ausgabe mit ;XXXXE 5
— — Fe
dahdicu, ausser Obigem: größt
18 Grosse eojorirto Modenkupfer, q⸗ Mü
hlatter mid etwa 150 —XXV ang
VolxsTrachten. este ba
he Buchhandlungen und P 1450
vwi, an Jedorzeit Bestelluncfr rrän
        <pb n="423" />
        —
a St. An b αα Aαα sund vas mit dem Daudtblauue verbrndene Unterhaltungẽblatt mit der DienblagtDonnersiags ⸗ and Sonniag
ammer erschoeint wo heutlich Sie x m a l Dinztag, Dennersta g, Samstag und Sommtag. Absnnementspreis vietteljährig 42 Krzr. oder
AXXXX dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
7 2

8 6. — —

A V21
— — ————

Sonnt

Deutsches Reich.
Muünch en, 8. Inu Die Abgeordnetenkammer lehnte deute
wden Antrag Völt's 7500 ft zur Dotalion der.Geistlichen alila «
jholifcher Gemeinden zu⸗bewilligenzmit geringer Mehrheit ab
nn In dert Sitzung det Abg, Kammer vom 1. Juli varde außer
em Posten ob erster Schuͤltath noch das Postulat sür Gymnasien
ndLateinschuken nach den Auttägen des Ausschusses (803 000 sh.
¶ nahtu 86000 fl.⸗ über dit⸗ 3
t, unter Ablehnung der Anträge hetr. Neubau einest Ghmnaßi⸗
is in Erlangen und Gehalterhöhung der Studiuelisen dage⸗
nunter Annahme des Ausschußanirages auf Besserstellung dec
ofessoren Ferner wurden die Postulate für die Realghnngsen
s die Industrieschulen nach den Ausschußanträgen erledigte »*

Waüen chen, 3. Juliel Die Abgeordnetenkammer. bowilligle

3174 f1. zur Aufbesseruag der Lehrergehalte, sonach 848,8050 sl.

als. die Regierung gefordert hatte.. 63

Berkin, 8. Juli. Fürst Bismard wird heute Abend nach

ingen abreitien.

— Frankreich ν—
Paur i s, 27. Juni. Die Nationalversammlungẽ hot „ein
setz zum Schutze der Kinder erlafsen, welche von Seilfunzern,
—38 u. s. w. zu ihren Aufführungen verwendetwerden
uder unter 16 resp. 12 Jabren dürfen nicht mehr in solcher
ise ausgebeutet werden. Wir erfahren dabei, daß es etwa
000 ) solcher herumziehender Jahrmarkt⸗Kunstler in- Fraut,
giebt. Dies Gesetz ist eigentlich nur eine Vervollftändigung
jenigen, durch melches die Arbeit' der Kinder in Fabriken gere

vorden. Sea535 F

BSDesterreich .

Wien, 1. Juli. Dem Vernehmen nach hat der Deuische
gser zu dem Ordendjubiläun des Kaisers Franz Joseph einen
wunsch eingefendet, der in sehr warmen Worten seiner Freu
daß die alten Waffengenossen thatvoller Zeit sich wieder zu⸗

dee und zugleich seiner Zuversicht Ausdruck giebt, daß

Benossenschaft neue Prüfungen nicht zu fürchten haben und

Welttheil den von Allen gleichmäßig erfehnten Frieden auf

Fahre hinaus zu sichern berelts im. Stande sein

n
rel

* Amerika.

Newhork, 30. Juni. Dem ‚Newyork Herald“ zufolge fordert

iht von der fpanischen Regierung Sen n Hin⸗
rbung der Virgin'usgefangenen uad will J Saͤtzden der dabei

i' irten Familie in derselben Hdhe bemeffen wissen, wie Eng⸗

.2 sche zahlte. J . α:

ew⸗Hork, 2. Juli. Die Nachtichten qu“ ZCalifornien

AMoite Weitenernte lauten außerordentlich günstio—

T⏑ —88&amp;—&amp;———..
daiserblautern, 8. Juli Einem brab n er armen Post⸗
iensteten ist heute ein Geldpacket min ——

mmen. Wer irgend einen Aunhaltspuntt, zu hessen Wiederer⸗

,ig geben kann, wolle an die k. Postvern altung hier Mit

machen. Eine enlsprechende — eepe

. 7

staisertlauterne Die „Pf. B.“ 59 daß der

„a Dr. Gunz telegraphisch seine Milwirkung bei dem Musik-
giuget als unmöglich erklärt halt. F ——

Beik In Moorlautern ist eine Typhus-Epioemie aus⸗

jen, die bis jetzt 40 Personen befallen hat; ein 181ähriges
uptien ist bereits daran gestorben. —

I Rodalben, 1. Juli. Gestern Abend schoß Xaver Matheis
plsener Feldjagd einen Keuler, der 196 Pfo. wog. Es ist ist
heer größte Keuler, der bisher geschoßen wurde.

n München, 1. Jultz Die Gesammtzahl der bis zum

euni angezeigten Theilnehmer um zweiten deutschen Sänger⸗

feste betruügt 4600. Der bayerische Sängerbund betheiligt

Pd 1450 Sängern, der schwäbische (bayerisch Schwaben) mit
ingber fränkische wit 225. der pfälzischer (Rheinpfalz) mit 10,

her schwabische (württembergisches mit 67 S

Sänger lommen auch aus dem Konigreiche⸗
I Beertel in. Es ist aicht richtig, daß

nächstens zu archival. Studien nach Norbamerika —
iberhaupt in diesem Jahre nicht dahin.

. F. Da wird Bier von gebraut. Auf der Ausstellung in Bre⸗
nen desichtigte der Großherzoz von Oldenburg auch die Ausstellung
on⸗ Handela produttet dei welchen auer der Vremer Küper sun
zirteAls der Wroßherzog sich nach dem Namene und ver Ver-
nendung ·einer⸗auffallend präparirten Holzsorte erkundigte, welche
n zierlicher Weise zur Schau ausgelegt war, antwortele der Küper
AAS *Das isl Quassiaholj, da wird Bier von gebraut.“
uessia ist das bekannte Gift. weiches vilfach sowohl zur Tödtung
er Fyliegen?, als auch von vielen Brauereien wegen seines bitteren
Geschmads und seiner narkonischen Wirkung als Hopfensurrogat
berüenbet wird... 7 7
SBane w u—.—
un Kalbfleisch. Halbfleischle Schon vor mehr als 50 Jahren hoör⸗
en wir diesen Ausspruch und wohl dethalb, weil man die Kalber meist
8 höchstens 10 Tage nach der Geburt zum Shhlachten verkaufte;
zuch hente noch existirt dieser Mißbrauch. Es ist eine der sonder⸗
5 Thatsachen, daß man nirqends in allen Ffünf Welttheilen,
zußer in Oesterreich und Deutschland soviel Kalbfleisch, und oben—
»rein zum groöͤßlen Theile ganz unreifes, verzehrt und nahezu so
iele Kälber, darunber der weitaus größie, Theil ainler 14 Tage
alt, schlachtel, als ausgewachsene Ochsen und Kühe. Unsere Che⸗
niker und unsere Aerzte haben längst bewiesen, deß Kalbfleisch, und
esonders sehr junges, kaum den viertel Theil Nährftoff vom Rind⸗
Leisch enthalt, und wenn gerade deshalb viele Aerzte dessen Genuß
dranken gestatten, so sind andere Aerzte um so mehr entgegen
hen weil nährstoffarme Gegenstände um so schwerer verbaubat sind.
Nicht minder wird jeder Feinschmecker gesiehen, daß nur sehr gut
zebratenes oder sonst pikant bereiletes Kalbfleisch an Geschmad
inderem reiferem Fleisch annährend gleichkommt, während bekannt⸗
ich halbigares schlaffgebratenes Kalbfleisch sprichwörtsich fad schmeckt
ind zäh ist wie eine weiße Kautschuck. Endlich kommt Kalbfleisch
gerade in Folge seiner geringen Nahrhaftigkeit theuer zu siehen, isi
also nur den wohlhabenderen Ständen zugänglich, welche einestheils
die Mittel hätten, sich viel gesünderes, nährstoffreicheres wohlschmeck⸗
enderes Fleisch zu verschaffen, anderntheils aber durch dies gerade⸗
u widernatürliche Gelüste“ dem ärmeren Volke einen großen Pro⸗

ceutgehalt an Fleisdauantat entziehen, indem fie die jungen Käl⸗
her so massenhaft vorweg berzehren, welche ihrem geringen Gewichte
nach nur —3 — können, statt sie zu ausgewachsenen
Rindern ausreifen zu lassch, welche dann ungleich mehr Personen
efnnden Nährstoff bieten., Ferner hat dies cigenthümliche und so
vohl feinschmeckerisch wie sanitalisch am wenigsten erklaärbare Ge⸗
uͤste eine auch moralisch erschreckende, aber kaum noch recht be⸗
nerkte Folge, nämlich eine absonderliche, nur in Oesterreich und
Deutschland vorkommende und über das ganze Gebiet hin sich jahr⸗
ich auf Millionen an Opfern erstredende Gatlung von großer,
venngleich meist gedankenlds verübter, aber um so brutalerer Thier⸗
fuälerei, welche bei dem Kälbertransporte vom“ Lande nach der
Stadt, auf den Bahnen und vom Biermarkte nach den Schlachte⸗
eien ausgeübt wird. Kein anderes zur merschüchen Nahrung
dienendes Thier wird derartig, und zwar gleich vom Mu'terleibe
weg bis ans Mesfer so gequält, als das in Defierreich und Deutsch⸗
sand jährlich in Millionen Stück geknebelt zunß Markte kommmen«
de arme Kalb. Und man frage sich doch, ob ein schon ohnehin
durch seine Unreifheit nicht sehr nahrhaftes und wohlschmeckendes
Fleisch von überdies verlechzten und nahe zu Tode gemarterten,
meist im Fieberzustande befindlichen Thieren gesund und appetitlich
ein könne * Eñndlich tritt auch noch eine landwirthschasftlrre Er—
vägung hinzn. Warum sollten wir nicht auch gleich den Englän⸗
)ern, Amerikanern und theilweise den Franzosen, unser Kals zu
zrößerem Gewichte heranfüttern koͤnnen, und überhaupt kein Rind.
leisch und wenigstens kein widernatürlich unzeitiges Kalbfleisc can.

—
        <pb n="424" />
        jumiren 4 Fehlt es uns an Fulter, an Weiden, um zugleich auch meinen beliebten Original-Loose rechtfertigt sich das Ver
ein höheres Kapital durch das ausgefütterte Thier zu erlangen d trauen einerseits durch anerkannte Solidität der Firma, andererseiss
dieße sich der Gewinn nicht entsprechender und praltischen durch durch, den sich hieraus eigebenden enormen Absatz. *5
dag Fiesscherzielen, der jetzt noch durch dem Handeigewaͤchsbau vBon ganz besonderem Glücke begünstigt und dürch Punktlich—
gebracht werden muß? Das find Fragen, die mit Rüdsicht. auf teil und Reellität bekannt, wird die Fiima Adolph Haasn
die Reform unserer Rindviehzucht, unserers internalionalen Han⸗ ambura Jedermann besonders u. angelegentlichft empfohlen;
dels, unserer Fleischconsumtion,“ unserer Geschmacksrichtung und Not —A776c ——
rationeller Vollsernährupg wohl erwogen zu werden verdienen. och niemals be *8 —E
(Pf. K.h VR.aturheilmethode.
Wichtig für Viele!
In ollen Bran ben, insbesondere aber bei Bezug der! allae⸗⸗
— — —— *
R. Bernhadt's Affentheater.
Heutt finden 3 Vorstellungen statt, die K. um 4 die II. um 6
und die IIII .um 8 Uhr. V
Montag und Dienstag, je 2 Vorstellungen, die J. um 6 und die
11. um 8 Uhr. —J —2 —
Zreise der Pläße. Erstor Plata 24 Kr. 2. Flata 12 r.

— —— Dio Gewinn.
ark 4 24 3
———— An⸗ ——
geiene warung. zoigo. der Staat.
—XXX
Geouvin n-Ohuancen
der vom Atuute Hamburg ga-
ELXR
imn welcher üUber
õ Millionen 800, 000
Mqcqræ sicher gewonnen wer-
dem mussem.
Die Gewinne dieser vortheilhaften
Geld· Lotterie, welehe plangemãss nur
76,500 Loose enthàlt, sind folgende
aamlich 1. Gewinn event. 360,000
Mark Neue Deutecho Reichswahrung
oder 120,000 Thaler Pr Orb.,
ꝓpeciell Mark Ort. 200,000, 100,000
75,000, 50,000, 40, 000, 2 mal
30,000, 25,000, 3 mal 20,000
3 mal 15,000, 5 mal 12,000, 18
mal 10,000, 11 mal 8000, 11 wal
6000, 28 mal 65000, 2 mal 4000,
56 mal 3000, 152 mal 2000, 369
mal 1500, 1200 &amp; 1000, 910 mal
500, 300 6 200, 17708 mal 110,
S 100, 208322 mal 50, 40, 20,
15, 10 &amp; 5 Mark undd Kommen
zolehe in wenigen Monaten in 6 Ab-
heilungen zur sichern Entscheidung.
Die ꝓweite Gewinn-Ziehung ist amt-
lich auf den ....

15. und 16. Juli d. J.
estgestellt, und Kostet hierzu
dasganze Origin. Loos nur æ Thl.
—XXX do. 1ThIr
das viertel do. 15 8Sgr.
und werden diess vom Staatega-
rantirten Original -Loose
Keine verboteno Promesen) gegen fran-
kirte Pinsendung des Betra-
ges oder gegen Postvorschuss gelbst
aach den entfeorntesten Gegenden von
nir versandt. J

Jeder der Betheiligten erhaält von
mir neben soinem Original-Loos auch
den mit dem Saatswappen versehenen
Original· Plan gratis und nach gtatt-
gehabtar Ziehung s o ort die a mt-
liche 2Ziehungslisto unaufgefordert
zugesand.
—XL

dor Gewinngeldee
szrfolgt von mir direct an dio Intero
zenton promt und unter strengster
Verschwiegenheit
A Jede RestelIung rann
man einfach auf eine Postéein-
dahlungskarte machen.

Manwoende sichdahér mit
denMAuftragenvertranena—
vro Uaaan
damuel Heckscher senr.
Banquier u. Weohsel-Comptoir in

4 IIADmhure

Platr
Mauersteine
billigen Preisen hat zu verkaufen
VU Geoblt aufm Hoͤfchen.

5* J 2 se de F e
Einladung
zur Betheiligung an den Gewinũ- Ziehnn⸗
zgen der großen vom Staate Hamburg

geuehmigten und garantirten
a 7 In
Geldverloosung.
Der Frößte Gewinn beträgt im olücklichsien Fall
MK. Ort. 300,.000.
—*8 — — * * *
f. 210, 0000 8. V.

Die Haupipreise betragen:“

Mart 200,000 100,000, 7,000
50.000, 40,000 2430, 000, 26000
3420,6000, 3415,006, b212, 000,
12 a 10,090 ꝛ.. ꝛ.

Im Ganzen werden durch noch sechs Ver-
loosungen 33, 800 Gewinne gezogen, welche
planmaͤßig innerhalb einiger Monale zur Ent⸗
scheidung kommen.

Gegen Einsendung des Betrages oder un⸗
ter Posinachnahme versende ich ‚Original⸗
doose“ für die zweite Klasse, welche amtlich
lanmaßig festgestelltt —*

schon den 15. und 16. Juli
1874
stattfindet, zu folgenden festen Preisen:

Ein ganzes HriginalsLoos zu fl. J.
— · Ein halbes Original⸗Loos fi.
8. 30. — Ein viertel Original⸗Loos
fl. I. A5. S. W., unter Zusicherung promp-
tester Bedienung.

Jeder Theilnehmer bekommt von mir die

mit dem amtlichen Wappen versehenen
Original⸗Loose selbst in Händen und 8
rantirt der Staat Hauburg die Ge⸗
winne.
Der amtliche Original -Plan wird jeder
Bestellung gratis beigefügt und den Interessen
ten nach gesehener Ziehung die Gewinngelder
nebst amtlicher Liste prompt zugesandt.

Durch das Vertrauen, welche sich diese
Loose so rasch erworben haben, erwarte ich be⸗
deatende Aufträge, solche werden bis zu den
kleinsten Bestellungen selbst nach den entfernte-
sten Gegenden prompt und verschwiegen aus⸗
geführt. —B——

Man beliebe sich baldigst und direkt zu
wenden an
Adolpii Uaas-
Staatseffeeten Handlung in

Hamburg.
Do Fur das mir bisher in so reichem Maaße
bewiesene Vertrauen sage ich meinen
Interessenten den besten Dank.

l

F
Colporkeure

*

werden für neue Werke mit noch
nie dagewesenen Prämien gegen
höchste Provision gesucht.
Anerbieten werden ebeten durch
durch die Süd de usche An—⸗
noncen⸗-Expeditison, Mün—
ch en, Perusagasse 2..

Die Mitglieder der Gesellschaft Fide lia
werden hoͤflichst eingeladen, nächsten Mon⸗
ag Abend halb 9 Uhr im Locale des
Hrn. L. Weirich zu erscheinen um sich —
behufs neuer Organisation des Vereines
— zu beraihen.

Mehrere Mitalieder der Fidelia.
Feuerwehr⸗-Montag
Jak. Schwarz.

Bürgervereins-Kränzcheu.

Am Mittwoch Abent Zusammenkunft
bei Peter Heusser.

Fiel am vorigen Mittwoch aus weyen

ner stattgehabten Genera versammlung.)

Gegen Fr.Eins. von 10 Freimarken
a 1Sgr. (od. 1223 xr.) versendet Richter's
serlags Anstalt in buxde Loeipꝛig freo.das welt⸗
beruhmte, m. viel. Ieten versehent
ea. 320 Seiten starke Buch: Dr. Alryꝰs
J * —— 9—
am u,
Jeder Kranke findet für sein Leiden
sichere 0. durch dies Buch. Tausende
Zeugnisse bürgen dafür! — Niemand ver⸗
saͤume es diese neueste vielfach ver⸗
besserte Auflage baldigue anzuschaffen.
Avis.
Angekommen gut beschlagenes
Bauholz (Münchener Notirung per
Cubkm. fl. 22-30 kr. fre. Bahn
hof St. Ingbert) nach Holzzettel
geliefert, und liegt im Steinbruch
ober der Kapelle jedem Bauholz⸗
interessenten zur gefl. Ansicht offen.
Aufschluß über die verschiedenen
Bauhölzer ertheilt bereitwilligst mit
Johann Bechtel Zimmermeiste.
St. Ingbert, im Juli 1874
Redaction, Druck und Verlag von F. BDemest in El. Ingbert.

— — — —

Læ s ο lS ä
Rechnungen
n r, 4 und s Bogen, zum all eineiner
Gebrauch sind vorrüthig in der Dräuckerei
dieses Blattes
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558—8 55 —258233* —A —2 5m0— 355 —378 8.
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— 9 — 5* 852— 5332 532 — 533355253 8
55* 3858— 536 578 54 552353 533355* E 5583 *2* 53
— —A ——— —65 33* *5 *53356352 m
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5235 225—z3 — 552—25— 338 5—357835 28*
35— 7353735235*5378 3233838 5 3 38*
5 5 53276 — —Se — — 8—5235858 5* —625553
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56388—5383 — 8373 28353 *2— 3*3 58 3
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82 257 55583538 832 2* 5 —A— 2 5*8557 ———
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53252325532 20 37883—32—52 —XXV 25 578 25323343* 53
—A — 2“5538 —A— —858558 S. *B8 sñs5 z1—
7 O 27cä * S 7* 8 —⸗ — 5 —— — 222 538 8* z2 2* —
— 8—57—8 —A 3z2EL TEAÆä 556353 8 523 * —522 **—
2 * —X 5852558 58. 2352275
232 38333736 * 952 5— —35238.28 22
— 25538 31 8 — 83* 2*52 550 B2 5 * —— 3
5532855 8 — — 2 5 82 335*8* — 2*— 2 25. * ———
—— ——
2F 2 2 8 3 S 5E7z2 * —8 8 2 538 5
535535335853— — 525553 253 —z8383——E8* —5 *
—*88 2 * 2 582 538 — 838 — 8 2 —A A
529 —*85*0 — 23z5352233382 5522 38EBRc. AE—— 4
33 — — 3* ———
5825 — mBS 24 * — 222 28
* — *7 — 42* m S8 — —52
— 222 ——22—35. 28 53553338553553*83* —
— 5333253—32252—8 2835 532—55533 53 ⸗ 262. 7
2228 35535335355853 8B2833 E —R25 5—83— 2
2* 8 5z 33 ⸗ —— — 532 — 8 —z —3* 85 *228
— —28 225 5* 58238388 *—*87 2 2 * ———————
2553 5 ———— 50 — 83825 ———
—2 7272 0 3 82—3 52 S—— —5555 223
33233—58——38 — 38 33 2
2 25 2 258 8 85 * 8 z272* * 55 273 8
2 57 8355 ——S— * 25525533 28. 3 6275*
22 3—557* 28 — 583—553568 28228 —S 533 3
—z325 25 2 3283 —A 52335358 38832—355328 233828533
* * 25323588 —8 52* 9 —22 2322 * 33
711212325 5535,78— —2387 — — — —— 2553255
53755 5328534
B772— — ———— 2 TB2 S — ——— 2 58 * 2. 2 * 5251*
53255 53535557 ES —AA —A ———— —A —35— —8
5555 2555 c E — — 258 2 55 523* —A— — —X —
5225— s37 a 388 28 335— —4c2. 7 8 — 52*58
5556 2*85 —— 286 — — —— * 33388 522
2z237 3533238 —73235327 *5 8 — 328 —
*2*2 * PLT z23 5—283 83 282 7—z 55 * — 5 — 52* 578
525* 52353238 58233536 — *223 2278
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553 J 2 822 — — 2* 2 3*
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2* F E5C —2 7 — 372 ——7 —A 585 m3 —F
—A— * 555 *33768—3335 53z53522285575 — — 23 3
23— 78322—5 z5 538 2 25332335 3z3 EB 5* 380 55*5838
2523322333 353 333333333 — 322 — 3273 7* E——— —
5 * 2532755 15335523 2332 28225. ——3355—5—
5* 5253325* —A — — —M— — —552 — —22
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552 58 — — — * 5 * 22328 55 * 82 3 —2—25
* —2— — 2 8* 2—22332 E 3 * 83 —2 —*
555 —2532 3853335 *75803332 833333353 35835333 33
53532—838 255 52 55552333 3— J
2225 —3 — — —A * 225 9 —2 — * 3257 *
5* 2 58 * 232 8 — — S
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A
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2388 28 38 7 *82785
53552388 58 J—— — —
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35534 J
3 2 — 338 — —1* 2837555* 2 358 5 —— 52 e⸗
332355 * 263 * —* 52 —c —353 —A —z222
3232 52558 *2 25 288 25 2 *3 8 2268 3325333
AA —— — — 588 ⸗ —A — 222*8 —A
5228 —— 58235353 52 8 — 2* 5 5 * — 23225 —M —
2 — 8 —55 —8 — * 23 2 S— —— — 2253 52328* 38
353233 5568 —87 cz2 *m428353 875 —328 —A 23333
238 255 3 5Se 2 — z2 ñ 2 x* 8 338 —
* 22. 3853— * *553 5 *55538 238 8 58538* —A——
—— 52 7 —A —— —— 8 * — 2722 — 2 8 — 2528 * —
535238* 7 —
4555 — —— 2 3—S2 —— 25* 7732 2 5 58553
53558 360855 2 — 252 —— — — * 538 A
8 ES — 2 — ——— — * 3 — —X 85525 228
Ss 8— —A — — 8 2558* 28585333358 55 22— 28 —
524 2523 23327 5* 3333 33238 2
—*535535 * 3 — 3583535353 58 43 3 Seoð —z38 553 —
* 2 5 8* 25 * — —— * 523
— — 5z 552 —A — 55 — — S 3 8* ——2 * 5 SmS—
Al 2855* 8 253*2 —222 52* —A 3855 eA —z35 —25
8 — 223 S3 — 258 s63885353853 F5 —A
7 5323 2*8* 8 8* 88 09 E—* S 52. 5 8 —— —
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* — 5* * 22 — —878* —— — — . *
—— 3
5352535 *22 23B353 55323533 Z234 — 38 —53585 55S3S5 — 38
— 52 — —— — 7522 — 532375 * —228
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— 323 50 2325 — 222 — — — 32333 d 7
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2235 *53 —5 5z258 — * 3355 —
733—522 — 5338 3228
* 22 3 325* *6 532 2 — 2853583 — . 8
—A— 388 52582 353358 * 3555335333 52753
55 36387 2. 55 —3335353563 —A 3 77
J * 2*5
58 583853. a 2 —— 5336 235 8 —8 »X48 *
5535 22 2 253 3 5553 24 55 228
5 — 225 523 —— F 552868 2 —
2532 22828 220587 3 7* 5* 25533 7 E2
7 — 338 *2726 A 2*3758 2*533322 — *265
X8 52 52533 —— ? — 5 5388 5 22
555853583 33335 3351 2
—A S 2228 —8 — —A — 2 * — *5 25 B5*
255355 2 * *2 * — 535335 7 533355 533 —5 —— 22
——— * N — — —53 F * — — * — ——— 5 25
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—2 —— — * — — S 5 D * 223
7 —A — —557 7 ——— 332222 —A— — F —
32334 * 2238 —32626 — 226 33 5
255 3 7 2* 5523* 555332 088 81 * w⸗
* — 535835 335 —A ——— 28 8 3z352 S
55358 555 ———— * *3335 5 5 *8*43 —A 9
— 83 F 535 2358 2 — 325 3
— —— 283 * 5—8 w 535884 8 * F 525*8 —8383 2
— At— 8 92 82368 2 »E5 — 55* 95 — 835.5*
555 535755383 2 372538 *83S 2286 20 2 8357
ẽ *5 —2517 S8 — 7 37 s S 2 —532 —— — 338
3 58 52 5 —A 9* —A —— 8 —2 5 222 8 —X
77 53238 5 — 53
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* 388 532258 5228 —— — A 532—254 5533538 9* 2323
328282 —2 — 32535 827* X 3 22 53 25355x5*
8 S —”„“G — 435 85 335526828 5335253—
3538335658* 22583383 333533333333*
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        8 5s2387 —22 —X— 2 I———
8 37 * 2. ——* 2 — 3* *5 * 322 38
3 e ——
— 2 —A 2* —38 2227— — 3 * — —A
—— 3 355
8335 * 558 Z838238 353 53 286 *—6 583222 222837
52585 1288 — —— z0—. 3 3——38 38—⏑ — — 22 523 — 38832
As 2* — * 2* 24 —72.355 28 — 2 32 72 54 125* 3*2. I 23 7 *5
593 723 ——— — 2323323 535572 S5383*535*
38 225352 523 —83 8 833 —332 —
3*827 535 2 33333 3 ——88 55328383352333 5 — 2428
26232 2 25 .ꝰ5 3 * 7 25 252 E 335* —2 * —85 ——
ã α k—2 *8 —52 T —*258* — * — —2 7 — J
* ——
3508 * 557 — 2. 2 2. 3* —FAMA
* * —
*22 75335 8338 — 5 z253225753*
m 2*3358 22525 2 535258 26 555356 233
53 323283323*3828 23833 8*8
8 * * J 4 9 —D 3.
183 585*5* 3
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—* —— — * — 5— —AA ü * — * 3 r — 7 3258 * l
5*36* 88* 353 535343
5533 328——— 8333* 325—2 *53383 —32368573 3338
ẽ 38 3 — 533 33583387
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7 57.. * 25 242 3588823
* —8 — — — * ã
33 28* 34 —7 — — —
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— * * 2377 —5 222 5 . 3.* E 2. 3 33. *57 * *S848538
382338 323 *883 875*52 25023 —7. 55 —
538868352332357 8 ——33 — —2555338
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522 — 5 2 20 2 522— * 5383358 3 3. * 9— 258 2 2*
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—A — 5552 4 33325— 02 85223223
— 2—3358 3358 233
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—2252 2 8 *3 — E 4377 3*
323323833 — 3 235553—88125 272838
255782 254 — —221 88 ———3 5 15 ——
— 3— — 1* 2572353527 5 23825 35
— —818 5 2 .12 52875
——* * 2,5 3 8 85341 —A — — * 25 g — — —— *—* — — 528 —2
73 83 75* 8318335 87 8345735* S S 2525
;37722—57 2 52 5 2226565* *X 2 — 72 28 2 2 ẽ
25 — 28*23 —A 2 2 AAII — — * — ———
325382 58 227 520 ———3⏑ —— 2333533 22*
3 — 32355533835 233*858
2593 233 233 ————8 3433
—523353535 —833385 3333223352 3*7 5323333
33283 338 33⸗
—8* 52 * ** 3 7 58 m* * — —*
3 538555 J55873 J 8233
—7357358 3 7758 75885
323513 *3353358* — 5 — — 8 —WM — 8
* — 8R* ũ 332253323 * FP — —52
7 ã — 333828

9 5732 772 2 38 2 —— 3 2
3, D 5
n522 23. 872. 3 F 233
e 5 3 6328
— 53—2&amp;3 335— 5228 2
3 — — 5235 2** — 2 832
RX J3338 8B35332
8 52 *2 2* *
5 353 532 * 32385 — 8236
35 83 — 2*
* — 74 —— * 8* * J J **
58 — —— 253. —z3328 * 5
233 233— 3 583—
3 5 8338
8 5 33 3333
x5 333333 5882
*X5— 32532 *23 2332 —
2 22 *3 25532— *52—,
38 25283373 585 —A T.5 8* —2
2. 3z553 232 335 58 2 ——
—3 — *2 —AII 2 * —s—323 7
— 5833352338338 533255
323838323522 —38533 *
3 — 7X. 2
32525 335 33233 2388
I »255 8282 2 22255 326
3 3 3233 53*98
2 —— T
—— F A—— —A—
— 829 25 32 — —— 2
— 2 * 7 2 * * — ——
332 3835239 83838 53333 53
5 333538 3553 5538353853
323 8 383225.33

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23* 3 527 27323 5253 2 6 2. 2 35 „3838285 ——
3 3 3 33
ẽ 3 3 38
3 3535 2835353
532 2233332525 233 23— 883 83 23338
2328 — *
—2 3** 3. 23 557 35 3 58 3
s s33833333 53 3
a 3383333
5*7 ñ 3 * 7 —
528 —— 3* 33 532583 5553
7 * 2553855 3333533325393 2322*8
—A 288B338 — *83 3282—332
23.. — 2 —2 ⁊ —8 285 — ——— 3 —*
333 333 53 3833 383
25533332 232 23823. ** —
3 3353383853 325335 2383326*
* 7 —A — 3323 3253 — —33— —2538632*a8
2 3 Z ꝛʒ J 2 e» 323 257 3223582 —2 2. 7 2 3 5183
* 253833 z3 . *233332358 53 88 —3283838
585— 83 z533 333 3373338 5332 5. 585 2*
23 25 657* — — —22 335233322 — e
32. 3838* s 248 —3 35332 3 *
2. 83323 333 2533 33933283 39
33 3333 3 33333388
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        Si Ingberter Anzeiger.

.. — ———
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38
8 13225 2
der St. INnuber —Arring err (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienatags⸗, Donnerstags- and Sonntag
ummer arlcheint wß⸗ viermal: Dinstag, Donner 3449. Sams ta a und Sonn tag. Abonnenentspreis vierteljährig 42 Krzr. oder

12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krizr. die dreispallige Zeile Blatischrift oder deten Raum berechnet.
57 —522 77 7
4 107. — ⏑⏑——
— — —
Spanien. ——— ?
u Barcelona, 8. Juli.““ Der Generalkommandeur. der Truppet
Muünmchem4. Juli.“ Die Abgesednetenkammer genehmigte An Kaltolonien, Tristany, ist: von seineni Posten abberufen und durd
mihrer heutigen Sitzung: die Zinsengaranti⸗ für die Wisenbahn Lizarraga ersetzt worden .. 3
on Landau in der Richlung von Pirmasens mach Zweihrüchenzeu Von verschiedanen Seiten awird aus Efsella von Verstümme⸗
bwie event. zur Fortsetzung derfelben nach Saargemuünd, ferner lungen der verwun deten Republilaner durch die Carlisten gemeldet
n Wandau mach Getntercheim⸗ sowie event. zum Anschlusse an daz Letztere sollen die in ihre Hände gefallenen Vlessirfen die Nasen
adische Bahnnetz im Falle der Herfiellung einer festen Eisenbahn und Ohren abgeschniften, die Koͤpfe der Gefallenen an den Va⸗s
růge uͤber den Khein dei Germertheim; ebenso die Zinsgarantie jonnetspitzen ümhergeschleppte Haben: In Madrid ist man durch
ar die ⸗Eifenbahnen a. *von Bexbach nach den bei Neuntirchen derartige Meldungen in die Gößte! Aufregung“ versetzteh7
elegenen Kohlengruben; D. von Kaiserelautern bis nach Lauteren Wadris, . Juli. Dreihundert Arbeiter der Minen von at
ken mit einer Abzweiguag vom Lauterhof nach Otterberg. maden haben einen Aufstand gemacht, den Inspektor ermordet und
Die Wünsche um e von Kaiserslautern nach Bibermühle. den In genieur verwund . 606634
zwie pon Altkenglan nach Meisenheim imd von da nach Staudern⸗ 3. Eungland. 3*
eim und über Oberwoschel nach Alsenz wurden abgelehnt. . Vondorn, 811 Juli.. Bei der Aukunst och dentschen Krou—
Hi üen en, . Jull. Ta am 10. Juli der derfassungs- prinzenpaares flaggt · n sämmtliche Schiffe vor Spithead und Portss
naßige Termin für den Landtag endet bis dahin aber ene Ver- nouth; Salven wurden abgegeben von der Garnisonsbatterie und
indarung der Kammern über die Budgets u. s. w. nicht möglich den englischen Kriegsschiffen. Graf Münster begab sich an Bord
it, soll die Dauer der Sitzungen um 6—8 Tage verlängert wer der Admiralhacht Fire Queen. Um Mitag landete das kronprinze
en. Ob der Andauf der Osibahnen zur Verhandlung kommt, ist liche Paar in Ryde, vom Grafen Maͤnster und dem deutschen Vi⸗—
weif⸗ Ihaft, der Wahigesetzentwurf wird ganz sicher nicht mehr —
xledigt. hrenwache siellte das 42. oder Blackwatche Regiment; die Schiffe
Muüunmnch e'n, 4. Juli. Der Deutsche Kaiser rifft mit gro⸗ und die Strandbatterien feuerten Salven; Damen streuten Blumen
jem Gefolge am kümftige Mittwoch Nachmittags hier ein, und setzt und überguben der Kronprinzessin einen Strauß. Der Bürger⸗
jach anderlhalbstündigein Aufenthalt am Staatsbahnhof, wo ein eister von Ryde überreichte eine Adrefse.
Diner mi 86 Gededen staltfindei, die Reise nach Gastein sort. —7 *
. 83) 27 Müncchen, 2.-Jull. 1In 74 Wirthschatfen wird heute
Berhin, 3. Juli. Der Post“? zufolge überreichte eine un Folge des Bierstreits der Liter Bier zu 8kt. verzapft. —5
hemnitzer · Deputation gestern dem Reichskanzler den chhemnitzer 4 FKisfingena 4dJuli. Fürst Bismarck nebst Gemahlim
chren ⸗Bürgerbrief. Die Deputation wurde zu Tafel geladen und ind Tochter ‚traf heute Vormittag 11 Uhr hier ein, von einer
vahrend · der chemnitzer Bürgermeister ein Hoch auf den KHaiser aus- hollsmange und speziell von dem Bade · Commissar und dem Bür«
echre trant Furst Bismard als chemnitzet Burger auf das Wohl ermeister am Bahnhef begrüßt. Eine Hofequipage fübrte die Aus
des Koͤnigs von Sachsen. Fürst dr reist heute Abend 71242 jekommenen zut Wohnung des Arzles Dr. Diruf. Das Aussehen
Ahr auf der Anhaller Bahn über. Leipzig nuch Niffingeun. oes ee e man der langen Erkraukung nach hätte
S dr Uäm4. FJuli.Dien , Mordd, Allgem. Ztg. meldet als 'ermuthen lönnen. 128
uun ehr — daß das Weache münzgeseß bat veninn des Am 36. Juni Hat das Zuchtpolizegericht zu Saar-
achsien Juhres in Preußer für alle, öffennichen Cassen und den m ünn d die wegen Beleidigung des deutschen Kaisers und des
llgemeinen Verlehr, eingeführt werden soll. a, derrn —A Janto n von Forbach angeklagt gewesene
Zgerltin, 4. Juli. Das! Kammetgerichi verurtheille den Iberin der Madchenshhulen in Saaralben. Helene Feltz, zu
gei B.er 115 —* e, nNMonaten Gefängniß verurtheilt. Zugleich wurde derselben die
eichstagdabge vtdnelen Rost (ociatdemolrat) wegen Aufreizung zu rehrbefagniß aberkannt. Die Verurtheilte führte als Mitglied der
ewaltihãtigleite n umd Sele digung des stehenden Peges zu tine ree der Soeurs de dainte Onrétienne“ den Keiosterna-
H9monalichen Gefängnißstrafe. 2Mas erstrichterliche Erkenntniß hatte 44 MarieJ sebhin⸗
ꝛetreffs der Beleidigung des Heeres freisprechend gelautet. — Das * ne
dammergericht Pbestätigien daß duf eigjähriges Gefängniß lautende
erstinftanzliche Erkenniniß gegen: Majunke (Redacteur der ultra⸗
montanen „Germania“) wegen Beleidigung des Ministeriums, des
Meichskanzlers und des Kuisers und erhöhte die wegen vier anderer
Urtitel gezen Majunke erkanute. Greloftrafe von 200. 4uß., 400
Thaler, went. * Möonate Gefängnik.
Saarbrücken, 4. Juli. Das Zuchtpolizeigericht“ vett
alheilte den Freiherr d. Los wegen der von demwselben cauf· der
Band ervbersammlung des Katholilenvereins am 29. Junsb. Jr au
Urbach gehaltene Rede zu 100 Thlr. Geldbuße event. Z. Wo ben.
hefngnß
—3 Frankreich. J
Parxis, 3. Juli. Das Journal Umion? is gestern wegen
Zeröffentlichung: des Manifestes des Grafen Cyambord auf 14
Fage subpendirt worden. Mehrere Journale sagen, das Manifest
hambord's sei das Testament der Monarchie und, meinen, das—
elbe werde dem Antrage Perier (die Republik nach Ablauf von
Nac Mahon's Amtsgewalt definitis beizudehalten) neue Anhänger
uführen. —E —— — FV —
Paris, 6. Juli. Einer Meldung der ‚Cotr, Havas“ zu⸗
olge, hoffen die Legitimisten am Dienstag mit Hilfe dea Linken,
»as Cabinet zu stützen; doch hofft man, daß Mac Nahon, wenn
as Cabinet seine Entlassung verlangt, diese Demission nicht an⸗
Ahmen werde

11 4 2*

DBilenuatkaqchtiueéJ.

Der geprüfte E'nnehmereicandidat und seitherige Regierungs-
unctionär Johannes Scch mida vonu Rheingönheim zwurde zum
fiunebmer. der Geweinde Herxheim bei Landau ernannt.

Die in unserem heutigen Blatte befindliche Gewiun- Meit⸗
heilunge des Hertn Laz. Sams. Cohhen in Hamsburg ist
zanz besonders zu beachten. Dieses ˖Geschäft' ist bekanntlich das
J. und allerglücklichste; im Mai und Juni wurde schon wieder
»as giohße Loos bei ihm gewonnen. im Ganzen über 200,000 Thir.
vodurch elt Lenle“ hu Freichen Capitalisten gewotden sind. Es
ĩud nun wieder! fur einen Ueinen Einsatz große Capitalien zu ge—
oinnen bis zu ev. 300,000 Mark Aug dezghlt dieses Haus durch
kine weirderoͤrritelen Verbindungen dxä. Gewenne din jedem Orte
us. Da eine große Betheiligung zuͤ erwarten ist moͤge wan sich
ertrauensvoll an die Firma Laz. Sams. Cohn in Hamburg wen⸗—
)en, bei der man gewissenhaft und promt bedient wird·
. . WAqhũg sur Viele

In allen Vranchen, insdesondere aber bei Bezug der allge-⸗
neinen beliebten Original⸗Loose rechtfertigt sich das Ver⸗
rauen einerseits durch anerkannte Solidität der Firma, andererseits
zurch den sich hieraus ergebenden enormen Ädsatz.
WVon ganz besonderem Glüde begünstigt und durch Punktlich⸗
leit und Reellität belannt, wird die Fiimma Adolph Haas in
amburg Jedermann besonders u angelegentlichs empfohlen.
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        — Au .
J
ist bekanntlich
*wiederum am 18. Mai
d. J.
intsu utt tantet das große Loos und Prämie ιι
ι —— von 205,900 Mark J * F * J
mit der Didisen. Glück und Segen bei Cohn
haut amtlicher Gewinnliste, wie schon so oft, abermals bei mir gewonnen worden;
qaͤbertlnupt habe in den Gewinnziehungen dom Ma unde Innz d. Namnbene ge-
eEber e JInte resent e ndie Gewinglumme von uͤber
200,000 Thaler oder 600,000 Rm.
laut amtlichen Gewinnlisten hagt ausbezahlt,
4u Die vomn Staata Hambueg garautirte große Geldlotterie von über
inzzenn AMillionen 330,000 Thaler
ist diesmal wiederum mit außerodentlich großen und vielen Ge.vinnen bedeutend ver⸗
wehrtz sie enthiut nur 72, 700 Soose, und werden in wenigen Monaten in 6
Abcheilungen folgende Gewinne sicher gewonnen, nämlich: Agroßer Haupt⸗
gewinn ebent. 120,000 Thlr. speciell Thlr. 80,000. 40,000, 30,000
hö öεο jo dα el oεο
mal 6000, 5mal 4800, 123 mal 4000, 11 mal 3200, 11 mal 2400,
28 mal 2000, 10mal 1600, 65 mal 1200 152 mal 800, 4 mal
600; 1 mal 480, 360 mal 400, 410 mal 200, 10 mal 120, 486
mal 80, 17700 mal 44, 1684 1 mal 40, 20, 16, 8, 64 und 2 Thlr.
e Auf. den 15. und 16. Juli d. J.
ist un wieder dꝛe Gewinmziehung der Lten Adtheilung amtlich festgestellt, zu welcher
v nee * das ganze Original⸗ Loos 4 Thaler, * —7— J *
— das halbe Original-⸗Loos 9 Thaler
en das viertel Original⸗Loos 1 Thaler — ————
tostehnn Fiefer mit Sisatawappen. bearsehenen Qeigingls Loose sende ich gegen franktirke
Linseudung des Betzages oder gegen Postvorjchußzeselbst. Nach den entserntesteu
Hegenden den geehrten. Aufitraggebern sofort, zu. Ebensoarfol gen die autliche
Setwrunliste und diee Gewenagetder safort, nach der Ziehung an jeden der bei zir
Betheiligten prompt und verschviegen. Durch meine ausgebreitelen Verbindungen
werall tann man auch jeden Veminn In feinem Wohnort au?vezahlt erhalten.
Jesde Besteltung auf dies: Omiginal-Loofse kann man cin⸗
fah auf eins Posteinzahlungskarte maden. —W α,
T. SAams. Coliaum
iin Hamburg.
e Saupt-Eomptoir. Bankier und Wechselgeschüft.

Pasa F Loos
qu 203,000 Mar

myuxde ai
18. Mai d. J. dei
mir gewonnen.
Laz. Sams. Cohn

inchener imd Achener αν αιενNVeιPicherunge,
. α Gesellschaft.α 7u,
Her, Geschäftetand der Gesellschaff ergidt sich aus den achstenenden Resul⸗
cien des Rechnagabichiuses für das Jahr, 1878 555
drundlapitat l 6, 283Qοοο. —-.
prämien: und Zinsen-Einnahme für 1873 (oxel. der *
ßrämien für — —— — — 14,196., 411. 44
Bramien⸗RKeserven. 7 34 5. 622, 026. 20
ι αι f , 34358 dðl. 45,068,437. *
Hersicherungen in Krafti am Echlusse des Jahres 1878 2,238, 163,547. —
Denð. Mai 1834. F
Die Haupt⸗Agentur für die PfalzrneiAaenten der Gekelschafte
Louis Dacque in VNenstadtee Die Aaenten der Gelenschach
ue — J —— Friedrich in St. Jugbert.
— —R —* 5* —* nt! —— Job M⸗ister in Horubach 34
, Sustav Scharffenberger in Homburg.
Em Simon in Zweibrücken.
—VV ———— In Sachen
Auszug Peter Schweuißer, Wirth in Sankt⸗
dyV⸗Mα Ino her wahnhaft, Kiger — —
aus den polzeigerichllichen Urtheilen des gegen ν“
tomiglichen. Landserichts Sault. Ingbert Julius May er, Bierbrautr in· Sanlt
om dierundewanzigster ¶ Juni · achtzehn hun · Jngbect wohnhaft, Beklagiemt ec. 2c.
vertvierundsiebenzig. 24 eerreklaͤrt das konigliche Polizeigericht· den
erue Iee rxdniglicher Land⸗“ Beklagten der Beleidigung des Klägers
chter des Cantons Sankt⸗Ingbert, Johann Mitte Närz abhin für überführt und ver—
Silb ernagel, föniglicher Polizeianwalt am urtheilt ihn in eine Geldstrafe von füns
—X— in eine Gefüngnißstrafe
imd Ktoaͤrt Rosenbetger föniglichtr Landebon einen⸗ Tage und zu den Kosten rer⸗
ierich tsschreidet.. »e prdnet, daß dieses Urtheil in seinem Dis⸗
—— — — *

positix auf Betreiben des Klagers in dem
dahier erscheinenden Sankt-Inberter⸗ An gei
ger auf Kosten des Beklagten innerholb
dlerzehn Tagen, von ser Rechtalra de
Uriheils an eingerüdt werde.
Alles in Anwendung des 8 185 und 200
Absatz des Reichsstrafgefetzes Artikel 44 58
Absatz 1 Ziffer 2, 94 und 90 des bahe.
rischen Einführungsgesetzes.
Alfs geurtheẽlt in erster Instanz. Unkerschrie⸗
ben sind: Pixis und Rosenberger.
Für richtigen Auszug ertheilt behufs Publ
kation. St. Ingbert den vierteus FJuli acht
bnhundertvierundfiebenzgg · ·
Der kgl. Landzerichtsschreiber

ια. Roseunberger.

Nr. 485 rol. 57 fol. 82 c. 9 ein⸗
registrin zu Blietastel den dierten Juli 1874
n zwanzig acht Kreuzer (ohne Renboi.)
——E. Rentamt Wertenoßn.
NMusilaverein

Am Donnerstag den O. d. Mis
Nachmittass Waldparthie
oberhalb der Kohldell. Abend⸗

—AS8ar
Abgang 3 Nur vom Vereinslokal.

Der: Vorstaund

Einladung
zur Betheiligung an den Gewinn-Ziehun⸗
gen der großen vom Staate Hamburg
genehmigten nud garantirten

Heldverloosung.
Der Frößte Gewinn beträgt im go

Mx. Ort. 300,000,

* oder:
. 210.00 0 8. M.
Die Haupipreise betragen: W
Mari 200000. 100, 600, 75,000
qvd doo, ⁊0,0o 2aso,Ooo, 26000
3420 600, 32 15,006, 5212,00
13 23 10,000 2ꝛ. ꝛc.
Im Ganzen werden durch noch sechs Ver
lwosungen 38,800 Gewinne gezogen, welche
planmatig innerhalh einiger Monatit zur Ent ⸗
scheidung konmen.
Wegen Einsendung des Betrages oder un⸗
ter Postnachnahme versende ich Original-
Loofe“ fur die zweite Alafie. welche amtlich
dlanmaßig festgestellt
schon den 15. und 16. uli
18744
stattfindet, zu folgenden festen Preijen:
Ein ganzes —E zu jl. J.
—Ein 333 Or ginal⸗ Loos fl.
3. 80. -Em viertel Original⸗Loos
fI. I. Aß5. S. W., untber Zusicherung pronib-
ester Bedienung. 6
geder Theunehmer bekommt von mir die
mit dem amtlichen Wappen versehenen
Original⸗Loose selbst in Händen und ga⸗
rautirt der Staat Hauburg die Ge⸗
winne. —— —

Der amtliche Original-Plan wird jeden
Besiellung gratis beigesugt und den Intereffen-
ten nach gesehener Ziehung die Gewinngelder
aebst amtlicher Liste prompt zugefandt

Durch das Vertirauen, welche fich diese
Loose so rasch erworben haben, erwarle ich be⸗
dealende Aufträge, solche werden bis zu den
tleinsten Bestellungen selbst nach den entfernte
fsen Gegenden pronmpt und verschwiegen aus
gefüht.

Man beliebe sich baldigst und direkt w

wenden an

AdolI ,

Staatseffeeten Handlung in
n Hamuburg .·.
Fur das mir biaher in jo reichem Maaße
ewiesene Vertrauen sage ich meinen
Interessenten den besten Dank.

—
nhzere
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        ib
e8

35533553358 R
33333 33387332—
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322 25 * 338 33274, 44 3356 F ———— ———
34345 278 33
432 383533s33 26736 35335527
35337 253——283 2 — 338722 32 —37
* e * 8 7* —— * 2 322 —* * 3
J
3535 135233325358 3832325 —133—88 3853333
357 3 38323 52588335 225383 —
237333 83 33 3 —— s2333
25353* — 53333 * F 532535* 25 52 * z 2553
J ——
— — JJ
— 233532338 —
* 34333
33s837535
555 74 153 * —AI 25232* 2232356
— 52 384335235
—— — — — — 44 — — — ⏑ — ——— 328332
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3 354 ee t
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1 ————— 5
3353 73 233358 3 3353 357 233583
z 333* 58833
——
JJ
33— 3358 3* 3333323 238. *2222 Is 5* 2238335
3333335 115815* zo 323317 387 3383883
2 3583 333 5 * * —*3* 2* — 3 * 53323 3222
532 2*8 2*4* — — 5 3 2338 87 25
3 333 J
558383338 ——— 3325333333 258 333353852355*
J — —
——— 523 5535332338 * 33875353 * 5 *4 2732 —
— —— 2 87338 —2 52532 66 —
s383 8824338* 353835 — 13553355
25 ——

2

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2222

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52553135583
33 s3 2323*
3823532 — *
338338 *3852238
33335558 25553 z3322335
— 5338 553826 OG6 58735353
2 25333 527 s
—— *3 2 2 —*5* ———
3553335 J——
7 —25 3523323 — 5*32535 —S«.
3 123283 2 * * — 583
38s3333 3 9 3 8 — 2 5255 522 —2—* 232*
2 5578* —
53533558 5*23 ier
8 —— 3386 —3 x 535532
523533355 28 2 — 538333* 58 38 2Bæ2 — 23
573353 —335338 258353 * —— ——
2 5235 — 3333 338 5 2 333
2355 553382 ;XLXXI — *2 355 7
3222 J. * 7 * 2882 — — 86
328 2558* *33335 253* 3 2 553* 555
—3 — 5225 * 222238 — —A —S
2 2 7 3* — * 8 — — 283 *
32333* —XE — — —5 — *7
5 2X o —— 55 28* 8 —3— α * E
2 35 575 ———— 2353333 355 35238 *
8 SZ327* — 5 ——— ——
2 — 5325 55385 385358* 532
3533 35 — —— vo3
—3323533 27 —k‘ 32 * — 33353825 *
5335333378 —— ——
53 2 * * 6 — 2
2333535 —— 25228
*2c8 — 8 8 5335S S sx537533832* A
7—35 ———— 5383 78 533 3535552
3333833 58338. *23383 53255 R
2 88 23 53
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*ẽ 2 2 2* * 85 58 8 2 * —— 2.
5 —5 — — 58. A 33235386 —324
n —8 358 823 8 2 *3887
35358 7 82533538 52— 5 23
—F— 8 828 3387 1522335.
8 38332 * —53 —z83252 z 523 23887
538 * — 3* 2358757 57 553538* 238836 — 7z 55 *52
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n 5355 —5* 808 2* — — 2
—X 5588 58383 —383 * —— 533235 2 —— D
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— 3232 558 35235653 33 3 252
338 —32538 8 —
72 235 s83383233 s 58* —
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J—— 553383336* 3858 22* ———
13238335 —— 353 33853 —z2337 S* 822 323
* 5. 33285 7 2333338
2 387. — * ———— 52283237* 2 8532 —
— 353 5583 5232 28588 23323 F
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5 583836533 8 3353553 2. — — — 22388 *
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— 327233 35335326
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2* 88 28788 2*2 *53 8 2 260 *
3. ꝛ ⁊ 8 —A 8 2572 —7
3 5. 5333. 7838 F 5 *
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* 2828335538 2 23 F
252 v 38 83 333833 v
3 —22 —A —3222 38* 2.3 —32
5 23332 538 ——— 5 2 31
25 —235 72 ——— 3 8
583—5*5 3.8 8382388 532823
585233353 F *553 5785 —A
22 2.2. 32. 523 5253233 5.58 —— —X *
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*x 8 *533 77— F ———
323388 78 —A 322333 2385358* 3823
* — —* 27
2522. 533356 . 5533388 8*7 z58*
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17553 53 825 m3 2* 5333 —38 —
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35 5555538 38 53 — 28225 222
253, 55238 XG3B 1532 —
* —— — 323*33822 —3
* 5387253833 252 232. 2.2 33 5 787 *
74 J — — * * 22 —
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* 7 822 523 528 —— 55 A
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        *1763 *
12 2
hdet St. Pngberter In zeig err (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungatlatt, mil der Diendiags⸗- Donnersiags⸗ und Sonntag
summer erlcheint wochentlich pie x mal: Dinsta z, Donner stag, Samstag und Sowmn tag. Abongementspreis vierteliährig 42 Krzr. oder

12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
10o8. Donnerotag den . guiunn 1187⸗
—&amp; —— — —“⸗* — ——— —— —
Deutsches Reich. F Wie die Saarhrücker Zeitung berichtet, hatte in St. Wen⸗
Mäünchen, 6G. Juli. Bezüglich der Frage über Fortbe-del vorgestern (7 Juli) wegen der Verhaftung des Pastors von
and oder Aufhebung der Lyzeen sind, wie wir vernehmen, bereits Ramborn ein Volksauflauf stattgefunden, um sich dem Weitertrans«
zrhebuncen darübec angeordnet worden, ob und velche civilrechtliche dotte und Ueberbringung des Geistlichen ins Gefängniß nach Saar—
zerpflichtung der Staat hat, zu den Konen den Lyzeen Beiträge brücken zu widersetzen, wobei auf Veranlassung des Heren Bürgers
J—— J neisters Woyit, der nebst Gendarmerie insullirt und mit Steinen
Mänchem, 8. Juli. Dee Kammer der Neichsräthe nahm ewoprfcn wurde und sich der e zu widersetzen
eute den Gesetzen/wurf über die Plälzischen Bahnen au, lehnte dermochte, die Hülfe des St Wendler Landm. Bats. angerusen,
edoch die Linie Kauserslautern⸗Lauterecken ab, ebenso wurben die essen Bezirks-Commandenr, Major v. ede Pre ebone
Intrüge resp. Wunsche der Abgeendnete nlammer vezüglich der on der dtanden Waffe Gebrauch machen' ließ, um die Tumui-
dahnen Allenglan⸗Mezsenheim c. und Kaiserslauteru⸗ Biebermühle uanten“ mit Erfolg auseinander zu“ treiben.“ Bedentende Verwun⸗
bgelehnt. u — — . 21 ungen sind uicht vorgekommen. 80von den Krakehlern, blutjungt
Bertin, 4. Julj. Der Yundesrath hat die Außere Bürschchen, wurden verhafut.
uͤrssetzung der süddeutschez. Gulden- und Zweiguldenstüche vom — ———
Neujahr 1875 an beschloss. —* Falschee 40. Markst üche, Man schreibt der Ess. Zig.“
W Frankreich. naon der Ruhr, daß in der Ruhrgegend falsche 10-Markstücke cour⸗
Faste alle dutch die Commumisten zerstörten Gebäude sind in iren; dleselben tragen die Jahreszahl 1878, sind tdufchend: nach⸗
feparatur begriffen nnd daz Palais Royal- wie die Vendomesäule seahmt und nur durch einen hohlen Klang zu unterscheiden. Die⸗
jahezu vollendet. An den Tuilerieen wird man allerdings noch elben haben, wie wan aus Dortmund meldet, sich auch schon an
Jahrzente zu thun haben, 3 — hübsche Palaft im alten Glanze inderen Orten West phalens gezeigt. —
jasteht. Nur das Palais d'Orsay, der Sitz des Staatsrathes, da —
eht. noch aus, wie eine vollkommene Ruine und man sagt, es solle ehenehen d 9 d eereee
1s Baustelle deräußert werden. — Beie Cherbourg werden alten 8l. Haupteollectent sn ed i den Wex auf der Qri⸗
8 perden. 3 ng inalloose pon Herzogl. Lotterie-Direction direct beauftragt wurden,
Schiffe minelß Torpedot in die Luft gesprengt und soll der Erfolg d ist es selbsiberflandlich, daß iner sol Firma bei Be—
er Versuche ein wahrheft überraschender siininn. —A Nor iner,⸗ chen Firma dei ve⸗
————— ellung. von Loosen den Vorzug giebt. Wir machen daher auf
Ma'drid, 6. Juli. d Forlisten gefen Ternel an die heutiage Annonce dieses Hauses ganz besonders aufmerksom.
nd brannten dessen Vorfstadt nieder. Der Angriff uuf die Stadt
elhst murde mit einem Verluste von 40 Tadten, vielen Verwun⸗
eten und circa 100 Gefangenen abgeschlagen. x2*7
Englaund—
ondom, 7. Julin Zu Barniley in Yorkshire wurde
einer großen Versammlung der Bergleüte die. Lohnherabsetzung
erworfen; kꝛeine Arbeitseinstellung von 20.000 Arbeitern steht
evor.

„Die in unferem heutigen Blatte befindliche Gewinn-e Mit⸗
beilung des Herrn. Laz. Sams. Cohnin Hamburg isi
zanz esenbers zu beachten. Dieses Geschäft ist bekanntlich das
illeste und allerglücklichste, im Mai und Juni wurde schon wied er
das große Loos bei ihm gewonnen. im Ganzen über 200,000 Thlr.
nodurch viele Leute zu reichen Capitaliften· geworden sind. Es
ind nun wieder für-einen kleinen Einsatz große Cabitatienzu ge-
vinnen bis zu eb. 300,000 Mark.. Auch bezahlt. diesez Haus durch
eine weirberbreiteten Verbindungen die Gewinne“ in“ jedem Orte
aus. Da eine große Bethelligunzu erw arten ist, möge nan sich
vertrauensvoll an die Firma Laz. Sams. Kohn in Hamburg wen⸗
zen, bei der man gewissenhaft und promt bedient wird ·⸗

Delgemälde, 1 blechernen Backofen / Alus Auftrag:
vollständige Ladeneinrichtung u. JDas Geschäfts — und Consultatidns⸗
onstige Haus- und Küchengeräthe. Büreau, J. WRoos zu St. Ingbert.
0534 A I 0)äO»
Das große Loos beträgt diesmal ey. 180,000 Thl.!.
Wier biehren uns hiermit ergebenst anzuzeigen, daß die Gewinnzieyungen ber
zerühmten Braunchsweiger Landeslotterie *
schon am 23 u. 24. Juli beginnen werden
Die Einrichtung dieser Verloosimg it w jeder Beziehung vortheilhaft und großar
lig für das Publikum getroffen, denn dieselbe ist mit einer so großen Anjahl Haupt-
Ireise ausgestattet, daß im Verlaufe von vur 6 Classen 43500* Loose unbedingt
nit Gewinn erscheinen müssen, worunter sich die enormen Haupthreise d. eb. Thlr.
30äο 1οοοο οoÄο 9οο gοοο Ibööοο οοοö —
10000, 8000, 2 4 6000, 5000, 22mat 4000 etc. ete. bafinden. Diese
Ldotterie ist von Herzogh. Braunschweiger Landestegierung errichtet“ und garantirt,
diet Gewinn⸗Auszahlung geschieht unmittelbar nach stattgehabter Ziehung, die amtliche
Vewinnliste und Spielplan erfolgt gratis, mithin dürfen wir ein solches Institut mit
ullem Recht als ein höch swwortheilhaftes und solides empfehlen und einer techt
rahlreichen Betheiligung entgegesehen. — Fur aͤbige Ziehungen kostet:
Fin ganzes Originab-Koos I. 7, Ein Halbes fl. 8. 30, Ein Viertel fl. JI. 43,
velche gegen Einsendung oder Postnachnahme des Betrages nach den entferntesten
Begenden mit gewohnter Pünltlichkeit von uns versendet werden. Unsere Stellung
als von Herzogl. Lotterie-Dire ction amtlich angestellte Haupt ˖ Collecteure dürfte un⸗
jeren Herren Auftraggebern die beste Garantse für eine gew'ssenhafte und pünktliche
Bedienung bieten. — Da die Ziehungen schon am 23. und 24. Juni beginu en
werden, so' bitten wir wiederholt, geneigte Bestellungen recht bald an uns direct
gelangen zu lassen. Alranmus &amp;UEGomnD. Herzogal. Hauptceolleckeurz in Hamburg.

J 11. 1I NWV
p Beim Kaiserslauterer Musitfest wird
intyn Denner von Kassel an Sieue, des Dr—.
sartiee übernehmen.

Todesanzeige.
Freunden, Bekannten: u⸗d Verwand⸗
en hiemit die Trauernachricht von dem
Aldtzlich heute Morgen um 9 Uhr er⸗
olgten Hinscheidrn, in Folge Hirnschlag,
unseres innigst geliebten Gatten, Vaters
und Bruders8 —
Veter Quiring
im Alter von 45 Jahren. 8
Um stille Theilnahme binten.
dallbergerhütte, 8. Juli 1874.
Die trauernden Hinter⸗
bliebeuen.—

Mobiliarversteigerung.
Samstag den 14. Juli 1874, des
achmillags halb 2 Uhr laßt Gevrg
Fickel Condiwr dahier in der hiesigen
sierwirthschaft bei Gebrüder Mayer nach—⸗
zzeichnete Mobilien durch den kgl: Notar
yorn zu St. Ingbett Umzugsgalber auf
Jorg versteigern nämlich:

Konmmode, 2 Canmnapees, 1 Kü—⸗

henschrank, 1 vollständiges Bett

ait Bettlade, 1 Chiffonnierr, 1

Pandschrank mit Glasthüre, einige
        <pb n="432" />
        Auf
**
ist bekanntihd
wiederum am 18. Mai
d. J.
das grosie Loos uund Prämie
von 205,000 Marf
mit der Dibise: Glück und Segen bei Cohn!:
laut amtlicher Gewinnliste, wie schon so oft, abermals bei mir gewonnen worden;
berhnupt habe in den Gewinnziehungen vom Mai und Juni d. J.meine ge—
ebrrten Interessenten die Gewinusummé von über“
200,000 Thaler oder 600,000 Rm.
laut amtlichen Gewinvlisten baar ausbezahll.. 2
Die vom Staate Hamburg garantirte große Geldlotterie von üue
2 Millionen 330,000 Thale
ist diesmal wiederum mit außerodenlich großen und vielen Gewinren bedeutend ver⸗
mehrt;! fie enthält nur 72, 700 Loofe, und werden in wenigen Monatea in 6
Abtheilungen? folgende Gewinne sicher gewonnen, nämlich: 1 großer Haupt⸗
gewinn event. 120,000 Thlr. speciell Thlr. 80,000, 40,000, 830,000,
20,000, 16,0002 mal 12,000, 1 mal 10,000, 3 mal 8009, 8
mai 6000, 5.mal 4800, 12 mal 4000, 11 malt 38200, 11 mal 2400,
28. mal 2000, 1mal 1600, 656 mal 1200, 152 mal 800, 4 mal
600,1 mal 480. 860, mal 400. 410 mal 290,. 10 mal 120, 486
mal 80, 17700 mal 44 16541 mat 40, 20, 16, 8, 6, 4 und 2 Thlr.
Auf den 15. und 16. Juli d. J.
ist nun wieden die Gewinnziehung der Lten Abtheilung amtlich festgestellt, zu welchet
ννινν. das ganze Original⸗Loos 4 Thaler V
ι ν das halbe Original-Looge2 Thaler
daa vieriel Original⸗Loos . Thalerc⸗
kostet. Tiese mir Staatawappen- dersehenen Original⸗Loose sende ich gegen franllirte
Einsendung! des Bettages“ vder gegen: Postvorschußz selbst nach den entjerntesten
Gegenden den geöhrten Auftroggebern-soforte zu.“ Ebenso er folgen die amtliche
Gewiunkisterrund die⸗ Gewinagelder sofort nach der Ziehung an jeden der bei mir
Betheiligten prompte uͤnd verschviegen. Durch meine ceusgebreiteten Berbindungen
uüberalletaun man auch jeden Gewinn din seinem Wohnort au?bezahlt erhalten. .
— 36Bestettungo auf d'esf; Original-Loose kann man cin—
fach auf eine Postejnzahlungskarte machen. J ah
——. Aams. Coln
ein Hamburg.
ν Gaupt Comptoir. Bankier und Wechselgeschäft.

Dus große Loos
von 205,000. Mar
wurde gm;
19. Mai dJ. de
mir gewonnen.
az. Sams. Cohn

73 Ziehuug am 28. aud 84. Jun d. 3. 71
Das große Loos von ev. Reichsmark 450, 0000
serner 300, 000, 150, 000, 75. 000, 60, 000, 2 4 45, 000, 6 2 80000.
22 a2 12, 000, &amp;41 a 4500, 256 2, 3000 202e. sind zu gewinnen in der
von der Herzogl. Braunfchweig. Regierung ertichteten und“ garantirien Geltlotterie.
Das unterzeichnete Handlungshaus, mit dem Verkauf der Loose dirett ven Löbl
Herzogl. Lotezrie⸗ Direltion beauftragt, versendet ut den
schon am 23. und 24. Juli. d. J. —
beginnenden Gewinnziehungen gegen Einsendung oder Postnochnahme des planmãßigen
aeezae —B
L. Asund sichert' die sorgfältigste und prompteste Bedienung zu. Jeder Beflellsieg
wird ein annlicher Ziehungsplan beigefligt und die amtlichen Listen sofort nach der
dehüht pesennt 4437 e I — — — —
Man. beliete daher, gentigte -Auftrage baldigsi direlt gelangen zu lafsen qu
uι ————— in ee en eeh
seAgiehung am 2a ν Jul
— 7 — 7 7 * 7
L2vis.
Angekommen . gut beschladenes
Bauholz (Münchener Notirung per
—ä————
hof St. Ingbert) nach Holzzettel
geliefert, und liegt im ESteinbruch
ober der Kapelle jedem“ Bauholz⸗
interessenten zur gefl. Ansicht offen.
Aufschluß über die verschiedenen
Bauhölzer ertheilt bereitwilligst mit
Johann Bechtel Zimmermeister.
St. Ingbert im Juli 1874.
. Redaction, Ocack und Veclig von F. X. Oemeg in
t. te 86*

rucht⸗ Brode· Fleisch ꝛc Preise
e Stadt Zweibrücken v. 9Juli
Wetzen 8 fle24 kr. Korn 6 flbo Ir,
Gerste Areihige — fl. kr., Gerste dier—
eihige ⸗fl. — ir. Spelzfl. — kr.,
Spizkern — fl. pruIr., Dinkel fl. —
r. Mifchfrucht — fltfr. Haßer 6fl.
4tr., Kartoffeln 8efl 10 kr., Heu's fi.
12 kr. Stroh 1 fl. 30 kr. per“ Zentner.
Weißbtod 1s Kilogr. 22 tr.,“ Kornbrod
dilogr. 31 ke. ditto 2 Kilegr. 21 tr.
Silogr. 11 tr. Gemischtbrod 8 Kilogr.
38 kri, 1 Paar Wedh 90 Gramm 2r.
Riedfleisch 1. Qual. 22 f 2.Qual. 20*.

Kalbfleisch 16 kr., Hammelifleisch 220kr.
Schweinefleisch 20 kr. pr. Pfd. Butter 32
ber Psund. ——
Ein junger Mann kann sogleich in
die Lehre ireten bei
Mich. Haas, Bäcker.
Ein Logis im Lion'sche nH au
se im Josephsthal, ist zuvermie
then. Näheres bei —
G. Eh. Kayser, Posamentier.
lsaupt· Govinner. Mueks- Die Gewinno

360,000 Mark —

—— An- ßarantirt
——— oige. der 8gtaat.
Einladung zur Botheiligung an dio

Gevimm-Ohomcen
der vom Stauate Hamburg ga-
ruantirteomn grosssen Gleld-Lotierie,

im welecher üher

Mitlionen 800, o000

MqG—Ie sieher gewonnen wer-
demn musse .

Die Gowinno dieser vortheilhaften
Geld·Lottoris, wolcho plangemãss nur
76,500 Loose enthaâlt, sind folgende:
aamlieh 1 Gewinn ovent. 860,000
Mark Neue Deuteche Reichswälrrung
oder 120,0900 Thaler Pr. Ort,
speciell Mark Ort. 200,000, 100, 000
75,000, 50,000, 40,000, 2mal
30,000, 25,000, 8 mal 20,000.
8 mal 15,000,8 mal 12,000, 18
mal 10,000, 11 mal 8000, 11 mal
6000, 28 mal 6000, 2 mal 4000.
86:mal 8000, 152 mal 2000, 360
mal 1500, 1200 &amp; 1000, 910 al
500, 300 6 200, 17708 mal 110
&amp; 100, 20822 mal 60, 40,.20
15, 10 G5 Mark und kommen
solche in wenigen Monaten in 6 Ab-
theilungen zur sichern Entscheidung.
PDie 2weite Gewinn-Ziehung ist amt-
lich auf den .

I5. und I6. Juli d. J.
festgoestellt, und kostet hierzu
dasganze Origin ILoos mur. ThiI.
das halbe do. , LThir
das viertel do. 415 Sgr.
und worden diess vom St aabeo ga—
rantirten Original-Lodass
keine verhotene Promesem) gegen fran-
kirte Pinseudung des Botræ-
ges oder gegen Postvorschuss solbst
aach den entfernteston Gegendon vou
mir vorsandttt.
Joder der Betheiligten eorhalte von
qnir neben seinem Original-Loos aucn
den mit dem Saatswappon versehengu
Original-Plan gratis und nach gbtatt-
gehabter Ziehung so fortedie àa me
li ehe, Ziehungslisto“ unaufgeforder
zugesandt. 4
Dio Auszahlung und⸗Vorsondung

der Gewinngeldor t
srsolgt von · mir direct ian die Interes-
zenten promt. und tuuter strengstei
Verschwiegenheiß.

dJede Resteilung kanu
man einsfaeh auf eine Postein-
zahlungskarte machen.
Man woende bighdaher mii
denA ufür agenverberaue pa—

ol n .
Samuel Heckscher genr.

Banquier u. Mechsol-Comptoir in

—IXI
Sit Jngbert.
A—— *3
        <pb n="433" />
        zutfr.

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22 2832 22
—*2 —2.85 —2—2482822 * *
* 33 —AA — ang 2 2 224 — F
2775373623— 3355383555 ε —
2 — * — *. — 8 — 8. —— —* — 13 —
3883 6 3
8* J 2 9 28 * * 2 — * * * J
58322325 383823583 ——
53, 355—5253 ;AE 5535—5— 5252 65*
22 5335—25 ——— 2 2855832 —2—
— — — —A
235 338 37
82 —— 2* 2 —A — —A 5 —e—cS53 —E 55 2555
— —⏑——— —2*———c 525* BMS BEBS 3 F 5 5835 38833
38 37z553355 3333 3 3 33 38
5 —— —A — 3333— 383 — 38 2365
8 3223330 23235 3—Bi—— 583 220 ——3
— 3 3523 758 — —— I88
* — 3 2 — —— 252 * ——— 535—288 8* 2222
—38778 —33383 383 5 —333 8858 —8 ——— 85— —S 3
— 13535 3 ——2 88S 38
—— —A —1353——03375 — —— —
55533 53535 —233583 53335335 —3385
35533*55 25 53 —A— A — 5285232 — —A— —— —
558333228 32838 —283 4 3338 —
28 253 2352383235 — 28 2 —5ESM — —— — 2 22
ü 33 8
22 g — *22232 —8 8 * ——————— —* —ã* 32 23
—8 * — 24 * *8 88 — 8 42 m7 38232
— —R —5252 552 *2 mEE 533 * .: 7*
229 385253383 5532223 — 723 333857 I
23855 38833585323— B72 *—e2835 — —— 5 25 ——538572— 5 —88
335 32338533353257 555733 32333 8—
e
— —E——— —2z 553 65665 z33533233833—*
230235 * —2 222 U — 3 *
z333 3 333 s8*—34288 3233
3 43235 277. 23 5—25328 523 5832 252 *2 7535 —
— — ⏑ 3—3 58 z35538 277
383*53 *58 — 27 *23 „ck RA,—,— * —— —
25 —5 A —— — 25 35 DöS — —3 5—5* — —B— 8
—A —A 283285 *253 5 258333 55 5 2 58 —
—2 22 ⸗ — — 57— — —2 — 2 2 — — 2 ————— — — 5 2* —
5333333338* — 33 38832683383 8 — — —*
»—— —32 2355 2* 38 38 55 533 5235
23332 33 8* 8 58*
55 —5— —— 2 25 — 535 E7B 83 3 5 —
25 2258582— —— — — 52 522* —— — 5 —
z 3873 s233
—— — *——2 38 25 72 — — 3 8* 3 5 —A— a88
5** 5* I33 —— 3 *5z328823325355 .E.
ß—
⸗ * —*—— —Z —27 * 8 a y2⏑
— 8 7 *—8 *5 87* — —33* 5
*5 5 3723 7327 — ——35
—— — 22822 2333 582 — ——— R 3285 —A
25*352 — — 32 3 — 28*532223 2728 53 — S235 28
3823383333 33 33 33 *
— 8 2 *** * 2 — 5* ——5——— —— * F
88 —
2835 3 5 33883 3338—
2 — 7 2 —
3 3
33 8 —A 3 523 523— 8 5—ERL. —
33 — 33 3 —3—3
— —7— —2.4 32 — mS 5* 424 2 42 — 288 — * “A
333 —36 28 832 , 53538273585 255
sscet
— . 5 c 123r— 555 55333
* 2 —— 68 — —

—*

J
—V 2
28* —

3

2228222 222
233835853385553 5338555853— —
—s6 38535 33 —3—3332388*
5353335323—8 34 33 3
3 * E * — 8 S 75 37 T
5532253533558 55355 —8 385 538 33225353 77
333335 323338 353533 273 3386
8 — 78 5— — —2* 3892 —8— — — ——
— — 2* —— ——2357 ——— — ——— — 25 —8 . 25 3 *3*
—A— S 8 3235* 3383383*
— 52.5 2 2 J 8 887 * ——— * “525 —
cr — * ——* — 8 7 5 — *29
353 33335—523 7533 786533 3133382355
522323 A 5353253 8533 3383 3337 58*
5 2 77 * — — — —
365
773 ? 23 5222 2 — — T* 57 * — — 22 5
2233388 38553 2333533 2333 738553*
57 2 — 2 2 2 S 2— 8X 2 —2. 52 3— — —225
217523327? 3z3833— —3 553S2—— 55 — ——— — 23838
8 — 23 * 8 75 25c5 7* ——2 25—5 8858 32
8 8* — 858 —3 5—338 3232 23327223225* ——
3235 333383633* 3333 3 33
350 ——8522 —— 55 7532833 *355838
2 — —8 — —— S —Ax * —52 — * 37 — — —
* 5828 * 9— 2* — — — —B 3774 ⸗ * 3228 43 9
— AA— —8382 —2828* —XXF 88 25334 5z 38 2*
5 —z258727 ——AA 2225 58*32538 z2883
— 3 3 2353886 88 — —85335
— 22 23 * — — * 52 F 22 *
223333387 2353838 3588305 3 66
—s5*52 74 —285 —
* — 3222 — —X * — —— ———— —— 2 538— —
* — 2 æ —— — — 2* *
53s8733333533 33383*
5* 28 33 33 3 25237 —
58588383 — 328388 56* 25383 52 83755525
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— 1 .
— 2 21 224
222 52 —3 — 2—
F 3788832 S55 25588 83
3 23 3386 235858 33528353
— — — 27353 5333
23 5 — 335 — 25 53 3328
85 28 ñ —373; 2252* 73288 23
5 334548 —— — 253328 333 8203*
—38 s 6
53 52* 3 7 —— 253—8 A 855— 3228
182335 3375s —83558 33 33368 5723 525334
32358353335737 53233 —— 338
3353534 535333 5 78 38333553333535 35323 3338873
* —*8 — —— 2 77 285 2 * *
23333572 3 3 88 3 3 — 5823537*
233383345 —— — 8—3833*8 3257 2753 3333
33 343 38 33
— 58— 50 — 3338 —5 5723335
22327 22 — 252562 — 5 — — —8 ———— 5 3523 8
325335 153 7 5383388 88 —5528 5853253623
2 * — 22 — — — — c* — 2 2 2* 22 3
53832 68 583 28323230 38
— 5537 336— 5338382375 2338 3732 3
* —8525 3* 2 22 —A — 8 25 52 353 S
3 333* A
— * * ⸗ —
23 3 33 33 35335 57 38338
* 2 22 2*
733335* 6 33273 252332333885
— 583 8 — 5535823 3358 8.8 * — — —A 283 8
— 532— 323 — —35 252332 — 5* 2272 añ J255 *
35z8858633 15325—252 , 222 2 225 —— —
5235 553 * — —A 27 2 z
73 2 —— 2 — 5558—5 *2 8 55 32 —25 2 3 *5—8 9 —*
5825535 533323333555 53323*5335 3 —
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        Hl. Ingberler AAnzeiger.

der St. Inuaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verhundene Unterhaliungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags- and Sonntag
summer erlcheint wöchentlih vie rmalz Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Kerzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
310
48 109. 1874
Deutsches Meich.

München, 7. Juli. Das k. b. Hauptmünz⸗ und Stem⸗
jelamt hat die Einführung des Marlsystems für Baiern mit 1.
Jamuar 1875 deßhalb für unmöglich erklärt, weil bis dahin der
zoͤthige Bedarf an kleinen Theilungsmünzen nicht beschaffet werden
onne.

Müncheu, 7. Juli. Hierher gelangten Rachrichten zu—
olge wird wahrscheinlich der König nächsten Sonntag zum Empfang
zes Deutschen Kaisers hier eintreffen. Der Kronprinz von Oester-
reich kommt zur Geburtstagsfeier seiner Schwester morgen früh
hierher. (N. C.)

München, 7. Juli. Der X Ausschuß der Kammer der
Abgeordneten hat beschlossen, die im Budget für das Staatsbau⸗
wisen vorgesehene Position von 300,000 fl. auf 500,000 fl. zu
erhöher und diesem Capital die Bezeichnung zu geben: „Etat fuͤr
Zuschüsse an überlastete und leistungswillige Districte für Neubau
und Unterhalt von Districtsstraßen.“

München, 9. Juli. Die Abgeordnetenkammer hat heute
ieschlossen, einen Wunsch bezüglich baulicher Abänderung des Fran—
enthaler Canals an die Staatsregiernng zu richten.

Me, 8. Juli. Der „M. Z.“ wird ein Vorfall berichtet,
er wieder einen Beweis des in Frankreich noch immer herrschen⸗
n Deutschenhafses liefert. Ruf einer franzoͤsischen Bahnstrecke
vor einigen Tagen ein Deutscher, der das Band der deuischen,
emeinen Kriegsdenkmünze auf seinem Rocke trug. Ein in dem

Ve sich befindender französischer Postbeamter mochte durch dies Bänd⸗
2 — an die Niederlagen Frankreichs im letzten Kriege eriunert
oen, und seine ganze Wuth entlud sich unter einem furchtbaren
artätschenfeuer von Schimpfworten gegen den Träger der deutschen
driegs⸗Auszeichnung. Unter wüthenden Zornesausbrüchen forderte
zer französische Staatsbeamte die sofortige Entfernung des Bänd⸗
hens, doch ließ sich der Deutsche dadurch nicht aus der Fassung
ringen. Währenddeß wurde die Aufmerksamkeit einer Anzahi
anzoͤsischer Soldaten, die sich in demselben Waggon befanden,
ege, und drohende Handbewegungen die sie nach ihren Seitenge—
ehren machten, verriethen nicht minder deutlich, als ihre wulh—⸗
iflammten Gesichter, ihre unserem Reisenden nichts weniger als
»undliche Gefühle. Unter sich wiederholenden groben Beschimp
ingen seitens des Beamten gegen die deutsche Nation, unter
ufforderung, das Bändchen zu entfernen, hat man eine Station
reicht. Der von allen Seiten Bedrohte, begleitet von dem Post—
amten und der Rorte tobender Soldaten, stieg hier aus, um bei
n Bahnhofsvorstand Klage zu führen. Auch hier wiederholten
ddie gemeinen Ausfälle der ihm folgenden Menge, gemischt mit
n Exclamationen der Soldaten, den ‚Prussien“ niederhauen zu
iollen. Der Bahnvorstand nahm sich des Angegriffenen an und
ihrte ihn in ein Coubé, welches ihn allein aufnahm. Auch bis
ahin noch drang das leidenschaftliche Toben der erregten Masse
un sein Ohr, und erst als der Zug die deutsche Grenze passirt
atte, fühlte sich der Reisende sicher. Möge man aus diesem Vor⸗
ung die Nutzanwendung ziehen, daß es wohlgethan ist, bei Reisen
ich Frankreich keinerlei Aozeichen zu tragen, welches an die Zu—
nörigleit zum deutschen Heere erinnert.

Berlin, 7. Juü. Laut Beschluß des Bundes alhs vom 2.
uu gellen vom 1. September 1874 an die Zweiguldenstücke süd⸗
zutscher Währung nicht ferner als gesetzliches Zahlungsmittel. Es

daher vom 1. September 1874 an außer den mit der Einlö⸗
ing beauftragten Kassen Riemand verpflichtet, diese Münzen in
ahlung zu nehmen. Die Zweiguldenflücke werden im Sepiember,
)Ntober, Noveniber und Dezember 1874 von den Kassen derjeni
en Bundesstaalen, in deren Gebiet dieselben gesetliches Zahlungs⸗
uttel sind, zu ihrem gesetzlichen Werthe für Rechnung des Deut⸗
Jen Reichs sowohl in Zahlung genommen, als uuch gegen Reichs⸗
nd Landesmünzen umgewechseli. Nach dem 31. December 1874
verden sie auch von den Kassen weder in Zahlung noch in Um⸗
vechselung genommen. — Der Bundesrath hat ferner beschlossen,
aß bis Fut Wneres die Auprägung de 2woönziagVPfennigund-

in geriagerem Maße, als durch seinen Beschluß vom 12. Januar
c. vorgesehen, dagegen die Ausprügung von Kupfermülnzen in grö;
zerem Umfange zu erfolgen habe.

Berlin. Der Chef des Generalstabs der Armee hat eine
Verfügung erlassen, wonach alljährlich in den Sommermonaten
öhere Officiere des Generalstabes die saͤnmtlichen Bahnstrecken und
das vorhandene Material und Personal in Bezug auf Quan⸗
ität und Qualität einer Prüfung zu unterziehen haben. Die im
porigen Sommer vorgenommene Inspicirung hat ergeben, daß die
dentschen Eisenbahnen bei einer regelmäßigen, nicht beschleungten
Mobilmachung Eisenbahnwaggons dritter Classe in genügender An⸗
zahl besitzen, um die Truppen in diesen, und nicht, wie bisher,
heilweise in offenen, bezw. Gepackwagen zu befördern. Ebenso hai
ich herausgestellt, daß ein ausreichendes Unterbeamtenpersonal an
Schaffnern, Heizern ꝛc. vorhanden ist, so daß die bis jetzt alljähr⸗
lich stattfindenden Commandirungen von Unterofficieren zux Erler⸗
nung des Eisenbahndienstes in Zukunft fortfallen können. Auch
wird beabsichtigt, schon im Frieden an den wichtigsten Kreuzungs
punkten Verpflegungsstationen für Truppen anzulegen. Diese
Siationen sollen mit den noͤthigen Küchengeräthen, Geschirr 2c. ver—
sehen werden, so daß bei einer event. eintretenden Mobilmachung
yhne Zeitderlust diese Anstalten in Beirieb gesetzt werden koͤnnen,
un die durchpassirenden Truppen zu speisen.

Oesterreich.

Wien, 8. Juli. Erzherzog Albrecht ist gestern nach War⸗
chau abgereift, um dort den Kaiser von Rußland auf seiner Durch⸗
reise zu begrüßen, und wird voraussichtlich laͤngere Zeit in Ruß⸗
and verweilen.
Fraukreich.
Paris, 4. Juli. Der Kriegsminister hat beschlossen, daß
die Relruten der zweiten Classe des Contingents von 1872 welche
pom 1. Juli bis 81. Dec. d. J. unter die Waffen berufen ist,
Anspruch auf den Sold von Soldaten zweiter Classe haben, und
daß sie, wenn sie zur Infanterie gehören, 25 Fr., und wenn fie
zur Artillerie od r dem Train gehöͤren, 85 Fr. fur ihre Equipi-
rung erhalten sollen. Bekannilich muß in Frankreich dos ganze
Tontingent (ungefähr 250,000 Maunn) dienen, nämlich etwa
185,000 Mann funf Jahre und der Rest sechs Monate. Man
hofft, diejenigen, welche sechs Monate dienen, so weit zu bringen,
daß, falls der Krieg ausbricht, man sie als Ersatzmannschaften be⸗
autzen kann. Der Kriegsminister hat deßhalb auch angeordnet,
daß ihm genaue Berichte uͤber die Leistungen der Leute des zweiten
Tontingents von 1872 zuzusenden sind. Kann das Syhstein mit
Erfolg durchgeführt werden, so berechnet man, daß Frankreich mit
der Zeit im Ganzen (active Armee, deren Reserve) eine Armee von
125 Millionen Soldaten zu seiner Versügung habe.

Paris, 6. Juli. Es herrscht zur Zeit eine Stille und
Zeschäftslosigkeit hier, die wahrhaft erschreckend ist. Nach ange⸗
dellten Erhebungen ist festgestellt worden, daß mehr als 80,000
Wohnungen in diesem Augenblicke leer stehen. Ta eg nun in
Paris ungefähr 40,000 bebaute Grundstücke gibt, so kommen auf
edes Haus zwel leere Wohnungen. Dieß würde bei einem Preise
ꝛon nur 400 Fr. auf jede Wohnung einen Verlust von 82 Mill
Fr. ausmachen.

Verfailles, 8. Juli. Der Streit ist entbrannt und
vird sehr heftig werden. Lucian Brua befindet sich auf der Tri—
hüne, um seine Inkerpellation zu begründen. Nach ihm wird Four⸗
lou die Haltung und Maßregeln der Regierung vertheidigen. Das
rechte und linke Centrum haben sich zu folgender Tagesordnung
Jeeinigt, die wahrscheinlis den Sieg davon tragen wird: Die
Natioualversammlung, entschlossen die dem Marschall Mac Madon,
Präsident der Republik, durch das Gesetz vom 20. November über.
ragenen Vollmachten gegen alle Angrisse energisch zu vertheidigen
und die Berathang der constitutionelen Vorlagen sich vorbehaltend,
geht zur Tagesordnung über.“

Norcaitresg 8 Auliz Pe Malfionalnersammlsup— vak—
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        n threr heutigen Sltzung mit 330 gegen 318 Stimmen einfache
Tagesordnung an, worauf die Sitzung aufgehoben wurde.

Pari“s, 8. Juli. Nach der iezten Veldung aus Versailles
varen die drei Gruppen der linken über folgende, gleichzeitig für
die Opposition der diechten annehmbare Tagesordnung übereinge
demmen: Die Nationalversammlung, in Erwägung, daß es Zeit
ist, das Willkürsystem aufzugeben, geht zur Tagesordnung über.“
Hitser Umschlag in den Dispositionen des linlken Centtums wird
von den offisibsen Blättern einstimmig dem Einflusse des Herrn
Thiets zugeschrieben.

Pari's, 8. Juli. KNach der Sitzung der Nationalversamm⸗
lung kam das Ministerium um seine Entlassung ein; Mac Mahon
verweigerle die Annahme der Demission. Das Ministerium bleibt
sonach in seiner fruͤhbern Zusammenstellung. Man glaubt, Mac
Mahon werde morgen eine Botschaft aa die Assemblee richten.

Berfailles, 9. Juli, Vorm. Der Ministerrath ist so—
ben zu einer Sißzung zusammengetreten. Ob Mac Mahon der
Naltionalversammlung eine Botschaft zuschicken wird, ist noch unbe⸗
annt. Von Deputirien des rechten Centrums und anderer Fractionen
verdin Anträge, welche die Auflösung der Natidnalversammlung
detlangen, vorbereitet und wahrscheinlich heute eingebracht werden.

Versailles, 9. Juli, Nochts. In der Nationalver—
sammlung wird eine Votfchaft Mac Mahons verlesen, worin der⸗
selbe die Unwiderruflichkein und Unverkürztheit seiner Amtsgewalt
betont, und die Versammlung dringend auffordert, die zur Orga⸗
nisirung derselben noͤthigen Verfassungsgesetze (Walhgesetz ec.) endlich
zu beschließen. Die Botschaft wird vom rechten Centrum mit Bei⸗
jall aufgenommen. Raoul Dubal beantragt Auflöfung der Natio⸗
galbversemmlung und Reuwahlen im Ockober. Die Dringlichkeit
dieses Antrages wird indeß von der Versammlung abgelehnt; für
denselben stinmen nur die Linke. die äußerste Linke und die Bo—
aavpartisten.

Bor den Pariser Geschworenen begann am 8.
Juli der Monstre⸗Proceß gegen ven Armeelieferanten Kahen⸗Lyon
ind 22 Mitschuldige, worurter 18 Officiere, wegen Bestechung
and Betrugs bei dem Staate gemachten Lieferungen. Unter den
Dfficieren, welche mit der Uebernahme und Prüfung der gelieferten
Ariikel betraut waren, und sich von Cahen-Lyon hatten bestechen
jassen, befinden sich drei Majore, sieben Haupileute und ein Lieu⸗
enant; die übrigen sind Intendanturbeamte, Handlungsresende,
Militärschneider u. s. w. Der Proceß verliert dadurch viel von
einem Interesse, daß der Hauptschuldige, Caben-Lyon, jener ehe⸗
dem steinreiche Armeelieferant, welcher durch Vertrag das Monopol
)es Chassepois-Gewehres an fich gebracht hatte, nunmehr vollständig
zuinirt in's Ausland geflohen ist. Bei Beginn der Verhandlung
jotdert der Vorfitzende diejenigen Angeklagten, welche das Band
der Ehrenlegion iragen, auf, dasselbe aus ihrem Knopfloch zu ent
fernen, da es unanständig sei, mit solchem Schmud auf der An⸗
lagebank zu erscheinen. Die Anllageschrift beschuldigt in erster
Reihe die Hauptleute und Intendanturbeamten Bazonin, Magen,
Maniel, Cliaude Ravat, Moͤdal, bei einer Verificatien der Liefe
rungen von Cahen⸗-VLyon und dessen Vertretern in der Zeit von
1868 — 1870 Bestechungen angenommen zu haben, die bald in
Tausendfrancsbillets, bald in einet Pauschalsurmme von 6500 Sr.
hald endlich in einer Provision, die z. B. 15 Centimes für 180,000
Stuck Zelte beirug, bestanden hätten; die niederen Veamten seien
mit einigen hundert Francs oder mit kleineren Provisionen abge⸗
unden worden. Einige Angeklagte gestehen ihr Verbrechen ein,
andere leugnen es ganz und gar, andere wieder geben vor, nur
ein Darlehen angenommen zu haben. Die Verhandlungen werden
jehn bis vierzehn Tage in Anspruch nehmen.

Türkei.

Konstantinopel, 6. Juli. Ein grober Tumult ist
in Phanar zwischen Griechen und Juden einer Kindrsleiche wegen
entstanden, welche im Meere gefunden wurde. Die Griechen be⸗
chuldigen die Juden, das Kind geopsert zu haben. Die Behorde
nußte einschreiten und mebrere Verhaftungen vornehmen.

Spanien.

Santander, 6. Juli. Die carliftischen Generäle haben
zeschlossen, Bilbad und Santander gleichzeitig anzugreifen. Val—
zespina ist mit 3000 Mann und einiger Artillerie 8 Meilen von
Santander erschienen. Es hrrrscht hier große Beflürzung. Ver—
dartungen sind eingetroffen. Die Behörden haben sich in Perma—
genz erklärt. Freiwillige und die Garnison haben die Vertheidig—
ngspunkte besetzt. Die Flotte ist vor Anker gegangen. Starte
Banden halten Somorosto besetzt und Bilbao in geringer Entfer⸗
nunq umschlossen.

Amerika.

Die Feier des 4. Juli, des Jahrestages der Unabhängigkeit
der Nordameridanische Union, hat mit dem Bau des Gebäudes für
die Jubiläums-Ausstellung in Fairmount⸗Park. Ppiladelphia, begon⸗
—1 NMi⸗ große Brücke üher den Mississiphi in St. Louis, die neun

Nillionen Dollars kostet, wurde ebenfalls wit einer imposanten
reier eroffnet. Diese Brücke ist die kostspieligste in den Vereinigien
Staaten und ihr Bau nahm 5 Jahre in Auspruch.
Vermischtes.

K. St. Ingbert, 10. Juli. Die am Mittwoch Nachmittag
uu Blieskastel stattgehabte Jahresversammluag des Bezirkslehrerver
ins St. Ingbertlieskastel war seitens der Lehrer, ein erfreuliches
Zeichen, sehr zahlreich befucht; auch einige Nichtlehrer wohnten den
Hherhandlungen bei. Nach Erledigung der Schulblatt- und Waisen
ustsfrage referirle Lehrer Günther von hier in sehr ausfüdrlicher
Weise über „das Strafen in der Volksschules und fanden seine
Ausführungen allgemeine Zustimmung. Hierauf zeigte Lehrer Roth
jon Blieskastel mit einiger seiner Schüler, die er zu diesem Be—
zufe hatte kommen lassen, wie er mit seiner Schale Tactschreiben,

Heibunden mit Auschauungs⸗, Sprech⸗ und Leseunterricht betreibt, was
jur die Anwesenden höchst interesfsant war. Nur mit vollster Vefrie
dig ung verließ ein Jeder die Bersammlung.

FDer Muhlenbesitzer H. Henn jun. in Katzweiler verlor
in 4. d. M. zwei Pferde (Grauschimmel, drel⸗ und vierjährig
zurch den Sonnenstich; sie erkrankten Nachmittags und wartn
Abends todt.

4 Die Industrie Ausfstellung in Kusel findet vom 23. August
is 27. September d. J. statt.

Aus dem Rheingau hört man, daß auch dort die besten
nussichten für eine reiche und gute Weinlese sind.

Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.

Muüsnchen, 8. Juli. Rachdem die neuen Reichsmünzen nun
nehr in größeren Quantitäten im Verkehre stehen, wurde bezüg
ich deren gleichmäßiger Rollirung von den Behörden folgende
Norm erlassen. Von sämmtlichen Reichsmünzen sind je 60 Stüd
in eine Rolle zu vereinigen, wonach eine Rolle mit 20 Markflüden
in Gold einen Werth don 700 fil., 10 Markstücken in Gold
einen Werth von 350 fl., 1 Markstücken in Silber einen Werth
von 35 fl, 20 Pfennigstücke in Silber einen Werth voꝛr
7 fl., 10 Pfennigstücke aus Nickel einen Werth vor 3 fI. 80 kr
eprusentiren. Die Formirung anderer Rollen, sowie die Beipackung
von bisherigen Münzen ist unstatthaft. J —

Dienstesnachricht.

Der Landrichter Adolp Trauth in Weldfischbach wu—
zuf Ansuchen nach Blieskeftel versezt und der Bezirlsgerich ts
Affessor Ludwig Wilde in Zweibrüden zum Landrichter in Woe
ischbach ernaunt.

Wichtig für Viele!

In allen Branchen, insbesondere aber bei Bezug der allge-
neinen beliebte Original-Loose rechtfertigt sich das Ver—
rauen einerseits durch anerkannte Solidität der Firma, ander erseits
durch den sich hieraus ergebenden enormen Absatz.

Von ganz besonderem Glücke begüustigt und durch Puünktlich⸗
eeit und Reellität bekannt, wird die Fiima Adolph Haas in
Xnburg Jedermann besonders u. arggesenttichn empfohlen.
Im allgemeinen Interesse an
uins veranlaßt, auf die im heutigen Blatte enthalene Annonce det
hrn. Gustav Schwarzschil d in Hamburg ganz be
sonders hinzuweisen. Dieselbe war so glücklich in letzter Zeit lau
Ausweis amtlicher Listen an seine Interessenten unter anderen dit
hauptgewinne von Marl 202,000,15,000,10,000 auszahlen zu
dnnen und sind die angekündigten Orignalloose der großen und
ahlreichen Gewinne wegen bestens zu empfehlen. Die Reellität und
Soliditat dieses Hauses ist bekannt und daher nichts notürlicher
As die vielen bei demselben einlausenden Aufträge, welche eben in
rasch als sorgfältig ausgeführt werden.

Nachdem die Herren Sirauss &amp; Corm. in Hamburg zu
herzogl. Hauptcollecteurs ernannt und mit dem Verkauf der Ori
sinalloose von Herzogl. Votterie-Direction direct beduftragt wurden

d ist es selbstverstündlich, daß man einer solchen Firma bei Be
lellung von Loosen den Vorzug giebt. Wir machen daher au
die heutige Annonce dieses Hauses ganz besonders aufmerksam.

.Die in unserem heutigen Blatte befindliche Gewinn- Mit⸗
hellung des Heren Laß. Sams. Cohnsin Hamburg ih
janz besonders zu beachten. Dieses Geschäft ist betanntlich das
ilteste und allerglücklichste; im Mai und Juni wurde schon wieder
zas große Loos bei ihm gewonnen, im Ganzen über 200000 Thlt.
wodurch viele Leute zu reichen Capitalisten geworden sind. Es
ind nun wieder für einen kleinen Einsatz große Capitalien zu go
innen bis zu eb 8300,000 Mark. NAud dezahlt dieses Haus durch
seine weiwerbreiteten Verbindungen die Gewinne in jedem Ort⸗
aus. Da eine große Betheiligunzu erwarten ist, möge man sid
hertrauensvoll an die Firma Laz. Sams. Cohn in Hamburg wen
ven, hei der man gewissenhaft und vromt hedient wirde“
        <pb n="437" />
        Vas große Loos
on 205,000 Marh
wurde am
19. Mai d. J. bei
mir gewonnen.
as. Sams. —8

Auf
Nr. 456
ist bekanntlich
wiederum am 19. Mai
d. J.
das große Loos und Prämie
von 205,000 Mark
mit der Dibise: Glück und Segen bei Cohn!
laut amtlicher Gewinnliste, wie schon so oft, abermals bei mir gewsnnen worden;
berhaupt habe in den Gewinnziehungen vom Mai und Juni d. J. meine ge—
ehrteen Interejsenten die Gewinnsumme von über
200,000 Thaler oder 600,000 Rm.
laut amtlichen Gewinnlisten baar ausbezahlt,
Die vom Staate Hamburg garantirte große Geldlotterie von über
2 Millionen 330,000 Thaler
ist diesmal wiederum mit außerodentlich großen und vielen Ge.dinnen bedeutend ver—
nehtt; sie enthätt nur 72, 7200 Loose, und werden in wenigen Monaten in 6
Ablheilungen folgende Gewinne sicher gewonnen, nämlich: 1 großer Haupt⸗
gewinn event. 120,000 Thlr., speciell Thlr. 80,000, 40,000, 30,000,
30,000, 16,000, 2 mal 12,000, 1 mal 10,000, 3 mal 8000, 3
mal 6000, 5 mal 4800, 12 mal 4000, 11 mal 3200, 11 mal 2400,
28 mal 2000, 1 mal 1600, 55 mal 1200, 152 mal 800, 4 mal
800, 1 mal 480, 360 mal 400, 410 mal 200, 10 mal 120, 486
mal 80, 17700 mal 44, 16541 mal 40, 20, 16, 8, 6, 4 und 2 Thlr.
Auf den 15. und 16. Juli d. J.
ist nun wieder die Gewinnziehung der 2ten Abtheilung amtlich festgestellt, zu welcher
das ganze Original⸗Loos 4 Thaler,
das halbe Original-Loos 2 Thaler,
das viertel Original⸗Loos 1 Thaler,
ostet. Diese mit Staatswappen versehenen Original⸗Loose sende ich gegen franktirte
Finsendung des Betrages oder gegen Postvorschuß selbst nach den entferntesten
Hegenden den geehrten Auftraggebern sofort zu. Ebenso erfolgen die amtliche
—* und die Gewinngelder sofort nach der Ziehung an jeden der bei mir
Betheiligten prompt und verschwiegen. Durch meine ausgebreiteten Verbindungen
iberall kaun man auch jeden Gewinn in seinemWohnort ausbezahlt erhalten.
F Jede Bestellung auf diese Original-Loose kann man ein⸗
F fach quf eine Posteinzahlungskarte machen.
MAE. SAms. Comn
in Hamburg.
Haupt⸗CEomptoir, Bankier und Wechselgeschäft.
T

Das große Voos
don 205,000 Mar!
wurde am
19. Mai d. J. bei
mir gewonnen.
„az. Sams. Cohnm.

BexRannt achung.
Herzoglich Braunschw.⸗Luneb. Landes ⸗ Lotterie
zorantirt von der Herzogl. Braunschw.-Landes-Regierung.
6R,000 Los se. — Ad, S0 Gewinne.
Hochster Gewinn im günstigen Fall:
150,000 Thaler
1 Prämie à 100,000. Gewinne 50,000, 25,000, 20,000, 2 a 165,000,
212,000, 62 10,000,1 à 8000, 2 à 6000, 12 6000, 22 4 4000, 2 2
3000, Bu 2500, 34 4 2000, 42 a 1500, 256 4 1000 2c. ꝛc. werden in
wenigen Monaten entjchieden.
l. Ziehung: 23. und 24. dieses Mts.
7 * wozu *
Elganze Original · Dse a 7 Gulden *
* halbe t 83!3 *8 5
*Wwiertel 438
zegen Nachnahme oder Posteinzahlung versende
Amtliche Pläne. — Amtliche Listen. Gewinnauszahlungen unter Garantie
des Staates.
Aufträge nimmt entgegen der
Saupt. Eolleeteur der Herzogl. Brauusch. LandesLotterie
Gusia αLal.
in Hamburg.

Ein junger Mann kann sogleich in
ie Lehre treten bei
Mich. Haas, Böcker.
Eine Grube Abtritisbung wird
auentgeltüch abgegeben. Rü—
erens in der Erped. d. Bl

Rechnungen
in /r, sa und s Vogen zum allgemeinen
Gebrauch sind vorrathig in der Druckere'
zieses Blutles

e ee Die Gewimne

An-SFerautirt

—— aeige. der 8taat.

Einladung zur Bethoilig ung an dio

Gevwinn Ohumven

der vom Staute Hamhburg ga⸗-

rantirten grossen Geld-Lotierie,
imn weleher iiber

ů Milltonen 800, 000

Mquric sieher gewonnen wer-
dem miussemn.

Die Gewinno dieser vortheilhaften
Geld- Lorterie, welcho plangomãss nur
76,500 Looso enthâlt, sind folgende:
nämlich 1 Gewinn event. 360,000
Mark Neue Deuteche Reichswährung
oder 120,000 Thalor Pr. Ort.,
ꝓpeciell Mark Crt. 200,000, 100,000
1000, 50,000, 40, 000, 2 mal
30,000, 25,000, 3 mal 20,000,
3 mal 15,000, 5 mal 12,000, 13
mal 10,000, 11 mal 8000,11 mal
6000, 28 mal 6000, 2 mal 4000,
56 mal 3000, 152 mal 2000, 869
mal 1500, 1200 &amp; 1000, 910 mal
500, 300 &amp; 200, 17708 mal 110,
&amp; 100, 20822 mal 50, 40, 20,
15, 10 &amp; 5 Mark und kommen
solche in wenigen Monaten in 6 Ab-
theilungen zur sichern Entscheidung.

Die zweite Gewinn-Ziehung ist amt-
lieh auf den

15. uꝝd 16. Sulà d. J.
ostgestellt, und Kkostet hierzu
AASSRænEC Originm. Loos nur æ III.
as halbe d40. 1TBr.
as viertel do. 15 8Sgr.
ind werden diess vom Staate ga-
zantirten Original -Loose
Leine verbotene Promesen) gegen fran-
xirte Pingendung des Botra-
ges oder gegen Postvorschuss solbst
nach den entferntesten Gegenden von
mir versandt.

Jeder der Betheiligten erhält von
mir neben seinem Original-Loos auch
den mit dem Saatswappen verschenen
Original-Plan gratis und nach statt-
gehabter Ziehung s 0fort die a mt-
liehe 2Ziehungsliste unaufgeéfordert
zugesandt.

Dio Auszahlung und Versendung
doer Gowinngoldor

erfolgt von mir direct an die Interes-

zenten promt und unter strengster

erschwiegenheit.

E. Jede Besstellung kann
man einfach auf eine Possstein-
ahlungskarbte machen.

Manwende sichdaher wmit
denMa ufträgen vertrauenæ
0 U an
Zamuel Hecklscher genr.

Banquier u. Wechsel-Compt oir in

HMaumn uu vge.

Die Kaiserl. und —XXV
Hof⸗Chocoladen⸗ Jabrik
von
Gebruder dtollwerk
in Cö Im übergab don Verkauf ihrer
vorzügliehen Fabrikate in
gt. Inghort Herrn Conditor
M. Haas.
        <pb n="438" />
        — 4 —E
Das große Loos beträgt diesmal eyv. 150,000 Thl.!
Wier beehren uns hiermit ergebenft anzuzeigen, daß die Gewinnziehungen der
berühmten Braunchsweiger Landeslotterie
schon am 23 u. 24. Juli beginnen werden
Die Einrichtung dieser Verloosung ist in jeder Beziehung vortheilhaft und großar-—
lig für das Publikum geiroffen, denn dieselbe ist mit einer so großen Anzahl Haupt⸗
preise ausgestattet, daß im Verlause von pur 6 Classen 43500 Loose unbedingt
mit Gewinn erscheinen müssen, worunter sich die enormen Hauptpreise v. ev. Thlr.
IBOOOO, 100000, 50000, 26000, 20000,2 4 15000, 12000, 6 4
I0000, 8000, 2 a 6000,5000, 22mal 4000 etc. etc. befinden. Diese
dotterie ist von Herzogl. Braunschweiger Laudesregierung errichtet und garantirt,
die Gewinn⸗Auszahlung geschieht unmittelbar nach stattgehabter Ziehung, die amtliche
Bewinnliste und Spielplan erfolgt gratis, mithin dürfen wir ein solches Institut mit
allem Recht als ein höch stvortheilhafites und solides empfehlen und einer recht
zahlreichen Betheiligung entgegesehten. — Für obige Ziehungen kostet:
Fin ganzes Original-Loos fl. 7, Ein Halbes fl. 3. 30, Ein Viertel fl. 1. 45,
welche gegen Einsendung oder Postnachnahme des Betrages nach den entferntesten
Gegenden mit gewohnter Pünltlichkeit von uns versendet werden. Unsere Stellung
ils von Herzogl. Votterie Direction amtlich angestellte Haupt-Collecteure dürfte un⸗
seren Herren Auftraggebern die beste Garantie für eine gewissenhafte und pünktliche
Bedienung bieten. — Da die Ziehungen schon am 23. und 24. Juni beginnen
werden, so bitten wir wiederholt, geneigte Bestellungen recht bald an uns dhirect
gelangen zu lassen Strauss &amp; Comp. Hirzogl. Hauptcollecteurs in Hamburg.

Civilstand
der Stadt St. Ingbert pro Mond
Juni 1874.
Geboren wurden:
Am

2. Juni Heinrich S9. Johann Mohr
Adolph S. v. Georg Ricdel, Elisabetha
T. v. Johann Giesen und Louisa?
v. Georg Kraus. —
Charlotta T. v. Fricd. Phil. Koch.
Waria T. v. Wilhelm Klär, Chrifstinc
T. v. Georg Fichter und Berthold S.

v. Samuel Kahn.

8. Henriette T. v. Joseph Beer.

10. Sophia T. v. Sophia Betz, led. um
Ida T. v. Carl Sophian Barniqel.

12. Catharina T. v. Jakob Kissling.

14. Ludwig S. v. Franz Foos und Unnd
T. v. Ludwig Morlo.

15. Catharia T. v. Peter Wagner.

17. Johann S. v. Jakob Stolz.

19. Christina T. v. Johann Briam, Pau
lina T. v. Jalob Schmitt und Geort
Jakob Heinrich S. v». Johann Klein
Jakob S. v. Jakob Haas.
Jakob S. v. Franz Fries, Peter Jo
seph S. v. Adolph Schwarz, Johanr
S. v. Johann Relz und Katharina T
v. Joseph Morlo.

Joseph S. v. Johann Schäffer.
Peter S. v. Jakob Hooß und Petu
S. v. Heinrich Kunz.

25. Carl S. v. Danie! Jakob Ries und
Louisa T. v. Karl Jatob Blees.

26. Wilhelm S. v. Rikolaus Won.

28. Karl S. v. Adam Wilhelm und Ma

thias S. v. Johann Paul Weiser.

30 Ludwig S. v. Nikoluus Müller, El—
sabetha T. v. Peter Preßman, Catha
rina T. v. Johann Schenkelberger
Peter S. v. Franz Hirsch und Elisa
betha T. v. Johann Feller Wwi.“

⸗
Einladung
zur Betheiligung an den Gewinn- Ziehun⸗
gen der großen vom Staate Hamburg
genehmigten und garantirten
Geldverloosung.
Der Irbßte Gewinn beträgt im hlücklichsen Fall

M. Ort. 300,000,

oder:

f. 210. 000 8. M.
Die Iñ betragen: —
Mart 200,000. 100000, 78, 000
50000, 40,000 2280, 000, 28000
3220,600, 34 15006, 5412.000.

12 4 10,000 ꝛe. ꝛc.

Im Ganzen werden durch noch sechs Ver-
loosungen 835,800 Gewinne gezogen, welche
planmäßig innerhalb einiger Monaie zur Eni⸗
scheidung kommen.

Gegen Einsendung des Betrages oder un⸗
ter Postnachnahme versende ich „Original
Loose“ für die zweite Klasse, welche amtlich
lanmãßig festgestellt

schon den 15. und 16. uli
1874
stattfindet, zu folgenden festen Preisen:

Ein ganzes Original⸗-Loos zu fl.7.
—Ein halbes Origiual⸗Loos zu fl.
8. 80. — Ein viertel Original⸗Loos
fl. . 45. S. W., unter Zusicherung promp-
iester Bedienung⸗

Jeder Theilnehmer dekommt von mir die
mit dem amtlichen Wappen versehenen
Original⸗Loose selbst in Händen und ga⸗
rantirt der Staat Hauburg die Ge—
winne.

Der amtliche Original -Plan wird jeder
Bestellung gralis beigesügt und den Interessen-
ten nach gesehener Ziehung die Gewinngeider
aebst amtlicher Liste prompt zugesandt.

Durch das Vertrauen, welche sich diese
Loose so rasch erworben haben, erwarte ich be⸗
deatende Aufträge, solche werden bis zu den
kleinsten Bestellungen selbst nach den entfernte—
sten Gegenden prompt und verschwiegen aus⸗
geführt.

Man beliebe sich baldigst und direlt zu
venden an
A OIII EHIAMAS,

Staatseffeeten Handlung in
Hamburg.
Für das mir bisher in so reichem Maaße
dewiesene Vertrauen sage ich meinen

Interessenten den besten Dank.

* — t

Maum biote dom Gluũdsce
die Houndl.

—R
im günstigen Falle als höchston Gewinn bio-
dis neueste grosse Geld-Ver-
I1008 nS, welche von dor Rohen Re—
gierunug genehmigt und garantirt ist.

Die vortheilhafto Einrichtung des neuen
Planes ist dorart, dass in den solgenden 6

3 im Laufe von wenigen Mona-
ben 35, 800 GowInMe vrur sicheren Ent-
zcheidung Kommen, darunter befiuden sich
Haupttreffer von event. M. Ort. 8300,000
gpeciell aber 200,000, 100,000, 75,900,
50,000,40, 000, 80, 000,20, 000 15,000,
12,000, 10,000, 8000, 6000, 5000
3000, 152 mal 2000, 860 mal 1000,
tI0 mal 500, 17,700 mal 1IO, ecet.

Die nüchsto 2weite Gewinnziehung dieser
grossen vom Staate garantirten Geld-Ver
loosung ist amtlich festgestellt und befindet

schon am 15. und 16, dJuli

1874 g8tatt
und kostet hierzu
viertel Orig. Ren. Loos nur Th. 1od. si. I. 45.
1 halbes „ 2355 3. 80.
l ganzes 2* 4 2. 7.
gegon BPinsendung, Posteinzaplung oderNach-
nahme des Betrages.

Alle Aufträge werden sofort mit er
gröston Sorgfalt ausgeführt und erhäl Je-
dermann von uns die mit dem Staatswappen
versehenen Original-Loose seolbst in Händen.

Den Bestellungen werden die erfordorli-
chen amtlic hen Pläne grtis beigefüßgt und
nach jeder Ziehung sendo wir unsern Inte-
—

Dio Auszahlung der Gewinne erfolgt stets
prompte unter Staats-Garantie und Kann
durch directe Zusendungen oder auf Verlan-
gen der Interressenten durch unsere Verbin-
dungen an allen grössen Plätzen Deutsech-
lands veranlasst worden.

Unser Debit ist stots vom Glücke bo-
günstigt und hatten wir erst vor Kurzem
wiederum unter vielen anderen bedeutenden
Qovinnea 8 mal dio ertsen Haupttreffer in 8 Zio-
hungon laut officiollen Beweison eérlangt, und
unseren Interressenten selbsst ausbeézahlt.

Voraussichtlich Kann bei einem solche
auf der Solidistem Basis gegründeten
Untérnehmen übtlamauf eine schr rego Bn
heiligung mit ndlsaiesmtheit gerechnet wee-
len, iuan belieb naacebschon der ncalter-
Zichteng liutrehli eAufträge baldigetn
divect an riehtb er

7y

Gestorben sind
— —*
3. Juyi Anton Albert Baton, 83 J.
M. alt Witw. v. Anna Maria Müuüller
5. Nikolaus Feichtner, 1 J. 8. M. alt,

S. dd. Michagel.
Maria Kopp, 5 M. 20 Tg. alt 2
v. Peter.
Regina Lehmann, 23 J. alt, Ehesr.
v. Salomon Kammerer.

12. Jalob Decker, 49 J. alt, Ehem. voꝛ
Carolina Maier.
Maria Cath. Schwarz, 74 J. alt, Wi.
v. Jakob Martin.
Jatob Fries, 3 Tag al!, S. v. Franz
Thesdor Otto Bartholomä, 13.1
M. alt, S. v. Carl Lud. Heinrich.

30. August Poller, 32 J. alt, Wt. vo—

Maria Agatha Oesterlinag.

Verehelicht haben sich:
Am

2. Juni Johann Weber m. Anna Kurtß

8. Philipp Abel mit Helena Küby.
25. Nikolaus Schröck mit Anna Kehler
und Johann Best mit Maria Grell.

St. Ingbert, den 7. Juli 1874.

Das Bürgermeisteramt
Shandon.
Ein Logis im Lion'schen Hau
se im Jofephsthal, ist zurermit⸗
then. Näheres bei

G.Ch. Kayser, Posamentiet.

— —

b

VvOmm,
Bank- und Wechsel-Geschutt. in Hamburg
— — —— —
Medaction, Oruck Uund Verlag von F. X. DODemetzen St Inddbert.
        <pb n="439" />
        St. In i
Ingberler AAnzeiger.

der St. Anuaberter Anzeiger (und das mit dem Haupiblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntag

Jummer erscheint wöchentlich viermal: D ünstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

4 110. Sonntag. den 12. Juli. 1874

Deutsches Neich. J

Muüumchen, 7. Juli. Wie wir vernehmen, wird Prin;
Arnulf von Bayern nach den Schlußprüfungen der Kriegsakademie
in Begleitung des Premierlieutenants Grafen Bothmer vom Inf.
Zeib⸗Reqg. eine dreimonatliche Reise nach dem Nordkap 8

A. Z.

Münchsen, 9. Juli. Das kgl. Kultusministerium hat die
Kektorate der k. Studienanstalten und Realghmnasien angewiesen,
n den diesjährigen gedruckten Jahreskatalogen von einer Ausschrei⸗
bung des Veginnes des nächsten Studienjahres und der Termine
jur Anmeldung von neu Eintretenden Umgang zu nehmen und
das in dieser Beziebung Erforderliche besonderer Bekanntmachung
borzubehalien. Man erwartet aus diesem Grunde eine Abänderung
zes seitherigen Bezinnes des Schuljahres.

München, 9. Juli. In der gestrigen Abendsitzung des
Finanzausschusses wurde das Finanzgesetz besprochen: nach den
Zusammenstellungen des Ausschusses ergibt sich bis jetzt ein Defizit
don 1,200,000 Gulden; dieses wurde nur dadurch hervorgerufen,
daß die Kammer entgegen den Beschlüssen des Finanzausschusses
theils bedeutende Erhoͤhungen der beantragten Bewilligungen vor—
nahm, theils neue Posten einsetzte. Man baͤlt allgemein eine Steuer⸗
erhöhung für unumgänglich, wenn diese auch nicht iu der Höhe
(10 Prozent) nöthig sein wird, wie von verschiedenen Seiten be—
hauptet wird.

Wie dem, Niederrh. Kur.“ aus,guter Quelle“ mitgetheilt wird, hat
dei dem Besuche des deutschen Kronprinzen in der landwirthschaftlichen
Uuastellung zu Bremen der lothringische Delegirte C. Bruch von Neu—
matt im Namen seiner Kollegen in französischer Sprache folgende
Unsprache an denselben gehalten: „Kaiserliche Hoheit! Delegirte
des landwirthschaftlichen Vereines des Kreises Saargemünd, einer
Gesellichaft von Männern, welche die Arbeit, den Fortschritt der
Arbeit, das Wohlergehen und Gedeihen unseres Landes wollen,
ziite ich Sie, es uns nicht übel zu nehmen, wenn meine Mitbür ⸗
ger wie ich, wenn Alle ohne Unterschied über den Verlust unseres
bormaligen Vaterlandes und über sein Unglück tiefe Trauer em⸗
pfinden. Die Kriegsereignisse, tapferer Prinz, haben die Führung
odes Geschickes unseres theueren Landes in Ihre Hände gelegt.
Wir haben Hoffnung auf die Zuluuft und wir zweisela nicht. daß
Ihr Wohlwollen, Ihre Gerechtigkeit und Humanität Sie bestim—
nen werden, unsere Lage in Erwägung zu ziehen und Ihre ganze
Sorgfelt unserem Lande zuzuwenden. Unter diesen für mich so
cietlichen Umständen empfangen Sie Keiserliche Hoheit, im Namen
iner großen Zahl der Milglieder des Vereines, welcher mich
dieher gefendet hat, den Ausdruck unserer Huldigung und Ehrer⸗

bietung.“ — Der Prinz erwiderte in gutem Französisch: „Ich
sage Ihnen für Ihre Lohalitää und -Freimüthigkeit Dank. Ich
»egreife vollkommen, daß man sich nicht ohne Schmerz von einer
zroßen Nation trennt, aber seien Sie überzeugt, die Gemüther
verden sich mit der Zeit beruhigen, sie werden später erkennen,
»aß Sie nichts verloren haben, daß Sie heute einer sehr großen
Ration angehdren, welche in der Lage ist, Ihnen Ruhe und Frie—
)en zu garantiren. Sagen Sie Ihren Mitbürgern, daß meine
Bestrebungen für das Wohlergehen Ihres Landes Ihnen niemals
ehlen werden.“ — Nacdch diesen Reden wechselte man noch einige
Worte in deutscher Sprache.
„Die in unserem heutigen Blatte befindliche Gewinn- Mit—⸗
hellung des Herrn Laz. Sams. Cohnin Hamburg ist
zanz besonders zu beachten. Dieses Geschäft ist bekanntlich das
ilteste und allerglücklichste; im Mai und Juni wurde schon wieder
»as große Loos bei ihm gewonnen. im Ganzen über 200,000 Thlr.
vodurch viele Leute zu reichen Capitalisten geworden sind. Es
ind nun wieder für einen kleinen Einsatz große Capitalien zu ge-
vinnen bis zu ev. 300,000 Mark. Auch bezahlt dieses Haus durch
jeine weitverbreiteten Verbindungen die Gewinne in jedem Orte
uus. Da eine große Betheiligung zu erwarten ist, möge man sich
yertrauensvoll an die Firma Laz. Sams. Cohn in Hamburg wen
en, bei der man gewissenhaft und prompt bedient wird.“

Wichtig fur Viele!

In, allen Branchen, insbesondzre aber bei Bezug der allge-
neinen beliebten Original-Lodose rechtfertigt sich das Ver
rauen einerseits durch anerkannte Solidität der Firma, andererseits
)urch den sich hieraus ergebenden enormen Absatz.

Von ganz besonderem Glücke begünstigt und durch Pünktlich⸗
eit und Reellität bekannt, wird die Fitmma Adolph' Haassin
damburg Jedermann besonders u. angelegextlichst empfohlen.

35 d — F
Im allgemeinen Interese —
ins veranlaßt, auf die im heutigen Blatte enthal‘ene Annonce des
hrn. Gustav Schwarzschild in Hamburg ganz be⸗
onders hinzuweisen. Dieselbe war so glückich in letzter Zein laut
Ausweis amtlicher Listen an seine Interessenten unter anderen die
Hauptgewinne von Marl 202.000,15,000,10,000 auszahlen zu
önnen und sind die augekündigten Orignalloose der großen uñd
ahlreichen Gewinne wegen bestens zu empfehlen. Die Reellität und
Solidität, dieses Hausts ist bekannt und daher aichts natürlicher,
als die vielen bei dewmselben einlaufenden Aufträge, welche eben so
rasch als sorgfältig ausgeführt werden.

—

7
ny

zur Betheiligung an den Gewinn- Ziehnngen der großen vom Staate Hambu⸗
8* 27* 147 Gegen Einsendung des Betrages oder un—
eld 3. ter Postnachnahme versende ich „Original-
de e Flwineare — is Fall Loose⸗ für die zweite Klasse, welche amtlich
— — J Anmhe vlanmãßig festgestellt
Mk.C* schon den 15. und 16. uli
274
44 J J.

. 2

Die Hauptpreise betragen:
Mark 200 000, 100 ddo, 75,000
50 000, 0.000 2430, 000, 23000
3420 600, 3415,006, 8412,000,
12 4 10,000 ꝛe. ⁊c.
Im Garzen werden durch noch sechs Ver⸗
oosungen 85, 800 Gewin ne gezogen, welche
lanmaͤßig innerhalb einiger Monate zur Eni⸗,
heiduna kommen

stattfindet, zu folgenden festen Preisen:

Ein ganzes Original⸗Loos zu fl·7 .
Sin halbes Orsginal⸗Bocs“ zu fl.
3. 80. — Ein vierrel Original⸗Loos
I. L. 45. S. W., unler Zusichtrung pround-
iester Bedienung.

Jeder Theilnehmer Lekommt von mir die
nit dem amtlichen Raphen versehenen
Original⸗Loose selbst in Händen und ga—
rautirt der Staat Hamburg die Ge⸗
winne.

Der amtliche Original- Plan wird iche

genehmigten und garantirten
Zestellung gralis beigesügt und den Interessen⸗
en nach geschehener Ziehung die Gewinngeider
iebst amtlicher Liste prompi zugesandi.
Durch das Vertrauen, welche sich diese
Loose so rasch erworben haben, erwarte ich be⸗
deatende Aufträge, solche werden bis zu den
leinsten Bestellungen selbst nach den entfernte-
ten Gegenden prompt und verschwiegen aus—
geführt.
Man beliebe sich baldigst und direkt zu
venden an
— E5 —
J F ,
Leffereten Handlung in
Hamburg.
Fur das mir bisher in so reichem Maaße
bewicsene Vertrauen fage ich meinen
AInteressenten den besten Dank.
        <pb n="440" />
        W—
Unserm Onkel Heinrich
zu seinem heutigen Namens⸗
tage ein dreifach
donnerndes Hoch,
daß die Sefkist wackelt.
O. M. J.

I

Unserm Freunde Feinrich
Rlein, zu seinem heutigen
Namenstage ein —X
donnerndes Le-,
XXX

V. &amp;æ O. F

—*
—8
J
7
X

Mum bsete dom Gluũdse
die Tunmd.
ROO.OGO FI. Gri
m gunstigen Fallo als höchsten Gewinn bio·
edie neueste grosse Geld-Vor-
ioosung, weleche von der. hohen Re-

rierung genehmigt und garantirt ist.

Die vortheilhafte Binrichtung des neuen,
planes ist derart, dass in den folgenden 6
Verloosungen im Laufe von wenigen Mona-
ren 85 00 Glewinne rur sicheren Ent-
cheidung kommen, darunter befinden sich
aupttresfer von event. M. Ort. 300,000
ʒpociell aber 200,000., 100,000, 75,900,
50,000 40. 000,80, 000, 20,000 15,000,
12000, 10,000, 8000, 6000, 5000,
3000, 152 mal 2000,. 360 mal 1000.
110 mal 500, 17,700 mal 11I0, ect.

Die nachste 2weito Gewinnziebung dieser
zrossen vom Staate garantirten Geld- Ver-
bosung ist amtlich festgestellt und befindet

schon am 15. und 16. Juli

1874 statt
ind kostet hierzu
riertel Orig. Ren. Loos nur Th. 1 od. sl. 1. 45.
.halbes 8 25 38.30.
gantzes n 437. -
zogen Einsendung, Posteinzahlung odor Naeh⸗
ialime des Betrages.

AMe Aufträge woerden sofort mit er
grösten Sorgfalt ausgeführt und erhäl Je-
lermann von uns die mit dem Ztaatsappen
cerschenen Original-Loose selbst in Händen.

Den Bestessungen werden die erfordorli-
hen amtlichon Plüne grtis vpeigefugt und
iach jeder Ziehung sende wir unsern Inte-
ressonten nnaufgefoördert miliehe Listen.

Die Auszahlung der Gewinne erfolgt stets
prompte unter Staats -Garantie und kann
lureli directe Zusendungen oder auf Verlan-
gen der Interressenten durch unsere Verbin-
sungen an allen grössen Plätzen Deutsch-
lands veranlasst verden.

Unser Debit ist stets vom Glucke bo⸗
günstigt und hatten wir erst vor Kurzem
wiederum untor vielen anderen bedeutenden
Gepimnea 3 mal dioe ertsen Haupttreffser in 8 Zie-
aungoen lant officiellen Bewelsen orlangt, vnd
uneren Interressn ten selbst ausbezahlt.

vVoraussiehtlich Kann bei einem soleh n
auf der Solidets n Rasis gegründeten
uternebmen überall auf eine scur rege Be⸗
theiligung mit Bestimmtheit gerechnet wer-
aen. Dan beliebe daher schon der nanen
Zienung halber alle Aufträge baldigst
direct au riehten n

6 ecelcer
*
PDomnm.

—W

55

VDas große Loos
von 208,000 Marh
wurde am
19. Maid. J. bei
mir gewonnen.
az. Sams. Cohn

Auf Das große VLoos
Nr 456 von 205,000 Mart
wurde am
ist bekannilich 19. Mai d. J. be
wiederum am 19. Mai mir gewonnen.
d. J. Laz. Sams. Cohn
das große Loos und Prämie
von 205,000 Mark
mit der Divise: Glück und Segen bei Cohn!
'aut amtlicher Gewinnliste, wie schon so oft, abermals bei mir gewonnen worden;
iberhaupt habe in den Gewinnziehungen vom Mai und Juni d. J. meine ge—
ehrfen Interessenten die Gewinnfumme von über
200,000 Thaler oder 600,000 Rm.
laut amtlichen Gewinnlisten baar ausbezahlt,
Die vom Staate Hamburg garantirte große Geldlotterie von über
2 Millionen 330,000 Thaler
ist d'esmal wiederum mit außerodentlich großen und vielen Gepinrnen bedeutend der⸗
mehrt; sie enthält nur 72, 700 Loose, und werden in wenigen Monatean in 6
Abdtheilungen folgende Gewinne sicher gewonnen, nämlich: 1großer Haupt
Jewinn event. 120,000 Thlr., speciell Thlr. 80,000, 40,000, 30,000,
20,000, 16,000, 2 mal 12,000, 1 mal 10,000, 3 mal 8000, 3
nal 6000, 6 mal 4800, 12 mal 4000, 11 mal 3200, 11 mal 2400
28 mal 2000, 1 mal 1600, 55 mal 1200, 152 mal 800, 4 mal
800, 1 mal 480, 360 mal 400, 410 mal 200, 10 mal 120, 486
mal 80, 17700 mal 44, 16541 mal 40, 20, 16, 8, 6; 4 und 2 Thlr
Auf den 15. und 16. Juli d. J.
ist nun wieder die Gewinnziehung der 2ten Abtheilung amtlich festgestellt, zu welcher
das ganze Original-⸗Loos 4 Thaler,
das halbe Original-Loos 2 Thaler,
das viertel Original-Loos 1 Thaler,
kostet. Diese mit Staatswappen versehenen OriginalzLoose sende ich gegen franklirte
Einsendung des Betrages oder gegen Postvorschuß selbst nach den entferntesten
Gegenden den geehrten Auftraggebern sofort zu. Ebenso erfolgen die amtlich—
Gewinnliste und die Gewinngelder sofort nach der Ziehung an jeden der bei mit
Betheiligten prompt und verschwiegen. Durch meine ausgebreiteten Verbindungen
überall kann man auch jeden Gewinn in seinemWohnort ausbezahlt erhalten.
I5Jede Bestellung auf dies Original-Loose kann man ür⸗
F fach auf eine Posteinzahlungskarte machen.
ASs- Cohn in Hamburg
Haupt-Comptoir. Bankier und Wechielgachaft
— 2
Boxanntmachung.
Herzoglich Braunschw.-Lüneb. Landes-Lotterie
garantrt von der Herzogl. Braunschw.-Landes-Regierung.
64,000 Loose. - 43,500 Gewinne.
Höchster Gewinn im güustigen Fall:
150,000 Thaler
1 Prämie 2 100,000. Gewinne 50,000, 25,000, 20,000, 2 a 15,000
lLalꝰ, O00, 6 a IOOOO, I a 8000, 2 à 6000, 14 5000, 22 2 4000,2
—W
wenigen Monaten entschieden.
Ziehung: 23. und 24. dieses Mts.
wozu duh
Janze Original Loose à 7 Guldeẽ
halbe 5 „ 813, 5
*lviertel, „1, —E
gegen Nachnahme oder Posteinzahlung versende
Amtliche Pläne. — Amtliche Listen. Gewinnauszahlungen unter Garantie
des Staates Aufträge nimmt ertgegen der
Haupvt Eolleeteur der Herzogl. Braunsch. Laudes Lot terie
ι——Iää,. gembrt

Bürgerverein.
Generalversammlung am Mittwoch 15.
Juli, Abends acht Uhr, im Vereinslokal.
Tagesordnung:
. Wanderlehrer. 2. Wahl eines Schriftfül rerg
3. Vereinsorgan. 4. Beantwortung der in
er Versammlung vom 1. Juli eingelaufenen
Fragen. — Zu eifriger Benützung des Frage⸗
astens wird dringend eingeladen.
————

V u. irco. wird von nironter

Verlags· Anstalt in —

leipeig verfendet Ein

Seuen starter Auszug aus Dr. ang Rau

eilmethode. — Diese vorzůgliche Schrift

— r ssg

chnell gesund werden will,

nen gesud — Gratis' ß rat

Feuerwehr-Montag
Ad. Grewenie.
        <pb n="441" />
        ———
52 51383335533333538613553355
— 22 —A— —— 235333 —83S3 23
* —R 5233 * —— —55 533823532 * 5235 —* 22
555385 338338 6883 25 8—3 833 3
5 —* 5 * * 8 2 5* 532 7
24 2c68 58352 * 20 228* 2 5 52
8 * 25* 3 *82 — * S— —* —
* —A—— 83—— — 23 535k I 3s52357
355*2 5———3 55283 5 52 33—„ 358
53555 53583323 —— — — —A 323 —
3253533 38—83333 S 55*3— 25 28533533 5 573525
8 —— — —7 8
5 * * — — 2 —2 8 * *52 3
528 ẽ* 8 *8377* 258 335 3885 53 55235 2555
5 83 2858 2 2* 5 2*2353553 —S23—25
3 — 25 —X2 m254 XM * 532 —53353 — —
12* 2553375533,3533725 3533—33235. — —5*
22 22 —3 — 2 2 — —* 2 —— S 53583
7830 2 —A —333 55
7 2 —* — 3 2 8 — —2 7; ——
—A — —— — — 538—35385
* 8 225 * 52555* ——— 2 —— — 2 * ——
3375 —88 z5— 3 52588 325
3 3333 338 32335 737538
* —
33333533 s3333—355533325 „2532537
2 *2 — 52. 5— 2X323 — — 5—2322
28 25 —A 8 —2 * —* X D 8 220 8 ——
— 28—332232— * * XMI —2— * *2* *2 2 *
* 2 23522 * —3 —— 8 — 323
— 37 35353 5 2527 —A 2533*
— 55 * —z752522322 558 5825 — A
5533 — —6 55—5323855838 —225382 —— 82323285
—»533— 53855 — ——— 552 320 2— 533
552— 32 — —8 R 28— —3355 — a 3 * * 23 222
5 — 5 375S. 1*525 D—323 83 —A 22—32S4 2 2 55.,535
*6 3—222 —A —A — 57 55 5385
58523,—*8233 2252 25——58823 — ————32
2 3 — 2 — * * * — *
— 757735777 77357353
— — 33238 —A 33563282
23* — 53 * 62 — 2 2 —258—23622
258* — — — 72 52 8——2 —3 — 3 53257 8 —
83357 —335 —8383 3 53—— ——
2232 2* —25222* ——— 3 — —
25 S 2 —A * — —
—A
*

22 a
223 222225 *
c2 52325* —232585 32 823 —
24 ue2 —A —A 228 — — 3 —* — *
3355— S1338* z5 3 333 ——58 323858 Z3 4
* 2 — 8 — ⏑— 52 — 8 * —— — 2* 53233 3
—— ——— * 5 * — 8 2*n* ——
—3— 8333 —3 38 93 e
5535 55 2223822 33 55338238 —23 8333 55
* — * * * 2*
5 222 — — 2 8 —A 2 5* *
—— 5 „558 55 58 5— 32 —* 2340 2
2355 8 —— — — 3 * 29 S 23 528 2 F 2 — 2
S7 —— 2 * 5 — — t 2 8 B 333 22 *
338 —2 383— 7*32 25 —87 — 3—83 235 —— ——
—5 53828 83——332535365 3235335— 588 ——
— —— —3 ——2———— —3⏑ 23 * 2
2 28 4 v 22 — — D ag —2——2223 53 2 2 * — —
5 S5 52 —57 — — 5382 ——— 8 352228
3 35 3 —3 —555727
7 7 — 2 Z2 — —*— —
5 5—5557 253—8 —8232 ——5—332— 55— 3235 38 ———
s3 38 3533—— 3 8535 53835
3 33 33 3 53333
— D — 2 7 —22 — * — 8
2328 55 555 8 2 5 * 5—»25335 * —8 2 5 322
228 5 * — * * *2325 8 S —8 8 23—32. 23.5
— 3 53—3— — — —3
— — —
3385333 5 53 53383 —
— 83 22 2 — 328 —A * —22 22 2 ——
52323232,5235 2 52235 *z,82 225*8 * 2* — 2522 2
206 ö 3585 — — — 2225* 3 *2 —522 55— 22
2 55 323285853 — 2233 —3537 —*22 353——235 25
2 2* — — 8 *
r
— D S 2 * —— 23 223 * *2* * bi — 2* *
338 — 3 5 — 533*
——— —2 — — — —— 33354
252 2352 — 3— —53 —— — — — — — ——55 — 2— 6 26 —
2538 2335 —3553363 —
2 22 — * —2
——— O 56 *

22 22 — — 222223 —A
352— —35335555255 3833—53 383 —3 35
82357 205 ——3—3 5* ———— 38325 2
3228 4 2 — 8—5—58 5 2 —2 83838 520 * —:* 2 —
—* * — e —x— 52 539 —2—2— —53222 A2 — 25 28 258
238 355 2348 *z5 52 3533— — 5333255 25—5525355325
—*532 — 2 23355322 8555—325235553
2 32532 — —— 5 5 2 20 22 2 2 5* 58
5z 3235 3 —2 ———2 —s5 27253555 8 ——21*85
2—33338 03 * 2235 * *52255 253535338 —A 0 55 —
2 237 —— —— —— — S6 8 28 8 — 4
52* — — —— — 2 52 22322 3 39 22* 25 — 2323
— 253—3— 3——— — — ———332 35 2— 23 *578
2 4 2 2 2—122 55 2* 38 *2*zz8 2* ——— 2* 23232 2 *
23 22 5 2531 z25 —X 233835222 * — 5 — 532 738
——— —8333 65572 —
5* 552 25522 2 535 53 — 2 —2353335.533
5823282—7235 —A 55—— 83 82 88222 —A —32 8 532—222
— — 52 27 2 3 —M——— — 22 2* 33 ————
3 55 833355
20 72 3 —2 2 2 —A —— — 58 E— 2 — 538 32 —
8 —— — ———— * E ——328
— — &amp; 02 83—3—35 — —558 — 2 3* A 0 — 28 2 —V —
28252 n 2 7 5 3— 383 8— 33583 3288 —8335333 S 7 255
— * 2258 s22727 —z3558 — 22— 323358 A O
225 55 3 22 —8 — 55835 — 5222 —2255 *5 — ————
82 — 3532 3335 s5238325 — — 53252 2 — 0 * ,
— 2 * * — 225 2 8* *
—58 7555353 283 728 3383338 —242*» 33335
—— ——— —— 5 5 — 372 3 —2 — 57 — — ————
— *52 3 — — 2 — 232535 * 25 — —— ——— 2 e 3 5
—— —— ———— A 5* 3828727 32 —2332— 3535 —3— 28
2352532 —5——522237 —z2 —33 —— 536833832
— * —— * * — — — * — 2 — 2 *
5335835 353——37353 z325 —65 3 — 338—5
— 583 2355 222 4—, ——— 6235858 9 c 2582— —5
— — 83— 33333333 ——2— —352 27 —35 —3833735—535
—5—5353 ——358— —55 3 55 — 333555 2
23 38 3 — —
—8 — — * — 57 — 2* *—— — — — —5 22 28 * * — 2
—— 2 3 287 3 — 5* — 53 3 5 — 8 8
—353535 3 7 ů
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— ——— — 2822888
35535— 533555 55 2533 35S8
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5J 58 3 528537
2 2 —3 ac —3 — 2 5538
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5 ———
A —252255830—323
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7 — 5 522 — * * —* —
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— — — 32 —*
8 — —— 5 3533352 2
22 25 — —236833* 2
—5538—63 ———
3385 5—22 2— —522355525 —
—25 — 38 2 8
22252 —— 608 2X
»——33—3 — —555876 2533*
53533z— —— 32
— — ——3 3 32582 —2333332
2— 2— — 2— —23 58 —58 —A

— —f5 —
⁊ 53, 5 3535—8*
28 ——V — 2
452* 532255 3.
— 235383 5* —A— 7
—2 2 * —
Ecv ⸗ 50 28 2 225 2* x
— — — 333 *253383 —F
55 323 52 — — 532
— 2 58* * —23223
2 * *322 —25 55 5—
—A— 52 — 383
55 83387 3856
—— *2* 532
— 2 e — BB 52 2* 2 *
233 5353 — 568 3 ————
—— — 3283528 *73
*22228 z 5 28525 2 723 28
32 223
—— — 585—333552
338335
532532 — — 233253 *
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        Sl. Ingberler Anzeiger.

der St. Inaberter Drzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerttkags⸗ und Sonntag
Zummer erscheint wöchentlich vie rmal: Dinstaag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Absnnementsapreis viertellährig 42 Arir. eder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.
Dienstag, den 75. Juli.

Deutsches NReich. I

Müachen, 10. Juli. Nach einer in der gesteigen Sitzung
des Finanzausschusses der Äbgeordnetenkammer vom Finanzmini
ter Berr gemachten Aeußerung werden in der nächsten Finanzperi
de (187677) die directen Steuern um mindestens 60 pCt. erhöhl
oerden müssen. (qA. 3..

München, 11. Juli. Die Abgeordnetenkammer nahm
heute das Finanzgesetz mit 121 gegen 6 Stimmen an (unter letz⸗
sren 5 Pfalzer, wahrscheinlich wegen des Kartenstempels). Das
Jrutto⸗Budget ist nun auf 123,696,923 fl. per Jahr erhöht. —
Um Montag wird über den Ankauf der bayer. Ostbahnen berathen.
Die Reichskammer stimmte dem Wunsche wegen des Franken-
aler Canals bei.

Berlhin. Der Bundesrath hat beschlossen, daß bei Einzie⸗
jung der Muünzen der süddeutschen Währung, sowie derjenigen
Pfennigmünzen der Thalerwährung, von denen 12 Pfennige auf
einen Groschen gehen, die Umwechselung nur in Beträgen von
3,2 Kreuzer oder 12 Pfennig (8 10 Marlpfennig) oder in einer
bielfachen dieser Belrüge staltzufinden hade.

Oesterreich.

Hopfgarten, 7. Juli. Gestern Nachmittag um 4 Uhr wurden
wir durch die Schreckensnachricht allarmirt, daß der in der Nähe
von Hopfgarten gelegene, im Baue begriffene Itterer Tunnel
Salzburg⸗Tycoler Bahn) eingestürzt sei und mehrere Menschen be
graben worden seien. Es begaben sich von hier circa 150 Mann,
die mit den nöthigen Werkzeugen ausgerüstet waren, an Ort und
Stelle, um die nöthigen Rettungsmaßregeln zu treffen. Im Ver
laufe von zwei Stunden brachte man v'er Arbeiter lebend aus dem
Schutte hervor; leider sind aber noch circa sechszehn Mann, da-
runter auch der Bauunternehmer Joseph Knöpflmacher, verschüttet
ind konnten diese trotz der angestrengtesten Thätigkeit bis zur
Stunde (9 Uhr, Vormittags) nicht gerettet werden. Es ist mit
Sicherheit anzunehmen, daß sie Alle vom massenhaften Steingerölle
r drückt worden sind. Auch die gestern hervorgezogenen vier Arbei⸗
ex, von denen der eine heute Morgen verschied, haben bedeutende
Quelschungen und Brüche erlitten, so daß ihr Aufkommen zweifel⸗
haft ist. Es wurde die ganze Nacht forcirt gearbeitet und wurden
henle früh neuerdings zwei Mann hervborgezögen, die zu einer
imörmlichen Fleischmes⸗ 25en αιαν mrνen

f In der Pfalz triit die Stempelgebühr fär Spiellarten mit
dem 1. Januar 1875 in Kraft; die Kartenstempelgebühr ist von
Neujahr 1875 ab dahin festgestellt: für jedes Spiel deulsche Kar⸗
len 30 Pfennige, für jedes andere startenspiel 60 Pfennuige
Markwährung.

F. Die Gendarmerie hat eine neue Feuerwaffe, Carabiner mit
Werderschloß, erhalten. Die alten Gendarmerieflinten wurden von
inem Nürnberger Haufe um den Preis von 1fl. 24 tr. das
A—
Volkswie hschaft, Handel und Verkehrhe.

Die niederländifchen Halbguldenstücke, sowie die österreichi⸗
schen rnd ungarischen Viertelguldenstücke dütrfen laut Beschiuß des
Bundesraths fortan in Zahlung weder gegeben noch genommen
—AA
—S * Cu.. 72 N
Im allgemeinen Interesse anwe
ins veranlaßt, auf die im heutigen Blatte enthalene Annonce des
hrn. Gusta p Schwarzschil d in Hamburg ganz be⸗
onders hinzuweisen. Dieselbe war so glücklich in letzter Zeit laut
Ausweis amtlicher Listen an seine Interessenten unter anderen die
Hauptgewinne von Marl 202.000, 15,000, 10, 000 ausjahlen“ zu
önnen und sind die angekündigten Orignalloose der großen und

ahlreichen Gewinne wegen bestens zu empfehlen. Die Reellität und

Soliditat dieses Hauses ist bekannt und daher nichts natürlicher.
als die vielen bei demselben einlaufenden Aufträge, welche eben s
rasch als sorgfältig ausgeführt werden.

o ie in unserem heutigen Blatte befindiiche Gewinn — Mnit-
deslung des Herin Laz. Sams. Cohen in Hamburg iß
anz besonders zu beachten. Dieses Geschäft ist bekanntlich das
ilteste und allerglücklichste; im Mai und Juni wurde schon wieder
das große Loos bei ihm gewonnen. im Ganzen über 200,000 Thlr.
wodurch viele Leute zu reichen Captalisten geworden sind. Es
and nun wieder für einen kleinen Einsatz große Capitalien zu ge-
vinnen bis zu ev. 800,000 Mark. Auch bezahlt dieses Haus durch
jeine wei berbreiteten Verbindungen die Gewinne in jedem Otte
aus. Da eine große Betheiligung zu erwarten ist, möge wan sich
bertrauensvoll an die Firma Laz. Sams. Cohn in Hamburg wen⸗
den, bei der man gewissenhaft und prompt bedient wird

Wichtig fur Vese
In ollen Branchen, insbdesondere aber bei Bezug der allge⸗⸗
meinen beliebten Original-Loose rechthsertigt sich das Ver
krauen einerseits durch anerkannte Solidität der Firma, andererseits
zurch den sich hieraus ergebenden enormen Absatß. 1
Von ganz besonderem Glücke begünstigt und durch Punktlich-
eit und Reellität bekannt, wird die Fiima Adolphe Hatazßuin
dambura Jedermann besonders u. angelegentlichst empfohsen.
Vei der letzten Waldparthie ist ein
neuer, brauner seidener Regenschirm ab
handen gekommen. Der Befitzer desselben

möge ihn gefälligst abgeben bei

Ferd. Oberhauser.
Moutags, den 20. Juli l. J.
Vormittagsmittazs 10 Uhr werden

zu Wittersheim im Schulhause öffent⸗

auf Credit folgende Holzer versteigert.

Schlag Meierswasld.

13 kieferne Baustämme VU. Cl.

0 Sparren J

73 , Vogpfenstangen DVI. CI.
2 Baum⸗u. Klafterpfähl.

ermischrueov.

fSi. Ingbert, 14. Juli. Durch die Güte eines hiesigen
m Kissingen sich aufhaltenden Herrn, wurde uas durch Telegramm
mitgetheilt, daß auf Fürsi Bismarck gestern ein Attentat er⸗
ucht und derselbe durch einen Schuß an der rechten Hand leich!
derwundet wurde. Nach einem Telegramm des Pfälz. Kur. ist ver
Thüter, ein Vauernbursche, der sofort verhafiet und von
furchtbar aufgeregten Bevöllerung beinahe gelyncht worden
vaäre
Ziehung am 283. und 24. Juli d. J.
Das große Loos von ev. Reichsmark 4530, 000,
serner 300,000, 150,000, 75, 000, 60, 000, 2 a 45, 000, 6 a 30, 000,
22 a 12,000, 41 4 4500, 256 a 8000 2c. ꝛc. siad zu gewinnen in der
von der Herzogl. Braunschweig. Regierung errichteten und garantirien Geltlotterie.
Ddas unterzeichnete Handiungshaus, mit dem Verlkauf der Loose direlt von Lobl.
Her; ogl. Loiterie-Direilion beauftragt, versendet zu den
schon am 23. und 24. Juli. d. J.
beginnenden Gewinnziehungen gegen Einsendung oder Postnachnahme des planmäßigen
Finlagebeirages: Ganze Oritinalloose ànfl. T. Halbe a fi. Z. 80, Viertel a fl.
I. 45 und sichert die sorgfältigste und prompteste Bedienung zu. Jeder Besiellung
wird ein amtlicher Ziehungéplan beigefügt und die amtlichen Listen sofort nach der
Ziehung versandt.
Man beliebe daher geneigle Aufträge baldigst direkt gelangen zu lassen an
J. A. Bader, Bankgeschaͤt in Mainz.
Ziehung am 283. und 24. Juli d. J.

——
        <pb n="444" />
        25 kieferne Stempelstangen J. Cl. GSire neu⸗ Sendung
456 F J ————— und
177 4 433 . französische Kitte mpfiehlt billigst
ti zösische Kittel pfenn uunan
500 Zaungerten II.!,
250 „ Bohnenstangen
12 Ster eichen Schäle- Astprügel—
holz.
25 Ster kiefer Krapp enprügelholz.
1709, eichen Schäl⸗ Wellen.
S5chlag Steinstraßer Wald.
31 eichen Schälwagnerstangen.
25 Ster eichen Schälstangenprügelholz.
36., gemischtes Krappenprügelholz.
33, eichen Schäl⸗Wällen.
Das Holz sitzt rechts und links
oberhalb des Ortes und ist sehr gut
abzufahren. Nähere Auskunft ertheilt
der kgl. Oberförster zu Wittersheim
und die betreff. Waldhüter zu Or—
mesheim und Erfweiler.
Bebelsheim, den 13. Juli 1874
Das Bürgermeisteramt
1. 2.
Thines.

Tagesordnung:
. Wanderlehrer. 2. Wahl eines Schrijstführers
3. Vereinsorgan. 4. Beantwortung der ur
der Versammlung vom 1. Juli eingelausene
Fragen. 8. Unterstützungsgelder und 6
Waddfest betreffend. — Zu eifriger Benüt
ung des Fragekastens wird dringend ein
geladen.
TPc Vorsstoumnd.

Bürgerverein.
Generalversammlung am Mittiwoch 15.
Juli, Abends acht Uhr, im Vereinslokal.
Bekanntmachung.
Herzoglich Braunschw.⸗Lüneb. Landes-Lotterie
Jarantert von der Herzogl. Braunschw.-Landes-Regierung.
6A, 000 Lobse. — 43, 500 Gewinue.
Hochster Gewinn im günstigen Fall:
150,000 Thaler
1. Prämie 4 100,000. Gewinne 50,000, 25,000, 20,000, 2 a 15,000
alꝰ, O00, 63 10, 000, 1 a 8000, 2 a 6000, 12 5000, 22 44000, 22
3000. 124 2500, 34 4 2000, 42 a 1500, 256 a 1000 2c. ꝛc. werden
wenigen Monaten entschieden.
1. Ziehung: 23. und 24. dieses Mts.
57 wozu —
gSganze Original Loose à T Guldensz
ẽ halbe —0 2 83/ 55
Sbviertel, 5. 154, 13
gegen Nachnahme oder Posteinzahlung versende
Amtliche Pläne. — Amtliche Listen. Gewinnauszahlungen unter Garantie
des Sttaates Aufträge nimmt entgegen der
Haupt Eolleeteur der Herzogl. Brauusch. Zandes. Lot terie
Guetav S nüiI«d. i Sambur

*

Einladung
zur Betheiligung an den neu beginñnenden Zie⸗
hungen der großen von der Herzoglich Braun⸗
schweig · Lüneburgischen Landes-Regierung geneh ·
migten und garantirten

Geldverloosung.

Der droßte Gewinn beträgt im glücklichsten Fall
——
Die Hauptpreise betragen:
Thlr. 100,000 50,000, 25000,
20 000, 2 415,000, 12, 000 6 4
16,0060 8000,2 a 6000, 5000,
22 4 4000, 3000, 2500, 34 a
2000, 42 4 1500, 256 4 1000 ꝛe.ꝛc.

Ueber die Halfte der Loose werden durch
sechs ge mit Gewinnen gezogen; in
Aliem 413,300 Gewinne und eine Prämie,
welche planmäßig innerhalb einiger Monate zur
Entscheidung kommen.

Wegen Einsendung des Betrages oder un⸗
ter Postnachnahme versende ich „Origiual-
Loose“ für die erste Klasse, welche amtlich
planmaßig festgestellt

schon den 23. und 24. Juli

1878—

stattfindet, zu folgenden fesien Preijen:
Fin ganges Hriginal⸗Loos zu fl· J.
— Ein —2— Original⸗Loos zu fl.
3. 80. Ein viertel Original⸗Looo
I. I. 45. S. W. unter Zusicherung promp
tester Bedienung.

geder Thaͤlnehmer dekommt von mir die
mit dem amtlichen Wappen versehenen
Driginal ˖Loose selbst in Händen und ga⸗
rantirt der Staat Braunschweig die
Gewinne.

Der amiliche Original -Plan wird jeder
Bestellung gratis beigefügt und den Interessen⸗
ten nach geschehener Ziehung die Gewinngelder
aebst amtlicher Liste prompt zugesandt.

Durch das Verirauen, welche sich diese
Loose so rasch erworben haben, erwarte ich be⸗
dentende Aufträge, solche werden bis zu den
kleinsten Bestellungen selbst nach den entfernte-
sten Gegenden prompt und verschwiegen aus⸗
geführt.

Man beliebe sich baldigst und direlt zu
wenden an

AcdloII IA-
Staatseffeeten Haudlung in

Hamburg.
FFur das mir bisher in so reichem Maaße
bewiesene Vertrauen sage ich meinen

Interessenten den besten Dank.

Vas große Loos
von 205,000 Mart
wurde am
19. Maid. J. bei
mir gewonnen.
siaz. Sams. ——

Auf Das große Loos
N 456 von 2053,000 Mar
J r7. exwurde am
ist kekanntlich wiederum am 19. Mai d. J. 19. Mai d. J. be
das große Loos und Prämie mir gewonnen.
von 205,000 Mark —A
mit der Divise: Glück und Segen bei Cohn!
laut amtlicher Gewinnliste, wie schon so oft, abermoals bei mir gewsnnen worden
Uberhaupt habe in den Gewinnziehungen vom Mai und Juni d. J. meine o⸗—
ehrten Interefssenten die Gewinnsumme von über
200,000 Thaler oder 600,000 Rm.
laut amtlichen Gewinnlisten baar ausbezahlt,
Diesmal wiederum! ev. 150,000 Thaler,
Tie ven der resp. Landes· Regicrung garantirte Geldlotlerie von
2 Millionen 860,000 Thaler
ist d'esmal wiederum durch Gewinne ganz bedeutend vermehit; sie enthält nur
A, 000 Loose, urd müssen in wenigen Menaten in 6 Avtheilungen folgende
Gewinne sicher g wonnen werden, nämlich: 1 großartiger Hauptgewinn event.
150,000 Thlr., speciell Thlr. 100,000, 50,000, 25,000, 20,000.
2 mal 15,000, 1 mal 12,000, 6 mal 10,000, 1 mal 8000,2
mal 6000, 1 mal 5000, 22 mal 4000, 2 mal 3000, 1 mal 2500
34 mal 2000, 42 mal 1500, 256 mal 1000, 8 mal 500, 413 ma
100, 75 mal 80, 35 mal 70, 50 mal 60, 50 mal 50, 27800
mal 47, 13175 mal 40, 31, 25, 22 und 12 Thlr.
Die Gewinn-Ziehung der Isten Abtheilung ist amtlich auf den
desn 23. und 24. Juli d. JI.
festgestellt, zu welcher I
das ganze Original-Loos 4 Thaler, ——
das halbe Original-Coos 2 Thale.
das viertel Original-Soos 1 Thaler,
kostet. Tiese mit Regierungswappen versehenen Original⸗Loose sende ich gegen fränkirte
Einsendung des Betrages oder gegen Postvorschuß selbst nach den entfernkesten
Gegenden den geehrten Auftraggebern sofort zu. Ebenso erfolgen die amtliche
Gewinnliste und die Gewinagelder sofort nach der Ziehung an jeden der bei mir
Betheiligten prompt und verschwiegen. Durch meite ausgebreiteten Verbindungen
fann man überali auch jeden Gewinn in seinem Wohnort ausbezahlt erhalten.
IFSJede Bestellung auf d'es: Original-Loose kann man ein⸗
IEF jach auf eine Posteinzahlungekarte machen.
5 8. Colan in Samburg
Bauvbft GEomptoir. Bankier und Wechselgeschäst

—

Nedacoa. Druc

Tud Verlag von F. F. Demetz in St Ingabert.
        <pb n="445" />
        18
in
en
b.
itß⸗
9n

224 8* v — v 824 2200
25 —3— — ————— — —— — 33333832
— 2 22 5322 — — 25885 — 55538
7 3 3 —38*
— 383832 ——2 —8 83 — — 52283 58 8
33 3 3 — 2—3 —
22 8 —255 3 55 2 258— 23—55 2 z238355—2 82
25 —— 3 — 3 — 355 —823353 585
* 555532 — —— — —
7 —
2 22 —a— 53 8—, *283 325 8 —O ——— 5
z5 233 — 5 333 85 5 ⏑
55 53 —38 —
S F * — * * —
— 2-2232522 535 — 252—32 8 2572 — — z2253528 —2
323 338335225558 3253 855*2 5 —355 78
22 — * 7 — —8 ——— 7 * —— —
2 8 2 — ⏑ — * 57 * 35 2 8
33 5523 3 353
c852658 — * 58.5522 — — Se — 5—55
535 885 5. 53 — 35 2 3 —— ——3——8323—3523
3 3 35
58 — 3— 3
2* * 8 — — —A — 2 —— — 2 —z—
— 523 588 252 8*8 ẽ — 2282222 533532 —8
55,2 ———— *3 55 33 5333
55 2 2 28 . 28 DABSS*— 35272 ——
25225528 22* 2223 —— 2222852 5385 233588
2 sü5 —— 5 —— —333535355 555 55 E—SE
5225 — —— — — —XXAS 3
5 2 — 2 2 * —— —A ——
— J —A——— —&amp; 2358 58 228588 —
3302 2 —32 32532 8 5 *7* 25 F 825 2
— ——
e 9 — 2* 8 — 22 2 7
8 —
—— — — — — — — ——— — J
* 2— 5 — 4 22224 222 —2 2— — —
——
—8 552 5325 2535 25353838— 52 225—3—8 —5*3588
5 3528250 533 73* —A 55—55 —5 43—55*5—
x — 3838 3 — — 3— — 8 —— 3—— 3555628 5*
2 J *

522 2 — * . S5 2 —— 5— — 5248 — 5 8
2 2 A.5 83—. 5— ——2——3 55 2 28 —A
5323858*538* 5 5 — 233 5—5255 552233898 2
532——35 3 — 5 3 5 8
3 252 —A—— —X » v 5552235 3 2
7 333—
8 53525523 52535385 22 — ——3 385 —F —
5 5883833 — —2 — — 8 —3 —A—

* — — 75 —

—5 23523 5522— 5523 — 5 —E kJ
30233 33 5337—5 5383333753 8 55 5*8
——— 2

* 353138 * 255 52 5
53 5752332325 z235 — —— 2522 75
235222556 —A——— 2255532 52 2, 2 53335 5

5255352 3 — —— — —2 3 33 *

— 8 828—
25 — —— 32* 3— 7 —FE—— 23283 5 763 2
* —— — 53 — 353 —— 27 —5 3—3 22.7 8
8 * 2 2 2* 5 — — 253 555 2 2538 58 28
5343 33 — 3 3—
25 2* * — — 3— S * * 5* — **
—— 22 573—335 S —— —— —2 6 — 285— *
3 253553*8 ——„3355335228 — — — 8 528 53
A — —8—5—88 F 5523288 5*87 8
— 2 —3 22 —8223232 2.822 52 *58 88 —
— — 255 258 2S**8 —A — 35 22 *2258
— — —— —. 55 55 558828385 — —8
— —5335—332 555* — — 5
5246 7832 3335387 5* — ———
22 * 22 825* 2 — —8 22 — 2 3 art 212233
—— 5285 52 3* —E —
—32 23553533 5235 SBESGSESSSC — 25 3B—

222 ——5—52
3* 2 2323275 ã
— —55535 5557558 533 33885346*23
*5 335 33355—535 338365853— 5323355 235838 3 — 73
— 8 2 F — 2 * V
A 325333758 —35553 83538 532355 43—
* 2 — 2 ** —E —3 —2 * —A
—8 —— 325365 52 58— —A 5235383
8 23. * — 2322322 — 3 * 2 —228 * — 232 5 7 —X
— 25 »»—„ . 255235 27 — 33 5 *523352 83—
— 5 22534 75222 853555 — 21
3* *0O3* — * — 32 72 54 23 —3 — 22238 * 822 9
—A— 2325 * 5 —25 —— 585382353 2 ——— *
2 ** 8 —A —— 8 * 5284 * 5 525272 5 2353 332 2— —F
* 28 —A —3— * — — —— 22 * 523— 2 38
———— 3 —3533— 8882 —— — s 5537528
A —A 537255 5 3883373 z225558 338332
— 5 ——— * 272 2 — 2 BM c25 3
——— —— 3553 35538 2mETG —A
7* 5855 — —— 23 —2 — B—2 — * v — — k3R8
* —xS 55238212 53585 2* — —X — —— 3232383337
2*5 55—52 833—— 33— 33 32333553
* —A a 2 224 525 — — * ————— 35 — 537
3353 383575 36522 66053 z32—5333 8—
583338237 —3— 5. E — 7 — — 5 ——— *3383368
2 3 ** * 8 *—; z62 *. 7 m *
2*— — 23 —S 52* 23 22 8 — — — 2822 5 — 32
5 553 285 —253— 52 735277 — 5. 5* * 52328 — 5
532223 70 5—— 5 — —5—52232 8 53422 32. 2 2* —A 26
— — 8* —2 * 28* 3— *
232553875 323 —533335 »9. 223535353—5— 5553325 * 155
3 . ———
* 0 —** * —25222 3 — *
3333388— z82 33 35
3 33—3383 33363
2283 — —553—538 55—3——85 —8—883— 32
53 8 33 ö 3 832 — *
22 S * — *4 — 2 * 2
28 — 8582,7558 25
— 8353355553355533 383885735 —35
2225333—355 — —5 333—55553833555 1553 * 3
2833 33533335—638 533535 2235553 2558
3 5575
5583 225 2 — 57556 I 738 23522 A—
* — 2— 8 — 222 2 — —
—* 6—275 —5 * —— 2 8* *
zs— z333338373 385386 —
3823835 53 335 3223 3853383538
52252 5555 55 — — 5 3 23823838* 22833—7. 7228
25 3 253522 2—5—333 5*—535 —V I 3 26 25 —
z 5383848 88383866 5335—z—2—32
—A— 32382 2 5 —A 7 * 8 —— — E
5355 * 55— —4227 — 2 8358 2 F
553337585 3838 —333 —3353 385555 22238
— — 8 3 2 D — * — — 8* 7 2
3338 — 5238 55503 *3 555333 5533
— — —* —2 —A —R NR 8— 5 — 2NM88 523 52
—23 — —— 2* 5 —A 3 7* 2 —A 22 2 25 —332386
2.2 —— — 8—82 — —ã— V— E—82— 722825 52553— — 25 2
— — 222 62* —552 —— — 3 9 —352853 2222 2 240 — —*
3258 — 722* —A — zEIZS —z——52 — 3328—5
533 32585 s 3363 5 — 2335 5358
— ER 8* 2 2 —— 5 —8 8 —2 —X — —
J. 2 2 2 2853 32 c— 5 25— S —58
— 52 3* —— —* 83 —24 —— 8 — — 222 122 —
32333327 —X z 38— 775 33533353553 524
—5 6 3 —5554633 3533333 ——
— 8— 28 —A ——— »3322—3 . * 5 S. —A
2525353 58 55553 2, 53255 EBT —
52*75 53 * 87 2223 8 2 2 52 — ——— — 223257. *— —8* —25
—5868238 55236282 k7zXS 50 2 2ET.S 502 58 3 — 28 —
53353 55 53 — — 253 —372 3338— —3538
82523323 8 — —5355 583 55 — —5335—2 533 — ⏑ 68
2 * —3 2* * 22 87 2 75 — 5 8 * *
— 353328385 3 —
33z553555 353 —82—333— 6 —
5222 3— * BB —
686 ⏑ä ——— 288

—— 24
        <pb n="446" />
        2.
553833353
2323 ——— 2 525 *82
238 322322 De 33333357 8525225357573 2*
— 23 28 32333328 5535322 3 —
326 —7838 3
2* —2 * — — 2 t 353 *8 5558 9
85 28 61 5525. 532—22—3393535 3225223
* 2. * 2* 3223 23335882 22
57352333833 ee
——— — 33323* 5333333338223 532333333
2 332283 S 3 —— 32 —A 328 2 22237* 2 53353
— —— 8255 2278*33 23532323287 25335333
385 A
23 * 22 * — 7 2 33553525 3* 3258
353373 585183 3
88 S5 . 3 —23
2333573453 3213 3 8 3
3 ——— J —* 3 — 283 * 357 — 52*32225 28*
— 7553 51335 323333537 3335 33
8 33 * — —— —3 —c5,2 —— 522 25532
53239583843 — 2 3833 24 53335533538 —253 38333338
253286 3 * — *2523393 83 53
3 2. — 222533 25823 *8
35383 32535 —22 327 — 523*5233*
. —— — 8 — * 2 8. 5 —9—
2382 —3383* 23 255—333728 *73338 25333338
20 —— — S —* *S8. —A—— s 533 733323 5
338332* —A 55385—2535 333385398
* 235
3333358 g 333 87*
23532333 —13 233 * 2555 —A *253522227
2 X F —A— 2. — 7224 58352 23237 —
—8337 ..535 3 —353 — 353235* *
53532357255323 522 353
* 5333353323335 3
22, 32 æ2æ2 3, —— 425832
— —— — 7
7333 —338 — — 2 5333352 333—323253
2·. 2* 2232 ⁊ 5252339 5232 . 22 2— 530
z33388323 * * 233362 *5. 5. 3 3
8 7 — 2 5*
2355 —28 22 —225822332.28 2533
D7 * 338 227 —A —38332833335* —
— — — — 53 2553 32*
22 —A — 2 S.5 7 2* 5 33 233 —
33233 3 35 —53 2753355 2232.
j 535223237 55223 S Zeo 2533355237 2
2 — 2— z22. 5* 25 5 2. —
3 525—5 —325335 x
2* ꝛ * J —3 *
— 2383 238333
22838 322* 23328 23833—5695 33835*
* — 55* * * * 25222 73 2*
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—33532 333323588 *55*338333 52*
383322277 —I— 55* *53237 335888
88 vee * 533238 2* 253 523 I
22222309 —E — * 323E52 8 * 2
233—3228 — 352 22 — 2228 —
23 223825353 2. E 23513 33* 8 53
33233 —533553237 28* 53253 3332383
22523338*22373 333 335
532 * 2 2* — 722
—V 523838 3232333835338*
52583 * 52 —233 * ———— *3 23 *
5373 . 7—3333375 5—333 8333828
2225 223352335533575— 28* 232.,33288
35333553385538 — 25534 15723 352223. E
777237* —A 538 223 3723328
355 5333333572533
53223—523322533

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Zæ 5— 1335 38508 3333723537— S822 2. 6 *
—A 5 222 s833323533— — 2
* —3268333 .. 353 53 2 *
3 259353 535 755 3
——— —78 25 — 222* 52 37 àbooauhu
8533832— — 23.7 3887 — — — 2 2
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— 272.5355 —5 88 22. *5253535
238 —2358333333355 5533838 58
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3 8383 —35
* 7 — —A — 3

355873333 3 253853 53 J
222 2 —X — ——— 55*27857 3 E

—8 J 7 * 2 5
3232 738 53853338—5 5 a 8
252 52 5* 23— m—52 3277 22353 588
155233332533* — — —A —
2528 325 32 238 5325 2 —1
55.*3 5555533 25 528332233 3
5 358533 236033 33 238
s5 — 338 35 5382 85 *
— 380 2323.5 53 3835 833333. 2 —* 7
2353 7258 3338 3832333388 25738 — 3
— 3. 3 272* 28* —— —3 * *
A 88 3*53 350282 * B. 5
55 37333398 325573 333 323

57 *225. 3 3 ——— — S* 7
—533—322. 33333532235

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s — 5235328 222. 8 —2 3238
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*2753. 338 27657 A 3322 247
2 23323 229 2 — *2 52* —9 2
222375 3272 5525 3 53323 * 72282 —A
—— —
52332*5 —A —28333855* 33. *1225 * 2
3 3385 55535 333335*
. S. 82223 — 2323 2 —A
3 53 23583 33254338343533*
— — — 2
* 25 * 8 522 *2248 3 *
2 25. 52368360 —— 5.3
2vo — 232 8 2 2.32 253 2
— 2 —— 333322 2. 537 53758
33— 23357 —— 55858352 287
* — — 2* Nñ
8 353233——333335 —
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278333—33358378 2 2335533335 2. &amp;
233 33323333 — 25233383.56663385
z1 ——— 233 — — 23* 6 2 * *
—A — 53825255 5 253 323 8 38325—
2353*83 7235 355533 1533 33333553—5333238
2 —8 — 83 5233 A2836 53335 58
2 — — 5 0 —— 3253*338 ——— * S. 3 5
*23333 —53 —5383 38323
8. 5.— 2 2 0 2— 2 5 —⏑ *82*2
S: * — — — — — S 8 S2. 5ñ. 5 8 7
2.2 2 5 2323835 2 *5. 533 75*. * 8
563 — 2 222 58585 * — α — 2232 2 *52 ·
2 2. 57 * A3 — 7 * 7 28 — — —2
35333352353853533 535355 —55378 2328
7 ¶a —— — — 2 5 2 * —A —
* * 22 — — 522323232. 337522 —

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        Hl. Ingberler Anzeiger.

der Si. Inaberte r Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienslags-, Dounnerslags⸗ xnd Sonniag
aummer erscheint wochentlih viermal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonantag. Abonnementspreis vierteljährig 42 serzt. oder

12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Kezr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
Donnerst“den 16. Juli. 1874

s Reich. Geistliche ist Priester Hanthaler aus Walchsee bei Kussiein. (Walch
München, en der Köniz hat sich —— ee n Oberbayern ?) Fürst Bismarck hatte eine gute Nacht und
tachm'ttag von Schloß Berg aus nach der Station Kaufering be— vollte die Cur heute weiter brauchen. 5 Gpf. 2)
bn. um' den Kaiser Wilhelm zu begrüßen und hierher zu be⸗ Kissingen, 14. Juli. Gestern wurde der in Sdweinfurt ver⸗
— Die Ankunft dahier erfolgle Nachmittags halb 3 Uhr jaftete, der Mischuld an dem Attentat verdächtige Geistiche in die
* wurde der Kaiser ia dem festlich geschmückten Bahnhofe nesige Frohnfeste eingebracht
unseren fämmtlichen Prinzen und Priuzeffinnen empfangen; S tuttgar t. 14. Juli. Der „Staatsanzeiger meldet,
Hadem waren Minister v. Pfrezzschner und Kriegewinister von daß der Konig und die Königin dem Fürsten Bismarck telegraphisch
Kanth anwesend. Alsbald begann das Familiendiner; während hre aufrichtige Freude über die Errettung aus drohender Lebens
e selben traf die kelegraph'sche Nachricht von dem Attentat auf den esahr ausgesprochen haben. 53.
eichslanzler ein, welches Fürst Bismarck selbst dem Kaiser mel— Kassel, 14. Juli. Der hier versammelte deutsche Feuer⸗
ete und zwar mit dem befriedigenden Zusatz, daß er nur“ unbed⸗u— vehrtag sandte ein Gliückwunschtelegramm an den Reichskanzler.
end verletzt sei. Während des Diners sp'elte das Musikcorps des Die bayerischen Feuerwehrmänner shrachen —hee Glückwünsche in
Infanterieregiments. Nach beendigter Tafel, um 5 Uhr, setzte inem besonderen Iclegramm aus. Die versammelten Commungi—
er Kaiser unter den herzlichsten Zurufen der re . p tände sandten gleichfalls ein Telegramni.
oxt und es begleitete ihn unser Koͤnig bis zur Station Zorneding. F W 7
gifsin gen, 13. Juli, Abends. Fürst Bismard besuchte Im allgemeinen Interesse fiaden wir
a Attentäter sofort im Gefäagniß, um ihn zu vernehmen. Abends ne dranit 7 die im heutigen Vlate enthauen Annntn *
ahrend der Brunnenzeit erschien der — Begleitung ————— t ———— —8
mes Sohnes im Kurgarlen und wurde vom Pub ikum mit richt nders himuneisce.“ dustue dash, id d
cden wollenden Hochs degrützt. Die Kur- Kapelle spielle die „Wacht lusweis amtlicher Listen an seine Interessenten untet anderen di
in“ ie bayrische Nationalhynne. Abens 9 Uhr findet lus t ie
m Fhein“ und die bayris )auptgewinne von Marl 202,000 15.006, 10.000 auszahlen zu
en der Stadt aus ein Fackelzug und vor Bismardz Wohnung dasind die angekündigten Orignalloose der ge
ens kapelle eine Serenade statt. Morgen Abend wird in öunen und, sind ie ang gte g e der großen und
lens der Fur upee Kig; Ana? ahlreichen Gewinne wegen bestens zu empfehlen. Die Reellität und
r pt testantischen Kirche für Bismarcks Rettung ein Dankyottes Sidiee dee, seaein detannt unne W —83
enst abgehalien. — Das Atentat wurde nach jetzt feststehenden 50 at e vorß g a natürlicher.
cmittelungen durqh einen Böttchergefellen aus Magdeburg Ramms ꝛ u vielen z emse * en en Aufträge, welche eben so
Al 1Um an n verübt. Derselbe ist Mitglied des katholischen Ge. asch als sorgfältig ausgesührt werden. —
lusvereins in Salzwedel. (Gaacbr. Zig.) „Die in unserem heutigen Blatse befindliche Gewinn-⸗VDiu⸗
Zisstugen, 14. Juli. Tie Ansprache, weiche Fürst Bis heilung des Herrn Laz. S ams. Coben in Hamburg ist
arc bei dem ihm dargebrachten Fackelzuge hielt, lautet: Meine ‚anz besonders zu beachten. Dieset Geschaft ist belannne de
ren! Ich danke Ihnen sür Jhre Theilnahme. Danken esse und allerglüclichste; im Mai und Juni murde schon —*
wit nir Gom, dad seine Hand mich so sichtbar geschützt das große Loos bei ihm gewonnen. imn Ganzen über 200000 Thlx
u. Weiter ein Wort über die Sache zu reden, geziemt sich nicht vodurch viele Leute zu reichen Cap talisten geworden sind. Es
r, fie ist dem Urtheil des Richters übergeben. Das abder darf iĩnd nun wieder für einen kleinen Einsatz große Capitalien zu ge—
wohl sagen, daß der Schlag, der gegen mich gerichtet war, nicht oinnen bis zu ev 300,000 Mark. Auch bezadlt dieses Haus durch
ine: Person galt, sondern der Sach⸗, der ich mein Leben gewid⸗ eine weiverbreiteten Verbindungen die Gewinne in jedem Orle
ah habe, der Einheit und Freiheit Deutschlands. Und wenn ich uus. Da eine große B. theiligung zu erwarten ist. — —
uch füt die große Sache hätte sterben müssen, was wäre es wei⸗ »ertrauens voll an die Firma Laz. Sams. Cohn in Hamburg wen⸗
gewesen, als was ———— ne ee en bei der man gewissenhaft und prompt bedient wird.
ure drei Jahren ihr Blut und Leben auf dem achtfelde ließen? F— — — —
d wned das ich mit meinen schwachen Krästen habe Wichtig fuͤr Viele! n
beginnen helfen, wird nicht durch solche Mittel zu Grunde ge⸗ In ollen Branchen, insbesondere aber bei Bezug der ollge⸗
werden, wie das ist, wobvor mich Goit gnädiglich bewährt neinen beliebten Qriginal-Loose rechtfertigt sich das Ver
es wird vollendet werden durch die Kraft des geeinigten deutschen rauen einerseits durch anerkannte Soliditat der Firma, andererseits
Alis. In dieser Hoffnung bitte ich mit mir ein Hoch zu bringen durch den sich hieraus ergebenden enormen Absaßtz. —
An das geeinigte deutsche Volk und seine verbündeten Fürsten!“ Von ganzg besonderem Glüche begunsligt und darch Punltlich⸗
Der in Schweinfurt verbaftete, der intellectuellen Ur⸗ eit und Reellilät bekannt, wird die Fitma Adolph Haas in
derschaft des Mordattentats gegen den Fürsten Bismarck bezichtigte Hamburg Jedermann besonders u. angelegentlichst empfohlen.
Ziehung am 28. und M. Juli d. J. Bürgerverein St. Ingbert.
Das große Loos von ev. Reichsmark 450,000, Sonatag. den 19. Jun id7⸗
erner 300, 00, 150006, 75, 000, 60000, 4 15,000, 64 Bοο. Waldfest
2 aà 12,000, 41 a4 4500, 256 4 3000 2e. ꝛc. sind zu gewinnen in der em jogenannten Köpfchen an der Blies⸗
n der Herzogl. Braunschweig. Regierung errichteten und garantirten Geldlotterie. kaftier Eiraß⸗
das unterzeichnete Handlungshaus, mit dem Verlauf der Loose direlt von Loͤbl. Zusamment / nft im Vereinslolale bei
erogl. Lotterie⸗Direktion beauftragt, versendet zu den Heren Georg Jung Nachminags präcis
schon am 23. und 24. Juli. d. J. ühr Abeng n nn
eginnenden Gewinnziehungen gegen Einsendung oder Postnachnahme des blanmäßigen Zu zahlreschem Besuch ladet erge⸗
inlagebetrages: Ganze Originalloose a fl. 7, Halbe a fl. 3. 80, Viertel a fl. benst ein
458 und sichert die sorgfältigste und promptesie Bedienung zu. Jeder Bestell ng — Der Vorstand.
»nco ein amtlicher Ziehungsplan beigefligt und die amilichen Listen sofort nach der Die Unterzeichneten: 1. Ladwig Beqh
achung versandt. — ITh ond, Geschafismann in Si. Ingbert
Man beliebe daher geneigle Aufträge baldigst direkt gelangen zu laffen an wohnhaft. 2. Peter Brill, Seiln IAlda
J. A. Baer, Bankgeschäft in Mainz. vohnhaft, erllären hiemit, daß die Aeuße⸗
Ziehung am 283. und 20. Inli d. rungen, welche sie bei verschiedenen Gele—
        <pb n="448" />
        genheiten und Persenen in jüngster Zeit über
Heinr'ch Isaac— Kaufmann in St. Inbert
vohnhafi gemacht haben, auf einem Mißver⸗
Jundnisse beruhen, und daß fie diese ehren⸗
ührigen Aeußerungen hiemit ausdrücklich zu⸗
ück nehmen. 2*
Zweibrücken, den 15. Juli 1874.
Brill, Bechthold.

Der Bergmanns-Verein zu Alten-
wald läst circa 130 Stück Schachthüte
nachen und eben so viel Bergmanus⸗
stöcke mit gelbem Messinghammer. Liefe—
ungslustige lönnen sich innerhalb 8 Tagen
hei mir meiden wo das Nähere mitgetheilt wird

Auenwald, den 14. Jui 1874.

IMcouben, Vorstand.

Sonntag, den 19. Juli 1874
Concert
zusgesührt von der
Bergkappelle der Grube Heinit
Hierzu ladet hoflicht ein
M. Eberhard
Mauersteine
zu billigen Preisen hat zu verkaufen
ToI. Xäiclal auf dem Höofchen.
Bekanntmachung.

—
Herzoglich Braunschw.— Lüneb. Landes⸗-Lotterie
zaranteri von der Herzogl. Braunschw.-Landes-Regierung.
A, Oo0 Losse. — 43, 500 Gewinne.
Höchster Gewinn im günstigen Fall: 4.
150,000 Thaler
1. Prämie 4 100,000. Gewinne 50,000, 25,000, 20,000, 2 a 15,000,
lLal2,000, 62 10,000,1 à 8000, 2 a 6000, Ba 6000, 22 a 4000, 2 a
3000. 14 2500, 34 2 2000, 42 a 1500, 256 2 1000 2c. ꝛc. werden in
wenigen Monaten entschieden.
1. Ziehung: 23. und 24. dieses Mts.
wozu I
ganze Original⸗Loose a 7 Gult
hal be 5 82,
viertel —WD
gegen Nachnahme od r Posteinzahlung versende
Amtliche Pläne. — Amtliche Listen. Gewinnauszahlungen unter Garautie
des Staates Aufträge nimmt entgegen der
Haupt Eolleeteur der Herzogl. Braunsch. Laudes Lotterie
Id. in Hamburg.

Einladung
zur Betheiligung an den neu beginnenden Zie⸗
hungen der großen von der Herzoglich Braun
chweig⸗ Lüneburgischen Landes-Regierung geneh⸗
migten und garantirten

Geldverloosung.

Der Fößte Gewinn beträgt im alücklichsten Fu
̃hIr. 150,000
Die Hauptpreise betragen;
Thlr. 100,000 50,000, 25000
201000,2 415,000, 12,0006
10006 8000,2 a 6000, 5000.
22 3 4600, 3000, 2500, 34 4
2000,42 aà 1500, 256 a 1000 ꝛcæc.

Neber die Hälfte der Loose werden durch
sechs Verloosungen mit Gewinnen gezogen; in
Anem A3, 300 Gewinne und eine Pramie,
velche planmäßig ingerhalb einiger Monate zur
Entscheidung kommen.

Gegen Einsendung des Betrages oder un:
ler Postnachnahme versende ich Original
Loose“ sfur die erste Klasse, welche amtlich
lanmäßig festgestellt

schon den 23. und 24. Juli
1874
stattfindet, zu folgenden Fesien Preisen:

Ein ganzes Hriginal⸗-Loos zu fl..
Ein —— Driginal⸗Looszu fl
3. 86.Ein viertel Original ⸗Loos
fI. I. 45. S. W., unter Zusicherung promp ·
ester Bedienung⸗

Ieder Theilnehmer rdekommt von mir die
nit dem amtlichen Wappen versehenen
Original ⸗·Loose selbst in Händen und ga⸗
antirt der Staat Braunschweia die
Gewinne.

Der amtliche Original - Plan wird jeder
Bestellung gratis beigefügt und, den Interessen
sen nach geichehener Ziehung die Gewinngelder
nebst amtlicher Liste prompt zugesandt. J

Durch das Vertrauen, welche sich diese
Loose so rasch erworben haben, erwarte ich be⸗
dealende Aufträge, solche werden bis zu den
fleinsten Bestellungen selbst nach den entfernte
sten Gegenden prompt und verschwiegen aus
geführt.

Man beliebe sich baldigst. und direlt
wenden an

Aclolpii Iaas-

Staatseffeeten Handlung in

Hamburg .˖

IFur das mir bisher in so reichem Maaß

oewiesene Vertrauen sage ich meinen
Interessenten den besten Danf

VDas grotze Loos
»ou 205,000 Marth
wurde am
19. Maid. J. bei
mir gewonnen.
— Sams. Cohn

Auf — en
von 5, Mar'
Nr. 456 wurde am
ist kekannllich wiederum am 19, Mai d.J. * d. J. be
das große Loos und Prämie mir gewonnen.
von 205,000 Mark A2
wit der Diise: Glück und Segen bei Cohn!
laut amllicher Gewinnliste, wie schon so oft, abermals bei mir gewonnen worden;
überhaupt habe in den Gewinnziehungen vom Mai und Juni d. J. meine ge—
ehrren Interessenten die Gewinnfumme von über
200,000 Thaler oder 600,000 Rnu.
laut' amtlichen Gewinnlisten baar ausbezahlt, F
Diesmal wiederum! ebv. 150,000 Thaler,
Die don der resp. Landes-Regierung garantirte Geldlolterie von
2 Millionen 860,000 Thaler
s d'esmal wiederum durch Gewinne ganz bedeutend vermehit; sie entbält nur
A, 000 Loose, und müssen in wenigen Monaten in 6 Aplheilungen folgende
Gewinne sicher gewonnen werden, naͤmlich: 1 großartiger Hauptgewinn event.
150,000 Thlr., speciell Thlr. 100,000, 50,000, 25,000, 20,000,
2 mal 15,000, 1 mal 12,000, 6 mal 10,000, 1 mal 8000, 2
mal 6000, 1 mal 15000, 22 mal 4000, 2 mal 3000, 1 mal 2500,
34 mal 2000, 42 mal 1300, 256 mal 1000, 8 mal 500, 413 mal
100, 75 mal 80, 35 mal 70, 50 mal 60, 50 mal 50, 27800
mal 47, 13175 mal 40, 31, 25, 22 und 12 Thlr.
Die Gewinn⸗Ziebung der Iften Abtheilung ist amtlich auf den
den 23. und 24. Juli d. J.
das ganze Original-Loos 4 Thaler,
as halbe Original⸗Loos 2 Thaler,
— daoas viertel Original⸗Loos 1 Thaler,
fostet. Tiese mit Regierungswappen versehenen Original⸗Loose sende ich gegen fränkirte
Finsendurg des Betrages oder gegen Postvorschuß selbst nach den entferntesten
Hegenden den geehrten Austraggedern sofott zu. Eben'o ersolgen die amiliche
Veienliste und die Gewenagelder sofort nache der Ziehung an jeden der bei mir
Betheiligten prompt und verschviegen. Durch meine cusgebreiteten Verbindungen
Ann man überall auch jeden Gewinn in seinem Wohnort ausbezahlt erhalten.
Jede Bestellung auf d'es Original-Loose kann man cin⸗
fach auf eine Posteinzahlungẽkarte machen.
— Colam in Hamburg
Aunt Eomptoir. Bankier und Wechselceschäst.

—XRA Fleisch ꝛe. Preis
ESubdi Zweibrůcken v. 16 Jul⸗
—0 18 kr.
Herste Areihige — fl. — kr., Gerste vien
ahige, — flU. — tr. Spelz — fl. 7 lt.
Splziern — fl. — kr., Dinkel — fl. 7
uschtruvt — fi. — kr. Hafer 6 h
ige Zarioffeln Afl. 10 kr., Heu sl
13 I Suret Ifst. 3d ir. der Zenlnt
Weißbrod Uijs Kilogr. 22 kr., Kornbro⸗
Kildar. 31 kr. ditio 3 Kilogr. 21n.
gKilogr. 11 kr., Gemischtbrod 3 Kilogt.
38 kr., 1 Paar Weck 90 Gramm 2 —
Raubflsch eOuai 22 ien 2. Qual. 20,
Nalbsleisch 16 kr., Hammelfleisch 22 kr
SHweincfleisch 20 kr. pr. Pid. Bulter a0
—— — — oer Pfund.
TSDDSCG In— Berlau von X. — —— — — —
        <pb n="449" />
        e —A

8222 222 2222 2822E22 22238 —

532 38555—— 538 —— 333 — 33388

z 3 3 3855 ——3— 8333 6333532353*8
EDS 25 283 *

s 28 — 22 E— 7 A — 25
533 3553 5585 —5 — —— 38
— —— ——6 — 3337 55

A 52832383833 33*82 —233835835—

— 31 —— 2. 7

* —5—3—23252 —A 2 ** — 15327 528* 7 5537 2232 5828

—A 3 — 3 36

2 8 7 —A— 8 28 3 * — EzE 2 55 5 — 522832 ———

s*388 —752352 2 5—5858 — 2222 8 * — — 2522
2 2 —* 8 —

— 3525 5—35 55528— 22 * 553
—3353853355533825 25 8860 2533853 — 33383385

* — — 95 2 — 5— 72 —7 82 — — * —2 —7 wu — 32

333 3 355538 38578 833z8535335—33z8335538334

JM22 2 — * 528 DS 2 —* 4 —22 8 —A J 8

— 2558—338 252553353232368 25282 333536
2 *2* 52 — 5255 — *52— 8 23225 —XA 528 —— —

232 — * 2 — * 2 8 — 2 522 — * 23

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322 2 522 2 5228 * 2232
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        Sl. Ingberler AAnzeiger.

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St. IAnaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaliungablatt, mit der Dienztagt⸗, Donnerstags⸗ und Sonntag
amer erscheint wöchentlich viermm al: Dinzßtag, Deonnerztag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Arzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
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*
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5. Deutsched Neich.
JMänchen. 16. Juli. In einer Versammlung hiesiger Bür⸗
wurde eine Beglückwünschungsadresse an den Fursten Bismard
osen und durch öffentlichen Aufruf zur Unterschrift ein ⸗
n.
München, 15. Juli. Ein vom Fürsten Bismarck an den
er⸗Präsident Pfretzschner gerichtetes Telegramm darki w' eder⸗
ür die ihm vom König von Bayern wegen des Alttentates

Zne Aufmerksamkeit, Sympathie und Theilnahue.
Zünchen, 15. Juli. Am 10. August l. J. werden die
— ten der Apothekergeemien zu einer Sitzung nit dem Ober⸗
ZS sal⸗Ausschusse einberufen werden, um eine gleichheitliche Re—
3 * des deutschen Apothekerwefens zu berathen.
⸗Zstänthen, 14. Juti. Der Generaladjutant Sr. Maj. des
.8General Frhr. v. d. Tann, hat sich heute nach Kissingen
um dem Fürsten Bismarck die Glückwünsche des Königs
ã Zbringen. — Der Polizeiosfficiant Geret in München ist für
Gier des Aufenthaltes des Fürsten Bismarck nach Kissingen
29 vorden.

I Jan heu, 14. Jali. Die Reichsrathskammer genehmigte
ze Budget in Uebereinstimmung mit den Beschlüssen der
hetentaemner mit unwesentlichen Zusätzen, sodann den Gesetz⸗
* den außerordentlichen Militärcredit gleichfalls nach den
n der Abgeordnetenkammer mit der Modification, daß
fl. für die Einrichtung der Feldwebelzimmer, weiter

fl. für die neuen Truppen und Trainfahrzeuge, 350, 000 fl.
eschaffung von Granat⸗Kartä:schen, 70,000 fl. für Räume
wahrung von Kriegsmaterial, 50,000 fl. für die Pulver⸗
Ebenhausen bewilligt wurden.
nch en, 13. Juli. Wie heate in Abgeordnetenkreisen
„rd, steht nunmehr fest. daß kern feierlicher Schluß der
e ndern nur eine Vertaqung derselben eintreten werde. —
zrhr. v. Frankenstein hat sein Referat über die Be⸗
*Jesuiten Grafen Fugger nun vollendet und beantrag
Sdiesem Referenten nicht anders zu erwarten war —
irde als begründet zu erllären. — Wie man vernimmt,
0. Diepolder aus dem Club der patriotischen Fraktion
ausgetreten. (Fränk. Kur).
2S a4gen, 16. Juli, Abends. Der Polizeipräsiden!
* ẽhier engetroffen. Die bayecischea Prinzen Leopold
α, Leal werden erwartet.
e „13. Juli. Durch weitere Erhebungen ist fest
i Amann gegen Pfingsten 14 Tage in Berlin ver—
seinen Mordanschlag gegen den Fürsten Bismarck

3

*
—

Neustadt⸗Magdeburg gehen der,„Magdeburger Ztg.“
See Leben des Attentärers Kullman folgende Notizen
*ist in der Neustadt geboten, 20 — 21. Jahre alt
A eines in den Restaurationen in Magdeburg sehr be—
delsmannes, der Spickaale verkauft. Seine Mutter
hon ungefähr ein Jahr in Halle wegen unheilbarer
SZie wurde an dem Tage wahnsinnig, wo ihr zweiter Sohn
trat. die ihrer Meinung nach das Glück der Familie
Se Eltern sind aus dem Eichfelde und streng katholisch.
hn, Eduard, hat 4 Jahre bei einem hiesigen Meister
adwerk erlerat, ist dann ein Jahr in der Fremde
ꝛi seiner Rücktehr in Gesellschaft Gleichgesinnter seinen
neister auf der Straße mit Meßferstichen. trac⸗
144 Jahr Gefängniß traf. Nach Abbüßung dieser

r sich kurz vor Pfingsten d. Is. wieder in die Fremde

Vater bis heute ohne Nachtricht von sich gelassen.
„N. Fr. Pr.“ richteten Kaiser Wilhelm und
„on München aus gemeinsam ein GlückwurschTele-
arck. Außerdem beauftragte Kaiser Wilhelm den
min München, Frhr. v. eWerthern, nach Kissingen

m Reichzkanzler die Thilnayme des Kaisers aus⸗

—
—F

Straßburg, 15. Juli. Die „Straßburger Zig.“ meldet
daß durch kaiserliche Verordnung das Metzer Handelsgericht mit
dem 1. October aufgehoben und die Funktionen desselben dem dor⸗
tigen Landgericht übertragen sind.

Vom Rhein, 18. Juli schreibt man der Germania“:
„Allgemein tritt in katholischen Kreisen der entscheidene Entschluß
in den Vordergrund, zur ˖Vefreiung der seit fo langer Zeit schon
in ihren Kerkern schmachtenden Kirchenfürsten von Köln und Trier
die entsprechenden Strafgelder durch freiwillige Collecten zusammen⸗
ILL

Berlin, 15. Juti. Die deutsche Reichsregierung entsendet
nur Einen Bevollmächtigten zum Brüsseler Congresse über“ das
riegs-Völkerrecht; der Een.ral⸗Major v. Voigt ⸗Rh⸗tz if Nazu er⸗
nannt worden.

Berlina, 13. Juli. Wir schreiben heut den vierien Irtůe

gestag jenes denkwürdigen Ereignisses in Emss, welches der Tele—⸗
zraph mit den kurzen Worlen meldete, König Wilhelm hat dem
nanzöfischen Botschafter durch seinen Flügeladjutanten wissen lafssen,
xx hade ihm Nichts mehr zu sagen.“ Es ist eine angenehme, huf⸗
jabe, cinen Vergleich zu ziehen zwischen damals und jetzt. Ein
sterreichisches Blalt, die „Neue freie Presse“ giebt der veranderten
dage sehr treffenden Ausdruck. wenn sie in einem Artikel zur Be⸗
zrüßung Kaiser Wilhelms auf österreichischen Boden u. R. sagt:
instatt des ewig schwankenden Barometers, welches ehedem von
den Tuilerien her den Wechsel des politischen Wetters verlundete,
jat sich ein Geist aufrichtiger Freundschaft über Europa gelagert.“
Diese Worie sind um so beherzigenswerther, als sie von einem nicht⸗
deutschen Blatte ausgesprochen werden, denn nach dem französisch⸗
deutschen Kriege war man im Auslande durch die Annahme beun—
ruhigt, Deunischland werde die bisherige Rolle Frankreichs nach
ulLen Seiten hin fortführen. Das Mißtrauen hat sich aber
zelegt, da Deutschland sich von jeder Intervention ängstlich fern
zgehalten und nur mit Energie an dem Ausbau seiner innern Ber⸗
zältnisse gearbeitet hat. Das Gefühl, daß das deut'che Reich selbst
nichts anderes wünscht, als Ruhe und Frieden, hat sich aller Re⸗
zierungen und Völker bemächtigt und die Anstrengungsversuche
und Rüstungen Frankreibs können die Sicherheit, die aus dieseim
Befühl entspringt, nicht beeinträchtigen. Von solchen Niederlagen,
vie fie Frankreich erlitten, sich zu erholen, bedarf selbst bei der
zöchsten Änstrengung einer längeren Reihe an Jahren, zumal einem
Feinde gegenüber, der selbst nicht ruht und unablässig für alle
Befahren Vorbereituag trifft. Der Friede ist deshalb heut ge—
icherter als je; die Erinnerung an den vor 4 Jahren stattgehab⸗
en Vorgang in Ems aber bildet den sinnreichen Hitergrund zu der
gerade heut stattfindeden Begegnung des deutschen Kaisers mit dem
Könige von Bayern, dem ersten Bundesfürsten des Reichs, dem⸗
ielben, welcher in nationalem Geiste den siegreichen König von
PBreußen zur. Annahme der Kaiserwürde aufforderte.
. Berlin. Das Reichskanzleramt bringt zur öffentlichen
Zenniniß, daß dem Reichskanzler während seines AÄufenthaltes in
Rissingen der schriftliche Verlehr, und namentlich der geschäftliche,
ärtzlich untersagt ist. Wenn nichts destoweniger Schreiben unter
der persünlichen Adresse des Reichskanzlers an denselben gerichtet
werden, so werden all recommandirten Sendungen unter Berwei⸗
zerung der Annahme an den Absfender zurückgehen, die übrigen
iber uacöffnet dem a uswärtigen Amte in Berlin zu gehen, wel⸗
hes dieselben öffnet und ressortmähig vertheilt. Für Privatange⸗
egenheiten des Fücsten von Bismacck ist der Justizrath Drews
n Berlin, Friedrichstraße 62, mit Vollmacht versehen.

Braunichweig, 15. Juli. Durch herzogliche Verordnung
vird die Reichsmarkrechnung im Herzogthum Braunschweig mit dem
t. Januar 1875 eingeführt.

Oesterreich.

Issichl, 14. Juli. Die Ka'ser Wilhelm und Franz Josevh
trafen Nachmittags 228 Uhr hier ein. Kronprinz Rudolph in
oreußischer Uniform, die Oberhofmeister Fürst Hohenlohe und
Nopcsa sammt Gefolze erwarteten di:? Majestäten im Hotel Elisa—
        <pb n="452" />
        beih, welches mit Blumen und Fahnen geschmückt war. Kaiser
Wilhelm wurde vom Kaiser von Osterreich, dem Kronprinzen Ru—
dolph und dem Gefolge in seine Apartements geleitet. Eine un⸗
gemein große Volksmenge harrte der Ankunft der Manarchen seit
Stunden in der Umgebung des Hotels und den angrenzenden
Straßen.

Granz (Steiermark), 18. Juli. Wegen erwiesener Theil⸗
nahme an dem geheimen sozialdemokratischen Landeskomite hat die
Statthalterei 8 Arbeitervereine aufgelöst.

Spanien.

Santander, 14. Juti. Das Generalquartier Zibata's
jist in Logrono. Moriones zieht sich ebenfalls an den Ebro zurück
Der Gesfundheitszustand der Truppen macht weitere Operat'onen
für die nächsten drei Wochen unmöglich. Der Generalstab und das
Hauptcorps der Carlisten ist in Biscaya eingerückt. Die Schiff
sahrt auf dem Nervion ist ernstlich bedroht.

—AI
sches Corps hat heute früh mit 7 Geschützen das Feuer auf Puy-
cerdu eroffnet. Ein britisches Schiff hat angeblich 258 Krupp'sche
Kanonen an der Küste von Bisceha gelandet.

Italien.

Rom, 14. Julß. Der Minister-Präsident hat heute im
Namen der italienischen Regierung an den Fürsten Bismarc
ein Telegramm gerichtet, das Abscheu gegen das Attentat und Freudt
über die glückliche Rettung ausspricht.

Griechenland. n

Ahen, 5. Juli. Tie Stadi Corfu ist vor wenigen Tagen
die Scene' bedauerlicher Excesse gewesen, in Folge deren bei dreißig
Menschen ums Leben gekommen oder verwundet worden sind. Ein
Barger schlug den Hund eines Unteroffi iers, welcher sich dafür
durch einen Schlag ins Gesicht des Thäters rächte; dieß ward Ur⸗
sache, daß sich der Pobel zusammenrottete und vereinzelte Militärs
angriff und thätlich beleidigte; der Platzcommandant zog die Gar—
nison in die Festung zurück. Eine Abtheilung Soldaten, durch Gen
darmerie verstärkt, suchte sich der Rädelsführer des kleiren Tumul⸗
tes zu bemächtigen; dichelbe wurde auf einem freien Platze, der
Splakada, von einem Podelhaufen in Waffen anzegriffen. Da
derselbe der Einladang' sich zu zerstreuen nicht Folge leistete, viel⸗
mehr mit Thätlichkeilen antwortete, gab das Militär Feuer. Die
Zahl der Getödteten und Berwundeten wird auf dreißig angegeben,
darunter eine Dame die mit der ganzen Sache nichts zu thnn hatte,
und unwillkütlich ins Gedränge gerieth-· Die Aufregung dauert
fort; wie ich höre, ist bereits der Befehl der Versezung der Gar—
nison ergangen. Die traurige Episode hat wohl mit der Politif
und der Wahlagitation nichts gemein, wenigstens nicht unmittel
bar; doch muß sie indirelt mit der auf der Jnfel herrschenden Er—
bitterung gegea den vom Hofse patronisirten Hrn. Valaoritis in Ver⸗
bindung gebracht werden, unter dessen Einfluß die Insel verwaltet
wird, und der unter den zahlreicheren Schichten der Bevöiterung
sehr geringe Sympathien besitzt. Uebrigens existirt in Corfu ein
Poͤbel höchst gemischier Abkunft, durch italienis ne flüchtige Verbrecher
berstärkt, und diese Stadt ist dle einzige in Griechenland wo es
ei zahlreiches Vroletariat besitzloset Individuen gibt.

Amerika.

New-York, 18. Juli. In' Chscago ist gestern Nach
mittag um 5 Uhr eine große Feuersbrunst ausgebrochen, welche
schon vier Häuservierecke, die Bapristenkirche, die Post und vier
Hotels zerstönt hat. Man hat durch Sprengungen dem Feuer Ein—
halt zu thun versucht, aber ohne Erfolg. Um 10 Uhr drohte das
Feuer sich unwidersteylich bis zum Ufer des Sces hin auszudehnen.
Es webte ein starker Südwestwind-

Fer mrsrates. —

F Zweibrücken, 15. Juli. Von Seiten des hilefigen
Bürgermeisteramts wurde gestern Abend an Se. Durchlaucht den:
Fürsten Bissmarck folgendes Glückwunschtelegramm abgeschicktg
„Die Bewohner der Stadt Zweibrücken sind tief entrüstet über da

ftevelhafte Attentat, dankend der Vocsehung, die das Leben Ew
Durchlaucht beschützt, und wünschen, daß es recht lange noch zu
Deutichlands Heil erhalten bleiben möge.“

r Zweibrücdcen, 15. Juli. In der heutigen Sitzung
des k. Zuchtpolizeigerichts dahiet wurde Peter Blirnnn, 25 Jahre
alt, Gerbertagner von Rodalben, wegen Beleidigung des deutschen
staisers und seines Landesherrn, des Königs von Bayhern, zu einer
Gefängnißstrafe von 2 Monaten und 10 Tagen rerurtheilt. Der
Beschuldigte befand sich am Vormittage des letztverflossenen sog
weißen Sonntags — 12. Apꝛil abhia — mit verschiedenen and ern
Leuten in der Wirthschaft des Julius Kössch in Robalden. Tas
Gespräch kam unter den Gästen auf die in den Zetungen gegen⸗
wärtig vielfach ventilirte Frage der Leichenverbrennung; als hiebei
bemerkt wurde, es sei im Projekt, die Leichen künftighin zu ver
beennen, statt in die Erde zu bestatten, außerte der Beschuldigte
Da müssen der Kaiser und der Köznag auch verbtannt werder. Das

ist recht, die müssen auch die Kränk' kriegen! Nach der Auffassung
der Belastungszeugen hatte der Beschuldigte offenbar den Kaiser
pon Deuischland und den Köniz von Bayern im RNuze gehabt.

Sür die Besucher des am 19. und 20. Seplember in

Zweibrücken stattfindenden landwirtbschaftlichen Festes tritt eine
Fahrtaxermäßigung von 50 Prozent ein, wenn sich dieselben zu—
gleich Eintrittskaärten für das Fest kaufen. F,—ͤdie am Renten
und der Coacurrenz betheiligten Pferde tritt eine Transportermä⸗—
zigung von 50 pSt. ein, wenn ein bürgermeisteramtliches Attest
beigebracht wird.

F Kaiserslautern. Bei dem am 26. und 27. Juli hier un⸗
ser Leituag des Musikdirectotr Maczewskli stattfindenden Musiffest
verden Chorgesangvereine aus Kreuznach, Landau, Speher, Zwei⸗
zrücken und Kaiserslantern, zahcereiche Mitglieder der Hoftheater⸗
Dechtster von Karlzruhe und Mannheim, sowie andere plälzische
ind auswärtige Künstler und Kunstfreunde mitwirlen, dann ais
Solisten: Für Sopran Frel. Lounise Thomae, Concertsän gerin aus
Frankfurt a. M., für Alt Frau Louise Jaide, großh. hessische
stammersängerin aus Darmstadt, für Tenor Anton Denner, Con⸗
zertsanger aus Cassel, für Baß Georz Henschel, Corcettsänger? aus
Berlin, für Pianoforte Gisbert Enzian, Musikdirector aus Kreuz⸗
nach, für Cello K. Kundinger, Hofmusiker aus Mannh:eim, fuͤr
Bioline W. Schwendemann, Concertmeister aus Speyer.

Die von der Stadt Kaiser sbautern waährend des
etzten Krieges ausgegeben Darlehensscheine werden nur noch bis
20, August eingeloͤßt.

Kaiserslaunstern, 14. Juli. Eine Anzahl hiesiger
Bürger hat noch gestern Abend ihren Gefühlen über das gegen
den Fürsten Bismarck verübte Atlentat durch Absendung folgenden
Telegramms Ausdruck gegeben:

„Fürst Bismarck Kissingen. Deutschgesinnte Bürger Kaisers⸗
iauterns vedauern aufrichtig das traurige Vorkommniß, wünschen
yon Herzen, daß Ihre bewährte Kraft noch lange erhalten bleibe
zJum Heile Deutschlaads.

Der Wolkenbruch am vorigen Freitag hat in Oterberg, Otterbach,
krle nbach und Erfenbach erheblichn Schaden an Gebäuden und
Feldfürchten angerichtet. Auch Hausthiere sind ertrunken. — Auch
n andereren Orten der Pfalz, wie Sembach und Münchweiler, in
Bockenheimen. s. w. soll das Unwetter am Freitag ziemliche
Perheerungen angegerichtet haben.

7 In Wallfischbach wurden die Lehrergehalle von 450 il.
uuf 612 erhöht.

Fußgönheim, 12. Juli. Heute Mittag um 1 Uhr
entlud sich über unserm Dorf ein furchtbares Unwetter. Pechschwarz,
jusammenqreballt zogen ungeheure Gewitterwolken von allen Seiten
sjeran, als gälte es, das Dorf zu erdrücken. Mit Beben schaute
Jedermann dem Unwetter entgegen, das mit gräulichen Hagel⸗
chauern mit Sturmeseile heranruckte, als auf einmal ein blendender
Blitz von erschütterndem Krachen begleitet, rie Tages-Finsterniß er⸗
jellte und im Nu eines der größten Bauerngehöfte entzündet, so
daz die Lohe von 100 Haufen Frucht himmelhoch emporschlug;
eif Kühe waren im Stalle vom Bliz getroffen; sieben davon
sonnte man noch an die frische Luft bringen und retten, während
ner, die schwer getroffen waren, dem Element zum Opfer fielen;
Dank der kraftvollen Anstrengung aller Einwohner blieb das Feuer
auf seinem Herd beschränkt. Scheuer, Ställe und Wohnung dieses
Bauernhofes aber braunten ganz ab. uducurwech sind die Mo
»ilien der Abgebrannten, Joh. Kirsch VII., versichert.

Aus Kissingen wird dem „B. Fr. Bl.“ geschrieben: Zur
dur des Fürsten Bismarhkgehoͤrt es auch, daß er die eine
Biertelstunde enlegenen Gradirhäuser der Saline besucht. Der Fürst
begab sich neulich Mittags 1 Uhr über den sehr schönen Wiesen-
weg zu Fuß nach der Stadt und sah den Mähern aufmerksam zu,
die Heu machten. Als Landwirth interessirt von der Bodenbe—
schaffenheit und dem reichen Heuertrage, ließ er sich mit den Bau—
rrn in ein Gesprach darüber ein, erbat sich schließlich eine Sense
und führte dieselbe mit großer Kraft und Sachkenntniß einige Male
im Halbkreise herum. Die Bauern sahen dem Badegast mit Wohl⸗
zefallen zu und wunderten sich nicht wenig, wie ein solch siattlicher
Kurgast die Senfe zu führen verstehe. Als der Fürst ferlig war, wendete
sich einer der Bauern zu ihm und sagte:,Sie, Herr, Sie scheinen ja
ein ganz tüchtiger Bauer und können die Sense besser füh er, als
ich, der schon 42 Jahre damẽt arbeitet.“ — „Ja, lieber Mann,“

aatwortete der Fürst, „man gewöhnt sich in seiner Beschäftigung
an Vieles, und was ich beginne, muß ordentlich aͤder gar nicht ge
nacht werden.“ — Hierauf verahschiedete sich der Fürst mit einem
kräftigen Handschlag von dem Bauer, indem er ihm Glück wünschie
zu der schoͤnen Ernte, die man bereits in der Umgegend begonnen
hatte. — Nach diesen Worten schlug Fürst Bismarae den Wiesen⸗
weg wieder ein und entfernte sich. Ein Kurgast, der den Vorgang mit
angesehen, trat nun zu dem Bauer und fragie ihn, db er wisse,
mit wem er gesprochen? — MNein,.“ anlwortete dicser. aber ein
        <pb n="453" />
        uhtiger Arbeiter in der Landwirthschaft muß es sein, Das habe
h gefehen und verstehe es zu beurtheilen.“ — Als der Bauer“da—
auf erfuhr, daß Fürst Bismarck seine Sense geführt, rief et: „Potz
mbengranaten! Jetzt soll mir meine Sense Jemand haben wollen,
em gebe ich sie nicht um vieles Geld.“ Darauf d ückte er sie mil
en Worten an sich: „Du sollst mir lieb sein, so lange ich noch
⸗de!“ Nach wenigen Stunden war der Vorfall natürlich im Kur⸗
arten bekannt, und Alles, besonders die zahlreich hie anwesenden
ingländer, eilte hinaus, um die Wiese, den Bauer und das Heu
u fehen, die soeben historisch geworden waren. Am meisten inte⸗
essirie die Engländer die Sense, und man fing bereits an, sich zu
herbielen; der Bauer aber gab sie um keinen Preis her, sondern
vrach: „Das ist meine Freude jetzt, und ich behalte sie; aber
aigen thue ich sie gerne. — Das Stuck Feld hat beretis den
damen „Vismardsfeld“ erhalten, und es ist möglich, daß schon

m nächsten Jahre dort der Reichskanzler⸗mit der Sense in Bronce

uufgestellt ist, wie Kaiser Joseph mit dem Pfluge in Maͤhren; —

xeni stens interesfiren sich für diese Idee viele Kurgäste.

f‚,Erlangen, 14. Juli. Heute Morgen wurde der Studi⸗

ende Lang aus der Rheinpfalz. fruͤher Mitglied der „Frankonia“

Nünchen, in Folge einer tddtlichen Verleßung in den Unterleib,

nie man vermuthet, bewirlt durch einen Schuß im Du U mit

mem Jenenser Studenten, in das hiesige Universitäts-Hospital ge⸗

cracht. Untersuchung ist eingeleitet und der „Paukarzt“ verhört

worden. Der Secundant hat sich freiwillig gestellt. Der Schuß

ing unterhalb der linken Hüfie (der Getroffene war ein Linkser)

urch den Leib, auf der entgegengesetzten Seite wieder heraus—
tingend. Studiosus Lang ist nach J4stündigem Leiden Abends 6
ihe seiner Schußwunde erlegen. Er lag im Delirium bis zu
inem Tode.

Der Karlsruher Zeilung wird aus Baden eine elwas stark
erhaft angehauchte Geschichte berichtet. Bei Lichtenthal sei am
ds. ein 3ljahriger Burfche, Namens Falk, mit seinen Verwand⸗
n beim Heumachen auf einer Bergwiese gewesen; beim Abend⸗
tode auf dem Grasboden fitzend, bemerklen letztere im nahen
zhüsche ein Reh stehend und machten ihn darauf aufmerksam;
ꝛ bücte si d, um das Reh zu schen, in diesem Augenblicke silürzte
itses heraus und stieß dem Burschen die Geweihe derart in die
ust, daß die Zinken derselben zwischen den Rippen in das Herz
angen und der Verletzte soforl todt n'edersant: das mordgierige
aber wandte sich in den Wald zurlik und ward nicht mehr
achen.

Galsche Anpreisung von Waaren.) Das Reichs Oberhandels
vericht in Leipjig hat kürzlich in einet allgemein interessanten
techtssache ein bemerlenswerthes Urtheil gefälll. Es handelie sich
u unwahre Anpreisungen von Waaren 2c. Bisher hatten Gerichte
en Grundsatz adoptirt, daß es in der Natur? der Sache liege, daß
det Verkaufer seine Sachen möglichst vortheilhaft anpreist. Diesem
ihst bedenklichen Grundsatze hat sich das genaunte töchste Gericht
tzegengestellt und dabei ousgesprochen, daß jede wahrheitswid-
ge Anpreisung seitens des Verkäufers den Kaͤufer berechtige, nach
em Beleben die Auflösung des ganzen Kaufes oder doch die
absetzung des Preises zu verlangen, wenn erwiesen, daß die
pteisung des Verkäufers eine Taufhung über den wahren Kauf⸗
enlh des Gegenstandes herbeizuführen geeignet war.

fVandalismus eines Selbsimörders. Neulich vergiftete
n seiner Wohnung in der Wiene Josefstadt der Comptorist
naz Freiberger. Ebe er den Selbstmord ausführte, verbrannt⸗
Avis.
v h vird sich von
dontag. den 20. c. an, einige Tacçe
at. Ing bort, Hotel Laur aufhalten.
Schnappbach. —
Sonntag, den 19. d. Mts.
Concert
J. Eisel
ialree 292 Sgr. Aufang 8 Uhr.
der Bergmanns⸗Verein zu Alten-
ald läst circa II8O StückSchacht hüte
Um und eben so vie Bergmanns⸗
ocke mit gelbem Messinghammer. Liefe⸗
Wlustige können sich innethalb 8 Tagen
itmelden wo das Nähere mitgetheiltwird.
Utenwald, den 14. Juli 1874.
— Amuuber, Vorstand.
* — — — —
ꝰonatag. den 19. Juli 1874.
Con coerit

Freiberger sein ganzes Vermdgen, welches aus 40,000 Gulden in
Werthpapleren und einer auf 2000 Gubben lautenden Lebens⸗As⸗
ekuranzpolice bestand. Familienzwistigkeiten sollen die That nach
ich gezogen haben.

Franzosische Geographie. In einem vom oͤffentlichen Un—
errichtsrathe in Paris autorisirten Lehrbuche: Nouvelle googra⸗
»hie methodique, par Achillo Meissas et Aug. Michelot“ das
etzt in 54. Auflage erschienen ist, findel sich unter anderem unge⸗
seuerlichem Zeug unter der Ruhrik „Deutschland“ Folgendes:,

. Das Reichsland Eisaß, Frankreich entrissen, mit 1,300)000
Finwohnern. Preußen bemächtigt sich Hannobers ꝛc., zwingt die
Nord- und später die Südstaaten zum Eintritt in den Norddeul—
chen Bund, beziehungsweile das Deutsche Reich .., Staalen
weten Ranzes in Deutschland: Hamburg, Bremen, Braunschweig,
Nainz, Lübeck, Rostock, Constanz, Jena ()“ — Das wird fast in
eder Dorfschule gelehrt, und dann wundert man sich über fran—
ösijche Geographie.

(rrauPauline Luc ca), deren jüngste kunstlerische
internehmungen in Amerika nicht von Glüd begünstigt wurden,
ehrt in Kurzem nach Europa zurück, wo sie in der Sqhweiz ihren
eitweiligen Aufenthalt nehmen wird. —
Volkowirthschaft, Handel und Verkehr.
Coburg, 11. Juli. Die Frist für den Umtausch der alten
Toburger Kassenanweisungen vom Jahre 1849 ist, da noch keine
roße Anzahl dieser Scheine eirkuürt, um drei Monate, nämlich
is zum 30. September d. Is., verlängert worden. Von diesem
eilpunlte ab werden diese Scheine gänzlich werthlos und es findet

einerlei Ersatz dafür slatt F

Wichtig für Viele!

—AI insbesondere aber bei Bezug der allge⸗⸗
meinen beliebten Originalss oosse rechtsfertigt sich das Ver
rauen einerseits durch anerkannte Solidii der Firma, andererseits
hurch den sich hieraus ergebenden enormen Absatz. *

Von ganz besonderem Glück⸗ begünstigt und durch Punktlich-
eit und Reellilät bekannt, wird die Fitma AdolphHaas in
damburg Jedermann besonders u. angelegentlichst empfohlen.

„Die in unsere m seuen IAt befindliche Gewinn ⸗ M
beilung des Herrn Laz. Sams. Cohnin Hamburg ist
janz besonders zu beachien. Dieses Geschäft ist bekanntlich das
illeste und allerglücklichsie, im Mal und Juni wurde schon wieder
das große Loos bei ihm gewonnen. im Ganzen über 200,000 Thlr.
vodurch viele Leute zu reichen Capitalisten geworden sind. Es
ind nun wieder für einen kleinen Einsatz große Capitalien zu ge-
vinnen bis zu eb. 300,000 Mark. Auch bezahlt dieses Haus durch
seine weirberbreiteten Verbindungen die Gewinne in jedem Orte

nus. Da eine große Betheiligung zu erwarten ist, möge wman sich
»ertrauensvoll an die Firma Laz. Sams. Cohn in Hamburg wen⸗
jen bei der man gewisconkaft und pronm, bodient wirde

Rachdem die Herren Sarauss &amp; Comu. in Hamburg zu
derzogl. Hauptcollecteurs ernanm und mit dem Verkauf der Ori
inalloose von Herzogl. LotterieDirection direct beauftragt wurden
o ist es selbstberständlich, daß man einer solchen Firma bei Be
lellung von Loosen den Vorzug giebt. Wir machen daher auf
die beutige Annonce dieses Hauses ganz besonders aufmerksam.
— — ööαα
herantwortlichered Racteur FX. x Dem eß St. Inabert.
Das große Loos beträgt diesmal ev. 150.000 Thl.!
Wier beehren uns hermn ergebenst anzuzeigen. daß die⸗ Gewinnzehungen der
berühmten Braunchsweiger Landeslotlerie
* 0

schon am 231.24. Juli beginnen werden
Die Einrichtung dieser Verloosung ist m jeder Beziehung vortheilhaft und großar-
ig für das Puͤblikum getroffen, denn diestibe ist wit einer so großen Anzahl Haupt ⸗
»rtise ausgestatiet, daß im Verlause von rur 6 Classen 43500 Loose unbediugt
nit Gewinn erscheinen müssen, worunter sich die enormen Haupthreise v. ev. Thlr.
150000, 100000, 50000, 25000, 20000,2 2 15000, 12000, 6 4
0000, 8000, 2 a 6000, 5000, 22mal 4000 etc. eic. befinden. Diese
Lotterie ist von Herzogl. Braunschweiger Landesregierung ertichtet und garantirt,
ʒie Gewinn⸗Auszaͤhlung geschieht unmiltelbar nach staltgehabter Ziehung, die amtliche
ðvwiunliste und Spielplan erfolgt gratis, mithin dürfen wir ein solches Institut mit
illeem Recht als ein höchst? vortheilhaftes und solides empfehlen und Liner recht
ahlreichen Betheiligung enigegesehen Für obige Ziehungen kostet:

Fin ganzes Original.Loos fl. 7, Ein Halbes fl. 3. 30, Ein Vieriel fl. 1. 45,
velche gegen Einsendung oder Postnachnahme des Betrages nach den entferntesten
Hegenden mit gewohnter Pünkllichleit von uns versendet werden. Unsere Stellung
als von Herzogl. Lotterie. Direction amtlich angestellte Haupt⸗Colleckeure dürfte un⸗
eren Herren Auftraggebern die beste Garantie für eine gewissenhafte und pünktliche
Bedienung bieten. — Da die Ziehungen schon am 23. Ind 2I vee
verden so hitten mir miederßol 6**

nemrt von der
rakapvesse doe 6Gykoa
1nM sRV. .4

KHeinz

424
        <pb n="454" />
        Bürgerverein St. Ingbert. Borurtheilsfreie Empfehlung für Zrust · und Lungen ⸗ Leiden.
19 — —

Soͤnatag, des 18. Juli 18753. Herrn Kaufmann Gust a v Sqhyneider in Ludwigshafen (Deposit⸗ur de⸗
—8 W aldfest Trauden Brust⸗ Honigß von W H. Zidenheimer in Mainz.) Den vortrefflichen
17 Trauben Beust-Honig habe ich schon vielen Leidenden anempfohlen
am sogenanntes Köpfchen an der Blies⸗ und hat derselbe sisets gute Dienste geleistet. Gegenwärtig bin ich
kastler Straße. bei einer Kranken, welchen ihn sehr bedarf. Bitte deßhalb 2 Flaschen gegen Nach⸗
Zusammenheunft im Vereinslobale bei nehme zu fenden an die Adresse der Frac Demmerle Ww. in Göllteim (Pfalz) etcè. ec.

herrn Gleorg Jumng Nachmittags präcis Echwester M. Anselma, Franziskanerin.

. Uhr. Abgang um 23e Uhr. GolIheim. 13. Wai 1874.
Zu zahlreichem Besuch ladet erge⸗ Ver durch wenn Uber iiertennungen und Dantsagungen sene sener
benst ein Personen aller Stande ausgezeichnete Prauben-Brust-—Fonig ist fets vorräthig
in 8 Flaschenfüllungen mit Meiallkapfel verschluß. 22 Fl. (Gold) 3 Mark, 4 Fl.
Aetb) Iu Vart Il. (weiß Mark in St. Ingbert bei J. Friedrich.
* Der Gebrauch I gerade wWhrend der Sommermonaten von oft über⸗ *
raschendem und auch nachbaltigem Erfolge.

Die Kaiserl. und Kõonigl.
Hof Chocoladen⸗Zabriñ
von
Gebrũuder Stollwerk
in Cð In ũhergab den Verkauf ihrer
vorzũglichen Fabrikate in
gt. ngbert ¶ Herrn Conditor
M. Haas.

WVas große Loos
on 205,000 din
wurde am
19. Maid. J. bei
miur gewonnen.
bas Sams. Cohn

un —————
svon 205, ar⸗
Nr. 456 wurde am
ist bekannilich wiederum am 19. Mai d. J. lud. Mai d. J. bei
das große Loos und Prämie mir gewonnen.
von 205,000 Mark —A
mit der Divise: Glück und Segen bei Cohn!
laut amilicher Gewinnliste, wie schon so oft, abermals bei mir gewsnnen worden;
iberhauyt habe in den Gewinnziehungen vom Mai und Juni d. J. meine ge—
ehrten Interesfenten die Gewinnsumme von über
200,000 Thaler oder 600,000 Rm.
laut amtlichen Gewinnlisten baar ausbezablt.
Diesmal wiederum! ev. 150,000 Thaler,
Die von der resp. Landes · Regiexung garantirte Geldlotterie von
2 Millionen 860,000 Thaler
ist d'esmal wiederum durch Gewinne ganz bedeutend vermehrt; sie enthält nur
Fa, 000 Loose, und müssen in wenigen Monaten in 6 Avtheilungen folgende
Bewinne sicher gewonnen werden, nämlich: 1 großartiger Hauptgewinn event.
1560,000 Thlr., speciell Thlr. 100,000, 50,000, 25,000, 20,000,
2 mal 15,000, 1 mal 12,000, 6 mal 10,000, 1 mal 8000,2
wal 6000, 1 mal 5000, 22 mal 4000, 2 mal 3000, 1 mal 2500,
34 mal 2000, 42 mal 1500, 256 mal 1000, 8 mal 500, 413 mal
100, 75 mal 80, 35 mal 70, 50 mal 60, 50 mal 50, 27800
mal 47, 13175 mal 40, 31, 25, 22 und 12 Thlrr.
Die Gewinn⸗Ziehung der Isten Abtheilung ist amtlich auf den
den 23. und 24. Juli d. J.
fesigestellt, zu welcher
das ganze Original-⸗Loos 4 Thaler,
das halbe Original-Loos 2 Thaler,
das viertel Original-Loos 1 Thaler,
tostet. Diese mit Regierungswappen versehenen OriginalsLoose sende ich gegen franlirie
kFinsendung des Betrages oder gegen Postvorschuß selbst nach den entferntesten
Hegenden den geehrten Auftraggebern sofort zu. Ebenso erfolgen die amtiliche
Hewinnliste und die Gewinagelder sofort nach der Ziehung an jeden der bei mir
Betheiligten pronpt und verschviegen. Durch meine ausgebreiteten Verbindungen
ann man überall auch jeden Gewinn in seinem Wohnort ausbezahlt erhalten.
Jede Bestellung auf diese Original-Loose kann man cin·
Ffach auf eine Posteinzahlnngetaun machen.
5 —— AIIIS. XV J in Hamburg
vaupt⸗Comptoir, Bankier und Wechselgeschäft.

Einladung
ur Betheiligung an den neu beginñnen den Zie⸗
hungen der großen von der Herzoglich Braun⸗
chweig· Luneburgischen LandeßRegierung geneh⸗
migten und garantirrten
Geldverloosung.

Der Froͤßte Gewinn beträgt im glücklichsten Fall

Thlx. 150, 000
Die Haupipreise betragen:
Thicro0 bο 0öοο, 25000,
20.000,2 215,000, 12,000 6 4
16 000 oοο 2 a 6000, 5000,
ↄ22 3 4000, 8000, 250. 34 4
2000, 42 4 1500, 256 4 1000 ꝛe.ꝛc.
Ueber die Hälfte der Loose werden durch
secht ee mit Gewinnen gezogen; in
Aliem Aß, 306 Gewinne und eine Pramien
welche planmäßig innerhalb einiger Monate zur
Entscheidung kommen.
Wegen Einsendung des Betrages oder un⸗
ter Postnachnahme versende ich PDriginal⸗
Loose“ für die erste Klafsse, welche amtlich
„lanmäßig festgestellt J
schon den 23. und 24. Juli

1874
stattfindet, zu folgenden festen Preisen:
Ein ganzes Hriginal⸗Loos zu fl.7.
SEin haibes Driginal-Loos zu sI.
3. 80. Ein viertel Original⸗Loos
fi. L. 45. S. W., unter Zusicherung promp-
iester Bedienung.

Jeder Theilnehmer bekommt von mir die
mit bem amtlichen Wappen versehenen
riginal · Loose selbst in Händen und ga⸗
rantirt der Staat Brauuschweig die
Gewinne. JF

Der amtliche Original -Plan wird jeder
Vestellung gratis beigefügt und den Interessen⸗
ten nach geschehener Ziehung die Gewinngelder
nebst amtlicher Liste prompt zugesandt.

Durch das Verirauen, welche sich diese,
Loose so rasch erworben haben, erwarte ich be
denende Aufträge, solche werden bis zu den
kleinsten Beftellungen selbst nach den entfernte⸗
sten Gegenden prompt und verschwiegen aus⸗
geführt.

Man beliebe sich baldigst und direlt zu
wenden an

AcloIpIi IIASs-
Staatseffeeten Handlung in
Hamburg.

AInx Zur das mir bisher in so reichem Maaße

vewiesene Vertrauen sage ich meinen
Interessenten den besten Dank

Ziehung am 28. und 24. Juli d. J. 1
Das große Loos von ev. Reichsmark 450,000,
erner 300, 000, 150, 000, 76,000, 60, 000, 2 a 45,000, 6 a 30,000,
22 4 12,000, 41 4 4600, 256 a 000 ꝛc. ꝛc. sind zu gewinnen in der
von der Herzogl. Braunschweig. Regierung errichteten und garantirten Geldlotterie.
Das unterzeichnete Handlungshaus, mit dem Verkauf der Loose direkt von Loöͤbl.
herzogl. Lotterie⸗Direttion beauftragt, versendet zu den
schon am 23. und 24. Juli. d. J.
heginnenden Gewinnziehungen gegen Einsendung oder Postnachnahme des planmäßigen
Finlagebetrages: Ganze Originalloose a fl. 7. Halbe a fl. 8. 80, Viertel a fl.
L. Aà und sichert die sorgsältigste und prompteste Bedienung zu. Jeder Bestellerg
vird ein amtlicher Ziehungsplan beigefügt und die amtlichen Listen sofort nach der
Ziehung versandt.
Man beliebe daher geneigte Aufträge baldigst direkt gelangen zu lassen an
J. A. Baqucr, Bankgeschäft in Mainz.
vr Ziehung am 28. und 24. Juli d. J.
Aer nd eleg von . xX. Demez in St Ingbvert.

—X ais Reuage Aixemeiner
Anzeiger für das KRöunigreich
Barern Ro 60-
        <pb n="455" />
        Hl. Ingberler Anzeiger.

der St. AInuberter Unzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Dounerstaga⸗ und Sonntag

zummer erscheint wochentlich vier mal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis viertelijahrig 42 xrzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

X 114. Sonntag, den 10. Juli.

74

—22 —
Mn
Deutsches Reich.

Kissingen, 16. Juli. Ueber das Befinden des Fürsten
tismarck wir gemeldet: Die eine der beiden Verletzungen über dem
zandgelenke ist beinahe geheilt. Die andere, bei welcher eine Ver⸗
rennung durch den glühenden Schußpfropfen mitgewirlt hat, zeigt
ben deshalb einen Jangsameren Fortgang der Heilung. Die Auf-
qwellung ist fast vollständig geschwunden, die Bewegung des Hand⸗
gelents ist um sehr viel freier als qestern. Heute Abend 6 Uhr
mpfing Fürst Bismarck den Generaladjutanten des Königs von
hahern, Frhen. v. d. Tann, darauf den Polizeipräfidenten von
herlin, y. Madai. Von allen Orten der Welt laufen immer noch
nassenhafte Glückwunschtelegramme an den Fürsten ein. Der
litentäter und der Geistliche Hauthaler sind heute Nochmittag 2
Uht von hier nach Schweinfurt in das Bezirksgerichtsgefängniß
zcortirt worden.

Bad Gastein, 16. Juli. Kaiser Wilhelm ist im besten
Bohlsein heute Abend hier angekommen, von Honorationen und
»nn zahlreich versammelten Curgästen mit lebhaften Zurufen em⸗
jangen.

der Galerie aus, von welcher ab sich die gothische Spitze erheb

2 Stanugen, in einem Absland von 1 Fuß auseinander, an den
iber der Spitze befindlichen großen Knopf gelegt und die noch da⸗
rüber hinausragenden Stangen von Militärmannschaften festgehalten.
Der Pionier hatte in der Tasche zroße Nägel und einen Ham mer
in der Hand, mit welchem er die Nägel stusenformig einschiug und
'o langsam immer hoher stieg. Auf der Höhe der großen Kugel
angelangt, rutschte der Tollkühne einmal aus — „er fällt!“ tönte
s8 aus dem Munde der Tausenden, die unten standen oder die aus
jen Ferstern das furchtbate Schauspiel beobachteten. Aber der
Brandenburger fiel nicht, sonder ftieg unerschrocken höher, bis er
die Flaggenstangen erreicht hatte; noch einige Fuß und — die Tri⸗
olore sank und an ihrer Stelle befestigte der Brabe eine hinauf⸗
jezogene riesige schwarz- weiß — rolhe Fahne. Der Pionier kleitert
vieder herunter, nachdem er noch zuvor die große Kugel nach

Möglichkeit wieder blank geputzt. Dann erscheint er — nach einer

zeit von vier Stunden — wieder unten auf dem sicheren Erdboden,

D er gatte ein Werk vollendet. Ein Händedrücken der Offiziere

ein Hurrah der Deutschen empfing ihn und unter rauschender Busit
marschirte die Truppe wieder ab. —

7 Die Droschlen-Kutscher in Darmstadt ftriken seit 10. Juli,
dauptursache des Strickes ist die berschärfle Handhabung des Re—
qulativs. F
7 Ueber London entlud sich letzten Sonnabend ein sehr schwe
tes Gewitter, das mit nicht unbetraͤchtlichem Verlust an Ptenschen⸗
seben und Eigenthum verkuüpft war. Sechs oder fieben Personen⸗
die unterm freien Himmel! arbeiteten, wurden vom Blitz getödtet,
und ein Wolkenbruch hatte zur Folge, daß große Strecken von
Fisendahngeleise sowie die Erdgeschosso der Häüuser in einigen Vor⸗
tädten überschwemmt wurden. Dus Genetalpostamt in der City
die St. Lucaskirche in Homerton und das Militärgefängnis in
Woolwich wurden durch Blitzeinschläge beschädigt.

In der Kanonengießerei des Arfenals in Woolwich ist man
zegenwärtig mit der Fabrikalion einer 80 Tennen schweren Kanone
zeschäftigt. Der Stahlblock, aus welchem das innere Rohr gefertigt
verden soll, kam am Dienstag von Sheffield an und ist, wie man
laubt, das größte Stück Staht, das je produzirt wurde. Es ist
25 Fuß lang, hat im dichsten Tbeile 25 Zoh im Durchmesser
und wiegt ca. 240 CEtr. —

F. Chicago. 16. Juli. Der durch die Feuersbrunst hier
ungerichtete Schaden wird auf 4 Millionen Dollars veranschlagt,
vovon 212 Millionen versicheit sind.

Fraukreich.

Paris, 14. Juli. In dem Prozeß gegen 22 meist dem
Yfiziersstande angehörige Staatsbeamte,“ welche der Bestechlichkeit
ngeklagt waren. (Lieferungen des Hauses Cahen⸗-Lyon) ist gesiern
zas Urlheil gesprochen worden. Die Geschworenen beanlworteten
ile ihnen gesteliten Fragen verneinend und es erfolgte demnach
illgemeine Freisprechung. Als der Vorsitzende den Angeklagten das
Ietheil mittheilte und ihre sofortige Freilassing anbefahl, gab es
ine rührende Scene. Die Offiziere, welche meistens Thänen in
zen Augen hatten, richteten an die Geschwornen die lebhaftesten
dankesgeberden und schüttelten den Vertheidigern die Hände,
dährend von allen Seiten ihre Anzehörigen auf die Anklagebank
ustürzten, um die un ihrer Ehre Rehabilitirten zu umarmen.

Auch in Frankreich hat das gegen den Färsten Bismarck ver⸗
ibie Atlentat begreiflicher Weise großes Aufsehen erregt. Es ge—
eicht aber dem französischen Nationalcharaller nicht gerade zur
üͤhre, das an den öffentlichen Orten der frauzöfischen Houplstadt,
asbesondere an derBörse vielfach Neußerungen des Bedauerns laut ge-
vorden sind, daß der Mordanfall mißlungen sei. Auch verdient
ervorgehoben zu wrrden, daß verschiedene Pariser Blätier sich so
jar in der hirnverbrannten Insinuation gefallen, das Attenlat
omme der Politik des deutschen Reichskanzlers viel zu sehr gelegen,
in nicht verdächtig zu erscheinen. Die Urtheilsfähigkeit der fran⸗
diichen Presse kann gar nicht besser charalterisirr werden, als durch
üesen Einfall.

.Die in unserem seutigen Blatte besin diche Gewim· Mit⸗
hellung des Herrn Laz. Sag 8. 3 in Hamburg ist
— 3 arn⸗ Janz besonders zu beachlen. Dieses Geschäft is— bekanntlich das
Die Eifenbahnstrecke Kärchheimboha de e n. und allerglüdlichste; im Mai und Juni wurde schon wieben
deim wird worgen— den 18. Juli, dem d e zas große Loos bei ihm dewonnen. im Ganzen über 200000 Thir.
Wigen — und Kirchheimbolanden verkehren ägli vodurch viele Leute zu reichen eg sind. Es
usp. uͤge. — iud nun wieder für einen kleinen Einsatz große Capilalicn zu ge⸗
Bei den Schießübungen auf dem Lechfelde entlud sich am vinnen bis zu ev. 300,000 Mark. Auch dezahlt dieses Haus durch
3. d. der Schuß einer Kanone in Folge der ——— e cine wei derbreule len Verbindungen die Genaet jeden
wts gue utmaein woduzch ein höherer jfizier un — me gett —— eerih 3 an sich
onjere schwer oeee — ize »rtrauensvoll an die Firma Laz. Sams. Cohn in Häm urg wen⸗
tz, 12. Juli. Auf der Spitze des Thurmes der hir⸗ b— Pamhu
ien 77 bekanntlich immer “ die snehe — A —23 heh vt bedient wird e
dlore, Endlich einmal mußtle sie doch entfernt wer ea. Es wurde Rmf s
int Wenhd von 100 Thlrn. ausgesetzt. Die Sache war Im allgemeinen Intere e finden wir
censgefuͤhclich. Wenn der kühne Steiger auf der im gothi⸗ ins veranlaßt, uf die im heutigen Blatte enthal ene Annonce des
hen Siyie gebaute Thurmspitze angelangt war, galt es noch, über )xn. Gusta v Sch warzschildein Ha mburg ganz be—
ine große, mehrere Fuß dicke Kugel zu gelangen und dann, etwa onders hinzuweisen. Dieselbe war so glückich in letzter Zeit laut
60 Fuß Aber der Erde, noch eine zweite kleinere Kugel zu er⸗ Ausweis amtlicher Listen an seine Interessent en unter anderen die
immen, um zu der Flaggenlange zu gelangen. Ein Pionier, dauptgewinne von Marl 202.000,15,000, 10, 000 auszahlen zu
n Brandenburger, erbot sich zu dem gesährinhen Waguiß. Mit; dnnen und, sind die augelundigten Orignalloose der großen und
oler Musit marschirte gestern, Samstag, kurge nach Mittag eine ahlreichen Gewinne wegen bestens zu empfehlen. Die Reeclität umd
wppenabtheilung nach dem Platze vo der Kathedrale, der Pio⸗ Soliditat dieses Hausts ist belannt und daher nichts natürlicher,
jer siegesgewiß in dem Zuge. Der Furchtlose begann seine Arbeit, als die vielen bei demselben einlaufenden Aufträge, welche eben
se mehrere Stunden in Anshruch nahm. Zungst wurden von rasch als sorgfältig ausqgeiührt werden
        <pb n="456" />
        Bekannutmachung.

Art: 25 des Localpolizeibeschlusses.

Niemand darf Hunde auf Leichen-
— —
Theater, Fleischbanke oder auf den
Markt mitnehmen.

Niemand darf Hunde während der
Rachtzeit auf öffentlichen Straßen frei
Jerumlaufen lassen.

Läufige Hundinnen hat der Hund⸗
eigenthümer gehörig zu verwahren.

Freilaufende Fang ⸗ und Mezzger⸗
zunde, Bulldoggen überhaupt Hunde
gtößerer Gattung, wenn sie nicht an
zer Leine geführt werden, müssen mit
einem wohlbefestigten Maulkorbe ver—⸗
ehen sein.

St. Ingbert, den 17. Juli 1874.
Das Vorizeiß ommissariat
Fcscerleinm.
Amn junger Mann lann sogleich in
die Lehre treten bei —
Mich. Haus, Baäͤcker.
Mauersteine
u billigen Preisen hat zu verkaufen
ToOI. Xuicsil auf dem Höfchen.
Feuerwehr⸗ Montag
ei Georg Klein.
Bürgervereins-Kränzchen.
Am Mittwoch Abend Zusammenkunst
ei Weter Lang.

reo Vo rcmcer

/crlags· Anstelt in Luxs 6

Leipzig verseuber Ein 4.
Seiten starter Ruszug aus Dr. Airy's Natur
heilmethode. — Duse vorzügliche Schrift sollte
ich Perane weide 75
ichnell gefnud werden will, 3
oen —Gratis! 6 rati 8!

2—
5535 —
* 25
— 55 “O —3 8
23600 ———
—— 25 —58
728 53353 2*
535 —— * 8
—5228— A— 5—
5 —555x7 25
23 2* —
255 *2322 v
2 2 3578
* —2 — — 5*
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22 302 — *7*
158* 2
———
— 2273
3* 2 — ———— 24
* 83 58 —2
28283 525377
358 * * 33 . * * 322
J 3558338 —
—* „535687 533
25 —A — 78
s73885 557
32533353 53 283
8 A *
— z35
—— 353 5 38
2333 8
— * ẽ
6 *534
⸗ —8 —E 53 *
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3533358638 55
2 — 2535 S*
ß —2 — — 78
— 232
255 33
22* 3853653
558 50228
72 ⸗ — 37438 —
3 — — 8
„237 A
2 X ——
28 — *872
522 z55*
3275 325537
—— 7
s 555
383258 —
* 527235
22388 5 358 ẽ
8 — 5 —
2 21 —X 3*
2— 382 22. 2
2336 ——
N e 0

Allerwärts von legensreichem Erfolge.
dern T. F. Zidenbeimer in Main. 7
Gernsbach, (Baden) 11. Juni 1874.

Die mir vor Kurzem gesandte Kiste Trauben⸗-RRrust- Honig ist
hereits ausverkauft uud findet der Saft hierfelbst Anklang, weshalb Sie
ersuche mir sofort wieder 850 Flaschen zuzusenden. Ich selbst habe mich
von der Güte überzeugt, denn ich hatte einen so fürchterlichen
Husten namentlich des Nachts, daß ich nicht schlafen konnte
und nach Berbrauch einer Flasche war ich von der Qual wie⸗
der ganz befreit ꝛe. ꝛc. Jean Gerlach, Kaufmann.
Verkaufsstelle in 3 Flaschenfüllungen in St. Ingbert bei J. Friedrich.

3
2

Nr4566
st bekanntlich wiederum am 19. Maind. J.
das große Loos und Prämie
von 205,000 Mark
mit der Divise: Glück und Segen bei Cohn!
laut amtlicher Gewinnliste, wie schon so oft, abdermals bei mir gewsnnen worden;
Uberhaupt habe in den Gewinnziehungen vom Mai und Juni d. J. meine ge—
ehrten Interessenten die Gewinnsumme von über F
200,000 Thaler oder 600,000 Rm.
laut amtlichen Gewinnlisten baar ausbezahlt,
Diesmal wiederum! ev. 150,000 Thaler,
Die von der resp. Landes- Regicrung garantirte Geldloiterie von
2 Millionen 860,000 Thaler
ist d'esmal wiederum durch Gewinne ganz bedeutend vermehrt; sie enthält nur
84,000 Loofe, und müssen in wenigen Monaten in 6 Abtheilungeas folgende
Bewinne sicher gewonnen werden, nämlich: 1 großartiger Hauptgewinn event.
150,000 Thlr., speciell Thlr. 100,000, 50,000, 25,000, 20,000,
2 mal 15,000, 1 mal 12,000, 6 mal 10,000, 1 mal 8000,2
nal 6000, 1 mal 5000, 22 mal 4000, 2 mal 3000, 1 mal 2500,
34 mal 2000, 42 mal 1500, 256 mal 1000, 8 mal 500, 413 mal
100, 75 mal 80, 35 mal 70, 50 mal 60, 50 mal 50, 27800
mal 47, 13175 mal 40, 31, 25, 22 und 12 Thlr.
Die Gewinn-Ziehung der UIsten Abtheilung ist amtlich auf
den 23. und 24. Juli d. J. jestgehellt zu welcher
das ganze Original-Loos 4 Thaler,
das halbe Original-Loos 2 Thaler,
das viertel Original-LSoos 1 Thaler,
kostet. Tiese mit Regierungswappen versehenen OriginalsLoose sende ich gegen fränkirte
Einsendung des Betrages oder gegen Postvorschuß selbst nach den entferntesten
Begenden den geehrten Aufteaggebern sofort zu. Ebenso erfolgen die amtliche
Bewinnliste und die Gew'nagelder sofort vach der Ziehung an jeden der bei mir
Betheiligten prfompt und versch.viegen. Durch meine eusgebreitelen Verbindungen
'ann man überall auch jeden Gewinn in seinem Wohnort ausbezahlt erhalten.
SJede Bestellung auf d'ese Original-Loose kann man ein—
Efjfaach auf eine Posteinzahl ungekarte machen.
EBEV. S. CoOIIn in Hamburg
HauptGomptoir, Bankier und Wechselgefchäft.

Vas große Loos
von 205,000 Markl
wurde am
19. Maid. J. bei
mir gewonnen.
as Sams. Cohn

VDaus große Lodos
von 205,000 Mart
wurde am
19. Mai d. J. be
mir gewonnen.
Laz. Sams. Cohn

Bekanntmachung.
Herzoglich Braunschw.-Lüneb. Landes-Lotterie
zarantert von der Herzogl. Braunschw.-Landes-Regierung.
84,000 Loose. — 43, 300 Gewinne.
Höchster Gewinn im günstigen Fall: 150,000 Thaler
1. Prämie à 100,000. Gewinne 50,000, 25,000, 20,000, 2 4 15,000,
Calꝰ, O00, Ga 10, 000, 14 8000, 2 a 6000, 12 5000, 22 3 4000, 2 a
3000, 14 2500, 34 4 2000, 42 a 1500, 256 a 1000 2c. ꝛc. werden in
oenigen Monaten entschieden. J. Ziehung: 23. und 24. dieses Mts.
5 wozu —
3* naanze OriginalLoose a 7 Gulden *
* al be — —0— 3!2 F
viertel, 1 182
egen Nachnahme oder Posteinzahlung versende
Amtliche Pläue. — Amtliche Listen. Gewinnauszahlungen unter Garantie
es Staates Auftröge nimmt entgegen der
Haupt Eaisaac⸗ der Herzogl. Braunsch. Landes Lotterie
—IHI. in Hambur«
—E
— — — ————— — — —
Wedaction. Druck und Berlag von F emeßbin Ssnbnt
        <pb n="457" />
        3858553 5353555
5352 55532535 —
585 88 3 5337 — 2—22
—— 7 8*5 255 „——2358 2.z,. 852232
z558 3338 5558 355 3833358335435335535
235* 555 2 3253333837 —
2888 5228328 3588 — —288 88 5 5383585 —232
2553 858277 588 7* 55 755557
522328 — m 525—222 — * 3338
—A 2 258 83 S2 2 — 22 22* 5*8 5
52 — 5 28 — 35* — 3 22c * 255 *
c 5822 5325 52 2323555 —27 „8.2 —53255 * 50 *
3 53 2385. 3* 58 533556358 —A — —«5 —55—52 *8
5525 5233 55.5*5 —A —— 5533.53—28 —
2588 55333853S 5*8* 33333323* s88253 5— 8
—5 * * 28. — *—* 8 — g 23 — 2 —
52 ——— 3255535538 335 E*
2337 —233353733387 — —55533833558— 1227 53—582
55 2 — 32 * 2 53 53823 25 * 2 233 3 —335
288* 3323335355 — — * 525333 —— —*— 22 2 57 58 58
53 —A 3S58 — 338 3 3 753833 —
9 28232 —55587 13255*23 57 58335* 5322382 —
— 552 — — 533
— — *2 52 555333*5 ——z 538 S0 53 3322 —A——— E4
68 s832888 357833338
—2 —E —— ⸗ —* —8
38533355355 3353383888 33 3
535328 53—3282 28 A z38—33 535 8 —
7 5233355 ——
2857 — ã 2 — —2 — * 2* *
——555333 23 58728 — 88 FS—
3235555 525 5557 *83833583335* 3238 5323383525582 *228
528—5— 5 325535356 58 * —33 2 —
25355c5 233355 —55333*38* — — 33—3525 — 73 35558
23E5585 5532 * Sẽ 5 — * 52585358* — *
* 55 — 257 ?—5325 c — 35232 8.52
222 — — 2832 38833553357 — 333323535—57285
2352535237 TT. — — 238 5882553
235535 55 25552325 5226335 —
z355 5555352235353 * S58 253353 533333
223225 — 5 838335353355 ——c——— 25 —3
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7 7 —— 24 — — S15 —* —A — 2322 v . — — —
—V 5358 ——5335—* 2223 —858* —— —88523
— — Mag * — —A — 3553—5 325 —
— 2552 337 — —E —— 553 —
— 3333535 33* 25583553 32 53535383333555
. — — *
ß 552343535 3 58* 32
583 S 2 * 2 *523255 — —222 5 * 5 —75—
— 5 .5565 —32 ——— * —— 25s85335 — —EX . 52 —
58 28328 5 ——— ——— 325582* 2 —
— 2353353 2533238 5535 335385 55558 25
3252283828 2275 — 322 5—335 538 — 883832
53 — 2 825852 —2*22235 —28528 255 23525 5557— z322
27 — — —— 25028 3 2 3352 — 4 2 —228
0 — ——— 53*87 * 33 3 —
— 0 —3 2 — — 2* 2
233563553328 —— — 5* 8 — —13
22258* — 55333522 — —— ———
5* 25523352 — 28 53 5 z235 5232 SS 2—8z582
23238* —A 53332528332 *3 —A 5552325333535 —— —
2232 — — 538235—223553 3 ——
783233*3 —553 P 5358302 52 S—. 8 8 5 529 22
— 255255 — 8 — —222538 53533 V
25 5333 —552835838 be 5 — 5338 23—308 27
7 * 526877 217 s5533
3 x 3 ** — 8 * — — 2 — z2352 7
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25 — 82 * — * 8 S7 E —
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        Hl. Ingberler Anzeiger.

der St. Nnberter Anzeigee lund das mit dem Haupiblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienzlags⸗ Donnerstags- and Sonntag
ummer erlcheint woͤchentlich viermal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntaz. Abannementspreis vierteljahrig 42 Argr. vder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
— ⏑8 VD
115. Dienstag. den . Juli. 1874
7 — — — — V
Deutsches Neich.

orhanden. Die Heilung der Wunde schreitet in befriedigendet
Peise fort. Gestern wurde wieder ein Soolbad genommen unter
Inwendung eines wasserdichten Schutzverbandes der Wunde.
SKisfingen, 18. Juli. Massenhafte Geschenke, besonden
ziele Kisten Alpenblumen aus dem baher. Hochgebirge laufen an
ꝛen Reichslanzler ein. Die bis gestern eingetroffenen Glückwunsch-
elegramme betragen nahezu tausend.

Berlien, 16. Juli. Von Irteresse und Bedeutung für
msere Münzverhältnisse ist die Nachricht eines hiesigen Blattes,
nach der die Herstellung unserer neuen Nickelmüpzen, welche belannt⸗
ich durch die Seltenheit dieses Metalls fast den Werth von
Zilbermünzen haben, für die Folge eine bei weitem billigere wer⸗
zen dürfte, da in dem Walde dei Glörud in Norwegen ein äußerst
nächtiges N'ckelerzlager enldedt worden ißt. Das Erz enthält
3,59 Proz. oeines Nickel, ist mithin bedeutend besser als das aller
zekannten Gruben.

München, 17. Juli Die allerh. Verordnung, Abände—
ung der seilherigen Schulordnung betr., wird in den nächsten
dagen verdffentlicht werden. Es enthält dieselbe die Errichtung
iner neuen 5. Classe der Lateinschule, in welche Knaben mit dem
. Jahre eintreten löͤnnen, ferner die Bestimmung, nach welcher
as ganze seitberige Locationswesen. sowie das Uebertritisexamen
on der Lateinschule zum Gymnasium wegzufallen, dagegen das⸗
euige vom Gymnasium zur Univerfität fortzubestehen hat. Am
zchlusfse jedes Schuljahres, sowie jedes Semesters rrhalten die
zchüler allgemeine Censuren in Bezug auf ihre Leistungen. Die
zcue Schulordnug, welche an der bisher festgesetzten Zeit des Be⸗
sinnens und des Schlusses des Schuljahres Nichts ändert, tritt
in 1. Oetober d. J. in Wirksawmkeit. In der Vertheiluug des
lalerrichtsstoffes auf die Classen tritt eine Aenderung ein.
Mänchen“ 17. Juli. Nach dem , Baier. Kurier“ ver⸗
utet, daß der Kaiser von Deutschland auf seiner Rückehr nach
vasten abermals München bnühren und von hier dem König von
zaiern in Schloß Berg, resp. in Hohenschwangau einen Besuch ab⸗
atten werde.
München, 19. Juli. Das neue Finanzgeseß ist bereits
ar allerhöchsten Stelle zur Sankltion unterbreitet worden. Auf
—X
rischen Theuerungszulagen an die Beamten pro Monat Juli d.
schon erfolgt. — Minister v. Pfeufer geht in's Bad Kreuth,
rriegsminister v. Pranckh in's Bad Ragatz. —W —
S5qh weinfur't, 17. Juli. Ich kann Ihnen heute mil⸗
eilen, daß der seit gestern hier in Haft befindlich gewesene katho⸗
iche Geistliche, welher bei dem Attentat auf Bismarck betheiligt
cin sollte, nachdem sich seine Unschuld klar herausgestellt hat, der
jreiheit wieher gegeben wurde. Es war nicht so schlimm, als es
uusgesehen. Nur allein das Interesse für Bismarck, welches der
Nann an den Tag legte, war Schuld an der Verkennung. Er
ceb es allerdings ein wenig arg. on früh bis Mittag war
authaler im nächsten Uwkreis des Diruf'schen Hauses zu sehen.
x wich und wankte nicht, frug jeden Umstehenden, ob denn Bis-—
iarck noch nicht bald komme, wohin er gewöhnlich fahre ꝛzc. So
um er auch in die Gesellschaft Kullmann's, der sich die Gegend,
atürlich in anderer Absicht, ebenfalls ausah, wurde von demselben
agebettelt und er gab ihm ein Almosen, wobei er sich kurz mit
in unterhielt. Endlich sollte Bismarch's Wagen kemmen. Jeder
ottirte sich günstig, und unser Pfarrer auch; aber o weh; da wo
tistand, konnte er absolut nichts sehen. Keine Zeit war zu ver⸗
aen, er mußte nothwendig auf die andere Seite tommen, sei es,
ie es wollte; mit einem kühnen Satze, dicht vor den Pferden
eg, mußte ihm sein langer Rock zwischen die Beine gerathen. Es,
uistand Aufenthalt, und in diesem Moment fiel der Schuß, der
dleicht verhängnißvoll hätte werden lönnen. Jedenfalls wurde
Ruthaler die Sache ungemüthlich, was nicht zu verwundern ist;
twußte, daß seine unschuldize Absicht nunmehr falsche Deutung
tjahten könnte. Eine Stunde später fand man ihn schon nicht
nehr in Kisfingen, sondern auf dem Schweinfurler Bahnhofe, wo
wjestgenommen wurde. Das Verhör, das indessen drei Tage in
nipruch niihm, klärte seine Unschuld auf. (Köln. Ztg.)—
Schweinfurt, 17. Juli. Durch Beschluß des kgl. Appel⸗
pree Bamberg wurde die Untersuchung wegen des Atten- Spanien.
iz dem Bezirksgericht Schweinfurt überwiesen und speciell mit Maderid, 18. Juli. Dem vern⸗ 4 85
Uhrung der Untersuchung Vezsrlagerichtsrath Stoͤßenreuther betraut. jierung die Halbinsel F — wih ——
Allmann wurde gestern hierher gebracht. Kulsmann, von kleiner isfen hatten in dem Gefechte bei Cuenca 1d Todle n 10b0 ver
iur, fast meßgestaltet, macht sofort auf den ersten Anbld den oundete und 860 anderwweitig Verlehsee Die Epeca bersihert di-
iindruck eines unreifen nichtswü digen Burschen oder besser Buben. f5yrkönigin Isabeka habe nie daran“ hedacht. ihre Abdan ung 8
Aifsingen, 18. Juli. Das heulige Bulletin über das zunsten des Prinzen von Asturien zuruüͤckzunehmen.
ninden des Fursten Bismarch lautet: Im Allgeweinen ift der Madrid, 10. Juli. Die Carlisten haben Cuenea gensm⸗
eichslanzler durch die besser verbrachte Nacht gekräftigt. Von der wen. (Cunenca liezt im Südofsten von Neucaftilien; die Carliften
nijchwellung des Gelenkes ist nur noch ein undedeutender Rest treten also schen in der Nähe don Madrid auf. — gSie nn,

MDesterreich.

Wien, 15. Juli. Der in Schweinfurt verhaflete, der
Mitschuld an dem Altentate gegen den Fürsten Bismarck verdäch⸗
ige Geistliche aus Tirol ist in der That der Pfarrer aus Walch⸗
ee bei Kufssein. und es tr'fft zu, daß sich dieser auf einer Erho⸗—
ungsreife in Mitteldeutschland defand. Dagegen lassen Erhebungen,
die seither ven hier aus mit großer Schnelligkeit über den polischen
Tharakter des Mannes und seine sonstigen Eigenthümlichkeien ge⸗
logen worden sind, eine wirkliche moralische Urheberschaft desseiben
ils wenig wahrscheinlich erscheinen. Der Pfarrer ven Wuolchiee
alt in seiner Heimath als ein friedfertiger, ruhiger Mann, der
stiemanden Unrecht thue; mit der in Tirol leider stark vertretenen
Zartei der Fanatiker für den Katholiszisuns hut derselbe keine
Derhindungen gehabt, wenigstens ist von solchen nichts belannt ge⸗
vorden; seine Pfarrkinder geben ihm das Zeugniß, daß er sich auf
»er Kauzel, in der Schule und im Privatverlehr nie mit lirchlichen
hetzereien befaßt habe.
Fraukreich.

Paris, 17. Juli. Die officisse 7, Presse“ bestäligt, daß
Mathieu Bodet GBonopartist wie sein Vorgänger Magne) zum
rinanz Minister ernannt ist. ⸗ Der WMinister Decazes hat von
Spanien eine längere Role wegen der Begünstigung der spimischen
Tarlisten durch die sranzösifchen Behörden erhallene Die Rote
veist mit Bitterkeit darauf hin, daß dieser schredliche Bürgerkrieg
»hne französische Unkerstüßung schon längft beendet sein würde; und
nacht zugleich Franbkreich für alles Geschehene derantwortlich.
Der Mopitenr“ enthält einen Artilel, der durzuthun sucht, daß
die franzos. Regierung nicht gegen die völkerrechtüchen Gesetze ver—
toßen habe, der Regierung aber doch den Rath giert. siren⸗
jere Maßregeln zu ergreifen.

Paris, 19. Juli. Gestern haben alle Ministee ihre Enl—
assung eingereicht. — Der Versuch Broglies, ein neues Ministerium
u bilden, ist an der Weigerung der äußersten Rechten, den con.
itutionellen Gesetzen zuzustimmen, gescheileri. Ein neues Cabitet
it dis jtzt noch nicht gebildet. die Berathungen dauern fort.

Paris, 20. Juli. Nachdem Fourtou feine Demiffion als
Rinistet des Imeren gegeben, ist der Kriegsminister Cissey e nst⸗
*eilen (d. h. bis ein Nachfolger für Fourlou gefunden ist, was
eine Schwierigleit hat) mit dem Minikerium des Inneren betram
vorden.
        <pb n="460" />
        Zeitung der Madrider Regierung veröffentlicht ein Decret, durch
welches in ganz Spanien der Belagerungszustand eingeführt wird,
ein Iweites, welches die Beschlagnahme carlistischer Besitzungen ver⸗
fügt, um daraus die Familien der füsilirten Officiere und Soldaten
enischädigen zu können, ein drittes, welches eine außerordentlige
Aubhbebung von 125,000 Mann bis zum 23. Angust anordnet.
Amerika.

Chicago, 15. Juli. Man telegraphirt der „Times.
Die Feuersbrunst begann Dienstag Nachmittags um 53.Uhr in einen
holzernen Gebäude in Statestreet nördlich von Twelfistreet, d. h.
wa 400 Yards westlich vom See Michigan. Das Feuer brannte
ostlich vom See und noͤrdlich von Van Burenstreet, in einer
Ausdehnung von 200 — 400 Yards westlich vom. S, eufer, etwa
zo Acres bededend. Ungefähr 19 Acres gehören davon dem Gebiet
an, das 1871 zeestört wurde. Die zersiörten Häuser sind meist
tlein und beuehtn aus Holz, o ne großen Werth, ausgenommen
d'ejenigen am Seeufer. Die Hauptstraßen, welche abbrannten, sind:
Madison Avenue, Wabashe Avenue, State Harrison, Van
Buren, Tyler, Polk und Peelstreets. Zerstört sind das Posigebäude,
die erste Vapiislenkirche, 3 Hotels und das Adelphitheater. Man
schätzt den Vorlust auf 5 Miill. Doll. 6 Menschen gingen zu
Geunde. Geschaftsleute haben, nach einem Reuterschen Telegram⸗
me nicht viel verloren, daher Unterbrechungen im Handel nicht zu
befürchten find. -In Olhlofh, Wieconsin, hat ebensalls eine Feuers
brumft fialigefunden, wobei über 1 Million Dollacs Eienthum
gerstöet wurde.

Saarbrücken, 14. Juli. Die Untersuchung üter di⸗
lexilale Krawall-Affäre in St. Wendel scheint große Dimensienen
anzunehmen. Beceits sind 40 Verhaftungen vorgenommen worden
denen noch zahlreiche andere folgen solen.

»—Alzey, 12. Juli. Als Warnung gegen jilrasches
Trinken bei der großen Hitze möge folgender Fall dienen. Der
21jahrige Ackersbursche N. R. von Lonsheirm kam neulich von
Felde nach Hause, als er auch sogleich in den Keller ging und
ich Bicz holle. Nachdem er solches getrunken hatte, stürzte er zu
jammen und war sofort eine Leiche. — Heute Morgen erschoß fich
der 16führige Realschüler Otto Klein, im Garten seiner Mutier
der Wittwe Klein. Das Moliv zur That ist noch unbelannt.
AKdlen, 14. Juli. Vergangenen Sonntag fand ein Bries—
auben⸗Wettfliegen von Paris nach Köln und von Berlin nach
Zöln statt. Tie erstere Strecke legken von 33 Tauben neun schon
in 9 Stunden zurück; aus dem nicht viel weiter entfernten Berlin
trafen von 43 Tauben die ersten zwei erft nach 36 —38 Stunden
ꝛin. Im vorigen Jahr ging es nicht besser. Vei den Brieftau
benliebhabern hat sich daher die Ansicht festgesetzt, daß auf der
dinie Beclin Koln die Terrainschwierigkeiten zu erheblich: seien
Füt, den Dienst bei Kriegszeiten wäre daher zwischen briden Städ⸗
en“eine Zwischenstation nothwendig.

Wieman Spione such:. Bourges, 185
Inli. Der Urtheilsspruch des Assisenhofs in dem garibaldianischen
Freischärler Processe ist soeben gefüllt worden. Gras und Griaud
amen mit heiler Haut davon. Die Heldenväter Mick und Sa—
get erhielten 13 Jahre Zwargsacbeit, Con setti 10 Jahre, Micolle.
Locusson, Auxan und Richard je 5 Jahre. Dies alles, weil sie
sich das Vergnügen gemacht, unter dem Bette des B.schoss don
Autun einen preußischen Spion zu suchen, der natürlich, weil nich
vorhanden, nicht gefunden wurde; hingegen fanden d'ese Herren
Joldere Uhren, Crucifixe, Wein u. s. w., die sie stalt des Splont
nit sich geommen.

.Neues Straßenpflaster. Eine neue Straßen⸗
oflafsterung wird in San Francisco versut. Man wendet poröse
Ziegeln an, die in kochenden Steinkohlentheer getaucht werden, wo⸗
durch sie dicht und fast so hart wie Granit werden sollen. Auf
eine Unterlage von mit Wasser befeuchtetem Sand kommt die erstt
Lage von Ziegeln, die mit ibren Breitseiten aufliegen, auf dies—
eine zweite Lage, die mit ihren Schmalseiten auf den ersteren stehen.
Die Zwischenräume werden mit kochendem Theer äusgefüllt und
das Ganze bedeckt mit einer dünnen Schicht gesiebten Sandes. Die
Kosten sind 36—37 Cis. per Quadratfuß.

Voltswirtoscha li vVerreyr.

Von den 20 Thaler⸗Scheinen der Hannover'schen Bank exi
sliren Falsifikate; sie sind von grauer Farbe, follen die Jahreszahl
1853 lragen und absichtlich schmutzig gemacht sein. In Atten⸗
dorn wurde eine Frauensperson, die dergleichen Scheine ausgab
verhaftet.

Bermischteés.

4 Der deutsche Kaiser hat noch nachträglich den nachfolgen⸗
den Personen „für ihre Leistungen im Jahre 1870/71. den ptreu—
ßischen Kronenorden IV. Kiasse zu verleihen geruht Dri Bartho⸗
some, prakt. Arzt in Mitielbexbach; Dr. Eppeisheim, pralt. Arzt in
Deidesheim; Dr. Hauck, pratt. Arzt in Neustadt; Dr. Jos. Kr'e
ger, pratt. Arzt in St. Ingbert; Dr. Knaps, Bezirksart, Dr.
Rey, Arzt, und Dr.Schneider, Arzt, in Ludwigshufen. Für
den Zweigverein zur Pflege verwundeter Krieger“ in
Deidesheim; Dr. Buhl, Gulsbesi rer; fuͤr jenen in Landau: Him⸗
melspach, Stadischreiber, für den in St. Jngbert: Kieffer, kgl.
Tandrichier; in Kaiserslautern: Dr. Medicus, Bezirksamtmann;
in Edentoben: Somahl, kgl. Landrichter, nunmehr in Neustadt;
in Ludwigshafen: Rud. Schmidt, Wagenfabrik-Dircktor; in Zwei⸗
brucken: Stichter, Gymnasial⸗Prosessor.

Saarbrücken, 12. Juͤli. Die Vorbereitungen zu der
am 9. August stattfindenden Einweihung des Winterberg⸗ Denk
meis siad in volem Gange und verspricht das Fest ein echtes
deuisches Nationalfest zu werden, zumal sich sehr viele Krieger—
Vereine aus der Umgegend daran zu betheiligen und mit demsel
hen die Weihe ihrer Fahnen zu verbinden gedenken.
in jnnger Mann kann sogleich in
die Lehre treten bi

Nich. Haas, Bäcker.
Ma nuersteine
zu billigen Preisen hat zu verkaufen
7TAI. Mi olil auf dem Höofchen.
Rechnungen
inir, ha und ss Bogen zum allgemeinen
Gebrauch sind vorr athig in der Druckerei
diesck Blattes.

Bekanntmachung.
Herzoglich Braunschw.-Lüneb. Landes-Lotterie
garantert von der Herzogl. Braunschw.Landes-Regierung.
VVX
Höchster Gewinn im güustigen Fall: 150,000 Thaler
1. Prämie à 100, 000. Gewinne 50,000, 25,000, 20,000, 2 4 15,000
Lalꝰ, O00, 63 10,000,1 4 8000, 2 a 6000, 12 5000, 22 4 4000, 22
3000 1 4 2500, 34 4 2000, 42 4 1500, 256 4 1000 3c. 2c. werden io
wenigen Monaten entschleden · 1. Ziehung: 23. und 24. dieses Mtis
5 woʒu —&amp;
* Aganze Original Loose à T Gulden 38
ẽ Shalbe 8443 37
Absertel 5 31. *
gegen Nachnahme od.r Posteinzahlung versende * eae e—
Amtliche Pläne. — Amtliche Listen. Gewinnauszahlungen unter Garantie
des Staates Aufträge nimmt entgegen der m*r
Haupt ˖Colleeteur der Herzogl. Braunsch. Landes Lotterie
EGri In Il. gembure

u sreo. wird vou Rienter“t
ertags- Anstalt in bux x
Leiprzig versender. Ein 48
Seiten sarter Auszug aus Dr. Airy's Natur—
eilmeibode. — Diese vorzüetine Schrift soilt
ich jeder Kranke, weicher
chnell gesund werden will,
Jasien —
CMXBSIEILIIPtur Iuseratot t

4.
ungen zu Originalpreisen..
3 F ABA, in der Annoncen-Expeditiin voon
— —A MoOSSeE FPraurt. M.
TT555 ——— —
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        1

3

2 * 358
282 2252*8 5288 528
23 2353 3 5235838355 ——
228 242322 55 33553 * —A — 7568 *
23232358358 3238 — 33525 30 358 82233583838 58 57
33323335535— 5855 55 5*8 3385288 *5 A 535
35382535 —AA — 8 —585 24 8 *
55 8 5 * 2 85 — 92 8 * * —— 222 — *
—— — — — — 2 5 5202 5—54 557 — ——— — 5 7*
— 8 —A 283 46 528 323 —A—— 5 — ——
5 —5——582 23 28 —A — 32* 5585 63853 3
38 — 2268 22— —2 — —Es* 232
35680333 ——5—*7 328852 8 e—7 32 5s855*7 35325 DM
2 — 25 5 —A—— * — — 223555 528 2
5828— 25 552 2222 —a — 23,5 22 22 3 8 S2
22588 — 7 5257 2. 57 *25*3 —— ; z822—
ee 353 3
—RA— D⸗ —5223 — — 25 55 5 3338 5 8 —— 2* — 5 2 2
— 55212 —XX —2325 —— —A— w 233555 5328 2
9534 SB5 50 5253* —— m—7 X222 —z282 3 — —528 558 28*
52 225 8 228 5z2—2* — 5255823285 3
5 5 — z21*838334 — —S 22—55* 53882
2522 85 223 27 8 — 2232S 2 82 —— —A
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—32833553—353* 38338 83 33338s335587
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8 — 8
—⏑——— 22* 2 225 3832 228 —5 23 — ——
233225373383 353
3 —A — 528* 555 22228 s5s58
— 27224 2q53* —33 —DA * *22 —— 5322 —2 2
F —322—*— ER * 352 — — 2 — 5 83 92 2* 33835 2228
5535233355 * —5525—3355—— 3 255535332233 8
55 2 2 * — 29 522 5 3— —— * — 52 S225 —
ü 33328333333553533
2 —— 8 —8 25 2* — *2 2 2 2 3* 8
—A— ⸗ 8 2253 — 2 2828 535—20853 AEz0 — *— *
* 2 25 35 3 3*
*23 2 238—3 —* — 222235
— — — 2 * * * J
z3 33853377538333337* 22 Ass 8 *85
2 * —— —5* 3z325 8 5 52 —2 —2 232
23537 —23 — * 552752 5282
2538335233335— — — * 53232355 5353
c 58S8 285 555535 388553 — —
*7 —A— — 505 55 — s * 82
2882* 3823333833535 ?—3 2 3363*8338558
383
— 23 5 5 — d 2 2 28 —— — — 223 —2
525 58 3 *85 * 22 55327 55 22 2 *83
22 — —* * 34 ac 2 * — c
35388533 2833565335-3232355* 328733383 **8
s 23362533 2338 73253 3 825
2 53533 83233 3*8*3 32535—3533 28
— 2 2727 * 2 2 2 — 8— * ** 4 —*7 —
*25z3253 53783 ö —530 3325 88
*22 5832 2 5z55 223230 25228 8 231 83. 5
* —— — 2 —— E 2225 *8 1—2 2. 2 *
—253 ———— 28*8 *25 * — 8 —2* —A
2233 I 33* 5f535 323
—27 — —V 8* 2 5233 *8 —A—— — 3 5——285 ——
* 8 532252 — 8 8 2 32* 2
25335328 25353234 3 3 35553838582 3,37
2332053* 23753 3 3 3 553
2 * * —e — n . 3 — —2 D2* — *
— J 58238 83538
5 72—3 3332358 ——32756&amp;ẽ S3558 5382 F ——
2525 z33 353 — 5523363 SWO 2 5532 — —— —A ——— —
3235 3*223 — 2 —2255253324 22 5555 8 52 —*z
33331333 ——
2 535 5 2 2 —A 2
53525353 —32328 3233355—323383 5538333*855
* — 353539 88 532232 2375 OSS— 2 —582SS
55533324 3 32 2 53523233552 52 353 5 —8 8246*28
—23—3 533235552 253323232333335 333383685353* 55252 55
——— — —— 232223 565323 ———— ———— 8 —— ——
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2222827 233 55358 — mz33*5533 3333335335 e *
538353852727— c3373 338383753 —
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333335335583* —E * — 22 A— — 282
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—— — 2 — 2 e 2* 22 38 o8 * 5—3385.3355 * 5 — 22
538353335 2836 333868 — 5* 3525335 æ——c6* 35*
— * 2355 A 5z28 * 5 5 53 22*558 * —
3 6 * —2 5 83232—— 25 525—32 — — 3* 25*28 5**5 556
— * —A — —— — — O2 838585* 5
2 53352835 2 z5533 2 *—*28 588* 8 25 88 272
* ẽ —A 2 M3 —— 5233 5523383 37333133385
55583555 5332585—87* W —*22 35538 3889 —5m8 — *
575385 2 5258557 3 * —— 352 28 535333 — — 58282
55z338 — 2 58 —— —A —R — ——— 2. *2383833 ⁊ —A
8 3 z333528* 5583535 3 36333 5
X 3 3566 3333335357
32 * 3 2 EFE— —— 5*35 —A —z2x35 8
X5 I57 —A —5 * 252 2* * 555327— —A —
33332 5—22 8 A 52822* — 255528 — * —V—
325 —A —A — — ö2* —8 58 5 825 5
923 2 5238377. 2 27 — 253 222* 55338— e —8 S ES
2** 2* 28 23 — 33228 S2 2 * F —* — 58 —
*2 * 2 2 —A 223 —XX— 550 82 *5 8
85523 — E 5223283 3z8585568 5* 2353855* 220 —22
38 *— ẽ. 55 22 — 3 282* 5228 55*88
258* — 5 —— 525353335 — 238 5 — E — 22*
*32 — ⸗ 75 55 825528 — * 25 32 — 8 —— —A
— — J—
—A 28 8 5238 *5 52222 2. 2 * 5223 * 85
53232355 —A 5533735335335 *2323 553335233686* *5
A —— 38835 — *222 —— S —— 2*8 —A
2233 —A 25253 8 8 — 555 ————— 3
22* 2232832 5 8 5532527 3225 —A —A—
* — 555* z3 — —— D —— 2 5 2 *38 53384
7 58 33333335*
325 3333 55*58 — 53575 3255
325. 532 52 5825 5233558353256
232* 533363* z2338 5523 ESOO E
22 B 223 *2 22552335
268553 53232726 —A
C — — 2 22 S S *
* —35335333
23386337 —.
68 ——
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155538
3232238 —A ——
2* — —————
—V 2333 —A———
22536 9 1 ä-— — 2 5* 282
55233 3385358 32z3* 3252388
238 522* ——— * —— 783
—W —222 2 8 3 * —55 8* 2 28
33885—8* *873353 3332 53 588 53237
333833 *82325— 55632 235*22 —532*
553533533 8 —JI8 — 2288 332835
53387 5255 52272 28238 —58 6 *853537
s — 8— — — — *22 288 — o
2* 5 —— * t 25 ———
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22355 3532 3 553588 — 2 58 5 333533
253385 25 2222 8335 *5503 255 23 —
5 3225 — 32 2 * e 3 —— * ——A— E 27
7 — —— * 233533 5355 328 53232
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7 3— — ß ꝛ 7
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V 8* 3 323538 — ————— * 3 3 5320
29 25 553353 3 588 —A ——— 2257 385
582* 209. — —3— — zEBS —— 27222 — 3 8 ZOeæ 8
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8 23 5* — 7 » —555 *2 — 22 ⸗ ** A—
8 32 25388 1833 —— 218 2325— 2535 * 383*
773333 — 238* 237S — —— 235 53272325 z233 —I —5
— — — BBSEk —A — * — 33*25*5 3535 333 3
————— 8 B8323 —323322 55382 —c82833 2838338335 ——
2B — — 23 28 — 523 22 *33 23 7562
——* 8552 — 29 5— 525382 557323328 — —— 2 29 —
— * 8 8 —IXA 2 * — —8 2 35 25522c ð —
52* 238352855 — — 222 223* B3 2 * 2 2 2 *
798 232 3332528 —7 5575 5233533537 25 3532 —A — 3823233
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— ——— 5* Ss 28 53308 552033 5332558 —A——
——— A S q — Ss53352 —588*
*87 233228 558 24 — 226 607 875 23258 252
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3358 E3 23. —— 5555535838 7563 88 Zz608
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8 —— — 25252 — *
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— 8 225833 8335 — ——— 228889
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za 3533 583 3—86332 38* 33333* 123238
5*5233 55 *5 —— 55 52 2553323
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32533388 — — * 8253 75 583557
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2553533 232353860533 — 7571. 3333323 532332.5* S
5253333 5552 5295 8 —34 —A · 7 8 5 8
33335337 3 * 323 zz5283;182 5358
33557 23*288 3553235253383 332355 538
133228388 3588832323537 s5z32325538328 s2355325
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335355 238 3 8335335
25388 2323 ——z — —3532372 3253835338
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        St. Ingberler Anzeiger.

—AIV Anzeig er dund das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstagt- und Sonntag

ummer erlcheint wochentlich vie rmal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krze. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

M. 116. Donnerstag, den 23. Juli. 1874

2
—
—
München ee n
essen Nane durch einen neer Hauthaler von Wal b,. x. In verflossener 3
—** ückl alchsee, er Woche
—„—JIRRX — ——— —— —s—————
nicht unbetannte Persönlichkei rischen Kreisen rung dot dort und in der nieder. Die bis⸗
heissbollen von eing⸗ ersönlichkeit und der Ver Lere schnelle Krankheitss und T nd in der Umgegend scho
pugniß gebenden dige hendim Studium der classi erfasser F'Der Sp. Anz.“ odesfälle veramtan n meh⸗
p s über die M afsischen Literatur int „Sp. Anz.“ meldet aus J
München, 21. Juli oralphilosophied erhaltung, welchel Speier: Waͤhrend
f n, 21. Juli. Das. der Allen. vurd elche lehten Sonntag i * nd der Tanz⸗
i Si —V ädchen von ei Hofe abgehalten
Fürsten Bismarck richteten er König vonBa che der velcher eine Stunde später ihr on einem Blutsturze
a schloß ut den Wori yern an den Suunde spüter ihren Tod v sturze befallen
vg und, Befriedigung finden im Rü een „Mogen Sie zas . Die Ersöffnung der Jagd a herbeiführte. ten
gangenheit, welche Ihnen, lieber Furft e auf eine ruͤhmvolle 15 Jahr 1874 ist auf den 22 duf Feldhüner und Wadhteln fülr
odne dreumden —P st, Buben zu deinden. 8* festgesetzt. August, jene auf Hasen auf den
in, O. —— fi — atz G
elegraphische Wei Juli. Am Sonnabend ewitler am 12 d J
ne A ou onene e —X d
dehler, in dessen Woh Katholikenvereins Legationsr hat che zu Gerolsheim ei hat auch in die
birr * th von jat einen Pfosten am Ki ingeschlugen. Eink
viwill'jchen Palais nung und in seinem Arbeitszimm R ipalten, die am Kirchendache zersplitt n kalter Schlag
remer im Adwefe sowie bei dem Redacteur d er im Ra⸗ Lallen, ie Decke in der Kirche spli ert, mehrere Balken
nheit der beid er „Germania“ ind unten im Schi rche an einigen Steli en ge⸗
ẽrsterem sind eiden Genannten statt Anel chiffe der Kirche drei Ki Stellen durchbrochen
deten n — bei —58 8* Juli hadin dege Attentat. e Ar —
menvi Nat.⸗Zig. . Bieher Jer Weise — 3.“* eine Dame: ngen, 18.
othigen 9 e de — d 4 B — Nieniated eh *
* glauben bis jetzt vore affenstrecken vor dem Bis —4 reiten eines baieri rsten
eit, Aufhetzung, Ungeh jetzt, es stehe bei ihnen, durch Drei — ismarchschen Hotel hatte es baierischhen Gedarmen
»en Sieg zu lan ehorsam· durgh Einschucherun 8 reistig⸗ Fürsten aufmerksam gemacht auf eine bevorstehende Ausfah 8
rinzige seiner Ari gen. Der Verbrecher in Kissi g und Drohung ich ein Spalier junger D t, und hatte dies zur Fol cfahrt
ing ; es soll in d issingen ist nicht de quets bewaff Damen bildete, die, alle mi olge, daß?
— —58— er letzten Zeit auch der C tib net, den Fürfien bel der um i alle mit Rosen-Bou—
—— — — —— — ———
i i .rufe: s — ter begrub gen den
iese Briefe aus ein e nd des Reichskanzlers. Viellei n gu ife: Schon wieder ein Altentat n begruben. Unler dem Aus⸗
——— p chmiede hervorgegangen icht sind alle Lgar denjenigen Jungfra at! grüßle er-freundlichst
p eitung verraihen; en, und dann würden efallenen B ungfrauen, die sich bemliht lichst u nd reichte
onen nach eigenem Antri athen; sind sie von ei u ouqnets dem rasch d en, die üter B
izn triek ab einzelnen Per- und hineinzurei avonrollend ord
izmus, der sie ein n abgesendet worden, so ist d di zureichen, freundlichst en Wagen nachzutra
4 gab, bereits ein weit —8— ider Fana- Dies war das erste. Bad dantende de ne gen
limm wie d rbreileter. Der eine uuso doch fünf Te ad nach der unglüdlichen ile Hand.
jner Parlei aus er andere, od die Dr ünf Tage Waffenstiltständ i uglüclichen Affaire —
döpfe, es bleibt gegangen sind eder von einer —— von Arm ruht in der Bind illsftand in der Cur. Sei
9 i 273 i Bismarck e. Poli zei-Präsid ein rechter
hie immer dabei, daß die leitend nzahl erhitzter arck bei dieser ersten äsident von Madai' —
geschüchtert en Staaismännerni langem Bi t ersten Au sfahrt u adai' begleitete
—— n n tet n
rx übtig, als zu schä ür die Staats en. itienen Gen⸗
e rfere gewalt
dehranen daben nicht aus nn Waffen du graten. Die eis iag d Rinn Jusi. Das 3
uppenzahl greicht; wenn im K e bis Schaupla Gartenfeld
iachgeschoben 28 8 werden kann, so müssen 88 8 einer Vater von sennen bann a in * Som⸗
i — erden, bis das Ueb wi pef ue Trappen Herücht geh en Kindern „ indem ein
ird nun auch im Kri ebergewicht erstritten wi geht, wollte — erschlagen wurd
n oͤcriege. Dent 7 en wird. Das einwilli ersterer in eine Hei wurde. Wie das
* geschehen müssen; e dere mit dem uun t —s resp. nicht mit der eirath feiner Tochter nicht
sann drillen. dr eitem Aveiten Feldnz win 8 endee es zu Händeln e uime Geldes her⸗
er din. die ahmen. Die Thäter wurden i die das gemeld —
el 7 ie N. A. 3.“ 3* Sonnt 3 Urden in der Ne eldete Ende
(ohne —— schreibt: Mit dem Poststem- —R in Bretzenheim, wo die ae von Samfiag u
ee gerichtete Schreiben nde anch das solgende an 88 ilie wohni, von der hiesigen
er gegangen: e tz. D
idresse gesandt agistrat und ————— mnb — Zerichtigung Der N. A. 3. geht von hi
roffen hat. da erecy daß Sie die — 55 eine agflichtet d der wir ebensalls Raum zu —858 hee
—— ——— t iist de uns fur ber⸗
dugel desset st, sage ich Ihnen, daßet das die wahre zum 64 der „Nordd. All
n “ — 68 vor Ihre i en daß die —Dß Jen ein aus ig — unter dem Da⸗
ür Viele und Social-O , die Sie NUNufnahme F über die Abnahme der anner Zeitung
9 S an * emoktrat· r je gefunden, welcher i er hiesigen —*8 ⸗
e WMe zuid „21. Juli. ai of fict de entbehrt. Der — der 8—
d 3 —
e e — — — ———— — — früher die Farben
nn g an schätzt die Stärke des e a 3b, det Ver⸗ sierder beschafti eparaturarbeiten an der Ae der zur Zeit
e ne ———— istschen Corps,p eschäftigten Arbeiler dem athedrale von einem
tten in C inß Mann. Es hei z3, jenommen, und nah Beseiti erhaltenen Auft
zrand se uenca geplündert u 8 heißt, die irun ahh Beseitigung der bisheri uftrage gemäß ab⸗
Id geseet: —5 — mehrere Haͤufer in die J r Fahne an dem ox —— Farben und Bron-
8 in. n Einwohnern bon ihnen fände F Artikel der „St. e de befestigt wurde
unde. daß eine Belohnung von ciiung“ erwahnten üm—
ei, daß sich ein Pioni ß von 100 Thalern aus **
— ionier, ein Brandenburger gesetzt gewesen
D7 u dem
Rtufit an die daß eine Truppe J gefährlichen
athedrale marschirt sa penabtheilung mit
zeißerothe Fahne besesti arschirt sei, daß voller
7* p esestigt und di eine riesige 3
n si er —— sei, fiezedhhmarunde mit. L hreez
esqleichen ünd sämmftlich ndig aus der Luft 3353
e üher die a⸗gebliche M gegrif⸗
anahme
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        der Fahne durch einen Pionier geschilderten Einzelheiten ohne
irgend welche Begrüudung.“
(Eine geheime Parolen) Bei Gelegenheit der
Beschreibung der heißen Kämpfe um Belsort im Januar 1871 er—⸗
sählen rheinische Blätter von den badischen Truppen folgende Anek
dole: Ein preußischer in jener Schlacht verwundeter Officier, in
einem Lazarethwaggon auf der Fahrt nach der Heimath befindlich,
fragte einen badischen Arzt: „Nun sagen Sie mal, was war das
für eine geheime Parole, die sich Ihre Leute mit rollenden Augen
und finsteren Mienen leise zuriefen? Ich konnte es um die Welt
nicht verstehen. Was mag es wohl gewesen sein? Dern es liej
zanze Fronten der auf dem Schnee im Anschlag liegenden Solda⸗
sen fort.“ Der Arzt antwortete: Er wisse von keiner geheimen
Parole, dies müsse ein Irrihum sein! Doch, dort liege ja ein
badischer Soldat; er wolle ihn fragen. Dies geshah nun, aber
der Soldat antwortete ebenfalls, er wisse von keiner geheimen
Parole. „Ihr habt Euch aber doch — sagte der Arzt — als Ihr
auf dem Bauche im Schnee laget, etwas zugeflüstert, was sich
bon einem Mann zum anderen fortpflanzte!“ „Ah so entgegnete
der Schwarzwälder und lächelte verklärt ungeachtet seiner schweren
Wunde? Jo warrle, mer hawe ein ander zug'rufe: Um's Verrecke
lenn mer die Kerl' nett in unser schöö badisch Ländle nei! Die
solle unser bad'sche Maidle nett kriege!“
FGerbesserung des Kaffe's.) Kaffee ist ein Getränk, wel—
hes jetzt über die ganze Erde verbreitet ist und fast in keinem
Haushalte fehlen darf. Es wird daher vielen unserer Leser ange⸗
nehm sein, wenn wir ihnen ein Mittel angeben, wodurch man
dieses Getrünk bedeutend verbessern kann. Man theilt den (fein)
gemahlenen Kaffee, den man für die gewünschte Quantität des
Betränkes bedarf, in zwei gleiche Theile. Der eine wird mit
faliem Wasser zum Feuer gesetzt und 4 — S Minuten gebkocht
Dann gießt man ihn siedend über die andere Portion Kaffepulver
welche sich in einem eigenen Topfe befindet. Indem man so einen
Theil kocht und den anderen nur übderbrüht, erhahlt man die
ganze Stärke und das Aroma des Kaffee's. Wer diese Zubereitung
aur einmal versucht wird sie nie mehr aufgeben.
Sie ist unter der Haud reich geworden
Während man bisher die Erkaiserin Eugenie stets als „arme
Frau“ ausgab, die genöthigt sei, ihre Diamanten und sonstige
Werthsachen zu verkaufen, schreibt ein Pariser Correspon dent der
K. 3.“: Wie mau jezt erführt, besitzt die Erkaiserin über 40
hauser in Patis. Davon Uegen 30 an der Rue de Rome, 3 in
der Rue d'Albe und in der Rue Franpgois J., 8 in der Rue de
leElysee, 2 in der Avenue Marigny und mehrere in der Nähe
der neuen Oper. In der Rue d'Albe und in der Rue François J.
werden eine Masse Kunstgegenstände, besonders viele werthvolle
Bilder, aufbewahrt. Selbstverständlich find die Häuser nicht unter
dem Namen der Exkaiserin eingetragen. Das ganze Vermögen der
Exlaiserin wird auf ungefähr 50 Millionen geschätzt.
Einroher Men sch. Der Capitän einer im Hafen
bon ÄAutwerpen vor Anter liegenden porlugiesischen Handelsbrigg
hatle dieser Tage seinen Sch ffskoch nicht nur mit eignen Händen
in der enisttzlichsten Weise mißhandelt, sondern, als er muůͤde ge⸗
worden, seine aus acht Individen bestehende Schiffsmannschaft zur
barbatistten Fortsetzung der Mißhandlund angewiesen. Der au
allen Gliedern Zerschlagene wurde sodann in die Matrosenkajüte ge
sperrt, gleich darauf aber angewiesen, seinen Dienst in der Kün—
* “ 7 2 1 — Ein braves
*reiwillige Monatsmädchen
Feuerwehr w'rd um einen monatl'chen Lohn von 5 —
* 6 fl. gesucht. Wo, sant die Expedition.
Eine große Partie Taschen sind an⸗
jekommen und werden zu folgenden Preisen
verkauft:
Unhäng⸗Geld⸗-Taschen zum
zerschließen, das Stück zu 1fl. 45 kr.
Damen⸗-Taschen v. Ifl. bis !, 30,
dinder⸗Täschchen zu.. 1,12,
Auch Reise-Koffer, Reise-Taschen ꝛc.
ꝛe. werden zu den billigsten Preisen
abgegeben bei
Rhz. Weber, Stuhmacher,
nächst der katholischen Kirche.

wieder aufzunehmen. Eine Wiederholung der Tortur fürchlend,
zog er es vor, über Bord zu springen. Zwei Kahnführer wollten
den Unglücklichen retten, ließen sich aber durch die Drohungen des
Capitäns einschüchtern und suchten das Weite. Der Aeme sanl
unter, und seine Leiche hat noch nicht wieder aufgefunden werden
können. Der portugiesische Consul hat sich aan Bord der Brigg
begebess und nach einem mit den Matrosen angestellten Verhör den
cannibalischen Capitän vrrhaften lassen.

7 NeweYork, 4. Juli. Die schon in der Vorwoche
jerrschende heiße Temperatur steigerte sich Anfangs dieser Woche
zu einer so intensiden Hitze, wie selbe hier seit vielen Jahren nicht
dagewesen. Montag war der heißeste Tag. bei 102 Grad Fahren⸗
heit (nahe an 32 Reaumur) im Schatten. Nachmittags 4 Uhr
var die Luft fast glühend. Viele Personen sanken auf derStraße vom
SZonnenstiche getroffen nieder, ebenso hatten die Pferde der Straß n⸗
Eisenbahnen bedeutend zu leiden und stürzten viele derselben todt
bor den Wagen zusammen. Glücklicherweise hielt die Glühhitze
nicht lange an und gegen Ende der Woche war, wenn auch die
duft immer sehr schwül blieb, die Temperatur doch erträglich. In
den letzten Tagen brachte u s ein Gewitteret was Abk ühlung.

Bucherttch.

Die im Verlage von Franz Lipperhe ide in Berlin erschei⸗—
rende Zeitschrift: „Die Modenwelt“ erscheint seit Beginn
dieses Jahres auch in einer erweiterten Ausgabe mit Unterhal—
ungsblatt unter dem Titel: „Jhlustrirte Frauen-
Zeitung“. Der Abonnentenzahl nach steht die „Modenwelt“
unter den deutschen Modenzeitungen in erster Linie, denn das
Lipperheide'sche Unternehmen ist jeßt in 180,000 Exemplaren
verbreitet und erscheint gleichzestig in elf Sprachen.

„Die „Illustrirte Frauen Zeitung“ ist aus dem vielfach ge—
dußerten Verlangen der Damen entstanden, neben der eigentlichen
Fachzeitung für Toilettte und weibliche Handarbeit ein Unterhal—
tungsblatt zu besitzen, vie es die anderen groͤßeren Modenzeitungen,
. B. der „Bazar“, bereits aufzuweisen haben. Die großen Vor⸗
züge, die Reichhaltigkeit, die Eleganz, der Geschmack und die ebenso
reiche wie solide Mannigfaltigkeit des Fachtlattes der „Moden⸗
welt“ brauchen wir nicht noch besonders hecvorzuheben; die künst⸗
lerisch schönen kolorirten Modekupfer gehören zu den besten dieser
Art; das Unterhaltungsblatt der „Illustrerten Frauen Zeitung“,
das alle 14 Tage erscheint und dessen zuletzt erschienenen NRummern
uns vorliegen, bringt die Fortsetzung eines Romanes von Rob.
Byr: „Nachruhm“, eine Skizze von Karl Zettel: „Hans Sachs“
mit Portrait und Denkmal des Dichters in Nürnberg, „Zur Rei
esaison“ von Oskar Blumenthal mit Islustration von G. Guth⸗
necht, eine weitere Abtheilung der „Bilder zur Gesch'ichte des
Tanzes“ von Lackow'tz piit ICustrationen von C. Röhling, „Wirlth⸗
chaftliches“, „Marhilde Mallinger“ von R. Fiege mit Portrait,
„Berliner Thiergartenbilder“, von W. v. Dünheim mit Illustra⸗
tionen von Herman Lüders, „DieHerberge für Fabrikarbeiterinnen
n Siuttgart“, von Emma Laddey wmit Jfustration und Grund—
eassen, „Vecschiedenes“, „Briefmappe“.

Unter den angeführten Namen der Mitarbeiter finden wir die
bewährtesten Namen unserer heimischen Schritfsteller, wie Roden—
verg, Julius Grosse, G. Hiltl, O⸗kar Blumenthal, Theod, Fon
ane. Adolf Strodtmann, Frodor Wehl Hermann Uhde, Emil
stittershaus. Alfred Meißner, Robert Schweichel, Max Ring,
Sormann Kletke u. s. m
eihige — fi. — kr., Spelz — fl. — kr.
Splzkern — fl. — kt., Dinkel — fl. —
er., Mischftruht — fl. — kr., Hafer 6 fl
21 tr., Kartoffeln 2efl. 10 kr., Heu 2 fl
—VV
Weißbrod 12 Kilogr. 22 kr., Kornbrod
Kilogr. 29 ke. dtio 2 Kilogr. 20tr..
1 Kilogr. 10 kr., Gemischtbrod 3 Kilogrt
36 kr. 1 Paar Wik 100 Gramm 2 br.
Rindfleisch I. Qual. 22 kr., 2. Qual. 20 ktr.
dalbfleisch 160 kr.,, Hammelfleisch 22 kr.
Schweinefleisch 20 kr. pt. Pfd. Butter 32kr.
per Pfund.—

Jest⸗RAaII
abgehalten, wozu nur active und passvive
Mitglisder und Fremde, welche von activen
Mitgliedern eingeführt sind, Zutritt haben
Die passiven Mitglieder mit thren Fami
lien sind hiezu höflichst eingeladen.

St. Ingbert, den 29. Juli 1874.
Das Commando
der frei willigen Feuerwehr.
Eine große Partie sehr schöne fran—
zösische Hhutzwaaren aller Art werden
zu den billigsten Peisen verkauft bei

Ph. Weber, Schuhmacher

naͤhst der atholischen dirche

daifenlautern, 21. Juli (Fruch
Mittelpreis.) Weizen 8fl. 20 kr., Korn—
3 fl. 260 kr., Spelzkern — fl. — kr.
Zpelz 5 fl. 20 kr. Gerste 5 l. 51 kr.
Hafer 6 fl. 24 kr. Erbsen — fl. — ke.
Wicken 4 fl. 30 ke. Liusen — fl. — kr.
Kleesamen — fl. — kr. — Kornbrod
3 Pfd. 33 kr. Gemischtbrod 3 Pfd. 22 kr
Weißbrod 2 Pfd. 21 kr. Heu — fl. —
kr. Kleeheu — A. — tr. Strot —fl. — lr

— —

Frucht⸗ Brod⸗, Fleisch ꝛe. Preise
der Stadi Zweibrücken v. 23 Juli
Weizen 8 fl. Ol kr. Korn 5 fl. 37 kr.,
Gerfte Areihige — fi. — kr., Gerste vier-
Kedactlion, Druck und Verlag von F. X. Demeg in St Ingote
        <pb n="465" />
        am —22. 2 2..2;E2;E3 *
225— 555 — 2 23 —2——3—527 * oe 2— 2222
— ——— 23538
338 85 252338*538 —3535 S 0 A——— 33883
* S o * 5 — —
—2 — — — * — 0 —525 — 5 — 25
— 2 2*5* 8 52222 2* — 2 228 * ——— —8* * 68
223832—* N8 2422 —A— 53 —
253*8352686 225—8—3832—8 52 252385 551 S 275213
—M——— —560—553 23 5832323587 2* 2— 81357 2 —J — ——
25352 —z75585255 82 —3 —————— — 5 224 —A *
248 SS SEE F027 2 5— 2852 — 5*5 —1222827 — ẽ
35353 5— —2 — 23 25 35* — —5882
23323-.253 * 128 235835825 —A—— 58—z
3253856258 * 2528585c5 —533— 35— 8565828* 23 5352235—8—
550 — —35383333335
— —53552 —— 35 — 3238 * —2 2232 2835355
* — S52 * — 322 8558 * 8
2*8 2* c5 .——522— —2 O — — 5*5553*
2 * 5 2 2 8 —A — 2 2555 * S52 32 —8 5752 — —
3355 3288
5„23 3 55 5 — 38 2 535 523 — *82—3—3225
— 5 — ß — —— 82 82
——— 88
—A 3 — —83*
—A— 3 333 3 353537
3 25 —2 — * * — * —F 2* — 228 —
22 —52—6853 — 38383733 833 385355
328 533z8— e — —— 53 38 — 35
32553235 80
2 — —22 — — * —5 * 8* 2
5—. 3582 ———3252 233352552 5* 55—333858* —z—87c58
5z53 —83 — — —A
—— 837 5 385*
— 2 2 — 338— 5525 *
33552 ——— — 5—8 —55 3 —— 3——335—32388 23335315
* 2 5—— 3532 6—51 5 5355 532 23587 3 25 —
— — E —
22282 222 — — — — — — —
53—3— 3—8327 22 2222
—— — S — ——MI
— — ——— —n— 27* —— — — —A —
8557 — — — ——— — — 2258 * 2 ð 2
55322 —522 55 —55* — 25 S7 5 —
2 — 555S5 5355365535 3 OS 8
22 — * 558 ꝛ 85 ꝛ 55 52 — * 8
23 5 35 52 388 —— 32603855 72* 5—247
235 * — 225,2 2 —— 5—58 72 3220 573 2 * 2232
53855—5 —5383 2—335 ** 583
5328* —5 5 537338 2—5—252253 7 37
— —A — * —— 58235 —
— 25 — 2 8 2 2 5—225 s8B *2
3 55 —2628 — 65 —— — —2 —
— 52 5z 0 0
— * 23 24 — 535 —9 25235 O
2258* 55 . OE. 2 5 850 7* * 2 m2
55 2 * 25 *6 — 2z32* —— 2 — 2 ẽ
35 2 8*. —? 5230 A 7 —A — —— 5—8
522 5 522 5 —3— 3 5 —35233 252 5. 248
35 — 3 »—5328* —35 —— 2 582
53 7 25— 25385— 2325 * —23825 SE6*
— * 2235 32 — 255587 22
—8 —— — 4 2 * — —A —8 882 — 32 2 —
55222 * 52223 s0 — 2375—52— — E52
——— * * —2282 * R238 — * 82 2
z3532854 2 — 5823
8* * * — *
—3355— 5— — —— 8s24 *7
z3 8 — 335 37 38 3538
252385* —A— 2253IIS— ——8 383357
15533 88—— — 85232
2862 2 553233832 —322 2 5*— — — 5—552
J —522 » * — —— —ä 8 d
832 E T * ——252532 * 2325 8 —
25—232 536528 3555 ——0 538—* 8 3—
3 3 —3 33383
3* — — — — 58 —82mB—38 —R — ——— 5385
EE — —— 233336 — 5 55

——
* * z25
0M — —
2353 —3332238 553
—8 — ——* —— 523 38
5. 2 338383 5*—58 —e—
32822 355332 3 5æ7 355
3833 2373 535 —— 333355* 3783 A—
* 2* 0 3 — 2*2 52 8
—A 5.5 56* 232535*8 z2535 58533238 533 3 33
238353323 FIw 3 2.* — 25 — —A —— E — 8855
52228 * * s32336857 * — 77 9 8 83
5 — — 33 —8 2 3 5 — — ——8 85 3853B338
—— —87 — — * —A— —— 226 2 87* 5 22 *
25 58383 33 85 3334 33
2* 55322 58 222 * 35 5 88 — *8.
— — * * 538 525585 2*8* 23 85 — —— 2ꝛ8 — 2*
2* z 2* — 22 — 8 —e —— ⸗ 582
2 8 — 38 — 55 82 *22 238 3583 ——A 57 St— 55853
3535334 —— — 388 858 — * 3 ** 255 —3 2755
7* — * — * 2 — . — 85 2 58 2*
38835 — 8—8
—
S5 3335723535 *8838 2 3— 582 —— 235 *5 —
— &amp; 22 3f 0 22 — — —— 8 — *3 u⸗—
7 5383348 — 120535
—A * * —2 2 25 — 22 2 2 —
5553353 3432
* 3* — —— — 53 * — 8 22— 2 V* — *3 22
583538 21* —5555 — 23828 325—5 — — * 28 533558
z22* — ——— — 88 —242 — 2 2 2 —A— —— 2 5536
—*X 8 5 2 *6 22 —A 588 25338* — — 58 2855
233525 *22 23 5253258 4 2 — 53323 323233 *
223 5 253 2 — —582 — —A 33222 253552 5
83*78 5* 552 2 837 —333 32 238 — — —A
8 52 5 28358 —25553623 2M53—3 53533 — 532836
5558 25392 52 355853 — —— * »* —532k35 —A
—3 * 5 —* — —— — —e— 2 — 283 —5225
— 782333
1523353333 25355 2755358 5*2658 238 32383333
258555 32328 8 —3* — 23 2 8 —— — — F
—* 8 ——— ———— 2 — — r*
J 5332326236 — ——
e * — — * —
*33272 — 32257 — 7* — — 385232
* 35633852 Is s * 533353535338
35338 58 3588353 — — ———
833335533353 .5 — 23 32 5 — 37 —
55 2 2 * — 2 32 — 2* 3383 —555 — * 2 — 32
*3833223 — — 2 25335 72 2 ——6 3555 —
z2 * F A 8 S ⸗ 2 — 183533 2 ——— “3
— 2 55* 53353 — — A 823 5 — —
375— S 3 5z83 z*5 — ——— 2583 2 3553323328
7 38 * 333 8382338 257
— 2832* z22..8 — 323 — 235 38 *8
— — 22 — —AA — 5* 2328 SB . 2 —c
3 52 8* 2 ——— — — * 2 22 —2 9 ——
552 53 —B — — 533835—3833 23 38355853
553z58 287 72545 *2882 23833853438 3838 25333 335
55 *38 555257 — 522 5s35 — 3332838353 33223185
— 2 —3 325 — —— 2 —— — 3
222 7 3* A— * — 2 —8 232223 2
2 * 2* * — * 2 —*2 — — 2 *
3388 3552333 —
—A —— 2 3222 35323—8 5355 3283368 —A
2 * — —*8 * 88
5335 — —— 223352* 753 32326 *8 37 23573 5258 2*
5z8325 53333*68 25773233 33733 3833353 32385383 5375
* — * 7
53523535 3 353355 S2 33335335 385 888358 532
* * — J * 5332 22 S 8 —
2258
8 — 2* —2 758 *
533 353 2383385* 25533338 ———— — 1538337275 55458285
—353835 55363588 7355*8233 3373333335357 —A— —— —732
325353 — 5*222 8 278 5z25285 2355 7 * * 72 —8* ——— —E———
3 ———— —— 52532 33—3 —R——— *
83 853232 * 25 58355 3 32* 55.*. 2EIE— 2
555353 723225 8835 253325 —— 224 —388 233585
—æ3325287* 222 57 353535333 5* 233 722 353333338
*5258 2* 82 * * — —A —— — 57 528* 832 2i
E —FE —355 32 — 8332 35353532585* 88 2563
532 233* 2382323 — —A * 89 23 *85
33308 *555552— 338335 5*8—33 553 5—2
— s85*5233 2 567 253 — ——
*3358 2559 * ———— 25 2 —88
323 —8 — 3533 *» 53333 S 300 3
—— 2 — — 333 *38 — ——
g —
2538 S —— —— *
555538 —
3353
2222
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        —2

—— *
15* ,27585 233
— ——
*
2.3* 573387— 8 —* 233—58 72 8 7
S 6723833
7 * * 95 2 * 255 2552 8 833857
— 53 523535 — 88883 85353 —
13333332 833* 23 335 — 3z3353387
3333338 337 23335 332353* 3
333* — ——— 2533 6828333335* 257 455533*
—— 35* 2383 2387 523 2—7 2729
245388 235336
——— 3733
— 83 555 22372
— 532 53833 8 528383 3878 2 —3222.* F —
28 ——— 35227 225 328 — —— —ã
3 *8 * 23 .23* J —3 — — 9 22855333 * S 2722 223 —
87* 3273 —88 35135—
22328 —— 35355328533 gac
335355* 2853 35 28* AI 23832855* 2 333238
— — 4283387 588,32383 53288 2232 525853
28 258 283.7 23337— 323 3375 6G2385 *7 572233
3 * — 3233737 F 2332335 52 5223 55328* 2*
TA — 5587 — 5533578 982 7*
833262335253 53 2533 223 22*36 5523 2255
* 235* 5 —52 5 53*3
—— — 33323 3232 — 837 S.8 4233357 88 8
— — 252 —E . 5* 32 3 2 —A— 235
— 57 8 233535
— —7z53355 5889 *2 5535238 52388 ————
—— 532 —— 8 232.5832 ä 2 522322 227 —
—— 73. 2 52,33323 E5 33 332233 — * A
* 25553 2 3289 23 2305 —72 2 —3 3
— —383533553858 52337 23322 235 23333
——— 3332 6 5235*
77 2 323323252578 255332
4 3** 25 738 S
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3255 3 53335533838 *
*23 258 72 32 2 S. —
— 3278323 ——— * 2 c
—2 — 2335327 —A — 328 33
3 70(3 583325332335535 —8 553833232333 *

583—3222 388223* — 2 23 3— 323325 8

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3 225 ⁊ 5z8 * ——— — 35233 2 — &amp;⸗
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2535333 78523 3553 3283
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35283 2 23327* 58938 232S
2283 3 223222 835333 52—
2—35 32 *52 22 2*23 25335 5
515 73 — 228333233335 26 8— ⁊
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        Sl. Ingberler Anzeiger.

der St. Inaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags- Donnerstags⸗ und Sonntag

zummer erlcheint wöchentlih vie rmal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonmentspreis vierteljahrig 42 Arzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

M 1I7. Samstag, den 253. Juli. 1874
Deutsches Reich. richt hat die Berufung der KirchenverwaltungGiesing verworfen,
J die Ziehung demnach als ungiltig erklärt.

Mänchen, 18. Juli. In der S zung der Abgeordneten-. Kissingen, 22. Juii. Fücst Bismarck hat die Beglei—

amwmer vom 8. Juli, in welcher über das Budget, Etat für tung berittener Gendarmen bei seinen Abfahrten dem Vernehmen
Straßen⸗, Brücken⸗ und Wasser ⸗Bau, verhandelt worden ist, stellte nach abgelehnt.
)er Asgeordnete Oberappellrath Schmidt eine Interpellation an das Lechfeld, 21. Juli. Das Thalsächliche an der in mehreren
Staatsministerium des Innern in Bezug auf den ruinösen Zu- Blätter (auch in d. u.) übergegangenen Nachtricht, daß gelegentlich
dand der Staatsstraße in der Stadt St Ingbert. Derselbe hob der ArtillerieSchießübungen durch Entladung eines Geschützes nach
herbor, „daß nach dem Inhbalt einer ihm von dem Bürgermeister rückwärts schwere Berwundungen eines höhern Ofsiziers und zweier
and Stadrath zu St. Ingbert übersendeten Beschwerde bereits in Kanoniere vorgekommen seien, beschränkt sich darauf, daß durch ein
den Jabren 1869,70 für die Herstellung der in Folge der großen lebersehen beim Einbringen des Geschützverschlusses beim Abfeuern
Masse von Kohlenfuhrwerlen sehr ausgefahrenen Staatsstraße ein ein Theil des Pulvers und Theile des Verschlusses nach rückwärts
Fredit bewilligt, aber bis heute dem Meßstand nicht abgeholfen zetrieben wurden, während das Geschoß zur Mündung hinausge⸗
worden sei, so zwar, daß unlerdessen tiefe Löcher in der Straße schleudert wurde, und daß hiebei dem Major Ernst von Baumülser
utstanden und Gefahr für Leben und Gesnundheit von Menschen das Beinkleid zerrissen, einem einjährig Freiwilligen die rechte Rock
und Thieren vorhanden sei. Man habe ihm zwar auf seine Er- eite verbrannt und eine geringe Anzahl unverbranter Pulberkörner
kundigungen im Ministerium erklärt, daß der Mißstand werde be⸗ in die Haut getrieben wurde. V erletztt wurde nur der Avan-
seitigt werden, allein er wünsche hier in der Kammer von dem 'ageur (Offiziersadspirant) von Persal und zwar in der rechten
derrn Regierungscommissär eine deßfalsige officielle Erk.ärung, Bruostseite, in Folge dessen eine nur achtägige Befrelung vom Dienste
onmit der Beschwerde endlich sicher abgeholfen werde.“ nothwend'g war. (Fr. Kur.)

Tarauf erwiderte der Regierungscommissär: „Mit Vergnü- Berhin, 20. Juli. Die herjoglich Sachhsen· Altenburgische
gen constatire ich, daß in die Kostenvoranschläge für Unterhaliung Regierung hat nun ebenfalls nach dem Vorbilde der preußischen
der Staatsstraßen für dies-s und für das nächste Jahr bereits die und anderen Bundes-Regterungen augeordnel, daß die Reichsmark—
nöthige Summe zur Erhaltung und Reparatur der Straße in rechnung vom 1. Januar 1875 ab innerhalb des Gebieles des
St. Ingbert eingesetzt isi.“ Herzogthums Sachsen⸗Altenburg in Kraft trete. Wir hören übri—

SNRHierdurch hal die Beschwerde ihre Erledigung gefunden. gens, daß die Bundesregierungen neuerdings durch das Neids-

München, im Juli. Bei Gelegenheit der Verhandlung anzleramt darauf aufmermerksam gemacht sind, daß bereits ein
n der Kammer der Abgeordneten über den Gesetzentwurf „die Theil der Bundesregierungen die Reichsmarkrechnung vom 1. Januar
Ffäliischen Bahnen betreffend“, hat der Minister des Aeußern. 875 an eingeführt haben und daß es wünschenswerth sei, daß

Hert v. Pfretzchener, eine Aeußerung gemacht, welche für die Be— nöglichst in allen Theilen des deutschen Reichsgebiets von diesem
vohner der Westpfalz von großem Inleresse ist. Er sagte u. A. Termin ab die angestrebte Münzeinheit hergestelli werde.

„Die Regierung hat die Bahnlinie: Lauterbahn genannt (Kaifers- Berlin. Hiesiege Blaͤtter veröffentlichen folgende Be⸗
auterns Laulerecken), in ihren Gesetzentwurf nicht aufgenommen, kanntmachung:
veil sie glaubte, wie es schwer mö lich sein werde. daß die Ver— „Auf Grund des 8 8 der Verordnung über die Verhütung
valtung in nächster Zeit an die Yusführung dieser Bahn gehen eines die gesetziiche Freiheit und Ordnung gefährdenden Mißbrauchs
iönne, da ihr bekanntlich noch eine große Reihe von Bauaufgaben des Versammtungs- und Vereinigungsrechtes vom 11. März 1880
obliegt... Es besteht nämlich noch ein anderes Projelt, welches.. werden folgende Vereine: J. Der Katholische Gesellenverein hier—
der Regierung von ganz besonderer Wichtigkeit erfcheint. Es ist selbst nebst folgenden zu demselben gehörigen Vereinen: 1. die Ata—
das die Linie ZweibrüchkenHornbach-Bitsch, und ich glaube, daß demie des Gefellenvereins, 2. Ste Canisiusberein junger Meister,
die Herreu aus der Pfalz die Bedeutung dieser Linie gewiß nicht3. St. Eduard's Meisterverein, 4. Lehrlingsverein, sämmtlich hier-
mterschätzen werden. Dieses letztere Projekt, nämlich Zweibrücken· elbst; II. Der Bonifaciusberein hierselbst nebst folgenden zu dem⸗
hornbache Bitfch, würde schon in dem Regierungsentwurfe Berück- elben gehörigen Vercinen: 1. Studeuntischer Bonijaciusverein, 2.
ichtigung gefunden haben, wenn nicht die Regierung von der An- St. Bonifaciusverein selbstständiger Katholiken, 8. Verein zur
schauung ausgeganzgen wäre, in den Gesetzentwurf nur diejenigen Ehre der heiligen Familie, sämmtüch hierselbst; II. Der Piusver—
dinien aufzunehmen, von welchen sie üdberzeugt sein konnte, daß auch ein hierselbst — hiermit durch das unkerzeichnete Polizei· Präsidium
ihre Ausführung in den nächsten zwei Jahren möglich sein werde. vorläufig geschlossen. Es wird dieses mit dem Bemerken zur öffent⸗
Die Prioriiät der Linie Zweibrücen-Hornbach · Biisch mußte daher liLen Kenntniß gebracht, daß die Betheiligung an einem auch nur
die Regierung unter allen Umständen, wenn auch der Antrag des borläufig geschlossenen Vereine als Mitglied mit Geldbuße von 5
Unsschusses dezüglich der Lauterthalbahn a igenom nen wird, sich Thir. dis 30 Thir oder Gefängnißstrafe von 8 Tagen big zu
vorbehalten.“ 3 Monaten belegt wird. (&amp; 16. 2. J. c)

Die Lauterthalbahn ist zwar in der Abgeordnetenkammer an— Berlin, den 21. Juli 1874.
enommen worden, in der Reichsrathskammer aber gefallen sammt Konigliches Polizei⸗Präsidium
dem Wunsche bezüglich der Erbauung einer Bahn von Kaisers J. V.
autern nach Biebermühle. gez. Freiherr von Herzberg,“

Nach obigen Aeußerungen des Ministers ist also die Bahn DRO. Die „vorlãusige“ Schließung der kath. Vereine bezieht
weibrücken⸗Hornbach · Bilsch unter allen Umständen gesichert. ich darauf, daß diese Angelegenheit noch der Entscheidung der

München, 22. Juli. Die in München aufliegende 'ichterlichen Behörde unterbreitet werden muß, von deren Befinden
ldresse an Fuüͤrst Bismarck zählte, wie die Münchener „N. N.« 5 abhängen wird, ob die Schließung eine definitive werden soll.
nittheilen, am 20. Juli, dem vorletzten Tage der Einzeichnung, Benn diese Maßregel sich zunächst gegen die hiesigen katholischen

deit über 5000 Unlerschriften. Die acht Schuzleute, die von Bereine richtet, so kann man nichtsdestoweniger annehmen, daß alle
Rer nah Kissingen am Donnerstag abgegangen sind, um die Per- derartige Vereine in Preußen von demselben Schichsal ereilt werden,
on des Reichskanzlers während seiner Abwesenheit von Berlin zu daß die Gründe, welche zu diesem Schriltt der Behörde Veran—
ewachen, tragen, wie man der „Allg. Ztg.“ schreibt Civilkleidung lassung gaben, wichtige sein müssen, dürfte wohl außer Zweifel
und stehen unter dem unmittelbaren Befehl des Hrn. Stieber, der sein, wenn man erwägt, daß die Staatsregierung einen so tief in
ich schen vor dem Altental in der Umgebung des Fürsten Bis- das Verfsassungsleben des Volkes einschueidenden Schritt nicht auf
narck befunden haben soll. zine oberflächliche Veranlassung hin ihun wird. Es ist selbstver⸗

München. 28. Juli. Das oberbayerische Appellationsge- dändlich, daß dieruber einstwellen noch das tiefste Geheimnik be—
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        wahrt wird. So weit wir ersehen konnten, haben sich die Ereig-
nisse der lezten Tage folgendermaßen entwickelt: Der Minister des
Innern Graf zu GCulenburg hat in Kissingen so viel als thun⸗
üch sich mit dem Gang der Untersuchung und den hierbei bereits
meslesitten Ermittelungen vertraut gemacht. Das Ergebniß der
leßteren war gravirend für die ultramontane Partei genug, um
waltere Schriite gegen dieselbe gerechtfertigt erscheinen zu lassen.
Nachdem Graf Eulenburg hier eingetroffen, fand sofort ein Minister⸗
rath statt; das Ergebniß desselben waren die vorgenannten Haus ·
uchungen, bei denen namentlich untes den Papieren, welche man bei
Derrn v. Kehler fand, sich Schriftstücke befunden haben sollen von
höchst gravirender Nalur. So hören wir, daß unter diesen Pa⸗
hieren ganz unzweideutige Beweise sich befinden, welche eine Ver⸗
bindung auler dieser Vereine unter einander und namentlich mit
dem Mainzer Katholiken⸗Verein tkonstatiren. Dieser letzterwähnte
Umsiand soll, wie wir hören, Veranlassung zur Schliebung der
Bereine gegeben haben; analog jenen Maßregeln, welche man gegen
socialdemokratische Arbeiter ⸗ Vereine ergriffen hat. Saarbr. Zig.)
Die „Ptob.Corresp.“ hebt den herzlichen Charakter hervor,

den die Zufammenlunft des Kaisers Wilhelm mit dem Könige

don Baiern getcagen habe, und fügt hinzu, der nationale Sinn

des Königs Ludwig, der aus hochherzigem Antrieb zur Aufrich⸗

jung des Deutschen Reiches die Hand geboten, habe sich in allen

Pruͤfungen bewährt und verbürge volständiag, daß Baiern sich

mmer Hereit finden werde, die Aufgaben der deutschen Politit

zu fördern.

Metz, 20. Juli. Auch hier hat das auf den Reichskanzler
erübte Aktentat große Auftegung hervorgerufen, namentlich
unter dem deutswefeindlichen Theil der einheimischen Bevölkerung,
welche fühlt, daß ein großer Theil der Erfolge des letzten Krieges
auf Rechnung Bismard's zu setzen ist, und daß, so lange dieser
noch am Ruder ist, die Revanche in weite Ferne gerückt ist. Um
so größer war die Freude der deutsch gesinnten Einwohnerschaft,
als sich die Nachricht von dem Mißglücken des Altentats verbreitete.
Fine Versammluug don 300 bis 400 hiesigen Bürgern gasb diese
Freude durch ein nach Kissingen abgesandtes Beglückwünschtelegramm
Ausdruck, — Gestern machte das hiesige Lehrerseminar
anter Betheiligung von Schulinspectoren und Lehrer Lothringens
rinen Ausflug nuch dem hürsch in den Vogesen gelegenen Pyllipps ·
burg. Bei dem im dortigen Schulhause abgehaltenen Mittagessen
wurde von dem Direktor der Anstalt ein Hoch auf den Kaiser, als
dem Förderer des deutschen Schulwesens, sowie auf den aus Lebens
zefahr glücklich erreiteten Reichskanzler auszebracht, in welches die
Zoͤglinge, welche sämmtlich geborene Lothringer sind, jubelnd ein⸗
mmten. Dieses, wie auch die Abfingung verschiedener patrioti⸗
scher Gesünge konnte die Anwesenden davon überzeugen, daß die
dehrerbildung in Lothringen von ächt vatriotischem Geiste ge
eitet wird.

Metz, 21. Juli. Die „Zeitung für Lotht. schreibt: Wenn
französische Desertenre hierher kommen, so wird ihnen, vorausge⸗
setzt, daß sie hier Arbeit finden und sich den bestehenden G. setzen
fügen, der Aufenthajt gestattet. So wurde auch einem vor
einiger Zeit hierher gekommenen Defserteur kein Hinderaiß in
den Weg gelegt; als derselhe aber vor einigen Tagen die ihm ge⸗
währte Gastfreundschaft dadurch vergalt, daß er auf öffentlicher
Straße laut auf die Deutschen schimpfte, die er bei dem nächsten
ffriege alle auffressen wollte, wurde er arretitt. Die Polizei wird
hm die Ausführnng seines Vorhabeus wohl dadurch erleichtern,
daß sie ihn nach Frankreich zurüdschickt, wo er sich nach Herzens-
lust auf seine künftige Heldenthaten vorbereiten kann.

Fraukreich.

Paris 22. Juli. Der Bicepräsident des Cabinetes wird
morgen im Namen der Regierung in der Nationalversammlung er⸗
lären, daß man eine Befeftigung der Regierungsgewalt des Präsi—
denten auf konstitutionellem Wege wohl wünsche, daß man aber
den Antrag Perier bekämpfe, weil derfelbe allzusehr die republika-
aische Parlei begünstige. Die Regierung wird kiin Gegenovroiekt
einbringen.

Paris, 22. Juli. Die „Agence Havas“ meldet: Es wird
persichert, Mac Mahon habe sich für die Verwerfung des Antrages
Perier (welcher verlangt, daß nach dem Ablauf von Mac Masons
Amtsgewalt die Republik definitiv proclamirt werde) erklärt, weil
derselbe auf den alleinigen Triumph der republikanischen Partei ab⸗
ziele, und er den Zweck habe, letztere von der conservativen Partei,
auf welche er seine Regierung stützen wolle, zu isoliren. Die Re—
zierung wird sich morgen für Verwerfung des Intrages Peritr er—
Aaren und die Berathung derjenigen Gesetze fordern, welche sie be—
reits als nothwendig bezeichnet hat. Wenn der Perier'sche Antrag
berworfen werden sollte, so wird Christophle (Linke) einen Antrag
auf Auflösung der Nationaldersammlung siellen.

Paris, 22. Juli. Ein reicher Hamburger, Herr Hagenbeck,
dat dem Zoolozischen Garlen des Boulogner Wäldchens sechs
rachtvose Girgaffen zeum Geschenf gemabt Fie Selhistmord-

tatistik wird immer schrecklicher. Kinder, junge Mädchen, jurg
ind alte Weiber, Männer und Junglinge aus allen Ständen
scheinen von dieser Epidimie ergriffen zu sein. Heute Morgen
wirden nicht weniger als sechs Selstmorde anzeigt. Dies bringt
die Zahl der im Monat Juli angemeldeten Selbstmöcder auf 262 in
zicht ganz drei Wochen! Hierbei sind nicht die gezählt, die in den
Netzen von St. Cloud ausgefischt oder deren Todesart durch die
Familien verschwiegen wird. —

Berfsailles, 23. Juli. Der Antrag Perier, gegen
welchen sich Minister Cissey Namens der Regierung erklaäͤrte, iff
nit 374 gegen 8333 Stimmen verworfen worden. Von dem
Deputirten Malleville wurde sodann ein mit 300 Unterschriftes
Linke und linles Centrum) versehener Antrag auf Auflösung der
dationalversammlung eingebracht, die für denselben beantragte
Dringlichkeit jedoch mit 369 gegen 340 Stimmen abgelehnt.

Spanien.

Madrid, 21. Juli. Der amiliche Bericht über die Ueber—
zabe von Cuenca sagt: Am 18. d., Morgens, griffen 8000 Car—⸗
isten unter Alfonso's Commando die Vorstadt Carreteria an.
Dreimal wurde der Ansturm zurückgeschlagen; dann aber sahen die
Republikaner sich genöthigt, jene Vorstadt zu räumen und sich auf
den großen Plaß von Cuenca zurückzuziehen. Der Commendant
Iglesias verweigerte die Uebergabe. In der Nacht wurde das
Feuer verdoppelt. Vier neue Anstürme wurden zurückzeschlagen.
Am 14. d., Morgens haben die Carlisten nach östündigem Feuer
uch Cuencas bemächtigt. Iglesias gab den Befehl zum Rückzu
ins Fort; aber 4000 Mann frisch angekommener Carlisten schnitten
den Weg dahin ab. Die Einzelheiten der Uebergabe sind noch ua—
zekannt. Die Carlisten gaben das Signal zur Plünderung und
Hhemetzel. Mehrere Gebäude wurden in Brand gestedt, viele
Zäuser geplündert und deren Bewohner ermordet. Wie man glaubt,
daren die Carlisten in einer Stärke von 11,000 Mann unter dem
Befehl von Freixas, dem Pfarrer von Flix und dem Canoricus
von Billalain. Man zählte 150 Todte und 700 Vewundete.

Madrid, 22. Juli. Der Brigade-General Lopez hat
zie ganze in Cuenca gefangen genommene Abtheilung der republi—
anischen Armee wieder befreit und eine große Anzahl Cardiisten,
welche jene Gefangenen zu bewachen haiten, gefangen genommen,
Der Gouverneur von Catalorien machte die Meldung, die Car—
isten hätten 160 gefangene Soldaten erschossen. Der Kriegs
Minister hat dem Gouverneur darauf befohlen, eine außerordent⸗
iche Contribution von allen Carlisten einzutreiben und die Fa—
milien der Erschossenen damit zu enischädigen.

Santander, 23. Juli. Ein carlistisches Corps, welches mit
zahlreicher Artillerie ausgerüstet ist, hat die Defileen in Biscaya
und Alaba besetzt.

In Spanien sind folgende Regierungsdecrete ergangen: ganz
Spanien wird in Belagerungszustand erklärt; Sequester wird ver⸗
zängt über das Besitzthum Aller, welche zu carlistischen Banden
Jehören oder dem Carlismus dienen; aus ven Einkünften dieser
iequestrirten Güter wird eine Summe von je 100,000 Pesetas
ausgesetzt zur Entschädigung für die Familie jedes von den Car—
isten erschossenen hoheren Officiers; desgleichen je 50,000 Pesetas
ür die Familien von Officieren und je 25,000 Pesetas für die
Familien der gemeinen Soldaten oder Freiwilligen, die von den
Farlisten erschossen wotrden sind; jede Uebertragung carlistischen
rigenthums, die nach dem Erlaß dieses Decrets an Andere erfolgt,
ist null und nichtig; alle Vereine, welche die Regierung nicht ge—
aehmigt hat, werden aufgetoben; Nachrichten über den carlistischen
lufstand dürf en nicht veröffentlicht werden, es sei denn, daß sie
uerst in der amtlichen Gazetta gestanden hätten; es werden zur
Formirung von 80 Bataillonen außerordentlicher Reserven
125,000 Mann im Alter von 20 bis 35 Jahren Unverheirathete
ind kinderloser Wittwer aufgeboten; die Einstellung erfolgt vom
23. bis 30. August; mit 1250 Pesetas ist der Freikauf vom
Dienste gestattet. — Diese Maßregeln der spanischen Regierung
zie an Härte und Ungerechtigkest ihres Gleichen suchen, sind offen
har von der Verzweiflung dictirt. — Die Stadt Cuenca (natür⸗
iche Festung auf dem halben Wege zrischen Valencia und Ma⸗
zrid) hat sich am 14. den Carlisten ergeben, die Gefanzenen
wurden nach Chelva geführt. (Allgem. Ztg.)

In Spanien hat die schon neulich avisirte Ausschiffung von
drupp· Kanonen für die Carlisten wirklich stattgefunden; werig
tens meldet eitee aus carlistischer Quelle stammende Nachricht des
Wiener „Vaterland'“ aus Bahysnne, daß in Bermez, östlich vor
Potlugalete, ein englisches Schiff am 10. um Mitternacht 27
Ztahlkanonen von größter Tragweite mit 200 Kisten Munition
zuücklich ausgeschifft habe. Von anderer Seite wird diese Nach—
richt bestätigt und so könnten die Carlisten den Ersatz Bilbao's
eicht verschmerzen; denn sie haben jetzt, was ihnen hauptsächlich
ehlte. Der Streif zug Valdespina's gegen Santander aber hatt
»ffenbar nur den Zwack, die Regierungsschiffe zu täuschen und sie
aeinen anderen KLüstenvunkt zu locken
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        England.

London, 22. Juli. Der Fiktoria Yachtclub gab gestern einen
gãnzenden Ball dem kronprinzlichen Paare zu Ehren. Der deut ·
de Bosschafter, Graf Münsser, Fuͤnfzig Officiere des deutschen Ge—
chwaders und 500 andere Gäste waren anwesend.

London, 23. Juli. Bei dem gestern vom Lordinayor
a Ehren des Ministeriums gegebenen Barkett hielt der Preinier
ninisier Disraeli, einen Toast auf das Ministerium erwidernd,
ne Rede, worin er sagte: Angesichts des allgemeinen Conflictes
wischen Staat und Kirche sei eine Verstärkung jener kirchlichen
Instiiutionen, welche einen Schirmwall der poli.itischen Freiheit bilden,
Jeboten. Die politische Situation sei wenig besriedigend, da einige
namhafte Staaten sich entweder in anarchischen odernicht hinläng⸗
iich befestigten Zuständen befänden. England werde seinen jeßzt
mehr wie jemals begehrten Einfluß im Interesse der Aufrechterhal⸗
ung des Friedens verwenden und die in Verwirrung befindlichen
dänder in ihren Bemühungen, ihre frühere Stelung und ihr altes
Ansehen wieder herzufiellen, unterstüßen.

ermiqa6. jJ
fFreinsheim, 20. Juli. Das Gesammtergebniß
der diesjährigen Kirschenernte in hiesiger Gemarkung ist Folgendes:
an den verschiedenen Berkaufsstellen wurden im Ganzen gewogen
und verpackt 3534 Ct. 52 Pfund und daraus erlöst 34,3824 fl.,
aise per Pfund etwd 596 ke. und per Centner 9 fl. 43 kr. Da⸗
zegen im Jahr 1873 aus 5839 CEt. 15 Pfund 43.566 fl. oder
ber Pfund 4192 fr. und per Ct. 7 fl. 30 kr. (D. A.) —

JKaiserslautern, 20. Juli. Die Zöglinge des
Lehrer ⸗ Seminars werden hier im praktischen Löschdienste eingeübt

zewiß das beste Mittel, um auch auf dem Lande Sinn und Ver—
dändaiß für das Feuerlöschwesen zu verbreiten und die Gründung
zon Feuerwehren zu befördern.

57 Kaiserslautern, 23. Juli. Der von einer großen
Anzahl hiesiger Bürger gegen die vom Siadtrath beschlossene Be—
willigung von 125,000 fl. zum Bau eines Gewerbemuseums bei
ꝛer kgl. Kreisregierung der Pfalz eingelegte Recurs ist abgewie⸗
en worden.

FVomn Haardqebirge, 21. Juni Alleri An-
cheine nach haben die Winzer einen sehr reichen Herbst zu erwar ⸗
en. Die Weinberge hängen voll der schönstem Trauben, die be—
reits da und dott anfangen hell zu werden. Allerdings zeigt sich
die Traubenkrankheit an manchen Orten des oberen Gebirges, und
3 wird daher fleißig geschwefelt. Ollein zu einer ernstlichen Ge—
ijahr wird sich die Krankheit bei den günstigen Witterungsvberhält
nissen kaum entwickeln. Auch die andern zahlreichen Feinde des
Weinstockes machen dieses Jahr nur geringen Schaden.

fF Aus dem Rheingar, 16. Juli. Die Crescenz der 1874er
Trtauben ist in unsern Gemarkungen ganz ausgezeichnet, und so⸗
wohl quantitatib, wie qualitativ können wir den Wein comme
l fautbezeichnen. Die Beeren entwickeln sich zusehends, die Stöcke hän⸗
gen voll und ehe viele Wochen vergehen, werden wie vollständig
eife Trauben, also jedeufalls am Tage Rochus, dem Schutzpatron
Bingens, genießen. Die Weinlese steht demnach in der letzten
Woche des Septembers in Aussicht. In Rüdesheim, Geisenheim
ud auch zu Bingen stehen die Weinberge gleich trefflich und ist
3eine nicht geringe Freude, sich bei den Gängen darch die
Weingaͤrten an dem reich gesegneten Wachsthum zu ergötzen.

f Der „Land. Anz.“ schreibt: Schon am 8. d. Mis. wur—
de von einem Bürger in Diedesseld sammtlicher Most von circa 12
Morgen Wingert per Logel zu 6 fl. vertaufi. Montag den 20.
Juli wurden die erssen reifen Trauben bei Winzer P.e J. Gies
nn Diedesfeld gefunden.

T Saarbrücken, 22. Juli. Mit dem heute Nachmittag 2
Uhr 80. Min. vom Rhein kommenden Personenzuge Rr. 8, in
den ein Salonwagen eingestellt war, traf S. Majeftät der König
Albert von Sachsen nebst dem Gefolge hier ein. Nach kurgem
Aufenthalte setzte der Monarch die Reise mit demselben Zug in der
dichtung nach Trier fort. Der Obderbetriebs Inspellor, Herr Bo
dann, begleitete S. Majestät bis Trier. König Albert reist be
anntlich in's Seebad Ostende.

fStraßburg, 21. Juli. Heute Mittag verschied nach

angem Leiden Professor Dr. Bruch, Nestor der hiesigen Universi—
ut und früher erster Rektor detselben.
7 DDie Schleifung der Festung Marsal ist in Berlin durch
iegsministerielle Berfuͤgung definitiv genehmigt. 600 Thlr. sind
ur diesen Zweck bewilligt. Der Ort soll vollstandig seines Festungs
datalters beraubt werden. Die Arbeiten verden am 27. Juli be—⸗
anen, sollen zwei Wochen ununterbrochen fortwähren und am 8
lugust beendigt sein. Zur Ausführung sind die Mineur⸗Compag-
nen des 11.. 14. und 15. preußischen Pionier-Bataillons be
ummt. Zur Ausführung der Voracrbeiten ist ein anderes Dela
dement bereitz von Metß Abgegangen.

F(Bismarck-Hymne.) Eine Anzahl Dortmunder
haben eine Prämie von tausend Thalern dem deutschen Sän ger
ausgesetzt, welcher unsern Reichskanzler Fürsten Bismarck, den
Finiger des deutschen Volkes, in einer musilalischen Schöpfung

(mit oder ohne Worte) am würdigsten feiert.“

FIn Hamburg wurde eine Falschmunzerbande verhaftet, die sich
nit Herstellung falscher preußischer Thaler befaßt hatte.

x. In den Dörfern Gratzungen, Blindungen, Trebra Etzelsrota.
hroß⸗Wechsungen, Forsthaus, Königsthal und in der Stadt Nord-
Jaufen (Regierungsbez. Erfurt) sind in Folge des Genusses von
tohem Schweinefleisch eine größere Anzahl von Personen, in Rord-
jausen allein nicht weniger als 43 an der Trichinenkrank—
Jeit erkrankt. Es mag dieser Fall wiederum zur Warnung dienen
hor dem Genusse von rohem Fleische.

FPolitische Attentate seit 1850. Gegen die KöniginVik-

toria von England wurde den 28. Juni 1850 von dem entlasse⸗
nen Husaren⸗Lieutenant Robert Pate ein Stodftreich geführt. —
Auf Friedrich Wilhelm IV. schoß im Mai 1850 Seifenlauge (Se⸗
felage) unter dem Ruf: „Freiheit für immer!, — Kaiser Wilhelm
war den 14. Juni 1861 in Baden den zwei Pistolenschüssen des
Rechtsstudirenden Oskar Beser von Leipzig ausgesetzt, mit der Be—
zründunz, der König sei nicht im Stande, Deutschlands Einheit
zu verwirklichen. — Der Kaiser von Oesterreich erhielt am 18.
Februar 18583 von dem 20jährigen Schneidergesellen Libeny von
Alba in Ungarn einen Messerstich in den Nacken. — Der Herzog
Ferdinand Karl Il. von Parma wurde den 20. März 1854 er⸗
stochen. Der Dolch des Moörders, der entfliehen konnte, blieb im
Unierleib stecken. Der schmerzhafte Tod erfolgle nach 23 Stunden.
— Die Konigin von Spanien (zweites Attentat) wollte der junge
Raymund Fruentes den 28. März 1856 im Wagen erschießen;
ein Polizei-Agent konnte jedoch demselben zur rechten Zeit in den
Arm fallen. — König Ferdinand II. von Neapel wurde den 8.
December 1856 während der Truppenrebue von Agesilas Milano
mit dem Bajonett angefallen. — Gegen Napoleon III. war schon
im October 1852 eine mit 1500 Kugeln geladene Hollenmaschine
in Marseille gerüstet. Der Mordplan kam jedoch nicht zuc Aus⸗
ührung. Das zweite Attentat gegen ihn geschah am 5. Juli
853 auf seiner Fahrt nach der Opera comique. Den 28. April
1855 schoß der Italiener Pianori zwei Schüsse auf ihn ab in der
zroßen Eingangsallee der Champz elysees; 1857 kagen Tribaldi,
Dartoletti, Grilli aus England, um den Kaiser zu ermorden, fielen
aber der Polizei in die Hunde. Den 14. Januar 18858 schossen Orsini,
Bomes, Pieri und Rudio ihre Bomben nach dem kaiserlichen Wa⸗
jen, wobei viele Umstehende verwundet wurden. 24. Dezember
1863 Anschlag der Greco, Trabneco, Imperalori und Scaglionir
— Die Konigin von Griechenland, Regentin in Abwesenheit ihres
Vemahls, erhielt, zu Pferd sitzend, einen Schutz von dim 19jähri—
gen Studenten Dösiios. — Gegen Vickor Emanuel fand 1858
ein Mordversuch statt, von welchem Graf Cavour in der Sitzung
odom 16. April im Parlament Anzeige machte. — Präsident Lin—
roln wurde den 14. April 1866 im Fordtheater zu Washiston
don dem Schauspieler Booth durch den Kopf geschossen. — Ein
Jahr und zwei Tage später, am 16. April 1866, wurde auf den
caiser Alexander U. von Rußland im Sommergarten zu Peters-
hurg von dem russischen Edelmann Petrowitsch ein Pistolen⸗Atten—
tat ausgeübt und durch den Bauer Jose Komissarow vereitelt. —
Am 7. Mai 1866 feuerte Eugen Cohen, der Stiefsohn von Karl
Blind, fünf Schüsse auf den Grafen Bismarck unter den Linden
uu Berlin ab, ohne den Grafen zu verwunden. — Fürst Michael
yon Serbien wurde am 10, Juni 1868 im Park von Topschider
ammt feiner Cousine Anna Konstantinowitsch dos Opfer eines
Atten:ats. — Das neueste Attentat ist das des Böttchergesellen E.
dullmann auf den Fürsten Bismarck, über welches die Acten noch
uicht geschlossen sind.

F Paris, 21. Juli. Die „Agence Havas“ meldet die Ver⸗
nählung Jules Favre's mit der Vorsteherin des ebengzelischen Pen⸗
ionats zu Versailles, einer ausgewanderten Elsässerin.

fLondon, 21. Juli. Die Kohlengrubenarbeiter in
Nord⸗ Staffordshire haben beschlossen, eine Lohnherabsetzung von 10
pCt. anzunehmen.

F Vergangenen Samstag Abend entstand beim Schluß der Ar—
bdeit in der Sew Mills Zeche bei W'gan, Lancanshire, eine Explo—
ion schlagender Wetter, wodurch von den noch in der Tiefe be—
indlichen 25 Arbeitern 15 entweder auf der Stelle getödt:et wur⸗
den oder nach kurzen aber schweren Leiden ihren Wunden erlagen.
Die Getödteten waren größtentheils verheirachet und hiuterlassen
zehn Wittwen und 31 Kinder. Die Ursache des Unglücks ist noch
nicht aufgeklärt, da die Stickluft in der Ziche eine Erforschung
derselben noch nicht gestattet.
        <pb n="470" />
        Dienstesnaqchricht. unieren protestantische Schule zu Böchingen, die beiden interimisti

Der Lehrer Ph. Dauscher von Dultweiler wurde zum schen Verweser Johann Bohl und Jatob Vogelgesang zu Verwesern
Lehrer an der kathol ische Schule zu Rödersheim, Lehrer G. Luther ersterer an der katholischen, letzterer an der protestanstishhen
n Niefernheim, zum Lehrer an der oberen, und Verweser K. mischten Schule zu Zweibrücken ernannt, ferner die Umwand
Schuler in Kindenheim zum Lehrer an der unteren Sule zu Kin⸗ der zwei protestantischen Schulverweserstellen zu Aunweiler in —*
denheim, der interimistische Verweser an der zweiten protestantischen stellen genehmigt und die bisherigen Verweser Fr. Doll und er
Rplerflelle zu Bochingen, Fr. Ernft. zum wirklichen Lehrer an der Kickgraf zu Lehrern an diesen Stellen ernannt. Jab
Holzversteigerung
—D — —

—X
Nachmittags 1 Uhr, im Schulhause
u Oberwuͤrzbach werden aus dasigem
Gemeindewalde folgende Holzsortimente
zffentlich durch unterfertigtes —24
germeisteramt versteigert.

eichen Stamm IV. Cl.

— V.,

5 Woagnerstangen U. Cl.
30 Ster buchen Scheitholz V. Cl.
18 J Anbruch.

2 eichen a J
2 „buchen Klotzholz
i12185 „Astholzprügel

3 , eichen Prügel
530 „ buchen Krappen.

Ommersheim, 22. Juli 1874.

Das Bürgermeisteramt
Maucosec.
Zur gefälligen Nolitzz.

Das feinste in Varfümerien aus
der Fabrik von Cottumge in
Paris, hauptsächlich für Geschenke
zeeignet sind angekommen bei

Foh. Mecricola, Coiffeur.

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Goldleisten, Garde—
robhalter ꝛc.
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J

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gekommen und werden zu folgenden Preisen
verkauft:

Amhäng⸗ Geld⸗Taschen zum
verschließen, das Stück zu Nfl. 45 kr.
Damen⸗Taschen v. Afl. bis 1, 30,
inder⸗Täschchen zu .. 1, 12,
AMuch. Reise⸗Koffer, Reise-Taschen ⁊c.
e. werden zu den billigsten Preisen
abgegeben bei

Ph. Weber, Schuhmacher,

nächst der katholischen Kirche.

Rechnungen
in!/a, 14 und !s Bogen zum allgemeinen
Behrauch sind vorrüthig in der Drucdcrei
neses Blaftes

I. Dorcum, Schreiner.

L. —
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der Stadt Hombug dvom 22. —3—

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Spelztern — fl. — ke. Spelz — M.
— sr. Gerste, 2reihige — fl. — ir
treihige — fl. — kr. Hafer 6 fl. 4lr,
Mischstucht — fil. — kr. Erbsen — I.
— tr. Wicken — fl. — kir. Karitoffeit
— fil. — itx. Bohnen — fil. — ir.
sleesamen — sI. — te. — Weißbrod
113 Kilogr. —Ir. Kornbrod 8 Kilog. 28 kr.
2 Kilogr. 19 kr. 1 Kilogr. 10 be. Gemischn
zrod 6 Pfd. — ir. Das Paar Wed 90
Br. 2 kr. Ochsenfleisch per Pfd. — lr.
dühfleisch 1. Qual.- tr. 2. Quel.
— tr. Kaldfleisch —kr. Hammelfleisqh
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der Pfund — kr.

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Gebrũudor dtollwerk
in Cöln übergab den Verkauf ihre
vorzũglichen Fabrikate in
8t. Ingbert Herrn Conditor
M. Haas.

Erfahrnng eines vorurtheilsfreien Fachmannes.
(Husten⸗· und Brust⸗Leidenden ꝛc. zur Beachtung.)

Dem Fabrikamen W. H. Zickenheimer hier wird von Unterzeichneten —XX
gerne bezeigt, daß dessen ,Rheinischer Trauben-Brust-Honig“ sich bei hieügem Pub—
itum sehr gut eingeführt hat und allgemeimein belobt wird. Am besten dürfte für die
Fuͤte des genannten Brustsaftes der Beweis dienen, daß seit Jahren tausende Fla
chen jahrlich in meiner Offizien enmommen werden und der Abiatz sich von Jahr 3
Jahr steigert.

Main z, den 6. August 1872. ge. Dr. W. Strauf,

Besitzer der „Mohren-Apothele“
Alle Herren Depositaire des rheinischen Trauben⸗ Brust- Honigs des In- unmd
Auslandes worunter einige Hundert der angesehensten Apotheker haben seit 8 Jahren
dieselben Erfahrungen můͤgetheilt. Weit Aber 4000 Anerkennungen und Danksagungen
von durch den Trauben⸗ Brust⸗ Honig genesenen Personen aller Staͤnde geben außerdem
so sichere Bürgschaft für die abedingie Vorzüglichkeit des genannten segensreichen
Saftes, wie solche kein anderes Miitel aufzuwelsen hat. Vorrathig in 8 Flaschenfül-
lungen mit Petallkapselverschluß und dem Firmastempel der Fabrik, 10 Flasche (gold)
3 Mark, Flashe (rotb) 112 Mach. 10 Flasche (weiß) 1 Mark in Sti. Ingbert

hei J. Friedrich.

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Eyilepsie — Fallsucht — Krämpfe.
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der St. Angberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntag

Pummer erscheint wöchentlich vie rmal: Dinstag, Donner stag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Arzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

M 118.

Deutsches Reich. Schrieftstücke gelangt, woraus hervorgeht, daß Iden Abiturienten
Miuünchen, 33. Juli. An der Universität in Würzburg der Gewerbschule in Landau das Thema der Chemieaufgabe schon
ol nun auch ein eigentlicher Lehrstuhl für Arzneimittellehre errich/ dor dem Prüfungs!age bekannt war, und daß von Landau aus
el werden und es sind deßhalb schon nach mehreren Seiten hin auch an andere Gewerbschulen (Neustadt) dieses, und vermuthlich
Unterhandlungen im Gange. — Das k. Kultusministerium hat die uuch noch andere Themata den Abifurienten rechtzeitig brieflich mit⸗
Versügung erlassen, daß die rein persönlichen Dienstalterszulagen zetheilt wurden.“
eines Lehrers mit dem übrigen Diensteinkommen desselben nicht zu⸗ fKaiserslautern, 24. Juli. Heute hat die Prü—
sammenfallen und also im Falle sofortiger Loder wenigstens vor ung am hiesigen Schullehrer-Seminiar mit eider musikalischen Pro⸗
Ablauf des Sterbnachmonals serfolgender Wiederbesetzung einer duclion ihren Abschluß gefunden. Aus bester Ouelle lommt uns
zurch Todesfall erlegten Schulstelle für letztere nicht in Anspruch die Mittheilung zu, daß die Prüfungsresultate sehr befriedigten.
Jenommen werden können. Sämmiliche Schüler des II. Curses dürfen in die Praxis uüͤbertreten.
Mümnchen, 22. Juli. Nächsten Samstag oder Montag Aus Neustadt, 18. Juli, wird gemeldet! Ein Gesellschaft,
wird eine Sitzung des Staatsrathes siatifinden, um die mit dabe ein hiesiger Bürger und ein Engländer, beabsichtigte ganz
Kummern in letzter Zeit vereinbarten Gesetzentwürfe, namentlichlin der Nähe und in der schönsten Lage unserer Stadt einen grö⸗
zas Finanzgesetz, zur verfassungsmäßigen Erledigung gelangen zu ßeren Gütercomplex zu acquiriren, um Straßen und Alleen anzu⸗
isen und dem König zur Sanktionirung unterbreiten zu legen, artesische Brunnen, Wohnhäuser und Villa's herzustellen.
önnen. Als man mit den betreffenden Eingenthümern in Unterhandlung
Muünchen, 24. Juli. Einer Bestimmung des Könige zu trat, wurden solche exarbitante Preise gefordert, z. B. für ein
olge wird das Centrallandwirihschaftsfest im laufenden Jahre am Viertel Wingert am Röderweg 4000 fl. (2000 fl., sogar baar,
Sonn‘ag, 4. Ottober, in München abgehalten werden. wvurden geboten/ daß es nicht möglich war, anch nur mit einem
Aus Hissing en wird der „Magdeb. Zig.“ unter dem inzigen sich zu einigen. Gestern soll sich die ganze Sache zer⸗
8. d. geschrieben: „Gestern waren die Mitglieder des Kissinger schlagen haben. Wie die „Bürgerztg.“ vernommen, beabsichtigen
Bemeinderalths vom Kanzler zur Tafel geladen. Der General v. die Herren in Dürkheim aazukausen, wo sie ein besseres Entgegen⸗
d. Tann, der im Auftrage des Königs Ludwig, der sich wieder⸗ kommen erwarten.
holt in, freundlichster Weise nach dem Befinden telegraphisch erkun— F. Speyer, 22. Juli. Die vor einigen Wochen dahier
diat hat, zur Begrüßung gekommen war, ist gegenwärtig als Cur- zerlebte ledige Rentnerin Rosine Elisabetha Joachim hat der pro⸗
gast anwesend.“ eestantischen Kirche zu Speier ein 4 Monate nach ihrem Ableben
Berlin, 22. Juli. Fürst Bismarck soll an den Pfarrer uuszubezahlendes Legat von 1000 fl. vermacht, die jedoch zum
Hauthaler ein Schreiben gerichtet baben. Retscherbau verwendet werden sollen, falls dieser zur Ausführung
Oesterreich. ommen wird. — Die Wittwe des zu Reuftadt verleblen u protest.
Wiren, 21. Juli. Der telegraphische Glückwunsch, den der Decans und Stadipfarrers Saul hat auf den ihr zustehenden
saiser Frauz Josehh an den demschen Reichskanzler absandte, Bezug aus der Sterbecasse der protest. Geistlichteit der Pfalz zu
lautete nach der „Breslauer Zeitung“: Lieber Fürst! Ich danke Zunflen der protest. Pfarrtöchtercasse der Pfalz verzichtet. (Pf. P.)
Hott für seine Gnade, mit der er Sie so sichtbarlich beschützt hat. F Mannheim, 22. Juli. Der Erntesegen des heurigen Jah—
kmpfangen Sie meine Glückwünsche und die Versicherungen res läßt alle, auch die kühnsten Erwartungen hinter sich und macht
meiner Freundschaft. Franz Joseph. sich schon jetzt durch gewaltige Preisrückzänge fühlbar. So ist in
Das „Innsbrucker Tagblatt“ erzählt: Pfarrer Hauthaler den letzten Tagen der Preis des Weizens hier um 324 fl per
iff Samstag Böend in Kufstein angekommen. Ex betrachtet seine Sack herunkergegangen und sieht man weiteren Abschlägen um
Arretirung in Schweinfurt und was fich daran knüpfte, als ein so mehr entgegen, da die Ernteberichte aus Ungarn, Frankreich
Reisemalheur, zeigt nicht den mindesten Groll und sagt, er sei und Amerika gleich glänzend sich gestalten. Der hiesige Platz hat
duman behandeit worden. in Voraussicht dieses Ereignisses schon einige Zeit sich im Geschaͤf⸗
Frankreich. te auf die Deckung des momentanen Bedarfs beschränkt so daß die
Man schreibt der Independance Belge aus Paris, Geueral Folgen des Abschlags den Platz nicht empfinlich treffen; immer⸗
Thabaude⸗Lalour sei ein entschiedener Gegner der Bonapartisten jin mag es zu manchen Weigerungin des Bezugs einer um mehrere
and ein Freund des Polizeipräfekten Ldon Renaultl. Mac Mahon dulden“im Preise jählings gefallenen Waare und damit zu mehr
ei wüthend gegen die Bongpartisten. Die konfiscirlen Papiers als eineri Prozesse kommen. Der gleiche Preisrückgang zeigt sich
saben nämlich dargethan, daß die Bonapartisten ihn und feine in Frankreich bezüglich des Weins, da dor ein kolossaler Herbsi
Hemahlin durch seinen eigenen Bedienten ausspioniren ließen. in Aussicht steht. Endlich dürfen sich die Fässer der Winzer wie⸗
Spanien. der mit stattlichen Weinmengen füllen, und dadurch für einige
Madrid, 28. Juli. Dem „Imparcial“ zufolge er Jahre der Weinfabrikation ein Ziel gesetzt sein. Es ist aber in
ärte der Finanzm'nister im Ministerrathe, er verfüge über die zur der That die höchste Zeit, da es nachgerade schwer hielt, einen
Luscüstung der neuen Reserbe von 125, 000 Mann erforderlichen Tropfen wirklichen Weines auf die Zunge zu bekommen.
Mittel und könne bis zum nächsten September alle laufenden FAus der Pfalz. Viele unserer Leser erinnern sich
Ztaats ausgaben bestreiten; der Staatsschotz besitze augenblicklich noch des Soldaten Enzel, Sohn des Adjuncken Engel von Würz⸗
40 Mislionen Realen und erhalte täglich 3 Millsonen zugeführt. weiler, welcher vor nahezu 3 Jahren beim Einrüten zu seiner
Feru Abtheilung nach Metz, als er, einen Augenblid verspätet, im Be⸗
,Zweibrücken, 24. Juli. Das landwirthsch. Bezirks griffe war, in den Schnellzug einzusteigen, durch einen Schaffner
lomite hat in seiner gestrigen Sitzung beschlossen, daß Sgmstag der preußischen Bahn gewaltsam vom Trittbrete gedrängt, so un⸗—
)en 19. September ü. Is. dahier eine Preisvertheilung für Zucht, glüdlich herabfiel und auf die Satenen gerieth, daß der Rest des
dieb stattfinden sol, worauf wir die Mitglieder des landwirthich Zuges über ihn hinwegging und ihm das eine Bein unter dem
Lereins jezt schon aufmerkfam machen wollen. Knie und vom anderen Beine der Fuß abgefahren wurde. Der
(Zweibr. Ztig.) so verstümmelte Soldat Engel wurde im Laufe dieser Zeit in den
Aus Kaiserslautern, 22. Juli, schreidt man der „f. Zig.“: Spitälern zu Neunlirchen und Straßburg wieder geheilt und in
elegentlich der Abiturientenprüfung an der hiesigen Kreisgewerb- den Stand gesetzt, sich mit Hülfe künstlicher Gliedermaßen und
chule find sehr interessanse Vorgänge zu Tage gekommen, deren eines Stockes fortzubewegen. Vou Militäräͤrar wurde inem seither
ufklärung man mit größtet Spannung entgegensehen darf. Das ntsprechende Unterstützung (wir hören 60 st. monatlich) verabreicht.
al. Reckorat der genannten Anflalt ist pämlich ig den Besitz den gald nach diesem Unqlücke wurde von Eagel und stinem NRal—
        <pb n="472" />
        Alage gegeu die preuß. Babndirection auf Entschädigung des Ver
ungluckten angesirengt. weil der belreffende Bahnbedienslete dutch
Aine nicht zu rechifertigende Handlungsweise das Unglück herheige⸗
fühct habe. Dieser Proceß wurde im Laufe der jungstverflossenen
Woche durch das Tribunal zu Saarbrücken zu Gunsten des Engel
entschieden und die Bahn zur Zahlung einer jährlichen Unter⸗ J
zützung von 600 Thalern an denselben vom Tage des Unglückes VI ehschart, Handel und Verkehr.
ind in die Kosien verurtheilt. Munchen, 28. Juli. Das Staatsministerium det
J Kisfingen, 21. Juli. Aus der Universitätsstadt Göt⸗ Innern gibt bekannt, daß die niederlaͤndischen Halbguldenstüde
ungen traf gestern folgendes Telegramm hier ein, das wir auf owie die oͤsterreich jchen und ungarischen Viertel zuldenstücke fortan
diesem Wege der betreffenden Dame zur Kenntniß bringen: „Der n Zahlung weder gegeben noch genommen werden dürfen. Die
hbehabigen wohlhabenden Doame. die (bei der Transportirung des Hehorden werden beauftragt, die Aufmerksamkeit des Publicum
enialers Kullmann nach Schweinfurt) den welthistorischen ruf dieses Umlaufverbot mit dem Beisügen zu lenken, daß gemäf
Ausspruch that So a Lausbub!“ widmen einen kräftigen Sala- Art. 18 Abs. 2 des Muünzgesetzes vom 9. Juli 1873 gewohn
mander eine Anzahl ostfriesischer Stud enten.“ jeitsmäßige oder gewerbsmäßige Zuwiderhandlungen gegen dasselbe
1 Wittgensllein, 22. Juli. Seit 1 Uhr Nachts steht nit Geidstrafen dis zu 150 Mark oder mit Haft bis zu 6
unfere Unterstadt Berleburg in Flammen. Häuser, Siallungen, Wochen bestraft werden.
Sceunen jenseit des Flüßchen Odeborn sind mit wenigen Aus In neuester Zeit kommen viele polnische Drittelthaler bei um
mahmen vertilgt. Die ganze Heuernie, fan gänzlich unversichert, in Umlauf. Wir warnen vor dereren Annahme, da sie von keinen
ist vertilgt; die sogen. „Gafse,“ etwa 15 Hauser auf beiden Ser Ztaat eingelössst werden, also nach Einführung der Markrechnun
len, mit wenigen Ausnahmen, liegt an der Erde. is Munze gar nicht mehr anzubringen sind.

PHeidelberg, 28. Imli. Die Beleuchtungen unserert Vom J1. Augusi d. J, an hat in der Exprdition der Fhr
Schlohrune, welche von mehreren Studentenverbindungen cnlaßig postsendungen mit Werthangabe sowie der rekommandirten Packet
groͤßerer Kommerse veranstaltet werden, sollen nun nach neuerdinge 'owohl im innern Verkehr von Bayern als auh im Verkehr wi
getroffener Bestimmung am 28. Juli und 5. August statifinden. dem Reichspostgebiet und mit Wuͤrnlemberg]ein gleichartiges Verfab

4In Deibronn lostet das Kalbfleisch 12 kr., in Wim⸗ ren wie bei den ordinären Pocketen eivzutreten
sfen har nun 10 kr. pet Btund, AVVVVo— Fiiei.

en iieb weiler, 15. Juli. Darf man dem öffentlichen Die Pfarrei Duchroth wurde dem Pfarrer H. Jac. Seel!
Gerüchie Glauben schenken, so hat ein Mann, Raymann aus zu Obermos chel verlehen.
Orschweiler, einen zanz fabelhaflen Fund gemacht. Rei Abreißung! — cccceee ——— —— De wek .
d Zur 3 Votitz — Bei Unterzeichnetem kann ein wob
a 8 in Zaxsumerien qus erzogener junger Bursche unter an
der Fabrik von Lo ange in schnubaren Bedingungen in die Lehr
Paris, hauptsächlich für Geschenke dreten
geeignet sind angelommeu bei B. Jriedrich. Küle
—
2
Mauersteine
zu billigen Preisen hat zu verkaufen
Jonm. Eccdad auf dem Hoͤfchen
Mein Lager in allen Sorten
Spiegel, Spiegel⸗Gläser,
—F *
Goldleisten, Garde—
robhalter ꝛc.
empfehle
JI. Doreum, Schreiner.

iner Mauer hat er einen Sack mit 60,000 bis 70,000 Fran
en, theilts in harten Thalern, theils in Goldstücken bestehend, ge
unden. Möglich, daß eine niosterschwester, welche während der
ranzosischen Revolution bei dem damaligen Eigenthümer ein—
ufluchtssiätle gefunden haben soll, diese Summe dort verborger
jatte.

GBolzversteigerung
uu Ogerwürzlach, Cantons St. Ingbert ˖
Montag den 3. August l. J.,
Nachmittags 1 Uhr, im Schulhause
zu Oberwuͤrzbach werden aus dasigem
Gemeindewalde folgende Holzsortimente
zffentlich durch unterfertigtes Bür⸗
germeisteramt versteigert.
1eichen Stamm IV. Cl.
1 * V. u
5 Wagnerstangen I. Cl.
30 Ster buchen Scheitholz U. Cl.
18 5 ä 1 Anbruch
2,, eichen F
2 buchen Alotzholz
121 Astholzprügel
3 eichen Průgel
30 buchen Krappen.
Ominersheim, 22. Juli 1874.
Das Bürgermeisteramt
MVIl.

Rechnungen
int/2, 1)4 und s Bogen zum all zemeiner
hebrauch sind vorräthig in der Drucker
dieses Blattes.
Erfahrnng eines vorurtheilsfreien Fachmannes
(Husten· und Brust⸗Leidenden ꝛc. zur Beachtung .)

Dem Fabrikansen W. H. Zickenheimer hier wird von Unterzeichneten hiedut
gerne bezeigt, datz dessen „Rheinischer rauben- Brust-Honig“ sich bei hieãgem Pub
ilum sehr gut eingeführt dat und allgemein helobi wird. Am besten dürfte für die
Büte des genannten Beustsafltes der Beweis dienen, daß seit Jahren tausende Fla
schen jahrlich in meiner Offirien mneumen werden und der Abiatz fich von Jahr 3
Jahr sieigert.

Mainz, den 5. August 1872. gez. VDr. W. Straufß,

Besitzer der Mohren⸗Apoiheke

gwei Gesellen
koͤnnen gleich in Arbeit treten bei
J. Bihn. Schreiner.
Feuerwehr⸗ Montag
bei Karl Engel.
Ein anständiger Junge
fann unter günstigen Bedingungen in
die Lehre treten bei

oh. Meirich.
herren⸗ und Damen⸗ Friseur.

Alle Herren Depositaire des rheinischen Trauben⸗ Brust⸗ Honigs des In⸗ un
Auslandes worunter einige Hundert der angesehensten Apotheker haben seit g Jahre
dieselben Erfahrungen mugecheilt. Weit übet 4000 Anerkennungen und Danksagunge
durch den Trauben ⸗BrufiHonig genesenen Personen aller Siande geben außerdes
so sichere Bürgschaft für die unbedingte Vorzüglichkeit des genannten segensreiche
Safies, wie solche lein anderes Muͤlel aufzuweisen hat. Vorrathig in 8 Flaschenfü
lungen mit Peelalltopselverschluß und dem Firmastempel der Fabrit, * Flasche (go/
3 Mark. 4 Flasche (roth) —V Flasche Gweiß)1 Mart in St. Ingbe
dei J. Friedrich

— — — 7 — — — ——

Bürgervereins⸗ Kränzchen.

Am WMittwoch Abend Zusammenkunft
Ernf Conrd.
zei
————— — ——— — —7 — — — — — —77—
Trus vund Verlao von FxX. DOemest in St Inabert.
        <pb n="473" />
        28 822 2
288 522355 2288 82552
53 5355303* — 2883353333338 2383532 5 — 53385 53222
Sẽ 32* 252 ——9 —— — 52322 —————
35 282 5368 — 35 — 5555 353853 532
* —5 4 2* F — * — 63
3 85?83 288 33* 333 67
— * 9258 b 25 — *28536 52 2 5*5 A— a
—A— 558 5 525 5—*5* 263328 5 — — ———32387 585*
25 555557 335353233 — 33 23 333 37
25 353298 52537 — ——— 557
3 A— 2 A—— —2368 5254 533823 S223 5
—83853557 33858 3 3333833323 3587
32322 — — — — A 22* 25 33 8
3 — — 22 — * 7“ 283 — 8
52 3373333 33338 —358 ——3353332835 38
33 358332 J— — 237—335 —— 53
— — —A 34 58* — —3 J ZB 2— —3 —
Z 8 2z 3* 5872 8 Æ 85 3B2 5 —* 55383
333 233373—— —3 23
52 2353 2238 —z352—53 5338 —3233338 348883 —3383 *2
s5s23 5232 —— 233886 —— —2 —5338 2232*5
——— 2535S 5—2 535337 5z358 3B53
s583852 785355 233535* 832—8387323836 —„—5552323223 3357
—— 3*538 38 38823 2332*
533735375 335357333 52283322* 5555335353 535335*
553 —3638 358557*555 37855 ——375335 558 338
— * * 8——— * 2— — — 5 —
32 53333833 535 ——— [ 5272
2238643 —3 338 — —25 8833 5
—55 55 —52 2224 8 —— 25
— — — — — —A —832 — 55
7 *
53355 2538783323 55 282
* 2* —8 32 *
— z3322538553 8385 385 —
* 7 * ι k * 9 3
5— — 8 2 E 33 *33835
* 2* * —9* 22 2* — —
5 5 — 8— 8 5 228 5238 —— 2 2* 88 5325
22 328 —A — 8 82 —2
* 35825 8 23 33352883 22754 2 6 — —— — 5 5533 8
3 31 52 —A 5535 2385 25332E58 2535345
5853298 258— 523—322 —— z3338 12 3* 3z3335— — 222
5—28 23 — 32 232 c3 2 — 8 ——— 22 —2
A— 5333333833335 — 32358338 s58—855
57 2855 3863 33553833
4* X7 T — * 2*
5 55*8 5322 534 57c5 —355553332 ⁊ 2232 — ——
2 2328 5853 — 5 338325342535 387 —— 25 2335582
52 58238 z53258 5322 38333— A—— — —— ——
— 53 255 2,5 3 338 322285 —E — 5*5355
—5258 533 35s5353355583 —33333—73 535*33*
23 5308 — 3253 5 S 23 535833355335538538 85252333
33 3203 3238 38535* 5535 e 55 3225523
* —5 — 232325* 55 58* —— 35*2
523 65353 33737 335535 38238835* 3 88
8 z3328 222 — 5335 z — 23 A ———— 253523
25 825 22— 262 5533* —3 —z53. 2232 2 *78 3 58c58
4583 7 —
22* 2222 7 —
55 535 32532 525 3833—53437 383235 535 Z22. * 55533
28 8 2 5—5 — 83* 27 28 ——FSAP— 5252 —5258
S 308 — 32535328 88* 52353 — ——
—6 F 338 —z8538385309753 332533*
—13*50 555348 5258 25228 25232* 553855
2586 ——— 3 52 — 235 —228
——— — 23 z23565 5 55238

—552333 —
2 — — — — —ML
523332—55 2882 — 328323*
* — —— 2 32 ———— — 22
— 33335355 53552 8223823
223 55 —XRX 32853523* 8 5* z3535888 —A
—X —— 50 — — 25 35328 22 —&amp;98 —A— —
3535*8 — — 5325 337322 38?3532
— 8 * 3235 e— 258 — ad 8 53 3 *
2 28 5 25 555 — 2* X 2 2* 2*
4578 623353 5 35
*— 2*⸗ — —58 —e2 8
——— 52237 585*383 35243 — 52555285. —82*
— * — 23 —382322 22 — 3 —83 3 —ã— * 232 **
— ——— —233323533308 3883 355388* 23333 333338
5—25—355 —— 5335 5337 323235335 *5
223355 — 3225223558 23228 223283 —A z252533 38 *
38353322 * 225353323538* z33225 365 3 337
333828 — —3837 533323 33.232 82327 333*333 5— —238
2&amp;63 —3 2 22 —A 523 8582 * 22 2 8 8 75.
* t * 52* 832 —5*
7738 25 —7* 235354353*2288 35332 —23532333352383* 5
33 8* 32383 3 A 22 — 258832585 * 68
2523325 zs333725 3333 283558* — 552 3 2385358* 222
33858 335538 32333333755—7232355 —2368 35523833
238523333 336338333533
— 8 2 72 —A —8 v 55 S. 2 8
13358352 3 3 2258 — —
333358 —5 5— 53585— 358 z335*55538 z386 252355
—38 338383356 555 3333* *5 5
2 — ——— 22 s 3 — 23 ——
8 55 z2528* — 83 * 53 525022 „'3253* *
2288 528 338 — zs 5—8 238 8 55
— J 3*
CA— 2* —28 * 8 2 * *
* — —A 533332 2235 5*565 ⸗
— ⸗ — — 52 — * * * — — 53* 8 E *
—22853 552333358 23J *
— 733 3235
z239 2 23* 35528
5255 53553 328865335
323332353 * 2 ẽ 22 c
2—2 228535 353 ——
22522 — —X —— — R s5s2328*
* — 2
5533333323532 355358 2432 53237 —
—A 823333 5 25532 2 55* 39333 —A———
52 —8 — 52 *85 * 53552538 3 2* — 2*
822 — 2322 an ñ 22 **8835 5 3 — — 222 —
—232 87 53323328 * 73 * S *8* — 3 7 2
S5 637 553 33353335 — z3385 353537 3838
* — 8* 553 23 * 3 * 8 258
25 38 228 333387 28 s —533775335 —— 5353
—— — 2 —8 22238 22*. * 8 2338 ——5 2 5 55
333532 7378 325* * 8423757 36 ——
32. * — 7 * 235
335537 22 —— 53 * — 252 — ec —s538523323 * 3233 58 3
25* —5 2 3 —A — 5352568 28335 V 2 ——
2* — — SS — — *
FMM —— — 2235 738*—25 —* 28S —25831 558 3
8 —55* 3228 352z5355 22283 2 232 s2 53* 538
—3— 255 * —— 28 — 2384 E u 2 —A ——— —
132224 — — —— — 57738* 5333535235 eS. 2 5252353—*
333*5 — — 232 —— 5555 23332 5 2 2., 5 —8*8*
332333 —z25353 53 23388 353—28 52 23 3 2888 32 2
2 — *—* — — 23223 28. 285 — 35 25 —825 S * * —5 — X
s2 2232 ——— 355333 —285 ————— 5 28 53 O S8 2 5z382
—875 558 2 — 2 8 2322258 — 52 35
355553 55 s52582235 355 —— ——— 3 3383 233.
2555 ——A — 2288 — 32 —ES 535 BXS212 52323 —X 8355352
8 7255332335. Aʒ 35252 — 3 — 5375 5 225338 55
55 — 33533335 —z55258* * — 2 ——— 3235323 —A ——
— —— ——— 52 2 —EXX *228 — — 3 2 5832 1 B
J 25.5 22 2 * * 25822 E— 2327 3 —E — 0 — 28 8*
—35 3*8 —335 52* — 2585 5585 2827 8 2 2858 2
2 52325 —A——— —— — — * 33 56 85 8 —Ax —
* — —— —A— 5 —2328833835 —A — —
E 23538 — 3538333 2 8 5533 — ——
J
5 * 52 —32 3
338278336 z55325333302
222 * 2 58 233262 553
822838332* 558 2 22 ——
3 * 2 7—28 — — —
56
        <pb n="474" />
        22522 06153* *
5387 T53323. — 62 *—32 7 — —
328 — 53 3532—733522 253 *228 8322357
— 33553—733332838 255338 3332 3385337 *
— 522.3* — X 28* 382 535323 36* —— 5233B38 23
293 335. 8*
3— — 38 x * .* 25.* 8
* —
—A —8 —32 —A S —72 232 * * 27 3 *3 * *526
83233828355 —2333383 33325 5z22553 — 3
— 8 13 ** S 2. * 5: —— — —— 2 D
8367 — 8* 232333
2 — 27* 22 * —
— 1—s 33885 3 38
322833,2 * 23332 23z3833483 33335 — —2335. 52 553288 257
5133 5387* 3 3332 —3323 373 82* 332222 58—232
521328 2· * —8 3* 3223332.*7 — * — — 232. 7 7 — 88 52 5352. 5333
* ——
—V 2 — — 5z333333333 — 89 235 2 — 82—7 — 2
238 5368887335 53333 38 .538 —28
EE.* * 5 — — 2 * — 2* — 772 e2* 5253*
JJ —
* « * * * 560 *5 53 8 2 — 3 — — 2
s—2 55 * 25853 * 3 52 28 7 2
* — 223 32 25* —* 2532252 514 5 8 27 *
2* — 25. 2. 2 5* — ——— — 23355* ——z72 335 4
3833 —3 5333833838
835338 —e— 5*3353353353 25823 82.8 z 253383373 —*
2 7
— ——— 3*33337 —8 5558 532525325357 5
2. * * —2872 —52 22268 — — 522252 2 S822 —A 55 233838
— —— 2. 25 233 55 — 3253256 56383335335
—— ⁊ 5 2 — * —— ? — 2 —
3 3 * — 2 3 — * 2232322 2 385 ⁊ * —*
——— 22 32330727 22 2— 25535 820 ** —
22222 25322 — 22* A 5 * ⁊ —23
25353382733 2 — 5432* * z —38
7*2 A— —3— 2 — — 82 3.3 — — 23
—— —2533— ——255* 32358. 25 252
z12 5 23 **7 5 533 323335 55337 52 F —*60
— — — — — —43522 2* * 22 33 33 28 5
—————— **5 *533 235 53 33323335 7
— ——— — — — — R 52325
ecc TCGQS I 1 *5.
ssgofßgsb 3357— Isg ss583 5358385
3833333 253,— 2 2535532
— — 2523335 8 8 —2325*
228 — * 2 —3 — 2 —ᷓ. *5 5 — 55
233335—— 5585 . —— 256383230 S *
— —— —— A
537 58 12 853 — 5223 578355 2 357*
———— 8R655 —323 *353,58 5
88 553337 * 5 3247 —5.22 — ——
——— — * 2 M 37773 * 83
22533 5335 32 2 3233 256853 5532
333 888 28* 2333382 23733
— 553338 — 758 — 533 5.52
— 2 * 02 —A 3.
2372 *2* — — 8 3 — 72 —283553 8* 3
—— 3 302 2 5855 35*8353
853538328333 21232223 2, 5 55—*338
—— — 9F — — Se * 522
358 55375 2—733583 5833385 3
*35 ——— 73352. 2 —228
38582 J* — E— 2 2 5* 35322
99 52353555 25 22 32 — — — —22377
— — S3. 5 — *2 — 55580 * qQqR9»B2 —— — —AA 7
3 52322 2 2 — 32 7 2 — — vo 2
58 227 —* 353— —3 —55 —28 2 * 8 8 22.*
* * — 3 7— 553 28* — 2— —22 S 22 S.
32 —z—86033 —*5 — 2 —2 223 55 — 7— * —
—5 — —e5 * Tv 22 — 513 3 ** *
* F * ** —E —Z— — 2
2.58 525 255333 * * F 2 7a8 822—5
—E 555—e 358 A — 85 8 * 327
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5335 33*32 S 325356355. 35
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283—32.332623,53338 5338555 2335
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3 ESI 7 223 5253 6—3S.
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32 —A — 3373— 55* —2 252— —V8o—
z355585— 53832335 —253 —Z5—2353 3
3 33 333—333—3— 55
52522 5388. 32 5 3 23383333 z
2258 3 553372 583 33—38553 52—
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*57 333 2333533 8 5385598
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8 25 32233 8543 53338 53* 2323
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* 23337— —* * — *2 2 2
—2 22. — — 8 285 232 — 3 —
335* 3393 585333 343
3 2.** 2388 33839033 3225* 58* 2 22 2
* 7 237 A S 223 5 * 2 *2723 232
—— —— 933 538 25324538 *
« 5 3 2 5 5882255 22., 52 2
928232 25 222.5 25 25223 253885
* 2* 2 — 35
753325 7 k383583 377333
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2353357 — 2 v ⁊ 2* — 2 *

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—— * 22 588525* —2 * — —
533 3 3 * 2 — 2.* 5338*6
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2* — 27 7 — — 3
* 7* F 7738 2282
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25357 — 253533333 — *5 3 8 3* —
2337553 2 5255333 8 553755 3
3533723 23 —358 4888 — *
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5 —E — 4 *
27433333457 *3888 5537 535
333537 23238 532258
323 * 7 25558— 52723 8
77 2353337 3353 .8
33335355 Fe 5*
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        Sl. Ingberler Anzeiger.

der St. Ingberter Anzeigee (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntag

dummer erscheint wochentlich vie rmal: Dinsta g, Donnerstag, Samstag und Sonn tag. Abonnementspreis vierteljährig 2 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

— — e — ———— — * —

M IIO9. Dienstag, den 28. Juli. 1874.

— — —
2
—
Zur die Monate Zugust und September wer—⸗
den Abonnements auf den Sit. Ingberter Au ze i⸗
ger von allen Postanstalten, hier in der Expedition und
von den Trägern, zu dem Vreise von 28 Arzr. angenomuien.
VReutsches Reich.

Karlsruhe, 25. Juli. Die deutsche Kaiserin ist heute

zuf der Insel Mainau eirgetroffen. — In dem heute erschienenen
Hesetze und Verordnungsblatt ist die landesherrliche Verordnung,
ie Einführung der Reichsmarkrechnung für den Verkehr bei den
gffentlichen Kassen und für den algemeinen Verkehr des Groß
herzogthums vom J. Januar 1873 an betr zur Veröffentlichung
jebracht worden. Der Umrechnungsfuß ist fl. 7 für 12 Mark,
in Gulden ist gleich 171 Pfennigen.

Metz, 24. Juli. Drei Mann von den hier garnisonirenden
zaierischen Truppen (darunter zvei Lothringer) weiche am Dien⸗
tag Abend desertirt waren und die französische Grenze zu gewin
gen suchten, trafen arn Mittwoch — bei Gorze mit einem Gendar
men zusammen, der sie festzuhalten versuchte. Sie fielen jedoch
uͤber deuselben her und mißhandelten ihun dermaßen, daß an seinem
Auflommen gezweifelt wird. Die Deserteure haben sich fodann
über die nahe Grenze geflüchtet. — Aus Frankreich langen fort⸗
während Deserteure hier an; erst gestern meldete —
Zeitungen Zauolge⸗ein. aus Verdun davongegangener Soldat vom
24. franzoͤsischen Linien Regiment.

Berlin, 25. Juli. Die „Nordd. Allgem. Ztg.“ bespricht
die Unterstützung der Tarlisten Seitens Frankreichs und erinnert
daran, daß im Jahre 1870 Frankreich wegen der nicht vorhan⸗-
denen, nur vermeintlichen Einmischung Preußens in spanische An⸗
Jelegenheiten den Krieg begann. Vasselbe Blat vernimmt, das
dei der Jusel Wight staltionirende deutscht Geschwader werde
ie Bestimmung erhalten, einige Zeit an der span'schen Nordküste
u kreuzen.

Berlin, 25. Juli. Die „Bank- und Handelsztg.“ mel⸗
et: Dem deutschen Delegirten für den Br üsseler Congreß General
Voigts-Rhetz wurden ein bayerischer General, ein sächsischer
Rajor und Prof. Bluntschli aus Heidelberg zur Assistenz beige
jeben. Der General v. Voigts⸗Rhetz reist morgen nach Brüssel ab

Dortmund, 23. Juli Heute wurde auf Antrag des Staats—
mwalts die Schließung der socialdemokratischen Vereine von
dortmund und Hörde auf Grund des Vereinsgesetzes ausgespro⸗
den. (Fr. J.)
Frankreich.

Paris, 24, Juli. Zwei große technische Projecte nähern

der Ausführnng, die im Grunde mehr Theilnahme verdienen,

das Gezänk in Versailles. Das eine ist der Tunnel unter
ꝛem Canal. In England wie in Frankreich sind die Gefellschaf—
en bereits corstituirt, welche die Vorarbeiten in die Hand nehmen,
ind sie haben von dieser Seite bereits die nöthigen Concessionen.
die Vorbersuche sollen EIsbald beginnen, und man glaubt, daß
e in einem Jahre beendigt werden können. Fallen sie günstig
us, so soll sofort ans Werl geschritten werden und der Tunng
metwa 5 Jahren fertig sein. Das andete ist die Schaffung
nes großen Binnensee's in Algerien. Das Gebirt, auf dem sich,
sogenannten „Schotts“, sumpfige, bittere Salzsee'n befinden
idet eine große Depression von ds Mälem Länge und 12 Mei—
en Breite, welche 20 —40 Meter unter der Oberfläche des Mit⸗
ländischen Meeres liegt. In früheren Zeiten, bis gegen Christi
Behurt, war diese Verliefung ein Busen des Mittelmeeres; all-
mählich aber wurde die Communication des Bodeng mit die sem
interbrochen, indem der Eingang sich hob und versandete. Dann
otnete das somit abgeschlossene Binnenwasser aus und die
Sqotts bilden die letzten Reste desselben. Miitels eines Durch—
bs von 16—217 Kilomeler Wege könnte man das erste Schott
neder mit dem Mittelländifchen Meere in Verbindung setzen, also
ganze Seegebiet wieder überschwemmen. ein untern hmen

welches vermuthlich für Klima, Ackerbau und Verkehr im Innern
Algeriens von den heilsamsten Folgen sein würde.
Paris, 25. Juli. Eine Depesche von carlistischer Seite
aus Bayonne meldet, daß 12 neue Geschütze und 200 Kisten mit
Munition für die Carlisten gausgeschifft worden sind.
Spanien.
.Madrid, 26. Juli. Gerüchtweise verlautet, die Carlisten
hälten bei Olot 73 Douaniers und 10ß Solbaen erschossen.
Santarnder, 24. Juti. Die Garnison von Bilßao— hat.
hier eingetroffenen Nachrichten zufolge, die⸗Carlisten nach Encar⸗
tacianes zurückgeworfen. Gerüchtweise verlautet, daß General
Moriones mit verhüllnißmäßig geringem Verluste die Carlisten in
Navarra geschlagen und 18500 Gefangen⸗ gemacht habee
England.
London, 21 Zuli. In der Auswanderung via Liverpool
st in dem verflossenen halben Jahre eine enorme Abnahme einge-
treten. Statistischen Angaben zufolge sind während dieses Zeit⸗
aumes 498,857 Personen weniger als in den ersten 6 Monaten
oen 1873 ausgewandert. Während des am 30. Juni beendelen
Quattals sind 35,846 Personen nach verschiedenen Theilen der
Welt ausgewandert, welche Zahl in Vergleich mit der des ent.
prechenden Quartals im Vorsahre ebenfalls eine beträchtliche Ab-
nahme nachweist. Während ves Monats Juni segelten 14,667
Emigranten nach transatlantischen Häfen ab, gegen 18,603 im
Juni 1873. —
MibLL——6. *
.Das Rektorat der Landauer Gewerbeschule erklärt die von
der „PVf. 3.“ gebrachten Nachrichten über Vorgänge bei der dor—
igen Abiturientenprüfung für vollständig auf Unwahrheit beruhend“.
Die „Neust. Ztg.“ dagegen schreibt: „Wie haben wegen dieser
Angelegenheit Erkundigungen bei dem hiesigen Reltorate eingezogen,
ind nach diesen scheint allerdings die Vermuthung gerechtfertigt,
daß ein Schüler der hiesigen Gewerbschule auf irgend welchem
Wege zur Kenntniß der Thema's aus der Chemie gelangte. Die
hierwegen berufene Conferenz behielt sich vor, beim Eintreffen des
kgl. Prüfungs Commissars die Sache geeignet weiter zu besprechen.
Was aber die übrigen Aufgaben betrifft, so zeigt nach den Er—
klärungen des kgl. Rektorats deren weniger befriedigende Loösung,
daß eine vorherige Kenntniß der gestellten Aufgaben nicht wohl
möglich war.
7Rheingsnheim, 283. Juli. (Pf. 3.) Die Direktion
der pfälzischen Eisenbahnen hat genehmigt, daß allen Mitgliedern
des pfützischen Lehrervereins, die sich als solche legitimiren, zum
Besuch der am 15. und 16. September c. abzuhaltenden Keis.
versammlung in Zweibrücken eine Fahrtarxermäßigung ven 50 /0
zu Theil werde. Demzufolge werden am 15.16 16. September
an alle mit einer Legitimationskarte versehene Mitglieder einfache
Fahrbilete zu Kurier-⸗, Eil— und Schnellzügen, sowie zu
gewöhnlichen Personenzügen nach Zweibrücken auf den Stationen
aller pfälzischen Bahnen verabfolgt werden, welche durch Aufdruck
des Stationsftempels auf der Ruͤckseile Giltigkeit zu freier Rück-
fahrt bis inkl. 17. September haben.

Das Attentat auf den Fürsten Bisrarck brachte der Te⸗
egraphen Station eine so riesige Summe von Arbeit, daß die—
selbe ia den ersten Stunden adsolut nicht zu bewältigen war.
Am Tage des Attentats am 1385 wurden Nachmittags von
11/4 bis Abends 51/2 Uhr nicht weniger als 800 Depeschen auf⸗
zegeben, also in je 4 Minuten 3, und dabei nahmen einzelne
Lorrespondenten den Draht in ganz ungewöhnlichem Maße in
Anspruch. So bezahlte beispelsweise ein Amerikaner für ein Ka⸗
»eltelegramm die artige Summe bon 360 Gulden, und nach Lon⸗
don gingen sogar zwei Telegramme, deren jedes die Kleinigkeit
on 270 Gulden kostete. In 48 Stunden erzielle die Kissinger
Telegraphenstation eine Einnahme, welche die sonstige Gesammt⸗
innahme des Jahres weit übersteigtgtt.

F Aus Leipzig'wird becichtet: Es cireuliren jetzt eine
Masse neue 20-Pfenniastuücke von Pappe mit Silberplatiüder ug
        <pb n="476" />
        die geeigret sein dürsten, bei ungeprüftem Aunehmen neuen Gel⸗
dez Marnche? zu täuschen. Dieselben sind sehr gut ausgeführt und
tragen die Jahreszahl 1873; 'obgleich nur von Puppe, sind die-
jelben äußerst fest und dürften hinsichtlich der Schwere hinter den
echten Muünzen kaum zurüdbleiben. Nur der Klang dieses Geld⸗
stückes kann von Täuschung bewahren. —*
Breslau, 28. Juli. Heute Vormittag verunglückten
19 KArbeiter dadurch, daß im 2. Hertwigs wal der Schacht die Ver⸗
sicheruug der reten Axe an der ersten Lowry eines Kieswagen-
geleges absprang, worauf die Lowry entgleiste, während die audern
Wagen auseinander fuhren; 8 Arbeiter waren auf der Stelle todt,
6 sind schwer verwundet, i0 mehr oder weniger verletzt.
7 Eisenbahnreisende machen wir auf folgende Bestimmungen
des ain 1. d. NM. in Kraft getretenen Betriebs⸗ Reglements für
die Eisenbahnen Deutschlands aufmerlsam: „Ein Kind bis zwei
Jahren kann unentgeltlich, hingegen ein Kind bis zu 12 Jahrten
degen Erlds ein Billets vierter Klosse von jedem Reisenden mitge⸗
ommen werden, mag derselbe erster, zweiter oder dr'tter Klasse
jahren. — Wenn ein Reisender, der bereits ein Billet gelöst, den
Zug versäumt, so muß er sofort si beim Bahnhofsinspector mel
den woselbsi ihm eine Prolongation des Billets zur Benutzung
des naͤchsten Zuges gewährt witd. Andernfalls kann eine Pro⸗
longation nicht dewill gt werden. — Dem Dienstpersonal bei den
Fiscabahuen ist anbefohlen, gegen die Reisenden die groͤßte Be⸗

dee auszuüben und mit ihnen in höflichster Weise zu ver⸗
sehren.“

4 Paris zuͤhlt gegenwärtig 3360 Straßen, 113 Apvenuen
34 Boulevards, 46 Siaden, 126 Plätze, 225 Kirchen, 22 große
Thealer, 831 hohe Studienanstalten, 38 Cuilspitäler, 6 Häfen,
58 Thore und 27 Brücken.
DAreunnuncenaqqhrtiqhr.

Der Assesszr K. Spatz bei dem Landhauamte Kaisers—
lautern wird auf Ansuchen aus dem Staatsdienst entlassen und
zuf dessen Stell der Bauamtsassessor A. Geyer zu Hof au
Insuchen versetztt. — —

Aus die in unserem heutigen Blatte befindliche Annonc⸗
hon den vielen glücklichen Intere ssenten des Herrn Ba z. Sam—
Tohm in Hamburg ist besonders aufmer ksam zu machen. Ber
iesem weltbetannten Haufe ist schon wieder das große Loos im
Mai d. J. gewonnen worden, und haben unerwartet viele Leut⸗
und Interessenten dieser glücklichen Original-Loose ein großes
hermogen sich erworben. Jezzt rückt die Zeit heran, wo man füt
zie geringen Einsätze bis zu event. 300,000 Mark CErt. gewinnen kann.
xä sind dewiß viele Bestellungen zu erwarten und kann man sich
eeirauensvoll an die Firma Laz. Sams. Cohin in
damburg wenden, da man prompt und gewissenhaft bedien
dird. Dieses Haus bezahlt aud durch seine wei tberbreiteten Ver
hindungen die Gewinne in jedem Orte aus.“

et Zwei Gesellen
Bei Unterzeichnetem kann ein wohl⸗können gleich in Arbeit treten dei
exrzogener junger Bursche unte a n · —5 JBihy. Sdteiner.
iehmbaren Bedingungen in die Tehre Rechnungen V
treten 33 la, 20 und Us Bogen zum allzemeine
VV. Friedrich, Küfer. tebrauch sind vorrüthig in der Drucer
dieses Blattes.

Belanntmachung IJ
einer Zwangsversteigerung.
Samstag, ben 10. SOetober
1871 des Nachmittags ein Uhr zu St.
Ingbert in dir Amisstube des k. Notars
d o rn daselblftt
Auf Anstehen Nñ
des unter der Firma Schellenberger
ind Conrad zu Saurbrücken be—
stehenden Handelshauses, welches den kgl.
Advotat⸗Anwalt G! efsen zu Zweibrücken
zu feinem Anwalt bestellt hat,
Gegen
Ehristian Koeh Tagner u. dessen Ehe⸗
frau Catharina Sehweitzer- Krä⸗
merin, beide in St. Ingbert wohnbaft, als So⸗
lidarschuldner un Georg Bleif, Berg-
mann in St. Ingbert wohnhaft, in seiner
Figenschaft als Vormund von Georg Bleif,
Handlungsbeflissener dafelbst wohnbaft, min-
derjahrigen Sohnes des allda verlebten
Bergmaunes Jojeph Bleif und dessen
hinterblienen Wiitwe, der genannten Chatha⸗
rina Schweiter, als Drittbesitzer wird durch
den damit gerichtlich beauftragten k. Notär
Horn zu St. Ingbert die nachbeschriebene
dem genannten Druͤtbesitzer gehörige Liegen⸗
schaft zwangsweise oöffentlich versteigert wer⸗
den, nämlich:
Plan Nr. 3632, 49 Dezimalen
hicker im Forellenweiher St. In
herter Bann gelegen.“
Diese Liegerschaft tommt als Ganzes
die sie beschrieben ist zu Versteigerung.
Der Zusch!ag erfolgt sogleich bei der
Versteigereng endgültig und. findet lein
Nachgebot, auch weder ein Einlösungk⸗ noch
Abloöͤfungsrecht statt.
Die nähere Beschreibung der zur Ver⸗
steigerung klommenden Liegenschaft sowie die
Versteigerungsbedingungen können bei dem
genannien k. Notäre eingesehen werden.
Zweibrücken, den 20. Juli 1874.
Der Anwalt des betreibenden Theils
Gi⸗fften.
Sonntag den 2 August
Tapnzmusik

in ß e o v
von 205, ar von 203, arr
wurde am Nr. 456 wurde am
19. Maid. J. bei ist kekanntlich wiederum am 19, Mai d. J. 19. Mai d. J. be
mir gewonnen. — das große Loos und Prämie e —
las Sams. Cohn von 205,000 Mark Laz. Sams. Coln
mit der Depise: Glück und Segen bei Cohn!
laut amtlicher Gewinnliste, wie schon so oft, abermals bei mir gewsnnen worden
überhaupt habe in den Gewinnziehungen vom Mai und Junin d. J. meine o
ehrten Interessenten die Gewinnsumme von über
200,000 Thaler oder 600.000 Rm.
laut amtlichen Gewinnlisten baar ausbezahli.
Diesmal wiederum! eV. 300,000 Mark, Ert.
enhält die vom Staate Hamburg garantirte große Gerd-Lotterie von über
2 Millionen 270,000 Thaler

welche d'esmal wiederum mit außerordentlich großen u. vielen Gewinnen bedeutend vermehꝛt
ist; sie enthalt nur GS, VU00 Loose, u. werden in wenigen Mongaten in nur 5 Abthei⸗
ungen foigende Gewinne sicher gewonnen, nämlich: 1 großer Haupt⸗Gewinn event.
120,000 Thlr., speciell Thlr. 80,000, 40,000, 30,000, 20,000, 16,000,
2 mal 12,000, 1 mal 10,000, 3 mal 8000. 3 mal 6000,4
mal 4800, 12 mal 4000, 11 mal 8200, 11 mat 2400, 27 mal 2000.

1 mal 1600, 54 mal 1200, 152 mal 800, 3 mal 600, 358 mal

400, 408 mal 200, 8 mal 120. 486 mal 80. 177000 mal 44

12752 mal 40, 20 ⁊c. ⁊c. ꝛc.

Auf den 5. und 6. August d. J.

ist die Gewinnziebung der 3 Abtheilung omtlich festaestellt, zu welcher der Renovations
Preis für
das ganze Original-Loos 6 Thaler,
das halbe Original-Loos 3 Thaler,
das viertel Original-Loos 1 Thaler 15 Sgr.
tostet. Diese mit Staatswappen versehenen Original⸗Loose sende ich gegen franlirte
Fusendung des Betrages oder gegen Postoorschuß selbst nach den entferntesten
Gegenden den geehrten Auftraggebern sofort zu, Ebenso erfolgen die amtliche
Zewinnliste und die Gewinngelder sofort nach der Ziehung an jeden der bei mir
Betheiligien prompt und versch.viegen. Durch meine ausgebreiteien Verbindungen
aberon fanndman auch jeden Gewinn in seinem Wohnort ausbezahlt erhalten.
Jede Bestellung auf d'es: Original-Loose kann man tin⸗
ach auf eine Posteinzahlungskarte machen.
et p S. Colm in Hamburg
HanntComptoir. Bank; und Wechselgeschäft.

—æö—

von 4 Uhr ab bei
I. Meiricsi.
Faeci ug und Verlag von F. X. Demestz in St Ingbert.
        <pb n="477" />
        2
—6 25 222. 3535
5 333535551835 *
2 227 —A 535S2 53552833587
2 — 2532* * — — 3. 222
28. —— 3533625 5558*8 * 282228
— — 5338* 558 753 72 555 323588 —2
25232 — i⸗8 5 3288 * 5 22 — —A
⁊* 52z5 5 552535 2533 5253 8 —; — — 53858
2528 32533538 285258 ————— — —55 25388 — *
* 3— 8 2 58. * Se 35—255 —A * 2232 — —58c5 ——2*
— — 2353*255533* — — 5.— 55 — —25* —— ———
33555 3 385 23523337— 8 —S 823 22 58232* 38
235335328* *2 z—35—5355638 5 ⁊Sy 2383 ——
5555582 —— — —i7 53553365533 —53 2* 7 —552 3553
235 5—855 — — —2533 —53 z2328 335 2* ————
35
32383335 —— 555 35535 3835285
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2 23*7 —— —A——— * 2 2268 S* —
22 323 5235 *5332329 2 22
* *7 — *
5 —4 5—
— * — —
—J 82 8 — 38522 5322 *23
— —35 7——33 . 32
387 223. C(— 333 3525.53 3352538353—233—2
125 322 2 35 333 — 335253—63—38 27
8*

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        Ht. Ingberler Anzeiger.

der St. Nnuberser neeizer Lend das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnertiags⸗ und Sonntag

tummer erscheint wöchentlich viermal: Dinstag, Donnerstag, Sümstag und Sonutag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krrr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Keir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

Donu stag, den 80. Juli. 1874

P 120

Deutsches Reich. zurchaus nichtamtlichee Weise. Er köane Frankreichs natürlich keinen
München, 26. Juli. Se. Maj. der König hat dem in Kath ertheilen; er habe es jedoch für seine Pflicht gehalten, dem
MNünchen b stehenden Comite für Errichtung eines Nationaldenkmals Ninister des Auswäctigen vertraulsch mitzutheiten, daß man in
— ——
zommlungen für den Umfang des Königreiches ertheilt. — De Paris, 28. In dem Proceß gegen Obersi Stoffel
eue, am 1. October d. J. in Wirksawkeit tretende Verordnung rfolgte der Beschuß auf Einstellung des gerichtlichen Verfahrens.
getreffs der Abänderung der seitherigen Schulordnung an den! zu der morgenden Sitzung der Nationalversammlung ist berets
yhmnasien und Lateinschulen hat unterm Vorgestrigen die aller⸗ ine große Zahl von Nednern eingzeschrieben.
oͤchste Genehmigung erhalten. Sénrzanne bei Epernay, 23. Juli. Im Jahre während
München, 26. Juli. Se. Maj. der König hat als Bei- des Krieges 1870- 71 wurden allerlei Mord⸗ und Schandthaten
rag zu dem Sängerfest in München 3000 Mark zu bew'lligen segangen. so fand man unter anderem auch einen deutschen
eruht. — Heute Morgen hielt Bischof Dr. Reinkens in der Dffizier und zwei Soldaten eines Tages ermordet
eslich geschmückten Nikolai-Kirche am Gasteig eine Predigt über mf der Chaussee, die von hier nach Ville-Echu führt. Anfangs
»en Text: „Segnet Die, die euch fluchen.“ 20 Kinder empfingen agte man, es hätten Franctireurs die That vollbracht. Aber als man
as erste Ahendmahl. Vor der Kirche standen Menschengruppen, tfuhr, daß der Offizier 100,000 Thaler nach Reims zu transpor—
velche in derselben keinen Platz mehr fanden. Nach Beendigung iren hatte, war man allgemein der Ansicht, daß hier ein drei—
s Gottesdienstes begrüßte das Publ'kum sehr freundlich den heim- 'acher Mord vorliege. Drei Jahre hat es gedauert bis die Poli—
ahrenden Bischff. Die Spendung der Firmung findet nächsten ei nur einen Anhaltspunkt erhalten konnte. Endlich hat man die
dienstag stalt. Nörder entdeckt. Es sind dies zwei Einwohner des benachbarten
München, 26. Juli. Zum Sängerfesse sind alle dielje- Dorfes Ville-Echu, die sich gleich nach dem Kriege nach Paris ge—
igen Dichter und Componisten als Ehrengäste e'ngelaßen worden, vandt hatten und daselbst in dulci jubilo lebten. Der eigentliche
on denen in dem Musikfestprogramm eine Dichtung bezw. eine Rörder, ein gewesser Traimeau-Beaudelot, ist noch im Besitze von
somposition zur Aufführung gelangt. Von denselben haben bis 830,000 Fres. gefunden worden. Diese Nachricht wird nicht ver—
ttzt folgende Herren ihre Theilnahme zugesagt: Musikdireltor Prof- ehlen, in den betreffenden deutschen Kreisen Genagthuung herbor⸗
essor. Fr. Bernsheim in Rotterdam, HofkapelImeister Vincenz Lach. ubringen, um so mehr, als diesmal die Mörder der drei Opfer
ner in Karlsruhe, Generaldirektor der k. k. Opern Herbeck in hrem S hicksal nicht entrinnen werden.
Bien, Musikdirektor Jos. Bambach in Bonn, Prof. Felix Dahn Spanien.
n Würzburg, Hermann Lingg in München und Ferdinand Möh— Madrid, 25.' Juli. Die amtliche Zeitung meldet, daß
ing in Neu Ruppin. — Wie wir aus sicherer Quelle erfohren; ine Carlistenbande in der Provinz Castellon geschlagen «orden ist,
elangt das Monument für den sel. König Maximilian II. in die. ind veröffentlicht einen amtlichen Bericht deßs Gouberneuts von
em Jahre nicht mehr zur Aufstellung. Tueruca welcher die Mittheilungen über die von den Carlisten ver—
Speyenr, 28. Juli. In der heute hier abgehaltenen ibten Ermordungen, Brandstisftungen und Plunderüngen bestätigt.
citzung des Gewerbesenats der kgl. Regierung, zu welcher eine] In Azag'a, erncr kleinen naberresischea Stadt, welche am Ebro in
roße Anzahl von Interessenten vorgeladen und erschienen waren, der Nähe der jüngst vielgenannten Städte Calahorea und Lodosa
aurden folgende Beschlüsse gefaßt: 1. In Gaugrehweiler soll statt jegt, hat am 21. d. M. Morgens 5 Uhr, ein Bergrutsch Statt
er bisherigen Filialapothele eine selbstständige Apotheke errichtet jefunden. Ueberhängende Felsen, welche auf den Ort hinabstürzien,
nerden. Die Concession wurde dem Sohne des bisherigen Be— chteten furchtbare Verwüstungen an; aus den Trümmern von vier—
hets der Filiale, Jullus Dier! aus Ohermoschel, übertragen. 2. ig bis funfzig Wohnungen find viele Verwundete und schon 200
)em Apotheker Herr in Annweiler wurde iu Folge eines Gesuches Leichen hervorgezogen worden. Wie um das Grauen zu steigern,
er Gemeinde Albersweiler aufgegeben, eine Filialapothelke in Al- dar eine Feuersbrunst ausgebrochen, welche das Rettungswerk ver⸗
eroͤweiler zu errichten. 3, In Kaiserslautern sod eine dritte Apo- ögerte. Ein anderer Unglücksfall wird aus Onza gemeldet, wo
hete gegründet werden. Ler Apothekler Rumpf in Lautececken er⸗ in von den Carlisten inder Kirche eingerichtetes Pulvermagazin
jelt die bezügliche Concession unter der Bedingung, daß die neue n die Luft flog und dreißig Menschen ums Leben kamen,
potheke in einem von der Regierung zu bestimmenden Stadtheile Barcelona, 27. Juli. Eine Anzahl von des Carlismus ver⸗
sten Sitz erhalten solle. Dem geprüften Pharmaceuten Zorn zächtigen Personen, darunker Geistliche und Adelige wurden als
aurde die Concession zu eirer zweiten Apothele in St. In gbert Repressalien für die Erschießung von Anhängern der Regierung
eiliehen. 5. Die durch den Tod des Apothekers Dr. Bohlig in derhaflet und in das Fort Altarazemas abeefuührt.
Jutterstadt erledigte Apothekerconcession erhiell der gep üfte Phar
doceut Max Weltz aus Speher. Ein Gesuch der Bewohner von
beilerbach und Umgegend um eine Apotheke wird in nätsster Zeit
s Gegenstand der Verhandlung werden, wenn sich, wie in Aus—
tt steht, mehrere Phormaceuten um die Concession beworben
uben werden. (Pf. P.)
Berlin, 28. Juli. Der große Generalstab, Feldmarschall
oltke an der Spitze, wird in diesem Jahre seine Inspektions-
keise in der Umgebung der Lübecker Bucht halten und um Mitte
X mehrere Tage in Travemünde sein Haupiquartier aufschla
en. Bei dieser Gelegenheit wird, der „K. Z.“ zufolge, auch die
monsqe Bedeutung der Lübeck -Travemünder Bahn erwogen
erden.

Vermischtes.

FGrichtigung.) Die in unserm vorgestrigen Blatte
nitgetheilte Notiz über Eisenbahnpreiß ermäßigung für Kinder ist
rrthümlich und corrigiren wir dahin, daß Kinder unter 10 Jahren
zu ermäßigten Preisen beföcdert werden, und für Kinder, die noch
getragen werden müssen, leine Zahlung zu erfolgen hat.

*In Zweibrücken wurde am 25. Juli det Comman—

deur des 5. Jägerbataillons, Herr Major Heß, von einem Schlag⸗
luß getroffen, todt im Bett gefunden.
7 Das Bürgermeisteramt Kaiserslautern hat eine anerkennens⸗
verthe, Nachahmuag verdienende polizeiliche Anordnung erlassen:
s soll nämlich künftighin an die verschiedenen herumziehenden
Orgel-, Harfen- und Guittarrespieler, Bänkel-Sänger, Gymnastiker,
Taschenspieler, Deklamatoren, Würfel- und Lottospieler, durch
velche, namentlich während der Markttage, das Publicum in unan⸗
jenehmer Weise belästigt wurde, die Erlaubniß zur Ausübung ihres
Bettelgewerbes nicht mehr ertheilt werden.

Speier, 27. Juli. Im Bezirle Frankenthal sind in
herflossener Woche zwei VPersonen, die vor einiger Zeit von einem

Frankreich.
Pra riis, 27. Juli. Fürst Hohenlohe war vorgestern bei
Herzog von Decazes. Der Betschafter theilte dem Minister
in, er wisse, daß falls Frankreich keine ernstlichen Maßregeln ge⸗
die Carlisten ergreife, Deutschland Kriegsschiffe in die nord⸗
enischen Gewässer senden werde. Der Fürst fühte hinzu, er mache
Miltheilung, ohne dazu Befehl erhalten zu haben und in
        <pb n="480" />
        wurhverdächtigen Hunde gebissen wurden, an der Wasserscheu ver
storben. Der Hund, der noch einige Personen gebissen haben soll,
burde in Ludwigshafen getödtet, nach der don zwei Thierärzten
—E66 *
uf die in umserem heutigen Blatte befindliche Annonce
von den vielen glücklichen Interessenten des Herrn Ba z. Sams.
Cohnm in Hamburg ist besonders aufmerksam zu machen. Bei
diesem weltbekannten Hause ist schon wieder das große Loos im
Mai d. J. gewonnen worden, und haben unerwartet viele Leufte

und Interessenten dieser glückllichen-Original-Loose ein großr
Bermögen sich erworben. Jetzt rückt die Zeit heran, wo man fü
die geringen Einsätze bis zu ebeut. 800,000 Mark Ert. gewinnen kam
Es sind gewiß⸗ viele Bestellungen 9 erwarten und kann man sid
vertrauensvoll an die Firna SVa z. Sams. Cohnmi
danmburng wenden, da man prompt und gewissenhaft bedien
wird. Dieses Haus bezahlt aut durch seine weitverbreiteten Ver
bindungen die Gewinne in jedem Orte aus.“
— — — — — ———— — — —
Verantwortlcher Redacteur F. X. Demetz St. Ingbert.
Den Herren Badern und
Heilgehülfen
kann ein lohnender Nebenverdienst zugewisse
werden und wollen dieselben ihre Adresse suh
V. GC. 5 an die Süddeutsqe
Aknoncene-eEpedition in Frant.
furtra./ M. einsenden, worauf sofert Min
theilung erfolgen wird.

XRXXXIEE
Allen Verwandten und Freunden
die Teauernachricht, daß beute Mor—⸗
gen 7 Uhr unijcre liebe Tochter und
Schwester

Maria Magdalena
im Alter von 7 Jahren sanft eut⸗
schlafen ist.

St. Ingbert den 29. Juli 1874.

Die Familie Just.

Die Beerdigung findet Freitag Mor—
gens um halb 9 Uhr statt.

⸗ Teohnicum FRAN-
2ENBERG.
Höhere technische Lehranstalt
7 mit Vorbereitungsschule.

* Beginn des neuen Cursus 15. Octbr
3 Ausführliche Prospecte durch
Salle Buchhandlungen und die
Direction des Technieum
Frumkenberg (Sachsen).

Frucht⸗Brod⸗, Fleisch ꝛe. Preis.
der Stadt Zweibrücken v. 30 Juli
Weizen 7 fl. 12 kr. Korn 4 fl. 56 kr.,
Berste Zreihige 5 fl. 56 kr., Gerste vier
eihige 5 fl. — kr., Spelz 4fl. 25 kr.
5plzkern — fl. — kr., Dinkel — fl. —
r., Mischfrucht — fl. — kr., Hafer 6 f
PItr., Kartoffeln 2efl. — kr., Heu 2 fl
12 kr., Stroh 1fl. 24 kr. per Zentne
Weißbrod L1ije Kilogr. 20 kr., Kornbrod
3 Kilogr. 27 kr. ditto 2 Kilogr. 18 r.
1 Kilogr. 9 kr., Gemischtbrod 3 Kilog
34 kr., 1 Paar Weck 100 Gramm 2 6
Rindflersch I. Qual. 20 kr. 2. Qual. 18
Zalbfleisch 160 kr., Ham nelfleijch 22 r.
Schweinefleisch 20 kr. pt. Pid. Batter 34kr
prer Pfund.

Mein Lager in allen Sorten
Spiegel, Spiegel- Gläser,
Goldleisten, Garde—
robhalter ꝛc.
mpfehle
. Dercum, Shreiner.

Mauersteine
zu billigen Preisen hat zu verkaufen
Jon. TAücIad auf dem Höfchen

Fiqoelihal
Die verehrlichen Mitglieder der, Fi—
delia“ werden hiermit zu der am näch—
sten Mittwoch den 5. Angust Abends
8 Uhr bei Herrn P. Heusser siatt—
findenden

Genoralvorsammsung
—I—

Tagesordnung,
1. Neu⸗Wahl des Ausschusses.
2 Vereinslocal betreff.
8. Verschiedene Angelegenheiten.
To OuSsScn.

Auf eee
von 205, ar
Nr 456 wurde am
ist kekanntlich wiederum am 19. Mai d. J. d. J. be
das große Loos und Prämie mir gewonnen.
von 205,000 Mark —A
mit der Debise: Glück und Segen bei Cohn!
laut amtlicher Gewinnliste, wie schon so oft, abermols bei mir gewonnen worden
überhaupt habe in den Gewinnziehungen dom Mai und Juni d. J. meine 0*
ehrten Interessenten die Gewinusumme von über
200,000 Thaler oder 600,000 Rm.
laut amtlichen Gewinnlisten baar ausbezahll.
Diesmal wiederum! ev. 300,000 Mark, CErt.
euhält die vom Staate Hawburg garantirte große Ge.d-Lotterie von über
2 Millionen 270,000 Thaler
welche d'esmal wiederum mit auß⸗rordentlich großen u. viclen Gewinnen bedetitend vermehn
ist; sie enihält nur GS, V00 Loose, u. werden in wenigen Monaten in nur 5 Abthei
lungen folgende Gewinne sicher gewonnen, nämlich: 1 großer Haupt-Gewinn event.
120,000 Thlr. speciell Thlr. 80,000, 40,000, 30,000, 20,000, —16,000,
2 mal 12,000, 1 mal 10,000, 8 mal 8000, 3 mal 6000,4
mal 4800, 12 mal 4000, 11 mal 3200, 11 mal 2400, 27 mal 2000
ümal 1600, 54 mal 1200, 152 mal 800, 3 mal 600, 358 ma
400, 408 mat 200, 8 mal 120, 486 mal 80, 177000 mal 44.
12762 mal 40, 20 ꝛc. ⁊c. ꝛc.
Auf den 5. und 6. August d. J.
ist die Gewinnziehung der 8 Abtheilung amtlich fesigestelli, zu welcher der Renovations
Preis für

Tanzmusik-
Georg Jung.
Eine schöne Auswahl
Cattun-FIemilen,
gestreiften, in allen Farben, sowie
Arbeiter &amp; weiße Fraueu-
Hemdoen enpfielt
— — ,P Zepp
Eine große Partie sehr schöne fran—
zosische Schußwagren aller Art werden
zu den billigsten Preisen verkauft bei
h. We ber, Sschuhmacher
nmöchsß der tatholischen Kirche.
Sonntag den 2 August von 3 Uhr ab
bei V. Schweitzer.
Tine große Partie Taschen sind an⸗
gekommen und werden zu folgenden Preisen
verkauf!::
Umhäng⸗Geld⸗Taschen zum
verschließen, das Stück zu 1fl. 45 kr
Damen⸗-Taschen v. Ifl. bis 1, 30,.
stinder⸗Täschchen zu.. 1.,12,
Auch Reise-Koffer, Reise-Taschen ꝛc.
ze. werden zu den billigsten Preisen
abgegeben bei
Rh. Weber, Schuhmacher,
nachst der katholischen Kirche.
n .dacciou. Drus und Verlaa von

das ganze Original-Loos 6 Thaler,

das halbe Original-Loos 3 Thaler,

das viertel Original-Soos 1 Thaler 15 Sgr.
kostet. Tiese mit Staatswappen versehenen Original⸗ Loose sende ich gegen frankirie
Einsendung des Betrages oder gegen Postvorschuß selbst nach den entferntesten
Gegenden den geehrten Auftraggebern sofott zu. Ebenso erfolgen die amtliche
Gewinnliste und die Gewinngelder sofort nach der Ziehung an jeden der bei mir
Betheiligten prompt und verschwiegen. Durch meine ousgebreiteten Verbindungen
üüberall kaun man guch jeden Gewinn in seinem Wohnort au?bezahlt erhalten.
— — Jede Bestellung auf d'es⸗ Original-Loofe kann man tin⸗

Sfach auf eine Posteinzahlungskarte machen.
— —
FAA. mMns. CoIn in Hamburg
Hauuf-⸗Comptoir, Bank⸗ und Wechselgeschan

—

9

P ili

t2

«n
S1
110h6 72
        <pb n="481" />
        5522 ——2 52 555 ate 882
3338 25538352355555 5 —553 85223 u
* 223
s—73233 85e2 5* 65 333
8 * 2 — 22 2 * —S2 — 5— — ———— ——*25 535335
53535 — —— — 2 8—55 —z53353335835
5535 253. 73585 87 36 5*3866 53
—A— 53573555555 2255 — — 525 —55387
5
z35533—8523 258325 35 75z533853553—5 3333
* —A 2 * * — 2 322 * ——
8 * — 2* 5580 —A ůöα 22 27 — 2 — —— 59*
522589— 56552 28822235 23 —A 2—2—85 2*
3 3 8 58 335333553258 583285
z33*—5 —55332 —55 55 52738 —2555357 —553535535
A 7 z283238535 533— 2 272* 2 * 52228 2 8*
—223— 3 —— 233553335—583 z25 3 858235E —A —z253835
5223253 525333553—3523 538 2558 32323*8* 8332 5253575
27 * — 2
3 533 33338s53 33 35355537 z333353*
* * — —
— — z23825335*633
2 53* — ——— —— * — 2 8 2 23 *
53355385 255333720 232838 23553255533523 —A
55 —A— 5 58322 * 5 502 2
22—3 33332358 23 *35322 Ss—3z5—523 5562358535345 52328
385 —A— * * 2 5 — *
—55553527—33533353853* 2238 36.2.3 55 A ——
— 2* 228 — —— * —A — *2 2 * 2 —— — 28 3 *
8 3 8
*2 — — —* —2 — X— — 8 — ⸗
38253, S536 — 23 — 522353 555 5558 —2353533628*
23 5—3555535 5555 6*4 938 — 28* 53555 —— 535
3 — —335 5758335738 48 3
—3 — 2 *)
2332633—8353358 5548583 —8333236 — —
55555 557 —23353553535 —2535223553325555 ·253385
2 — 35220 55 8 — —— 8 228 — T *
8 28* 2 682 522335— —A —5
E EB2 126 552 53 —
84222 — — —- 0 * —A— —
728 — 2
5852* — 522 52. 2 52822 * 7
z2 * — .* —— * 222322 *
e — 52— 583825 33328238
⸗ — * 72 5 — 5* *32 352 —*— 2
⸗ 5 c5 —353832* 72 5 8 2 — 522 * * —25 38
—— —8 * 52588 2 S85 2* * äRB 2 5*8 0
52 — * * 2 * * —— * 7 * 50
z23*2532 3552238 38523523835355 —5283283 85 5532 3 —s5385
——— 555 557 2 3333 — 583323323 —
383 88 s35 —335255333:23355 ——
——— S2—55523— 5255 35— 3 — —8 53328
55757 —26 * 2 — A — — 32 2 *
3355—52582 5533352988 z08— 3—3— 5353320 7523 58555358
—22 2 4— 2 —e — 53— — — 8 — 252 — — 5038
— —57 —A — * * 5223322 — 4 AQ 23
5 — s55.328, 2223255 53233 8555 233823
33* D —333—338——653835 855 —555 —S— 723 35
—553335—382 —A ———
5s2 335335 525335 3532—2535 —33557 22538 —3135555—
52582232 Az 2353338 5—2— 52* 5 22925 — 8 255332
—A — 222 55— s8552 56* — — 23232 52 5222*
5 —S 2 2 2.* 2286838 22 —AA 23 3222 23 — 2 —— 55
—— 58 —2 —z 2 25 8 * — 23532 2
—A——— 25——335— —2535533—— —55—2825353 52325 —52* 322
53333285 33 5 —535555—3835533 —255 — — 232825
37357 32332325
*5 — 52* 2 8 —— — *
—z232 — 5——3225 5233532 z25533333533—53558 — 5c5538*
— — 55 IIIS2 23,265322 8 — 3 —— 222 2575
—5553z35335s55335535233* 82353 — —355—53355 3.2
— — —2852223833 — —— —525833—55 —A
2253 * 5*7 — — 2852— 2523 -2 —A * 80
35535*3—235 38353533863333555—352360 535s33323—
3 4 2 2 * — —*8 25 * 77
—
* — 2 2 * 8*
— 25 258 5 —85
* ohd A!le *.2 5522 532823888 ——
—

2 228
22 2 3339 2 *
—X 553252135 —
—— 2 532 — * 8 — —3
———— 532S35 5328 8 *
3* — 3 8* t
4— — — * —— —2
——— —— 5233—55 2 55 538
— — 27z8 — 2233—32
A— 782 —885335338
— — 2 — — ——
—A ————— — 2225 — —2 —
—— — 533353 5333
83532*3553 Z5 43588
2 ⸗* — 8538— 8 5 38
* 27385838 352753335
53322 ———— 5* * 8 OSTS
2*283 ã 2328 526 —
22338335325 3532333
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353858 5333855 3835338
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        St. Ingberler AAnzeiger.

hder St. Anaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntag
ummer erscheint wochentlich viermal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Kerzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Kryr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

Samstaa. den J. N—aust. 1874

PR —121. J J

Deutsches Meich.

München, 28. Juli. Das Finanzgesetz für die XII. Fi-
anzper ode 1874 und 1875 wurde heuse im Gesetz- und Verord⸗
ungsblatt Nr. 35 publicit. Dasselbe ist geaeben zu Hohen⸗
hwangau, den 24. d. Mis.

Straßburg, 26. Juli. Die schon lange schwebende
Ingelegenheit wegen Veräußernng der kaiserlichen Tabaksmanu-⸗
aciur dahier soll nach der Kölnischen Zestung“ nun endlich zum
—X
nifjfärvdes Reichskanzleramts der Petitionscommission des Reichs⸗
ages in dessen letzter Session darüber mitgetheilt hatte. Bekannt-
ich wünschen die zunächst Vetheiligten im Reichslande den Verkauf
et Manufactur, der auch schon vor mehr als zwei Jahren in's
Berk gesetzt, damals aber nicht perfect geworden war weil die an⸗
ebotene Summe als nicht entsprechend befunden worden ist. J tzt
ommt dazu, daß das Geschäft Opfer und Zuschüsse erheischt, so
aß der Verwaliung nur daran gelegen sein kann, sich der über—
ommenenen Erbschaft zu entäußern, die sich auch mit den freihänd—
erischen Grundsätzen in keiner Weise verträgt.

Berlin, 28. Juli. Die wichtigsten and umfan greichen
Justizgesetzzebungs · Entwurfe für das Deutsche Reich sind nunriehr,
sachdem sie das Stadium der Berathung im Plenum des Bundes—
cathes zurückgelegt, mittelst Schreiben des Reichslanzlers an das Präsi
ium des Reichsstages gelangt und im Drucke begriffer. Es sind nach der
„Spen. Zig.“ folgende: 1) die Civilproceßordnung, 815 Para⸗
zraphen; 2) die Strafproceß⸗ Ordnung, 425 Paragraphen; 3)
ie Gerichtsverfassung, 166 Paragraphen; 4) das Einlührungs-
gesetz dazu, 14 Paragraphen. Der unter 8 genannte Entwurf
ines Gerichtsverfassungsgesetzes besteht aus folgenden Titeln: 1
herichtsbarkeit, 2) Amtsgerichte, 8) Schöffengerichte (Competenz bit
u 3 Monaten Gefängniß und 600 Mark oder 200 Thlr. Geld⸗
trafe, alle Uebertretungen), 4) Landgerichte, 5) Schwurgerichte, 6)
andelsgerichte, 7)Oberlandesgerichte, 8) dae Reichsgericht, 9)
Sztaatsanwaltschaft, 10) Zustelluugs-und Vollstreckungsbeamte, 11)
dechtshilfe, 12) Oeffentlichkeit, Sitzungspolizei, 13) Berathung und
zestimmung, 14) Gerichtsferien. Jedem der Enwücfe sind sehr
rusführliche Mot've beigegeben. Bei dem großen Umfange dieser
»em Plenum des Reichstages im October d. J. zu machenden
Forlagen wird der Druck längere Zeit in Ansproch nehmen.

Berlin, 29. Juli. Die „Prov.⸗Corr.“ bespricht die
hräuel des spanischen Bürgerkrieges, constatirt die allgemeine Be—
riedigung, welche die Nachricht von der Bestimmung des deutschen
geschwaders bei Whigt zum Kreuzen an der spanischen Nordküste
ervorgerufen hat, und fügt hinzu, das Geschwader sei von den
hezüglichen Weisungen der Admiralität nicht mehr erreicht worden,
jaher siehe in Aussicht, daß ein anderes Geschwader diese Bestim
nung erhalte. Man dücfe hoffen, daß die Sgritte der Reichs—
regierung zu einer glücklichen Wendung der spanischen Zustände
Anstoß geben. Völkerrechtswidrige Begünst'gungen carl'stischer Räu—
ereien würden nicht ohne scharfe Aussicht, Leben und Eigenthum
eutscher Reichsangehöriger in Spanien nicht schutzlos bleiben.

Berlin, 29. Juli. Die „Rord. Allg. Ztg.“ bestätigt,
aß ein anderweites Geschwader zur Kreuzung an der spanischen
dordküste beteit gesteltt wird, welches in den ersten Tagen des Au-
ust aach der spanischen Küste abgehen soll.

Berlin, 80. Juli. Die „Nordd. Allg. Zig.“ schreist
iber die von der Presse besprochene Verl.tzung des Briefg heim⸗
aisses bei der officiellen Correspondenz zwichen Kissingen und Ber—
in: Es handelte sich um zwei in den ersten Tagen nach dem
dissinger Attentat gefertigte Schreiben des Reichskanzlers, die um
nehrere resp. 24 Stunden verspätet eingingen und bei deren einem
zuch der amtliche Siegelschluß ohne Zweifel verletzt war. Die
ingeleitete Vorunt rsuchung ergab in einem Falle eine Verspätung
n Folge eines Hindernisses in der Bahnbeförderung; in dem
inderen ist die Verspätung noch nicht ganz aufgellärt, noch weni—
jer die Verletzung des Siegels. Weder gegen die Postbehörde des
Ubsendungsories Kissingen, dessen Vorstand die Correspondenz des

Reichskanzlers mit pflichtnäßiger Sorgsamkeit entgegennehme und
»ersende, noch gegen diejenige von Berein habe die Voruatersuch-
ing Verdachtgründe ergeben. Es bleibe daher nur die Möglichkeit
einer Veruntreuuug zwischen dem Abgangsort uud dem Ankunfts-
ort zu ermitteln, wozu die Mitwirkung der bayherischen Regirung
und der Zwischenbehörden amtlich nachgesuchtworden sei.
Oesterreich.
Gastein, 29. Juli. Zur Begrüßung des Deutschen Kaisers
ist der Statthalter Graf Thun eingetroffen. Die Ankunft des
Minister -Präsidenten ist auf den 2. August angesagt. Kaiser
Wilhelm macht heute einen Ausflug nach Hofgastein.
Spanien.
2. Madrid, 30. Juli. Die Zeitungen besprechen Frankreichs
Berhalten gegen Spanien und Italien und bemerken, daß die fran⸗
ösische Regierung, indem sie dulde, daß ihre Behörden dem Ul—
ramontanismus zu Dienste seien, sich allwärts die Sympathieen
der Rachbarländer entfremde.

Eine Bande aus der Sierra Morena hat kürzlich. wenn wir
nicht irren in Linares, einen Engländer Namens Haäzelden fortge-
ichleppt und für dessen Freilassung ein Lösegeld von 39,000 Duros
erpreßt. Seitdem haben die Räuher noch fünf Spanier gefangen;
voch sind sieben von ihnen nun selbst in die Hände der Polizei
gefallen und fünf von ihnen dem Gerichte zu Almaden schon zum
Tode verurtheilt worden.

Amerika.

Newyork, 28. Juli. Präsident Grant hat dem Ver—⸗
trage mit den Bankhäusern Rothschild und Seligmann wegen Be—
jebung des Restes der konsol'dirten 5 prozentigen Anleihe seine
Genehmigung ertheilt. (T. N.)

Newyork, 27. Juli. Das Telegraphenkadel zwischen
seuschottland und Mufoundland ist fertig gelegt. Die Kabel—
)ampfer „Faraday“ und „Ambassador“ treten die Rückreise nach
England an. (T. N.)

Newyork, 28. Juli. Ueber die durch den Orkan und
Ueberschwemmung angerichteten Verheerungen wird ferner gemeldet,
aß das Land um Pittsburg in einem Umbkreise von 25 Meilen eben
'alls überschwemmt ist. Der Haupitheil der Stadt blieb verschont,
vährend die Vorstädte gänzlich verwüstet wurden. Alleghany ist
am schwersten heimgesucht. Die Wasserhöhe betrug 20 Fuß.
leber 200 Menschen siud ertrunken. Der Orlan durchzog auch
Zhio und Kentucky und richtete große Verwüstungen an.

Vermischtes.

F Der Ludwigshafener Cumsumverein hatte im verflosse nen
ersten Semester einen Umsatz von 26,763 fl. 9. kr. Der Gewinn
abzüglich der statutenmäßigen 4 pCt. Zinsen uad Abschreibungen)
betrug 760 fl. 38 kr. und wird daraus ein Dividende von 8
»Ct. ertheilt werden. Am Schlusse des Semesters betrug die
Nitgliederzahl 368.

r Speier. 29. Juli. Herr Bürgermeister Ph. Heinrich
Fullmann von Albersweiler, der hier anwesend war, um die Ge⸗
iehmigung zur errichtung einer Filial-Apotheke für seine Gemeinde per⸗
önlich zu betreiben, was er auch seinem und dem Wunsche der Ge⸗
neinde gemäß erreicht hatte, wurde gestern von einem Schlag anfall
zetroffer, der mit dem Tod endigte. Der Verstorbene war 531
Fahre alt und hinterläßt eine Familie von 7 Kindern. Er meldete
cisch und gesund das frohe Ereigniß telegraphisch nach Albers—
veiler; eine Stunde später traf dort telegrabhisch die Kunde von
einem Tode ein.

7 Der „Rheinpf.“ wird aus Rheinzabern geschrieben: Die
Ernte ist vorüber und sowohl was Quantitat als Qualität anbe—
angt, gleich vorzüglich ausgefallen. Von 100 Garben Korn wur—⸗
en durchschniftlich 4 Malter gedroschen, von 100 Garben Weizen
urschnittlich 3 Malter. Gerste ist besonders vorzüglich gerathen.

fKusel, 28. Juli. Der Preismarkt für junge Zuch-
tiere findet am Dienstag den 18. August dahier stait, der Haupt-
„reismarkt für Kühe und Rinder am Donnerstag den 24. Septem
        <pb n="484" />
        ber. Mit letzlerem wird eine landwirthschaftliche Producten⸗ und
Blumen⸗Aussiellung verbunden. (K. 3.)
—pausdemLechfelds⸗Lager, 28. Juli. Nachste

hende Mittheilungen dürften viele Leser interessiren. Die Direction
der kgl. baier. Militärschießschule hat nämlich , vor einigen Tagen
das Programm zu dem Officiers Festschießen ausgegeben, welches
am 15 und 2. Auqust d. Is. zur feierlichen Einweihung der groß⸗
artigen Schießplatz⸗ Anlagen stattfindet. An diesem Kestschießen
nehmen nicht nur die derzeit zuu Lehrcours commandirten Officiere
Theil, sondern arch Deputationen sämmtlicher Officier⸗Corps der
Armee, „um“, wie es in den Programme heißt, „im ritterlichen
Wetteifer der Leistungen die Vorzüglichkeit der baier'schen Kriegs—
waffe in glänzender Weise documentiren zu können.“ — Das
Schießen sindei nur mit Ordnanzwaffen statt und empfangen die
theilnehmenden Schützen solche am Schießplatze, sofern sie nicht vor⸗
ziehen, Gewehre ihrer Abtheilung zu benützen. Es wird wie folgt
geschossen: 1) Stand auf 300 Schritt — 216 Meter; 2)
Feud auf 500 Schritt — 365 Meter; 83) Laufender Hicsch auf
137 Schritt — 100 Meter; und 4 Verschwindender Spiegel auf
200 Schritt — 146 Meter.

— üschaffenburg, 29. Juli. Von den 46 Forstkandidaten
des dritten Kurses, welche der vorgestern beendeten Prüfung sich
unterzogen, haben 7 die Note 1, 7 die Note 2, und die übrigen
31 die Note 3 erhalten, während ein Kandldat das Examen nicht
bestand. (Asch. 3)

München, 22. Juli. Am 15. Sepi: d. Is, geht ein
Vergnugungs-Eilzug von München über Venedig, Rom, Neapel
nach Pompeji und zurück über Genua, Turin, Mailand und Ve ·
rona ab. Der Fahrpreis (2. Klasse Eilzug) beträgt 100 fl. (67
Thlr.) und der Aufenthalt wird circa 60 Tage dauern. Reisepro⸗
gramme sind von Otto Schwindler in München zu beziehen.

p Munchen, 26. Juli. Wie. dem „N. C.“ mitget heitt
wird, hat sich in Teisendorf ein vermöglicher Bauer aus Furcht
vor Sirafe wegen der von ihm im Gasthause gemachten Aeußerung
es sei shade, daß Bismardk nicht erschossen wurde.“ erhängt.

pManchen, 29. Juli. Bischof Dr. von Reinlens war
heute Mittags wiederholt zum Stiftsprobst Dr. v. Doͤllingen zut
Tafel geladen. IJ

7 In der Freibank in München wurde in der abgelaufenenen
Woche das Odsenfleisch um 14 -15 kr., Kuhfleisch um 9— 16 ke.,
Kalbfleisch um d — 12 kr per Pfund verkauft.
y Die vier bayerischen Feld-Artellerie-Regimenter haben bei den
Hauptschießübungen auf dem Lechfelde Versuchsschießen mit dem
euen deutschen Feldgeschütze, von welchem jedes Regiment eine
schwere Batterie mit 9 cm. Geschützen und außerdem das 2. und
3. Regiment noch je eine leichte Batterie mit 8 cim. Geschützen für
die reitenden Abih ilungen hat, vorzunehmen; bei diesen Versuchs—
schießen werden die Unteroffiziersstellen mit Offizieren besetzt, d'e
Mannschaften durch Unteroffiziere vertreten. Die Geschütze sind
zum Schießen von Lanzgranaten mit Perkussionszündern und von
Granaten mit Zündern (Shrapnells) eingerichtet und geben noch
einen ganz sicheren Schuß auf die Entfernung von 400 Metern.

F Straßburg. Der Gasthof zum „Re—stock“ ist gegenwärtie
zu verkaufen. Der alte Rebstock,“ oder vielmehr „8'Rebslöckel,“
zälht gewiß unter die ältesten Gasthöse der Stadt Siraßburg
Aus gewissen Verzierungen und aus der Bauart des älteren, in
der Langenstraße gelegenen Theiles des Gebäudes, haben unsere
Alterthumsforscher den Schluß gezogen, daß der Gasthof am An—
fang des 17. wenn nicht schon am Ende des 16. Jahrbunderts
erbaͤut worben ist. Schon die älteren Chroniken sprochen mit An⸗
erlennung von dem „Rebstock“ und in der neuesten Zeit hat er
einen wohlverdienten Ruf gewonnen, der sich weit über die Stadt
hinaus erstreckt, besonders in den überrheinischen Ländern, aus
helchem ihm die meisten Reisenden zuströmten. Unter den letzten
Besihern dieses Gasthofes denkt man gewiß noch an Hrn. Schwarz,
einen Straßburger, und Hrn. Schroth, der während 80 Jahren
den Gasthof besaß, ihm die Ausdehnung gab und den modernen
Anstrich, den er heute hat.

Heidelberg, 28. Juli. Zur Feier des 50jährigen
Stistungsfestes hat heute Mittag gegen 1 Uhr die festliche Ausfahrt
des Corps „Saxo-Borussia“ wach Neckarsteinach stattgefunden
Voran ein Trompeter-Corps zu Pferd in weißen Waffenröckea nach
dem Schnitte des vorigen Jahrhunderts, mit rothen Ausschlägen,
muntere Weisen schmelternd, dana eime Reihe becitterer Chargirter,
in ähnlicher Tracht mit schwarzen Auffchlägen, in ihrer Mitte die
Corpsfahnen; ihnen folgten in langem Zuge prächtig bespannte
Wagen, theilweise von 6 und 4 Pferden gezogen, die von Jockeys
gelenkt wurden. Zur Erhöhung der Festlichkeit hat sich die Stadt
mit Flaggen geschmückt und bot der glänzende Aufzug einen präch⸗
ligen Anblick, dessen sich zu erfreuen eine große Zuschauermenge her⸗
baͤgestrbömt war. Um 10 Uhr erfolgte die Rackkehr der Festver-
anstalter von Neckarsteinach auf dem Necar. Vei Arkunft der
Nashen unterhalb der Brücke trat auf einen Schlag das imposante
gud des Schlosses in bengolischem Lichte aus dem Dunkel der

Nacht hervor, währeud gleichzeilig die Brücke beleuchtel wurde, D—
Heleuchtung des Schlosses währte 10 Minuten. Die Molkenkur
var ebenfalls und zwar einige Male beleuchtet worden. Tausend
hon Menschen hatten sich aus der Nähe und der Ferne eingefunden
im die vom Wetter begünstigte Festlichkeit mitanzusehen.

Von der Bergstraße berichtet das „M. J.“, daß das heu⸗
eige Jahr in jeder Beziehung dort das fruchtbarste seit Menschen
zedenken sei. U. A. werden an einem Frühburgunder-Weinstog
zuVLandwirth Sandel in Schriesheim über 700 wohlgebildele
Trauben gezählt. Selbst Nuß- und Mandelbäume müssen gee
tützt werden.

p Vom 11. bis 18. October d. J. wird zu Hagenau im
xssaß eine internationale Hopfenausstellung abgehalten. Zu gleicher
Zeit wird daselbst der neugegründete deuische Hopfenbauverein mit
zem Sitz in Nürnberg seine erste Generalversaumlung abhalten
und dabei die Wahl des Vorstandes für die nächsten drei Jahre
hornehwen. Auch der deutsche Brauerbund wird fich einfinden und
ich an den Wahlen betheiligen.

J(Der Tenorist Lederer) oder, wie er sich eigentlich schreibt
Ledoͤrer,“ ist jeßt berühmter geworden, als er es durch seine
Stimme jemals war oder geworden wäre. Die „Frankfurter La—
ern“ feiert ihn in nachstehender Weise:

Der Tenoristen sind es viel:

Berühmt war Niemand durch fein Spiel,

Sentheim darch seiner Stimme Metall

Und Wachtel durch den Peitschenknall,

Der Tamhberlik durch's hohe Cis,

Und Lederer — durch einen Biß.

4 In der 12,000 Einwohner zählenden polnischen Guber—
—XX —A sind über 600 Wohn- und andere Gebäude
n Äsche gelegt und über 9000 Menschen obdachlos geworden.

F Frankfutt, 28. Juli. Gestern wurde an der Kasse der
hderren J. J. Weiler Soöhne ein österr. 1864er 100 fl.Loos zum
Tourse don 161 fl. verkauft. Im Augeublicke, als der Verkäufet
»as Geld in Empfang nahm, bemerte einer der Chefs, daß folches
»ereits im Jahre 1870 mit einem Gewinn von Zwe'malhuadert⸗
wangzigtausend Gulden gezogen worden. Er machte dem Ver—
ãufer davon Mittheilung, worauf das Loos sofort zurückgegeben
vurde. Der glückliche Gewinner ist Herr Fr. Deubel aus Höchst
J. M.

pElberfeld, 22. Juli Bor längerer Zeit war einen
hiestgen Arzt, dem Dr. S. ein Knopf durch die Luftröhre in die
dunge gegliltten. Der Schwecleldende begab sich, nachdem alle
Zersuche, ihn hier von dem Knopf zu befreien, gescheitert waren,
inlängst nach Frankfurt a. M. Dort schritt man zu einer Radi⸗
ralkur? zu einem künstlich herbeigeführten Blutsturz, durch welchen
zer fatale Küopf aus der Lunge glücklich wieder entfernt wurde.
Der seltene Fall ist wohl geeignet, in medicinischen Kreisen Aufsse⸗
Jen zu erregen.

p Béarlin, 253. Juli. Die Ausprägung der neuen Reicht
nünzen betrug bis zum 11. Juli d. Is. an Goldmünzen-
341346, 820 Mart 20-Markstucke, 202,953,620 Mark, I0-Marl
tücke; an Silbermünzen: 21, 109,602 Mark 1-Markstücke, 6 381,582
Mark 80 Pf. 20-Pfennigstücke; an Nickelmünzen: 2,890,439
Mark 20 ppff. 10.Pfennigstücke, 8344,671 Mark 85Pfenigstück;
in Kupfermünzen: 461,307 Mark 92 Pf. 25Pfenni—-stüde,
206,392 Mark 8 Pf. 15Pfennigstücke. Gesammtausprägung: an
Boldmünzen: 1,044, 300, 440 Mark; an Silhbermünzen
27, 491, 184 Mark 80 Pf.; an Nickelmünzen; 83,235,110 Mar
10O Pf.z an Kupfermünzen: 667,700 Mark.

'Wien 28. Juͤli, Baron Anfesm Rothschild ist gestern
Übend gestorben.

Das „N. Wiener Tagbl.“ erzählt folgende Geschichte
Bekanntlich weilte der Wiener Maler v. A. jetzt längere Zeit in
Berlin, beschäftigt mit dem Porträttiren zahlreicher Mitglieder des
eutschen Kaiferhauses. Er erfreute sich besonderer Beliebtheit am
Berliͤer Hofe und war zu den Festen und Empfängen desselben
zeladen. Auf einem Hofballe, dem er beiwohnte, trat ein Kavalier
der Kronprinzessin auf ihn zu mit der Meldung: „Ihre kaiserliche
Hoheit wünsche den nächsten Walzer mit ihm zu tanzen.“ A. fuhr
was zurück, deutete auf das spiegelblanke Parquet: ⸗Da is es
mir zu glatt, so bin ich es daham nit g'wöhnt.“ Der Kavalier
ies in din Nebengemach: „Treten Sie nur da ein, dann wird's
chon gehen.“ A. gehorchte der Weisung und ging in das Zimmer—
n welchem den Tänzern von Lakaiena die Schuhsohlen gehörig mit
Zreide angestrichen wurden, um sie vor dem Falle zu sichern. Se
Jegen die Tücke des Hofbarquets gesichert, trat der Maler in den
Saͤal. Die Kronprinzessin tanzte mit einem hohen Kavalier, der
aus Respekt seine Tänzerin nicht an sich drückte, sondern etiquette⸗
zerecht mit vorgestreckten Armen von sich hielt. Als er die Kron⸗
zrinzessin wieder auf ihren Platz zurückgeführt hat, trat A. vor
ie hin: „Kaiserliche Hoheit — haben mich zum nächsten Walzer

fohlen, ich kann aber nicht so wie der Herr tanzen, der jetzt mi
ufß Wiener Art ient an'
Men
detanzt hui

14

zan;zt

nur
        <pb n="485" />
        erm.“ Die Kronprinzessin laͤchelte: „Tanzen Sie nur, wie Sie ammte Stein⸗ und Mauerwerk hält 103,000 H.⸗ M. (jsenes der
s cewöhnt sind.“ A. ließ sich es nicht zwei Mal sagen. Der beruhmten Brücke über die Menaistraße umfaßt deren nur 63,000),
Walzer erklang, er faßte die Prinzessin energisch um die Taille während die Stahl- und Eisenmassen des Oberbaues ein Gewicht
ind walzte mit ihr wie rasend vier Mal um den Saal. Als er don 2600. Tons repräsentiren. Die Brücke, von deren Länge
ie endlich aus ihren Platz zurückführte, meinte sie: „Das also ist etwas über 1600 Fuß auf die eigentliche Strom-Ueberbrückung
Wiener Art — so gut habe ich noch nie getanzt.“ entfallen, hat zwei Etagen. In der unteren führen die Schienen⸗
Das Observatorium von Paris zeigt an, daß die seit eini- zleise für die Eisenbahnlinien hin, welche von Osten her in St.
zen Tagen eingetretene Abkühlung der Temperatur bis zum 15. douis münden. (Frkf. Zig) IJ
August andauern und erst dann wieder Hitze eintreten werde. Det Der Staͤat Mindesota ist von der Heuschreckenplage heim-
derbst werde verhältnißmäßig rauh sein. gesucht. Die Thiere haben den garzen Ernleertrag verzehrt und
F Bei Lapista (Siebenb.) suchten sieben Kinder, welche im das Land meilenweit ganz kahl zurückgelassen, so daß jetzt dort eine
Walde Erdbeeren sammellen, während eires heftigen Gewitters Zungersnoth bevorsteht. Der Gouverneuer hat sich schon nach Was⸗
mier einem hohen Baume Schutz. Ein niederfahrender Blitz tödtete singlon gewandt und bemüht sich, den Waffenertrag, der an den
ñe alle. Ztaat noch von der Cenltralregierung abzuliefern ist in Getreide
Lonudon, 28. Juli. Eine Feuersbrunst hat in Liverpool imzuwandeln.
en neuen Löschplatz in einer Ausdeznung von 700 Metern zer⸗ k. Nach amtlichen Notizen hat die Anzahl der im ersten Se⸗—
siört. Der Schaden wird auf 200. 000 Pf. St. geschätzt. Schiffe nester dieses Jahres im Hafen von New York angekommenen Ein⸗
wurden nicht zeistört. wanderer gegen die in dem gleichen Zeitraum des vorigen Jahres,
pLondon, 29. Juli. Es trifft die Nachricht ein, daß im etwa 850 Procent nachgelassen. Die Gesammtzahl der Ein—
der Dampfer British Admiral, welcher von Liverpool nach Austra- vanderung vom 1. Januar bis 1. Juli belief sich in runder Zahl
sien abgegengen war, am 23. Mai an den Klippen von Kings Is- uuf 80,000 Personen.
and in der Bußstraße geicheitert ist und von 889 Mann 80 um FDas thorichte Anglisirea deutscher Namen in Amerika hat
gekommen sind. oft sehr üble Folgen. Jetzt ist in Ohio eine Familie „Ston e⸗
4Zum erfsten Male kennt jetzt England den Umfang und die breaker“ in großer Verlegenheit, weil man dem Familienhaupte
inwohnerzahi seines indischen Reiches. Vermessung und Census die ihn als St? inbrecher zugefallene Erbschaft von 120,000
belehren, daß England in Indien über ein Gebict von nahezu 192 Bulden vorenthäu. Die Behörden in Bahern verweigern die An⸗
Millionen (enal.) Quadra meilen mit einer Einwohnerzahl bon erkennung des „Moris Stonebreaker“ als des in dem Testamente
236 Mill. Seelen regiert. Aber nur *8 des Gebietes und etwa »es Oheims Michael Steinbrecher beaannte Moritz Steinhbrecher.
. der Einwohnerzahl sehen direkt unter britischer Regierung. Ohne Erlaubniß der Behörde sollte Niemand seinen Ramen ver⸗
während der Rist von indischen Fürsten beherrscht wird. Von den indern. Zuwe'len hat übrigens eine solche Namensveränderung auch
183 Mill. Unterthanen Englands sind über 127 Mill. Hindus zute Folgen. So hat der Gouverneur von Minesota die Verhaftung
11 Mill. Muselmänner und 15 Mill. gehören zu den eingedornen des flüchtigen Mainzer Cassiers Wilhelm Steinbren ner verweigert,
astenlosen Racen. Der Rsst besteht aus Buddhisten, Christen, weil ein Mann dieses Namens in St. Peter nicht existirt und er
Parsen und Juden. Die durchschnittliche Zunahme der Bevölke- den William Stoneburner, der seit zwei Jahren dort lebt, nicht
rung in Indien betiägt 12/1e Prozent jährlich: die Hindus ver- ils „Steinbrenner“ anerkennen will oder kann. J
nehren sich m Folge der frühen Verheirathungen schneller als die Die Schiffe, die in Havbre einlaufen und vom aitlantischen
Muhamedaner; die Katholiken verwehen sich schneller, als die Dcean kammen, find fast alle ungeheueren Eisbänken begegnet, die
beiden vorgenannten, nänlich um 1/5 Proz. und die Protestan zeradezu für die Schiffahrt gafährlich werden, vielleicht auch große
sen gar um 6/10 Pron; doch ist wohl zu bedeuten, daß die Ge- kegengüsse verursachen werden. Ein Schiffskapitän, der am 28.
'ammtzahl der Protestantischen Christen nicht eine Viertelmillion moekommen ist, hat erzählt, daß er beim Kap Breton einen Eisberg
eträgt. Die Varsen sterben allmählig aus; ihre Za!l beträgt jeseden habe, der 4 Mellen lang, 2 Meslen breit gewesen sei und
70,000. Am wenigsten Anhänger hat die jüdische Religion, der denigstens 400 Fuß Höhe gehabt habe.
angeführ 8800 angehdren; doch nehmen diese nicht ab. Totenriar —8—. —
fEine versunkene Dorfschaft. In der Nach M ünn Hhen, 28. Juli. Die Staats minifierien des Innern
vom 3. auf den 4. Juli versank die Oitschaft Dejoin des ruma⸗ ind der Finanzen veroffentlichen heute in „Gemäßheit des Ait. 8
zischen Regierungsbezirkes Romuico-Volceu in eine Tiefe von etwa Abß. 23 des Reichssmünzgesetzes vom 9. Juli v. Is. die Bekannt-
; Klaftern. Menschenleben sielen der Katastrophe keines zum Op— nachung desReichtanzlers vom 2. 1I. Mis, mit dem Bemerken, daß
. denn die Bewohnerschoft halte sich bereits Tags zuvor durch ur Einlöfung der hierin vom 1. Seplember d. Is. an außer
in unheilverkündendes unserirdisches Getöse erschrect, geflüͤchtet durs gesetzten Zweiguldenstüde füod. Währung die sümmtlichen k.
Ferlwürdig ist, daß die Häuser jaft alle unhersehrt aufredat stehen kKentämter bestimmt sind, und daß auch für die Annahme dieser
blieben. Münzen in Zahlung während der 4 monatlichen Einlösungsfrist
GEintreffender Witz.) Während der Revision eines vorsorge getroffen werden wirnd.
cZeminors — wo, e nichts ⸗ Sache — bemerkte der Re Maun gen, 28. Juti. Eine große Anzahl falscher Bank-
Asor, daß eine von den an den Wänden des Speisesaales an- doten ist in Umlauf gefetzt und zwar zunachst Roten der landgräf⸗-
xschriebenen Bibelstellen ganz frisch übectlebt war und augenschein- ich heisischen Landesbant über den Betrag von 8 f. d. d. 1.
ich eine andere Stelle ciurte als vordem. Ecstaunt muüchte er dauuor 1855 Lit. P. Serie III. Nr. 90,890 sol. 1818. Diese
den Seminardirektor darauf aufmerksam, und dieser gerieth in Banknoten sind auf pholographischem Wese hergestellt und leicht
aicht geringe Bestützung, denn d'e Bibelstelle, die wahrscheinlich ein ils falsche zu erkennen. Der Drudist nicht so scharf, wie bei den
wwialer Seminarist heimlich angeklebt haben mußte, e sehr be— ichten. besonders der kleinere Drud ist undeutlich, ebenso sind die
)eutungsvoll: Sie stebt Jesus Sirach 31, 131 und lautet: Und Bilder etwas verschwommen. Beides gilt hauptsächlich von der
xente nicht, hier ist v'el zu frefsen.“ zückseite. Als Wasserzeichen sehlt an der linken obern Ecke die
Newyor?, 11. Juli. Es wurde bereits gemeldet, daß Smische Ziffer V, an der — die arabische differ z. Der
im lezten amerikanischen Unabhänogigkeitsfeste (4. Juli) die Brücke dine euthatt n assanc Deaph emen Lowen mil h
iber den Mississippi dem Verkehr uͤbergeben wurde. Uehber dieses poser rone und der 9 sPut andesmlinze. E⸗
Roße Bauwerk liegen jetzt folgende Daten vor: Der Bau, ein iest serner dig ermuthona er eerrd pe —I
Verk des berühniten omerikanischen Ingenieurs James B. Ende e eaane * 3. Fol. 7 —F
ind von ihm unter Beihilfe seines deulschen Assistenten des Henrye d * 3 dn gegeben Durden, der Falcher ist
giad, gepaut und ausneführt, hat sieben Jahre zu seiner Vollen dei dem beramtsgericht avensburg in Unter suchung. Jedermann,
ung bedurft. Scine Koften haben sich auf Dis Milligren Dol- 'er solche Falsifikate eingenommen oder im Besitze hat. wolle ent⸗
ans belaufen, und es übertrist sowohl an Großartigkeit wie in vnder dorthin oder an die nächstgelegene Volizeibehörde Anzeige
beniet ung auf die mannigfachen Neuerungen, welche die Ingemeur, sstatten.
unst dabei zur Anwendung drachte, selbst die größten der bekann
n Brückenbauten der alten Welt. Das ganze ist eine Pfeiler-
rücke die mit den Zufahrten nahezu eine euglische Meile lang ist.
die Bogen, welche in Spaunungen von 497 und 527 Fuß die
geatlichen Strom⸗ und U'erpfeiler verbinden, sind von Gußstabl.'
die be'den Strompfeiler wurzeln in einer Tiefe von 78 und 112
juß unter dem mitleren Waͤsserstande in dem Felsengrunde, der
h 60 —90 Fuß tief unter dem schlammigen Strombeitte ne
reitet. Die Versenkung der Pfeiler geschah mit riesiger Eisen .
Zaissons, und ihr Gelingen bezeichnet einen Triumph der Technik,
die er bisher wohl nicht für möglich gehallen worden. Des ge

Dienstesnaqhricht.

Durch allerhöchstes Signat vom 22. Juli l. J. wurde der
k. Landrichter Ferdinand Kub y in Kusel auf Anfuchen vom 1.
August an nach Edenkoben versetzt; U. zu Staatsanwälten werden
»efördert: der Landgerichtsassesssr Eduard Heintz in Durkheim
hei dem Bezirksgericht Kaiserslaukten und der Lundgerichtsassessor
Adolph Wolff in Epeiec bei dem Bezirksgericht Frankenthal.

Der zur Zeit unverwendete Pfarramts-Kand'dat Olto Müller
»on Altleinigen ist zum Vikar in Walsheim, Dekanals Landau,
nit den Befugnissen eines selbstständigen Pfarrverwesers bper1
Lugust ernannt worden.
        <pb n="486" />
        „Auf die in unserem heuligen Blatte befindliche Annonce
von den vielen glücklichen Interessenten des Herrn Laz. Sams.
Cohm in Hamburg ist besonders aufmerksam zu machen. Bei
diefem weltbelannten Hause ist schon wieder das große Loos im
Mai d. J. gewonnen worden, und haben unerwariet viele Leute
und Interessenten dieser glüclichen Original-Loose ein großes
Bermogen sich erworben. Jetzt rückt die Zeit heran, wo man für
die geringen Einsätze bis zu evert. 300:000 Mark CErt. gewinnen kann.

Es sind gewiß viele Bestellungen zu erwarten und kann man sich
Fernauensvoll an die Firma Laz. Sams. Cohn in
damburg wenden, da man prompt und gewissenhaft bedient
Dird. Dieses Haus bezahlt aum durch seine weitverbreiteten Ver
hindungen die Gewinne in jrdem Orte aus.“

— αòαααααααο
Verantwortlicher Redackeur F. X. Demetz St. Ingbert.

Conventionelle Wiederver⸗
steigeruug.
Dienstag, den 18. August l. J. zu
St. Ingbert, in der Wirthsbehausung
des Ferdinand Oberhauser, werden
die nachbezeichneten Immobilien wegen
Nichtbezahlung der Erwerbspreise oöffentlich
in Eigenthum wiederversteigert u. zwar:
J. des Nachmittags um 8 Uhr, auf
Betreiben von Jakob Stief, Wein—
händler, und dessen Ehefrau Elisa⸗
zettza geb. Dawo, beide in St Ing
bert wohnhaft, gegen den allda wohn⸗
haften Kauf⸗ und Handelsmann Mara

August.

Plan Nr. 627.. 410 Dezimalen
Fläche, enthaltend ein Wohnhaus mit
Hofraum, gelegen zu St. Ingbert aufm
Markte, an der Kohlenstraße, neben
Peter Müller und Adolf Metz.

LI. des Nachmittags um 393 Uhr, auf
Betreiben von Martin Levy, Rentner,
in St. Ingbert wohnhaft, gegen den
at wohnhaften Bergmann Andreas

arz. —

Plan Nr. 1963. 610 Dezimalen
Acker im Rockenthal, hinterste Ahnung,
St. Ingberter Gemark, neben Jacob
A

Das Nähere auf dem Geschäftsbü—
reau L. Bechthold in St. Ingbert.

Horn kal. Notar.
ESonntag 2 August
Tanzmusik

Sonntag den 2 August von 3 Uhr ab Am Freitag morgen ging von dem Hau⸗
1 44 der Frau Wib. Beck bis zur Wohnung oꝛ

Frau Wib. Klein, Blieskasteler Straße, ein—
aucmussi NRemontre⸗Uhr verlorten, der red'ih
Finder ag en g Eigen

R iße thümer osep ellent ha cger

— Stzweitzer. eine qute Belohnung zurückzuerstatte. *

bei

eee Auf
on ar! von 205, Ma
wurde am Nr 456 — wurde am
8 — d Inhe is —ãAI am —— d. J. si J. be
La —5 J as große ovs un rämie ir ge di
—A⏑ ⏑ —
mit der Debise: Glück und Segen bei Cohn!
laut amtlicher Gewinnliste, wie schon so oft, abermols bei mir gewonnen worden
überhaupt habe in den Gewinnziehungen vom Mai und Juni d. J. meine 9«
ehrten Interessenten die Gewinnsumme von über
e 200,000 Thaler oder 600,000 Rm.

laut amtlichen Gewinnlisten baar ausbezahlt. —

Dlesmal wiederum? ev. 300,000 Mark, Ert.

enhält die vom Staate Hamburg garantirte große Gerd-Lotterie von über

2 Millionen 270,000 Thaler

welche d'esmal wiederum mit außerordentlich großen u. vielen Gewinnen bedeutend vermehir
ist; se enthält nur 68,000 Loose, u. werden in wenigen Monaten in nur 5 Abthei⸗
lungen foigende Gewinne sicher gewonnen, nämlich: 1großer Haupt⸗Gewinn event.
120,000 Thlr. speciell Thir. 80,000, 40,000, 30,000, 20,000, 16,000
2 mal 12,000, 1 mal 10,000, 3 mal 8000, 3 mal 6000, 4
mal 4800, 12 mal 4000, 11 mal 3200, 11mal 2400, 27 mal 2000,
1 mal 1600, 54 mal 1200, 152 mal 800, 3 mal 600, 358 ma

400, 408 mal 200, 8 mal 120, 486 mal 80. 177000 mal 44
12752 mal 40, 20 ꝛc. ⁊c. ⁊c.

Auf den 5. und 6. August d. J.
J die ewinnhehnns der 8 Abtheilung amtlich festgestellt, zu welcher der Renovations
reis für
das ganze Original-⸗Loos 6 Thaler,
das halbe Original-Loos 3 Thaler,
das viertel Original-Loos 1 Thaler 15 Sgr.
fostet. Tiese mit Staatswappen versehenen Original⸗Loose sende ich gegen frankirte
Finsendung des Betrages oder gegen Postvorschuß seibst nach den entferntesten
Gegenden den geehrten Auftraggebern sofort zu. Ebenso erfolgen die amtliche
Gewinnliste und die Gewinngelder sofort nach der Ziehung an jeden der bei mir
Betheiligten prompt und verschwiegen. Durch meine ausgebreiteten Verbindungen
uberall laan man auch jeden Gewinn in seinem Wohnort ausbezahlt erhalten.
—Jede Bestellung auf d'ese Original-Loose kann man ein⸗
»sach auf eine Posteinzahlungskarte machen.
Ans. Cobm in Samburg
nvtComptoir, Bank⸗ und Wechselgeschäft.

Georg Jung.
S·oe Sen 5. August von Uhr ab

bei

F.. IVeucla.

* 2*
Epilepsie — Fallsucht — Krämpfe.
7*Die Stärkung der Nerven überhaupt.
Ueber diese fast schrecklichste aller Krankheiten ertheilt grürdlichsie und für Jedet
mann leichtverständliche Belehrung sowie weiset nach zuverlässige Heilurg die foeben in
28 Ausgabe erschienene Brochüre von Dr. Stark, Königl. Slabs und Spezalarzt!
Epilepße; Ritter . — Amtliche Urkunden über die bereits erzielten Heilresultate werden
heige fuͤgt. Die Brochüre ist gratis und franco zu beziehen durch die Dr. Star t'ich
vBerlagzs Expedition in Berlin S. O., Waldemarstraße 52.
AT u,. jeden Inhalts
für Insorato ue
und hiesigen Zei⸗
ungen zu Originalpreisen,
Tĩl Acᷓ. in der Annoncen-Exvedition von
EIAGOITI

va acceri. und Mönisl.
Hof⸗ Chocoladen⸗ Zab rist

Nedaction, Druck und Verlag von iy. X. Demes in St Inagvbvirt
        <pb n="487" />
        Ht. Ingberler Anzeiger.
der St. Inn berter Anzeiger (und das mit dem Haunotblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Diensstags⸗, Donnerktagt⸗ und Sonniag

unmer erlcheint wochentlich vi e r m a i Dinstag, Donner stag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Arte. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 0*. die dreispallige Zeile Blattschrift oder deren Naum berechnelt.

— — — — N — — — —

R 122. Sonntag, den 2. Augusht. aes 1874

— — — — —

Deutsches Reich.

Berlin, 29. Joli. In maßzebenden Kreisen wird der 15.
Ottober als der spüteste Termin zur Einberufung des Reichstages
mgesehen. Auch heißzt es, die preußishe Regierung werde mit
zen Kräften das Zustandelommen eines Entwurfes beireiben
elcher dem Reiche gemeinsame Normen für das Vereinswesen schafft.
die aeuesten in dieser Beziehung gemachten Erfahrungen haben
sie Rothwendigkeit eines Vereinsgesetzes datgethan, denn wenn bei⸗
pielsweise in Preußen einzelne Vereine geschlossen werden, so wider⸗
pricht es der Aufgabe wie dem ganzen Wesen des Reiches, wenn
diese Vereine ihre Thätigkeit nach einem andern deutschen Staate
derlegen lönnen, wodurch sie in den Stand gesetzt sind, das er⸗
gangene Verbot bis zu einem gewissen Grade unwirlsam zu
nachen.

hat sich hier ein erschütterndes Ereigniß zugetragen. Die 20jãhrigt
Tochter von Joseph Kraus, ein braves und geachtetes Mädchen,
Jürzte von einer Leiter so unglücklich herab, das dieselbe, augen⸗
hlidlich eine Leiche warxx
7Qaifersbaumtern, 218 Juli.Am nächsten · Sonntag,
den 2. August, von Morgens 10 Uhr anfangend. wird zu Land⸗
duhl im Burgard'schen Saale nächst dem- Bähnhofe ein“ Ver⸗
handtstag der Pfälzischen Kampfgenofsenschaff stattfinden und wer⸗
den von Seiten des Vororts alle Bruder Vereine dringend aufge⸗
ordert, zu diesem Verbandstage Delegirte zu en senden, dar jeder
„yfälzische Verein gewiß in der Lage sei, untet allen Umflünden we⸗
ugsiens einen Delegirten senden zu können. Auch jene Vereine, welche
ochh nicht dem Gauverbande angehören, demselben fich aber in Zus
zunft anschließen wollen, sind eingeladen. 4
Kaiserslautern, Si. Jull. Mit Beginn des nächsien Win⸗
jerha bjahres ist die Tröffnung einer, Baugewerlschule in Kaisers⸗
lautern in Aussicht genommen. Weaeetz er a*
—7 Mänchen, 30. Juli. Gestern Abend wurde auf einen
deller ein Graveurlehrling arrettirt, welcher falsche Thaler zu
erausgaben suchte. ——
CEin anderer neuer Komet.) Herr I. R. Hind, der As⸗

ronom der Sternwarte Twickenham, schreibt der Times“: „Herr
Stephan, der Direktor der Sternwarie in Marseille, notifizirte uns
per Telegramm gestern die Entdeckung eines Kometen, die in der
horhergehenden Naucht Herr Borielly, ein Kollege des Herrn Coggia
dem die erste Entdeckung des hellen Kometen, den wir soeben vex⸗
ioren haben, zu verdanken in,) in genannter Sternwartier machte.
Seine Lage scheint um 2 Uhr Morgens am 26. d. in der Räht
des Sternes Theta, in der Constellation Draco, in rechter Ascen⸗
sion 238 Grad 4 Minuten und Polar-Entfernung 80 Grad 28
Minuten gewesen zu sein. Der Komet ist ziemlich hell und be⸗
wegt sich nach Westen. “ 7
F—Vakonische Festrede. „Seid willkommen, Ihr Männer
des deutschen Südens! Jar Burge, Lande Lind⸗ Passauer! Ihr
Aschaffen⸗/ Augs⸗, Kadolz⸗, Neus. Wasser und Würz⸗burger! Ihr
Forche, Igs-, Mannz, Mon⸗, Rosen⸗; Uffen⸗ uünd Winds-heimer!
Ihr Am-, Bam⸗, Fried⸗, Lands-, Münch-Nürnberger? Ihr
Diet⸗, Frank⸗, Ochsen⸗ und Schweinfurter!““ (Allgemeines
Hulsloh! Bravo! da, capo! Hört !hött! Murren (im Centrum),
BZelächter (lints. J

7 Gor iniger Zeit) wurde in San Francisco ein Mörder
achängt, der sich einet eigenthümli hen Waffe bedient hatte. Diese
Weffe bestand aus einer Art Sendsack, hergestellt, gus einer Aal⸗
haut, die mit Sand gefüllt war. Ein Schlag mit dieser furchl—
baren Waffe tödtet einen Menschen, ohne daß. äußere Zeichen det
Gewalt sichthar sind. Wird der Kopf getroffen, wobei vft nicht
einmal ein Schädelbruch zu finden ist, so fällt das Opfer benhußt—
los nieder und stirbt an Bluterguß ins Gehirn. Es ommen
Fälle vor, wo Personen an andere Körpettheile getroffen wurden
und im Augenblick keine schlimmen Folgen verspürten. Erst einige
Zeit später degann das dom Schlag getrossene Fleisch abzusterber
und in Fäulniß überzugehen. Der berühmte Pianist Heller —
in Mexito durch einen Schlag mit dieser teuflischen Waffe getödte!
worden sein. α . —

Oesterreich

Wien, 28. Juli. Baroa Arselm Rothschild, der gestern
in Döbling nach langjähriger Nerventkcankheit aus dem Leben ge⸗
schieden, war der Enkel des Begründers der großen Gelddynastie
und hielt sein lebenlang treu an den geschäftlichen Traditionen des
dauses fest. Ein Sohn Salcmons v. Rothschild war er am
39. Januar 1803 zu Franlfurt am Main geboren. Er besuchte
durch einige Zeit die Berlirer Universität, widmete sich aber schon
1820 der commerziellen Laufbahn im Hause seines Onkels, des
Pariser Banquiers Janus. Als der Chef des Frankfurter Stamm
hauses, Anselm Maier, im Alter schon sehr vorgerückt. war, be
shelligie er sich eine zeitlang an der Führung der Geschäfte, bis
er im Jahte 1855 nach Wien übersiedelte. Seit dieser Zeit hielt
er sich mit Ausnahme der Sommersaison, hier auf, erwarb das
Bürgerrecht und errichtete sich Teinen prachtvollen Sommersitz in
Schuͤlersdorf in Schlesien. Am 18. April 1861 wucde er auf
Lebensdauer in das Herrenhaus berusen, wo er im Jahre 1864
als Berichterstatter über die Reduction des Silberanlehens fungirte.
Er hielt sich stets zur Linken und stimmte immer mit der liberalen
Pariei im Herrenhause und bewährte überall einen warmen, gut
oͤsterreichischen Sinn. Baron Auselm Rothschild zeichnete sich durch
hobe Bilduͤng aus und war ein feiner Kunstkenner und Kunstlieb-
haher. Daß daß Vermögen, was er hinterläßt, ein colossales, ist
wohl nicht zu bezweifeln. Eine g naue Ziffer wird der Oeffentlich⸗
teit schwerlich bekannt werden. Wie wenig man übrigens mi!
den pecuniären Verhältnssen des Finanzbarons vertraut geht schon
dataus hervor, daß die üngaben üder sein Vermögen zwischen
200 bis 600 Milltonea schwanken.

Wieen, 29. Juli. Der in der Regel gut unterrichtete Co—
rtespondent der „Karlsr. Ztg.“ sendet letzteret folgende beachten s·
werthe Mintheilung: Von Berlin aus ist dem Vernehmen nach den
Machten eröffnet worden, daß die edentuelle Entsendung einer deut
schen Flottille an die Küste der spanischen Nordprovinzen nicht ent⸗
fernt die Bedentung einer Einm'schung in die inneren Kämpfe X
der Iberischen Holbinsel hobe, daß vielmehr die Regierung des
deutschen Kaisers auch fortan sich jeder Einmischung strengstens zu
tatha. ten gedenke.
Frankreich. —

Paris, 30. Juli. Das Jourual officie.* schreibt: „Die
Journale deschaäftigen fich seit einigen Tagen wit dem Hirtenbrief
des Erzbischafs von Paris. Die Reglerung hat mit dem Bedauern
die Verd jentlichung desselben gelesen.“

England.

London, 28. Juli. Vie leitenden Kohlengrubenbesitzer⸗
Firmen in Manchester und Nachbarschaft haben beschlossen, vom 1.
August ab eine beträchtliche Redachion in den Kohlenpreisen ein⸗
teten zu lassen.

Spanien.

Madrid., 30. Juli. In der Provinz Asturien hat ein
weistündiges Gefecht stat:gefundeu, in welchem der Carlistenführer
Fäs und mehrere Carlisten gefallen sind.

5
3c9 eim 4. August. Geftern

Laundwy. bschartreiche s

(Erntenachrichten.) Metß, 80. Juli. Soweit Be⸗
richte über die diesjährige Erente vorliegen, ist das Resultat
derselben ein außerordentlich günstiges, übertrifft jedenfalls bei
weitem die gehegten Erwartungen. Dadasch der Obstertrag
ein guter sein wird, und ebenso die Aussichten für den Wein die
vesten sind, so wird das Landvolk dieses Jahr als eines der beften
seit langer Zeit im Gedächtniß behalten. — Ba charach.
Was die Ernte betrifft, so kann gan sich bis jetzt sehr dankend
aussprechen. War gleich die Heuernte nicht sehr glänzend, so ist die
Zornernle dagegen viel ergiebiger ausgefallen. Auch das Obft isi
in hitsiger Gegend, wie es scheint, sehr reichlich, denn die Bäumt

Abdend gegen 227 Uhr
        <pb n="488" />
        nuß man'gehörig stützen, damit fie von der schweren Last keine:
Schaden haben“ Auch das Gemüse gedeiht bei dem schönen Regen,
der auch? den. Trauben sehr nützlich ist ····

Ppᷣaris, 88. Juli. In ganz Frankreih ist das Thermo*
meter gefallen und weist dasselbe im Durthschnitt 20 — 25 Centi-
grad. Die Ernte-Aussichten berechtigen zu den schönsten Hoffnum—
gen. Der Beweis ist, daß die Frucht- und Mehlpreise beständig
im Fallene stud anee

oertrauensvoll an die Fiina Laz. Sams. Cohn
h.na mburgwenden, da man prompt und gewissenhaft bedie,
nird. Dieses Haus bezahlt auch durch seine weitverbreiteten Va
zindungen die Gewinne in sedem Orte aus.“
Die wärmere Jahreszeit, obgleich die Hoffnun
aller Brust- und Lungenkranken, hat dennoch gerade für diefe da
zende viele Nachtheile im Gefolge, indem die oft andauernde Hitz
Staub u. j. w. bon außerordentlich ungünstizem Einflusse nameh
lich auf die kranke Lunge ist. Solchen Leidenden kann kein besse.
ces Mittel angerauhen werden, als den selbst bei den hartnäckigften
Fällen bewährten rheinischen Trauben-Burft-Honig von W. 9
Zickenheimer in Mainz. Dieser angenehme Saft ldst da
Schleim, hebt die Trockenheit der Lunge und reinigt solche von allet
hädlichen Einathmuugen, fo daß in kurzer Zeit die Genesun—
,rfolgen muß, wie Tausende von Zeugnissen über erzielte glän
ende Resultate beweisen. Käuflich ist dieser Saft an hiesigen
Blatze bei Herrn J. Friedrich.

— uuf die in unserem heutigen, Blatte befindliche Anuonce
bon den vielen glücklichen Interessenten des Herrn La z. Sams.
Coehen in Hamburg ist besonders aufmerksam zu machen. Bei
diesem weltbelkannten Hause ist schon wieder das große Loos im
Maisd. J. gewonnen worden, und haben unerwartet viele Leute
und Interessenten dieser glücklichen Original-Loose ein großes
Bermögen sich erworben. Jetzt rückt die Zeit heran, wo man für
die geringen Einsätze bis zu ebent. 300,000 Mark Ert. gewinnen tann.
Es sind gewiß viele Bestellungen zu erwarten und kann man sich
74146114!
Tanzmusik

Sountag den Audus von 3 Uhr a
Tanzmusib

Die verehrlichen Mitglieder der, Fi⸗
delia““ werden hiermit zu der am nüch—
en Mittwoch den 5. August Abends
3. Uhr bei Herrn P. Heusser statt⸗
indendhen 6
Generalvorsammsung
höflichst eingelden.
Tagesordnung..
1. Neu⸗Wahl des Ausschussees.
2 Vereinslocal betrff.
8. Verschiedene Angelegenheiten.
Deor Cussier.
Sonntag den 2. August Nachmit⸗
tags 3 Uhr vom Cafs Oberhauser ab
Parthie
—
eins nach Schnappbach, wozu die pas⸗
siven Mitglieder mit Familie eingela-
den sind.
BDie Dire tion.
Rhæeiniseher
Trauben⸗BGrust Honig
aus MHæaĩi n.
Zusten Heiserkeit,
erschleimung Brust—
leiden, Kinderkrank-
heiten, dasmildest e, angenehm⸗
ste und natürliste Hausmittel.
Zu haben in St. Ingbert bei
3. Friedrich.

bei scortg Jung.
Feuerwehr⸗ Montag
bei Peter Weißgerber

. Skweiker.
u. jreo. wiro von micheers
Vsrlags-Anstalt iu blxe
Leipziq versenden Ein v
Senen sitrter Muszug aus Dr. Airy's Ratur
eilmethode. — Dicse vorzügliche Schrift sollt
ich ipe Kranke, weiche — — —
canell geiund werden I f
dommen lasjen. — Gratis! Eratis!

Auf J ,
4 von 205,000 Mar
Nr. 456 wurde am
ist ekanntlich wiederum am 19. Mai d. J. i19. Mai d. J. be
das große Loos und Prämie gL wit gewpendsn
von 205,000 Mark
mit der Debise: Glück und Segen bei Coßhn“?
laut amtlicher Gewinnliste, wie schon so oft, adermals bei mir gewonnen worden
überhaupt habe in den Gewinnziehungen vom Mai und Juni d. J. meine ge—
ehrten Interessenten die Gewinnsumme von über
200,000 Thaler oder 600,000 Rm.
laut amtlichen Gewinnlisten baar ausbezahlt. 323
Diesmal wiederum! ev. 300,000 Mark, Ert.
euhuͤlt die vom Staate Hamburg garantirte große Ge.d Lotterie vo n über
220 Millionen 270,000 Thale
welche d'esmal wiederum mit auß rordentlich großen u. vielen Gewinnen bedeutend vermehi
ist; sie enthält nur GS, B00 Loose, u. werden in wenigen Monaten in nur 5 Abthei
lungen folgende Gewinne sicher gewonnen, nämlich: J großer Haupt-Gewinn event.
120,000 Thlr., speciell Thlr. 80,000, 40,000, 30, 000, 20,000, 16,000,
2 mal 12,000, 1 mal 10,000,3 mal 8000, 3 mal 6000,
mal 4800, 12 mal 4000, 11 mal 3200, 11 mal 2400, 27 mal 2000,
mal 1600, 54 mal 1200, 152 mal 800, 3 mal 600, 358 mal
100, 408 mal 200, 8 mal 120, 486 mal 80, 177000 mal 44
12752 mal 40, 20 ⁊c. ⁊c. ꝛc.
Auf den 5. und 6. August d. J.
ist die Gewinnziehung der 8 Abtheilung amtlich festaestellt, zu welcher der Renobationz8
Preis jfü —

das ganze Original-Loos 6 Thaler,
das halbe Original⸗Loos 3 Thaler
. das viertel Original⸗Loos 1 Thaler 15 Sgr.
kostet. Tiese mit Staatswappen versehenen Original⸗Loose sende ich gegen are
Finsendung des Betrages oder gegen Postvorschuß selbst nach den entfernteste'b
Begenden den geehrten Auftraggetern sofort zu. Ebenso erfolgen die amtlicht 8
Gewinnliste und die Gewinagelder sofort nach der Ziehung an jeden der bei mi 55
Betheiligten prompt und verschcviegen. Durch meine ausgebreiteten Berbindungen
überall kaͤn man auch jeden Gewinn in seinem Wohnort ausbezahlt erhalten. *
2 Jede Bestellung auf d'es Original-Loose kann man cin *
fach auf eine Vollemahlpngelarie machen. 8*5;
J IL* —— Oo in Vamburt
Haunt Comptoir, Bank. und Wechselgeschäfst.

—
*
5*
5*
—2
—7
Zürgervereins-Kränzchen.
Mittwoch Abend Zusammenkunft bei
œ sιUι
Am Freitag morgen ging von dem Hause
der Frau Wib. Beck bis zur Wohnung dr
Frau Wib. Klein. Blieskasteler Straße, eine
Remontre⸗Uhr verloren; der redliche
Finder wird gebeten dieselbe dem Eigen-
shümer Joseph Hellenthat gegen
eine gute Belohnung zurückzuerstatten.

*
7
*
3

1
—————— — —
Redaction. Druck und Verleg von F.X. Demetz in Et Inabert
        <pb n="489" />
        —
— ——
— 2*
α
2 53
3383333336 88 542
J 333263 33 553—2323*
18 — * * — 23 — 53*
35335-25 383 ——
22 —— — — * 22 77 38 * * 25 — 2 2
— 22
3258 23 22. A —7 2238 52* 238 25228
235388 —— — — 355832 —A 233 323833233
2 ει ⁊ 12 *
2 35*3— 5553838 S 337372335 3 523. 323 4 5
5354 5388 323328555 39*3538
— 2 — * 52 —. 28 75 — 428. —18
—52*5 — — — 5z332 532 8828 —— —
583 283 —55853 — —— S — ——— AcqcE
2 —x*553— 5 383 3 * 5
— — — s28 — 2327— 20 3538 —55322
5* 5—55525 5265 55 2 XSET. 22 552 —z388
3 382783 * — 87
2 * 328 — 32 —— — 5 —A 28 a 2 *2
73 55s32338
— — ———— 33353333233 ù”c23 55 3
6
2*22 * —— —— — 52 — 527 28225 28 —2
a —— —— 8 S 2 2 2232 — —3 8
gge 3833683 — —33 *
52 .
2 — 252* * — —A z375553553 5 *22 A — —
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— — 25—2523 858* 55 358 — 88 535* —5*533
S * 2 * —3223 * 282— — *237 8 225 7 —8
* — IX — 7 — ——— —— 2 8 — 28235E2 ——
33883 az 385 23 *
5 ——z22 * — 22 5253 —A — zM 20 — 72 — ** 3222
223278 ẽ 5355335 35 53 533225 25333
—A —— —— — 2 5525 —53 565 320 33333383336
55 — 5—z83583 *23 —A — 2233 — c5
585338 J— 238
22 8323832385 A *5* — 2 553*
55584 — * 2 8222 2 0 E 855 —A
— — —55 * 32 ** 2 82 2 S5* 7
2838 3 532 8 2 J 25852 8* 25 — .*
* 2823352187 — 232. 2 * —2XM 8
2 522 2* —A —
2* — ——— — 225* 223 —*
*282* CCCC. 7... —A 533388 582* 732252 7 33
35353553533338 — 25523 323 5382328* 2 5572
5 5 5522 — —A ——2 * — 38— —A
— 2 6 * m — — 12 555 — 25 2
2535—** O — 8833253 545* — 2* — ES 224
* F * 54 23355 24 —5 * 5 2 * X* ———
3 353355 858* —523*8 — 327335
2 5353242 52 —— 2 —— Sss 7 —A 2* ę 8
282 2 33 —— 23325 *. 223 253—2 2—5
3 55 2*—7 Z5352 38 22 3535 — 522532 —3— 282
228332* 3532325* 2552—22 23 5836 33235 525 2238
32 2522 252 2 5 583 32335 32* 1727 —2 —5—* — 273538
—2 8R5SETX 5352 52325 837883 — 5583—32352 2358
8 — 28 2 — — ——— — 8.* 28 ,223553258 255552 ————
57553 — 8288323355 572823* 25338354 — ————————
55535 *5— 522 5 2 — 55 5233255 78 335 — * ——
s55—855575 — 532835335. 2 2 25373 —2 5255 ————— S 38 — 5
* —Z8 — 3 —— —— 2 S53533558 — 7 ——— 2 2
—X 58357 5 528* 5553335 2 * 3 2 5228 17*
22 5* 2 533 — — 2* zS 5 25535358 282558 — —27—35.5* ß
2525 —2 535—3 ——2328* — 5—*2 2 * 58 —55355533533
2 * 3 —— — 52EzESẽ 882 525857 5525 35 ⸗ 2—
222 53533582 83 ——— — — 8 S 5 52 5
— 523 52* —*X — — * 2522253 25 8* —A
—2 2225 5ñ553353238* — —A— 5583 ——— 328 7
5328533223 523 s532 —A —— 5*2552 * 2*8* 5525 2* — 2
5 285 535 53755357 —A — 28 — * —3242*
2 3555 2553 *5 — 55 — 8z3* — —— 237 33*5533 5*
353323535*— 2532 2 72 822 238523455 — 53 325 3
—8 2 7 2* 2 2 5225 2 2 5: —
325535385 3335 A — 5853 5535 525 332 5383355
2252 ẽ —z —235 5—æ2 53355 — 323333867 * —A— *
22835 5 3552535 33*— * 335233 3552 3533 —
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        St. Ingberter Acnzeiger.

der St. Inuberter Anzeiger (und daß mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Diendtags⸗, Donnertiags⸗ and Sonntag
zummer erscheint wochentlic vie rmal: Dinstag, Donner ztag, Samstag uad Sonntaqg. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krze. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
— Zust.

C 123. —

1874
Deutsches Reich.

Mänchen, 30. Juli. Wie wir erfahren, wurden Seitens
eß koͤnigl. Staatsministeriums des Aeußern, welchem die Postver⸗
daltung Bayerns unterstellt ist, in Bezug auf jene Verdächtigungen,
velchen dieselbe anläͤßlich des Aufenthaltes des Fürsten al
n Kissingen verletzter Briefschaften des Letzteren wegen von Ber—
iner Blättern ausgesetzt war, die nöthigen Schritte veranlaßt, um
enen unwahren Behauptungen Schranken zu setzen. Minister v
gfreyschner soll auch bei der letzten Anwesenheit in Kissingen Er—
zaͤrungen abgegeben haben, welche die Integrität der bayerischen
dosten erfordern. (N. C.)

München, 2. August. Wie die „A. Z.“ vernimmt, hat
Ze. Majestät der König dem Reichsrath v. Döllinger zu dessen
damensfest die herzlichsten Glück- und Segenswünsche telegraphisch
usgesprochen.

Für den preußischen Staat ist, wie man hoͤrt, die Anord
rng getroffen, daß fortan alljährlich der 2. September zum Au⸗-
ienken an die glorr« ichen Erfolze des Krieges 1870,71 und die
WBiederherstellung des deutschen Reiches in den Schulen als Fest⸗
ag begangen werde.

Mestz, 30. Juli. Hiesigen Blättern zufolge soll die hiesige
fortifikation, welche die Räumlichkeiten der vormaligen französi—
chen Direktion du Genie inne hnt, in besagten Lokalitäten einen
ehr interessanten Fund gemacht haben. Zwischen einem Zimmer
ind dem Speicher entdeckte man einen leeren Raum von ca. 1
Meter Höhe, wo sich eine ziemliche Anzahl Festungs⸗ und ähnliche
ßläne vorfand. Dieselben beziehen sich aus die sämmtlichen s. Zt.
zer Metzer Geniedirektion unterstellt gewesenen Festungen, darunter

uuch Toul und Longwy, welche bekauntl'ch in französischem Besitze
)erblieben sind. Das meifte Interesse gewähren diejenigen Kartten,
velche ganz spezielle Angaben über die Unterminirung verschiedener
trücken und Heerstraßen enthalten.
Oesterreich.

Wien, 30. Juli. Die Freimaurer waren bei uns seither
om Gesetz geächtet. Alle möglichen Vereine durften nach Maß
jabe des Vereinsgesetzes existiren, nur die Freimaurerlogen waren
inter allen Umständen unzulässig, und sie nahmen deßhalb ihren
Zitz in den nahen unzarischen Grenzstädten, in Preßburg, Oeden
urg, ꝛxc., denn in Ungarn stand ihnen nichts im Wege. Einer
euefsten Eingabe von betreffender Seite ist es endlich gelungen,
jeser eben so unbegre flchen als ungerechten Ausnahmstellung ein
dJiel zu setzen.

Versaitlhes, 1. Aug. Die Nationalversammlung be
schloß mit großer Majorität ihre Vertagung vom 6. August bis
3. Rovember und verwarf die Anträge der Linken auf Nifhebung
des Belagerungszustandes.

Spanien.

Madrid, 31. Juli. Castelar hat sich in Alicante

Macseille eingesch'fft.

Madride, 1. August Der Banquier Retortillo ist
uuf der Reise nach Frankreich in Navarra von einer Bande ge⸗
angen genommen worden und mußte sich mit einem Lösegeld von
80. 000 Fres., für welche er Wechsel ausslellte, freikaufen.

Italien.

Rom, 31. Juli. Der Papst hat enlschieden, daß die Bi⸗
chöfe von Mez und Straßburg künftig vom heiligen Siuhl direkt
bhängen sollen. (Pf. Post.)
Vermischrtes.

Pirmasens, 2. Aug. Ich habe heute von einem
chweren Unglücksfall zu berichten. Heute Morgen gegen 9 Uhr
vollte die Magd des an der Haupistraße wohnenden Handels⸗
nannes Selig in dem unter demHause befindlichen Keller aus einem
Fasse Petroleum ablassen. Dieses fing an dem Lichte, welches sie bei
ich hatte, Feuer und zersprengte das Faß mit einem fuͤrchtbaren
dnalle. Die Nachvarn glaubten Anfangs es sei geschossen worden,
allein der aus dem Keller hervordringende Rauch belehrle sie bald
ines Andern. Der Gendarmeriewachtmeister stürtze fich zuerst in
den Qualm und brachte das über und über verbraunte Mädchen
heraus welches 1313 Stunden darnach starb. Dadurch, daß bir
eller gewölbt und die Feuerwehr sogleich bei der Hand war, wur⸗
de weiteres Unheil verhindert. Wenn das 17jahrige unerfahrene
Maͤdchen ihr Geschaft auf Geheiß ihrer Herrschaft verrichteie, so
rägt letzere eine große Verantwortung, denn wer mit Petroleum
jandelt, sollte auch die Gefährlichkeit desselben kernen. Das
Mädchen ist aus Vinn'ngen.

7 Frankenthal. Wie man der K. V.“ mittheilt, wird
für den bevorstehenden dritlen Guß der Kaiserglocke u. a. auf grö⸗
jere Stärke der Fandamente Bedacht genommen werden, da beim
weiten Guß an 20 Centner flüssigen Metalls durch eine kleine
Deffaung nach unten sich durchgedruͤckt hätten.

Saurbrüchen, 1. Aug. Gestern Abend find drei auf
ziesigem Güterbahnhofe beschäfligte Arbeiter verunglückt und ins
dospital abgegeben worden. Sie waren im Begriffe einen auf
Böcken stehenden Eisenbahnwagen auszubessern, aĩs eine Rangir—

Fraukreich. naschine an den Wagen stieß wodurch von den unter lehterem
Paris, 1. Aug. Dem Vernehmen nach sollen Truppen- zefindlichen drei Arbeitern zwei ziemlich schwer der eine am Kopf,
vrps an der spanischen Gränze zufammen ge; ogen werden. Auch der andere am Bein) verletzt wurden. Man zweifelt, daß Ersterer
ritt man hier dem Gedanken an die Anerkennung der madrider nit dem Leben davonkommen wird. Der Dine hat nur leichtere
degierung immer näher, indem man Alles aufbieten möchte, um Berletzungen davonzutragen. Wer die Schuld au dem betlagens⸗
euisches Einschreiten zu verhindern. Die „Presse“ versichert, die! verthen Ünfalle trägt, ist uns nicht bekannt geworden.
egierung bereite eine wichtige Note vor, um der Anklage gewif- J EGEGEaarbr. Ztg.)
r fremder Blätter, daß Frankreich Mitschuldiger Don Carlos sei, fF Aus Kolmat schreibt man dem „Elsasser Joucnal“
n Ziel zu setzen. Vefehl zur strengeren Ueberrachung der spani- interm 27. Juli: „Heute erschien vor dem Sqhwurgericht des Ober⸗
jen Gränze wurde gegeben. Geschehen ist jedoch noch nichts, als elsasses der Mörder Joseph Most, der traurige Held des Dram'as
aß in Prats de Mello ein für Don Carlos bestimmtes Kleidungs- in der Ballstraße in Mühlhausen, wovon Sie seiner Zeit gesprochen.
id wegenommen wurde. — Dem officissen, Moniteur“ zufolge (Derselbe hat bekanntlich seine Schwester ermordet, seine Mutter
ll Don Carlos Gemahlin aus Pau entfernt und ihr ein von und eine andere Schester verwundet.) Zahlreiche Neugierige wohn⸗
ex Granze weiter entfernter Aufenthaltsort angewiesen werden. ten den Verhandlungen bei. Um 848 Uhr sprach der Präsident
ile diese Maßregeln wurden bis jetzt nicht ergriffen, weil die Re⸗des Hofes das Urtheil, das Most zu lebenslänglicher Zwangsarbeit
erung schon aus Rüdsicht für die klerikale- legitimistische Partei veruriheilt. Dieser hörte die Verlesung des Urtheils gleichgiltig
uichts gegen die Carlisten thun wollle. Hätte man das Nothwen- an; wähirend der Debatten hatte er nicht die mindeste Reue ge⸗
ge früͤher gelhan, so würde der Carlistenausstand laängst unters zeigt und einen äußecsten Cinismus zur Schau getragen.' Als der
rückt sein. Die Vorwürfe gegen die französische Regierung sind Präsident nach beendigter Verlesung ihn fragte, ob er ein Begehren
ssa vollständig begründet. — Wegen der Haltung der itailenischen zu machen habe, erwiederte er ganz frech: „Warum verurtheilt
kegierung ist man fortwährend besorgt. Die offizisse „Presse“ man mich nicht zum Tode ?“
thält einen Artikel, worin gesagt ist, daß der Erzbischof, wenn er 7 Worms, 31, Juli. Commerzienrath C. W. Heyl bal
d an seine Heerde wende, die Lage Frankreichs nicht vergessen heute aus Anlaß der glüflich erfolgten Entbindung seiner Gattiu—
rie. wenn er dem Geseze nicht anheimfallen wolle. don einem gesunden Knaben dem hiesigen Bürgermeisteramte zum

—
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        Besten der städtischen Armen, ohne Unterschied der Confession, ein
Geschenk von 1000 fl. überwiesen·

4 Die großartigsten Besitzungen, welche Herr Krupp in
Essen in Spanien in den Boaskishhen Provinzen als Erweiterung
einer deutschen Fabriken und Bergwerksbesitzungen erworben hat,
sind fast durchweg bestimmt, das Material zur Erbauung von
Kriegsschiffen zu liefern. Die Bergwerke und Schmelzereien er⸗
geben jährlich etwa 800,000 Tonnen bearbeitete Minerals, die
dach Deutschland auf 12 großen Schiffen geschickt werden, welche
Krupp ausschließlich dazu hat arbeiten lassen. Es ist, dies in
Baacrden bei Kiel geschcehen. Unter anderem hat Herr Krupp eine
Eisenbahn von 20 Kilomertern zum Transport des Eisens vom
Innern nach der Küste und nach den Schiffen bauen lassen. Die Ge⸗
sammtheit seiner spanischen Besitungen umfaßt über vierhundert
Fisensteingruben, vier Kohlenbergwerke und fünf große Gießereien.

F., Reiche Erbschaften aus Holhland“ tauchen hin und
wieder in deutschen Bläitern auf; im Augenblicke fpricht man von
Awa6 Millionen Gulden, welche von einer Anzahl armer Per—
sonen in der Gegend von Strigay beansprucht werden. Diesmal
ist die Sache jedoch keine bloße Sage, sondern reelle Wirklichkeit.
Im vorigen Jahrhundert, 1770, verließ ein armer Schmiedegeselle,
Theodor Mortz Hilger, sein Dorf, nahm in Holland Dienst für
Indien, ging später in den Civildienst über. wurde Präsident der
Handels⸗ und Waisenkammer in Batavia, Eigenthümer von Plan⸗
jagen, erhielt Orden und Auszeichnungen und starb im Jahre 1834
mit Hinterlassung eines Vermögens von etwa 3 Millionen Gulden.
Dieses Kapital hat sich in dieser Zeit natürlich zum wenigsten ver⸗
doppelt; das Kolonial-Ministerium sowie das deutsche Konsulat
haben die betreffenden Papiere in Ordnung gefunden, und so sieht
Zer Erbebung der Erbschaft wohl nichts mehr im Wege, zumal den
Erben das Reisegeld jetzt gesichert ist, um einen aus ihrer Mitte
nach Batavia zu senden.

pParis, 29. Juli. Am Sonntag Abend kam es in
einer Kneipe in Saint Denis zu einem bluligen Streit zwischen
einen unter dem Namen Jacques bekannten Deutschen und einer
Anzahl franzosischer Arbeiter. Da die letzteren unter dem Ruf:
„Maieeder mit dem Preußen!“ und mit Faust- und Stockschlägen
uͤber ihn herfielen, so zog er sein Messer, verwundete fünf Arbei⸗
ler und eilte dann auf die Straße. Dort spielte sich der Streit
aber fort und Jacques brachte zwei Arbeitern schwere Wunden bei—
Die Polizei, welche der Lärm herbeigelockt, verhaftete Jacques
alsdann.

Ein seltsames Paar. Christiania. Am9.
Juli wurde bei der Salirxi Vallö eine seltene Hochzeit gefeiert, in—
dem ein reicher Engländer, Huberth Smith, dem norwe gischen
Volte durch seine vielen Reisen hier zu Lande wohl bekannt, sich
bürgerlich trauen ließ mit einem außerordentlich hübschen Zigeuner⸗
— DDDD Gute Shrosphire ge⸗
boren ist und für deren Ausbildung er von frühester Juagend an

zesorgt hat, sowie er mit ihr nebst ihren Bruder und anderer
nglischen Zigeunern in eigenen Zelten Norwegen durchwan
dert hat.
—A——

(Kaninchenzucht.) Die Bestrebungen zur Hebung einer ra—
ionellen Kaninchenzucht in Deutschland nehmen einen erfreulichen
Fottgang, und hat das von dem Hildesheiner Verein jüngst ge⸗
gründete Sprecialorgan, die „Blätter für Kaninchenzucht,“ bertits
inen verhältnißmäßig großen Leserkreis selbsft über die Grenzen
des deutschen Reiches hinaus gefuaden. Unter den Anleitungen der
Zucht ist in erster Lin'e Hochnetter, das Kaninchen (3. Auflage
ßreis 10 Gr.) zu nennen. — Einige allgemein giltigen Legeln
nögen hier noch Platz finden: 1) man hüte die Kaninchen vor
Näfse, 2) man wechsele mit dem Futter, 8) man verwende kein
veibliches Thier vor 8 Monaten zur Zucht, 4) man sorge für
glutauffrischung der Böcke, 5) man vermeide saftige Grünfütterung
in die Mutterihiere in den ersen 14 Tagen nach dem Wurf. In
Zumma: Man glaube nicht, daß man bei der Kanincheyzucht dat
Held auf der Siraße findet; denn je kleiner die Gattung Vieh

desto größere Sorgfalt des Viehzüchters ist unbedingt vötihg
ToeiTcbst Handel und Kerfehr
Bei der am 1. August 1874 stattgehabten dreiundz wanzigsten
Zerien⸗Zirhung des Herzoglich Braunschweigischen Staats⸗Prä mien
Anlehens (Braunschweiger 20-Thaler⸗Loose) sind die nachfolgenden
15 Serien gezogen worden: 485, 521, 1246, 1277, 1280
1487, 1499, 2026, 2252, 2285, 3493, 2562, 38623, 4258.
1377., 4596, 4706, 5055, 5286, 5249, 54609, 5654, 5677,
3039, 6063, 6238. 6849, 6741, 6809, 6953, 7030, 7110,
7145. 7488. 7484, 7621, 7787, 8156, 8187, 8314,. 8669.

8727, 9101 9851, 9874
Diensttesnachrichten.

Dem protest. Lehrer H. Krebs in Waidenthal wurde die Lei
iung der Fortbildungsconferenzen für die protest. Schuldienst · Er⸗
pectanten des Kantons Neustadt übertragen und der bis herige
Schulverweser Fr. Jac. Schmitt von Niederhochstadt wurde zun
dehrer an der protest. Schule zu Duttweiler ernannt.

Der Verweser der Hauptlehrerstelle an der Präparandenschul
dusel, J. A. Scherer, wurde zum wirklichen Hauptlehrer an disee
Schule ernannt.

Der Gerichtsvollzieher Karl Michael in Waldmohr wurde ar
Ansuchen nach Germersheim verseßzt.

Furch Erlaß des Reichslanzleramtes vom 28. März 187
Nr. 2021 wurde den Internatienal-Lehrinstitu
zu Druchsal die Berechtigung ertheilt, denjenigen seiner Zög
nge, welche die Abiturienten⸗-Prüfung der IV. Classe wohl besit
hen, das Zeugniß der wissenschaftlichen Qualifikation fur den ein
ahrigen Militärdienst ausstellen zu dücfen.

Preisevertheilung an der Lateinschule Den Empfang einer reichen Aus
Betr. wahl von modernen LRragen.
Die Preisevertheilung sindet nächsten Freitag den 7. August, Vormittags d FIanchetten,
im S er Schü *
hr, im Saale des Herrn Oberhauser statt und werden die Eltern der Schüler Chemisetts für Daue
vie die Freunde der Jugend dazu geziemendst eingeladen. *
Das Königliche Subrektorat Garinturen-
S5treuber. Schirzen und
In der Wirthschaft des Ph. Emmrieb LAAIZCIIGCBMI fur Kinder
DR ⸗ 1
ist ein 8 R genschirm muben sowie EiE dDamen⸗ Ia⸗
geblieben. Der Eigenthümer kann den
selben gegen Erstattung der Insera— çehandschuhe.
tionskoften dort in Empfang nehmen. in allen Farben zeigen hiermit era⸗
— —7 — benst an
Mauersteine Geichw. Bornẽchein
zu billigen Preisen hat zu verkaufen
Torn. Iocial auf demhöfchen
iezu als Aeuaso Aigemeiner
nzeiger fur das Kà5SAnBigreiceh
J J avern No 61. J —
IM A b jeden Inhalts i
für Inseratoa e
und biesigen Zei'
ungen zu Originalpreisen,
Zeiĩl 45. in der Annoncen-Expedition von
Rucdolipf Hosso Trankfurta, M
—— ——— — — — —
FJ und Berleg von F X. Demenz in St Inabert
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8 238 5—23532 55333233 5* 232 2 53323 5 252538
5 —5353 3 53 3—— 88 33
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8 2287 2 33 523838 5 — —5 53 2 — —
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*2—2 272—2 —3 2— 585 55 2 — — 5c5 3323 2532538
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3 — 835 2255 55 7 3 8558337
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5 28 25583535—2328 37 325 52333 36 ——— ——
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38 —8338 388833387
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2 —A z285358* — 8522 2 — 24 —1560 —2— 18338.
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——— ——— 235* — 523 235 — —35 3503388*
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        Hl. Ingberler Anzeiger.

—V ex Anzeiger (und das wiit dem HDauptblatte verbundene Unterhaltungkblatt, mit der Dienstagt⸗, Donnerttagß ⸗ and Sonntag

— Instag, Donner atage Samstag und Sonntag. Abonnementapreis vierteljahrig 42 Ken. oder
—AI AUndzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

— c — — —22* — — — — — — —

Donnerstaq, den . August. —* 1874

—
. 4
Deutsch es NReich.

St. Ing bert, 6. August. Wir erinnerte sich heute nicht
uth verhäugnißvollen und blutigen 6. August's vor 4 Jahren?
jurcht und Bangigkeit lag schon in den vorhergegangenen Tagen
uf den Gemüthern; war doch der uͤbermuͤthige Feind kaum zwei
zunden von hier eatfernt! Da kam er unter Sorgern jener6.
jugust. Dumpf hallte von Saarbrücken her der Donner der Ge⸗
hütze, und kaum hier einquarliert wurden die 82er schon wieder
urh die Alarmtrommel aufgeschredt und eilenden Marsches zur
interstützung der ermatteten Kameraden dem Feinde entgegen ger
ihrt. Und glorreicher Tag! Deutsche Kraft und deuischer Geist
eangen bei Spichern und Wörth den ütermüthigen Feind
nd unaufhaltsam dran en die deutschen Legionen Alles vor sich
ederwerfend in Frankreich hinein bis zu den Ufern der Loire, bis
um Gestade des atlantischen Oceans. Und ein unsichtbarer Ge⸗
uus drückte an diesem 6. August, an welchem im Jahre 1806
Zaiser Franz die deutsche Kaiserkrone, müde ihrer Last, niederlegte,
hieselhe dem siegreichen Hohenzollern auf's Haupt und weckte in
llen deutschen Herzen die Hoffnung auf ein neu zu erstehendes.
iniges Keiserreich Deutscher Nation. Doch vergessen wir in
der Fteude über den Sieg nicht der Opfer, die der Tod zu
dunderten an jenem 6. August dahin raffte; vergessen wir nicht
unserer Vertbeidiger, die den Sieg wilt ihrem Leben theuer erkauf-
sen. Hat auch die Geschichte ihre Namen mit ehernem Griffel auf
hre Bliätter verzeichnet, so bleibt unser Theil doch immer, ihrer in
dantbarer Psetät zu gedenlen. Und vergißt Deutschland in den
Tagen des Friedens dieser Pflicht nimmer, so wird es in den Ta⸗
gen der Noth und Gefahr stets würdige Nachfolger jener Helden
sühne vom 6. Augusi 1870 besitzen. Das gebe Got! —

Fürst Bismasck werd nioh bis zum 14.odec 15. d. M. in
dissingen verbleiben, über seine weiteren Sommerreisen sind noch
seine Bestimmungen getroffen; es he ißt, der Furst dürfte Einladun⸗
jen auf die Güler der Fuͤrsten Hohenlohe⸗ Lan genburg oder Hohen⸗
he-Shillingsfücst folgen od r aber ein Seebad, und zwar Sche—
eningen besuchen.

In jedem Falle soll ein Besuch des Furstenbei dem Könige von
bahern erfolgen, um demselben für die Aufnahme des Reichskanzlers
in Kissingen zu danken.

Ra ssse , 4. Augusit. Eine gestern Abend abgehaltene soci
ildemokratische Versammlung wurde, als ichon mehrere Redner
gesprohen hatten, pozeilich geschlofsen. J —

Gr. J.)
Frankreich.

P'atirs, 1. Aug. Die Marschallin Bazaine hat vorgestern
mverrichteter Dinge Versailles wieder verlassen, wo sie sich für eine
Derwandlung der Strafe ihres Gatten in lebenslängliche Verban⸗
nung verwendet hat. S.e ist nach der St. Margarethen Insel
urückgekehrt.

hxzaris, 4. Aug. Der Moniteur“ theilt mit, daß au die
Militärbehörde der an die spanische Grenze stoßenden Disteikte der
befehl ergangen sei, eine verdoppelte Wachsamkeit eintreten zu lassen.

Paris, 4. Aug. Die Nationalversammlung beendigte heute
nie Berathung über das Ausgaben- Budget. Der Finanzminister
cheilte mii daß die Bank von Frankreich ihre Einwilligung zur
Vodisfikalivn der Convention vom Jahre 1871, laut welcher jähr⸗
iich 200 Millionen Fres. abzutragen find, verweigere, aber bereit
— ——— Millionen vorzustrecken. Diese
zo Milionen sollen nach vollftandiger Abtragung der im Jahre
1871 vorgestreckten 1500 Millionen jurückerstaltet werden. Von
denselben soilen 40 Millionen in das Budget von 1875 eingefstellt,
iber die auderen 40 Rillionen soll durch ein Gesetz verfügt wer
den sideen.Der Mimster legt einen hierauf bezuglichen Gesetz
uwurf vor und verlangt für denselben die Dringlichkeit, oie auch
dew lligt wird. Die Versammlung wird uber den Entwurf selbst
morgen berathen. — Ein Antrag Rouviers auf Einführung einer
kintommensteuer wird mit 421 degen 192 Stimmen verworfen,
in Anttag Kimahtaczs auf Vesteuerung der Rente oleichfalls mit

großer Majorität abgelehnt. (Zu eißer Einkommen umd Kapital -
rentensteuer wollen die Zranzosen durauch sich nicht bequemen.)
J Sypanien.

Madrid, 3. Aug. Die hiesigen Blätter enthalten eine De⸗
pesche, welche der deutsche Botschafter in Paris von Minister des
ausswärtigen Amtes des deutschen Reiches empfangen und dem
Minister des Auswärtigen der französischen Republit am 26. Juli
nitgetheilt haben soll. Es heißt in dem solchermaßen veroͤffent⸗
ichten Schriftstücke, det Kaiser habe mit tiefem Bedauern wahrge⸗
nommen, daß die Versailler Regierung troz der früheren Andeu⸗
ungen die Pyrenuengrenze den Carliflen geöffnet halte urd diesen
gestatte, aus frauzösischem Gebiet ein, Arsenal und einen Zufluchts⸗
ort zu machen, um ihre Pläne zu verabreden. Einen neutralen
Weg für solchen Verkehr von einen Puntte Spaniens mit einem
Puntte des AÄuslandes offen halten, komme einem Zusammenstoße
nit den Truppen der Madrid t Regierung gleich. Wenn die Ver⸗
niller Regierung die Neutralität der Grenze nicht wahren und die
pon der geographischen Lage so wie von den guten Beziehungen
nit Spanien ihr auferlegten Pflichten nicht erfüllen wolle, so werde
der Kaiser die noihwendigen Beschlüsse sassen um die Carlisten zu
hindern, auf französishem Gebiete Schutz und Hilfe zu finden,
unbeschadet der Einleitung einer Vereinbarung mit den anderen
Mächten zu dem Zwecke, auf die Beendigung des Krieges hinzu⸗
virken. Der Kaiser habe die Entsendung eines Geschwaders angeord⸗
net, um die Carlisten zu verhindern, fernerhin Material zur Auf—⸗
rechthaltung des Aufstandes zu empfangen.

Italien.

Rom, 4. August. „Jialia“ glaubt zu wissen, daß die
Anerlennung der spanischen Regierung Seitens der Großmächte
auf dem Punkte sjei, vollzogen zu werden. 5

Der Ministerrath beschloß. 12,000 Mann vls Verstärkung

na h Cuba zu jenden. Wie versichert wird, hätten die Carlisten

einen Domherrn der Dibe se Vitorig erschofßen.
—ermiiech 533

FHornbach. Um die Niederlassung eines zweiten btat⸗
ischen Arztes dahier zu bewirlen, hat die Bürgerversammluug be⸗
schiossen, einem folchen aus der Gemeindelasse jäertich 300 fl.
zuu gewaͤhren.

7 Bürtheim, 4. Aug. An dem Hause des Georg
Maher in Kallstadt sieht ein djähriger Traubensiod, der in diesem
Jahr einen solchen Reichtlum von Trauben trägt, wie er nur
lten vorlommt. Nach einer Zählung befinden sich an diesem
einen Stock 600 ziemlich volle Trauben, deren Beeren schon— eint
ansehnliche Dicke erlangi haten.. — R

PIn Bergzabern waurde der Jahrestag der Sclacht
bei Weißenburg (4 Aug.) durch eine Todtenftier in der Markt-
tirche begangen. V———

Ludwigshafen, 4. Aug. (Pf. K.)Der Cisen⸗ und
Lumpenhändler Mahler von Hemshof und acht Genossen, einer
Reihe bedeutender Diebstähle zum Rachtheil der Pfälzischen Eisen⸗
bahnen und verschiedener hiesigen Einwohner anzeklagt, wurden am
vorigen Samdtag vom Bezirksger icht Franlenthal, ersterer zu 7,
die andern zu 2 bis 4 Jahren Zuchthu us verurtheilt.
7Saarbrücden, 1. Aug. Am diesjahrigen Jahrestag
der Schlacht bei Spichern (6. Aug.) wird in hiesiget Schloß-
tirche die den 1870,71 auf dem Felde der Ehre gebliebenen Saar—
hrückern gestiftete Gedenktafel feierlich enthüllt und ein Feft⸗
jottesdienst abgehalten werden. Nächsten Sumntag: aber findet die
Finweihung des Winterbergdenlmals, dieses ersten deutschen Na⸗
sion aldenkmals, statt. Mehr als 5000 Theilnehmer sind bereits
angemeldet, darunter Kriegervereine aus dem Rheinland und der
haheri schen Pfalz und Deputationen der einzelnen bei Spichern im
Feuer gestandenen Regimenter; der Oberpräsident der Rheir provinz,
sowie der Kriegsminifler von Kameke, welcher bekanntlich den Sturm
auf die formidabeln Spicherer Höhen eröffnete, haden gleichfalls
hre personl iche Theilnahme zugesagt. Das vest verspricht ein
echtez deutsches Natioualfest zu werden.
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        SkaJohann, 4. Aug. (S.“ u. B.-Z3.) Gestern Abend
berschied auf dem hiesiger Bahnhofe ein israelitis her Handelsmann
aus Kaiserslautein, Namens Stern, gm —5 wahrscheinlich
in Folge von zu großer Anstrengung deim Laufen nach dem Bahn⸗
hofe. Der Verschiedene soll ein vermögender Mann sein. Heutt
wird seine Leiche nach Kaiserslautern verbracht.
Cannstadt, 31. Juli. Gestern Abend wurde hier eine
gtoße Volks⸗Versammlung abgehalien, wozu durch die hiesigen Lo—
jalblätter' und Plakate öffentlich Bürger und Arbeiter eingeladen
waren. Hauptzweck der Versammlung war die Besprechung über
die, namentlich hier, außergewöhnlich hohen Preise der Lebensmittel
und über die Frage. wie man din Utberforderten mit Erfolg ent⸗
gegenarkeiten lͤnne. Der Vorschlag, eine Kommission von 12
witgliedern behufs der Prüfung und Taxirung der Lebensmittel,
sowie eine aus 3 Mitgliedern bestehende Kontrelkommission zu
waͤhlen, wurde allseitig angenommen, uund sogleich vereinigte man
sich dahin, in Verbindung mit dem hier bestehenden, demnächst sich
neu konstituirenden Konsumverein die Lebensmittel en gros einzu⸗
taufen; ebenso soll sich jeder der Sache sich Anschließende verbind⸗
lich machen, nur bei Verläufern, welche von der Zwölferlommission
werden bezeichnet werden, seine Bedürfnisse zu befriedige.
Viele Fleischer benutzen gegen die lästigen Fliegen in
der heißen Jahreszeit das sog. Lorberöl, welches den Fliegen sehr
unangenehm ist. Die Meßzger bestreichen mit diesem Oel die Klötze
und Zretter, auf denen das Fleisch liegt. In Wien, wo sich sehr
saubere und große Fleischerlokale befinden, hat man dieses Oel in
die weiße Farbe gemischt und mit dieser die Wände des Ladens
gestrichen. Eine Fliege soll seit jener Zeit sich in den so gestrichenen
Räumen richt mehr haben sehen lassn.
7 Von einer furchtbaren Tragodie auf hoher See erzählt
das „Journal officiel.“ Am 8. Juli segelte das italienische Schiff
Napoleon Camarero aus Macao mit einer Bemannung von 40
Mann und einer Ladung von 663 Kulis und 8000 Packeten
Feuerwerk ab. Nach zwei Tagen entdeckte der Dollmetscher eine
Berschwörung unter den Kulis, und der Kapitän ließ sogleich die
eine Hälfte derfelben festsetzen. Allein am I
neten sich die Uebrigen mu Messern, Nadeln, Knüphpeln u. s. w. J —
und griffen die Mannschaft an, welche sich mit Rebvolvern und Durch Erlaß des Reichslanzleramtes vom 28. Marz 1874
Flinten wehrte. Die Kulis zogen sich in Masse aus das Vorder- Nr. 2021 wurde dem Juternationa 12Lehlrin stit ute
— chfal die Berechtigung ertheilt, denjenigen seiner Zög
schaft sich an die Pumpen machen würden, das Feuer zu löschen. linge, welche die Abiturienten⸗-Prüfung der 1V. Classe wohl best⸗
Unterdessen hatten sie auch ihre Kameraden befreit und einige hen, das Zeugniß der wissenschaftlichen Qualifikation für den ein⸗
Mottojen ermordet. Der Kapitän verließ darauf mit dem Restjährigen Militärdienst ausstellen zu dücfen.
2 sch Frucht ⸗ Rrod⸗, Fleisch re. Preis⸗
Preisevertheilung der Lateinschusle e cbze,
betr. .* Weizen 6 fl. 34 kr. Korn 4 fl. 54 kr.,
Die Preisevertheilung findet Freitag den 7. Augnuste, nicht Vor⸗ Berste rehige 5 fl. 36 kr., Gerste vier
mittags 8 Uhr, sondern Nachmittags 3 Uhr stat. en — ——— de r
Das Königliche Subrektorat r., Mischfrucht — fl. — kr., Hafer 4
5treuber. 31tr., Kartoffeln Aefl. — kr., Heu 2
i2 kr., Stroh 1 fl. 24 kr. per Zentner
Weißbrod 192 Kilogr. 18 kr., Kornbrob
3 Kilogr. 27 kr. ditio 2 Kilogr. 18 tt.
Kilogr. 9 tr., Gemischtbrod 3 Kilogr
32 kr. 1 Paar Weck 110 Gramm 2 r.
Rindfleisch 1. Qual. 20 kr., 2. Qual. 18 n
Talbfleisch 1I6 tr., Hammelfleisch 22 r
Schweinefleisch 20 kr. pr. Pfd. Butter 4lr
per Pfund.

det Mannschaft auf einem Boot das Schiff. Die Zurüchleibender
konnten die Flammen nicht löschen, nund nach kurzer Zeit fuhren
Schiff und Reuterer in die Luft, als die gefährlicht Ladung
deier fing *

F Aus Californien kommen Nachrichten von einer Ernte wie
man sie noch nicht erlebt hat; man schätzt den Ertrag des Weizens
allein auf vier Millionen Centner, so daß drei Millionen Ceniner
exportirt werden können. Rechnet man dazu, daß in England der
diesjährige Ertrag auch ein sehr bedeutender ist, so kann man bes—
jeren Zeiten als im verflossenen balben Jadre entgegensehen.

J Volkswirthschaft, Handel und Verkehr. —
Geireidebericht. In dem Getreidehandel ist aller
Orten eine vollständige Stagnation eingetreten, welche auch so lange
anhalten wird, bis man sich ein klares Bild über die neue Ernie
machen kann. In England, wo die Ernte dieses Jahr außerordent.
lich früh begonnen hat, wird dieselbe namentlich auch in Beziehung
der Qualität sehr gerühmt und da zudem die Ankünfte von frem
dem Getreide immer noch stark sind, so erfolgte ein weiterer Rück
jang der Preise. Ebenso wird aus Fraakreich die Qualität des
euen Weizens als vorzüglich bezeichnet, und mit der Quantität
scheint man auch zufrieden zu sein, was einen wiederholten Druck
auf die Curse ausübte. In Belgien und Holland hat sich nichts
veründert und vom Rhein sind nur kleine Schwankungen angezeigt. Vn
den norddeutschen Plätzen war das Effectiv-Geschäft still, während
in Terminen einiger Umsatz stattfand. Oesterrrich und Ungarn
zatten zwar einen wiederholten Preisrückgang, jedoch ist derselbe für
die Ausfuhr noch nicht genügend. 6. M

1. Hohero Handelsschulo mit der Berechtigung zum einjährigen Nilitäür-
dienst; 2. Vorbereitung zum einjührigen Miltärdienst (schon 181 0andida-
len bestandon;) 3. Pensionat mit bostäandiger Aufsicht. — Prospectus durch
die Direction in Bruchsal.

7 4 ö— 7557— —
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mann leichtverständliche Belehrung sowie weiset nach zuverlässige Heilurg die foeben in
28 Ausgabe erschienene Brochüre von Dr. Stark, Königl. Stabs⸗ und Spezalarzt s.
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beigefügt. Die Brochüre ist gratis und franco zu beziehen durch die Dr. Starl'sche
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Mittelpreis) Weizen 7 fl. 13 kr., Kosrr
AMakulatur fu*Vtx. Epelhteen — fi. —it.
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dieses Bi— — Hafer xc. Erbsen — fl. — kr
dieses Blattes Wien —in ic. asen —. Dn
stleesamen — fl. — kr. — Kornbrod
6 Pppfd. 1. Qu. 80 ke. Gemischtbrod 8
Pfd. —kr. Weißbrod 2 Pfd. 20 kr. Heu
1. — kr. Kleeheu — fl. — kr. Stros
—— — kr.
Redaction, Druck und Verlag von F. x. Demet in St

* *

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Weizen 6 fl. 55 kr. Korn 5 fl. 2kr
Spelztern 6fl. — kr. Spelz — !
—xr. Gerste,Zreihige — fl. — i
breihige — fi. — kr. Hafert 5 fl. 8h
Mischfrucht — fl. — ir. Erbsen —
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— fl. — ix. Bohnen — fl. — t:
leesamen — fi. — ke. — Weißbtod
LVs Nilogr.—kr. Nornbrod 3 Kilog. 28 k
2 Kilogr. 19 kr. 1 Kilogr. 10 kr. Gemischt
hrod 6 Pfd. — kr. Das Paar Wec 100
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— ix. Sdweinefleisch 20 kir. Dutte
per Pfund 36 kr

Ilub.
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— 88 28583553
* 8 —22 7 22— 8222 * *
383 — —— 385383338
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5 33353——3248 53— z25835 23 525838 — —A— ——
—53583233 5835552 75 R5 5x— 5 E2 585 22 32888 5582
4 22583 533337872 z 3212335333 — 5282323 —55
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222 E — — *22 — 32— 5*7 2 2 72 533525
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2 238 * 2 82 52 5 —5 50 25* —— —
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3 275 3*3—335335—32——5355 2 — 2222 23* — — ————
2 2223—5 35*85335—2 —5—33—— 33 355338 53 38
33 — 85 — IIz — 52 27 22325 225 —— ca 5732 52
3 —5 1223223 22 O* —— —3—535 2853353 5825
* 3 37 328 533 323 — 5322363 22 B8652—35

8 * — 5222 235588 —3 25 8 232 — 5 553*

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3833 333* 38323383 3253
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383333638 3355
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37 355
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253833333 352 387 323252383—3557 —57352558 5355
3 2 28 35 353— 33355523335 —*3838355*5* 5*— 2225
25— 2 2 —— — — 2282 38
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*2*34 2353332* — ———
27533338—22 2725557383338358 — 55 35538
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755 533 —322258682235 822 3 —— 23553 3339
63 535 —A ——⏑—— 2232—538 38328232 —— 52 ꝰ228
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5373335835877 33533535 s38 333338——53383
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—A 2 — ⸗ — 2 * 2582 ——A— — — E— *
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33— 5 32 8 5 —z3 58232 8 ——2 8
33333337—5 25352385 —232— 33835 232358
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I53282 ——885235 5227 —382532558 7TT *
5835552 553855— 5322222 —8355 22283 58
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27 2 * 2 8— 7* 8 8 * 3538
22. 3583 725 2535555 535355—3385 5533235522
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—⸗ — —53 —5——2 * — 2 8 2 * 2
s 33608 3333587*8 33353838
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s —22283582357 2 —— 25262352 —
— — 25 2583582 — 2 8536—3885
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— 23822 * —3 525 E — 3 2 —E —8 *
352 53532283532 53553732 3 335333253 ——
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52852855 — 3 435 28 52532323 — 38353238
— 5825* 55 858* 528 5 8 252—233335 22*3— 525
c8 — 522 — 23234 3 — H5 5 288225
—733357—555353385 253855 3z33 25 ———— 53325533.
53 5——3553 52 AA — 55223854 253223—,25757 — —55552536—
23* 582 *5322 2 —A— 52335 8 —A 1223825* ————
52 5——52 2 5744 — 7523 2328 8 — 53322 3 —
—A *33 233 z—5273—235———25 57 22 35
233 — 532 863
2 57 282—32226 83*83838 5722 68 —A 328 ——
45382— 64533 5535338 83373353533385573535368*
52 E * 2* —2 88— 222 — —
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38332835
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*38335388— 2533333
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22 5888 5375 223338 2323335 2325
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*32 33 233 538 606 2B3882 * 84 G6G 53. 3
2 * 5 2223 — I —A Si 82 25222 5 513 2558
2. 5. 7 22. 22232 8 * 2.322 2 5 — 52353323
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— 23 23386 JF 333353538 8 ———— 7 2323 33
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*32— 727 75—533* 3 33 —33233 —— 2
— 57 38 23 .7 387225 —A ———— 38
2323 38 533. — 52*333 23 2* ———A 35 5—6—*
5 32 28 *88 2523. 5. — 8
B — 7225* 5853223 — . 3332 58 —
* — 3 7
78 32 35 —z55883533 232283355735 —
—5 — — * —A—— 22 —E 2* —A—
5Bu — 3 * 53—
2288 —52233333—23323 5*25338882

4* 23 25 72582. 22
232.2532555 ę—333 353—5—
2 53—
— 3 3. 3—23283.
52338 834 1* 53*522 — —2 —
58353. 53 3238258 23
—— 2832553353233——528 2.*
— ———
3 —8323 88333 338
,34 2X.. m23232 228 25 222 ubĩ, 2*
—3 8
2 2. 322332 25 ESI 3— —237 * *
3333—— ——32667
8—8 33 23*3 5573 24177
— JJ——
* J . —— —2 — 4 —*
3323333333 —83343—335
5 353332. 33 23..,333— ——— —3—
38 — 5 —2—333 —— —38366
232228 2268 —5535335355353 5 —.6*
533 33 5 —32388 —3 223 2533252 — —*
—34 J 2 — ⁊ —— —
520⏑ —38 3—8 *88858
3 —33 3253 72333 53323
—23833 5* s22 33 35353 2238 4 *
* 232 2*8 8 523228* 22 —2 5*
233 3 22 5553 23385333322
2. 5. 34 — — 82.32—53522 832 * E
335363 — 33383*286 9 —
75383833 3338 338333* 52
* 2333333—3 3333 *23
AS4. 32 2*3 *
222 — 277 —A 2223 2
233 —5333—383 3333363 3*335
⸗ J 28 * —— 2 8
AA—— 2333833* 258 —
3 24
—*X 33 B38 272 — 0 232 2* w — *
288 *8 —5** 23 52225323 22,28 —58* 3 — — 8
325.58 237* —X 3 22 —
s0 2 *8 22 —— 2*8 329 8 52832. — * 8232 323227* X
5. 3. * 3 *3528 823233223628
2 *3 —9 *2223.2 88 2 23 2 55177 e— 28 — 1
3532 3333 33 5323335138
232 —— 3* 5* 2. 3 77 j;323 2 3X. ⸗
7532 3 3 3 * 2—
2 * 2 225 J
33323 35368333333333 e80
α» 2
8— 88838 ——
—— —2208 s 2. 3 —2 33332338 — 2. — J
57579 2 * 2. 3 ——
3532. 523 228332.*35
7 33 2 —— 233 55327 *
*5*333235335 —238553*3323
5 3325 5333348
258 —273333—33 53333
—* 21 —— S 2* **8 2 — 2. 2. 2 — . * m5
535 55357833833* 8533*5532388887 26
*—3 852. 5565 2 77 33* — 2
— 7 J ——2 22 2* 22
387—, 33228* — 85*8 *3 IXX
— 75 —82 553—22522 7 c 2 2
—* 5835 ä 355333 352 253 7*2 — —— —
* 2 2 — 3 55333 325
2 2 5* 22 5—3 * 2338 2525 J *27
—A 38c53—5 27 3 5.2328 25 *52

*3 N
lehe—
I
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        Sl. Ingberler Anzeiger.

der St. Janberter Fnzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienztags⸗, Donnerstags⸗ and Sonntag

ummer ericheint wöochentlih vie rmal: Dänstag, Donnerstag, Samstag und Sönntag. Asonnementspreis vierteljährig 42 Krir. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

M 125. Same 6. 1874
*

7
Deutsiches Neich.

München, 2. August. Im Betreff der neuen Schulord⸗
ung für Studienanstalten sind folgende Punkte aus derlelben her⸗
orzuheben: Von der Maximalaltersgrenze von 15. Jahren zur
dujnahme in den untersten Kurs des Realgymnasiums kann die
gl. Kreisregierung, K. d. J., dispensiren. Die Aufnahme von
dnaben, welche das 12 Lebensjahr nicht vollendet haben, ist nur
ei besonders früher köperlicher und geistiger Entwickelung zulässig
ind erfordert eine Minimalaltersdispensation, welche unter letzterer
zoraussetzung von dem Lehrerraih ertheilt werden kann. Hospi—
anten fuͤr einzelne Lehrgegenstände können am Realgymnasium nur
usnahmsweise auf Grund ganz besonderer Verhältnisse mit Ge
ehmigung des Staatsministeriums des Innern f. K. u. Sch. auf⸗
enommen zwerden; dieselben haben sich jedeufalls über die
zöthigen Vorkenntniffe auszuweisen; die Disziplinarordnung ist für
ie ebenso verbindlich wie für die wirklichen Schüler. Der regel⸗
aͤhige Unterricht beginnt in jedem Schuljahre mit dem 1. Octo⸗
jer. In der Zeit vom 25. bis 30. September find alljährlich
ie nöthigen Prüfungen und die vorbereitenden Geschäfte zu erle⸗
igen. Das 1. Semester endet am Freitag vor dem Paimsonn-
age nach dem vormittägigen Untterrichte. Das 2. Semester be⸗
innt mit dem Montae nach der Osterwoche und schließt am 8.
Jugust. Im Laufe des 1, Semesters wird während der Weih—
nachtszeit der Unterricht am 23. Dezember nach Beendigung der
Wormittagsstunden geschlossen und bleibt bis zum 2. Januar ein ˖
hließlich ausgeseßt. Der Fastnachts dienstag ist ebenfalls
om Unterricht frei zu geben. Deßgleichen kann für die
Abhaltung eines Maifesics und für die Ausführung eines Spa⸗
jerganges mit Begleitung eines Lebrers je ein Tag freigegeben
verden. Außer den durch vorsteherde Bestimmungen bezeichneten
Fällen soll die Schule nur an Sonn⸗ und Feiertagen geschlossen
ein. AÄußer den Hausaufgaben werden den Schülern von Zeit
u Zelt aus den eiuzelnen Lehrgegenstinden unangesagle Schular-
eiten (KRclausurarbeiien ohne Venützung von Hilfsmitteln) ge⸗
seben. Wie viel derartige Schulaufsgaben im Laufe eines
—chuljahres und aus velchen Gegenständen solche gegeben wer⸗
en sollen, wird an den einzelnen Anstalten durch Beschluß des
ehrerrathes geregelt. Dieser Beschluß muß jedoch dem k. Staats-
ainisteruum des Innern für Kirchen⸗und Schulangelegenheiten zur
henehmigung vorgelegt werden und bleibt alsdann so lange in
draft, als keine Äbänderung desselben auf Anregung des Lehrer⸗
athes oder durch ministerielle Verfügung erfolgt. Sie liefern ne—
en den übrigen schriftlichen und mündlichen Leistungen ihrer Schü—
r den Anhaltispunkt für die denselben in den Semestral- und
Jahreszeugnisfen zu eriheilenden Cepfuren. Es wird dem Ermesj-
in der Rektorate anheimgestelll, ob sie den Schülern des ohersten
dursus im Laufe des Sqchuljahres eiwa 4 mal einen freien Tag
ur Anfertigung einer umjaffenden Arbeit versuchsweise bewilligen
vollen. Das Vorrücken eines Schülers in eingen höheren Kurs
järgt davon ab, daß derselbe den Anforderungen des vorausge-
enden Kursus volständig genügt habe. Die Entscheidung
ierüber wird von dem Lehrerrathe am Ende des Schuljahres
atroffen.

e ünchen, 3. Aug. Bezüglich der Instrucktion vou Ge⸗
uchen um Zurückstellung, der Befreiung vom Militärdienste ꝛc.
vurde Nochstehendes bestimmt: Gesiche um Zurüdstellung oder um
zefreiung vom Militär jenste im Frieden in — häus⸗
icher und sonstiger Verhältnisse ind von den Bethelligten bei den
hemeindeb hörden anzudringen, ebenso sind Gesuche ouim Entlassung
vn bereils bei einem Truppentheile eingestellten Soldaten vor be—
ndeter Dienstzeit von den Familienangehörigen oder Verwandten
er Betheiliglen bei der Gemeindebthörde anzubringen; blose Ge⸗
ichr um Beursaubung eines Soldaten, sei es zeitliche oder blei-
ende, sind durch die D strictsverwaltuugsb höde dem belrefferden
⸗uppentommando zuzusenden.

München. 4. Augq. Das Finanzministerium hat im

Zinverständnisse mit dem Staatsmiristerium des Innern für Kirchen-
uind Schulangelegenheiten bestimmt, daß die durch das Budget der
12. Finanzperiode bewilligten und durch die Spezialetats ange⸗
viesenen Aufbesserungen der organisirten Stadtpfarreien bis zu
1200 fl. von Entrichtung der Wittwen- und Waisenfondsbeiträge
rei zu bleiden haben, da sich die rechtliche Natur diefer Zulagen
hon jener der unler besonderem Titel verrechneten Gehalisergän⸗
ungs⸗Zuschüsse der gering dotirten Geistlichkeit nicht unterscheidet,
heide stets wederrusliche Personalzulagen bilden und bei Einkom—
nensmehrung dem ertsprechenden Einzuge zu unterliegen haben.

München, 4. August. Da die vom Auslande bezogenen
zereits besteuerten Kapifalien vom 1. Januar l. J. an auch zur
»ayer. Kapitalrentensteuer, nach Maßgabe des eirschlägigen Gesetzes
;om 31. Mai 1856 und der hiezu erlassenen instrukliven Vor—
chriften, zu ziehen sind, so kann einer Entschließung des k. Finanz
ninisters zufolge ihre Belegung mit der Staatssteuer sofort erfol-
zen, und wurden die k. Rentäuter angewiesen, behufs Belehrung
der neu fatirenden Kapitalrentensteuerpflichtigen ungesäumt das
Weitere zu veranlassen.

München, 5. Aug. Behufs Durchführung der neuen
Schulordnung für die döniglichen Studienanstalten und Realgym⸗
nasien werden zahlreiche Personalveränderungen im Lehrfache dieser
Anftalten demnächst vor sich gehen, und es ist hiedurch den jünge⸗
wen Lehrkräften ein ausgiebiges Avancement in Ausgicht gestelli.

Saarbrücken, 7. August. Wie alljährlich am Jahrestag der

Schlacht bei Spichern, so weilten avch gestern rieder Fremde in
größerer Zahl in unserer Stadt. Ihr Besuch galt dem Ehren⸗
thal oder andern Heldengräbern, in denen irgend ein theures Fa⸗
nilienmitglied zum letzten Schlafe gebettet liegt. Anch wär das
Ehrenthal, wie die Gräber am Spicherer Berg wieder gar sinnig
nit Blumen und Bouquets geschmückt: vor Allem haben dies
Jahr die Zöglinge der hiesigen höheren Toöchterschule diese patrio—
tische Pflicht erfüllt. Am Nachmittag zogen die Mädchen hinaus
in die Stätte des heldenmuthigen Sterbens so vieler tapferer
Helden und legten ihre Blumenspenden auf die nur allzuzahlreichen
Brabhügel nieder, unter denen so manches treue deutsche Herz den
ewigen Frieden gefunden. Und als dann die letzten Ruhestätten
der heimgegangenen Helden im Schmucke von tausend und aber
tausend Blumen prangten und mit ihren leuchtenden Blüthen ver—
ündeten, daß das Andenken jener treuen Todten immerdar unter
ins sortleben wird, da brach auch die Sonne, die sich den ganzen
Tag über hinter grauen Wolkenschleiern verborgen hatte, siegreich am
dimmel hervor und vergoldete mit ihren Strahlen die Kreuze u. Denk⸗
nale des großen weiten Heldenftiedhofs, die Gaben der Liebe u. Dank⸗
zarleit für die unter grüner Rasendecke schlummernden Todten, die
Thränen im Auge der zum Theil aus weiter Ferne herbeigeeilten
Angehoͤri gen der heimgegangenen Helden. Heller Glorienschein nm⸗
rahmte jedwedes Heldengrab und als dann die Sonne schied, die Däm—⸗
nerung herniedersank und die Nacht ihren Schleier auch über die Ruhe-
tätte der treuen Todten breitete, als die melodische Stimme der
Abendglocken hinausklang über die Marlen der Stadi, da senkte sich
Friede, stiller Gottesfriede auch auf alle Diejenigen, deren Lieben
draußen im Ehrenthal oder auf dem Schlachifelde jchlummern, zog's
doch wie heimlich Geistergrüßen durch die Luft und ihre Geban-—
en hinauf

Hinauf, wo die ewige L'ebe
Aus Wolken herniedersieht,
Und ob die Zeit auch trübe,
Verborgen mit uns zieht.
ind ergebungsvoll flüsterten die Lippen: *
Mir ist, als nürd' am Ende;
Noch Alles Bittre gut;
Ich leg's in Gottes Hände
Und habe frohen Muth!
(Sacrhr. Zig.)
Fröschweiler. 3. Nug. Künftiren Donnerfiag den 6
        <pb n="500" />
        ächtnißtage der Schlacht welche vor vier Jah- Versammlung behufs Gründung eines landwirthschaftlichen Consum
Augug ——8 ade uß e ne wurde, wird bereins für die Cautone Obermoschel und Rockenhausen san
das den in der Schlacht, gesallenen würltembergischen Kriegern zu 4. St. JohannSa F brüsck Kaiser Wilhelm
Ehren exrichtete Denlmal eingeweiht werden. Wie verlautet, beab⸗ hat unserer Doppelstadt „Angesichts —A tung in den Kriegs
sichtigen auch die Franzosen hierselbst ein Denkmal zu ertichten und ahren 187071 zur Reorganisation der hiesigen Provinz'al-
zwar ein großartiges, das ca. 40,000 Fr. kosten soll; dasselbe Gewerbschule 10,000 Thlr. überweisen iasseng
wird aber erst nächstes Jahr fertig werden. J , StZaß bur g, 3. Aus. Das „Ess. Joutn. begleite
Metz, 5. Aug. Der köonigl. preußische Kriegsminister Ge— heute eine Sensationsente, welche von der Pariser „Patrie mit
nerallieukenant von Kameke ist gestern Abend 7 Uhr hier einge— großem Ernste vrtbreitet wird, mit sehr treffenden humoriftischen
jroffen und im. Holel de UEurope abgestiegen. In der 9. Abend, Glossen. Die „Pitrie“ entdeckte nämlich eine 3. Z. in der Nahe
stunde begrüßte ihn daselbst ein von sämmtlichen Musikcorps der von Nantes Vorstellung gebende große Kanstreiter- Gesellschaft
Zatni son Audgeführtet Zap7ensrech. der sich um S8 Ust von der welche Zuerst dadur h auifi.h daß sir die ihr gema hten Fouthhe
Hauptwache aus in Bewegung gesetzt hatte. Heute und morgen lieferungen“ mit ungewohnter Pünktlichkeit und ohne je zu handeln,
vefichtigt Se. Ercellenz. die Focis uad sonstigen Etablissements hien bezahlte... Die Gesellschaft — besteht nur — aus Engländern um
siger Stadt; für Samstag ist ein Besuch des Misitärlazareths in Amerikanern, ihr Musitcorbs aber wird ausschließlich von —
Russicht genommen. Andemselben Tage erfolgt die Abreise aach Deutschen gebildet, mehr noch, von auter deutschen O ficieren,
Saatbrücken, woselbst der Kriegsminister am Sonntag der Ent⸗ wie die „Patrie“ zu verstehen gibt, welche in ihren musit alischea
hüllung des auf dem Winterberg errichteten Natidnaldenkmals Freistunden Frankreich topographisch aufnehmen und mit Moltter
beiwohnen wird. — großean Generalstab in ununterbrochener Verbindung stehen!! Die
Bertin. Allem Anscheine nach wird sich, so schreibt, die „Patrie“ knüpft an diese neueste Eatdeckung allen Ernstes den Rath
Qbln. Zig.“, der Bundesrath bei der Regelung des Abotheker. an die Regierung. 0ob. es, fFicht an der Zeit sei, allen „fremden
wesens für die Befchrtänkung der Zahl der Apotheken, also im Gautlerbanden den Eintritt nach Fraukreich zu verbieten. Das
Wejentlichen füt Beibehaltung des Concessionswesens, ecklären. „Els. Journ.“ scheint uns aber besser berathen, wenn es an das
Damit wäre also, wenn diese Angabe sich bestätigte, das Princip Zprüchwort erinnert: „Das Lacherliche tödtet in Frankreich und
der Gewerbefreiheit für die Apotheken gebrochen, während man nirzufügt: „Hütet Euqh. daß es nicht eines Tages heiße: „Das
früher der Ansicht war, daß man sich mit der Bürgschaft der dächerliche tödtet Frankreich“ J
Staatsprüfunz begnügen würde, welche der Inbaber einer Apo⸗ 7 Der interessanteste Baum in Lothringen ist die Linde von
theke abzulegen hätte, und diese dann, wie jedes andere Geschäft, St. Lwier bei Chateau⸗ Salins. Dieser riesige Baum wurde im
ohne Erlaubniß der Behörde erö fnet werden könnte. Jahre 1152 von den Pramonslratensern von Salival, welche seit
Berlin, 6. August. Die Kanonenboote „Nautilus“ und 1140 jene Gegend bewohnten, bepflanzt, ist also gegenwaͤrtig mehr
Albatros“ gehen erst am 78. ds. von Kiel nach der spanischen Rord, als sieben Jahrhunderle alt. Der Stamm der Linde hat heute
tüste ab. — In Moskau starb Prof. Maßmann, der betannte eif in Manneshöhe sechs Meter im Umfange, unten aber wo die War⸗
riee Forderer der Turntunst jeln anfangen, zehn Meter. Ihr Laubdach beschattet einen Raum
Berlhin, 5. August. Die ‚, Börsenzeitung“ ist ermächtigt von mehr als hundert Fuß im Umkreise. Ein zweiter auch lolos ·
die an der Börse vertheilte Sensationsdepesche von einem europäi- saler Baum in Lothcingen ist die berühmte Eiche von Amanvillers,
schen Hausseconsortium, bei dem neben den ersten Namen der euto welche ebeufalls sehr alt ist, doch gewährt fie nicht den großartigen
paischen Finanzwelt zwei hiesigen Firmen genannt wurden, Namens Unblick und ist auch nicht so außerordentlich sark wie die Linde
der lehteren als eine Mystification zu bezeichnen. 7 »on St. Livier. —
Berlin, 50 Aug. Die von der „Madrider Zeitg.“ am 7Heidelberg, 8. Ang. Am Samstag fand dadier ein
Z, Aug, derbffentlichte, an ben Fuͤrsten Hohenlohe— Schillingsfürst Abschiedsmahl zu Ebren der aus unserer Mitte scheidenden Projes⸗
gerichtelete, und von diesem dem Herzog Decäzes an 27. Juli an⸗ oren Windscheid, Holtzmann nnd Pierson statt. — Wie die Hei⸗
getlich, mitgetdeitte Depesche der deutschen Regierung über franzs . zelb. 812.— meldet, hält sig gegenwärtig hier ein Gelehrter aus
sische Unterstützung der Carlssten ist tendenziöse Ecfindung. An Nordamerika auf, der von der Regierung der Vereiuigten Staaten
die französische Regiernng erfolgte keine schriftli he Mittheilung, und den Auftrag hat, Deutschland und die Sch veiz zu bereisen und alle
der Inhait der staltgehabten vertraulichen Besprechungen ist Fische, die in den Gewässern dieser Länder ,vorlommen, zu sam—
danzuch faisch wiedergegeben neln und in Spiritus nach Haufe zu schicken.“ —
Oesterreich. .Bei Reab,re isach wurde am 29. v. Mis der 6djährige
Die von uns der „Karlsruher Ztg.“ entnommene Nachricht, Orgelspieler Brüderli von Oberschwörstedt von dem mit ihm reisen ⸗
daß das Derbot des Freimaurerordens in Oesierreich aufgehoben senden, erst kürzlich aus einer Strafanstalt entlassenen Taglöhnec
fei, ist von den österrelchischen Regierungsorgauen sofort dementirt Fr. X. Huga ans Biedigheim durch wiederholte Stochiebe niederge⸗
orden schlagen, für todt liegen gelassen und seines einzigen Werthgegen⸗
standes, einer alten silberenen Uhr, beraubt. Durch das Wieder⸗
zusichkommenn des Mißhandelten gelang es, den Moͤrder zu ver⸗
solgen und Tags darauf zu verhaften; die Uhr war bereus um
392 Franks verkauft.
F Darmstadt. Die hohen Fleischpreise in Darmstadt
bleiben, trotzdem sie in allen Städten ringsumher herabgesetzt sind.
Die Metzger waren zur Berathung zusammen und beschlossen, bei
den jetzigen Preisen zu bleiben. In Folge dessen ist eine Anzahl
Hausfrauen zusammengetreten und läßt sich das Fleisch aus Mainz
kommen. Der Unterschied in den Preisen ist so bedeutend, daß
die Hausfrauen immer noch eine Ersparniß haben. Kalbfleisch in
Darmstadt 20 -22 kr., in Mainz 14kr.; Rindfleisch in Darmstadt
22-26 kr., Mainz 16 kr. Diefelben Unterschiede stellen sich beim
dammel⸗ und Schweinefleisch heraus.
rHamburg, 4. Aug. Der Humb. Postdampfer „Alsatia“
ist nach hier eingegangenen Meldungen aus St Thomas vom 1.
ds. bei Puertoplata gestrandet und hat 8 Fuß Wasser im Raum.
Ein Theil der Ladung ist beschädigt. Die von dem englischen Schiff
„Eclipse“ gemachten Versuche, den Dampfer wieder flott zu machen,
waren bisher vergeblich. (T. N.)
Err Von Ruͤgen, 3. Aug. Zum Bau des Arndt⸗Denkmals
auf dem Nugard find zwei Steine, der eine aus China, der
andere aus Gratz in Stelermark mit der Inschrift: Treu und fest
wie unsere Berge“, eingegangen.
F Ein Pariser Kaufmann kündigt ein Stärkungsmittel an und
erzählt zu dessen Anpreisung Madame S. war, als sie vor 6
Wochen heirathete, so schwach, daß sie sich vor dem Altar kaum
aufrecht erhalten konnte. Jetzt, nachdem sie mein Mittel gebraucht,
ist sie im Stande, ihrem Gaͤtten Bügeleisen an den Kopf zu wer⸗
‚ien, ohne jemals zu verfehlen.“
tEin bedauerlicher Unglückzfall ereignete sich turzlich in Au⸗

Spanien.
Madrid, 4. Aug. Der „Imparcial“ sagt, daß die fran—
zösischen Behörden die Carlisten an der Grenze iu keiner Weise
behindern.
qchte —

Auch in Speyes geht man damit um, einen Consum—
verein zu gründen.

4 Die Direction der Pfälz. Bahnen gewährt den Theilneh—
mern an dem vom 8. bis 11. August in München stattfindenden
deutschen Sängerfest, und an der am 16. und 17. August in
Würzburg tagenden VI. Wanderversammlung baierischer Thierärzte
gegen Vorzeigung ihrer Legitimationskarten eine Fahrtaxermäßigung
von 50 pCt. auf den pfalzischen Strecken und Verlängerung der
Gültigkeit der Retourbillete.

Am nächsten Montag, den 9. August findet in Alsenz eint
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        avilllers bei Paris gelegentlich einer dort abgehaltenen Regatla.
Im dem Augenblicke, als ein heftiger Gewitterregen begann, stürz⸗
etwa 300 Personen aus dem Publicum auf das aedeckte
daugerüst, das bis dahin leer gewesen; das Gerüst brach ein
id begrub nicht nur diese 300 Menschen, sondern auch etwa 30
inder zwischen 120 und 14 Jahren, die sich in seinem untern
pyhltaume angesammelt hat'en, unter seinen Trümpmern. Es folgte!
N eine unbeschreibliche Scene des Schreckens, die durch den Platz⸗
gen no an Grauenhaftigkeit gewann, da derselbe die Verwir⸗
ng lleigerte. Erst nach einer halben Stunde gelang es dem
Peire und den Polizeiagenten, den Menschenknäuel etwas zu ent—
itren. Die Frauenzimmer waren fast alle in Ohnmacht gefallen
ind mußten erst wieder zu sich gebracht werden; sie sowohl als die
Ninner hatten verhältaißnäßig sehr wenig gelitten, so daß in
jeser Hinficht kein ernsteres Unglück zu beklagen ist. Dagegen waren
zo Kinder mehr oder weniger zerquetscht und befinden sich!
sätz in hoffaungsiosem, theils in sehr bedenklichem Zustande im
Jospital zu Paris.

xAuf der Höhe von Dungeneß kollidirte am Dienstag der
dampfer „Milbank“ aus Sunderland, mit dem Dapfer „Hankow.“
gierzehn Personen seiner Mannschaft, darunter der Käpitän, dessen!
srau und der erste Steuermann, ertranken, sechszehn wurden vom
Hankow“ gerettet und nach London gebracht. *

— Polizeiliche Logik. In der Züricher Ztg. liest die Frankf.
ztz.* folgenden, eine gesunde Logit verrathenden polizeilichen Be—
igt. „Bei dem heftigen Sturme vom letzten Freitag wagte es ein
5ngländer, Ht. Oswald Jones, mit einem Schiffshen auf den
Zee zu fahren. Allem Anscheine nach ist der Engländer aber
ettrunken; denn Jeute Vormittag zog man seine Leiche in der Nähe
n Wollishofen an's Land.“

F Geschwindigkeiten. Ein gewöhnlicher Fußgänger geht in

Stunden 1 Meile, mithin in einer Setunde 38 Fuß. Er wür⸗
e, wenn er Tag und Nacht fortdauernd marschirte, die Erde in
50 Tagen umwandeln. Die Schnecke ist am langsamsten, sie macht
11 Stunde 1 Fuß. Ein gewöhnlicher Postwagen fährt in 1
ztunde 1 Meile, in der Sekunde 62/3 Fuß. Em Kurier reitet in

Sekunde 133 Fuß, in 1 Stunde 2 Meilen. Ein guter Schlitt⸗
nuhläufer läuft in der Stunde 4 Meilen, in' der Sekunde 26
uß. Ebenso schnell läuft das Rennthier. Es könnte täglich 96
steilen zurücklegen. Der Wiadhund ist dreimal schneller. Er läuft
ader Stunde 12 Meilen, in der Sekunde 78 Fuß. Könnte er
iese Schnelligkeit fortdauerrd innehalten, so würde er in sechszehn
kagen die Erde umlaufen haben. Die Fliege fliegt in der Se—
unde 5 Fuß, die Schwalbe 75 Fuß, der Adler 96 Fuß, die
grieftaube 144 Fuß. Sie würde mithin in circa 8 Tagen die
icrde umkreisen. Der Haifisch schwimmt in der Sekunde 40 Fuß,
ueiner Stunde sechs Meslen. Der Sturin durcheilt in der Se—
ude 60 Fuß, der Orkan 120 Fuß, der Schall 15,000 - Fuß.
ine Lokomotive ohne Last macht in der Sekunde 80 Fuß, in der
zumde 12 Meilen, in 19 Tagen umkreist sie die Erde. Die be⸗
utete Lokomotive fährt mit der Hälfte dieser Schnelligkeit. Gine
jagdflinte schleudert das Schrotkorn in einer Sekunde 300 Fuß.
ine Kanonenkugel fliegt in der Sekunde 600 Fuß. Könnte sie
ise Geschwindigteit beibehalten. so würde sie in einem Tage die
itde umkreisen, die der Schall (15,000 Fuß) in einem halben Tag
mläuft. Das Licht geht in einer Sekande 42.000 Meilen, die
zlectticität fast das Doppelte, also acht Mal um die Erde.

f(ine seltsame Trauung) Die ‚Casse Susser
—
irchensprengel Jewinaton. Die Braut hat keine Arme und der
drauring mußte ihr an die dritte Zehe ihres linkten Fußes gesteckt
ntden. Nach dem Schluß der Trauung unterzeichnete iie das
Ritathstegister, indem sie die Feder mit ihren Zehen h'elt und
ihtzdestoweniger eine „schöne Hand“ schriek
Jolkswirthschaft, Handel und Verkehr.

Im Postanweifsungsverkehr Bayeras wurden in der Zeit vom
Januar bis 30. Juni 1874 am internen und Wechselverkehr
910,878 Stück einbezahlt, im Vorjahre 639,642 Stuück, sonach
uuer mehr 381,236; dagegen 939,649 Stück ausbezahlt, im
orjahre 609,606, sohin heuer mehr 339,943 Stück. Die Ein—
chlung belief sich auf 21,642,641 fl, im Vorjahre 16,754,5324
„sohin 1874 mehr 4,888,811 fl. Im Wechselberkehr wurden
inausvergütet 1,998,542 fs F

Irteatut der Stadt t. Vngqbert. *

Die gewerbliche Fortbildungsschule in St. Ingdert betr.

Der Gemeinderath von St. Ingbert,
ren unter dem Vorsitze des Bürgermeisterss Chandon
n da;]
ach Ansicht der 8. F. 100 und 142 der Gewerbe-Ordnung für
us deutsche Reich, sowie nach Anhörung der nachgenannten belhei-
en Gewerbebetreibenden, als:

*»“Afyh Dercum. Schreiner — 2 J0600n Fiack Glassshöffen:

ireltor, — 3. Adolph Ehrhardt, Bäcker, — Georg Jung, Schlosser
— 5. Nikolaus Gries, Biechschmied, — 6. Johann Woll, Tüncher,
— 7. Jatob Pfleger, Maurer, — 8. Peter Schmelzer, Schmied,
— 9. Georg Rickel, Conditor, — 10. Georg Buttermann, Feilen⸗
jauer. 7 11. Peter Fischer, Maurer, — 12. Jaktob Behr,
Zatiler,““ 18. Salomon Kammerer, Uhemacher, ee

alle in St Ingbert wohnhaft und mit der Erlassung und Fassung
des Ortsstatutes einverftanden; J
in Erwägung,. daß nach bisher gemachter Erfahrung zur Heran⸗
zildung eines tüchtigen Bürgerstandes der gewerblichen Jugend
iach ihrer Entlassung aus der Werktagsschule ein regelmäßiger,
hre Kenntnisse erweilernder Unterricht Noth thut, wozu die hier
n St. Ingbert bestehende gewerbliche Fortbildungsschule die beste
Belegenheit bietet;
daß jedoch, wenn dieser Unterricht ein allgemein nützlicher sein, die
gewerbliche Fortbildungsschule ihre Aufgabe erfüuen und brauch⸗
bare Glieder des Gecerbestandes heranbilden soll, der Besuch der⸗
ielben ein otligatorischer sein muß;

beschließt folgendes Orlsstatut:

J. Alle Gesellen, Gehülfen und Lehrlinge, welche bei einem
dZandwerker, Kaufmanne oder sonstigen Gewerbetreibenden in hie—
iger Stadt conditioniren, in Arbeit stehen oder in der Lehre sich
efinden und das sechszehnte Lebensjahr noch nicht überschritten
jaben, sind verpflichtet, den Unterricht in der hiesigen Fortbil⸗
zungsschule zu den hiefür bestimmten beim Beginne des Schuljah⸗
nes jedesmal durch die Ortsbehörde öffentlich bekannt gemacht werden⸗
en Stunden regelmäßig zu besuchen;

I. Dispensen von dem Besuche der gewerblichen Fortbildungs⸗
chule für die bezeichneten Categorien werden nur in Folge eines
zereits genossenen höheren Unterrichts auf deßfalls erbrachten Nach⸗
veis durch die Aufsichtskommission der Fortbildungsschule ertheilt.

III. Bezüglich der Vernachlässigung des Schulbesuches Seitens
zer verpflichteten Schüler und der Behandlung resp. Bestrafung
der Versäumnisse des Besuchs der Fortbildungsschule gelten die be—
timmungen des Art. 538 des Polizeistrafgesetzbuches vom 26. De⸗
ember 1871, sowie der Ullerhöchsten Verordnung vom 22. Janu⸗
ar 1872 (sreisamtsblatt Nr. 11) und der Vollzugsvorschriften
joher kgl. Regierung der Pfalz von 10. April 1872 (Areisamts-
zlatt Nr. 38 S. 919) deren pünktliche und gewissenhafte Handha-
zung die die Schulversäumnisse notirenden Lehrer und die die Be⸗
trasung veranlassende Ortsschulbehörde sich besonders angelegen jein
assen werden. J
UIV. Die Arbeits- und Lehrherren der zum Besuche der ge⸗
verblichen Fortbildungsschule verpflichteten Gesellen, Gehilfen und
Lehrlinge sind ihrerseits gehalten, den Letzteren die für diesen Be—
uch erforderliche Zeit zu gewähren und werden Verfehlungen hie⸗
jegen nach 8. 148 Ziff. 9 der deutschen Gewerbeordnung bestraft.
—V.Die Aufstellung der Liste der zum Besuche der gewerb⸗
lichen Fortbildungsschule verpflichteten jungen Leute geschieht all'jähr⸗
sich bis zum 1. October, als dem Beginne des Sqhuljahres, durch
das Bürgermeisteramt benehmlich mit der Ortsschulkommission, der
Aufsichtskommission der Fortbildungsschule und dem Lehrerpersonale
aind werden innerhalb des Jahres erfolgende Zugänge jedesmal
ofort nachgetragen.

VI. Die Entlassung aus der gewerblichen Fortbildungsschule
erfolgt im Sommersemester mit dem Tage des sechszehnten Lebens⸗
ahres und im Wintersemester nach erfolgter Schlußprüfung.

.. VII. Gegenwärtiges Ortsstatut tritt nach erlangter Genehmi⸗
zjung des königlichen Bezir samts Zweibrücken als der vorgesetzten
Verwaltungsbehörde vom 1. October 1874 in Kraft.

St. Ingbert, den 17. Juli 1974. — ——
Der Staͤdtrath. 3*8

Unterschrieben sind: Friedrich, Paul, Pflug, Badar,
Jellenthal, J. Sehwarz, Hoinrich, Gross, Ehrhardt, P.
jehwarz, Woll, V. Schwarz, Custer, Kahn und Chandon.

Für richtige Abschrift.
St. Ingbert, den 22. Juli 1874.
Das Bürgermeisteramt
Chandon.

Vorstehendes Ortsstalut der Gemeinde St. Ingbert vom
.7. Juli l. J. wird hiemit im Hinblick auf 8. 142 der deutichen
vewerbeordnung und 8 39 der Allerhöchsten Vollzugsberordnung vom
. Dezember 1872 genehmigt. 4

Zweibrücken, den 27. Juli 1874.
Königl. Bayer. Bezirlsamt
Damm.

Verantwortlicher Redacteur F. X Demestz St. Ingbert.
        <pb n="502" />
        Conventionelle Wiederver⸗

fteigerung.

Dienstag, den 18. August l. J. zu
Zt. Ingbert, in der Wirthsbehausung
des Ferdinand Ober hau ser, werden
die nachbezeichneten Immobilien wegen
Nichtbezahlung der Erwerbspreise öffentlich
in Eigenthum wiederversteigert u, zwar:

J. des Nachmittags um 3 Uhr, auf
Betreiben von Jakob Stief Wein⸗
haͤndler, und dessen Ehefrau Elisabe⸗
ha geb. Dawo, beide in St Ing-
hert wohnhaft, gegen den allda wohn⸗
haften Kauf⸗ und Handelsmann Maræx
August.

Plan Nr. 627. Mhbo Dezimalen
Flache, enthaltend ein Wohnhaus mit
Hofraum, gelegen zu St. Ingbert auf'm
Markte, an der Kohlenstraße, neben
Peter Müller und Adolf Metz.

Plan Nr. 1963. 6190 Dezimalen
Acker im Rockenthal, hinterste Ahnung,
St. Ingberter Gemark, neben Jacob
Stief und Johann Schwarz. 12

Das Nähere auf dem Geschäftsbü-
reau L. Bechthold in St. Ingbert.18.

Horn, kal. Notar.

za Kindermädchen
vird zum sofortigen Eintritt gesucht.
Wo? sagt die Exped. d. Bl.
Cuvilstand
der Stadt St. Ingbert pro Monat
Juli 1874.
BGeboren wurden?
Um

1. Juli. Marie T. v. Peter Jung.

3. Fudwig Adolph S. v. Johann Kohl.

4. Catharina T. v. Claudius Morlo,
Michael S. v. Michael Eller, Ludwig
S. v. Loisa Apfel und Heinrich S.
o. Nikolaus Dietrich.
Michael S. v. Michael Zimmermann
ind Barbata T. v. Peter Ecker.
Johann S. v. Nikolaus Stalter und
Johann S. v. Georg Theobald.
aiharina T. v. Johann Becker und
Wuhelm Georg S. v. Joh. Georg Zeller. 18,
Johann S. v. Friedrich Neumann.
Fohann S. v. Elisabeiha Hien, ledig, 17.
dina Te v. Heinrich Scherff und Jo⸗
jann S. v. Heinrich Horlemann. 18.
Jakob S. v. Franz Klein, Anna Mar⸗
Jareiha T. v. Adam Sqenkelberger u. 19.
Hertha T. v. Peter Schmidt.
Flisabetha T. v. Jakob Ochs und
Marie T. v. Michael Georg.
Johanna Josephina T. v. Johann Ge⸗
»xg Franz Haud.
zohann S. v. Peter Buhmann und
Zeinrich S. v. Jakob Günther.
Franziska Adolphine T. v. Clemens
Julius Hartmann. VE
Johanna Katharina T. v. Johann
August Kaspar Treitz. 7
Margaretha T. v. Petec Joseph Jang.
Jakob S. v. Adam Bangert, Katha⸗
rina T. v. Peter Schneider Wib. und
Marie T. v. Peter Schneider Wibh.
Jakob S. v. Friedrich Koönig.
Marie T. v. Elisabetha Wagner ledig
und Charlotta T. v. Elisabetha Wagner,
ledig.

Die Kaiserl. und Königl.
GHGofChocoladen⸗JAabrik

16.

17.
von
Gebrũudor Stollwerk
n Cölm ũbergab den Verkauft᷑ ihro
orzũglichen Fabrikate in
g8t. Iugbert Herrn Conditor
M. Haas.

19.
21.

22.
z3

24. Katharina T. v. Johann Kihm.

25. Jakob S. v. Karl Weiszerber un
Magdalena T. v. Johann Kihm.

28. Johann S. v. Johann Motlo.

Gestorben sind:

Am

5. Juli. Eva Schneider, 34 J. alt, Ehes
bo. Johann Heiser.
Peter Busch, 44 J. alt, Ehem. von
Marie Heil.
Elisabetha Menges, 1 M. 14. T. alu
T. v. Joseph und Jobann Kihm,
J. 8 M. alt, S. v. Johann.
Nargaretha Steinfelz, 58 J. alt, Wih
p. Peter Walle und Barbara Eich, 30
J. al:, Wtib. v. Bernhard Weidmann
Christian Morsch, 16 J. 6 M. alt
S. v. Wilhelm.
Auna Margaretha Schenkelberger,
Tg. alt, T. von Adam und Valentir
—A
Maria Heinrich, 14 J. alt. T. von
Johann.
Andreas Betz, 43 J. alt, Ehem. d.
Margaretha Buser.
Joseph Toussaint, 5 M. alt, S. von
Johann Petrer.
Franziska Schunck, 7 J. 6. M. alt.
T. v. Georg. 4
Maria Just, 7 J. alt, T. v. Johan
und Lina Scheiff, 20 Tg. alt, T.v
Heinrich.

Verehelicht haben sich:
Am

9. Juli. Johann Peter genannt Nilolau
Weber mit Eva Walzer und Jalbohb
Weis mit Elisabetha Buch.

16. Joseph Rung mit Barbara Stolz.
18. Karl Theodor Scheid mit Katharine
Margaretha Bauer.
21. Paul Peters mit Anna Maria Laue—
und Jakob Julius Schild mit Eliso

Emilia Rinck.
St. Ingbert, den 6. August 1874.
Das Bürgermeisteramt
Ehedon.
Zd. Juhrländer Nachfolger, Fahrgase 88 Frankfurt a. Za.
Nachdem die baulichen Veränderungen, die ich zur Vergrößerung meiner Locale vorgenommen, beendet, empfehle ich mein
Bersandigeschäft wieder wie früher, und ist 8 mir mözlich, durch bedeutende Varthie⸗Einkäufe und durch fortwährend neue Zufuhren
meine schon so bekannt billigen Preise abermals herabzusetzen.
jGrosses Manufacturwaaren-Lager. Grosses Ausstattungsgesohaft.

F 1000 Stad e/. breite, achtfarbige Cattune, lila, rosa, gelb und braun, 500 Stud e hreites schweres Leinen fir Hemden und Betttucher, zu
iur Kleider und Üeberzuge. Glanz-Cattune und Cattunee,, „dem jo sehr billigen Preise von 12 kr.
5 mmit Borden, für Vorhänge, zu 8, 9 u. 10 kr. 2u/2 Ellen breite rein Leinen, fur einschläfrige Bettiücher, das
2 200 Stuck feinste Pique⸗Cattune in allen Farben à 12 kr. Betttuch ohne Paht, fl. 145.
2 200 Siue feinfie franzoͤfische Jaconets zu Kleider à 10 kr. 38 Ellen breite rein Leinen, fuür zweischläfrige Betttücher, das voll⸗
Z 800 Stuch0 breites schweres echtjarbiges Vettzeua. meistens türkisch ständige Betttuch ohne Naht, fl. 2. und 2 il. 24. 3
— 200 Siuck o. dreises feines schlefisches umd vbhmisches Leinen 2
.1 Billigere Sorten à 8, 10 u. 12 kr. zu 15, 18, 20 bis 80 tr. —
200 Siud /. hrelle schwere Barchend für Betten a1II18, 18, 20 200 Stuck 53 peun * Bettdecken, fur zweischlafrige Veiten, das *
uund 24 kr. ·5. 30. 23
SS300 Etugd schweren schwarzen Moireens fur Unierröde à 22 kr. 200 Stuck schwere weiß wollene Bettdecken, für zweischläfrige Betten,
200 Stud schweren ie. br. englischen Waterproof für Regenmäntel das Stud fl. 4. 18.
* mit und ohne Franzen à 46 kr. 300 pay werg cze wollene Bett⸗ und Pferdedecken das Stud
10 4 t 3 2. bi o.
/ deeer 3 und ganze Anzuge 60 VPaar, schwere weiße Victoria-⸗Bettdecken mit Franzen, für
N/ breile Fußteppichstoffe 1 ir, iweischläfrige Betten, das Stüd fl. 2. J 3
biatien ron wodenen Unterrockstoff a 15 kr. Piaue-Decken und farbige Victoria-Decken, roth, braun, gelb, 4
en? u ider aͤ 12 kr. lila, grün, rosa, das Stuck n. 2. 80.
FFeinen weißen * breiten Mull fur Kleider à o0 75 *
odd Siug bershievene Kleiderstoffe jur Winter, Frühiahr, Sommer 99 Zugend weiß leinene Tischtücher, das Stuck 50. kp.
und Herbfi der wieter von 80 tr. an. 9 Dußend rein leinene Handtücher, die Elle von 6 kr. an. *
can e egee, t ee
en Alpacas, Chales, in allen Farben und Qualitäten Frohe roih wollene Eachemir-Comodedecken, d.Sic si. ĩ. pi. 24. ã
n /a breiten reich ramagirten Vorhaugomull mit Bogen a 16 kr.
/ und /. breiten Zwillich, Federleinen, Strohsackleinen, graue, gelbe und weiße Servietten zum FJabrilkvreise.
Musterabschnitte sämmtlicher Artikel sende auf Verlangen frarco per Post.
Die kleinsten Aufträge werden wie bisher bestens besorgt und bitte mir das bisher bewiesene Vertrauen auch ferner zu erhalten.
Aus meinem Hause gehen jährlich Tausende von Sendungen nach allen Gegenden Deutschlands, und käglich wiederholen sib
zie Aufträge.

PRedaction. Druck und Verläag von F VV. Yemetkt in St Inabert.
        <pb n="503" />
        7 0 J 9 * I
Ud 2 Ie 2 N 24.
* —38 * F I —
2 9——
der St. Fanberter Anzeiger (und das mit dem Haudtblatte verbuadene Uaterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags- and Sonntag
dummer erscheint wochentlich die rm al: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntaz. Aornnementsdreis vierteljährig 42 sterzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
— —— — — — — — — —
Sonntag, den 9. Auguss. 174.
Deutsches Reich.
Aus Münschen, 6. August] schreibt man der. „Allg. Zig.“:
wie wir vernehmen, wird der deutsche Kronprinz; den Herbstübun—
sen von Truppentheilen des zweisen bayerischer Armereorps am 7.
ind 9. September bei Homburg in der Pfalz b iwohnen.“
München, 7. August. Die „Neu sten Nachr.“ enthalien
achstehende Zuschrift: „Unterzeichneter hat vom' Reichskanzler den
hrenvollen Auftrag erhalten, den Bürgern Münchens, welche ihrem
glückwunsch für die gnädige Bewahrung seiues Lebens in so freund
icher Weise Ausdruck gegeben, noch besonders feinen eherzlichen
dank und zugleich das aufrichtige Bedauern darüber auszusprechen.
aß er durch die in Feolge der Verwundung noch zurückgebliebene
Steifheit in den Fingern am eigenhändigen Schreiben derhindert
ei. Stumm, preußischer Geschäftsiräger“ *—
Elberfeld, 6. Aug.“ Die hiesige-Mitgliedschait des
Allgemeinen deutschen Arbeitervereins“ ist durch Entscheid des Köl
nert Appellgerichts aufgelöst worden.
Frankreich *
Paris, 5. Aug. Heute geht die National-Vecsammlung
hne Sang und Klang in die Ferien, nachdem der? großte Theil
her Abgeordueten eigentlich schon seit einigen Tagen verschwunde;
st. Die Lage Frankreichs ist gegenwärtige durch keinerkefriedigende
veder nach Innen noch nach Außen. Man „bemenlt üheralleine
Ztagnation und eine Muthlosigkeit, ja Gleichgüllügkeit der Gemü—
her, welche jedesmal dort eintritt, wo unbedeutende Persönlichkeiter
zas Ruder führen, die das Staatsscheff, micht aus der Stlle
xingen Von Italien Taufen Klagen ain, n Epine svbilfert
xranftelch alse Sympatheett und das ehaßere Degefenrr weiß
ich derselben zu bemühtigen, wie dossse! be üt grha ght geschickt im
damen der Humanität und Kibilisetigen zpozwrts gehz wah n
zrankteich nichts mehr dorstellt, Lals den Champid nom's Mi
ser Jesuiten. Wie verfahren die inneren Zustände sind, bavor
jaben Die letzten Sitzungen der Natione spersammluig klares Zeug'
uiß . Keinen Schritt vorwärts und keinen rüchwäris“s so Jautet
tzt die Losung, und vieler Franzosen hat sich ein Galzenhumor
ꝛemächtigt, da an eine Anderung der Lage durch Gewalimittel
chon wegen der starken Armee nicht zu denken ist.»-Vielleicht!
nüssen die ,„Deutschen“ das Land einst wieder von ,Mac Pahon“
efreien, wie sie es von Napoleon befreit haben. Die Verstärkung
ser Armee macht überall neue Kasernenbauten nöthg.Diese er—
ordern einen Aufwand von 118 Millionen, von denen die Hälfte
vurch stadtische und Provinz'alunlehen aufgebtacht; werden oll. —
Bei. Poiliers sind am Samstag fünf. Artillexiez Uaterficiere, beim
—XV&amp; (Pf. P). —

Par,i3, 6. August. Die „Libertẽ! Hat. Bizm rk.in Ver—
acht, er wolle Spanien unter der Bedingung helfen, daß Deursch⸗
and die Hafenstadt und Insel Sankona in Pfand erhaite; Bis
narck würde daraus ein deutsches Gibraltar machen. α

Paris, 6. August. Die Gemahlin des Don Carlos ver⸗
leß am 4. ds. Pau (an der spanischen' Grenze,) wo ihr die
anzösische Regierung den Aufenthallt nicht mehr gestattete, und
eegab sich nach Bordeaux. — In Beyonne nahm die Polizei
ine Anzahl Gewehrläufe und ungefüllte Patronen weg, die für
iie Carlisten bestimmt waren. Uebrigens hat nachreinem Bayon⸗
er Blatt neuerlich schon wieder ein fremdes Schiff 600 Gewehre
ir die Carlisten an der baskischen Küste gelandete.

Das „Journ. von Habre“ hatte sich unehrerbletige Bemer-
ungen gegen die durchreisende Kaiserin von —Oesterreich erlaubt
ind wurde deshalh su pendirt, weil, wie es im' betreff. Erlaß
eißt, der Artikel mehrere sehr bedauerlichen Beschinpfungen gegen
ie Herrscherin eines befreurdeten Landes enthal'e und das Blatt
2 unanständig gewesen sei, denselben, zuz publ ziten, während die
daiser'n die Gastfreundschaff der Eid genoß. — In Mont-
seller hat vor einigen Tagen der Blitz in eine Buchdruckerei ge—
dlagen, biele Sätzkasten zertrümmert-und mehrere Setzer verleßzt.

Spanien.
Mäaad rid, 6. Aug. Die „Gaceta“ veröffentl'cht ein Rund—

schreiben des Ministers des Aeußeren an die Vertreter Spanien
im. Auslande, welches die carlistische Kr'egführung charakterisirts
s betont, daß die Carlisten brennen, pfündern und morden unter;
dem Vorwande, die Religion zu vertheidigen, und woeisst auf diee
Bräuelthaten von Cuenca, die Erschießung von Gefangenen in
Dlot, die Gefangennahme von Frauen, Kindeen und Greisen —in
askischen Provinzea, um sie bei einem Angriff seitens der Regie—
rungsiruppenczu erschießen, hin. —Die Carlisten schossen auf einen
oon Alincaute kommenden Eisenba znzug und,e verwundeten einen
Machinisten.
JJermischte 7
— 7. St. Ingbert, 8. August. In der hiesigen Latein—
chule waren im Aufange des Schuljahres 55 Schüler, im Laufe
des Jahres traten aus 6, so daß sich die Schülerzahl am Schlusse
es Jahres auf 49 helief. Under, diefen befinden sich 20 Katho—
iten, 18 Protestanten, 2 Mennoniten und«5 Israeliten. 42 sind
pon h'er, 7 aus der Umgebung. ....
7B8weibrückeneas. Aug, Nachdem an einem Hunde
ahier Anzeichen der Wurhkcankheit konstatirt und nachgewiesen wor—
»en, daß derselbe eine Frau von hier and mehrere Hunde gebissen
zatte, und nichdem weittr festgestellt ist, daß im Kanton Hornbach
10 Personen ven einem im dringendsten Verdachte der Wuthkraukheit
tehenden schwarzen Pudel gebissen wocden sind, hat das kgl. Be—
irksamt fürredie seümmithichen Gemeindennder
a nton e?Z weeni ber ück een umndeeHeoren basch eine Gwör
chenthbische, am 20. Sptbr. l. J. schsießende Huundesperre
macse ditetc
As, 3. Aug.. Gestexn ereignete sih hier in
iner Wirthschaft, in der ine der Regel Arbeiter hiefiger Schuh⸗
Erlen ihret Erfrisdungen Zß niehmen pflegen, ein Vorfall, welcher
d ene n die Deffentlichteit zu kommen Einer von den bekann—
en sozialdemokratischen Ag'tatoren in Gestalt eines fliegenden
Buchhändlers suchte den zählreich, in besagier. Wirschaft anwesen-
deu Arbeitetn die Glückseligkeiten der Sozialdemokratie in langer
eds begreiflich zu machen, Zuletzl kam derselbe auf Kaiser, Kön'g,
ronprinz 2c. in einer Wrife gu sprecheti, die unseren Leuten nicht
ufagte, und äls er nun garx das Wort „Karlätschenprinz“ fallen
ieß, da regnele es Ohrfeigen, und m Nu saß der Apostel auf
der Straße. —ED — —
7. In Mu hlhausßen: i. E, sticß ein- Möbelschrmer, Na⸗
neut Judar Jung aus Rosenfels“ in Baden,“ am 2. in der
Trunlenheit stinem 24jährigen Shne ein Misser in⸗die Seite,
. daß an dessen Aufkommen gezweifell wird. Der umnatür!iche Vater
jat die Flucht ergriffen. ———— *
7 Ueberz den Inhalt des .Haron Anselm Rothschild'schen
Testaments gehen dem Frobl. cus Fraukfurt einige Mittheilungen
u.Hach denselben gingen. die Töchter des verstorbenen Freiherrn
ils leer aus, selbst die noch unverheirathete Baronesse Alix nicht
ausgenommen. Das, was sie bei Lebzeiten“desVaters empfingen,
st die Summe dessen, was ihnen überhuupt zugedacht ist. Baro⸗—
iesse Alice verfügt über ein Privakvermögen von etwa anderthalb
Millionen. Es scheint Anselm' Rothschild eine Herzenssache gewesen
u sein, das Vermögen möglichst ungeschmälert auf die mägnnliche
dochkommenschaft zu vererben, darum auch die bescheidenen Legate,
escheiden sowohl der Zahl als den legirten Beträgen nach. Fanden
doch selbst die Armen keinen Platzl. Das hinterlassene Vermögen
wied von Eingeweihten auf 220 Millionen taxirt; der Pflicht-
theil eines Kindes würde also dach, österreichischem Nechte fast 16
Millivnen betragen; Es erheit“ den DHäuptvermözensantheil der
ziteste Sohn Nathaniel, den nächstgrößten Antheil der jüngste, Ba⸗
son Albert, am wenißsten der mittlere Sohn, Baron Ferdinand.
Die Beerdigung in Frankfurt ging bekanntlich in höhster Einfach—
zeit vor sich. Ja, mehr als einfach, wenn man erfährt, daß nicht
inmal ein Leichenwagen, sondern der Streifwagen cines Spkedi⸗
eurs entsendet wurde, die irdischen Reste des Berblichenen von
zahnhofe abzuholen.
—»Baden-Baden, 6. Aug. Die Zahl der Curgöäste
        <pb n="504" />
        it jet auf 21,000 gestiegen. —Gesiern ist das letzte Mitglied des
Journalistentages, der Chefredacteur der „Vossischen Zeitung,“
Dr. Kletle, von hier abgereist.

'Berltin, 1. Kug. Eine amtliche Untersuchung in den
Berliner Selterwasserbuden hat ergebeben, daß der dort ver—
wondie sogenannte Himbeersaft aus einem Decolt von Klaischrose,
Zucker und Anilin besteht. Was dem Biere für Wunderdinge hier
deigesetzt werden, hat noch lein Weiser ergründet. Man muß dem
industriösen Berliner alle Anerkennung zollen.
Grtf. Zig)
fBromberg. 5. August. Der Hauptmann Rogge läßt
hier auf eigene Kosten auf einem freien Platze unweit des großen
krercierplahes eine Kaserne aufführen. Rach Vollendung derselben
beabfichtigt der genannte sehr wohlhabende Officier die Mannschaf
jen seiner Compagnie darin einzuquartiren, und zwar gegen dit
reglementsmaͤßige Entschädigung.

4 Von toilettenkundiger Seite wird uns die für Ehemänner
und Besitzer heirathsfahiger Toͤchter höchst erfreuliche Nachricht, daß
in der Tamenmode eine Wendung zum besseren des — Geldbeu⸗
jels bevorsteht. Der Modeloder für nächsten Winter schreibt wäm—
lch die Rüdkehr zur glatlen, einfachen Robe ohne Ueberwurf und
ohne den monstrudsen Cul vor, so daß es moͤglich sein wird, mit
12 Ellen Stoff ein Damenkleid zu konstruiren, während man seit⸗
her hiezu 20 und mehr Ellen gebraucht hat. Ehemänner, welche
in einet schwachen Stunde ihren besseren Hälften ein feidenes
Nleid versprochen haben, verden daher gut thun, sich diesen Win⸗
jet ihrer Schuld zu eniledigen, denn man kann nicht wissen, wie
lange diese günstige Conjunctur dauert und oh sie jemals wie⸗
derlehrt.

Vdr. Schulze · Delitzsch in Fraukreich) Der Naue
und die Leistungen des Vaters der deutschen Geuossenschaften find
— bisher
in Frankreich der Fall und nach den Ereignifsen der letzten Jahre
hatie man annehmen mögen, daß die große Ration sich schwerlich
Jemals mit den Geistee produlten dieses deutschen Vol tsmannes be⸗
aftigen würde. Da hat es ein muthvoller Franzose. Hr. Ben⸗
jamin Rampdal, unternommen. jeine Lundsleute mit den Geistes
erlen Schulze Delitzich's bekannt zu machen; seine erste Ueberse
zung galt den populärsten Schriften, aber, selbst ein ausgezeichne
wenner der Volkswirthschaft, begnügte er sich nicht blos mit

der Uebersehung, sondern vertiefte sich in das Stud'um der durg
Schul ze veriretenen Gedanken“ und trat mit einer Arbeit von zwer
datlen Banden auf, der man das Lob mühevoller und sorgsamen
Duellenforschung nicht versanen kann. (Cours d'économie politique
a Fusage des ouvriers et des artisans par Schulze Delitæsch.
du ersien Bande schickt Ht. Rampal auf 839 Seiten den Umrij
riner Lebensbeschreibung Schulze's voraus, den er sogleich in den
Zingangsworten als „eine der größten und mächtigsten Individua⸗
litälen dieses Jahrhunderts“ bezeichnet. Von der nationalen Ge
innung des Mannes macht er dem Publikum kein Hehl, indem er
die drei Briese Schulze's an Vigano, den Haupitrager der genos
enschaftlichen Bewegung in Italien mitlheilt, in welchen die An⸗
icht Widerlegung findei, als hätte Deutschland sofort Frieden
chließen müssen, nachdem das Kaiserreich geslürzt war und die
Republick auf weitere Einmischungs ˖ und Eroberungsversuche zu
perzichten erllärt hatte. — In dem zweiten Abschnitte des ersten
Zandes entwickelt der Verfasser die w' ssenschaftliche Stellung
Schulze's in der Geschichte der Wissenschaftslehre. Mit lichtvollen
Zügen werden die frauzöfischen und eaglischen Täger dieser Wis⸗
enschaft im vorigen Jahrhundert gezeichnet; an diese schließen sich
die Vorgänger Schulze's: Swmart Mill, Careh, Bustiat und end
lich Schulze selbst. Die dritie Abtheilung behandelt die Genos⸗
enschafisbewegung in England, Frankreich und Teutschland und
chlietzt mit einer Untersuchung der Urfachen, welche die Ausdeh-
mung dieser Bewegung in Frankreich verhindern. — Der zweitt
tZand des Werkes enthält eine Uebersetzung der sechs Vorträgt
Zchulze's bekannt unter dem Titel: Kapilal zu einem deuischen
Arbeiterkatechipmus.“ Diesem schließt sich als siebenier „Die Ab
chaffung des geschäftlichen Resiks durch Ferdinand Lajsalle“ an
Als Anhang ju diesem Bande erscheint noch ein Auszug aus den
Jahresderichten der deutschen Genossenschaften von 1864 bis 1872.
jerner einige Uebersichtstafeln über die Entwicklung der englischen
donsum · und Produttiv ⸗Genossenschaften, sowie einiger Gewerlvereint
Inglands.
Aus Newyork von 25. Jull wird berichtet: „Eine Was⸗
serhose hat in Eureka ( Nevada) 830 Hauser zerstort, wobei 80
Menschen u m'a Leben gekommen sind.“
AEX Redacteur F. X. D ßz St. Ingbert.

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28 —22 3575* 3 25
— 283323* 3.* 555527 J
* —A——— —— —2 .5. 2. 52
22333 — 583 9. 2353323
— —3 2 2 —2 *
3 7 3377 73,7
* 23 2 2 3 23 3. v 522 237
—ãS — —
— 23 — 257* 3.J 83.8
72— — — *.25 — — *
22325535 2 — —53223
53 5 52—3827 276
—238. * 3 3 52 *2 —
— 2 5232 8227 —2 7 7 —
——— *25 G — —
252 ⁊ — —RA
532 — —57 F * *
5331385385
2333373 725
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* 333535 —333458* 283 33 5 —33823—*
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—2*5 EI8B25. — 323355* —* 23 5 3 863—
* ——— 8 — 522 3 —. 2 28522580
—53 3 3383
—3 82 23* 33553323258 557 86
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53 55. 535 3 33. 2.5 57 *»3288
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2 558332 525 S 5.32 378— 3833—
533753535 353 3335 2 2238383
2. 5æ 2 232 2 523* —— — — 77
53585.3 33233 235. 53 355823 —. 23
* 28523272232 * * —322 7227 7—2,82* 53 5*55

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        Sl. Ingberler AAnzeiger.

zet St. Inaberer Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstagt- Donnerstagt· and Sonntag
ummer ericheint wochentlich vie rmal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
42 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
—r— — — — — —
Dienstag den 11. August. * 1874

Deutsches Reich. *
Munchen, 8. August. Der Stistsprobst Dr. v. Döͤllinger
at im Namen des Comites zur Beförderung kirchlicher Unionsbe⸗
rebungen folgende Ankündigung etlassen: „Am 14. September
id den nachstfolgen Tagen wird in Bonn eine Conferenz von
Naͤnnern gehaiten werden, welche, verschiedenen Kirchengemeinden
ngehörig, in der Sehnsucht und Hoffnung auf ene künftige große
inigung glaäubicer Christen sich beg'gnen. Als Grundlage und
Naßstab des Etreichbaren und zu Erstrebenden sind die Belennt⸗ Italien.
ißsotrmeln? der ersten kirchlichen Jahrhunderte und diejenigen· Lehren Rom, 8. August. Zoei weitere Chefs der International e
ind J sututionen zu betrachten, welche in der allgemeinen Kirche vurden in Bologna verhaftet, eine Anzahl wichtiger Documente in
etß Osteng wie des Westens vor den großen Trennungen als Beschtag genommen, die republikanische und socialistischen Vereint
vesentlich und unentbehrlich gegolten haben. Das Ziel, welches zus der Provinz Ancona aufgelöst. —
achst exsirebt und mitiels der Konferenz gefördert werden foll, it Bologna, 8. August. Zwischen Bologna und Imola
icht eine absorptive Union oder völlige Verschmelzung der · ver⸗ vurden Bewaffnete, welche den Telegraphen zerftorten, verhaftet
chiedenen Kirchenkorper, sondern die Herstellung einer lirchlichen disten mit Gewehren und Munition sind in Imola konfiscirt —*
Hemeinschaft auf Grund. der ‚unitas in necessariis,“ mit Schon⸗ den. Revolutionäre Vereine wurden aufgelöst.
ing und Beibehaltung der nicht zar Substanz des altkatholischen England.
belenntnisses gehöritzen Eingenthümlichkeiten der einzelnen Kirchen.“ London, 7. August. Heute Nachmittag um 8 Uhrr jst die
Kifsingen, 6. Aug. Fürst Bismard nahm heute Mittag Parlamentssession geschlossen worden. Die Thronrede erwaähnt die
in einem Diner im kgl. Curhaufe Theil, welches von bayerischen reundschaftiichen Beziehungen mit den auswärtigen Regierungen;
Offizieren zur Gedenkfeier der Schlacht bei Woͤrthe veranstaltet der Einfluß, welcher aus diesem Verhälinisse hervorgehe, Zeadt
bar. Dies ist gewiß der beste Beweis, daß feine Gesundheit sich oortwährend zur Aufrechthaltung der Verträge und zur Vesefligung
vesentlicher Besserung erfreut. Es ist ouch die erste Gelegenheit des europüischen Friedens verwandt werden. Ehe ein Delegirter
ie ihn dem engen Famslienkreise entzogen hat. Gestern machte er ermächtigt werden kdnnle, dem Brüsseler Congreß beizuwohnen habe
inen Ausflug in das Cascadenthal, welcher schon unter die wei⸗die Königin geglaubt, von allen dort veriretenen Mochlen die
eren Partieen zu zaͤhlen ist; unterwegs sprach er verschiedene ihn Versicherung erlangen zu wüssen, daß kein auf Abänderung des
hrerbiefigst grüßende Spaziergänger an, und da er bis jetzt die Völkexrechts oder Bescheänkung der Kriensführung zur See hinzie-
Unterhaltung mit Fremden sorgsalüüg mied, so darf dies auch als, ender Vorschlag eingebracht werden solle. Sie werde die Vor—
ein günstigea Zeichen für das in ihn eingekehrte Gefühl der Ge-chläge der Conferenz in Erwägung ziehen, behalte sich aber volle
iesung sein. Freiheit der Aßnahme oder Ablehnung vor. Die Thronrede be⸗
Iugoltadt, G. August. Heute Vormittag wurde der lagt weiterhin die Wirren in Spanien und wünscht lebhaft die
Redalieur der Ingolst. Ztg.“ auf. Requ' sition des t. Untersu⸗ Wiederherstellung des Friedens und der Ordnung in jenem Lande;
hungsrichters in Schweinfurt beim hiesigen Stadtgerichte als Zeus laubt aber, das sicherste Mittel, dieses Ziel verwitklicht zu sehen
e eidlich vernommen über eine in Nr. 769 der Ingolst. Zig.“ ei strenge Vermeidung der Intervention in die innern Angelegen·
ebrachte Notiz, ein jüdischer Handelsmann habe schon 6 Tage jeiten des unabhängigen Staates.
ne ne auf Bismarci erzaͤhlt: „Auf Bismard ist ge— Sypanien.
tossen worden .. —— Madrid, 8. August. Die „Gazeta“ bringt Details ü
Begalan, 8. August. Die „Post“ schreibt: Zuverlässiger ie Vertheidigung von Teruels. dene und —** e
Nittheitung zufolge hat der Kaiser das freisprechende kriegsrechtliche nit 13,000 Mann ein Regiment Infanterie der Republikanischen
krkenntniß gegen den Capitän Werner nunmehr bestätigt. Armee an; 15 Stunden währse der Kampf, doch richtelen die
Blesr Unn, 8. Auguit. Wie die „Nordd. Allg. Ztg.“ mel- Tarlisten nichts aus. Auf die Aufforderung Lizarraga's, den Platz
xet, teifft Fürst Bismardk poraussichtlich Mitte der naͤchssen Woche zu übergeben, antwortete das Volt und Soldaten; eher flerben
n Berlitr ein, um sich hier kurze Zeit· aufzuhalten und den Kaiser die Regierung hat die tapferen Vertheidiger der nun durch den
u begrüßen. chon gemeldeten Einmarsch des Generals Jriarte befreiten Stadt
zeglückwünscht. I

zeeilen sich die Wächter, einen Kasten mit alten Zündhütchen
chleunigst abzrfangen.

Paris, 10. Auzust. Der Moniteur“ meldet, daß Kano⸗
nenboot Oriflamme“ gehe am 13. August ab, um die franzd⸗
ischen Kreuzer in. den spanischen Gewässern zu verstärken und die
jort zu übende Aufficht zu verschärfen. Die Anlunft von Kriegs⸗
chiffen verschiedener Nationen im Gascogunischen Meerbusen wird
Jemel det.

, IFIraunkreich. I
Paris, 8. August. Die Rationalverfammlung ist fort, und er mii

ie Biatter bringen nun die betreffenden Nachrufe und L.ichenreden. Das preuß. Untersteueramt zu Neunkirchen ist er⸗
Das Urtheil lautet im Ganzen nicht günstig' und die „Debats“ nächtigt worden, Uebergangsscheine für Bier⸗ und Weintrans porte
neinen, daß man eigentlich seit November vorigen Jahres in Ver. der Gewerbetreibenden zu Mittelbexbach und Homburg zu ertheilen.
ailles deinen Schritt vorwärts gekommen sei. Ihr Engländer, Der Stadtrath von Kaiserslautern. hat beschlossen, eine
ufl das Blait, beschwert Euch, daß Euer Parlament in 8 Mona⸗- Fingabe an das Kultusministerium zu machen, worin um Gleich
en nur 4 wichtige Maßregeln getroffen habe. unser Parlament fellung der Israeliten mit den qr'stlichen Konfessionen in der
jat seit 7 Monalen auch keine einzige beschlossen.“ Wie es mit' dommunalschule gebeten werden soall.

er spanischen Frage gehen wird, kaun noch Niemand sagen. Es Odernb eim am Glan, 8. August. In hiesiger Ge⸗
rehte ane kleine Wolle, die aber rasch canz Europa bedecken und rarkung sindet man schon seit einigen Tagen in verschiedenen Lagen
hwere Slurme herbeiführen könnte. Das Rundschreiben Ulloa's reife Frühtrauben,

ugt den Frangzofen schwer im Magen. Die Hauptsache darin Germersheim. 7. Aug. (Pf. K.) Ingenieurhaupimann v.
egl in den wenigen Zeilen, worin der spanische Minister klagt, Freyberg, in Landau in Garnison, wurde vor einigen Tagen
aß ein solcher Ausstand nur durch Unterftützung von ·Außenhet durch das Militärbezirksgericht Germersheim wegen Mißhandlung
mierhalten uͤnd genährt werden könne und daß die Carlisten mit eiges Untergebenen zn ein und einbalb Monat Festungshaft ver⸗
deichtigkeit von einem Gebiet in das Andere hinüber und herüber urtheilt.

u treien vermöchten. Damit kann natürlich nur Fraukreich gemeint fWie der „L. E.“ meldet, erwirkten sich die altkalholischen
in, und die Aufsicht an der Gränze ist in der That eine wahre Brautleute Frhr. v. Hirschberg und Frl. v. Grafenstein aus Bay
—
»eschlanahmt man 3 alte Pisiolen und wenn 100 Kisten mit und dann von dem altkatholischen Pfarrer Kühn trauen zu lassen.
anition und Patronen richtig an die Carlisten abgelicfert wurden, *. Paris, 5. Auqust. In Folge verung!ückter Vörseuspe⸗

—
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        eula tionen haben außer A. K. Leby noch Athelsohn Weill mit läuft sich auf 788, Europas auf 800/2, Afrikas 203, Amerikas
450, 000 Fr., Bosc mit 900,000 Fr., Souriques mit 850, 000 84 d Australiens und Polynesiens auf 4!/2 Millionen. Von
Fr., Beysuß und Andere Banquerott gemacht. Der Procurist des den Hauptstaaten Europas hat Rußland eine Bevölkerung von 71,
Hauses Alcar und Comp. ist mit Hinierlassung eines Deficits vonDeutschland von 41, Frankreich 36 Oesterreich Ungarn 86, Groß—
31/3 Rill. flüchtig gegangen. Britanien und Irland 23, Italien beinahe 837, Spanien 161/
F.London, 28. Juli. Einer der merwürdigssen Züge in and die Tuͤrkei beinahe 16 Millionen. Alle übrigen Jeuroptischen
der Entwicllung des modernen Journalismus ift die Anwendung Staaten find jeder von weniger als 5,000,000 Henschen bevöllkert.
von Brieftauben zur schnelleren Herbeibringung der täglichen Neu China besitzt eine Einwohnerzahl von 425, Hindustan von 240,
igkeiten. Bei dem allgemeinen Weitbestreben, die, neueste“ Nachricht Japan von 33, die ostindischen Inseln von 30/2 Millionen u.s.s.
zu geben, fand man, daß diese Vögel schneller, handlicher und die Bevölkerung der Vereinigten Staaten beläuft sich auf mehr
billiger jseien, als der Telegraphendraht. als 9, der britischen Probinzen auf 4 Millionen; von den 251
F Die Bevöolkerung der Erde zählt, einem ganz Millionen Menschen südlich des Isthmus fallen 10,000,000 auf
kürzlich veröffentlichten Berichte des Wajshingioner statistischen Bu⸗ Brasilien.
reaus zufolge, 1,801 032.000 Kopfe. Asiens Bewobnerzjahl bes Rerantworiicher Redacteut . Demes IAc—
J TIEXCST.
Gaeschàfts Vorlogung.
., Ergebenst die Anzeige, daß mein Geschaft von Donnerstag ab in mein Haus neben Gebr. Mayer
verlegt wird und halte mich einem ferneren geneigten Wohlwollen bestens empfohlen.
St. Ingbert, den 11. August 1874.
Bekanntmachung.

Da in verschiedenen Gemeinden des
santons Hornbach 10 Menschen und
viele Hunde durch einen wuthverdäch-
tigen Hund gebissen wurden, so hat
das K. Bezirksamt Zweibrücken für
den Kanton Hornbach und Zweibrü—
cken eine Gwöchentliche am 20. Sep-
tember l. Is. schlißende Hundssperre
angeordnet und verfügt, daß der Art.
89 des Polizeistrafgesetzbu ches den
Hundebesitzern zur genauen Darnachach—⸗
tung bekannt gemacht werde.

Art. 69 des Polizeistrafgesetzbuches
lautet:

An Geld bis zu 15Thalern wird
gestraft, wer nachdem er Kennzeichen
einer ansteckenden Krankheit an einem
ihm zugehöriçen oder seiner Hut oder
Aufsicht anvertrauten Thiere wahr—⸗
genommen hat, nicht sofort das Thier
von Orten, wo die Gefahr der An—
steckung anderer Thiere besteht, ferne
hält und der Ortspolizeibehörde An⸗
zeige macht, oder einen approbirten
Thierarzt zur Behandlung des erkrank⸗
ten Thieres beizieht.

Erscheinen an einem Thiere Kenn⸗
zeichen der Wuth, so muß dasselbe
sogleich getödtet oder auf andere Wei⸗
se unschädlich gemacht werden, widri⸗
genfalls die Eingangs bestimmte Strafe
einzutreten hat.

St. Ingbert den 9. August 1874.
Das Polizeikommissariat
XX
— — 7
J Jauf der Stra—
munden ße von St.
Angbert nach Ensheim,
vurden am Samstag den
— 8. dies. zwei neue leinene
Hemden gefunden, welche bei Unter—
zeichnetem abgeholt werden können.
St. Ingbert, den 10. August 1874.
Das Polizeikommissariat
XXX'XXX J—

.

ůrea.
St. Ingbert.
J 24 * *
Freiwillige
Feuerwehr.
Sonntag, den 16. August xält
d'e zhiefige freiwillige Feuerwehr zur
Feier ihres 10 jährigen Bestehens
eine Hauptübung ab. Da derselben
nun eine bedeutende Anzahl fremder
Feuerkorps anwohnt, so werden die
Einwohner an den Hanptstraßen er—⸗
sucht, ihre Häuser zu Ehren unserer Fest
gässt e zu beflaggen. e
Den 10. Aucçust 1874.
Der Verwaltungsrath
der freiwilligen Feuerwehr.

„Teohnicum FRAN-
7 KENBERG.
SBoöhere technische Lehranßalt
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Beginn des neuen Cursus 15. Octbr
7 Ausführliche Prospecte durch
S alle Buchhandlungen und die
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Wo? sagt die Exped. d. Bl.
. Unserm Freund Hermann

zu seinem heutigen Namenstage
»Rein Dreifach donnerndes,
vom Bahnhof bis in's

Gerbhaus schallendes Hoch

daß die Kalbfell zittern!
V. TI.

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ie einfache Ausgabe enthält abwech⸗
selnd einen Monat Stickmuster, den andern
Hütel⸗ Filet⸗ xx. Muster. Die Doppel⸗
aeee enthält in jedem Monal Beides.
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2* 8 *2
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553 3253843 53338*3335
— 5335 28335332 —— 8 33 333253
82352 2 75532 35 ———
2 *8 5 .488 * 22 2 2528353 — —A
* — * —A —A 70 * 833324 — — —
75155558 — 532 — 8 J 5 330 9 —— — 5255* *
22 3 5555 — — J34 2 53 2233335253587
328 33 — 825 3332 53238 360 —533 —A —835352
38 22 —A 58 * .2 — ————— c 2232336 —
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7 t * 3.25 3338 5 »28*
36 Ad— — 288— — — 33 5357 A—— 8 —35 238
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2 *» k526—8 — — —* 8* * 52 — B — ——X 3384 4 F
22 —— 58 22 2 55 32 —— 525 2 * — 2 22
45 532858 3323555 ——
2 522325335 — * —3383 —2 Bc7 8— 2—
—— ——— 53355 i8 z2338 5335533377 2 —A
* *5* — — z23222 — s155 * 823-5 ——
8 — 2 „53537— 7 —8 —A— — z —
— „J„282753 3 3 9 8 23 2328 3355333357 s —233 5
2 33833335 3553588 533 7
32 2222 529 —z S — 25— 2 —— 3 — — —— — —
37 — 535833 782535 52832** 328* 853 28328
25 38223 58 322333 —
2 8225 — — — —A 278* — 55523325 I 5*
* — * —35— 3*8 7 52. * 5228 * 0 * * S
33 35227 37 —— *
* 8226 — 2* *2* —2333333 32* * —— 38 2 2532
52 235583333 235* 2225 — 85 55838 88 2 853
27 3 — * — * — 8 —3— —8 * 8 852 * 1323 —5
2— — — — — 52 22 3258 *2 —25383853 2
— 53548 57 — * 822 28*8 2 5*
* 3* t —— * — — —— — 8 *
— 52238 85 23 522232 328 —— 55——8 8 3832*
E 57 2 — —52 *»—22—— 2.558 2353358523*
2 — 22522* *2 2 2 * 532025 -7z22 .
2 55 522 A 3522 2227* 2 225 — 32— *4
* 553588353 — 33 35335x32358 8 S
22 — 222 53 2 23 * — S —6
53285—3 3 3
5*8 2235323 52* 535 58 82
75683363 335 367833
2 7 —— ——ã— 1 —244
2323 57 258
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—
32337
23 2
52 z223535535355
* 3822 3 — S 8* * T⁊
2. 55353 558 5227 *
5383334338 — 3
5 BRF 52 73 — *
2 518 5233 —* S 28 228 —— S5Ev *2
227 223 2. 2— B83 535905 — 52 —
—. *53 55 32583538338 E8 2555— — —— — 25325
2 * 582—323 899 —535 * —52 —532— — — 23355 3 —
—J— 558 355 8 533385 5323—53*
2 J —— 27 — S— 225. 8 —2 — 22 * — 2 — *
5838* —223 5 —— I —— 2328 335322 5283 Ai
* * 2S2 338 525555 58 55282 * 8 * — ——
—— —— 333*8 2838 *22335 55 z32533—25
8 38 38 — A— 852 —— —A 83 5555*
—A 3358313 283 3832387 — 357 * —— 15353 5s2558
335353 63 33883 z8834* 35352333372
— — „A *8* — 5 222828 ⸗ * *8 532— 2 382 —
5*38 — * 225* —22 2 7538535 2 225 5325533
278 —z588828 2 :88 — 8 —— 22 2 — —— 525 2 —2
258
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zer St. Inaberter Anzeigee (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerttags⸗ und Sonntag
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128. Donnerstag, den » Cu 1874

Vermischtes.
F ee ee 8. ugus Heuie — vom
inn, 7. August. Der Justizminister hat folgendes polizeigericht der etualienhändler David Blum wegen Ver aufeas
— ————— *3* an sämmtliche inreifer Kartoffeln in eine Geldstrafe von 8 Thaler berurtheili.
zeamie der Staatsaawaltschaft erlassen: „Durch verschiedene Blat⸗ Gaisersl. 83)
er der Tagespresse wird geflissentlich und in tendenzidset Weise F Kia isersßlautern, 11. Aug. Kais. Zig.) Auf ge⸗
e Behauptung verbreitet, das Attentat auf den Fürsten Bismarck lern Abend war in den Fruchthallsaal eint Voltsversammlung ausge·
simulirt. Kullmann fei das Werkzeug oder Opfer einer In⸗ chrieben, um einen Vorkrag des sozialdemolratischen Agitators, Ci—
igue, welche darauf abziele, der ultramontanen Partei zu schaden arrenarbeuers Castein aus Koͤnigsberg, anzuhoͤren. Nachdem Hert
ind der Person des Fürsten neue Popularität zu verschaffen. Es Dienstmann ˖ Instituls Inhaber Herrmann zum Vorsitzenden der nicht
rscheint geboten, die Urheber solcher Verleumdungen strafrechtlich ehr stark besuchten Versammlung, von welcher mindefters die daifte
ux Verantwortung zu ziehen und Ew. ⁊c. wollen deßhalb in zußerdem nicht aus Sympathie für die sozialdemokratischen Bestre—
hrem Amtsbezirke die geeigneten Vorkehrungen treffen, um die jungen, sondern aus Neug erde erschienen war, gewähl worden, er⸗
rafrechtliche Verfolgung der Urheber und Theilnehmer solcher Ver⸗ ing sich Herr Easiein in einen circa Istimdigen Vortrag in den
eumdung zu sichern. In Fällen, in denen nicht eiwa wmit der hon häufig gehörten gewöhnlichsten sozialdemokratischen Phrasen,
gerleumdung noch ein härter zu strafendes Vergehen coneurrirt, hne auch nur das geringste Neue und Originelle beizutringen.
nelches die strafrechtliche Verfolgung gebietet, werden wegen Ein⸗ derr Philipp Schmidt wollte dem Redner entgegentreten. Kaum
selung des Strafantrages die erforderlichen Anträge zu stellen sein.“ hatte er einige Minuten gesprochen und erklätt, daß er ein Gegner
Mentz, 10. Aug. In sechs lothringischen Kreisen Dieden⸗ der sozialdemokratischen Tendenzen sei, weil er dieselben süe irrig,
vfen, Saargemünd, Forbach, Chateau- Salins, Saarbrücken und seügerisch, das Volt berführend und bethörend halte, ais durqh
zolchen konstituirten sich heule die Kreistage in den Kreishauptor· tinen von der Straße heraufschallenden Trompetenstoß blinder
en, nachdem zufammen 43 Vertreter von 854 den Eid auf Kaiser und Fruerlärm enstand und Alles aus dem Saale herunterstürmte, wo⸗
jerfassung geleistet. )urch der Schluß der Versammlung herbeigeführt wurde. I
Frankreich. F Edigheim (Frarkenthat.) 7. dug. (Rhpf.) Heute brach
Paris, 10. August. Der Präfect von Constantine sus- hel dem 11Ijährigen Knaben einer Wittwe die Wurhkrenkheit aus,
enditte auf zwei Monate einen Oberst⸗Lieutenant, zwei Majors aachdem die ausgebranate Wunde schon längst zugeheilt war. Der
ind zwei Häuptleute der Bürgergarde, die einem Civil⸗Leichenbe Big rührt von demselben wüthenden Hunde her, der vor 11 Wo⸗
räbniz angewohnt hatten. — Die Bayonrer Polizei hat weitere hen in unserer Gegend sich herumtries und dem auber diesem Kna⸗
.000 ungefüllte Patronen weggenommen, die füc die Carsisten ben bereits zwei Personen, ein Mann nnd ern 1sjähriger Bursche,
estimmt waren. Dieselben waren von dem Pariser Fabrilanten dot 14 Tagen zum Opfer gesallen sind, bei di nen die Wurhtkrauk⸗
Kebelot abgeschickt. heit auch erst 9 Wochen nach dem Biß auftrat. Es scheint also
Parüs, 11. August. Das „offic. Journal meldet seuse: das Ausbrennen der Wunde bei Allen zu spät erfolgt zu sein.
in der Nacht vom 9. quf 10. August ist Marschall Bazaine aus f. Durch eine Bekanntmachung der k. Rerierung der Pfalz
inem Gefängniß auf St. Margueriie entflohen. Die Regierung wird aͤls letzter Termin, bis zu welchem die Banknolen a 16 fl.
ut eine Untersuchung angtordnet und werden die Milschuldigen der bayer. Hypotheken- und Wechselbank vom 1. August 1857 von
tenge bestraft. Die „C. H.“ schreibt ferner: Die Einjelheilen den Aentern und Kassen anger ommen werden dürfen, der 1. Sep⸗
het die Flucht Bazaine's fehlen noch. Am Sonntag Abend be 'ember l. J. feftgesette Vom 1. October an verweigert die ge⸗
then fich Madame Bazaine und ihr Neffe, Roulle, mit einer nannte Bant jede Einlssung jener Banknodlen,
iarle in das Fort zu Bazaine. Man vermuthet, daß Bajzaine FNüuruberg, i0. Äug. (N. K)Dder heute Morgens
dieser Barke mit seiner Fran und seinem Neffen entflohen sei nach 6 Uhr fällige Wiener Kurier zug traf erst Mitiags nach 12
ngeachtet des schlechten Wetters, indem ein heftiger Mistrel (Nord Uhr hier ein. Die Ursache der Bers pätung war erne bei Deining
ind) wehte. Man weiß nicht, welche Richtung der Kohn genom⸗ (erste Station der Ostbahn jenseits Neumarkt gegen Regensburg
ain hat und ob eiu Scheff auf hohem Meere zur Aufnahne der zu) vorgekommener Zusommenstoß des Kurierzuges mit einem Ma⸗
ahwchenen wartete. Die Kegierung wurde gestern über die Flucht vom terialzuge. Die Passagiere des Kurierzuges kamen mit unbedeuten ·
ouvneur des Forts unterrichtet. Sie wollte die Nachricht geheim denten Kontusionen dabon, dagegen wurden von den auf dem
uten, damit man mit der Ankündigung im Amesblatte zugleich Materialzuge besindlichen Acbeilern 6 gelödtet und 3 verwundet.
e Mittheilung von der Einleitung der Untersuchung vorlegen Der Bahnkörper wird bis heute Abend wieder vollständig fahrbar
innt. Gestern wurde an den Justizminister Befehl zur Untersu· ¶gemacht sein; bis dahin müssen die Passagiere an der Unglüdsstät⸗
ung gegeben. Der Oberst Villeie, welcher am Sonntag Abend! ie aussteigen, um von einem jenseits derselben haltenden Zuge wei⸗
ti dasaine verweille, ist am Montag von Marguerite abgereist, er befördert zu werden. Von einem Aug enzeugen erfahren wir noch
mm sich aach Paris zubegeben. Seine Reise wurde in Cannes an ˖ achstehende Einzelhe iten. Der Kurierzug hatte kaum die Siatien
igt und der Staalsprocuratur machte hievon in Marsaille Deining passirt, als der Zugführer bei der Wendung einer Kurve
lündeilnng, woselbst der Oberst gestern verhaftet wurde. den auf demselben Geleise daher kommenden Materialzug gewahrte;
Paris, 12. August. Bazaine ist auf einem Boot eniflohen, den Zug zum Stillstand zu bringen, war nicht mehr möglich, und
an das Fort herangefahren war. Das Seil, an welchem er so erfolgte der Zusammenstoß, der jedoch gem ilder! wurde, daß sich
nabgeglitten ist, trügt Blutspuren. Des Booi ist dbon einem die Lokomotive des Maiterialzuges rückwärls befand. Die meist in
anpfer aufgenommen worden, der zwischen Ventimiglia und Ge— tiefem Schlafe befindlchen Passagiere des Kurierzuges wurden durch
a gelandet ist. — Oberst Villette ist im Fort St. Cikolaß von den Anprall von ihren Sitzen geschleudert, kamen jedoch mit dem
lufeille internirt. General Laval ist mit der Untersuchung be⸗ Schrecken davon. Die gefödteten uud verwundeten Arbeiter wurden
ustrant und nach der Infel Ste. Marguerite abgereist. nach Neumarkt gebracht. Die Lokomoitbe ist vollständig demolirt,
Spanien. und es mußte eine Hilfslokowmotive von hier requirirt werden. Als
ßarcelona, 11. Aue.“ Die Karlisten griffen am 7. glücklicher Umstand ist noch hervorzuheben. daß die meisten Wagen
ust Molins del Rey an, wurden jedoch zurückgeschlagen und des Materialzuges nicht mit Material beladen waren, da im ande⸗
drohen jetzt Dillafranca (beide Ortschaften sind in der Nähe von ⸗en Fall die Widerstandskraft bedentender gewesen wäre und der
rcellvna delegen.) Die Karlisten besetzten ferner die Zollstesle in Inglücksfall auch für den Kurierzug v erhaͤngnis boller hätte werden
eithus. Die Reg'erupgsqenerale Lopez Dominguez und Bedoga önnen.
u Barcclong eingetroffen. Münqcen, lo. Auz. Dem Bäzirjsarzte II. Hl. Dr.

Deut sches NReich. ———
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        — —
teufrei verliehen.

4 Saarbrücken, 10. August.“ Die Einweihung des Denkmals
nuf dem Winterberg hat gestern unter Theilnahme vieler tausend
Menschen in programmmäßiger Weise stattgefunden. Der Festzug
zus der Stadt auf den Winterberg zählte an 10,000 Personen, da⸗
unter viele Kriegervereine aus der Rheinprovinz und der Pfalz,
owie zahlreiche Deputationen preußischer und bayerischer Truppen⸗
cheile, geführt von dem Kriegsminister v. Kameke. Die Weihe
tede hielt der protestantische Geistliche Zilissen aus St.. Arnual.
Der Vorsitende des Comite's Denkmal Advolkat Boecking aus Saar⸗
zruͤcken, legic die Entstehung des Denkmals, welches eine Erinnerung an
zie Schlacht bei Spichern bezwecke, dar und schloß mit? einem Hoch
auf den Kaiser. Regierungsprändent v. Wuelffen aus Trier ver—
jas sodaun eine kaiserliche Cabinetsordre, wonach den Städten
Zaarbrücken und St. Johann in Anerkennung ihrer patriotischen
ind opferfreudigen Haltung in den Jahren 1870 und 1871 di—
Frlaubniß ertheilt wird, die preußischen Farben in ihren Wappen zu
führen. Derselbe schloß mit einem Hoch auf die Armee.

Mannheim, 10. August. Dem Vernehmen nach wird
Bischof Reinlens bei feinem Hiersein am 17. und 18. djss. am
ersien Tage in der Schloßkirche predigen.

Rastatt, 6. August. Wie der „Anzeiger“ meldet, wur⸗
de dahier vor wenigen Tagen ein Kind mit 3 Füßen geboren.

ps hweinfurt, 11. Aug. Das hiesige „Tagblatt“
ueldet: Auf Anordnung des Untersuchungsrichters wurde Kull⸗
nmannes Waffe durch zwei Sachverständige genau untersucht und
Zchießproben damit angestellt. Durch diese wurde Folgendes festge⸗
dellit: die Waffe ist eine ganz vorzüglicheSchießwaffe, ein starkles Ter⸗
erol mit weiter Mundung, und war beim letzten Gebrauch scharf geladen.

7 Die Einziehung der süddeutschen Zweiguldenstücke ist vpor
urzer Zeit durch den Bundesrath verfügt und seitens des igl.
hayer. Finanzministeriums allen Staaisgefälle einziehenden Kassen
on 1. September ab die Einbehaltung, den kgl. Rentämtern
außerdem die Umwechselung derselben aufgetragen worden. Begreif⸗
icher Weise sucht sich jetzt Jedermann dieser Munzsorte zu entledi—
gen, und werden hauptsächlich die Postanstalten damit überschwemmt.
diesen scheint jedoch eine Weisung zur Einbehaltung nicht zuge.
gangen zu sein, denn die Ausza hlungen erfolgen zur Zeit großen-
theils in dieser Mürzsorte, waͤhrend doch Richts näher läge, als
daß gerade die Postanstalten, die stets bedeutende Summen verein⸗
nahmen, diese Muͤnzsorte durch Einlieferung an die Hauptpostlasse
us dem Verkehr bruchten und die Einziehung dadurch wesentlich er⸗
leicht erten.

v Bounon hat vor vier Jahcen allgemeine Besoig
uüß hervorgerufen. New Yorker Journale enthalten Verichte über
das Auffinden eines für echt gehaltenen Ueberbleibsels des Dampfers
„City of Boston,“ von dessen Verbleib seit seinem Abgang
jon Newyork am 28. Januar 1870 nie elwas gehön
vorden ist. an der Ostküste von Florida. Dasselbe besseht
nus einer Flasche, enthaltend ein augenscheinlich die Spuren
der Zeit kragendes Stück Papier mit folgenden in Tinte ge—
chriebenen Worten: „Dampfschiff „Cith of Boston“. Allen
velche diese Boischast erreichen mag, erkläre ich, daß ich, der Un—
erzeichnete, ein Passagier dieses Schiffes, Folgendes Sonntag
Nachts niederschrieb: Ein hestiger Sturm erhob sich. 12. 30 6
dächst. 1. 20. Alle Hoffnungen sind verloren. 2 Uhr. Wir ge.
hen unter. John Casewell, London, England.“ Die Shrift
icheiat plötzlich abgebrochen zu sein; aber auf einem Stückchen Hol
var mit Bleistift geschrieben: „Wir haben uns jetzt als einer
egten Zufluchtsort in die Boote begeben ·

Eine hübsche That eines Hundes erzäblt du
Anzeiger am Rthein“. Herr Schsnholzer, Wirth im Kasino ir
dießenhofen, hat eine schoͤne Leonberger Dogge. Letzte Woche war
er mit derselben am doriigen Landungsplat; zufällig kam auch eir
Anderer mit einem jungen Rattenfänger dorthin, der von einen
Dritten weit in den Nhein geworfen und von den jezzt ziemlich hoch
gehenden Fluthen gegen das Wehr getrieben wurde. Dieses bemerk—
se die Dogge, und ohne von irgend Jemand aufgefordert zu sein
prang sie in den Rhein, schwamm mit kräftigen Zügen dem kleinen
Rattenfänger nach, holte ihn oberhalb der Rheinmühle ein, packte
hn und trug ihn, erbaben über dem Wasser schwimmend, zurüdzr
eines Herrn Füßen an das Ufer.

Dienstesnachricht. pae

Der Gymnasial Professor O. Sand in Zweibrücken ist wegu
örperlichen Leidens auf Ansuchen für immer in den Nuhestand ver
etzt und zum Gymnasial-Professor in Zweibrücken der Studienlehr
Dr. M. Zink in Bamberg befordert.

Se. Maj. der König haben unterm 27. Juliel.' J. alle
znädigst zu genehmigen geruht, daß der Steuer und Gemeind
rinnehmer Emil Holl von Kaisecdlautern, seinem Ansucht
entsprechend, aus dem Steuer⸗ und Gemeinde-Einnehmereidien⸗
mlassen werde.

—— — — — — — — — J —X —

Beramnwormcher Redacteur F. X. Dewetß St. Ingberi

——

Geschäfts Verlogung.
Haus neben Gebr. Mar

Errgebenst die Anzeige, daß mein Geschäft von Vonnerstag ab in mein
oerlegt wird und halte mich einem ferneren geneigten Wohlwollen bestens empfohlen.
St. Ingbert, den 11. August 1874.
TI. Fricdrici.
Eamfiag, den 15. August bei gün Frucht · Vrod⸗ Fleisch ꝛe. Preise 6Pfd. 1. Qu. 80 tr. Gemi schthro
tiger Witterung ee Siedi Jweibruͤcken d. 13 August Pfd. —kr. Weißbrod 2 Pfd. 20 r.
— 0 Weizen 6 sh 35 kr. Korn 5ñfl. 4kr, — fl. — kr. Kleehen — fl. — kr. S
Hersie Zreihige 5 fl. 28 kr., Gerste vier- — fl. — kr.
AarMonio eihige 4 fl. 54 tr. Spelz 4fl. — kr.,
zplziern — fl. — kr. Dinkel — il. —
—
38 kr., Kartoffeln 2efl. — kr., Heu 2 fl
12 kr., Stroh 1fl. 24 kr. per Zentner
Veißbrod 192 Kilogr. 18 kr., Kornbrod
3 Kilogr. 27 kr. ditid2 Kilogr. 18 kr..
Kilogr. 9 tr., Gemischtbrod 8 Kilogr
z2 kr., 1 Paar Weck 110 Gramm 2kr.
tindfleisch I. Qual. 20 ki., 2. Qual. 18 kr;
dalbfleisch 16 kr, Hammelfleisch 22 kr.
Schweinefleisch 20 kr. pr. Pfd. Butter 43 kr.
der Pfund.

Frucht⸗, Brod⸗, Fleisch⸗ ꝛc. Pf
der Stadt Homburg vom 12. A
Weizen 6 fl. 40 kr. Korn 5 fl.
— Zpelztern A 5 kr. Spelz
EC — I tr. Gerste, Zreihige — fl.
Kunsl⸗ Anzeige. J — Wi fi.
Fin geehrtes Pubutum von St. Jagbert Mischfrucht — fl. — kr. Erbsen
ind Umgegend wird schon im Voraus da⸗ — kr. Wicken — fl. — kr. Kart
rauf aufmerksam gemacht, daß die berühmte — fl. — kr. Bohnen — fi. 3
Kuͤnstlergesellschaft Elemens am Sams- dleesanmen — fl. — kr. —
aag ihre erste Vorstellung in der höhern Ius seilogr. —kr. Kornbrod 3 KiloJ
Gymnastik &amp;Pallet dahier zu ge⸗ Kaiserslautern, 11. Aug. (Frucht- 2Kilogr. 10 tr.1 Kilogr. 10 tr⸗
den gedenkt. Auch wecden bei derselben Mittelpreis.) Weizen 6 fl. 45 tr. Korn brod 6 Pfd. — kr. Das Paar *
—Vä 3fl.? 3 tr., Spelzkern — Il. Fkr. Fr. 2kr. Odhsenfleisch pet Pfd.*
Herrn der Gesellschaft zut Ausführung kom- —5pelz 4fl. 28 kr. Gerste 5 fl. 55 kr. Kühfleisch 1. Qual. 18kr. 2.
en. Der Schauplaz befindet sich auf dem dafer 5efl. 1.kr. Erbsen — fl. — tr. — kr. Kalbfleisch 14 tr. Hammeß
freien Platze vor der Müller'schen Berberei JWicken — fl. — kr. Linsen — fl — kt. — kr. Shweinefleisch 20 kr. 38
n der eigens dazu erbauten Sommerarend Kleesamen — fl. — kr. — Kornbrodeper Pfund 36 kr. 58
——— — 7—7— —— —— — — —
Frud und Berleg von F. X. Demetz in St Ingbert.
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555 5878 0E2
— — 35338— —AA ö
8 3538 s5353833335S 33 33338 25555 55 35553565
— 8 — —A ——— —8 — 8 — —
523 3353 z —3 35— 35 53—
—* 8 —A 8 —. 8 —— 8 * — 29 ———
228 3255 —555535353353535637 ——32538 357*5
555 323235 52 585 —233—325 706042 522 2 ——
2*58 38 3 s 68333 38 32—
22 — — 5555—25* —.7— W 5223665
28.2V0 8 —E 55* 22822 — 5222 509 — * —A ——
555 — 43 33857533 8535 A 425832*
*2255 7 — z55 —55 22 35357
55 ⸗&amp; 5 32 ——— 3255 5k52538 — — —
— — — ————— —
3235 5—538 6 3 3— 325353
— ẽ * 2
8875 F 5 3 33 3
3 2 —3 — o 3 22 * 8* — 2 : 3
2 — *2 — 218 —J— 225 oc·
3355 333 * *233553533—235538 353353338 3835338
25383 3*5 — 555 5 5 5* —2 5353 53.3333343
*555. 53236 A 2523533575 33 —533835
e 8 02 23832 52 3 25. — 12833386
3 3552
* —25525 2 —22753.2252 332822 2S 2* 2 5*
—38783858 3 333365338
8*
335232 55—33 33755— —325333 235 — 33z—72 — 34383 2522538
53253 528322 3 — 5—233658 3 25 —F —A
* — — 2 S52 — — 3 58*55 »6* * V
38335555238 — —— 137535337 —3333532* 333— 3—83358
5 S — Q2 225 — 535 22360232 * S 32223
5 355— —A 2832388 * 5z52434 20322822 555
—A eg 2
— * — * 53255800 x * 5 — 555 — 2*
—— F cWVA⸗ 2323 533325 233 —
—— e 858 —2E5 —6

—⸗
—2 22 * * * 2 2
z z35335833558 S 5535 —385523 3
— 2——2—355 — 235 — —A— B
* 2 * . —2 2*
555223325 * 3 585 2* 52 2 5 585—8 553
* J * — 3 22 * 2 8 — 282 — * — —
— 3—8 72 3—7 —2—5 53533
A —3——33 565 — —33538 328
5S7 8* 5E 2 —3 —— —2232 ẽ e 23 — 3 *8 — —— —
25cE338 5*—2 2583 —8 3 — 5 2233
* — — — i* ——— — —* —— 2* —A — P
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— — — —A——— s85 2555
2322 — —— 52 535 SSD S 2—3 52 * ——
—— 5 — — 5— —23—2 3
3 5 8— 28
—A— 38— — 333—— —5 —883. 235835
0 2* * * ———88 5— 3— 5 8 *8 —8 *
—5332355 S 6— —83 ——
—z53855 2—— 2— 5z5 555 5 j 58 552385 * —85 75
3 73 333
— 2 — — 22323* A 35
5 —c SS 5 522 25* — 27 —— —— — 2 —5 — 5 —? —A— —A
— 2* —A *2 — 2 28 7 2* * 218* * 2*
52— — —333 633 — —3 —
—256382327 —*8352 057 — D ———— —
7—33 53* —3—— — —558 32332
E — —332335 2— ——— — 3232*
* 2*
83 892 — — 8 2338 52 —59 522232238 —ES —337 —A S⸗ 28238
—5228 —— ———— 52253288 22 7522
—5 5 — 55—
—— — a —2 2 —A——— — 5 2
*5 52 525 — —— —355 —535553 535 *5 *
3 z5z 275 —A— — ——— 23 —R 5 —2285535 3
5 S

37— 858*2* 4 — 28 9 J
22 —— *88 —— — * a
582 5—3535—530 533335335 5*8 285228 35 53 3825 2233
⸗*ð 2 22* — 5 523232—* 2 — 5 222 — — m22*
34 — —* 525 —A * ——
58 5 5 3 28 358 532* —58 783 8333
ẽ 2532855 — 2252*5 — 2338853
* —— 8 * 2 —E *
— 2883** 525 578223
—A—— 3222 2 552 7232— 5— 2555 53 J*2283
S— 555 52852 A 3 0 55 —2355 335 53855 5652*
— — 3 55838 22335— æ* 535—23255 — 5—23 8283
—D 53 5355455 8553855 3,383
35335875 — 328 323 3 53833
* 8 2* — 2
——A —D. 3 2 N 2 —— *8*
—A 1 —52 —553215 * 22— 2533 58325— 223 — 133
5535322328 5 8 ——A * — 23355 —52 22
0255 8 —R— 27282 — *525 2m57 252532
580868 533 5 5 — 533 2 335523283 —
7 38 7
3522 23535 —5 ——8385 —2225220 22 5—2752
——AA 2 — ———585 55355* 582355* ——
— ——— —2225 53 555 323252 2533
158—37— 52838323332283335 —— 583 ——
32— 5322. 532533 —— 53——323 3228 *
523322 352 ——32335 —1238783 — 6 76
* 2* — ——— 54 28 3 * — 8 ———
* 80 82 8 522 3 — — * * 22275* 52 223287
2335286 — —— 872 3353535333
— 232 5533 *258* 5 * — 225 —
25» — 535752237 853323255 —57 * 7 153825* 882882 3
326* 52— 3 2323 7—34823 253232 235355* 2 —222282
F —— 328338 33, 333—— 0— 528225
5358 b 5 235 5 3 23 — — *—* 52
3 2 ——8 —X — 7 —553 5 22 256 535
—8327 — 553755 535 2323532335 * 2358
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25255 7 583 333383233525255328323 2282
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2 7 — 728 3* 2 58— 227857 5* ——
H S ʒ. 3542* — 3*52
F 3 54 — —8 53 22 2 — 23 — ?
33 5z57 33 538 283 37 322333 55 52357
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5 32338 — — 5 3*25
53232 423 —2* 2 —8* — * 5352 555— — —
3 22 222 53 — ⸗ — — 2360 — — ——
38*2 2223 2528 —A —352338353355* *28 — —53 5—322
2 2* 252 26 —8 — 98 8 8 58 225
— 2532355553 38. 5— 523 —— — — 2— 5528
— 8 — —— — — —[ — —
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—552* 3 55* 25 76— 72 2. 5 3222 525
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258 383 23328 ——
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283 *2353 5 —28645 —2,5 7883232. *
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3333— —583325 5238 283335358 S 8
533333—333—— — —5 09
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        Slt. Ingberker AAnzeiger.

HDer St. Jauberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntag

Zummer erscheint wochentlich viermal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

4129. Samstao. beu Cαt. 1874
Deutsches NReich:

Muünchen. Wie die „N. N.“ hören, wird das Exercier⸗
Neglement der preußischen Artillerie jetzt auch bei der bay
rischen eingeführt.

München, 12. Aug. Die vom Erzbischof direkt an den
dönig abgesandte Prolestschrift gegen die vom allkatholischen Bischof
keinkens vorgenommene Firmung ist nach der „Allg. Zig.“ au
das Kulkus- Ministerium im Auftrage des Königs abgegeben worden.

Schweinfurt, 9. Aug. Der ‚Nürnberger Presse“ wird
von hier geschrieben: „Aus zuverlässiger Quelle höre ich, daß dieser
Tage vor dem vom Fürsten Bismarck bewohnten Hause zu Kissingen
ein Individiuum verhaftet wurde, das sich dort in verdächtiger
Weise herumgetrieben hatte und mit einem Dolche versehen war.
Es soll ein Schneidergeselle aus Sachsen sein. Näheres ist bis
etzt noch nicht bekannt.

Kissingen, 12. Aug. Fürst Bismarck ist heute Mor⸗
gen um 9/ Uhr abgereist. Die Kur hat so günstigen Ersolg ge—
habt, daß der Reichskanzler sich widerholt aufs günstigste über
seinen Zustand ausgesprochen hat. Vor dem Hause und auf dem
Bahnhofe wurden dem Abreisenden die wärinsten Begrüßungen

dargebracht.

Dr. Dirauf, welscher den Reichskanzler behandelte, ist zum
bayrisch en Hofrath ernannt worden. Am Hause desselben wird die
hiesige Stadtgemeinde zuz Erinnerung an die glückliche Errettung
des Fürsten Bismarck eine Gedenktafek anbringen lassen, mit deren
Ausführung der renommirte Bildhauer Arnold hier bereits be⸗
ichäftigt ist und dieselbe Ende September vollenden wird. Die
Tafel ist aus Marmor mit Einfaffang von feinem grauen Sand⸗
stein, welche in den Ecken Sterne und an den Seitentheilen, sowie
im Sockel einen Kranz von Eichenlaub und Lorbeeren als Zierde
erhalten wird. Die Tafel trägt folgende Inschrift:

Am 13. Juli 1874
wurde an dieser Stelle durch Bottes gnädige Fügung
Seine Durchlaucht
Fürst von Bismarck
aus Mörderhand errettet.
Diese Gedenktafel widmet dem deutfchen Volke
die Siadigemeinde Kissingen.

Berlin, 12. Aug. Die „Provinzialcorrespondenz“ bestä⸗
idt, daß die drutsche Reichsregierung ihren Vertretern im Auslande
mittelst eines Rundschreibens die Gründe entwickelt haben, aus denen
die ungesfäumte Aneikennung der Madrider Regierung zu befür—
worten sei und bemerkt diesbezüglich: dem durch die Gräuel der
Tarlisten veranlaßten Vorgehen der Reichsregierung liege jeder Ge—
danke einer Einmischung in die innere Angelegenheiten Spaniens
ern. Wenn die Regierung die bisherigen officiösen Beziehungen zu
-—panien in ein regelmäßiges völkerrechtliches Verhäliniß um
vandle, so gebe sie damit thatsächlich ihre Achtung vor der Selbst
dändigkeit und Unabhängigkeit Spaniens kund. Das einmürhige
Auftreten Europas werde eine moralische Wirkung ausüben, die
zeeignet wäre, die öffentliche Meinung zu beruhigen und die Aus—⸗
ichten auf Beendigung des Bürgerkrieges näherzurücken. Die
Prov.Corr.“ meldet ferner, daß der Kaiser sich Anfang Septem
der nach Hannover begeben woerde, um den Tanffeierlichkeiten für
)en jüngst gebbreyen Sohn des Prirzen Albrecht beizuwohnen und
odann Truppenmusterungen abzuhalten. Ende September werde
der Kaiser aach Baden-Baden gehen. Fürst Bigmarck gedenkt ei⸗
nige Tage in Berlin zu verweilen.

Berlhin, 12. August. Aus allen Theilen des Reiches
ommt die Kunde von Vorbereitungen zur Feier des Jahrestages
er Schlacht bei Sedan. Die Vedenken, welche früher gegen die
Auswahl gerade dieses Datums aus den gahlreichen Siegeserinne⸗
iungen des deutsch französischen Krieges geltend genacht wurden
oerden kaum noch gehört; der 2. September wird sich als deut—
er Nationaltag einbürgern. Nur lene Parteien, welche der Neu—

gestaltung unserer nationalen Verhältnisse nicht verzeihen können,
»aß sie nicht nach ihren Theorieen vor sich gegangen ist, eifern
zuch heute noch aus Leibeskräften gegen jedes Erinnerungsfest an
die gewaltige Erhebung unseres Volkes, oder suchen wenigstens
die Freude an der Feier durch giftige Stichelei und gehässigen Spott
zu trüben. Am meisten lieben sie es, die Sedanfeier als ein von
oben her künstlich in Scene gesetztes Trugspiel auzuschwärzen. Und
doch weiß alle Welt, daß gerade der Kaiser, als dei ihm in einer
Petition angesehener Männer die Anordnung eines Nationalerinne
rungstages an den letzten Krieg angeregt wurde, zu Antwort gab,
daß ein solcher aus dem Volke, heraus geschaffen werden müsse.
Jenen, welchen das neue Deutsche Reich als die Form gilt, inner—
halb welcher unsere Nation ein ersprießliches Gedeihen bürgerlicher
Freiheit und allgemeiner Wohlfahri hoffen darf, können diese ver⸗
zweifelten Machinationen verbissenster Feindseligkeit nur ein Sporn
sein, zum Geliagen der schönen Feier mitzuwirken. Gerade der
Tag von Sedan bezeichnet den stärtsten, folgenschwersten Schlag,
in welchem der heilige Zorn unseres ganzen Voltes über den fre⸗
chen Friedensbruch sich Luft machte. Wenn heute dieselben Schreier
deren wirkliches Gekläff vor vier Jahren vor eben diesem Zorne so
Aäglich verstummte, die besten Erinnerungen zu vergiften und das
erstarkte Nationalbewußtsein zu verhöhnen sich erdreisten, so giebt
18 darauf nur eine Antwort: eine allgemeine und würdige
Feier des 2. September.
Frankreich.
Aus Paris. 11. August, schreibt man der „Köln. Ztg.“:
Das officielle Blatt meldet die Fluchi Bazauine's in folgender
Fassung: „In der Nacht vom H. auf den 10. d. entsprang der
ẽxeMarschall Bazaine aus dem Gefängniß auf der Insel Mar⸗
zuerite. Die Regierung hat eine Unlersüuchung angeordnet. Die, wel⸗
he die Flucht vermittelten oder begünstigten, werden den Gesetzeit
gemäß bestraft werden. Die Regierung ist entschlossen, solche
DZandlungen nicht unbestraft zu lassen.“ — Die Regierung erhielt
die Nachricht von Bazaine's Flucht gestern Nachmittag um 21
Uhr, als Mac Mahon in der Ausstellung war. Der Ministerrath
vurde sofort zusammenberufen. Die Minister waren sehr erregt
ind beschlossen, mit äußerster Strenge zu versahren. Der Gefäng⸗
aißdirektor Jaillart wurde sofort zur Untersuchung nach Ste. Mar⸗
zuerite abzesandt. Außerdem erhielt die Republique —XXD
jolgende Note: „Mehrere Blätter melden, die Untersuchung gegen
die bonepartistischen Comites sei beendet, die Aklen befünden sich
in den Händen der Regierung und der Ministerrath habe darüber
zerathea. Diese Mittheilungen sind vollständig falsch. Die Unter⸗
suchung dauert fort. Das Werk der Gerechtigkeit geht seinen re⸗
jelmäßigen Verlauf.“ Die Minister siad so aufgebracht, weil sie
die Flucht Bazaine's mit bonopariistijchen Inir guen in Verbindung
bringen. Man erzählt jetzt, doß in bonopartistisch⸗militärischen
kreisen schon seit einigen Tagen bekannt war, Bazaine werde ver⸗
schwinden. Mehrere Generale, darunter Colzon, ehemaliger Direk⸗
tor des Kriegsministeriums, und Castelnau, weiland Adjutant Na⸗
»oleon II. (bekannt wegen seiner Mission in Mexico) follen von
Zazaine's Absicht schon am letzten Freitag gewußt haben. (Das
ind Gerüchte, die jetzt, bis man Verlässiges über die AÄrt, wie
Bazaine's Flucht bewerkstelligt wurde, wie die Pilze aufschießen
werden.)

Paris, 12. August. Der Plan zur Flucht Bazaine?s
joll bereits seit 6 Wochen bestanden haben; Bazaine sei, sagt man,
demselben anfangs abgeneigt gewesen und sätte erst zugestimmt, als
der letzte Versuch seiner Frau, die Umwandlung seiner Gefängniß
strafe in Verbaunung herbe:zuführen, scheiterte. Das zur Flucht
benutzte Schiff war ein italienisches. Der Staatsanwalt don Grasfe
hat den Gefängnißdirektor und die Wärter des Forts verhaftet.
Die Truppen von Ste. Marguerite sind consignirt; stalt der Trup⸗
den hat Gensd'armerie die Posten besetzt. Wo Bazaine ge-
andet ist, ob in Italien oder Spanien, weiß man nicht.

Paris, 12. Aug. Uebher die Entweichung Bazaine's wur-
zen bis ietzt folgende Einzelheiten bekannt: Marschall Bazaine ging
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        mit Oberst Villele am Sonniag Abend bis 10 Uhr auf der Ter—
rasse spazieren. Hierauf verschwanden Beide und wurde nichts
mehr don ihnen bemerlt. Das Gefäugniß wurde am Tage von 4
Gefangnißwärtern, bei Nacht von einer Abtheilung Militär bewacht.
Die Gefangenschaft Baza'ne's war wegen seinen Gesundheitsver⸗
jältnissen und weil er sein Wortgegeben haltte, nicht zu entfliehen (7)
invas gemildert. Tie Befreiung wurde durch die Gemahlin Bazaine's
und einen Vetier, Namens Roulle, bewerkstelligt. Erstere kam vor
Kurzem von Paris zurück, wo sie vergeblich um Begnadigung ihres
Mannes gebeten hatte. Sie miethete Abends 8 Uhr von einem
Fischer an der Croisette einen Kann, mit dem sie und ihr Neffe
nach Marguerite ühersetzten. Um wie viel Uhr die Flucht statt
fand, ist nicht constatirt. Man bemerkte aber Abends ein Dampf—
boot ohne Wimpel, das dem Winde nach wohl gegen Ventim'glio
in Italien gesteuert srin mag. Die Flucht muß mit Schwierig-
keiten verknüpft gewesen sein, denn man hat an Knoten eines her⸗
abhängenden Seiles Blutspuren bemerlt. Der Gefängnißdireltor
ist auqh verhaftet. — Die Regierung beräth, ob fie nicht die Aus
lieferung Bazaine's verlangen soll, da er wegen gemeinen Verge
—V——
Masie Verhaftungen vorgenommen, die mit den italienischen Un
ruhen im Zusammmenhange stehen.

Parurs, 12. Aug. Heute fand ein Migisterrath im Elysee
statt. Man berieth über Bazaine's Flucht und die Neise Mac
Mahon's, der am Sonntag in die Bretagne gehen und die Städte
ie Nans, Laval, Rennes, St. Briene, Brest, Quimper, Lorient
Nantes und Angers besuchen soll. Laut der „Liberté“ beschloß der
Ministerrath ferner, die Madrider Regierung anzuerkennen.

Paris, 12. Aug. Nach der „Presse“ find für die Flucht
Bazaine's in Paris seit mehreren Wochen Vorbereitungen getxroffen
worden. Rach der „Gazette de France“ hat man Grund anzunehmen,
daß ein Theil des Personals der Festung die Flucht begünstigt habe;
im Gefänugniß habe man das Gepück Bazaine's gefunden, das er
nicht habe mitnehmen können. „Gaulois“ meldet: „Bazaine lan⸗
dele an der italicnischen Küste bei San Remo und begab sich mil
dem Turin-Baseler Zug nach Brüssel, wo er gestern eintraf, Bazain«
war von, seiner Frau und dereren Bruder begleitet.

oIttalien.

Geuwun, 12. August. Nach einem vielfach verbreiteten Ge
rücht wäre Bazaine hier heinlich gelandet und sofort weiter ge—
reist. Reiseziel uabelannt. (Dagegen wird dem „Ir. J.“ aus
Brussel gemeldet, Bazaine'e Frau sei am 11. d. in Spaa ange
komnien und erwartete ihn dort heute, Donnerstag. Die Zimmen
seien schon seit 14 Tagen in einem Gasthof bestellt gewesen.)

Genuna, 12. Aug. Nach einem vielfach verbreiteten Gerüch
wuͤre Bazaine hier heimlich gelandet und sofort weiter gereist. Sein
Reiseziel ist unbekannt.

Spanien.

Madrid, 12. August. General Moriones hat gestern den
Carlisten die wichtigsten Positionen von Oteiza weggenommen, wo
sich Mendiri mit 18 Bataillionen, außerdem Cavalerie und Artil
lerie, verschanzt hatte.

Mandrid', 12. Aug. General Moriones hat gestern m'!
dem erllen Corps den Carlisten die wichtigen Positionen nebst dem
Dorfe von Oteiza weggenommen, wo sich Mendiri. mit 18 Batte
rien, außerdem Cavallerie apd Artillerie verschanzt hatte.

M'adrid, 13. Aug. Reisende melden, daß Don Alfonso in
den von ihm beunruhigten Provinzen folgende Anordnungen er—⸗
jassen hat: 1) eine Ano dnung betreffend die Konfiskalion der
Guͤter von Anhängern der Regierung; 2) eine Anordnung, nach
welcher für jeden Soldaten, den ein Ort zur Regierungsarmes
stellen würde, eine Geldbuße von 2800 Frs, zu zahlen ist; 8)
eine Anordnung, nach welcher diejenigen gefaugenen Regierungs
soldaten, die binnen Monatsfrist nicht in die karlistische Armee ein
treteu, erschossen werden sollen.

Amerika.

Newyork, 7. Aug. Die Neger sind überall sehr darauf
erpicht, sich die Namen hervorragender Männer beizulegen. Es
zieͤt kaum einen Ort, in welchem nicht eige Anzahl schwarzer Ge—
orge Washingtonszu finden wäre, Neuerdings haben einige farbi—
ze Büriger in New⸗-Orleans sich keinen geringeren Namen als den
Dito Bsm arcks angeeigunet, Ein schwarzer Methodistenprediger, der
auch starl in Politik macht, ist höher hinaufgestiegen, als Reve-
rend glaubte dieser Sprößling Aethiopiens das thun zu können
Er ist Vicepräsident des radikalen Centralclubs — radilal sind
alle Neger — des 16. Stadtviertels in New-Orleans und nennt
sich Reberend Emperor William. Kaifer Wilhelm als Negerdastor ist
wirklich nicht übel.
Berminchtes. *

Am Donnerstag früh marschirlen die Zweibrücker Chevaux—

legers nach Saargemünd, um an den militär'schen Uebungen in
Lothringen theilzunehmen.

Die kath. und prolestant. Kirchengemeinde Duttweilen
Jatten, erstere 8, letztere 4 Zentner Kanonenmetall zuim Beschaffen
hon Glocken durch S. M, den Koͤnig geschenkt erhalten. Die
Blocken wurden in der Hamm'schen Gicßerei in Kaiserslautern ge⸗
gossen und am 7. ds. vom fath. Fabrikrath uud protestant. Pres,
oͤhterium gemeinsam auf der Station Kirrweiler abgeholt und in
festlichem Zuge nach Duttweiler gebracht. Dort warteie ihrer eine
hunte Menge aus Duttweiler und den umliegenden Orischaften
Katholiken und Protest nten alle brüderlich vereint. Der kathol,
Geistliche brachte ein Hoch aus auf König Ludwig, den Spender
des Metalls, bei welchem er einleitend insbesondere der wunder⸗
baren Fügung Gottes gedachte, durch welche uns die während der
französischen devolution geraubten und zu Kanonen umgegossenen
Blockendurch den glücklich beendigten Krieg von 1870 wieder ge⸗
schenkt wurden in der Gestalt von Kanonen, damit wir sie ungie⸗
hen ließen zu Glocken.“ Der protestant. Geistliche brachte hierau
noch ein Hoch dem Kaifer Wilhelm und dann ging der Zug wei
ter durch das reich beflaggte und schön geschmückte Dorf. Der Be—
richt „der Pf. P.,“ hebt mit Wohlgefallen die herrliche Eintracht
und den confessionellen Frieden hervor, der bei dieser Gelegenhel
waltete — eine Oase in der Wüste Allen, die sich aus dem Ge—
zänle des Lebens sehnen nach etwas erquickender Ruhe.

r Moorlautern. Acht hiesige Sinwohner wurden wegen
des groben Unfugs, den sie bei Einführung der Communalschule
dahier verübt hatien, wegen der bei dieser Gelegenheit verübten Be—
eidigung des Bürzermeisters und wegen Hausfriedenshruches (wider⸗
rechtliches Eindringen in die Schule) vomn Landgericht zu Gefäng-
nißstrafen von 8.14 Tagen verurtheilt. Auf erhobene Berufurg
hat das Bezirksgericht Kaiserslautern für drei der Angellagten, bie
ihm minder schwer belastet erschienen, darunter zwei Frauen, die
Strafe auf 8 Thlr. herabgesetzi; im übrigen wurde das landge—
richtliche Urtheil bestätingt.

FNeustadet, 7. Aug. Die „Reust. Ztg.“ schreibt: Auf
das Ausschreiben des Saalbau-Vorstandes wegen Lieferung der
Weine für die Restauration im Bahnhofe und im Saalbau sind
von 20 Submittenten nahezu 109 Proben eingegeben worden. Die
weißen Weine wurden vogn einer unparteiischen Sachverständigen⸗
Commission sorgfältig geprüft; nach dem Nesultate dieser Prüfung
wird uns in Zukunfi der Saalbau⸗Restauraut einen Wein präsen⸗
tiren zu 36 kr. per Liter don A. Hoch, zu 48 kr. von Jul. Krafft,
1fl. 12 kr. die Anglaise von Ed. Witter, zu 1fl. 80 fr. von
Fri Sesler von Deidesheim, zu 1fl. 48 kr, von Rud. Maucher
ind zu 2fl. 42 kr. von Fr. Seiler. Bis auf die letzte Sorte sind
alle diese Weine auch in halben Flaschen zu liefern. Um die Göste
icher zu fstellen, daß sie, die von der Saalbaugesellschaft gelieferten
Weine rein erhalten, ist die Anordnung getroffen, daß alle Flaschen
den Gäslen etiquettirt und verschiedenfarbig versiegelt werden müssen
and nur vor ihren Augen entkorkt werden dürfen. Die Besucher
des naͤchsten Cäcilien˖ Conzertes werden bereits Gelegenheit finden,
sich von der Güte der Saalbauweine zu überzeugen; dieselben dürf
sen geeignet sein, dieser Restauralion sehr bald das Renommoe
einer Muster⸗Weinwirthschaft zu erringen.“

pLandau, 11. Aug. Sicherem Vernehmen nach wird
die Bahnstrecke Landau- Annweiler in den ersten Tagen des Monats
Zeptember eröffnet werden.

— In Ruͤdesheim am Rhein bei Peter Bille auf einem dem
Freiherr von Wetzel gehörigen Grundstück besindet sich ein We in
siock, fogenannter Schenkel, welcher über 8000 volle gesunde
Trauben trägt, und bei jetzigen Erndie-Aussichten wobll 4 Obm
Wein geben kann.

FMunchen, 7TI. Aug. Die empörend freche Sprache, in
velcher sich Sigl's „Vaterland? fott und fort über das Kullmann⸗
sche Attentat, resp. über den Fürsten ausläßt, wird nicht ungeahndet
zleiben. Sigl meldet heute, Fürst Bismarck habe beim hiesigen
Bericht Strafandrohung gegen ihn gestellt.

pBayreuih, 11. August. Auf dem Platze vor dem
Friedensthore wurde heute Morgens der verstümmelte Leichnam
eines 16 — 20 jäͤhrigen Mädchens gefunden. Dem Leichnam
fehlte der Kopf, die beiden Arme und die Füße. Ganz hart am
Rumpfe ist der Kopf abgehacktt, die beiden Arme ungesähr in der
Mitte des Oberarmes und die Beine in Mitte des Oberschenkels.
Die Arme und Beine, ebenso auch der Kopf scheinen vorher ers
mit einem Messer in den Fieischtheilen durchschnitten und dann erst
mit einem Beile abgehauhen worden zu sein. Der Rumpf war
mit einem Hemde bekleidet. Der Platz, auf welchem der Leichnam
Jefunden wurde, zeigte keine Spur von. Blut, ebenso wenig das
demd. Nach dem letzteren zu schließen, çcedoͤrt das Mädchen der
uͤnteren Volksllasse an. Die Annahme durfte sich rechtfertigen, daß
der ungefähr zwei Tage alte Leichnam von auswärts hierher ver⸗
bracht wurde, da an einzelnen Theilen noch Kiefernadeln anklebend

gefunden wurden. (Oberfr. 3.)
Der Kaufmann Maier Frankenbacher in Straßburg ist mi
        <pb n="517" />
        Hinterlasfung bedeutender Schulden und unter unbefugter Mit⸗
—RR 300,000 FIrs. flüchtig gewarden.

pNeumarkt, 11. August. Von beim Deininger Eisen
bahnunglück beschädigten Arbeitern ist heute Nacht noch einer ge—
florben — also der siebente Todte.

Auf dem bayerischen Bahrhofe in Leipzig stieß am 9. d
eine Lokomotive mit einem Güterzuge so zusammen, daß mehrere
Wagen beschädigt, der Lolomotibführer heruntergeschleudert und
rheblich verletzt wurde.

F'In Durlach ist in der Nacht vom 11. auf 12. Auguss
‚as Haus des Kutschers Giese abgebrannt. Giese 63 Jahre alt
dessen Frau und eine 18jährige Enkelin sind in dem Feuer umge⸗
tommen, eine Tochter wurde so schwer beschädizt, daß sie voraus⸗
sichtlich sterben wird. Gerettet ist eine irrsinnge Tochter, die wahr⸗
scheinlich den Brand gestiftet hat.

f Ein interessanter Proceß wegen Betrugs wurde unlängst vor
er Strafkammer in Stuttgart verhandelt. Ein Schuhmacher war
ingeklagt, bei Lieferung doppelsohliger Zugstiefel unbrauchbare
Waare abgegeben zu haben. Er hatte nämlich statt der zweiten
—A
»ünn gemacht, daß bei nassem Wetter der Stiefel schnell zu Grunde
zsing. Der Angeklagte erklärle naipv, er habe damit nur einen
—
habe. Man konnte nicht umhin, ihn wegen dieses weiten Begriffes
jon dem, mas Handmersdbartheil ist, zu 2 Monaten 15 Tagen Ge—
angniß zu verurtheilen.

In Bieer⸗biew wurde ein junger Mann, Schneidergeselle
Sch., verhaftet, der schon seil längerer Zeit, um Schwindeleten zu
jerüben, in Frauenlleidern sich in Berlin und Umgegend herum
etriebemn hatz Wie festgesteil t; hastie sich derselbe zu wiederholten
Malen hei altern alleinstihenden Hepren als Haushälterin vermiethet
ind hat diese Stellung aufgegeben, sobald sein Geschlecht in Frage
ezogen wirrde. Auffallend ist die große Geschicklichkeit, mit der
Sch. seine Toilette zu behandeln wußte. Namenilich hat er seine
daartour mit grohem Geschmacke gepflegt. Ecr verstand es über⸗
Jaupt sich stets so zu benehmem daß er für ein Mädchen gehallen
vurde. In dem Tingel⸗Tangels, wo er auch als Sänger aufge⸗
treten, hat or stetä vielee Vexehren gehabt.

Es: wird immer schwieriger; in Deutschland. zu reisen,
wenn man der framzösischen Sprache nicht mächtig ist. Fuhr da
türgich ain Vürnberger mit, der baiserlich deutschen Reichspost von
berice a. J. nach Weimur und löster zu diesem Behufe ein Passa⸗
gierbissttz auft welchem ur . Folgendes zu lesen ist: „Die Posi—
zeht ab um 10 Uhr 25 Minuten Matin, genau 5 Minuten nach
Unkunft der Post aus Rudolstadt.“ — Der Expedient, dem die
deutsae Sprache nicht ausreicht, um die Tageszeiten zu bezeichnen,
trägt den ächt-gallischen Namen „Poitzel“‘ und sei hiemit der Be—
wunderung der Zeitgenossen übergeben. (Ir. Ki)

F Ueber einen großen Brand in dem Dorfe Deutschhausen in
Mähren gehen der „N. Fr. Pr.“ folgende Mittheilungen aus
Sternberg bei Olmütß zu: „Gerstern, den 2. Augusst, sah man in
früher Mitiagsstunde riesige Rauchwollen hinter den Bergen empor—
sseigen, und es wurde constatirt, daß die zum hiesigen Bezirke ge
hörige Gemeinde Deutschhausen ein Raub der Flammen wurde;
s verbraunten nahezu 160 Häuser, darunter das Braushaus und
die Kirche sammt Pfarre.

FrUeber die Fähigkeiten des txkaiserlichen Prinzen (Lulu's)
and über seine Leistungen namentlich gelegentlich der auf der
Militär-⸗Akademie in Woolwich letzthin stat'gehablen Examina hatte
ich zwischen antibonapartistischen Journalen ein lebhafter Sireit
erhoben. Die ersteren Blätter hatten behauptet, daß jene Examino
die gänzliche Unfähigkeit des kaiserlichen Prinzen dargethan hätten.
die Londoner, Morning Post“ veröffentlicht dagegen nun die po-
diben Resultakte. Der Prinz hatte unter 38 Scuülern in der
Urtisleriewissenschaft den 4. Platz, einmal sogar den 2.; in der
fortifikation, im Zeichnen und in der Geometrie den 8.; in der
Spezial⸗Mathematik den 10.; in der Topographie den 4.; in der
atiegsgeschichte den LI.; im Landschaftszeichnen u. j, w. den 12.
und in der Edemie und Physik den 21. Als Durgschnittsplatz
würde ihm also der 11. zukommer. „Morning Post“ fügt hinzu,
aß man diese Erfolge als sehr befriedigende betrachten müsse, in⸗
)em man zu berüchsichtigen hade, daf der kaiserliche Prinz der
süngste in der Klasse sei und daß er alle jene schwierigen kechnischen
Studien in der englischen Sprache, die nicht seine Muttersprache.
ei. z31 machen habe.

7 In Saanen (sKanton Bern) hat eine Freude üher den
Bewinn des großen Looses mit 25,000 Frs. einen ohnedem ver—
noͤglichen gewissen Raaflaub derart aus dem Konzept gebracht, daß
n die de vor Mangel, ja vor der Gefahr des Hungertodes

g und Nacht so peinigte, daß er sich erhing; i i
3366 Fes jo peinig ß er sich erhing; er hinkerließ
Rom. M Auanst. Der Bank voa Neavel sind 100.000

Fünffrankenscheine gestohlen worden, und da ihnen nur der rothe
Stempel fehlte, so haben ihn die Diebe nachgemacht; aber man
kann ihn mit Speichel abwischen, so daß die gestohlenen Scheine
leicht zu erkennen sind.

FRom, 10. Aug. Gatibaldi soll schwer erkrankt sein;
die hiesize städtische Behörde hat ihm ärztliche Hülfe angeboten.

Ein Schütze aus den Karpathen. Man schreibt:
Bekanntlich hat Victor Emanuel vor zwei Jahren sein konigliches
Schützen⸗ æ Jubiläum gefeiert, weil er den hunderisten Steinbock in
den Savoyer-Alpen erlegt hatte. Mit diesem Jagderfolge kann frei⸗
lich Niemand concurriren, weil es eben nirgends so viel Steinböcke
gibt, wie in den für Vicior Emanuel reservirten Alpen; wir können
aber auch aus den Karpathen einen Schützen anführen, dessen Lei⸗
stungen jedenfalls eine öffentliche Erwähnung verdienen. Der Schütze
heißt Martin Fukasz und ist königlicher Waldbereiter an der Schwar—
jen Waag im Liptauer Comitate. Seine Jagdkataloge reichen vom
Jahre 1830 bis auf unsere Zeit und es ist aus ihnen ersichtlich,
daß der genannte Shütze 68, schreibe achtundsechzig, Bären exlegt
hat, was auch auf dem Liptauer Comitatshause durch die Schuß⸗—⸗
gelder und durch das Markiren der eingelieferten Bärenhäute con⸗
trolirt wurde. Hirsche gibt es in den hohen Karpatben nicht, dah er
ist Rehwild das Hauptobject aller gewöhnlichen Jagden. Von diesem
Wilde erlegte Fukasz 629 Stück, von kleinerem Wilde aber als da
sind: Hasen, Auerhähne, Wachteln; u. f. w., steigt die: Ausbeute
(Auerhähne natürlich, was die Größe der Zahl anbelangt, ausgenom-
men) in die Tausende.

Volkswirthschaft, Handel unvs Bertehr ·
München, 10. August. Um die Frankirung der Fahr⸗
poststücke mittelst Freimarlen zu erleichtern, ist für höhere Taxbe—
träge eine neue Markengattung im Werthbetrage von 1 Mart —
35 kr. von der bayer. Postverwaltung hergestellt worden. Die
neue Marke ist von etwa größerxer Form als die bisher ausgege—
benen Freimarken und zeigt in weißem Hochdrucke auf violettem
Grunde das kgl. Wappen, sodann oberhalb der Krone den Namen
Bayern. Die Abgabe an das Publikum wird demnächst erfolgen.

Gegenwärtig cirkuliren viele polnlsche 8c0 und 4. Groschenstücke
(Z54 und L7/2-Kreuzerstücke) aus den Jahren 1807 1813 mit
der Umschrift. Rex Sax. et dux. Varsov. und mit der Werthbe—
zeichrung Us⸗, 3-balara. Diese Münzen werden vom deutschen
Reiche utcht eingelöst unb haben einen Minderwerth von 25 Proc.
Zum Schutze des Publicums glauben wir darauf aufmerksam
machen zu sollen.

(Die Preisevertheilung beim pfälzischen Landgestüte im Jahre
41874 beirJ)..

Die Preisevertheilung an die Eigenthümer der schön sten in
der Pfalz gezogenen, sowie zur Nachzucht verwendeten Pferde wird fü
das laufendende Jahr Sonntags, den 20. September cur. Vor⸗
mittags 11 Uhr, im Gestüthofe zu Zweibrücken siattfinden.

Die Musterung und Auswahl der zur Concurrenz gebrachten
Pferde wird am vorhergehenden Tage, Samstag, den 19. Sem—
tember l. Is., durch die hiezu ernannte Commiffion. vorgenommen
werden.

Die zur Vertheilung kommenden Preise find folgende:

J. 10 Preise für 4H2 jährige Stuten, welche das erste Mal
trächtig gehen:

1. Preis 170 Marrt.
2. 9., e
4
x —

6. Preis 90 Mark,
7. 70,
38.5 60
9. 5303
10. 40
990 Mark.
IH. 10 Preise für Stuten, welche früher schon einen Preis
zerbielten und mit einem Fohlen vorgeführt werden:

6. Preis 50 Mark.

J 45

353

I 30
95
585 FNark.
III. 12 Preise für Stutfohlen: *8
1. Preis 90 Mark, 3. Preia 70 Mark.
2 20
        <pb n="518" />
        5. Preis 50 Mark,
6. 40 n
7., 85 ,
8., 30 ——

9. Preis 25 Mark, b) nur solche Fohlen können concurriren, welche von Hengsten

10., 20, des Landgestütes abstammen. Hierbei wird besonders he

11., 20 merkt, daß Stut⸗ und Hengstfohlen vor zurückgelegtem zwe

12. 20, ten Lebensjohre nicht zur Preisbewerbung zugelassen werden
540 Mark.
IV. 6 Preise für Hengstfohlen:
1. Preis 70 Mark, 4. Preis 40 Mark,
263 5.73065
3. 80, 6. 20
270 Mark.

0)

von den zur Coneurrenz best' mmien Pferden muß nachge—
wiesen werden, daß sie ansässigen Personen der Pfalz ange
hören, was durch ein Zeugniß des betreffenden Bürgermeißfter
amtes bei der Experten-Commission nachzuweisen ist.
Speier, den 29, Juli 1874.
Koniglich Bayerische Regierung der Pfalz,
Kammer des Innern.
v. Braun.
Schild.

V. Füur Weitpreise im Vetrage von 8 bis 16 Mark nach den
Ermessen der Commission, sowie für Medaillen.. 187 Mark.
Summa aller Preise 2572 Marl.
Für die Bewerber sind nachsiehende Bedingungen fest gesetzt:
a) Die Multerstuten müssen von Haupt- und Erbfehlern frei,
gut gehalten sein, von Bischälern des Landgestütes trächtig

gehen und das vierte Jahr bereits zurückgelegt haben;

Veramwortlicher Redacteur F. X. Demest St. Ingbert.

M
Samstag, den 15. August bei gün⸗
stiger Witterung
9
HAarmonioe
der Gartenwirthschaft von
Ad. eserich.
Eintritt O kr.
Von heute an wird Kaiserslauterer
Lagerbier
verzapft bei
Pet. Bendeor
in Robhrbach.

Fpie aiceri. und Rõönigi
Hof⸗ Chocosaden⸗Jabrik
von
Gebrudor Stollwerk
in CölIn ũbergab den Verkauf ihre
Vorzũglichen Fabrikate in
8t. Ingbert Herrn Conditor
M. Haas.

M0O0OSe a BG ILCI.
zur Verloosung beim Landwirthschaftl.
Fest nächsthin in Zweibrücken, sind zu
jaben in der Erped. des St. Ingber—
ter Anzeigers.

VFür Damen?
Bei Kramer &amp; Co. in Leipzig erscheint;
Die

Sα,

Zeitschrift in Monats heften filx Wee ele⸗
Pnie weibliche Arbeiten, enthaltend neue
tiekmustor in brillantem Bunt-
arbondruek ausgeführt, sowie Hä⸗
el⸗ und Filetmuster, Vorlagen für Weiß⸗
sickerei, Weißnähierei, Waffel⸗ und Strick⸗
arbeit, Pexlhätelei xc.

Die einfache Ausgabe kostet pro Mo⸗
not nur 1 Sgr. — 6 Xrx. rh 10 ær.
de p Die Doppelausgabe lostet da

oppelte.

se einfache Ausgabe enthaält abwech⸗
selnd einen Monat Stickmuster, den andern
datel⸗ dFilet⸗ X. Muster. Die Doppel⸗
angche enthält in jedem Monat Beides.

an abonnirt æu p Zeit auf
he drei Heste einer belebigen Ausgab⸗
D * Buchhandlungen und Postan⸗
en.

W. Juhrländer Nachfolger, Fahrgasse 88 Frankfurt a. M.
Nachdem die baulichen Veränderungen, die ich zur Vergrößerung meiner Locale vorgenommen, beendet, empfehle ich mein
Versandtgeschaft wieder wie früher, und ist 8 mir möglich, durch bedeutende Parthie-Einkaufe und durch fortwährend neue Zufuhren
meine schon so bekannt billigen Preise abermals herabzusetzen.
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O ⸗00 Suut fanße Wiue Eattunin aten Forben zj2 r.
ʒ 200 Stuück feinsie französische Jaconets zu Kleider aà 10 kr.
2 500 Siück /. 383 schweres echtfarbiges Betizeug, meistens tkürkisch
roth, aͤ 15 kr.
Billigere Sorien à 8, 10 u. 12 fkr.
200 Stucd o/. tzeie schwere Barchend für Betten à IB, 18, 20
und 24 kr.
300 Stüuck schweren schwarzen Moireens fuür Unterröde à 22 kr.
200 Stüuck schweren lo/, br. englischen Waterproof für Regenmäutel
* mit und ohne Franzen aͤ 45 kr.
ꝛ0/, breiten schweren guten Buckskin fur Hosen und ganze Anzüg
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Glaiten roth wollenen Unterrockstoff a 185 kr.
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000 Siuck verschiedene Kleiderstoffe fur Winter, Frühjahr, Sommer
und Herbst, der Meter von 30 kr. an.
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schwarzen Alpacas, Chales, in allen Farben und Qualitäten
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Betttuch ohne Naht, fl. 145. —D
3 Ellen breite rein Leinen, fur zweischläfrige Beittücher, das vonc
ständige Betttuch ohne Naht, fl. 2. und 2 fl. 24. 7
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zu 15, 18, 20 bis 30 fr.
200 Stuck schwere pi wollene Bettdecken. für zweischläfrige Beiten, das —
Sina fi. 6. 80.
200 Stuck schwere weiß wollene Bettdecken, fur zweifchläfrige Betten, 3
oas Stuc s.4 18. 7
500 Stuck schwere grau wollene Bett⸗ und Pferdedecken das Stücd
si. 2. 30. bis f 3.
500 Paar schwere weiße Victoria-Bettdecken mit Franzen, für *
zweischläfrige Betten, das Stück fl. 2. *
Pique Decken und farbige Victoria-Decken, roth, braun, gelb, *
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100 Dutzend' weiß leinene Tischtücher, das Stück 50 kr.
100 Dußend rein leinene Haudtücher, die Elle von 6 kr. an. 8*
500 Dußend weiß rein leinene Damentaschentücher, das Dzd. l. 303
Große roͤth wollene Cachemir- Tischdecken, das Stückl. ĩ. 45, sl.2 7
Große roth wollene Cachemir⸗Comodedecken, d. Sta. fl. 1. I. i. 24.
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Her St. Inaberter Anze ig err (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienttags⸗, Donnerstagß⸗ und Sonnta

Lummer erlcheint wochentlich vier mal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljäͤhrig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden wit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blaitschrift oder deren Raum berechnet.

M 130. So0I nuntag, san LG. August. 1874
—
Deutiches Neich.
Munchen. Nachdem durch das Budgel der XII. Finanz—
heriode die Mittel zur Auftesserung der Gehalte der Volksschullehrer
rgeben sind, hat das Cultusministerium folgende für die Zeit vom
JRFJanuar 1874 an wirksame Becfügung getroffen: 1) Allen
— 0 2500 Einwohnern,
velche einschließlich des bisherigen Slaatszuf hhusses nicht wenigstens
450 fl., und allen wirklichen S hullehrern in Gemeinden von
33500 bis 10,000 Einwohrnern, welche nicht wenigstens 500 fl.
hrliches Diensteinlommen haben, wird dasselbe bis zu diesen Be⸗
ragen erhoöht. 2) Allen Schulschwestern und welil chen Lehrerinnen,
am allen Schuigehilfen wird zu ihrem bisherigen Einkommen
ne neue Zulage von je 50 fl. des Jahres gewährt. 3) Ale wirk—
ichen Lehrer, aue ständigen Schulverweser und weltlichen Lehreri: nen
rhalten successive statt wie bisher fünf, nun se4s Dienstalterszu⸗
jagen, die wirklichen Schullehrer im Betrage von je 50 fl. bis
um Gesammtbetrage von 300 fl., die ständigen Schulverweser
ind weltlichen Lehrerinnen im Betrage von je 25 fl. bis zum Ge—
ammibetrage von 150 fl. Die erste Dienstalterszulage erfolgt nach
sblauf von 10 slatt wie bisher nah 15 Jahren vom 1. October des
Jahres an gerechnet, in welchem der Austritt aus dem Schulh⸗
chrerseminar statifand; für weltliche Lehrerinnen, welche ein
Ahrerinnenseminar nicht besucht haben, nach Ablaus eines gleichen
Zeifraumes vom Zeitpunkte der Erstehung det der Seminaraus—
ritisprufung gleichstehenden Schuldiensterspectantinnengrüfung an
erechnet; die fünf übrigen Zulagen erfolgen nach Ablauf von
e funf Jahren weiterer Dienstleistung. Im Uebrigen gelten be⸗
züglich der Gewährung dieser Dienstalterszulagen die Bestimmungen
n Zuͤfer 2 der Normativentschlichuag vom 15. Mai 1872. 9)
Für die älteren bereits vor dem Entstehen der gesetzlichen Kreis
uünterstützungsvereine quiescirten Lehret und Lehrerinnen wird der
uus der Saatskasse gewährte Unterstützungsbeitrag auf, das dop
delte erhöht. 5) Allen übrigen quiescirten Lehrern und Lehrerin—
nen wird zu ihren bisherigen Bezügen eine neue Zulege von jähr.
üch 50 fl. bewilligt. 6) Die Uaterstützungbeiträge an die Lehr er⸗
relicten werden, und zwar an die Lehrers-Wittwen von je 50
auf 75, fl., an die ehelichen Doppelwaisen von je 20 auf 30 fl.,
m die ehelichen einfach Waisen von 18 auf. 24 fl., des Jahres er—
ziht. Bezücüch der Bewährung dieser Unterstützungsbeiträge bleibt
5 den Bestimmungen in Ziff.4 der Normat. veatschließung vom
Mai 1872. 7) Der von beiden Kammern des Landtages ge⸗
Jen Bitte einsprechend wird verfügt, daß auch die neuerlich be
gten Zuschüsse aus der Staatskosse zur Verbesserung des Ein⸗
* des activen und pensionirten Lehrpersonals und der
hen und Waisen desselben in keinerlei Weise von einer Ge
Zinde an den bisherigen Bezügen der Betheiligten in Aufrech—
uung gebracht werden dürfen, und daß gegentbeiligenfalls die fün
NRiese ZIwecke aus Staatsmitteln geleisteten Beiträge den betreffen-
en Gemeipden zu entziehen sind. 8) Fuͤr sämmtkiche hier in Fra—
e stehenden Aufbesserungen des Lehrpersonats an den Volksschulen
wirde der erforderlihe Bedarf für 1874 altgbald zur Verflügung
gestellt werden, worauf dieselben ungesäumt den Betheiligten anzu⸗
veisen sind. .. . pf. Kr.)—
M'üench en, 18. August. Der hiesige Gesangberein, Neu⸗
zabaria“ hatie in seinem Gesellschaftslokale am Montag zwischen
i2 und 8 Uhr Miitags einzelne Mitglieder auswärtiger Gesangs⸗
dereine zu geselliger Unterhaliung geladen, bei welcher Gelegenheit
an den Fürsten Bisark folgendes Telegramm obgesandt wurde:
Beim Klang der deuischen Lieder
Ward heun auch Dein gedacht, “
Des Mannes, der uns wieder
Zur Einigkeit gbracht.4
die bei der Gelegenheit Versammelten waren außer dem genannten
Münchener Verenne aus Ambetg, Barbis (Oberpfalz.) Berlin? Gei⸗
selhoͤring, Karlsruhe, Königsberg, Metz, Regendburg, Alte und Neu—
Alm. —A Enns )JTCharand und Kalbe.
Be'r lin, 11. August. Der Brüsselzx Kongreß, fangteohe—

ne t3. and ein Gezensiand des Spottes zu werden. Durch seinen

Ausichtuß der Oeffentlichteit“ hat er allerdings die Neugier indis

reset Beichterstatter gereizt und ein solcher veroffentlicht in einem

dondoner Blatt einen Sitzungsbericht, der an beißendem Humor
zichts zu wünschen übrig läßt. So beartragt Deutschland Atb⸗
chaffung aller Kriegsflotten bis auf einige Monitors, schwimmende

Batterien und Torpedos zum Schutze der Küsten; der Vertreter

ẽͤnglands, um seine Meinung darüber befragt, versichert, den Vor—

hlag noch nicht in Erwägung gezogen zu haben, dagegen hält man

»as Verlangen der Schweiz, in einem Kriegsfalle die Dampfschiff⸗
'ahrt auf dem Genfer See unbeschränkt bestehen zu lassen, für un⸗

erfänglich. Frankreich fordert, daß die Kriegsge angenen in

Deutschland nicht ausschließlich mit Sauerkraut gefustert werden,
vas der Vertreter der deutschen Megierung seinerseits mil einer
dritik des französischen Bleres beantwortet, General Arnaudeau
sordert ferner Schutz sämmtlichen Privateigenthums, was Deuitsch-
land mit einigen Dutzend Ausnahmen auqh zugesteht, und verschie⸗
dene belgische Städie verlangen im Fall einer Invafion als kriegs⸗
unwürdige Objekte von jeder m'liiärischen Okkopation befreit zu
bleiben. In diesem Tone geht es weiter, und man lann dem Ar—
likel das Verdienst nicht absprechen, daß er die Mängel des Kon⸗
greßprogrammes treffend herborzuheben weiß. Auch der Humor
hat seine Berechtigung!

„,Mainz, 14. Aug, G U. 30 M.) So eben 85 Uhr traf
Marschall Bazaine über Ludwigshafen aus der Schweiz kommend
hier ein. Derselbe fährt über Köla nach Brüssel. Der Marschall
fieht vortrefflich aus und ist von seiner Tochter und einem Neffen
begleitet. (Kazaine begibt sich wahrscheinlich in das belgische Bad
Spaa, wo seine Frau in der letzten Zeit sich aufhielt

Frankreich.

—, Plaris, 12. August. Die republikanischen Blätter sind
wüthend über Bazaimne's Flucht. Die „Rep fr.“ meint, die
angeordnete Untersuchung werde doch wenig zu Tage fördern; wie
Bazaime entkam, daran liege wenig; aber daß er überhaupt ent—
fliehen konnte, das sei das Bedenkliche; s ine Flucht sei dadurch
möglich gewesen, daß in alle Zweige des Staatsdienstes sich eine
Menge Bonapartisten eing nistet haben. Die Flucht Bazaine's seinur
ein Glied in der Ketteldder Wühlereien, durch welche die Bonapartisten
wieder zur Herrschast über Fraukceich zu gelaugen suchen. Das
„Journ. d. deb.“ sagt: „Eist Rochefort enifloden, jetzt Bazaine
durchgegangen, das beweist, daß in der Verwaltung eiwas faul
ist; wir leiden an Schlaffheit und Leichtsinn, wie es unter dem
Kaiserreich war.“ Das „XILX. Siöécle“ schreibt;:: „Das Kaiserreich
war im Bagno; es ist entflohen. Das Kaiserreich, es war Bae
zaine, denn Bazaine war die Verschwörung, der Meuchelmord, der
Raub, der Verrath. Bazaine wurde zum Tode verurtheilt, weil er
gegen Pflicht und Ehre gehandelt hatte; er sollte degradirt uand
dann erschossen werden. MRan ersparte ihm die Degrädation; man
schealte ihm das Leben. Er, er bewilligle sich das Uebrige und so—
mit seine Freiheit. Uns erstaunt nur, daß er so Zlange gewariet
hat.“ — In den heftigen Ton der republikanischen Blätter stim⸗
men die ultramontanen Zeitungen nicht ein. „Monde“ und
„Univers,“ die Bazaine auch schon früher zur Seite standen, be
handeln den Er⸗Marschall fast duf freundliche Weise, woraus iman
schließen will, daß die Gerüchte, der Vatican neige sich neuerdings
wieder zu dem Bonapartismus, nicht ganz unbegrüudei sind. Die
legilimistischen Blätler sehen in der Fluͤcht Bazaine's natuͤrlich einen
Beweis, daß nur der „Roy“ Frankreich wieder auf die Beine
helfen kann. Die bonapartistischen Btätter sind behutsam'; nur der
„Gaulbis,“ der von jeht 15 )er eifrige Vertheidiger des Marschalls
Bazaine war. verbirgt die Freude nicht,die erraher dessen Flucht
empfindet. 8 *
Spanien.
. Madrid, A 1BB. Aug. Die] Gesandten Amerilas
Belgiens 3. Hollands“, Italiens ‚Englands z Deuischlands
beglüdwünschten denk Minister des Aeußeren zu der Anerlennung
der Ppanischen Regierung durch die Mächte und zur Ennahme von
Dteiza. Ulloa Fändte dem. deulshen Kauetr ein Dunfiderebe meon

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        der von demselben ergriffenen Initiative zur Anerkennung der spani⸗
schen Reg'erung.
Amerika.

Die neuesten Nachrichten aus Amerika melden von einer be⸗
horstehenden Annexion mehrerer Provinzen von Mexiko an die
Vereinigten Staaten. Von Seiten der mexikanischen Regierung soll
der Unionsregierung ein direltes Anerbieten für die Abiretung des
ganzen Gebietes nördlich einer von der Mündung des Rio Grande
bis zum Stillen Ocean gezogenen Lienie gemacht und das Aner⸗
dieten vorbehaltlich der Genehmigung des Kongresses in der naäͤchsten
Sesfion angenommen worden sein. Durch diese Cession würden
die Vereinigten Staaten in den Besitz von Neu⸗-Leon, Coochuila,
Thihuahua, der Sonora, Nieder⸗Calisorniens und eines Theils der
Siaaten von Siaaloa und Durango gelangen.

J— .

f Geignügungsreise nach der Schweiz über Weißenbutg,
Straßburg, Nulhausen und Basel.) Vom 12. August an bis 12
Dciober 1874 werden von den pfälz. Stationen Frankenthal, Lud⸗
wigshafen, Speier, Grünstadt, Dürkheim, Münster a. St., Neu⸗
Jdadt, Kaiserslautern und Homburg Vergnügungsbillete zu allen
jahcplanmäßigen Zügen mit den entsprechenden Wagenllafsen für
din⸗ und Rüdfahrt nach Basel, 18Tage gültig, ausgegeben. Die
Taxe von Homburg aus beträgt: für 7. Klasse 18 fl. 7. kr., 2
i. 12 fIP. 3. Ki. 7 fi. 42 ir. Die Hinfahrt kann vom 12
Aug. an bis 12. Ochtober aa beliebigen Tagen angetreten werden,
jedoch müssen diese Billete spätestens am 18. Tage, den Tag der
Ausgabe milgerechnet, zur Rüdreise benützt fein, und darf die Reise
nur in Weißenburg, Straßburg und Mühlhausen unterbrochen
werden. — Gegen Vorzeigung obiger Billete gibt die Station Basel
(Echweizerische Zentraibohn) 14 Tage giltige Rundreise Billete
don Bafel üder Olten, Herzogenbugsee, Bern, Thun, Interlaken,
Hiesbach, Brienz und zurück von einem der Landungsplätze am
Vierwaldstätter See über Luzern, Olten nach Basel, oder aber in
der Richtung über Olten, Luzern nach einem der Landungsplähe an
Vierwaldsiätier See in's Berner Oberland und zuruück über Thun.
Bern, Herzogenbuchsee, Olten nach Basel zu solgenden ermäßigten
Preisen aus“ 1. Klasse Fres. 20. 758., 2. Al. Fres. 16. 65.
Z. al. Fres. 11. 15. Freigepäck wird nicht gestattet. Für Kinder
it der Preis eines ganzen Platzes zu entrichten. Abgang vor
Pomburg: Züge mit 3 Klossen: 6,16 Mora. (Ankunft in Basel
550 Adends). 2,14 Mittags (Anlunft in Basfel andern Tage
I1,26 Borm) Züge mit 2 Klassen: 8,43 Morg. (Ankunft in
Basel 8.4 stachm.), 11,46 Vorm. GBasel 9,8 Abds.), 6,40 Abde
(Basel 6,4 Morgens).

4 Das Reichskanzleramt hat genehmigt, daß Rennpferdoͤ nach
uind von dem am 20. September in Zweibrücken siatifindenden Pferde⸗
rennen auf den Bahnen des Reichslandes zu 2/3 des tarifmäß'gen
Preises bejördert werden, wenn durch eine Bescheinigung des Bür
germersterawies nachgewiesen wird, daß die Pferde zu diefem Rennen
bestimmt sind, oder daß sie an demselben Theil genommen haben.

4 Rach einer Mitihe lung des Homburger Anzeigers trifft der
Nronprinz des deutschen Reiches am 6. Seplember dortselbst ein
und sei das Quartier für denselben bereiss ausersehen.

fKKaiserslautern. 14. Aug. Bei dem am 26
ind 27. Jul d. J. abgehaltenen Musikfeste betrug die Gesammt.
innahme 4145 fl. 35 kr., der Ueberschuß, welcher der Casse ver⸗
leibt, — nach Abzug einer Gratifikation von 800 Mart —
166 fl. an Musikdireltor Maczewski - 213 fl. 46 tr.

Von der Bahnmlinie Btuchsal-Germersheim soll am 1. Nob.
die Strecke bis Rheinsheim eröffnet werden. Die feste Rheinbrücke
wischen Rheinsheim und Germersheim ist noch nicht einmal in
Aagriff genommen.
5n die Rentämker nehmen süddeuttche Zweiguldenstücke bis 831.
Dezember d. J. in Zahlung und zur Umwechsfelung an, die übri⸗
Jen Staalskassen der Pfalz einschl. der Steuereinnehmer nehmen
dieselben bis 20. Dezember in Zahlung. Von 1. September an
ist lein Privater mehr gehalten, sie jn Zahlung zu nehmen.

Ruhla Gachsen Weimar,) 6. August Unser Ort war
zeute Mittag zwischen 11 und 12 Uhr der Schauplatz eines gräß⸗
uͤchen Unglücks. Der Kanonier 8. bei der Erfurter Festungs⸗Ar⸗
illerie, der einzige Sohn des Bie brauereibesitzers L. hier, war
jesiern auf Urlaub hier angekommen. nachdem er von den Schieß⸗
aͤbungen bei Güͤterbogk zurückgelehrt. Derselbe hatte einige Gra⸗
aten mitgebracht, welche dei den Uebungen nicht krepirt waren.
Heute Mitag nun hatte er eine solche in der Hand und erklaͤrte
den Warnungen seiner Eltern gegenüber, dieselbe sei entladen, wollte
die Beschaffenheit des Geschossed einigen im Gastzimmer anwesenden
Vasten demonfiriren und stieß dabei gegen die Zundschraube, woben
die Granate mit furchtbater Detonation explodirte, dem Unglücklichen
ie Hande vdlig von den Acmen abriß und eine derfelben durch
die zertreͤmmerten Fenster auf die Siraße schlenderte, ihn felbft

ber mit zerrissenem Ober⸗ und Unterleib in's anstoßende Zimmer
urückwars. Der Tod des hoffnungsvollen jungen Mannes, der
Zeuens seiner Vorgesetzten das beste Lob genoß, krat nach einigen
Augenblicken ein. Einem der Gäste zerschlug ein Granaispitter
die Knochenröhre über dem Fuß, der andere trrg eine weniger er⸗
hebliche Verletzung ar Arm davon.

(Mißlungener Versuch, eine Schwiegermutter in die Luft zu
prengen.) Herr Wagner in Philadelphia hat eine Schwiegermutler,
zie Häring heißt und mit welcher er nicht auf bestem Fuße steht.
In Folge häusiger Familien⸗Zwistigkeit, wobei die Zunge der Schwie
sermiter Haring eine herdotragende Rolle spielte, tauchte in Hrn.
Wagener der Enischluß auf, den lebendigen Haͤring in einen ge⸗
räucherten zu derwandeln. Er verfertigte eine Höllenmaschine
n iniaturs indem er eine Schachtel mit Pulver fuͤllte und eine An⸗
ahl Streichholzer auf dem Pulver derartig vertheilte, daß sie sich
deim Oeffenen der Schachtel enltzünden mußten. Dieses Mordin-
rument sandte er der Schwiegermutter, mit einem in verstellter
dandschrift geschriebenen Brief ais anonymes Geschenk. Frau Hu—
ing is aber über die Jahre hinaus, wo sie Präfente von Bewun⸗
derern ihrer Schoͤnheit zu erwarten hätte; fie schöpfte sogleich Ver
dacht und öoͤffnete die Schachtel mit solcher Vorsicht, daß der Räu—
berungeprocetß ausblieb. Der Brief wurde der Polizei dorgelegt,
ind nrotz der verstelllen Handschrift wurde Herr Wageuer als
Schreiber derselben erlannt und sofort verhaftet.
Feuerwehr⸗Montag
bei Peter Weißgerber
Bürgervereins-Kränzchen
Mitiwoch Abend Zusammenkunft be

Mh. Em mer ich

4

Einzig sichere Bürgschaft zur Genesung. *2
Böringen bei Radokfzell (Baden), 26. October 1878.
Herrn Dr. W. Strauss imn Mainæ. Mohren⸗Apothele.
Da mir die letzhin gesandte Flasche

— 260 3n — se t
— FJrauben-Brust⸗Honig —

jo ersuche um gefällige folortige Zusendumg einet ganzen Flasche zu I. 83. 30.
Joseph Schmid, Bürgermeister.

4

u. jred. wird von Meßi

verlags· Ansstalt in Luxa

Leipzig verseudben Ein *
Seuen starter Auszug aus Dr. dr Natut
sJeilmethode. — Deecse vorzüoliche Schrift sollt
— iPer Fnte A
sichnell gesund werden will, 3
nen geauud — Gratis! s rat 18

⸗
Der durch weit über 4000 Anerkennungen und Dauitsagungen genesener
Personen aller Stände ausgezeichnete Trauben⸗Bruft⸗Honige aus der einzig eri⸗
flürenden Fabrix von WV. H. Lickenheimer In Maimnæ ist stets

vorratzig in St. Inabert dei J. Friedrich.

Rechnungen

im /a, z0 und s Bogen zum allgemeiner
Gebrauch sind vorrothig in der Drudere
dieses Blattes.

4

Die Cithographie und Buchdruckerei von
c. Bemotæe in 8t. Ingbert

— — —E —
Frankfurter Rörse
vom 7. August 1874.

histolen d 45.47
Holländische I. 10⸗Stüce d 4850
Dutaten 3384536
20 Frankenstücke 9 28.20/
kinguͤsche Sovercigus 11 35557
Kusfische Imperiales 9 47-49
Dossars in Gold 299

empfiehlt sich zur Anfertigung von:

PApier-Diten- und Sieeon, bedrudt und unbedrudien, OQigar-
ttel, mit und ohne Firma, Britf⸗Couserts, aller Art, mit
und ohne Firma, Frir_αν ιε π_νααν ι_ο. αα

——— — —— —
——— —EE—

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        2 2 ,Z
2 — ——— 83322 — 23
5353835535353233 z353358383333 7383383 538
52 ——558852 —A— — 351 — — *2* B25 — —
— —A—A— 383333 583538 *
335 — .—383322 —5z8375 52332856 253253752 ——
2 — 223 25525*5 De 5 552 224 A 52
323283222 28535 — — ES D 3* 227 2 22268472 222
— — 3 78 4X5 *55 — 283 —85 — —5*28522 2* * 28 5
25 — 222 2* 5588 58 382 22323 8 —A —— * B 5
z»68 33333555 3 — —2 26
—2*2553 2385 *5552—, —523— —A—— 28335
—* ⁊ * — — 2 * 222 * 357 —— — —F
3— 3333—3 — 33 2
—
2 8 S * —2 2 * αα 8
—FE 3883333—28 —— 357 332338 —38
35 — 5328533 2 22 — —8 — 522 2 —82—83 52 3 —
3 3 43 6336
—5 z253287 2 2 55232 — 5252382 555
35235533835853 5335755338537 —
223 5* 532353333 3 2 5238573552753835382
— 358 — 223 ——— 51222 —E3*
25z0 5 * * 2* 22888 — 25232 N2B3Ek 2 —HA — * — 2 232
A * 5* 5 —53— — 6— 7——28303 5838—
— 228 25335—5232382 7523233357 2513283
3 — 83 — 32522 53223 * —8 — —— —58
525 52225 32 E7—2 3 —— 888 * —5—588 22
3 2232 5 —— * — 5832 *
362353* — — 55*552 .4 — 8— .52 — — *2. . — —— —
* — — ——A —2 22 * 32282 5—253 8 8z22* —2
33 38 335286375557
283 ——S2232 —438— —223 5535 —28835* —A
22 — — 2— — —3 35 2 532—— 253585
7333 —355533533355 — —— 9
3353553 — 2 83* 2 8
— 28— — —
e — 2222 —L vJ —A 228 *
— ——2382 z58 3528883 *
——— — —522 — 5222 —— 2323 * * 25 — 3 — 55
* —A 2234 55 5322335 55 *6525 8 *25
275 8 238 8*— 5 5*2 * 5* 33 4 *
—I — —542 2222 555 I —5 6 S S25
33327 5s8s83353 33*827 5883 35358 8
— 8 2* * 535 * 57— 2525 *
ss3 3 33838 333— 73—8 *
— ——— —— 8* — — 53832283 35* —15332
2 2 .22 8 2 —A J 22 222377 — * 7 9
325* 5 2⸗— 22 2 — —3 — — 2—
83353 —2—335 —32833335 3358233 — 52557
253 * 235 57 —AM 2* — 5—— 5 32 — 7 3—
3 38332233 8323—5 3323535 — —— H *
82z 5—33355 353—3332385 353253 73825238 338*
— —5x232358 —223358 ——z8223587 55 3235 2
5332355*ꝰ 7 —7533 — 22 78235533 —
25 3523235 3 522 7532 55s323237 5328335
5255532 — 3 8 5 222 258 23 2 52 0 *
* 8 22 2, 5388. 2223 282— S5 2
———
—53 — — * — 2
—*8 52 —35——2 —— —— —3
2ü3 23333 555336 2353 53z3385
8 8 —*8X SS
233 335—3333533—363232 825353575583 27
533 3 533353 —33335337
228 33 338 3 385 3 2382—5
— 3 ß32533—3333
—A 260 —5328 232 8 8 * 2 — — 2 g *
25—335 7——333 3 3 333ꝰ 35 9
* 2 2* — — 2 —E 8 2* —— * 33
325 S 3 28 3. 5 55

22724
2538222
—35333 6382 33553233
23535 25322 —25 3** 232
5252383525 ——— — 2
5 5 288 —*25575 535*8 228 2 28
—E 52353155 * *3 —855832—53 282 2 22875 253328 —
——— 5338 Q2 3237* 5 5535855833 5—5557 5232 z8
—2 — X — —*— 8
2523522 2239 * 5 — 25822 5 —— 5 582 —
22833 523 * * 8 52 338535333753 —53835355—33
—A 2 B 5m2* — 53 2. 2232 5 252 2245
—A . ——— — 52* 333 — 325226 — 848 *
2*25588 565 83835 255 52* 2 s246855583 5
232563582 35 2758 5322 52 »32835385 22352 5523
* 213525 3833 —— 25 280 22 332—3228 58
22 2 —— — ⏑— — 2 2 2 * 85 3 — 55*
22 85 5 — 3285 24275 3232 5*7 2 3
235333 5325* 58 * —X —m— * —— 2 2 25255. * 4 * *
22z 5253 53 2B238 z5*—55 —— 3535353555 —5335 55 4
23z8 ̃c3 5382 5 * s333338—2533
—3— —
A 52228 533332 3323732—32 3338
— ——2 »38 2* —22323 7v — 8 2 52 — * 55 5
——————— s225383523 D IE — 55555528 2—55283 25
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— * —— 2* 3 * 22 33 * — — ——5 ẽ 2
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3 3 z 333353333
3 — 2 2 228 2* — 58 32*22 4 — *
2 — 32283 5*2*32 — —22—26 72732 32 —
28838 3 552328553258 ẽ 23* 538287565335
— ——— —A 25*8 —A 33538258 5z5264
275—8338353 — — —— 3338 237 8 538 44 —A —
—— z53 53323 538 3 22, 5æ2* 825*23 —— 22 m2 5753
255—53233332 352135 —72 2 — — — 283 58 53455 —
532335223 — 533532 335s355333333355 2558 232
— 32528 862232 * z33ß3533373233335577* 5*
3 —828 2538*
2 —3— *
35335— Z3 2—e
E 052
*
A—
28532 35 558 36
—5 525— 8383232. 3322 *5 *5 —5—8 —*—2
5553 323283 522 2335338 — 53*33753235
35585 55533 5585 z5883 2835323 3532533583
2 z355 F *2 53585— 822 82*8 25
325z 525 35 758 6 —2 83 555 523533
2 —A — —2 2 522* — 222 2 58 5 * 2 535
7 3433 8533 538 s8
553 * —8238 E5 335 345 28 55 537 55532325
—z— 535666 533235 25 3238. 38 —— 357552328
232 * — — ——— — Zz5 —
55335533 55* — ——— *s257 258*7 32 83535583327
7575—333 388 53 3333 733535 55353 33—338
8* 5—3325* — — —8 z25* 252*
—8 3 2 2 8 5 28 ———— 3 * —3 5
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        Hl. Ingberler ZAAnzeiger.
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der St. Inp dee Tre ie er sund das mit dem Hauptdlatte perbuadene Unlerhaltuazablatt. mit der Dienstazs-, Dannerstazt- and Sounta
Lummer erscheint woͤ hentli b diermale Dinztage Donnerstag, Samstaga uad Sonntag. As⸗nnementspreis vierteliaͤhrig 42 Arzr. eder
12 Silberar. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreipaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
Wigs. VDienstaa. den Auaumnn.. 1814
Deutsches Reichh.
Qbln, 15. August. Die Koln. Zta.“ medet von hier,
do der Marschall Bazaime sich jetzt einige Tage daushäli, folgen ·
xs Zuverlässsse über dessen Fucht: Der alte Haudegen war
lleiniger Gefangener auf einer einsam und steil an der Sürkuüste
Frankreichs gelegenen Insel, unter der Obhut eines Bata'llon
ommandeurs mit hinreichend starter Besatzung und tines Gefäng
uißdireltors mit zahlreichen Wärtern, Die Gefängnißkost, die Ba—
aine ggeden wurde, war so, daß feine Gemahlin und seine Kin⸗
zer, die seine Gefangenschaft mit ihm theilten und den Gefängniß
geln mit ihm unterworfen waren, den Aufenthalt auf der Insel
ucht mehr aushalten konnten. Ein-letzter Versuch. die Vegnadigung
u erlangen, war fruchtlos. All⸗ Hofftzung schien verloren, an eine
nucht nicht zu denken. Die Fenster des Gefängnisses waren fasl
3 Fuß über der Erde und machten einen Sprung herab lebens—
cführlich. Ein Boot schien unbeobachtet nicht an der fast achtzig
juß steil onstrebenden Feltküste landen und liegen bleiben zu tkoͤn⸗
zen; ein Herablassen am Ufer mittels einer Strickleiter ließ fürch⸗
en, daß ein tüchtiger Windstoß. eine fräftige Welle den Kleiterer
in der Felswand zeischelen ließ. Urd doch in das Unglaubliche
geschhehen. Der Marschall b sitzt eine Gattin, die an Thatkraft und
intschlossenheit, an Ausdauer und Aufopferung, an Selbfilosigkeit
ind Bescheidenheit ihres Gleichen sucht. Jung und schön, mit
ppigem schwarzem Hasr und schwarzen Augen, von reizender Ge⸗
ult und henreißender Liebenswördigkeit, hatte sie die Tage bes
diauzes an der Seite ihres Mannes gefeiert, die Tage des Un—
wog an seiner Seite ihm verschönt und erleichtert, hat sie jetzt
em Wogendrang und den Gefahren einer Entweichung mit freier
zürne getrotzt und mit alleiniger Hilfe eines jugendlichen, aber
un so entschlossenen Bruders die Entführung durchgeseß‘. Aber
der Marschall hat gezeigt, daß Muth ihm nicht fehlt. Als
e beiden Retter gegen 10 Uhr Abends das Signal gaben, da
er sich schnell entschiossen an dem Seil herab, das seine Hände
seine Schienbeine zerriß (er selbst hat uns seine geschwosllenen ermischtevs.
joch jetzt blutig unterlaufenen Hände und die Wunde an sei— .St. Ingbert, 17. August. Vom herrlichsten Wetter
zchten Syienbein gezeigh), drei, vier Mal faßte ihn eine begünstigt, fand gestern die zu Ehren des 10jährigen Bestehens der
rudelnde Woge und warf ihn gegen den Felsen, aber der hief gen freiwilligen Feuerwehr veranstaltete Hauptübung statt.
Irde erreicht, und der Vollendung der Flucht stellte sich Schon am Morgen kamen eingesadene Gäste und zogen unler den
In Hinderaiß entgegen. dlaängen mehrerer Musikcorps nach dem Bahnhofe, wo die mit dem
In, 16. August. Marschall Bazaime und Gemahlin Zuge 11 Uhr 10 Min. ankommenden Gaäsie empfangen und durch
flerni Nachmitias dem Commandanten unserer Stadt, die festlich geschmückte Stadt nach dem Chandon'schen Garken ge⸗
erallieutenant v. Kummer, einen Besuch ab, welchen führt wurden. Nach dem in verschiedenen Gasthäufern eingenomme⸗
‚aͤter erwiederte. (Bazaine scheiat die brave Division jen Mittagessen, versammellen sich die Feuerwehrleute wieder zum
ind ihren Commandeur also doch sehr gut im Gedächt- Finpfange der auf der Saarbrücker Strafe und mit Zug 2U. 80 M.
tten zu haben.) Heute Vormittag 9 Uhr fuhr Frau Ba— inkommenden Corps und führte sie zum Arrangement des Haupt⸗
Segleitung ihres Neffen, Alvarez de Rul, nach Spa, estzuges abermals in den Chandon'schen Garten Nach 8 Uhr end-
Zihre drei Kinder abzuholen, deren Ankuast der Mar⸗ ich setzte sich dor Feuerwehr zug in Bewegung, um an den Ge—
Abst erwarten wird. J zäulichkeiten der Herren Jul. Grewenig, Laur (Hotel) und Metz ger
2Baden, 14. Aucust. Es ist bekanni, daß die brasi- HZager, im Beisen einer großen Zuschauermenge und Freunde des
* egierung seit längerer Zeit bemüht ist, die nordbrasilia- Fenerlöschwesens, welche sich auf beiden Seiten der Straße postirt
Svvinzen zu bevölkern. Die von Brasilien concessionirten jatten, die Hauptübung vorzunehmen. Die St. Ingberter Feuer—
ons · Unternehmungen richten ihr Augenmerk namentlich vehr, welche mit ihren Spritzen und Geräthschaften zuerst an der
Heutschland. Dies wird voraussichtlich von einem neuerdings janzen Front vorbei defiürte, machle daun nach gegebenem Signal
vsionirten Unternehmer geschehen. der sich verpflichtet, innerhalb m Lauffchritte Angriff auf genannte drei Häuser; die Ablheilung
Jahren bis zu 15,000 landbauende Einwanderer in die nord- des Eisenwerks rückte mit Pferden an Spriße und Wagen im Galopp
ianischen Provinzen zu führen. Diese Provinzen sind wegen un die Stätte, wo beide zusammen operirten.Die sehr rasch ausge⸗
rropischen Klimas für eine deutsche Colonisation nicht geeignet. ührte Befteigung der Häuser, sowie die Besteigung einer auf der
Karlsr. Ztg.“ halt es daher für Pfllicht, (wir auch, die Mitte der Straße senkrecht aufgestelllen, mit bier Leinen gehaltenen
ihre frühere, auf die zuverlässtgsten Nachrichten über die Leiter machte auf die fremden Gäste besonderß guten Eindruck, wie über⸗
altnisse Brasiliens gegründete Warnung vor der Auswanderung haupt die ganze, in 15 Minuten. ausgeführte Uebung als sehr gelun⸗
diesein Lande nachdrücklichst zuwiederholen. Sie will hiebei gen zu nennen ist. Nach der Uebung zog der aus 60 bis 700 Feuer⸗
unterlassen, auf das beklagenswerthe Schichsal derjenigen un⸗ vehrmännern bestehende, imposant aussehende Festzug durch mehrere
Landeleute hinzuweisen.welche sich durch die Untriete brafi ⸗ Ztraßen der Stadt und bdersammelte sich dann Jur Reumon in vem
her Agenten zu einer solchen Auswanderung bestimmen lietzen. Dberdauser'schen Saal, we die Feier durch Biufit, Reden und
Me tz. A8. August.“ Der bei der Dentschenhetze in Pot à Toaste gewürzt wurden Nach versch'edenen Hochs auf die Festgäste
usson stark gravirte Baukbeamte Lallemand (macht seinen Namen und von diesen auf die hiesige Feuerwehr, wandte sich das Feuer⸗
tlich wenig Ehre) Han es vorgezogen, sich der g richtlichen Un⸗ wehrmitgled Herr Posthalter Co rad in folgender Ansprache an
chung durch die Flucht uach Frankrei x r anfa'ehen. Ehensn dia Gesessschaft· Freund⸗ unn GOa erahen 0 v9akrr Iv—

sein übel beleumundeles Frauengimmer von hier, welches an den
Ausschreituͤngen t Pont à. Mousson thatigenAutheil genonmen
und deshaltzehercits einmal polizeilich verhoͤrt worden war, ver—
muthlich aus Furcht vor der zu erwartenden Strafe von hier der—
ichwunden. ( M. 3.

Beslin, 15. August. Die Zeitungen beroͤffentlichen ein
vom 14. datirtes Danlschreben des Fürssen BSmarck fuͤr die Bewise
»er Theilnahme, die ihm anläßig sener Errettung“ aus Lebensçe⸗
'ahr zugegangen und für de er, da ihre Zahl nahe an 2000 be⸗
—⏑—
Allgein. Ztg.“ meldet auf! Grund nunmeht vorliegender amtlicher
Erhebungen, daß der von den Catlisten erschossene Haupimann
Schmidt die von der deuischen Gesandischaft u Madrid für ihn
aus efertigten Legitimationspapiere bereits in Logrono richtig zu⸗
zestellt erhalten hatte, daß also die Carlisten recht wohl wußten,
daß sie es mit einem Zeitungscorrespondenten zu ihun hattem

Frankreich.
Paris, 18. RNugust. Unter den bei dem Oberst Villette
nit Beschlag belegten Papieren wurden chiffrirte Telegramme vor—
jefurden, welche beweisen, daß Bazaine unier den Augen seiner
zefälligen Wächter m't verschiedenen Personen in Cannes und An—
ibes in Korespondenz gestanden hat... ——
Paris, 14. August. Don Carlos hat ein Manifest an die
ꝛuropaischen Mächte, die er mit den Namen der christlichen Mächte
Sezeichnet, erlassen, in welchem er die Ereignisse seit seinem Ein—
eüt in den Kampf darfielit und sich guf sein Erbrechi beruft In ve
jug auf den Haupimann Schmidte sagt er: Ein Fremder,
der an einem Burgerkriege Theil nehme, verliere dadurch die inser—
aationalen Rechte, uad slelle sich den Vergeltungsmaßregeln blos.
Schließlich drückt das Manifest das volle Vertrauen in“ das Ge—
rechtigkeitsgefühl der christlichen Mächte gus und gibt die Hoff⸗
nung kund, daß die fremden Mächte sich in Spanien nicht ein—
nischen werden
        <pb n="524" />
        Ihr zahlreiches Erscheinen eine endlose Freude bereitet, und beson⸗
—X eriennendwerih isn die sehr große Vertretung von preußischer
Seite. Sie haben uns dadurh bewiesen, daß Sie keinen Pattilku
larismus kennen, daß Sie, ob auf preußis hem oder bayerischem
Doden stehend, mit uns Einem Vaterlaud, mit uns dem großen,
flarten Deutschen Reiche angehdren wollen. Einigkeit macht stard
und deßhalb laßt uns zoͤsammenhalten in unserer Wehr des Feuers
hann aber laßt uns auch Mann für Mann einstehen für u ser — *
Valerland, Jeder trage zum Erhalt und Fortbestand des neugestalteten
Deutschen Reiches sein Schärflein bei, und ob auch Manche diese rechte
Dalerlandsliebe nicht kennen wollen, es wird ihnen nichts helfen; fit
werden mit dem großen Strome der Reuzeit, der Deuischland zu immen
grdßerer Intelligenz und Bluͤthe bringen wird, unaufhaltsam fortgeris
sen. Deutsch wollen wir sein und Einem großen deutschen Vaterland
dollen wir angehssren. Daher Deutschland und seinem großen Kaiser
ꝛin dreifaches Hoch!“

Mobilienversteigerung.

Minwoch, den 26. August 1874, Nach⸗
minags 1 Uhr, zu St. Ingberi im Hause
der Wittwe von Johann Eich, werden die
sammtlichen zum RNachlasse der dahier verled⸗
n Eheleute Bernhard XX
und Barbara Eich gehörigen Mobiliac⸗
gegenstande offenilich auf Zahllterminen in
Tigenihum versteigert, als:;:

1Schwein, 1 Kleiderschrank,

Nüchenschrank, 1 vollständiges · Beti

mit Bettlade, 2 silberne Taschenuh⸗

ren,2 Oeldruckbilder, Tisch, Stühle,

Getüch von allen Gattungen, Manns⸗,

und Frauenhemden, Kleider, 1 Kiste

Bergmannshut und Stöcken und son⸗

stige Haus⸗ und Küchengeräthschaften,

zowie die Kartoffeln in 25 Dez.

Acker im Lautzenthaͤlchen.

Horn, kigl. Notar.

Nachdem trai Herr Reutner Laur auf, betonend, daß sein
dert Vorredner eiwas vergessen habe, daß nemlich unfer jungen
dönig Ludwig der Erste gewesen, der dem greisen Wilhelm dit
Naiserltore angetragen, darum: Ein dreifach donnernd Hoch
unserm edlen König Ludwig, welchem Rufe die ganze Gefelischaft
mit großem Beifall zustimmte. So verflossen die wenigen Stunden
der Vereinigung in der frohessen und heitersten Weise, bis der
Abend die meiften der Gäste in ihre Heiwath verbrachte.

Vertreten waren die Feuerwehren: Neunlirchen, Dudwäiler
Burbach · Malflatt, Bous, Fraulautern, Saarlouis, Dillingen, vecu.
— Roden, Schwalbach, Eusheim, Niederwürzbach und Pir⸗
masens.

Die eingeladenen Feuerwehren: Blieslastel, Homburg, Kujel
Zaiserslauter und Speier waren ohne Vertrefer. .T. 7
— Franmoe n eecieure eme . Inqben

lerie vivante,
Darstellung Ihaft leben⸗
der Bilder,
auf beweglichen Riedestal, ausge⸗
jührt von 6 Damen und mehreren
Herren der Gesellschaft. —
L. Tableau: Vec und Potibhar's Weib.
2 — ie belauschte Liebe.
8. — Die Hinrichtung Marie
Stuari 6
(Parodie) Verwandlungsscenen mit
—XV
Erste Vorstellung
heute Dienstag Abend 8 Uhr.
Die folgenden Tage weitere Vorstellunçen.

Der Schauplatz befindet sihe
dem freien Platze vor der Müller'sche
Gerberei. J

Preise der Plätze: 1. Platz 12
—AL—
Kinder unter 10 Jahren zahlen en
allen Pläßen die Hälfte.
Das Nahere besagen die Anschl⸗
..gezettell.
Zu dieser ersten Vorstellung lade
ergebenst ein
A. Clemens, Direktor,
früheres Mitglied des Circus Renz un
Verwandter deselben.
Bekannuimachung.

Es wird andurch wiederholt bekannt gemacht, daß der Unterrichi an der Frauen
Arbeitsschue in Speier am Donnerstag den 1. Oetober l. J. beginnt, un
daß die Anmeidungen zur Aufnahme in diese Schule dis längsten Die ustag den
Semptember I. J. unter Beifügung eines Zeugnisses über die ecfolgte Entlassun
ms der Werklagsfchue und eines bürgermeisteraditlichen Sittenzeugnisses beim k. Ve
zirksamte Speier schriftlich eingereicht sein müssen.

Die Frauen Arbeiisschule hat die Aufgabe: Gelegenhein zur Erlernung der weibl
hen Handarbeiten für den Hausbedarf für Mödchen allee Stände zu gewähren, zugleid
aber auch zur Heranbildung don Industrie-Lehrerinnen zu dienen und überdies die weil
liche Handarben in der Pfalz zu fördern, sie wo möglich künstlerisch zu entwicdeln un
hiedurch einem Theile der weiblichen Bevölkerung eine neue und ergiebiege Erwerbsaquel
zu eroͤffnen. —

Der Unterricht ist für Schülerinnen über 28 Jahre berechmet und zerfällt in jol
zende Kurse:

1. Weißnäͤhen; Musterschnittzeichnen; Flicken.

2. Kleidernähen; Musterschnittzeichnen.

Z. Maschinennahen; Fabrikation von genählen Hemdeinsäten und don bverschiedent

anderen Artileln.

Außerdem wird in jedem Kurse Unterricht in dea verschiedenen Arten des Stilens

Zeichnen und in der gewerblichen Buchführung ertheilt.

Der erste Kurs beginnt am 1. Obtober und endet am 31. Dezember.

Der zweite Kurs beginnt am 2. Januar und dauert bis Ostern.

Der dritte Kurs beginnt nach Ostern und dauert bis 1. August.

An Ostern finden 8 Tage Fverien statt.

Das Unlerrichtsgeld, welches voraus ubezahlen ist, betragt für die drei Kurse zusen

10 fl., für jeden einzelnen Kurs 3 l 80 lt.

Für minderbemittelte Schülerinnen, welche sich als Industrie⸗ Lehrerinnen ausbilde⸗
wollen, oder aus der Anfertigung weiblicher Handarbeit einen Erwerwerbszweig zu madht
zedenken, haben die Disirilsräthe des Amtsbezirks Zweibrücden Stipendien bewilligt, und
war der Distrilsralh des Kantons ,

Zweibrücken zwei, jedes im Beirage von fünzig Galden.

Hornbach eins im Betrage von fünzig Gulden.

) Blieskastel eins im Betrage von fünszig Gulden,

q) St. Ingbert eins im Betrage von fünfz'g Gulden.

Fue das Siipendium des Kantons Hornbachssind bis jetzt drei Gesuche und für das de
Nantons Blieskastel ist ein Gesuch hierorts eingelaufen, während für die beiden Stipondie
dez Kantons Zweibrucken und fr das Stipendiun des Kantons St. Ingbert noch kein
Bemerberinnen aufgetreten sind, worauf mit dem Bemerken aufmerksam gemacht wird, de
elwa noch rüdstaändige Gesuche um Bewilligung eines solchen Stipendiums mit dem an
lichen Dürftigkeits-und Sittenzeugnisse und dem Nadhweise über die Entlassung aus d
Werltagsschuie dis langstens Donnerstag den 20. August l. J. bei der untn
fertigten Behoͤrde eingereicht sein müssen, indem später einlaufende Stipendiengesuche *
das Schuljaht 1874/75 leine Bexücsichtigung mehr finden lͤnnen.

Zweibrüden, den 11. Auzust 1874 4 I— A

Königl. bayr. Bezirksamt,
Damm.

Pidelia
Generalversammlung
Donnerstag 20. djys. im Vereinslokale:
Tagesordnuug:
1. Ballotage.
2. Abänderung der Statuten.
Z3. Diseussion betreffs der Neu Or⸗
ganisation.
Anfang 813 Uhr.
Um rege Betheiligung wird gebeten.
F Der Voratand.
Sonntag den 23. August von Nadh ·
mittags 8 Uhr an
Gesang und Harm onie
abends Vall beai
Jakob Quirin,
Rentrisch.
Rursaqae.

Große Worstellung in der höheren
Gymnastik. Akrobatik, Athletik, verbun⸗
mit Ballet Tanz und komischen Van⸗
domimen. Zum Schluß der Vorstellung
* —— ——— — —« —
va vor F F. D e mentz in SttAnab⸗⸗⸗
        <pb n="525" />
        —A——— 9
— —Sn * 2 *2
23—5z53336 38355333335553 2837 82255 2
— —
— V 40 n
— —5—38 8 ——— *2523255 5387 »22828 2c. 3
—38835 23233 333235 S*—8222338
dr 2553555538* —e— *»3 5 3 ——33238327 —3535383 323353 — —33
5573558 38— 332— 33335
ã⸗ 325823 * * * R — 22 X —— — —328 ——— 248 M * *
— —— 32235 8338335 — 273333533565
3 — 3 533 3238468* 28
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— —— 2538325355335 3335 32 —333833588
— — —33 — 33— 353
523883—353 733232882 70 ——35 23226 —
2 ——— —— 337 8*
8 0 2 * * — 52
33 3 —32
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z—385, 523588 52352385—352533355 — 25 2
*—35 55572 S — —z5 8 *2 —A — 8 5 32 522
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— 25 5558—53532353535 — 2252 7 2227 3383233 860
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258353 2388 23255 55s53355838233 — ——
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s 33352835 35353 — 322383,2 355833333
— 53z535—3323—6557 2232 52553533* 5725233 2253
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2—2—553—358336558— ——2338—5— 5E8 5x3—2625—5*22323 IE—
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25 535535 6553588 55385533 24 *
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5357 — *222325 2 — 33563 3822
3222 5x85 25324 22 —8 342 8 25 3332333 ——353—3
5z325 —ãA——— 9 — s8383 55 533238——55338
—8— 250 3588 233 5357355353 5* —— — — 3 —— 5555*88
— 22 2 — s5 2 —55325 .525 6253355 2 —— — — 5*
* —5358 A 352328 55822 5553557 58 53 ———
58 3 5 —2583835 F 522525 23 525 3* — 5253255
—525 —33378—s8337 57583 7533536 5 23258385 — 55W0 2
—8* J —8 3 *
553338*78 3 838 335335—33 837255
J575 5 2 3 55 —23532232535 — 528—2723— 283ck
e 338*
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32337 553838253 8 35335733333 —37
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—33 375533553833 35575533375355 288 5372 592 374383—
52257 2353565 538 52—355 223253 533 5æ22*5 28
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—2*2105 43823225 25558 5322—553 2—5265 353* ——
—5537*5353 — 323828 — 52335 3383355538*3 3333555*33238
—z552 3323327253583535* 5*527 5253285 253 5333537 33228*
z2533 75385 355335323333 32233 5 3
* 255 2252238 —3 5232335*55 33 33235803 25 5
52333323238 88* 5533368* 57533 32855 — 2 55 AX
3753 333 333
— 25— —8335533558s 538332k 23535328 335533235 — 5753
————— 3235332353377 — 538335755
253223855357 727* 84 ——
— 22 2—2 —222 538
57 — 222222 —25— 5323085 —
—
* 2 — 8 3 2 22 *
e 83 *2 — 338535S2 —2* 2 222
8 3283838 2255* 32355533233353533 —
23235353553 23388 233*32383 —3z33235383333835358
* 85* * 25
3* 3 333323123
z 2753 3
—* 2 8. * — —3 — 22
*2532338533
52333*85 8 3383—338368353352
252z5—8,— — — 283883 2 5—5 —85333.2 32237538 —555522
— — 5235535388 538553235233858 —
887 535* 23555838 — — 75722238 — * 827 53255
82522322 ——— — 532—552 5535353535 — — 5355—5353 5225855
5353835838324323 558 32855—525 33385333285 5* ——
25233 532. 582828s 2235443383 88837* 253— 2338
— 8 * —5—— — 558332 52 5822 2* 85 8 228 3 2355—
5725538323982855 — 2 5 233283353 * 25 — 52553255 —2 8
3 373 —
—— — 5 322 23232 — 55 32 3353538
— * 52 8 25* 323285 —23 55 8
333338372 —— 533333232
3 8355 538 —— 75533275338453 53335338 22384
—E 23532339 —A 5558 — —— — 533223 58 25232
3 33 J 133333
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8 * 35 53558 5 2233833353337— 33
525253 532 S 2253 5 5398 7 — 2532 6 —
8 — —— * 2 52 — 8 3228
32 ———— 253533233
2 — * 2 *
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        —3 zss
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283333333 —3 3522 A
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353 2383 —3383228338 23257 33 533283 553323 —2*
3858332 333 35323. 2833 53323 s72335383 33 —
3 35 —E 22335—— 333 3233—335382 338
82 23353 — 3683 3 53 222238338 27 533 828 8
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5333325 22 Gã 5252252
— 225 ——2237 32535 2 33383
J152322 2333388* 2323.332
37* 53333*
3352 22398 22833
—WMW * 3 — 25 —*2 3
55 5*53 ;X 2
8
527* 5327 253*
27 U 3*
A * 7

2 2
35 23 —A
— 23 —38 3—53323 —
—53 —712856 2323355 5E — * ——I
3 252 —— 22 —528522.3335368 * F⸗
253 35528 5 —— 283877 *
— * 2* J— —— 2 —22 8 * D .
23 25—28 28 8* — 25 —
58 —25553535525853337 — —835233 —
35 385583652333.37— 2225828
2312 —XäX— 235 *22382. 55 — 283 5332 8 *2
35133335 725 —333323333533527 — — * — *
* —3 —REXA —A 5—
325 —— 323 22 *858 533 83. 5 2. 2 A— ——
52 2335 7 233557. 52— —55 — 1 228 —
*82 3 1 332358 3 f —— 2— 368
25 23. * — 25 5 72 2—8 22 72 —
583 2 7 25752 5332 3 37523 386——2
22 2335 82802 —
2 3 * 7 53275 263 2— 235
77 D 2253 2 2532c3232* — — —2 8* 2* 2
23 — 523 25, 323 5222 * —8 9
*5 S—— 2. 7 *5758 25 5333 22——2
52 327 *2 — 222 7 55338 5230 *
—A —
* 2555 — —— 29 28
*572* * — —— 5358 —A— —8 60852 —
8 3*837 22235* —2 52985— —
qf —5388822328 553 55 35283 555 7*
* 8 — 8. ** 282 3 8 28 25 38535 3 —
52 52 c— ——3 2 5352 2283.7 A 2 ——
5* —5 3388338 555. —
J 2 — a J —
3 8
* 3* 323 Ac— n 22 2 227 5
*4060 528 A 23206 — — 9
3* —J—— *232 3
—
s 83 — —
8* ** *5388387 *—
—E
3z33 58282 728337
2235328 s 82352, 26
. s 3 33883 22 —83
J 3
3388333 3538 35 3 z28
5727 5—733333553 ——53233 —————
——
8 — —— *235 E— 5.2 525322
8 * * ——— 52 A] — * 2 2
38 5 33*38 5333 33338
8 52 2. —222 2322 533*398 2 —A
— * 2 — —2 28 * —— —— — — — * *E5* 82 — 2
— — 3 8
e —
23* — 552238 — 7035 —— 228 23233
5288 52723 *3 28. ——— —A de
38533383 I8 33 0
25752837 25533833882385 *2338383833
*8 7 ** 325. — 2. *3 3 23.3203 76* 558 2
— 8 3 45 F 7 Se 2* 7 —8 * —
— 583. 7.7 8 —77 .3 —2 52 ——— 32 852 2
3232 72060 6587 ———— ———
* — —— 5G 2 — —5 *
—Z 1 2222553 *22 — * 3235 *8 23
— —— 7 33 33
8 —* ; F —
—2 2 3 3333 3 3
33 8 8
—m—Ä *22 * — — 2* 2538 * * 23 73 —
3 2. —2 2 5.*323
25. 5 83 —— — 0o* 53285 — 2 2
52 3 — 224 333. *3.333 — 153533282383
38
—⏑ — 22 22.5 23:5
2 55355 38 28 5223 ——.3, 3 2 2—5
3 333 —3 333333 3353—8 525
——— 55353533333553337383
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        Sl. Ingberler AAnzeiger.

der St. In better AUnzeiger (und das mit dem daudtblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienbtazt⸗, Donnerttazs⸗and Sonnta
zummer ericheint woͤchentlih vierm al: Dinstag, Donnerstag, 51m stag und Sonntag. Äbonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreijpaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
M 132.

Donnerstag, den 20. August.
1874

Daussuchung bei seinem Bruder und setnen beiden Neffen, welche
Offiziere in der Armee sind, gehalten. (K. 3.)

Paris, 17. August. Bei der Ersaßwahl im Calvados-
Depurtement erhielten die Republikaner die nämliche Stimmenzahl
vie vor zwei Jahren, während die vereinigten Orleanisten und
Legitimisten über 24,100 Stimmen verloren, die Bongapartisten
iber 36,500 Stimmen mehr zusammenbrachten, theils von den⸗
enigen, welche von den Royalisten abgefallen waren, theils von
olchen Wählern (14,000), die bei der vorigen Wahl nicht, wohl
aber jetzt erschienen waren. Die Wahl ist ein großer Triumph
ür die Imperialisten und eine eben so große N'ederlage für die
Rohalisten. Sie beweist, daß wenigstene in jener Gegend diejeni⸗
Jen, welche der Republik abgeneigt sind, zum größten Theile wieder
um Kaiserreich halten. J

Paris, 17. August. Mac Mahon ist in Le Mans einge⸗
iroffen, hat dort die Haupt⸗Etabl'ssemenis bisucht und die Garnison
Rebue passiren lassen. Die Truppen schrieen: Hoch Mac⸗Mahon!“
Eine ungebeure Menschenmenge begrüßte mit Zurufen den Mar⸗
schall, der seine Reise nach Laval fortsetzte.

— Das Lager von Lannemejan im Deparlement der oberen
Pyrenaͤen wird von der Artillerie pon Toulouse bezogen, welche
auf der dortigen großen Haide Versuche mir den Roffye⸗Kanonen
anstellen soll, welche acht Kilomeler weit schießen und beren große
Präcision man lobt. —. Ofsicidsen Blätlern zufolge beloben alle
Berichte der General-Inspeltoren an den Kriegsmininer die Fort-
chritte der Truppen aller Waoffengaitungen, ihre Disciplin und
zute Führung. — Laut „Liberte“ verließ Thiers am 18. Auguf
in sehr angegriffenem Zustande Cauterets. — Am Mitmoch soli
im offieiellen Blatt ein nach den Ergebnissen der Untersuchung

angefertigter Bericht über die Flucht Bazaine's erscheinen.
Paris, 18. August. General Lewal hat die Untersuchung
über die Entweichung Bazaine's beendet. Die „Agence Havas“
will w'ssen, daß die meisten Civilwächter sich ale Miischuldige her⸗
ausgestellt hätten und Bazaine das Gefängniß durch den gewöhn-
ichen Ausflug verlassen habe. — Eine Depesche aus carlistischer
Quclle meldet, daß der Catlisteuführer Tristany sich der Cilabdelle
von Urgel in der Provinz Lerida bemächtigt habe.
England. —

London, 17. Aug. Der Parifer Korrespondent der Times“
malysirt das Rundschreiben der deutschen Regierung an ihre Ver—
reter im Auslande. Dasselbe thue dar, daß die Äbsicht Deuisch-
ands niemals über eine moralische Intervention, die fich auf dem
Wege der Anerkennung kundthäte, hinausgegangen sei. Die Unru—
jen in Spanien zwängen Europa, eine abwartende Haltung anzu-
jehmen. Bisher sei Deutschland von dieser Haltung nicht abgewi⸗
hen; jetzt aber sei die Lage eine andere geworden. Einerseils
schädigten die Babareien der Karlisten die konservatioen mongrchi—
chen Prinzipien, deren Vertretung die Karlisten sich anmaßien,
andererseits habe die Unterdrückung des Kommune ⸗Aufstandes und
»a Besserung der Disziplin in der Armee die Befesiigung der
Stellung der Regierung dargethan. Daß die Anstrengen der
darlisten nutzlos seien, beweise ihre Ohnmacht, einen entscheidende n
Frfolg zu erringen, als die Regierung andere Aufstände zu be⸗—
ämpfen hatte. Europa könne die Hersiellung des Friedens in
Spanien nur von der Befestigung der Madrider Regierung erwar⸗
en. Diese Maßregel zeige den einzigen Weg der moralischen Inter⸗
ention an, durch welche man zur Beendigung einer Sachlage beitragen

Paris, 17. August. Die Depesche, in welchet allen Pro⸗ bnne, deren längere Dauer die allgemeine Ruhe gefährden könnte.
uratoren der Repudut und den Gendarmerie Commandanten Be— Spanien.
fehl ertheilt wird, anf die beiden Ergländerinnen zu fahnden, Madribd, 17. Aug. Der Schaden, den die Carlisten der
wesche sich an Bazaine's Flucht betheiligt haben sollen, lautet: Tisenbahn nach Saragossa zugefügt haben, wird auf drei Millionen
Bilte. auf's Thatigste auf zwei junge Engländerinnen Ramens Kealen angegeben. Der Betrieb der Bahn wird tvenigstens 6 Wo⸗
Rofa und Carry Chartorte Dicison zu fahuden, welche von Caunes hHen ruhen müssen. — Bei der Raumung von Sergorbia haben
—B—
zaine'd sind. Signalement unbekannt. In den Seestädten beson: — Die Nordarmee erhielt Verstärterungen von 16 Batalllonene
ders Nachsuchen austellens, Rab der Flucht Bazaine's wurde sofort Infanterie. 20 Geschüßen und 700 Pferden
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        AWJFermischte s.

fZweibrücken. Die Preisvertheilung an die Eigen-
hümer der schönsten in der Pfalz gezogenen, sowie zur Nachzucht
verwendelen Pferde wird am 20. September, Vormittags 11 Uhr
wieder wie alljährlich im Gestüthofe dabier stattfinden. Die Mus—⸗
zerung und Auswahl der zur Concurrenz gebrachten Pferde wird
am vorhergehenden Tage, Samstag, 19. September l. J., durch
die hierzu ernannte Commission vorgenommen.

Zweibrücken, 8. August. Gestern Abend fand im
Fruchthalisaale die zweite Vorstellung des Herrn Direktor Chlemens
datt.Die Leistungen der Gesellschaft sind vorzüglich. Herr Cle⸗
mens, der als Atrobat und Gymnastiker schon im Circus Renz
sich einen großen Ruf erworben, bietet so überraschend schöne
Piecen, wie solche hier noch nie gesehen wurden. Der kleine 5
ahrige Frangois leistet in seinem Superieursprüngen Hervorragen-
des, und die HH. Oswald und Kahnert ernteten ebenfalls reichen
Beifall. Die am Schluß zur Darstellung gelangten lebenden Bil⸗
der waren mit ästhetischen Geschmack und Eleganz ausgeführt. Alles
n Allem bieten die Vorstellungen bei angenehmer Abwechslung des
Interessanten so viel, daß kein Besucher unbefriedigt sie verläßt.

pDie Gewerbevereine der Pfalz haben sich geeinigt, nach
dem Beisp'el der Vorschußvereine bdie Staatsregierung anzugehen,
vaß sie die Reichsmarkrechnung wenigstens für die Pfalz schon vom
. Januar 1875 an einführe. Es wäre sehr zu wünschen, daß
auch der am allermeisten dabei interessirte Handelsstand der Pfalz
ch dieser Kundgebung anschlösse, denn wenn in Baden, dem
Reichsland und Preußen von Neujahr an die Reichsmarkrechnung
tingeführt wird, so kame die von diesen Ländern rings eingeschlossen.
Pfalz in eine recht fatale Lage, wenn sie die alte Währung beibehielte.

pKaiserslautern, 18. Aug. (S pitzbuben.) Die
Sicherheit des Eigenthums in hiesiger Stadt ist in letzler Zeit in
vedentuͤcher Weise bedroht worden. Nacdem vor Kurzem im Kafé
Tarra, im Maschinenhause auf dem Bahnhof und in der Kon—
ditorei von Bissinger eingebrochen worden, ohne daß man bis
Jente eine Spur von dem Thöäter hat, geschah desselbe in der
Nacht vom letzten Donrerstag auf Freitag in dem Laden des Kauf⸗
manns Franz Schmitt gegenüber dem Gasthaus zum Schwanen,
vobei veischiedene Wagren, wie Käse, Cigarren, Punschessenz ꝛtc.
zmwendet wurden. In der verflossenen Nacht nun wurde schon
wieder ein Einbruchversuch bei Herrn Bankquier Joseph Kehr ge—
mnocht. Ter Spihbube kroch zwischen12 und 1 Uhr durch ein
Kellerloch von der Nebengasse aus in den Keller und begab sich
*
—A — *
usftanzeia

zurch die offen gelassene Kellerthür in den Hausflur. Nachsem et
ich in der Küche mit Speise und Ttank zu seinem üeiteren Vor
jaben gestärkt und ein großes Tranchirmesser von dort zu seiner
Unterstützung mitgenommen, machte er an der Comptoirthür sowohl,
vie au derjenigen Thür, welche durch den eisernen Kassenschraui
ugestellt ist, mit Brecheisen und Bohrer, die er bei sich führte,
en Versuch, durchzubrechen. Er wurde jedoch gestört. Ein Voꝛr—
ibergehender hatte ien nämlich in's Kellerloch hineinsteigen sehen;
erselbe weckte die Nachbarschaft, welche den Spitzbuben denn auch
n der Küche essen sah, und benachrichtigte die Polizei. Unlerdeß
varen auch Herr Kehr und seine Leute munter geworden, und der
Dieb, von dem Geräusch verscheucht, ging wieder in den Kellet
ind versteckte sich. Die herbeigeeilten Polizeidiener durchsuchten
nit Herrn Kehr das ganze Haus, bis sie den Dieb endlich im
deller auf einem hölzernen Gestell, welches zu Aufbewahren von
Ibst bestimmt ist, versteckt fanden und verhafteten. Es war ein
Ojähriger Bursche; er gab an, aus Grünstadt zu sein und Schul,
u heißen. Die Frage, ob er Complieen habe, verneinte er und
intwortete auf die Frage, was ihn zu der That getrieben: „Er
jabe sich 100 Gulden holen wollen, um nach Amerika zu gehen.“
- Es ist nicht unwahrscheinlich, daß derselbe auch an den früheren
kinbruchversuchen betheiligt ist. — (Kais. Ztz.)

Kaiserslautern, 18. August. Gestern Abend fand
m Wächter'schen Local eine zahlteich besuchte Versammlung von
Mitgliedern des hiesig en „Vereins deutscher Kampfgenossen“ und
Bürger statt, um eine gemeinsame Sedanfeier zu besprechen. Meh
rere Herren hielten Ansprachen, wie Kaufmann Weber, HDekan Gel—
bert, Pfarrer Vogt ꝛc.. und man einigte sich dah'n, ein Comite
u erwählen, welchem die Sorge für die Instandsetzung einer wüt
digen Sedanfeier übertragen ist. (Pf. P.)

F Auch Otter berg wird seine Sedanfeier haben.

Aus Neustadt, 17. August, schreibt man der „Pf. Zig.“:
Gestern Abend zwischen 9 und 10 Ühr wollte ein mins Perso⸗
nen besetzter Char * banc den Uebergang Maikammer-Kirrweiler
n der Nähe vom Bahnhof Maikammer passiren, wurde aber von
ꝛiner von Neustadt kommenden Locomotive ergriffen and total
zertrümmert. Zwei Personen sowie das Pferd waren sogleich todt,
3 Personen, worunter zwei Frauen sind schwer verl tzt und nur
in neunjähriges Mädchen kam mit dem Schrecken. davon. Die
Berunglücdten gehören der Familie Lichti an. welche ihren Sohn
ind Bruder in Edenleben besucht haben. Die Baͤtriere soll offen
gewesen se'n.“
Toohnicum FRAN-
XENBERG.

Höhere technische Lehranstalt
I.mit Vorbereitungsschule.
z Beginn des neuen Cursus 15. Octbr.
Ausführliche Prospecte durch
8 alle Buchhandlungen und die
3.Direction des Technieum
Frankenberg (Sachsen).

Frucht⸗, Brod⸗, Fleisch- ꝛc. Preise
der Stadt Homburg vdom 19. Auuß

Weizen 6 fl. 22 kryKorn 4fl. 38 ir,
Zpelzkern — fl. — kr. Spelz 4 fl.
14 tr. Gerste, Sreihize — fh. — r.
kreihige — fl. — kr. Hafer 4 i1l. 19 7r.
Mischfrucht — fl. — kr. Erbsen — il.
— kr. Wicken — il. — kr. Karioffein
7 fl. — kr. Bohnen — fl. — tr.
Kleesamen — fil. — tr. — Weißbrod
1ꝝ Kilogr. —kr. Kornbrod 8 Kilog. 27 kr.
2 Kilogr. 18 kr. 1 Kilogr. 9 kr. Gemischt
zrod 6 Pfd. — kr. Das Paar Weck 110
Br. 2r. Ochsenfleisch per Pfd. — ir.
dühfleisch 1. Quai. 1i8kr. 2. Qual.
— tr. Kalbfleisch 14 kr. Hammelfleisch
— kr. Schweinefleisch 20 kir. Butier
ber Pfund 36 kr.

Dritte große Vorstellung mit
zanz neuen Fvolutionen
Heute Donnerstag
Abends 8 Uhr. —55
A. Clemens, Direktor,
Samstag, den 22. August
Große Vorstellung.
12 bis 14 Wagen
Kuhdünger
sind zu verkaufen. Näheres in der Erped.
2mbobürte Zimmer in der Nahe
der Eisenbahn sind zu vermiethen. Die
Frped. sagt wo?

Rechnungen
nt /a, 1s4 und s Bogen zum allgemeinen
Bebrauch sind vorrüthig in der Drucerti
ieses Blattes.

— —
Fir Damen!“

Bei Kramer GCo. in Leipzig erscheint:
di⸗

A htSStUBbB
Zeitfchrift in Monatsheften für leichte ele⸗
ante weibliche Arbeiten, enthaltend neue
tiekmustor in brillantem Bunt-
arbondruck ausgeführt, sowie Ha-⸗
— — 33 für V
T tickerei, Weißnähterei, Waffel- und Strick⸗

Sonntag den 23. August von Nach⸗ — —— — W⸗—
&amp; ie einfache Ausgabe kostet pro Mo⸗
mittags 3 Uhr an 8 ut i z —
zyfterr. Die Doppelausgabe kostet da

Gesang und Harmonie

d J Die einfache Ausgabe enthält abwech⸗
—* b . — Monat —— oe

* i däkel⸗, Filet⸗ ꝛe. Muster. Die Doppe
Abends 0 ei J usgabe emdalt in jedem Mont vatts
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— — e drei Hefte einer beliebigen Ausgabe
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Rentrisch. ualten.
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RNeédaction. Druck und Verlag bon F. X. Demeß in 66

SWaiserslautern, 18. Aug. (Frucht⸗
Mittelpreis.) Weizen 6 fl. 34 kr., Korn
fl. 4 tr., Spelzkern — fl. — kxr.
Spelz 4fl. 27 fr. Gerste 5 fl. 41 kr.
Zafer 4 fl. 50 kit. Erbsen — fl— t
Bicken — fl. — ke. Linsen 5fl. 34 .
dleesamen — fl. — kr. — Kornbro,
s Pfd. 1. Qu. 30 tr. Gemischtbrod 8
Pfd. —kr. Weißbrod 2 Pfd. 20 fr. Heu
— fl. — kr. Kleehen — fl. — kr. Sirod
— fl. — kr.
M .
ur Verloosung beim Landwirthschaftl.
Fest nächsthin in Zweibrücken, sind zu
saben in der Erped. des St. Ingaber⸗
er Anzeigers.
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        26
2 2 5* 2 8 — — 28 — 5ESS
53355353 325 535538* 3535 53 — 32 333 783 55538
5353 55 3—8 55323367 — „22 532 —55 2355
S 252 2* *223 T —E — — * — —⏑—28⏑ 7 522
hl *5 8 3 23 2 — 52
⁊ 52 857 223*28 5 5288 5 — 2 —— —V— S58* 5**
22 — 22 52238 —E 25 — * 5 29 — *
—A —X *.2 35355 9 8 5 5 — E—583 6—6258
58827 28 2 — —R— —E — — 5552
5558553 528 —72 —c * 3532 25 33537 2 —558
28 Æs 2242 8 8 323 85 —522 532238 5 —
* E 2 —5 —— S2·5 —* 23 A— s—S5—25 8 3 — *2
— 5 333 383 3 8 s8
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35 53 332335530 —353 52—x55—5558—35 53z—5 555 78 335555
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22383 836355 —52 2353 5833 3s58353 3385
—A — qc ; 8 ð* —— — 8 — — * *
—— * 23 2533222 S * 222* F — 2 G 2268*5
38 3 53— 758 ⸗ 332888
2
7523 —58 — 22*4 —0 * 38 *
5385—323 2 535358 — 38 —
— 88 — — * —*
——— 52255* 422 — — 2 * I—8E5
— — 252238 55 —3 ẽ 2522*
——252 2. z3583383—8 5 58* —
—56 538—33335 2 —A — —A —— 252383
8 * 2 225 588 — —8 —? * 8* 5 8 —* —
2254 —— — 55 3z 7 — * — 22
— 2 72 — 225 W6 22 c6e — E 8
52325 — — 533*22
5*5—53 563538 88 — — —
5333 5——855
—* * 25 — *7 3 —
52O s 0 8
*— ĩ — — * * —— 222
2525 — 2522323 42 —z2 55232
2522 22 52ꝰ—— —83 22 3238 28558 — ——
7558 3533553356253358 — ——— —353*
z; 2 2* 25 —8 2 — 5—2 5 —
2 — CD S — — — 2 — —5—
55835 52* — —————
— 28* 52 222 —— 58 — WR — 2825 8 52 — — *
—e. 5—5 2533—— 8 33332238 * —s—z3835 23535
2* 2 —— — 53 — 27 88 — *8 —2835
— 3* — 22 »53528*
S 2—2 S —28—58 225352860 ——
J — * —A — —
2258 287 E3.2* 30 B —z—503* — 323285323060 —2
— —— 3 — —** 2* 2z 72 — — 5225 — S 538 — 55
8 *52 S 2— 552833 3z3*8 5 —— — —— 225
— 7— 352 5 —A —5 —— — — ** * ⸗ —E S 2258282 —
— 5 — —— 15883858537558 ; —2 2725 5882333
—3 —— 5385* 3*585 * — 53553287 5585*62
— — S2 52522 28 2 3122 2 2325
55358 25338 ———
—5355 53235555 — 23
2 56 52288585555 28 * — — 23 3228 2325255 —
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        Hl. Ingberler Anzeiger.

zder St. Inaberter Anzeiger (und das aat dem dauodtblatte verbuadene Uiterhaltuagsblatt, mit der Dieastazz⸗, Dannerstags⸗ aind Sonnta

cummer erscheint wöchentlih vieren al: Dinstag, Donnerstag, 5228ta g und Synntag. Aponnenentsoreis oierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden wit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum bere hnet.

Samstag, den 22. August. 1874

Deutsches Reich.

München, 18. August. Zur Feier seines Geburts—
d Namensfestes im Familienkreise wird Se. Maj. der
domig sich nächsten Montag von Schloß Berg zur Konigin—
NPutter und dem Prinzen Otto nach Hohenschwangau begeben und
mige Tage dort verweilen.

München, 18. August. Mit Rücksicht darauf, daß für
as ganze Reichsgebiet eine gesetzliche cleichmäßige Regelung der
daturalleistungen an die bewaffnete Macht im Frieden, insbeson⸗
ere auch bezüglich der Quartierle stung, in Aussicht genommen ist,
verden vom Heinisterium des Innern und des Krieges Bestimmun—
en erlassen über die nöthigen Ermitt lungen zur Feststellung der
elasseneintheilung der Ortschaften des Königreichs unter Zugrunde⸗
gung des Gesetzes des vormaligen Norddeutschen Bundes vom
3. Juni 1868. Bei diesen Ermittlungen handelt es sich um das
ogenannie vorübergehende (Kantonnements- und Marsch⸗) Quar⸗
zer, d. h. um die Schätzung der Miethpreise bei Einquartierungen,
ar welche der Militär-Aerar den Quärtierträgern Vergütung bei—
jen muß. Hiebei kommen auch die Vecgütungen für Stallungen,
Rob'liar, Huz⸗, Koch⸗ und Beleuchtungsmaterial in Ansatz.

München, 19. August. Der König hat dem Kaiser von
Aesterreich zu dessen heutigen 44. Geburtstage die herzlichsten
glückwünsche zugesandt.

München, 19. August. Die durch die Zutheilung der
Malzaufschlagsverwaltung an die Zollbehörden nothwendig gewor
ene neue Bezirkseintheisung ist erfolgt und für die Geschäftsfüh
ung der Aufschlagseinnehmer eine veue Instruktion ergangen.

München, 19. August. Man sieht einer kgh. Verordnung
atgegen, nach welcher in Bahern vom 1. Januar 1875. an für
en Verkehr bei den öffentlichen Kassen und für den allgemeinn
gerkehr die Reschsmarkrechnung eingeführt wird. —

Baden-Baden, 19. August. Nächsten Samstag wird
izischof Reinkens hier eintreffen, um Gottesdienst und Firmung ab⸗
ahalten. “Nach der „Konst. Ztg.“ hat der Exmarschall Bazaine
tzten Fteitag in eĩnem Konstanzer Gasthof unter dem Namen eines
derrn Azcarti übernachtet.

Köln, 19. August. Die „Köln. Ztg.“ schreibt: Marschall
zazaine ist gestern Vormitlag von hier nach Spaa adgereis.. Er
edentt jedoch nicht, in Belgien zu bleiben, sondern wird höchst
oahrscheinlich nach England gehen.“ “— ——

Dem „Temps, zufolge hätie Bazaine nach der Uebersteigung
s Splügen von Konstanz aus feine Aufwattung bei der Ex
aiserin Eugenie in Arenenberg gemacht und von dort aus dann
irelt den Weg nach Köln genommen.

Mühlhbausen. — Der, Induflt'el alsatien“ schreibt: Die
iesiege städtische Verwaltung ist eudlich darauf aufmerksam gemacht
vordeu, daß die hiesigen Brodbäcker das Brod immer noch zu
ehr hohrn Preisen verkaufen; sie hat daher allen Bäckern fol—
enden Brief zutommen lassen: „Mühlhausen, den 10. Aug. 1874.
Geehrter Herr! „Nach eingeholten Erkundigungen habe ich mit
zedauern erfahren, daß dassclbe Brod, das man nicht in Altlirch,
solmar, Thann, Gebweiler: und Schlettstadt zu 36 Cent. das
tilogramm Bollbrod und 80 Ent. das Killogramm Schwarzbrod
erkauft iu Mühlhausen mit 40 Cent. resp. 34 Cent. bezahlt wird.
Da Nichts einen solchen Unterschied begründet, muß ich Sie be—
iachrichtigen, daß, im Falle dies sortdauern follte, ich mich der—
mlaßt sehen woerde, die nöthigen Maßregeln zu ergreisen. „Der
dürgermeister: J. V. G. Enzelmann.“

— Vom Bodensee, 18. August. Auf Arenenberg wurde
ier heutige Napolconstag in feierlicher Weise begangen und hatten
ich zu dieser Feier eine ziemlich ansehuliche Zahl von Anhängeru
nes Kaiserreiches, Herren und Damen, eingefunden. Wie uns ein
lugenzeuge ber'chtet, hatten sich heute Vormittag etwa 830 bis 40
Jersonen, unter welchen man insbesondere den Ecminister Rouher —
ind den früheren Polizeipräfekten Petri— (das scheint ein Irrthum Vermisch tze s.
u sein; unser wohlunterrichteter Pariser Correspondent hat diese Homburg, 19. August. Der kürzlich In Aussicht
oen Herten hei dem Traucegottesd'enst in der Kirche St. Aus gestellte Besuch Sr. kasserl Hoheit des Kronprinzen des Deuischen
        <pb n="532" />
        Reiches steht nunmehr definitiv fest. Nach gestern direlt hier ein⸗
getroffener Nachricht kommt der Kronprinz aum 6. September Mit⸗
ags mit großem Gefolge hier an; sein Aufenthalt dahier behufs
Inspizirung der Truppen währt bis zum 9. September Nachniitags.
Im Ahhans zur „Pfalz“ bei Herrn Dümmler sind die Zimmer
bestellt.

F Am 14. ds. wurde in der Staatswaldjagd des Reviers
Waldmohr, Abtheilung Schippe, durch J. Hauter von
Websweiler Hof auf dem Pürschgange ein Keuler erlegt, der ein
Bruttogewicht von 280 Pfund hatte und dessen untere Hauer
Waffen) eine länge von 18 Centimeter haben.

Kaiserslautern, 18. August. Die Tagesordnung
für die Verhandlungen des pfälzischen Kreislehrervereins, welche
demnächst in Zweibrücken stattfinden, wurde durch den Ausschuß,
ver heute hier tagte, festgesetzt, wie folgt:

Am 15. September im Saale des Zweibrücker Hofes“ Er⸗
zffnung der Verhandlungen Abends um 6 Uhr: 1) Bericht des
ersten Vorstandes über die Thätigkeit des Kreisvdereins, 2) Schul⸗
zlattfrage, 83) Revision der Vere'nsstatuten, 4) Ergänzungswahl
zes Kreisausschusses, Am 16. September; Gröffnung der Ver⸗
jandlungen am 11 Uhr Vormittags: 1) Refecat über die Shätig—
it der Bezirtsvereine (. Vorstand), 2) Mittheilung des Wahl—⸗
refultates (ders lbe), 83) Die Aufgabe der Schule gegenüber der
imer mehr un sich greifenden Zuchtlosigkeil der Jugend, sowie
der Verbrechen im Allgemeinen (Referent: Lehrer Trautmann aus
Ingenheim), H Deutsche Resnspcache (Referent: Lhrer Schneider
us Mußbach), 8) Die Nebenbeschäft'gung des Lehrers im Lichte
Fer Pädagogit (Referent: Lehrer Bernhard aus Herrheim a. Berg),
5) Wie und wodurh sind ugsere Lehrerversammlungen fruchtbar
zu machen? (Referent: Lehrer Rudolph aus Zweibrücken).

pKaiserslautern, 19. August. Gestern ereignete sich
hier ein höchst bedauerlicher Unglücksfall. Es wurde nämlich in d
Pirmasenserstraße ein etwa sbjähriger Knabe überfahren. Nach Aus-
sagen von Zeugen soll der Fuhrmann an dem Unglück unschudig
jein. Das Kind fiel vor dem Pferde nieder, das es auf den Kopf
rat, und nachdem der Fuhrmann dies nicht gesehen und also auch
nicht angehalten hat, noch überfahrrn wu de. Den Fuhrmann über⸗
ndarte bei Wahrnehmung des Unglücks ein solcher Schrecken, daß
reohnmächtig wurde. Das Kind aar sofort todt. (Pf. V).

Kaiserslautern, 19. Aug. Bei der gestern stattgee
sabten Versteigerung des jetzt Hin. Bezirksgerichtsdirekior Zöllber
n Frankenthal gehörigen Thomas'schen Hauses am Schillerplatz
sneben Case Carra) wurde das Meistgebot (10,000 fl)rvon Hrnu.
Dr. Theodor Orth abgegeben. Der Zuschlag! erfolgte jedoch
nicht, da der Eigenthümer 28,000 fl. verlangt.

. Die „Rhpf.“ erfährt aus Edenkoben, daß, der dortige
Stadtraih in feiner Sitzung vom 16. August die Lehrergehalte
wesentlich erhöͤht hat, und zwar den Gehalt der Verweser auf
300 fl. und den der Lehrer auf 600 fl., mit Quinquennialzulagen
»on je 25 bis auf 800 fl. — Demselben Blatte schreibt man aus
Dogersheim, 16. August: Soeben 49/4 Uhr ward eine Versamm⸗
lung der hiesigen Socialdemokraten von dem hiefigen Polize korm⸗
misfr, als Regierungskommissär fungirend, wegzen Aufreizung,
Vetletßung des Art. 180 ꝛc. aufgelöst. Alle hiesigen Rechtlich⸗
Fenkenden hoffen, daß damit dem Treiben einer Clique, die hier
keinen Boden hat, ein Ende gemacht wird. —

7 In Siebeldingen wird der Kriegerv rein zur Feier
des 2. Sepiember einen Fackelzug veranstalten; die Schuljugend
zrhält Bretzeln auf Gemeindekosten.

Speier, 18. August. Gestern rannte ein rheinabwärts
zehendes Schiff auf die Cisenbahnbrücke bei Speier und lädirte
Fie Brücke derart, daß kein Eisenbahnzug mehr darüber fahren
sonnte. Personal und Material von dem gestrigen Abendzuge
mußten dahier übernachten.

. Speyer. Anmeldungen zur Aufnahme in die Frauen-
arbeitsschule sind bis längstens 1. September beim Bezirksamt
Speyer einzureichen; spätere Gesuche können nicht berückfichtigt
werden.

Am 17. August ließ der Hufschmied Heinrich Busch von
Edigheim unweit der Lamshe'mer Eisenbahn Ueberfahrt sein mit
em Pferde bespanntes Fuhrwerk ohne Auffsicht stehen. Beim
Herannahen des Güterzuges Nr. 80 wurde das Pferd scheu und
ersprengte die Barrierentette. Nur mit großer Mühe gelang es, 8
in der Nähe befindliche Kinder von dem si eren Tode zu retten.

4 Am 18. August sticßen, nach der „Pf. Ztg.“ Arbeiter beim
Graben der Fundamente eines Hauses zu Rheinzabern auf drei!
wohlerhaltene römische Thonplattensärge. Der größere, 1,80 Meter
sang, 0,44 Meter bꝛeit und 0,87 Meter hoch, enthielt ein wohl⸗
rhailenes Skelett. Die beiden anderen waren mit Erde und
Fnochen angejfüllt.

f Nächsten Sonntag dea 28. August wird in dem uns zu—
nächst gelegenen lothringischen Kantonshauptorte Bitsch ün
dandwirthschaftliches Fest mit Preisbertheilung für
Pferde und Hornvieh sow'e für die preiswürdig befundenen Oeko—
nom'een abg halten werden. Deßgleichen findet ein Preispflügen
nit Pferden und Ochsen statt. Den Schluß bildet ein gemein—
chaftliches Festessen im Rathhaussaale.

7 Wie die „D. R.-E.“ schreibt soll das preußische Sigats—
ninisterium mit den Plane umgehen, zur größeren Ausbeutung
des Saar- Kohlenbeckens Secundärbahnen, sowie den Saar- Mosel-
Tanal ins Leben zu rufen.

FMünchen, 16. August. Wie wir Vernehmen, steht in
nächsten Tagen die Wiecderbesetzung der Vorstandsstelle beim Ober—
voste und Bahnamte Augsburg durch den Oberpostmeister Hen. M.
d. Axshelm (in Speiser) bevor. Auf des Letzteren Selle soll der
. Vorstand des Oderpost· und Bahnamtes Würzburg Hr. O. ve
S—chellener versetzt werden. (N. K.)

7 München, 17. August. Vorgestern Abend ist ein junger
Themiker, welcher nach den vorliegenden Umständen sich damit ab⸗
gab, in wissenschaftlichem Interesse die Wirkung von Giften
und Gegengiften an sich zu eproben, an den Folgen eines
»erartigen waghalsigen Experimentes gestorben.

Die Münchener „N. N.“ schreiben: Adele Sp'tzeder ist
in der That mit der Ausarbeitung ihres Lebenslaufes beschäftigt.
der Hauptzweck der Broschüre ist, wie die „Südd. Post“ ange⸗
deutet hat, der, das Gesindel, welches bei ihr eine Existenz ge—
'unden und sie dann zum Danke bestohlen und verrathen hat, an
»en Pranger zu stellen. Besondeis erbost soll sie über einen Bur—
schen sein, der nach eigenem Gestündniß seinerzeit erklärt hat, daß
er sich glücklich schätzen würde, ihre Schuhe zu putzen und ihr
Poliz ispitzel zu sein, der speichellecker sche Rimereien auf sie ge⸗
acht, den sie dann buchstaͤblich vom Verhungern g'erettet, der sich
hieranf mit Sp'tzeder'schem Gelde eine Druckerei gekauft, seließ⸗
icch aber, als sie selbst von ihrer Höhe gestürzt war, sich von allen
derart'gen Subjekten am allerniederträchtigsten gegen sie benommen
sat, und der jetzt faktich, wenn auch aus guten Gründen nicht
iominell, Eigenthümer und Faiseur eines hiesizen Gassenbuben⸗
Blattes ist.

7 Berlin. Wie sehr der Handel mit Menschenfleisch gegen⸗

värtig in Blüthe steht, beweist folgende commerc'ell gemüthliche
Aazeige eines Herathsvermittlers: „Seit vierzehn Tagen habe ich
einen U⸗berschuß von zweihundert Herren auf Lager, darunter gut
ituirte Kaufleute, Nentiers, Lehrer, Inspeltoren, Doktoren, Pro⸗
essoren, höhere Staatsbeamte, Gutsbesitzer, Rittergutsbesitzer, Ba⸗
rone, Grafen und Prinzen. Wiollen sich keine Bräute firnden ? Kann
jedes Alter von 17 Jahren bis noch zu 52 Jahren gebrauchen.
Adressen unter K. M. 174 2c.“ — Wie viel das Pfund Guts⸗
besitzer oder Baron kostet, ist leider nicht gesagt.
7 Durch Dortmund kam vor Kutzem eine Karawane von
110 Persouen, die in der Hoffnung eines guten Unterkommens
nach Brasilien ausgewandert waren, jetzt aber enttäuscht, verarmt,
jserlumpt von dort zurückkommen. In den Colonieen, wo sie sich
ansiedelten, hatlen sie harte Arbeit, schlechte Ernten, in Folge da—
von Noth und Krankheiten, so daß sie nunmehr in Elend versan⸗
en. Deutsche und Engländer brachten endlich so viel Geld zusam⸗
nen, um für die übrig Gebliebenen, die durchaus nach Deutsch-
sand zurück wollten, die Ueberfahrt zu bezahlen. — Die brasilia⸗
nische Regierung hat neuerlich einem gewissen Jose da Costa wie⸗
der eine Concession zur Einführung von 15,000 europäischen
Ansiedlern ertheilt; wir denken, nach solchen Erfahrungen werden
hm unicht Viele auf den Leim gehen.

. Ein bedauernswerther Unglückefall, welcher in den
veitesten Kreisen tiefe Theilnahne erregt, hat die Familie des
Präsidenten der Preußischen Bank Herrn von Dechend, betroffen.
kine vor Kurzem verheirathete Tochter des genannten Herrn war
nit ihrem Gaiten, Profeffor W., auf einer Reise in der Saweiz
egriffen und von dorther ist den Eltern der Dame die betrübende
dunde gekommen, daß bei einer Fahrt auf dem Vierwaldstädter
Zee das Boot, in dem sich Professor W. mit seiner Gattin be⸗
'and, von einem Dampfer überfahren und daß die junge Frau
ein Opfer der Wellen geworden ist. Der unglückliche Batte,
velcher seinen Schw'egereltern telegraphisch den Tod ihrer Tochter
anzeigt, schließt das betteffende Telegramm mit den inhaltsschweren
Worten: „ich leider gerettete!“

Reneste Moden. Die unter diesem Titel in Leipug erscheinende
llustrirte Modenzeitung beschließt mit der soeben ausgegebenen Nr. 12 ihren
187 4er Jahrgang. Diese Nr. 12 bringt vorherrschend Wäschezeichnungen und
Beschreibungen und bietet darin eine reiche Ausbeute des Praktlischsten und
steuesten. Ueber den gesammten Jahrgang läßt sich wohl jagen, daß sich
er Faden vortrefflicher Originalität nicht verkennen, sondern in jeder einzel⸗
ien Nummer auffinden läßt. Von besonderem Werthe, namentlich für junge
Damen welche sich ihre Kleidungsstücke selbst anfertigen, sind die Schniti-
        <pb n="533" />
        nuster, welche jede einzelne Nummer aufzuweisen hat. Die colorirten Mode—
uüpfer. von denen für jede Saison eins geliefert wird, mit vielen Figuren,
iden schließlich den Gipfelpunkt des Unternehmens Der Fachkundige erkennt
aran auf den ersten Blick, daß dies nicht solche abgeschmackte bunte Mode⸗
lutler find, wie man sie zu hunderten und tausenden schon gesehen hat,
indern daß hier Geist und Geschick zusammenwirken mußten, um solche
unstblätter zu schaffen. Das beste Merkmal für die Vortrefflichkeit dieser
Rodezeitung ist die Thatsache, daß die bei weitem größte Anzahl aller gebrach-
en Toiletten auch wirklich vom Publikum getragen werden, ein Beweis, daß die
itarbeitenden Künstler nicht das Blaue vom Himmel herunter zeichnen, sondern
aß sie mit aller Gewissenhaftigkeit die Werstätten der Arbeiter besuchen und da
Papier bringen, was für die nächsten O—24 Monate in Vorbereitung ist.
zenn bei solcher Genauigkeit alle Monate eine complette Nummer erscheint und
s ganze Vierteljahr nur eine Mark neue Reichswähruug kostet, so ist dies ge⸗
idesu ein Exempel von Btilliokeit und es wäre zu wünschen, daß in manchen

indern Fächern des praktischen Lebens die Concurrenz ähnliche erfreutiche Resul⸗
ate zu Tage fördern möchte.
Wie die Verlagshandlung der Neuesten Moden mittheilt, giebt es ein
Mittel, dieses Modeblatt ganz umsonst zu bekommen. Man hat nur nöthig,
ie Heft-Ausgabe, alle 14 Tage ein Heft (man merke also wohl die Heft⸗-Ausgabe
icht die Wochen-Nummer-Ausgabe) der illustrirten Zeitschrift „Das Neue
Zlatt“ zu beziehen, so erhält man die oben beschriebene Modezeitung gleich mit,
hne extra Bezahlung. Die HeftAusgabe bietet den Vortheil, die Nummern
leich unter Umschlag zu haben, welcher letzere auf seinen inwendigen Seiten in
er Regel noch mit allerhand ergötzlichen humoristischen Scenen ausgestattet ist.
Sgr. gleich 40 Pfennige neue Reichzwährung fur ein solches Heft ist ein sehr mäßi-
ier Vreis für diese vortreffliche illustrirte Zeitschriit mit Cinschluk des Modeblattes.
Verantwortlicher Redacteur F. X Demeskß St. Ingbert.

TOodes anzegeo.
Freunden und Verwandten die
chmerzliche Nachricht, daß unser lie⸗
her Sohn

Aohann

heute Mittag um 2 Uhr, nach kar—
sem Kranksein, sanft verschieden ist.
Um, stille Theilnahme bitten
dchnappbach, 21. August 1874.
Die trauernden Eltern
fr. Zeutz Fouise Jeuhz

w geb Münch.

Die Beerdigung findet Montag

tachmittag 2 Uhr von Schn appbach

X statt

27 QMA
zehnapphbach.
*onntag den 23. August 1874
8 —V—»—
es ungerfe
von dem aus 10 Gesang Vereinen bestehenden Sängerbund
des Su17bachthales

0
inter Mitwirkurg der Kapelle des 8. Bayr. Infr. Regts. aus Metz (persönliche Leitung
des Kapellmeisters Herrn Lanzhammer.)

Festplatz (6(112 FHon?“scher Carten.)
Anfang 2 Uhr. Das Nähere besagen die Programme, welche
an der Casse zu haben sind.“

Montags Concert.
— VDer Vorssstanlb.

Wohnungs⸗Anzeige.
Unterzeichneter wohnt von heue an neben
em Spital der Herren Gebtüder Krämer
der Kohlenstraße.
St. Ingbert 22. August 1874.
Dr. Bartholomæ.
prakt. u. Hüttenarzt.
KRuuanze

5
*

— — — —— —

Heute, Samstag Abend 8 Ahr
Große Vorstellung.
Zum Schluß:
Darstellung feenbaft lebender Bilder.

Morgen, Sonntag 2 große
Vorstellungen.
Anfang der 1. Vorstellung4 Uhr Nachmit.
2. 8 Uhr Abends.
⸗
EIOS, direktor.
⸗ chf. J 2 l ⸗ se kf
W. Juhrländer Nachfolger, FJahrgasse 83 Frankfurt a. M.
— —⸗⸗ꝰ⸗

Rachdem die baulichen Veränderungen, die ich zur Vergrößerung meiner Locale vorgenommen,
zersandtgeshhäft w'eder wie früher, und ist 3 mir möglich, durch bedeutende Parthie⸗GEi- käufe und durch
neine schon so bekannt billigen Preise abermals herabzusetzen.

I ß
drosses Manufacturwaaren Lager
1000 Stuck e/ breite, ächtfarbige Cattune, lila, rosa, gelb und braun,
für Kleider und Ueberzüge, Glanz⸗Cattune uünd Cattune!
4 mit Borden, für Vorhänge, zu 8, 9N u. 10 kr.
200 Stück feinste Pique-Cattune in allen Farben à 12 kr.
2200 Stuck feinste französische Jaconets zu Kleider à 10 kr.
d500 Stück o/. breites schweres echtfarbiges Bettzeug, meifstens türkisch-
roth, a 15 kr.
Billigere Sorten à 8, 10 u. 12 kr.
200 Stuck ẽ/ breite schwere Barchend für Betten äüw15, 18, 20
und 24 kr.
8300 Stück schweren schwarzen Moireens für Unterrbde à 22 kr.
200 Stuck schweren o/ br. englischen Waterproof für Regenmäntel
mit und ohne Franzen aͤ 45 kr.
ic/ breiten schweren guten Buckskin für Hosen und ganze Anzuge
fl. 1 30, fi. 2 pr. Elle à 60 Centimetres.
breite Fußteppichstoffe a 15 kr.
Vlatten roth wollenen Unterrockstoff a 15 kr.
feinen weißen * breiten Mull für Kleider à 12 kr.
000 Stück verschiedene Kleiderstoffe für Winter, Frühijahr, Sommer
und Herbst, der Meter von 30 kr. an.
Lama, Unterrockstoffe Thybets, Cachemire, Flanell,
een Alpacas, Chales, in allen Farben und Qualitäten
illigst.

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dem so sehr billigen Preise von 127r.
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Betttuch ohne Naht, fi. 1 45.
3 Ellen breite rein Leinen, füͤr zweischläfrige Betttücher, das voll⸗ 8
— fl. 24. An
200 Stuck *. breites feines schlesisches und böhmisches Leinen 3
zu 15, 18, 20 bis 30 kr.
200 Stuck 77 roth wollene Bettdecken. fur zweischläfrige Betlen, das *
Stück fl. 5. 80.
200 Stuck schwere weiß wollene Bettdecken, für zweischläfrige Betten,
das Stud si.4. 18.
300. Stück schwere grau wollene Bett⸗ und Pferdedecken das Stück
si. 2. 30. bis i. 8.
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zweischläfrige Betten, das Stück fl. 2.
Pique Decken und farbige Victoria⸗Decken, roth, braun, gelb,
lila, grün, rosa, das Stück n. 2.30.
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100 Dußend rein leinene Haudtücher, die Elle von 6 kr. an. 2
00 Dußend weiß rein leinene Damentaschentücher, das Dyd. fl. 2 80 —
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Broße roth wollene Cachemir⸗Comodedecken, d. Sid. fl. 1. fl. 1. 24 2
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Die kleinsten Aufträge werden wie bisher besiens beforgt und bitte mir das bisher bewiesene Verlrauen auch ferner zu erhalten.
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nach dem Elsaß erlaube ich mir, * hiefgen Platz zu u um einem —J Satm mit ger aichen Neheneht
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aufzuwarten.

Da der Ausverkauf nur 2 Tage waͤhrt, bitte ich alle sich dafür Interessirenden, fich so rasch wie möglich herzubemühen, um fich
von der Billigkeit me'ner Artitel zu überzeugen. Besonders mache ich die gechttea Damen darauf aufmerksam, daß sie dadurch Gelegeuheit
haben, ihren Nähtisch bedeutend billig zu tompletiren. .
Das Verkaufslokal befindet sich bei Hrn. Joh. Jos. Heinrich, neben der k. Posterpedition.
Der Verkauf beginnt Montaäg den 24. August und dauert bis Dienstag den 25. August,

Abends (nicht länger).
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Kästchen verpackt, pr. Du-. nadeln 5 kr., 1 Paket fein der 18 kr. sowie verschiedenen Farben.
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Ich bin geneigt, Jedem ein. 3 kr. J Weiste Waaren: kr. 40 Paar weiße Haken—
proe— verabfolgen zu lassen, un 12 Stück 2löchige leinene Hem⸗ Fine große Parthie Tip-Top-“ Oesen Zkr.
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her Tarton 16, in verschiede , Lanz fein, 12 r. Damenmanfchetten pr. Paars 8 kr., sowie auch angebäkelte
ien Rummern 24 kr. Fine Parthie echter Sammet— 7 kr. Zackenlitzen, 2 Stück 14 kr
Nadelwaaren: bänder zu einem sehr billi— Diverses: per Stück von 4 Meter.
Banz vorzügl. gute — zen Preise, ferner: Ganz feine seidene Tricothand rllitzen, enthaltend 4 Meter
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ohren u. deschärften Spißen, ücher, wofür garantirt wird. 15 kr. sowie Tricot-Hand. harnitur Ohrringe u. Brochen

00 Sudiu4 verschiederen, 16 kr, Kindertaschentücher, schuhe f. Kinder, p. Paar Iktr. insästen verpadkt, 12krias

Nummern 12 kr. das Stüuck 7. kr., eine Schwarzseidene gelegte Herren. Fhemisetteknöpfe, 1 Kragen—
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den in 4 verschiedenen Num⸗ 7 kr. an bis zu den feinsten Froße Auswahl in Strichen nKästen verpackt, 10 kr.

mern, bester Qual. 20kr. Sorten. Gallon⸗Plessoͤes), ein gan- —t. Leinenbandl kr., sowit
25 Stück nach Belieben gemischte Gummi Waaren: zer Meter von 3 kr. an, Janz großes pr. Stück 5 kr

Slopfnadeln, auch Etramin- Gummi⸗ Pagen mit Knopf, pr. eine Parthie weißer Kinder⸗ sowie noch hundert verschied

und Häckelnadeln dazwischen, Stück 3 kr., mit Doppelband strümpfe, pr. Paar 10 kr. Artikel, die nicht alle zu be

zusammen 7 kr., 12 Stück 7kr. Schwarze Schnürriemen, viele nennen sind.

große schwarze Vorsteckna⸗ Gute fehlerfreie Frisir⸗ SEtaube Sorten im Vorrath, für F

500 Dutzend weiße maschinengestrickte Damenstrümpfe, sehr start, per Paar 14kr.
Achtungsvo
G.Renne? 7ä Samburg.
Danksagung.
Hiermit sagen wir der Freiwilligen
Feuerwehr pon St. Ingbert für die sehr
fameradschaftliche Aufnahme, sowie der dor⸗
ligen Einwohnerschaft für die erwiesene
Bastfreundschaft, unseren innigsten Dank.“
Die Frw. Feuerwehr Roden.
Der Hauptmann
J. Senzig.
12 bis 14 Wagen
Kuhdünger
sind zu verkaufen. Näheres in der Erped
2 möblirie Zimmer in der Nähe
der Eisenbahn sind zu vermiethen. Die
Frxped. sagt wo?

Die Koaiscri. und Iànã gl.
Hof⸗Chocoladen-⸗Jabrik
von
Gebruder dtollwerk
in Cõö In ũbergab den Verkauf ihre
Vorzũglichen Fabrikate in
8t. Jugbert Herrn Conditor
2M. Haas.
Sonntag den 23. August von Nach—

mittags 3 Uhr an

Gesang und Harmo nie
——

Abends u

42

*
141
m

042

Frucht⸗ Brod⸗, Fleisch ꝛe. Preise
der Stadt Jweibrücken v. 20 Augusi
Weizen 6 s. 5 kr. Korn 4 fl. 56 kt.

Gerfte 2reihige 5 fl. 8 kr., Gerste vier⸗
rihige 41 32 tr., Spelz 3fl. 55 kt.
Spelzkern — fl. — kr., Dinkel — fl. —
Te Mischftrute — fl. — kr., Hafer p
22 tr., Karltoffeln 1fl. 84 kr., Heu 2f
12 kr., Stroh 1fl. 24 kr. per Zentner
Weißbrod Iu Killogr. 18 tr., Kornbrod
Z Kilogr. 26 kr. ditio 2 Kilogr. 18 kr.
1 Kilogr. 9 kr., Gemischtbrod 3 Kilogt
32 kr., 1 Paar Weck 110 Gramm 2 tr
Riatfleijch 1. Qual. 20 tr. 2. Qual. 18 kr
dalbfleisch 16 kr., Hammelfleisch 22 kr
-chweinefleisch 20 kr. pr. Pid. Butter 34

r Pfund
        <pb n="535" />
        Hl. Ingberler Anzeiger.

der Si. Inabireert Anze igert sund das mit dem Haupiblatte verbu idene U iterhaltunzsblatt, mit der Dienstazs⸗, Donnerstags⸗and Sonnta
zummer erscheint woͤchentlih viermal: Dinstag, Donnerstaa, Samstag und Sonntag. Aoonnementspreis vierteljahrig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden wit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
—*
Deutsches Reich.
München. Aus einem Ministerialausschreiben ergiebt sich,
zaß die Zahl der geprüften Konskribirten im Jarre 1873 fich auf
16.314 belief, wobon 1166 oder 7.3 Proz. ungenügenden Schul⸗
interricht genossen haben. Die Zahlen vertheilen sich auf die
inzelnen Regierungsbezirke wie folgt: Mittelfrankrn 1968 Kon⸗
fuibirte, darunter 55 oder 2.8 Proz., Schwaben 2028 Konsk.,
zarunter 61 oder 8 Proz., Oberbayern 2487 Konst., dar. 118
der 4.5 Proz., Unterfranken 1953 Konsl., dar. 113 oder 5.8 Proz.,
Oberfranken 1851 Konst., dar. 124 oder 6.7 Proj., Niederbayern
2203 Konsk., dar. 180 oder 8.2 Proj., Pfalz 2035 Konsk., dar.
241 oder 11.8 Proz., Oberpfalz 1794 Konsk., dar. 279 oder
15.5 Proz. mit mangelhafter Schulbildung.
Muünchen, 21. August. Der König isi heute Nachts
mit Courierzug über Augsburg und Stuttgart abgereist. Ueber dad Zermischtes.
Tndziel der Reise ist nichts bekannt. .M.—St. Ingbert, 23. Angust. Die gestern von
Mez 20. August. Die franzdsische Militärgenie-Direktion direktor A. Clemens auf dem freien Platze vor der Müller's chen
vird demnächst ganz nahe an der Grenze Elsaß-Lothrings mit dem herberei in eigens dazu erbauter Sommer-Arena gegebene Vor—
han der Folls deginnen, welche im obern Moselthale die Vogesen- bellung gewährte den Zuschauern ein so reichliches Amusement, daß
hasse nach der Freigraffchaft hin decken, Eine dieser kleinen Fe- ch nicht umh'n kann, ein hiesiges Publikum, wie auch die Bewohner
sungen wird das Foris von Roche⸗-la-Haie heißen und am Eine 'er umliegenden Orte auf den Besuch der nächsten Vorstellungen
zang des Mont⸗de⸗Fourchepasses liegen. So viel aus den uns rufmerksam zu machen. Wie ich erfahren habe, finden nur noch
orhegenden Karten von kleinem Maßstab erhellt, wird dieses Fort inige Vorstellungen statt und wäre daher der Besuch um so mehr
uf dem Bebirg von Rupt liegen. Das zweile, das Fort von uun empfehlen, als die zur Aufführung gelangenden lebenden Bilder
harmont, wird bei Saim⸗Ame in der Nähe von Remiremont er; alles bisher Gesehene übertreffen. Herrn Direktor Clemens würde
ichiet. Das dritte, Tete de l'Durs“ oder Barenkopf genannt, 'ich im Nameu vieler Kunstfreunde ersuchen, die Gesetzgebung Mosis
sol den Paß von Chateau⸗Lambert zwischen dieser Gemeinde und nochmals aufzuführen.
)em Thellol decken. — Als Curiosum ist zu erwähnen, daß bei der .Aus der letzten Zweibrücker Stadtrathssitzung berichtet die
lehlen Ergänzungswahl zum Reichstag in Soilgne ungefähr ein“ „Zw. Z.“ Folgendes: Eine zwischen dem Bürgermesster und einer
seͤbes Dußend Stimmzettel den Namen des Exmarschalls Bazaine Anzahl dortiger Metzger gepflogene Unterredung, sowie Erkundi—
rugen. zungen bei Oekonomen der Umgebung haben ergeben, daß es den
Mannheim. Das „Manuh. Journ.“ enthält folgende Netzzern aus Zweibrüden nicht wohl möglich ist, gutes Ochsen⸗
bescheidene Anfrage“: ‚Wird der Manuheimer Gemeinderath leisch zu einem niedrigeren als dem dermaligen, freilich ziemlich
eses Jahr eine Sedanfeier veranstalten oder doh zum wenigsten )ohen Preise zu liefern. Da nun aber stellenweise der Mißstand
m diesem für Deutschland so denkwürdigen Tage das Rathhaus Jjerrscht, daß eine Waare als Odsenfleisch verkauft wird, welche
eflaggen ? oon diesem nichts hat, als den angemaßten Namen, so hielt sich
Fraukreich. der Stadtrath für verpflchtet, auf Abhilfe zu denken. Um nun
Der „Droit“, eine sehr zuverlässige Gerichiszeitung, „La ein verlässiges Mittel zur Erreichung dieses Zweckes zu schaffen,
Bresse“, der Moniteur universel“ und mehrere Blätter von Mar- eeschloß derselbe einstimmig, dem Beispiel der Städe Kaisersiauten,
rille erklären theilweise wiederhot und mit der größten Bestimmt- Speyer, Dürkheim ꝛc. folgend, allmonatlich das Schlachthausproto—
seit die Darstellung, welche Bazaine von seiner Flucht gibt, für koll im Auszug zu veröffntlichen und so die Einwohnerschaft in
alsch. Es sei, fügen sie hinzu, volllommen erwiesen, daß mehrere die sehr eiwünschte Lage zu setzen, sich über die von den einzelnen
Hefangnißbeamte bestochen worden sind, und die Flucht ermdalicht haben, Metzgern feilgehaltenen Qualitäten vergewissern zu können. Außerdem
ind die Schuldigen wuͤrden in naher Zeit vor den Geschworenen der oll den Metzgern die in die Augen fallende Anbringung eines
ulpes Maritimes erscheinen. La Presse glaubt zu wissen, daß das Täfelchens mit genauer Angabe der Fleischpreise in ihrem Laden
zffentliche Ministerium aus Rücksicht auf gewisse Einzelheiten des iuferlegt werden, dies zu dem Zweck, um zu verhüten, daß sur
Hergangs Verhandlung bei geschlossenen Thüren zu beantragen ge⸗ eine ger ngere Qualität der Preis einer besseren verlangt wird,
dente. — Cin Correspondent des „Paris-Journal“ war am 19. velch Letzteres übrigens eine strafbare Handlunc darstellt.
z». von Bazaine in Spaa zu Tische geladen und hatte mit ihm fKusel, 20. August. Herr Regierungspräsident v. Braun
ind seiner Familie viel geplaudent. Dabei wiederholte Bazaine jat zugesagt, die feierliche Ersffnung unserer Lokal⸗Irdustrie-Aus—⸗
eine Betheuerungen, daß er sich durch kein Ehreawort gebunden kellung — am nächsten Sonntag — seibst vorzunehmen. Er
zätte. Dann kam das Gespräch auf die Commune. Der Marschall vird von Herrn Regierungsrath Scharnberger begleilet werden.
agte: „Wenn der Kaiser an dem Tage des Begräbnisses von FFriedricesthal, 20. d. Auf Veranlassung des Hrn.
Bittor Noir, wo ich die Garde befehligte, auf mich gehört hätte, dfarrers Hermann fand gestern dahier bei Gastwirth Schaum e'ne
väre es nie zu einer Revolution gekommen. Alle späteren Rädels- Versammlung der Schuloorstände und Lehrer beider Confessionen
ührer und alle die Politikaster von Advokaten waren da beisam⸗ jiesiger Gemeinde statt behufs Berathung der vorzunehmenden See—
nen: welch ein prächtiger Fang wäre das gewesen!“ Als man danfeier. Die Versammlung beschloß einst mmig, eingedenk der
iich dann auch von der spanischen Revolution unterhielt, und einige Vorte, „wir sind ein einig großes Volk geworden“ den denkwür⸗
Zaͤste darauf anspielten, daß die Negikerung von Madrid dem Mar-⸗ »igen Tag festlich zu begehen. Alle Schulen beider Confesstonen
cchall ein Commando angelragen hätte (N, äußerte sich dieser aus- ollen gemeinsam an dieser Feier Theil nehmen. Auch der hirsige
veichend, doch erinnerte er daran, daß er schon einmal als General- Kriegerverein, die beiden Gesangvereine zu Friedrichsthal und Bild⸗—
tabschef der Armee von Navarra in den baskischen Peovinzen Krieg dock, sowie alle Mitglieder der Gemeinde sollen zu diesem Feste
geführt hätte, daß er jene Gegenden wie seine Taschen kenne und velches auf dem bekannten Bergmannsfestplatze stattfinden soll, in
der General Zabala, der Nachfolger Concha's, einer seiner alten geladen werden. Wir hoffen, daß jeder Bürger unserer Gemeinde
Freunde und übrigens ein vortrefflicher Soldat sei. E'n anwesender das Seinige zur Verherrlichung diefes Tages beitragen wird, damit
Kusse bemerkte, er für seinen Theil hoffe, den Marschall an dem dieses Fest ein Nationaliest im wahren Sinne des Wortes werde
aicht fernen Tage eines neuen Krie es gegen die Prussiens in den (Zur Nachahmung empfohlen.)
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        pMünchen 20. August. In der hiesigen Freibank waren
zestern bis Vormittag 10 Uhr 27 Rinder geschlachtet und zum
Preise von 7 — 15 kr. per Pfund beinahe völlig ausverkauft; Kalt
eisch wurde zum Preise von 9—12 kr. per Pfund verlauft.
Die Differenz dieser Preise gegen jene in den Metzgerbänken macht
den Zudrang des Publikums um so erklärlicher, als es sich über
zeugt halten darf, daß strengste Aufsicht und Kontrole in gesund⸗
heitspolizeilicher Hinsicht geübt wird.

In Bamberg und dessen Umgegend grassirt die Ruhr; Ge—
nuß unreifen Obstes ist hauptsächlich schuld daran.

Aus Amerika treffen fort und sort wieder zahlreiche Rück⸗
wanderer in Europa ein, welche dort das gehoffte gute Auslommen
nicht gefunden haben. Die Geschäfte stocken in Amerika ebenso
wie bei uns. In Berlin traf dieser Tage auf einmal ein Trupp
von 104 Schlesiern ein, die aue Amerika gründlich enttäuscht und
irmer in ihre Heimath zurückkehren.

Teodor Wachtel hat am 13. d8. ein Gastspiel
mit dem Direktor des Stadtiheaters in Rew-York, Herrn Neuen-
dorff, abgeschlossen. Herr Wachtel wird vom 1. September 1875
his zum Juni 1876 in New Yord und die beiden letzten Monate
vährend der Weltausstellung zu Philadelphia singen, und ist ihm
vafür eine so enorme Summe geboten. daß er bei einem einiger⸗
maßen guten Besuch des Theaters auf seinen Theil 150,000 Dol..
erhalien kann Wachtel wird unter andern Partieen auch den Lohen-
grin und den Propheten singen. Für das Gastspiel sollen auch
außer ihm in Deuischland die besten Sänger und Sängerinnen der
ersten Bühagen engagirt werden.

F Daß die Dienstboten heutigen Tages bei Annahme von
Stellen oft peinlich wählerisch sind, das hat manche unserer Haus—
frauen wohl schon zu ihrem Aerger erfahren müssen. Die Art
und Weise aber, wie sich dieser Tage ein Dienstmädchen in Cöln
siber die Verhältnisse idrer zukünftigen Herrschaft zu informeren
gemüßigt sah, dürfte denn doch nen und der Fall der Curiosiät
halber mittheilenswerth sein. Die bescheidene Küchenjungfer schrieb
tiner dortigen Dame u. A. Folgendes: „Ich bute, da ich keire
zäheren Etkundigungen einziehen kann, um Ew. Hochwotlgeboren
Rang und Stand, damit ich beurtheilen kann, welche Herrschaft
ich am liebsten wahle...

f(Emancipirte Damen.) In Par's erregen seit ei⸗
nigen Tagen drei Damen in mehr als sonderbarem Costüm die
allgemeinfie Aufmerksamkeit. Sie tragen Zuavenhosen, einen kleinen
zraäuen Paletot und seltsame hohe schwarze Hüte. Begeeiflicher⸗
weise haben die drei bei den Gamins der Boulevards Sensation
etregt. Bei näherer Nachfrage erfuhr man denn, daß die Drei
der amerikanische Doktor feminmi generis Miß Walker und ihre

zeiden Schülerinnen sind. Miß Walker ist bekanntlich eine Vor
ämpferin der Frauenemancipation in den Amerikanischen Staaten
Zegenwärtig begiebt sie sich über Paris, wo sie im Grand Hote
abgestiegen ist, nach Constantinopel, um — die ärztliche Oberlei—
ung des Harems Seiner Hobeit des Sultans der Türkei zu über—
rehmen.

f Ueber Antonio Alvarenz Rull, giebt „Figaro“ folgendt
Finzelheiten. Antonio ist zwanzig Jahre alt; er ist ein leiblicher
Betier von Madame Bazaine und gleicht seiner Cousine, so schön
diese, so hüßlich er ist. Seine Gesichtsfarbe ist matt, das Haar
zunkel, das Auge energisch, der breite Mund an) die Zähne treten
tark vor, letzt ie scheinen beim Sprechen den Balcon zu besteigen.
zẽr war zu seiner Zeit nach Frankreich gekommen, als Bazaine in
Nancy commandirte. So reich, allein stehend, ohne jede Erzie
sung und vom Drange nach Abenteuern beseelt, war er im Alter
»on 15 Jahren seinem Vormund entwischt und von Mexico nachh
xrankreich gekommen. In Sait⸗Nazaire gelandet, fand er Nantes
iach seinem Herzen. Ehe er weiter ging, verpußte er mehrere
aufend Piaster. Nachdem man den Nuaarschall davon benachriqh
igi, ließ dieser ihn nach Nanch lommen. Hier fand er es niqht
'o iustig wie in Nantes. Bei der ersten zuverlässigen Gelegenheit
chickte ihn Bazaine nach Mexico zurück, wo sein Vormund ihn er⸗
vartete, das Stöckhen in der Hand. Dieser halb wilde, aber be⸗
Jerzte ireue unternehmungslustige Knabe kam nach fünf Jahren
rach Frankreich zucück, um bei seiner Cousine die Rolle eines
gruͤders und Beschützers zu spielen. Er war im „Splendide
hotel“ abgestiegen und seit einem halben Jahre der reine „Ueber ⸗
ill und Nirgends.“

4 Der Rappel? versicherl, daß es officiell constatirt worden
ei, daß in den ersten G Mongaten d. J. in Paris 42 Personen
uchstäblich an Hungersnoth gestorben seien.

— In neuester Zeit circuliren falsche preußische Thal rstüde,
velche die Jahreszahl 1868 und 1869 tragen. Die Nachahmung
st eine käuschend ähnli he, das Metall anscheinend eine Compofi-
jon von Reusilber, der Klang gut, das Gepiäge schön; das ein⸗
ge sofortige Eikennungszeichen der Unächtheit giebt die Schrift
and Verzierung des Randes, „Gott mit uns,“ welche schräg isßl
uind an einer Stelle ganz ablaͤuft.
Dienstesssnachrichten.

Die Pfarrei St. Alban wurde dem Pfarrer Aug. F. Schlarb
n Münsierappel und die Pfarrei Konken dem Pfarrer Jalob Fr
Mentzel in St. Lambrecht verriehen. Zum Pfarrverweser in Ilbes—
eim wurde der bisherige Privawicar daseldst, Wilh. Eug. Fritz
»fun
Gesellenverein.
Montag 24. August Abends 8
Ahr
Generalversammlung
vegen Besprechung eines abzuhaltenden
Palles.
Mehrero Geso Ilen.

Wo selbst die ärztliche Kunst ohne Erfolg leistet der
Trauben-Brust-Honig vortreffliche Dienste.
(Uebersetzung.) Hoogeveen (Hosland,) 26. April 1874. Herrn W. H. Ziclken-
heimer im Haimz. Sie wollen mir sofort wieder eine Kiste mit 200
Flaschen Trauben⸗Brust-Honig senden; an meinem Absatz werden Sie merlen,
daß der Artikel sehr gesucht ist. — Bezügling der heilsamen Wirkung dieses Haus-
miltels theile Ihnen Folgendes mit: Herr Albert Eshius litt seit Jahren an
Asthma uͤnd Brustbeschwerden, die ihm zuw ilen stundenlang das Athmen so sehr
erschwerten, daß er in einem hoffnungslosen Zustande zubringen mußte. Ver⸗—
chiedene Professoren und Aerzte hat er consultirt ohne Hülfe zu finden. Durch
vebrauch des Trauben⸗BrustsHanigs ist der Maun jedoch wieder genesen,
so daß er jetzt sein Geschäft von Neuem aufnehmen konnte, indem er sih ganz

—XELV
Ib. Adwmiraal, Colonialwaar noändler,

Jede Flasche ist mit der gesetzlich deponirten Schutzmarke versehen, sowie
mit einer Gebrauchs-Anweisung in welcher die Verpackang und cder Preis der
einzelnen Flaschen genau angegeben sind. Attestprospeete ebenfalls gräatis. Die
Flaschen sind mit Metellkapfeln verschlossen, welche den Firmastempel der Fabril
sragen und zwar: 2 Fl. (gold) 4à Mark 83., 4 Fl. (roth) « Mark LIus,, “s
Fl. (weiß) a Mark 1.
Vorräthig in St. Ingbett bei 22

isau als Renage αινα—
Anzeiger fir das Koömigreieh
Baverun No. 62.
12 bis 14 Wagen
Kuhdünger
ind zu verkaufen. Näheres in der —
2 möblirte Zimmer in der Näb
der Eisenbahn sind zu vermiethen. Di
Exped. sagt wo?

Gegen Fr.⸗Eins. von 19 Freimarlen
d 1Sgr. (ob. 1223 xr.) versendet Riohter's
/erlaqs Andtait in buxbe &amp; Leipzig freo. das welt⸗
berühmte, m. viel. Illustratidnen verfehene
ca. 320 Seiten staͤrke Buch: DVr. Airyꝰis
vohnũngs⸗Snzeige.
Unterzeichneter wohnt von heuie an neben
dem Spital der Herren Gebrüder Krämer
n der Kohlenstraße. —— — —————
a Ia Augdust 1874. Earl Engel.
Dr. Bartholomp. Feuerwehr⸗Montag
prakt. u. Hüttenarzt. bei Jsbb. Hellenthaͤl.
F— — —

sa
Seder Kranke findet fir sein Leiben
sichere Huͤlfe durch dies Buch. Tansende
eugnisse bürgen dafür! — Niemand ver⸗
säume es sich diese neueste vielfach ver⸗
besserte Auflage baldigst anzuschaffen.
islage oaigt ung
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        ——
253z528 3223 ESS2 3352323 2
235832353 —572* 558383 ——z2323538 5253553 3835 38 5835 333
— 3 — *. 2 2* 8 —z—522 —2 5 2— 2 — * 2 7*
2258 2 3533 5282 — 8 E— — 5332* —88 —— — — —A ——
—— ——— —3283 —— 33 5383336 258 5
55 53233 55 23535 5258 58* — 3 — 385
** —5 * 22 12 2 * * 2 28 22
—339 8—2 ẽ 8 T 3 —2 5—3 S8 ⸗ 8
4 86859 * * 38 28 — *2 —— 8 * —
23*2 625 *29383 —55———83 832355 5 —
— — 2528 — R52 22 2375 52— —2— 3252 —82
—3337 33353333387 3755 2353 3 33
2326 z — 23 —— —5 —68 5253 — —
5 5 3————8 522553 5582 255338 5238 58
— 2* — 5—53238 253252333 5523238 2* 535 3523382
—z8—3 —23332 5 5252362382 —53 —53
583 73333523 z3 33
— — 22 33228* 553— 3— 5 — F 2
*2 *— E * 2 3 —E — D 2
25833 388333533—333 35*
* * — 32 — S 232 — 2* —** 2 —— 5c 2*
8 — — *⸗ 8 R 2 —— — —
229 —* — — 2 — 255 — — * — —
— 328 —A —— —2323 5*6 238— 53
153*3 583— —335— —33 —223535—53535 — 555—
5z2 222 * — 9* 3— —— — 2* 5 —— 23
—68685 z5238353357835 333 —33533——38 38
s 2558,5 28 — — —s——z8BRBEE—— —
33c 2 33 336 ——88—8222 — 832325838
—SE— * — 25 2232 — 22 2 —————
* — —33 —2— 3 535 32255
55233 332565 — ——A 28 — — —308 —5553— 35382 2
5 635 3258 3—
2 — 25 S * S —— 8 2 — * 288 —
3 2338 ——ä—
—Z — 2 3Eö 237 — *
28 23 a 2
25 835 — — 2 —
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55 S—58 3 33 2355 555 7—55358 —353333555335
— 2 225 —— 52 532 2 —523 29 22 2 5—*—c532885 233
S—s 23338 3533 —388* s 574 423 5526 »553— 5553835
— 238555 53225253.3 25 5327 8 — 0
s58 7x288 3387.45 — — 22 5255 3325323 28265 2228528 *
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s3 3. 37 538 553 1553 33523 ⸗353853* A —
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28 2 1—2 5E2 28 5 2 5——555— 5353523533 E
5 2 53855 23;553 65353—88233
2 5525 5522 2 23 —E 328288 —A 258
— — —2 x15 — — 55
553353235 —72235—52827 u55 235 353385 355373
—— —z3824 5z585 — 5 8 52 *5 5* — 5358 7 — 53,5, 58
33 —55—5333355 5385 8358 38838 *5 —
— 2 2 52 5 * — —— *53 * 23864 8 2 *5
28 5332 25 255 5533 525 2* —— 5 c827*
z 532* 35235 55385532523
53 533 3483 355335535365
5335 —A 52 —E 582 A —2323353 33 —A
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28 — 552 — 5257 * O —AE
2 — 2 *5— — 22 —a 222 * — 328 2
8B53* — 733.5 2*535 —A — 533535 335338
5 5—5 — —A 555855—5 23
* — 4 — —E — 7
2327 5323535 38 3 3383 6 223332353
— — 3J *
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53 — — 22 2* s—VBS 5 * — 8
—z50 —6553 32 8322 2 5 —5,2225335532383 555353 2532723*
— 6 *2 3833 —— 2 — * 323 —mB252 8 8B82 —A 8
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        St. Ingberlker Anzeiger.

der St. Vn berder Anzeigece sund das mit dem Haupkblatte verdu idene U iterhaltuagsblatt, mit der Dienstazs⸗, Donnerstags⸗ and Sonnta
ummer erlheint wohentlid wviermal: Dinstaa. Donnerstag, S5umstag uid Sonn tag. A⸗rnnementspreis vierteljährig 42 serzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden it 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum bverechnet.
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7 135. . .. Dienstag, den 25. Augaust. 1874
Deutsches Reich.

Mänchen, 22. August. Der König wird schon in den er—
—
zereits beim Besuche der Weltausstellung zu Paris im Jahre
867 hatte der Konig die Absitzt, die Kunstischätze von Paris und
Zersuilles zu besichtigen, konnte aber dieseibe nicht verwirklichen,
a das plößliche Ableben des Königs von Griechenland die sofor⸗
ige Abreise nach München nöthig machte. (A. 3.) 2

Münqen, 23. August. Ueber die Reise des Königs nach
zrankreich ersahren wir, daß dieselbe eine Dauer von acht Ta—
een haben wird. Der k. Oberstallmeister Graf von Holnstein, wel⸗
her kurz vor Abgang des Königs mit dem Ingoldsiädter Schnell⸗
uge hier eingetroffen war, sowie der k. Generaldirektionsrath
z„chamberger, dieser als Reiselomm'ssär, befinden sich in Beglei⸗
ang des Königs. Die Aufsicht über die drei Reisewazgons (1 Sa—
on⸗, 1 gemischter und 1 Gepäckwagen) führt der Wagenmeister
Aif. Die Reise erfolgt sohin im strengsien Incognito und wurde
is zum letzten Augenbhick geheim gehalten. Jenes eigenthümlich
anstruirle Reisebett, welches für den König bei dessen Reise zur
hariser Ausstellung im Jahre 1867 in Verwendung genommen
var, wurde auch bei der jetzigen Pariser Reisetour benüht.

Augsburg, 22. August. Der Ksnig hat der hiesigen
jeuerrehr, welche heuer das 28jährige Jubiläum ihres Bestehens
eiert, aus dem ihm zur Verfügung siehenden Gewinnanthele der
lachener Mobiliar-Feuerversicherungs Geselschaft 8000 fl. zum
geschenke gemacht.

Mettz, 18. Aug. Vorgestern und heute, als an den Jahres ⸗
agen der Schlachten von Mars la⸗Tour und Gravbelotte, kamen
ahlreiche Fremde hier an, meist in der Absicht, die Gräber der
zefallenen Angehörigen zu besuchen. Auch aus dem benachbarten
Frankreich hatten sich viele Besucher eingefunden. Auf den Schlacht⸗
eldern sind nur noch wenige Spuren der stattgehabten Kämpfe
vahrzunehmen. Mit wenigen Ausnahmen — das an der Straße
nach Metz gelegene Gehöft Point -du-Joür liegt nech in Trüm⸗
nern. — sind die zusammengeschossenen Bebäude' durch neue ere,
sehzt. An Stelle der von den Franzosen zu Vertheidigungszwecken
umgehauenen Bäume hat man Neupflanzungen angebracht. —
suf den Gräbern aufgestellten, weiß angestrichenen Kreuze sind gut
rhalten; die Pflege der Grabhügel dagegen läßt manches zu wün-
chen übrig. Die zur Unterhaltung der Gräber angestellten Gräber—
värter difft wohl keine Schuld, da dem Einzelnen ein zu großer
Bezirf. angewiesen ist. Bielleicht würde es am Platze sein, die
Jahl derselben zu vermehken .. J

Leei pzig, 24. August. Auf Grundlage des Friedens—
vortes der pfälzischen Kampfgenessenschaft hat man sich am hiesi⸗
er Kriegertag geenigt und eine allgemeine deutsche Kriegerlamerad⸗
chaft hergestelllt.
—W Belgien.

Brüsssel, 21. August. Marschall Bazaine beabsichtigt hier
m Hotel du Midi einen längeren Aufenthalt zu nehmen. Zahl-
eiche französische und englische Reporter sind eingetroffen, um den⸗
elben zu interv?ewen. Der Marschall zeigt sich wenig in der Oef⸗
entlichkeit.

Oesterreich.

Wisen 23. August. Die „Presse“ sagt: Die Anerkennung
er Regierung Serrand's durch Oesterreich-Ungarn und Deutschland
tseit heute Thatsache. Gleichzeitig verbffentlicht die „Presse“ ein
Madrider Telegramm, demzufolge der österreichische Geschäftsträger
im 21. August dem Minisier Uloa officiell anzeigte, daß das
Biener Cabinet die Regierung Serrano's anerkenne, und die gleiche
Nittheilung Seitens des deuischen Geschäftsträgers erfolgte. Ruß
and hat dem Vernehmen nach sich zur Anerkennung der spanischen
gepublik roch nicht entschließen idunen)

Italien. *

Rom, 23. Augujt. Eine große Anzahl der jüngst Verhaf-
cien it wieder freigelassen. Eine ruhigere Stimmung hat Platz
qrissen. Neue Verhaftungen fanden nicht statt.

— D „**
Zum 25. August.
Ein jubelnd „Hoch!“ tönt heut im Bayernlande;
Aus vielen tausend Kehlen schallt es laut
Heil Ludwig Dir! dem fest das Land vertraut,
Mit dem Dich einet deutscher Treue Bande!“
Ja, Heil dem König, der die Worte sandte
Zum greisen Feldherrn, der das Reich erbaut,
Auf den das Auge nur mit Ehrfurcht schaut?
„Sei Kaiser Du, der kühn den Erbfeind baunte!“
Dies hohe Wort, es ist mit Flammenzügen
Geschrieben in des deutschen Vones Herzen
Und nicht verschwinden wird's trotz Tück und Lügen
Die Bahn, die Du geze'gt zur Zeit der Schmerzen,
—A heiter:
Ein starker Held und çuten Rechtes Streiter! —
Landau. Eduard Jost.

W. — St. Ingbert, 28. August. Am Sonntag sollte
die letzte Vorstellung des Herrn Clemens stattfi iden, und war die
Arena mit Zuschauern dicht gefüllt. Wie in den bisherigen Vor-
kellungen, so auch in der letzten, war ungetheilter Beifall der
Dant des Publikums für die unübertreffli hen Leistungen der Ge⸗
ellschaft. Vorzüglich wurden die Lachmuskeln der Anwesenden durch
Auffübhrung der Pantomine ‚Barbier von Sevilla“ in Bewegung
gesetzt. Stumme Bewunderung erregte das japanesische Messerwerfen,
welches von Heren Direltor Clemens in Denischland zum ersten Male
producirt wird. Die lebenden Bilder, welche den Schluß der Vorstellun
gen bilden, sind nach den berühmtesten Meistern der Malerei aufge⸗
ührt und ist hierzu schon allein der Besuch ein lohnender, da erstens
hne alle Scheu sowohl junge Damen als auch Kinder denselben
eiwohnen können und zweitens die Bilder mit so viel Grazie und
kleganz dargestellt sind, wie wobl selten, ich kann sagen, — noch nie
jelbe hier gesehen wurden. Nach vielem Drängen Hat Hr. Elemens
sich entschlossen, noch eine Vorstellung zu— geben, worauf ich das
verehrte Publikum aufmerksam machtn wil —A

Der Stadt Homburg wurde die Genehmigung zur Er⸗
ichlung einer Lateinschule ertheüt.

F.Vom Polizeigerichte in Kaiferslautern wurden mehrere
Fabrikbesitzer, beziehungsweise Direltoren, zu Geldstrafen vrrurthrilt,
oeil dieselben nicht darauf geachtet haben, daß den in ihren
Fabriken beschäftigien Kindern unter 14 Jahren täglich mindestens
in dreistündiger Unlerricht ertheut wurde. Einige derr Bestraften
hatten die Kinder aub länget als sechs Slünden taͤglich beschäftigt.

Speiter. Dem Lehrere h. J. Hörner von hier vure
zeute der Dank des pfälzifchen Kreislehrervereinsausschusses“ wegen
orgfältiger Wahrnehmung obkr Vereins interessen übermãttelt. Durch
hörner's rationelle Geschäfisführuug: wurde nämlich den· Kehret.
vaisenstifte aus der Stuitgarter Bank von 1878 eine Prämie von
155 fl. 24 kr. zugewandt. 9

FAnton Schwalb von Hettenleidelheim; zuletzt in Friesen⸗
heim wohnhaft, welcher seiner Frau während eines von ihm ver⸗
anlaßten Streites mit einem Handbeil mehrfache Verletzungen
‚ugefügt hatte, in Folle deren sie zehn Wochen arbeilsunfaͤhig
war, wurde vom Bezirksgericht Frankenthal zu drei Jahren
Befängniß verurtheit. —

.Battenberg, 20. August. Gestern kam ein gräß⸗
licher Unglücksfall hier vor. Bei der Dampf⸗Dreschmaschine von
Müller aus Kleinbockenheim, welche bei. Herrn Krug dahier arbeitete,
war ein 15jähriger Sohn des Valentin Schulz als Seilzähter auf⸗
stellt. Aus Unvorsichtigkeit kam derselbe in das Geiriebe der
Maschine, welche ihn am Fuße hineinzog und das eine Bein der—
att verstümmelte, daß er heute Mittag fiarb. (N. W.)

F. Munchen, 20. August. Der Redalteur des Vaterlande,
Dr. Sigl, ist vorgesterr von dem Untersuchungsrichter bernommen
rorden. Die Anklage laufel auf verläumderische Beleidiaung des
Fücsten Bsmarck in Bezug auf dessen Beruf und verühz in den
Urtikeln der Nre. 159, 160 und 161 des „Vaterlande. (G. 8
        <pb n="540" />
        p.Müngzen, 21. August. Aus Anlaß des jüngsten Un—
glücsfalles auf der Ostbahnstrede Regensburg-NRürnberg bei der
Slation Deining hat die Direktion der bayerischen Ostbahnen
beschlossen, bei ihren Personen⸗ und Schnellzügen die Heberlein'sche
Schnellbremse einzuführen.

FMun hen, 21. August. Der mehrerwähnte Prozeß bez
der Giesinger Kirchenbaulotterie ist beendet, indem die Kirchen⸗
derwaltung nunmehr beschlossen hat, gegen das Erkenntniß des
Appellationsgerichtes eine Nichtigkeitsbeschwerde nicht zu erheben.
Dieses Erkenntniß, durch welches belanntlich die erste Ziehung
vollständig annullirt (für ungültig erklärt) wurde, tritt sonach in
Rechtskraft, und es ist in Folge dessen eine neue Ziehung
vorzunehmen.

D berndorf Gürttemberg), 20. August. Diesen Nach⸗
mintag nach 2 Uhr brach in der voriges Jahr neuerbauten Waffen⸗
fabrik der Gedr. Mauser Feuer aus, welches dieselbe größtentheils
zerstörte. Das Feuer wurde, durch den heftigen Ostwind angefacht,
in unglaublich rascher Weise durch die ganze Lange des Gebäudes
hindurch gelrieben.

FRach dem Urtheil Münzverständiger wird die Beschaffung
der neuen Münzausprägung jedenfalls noch ein ganzes Dutzend
Jahre in Anspruch netzinen. Bis jetzt sind 8 deutsche Münzstätten
hauig und dieselben prägen jährlich 195 Millionen Stück aus.
Die veue Münzanstalt in Hamburg wird erst mit nächstem Jahre
in Thätigkeit reten. Nach dem offiziellen vorläufigen Anschlag
über den Bedarf an Reichssilber ˖, Nickel- und Kupfermünzen sollen
an Silbermuünzen 800 Mill. Stück, an Nickel und Kupfermünzen
3600 Mill. Stück, und dazu würden nach der bisherigen Leistungs-
fähigkeit der 8 Münzstätten etwa 18 Jahre röthig sein, wenn
man nicht annehmen dürfte, daß die Zahl der Münzstätten und
ihre Leistungsfähigkeit sich noch erhoͤhen werde. Es besteht jetz
die Absicht, die RKteichkwährung zum 1. Jauuar k. J. auch in
Damburg einzuführea und sollen die verschiedenen deutschen Münz⸗
anstalten hiezu contributair sein. Wenigstens sind von der Münz
ansiait in München vereits 500,000 Rhm. in Hamburg einge⸗
troffen, vachdem derselben seitens der Altonaer Bankcommandi!e
1000,000 alterer Thaler zur Umprägung successive übersandt
worden.

— In einem Dorfe bei Chateau d'un franz. Dep. Eure et
Loire) hat sich jungst ein gräßlicher Elternmord vollzogen. Die dort
wohner. den Adererseheleute Plais hatten während des Krieges nach
den Gefechten und Schlachten nächtlicher Weile die Todten beraubt
nd daduich sich ein Sümmthen zurüchgelegt; der Vater starb; Sohn
und Tochter faßten den Entschluß, die kranke Mutter aus dem
Wege zu räumen und sich des kleinen Vermögens zu bemächt gen;
der Sohn schabte den Phosphor von Zundhoͤlzchen, goß heißes
Waßsser darauf und bereitete so eine Mixtur, welche die Tochter der
Muiter zum Trinlen gab unter der Angabe, sie sei vom Arztie ver⸗
ordnei; dreimal trant die Mutter davon und dreimal erbrach sie
das genossene Gift. Da macht der Sohn eine Schlinge von einer
Schnur, legt sie der auf dem Stuhle sitzenden Mutter um den
Hale, setzt einen Fuß auf den Rücen derselben, zieht an und er⸗
crosselt die Muiter; die Tochter sieht der eiwa 1/4 Stunde dau⸗
eenden Vroꝛe dur ruhig zuß nach geschehener That wird die Leiche

x

in der Schnur aufgehängt, um den Schein des Selbstmords her
borzutufen. Die Tochter harte mittlerweile ein volles Geständniß
abgelegi.

7 Floren;, 21. August. In Perugia ist gestern früh nach
turzer Krankheit die Prinzessin Maria Bonaparte Valentini, Toch
ser Lucien Bonaparte's, gestorben. (A. 3.)

London, 18. August. Eine Wette wurde gestern von
einem Herrn Stauten gewonnen, der übernommen hatte, auf einem
Velociped die Strecke von 106 englischen Meilen, von Bath nach
dondon, in 8 Stunden 830 Minuten zurückzulegen. Hr. Stauten
sam 2 Minuten vor Ablauf der Zeit an, obwohl er für die letzten
26 Meilen nur seine rechte Hand benußen lonnte. Durch einer
Unfall hatte er sich den linken Arm verletzt.
Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.

Berlimn, 21.5 August. Soeben erfährt man, daß vor
wenigen Tagen Probeexemplare des silbernen Fünfmarkslücks von
der einschlägigen Behörde genehmigt worden sind, und daß man
dahier bereiis mit der Prägung beginnt. Ebenso hört man von
anderen Münzstätten, daß man dort mit den einschlägigen Vorberei
ungen beschäftigt sei, und die Ausprägung mit Rüdsicht auf die
n Kürze eintreiende Einführung der Markwährung sehr beschleu—
uigt werden solle. (Fr. J.)

Am 1. Januar 1875 wird bei der Neichspostverwaltung die
Markrechnung eing führt. An die'em Tage werden daher, an Stelle
Jer bisherigen, im Allgemeinen neue, in der Reichsmarkwährung
auter de Postwerthzeichen (Freimarken, Frankocouverts, Postkarten,
zestempelte Streifbänder) und Formulare zu Postanweifungen
reten. Die Bestimmung über die Einzelheiten bleibt vorbe alten.

Fur die sorischrentende gedeihliche Entwickelung des Technitums Iranlen
zerg (Sachsen) spricht der uns vorliegende 9. Jahresbericht desselben (1873/74.
Wir entnehmen demselben folgende Daten. Außer den beiden Direltoren
interrichteten im Vorjahre 7.ausschließlich der Anstalt gewonnene Lehrkraͤft
insgesammt 5 Ingenieure, je 1Chemiker und Sprachlehrer und 2 Pädagogen
ieruͤber 1 Turnlehrer und 1 Lehrer für Stenographie) 190 Schüler, nam⸗
ich 145 im Sommersemester, von denen im Laufe und am Ende desselben
8 abgingen, und, nachdem 45 neu aufgenommen, 161 im Wintersemesier
hon diesen 190 Schuülern sind 114 evangelischer, 68 römisch katholischer,“
rriechischekatholischer, Z reformirter Confession, 2 Dissidenien. Der jüungkte
st 11 der älteste 86 Jahre alt. Was den kunftigen Beruf anbetrifft, so
vidmen sfich 86 dem Maschinenwesen als Ingenieure, 49 demselben als Werl
meister, * demselben als Costrukteure, 21 dem Eisenbdahnwesen als Ingenieure
der Chemie, 8 der Landwirthschafi, je 2dem Muhlenbaufache, der Furbe⸗
tei und Weberei, je 1 dem Baufach, der Spinnerei, Ziegelfabrikation, Buch
druckerei, dem Bergwesen und Bureaudienst. Der Heimathsangehdrigkei
ach sind 112 Schuler aus dem deutschen Reich, 84 aus Rußland, 28 aus
Desterreich Ungarn, 4 aus Serbien, 8 aus den Bereinigten Staaͤten, je?
aus der Schweiz, Schweden, Brafilien, je 1 aus Holländisch Indien, Rumu
nien und Italien. 8 Schüler, welche sich der Pruͤfung für Einjahrige Frei
villige unlerzogen hatten, erhielten den Verechtigungsschein. 5 fleißigen un⸗
hemutelten Schulern wurde das Schulgeld gayz erlassen, 11 andere zahlter
rmaßigte Beträge. Die Lehrmittel (Bibliothek, Zeichnungswerke, Feldimeß
In strumente, physikalische und chemische Apparate etc.) wurden wesentlich ver⸗
mehrt, auch von Privaien der Änstali Geschenle an solchen gemacht. Beson⸗
ders ausgezeichnet in der Geschichte des Institutes ist aber das verflossent
Jahr durch das von Seiten der Jury der Wiener Weltausstellung ihm fib
die ddnzrgestelten Construktionen und Zeichnungen ertheilte Anerker
unasdiplom.
aerantworllicher Redacteur

St. Ingyert.
HVohnungs⸗Anzeige⸗ —B
Unlterzeichneter wohnt von heuie an neben
dem Spital der Herren Gebrüder Krämer
in der Kohlenstraße.
St. Ingbert 22. August 1874.
Dr. Bartholomæ. »
prakt. u. Hüttenarzt.

ICCCIXXVXCV
Bei Kramer &amp; Co. in Leipzig erscheint:
Die
ATIια.
Zeitschrift in Monatsheften für leichte ele⸗
e weibliche Arbeiien, enthaltend neue
tiokmnstor in briklantem Bunb
A ausgeführt, sowie Hä⸗
kei⸗ und Filetmuster, Vorlagen filrx Weiß⸗
icerei Weißnahierei, Waffel⸗ und Stric⸗
arbeit, Perlhatelei ꝛꝛ.

Die aͤnsahe Ausgabe kostet pro Mo⸗
nat nut i Sgr. 6xx.rh 40at
hgfterr. Die Doppelausgabe lostet daẽ
Doppelte.

Rle einfache Ausgabe enthält abwech⸗
selnd einen Monat Stickmuster deun andern
Hatel⸗ Filet⸗ x. Muster. Die Doppel⸗
ausgabe enthält in jedem Monat Beibdeb.

Man abonnirt zu. jeder Zott au
je drei Hefte einer beliebigen Ausgabe
8 alien Buchhandlungen und Postan⸗

alten..

Zur Feier des allerhöchsten Geburts
und Namensfestes Sr. M. des Kö—
nigs
Grosso Fest- und Galla-

VorstellIung
vom ganzen Personal der Gesellschaft.
Heute Dienstag unwiderruflich
jJum letzten Mal.

Anfaunqg,. Aa Uhr.

Fidelia.

Donnerstag den 27. dss. allwöchent⸗
iche Fersammlung im Vereinslokal,
zugleich Veröoffentlichung der Lokal-
tatuten.

—IIILXX
in großer Auswahl angekommen bei
Heinrich Isaac.
L008Se A B6 IA.
jur Verloosung beim Landwirthschaftl.
Fest nächsthin in Zweibrücken, sind zu
haben in der Erped. des St. Ingber—
ter Anzeigers.
Frar urter örse

vom 22. August 1874.
Pistolen *— 40442
Zollandische fl. 10-0Stücke 4850
dukaten 34.36
20 Frankenstücke 9294380
Eng lische Sovercigus 11 56.58
zussische Imperiales 948550
Dollars in Gold 9 2627

— D———
Rechnungen
in 1/2, 14 und *“s Bogen zum allgemeine
Hebreuch sind vorräthig in der Druder
dieses Blattes

7
—7
WBBorftand
54
—LVX
        <pb n="541" />
        e. D8825
5833535 s8 —323518
2833 538 535*331532338 58. 832388335
s 4 585 3353 82z83*38 657 5383333333* 528
S 3—83.1 288358303 — —* e— — — *52 54
M A 3333283 238 3,3 2335373383353* E
55333533 5* 53233538 385 8335338353538733 35572 55
2— ——— — * — 2
723535535 3 8 252523 25833 1*8 285 — 3358 —E
8 723—83—58 238 *5 336502 —A z2531322* 55 *
s 38587 38 38 23233 38 33353223835 —338 535
— 2 * 2 —
3 *3757 28 3335—33388383 38 33
232 3358 23 53523588 „3585 525 353888 233 323356
555272 258. 28* 855 —— 8333638. 5
A ————— 25235 553538 25* s333z3 — 255
— 53 — 5222 — —— 35 557 S —* * 2* —2
—— —8* 5 522 23233 — 2322392 —5 22352
5 38 3333338 ———— 333 0 3
82 2R — 32 * 2 —— * —— 8 —*
2 —— —— 2258 28588 z2588 38 —7 — 535857 533533 55

35*5258 53333 7*535333 —— e * 38
57 2 — 2 SEIITBSBES 5 7 * W 15 *52 28 —

2 * 8 — — — — — —*5232 * 5 2 55 —S 5265 - 2* 28
.856 — 3852232 — — » 532 2*38 z3225 85
5353335 52 —55333313338 32 — 5825375* —

— 22 22588 25277 — *? — — S52 22* 4
— — 328 43 8 J—— 2 237
—2 * 6 55333332 —
2 2223 53 53 * 23235332382 328* 5355335 —
— 635— 33 —2 27853367737833 3322 553355332353 —

2 —R 155532 755 32333 33535823343

— — —AA — 7,2 — 2

55 222 —— —— *—s — 68553
5 * 5238 —A —222 w * 22 —*
— —— 88 88 —
553 2552 — — 52 78 2824 22 — —
* ———— J 5 * 3 * 552 5* 2228 28785 *
* — —5 2*20 O —— 25X52— * 7 *2 8 A 532 8 22
32 58 —3 3 —DT 22 *5 25 —33558 5*24 5
S — z825 8 — 25 2852 — — * 3 — 728 * m*. 55

—S— 552 5 2* 5325 5 ———— —2225 S 7 —

* E3 —— 53 —— 2 3 8*7* IA —88 — 2 — 32 28
— 252 — c9 z35 232 —2 2— —A — 8 ⸗88 35585
* —33883357 5 78 2355* 255 ———— 54*58
5 33573283352* A—— 5 33 2253352 —

— — s53 3—335, 3 3523 5553 7537
— e——**283 5 *58368 5222322* 8 * 75 252232 5355
55 55 * 25328 5 35 22—2— 8 533 3z5 39 — —
53 233385*335 5 33238683 F J. 3588738* 233

22 —— 2* — 7

8 5 — S — —5 2 58 2 —— **
5 22 223 ——— — s—z5032 —58 — —— 535
3— 22 20 — D * — — —x 2 — —A
—— —— — 5c 325372 * * 58 35 52535
265 22—3 5335 —Wii — — 752 2 2 8 2*8 5 53237
— —— 522— 3 — — * E57F 5 237x5* 83S

— 53583838* —— v 2 33E. —— 5235*88 —

555*2—33528285 — ü — —— —E —— —z — 2* 588
—— * —— * — 233 2J —* —228 28 53 —— 5 8 — 232 — 8

— 22 532 535388 —A 55223 —A 528 528 35

— A — — — S 2 — 522 »8 — 8 —
—A — ——A 223 525 2255 25 522 2—2 5 22323

3—6 3 333 8237 38 357 —
— * 2333557—35—83 —— 255 52 2352375—8 3233

* 822 —— 8 0 S 2 —25* kE033553 8 2

8538 8 —A 2 2 23 8 * *223 827 255*523
— — 3732 Z3388 2533533— 38 22

—38——833 —A 382 5 535 —3328 —A 233535 2
— 5857 22539 — — * 22553362* 2 —J — — —38*

52 — — —8 57 58* 22 —8 — O ES S 32 * —

—A 236588 5 532 352 Q24 — s —259 5632*
22 58 — 2 —E — ⁊ * 5z28 — 3
— 358 222 —555333388

28 B25* v —J— — —
s58255355275 2532233353335323353 32353553 343 —25832
— 2535 5528 558 535—5 723* ——— 525—58 255
—23—— — .5 — —5 *8 * S —5380 * 223233 *
——3 — 32 8 55 OV. 8 33838 3
535 3535*33* —A— 83238338 37
— 52 —A 22 53233855— 2855352 — 28 — *
553533 3—332355333553 255325 558* —A — 3533357.8
— — A 5465525 *5
16 3 —
2223 5x525 —A *55 —— .55. — —A —8 —5
— z35385* 553533 54
553— 333225 533533328632335335 —z23 28 333555 25
— 22 * * müññ — 2 —— 5 2* 8
358 s 33 33 985 333285 537
* 15—2 — 2532327 *z3358* 2— — 55 322 232332
* —252 —23 —35532352 —2253535 — 38 2 25 3 23*6 —A
235583533535533333338557 5 S *
2 — — * —* — *X
33 3 3753 z383823 53 31*
S2 * — — 8— ** — * 2
— 3 22 22 — &amp; 7 2 —— —2—m—3 7
53332—35 2123 3 253532342 2353535 588
s 3 ü 3 23 53 —5859 32
7T — — — 2 282 32 — 2325
E 5 —m2 * 555325 855655 523 — 75* 5222 5*
23S78 5—25230 3323 — —2z33—5 —5——83—323 8
— 5283325 22—323 *25855335* —— — 5353 52
8 5 8—2*8 5528 5—2882238.* 5 — ———— c —— 22
— 2522225 —5— 3233338235583560 2z—5—353227
5252323 235535* — 5825 2 552 — 232 32322
224 . * 5 2 — 3 a 25255 55*3 83* 8 X 2* 53
5 22. — 8 e223 E — —78 — 28257
553 3283303 —233535 83 —3 33 534
3337 — 3533333335 7535350 33382 3 3336 J
* * 3 — 58.2 2 —S 2 X 2 —* *228 — ⸗ — 22
35 3 4
— — D A⸗ ⸗ — ———
7 —32325— ————8233353 —2333838 3232585223 25 2.2.222 8 2*88
5 55835355k5553533 51238
2. —— — * —4 — * * —M
—3533 —333 5 —3756 38 33553258 A — ——55 253
z32838 33353385285 55323333253 332
—525 —555 * 5*3 3228323* —58 2 553 2 532*
38 I 0357
z — 35 5— — 5 — — ——
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83853 —2222 7 725 233330 53 23353* —— 2 23
323333—35232335 8 —33— 78337 2321
— 2 — 5222 — 2 2* 22 —— * *
225338553 2333335533358085 33 5333 — 28 — —
—z552 — 33233589 2 8 —235c3 —25328 E5582 35 3253838—22
S553 3 235S355 6
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3 33 3333 33383 538353325
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235353 333—3335353283 —— ——
—A 3228 5525 23* * 5238 * “v 2 22
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—A— —5355 — 282 — .232 2 28535552 72222 222272
— — 5 2757528 86352 ——3335553238
* —288 — 2 — —— 27 22— 25 2 J— 72 *
2 5228 2 5 2* —A X F — — 553 52 82 2
55 SS533 z38 —z37523 — —— 2 ES 77 53232228
5252 53583 3 333* — 5*585 523 ——335325
8 — 7 * * 2 3 2
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* —A — * —2 * — 522 3* — 8* —8
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        ” 8*
353333983
52833838— 525553
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— 3333533883333 5525382 3
22.
— 56 3233388
278 — — * ——2 —3338 75 — —7 —
2223 *5 53 2 * —A — 5 352 87 2 — * 3 ieo 38
33— — 5 38333 332535 —A——— 3*383
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S 12 *6 22723 233233 2 , —A— ——— — 5*—533
27 ĩ —2 * S 3
53*28225 —858 *353933758538 3 3.*8 8 533253823
—52— 5 22285. 8,8* s 5.2 2 38
— — 3582 2*83 53 *3 525 35323823 — 42 58 53
—227 5 — 23 52883 —A 2* 8 53333238 *— 55525
27523 525 523 58 — 523 A
2353 13332 5 1225 2768 3 — 2325526
— 2 53 — 22 — —* 255355258 2 —A ——— * — * —
8 22 223 523 2323 3335—33232.5 25 353
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5323523 *538c523 *83853583 — —A —
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2383323337 233388
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3 352333 —5 2355 23s533533335 52 5 2 *28
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* *8 55252 — 53— 82255 25 3 — 52325
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* 233 * 223683 2. 732335 — 582 — ——
333235* 55355353836333333555353 55*
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758 5 880 889 ⸗ *7TAs 3.2 *5
322*535 * 258* 3 1235 57 52
28B67 2 —e —R 25*3 32339
288 2537 72 2283 — 132 *
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2555027 83 323357 28 52587 —233755
* 8 — 2* — 58 3.2 8 *5 5555332
2 —3 — 228 7 *5Sm35 3 3533357
2325 — —— 33 7— *25 — 525. D
2 2— . 2 . 5.0 S* —
23 35532 31 25532 —EX 533 8* 5353323
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25 5368 7735* 5532 23555 3 532
2802 8 *3* 8 5252233 553*3222
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3235535 212853 —* *5. 9 358338
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* 2 —2 — 8 288 2 —— —— — 32
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* * 223. 3 3 257 2 8*
5383 2382233 2823328 5533 3
43333858 8 5.. 5 *388* 358 —A
2 522 . * 4 2— — 2*23 5 552 —
23333 * ⸗ 25952 3723 Sã S
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* 22 — —— * 5—23 2 228357
—A 0 33 262*333232
Q2. 2. . 7 —37 65
z333738572 —8 3333—253
—25 2332538 ——— ——
55 355 — 356 —38355
* 27 3— 22 3 92 * *85
24 z3323582 2.* * 25 *
52 * —8 2 —2— — —
— —53733228 5535 3538333333
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— — 2382338 e *
55 235— ——— *2 23 222. 7
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—5.3 25 5* — — — —A— —
2 2 5 32 —— 22233 * *
5 * 2 283 527 —
* —— — 25 —
Q5— 52— — —5 5535 222 5233 —
25335 3335 ——3 533385 385
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223 3328 32. 5558., 5 3 33
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*238 85532 55372 —533238 5257—53 —7 *
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        St. Ingberker Anzeiger.

der St. Jauberter Unzeigeer sund daß mit dem Hauptblatte verbundene Uaterhaltungsblatt, mit der Dienslags⸗, Donnerttagt⸗ and Sonnta

zummer ericheint wochentlich viermal: Dinttag, Donnerstag, Sümttagund Sonntag. Aoonnementspreis vierteljahrig 42 Arzr. ader
12 Silbergr. Anzeigen werden writ 4 Keir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

Donnerstag, den 27. August. 1874
Deutsches Reich.

München, 24. August. Die Verordnung. die Schul—

dnung für die Studienanstalten, sowie die Realgymnasien betr.,
jet d.d. Schloß Berg, 20. d. die allerhöchste Sanklion erhalten.
Der Religionsunterricht für die Schüler wird nach den hierüber
zestehenden besonderen Bestimmungen ertheiltt.

Münqchen, 24. August. Wie es heißt, wird der König
hon der Reise nach Paris und Versailleß bis morgen oder über⸗
netgen hieher zurückkehten. Der bayerische Bundestaths⸗Bevoll⸗
nächtigte Herr Oberst von Fries ist auf telegraphische Berufung
zestera Morgen aus Berlin hier eingetroffen und konferirte alsbald
angere Zeit mit dem Tags zuvor hieher zurückgekehrten sKtriegß
minister Generallieutenant Freiherr von Prankhz; letzierer ist heute
dormittag zu seiuer Familie auf seine Besitzung bei Salzburg ab-
gerelisf.. Die Hieherberufung des Herrn Oberst von Fries durfte
mit der eben in Berlin stattfindenden Aufstellung des Militärctats
dro 1875 in Verbindung slehen, — eines Gegenstandes, der wäh⸗
tend der bevorstehenden Saison des Reichslages zu voraussichtlich
eht umfassenden Verhandlungen führen wirdrdr.

In Leiphig war dieser Tage der deutsche Kriegertag ver⸗
sammelt, um das Band der Einigumng um alle deutschen Krieger⸗
xreine zu schlingen. Von allen Himmelsgegenden trasen am 22.
die Vertreter von Vereinen ein und am Abend waren schon
36 beim Präsidium angemeldet. Die Münchener Deputation
prachte zwei schmucke Fahnen mit. Die Leißziger Ktrriegervercine
jatten ein Empfangskomite gebildet, welches die ankommenden
ameraden auf den Bahnhofen begrüßte. Abends 8 Uhr war
zemeinsame gesellige Unterhaltung in Schweizerhäuschen im Rosen⸗
hal. Die Hochrufe auf Kaiser und Reich, auf Konig Albert
auf die deutschen Bundesfürften überhaupt, auf das deutsche Heer,
uuf das Cartellbündn'ß der deutschen Kriegervereine eꝛc. wurden
nit stürmischem Hurrah und Beifall aufgenommen. Seitens der
Leipjiiger Kriezerbereine hieß Herr Hindorf die Versammelten in
deipzig herzlich willkowmmen. Einen tiesen Eindruck machte na⸗
mentlich die Ansprache eines Vertreters aus Bayern und des
hräsidensen des Caitellbündnisses, Herrn Dinkelberg aus Magde⸗
durg, welcher aus dem letzten Feldzug ale acn zurück⸗
gelehrt ist. Der Letztere wies mit markigen, begeisterten Worten
darauf hin, daß die deuischen Kriegervereine zwar von pol' tischen
und religiösen Streitigkeiten sich grundsätzlich fern hiellen, daß sie
aber immer Front gegen die juneren Reichsfeinde machen würden
und sich ihrer ernsten Aufgabe wohl bewußt seien, die dentsch⸗
zationale Idee in ihren Kreisen zu pflegen.

Berlin, 24. August. Der Besuch des Fürsten Bismard
dei dem Könige von Bayern soll nur deßhalb unterblieben sein,
veil Letzterer auf der Jagd im Hochgebirge sich befand, als der
Jürst heimzureisen sich anschikte. Auf seinen schriftlichen Dan'
oll eine ihn hochehrende Antwort des Koönigs erfo'gt sein.

(B. u. H. Z.)

Dem Pariser Korrespondenten der „N. Z.“ zufolge zahlen
deutsche Häuser Subfidien an Don Carlos. Derselbe schreibt:
»Es wäte an der Zeit, den Helfershelfern des spmischen Banden ⸗
ühcers, welche dieselben auch sein mögen, die Maske ablureißen;
wäre namentlich geboten, zu verhindern, daß dem Mörder un⸗
eres Landsmannes Schmidt von deutschen Staatsang hörigen Sub⸗
idien zugesandt werden. Die Bankhäuser in M., in C. und in
5. welche hier und in London im Aufirage gewisser „Edelleute“

dedeutende Summen an die carlistischen Agenten auszahlen lassen,
noͤchte ich hiermit gewarnt haben. Wenn die offizielle Anerlennung
der dom Marschall Serrano vertretenen Regierung stattgefunden
at. müssen unbedingt diese Subsidienzahlungen als ein Reutrali⸗
aͤtsbruch angesehen werden.

Frankreich ——
Paris, 24. Aug. Der König von Bahyern besuchie gestern
Begleitung Hohenlohe's die Museen, Monumente und Kirchen
von Paris, sowie die neue Oper. Abends wohnte er einer Vor⸗
kellung im Theatre frangais bei. Heute begab er sich nach Ber⸗—

a Iles, wo er zwei Tege verbleibt; morgen, als am Geburtsfeste
des Aonigs, werden auf ministerielle Anordnung die großen Wasser ·
rünste spielen.
Paris, 24. Aug. Der Konig von Bayern reist mit dem
Brafen Holustein heute abermals nach Versailles, übernachtet im
dotel des Reservoirs und will auch den morgenden Geburtstag in
Bersailles zubringen; Mittwoch beabsichtigt der König mit dem
)eutschen Botschafter, Fürsten Hohenlohe, Fontainebleau zu be⸗
uchen. Donnerstag soll die Rüdreise angetreien werden.5
BParis, 25. August. Der Koͤnig von Bayern empfing in
Versailles den Minister des Aeuferen, Herzog von Decazes, in
Begenwart des Fürsten Hohenlohe; der König sprach aufs leb⸗
hafleste seinen Dank für de ihm gewordene freundliche Aufnahme
aue und ersuchte den Herzog, auch dem Marschall⸗Präsidenten den
Ausdrud seiner wärmsten Sympathie zu übermitteln. Die Abdreise
bleibt auf Donnerstag festgesetzst.
7 BBegen des Konigs von Bahern sind die Franzosen in
lemlicher Verlegenheit: sie wissen nicht recht, sollen sie ihn feiern
oder nicht. Der Allerweltsschmeichler „Figaro“ freilich widmet dem
johen Gaste heute einen schwulstigen Artikel. Die Regicrung
übrigens läßt es an Aufmerk amkeiten für den König nicht fehlen.
. . Paris, 25. August. Dem „Vappel“ zufolge erließ der
Minister des Inneren eine Special-Insirultion an die Prafelten
zur Verhinderung des Waffenverkaufs an die Carl sten.
Spanien. . 8
Von den Carlhisten erzählen republikanische Blätter fol⸗
jende ueue Schandthat: Eine Abtheilung derselben sließ bei Ca⸗
orna auf einen armen Bauer, der sich nach Barcelona begeben
dollte, uin dort Arbeit zu suchen. Von denselben befragt, wer er
ei, sagte er ihnen den Zwed seiner Reise und jeigte zugleich einen
Empfehlu gsbrief vor, den er für Barcelena irboliey. Die Naub⸗
nörder des Don Carlos nahmen ihm den Brief ab, nagel ten den⸗
elben auf den Rücken des armen Manneemit einem langen Nagel,
der ihm auf der Bruft herauskam, und ließen ihn dann liegen.
Bermishtee..
30 Si. Ingberst. 26. Augusi. Wilbuͤrger . VDer
2. September steht vor der Thüre!“ In den meislen Siaͤdten
inseres engeren und weiteren Vaterlandes irifft man Anstalten,
diesen Tag in einer seiner hohen Bedeutung würdigen Weise zu
eiern. Wollen und dürfen wir zurückbleiben ? Haden wir nicht
die gerechteste Ursache, die feierlichste Verpflichtung sogar, die Er⸗
innerung an den Tag, an welchem der alte Erbfeind von dern⸗
ichen Mannen mit wuchtigen Hieben zu Boden geschlagen wurde,
die Erinnerung an den Tag, der unserem geliebten Baterland die
ang ersehnte und erstrebte politische Einheit mit sich gebracht hat,
zurch eine unseren Verhältnissen entsprechende Feier wieder wa 9⸗
zurufen ?

Mitbürger! Wir laden Euch deßhalb auf Freitag Abend
3 Uhrr in das Seiter'sche Lokal zur Besprechung des Naͤheren ein.
Wir rechnen auf zahlreiches Erscheinen aller wirklich patriorisch
gesinnten Vürger.
Einer iai Namen Vieler.
J St. Ingbert, 25. August. Gestern Abend fand zur
Vorfeier des Geburis⸗ und Namensiages unseres stönigs Gloden
Jeläute, Bollerschießen und Zapfenstreich statt. Heute Morgen wurde
der Festtag durch Glockengeläute, Böllerschießen und Zapfenstreich
eingeleitet, Vormittags wurde ein Festgottesdienst und Nachmittags
im Gasthaus zur Post cin Festessen aogehalten. — die hiesige
nappschaft feierte den Tag in herlommlicher Weise durch Feste
essen und Festball. — Viele Häuser waren beflaggt;
T Der Kronprinz Friedrich Wilhelm wird am 9. Seplember
nach Beendigung der militärischen Inspeltion von Homburg übder
Reunkirchen und Mainz nach Frankfurt a. M. abreisen.
FNeusttadt, 23. August. Der hiesige Konsumverein,
welcher seit seinem kurzen Bestehen bereits einen Gew'nn don 389
fl. erzielt hat, dehnt sich inmer mehr aus und sucht seinen Pu—
        <pb n="544" />
        gliedern nach allen Seiten hin Vortheile zu verschaffen, Bis jetzt
gat er in folgenden Branchen Vertrage abgeslossen: mit Bächer,
Metzger, Maller, Kohlenhändlet Seifensieder mit Kaufleuten in
Spererti⸗ Kurzey Ellen und Eisenwanren; (dbenso in Buchbinder⸗
daaren und Schreibmuterialien. Bei dem stetigen Streben nach
Doriheilen und Lieferung guter Waare kann es nicht fehlen, daß
sich dem gemeinnützigen Verein immer mehr Mitgleder anschließen
ind denselben unterstützen.

FBeindem am 23. dss. gelegentlich der landwirthsch. Preis⸗
vertheilung zu. Bütessch stattgehabten Festdiner wurde von eine m
Landmanne ein Toast auszebracht auf den Kronpriuzen des
Deutschen Reiches. Dieser Trinktspruch fand allgemeinen Anklang.
Der, vtedner bdezcg sich auf die Begegnung eines Satarge münder
ndwirth. Kreislomitemitgliedes, mit oem deutschen. Kronprinzen
wahrend der Brermer internationalen Ausstellung und meinte, einem
iolchen Fürsten, welcher, fobald das Vaterland in Gefghr ist, sich
als dewaͤhrler Führct an die Spitze seines n bei
iebergetehrien Frieden als Protektor, als Befschützer der Land⸗
wirthschaft den Geschäften des Friedens seine Aufmerlsamleit —
wende dücse die landiiche Bedditerung wobl ihr volles Verltauen
schenten und boff ũ, daß er inst als deutscher Kaiser sein Voll
e in echt konstitutigheller Flest wohl lelten werde. —P

r Befftungen bef Darmstadt. Allgemeine Aunftegung we ·
gen einer Unthat ohne Gleichen herrfcht gegenwärt:g her. Ein
anmenschlicher Vater hat seinen achtjährigen Knaben soschrecklich
nishandeltn da derselbe alsbald seinen Leiden erlegen iß. Der
dachtig gewordens Verbrecher wird derfolgt. (Main⸗ Fig.) a

4 NüUrubere 20 Auguste Die hoh it, in kernem Set⸗
ataisse gu den formvahreut sickenden Biehpeifen stehenden Flisch
e haben dier ane jebhafte Agttatcon gegert vie Vertheuerunig
zer Lebensmittel hervorgerusen. Vergangene Woche haben nun meh⸗
kett Ernmohner der Vorstadi Gosteihof Jauf dem Viehmarlte durch
inen Sachvers dudigen 2 fett« Maftochfen ankaufen, dieselben schlachten
— E——— das Pfund abgegeben, oo
decn Beraehmen aaich, noch ein racht umdedentender Kuthen sid
eetie Viefer aerwitere Alt der Selbfthilse hat unn die
Mehgernie ster, iche den bisherigem Anbtängen dam Erntäß gung
— eingegenfetzten/ veraulaßt,
ahd den big sahl sesgeheilteken Pres von Si sr. anf 20 ir. het⸗
abzusetz e n. Das Beispiel der. Gostentzbser hakt übrigens bereits
mehtfacht Nachohmung eesunden ··· ——VV——

en. 33 Anci. Die erste Theilstreche der Landen⸗

Birmasens-Zweibrückener Bahn mit den Stationcu Landau (Wi
α Godramstein, Siebeldingen-B'rkweiler wird bis zum 18
zeptember? dem Betriebe übergeben werden. — Die bayerischer
Ihnen gewaͤhren den legilimirten Theilnehmern des am 28.36
Zeptember ju Berlin stattfindenden Gmeraldersammlurg deutschen
Architekten und Ingenieure eine Fahrtaxermäßigung von 50 pGt.
Nach den Ber'chten, die aus dem Süden Frankreichs ein—
reffen, wird die Weinlese dieses Jahr einen sehr großen Ertraß
iesern. In Burgund wird für leere Füsser der d ppelte Prei
ezahlt. In der Umgebung don Autun viebt es Schenken, au
zeren Schild geoschrieben fteht z. àWein mach Belieben, das Trinke—
»er Stunde ein Sott.“
Die Ausptägung ron Reichsgoldmünzen, d'e auf den beu
hen Münzstätten einige Zeu geruht hat, wird jetzt wieder ausge
rommen. So gingen in den Tagen 18 Kisten Gold in Barren
ede Kiste zu ca. 200 Pfd./ vpon der Berliner Münze an di—
Pünze zu München ob
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.. ieeen esnmachrrrchten.
Dexr Rechtspraktikann A. Gebhatd in Zweibkücken wurd⸗
zunr Igl. Advocaten daselbst etnannt..

Die erledigte Steutr und Gemeinde⸗Einnesmerei Herxbeim, Ve
arlst und Renlamts, Landau,“ wurde dem Stadischreiber iit Land
inhl D. Schlotthauer übertragernnn.

Der: Foiftamtsaffistent und Funkrionät im Regierungssorst
ureau in München, Gotifr. Haaff, ist zum Oberförster auf det
Fowmmunglredier Gimmeldingen ernanm wofdene. —

— — — — F — Z

Im Veilage der Verlagsbuchandlang AImce ist soeber
in reat empfehlenswerlher Kalender füc das Jahr 1873 unn
xàn Tifenz Reservéeeann deSdildwehreeabenbei
etausgegeben von der: Redaltion der Untekorfiner⸗Zeitiing (G.d
ʒtafenapp), erschienex, welchet das Interesse aller früheren So
aten, die fitß noh im Nejerve⸗ sðber Landwehrverhältuh
ʒefinden, erregen wirbd.

Der Kalender zeichnet sich durch feine pattistische Temben
iund die in ihm enhaltenen gesetzlichen Beffimmungen für das Ri
erp⸗kind Ländwehrverdältniß aus; er bringt ansprechend
zatrĩdtische Er zäͤhlungen, populär⸗w fseaschaftliche Auffätze, Feldzugt—
Ztizzen, Anel oten, Rezepte und das vollständigk Kalcadarium,
Der Preit von 10 Sgt. fae die große Ausgabe und deSgr
rnie die kienne Auszabe ist ein sehr bisiger jer sennten. Bezsg
viid der Kalender durch jede Buchhandimag und bie Vertagshan
sing Uihtaris, Berlin Votsdamerftt. 84

In der Naͤcht vom 25 anf 26 bjs. Mts.
si Lin junget Hund von weist und
schwarzer Farbe abhanden ge⸗
Sommen, wer denselben zurüchbringt oder
Auskunft hierüber gebeir datrn, ethalt eime
Belohnung bei

Sounntas den 80. August —
Tapemusik

Frucht⸗Brod⸗, Fleisch⸗ 26. Prei
der Stadt Homburg vom 26 Augu

Weigen 6ff. 1ir.ꝰ Kom An. bön
Spelz 4 fl. 10 tr. Hafer 4 fl. 176
Karloffelnfl. kr. Kornbrod 8 Küog. 26k
Nuühfleisch 1.. Qual. 18 ir. 2. Onud
kxt. Katbfleifch 14 kr. Hammielfleis⸗
kr. Schweinefleifch 20 kr. Buft
per Pfund 36 fr. —
Saif⸗a⸗ n, 26. Alig. Frich
Mittelpreis. Weizeü 6 fl. 33 tr., Kon
5 fl. 4 tr., Spelz 4 fl. Al kr. Geis
5 fl. 40 ir Hafer 4fl. 40 kt. — Kornbio
6 Pfo. 1. Qu. 80 kr. Heu 1 fl. 48 r
Stibb i n. 1s tc.

Metke trber.
Ein jnnges Z72dchen kann sögleich du
Dienst treten Bei wein? sagt die Er—
pedition d. Bl.

ud Wweinq

NMüncher er renn
in großer Auswahl angekommen bei
Heinrich Isaac.

dvon 8 Uhr ab bei

8 F 1 —2—
1875

wiohtig kur krihers doldaten.

1875

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Foohnioum FRAN-
XENBERG.
BHöͤhere technische Lehranftalt
Je mit Vorbereitungsfchule.
Beginn des neuen Cursus 1 G5. Oeth
*Ausführliche Prospecte durd
Zalle Bughhandlungen und die
J. Direction des Technieum
Frankenberg (Sachsen).

mit den genauen gesetelichen Bestim mungeu tr. das
gererre- und Landueur- Vorhällinsss, patrlotischen Er
zühlungen, Drinnerungen an dis actire Dienstreit, bo·
oulär wissenschastlichen Aufsatron, anoldoten· und
eielen Holzschnitten. * —X— ae

Tandweur lendler.

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Da die Zweibrücket Maxrlthtt
hen sehr spät festgestellt wetden, 1m n
dem Drucke unferes Blaftes so lange wa
— JV si
Inetesfirenden dieselben Abends bei
bholen tassen.

1875

dendg aer „AIunr atzt4 zaiin
2* . pPoicaamer Strasso bc.

1875

sun.

Acdacũon, Druck und Veneg von F. X. Dem eß in Et Inabert
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35855826 828 853533238386 8c0 353854 3 535 æ

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2 3—2255 — 32232338 3 8 — 5255
33 557—5532 — — 55
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338 638 286 55 232—338858 53835253 55
32332—58 623258 s 753 53723335 —
* 255 ——— 8 —333335 355 2358 Da
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33* 2 2 23 J 2 — —* 2* 33 85 a
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3333 338838 33 583336855 358
25555* 3353222* 2 8 538 83 5858
7 —55 — —22 — *
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53—38558*8 353* S355832
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33 7—530833 3383533323 2383237* 2333325233 3*53272233533
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582 5537235 z253588 1*2858* 255285538
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52535388383
52 * — 2* 2 — * —* 8 — 2
** 2 585 2.* — * 2* —25* —
5 —55383 338 88 2558 8
—A— — 5322 203. 5323332358 2
— 33* *2 3 — 2 * 582* 3 3 A—
— —J — — 285 7 23223325
2 S — — — 3* 7 2328 *
5354* 223883238 5284 235353333 —J
3 35227 2.53 22 55* * 33852 ——
* 58 22833853 22282 23*57 2332
— * * 2
3 —355 i 3 5 23—8
20 5 23255582 57538 5832. 2 553 557
84 55581 23 2 33 — 338232 38 5—5
253 ——— *825238 53535 — — 53055
z33 53553332 z338 83 5
5 *s532. — Sv 5 2
3 585 5835 —, —— —5 *5 — *
28 — —M — 22258 32 7
eegee e — szas5
2 *
535 55 55322 8 —A
552 58 533335253 332 55 32382
7 s—22553 —— 3.. * 2 832289
S72353 355778
3333 32

T
—X
—W
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        Slt. Ingberler Anzeiger.

Her St. Inberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbuadene Uaterhaltunzsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonnta

zummer erscheint wöchentlih viermal: Dinstag, Donnerstag, Sümstag uid Sanntag. A⸗oannemenispreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mrit 4 Arzr. die dreispaltige Zeile Biattschrift oder deren Raum berechnet.

— — * —— — — — —r — — —— — —ñ — e ——

Samstag, den 29. August. 1874

— e3
eutsches NReich. Berlin, 25. August. Der Kronprinz und die Frau Kron⸗
München, irete Die „Neuesten Nachrichten“ spre- prinzessin (eiche, von England zurückkehrend, heute Nachmittag um
sich entschieden dagegen aus, die Markrechnung mit dem 6 Uhr von Antwerpen kommend in Brüssel aͤngelangt find 'und
88 1875 in Bayern einzuführen, weil bis zu diesem Tage am Bahnhofe vom Körig und vom Grafen von Flandern empfar⸗
umguch ene genügende Menge neuer Münzen geprägt sein F wurden) eg gi wen sangenne , —
auf der Wildpart · Station wieder ein und gedenken bor äusig no
znne. (Pf. Kur) au
ü i 8 Wohnung zu nehmen.
Aus Mestz kommen betrübende Nachrichten: D'e Stadt hat im Neuen Palai
i i i ⸗ . J Haupibank fordert den
d uerlichen Renitenz ihrer Vertreter weder eine Vee⸗ Ber lin, 27 August. Die prenßische Ha
e eee noch im — Dabei ist die Geschäfts Handelsstand auf, alle im Jahre 1875 fällig verdenden Wechsel
iage so schlimm, daß sie gar nicht schlimmer werden kann. Insbe- in Mark und Pfennigen auszuschreben. Die preußische Bank uünd
De bfinden sich die meisten aus Deuischland eingewanderten deren Filialen kaufen von Neujahr ab keinen Wechsel an, der nicht
n die vor ihrer Ankunft schon schlecht genug standen, — Redewent en * umgerechnet ist. — Die hiesige Börse
amuch⸗ 8 i i in Sedantage geschlossen.
n erbärmlicher Lage und es machen diese lben im Allgemeinen am
tschthum wenig Ehre. Ein großer Theil derselben ist in Desterreich.
r Ingn din — X auch deutschen — Wucherern, denen sie Am 21. August feierie Kronprinz Rudolf von Oesterrelqh
zur vollständig nackt und ausgezozgen entrinnen. Es werden in seinen 16. Geburtstag und trat damit seine Großjahrigteit an
Metz in der Verzweiflung Gelder zu 244 Prozent aufgenemmen, Frankreich
ie nur mit dem Verlust des Vermögens, resp. des Einkommens Paris, 27. Augusi Der Konig von Bahern besuchte
wieder zurückbezahlt werden köͤnnen. (Dürkh. Arz.. heute die historische Trachten-Ausstellung im Industriepalaste und
Kehl, 24. August. In den nächsten Tagen sen vber das Louvre und reist heute Aben 8 Uhr ab. Der Botschafts—
e zu d isbauten auf dem badischen Ufer erforderli- Attache Lindau begieitet ihn dis Avricount.
e eeet Diese o werden in die Nahe der 3 28. August. Das „Unibers?“, welches bei der
Ortte Sundheim, Auenheim und Neumühl zu liegen kommen. Ankunft des Königs von Bayern sich gewisse Bemerlungen er⸗
arl zruhre, 26. Auzust. In einer Volksversammlung aubte, erwähn deffen mit kinem Wort mehr. Es wurde ihm
on gestern Abend sprach der Iie gn Deeghe zg namlich bedeutet, du ee waden 8 ve r
eldorf 1) über Selbsthilfe und Staatshilfe un uͤber die Re- ner Zunge freien Lauf lasse. Bas das große Publ um anbelangt,
e d vierten Standes. Der gelehrte Thebaner sprach sich so fieht dasselbe die Anwesenheit des Königs Ludwig in Paris gat
iber SchulzeDelitzsch's Recept, durch Arbeit, Sparsamkeit und nicht ungern. Es ergibt sich nämlich dem Wahn, der —W—
Lergenossenschaftung die Lage der Arbeiter zu d seht weg⸗ gekommen, um — zu 7 —* ι
ijes dagegen die Staatshitfe. So gut man zum Frstaunen erregen. War doch die Decchesy bresse“ neulich
eeuin Thaler aufbringen könne, so —9 verwundert daruber, als man aus Kissingen mialdel, daß in
zut könne der Staat das Geld auch für die — vi Bahyern das 57 5 digsen Bismarck die tiefste Ent⸗
venden. Was den zweiten Punkt der Tagesordnung betrifft, so rüstung hervorgerufen habe. (K. 3.
ꝛetheuerte er, die Arbeiterpartei sei weit davon entfernt, gewaltsam Paris, 25. August. Der König don Bahern ist heute
wuf den Umsturz des Bestehenden hinzuarbeilen, Alles in Liebe und Nachmittag mit dem Grafen von Holnstein aus Versailles zurück⸗
hute, wie im „Freishütz⸗; tein gesebliche Mittel sollen zur Ane sht men Die großen Wasser in Verfsailles spielten von 119. bis
vendung kommen. Darüber freilich, was geschehen soll wenn die 3 Uhr. Sehr viele Reugierige kamen Nachmittags nach Ver⸗
eesetzlichen Mittel nicht ausreichen, ließ Herr Dr Sbach ein für sailes als jedoch das Fontaitenschouspiel sahne ee
ans ängstliche Bourgeois wohlthätiges, poctisches Düster walten. Zonig im Beriff war, die Ruͤchhe nnete — 8
Unterdeffen wollen wir auf Goit vertrauen und —— Nönig nach dontainebiean um sic Sloße na Wie e
uen halten Der Bosud des Bornages ud derdenepen aue Vondem Koönig von Bayern entwirft der „Pariser
pendete Beifull waren angens uenager. veen de —* Figaro“ folgendes Bild: Der König Vudwig jnist lin moaseet
ffenbar, immer das Gleiche zu hören uud — i —
en mit der Samme!büchf⸗ am Sgse brite nur noch die Politik; aber außer Lohengrin und Tanuhäuser ist Frankreich feine
värtiger schwieriger Zeit. wo manden —5 auch gerade kein Leidenschaft. () Vornehmlich beschäftizt ihn das große Jahrhundert,
eee — Wyg 5 dem und es wird ihm vergönnt sein, seinen am Dienstag ftatthabenden
— 29. Geburtstage in dem Versailles Ludwig XIV. zu verleben. Der
Caffel, 17. August. Hier tagle heute unter zahlreicher Zꝛ
ʒetheiligung der dachgenossen die sechste eeen —D——
ammlung des Vereines Deutscher Eisengieße de Regimensern Rußlamds, Deflerreichs Preußenan —S
er mi iedenen volkswirthschaftlichen Fragen, mit der gegen- Reg u. Bay
t mit verschiedener tsw 86 —* einfäßlich einer schönen Figur besitzt er durchaus keine militärische Tournure.
värtigen geschäftlichn Lage der Gußwaare Am Sonnabend hat er ia Begleitung des Stallmeisters Grafen
»chäftigte. Bei der aus allen Gebieten 3 bichenen eeushen geshhsuttn ee egen
edentn ernag de Sescaes —* —— Ase sailles abgestattet und dort incognito im Hotel des Reservoirs
e Dnd din —— Saisen aaf dinirt; er wird in Frankreich bis zum 1. Sept. verweilen.
Versamm 4 — * J—
II —5 an den bestehenden Preisen zu be— Paris, 26. August. Präsident Mac Mahon ist in Nan⸗
—X es &amp; n. — Das eoenn meldet in de rip
inn, 25. August. Ueber die Bildung eines „Neichs- hat seine reditive als Gesandter paniens in Paris erhalten.
zust eaeh ahe ite dasselbe solle alle Vorberei- Die Geschäftsträger Deutschlands und O⸗sterreich Ungarns, Graf
ungen für die Reichsgesetzgebung treffen und einen von ständigen datzfeld und Graf Ludolf, sind nach Madrid abgereist. — —X
ommissarien sämmtlicher Bundesstaaten beschickten Centralpunkt Norgenblätter melden, daß zwei Legatioassekretäre des Madrider
ür alles Material und für alle Wünsche der Bundesregierungen auswürtigen Ministeriunms mit Creditiven für die spanischen Ee⸗
n Bezug auf das Justizwesen bilden; zum Dirrktor des Reichs- sandten in Paris, Berlin, London, Wien, Rom und Brüssel hier
zjusa mies sei der Geh. Justizrath Amtsberg in Schwerin desig ingetroffen sind.
un derselbe werde dem Präsidenten des Reichskanzleramtes sud
omnir—

Belgien.
Brüssel, 20. August. In der heutigen Plenarsitzung der
        <pb n="548" />
        internationalen' Conferenz wurden die Protokolle sämmtlicher
Sitzungen verlesen und genehmigt. Der Tag der nächsten, wahr⸗
scheinlich letzten Sitzung soll heute festgestellt werden.

Holland.

Haag, 25. August. Laut Nachrichten aus Atschin vom
17. August haben die holländischen Truppen das befestigte Lager
„Poede“ und eine andere verschanzte Stellung der Atchinesen mit
geringem Verlust genommen. Toekoenek ist gestorben. Der Gesund—
heitszustand der Truppen ist befriedigend.

Italien.

Ueber das Räuberunwesen auf Sicilien wird der „N. Zür.;
Ztg.“ aus Rom, 18. August, geschrieben: Die Stärke des sicili-
mnischen Banditenwesens in der Maffia. Die Namen führt ein
ursichtbares, doch allgemein nur zu gefühltes Institut, in dim die
Fäden der Banditenorganisation zusammenlaufen. Tausende von
Hiitgliedern zählt dieses Institut, dessen Hauptzweck gegenseitige
Unterstützung bei Banditenunternehmungen ist. Die Maffia schützi
ihre Miiglieder mit dem Dolch des Meuchelmörders. Sie ver
hindert in den meisten Fällen die Versolgung und Gefangennahme
der Missethäter, indem sie den nachsehenden Behörden Schwierig-
keiten in den Weg legt, und wenn es doch einmal gelingt, einen
Maffiasten festzunehnem, verhindert, durch ihren Einfluß auf die
Zeugen und Geschworenen, welche die Dolche der Maffia fürchten,
—VV
renen den Muth der Ueberzeugung, und so kommt es, daß die
meisten augeklagten Banditen freigesprochen werden. Wird aber
ein Angeklagter verurtheilt, dann erfährt die erschreckte Bevöllerung
am nächsten Tage, daß einige der Geschworenen von Meuchelmör ˖
dern überfallen und erdrosselt oder zum mindesten verwundet wur—
den. Selbstverständlich ermuthigt diese Nachricht den guten Buüͤrger
nicht, und immer größer und größer wird der Einfluß der Maifia
durch solche Schreckensthaten. In der Haupistadt der Insel, in
Palermo jelbst, ist dieser Einfluß ein geradezu ungeheuer; ja, er
macht sich sogar auf öffentlichen Plätzen bemerkbar. So ist es keine
Selienheit, daß ein gewöhnlich aussehender Mann auf einen
Fremden zu geht und ihm, unter Berufung auf die Maffia,
IOoo, COo0O bic 200,000 Lire (man schätzt die Forderung nach den
Vermögensverhältnissen des Angegriffenen) in der höflichsten Form
abverlangt. Der Angesprochene kann den Attentäter den überall
sauernden Carabinieri übergeben; allein er ist klug genug, das
nicht zu thun, da er wohl weiß, daß er binnen 48 Stunden zu
leben aufhören wücde, während der eigentliche Schuldige mit einer
einfachen Untersuchungshaft davon käme. Er findet sich deshalb
lieber mit dem Maffiasten ab und erlaubt sich blos in den meisten
Fallen, über die Höhe der zu zahlenden Contribution zu mäckeln,
was den Dogmen der Maffia nicht widerspricht, weshalb dies auch,
ohne das Leben zu riskiren, gestattet is.. Von den Heldenthaten
der durch die Maffia geschützten Banditen, welche bei helllichtem
Tage in ein Haus einbrachen, um einzelne Familienglieder als
Geisel für die pünktliche Bezahlung einer hohen Contribution fortzu⸗
führen, will ich schweigen. Diese Thatsachen sind so bekannt, daß
es unnöthig ist, sie besonders zu erwähnen. Die Regierung hat
bisher versucht, durch Entfaltung bedeutender militärischer Kraft
dem Räuberwesen zu steuern; mit welchem Erfolg, beweist die gegen
wärtige Lage der Insel. In der Provinz Palermo, wo nicht weniger als
14,000 Mann liegen, in der Hauptistadt selbst, sind die Sscherheits—
zusiände trotz des ungeheueren Militäraufgebots geradezu schrecklich,
und allgemein verlangt man nach anderen Maßnahmen. Es giebt
nur ein Mittel, dem Uebel zu steutrn, und das ist die Suspendi⸗
rung der constitutionellen Garantieen, die Suspendirung der Ge—
schworenengerichte, der nackte strenge Belagerungszustand. Politische
Rücksichten, die Furcht vor der Opposition, ließen die Regierung
bisher diesem äußersten Mittel ausweichen. Das Ministerium
Minghetti wird von einem großen Theile der Bevölkerung mit
scheelen Blicken angesehen, und im Bewußtsein dieses Mißtrauens
fürchtet es, den entscheidenden Schritt zu unternehmen, der mög—
licher Weise zu gefährlichen Mißdeutungen Anlaß gegeben hätte.
Allein wie die Verhältnisse jetzt liegen, ist die Proclamirung des
Belagerungzustandes eine unbedingle Nothwendigkeit.“
Spanien.

Madrid, 35. August. Das „Diario Espannol“ bezeichne
die Nachricht der „Daily News“ von einem Trutz- und Schutz
bündnisse zwischen Deutschland und Spanien als eine reine Erfin
dung. Spanien bedürfe, um die Carlisten zu besiegen, keiner
fremden Macht.

Perpignan, 28. August. Die Carlisten haben heute das
Geschützferer gegen Puigcerda den ganzen Tag hindurch lebhaf'
fortgesezt. Kugeln und Sprengstücke fielen dabei auf französisches
Gebiet. Alle Angriffe der Carlisten wurden von den Belagerter
nachdrücklich abgewiesen. Die Carlisten erlitten beträchtliche Ver—⸗

luste. Bei einem Ausfalle, welchen die Belagerten machten, er
beuteten dieselben einiges Kriegsmaterial.

Bourg Madame, 286. August. Die aus Olot herbei
geschaffte große Kanone der Carlisten ist demontirt worden und hat
mehrere Leute der Bedienungsmannschaft getödtet. Ueberhaupt haben
die Carlisten vor Puigcerda ernste Verluste erlitten. In der
Festung ist ein Thurm eingestürzt, wobei jedoch nur ein Manp
verwundet wurde. Die Frauen helfen thätig bei der Vertheidigung.
Der Carlistengeneral Tr'stanhy konmt den Belagerern mit 1000
Mann zu Hilfe.

Eungland.

London, 26. August.“ Der Prinz don Wales ist gestern
über Dover und Brüssel nach Potsdam abgereist, um der Coufir—
malion des ältesten Sohnes des Deutschen Kronprinzen beizuwoh—
nen. (Der Confirmand yeißt Fr'edrich Welhelm und ist gekoren
am 27. Januar 1859.)

London, 23. August. Das Projekt zur Herstellung eines
Tunnels zwischen Frankreich und England scheint in eine praktische
Phase getreten zu sein. Die an diesem gigantischen Unternehmern
interessirten Kapitalisten und Ingenieure wünschen eine Concession
von 30 Jahren statt der den Eisenbahngesellschaften üblich gewähr⸗
ten von 99 und verlangen weder tine Garantie noch Subsfidien,
Ferner sind sie bereit, eine Summe von 4 Millionen Francs für
vorläufige Untersuchungen vorzuschießen. Das in Rede stehende
Projekt besteft in der Versenkung eines Ganges an der englischen
und sranzösischen Küste und der Bohrung zweier langen Gallerieen
bon jeder Seite aus. Ueber das Resultut des Unternehmens —
sagt das „Journal de Calais“ — kann kein Zweifel obwalten.
Es interessiren sich für das Unternehmen besonders Michgel Che⸗
dalier, Leon Say und Rothschild, Lavallay. ein Ingenieur, der
die größten Schwierigkeiten in der Herstellung des Sue,kanals
iäberwunden hat. Lavally schätzt die Kosten des Werkes aul
150 000,000 Franken.

Türkei.

Konstantinopel, 20. August. Wer hätte es gedacht
ichrcibt man der „N. Fr. Pr.“, daß im Jahre des Heils 187
in Europa eine Schlacht zwischen Herren und Sklaven stattfinden
verde? Sind ja schon fast achtzehn Jahre verstrichen, seit die
tiomänische Regierung feierlich und gesetztich die Sklaverei im
zanzen großen Reiche abgeschafft hat! Und doch fiel in der Näh—
»on Adrianopel im Dorfe Durbce-Durbee, bei dem Städtchen
Tschorlu, eine wirkliche Schlacht zwischen Stlavenhaltern und deren
Stlaven vor. In dem genanntden Dorfe hausen die neuesten
Unterthanen des Sultans, die halbwilden, unbezähmbaren Söhne
des Kaukasus, die nach der Sitte ihres alten Vaterlandes, auch in
der Türkei Sklaven hielten, welche sie noch von den heimatlichen
Bergen mitbrachten. Nach mannigfachen kleinen, wenn auch blu
tigen Zusammenstößen rückten dreihundert Sklaven aus, bewaffnet
heils mit guten, theils mit Waffen, die einem längst entschwundenen
Zeitalter angebörten, und stellten sich am linken Ufer des kleinen
Flüßchens Tschorlu-Suion auf. Am rechten Ufer kampirten die
Stlavenhalter, fünfhundert an der Zahl, die gute Cavallerie und
Hatagans führten. Nachdem das beiderseitige Parlamentiren frucht
os verlaufen, griffen die Gegner zu den Waffen und den für ihte
edle“ Sache begeisterten „Herren“ gelang es, in die Reihen der
Ztlaven einzudringen und da ein furchtbares Blutbad anzurichten.
Dabei erhob sich ein zum Himmel dringendes Geschrei, wie eben
Tscherkessen in solchen Fällen es stets zu erheben pflegen. Kaum
aber begann die launische Göttin des Sieges sich für die Sklaven⸗
halter auszusprechen, da erschien unvermuthet Hilfe für die Be—
drängten. Drei Schwadronen Dragoner, zwei Compagnien Ni⸗
zams und drei Colonnen Gendarmerie à cheval, die in aller Eile
aus Adrianopel abgesendet worden, langten noch zur rechten Zeit
an, um dem traurigen Blutvergießen ein Ende zu machen. Bei
dreißig „Herren““ wanderten in die Gefängnisse. Die Sklaven
werden aile nach den Donauvilajet geschick,, wo sie Grund und
Boden erhalten werden. Die Rädelsführer dürften eine sehr strenge
Bestrafung erfahren, da die kaiserliche Regierung schon längst einen
Modus vorschrieb, nach dem die Herren sich mit ihren Sklaven
abzufinden hätten. Die Ersteren bestehen aber auf ihrem vollem
„Rechte“, das sie sich selbst zu verschaffen trachleten.

Vermischtes.
Kaiserslautern, 27. August. Gestern Abend er⸗
eignete sich ein betrübender Unglücksfall. Ein Solbat der hier
garnisonirenden Abtheilung des 5. Jägerbataillone, Namens Haag
aus Elmstein, half beim Abladen von Baumpwollballen in der
alten Ritter'schen Scheuer, als ein loser Balken herabstürzte und
hn am Kopfe lebensgefährlich verwundete. Deiselbe, ein blühender
unger Mann von 21 Jahren, wurde sofort in das Spital ver—

zracht, wo er heute Morgen 5 Uhr verschied
        <pb n="549" />
        p. Nach der K. Z.“ erschoß fich auf dem Wingertsweiler

sfe bei Höringen am 24. August ein 17jähriger Bursche, Namens
iesmann.

In dem Dorfe Schönborn wurde am 22. ein Arbeiter beim
sbgraben von Erde in einer sogen. Lehmenkaut durch eine nach⸗

erutschte Erdj holle so unglücklich getroffen, daß er auf der Stelle

dt war. Der Verunglückte heißt Heinrich Roßbach und hinterläßt
ine Wittwe und 7 Kinder.

FHornbach, 26. August. Eine Anzahl Mitglieder des
—
hrafen v. Berg derzeit in Paris weilenden Könige Ludwig zu des⸗
en Geburts- und Namenstag ein Glückwünschtelegramm, das im
luftrage Sr. Majestät von dem Fürsten Hohenlohe dankend be—
atwortet wurde.

FLandau, 27. August. Der hiesige Stadtrath bewilligte
mseiner Sitzung vom gestrigen Datum zum Zwecke der Sedan⸗
eier 100 fl. — Sleichzeitig wurde von derselben Behörde ein
Fredit von 1000 fl. bewilligt für die demnächst dort in's Leben
relende höhere Töchterschule. — In der nämlichen Sitzung
rückte ferner der Stadtrath den Wunsch aus, daß für den nächsten
jahrmarkt und in hiesiger Stadt überhaupt für die Jolge den
dtehorgelspielern, Blechmusikanten, Bärenführern und ähnlichen in
en Straßen und in den Wirthshäusern auftretenden „Künstlern“
ie Erlaubniß zum Herumziehen nicht mehr gegehen werde; jedoch
olle den Caroussel⸗, Menagerie⸗, Panoramen⸗, Schießständen ꝛc. -Be⸗
izern schon aus Rücksicht auf die liebe Jugend kein Hinderniß in
xn Weg gelegt werden. Der Hr. Bürgermeister erklärte sich be⸗
eit, dem geäußerten Wunsche zu willfahren und für die Publikation
xer betreffenden polizeilichen Anordnungen Sorge zu tragen.

Am 31. d. M. findet zu Gemers heim die commissa⸗
ische Prüfung des ven der koͤngl. bayer. Regierung vorgelegten
kheinbrücken⸗Projectes statt, wobei auch die Nachbar-Uferstaaten
zurch hervorragende Wasserbau⸗Techniler vertreten sein werden.

p Das Bürgermeisteramt Mußb ach hat nach dem Vorgang
jon Kaiserslautern und Germersheim nun auch beschlossen, dem
betielgewerbe der Bänkelsänger, Drehoigelspieler ꝛc,, so weit an
zm ist, den Boden zu entziehen. (Z3w. 3.)

Der Maurer Heinrich Ruck von Queidersbach wurde am
II. Juni abhin, während er schlafend in einer Waldwiese lag,
on dem Wirthe Michael Oster von Linden, der ihn für ein
PBildschwein ansah, durch einen Schuß in der Brust lebensgefährlich
erwundet, Genannter Ruck ist nunmehr genesen und hat seinen
ztrafantrag gegen Wirth Oster, der während der Kraukheit des
stuck in nicht geringen Rengsten gelebt hat, zurückgekommen, so daß
ine strafrechtliche Versolgung desselhen wegen fahrlässiger Körper⸗
arletzung nicht statthaben wird.

FFrankenthal. Das sehr reichhaltige Programm der
iesigen Gewerbe- und Industrie-Ausstellung ist erschienen. Die
zröffnungsfeierlichkeit ist auf Sonntag, den 80. August, angesetzt;
in 2. September sodann solenne Sedanfeier, am 6. gl. Mis.
toßes Instrumental⸗Cor cert, am 13.: Feuerwehr-Hauptprobe;
zonntags, den 20.: Landwirthschaftliche Lokalausstellung und
mndwirthschaftliches Kränzchen; Sonntag, den 27.: Concert sämmt—
hher hiesiger musikalischer Vereine; Sonntag, 4. Oktober: Schluß-
ier und Ausloosung der Gewinnste. Die Preisvertheilung findet
zonntags, den 18. Oktober, in der Turnhalle statt. —- Eintritt
ur Ausstellung 12 kr. — Die Direktionen der Pfälzischen und
)ssischen Eisenbahnen gewähren den Besuchern bei gleichzeitiger
dsung einer Eintriitskarte eine Fahrtaxermäßigung von 80 Procent.
das Ausstellungslokal ist täglich von 9 Uhr Morgens bis 6 Uhr
lbends geoffnet

F Wie die „Rhpf.“ mittheilt, hat der qu. Bezirks-Gerichts-
idsident Dr. v. Möhl in der Pfalz den Anfang der Zeichnungen
ur das Mallinckrodt-Denkmal mit 150 fl. gemacht.
Laudwirthschaftliches.

Eruteergebunisse. Wenn auch eine definitive Bestimmung
er Ernteresultate erst möqlich ist, wenn die Druschergebaisse be—
unt sind, so erlauben doch schon die vorllegenden Berichte über den
ziand des Getreides bei der Ernte einen giemlich sichern Schluß
uf die künftigen Getreidemärlle. Serr auffallend ist es, daß in
en einzelnen Ländern, mehr aber noch in den einzelnen Provinzen
e Ernteergebnisse so außerordentlich verschieden sind, was seinen
rund vorzugsweise in den starken, oft mehr nur strichweise aufge⸗
retenen Frühlingsfrösten und der in manchen Gegenden sehr nach⸗
Feiligen großen Trockenheit hatte. Faßt man die aus den ver—
hiedenen Ländern eingelaufenen Berichte zusammen, so kann man
je Ernte im Allgemeinen nicht anders aͤls eine sehr gute be—
unen.
Was speciell die einzelnen Getreidearten anbetrifft, so sind
eErträge an Weizen beinahe überal gut; in Südrußland und
Donaufürstenthümern über Mittel; in Oesterreich-Ungarn er⸗

ab die Hälfte der mit Weizen bebauten Fläche einen Durch⸗
qhnittserirag, s überstieg diesen Durchschnitt bedeutend und nur
a. Vs blieb etwas hinter demselben zurück; im Ganzen hatte Un⸗
jarn eine bessere Ernte als Cisleithanien; Böhmen hofft dieses
Jahr noch Weizen ausführen zu können. Norddeutschland, Sachsen
und Thüringen hatten eine gute, Süddeutschland, besonders einige
Begenden am Rhein und Niederbayern sehr gute Weizenernten;
das Gleiche war in letztern auch bezüglich des übrigen Getreides
der Fall. Auch von England berichtet man über den guten Aus⸗
'all der Weizenernle.

Dagegen lauten die Berichte über die Ergebnisse der Roggen⸗
ernte im Allgemeinen weit weniger günstig. Der Roggen ist be⸗
anntlich in der Blüthe gegen naßkalte Witterung äußerst empfind⸗
ich, und gerade dieses Jahr hat sich diese Eigenthümlichkeit in un⸗
ingenehmer Weise fühlbar gemacht denn von vielen Seiten wird
uͤber lückenhaften Körneransatz geklagt. Trotzdem scheint die Ernte
nicht unter Mittel zu sein. In Oesterreich Ungarn ergeben 2 der
nii Roggen bebauten Fläche einen Durchschnittsertrag: *s etwas
nehr und dagegen ewwas weriger. JIu Deuischland ist die
ernte eine mittlere zu nennen.

Am ungünstigsten ist die Gerstenernte ausgefallen, mit Aus⸗
nahme von Oesterreich-Ungarn, welches auch hier eine Ernte über
Dittel erzielt hat, und zwar ergeben *s der mit der Gerste be⸗
„auten Fläche einen Durchschnittsertrag, “s blieb unter demselben,
zie übrigen *s ergeben dafür aber wieder mehr. In Deutschland,
zesonders dem südlichen Theile und in Frankreich wird ein Durch⸗
chnittsertrag weder quantitativ, noch qualitaliv, erreicht und auch
england bleibt bedentend hinter demselben zurück.

Auch der Hafer scheint vielerorts den gehegten Erwartungen
nicht ganz zu entsprechen. Aehnliche Unterschiede bezüglich des
Sommers und Wintergetreides berichtet man auch aus Nordamerika.
Venn auch im Ganzen dort die Ernteresultate als gute bezeichnet
verden, so weit es die Qantität beitrifft, so wird dagegen bezüglich
»er Qual'tät konstatirt, daß sie bei Winterfrucht 400 über, bei
Zommerfrucht 406 unter Mittel stehe. Je nach der Art dieser
Ernteousfichten oder Ergebnisse macht sich auf dem Getreidemarkte
nei den einzelnen Fruchtsorten auch eine verschiedene Tendenz be⸗
nerkbar. Gerste und Hafer sind allgemein begehrt und stehen schon
etzt sehr hoch im Preise. Während von ersterer der Verbrauch zu
gier sich aͤlljährlich steigert, ein Ausfall in der Erte sich also um
o fühlbarer macht, ist es bei letzterem besonders der dieses Jahr
jerrschende Futtermangel, der ihn in die Höhe treibt. Bei Weizen
und Roggen ist die Haltung auf allen europäischen Märkten bis
etzt eine flaue, und wenn auch auf dem Pester internationalen
Produltenmarkte die Preise von den Verkäufern ungewöhnlich hoch
Jehalten wurden, so geschah es nur deßhalb, weil sie eben die ge—
valtige Conkurrenz Rußlands und der Union dviel zu viel unter⸗
chätzten und noch heule der Meinung sind, daß Ungarn auch jetzt
noch, wie früher, die einzige Kornkammer Westeuropas bilde. Die
xolge davon war natürlich, daß von diesen Getreidearten beinahe
eine abgesetzt wurden. Aus dem jetzigen Stand des Getreide—

narktes aber zu schließen, daß derselbe, wenn der Ausdrusch be—
endet und der Markt besser b fahren sein wird, im Preise sinken
werde, düsfte sich voraussichtlich als falsch erweisen; eher könnte
noch das Gegentheil der Fall sein, da alte Vorräthe in nennens⸗
verthem Umfange nirgends mehr vorhanden sind und in den letzten
Jahren sich der Ankauf unmiltelbar nach der Ernte am vortheil⸗
jaftesten bewährt hat, da von dieser Zeit an die Preise eine stei—
jsende Tendenz verfolgten. Auch der beträchtliche Ausfall in der
Futterernte machen ein Sinken der Preise höchst unrahrscheinlich.

Weit weniger sicher läßt sich der Stand des Hopfens bestimmen.
Diese Culturpflanze ist einerseits so empfindlich, daß verhältniß—
näßig unbedeutende Einflüsse einen Strich durch die anscheinend sicherste
Rechnung zu muchen vermögen, andererseits besitzt er aber auch
wieder eine solche Vegetatioaskraft, daß sie die gesunkensten Hoff⸗
nuagen wieder zu beleben vermag. Zu verwundern ist es deßhalb
aicht, daß die Berichte über die Aussichten auf die Hopfenernte so
lehr wiedersprechend sind. Allgemein wurde über zu große Trocken—
)eit geklagt. Jetzt ist wohl Regen eingetroffen, aber etwas zu
pat, um der Entwickelung der Blüche und der ferneren Ausbil-
zung den vollen Nutzen zu gewähren, den er früher gebracht hätte.
Immerhin hat er aber doch die Hoffnungen bedeutend geboben;
aus günstig können die Aussichten im Ganzen aber keineswegs bezeichnet
verden; in manchen Gengenden rechnet man auf e, in anderen
jar nur auf s Ernte. In Teitnang, Ravensburg ec. sollen auf den
negen hin sich wohl diejenigen Hopfengärten gebessert haben, die
Schwarzbrand bedroht waren; die vom Rost und Kupferbrand be⸗
allenen aber langsam rückwärts schreiten. Englands Pflanzungen
jaben in der letzten Zeit ebenfalls keine Fortschritte gemacht, die
ruf eige höhere Ernte schließen ließen.
Verantworisscher Redacicur F. X. Dem e St. Ingoeri.
        <pb n="550" />
        Yublicalion.
—
Samstag den 10. October 1874, des

Nachmiitags 2 Uhr zu Si. Ingbert
in der Behausung von Adjunkt Heinrich
Schmitt

Auf Anstehen
von LSuzianGugenheim, Kaufmann,
in Zweioͤrückeu wohnhaft, welcher den kgl.
Advokaten Heinrich Giessen zu
Zweib rücken zu seinem Anwalte bestellt hat
gegen
Jakob Maurer, Tagner, in St
Incbert wohnhaft. Werden durch den damil
gerichtlich beauftragten kgl. Notär Horn in
St. Ingbert die nachbeschriebenen dem ge⸗
nannten“ Schuldner gehörigen Immobilien
zwongsweifeloffentlich versteigert werden als!

1.) Plan-Rr. 42202 — 1,9 Dezimalen
Wohnhaus mit Siall und Hof.

2) Pian-⸗Nr. 42206 — 981 Dezimalen
Acker, beisammen gelegen zu St. Ingberi
auf der Hobelsahnung.“

Diese Liegenschasten kommen als ein
Ganzes zur Versteigerung.

Der Zuschlag erfoigt sogleich bei der
Versteigerung endgültig und findet kein
RNiachgebot, auch weder ein Einlöfungs- noch
Ablösungsrecht statt. 39

Die nahere Beschreibung der Versteige-
rungsgegenstände sowie die Versteigerungs—
bedingungen können bei dem genannten kgl.
Notär eingesehen werden.

Zweibruͤcken den 27. August 1874.

Der Anwalt des betreibenden Theiles

Giessen.

Danksagung.

Den Einwohnern von Shhnappbach für
die Decoration ihrer Häuser, bei Ge—
legenheit dessängerfestes, herzlichen
Dank.

Die Vorstände der Gesang ⸗Vereine

Maännerchor und Concordia.

Möuncher 4à0PPpemn
in großer ‚„Auswahl angekommen bei

Heinrich Isaac.

Zu Vermiethen.
Eine im zweiten Stock gelegene Wohnung,
zestehend aus 3 — 4 Zimmer, sofort zu
beziehen, ist zu vermiethen bei
Georg Klein, Gastwirth.
Sonntag den 30. August
Tanzmnusik

Zrucht⸗ Brod⸗, Fleisch ꝛe. Prei⸗
der Stadi Zweibrücken v. 27. Augu
Weizen 6 fl. O kr. Korn 5 fl. 2ir,
Gersie 2reihige 5 fl. 9 kr., Gerste dier
reihige 4fl. 23 kr. Spelz 4fl. 2 Ir
Spehkern 6 fl. — kr., Dinkel — fi.
ir. Mischkrucht — fl. — kr., Hafer 4 f.
—A
12 kr., Stroh 1ufl. 24 kr. per Zentner
Weißbrod 198 Kilogr. 18 kr., Kornbrot
3 Kilogr. 26 kr. ditto 2 Kilogr. 18 r
1 Kilogr. 9 kr., Gemischtbrod 3 Kilogr
32 kr., 1 Paar Weck 110 Gramm 2 ir
Rindfleisch JI. Qual. 20 kr., 2. Qual. 18 r
Kalbfleisch 160 kr.,, Hammelfleisch 22 kr
Schweinefleisch 20 kr. pr. Pfd. Butter 34kr
yer Pfund.
Geldkours.
vom 27. August 1874.
Pistolen 94042
Zellandische fl. 10. Stücke 9 18*0
Dulaten 58537
20 Frankensitücke 9 302/- 31.
Englische Sovereigns 11 56458
Russische Imperiales 9 50552
Dollars in Coldd 2 26.427

bon 3 Uhr ab bei
Fud. Weirich.
min junges Mädmen kann sogcich in
Dienst treten. Bei wem? sagt die Ex—⸗
Hedition d. Bl.

— —XWC
in 1/2, 1)4 und “s Bogen zum allgemeinen
Gebrauch find vorrüthig in der Druckerei
dieses Blattes.

18754 Micohtig für fruühere doldaten.

1875

Reserve-umiedl
Landwehr-alender.

X
ð
0
⸗
*
9

mit den genauen gesetalichen Bestimmungen für das
Reserve- und Landwehr-Verhältniss, patriotischen Er-
zahlungen, Erinnerungen an die active Dienstzeit, po-
pular⸗ wissenschaftlichen Aufsutzen, Anekdoten und
vielen Holzschnitten.

—

8
7
3
J
i
1875

Verlag der „MIIIITARIA Berlin,
W.., Potsdamer Strasse 54.

1875
W. Zubrländer Rachlolger. Fabrgasse s8 Frankfurt a. M.
Nachdem die baulichen Veränderungen, die ich zur Vergrößerung meiner Locale vorgenommen, beendet, empfehle ich men
Versandtgeschäft w'eder wie früher, und ist es mir mögzlich, durch bedeutende Varthie-Einkäufe und ducch fortwährend neue Zufuhren
meine schon so bekannt billigen Preise abermals herabzusetzen.
Grosseos Manufacturwaaren Lagoer
¶Nooo Stuck /. breite, ächtfarbige Cattune, lila, rosa, gelb und braun,
8* für Kleider und Üeberzuüge, Glanz⸗Cattune und Cattune
5 mit Borden, für Vorhänge, zu 8, 9 u. 10 kr.

Yy 200 Siud feinste Pique-Cattune in allen Farben à 12 kr.
200 Stuck feinste französische Jaconets zu Kleider 4 10 kr.
2 500 Stuck e/ breites schweres echtfarbiges Bettzeug, meistens türkisch
* roth, à 15 fr.
2 Billigere Sorten à 8, 10 u. 12 fr.
2 200 Stück 8 schwere Barchend für Betten àe 18, 18, 20
und 24 kr.
S300 Stuck schweren schwarzen Moireens fur Unterrbde à 22 kr.
⁊ 200 Stuck schweren c/ br. englischen Waterproof für Regenmäntel
34 mit und ohne Franzen à 48 kr.
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8 fl. 1 30, fl. 2“pr. Elle à 60 Centimetres.
2 * breite Fußteppichstoffe aͤ 15 kr.
Glatten rolh wollenen Unterrockstoff aä 15 kr.

Feinen weißen *4 breiten Mull für Kleider à 12 kr.
T1OGOO Stuck verschiedene Kleiderstoffe fur Winter, Frühjahr, Sommer
2 und Herbft, der Meter von 30 kr. an.

Lama, Unterrockstoffe Thybets, Cachemire, Flanell,

en Alpacas, Chales, in allen Farben und Qualitäten
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dem so sehr billigen Preise von 12 kr.

21/2 Ellen bdreite vrein Leinen, für einschläfrige Beittücher, dat“
Betttuch ohne Naht, fl. 145.

3 Ellen breite rein Leinen, fur zweischläfrige Bettilcher, das voll⸗
ständige Betttuch ohne Naht, fl. 2. und 2 fl. 24. 3

200 Stü? *68/,. breites feines schlesisches und böhmisches Leinen *
zu 15, 18, 20 bis 30 kr.

200 Stuͤck schwere roth wollene Bettdecken, für zweischläfrige Betten, das

Stuck fl. 6. 30. 2
200 Stuck schwere weiß wollene Bettdecken, fur zweischläfrige Betten, *
das Stück fl. 4. 18.

500 Stuck schwere grau wollene Bett⸗ und Pferdedecken das Stuck
fl. 2. 30. bis fl. 3.

500 Paar schwere weiße Victoria-Bett decken mit Franzen, für
zweischläfrige Betten, das Stück fl. 2. 8

Pique Decken und farbige Victoria⸗Decken, roth, braun, gelb, *
lila, grün, rosa, das Stück n. 2. 30.

100 Dutend' weiß leinene Tischtücher, das Stück 50 kr. 9

100 Duhtzend rein leinene Haudtücher, die Elle von 6 kr. an. 2

500 Dußend weiß rein leinene Damentaschentücher, das Dzd. fl. 2 80 3

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*
8
        <pb n="551" />
        Der St. InAberter Anzeiger sund das mit dem Dauotblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstays-, Donnerstags- und Sonnta
Rummer erscheint wohentlidviermal: Dinstag, Donnerstaz, Samstag uad Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden wit 4 Kruzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.
— — — — — — — —— — — — — ——— — —ñ —ñ —ñ — — — — — — ——s — —
27 E
M 138. Sonntag, den 80. August. 1874
Deutsches Reich. Beschmack entwickelt und ranzig wird. Die Unternehmer haben in
München, 27. August. Der Kdnig kommt morgen Abends betracht der Ersparniß, welche sie dem konfumirenden Publikum
714 Uhr von Paris nach Pasing und geht mittels Exrtrazug nach —* ein mehrjähriges Patent in allen deutschen Stauten er—
aberg. .
diarnw chen, 27. August. Wie die „Allg. Zig.“ vernimmt, „ Wie die „Mülh. Ztg.“ erfährt, wird nächstens das Elsaß
hat die don den Kammern deschlossene Aufbesserung der katholischen die Ehre ein.s Besuches von Jules Favre haben. Derselbe wiũ
nd protestantischen Geistlichteit die königl. Genehmigung erhallen mit seiner neuvermählten Gattin, einer Elsäßerin, einige Jahre (7)
und sind jum Vollzuge derfelben von Seiten des tgi. Erltusmini- in Weißenburg, dem Geburtsorte der letzteren, zubrin gen.
steriums bereits die nothigen Einleitungen getroffen. ..FAus München, 24. August, schreibt man dem „Fr.
n üan cheu, 27. August. Der Vorstand des statistischen Kur.“:“ Vom Kriegsministerium wurde befohlen. daß die Generale
Bureau's, Miaͤnisterialrath Dr. C. Mayer, hat sih nach Stockholm und höheren Commandostaͤbe bei den heurigen Manðövern auch im
begeben, um an den dork beginnenden Sitzungen der Kommission Dienste die Schirmmützen gzu tragen haben. Es geschieht dies aus
des internationalen statistischen Kongresses Theil zu nehmen. dem Grunde, weil der frühere Federhut für den Truppendienst
München, 25. August. Der hiesige Schuhmachermeister⸗ abgeschafft und die neue Kopfbedeckung noch nicht bestimmt ist.
Verein trat gestern Abend beim Högerbräu wegen Abhaltung eines“˖ Manchen, 26. August. Am Jahrestag von Sedan wird
weiten bayerischen Schuhmachertages am 5. Oktober l. J. zu einer auf dem nordlichen Friedhofe die Enthüllung des von der Siadi
nß rordenslichen Generalversammlung zufammn. Auf die Tages- den daselbst beerdigten Kriegern aus dem letzten Feldzuge errichtelen
oAnung des Congresses wurden solgende Gegenstände gesetzt: Denkmals stattfinden. Dieser Felerlichteit werden die Gemeinde—
1) Ueberblick über das Vereinswesen in Bayern, und wie ist das⸗ collegien, Vertreter der Garnison, die Krieger⸗ und Veteranendereine
selbe zu fördern? 2) Entzegensteuerung gegen die Schuhfabrika⸗ und die Schuljugend be wohnen. Auch hat der Magistrat an
tion, und wie ist letzterer abjuhelfen 783) Das Gewerbegesetz und ãmmtiliche Pfarrämter das Ansuchen gestellt, sie möchten während
dessen Nachtteile für das Gewerbe. 4) Schaffung von Rohstoff⸗ dieser Sedansfeier mit den Glocken ihrer Kirchen läuten lafsen.
Vereinen und Verbindung mit denselben in ganz —8 . Die Kosten des M ünchener Sängerfesteshaben
) Eerichtung von Fachschulen. 6) Ausstellung don Schuhwaaren gegen 60.000 fl. betragen, die Einnahmen 56,000 fl., also imige
er Au. lausend Gulden Deficit. Das erste deulsche Sängerfest in Dres—
Sftraßburg. Bezüglich der hiesigen kaiserlichen Tabak. den hatte ein Deficit von 81,000 Thle.
nanufakiur hat der Bezirksitag von Unter-Elsaß den Antrag auf Manchen, 27. August. Die Kirchenberwaltung in
nifchleumote Veräußerung mit allen gegen zwei Stimmen abge Biesing trifft bereits die Vorberestungen zu der nua vorzunehmen⸗
lehm. 82 Mitglieder der Versammlung sprachen sich für einstwei den neuen Verloosung der Kirchenbau⸗sLotterie und soll dieselbe
lige Fortdauer des gegenwärtigen Staalsbetriebes aus. ledenfalls noch im Jahre 1875 vorgenommen werden.
Fraukreich. r. In u Iem wurde in der Nacht des 25./26. ds. ein großer
Paris, 27. Augoss. Der Marschall Mac Mahon wird (hrendiebstahl im Werthe von über 8000 fl. verübt. Thäter un—
heute Abend 11 Uhr von seiner Reise in Versailles eintteffen. — dekannt.
Die mit Unkersuchung der Entweichung Rochefort's beauftragft * Au ch ein Pfan dobjekt. Ein cirer 2djäbriges, an⸗
Tommission hat vorgeschlagen, die Gefangenen von der Infel dündig gelleidetes Frauen zimmer eskamotrte letzten Sonnabend
Noumea nach der Insel Pino zu überfühten. — Bormittag. aus dem Korbe einer am Pappelplatz in Berlin statio⸗
Paris, 28. August. Der König von Bagern ist gestern nirten Obsthaͤndlerin mehrere Pflaumen und Birnen, wurde jrdoch
Abend abgereist, Fürst Hohenlohe begleitete ihn zum. Bahuhofe, in flagranti ertappt und festgehalten. Um einer bevorstehenden
Furst Hohenlohe wird Samslaas zunächst nach Berlin abreisen. fühldaren Strafe zu entgehen, bot sie eine bis zu einem Thaler sich
Belgien i teigernde Abfindungssumme, was die Obsthändierin auch acceptirte.
Brüssel, 272 August. Marschall Bazaine ist hier wieder Erstere hatte aber weder den offerirten Thaler, noch irgend ein
angekommen und gedenkt, sich nach dem Haag zu begeben, um dor! anderes Pfandobjekt bei sich und als in Folge dessen die Handers⸗
einen ständigen Kufenthalt zu nehmen. jrau Miene machte, den soeben geschlossenen Vertrog aufzußeben
und auf ihren früheren status quo zurückzukehren, riß das nasch⸗
hafte Dämchen in ihrer Verzweiflung ein — künstl'ches Gebiß aus
J Vermischtes. dem Munde, welches sie der Obsthändlerin mit den Worten: „Das
Saarbrücken, 28. August. Auf der Bahnstrecke Saar jat 6G Zhaler gekostet, wird also wohl 1 Thaler werth sein!“ aus
srücken⸗ Mehe hat sich vorgefern ein bedauerlicher. Unglücksfall er⸗ Jaͤndigte. Unter schallendem Gelächter der Umsteheuden entfernte
ignet. Der Bremser Speckmann von hier beging die Unvorfichtig, üch dann schleunigst die Dame ohne ihre weißen Perlzähnchen.
eit, sich in der Nähe der bei Falkenberg über die Eisenbahn füh- F Eines merkwürdigen Segens kann sich eine in der Alexand⸗
tenden Brücke von seinem Sitze zu erheben. Bei der Ankunft in cinenstraße zu Berlin wohnhafte junge Dame rühmen, indem die-
Falkenberg fand man ihn mit zerschmettertem Schadel todt auf selbe im Verlauf eines einzigen Jahres von fünf Kindern entbun—
seinem Plate. Er hinterläßt eine junge Frau, die sich in geseg. den worden ist, zuerst vämlich von einem und jetzt, 10 Monate
neten Umständen befindet. päter, von Vierlingen. Von den letzteren kamen freilich zwei todt
p'Frankfu'rt. Das „Frankf. Journ.“ schreibt: Die jur Welt und zwei starben bald nach der Geburt.
Stadt ist um eine neu eingeführte Industrie, nämlich die Bereitung (GMitrailleusen.) Die schwedischen. Ingenieure Wien—
der sogen. „Spar⸗Butter“, reicher. Zu derselben wird auch das borg und Palmlranz haben eine Kugelspritze ganz neuer Art er—
ausgesuchteste Nierenfett mit Milch verwendet, so daß das Produk! funden. Nachdem die schwedische Regierung diese Erfindung viel⸗
im Wohigeschmack der besten Bulter gleichtommt. Die Butter, eitig und andauernd geprüft hat, hat sie für die Floite eine An⸗
velche zum Kochen, Braten und Backen bereits in vielen hiesigen jahl von 63 Stück bestellt und sollen dieselben in der Gewehr—
haushaltungen und Hotels verwendet wird, empfiehlt und bedährt fabrik zu Huswarna fabrizirt werden. Man setzt die Schießver⸗
uͤch durch ihren geringen Wassergehalt und gröoßeren Fettbestand, suche noch immer fort, um alle ihre Eigenschaften kennen zu lernen,
wodurch man bei Benutzung derselben nur etwa zwei Drittel gegen veil man die Absicht hegt, ebensolche für das Landheer anzu—⸗
ftische Butter zu verwenden braucht; ganz abgesehen von dem schaffen. Es wird diese Mitrailleuse als außerordentlich leicht be⸗
Vortheil, daß sich dieselbe an einem kühlen, trockenen Orte monate weglich geschildert; sie hat 10 Läufe, Streuvorrtichtu:ug und birgt
ang aufbewadren läßt, ohne an ihrem guten Geschmaclbe zu verlieren, in einem aufrecht stehenden Magazin 250 Patronen, von welchen
vähreud die frische Butter schon nach kurzer Zeit einen milchsauren sih nach jeden Schusse je 10 durch felbstihätigen Mechänismug,
        <pb n="552" />
        die auf gleichem Wege entleerten Räume senken, so daß in einer
Minute von einem Geschütze 500 Projektile in die anstürmenden
Massen geschleudert werden können.
7Die „Pf. Zig.“ warnt das Publikum wiederholt vor den
'pohnischen Drittels-Thalern, die gegenwärtig massen⸗
haft von Norddeutschland eingeführt werden. Ihr wahrer Werth
ist 27 Kreuzer, so daß der ehrliche Mann, der sie nach Süddeutsch⸗
land wirft, am Stücke 8 Kreuzer verdient, die dann der Bauer
und Arbeiter verliert! Kenntlich ist das Geld außer dem Wappen
und dem Namen des Regenten besonders an der Inschrift: 1/3 Talara.
Möge man es allenthalben zurück weisen, um sich vor Schaden
zu bewahren. Außer diesen Stücken kommen jetzt, da die Gulden-
währung ihrem Ende entgegengeht, auch die laängst verrufenen
BeSsesch ser (Herzog von Koburg) massenweise zu uns; sie ber⸗
danken ihren Ursprung bekanntlich einer Finanzspekulation der her⸗
zoglich Koburgischen Regierung; dieselbe machte auf diese Wese — — ——— — — —
inen Gewinn von 331/8 08/0, indem sie ein Geldstück, das nur 4 500 900 Trpl. vurden in nicht ganz zwei Jahren vop
kr. Werth hat, zu 6 kr. ausgab. dem vberühmten Buche:
—enadqhrichten. Dr. Airy's Naturheilmethode abgesetzt, jedenfalls der
Der Notär O. Hitzfeld in Freinsheim wurde auf Ansuchen befte Beweis für die Gediegenheit desselben.
Zu Vermiethen. DIice XV-αν ALAemie
Eine im zweiten Stock gelegene Wohnung, tfür
hestehend aus 3— 4 Zimmer, sofort zu 41. —
beziehen, ist zu vermiethen bei L q th —B Pp &amp; M —I
———— andwirthe, bierprauer ullor
— bestehend aus drei getrennten Fachlehranstalten, beginnt das Wintersemester am
Nevsladier aunddehe November. — Programme und Auskuntt erthoilt —8*
— — Der Director: —
Dr. dohneider.
—-. —
AVis!
Meinen verehrten Abnehmern in der Rheinpfalz and Elsaß⸗Lothrin
gen zur Nachricht, daß in Zeibrücken ein
„Coneral— Bier-Depobt
errichtet und datselbe meinem bisherigen Kassier Herrn Wilh. Etzel in Zweibrücken über
geben habe.
Jeder Versandt in Faß nach oben genannten Ländern kann für die Folge direc
von Zweibrücken aus geschehen.
Dfungstadt bei Darmstadt, im August
Frr ildebrand
* *
Dampf-Bierbrauerei.
Feuerwehr⸗Montag
bei Pet. Heusser.

Gegen Fri-Einsj. von 10 Freunarten
à. 1Sgr. (od. 12à 8xr) versendet kichter's
verlags·Anstaltinl.uxts CLeipzig freo. das welt·
berühmte, m.viel. Ilustrationen versehene
en. 3208seiten starke Buch: Pr. Airy's
Aen e ine
JederKrante, selbit wenn hopnungs— «
los darniederliegend, findet darin sichere
Hülfe. Tausende Zeugnisse bürgen dafürl—
Niemand versäume es sich dies ansge—
zeichnete Werk baldigst anzuschaffen. —
Zu beziehen durch alle Buch
handlungen.
Die LIcaiserl. und Lcõ nigl.
Hof⸗Chocoladen⸗Fabrik
bon
Gebrũuder dtollwerk
in CöIm ubergab den Verkauf ihre
Vorzuglichen Fabrikate in
gt. Ingbert Horrn Conditor
M. Haas.

Muncher 4 oPppen
in großer Auswahl angekommen be
Keinrich Isaac.

Auf Obiges Bezug nehmend erlaube mir, darauf aufmerksam zu machen daß neben
meinem daß neben GlemerBiüer-DepPot noch ein
4800000bIOP UGSCGA
errichtet habe und empfehle meine ausgezeichnete Pfungstädter Biere als:

Lagerbier per Flasche 8 kr.

Erportbhier, 9 ,

Bayrischbier, 9

Zum Versandt nach Auswäris in eigends dazu hergerichteten Kisten. Wiederverkävfer

werden gesucht.

Zweibrücken, im August 1874.

Wilh. Etzel. General⸗Bier⸗Depot.
Leu 8 ) welcher durch uber 2000 An⸗
Traub en-⸗Brust⸗H Do urg ) —— 88
gen sicherste Bürgschaft leistet für die unbedingt vorzuglichste in keiner Weise von einem
inderen Mittel erreichten Eigenschaften:

chnelle Wirkung, Wohlgeschmack, Nahrhaftigkeit, Billigkeit
ist stets ächt zu erhalten in St. Ingbert bei J. Friedrich.
Der Verkauf findet stall in 3 Flaschenfüllungen mit Metalkapselverschluß den Firma
dempel der Fabrik tragend in je Flaschen (gold) à Mark 3., 14 Flaschen (roth) a Mar
I, Us Fiasche (weiß) a Mart 1. (Gede Flasche mit gesetzüch deponirter Schutz
mark Etiquett und Gebrauchs-Anweisung.) Ganze Flaschen (grün) a Mark 6. versendet
nur die Fabrit und die „Mohren-Apotheke? des Herrn Dr. W. Strauß in Mainz,
dabrik W. 5. KRickenheimer in Mainz, Comptoir Sqchönbornstraße 5.
Redaction, Druck und Verlag von F. X. Demeßt in SEt Ingbert
        <pb n="553" />
        w 2222 222 —

3555355 5—3555—35383—33 —83358383

58 —* —8 28 25 2 —z252 58 —3.. 5

—535 —3*8 8 3

5 * 22 252 ——8 s —*5 —— 5 35 * — —8 —

5 * 5 * ẽ —523 222332 222 8 —23 5

52232 338—52353 228755 553 23535 — 7—232 5 2—.28 A

———52. 8 — 28 z32523 8 2582 5——5 —2525

533— 328* —— 3 — 33883 383555553
* —R * 2 *

5—235355 — — —— —— — — 2825853 —583

223325 * 5——3832—32225 * —2 0 —.— 2 —— — —A — 8

S —5 33——— —533—35 —— ——

38 33233

2 * 55 58 * 8 *

— — —— —— 2838 235223233. 523

52835383382 8 —A —582* 2533 E —— —

3—885383688 53583 8255 328735323 2383 5352532853

— 3 333338 373333
23 85 2— ⁊

523338335 35 2—888
——5 533385338 52— — 83533 —5* 8
— — — 2 8 — —A 2 223

— — 3 —23334 —333353223

3 3
— 28 285 38 —— 585kEI5 275 —— — —— ——

552 5532 5s82323 232 — — 85 — 52* * — 2 E-EMES

— 52 ——— m— * —— —8 2 2 — 7— * 2

233*2 3 5 —285 —5555—3336 25353 55—55 ãA

355 38853 —2238— —— — ——43

— 33 —333356335

33333 3333 33 83 535

2 25 —3— 2 *. * * 8 83 —222 — 8 —A——— 2 *. 2 22 522

5328* * * 5* —E2327 2 253232— 38 2 —

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55 2 8387 253 82 53
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333887555 3 85 2* 2 5237 2 2
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        St. Ingberler Nnzeiger.

der St. Inbert er Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unaterhaltungsblatt, mit der Dienztazs-, Donnerstags⸗ and Sonnta

dummer erscheint wochentliß vie rmal: Dinstag, Donnerstag, Samstaa und Soantag. Appönnementsoreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

— — — — — — — — m —ñ—j — e ö— —

4 139. Dienstaa, den . 1 September 1874
Deutsches NReich.

München, 28. August. Der König, welcher gestern Abend
JUhr 25 Minuten von Paris mit dem direlten Kurierzug abge⸗
zist war, ist heute Abend 7 Uhr 20 Miauten in der Station Pa⸗
ug eingetroffen. Die drei Waggons, welche den König, die Reife⸗
cgleitung ꝛc. bargen, wurden vom Kurierzug losgetrennt und von
iner bereit stehenden Maschine nach Starnberg gebracht, woselbß
xr König kurz nach 8 Uhr angelangt ist. Der kgl. Ausflug nach
baris währte sohin vom 20. bis 28. August Abends.

München, 28. August. Ueber die isolirten Lateinschulen
nhaͤlt die neue Schulordnung für die Studienanstalten folgende
jestunmnngen: Dieselben haben den Zweck, für den Unterricht in
en unteren Klassen der vollständigen Studienanstalten Ersotz zu
jeten. Sie sollen in der Regel fünf Klassen umfassen (vollständige
olirte Lateinschulen), lͤnnen sich aber auch nach Maßgabe der
erfügbaren Mittel auf die unteren Klassen der Lateinschule de⸗
sränken (unvollständige isolirte Lateinschulen). Die Organisation
es Unterrichts an solchen Lateinschulen ist im Allgenieinen die
leiche, wie an den vollständigen Stuüdienanstalten. Der Unterricht
der französischen Sprache kaun, wenn ein Bedürfniß dazu vor⸗
unden ist, schon von der dritten Klasse an beginnen und den
ran theilnehmenden Schülern Dispeasation vom Griechischen q
eilt werden. Der Einführung rines fakultativen Unterrichts in
r Naturgeschichte und in der Physik steht kein Hinderniß im
vege. Schüler, welche von einer' öklassigen isolirten —5
t wenigstens vier ordentlichen Lehrern an eine vouständige Stu⸗!
vanstalt übertreten wollen, werden aur auf Probe in diejenige
lasse ausgenommen, fur welche fie das Zeugniß der Reife 9
ingen. Schüler von isolirten Lateinschulen mit weniger als vier
hrern haben bei ihrem Uebertritt an eine vollständige Studien!
stalt eine Aufnahmsprüfung zu bestehen. Dle ordentlichen Lehrer
ijolirten Lateinschulen müssen die vorgeschriebene Lehramisprü-
ig bestanden haben und stehen nach Titel und Rang den Stu—
olehrern gleich. Die Leitung der Austalt führt einer der ange—
sten Lehrer mit dem Titel eines Subrektors. Die Zahl der
tudienlehrer richtet sich theils nach der Schülerzahl, theils nach
mverfügbaren Mitteln uud wird für jede isolirte Lateinschule
n Staatsministerium des Innern für Kirchen⸗ und Schulange—
enheiten festgestellt. Es ist statthaft, daß ein Lehrer das Ordi—
riat an zwei Klassen führe, menn dieselben nur schwach besucht
Die Zahl der von einem Studienlehrer zu übernehmenden
rstunden kann unabhängig von den Bestimmungen an ordent⸗
in Vateinschulen, an denen sie zu 22 verpflichtet sind, an iso—⸗
en Lateinschulen mit geringerer Schülerzahl verhältnißmaßig
ht werden.

Darmstadt. Um den großh; Beamten die Theilnahme
der Feier des Jahrestages der Uebergabe von Sedan zu er⸗
‚lichen, haben die großh. Ministerien auf den Antrag des
alkomite's angeordnet, daß die Ministerialbureaux an dlesm
ze çeschlossen seidb werden. Den Vorständen der übrigen Be⸗—
den ist die Ermäctigung zu einer gleichen Maßregel ertheilt
den.

Berlin, 27. August. Der Minister des Innern und der
iiz bereiten eine gemessene Weisung zu energischer Handhabung
Zereinsgesetzes bezüglich der kirchlichen Aufzüge vor. — Es wird
igt, daß von Berlin aus der italienischen Regierung Aufschlüsse
eine große ultramontane Verschwörung zur Hervorrufung eines
gerkrieges in Ital'en wie in Spanien gegeben worden sind.

(N. fr. Pr.)
— Spanien.

Madrid, 28. August. Nach den hier eingegangenen amt⸗
u Meldungen haben die Carlisten die von ihnen vor Kurzem!
zirte Stadt Calahorra bereits wieder verlassen und ihre Trup—
mus der Umgebung der Stadt zurückgezogen. Saballs hat 87
eamte bei Vaufogona (unweit Puyhcerda) erschießen lassen. *
Gerüchte von einer beborstehenden Ministerkresis werden regie⸗
sseitig als durchaus unbegründet bezeichnet. (T. R.)

Perpignan, 28. August. Die Angriffe der Carli⸗
den auf Puycerda waren gestern sehr heftig. ebenso führten die
Belagerten einen erbitterten Vertheidigungskampf. Die Breschen in
den Mauern wurden von den Frauen da belagerten Festung mit
Eirdsäcken ausgefüllt. Die Nacht verkief ruhig. Heute früh waren
die Frauen abermals bei Ausbesserung der Schäden an den Waäl⸗
en beschäftigt.
Vermischtes.
Zum 2. September.

Das war ein Tag! Im Buche der Geschichte
Steht glanzvoll er zu Deutschlands Ehre da
Der Gott der Schlachten saß heut zu Gerichte,
Blorreich zu krönen dich, Germania!
Der Frevel dffnete des Janustempels Pforten,
In bangem Schweigen lauscht' der Continent
Den Meldungen vom Schachzug der Cohorten,
Es führte Mars sein eisern Regiment, —
Da kamst du, Tag, Europa zu verkünden:
Noch immer führt den Scepter Nemesis!“,
Du kamst, za rächen jenes Caäsar's Suͤnden,
Die unnennbare Schuld im Seineparadies;
Du, Sedan, führtest „Ihn“, einst einer Welt Gebieter
Befangen und vervehmt in's deutsche Land,
Du warest Zeuge, wie „Er“ schmerzvoll⸗bitter
Dem Siegerkönige die Worte zugesandt:
„Mir war im Schlahtgedräng zu sterben nicht gewährt —
„Zu Füßen Deiner Mai⸗estät — mein Schwert!
Ein Hoch Dir, Tag! Nie werde Dein vergessen
So lange deutsches Blut in unsern Adern xollt, —
Du brachst die Macht, die schamlos selbbermessen
Die deutsche Kraft auf ewig würgen wollt!
Ein Armin hatte einst des Varus Heer geschlcgen
Daß Rom erzitterte im Teutoburgerwald,
Und dort bei Sedan, dort, wird Klio's Griffel sagen.
Daß in Aeonen selbst es wiederhallt:
Bei Sedan sah ich blut'ge Opfer bringen
Freudig der Deutschen Volk am Vaterlandsaliar,
Den Bürger sah ich dort, den König ringen,
Der in der Wiege schon zum Held geboren war,
Für das, was längst der Deutschen Herz belebte,
Füe deutscher Kronen strahlendsten Rubin:
Fur Geistesfreiheit, die nach Wahrheit streble,
Nach Licht stets rang mit hohem Männersinn!
Licht sah man Deinen Stern, Germania, dort schimmern
Auch hier blies Gott, und — die Armada ward zu Trümmern
Alldeutschland auf, den großen Tag zu feiern.
Wie Ehr' und Pflicht den Deutschen es gebeut,
Den heil'gen Schwur der Treue zu erneuern
Dem Vaterland, — den Bund der Einigkeit!
Laßt froh beseelt uns in die Zukunft schauen,
Frei heb' das Auge sich zum Horizont,
Dem Könige, dem Kaiser schenkt Vertrauen,
Vertraut dem Genius, der über Deutschland thront!
Und wenn an diesem Tag den Blick wir lenken
Auf uns'rer Todten heilig-⸗stille Gruft,
Dann Hand auf's Herz, dann laßt uns wohl bedenken,
Wie's mahnend aus den Gräbern zu uns ruͤft:
„Seid Deutsche deutsich, und nichts soll euch entzweien,
Die Einigkeit der Völker Groͤße schafft,
Verschwendet nicht im Hader der Parileien
Die eigene, die selbst geschaff'ne Kraft!“
Wenn heute wir nicht feierten, man sagte wohl mit Recht:
Seh't in so großer Zeit welch' kleinliches Geschlecht !“
*t. Inabert. den 1. Septeuber 1874 V
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        Z3weibrücken. Verbürgten Nachrichten zusolge wird, des 2. Feldartillerie-Regiments, ferner s Pionierkompagnie vom
Se. Exccllenz der Kriegsminister Frhr. von Pranckh den Tupben. 2 Piomerbatailon mit 1 bionier- und uhe Brudem qupe
übungen in der Pfalz beiwohnen und während derselben wahr-Ua Sandtätsdetachement vom 2. Trainbataillon. Das Sude
scheinlich hier in Zweibrücken Quartier nehmen. — Je näher die st zusammengefetzt aus 3 Bataillons des 4. Infant. rieregimenis,
Zeit der Truppenübungen heranrückt. desio mehr Leben entfaltet 3 Bataillons des 8. Infanterieregiments, 5. Jägerbataillon, 2. Es
sich stellenweise hier; die Metzger, welche die Fleischlieferung des 2. Uhlanenregiments, der 5. Eskadros des 5. Cheb. Reg.
uͤbernommen, haeen bereits eine stattl'che Heerde Ochsen zusammen; 11/3 Feldbatterien des 2. Feldartillerie⸗Regiments. einer halber
gebracht, welche sie, wegen Mangels an Fettvieh in hiesiger Ge Pionierkompagnie vom 2. Pionierbat., ein Viertel Sanitätsdetachem
Jend auf den Märkten ia Württemberg (Heilbronn) und Franken vom 2. Trainbataill. Die Divisionsmanöver zwischen Hombutg und
Echweinfurt) kaufen mußten. Jeder der hiesigen Bäcker muf Zweibrücken mit 2 Bivouaks der ganzen Division und Z Bivouaks
während der Zeit der Uebungen täglich 200 Laib Brod backen der Vorposten beginnen am 9. Sepi. und endigen am 14. d. Mts
Telegraphischer Nachrich; zufolge wird das 5. Jägerbataillon München, 29. August. Die zum eisernen Ueberba
am Dienstag, Abends zwischen 4 und 5 Uhr, hier einrücken, über der Eisenbahn-Rheinbrücke bei Germersheim nöthigen Eisenmassen
Nacht bei den Bürgern einquartiert werden und den anderr werden beceits der öffentlichen Submisfion übergeben. Die Brücke
Morgen nuch Lautzkirchen abmarschiren; die 5. Eskadron des 5. erhält drei Oeffnungen von 87 Meter Lichtweite und haben je
Thevaulegers Regiments wird Quartier in Blickweiler beziehen. Hhauptträger mit oberer parabolisch gekrümmter Gürtung zwei Ge—

Foänchen, 28. August. Die Detachementsübungen in leise zu tragen.

der Pfalz seitens der 7. und 8. Infanteriebrigade und der denjel— FIn Liverpool liegt gegenwärtig ein ungewöhnlicher Ka
ben zugeiheilten Abtheilungen in der Nähe bei Homburg und diamant zur Schau aus. Er wiegt 731/10 Karat, d. i. etw
Buieskostel mit 83 Bidouals der Vorposten beginnen am 4. Sept. weniger als das Gewibt der famofen Nassack- und Piggot-Dia—
und endigen am 7. September. Das Nordkorps wird gebildet aus manten, welch letzteren der Pascha von Egypten für 30,000 Pfund
dem 1. uünd 3. Bataillon des 5. Infanterieregiments; dem 1. und Sterling gekauft hat. Wie die meisten Capdiamanten hat er eine
2. Bat. des 9. Infanterieregiments, dem 10. Jägerbataillon, dem hlaßaelbe Farbe, was seinen Werth einigermaßen verriugert.
J. Salaillon des 6. und dem 1. Bataillon des 7. Infanterie
regiments, 3 Eskadronen des 2. Ußlanenregimen:s, LV⸗ Feldbat.

Deutsches Natiopalfest—

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Modenwolt.
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ieb òon jederzeit Bestellungen an.

am 2. September 1874.

Die am Sonntag im Oberhausersch'schen Saale anberaumte Bürgerver—
jammlung hat beschlossen, dem Beispiele des übrigen Vaterlandes folgend und
den patriotischen Ruf der Stadt St. Ingbert wahrend, den 2. Septem—
ber als deutschen Nationalfesttag feierlich zu begehen.

Die Feier wird in folgender Weise stattfinden:

Am Vorabend (heute, Dienstag) Umzug der Musik

durch die Stadt. Böllerschießen.

Am Festtag, 2. Sept., musikalische Reveille unter

Böllerschüffen. Die Stadt soll im Fahnenschmuckeprangen.

Abends 7 Uhr Reunion im Oberhauser'schen Saale.

In dieser letzteren werden der Feier des Tages angemessene Reden mil
entsprechenden Musik⸗ und Gesangvorträgen abwechseln uud ist dazu jeder deut⸗
sche Bürger geladen, der sich an der Festfreude betheiligen will.

Mitbürger! Der 2. September wird der vom Deutschen Volke
eingesezßte Mationalfesttag sein; er ist es heute schon. Gerade die
Staͤdt St. Ingbert aber hat Ursache, sich des dentschen Ehrentages noch
besonders zu freuen im Hinblicke auf das namenlose Elend, welches die Ge—
sammtwehr Deutschlands durch Niederschmettern des Feindes dicht vor unsern
Thoren von uns abgewendet, und auf die Opferfreudigkeit, des deutschen Vol—-
kes, von welchem uns in jenen schweren Tagen aus den entferntesten Gauen
Unterstützungen für die Armen und Bedrängten St. Ingberts zugeflossen sind.
Wenn so die Pflicht der Dankbarkeit unsere Stadt noch spezieller zu einer rück⸗
haltslosen Freude über des Vaterlandes Ruhmestag auffordert, so dürfen wir
Euch heute um desto zuversichtlicher zurufen: J

„Bürger von St. Ingbert, Schnappbach und Umge—

gend! Wir laden Euch Alle herzlich ein zur Feier die—

ses Tages. Schmückt Eure Häuser mit Fahnen und

Flaggen, und wer sich über den Ruhm und die Größe

des neu erstandenen Vaterlandes im Gemeinschaft mit

Gleichgestunmten noch besonders freuen will, der ist in

der abendlichen Versammlung uns Allen will⸗

kommen.“
St. Ingbert, 1. September 1874.
Im Namen der Bürgerversammlung
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—A 52 2—2228222 —6 uv
38 3383 8 2608 55333533 285238 I53385222 22222 22 2.23
358 628 5*858 —3 3 — 5—8—3828
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7—238 2 22532 —3 —— —3 73550— 358 — —
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555552365——5 —6z3——— —3333 583 7833535
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3 —833 z33883* 335 —3— 3 4 3833
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25 57 358 353333357 5533535228 — 55 382535
5S55 *8 —— 3 —— — 2 8 5 —
5383323 — —— — 3873393533 33535387
2395335 253 583*555 — — z253352332 ——
—A — —E— — 2335857 52 — — — —875
5 52337555 —— —— 2583523 —— ——
—A 2335533555 —22* * 33 3338—3335
* 2 638—5 53355 52—5— 22855 — E —E 25*
—« — ——— 2222 —55358585—
8 57 53333833323836822— —
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5— —— 5383 ———— — 52 552853*7
—28 ** — — —— 3 22 — 2 528 * 8 58
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2— »27 2 —— 358 85 55* 28 53232 55—3 5 32546
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2 * 3* —— * — 22 2 —35 —
3.5 726 532 55335 — —A 8 25* 8 28
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5 35 — 5336 35333252 12882487
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5252 53 7—5—5 2 —20* 5* —— —3355 225—50 538
5552 588 2353 *2 52— 828 — 28* — o — — S
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        Ht. Ingberker AAnzeiger.

der St. Pap berer Anzeigeér (und das mit dem Hauptblatte verbundene Uerhaltungsblatt, mit der Dienstazs⸗ Donnerstags⸗ ind Sonnta
ammer erscheint wöchentlith vierem al: Dinstag, Donner sStag, Sumstaa und Sonmataag. A»onnementspreis vierteliährig 42 Kerzr. oder
182 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krizr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
* —
R 140.

Donnerstag, den 8. September — — * 46414
Deutsches Reich.

Spanien.

Madrid;, 28. August. Nach amtlichen Meldungen haben
die Carlisten Calahorra und dessen Umgebung wirder verlassen. Der
Farlistenföhrer Saballs ließ wiederum, 87 Zollbeamte bei Voll⸗
'ogana erschießener.

An neuen carlistischen Heldenthaten sind zu verzeichnen: Die
Erschießzung der Bürgermeister von Saint-Martin-Well, Castell-
zuslit' und Batet und ein grausiges Brandepfer in Larra, z.oei
Zilometer von Gerona. Hier wurden achtzehn Freiw'llige von den
Farlisten in einem Hause lebendig verbrännt. Wie: der „Irurac
tzat“ von Bilhas meldet, Ipiegeln die karlstischen Führer jhren
mwissfenden Haufen jetzt vor, die fremden Mächte hälten Don
Tarlos als rechtmäßigen König yen Spanien anerkannt. Die beiz
zen deutschen Kanonenbdote „Nauffus“ und „Albatros“ sind“
rach einem Times. Telegramm vomn der spanischen Flotte und Be—
yölderung sehr gut aufgenommen wörden ünd werden heuté oder
morhen noch Sautonna und Bilbao abgeheut Ihre Kommandantef
aben vin nicht früher thalsächlich einzugrcifen, als bis wieder
ein dentscher Unterttzan von den Carlisten geschädigt wirt. Ein
engl'sches Kanonenboot ist in den Nervion cingelaufen.
vg England..
Londonmn, A Sepiember. Die Vertreter von 80,000
dohlengrubenarbeitern in Merthyr Tydvil haben mit einer Mehrheit
von 26 gegea 24 die vorgeschlagene Lohnherarsetzing von zehn
Prozent angenommen. Die. Arbeiter von Monmouthshire waren
nicht vertreten, man glaubt, daß sie nicht auf den Voiꝛschlag ein⸗
gehen. Die Vertkreter aus Lancashire sind in Wigan zusammen—
getreten und verwerfen eine Herabsetzung von 15 Prozent, wollen
fich aber einer schiedsrichterlichen Losung des Stre'tes untetwerfen.
Amerika.

New Nork, AI. September. In Louisiang hat ein Zu—
ammenst ßzwdischen Negern und Welßen stattgefunden.6 Neger
wurden, gelyncht. — Aus?' der Havanna sind Nachrichten üder
mehrere unentschiedene Gefechte im Inneren der Insrl eingegangen.
Zugleich wirs gemeldet, daß die Insurgenten sehr rührig sien.

München, 81. Aaugust. Der Major im Generalstab
. ylander ist dem deutschen Kronprinzen zur Dienstleistung bei
dem Truppenmandver in der Pfalz. zugetheilt. Auch wird der
onmandirende Generol des zweiten Armeckorps, Generallieutenant
son Maillinger, im kronpeinzlichen Hauptquartier zu Homburg
inwesend sein.

Speyher, J. September. Vom Minisierium des Innern
tan die Kreisregierung der Pfalz (und gleichermaßen wohl an
le übrigen“ Kreisregierungen), die Weisung ergangen, dafür
zorge zu iragen, daß die Polizeibehörden bei der erhöhten Thätig-
rit der politifchen Vereine auf umsichtigen, genauen und energischen
dollzug des Gesetzes über die Versammlungen und Vereine be—
acht sind und insbesondere den Versammlungen stets solche Polizei⸗
—
ungen: zu folgen, den Juhalt derfelben verlässig festzustellen und
nöthigenfallz mit Takt, und Umsicht, aber guch mit Entsch edenheit
sorzugehen, wenn die Auflöfung einer Versammlung geboten er⸗
cheint: Wenn·Bereine;“ dir nach ihren Statuten nichtpolitische
ind, in. W'rklichkeit politische Zwecke verfolgen oder iü. den Bereich
het Verhandlugen Fiehen, sosollen soforß glle für die politischemn
hereine geltenden Gesetzes bestimmungen auf, sie angewendet werden.
dei Versehlungen gegen“ das Gesetz über die Vereine und Ver⸗
ammlungen soll sofort Strafeinschreitung veranlaßt und gegebenen
Falls der betreffeude Verein geschlvssen werden.

Ir. Maunz wurden am Dienstag Morgen zur Feier des
2. September 101 Kanonenschüsse von den Waͤllen der Festung
ylöst. Nachmittags ist Concert mit Bewirthung der Schüler der
holleschulen in der Neuen Anlage, Abends Feuerwerk auf den
Rbein.
DOD“e)sterreich. us
Wien, 31. Aug. Gutem Vernehmen nach sind die Vertteter
deutschlandz und Oesterreichs in“Madtid, Graf Hatzfeld und Grtaf
Idelf, angewiesen, ihre Beglaubigungsschreiben zu gleicher Zeit
u überreichen. —
Fraukreich..
Paris, 30. August. Heute öffnet das“,Journ. des Deh.“
um ersten Male den Mund zu einer Bemerkung über die Reise
dönig Ludwigs von Boyrn. Dieselbe ist aber nicht schlecht, und
erdient, daß man sie sich in Berl'n“ und underswo hinter die
Wreen schreibe. Das Blatt sagt nämlich, —es müsse mit der deut⸗
her Einigkeit und mit, der Festigkeit des neuen Reiches schlecht
„sullt sein, wenn man in gewissen Blättern bei der geringsten
tegung von Selbststaͤndigkeit in irgend einem Kleinstaate erschrecke
ider in die größte Aufregung gerathe. König Ludwig soll, wie es
er heißt, auf der Heimfahrt bei Saarburg einer großen Gefahr
t.angen scin. Ein Bahnwärter, bemerkte noch glücklich einen
Schienenbruch und er eilte mit der Allarmfahne dem Eilzuge
mgegen, der glücklich zum Slkillstand gebracht werden konnte,
ühschon er sich in eintx, starken Senkung befand. Nachdem eine
neue Schiene eingesügt war, fuhr der Zug weiter. Der König
henkie aus Dankbarkeit dem Fahrpersonal 500 Franken
Paris,' 1. September. Der Capitän, Biyodet; Ordonnanz ·
Mfijer des Kriegsministers, ist heute nach Deutschland abgereist,
um an den Herbstmanövern Theil zu nehmen. 3
Pariß, 1. September. Aus dem Grenzstädlchen Bourg⸗
Nadame kommt heute die Nachricht, dast in der gestrigen Racht
chermals ein wüthender Sturm der Carlisten auf“Puycerda ver⸗
ucht und wieder abgeschlagen wurde. Mehrere Häuser in der Vor⸗
iadt find abgebranm. Der Carlistenführer Tristany ist entmuthigt
ider Vourge Madame nach Frankreich übergetreten. Von der Bande
Zaballs defertiren täglich Mannschaften über die Grenze, welche
iach Perpignan internirti werden. Es scheint dlleiun Nachrichten
ufolge in die Kriegfühtung zu Madrid ein frischer Ansporn zu
ommen, wenigstens entfaltet das Hriegsministerium eine u gemeine
chät'gkeit⸗ —

—Vermischtes.

7 St. Jugbert, 2. Siptember 1874. Vier Jahre
und heute verflossen feit jenem denkwürdigen 2. September, da
durch dentshher Waffen siegreiihe Gewalt der stolze Bau des
napolconischen Cäsarismus niedergerissen und dadurch jene Mact
ahm gelegt wurde, welche wie ein Damoklesschrert permanent
ßefahr drohend über der Realisirung der Idee der nationalen
sinigung der deutschen Stämme schwebte. Der 2. September 1870
var für Deutschland Epoche machend; wie er der Welt die ganze
»ohlheit der Phrase von der napoleonischen Peädestination für
Rettung der Gesellschaft“ dargelhan, so befreite er Deutschland von
inem Grenznachbar, den sein sophistisches „L'empire c'est la paix“
eineswegs hinderte, den Streit mit uns in frivolster Weise vom
Zaun zu brechen. In dankbarer Erinnerung-dessen wird darum auch
dirser Tag im ganzen großen Deutschen Reiche von allen patrio—
isch Gesinnten gefejert, und diesem Zuge der Kundgebung nationa⸗
jen Bewußtseins folgte auch St. Ingrert. Böllerschüsfe und Zapfen-
dreich verkündeten uns gestern den Vorabend des Sie dan ta ges,
jeule, am Festtag felbft, knallten die Völler wirder recht lebhaft,
vährend die hiesige! Bergkapelle durch die theilweise beflaggten
Straßen der Stadt Umzug hielt; Abends versammelte eine zahlreich
zesuchte ReuUnion die Feiernden im Oberhauser'schen Saale über
deren durchaus gelungenen Verlauf wir in nächster Nummer Bericht
etstatten. 2 2*8
—.7 Am 17. Seplember findet in Zweibrücken die Hauptver⸗
sammlung der pfälzischen Bienenzüchter statt.. —

3) 7Homburg? 30. August. Se Exchkllenz Generallieutenant
»on Maillinger, kommandirender General des 2. Armeekorps irifft
»benfalls am 6. September zur Inspfktion der 4. Div' sion hier
n ——
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        4 Vorigen Dienstag wurden bei einem Treibjagen im Rup-
pertswald, Rebier Pirmasens, 12 Wildschweine aufzejagt, wopon 5
erlegt und 2 angeschossen wurden.

. Auf der Heßheimer Kirchweiht am 80. August geriethen
die beiden Brüder Wilhelm Schwerdel (25 Jahre alt) und Johann
Schwerdel (23 Jahre alt) von Wattenheim wegen eines Mädchens
aus Eifersucht in Streit, welcher sich bald so steigerte, ddß Johann
dem Bruder Wilhelm zwei Messerstiche, wovon einen todilichen 6
Centimeter ties in den Unterleid und einen eben so tiefen in deu
Arm versetzte. Der Missethäter wurde auf der Flucht durch die
Bendarmerie verhaftet.

. Die Stadt München hatte Ende 1873 eine Schuld von
9,000,000 fl.; in Folge von Schulhausbauten ꝛc. wird sie sich
bis Ende 1874 auf 11,200,000 fl. erhöhen.

.Im Riejengebirg fiel in der Nacht vom 24. 25. d. viel
Schnee; das ganze Gebirge ist eingeschneit.

Eine zeitgemäße Polizeiverordnung. die wohl auch für
manche andere Staͤdte pafsen dürfte, ist in Appenzell in der Schweiz
erlassen worden. Die Verordnung verbietet den Burschen unter 16
Jahren das Rauchen und droht alen Gastwirthen, welche solchen
Zurschen Getränke verabfolgen, mit strenger Bestrafung.

London, 28. August. Der Dampfer der Royal Mail
Steam Packet Company „Liffey“, in der Fahrt von Southampton
nach Brasilien und dem La Piata, ist unweit San Ignatio (am
Maranon) total verunglückt. Passagiere und Mannschafien. sowie die
—XLCLVOV

f Der vor Kurzem durch einen Neffen des Kaisers von Ruß⸗
land begangene Diamantendiebstahl bezog sich, wie aus sicherer
Onelle gemeldet wird, nicht nur auf den alten Familienschmud seiner
Mutter, sondern auf die nahezu eine Million repräsentirende Fas
jung des Heiligenbildes, unter nelchem die Eltern des Großfürsten
sich hatten einsegnen lassen und welches — bei Gelegenheit der
Vermählung der Schweuler des Leichtsinnigen, der Großfuͤrstin Vera
— demselben Zwede dienen sollt, als das Verbrechen entdect und —X

C v

Handelsschule xrankenthal(RNhpfiz.)
Die Anstaltlbeginnt per . Semester am S. Oethr. 1874

Gründlicher Ünterricht in den neueren Speachen, Realien, Mathematik u. Handels⸗
wissenschaften. — An demselben Tate beginnt der hinsichtlich sIder Disciplin mit der
Schule eng verbundene RAι_ν—ο_ Vorbereitunuscurs aum Finiäuhrig- Freivil-
igen - Evumen unter Leitung von 6 Fachlehrern. Seit 1868 haden 121 in diesem
Turfe vorbereitete junge Leute (im verflossenen Schuljahr 24) das Examen mit Erfolg
pestanden. — Das jährlige Schul und Pensionshonorat für die Handelsschule beirägt
230 Tnhaler; für den halbjährigen Vorbereitungscurs flir Einjährige 130 Thaler.
Ptospell. Stunden plan und nähere Auskunft ertheilt bereitwilligst
(6. 62527) Der Vorstandz A. Bertolol.

XEC
137

bon der eigenen Mutter des Thäters dem Kaiser zur Anzeige
gebracht wärde. Vierundzwanzig Stunden später hatten geheime
Polizeiagenten den Großfürsten als den bis dahin räthselhaften Dieb
ntdeckt, der die kobaren Steine in einem ganz untergeordneten
Bfandhause hatte versetzen lassen. Sein ihm dabei behülflich ge⸗
vesener Adjutant wurde ebenfalls verhaftet; derselbe ist deporuͤrt
vorden.

4.Im Kreise Opotschka (Rußland) verbreitete sich das Ge—⸗
ücht, daß bald aus dem Gouvernement Plestllä 50,000 Mäd⸗
hen an das schwarze Meer geschicht werden würden, wo sie ein
othes Schiff in Empfang nehmen und über's Meer bringen würde.
Diese Maͤdchen würden dann an eben so viele schwarze Mohren
derheirathet werden. Dieses alberne Gerücht hatte nun aber sehr
ceelle Wirkungen. Die jungen Mädchen wurden nämich sofort en
masse und einerlei au wen verheirathet, um nicht von „Kronswe—
zen“ den Mohren zum Opfer zu fallen. Die Hochzeiten fanden
ogar, was unerhoͤrt ist, während der heißesten Arbeitszeit statt.
Diese ganze Heirathswuth ließ sich auf einen mit rother Tinte
eschtiebenen und im Dorfe Brutowo gefundenen Brief zurüd⸗
ühren, in welchem diese Zwangsverheirathung an die Mohren
rzaählt war. Als Autor des Briefes wurde gerichtlich der Inha
zer einer Schenke, Ssergey Jalowlew, 28 Jahre alt, ermittelt,
Der Angeklagte bekannte sich schuldig, wollte den Brief aber nur
uus Nederei gegen die Weiber, die er häufig von den Mohren
jatte munkeln hören, verfaßt haben, und satte aus, daß er
ine solche Wirkung, wie der Brief sie gehabt, weder voraus be⸗
echnet, noch gewollt habe. Aus verschiedenen Nebenumständen ging
adeß hervor, daß der Autor des om'nösen rothen Briefes gewinn⸗
üchtige Absichten verfolgt habe, ohne den es bei den Hochzeiten,
zuch wenn sie aus Angst vor den Mohren zu Stande kommen,
am schöne Revenüen brachte. So verurtheilte der Richter
yn zu 50 Rubel Strafe, resp. 158 Tage Haft und in die Gerichts⸗
sosten (260 Rubel). —

J —chet wnacteur if. X Demeß St. Ingbert.
JTeohnicum FRAN-
XIENBERG.

SHöhere technische Lehranstalt
4 mit Vorbereitungẽschule.

ʒ Beginn des neuen Cursus 15. Octb
Ausführliche Prospecte durch
8* alle Buchhandlungen und die
3Direction des Technieum
Frankenberg (Sachsen).

Landwirtho, Bierbrauer &amp; Müller.
bastehend aus drei getrennton Fachlehranstalten. beginnt das Wintersemester em1
November. — Programme und Auskunft ertheilt gerno
Doer Director:
Dr. dohneider.
Reiner französischer
Rotli- Wein
per At. 26, 28 &amp; 30 Krzr.
weisser-⸗-WMWein
per Cit. 22 kr. feine fran⸗
KÊsische ciqueure als:
ꝓTCognac, Rum.-
IsRirsceh/ Anysette,
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smuth, Ritter,
Ohartreux,
r, OCura-
ecao SaltersSckwede,
zu den billigsten Preisen, empfielt
J. Joos

Frucht⸗,, Brod⸗, Fleisch- ꝛc. Preiß
der Stadt Homburg vom 2. Seplbi.
Weizen 5 fi. 49 kr. Korn 4fl. 48 kr.
Spelz 8 fl. 55 tr. Hafer 4 fl. 22kr
artoffeln —fl. —kr. Kornbrod 3 stilog. 26ht.
duͤhfleisch 1. Qual. 18 tr. 2.Oush.
— tr. Kalbfleisch 14 kr. Hammelfleisch
— kr. Schweinefleisch 20 kr. Butter
her Pfund 8ä kr —
raiserslautern, 1. Sepsor. (Fruch
Mittelpreis.) Weizen 6 fl. 12 kr., Korn
3 fl. 3 tr., Spelz 4 fl. 19 kr. Gerft
5 fl. 36 kr Hafer 4 fl. 40 kt. — Kornbrod
zHfd. 1. Iu. 30 ir. Heuno fi don
Strod O fl. 90 kr.
trũucht Bro Vreũ⸗
der Stadi Zweibrücken v. 8 Septemb
Weizen 8 fl. 56 kr. Korn 4 fl. 859 kr.
Gerfte ZAreihige 5 fl. 6 kr., Gerste vier
reihige 4 fU 26 kr., Spelz 4fl. 3 kr.
Spelzkern 6 fl. — kr., Dinkel — fl. 7
r., Mischfrubht — fl. — kr., Hafer 4 lB
26 tr., Kartoffeln 1fl. 48 kr., Heu 2 fl.
12 kr., Stroh 1ufl. 24 kr. per Zeninet.
Weißbrod 12 Kilogr. 18 kr., Kornbrod
3 Kilogr. 26 kr. ditio 2 Kilogr. 18 ht.
dKilogr. 9 kr., Gemischtbrod 83 Kilogt
32 kr., 1 Paar Weck 110 Gramm 2 kr.
Rindfleisch 1. Qual. 20 kr., 2. Qual. 18 ke—
Zalbfleisch 16 ktr., Hammelfleisch 22Ir
Schweinefleisch 20 kr. pr. Pfo. Butter 34lr
her Pfund

Gläubigeraufforderung.

Alle Diejeaigen, welche an den Nachlaß
des verlebten Schmelzarbeiters Peter
Walle und dessen Wittwe Margare⸗
the Steinfeld eine Forderung zu machen
haben, werden gebeten ihre Rechnungen bei
dem Unterzeichneten einzureichen.

Horn, tgl. Notar.

„Eine noch fast ganz neue
eiserne
Handdreschmaschine,
woran euch ein GGPel
gestellt werden kann ist preis
werth zu verkaufen, bei wem?
sagt die Erpedition dieses
Blattes.“
RAMSX. Drud uns Verlea von F. men in St Inabert
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52 2—25823— 25 558 53 — 2 83* 5—58 — —— 28 —
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2 * ö 33 — 35* S 2 — 7— — 228 52
— —— *253338 8. 5—3323 2655 25 735465 358 833
*28 2 22 S 5 —— 222235 ⸗ — —— 8 8
53* 5* 25 *2528528 — —32— —2. 2. 5*88 2
2335 c553 555 ñz5230*88 23 23 * 33237* 52 —2 3355 5
52235 *23 3228 —— 8 582235— s3 35 —323835. 55
23855 382 3z535 2258 —235z28 68 — 2238 25
255—553 652 57—725 5336327.33 añ — z5*8 8
2 * 2 —D 7 *5 53 2 —— D 2 —3 —Z
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25*2 2..2 5 —— — 57535*——5 2* — ————— — 32 532
— — 82 2 ——— — 58562323 5
—8 835 2 2 2 * — — 8.8 — 2 2 5 —— — ——
a 3 3233
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— — “ — 2 * 5237* 2 222 —B — 3 2
2 53 5 — —2 2** —— 538 —5—2328 25.55 — 22
25553235* 83533. 52278 —323533 ——3 58 — 23
555 5 335355 2535872 23553 2— 553535——28 238
* —— — — * **
2 5258*860 * 2 — 25 22 325253363 25 5556 28 Z24
5282 52 2 —A—— — — 2 53855 2 3 5 S2 S *2
555— — 2 5mR5 —ẽ z5353 — —— —— 8 * — — 3
333 3 3 — 233 553225333 3
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S ** 8* — 02.3 2 2 — 8 — * s2 2 2 2* 5
— 255533532353 28 — 2528 — 76 — 8 —3
222 —— —8283 3.52 522* 25 — ——— — — 8EcE —
—— — 26 — 2 —58 — — *. S 5835 22 36
3 — —A— —J— 2— —A —— —— 2* 8 *
535 — * — 3 — 57 52* — * 2 5 * * 222 —
2 * * 2 — — 2 — 25
—55 —835385253363 — 333336 * 23335335856
255362338 — 32322 1338335833 — — —2 35385
2 7 5 —— *2525 73 52 — — — 8 . — — —
335328 5 5* — 557 — 2 22 — —— 2——
57233538 — ——— 2 2223 33222
8* — — — 2* 2532 23 35 5338* —
⸗* 73 — ———83—»5 —2 583832 522 2852
53 . 5555 — — ——2—5 —* 5 553 —x
25223 558553 — — ——— 8 — — S 23*2
3222 2* 25 *238355 123837 — —3 3 28 * — 7 8 525
2 — * — 2 — — 255** D
562338 82I5—8 33 8 3 3235253
335557535853553 55383553 ss 32 5ñ53 55227
pe — 2
—— — 83333562572 557534 38 332328
55 z2553 3532 —3333——32 25 535553—2 52557
s 32353555*5 55 —553355 5 5 55 535283 — 253 —
535353—33332 2— 2335338 —55 5585. 0 5 —35 855
52,5325 5228 — 3224 53 5322 598* 53*82,5 — —z57.22
3083383 32 5—33s355* 1333555335 2533588
5 ⸗ 3522 E * — — 23222 — —
35—3—353357 — 838 z353538S578 55323 5555533 —
25388—5 5—z532 z85328 5 25 2355858 8 ——— 75532757
— —— —23 33335—8—* 38388* 5323355*
58235 — — 2 2 5*q255 522 — *2 * —— ——
* * 2*8* 2 259 5 — O — a 22 82— S 2 2 *
S 8*2 —z»355232— 2—2225 22 —z3—2 32 8
—7 — 2352 5* * ———— eN —A — — —* 32 — —
z2—3———3828 55 B—8.5 23.. 2 —2 38 5585 38353532
55 —2 52 — 55—6 — 5—525 355——— 5225
5258 * O A 5 —8 8 52— — 855355
—8 — 2 22 — 2 2 5558238 5352 — 2 5 * —3 2 *
2 —— — —— — — 3 2* O 2 — 552 * * —52
55575* 52283252 39 — 532 *2* 2 2— —z,638 *5
582538 — — 23 * 5* 233282235 8 — 257 —
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252—3 —38335—3355 —9 ——3223533232 E 553z3 2 — 255
538 5 758 33533 52 — — 2233523 553 5 55557
* * 8 22 22 — —*
25— —3 82 385357 333535233358 55 5335 255
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575 s—22
3 5 5— — 23—5

—A
522225525
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2535 8353335533336 258 s3538 3 55
—2 —* — ——— —*58 3 22 32 5333 —A 233
555—5 523535 205* 22 553,8323783 25355-258 33323
— 32 2 —R — 2 2 8 * 222 2* 2 2
z385 7 556 * * 533 235353337535555* —A —
— 0 —z33352—3535 — — * 235338
—— —3— — 53555555 —A —— 5 5* * — **582 3 238323 255
582582 —z525582355 555 2* b — — ——
253 252386 3 5zz522322 8 5z232—327224 — —— 2 2
255 2 — —x 8* — *8E 25833232 8 —AMAXA' 8 3
5 3252 3z35382 5* 533*5538 23 — 22 *— 2—355 —A
2 2* 28 S z * 25 3253 333 — 52353272 — — 8
233858 28* 2232 22252 *c 3z3353555335 5 55 32
323 53 5 * —8 22 35—5 — —A 52282 55* 35
—— 333338 733 —5833838 5* ẽ
5 2 2 32 5 * S88 5* — *8* 22* .2 2 —*8 2
5353 — 238 8 3 552 A—— 8 387*52E
— 52 a — 3 — 532522 25 32
23253 — 2* —55532 —— 2*22 — — —5 l
55z37 5332533 z5335435. 53 325583 35 525 33
25358 832533 JJ 52725233 *
22 2 — 22 2—277 29 3828— —— — —2 222 *7
25* 52275 * 58222 25 c — 222 5 — —A * 52
*5 2355558— 5 5535 * S —A 9 *
* — — 25*55 8—3532 — 2 2 285E 22 — 5* 72
* 22 F 5 7 852 — Z 2 2 —
z35 335538 52523— A—
237 *233335353555 3
— 2 — — 223 — —— ——*5 5* * 2253 325 *
2538 75353 —— —— — ——— — —— 752358
53737 ———
— ——— 52 —mᷓS 2 32253 * 8 33 — E 8 —
— 5233. 59342 * — — 28* * — 5— 35— — u⸗
252 — — 7 2* 23 —
— 22 3 2* 553355 * 28
22527 —— ——— —“ — — — 2* 8
— 333 855 2353253 —— — 5 54
* 212333—25—52* 5—583 *—3 57 —— 553 68—
5* — —53 2 2 2 — 3* —
22* 3853 23 3285383582 3333235 358
25 553 * 39 2 * R85 2 * * — *
5358 5 — 3 — —— 25 — 2* « — 28 * *3 2
— 5 52— —8578 — 2 28554— 53 7 25 *7822. —
33 3 43 543338 2333 53385335
25 5233835255 5225 352335—83 — — 755 3 23
7425 87 B —— — — 5 2528 2882 * c58
—A ——— 35 *5553533255 z57328 558 —
*—— 5—222 5225 42 —5 5* 22 — —— * —— 253 9
5*87 —— 8 25 88* * 2 383
55 — 2 2253*7 22 * —25 —8 22—323386 * — —
— * — 2 —x ——— 2 87232 2 —35 72 — ———— 3 —
3 55 — 2022 2 525383 A 2 258* — 2,3* 22 28* 52
3333638 5332 733355 s3333338 —A⸗
X —*2 8235 253 53 7 3*585* z43388338 5z53532233535 —
228 75832* — ——— 28233 3355 22855335333 525
* 253— *53682 2223 82 22 25 —— 83 8 8 * —3— 8
52 553 8283 z25233 2*22 23238237 —— O —35553 2 *8
25532 382 235 — ———— 53 5250585 —* *
53* M — — S — 53 * — 22 5* 22325 —A —— 2
2 32 —5— — S 5* EkE5822.8 * 8 555S2828. O *
—A— — — —A — —— A— * 2
— 2 — — 52 2 8 328 —* 8232 235—2355 28* 2 2
2 —2552 522-2 —A —A —— 27332583367 2 83. *
—A 33833333373838 557 —— —
253523833 2576 58 * 2335 — — — 53*
23552 232x — 2—7 8* 2 —2223533533 — 885 —32 z322533
——— 222252 2 333 3 —s * 25 83 ⸗
253853 —A 2 32335 — 8s 2 282 75.56 3255 2 8
—A —— 28 —8 — — 9 2B352 —A 55
52 55 —258 3535503 —552 — 33 —— —3
— * —2 2 84 —3 * —R 2
86 58s38338 333 ——
— —SjS ——* 53325 —AMX * X7
*— 5356 5385322 2
* 3835 —— —
3352 353823
55322
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        57 c —22 2
535835*32555323383
5333335558253 3357333
3 2 —
—A 35375539 2355*537
733333323 23335557
25 8 —VD 22 2— 35*
— 179 * 5237 2
28383 —5355553 533332
7*5.3 * * — S8* ⸗
523 —z3 8 3382
52* 3— 3 — — 3 8
3328 2383*
53 23 * S* —— ——
—53 —338 533338
22 3 3 52z23873
5 5*3327 23235
52825 —3233373 —— ——
55 *5552 * 8 23
* 8* — 3
23333353535—587 *—7832
A7 53 53 52.9 222 52 —
2325 32 553285
51 35 28383* 5233 5 *— »58
* * 5* 2833435
333838338 5385*
8 3 S 5538553 22 —
— 52*
——— 23289
222533 F 225*5
M335853333 58
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        Sl. Ingberler Anzeiger.

der St. Anaderter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags- und Sonnta
zummer erscheint wöchentlich viermal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
8 — —
8 1414. Samstag, den 5. September

—
Deutsches Reich. tärische Ehrengerichte, um in der deutschen Armee ein gleichmäßi—
ges Verfahren zu erzielen, durch den bayerischen Miütärbevoll—
Mänchen, 31. August. Ueber den Klassenunlerricht ents mächtigten, Qbersten Fries, vertreten.
zaͤlt die reue Schulordnung folgende Bestimmungen: Jede Klasse Maänsch en, SSeptember. Die Seda feier wurde: hier—
iner Studienanstalt hat ihren besonderen Ordinarius d. h. Haupt- ehbst mit Eroͤ'nung des Kriegerdenkmals in der feierlichsten, er⸗
ehrer, welcher in der Klasse die sämmtlichen oder doch die meisten Jebendsten Weise unter großer Theilnahme —
Stunden in den Hauptgegerständen ertheilt und zunächst für den jffnet. Alle zur Zeit anwesenden Garnisonsabtheilungen, alle Frie-
Unterricht und die Schulzucht verantwortlich ist. Er führt an Jer⸗ und Veteranenvereine der Hauptstadt nebst den Vorständen
der Lateinschule den Ramen „Studienlehrer“, an den Gymnasial- amstanden den Festplaß mit Mu sischor und Fahnen. Ferner waren
lassen den Namen „Gymnafialprofessor“. Das Ordinariat einer inwesend der Generaladjutant des Königs, Generallientenant Frhr
dlasse lann nur einem philoiogisch geprüften wirklichen Lehrer don Jeetze, mit der gesammten Generalitaͤt und dem Offizierskorps,
eiaer Studienanstalt übertragen wetden, wobei die in der Prü- die Gesandten Preußens, Sacdsens und Württembergs, der Justiz⸗
ungsordnung enthaltenen Bestimmuugen maßgebend sind. Die ninister yon Fäustle mit Vertretern der anderen Ministerien, dite
lebertragung eines Ordinariats erfolgt auf einen deßfalls vom Staatsräthe Darenberg, Schubert, Fischer und viele andere höhere
Rectorate zu erstattenden Bericht durch das Kultusministerium Staatsbeainte und Bürgermeister Erhardt. Die Weiherede machte
n widerruflicher Weise. In dringenden Fällen stebt es dem Rektoe zinen tiefen Eindruck, ebenso die Gesangvorträge aller Gesang⸗
jate zu, eine provisorische Verfügung zu treffen. Der Ordinarius vereine. Der Kapitän der Leibgarde, Freiherr don Laroche, dankle
einer Klasse kann nach dem Bedürfnisse der Anstalt und nach sei- als ältester anwesender General Namens der Armee für die den
ner besonderen Befähigung für einzelne Lehrfächer auch zum Uns gefallenen Helden erwiesenen Ehren. Die Stadt ist vielfach be—
arrichte in anderen Klassen verwendet werden. Die Gesammtzahl saggt.
der wöchentlichen Lehrstunden, zu deren Uebernahme die Lehrer München, 1. September. Am 1. Dezember d. J. wird
ungewiesen werden tönnen, beträgt für einen Gy nnasiallehrer 20, m Deutschen Reiche eine allgemeine Volkszählung vorgenommen
für einen Studienl hrer 22. In gleicher Weise sind Fachlehrer, und sind hiezu bereits die nölhigen Einleitungen getroffen.
welche den Charakter von Gymnasialprofessoren oder Studienlehs Mainz, 2. Sept. Die Sedanfeier verläuft sehr schön. Die
tern besitzen, zu 20, beziehungsweise 22 wöchentlichen Lehrstuns zanze Stadi ist reich geflaggt, überall herrscht Feststimmung. Der
den verpflichtet. Fur das Lehrfach der Mathematik ist an jeder vangelische Feldgottesdienst war überfüllt, der Geistliche hielt eine
Studienanstalt ein eigener Professor bestellt. Ebenso beslehen je ergreifende Rede. Vom Hause des Gouverneurs herab eniönte um
nach Bedürfniß för den Religionsunterricht und für die neueren 7 Uhr Choralmusik. Die Volksschulfeier im Akademiesaale war er⸗
Zprachen besondere Lebrer. Der Gesch'chtsunterricht wird entweder jebend. — Bürgermeister Wallau und der Geistliche Metzger als
don dem Klaßlehrer, wenn derselbe die erforderliche Befähigung atholischer Schulinspektor hiellen echt patriotische Reden. Begeister⸗
aachgewiesen hat, oder von einem anderen dafür geprüften Lehrer es Hoch auf Kaiser und Reich. Mittag 12 Uhr Choräle vom
der Anstalt ertheilt. Ertheilung von Pribvatunterricht wird dem Theaterbalkon unier Anwesenheit Tausender. 8 Uhr Festzug der
Lehrer nur insoweit gestattet, ols hiedurch nicht das Interesse der Schüler in die Anlage und Bewirthung derselben. Heute Abend
Anstalt Nachtheil erleidet. Kein Lehrer darf an Schüler einer Bankett und großes Feuerwerk auf dem Rhein.
dlasse in welcher er Unterricht ertheilt, oder an Schüler der nächst Freiburg Gaden). 2. Sept. So eben hat nach
aiederen Klasse Privatunterricht ertheilen; auf die Ertheilung von sechsstündiger Debatte die Versammlung der deutschen Forstwirthe
hrivatunterricht an Privatstudirende, welche im nächsten Jahre in aus allen Ländern (400) sich nahezu einstimmg für die Bildung
Jje Anstalt einzutrelen beadfichtigen, findet dieses Berbot araloge der Forstbeamten an den Universitäten entschieden.
Urwendung. Ein Bürger von Leipzig hat dem doctigen Siadtrath ein
München, 1. September Der nach den Anträzen der Geschenk von 1000 Thalern in õprocentigen Obligatianen mit
lerzte Kammern gefertigte Eutwurf einer neuen Medi:inal-Tex- dem Wursche übergeben, daß zur Erinnecung an die Heldenthaten
oidnung liegt dem Staatsministerium des Janern vor. Die neue der deutschen Kämpfer im Kriege von 187071 alljährlich am
Toxe soll mit kommenden Januar in Kraft treten. — Bezüglich Vorabend des Sedantages am Napoleonstein ein Freudenfruer an—⸗
»er in den Aerztekammein erörterten Frage über Leichenbeschav jezündet und von einem Männergesangberein die beiden Lieder:
ind Leichenbeschaugebühren hat das Ministerium des Innern Er „Nun danket Alle Gott“ und die „Wacht am Rhein“ gesungen
sebungen angeordnet, die in den vberschiedenen Kreisen zu machen verden. Der Stadtrath hat die Schenkung angenommen und sprach
ind. Man will eine möglichst einheitliche Regulirung der betref, em edlen Vaterlandsfreund, der ungenannt jen will, öffentlich
enden Gebühren erzielen. Mit Abanderung der betreffenden, in Dank aus.
)er Bekanntmachung von 15. Juni 1872 veröffentlichen Besol— Berlhien, 83. Sepfember. Die „Provincial-Corr.“ begrüßt
„ungsnorm für die k. Förster wurde Folgendes unterm 20 die mit so durchschlagender Einmüthigke't begangene Sedanfeier
». M. angeordnet: J. Der jährliche Hauptgeldbezug der Förster als freudige That des seiner Einheit und der darauf beruhenden
neträgt: a) in den ersten 83 in der Eigenschaft als Förster zurück Groöpe sich bewußten deutschen Volkes und betont, daß die Einiç—
zelegten. Deenstjahren 520 fl., b) vom 4. bis einschließlich 5. keit der vaterländischen Gesinnung die Grundlage bilde, auf wel⸗
Dienstjahre 345 fl. c) vom 6. bis einschließlich 10. Dienstjahre her die Versöhnung der inneren Kämpfe angestrebt werden müsse.
570 fl. und erlangt d) für jedes weitere in der Diensteseigen? Die Feier der wieder errungenen nallonalen Einheit könne nicht in
chaft als Förster zurückgelegte Quinquennium eine Mehrung von dem rechten Geiste begangen werden, ohne daß zugleich der innige
26 fl. II. Die Voraussetzungen für die Vorrückung in das Gehalt Wunsch zur Geltung tomme, daß der Zwiespaͤlt, der gerade in
ziner höheren Altersklasse bleiben nach Maßgabe des Artikels 10 der Zeit der dolitischen Wiedererhebung die Herzen im Ville be⸗
der allerh. Verordnung oom 1. Juni 1853, die Organ sation der kreffs der tiessten üttlichen Interessen mannigfach erregt, in ernster
Staatsforstverwaltung — patriotischen Gesianungen und Bestrebungen eine
haltsnorm tritt mit dem JI. Januarek. J. aufangend in Wirk- dersöhnende Lösung finde.
amkeit. Fraukreich.
München, 1. Sept. Wie die „A. Z.“ vernimmt, hat Paris, 1. Sept. Dem Kriegsminister wurden im März
Ze. Majestät der König dem für das preußische Heer bereits pub- dieses Jahres 162 Millionen Fr. für außerordentliche Kriegsbe⸗
Lirten Entwurf einer Verordnung über die Ehrengerichte der dürfnisse bewilligt. Davon wurden nun 56 Mill. fuüͤr Artillerie,
Affiziere die Genehmigung eriheilt. Bayern war in Verlin bei 26 Nill. für Infanteriegewehre, 7 Mill. für Fahrmaterial, 39
en Berathungen über die Revision der Bestimmungen über mili- Mill. für Festungswerke, 17 Mill. für Kasernen diesem
Juqu⸗
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        berwendet, ein Beweis, welche Opfer das verschuldete Land bringt
Ein italienisches Blatt berichtet von einem Werke, das Garibaldi
uͤber feine Thätigkeit ebru herausgegebeu hat. Ich erwähne des-
selben, weil ich darin ein probales Rezept zur Lösung der socia-
sen Frage fand. Garibaldi sagt nämlich, indem er sich an die
Reichen wendet: „Wie entfliehen wir der Gefahr der Interna⸗
sionale? Nichts leichter dedie jetzt für fünfzig essen, sollen sich be⸗
gnügen, für 285 zu essen.“ Probatum est! Vor den Assisen des
doirdepardements wurde am 27. August ein Kerl wegen 5 Mord⸗
thaten zum Tode verurtheilt.

Paris, 1. September. Die franzöͤsischen Festungen wer—
dea in diesem Augenblicke einer aufmerksamen Inspektion unterzo⸗
gen, durch welche der Kriegsminister, General von Cissey, ch
aͤberzeugen will. daß seine Weisungen zur Wiederherstellung des
Marcerials dieser festen Plätze auch richtig ausgeführt worden sind.
Der Dvisionsgeneral Frossard besorgt diese Inspektion für die
Festungen Toul, Méz dres, Verdun, Longwy, Montmady und
Vitrry; der Divifionsgeueral Dontrelaine für Rennes, Cherbourg,
Bresi und Lorient; der Divisionsgeneral Dubost für Paris und
Versailles; der Divisionsgeneral Rissault für Lyon, Grenoble,
Fort Barrault, Embrun, Briangon, Marseille und Toulon; der
Zrigadegeneral Cadart für Lille, Doua;, Cambrai, Bouchain
Balenciennes, Conde, Maubeuge, Landrecic, Dünnkirchen, Amiens,
Jaon, La Foͤre und Arras; der Brigadegeneral Chareton fult
Besancon, Langres, Belfort, Chaumont und Bourg; der Brigade⸗
general Boisonnet für Monpellier, Perpignan, Carcassonne und
Narbonne; der Brigadegeneral Dupouet für Toulouse, Foix, Mont
auban, Cahors, Bayhonne, Pau, Tarbes. Vordeaux und Larochelle
der Brigadegenerat Jovain für Tours, Chateauroux, Poitiers
Niori, Angers, Saumur, Limozes, Perigueux, Clermont, la Puy.
Zaint Etienne und Montluçon; der Brigadegeneral Blondeau für
Rouen, Havre, Le Mans, Za Floche, Chateaudun, Auxerre, La⸗
val und Orleans; endlich der Brigadegeneral Farre sür Oran,
Tonstantine und Algier.

Paris, 1. Sept. Dem „Bien public“ wird aus Rom
zelegraphirt, daß Don Cartos den Papst für sich und seine Armee
um den apostolischen Segen gebeten und daß Pius der Neunte
ihm das abgeschlagen hätte; desgleichen hätte der Papst sich ge—
weigert, einen Oberalwosonier für die carlistische Armee zu er⸗
nennen.
Spanien.

Obwohl die Zeit der Besttzung Calahora's durch die Carli—
sten nur von kurzer Dauer war, so haben sie dort doch sehr gewalt.
ihätig gehaust. Sie entwaffneten zunächst — wie die „N. A. Z.“
minheilt —-die Besatzung, deren Kommandant in's Gefängnif
geworfen wurde; dann ging's an die Ausplünderung der Privat
gebäude und des Tabalksdepots. Die Geistlichkeit der Kathedral
mußte ihnen 85,000 Fr. bezahlen. Vier Freiwillige und die Zoll
beamten wurden erschossen, alle Sträflinge freigelassen; der Bahn.
hof wurde verbrannt und die Mobilen, welche ihn vertheidigten,
wurden gelödtet und ihre Leichnome verstümmelt. Auch den Maire
da Sladt wollten die Carlisten tödten, doch gelang es ihm, glück
lich zu entkommen.
Amerika.

Newyork, 29. Aug. Zu Trenton in Tennessee haben
die Neger eine bewaffnete Macht gebildet uud drohen din Weißen
mit Ausrottnng. Die letzteren gingen darauf angriffsweise vor⸗
nahmen eine Anzahl von Negern gefangen und lynchten 16 Rä
delsführer.
Irmischte v.

(TL) t. JIugbert, 2. September 1874. In dem
Dberhauser'schen Saale, der in einer Weise geschmückt war, die
leicht errathen ließ, welch' kundige Hand hier gewaltet hatte, fand
dem Programm geinäß am Abend des Sedantages die angesagte
Reunion statt. Dieselbe hat glänzender als Worte es vermoch!
hätten, Jene widerlegt, welche, von vorneherein an dem Zustande
sommen einer Festlichkeit verz veifelnd. zu einer ebentuell abzuhal
tenden Festlichteit keine zwanzig Theilnehmer in Aussicht stellten
Denn mälig füllte sich der Saal, ein Tisch nach dem andern wurd
besetzt, und gegen 9 Uhr war die ansehnliche Versammlung von
230 bis 300 Personen anwesend. Ein Prolog unseres Mitbür
gers, des Heren Kaufmann Schank, eröffnete die Reihe der Vor—
irage. Sehr zu bedauern war, daß Herr Schank durch den Lärm.
der durch die Fenster von Außen hereindrang, nicht von Jeder
mann im Saale verstanden wurde, denn seine Vorrede war ein ir
inhaltlicher, stylistischer und metrischer Beziehung gelungenes Werk
Wir möchten an dieser Stelle den genannten Herin bitten, sein
Dpus der Oeffentlichkeit nicht vorzuenthalten, denn es ist werth
in weiteren Kreisen bekannt zu werden. — Es folgte die Festrede
Jehalten von Herrn Professor Schlick. In edler Sprache wurd.
Arin nachgewiesen, warum wir den Tag der Schlacht von Sedan

als Nationalfest begehen wollen. Wir waren vollständig mit den
Bründen, die er anführte, einverstanden und wünschen nur, daß
dieselben auch bei den Gegnein der Feier Gehör fänden. Alz
driiter Redner trat ein Geistlicher aus dem badischen Obetlande
auf. Obwohl ein Fremdling, erlaube er sich doch, zu sprechen,
denn er habe von den Brüdern in seiner Heimath die innigsten
Brüße zu überbringen. Dieselben hätꝛ'en damals, als die Tage
bon Worth und Saarbrücken gekommen seien, um uns in banger
Sorge geschwebt und hätten mit uns gejubelt, als die Gefahr zu—
ückgeschlagen war. Und dann, als das große Kriegsdrama seinem
Ende entgegenging, als die Kämpfe um Belsort geschlagen wur⸗
den, hälten wir um sie in Angst gelebt, und mit ihnen nach glück—
lichem Ausgang derselben uns gefreut. So hätten wir also gleiche
Noth nnd gleiche Freuden mit einander getheilt und das Band der
Brüderlichkeit habe sich dadurch um uns gewoben. — Das unge—
ähr war der schönen, meisterhaft durchgeführten Rede schöner Sinn.
Wohlverdienter, donnernder Applaus folgte ihr. — Ein Toast
ceihte sich nun an den andern. Herr Anwalt Silbernagel brachte
unferem Kaiser, Wilhelm dem Weißbart, ein mit Begeisterung auf⸗
jenommenes Hoch. Herr Postdalter Conrad toastirte auf unsern
dandesherrn, den echt deutschgesinnten König Ludwig, Herr Fab⸗
rikbesitzer Weyland auf das deutsche Heer, dem wir es zu verdanken
jäuten, daß nicht wieder, wie schon so oft, französische Gräuel⸗
haten unser Vaterland heimsuchten. Herr Posamentier Kaiser
hänkte im Namen der ganzen Versammlung für die Grüße der ba⸗
dischen Brüder und ließ sie herzlichst erwiedern. Herr Bartels sagte
m Namen der anwesenden Krieger in wohlgesetzten Worten Dant
ür den Toast auf die deutsche Armee und ließ die Führer dersel⸗
zen hoch leben. Auch der Tod en wurde nicht vergessen. Herr
steumann von Schnappbach gedachte derselben mit ergreifenden
Worten und forderte die Versammlung auf, einzustimmen in das
ried: „Ich hatt' emen Kameraden“ ⁊c. Noch einmal wurde der
gefallenen Krieger von dem badischen Geistlichen gedacht; durch
Aufstehen der ganzen Versammlung wurde ihnen ein stilles, ehreu⸗
des Gedenken geweiht.. Hatte die Erinnerung an die Todten eine
tief ernste Stimmung hervorgerufen, so nahm doch bald das Fest
vieder, einen heiterern Charakter an. Gesangvorträge von Herrn
Zeiter und den Mitgliedern des Musikvereins, launig und ernst,
zrächtig durchgeführt, ließen die Stunden rasch verfließen. Dazu
noch die vortrefflichen Leistungen der Musikkapelie, — Alles be—⸗
strebte sich, dem Feste den Stempel der Gelungenheit aufzudrücken.
Noch mancher Trinkspruch wurde ausgebracht, und bis lange nach
Mitternacht blieb man beisammen. Als wir aufbrauchen, mußten
vir uns gestehen, lange keinem Fest mehr beigewohnt zu haben,
das einen so fröhlichen, ruhigen und in jeder Beziehung befriedi⸗
zenden Verlauf nahm.

fHomburg, 2. Sept. Seit heute Mittag ist unsert
estlich geschmückte und beflagte S'adt, eben so wie die Ortschaften
mit Mñitär besetzt. Das ist ein Leben und Treiben, gleich 1870
Nach gestern Abend direkt hier eingetroffenen Nachrichten, kommt
der Kronprinz des Deutschen Reichs am 6. September, Nachmit—
—DVV
Revue am H., erstere vor, letztere hinter Homburg. — Im Ge—
olge des Kronprinzen befinden sich General v. Gottberg, Adjutant
Oberst Mischke, Hauptmann Heydwolff, Major v. Stülpnagel,
Oberst v. Scheliha, Oberst v. Willissn, Oberst v. Xylandee, Ma⸗
jor v. Unruh, sowie der preußishhe Gesandte in München, Irhr.
v. Werthern.

(D. 8.) Otterberg. Auch in Otierberg wurde der Se—
dantag, vom herrlichsten Wetter begünstigt, in wärdiger Weise bes
zangen. Am Vorabend: Glockengeläute, Böllecschießen, Freuden⸗
seuer in der Umgebung der Stadt und bengolische Beleuchtung
der letzteen. Aun Morgen des Festtages: Glockengeläute und
Böllerschüsse. Vormittags 9 Uhr: Schulfeier in den einzelnen
A
»es Herrn Pfarrer Reiffel an die Schüler über die Bedeutung des
Zedanfestes. Nachmittags 4 Uhr war die eigentliche Feiex in dem
ehr schön dekorirten Saale des Heusser'schen Baues, die durch eine
Festrede des Herrn Pfarrer Reiffel eingeleitet wurde; derselbe legte
har, daß die Aufgabe, die ihm von der Stadt Otterberg durch
diese Rede gesteut sei, ebenso schwer als dankbar wäre, schwer sei
dieselbe weil er damit schmerzliche Momente aus dem jüngsten
Arieg wieder wachrufen müsse, dankbar aber sei sie, weil Oiter⸗
bderg gerade ihn zum Festredner gewählt habe und er als solchet
die giänzenden Erfolge des Krieges 1870,71 nochmals uns vor
Augen führen könne. Dann sprach er von dem günstigen Verlauf
des Krieges, der Begeisterung wahrend desselben, der Opfer⸗
villigkein und dem Muthe der Soldaten und dem rapfern Leiter
»es ganzen Krieges, ein Hoch auf den deutschen Kaiser schloß die
sede Dann schlofsen sich mehrete Hochs an auf den Konig Lud⸗
wig U., den Krondrinzen, den Fürsten Bismarck.
        <pb n="565" />
        Ahends um 8 Uhr fand in dem —
er des hiesigen Kriegerbereins niten aee —A
ulsche Armee, die deutsche Arbeit, dee dne auf die
reutfche Lied ausgebracht wurden. Gesangvorträ * ung und das
ranz und Cäcilienberein trugen das ihrige zur *— dn Lieder⸗
So endete hier die Sedanfeier in freudiger I poeler e deses bel
Mißlon gestört und spät in der Vacht trennte man u ———
jung, daß dieser Tag kommendes og
ag gefeiert werden möze. Jahr als ein Nationalfest
FZwceiundfsechzig Wehrpflichti
zatten sich bei den D eee a e oenoben
jestellt und sind deßhalb des Vergehens der —5— ahres nicht
nnn basutdign Die bezüglich ihrer —
hen halten ergeben, daß sie theils mi “—
e —5 — — Eltern, theils
rdienste zu entkommen
heils wohl aus anderen Gründen, alle jedoch un u
hne Erlangung der Entlassung aus dem bayeri —J
ande, in s Ausland, meistentheils nach — *3*
paren. Da das Strafgesetzbuch auf das Moti ander
* tid der Auswande—
ung keine Rücksicht nimmt, sondern nach d ude
ben Alle zu bestra⸗
en sind, welche, ohne Erlaubni ense zu bestra
— ———
en, wurden vom Bezirksgerichte Landau sä nde es aufhal-
uit Ausnuhme einiger, bezügli sämmtliche Beschuldigten
glich deren ro h nähere Erheb
ngezeigt erschienen, zu je hund rhehungen
—— nn eit Thaler Geldstrafe, eventuell 2
an die aisasfer Lehrerni atz
wneen — * — e e eer
jer Mitte Seplember in ibtã gen, an
eeet Ame sadee stattfindenden Haubtbersamm-
Eeil einem Monat deigen sich i
reuzottern; in einer de e eeree
innen Monatfrist fünf Personen ꝛor 385 Grenze wurden
——— erste Gebissene statb in 8 ahives Schlangen
rag. 31. Aug.Seit 8 uhr di
dozwital ein v 4 3 Uhr Morgens wüthet in
flammen. Irgreprund— die Daute der Sladt seht in
pEin Familien 0
aximinalordnung, daß, vie dederDihindesnpenn de
tgen berufen is, sich behufs VBemessung 888 aden abzu⸗
mem strengen Inquisitorium bezüglich seiner str nindiateit
angenheit zu unterwerfen hat, wird von den —3358 — A
ewöhnlich sehr präcis gehandhabt, während der e en
ue
denten des Gerichtshofes ausweichen kann, so — e
eede Frage, ob er seine Vorbestrafungen ee u
at. Es läßt ierefene
e
d dsp von der größten Wigugien x — 8
ige Auffrischung längst der r
e
—* e bemittelter Eltern in Breslau, me⸗o br 8w
orgfältiger Erzi rern n
— — —
m Grundsatze, daß der auer des ungen Wanunes hudinn
erstehe, weichẽes er selber e Iur mit dem Geld umzugehen
wen Groschen Taschengeld von 8 4 Van bean ee
— —— e
t worden, nieß er sid in ei itteilosigkeit wiederholt gehan—
u der Ges egeb, einem unglücklichen Moment verleiten,
burde noch vñ —— Thaler zu stehlen. Der Diebstahl
— ——— entdedt, und die Folge davon
eren d 8b suren Dagen gesananißdade
ntuiren zu unes jungen Leuten gegenüber ein Exempel
us volen Heree eee — Paul bereute den bösen Streich
— 2—— dy atutun⸗ der Strafe ging er nach
c neuen prnchais ehrzeit zur vollsten Zufriedenheit sei⸗
uch nach Beendidung d m eraelt atd soler
vbidal Lrwasbe suggos chre fich fesselte; et wurde sodann
us Eiserne Kreuz, und als gde — g ee 870
Lehrprnzipai eintrat, gab dies uere m 6
a der Verlobung fei „gab dieser mit Siolz seine Einwilligung
—* g seiner einzigen Tochter mit Z. Da gescah i
mer 1772 ein Diebstahl i h
uußie als Zeuge gegen den im Zuuge des Schwiegervaters, 8.
—AA————— ungetreuen Hausdiener auftreten, und
er nnenurh — Vestrafang an die Oefsentlicht. t.
destraften Dieb⸗ 6*1 e davon auf's Höchste alterirt; einen
dier unglaubuͤch vor an im Hause geduldet zu haben, kam ihm
unee ofort wurde die Verlobung aufgehoben.,
Nause gejagt und ihm R Schwiegersohn schimbflich aus dem
macht, da der uie eine Existenz hierselbst dadurch unmöglich
uches verbreilel⸗ gpr J den weitesten Kreisen die Ursache des
.Die Tochter erkläͤrte nämlich mit vollster

Bestimmtheit, sie werde trotz des jugendlichen Fehltrittes ihres
Bräutigams treu und fest zu ihm halien, bis über den Vater ein
nilderer Sinn gekommen, und Letzterer bezweckte deßhalb, den jun⸗
jen Mann zur Auswanderung nach Amerika zu veranlassen. 8.
vies alle dahin gehende Anerbietungen, die ihm von dritter Hand
jemacht wurden, zurück; er nahm eine Stelle in Stettin an, und
als die Rachsucht des alten Herrn ihm auch dorthin folgte, fand
nun seine Leiche eines Tages im Damm'schen See. Seine Braut
iberleble ihn nicht lange; sie gab sich selbst den Tod durch Gift,
und seit jener Zeit Itt der übertrieben rechtlich denkende Vater
an einer Bemüthskrankheit, welche seine Kräfte rasch aufzehrte.
Am vorletzten Sonntag begruben ihn fremde, mitleidslose Hände,
die nur an der Hinterlassenschaft iin Interesse haben.

FLondon, 31. Aug. 60,000 Arbeiier in den Kohlen⸗
zerawerken von Fife und Clackmannan sind am Schlusse der vo—
igen Woche aus der Arbeit entlassen worden, nachdem sie die
Vorschläge der Arbeitgeber mit einer Stimmenmehrheit von 500
abgelehnt hattest.

1In Minnesota haben die Heuschrecken während der letzten
wei Jahre solche Verheerungen angerichtet, daß Tausende Mangel
in Nahrung leiden und der Gouverneur Regierungshilfe befür—⸗
vortete. Die amerikanischen Naturforscher schlagen ein probates
Nittel bor, durch welches die Bewohner Minesoias nicht nur ge—
zjenwärtig ihren Hunger stillen können, sondern auch für die Ver—
jangenheit sich rächen und für die Zukunft Vorsorge treffen, näm-
iich wie in Afriku und Westasien die Heuschrecken aufzuessen.

F In Portorico hat am 26. d., wie ein Teiegramm aus
dingston (Jamaika) meldet, ein furchtbares Erdbeben stattgefunden.
Die Stöße dehnten sich über einen Zeitraum von zwei Minuten
zus, während welchem die Häuser wackelten und deren Insassen in
jrößter Bestürzung auf die Straßen eilten. Die Höhe des ange—
ichteten Schadens ist noch nicht ermittelt, dürfte sich aber beträcht-
ich erweisen.
Oilenstesnachrichten.

Für die Stelle eines Oberpostmessters in Speyer welche
zurch die Ernennung des Oberpostmeisters v. Arxihelm zum Vor—
dand des Oberpost und Bahnamtes Augsburg in Erledigung kam,
st, wie wir vernehmen, der Postmeister in Kissingen Postralth E.
Mogg ausersehen.

5 — ——

Auf dem Genossenschaftstag zu Bremen wurden folgende
zZiffern über die Fortschritte, welche das Genossenschaftswesen in
Deutschland trotz des „Krachs“ von 1873 und seiner schlimmen
rolgen gemacht hat, von Schulze⸗Delitzsch bekannt gegeben. Wäh⸗
end im vergangenen Jahre 2221 Vorschuß⸗ und Eredit ˖Vereine,
)02 Consumvereine nnd 440 Genossenschaften der einzelnen Ge—
verkszweige und 37 Baugesellschaften existirten, stehen jetzt 2409
VBorschuß⸗ und Creditvereine da, 873 Consumvereine, 505 Ge—
rossenschaften des einzelnen Gewerkszweige und 49 Baugenossen⸗
chaften. Das ganze Genyossenschaftswesen wird durch 1,800,000
Betheiligte repräsentirt. Die Geschäfte bei den Credit- und Con⸗
umvereinen haben bedeutend zugenommen; der gesammte Geschäfts⸗
derkehr aller 1873 bereits bestehenden Creditgenossenschaften belief
ich auf 780 -780 Millionen; die angesammelten eigenen Fonds,
Beschäftsantheile und Reserbefonds betrugen 46 —48 Millionen,
zie denselben anvertrauten fremden Copitalien 110 — 112 Mill.
Thlt.; der Umsatz der Consumvereine belief sich 1873 auf
35,219,000 Thlr., das Gutyaben der Mitglieder auf 585,000
»er Reserbefonds auf 860,000 Ihlt. 1874 ist der Umsatz auf
7,294. 000 Thlr. gestiegen, das Guthaben der Mitglieder beträgt
304,000, der Reservefonds 970,000 Thlr. Schulze schloß seinen
Bericht mit dem Ausdruck der Befriedigung über die fiste Haltung,
velche die Genossenschaften während der vergongenen Schwindel—
ahre bewahrt haben; die wachsende Zahl der Mitglieder, sagte
er gebe Zeugniß von der Entwicklungs und Lebensfähigkeit soli—
der Vereine, welche im Gegensatz zu den lärmenden utopistischen
Vereinen der Socialdemokraten in geräuschloser Thätigkeit auf ge—
under Basis wirthschaften. „Wenn die Socialdemokraten rufen:
Nieder mit dem Capital! so rufen wir: Her mit dem Capital“

Es wurde u. a. auch beschlossen, dahin zu wirken, daß die Aufsichtsräthe
der Vorschußvere'ne zum Schadenersaß verpflichtet werden.

Karsruhe, 31. August. Bei der heutte stattgehabten
Serienz'ehung der badischen 35 fl.-Loose wurden solgende Nummern
zsezogen: Serie Ne. 134 192 248 253 297 346 385 407
28 772 853 860 1004 1296 13183 1416 14831 1462 1809
i722 1731 1916 2004 2104 2125 2154 2221 2543 8041
3144 3404 3488 3501 3542 3665 3700 3732 3747
3789 3967 4191 4231 4337 4416 4453 4515 4567 4632
1666 4897 4925 4975 3320 53338 5376 53477 5566 5677
5946 6031 6207 6217 6262 6465 6494 6588 6648 6874
—147 7445 7491 7503 7576 7586 7648 7779 7826 7898
7974 7975.
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        „Eine noch fast ganz nene
eisere4..
Handdreschmaschine,
—X
zestellt werden kann ist preis⸗
verth zu verkaufen, bei wem?
sagt die Erpedition dieses
Blattes.“

Ein möblirtes Zimmer
I. Oktober beziehbar ist zu vermiethen
ei Carl Engel.
Nähmaschinen
aus einer der besten Fabriken der Pfalz,
und alle Sorten Maschinennadeln bei

Emil Grewenig.

1875

Wichtig für früheredoldaten.

1875

eserve-unmnidl
anwesralender.
nit den genauen gesetzlichen Bestim mungen für das
Resexve- und Landwehr-Veérhàältniss, patriotischen Er-
ahlungen, Erinnerungen an die activo Dienstzeit, po-
ular⸗ wissonschaftlichen Aufsützen, Anekdoten und
vielen Holzschnitten.

A
P
98
8

Die

Modenweolt.
Hustrirto Zeitung für Toi-

lette und Handarbeiten.
—E

Deutschland 180, 000.
Ersoheoint alle vierzohn Tage

us ohne Modenlkupfer.
10o Quartal 12/3 Sgr.

Jährlich:

24 Nummern mit Moden und Hand—,
arbeiteon, gegen 2000 Abbildunger
nthaltend.
—VVVV
ztern für alle Gegeastände der
Tcilette und etwa 400 Auster
zeichnun gen für Weissstickerei.
doutache ete.

12 Grosse colorirte Modenkupfer.

24 IIIustr irte Unterhaltungs Nummern

lusga be mit Hodenkunpfern.

Pro Quartal 1 Thlr. 5 8gr.
Jährlich, ausser Obigem:

48 Grosse colorirte Modenkupfer, darunter 12
Blätter mit ctwa 150 historischen und
Volks-Trachten.

Ne Buchhandlungen und Postäümter

nenmnen jederzeit Bestellungen an.

Frucht⸗Brod⸗, Fleisch ꝛe. Preis
der Stadi Zweib rücken v. 3Septemb.
Weizen 5 fi. 56 kr. Korn 4 fl. 59 kr.
Zerfte 2reihige 5 fl. 6 kr., Gerste vier—
eihige 4 fU. 26 kr., Spelz 4fl. 8 kr
Zpelzkern 6efl. — kr., Dinkel — fil.-
r., Mischfrucht 4 fl. 8 8 kr., Hafer 4
26 ir., Kartoffeln 1fl. 48 kr., Heu 2 fl
. &amp; n . J 12 kr., Stroh Ufl. 24 kr. per Zentner.
Weißbrod 192 Kilogr. 18 kr., Kornbrod
Landwirtho, Bierbrauer ül —8 3 Kilogr. 26 kr. ditio 2 Kilegr. 18 kr.
drei getrennten Fachlehranstalten, beginnt das Wintersomester am 1. i, Filogr. 9 kr-Gemischtorod 3 Kilogr
a 8 cu ns 32 kr., 1 Paar Weck 110 Gramm 2 kr
Der Director: Rindfleisch J. Qual. 20 tr., 2. Qual. 18 kr
dalbfleisch 16 kr., Hammelfleisch 22 r
Wormas a. R. —

d 2 20 pfd. 48

Dr. dohneider. — kr. pr. Pid. Butter 34r
—— — 77 — — — — — —
—— — — —. e
7 9 — —e F
wnnhbhrlander Nacsolaer. Fahrgasse 85 Jrankfurt a. M.
— —E —⸗
Nachdem die baulichen Veränderungen, die ich zur Verarößerung meiner Locale vorgenommen, beendet, empfehle ich mein
Versandtgeschäft wieder wie früher, und ist »s mir mönlich, durch bedeutende Parthie-Ei käufe und durch fortwährend neue Zufuhren
meine schon so bekannt billigen Preise abermals herabzusetzen.
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Stück fl. 5. 30.
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12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blaitschrift oder deren Raum berechnet.

M 142. Sonntag, den 6. September 1874
Deutsches Reich. sammentritt sofort zugehen und derselbe wird eine Permamenz⸗
München, 80. August. Die Aufbesserung der Bezüge der commission zu ihrer Prüfung n'edersetzen. Von einem Eintritt in
satholischen und protestantischen Geistlichteit in Bayern, welche ruck- die Becathung dieser wichtigen Gesetzentwürfe wahrend der Win⸗
virkende Kraft vom 1. Januar d. J. an erhält, wird nach fol⸗ tersession kaun füglich keine Rede sein. Der Reichstag wird mit
jenden Grundlagen in Vollzug gebracht werden: A. Beim katho⸗ dem Budget und vornehmlich in't dem Militär tat vollauf be⸗
ischen Klerus J. in den Kreisen diess. des Rheins werden a. die schäftigt werden. Nach Nujahr wird feine Vertagung eintreten
Domkapitulare den in ihrem Range stehenden —ER — —— um dem Landiage Platz zu machen. Während der Land⸗
inanziell gleichgestellt und wird mit der Aufbesserung das Aufangs-tagssitzungen wird die Permanenzcommission des Feichstages in
ehalt der protest. Consistoria lräthe (2200 fl.) erreicht werden; die Berathung der Justizgesetze kreten und in parlamentarischen
d. das Minimaleinkommen aller Pfarreien soll von 900 fl. auf Kreisen wird angenommen, daß sie ihren Commisfionsbericht bis
1000 fl. erhöht, e. allen den Pfarrern nicht gleich zeach eten zum Schlusse des Landtages fertig stellt. In diesem Falle dürfte
Seelsorgsgeistlichen mit eigenem Haushalte ein weiterer Bezug von eine Frühjahrssession des Reichstages anberaumt werden müssen,
100 fl. gewährt, d. jenen Kaplanen ohne eigene Haushaltung, um die Berathung der Justizgesetze im Plenum vorzunehmen.
welche nicht 1000 fl. Salair beziehen, gleichfalls 100 fl. bewilligt Oesterreich. J
und 6. die Sustentation der Capläue in der Pfartfassion auf Wien, 83. Sept. Der Kömig von Sachsen, vom zster⸗
400 fl. erhöht werden. I. In der Pfalz wird a. das Minmal reichischen Kaiser eingeladen, nimmi an den böhmischen Manödern
einkommen der Pfarter v. 900 fl. auf 1000 fl., b. dasEinkommen der Theil und trifft mit Franz Joseph in Prag zusammen.
Stadtpfarrer auf 1400fl., e. dasselbe der Pfarrer an Gerichtssitzen auf Fraukreich.
1400 fll, d. der Stadttapläne auf 600 fl., e. der Landkapläne Paris, 4. Sept. Es ist nun durch amlliche Mittheilung
uuf 500 fl. erhöht. B. Bei der protestantischen Geistlichleit wird vekannt geworden, daß Frankreich d'ie Regierung in Madrid —B
i. eine Erhöhung des M'nimaleinkommens der Pfarreien auf 900 rkannt hat. Graf Chaudordy ist zum franz. Gesandten in Mad⸗
b. eine Gewährung von Dienstalterszulagen vom 16. Jahre rid ern nnt. J
»bis auf 1400 fl., und zwar diesfeits des Rheins und in der Paris, 3. September. Hinuchtlich des Prozesses gegen
hfalz, c. eine Gleichstell ing der protestanlischen stündigen Vicare die Miischuldigen bei Bazaine's Flucht ist zwischen dem Kriegs—
»er Pfalz mit den Besügen der protestantischen Vicare diesseits ninister und dem General Leval Streit ausgebrochen. Der erstere
des Rheins von 400 fl. auf 600 fl. in den Sitädten und auf wöchte gerne die unkeusche Scene der Schilderung aus den Ver⸗
300 fl. auf dem Lande gewährt. Der Beitrag zum Unterstütz⸗ haudlungen gebannt wissen, der letztere findet, die Ehre der Ar—
masfonds der Wittwen wird auf 350 fl. und der Waißen auf mee sei ucht in Frage, wenn man von der Handlung eines Ein—
O fl. festgesetzt. Beim katholischen Clerus wird betreffs der Ers eluen rede, Wahsscheinlich hat zuletzt Mac Pahon zwischen dem
vͤhung des Tischtitels ein jeder Tischtitulant um den einfachen driegsminister und Leval zu entscheiden. J
rischiitel aufgebessert, d. h. wer den einfachen Tischtitel hat, er⸗ 38 aris, 3. Sept. Permanenzkommifsion. Der Justiz⸗
zjält den doppelten, wer den doppelten genießt, erhäll den drei⸗ ninister macht die Mittheilung, daß der Proʒeß der der Mitschuld
achen, aber nicht höher. — Beim israelitischen Cultus werden an der Eutweibung Bazaine's Verdücht gen ar 14. September
Theuerungszulagen zur Aufbesserung der gering dotirten Rabinals vor den Gerichtshofe in Gtasse beginnen werde. — Das Journ.
tellen b's zu 300 fl. in der Art gewährt, daß mit dem Zuschuß o»Pfficiel““ meldei die Ernennung des (ultram.) Grafen Chaudordy
as Behalt von 1000 fl. nicht überschritten werden darf. zjum Gesandten iu Spanien.
München, 4. Sept. Der König erhielt gestern aul
Schleß Berg aas Anlaß der Sedanfeier aus verschiedenen Landes
reilen und von auswärts zahlreiche Huldigungs⸗Telegramme.
München. Das Kriegsministerium hat zu den Mans—
ern des 10. deutschen Armeecorps bei Hannover den General-
najor Frhrn. v. Treuterg, den Maior Dürig und Hauptmann
zraf Thürheim abgeordnet.
München, 3. September. Der Botschafter des Deut⸗
gen Reiches bei der franzosischen Reglerung, Fürst Hohenlohe, ist,
on Berlin kommend, heute hier eingetroffen. Derselbe wird schon
norgen nach Aussee zu s iner Familie weiter reisen; letztere wird
ꝛen Fürsten auf seiner in fünf Wochen statlfindenden Rückreise nach
zaris begleiten. Auf der Rückreise wird der Fürst acht Tage
lufenthalt in München nehmen.
Stuttgart, 3. September. Hier haben die Social⸗
mokraten, in ihrer Bosheit und in ihrem Grimme gegen die
Sedanfeier, Excesse schändlichster Art begangen. Sie feuerten
Ubends mit Pistolen unter die auf dem Wilhelmsplatz bersam⸗
nelte Menge, widersetzten sich der Polizei, und als diese ihren
lnordnungen Nachdruck verschaffen wollte, bewarfen die Ruhestörer
ie mit Steinen. Nun standen aber die Bürger der Polizei bei,
ie mittlerweilen auch Verstaärkung erhalten hatie; es wurde mi
»lanken Säbeln auf die Tumultanten eingehauen; es gab Ver—
vundete auf beiden Seiten und viele Verhaftete wurden abgeführt.
kiner davon wurde noch gestern zu sechs Tagen Gefängniß ver—
artheilt. Karlsr. 3.)
Berlin, 15 Seph. Gutem Vernehmen nach steht die Er⸗
ffnung des Reichsstages für den 20. October so fest, daß die be—
orftehende Zusammenkunft des Fürsten Bismarck mit Herrn Del⸗
rück in Varzin an dem Beschlusse kaum etwas ändern dürfte;
die organischen Justizgesete werden dem Reichstaze bei seinem Zu—

Vermischtes.

F In der Scheuer der Wittwe Gräff in Blieskastel war in
der Nacht vom 2. auf den 8. d. etlichen Soldaten des dierten
bayerischen Infanterieregiments Nachtlager angewiesen worden. Un—
ter denselben war auch einer der besien Musiker seines
Regiments, ein geborener Königsberger, der nach längerer Dienst⸗
Hheit in der preußischen Armes deim bierten bayerischen Infanterie—
regiment als Musiker eintrat. Der Speicher der fraglichen Scheuer
die übrigens nicht Neubau, sondern ca. 15 Jahre alt ist, war bis zur
Firste mit ungedroschener Frucht im vollsten Sinne des Wories
»ollgepfropft. In der angegebenen Nacht stürzte das Gebalke des
d uspeichers ein und hegrüb unter den Trummern der Balken und
der herabstürzenden Frucht die in der Tenne schlafenden Soldaten.
Der erwähnte Musiker starb den Erstickungstod, seine Rameraden wur⸗
den von der durch die Besitzer der Scheuer alsbaid herbeigeholten Hilfe
noch lebend hervorgeholt. Zwei oder drei Soldalen wurden verletzt,
edoch nit lebensgefährlich. Einer, der unmitt bar neben dem Ge—
doteten lag, kam ohne alle Verletzung davon. Der aus so be⸗
hauernswerthe Weise um sein Leben gekommene brave Soldat warde
jeute Nachmittag (3. d. 5 Uhr unter wilitärischen Ebtenbezionn
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        gen und den Trauerklängen der Musik, deren Zierde er gewesen, auf
dem Friedhofe hiesiger Stadt zur letzten Ruhe gebettet.
— Laut einer gestern Mittag 12 Uhr in Zweibrücken ange⸗
kommenen telegr. Depesche wird Se. Kais. Hoheit der Kronprinz des
Deutschen Reichs am Sonntag Abend um 7 Uhr 30 M. in Hom⸗
butg eintreffen. ————
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der schwarzen und rothen Internationale! Bekämpfung der Gleichgültigkeit und Un—
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Wagner'schen Bureaus. Original-Correspopdenzen aus Deutschland, Frankreich und
Spanien. Täglich politische Uebersicht und Leitartikel.

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Der Unterhaltung und Belehrung ist ein täglich erscheinendes
AnterhaltungsBlatt

Pirmasens. 1. Sept. Im Ruppertswald, sogenannt
„Junge Schlag“, wo erst vor wenigen Tagen 7 Wildschweine an—
inem Nachmittage erlegt wurden, wurden auch gestern wieder dre
Ztück Frischlinge geschossen.
Verantworllicher — F. X Demetz St. Ingbert.
Civilstand
der Stadt St. Ingbert pro Monat
August 1874.
Geboren wurden?
Am

1. Theresia Augusta, T. v. Aug. Fr'edtich

3. Phil'pp, S. v. Georg Stief.

1. Joseph, S. v. Hreh. Spengler.

5. Anua Maria, T. v. Philipp Schuff
— Nilolaus, S. v. Joh. Grell. —
— Ludoig Johann, S. v. Louiso
Ringle, ledig. — Elisabetha, T. v
Frz. Weber.
deinrich, S. v. Hrch. Ritter. — Wil—
helmina, T. v. Christion Heinz. —
Clara Margaretha Josephina, T. v
Peter Schlick.
dathariuna, T. v. Wilhelm Dinjes. —
Johann, S. v. Joh. Deckarm.
Ludwig, S. v. Nikol. Leonhardt. —
Eugen, S. v. Philipp Straß. — Ka—
tharina, T. v. N'fkol. Noll. — Clara
Elis betha Eva, T. v. Jakob Kircher
Maria, T. v. Joh. Lembert. — Jakob
S. v. Balth. Gebhardt. — Christian.
S. v. Adam Schenkelberger.
August Peser, S. v. Peter Uhl.
deinrich Carl, S. v. Dan. Triem.
Flora Hermina Louisa Au,usta, T.
C. H. F. H. Frühling.
Sophia, T. v. Nik. Schäffer.
Louisa, T. v. Carl Schwarz.
Heinrich Peter, S. v. Carl Engel. —
Gertraude, T. v. Math. Gries. And
reas, S. v. Joh. Kopp.
Sophia Rosina, T. v. Joh. Fuchs. —
Louisa, T. v. Fror. Schwaͤrz.

28. Emma, T. v. Christian Siegwart.

29. Adam, S. v. Joh. Hammerschmidt. —
1 Anna, T. v. Peter We ser. — Nilo
laus, S. v. Peter Weidmann.

30. Rosalia, T. v. Joh. Selzer.

Gestorben sind:

Am

3. Jakob, 4 M. 12 T. alt, S. v. Fr.
Zolnhofer.

Joh. Baptist Leyrer, 40 J. alt, Ehem
v. Kath. Haas.

6. Maria, 1 M. alt, T. v. Wish. Klär.

12. Maria Magdalena, 8 M. alt, T. v. Gg.
Linn.

14. Carl, UJ. 2 M. alt, S. v. Joseph
Steinacker. — Anna Mario, 3 M.
alt, T. v. Nikodemus Batsch. — Maria,
1J. 28 T. alt, T. v. Georg Schmitt.
Peler Menges. 45 J. alt, Ehemann
v. Barbara Schweitzer.

21. Johann, 15 J. alt, S. v. Joh. Forell
—-Magdolena, 5 M. alt, T. von
Val. Derschang.

Ludwig, 8 M. a., S. v. Eugen Re—
melius.

Margaretta Kiefer, 38 J. a., Ehefrav
bp. Joseph Menges.

Verehelicht haben sich:

gewidmet.

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Aufträgen ein entsprechender Rabatt gewährt wird.

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freundlichst ein

Mannheim, 3. September 1874.
Die Verlapgehnehandjung
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bestanden. — Das jaͤhrlige Schul und Pensionshonorar für die Handelsschale beirägt
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Geldko urs.

vom 4. September 1874.
Pistolen 940.42
Holländische sl. 10-Stücke 9 48. 50
Dukaten 536.438
20 Frankenstücke 9304 31
Englische Sovereigns 11 565158
Russische Imperiales 9 50.52
Dollars in Gold — ——

Am

O. Jakob Behr mit Maria Uhl.

13. Nikol. Wild mit Anna Maria Lang

22. Joh. Carl Eduard Sommer mit Kath.
Grundel. — Philipp Porcher mit
Anna Maria Junck.
Heinrich Schlükling mit Charl. Lauc.
St. Ingbert, den 3. September 1874.

Das Bürgermeisteramt:
Chandon.

Has Originalwerk kostet 10 8gr.
und ist durch jede Buchhandlung
zu beziehen.

29

III IId Bala von F xX. D emek in Et Inaber
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2232 35—22885— 22 *22 aa 2* — 2 —A 2
—53333333833—33333 5755 —
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—V— —EXEXE — 325 IA3* —
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—33 8 z28582 33855 57
— 7 2 8 F — 2 —
5 — 3 8—53 53558 s283355257
535— —— 3— — 8—832 535355686 33328* 35232386
33 52 227253 2323555—33853 — 53583 22532852
35 8 8—3 3588 337383
— — — a2
538530 33338—3 z33383733353 3385 5538* 532
—,33228 * 2 — 2232 2 2 B2 252 5 —X 25
52 32— 585 2—583523* — 352* 2 5535* 325*535858
5322 —— — 222 A2 225 * * 22 23 2 * — 535 23
58—25 5 — —333 25235* 5383—87 532535. 265 —— *
535263—6 3 83—53353 »8c83 85833553
22* 8 9 —— ——52—355 25——33 3 —322285 ———
—— — 95 2 — 5*— 7—* 2 —— —— 2227 * C
8338533357— —8533 8 —8 s5 35763363
— 5 84—
538 3333 353332253*
23342 — — ⸗ 53* 8 ⸗ 2 * — — —3
5z3538 32—32. —5—523383233 35*85828 2 ————
2 d 28 332 2522 25 33253383—385—2555 232 — ——
— 3 — — 48*83 334
3 23322 3832 235583 —35355335 2365 —A— 2452318
575 — 2 — 235 —— — 52 — 252 —2 —
25532 12372 — 283 — 2* ——S — 2 e 3— *
—A 32 26 2 F8 A25E8 —— D8. * 28 — 5
22— —233523 —»33 2— 23 58 2* S: — — 3233 388
252,58 8 —— 8— 5LIESS 23553*522 522533 —A
— 2 2 — ẽ — — 238 2 F — 9* 28 208
3— — 2884 — — 8 2 — * ——— 2 ——
32* ——— — —532323352 — — —— 8 * 5248327
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5 3
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ẽ —
338335—33 33333 35
222 2 69 * S —— — — G J * z253— —
23323 * 83 —2 258 22 Sda40 25—2
535387—33533 383 3—— 5588
2* AA
505 — —— 2823 322 * 5—*330232 252553252 — —
163 — —88 —
* 3 — — — ——
——z52823 ——— —— 2 ——5232; 53225 —
7— * 22 25 — 256 525 82272 5—25
2 — 2232 6583 —z222 25323092384 —58—30 75533 ——
5533 ——384 — ——5388—35 — 53355 —
225 —5*2 acn —— —A— — —28 227* — 235
*— —233 5—— ——3 ⏑ —— 38333* —2255
— 8575 283532 ——c553 25258 3 385 55322 ———
52z55 33 3 85 5*
* —* 2 — * A 552 * acr 5222322 —3— — —XX
2 — —2 — — 2 — 22382 2 — —22 —— — —
3 83 33—353 35
525— 68—555 8 5325 — 3— 272 3*83 *5 223
58232 —A— — —— 2 3* 55 — D — —
3852 2 P 28 3222 * 2 * —— 22 — —2—3222 3
— —8 — — — I 3* — —2822 3—* — S X
D 5S85 — 22363 — —23955533 — * — — 35 88— 3
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—333—3 8—————33* 33 3 8 ——
— — * :8 2 —A— 2 * —**
33385338355*0 ——3532338—3336837 5—525
3 4433455 —z223355333535—2333835s357
ãS— — — 228 2 222853 SS — 3282 — 33258357
——3 ———335 338 33 5823
535 —F — — — 5353—3355558 28* — 2 535 55 X
835 — —33 8235*5 — 25352* —— 82 752 **— O
2 25253 —52 5— 28855 8482** — 883823 23225 ————— 22
—35— 5 5— 38583535 —32333—3—— 233338 6 —3353533—535655555
—33522— 8323 ——352533

2 2222
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—28552 52 535335—333535383855 5533 08 —
2323333235 53838325——5 88 —35 3 32337
2 0 2 — —E—— 2 —2 *7— 2 2 5
— — 5*8 2 325 —— s ·5375 —8 2382* 55*
— S * 3552 2 25 : 2 3—98 —— —— 32 —8
—« 555383 ———— 3538 85 335—3353—8323 38
8 — — —— — 5232 23 2— 8 0 4 25 ——
3 3222 32 32 22 —— 55——232 2 8222 22 — D
— 2 88 2* 2835836 —A— 255* —— 52 — —
558 *2338 5585 28*5583538 —z35552283553 55558 35535823
* — * 8 * 2
355338 3 8238 3558588 5322
8 * 20 *
3328683 376535 622 7—535875328 533332
532—3283 35 52383———55 55383 75332333535
——— 2892 —5»ä 332 32 52287 ** 8 232 O — 22
23 255722 — — 358 3523858 3355
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33353 38333 2 353 353 83
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— —
2 3— — 2* — 82 — 3 *XSS 2 S — 283 5z5732332
2 5823 5S25— —08 — * d 2*3 235532
— 323333353— 5 — 555577—333323 832 58 —s322 — — 2 323
*3 788 35335535 1538 5333355385S355335
* — — 5353. 87 *
383 z7383253853332
5583—3 55355323587 — — 2 7280 23 —83858 53553303333
F * *
38 —37 5 —3 —333—5532385
25328 — 333353 3 5 —SS
35355352538 — —— —— —* *
SEMÆ2 * — —
285 — —A
— — 222222 22224 —2832333555 —
— 8333535 5866 33383533 3338
328 2 —A — 2 3522 *
32225 —z2583z2753535 5138527 53822383383 A
—3 555 —38357 — —— 328
2 * 2582* ẽ 223 2 8 *
25 * 258* — 8 522553 5— 553352 *
2 — — 22 * —383 * 3 — 8 2 ac
—E ——— *5838883 ——
— * —
s2 — 33357245356 3282533 z35353753—z332333
* 2 5— —DTS S — 52553 — * 8
* * 2 9 — —A 2 * — — 8 — 48 2 3 —2
253 s86683388 2353223 3 238333355353335538
— 8 2 * —8 8 i 2* 2 * —8
s35—88323 s352 2—8837 3—3 63232355 —838
5835 7 57 535 553333335 —33—33 33328* ————
—55 553232 2 —553 —3853333385 —A—— 35855
33355 —ä 3s83233833383353 8—35 .526 523838
* — 2 — 8 — * * 8 — * — * * —
—— 2 A —— ð * — 8— 2 * 5 5 72 · —*
55735 —383533— 85 8 3
15353 56 —333—35335333 758—28 ——
453585 833* 83 3387
2 25* 32 — 2323555—— 5—568 —— — . — 25—22 2
2. 0 42 5 — 32 55 — 28I E5S — —8 —
——A —— —— ——333557 22 *8
555—5 55833 58727 * ———— 353568S *
—255 —— 3 3333383 23135353
2535 8 25 m53 82325 EF —A— — 5 — 255 7 — ——
— ac ẽ — — *
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22 22 — A —— —— 32 —— — 3 25 — 3
2552 ——25575325 533538367 ——— EB6 555
525—662 8335—83 8 585
2S
        <pb n="570" />
        —5552— — — 83 3553.
37333385 33 33833533 77— 252*32
22.5 3 — 82332. 78 —XAI 7 — 22 5 2 52233575
27 25 — — — — * — 23 2
5 3 333 —38383575
* 8 F 7* 2. 2. 2. *2553 52 — 2* 22
38 333
3 37
8288 ———— —5 *522. — 833 *5 8 F —. 5—23 —755 * —22
53383 —823233383 523 —3 32253 5 — 333 5532355
52773 5 5835 3.2 — 5· 5*5aA832 35 3 5 5532.83
—A— *275323 3. G0. 235552 32.2 — 352
—— 38 —3283.3 3— 23833 232.22. — 55683 52 55—7257—
D8 23* 2 523 2. 28 — — 23 3 * — 3— S.
28555 —— 23325533588*33. 83 758* 5 33753353 288
— 58332 28 23083.2 8* ⸗88— 232 23
528583358 a2 2223284 —28350—5— — —4352832
— S — 8*8 3. * 282* 2 —— 27 257 5256 27 8
—A sz 533 535533323333553 8538
—— 3833 3 23283 3 35350 *555832 52 25253 2232
— 2. —— 7 * 7 * 3
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8 * 53* ——A— 2352. —A 35 — 3
325 28 22—5ñ5 55333326353— 2383333386335 282
s33—5838835 —532—3533 53353383 2335*5*6352
* 3 — 53..
3 — 2388 385 DT— 335 5382855323
25883333 635* 22 —— *88 2 3223 23.33 5
—— 52 — 5IE5. 5* 358 —AA——— 355
? 8633*3 3. 8. 33288373 25355
2 8ð * 25. 2 8 5527 52553 33 227 —A
S2 2 — —E— —3 8 2 —— 522. 233 22 53
3255—3338385—3 333235 — ——
25387 ——— — 2 552*5* —— —
— — — F 5.
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9555 25355* 75—15325 53385353358334338833
* '2232 2 — — —— 2. 2 2. 3
532 36 2* S* 3 8 ð ——
5827 2332253 — — 5— ——3—3 23—33 —33 33233
8289 5253323 2. 3225 *2.3655* 5. 253 553 23 —
—&amp; 3352* 253z3382535 355538333836877
* 5 2. *3 —52—533333*5 »27538226 3
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53 17 *5I7 55332 5225 — * : 32
2. F * — 5 —S— 5222 —
5238 — 3255**3837333 25333355255552
5* 5 8 58333825 —*3 83368
**52 — F 3 553512* ——— 5595 26
A3 — 5c5 253222 8 J2838533 352857 22 3 — Z8
83 33 s3 84347
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—A 59685355 —3 3—22333 53*833 33325
——2— 23 333 335
23382 5 5 32 ——3—3882
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3 23 9 * 2S 222 —A 3 23 23 2. 58
3 8 —— * 5428 8 3 — — 3
———— 383 233 2335333
22 * —3333—538335 — — * 283. —32 2**
* 23 — * 2 2 8 RX F *28 3 553.
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32383 532583 z 233333
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2 273 * 5825 3 2 — . 2 32
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— 2* 52 —— —— —A 53 S — —— 2 —5 —
8 33— * 22 8 * — z8 88 2—
5 2 — 3 33233—552 — 22* 32 * * 27
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22525 — 3253. *55205—
*33 — —— —A—— 552. 7 55 — 2428 226
8 * 282 3252 8* 285 z 3 5 356
2* — 2 2 2 3 — c87 — — — 8
* — 72* 232353—— — 2. 5 3 28 72 2
52 3z2625 2835— 26 2 58
— 23232 2* 52 —23 * 253
27 353 825838 5585 2327 2335
33— 22 * * * .5 5233
2533*3283 83 »552535 66* 33
255 5538209— 325338 *2 33278
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52 385337* 2. *5 25 558 25 —8—
—— 3 *5 253585 —— 323, 53 —R 68
88 55 3883 35 53 3*8
*23832 — 220* 562,8* *535225 538
533323* 5 5358588 —— 5258232 5232
33 235 225—37 8 253375
2 7 — * — — * D — — — 8 ⁊
5253 —A— 558 23 26537338 S.
—A —— 21 8 — 2
7 93 385. 2 — 27 2272* 8
223 522338 32522 D6 —A * 8322 *
2 3 272 —A 82 vo 3 8 537 27527 5
22.3053 * 83282 *7 82.*8* 83858335 3
⸗ 2952 8 32 253532723 — 2725 52
8. 2 3 ——— 8 7 220 2. 2. 5 * 8 2 S z2.37— *
27 232 55357 55253533338 * *5 23.3 8
3533—35323 553 52355 352. 33 235 3558 5.
— 32283272 23 — —57 25 282 * 2 —
558 2557 228 — 22A 2222 8533 8*
23583839 23 28283 — 3 538 —E
— — 22 5 28* 2 — ——— —6 B2 c2 —2
2522. 55 82*3 S37 — 8 — ——2 * 3
2232 32 ——— — — 558 2 2 * 3 —
235 22 —28 2 2 58375 —2 — — — 22 *
5 31 * 2 — 7 p 33 — 2.2. 2 *
2*6 72 — 58 5856 3
—— —— 538853 7
883 28833 — 5235333235
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BA—— 5** J —A
2 328 * — * 2 2252 215 3258
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— — 525325 F 328 5 5 82
— 8 5323 3 52* 3 2* 2 —222 7 213 *
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28222 ——*— 5. 2 S 5*
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        St. Ingberker Anzeiger.

der St. Ina berter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonnta

zummer erscheint wochentlich vie rmal: Dinstag, Donner stag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mrit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

— — — — —— — — — — 3w — — ———

Veiaß 1874

Dienstag, den 8S. September

W

Deutsches Reich. würdig und verbanne doch an diesem einen Tage jedes Haß- und
München, 6. Sept. Die Regierungen sämmilicher deut- Rachegesühl, welches der Menschenbrust so unwürdig. Noch weilen
chen Staaten sind auf der Konferenz deutscher Schulverwaltungs- die Helden des Tages von Sedgn unter uns. Laßt uns durch
deumten zu Dresden übereingekommen, bezüzlich der Einrichtung iine würdige Begehung dieses Festtages den Kriegshelden der
zer (humanistischen) Gymnasien und der Maturitäts-(Absolutorial) zroßen Epoche beweisen, daß wir ihre Verdienste zu schäßen wissen,
Prüfungen derselben fortan gewisse gemeinsame Grundsätze zur ind diese Werthschätzung laßt uns öffentlich zum Ausdruck bringen.
Anwendung zu bringen und mit Rücksicht hierauf die von deut- Bei der Feier des Tages von Sedan wird aber im deutschen
chen Gymnasien ausgestellten Maturitäts (Absolutorial .) Zeugnisse Bolke noch eine audere Erinnerung wachgerufen d Von feindlicher
zut Zulassung zu den Universitätsstudien und in allen öffentlichen dugel getroffen, starben im letzten Krieg Tausende deutscher Lau—
herhältnissen gegenfeitig als vollgiltig und den einheimischen Reife- essöhne, deren Herzblut den Voden geröthet, die sterbend für des
eugnissen als gleichwerthig anzuerkennen. Hiervon wurden die dem Vaterlandes Ehre ihre Seelen aushauchen mußten. Möge der
. Tultusministerium untergeordneten Stellen und Behörden mit Mund des deuftchen Volkes an diesem Tage den gefallenen Helden
dem Bemerken in Kenntniß gesetzt, daß ziernach die vom Schluß in Gebet weihen, sie sind dessen werth und haben es wahrlich auch
)es Studienjahres 1873 —74 an von außerbay?rischen deutschen verdient. Darum vergesset, wenn ihr den Tag von Sedan feiert
Bymnasien ausgeslellten Maturitätszeugnisse als den bayerischen auch die Todten nicht!“
zleichgeltend anzusehen sind, und es daher fernerhin einer speziellen Darmstadt, 5. September. Dem Landtage wurden 5
soͤheren Ermächtigung zut Anerkennung solcher Zeugnifse nicht dirchengesetze, über die Rechte der Kirchen, den Mißbrauch geislicher
mehr bedarf. Amtszewalt, Vorbildung der Geistlichen, religisse Orden und
München, 4, Sept. Die Baupläne und Kostenanschläge über das Besteuerungsrecht der Kirchen, vorgelegt.
ür ein neues Landiagsgebäude werden eben angefertigt und den Fraukreich.
dammern vorgelegt. Paris, 5. September. In der letzten Versammlang der
Homburg, 7. Septembtr. Gestern Abend nach halb 8 Permanenzkomm'ission ging es ziemlich lebhaft zu. Man stritt sich
Uhr traf der Kronprinz des Deutschen Reiches hier ein, unter⸗ wegen eines überspannten Offiziers, der in den Wirthshäusern
vegs an ullen Stationen, besonders auch Landstuhl, jubelnd be⸗ und vor den Arbeitern einen zukünftigen Kreuzzug predigt. Sodann
zruͤßt. Kopf an Kopf gedrängt stand die zahllose Menschenmasse wurde der Strenge erwähnt, mit welcher marn die fremden Blätler
um den festlich geschmückten Bahnhof, oder drängte sich in den bei dem Uebergange nach Frankreich behandelt. Endlich protestiren
wirklich wunderschön illuminirten und fahnengeschmückten Straßen. einige Legitimisten gegen die Anerkennung Spaniens, Alles
Das Städichen hat ein prachtbolles Festgewand angelegt. Der' natürlich ohne irgend welchen Erfolg. — Der gestrige Tag ist in
ichön geschmückte Bahnhof, daneben ein flammendes, gekröntes F, Frankreich ohne irgend welchen Zwijschenfall vorübergegangen, nur
»em Transparent „König Ludwig“ mit dece Unterschrift: dem hat man hie und da einer Figur eine Jakobinermütze aufgesetzt
deutschen Heere, die leuchtenden Gestalien des Kronprinzen, des und die Gendarmerie geprügelt. In Monlipelle schoß die Letzlere
daisers und der Germania machten sich sehr gut. Am Bahnqhofe unker die Menschenmasse und verwundete etwa 19 Personen.
vard der Kronprinz unter dem rauschenden Jubel der Menge von! In Sedan wurden am 1. September alle Häuser mit Fah—
inen höheren Offizier empfangen und fuhr alsbald unter Glocken- nen geschmückt, deren Staugen man mit Trauerflor umwunden
zeläute und Böllerschüssen in das Hotel Dümmler, wo der eigent- hatte. Des Morgens war ein Trauergottesdienst in den Kirchen.
iche Empfang durch die Generalitaͤt, Herrn Regierungspräsidenten Fast alle Geschäfte hatten geschlossen.
von Braun und die Spitzen der Bezirks- nud der siädtischen Ver— Schweiz.
vallung stattfand. Ani Fingang des Städtchens stand ein präch— Genf, 5. Sept. Die Genfer Regierung hal neunzehn ka⸗
ig erleuchteter Triumphbogen. Am Ende der langen vom Bahn- holische Geistliche, welchhe die Ablegung des b rfassunzsmaßigen
sͤf bis zum Markiplatz sich erstreckenden Straße prangte leuchtend Fides verweigerten, des Amtes entsezt und den Kirchenrath beauf⸗
n Gasflammen am Hause des Bierbrauers Löschhorn ein Reschs- lragt, für die Verwaltung der erledigten Siellen Sorge zu tragen.
idler, an Rathhaus ebenso die Germanig. Freundlich nach allen Belgien.
Ze'ten die jjubelnden Volksmassen grüßend, fahr der Kronprinz Der diesjährige (7.) Generaltongreß der internationalen Ar-
mit seinem Gefolge in sein Quartier. Gegen 9 Uhr brachte ihm zeiter-Association wird in Brüssel am Montag, den 7. September,
die Feuerwehr und der Kampfgenoössenverein unter Vorantritt röffnet verden. Einem internationalen Föderolbureau zufolge wird
iner schönen Musik einen stattlichen Fackelzug. Se. kais. Hoheit ich der Kongreß mit der Frage beschäftigen, „durch wen und
interhielt sich in liebeaswürdigster Weise mit den einzelnen wie die Aemter in der neuen gesellschaftlichen Ordnung versorgt
derren. Noch darf ich nicht bergessen den mit bengalischem Feuer verden sollen.“ Sodann soll die „politische Bewegung der ars
heleuchteten Schloßberg, der über der glänzend erltuchteten Stadt eitenden Klassen“ behandelt werden und die Frage zur Erörke⸗
sich in der dunkeln Nacht wunderbar schön ausnahm. Kurz, cung kommen, „ob dieser allgemeine Kongreß ein Mamfest an alle
das Städichen hat in schöner, würdiger Weise beim Empfang des Arbeiter und Arbeiter-Afsociationen richten solle, um ihnen die Art
Ziegers von Weißenburg, Wörth und Sedan dem Dankgefühl der der streiligen Fragen, welche innerhalb der Internationale stattgehabe
pfalzer Ausdruck gegeben. jaben, sowie die Organisationsgrundsätze derselben zu schildern.“
— Das „passauer Tagblatt“, bekanntlich das Organ des Ferner will man eine einheitliche internationale Sprache für den
Bischofs Heinrich von Passau, schrieb zur Sedanfeier: „Ein Nat- Austausch von Correspondenzen einführen und endlich Verwaltungs⸗
onalfest ist lediglich ein vaterländischrs Volksfest, und als solches angelegenheiten zu regeln.
st es über jeden parteilichendader erhaben. Wer sich des Tages England.
don Sedan nicht freut, der ist kein Freund des Vaterlandes. London, 6. September. „Reuter's Bureau“ meldet aus
Die große Errungenschaft im letzten Kriege ist von weltgeschicht- Zantander von heute: „Die deutschen Kriegsschiffe wurden von den
iicher Bedeutung; wer kann es daher dem deutschen Volke vers Farlisten aus Guetaria beschossen und warfen in Folge davon 24
argen, wenn es die Erinnerungstage der denkwürdigsten Epochen Bomben in die Stadt. Die Schiffe kehrten am 8. Abends nach
jeßlich begeht? An solchen Tagen tritt das deutsche Volksbewußt- Santander zurück.“ Die Bestätigung der Nachricht bleibt noch abzu—
sein offen zu Tage, und jubelnd wie die Lerche in den Frühlings⸗ warten.
jagen erhebt sich am 2. September das deutsche Herz, um Gott
zu danken für das außerordneliche Waffenglück, dem allein die
großen Siege bes letzten Krieges zu verdanken sindd. Darum
deuisches Volk, feiere heute deinen höchsten Ehrentag, begehe ihn

Spanien.
Perpignan, 6. Sept. Nach dreitägiger Schlacht wurde
Puycerda von der spanischen Armee entsetzt. Auf beiden Seiten
zroße Verluste. Ein dreimaliger Sturm der Carlisten auf Castro
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        im Zweifel, ob die Abhaltung des R —
Tage (20. Sept.) stattfinden m ne cp —
das Com'ite beschlossen, es bei dem bercits —S * se
aramn bemerden zu lassen.“ ichten Pro
1 rünstadit, 1. Sepiemb. Daß die Wal
Istczliten weagee eee bew ist deeeen
1. in dem nahen indenheim. D ß
Schweine und verkauft —*23 i lahedn v ab
7Speiet, 8. Sept. (Pf, Ztg.) Voꝛrgestern beri un
wir, daß polizeiliche Untersuchung bei vier hi i chtern
esund aͤdli iesigen Metzgern Pden
u o gefälschten Waaren konfiszi
jener Metzger, Steinhäuser, erklärt e e —* dun
—5— eaee „Was ist Wurst?“ fragt er und inn
jes dem Publikum erläutert, verspricht er, dewei
Metzger Starlemehl als Bindungsmittel adetwesn dew
Bermiisscht e's nicht mehr als höchstens ein Loih davon in ein Pfund Füllsel
— Zweibrückeu, 8. Sept. Die 80. Zig.“ schreibt: — Darauf erwidern zwei andere hiesigze Metzger, J
„Eine Zeit lang war gewisser Umstände balber daggR I3 und H. Roth Wtb., daß gute Wurst von ihmn in
— — — is Renncomite Gegentheil ohne Eier, Wehl and sonstige Hilfamittel bergestelt en
riegerverein. Haondel sschule xrantenthalbystz
Da sich am 6. September abhin Die Anstalt beginnut per 32- Som z
dahier ein Kriegerverein durch eine Gründlicher Unterricht in den neueren Spe —— 8 8. 2να
größere Anzahl wirklicher und gewese ⸗ vissenschaften. — An demselben Tage e * öA n Handels
ner Soldaten gebildet hat, fordert Anee F verbundene — —ED— — — ⏑ ÂI———— 7 —J de
das unterzeichnete provisori ew gen- wamen unter Leitung von 6 Fachlehrern. Seit 1868 — —
mnire p ch gewählte Furse vorbereitete junge Leut haben 131 in diesem
Comite alle wirklichen und gewesenen bestanden. — —32 * nm verflossenen Schutjart 24) das Eramen unit Erfon
Soldalen der Siade St. Ingbert auf 0 TÂν u 83 Schul· und Venfionsbonsrat für die Handelsschale beirg
h bo der uf 7 er; sür den halbjährigen Vorbereitungscurs für Einjährige 150 Thate g
—— ß ut den 13. ⸗ 8 F Iy und naͤhere Au⸗kunft ertheilt ber⸗itwilligst qaler.
Ielt ats, Nachmittags 8 *
im Oberhauser'schen Sarle —XR — — Vorstand A. Bertololi.
Hauptversammlung, womit zugleich die M ann h eime r 3 2 it un
definitive Vorstandswahl verbunden Zwei Ausgaben täglich g
wird, recht zahlreich zu betheiligen. Verlagspreis 1 ss. 30 k g
St. Ingbert, am 7. * iti r. per Quartal.
8 am 7. September 1874 Bolitischer Theil: Tendenz: Reichstreue und Waf—
as provisorischeComite der schwarzen und rothen Intlernationalel Beta See —A—
e wWeigand, Fischer, Zchuster hätigkeit im eigenen Lager! Inhalt: ekämpfung der Gleichgültigkeit und Un⸗
5— —28 Zeigenganmeiten Wagner'schen Bureaus — Depeschen des Wolff schen uud
Dr. Ehr — — en aus
— dunn —— u Veuschiamde Jewtreih mud
andelszeitung: :
—ceeeller ueee nenn maun des Handels und Verkehrs au
S8 usaheh Bäcker und Müller te. Börsen- und —— von e Couts und Warltberich
, hat in seinem an der Haupt⸗ Der Unterl neuroptischen Hauptmärkten.
* gecgenen Wohnhause das bis — Aguis ung ist ein täglich erscheinendes
r von Seiler Brill bewohnte Logis 2A tter 65
zu vermiethen, welches 88 — er d ungs Blatt
zogen werden kann.
ẽEt. Ingbert, im September 1874.

zew dmet.

i Dem Geschäfts-und Verkehrsleben dient ein vielseitiger Anzeigetheil. Anzeige
eile wird mit 6 kr. — 2 Sgr. berechnet, wobei größeren und wiederholten
Aufträgen ein entsprechender Rabatt gewährt wird.

Zu Abonnementsbestellungen, sowie zur Einsendung von Anzeigen lade⸗
reundlichst ein
Mannheim, 3. September 1874.
Bie Verlagsprehhandlung
—
Loose aà 360 Kreizer
zur Verloosung beim Landwirthschaftl.
Fest nächsthin in Zweibrücken, find zu
haben in der Exped. des St. Ingber
ter Anzeigers.

—n, ᷣα
Aufforderung.
Da ich bis jetzt vergeblich auf die
Wiedererstattung meines Schiebkarrens
rechnete, so ersuche ich hiermit die be—
treffende Person, denselben unverzüg—
lich wieder hinzustellen, wo sie ihn
genommen, ansonsten ich dieselbe der
Polizeibehörde anzeigen werde.
Carl 5chwarz jun.

DOOOOCOCOOCOO.

Rhæei nis cler
Trauben-Brust⸗Honig

aus Haĩmæ.
Bei

Husten Heiserkeit,
Verschleimung Brust⸗
leiden, Kinderkrank—
heiten, das mildeste, angenehm—
ste und natürlichste Hausmittel.
Zu haben in St. Ingbert bei
J. Friedrich.

„Eine noch fast ganz neue
eiserne
Handdreschmaspine
woran cuch ein Göpel
gestellt werden kann ist preis⸗
werth zu verkaufen, bei wem?
sagt. die Erpedition dieses
Blattes.“

Ein möblirtes Zimmer
bis 1. Ollober beziehbar ist zu d rmiether
bei Earl Engel.

Geldkours.

bom 5. September 1874.
Pistolen 940.42
dollandische fl. 10. EStcle 9 68
dukaten 5 86.38
0 Frankenstücke 9 300 31
kInglische Sovereigns 11 56.58
Russische Imperiales 9 50.52
Dollars in Gold —A
Redacnnon, Druck und

Verlag von F. X. Demetz in St Inagber
        <pb n="573" />
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93 2. 83 5352 *8 —2333 5535
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*25 3 22032 — 7 — 855 2. 32 582
2533 * 2287 2. 5283 —385—28
2 53533 — —8—* 52835—28323 23 2
„5338383——8835 2222 8—555255 —
2 524 8 — — 28 2* 232 535*25 589
22323568 3 3253 9 72 52 3
—B— 7 8 * — — · 3335363 —
——— EF 328 2 2523035
7 — 5852880 — —
3255753338 *585 5822329
23 — * 2 * — —
*333833 222 —3383
1 — — —5 * 3 — —— —5575753*
— —A A 2—82382 322 —
c 8 15*8 2 8232 3222 ——
—227 — S8608 * 35533838 *5
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*232 25 5 328 585 2. 28 —5 22 2 — —
235 2333 5525 3 5 5229 * 382 8
7 n 52332 s 5* 23. 2 8 A—
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der Sb. Inaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienztags⸗, Donnerstags⸗ und Sonnta
ummer erscheint woͤchentlich vie rmal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
44..

Donnerstag, den 10. September
J —

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Deutsches Neich. England.

München, 7. Sept. Der Minister des Innern, v. Pfeufer, Lomndon, 8. September. Auf Neufundland hat gestern ein
er sich seit 7 Wochen in Urlaub befindet, wird morgen zurück? Sturm gewüthet, durch welchen die vier alten transatlantischen
ehren und sofort die Leitung des Ministeriums wieder übern h⸗ dabel beschädigt sidd. Die ielegraphische Verbindung mit Rew—
ien. — Wie versichert wird, hat sich Se. Majestät der König über HYoꝛk ist vollständig unterbrochen.
ie Verweigerung des Geläutes bei der Eathüllung des Krieger— Spanien.

)enkmals sehr mißfällig ausgesprochen. Madrid, 7. September. Graf Hazzfeld, der deutsche

Mäünchen, 6. Sept. Die Schuhmachergehilfen Münchens Vesandte ist hier eingetroffen. — Es heißt, Serrano werde den
aben beschlossen, am 4. October einen bayerischen Schuhmacher⸗ Oberbefehl über die Nordarmee übernehmen.
ag in Müechen abzuhalten, auf dem berathen werden soll, auf, Madrid, 8. September. Die Gesandten Deutschlands
ulche Weise die Agitation gegen den „Druck des Capitals“ am und Oestereichs, Graf Haßfeld und Graf Ludolf, wurden auf der
esten und ergiebigsten gehandhabl werden soll. Reise hieher vielfach sympathisch begrüßt. Ja Valladolid und

Friedberg, 6. Sept. Der deutsche Kaiser wird Frei- Avila wurden sie von den Präfeklen und Corporationen empfan⸗
ag. Abends 6 Uhr, hier in Friedberg eintreffen und Gast des zen und von den Behörden Bankette zu ihren Ehren gegeben. In
ner in seiner Sommerresidenz weilenden Großherzogs von Hessen Avilla toastirte Graf Hatzfeld auf das Gedeihen Spaniens, der
ein. Samstag den 12. d. wird Se. Majestät mit großem Gefolge Präfelt auf Deutschland und Oesterreich. — Eine von Serrano
ind sämmtlichen fremdherrlichen Offizieren den Manbvern der 21., hef hligte Armee von 60,000 Mann wird im Centrum aufge-
2. und 25. Division anwohnen, Nachmittags die große Parade kellt, um d'e dortigen vorgedrungenen karl'stischen Banden zurück⸗
dbnehmen und uns Sorntags früh wieder verlassen. Der deutsche uwerfen. Die davon getrennte Nordarmee operirl ganz selbststün⸗
kronprinz mit hohem Gejsolge bezieht Hauptquarlier in Bad Nau- dig. Das Nordkäustengeschwader erhält eine Verstaäͤrkung von
jeim, dessen Kurhausräumlid keiten eigens zu diesem Besuche her—2 Schiffen.
erichtet worden sind. Die Manöver, die bedeutendsten aller b Carlistiscze Banden beschossen am Sonntag den Eisenbahnzug,
zt abgehaltenen, drei Divisionen, dürften gewiß bedeutende Zu⸗auf welchem sich einem Gerüchte zufolge die Gefandten von Deutsche
jauermengen herbeilocken; sie endigen am 12. mit einem Ge— land und Oesterreich besinden follten. Der Mafchinist und der
unmtangriff auf Friedberg. Bereits sehen wir Offiziere aller Heizer wurden gelödtet.
derren Länder, welche unsere so plötzlich in ein Kriegslazer um— Der Prätendent Don Carlos hat den Degen, den er seit seiner
eschaffene Gegend durchstreifen, mit größlem Eifer den Brigade, Ankunft in Spanien getragen, der Muttergoties von Puig d'Estella
ind Divisionsmanövern folgen. geweiht und ihn unter großem Pompe an ißrem Altar aufgehängt,

Baden-Baden, 7. Sept. Die deutsche Kaiserin, deren Es war ein jungfräulicher Degen. Don Carlos hat allen hämpfen
intunst auf heute gemeldet war und deren Dienerschaft bereits sern von Schuß und Stich beigewohnt.
ingetroffen ist, wird, um dem Geräusche auszuweichen, welches die
noltsbelustigungen und Festlichkeiten zu Ehren des Geburtäsfestes R 36.

s Großherzogs verursachen, erst am 10. d. M. hier ankommen. FHomburg, 8. Sept. Der Kronprinz ist gestern
Vestern ist der Prinz von Wales hier eingetroffen, hat heute auf Morgen mit einem Ectrazug von Homkurg direkl nach Nieder⸗
tinladung des Clubbs an dem Iffezheimer Taubensch'eßen Theil würzbach gefahren, dort zu Pferde gestiegen und hat einem Ma—
wommen und wird voraussichtlich his zum 11. d. M. hier blei⸗ aöver der 8. Brigade auf der Biefinger Höhe beige oohnt; von
en — Zu dem großen internationalen Offizierswettrennen, das dot ist er gegen 11 Uhr zu Pferde wahrjcheinlich nach Limbach
infangs Oktober auf Anregung des Großherzogs von Sachsen- zeritten, um die 7. Beigade zu inspiziren. Die Rückfahrt erfolgte
demar hier stattfindet, werden der Kaiser, der Kronprinz, der benfalls per Extrazug. Den Nachmittag verbrachte der Kronprinz
önig von Württemberg, die Großherzoge von Baden und Mecklen- in Homburg. — Hepte (Dienstag) Vormittag, halb 11 Uhr, be—
uig, sowie eine große Anzahl von deutschen Fürsten eintreffen, suchte Se. kais. Hoheit die Sickinger Burg bei Landstuhl und Nach⸗
uid es geichieht die Ueberreichung der Siegestrophae durch den mittans um halb 4 Uhe Neunkirchen, wo er bei Herrn Stumm
dasser. — Bifchof von Hefele, der bekanntlich zur Cur hier weilt, dinirte, und kam heute Abend halb 10 Uhr wieder hier an.

ut auf eine von einem Mitgliede der badischen Regierung an ihn F Homburg, 9. Sept. Heute Morgen wohnte der Kron⸗
erschtete persönliche Anfrage, ob er geneigt wäre, sich den erzbischöfl. hzrinz den Divisionsmandvern bei und reiste Mittags halb 12 Uhr über
»tuhl in Freiburg übertragen zu lassen, verneinend geantworiet. Neunkirchen noch Hanuover ab.

Berlhin, 8. Sept. Prinz Friedrich Carl reist morgen zur Auch Pirmasens hat seine Sedanfeier gehabt, die übrig ns
tuppenbesichtigung nach Straßburg ab. nicht ganz programmgemäß verlief. Als nämlich die Bretzeln an

Berlhim. Wie das „Preuß. Volksbl.“ mittheilt, sind an die 500 Schultinder, welche dem Festzuge beiwohnten, vertheilt
Kaiser bei der Sedanfeier aus allen Theilen des Reiches so werden sollten, zeigte es sich, daß der Herr Bürgermeister vergessen
le Telegramme einzelaufen, daß es nicht möglich var, sie ihm hatte, dieselben backen zu iassen. Ein Pirmasenser Witzbold irö⸗
amtlich vorzulegen, zuwal die leßten erst nach Mitternacht ein⸗ stete über diese Stoͤrung des Programms, indem er mänte: es
alen. Wie früher bei ähnlichen Anlässen, so wird der Kaiser jei gut, auch die Kinder früh schon an Enttäuschungen durch die

uh diezmal feinen Dank für diese Kundgebungen der Pietät in kädlische Verwaltung zu gewöhnen.
ner besonderen Ordre summarisch abstatten. Eine vorläufige F Bei der Durchreise des Kronprinzen durch Neustadt brachte
ruppirung der eingelaufenen Depeschen nach dem Aufgabeort, hm der Bürgermeister dieser Stadt einen Trunk zuten Pfalzerweines
igt es, läßt schon jetzt erkennen, daß das Nat onalfest in den mn einem silbernen Becher dar. Mit einem „Froöhlich Pfalz, Gott
atholischen Districten Deutschlands in keineswegs geringerem Ma— erhalt's!“ leerte er den Pokal und machte, wie die „Neustadter
ebegangen worden ist, als in den evangelischen und in den Ge— Ztg.“ berichtet, nach guter alter Sitte, Allen sichtbar, die Nagel

enden mit gemischter Bevölkerung. probe.

Oesterreich. . Oggersheim, 7. Sept. (Pf. Z.) Der Vorstand
Prag, 7. Sept. Kaiser Franz Joseph traf gegen 4 Uhr des hiesigen Kiosters, Pater Franz Biergans, Guardian, machte
kachmittags hier ein. An allen Stationen wurde er von einer hor etwa sieben Wochen eine Reise nach Köln und Aachen. Auf
belnden zahlreichen Volksmenge begrüßt und auf dem hiesigen »erselben wurde er in einem ihm wohlbekannien Hause von einem
zahnhofe von den Spitzen der Behörden empfangen. Auf die Be⸗ uinbeachteten Hündchen unversehens an einem Finger verwundet.
rutzungsanrede des Bürgermeisters Hulesch erwiederte der Kaiser dicht im Entferntesten ahnend, daß das kleine Thierchen verdächtig
gechischer und deutscher Sprache ein könnte, da es munter in dem betreffenden Hause ungestört
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        umherlief, unterließ es der sonst so kluge und vorsichtige Herr,
diese an und für sich kaum nennenswerthe und bemerkbare kleint
Wunde, fast nur ein Fleckchen, untersuchen, d. h. ausbrennen zu
lossen. Am verflossenen Freitag fühlte er sich unwohl, und gegen
Abend kralen schon Anzeichen don Wasserscheu ein. Die schnels
herbeigerufenen Aerzte erklärten nach sorgfältiger Untersuchung die
Krankheit für Tollwuth, die sich nun auch in der schrecklichsten
Weise kundgab und nur durch periodische Einspritzungen von Mor⸗
phium in Etwas gedampft werden konnte. Gestern Abend gegen
halb 12 Uhr ist nun der Unglüdliche, wohl vorbereitet, der gräß
lichen Krankheit erlegen. War schon gestern die Trauer um der
allgemein geachtelen Herra groß, so stieg dieselbe diesen Morge:
dei dem schauerlichen Ton der Todtenglocke noch viel mehr; eines
sheils spricht sich das tiefste Bedauern über eine so fürchterlich
Todesart aus, anderseits wird der Verlust eines Mannes beklagt,
der nicht allein ein sehr wrürdiger und eiftiger Priester, sondern
auch in jeder Beziehung ein feingebildeter Geistlicher war, der die
Achtung Aller genoß, welche Gelegenheit hatten, ihn kennen zu
lernen.

F—Hinterweidenthal, 8. Sept. (Pf. P.) In
Folge eines Vergehens in Verhör genommen, entleibte sich dahier
aAm Abend des 1. Sept. ein junger Bursche aus der noördlichen
Pfalz; als Mittel, das wohl selten angewendet wird, bediente er
sich einer Dynamitpatrone, die er sich als Eisenbahnarbeiter zu
berfchaffen gewußt hatte und die er im Munde mit der Zünd⸗
schnur entzündet baben muß; denn die Spuren der letzteren fanden
sich noch vor; der Kopf war durch die Explosion vollständig vom
Rumpfe getrennt und der Körper natürlich auch fonst zerfetzt.

Seine Majestät der König hat, wie die „Allg. Z.“ halb
foffiziell meldet, dem Regierungspräsidenten v. Braun die allerh
Auerkennung seiner opferwilligen Leistungen während der jüngsten
Tholera⸗Epidemie in sehr huldvollem Handschreiben ausgesptochen.
FDiedenhofen; 1. Sepiember. Auf der den Herren
von Wendel zu Hayange gehörigen Privat ˖ Eisenbahn Hagendingen⸗
Jamailles, fand am 28. d. W. Abends halb 8 Uhr, in der!
3P8 Ein möblirtes Zimmer
Tandwirthschaftl. Pestin ZWeibücken 1. Oklober beziehbar * zu vermiethe
bei Carl Engel

Nähe von Rosselange ein Zusammenstoß zwischen einem von Hagen
dingen kommenden Güterzug und einem von Mayeuvre⸗Grand;
aherfahrenden Arbeiterzuge statt. Etliche 30 Personen wurder
Rerbei und zwar mehrere schwer verletzt, so daß an deren Auf
ommen gezweifelt wird. Die leicht verwundeten Arbeiler wurden
n ihre Hamath, die übrigen nach Jamailles verbracht, Wen dit
Zchuld bei diesein Unglücksfall, welcher dadurch entstanden ist, daß
sinsichtlich der Kreuzungsstation der beiden Züge Zweifel bestan
den, iriffi, wird die eingeleitete Untersuchung ergeben.

P'In Mainz verzapft die AÄktienbrauerei seit dem 830
August das Bier wieder zu vier Kreuzer.

FAschaffenburg, 4. Sept. Heute Nacht zwischen
und 4 Uhr wurde hier ein Erdstoß in der Richtung von Südet
nach Nordost wahrgen ommen.

Meinindgen, 6. Sept. Eine gestern Nachmittags aus
zebrochene Feuersbrunst hatte bis Mitternacht mehr als 250 Häu
ser vernichtet. 3000 Menschen, von den die Hälfte Arme, sinm
obdachlos.

London, 3. September. Der deuische Turn—
derein in London beging gestern den Jahrestag des Sit
ges von Sedan durch ein Festessen, bei dem nahezu 200 Herren
ind Damen, darunter mehrere Mitglieder der kaiserl. deutjchen
Botschaft, zugegen waren. Die große Halle des Vereins war
weckentsprechend geschmückt und die Freuden der Tafel würzten
Besang und Musik. Mit Begeisterung wurde auf das Deutsche
Reich, den deutschen Kaiser, die deutsche Armee und ihre Generale
die im Kriege Gefallenen, und auf das Wohl des Fürsten Bis
nard getrunten. Zwischen jedem der Toaste trug der trefflich
Zängerchor des Vereins patriotische Lieder vor. Gluückwuuschtele
gramme wurden an Kaiser Wilhelm und Fürst Bismarck gesandi
ind von Beiden liefen noch vor Ende der Festlichkeit Antworter
ein. Erst in später Nachtstunde trennte sich die Versammlung un
er Absingung der „Wacht am Rhein“.

am 19., 20. und 214. September 1874.
Morgens 8 Uhr: Auswahl der zur Konkurrenz U— — — ⸗—
Am 19. Sept. bei der Preifevertheilung a —* Rechnungen
gestüts der Pfalz vorgeführten Pferde, Bezirksthierschau, Nachmitlags 3 Uhrna/2, 1/4 un s Bogen zum allgemeiner
Kersteigerung von Gestütspferden, Musterung und Hrämiirung von Seiten des pjälzischen Bebrauch sind vorrathig in der Druckert
pferdezuchtvereins, Ankauf der zur Verloosung bestimmten Pferde; Reunion auf Zivolid Blattes.
I as Uhe: Feftiball im Zweibrücker Hof. Frucht⸗, Brod⸗ Ã̃e 7
20 f Vorm. 109/3 Uhr: Vorführen der Beschäler des kel. bß Fleisch⸗ 2c. Prei
m . Poeplf. anbdestuiz 110 ühr Preifevertheilung er Stadt Homburg vom 9. Seplh
des kal. Landgestütsz 12 uhr Umzug der präͤmtrten Pferde; Sdeir ꝑ r 8 r vbb
Raͤchmittags 3 Uhr auf dem Erxerzirplatze: ———
ühfleisch 1. Qual. 18 kr. 2. Qua!
—9 fe r d e⸗M e u n en. J — kr. Kalbfleisch 14 kr. Hammelfleis
Summa aller Preisse für dasselbe 1300 Mark. die Anmeldungen zur Betheiligung — kr. Schweinefleisch 20 kr. Butte
erden vom 8. Sepiember an auf dem Bureau ei ipn angenommen. per Pfund 36 kr.
— Nachm. 2 Uhr in Gestülshof: Verloosfung —AI. Sepa 7
ontag 21. Sept. don Vierden uͤnd landwirthschftl. Gegenständen d dire
Auf den pfälz. Bahnen für 19. und 20. 8 * —* 8 * on
22 2 r. Hafer t. — ubroo
Fahrtarermäßigung von 50 oh bei Lösung einer Eintrittskartess pPfd. 1 u. 20 kr. Heu 0 —9*
zum Rennen. Siro O il.do r
Kriegerverein
Da sich am 85. September abhin dahier ein Kriegerverein durch eine größere
Anzahl wirklicher und gewesener Soldaten gebildet hat, fordert das unterzeich-
nete provisorisch gewählte Comite alle wirklichen und gewesenen Soldaten der
Stadt St. Ingbert auf, sich bei der am
Sonntag den 18. dss. M., Nachmittags 3 Uhr im
Oberhauser'schen Saale
stattfindenden Hauptversammlung, womit zugleich die definitive Vorstandswahl
herbunden wird, recht zahlreich zu betheiligen. St. Ingbert, am 7. September
1874. Das provisorisch e Komit
Hartmann, Weigand, Fischer, Schuster Schreiner, Schuster
Dieiger, Scheimeister. Isaac, Dr. Ehrhardt, Cckerlein,
Steinfeld, Grewenig, Schöffler.
Aedan Drud und Verlag von F. X. Demetz in St Jugbere

J

Frucht⸗ Brod⸗, Fleisch ꝛe. Prei
der Siadi Zweibruͤcken b. 10 Seplend
Weizen 80 i. 39 kr. Korn 4 fl. 87 k.
Berfte Areihige 4 fl. 48 kr., Gerste vier
reihige — f. —-tr., Spelz 8fl. bohr
Zpelzkern — fl. — kr., Dinkel — fl.
kr. Mischfrucht 5efl. — kr., Haser 4
30f ir., Kartoffeln üefl. 48 kr. Heu?
36 kr., Stroh 1fl. 24 kr. per Zenhne
Weißbrod 11j3 Kilogr. 18 kr., Kornbro
Z Kniogr. 26 kr. ditiß 2 Kilogr. 18
1 Kilogr. 9 kr., Gemischlbrod 8 Kilo
Z2 ir.I Paar Weck 110 Gramm 2,!
Rindfleisch 1. Qual. 20 kr.. 2. Qual. 18
Kalbfleisch 16 kr., Hammelfleisch 22
Schweinefleisch 20 kr. pr. Pfd. Butter 84
* Pfund.
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        — ð ——A * —— 222—242 222422 *2 28 22 22 55232
„ss23 5555528353 22555555835 53353353 3—
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52383 3 38

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3558 5 S 233533533 * 53 223
— 2* — —A * 3 * SF 73 5
m28 26 235533 25333 383333237
2*8* — * — — * 2 25528. 2253882
* —A 2 — 8 * * 3 8 33
23382424 53 8360 E.2 235—53835553575555
* 5*233532 35 5533,2233838 28 233333
238 35
v7 —— 7 —
—A —————— 2022* 5828
—8 8388 5 55 53 —88353 5.3 F2553. 222
538z38 638.33 3333525 3535
3— 228535* —583335 3287533— 35533533 z5335
23*283283 235 —3323—333863

xX

4 8
92
314
51e
2124

—22

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4

4
— *
*
WX
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        HSl. Ingberler Zenzeiger.

25

der Ste Inberter UAnzeiger (und das mit dem Hauptblatte verburidene Unterdaltangsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonnta

ummer erscheint wo chentlich vbier mal: Dinbtag, Donner stag, Samstag uad Sonntaa. Aoonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anteigen werden wit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattichrift oder deren Raum berechnet.

Samstag, den 12. September 1874
*

—
—REæ Vormittags, noch gar nicht bestimmen. Dee Werrabahn brachte
Mänchen, 8. September. Der Obermedizinalausschuß en , pendere iead zen de dor
S Tobur it zur ; de i a⸗
wn 7 erreadene “ der —— ges 83 * i ei ey 328
ader Veschluß gesaßt. a einer eingehenden, a gemeinen is⸗ Men chen ilfe m tlos war. 8 i „d ü arm
asion, namentlich darüber, ob die Bader wie audere Gewerbe⸗ I ——— une me
ebende lediglich nach den Bestimmungen der Gewerbeordnung zu frfürchteriich.“ Ein späterer, demselben Blatte von anderer Sei
iandeln Jienneder ob n 3 — de gere ugegangener Bericht lautet: „Zwei Fünftel unserer Stadt sind ein
isdung von Badern anzunehmen haben soll, wurde die Frage; Raub der Flammen geworden. 220 Hi
Wunscht die Versammlung eine staatliche Baderordnung ?“ mit ad de ee 3
gegen 8 Stimmen bejaht. Sodaun wurde darüber abgestimmt. Hymnasium und die Druckerei des „Tageblattes“; aus Aflerem
n welcher Weise die siaatliche Anerkennung des Vader-Institutes ind Kasse und Akten gerettet. Ganz abgebrannt fiad: die Schlund
hren Ausdruck zu finden habe, und biebei mit 10 gegen 8 Stim- asse, die nördliche Seite des Maries, die drei Metzzengassen, die
en beschlossen, daß eine Baderprüfung stattfinden soll. Die Frage, Schuh-, kleine Benshäuser⸗, Büchsen⸗, Oel⸗, Salzmannogesse und
wb die Zulassung zu dieser Prufung der Ragwels einer bestimm, der Zwinger, dann die oftliche Hatfte der unteren Lanbgasse, die
rd gesordert werden soll, wurde mit 12 gegen 6 größere Hälfte der Marktstraße und die halbe Caplaneigasse;
⸗ — a 432 io. Sept, Feldmarschall Prinz Friediich 33 — 3 78 5— un v
„10. FIe os, und haben den größten e
karl iraf gestern Abend in Friedberg ein, um den großen Trub⸗ dach der te um 8 —— Whaedere a ovn cu
enübungen beizuwohnen, uud nahm sein Absteipquartiir im groß⸗ hurghauser Feuerwehr löschte und deckte auch sofort Nieder, sodaß
setzoglichen Schlosse daselbst. Erwartet werden noch dafelbst der zie obere Stadt gerettet wurde. Das Elend is groß ber Her
estimmt.
ꝛer Kronprinz des Deuischen Reiches auf dem hiesigen Bahnhof
m, unter Musik und mit Begrüßung durch den Stadtvorstand lig —2338 Deeee ogzas georvren duenderet
fangen. Er hielt seinen Einzug unter Glockengeläute durch die attfinden sollte, auf Requsition der yre F versamm ung
khrenpforte und die festlich geschmückte und erleuchtete Stadt nach vrhuflet und 9 —* b&amp; —8B ———— R uu zu
zem Kurhause, wo er Wohnung nimmt. Auf der Terrasse vor dem wurde ä&amp; —38 enten R w 5
duhanse war Abends großer Fackelzug, Gesang und Militär ine Zmonailiche Gefängnihhaft zu berbüßenn)
Berlin, 8. Sept. Der Kaiser begab sich von Han⸗ Fraukreich.
wover, wo er der Taufe des Prinzen Wilhelm angewohnt halte, Paris, 9. Sept. Richt blos der Rittmeister Rigodet vom
im 6. ds. nach Burg (Probinz Sachsen), wo die Mannöver der 12. husarenregiment, sondern auch der Oberst von Lavelouse vom
J und 8. Cavalerie-Brigade sasopden kam von da gestern nach 14. Hragoner-, und der Oberst d'Areau vom 8. Linienregiment
—JFJ grug din pqu Adn W 8 Aarirene und dwy e neae nach Berlin abgereist,
. 23. e rbstmanöver!
Ft wird in Friedberg Gast des Großherzogs von Hsssen sein, der —Das „Journal de Manneur — daß Frau
egenoärtig in seiner Sommerresidenz daselbst weilt. Der Kron- Bazaine in dem Prozeß gegen den Ob Villen deG
zrinz wird aus der Pfalz auch zu diesen Mandvern lommen und t zen gen denz Obersten Viunte un 6
— ————— welcher am nüchsten Montag in Grasse zur Verhandlung gelangt,
uu D Aanpe In ge r Iie Hrodinzial Gorrelbondenz von dem Vertheidiger des Obersten vorgeladen worden ist.

E n r u 3 34. 3
heilt den Angriff der Carlisten auf den „Albatras“ und die Er⸗ —5 d e emee
eee Feuers mit und füat hinzu: Der Zwischenfall dürfte ene g⸗ —8* hn an zudegresen was nan dem

J x Nachbarstaate schuldig ist. er „Univsers“ nannte Serrano in
Berlin, 10. Sepi. Der „Reichsanzeiger veröffentlicht 55. 584 Fi
inen Dankerlaß des Kaisers für die hin im Lause des Sommers, ee ante eden „Banditer“, wurde aber hiefür nach
amenteich anläͤßlich der Sedanfeier, durch Telegramme und Zu- qQ“ Se a d Dner Inedn, Die Grenbewachung
ufe entgegengebrachten Aufmerksamkeiten. Der Erlaß betont be⸗ u sollie Am —* aß ie zher gigt war, wie sie
ouders die wohlthuende Empfindung, wesche die in den Adressen di Santi ine b — wur . A an⸗ dee deuischen
uczgesprochene, fest gegründete Befriedigung über die an dies ichters Heinrich Heine begraben; sie erreichte ein Alter von 84
Waffenthaten des vereinten deutschen Heeres sich knüpfenden natio⸗ ee — gaJn — 8 er ist ein englischer Dampfer
nalen Errungenschaften in den Kaiser erweckt und demselben be⸗ e ba — 8 en erhranna. — Eine Nichte der
ond rs dem 2. September zu einem so freudig weibevollen Tage Erlönigin von Spanien, Frau des fellheren ameritanischen Con—
— uls Perkins, Wi eine bourbonische Prinzessin — wurde dieser
MRefningen, 6. Sept. Ueber das große Braudunglück 33 wegen Prellerei bier zu zwet Jabten Zuchthaus berur-
vberichtet man dem „Frkf. Journ.“: „Die kleine Residenz Meinins heilt.
zen ist von einem schweren Geschick betroffen worden. Ein gestern Paris, 9. Sept. Die legitimistischen Blätter verdffentli-
Nachtmitlags bei einem Bäcker in der Schlundoasse ausgebro henes chen folgende Depesche; „Amtlich. Die Carlisten schossen bei
Jeuet berdreilele fihe min soich entsetzlicher Schuelligkeit, daß dis Zumaha auf die dhreußischen Kanonenboote, die unter dem
ue Morgen 8 Ühr, um welche Zeu ungeführ der Feuerherd be· Vorwande iner Promengade eine bewaf fnete
zränzt zu fein schien, etna 250 dis 300 Häuser in Asche lagen. Landung vornehmen wollen. Die königlichen Truppen, welche keine
Zon der Schlundgasse aus nach dem Markt über die Lang- und diplomatische Combination Serrano's und seiner Mitschuldigen
die Lang- und Mackistrahe fammt den Nebengassen hin verbrei, anerkennen, werden dem spanischen Gebiete immer mehr Achtung
ele das entfesselte Element seine Verheerungen bis in die Nähe verschaffen und jede Renommisterei zurückweisen. Navarro.“
des Sächsischen Hofes“, der selbst noch unversehrt ist. Wie viele — Gultzous Krankheitszustand verschlimmert sich täglich.
Tausend Menschen obdachlos geworden und wie viele Menschen- Man hegt wenig Hoffnung mehr für sein Aufkommen. Seine Fa⸗
ieben dabei verloren geagungen, läßt sich in diesem Augenblick. 9 milie ist gestern kelegraphisch an sein Lager berufen wordenñ

Deutsches Reich.
        <pb n="580" />
        tand ihn im Zustand der gänzlichsten Hinfälligkeit. Der ehemalige
Minister Louis Philipp's ist jett 85 Jahre alt.
England.

London, 10. Sept. Die Baumpwollarbeiter in Bolton
haben die Herabsetzung der Löhne um 5 Prozent abgelehnt. Die
Fabriken werden in Folge dessen am Schluß der Woche die Arbeit
einstellen, wodurch 14,000 Arbeiter arbeitslos werden. — Die
Bergarbeiter in Vurham in der Grafschaft Laneashire nehmen
benfalls die Herabsetzung der Löhne nicht an.

Spanien.

Madrid, 8. Sept. Lopez Pinto hat eine Carlistenabthei
lung bei Mora in der Provinz Ternel nach einem zehnstündigen
bluiigen Kampfe vollständig geschlagen. Die Stadt und das in
der Rähe gelegene Schloß wurden nach heftiger Vertheidigung Sei—
tens der Carlisten durch die Truppen erstürmt. Die Verluste der
Tarlisten an Todten und Verwundeten sind sehr beträchtlich.

Madrid, 9. Sept. Die amiliche Zeitung veröffentlicht
ein Telegramm aus der Havannah vom 7. d., wonach die Re—
gierungsiruppen bei Harahabo einen Sieg über 800 Cubaner er ⸗
rungen haben; Calixto Garcia, der Führer des Aufstandes im
Dstdepartement, und der Generalmajor Quesado wurden gefangen
jenommen und 88 (nach anderen Berichten 36) Cubaner blieben
dodt anf dem Schlachtfelde.

Carlistische Vanden beschossen am Sonniag den Eijenbahn⸗
zug, auf welchem sich einem Gerüchte zufsolge die Gesandten von
Deutschland und Oesterreich befinden sollten. Der Maschinist und
der Heizer wurden getödtet.

Serbien.

Nach guten Privatnachrichten beabsichtigt Fürst Milan von
Serbien, unm die Hand einer Tochter des Prinzen Friedrich
Karl von Preußen anzuhalten. (Fr. J)

Amerika.

New⸗York, 8. Sepi. Das gelbe Fieber breitei sich in
den Südstaaleu cus. die Behörden haben Quarantänemaßregeln
angeordnet.

Vermischtes.
p Zweibrücken, 10. Sept. Die Bierbrauerei der
HH. Gedrüder Schmitt dahier hatte die Aufmerksamkeit, dem deut
qhen Kronprinzen eine Probe ihres Produktes anzubieten, was von
Sr. Kaiserlichen Hoheit huldvoll angenommen wurde und wofür
der hohe Herr mit dem nadhstehenden Schreiben danken lietz

„Homburg in der Rheinpfalz, 9. Sepi. 1874. An
die HH. Gebrüder Schmidt, Brauerei zum Park in Zweibrücken.
St. Kaiserliche Hoheit der Kronprinz des Deutschen Reichs haben
die mittels gefälligen Schreibens vom 7. d. M. übersandten Fla⸗
schen Ihres Export Lagerbieres erhalten und mich beauftragt, Ihnen
owohl für dieses herrliche Prodult der Westpfalz, wie nicht minder
für die bei dieser Gelegenheit ausgesprochenen freundlichen Gesin⸗
nungen Hoöchst seinen verbindlichsten Dank abzuftatten. In beson⸗
derer Hoͤchachtung: Misschke, Oberst und versoͤnlicher Ad
jutant.“ (3w. Z3lg.)

Am Sonntag Abend wurde in Walshausen tin Bäcker⸗
geselle, aus dem Vadischen gebürtig, durch den 18jähr'gen Schuh ·
macher D. Veit aus Walshausen bei einer Rauferei durch einen
Messerstich in den Hals getödtet. Der Thäter siellie sich selbst
und besindet sich bereits in Untersuchungshaft.

pAuf dem Bahnhof Landstuhl kam während der Anwesenheit
des Kronprinzen folgendes interessante Intermezzo vor: „Als sich
der Kronprinz mit dem Publikum unterhielt, drängte sich auch ein
Bäuerlein heran, welches mit den Worten: „Guten Tag, Herr
sronprinz,“ begrüßte und binzusetzte, daß es sieben Stunden von
Lauterecken bis hieher gelaufen sei, um ihn zu sehen. Der Kron⸗
prinz dankte freundlich und bemerlte ihm, warum er denn nicht
lieber mit der Eisenbahn gesahren sei. „Das ist es eben“, er
wiederte unser Landmann treuherzig, „warum ich Ihne bitte mögt;
es hot uns bis jetzt Alles nichs gehols', und do han' ich gedenkt,
mer wende uns emol an Sie, daß mer endlich e Eisenbahn kriege“.
Der Kronprinz hörte lachend zu und sagte dann zu dem in der
Rähe stehenden Bezirlsamtmann: „Haben Sie's gehört, jetzt sor⸗
gen Sie dafür, daß der Mann eine Bahn nach Lauterecden be⸗
tommt.“

Edesheim, 7. Sept. Heute wurde dahier Garten⸗
wein Vorlese) à 5 fl. per Logel (a. 30 geben 1000 Liter Wein)
yertauft.
p Der Dürkheimer Wurstmarkt fällt dieses Jahr auf
den 27., 28. und 29. September. Der voraussichtlich gute „Neue“
wird ihn, vorausgesetzt daß der Himmel dein bös Geficht schneidet
wobhl zu cinem recht fidelen machen.

4 Von der Bruchsal-Germersheimer⸗Bahn will die badische
Verwaltung die Strecke von Bruchsal bis Rheinsheim am 4. Ro—
X—— bis Bermeradeim
vird wohl dann eine Postverbindung eingerichtet werden, bis die
dokomotive auf der zu erbauenden festen Brücke den Rhein über
chreiten kann, was noch eine geraumt Zeit währen wird, da üder
den Ort, an welchem die Brucke zu stehen kommen sol, noch nich
Entscheidung getroffen worden isi.

4 Bei Müller Weißbrod in Maikammer ist ein Traubenstod
zu sehen, der nicht weniger als 1863 schöne Trauben auf den
Zais gesezi hat; es ift eine wahre Pracht. Aber weiter kann man
n der Umgebung der Mühle einen Wingert von einem halben
Morgen sehen, der nicht weniger als mindestens drei Fuder Weir
ubt.

4 Behufs endlicher Herstellung einer sesten Landungsbrücke ir
Speier dat die Köln⸗Düfseldorfer-Dampfbootgesellschast die Kosten
des Unterbaues, die Stadikasse die Kosten des Ober baues über⸗
iommen.

Die Stadt Annweiler feiert am 15. September die Erdff
zung der Bahn Landau⸗Annweiler; so viel wir hören, soll die
Berwaliung der Stadt zu diesem Zwede wit größter Bereitwillig-
Leit Mitlel zur Verfügung geftellt haben, um die Fesilichkeiten im
zroßartigen Maßstabe begehen zu können.

4 Frankenhal, 9. Ssptember. Es wird viele Ihren Lesen
nteresfiren, zu erfahren, daß unser Meister Hamm in 10- 14
Tagen den dritien Guß der Kaiserglocke vornehmen wird. Die
Form, die vom Meister selbsi auf's Sorgfältigste gefertigt wurde
macht eben den Trocknungsprozeßz ducch und soll nach Aus sage
Zachverstandiger sehr gelungen sein. Wunschen wir dem Unter⸗
aehmen den besten Erfolg!

F Das Kreis Comite des landwirthschaftl. Vereins der Pfal,
theilt den landw. Bezirks-Comites mit, daß es über etwa 38 Cent⸗
ner amerikanischen Waizen verfügen kann. Diese Ftucht wurde
in der Pfalz gebaut und zei hnet sich burch starke B.stockung, kraͤf
tigen Halm und gedrungene, lörnerreiche Aehren aus. Diese em
pfehlenswerthen Eigenschaften laden um so mehr zu einem Versucht
i dem Anbau dieser Fruchtsorte ein, als dieselbe auf einem Bo
den gebaut wurde, welcher dem Waizen nicht gerade günstig ist.
Der Preis wird sich nicht höher, als der Marltpreis stellen und
Innen die Bestellungen sofort effectuirt werden. Wünschenswerth
st es, daß die entsprechende Zahl Säcke eingeschickt wird. Die
tzestellungen sind an ben Secretär des Kreiskomites Herrn von
goͤcklhin in Speyer zu richten.

Saarbrücken, 8. September. In Grube von der
H.ydt fand gestern der Maschinensteiger Reinsch auf schredlicht
Wese in der Ausübung seines Beruses den Tod. An denm Dedel
ver Luft. Compressionsmasch'ne beim Grubenschachte beschäftigt.
vollte er eben an einer Schraube des Kessels irgead eine Manipu—
Zlion dornebmen, als leßterer in Stücke platzte and Hen. Reinsch
zurch eines der platzenden Kesselstüde der Kopf zerscharettert wurde.
der Tod trak sofort ein. Der verunglückte Beamte war von
Follegen und Untergebenen allgemein geachtet und hinterläßt eine
rostlose Wittwe mit mehreren Kindern. (Saarbr. 3.)

Wermelskirchen, 6. Sept. Gestern ereignte sich
nuf Bahnhof Hilgen ein schrecklicher Unglückssall. In dem für
das Fundament des Stationsgebäudes hergestellten 18 Fuß tiefen
Schacht waren mehrere Arbeiter beschäftigt. Ohue vorhergesehene
Arsache stürzte plötzlich eine Seite desselben ein, wodurch sammiliche
Arbeiler verschülter wurden. Nach ungeheueren Anstrengungen gee
ang es, dieselben wieder ans Tageslicht zu bringen; einer der⸗
elben war schon todt, die noch Lebenden baben bedeutende Ver⸗
etzungen davon getragen.

7In Frankfurt a. M. macht sich eine große Bewegung
gegen die dortigen hohen Fleischpreise geltend. Man beabsichtigt
die Erxrichtung einer Genossenschaftsschlächterei und einer Freie
bank.

4 Der diesjährige Kongreß der deutschen Pomo— und Oeno⸗
ogen wird in Trier a. d. Mosel stattfinden. Dieser Zufammen⸗
unft wird sich eine Ausstellung von frischem, gedörrtem und lon⸗
ervirtem Obsie, von jungen Obstbäumchen und Reben, von Werl ·
eugen, Gerathen und Mäschinen, technischen und chemischen Hülfs.
niteln, welche beim Obst⸗ und Weinbau, der Obstverwendung—
zer Weindarstellung und Kellerwirthschast Verwendung finden, sowie
»on den lilerarischen Hülfsmitteln, welche über die bezüglichen
Matecien in nenester Zein erschienen sind, anschließen. Ein—
Separatausstellung bilden die Jlaschenweine, welche in einem
vhesonderen Lokale einer praktischen Probe unterworfen werden. Die
Nusstellung, wie auch die Congreßversammlungen sollen al⸗
Zauptzweck erstreben, daß in die wirre deutsche Bezeichnung des
Sbstes und der Trauben eine Einheit gebracht und die wirllid
IAbfebleuswentben Obst-e und Traubenfsorten zur allgemeinern
        <pb n="581" />
        geachtung erfolgreich empfohlen werden, sowie zum Schutze der
Lellen Weinproduktion ein deutscher Weinbauverein giqründet wird.
die Ausstellung wird von dem Trierischen Garten⸗ und Obstbau⸗
herein arrangitt und verwaltet; durch den Vereinsvorstard wird
uf Wunsch der Aussteller auch die Verwerthung der Ausstellungs⸗
bjekte bewerkstelligt. Das Fest dauert vom 27. September biẽ
NOktobet. Die Jury verfünt über Diplome und werthvolle
hrengeschenke, die sowohl an Aussteller, sowie auch sonstwie an um
ca Obst⸗ und Weinbau verdienstvolle Personen vertheilt werden.
ußer den deuischen Interessenten sind auch diejenigen aus
Desterreich, Luremburg, der Schweiz, Belgien und Holland zur
Theilnahme eingeladen.

PIn Kassel find in den letzten Tagen falsche Zehn⸗Mark⸗
zücke, angeblich mit der Münzzeichen „A“ versehen, ausdegeben
worden. Auch hat man versucht, vergoldet. Zvei Neupfennigstückt
itz Zehn⸗Markstücke los zu werden.

p'Zwichau, 7. Sept. Der Kaufmann Trümper, welcher
zur Zeit des Kullman'schen Attentats sein Bedauern darüber
ußerte, daß dieser nicht besser geschossen, und beifügte, er, Trum⸗
der, hätte es besser gemacht; es seien noch drei Kugeln bereit,
ine für Bismarck, eine für Falk, eine noch für einen Dritten —
rurde heute vom Bezirksgericht unter Zuziehung don Schöffen
wegen Beleidigung und Bedrohung zu acht Monat Gefängniß
oerurtheilt.

PGumbinnen, 10. Sept. Im russischen Gouvernement
Suwalli ist die Rinderpest ausgebrochen. Man tödtete 1000 Stück
in zwei Kreiser. Die diesseitige Regierung ordnete sofort nach
helanntwerden dieser Thatsache ein Verbot gegen die Vieheinfuhr
an.

zu mineralischer Wolle zu verwenden, indem man durch einen Strom
ussiger Schiacke einen Dampfftrahl blaͤst, der bie Schlade in fein
ziegsame, eiastische Fäden von etwa einem Meter Länge zertheilt.
Dieses Material ist als ein ausgezeichneter Richtleiter für Wärme
erlannt worden, so daß es sich sehr Zwedmaäßig zur Bekleidung
iberall da eignet, wo man Waͤrmeberlust oder Wärmezutr'tt hindern
vill. Eine vorgezeigte Probe ist, obgleich aus Schlacke erzeugt
noch glänzend weiß und Baumwollenfasern ähnlich.

αα

Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.

Munchen, 58. Sept. Das Reichsoberhandelsgericht hat in
Zachen der Magdebucçer Lebensversicherung, Klägerin. gegen den
Fiskus, vertreten durch die k. Direction der Westphälischen Staats-
dahn zu Münster, Betlagten, wie die „Zeitung des Vereins
zeuischer Eisenbahnverwaltungen“ heute mittheilt, ein interessantes
Frkenatniß erlafsen. Am 1I. Auͤgust 1871 wurde iu der Nähe
des Bahnhofes Papenburg der Kaufmann August Friedrich
grinkmann aus Magdeburg durch das Verschulden des Eisenbahn⸗
Icbeilers Claver von einer Lokomotive der genannten Staatsbahn
getödtet. Eine fernere Folge des Todes Brinkmanns war, daß
die Magdeburger Vebensversicherungsgesellschaft, bei welcher er am
i2. September sein Leben um 3000 Thaler versichert hatte, diese
durch den Tod fällig gewordene Versicherungssumme an die Erben
grintmanns zahlen mußte. Klägerin beansprucht nun vom
Verklagten den Ersatß des ihr durch die von letzterem zu vertre⸗
enden Tödnung des Brinkmann verursachten Schadens, indem
sein Tod auf kuͤnstliche Weise hetbeigeführt worden sei. Da nun
der Verklagte durch die von ihm zu vertretende Tödtung des
Zrinkmann dieses Recht verlegt, die Versicherungesumme fällig
jemacht nd bewirkt dabe, daß die Prämien nicht mehr gezahlt
dürden, so habe er der Nlaͤgerin den hierin liegenden Schaden
zu ersetzen. Das Reichsoberhandelsgericht hat sich dem Urtheile
der Vorinstanzen angeschlossen und die Klage abgewiesen. Durch
die Toödiung des Brinkmann sei keine Rechtsverietzung gegen die
debensbersicherungsgesellschaft begangen worden uad könne folge⸗
veise kein Schadenersaß von derselben gefordert werden, wenngleich
Fer Tod des Brinkmann für sie pekuniäre Nachtheile zur Folge
jatte. Nur die Erben des Brinkmann erscheinen als diejenigen,
velchen aus dessen Toͤdtung ein vertretbarer Schaden entstanden,
welcher von der Bahn in vollem Umsange berichtigt worden war,
vährend in die Rechtssphaͤre der Lebensversicherungagefellschaft nicht
ingegriffen worden war.

Birlin. Dieser Tage werden nunmehr auch die neuen
ilbernen Fünfmarlstücke, welche der Reichstag im Widerspruch mit
dem Münzgesetzentwurfe, neben dem goldenen Fünfmarkstük be⸗
chlossen hat, ausgegeben werden und in den Verlehr gelangen.
Ras die Einziehung der alten Münzen anlangt so wird sich die—
jelbe nunmehr auch auf die Zwei⸗ Gulden⸗ und sodann auf die
Zwel⸗Thalerstücke ausdehnen.

(Finnische Markkastücke.) Es werden jetzt solche Münzen in
Deuischland eingeführt und betrügerischer Weise für eine Mark
»eutsche Reichswährung ia Zahlung gegeben. Das fremde Stück
unterscheidet sich von dem Einmarkftück auf der Aversseite leicht,
da es auf derselben den rossischen -Doppeladler mit dem finnischen
Vappen aunf der Brust trägt, die Reversseite ist dagegea schwer
interscheidlich von genannter deutscher Münze, da der einzige Un—
erschied darin besteht, daß mnerhalb des Eichenktanzes „1Markka“
u lesen ist statt ¶1 Mark“. Der Werth dieser an Größe unserer
Keichsmark gleichkommenden Münze beträgt nur 7*4 Silbergr.

Marseile, 4. Sept. Im Gefängniß der Presentins
itzt gegenwärtig eine „vornehme Dame“, die man bei Paris ver⸗
haftel hat, wo sie sich für eine Erzherzogin von Qesterreich aus
gegeben hatte. Es ist eine ehemalige Sangerin der großen Oper,
die falsche Tulel sich angemaßt und zwei Marseiller Banliers um
mehrers hunderitausend Franken heschwindelt hat. Sie hat einen
Doltor der Homdopathie geheirathet und überhaupt in Paris und
Harseille vicle Leute angeführt.

Aus Bar⸗le⸗Duc wird der „Eloille“ berichtet: „Eben habe
ich zwei silberne Fünffrankenstücke von Napoleon IV., Kaiser der
Franzosen“, gesehen. Die eine Seite derselben ist ganz ähnlich
denen von Napoleon IIl., sie hat das Wappan Frankreichß und
die Inschrift! „Empiro Prancais“ und unter dem Wappen die
Jahreszahl 1874. Die andere Seite trägt das Bild Napoleon IV.
ind die Inschrift: „Napoleon V., Kaiser der Franzosen“. Um
den Rand sleht: „Dieu protége ia FPrance.“ Die Stücke sind
hon schönem, gutem Silber. Sie kamen mil der Eisenbahn nach
hollund unter der Detlacation alte Medaillen“.

Brüssel, 3. Sept. Gestern früh um 6 Uhr hat sich
ane schrechliche Katastrophe in einer Kohlengrube bei Elouges in
der Gegend von Mons ereigaet. Die Arbeiter waren eben hinab⸗
jelassen, als eine Erplosion schlagender Wetter mit einem furcht⸗
zaren Krachen erfolgte. Man hat schon 12 Opfer, unter denen
nehrere Frauen sind, herausgeschafft; da aber 170 Arbeiter in
der Grube waren, so befürchtet man, daß die Zahl der Todten
nd Verwundeten bedeutender sein wird. Die Trostlosigkeit ist in
er Gegend groß und um die Grube ereigenen sich herzzerreißende
Scenen.

4 Eine neue Erfindung macht im Augenblick unter den Tech—
itern Aufsehen. Es ist dies das Verfahren, die Hochofenschlacken
Freiwillig
gerichtliche Versteigerung.
Samjtag, den 8. Oktober 1874, Nach
nittags i ühr, zu St. Ingbert auf des
intergeichneien lgl. Rotares Amtszimmer
dird die nachbezeichnete, zu der zwischen
Jakob Bleif, lebend. Bergmann.,
St. Ingbert und seiner gewerblos allda
vohnenden Witiwe Maria Steinfeld
zehbrige Liegenschaft, St. Ingberter Bannes,
viderten Nutzens halber, öffentlich in;
Figenthum versteigert, nämlich:
Plannummer 4547, 24 Dezimalen
Acker auf'm Gänsflurchen.
Eigenthumer und Versteigerer sind: die
Wittwe und Kinder des rnaͤnnten
Jatob Bleif, als: 1. dessen Winwe Maria
Steinfeld, handelnd eigenen Namens, sowie
us Vormünderin ihrer mit ihrem genann⸗
en Ehemanne erzeugten, noch minderjähri
jen Kinder: a. Georg, b. Catharina,
Johann Jatob Bleif, welche den Georg
Meramonn Neßennormunos

*aben; II. die gro“ ahrigen Kinder dieser
cheleute, als: 1. Jakos Bleif, Bergmann,
2. Maria Bleif, Ehefrau von Jalob
Jung, Bergmann, 3, Joseph Bleif,
Schlosser, 4. Nikolaus Bleif, Bergmann,
5. Franz Bleif, Hüttenarbeiter, alle Ge⸗
nannte in St. Ingbert wohnhaft.
Der Versteigerungsb am te:
Horn, kgk. Notar.
* 78 VRXI
Sandelsschule Frankenthal(Rhyflz.
Die Anstalt bheginnt per . Som ειεν am 8 Oetbr. I8 74
Gründlicher Unterricht in den neueren Speachen, Realien, Mathematik u. Handels
vissenschaften. — An demselben Tage beginnt der hinsichtlich der Disciplin mit der
Zchule eng verbundene haöνιοιο Vorbereitungscurs 2um Pinsuhrig- Freivil-
ligen⸗ Fwuamen unter Leitung von 6 Fachlehrern. Seit 1868 haben 121 in diesem
Furse vorbereilete junge Leute (im verflossenen Schuljahr 240) das Erxamen mit Erfolg
estanden. — Das jaͤhrlige Schul ˖ und Pensionshonorar für die Handelsschule beirägi
250 Thater; fur den halbjährigen Vorbereitungscurs für Einjährige 100 Thaler. —
Frospelte, Stundenplan und nähere Auskunft ertheilt bereitwilligst
(5. 6252) Der Vorstand: A. Bertololn.

Geldkours.

vom 10. September 1874.
pistolen 9 40.42
Hollandische J. 10.Stacke 9 48.50
Dukaten 5 3739
20 Frankenstücke 930431
Inglische Sovereigns 11 56458
Inee Imperiales 9 48.50
Dollars in Gold 261/-2771/2
        <pb n="582" />
        *
Submission.
auf die Lieferung der Geländersteine zut
Herstellung eines Sicherheitsgelanders an der
Zliesstraße zwischen Mimbach und Breit
furth im Distritt Zweibrüchen.

Die Lieferung von 21 Gelan der
st einmen zur Herstellung einesSicherheits
geländers an der Bliesstraße zwischen Mim
hach und Breitfurth im Distrikt Zwei
drůcken, sowie das Einsetzen von 20 eiser
den Geländerstangen, im Ganjer
veranschlagt zu 180 fl, wird von der un
erferügten Behörde auf dem Wege de
schriftlichen Su dmission vergeben.

Vieferungslustige werden hiemit eingelader
ihre schriftüchen Offerten bis längsten⸗
17. Sepiember l. Is., Vormittass 11
Ahr bei der unterfertigten Behörde e'nzu
reichen, wo bis dahin Plan, Kostenanschla
und Bediagnißheft zur Ein sicht offen Jieger

Zweibrücken, den 7. Septembir 1874.

Kgl. Bezirksamt
Damm...

— * 2 J 2
Erledigung der Lehrerstelle für Kalligraphie
und Gesang an der Lateinschule betr.

Mit dem 1. Oelober soll die Function eines Sehreib-unl GesglJrer,
an der hiesigen Lateinschule einem Vollsschullehrer übertragen werden. Für beide Gegenstände
sfind je 2 Siunden in der Woche bestimmi und hiefür vorläufig je 30 Gulden ausgesetzi
ZSollle die Vermehrung der Kalligraphischen Unterrichtsstunden nothwendig werden, so wird
ine Erhöhung des Functionsbezuges eiat retn.

Geeignete Bewerber um eine oder beide Gegenstände wollen ihre Geesuche innerhalb
Tage bei der unterfertigten Stelle einreichen. 9
St. Ingbert, den 12. September 1874.
—X
Streuber.
Loo s0
zu der mit dem am 19., 20. und 21. September 1874 in Awei br tueIcenm statifindender
andwirthsch. Fest verbundenen I I
Verloosung von Pferden und landwirthsch
Gegenständen

können im Großen beeten werden von dem Vapkhaus ** F
Heninas Herold in Zweibrücken.
100 Gũcl 54 H. Verkaufspreis per Si. RG Icr

Teohnicum FRAN-
LINBEROC.
Shere technische Lehranstalt
.miit Vorbereitungsschule.
Beginn des neuen Cursus 15. Octbr
* Ausführliche Prospecte durch

alle Buchhandlungen und die

Direction des Technieum
2 Frankenberg (Sachsen).

— EXAÆJ
4 3 ⸗
KXriegervorein

Da sich am 6. September abhin dahier ein Kriegerverein durch eine größere

Anzahl wirklicher und gewesener Soldaten gebildet hat, fordert das unterzeich-

nete provisorisch gewählte Comite alle wirklichen und gewesenen Soldaten der

Stadt St. Ingbert auf, sich bei der am

Sountag den 13. dss. M., Nachmittags 3 Uhr im
Joh. Hellenthal, Bäcker und Müller, Oberhauser'schen Saale

dahier, hat in seinem an der Zaupt htattfindenden Hauptversammlung, womit zugleich die definitive Vorstandswahl
straße gelegenen Wohnhause das bis —mden wird, recht zahlreich zu betheiligen. St. Ingbert, am 7. September
her von Seiler Brill bewohnte Logis 1874. Das provisorische Comit«e.
vermiethen, wesches auch sogleich e Hartmann, Weigand, Fischer, Schuster Schreiner, Schuster
ogen werden kann 1874 Steiger, Scheimeister, Isaac, Dr. Ehrhardt, Eckerlein
Si. Ingbert, im September 1874. Steinfeld, Grewenig, Schöffler.
— — — — — — 7 50
e
A
3 1 FJF
u
ũ 8
a

nk u

—
o
— —⸗ez
Nachdem die baulichen Veränderungen, die ich zur Vergrößerung meiner Locale vorgenommen, beendet, empfehle ich mein

Veersandtgeschaft wieder wie früher, und ist ez mir möglich, durch bedeutende Parthie⸗-Einkaäufe und durch fortwährend neue Zufuhren
dune schon so bekannt billigen Preise abermals herabzusetzen.
Grosses Manùfacturwaaren Lager
1ooo Stuck s/4 breite, ächtfarbige Cattune, lila, rosa, gelb und braun,
2 für Kleider und Ueberzüge, Glanz Cattune und Cattune
85 mit Borden, für Vorhaͤnge, zu 8, 9 u. 10 kr.
O 200 Stud feinste Pique-Cattune in allen Farben à 12 kr.

—A feinste französische Jaconets zu Kleider à 10 kr.

3 500 Siud b/ breites schweres echtfarbiges Betizeug, meistens tunkisch

* roth/ à 18 tr.

2 Billigere Sorten à 8, 10 u. 10 fr.

3 200 sweg * geie schwere Barcheud für Betten àü 18, 18, 20

3 und r.

Sg300 Stuck schweren schwarzen Moireens fur Unterröde à 22 kr.

2 200 Stud schweren lo/. br. englischen Waterproof fuür Regenmänte!

3 mit und ohne Franzen 4 45 kr.

* a0/ breiten schweren guten Buckskin fur Hosen und ganze Anzügt

3 fi. 180, fl. Zpr. Elle à 60 Centimetres.

2 6/. breile Fußteppichstoffe à 15 kr.

Z Glatten roth wollenen Unterrockstoff a 15 kr.

Feinen weißen */4 breiten Mull für Kleider à 12 kr.
IOoo Slud verschiedene Kleiderstoffe fur Winter, Frühjahr, Sommer
3 und Herbst, der Meter von 80 kr. an.
Lama, Uunterrockstoffe Thybets, Cachemire, Flanell,

schwarzen Alpacas, Chales, in allen Farben und Qualitäten

bilugst.

*
Crosses Ausssstattungsgesdhaft. *
500 Stück 8/4 breites, schweres Leinen für Hemden und Betttucher, zu
dem so sehr billigen Preise von 12 kr. 8*
2u/3 Ellen breite rein Leinen, fur einschläfrige Betttücher, das ?
Beittuch ohne Naht, si. 1 46..
z3 Ellen breite rein Leinen, fur zweischläfrige Betttücher, das voll⸗ 3
ständige Beittuch ohne Naht, fl. 2. und 2 fl. 24. 2
200 Stück *,. breites feines schlesisches und böhmisches Leinen 4
zu 15, 18, 20 bis 30 kr.
200 Stück — i wehene Bettdecken. fuür zweischläfrige Betien, das *
Stück fl. 5. 30.
200 Stuck schwere weiß wollene Bettdecken, fur zweischläfrige Betten, —
bas Stud i. 4. 18. *
500 Stuck schwere grau wollene Bette und Pferdedecken das Stüch
si. 2. 30. bis fi. s. 8
300 Paar schwere weiße VictoriaBettdecken mit Franzen, sür *
zweischläfrige Betten, das Stück fl. 2. *
Vique Decken und farbige Victoria-Decken, roth, braun, gelb, 3
lila, grün, rosa, das Stuck n. 2 80.
100 Dutzend“ weiß leinene Tischtücher, das Stück 50 kr. —V
100 Dußend rein leinene Handtücher, die Elle von 6 kr. an. 2
500 Dußend weiß rein leinene Damentascheutücher, das Dtd ss. 2803
Große roͤth wollene Cachemir-Tischdecken, das Stüdefl. 1. 45, f.2. 3
Große roth wollene Cachemir⸗Comodedecken, d. Sta. fi. 1. fl. 1. 24
1o/ brei ten reich ramagirten Vorhangomull mit Bogen a 16 kr.
s/. und io/ breiten Zwillich, Federleinen, Strohsackleinen, graue, gelbe und weiße Servietten zum Fabrilpreife.
Musterabschnitte sämmtlicher Artikel sende auf Verlangen franco per Post.
Die tleinften Austräge werden wie bisher bestens besorgt und bitie mir das bisher bewiesene Vertrauen auch ferner zu erhalten.
Aus meinem Hause gehen jährlich Tausende von Sendungen nach allen Gegenden Deutschlands, und täglich wiedenholen sich
LiIrduudus
        <pb n="583" />
        St. Ingberler AAnzeiger.

————ü—292üüuüüüü[UUœæçF

Her St. Inn berter Tnze i ge e (und das mit den Handtblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstazs⸗, Donnerstags⸗ and Sonnta

Zummer erscheint woͤchentlich vie rm al: Dinstag, Donner stag, Samstag und Sonntag. Aoonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden wit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

48 146. Sonntag, den 13. September 1874

——
— F
Dentsches Reich.

Aus der Pfalz. Es wird mitgetheilt, daß der Kton⸗
drinz des Deutschen Reiches nach der Besichtigung der bei Hom⸗
zurg lonzentrirten bayerischen Truppen seine Befriedigung übes
die Fortschritte aussprach, welche dieselben seit der letzten Besichti⸗—
zung gemacht haben, was bei dem inzwischen stattgehabten Ueber⸗
gang vom ehemaligen bayerischen zum preußischen Reglement um
o anerkennenswerther sei. (Pf. Kur,.

Münche n.“ Nach dem Gutachten des Obermedizinalaus⸗
schussez würde der Unterrichtskurs in einem Kranlenhaus / welchen
ie angehenden Heildiener (Bader) vor der Prüfung durchzuma⸗
hen haben; fünf Monate dauern; Leute, welche ein Jahr in,einer
danitztzkompagnie gedient haben, könnten, ohne den Unterrichts⸗
lurs durchzumachen, zur Prüsung zugelassen werden. 7

Ein Korrefpondenl des „Pfäl. Kur.“ schreibt aus Karlsa
cuhe, 10. Sept. u. A.: Frau Eugenie Vonaparte-Montijo
hatte in den letzten Tagen auf Arenenberg gar vornehmen Bcqquch:
Furst Metternich hat sich auf dem geheimnißvollen Schlößchen ein⸗
Jefunden und ist Tags darauf von der Extkaiserin nach Radoif,ell
jeleitet worden, von wo der Fürst über Basel und Straßburg
cheinabwaris, wahrscheinlich nach Johannisberg fuhr. Die Erlaiserin
ioll seht leidend aussehen und genöthigt sein, fich beim Gehen auf
inen Stock oder Sonnenschirm zu ftützen. — Ein anderer
dornehmer Reisender, der Prinz von Wales, ist in VBaden⸗Baden
ingetroffen, wohin sich gestern auch die Kaiserin Augusta begeben
hat. Aber nicht nur hohe, höchste und allerhöchste Herrschasten
zeisen, sondern auch Zeitungsreporter, und so fuhr ich dann
jinüber Kach Stuttgart, wo ich in Kreise kam, in denen man von
Mancherlei besser unkerrichtet ift, als andersmwo. Von dem, was
cch dort erfahren bhabe, darf ich Einiges ausplandern. Zunächhst
wurde mir ganz bestinumt versichert, daß die württembergische Re—
zierung nicht daran denke, mit dem 1. Januar 1875 die Reichs
markrechnung einzuführen, da sie überzeugt sei, es sei ganz nu—
möglich, im gegebenen Augenblich die genügende Anzahl neuer
Muͤnzen in den Verkehr zu bringen. Die bayerische Regierung
timme dieser Auffassung vollkommen bei.

Baden-Baden, 10. September. Die Deuische Kaiserin
ist heute Nacht zu mehrwöchentlichem Aufenthalt hier angekommen
und gebraucht die Bäder im „Hotel Baldreit“. Sie residirt im
Meßmer'schen Hause. Der Kaiser wvird am 26. d. M. erwarter
uind wird sich 14 Tage hier aufhalten.

Berlin, 7. Sept. Es hat sich jetzt zur Evidenz heraus
zestellt, daß der erschossene Hauptmann Sqmwidt, als er den Car—
isien in die Hände fiel, nicht im Besitze seiner Leagtimat. onspapiere
war. Er hatte dieselben vielmeht 4 Wochen vorher nas Madrid
peschicktt, um sich von der dortigen deutschen Gesandschaft eine Em⸗
psehlung an den spanischen Commandanteur ; en chet zu erwirken.
Erst nach 8 Wochen (4 Wochen rach Schmidt's Tode) kamen die
Leg timaiionspapiere zurück, und zwar mit einer die Ertheilung
iner Empfehlung ablehnenden Antwort des Grafen Hatzfeld. Mar
erwartet jetzi mit Rechl, daß der letztere die unbegreifliche Säum
niß sowohl, als auch seine Weigerung, einen verdienten preußi⸗
schenOfficier, einen Ritter des eisernen Kreuzes 1. Klasse zu
empfehlen, näher begründe.

Serlhin, 14. Sept. Der Kaiser ist heute früh 8 Uhr
mit großem Gefolge, darunter Feldmarschall Manteuffel. Ober
hofmarschall Graf Pückler und der rufsische General v. Reutern
nach Friedberg abgereist.

England.

London, 11. Sept. Gestern Abend fand bei Thorpe
unweit Norwich ein Zusammenstoß von Eisenbahnzügen statt, wo
ei 18 Personen getödtet. 80 verwundet wurden.
Vermischtes.
—7 In Duürkheim wird das Pfund gutes Rirdfleisch zu
woͤlf Kreuzer, Ochsenfleisch zu vierzehn Kreuzer verkauft. (Verdient
Rachahmung).

f Saarbrücken.,, 11. Sept. Heute Vormittag in de:
wolften Stunde wurde in der Bahnhofstraße ein vierjähriger
duabe, überfahren und soll dem Vernehmen nach schwere Ver⸗
ehzngen dabeangetragen haben. Allgemeine Entrüstung rief es
hexvor, daß der Wagenführer unbekümmert des blutenden Kindes
im Galopp we'terluischirte. Wann wird endlich einmal das tolle
Jagen der Wageun aller und jedet Art in den Straßen auf⸗
dören ?—1 ESaarbr. Zeitg.p
7 Hagenau, 8. Sept. In heutiger Friedensgerichtssitzung
vurde Friedensrichter Herrmann während der Ausübung seines
Berufes von einem Sglazanfall betroffen, der seinen Tod augen⸗
btidlich zur Folge hatte. Der Verlebte war 70 Jahre alt,
geborener Straßburger und genoß die allgemeine Achtung.

Af Würzburg, 10. Sept. Gestern Nachmittag übergaß
mm hiesigen Bahnhofe ein Kaufmann aus Rothenburg seinen
Koffer. in welchem sich W.erthgegenstände im Betrage von 1100
bis 1200 fl. befanden, einem ihm unbekannten jungen Menschen
welcher, statt denselben in die Stadt zu tragen, auf Nimmerwie
dersehen mit dem Koffer verschwand.

fKitzingen, 10. Sept. Der „K. A.“ brinzt die et⸗
vas unwahrscheinlich klingende Mittheilnng: Gestern Nach? fiel
rin Sprungftück eines Meteorsteines im Gewichte von 175 Gramm
bor dem Hause des Herrn Permaneder nieder.

7 Im Mont Cenis⸗Tunnel sind Risse sichtbar geworden, die
zu der Besorgniß Anlaß gegeben haben, er möchte einstürzen.
Techniker haben zwar ihr Gutachten dahin abgegeben, daß zur Zeit
keine Gefahr des Einsturzes vorhanden sei; indessen fiaden Viele,
das sei ein schlechter Trost. Ein Turiner Speditionshaus hält
sadon Wagen und Pferde in Modena bereit, um im Fall des
Einsturzes die Güter auf der Landstraße befördern zu können.

Die Anzahl der Amerikaner, die sich in Europa aufhalten
wird nach vielseitig eingezogenen Erkundigungen auf nicht weniger
als 530,000 geschätzt. Für jeden im Durchschnit 2000 Dollars
für jährlichen Unterhalt rechnend, lommt man zu dem überraschens
den Ergebniß, daß die Reiselust der Amerikaner nach dem alten
Continent, die von diesem aus wenig Erwiederung findet, den Ver⸗
einigten Staaten jährlich 100 Millionen Dollars entzieht.

7 Der Morwmonismus, mit dem es unter den Weißen nicht
mehr so recht zu rücken scheint, hat neuerdings Anstrengungen ge⸗
macht, sich neue Bahren zu öffnen. Brigham Young hat sich der
Indianer, welche auf dem Territorium Utah sich nomadisirend
umhertreiben, angenommen und die Lehren von der Vielweiberei
sind bei den Rothhäuten auf fruchtbaren Boden gefallen. Dadurch,
daß sie sih in den Bund der Mormonen aufnehmen lassen,
erhalten die Indianer gleichzeitig das Stimmrecht.

1Schrecklicher Schiffsbrand, Aus Newhyork
vird Uuihiet: „Vor einigen Tagen ereignete sich auf dem Missi⸗
ssippi, nahe ver Stadt Aurora, eine jener schrecklichen Episoden,
die in diesem Lans. so gewöhnlich sind und gegen deren Wieder⸗
holung nichts geschieht. Der Dampfer „Pai-Rogers“, min Pas⸗
sagieren an Bord und mit Somwolle beiaden, wurde in wenigen
Augenblicken von Flammen verzehne Das Endisetzlichste an dem
Ereaͤgnisse ist, daß fast Alle, die dabei in den Flammen den Tod
fanden, Frauen und Kinder waren, während dit Sniffsmannschaft,
die nur aus Negern bestand, gar nichts that, um oee inglück⸗
sichen zu relten, sondern sich, bei heranbrechender —*
schieunigst in einer Barke auf und davon machte. Die
Ursache des Brandes wird einem Racheakte zugeschrieben, den ein
Neger des Schiffes gegen den Steuermann desselben ausführen
wollte. Außerbem daß dieser Ruchlose das Schiff in Braud steckte,
hatte er auch die Kette des Steuerruders zerbrochen. Die Zahl
der Personer, die hier lebendig verbrannten, soll sich ungefähr auf

30 belaufen, abgesehen davon, daß viele Passagiere, um den
Flammen zu entrinnen, freiwillig in's Wasser sprangen und
zxtranken.
        <pb n="584" />
        Illustrirte Jagdzeitung, Organ sür Jagd, Fischerei und
Naturkunde. Herausgegeben von W. H. Ni zsche, Kal.
Oberförster. — Leipzig, Verlag v. Heinrich Schmidt.
— Preis 1 Thlr. halbjährlich.

Von achktundiger Hand geleitet, bringt die Illustrirte
Jagdzeitung die verschiedenartigsten Ausfätze, theils belehrenden,
theus belletristischen Juhaliz miß guten Illustrationen, für jeden
Jäger eine angenehme Unterhaltung in müßigen Stunden und voll
Fingerzeigen sür sein Handwerk. Unter den kleinen Notizen erfährt
er so manches Curiosum, in den Aufsätzen über die Pflege und
Fang des Wildes kann er Vieles lernen, durch die Angabe der
Wildpreipreise in verschiedenen Plätzen erhält er eine Anweisung,

wo und wie er sein Wild am besten verwerthen kann, durch die
Inserate wird ihm Gelegenheit gebolen zu Ankäufen —
da Gesuche und Angaben darin vorhanden; kurz, eg ist in jeder
Beziehung ein Blatt / welches durch die Vortheile, die es bieten
nicht genug empfohlen werden kann. D
Graf Kospoth.
(Schlesisbe Zeilung 1873, Nr. 5376). *
— —— * — —— ———
500 900 Expl. wurden in nicht ganz zwei Jahren vor
/ dem derühmten Buche 7
Dr. Airy's Naturheilmethode abgesetzt, jedenfalls de
heste Beweis für die Gediegenheit desselben.

Joh. Hellenthal, Bäcker und Müllen
dahier, hat in seinem an der Haupt—
straße gelegenen Wohnhause das bis
her von Seiler Brill bewohnte Logi
zu vermiethen, welches auch sogleich be
zogen werden kann.
St. Jugbert, im September 1874.
Won Montag den 14. ab
ieden Montag
Leberknödel
mit und ohne Sauerkraut be—
veter Lang.
Feiner
Italienischer Aqu
Brustaucelerd
FIMIFSDOBnMOBS
st wieder angelommen bei
Peter Zepp.

* * J *

* Starke Heiserkeit und Verschleimung.“*
Meine Frau litt längere Zeit an flarker Heiserkeit und Verschleimung. Durch
den Gebrauch von nur einer Flasche rhein. Trauhen EBruat- Honig“) aus
der Niederlage des Herrn Schlichtinger in Rosenheim bezogen, hat sich obiges Lei.
den schnell wieder verloren, was hiermit gern bestätittttgg. —
—Breitenau, Post Aieferfelden (Oberbayern) 18. April 1874.

Sebastian Trämer, (Neuhäuser) Oekonom

3

*) Die Unübertrefflichteit des Trauben-Brust-Honigs bei allen Leiden der Ath—
mungsorganen ist durch mehr denn 4000 Atteste von Personen aller Stände und
aus Allen Ländern bestütigt. Auch an Wohlgeschmack kommt ihm kein andere?
Mittel gleich. Bei längerem Gebrauche dieses herrlichen Safles hebt derselbe alle
Schwächezustünde selbst bei älteren Personen. Für letztere ist der Trauben æ Brust⸗
Honig in unerserliches Kräitigungsmittel. — Zauflich ist derselbe in kia, 9940 und
In Flaschen nebsi Gebr.Anw. in St. Ingbert bei J. Sriedrich.

Der Gebrauch ist gerade während der So nuiermonaten von oft überaschendem und
aucb rachhaltigem Erfolg.

Landwirtbschaftl. Festa weibrückoen
am 19. 20., und 21. Zeptember 1874
Morgens 8 Uhr: Auswahl der zur Konkurren«
Am 19. Se pt. bei der Preiscvertheilung — Lnn
gestüts der Pfalz vorgeführten Pferde, Bezirksthierschau, Nachmittags 8 Uhr
Zersteigerung von Gestütspferden, Musterung und Prämiirung von Seiten des piälzischer
Pferdezuchtvereins, Anlauf der zur Verloosung bestiminten Pferde; Reunion auf Tivoli;
Abends 8 Uhr: Festball im Zweibrücker — Wofsdt
orm. 2 Uhr: Vorführen der Beschäler des kel.
Am 20. Sept. —S———
des kgl. Landgestüts; 12 Uhr: Umzug der prämiirten Pferde;
Nachmittags 3 Uhr auf dem Exerzirplatze:
PferdeRennen.
Summa aller Preifse für dasselbe AI8000 Mark. Die Anmeldungen zur Betheiligung
werden vom 8. September an auf dem Buraute e ne angen ommen.
60 * achm. 2 Uhr im Geslütshof; Verloosung
Tontog 21. Sept. von Pferden und landwirthschftl. Ge
Nuf den pfälz. Bahnen für 19. und 20. Sept.
Fahrtaxermäßigung von 50 6 bei Lösung einer Eintrittskarte
zum Rennen.

VFür Damen?!
Bei Kramer &amp; Co. in Leipzig erscheint?
ODie
ADEitSStuBDE.,
Zeitschrift in Monatsheften für leichte ele—
gante weibliche Arbeiten, enthaltend neue
ztiekmustor in britlantem Bunt-
arbondruck ausgeführt, fowie Sa⸗
—B
stickerei, Weißnähterei, Waffel- und Stric⸗
arbeit, Perlhätkelei .

Die einfache Ausgabe kostet pro Mo⸗
nat nur 1/ Sgr. — 6 Xr. rh 10 Xr⸗
zfterr. Die Doppelausgabe lostet das
Doppelte.

Die einfache Ausgabe euthalt abwech⸗
elnd einen Monat Stigmuster. den andern
dätel⸗ Filet⸗ . Biuster. Die Doppel⸗
ausgabe entbalt in jedem Monat Beibes.

en abonnirt zu Jeder Zeit auf
e drei Hefte einer beüebigen Ausgabe
ee Buchhandlungen und Poßan⸗
alten.

Gegen iFr.Eim. von 10 Freimarten
à 1Sqr. (od. 12à Sxr.) versendet siehter
VorlagsAnslast inl uxds &amp;leipig freo· das welt ·
berühnite m. viel. Illu strationen versehent
a. 320Seiten starke Buch: Py. Aixy
—Acecece
gederserante, selbun wenn honnungs
los darniederliegend, sindet darin sichere
Hůlfe. Tausende bürgen dafür! —
Niemand versäume“es sich dies ausge⸗·
reichneto Mork balpion onzuschuffen.

zu der mit dem am 19., 20. uad 214. September 1874 in Awebeteken slastfindenden

jandwirthsch. Fest verhundener .

Verlooͤsung von Pferden und landwirthsch. J
558Gegenständen eee durc aue Buch

konnen im Großen bezooen werden on dem Banlhaus F Bargervereins⸗Kranchen

Henigft vLoild in Zweibrücken. ee

IOO0 Siuc IHI. Verkaufspreis per Si.ßG Icr. Feuerwehr Montag

—

Redacnion, Drug und Verlag voun F. x. Demetz in Et Ingbert.
        <pb n="585" />
        258 22
—55c 53 353523 —
5. 2. 553 —2555235 235232 8
5 53 — —A 5523283525 —
— — 2 5* 2 22 —ä — —— 352533 22427
587 A 383383835* 233235
255 55 * 12 »2—2028 3 3885 —7 5 —
* —5582335553 — 338 2—5— A
538* — 25 z2555265 3588 — 535 — 2985 58*85
— 22 z338337538 * 25 — —232328 58 583
— E v 255 C 2352323 5353 * 537553 *8
5 * —EcXX 2 — —— 8 52 — — 6*—2258
83 5 ——525 — c2 5 — 5838 — 3238— 152
25 53 * 554 332 * —5 3 —5c22 5728 25
22 — 2 2322 7 o * —— S 2 9* —8 * 8
—A 2 *5 * — 2322 2229 82 3 —— —5 822
253 5225 — 322338* 55608 —
—33— 2225 * 55 —5—33 153—5537356 3225
68 25 3323233355— 333333333556535335
28 —X 528335* 583 33— 522335322 53223
8 553 5*5 22355 7—238 35332* 355778 553
A —322 * 55 , *æ4*223325 387 3*
535 55 I855 55533322 —227— 323 —336535223588
83 — 827 — 2222* 3 — — 4 72 —— 2 28 — 2 3
235 *2353 335 38 5838—— 7287
5553 33373877 5325528 —
2 * 352 — 2 8 — 2233 2— — 38 — 28 —
23*3*7 3235—60 55537838375— — — —A
* 5 —5 23 —A 2535 3282 8 —
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        Si. Ingberler Anzeiger.

der St. Pnaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Uaterhaltungsblatt, mit der Diensstazs⸗ Donnerstags-⸗ and Sonnta
zummer erlcheint woͤchentlich vie rmal: Dinstag, Donnerstag, Samstaa und Sonntag. Aponne nentspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
— — — —— —
Dienstag, den 15. September 1874

—
Deutsches Reich.

Münschen. Zu der Entlschließung des kgl. Cultusmini⸗
reriums bezüglich des Unterrichts in den Volksschulen, namentlich
ucsichtlich det mangelhaften Schulbildung der Recruten des Jahr⸗
zangs 1873 — wonagch die Zahl der geprüftenn Conscribitten im
Jahre 1873 sich auf 16,814 bel:ef, wovon 1176 oder 7,8 pCt.
ungenügenden Schulunterricht genossen haben — wird der „Baier.
dehrerzectung“ von einem Lehrer aus Mittelfranken Nachstehendes
geschtieben: Gesteru eröffaete mir mernne Localschulinspection die
MPinisterialentschließung, die Prüfung der Recruten pro 1878 be-
ireffend, worin mir die Uebertaschung wid rfuhr, daß aach in mei⸗
jer Schule⸗ ein „mangelhafter“ verzeichnet wax.“ Ich konnte sofort
dem Verzeichriß zur Ehre meiner Schule beifügen, daß der Ge⸗
annte der Sohn des hiesigen Bürgermeisters sei, dessen Vater
nir im November 1873 zu gestehen d'e Güte hatte, daß sein
Zohn sich absichtlich bei der Prüfung recht ungeschickt gestellt habe,
-Die Thatsache ist tief betrübendz gelingt es uns wirklich, die
Bauernjungen über das Nuveau der „mangelhaften“ Bildung zu
rheben, so thäte es noth, man gabe ihnen noch ganz extra eine
ewisse Vosis von Ehr⸗ und Schamgefshl mit, damit sie unsere
diebe und Sorge draußen im Leben nicht gar so schmählich ab⸗
saugnen. Es läßt sich so ein mangelhaft Ehrbegabier eher pom
Ministerium zur Regierung zur Districiss und Local-· Inspection
eines ganzen Bezirks als Dumian expediren, als daß er so ehrlich
wäre, sich zu zeigen, wie er ist! Die Militärexaminatoren sinnen
gielleicht doch auf Mittel, solche Heuchler gründlich zu sondiren!“

Friebberg, 11i. September. Kaiser Wilhelm traf heute
Abend um 6 Uhr 36 Minuten auf dem hiesigen Vahnhose ein,
woselbst der Großherzog von Hessen, der Deutsche Kronprinz,
Prinz Ludwig von Hessen und der kommandirende General von
hose ihn erwarteten. Nach herzlicher Begrüßung fuhren der Kai⸗
er und die übrigen Herrschaften burch die festlich geschmücte, iu
deutschen Farben und Blumenguirlanden prangende Stadt in das
kchloß, unter dem Geläute der Glocken, von der überall Spalier
ildenden Bevölkerung mit lebhaften Zurufen begrüßt. Im Schloß ⸗
hofe nahm der Kaiser die Parade der Leiblompagnie des 117.
segiments ab, an deren rechlen Flügel sämmtliche Offiziere der
Rei Divpisionen 21, 22 und 23, vom Regiment skommandeur
mufwärts aufgestellt waren. Der Kaiser ist der Gast des Groß
jerzogs.

Friedberg, 12. September. Das heulige Manöver der
zrei Divisionen des 11. Arweekorps jüdlich von Friedberg nahm
zinen glänzenden Verlauf. Im Gefolge des Kaisers waren der
dronptinz, der Prinz von Wales, von fremdlandischen Offizieren
ui. a. englische und lürkische Generale. Der Großherzog und die
Hrinzessin Alice wohnten den Manövern und dem darauf folgen⸗
en Vorbeimarsch der Truppen zu Wagen bei. Das zu Tausenden
mwesende Publikum begrüßte den Kaiser überall mit lebhaften,
sfreudigen Zurufen. Während des Vorbeimarsches fiel leider star⸗
er Regen ein. Nach dem Mandder wurde das Diner im großh.
Nlos⸗ eingeuommen. Abends war die Stadt glänzend illumi
W

Friebbeg, 138. Sept. Der Kronprinz des Deutschen
Reiches ist gestern Abend nach Kassel der Kaiser hente Vormittag
nach Hannnver abgereist.

Oesterreich.

Wien, 12. Sept. Während der Anwesenheit des Kaisers
n Prag wurden im Banzen hundertundachtzig Ordensgesuche
urückgewiesen.

Frankreich.
VPVaris, 13. Sept. Nachmittag. Guizot ist gestorben.
Seinem Wunsche gemäß werden zum Leichenbegängn'sse keine Ein⸗
adungen erlassen und keine Grabrede gehalten.
Spanien.
Madrid, 13. Sspt. Bei dem Empfange durch Serrano

sagie Gras Hatzfeld: „Der Deutske Ka'ser, von dem Wunsche be⸗
scelt, zur Wiederherstellung des Friedens und der Ordnung in
Spanien beizutragen, hat die Regierung der Executivgewalt Span⸗
ens auerkannt; er hofft, Marschall Serrano werde die Principien
der socialen Ordnung mit conservativen Mitteln aufrecht erhalien.“
Serrano erwiderte, die spanische Regierung werde die Hoffnungen
Furopas rechefertigen und alles vermeiden, was die Grundsätze
der C'vilisation erneut erschüttern könnte; sein Bestreben werde
tein, die Sympathien zwischen Deutichland und Spanien noch
inniger zu gestalten. Ter Marschall dankte alsdann für die Ane
exkennung, welche die span'sche Regierung, Dank dem Einflusse und
de: Initative Deutschlands, gefunden habe. Der österreich'sche
Gesandte Graf Ludo ff gedachte, in seiner Ansprache der zwischen
Spanien und Oestereeich bestehenden historischen Beziehungen, wo—
rauf Serrano ähnlich dem deutschen Gesandten dankte.
Vermischtes.
7 Homburg, O. Sept. Gegen 7 Uhr war dee siehbente
Brigade etwa eine haibe Stunde von Hombnrg gegen Bruchmühl⸗
zach auf der Kaiserstraße aufgestellt, worauf alsbald er Kron⸗
drinz, gefolgt von einem glänzenden Stabe heranriit und die in
Schlachtordnung rangirten Truppen in Augenschein nam. Nach
einer Weile verkündeten Patrouillen das Nahen des Feindes von
dem Dorfe Limbach her. Sofort wurde vorwärts gegangen, und
bei dem kleinen Dörfchen Beeden kam es zum Zusammenstoß. In
sungeheuere Schwärme aufgelöst, ging man gegenseitig vor, wars
sich rasch zur Erde, kenutzte geschikt alle Deckungen, und in er—⸗
ttaunlicher Schnelligkeit folgten sich die Salven, hie und da unter⸗
brochen durch den dumpsen Donner der Kanonen. Anfangs stand
das Gefecht eine kleine Weile, dann gelang es dem von Limbach
andringenden Korps, seinen Gegner zu flankiren und nach Homburg
zürückzudrängen. Hier setzte sich dieser jedoch am Bahnhoß, den er
hartnäckig vertheidigte, aber zuletzt ebenfalls aufgeben mußte. Mit
gewaltigem Hurrah ginzen die Stürmenden voran und warfen
dann den Zucückziehenden hinter das Städtchen zurück, wo die
Reserven zur Deckung des Rückzuzes bercit stauden. Hiexr ließ der
Kronprinz, der dem Gefechte mit höchster Aufmerksamke't gefolgt
war, dem fesselnden und aufregenden Schauspiel ein Ende machen,
und alle Offiziere bis zum Compagniechef auf einer Wirese um sich
persammeln, wo er die Leistungen eingehend kritisirte. Um halb 12
Uhr zogen die Truppen, die vielfach ihre Helme— mit Eichenlaub ge—
chmuckt hatten, in ihre Standquartiere zurück. Der Kronprinz verließ
gegen zwölf Uhr, geleitet von Generalen, den Behörden und einer gros⸗
en Menschenmenge, die Stadt, wo er sich alle Herzen durch seine
Freundlichkeit und Leutseligteit gewonnen halte.

. Aus der Südwesipfalz, 12. Seht., schreibt der J Corre—
spondent der „Pfälz. Post“: Der Glaizpunkt der Manöver war
für die Zuschauer unstreitig gestern. Rordöstlich von Neuhäusel
entspann sich in der Frühe das Gefecht. Das Nordkorps wurde
trotz heftiger Gegenwehr aus seinen Positionen veririeben und bis
zum Bliesbergerhof bei Limberg zurückgeworfen. Nach dem
Manöver defilitten sämmtliche Truppen, zirka 10,000 Mann, vor
Sr. Cxcellenz dem bayerischen Kriegsminister, der mit den
GBeneralen Maillinger, Dietl, Horn und Kohlermann neben der
aiserstraße Stellung genommen hatte. Nach dem Vorbeimarsch
zings direkt in's Bivorak zwischen Homburg und Beeden, wo die
Mannschaft eine stürmische und regnerische Nacht zubrachte. Heute
werden die Uebungen sich gegen Zweibrücken ziehen und am nächsten
„Montag zu Ende sein.

3Zweibrücken, 14. Sept. Heute fand zwifchen hier
und Hornbach das Schlußmanöver der 4. Didision staft. Heute
Mittag marschirten die Truppen nach Homburg, wo sie einquar—
kit werden. Ursere Garnison ist wieder hier einzerückt. —
Am Samstag verweilte Se. Exc. der Herr Kritgsmirister v.
Pranckh hier.
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        pVom 16. bis etwa 80. d. Mis, wird im Anschluß an di
hJebungen dec 4, baier. Diodision eine Uebungsreise von Officieren
des Generalstabs und der Linie durch die Bezirksämter Homburg
Kaiserslautern und Pirmasens stattfinden. Dies unter dem Befehl
es Obersten Verti stehende Kommondo zählt 15 Officiere und
nicrofficietre und Gemeine mit 28 Pferdeu. Unterofsiger und
demeine werden mit wvoller Verpflegung, die Officiere auf
Dach und Fach einquartiert.

pAus Frankenthal geht der „Pf. Ztg. von Herrn .
damm die Berichtigung zu, daß die die Blälter durchlaufende
Rachricht bezüglich des Neugusses der Kaiserglocke vollstandig auf
Anwahrheit veruht, indem Herr Hamm selbst noch nicht bestimmen
sonne, wann ein weiterer Guß erfolgt.

pPDer „Sp. A.“ schreibt: Als ein Zeichen, wie erz'ebig
dieses Jahr in manchen Gemarkungen die Hühneijagd ist, kann
dienen, daß vor Kurzem drei Schützen auf der Leimersheimer Jagd
inem Tage 71 Hühner erlegten. Dieses Faktum legt zugle ich
Zeugniß von der Tuͤchtigkeit der Schützen ab

Puin der großberzoalichen Domäne Pragsdorf in Medlen—
burg⸗Strelttz brach in der Nacht vom 4. auf den 5. Septembei
Feuer aus, welches in taum 2 Stunden 5 Hauser vollständig ver—
gehrte. In dem von den Flammen zuerst ergriffenen Hause wohn⸗
Arbeiterfamilien, aus 14 Personen bestehend, die sammtlich
in den Flammen ihren Tod fanden,

VIm sreuen uns, heute endlich mal auf ein in der jetzigen
Zeit, der Zit des Schwiundrls und der Schwindelindustrie seltenes,
— — — — — ö— 2*

hyon den tausend und abermals tausenden Humbug-Heilmilteln eine
ühmliche Ausnahme machendes Präparat unsere verehrten Leser
jinzuweisen.

Wir meinen „Liebigs-⸗Kumys Exkract“, ein Ertract zur Berei⸗
ung vonstumys, wel hher letzterer zuerst in den Sleppen Rußlinds
»on Aerzten zur Heilung von Lungeufchwindsucht, Tuberculose ꝛc.
nit bedeutendem Erfolge angewendet, spaͤter durch Liebig analifirt,
rach Deutschland in Form dieses Extracts überführt wurde. Na⸗
ürlich ist, daß man dies Präparat zuerst mit scheelen Augen be⸗
trachtete, jedoch hat sich dasselbe durch die erzielten Eifolge bereits in
olcher Weise eingeführt, daß sich die Menge der Anerkennunge⸗
chreiben taͤglich in fast unglaublicher Weise häufen. Wir sahen
uns deßhalb im Interesse unserer Leser veranlaßt uns des Wesens
des Liebig'schen Kumys-Extracts und seiner heilsamen Wirkung zu
—RD später noch⸗
nals darauf zurückkommen werden, unsere verehrten Leser auf dies
tzräparat ais auf ein bei Lungenschwindfucht, Tabereulose ꝛe. schon
Hielfach mit großtem Erfolg angewendetes aufmertsam machen.

Hiusichtlich des Bezugs ꝛe. verweisen wir auf unsern heutigen
Inseratentheil und bemerken nur noch, daß das General⸗Depot von
ziebigs Kumys-Extract Berlin, Friedrich-Straße Nr. 196 die vom
Dr. Weil verfaßte Brochure (Liebig's Kumys-Extrakt seine phy⸗
ologischen und therapeutischen Wirkungen) gratis versendet, auch
daß der Patient bei Gebrauch der Kumys ⸗Kur seitens der Insti—
uts-Aerzte nach Eisendung eines Kurberichts auf etwaige Anfrage
unentgelilich mit aͤrztlichen Rathschlägen unterstütt wird .D. R.
* vf d * * * * ꝑ
Erledigung der Lehrerstelle für Kalligraphier Geschäfts-Verlegung
und Gesang an der Latenschule betr. benste Nachricht, daß ich von heute an
Mil dem 1. Octoder so die Functior eines Sehrein GeεινgJαν_αr mein Spezereigeschäft in das Haus
in der hiesigen Lateinshule e nem Vollsschullehret übernagen werden. Fuͤr beide Gegenstünde sdes Herrn Joh. Jos. Heinrich, Wirll
nd e Sunden in der Woche bestimmt und hiefür vorläufig je 80. Gulden ausgeset dahier verlegt habe, und bitte um
Silie die Vermehrung der Kalligraphischen Unterrichtsstunden nothwendig werden, so wirt —*
ine Erhöhung des Functionsbezuges eiatreten. — ohlwollen.
Geeigneie Bewerber um eine oder beide Gegenstände wollen ihre Gesuche innerhalb diSt. Ingbert, den 14. Septbr. 187—
Tage bei der unterfertigten Stelle einreichen. Nikolaus Redel,
St. Ingbert, den 12. September 1874. Pensionirter Bergmann.
Königliches Zubrectorat — Geldtourß8
Streuber. — — vom 12. September 1874.
pi 42
in der Bierbrauerei des Herrn Carl ddgee R. 10.Stucke —999
Groß am 20. d. M. Mittags um 3 pur 33783
x ranken
Uhr höfl. 8 t.8 ner ere 1 8
Bi ii *— *
Eora Zintel, Bergmann, ussishe Imperiale 36 27/4
Für Lungen⸗, Her⸗⸗ — Pervenleidende von hohem Werthe.
Lãĩcol Xxr. *
Da ich meine Br-, Da ich 2wanzigs, Ihr Kumys Fxtract Senden die wir gej Ihr NExtract hat
naltong u. Kräfte Elaschen von remhat, meiner Frau sebr falligtt 12 Flacons, sien bei den ersten
hrem geehrten Tu.· Kumys BExtract ver gute Dienste geleistet. wenn selbige so mir sechs Flaschen an
mys verdanke, indem braucht babe, ichsie befindet sieh viel Leichterung schaffen. mir so wunderthatig
ch sonst appetit los aber auch viel Besse besser, hat nach den wie die Kürzlich em-und verzüglicbh be—
vin bectelle hiermit (f. rung gespürt habe, drei Fläschehen schon pfangenen 4 PFlacons, wahrt, dass ich Ihnen
Bestellungs. Zu be-80 schicken sie nie erquickenden Schlaf ist Kcine Fedor im nicht genug danken
cen, dass ich seit der (folgt Bestellung) und Appetit bekom Stande, dieses Wunder, und im Interesse dor
10 Jahren izen B. TWiittig. men. Senden Sie mir zu bezeichnen. seidenen Menschheit
crank bin und Ihr daher (folgt Bestel- 1. F. Nendseliuntnur bitten kann alles
Tomys wohlthuend lung). Pabrikant. anzuwenden ,damit
wirkt. . Diesbœucla, recht viele dieser

Frounæ Rolr. Druckereibesitzer. Wohlthat theilhaftig
worden.
O. Toxvinsscy.
— — —— — — — — ⏑ü —
Frockute Ton Uur We Tgratis ued Fanco
pren pro Icor Is 881, Kkicten · IIbac. durcũ d
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General-Depot von Axtract
NB. Unsero Instit — ———— 196. 34
nstituts· Aerzto sind joder Zeit beroit, nach eingesandtom Rurbericht
patienten mit specieller arztlicher Information zur arbene n don pet
—— io Hand zu gehen, ohne dass dafür ein Honerar be-
su Interesse des Publikums sind wir poreit, gut ronommir ten Firmon Dopots zu uhergebon
— ⸗

ede Drug und Verlag von F-X. Demetz in St. Ingbert.
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28553 5—35—5 23233-53252 5—5 — — — — 323
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2——5—35 5— ——35333275 — —33 33833233—32——882 22
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225* 33 2 352. 2 2 S7 233 — 55235 —— 6822 22 2 5 5 —8228
3338553 — 23353332253358
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A— 2* 23 38 53232385
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7 2 — — 333 — — 833 *

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Slt. Ingberker Anzeiger

der St. Inabert er An zeige r(und das mit dem Hauptblatte verbundene Uaterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags- and Sonnta
tummer erscheint woöchentlih viermal: Dinstag, Donners tag, Samstag und Sonntag. Adbanne nentspreis vierteljährig 42 Krzr. oder

J 12 Silbergr. Anzeigen werden writ 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
Donnerstag, den 17. September 1874
Deutsches Reich.
München, 13. Sept. Da die Mittel zur Bestreitung
er Besoldungen in dem dermaligen Finanzgesetz⸗
in der Weise nicht vorgesehen sind, wie sie die neue bereils in
Wirlsamkeit getretene Schulordnung bezüglich der vermehrken Lehr—
räfte erheischt, auch ferner eine vollständige Tilgung durch den
Keichsreservefond unthunlich erscheint, so ist einer Entschließung
»es Cultusministeriums zufolge an den vollständigen Studien-
nstalten der Unkerricht an der zu errichtenden 1. Lateinclasse den
eweiligen Gymnasialassistenten zu übertragen; an Anstalien, an
jenen zur Zeit keine Assistenten sich befinden, müssen Behufs Auf—⸗
gellung solchet Anträge gestellt werden und werder dann mit solchen
dehramtscandidaten, welche aus dem Concurse dieses Jahres her—
vorgehen, besetzt werden. Ihre Gehaltsbezüge werden aus dem
steichsreservefonds bestritten werden müssen. Andden isolirten
dateinschulen dagegen hat der Unterricht an der 1. Classe von
den Lehrern der vorausgehenden Classen übernommen zu werden.
Fine Besetzung der neu geschaffenen Lehrstellen mit wirklichen
Ztudienlehrern wird somit erst nach Genehmigung des nächsten
Budgets statthaben.

München, 14. Sept. Der Kriegsminister, Frhr. von
Kranckh, welcher sich vorige Woche nach der Pfalz begab, um den
Lruppen -Manövern beizuwohnen, ist gestern Morgen hierher zu⸗
rückgekehrt und hat sich heute wieder auf seine Besitzung bei Salz—
yurg begeben. — Wie wir vernehmen, ist die Verweisung des Kull⸗
mann, der das Attentat auf den Reichskanzler verübt, vor das
zächste untecfränkische Schwurgericht nunmehr erso'gt und wird die
Aullage gegen Mitte des nächsten Monats zur Verhandlung
jelangen.

Berlin, 15. Sep'ember. Die großen, von dem nä sten
deichstage zu berathenden juristischen Gefetze: 1. Entwurf eines
Zerichtsverfassungsgesetzes, 2. Strafproceßordnung, 3. Entwurf
iner Civitproceßordnung, alle drei mit umfangreichen Begründ
ingen versehen, werden bereits seit dem 12. ds. Mis. vom Bu—
eau des Reichstages unter die Mitglieder desselben vertheilt.

Belgien. Vermischtes.

Der heurige Congreß der „Internationale“ in Brüssel, der F, Aus St. Ingbert, 14. Septemder, wird der „Zwei⸗
ider schwach besucht war, wird durch folgende Stelle aus den De— brücker-g8 g.“ geschrieben: Ueber den Bau der Zweigbahn St. Jug⸗
zatten so vollständig gekernzeichnet, daß jede weitere Kritik über- bert-St Johaun verlautet aus guter Quelle, daß, rachdem sich
lüssig erscheint. Der Deutsche Vrohm sagt: „Das Capital ist die Technmiker beider Bahnen über die Richtung und Anschlüsse der
in sich nichts. Die Bibel hat gesagt: Wer nicht arbeitet, soll euen Bahnlinie geeinigt haben, bezüglich der Ausführung dersel—
nuch nicht essen. Es darf hinfort nur Arbeiter geben. Man muß en zwischen der preußischen und der bayerischen Regierung dem⸗
e Vampyre umbringen, die das Proletariat aussaugen.“ — äächfi ein Staatsbertrag abgeschlossen werden wird, wonach diese
zürger Coulon betonte, man müsse tabula rasa machen mit der zahn mittelst eines besonderen Geleises zwischen Brebach und
egenwärtigen Gesellschaft, mit ihren Gesetzen und Institutionen, 5t. Johann in die Saargemünder Eisenbahn einmünden wird.
nit Allem, und müsse die Commune stark machen. „Man muß die Direltion der pfälzischen Bahnen hat sich mit den Grund—
as Capital nehmen, wo es ist, denn es gehört dem Volke.“ — deen, welche die Saarbruder Eisenbahn für den Betrieb dieser
zürger Flahaut setzte auseinander, daß die Revolution von 1871 zinie aufgestellt hat, größtentheils einberstanden erklärt, und wird
d. h. die Pariser Commune) nur darum zerschellt ist, weil das ie Saarbrücker Bahn den ganzen Fahrdienst der Linie nach
holt noch zu menschlich denkt. Wenn die Commune gesiegt hätte, zweibrücken übernehmen, wogegen die Pfalzbahn das Siations
würde auch die Presse für sie gewesen sein. Aber die Bürger- ersonal stelli. — Am 14. d. P. haben in Weißenburg die Ver—
resse ist feig; sie verleumdet und greift das Proletariat an,wo andlungen zwischen bayerischen, preußischen und reichsländischen
sein Haupt erhebt. Wehe ihr, wenn es einst Sieger ist! Die Seamten wegen Abschluß der Staatsberträge über die Bitscher
Jresse hat sich als schädlich erwiesen — man muß sie in der neuen ind die St. Ingberter Bahn begonnen. Es ist alle Aussicht vor⸗
eialen Ordnung beseitigen. Das Capital ist nichts; die Arbeit ist sanden, daß dieselben zum Ziele führen werden. Am 24. August
Ules! Das Elend hat den höchsten Grad erreicht! Man hat eine vurde der Staatsvertrag wegen der Saargemünder Bahn abge⸗
edliche Revolution nicht gewollt — man soll eine andere haben! chlossen.
darauf siürmischer Applaus. — Im Berliner Diebsbierlel hat Man meldel der „Rheinpfalz“ aus Eusserihal: Am 18. d.
nan genau dieselben Grundsätze in den allumfassenden Satz ge- Mis. verunglückte dahier der fünfzehnjährige Jakob Becker
leidet: „Allens muß verunjenirt werden.“ „eim Viehweiden. Derselbe schlang das eine Ende des Strickes,

Spanien. dessen anderes Ende um die Hörner einer Kuh geschlungen war,

Ein Madrider Blatt, „Orden“, erzählt wieder eine carli- um seinen Naden und knüpfte es unter dem Arne sest. Durch
tische Schandthat, die diesmal speziell der famosen Donna Blanca Preitschenknallen wurde die Kuh scheu und schleifte den schwächli
ur Last fällt. Wir möchten fast glauben, die Erzäühlung wäre chen Knaben fort. Der Unglückliche wurde todt aufgefunden. Neben
rdichtet, würde sie nicht durch die offiz dsen, Correspondencia“ be— ihm lag sein Sackmesser, mit welchem er wahrscheinlich den Strick
iätigt. Das gedachte Blatt schreibt: „Als es kürzlich in Vinaroz zu durchschneiden verfucht hatte.

Grovinz Castellon) bekannt wurde, daß das dortige Hauptkorps
der Carlisten unter Don Alphonso und Don a Blanc; dahin zu⸗
rückkehren würde, und eine Bürgerin diese Nachricht ihrer Nach⸗
barin miltheilte, rief Letztere, eine Liberale, aus: Ich wollte, daß
diese Donna Blanca zum Lohne für ihre Missethaten auf dem
Wege hieher gekreuzigt werde. Kaum waren die Carlisten einge⸗
jogen, so denuncirte auch schon die ersterwähnte Frau ihre Freun⸗
in bei einem der Führer, und dieser eilte zu Donna Blanca, ihr
)ie Verurtheilung der Verbrecherin anheimsteliend. Donna Blanca
aiktirte solgende Strafe: „Die Frau wird gefedert durch clle
dauptstraßen geführt; hinter ihr her wird ihr Gatte schreiten,
velcher der Frau fünfzig Hiebe zu versetzen hat; er wird diese
diebe mit aller Kraft fuͤhren, da er sonst füfilict wird. Nach Bi
ndigung des Umzuges werden dem Maune jene fünfzig Hebe zu⸗
ückerstattet, die er seiner Frau gespendet.“ Donna Blauca verlangte
nuch, daß eine Tochter dieses Ehepaares, ein junges, schönes Maͤd
hen, gleichfalls gefedert werde; alle'n auf gew'ss⸗ Einflüsse hin
zlieb dieser Theil des Urtheilez unausgeführl. Diesem Urtheile
ufolge wurde die Frau entkleidet, mit Honig und Th'eer bestri⸗
hen, in welche Substanz eine Unzahl kleiner und großer Federn
Jesteckt wurden, auf einen Esel gesetzt und durch die Straßen ge—
ührt; ihr folgte ihr Gatte, mit einem Prügel versehen. Er
vurde von einem karlistischen Detachement mil Bajonneitstichen
zedroht, wenn er auf sein Weib, die Mutter seiner Kinder, nicht
räftig genug losschlug. Es gehört zum richtigen Verständniß die⸗
es Eteignisses, daß bis zum Beginne unseres Jahrhunderts die
Ztrafe des „Federns“ speziell jeren Weibern zuerkannt wurde,
»ie bei werkthätiger Unterstüzung, der Prostitution irgend einen
zroßen Skandal hervorgerufen hatten. Das Geschrei der Unglück⸗
ichen, die dumpfe Entrüstung in der Bevölkerung, der heulende

Jubel der Carlisten — dies Alles produzirte einem schauerlichen

Totaleffeltt. Mitten h'ndurch flüsterte man sich die Worte Donna

Blanca's, dieser „Hhäne der Theokratie“, zu: „Auf diese Weise

vird man uns achten lernen.“ Man zweifelt an dem Aufkommen
des unglücklichen Ehepanres“
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        r *
Veränderungen an der hie
sigen Lateinschule und Er—
öffnung des Schuljahres

betr.

In Folge der neuen Schulordnung fü .
die Studienanstalten treten uhurch die Friedrichthaler Bergkapelle.
dem 1. Oktober folgende Veränderungen anf Von Montag Abend 8 Uhr ab
der hiesigen Lateinscule in's Leben.

Die Lateinschule wird durch Errichtungs
einer neuen (1.) Klasse zu einer fünfklassigent
Anstalt erweitert. In diese neue erste Klasse
werden die Schüler aufgenommen, welche
sich die für den Eintritt in die 4. Klass
einer deutschen Schule hinreichenden Kennt-
aisse in der Religion, der deutschen Sprache,
und Arithmetik erworben haben.

Die bisherige 1. Klasse wird nach der
neuen Schulordnung 2. Klasse. In diest
verden noch für das nächste Schuljahr die⸗
enigen Knaben aufgenommen, welche vo
dem LI. Oktobet 1874 das 10. Lebens
jahr bereits vollendet und das 13. no
nicht überschritten haben. Dieselben müsser
sich darüter ausweisen, daß sie den in der
obern Abtheilungen der deutschen Schul—
behandelten Lehrstoff sich augeeignet haben
ferner daß sie in den lateinischen Oekling
bonen geübt sind. Vom Schuljahr 1675/7
un werden für diese Klasse keine, Aufnahms
prüfungen mehr abgehalten. Die wesentli
hen, nicht genug zu betonenden Vortheil
der neuen Studienordnung bestehen ersten
darin, daß nunmehr durch Errichtung de
l. Klasse und durch die in derselben bestehend
besondere Betonung der deutschen Sprach
die Schüler in letzteter weit besser vorbe
reitet werden, als es in den meist über
füllten deutschen Schulen möglich ist.

Ferner wird nunmehr der Unterricht?
stoff im Lateinischen auf füuf Klassen ver
theilt, so daß schwach befäh'te Schüler sia
diese für jeden Gebildeten absolut wnothwendig
Sprache leichter als hisher anzueignen ver
nögen.

Endlich tritt für diejenigen Schüler
welche nicht studiren wollen, eine Erleich
lerung dadurch ein, daß dieselben in der 4
und 5. Klasse vom Griechischen dispensi
werden können, wofür ein Ersatz durch be
sondere Betonung der französischen Sprach
sowie der Realien soweit wie möglich ge
schaffen wird.

Durch diese Anordnungen wird nunmeh
die Anstalt niehr als bisher den geistine
Bedürfnissen der hiesigen Bevölkerung nach
allen Seiten hin Rechnung zu tragen der
mögen, und dürften in Folge dessen di
Vorurtheile allmählich schwinden, die geger
sie bisher noh in vielen Schichten de
Bürger bestanden. Vernünftige und ge
wisseuhafte Eltern jeglichen Standes wer—⸗
den darum gewiß ihren Kindern d'e Vor—
heile zuwenden, die denselben aus dem fünf
jährigen Besuche der so rationell organi
sirten Anstart erwachsen müssen.

Anmeldungen zur Aufnahme in die 1
und 2. Klasse nimmt unter Vorlage eine
—A
rat Freitag den 25. September Vormittag
9—11 Uhr im Rektoratszimmer det
neuen Schulgebäudes entgegen. Am 26
Vormittags 8 Uhr und an den folgendern,
Tagen haben sich die neu aufzunehmenden,
sowie die bedingt aufsteigenden Schüler den
ntsprechenden Prüfungen zu unterziehen.
Der eigentliche Unterricht beginnt am 1
Oktober, wo sich sämmliche Schauler der
Anstalt einzufinden haben.

önigliches Eubrektorat

teuber.
Vefroseum
— — ———

34⸗ 2
Bürgerverein.
Sonntag den 20. September Na
tags präcis 3 Uhr
Generalversammlung
im Vereinslokale bei Herrn Georg Jung.
Tagesorduung:
Aufnahme neu angemeldeter Mitglieder
Um zahlreiches und pünktliches Erscheiner
ersucht
Der Vorstand.
A. A.
Anton Schuster
— Jalx. Lisel.
Kriegerverein
St. Ingbert
—A0

Hauptversammlung
in der Wirthschaft der Wittwe Beck.

Tagesordnung.
ee F
Aufnahme von Mitgliedern bis zu diesem Sẽ i
age ohne Ballotage. bo —— drenee Bergarbeiten
Der Vorstand. un St. Ingber erden zu einer
Eonntag und Montgg ·ιu
43 3 imn der Bierbrauerei de errn Carl
Iir hweih Wroße am 20. . M. Minags um6
u Schnappbach Uhr höfl. eingeladen.
vozu höflichst einladet 5
———— Georg Zintel, Bergmann.

ö — — — —— ———— * v —
Erledigung der Lehrerstelle für Kalligraphie
und Gesang an der Lateinschule betr.

Mit dem 1. Octoder souͤ die Function eines Sehreib -und Gesanglehrers
in der hiesigen Lateinschule enem Volksschullehrer übertragen werden. Für beide Gegenstände
ind je 2 Stunden in der Woche bestimmt und hiefür vorläufig je 30 Gulden ausgesttzi.
zollte die Bermehrung der Kalligraphischen Unterrichtsstunden nothwendig werden, so wird
ine Erhöhung des Functionsbezuges eintreten.

Geeigneie Bewerber um eine oder beide Gegenstände wollen ihre Gesuche innerhalb
kage bei der unterfertigten Stelle einreichen.

St. Ingbert, den 12. September 1874.
Königliches Zubrectorat
Streuber.

⸗ ITIAIMIT.
Dandwirthschaftl. Feste zweibrücken
am 19. 20. und 21. September 1874.

A 19 ⸗ t. Morgens 8 Uhr: Auswahl der zur Konkurrenz

—E — Sep bei der Preisevertheilung des kgl. Land⸗
gestüts der Pfalz vo füheten Pferde, Bezirksthierschau, Nachmittags 8 Uhr:
jersteigerung von Gefiütspferden, Musterung und Prämiirung von Seiten des piälzischen
Iferdezuchtvereins, Ankauf der zur Verloosung bestiminten Pferde; Reunion auf Tivoli:
Abends 8 Uhr: Festball im Zweibrücker Hof. Beshal eet

Vorm. 10742 Uhr: Vorführen der Beschäler des kc

Am 20. Sept. Landgestüts; 111/2 Uhr: Preisevertheilung
es kgi. Laudgestütsz 12 Uhr; Umzirg der prämürten Pferde;

Nachmittags 3 Uhr auf dem Exerzirplatze:
»ß»ferdeRennen.
zumma aller Preisse sür dasselbe A8000 Mark. Die Anmeldungen zur Belheiligung
nerden vom 8. September an auf dem Bureau der Gestüts Direktion angenommen.
— Nachw. 2 Uhr im Gestütshof: Verloosung
antag 21. Sept. von Pferden und landwirthschftl. Gegeuständen
J Auf den pfälz. Bahnen für 19. und 20. Sept.
Fahrtarermäßigung von 50 h bei Lösung einer Eintrittskarte
um Rennen.
ACCTCC.. . AMCMMSS.
Sandelsschulesveancenthal(Rhpflz.)
Die Anstalt begiunt per B. Some ter am 8 Oethr. 184
Gründlicher Unterricht in den neueren Spceachen, Realien, Mathematik u. H indels⸗
vissenschaften. — An demselben Tage beginnt der hinsichtlih der Disciplin mit der
Schule eng verbundene RAνννεο Vorbereitunuscurs æum Piniciirig- Freivil-
igen Ewamen unter Leitung von 6 Fachlehrern. Seit 1868 haben 121 in diesem
Fuͤrse vorbereitete junge Leute (im verflossenen Schuljahr 24) das Examen mit Erfolg
Festanden. — Das jaͤhrlige Schul und Pensionshonorar für die Handelsschule —X
250 Tnhrater; für den halbjährigen Vorbereitungscurs für Einjährige 130 Thaler. —
Prosvekte, Stundenplan und nähere Auslunft ertheilt bereitwilsliast
14 69592 Der Morstoa oO«

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— 27 3 —? 522 22 28 5— 32 5 25 —c 35
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s——33— 35* —755 3*633735337 8 3353335888
3 333355555 38 ——323
555—573523235 38 235 3355353355352 3286——735
535533532—38535 338353888 —332
33833338385 33383 83
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5323— 5 2225 2 —32828— — — 2 88 *2555 72
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—37806335 5830 553353338728 — 555 55 533
—833383526—33225 3355 — —333 —55338 283233 25
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57355—335,323523 333—58
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38325 5z3323—5253 38 53853232585 3535333 353* —5
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—235 53032 55 3 55268333463—2——87 2
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53323325320*83 — 5532 S — 525 5522 2.
383 333 — 3532 336733
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        St. Ingberlker Anzeiger.

der St. Inabe er Pnijeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstagss⸗ Donnerttags⸗ und Sonnta

tummer ericheint wöchentlih vie rmal: Dinztag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krze. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krer. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

ESamtang, den 19. September 1874
—

gegen den Ultramondanismus gesprochen hatle, schreibt heute die
Au Mfizibse „Prov. Corr.“, daß die Regierung. wo immer es mit
Mämnchemn. Der Obermedicinalarsschuß hat sich, geftützt hrer Pfücht und Verantwortlichteit dereinkar sei. auf die katheut
zuf die übereinstimmenden Gutachten der acht bayerischen Aerzte- schen Gemeinden gern eine schonende Rücksicht nehme und inmimen
ammern, für die Errichtung stündiger Gesundheitstommissionen des Kampfes thatsächlich mehr gewissenhafte Sorge für dee katholi⸗
msgespro hen uud zwar nicht nur in den Städten, sondern auch schea Unterthanen bewährt, als die Bischöfe und' Geiftlichen, derch
iuf dem Lande. Wie weit man auf dem Lande mit dem Wir- herausforderndes Verhalten geradezu auf die Zerrüttung der kirch—
ungslreise der einzelnen Gesundheitskommissionen greifen will, üchen Einrichtungen hinwirten müsse. Die Regierung habe nie⸗
eißt es in dem Gutachter, muß von dem Interesse der Gee mals eine rasche, durchgreifende, sondern flets eine langsane au
neinden, sowie von dem Vorhandensein der udthigen Sachver. mähliche Wirküng von den Maigefehen erwarlet u. werde ferner bon
tändigen abhängen; sehr empfehlenswerth dürfte es sein, jür jedes Schriti zu Schrut, von Entsche dung zu Ernischeidung dFefugkenn,
vezirlsamtliche Geblet wenigstens eine Commission zu organisiren. Ruhe und ausdauernde Zuversicht bekunden, um die Wirkung der
Aufgabe der Commissionen wäre die Erforschung aller die Gesunde zeuen Gefetzgebung unter Beugung alles Widerstandes zur Reife
jen gefährdenden Mißstände und die Berathung der Mittel zu zelangen zu lassen.
drer Beseitigunz. Auch ohne Vollzugsbefugnisse könne, meint der ——
OIbermedizinalrath, die Gesundheitskommission durch Bloslegung Fraukreich.
jer Schäden, kluge Benützung der Presse, Einrichtung öffentlicher Paris., 17. September. Heute wurde das Urtheil über
ßorträge u. s. w. einen Druck auf die öffentliche Meinung und »ie Förderer der Flucht Bazaines in Grasse gesprochen. Kull und
ven Egoismus des Einzelnen auslüüben, welcher zur Abstellung Villette wurden wegen Mithilfe zu 6 Monaten Gefängn'ß. Doi—
aancher Mißsiaͤnde austeichen wird. neau wegen desselben Vergehens zu 2 Monaten, Plantin und Gi—
Bonn, 13. September. Heute Morgen zwischen 9 und zoux wegen Nachlässigkeit im Dienste, der Erstete zu sechs Mona⸗
O Uhr wurden im Musilsaale der hiesigen Universität die Ver- en, der Zweite zu 1 Monat verurtheilt. Der Direktor Marchi
sandlungen der von Herrn Reichsrath von Döllinger berufenen und die anderen Angellagten sind freigesprochen.
og. Unionskonferenz eröffnet. Es hatten sich über vierzig Personen — England.
ingefunden, aus Deutschland Bischof Reinkens, die hiesigen alie! London, 14. Sept. Die Baumwollspinner Boltons haben
atholischen Professoren, Professor Lutterbeckh von Gießen, die hiesi- ziinen der größten Strikes begonnen, die je in diesem Industrie—
jen evangelischer Theologen J. P. Lange und Krafft, Militär- wweige vorgekommen sind. Die Fabrikanten, welche in letzter Zeit
fatter von Gerlach aus Frantfurt a. M.; aus Dänemark die wenig Absatz für ihre Waaren gefunden haben, schlugen ihren
vangelischen Pfarrer Schöler und Bloch; aus Frankreich der Abbe Arbeitern eine Lohnherabsetzung von 5 Prozent vor. Die Arbeiter
Richaud; aus Rußland Oberpriester Janytschew und der Oberst wiesen den Vorschlag ab und verlangten ein Schledsgericht oder Ge⸗
tirijev, Th. v. Sulhatin aus Moskau und Probst Taschalow wahrleistung der jetzigen Löhne bis zum Januar 1878. Die
mus Wiesbaden; aus England der Bischof Harold Browne aus Brodherren hielten einen schiedsgerichtlichen Ausspruch nicht für eine
Binchester, Dechant Dr. Homson von Chester, Professor Mayor genügende Ausgleichsbasis, wollten sich aber auch auf keinen Fall
jon Chambridge, Dr. Liddon von London, Carmichael und Talbot auf drei Jahre binden, die jetzigen Löhne zu zahlen. Die Arbeits—
„on Oxford, Plummek von Durham und Andere mehr; aus einstellung gurde hierauf mit seltener Einstimmigkeit beschlossen und
zriechenland Professor Rossis von Athen; endlich aus Nordame von den mehr als 20,000 Arbeitern, die in 129 gabriten
ika der Bischof von Pittsburg, die Herren Hartmann, Chauncy, Leschaͤfligt sind, haben 13,000 aus 74 Fabriken die Arbeit
dangdon und Nevin (amerikanischer Geistlicher in Rom). Professor! niedergelegt. In sieben Fabriken, in denen 1000 Arbeiler beschäftigt
Keusch bewillkommte die Versammlung, hob herver, daß die Ver- änd, wurden die Kündigungen zurückgezo zen und 7000 Arbeiter
jandlungen keinen offiziellen Charakter hätten, für das, was die verbleiben bei der Arbeit, da ihnen eine Verminderung der Löhne
cinzelnen sagten, also nur diese selbst, nicht die Kirchen oder nicht angedroht worden war. Jeder Arbeiter erhält während des
dorporationen, denen sie angehörten, verantworttlich seien und Ausstandes wöchentlich 15 Schillinge. Man fürchtet, daß der
hlug dann den Reichsrath von Döllinger als Vorsitzenden vor. dampf ein hartnäckiger werden wird, weissagt ihm aber genau
dachdem dieser Vorschlag allgemeine Zustimmung gefunden, sprach dasselbe Ende, welches die übrigen großen Strikes in Lancashire
Döllinger über den Zweck der Versammlung im Allgemeinen zuerst zenommen haben: die Niederlage der Ärbriter.
n deutscher, dann in englischer Sprache. Er schlug vor, beson— Spanien. n
)ere Berathungen in deutscher und englischer Sprache zu halten. Bayonne, 17. September. Bei Estella wird heute eine
hdeute Nachmittags sollen besondere Berathungen mit den englischen zroße Schlacht erwartet. Die Carlisten behaupten, sie würden,
ind russischen Theologen stattfinden. wenn siegreich, auf Madrid marschiren. Das , Cuartel Reai⸗, affi
Bonn, 16. Sept. Die Unionsconferenz wird unter eifri- ziells Organ des Don Carlos, vom 15. d. veröffentlicht einen
en Debatten fortgesetzt. Die „Bonner Zeitung“ meldet: Eine luszug aus der Autwort des Czaren an Don Carlos. Der Czar
jerstündigung wurde in wichtigen dogmatischen Punkten erzielt. bersichere Don Carlos seine Sympat hie und bedauere, daß Spa⸗
Ullgemeine Bewunderung erregte die lebhafte und rüstige Leilung nien durch chronische Revolutionen und Mißachtung der Lehren
es hochbetagten Döllinger in beiden Sprachen. Der Bischof von der Geschichte seinen gebührenden Ranug unter den Nationen Eu—
Zutsburg dankte und Uberreichte eine schriftllche Erklärung, welche opas derloren habe. Der Czar schließe mit dem Wunsche, daß die
einer Freude über die in wichtigen Punkten erreichte Eirigung Aus- Spanien heimsuchenden Uebel ihr Ende finden möchten.
rruck verleiht; er versichert, an der Conferenz Theil genommen zu Amerika.
saben, werde zu seinen schönsten Lebenserrinnerungen gehören. Washington, 15. Sept. Grant hat in Ankwort auf
lehnliches äußerten der Oberpriestet Janischew von Petersburg das Gesuch Kellogg's um militätischen Schutz einen Aufruf erlassen
ind der Dechant Howson von Chester. vorin er die Empdrer in New Orleans auffordert, binnen funf
Berin, 16. September. Der Gegenentwurf des Vereins Tagen auskeinanderzugehen, die Bürger aurust, zur Wiederherstel⸗
eutscher Zettelbanken zum Entwurf des Bankgesetzes gpfelt in dem iung der Ordnung betzutragen, sein Erstaunen über das VBerhallen
borschlag der Errichtung einer deutschen Centralzettelbank, neben der Gegner ausdrückt und schleunige Maßregeln ankündigt. Ande—
er die Privatvanken mit unbesteuerter Notenemission unter Reichs- erseits haben der stellvertretende Gouverneur Penn und Mac
ufsicht bestehen dleiben sollen. (Fr. 3.) encry, der von den konservativen Weißen aufgestellte Gouverneur,
Berlim, 16. September. Mit Bezug anf einen Artikel zine Depesche an Grant geschickt, worin sie ihre Lohalitäl ertlären,
„Germania“, welche von Ermattung der Reçgierung im Kampfe der Krieg sei nur gegen die Usurpatoren und Plünderer gerichtet.

Deutsches Reich.
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        New-⸗Orleans, 14. September. Um Mitterna

der Bund der Weißen den Gouverneur Kellogg für einen dba
jor erklärt, den Gouverneur Mac Enery wieder eingesetzt, das
Volk zu den Waffen gerufen, sich des Stadthauses bemächtigt und
haut Barrikaden. General Longstreet, mit 500 Polizisten, meist
Farbigen, befahl, die Weißen“ auseinander zu treben. Es er-
folgte ein lebhaftes Gefecht in der Canalstraße, 6 Bürger und 30
Holizisten sind getödtet. Die Polizisten zogen sich zurück und
lonzenirirten sich auf dem Jacksonplatze. Die Unionstruppen bleiven
neutral und bewuchen das Zollhaus. Kellogg hat die Intervention
Btant's angerufen.

New⸗Orleans, 15. Sepi. Kellogg befindet fich auf
dem Zollamt unter dem Schutze der Unionstruppen. Das Stadt
haus mit 400 Gewehren und die Polizeistation sind den „Weißen“
ůbergeben, welch? augenblicklich alles Eigenthum des Staates und
der Stadt in Bentz haben, auch den Telegraphen und das Arsje⸗
nal. .

New⸗Orleans, 15. Sept. Der Mayor beglüdwünsch
die Bürger zu dem Erfolge der Rebolution und der Wiederein⸗
sehung der — von ihm so genannten — legitimen Behörden.

perw⸗Orleans, 15. Sept. Die Geschäfte sind unter
brochen, die Stadt rrhig. Zehntausend Bürger zogen vor das
Hebaude der Legislatur und sehlen Penn als Gouverneur ein Sie
derlangen, daß Grant denselben anertenne. Der Bund der Weißen
dehnt sich überall aber Louisiana aus. In Greene, County.
Aladama haben die Weißen eine Bande bewaffneter Neger zerspreng
und mehrere derselben getoödtet.

Den Berichten aus Guat emala zufolge ist der Commandani
Gonzales, welcher vor einigen Monaten in San Jose den briti⸗
chen Vicekonjul Magee in brutalster Weise mißhandelt, durch ein
Kriegsgericht zu fünf Jahren Zwangsarbeit, jein Mitschuldiger Vul⸗
nes zu zwei Jahren Gefängniß verurtheilt worden. Belannilich
hieß es Anfangs, der Praͤfdent der Republitk habe über den
Uebelthätet das Todesurtheil ausgesprochen; wie wohl es nicht
recht klar war, wie dies innerhalb der gesehlichen Formen zuläfsig
erscheinen konnte. In England wird man mit der jetzt verhängten
Strafe nicht zufrieden sein.
Vermischtes.

Zweibrücken. Montag, den 21. Sepiember nächst⸗
hin, werden unter dem Vorsitze des kgl. Appellationẽgerichtsrathes
Uebel die Verhandlungen des Schwurgerichts für das dritte Quar⸗
jal beginnen. Verwiesen sind bis jetzt vor das genannte Gericht:

t den 21. September. Morgens 8 Uhr (ebenso an den
folgenden Tagen): Anton Heiny von Niedersimten, 46 Jahre alt,
juspendirter Steuer- und Geneindeeinnehmer von Niedersimten,
wegen Unterschlagurg im Amte; vertheidigt durch Anwalt Gießen.

2) den 22. September, Morgens Silhelm Schulz, 19 Jahre
alt, Buͤcker vom Brühlhofe, wegen Korperverletzung; vertheidigt
durch Rechtskandidat Tisch.

3) denselben Tag, Mittags: Georg Müller, 32 Jahre alt
Küfer von Speier, wegen Nothzuchteverfuchs; vertheidigt durch
Anwalt Gebhatt.

4) den 23. September: Regina Barlemann, 28 Jahre
ali, ledig ohne Gewerbe, von Scheibenhardt, wegen Kindsmords:
vertheidigt durch Rechtskandidat Hecht.

5) den 24. September: Joͤseph Meyer Frank, 45 Jahre
alt, Handelsmann von Homburg, wegen betrüglichen Bankerutts;
vertheidigt durch Anwalt Gedhart.

Zweibrücken, 15. Sepi. Nachmittags. Die Stadt prangt
jm Festgewande. In allen Straßen und Gassen wehen prächtige
Fahnen zu Ehren der Generalversammlung des Lehrerwaisenstiftes
und des pfälzischen Lehrervereins. Die Generalversammlung des
Lehrerwaisenftiftes wu de vom provisorischen Vorstand NRöhm er—⸗
dffnet, welcher die Theilnehmer degrüßte und auf die erfreulichen
Forischritte hinwies, welche das Waisenstift unausgesetzt macht. Der
Kreisrichter erstaitete hierauf Bericht über das Rechnungsergebniß
der Stiftung in den zwei letz:en Jahren. Das admassirte Ver⸗
mögen beträgt 21,300 fl, welches Vermögen vorzugsweise in
Staͤatsbapieren ancelegt ist. Unterstüzungen wurden bisher verab
reicht an Wittwen, tesp. Waisen in einzelnen Beträgen von 6 fl.
bis 60 fl. — Schnulinspeltor Roͤhm bdeantragte und befürwortete
dann die Abänderung des Paragraph 4 der Bereinssatzung dahin,
daß fortan jedes Mitglied einen Jahresbeitiag von 7 fr. zu zah—
len habe. Reither aus Haßloch hingegen beantragte, den Betrag
auf Mart jährlich kestzusezen, und dieser Antrag wurde mit
großer Majoritäͤt angenommen. — Thirolf begründete dann den
Anirag auf Einführung von Delegirten als Ersatz für die Gene⸗
ralversammlung. Drescher aus Tripppsiadt will der Generalversamm
lung das allgemeine Stimmrecht und das Recht der direlten Wah
Vorstandes gewahrt wissen. Riegel, Vorstand des badischen

dehrervereins, erklärt, daß auch in Baden das Recht der direkten

Wahl der Vorstandschaft satzungsgemäß bestehe. Knobloch aus
SZausenheim tritt für den Antrag Dreschers ein. Hörner aus
Zpeyer erklärt sich für Einführung der Delegirten. Thirolf's
Antrag wird bei der Abstimmung angenommen. Schließlich wird
ur Wahl des Ausschusses geschritten und werden verschiedene
Wahlkoptite's gebildet. Schluß der Verhandlungen um sechs Uhr
Abends. (Pfälz. Kur.)

7 In Rodalben hatte der Tagner Blinn bei der Kirchweihe
)as Unglück, mit der Hand zwischen die Räder der Reitschule zu
gjerathen, wodurch er drei Finger burlor.

pHombuürg, 14 September. Das hiesize Bürgermei⸗
teramt hat folgende Bekanutmachung erlassen: „Seine Kaiserlich
önigliche Hoheit der Kronprinz des Deutschen Reides und
von Preußen haben bei Höchstderen Abreise den Beiwohnern von
domburg für den schönen Empfang, welcher Höchstdmselben zu
Theil wurde und ihn sehr gefreut hat, Seinen herzlichen Danlk
ausgesprochen.“

F Lambrecht, 16. Sept. Eine hiesige Arbeiterfamilie, Mann,
Frau und Kind, wurden heute früh anscheinend todt im Bette ge⸗
sunden. Aerztliche Hilfe war rasch wr Hand und vermochte Mann
und Frau wieder zu deleben. Trotzdem ssarb die Frau heute
Mittag. Der Mann schwebt noch in Lebensgefahr. Als Ursache
es Unglücks entdedte man an der über dem Bette angebrachten
Basuhr eine Ritze in der Nähe des Zifferblattes, woraus Gas
entstromte.

F Kaiserslautern, 16. Sept. Seminarinspektor Dr. Andreae
vird sich im Auftrage der tkgl. Regierung auf 6 Wochen nach
dolland begeben, um das dortige Schulwesen näher kennen zu
lernen. (Ksrsl. 3.)

7 Im Nangirbahnhof zu Ludwig?hafen fuhr vorgestern früh
der Personenzug, welcher in der Richtung nach Mannheim abgehen
'oslte, auf den Rangierzug. Ein Reisender soll leichte Verletzungen
abongetragen haben. Das Personal kam esenfalls mit dem bloßen
Zchrecken und leichten Contusionen davon.

fAlbersweiler, 16. Sept. Eine schredliche That
etzte heute unsern friedlichen Ort in nicht geringe Aufregung.
Eia hiesiger Uhrmacher, Namens Sherer, den man für geistig
heschräntt hält und von der jeher vielfachen Neckereien ausgesetzt war,
rjchoß nach vorhergegangenem kurzem Disput einen hiesigen jungen

HVianu, Carl Siegel, zweitältestee Sohn des Handelsmannss Siegel
»ahier. Der Ermordete hatte sich vor kaum zwei Jahren verheira⸗
hei. Der Schmerz der Familie ist grenzenlos. — Näheres über
die Ursache des so furchtbar geendeten Zwistes fehlt zur Stunde
noch. Scherer wurde sogleich verhaftet und nach Landau
ibgeführt. (Land. Eelb.)

Speier, 16. Sept. Am nächsten Sonntag, den 20.
d. M., kommen die historischen Vereine Deutschlands in unsecet
Stadt zusammen. Die Verhandlungen werden von Montaz den
21 bis zum Freitag den 25. dauern und werden eine Reihe von
vichtigen wissenschaftlichen Fragen, meistens anknüpfend an pfal⸗
zische oder rheinische, Geschichte umfassen.

Würzburg. 18. September. Dr. phil. Ludwig Medicus
uus Kaisecslautern wurde zum Privatdocenten in der philosophischen
Fakultät hiesiger Hochschule ernannt.

p. In der Raähe von Rohrbach bei Bitsch wurde am 10. d.
ein großer alter männlicher Wolf in der Nähe einer Schafheerde
rrlegi, nachdem ihn der Schäferhund durch die Heerde durchgeiagt
hatie. (Saarg. 3.)

In Offenbach hat eine Anzahl Industrieller die Grün⸗
dung einer Genossenschaftsschlächterei und Bäckerei beschlossen.

Trier, 18. September. G.stern Nachmittag explodirten
auf der oberen Schmelze der Eisenhüttenwerke Quint drei Wind ⸗
legulatoren, wodurch die Wände des Raumes, in dem sich diese
Horrichtungen befanden, zertrümmert uund 10 Arbeiter, daruntet
ier schwer, verletzt wurden. Die Ursache der Explofion ist noch
nicht ermittelt, aber soviel sieht bereits feft, daß lie nicht in einer
Nachlässigkein der Unternehmer und dirigirenden Veaniten zu suchen
ist. —
— Ein graßliches Ereigniß hat sich am Miitwoch zu Schloß⸗
vorn im Nassauischen zugetragen. In Abwesenheit seiner Eltern
erwischt das achtjährige Söhnchen eines dortigen Bürgers eine
Sense und ahmt damit die Bewegungen eines Mähenden nach.
Das Sjährige Schwesterchen, offenbar des Verbotes der Eltern ge⸗
dentend, springt herbei, indem es ruft: „Leg' die Sense hinweg“
Aber o Jammer es lommt ins Bereich des geschwungenen gräß
lichen Messers, der Leib wird ihm aufgetrennt und die Gedärme
juellen hervor. Herbeigerufener ärztlcher Beistand und eine vor⸗
cnommene Operation bͤlieben erfolglos; um 12 Uhr des Nachts
folgte der Tod des armen Kindes.

J VBerlin., 12. Sevtember. Vor einigen Tagen wurde
        <pb n="597" />
        uf dem Schlosse zu Vorzin das Erndiefest gefeiert, wie es die Schaffot wie ein Wahnsinniger herum bis er hysterisch wurde und
—R den Knechten und Magden in jedem Jahre zu geben n Ohnmacht fiel, so daß er in einem Stuhle unter den Galgen
flegi. Die „Tribüne“ theilt folgende Beschreibung mit: In einer getragen werden mußte Der Sdarfrichter ein großer und staͤm⸗
roßen, ausgeräumten Wagenremise, deren Wände mit frischem niger Mann, eine Carnevalsmaste kragend und von Kopf bis
id delorit waren, hatten sich die harmlosen Paare eingefunden Fuß in einen schwarzen. von einer rethen Schnur zusammengehal ⸗
nd drehten sich munter nach dem Takt⸗ der Tanzmusik. Auch die enen Domino gehülli, vollzog sein Werk höchst wirksam, aber das
irstlichhe Familie betheiligte sich, wie dies auf den Guͤtern in Schauspiel wurde einigermaßen durch die Blasphemien eines der
er Gegend üblich, an dem Tanze. Während die Frau Fürstin Mörder, Namens Robinson, der die Hoffnung ausdrückte, daß er
ur den Großknecht wit einem Walzer begnadete, tanzte Fürst Bis an den Pforten der Hoͤlle seinen Verfolgern begegnen würde, be⸗
rd mit den Mädchen des Hofes der Reihe nach“ — freilich nträchtigt. Als um halb eif Uhr die Klappe fiel, erhob die
ist nachdem die zum ersten Tanze engagirte Großmagd vom Zuschauermenge, größtentheilz aus Schwarzen bestehend, ein sold es
danzler des Deutschen Reiches ernahnt worden war, nicht allzu dommergeschrei, daß einige Pferde scheu wurden und eine Panik
ewaltig zu traben. Die Tochter des Hauses, Comtesse Bismard. ifiand. Eine? der Verbrecher war ein solch schlimmer Chatakter,
ing als Tänzerin den Mädchen mit gutem Beispiel voran und ver⸗ aß sein eigerꝛer Bruder den Wunsch ausdrückte, ihm den verhäng⸗
„eute bis zum späten Abend unter den fröhlichen Gästen, welche iißbollen Strick um den Hals uun legen.

em reich besetzten Büffet gegenüber nicht blöde thaten. —VDttovo —— — Verkehr.

Ger andere Man n.) Eiun belannter Beiliner (Eingezogenes oder in nächster Zeit werthlos werden des
zankier kne'pt regelmäßig vor der Boͤrse in einem derselben nahe Bapiergeld.) Badische Darlehns Cassenscheine zu 5. und 10 fl.
zelegenen Locale. Es war bekannt, daß der alte Herr zum An⸗ om 3ö. Juli 1870. Badisch. Cassenscheine zu 2 fl. vom 1. Juli
ange seines Frühstücks stets zwei Cognacs hinter einander trant. 849, zu 35 fl. vom 1. Juli 1854 werden eingezogen. Bairische
Zan Tischnachbar fragte ihn dieser Tage: Alter Freund warum dypotheten · und Wechsel-Banknoten zu 10 fl. v. ĩ. Aug. 1857 ver⸗
rinlen Sie eigentlich siets zwei Cognacs „Ja, sehen Sie, wenn ieren am 1. October ihre Giltigteit, diejenigen zu 100 fi. vom
qh einen Schnaps getrunlen habe, werde ich gleich ein anderer . Juni 1839 waren berfallen mit 1. Julj 1874. Bautzner
Ranu, und danun verlangt der andere Mann auch einen Schnaps.“ dandst. Banknoten zu 5 Thlr. von I860, zu 10 Thlx. von 1861

Um über die Bedeutung des Mein'nger Brandes einen verden noch umgeiauscht. Bremer Banknoten, auf Goldthaler
tatistischen Beleg zu liefern, bemerlen wir, daß im December 1871 autend, vom 1. Detober 1886 und 1. December 1863, Endter⸗
e Sladt 653 Hauser zählte, abgebrannt sind 257,. also mehr nin 1. October 1873, werden noch umgetauscht. Chemnizer Stadt ˖
is ein Drittel; Einwohner ohne die Garnison waren es damals hanknoten zu 1 Thlr. von 1848; II. Em. zu 1 Thlr., weiß ohne
262, obdachlos wurden 2362, clso nahezu ein Drinel. Der datum, werden noch fortwährend eingelöst. (Die Falsificate der
herzog hat 500 derjelben in's Residenzschloß aufgenommen und . Emmissson sind am gelblichen schlechten Papier und der miß⸗
ußerdem noch oͤffentliche Gebäude zur Aufnahme best'mmt. ungenen Rückseite erlennbar.) Coburger Cass⸗n⸗Billeis zu 1 Thlt

F (Eine fünffache Hinrichtung.) In Rapoleon- omn 22. Januar 1849 werden gegen neue Scheine von 1870
alle, Loufiana, wurden am 21. v. M. fünf Maänner, die Com- umgetauscht. Kolner Privatbank zu 10, 20, 530 und 100 Thlr.
sicen eines drutalen Raubmordes, durch den Strang hingerichtet. jom 1. Mai 1856 werden eingezogen. Danziger Privatbank zu
die Verbrecher hatten einige Tage vorher einen Fluchtversuch ge⸗ (0, 20, 30 Thir. vom 1. Jun 1857 und zu 100 Thle · vom
nocht, wehßhalb sie ihre lezsen Slunden mit Ketten an di ane l. Juli 1887. 1. Juli 1867 und 1. Mai 1871 werden ein⸗
hrer Zellen gefessell verbringen mußten. Der Hinrichtungsplatz befand zezogen und 10d Thaler⸗Scheine verfallen den 24. December 1873.
ich im Herzen der Stadi, wo das Gefänzaiß u. das Gerichtsgebäude dannov. Stadt-Cassenscheine zu 1 Thlr. vom 7. December 1846,
Jei Salen eines Square's bildeten. Am Morgen des 21. kamen hessische (Cassel) Cassenscheine zu 1, 8, 20 Thlr. vom 26. Au⸗
reshundert weiße Vurger mit doppelläufigen Büchsen und Spencer just 1848. vom 24. März 1849 werden bis auf Weiteres bei
hewehren an. und befetzten die anderen zwei Seiten; die Galgen en dnigi, preußischen Staalskassen umgetauscht. Kaiserslautern
ahmen die Mitte eir. Eine sich abdachende Ebene im Vorder⸗ Stadi) Dahrlehnsscheine vom 81. Juli 1870 wurden bis 20.
tunde bildete ein notürliches Amphitheater, das mit vier⸗ bis lugust 1874 eingelöst. Leipzig⸗Dresdner Eisenbahnscheine zu b
unftausend Mannern, Frauen und Kindern, die fich als Zu⸗ hlr. von 1835, sowir mit der Bemerkung 4Umdrud von 1855
hauer des graßlichen Schauspiels versammelt hatten, gedrängt berden umgetauscht. Magdeburger Privar-Banknoten zu 10, 20
ol war. Die elirquenten erschienen um halb zehn Uhr Mot⸗ 0, 100 Thlr. vom 830. Juni 1856 verfaleen, werden aber noch
jens in Begleitung eines Priesters. Das Verlesen der Todes- ingeldst. Nassauer Landescredit ⸗Cassenscheine zu 1, 5, 28 fl. vom
riheile, sowie die Ansprache der Verurtheilten an die Menge 5. Juni 1841, 12. August 1847, 26. Februar 1846,
ahmen eine volle Stunde in Anspruch. Einer der Verbrecher, »esgleichen Nassauer Landesbanlen zu 1, 5, 20, 28 fl.
stamens Roß, derlangte mit lauter Stimme seine Frau und seine 12. August 1856 und 1. Januar 1859, zu 5 und 50 fl. dom
Mutter zu sprechen. Letztere ecschiene.n, begleitet von dem Weibe 24 Jun 1868 werden eingezogen und nur noch bei den Staats-
jnez anderen der Delinquenten Namens Williams. Sämmiliche sassen von Nassau und Frankfurt a. M. eingelöst. Nordd. Bund⸗
Verurtheilte hielten umherschweifende, unzusammenhängende An.! Daͤhrlehnslassenscheine zu 5, 10, 28 Thlr. vom 1. August 1870.
prachen, Jeder mit der Versicherung endend, daß sie in zehn Reinu⸗ Pomm. Privatbanknoten zu 10, 20, 530 und 100 Thlr. vom 24.
en im Himmel sein würden. Williams tanzte dann auf un 1849 und 20. Juli 1860 werden eingezogen.

8 83 e in ISä haben, de Anstalt mehr als bisher den geistigen
45 zjo— erner daß sie in den lateinischen Deklina- Bedürfnissen der hiesigen Bevölkerung nach
erãnderungen an der hie sonen geübt sind. Vom Schutjahr 1875,76. ullen Seiten hin Rechnung zu trogen der⸗
igen Lateinschule und Er— * werden w de Ise seine Aufnahms⸗ ögen, und dürften sasveh dessen die
zrüfungen mehr abgehalten. Die wese nili- Vorurtheile allmählich schwinden, die gegen
oͤffnung des Schuljahres hen, nicht genug zu betonenden Vortheile ie bisher noch in vielen Schichten der
betr. er neuen Studienordnung bestehen ersiens Buürger bestanden. Vernünftige und ge⸗—

In Folge der neuen Schulordnung für harin, daß nunmehr durch Errichtung der visseuhafte Eltern zeglichen Standes wer—⸗
ieSftudienanstalten meten mit . Klasse und durch die in derselben bessehende den darum gewiß ihren Kindern die Vor⸗
»em 1. Oktober folgende Veränderungen an zesondere Betonung der deutschen Sprache heile zuwenden, die denselben aus dem fünf⸗
zer hiesigen LateinsTule in's Leben. ie Schuler in letzierer weit besser vorbe⸗ ährigen Besuche der so rationell organi-
Die uteinschule wird durch Errichtung eitet werden, als es in den meist über: irten Anstal erwachsen müssen.
aner neuen (1.) Klasse zu einer fünftklassigen üllten deutschen Schulen möglich ist. Anmeldungen zur Aufnahme in die 1.
Unstalt erweiert. In diese neue erste Klass. Ferner wird nunmehr der Unterr ichts⸗ ind 2. alasse nimmt unter Vorlage eines
verden die Schuͤler aufgenommen, welche doff im Lateinischen auf fünf Klassen ver- Schulzeugnisses das unterferligte Subrekto⸗
üch die für den Eintritt'in die 4. Klasse heilt, so daß schwach befähigte Schüler sich dat Freitag den 25. September Vormittags
einet deutschen Schule hinreichenden Kenni- Hese füt jeden Gebildelen abjolut nothwendige 3211 Ubr im Rektoratszimmer des
nisse in der Religion, der deutschen Sprache Sprache leichtet als bisher anzueignen ver⸗ neuen Schulgebäudes entgegen. Am 26.
ind Arithmetit erworben haben. rögen. gormittags 8 Uhr und an den folgenden

Die bisherige 1. Klasse wird nach der Endlich tritt für diejenigen Schüler, Tagen haben sich die neu aufzunehmenden,
reuen Schulordnung 2. Klasse. In diese velche nicht studiren wollen, eine Erleich⸗ owie die bedingt aufsteigeaden Schüler den
verden noch für das nächste Schuljahr die- erung dadurch ein, daß dieselben in der 4. nntsprechenden Prüfungen zu unterziehen.
enigen Knaben aufgenominen, welche vor ind 5. Klasse vom Griechischen dispensirt der eigentliche Urterricht beginnt am 1.
ein' 1, Oltober 1874 das 10. Lebens; verden können, wofür ein Ersatz durch be- Oktober, wo sich sämmliche Schuͤler der
ahr bereits vollendet und das 13. noh dndere Betonung der französischen Sprache, Unstalt einzufinden haben.
nicht überschritlen haben. Dieselben müssen wie der Realien soweit wie möglich ge— Rönigliches Subrektorat
ich darüter ausweisen, daß sie den in den haffen wird. 5treuber.

Arn Mhshtsbeifungen der dveutichen Schule Ddarh dies⸗ Anordnu naen wird nunmehr
        <pb n="598" />
        Looseæs
zu der am 27. Sept. ssiattfindenden
Focal· Industrie⸗ Ausstellung.
in Kusel sind zu haben in der Druckere
des St. Ingberter Anzeigers.

Sonntag und Montag
Iciroeh veoĩ la
zu Schnappbach
wozu hoflichst einladet
O. V. Graf on.
Hiezu nix Uae Angzeαν
Anzeiger fir das Königreich
Frucht⸗ Brod⸗, Fleisch ꝛe. Preis
der Stadt Zweibrücken v. 17. Septemb.
Weizen 6 fl. 3 kr. Korn 5 fl. 2 kr.,
Gerste Areihige 4 fl. 58 kr., Gerste vier-
reihige — fl. ⸗-kr., Spelz — fl. — kr.
Speitern — fl. — ir. Dinkel 3 fl. 58
kr., Mischfruch3 fl. 57 kr., Hafer 4 fl.
31 rr., Kartoffeln 1 fl. 48 kr., Heu 2 fl,
36 kr., Stroh 1ufl. 24 kr. per Zentner.
. Weißbrod 192 Kilogr. 18 kr., Kornbrod
zurch die Friedrichthaler Bergkapelle. g Kiloer. 26 kr. diltß 2 Kilegr. 18 tr.
Von Montag Abend 8 Uhr ab 1 Kilogr. 9 kr., Gemischtbrod 8 Kilogr.
. 32 kr., 1 Paar Weck 110 Gramm 2 kr.
—B 4 1 1. Rindfleisch 1. Qual 20 kr. 2. Qual. 18 ir,
NHalbfleisch 16 kr., Hammelfleisch 22 kr.
Schweinefleisch 20 kr. pr. Pfd. Butter 34 kr.
AJaulc. Fisen. ver Pfund.

— — —

— — — — —
Warnung.
Ich warne hiermit un meinem
Sohne Johaun weder euf meinen Namen
eiwas zu borgen oder zu leihen, indem ich
zeire Zahlung für denselben leiste.
Hassel, 19. September 12874.
Eonrad Dahlem, Bergmann.
Sämmtliche preußische Bergarbeite
von St. Ingbert werden zu einer
Respreéechunug
in der Bierbrauerei des Herrn Carlh
Groß am 20. d. M. Mittags um'8
Uhr höfl. eingeladen.
Georg Zintel, Bergmann.
Suürger verein.

Sonñtag den 20. Seplember Na ait⸗
hags präcis 8 Uhr
Generalversammlung
im Vereinslokale bei Herrn Georg Juno

Tagesoroͤnung:

Aufnahme neu angemeldeter Mitglieder

Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen
ersucht

—
Internationale Ausstellung in Hagenau
vom 11. in 18. October mit
Landwirthschaftlicher Ausstellung.
LOOSE zu derselben, » 1 Reichs—
A mark⸗1J Fr. 25. cents. in
der Erpedition dieses Blattes zu haben.
NB. Die Gewinne Se IanWrth-
schæaftIichen NMasehinenGerathen etc., im Werthe bis zu
2000 Reiohsmark. — Die Loose berechtigen zum
freien Eintritt in die landw. Ausstellung.
Der Loos-Verkauf ist durch allerh. kagl. Ordre für die Pfalz concesssonirt.

Der Vorstand.
oie Kaiserl. und Köonmigl.
Hof· Chocoladen⸗ Zabrik
von
Gebrũudor Stollwerk
in CöIm übergab den Vor kauf ihre
Vorzuglichen Fabrikate in
gt. Ingbort Herrn Kaufmann
Joh. Friedrich
—— TBREIMNXNREBCCC. — I3 iß D 5 Frankfurt
W. Juhrländer Nachfolger, Fahrgasse 83 Irankfurt a. .
2 7 2
Nachdem die baulichen Veränderungen, die ich zur Vergrößerung meiner Locale vorgenommen, beendet, empfehle ich men
Versandtgeschaft wieder wie früher, und ist es mir mözlich, durch bedeutende Varthie-Einkäufe und durch fortwährend neue Zufuhrer
meine schon so bekannt billigen Preise abermals herabzusetzen.
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—Redaction. Druck und Verlaa non F. F.Demetz in St. Inabert
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        St. Ingberler AAnzeiger.

der St. Inaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags- Donnerstags⸗ und Sonnta
kummer erscheint wochentlich vie rmal: Dinsta g, Donnerstag, Samstag und Son ntag. Absnnementspreis vierteljahrig 42 Kerzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
— 5 —— — — — —
M 150. Sonntag, den 20. September 1874
Deutsches Reich.

Das Gesetz betreffend die Ausprägung von Goldmünzen vom
4. Dezember 1871 und das Münzgesetz oom 9. Juli 1873 sollen
mnmehr in Elsaß Lothr'ngen eingeführt werden. Dem Bundes.
rathe ist ein darauf bezüglicher Entwurf, der 5 Paragraphen um
jaßt, zugegangen. Demnach findet eine Einziehung von Münzen
det Frankenwährung auf Rechnung des Reiches nicht statt, ebenso
bleibt auch die Bestimmung des Münzgesetzes über Außerkurssetzung
der Landesmünzen ꝛc. bezůglich der Rüngzen der Frankenwährung
außer Anwendung Bei der Umrecnnung wird der Frank zum
Wer:h von 0,8 Mark kerechnet. Paragraph 5 lautet: An Siclle
der Reichsmünzen sind in Elsaß Lothringen folgende Münzen der
Frankenwährung bis zur Außerkursfetzunug ju den daneben
bez ichneten Werthen bis zu den im Ari'kel 9 Absatz 1 des
Münzgesetzes vom 9. Juli 18783 bestimmten Beträgen in Zahlung
»u nehmen: a. an Stelle der Reichs Nikel- nnd Kupfermünzen
Centimenstücke gleich 4 Pfg., 10-Centimenstücke gleich 8 Pfg.,
20. Centimenstücke gleich 16 Pfg.; b. an Stelle der Rrichs⸗
silbermuͤnzen 50 Centinenstücke gleich 40 Pfg., 1 Frankstück gleich
80 Pfg., 2 Frankstück gleich Mark 60 Pfg. Auch die Reichs
und die Landeskassen sind verpflichtet, die vorstehend bezeichneten
Münzen der Frankenwährung in höh ren als den in Arukel 9
Abs. 1 des Münzgesetzes bestimmten Befrägen in Zahlung zu
gehmen.“ Die Motive heben die jetzigen Üelelstände durch Cire
culation der verschiedensten Münzsorten in den RKeichslanden her⸗
oor und betonen namentlich, daß das französische Golde und
Silbergeld in dem Maße aus dem Lande geflossen ist, daß bereits
ein empfindlicher Mangel daran empfunden wird und gerade deß
dalb, da der gegenwärtige Zeitpunki für Einführung der Münz⸗
esetze besonders günstig erscheine, eine Einlösung der französischen
Münzen aber von Reichswegen aber unthunlich sei, weil solche für
ẽlfaß⸗Lothringen nicht besonders geprägt wurden.
Fraukreich.

Paris, 18. Sept. Der aus den Verhandlungen über die
Tapitulation von Metz bekannte Regnier ist vom Kriegsgericht
wegen Spionage und Einverständnifses mit dem Feinde zum Tode
gerurtheilt worden.
Amerika.

Wafhington,; 17. September. Präsiden! Grant und
das Cabinet haben mit Einstimmigkeit den Beschluß gefaßt, den
Souverneur Kellogg zu schützen, da sie dessen Absetzung als eine
Gefahr für den Frieden des Südens betrachten. Der Comnmandam
der Bundestruppen in Louisianga ist angewiesen, die aufständische
Kegierung keinenfalls anzuerkengen. Für New-Orleans sind hier
nur 2500 Mann disponibel.

.Vermischtes.

FZweibrüdken, 19, Sept. Verzeichniß der An—
meldungen zum Pferde-Rennen in Zweibrücken am 20. Sep—
tember 1874.)

Nr. III. Officierss Hürden Rennen. 1. Baron v. Wilamowitz
dieutenant, von Metz, 2. Grashey, Lieutenant, von Augsburg,
3. Jachmann, Major von Frankfurt, 4. v. Hehden, Haudinam
hon Saarlouis.

Nr. V. Hürden- Rennen. Herrenreiten. 1, Jachmann, Ma—⸗
ot, von Frankfurt, 2. v. Heyden, Hauptmann von Saarlouis,

Ne. VII. Officiers Jagd⸗Rennen. 1. v. Wilamowitßz, Lieme—
zant, von Metz, 2. Grashey, Lieutenannt, von Augsburg 8.
Derselbe 4. Jachmann, Major, von Frantfuri. (Zw. Ztg.)

f.Saarbrücken, 18. September. Gesltern Nachmitlag,
urz nach 1 Uhr, hat in dem dicht bei Louisenthal gelegenen Osi⸗
chachte der Kgi. Steinkohlengrube Gerhard — Abtheilung Albert⸗
schacht — eine Explofion schlagender Wetter statigefunden, welcher
reider mehrere Menschenleben zum Opfer gefallen sind. Der Schacht

ist 115 Meter tief und var in dieser Tiefe seit letzter Zeit ein
Querschlag angesetzt, um die Verbindung mit den westwäcts be⸗
friebenen Grubendauen herzustellen. Someit bis jetzt hat ermittelt
verden dönnen, waren zur Zeit des Unglücksfales 2 Hauer und
Schlepper im Querschacht beschäftigt, von denen leider mit ziem⸗
icher Gewißheit anzunehmen ist, daß sie bei der Heftigkeit der
Erplosiou sosort den Tod gefunden haben. Kurze Zeit nach der
Explosion waren der Berginspektor Schotte, der Obersteijer Barth
und der Bergwerksdirektor Nasse von Louisenthal zur Stelle,
velche in Begle'tung m hrerer Steiger und Beumten in dem Fahr⸗
rumme des Schachtes einfuhren, aber von den ausströmenden
brand'gen und stickigen Gasen beläubt wurden. Nach großen An⸗
trengungen gelang es erst, die Eingefahrenen zu retten, mit Aus-
nahme des Obersteigers Barth, der als Leiche zu Tage gedracht
vurde, und des am Weitesten (etwa hundert Meter ties) vorge⸗
)rungenen Berginspektors Schotte, der trotz aller Versuche nicht
mehr zu erreichen war. Die während der gauzen Nacht und heute
jortgesetzten systematischen Rettungsarbeiten haben erst heute Mor—⸗
gen die Leiche auch des Letzleren zu Tage zu schaffen vermocht.
Die Arbeiten werden weitergeführt, um den Schacht völlig von
Gasen zu fäubern und bis zu den Leichen der von der Explosion
selbst betroffenen drei Bergleute vordringen zu können. (Saarbr. 3.)

F In einer Wirthschoft in der Judengasse zu Frankfurt a.

M. hat ein mit Verzehren eines Kartoffelsalates beschäftigter Gast
einen andern Gast erstochen, weil derselbe ein Stückchen Kartoffel
von seinem Salate genaschi hatte.
Bieerconsum. Vom Graf von Rodenstein im Oden—
wald geht die Sage, daß er innerhalb dreier Jahre seine Besitz⸗
ungen Beerfurt, Reichelsheim und Rodenstein in Heidelberg im
Gasibause zum Hirschen“ flüssig machte und die Studirenden von
Ddeidelberg zu Universalerben seines Durstes eingesetzt haben soll.
Die vorgenannten Besitzungen gehören dermalen den Grafen von
Erbach.

Jedermann hält dies nur für eine Sage. Aus der aller⸗
neuesten Zeit (Jnli 1874) kann aber folgende Thatsache berichtet
werden:

Achtzehn fränkische Flößer, welche mit der Zusammenstellung
eines Flosses, zwischen Staselberg und Eltmann in Baien be⸗
schäftigt waren. tranken in Abwesenheit ihres Floßpattons den für
die Reise nach dem Untermain beftimmten Biervorrath von
123123 Liter in drei Tagen aus. Der beiläufige Werlh des
Bieres war 217 Reichsmaͤrk. Die vertilgte Viermenge betrug
)Remnach auf jeden Tag 41014 Lrer und auf jeden der beschüf
igten Arbeitet per Tag 228/10 Liter resp. 452 Seidel. Aus
einen Tag enffaͤllt ein Werth von 7215 Reichsmark und auf
einen jeden der achtzehn durstigen Flößer von etwas über vier
Reichsssmark.

Ein Lithograph in Lauf (Mittelfranken) hat badische Zehn⸗
guldenscheine nachgemacht und bon den Fälschungen einen Betrag
bon etwa 3200fl. in Umlauf gebracht, wobei ihm ein Viehhändler
half, der dieselben, obwohl recht plump gemacht, den altbaherischen
Bauern aufbänate
Dienstesnachrichten.

Dem protest. Hausgeistlichen am Zuchthaufe zu Kaiserslautern
D. Fleischmann, wurden pragmatische Rechte und der Tile
„Pfarrer“ verliehen.

Der Lehrer H. Fettzer von Glanmünchweiler wurde zum
Lehrer an der obern, der Lehree D. Rumpf von Alsheim zum
Lehrer an der mittleren und der Lehrer V. Salzmann von
dütschenhausen zum Lehrer an der unteren Maͤdchenschule zu
daiserslautern ernanni.
————
500 900 Expl. vurden in nicht ganz zwei Jahren von
I dem berühmten Vuche“
Dr. Airy's Naturheilmethode abgesetzt, jedenfalls der
beste Beweis für die Gediegenheit desselben.
        <pb n="600" />
        Erfahrung eines vorurtheilsfreien Fachmannes.
(Huften⸗und Brustleidenden ꝛc. zur Beachtung.)
derrn W. H. Zickenheimer in Mainz.
Dippoldiswaide (K. Sachsen). 17. Mai 1874.
Der von Ihnen bereitete rhein. Trauben⸗Brust ˖Honig hat im hiesigen
Publikum schnell Aufnahme gefunden und wird als
angenehmes Mittel gegen Heiserkeit, Husten u. s. w.
von vden betr. Consumenten gerne angewendet und die Wirkung gelobt ꝛc. ⁊c.
A Rottmanmn, Apotheter.
Alle Herren Depositaire des rhein. Trauben-Brust-Honigs des In-und Aus-⸗
landes, woͤrunker einige Hundert der angesehensten Apotheker, haben seit acht Jah⸗
ren dieselben Erfahrungen mitgetheilt. Weit über 4000 Anerkennungen und Dank⸗
jagungen von durch den Trauben Brust⸗ Honig genesenen Personen aller
Slande geben außerdem so sichere Bürgschaft für die uͤubedinate Vorzüglichkeit des
genannten segensreichen Saftes, wie solche kein anderes Mittel aufzuweisen hat.
Vorräthig in 8 Fleschenfüllungen m'it Metallkapselverschluß und dem Firmastempel
der Fabril I Fi. (gold) 8 Mart, A Fl. (coth) 12/3 Mark, '/s Fl. (weiß) 1
Mark in Si. Jugbert bei J. Friedrich. ß

Jede Flasche rägt die gesehßlich deponirte Schutzmarke und ist mit einer Ge⸗
brauchs ⸗Anweisung versehen.

Für Lungen- Fer: rvenleidende von hohem Werthe.
m— 2Ixtract.

Bitte mir 836 Flacons von Ihrem Kumys-Px-
hact recht balã schicken zu wollen, da vir
ins merrusiche Besserung bei meiner Tochter,
nach neuntägigem Gebrauch desselben wahrge⸗
dommen haben und wir daher die Kur weitor
usdehnen wollen. Die sonst jeden Tag, be-
conders gegen Abend, stattgehabte dehwã ehe
vchon vunzlich versehwunden und die Pa-
tientin siekt aueh schon bedeutend hboe sser
aus.
Jos. VDisen oib,
NMerlehrer.

Bitte, da Ihvr schãätzbarer Extraet sieh aueh
ei mir schon nach Verbraueh von xaum drei
acons als heisfräs tig erwiesen hat, um —B
dersendung (folgt Beslellung).
—ihnarima Stude.
Nach Genuss dieser vier Flacon Kumys —X
ch oviel berichten, dass der Husten etwas
ieh gelindert hat, das Athmen ist leiehter,
neh “ine grösserere Neigung zum Schlaf nach
—— ir eingefunden
1. s. v.
cvvod Tcanco.
Prois pro Tsacon 15 88r., Kisten nicht unter J Flac. durch das
dencrat- Dopot von ebigs mys⸗Extract.
Herslin, FFIdrienιεε—I.

NB. Unsere Inctituts-erzto sind jeder Zeit poreit, nach eingesand.
vem Lurbericht den betreffenden Patienten mit speociol ler arztlicher
uformation zur Hand zu gehen, ohne dass dafür ein Honorar be-
ansprucht wird.

teresse des Publikums sind wir boroit, gut ronommirton Firmen
Depots zu ühergeben.

., TLer.

———— — — — —— — —— — —
TFimadung zum Abonnement.
Die
3424
„Saarbrücke,reßZeitung'
nebst dem Gratisbeiblatt:

„Der Bergmannsfreund“,
deginnt mit dem 1. Ottober ein nenes Quar'al. Sie erscheint täglich zum Preise von 1Thelr.
zierteljährlich ohne Postaufschlag. Wie bisher, wird dieselbe ducch populär geschriebene Leit
artilel, fowie zahlreiche Originalcorrespondenzen ihre Leser schnell und eingehend über di
vichtigsten Tagesereignisse otientiren und besonders für den Saar- und Bliesgau eine zuv er
asfige Chronik zu werden sich bestreben. Ueber die bevorstehenden Reichs⸗ und Landtagsver⸗
Jandlungen werden fortlaufende Berichte ein klares Bild zu geben su hen.

Fur den unterhaltenden Theil sind mehrere größere und kle'nere Novellen verschiedenen—
Zenres erworben. Begonnen wird das neue Quartal mit der spannenden Criminalgeschichte
Der alte Gott lebt noch!“ Dieser folgen mehrere Humoresken, eine Reisebeschreibung
Von Berlin bis St. Pelersburg) und die interessante Novelle: „Der Fabrikant“. J

Anzeigen erzielen durch die Saardrücker Zeitung, dem im Regierungsbezirk Trier, na
menllich aber in der industriereichen und stark bevölterten Saargegend weitaus verbreiteisten
ind auch im benachbarten Lothringen stark gelesenen Blatte große Wirkung. Insertionspreis
hro Petitzeile oder deren Raum 1 Srr. 3 pf., Reklamen pro Zeile A

Saarbrudeen, im Zeptember 1874 ie Erpedition.
—nn verlao von * 5 ⸗m⸗⁊8in St. Inabert

BRürgerverein.
Sonntag den 20. September Na mit—
138 präcis 3 Uhr —
Generalversammlung
in Vereinslokale bei Herrn Georg Jung
Tagesordnung:
Aufnabme neu angemeldeter Mitglieder
Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen
ersucht
Der Vorstand.
zu der am 27. Scepe. statifindenden
Focal⸗Industrie⸗ Ausstellung.
in Kusel sind zu haben in der Diuckeren
es St. Jugbertec Arzeigers.
Bürgervereins -Kränzchen
Mitswoch Zusammenlunft bei
Ph. Wentzel
Feuerwehr⸗Montag
bei Erust Conrad
2WWüehtiqg für KRKeunko s

—52

Damit alle Kranken sich von der Bor⸗
aglichkeit d. illustr. Buches Dr. Airy's
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»on Richter's Berlags-Anstalt in Leipzig
rin 80 Seiten starker Anszug gratis und,
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schnell und sicher geheilt sein will, sollie
sich den Auszug kommen lassen. 4

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iusgabe enthält in jedem Monat Beideßz

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Gebrauch sind vorräüthig in der Druckerei
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Geldkour8
vom 18. September 1874.
pistolen 9 40.42
onandische fl. 10. Stücke 9 4850
Dukaten 53 3688
20 Frankenstüucke 9 80- 31
zngusche Sovereigns 11 56558
kussische Imperiales 9 48- 50
Dollars in Gold 2613 271/
        <pb n="601" />
        2 o0 —22 5—55,2 833 *
w 2* 32285 * —3 * 552
533332325—3z35535 532588 5583355383555 —A— 33373335 5
— — 225 8 — — 3 ———— 2 37
25333 535 8 —&amp;xX 35 — 28283 71 5858 533852
*2 3 —22 S * 3238 52 2383 —*
—ãA 28 33 233
** 2 — 8
— 2257 583 323 —„k — — —3— — * 8 8 22
253835 5 —325 * 22 — —8 —23 252* 2232755
353358 38— 3323553383538 8355 332353535355
t 3 — 2 as 532 — 27
53 5 5— S5 —I58 555 2 8s5585 8—35335
— — — —E 3 3— — 58 228
— 353983 —EE —3 — — c 2 — —82 2* 58 5 — —
2.2 c 3 3332 25352555 —82— —
——A — 223 552 42 — 8 52* 287 2852 32233
33z28838333z—885 z33538s 3753523—538 78535 337 32——
* — —E— — 3 — — 2573 * i* 2 — 435
353 72— 3333 8 —31327 —35
5——355588 3255 5522 — —555 2 55533855
* —— * — — 32*
— 2 —— — * 3* — * 252 —83
—3338——3 3335 785—2533338 5555 72358 33358
580 —8 1525 25* 5533535 373 — —— —
Ss2 * — — — — 2 2 5 28 — — 8* *
—— —27TA — —— ———332 53— —
21 * 2 2*8 —227 — *&amp;8 — 7 —— —3 553 8
s37 3 3 3 33
2 2 ⸗ —2 *
533822 2533550532E2 —— 55338 —2*33 22 —z23328
53 5333 — 332—
— 2* —Z —
3 3 33826
* * x — * — 2 —* — 538
** 8 3 5—22 3553*2 —5—53 —z252872 — 2553538282
—3 5555 * 8 235535 2552 3258
5— 55— ———58333758 633,5 —32
*2 — — —A *8 — * **
— —2538525 18S8 56332 *8* 8**
—
82 2 222823 5522 33233233525—— —*
— 15 5—3z5—228 32355355 555 535 22 33355 528 553 —z2835555 *57
3 33 23353 883 55 — 3 53383 2
— 9 2—* 2 * 52 * F
— — * 2 * 82 — — 5* 34 — —
553233257 23322. 5 —*8 5* 233— 5538 —3 325 * — 2
—— — 225 2 5353 58— E 52322355253 35ñ
33338232 3325 335 25 283528 2838 333355555
25 2 8 8 — 5 7 2 — 8 2
57 22 8 S—52527 2 12 2 —A 2 3 22 22* 25 —X
— —8 b —— — 2 * 229 —* —— 2 — 5 —A 8 xx
S— —X * 2 * z354 —— — 82 —A * 5358 582.
—— —8 —— — 25 2. 62
*233355 —53358 33233 38s5—z3853 2353 355575563 *
8 F
52353252333 332385 552 35* —7533535 5382 335355355 15
5252* 5 —27* —— —e S 8* —2 9 2 G
** 32 —8 — * 58 *22 — —— * . 3 *
222 2 28 — S2 2 7 —— — —— * 52
—— — 55 03235588 S4 522 5353 58 5* 532 —
8235 28* Z255 — 2— — 42⏑ 5553 3 225 S 2
22 — —3— 2 — * 2 * * —8 22 5 55 * —AIX —
25 253262 5 *38 * 15528* ——— 5 583 5* s 354 2 2
— 3533 555 2 835 —
5 3823— z 3*2s5s568335585 8333731.
28 — — 3 8 — X — 2 — —2 2
3 333 333 3 33335325
*2 —2
— — 573 — —— —— ——
2 2* 3 J * — 2282 — — — — 2* — — F
— —828 ———— — * —— 2828 * 22 —— —
8 S 2 OMO —2 * 2 25 —A—— —8 D
— * —— —5 — —— 5235 5 a⸗9 — 2323535— —
3533835 * 32335373333 8 33
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— 2*232 c —552 —* —AV car 22 —— * 2 322 3 835 8
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35 — — 2553 23353535532
—852— ẽ 535535 —555 5— ——2— 63253 238* 5 A — —
z56 5—8* — 2 —

—23223323282225
23—5 32355 222538 2235
* 5323822 — 232 *
5232523z33 3555S3353—3— 2.2 25225 8
—383*83335 z2583 57 53353838 3335328355. 325322
8 3 3338223533355 5333 58
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D —— 2*2 — — 22 8 —
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323—335353 —A
2 D. — 5232 —A 338 —* —— 83 * 2222 53552 —*
2 2 22 52— * —A — — —8 — 8 253 —AA 5 5. 84
2 8* —F 38 — * — 5—3 92 — 53 25 — — —22 222 —3— BB
ñ —A * 228 —2 —2 — * — D240 2
3 3— 3 83 835* —z5555.537
2 — 83E23 S 2558 8 — 572 8 22 822 * 222
— 56 5822532 ——— 3 33 22 523 8—635355*
5»—5553235 —— an 2* —— — —AEISS— 53535 82383E2 3338
— 3253583283s387 353735238358* 85583 7888 335 3*
552232835 5557 355—253 55 1682 32553 553 335 3373
535322223285 5325332 5837 90 5 3 2 *32 2755 25 —— —
5 3.5 — — 52 „8855 —25383 5 533583*5873 —8 z3532360
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8 337 3 63734
2 ẽ * 2 57 *7 — 8 29 — 3 *
255 55 3463 2 5528 —558 5552* 223 5z358
—
— 8 5 35335835752 82832. —
3 8— — 53 5355262332— 535z32 8—388*8
—
ac I 2232588 8 333—887 522 5223255 222
2333 3 — 57—5 385 z23 — 323378SZ33238
5535535* 838 325z3388538 3333553 153
3— 3 3 — S ——A —X —
— *8 20 —A 38 538 53 333*5335355 20
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525 52855* 2528 533235 25852 2325 —8 —
58 —532 58 3* 55 82 ——— — —
3.5 34 55 523833 8 234533323538
— 45— 2 5 35 X. —2 — — 2 * —— 2 —53
53 *2586638 5353 75 —— 7 3238388
F—— 52 5 258 —— —3 — —
— 5 — 35 55— 8 8 5 M&amp; 535 222 5 3
8 — — — 3 22 2 28 * — * 863 8 —J X * —
3535 —z255557 3z068 55 83333* 3333s535832835 8
— VU — J 3 *
5 2— 3 2 — — — *
5375 7328 — 833528337533 —537
55 —— —X 5533 52338?8337 *5 —35331
560 5 52578——5335 — 22. 22385 383—35 — 3
325 35523373— S 82 —53338587
528 238888388* s235353 z882* 4283
585 *5 — 2 2* 4 2232 2 ⸗ —— 287 — 23 — * og 8
2 256,336c3 238 353335565533 58 —4585 5
32 — 53353 532585 5 —— 2
— 238383355338 58 — 533337* — 358335 8
53 —— 522 * —E— 233252 —A— E 23* 2
528 5 57325*35 *383533383338 3 3*
—* —ã— —— 25588 —3333533— 53523325 ——
22282—27 5883* —A 3385—3*558 — A 22
555 233585333 * 3383838—2 23533538 —15353233
* ——
28 883853335 I5s58—25358335 2538* 333*333338
F —A—— 2529 añn — 9 8* 27 58—, 253 *—853 2
53 —3 5—80 5 7 33 2386 5 5»855326 2528385 z53832
22,555 —7123 —33r 522355——8—23 2 222 3 — 5535 —z2—522
3552363 ss37 86828353308
* * — — 5 2 — ——
5525 3236532* 3553 5333383 333 53
4 8 —A — 2302 55535s 5533— —— —EA
228 5225235235 353535 5555—8 —
— — *⸗ —5555 825356828
— ——
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        232807
— ——
*
3 332 2 2 9*352
38382 — 2
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—— 13553389
5 535 — 228 2 J 2
5a338 3232853
— — —— 5538 5338
A— 2528323 332333553538
— —— 28* 5338 2533353* 235 3 333358
— M F8
84 2323353335* 2823538 * —2 38 2 3 33—5
333 233535 55335 2* —— * 533 3335* i
—— α— — 3354 37583 —37 2 3232 * 33575 235
545257 23 2728 —S 3 7 2. DA8 22 133 —
* S *227 28 5355 5255 * ——— 23
73 32 —F 226820 222 S — 5 3 8 3 35 3
4882498 3323 5358* 5333358 8 ẽ
* * — — 2—
— 5z25 7 22* — — 7375 72 * 3 8 8235—5 — 2588
728385 — 5583833 ** 5. 527 *838
53 5 — —8 22 — 25 2* * SS,8
253 8825* * 8 —2 * — — 22 * 232. 28
52538 * 3333 1833240 c — 522
EXX* —— zꝛ — 5 —A — * 2 3 7* 55* 8
35*558 533583 522 — — —— 523333355
—— ——— S.R.8 2 — 7 Stors 8 20 — — 523
2123 —— mĩA 238 — 8 M. eb 333* 23688 8
458 z.2 —— * 53283535 582 3.3 * 3. A2233
2238 SS· 2 2 2535* 223285 2 2 7* 222 — 3
3532338 2S 2 * 3 7* —A — — —A S
* z3 3385535 2 229— —— —A * 3 5
3 * 52272 2 8* — — 8 ——
3 * — ——33838333
— 7 A F — —— 5253 533233
—— 87* — — 238253 — 55 228
— — s2 735837 —— 3238 238
9 — 33—228 18 5223323—
3088 2535537 2 —A 3223232
535* 2588 3 228k88 *25
* — ——— 88* ** — — 8
— E. 9 215.* 7155335358 7
* — 22 2.2 —— 8. 9r 353 2583 S
55* 53.5 2 52 2 322335358
—— 23 2 —9 * * — 3585223
3533 2587 * * 25 *2322 2W 2* 2
— —X
J 2323 —A ss77 533383 A —
25 38 223— 2823 223233 5338 38 3238 3.2 53. * 8
753.* 5558 2573 2333
8 3 32 —2 F * — 32 * * 72 S 5
82 53. * — — — — 53 —A *
2* 83 34 * 2 23 —
22 32358 523 — 8
25 58 5* —23557 6* * — *5 23 —AXX
28 55583 * — 2 22 A8 2.
2* * * 27 —8* 2
23 — 53535383 38*888 * 7
6 23— 255 —— 238* 3 5. 35 —— 522 8383857
58 A33328 553538 33383533 83 25323 553223
—8 S·* 8 223 5 3z *8*5 22 —3 33733 2 2. 2 2
A 337 23*53 2 S· 3 2 368 2 —A
SE8 53587 27* 58 23335 —
— ——e—— —4 —5387 x 2332 *22 ——
* 22 Z5 528 8 — — —— 75 85 533
2 2315 525 2588 3 *58383
28 555 5235 52 28 — — — 55 583327
87 —8* —2* 333537* —338 55353 2252
8 9 —— 52523 3 212 * 77353353557
7— * F 2238 2— 88 533337
* 2 2 — 88 8353552357 * 2555338
608 3323383 533338337
58 5z323 5229 552355* S
S8* 2Eve 5272 52 5 3
—A——— 8883 537385 2517923
557535 — —XE 236535433
8258 e
258 5 355355 2* 53238
2? *23 2 * 5* —8 a
3 353357
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—— 52 —3253
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537 s 338 32* 323 5832 — *
53 m2* 3 523 45 —— g
—78 2 —2 * 2 8 2 —
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* 2. 5 3 —
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5552 —34 58
553355 233 82328
— 25532353 388 * 8
7537 3528 253 23882 e
2. 288 S 38 52 — 7
22225 238 — 3 *5 23
— —
3323233 55525 —A 33
2286 — 2* 22 ——— —
5—
F —— 8 3 2 584 —
2 25 8 5 8 —— *2 8
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338 233 2,.5232 31237 8 ——
5* * — * 8
5 538258 2 8338
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F 3353 —A —— z357843
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22 *2 — 3276 43 *
2* 2. 5355355 F — *
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—D—— —8 — 72 2355332. 5 2 —
—7538 2328 —5—83 33 2223
2333 —8—3— 383323x 2
58 — —33332 3233 ——23 3 3335
57 685*5 —A 53323 5*2 52 2 S 2 *3
*2 5 — * 555823 * —— —2282 5
*»853355 32 — ——33
55 — 22 Eo 27 35 32 ð 552 2. 3532
82828385* 523 5 83 33333325 *
5353 ñ * ⸗ 2288238 58*855335372
5— 2 —— ——53.85533335
3532. 232. —88288388 3— —33 2383
237 522 531 5 25 53 528 —ẽ —A
— — 3353232 586 23333
283 *833——38 33833355
—3 25355 55 53855 33 —535 533258233
⁊ — 3. — 3. 8
35 3 83533288338
— 33333
33532332233 53582 8833223. 5 2 25333 238
— * 2352 —
235232332 58 323 3533553338 —
5222 * 2 275. 83 23 *8*7 —ãA —
1553338 25 58338 3333 532.3 2,525353
32327525 122 65 33 3338 33—3
288. 7572 s8 53832 537*
— 8 2—— 33 *5 5553325
83333. 3388 223 —23353333532353 833853557
— —25255—222 55* 555 —— ———5 23333535383

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        9 0 gber * W

der Sit. Inpberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags-, Donnerstags⸗ and Sonnta

zummer erscheint wöchentlih viermal: Dinstag, Donners tag, Samstag und Sonntaqg. Abonnementspreis vierteljährig 42 serzt. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

—I Dienstag, den 22. September

— — —

Einladung zum Abonnement woaͤren es wohl nicht zweihundertsechsundfünfzig Monale Gefängn'ß,
, —— wit 8 der Staat seine Schlacht clagen würde. Ncht ganz
Zu dem mit dem 1. October beginnenden )ẽ. Qu arkale 3 adn n nigt m 785 Wene die
* —38 48 gen; un erhalten richten wir nas
Dr de die Bestellungen bei der Post underweilt n Mahe der Geschenhen derselben. Maadeb. Zig)
lünsere bexehrl. Abonnenten, welche das Blatt durch ünfsere utiches eich. 53
— Muünche n 18. Sept. Als Tag des Wiederzusammen-
Rusartia la bhaunf abbestelli wird. —Preis und Erscheinen attes des baierischen Landtages ist der“ 15. Januat . Is. in
e adee Aussicht genommen. — Hr. Dr. v. Lutz hat gestern die Leitung
Zu jahbireichem Abonnement ladet ergebenst ein des Cultusministeriums wieder Ubernommen
— — ie Expedition . St. Inghedt, Si. S. In der Nach p
om CGConadreß— ũ n .... 26 bert, 21. Sept. In der Nacht von gestern
—33 * ———;388 33— 3 tuf heute, zwischen 12 und 1 Uhr, brannte das einstoͤck ge Wohn⸗
mat io n ale in Brussel über dem Stand der soatdemobraischen us mit hebhengebanne. deg Withetm Ert darnied t. Wie das
Hewegung in den verschiedenen Ländern Europas berichtet wurde. gur kurstan a lann ge jetzt nicht mit Gewißheit angegeben
stalien, Frankreich und Spanien kamen dabei recht schlecht weg, ifpon. igß rb hat vor 3 Wochen seine Mobilien um 18324 l.
iberall hat die Socialdemokratie Verfolgung von Seite der Re nen asm —53 ⸗
rerungen zu leiden. Es ist in der That eine große Ungrechtig— Must 3wei rüden, 20. Sept. Der beutige Tag war ein
eit, daß die Regierungen jener Länder die Communarden in en IJ einem schznen Septembertag. So ftrönten denn auch
hdaris, die Mordbrenner in Cartagena und die Revolutionäre von de ——J allen Seiten Fremde und Gaste aus Nah
dimini in ihren friedlichen und menschenfreundlichen Bestrebungen F dern zut Stadt herein und de Zuschauermense beim Pferde⸗
zestrt haben, und Europa wird den in Brüssel erhobenen Klar ernren wg woguac noch gIrdher, als in den vergangenen
In gewiß die gebührende Gerechtigkeit zu Theil werden lafssen. Jahren. N mit Z Zotemotiven bespannter Vormittagszug brachte
Zelbstverständlich ¶ wurde auch Deutschland auf dem Congreß der dinenn schbaren Menge von Wagen Hunderte von auswaͤr⸗
Internationale unter Anklage gestelit; auch Deutschland hat sich Udn en darunter den lonialichen Reglerungs-Prafidenten
ener edlen Gesellschaft gegenüber als Störeufried beuommen. —— 8 Das Ergebniß des heutigen Rennens ist
zutsche Vertreier — wir hallen die Ehre, in Bruͤssel durch den endes 1) Erbffuungsrennen, Preis 800 Mart. Herrenreiten
birger Frohme verireten zu sen — gab die genaueren Dalen Iheeein für Pferde eller Länder. Distanz gFegen 2000
er roßen deutschen Sozialistenverfolgung an: Schon seien 286 8 drei Pferde ab. Zach wiederhollem Weghse
Nonne Gefängniß auf die derschiedenen sozialiftischen Äitatoren — pem npf war erstes das des Majors Jadinaan- zwelies
lelegt; ind es habe noch keinen Anschein, als wenn die Gerichte Jen wannt Grashey. 2.) Preig der Pfatz, im Ganjen
ait ihren Strafurtheilen einhalten wollten. Die Veisammlungen d ar ndlachtenen für dreniährige in der Pfalz geborene
— 9 J— istan; 1200 Meter. Von drei abgehenden Pferden
us Versamnlungsrecht als fuspendirt erscheine, die socialistischen am dag diz Michael, Dbrt von Martinshöh zuerst am Pfahle
dersamminee hne Weuereteuf iste Wir an. dicht binter ihm Werle von Hermersberg, derselbe erhielt aber,
rins in — Zerbssessien a er Dörr gekreuzt hatte, den dritten Preis; den zweiten der
— a e eht ongetommenene Göbels von der Bibermühle. 8) Unter—
hen vecsehen echoben erden sect ine e —— Pferde gingen ab. Den ersten Preis erhielt
uch weiter mit, wes Bürger Frohme, oder, wie man in Brüssel Don meier Anitadpef von der dritten Eskadron, den
odie Tompagnon dhne ane vea ecte er dan weiten Vicwachtmeister Bohnenstiel von der 5. Eskadron
3ozialdemokratie erklärte, und wollen abwarten, ob Reimer oder den ——A Serant Simon von der 5.. Esladron.
gfelmann, oder wer sonst den Spektalel im Reichstag machen ffizters Hürden- Rennen. Breis 600 Mark. Geritten von
u nn gleiher Anrichteeit — — der deutschen Armee auf im Dienste gerittenen Pferden.
aͤmlich erklärte, daß es allerdings vollständig aussichtzslos sei, im banz ungesahr d Rners Hurden, ob. Meter hoch. Es
Dege der Wahlen auch bei unbedingtem allgemeinem Stimmrechi ngen 8 ab, Ier Treinler Jachmann, zweiter Lien-
ie Emancipatio, des Proletariats durchzufetzen, denn die regie⸗ enant Brasgey. . Preis der Pfatz, im Ganzen 500 Mark.
enden Klassen seien allzu mächtig und auf diesein Wege nicht zu abraten sur der Pfaln getorene Pferde. Distanz 200 wMeter
hlagen. Das einz'ige Mittel, dem Proletariat zur Macht zu be e Pherde Irster Preis Schopfet von der Pelamuhle, zweiter
elfen, sei die Revolution, und die Betheiligung der Sozialdemo⸗ ader Sohr von Herschberg. dritter Breyer vom Stutzenhof bei
ratje bei politischen Wahlen sei nur eines der“ Mulen, dise Re— Zweibrücken, vierter Ludwig Weiß von Saalstadt. 6) Hurdenren⸗
volution zu organisiren und zu beschleunigen. Compagnon Frohme vw Preis —9 Morhh Ieemreiton fur Pferde aller Lander.
eihnete in kräftigen Formen den Tag, au dem der große Schlag istanz ohngefahr 1600 Weter; 6 Hürden, 0,0 Wete— hoch.
vn Seiten des Proletariats geschehen soll, und wir können um De Pherde.erster PJren Haubimann von Heyden, zweiter Preis
ere Leser versichern, daß nach dem aufgestellten Plane mit der Fajer dadwann aus Frantfurt. 7) Preis der Pfaln. 400 Mark
— —— ieie g Sanin Flächenraum für bier⸗, fünf. nnd sechsjaͤhrige, in der
alls bemerki wurde, leider der Pariser Commune gefehlt habe. ia Zcor⸗ne Pferde. Distanz 600 Meter. Reun Pferde,
das an diesen Absichten richtig, und was aus dem Bedürfnissen, Preis DManzinger von Gerhärdsbruun. 2 Schopfer von
zach Wichtigthuerel zu beürtheilen ist, mag dahingestellt bleiben. er elushe 3 Jalob Gortner von Hellersberg. 8) Offiziers
Jewundernswerth —D — Jagdrennen-Ehrenbreis, gegeben von Damen Zweibrückens und
amnsten Plaͤne“ gegen die Staatsordnung zum Besten giedt und Prei der Stadt Zweitrüden, 1000 Mart; getitten von Offi—
— ——— Seene und ven der deutschen Armee auf im Dienst gerittenen Pferden.
dwalane berlangt Es will ung shen ne sennn ee distanz ohugefähr 3000 Meter, mit 12 Hindernissen, nicht über
das großte Glück für die socialdemokratischen Agitalionen, daß Wernr hotn und 3, Meter breit. Vrei Pferde, Zueist lam
— — ajor Jachmann an, danßz Lieutenant Grashey, zuletzt Lieulenant
enn wäre dies der Fall, so waltete das Kriegsrecht zwischem dem u lawoniß (Pf. V.)
drohten Staate und den sozialdemokratischen Fuͤhrern, nmad dann Verantwortlicher e.

icteur F. xX. Demetz St. Jugben
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        * *
Veränderungen an der hie⸗
sigen Lateinschule und Er—
öffnung des Schuljahres

betr.

In Folge der neuen Schulordnung für
die Studienanstalten treten mit
dem 1. Oktober folgende Veränderungen an
der hiesigen Lateinschule in's Leben.

Die Lateinschule wird durch Errichtung
einer neuen (1.) Klasse zu einer fünfklassigen
Unstalt erwellert. In diese neue erste Klasse
werden die Schüler aufgenommen, welche
ach die für den Eintritt in die 4. Klasse
»iner deutschen Schule hinreichenden Kennt-
aisse in der Religion, der deutschen Sprache
uind Arithmetik erworben haben.

Die bisherige 1. Klasse wird nach der
reuen Schulordnung 2. Klasse. In diese
werden noch für das nächste Schuljahr die⸗
jenigen Knaben aufgenommen, welche vor
dem 1. Oltober 1874 das 10. Lebens⸗
jahr bereits vollendet und das 13. noch
nicht überschritten haben. Dieselben müssen
sich darüber ausweisen, daß sie den in den
obern Abtheilungen der deutschen Schule
hehandelten Lehrsteff sich augeeignet haben,
ferner daß sie in den lateinischen Deklina-

ionen geübi find. Vom Schuljahr 1875/76
un werden für diese Klasse keine Aufnahms—
prüfungen mehr abgehalten. Die wesenili-
hen, nicht genug zu betonenden Vortheile
der reuen Studienordnung bestehen erstens
darin, daß nunmehr durch Errichtung der

1. Klasse und durch die in derselben bestehende

besondere Betonung der deutschen Sprache

die Schüler in letzterer weit besset vorbe⸗
eitet werden, als es in den neist über⸗
jüllten deutschen Schulen möglich ist.

Ferner wird nunmehr der Unterrichts—
doff im Lateinischen auf fünf Klassen ver⸗
heilt, so daß schwach befäh'sgte Schüler sich
diese für jeden Gebildeten absolut nothwendige
Sprache leichter als bisher anzueignen ver⸗
nwögen.

Endlich tritt für diejenigen Schüler,
welche nicht studiren wollen, eine Erleich⸗
erung dadurch ein, daß dieselben in der 4.
und 5. Klasse vom Griechischen dispensirt
werden können, wofür ein Ersatz durch be⸗
sondere Betonung der französischen Sprache,
sowie der Reolien soweit wie möglich ge⸗
schaffen w'rd.

Durch diese Anordnungen wird nunmehr
die Ansialt mehr als bisher den geistigen
Bedürfnissen der hiesigen Bevölkerung nach
allen Seiten hin Rechnung zu tragen dver⸗
mögen, und dürfsten in Folge dessen die
Vorurtheile allmählich schwinden, die gegen
sie bisher noch in vielen Schichten der
Bürger bestanden. Vernünftige und ge-
wisseuhafte Eltern jeglichen Standes wer⸗
den darum gewiß ihren Kindern die Vor⸗
heile zuwenden, die denselben aus dem fünf
jährigen Besuche der so rationell organi⸗
irten Anstalt erwachsen müssen.

Anmeldungen zur Aufnahme in die 1.
uind 2. Klasse nimmt unter Vorlage eines
Schulzeugnisses das unterferligte Subreltol
tat, Freitag den 25. September Vormittags
9—11 ühr im Rektoratszimmer des
neuen Schulgebäudes entgegen. Am 26.
Vormittags 8 Uhr und an den folgenden
Tagen haben sich die neu aufzunehmenden
sowie die bedingt aufsteigenden Schüler den
ntsprechenden Prüfungen zu unterziehen.
Der eigentliche Urterricht beginnt am 1.
Oktober, wo sich sämmliche Schuüler der
Anstalt einzufinden haben.

sönigliches Subrektorat
5treuber.

Bekannkmachung.

Die hiesige Fortbildungsschule nimmt
im 3. October nächsthin ihren An—
'ang und haben sich alle Gesellen, Ge⸗
silfen und Lehrlinge, welche das 16.
zebengjahr noch nicht zurück geleçct
‚aben an diesem Tage Abends 7 Uhr
m Schullocale behufs Aufnahme zu
melden.

Der Unterricht an dieser Schule wird
(m Wintersemester 1874 75 ertheilt:
Mittwochs / und Samstags⸗-Abends von
7 bis 9 Uhr und Sonntags⸗Nach mit⸗
ags von 3 bis 5 Uhr.
A—

Das Bürgermeisteramt
Chandon.

Bürgerverein.
Sonntag den 27. Septb. Nachmit
lags präcis 3 Zhr F
Generalversammlung
im Vereinslokale bei Hrn. Georg!Jung
Tagesordnung:
Aufnahme neu angemeldeter Mitglieder
Der Vorstand.
0Ooso
su der am 27. Sept. stattfindenden
Local⸗ Industrie⸗ Ausstessung.
in Kusel sind zu haben in der Diuäerei
des St. Ingberter Anzeigers.
2 nungen
ine, 14 und iss Bogen zum allgeme nen
Gebrauch sind vorrdthig in der Truck
d. Blattes.

32
——
N
Meine sämmtliche ——
Neue Wintersachen in
RuxIinms, Velours, Ratiné &amp;
FIoKonne, sowie
Nouveautes in Damen-Uleiderstoffen
aller Art darunt er eine größere Varthie guter Sachen à 24 Krz., ferner in
Lamas, Lady, Fianeli gobvarzen 6,
Farbigen OhAaIes für Damen und kleineren
Iaĩds für Mädchen, sind nunmehr vollständig
eingetroffen, und empfehle ich solche zu den billigsten
Preisen. Ract Schanck

—ã — i — — — — —
Baundelsschule FrankenthalNypftz.
Die Anstalt beginnt poer 2. Semeεεν S Oι

Gründlicher Uaterricht in den neueren Sprahen, Reali en, Mathematik u. Handels⸗
vissenschaften. — An demselben Tage beginnt der hinsi chtlich der Disciplin mit der
—„chule ene verbundene Aανναα Vorbereitungscurs aum PBinichrig TFreivil-
igen-Tœumen unter Leitung von 6 Fachlehrern. Seit 1868 haben 131 in diesem
Furse vorbereitete junge Leute im verflossenen Schuljahr 2) das Exanen mit Erfoig
estanden. — Das jahrlige Schul und Pensionghondrar für die Handasschule beträgi
öο Thaler; fur den halbjährigen Vorbereitungscurs für Einjährige 150 Thaler.
Prospelte, Stundenplan und nähere Auskunft ertheilt bereitwilligst n—

GB. 6252) Der Vorstand; A. Noertololy.
—ER
Internationale Ausstellung in Hagenau
vom 11. bis 18. October mi
Landwirthschaftlicher Ausstellung.
LOOSE zu derselben, 1 Reichs—
Amarte Fr.25. centsin
der Erpedition dieses Blattes zu haben.
NB. Die Gewinne ——— * —æãù ùYw E Iandwirth-
sehaft iiehen NMasehinen-Gerüthen etc., im Werthe bis zu
2000 Reiohsmark. — Die Loose herechtigen zum
freien Eintritt in die landw. Ausstellung.
Der Loos-Verkauf ist durch allerh. kgl. Ordre für die Pfalz conces sionirt.

Pedackion, Drud und Verlag von F. X. Demetz in Et. Imbert
        <pb n="605" />
        —

*— 2252 2 22228

5232 —583335385 535232 5155535 3358

3352222 —— 38—333335 — 5— 38 — — 5 227 *

A 33535* 58 2533 23533283 5535383* 238533 235658
232 S* 5 * 225 8523232 8 * * * 3
52 E 3 —— — 235 —A 2 2 Xi —
——I——— —— 35 ——— 533833 — 33323 *

*

—5—227 — * *82* 22 322 92 — 8— —— 5 2338235838 8322
——— — 2555 5 2 —9 52327 * — 8* —8 23 55
3 * 58 — 2* 8 2 —5 —* —EXEAX F — ——5 52
28358 5358384 558532352 3 23553355 553385 335 758
2 —22 252 525 55 * 5 28328 —25z522—0 —5 535 22 3
*223755 3538 55 52852338 —35 38 375 8

225 ES D 7 — 3 3 8 258* —A— 3
— 333338533553 8333838 —83333234
* — * 53223 AAA * 54 — —7 2* S — ——— —
5520— — — AS 5252333 5 2 — 9 —3843325 5 —
DS * — s —3— 2* 2 * 5392385.58 2 2 2 9 —5
5335538 333722 353535533353333563 285 337223338563
33 3338 7333 I538 338333585333
55 5225 E 548 5385 — 2 3 232
* *2 2* 2 225 * —E — * d —3— 22285
582238 82537* —e 5353555 532* 25 8383. 552
8 —A 8* — — 2 3*5235 58 —— — 23232 —
s2 2 — 55533585 5238 2 8 53753232532 8
2 3532—3532 — — 55638* 5 55S 55338 — —
38 —A — —55 8 —XA 522 — 2 * —— 52582 258
S 9 2 5 —— 8 2* — —A * 25 53 —— —* 25
57 2 8 —— — — 53288 A — 2 — 8 —2 32 an 813 28 — —
8 284 232 — 25358 38585 2 5833 —— 2238
23532333223 52 55333552853 5353238 2 32—563 ã
53833 2* 325353 5235337 ——58382 22 — — 226
53538 2722 m 282323 82 — 53 5 *5328.28 —E——
* R —* 2— 53232 — —
——— —5—8353383. —25258525332 D58 2
3* 2 * 5 * —— —A — 5332 52—83238 238252 02
8 2 22 — * 8 S 5325 — * 6 —5
⸗ 3822 5z358. — —z828 2 32852383833—55 — 2——58 * —— —
53853353 287 55—555 —55— 33357 535825 z538 3533 8383328*
322553533533 2 25355355353335 —5533352358 32335353—335
2 5 8 * —8 — 2528 52 7 —55 —A — * —
38224ä —— ——— —
— — * * *
—A,
— — 2548832222 533355533552338 ——
* —— 28 2* 233 S 8 A —2 .*
3358 232* 55*8 33353 55 332228 25*
* J —32
335 532z23 53x8 3354 *
* — 72 * 382—z *3 527 —A 2 S
22 S 758 —————— 255325— 238 z3335683268 * o⸗
S 5 5 25332* *8 5*8
—A —— 2 5 35 33 BA2823 — ——
— — 5 233 —
2 * 22 2955 5353* 595 3682 251 —»E227 5j8535
3 5 28 3 S2 * — *S. 55522 5522 A
5285. 5235 ———— * 23535—75—35638325 3 5
—A * 22 2 * 332E zEB ——A—
——— 22 2* —3823 c58 2228 22 4 S264 *
7278 8238 2 —533353— ——388 5z3532 — 525237 2
558 * 7 33 2*525 53585252 5232 EX 5 —3— 6 ce
8 5 2&amp;2 2* *1 *288 5282 2 —A — 5 8 350 — — —3
32 5 5 —332* 588 2555 85. 33535 5 532233 23858 224
526 — 8 5*4 253 535 52 22255355—* — * 55 2
— 2 * —— * — 2* 63 —A — — — — 8 — — —
25538 5 33 — 5 55533 5 * — 31383323 ——285338 2
8 W * * — — — 528 553523 552 —*
828 28 —* 2 255 X 8 5—3553 3——3553 —8 —— der
5533286 — 55 225* 85 333 33s83352536 —— ——
2 2*——8 878 — 22325 52 —— * 53258533 — —— — 28
5 525562 8* 588 5333355— 338 5. 82 288* 32 53583 S⸗
233555 —8 — — 2838 527 — —2 * — — S —
* — 8 R 53523 258333 35352 25 2 * 5
—E — 272 — 2353* 2 355 53858325 *2 822 *
5 —ẽ —— 25 3 — 8588 2* 35333358 ——— — 2
22 * —V —— —— —225 — 82 —* —— 2 2 5* —A—
S 8 52 52335 3 252538 55 5
—— — 22 — s 2 233* 532535 5333535 58 523525 * 88
* *5 *3 22 223 — *
3 — — 532538 55335333 — —
53s3356853337 257 32530923 3 398
—* 2225 235 ——— 35 * 2
— 8 8 — 535555—535 25882 — — 332335382
2—7—2 82 824 5 2 235 52558 2—5 *7235 28355 ————
255—18333 58 R4 *
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S 5 —X * — 5338
23588 5 —— — 25328 333536388355
—— —— 8 — 5252 5225* 8 8*»2m53553335 — —5 *
35335537533333 77 53 32852 2332835
55s835833 823 8 8 s8533355 5,8322 555323538 53
—52398 88 — — — 23523 8 52335 8
A —A 5 5 — 5522 532 233 2 ——
* O 285 —A 233 75 —A
3535 —— 355288 — „5 —— RSc —8 O2 3 *
35533555 82* 58 — 55 22 3582 362 „852353322
5822 55 X 5355 — 55 3588 —A G 533533253
325883 8 — —5 2 — 8 8 SS Q 2 *
— 5 —
3 2 3.5 2 — 8 72 X X * 8 *
—— —* 287 T —3— * 2 * S z255 * — —— 3 —
8 — S53 235*2* 328 288 233355 —XE — 2333255 **
588 —A 5232 — —A— ——— 325 5z235 —z5*238 553535358
8388 — 535 — 5 235 2 — 584
2353333288 z 5 B325 23 33877333336 *
¶ —3 23 555 8 „ 25 5 2 88 Z5z8EE8 5252 582 —
228 2236835 —M 35 2 ag 5325 2538— 23733383332 33
558358 — — 525
— 5* — O 5z25355 — *225 —33 538575—2
EIæ2 5 33 5533383 * — 55 25 — 3 * 2 38523355 —
—2222* * 35 * —z 7 55 —„ 525555 875355553 2 * O 5523238
* * 3333 2 5 353833355 — — 2558352S23
Sm25 — 28 — 8 5 6 5255 — 555 —A
* — O E —A 329 95* 52 8
A 525852 8 3 282 D—— S8S58SS 25325 * 5553238 S e
— 528 — cẽ 3532 535E5 25224 25* 2 —A——— 8
522 3 * 8 —8 3 * S 22 — 2 22 38 p 238
—E — —8 —— —5 32,3558 775333358 23 8Bz833.5* 8B22 S ⸗·
* — 552 —58 2 — — 2 —— 55353 ——233
— 88 222 23383333 —— S6 252235 4
EIz35 8 — e 525238 5 5* »2 53 — 2 20
523 —— 5 —M — 22 S9 —* 52 5333z3—534 25
ss 3 3 2
233382 352533 2682838 5533 s6632
2 528 2835325 * e 2355 — *
332557 z35323 8 A
33333353336
⸗
z250—55323

—m 822
— 8 2
—e— —— 28 85388
— 2 — —E — 38855 *
22602 3 28 3— 5353
52 —2552 — — *
— 28 2 52 5 * 22 5224
32325 — 8 2 * ——— —3
—255 365 25 53 832 52 * — 72 —55—
5532 —A 53E— 5883558 25 *5582
—3 * W 22 * S 25* * 9
5822 — 559 58335 8 8 330 *
2535 5655 E8* 8882 — 8 22*
IWS 2532358 OfOse 38 535 —I 32 5558
528855323* 52* * 2553838 8 2* 28*
—8 V — 28* * — D 5 — —
— 5225 52 — 2 2 252 253 5257
255 555288 2c555 RXRESE 23 2B355
5z5228 —7— 8 5 2135 235
— —5388588 3 55 3335 — 5
82253 — — 5 238320 ] —2 33
2 255 — 5 7 „333 22 8 22852
5 —E 835 533322 2m35 88
5322355 53 —ä E * 58333—5 22 J2253
2355553388 5 —— 5655 5S553— —
—A 5533558 22 2 *53 15352 — 5733232 J
25 2222 5* 2 8 2 —52 853525 c —— — —
— 22 — &amp; 2 —A 8238 2 ——
282822232 2 S8 —E 82 — —
23353285 2—2* 2 ——— ————— 8 53 59
— —— A —2558 8 55 —252 55——
55532553—5 2527 — 5* 5322 538 5S. 23E 2
5* 22 — 5553—533 * —— —— — — ——
— * —V 82 — 5 — — — 253 73 *
25335 m*8 322 25383 29 — — — 25 —
535353352 5138383 2535385 55 3253 *25238238 38
5353352353 8 — — — 35333573338 3
2525S3* 53 —FF —32385 235.538
— —— 252 —53 358 3—3258 558583
25535 335355 225 2 5 E — 8 — 3 22
52z—56525 523 »72 —6 2. —X —A
ij 5252 60 J353353339 *2 83 528222
— 533535365* 5525 2335533555
— — 538 — 228
* * *
R8 * *2 X
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2553 5*
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2 23 755
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— *
898 323
1*836*
3
1 253285
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ẽ 234 23322
233*3837
ð 258538
* 48 8*
* 3283327
* 2553 *3
52* 5 8
82
5175333 2
8 2. 2 5
* 532322* 6
3253 55728
3322 3
22ꝛ22
2327 588
—3273
5. 3 2 32. 3*
*8288*
23 2 *
— — —

15333
5338
2257738
*32
852353
—R — 252 —22 —
2 — 2323
3233378
53253 *
2 *5223
8* — 227
22 282535
2 — —
8454 2 *
386*7
25*5.
512 2
53835
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25852 *
32 332
25587
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2· 2.8 2 *2
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—— — —— — —

223683
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2755288 —
557 z2333823 2
— 5523333338 E
3355333 7 333
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533 J —8
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— 335 F
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— 22 238 2323
352338538 2 55
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38 —— — A
43 53533
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* 3 2 *
⁊* 37 57
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55353 2.8
2 —3 —— —J
2 — ————— *
2658 *55 55
28235 — 258 53
— —— 3
*5528* — —
— 3528 *
8 25555
58 — 32 —
2 —* 23
55. 3 335

2822
—z5538
*833
22532*
52333*
5325
3382
* 3

J
——
3532823
533527
5383
5255273
— 2632
— * 8
*7
2722

*
2538
2375
28

— 2 —

e*
2372
—2
2537
373
4

—
—
2238
325835
——
3155 —43 28
53—3358 * 28*
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        Hl. Ingberler Anzeiger.

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der St. Inaberter Anzeige —X dem Haupiblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags-· Dounerstags⸗ und Sonnta
nmer erscheint woͤchentlih vie rm al: Dinstag, Donners —— — Apennementspreis vierteljaͤhrug 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden prit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
M 152. . Donuerstag, den 24. September 1874
— — — —
Fi na; 1 24 —. Fraukreich · α
Einladung zum Abonne ment 4 Paris, 193 Seprember.“ DerSiecle? erhält, wieern
, auf- den St. Jugberter Mnz eieger agt, aus zuverlässiger Quelle,Aufschlüsfe über den Stand der
Zu dem mit dem J. Oetober begiunender4. Quartt ae eresaustüstung ine Frankreich und nimmt von denselben mit
suhen wir höͤfl., die Bestellungen bei der Poln unverweilt Zefriedigung Att. Es ist Befehl hegeben, sagt er sogleich zu der
nachen zu wollenn. — Fabrikation neuer. Gewehre nach dem Modelle von 1874 (Sysiem
Unsere verehrl. Abonnenten, welchedas Blatt durch. unsere Bras)am schrelten. Diese Waffen solren nur in den Staatsfaberten
Täzet beziehen, bekonmmen daßsetbe sortgeliefert, wenn. micht wo r ergelleit werden die Pridarir dustrier hat · an dem Unternehmen
Auaxtalabelazusfeabbestellt wird. — Preis und Erscheinen inen Theil. Man berechnet, daß binnen einem Jahre ungefähr
leiben; unverändertzꝛzczc. — eine Million neue Gewehre angefertigt sein wird Erst dann wird
Zu zahlceichem Abonnement ladet ergebenst einjse neue Waffe, den Soldaten der altiven Armee in die Hand
y Die Expedition. zegeben und auch die Reserve und Landweht darin geübt werden.
— — a wid dann die Chassepots auf dan Seenste ustichetene
nach dem⸗ System Gras⸗ umwandeln. Frankreich besitzt gegenwär⸗
a Deutsches Reich. tig 1,800 Chassepots. Die Umwandlung wird ebensalls 1Jahr in
2Muüencheen 20. September. Für Offiiere der deutschen Anspruch ehmemzso? daßg der: Kriegsminister, wenn man noch
juß ·(Festungs:) Artillerie findet in den Mongten Oktober, No⸗ 200.000. Gewehre. mitrechnet, die inzwischen fabrizirt worden fsein
embet. Dezember! und Jahuar bei der Artilleries Schießschule in werden, Ende 1870 dre Miltonen Grase· Gewehre mit einem
Berlin ein Uebungskurtz statt; von Bayern sind zu demselhen die Vorrath von 250 Metallcartuchen zu feiner Verfügung haben
daubtleut⸗ Oscar Heawagen des 4. und Betuharbe Seuffert des girdeg Von da gb wird die Fahrisat'oß in notmaien Gronzen
. Fuß .Artillerie Regiments kommandirte ** ach Maßgabe“ det“ ordentkichen Hinfsquelleit des Kriegsbüdgets
Aus Banente 18. Sebt. Die vom 11. bis 18.Olte forigesehe wecden — derr Artillerien ist man Lbenfalls micht
. J. zu Hagenaͤu im Elsaß statifiadende landwirthschaisch⸗ zunthätig geblieben.n Frankrei wird. Ende 1875 494 Batterien
äüusstellung scheint“ elne große Aus dehnung anzunehmen. Von mit je sechs Geschützen, nebst. gußeisernen, Laffetten besitzen, die
allen Seiten sind, Anmeldungen Rerfolgt.Hopfenproben werden Geschütze nnd 7pfündige Hinterlader, von Bronze. Das Sy⸗
2000 und Bjyerproben 800, landwirthschaftliche Moschinen und stem ist dasjenige der sogen Reffhe⸗ Kanondn Dieselbe hat sich vor⸗
deraͤthe in ine Zohl ausgestellt. Aus Bayhern hahen big jetzt trefflich bewührt und man kann. nait ibe. sagt der: Siecle, den
lusstellungen v. Bierproben angemeldet: Sedlmaier in Runden tan deeen ohnt Froße Befvrgniß entgegensehen. Richttz desto we⸗
n Augsburg, Strauß in Denimernn —B——— ee 4 Luen Jahre⸗ der Guß⸗
I die Herrschftsbraueres in wurzendah a. D. Vol Vinige kun viie usten , — —
e v In in Rehau, Sick und Wely J System —— fabriciren⸗ Der Staht dafůr wird in Creuzot
—** und die Aktiexbrauerei Tiboli“ in Zweihrlicken —— gewonneunrt Die Siahltanone. Lahitolle wird!erst / dann in Ge⸗
Würzbur-g, 19. Sept. Unter'm Gestrigen wurde“ Svcr brauch genommen werden,“ wenn man davon eine gezuügende An-⸗
Attentäter Kullmann in das Gefängniß des hiesigen Schwurgerichts zabl besitzt, um die Divislonsaetillerie. der 18 Aranee· Cor ps damit
verbracht, nachdem derselbe durch Beschluß des k. Appelkationsge- zu versehen. wozu also 144 Batterien grforderlich sind · pene
richtes zu Bamberg wegen Mordversuches vot das Schwurgericht n Paris, 20. Sebt. -Figato medet: Der Graf von
don Unterfranken und Aschaffenburg zur Aburtheilung in der am Vari, Veiter des Grafen von Chambord aist won Frohsdorf hier
19. Oltober d. J. beginnenden Assisenverhandlung verwiesen wurc eingeroff n, um im Austrage des Letzteren zu Don · Carlos nach
x. Die Ueberwachung Kullmanns Shpe daer in der nämlich Shnien zus geben. Epauien
ingstlich sorgfältigen Weise wie in Schweinfurt. auien ——
adehe i — — —S Mainzer 3.“ zufolge foh he Madrid, 20 — —— Pordarugen hat ahre Oberat
had preußische Cultusministerium beabsichtigen, an hiesigem' Platze ionen wieder gufgen omnen Die Divisionen. 8 Peuones
ine rheinische Hochschule. für Musik ins Leben zu rusen Jeunh Lind und Cehballo süchrten eine geine tnsame Bewegitng aug ie Car⸗
ie weltberühmte Meisterin des aeee 8 reen e der Umgegend von Estella zersihren das-Besitzthum der
vem K isten Otto Goldschmidt, sowie Professor August Wit? Bewohner.
ee eee sein. e aee man noch von Mag J— 22. Sep Dier gmtiche Battua mildet·
inderen Kunstkoryphäen, wie Joachim Ruff— Klara Schumann General Pavin hat Rdie carlistischen —— Poblete und
mnd andern. die für die projektirte Akademig interessirt sein sollen. Cogubla im Mästrappo genommen⸗ Ein. Troaut porn von Lebens⸗
Köln, 22. September, Die Saenne aes ihrem — des Generals Laͤserna ist in Vampe⸗
Sohn estetn Abend 10 Uhr, von Basel koczmend, hier ein luna eingetroffen. Mv⸗
ann p 8 50 Minuten üder Brüsfel nach London — Madr d 2 Srpl. Dle Cãrliste ũ̃ foͤhren il hren Ver⸗
Brrrlin, 22 Sept. Der Haiser werlieh dem Pritden püstungen und Zerstdrungen on den Eisenhahnen und Telegraphen ·
Leopold von Bahern in Hannoder den Schwarzen Adler-HOrden, leitungen fort. ne hedgeht Ze cantendaq der Seite
den er dem Prinzen eigenhandig überreichtg Der Brinz von des Thales von Daereent und bewacht die Errenn e. 5
Banern reist heute nach München ab. *8 — ——— yonne, 22. Sepk⸗ Carlistischi Dephelchen demenliren,
Beerlien. Die Minister des Inneri und für Handel hae daß der Brief des Kaisers von Rußzland an Don Cauꝛlos alten
ben in einem an die Oberhräsidenten gerichtten Schreiben darauf Datums sei und bezeichnen die Witiheilung. der. Iberia über Pra⸗
lingewirsen daß einemder in Purßen zum Geschäftsbetriebe ensionen Carlos anf den fran dischen Iren az achuice Fabel.
ugelassenen Auswanderer⸗Agenturen die Bewirkung oder Vexnittee Sie fügen hinzu, Carlos habe an der pitze feiner Armee dem
urg des Transportes von Auswanderern nach Brasilien gestattet Beneral Moriones eine Schlacht⸗ angeboten, die dieser aber Ver⸗
st. Gleichzeing foll den. Landes⸗ und Oxtspolizeibehörden die tärkcrung abwartend, verweigert habe. * Juurac aostzunqi
trengste Handhabung der gesetzlichen Bestimmungen“gegeneine die Rede des daulschen Consuls Lindauß gehalten bei dem. Ban
voraussichtlich zu erwartende Ägitation brasiljanischer Agenten dzur n Bilbao. Er sagte, Spanien muche eine Krisis durch, aber e
Lerlockung Veutscher nach Brafilien mit dem Bemerken zur Pflicht an der Zukunft nicht verzweifeln. Spanien —A ee
Jemacht, werden. daß alle. Auswandexungs-Agenten und Werbe— d Inarner ed unte Zutng bradrr nen Fe⸗
emissare · welche den Befiß der deuischen Reichsangehörickeit nicht die Vesuünbheit des Kässers von Veutschlanb innh hle heftefnhete
nachweisen kznnen, 4u8s dem Lande zu verweisen sim Mächte naus
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        Sanlander, 17. Sept. Die Bevölkerung von Bilbao
jab den Officieren der deutschen Kriegsschiffe ein Bankett, welchem
auch die Ofsiciere des britischen Kanonenbootes „Fiy“ beiwohnten.
gDie deuischen Kanoneubeote sind nach Portuzalete gegangen.

Nußland.

Einem Petersburger Telegramm zufolge sind am vorigen
Samstag alle Mitglieder des ruffischen allgemeinen Schuhmacher-
Bereins in Tula verhaftet worden. Ebenso sind alle „Rettungs-
danten“ und Arbeitervereine geschlossen worden, da sie sozialist'⸗
schet Tendenzen beschuldigt werden Zahlreiche nächtliche Hause
chungen fanden se'tens der Petersburger Polizei statt.

f Der Regierungẽpräsident, Staatsrath von Braun, hat der
Leustadter Schützengesellschaft in Anerkennung ihrer' Verdienste um
as Gelingen des jüngsten Schützenfestes einen prachtvollen Fsilber
zen Pocal zum Geschenke gemacht. J
f Bayreuth, 18. Sept. Eine neuc Art der Gaunerei ist hier,
edoch mit wenig Glück, versucht worden. Ein Handelsmann auts
darastadt sandie von Neumarkt aus eine Postanweisung über
an Gulden nach hier an sich selbst. Aus die en neun Gulden
nachte er nun ganz leck 960 fl., ohne zu bedenken, daß eine
olche Summe Abechaupt nicht auf einer Postanweisung übersandt
verden kann. Er schickte nun diese Postanweisung vorgestern durch
einen Burschen nach der Bahnhofpost, um dort den Betrag zu er⸗
hdeben, da angeblich auf der Stadipost nicht Geld genug vorhan⸗
BVermischtes. Zen sei. Man zahlte aber selbstverständlich auf der Bahnhofpoß
ft Zweibrücken, 20. Sept. Der Gewerbeberein dahier dem Burschen das Geld nicht aus, sondern verlangte, daß der
hat eine Ansstellung von Arbeiten hiesiger Lehrlinge veranitaltet. Adressat das Geld selbst erhe ben sollte. Der Fälscher ging denn
haben sich 55 an der Ausftellung betheiligt und wucden nuch gestern Mittag ahnungslos in die Falle und wurde sogleich
abon A1sur preigwurdig erkiärt. Der lal. Regierungspräsiden! estgenom nen. . .
nahm heute nach Prämiitung der Pferde die Preifevertheilung vrrx .Paris,; 14. Spptt. Am —1. Seplember war es ein
und sprach sih dabei sehr Anerlennend über die vorgelegten Arbei Jahr, daß Offenbach an der Sp tze des Gaieto Theaters st bt.
sen ans. Die Preise waren entweder gee'gnete Bücher oder das Pekuniare Ecgebniß dieses ecrsten Jahrgangs seiner Direktion
Beld, nicht unter 4 und nicht. üher 8 Mart. Zur Bestreitung nuß ein glanzendes genaunt werden. Die Einnahmen vom 1.
der Kosten hatte der loͤnigliche Regierungspräsident 200 Gulden deptember 1873 bis 1. September 1874 incl. bel efen sich auf
zugewiesen und der Gewerbeberein 50 Gulden bestimmt. 2,000,411 Fr. 50 Cent. so daß die Tageseinnahme durchschnitt⸗
7 Homburg. Vorgestera (22. d.) aberfuhr ein Kohlenzuz lich fust 6000 Fr. erreichte. Und dieser tolossale Gewinn wurde.
auf der Gemarkung Vogelbach an einer Uebergangsstelle einen vas wohl nur in Paris möglich ist, bioß mit 3 Stücken erzielt
Wagen, dessen Bespanuung (Nuhe) vor demseiben nicht nur scheu?‘e. Der Gasco ner“ trug 261,808 Franklen, „Jeanne d Arc
sondern auch die Sperrletle an der Stelle durchtiß; leider verlor 333,071 Feanken und „Orpheus in der Unterwelt (aicht einmal
habei die Frau des Bauers ihr Leben und lehterer selbst trug ine Novtãt) 1,185.971 FIr. ein, wozu darn noch die Einnahmen
Verletzungen davon, eine stub und der Wagen gingen dabei m'it ziniger literarischen oder musikalischen Matinern mit 20, 169 Fr. kom⸗
zu Grunde. en'u. den Armen von Paris fiel kach dem ihnen zustehenden er
pSpeier, 18. Sept Das Resultat der Prüfung für xbitanten Aniheile an den Theatereinnahmm die —X
den Finjährig⸗Freiwilligen Dienst ist soeben bekannt gegebea worden. SZumme von 220,056 FIr. zu.
Von 50 Candidaten haben 17 bestanden. waäbrend 33 durchfi ler. Fercmeeic ceur J. X. Deme tz St. Ingbert.
— — — — — —— —————
orbbWintersausonal Betanntmagung,
Peter Zepp in St Ingbert am 3. October nächsthin ihren An—
— 7 fang und haben sich alle Gesellen, Ge—
empfiehlt zu billigen Preisen: F 1 hilfen und Lehrlinge, welche das 16.
Neue dendungen in fertigen Anzugen, UCIA Zebensjahr noch nicht zurück —gelent
Iuxicim, Lamua, EnIbIama- « sonstige * an ——— Ibhen
— Zchullocale behufs Aufnahme zu melden.
Kleiderstoffe. Wollene WMWamse F —-—— Der Unterricht an dieser Schule wird
jucon, wollene &amp; baumwollene Untor OSEn-im Wintersemester 187475 ertheilt:
französische Mollene &amp; Baumwollene Iomlon ditmots aund. Samataas- Atunda wer
G —puizen, Stiekx-u- bis 9 Uhr und Sonntags-Nachmit—
tags von 3bis 5 Uhr.
Strici-Wollèé in allen Farben, fertige Zugbert, 22. Eeptember 1874.
Strümpfe, Tisch- Rettdeclen, Dda ngecw üeramn—
—*6 andon.
A sonstige verschiedene Artikel. Acgr vr
ve der Siadt Zweibrücken v. 24 Septemb
8-Verlegun seenrugen oeee
Gerste Zreihage 8 fl. — kr., Gerste vier
* reihige 4. f. 20 kr., Spelz 4fl. 1ukr
i ie Anzeige, da mein Spetern — fl. — ir. Dintel — I. -
Die —X ge, ß sich tr., Mischiruch3efl. 57 kr., Hafer 4 fl.
Geschàft und ohnung 36 ir, Kortoffeln 1fl. 48 kr., Heu 2 fl
36 kr. Stroh 1 fl. 24 kr. per Zentner
in dem frühernen Rlscucel'jchen Hause in der Kohlenstraße befindet. Weißbrod 1js Kilogr. 18 kr., Kornbrod
Heinrich Isaac. Rilogr. 26 kr. ditio 2 Kilogr. 18 kr
ailogr. 9 kr., Gemischtbrod 3 Kilogt
2 kr.,1 Paar Weck 110 Gramm-2 tr
dindflesch 1. Qual. 20 kr. 2. Qual. 18 r
dalbfleisch 16 tr., Hammelfleisch 22 kt
Schweinefleisch 20 kr. pr. Pfd. Butter 34 tr
Ir Vjund.
Hagenauer Loose
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1WMarẽ zu haben in dec Druckerei
Blattes.

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— 4 — — . ———
Dierm die ergebene Anzeige, daß Un⸗

erzeichnete von Montag den 28. d. M. an,

Unterricht in allen Handar⸗

beiten fuͤr Kinder ertheilt.

Gelene Rornschein.

— AB-Cè — BB—ÆW—O —

BRattons, Laternen, Laumpions, Lichte.

Festabzeichen, Funnen- Alles ↄ2u Fud-

riknreisen.

G αit Bonun a / Rhein.

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Bürgerverein.
Sonntag den 27. Septb. Nachmit⸗
tags präcis 3 Lhr
Generalversammlung
im Vereinslokale bei Hrn. Georg Jung
Tagesordnung:
Aufnahme nen angemeldeier Mitglieder. —
Finen einjaͤhrigen Len kaßtanien — eqy nungen
raun, sowie circa 20 Wagen Kuhdung Die Aussage gegen Sreinet Schmelzer inu/2, *4 und s Bogen zum allgeme ner
ind zu verkaufen. ist Unwahrbeit. Gebrauch sind vorrüthig in der Druckere
NRaheres in der Exved. d. Bl. J. Becker. /d Blaues
Vedoction. Druck 75 Verlag von *F * — in — Inoh er?
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        32 58528
* * u — 22— 52522 555
22 25.5 2 2523 —— ʒ * 2 — —* * *3 3 5
73—85 3255553 3 — 8.7 25 —A —
——— 8385 3s3573353—57
33—8333 333—3 753 2
h 2 * 33 F 7
33 s2—33.5—8* z3353558 28885—58035
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5 238 2867 — 332535 35755
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12 Silbergr. Anzeigen werden wit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattichrift oder deren Raum berechnet.
B153. Samstag, den 26. September
Deutsches Reich. nach wird der Kaiser von Deutschland Montag, den 28. Sepi.,
Nachmittags 83 Uhr h'er eintreffen und dann' längere Zeit hier
München, 22. Sept. Der Besuch des (jeßt wieder verweilen; die Kaferin von Oesterreich, die Anfangs Ottober die
ach München zurückgekehrten) Prinzen Leopold am“ laiserlichen Insel Wight verläßt, wird dagegen erst am 4. Oktober h'er er⸗
doflager in Hannover hat in so fern auch einen gewissen politischen wartet. —
Werth, als er darthut, daß man in der Familie Luitpold, für gut Stuttgart, 24, Sept. Die Generalversarimlung des
indet, den maßlosen Angriffen der baierischen ultramontanen Presse deutschen Gustav Adolph Vereins wurde heute geschlossen. Von
gegen Kaiser und Reich ein gewisses Gegengewicht zu bieten. derselben wurde die alljährlich zur Vertheilung gelangende große
debtigens ist es seit längerer Zeit bekannt, daß der Chef der diebesgabe dem Dorfe Garren bei Königsberg in Preußen zuge
uüngeren Linse unseres Koönishauses, Prinz Luitpold, tie allergroßte prochen⸗ Die nächstjährige Versammlung wird in Polsdam
orrsoonliche Veregrung für Kaiser Wilhelm hegt, eine Thatsache die tattfinden, auf Einladung der dortigen Behörden und einem be—
man in Berlin gerade so gut kennt als hier. Ohne Zweifel können onderen Gruße des Kaisers folgend. 6
damit die ausgesprochensten politischen Antipathieen Hand in Hand Berlin, 20. Sept. Die Errichtung eines Reichsgerichtz
zehen. Rur sieht man so viel, daß unsere Prinzen an dem sieht jetzt fest, trotzdem aber wird Deutschland — ——
vüsten Demagogenton, der in der ultramontanen Presse obenauf Rechtsprechung auf allen G.ebieten in leßter Instanz auc sue
st und sich auch bei den früher scheinbar gemäßigteren Blättern noch entbehren müssen, denn der betreffende Entwurf gesteht den
mmer tiefer einfrißt, keinen Gefollen finden. deutschen Bundesstaaten, auf deren Gebiet sich mehrere Gerichte
München, 23. Sept. Der König hat bestimmt, das zweiter- Instanz befinden,“ das Recht zu, einen obersten Zandes
Andenten-der im Kriege 1870/71 in Folge von mit der Fahne gerichtshof für bürgerliche Rechtsstreitigkeiten be ehen zu lassen.
in der Hand erhaltenen Wunden vecstorbenen Fahnenträger für Das Reichsgericht würde also nur in Strafsachen und in den ihm
alle Zeiten dadurch zu ehren, daß die Namen derselben mit kurzer besonders gewahrten Handelssachen letz'e Instanz für das gesammte
Erwähnung der Veranlassung am silbernen Ringe an den betreffen- Reich werden. Die Beibehaltuͤg eigener otecster Landesgerichte
den Fahnen verzeichnet werden. Diese Auszeichnungen erhalten ist zwar den Bundesstaaten ins eigene Belieben gestellt w rden,
die Fahne des 2. Baraillons des 2. Infanterieregiments aber die Aufhebung der beslehenden obersien Gerichte ist deßhalb
ronbrinz mit der Imschrift: „Es wurde mit dieser Fahne in der mit Schwierigkeiten verknüpft, weil solche höchsten Gerichte nur
hand am 6. August 1870 verwundet und starb in Folge dessen mit kaiserlicher Verordnung unter Zustimmung des Bundesrathes
Sergeant Adalbert Dietrich“'“ die Fohne des 1. Bat. des 3. aufgehoben werden könnten. In jurist schen Kreisen wird das Be⸗
Infanterieregiments Prinz Karl von Boyern mit der Inschrift: stehenbleiben dieser Beftimmung vielfach bedauert, da das Neben⸗
„Es wurde mit dieser Fahne in der Hand am 2. Dezember 1870 ꝛinanderbestehen verschledener Obergerichte kaum eine lange Dauer
erwundet und starb in Folge dessen Sergeant Karl Rosa.“ Die verspricht und die spätere Vereinigung nothwendig neue Schwie—
Antringung dieser Ringe an den Fahnen hat mit einer kurzen rigkeiten verursachen muß.
dienstlichen Feierlichkeit zu erfolgen. Be rli n, 22. September. Die offizidse „Provinz. Korr.“
Munchen, 28. Sept. Vor Kurzem lief durch die Blätter bespricht die Reise des Kaisers zur Besichtigung ber Truppen und
due Sensationsnachricht, es befinde sich eine größere politische sagt: „Diese Heerschauen gewähren dem Kaiser die Ueberze gung,
Schrift von dem früheren bayerischen Ministerpräsidenten Frhrn daß die Herstellung des deutschen Reiches — —
von der Pfordten mit merkwürdigen Enthüllungen unter der Presse Thatsache geblieben, sondern eine wahre Herzensbefriedigung ge⸗
)erselbe spreche sich darin u. A. auch für Don Carlos aus u. worden ist, welche auch Preußen den Uebergang alter —XC
v. Von Personen, welche inzwischen Gelegenheit fanden, ver⸗ in neue erleichtert hat. Der gemeinsame Kampf für Deutschland
aͤssige Erkundigungen einzuziehen, wird nun der Augsb. Postztg. unter Preußens Führung hat den neu erworbenen Landestheilen
mij das Bestimmieste versichert, Freiherr von der Pfordten habe die Zusammengehörigkeit mit Preußen lieb und werth —R
nie die Absicht gehabt, über die spanische Thronfolge zu schreiben Berlin, 21. Sept. Der Reichskanzler hat den Gendes—
»der politische Enthüllungen zu veröffentlichen; die fragliche Nach⸗ rath die vom Reichseisenbahnamt entworfenen Bestimmungen uͤder
cicht sei durchaus unbegründet und das Entstehen derselben ihm die Handhabung und die Einrichtung: des Signalwesens auf den
inbegreiflich. deutschen Eisenbahnen zur Prüfung, bezw. zur Genehmigung
München, 26. September. Der Generalstabs-Chef des 1 übergeben. Diese Bestimmungen sollen zunächst nur einen Rahmen
Armeecorps, Oberst v. Heinleth des Generalstabs, hat mil hilden, in welchem die gewöhnlichen und für einfache Betriebs—
nehreren Offici ren eine Uebungsreise nach dem südlichen Schwaben herhältnisse erforderliche Signale enlhalten sind. Es ist gewissers
angetreten und werden in der Richtung von Füssen gegen Mem— naßen eine der weiteren Ausbildung fähige Zeichensprache aufgestellt.
ningen Terrainrecognoszirungen, taktische Beurtheilungen und ZSleiche Erscheinungen sollen z. B. stets gleiche Begriffe ausdrücken;
berhaupt Generalstabsgeschäfte, theils mit supponirten Gegnern die optischen Tagessignale dürfen sich nur durch“ die Form, die
orgeuommen. — Signale bei Dunlelheit nur durch die Farbe unterscheiden. So
Die Nachrichten verschiedener Blätter wegen Ver- dedeutet weißes Licht: Ordnung, freie Fahrt, grünes Licht
vandiung der jetzt von der bebauten Fläche zu zahlens Vorsicht, rothes Licht: Gefahr, Halt. In Bewegung befinduͤche
ven Tabakssteuer in eine Besteuerung des Produkts (nach Sisnallörper bedeuten Gefahr zce, und Ves sind Bestimmungen
dem Gewichte des Tabats), sowie über beabsichtigte Einführung zetroffen für die Signale auf der freien Bahnstrecke fur dicjenigen
eines Eingangszolls auf Petroleum, werden von der „Spen Ztg.“ juf den Bahnhöfen, am Zuge, für das Zugpersonal und fuür
us unrichtig bezeichnet. Eine Verunderung der Tabatszölle und Rangi: signale.
Steuern steht nicht bevor. Ebenso wenig ist über Agitation für „Behin, 22. Sipt. Gundesrath.) Der Geschentwurf
inführung des Tabaksmonopols, für welche der Abgeordnete v. die Einführung der Eivilehe für das Deutsche Reich bete. wird zu
Jardorf das Wort führt, ein Erfolg zu versprechen. Ende dieses Monats dem Bundesrathe zughen, da di Voracbeten
Frankfur4, 22. Sept. Laut Vernehmen der „N. Frkf. nicht früher beendet werden können. Der Buudesrath ist augen⸗
zresse“ hat die Kaiserin Augusta die Vorstände des Valerlandischen l cklich mit der der Durchberathung emes Gesetzentwurfes uͤber
Frauenvereins zu einer am 8. und 9. October hier abzuhaltenden ie Verwaltung des Kirchenvermögens und die Besetzung erledigter
Versammlung einberufen. Die Königin von Sachsen und Würt⸗ Pfarrstellen beschäftigt. Beide Gesezentwuͤrfe sollen —
emberg, die Großherzozin von Baden und die Prinzessin Alice der preußischen Gesetze erlassen werden.
von Hessen sagten bereits ihre Betheiligung zu. Berhin, 28. Sept. Heute fand im Sitzungsfaale des Ab⸗
Baden⸗Baden, 21. September. Sicherem Vernehmen geordnetenhauses die eiste Generalversammluͤng des Architeklen⸗
        <pb n="612" />
        hereins unter Anwesenheit des Kronprinzen und des Handels⸗
ninisters statt; über 1000 Personen waren anwesend. Die nächste
Heneralversammlung wird 1876 in München zusammentreten.

— Es ist interessant, die Haltung zu beobachten, welche die
voltsparteiliche Presse verschiedenen Vorfällen der jüngsten Zeit
zegenüber einnimmt. Als Deutschland sich bemühte, die europäischen
Staaten zur Anerkennung der spanischen Republik zu bewegen,
da mußte doch jeder freisinnige Mann vom zahmsten National⸗
zsiberalen bis zum starrsten Demokraten sich freuen, daß auf diese
Weise das Legitimitätsprinzip einen veuen Stoß erhalten, die Idee
des Selbstbestͤmmungsrechtes der Voölker einen neuen Sieg errun⸗
gjen habe. Und als Rußland die Anerkennung verweigerte und
Deuijchland dessen ungeachtet allein vorging. da konnte man sich
wiederum freuen, daß die Leiter der deutschen Politik sich nicht
stre machen ließen und, so werthvoll auch die Freundschaft des
nordischen Kolosses für uns ist, sich vicht durch Rüchsichten auf
Aenselben abhalten ließen, das zu thun, was einer aufgeklärten und
weisen Regierung zu thun würdig war. Was that die volks
harieiliche Presse diesen Vorgängen gegenüber ? Sie floß über
hon Spott, Hohn und Schadenfreude über diese angebliche, Nieder⸗
sage der deuischeu Politil“ und zeigte damit auf's Neue, daß der
Demokratismus dieser Partei nichts als eine Maske und daß das
vahre Band, das sie zusammenhält, nur der Haß cegen ihr eigenes
Haierland, gegen das Deuische Reich ist. Als neulich ein Carlisten⸗
hlatt einen Brief veröffentlichte, den Kaiser Alexander angeblich au
Don Carlos gerichtet haben soll, da mußte jeder freisinnige und
deuischgefinnie Mann vor Allem ein Gefühl der Befriedigung
mpfinden darüber, daß der Deutsche Kaiser es besser versteht,
jeine persönlichen Neigungen und Ansichten dem Intersse des
Staates unterzuordnen, als sein Naffe anf dem rusfischen Kaiser⸗
hron. Die volksparteilichen Blätter dagegen reiben sich vergnügt
die Hände und freuen sich lindisch über den „Fußtritt“, den die
deutsche Politik angeblich von dem russischen Czaren erhalten. Auch
die derkörperte Reaktion, das rufsische Knutenthum, darf eben auf
den Beifall der Volkspartei rechnen, wenn nur Deutschland irgend
welchen Schaden leidet. Das ist diese Clique von unfähigen und
bornirten Menschen, welche die Welt hassen, weil der Schöpfer bei
der Erschaffung fie nicht konsultirt hat; das ist diese Partei, die
so weit herabgeiommen ist, daß man sie nicht einmal mehc
Hekampft, sondern nur von Zeit zu Zeit vorführt, als eine der,
trankheiteerscheinungen das sozialen Lebens. — Was die
Schlappe? anbelangt, welche das Deutsche Reich nach dem
HZeschrei der Volkspattei und ihrer guten Freunde, der Uttramon-
sanen und Sozialdemokraten angeblich erlitten haben soll, so ist
das eilel Schwindel. Die Frage der Anerkennung Spaniens ist
eine solche, über welche die besten Freunde verschiedener Ansicht
sein können; wir haben uns die Beziehungen Deutschlands zu
Rußland ũberhaupt nie als ein Bündniß bvorgestellt, das beide
Staaten zu gieichem Handeln in allen politischen Fragen verpflichtet.
Wenn nun dewerbsmäßige Kriegshetzer, die für die nüchsten 14
Tage einen Weltkrieg prophezeien, wegen dieser Meinungsverschi e⸗
denheit zwischen den beiden Großmächten getrübte Beziehungen und
jar einen Krieg in Aussicht stellen, so ist das ein unsinniges
Ammenmährchen, mit dem man politische Kinder und alte Weiber
naännlichen Geschlechts vielleicht schrecken kann, über das ein
dernünftiger Mann aber pur lachen wird. (Fräuk. Kur.)
Fraukreich.

Paris, 28. Sept. Der „Bien public“ glaubt zu wissen,
auf den Antrag einer eigens im Marineministirium n'edergesetzten
Fommission hade die Regierung beschlossen, einen Gesetzentwurf
inzubringen, dem zusolge sammtüche Deportirte in Neu-Caledonien
fortan zwangsweise zu physischer Arbeit anzuhalten und die zur
Deportation nach einem befestigten Platze Verurtheilten nach Ile
des Pins zu verbringen wären. Der beireffende Gesetzentwurf sfoll
bei Beginn der neuen Sesston eingebracht werden. Inzwischen
Jeht Henri Rochefort, dessen Entweichung ohne Zweifel zu diesen
verschärfenden Maßregeln Veranlassung gegeben hat, in Genf spa⸗
zieren. Et ist dort, wie man der „Liberte“ schreibt, im Hotel
de PEcu abgestiegen, wo sich zufällig auch der Prinz Napoleon
hefand. Als dieser von dem neuen Ankömmling erfuhr, verlangte
er sogleich sein Rechnung, wodurch sich der Wirth genöthigt sah,
Rochefort das Unterlommen zu verweigern. Deiselbe hat dann
mit seiner Tochter im Hotel du Lac Quartier genommen. Er hält
sich, wie es scheint, von den dort weilenden Communeflüchtlingen
jorgsam fern; einem amerikanischen Zeitungslocrespondenten, der
hmeseine Berwunderung darüber aussprach, erwiederte er: „Wie
ann ich anders? Sie sind so schmutzig!“ Die Auflage der
Lanterne“ beträgt nach dieser Quelle 1600 Exemplare, wovon
nicht weniger als 2000 regelmäßig nach Frankreich eingeschmuggel
verden.

Paris, 24. Sept. Thiers ist gistern Abend nach Jia⸗
ien abgereist. — Der berühmte Geologe Elie de Beaumont ist
Jestorben. — Eine karlistische Depesche aus Tolosa vom 22. d.
neldet: Die Crlisten nahmen die Kirche und das Dorf Biur⸗
⸗um mit dem Bajonnet und machten 80 Gefangene.

Zwischen der Exlaiserin Eugenie und dem Prinzen
stapoleon⸗Plon⸗Plon ist ein vollständiger Bruch eingetreten. Der
tothe Prinz ist in Paris angekommen und gedenkt eine Schrift
uu veröffentlichen, in welcher er die Gemahlin Napoleons des
Dritten auf alle woͤgliche Weise bloßstellen wird. In dieser Schrift
vird nicht allein der unheilvolle Einfluß auseinandergesetzt wer⸗
ven, welchen die „Spanierin“ auf die Politik und Geschicke
Frankreichs außgeübt, sondern auch die Geschichte ihrer Heirath
nit Napoleon dem Dritten in allen ihren Einzelheiten erzählt und
ogar ihre frühere Lebensgeschichte mitgetheilt werden. Freunde
»es Skandals moͤgen sich freuen, — der Stoff ist vorzüglich.
Spanien.

Madrid, 23. Sept. Eine Abtheilung von 800 Gen⸗
»armen nebst 200 Zollwächtern zersprengte bei Jat'va (Provinz
Balen ia) ein 2000 Mann starkes Carlistencorps, welches die
Fisenbahnbrücke bei Albaida und die dortige Telegraphenleitung
erfiört hatte. Ein Transport von Lebensmitteln ist von Tafalla
n Pampeluna eingetroffen.

Vermischtes.
Man mel et dem „Land. Eilb.“ aus Annweiler, 20
Zept.: Der günstige Einfluß der Eifenbahn auf unsere Verlehrs⸗
verhältnisse macht sich in erfreulichet Weise hvon Tag zu Tag mehr
emerkbar und es gewinnen die Straßen durch die täglich
intreffenden Toaristen ein lebhaftes Reußere. Heute führten die
zerschiedenen Züge wieder Gäste zu Hunderten in unsere Stadt und
jatie sich namentlich der Trifels wieder zahlreichen Besuches zu
rfreuen.

pKaiserstautern. Die Pilzausstellung (in einem
Zaale der Kreisgewerbschule) weist ca. 830 verschiedere Arten
zenießbarer Pilze auf, welche in der Umgegend von Kaiserslautern,
m Bienwald und bei Dürkheim (Seebach) gesammelt wurden.
Aus dem Bienwald wurden auch Speisetrüffel geschidt. Ferner
ist eine Anzahl ungenießbarer Pilze ausgestellt. Am 22. wurde
die Ausstellung von Herrn Regierungspräsident v. Braun besucht
n Begleitung der HH. Bezirlsamtmann Medicus und Bücger⸗
neister Hohle. Die Ausstellung wird am 25. September
geschlossen.

'Speier 22. Sept. (Pf. 3.) Am A
zurch den lönigl. Regierungs-Assessor und Kreis- Schulreferenten
Frhrn. v. Roman d'e Anstellungsprüfung für die pfälzischen
Schuldienst⸗ Erspektanten erbffnet. Von den 66 Exspeltanten
gehören 35 den vrotestantischen, 28 dem katholischen und 8 dem
zraelitischen Bekenntnisse an. 27 derfelben wurden in den
Jahren 1866— 70 aus den Seminaren enllassen. Von den im
Jahte 1870 aus den beiden Seminarien entlafsenen Zöglingen
anden sich 39 zur Prüfung ein: von den übrigen 28 wurden 5
mus trifligen Gründen dispensirt und der nächstlährigen Prüfung
ugewiesen, 5 traten in den reichsländischen Schuidienst und 8 in
)en Bahndienst, 3 sind gestorben, 3 mußten aus dem Schuldiensi
nnasien werden und 9 sind freiwillig aus dem Schulfache
usgetreten.
fSpeier, 283. Sept. Der „Roßkeller“ wurde gestern
im die Summe von 40,000 fl. von Gebrüder Schultz ersteigert.
Die Versteigerung des Wohnhauses sammt Bierbrauerei blieb
vorerst resultatlos.

p Die Ropf.“ meldit aus Handofen 21. Septemb.: Heute
vurde die älteste Frau der hiesigen Gemeinde zu Grabe getragen.
dieselbe, Namens Eva Maria Kripp, war 1779 geboren und
rreichte demnach ein Alter von nahezu 95 Jahren. Noch dor
venigen Wochen konnte sie dem Gottesdienste beiwohnen, wo sie
zhne Brille aus ihrem Gebetbuche las. Eine zahlreiche Nachkom⸗
nenschaft ssand am Grabe der Verblichenen, und ein ergreifender
Moment war es, wie ihre drei Töchter im Alter von 69, 67 und
39 Jahren den Tod der Mutter beweinten. Gewiß ein seltener
Fall, daß eine Mutter mit drei Töchtern das respectable Alter
von 290 Jahren zusammenbringen.

Geisweiler, 22. September. Am 8. Februar cr. drannte
er Kostgänger eines hiesigen Einwohners mit der Frau des Letz⸗
eren durch, nahmen das 13 Monate alte Kind desselben, das
Finkommen eines Lohntages und fast sämmtliches Leinen⸗ und
Zettzeug mit. Mit Paß verseben, glaubte das Paar sich dem
leme der Gerechtigkernr ent iehen zu kͤnnen, jedoch gewahrte das
        <pb n="613" />
        sugt der Polizei hier und dort in Wesifahlen und am Nieder—
hein die Spuren ihrer Thätigkeit, immer wieder auf verbotener
Wegen, wie nach Entwendung von Kleidern, Schubkarren, Leinen—
seug v. s. w., so auch wieder in Kalk bei Deuß. Der hiesige
holizeidiener begab sich am Sonnabend nach Köln, nahm sich in
jer Frühe drei Polizeibeamte zu Hilfe und fand wirklich das
aubere Paar, die sich überall als Eheleute gerirt hatten, polizei⸗
iche Anmeldung unter Verzicht auf nähere Bekanntschaft mit der
polizei unterließen, in Kalk beim Morgenkaffee. Die beiden stech
zrieflich Verfolgten wurden wegen Verdachts mehrerer Diebstähle
ind Betrug in Untersuchungshaft nach Dorsten abgesandt, das
dind brachte der Polizeidiener zn seinem Vater zurück, den das
derlorene und todtgeglaub.e Töchterchen äußerst froh und glücklich
nachte.

fAus Biblis (Rheinhessen) wird mitgetheill, daß die dorkige
ZBürgermeisterwahl am 19. d. M. einen Todtschlag und zwei
chwere Verletzungen im Gefolge hatte.

Heidelberg, 186. Sept. Die hiesige Heilige-Geist
citche wurde bekanntlich den Altkatholiken zum Mitgebrauch
röffnet; dabei fand sich aber, daß die Kirche ausgeräumt war.
die ganze Orgel war weggeschafft. und zwar bei Nacht und
ebel auf zwei Wagen über Neckargemünd nach Dilsberg zum
zortigen Dekan. Ebenso waren die werthvollen Statuen und
indere Gegenstände von den beiden Seitenaltären weggenommen
das „Heidelb. Journ.“ erinnert bei dieser Gelegenheit daran.
aß im 30jährigen Kriege der Papst Gregor XV. mit Hürfe
Lilly's die großartige Bibliothek Palatina aus der Heiligen Geist⸗
dirche anf 50 Wagen nach Rom geschleppt hit. Das Gut wieder
herauszugeben, ist den Papfte nie eingefallen. (Inzwischen ist die
Atgel wieder zurückgeschafft worden, Gegen die Urheber der
HOrgelflucht“ soll Untersuchung eingeleitet werden, was zur Folge
jaben könnte, daß denselben ein unangenehmes Stücklein
uufgespielt würde.)

F Aschaffenburg. 16. Sepi. Die gerichllichen Verhandlungen
m Conkurs Ph. Dessauer's sücd bercits vor 14 Tagen zum Ab—
chluß gekommen: Die Passiven betrugen in runder Summe
1,900,000 fl., die Aktiven bestanden in dem Erlös der Mobilien⸗
persteigerung, welcher der Ehesrau des Herrn Ph. Dessaucr als
ugebrachtes Heirathsgut übergeben wurde. Die Gläubiger erhiel⸗
sen nichts. Eine Schuldforderung (6000 Thlr.) des Heren Ph
Dessauer an eine seiner Familie befreundele Person war von den
Gläubigern eingeklagt worden. Da die Vecurtheilung zur Zah⸗
ung erfolgt und jetzt auch die Zahlung der 6000 Thaler gelei
tet worden ist, werden die Gläubiger doch ein winzig kleines
iaum durch die Lupe sichtbares Theilchen ihres Guthabens er
Jalten. Herr Ph. Dessauer ist jetzt Reisender der Altien-Bunt—⸗
zapierfabrik, deren erster Direktor er früher war.

München, 19. Sept. Das Monument für Köͤnig
Maximilian II. ist nunmehr in der königl. Erzgießerei so weit
zediehen, daß es in wenigen Wochen in allen seinen Theilen
jollendet sein wird. Auch die Arbeiten für den Grundbau des
MNonuments im Forum der Marximiliansstraße schreiten trotz der
Sd wierigkeiten, welche sich bieten, vorwärts, es bleibt jedoch
orerst noch zweifelhaft, ob dieselben so rechtzeitig vollendet werden

Innen um das Denkmal noch im laufenden Jahre, am 28
November, dem Geburtstage des unvergeßlichen edlen Königs,
enthüllen zu können. Sollte dies nicht möglich werden, so wird
die Enthüllungsfeier jedenfalls im nächsten Frühijahr, am 10
Marz, dem Todestage des Königs, vorgenommen werden können.

FLindau, 17. Sept. Der Voralberger Industrielle,
hern J. Sh. Douglaß, betannt als kühner Bergsteiger, hal
norgestern an der Saladina-Sp'tze seinen Tod gefunden. Mi⸗
tinigen Jägern auf der Gemsjagd begriffen, hatte er das Unglüch,
jeim Geröll auszugleiten und einen Abgrund zu fahren. Erst gestern
wurde die Leiche aufgefunden.

f Um den Mitgliedern der Kriegervereine, namentlich den
ninder bemittelteit, welche zum Unterhalt von Weib und Kind auf
ihren täglichen Verdienst angewiesen sind und die nicht leicht einen
Sparpfennig zurücklegen können, Gelegenheit zu geben, für den
Fall ihres Todtes ihren Hinterbliebenen eine Versorgung, ein Ka⸗—
pital zu sichern, hat der Verbandstag der „Pfälz. Kampfgenossen⸗
chaft“ am 2. Aug. cr. mit der „Allg. Eisenbahn⸗verficherungsgesell ⸗
chaft“ in Berlin, Abtheilung, für Lebensversicherung einen Vertrag
bgeschlossen, wonach jedes Mitglied der Kampfgenossenschaft mit
sehr geringen monatlichen oder vierteljährlichen Einzahlungen Ver—
icherung auf den Todesfall sowie Alters-Versorgungs⸗Versicherungen
sum Besien seiner Famijienangehörigen abschließen kann. Die nie—
derste Versicherungssumme ist 300 Reichsmark. An die Oriskassen
deg Verbandes zahlt dieGesellschaft bei Todesfallsversicherungen 5
pro Mille, bei Lebensfallsversicherungen 83 pro Mille von der Ver⸗
sicherunggssumme. Als Hauptagent der Geselischaft für die Pfal;

st der Schriftführer des Kampfgenossenvereins Ph. Jak. Jung in
Kaiserslautern angestellt.

7 GEin Epitheton für Dr. Sigh. Das Preßorgan
des Bischofs von Passau nennt den Redacteur des ultramontanen
„Bayerischen Vaterland', Dr. Sigl). in München, „einen durch
jeine Preßflegeleien bekannten Generul-Grobian.“

F(Bonmoyh. Divisions-General D. zeigt auf einem
Balle der Wiener Aristokratie seinem ihm u tergebenen Capitän
die Frau von X., eine wahre Juno, die beim besten Willen
taum decolletirter sein könnte, als sie in der That ist: „Schauen
Sie, Capitän! Kennen Sie jene Dame?“ — „EGroͤßtenthe'ls,
mein General!“

7 Die E.kaiserin Eugenie ist mit ihrem Sohne aus der
—A
noch Woolwich, wo er die Militärschule besucht.

F Die Gesetzgebung des Staates Massachusetis in Nordame⸗
rila hat ein Gesetz angenommen, welches den Verlauf der Eier
nach dem Gewichte vorschreibt und das Gewicht von einem Dutzend
Eier im Minimum auf anderthalb Pfund festgestellt. Bekannilich
jerrscht nicht nur in der Größe, sondern auch im Gewichte der
Fier ein großer Unterschied, je nachdem sie von gut oder schlecht
jenährten Hühnern stammen, und so dürfte sich der obige Be—⸗
chluß auch anderwärts zur Nachahmung empfehlen.

F Zu Fall River in Massachusetts ereignete sich am 19.
September eine furchibare Katastrophe. Eine Baumwollfabrik
nicht wie ein Telegramm gemeldet, eine „Granitmühle“) gerieth in
Hrand, als 700 Menschen in derselben beschäftigt waren. Die
Treppen, die zum vierten und fünften Stockwerke führten, brannten
im Nu nieder, und da keine Auswege sich boten, sprangen viele
pon den 140 jin jenen Stockwerken Arbeitenden hinunter. Dann
fiel das Dach ein und 40 Personen verbrannten, während 80
erhebliche Verletzungen erlitten.

F Einen guten Fang hat das an der Nordwestküste Mada-
zascars kreuzende englische Kriegsschiff Vulture am 11. August
zemacht. Es wurde nämlich auf ein Sclavenschiff Jagd gemacht,
dasselbe geentert und dann das Erlösungswerk vollzogen. Nicht
weniger als 414 Männer, 59 Frauenzimmer und 187 Kinder
vurden befreit. Die Sclaven litten ungemein an Schwäche und
Krampf, da sie seit langer Zeit ihre Stellung nicht hatten wechseln
können. Drei und vier Tage dauerte es bei vielen Kindern, ehe
sie nach ihrer Befreiung ihre Gliedmaßen frei wieder bewegen konn⸗
ten. Der Capitän des britischen Schiffes, Herr A. T. Brooke,
nahm die Besitzer der Sclavenladung, fünfunddreißig Araber, nach
Zanzibar, um sie dort verurtheilen zu lassen. Während'der Ueber⸗
fahrt sind jebenzehn von den befreiten Schlaven in Folge von
Schwäche und an Dysenterie gestorben: Das ist der bedeutenste
Fang, der seit langer Zeit gemacht worden ist.

Tan

M. Stickstoff und Phosphorsäure, diese beiden wesentlichen
hebel der modernen Bodenkultur, finden sich in keinem konzentrirten
Düngungsmittel in so überraschend reichen Mengen vor, wie in
dem Peru-⸗Guano, dieser rationellen Vereinigung fester und
lüssiger Stoffe. Darum haben auch die Agrilulturchemiker und der
ntelligente Theil der Landwirthe demselben seit Jahren ungetheilte
AUufmerkjamkeit geschenkt, und selbst dem vorurtheilsvollsten Pessi⸗
nisten muß der wohlverdiente Weltruf dieses Düngungsmittels bür-
jen für die qualitative Vortrefflichkeit desselben; ausgebaut und
hefestigt aber hat sich dieses gute Renomme des Peru⸗Guano
namentlich durch die zweckmäßigere Form, in der er als
„Aufgeschlossener Peiu-Guano“ in den Handel und zur
Verwendung gebracht wird. Der chemische Prozeß des Aufschließens
mittelst Schwefelsäure verändert leineswegs das Substanzielle des⸗
selben, erhoöͤht dagegen aber seine wirthschaftliche Bedeutsamkeit so
wesentlich, daß der „Aufgeschlossene Peru-Guano“ den Rohguano
mehr und mehr in den Schatten drängt und letzterer nur in selte⸗
nen, vereinzeleen Fällen zur Verwendung kommt. Es erklärt sich
dies aus folgenden, wissenschaftlich festgestellten Thatsachen: Im
aufgeschlossenen Guano sind die vorhandenen Stickstoffverbindungen
heständiger Natur und die ursprünglich in schwer löslicher Gesialt
sich vorfindenden phosphorsauren Verbindungen in weit
verthvollere lösliche Salze umgewandelt; beim aufgeschlossenen
Peruguano ist der Werth an Pflanzennährftoffen consiant, beim
Rohguano verflüchtigt sich derselbe stetig in der Form von
Ammoniak; beim aufgeschlossenen Peruguano wird ein bestimmter
Werthgehalt garantirt, beim Nohguano ist dies nicht möglich ꝛc.
Aus diesen Gründen hat sich der Absatz des aufgeschlossenen
Peruguano von Jahr zu Jahr außerordentlich gesteigert, nur ist
in Bezug auf die Bezugsquelle Vorsicht zu empfehlen und bemerken
vir deßhalb, daß das Haus Ohlendorffu. Cie. in
damburg in Folge Contractes allein ermächtigt und befähigt ist,
ichten „Aufgeschlossenen Peruguano'“ in den Handel zu bringen.
Vor Fälschungen ist allein gesichert. wer von diesem Hause heileßte
        <pb n="614" />
        — 4. 2
Straßenwärterstelle!
Für die Straßenstrecke vom Rit-2
ters hofe über Oberwürz1
b asch bis zur Stote aß
oll eistraßenwärter
aufgestellt werden mit einem aus der
Distriktskasse des Kantons St. Ingbert
zu beziehenden Monatsgehalte v. 26 fl.
Bewerber haben ihre Gesuche nebs
Zeugnissen bis längstens zum —1
Oktober l. Is. bei der unterfertigten
Behörde einzureichen.
Zweibrücken, den 24. September 1874.
2 7*
Königl. Bezirksamt,
Damm.
Bürgerverein.
Sonntag den 27. Septb. Nachmit
ags präcis 3 Ahr
Generalversammlung
int Vereinslokale bei Hrn. Georg Jung
Tagesordnung:
Aufnahme neu angemeldeter M'tglieder
Der Vorstand.
Fibriia.
deate Samstag Abend hals 9 Uhr Genc⸗
alversammlung im Vereinselokale. Uml
ünktliches Erscheinen ersucht der Ausschuß.
IIISsStri rte
rauenzoitung.
usgabe der „Hodemn-
æAutées mit Unterbal-
tungs blatt.
aammt-Aussage allein in
Deutschland 180,000.
Erscheint wöchentlich.
Pro Quartal 25 88r.
Junhrlich
24 Nummern wit Moden und Handarbeiten
gegen 2000 Abbildungen enthaltend. F
12 Balagen wit etwa 200 Schrittustern fin 7
—— ———— — — — — 4 —— 1
82 * 8 C ⸗ ss C *
W Innrlander Nachsolger, Fahrgasse sß Frankfurt a. A.
— —
Nachdem die baulichen Veränderungen, die ich zur Vergrößerung meiner Locale vorgenommen,
Versandigeschäft wieder wie früher, und ist es mir möhnlich, durch bedeutende Varthie-Einkäufe und durch
neine schon so bekannt billigen Preise abermals herabzusetzen.
rosses Manufacturwaaren Lager, Grosses Ausstattungsgeschaft.
Dnooo Stuch ?/ breite, ächtfarbige Cattune, lila, rosa, gelb und braun, 500 Stuck ẽ/. breites, schweres Leinen für Hemden und Betttucher, zu
5 Fe 5 — wwR Cattune eu/ jo sehr billigen —*— von 12 kr.
9 mit Borden, für Vorhänge, zu 8, 8u. 10 kr. 214 Ellen breite rein Leinen, fur einschläfrig —u
e 200 Stück feinste Hique Eattune in allen Farben à 12 kr. I Betttuch ohne Naht, fl. 1 46. jur einschlafrige Betttücher, daß
20 Siug feinste sranzostsche Jaconets zu Kieider à 10 kr. 3 Ellen breite rein Leinen, fur zweischläfrige Betttücher, das voll-⸗ *
7 500 / die schweres echtfarbiges Bettzeug, meistens türkisch- 9— wis Betttuch ohne Naht, fl. 2. und 2 fl. 24. 2
roth, à 15 kr. ü 4breites feines lesisches und böhmi dei 2
Billigere Sorten à 8, 10 u. 12 r. zu 15, 8 20 bis 80 kr. t cliwe und bohmůsches Lelnen 2
200 em * 8 schwere Barchend für Betten à 15, 18, 20200 Stüuck rere pi wollene Bettdecken, für zweischläfrige Betten, das 7
un r. ück fl. 5. 30. 7
800 Stuck schweren schwarzen Moireens fur Unterröche à 22 kIr. 200 Stuck schwere weiß wollene Bettdecken, fur zweischläfrig Bcuͤen —
B Sind schweren 2o/ bre englishhen Waterproof für Regenmäntel bas Stuck i. 4.18. s Ihe gorishtsetde Vellene
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/ä breiten schweren guten Buckskin für Hosen und ganze Anzüge fl. 2. 30. bis f.8. 48
3 i 2“ pr. Ehue do Tentimetres. 500 Paar schwere weiße Victoria-Bettdecken mit Franzen, fur
7 z breite Fußteppichstoffe a 15 kr. Betten, das Stück fl.d. 58
5Flallen roih wolenen Unterrockstoff a 183 kr. Pique Decken und farbige Victoria⸗Decken, roth, braun, gelb, *
Feinen weißen 8 breiten Mull für Kleider à 12 kr. lila, grün, rosa, das Stick n.2 80.
000 Sluck verschiedene Kleiderstoffe fur Winter, Frühjahr, Sommer 00 Dußend weiß leinene Tischtücher, das Stück 5d kr. 6
und Herbft, der Meter von 30 kr. au. — Dosnd Wgne Varer Elle pon 6 fr. an. 3 *
Lamas, Unterrockstoffe Thybets, Cachemire, Flauell, zend weißrein leinene Dameutascheutücher, das Dhd.sh2803
e 9* b Große roͤth wollene Gachemir Tischdecken, das Stüchfl. 1. 45, fl. 2. *
— Alpacas, Chales, in allen Farben und Qualitäten —— — dne 45 — 3
⸗ . o/, breiten reich ramegirten Vorhangsmull mit Bogen änI1G kr.
und lo/ breiten Zwillich, Federleinen, Strohsackleinen, graue, helbe und weiße Servietten zum Fabrikvreise.
Musterabschnitte sämmtlicher Artite! sende auf Berlangen fra co per Post.
Die tseinsten Aufträge werden wie bisher bestens beso gt und bitie mir das bissher bewiesene Vertrauen auch ferner zu erhalten.
meinem Hause hehen jährlich Tausende von Sendungen nach allen Gegenden Deu:schlands, »und käglich wiedenholen sich
Aufträge.

Me Gegenstände der Toilettio und etwa
00 Musterzeichnungen für Weissstickeroi.
outache ete.
Jrosse colorirte Modenkupfer.
Mustrirte Unterhaltungs-Nummern.
Grosse Ausgabe.
Pro Quartal 1 ThlIr. I2/2 Sgr.
Juũunrlich, ausser obigem:
moch 36 Grosse colorixto Modenkupfer, darun-
ter 12 Blätter mit etwa 150 historischen
und Volkxs-Trachten.
— 57 —J
pie Hodenwelt,
à hrLich: 24 Nummern mit Moden,

ind Handarbeiten sowie 12 Schnittmu—
—0
costet pro Quartal nur 12/3 88r.
Abonnéments werden jederzoit ange-
rommen; wo der Bezug durech eine
3uchhandlung oder Postanstalt Unbe-
wuemlichkeiten haben sollte, erbiotet sich
lüe Vorlags Expedition in Berlin, W.,
ꝛotsdamerstr. 88, zur directen Uebersen-
lung. Rine Probeunmmed nebst Uebersicht
ler Preisbedinzungen für die verschie
lenen Länder liefert die Expodition auf
rankirtes Verlangen gratis und franco.

——

Redaction, Druck und Verlaga von F. X DHemek in St. Inabert.
        <pb n="615" />
        St. Ingberker Anzeiger.

der St. Inaberter UA a zeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags- und Sonnta
Zummer erscheint wochentlich viermal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 serzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
M.

Sonntaa, den 27. September

1874
— 3BABSSF—
Einladung zum Abonnement
auf den St. Inoberter Anzeiger.

Spanien.

Barcelona, 12. Sept. Ueber die Raubzüge der carli⸗
tischen Banden unter Anführung von Miret, Mora, Elemens und
Solida am gestrigen und vorgestrigen Tage hört man Folzendes:
Sie wagten sich bis an den ganz nahe bei Barcelona gelegenen
ffüstenpunkt Badalona. Die in Eile mit Barrikaden verrammelten
Straßenausgänge imponirten ihnen aber so hinläuglich, um sie
zum Rückzuge zu bestimmen. Sie überfielen hierauf mehrere
inapp an der Littoralbahn sich hinziehende Orte, w'e z. B.
Arenys de Mar, wo sie 700 Kolonaten erpreßten, dann Masnau,
wo sie nach den in einer oder zwei Barken sich retstenden Mänvern
und Weibern schossen. Den Sohn des Gemeindedieners schleppten
sie mit sich fort und füsilirten ihn. Vilasar-de Dalt plönderten sie
gründl'ch aus, bei welchem Anl sse Frauen geschändei und Kinder
mißhandelt wurden. Die Mäaner, Väter jener Opfer, befanden sich
als Volontäre im Castell. welches die Unmenschen zur Uebergabe
dadurch zu zuingen hofften, daß sie die mit G.walt ergriffenen
Weiber und Töchter in die vordersten Reihen ihter Sturmkolonne
tellten. Zum Glück nahte in diesem Augenblicke eine der sogen.
ondas volantes, worauf sie, die Flucht ergreifend, zwei Todte
urückließen. Auch Correspondenzpakete griffen sie auf und verbrann⸗
—
mehrere Alcalden, die sie stets im Verdachte der Angeberei haben.
Leider wird diese Sorte von Stadtrichtern und Dorfobern auch
militärischerseits sehr hart behandelt, wenn sie die Annaͤherung des
Feindes nicht rechtzeitig notifiziren. Aus einem Landhause von
Pradell wurde ein junger O konom, Paco Jorda, von seinem
leiblichen Vetter, der zur Rotte des Pfacrers von Flix gehört,
jestgenommen und nach überstandener Beichte durh zwei Kugeln in
dopf und Herz niedergeschossen. Der von Tag zu Tag gefteigerte
Fanatismus kennt keine Grenzen mehr. Auch im Valencianischen,
in Chelwa, ließ vorigen Montag der Cabecilla Monet zwei
Liberale, Roger und Amato, vor seinem Ausmarsch hinrichten,
ferner den Alcalden sammt seinem Weibe in der Todtenkapelle
aussetzen: ihr Endschiksal kennt man noch nicht. In Requenna
hielten drei berittene Carlisten den Waildanfseher Jose Laguna
auf, nahmen ihm Pferd und Flinte weg und jgten ihm zwei
Zugeln durch den Kopf. Rache, Habsucht, oft nur Uebermuth
sind die Triebfedern dieses elenden Raubgesindels. (N, fr. Pr.)

Madrid, 24 September. General Mor'ones hat vdir
karlistische Bataillone bei Pampelunag geschlagen. — Die Carlisten
haben Andorra angegriffen, das sih weigerte, d'e Waffen und die
übergetretenen entwassneten Mannschasten auszuliefern.

Zu dem mit dem 1. Oetober begiunenden 4 Quartale
isuchen wir höfl., die Bestellungen bei der Post unverweilt
nachen zu wollen.

Unsere verehrl. Abonnenten, welche das Blatt durch unsere
Träger beziehen, bekommen dasselbe fortgeliefert, wenn nicht vor
Zuartalablauf abbestellt wird. — Preis und Erscheinen
Reiben unverändert. *

Zu zahlreichem Abonnement ladet ergebenst ein —
Die Expedition.
Deutsches Reich. F
Münschen, 24. Sept. Der V.rfasser der mehrerwähnten
Schrift „D'e Revolution von Oben“ ist nicht v. d. Pfordten,
ondern Windthorst. Dieselbe erscheint demnächst in Gernf.

Wie man der „Germania“ aus München berichtet, hat Popfi
Pius IX. dem Hofmarschall der Erbprinzessin von Thurn und
Taxis, Baron H. von Reichlin, und dem Gouverneur des jungen
Fürsten, Baron Fr. v. Schorlem r Overhagen (Inhaber des eiser⸗
nen Kreuzes) das Commandeurkreuz des Ordens Gregors des Großen
zerliehen.

Der Munzcalamität in Elsaß⸗Lothringen steht, wie der „Ztg

Lothr.“ von Berlin geschrieben wird, wenigstens einige Abhilfe
debor. Es sollen nämlich in kürzester Frist einige Sendungen von
Markslücken u. s. w. nach Straßburg abgehen und dieselben je nach
zet Leistungsfähigk it der Münzstätten bald weiter verbollständigt
verden. Die Einführung der Markrechnung, welche mit 1. Januar
1875 in Elsaß und Lothringen in das Leben treten soll, wird
damit wenigfsens erleichtert werden, wenngleich auf ein vollständig
ausre'schendes Quantum von Silber⸗ und Scheidemünzen für
Elsaß-⸗Lothringen jetzt, so wenig wie für einen anderen Theil des
Reiches mit Sicherheit gerechnet werden kann.

Berlin, 21. September. Aus „sonst gut unterrichteter
Zuelle“ will die „Tribüne“ eine Nachricht erhalten haben, die
ht seibst etwas unglaublich klingt. Man schreibt dem Blatie:
In hiesigen politischen und diplomatiichen Kreisen.wird ein Pro⸗
jekt besprochen, durch welches beabsichtigt wird, eine wirksame
Blokade der spanichen Häfen durch alle europäischen Mächte,
welche die jetzige Regierung daselbst anerkannt haben, herbeizufüh⸗
ren. Man glaubt, alle Schwierigkeiten dadurch zu überwinden,
daß jede Großmacht ang'gangen werden soll, ein Kricgsschiff in
die spanischen Gewässer zu entsenden und das gesammte Escadre
alsdann dem Commando eines spanischen Admirals zu unterstel⸗
sen. Auf diese Weise hofft man, der karlistischen Bewegung voll⸗
tändig Herr zu werden und den Bürgerkrieg so schnell wie mög
ich zu unterdrücken. Wiewohl dieses Projekt über die Pourpar
ers hinaus noch nicht zur Reife gediehen, soll es in hiesigen
naßgebenden Kreisen sympathischer Zustimmung begegnen.“

Berlhin, 22. Sept. Das sorben in Kiel vom Stapel
elassene Panzerschiff mit Namen „Friedrich der Große? ist eir
nit allen Vervolllommnungen der Neuzeit ausgestattetes Bauwerk,
as wohl im Stande ist, die deutsche Nation in fern:n Ländern
Als ein Produkt einheimischer Industrie würd'g zu vertreten. In—
nerhalb Jahresfrist ist dies, wie der ‚St.⸗Anz.“ erinnert, das vierte
üür die deutsche Floite vom Stapel gelaufene große Panzerschff;
m Oktober vorigen Jahres wurde in England auf der Samuda'-
chen Werft der „Kaifer“, im November vorigen Jahres in Stet⸗
in „Preußen“, am 12. dieses Monats ebensalls bei Samuda
Deutshland“ und nun am 20. d. Mis. das eben besprochent
Schiff zu Wasser gelassen. Es ist dies in so kurzer Zeit ein
—
War,.

Vermischtes.
Zweibrüchen, 21. Sept. (Schwurgerichts-Verhand:
ungen für das 3. Quartal 1874.) Nach Erledigung der Eröff—
zungsförmlichketen ward zur Verhandlung der ersten Sache, der
Anklage gegen Anton Heiny, 46 Jahre alt, suspendirter Steuer-
und Gemeindeeinnehmer in Niedersimten, vertheidigt durch Anwalt
Bießen, geschritten. Der Thatbestand war folgender: Durchsicht
des Cassabuches, nebst Vergleichung der dortigen Einträge mit den
Angaben über die im Jahre 1873 geleisteten Zuhlungen der Ein—
jehmerei Pirmasens, führte den Reb'sionsbeamten zu der Wahr—
iehmung, daß die Zahlung vom 30. April 1878 mit 500 fl.
jar nicht und diejenige vom 22. Juli statt mit 1196 fl. 33 kr.
nur in der Höbe von 6896 fl. 33 tr. verbucht, somit in dir
Fasse ein Defict von 1000 fl. sich befand. — In seinen Verhören
nachte jedoch der Angeklagte andere Angaben, indem er alle
Schuld auf seinen früheren Amtsvorstand, den verstorbenen Be—
sirksamtmann Beer, zu wälzen suchte. Der Ruf des Angeklagten
ist ein guter und seine Familien- und Vrrmoͤgeneverhältnisse find
Jeordnet, auch hat er keinerlei verschwenderische Ausgaben gemacht,
ondern sogar ärmlich gelebt. Die fehlende 1000 fl. wurden
jserner am 18. December vom Angeklagten seiner Casse wieder
ersetzt. — Die Veriheidigung bestritt wegen wangelnden Thatbe—
        <pb n="616" />
        tandes das Gegebensein eines Verbrechens der i
—— ——————
Beamter anzufehen, noch er die fsehlenden Beträge der c
atnenmn hatte; d'es sei vielmehr durch einen Andern, den
—SE — —*
ÿ — 3*
renen cotgin, wvad auc Setlent der OO. Denino
p'Münuche, 24. September. Bei der i
Bersteigerung von Brillanten ꝛc. welche in —A
Jahren auf dem Bahnhofe zu Rosenbe'm erfolgten Diebstahls de
dien — Gut zufielen — da sich ken —*
r dieselhen me Z
iur dieselben meldete Wurden Eiwa 30 2333 fl. getsst. Di⸗
Hausversteigerung.
Samstag den 17. Oltober 1874, Nach⸗
nittags halb 3 Uhr, zu St. Ingbert in der
Wirthschaft von Ac junkt Schmitt wird das
aachbezeichnede zum Nahhlasse der daselbst
derlebien Catharina Ewerle gewesene Witt—
de alda berlebien Küfers Heinrich Theo⸗
dald gehörige Wohnbaus nebst Zubehor auf
Anstehen der Kinder und Erben derselben, als:
der Kinder des verlebten Sohnes Johann
Theobald, und dessen hinterbliebenen Wittwe
Maria Anna Jene, als 1. Marianna Theo⸗
hald, Ehefrau von Audreos Klam, Schmelz ⸗
arbeiter, 2. Joh. Jos. Theobald, Schmelz⸗
arbeiter. 3. Johann Theobald, Schmelz⸗
rbeiter; U. Der Kinder des verlebten
Sohnes Peter Theobald, und dessen auch
tieblen Ehefrau El sabetha Stief, als 1.
Maria Theobald, gewerblose Ehefrau von
Joh. Linz, Tagner, von Ommersheim, jetzt
Saarbrücken wohnhaft. 3. Catharina
Theobald, Ehefrau von Jat. Selzer, Pudler,
Z. Mar'anna Theobald, Ehefrau von Peter
Beder, Bergmann, 4. Elisabetha Theobald,
Fhefrau von Jos. Herres, Arbeiter zu
Nahbanoy City wohnhaft, 5. Peter Theo
Zalv, Bergmaun; Ul. Der Kinder des ber
lebten Sohnes Jat. Theobald, und dessen
gewerblosen hinterbliebenen Witlwe Magda⸗
na Schmelzer, als: a. der großjährigen
Elisab. Theobald, Ehestau von Jakob
ihme, Pudler, 2. Jos. Theobald, Küfer,
3. Georg Theobald, Pudler, 4. Johann
Theobald, Schmelzarbtiter, 5. Heinrich
Weobald, Kesselshmied, b. der minderjäh⸗
agen: 6. Franz, 7. Max und 8. Amalie
Theobald, vertreten durch ihre Mutter als
Vormünderin und durch Joh. Ewerle,
Schmelzarbeiter und Aufseher als Nehen⸗
hormund; IV. der Kiuder der verlebten
Tochter Maria Theobald, im Leben zweite
Fhefrau von Peter Bauer, Bergmann, als
i. Jak. Bauer, Bergmann, 2. Magdalena
ganer noch nunderjaͤhrige, durch Heirath
mancipirte Chefrau von Andreas Osthof,
Bergmann, in Hasel domicilixt, jetzt dahier
wohnend; V. Des einzigen Kindes des ver⸗
ebten Sohnes Heinrich Theobald, und dessen
Wiitwe Gertraude Wagner nämlich: Joseph
Theobald, Arbeiter, zu Mahanoy dity
wohnhaft; VI. Marianna Theobald, ledig,
Jewerblos; VII. Jos. Theobald, Bergmann,
Aananoy Oity wohnhaft. Alle bei denen
der Wohnort nicht angegeben zu St. Ing⸗
ert wohnhaft. —
Der uͤntheilbarkeit halber oͤffentlich in
Figenshum dersteigett, nämlich:
11 Dez. Fläche, worauf ein zu
St. Ingbert im Josephsthal gele—
genes Wohnhaus mit Stall, Hof⸗
raum, Pflanzgarten und Zugehör
seben Jakob Kopp Wittib und
Andreas Harz.
Der Versteigerungsbeamte:
Sorn. kl. Notar.
Ridaction, Druck und Verlag von F. ——

meisten der werthvolleren Gegenstäude ersteigerte Juveller Schu—
mann von hier, namentlich: eine Rosette, Dess Karet um 800 j
1672/4 Karat Brillanten um 16,775 fl., eine Partie: Rojsette,
82/2 Karat, um 5362 fl. Auch von Inwelieren aus Berlin, Wie
danau wurde Einzelnes erfleigert.
Die Zahl der Opfer, die das gräßliche Eisenbahnunglüe
auf der Great Eastern⸗Eisenbahn bei Norwich jforderte, beziffert sig
nuumehe auf 23. J
Expl. vurden in nich ganz zwei Jahren vo
500,000 dem berühmten Buche:
Dr. Airy's Naturheilmethode aögesetzt, sedenfalls de
beste Beveis für die Ged'eg nbeit desselb en.
Baltons, Laternen, Lum pions, Licnte Einen einjahrigen Farren kanamen—
FeStabααναν, Fιναν. Aι_N αα Fν[ 9braun, sowie circa 200 Wagen Kuhdung
——,, — aA/Rhein. sind zu verkaufen.
onner Fahnenfabrik, Bonn a / Rhein. Näheres in der Exped. d. Bl.
Bürgervereins ⸗Kraͤnzchen
Mittwoch Zusammenkunft bei
Joh. Schmelzer.
Feuerwehr⸗Montag
bei Jak. Schwarz

2333
3
33
5* 233653325
— 225
53333 ——
*58* ——
8* 28535465233
— 72 *
23533 8823
353238 —A
233
——— 38
253
35555
335
ẽ 8*
5 8 3
583333. 2
335*3
252 2
*3
—
23*
58258
325358
255322*
23,3

215

4

2
2

*
8
—

—*

e nIs Beilage AIgeméine

azeiger ür das Königreich
Bavern XoO. 53.

Einladung zum Abonnement.
Die
7 * 14 3 E 242 na
„Saarbrücke,e' Zeitung
nebst dem Gratisbeiblatt: *
„Der Bergmannsfreund“,
zeginnt mit dem 1. Oktober ein neues Quartal. Sie erscheint täglich zum Preise von 1Thlt
ierteljährlich ohne Postaufschlag. Wie bisher, wird dieselbe ducch populär geschriebene La
rutel, jowie zahlreiche Originalcorrespondenzen ihre Leser schnell und eingehend über di
vichtigsten Tagesereignisse orientiren und besonders für den Saar— und Bliesgau eine zuver
assige Chronk zu werden sich bestreben. Ueber die bevorstehenden Reichs- und Landkagsder
sandlungen werden forllaufende Berichte ein klares Bild zu geben suchen.

Fur den untechaltenden Theil sind mehrere größere und kleinere Novellen verschiedene
zenres errorben. Begonnen wird das neue Quartal mit der spannenden Criminalgefchichte
Der alte Gott lebt noch!“ Dieser folgen mehrere Humoresken, eine Reisebej chreibune
Von Berlin bis St. Petersburg) und die interessante Robelle: „Der Fabrikant“

Anzeigen erzielen durch die Saarbrücker Zeitung, dem im Regierungsbezirk Trier, no
nentlich aber in der industriereichen und stark bevölkerten Saargegend weitaus verbreiteister
ind auch im benachbarten Lothringen stark gelesenen Blatte große Wirkung. Insertionspret
ro Petitzeile oder deren Raum 1 Sarx. 3 Pf., Reklamen pro Zeile 22/s Sgr.

Saarbrücken, im September 1874. Die Expedition.

Trauben-Vrust-⸗Honig“) pun u e
gen sicherste Vürgschast Tstet für die unbedingt vorzůüalichũ lennungen und Danksagur
— erreichten Eigenschaften: auchne in einer Weise don einen

nelle Wirkung, Wohlgeschmack ftigkeit Killigkei
steustets ächt zu Ttuug a St. higes un A Rahrhaftigleit, Billigkei
Der Verkauf findet stalt in 3Flaschenfüllungen mit Metallapselverschluß den Firme
empel der Fabrik tragend in2 Flaschen (gold) R. Mart 8., 94 Flaschen (roth) aà Mor
AVs, Us Fiasche (weiß) à Mart 1.. Gede Flasche mit gesetzich debonirter Schuh
nark Et:queit und Gebrauchs-Anweisung.) Ganze Flaschen (gruin)) à Mark 6. versende
nur die Fabrit und die „Mohren-Apothekes des Herrn Dr. W. Strauß in Moin
dJabrik W. H. Zickenheimer in Mainz, Comptoir Schönbornstraße55
        <pb n="617" />
        — 22 —A 222 * —— 5283 3 25 —E 3922
—535233553 3 5135333 3333525
—3— * 5* 28 5 — 525338 *83 8 —
55 8— 333
5 87 — — — — 7
— 3 —36 3 3 3 6*5
28 —235—2 s—— — — — — ——— —— 52 525 2 7232
z5— ——— —— 335332 ———
25 — —53 33 —23 5368235 3538 SE6 5353886287
25525« 2 39 zB5* 552 8 22 5332 522 532 — —A
253 3335585355333 —233— 383 63 32
3 25 22 cS.5 2 3— —83 82 2“¶ *
e824 2* 0 8 .28— —— 3353 — m* — ————
z25353524 5238 555383535 75 28 7.3323 55355338
25523 22353 —334 385357 —38225. — —25535333
— — —— — —z— —— —238 532 —— 5 23222 IT 36* — 2*3
—2555 E 355 8—— —wI 382-,7335 2555 832 20
55 55* 8 32583 * — 5 38 25 23 3 8 —
*8 653 — S 2 3— 53 —— — 2288
358532 * — 5—— — 2 5302 * —22 —8 X 8
2 5 * —E 8 —A ——— s—25— — a3 52325 32*
2 25—23 532 5 — —
5222— 28 —A—— 25 822 2838 — —22— 53252
sä2 3— — 52 — 3 22 5 222 533—S—82235 F
—33335— 3 3—— 3 823
—— —* 4 — 5 — 8 5* — — —— — * —F 822
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3 — —— 32 * 22 25 ——— 8
* S ——— ⏑ V — —z 2 — 3* 322 2 * 55 — ——— —
— * * * — 0 * *2 2 ——. 8 25 282 * —88
353535 5323232 68 222 255 5538253 23 33 3
223 — 2 — 22 —8* 20 2 2 522 * —— 22
3353 *——322 —33853—23— — 33 333 5
B85832 ——. 375 3 2 5— — — —33B32 2328
—A — —3833 — 3* 535 —383855—5555
—— — 328 88 55 32 — ——— — .,3.33
— ——— 2* — — —58—3352 3 58225 ——— —I52
—— 2 2.2 * 7 —J —— — ß * — —2 J *
2—2— 485835 2.5—5 25EEE2 S1 5325853
.—— —— — — — — —* .
— —V ce an ⸗ a —X — 22 22 22 — —
s 333 5533523s5 3533 355633s 3558 53555353 558353
*25 — * T 52 258 58 — —A— — —
5*5 ** * —5—2 523 255853 S 2 *
— * —F 214 B52 58 — J —A—
* —z88 325858 8*755 5315 — —XF s 8*
55 5—2z85 335323535338 323 535S—3 3 28 —3— 3 5823
ẽ 2 532352 25 3 — 53 3—383*58 27 55
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5 —5 83 35 238 283*38* 235355353 83235 5533
— 33 — — 5225 52 * —8 2 Ab * * * —— 55 52
—88 2 2 53* 5 22 8 2328 27 W —— 2622 —— 8
537753333 —2553 57 558 35-35358 235218 373 5.35
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— ——— 77 3553 322 * —553335 15538 —2332 585 083
25555235 E 28358 83 ãA * 53832332 — JJ
5 253255 525 3232 — 2533 — 33857228 77 3 3* 3252
— — —z5353—388 53 3 28 * 5 82228 * —
—— ** — uůα — * 2
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25*5 ——5 * * ——A 5322 588 33533355* — — 233— 8
53*82—323 ——332538 257 3537567527 —D
* * 2 * — 552 87?
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52235 —2 7 „z23325523 7 3 —*53233 —E —
— 8 68 —52228 255
2 5. 28 5— —8 — 2 2—*5 52 83833238838 — 5535552 —5
5 —53325 —5 5 —5 —23 z5—158333358 3*
553537535 —— 55* 532 5338355 ———— 5
355338553 3553 285 —— * 282 z2332 —2522 —S8 2* 28
DE —— 13 3335 —— — 2——5—87383.. 55
— cc 255—* 33 — .5322
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2—2322 — — — 533 S —
2353 3 3858 88 E 53355 3355 355
— —88 33 ——— —— 25.53— 8 — 222
— 555 53 58 52S5535 5355 — —
2158 3 3 53 — 5 —AA—— —A — —— —
21 55 5k8— 5. 52 3 — 558 223 332 22—822 *
AA —3 83 58288
5—55 5558 235 5 2 5— —53 255 —526 722 — ——
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sz7533338 3537* 33s 23853 s33328 3332838
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533——3335 —3533 282 858 533 75x5385
* . 8 83
—22235 —1553 — 5335558* ———8533 2588 33—8* 25333
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5—— — 535823383—3—38 —528 53232 —8* 3 5222 2 ———
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53 * *5535 522 57333 — 538 S 5z5* — 00 —
25 88 5 2 5 22 * 575—8 8538 523553533 — 52582 —2558
73233573—32355 22 2 2M33288 52 * 53S 2 — 25535
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8332538 33185688 28358
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353 33—8838 33 223 —33353333685 23

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2233555853 603 53 M53—3— 333523—3 82 288

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* 2373 8 22222 * — 55—2 23 —222 G ——5588 5 252

2735—2z23 373—8353385355 — —3 203 523—2z38—22. 313537

2 3 — —

238— 2353 5533* 338353 — 33333*385 525
5—23335538378* 83387895 52883 335832335 S IR28
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— . 2* —252 8227 3 28E5Ec. 5 7* —323232
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553 3353553 — — 323 37352 *5528335
21533323 383 —35——— 83352 8 —A—

52825 533 5233 235353 —252 383 3. *53 3255
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57 A 32 338
3833583 33828355 38 852 — 5 538 553252
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2.2 23— 33555 25535 —3535333 322 5—5532333 52322*

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253235 3.523 3282* 533 55*228
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* 3. 5575 — 5323233 5,*2 2 2 53 283
—— 22 ð — — 252 — * —
3223 332333 578533E33*3 868
2325 288757 8 75 22222 2 5. 583033
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7558 323537— F 2835 38338322288 2222*
* 8 25 228* —57
* S 58358 28 8 — 22283
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5523 72875 s3 43— —2328 585237
22 5 88 „538* — 888333—33.3883 E S 2
3* 5 22 73 3 2. 2 —A — —AIx
22 2235—5 3535 23335 83838333883 558358
8223 32335——8333 222335 523392 38553
2 7 — 5238— 53368383533—3 5223 7
— : — 2 8 23 —A 22 * 2523255
z557* 33 53 —383 3383533323388 333538
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2 * —A — * — 65 5 S. 3 * S —
5323 538 5827283 32232
2 *5 — 28* 2 — 2
53 3333—38 3333385, 5338
*8 * 3 38 28 26322*333 2—232

*
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J—

x
79
        <pb n="619" />
        St. Ingberler Anzeiger.

hder St. Jaubtrter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonnta

ummer erscheint wochentlih vie rmal: Dinstag, Donner stag, Süamstag und Sonntaz. A⸗onnementspreis vierteljahrig 42 Krzr. oder
182 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

— — — — — — — J 3 — — — J

M 155. Dienstag, den 29. September

18
De at sches Reich.

ourbonische Monarchie herbeiwünschen, sondern die Republik fest
jegründen wöollen.

Paris, 26. Sept. Der „Moniteur“ weist darauf hin,
aß die Sprache der Modrider Presse fortwährend feindlich gegen
Frank:eich sei, obschon dieses die Regierung Serrandes anerkannt
abe. Drei Madrider Blätter zumal hätten, wie es scheine, es
u ihrer Aufgabe gemacht, den öffentlichen Geisi Spaniens mit dem
Bedanken an ein Einschreiten des Auslandes zu befreunden. Der
„Moniteur“ me'nt, wenn man die öffentliche Meinung in Spanien
efragte, würde diese gegen solche abenteuerliche antinationale Po-
itil protest: ren. Er schließt dam't, die Rückehr Spaniens zu einer
»erfaffungsmäßigen Regierung sei es,“ was durch die Macht der
Thatsachen zu einem nothwendigen Element des europäischen Frie⸗
jens zu werden trachte.

Die Minister haben sich gegen den Antrag Mac Mahon's,
den Belagerungszustand oufzuheben, ausgesprochen, weil sie die
Jage, besonders im Süden für noch zu gefahruch halten.

Amerika.
New'⸗York, 25. Sept. Die Baumwollfabrikanten in
Neu England beabsichtigen eine Herabsetzung der Fabrikalion um
ein Drittel.

Mänchen, 25. Sepiember. Der Kaiser von Oestereich
ommt zwischen dem 3. und 4. Oktober nach Possenhofen, um
nit der zu dieser Zeit bei ihrer Mutter dort weilenden Kaiserin
usammenzutreffen. — Wie wir vernehmen, hat sich S. K. H.
zrinz Luitpold, der bekanntlich den letzten Manövern beigewohnt
jat, über die taltische Ausbildung der Mannschaft und die Tüch—
igkeit der Subalternoffiziere sehr befriedigend ausgesprochen. Nicht
o günstig ist das Urtheil des Prinzen über die Befähignng der
oͤheren Ofsiziere ausgefallen. Ein Br'gadegeneral z. B. vermochte
eine Brigade nur mangelhaft zu kommandiren und sieht seiner
hensionirung entgegen.
Münsch en, 26. Sept. Was die Einführung der neuen
Nunzrechnung in Bayern betrifft, so ist nun bestimmt, daß dieselbe
nit dem 1. Januar 1875 noch nicht erfolgt — auch in Württem⸗
narg nicht — daß dagegen sichere Ausficht besteht, es werde dies
nit dem 1. Januar 1876 geschehen. Es ist denn auch, wie wir,
joͤren, bereits bestimmt, daß das Büdget für die nächste Finanz⸗
deriode, die bekanntlich mit dem 1. Januar 1876 beginnt, in der
ꝛeuen Münzrechnung aufgestellt werden wird.
Berlin, 22. Sept. In militärischen Kreisen hat man
jen dies ährigen Herbstmanöbern eine ganz besondere Wichtigkeit Vermischtes.
eigelegt, da sie den Prüfstein für mancherlei talktische Neuformas Zweibrücken. (Schwurgericht v. 22.d.) Angellag!er: Wilb. S qul
ionen abgeben sollten, wie solche sich nach den Erfahrungen des 9 Jadhre alt, Bäckergeseüe von Brühlhof. Derseis⸗ 4 5 I—
eten Krieges als nothwendig herausgestellt hatten. Einsichtige in der Nacht des 2. August d. J. auf dem an Wor
Nfiziere gestanden offen zu, daß man bei der Ausnützung des vasen bei Kaiserslautern für circa 1400 fl Vellen uͤnd
„chützengefechts, welches bei der erhöhten Vervollkommnung der mngezündet zu haben. Schulz war gestandig inen Ho
Fren 7 Sdernnn rartn gewonnen hat, daß es alle Jahren Gefängniß verurtheilt. urde zu
ibrigen Kampfesformen überragt, doch bisweilen zu weit gegangen Nachmittags. Verhandlung gege
ei, und bei dem zerstreuten Gefeht die Führung der Leute — Muüller aus —X — 8 —S— ee
der Hand verloren habe. Man ist daher bemüht gewesen, bei den Angeklagte hatte sich heute wegen einer Handluͤng zu berantwori er
jeuen taktischen Formationen diesen Fehler zu vermeiden und un⸗“ die er schon im Jahre 1869 b gangen hatte und wegen en,
er vollster Ausnutzung der Einzelordnung doch den Gesammtkörper' auch danals, da er flüchtig gegangen war — —
nach Möoglichkeit zusammenzuhalten. Wie wie hören, haben die urtheilt worden war. Nachdem er sich biefes Jahr dem
lebungen einen sehr befriegenden Erfolg gezeigt und steht dem- zestellt hatte, wurde er nochmals processirt Und wurde riue
zach die definitive Einführung der neuen saktischen Regein für die heutigen Verhandlung gegen ihn auf 6 Monate Gefängniß e æ
Infanterie bevbor. Ebenso haben auch die großen — Zein Vorhaben war gegen die Ehefrau ves —*2* F
ibungen, welche in diesem Jahre wie im vergangenen Herbst an Schemel von Schwegenheim gerichtet, welche in sittlicher er
nehreren Orten statigefunden haben, gezeigt, daß die Kavallerie gerade keines besonders guten Rufes genoß. Der nähe j eh une
juf weite Entfernungen als Eklairirungstruppe verwendet werden hestand entzieht sich der Veröffentlichung. te That⸗
ann und zu jelbstständigen Operationen ohne Infanterie befähigt Zweibrüchen, 28. Sept. Verhandlung gegen Regi
st. Somit haben die diesjährigen Manöver die Erfahrungen des Barlemann, 18 Jahre ali, ledige Tochter des — n⸗
tzten Krieges zu einem gewissen Abschluß gebracht und an die Wendelin Barlemann von Scheibenhardt, wegen ac en
Ztelle der Versuche neuer taktischer Formen wird nunmehr das veriheidigt durch den Rechtscandidaten Hecht. Die An—
Rfinitivum treten. Gleichzeitig sei hier noch bemerkt, die Anfer- vurde unter Annahme mildernder Umstaͤnde für chuldi s ane
igung und Ablieferung des neuen Gewehrs so gefördert wird, daß und zu einer Gefängnißstrafe von 4 Jahren verurtheilt ertlar
sie gesammten Linienregimenter bereits im Frühijahr naͤchsten Zweibrücken, 24. Sept. In der heutigen hien S
jahres mit demselbeu vollständig ausgerüstet sein werden. gerichtssitzung wurde der Haudelsmann Joseph Meyer A
Oesterreich. Jahre alt, von Homburg, ween Unterschlagung und betrü Ascha
Aus Wien, 25. Sept. schreibt man dem „Fr. J.“: Der vankerolt zu drei Jahren Zuchthaus verurlheilt g
sterreichische Kasser hat für Anfang Oktober ein Zusammentreffen Am 22. Sept. verunglückte in Gerhardsbruun der 706h⸗
rit der um diese Zeit von Wight rücklehrenden Kaiserin Elisabeth rige Äckersmann Muͤnzinger, welcher von sinen eigenen w
mn Baden-Baden bei dem deutschen Kaiserpaar in Angsicht ge⸗ rfaßt unter denselben kam und derart verietzt wurde. daß —
XE Frankreich Tod *69 Stunden später erfolgte. I — ei
reich. Vor wenigen Tagen sieckte in i abri ä,
Paris, 26. Sept. Die „Semaine financlere“ bestätigt, kerlehrling seinem an —r Haus sedienIgnrinn Ba
vaß die Bank von Frankreich die Absicht hat, die 20-Fr.⸗Billets dieser vor einigen Wochen gezüchtigt hatte; das Feuer α
n dem Maße, wie solche zur Bank zurückfließen, ganz aus dem »eß glücklicher Weise fogleich entdeckt unt im Enstehen dr
Jerkehre zurlickzuziehen. Der im Januar d. J. noch in 628 Mil- der hoffnungsvolle Bube, ber, nachdem er auf dem Speicher S j
ionen bestebende Betrag dieser Banlbillets beläuft sih gegenwärtig ungezündet, don einem benachbarten Speicher an Ane h
uur noch auf 500 Millionen. ẽntwickelung des Feuers beohachtet und guch wohluüberlegie Maß
Paris, 25. Sept. Die bevorstehenden Wahlen der Legeln gegen die Möglichleit zu schnellen Loͤschens deiroffen haben
Zeneralräthe (gleich den Landrãthen in Baiern) datten Gambetta soll, hat die That dem Richter ohne Zögern gestanden.?
eranlaßt, in Form eines in der „Reb. fr.“ veröffenllichten Briefes fSpeeier, 26. Sept. Des nmederen Wassersandes wegen
die Wähler aufzufordern, daß sie diese Gelegenheit benutzen sollen, sind die Dampfboot-Fahrten zwischen Mannbeim und Era
um kundzuthun, daß sie weder das Kaiserreich noch die alte bis auf Weiteres eingestellt worden. ra
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        rHeidenhéim a. H., 18. Sppt. Ein höchst bedauer⸗
ucher Unglüdsfall hat sich heute Morgen in einer benachbarten
Waldung (orstdistrikt Buchesbühl) ereignet. — Der kgl. Forst⸗
gehilfe N., ein äußerst waceerer, ruhiger und allgemein geachteter
suünger Mann, verfolgte einen Fuchs, den sein Hund aufgespürt
salle. Plötzlich sah er im Waldesdickicht himer einem Busch einen
röthlichen Gegenstand, auf den sein Hund zustrebte, und den er
deßhalb um so mehr für den gesuchten Fuchs hielt. Er schoß
daher sein Bewehr darauf ab, mußte aber alsbald zu seinem
gre zen Schrecken gewahr werden, daß er eine, mit einem rothen
itlel bekleidete ältere Taglöhnerswittwe von Heidenheim, die
wegen Waldfrevels schon bestraft wurde, und sich wahrscheinlich dor
den. herannahenden Forstmann hinter dem Busch versteckt hatte,
oödlich getroffen. Dicselbe ist kurze Zeit hernach verschieden. In
allen Schichten der Bevöllerung wird der junge Mann auf das
Lebhaftesie bedauert, und Alles ist darüber einig, daß ihm keine
Schuld und nicht einmal Fahrläfsigkeit beizumessen ist.

Münqchen, 28. Sepit. Die bayerische Hypothekenbank
erhöhte heute ihren Wechseldisconto von 4 auf 41/2 Prozent; der
Lombardzinsfuß bleibt unverändert 4 Prozent.

Breslau, 22. Sept. GVerbrennung einer menschlichen
deiche) Heute Nachmittags halb &amp; Uhr hat in Gegenwart des
Professor Reclam aus Leipzig, einer Anzahl Mitglieder der Na⸗
furforschere Versammlung und des Polizeipräsidenten von Breslau
in der hiesigen Gasanstalt die erste Verbrennung einer menschlichen
deiche einer alten, hier im Spital verstorbenen Frau stattgefunden.
Die Verbrennung wurde in einer außer Betrieb bifindlichen Gas⸗
retorte vorgenommen, und waren nach 30 Minuten die Fleischtbeile
vollständig verhrannt; nach einer Stunde war der Verbrennungs-
prozeß vollendet, so daß die Knochen, mit Ausnahme einiger beson⸗
ders starken Stellen, in Staub zerbröckelten.

4 Kaiser Wilhelm hat 3000 Mark für die Meininger
Abgebrannten gespendet, der Großherzog von Hessen 800 Mark.

ffizielles Organ gleichnamigen Bundes. Herausgegeben do
Alban Horn in Zittau Königreich Sachsen). Dasselbe ijst fin
)en Preis vierteljährlich von jedem Postamt für 75 Ppf. niu—
Reichs -Währeng — 772 Sgr. oder 27 Kr. füdd. Währunge
heziehen. Format Folio. IJ

Von einem ehemaligen Militär und Ehrenmitgliede mehrert;
drieger⸗Vereine geleitet, bringt die illustrirte Wochenschrift: Deut
cher Kriegerbunde die verschiedenartigsten Aufsätze, theils belehren
en, theils unterhaltenden Inhalts mit humoristischen Illustrationen
ür jeden ehemaligen Militär gediß eine angenehme Unterhallumg.
der beste Beweis für die Gediegenheit dieses Blattes ist die Auflag
on 15,000 und die Verbreitung desselben auch unter den ehema.
igen deutschen Militärs in Amerika, trotz seines kaum dreijährigen
gestehens.

(Deutsche Landwirthschaftliche Presse) Mit dem 1. Oclober
). J. erscheint bei Wiegand, Hempel und Parey in Berlin wöͤ—
hentlich zwei Mal ein großes landwirthschaftliches illustrirtes Cent
Al Orsen unter dem Titel: Deutsche Landwirthliche

r e ss e.

Die Zeitung steht insofern im Mitte punkt aller landwirth
haftlichen Bestrebut:gen, als sie von dem gemeinsamen General⸗
Zecretär des Deutschen Landwirthschaftsrathes und des Congresset
Deutscher Landwirthe, Ockonomierath Hausburg redigirt wird. Ihr
Zrogramm ist zunäͤchst d'e gediegene und von politischer Partei⸗
eidenschaft freie Erörterung und Vertretung der wirthschaftlichen
Interessen des deutschen Grundvbesitzes. Wie diese Abtheilung wird
iber auch die practische Landwirthschaft und ihre Hilfswissenschaften
vird der Gartenbau, das Forstwesen, die Fischerei, die Hauswerth
chaft, Jagd und der Sport von bedeutenden und als solche belann⸗
en Fachmännern in möglichst anziehender, und, wo es das Thema
jestattet, auch unterhaltender Forin behandel werden. Ein reiches
euilleton und gute Illustrationen dienen zur Unterstützung dieses
Zwecks. Der Abonnementspreis der Deuischen Landwirthschaftlichen
Iresse beträgt vierteljährlich 12/3 Thlr. — Die uns verliegende
Nr. 1. hat einen sehr mannichfaltigen Inhalt und eine recht an—⸗
prechende Ausstattung, gutes Papier, klaren Druck ꝛc. — Im
daufe der Zeit finden wir vielleichht Gelegenheit, auf das Blatt
zurückzukommen.

Literarisches.
Dentscher Kriegerbund, illustrirte Wochenschrift für
Deutschlands Militär⸗ Veteranens, Landwehr⸗ und Krieger«Vereine,
Gerichtliche Versteigerung.
Samstag den 17. Oktober 1874, Nach⸗
nittags 3 Uhr zu St. Ingbert bei Ad⸗
untt Schmitt wird die nachbezeichnete zu
den zwischen dem dahier verlebten Schuster
Johann Theis und seiner hinterbliebenen
Witiwe Catharina Elisabetha Antz bestehens
den Gütergemeinschaft gehdrige Liegenschaft
auf Grund eines gerichtlich homologirten
Familienrathsbeschlusses absoluten Nothwen⸗
digkeit halber in Eigenthum veristeigert,
aümlich.
3 Dee. Fläche, worauf ein zu St. Ing
bert im Mühleneck gelegenes Wohnhaus
mit Stall, Hofraum und Zugehör.
3. Eigenthümer und Veisteigerer sind: J.
Die gewesene Witiwe Theis, jetzt Ehefrau
con Philipp Herbig, Fabrikarbeiter, eigenen
Namens wegen der zwischen ihr und ihrem
ersten Ehemann bestandenen Gütergemeinschaft,
fowie als Vormünderin ihrer mit demselben
erzeugten noch minderjährigen Kindern: Ca⸗—
harina, Georg und Carl Theis, welche den
Philipp Herbig zum Mitvormund und den
Jaklob Theis, Schuster, zum Nebenvormund
Jaben. Alle zu St. Ingbert wohnhaft.
Der Versteigerungsbeamte:
Horn.kgl. Notar.

IIIustrũ rte
Frauenzeitung.
Wsgaboe der Hodem-
-eIt“s mit Unterhal-

tungsblatt.
esammt-Auflage allein in
Deutschland 180,000.
Erscheint wöchentlich.

Abonnements werden jederzeit ange
rommen; wo der Bezug durch ein—
Buchhandlung oder Postanstalt Unbe-
uemlichkeiten haben sollte, erbietet sgich
lie Verlags Expedition in Berlin, M.
ꝰotsdamerstr. 88, zur directen Uebersen
lung. Pine Probenummer nebst Ueborsicho
ler Preisbedingungen für dio voerschie
lenen Länder liefert die Expedit on auf
frankirtes Verlangen gratis und franco.
Pro Quartal 25 88r.
οιν

24 Nummern mit Moden und Handarbeiten.
gegen 2000 Abbildungen enthaltend.

2 Beilagen mit etwa 200 Schnittmustern fsi
alle Gegenstände der Toiletso und etwa
100 Musterzeichnungen für Moeissst ickerei.
voutache eteo.

2 Grosse colorirte Modenkupfor.

4 Illustrirte Unterhaltungs-Nummern.

Grosse Ausgabe.
Pro Quartal 1 Thlr. 12 88r.
Jührlich, ausser obigem:

noch 36 Grosse colorirte Modenkupfer, darun-
ter 12 Blätter mit etwa 150 historischen
und Volks-Trachten.

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„gebeutelt Kartoffelmehl
in vorzüglich schöner Waare empfehlen
zu den billigsten Preisen
ERhæei nische Tau ben-
z αν—iI
Hoffmann &amp; Co.
Vereds Vesasgoantlrmn.

die Modenwelt,
ährlich: 24 Nummern mit Moden
ind Handarbeiten sowie 12 Schnittma-
ʒtor·Beilagen (wio bei der Prauenzeitung,
koztet pro Quartal nur 1Lai Sge. J
Geschàfts-Verlogung.
Die ergebene Anzeige, daß sich mein
Geschàft undd Wohnung
in dem frühernen Riclcel'schen Hause in der Kohlenstraße befindet.
Heinrich Isaac.

Geldkours

vom 26. September 1874.
histolen 9 40442
rolländ ische fl. 10.Stücke 9 49.51
ukaten 5 37439
0 Frankenstücke 930531
Englische Sovereigns 11 57.59
Kussische Imperiales 948.-50
Dosiars in Gold 2610 271
Echte französische
Band- Bier-AMAucdleln
per Pfund 18 Krz. bei
W. Vepp.

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meauu ⏑—

Hagenauer Loose
i 1 Marf heute noch zu haben in der
Druckerei d. Blattes.

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2233333 53523 8—85 33 38333
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        Hl. Ingberler Anzeiger.

er St. Anaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Ualerhaltunzsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ and Sonnta

ummer erscheint woͤhentliyn vie rmal: Dinstag, Donnerstag, Semstag und Sonntag. Apannementsdreis vierteliährig 42 Krzr. oder
12 Silberar. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattfchriit oder deren Naum berechnet.

Donuerstag, den 1. Oktober 118874
Deutsches Reich. — die Darstellung der, Schlacht von Gravelotte-⸗St. Privat und reicht
vom Vorabend der Schlacht bis zur Nacht nach der Shhlacht und
München, 27. Sept. Der Major Helvig, dann die zum Bormittag des 19. August.
»aupileute Ritter v. Xylander und Weinig vom Generalstab wur· · Frankreich.
en dem preuß schen großen Generalslab auf zwei Jahre zugetheiltt Paris, 26. Sept. Wie in den Kreisen hiesiger spanischer
ind werden demnächst nach Berlin abgehen. Dip'omaten versichert wird, soll die Proklam'rung des Prinzen
München, 27. Sept. Dieser Tage find 5 ehemalige päpst- Don Alfonso von Asturien zum König von Spanien uunter der
che Officiere, welche seit der Einnahme Rom's dabier lebten, ge- provisorischen Regentschaft Serrano's für den Monat Oktober in
zeinschaftlich nach Bayonne abgereist, um von dort aus in die caus Aussicht genommen sein.
stische Armee einzutreten. — Geçen die Redaction des „Vater— Die Rechtfertigungsschrift des Qbersten Stoffel ist nun er—
ind' ist nun eine zweite und diitte Untersuchung eingeleitet und schienen. In der Hauptsache erfahren wir daraus, daß der gegen
war wegen Beleidigusg der preuß schen Regierung und des Für ihn erhobene, jetzt als unbegründet erkannte Vorwurf, eine Depesche
ien Bismarck, welch' Letzterer neuerdings einen Strafantrag ges unterschlagen zu haben, auf einem Mißverständniß — wenn es
ellt hat. nichts Schlimmeres war — beruhte. Stoffel gehörte mit zu dem
Frankfurt, 29. Sept. Graf Herbert -Bismarck, der Heneralstabe Mac Mahon's und hatte insbesondere als Kenner
Zohn des Reichskanzlers, Attachoè der preußischen Gesandtschast in der deutschen Militärverhältnisse die Aufgabe, den Marschall über
dresden, ist in die gleiche Stellung nach Müuchen versetzt. die Bewegungen der deutschen Armee im Klaren zu halten. Er
Kehl, 20. Sept. Jn den letzten Tagen haben sich mehrere trebte vor Allem, mit Bazaine sich in Verkehr zu setzen, entsandte
unge Elsässer, welche hier in Arbeit standen, verleiten lassen, nach zu diesem Zweck Forstleute, Zollwächter und zuletzt 2 Agenten der
zpanien zu Don Carlos zu gehen. Die Leute erhalten 600 Fr. ehrimen Polizei, die er sich eigens dazu aus Paris kommen ließ.
dandgeld und das Versprechen, daß vach Beendigung des Krieges diese Beiden waren aber ihrem Auftruge nicht gewachsen; sie ku⸗
veitere 2400 Fr. bezahit werden, allerd'ngs eine ziemlich unsichere nen nur nach Longwy; dort erhielten sie von dem Commandanten
berheißung. Iberst Massareli drei Depeschen, welche unter'm 20. Angust von
Baden-Baden,?9. Sept. Kaiser Wilhelm tkeaf Bazaine eingelaufen waren. Der Oberst überließ ihnen die
eute Nachmittag halb 8 Uhr h'er ein, eine große Volksmenge Originaldepeschen, sie behielten dieselben und telegraphirten den
mpfing ihn mit stürmischen Hochrufen. Der Kaiser, dessen frisches znhalt an Stoffel und beziehungsweise an den Kriegsminister.
lussehen Jedermann mit Genugthuung bemerkte, dankte nach allen Als sie später wieder bei Stossel anlangien, übergaben sie diesem
Seiten und fuhr nach dem „Hotel Meßmer,“ wo ihn die Kaiserin die Originalien. Es ist kein Wunder, daß dieser, da er schon
rxwartete. In Begleitung Sr. Majestät befanden sich Fürst Rade ängst das Telegramm erhalten hatte, auf die Originalien keinen
will, die Grafen Lehndorf und Fleming und Oberst v. Podbielsky. Verth mehr legte und sie einfach zu den Akten gab. Die Agen—
Zämmtliche hier anwesende fürstliche Herrschaften, nämlich die bei- en aber, welche darüber ärgerlich waren, daß Stoffel ihnen weiter
en Prinzen von Sachsen-Weimar, die Herzogin v. Hamilton, die eine Aufträge geben wollte, mögen durch ihre Reden dazu beige⸗
fürstin von Fürstenberg imd die Erbprinzessin von Monaco, sowie kragen haben, in anderen die Meinung zu wecken, Stoffel habe
er russische und brittische Geschäftsträger und die Behörden der ine wichtige Depesche pflichtwidrig verheimlicht, was allerdiugs
Ztadtennpfingen den Kuiser am Bahnhofe. Das Militär, und damals von höchstec Bedeutung gewesen wäre, da es sich um die
zͤwilcabinet folgie in einem besonderen Eisenbahnzuge nach. Abends Frage handelte, ob Mac Mahon sich auf Paris zurückziehen oder
icht Uhr brachte der hiesige Gesangverein dem hohen Gast ein, ob er mit Bazaine sich zu vereinigen suchen solee.
Zztändchen. Morgen findet zu Ehren des Geburtstages der Kai⸗ Bazaine will während des bevorstehenden Winters in
erin Illumination statt, und auf nächsten Sonntag ist zu Ehren, Madrid seinen Aufenthalt nehmen, die Gemahlin desselben ist be—
jer weiteren hohen Gäste, die noch erwartet werden, großes Feuer- reits dort augekommen.
derk augesagt. Der Großherzog und die Großherzogin von Mußsland.
baden treffen heute Nacht 11 Uhr ein. St. Petersburg, 28. Sept. Unter den Kosacken des
Berlin; 24. Sept. In Vörsenkreisen dentet man darauf Ural ist in Folge der Einführung der allgemeinen Wehrpflicht
uin, daß auf dem deutschen Geldmarkte eine Bewegung stattfinde, ein Aufstand ausgebrochen. Es sind -Truppen dorthin gesandt
ie sich in der Steigerung ausländischer Werthe und in einer starken worden. (A. 3.)
hHoldausfuhr manifestire. Diese Fluktuation wird als eine für die Asien. . ..
oirkhschaftlichen Verhältnisse des Reiches sehr ungünstige hingestellte »Der deutsche Vizekonsul Haber zu“ Hokodale in Jabpaen
ind darauf hingedeutel, daß eine Aenderung herbeigeführt werden st vor Kurzem ermocrdet worden. Man hatte diesem Morde
nüsse. Es fragt sich aber, wie eine solche möglich zu machen ist, politische Motive unterschieben zu können geglaubt. Das stellt sich
ibgesehen davon, ob sie auch gerechtfertigt wäre. Wie schon oft tzt Fals? falsch heraus. Nach japanischer Sitte glaubt ein den
ürfte sich bei näherer Betrachtung herausstellen, das diese Be⸗ höheren Hasten angehörender Eingeborner, wenn er von einem
orgnisse der Börse übertrieben, wenn nicht geundlos sind. Schon Fremdling veleidigt worden ist, seine Ehre durch die Ermordung
»er Vergleich mit England muß zu der kutgegengesetzten Ansicht »es ersten besten Fremden, wenn er auch nicht der Beleidiger ist,
ühren; es gibt und gab auf der ganzen Erde niemals ein Land, ächen zu können. Unglücklicherweise iraf Konsul Haber auf der
essen Münzen so audanernd und in solcher Masse ausgeführt wer- Straße auf einen solchen mordlustigen Japanesen,der, mit seinen
—0—
ondern sie sind Weltmünzen geworden, welche als Werthmesser eine Rache kühlen? konnte. Nachdem der Japanese den Fremden
är die aller Länder gelten. Wollen wir alsg unsere Goldmünzen niedergestoßetf, überlieferte er fich selbst den Behöcden. Die dentsche
ilg gleichwertihig auftreten sehen, so müssen sie erst auf dem Reichsgesandischaft in Yeddo hat alle Maßregeln getroffen, damit
veldmarkte bekannt werden. Die übergroße Ausfuhr unseres Goldes dem Mörder strenge Gerechtigkeit widerfahre,
der letzter Zeit ist nur eine Folge der anßergewöhnlichen Zufuhr ——
a den Jahren 1871 hbis, 1873. Nach ganz allgemeinen Gesetzen
leicht sich das Verhältniß aber wieder aus; der Abfluß wird
ofort ausfhören, wenn der Mangel im Auslande gehoben ist.
Von dem Generalstabswerke:„Der · deutsch⸗französische Krieg
70 — 71 ist soeben das 6. Hef: in der Kgl. Hofbuchhandlung
‚n E. S. Mittler u. Sohn in Berlin erschienen. Es enthält

Vermiseches
F In Zweibrücken hat sich ein Verschönerungsverein
gebildet, der schon 235 Mitglieder zählt, unter diesen O. Dingler
in Konftantinopel. “ —7 —77
7 Die Eroffnung des pfälzischen Schwurgerichts für das 4.
Quartal 1874 ist auf Montag den 7. Dezember festgesetzt Uund zum
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        Präsidenten desselben der k. Appellationsgerichtsratz Herr Carl
Zinkgraf ernaunt.

4 Vom Generalcomite des landwirthschaftlichen Vereins in
Bahern wurde für dieses Jahr u. a. dem Gutspächter Jac. Hauter
auf dem Websweilerhof (Homburg) die goldene Vereinsdenkmünze
zuerkaunt, ebenso dem Kreisthierarzt Ph. J. Görin g in
Speier.

er, nach seiner Erzählung, mit ener 15jährigen Dienstmagd, irsh
Abkunft in Streit; es entstand eine Rauferei, wilche du
ndigte, daß Eggler das Mädchen mit 8 Messerstichen tödleien
äch dann flüchtete. Er wunde jedoch bald ergriffen, vor Gem—
zestellt, von den Geschwornen zum Tode durch Erhängen dem
—D
ausgeliefert. Die deutischen Geschwornen eikannten den Angeilan
des Todtschlags schuldig, nahmen aber mildernde Umstände
zroße Jugend, schlechte Erziehung, argebornen Jähzorn — eh
der Gerichtshof wandte das höchste zulässige Strafmaß an in
berurtheilit ihn zu 2 Jahren 5 Monaten Gefängniß.

— Mannheim, 29. September, Gestern hat der
Bemeinderath beschlossen, eine Freibank sowie vier Fleischbän⸗
e von Gemeindewegen zu errichten; principieller Widerspruch'e rhob
ih dagegen von keiner Se'te, doch bezweifelten Bürgerm eistr Lö·
venhaupi und Gemeinderath v. Feder, ob der zu machende
Versuch die von Manchen gehegten hochgespannten Erwartungen
efüllen werde. Ferner wurde beschlossen, das Octroi für die nächsten
Rei Jahre fort zu erheben, weil wegen Unzulängüichkeit der sonstigen
Finnahmen der Siadt es eben nicht entbehrt werden könne; im
eberigen war man, wie früher, Aprincpiell dagegen.“

Mannheim, 29. Sept. Am Sonntag waren Metzger
uus Darmstadt, Worms und Mainz hier anwesend, um mit den
ziesijzen Metzgern bezüglich der Feftstellung der Fleischpreise zu be⸗
athen. Wie wir erfahren, wurde vereinbart, den Preis des
Masiochsenfleisches vom 1. Oltober ab auf 22 kr. per Pfund her⸗
abzusetzen. (M. A.)

In mehreren Weingegenden haben in Folge der unge-
wöhnlich warmen Witterung die Weinstöcke neue Blüthen angesegt.
In Zeli an der Mosel hoffen die Winzer, wenen die Witterung
fiach fünf Monate so anhält,, an Fastnacht abermals zu
lesen.

r In Würzburg haben von 23 jungen Leuten, welche
die Einjaͤhrigen Freiwilligen-Prüfung mitmag ten, nur 7 bestanden,
in München von 25 nur 10, in Ansbach von 22 aber 14.

FDie Brenner'sche Brodfabrik in Hanau liefert Brod für
161/3 kr. an die Fabr'k Lotz u. Zimmermann dorten.

Berlin, 27. Sept. Wie die „Ktl. St. Corr.“ vernimm—
liegt es in den Intentionen des Polizeipräsidrums, anch dem C
umartikel „Bier“ seine dauernde Aufmerksamkeit zu schenken. M
anderen Worten, das Bier soll nicht mehr ungestraft die Kehln
zurstiger Trinker beleid'gen können sondern wird fortan polizeiliche
eits einer chemischen Untersuchung mit der eventnellen Stie
zes Wegschüttens unterliegen. Diese Einrichtung, welche sich
Bayern vortrefflich bewährt (7) hat, würde allerwärts als eh
Wohlthat für das Prblikum zu vegrüßen sein.

F Pest, 26. Sept. In Kronstadt hat der beurlaubte Schut
macher Braͤuer seine Mutter, 8 Geschwister und dann sich jeh
erschossen.
(Ch'na) Honkongę, 23. Sept. Gestern brach ein seb
heftiger Thphoon Orkan aus. Acht Schiffe sind gesunken od
jescheitert, viele andere ins Meerigetrieben; gegen tausend Personn
ind umgekommen,, viele Häuser zerstört. Die Verluste sin
ungeheuer.

New⸗York, 28. Sept. Die Stadt Antigua in Guagtfeme
ist durch ein Erdbeben zerstört worden.

Dienstesnachrichten.
Müncen, 28. Sept. Wie das Gerücht geht, bereitet
ich hier ein Stricke der Fiaker und Droschkenführer falls ihre
Dienstherren auf der Einführung der sogen. Dienstbücher bestehen
bleiben solllen, vor, und würde derselbe mit Beginn des Octoberfestes
in Scene gesetzt werden.

Vor dem Schwurgericht zu Konstanz kam am 21. Sept.
folgender Fall zur Verhandlung: K. F. Eggler, von Mühlhausen
hei Engen, jetzt 19 Jahre alt, stand im Mai 1873 bei dem
Farmbefitzer Wescott zu Locke, Graffchaft Kajucca im Staate
Hewvork, in Diensten. In Abwesenheit seiner Herrschaft gerieth

Der k. Polizeianwalt K. Bettinger zu Frankenthal wu
auf Ansuchen vom 1. Oktober von seiner Stielle enthoben.

An die Stelle des verlebten Kantons-Agenten Blaufuß v
dimbach ist dessen Ersatzmaun, Lehrer K. Graß von Mittelberbe
als Agent der Schullehrer⸗Wittwen⸗ und Waisenanstalt der Vi
jür den Kanton Waldmohr getreten.

Der Oberförster L. Jacobi zu Kusel wurde auf Ausuchen
den Ruhestand versetzt.

Verantwortlicher Redalteur: F. X. Dem es in e. Ingoe

Bekanntmachung.

Auf der kgl. Steinkohlengrube St. Ingbert werden vom 1. October 1874 an
die Förderkohlen J. Qualĩitaat zu 27 Krz. per
Zenlner einschließlich des Ladgeldes verkauft.

Für die übrigen Kohlensorten bleibt der seitherige Preis aufrecht.

St. Ingbert, den 30. Septembet 1874.
Königl. Bergamt St. Ingbert.
J. Kamann.

3wei gut.e
Schneid ergesellen
—X
Jalcob Leinioon. Schnappbas
Gesucht:
o
4
EinLehrlina
velcher sofort Bezahlung erhält, um
Steindruclerei
iu erlernen.
SF. J. Demetz.
Frucht⸗ Brod- Fleisch ꝛe. Preit
der Stadi Zweibrücken v. 1. Okiober
Weizen 6 fl. 2 kr. Korn ö fl. 16 kr.
Gerste Zreihige 5 fl. — kr., Gerste vier
eihige 4 fl. 23 kr. Spelz 4fl. 7 r.
zpelzlern — fl. — kr., Dinkel — fl. *
kr., Mischiruch. —fl. 57 kr., Hafer 4 fl.
48 tr., Kartoffeln 1ufl. 48 kr, Heu 2 fl
36 kr., Stroh 1fl. 24 kr. per Zenitnet.
Weißbrod 112 Kilogr. 18 kr., Kornbrod
3 Kilogr. 24 kr. ditto 2 Kilogr. 16 kr.
1 Kilogr. 8 kr., Gemischtbrod 8 Kilogr.
32 kr. 1 Paar Weck 110 Gramm 2 kt
rindfleisch I. Qual. 20 ke. 2. Qual. 18 ke
dalbfleisch 16 kr.,, Hammelfleisch 22 kr.
Schweinefleisch 20 kr. hr. Pfd. Butter 34 kt
ver Pfund,

Volksbibliothekf

Samstag 3. Oktober Nach⸗
mittags 3 Uhr vor der
ee ihaht des Hrn. Joh.
Jos. Heinrich läßt Johmn
Laclc aus Oberwürz bach
vn bei der 7weibruoker

erloosung gewonnenes
an den Meistbietenden ver⸗
steigern.

Dieselbe befindet sich jetzt im neuen La⸗
einschulgebaude (Große Flur) im Erdgeschoß
inks, und ist
sonntags von D bis 11 Ubr
Aorgens geöffnet. Inhaber von Büchern
sind ersucht, dieselben Immerhalb eün—,α
Monatss — vom Datum des Empfan⸗
Jes gerechnet — wieder einzuliefern.

St. Ingbert, den 1. Oltober 1874.

Der Bibliothekar
ScIicIa.

St. Ingbert.

Pedaction, Drud und Verlaq von F. .. Demetz in St. Inabert.
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        op
an

— 2 222 358
—— 222222 322 223 8532 3
53 33 2 553382— —33233332225 —z5353833833 —38388323
58 S 2 —22* 255—3335 8 — 8 2—58 2856 *
5 2526 2 — —A 57
s57 73 843833335 52388 —3 832
57 52 — 535352 524 * 3 2222 z53288 23558
8 5 * 2 38533
5 2 ĩ — 5835
5 I8 5 3 38
53 32 8 2 —— 2* —2 — o0· 7254 9 * 5*
52 283 55 35—355—3251582 ———— 238 —558
55 25 — 83 52 25755 33325235 2—2353 8
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25885 — 522335352 555* 523375 237 23 8352
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538 535353333328323 2255325 355338 c * 223228
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33538 383 7353573 225357 232SE2 538 — 2
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— S 522 — —583— 828 * 288 53
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2 3253535332 — 232 —“ *838328557 —A— S 5357 — —
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32353383* 333. —53835 332358555 23 2523 45 5 5323
5532. 37 8 5328353 2 —2.52 52535 — 5255 22553353
7 * — 93 2 8 22—538 *25 D 353 553 353* — 2 232 2
2 3 25 3 5582 3 23.2 —253z33635352 2235 — J 8 32387
532557*Ss 33532838 — 2253337 32383*
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3 8 3 57c53— 8 — 95 v 232.2 2223 ——A S5. 2 2
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227 2* 2*233233 — 55578 — — 535235
28333 22324 2. S360 — 2833
— * ⁊ — — 5 3225 2225 8 2 — 522 2 ——
5885362 52553* —55 2353323 E52 — 52 22222
513 72—, 338 38822* 55332333323 3238585* 53235235
2 * — 2 2 2
* 52 52 * 288 * 2255335233335* 4 223 728
— * — ä— 2 — 2 *
31 285 7* 2 aꝛa 2 ——— 2 2 8 —2— 535233
53835* 3 838 82 53 2533233 33—323 26023357
88 38 232 553 2525 3383*532 5538 73 23533
7 2 * 7 — —20 —— 2
533637 177 5»553 253 —— 335333 3335835
2—2.— * * — 2 — 2 83 3 * 3. 2*
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5353.* — 5 *,.5 3 * —533. 2* 75.8 — —— 23
5383.* 3285 8822*3 5z3328 2733333
38328 35835 25*58 52582357 2235532
2 5828337 2 2 75. Z287 * S — 28
2233 2 5527 2— 82 3 52
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3833882 32333 73 — — — — *
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78 53535* — 2 522333 5 35 —
5133 —53 —833538357 233 32232352-20
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5323. —5 75 8* 35532882 255522 —A 573
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der St. Inaberter Anzeigee (und das mit dem Hauptblatte verbundene Uaterhaltungsblatt, mit der Diensta z8-, Donnerstags⸗ and Sonnta

ummer erscheint wohentlih viermal: Dinztag, Donner atag, 541s ta g uad Sↄntag. A⸗annementsareis viecteliährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

M 157. Samstag, den 8. Oktober 1874

De itsches Reich. res Quantum Petroleum als 50 Pfund aufbewahrt werden dürfe.
Bei einem vor mehreren Monaten hier vorgekommenen größeren
Aus Mänchen, 29. Sept., schreibt man dem „N. C.,: Brandunglücke beanspruchte ein bei der Verfsicherungsgesellschaft
Wie wie erfahren, ist der wirkliche Autor der kürzlich angekündigten Providentia“ versicherter Spezereihändler eine mehrere tausend
Ind im Druckhbefindlichen Schrift „Die Revolutien nach Oben“ Bulden berragende Entschadigung. Da seine Forderung nicht befrie-
lals deren Verfasser zuerst Freiherr v. d. Pforten, dann der digt wurde, stellle er Klage bei dem hiesigen Handelsgerichte. Hier
chemalige haunoverische Minister v. Windhorst genannt wurden), machte die beklagte Gesellschaft außer verschiedenen anderen Einreden
r bereits mehrfach bekannt gewordene k. Kammerherr Fr.iherr auch den Einwand geltend, daß der Verficherte nicht immer die
Vnden zu Starnberg. Auf besondere „Enthüllungen“ durch obenerwähnte ortspolizeitiche Vorschrift beobachtet habe. Obwohl
diese Brochure dürfie daher, da Linden zwar ein curioser Kauz, nun der Versicherte nachwies, daß er an dem Tige, an welchem
iber sonst nichts ist, kaum zu rechnen sein. der Brand stattgefunden, kein größeres Quantum Petroleum als
Mäünchen, 30. Sept. Die bahyerische Hypothelen- und 50 Pfund in einem nicht gewölhten Raume aufbewahrt habe.
Wechselbant ion bardirt von heute an nuc mit Reichsgeld unter wurde doch die Klage abgewiesen, da der Gerichtshof als erwie-
za Bedingung. daß auth die Rückzahlung in Reichsgeld erfolge. sen, annahim, daß der Versi herte znuar nicht am Ta⸗e
Daͤdurch soll der Ausfuhr von Reichsgeld entgegengewirlt werden. ge des Btaudes, laber schon ffrüher einmat, (innerhalb
München, 30. Sept. Seit enigen Tagen werden an die der — Versicherung? zeite) mehr ols 50 Pfund Petroleum
zayerijche Hypotbekene urd Wechselhank so starle Geldanfordernu⸗ in einem nicht gewölbten Raume aufbe vahrt habe und schon dieser
gen gemacht, daß dieselbe veranlaßt war, heute eine weitere Umstand genüge, um die Klage als nicht begründet erscheinen zu
Discontoerhohung zu beschließen und zwar für Wechsel von 41*3 lassen.
auf 5 Prozent nad für den Lombard von 53 auf 6 Procent. —8 Berlin, 29. Sept. In diplo nalischen Kreisen verlaufeh:
Zum Direllor der poiylechnischen Schule dahier für die Jahre Die spanischen Consuln in Südfrankreich klagen über Neutralitäts⸗
17874 277 wurde der ordeutliche Professor Dr. Beetz und als verletzung, über Sorglosigkeit und sogar Mitschuld der Behörden
dessen Stelldertreter der bisherige Direktor Dr. von Bauernfeind starker als je. Reklamationen stehen bevor.
ernannt und Letzterer in Anerkennung seiner ausgezeichneten Vere Berxr li n, 30. September. Die „N. Allg. Zig.“ vespricht
dienste, die er sich bei der Orzanisation der polytechnischen Schule die von danischen und englischen Blättein über das Wiederaufleben
und bei deren bisherigen Leitung seit 1868 erworben hat, tarfreie der sog. nordschleswigschen Frage in Umlauf gefetzten Gerüchte und
der Tilel und Rang eines Direklors der polytechnischen Schule konstatirt dabei, daß dem ganzen Gerede die Ausweisung von vier
ichen laästigen Personen aus Schleswig zu Grunde liege. Die Mazregel
Msunchen, 80. Septemher. Im Basthause zu den drei sel weder generell noch prinzipiell, noch eine Maßregel der Poliut,
Rosen fand ietzten Montug eine „Allgemeine Buchbindergehilfen⸗ ondern lediglich im Interesse der Ruhe und Sicherheit des Landes
Vexsammlung“ statt, welche besonders dadurch fich interessant ge von den Provinzialbehörden getroffen. Die deutsche Bvölkerung
Jaltele, daß die beiden in der Arbeiterwelt herrschenden Stroöͤmun, ei damit sehr einverstanden, die dänisch redende werde davon nichi
gen, die sozialistische und die antisozialistische, aufeinander stießen. herührt. Von einer angeblichen Aufregung sei nirgends die Rede.
Wahrend von der einen Seite die Berufsgenossen „zum gemeinsa⸗ diedurch würden alle aus einer einfachen Polizeimaßregel gezoge⸗
men Kampfe gegen das Capital“ aufgefordert wurden, wurde von nen politischen Consequenzen auf ihr Nichts zurückgeführt.
nderer Seite die Meinung verfochten, daß, da ja doch Jeder Nach einer Mittheilung der „Magd. Zig.“ will man in
selbst einmal seine eigene Existenz zu gründen beabsichtige, jedem Berliner Diplomalenkreisen bestimmt wissen, Rußland sei zur Wie⸗
Linselnen volle Freiheit der Bestrebungen in Bezug auf Lohn und dereröffnung des offizissen diplomalischen Verkehrs mit Serrano's
Arbeitszeit gelassen werden solle. Auch ein Schreiben eines Gehil⸗ RFegierung geneigt, um den Beweis zu geben, daß es die tkarlisti-
jen kam zur Verlesung, in dem derselbe seinen Austritt aus dem chen Tendenzen nicht beschütze. Aus diesem Grunde würden auch
Verbande deuischer Buchbinder“ erklärie, da er init Lohn und die hisherigen offiziösen Vertreter Nußlands in Madrid auf ihren
Arbeitszeit zufrieden sei, deßhalb weder striken noch müßig gehen Posten zurückkehren.
wolle. Ein anderer Gehilfe erklärte mit Bedauern, daß die Schön⸗ — Wie die „B. Z.“ erfährt, wird in der bevorstehenden
redner (ocialistischer Richtuna) in den Werkstätten nicht selten das Reichstagssessisn von liberaler Seite ein Antrag eingebracht wer -
nerade Gegenthel von dem ihun, was sie Anderen zu thun eme den, der dahin zielt, das Prinzip der Haftbarkeit des Staates für
pfehlen. Im Gegensatz zu der bisber von sozialistischen Führern die durch die Haudlungen seiner Beamten einem Dritten zugefüg⸗
aufgestellien Behauptung, daß das Projekt biesiger Baugewerkmeistet, ten Schaden, und Nachtheile in Betreff der deutschen Reichsbeamten
inen Arbeiterbund zu gründen, Veranlassung zu dem Projelte der zut Geltung zu bringen. Ein gleicher Antrag wird behufs Durch⸗
Schaffung eines aügemeinen Arbeiterbundes gegeben, wurde von führung dieses Prinzips in Betraff fänmtlicher preußischer Beamten
einem Redner (Socauisten) erllärt, daß einzig der beim (belanntlich in der bevorstehenden Landtagssession gestelli werden. In der
mißlungenen) Hafnerfirike hervorgetretene WMangel praktischer gesammten deutschen Gesetzgebunz, mit Ausnahme der von Sachsen⸗
Souitariiat der Arbelier die fragliche Veranlassung gegeben habe. Altenburg und der von Sachsen-Coburg, ist dieses Prinzip bis jetzt
Augs Elsaß-⸗Lothringen. Wie die „Frankf. Ztg.“ nicht anerkannt worden. Schon analog den Bestimmungen des
meldet — und sie ist wohl in der Lage, es zu wissen — werden Civilrechts über die Haftbarkeit und Vertretungspflich: des Prin⸗
die Abgeordneten Lautb, Haffelh und Teutsch diesmal n'cht im zipals mußte der Staat für die Handlungen der von ihm Beauf—
Reichstag erscheinen; ebenso werden auch die lothringischen Abge⸗ tragten, für die Erfüllung der kontraktlichen Verbindlichleiten,
bncelen“ ausbi iben. Sie begründen dies damit, daß ihre Bemü⸗ welche die Beamten in seinem Namen und im Bereiche ihrer Voll ⸗
hungen, „die Lage des Landes zu besfern“, bohh erfolgios bleiben macht eingegangen sind, haften. Der Staal hat ader auch fur
Türden. Was die elsässischen Klerikalen zu thun gedenken, weiß die bei Ausübung der obrigleitlichen Gewalt verübten Verbrechen
die „Fr. Z. nicht. zu haften, er muß prinzipell für jedes Verg hen seiner Beamten
Nürnderg, 29. Sept. Bei dem hiesigen Handelszerichte haftbar sein. Es entspricht das dem natürlichen Rechtszefühl, der
lam nachsiehender, für das Feuerversicherungswesen höchst wichtiger allgemeinen Rechtsüüberzeugung, dem Grundprinzip des Staatsrechts
Fall zur Verhandlung. In den Versicherungspolicen vieler Ver⸗ and den von der Wissenschaft gefunderen Resultaten. Mit abso⸗
acherungsgesellschaften ist die Klausel enthalten, daß dir Versicherte uter Nothwendigleit ergibt fich die Haftbarkeit des Beamten aus
)ie poligenichen Vorschriften bezüglich der Aufbewahrung des Petro⸗ taatsrechtlichen Gründen, aus Begreff und Wesen des Staates.
eums beobachten müsse. Die hier erlassenen ortspolizeilichen Vor⸗ Jeder Staatsbürger steht zun Beamten im Verhältniß der Unter—⸗
Hriflen gehen dahin, daß in nicht gewölbten Räumen kein größe- ordnung und ist ihm Gehorsam schuldig. Widerstand gegen den
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        Beamten wird bestraft und deßhalb kann man auch dem Staats-
bürger nicht zumuthen, Handlungen, von deren Ungerechtigkeit er
überzeugt ist, über sich ergehen zu lassen, wenn man ihm nicht die
Garantie bietet, daß er für erliltenes Unrecht Entschädigurg erhäli.
Zwingt der Staat, zu gehorchen, so muß er unbedingt auch die
Verantwortung für den Zwang tragen. Von der Mehrzahl der
deutschen Strafrechtslehrer ist die Frage der Haftbarkeit des
Staates für die durch die Handlungen der Beamten einem Staats⸗
bürger zugefügten Nachthene bejaht worden und auch vom de ut⸗
schen Juͤristeniage wurde ein dahin gehender Antrag mit einer an
Finflimmigkeit grenzenden Majoritäl angenommen. (Fr. Kur.)
Berlin. Die Bundesrathsausschüsse haben am 29. Sept.
die erste Lesung des Bankgesetzes beendet. Bemerkenswerth aus der
Sitzung vom genannten Tage ist ein Antrag Badens, der dahin
geht, den Reichskanzler aufzufordern, sich mit der preußischen
Regierung wegen Umwandelung der Preußischen Bank in eine
Keichsbant zu verständigen und darüber noch in der bevorstehenden
Sesfion eine Gesetvorlage einzubringen. Der Antrag wurde
indessen, als den in der Genertaldebatte festgestellten Prinzipien
widersprechend, und schon deßhalb, weil er bereits sofort zu einem
Definitivum übergehen will, während man das Provisorium zu
idnen im Begriffe ist, abgelehnt und der Entwurf im Uebrigen
mit einzelnen Aeuderungen angenommen. Die Resultate der ersten
Lesung werden sofort zusammengestellt und den Bundesregierungen
zur Rückäußerung übersendet. Die zweite Lesang wird erst nach
dem Eingehen der letzteren beginnen; man glaubt, daß dies etwa
gegen den 12. Oltober der Fall sein wird. Die Ausdehnung
dieser zweiten Berathung hängt von der Stellung ab, welche die
Regierungen zu den bisher erzielten Resultaten einnehmen und kanr
ventuell ehr rasch abgewickelt werden. Erst nach diesem weiteren
Siabium wird das Plenum sich mit der Bankvorlage zu beschäfti—
gen haben.
Frankreich.

Paris, 29. Scht. Hier find zahlreihe Carlisten ange
sommen, die mit großen Geldmitteln versehen sind, um sich nuch
Tuba einzuschiffen, ws sie eine Erhebung zu Gunsten des Don
Karlos insceniren sollen. 1.
NRußland.

Ueber den Brief des Kaisers Alexander an Don Carlos schreibi
das „Journal de St. Petersbourg“ anscheinend officiös: Wir
haben es nicht für nöthig gehalten, von den befremdenden Com⸗
menlaren Noliz zu nehmen, welche gewisse Journale sich über den
Finfluß, welchen die spanischen Angelegenheiten auf das Verhält⸗
niß Rußlands zu Deuischland und Oesterreich⸗Ungarn angeblich
gehabt haben sollen, gestaltet haben. Doch finden wir im „Nord“
homn 13. September Betrachtungen, denen wir nur beipflichten
sönnen. Der ciufache Menschenverfiand hätte genügen müssen, um
es begreiflich zu machen, daß allein der Wunsch, auch den Schein
—
panischen Nation zu vermeiden, die Zurüdhaltung der russischen
Regierung motivirt hat. Diese Zurüchaltung ist ibr naturgemäß
allen jenes Land spaltenden Parteien gegenüber geboten und wird
so lange beobachtet werden, bis die spanische Nation sich selbsi
uͤber ihre Geschicke ausgesprochen hat. Die intime Uebereinstim⸗
mung der drei großen Mächte, im konserdativen Interesse geschlos
sen, ist gewissen Bestrebungen unangenehm, die nicht offen hervor⸗
zutreten wagen. Wir halten es für überflüssig, zu versichern, daß
diese Uebereinstinmung (don accord) auf zu mmächtigen Interessen
ind zu soliden Prinzipien begründei ist, als daß ße durch einen
Zwischenfall geuͤdrt werden könnte, bezüglich dessen die drei
Fabinete dollsiandig die Freiheit des Handelns ohne irgendwelchen
Rachtheil für die Entente bewabren können, auf welche sie alle den
gleichen Werth legen.
Vermischtes.
Man schreibt der „B. Z.“ aus Lambrecht, 27. Sept.:
Vergangenen Freitag Nachmittag wurden wir wiederum durch einen
Anglücksfall erschteckt, welcher diesmal zwei kleine Kinder betraf.
Das erste zikan7 Jahre alte Mädchen des hiesigen Pfarrers
Menzel spielte mit seinem vier Jahre alten Brüderchen an dem am
Pfarrhaus befindlichen eisernen Thore. Sei es nun, daß dasselbe
schlecht befest gt gewesen oder vielleicht nur ein unglüclicher Zufall
dabei Schuld nug, kurz, das Thor wich aus den Angeln und
bdeschädigte das äuere Kind so, daß es heute noch zweifelhaft ist,
ob dasseibe am Leben wird erhalten bleiben toͤnnen. Das Bübchen
trug nur leschte Verletzungen davon.
. Am 18. Oitober tritt in Deidesbeim eine Lateinschule
s Dehben

Grünstadie, 30. Sept. Am 2. Ocitober nächsthin
begeht der Cantor der hiesigen israelitischen Gemeinde J. Fraͤnkel
ein 70jähriges Geburtsfest, woran im Hinblick auf seine lang
ahrige⸗Dienstzeit (es müssen wohl fast 50 Jahre sein), die
diesige israelit. Gemeinde in entsprechender Weise Anthetl nehmen
vird. Mit einer sonoren Stimme begabt, widmete er sich seit
einer Kindheit dem Synagogengesanze, und zog schon als Knabe
mit seinen jüngeren Brüdern und einem Oheim in die Welt,
um, im Quartett gastirend, den Caltus vieler Synagogen zu
»erherrlichen und durch den hieraus erzielten Verdienst die Nah—
rungssorgen der alten Eltern zu erleichtern. Die Fränkel'sche
Sängerfamilie hatte sich deßhalb bald einen Weltruf erworben,
und es nahmen die erwähnren jüngeren Brüder in großen Städten
Wien, Mainz, Philadelphia) tüchtige Posten als Canto en resp.
Saäanger an. Während auch unserem Jubilar die verlockendste
Anerbietungen von bedeutenden Gemeinden Deutschlandz und
AImerikas gemacht wurden, verließ oer doch nicht seine hließge
Bemeinde, seine Geburts- und Vaterstadt und seine alten Eltern,
denen er so lange sie lebten, Stab und Stütze war. Allen
Menschen und vorzüglich seinen Gemeindegliedern wendete er sich
zets theilnehmend zu; er war ein durch und durch biederer
Mann. Den ifraelit. Gottesdienst hat er mit Fleiß und Ausdauer
auf die erwünschte Höhe gebracht. Möze er noch lange seinem
Berufe bei guter Gesundheit vorstehen können und möge er für
die voraussichtlich nicht zu erlangende Pension Seitens der
Regierung, in der Liebe und Anhänglichteit, die ihm von sämmt⸗
sichen Milbürgern entgegengebracht wird, einigermaßen Ersatz
ñnden.

4. In St. Martin beginnt die Weinlese am 5. in Weyhhe
ind Rhodt am 8., in Hainfeld und Burrweiler am 12. Oltoberr

pNReustadt, 29. Sept. Wie verlautet, soll für die.
Bemeinden Maikammer, Diedesfeld, St. Martin, Edenloben ꝛc.
der Herbstanfang auf lommenden Montag festgesetzt werden. Gele—
Jentlich einer Tour durch die Gemarkungen hat man jedoch
wahrgenommen, daß die Trauben, welche durchschnittlich gesfund
ind, noch sehr der warmen Wietterung bedürfen, und unser 74er
zei etwaigem frühem Einkeltern bei weitem nicht den Hoffnungen
„nisprechen wird, die man sich einbildet. Bei einigermaßen
zünftiger Witterung sollte man daher vor dem 12. October an
zin Herbsten nicht denken, ansonsten wir an manchen Plätzen einen
sogar geringen We'n zu erwarten haben.

FMetz, 28. Sept. Ein schrecklicher Unglüdsfall hat fich
zestern Nachmittag ereignet. Der Fuhrwetksb.sitzer B. führte in
inem Wagen fünf Dienstmädchen, deren eines ein Kind bei sich
jatte, in der Richtung nach Longeville. Der Wagen war kaum
uͤber die Eisenbahn gekommen, als die Pferde durch das Pfeifen
ziner Locomotive erschreckt wurden und durchgingen. Der Kutscher
und vier von den Insassen sprangen heraus, fielen aber so
anglücklich auf die Straße, daß dem Ersteren beide Beine unter
den Rädern zerquetscht, die Mädchen aber mehr oder minder
Jefägrlich verletzt wurden, so daß eine derselben bereits heute früh
hren Wunden erlegen ist; das von einem Kinde begleitete
Maädchen, welches allein im Wagen sitzen geblieben war, kam, sowie
die Kleine mit dem bloßen Schrechen davon. Es ist dies leider
ein neuer Beweis, daß man immer besser daran thut, in einem
zurchgehenden Gefährt ruhig sitzen zu bleiten, als sich durch
unzeitiges und lebensgefährliches Herausspringen retten zu wollen

FDer letzte Verwundete von Spichern. Am Sonnabend
12. Sept. langte der Invalide Fender. belannt als der letzt
Verwundete von Spichern, endlich auf heimathlichem Boden an,
achdem derselbe in Folge eines bei Erstürmung der Spicherce
doͤhen erhaltenen Schusses durch die Brust über 4 Jahre im,
azareth zu Saarbrücken gelegen. Der Heimahsort des Braven
Friedrichswille, ist ein slilles, /2 Meile von Stadt Reppen
Jelegenes und dieser Stadt eingepfarrtes Dörfchen. Daher fand
iich der Waffengenossenverein Reppens veranlaßt, den —R
renden festlich auf Bahahof Reppen zu empfançen. Bei der
Ankunft daseibt Nachmutazs hilb sehs Uhr begrüßte ihn
ausdem Bahnhofs⸗-Perron eine Deputation des Wafsengenossen⸗
bereins und jwar der Hauptmann desselben, Herr Blaese, das
Fhrenmitglied des Vereine, Bezirksseldwebel Tornow und die beiden
Borstandsmitglieder Herr Legeter und Herr Krebs, welche ihm
hn herzlich bewillkommnend, einen von schönen Blumen gewunde—
nen Kranz umhingen, während auf dem Perron die Musikcapelle
des BVereins die Rationalhymte spiellte. Die genannten Herren
nahnen Fender und seinen Begleiter Oberlazareth⸗Gehüifen Herrn
Darimont, in ihrer Mitte, um sie dem jenjeits des Bahnhofge⸗
audes auf der Fahrstraße aufgestellten Verein entgegenzuführen.
Unter praͤsentirtem Gewehr mit Präsentir-Miursch bew'llkoumneten
die Kamaraden den Wackren, dem hier zugleich die Freude wurde,
jfeine Mucer und Geschwister, die sich eingefunden hatten
nrmen zu anen. Der Hauptmann des Vereins hielt eine
        <pb n="629" />
        e Anwesenden kief ergreisende Ansprache und brachte am Schlusse
iner Rede dem letzten Verwundeten von Spichern ein dreimaliges
doch, ia das Alle freudig einstimmten; dann spielte die Musik
Ddie Wacht am Rhein“.“ Der Brodherr der alien Frau Fender
Her Mühlenbesitzer Leiterdirg, war mit einem bekrünzten Wagen
Ir Stelle erschienen, um den Sohn seiner Arbeiterin, der von der
zaͤse ziemlich erschöpft war, uach Haufe zu fahren. Bei der
Utunft in der Stadt Rippen, die vom Bahnhofe wohl eine
albe Meile entfernt liegt, wurde der Heimgelehrte von fast der
esammten Bürgerschaft empfangen; überall, wo der festliche Zug
assirte, wurden Erfrischungen angeboten, Bouquets und Kränze
espendet ꝛc. Endlich vereinigte ein festliches Mahl, gewürzt
ait heiteren und patriotischen Reden, den Heimgekehrten, seine
omilie und seine früheren Waffengenossen im Schüzenhause zu
ippen. Ein herzl'ches Wiedersehen fand bei dem Mahle zwischen
fender und dem Füsiliet August Kleemann aus Reppen statt,
helcher bis zu seiner Verwundung der Nebenmann des Gef ierten
jat: Nach einer Stunde fröhlichen Veisammenseins vergbschiedete
—
errn Leiterding den bekränzten Wagen und fuhr der noch eine
ertel Meile entfernten Heimath, Friedrichswille, zu, wo Ehren⸗
forten errichtet waren und Freudenrufe der Bewohner den
Feimkehrenden empfingen. Jetzt weilt derselbe bei seiner Mutter
mder Heimath; für die Sicherung seiner Zulunft hat die
dankbarkeit des deutschen Volkes in reichem Maße gesorgt.

Greifswald, 24. Sept. Der wegen des an Anna
göckler begangenen Mordes zu 15 Jahren verurtheilte Fuhrknecht
zritz Schütt aus Loitz ist vor einigen Tagen in dem Gefängnisse
u Hannover, wohin er übergeführt worden war, verstorben;
in Geftändniß soll er vor seiner That nicht abgelegt haben.

F'In der Kasse der Bergisch-⸗Markischen Eisenbahn soll ein
Ociziit von 67,000 Thalern entdectt worden sein. In Zusammen⸗
ang mit demselben wird ein kürzlich dverstorbener Kasseubeamte der
enannten Vahn gebracht.

4 Vom deuischen Reichsapfel' sang man am Sedanfeste in
ßroßlarlbach:
Es war einmal ein Apfel,
Reichsapfel ward er genannt,

Es irug ihn stolz der Kaiser

In seiner starken Hand.

Der Apfel ward zerschnitten

In mehr als dreißig Schm'tz,

MNit den verschrumpften Hutzeln
Trieb jeder seinen Witz.

Der Franzmann und der Wälsche.
Der Däne selbst griff zu; —
Doch jetzt ist ganz der Apfel—
Sie lassen ihn in Ruh.
p Nach amtlichen Ausweisen des Mont de pietre, der groß⸗
rugen, seit 1717 besthenden Leihanstalt in Paris, sind im Jahre
860 dort 2,206,956 Gegenstände im Gefammtwerth von
8,923,547 Fr. ve pfändet worden. 78,634 Artikel weniger als
8ös. — da die jahlreichsten Darlehen, die von 8 bis 5 Fr.
nämlich 9351,147), und die von 6—-10 Fr. (576,981) sind, so
aßt sich daraus abnehmen, wie groß in jener Stadt des Prunks
ind der Verschwendung. die Noth der unteren Klassen und der
erschämten Hausarmen ist.

ppPerpingnan, 28. Sept. Die Weinlese hat in der
zrafschaft Roufsillon begonnen und ist man äußerst zufrieden;
nauptsächlich sollen die Weingärten der Ebenen einen herrlichen
ertrag abwerfen. Quantitaliv und qualitativ übertrifft der Herbst
“ Erwarmngen. Es fehlt an Fassern um all den neuen Wein
u füllen.

Das Genossenschaftssystem soll nun auf einen neu en
Industriezweig in England Anwendung finden. In einer Ver
mmiung von Wolverhamptoner Eisenbahnarbeitern wurde beschlossen,
üttenwerke käuflich zu erwerben oder zu errichten, um sie nach
iesem Plane in Belrieb zu setzen.

— —

——
Dienstesnachrichten.
Pfarrverweser Jak, Schramm von Heßheim wurde als solcher
uch Godramsteim, Caplan Raufer von Frankenthal zum Pfarr⸗
erweser nach Annweiler, Caplan Kunkel von St. Ingbert zum
dfarrderweser nach Großkarlbach und Caplan Schwienhorst von
)dahn zum Pfarrverweser nach Albersweiler ernannt.

Bersetzt wurden die Kapiäne: Volkmann von Hambach nach

Oberlusiadt, Günther don Ruppertsberg nach Hambach, Deppisch
von Obetlustadt nach Mittelbexbach, Bös von Homburg nach Erf⸗
veiler, Burkhardt von Maikammer nach St. Ingbert, Klein von
Zell nach Forst, Klang von Kirchbeimbolunden nach Germersheim,
haum von Steinfeld nach Dahn. Angewiesen wurden die Neo⸗
resbyter als Kapläne: Boßle nach St. Ingbert, Breitlinger nach
Frankenkhal, Büͤhler nach Maikammer, Crönlein nach Ludwigs⸗
jafen, Ingermann nach Honiburg, Kompter nach St. Martin,
Zuͤhn nach Zell, Kuntz nach Kirchheimbolanden, Langhaufer nach
daiserslauiern, Matheis nach Steinfeld, Schneider nach Dürkheim,
Stadtmüller nach Ruppertsberg.
Volkswirthschaft, Handel und Verkehr⸗

Nailsruhe, 30. Sept. Bei der heutigen Gewinnziehung der
zadischen fl. 88 Loose fielen 88,000 fl. auf Nr. 2009587, 109000
J.auf Rr. 375123, 5000 fl. auf Nr. 398677, je 2000 fl.
auf Nt. 184996, Nr. 71538, Pr. 107667, Nr. 398696 und
str. 283814, je 1000 fl. auf Nr. 184969, 105172, 70788,
i1080, 278260, 200545, 36860, 375128, 297266, 382374,
07668 und 6670.

4Die Coburger Ein⸗Thaler⸗Scheine vom 22. Januar 1849
ind vom 1. October völlig werthlos. Es sollen noch über; 15,000
Thaler davon im Umlauf sein. Wir halten es deßhalb für. Pflicht
arauf aufmerksam zu machen.
Landwirthschaftliches.
Verminderung der Maulwurfshaufen.
Ziemlich allgemein anerkannt ist heutzutage der Nutzen des Maul⸗
vunfs, der uns durch die massenhafte Vertilgung sonst nur schwer
ry ihren geschützten Aufenthallsorten augreifbarer schädlicher Inselten
ft die besten Dienste leistet. Nichts desio weniger wird er uns häufig
urch das Aufwerfen zablreicher, oft nicht unbeträchtlicher Hügel
wvußerst unangenehm und dies um so mehr, in je sorgfältigerer
Fultur ein Stuck Land sich befindet, so daß man in solchen Fällen
chwer die Frage entscheiden könnte: Ob der Schaden oder der
Nußen größer sei ? Auf Wiesen nun sind diese Hügel weniger
deßhalb nachtheilig, weil, an deren Stelle im laufenden Jahre
nichts wächsi, als vielmehr aus dem Grunde, weil sie regelmäßiges
Abmahen sehr er chweren, die Schneide der verwendeten Instru⸗
nente stunmpf machen u. einen Theil des gemähten Grases verunrei⸗
nigen. Könnte man nun einerseits die Vortheile, die der Maul⸗
vuͤrf uns bietet, genießen, ohne andererseits auch die Nachtheile
ragen zu müssen, so dürfte dies gewiß als großer Fortschritt
euutzt werden. Bekannt ist, daß dieses Thier am liebsten in
Hertiefungen des Bodens Furchen ⁊c. auszustoßen pflegt. Diese
Figenhümlichkeit hat auf die Vermuthung geführt, daß man
dadurch ein Mittel an der Hand habe die Thätigkeit des Maul⸗
wurfs zu reguliren und deren Nachtheile unschädlich zu machen.
—D00 diese Idee
dadurch zur Verwirklichung brachten, daß sie ihre Wiesen mit
ichmalen, und nach unten zu erweiterten Rinnen durchzogen, das
Vergnügen, zu sehen, daß dieselben nach Berlauf eines Jahres mit
augefwuͤhlter Erde -angefüllt waren, während die übrige Wiese
dadon frei blieb. Nach den Mittheilungen des landw. Cenlral⸗
Fereins f. d. Pr. Sachsen sollen die Ltinnen oben 15, an der
A 7—8 “ tief und je eine Ruthe von
einander entfernt sein.

Literarisches.
Illustrirte Wochenschrift „Deutscher Kriegerbund.“
str. 40,41 derselben enthält; „Soldatenliebchen“, hisorische Er⸗
hlung aus den Jahren 18132 15 von Fr. Lubojatzlv, Skizzen
us dem leßzten Kriege, Verschiedenes, Vereinsnachrichten, Ueber
aniformirte Vercine, Äntworten auf Fragen, Aufruf zur Unter—
dützung der mit Abgebrannten ehemaligen Kameraden in Mei—-
ningen ꝛc.

Wir erlauben uns, auf das heutige Inserat der Herren
Ztrauft u. Cie. in Hamburg ganz besonders aufmerlfam zu
nachen und dasselbe bestens zu empfehlen.
Verantwortlicher Redackeur F. X. Demetz in St. Ingbert.
        <pb n="630" />
        Von Montag ab ist frische,
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Wittib Schnorr.
Hermann Fischer hier hat 46 Decimalen
Ucker an der Baumschule aus freier Hand
zu verkaufen.
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Schneidergesellen
können sofort in Arbeit treten bei
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Eine Prämie von 250,000 Reichs-Mark
sowie wenere Presse von 128,000, or⏑⏑ 60,000
10,000, 36,000, 3 à 30,000, 24, 000, 2 2 20,000, 18,000, 6 a
15.000, 23 mal 12,000 u. s. w. sind zu erlangen in der Neuen von
der freien Stadt Hamburg errichteten großen Geldlotterie. Bei dieser
Lotterie ist besonders hervorzuheben:

I. Daß nicht wie bei anderen Prämien-Lotterien die enthaltenden Gewinne
erst nach Jahren gezogen werden, sondern sämmtliche oben bezeichnete
Bewinne und Praͤmien schon innerhalb 6 Monaten mittelst nur sie⸗
hen statthabenden Verloosungen zur Entscheidung kommen.
Für die Auszahlung der Gewinne haftet der Staat und erfolgt solche
sofort nach jeder Ziehung.

Die Einsätze sind aͤußerst niedrig gestellt, so daß im Verhältniß der
dielen bedeutenden Gewinne eine Betheiligung mit nur kleinem Rissico
gerknüpft ist. I
Alle diese Vortheile zusammengenommen, lassen dieses Unternehmen
als ein höchst solides empfehlen und wird es uns hoffentlich auch diesmal
wieder vergönnt sein, die höchsten Hauptgewinne unseren verehrten Abneh⸗
mern auszahlen zu können. Für bevorftehende Ziehunt 1. Llasse kostet:

Ein gan zes Originalloos l. Zhb, Ein Hal⸗

bes . J 45 tt, Ein Viertel nur 5 kr.

welche gegen Einsendung oder Nachnahme des Betrages nach den entferntesten

Begenden von, uns versandt werden. Wir mũssen jedoch dringend bitten,

geneigte Aufträge uns bis längstens den 22. October zukommen zu lassen, da

wir nur in diesem Falle dieselben in gewohnter Punktlichkeit ausführen
koönnen. — Amtliche Plane und jede weitere Auskunft gratis
G——-,- Bankgeschäft Hamburg.

Volksbibliothek
8*t. Ingbert.

Dieselbe befindet sich jetzt im neuen La—
leinschulgebäude (Große Flur) im Erdgeschoß
inks, und ist
Sonntags von 9B bis 11 Uh—
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sind ersucht, dieselben Ummeral enes,
Monats — vom Datum des Empfa
jes gerechnet — wieder einzuliefern.

St. Ingbert, den 1. Oltober 1874.

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PFestubæeichen, Pahnen, Alles æ2u Vab-
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12 Silbergr. Anzeigen werden it 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

M 158. Sonn⸗⸗a 18874

Deutsches Reich.

Ludwigshafen., 2. Oltober. (Pf. Kur.) Unsere Leser
wissen, daß vom pfälzischen Weinproduzenten⸗ Verein die Anregung
musgegangen ist, die Bestimmungen des Reichsstrafgesetzbuches über
den Betrug in der Art zu verschärfen und beziehungsweise zu er⸗
zänzen, daß dadurch der Weinfälschung das Handwerk gelegt wer
den könnte. In dieser Angelegenheit ist nun neuerlich eine Ent-
ichließung des Ministeriums ergangen, welche die „Neust. Ztg.“
deröffentüicht und die wir ihrer Wichtigkeit halber unseren Lefern
bollständig mittheilen zu sollen glauden. Sie haut.t⸗

„Das unterfertigte . Staatsministerium ist auf Veranlassung
einiger pfälzischer Mitglieder der Kammer der Abgeordneten über
die Frage der Weinfabrikation und deren Stellung zu deu straf⸗
geseßlichen B.stimmungen neuerlich mit dem k. Staatsministerium
der Justiz in's Benehmen getreten. Letzteres erllärte fich hierbei
heteit, die Frage bei den Verhandlungen über die Revision des
Strafgefetzbuches füt das Deuische Reich im Auge zu behalten und
den noch zu gewärtigenden Vorschlägen der zunächst Betheiligten
soweit sie sich als begründet und ausführbar erweisen, volle Unter
ftützung angedeihen zu laffgn.

Xin Versuch, den Bestimmungen des baherischen Strafgesetz⸗
buches von 1861 Art. 316 Ziff. 8 und Art. 325*) Eingang in
das Strafgesetzbuch für das Deutsche Reich zu verschaffen, wird
nach der Änsicht des k. Staatsministeriums der Just iz im Hinblick
nuf das System jenes Gesetzbuches, insbesondere aber wegen der
engen Bewegung der durch Bundesraihsbeschluß festgestellten
Revisionsaufgabe auf erhebliche Schwierigkeiten stoßen.

Es wird sich nun fragen, ob Paragraph 263**) deds
deutschen Strafgesetzbuches nicht in der Weise erweitert werden
jann, daß die Täuschung des Kaufers über die Beschaffenhei⸗
gelieferten Weines strafrechtlich verfolgbar wird.

Die Schwierigkeit der Aufstellung eines bezüglichen Reates
tiegt in dem Umstande, daß der Betrug als wesentliches Merkmal

*) Der dwen angeführte Art. 316 Ziff. 8 lautet: Mi
Hefangniß nicht unter 2 Monaten, womit Geldstrafe bis zu 1000
fl. verbunden werden kann, ist der Betrug zu bestrafen, wenn er
berübt ist .... 8) wenn Jemand Nahrungsmittel oder Getränke
zerkauft oder sonst gegen Entgelt veräußert, von denen er woh!
veiß. daß sie durch Beigabe fren.der Stoffe gefälscht und in
Folge dissen der Gesundheit nachtheilig sind.

Der oben angeführte Art. 325 lautet: „Wer Nahrungs⸗
nittel oder Getränke, die er zu verkaufen oder sonst gegen
Entgeld zu deräußern beabsichtigt, durch Beigabe fremder Stoff⸗
jäischt, deegleichen wer in solcher Weise gefälschte Nahrungsmittel
oder Getränke, wissend daß sie gefälscht sind, feilbietet, wird
venn die gefülschten Gegenstände der Gesundhe!t nachtheilig sind,
mit Gefängn'ß bis zu 2 Jahren, wom't Geldstrafe bis zu 500 fl.
herbunden werden kann, — andernfalls mit Arrest oder an Geld
bis zu 150 fl. bestraft.

Gewerbe⸗ oder Handeltreibende in deren Magazinen, Kellern
oder sonstigen Räumlichkeiten man Nahrungsmittel oder Getränke
hon der Art, wie diese Persogen sie gewerbmäßig verkaufen, in
der angegebenen Weise gefälscht vorfinden, unterliegen. wenn sie von
Zei Vehieehen dieser Faͤlschung Kenntniß hatten nach Verschiedenheit
der im vorigen Absatz bezeichneten Fälle, den daselbst bestimmten
Strafen.“

*s) g 263 des Reichsstrafgesetzbuches laulet: Wer in der
Asicht, sich oder einem Driitten einen rechtswidrigen Vermögens—
vortheil zu verschaffen, das Vermögen eines Anderen dadurch beschä—
zigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung
dder Unlerdrückung wahrer Thatsachen einen Irrthum erregt oder
unterhält, wird wegen Betruges mit Gefängniß bestraft, neben
welchem auf Geldstrafe bis zu 1000 Thalern sowie auf Verlust
der bürgerlichen Ehrenrechte erlannt werden kann. — Sind
mildernde Umstände vorhanden, so kann ausschließlich auf die
heldstrafe erlannt werden. — Der Versuch ist strafbar““

neben anderem auch die Vermögensbeschädigung des Betrogenen
voraussetzi, daß sonach der Käufer, welcher gegen seine Absicht
ttatt des Naturweines fabrizirten Wein empfängt, eben dadurch
eine Vermögenseinbuße erfahren haben muß, welche sich gleichzeitig
als eine widerrechtliche Bereicherung des Verkäufers (Betrügers)
—X

„In dieser Richtung sind die den Preiswerth jeder Waare
bestimmenden Momente, Nachfrage und Angebot, so sehr maßge⸗
bend, daß von einem strafrechtlich verfolgbaren Betruge nur dann
die Rede sein kanu, wenn der Minderwerth des fabrizirten
Weines egenüber dem sogen. Naturweine festgestellt wäre. Nun
liefern aber minder begünstigte Lagen in schlechten Jahrgängen
sehr sauere Weine, welche im Handel nicht begehrt werden, so daß
es dahinsteht, ob der fabricirte Wein im Handel den Weinen
zeringerer Sorte nicht mindestens gleichwerth erachtet wird. In
jolchem Falle, kann von einer Uebervortheilung oder Vermögens-
beschäͤdigung des Käufers, sonach von einem Betruge im sirafrecht⸗
lichen Sinne nicht die Rede sein.J)

„Anders verhält es sich allerdings in den — wohl nur
selten vorkommenden — Zällen, in welchen geringwerthiger
fabrizirter Wein unler dem Namen und der Bezeichnung cines
hochfeinen Naturweines aus bevorzugtet Lage verkauft wird.

‚Hat hier in der Absicht. rechtswidriger Bereicherung auf
Seite des Verkäufers eine Täuschung des Käufers stattgefunden,
so l'egt in dem Vorgange auch das weitere Merkmal der Vermögens—
heschädigung des Getäuschten, so daß auch jetzt schon die Annahme
eines Beiruges gemäß Paragraph 263 des deutschen Strafgeseß
buches nicht ausgeschlossen erscheint. Die Schwierigkeit der Verwer⸗
thung dieser Strafbestimmung gegen den betrüglichen Handel mit
fabrizirten Weinen macht sich jedoch nach zwei Richtungen empfindlich
fühlbar.
iuh „Die grözten Mengen Weines gehen im Handel durch viele
dände; es wird daher sehr schwer, thatsächlich festzustellen, wann
uͤnd in wessen Händen im einzelnen Falle ein Betrug geübt
worden ist. Zum Anderen kennt die Chemie bis jetzt keine ein-
fache, leicht zugängliche Methode der Weinprüfung; es fehlt na⸗
mentlich an leicht erkenndaren und untrüglichen Unterscheidungs⸗
merkmalen des gut fabrizir:en Weines.

„In Folge davon werden, wie die Erfahtungen in der
Pfalz im Anfange der Fünfziger Jahre bestätigen, die Untersu⸗
chungen wegen Betrugs durch Verkauf von fabrizirtem Weine sehr
schwierig, complic'rt, kostspielig und enden nicht selten ohne
Ergeb niß.

„In Erwägung dieser Verhältnisse, und da auch ein Verbot
der Weinfabrikation nicht zu erreichen ist, gelangt das k. Staats⸗
ministerium der Justiz zu der Ansicht, daß die Vorkehr gegen
Täuschungen beim Handel mit fabrizirten Weinen in das Geb'et des
Polizeistrafrechts zu verweisen sei, indem etwa nach dem Vorgange
des Paragraph 367 Ziffer 7 des deutschen Strafgesetzbuches**)
derjenige mit Strafe bedroht werden würde, welcher fabrizirten
Wein unter dem Namen Naturwein feil hält oder verkauft. Es

Glẽ werlh in dem Sinn wohl, daß die dazu ver⸗
vendeten Stoffe so theuer kommen, wie der RNaturwein, wobei
indeß die Frage bliebe, woher die Weinfabrikanten sich Capitalien
sammeln. Wenn ich aber eine Waare kaufe, so bestimmt sich ihr
Werth für mich nicht blos nach dem Preis, sondern auch darnach,
ob sie das ist, als was ich sie kaufe, ob sie also den Zwech er—
füllt, zu dem sie mir dienen soll. Und das wird man vom
jabricirten Wein nicht sagen können — ganz abgesehen davon, daß
er auch oft noch gesundheitsschädlich ist. Was die Ministerial⸗
entschließung im weiteren Verlauf von der Schwierigkeit, d'e
Fäischung nachzuweisen, sagt, damit mag es allerdings seine Rich—
aigkeit haben. D. Red. d. „Pf. Kur.“

**., Mit Geldstrafe bis zu 850 Thlr. oder Haft wird bestraft,
wer ..7) verfälschte oder verdorbene Getränte oder Eßwaaren,
insbesondere trichinenhaltiges Fleisch feilhält oder verkauft.“
        <pb n="632" />
        den Betheiligten, insbesondere dem Verein der pfälz. Weinprodu.
zenten Mitthetlung zu machen und demselben angkim zu geben,
nunmeht bestimmte Anträge bei dem-k. Staatsminister iam der
Justiz zu stellen. eꝛ.. Pfeuset.
Wer auf solide Weise einen Glucksversuch machen, wis
b liebe sich an Herrn Vt. Steindecker in Hamburg
Dammthorstraße 36. sofort zu wen den.
25. Maria, X. von Johann Kreischer. —
J— HBekauntmachung. 1 1. ẽnabelha Ta d. Jat Schuͤine.—
. . Der Mehlbedarf des Consum- Vereins des St. Inpborter Fisenverhes — NRatharina, T. b. —F Weiland
für den Monat Nolzo em berl. Is, bestehend in 17. Vem 8 von Ni ie *
24 Friedrich Jakob, S. von Carl Umbehr.
ca. 590 Ztr. Kornmehl . Quial itãt
44. 18. Johann, S. Joseph Stolz.
F v— 50 p Weißmehl ey 20. dnnn Tvon ichaet Withelm.
soll auf dem Wege der zff. nilichen Submission vergeben wer den. 21. Nitolaus, S. von Peter Scherer. —
Lieferungslustige wollen ihre Angebote, umer Beifügung vn Quæalitsuts- Georg, S. v. Jatob Zeitl'nger.
Prohemn, mit der Aufschrift, Subm ssion auf Mehllieferung“v rrehen und anter der en Friedrich Karbl, S. von Karl Dietrich
des Vorstandes hiesigen Fonsum-Vereins gefl. bis zum 20. ds. Nachmii — Franz, S. von Franz Dengel. —
tags 3 Uhr einreichen, um welche Zeit die Erdffnung der eingelausenen Offerten im Louisa, T. v. Georg Kiehl.
Locale des Vereins in Gegenwart der allenfalle erfchtenenen Submittenten stuttfinden wird 26. Christian, S. von Philipp Anmann
Die bezüzlichen Lieferungsbedingungen werden auf Verlangen eingesandt. 27. Katharinc, T. von Peter Fischer.
St. Ingberter Eisenwerk, den 5. Oktober 1874. as Nun ee de
sri der Hraomer · ua
— 320. Georg Gustar, S. v. Frz. Adolp
Volksbibliothe k d Eltsadetha. Tvon Can
t. Ingbert. en
Dieselbe aßt sd jetzt im * — aAm Gestorben find:
teinschulgebäͤude (Große Flur) im Erdge 2
ist F be ðlut) gescoß 1. Catharina, J. M. 8 T. alt, T. von
XEEXRVDI Johmnn Kihm. 4448
Morgers geöffnet. Inhaber von Büchern Catharina, 2 M. 12 T. al, J. voꝛ
sind ersucht, dieseilben INMmmer halb eimnes Joseph Morlo. — Vittor, 6 M. alt
Monatss — vom Datum des Empfan S. von Cartl Hors.
ges gerechnet — wieder einzuliefern. Jatob, 3 J. 11 M. alt, S. von Johan;
St. Jnugbert, den 1. Oktober 1874. Reif. .
Der Bibliothelar — alt, ledig, T. von
3 oeph Steinfeld. —
ScRIĩcIc. Maria Barbara Jung, 82 J. alt
Wib. v. Josteph Dippolter.
Sophia, 4 M. alt, T. v. Sophia Bet
ledig.
13. Maria, 3 M. alt, T. v. Johann
Jungfleisch.
16. Johann, 14 Tg. alt, S. v. Joseph
BHager. —
17. Johann. 8 M. alt, S. v. Johann
Jungfleisch.
18. Vudwig Lefebre, 73 J. all, Wilwer v
Maria Klahm. — Julius, 4 M.
elt, S. v. August Kohler.
19. Maria, 2 M. alt, T. v. Peter Schnei⸗
der Wtb. — Karl, 2.J. 114 M. alt,
S. v. Karl Engel.
Elisabeiha Demuth, 68 J. alt, Wib.
d. Christian Treitz.
Jakob, 1. J. 10 M. alt, S. b. Mi⸗
chael Ruffing.
Heinrich Hauck, 47 J alt, Ehem. v.
Magdalena Großklos. — Johann Ge—
org Roth, 68 J. alt, Witiwer v. The⸗
resia Geher — Thekla, 9 M. alt, T.
b. Georg Schwarz.
Verehlicht haben sich

als eb. köchsten Gewinn bietet die
Neneste große Hamburger

Geldverloosung. Delche von der
Hohen Regierung genehmigt
und garantirt ist. Unter 48 300
Gewinnen, welche in wenigen Mo—
naten zur sicheren Eutscheidung
kommen, beftuden sich Haupttraffer von
R.Marlt 250,000, 125,000, 90.000
60,000, 50, 000, 40,000, 36,000.
30,000. 24, 000, 20,000, 18.000,
15,000, 12. 000, 203mal 2400.
41 200l 1200 ꝛc.

JIcdermann exrhält von mir die
Griginal⸗Etaats Loose selbst
in Händen. Micht mit den ver⸗
botenen Promessen zu vergle'chen).
Für Auszahlung der Bewinne leistet
ker Staat die beste Garantie und
versende ich solche pünktlichst nach
allen Gegenden.

Die Gewinnziehung erster Classe
siadet, wie plaumaßig schoufest⸗
gestht ist, demnächst Kalt.
Nn DOrigLo os kostet 2 Tlir. od.fi. 8i⸗
2 oder ?/ do. IL/
gegen Einsendung oder Nach⸗
nahme des Betrages.

Alle Aufträge werden fofort mit
der größten Aufmerksamkeit ausgeführt
und amtliche Plänt beigelegt; auch
jede Auskunft grratis undfranco
ertheiltt. *

Nach sta tigefundener Ziehung erhält
jeder Theilnehmer maufgefordert die
amtliche Liste und Gewinne werden
prompt überschick.

Man beliebe sich daher baldigst di⸗
rect zu wen den n
V. Stoindeclker

Vanß-und Wechselgeschäft

Hamburg
Dammthorstraht 836.

Eipilstand
der Stadt ESt. Ingbert pro Monat
September 1874.
Geboren wurden:

Am
Am *
3. Anna, T. von Joseph Schwarz. —
Johaun, S. von Joseph Hager.
Maria, T. von Peter Latz.
Heinrich, S. v. Adam Kneib.
Peter, S. v. Georg Conrad.
Margaretha, T. von Johann Jofrpb
Kißling.
Magdalena Philippina, T. von Peter
Moͤllendick. B*
11. Johann, Sohn von Peter Gehring. —
Feuerwehr⸗e Montag Zoseph. S. von Jod. Adam Grell.
Abolph Grewenig Maria, T. von Johann Bechtel. —
ꝛ— Carl August Heinrich, S. v. Hermann
Borgervereins ⸗Kränzchen Ficer,
Mittlwoch Zusemme kunst bei Valt. Seiter. 18. Aung, T. von Pbilipp Porcher.
— — Redacion Drud und Verlag von F. X. Demes in St. Ingbert.

8 Karl Heß mit Elisabekha Schwarz.
15. Peter Klein mit Katharinn Kocpp. —
Johann Eich mit Margaretha Steinfeld.
17. Peter Theobald mit Maria Gries. —
Georg Peters mit Magdalena Weber. —
Wilhelm Grell mit Katharia Schmeb—
tzer. — Christian Jalob Stahl mil
Mar'a Buchheit.
Johann⸗ Hubig mit Marta Anna
Bourgard.
Ludwig Weisgerber mit Knuibarino
Schwarz.
St. Ingert, den 2. Qkliober 1874.
Das Bürgermeisteramt
Chandon.
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        —A
—A— 8 —3 ——
58222 S 5 2 2 2 222
35 2358 235*35 2 5 2282 2222335 * 7
38*sz383837 23353833555338838 555522 355538 2858
— 8— —* de — 2.* —A —5 — 222 535 5 7 —A 2* 2 222
x5332s8 33783* 3 3* —3 38
2358322 3333538 257 — 5—— — 3
312 2 — 23 52265* — — 3 —22838. — 3 28
* —* — 2 53 — * —A B * ⸗
25532*5 285* I3538533 56525353335 z32883 2322
53 —— 282 — — 82 —— 25 s583 28 ——— —— S8 »D 33
— — * 88 — —A * 77 22 2 2* 7 ä *
—58535 8 33 53835 6 *383
8323*755* 5387335753373585 37385—57 33535—*2 38358
2 2 2 258 — — Sú 2— —2 — — J — * I
58 I 8 27 253533525 s5125 58322385 2355338
5—58—53 3722&amp; 22—2 52—7 — — 25 28 — — 3
58508 5 —Ü—1 —3238 2533555555 2322 72535333 2538 375332
25 * — *452 22 ——5—34323528 — 525
23 —58 88383 33333 387 28 323855
— 27 7 * * *
5253338 — 4 3383
—— 53333 3335335338* —654338337— 58553338
— 55—,5352—305535 5553285 20 5* 3372—3 — 322333
— —z58853* 5525383335 s 333557 3383555338
2* 2 —F 22 * ——— F 25 J 25333383 2* 2 75
2 e2 —22523 —A— — ——— 23 — 68 25382
52kx58 5*8 68585c57 — 325 27 —335337 —A 2523 3553
27 —253*25353 23 mB——532 * —2 2—33 — 35832 —A —
23353553 IES 25523 —235—533553535* — 28538
— 2 5 23355238 —8 22 2* 22 * 6 * —
—
—55—3 — 3 2838337 33 — — ——
338 833 3
—383588 — 5585235 — —
E 2328 53 —ẽ 2683 232* ——
5575 5 — 22 28 — 2B6E 6S65
— — — 28 * 2 757 — — — 5
— S2 E — * *—52 8
53356 3 72533 7758 538 15—383533531373535 283
2 5* sß 138 535832335338 273353332335
523 — 4 565 — — 3523555 5538 433532532—55
—— — 8 *—8.. — —5333——25 S 2
— — 7 2 2 *5 S —— — 8B — 53 2* * 22 — —
585 25e5 —825 — 53 255323353 J —— 238 7 ——
2535 5xä* 2523 5528 *273 28335 — ——— 325 2552* 5
5*3 — 536 2
—— ⸗ 3 —— 55
2 — 5c 228 * — 5 33385 * 523 222— 33 — 52
538 53555 55223 222 —A 35333 5
2 —5522 — 5637235383 2235325
»27 —— *2* 822 57* 85 * —— —— 7 25 222822* — 852
ẽ 58 * 3 2 — 333 —— ——23535 5332232 —123 *
z355 — E6 733 71*52232 25535328 2552 538 —8*82
2 — 43 *ẽ E — 535 258 22 —2 5* 22 5322
35 * 3 Q6 r23 0 2533553353—377* 53355-2—353538
5833 5 523 243 28 5233538
3533 7 353 537 32 8335557
22 * 7 — 2 12 — —e 5 82* 1* — —*8 —— 2
2383 3 938 357 5 3253733533 33333—
257 553 —8 — ——635845 4335 232838*
——25 — 53 25373235353— 52327 —z 7* —
—2 * — — — 832 532285 2 D —2—
*x 5—86 46 28 8253370 53 5655383533353 — 4—
22* —2532573224 — 233333333558 22223
3— * 28235 23835383835563887 — —— 52 52
—A— 00—— 3733328873 335532z33338333338 58
2525 3538338s323* 33
ESS 235 53 383332353533 — ——
—— — —55335
55 —

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2 22 22 — 57822 5 2338— —55 —A — S
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8 — 23 5 * — — 2 8* 8 228
5 —* 255 S8 * A — 55 — 5 * — . ——
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8 8* a 225* — — —5*5253 852 5 286060 *2
* —53 35339 ß — ——— 525 — — —* 2
5 2888 — 35 . 8 ————
28 723 223326 7 —533 2*5 85
822 * 8 3 282 *8 — 526
8 5 2 — — — —— 2* 3—
s558 3* 3 ——32 — —E——— —
*227 * * 22 — 22 — ä— — — 5 2
8 32332 *2 — J —— — —z»SED 6—
38 333 22— 33 3533— 5
25755 2 53— — * —A 7
333533 233338 35 5552 5—s8— 558 7238
32335 ——3 ——38 —23833 258 5635
7 3 — *7332 5355* —E — 3 2 535
—572 8 —288 23 —— 53583 — 2528 558**
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*3833— —353—— ——— 3 33— —
2* * .2 2 ꝛ8 5 * 5 — 22
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3 2— 33 335 535333833 533
283*535 52363723 — 32 823 —A—
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—2323 34553 — 33
——3 —3388758 3233 38 — 7—3 33 8
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— 5355 — 838
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537 53338 s55 22 8* 0 . —A 37 3 7*57
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3275 ——E I. 28 E368 2532 238 —V—— 2*8*4 *
—X * 0 56 557 — v * 52 — 252. 3 — 8 —2 2*284
8 2588 5 25 AI —7 7 588 225 5 — — ** —S 5552 *
3 —8 5 — a
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—— —35 J —— ⁊ 53 5 —
225 2525 ——— 3 — 538 —8
565383 J
88 — * 72 37 — 258
sA—— 3 ——— —— 5 —— 8
c* 58 —— — E ———— 533353
2 J 3 85 35353 32 * 33
J
3* 22 — — 2 2
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—— 23533337*
32333333 5236
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— —
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        2
—2588 5 27
2 — 2*5 235z3253 222
— 2338833— —558533338 532 52327
—2 223233 2* * 5335* 2 * 53337 8 27 2
2538* Ses 2* 5.5338 —A 3 72* 253*33 55228 22
* 98 *2 2*33 — 7233233 83 326* 2 2288* * 2
2. 235 3283387 22 — S.
S5. 8 22,832 8252 283 J8 2533287 2 — 2 5358* 5733 X
— 2225 2574—2 — 232328 — 225325 55. A55 —
2 8 8 3 52* —— — —348 —2 —x— 2323 5227 3822*
9 —— — 528 222 53 5. * *7 *232758 533253333887
28 3 5227 3 *5 257 5928 5* 23 32858 23223 *
3 3 2* z22 2. 2. * 3822 82 2553 7 — S — 338—
Ic * 31 2523 3328 53353233 38*8228 *23877 5333
—c*2 3 —5 2 * 2*
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4 * * — F.
24 — 2552 32335 88 — 822 A 333 332382
8 * — 2 328 *273 238235 53 * —7322 — 2323355223557
* 77 X51 * — 53 552827 * 523.822 2.2. 23832 557 *
7 57 2733 38125.18 38 258535 33 — 2355338
22 ðr 2235 —— 2584 3*5 — 3235 553—3383535
*27 —* 53555—5— 85 7232 3233253 32833 —33 * S.
* 5387 *2.2 2 — 55385337 52* 2583
* 525 2322 3 2. 265* 537 5 33853 —33 3323
3 5 c 22 f38 255 * * 8 223 32357 53237—
8 253 72533* — 2 238 525 535 —
3 25753 8 322 —E — 2338 3* 2234 523358* 8
* —X A — S8. * 272 *387 —— 33*
* A 253* 3 38 2323 —3 *2 2*2 8 —* 5223
* 53 322.58 . 280 — *5*8* * —22 53 RR323
7 3783 —3352.53 —x 33 335 3—357235
5.8 *85 38 7 2323 53333 * — 53
438 2552 * — 3 2522328 *
5Ie 553 231585 53*87
— — 23153326 — —25522 — 22*— *2 2.*
z —— 8w 538 533523 338825
188855577 — 35252* — 252857 — —
1353833673833 283853 25
— 5553 *225338335853 . — — — 3 5
—A 3223588 3 2
32 83333 55 * 3222 283328238* 238362
5 623 ur 2232223 2 3 28 * —3— 53532272
52833 2388 — 8 ————— 535322 — 2
— 5533188253* * 538S5 2— 52322 5 7 — 32.5
2522 —— —— 33 3 252 *8 — 2*
* — 3.2 — — * 2 —352 S 23.2 α 8 2 5 2* 25
532* 22 53 — 2 *52 — —A —— 53 52
2.2.2 85 —— 8 — —8 5232 2. 3 3 3328 — 38539
333838*53588 2853 7* 33328 3 233338 * 5.
32535 23525523233 2k5533—5 —A 285
228 * — — 2828 533238335
88232835 Fe 3 2325 *8*ve3 *
— 532* 82 232. 37 — — *5z —*22 2 8— —*
* 2 5 2 — — v⸗ 2 — —* 32003 2 32 8*
—535287 27* 275—5333328 53 S 2323 23 3238
—337335—333883 2 Z2835 * 325 —
25 —— 252 23 23 —3 52. 5 3536383833*
——— ee e 2 33282322
52 — 2 *
—A — 238 6 — * 577 *—252338*
23. .. 9 —78 533 * —
5 55 S3 *5 8 8 v *2573 2 253 22 2222
2 52 * —*3 52223 25. * 2335 2 — 5 3 — 3*
2* — 833 33 * 23538 *5 —225
23 2* 3823 —5353*33 XV 222 2255*
8 —— 335235353 J57 5. 32328 8 *œ 7 322863
—A 5ñ 523256 X.* — —A
28 —A S S 23 8 23 7 * 8
8 — 8 — 2 283332338 — — — 3 5*
— * d 522 5583 35332 — 2222 ——
22* *885 5 *8 238538 5302 332.33 2
32338283 350833* 7 2 S5 25 . 88— *
5. 5. s33533 2 3233 23 53233 75 —A—
2272 1u323 3828 2 2* 23222 553
253553 2255 28 — * 8 * —32232
2— —A v5 228 — 2 3
328335555336288*3 5332 ——— *
52 5* 53 7 7 5.3 23352 5 —
—3555553355
4 — 2
585425

2
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2
——

w
*
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5
8

8

2

2 — —8 eR 7
25072 83 532833 23 5038 752
*328 32 2 552. 532 — —A — — ⁊
— —2 — 2 — do 3 — 2 æ —822 *
8*. 5223452 —R 2 525 * 59
3 33 3*
* w 3 3 32. 5 53 2 — 722
A 3 523 —A 5233
3 38 83 3333328
33383 33883333833338
6G2 3 0 — * 2 52 2557 52853 25 — 23
* *7 X8 532BR35— 455 5225
—23. 53533 S;2 *33 * * 53 233* *
— 532 7. 3 —58 — 3 523 53 28
53 * —3 368— 28 23335323
2 22223 *23*275 2 — 2.2. 23
* 2852 * —25 22 568 58
A 535 52. 23253 22 58358523
—e—— 5255828— * 2 8
3ü33383
2— —2 — —* 2
5335325 —3338333 26558353.
— 5333375 —— 53383
E 7 3 7 77 — 3
22 55 —5 58228* —2.22278*
ehä 25 2332 . — * 22273
55232832 1338880 2 7*878 *
3 — * 8. 2
3z3355338 555585 23*358
z—332425 27 —8 5 —
23233 35 57 5783233
325282. *
5 2 —33 2338
B. As828353 25* 535235 23

—
23
A
—2316
8123

c *

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53
112 *
3

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2
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——
53. 29ꝰ8 233383 3—58 3 752—383 39
—33 *X * —
—8 . C 3 — 3333. 326. 585
4222 —— 382* 22 —55333—326229

* 97 — RRR3883838* 8 — — 32
A 538* 5z2237 — 32 —A S 2 —22
88 ——
25 5.3 *3323333 0 2. * 35*33—332 528
55 335—653 2—3 — 2 3 3383
2 2. * *2 3553 2323 * 8 —
3 3833 353 ——3 83—33532 553
22 —— 585888 323522 —
2 3 33
2 2* 2 ⸗ 232 * 238 2372 — —— 227
58 333 2— 553 3285
5 7 22 ——32 22832* 3222 2
*2232 * — — 7 64 28* 25522 8 ——
33 —32 — 23 —8 853
78 2 *
2 22393 — —5— 88 *328
— — *»5 333 3— — 33
— 34280 52523 — 225*
— 3 253 2—33 7 53*
—7* — 73 2538 —A — 52 — * —— 22 2 x
3329 538 I55 33— —525 5
171333 72333 2** 223 *5533S523 22
*3333 — 33 53
23823 8333—23 223.
—* 2—23 5532 23
22223 72 22558382 F
5 2. 3353 s 2.5355— 5— ——5. 275 85 —
* 22 3. 2. 5 5.3 3857 83 —— * 2
6653 *8* 3 *52 523 32 —233363 ——
2 5S2 2 — — 35538332 8* z
— — 8 x AA — — —33—2323B35* ẽ

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        <pb n="635" />
        St. Ingberker Anzeiger.

Der St. Iauderter Anzeiger (und das mit dem Hauoptblatte verbundene Uaterhaltungsblatt, mit der Diensstazs-, Donnerstags- und Sonnta
Pummer ericheint wochentliß vie rmal: Dinstag, Donner stag, Süamstag und Sönntaqg. A⸗pannementsoreis vierteliährig 42 Krzt. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
4 2 —
M —159. Dienstag, den 6. Oktober 18 74
De itsches Reich. 4. Am 3. Oclober fand in Neustadt a. H. eine
Ausschußsitzung des pfaälzischen Feuerwehrverbandes statt. mit
Münmnchen, 5. Ocitober. Die Kaiserin von Oesterreich ist so'gender Tagesordnung: L. Statistitk des Verbandes; 2. Unter—⸗
heute Nachts hier eingetroffen und im „Bayerischen Hof“ abgestie- stützungsgesuch eines verunglückten Feuerwehrmannes; 3. Gesuche
gen. Dieselbe wird heute Vormittags 10 Uhr nach Possenhofen einiger Feuerwehren um Gewä rung von Beihilfen zur Austüstung;
zehen und dort, wie es heißt, einen dretuägigen Aufenthalt nehmen. 4. Controle der Löschanstalten durch Sachverstäudige; 5. Geschäfls—
Münchenn. 2. Oktober. Das Kriegsmimisterium hat ver betrieb des Depots; 6. Festsetzung ener Rormal-Armain m
üst, daß die Einstellung der Rekruten faͤr die Cavallerie. die Sinne des 86 der Satzungen, zunächst Auswahl des Helmes und
ratende Artillerie und das Train Aufsichtspersonal am 10. No- der Gurte nebst Zubehör.
zember, für die übrigen Truppen, insoweit nicht bereits andere F Am 3. Oct. nahm Meister Hamm in Frankeithal den
Lerfü ungen gelroffen sind, am 12. Dezember zu erfolgen hat. dritten Guß der Kaserglocke vor; derselbe joll gelunzen sin.
Straßburg, 3. Oktober. (Pf. Aur.) Welche Lasten Das Offenburger“ Schwurgericht hat den Phologra phen
das Deutsche Reich durch die Erwerbung Elsaß-Lothringens zu übers Weinberg von Hausach, welcher badische Zehnguldenschene auf
aehmen hatte, dürfte aus folgenden Zahlen zu ersehen sein. Es photographischem Weg angefertigt hatte, zu * Jahren Gefängniß
ibernahm im Ganzen 3235 französische Pensionen, auf welche es berurtheilt.
his zum 1. Juli d. J. 1,036,621 Fr. 53 Ets. bezahlte; ferner München. Die kleine silberne Vereins⸗Denkmünze
hat es auf den Ankouf und die theilweise Wiederherstellung der wurde von Generalcomite des landwirthschaftlichen Vere'ns fol⸗
elsaß lothringischen Bahnen 104.449,014 Thaler verwendet, wobei genden Pfälzern zuerkannt: Kirchenschaffner Jacob Arnold in
die Kosten für dle projekltirten Bahnen nohh nicht eingerechnet sind. Zweibrücken, Schuhmacher und Landwirth Peter Botzung in
Mainz, 10. Oktober. Dem „Fr. J.“ theilt man mit, daß Gerssheim, Pächten Jacob Nafziger auf dem Offweilerbof bei
der Bischof Ketteler von Mainz zur Verathung der Kirchengesetze Fontwig, Gutsbesitzer und Müller Peter Omlor in Niederbexbach,
dieder scinen Sitz in der ersten Kammer des hessischen Landtags Landwirth Peter Schäfer in Göllheim, ferner den Lehrern Leon⸗
einnehmen wolle; bisher hat er sich durch den Domkapitular Dr. jard Simon und Georg Feth in Neupfotz und dem Distriklsthier⸗
Moufang vertreten lassen. arzt Heinrich Weißkopf in Edenkoben.
Stuttgart, 83. Okt. Gutem Vernehmen nach hat Bischof Am 10. Oktober, Vormitlags zw'schen halb zehn und
Oefele die ihm angetragene erzbischöfliche Würde von Freiburg ab⸗ zwölf Uhr ist eine theilweise Sonuenfinsterniß.
gelehnt. vLondon, 2. Ott. Heute ereignele sich eine gewaltige
Berlin, 3. Ollober. Dem Bundesrath ist der Gesetzent⸗ —A Am Regents Park explodirte kin Schleppdampfer mit
wurf betr. die Regelung des Landsturmes nunmehr zugegangen. Danach Boolen Sbrengpulver. Die Steinbrücke wurde zerstoͤrt, taufend
dann ein Aufgebot des Landsturmes nur durch eine kaiserl'che däuser sind beschädigt. Ein großer Menschenverlust ist zu beklagen.
Berordnung erfolgen. Die Vorschriften für die Landwehr * Ein Deutscher, der vorgab, ein Sohn des Componisten
zelten auch für den Landsturm, namentlich die Miilitärstrafgesetze Mendels ohn zu sein und neulich in NeweYork wegen Fälschung
aund die Disciplinarorduiing. Der Landsturm ist gewöhnlich in u füaf Jahren Zuchthaus verurtheill wurde, hat sich in Tonbs
besonderen Abtheilungen formirt, kann aber auch zur Ergänzung gefängnisse mitlelst Opium vergiftet. Man glaubt, daß sein wirk⸗
der Landwehr dienen. Für Baiern bleibt der Versailler Vertrag icher Name —A war.
maßgebend. VBGenna Fres. 150 Loose. Der von allen soliden
Nach einem Berliner Telegramm der „Pall Mall Gazette“ Staatseffelten erreichte hohe Cours hat, wie vorauszusehen, die
hat die preußische Regierung befchlossen, einen Officier nach Aufmerksamkeit des Anlage suchenden Publicums auch auf gute bis
Spanien zu senden, welcher der republikanischen Armee attachirt etzt vernachlässigte Loose geleult, und verdienen hier die 130 Fres.
werden wird. Lieutenant Stumm, der die Expedition nach Khiwo Loose der Stadt Genua, deren Preis heute noch verhältnißmäßig
Zegleitele, ist für diesen Dienst ausersehen worden. niedrig ist, eine ganz besondere Beachtung. Von auslandischen
Stettin, 5. Oklober. In Folge Grrichtsbeschlusses ward Prämienanlehen sind nämlich in der letzten Zeit die
zestern durch den Untersuchungsrichter bei dem früheren Botschafter Mailänder-Loose 38 Prozent, die Venelianer 10 Prozent u. s w.
in Paris, Grafen Arnim in Häussenheide bei Stettin, Haussu— zestiegen, während die Genua⸗Loose unbegreiflicherweise noch umer
hung gehalten und derselbe verhaftet. dem Emissionscourse stihen. Wenn man in Betracht zieht, daß
Frankreich. Genua die reichste Stadt Italiens ist, daß es mit Vollendung der
Paris, 2. Oktober. Wie man dem „Figaro“ aus London Gotthard isenbahn einem noch viel bedeutenderen, großartigen
alegraphirt hat dor Jaiserliche Prinz in Woolwchesein Ferien- Aufschwung entgegenfiebt, daß 3 eine auszgezeichnet geordnete Fi⸗
Eramen bestanden und Nr. 12 in der ersten Abtheilung erhatten. nan verwaltung besitzt, und daß für die bezeichneten Loose neben
Er wird diese Schule im März verlassen und in das Ingenieur⸗ dem gesammten Fädtischen Eigenthum auch alle directen und indi—
Corps der englischen Artillerie eintreten. recten Einnahmen der Stadt hasten, so kann man mit —2*
England. tauf rechnen, daß die Genua Loose, welche gegenwaͤileg noch zu dem
London, 3. Oltsber. Der spanische Dampfer Inan“ aus hilligen Preise von circa Thlr. 31 zu haben sind, in nächsier Zeit
Santander kam am 30. September in Sligo — Irland — an und nindestens den Stand bon Thlr. 40 erreichen und vielleicht noch
wurde von einem englischen Küstenoffizier mit Beschlag belegl. weil er zöher gehen werden! Ein großer Vorzug dieser Loose im Vergleich
183 Armstrongkanonen, die angeblich für die Carlsten bestimmt wären, zu anderen Staats- und städtischen Anieihen besteht auch darin deß
an Bord hatte. Der Schiffskapitän behauptete, die Hanonen gehörten davon nur die verhältnißmäßig geringe Anzahl von 67000 vorhanden
der republikanischen Rrgierung Serrano's und sollten in England si, (wovon nur ca. 22000 Stuüde mit ben deutschen Reichsstempel
reparirt werden. Das Schiff ist noch nicht freigegete. dersehen uud daher dem deutschen Marlte zugänglich sind) während
— — zum Be'sp. an Mailändern 750,000, Oestert. 6147. Loosen 400,000,
un Venetianischen 390,000 Stück emittirt wurden. Endlich haben
die GenuaLoose den meisten übrigen gegenüber eine bessere Gewinns
Thance. Die nächste Ziehung dieser Toose, bei welcher Gewinne
»on Fr. 100,000, 40,000, 10,000 ꝛe. herauskommen, findet am
1. November d. J ftatt, und dürfte es deßhalb vortheilhaft
ein, größere und kleinere Cubpitalanlagen in diesem Effekt zu machen.

5 Der altkatholische Pfarrer Duren, welcher bisher seinen
Sitz in Zweibrücken hatte, ist seit dem 1. Oktober noch Kaisers—
lautern übergesiedell, um von dort aus die vier altkatholischen
Gemeinden Kaiserslautern, Zweibrücken, Kusel und Oberstein zu
pastoriren.
        <pb n="636" />
        GWechsel Z enpel-Marken.) Heaje's „Illustrirter, Anzeiger
für gefälschtes Papiergeld“ macht widerholt darauf aufmenn
daß nach einer Vorschrift des Reichskauzleramte vom 11. Juni
1873 die Wechsel-Stempel-Marken nur mit dem Datum und der
Firma zu cassiren sind. Die Bezeichnung des Wohnorkes,
sowie die Kreuze neben der Marke fallen fort. Diese Erleichterung
wird, obwohl sie bereits 8/4 Jahre lang besteht, so außerordentlich

Volfsbibliothe.

selten ange vendet, daß es wohl angebracht sein dürfte, auch unser
eier darguf aufmetsam zu machen. *wi
Drenstesnachrichruen.

Der Landrichter Julius Hatry vonhd Lauterecken wurde qu
Ausuchen nach Kusel versetzt, der Landgerichts Ussessor O. Bruc
in Zweibrücken zum Bezirksgerichts-Assessor in Zweibrüchen e—
nannt.
5* A54
— rcinachung.
St. Irgbert. Der Mehlbedarf des Consum- Pereins des St. Inuberter Disenuwere
Dieselbe besindet sich jetzt im neuen La— ffür den Monat No vee m ber 838 bestehend in
ins ä ße Fle dgese 2 80
Gehe iümdüacean ca. 500 8tr. Kornmehl J. Qualitãt
Snge von 9 bis 11 Vhrie. iß
Morgens geöffnet. Inhaber von Büchern &amp; sf 50 V Wei mehl V u
sind ersucht, dieselben Ammerhalb 2bou auf dem Wege der öffenilichen Submission vergeden werden.
Monatss — vom Datum des Empfan Lieferungslustige wollen ihre Angebote, uner Beifügung ven Quæa litũts.
ges gerechnet — wieder einzuliefern. Prohbem, mit der Aufschrift, Submission auf Mehllieferung“ versehen und uunter der Adress
E Jagdert, den 1. Oktoder 1874. des Vorstandes hiesigen Conn s,u m »Ve're ims gefl. bis zum 20. ds. UNachmil
Der Bibliothekar tags 3 Ahr eiureichen, um welche Zeit die Eröffnung der eingelaufenen Offerten im
RX 3 Locale des Vereins in Gegenwart der allenfalls erschienenen Submittenten stattfinden wird
—
— Die bezüzlichen Lieferungsbedingungen werden auf Verlangen eingesandt.
St. Ingberter Eisenwerk, den 5. Oktober 1874.
Gebrilder Ine.

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N. 8. Viele Gewinne von StaatssAnlehen sind bis jetzt noch nicht erhoben und sind we
auf frankerte Ansrage gerne bereit gratis Auskunft zu geben.

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Beginn des neuen Curses 15. Octbr.
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adu'ch alle Buchhandlungen und die
Direction des Technicuu
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Prämiirt in Wien.

Bitte mir 36 Flacons von Ihrem Kumys-Ex-
tract recht bald schichen zu wollen, da vir
eine merkliche Besserung boi meiner Tochter,
nach neuntägigem Gebraueh desselben wahrge.
nommen haben und wir daher die Kur weiter
ausdehnen wollen. Die sonst jedon Tag, be
so nders gegen Abend, stattgehabte Schwäche
ist schon günzlich verschwunden und die Pua-
tientin sieht auch schon bedeutend hesser
aus.

Jas. HiscialxID,
Oberlebrer.

Bitte, da Ihr schützbarer Extract sich auci
doimir schon nach Verbrauch von kaum drei
Plaons als heilkrüstig erwiesen hat, um Ue-
ber endung (folgt Bestellung).
Katharimua Stude.

Nach Genuss dieser vier Flacon Kumys ka,
ioh soviel berichten, dass der Husten etwa
sich gelindert hat, das Athmen ist leichter
auch eine grösserere Neigung zum Schlaf nach
Ihrer Augabe, hat sich bei mir eingefunde-
u. s. w.

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ansgabe enthält in jedem Monat Beides.

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ß Zeil 45. Expedition von
Re dactson Drud und Verlag von F. X. Demeß in St. Ingbert.
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333 3 33 38853 s355 75335
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2322 * 223— —23 322 3 2*232., 25*8 3 5.
oos 5* 22 25* *5238* *222. *3 —— — 8
3 3 3 3 33335557557
2—„ 3 3 3 —33333335533
5335353358 3*2232 222* 65 85 23.23*8 53
3. J 3. — ———— ——3—53. 7537 5 5 5 *5—233
3 *8* —m8552 5— 5378355337 22
532333.3 25 8 — 53*5—053
5383 2 2 —58——2 —— —— 3533 553.—2,*52853
22. 2 2555 *88 . —3 — 2838 252
3 5 83 23 2. * : 3 282
S 8 5 * F 535. —A 2
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—A— 358* 283 538 ———
— 3 33 — 603 32 2335.,555
3 2423 — 2S *528 7 — —8 222 283 — — 2*
588375 2225 —
2. —2 *—52* —3 — —— — ——— 32
— 25 — 3 ⁊ 353 33 53238* 8
— — 58233 853. 23 ——55423
23 57 * 53522368 ——— A —3—3278
538 3853 5 85 33 88 582*
2z2352833 2*73 —— 3 8 232
23 52— 8 232 . 55833332325 263232
253333 —33—383 35533 —88383933635*
* — * 3 — 7
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Ss3 8——33 33 58
5832.—83 53555 2523* 5*33353 *
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        Slt. Ingberker Anzeiger.

der St. Pnaberter Anzeiger (und das mit dem Haupiblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonnta
dummer erscheint wöchentlich vie rmal: Dinstasg, Donner atag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden wit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Naum berechnet.
untersuchung beschlossen. (Es scheint also, daß die Haussuchung
doch nicht so ergebnißlos war.)

Aus München wird gemeldet, der foörmliche Ueberfritt Berlin, 6. Oktober. Wie in gut unterrichteten Kreisen
»er König'n⸗Mutter zur katholischen Kirche werde am 15. Oktober, verlautet, soll gegen den Grafen Arnim eirst nach wiederholtem Mi⸗
hrem Geburisteg, ersolgen, und zwar nicht in München, sondern nisterrath, zu welchem auch der Oberstaatsanwalt Tessendorf heran⸗
n der Kirche von Hohenschwangau oder Berchtesgaden. Bischof gezogen worden, der Verhaftungsbesehl erlassen worden sein. (Fr. J.)
haneberg von Speicr wird mit dieser Angelegenheit in Verbindung Berlhin, 6. Oktober. Die Frage wegen Freilossung des
jebracht; es heißt, er werde zu der Ceremonie erwartet. Brafen Arnim liegt, wie d'e Kreuzzeitung wissen will, seit gestern

Warum Prinz Leopold von Bayern jüngst zum Kaiser nach dem Kammergericht als zweiter Instanz zur Entscheidung vor. —
dannover ging, das hat einer jener Herren ausgehecht, welche das die vom Grafen Arnim zurückbehaltenen Aktenstücke follen, der
N. W. T.“ von München aus mit Sensationsnachrichten zu Spener'schen Zeitung züfolge, 40 Nummern sein. Die Verhandlun⸗
ersorgen pflegen. In Folge der — allerdings vorhandenen — jen wegen Herausgabe derselben sollen seit Monaten durch Ver⸗
Mißstimmung in Volkskreisen über den Hang Ludwig's 1II. zur nittelung des Schwagers des Grafen, des Bezirkspräsidenten von
Zuruͤckgezogenheit, habe ein Familienrath staltgefunden, in welchem Ldothringen, Grafen von Arnim Boytzenburg, geführt worden sein.
zie Eventnalität eines Rücktritts des Königs besprochen worden Frankreich.
ei und mit dieser Berathung stehe die Reise des Prinzen Leopold In den 1400 Kantonen Frankreichs wurden am vorigen
m engsten —— Man habe sich nämlich — so lautet Sonntag die Wahlen für die Generalräthe (Vertretung des De—
zach dem Gewuͤhrsmann des „N. W. T.“ die im Volksmunde »dartements, gleich dem Landrath in Bayern) vorgenommen. Bis
im meisten verbreitete Version — im Familienrath dahin geeinigt: etzt weiß man das Ergebniß aus etwa 1000 Kantonen, und danach
Wegen der keine Heilung hoffen lassenden Kränklichkeit des Prin- st sicher, daß die „Konfervativen“ die Mehrheit haben. Aus
ea Otto geht durch Verzichtieistung desselben die Krone auf den velchen Elementen sich diese „konservative“ Mehrheit zusammenge⸗
Brinzen Luiipold, aäͤltester Bruder des Königs Max II., über. etzt, wie stark dabei die Legitimisten, Bonapartisten, Orleanisten,
Hrinz Lu'tpold resignirt zu Gunsten seines Sohnes Ladwig und konservativen Republikaner vertrrten sind ist noch nicht bekanut.
gieser soll bereit sein, sein Erbfolgerecht an seinen Bruder Leopold Paris, 6. Olt. Der Ausfall der Generalrathswaählen ist
ibzutreten. — Wenn wir auch die Möglichkeit zugeben, daß König jetzt fast vollständig bekannt; er ergibt ca. 800 konservative und
dudwig über kurz oder lang seinen innersten Neigungen ca. 500 republikanische Wahlen. Gegen 100 Stichwahlen wer den
nachgiebt, und auch formell sich von der Regierung zurückzieht, so stattfinden. Die Konservat ven gewinnen etwa 30 Sitze.
wäre doch eine Verzichtleistung der Prinzen Luitpold und Ludwige! Bayonne, 6. Oktober. 47 desert'rte Carlistenoffiziere
zu Gunsten des sich dem Reiche zuneigenden Prinzen Leopold ein uchen durch den hiesigen spanischen Consul Begnadigung bei dem
tt von eminenter Reichsfreundlichkeii, dessen wir die Prinzen Marschall Serrano und die Erlaubniß zur Rückkehr in ihre Hei⸗
nicht für fähig halten. (Fr. Kur.) nath nach. Dieselben gaben an, daß das Verlangen nach Frie—⸗

Mauinnz, 5. Ott. Das „Wainzer Journal? veröffentlicht den in dem karlistischen Lager vielfach vorhanden, die Faͤlle der
an Schreiben des Bischofs v. Ketteler an das hessische Ministerium Behorsamverweigerung nicht selten seien.
und die beiden Kammern in welchem er nachdrücklich gegen die Spanien.
vorgelegten Kirchengesetze protestirt, lieber vollständ'ge Trennung Santander, 5. Olt. Abends. Briefe und hiesig
von Siaat und Kirche wünscht, und zugleich erklärt, dem katholishen Zeitungen versichern, im Karlistenlaget bei Durango sei eine
Hlauben, dem Rechte und der Freiheit der katholischen Kirche Meuterei ausgebrochen und Don Karlos sei dabei darch einene
nimmermehr etwas vergeben zu wollen. Zchuß in den Unterleib schwer verwundet worden.

Berlin, 5. Okliober. Die Nachr'cht der „Pall Mall Gaz.“ England.
on der Entsendung eines preußischen Offiziers (Lieulenant Stumm), London, 6. October. Die ‚Times“ veröffentlicht eine
velcher der spanischen Armee attachitt werden solle, bestätigt sich Zuschrift eines in Spanien wohnenden Engländers, welcher die
nicht. aatlistischen Gräuel besstätigt.

Berlin, 6. Okltober. Ueber den Anlaß zu Graf Arnims ermiscyrer—
Berhaftung erfährt die „Nordd. Allc. Ztg.“?: „Beim Eintreffen - In Heimkirchen (Kanten Olterberg) brannten am 6. d. die
zes Fürsten Hohenlohe in Paris zeigte sich, daß das politische dirche (protestant.) nebst dem ganzen Inhalte sowie noch 3 Häuser,
Archid der Botschaft unvollständig war. Eine genaue Revision er- 4* Scheunen und 6 Ställe nieder. Das Feuer war in der Jatob
jab, daß eine große Anzahi Aktenstücke von herborragend politischer hristmann'schen Scheune zum Ausbruch gelommen, — anf welche
Zedeutung nicht aufzufinden war. Graf Arnim ließ auf wieder- Weise, ist nicht bekannt. Der Brand dauerte von Mittags bis
soltes Mahnen durch eine dritte Person einen geringen Theil der dachts 12 Uhr und war schwer zu bewältigen.
Schriften dem auswärtigen Amte wieder zustellen. Vom Berbleib GBeinlesse.) In Neustadt wird die Lese wahrscheinlich
es größeren Theils läugnete derselbe seine Wissenschaft ab, von im 12. Okt. beginnen, in Mußbach, Dürkheim und Ungsiein isi
inderen Papieren erklärte er, daß er sie als Privateigenthum be⸗ dieselbe bereits auf den genannten Tag festgesetzt. In den Ge⸗
rachte. Den Hauptbestandtheil hielt er zurück; dem Erlaß des aus⸗ narkungen der beiden letzteren Weinorte leiden die Trauben ziemlich
värligen Amtes auf Rückgabe verweigerte er jede Beachtung. Bei dark an Edelfäule, sonst hätte man den Herbst noch weiler hi—
olcher Sachlage mußte gerichtliche Hilfe in Anspruch genommen nausgeschoben.
verden. . In Schifferstadt soll es, wie der „Sp. Anz.“ erzählt, bei

Berlin, 6. Oktober. Den Morgenblältern zufolge hat iner Wirthshauszänkerei über die Gemeindewahlon schließlich zu
zjestern Morgen auch bei dem Sohne des Grafen Arnim, der olchen Thätlichkeiten gekommen sein, daß es Schwerverwundete gab.
dieutenant im Garde-Dragoner Regiment ist, eine Haussuchung nach Strafrechtliche Untersuchung ist eingeleite..
»en gewünschten amtlichen Papieren statigefunden, welche indessgseun 7 Da im November und Dezember, und zwar längslens bis
benfalls erfolglos geblieben wäre. — Die Mittheilung einiger 25. Dezember die Gemeinderathswahlen für die Periode 1874/79
ziesiger Blätier betreffs der Verhaftung des Grafen Arnim ist vorzunehmen sind, so wurden die Vürgermeisterämter angewiesen,
ahin zu berichtigen, daß es sich nicht um Privatbriefe, sondern um im Laufe des Oktobers die Listen der Wahlberechtigten herzustellen
imtliche Aktenftücke handelt, was schon aus der Art des gerichtli- und sie öffentlich aufzulegen, damit etwaige Einsprache erhoben
hen Einschreitens hervorgeht. Das Gericht hat gestern auf Grund werden kann, welche vom Gemeinderath zu erledigen ist. Die Listen
es ermittelten Thatbestandes die Einleituug der förmlichen Vor, müssen bis 31. Otktsber herge stellt und berichtigt sein.

Deutsches Reich. J
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        Wählen kann nur der, welcher auf der Liste steht, er müßte denn
erst nach Ablauf der Einspruchsfrist in den Besitz eder zur Aner ⸗
keunung sein⸗s Wahlrechts gelangt sein.

F Es wird besonders aufmeksam gemacht, daß mit dem 22.
J. Mts. der Termin abläuft, bis zu welchem pensionirte Unteroffiziere
und Mannschaften, welche durch eine in dem Kriege von 1870/71
erli tene Dienstbeschädigung bleibend ganz-invalide geworden sind,
um Anstellungsentschädigung an Stelle des Zivilversorgungsscheines
sich beim kgl. Landwehrbezirks-Kommando melden können.

Am 2. d. wurde im Staatswalde in der Gemarlung von
Queidersbach im Woldmühlthale von Leuten, welche im Walde
Holz sammelten, die Leiche eines erhängten Mannes an einem
iefernbaume aufgefunden. Der Mann, etwa dreißig Jahre alt,
war gut gekleidet, hatte ein weißes Hemd an, welches gebügelt war,
und eine sogenannte österreichische Kappe auf. Der Name des
Mannes ist unbekannt. W

4 Saatgemünd, 5. Oktober. In der letzten Freitagsnocht
wurde eine eingepferchte Schafheerde bei Hundlin en von
Wolfen überfallen, auseinander gesprengt und theils getödtet, theils
verwundet. (Saarg. 3.)

7 Mannheim, 7. Oltober, Vier hiesige Meßger künden an,
daß sie das Pfund Ochsen⸗ und Prima.Rindfleisch zu 16 kr. geben.
.Straßburg, 5. Oktober. Eine in der Langenstraße wohnende

Familie — Photograph Schwitzgäbel — schickte am Samstag
Rachmittog 4 Uhr ihr Kind, ein 112/2jähriges Mädchen, sort, um
einige Psund Mehl sür die Küche einzulaufen. Das Kind ist nicht
wieder zurückgekehrt. Um 10 Uhr heute Vormittags wurde es in
der Börsche Mühle als Leiche aufgefunden. Dieselbe lag in einer
Lohkammer und war mit Lohe verdeckt. Das Säckchen, worin das
stind das Mehl heimbringen sollte, ebenso das Geld — ein
25 Sousstück — wurde noch bei der Leiche vorgefunden. Die
Untersuchung dies⸗s Falles, welcher lebhast an den der Anna
Böckler erinnert, ist im Gange und sind bereits drei Verhastungen
des Mühlenpersonals vorgenommen. (Straßb. 3).

x pfaffenhofen (Elsaß), 5. Oltober. Heute Morgen nach 6
Uhr wurde unser Ort durch eine furchtbare Erschütterung in
Schrecken versetzt. In dem benachbarten Walk erplodirte der
Dampfkessel der Maschine in der Hoizschuhfabrik von Lamaitre.
Nicht nur das betreffende Gebäude, sondern auch mehrere Wohn⸗
gebäude der Umgebung wurden theilweise ganz zertrümmert und
andere so arg erschüttert, daß sie unbewohndar sind. Drei Personen
wurden unter den Trümmern todt herausgezogen und 5 verletzt.
Der Eigenthümer Lamaitre selbst wurde auch getroffen und ist um
halb 10 Uhr auch verschieden.

Meiningen, 5. Oltober. Seit 2Uhr Nachmittags steht
Wasungen — Städtchen im Amte Meiningen mit etwa 2600

kinwohnern in Flammen; der Markt unnd die Schlundgasse bis
zum Landgericht sind bereits eingeäschert.

f Der am 1. Okꝛober in Berlin während einer Droschkenfahrt
plößlich verstorbene Konsistorialrath Fournier ist bekannilich derseibe
Beistliche, welchen eine Braut in der Kirche beohrfeigte, weil sie
zinen Brauikranz krug, trotzdem se in andern Urständen war. Mit
einem Todestag trifft die Einführung der Civilehe in Preußen
—X

F In Heppens (Oldenburg) ist wieder ein Vermißter aus dem
Zrieg heimgekehrt und hat seine Fran verheirathet gefunden Da
der erste Mann nach dem vom Landtage erlassenen Gesetz für tod
tklärt worden, ist die zweite Ehe rechtsniltig. I

Madrid. 26. Sept. Das Segro⸗Thal ist dieser Tage
durch Austritt des Flusses furchtbat verheert worden. Abgesehen
von dem Einsturz zahlreicher Hausr und der Wegschwemmung
don Hab and Gut gingen dabei 276 Menschenleben verloren, in
Zuimera 33, darunter der Alcalde und seine Töchter, in Anglesola
23, in Vilabrasa 13. Das Dorf Tarros verschwand ganz, man
fand dort 8 Leichen and in Claravallt 11. ¶6¶A. 3.)

(sonderbarer Ehebund.) In Großwardein
jat dieser Tage ein 62jähriger, eine 19jäyrige Wittwe geheirathet;
iber nicht dieses ist das sonderbare, sondern, daß der verstorbene
Zatte der Witiwe, der jezigen Braut, des Bräutigams Sohn war,
ind somit der Alte seine Schwiegertochter heirathet.
7Gentsche Landwirthschaftliche Presse.!)
Die zweite Nr. der bei Wiegandt, Hempel und Parey in Berlin
vöchentlich zwei Mal erscheinenden Deutschen Landwirthschaftlichen
Bresse liegt vor wit folgendem Juhalt: Dr. Friedenthal⸗Gießmanns⸗
vorf, der neue preußische Minister für die landwirthschaftlichen
Angelegenheiten (nebst Portrait). — Fruilleton: Unter den Linden
Schluß). — Der Bankgesetzentwurf. — Buckeye, Getreidemühma⸗
chine mit Tafelrechen. (Nebsst Abbildung). — Das AOfsffriesische
VBieh in Bremen (nebst Abbildung). — Ueber Rennen. (Schluß).
— Volkswirthschaftliche Wochenschau. — (Landw. Minisierium.
Zankgesetzgebhung. Grund⸗ und Gebäudesteuer. Auswanderung,
dlassensteuer). — Agrargesetzgebung. — Litera!ur. — Ausstellung.
— Vereinsversammlungen. — Aus dem Vereinsleben. — Perso⸗
jalien. — Witterungsbericht. — Handel und Verkehr: Viehmarkt.
Hetreidebörse, Produkte (Eier, Butter, Provisionen, Hopfen). —
Miscellen: Fischguano als Futtermittel. Dachdeckung. Weinhandel
im Rhein. — Sprechsaal. — Aus der Redactionsmappe. —
Die Hauswirthschaft der Gegenwart aus naturwissenschaftlichen
Praxis. Von Dr. H. Klencke. Der Abonnementspreis der in
eder Beziehung gut ausgestatteien Deutschen Landwirthschaftlichen
Presse beträgt vierteljährlich 123 Thlr.

Verantwortlicher Kedacteur F. X. Demesß.

— —
Bekanntmachung.

Der Mehlbedarf des Consum- Vereins des St. Inberter Disenuersces

für den Mona o vember g8 bestehend in

ca. 599 3tr. Kornmehl J. Qualitat
Ke, 50 7, Weißmehl,
soll auf dem Wege der öffentlichen Submission vergeben werden.

Lieferungslustige wollen ihre Angebote, umer Beifügung ven Qualituts
Probenm, mit der Aufschrift, Submission auf Mehllieferung“versehen und unter der Adress.
des Vorstandes hiesigen Consum-⸗Vereins gefl. bis zum 20. ds. Nachwit
tags 3 Uhr einreichen, um welche Zeit die Eröffnung der eingelaufenen Offerten in
Locale des Vereins in Gegenwart der allenfalls erschienenen Submutenten stattfinden wird

Die bezüglichen Lieferungsbedingungen werden auf Verlangen eingesandt.

St. Ingbertor Eisenwerk, den 5. Oktober 1874.

——Q»——————

Ausverkauf.

Meine Petroleumlampen in
allen Sorten verkaufe, um damit aufzuräumen,

zu sehr billigen Preisen.

Nikolaus Stief.
Frucht⸗ Brod- Fleisch ꝛe. Preis
der Stadi Zweibrücken v. 8. Oktober.
Weizen 6 fl. 5 kr. Korn 5 fl. 19 kr.
Gerste Zreihige — fl. — kr., Gerste vier⸗
reihige — fl. — kr., Spelz 4fl. 9 kr.
Spelzkern — fl. — kr., Dinkel — fl. —
kr., Mischfrucht —fl. — kr., Hafer 4 fl.,
8 kr., Kartoffeln 1 fl. — kr., Heu U fl.
48 kr., Stroh 1 fl. 15 kr. per Zentner.
Veißbrod 1143 Kilogr. 18 kr., Kornbrod
3 Kilogr. 23 kr. ditio 2 Kilogr. 16 kr.
Kilogr. 8 kr., Gemischtbrod 3 Kilogr.
— — 32 kr., 1 Paar Weck 110 Gramm 2 ir.
Wegen Mangel an Platz verkauft eine —— — Rindfleisch 1. Qual. 20 kr. 2. Frt kr.
ute frische Kuh αν
ri emvreisen. — kr. px.
g Ephow Seirich. —28 Fahnenfabrik, Bonn a / Rhein der Pfund.
8VMLIV fur Inserato
ungn zu Qrignalbethn, Zeil 45, datpere. Rudolf Mosse, Jrankfurt a. M.

Al

Redaction, Druck und Verlag von F. X. Demetz in St. Ingbet.

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355 583583 3533 3. 23 35313283 553335
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S8242 — —æ«——57 3835535 52 6 23232 — — — 25*
533 —3833238 23 5523638—83558 2357 25
2 33 3 8353853 235 z 53
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53385 3352 335 3335 3333 7 — 38
25 — — 258 2 5— — — 2— 22 —zX—9 2 —M
2S 8 — 67 223 25 5. 5* 5—53 3
333535223—23535— 8 2538 8*2 s555—5353235 ——3 — 95
——53235655———58575 * 55 2 25355—38—8828 *
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553832 533 — — 2535 — 58853 538 3 5 — 38
5383 —31833335 — 22 — 125 *3 2 * — *
523274 237 35523 238232288 —— * 2*
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333 33 366 78388 —F
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3 — —8 — — —— — *
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252 — —— — 52350 ——— — ———
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3 s3—385 333 3 —— Is?
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        Hl. Ingberler Anzeiger.

der St. Inaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstazs⸗, Donnerstags- und Sonnta

jummer erlcheint woͤchentlich vi e r in a 1 Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Aosannementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden wit 4 Arzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

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M 161. Sauistag, den 10. Oktober 1874

ersönlicher Rechtfertigung zu behalten wünschte und, obgleich er
m Besitz derselben ist, nicht ausliefern will. Die dritte Categorie,
ortz nd zwar die umfängstlichste, bilden solche Aktenstücke discreter
Mäünchen, 4. Okiober. Aus Deranlassung ihres 2öjd Zotur, welche in der Parifer Botschaft bei dem Amtsantritt des
agen Jubiläums als Inhaberin des dritten Feldarnilerieregiments Fürflen Hohenlohe derrudt wurden und über derer Verbleis Graf
a ihre Majestät die Königin-Mutter diesem Regmente eine Stife irnim keine Auskunft geben zu können erklärte. Sammtliche Akten⸗
ung don 20.000 Gulden zugewendet, um aus, den Zinsen dieses fücke sind mit laufenden Nuͤmmern versehen. „Bei der ganzen
dapitals hilfsbedürftigen Mannschasten und Unteroffizieren ihres Iugelegenheu?, fügt die „post“ bei, hoben die Gerichte in voler
Fegiments oder deren Familie je nach. Bedarf und Würdigkeit rfasfungsmäßiger Selbstfiändigkeit gehandell. Das Staatsministe
icterfiühüngen zukommen zu laͤssen. Die Verwaltung dieser zumist mit der ganzen Angetegenheit nicht befoßt.“ (Das schließt
Schenkung und die Vertheilung der Unterstützungen geschiett durch her nicht aus daß das Ministerium sich vorher mit der Staals—
ine aus Offiz ieren des Regiments gebildete Commission. mwoltschaft über die zweckmäßigste Art des Vorgehens in der
PM üench en, 6. Oci. Am 1. Januar 1875 werden die Zache in's Benehmen setzte).
eiden daierischen Fuß⸗ (Festungs-) Artillerie-Regimenler zur Berlin, 7. Otlober. Oie „N. Allg. Zig.“ schreibt, an-
härseren ¶ Durchsührung der Trennung der Felde und Fuß herweilige Neldungen von Blättern berichtigende , Bei dem gegen
ichillerier Brigader vereinigt werden und einen Generalmajor als zen Grafen Arnim,schwebenden Gerichtsverfahren handelt es sich
Fommandeut erhalten; als Sitz des Br'gade-Commandos ist dicht um Briefe, sondern um amtliche Aktenstücke, deren Zahi
Ingolstadt ausersehen. e. ursprünglich etwa 100 betrug, von denen ein Theil zurückgegeben
München' 7. Okt. Nach Mittheilungen welche unsere st.n Ob übrigens außer der Angelegenheit der verschwundenen
geschäftskreise erhielten, ist beabsichtigt, das neue Reichspapiergeld Hocumente miht noch andere Puntse“ gegen den Grafen Arnim
vom 1. Januar 1875 an in, Umlauf zu setzen und von da an Zorliegen, entzieht sich für jetzt der öffentiichen Besprechung.“
nuch mit der Einziehung beziehungsweise Umwechslung des baier. 8erin6. Otlobenn“ Ueber bie, Unstände uner welchen
Ztaatspapiergeldes in ertsprechender Weise zu beginnen, die Verhaftung des Giafen Arnim erfolgle, sind in den heutigen
Metz, 7. Okllober. Nach der durch kaisertiche Berordnung Morgenblällern folgende weitere Angaben enthallen: Unter den
ꝛerfügten ufhebung des früheren aus Kaufleuten bestehenden herren, welche sich am Sonntag Vorminag beim Grafen Arnim
zandelsgerichts und einer durch vorzeitige Amtsniederlegung der uf Roassenheide melden Neßen, befand sich der Staatsarwalt beim
hemaligen Gerichtsbeisitzer herbeigeführ ten zweimonatlichen Pause diesigen Siadtgericht Tessendorf und der Landrath des Randower
si am ĩ. d. M. das neue Handelsgericht nach deutschem Muster Freises, in welchem das Gut Nassenheide gelegen ist. Während
*78 Leben getreten und hat seine erste Sitzung gihalten. Dosselbe er Hausfuchuug war der Gutshof von Gendarmen umfiellt und
esteht aus Herrn Kammerpräsidenten Lautz als Vorsitzenden und elbft die denadbarle Telegraphenleiturg stand unter strenger —*
)en Herren Meyee (osher Friedensrichter in Rappoltsweiler) und icht, Dem vom Berliner Stadigericht ausgefertigten Verhaftunge—
Zrünwald (bisher Friedensrichter hier) als Ergänzungsrichter. efehl, leistete, nach dessen Vorzeigung, Graf Arnmim sofon Foige.
Trier. Bischof Eberhard war vom hiesigen Landgericht xs foll übrizens dem Grafen Arnim ausdrücklich erklärt worden
m vergangenen Winter in drei Urtheilen in eine Gesammtgeld⸗ un daß er gegen Herausgabe der Briefe sofort die Freiheit
irafe don 11,000 Thlen. verfällt worden; davon wurden 200 wieder erhallen solle.
Thaler durch Pfändung seiner Möbel gededt; wegen des Restes Beriin J. Ott. D'e Haft des Grafen Arnim ist eine
vurde er im Maͤrz in Haft genommen, zugleich wurde sein Gehalt, sehr strenge. Die wenigen Besuche der nüchsten Verwandien
nerteljährlich 2000 Thaler, zurückgehalten. Nachdem er nun 202 fanden im Beisein des Untersuchungsrichters Pescalore siatt.
Tage in Haft gewesen und 8000 Thlr. durch Zurückhalten von Berli 6. Oct. In der Afrire Arni
Vierieljahrsgehalten gedeckt seien, beantragte er seine Freilassung. erlien, 6. Oct. In der Affaire Arnim erfahren wir
ded De heeee wa jcdoch der Anficht daß der döchsee fur aus bester Quelle. daß der Fürst Hohenlohe, jetziger Botschafter
eden Tag Gefängniß anzurechnende Betrag nach 8 29 des Reichs⸗ in Paris, dem Vorgehen gegen Arnim nicht fremd gewesen ist,
t ʒ daler belragen könne, daß daher der and „daß lange Vorverhandlungen staltgefunden haben, bevor zu
trafges. gonches mut — * zuunß )er Verhaftung des Grafen geschritten wurde. Der Kaiser soll für
mgededie Rest von 2600 Thalern erst durch eine Gefängnißstrake *. iser s
—5 —J * eine Person gegen eine derartige Maßregel gewesen sein, die nur
‚on 520 Tagen abgebüßt sein würde. Der Vertheidiger des
li die G it der Gaͤdstrafen Srandal hervorzurufen und den preußischen Beamtenstand zu schä⸗
gischois dagegen calculirte fo; die Gesammtheit der Geldfstrafen F im Stande sei. Die Sendnung des Herrn v. Bül
den drei“ Urtheilen ist durch die Anzahl der Tage von zwei igen ndung errn v. Bülow nach
Ie 79 Sirof- Baden⸗Baden sei daher auch zunächst erfolglos gewesen; als aber
Jacren, also 730, dem Höchstbetrage der nach 8 des Stro — enz
äs saren Gefungmihstrafe, Ju dividiren und us, Gerücht auftauchte, Graf Arnim beabsichtige, die Spener'sche
jesetzbuches zulässigen subsidiären Gefäng 3 n
ich in di 14 21 Zeitung anzukaufen, habe man die Befürchtung zu erwecken gewußt,
ger fich in diesem Falle ergebende Quotinent von Thlrn. „Ja g
3 8 ⁊ inzwi uß t. Sraf Arnim beabsichtige mit Enthüllungen hervorzutreten, und
Sgr. 8 Pf. bei Anrechznung der inzwischen verbüßten Gefängniß-
Dder Gericht ig daser dies sei der Grund gewesen, daß man nunmehr zur
trafe in Ansatz zu bringen. er Gerichtshof schloß sich dieser F nunmehr
Ansicht an und erlanute auf Freilassung, der Obrrdrocurator aher gerhaftung geschritten sei. — Diese Nachricht erhält eine eigen—
ppelůrte Gf. K.) hümliche Illustration dadurch, daß sowohl die Familie des Grafen
Berlin; 7. Oktober. Die „Provinzial-Correspondenz“ Arnim wie die Redaktion der Spener'schen Zettung bestreiten,
n Rei bei fei mals das Projekt des An- unb Berlaufs mil einander ventilirt
chreibt: Da die Absicht vorliegt, dem Reichstage bei seinem Zu⸗ J
aanmentritt den größten Theil der für die nächste Session be⸗ u haben. Die gefl ssentlich über drn Verkauf verbreiteten Nach⸗
immten Vorlagen alsdald zu unterbreiten, wird seine Berufung ichten sae also ihres tiefer liegenden Bewegarundes nicht
rühestens Ende ds. Mts. erfolgen können. Ueber den Tag der ntbebrt zu haben.
Finberufung und den Modus der Eröffnung sind noch keine Be—
chlüsse gefoßt.
Berlkin, 7. Oktober. Der „Post“ zufolge zerfallen die
Aktenstücke, um die es sich in der Angelegenheit des Grafen Ar⸗
uim handelt, in drei Kategorieen: 1) solche, welche sich auf die
unstellung Arnim's als Botschafter und die Gehallsverhältmisse
zeziehen und seine Vermögensverhältnisse betreffen; dieselben waren
»on der Haussuchung ausgeschlossen; 2) solche die Arnim behufs

Bayonne, 6. Oktober, Die franz. Regierung hat die
Departementsbehörden aufgefordert, auf der französischen Seite der
zyrenäen keine Führ«r des karlistischen Aufstandes mehr zu dulden.
zwei hervorragende Häupter der Carlisten reifen in Folge dessen
—DD
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        Der Stadtrath von Paris will ein Anlehen von 250
Millionen Fres. aufnehmen zur Vollendung von Straßen, Schul⸗
und Spitalbauten und zur Abtragung alter lästiger Schulden.

Spanien.

Madri, 7. Oktober. Hier eingegangenen Nachrichten zu⸗
folge setzte Don Carlos vorgestern den Geueral Dorregaray ab,
worüber unter den Carlißen große Unzufriedenheit herrsht. Üeber
seine angebliche Verwundung weiß man noch nichts Best'mmtes. —
Die Carlisten haben 80 Bataillone und 15 Geschütze bei Lagu—
bardia concentrirt. — Eine carlistische Abtheilung unter Befehl
Madrazos warde vom General Reina geschlagen und zerstreut. —
Vich wurde von den Carlisten erfolglos angegriffen.

lua ..

fKaiserstautern, 5. Oct. (Feuerwehr.) In de
am Samstag abgehaltenen Sitzung des Ausschusses des pfaälzischen
Feuerwehrverbandes wurde die erfreuliche Thatsache consiatiri, daß
dem Verbande 11 neue Feuerwehren, nänilich Altenglan, Hainfeld,
Ilbesheim, Friedelsheim, Ensbeim, St. Martin, Flingenmünster,
Billigheim, Rülzheim, Großcarlbach und Lauterecken beigetreten
sind, so daß der Verband zur Zeit 48 Feuerw.hren zählt.

Das Budget für 1874,75 ergab, daß der allgemeinen
Feuerwehrcasse 1090 fl. zur Verfügung stehen; hievon wurden
an Unterstützungen für 2 im Diensie verunglüdte Feuerwehrleute
831 fl. angewiesen.

Far Feuerwehrzwecke steht ein weiterer Betrag von 800 fl.
zur Verfügung; hievon wurden 50 fl. an St. Martin, und 30
fl. an Obrigheim überlassen, jedoch in der Weise, daß denselben
bis zur Höhe dieses Betrags Ausrüstungsgegenstände von dem
pfälzischen Feuerwehr-Depot aeliefert werden. — Ein Ausschreiben
wegen weiterer Unterstüßzungen sol Ende d. M. erlassen werden.

Das Ausrüstungs; Depot des pfälzischen Feuerwehr⸗Verbundes
halle in der kurzen Zeit seines Bestandes schon einen Umsatz von
nahezu 900 fl., darunter 700 Meter Schläuche, 40 Metzscht
Gewinde, 60 Eimer u. dgl.

Bestellungen im Betrage von über 500 fl. liegen auch vor,
so daß ein Gesammtabsatz für das erste Halbjahr von über 1400
fl. sich ergibt.

Bezüglich der Armatur⸗ und Monturstüce wurde vorerst nur
über Melfinghelme und Gurte entschieden; Helme von Magirus
in Ulm, sowie Gurte von Beutenmüller in Bretten fanden Zustim⸗
mung und sollen dem Depot einverleibt werden.

Für die Folge wird das Depot auch Auftraͤge auf Spritzen,
Hackenleitern ꝛc. von bewährter Construktion entgegennehmen.

Die Anbahnnng einer alljährlichen Controlle der Feuerlösch
Anstalten durch Sachberständige wurden als im Interesse der
Fortentwicklung des Feuerlöschwesens mit Freuden begrüßt und
daran der Wunsch geknüpft, daß wie im Bezirksaute Kaiserslaäutern,
dem sur die Initiative in dieser Sache Anerkennung gezolli
wurde, auch in allen übrigen Bezerlsämtern der Pfahj diese so
wichtige Angelegenheit gefördert werden möge. K. 3.)

fKaiserslautern, 8. Oll. (Kais. 3tg.) Der
Eigenthümer der sog. Schloßmühle, Herr Carl Herbig wurde
gestern Abend gegen 8 Uhr don einem Mühlburschen, den er vor
einigen Tagen entlafsen hatte, in seinem Hofe rücklings angefallen
und mit einem frisch geschärften Messer in die Schuller gestochen.
Die Wunde hat eine Tiefe von 7 Centimeter. Der Thater is
verhaftet.

Der K. Z.“ wird aus Rocenhausen, 2: Oct. gemeldet

„Ein geheimnißvoller Vorgang hat fich in unserr Nähe zugetragen.
Der Besitzer der sog. Wolfsmühle, zur Gemeinde Waldgrehweiler
gehörend, Namens Schlemmer, begab sich gestern in Geschäften
nach dem Städtchen Meisenheim. Gegen 10 Ühr Abends wur de
er von mehreren Personen bis vor die Thüre seiner Wohnung
gebracht. Als seine Angehörigen nachsahen, fanden sie ihn in
bewußtiosem Zustande, Kopf und Gesicht mit Blut und Wunden
bedeckt, an die Wand gelehnt, während seine Begleiter sich eiligs
entfernten. Bei Ankunft des Arztes war zwar das Bewußtsein
wieder einigermaßen hergestellt, jedoch wurden die Fragen desselben.
ob er gefallen sei, ob er Streit gehabt hätte oder ob er unterwegs
angegrfffen worden sei, nur mit einem stummen Kopfschütteln
beantwortet, so daß man sich bis jetzt nur in Vermuthungen
ergehen kann. Eine etwa zwei Zoll lange und ziemlich tiefe
Wunde des Schadels läßt übrigens schließen, als ob dieselbe von
einem scharfen Instrumente herrühre. Der Zustand des Ungluck⸗
lichen, der als ein thätiger und ümsichtiger Geschaftsmann betannt
ist, ist bis jetzt sehr bedenklich und zweifelt man an seinen
Aufkommen.

fIn Mannheim sind bis jetzt für die verunglückien Mei

ninger nahe an 8000 fl. zusam nengebracht worden.

Leipzig, 1. Oct. (Aus der Rechtssprechung der
Reichs⸗Oberhandelsgerichts, In der Gründerperiode bestellte
ein Bankier telegraphisch eine Anzahl Actien einer seither „selig
entschlafenen“ Bank bei einem audern Bankier, der mit Entgegen
nahme von Zeichnungen auf das neue Papier beauftragt war.
Aus irgend einem Grunde gab der letztere keine Aniwoit, und
da inzwischen die Papiere gefallen waren, so verweigerte der
Andere deren Annahme und Bejahlung, als sie ihm längere Zeit
darauf geschickt wurder. Die Vorderrichter hatten diese Weisung
für unbegründet erkllärt, weil das Ausbleiben der Antwort der
Besteller nur zu einem, nicht erfolgten Widerruf der Bestellung
berechtigt habe. Diese Entscheidung wurde auf Grund des Art

319 des H. G.B. als rechtsirrthümlich vernichtet. Danach ist der

Vesteller (Antragsteller) gar nicht mehr an seine Offerte gebunden.

wenn nicht rechtz.itig Antwort erfolgt.

F. Oeffentliche Blätter enthalten folgendes Inserat: „Neben—
verdienst! Anterzeichneter vecschafft Jedermann, der ihm franko
1Thyaler baar oder in Briefmarken einschickt, sofort Mittel unm
Wege, einen fichern, reellen Nebenberdienst von wöchentlich 8 bis
10 Gulden zu erwerben. C. Firmin, Schafshausen. Briefe ⁊c. aut
Deutschland erbitte Adresse C. Fitmin in Waldshut GBaden)“
Einer, der auf diesen Leim gegangen, berichtet über diesen „lutta.
liven Nebenverdienst“: „Da 'iich in dieser schlechten Zeit auch gerne
einen RNebenverdienst von zehn Gulden wöchentlch mitnehmen
möchte, schickte ich 1 Thlr. an Herrn Firmin ein. Und was
erhielt ich dafür? Eiue gedruckte Anweisung, wie man am besten
Nadeln, Stahlfedern, Papier, Scheeren, Brillen und Kämme darch
Haufiren zum Verkauf bringen kann. Hr. Firmin erbietet sich auch,
die obigen Artikel, sowie die dazu gehoöͤrigen Circulare dem Kaufer
um dilligen Preis zu liefern, — also eine Reklame für das eigene
Beschäft, die sich det Herr mit 1 Thalet bezahlen läßt!“ Der also
Beleimte warnt das Publikum vor diesem Sqwindel.

FDer „Figaro“ erzählt unter seinen demischten Nachrichten
folgende tomische Geschichte:

Seit einigen Tagen befand sich in Paris ein Mäcker von
Goldarbeiterwaaren, Namens Philipp Kebbs, welcher für Rechnung
des Londoner Hauses „Body and Son“, eines ver bedeutendsten
von Bond⸗Street, reist. Kebbs, der ein wenig Franzdsisch spricht,
machte während seiner letzten Reise Bekanntschaft mit drei richtigen
stadikalen vom Boulevard Saint-Michtl und vorgestern lud er sie
zum Essen bei einem Kneipenwirth am Quais des Oꝛrfevres. Daß
dabei tüchtig dem Glase zugesprochen wurde, versteht sich eben so
von selbst, wie daß man sich in Lobessprüchen auf die unsterblichen
Prinzipien von 89 und in Schmahungen auf die Tyrannen erging.
Als man nun um Mitternacht die Sitzung aufhob, war Kebbs
fürchterlich betrunken. Schwankenden Fußes macht er sich auf den
Weg, ein kleines Felleisen, in welchem er seine Juwelen verwahrt
und das er nie von seiner Seite läßt, in der Hand haltend. Am
Pont Neuf blieb er stehen und begaun dort plötzlich mit heiserer
Stimme unter den Augen eines Stadtsergeanten, der kein Wor!
2erstand zu rufen: „Povn with tho Kings!“ Mieder mit den
Königen ) Dann schien ihm plötzlich eine Idee zu kommen: er
lehnte sich an das Brückengeländer, öffnete sein Felleisen und holle
daraus ein prachtvolles Diadem von Gold und Perlen, welches
ursprünglich für die Herzogin v. Southerland gefertigt, abec nicht
Angenommen worden war, hervor und wandte sich zu dem Poli⸗
zisten mit den Französisch gesprochenen Wotien: „Mir ekelt vor
den Kronen, Vive la rèpubli que!“ Und ehe der Andere es sich
versah, warf er, wie der Narr Paddock in dem Becher des
Königs von Thule“ das Kleinod in das Wasser. Kebbs wurde
auf den nächsten Posten geführt, wo er bald wieder zur Besinnung
kam und nur heiße Thränen über den tollen Streich vergiezt.
Man wird zufehen, daß Taucher heute das Diadem aus der Seine
jervorholen. Dosselbe hat einen Werth von 25,000 Francs.

— J

Ein Correspondent der Pf. Zig.“ Pezeichneden heutigen
pfälzischen Tabak im Allgemeinen als ein dickhäutiges lastiges,
eineswegs sehr blattreiches Gewächse; Ausnahme gibteß Sin
enen Orten, die rechtzeitig einweichende Gewitterregen hatten.
In Folge davon zogen die ülteren leichten Tabake im Preis an.
Der Einkauf in Sandblatt hat begonnen, in Oberlanded wurden
12 bis 13 Il., in Harthausen für schöne, feine blattige und trockene
Waare 15 fl. gelöst.

In Rheinhessen wird das Malter Aepfel zu 3 fl. und auch
2 fl. 30 kr. verkauft. Im verflossenen Jahre wurden 10 - 12 fl
für das Malter dezahlt. Die Aepfelwemtrinker können sich auf
einen guten Schoppen steue⸗ò8 —

Wer auf solide Weise einen Tmdsversuch machen will, benebe

sich an Herrn M. Steindecker in Hamburg, Dammthorstraße 36,
sofort zu wenden.
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        Bekanntmachung.

Die allgemeine Friedens⸗Vormusterung ig Pferde im Amisbezirke
weibrücken findet auf Grund des Reichsgesetzes vom 13. Juni 1873 (Reichsgefetzblatt
it. 15 von 1873, S. 129-5137), sowie der dazu erlassenen Vollzugsvorschriften des
Il. Staatsministeriuns des Innern vom 80. Dezember 1873 (Amisblatt des k. Staats⸗
zinisteriums des Innern Nr. 5 von 1874) in folgender Weise slatt:

1. Am Montag, den 12. Oktober l. J., Vormittags 8 Uhr, für den Aushebungsbezirk

Sit. Ingberi zu St. Ingbert mit dem Sammelplatz im sog. Mühleneck.

Am Dienstag, den 18. Oktober l. J., Vormittags 8 Uhr, für den Aushebungs
bezirk Blieskaslel zu Blieskastel mit dem Sammelplatze auf dem Marktplatze
beim Rathhause.

Am Mittwoch, den 14. Olt. 1. J., Vormittags 8 Uhr, für den Iresnlnatdestet
Altheim zu Altheim mit dem Sammelplatze auf den Wiesen im untern Brühl
nahe beim Orte.

Am Donnerstag. den 15. Olt. l. J. Vormittags 8 Uhr, für den Aushebungsbezirk
Hornbach zu Hornbach mit dem Sammelplatze im Hofraum des Oberbeiwal
serhofzutes am nordöstlichen Eingange des Ortes.

5. Am Freitag, den 16. Okt. l. J., Vormittags 8 Uhr, für den Aushebungsbezir,
Reifenberg zu Reifenberg mit dem Sammelplotze im Fohlengarten.

Am Samstag, den 17. Ott. 1. J., Vormittags 8 Uhr, für den Aushebungsbezirl

Zweibrücken zu Zweibrücken mit dem Sammelplatze auf dem Exerzirplatze.

Die Musterung wird vorgenommen durch die Aushebungs-Bezirlsvorstände im
zeisein eines Militäͤrkommissärs, und mrüssen dieser Commission von den Pferdebefsitzern
anmtliche mindestens 4 Jahre alten Pferde mit allein'ger Ausnahn.e der Hengste, der un⸗
veifelhaft tragenden Stuten und der nach Paragraph 25 des Reichsgesetzes vom 13. Juni
1873 von der Aushebung befreiten Pferde an den zur Musterung bestimmten vorbezeichneten
dagen rechtzeit'g, nämlich Vormittags um 8 Uhr, an den obenerwähnten Sammelplätzen der
inzelnen Aushebungsbezirke vorgeführt werden.

Befreit von der Aushebung sind nach Paragraph 25 des Reichsgesetzes vom
3. Juni 18783 nur:

1. Mitglie er der regierenden deutschen Familien;

2. die Gesandten fremder Mächte und das Gesandischaftsper onal;

3. Beamte im Reichs- und Staatsdienste hinsichtlich der zum Dienstgebrauche, sowie
Aerzte uud Thierärzte hinsichtlich der zur Ausübung ihres Berufes nothwendigen
Pferde;
die Posthalter hinsichtlich derjenigen Pferdezahl, welche von ihnen zur Beförderung
der Posten kontraktmäßig gehalten werden muß.

Die Aushebungsbezirke sind zusammengesetzt, wie folgt:

. St. Jugbert aus den Gemeinden: 1. St. Insbert, 2. Hassel, 3. Rohrbach.
4. Ensheim, 5. Eschringen, 6. Ommersheim, 7. Heckendalheim, 8. Oberwürzbach
Blieskastel aus den Gemeinden: 1. Blieskastel. 2. Bullweiler-Wecklingen,
3. Blickweiler, 4. Wolfersheim, 5. Alschbach, 6. Lautzkirchen, 7. Bierbach, 8.
Woͤrschweiler, 9. RiederwürzbachSeelbach, 10. Erfweiler-Ehlingen, 11. Ormes-
heim, 12. Aßweiler, 13. Biesingen, 14. Bebelsheim, 15. Bliesmengen-Bolchen,
16. Habkirchen, 17. Wittersheim, 18. Gersheim, 19. Reinheim, 20. Herbitzheim.
21. Rubenheim.

Ault heim aus den Gemeinden: 1. Altheim, 2. Böckweiler, 3. Neualtheim,
4. Medelsheim, 5. Peppenkum, 6. Utweiler, 7. Seyweiler, 8. Walsheim, 9. Breitfurth
10. Bliesdalheim, 11. Niedergailbach, 12. Brenschelbach-Riesweiler.
Hornbach aus den Gemeinden: 1. Hornbach, 2. Althornbach, 3. Rimtschweiler
J. Mauschbach, 5. Dietrichingen, 6. Großsteinhausen, 7. Kleinsteinhausen, 8
Walshaufen, 9. Bottenbach, 10. Riedelberg.
Rekfenberg aus den Gemeinden: 1. Reifenberg, 2. Rieschweiler, 8. Maß
weiler, 4. Schmittshausen, 5. Oberhausen, 6. Biedershausen, 7. Knopp-Labach
8. Niederhausen, 9. Winterbach, 10. Battweiler, 11. Oberauerbach, 12. Dellfeld,
43. Stambach.
Zweibrüscen aus den Gemeinden: 1. Zweibrücken, 2. Irheim, 3. Ernst—
veiler-Bubenhausen, 4. Einöd-Ingweiler, 5. Webenheim, 6. Mimbach, 7. Wattweiler,
8. Mittelbach, 9. Hengsibach, 10. Niederauerbach, 11. Contwig.
Die Aushebungs-⸗Bezirksvorstände sind gebildet aus folgenden Personen, und zwar
Aushebungsbezirke
1. St. In gbert:
—1. — Hermann, Hofbeständer auf dem Ensheimerhofe, Gemeinde Ensheim
bmann.
2. Kahn Wolfgang, Seifenfabrilant in St. Ingbert.
3. Weigand Friedrich, Distriktsthierarzt allda.
o. Blieskastel:
1. Ritter Karl, Adjuntt und Müller von Herbitzheim, Obmann.
2. Vetter Michael, Ackersmann und Wirth in Biesingen.
3. Bachmann Daniel sen., Hofbeständer auf dem Neuhofe, Gemeinde Bebelsheim
Altheim:
1. Firmery Adam, Ackerer uad Gemeindeschreiber in Altheim, Obmann.
2. Naurer Kaspar, Ackersmann in Altheim.
3. Leppla, Jalob, Müller und Holzhändler in Bliesdalheim.
Hhornhbach:
. Oberlinger Jakob, Adjunkt und Bierbrauereibesitzer in Hornbach, Obmann.
2. Lauer Daniel, Ackersmann und Bürgermeister in Rimschweiler.
3. Stalter Daniel, Hofbeständer zu Monbijou, Gemeinde Dietrichingen.
Reifenberg:
Steinacker Carl, Ackersmann und Bürgermeister in Reifenberg, Obmann.
Schneider, Michael III. Ackerer und Vürgermeister in Knopp.
Buchmann Philupp, Ackerer und Adjunkt in Oberquerbach.

1

*

Güterversteigerung.

Kirchweih -Montag, den 9. November

1874, Nachmittags 2 Uhr dahier bei Adjikt.

Heinrich Schmitt lassen Eheleuie Johanuu

Diress, pens. Ladknecht und Ohath.

vteinfeld dahier ihre sämmtlichen Lie—

genschaften auf langjährige Zahltermine
in Eigenthum versteigern nämlich:
St. Ingberter Vannes.

Plan Rr 1061. 78 Dec. Acker in der

langen Ahnung auf'm Rothenflur neben

Joh. Seel und Joh. Weidmann.

Plan Nr. 1387. 81 Dee. Ackex ober der

Trift in der Mäusbach neben Franz Jak.

Schwarz.

Plan Nr. 1868. 31 Dec. Acker in der J1.

Ihnung in der Rischbach, neben Gastwirth'

J. Schwarz und Heinrich Kaiser.

plan Nr. 2761. 22 Dec. Acker im mittleren

Wallenfeld, neden Peter Greß.

Plan Nr. 2967. 32 Diec. Kleestück in der

untersten Dreispitz am Weg, neben Michael

Weis.

Plan Nr. 3056. 80 Dec. Ader auf Müh—

lenthal, neben Peter Werner und Wittwe

Behr.

Plan Nr. 8085. 532 Dec. Acker allda,

aeben Franz Grell und Litiwe Endt.

PlanNr. 3200/2. 37 De. Acker am Schaaf—-

opf, neben Peter Greß und Weg.

Plau Nr, 8450. 40 Dec. Acker in den

obersten Seyen, neben Peter Redel.

Zlan Nr. 2665. 29 Dec. Acker im Lautzen

hälchen, neben Joh. Jos. Heinrich und
Betcaude Steinfeld.

Plan Nr. 2799. 2800. 237/10 Dec. Gar—
ten im untersten Flur an der Kaiserstraße
neben der Eisenbahn und Michael Weis.
Plan Nr. 2415. 2429. 24. Dec. Wies
in den Bruchrechwiesen, neben Georg Adt
und Bergmann Best.

Plan Nr. 393, 21 Dec. Wies in der
Wollbach neben Johann Seel und Heim.
Laur.
Plan Rr. 4637. 47 Dec. Wiese am Lan⸗
genstein, neben Peter Schmitt u. Franz Grell.
Plan Nr. 2479. 49 Dec. Wies in Steg—
viesen neben Joh. Gg. Waßner und Peter
Schmitt.

Rohrbacher Vannes:
Plan Nr. 1847. 34 Dec. Wies im alten
Thal und der Brückwies, neben Pete Ha—
berer und Philipp Wagners Erben.

BSBSorn, igl. Notar.

* * * v r
Freiwillig gerichtliche
N 7
ersteigerung.

Montag den 9. November l. J. des
Nachmitiags um 8 Uhr, zu St. Ingbert
n der Behausung des Adjunkten Heinrich
Schmitt, werden durch den unterzeichneten
damit gerichtlich comittirten Notar evbi—
denten Natzens wegen auf Anstehen von:

I. Fhülipp Weigand, früher
Schreiner in St. Ingbert nun Gastwirtih,
in Metz wohnhaft, in seiner Eigenschaft als:

m. Theilhaber der zwischen ihm und seiner
verlebten ersten Ehefrau Onrolina
ugsehwerde bestandenen ehelichen
Gütergemeinschaft und

B. Vormund seiner mit seiner besagt
verstorbenen Ehefrau erzeugten noch mind⸗
rennen gewerblosen Kinder Namens Ludwig
und Elise Weigand.

II. Den großjährigen Kindern dieser
Eheleute als:

I. Carl Weigand Cafetier in Metz
wohnhaft.

LI. Friedriebn WVeigand, Wirth

Kaiserslautern wohnhaft.

n
        <pb n="646" />
        Imebee Dito, Guisbesitzer in Zweibrücken, Obmann.
2. Sreuer, Hubert, Gutsbesitzer auf dem Sturtzenhof, Gemeinde Buhenhausen.
z. Femmer Andreas Michaei, Ackersmann, Wirth und Vürgermeister in Einöd.
illen auf die Vorführung und die Musserung der Pferde bezüglichen Auffocderungen
und Anordnungen der Gemeindebehörden und der Aushebungs-Bezirksdorstände haben di
Pferdebesitzer bei Vermeiduug der im Paragraph 27 des Reichsgesetzes vow 13. Inni 187*
vestimmien Strafe (Geldstrafe bis zu 50 Thalern) unweigerlich Folge zu listen.
Zweibrücken, den 5. Oltober 1874.
Königl. bayer. Bezirksamt,
Damm. —
der besten Systeme zu bedeutend
billigen Preisen.
Apparate, Nadeln, SõS
Brook's-&amp; Marshal's
Zwirn empfiehlt
yn raße Zweibrücken.
252
———
Wegen Aufgabe des Geschäfts verkaufe ich von heute an alle Sorten leinen nud baum
wollen Maaren 20 0/, uater dem Fabrikpreise:
Handtücher per Elle zu 7,8 und Krzr.
Tischtücher das Stück zu 48 kr, Ifl, und höher.
—A sarbig per Sick4, 5,6,9kr. u. höher
Socken, rein wollen, von 24 kr. an und höher.
Unterhosen per Stück 30 kr. und höher.
Unterjacken, „von 48 kr. an bis zu 2fl.
Herrenschwahls von 18 kr. an bis 1fB 48 kr.
Bettdecken, weiß und farbig,von 2fl 24 kr. an.
Bettüberzüge per Elle 12 kr.
Kommode⸗, Tisch- Kaffe-Teppich und noch
verschiedene andere, hier nicht angegebene.
Artikel. Das Verkaufslokal befindet sich in
dem frühern P. Woll'schen Hause, neben
n. J. Uhl jun.
Der Verkauf dauert nur einige Tage.
Kaufliebhaber sind höflichst eingeladen.
A. Wworling.
in der Mäusbach auf langjährige Zahlter
mine in Eigenthum versteigern.
Horm, kal. Notar.

III. Philipp Weigancdò, Wirih,
n Metz wohnhaft.

Und in Gemäßheit eines von dem kgl.
andgerichte zu St. Ingbert unterm 22.
ANugust letzhin aufgenommenen und durch
das tgl. Bezirksgericht in Zweibrücken unterm
2 Ochober l. J. homologirten Familienraths
heschlusses — auf langiährige Zahltermine
oͤffentl'ch in Eigenthum versteigert, als:

1. Plan Nr. 205. 2 Dez. Fläche, ent⸗
jaltend ein zu St. Ingbert, in der Blies
tostelerstraße gelegenes Wohnhaus mit

Zuͤbehör, neben Wittwe Jene und folgendem
Item.

2. Plan Nr. 206. 4 Dez. Fläche, enr
zhaltend ein daselbst gelegenzes Sstöckiges
— mit angebauten Stallungen,
cqüche und Brennhaus und allen sonstigen
Zubehörden neben vorigem Item und Berg
Pone Betz.

3. Plan Nr. 442. 448 und 444. 11 D
Fläge, enthaltend ein allda obigen Gebäu
dengeg nüber gelegen 8 Wohndaus mit Stall
Scheuer, Dresatenne, Einfahrt, Hofraum

Garten und sonstigen Zubetörden.

Das Nähere auf dem Geschäfts büreau

F. ßechteld in St. Jugbert.
Horn, kgl. Notar.
—
it uur 2/2 M. Martk oder

25 Sgr. kann maun schog einen
sehr soiden Glücksversuch machen.
7,00 R.-NI.
als ed. höchsten Gewinn bietet die
Neueste grosse Hamburger
Geldverlvosung. welche von der
Hohen Regierung genehmigt
und garautirt ist. Unter 48300
Gewinnen, welche in wenigen Mo⸗
naten zur sicheren Euntscheidung
kommen, befinden sich Haupttreffer von
R.-Mark 250,000, 125, 000, 90,000,
60, 000, 50,000, 40,000, 36,000,
30,000, 24,000, 20, 000, 18,000,
15, 000, 12,000, 203mal 2400,
412mal 1200 ꝛc.

Jedermann erhält von mir die
Sriginal⸗-Staats Loose selbst
in Händen. Micht mit den ver—
botenen Promessen zu vergleichen).
Für Auszahlung der Gewinne leistet
der Staat die beste Garautie und
versende ich solche pünktlichst nach
allen Gegenden.

Die Gewinnziehnug erster Classe,
studet, wie plauwähig schou feste
gefetzt ist, demnächststatt.
qu DrigLoos kostet 2 Thl. od.fl. 8i.
/a oder ?/ do. 112 I/
gegen Einsendung oder Nach—
nahme des Betrages.

Alle Aufträge werden sofort mit
der größten Aufmerksamkeit ausgeführt
und' amtliche Pläne beigelegt; auch
jede Austunftgratisundfranco
ertheilt.

Nach sta ttgefundener Ziehunz erhäli
jeder Theilnehmer unausgefordert die
amtliche Liste und Gewinne werden
prompt überschickt.
Man bel'ebe sich daher baldisst di⸗
rect zu wenden an

I. Steinedecueν

Vaͤnß-und Wechselgeschäft

Hamburg
Dawmthorstraße 36.

Haus- und Guter⸗
—E

Samstag, den 24. Oltober 1874, Nach⸗
mittags 1 Uhr zu St. Ingbert in ihrem
Hause lassen die Witswe und Kinder des
dahier verlebten Bergmannes Tabob Meta
ihre sämmtlichen Mobilien auf Borg ver
steigern und zwar:

i Kleiderschrank, Küchenschrank, Tische,
Slühle, einige Betten mit Bettladen, Bilder
und sonstige Gegenstände.

Gleich nach der Mödelversteigerung Nach⸗
nittags 3 Uhr lassen dieselben ihr Haus
im Josephsthale neben Witiwe Kopp und
Joh. Pet. Klein, sodann 2 Ackerstücke in
der Rischbach 1 Ackerstück ober der Trift

Redaction,. Druck

Pidelia
Sonntag den 11. Oktober 1874, Abend
3 Uhr
—
im Saalt des Herr G. J, u n, g, wozu
blos Mitglieder und Eingeladene
Zutritt haben. Es ladet dazu freuadlichst ein
Der Ausschuß. F
Verlag von F. X. Demetz in St. Ingbert.

ind
        <pb n="647" />
        ——A

4 St. Nnuberter Anzeiger (und das mit den Dau iblatte berbuirdene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗-, Donnerstags- und Sonnta
mumer erscheint wochentlich wie rm alz Dinsbtag, Do aner ztag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliahrig 42 Arzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden win:4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
— — ⏑ patris- ↄ——— —— — —
Sonutag, den 11. Oktober
— J *

*

Deutsches Reich.

*
Manchen, 8. Oktober. Eines der ersten hiesigen Getreide⸗
aser, das Handlungshaus Erust Moher.nn war heutenn dendthigt,
ie Zahlungen einzustellen, und in Folge dessen mußle anch das
A veiheiliate alte Bankhaus G. C. Baut in Augsburg die
uspendirung. der BZahlungen anmelden, Da es sich um zwei
bedenlende Häuser und ümn sehr hode Summen — man spricht
n anderihalbe Mill: onen Gulden — handelt, so ist es erklärlich,
uah der Vorfall in unseren Geschäftzkreisen die größte Sensation
negt. — Wie man hier; dernimmt. bietet die Aufstellung eines
euheidigers sür den Attentäter Kullmam nicht geringe Schwie⸗
— DV bereits mehrere Rechtsanwalte,
ier denselben auch hiesige, das Ersuchen, denselben vor dem
Awurgericht zu vertheidigen, abgelehnt.

Mümnchen, 9. Oklober. Nach zuverlaͤssigen Angaben aus

amerrichteien Kreisen hat der Uebernitt der Konigin-Mutter
Alern Mitiag in Hohenschwangau stattgefunden. (Pf. KurJ.

Auch in Wuürttemberg nacht sich seit Einführung

aenen Wehrsystems Mangel an Unteroffizieren bemerkbar und
cht man demselben dorch Heranziehen norddeurscher Unterossiziere

ozuhelfen. So traten allein in das zweite württembergische
sscicriereg ment in den letzten Tagen eiwa 20 Norddeutsche

Berlin, 7. Okt. Fürst Hohenlohe wird zur nanntn
teichstagseroͤffnung hier erwartet, wird jedoch nur kurze Zeit hier
leiben, um mit dem Fürsten Bismaͤrck zu konferiren. Fürst
yhenlohe beabsichtigt, von hier direlt nach Paris anf seinen Po⸗
en zurückzukehren. — Die Voruntersuchuag gegen den Grafen
irnin wied mit großer Eile geführt. Wie wir hören, ist die
zahl der zu vernehmenden Zeugen außerordentlich groß und selbst
a Paris werden Erhebungen flattfinden. Bei der Familie des
srafen Arnim sind zahlreiche Kundgebungen der Theilnahme
zeitens hochgestellter Personen —XRI

neber den Welt⸗Postcongreß bemerkt die „Prov. Corresp.“:
OHer Weli Posteongreß, welcher auf Anregung der deutschen,
zostverwaltung vor Kurzem in Bern zusammengetreten war, um
ie Posteinrichtungen aller Länder zu einem möglichst engen Ver⸗
ande und zu übereinstimmendem Wirken nach gemeinsamen
zrundsätzen zu gestalten, ist zur Herstellung eines „Allgemeinen
hostberbandes“ getagt, durch welchen die hohen Ziele der Ver—⸗
mmnung wenn auch nicht in vollem Maße, doch in sehr bedeu⸗
endem Umfange erreicht werden. Der große Verband, welchem
le Staaten Europas (mit vorläufiger Ausnahme Frankreichs),
wie die nordamerikanische Union beigetreten sind, w'rd ein Gebiet
on nahezu dreihundert Millionen Menschen umfussen, auf welchem
tlian keine Postgrenzen mehr bestehen, ein —VV—
axto für Briefe und. calle Arten von Sendungen zur Geltung
langen, jedes Hiuderniß der freien Bewegung der Correspondenz
eseitigt werden soll. Die Errichtung dieses allgemeinen Poste
erbandes, dessen endgültige Genehmigung durch die betheiligten
egierungen keinem: Zweifel unterliegt und dessen weitere Aus—
ehnung auf andere europäische Staaten zuversichtlich erwartet
jerden darf, bezeichnet einen höchst bedeutsamen Fortschritt auf dem
hebiete des allgemeinen Weltverlehrs. Das hauptfsächliche Ver⸗
denst um die Anregung, Vorbereitung und Durchführung des
vichtigen Unternehmens gebührt dem General-Postdirektot des
euischen Reiches Dr. Stephan, welcher seit Jahren seinen ganzen
dict In die Verwirküchung des großen Plans gesetzt hat.“

Frankreich.

Paris, 8. Oktiober. Die Convention betreffend die Ab⸗
srenzung der elsaß⸗ lothringischen Diözefen ist gestern im
Rinisterium der auswärtigen Angelegenheiten durch die franzoͤsi⸗
cden und deutschen Commissäre unterzeichnet worden.

Paris, 9. Ottober. Das Organ des mit der Kaiser⸗

B.

amilie zerfallenen Prinzen Navoleon spricht sich für Proklamirung
et Republik in Frankreich aus.
Spanien.

Madrir, 9. Oktober. Die Regierungstruppen unter Be⸗
ehl des Generals Laserng haden gestern die Bewegungen gegen
za Guardig, am Ebro, wo sich die Carlisten concentrirt haben,
egonnen. — Es bestätigt sich, daß der span'sche Gesandte in
haris neaerdings eine Beschwerdenote weren der Begünstigung der
carlisten an der franzöfischen Grenze überreicht hat.
Die Nachricht von der Verwundung des Don Carlos stellt
ich als eine Ente heraus. Anlaß dazu mag die Thatsache gegeben
Jaben, daß die Absetzung Dorregaray's bei einein Theil der korli⸗
lischen Armee große Mißstimmung erregle und es sogar siellen⸗
veise zu Meutereien kam.
Eundgland.
London, 8. Oktober. Globe“ enthält eine Depesche
wus Shanghai, wornach der Krieg zwischen China und Japan
wegen der Insel Formosa) erklärt ist. Anderweilige Bestätigung
ehlt noch.
Vermischtes.

4 In Dürkheim, wo die Weinlese beginnt, wurde vorgestern
in den Weinbergen von G. Fleißkohl Rothes gelesen und wog der
Most davon 1150 Grad.

Vom Gebirg, 7. Ott. In Gräfenhausen wurde am
L. ds. die Logel Roiher zu 40 VLiter zu 11 fl. verkauft, doch
Aaubt man, daß dieselbe im eigentlichen Herbst bis 14. fl.
gelten werde. In Rhodi wird die Logel gewöhnlichet weißer Most
zu 5 fl. verkauft, in Edesheim zu 4fl. bis 4ffl. 830 kr. In Hain⸗
eld werden 5 fl. geboten, jedoch nicht abgegeben. (Pf. Z.)

.GEin heiteres Attenstück). Die „Leipz. Nachr.“ schreiben:
Bon einem Ortsrichter in der Nähe Leipzigs wird folgende (buch⸗
täblich wiedergegebene) amtliche Bescheinigung ausgestellt:

„Igad des Thiere das der Schand Darm N. R.

Zifache Bunden eingebracht hat.“ —
die Lösung dieses merkwürdigen orthographischen und stylistischen
däthsels wird nun zwar der scharfsinnige Leser ohne Mühe finden,
»och sei dieselbe der Vervollstaudigung wegen gleich mit beigefügt.
Der weise Dorfsolon wollte einfach sagen:

„Ich attestire, daß der Gendarm N. N.
8 Vagabonden eingebracht hat.“

Traurig an der spaßhaften Geschichte ist nur, daß dieselbe im Jahr
874 und im Deutschen Reiche passirt ist.

f Gelegentlich der frauzösischen Generalswahlen erinnert ein

Hariser Correspondent — um zu zeigen, wie sich dort die Bauern
eeinflussen lafsen — daran, daß bei den Wahlen vom 8. Februar
871 Fürst Bismarck in einem District der Dordogue 1500
ztimmen erhielt, weil die Bauern glaubten, daß die Preußen
ommen würden und sie dann weniger Kriegssteuer zu bezahlen
ätten.
7 Bei Dranista (in der Gegend von Salonichi, Türkei) hat
nan ein großes Steinkohlenlager entdeckt, das nach Angabe
nglischer Ingenieure eine Mächtigkeit von ocht Fuß auf eine
Ausdehnung, von mindestens 30 englischen Quadratmeilen
haben soll.

7 Cincinnati, 20. Sept. Der berühmte und allbe—
'annte Tenorist Theodor Wachtel wird am 1. September aächsten
Jahres bis zum 16. Juli 1876 auf dem Stadihealer zu News
hork und die beiden letzten Monate des Jahres 1876 während
zer Ausstellung zu Philadelphie singen. Es ist ihm dafür das
höne Honorar von 150,000 Dollars geboten.

Die Sunderlander Barke „Malvern“ gerieth am 28. Sept.
ruf der Höhe von Singapore in einen Typhoon und ging mit
Mann und Maus zu Grunde.
        <pb n="648" />
        ν———
Wirklicher Ausverkauf
sämmtlicher Ellenwaren, wegen gänzlicher Aufgabe des Deétails J[Kleinverkaufs
und wegen Umzugs — unter heuitigemn Enbrilenreisen.

Zusler werden nicht verabreicht. J
J. Bender,
Hauptstraße K. RZO Zweibrücken.

Verpachtung auf 6 Jahre.

Samstag den 17. October 1874, Nad-
mittags halb 4 Uhr, dahier bei Adjunkt
Schmitt, läßt läßt Peter Stolz, Bergmann
hier, als Vormund der Bernhard Weid—⸗
man n'schen Kinder deren Lie genschaften
hiesigen Bannes auf 6 Ja,re verpachten,
nämlich:

32 Dez. Acker in der Aepfeltart neben
Peter Fischer und Austößern.
24 Dez. Acker auf Schiffellaud, neben Jakob
Schwarz und Bernhard August.

42 Dez. Acker im Rodt, neben Johann
Schwarz und Geurg Kihms Witiwe.
25 Dez. Acker im Läutzenthälchen, neben
Metzger Kling und Joh. Jos. Weidmann.
2892 Dez. Weies im Allnent, neben Jakt.
Grells Wittwe.
24 Dez. Wies am Hartweiher, neben Cirl
Uhl und Georg Kihms Wittwe.
8 Dez. Garten in den Straucqhg ärten, neben
Joh. Jos. Peters.

Horn, kal. Nolar.
Durch Antauf des Ranzerbieter'-
schen Uausen durch Herrn Organist
Woll ist die Wohnung desselben ander
wärts zu vermitthen.“

G. Zix.
Einige Wagen
guten Dung
hat zu dertaufen Nikolaus Tuntz
im Hirteneck wohnbaft.
—E

Wirkliche Hilfe für Männer
Allen Männern tann micht genug
empfohlen werden die allpemein an⸗
erkarent beste Schrift:
Die Mäunerschwäche, Zerrüttung
des Getchlechts u. Rerven⸗Systems
rc., deren Ursachen voll ständige
Heilung. Fur nur 14 1r. Lirelt
zu beziehrn durch die Schwäbische
Zuchhandlung in Ellwangen (Wuti⸗
temberg). Bei Einsendung von 18
tr. (auch in Bricfmarken) ersolgt

Franko Zasendung in Couvert. A.73619

v

αιιιιιιιπισ

vroe
Feuerwehr⸗Montag
Geora Klein.

—V
Bürgervereins -Kränzchen
Zusanmenkunft bei P Heuffser.
Diezu als Beilage Allgemeiner
Anzeiger für das AXXXX
Ravern No. 66.
Pedaction. Druck und

4 . 2 —XRXÄõ 4 — — ve ͥ ⸗
w
Meine sämmtlich
Neue Wintersachen in
BRuxKimns, VvVelours, Ratiné &amp;
FIOKOnne, sowioæ

Nouveautes in PDaen-FlIeicderstosffer
aller Art darunter eine größere VYarthie guter Sachen à 26 Krz., ferner in
LAmæas, Lacly, RIamnelIl, Sohwarzen &amp;
Farbigen Olales für Dameen und kleineren
ILaĩels für Mädchen, sind nunmehr vollständig
eingetroffen, und empfehle ich solche zu den billigsten

Preisen. Karl Schanck.

Eine Prämie von 250,000 Reichs-Mark

sowie weisere reise von 123000, 90,000, 60,000, 50, 0610
40,000, 36,000, 3 à 30,000, 24,000, 2 a 20,000, 18,000, 6
15,000, 23 mal 12,000 u. s. w. sind zu erlangen in der Neuen von
der freien Stadt Hamburq errichteten großen Geldlotterie. Bei dieser
LDotterie ist besonders hervorzuheben:

1. Daß nicht wie bei anderen Prämien-Lotteri n die enthaltenden Gewinn⸗
erst nach Jahren gezogen werden, sondern simmtliche oben bezeichnete
Gewinne und Prämien schon innerhalb 6 Monaten mittelst nur Kie
ben statthabeuden Verloosungen zur Entscheidung kommen.
Für die Auszahlung der Gewinne haftet der Staat und erfolgt solch
sofort nach jeder Ziehung.

Die Einsätze sind äußerst niedrig gestellt, so daß im Verhältniß der
dielen bedeutenden Gewinne eine Betheiligung mit nur kleinem Rissico
verknüpft ist.
Alle diese Vortheile zusammengenommen, lassen dieses Unternehmen
als ein höchst solides empfehlen und wird es uns hoffentlich auch diesma'
wieder vergönnt sein, die höchsten Hauptgewinne unseren verehrten Abneh⸗
mern auszahlen zu können. Füur bevorstehende Ziehung 1. Classe kostet:
Ein qunzes Originalloos fl.3, Ein Hal⸗
bes fl. J. 45 kr. Ein Viertel nur 53 kr.
welche gegen Einsendung oder Nachnahme des Betrages nach den entferntesten
Gegenden von uns versandt werden. Wir müssen jedoch dringend bitten.
geneigte Aufträge uns bis längstens den 22. October zukommen zu lassen, do
wir nur in diesem Falle dieselben in gewohnter Pünktlichkeit ausführen
können. — Amtliche Pläne und jede weitere Auskunft gratis
riis Conp., Bankgeschäft Hamburs
Rerlag pon F FD em⸗eß in StInnbhert.

—
        <pb n="649" />
        278
*
322
* * 2*
2528 55 58—
5555338338 63528
—— —
558355533 5253 —V—
52285 —32253 38 288 58 5
S — * *
— 3.2 —52 3255 T 2 388 5 — 35238
8 2 27 — — 722 —2535 585 52
22 25 —3238— 52z3583 —A —— 5 8 28
53252 3 532 — —— 87833 3 —H —*
525335358 2 3 52 258
2* 7 5 —
37238 2 — —— — —A 8357 5285*
—88535332 —23 — — 8 8252 —3 — 32333428 7 2228
5255 2 A— 6 2 — — — 2 2 —35
— * 2* — — 2 — ⸗ 9 — 2S 2 2— 8 3 —5
23* — 2838 — —A 2— —— —5 858 22. —
—— 5 28— * —E 228 222 ——— E 252 3238
— — A 5 3 —X 38 55622 586 — — 2 *
53553355* 25 — 22 28 255—53* 28 8* —* —8 —— 25—22*
555335 —736 52 — W 55* * 5 38 —V z5383 —522
8835 ⁊ m532 7 3 5 — * 55255 358 13333
58 * —A 225 2 —A — 2 — 5838553 —8 2 —
32 *5 ——— — — 7585 S 32 S 2 * 523 5333558 23 —— —— — 8
2332853 52 85 — 9 8 — 55285 — 25333 35 ι
8 —A 8 3 E 43
22 283358 58 8 5337233 23 28058 — 351
35 r 5
2 58 *225353,-2 — — 223355 * 25 2 338 28 253328
* — * 2 2T 2 * 8 33332 8282 58 * 232233
— 55*53 3833 3333258 338
8 — — — 8 25 —A 85 353 —— —A — 22 2
—*— 2 EISs2 3338 —13 522 2 258 X 387 25
— 25238 * 3* 9*33 3 — 323 3 353
33238 338 2* — — 5 2 223 232 * 5335533238*
528 —z 2 225 * —— 35* 53338 3533383365 3333332*
338333 E2 *228 233 78 22 35388 7 * 3 23
355288 5— 5252 33238 A— —— 3223238 —— 55
53235 355352 52 233 —*? 258 M 22 28 *
5* 3258 53352 253533325 — 538 3333 87
532 — 85 2323535 z 737
—— — 2 — —A — 233 *32 337332335*
* —3— c 528 — * 2* — 325 —3— *
2837 — — ——
53323 553357 338 56 * 8
— —2
—* * *
3
33777437355
—A
55358
S2
5* —I 2 *22
335355533 55s 35318335332353553315358 5253, 37575
355 5553553233535— 5353553855 5223358 — — —72 25.—
——— — 5832576 2282 — 7*3 —553 57528
38 3—63 73 s5 —33833333—3 83 5
* ———— 2.
333 3 3 3 3383 538
—AA —— — 2 2 2 — — — * — A 6 2
5—* 32 2855 528— 5 3 —353 * W 8
3238 —E 9— — — *—* — —57 22— 8 5
—2 * 222 553* — 3 32* 55 — — 8 2 „
3 3 2 383
— —2 23 —A — 3* 52— — — 2 — — E 34 832* 8
555—323 D * 223832 —z—2— —35332235 —A
—A —A —— ——— 5833 —A —— — — 252 5855 8232
—3—5532 —583 53833335 3 332535335 528
— * *3 — * —— —8 —
22* —852352 ap * —Z RB —A —— ———
33* 3 3332 3——— 33 8 833
28 522 23 — — k2 52—* 5228 — —— 52 32Z5E 8* 5333
5ñü z555525 23 —: — 88 57 5 35* 5 — 22366 — 50
2 2 5s222 55 82 38333588 53235— z853 25 8
32 32352838—282358 2 2 —325 — —322 23—S —2 0 —
* —322 S
3— 3 55 3 27
* 5 * — — * — — * * Rs — 12 2
255z3 —— 33 58 S3 3—5 —5*5
⁊ — — —
58855* 22535 — 55 8—28 — — —— * 9
— 33 —2. — 2 — —
53 3 2—83 33 33288 53535233535
——5 ——388 — 533—352 — 5332653 635*
87 ——2228528 135 3— 5 5 3 “22 2725 2 *5—838 —22423
253 5355 5585533235—8 55 —33 7 — — —8—358373535322 5538 35
ES3GSESAEES EEA 85 — — ——

22222 2
22282 25222232 8
222 2 253 25555 52 5 5535852
552 222323—5—323 3328 322525227— 255 *8* 352 2
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— * 2 *7 6 .* 822 2
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8 z3258233253 78 —5 — —— 55 87
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        St. Ingberler Nnzeiger.

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r St. Inaberter Amzeigeerr (und das mit dem Hauptblatte verbuadene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerttags⸗ und Sonnta
ummer erscheint wochentlih diermal: Dinstag, Donnerstag, Süamstag uad Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder

12 Silbergr. Anzeigen werden wit 4 AKrzr. du dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
Diieunstaa, den 138. Oktober 1874
——

ich von 140- 160 fl. per Fuder. Die Hotte Most wurde gn⸗
— zu 5 fl. verlauft, jetzt steht sie 4fl. 48 kr.
zeneieeemheä eeeerteneeaneher r·5 7 In Rußdorf wurden von einer einzigen Rebe am prote⸗
Waun chen 9 Oct. Der Commandeut des 5. Chrvaur. zantischen Picerhause— dastlbtrnich eans als 1370, —* ein
gers · RegOberstlieutenant Moximilian Frhr. v. Egloffstein in ausend dreihundert und siebenzig Trauben gelesen.
ue ih ßee n n x. Aussburg, 9. Oklober. Dr. Emil Dingler; langjähriger
— — derausgeber des Polytechnischen Journals“ ist nach mehrmonat⸗
ehin welchen wie Iffentlich Biauer. bericteten Irbr. v. Elas. ———— halb 2 Uhr Nachmittags vershieden.
— D . Am. Sonntag den 4. Oct. ereignete sich zu Odernheim
udwig auf Ser Poj gedtot hane und n waheæ derselbo den n Tongfogle des Winhes Salef ineght eeeee
oönig als erften Vafallen des Karsers bezei gnt te. c Lin 24jähriges Mädch n aus Rieder Ingelheim, Nameus Hard,
Wärzburg, 10. Ottober. In der Ankrage gegen Eduard da hei erwaähntem Wirthe zum Besuch und unlernahm sich, eine
franz Ludwig Kullmonn vom Reustadte Magdeburg wegen Mord. Tour Vzu tanzen. Plötzlich jedoch fiel se ihrem Tänzer unter
ersuchs ist heute Herr Rechtsanwalt Gerhard von Würzburg als lusstoßung eines schredlichen Schreies in die Arme; man ver⸗
herthe.d'ger des Augeklagten von Amtswegen aufgestellt die raai⸗ sie in die frische Lust ind zog alsbald den Arzt heran.
ditzung auf Donuerstag. den 200 Oltober, Vormitiags s Utrr Derjelbe constatirte, daß ein Herzschlag die Unglückliche beiroffen
nberaumt worden. Die Verbandlung wird voraussichtlich mehr id“ daß ariche Hilfe nicht mehrmöglich sei. Des andern
ils einen Tag in Anspiuch nehmnen-. „Morgens war sie eine Leichee.
Franffurt, 8. Oliober. Der gestern hier— awmen⸗ Muünche n, 8. Oct. Die diesmaligen Prüfungen be—
etretene „Verbandstug des deutschen Frauen · Hilss- e jufs Einteitts in die Armee als Einiährig- Freiwillige haben
derrins. ist delegirt ans Preußen von 18 Herren und 8 Damen. i Adgemeinen so ungünstige Refultate ergeben, wie diese jeit der
us Bahern von 83 Herren und x Damen, aus dem —5 aeuen Wehrverfassung (1868) noch nich— da waren. Von 200
zachsen von 8 Herren und 3 Damen, aus Wuürttemberg von ¶zur Prüfung erschienenen jungen Leuten sind 111 durgbefallen
xrren, aus dem Großhetzogthum Baden von 83 Herren — jund nur 89 oder 45 Procent haben das Oualificationsze nigniß
damen, aus dem Großherzogthum Hessen von 8 Herren 4 63 Berechtigungsschein) erhalten. Beim Vergleiche der Resunate
damen, aus Weimar von einem Herrn, aus Hannoder von asn in den einzelnen Vvrüůfungeorten ergiti sih zonschen dem hoͤchsten
derrn und einet Dame, aus Bremen Lübeck und Reuß Ir. ð. ind niedersten Prozentsatze der als qualifizirt Erklärten eine
je tu Herrn und aus ElsaßLothringen von einem Herrn ehliche Differenz nn don 66 auf 28, gleich 43; betrachten
nd einer Dame. 3 für hdie vir die Resultate der Prüfungen an den einzelnen Orten, so
Berlin, 4. Oct. Eine ersreuliche Erscheinung für de inden wir obenan Bayreuth, wo n 15 —— 10 oder “
utlichen Zustände unserer Stadt ist schon, wie die „Post Brec. bestanden, Ansbach nimmt 64 Proc. (22: 14 die zweite
geldet, in den wenigen Tagen seit dem Intrafttreten des Civil- Achsse ein, dann folgen Regensburg mit 88 Proc. (50: 29)
wolesees von mehreren Stande abes mien heaba htet worder. Paaue, ZRanchen mit 360 Proc (on Sphherit 31 ae 80: 17.
weche seit längerer Zeit in Concubinat leben, melden sich jetzt Würzourg mit 28 Proc. (8: 7), und schließlich Augeburg mi
uf den Standesamtern, um ihre Eheschließang zu veranlassen und 53 roc. (13: 3).
hre Kinder zu legaliftren. Die Gründe für diese Erscheinung Arns Bamberg kommt die Kunde von einem beklagens⸗
ind laͤcht erlennbar, theils schredte diese Leute bisen der Foen verthen Unglüdsfall. In der dortigen Gasfabrik sand die Erpto—
unkt vor der Eingehung einer Ehe zurück, größtentheils aber jon Lines Kessels statt; Gasverwalter Gabler fand sogleich den
ürchteten dieselben, bon des Geistlichen, an den sie sich hätten , n Ingenieur wurde schwer verwundet, und außerdem lamen
denden müssen, für ihr bisheriges Verhalten getadelt zu werden, Fehefaqe Verwundungen von. Arbeitern vor.
dun eei. der Tauung gewse Demütt aunamhndkothnee DrSdenio tlobere Sesteen Aueds ist die ers feierliche
kranzfrage zu erdulden. Jetzt, wo die eeeene Ien Feuerbestatiung vor sich gegangen. Die Leiche einer Engländerin
d in amtlicher Geschaftsfoxm vollzogen wer den dringen ihren lebucn Wunsche gemäß auf dem Siemens'schen Geundstüg
esonders. Frauen geraub deß sie a AF berbrannt worden.
dinder eheliche Kinder werden. Au cen Dreihundert Weinhändler und Weinproduzenten Deutsch
tart es sih auqch, daß die Slandesbeamlen, troß massanhaten —883 in einer e an den ane daß *
irchlchen Trauungen in den letten Tagen des Septem ber doch schon kinfuhr französischer Weine ein gdöherer Zoll als bisher gelegt
n den ersten Tagen ihres Bestehens mehrere hundert Aufgeboti, also De Consum franzöfischer Weine neyme in Deutshland
xit mehr als man nach den stalistischen Berechnungen erwarten durfte n mehr zu und beeinträchtige denjenigen des deutschen Rhein—
eranlaßt haben. veins, dessen Export zudem durch einen hohen Zoll erschwert sei.
Die Abgeordneten der Rheinpfalz und des Rheingaues werden fich
der Petition im Reichstage annehmen und gleichzeitig gesetzge—
herischen Schutz gegen die überwuchernden Weinfabriken verlangen,
velche dem Weine schädliche Surrogate zuwenden.

F Bei der Berliner Feuerwehr werden Versuche angestellt, die
hisher gebräuchlichen Pechfackeln durch große Petroleum-Flamboux
zu ersetzen. Der Apparat besteht aus einem Blech Cylinder, aus
velchem wittelst eines eiwa vier Finger breiten Dochtes eine
nächtige weiße Flamme lodert welche das Licht der Pichfackeln
in Helligkeit bedeutend übertrifft. An den Spritzen ift der
Apparat auf einem Ständer befestigt, für die ambulanten Mann⸗
chaften ruht derselbe beweglich zwischen zwei Gabelzinken an
einer laugen Stange.

f Am 3. Oktober wurde am Vogelweidehof bei Laien in
Tyrol eine Gedenktafel zum Andenker an den ritterlichen Sänger
Balther von der Vogelweide, der nach neuera Forschungen dorther
tammen soll, festlich enthüllt. Professor Zingerle von Innsbruck

— Deutsches Reich.

Vermischtes.

f— Neustadt, 10. Oktober. Gottfried Kinkel, der auf nächsten
Donnerstag einen Vortrag zu Frankenthal zugesagt hat, ist durch
en hiesigen Gewerbeverein ersucht worden, diesen Vortrag („Die
dichter der Befreiungskrieger) auch in Neustadt zu halten. Da
er Gewerbeverein nicht in der Lage ist, das Honorar allein zu
ragen, so wird in diesen Tagen eine Subscriptionsliste zur
dedung desselben in Umlauf gesetzl werden.

p'Ed'enkoben, 9. Oct. Mit dem Ertrag der dies—
ihrigen Weinlese ist man hier im Allgemeinen sehr zufrieden.
ẽbenso hegt man für die Qualität die besten Erwartungen. Der
Most wiegt nach der Oechsle'schen Waage von hoch in den 70
is 90 Grad; bessere Sorten noch mehr. Der Vreis bewegt
        <pb n="652" />
        hielt die Festrede. Ungefähr 280 Gäste aus Deutschland und Oester⸗

reich nuahm an dem Feste Theil. Die Inschrift der Gedenktofel

Jautet:
„Dem Andenken Walthers von der Vogelweide.
derr Walther von der Vogelweide —
Swer des vergaez', der taet mir leide“.

x Mr. Stanton, ein berühmter englischer Velocipedist, welcher
neulich den Weg von Bath nach London auf einer Velocipede zurück⸗
legte, unternahm am 5. d. auf dem Rennplatze bei Lillie Bridge
in London eine Strecke von hundert englischen Meilen in acht und
einer halben Stunde abzulaufen. Die ersten zehn Meilen machte
er in 37 Minuten. Als er 43 Minuten hinter sich hatte, gestattete
er sich eine Pause von 19 Minuten und zwei in Cognac getauchte
Zwiebacke; eine weitere Pause fand statt nach der 63. und der 74.
Meile. Leider verließen ihn die Kräfte, als er die 97. Meile anließ;
nach einem vergeblichen Versuch, sich aufzuraffen, mußte er, schwan⸗
kend, erschöpft und athemlos von seinen Freunden weggetragen werden.

Die eirste Pfarrftelle zu H ad richten.
bisher'gen zwei zu Hornbach ist unterm 5. Olt
* zweiten Piarrer daseltst. Cart ——
iterar Ves.

Illustrirte Wochenschrift „Deutscher Kriegerbund
(Preis pro Quartal durch die Post nur 71,2 Gr. glieich 27 4r
füdd. W.) Nr. 42 enthält: „Soldaten⸗Liebchen“, historische Er
‚ählung aus den Jahren 1813 — 15 (Fortsetzung); „Schadenfreude
(mit Illustration); Slizzen aus dem letzten Kriege (Fortseßung)
„Auf der Wacht“, Gedicht; Verschiedens; Vereinsnachrichten
Anzeigen.
Aus allen Theilen der Welt
laufen Aufträge auf das berühmte, m't vielen Illustrationen
versehene Buhh: Dr. Airy's Naturheilmetbode ein, die
Verlagshandlung kann den kolossalen Bedarf kaum decken und
empfishlt es sich, in der nächsten Buchhandlung frühjeitig ein
xen pler zu bestellen. —

Wer auf solide Weise einen Glücksversuch machen will, beliede
ich an Herrn M. M. Steindecker in Hamburg, Dammthorstraße
36, sofort zu wenden. — —
Berantwortlicher Redacieur F. X. Dem e tz in St. Ingber

äͤuu

oltowirtoschaft, andel ũnm Ber. cr. 7
Es wird vor Annahme falscher preußischer 25 Thalerscheine
gewarnt, deren vordere Seite den echten täuschend ähulich nach-
gebildet ist, doch ist die Unechtheit daran leicht zu erkennen, daß
duf der Rückseite bdei der Notiz Ausgefertigt:“ die bei den echten
Scheinen nie fehlende Unterschrift fehlt.

Samstag den 17. Oktober nächhin, Nach.¶
mittags 2 Uhr zu St. Ingbert in der
Wirthschaft von Ferdinand Oberhauser läßt
Heinrich Jfaac, Kaufmann allda gegen
gleich baare Zahlung dffentlich versteigern,
was folgt:

20 leere Wein⸗, Branntwein⸗ und Essig ˖
fässer, 2 große Maischbülten, Lvierrädriger
Handwagen, 1 Kochheerd, 1 Schreibpult
aus Eichenholz, eine Partie feine Branntweine,
als: Rum, Congnac, Hamburner Tropfen,
Magenbitter, Anisett, Zwetschken u. s. w.,
in Flaschen und Krügen sich befindlich.

Aus Auftracäcc:
J. Boos, Gesadäfisagent.

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ꝛmpfiehlt für gegenwärtige Saison;:;
vollständig sort'rtes Lager in den neuesten
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circa 10 Wagen, hat zu verkaufen
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im Ebhrlich'schen Haufe wohnhaft.
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Rud. Frank, Hauplfstraße. Zweibrücken

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den dezeð Seit. siarke, welt⸗
beruͤhmte iUnstrirte Buch: Dr. Mry s
Roaturbenmeibode, — Dasselbe wird
zegen Eins. von 10 Zriefmarken à 1Sgr.
vᷣd. izaAate von Richters Verlags⸗
Anstalt in Leipzig freo. versandt.
rausende weiche jahrelang
imn der Zugaeniet breb·
ung, Orusen, Slechten Krebsscha⸗
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ennien fanden durch diesjes aus
eheichnele Werk, wie die vielen
Anezi⸗ wweisen. chere

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Die 15401νy. und Töigl.
Hof⸗Chocosaden⸗ZJabrik

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allen Sorten verkaufe, um damit aufzurdumis

zu sehr billigen Preisen.
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Gebruder dtollwerk
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Vorzũglichen Fabrikate in
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Bonñner Fahnenfabrik, Bonn a / Rhein.

Redaclion. Drud und Verlag von F. X. Demetz in St. Ingbert.
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        2732 225
— 25333 — 533 75538
—5522 5233523 55353233353575
— 22 22 —AMI — * 38 22 9
25 533 33258 373 352838
—S 3 2* F — 2338323355 23 8 * 3 —
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3 — 8 2* E 2 — — — * a —* 2282
50 2228 —A 323532485 2— 2 82 8 2558 —
— 5— 38 223 —5 552 2 25 32235 —5553225—8
— —A 28 —— * 5 2* *2 —
2* 2 2 * 2 388
3338 338 3333 83 286 3 8
2 3 *7— 2—882 28 2555 — — 328 8* — —A
85* — — 537 s5533858357555 —e———— 0 223 5—2 —————
3383235323322 — 52 — — 23382 —z33—z—55
—53— S 2 — — ** 2 —— S — 28
3 37 s5s 5385 53 835
* — 28 —2 * —
8 —5585 * —— 2 3 22 *—3 —— 2222 52332
—— 5—32 5*5 5—33* 2 2.—5 —3 323 33* *
—— — 2 —— —; — 2 355 22 “u() 8 — —8 —EXAA —2 —
——— 233 332385* 3333833853
33 333 3333 2 332*333 332838
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— * 52 — —— — — — S2 2 28 — 3 *S7 —
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53z3 338852 352535* 55 58* 5532857325755
3225 3 7 —E 2* — 22 273,— 323 83—5 — 2822 — 52z32 82 —
55 *3252285 z52— 3333268 533 5235 33335 322 335
* 222 255 —8 —2 —2— 8 2 55 —2 8 82 —
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2 2* 22 —2 — — * * 5z82 — 29 — —88
3833333332 5 3333355.—3
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2552382 33 352233 338336 333 3
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22 — 3232 25323 12508 253258562 — 55 *»—53335 55
33553 5—33355 —283255 — 5 —533335 527
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9 83228 *22 222c5* 2c5* * —A — S S æ —
5383 358 35355 8—35 3230
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5* 2523 257 535553 538 35 —. —522383 *—558 8333c*
23 3228 82 — —— 53W — —55 2223 25353*55
— 355558 53738
—A — 5585332 — —E — * 5. — —z823 8 52
s 3333532355 —5 83—35 5
8 S 8 * — —33 — — —8 5 8 23
2255 —22 ——2 — — —— —5 * 2 32 22
5833 532583825533553 75 —8—57 3562823283 553353
2 * 8 *
323 — 5 ——2353627—5 3525 —3383 8 *25 —222 2783323
z332 —8 323 38253.83 332 73338387 333383
2382 8 2
555 —387533 4—5 3635 3583 32332—2 5à8 33335
525 158 3532 358555333 8 2288 55 —s— —2225 —
— *35 * A 572 — —8. 7—3353—
* 57 2 5 * 8 2 2 S8 — * 28 — —2 53.8
——— —A — —58538 255 532 —2 23536 5 z — 38 —
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s 8 — — S333233
* 2 7 —* 8 —* *
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3 333 34 — —3—8
— * * 5 5537 ——— 532 32 2 * 2 22 —
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2 35—— ——3IE5E25* 3 —23 — 53328 X — 553235 —— — —A
2 — 35533675535235 2363 —8 2058 5333——33832
35,222 8 2 822⸗ * * 3 — 2 2 —R 53 3B2 —
5—3 — —5825 2522 38 2 5* 58 325 28—52
— 2
— — — —
23825 232 — 8 23* — —V— 8
23283z283 —7 — 3433855 353383 55552 653263
— — 38 —— 2—5* *c —*7 5 —EV
— 228 z21123288 23835358 —A 8 2 2
25325683 57222 — 86 53323 225 5858582 2c 3522
—A 532323 —555 5—z832 5— 5
z33325 753 8s5. 255 223— ——2——5* 55 5 7 —
8825323 222 5253 3533 3 378 * 2 324 2 533
2“„3, 78 2 220* 8 — — 222 72.3 22*8552 2 2* 2 — 8
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88 525 3 8—7385 0 838 327368335
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35 28. 58 25353522 525 * 21285 5— 255385238
* 82 — 32 5822 E 22 5212* 22* Seꝛ —5382
2——2—25 55 225575— 53335253 35385 3 28—3z5838
* 2 — * 2 — — — —*8* —A 58 —E——
5 * — 5 —— 53W —A —2228
A— ————— 55 53353 8303232— 2 — 27575 —A
52* 2— 2 —— *2355 5528 —— 2
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55522 — *13333*7* 33535583555 ——32833* — ——
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5 2 5* 223 — —227c58 227 59835 2* 58 558
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— —— z28 2338 —8 —— 2 3 * — 3356
83 838 32 333353
——— 87333353* —35 28 ——335* 2333333323*
2* 2 7 * —2
— 3 333—3335523 3235373 33325
— 2* 2 525823
3 383 868 —
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3

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5255355333
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3 —2 22233 — 233358335288
25523738* 3— 232533536335 8 —
23. 5 32 5205 62 25 * * 22 5 —
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— — * 58 578 25 2. 5 3. 3 5 2 —
8 2. 232 552222 23336 —8
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5253 5387 — 3535333335558 —
3 *58 553 327 235 5383353325853 d
2222 7 32232 äæ*21583 5. 2.2 *
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255353 2 —— —238522—
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852 82 2 53223
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— 52238 22222 853533 — 8 22 53323335* 2
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3222.335* —— 0 25 525327 —V—
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*8332338 353 5355388 33 353633
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533338553533 23583 538 238*8 588
25132588 335282333* 2 —53035388335
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32 78 — 382 5338723
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        Slt. Ingberler Anzeiger.

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der St. AInaberter Anzeicçer (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltunzsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags- and Sonnta

kummer erscheint wöchentlich vie rmal: Dinstag, Dounnerstag, Samstag und Sonntag. Aboannementszreis vierteljdhrig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

RI164. . . Ponnerstag, den 15. Oktober —F0 1874
Deutfebes Reich. . GEin Denkmal) Mannheim, 10. Oklober. An
München, 12. Okt. Der heutige „Nayerische Kurier“ dem neuerbauten Tabakmagazin des Herrn Adolf Hirschhorn,
neldet positiv, daß die KöniginMutter ihren Entschluß zur welches einen Theil des ehemal'gen lutherischen Friedhofs, Quad⸗
uschleunig en Ausführung gebracht und heute Mittags in der Pfatre rat Q7, einn'mmt und an der Stelle, wo Cau Ludwig Sand,
irche zu Walthofen, wohin Hohenfchwangau gehört, das latholische der Kotzebue ermordete) 50 Jahre ruhle wunrde heute eine
Jlaubensbelenntniß abgelegt habe. (Ein Glesches wird auch von Bedenktafel angebracht, die jenes stille Plätzchen bezeichnet. Die
aderer Seite gemeldeßßß. —M Bedenktafel lrägt die Juschrt:
Münqchen, 13. Oct. Das Oberappellationsgericht verr ijer ruhte
achtete das Erkenntniß des Apellgerichts in Nürnberg, welchezssCari Tudvig dand.
nie socialdemokratische Partei in Nürnberg von der Änkllage der geboren 5. October 1795 20
herletzung des Vereinsgesetzes freiges prochen hatieee ιWnsiede ô_IσÞWﬀTäα
Aus dem Ober⸗Elsaß II.. Okt. Als, erfreuliches Zeichen. 28estorben zu Mannbhein *7
die unter der eingeboren en Bebblkerung der Reichslaude das Bewußtfe'n, 783 —9* 205, Maj 1820. 1—;7 *
—— die einge wanderkeh Deatschen 7 F Nancy, 10. Oltober. Von? hiet meldet die „Cort. Ha⸗
erbinden immer weiteren Boden gewinst, wie dgnt Gdiegen baß r Seitdem⸗ die Seinlese begonnen, führen unsere Bauern ihren
nit und Fleiß deutscher Beamten willig anerkannt und im coͤm⸗ zanzen Ertrag Hinüber in's deulsche Gebiel. Letzlen Fteitag haben
nunalen Inleresse nutzbar gemacht werdenz hnben wir zur telden, dier Zollbeamten⸗ des Ausgangsbureau's von Moncelle an der
zaß beie den vor Kuͤrzem in der Kreisstadt Altterch stattgehabten Soöͤlle nicht weniger als 240 Wagen, die mit Kufen boll Trauben
semein deräthlichen Ergänzungswahlen der dortige kaiserliche Klesd0 zeladen, vorüberfahren sehen. Es scheint, daß über die Grenge mil
zugenieur, Herr Baldauf, ein Bayer von Geburt, zun Mitgliede infern gewöhnlichen Weinen großer Handel getrieben wird, ob⸗
ꝛes Municipalralhes erwählt worden ist. Unseres Wissens der lleich dieselben weit hinter den Weinen zurückstehen, die man an
erste derartige Fall in Elsaß Lothringen. hen Geländen des Rheines, der Mosel, der Hardt, der Bergstraße,
Der „Schwäb. Merkur“ erfährt aus Straßburg, daß der des Mains und der Tauber findet“.
Freiherr v. Pommer-Esche bisher in der Abtheilung des Reichs FMunchen, 12. October. Vorgestern Nachmittag erregte
inzleramts für Elsaß Lothringen, zum Nachfolger“ des Grafen es in der Maximiliansstraße Aufsehen, als plötzlich ein Gendarm
Arnim-Boitzenburg als Bezirkspräsident von Metz bestimmt sei, auf einen elegasten Reiler zutrat und denselben eben so ruhig als
und Frhr. v. Reitzenstein, bisher im Bezirkspräsidium zu Metz an bestimmt aufforderte, abzusetzen und ihm zur Polijzei zu folgen.
ie Stelle Pommer⸗Esche's treien soll. Die entschiedenen Reclamationen des Angehalteuen äußerten auf
Berlin, 12. Okt. Die Ueberführung des Grafen Arnim den Mann des Gesetzes keinerlei Wirkung, denn derselbe war sich
uch dem Charitèkrankenhans ist heute erfolgt. auf Grund gepflogener Erhebungen gewiß, in dem flotlen Reiters
Berlin, 13. Oct. Der preußische Legationssecretär Slumm nanne jenen GEauner festzuhalten, welcher erst Tags zubvor einem
n München hat den Auftrag erhalten, den Verhandlungen des aufmannslehrling auf offener Straße eine bedeutende Geldsumme,
Schwurgerichts im Proceß Kullmaun beizuwohnen. welche derselbe auf der Post für seinen Prinzipal in Empfang
Frankreich. genom nen, abgeschwindelt hatle. Statt auf der Festwiese, wie er
Paris, 11. Ock. Mac Mabon gab auf das Ansuchen beabsichtigt, seinen Renner zu iummeln, mußte der juuge Elegant,
der Prirzen von Orleans, die Uebertragung · der Gebeine Louis ein Decoralionsmaler, der Sosn achtbarer Eltern und selbst bisher
Phil'ppe's nach Frankreich zu gestatten, eine ausweichende völlig unbescholten in's Gefängniß und hat die Verübung der
Antwort. befagten und andere derartige Gaunercien bereits unumwunden
Spanien eingestanden. Der größere Theil der erschwindelten Summe
Madrid, 13. Okt. Oberst Trujillo schlug am 11. Okt. wurde bei ihm vorgefunden.
ꝛei Fortuno den Carlistenführer Lozano und erbeutete 8 Munit⸗ F.Mäünchen, 10. Okt. Gegen Sigl's „Bayerisches Va—
onswagen mit Bespannung. Die geschlagenen Carlisten sind kerland“ ist nun eine sechste Untersuchung, diesmul wegen Belei—
AReselben, welche kürzlich vieifach Eisenbahnen zerstörten. digung des Deutschen Kaisers, eingeleitet worden
St. Jean de Luz, 12. Olt. Die Carlisten haben FAnsbacch, 12. Olt. In der heuligen Schwurgerichtssitzung
ge Seestadt Irun anzugteifen begonnen, indem sie sich am wurde der stud. jur. Eugen Block aus Beuthen in Preußen wegen
Norgen der Häuser an der Brücke von Behobie (wo eine franzö- Zweikampfes (Tödtung des Stud. Friedr. Lang aus“ Landauin
ische Grenzwache ist) bemächtigten. Der Äagriff auf die Brücke einem Pistolenduell am 11. Julind. Is.) zu einem Jahre Festungs⸗
curde von den Migqueletes zurückgeschlagen. Letztere kamen am arrest mit Anrechnung von erstandenen 91 Tagen Untersuchungs-
hachmittage von Irun und vertrieben die Carlisten mit dem haft berurtheilt. Der Kartelträger Herm. Beschorner, stud. jur.
dahannet. Durch die karlistischen Kugeln wurde ein Grenzwächter aus Dresden, sowie Dr. Heinr. Kleemann, Apothekenbesitzer in
eiddiet und ein junger Mann verwundet. Die Vororte von Irun Nürnberg, angeklägt wegen Theilnahme am Zweikampfe (Abgabe
und Behobie stehen in Flammen. von Pauk und Sekundir-Pistolen zum wissentlichen Gebrauch zum
Verbrechen des Zweikampfes), wurden freigesprochen.
(N. Pr.)
Bamberg. 12. Oct. Der letzte Bericht wegen Explo⸗
sion des Dampfkessels in der hiesigen Gasfabrik ist dahin zu
zrgänzen, daß zwei Bedienstete und ein Arbeiter schwer verwundet
wurden, während die anderen Arbeiter wohl schwer betäubt waren,
iich aber wieder schnell erholten, darunter der Gasmeister. Man
agt, das Benehmen dieses Mannes verdiene öffentliche Anerken-
aung. Derselbe. obgleich durch den furchtbaren Schlag der
Fxplosion stark mitgenommen, habe in sellener Geistesgegenwart
rechtzeitig noch ein Ventil geschlossen, wodurch größeres Unheil
erhütet worden. Denn außerdem hälten nach dem Ausspruche
—A — explodiren
müssen ?
Jun Bur gebraqhh GBaiern) hat sich in jüngster Zeit

Vermischtes.

F. Wie berichtet wird, beabsichtigt der Herr Justizminister
xmnächst. in der Pfalz einzutreffen. Mit seiner Reise soll die
Letlegung des Bezirksgerichts in Landau in ein anderes Haus,
die die Erledigung der Frage: ob das Bezirksgericht in Franken—
hhal verbleibt, oder in ine andere Stadi komm in Biziehung
tehen. —

Saarlouis, 13. Oktober. (S. J.) Heute Morgen halb acht
ühr brach das an der hiesigen .. Comiandantur zur Vornahme
vn Verpußarbeiten errichtete Gerüste zusammen und stürzten mit
emselben die darauf beschäftigten Arbeiter zur Erde; einer dersel
sen war sofort todt, ein zweiler erdielt einen doppelten Beinbruch
adrend der dritte nur leicht verleßt war
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        ein schreckliches Unglüick zugetragen. In der dortigen Apothele
vurden einem Oekonomen vom Lande anstatt des vorgeschriebe nen
„Chinin“ 24 Gran Morphium verabre'cht, an dessen Folgen der
Patient starb. Wie die Verwechtlung vor sih ging ist noqch nicht
aufgeklärt.

FKonstanz, 9. October Das badissche Dampfboot
„Stadt Konstanz“ wäre gestern nahezu mit gegen 90 Possagieren
and vielen Gütern in der Nähe von Meersburg untergegangen.
Dasfelbe kam schwer beladen don Ueberlingen, nahm in Meers⸗
burg noch eine erkleckliche Anzahl Pafsagiere auf und wollte seinen
Furs nach Konstanz fortstzen, als die unheildrohende Katastrophe
hegann. Das Schiff war einfeitig geladen, die vollen Frucht⸗
sadte standen oben anstatt unten in dem dazu bestimmten Schiffs
raum, zudem soll noch ein Theil des Schiffes Wasser gefaßt haben,
turz, das Schiff schlug bii einer Biegunz um und das Wasser
)rang in einem Moment in die Kajüte und überfluthete das
Verdeck. Eine erschreckliche Scene begann. Ein Theil der
Passagiere wollte schon über Bord springen, um das nicht gar
erne Land durch Schwimmen zu gewinnen; andere, die den
sichern Tod vor Augen zu fehen glaubten, geriethen in Verzwe.f⸗
lung; die Nothflage wurde aufgezogen, und die Schiffskanone
„rüüte um Hülfe über den See gegen Konstanz; in Meersburg
zriönte die Sturmglocke und händeringend standen die Bewohner
am Ufer und konnten keine schnelle Hülse bringen, da ein weiteres

dampfboot nicht vorhanden war. Noch einige Minuben und das
Z„chiff näre am Grund gelegen. Nur der Besonnenheit des
Steuermannes, der mit der letzten Kraft der Maschine, die nur
roch mit einem Rad im Wasser a beitete, während das andere
in der Luft sich bewegte, das Schiff gegen das Land leitte, soll.
zie Rettung so vieler Menschenleben und Güter zu verdanken sein
das Schiff sank wohl, aber es bekam Grund und blieb sitzen. Das
chnell von hier aus abkommandirte Schiff „Germania“ nahm die
Hassagiere und Güter auf and die „Stadt Konstanz“ felbst in
zas Schlepptau und bugsirte sie hierher. (Freib. Ztig.)

Volkswirthschaft, Handel und Verkehr.

UAn falschen Zahlungsmitteln zirkuliren gegenwärt'g falfche
ldenburgishe Zehnihalerscheine Ne. 142,585, falsche Zwane—
jennigstücke, die an dem Klange, wie an der matten Prägus
es Reschsadlers zu erkennen sind, falsche preußische duanane
defsenanweisungen vom Jahre 1856, falsche belgische Zwanzig
rantsbillets, salsche englische Fünfpfundnoten vom 11. Matj
874 der Cghiffre D — 48, falsche italienische Tasendlirenoten
alsche pꝛeußische Fünfundzwanzigthalerscheine vom 21. Sepr
emnber 866), wie falsche hanndoe riche Zwarzigthal rnoten der
zanröverschen Bank; auch sind in Stettin falsche 83ehamarkstüch
ingehalten worden.

8 v72
Immobiliarverkauf.
E'nige Wohnkäuser in hiesiger Stadt
änd unter sehr vortheilhaften Conditienen
nus freier Hand zu verlaufen, durch das
Geschäfts- und Consultations⸗Bür eau
J. Boos zu St. Ingbert.

Neue Zufuhr von honigsüßem Most
Eingefroffen im Gasthof zur Post;
Halb⸗ und auch ganz federweisten,
Veide ächt und gut zu beisten.

Vrr c, Xι
u. aletotsstosse
vovon die neuen Musterkorten eingetroffen
ind, empfehle ich unter Zusichecung billi—
gzer Bedienung.

J. J. Grewenig.
Eine Grube
Pferds⸗Dung
st zu verkaufen, bei
Jak. Stief.

neberzeugung me wahr.
Filen! LKilen!“
Aigl Billig
Der Leinen- Wollen-und Kurzwaaren
Ausverkaufaauert nur noche Tage.
Das Verkaufssslokal befindet sich in dem
frühern P. Woll'schen Hause, neben Hru—
J. Uhl jun.

Ein trächtiges
Mutterschwein
owie einige W
—
wem? sagt die Erted. d. Bl.
Guter Dung
circa 10 Wagen, hat zu verkaufen
Nicolaus Ripplinger,
im Ebrlich'schen Hause wohnhaft.

A. Woerling.

Samstag den 17. Oktober nächhin, Nach-
nittags 2 Uhr zu St. Ingbert in der
Wirthschaft von Ferdinand Oberhauser läßt
deinrich JJaac, Kaufmann allda gegen
Jleich baare Zahlung öffentlich versteigern,
was folgt:

20 leere Wein⸗ Branntwein- und Essig
asser, 2 große Maischbütten, J vierrädriger
Handwagen, 1 Kochheerd, 1 Schreibpult
ius Eichenholz, eine Partie feine Branntweine,
is: Rum, Congnac, Hamburner Tropfen,
Magenbitter, Aniseit, Zwetschlen u. s. w.,
in Flaschen und Krügen sich befindlich.

Aus Auftrag:
J. Boos, Geschäftsagent. d.

XO
restabæeichen, Vahnen, Alles 2u FVub-
ilscn rei s en.

VBonner Fahnenfabrik, Bonn a / Rhein.

brũcht Br
der Stadi Zweibrückenv. 15. Okiober
Weizen 6 fl. 2 fr. Korn 5 fl. 17 kr.
Gerste 2reihige 5 fl. 8 kr., Gerste vier⸗
reihige 4fi. 22 kr., Spelz 4fl. 2 ir
Spelzkern — fil. — kr., Dinkel — fl. —
kr., Mischfruch: —fl. — kr., Hafer 4 fl.
15 tr., Kartoffeln 1fl. — kr, Heu Ufl
18 kr., Stroh 1ufl. 15 kr. per Zentnet.
Weißbrod 13 Kilogr. 18 kr., Kornbrod
3 Kilogr. 24 kr. ditio 2 Kilogr. 16 6n.
Kilogr. 8 kr., Gemischtbrod 3 Kilog—.
32 kr., 1 Paax Wed 110 Gramm 2 4r.
sindfleisch 1. Qual. 18 kr. 2. Qual. 16 ke
dalbfleijch 10 kr., Hammelfleisch 20 kr
Schweinefleisch 18 kr. pr. Pfd. Butter 834 kr
vyer Pfund.

— —

Ausverkauf.

Meine Petroleumlampen in
illen Sorten verkaufe, um damit aufzuräumn,
zu sehr billigen Preisen.

Nißofans Stief.
Reanungen

nil /a, Ia und 1/s Bogen zum allgeme' neneni
Bebrauch sind vorraͤthig in der Druckere

Blattes Blattes.
Medactian. Druck und Verlag don F. X. Demetz in St. Inabert
        <pb n="657" />
        523 32322555355
— 58 5255 —2558328323
—5 523 3
—A ——— — 255 333333833 *6 222
—53532225 555388 *8* —— 5353533237
8 ** 22— 2 52 57 — 3— 2523 5 3 55 5
* — 57—825 —55483 — 2555 23855335—55
7 — —— * 23589 FER275 5
2 152 552 2 *52282 23238683523 — 22 2 22 582238
— 528 553502 2 325 9 —3 E25 —553*2 * * „2522 — —3
* 8 2 3 * — — —— 359 —28 — — — 2325 —
9 5588 322875 5723 558 17228 63 2*E0 33 25338
ẽ 33333385* 3433 * —— A —— —252
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— 78 388 *53236 23535—533335 32 —333
23 8— 88 — 3373238 —— 22 I S. 2 53 8 —
25275 592 223 20 —3 5332 2 25353 553
— — — 3 *F —2
e A—— *
2;* 3 8 2* 232 — — — — —3— 8
—B
2,8 772 232 —3 2—
28272 355332353 235—38335557538335
2.63 33 333835—7333
— *
23 353—33338338 g
*— —2 — ?

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        <pb n="659" />
        Hl. Ingberler Anzeiger.

t St. In berter Anze iger (und das mit dem Hanptblatte verbundene unterhallungsblatt, mit der Dienstazz⸗ Donnerstags⸗ and Sonnta

mmer erscheint woͤchentlih viermal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Aponnementspreis vierteljährig 42 Krzt. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreijpaltige Zeile Blattschriit oder deren Raum berechnet.

A Samstag, den 17. Oktober 1874
Deutsches Reich.

ur Arnim'schen Untersuchungssache, worin den Angriffen in- und
zusländischer Blätter auf die Integrität und Selbstständigkeit des
Stadtgerichts gegenüber gesagt ist daß die Verhaftung Arnim's
ind die Haussuchung nach den Inhalts der Anschuldigungen
mterschlagenen Urkunden von der Rathskammer in der durch das
Hesetz gebotenen Form-lediglich auf den Antrag der Staatéan⸗
valtschaft beschlossen und ausgeführt wurde; daß diesem Gerichts-
eschlusse eine unter Zuziehung des Staatsanwa'ts und des
Untersuchungsrichters statigehabte Berathung oder Beschlußfafsung
—[
vorausging, daß eine Komunikation des Untersuchungsrichters mit
»en Beamien des auswärtigen Amtes erst nach gefaßtem Gerichts-
Beschluß lediglich zum Zwecke der sicheren und schnellen Feststellung
des Thatbessandes statifand. Kein Unbefangerer werde das
uswärtige Amt fähig halten, unter Verlassung des strengen
Rechtsbodens eine Einwirkung auf ein deutsches Gericht in irgend
iner. Form zu machen; ebensowenig erden die Richter des
Stadtgerichts sith jemals brreit finden lassen, anderen Wasungen
als denjenigen des Gesetzes und Gewissens zu folgen.

Mäüänchen, 12. Ottober Der oberste Studienraih hat
eantragt und das kgl. Cullusministerium beschlossen, daß an den
ymnasien neuer Formation, wenn solche in einigen Jahren in's
cben treten kann, in den beiden obern Cursen wöchentlich nur
ne Siunde für Religions-Unterricht verwendet werden dürfe.
das proli. Oberconsistorium hat nun in einer Eingabe an Se.
——
zersaffung berufen. Arar
ARus Meün schéen, 14. Oktober, schreibt man der „N.
rott.“: „Das Comite, welches sich s. 3. zur Vertretung der
znteressen der Giesinger Kirchenbauloose⸗Besitzer gebildet hat, läßt
unmehr an jene Personen, welche zur Besireitung der Prozeß⸗
osten in Sachen der genannten Lottexie Beiträge ablieferten, die
forderung ergehen, ihre Beiträge bei Gastwirth Herrmann
Franziskaner) in Empfang zu nehmen, nachdem durch richterliches
urihe die Prozeßlosten nicht von den Loosbesitzern zu tragen sind.
Jeuräge, welche iunerhatb dieser Frist. nicht abgeholt werden,
lehen dem neuen Kinderashl zu, dessen Bau im Jahre 1870ven dem Frankreich.
Magistrat beschlossen, aber nicht begonnen wurde. aris, 10. Oktobe Heute ist die
— Vieutenant Stunm geht qllerdings nach Spanlen, jedoch widJ mit Hülfe einer ————
iyne jede annliche Eigenschaft. GEx hat hereit? einen langerea Ur⸗ viegende Kuppel, welche die Saͤule absqhlietzt, hinaufgehoben —*
aub erhalten und einen jungen Gelehrten als Begleiter engagirt. ie Statue anbelangt, welche den Cufti —228 so *
Mannheim, 14 Ottober. Heute kam bei hiesigem Kreis Riemand bistimmt, welche hinauf kommt und wann sie uͤr r
go ee in Wier Justanz die diane des Rechtsanwalt innehmen wird. en Platz
r. Schulz vou Heidelberg gegen die Redalteure der „Heidelberger Paris, 10. Ott. Große Heiterkeit err in Varis4
Jeitung“, der Badischen Landeszeitung“ der „Bad. Voltszig. u des che — b
ind der „Tauber“ zur Verhandlung. utz vor den diejährigen utte und der, schönen Kunste. Derfelbe hat ein Gesed F F
seichstagzwahlen war in Tauberbischossheim eine Wählerversamme September 1gan uf erischt welches den Professoren der G
ung gewesen, und in dieser hatte Dr. Schulz eine Rede gehalten, assen wenn sie ihre Stunde geben, das Tragen von Tal ym⸗
newelcher er nach übereinstimmenden Berichten der genannten jaim'ch denen, wie fie die Advokaten tragen, vorschreibt en
glätier u. a. den Ausdrud gebraucht hben soll: der Großherzog Hebrauch war jängst aus der Mode enen e * ine
„on Baden habe sein Laund an Preußen verlauft. Dr. Schulz Rinister in seinem betreffenden Cirkutar sagt i der Talar 9
rdob nun gegen die Redatteure genannter Blãtter eine Ehren Interesse der Diegiplin und des Ernstes * ee n
rankungsklage beim Heidelberger Schöffengericht, indem er läugnete, dig.“ In Folge dieses Befehls erscheinen sett dem 5. Okt e
ene Worte gesprochen zu haben. Das Sdhöffengericht sprach jedoch vd die Ferien zu Ende gingen, die se *
ie Angeklagien frei, da es auf, Grund von Zeugenaussagen die taudium ihrer Schüler alle in langen schwarzen Tal 9 hen
leberzeugung gewann, Dr. Schülz habe allerdings jene Aeußerung selben oder rothen Aufschlägen. aren mit
jemacht. Dieser ergriff nun Bernfung, hatte aber damit keinen Paris,“ 183. Ottober. Aud Anlaß der letten Note des
esseren Erfolg; auch die zweite Instanz konnte aus den Zeugen- spanischen Geschäfisträgers ziehen jetzt selbst die —— ——
ussagen keine andere Ansicht gewinnen, als daß Dr. Schulz die Zlätter gegen die Madrider Kegierung los. Im Jeumel sen
raͤgliche Aeußerung, trotz seines Widerspruchd, in der Thal doch dedats? sagt ein Artikel von John Lemoine: „Es ij nicht Fra
emacht habe; sie wẽes ihn daher mit seiner Klage ab unter eichs Schuld, wenn die spanischen Keeuzer die Küste den
Zerfilung in die (drch die vielen vernommenen Zeugen) sehr dewochen und die Nusschiffungen nicht zu berhindern wissen h
yedeutendeu Kossen. t. Di 4 panische Regierung scheint uns die gemeine Hallung eines Schu
obln15. Olt. De Mausergewehre sind in diesen Tagen zuben anzunehmen, der herausfordernd wird, wenn er einen Stä
in die Regimenter Nr. 40 und 65 verausgabt worden. Die an hine ich weiß. ihe, daher der Accgerh Daß r⸗
gewaffnung des ganzen rheinischen Armeecorps mit den neuen Regierung die Grene ibervanhe, das ist Aues 74 m puihez
dewegen wird b — A 8 zu verlangen ein Recht hat, aber es ist nicht ihre —5* Din
lin. a —* ·1 ist es no ni u besorgen elche 3 * *
estimmt, wann der Reichstag eroffnet werden wird. Der 26. wten — adwe *8 dven
Atober war allerdings dafür in Aussicht genommen, aber da die gerung neue Verbündete. und neue —* n derlf wo e
dorarbeiten für das Reichanndget und dessen Feststellung durch den ind, !ihr solche Dienste zu leisten, so mag sie b 34 de dee
zundesrath mehr Zeit erfordern, als man gedacht halle, so wird und moͤge sie ihm wohl —3 nag et * men
gꝓr wdb gi un an — v— zum Anfang des nächsten Dorregaray befindet sich seit fünf Tagen in Paris e General
Monatis mit der Eröffnung warten mussen. Die Legitimisten in Frankreich sammeln j ä
Berlin, 14. Ott. Kaiser Wilgelm wird am 19. d. M. Kleider für die — rrine n bet
gaden· Baden verlassen und am 20. hier eingetreffen. Am 21. für die Carlisten zusammengebracht worden fein. Der Graf
geht er nach Medlenburg, bon wo die Rüdtehr am 24. erfolgt. Chambord hat dies, wie das ultramontane, Un vers. meldet
Den König Viltor Emanuel besucht der Kaiser vorerst nicht; die ausdrücklich mit den Worten gebilligt: Allet wag fur n
Aerzte hoden ihm die Reise, welche freilich mit mancherlei Stra. theure Margareth (Gemahlin des Don Carlos) gescheht, seheni
Wer ee 3 dringend widerrathen. (Auf 18. Okltober so an, als wäre es für mich gethan.“ ich
der Kaiser zur Hagenauer Ausstellung eingeladen. Paris, 15. Ottober. Nach Depeschhen aus San 4
Berlin, 14. Okt. Der „Reichsanzeiger“ publiz'rt eine Unterwerfungsversuche Ax u ende b
—Ertlärung des Stadigerichtspräsidenten Krüger vom 18. Oktober Durango und Gnernica sich gegen Don Carlos —*8 adte
        <pb n="660" />
        Paris, 14. Oklober. Die „Agence Habas“ meldei au
. 3 3 6 Geschũtze, 3000 Gewehre 8
300, Patronen ansgeschifft und an di i ief⸗
— ff an die Carlisten abgeliefer!
Italien.

Die Polizei in Florenz fand in der Wohnung eines
Mitgliedes dee Internationole eine Kiste mu9 Stüg Orsinibomben
nebst anderen Waffen, sowie eine große Zahl sozialistischer Aufrufe
Der Mann ist in Haft.
Spanien

Madrid, 14. Ottober. Die Varlislen machten einen
zweimaligen Sturmversuch auf die Siadt Amposta (Provinz
Taragona), wurden indez beide Mal zurückgeschlagen, wobei sie
piele Todte und Verwundete verloren.

Madrid, 14. Okt. Die Besatzung vou Amposta ha⸗
zwei Sturmangriffe der Carlisten zurücgeschlagen; letztere verloren
dabei viel Mannschaft.

Mußland.

Petersburg, 10. Oltober. Der „Golos“ bespricht die
nordschleswig'sche Frage in einem längeren Arlikel und sagt: Die
Eristenz Dänemarts als unabhängige Macht ist für Europa durch⸗
ans nothwendig und gehört dazu, um das Gleichgewicht unter den
nord ischen Mächten aufrecht zu erhalten. So lange der Eingang
in das baltische Meer fich in den Händen Dänemarks befinden
so lange wied die Ostsee in Wirklichken frei und offen sein. Sollt⸗
Deutjchland den Sund kontrolliren können, würde dus balt ische
Meer in Wahrheit zum deutschen Eigenthum werden. Einen solchen
wichtigen Wechsel wird Europa nicht wünschen und niemals erlau
ben. Die deutschen Staatsmänner müßten wissen, daß eine ge⸗
waltsame Lösung dieser Frage für den Frieden Europas —XX
gefährlich ist.
— t
Vermischtes. 57
fPirmasens, 12. Ott. Wie erwartet worden, erfolgt:
der Durchbruch des Steinbacher Tunnels in der acht vom
Samstag auf Sonntag gegen halb 12 Uhr. Der Jubel der
beiderseitigen Arbeiter, als sie einander zum erstenmale durch die
Oeffnung die Hand reichen konnten, war unbeschreiblich. Bald
war die Oeffnung so erweitert, daß eine Person durchgehen konnte
und nun wurde der Tunnel in seiner ganzen Länge von Einzelnen
passirt. Als ein Triumph der Technit ist es anzusehen, doß
obgleich der über 900 Meter lange Tunnel nicht ganz gerade
durch den Berg führt, doch die von beiden Seiten hineingetriebenen
Stollen fast in der Mitle des Berges so genau zusammentrafen,
daß auch nicht einmal eine Abweichung von nur ꝛinem Zoll zu
ronstatiren war. Damit ist das Schwerste der Zweigbahn voll⸗
dracht, und wird dieselbe nun rasch ihrer Vollendung entgegengehen.
,Kaiserslausern. Im Winter 1838/714 war die
hiesige landwirthschaftliche Winterschule von 19 Schülern besucht. Die
Schule besteht nun 8 Jahre und zählte im Ganzen 105 Schüler
— Die hiesige Kreisgewerbschule zählt 202 „ordentliche“ Schüler
Worschule 74, 1. Kurs 123, 2. Gurs (Gewerbs⸗ und Handels
turs) 67, der 3. Kurs [Gewerbs. und Landwirthschaftturs] 28)
auerdem ist die Anstalt von 17 außerordentlichen Schülern besucht.
FKaiserslautern, 14. Okt. Herr Medizinalrath
Dr. Heine hat sich bei seiner gestrigen Anwesenheit dahier seht
entschieden gegen die Anlage luftdicht verschlossener Abtrittgruben
ausgesprochen, wie sie in letzier Zeit in Folge eines Ortspolizei⸗
beschlusses hier angelegt werden müssen; im Gegentheil hält er die
Zulassung der atmosphärischen Luft für viel besser, zweckmäßigen
und gesundheitszuträglicher. Nach diesen Prinzipien sollen denr
auch im neuen Hospitai die Abtrittgruben angelegt werden.
fDer „Sp. Anz.“ ineldet aus Gaugrehweilet, 11. Okt.
Unter großem Zudrange des Publikums fand heute die Erdffnung
des Münsterthaler Obstbauvereins in dem schön dekorirten Saaue
des Herrn Quast hier statt. Alle möglichen Obstsorten sind hier
vertreten, vom großen 400 Gramm schweren Kaiser Wikhelms⸗
Apfel bis hinunter zum 5 Gramm jchweren api le petit. 33
Aussteller mit zirka vierhundert Sorten Aepfel vnd Birnen haben
sich betheiligt. Die Obstausstellung dauert' bis 18. Ollober incl.
fx Das neuliche Vorkommniß aus Rockenhausen ist nun
aufgeklärt und hat sich herausgestellt, daß der Betreffende, der
Müller Jakob Schlemmer von der Wolfsmühle, Gemeinde
Waldgrehwe ler, em Abend des 1. d. M. aberuntenen
Zustande in einer in der Nähe seiner Behausung, nicht weit vom
Fußpfad befindliche, etwa 2 Meeter tiefe Sandgrude gestürzt ist und
sich dabei verletzt hat, was auch der durch Herrn Dr. Lotßz von
Kockenhausen dorgenommene ärztliche Befund constatirt. Es ist

demnach, krotzdem der Verletzte sich nicht zu errinnern de
was mit ihm vorgegangen ist, destimmt anzunehmen, daß hier her
Verbrechen, sondern lediglich ein Unglücksfall vorliege. il
F Der „Dürth. Anz.“ meldet aus Dürkheim, 14. Okllosch
Der Herbst ist in vollen. Gage, nur einige Großgrundbessns
haben, das schöne Wetternoch ausnützend, den Herbstansseni
zurückgestellt. Die Quantität ist bei uns leider im Ganzen geriheli
cheilweise aber befriedigender ais man hoffen konnte, ausgefasom
Die Qualität ist so vdorzüglich, daß sie bereits zu poelissber
Ergüssen verschiedenster Art begeisterte. Der Most aus mitllgut
Lagen wiegt durchschnittlich 88 — 100, aus besseren Lagen 108hre⸗
110 und mehr Grad. Gekauft wird viel, doch herrscht (adi
merkwürdige Scheu, den Preis zu machen. Es wird deßh tzu
größtentheils auf Mittelpreis gekauft. Von festen Preisen sind icch
jetzt belannt gevorden von 8 und 10 Gulden die Logel. Ahn
zu 11 und 18 Gulden ist aus befferen Lagen verlauft worden su
FBurrweiler, 15. Ou. Hier hat die Weinernte
Erwartungen übertroffen. Ein Weinbergbefitzer hat in 8 Mor,
17 Fuder erzielt. Das Fuder wurde gestern zu 145, 150 A
155 fl. verkauft.
Das „N. W.“ meldet aus Harxheim, 13. Oktober: Heta
Morgen wurde in einem dicht an deß Häufern gelegenen —8
r den Herrn Janson ein Keulcr im Gewicht von 95 Pfuhab
erlegt. t en
F Dem Vernehmen nach wurde die Friedrich'sche vWhne
zu Eisenberg um 170,000 Gulden an einen Duͤrener XXC
verkauft. IJ —
F. Folgende Jagdgeschichte theilt das „N. W.“ aus Bis
heim, 13. Ottober, min: Heute Morgen hatten wir in biefigehe
Gemarkung eine seltsame Jagd auf Sqhwarzwild. In der Ricset
tung von Ilbesheim her kam ein Wildfchwein angerannt, verfolssin
von einer Schaar Kartoffelausmacher, die mu Karft und Seilseß
scheit bewaffnet war. Durch „Hurrah, hussah, eine Sau!“ masbi
jen die Ermüdeten die nüchsten Leute darauf anfmerksam und si
geiangte das Thier in den Bach, etwa eine Ackerlange unterhailb⸗
der Kupfermülhle. Daselbst versäurite es sich ein wenig und massa
konnte nähet kommen. Nachdem das Schwein den Bach zwei Malde
defucht und verlassen, wurde es außer demselben erschlagen. Deshu
ersten erfolgreichen Hieb konnie ihm Herr Jakob Uhl versetzen. Est
wat ein Keuler von zirka hundert Plund Schwere. Daß es beie
dieser außergewöhnlichen Jagd nicht an komischen Scenen fehluhe
läßt sich leicht denken. So kam schließlich, als das Thier sHomu
sein Ende gefnnden, Einer mit einer rostigen Flinte athemlos her
beigesprungen, brachte aber statt des Pulverhorns die — Schnaps⸗
flasche mit.

FLudwigshafen, 18. Ott. Die Direclion
pfälzischen Bahnen hat bei Gelegenheit der gegenwärtig in Hagenar
stattfinden Versammlungen des deutfchen Hopfendereins, des
deutschen Brauerbundes und landwirthschafllichen Vereins det
Unterelsaß, womit zugleich Ausstellugen verbunden sind, sowoh'
für die Theilnehmer, als auch für die Ausstellungsgegenstände di
gewöhnliche Fahrtarxermäßigung vou 50 Procent bis inclusive 19
dieses Monats bewilligt.

T. Hagenau, 12. Oklober. Zu den kürzlich hier eröffneter
nternationalen Hopfenausstellund — Icherzt die Berliner Montags
Zeitung — haben sich auch die technischen Leiter einiger Berliner
Aktienbrauereien eingefunden, um jene interessante Pflanze, den
Hopfen, den mehrere bereits dem Namen nach kannten, nun auch
bon Angesicht zu Angesicht zu sehen. Wie wir aus sicherer Quelle
vernehmen, hat einer der erwähnten Brauereidirigenten bereits 2
oder 8 Stück Hopfenkeime käuflich an sich gebracht, um sie dem
nächsten Gebräu versuchsweise zuz usetzen.

fIn der Bingener Gegend, an der Mosel und an der Ahr
rechnet man einen Zweidritiel⸗ bis Dreiviertel-Herbst, in der Ge
gend von Caub erwartet man nur eine mittelmäßige Ernte, alle
Berichte aus diesen Gegenden stimmen darin überein, daß der
Most in der Güte vorzüglich ausfallen wird. An der Mosel wur
den bisher die Trauben zu 4 Thir. 20 Gr. der Centger ver

kauft.

209

F In der am 19. d, in Würzburg beginnende Schwurgerichts.
jession klommen u. A. 7 Kindesmorde, Morde mid IMord
bersuch (Kullmann) zur Verhandlung. Für den letzteren Fall soller
bereits 17 Correspondenten großer Blatter angemeldet sein (7 von
Berlin, dann von Hamburg, London, Brüssel, Newyork ꝛc.).

Vom füdlichen Schwarzwald, 7. Oktlober. In Baseler
Blaͤttern wird soeben eine tragikomische Ehegeschichte erzählt, die
in Deutschland nicht ungehört verhallen dürfte. Ein Württemberget
heirathete in Basel eine Badenserin, ohne auf die Civiltrauung die
lirchliche folgen zu lassn. Die Ebe war keine glücliche und die
Frau klagte vor den Baseler Behörden auf Scheidung. Diese aber
erklärten sich für incompetent und wiesen die Streitenden vor da⸗
        <pb n="661" />
        vepmpetente Gericht der württembergischen Hei'math. Dieses Gericht
er ber ertannte, daß eine Scheidung deßhalb nicht erfolgen könne,
il eine bloße Civilehe ohne kirchliche Trauung in Württemberg
tohcht anerlannt werde. Tie auf dem Civilwege angetraute Ba—
zesrnserin sei dadurch keine Würtlembergerin geworden, und ebenso
infsenig das der Ehe entjprossene Kind. Dieses wüsse als ein un
erheliches angesehen werden. Jetzt wurde Baden in Anspruch ge
fa buimen. Dort heißt es aber wieder: naan erkenne die Civilehe an
lissber die ehemalige Badenserin sei durch ihre Verheirathung Wurt
ismbergerin geworden und habe das badische Heimathrecht ver
ohren. Eben so wenig habe das als ehelich angesehene Kind das
cadische Bütgerrecht zu beanspruchen. Män that nun noch den
ihstzten Schritt und suchte das streitende Paar zu bestimmen, sich
Nirchlich trauen zu lassen, damit man sie rachher gerichtlich scheiden
Pune. Das haben sie aber abgelehnt. So dird der gordische Kno
en en wohl ungelost bleiben.
e FBei Gelegenheit der in vergangener Woche vom Kaiser
yxgu der Schorfhaide abgehalienen Jagd war nachstehende „Unter⸗
hänigste herzliche Bitte“ vor der Ehrenpfocte an der Britzer
altesielle in großer Schrift angebracht: „Wohin Du kamst be
und Nacht, — Hast Sezen Du dem Land gebracht; — Laß
irthert auch uns in Erfurcht nah'n — Und gib uns an der Eisen
uahn, — gier wo Dein Fuß betritt das Land⸗ — Ein Sieges-
entmal Deiner Hand. — Ein Wink von Dir, so wär's gescheh'n:
bi- Wir můzten nicht nachh Neustadt geh'n; — Personen, Post und
aizüter schneli — Brefoördert die Haltestell; — Beseitigt wäre alle
al — Für Golzow, Brißz, Joachimsthal.“
pFriedrid shafen, 9. Ottober. Der Allgemeine
ig WBerein der Gasthofbesitzer hielt hier gestern und vorgestern sein⸗
iebene Generlersammiung. Gegründet im Jahre 1869 durd
Aehine Anzahl von Holelbesitzern am Rhein, zählt die Genossenschaf⸗
elgetzt die Besitzer der namhaftesten Gasthöfe im Deutschen Reiche und
ue hine Anzahl von Hoteliers in Frantreich, Belgien, Oesterreich, der
Saweiz und Holland zu ihren Mitgliedern, nachdem ihre Reform
alhbest rebungen in erster Reihe die Beschaffung eines treuen und zuver
aohlafsigen Dienstpersonals, Abschaffung von Mißbräuchen, Befreiung
dalder Dienstsuch:uden von den Abgaben an die Stellenvermittlungs
DNisbureau u. s. w., allgemeinen Anklang gefunden haben. Der Verein
ẽ*Vbesocgi die Slellenvermittlung unentgelich und besitzt zu dem Ende
»thein Bureau in Köln, ein zweites in Frantfurt a. M. und wird jetzt
inc in drines für die Schweiz in Basel err chten. Der Vorsta nd con⸗
on trolirt das Personal durch Zeugnisse, welche, gleich den kaufmännischen
j Referenzen, nicht darch die Dienstsuchenden, sondern durch die
Buteaux ausgetauscht werden. Von den Berathungsgegenständen der
siebenten Generalversammlung verdient hervorgehoben zu werden:;
wiederholte Eingabe einer Petiton an der Reichslag, bezw. Bun-
desrath um Befrtiung von der Haftpflicht. Die Wirthe, welche bis
eßt fur alle Effelten ihrer Gäste haftbar sind, beanspruchen ein
vesetz, wonach Geld, Preciosen und Kostbarkeiten bei ihnen
deponirt werden müssen, wenn sie dasär haften sollen, wãhrend
ihre Haftpflicht für das gewöhnliche Gepäck bestehen bleiben soll.
FNMinden, 18. Oktober. Der Hauptredner der hiesigen So ⸗
rialdemotraten, der Färbecgeselle Emil Lesser aus Langensalza, der
allsamstäglich seinen andächtigen Zuhörern etwas vorschimpfte übein
Bourgeois, Blutsauger, Massenmoͤrder. Feliwänsie, Pfaffen, hat
Ninden verlassen, ohne von seinen lieben Parteigenossen Abschied
zu nehmen. Vor einigen Wochen associrte sich Lesser mit dem gleich:
jalls hier arbeitenden Farber Schrammeck, um gemeinschaftlich in
nem bereits gemietheten Hause eine Färberei zu errichten.
Schrammed übergab seinem Eompagnon die Summe von 175 Thli.
größtentheils sauer erspartes Geld, zur Bestreitung der ersteu Ein—
richtungskosten und veranlaßte denselben dann, nach Langensalze
zu reisen, wa Lesser sein angebliches Vermögen, etwa 2500 Thlr.

holen wollie. Da Lesser, der Volksbeglücker und Arbeiteraposte!,
jelbst nichts besaß, wohin er sein Haupt legen konnte, oder doch
nicht so biel, um in seiner Heimath nach Wunsch auftreten zu
konnen, so borgte er auch noch seines Compagnons Stiefel. Uhr
und Ltinge und fuhr ab. Vor einigen Tagen nun hat er Nachricht
von sich gegeben, aber nicht aus Langensalza, sondern aus Leipzig,
und zwar schreibt der Sorialdemokratenführer seinem Associe, wenn
sein Brief in Minden anlange, habe er, Lefsser, bereits holländi⸗
schen Grund und Boden erreicht. Ein zweiter Brief Lesser's ist
433 Bremen datirt, und danach muß angenommen werden, daß
sich Emil Lesser aus Langensalzu mit seinem an einem unbemit⸗
ellen Arbeiter verübten Raube nach Amerika geflüchtet hat.

uUnter den jungen Damen, welche die in neuester Zeit von
der Universität Cambridge eingerichtete „hoöhere Prüfung“ bestanden
haben, befindet sich Ottilie Blind, die Tochter Carl Blind's.

DArensesnaqriqren.
Der funk onirende Staalsanwalis ⸗ Substitut Johannes Hann⸗
wacker in Zweibrücken wurde zum Landgerichts-⸗Assessor in Dürkheim
nannt und der Landgerichts⸗Assessor außer dem Status Karl
Freyburger in Kusel unter Einreihung in den Status an das
Zandgericht Speier versetzt.

Der Lehrer Salomon Bär von St. Ingbert wurde zum Lehrer
an der isratuitischen Schule zu Alsenz, der bisherige Lehrer zu
Dreisen, Christian Umbehr, zum Lehter an der oberen protestanti⸗
chen Mädchenschule zu FRreinsheim, der bisherige Schulverweser zu
gobenheim o / Rh., Johannes Kaiser, zum Lehrer an der katholischen
Schule zu Duttweiler ernannt, die Erhebung der kathol. und der
izraelitischen Schulverweserstelle in Venningen zur Lehrerstelle ge⸗
nehmigt uͤnd die beiden bisherigen Verweser dieser Stellen, Anton
Völlinger und Hermunn Strauß, zu Lehrern an denselben, der
bisherige Schulverweser Hermann Hahn von Neuburg a / Rh., zum
Schulverweser an der lonfessionell⸗gemischten Schule zu Kaiserslautern
ernannt.

Die kathol. Pfarrei Gerbach wurde dem Pfarrverweser doselbst,
Priester W. Oostendorp übertragen.

(Ein icse Tureh a Tings-Jounrn a iT Tem̃
die Schwalben heimwarts ziehen, pflegen auch die Unterhal tungs⸗
Journale ihre neuen Juhrgänge zu beginnen, um den langen
Winierabenden im traulichen Stübchen die unentbehrliche Lectüre
zuzuführen. So war es alle Jahre und auch heuer, nur mit dem
—V Jahr ein Riesenjournal gebracht
hat, das in jeder Beziehung das größte Aufsehen erregt und allsei—
ug discutirt wird. Es ist dies die Umwandlung der in Stattgart
bei Hermann Schönlein enscheinenden, „Allgemeinen Familien⸗
Zeitung“ in ein Format, wie wie es bisher nur das Ausland,
dort jedoch mit kolossallem Erfolg, aufzuweisen hatte. Das deutsche
Journal überbietet aber diese alle nur durch Gediegenheit der
Redattion, Eleganz der Ausstattung und — enorme Billigkeit. Es
erscheint jede Woche eine Nummer, die vollständig den Lesestoff

ines mittleren Romanbandes umfaßt — krotzdem beträgt der
Abonnementspreis vierteljählich nue — 15 Sgr. — 54 kr. Diesen
iabelhaft billigen Preis bei der immensen Fülle des Stoffes er—
nozlicht natürlich nur das beim Sruck wesentl'che Vortheile bietende
zroße Fornat, das aber trotz seines ungewöhnlichen Umfangs
sehr bequem zu lesen ist, weil die Illustrationen geschickter Weise
jo gestellt sind, daß die „Allgemeine Familien-Zeitung“ beim
desen gebrochen werden kann und alsdann vielleichter zu handhaben
ist, als die bisherigen größeren Journale. Die ersten Nummern, welche
drteils vorliegen, deginnen sehr vielversprechend neben vielen kleineren
Beilragen mit zwei großen höchst spannenden, theilweise sogar
slustrirten Romanen: “ Auf der Bahn des Verbrechens“ von Ewald
August König und „Graf Ketlan der Rebell“von Max v. Schlägel.
NMahmaschinen
der besten Systeme zu bedeutend
billigen Preisen.

Apparate, Nadeln, &amp;ou
Brook's-&amp; Marshal's

Zwirn empfiehlt
NRud. Frank, Hauplstraße, Zweibrücken.

νοOν
Wirkliche Hilfe für Männer
Allen Mannern kann nicht genug
empfohlen werden die allgemein an⸗
erkannt beste Schrift:

Die Männerschwäche, Zerrüttung
des Getchlechtss u. Nerven⸗Systems
rc., deren Ursachen vollständige
Heilung. Für nur 14 kr. irekt
zu beziehen durch die Schwäbische
Buchhandlung in Ellwangen (Würt⸗
temberg). Bei Einsendung von 18
tr. (auch in Briefmarken) ersolgt
Zusendung in Couvert. A. 73619
W
        <pb n="662" />
        Haus- und Güter
Versteigerung.

Samstag, den 24. Dktober 1874, Nach-
mittags 1 Uhr zu St. Ingbert in ihrem
Hause lassen die Wittwe und Kinder des
dahier verlebten Bergmannes Jakob Mentz
ihre sümmtlichen Mobilien auf Borg ver—
steigern und zwar:

ĩ Klei derschrank, Küchenschrank, Tische,
Stühle, einige Better mit Bettladen, Bilder
Bilder und sonstige Gegenstände.

Gleich nach der Moöͤtelversteigerung
Nachmittags 3 Uhr lassen dieselben ihr Haus!
im Josephsthale urben Wittwe Kopp und
Joh. Pet. Klein, sodann 2 Ackerstücke in
der Rischbach, 1 Ackerstzück ober der Trift
in der Mäusbach auf anglährige Zahlter⸗
mine in Eigenthum v ersteigerr.

GSorn kgl. Notar.
Bekanntmachung.
Demjenigen, welcher bei einem vorkom
menden Brande,“ das im Spritzenhause
tehende, mit Wasser gefüllte Faß, zuerst
an der Braadstätte hat, wird die Summe
von für Gulden aus der Gemeindekasse
ausbezahlt ee.. 5 I
St. Ingbert, den 15. Ockober 1874.
Das Bürg rmeisteramt J
— Chandon—
2 134435*
Immobiliarverkauf.
Ernige Wohnbäuser in hiesiger Stadt
sind ünter Jehr vorthelshafter Conditinssen
nus freier Hand zu verkaufen, durch das
Geschäfts und Consultationss Bürkau
Z. Boos zu St. Ingbert.
Eine Grube —
Pferds⸗Dung
st zu verkaufen, bi
Zak. Suüef.
Ein trächtiges
Mutterschwein
bowie eine W
nn uge egzn Kuhdung
vem? sagt die Exbed. d. Bl.
BR aiserl. und MMnZ.
Hof⸗Chocoladen⸗Jabrik
bon
Gebruder dtollwerk
n CõöIm ũbergab den Verkauf ihre
Vorzüglichen Fabrikate in
dzt. Igbhert Herrn Kaufmann
Joh. Friedrich.

gallons, Taternen, Lampions, Licite,
festabeeichen. Fahnen. Alles 2u Fub-
— —

VBomer Fahnenfabrik. Bonn a Rhein

2
— —
Prima weissen Traubenzuoker
„gaobeutelt Lartoffeolmehl
in vorzüglich schöner Waare empfehlen
zu den billigsten Preisen
Rheinische Trau ben-
— ———
Hoffmann &amp; Co.
Nenwied Weibenthnrm.
agecchegtpoctetetzxeeʒ hesicueixr vmrteoren twouites

WVorschuß⸗Verein St. Ingbert.
(EINOETRAGENN GENOSSENSCBAPFT). n
Die Mitglieder werden hiermit zu der Montag den 19. ds. Mts. Abend
Uhr im obern Oberhauser'schen Locale stattfindenden ordentlichen
Gen⸗ IVnog

3

ingeladen.
Tagesordnung.

1, Vorlage des Geschäftsberichee

2, annd über den Verbandstag zu Landa
amß 190. &amp; II. Juli.
St. Ingbert, den 17. Oktober 1874.

Der Verwaltungsrath

vEAIX- Vorsitzender.
Die Beodewaarenhandlung
J. gt. Cioüna &amp; döhns
Ebbdäa der Landauerstraße in Zweibrüden)
mpfiehll für gegenwärtige Saison:
vollständig ee Lacer in den neuesten
Damen-⸗Kleiderstoffen;
M * 3
Damen-Mäntel und Jacquettes
noch den modernsten Sanitten;
neu einge!roffene Sendung — J
—Damen-Regenmäntel—
— in Rade Faon,
J sowi⸗e Line große Auswahl der neuesen
— — ———
Ratiĩm G irerct I000nnet
für Herren-Anzüge und Ueberröcke.

4.

—— . 2

Eine Prämie von 250,000 Reichs-Mark
sowie weitere 43300 Preise von 128,000, 90,000, 60,000, 50,000
40,000, 36,000, 3 a 30,000, 24,000, 2 a 20,000, 18,000, 6 2
15,000, 23 mal 12,000 u. s. w. sind zu erlangen in der Neuen von
der freien Stadt Hamburg errichteten großen Geldlotterie. Bei dieser
dotterie ist besonders hervorzuheben:

l. Daß nicht wie bei anderen Prämien-Lotterien die enthaltenden Gewinne
erst nach Jahren gezogen werden, sondern sämmtliche oben bezeichnete
Gewinne und Prämien schon innerhalb 6 Monaten mittelst nur sie—
ben statthabenden Verloosungen zur Entscheidung kommen.
Für die Auszahlung der Gewinne haftet der Staat und erfolgt solche
sofort nach jeder Ziehung.

Die Einsätze sind äußerst niedrig gestellt, so daß im Verhältniß der
bdielen bedeutenden Gewinne eine Betheiligung mit nur kleinem Rissico
verknüpft ist. ——

Alle diese Vortheile zusammengenommen, lassen dieses Unternehmen
als ein höchst solides empfehlen und wird es uns hoffentlich auch diesma'
wieder vergönnt sein, die höchsten Hauptgewinne unseren verehrten Abneh—
mern auszahlen zu können. Für bevorstehende Ziehung 1. Classe kostet:

* * * J 33
Ein qanzes Hriginalloos fl. 3h, Ein Hal—⸗

* d 6

bhes . 3. 18 kr., Ein Viertel nur 53 kr
welche gegen Einsendung oder Nachnahme des Betrages nach den entferntesten
BHegenden von uns versandt werden. Wir miüissen jedoch dringend bitten
geneigte Aufträge uns bis längstens den 22. October zukommeen zu lassen, di
vir nur in diesem Falle dieselben in gewohnter Pünktlichk it ausführen

nnen. — Amtliche Pläne und jede weitere Auskunft gratis
IS Cn.. Bankgeschäft Hamburu
Nedackion Fruck und Verlag hon F FGh⸗m⸗kin ——
        <pb n="663" />
        Hl. Ingberker Anzeiger.

er St. Inabtrter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ and Sonnta

ummer erlscheint wöchentlih viermal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljuͤhrig 42 Krir. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden wiit 4 Arzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

— ———— — — ⏑ — — — —

8 166. Sonntage, den 18. Oktober 1874
Dertsches Reich.
Mänchen, 11. Oktober. Die Drucbogen der mit so viel
zat angekündigten Brochüre der „Revolution von Oben“ kursi⸗
en gegenwärtig und, wie die Neuesten Nachrichten mel⸗
en, wären sie in der stark aufgetragenen und am Skandal Ge⸗
allen findenden Manier der „Geharnischten Briefe“ geschrieben
ind verriethen sich schon dadurch äußerlich als eines der bekann⸗
en Machwerke des Hrn. Lang. Irgend etwas Neues von Interesse
llen fie nicht enthalten. Es heißt in der betreffenden Notiz der
Neuesten Nachrichtens: „Ein Theil der Broschüre zirkulirte in
«Forretturstreifen, die nur von Lang selbst ausgegeben worden
ein loͤnnen; diese Streifen sind aber nichts Anderes, als eine
Zammlung von Auszügen aus bekannten Broschüren, Ze tuns⸗
tileln, Depeschen ꝛc.; gespickt mit gemeinen Schmähungen in dem
ohen und aufreizenden Sihyle, in welchem die sog. Geharnischten
triefe“ geschrieben waren. So wird z. B. gleich am Anfange der
groschüre ecklärt, daß die Revolution von Oben so lange nicht
esiegt werden könne, als nicht die gekrönten —X
traft, entfernt, unschädlich gemacht, nölgigenfalls hingerichtet wer-
sen. Darüber, wer unter den gekrönten Revolutionären zu verstehen
ei, läßt die Broschüre keinen Zweifel. Die „Neuesten Nachrichten?
ügen ganz richtig hinzu: „So schrebt kein Graf Arnim und
aßt auch nicht so schreiben, und wenn sein persönlicher Haß gegen
Bismarck auch noch so weit geht.“

Hagenau 185. Olt. Heute ist eine Deputation, beste⸗
jend aus einem Delegirten der Stadt, dem Präsidenten des
Kraͤuerbundes, dem Prasidenten des Hopfenbauvereins und dem
Hraͤsidenten des landwirtbschaftlichen Vereins von Hagenau nach
Zaden abgereist, um den Kaiser zur hiesigen Ausstellung einzuladen.

Berfin, 16. Otlober. Gestern fand eine Haussuchung im
Palais der Gräfin Arnim-Bohtzenburg, der Schwiegermutter des
Hrafen Arnim, statt, wobei angeblich aus Unvorsichtigkeit
inres Beamten, ein Brand entstand, der jedoch keinen erheblichen
Schaden anrichtete.
Oesterreich.

Wisen, 13. Otlober. Man meldet hieher, daß eine
Mannheimer Getreidefirma sich in Zahlungsverlegenheiten befinde.
Weitere Fallimente von Getreidefirmen sollen in Süddeutschland
drohen.
Frankreich.

Bayonne, 16. Ott. Ein spanisches Kriegsschiff lief gestern
in die Bai von Socoa ein und forderte die Auslieferung des
panischen Schiffes „Nieve“, welches angeblich bei dem Cap Fi⸗
zuter für die Carlisten bestimmte Waffen gelandet haben sfollte.
Zur Entscheidung der Frage wurde in Paris angefragt. Der
Fapitän des „Niel“ ist in der Nacht eniflohen.
Spanien
Durch die Wiedereinnahme von Laquardia sind die Stel⸗
ungen auf dem Kriegsschauplatze zu Gunsten der Republikaner
dekändert und die Ebrolinie ist jetzt vollstandig gesichert. Das
Hauptquartier der Truppen, das so lange in Logrono war, ist jetzt
dach Laguardia vorgeschoben worden.

London, 15. Oktober. Die Kaiserin von Rußland ist
zeute jum Besuch ihrer Tochter, der Herzogin von Edinburgh, die
hon einer Tocher enibunden worden ist, hier angelommen.

England.

Vermischtes.
4 Dem Vernehmen nach wurde der Appellationsgerichtsrath
Th. Zintgraf in Zweibrücken zum Rath am obersten Gerichtshof
Muͤnchen ernannt. (Pf. Z.)

— Speier, 14. Ottober. Heute wurde Metzger Schutz wegen
Feilbietens ung-rießbarer Wurst zu acht Tagen Gefängniß verur⸗
heilt.
pMannheim, 15. Ott. In der gestrigen Sitzung des
Zchöffengerichts wurde Bäcker Carl Schwab von hier wegen Be⸗
rugs zu 12 Tagen Gefäugniß verurtheilt; derselbe verkaufte einen
daib Brod von 1 Pfund, an dessen Gewicht 220 Gramm (etwa
sin viertel Pfund fehlten. (M. V.. V

Darmstadt, 14. Ottober. Jetzt wird das Pfund Och-
enfleisch in hiesigem Schlachthause zu 14 kr. ausgehauen. Lange
genug hat es gedauert, bis man's dahin brachte! —

p'Frankfurt, 16. Oktober. Dreitausend Eier, über
velche seit Februar ein Civilprsceß schwebt, da sich weder Ver-
aufer noch Käufer als Besitzer erllären wollen, waren seither in
gerichtlichn Verwahr genommen. Das Object wurde mit der Zeit

ul und verbreitete einen so üblen Gerub, daß endlich die Ber⸗
üzung erging, das fireitige But in den Main zu schütten

FMänchen, 14. Oktober. Das Bezirksgericht dah'er hai
estern zwei Reisende wegen Uebertretung der bahnpolizeilichen
horschriflen durch unbefügtes Bremsen auf der Starnberger Bahnn,
inen zu 6 Tagen, den anderen zu 21 Tagen Gefängniß verur⸗
heilt, und zwar zu so hohem Strafmaß in Anbetracht des großen
Frevels, wodurch das Leben der Mitreisenden der größten Gefakr
ausgesetzt ist.

F Rach Mittheilung öffentlicher Blätter sind vor wenigen
Monaten Aerzten in verschiedenen Städten Deutschlands per Post
und nach Ausweis der Poststempel von verschiedenen Orten aus
monyme Briefe zugegangen mit dem Ansinnen, gegen entsprechendes
donorar ein Giftmiltel zu liefern, welches, dem merschlichen
dorper zugeführt, denselben krank erscheinen und ohne den
VBerdacht eines unnatürlichen Todes hervorzurusen, langsam
absterben lafse; im Falle der Geneigtheit solle der betreffende
Arzt eine Zeitungsannonce mit Angabe des geforderten Honorars
rlassen, worauf man sich behufs Empfangnahme des Giftes und
Zahlung des Lohns in nähere Verbindung mit ihm setzen
werde. Erklärlicherweise setzten mehrere dieser Aerzte, empört über
die ruchlose Zumuthung, die Behörden in Kenntniß, deren
Thätigkeit es nun gelungen ist, die Schuldigen in der Person
ines gewissen Z., Bediensteten zu Glückstadt, und einer
Doktorwittwe W. daselbst zu ermitteln und zur Haft zu bringen,
dieselben waren seit längerer Zeit in intimen Verhäitnissen zu
rinander gestanden und hatten im Sinne, die Frau des Eistern,
eine 26 Jahre alte Dame, als ein Hinderniß der beassichtigten
deirath aus dem Wege zu schaffen.

.Wie die „Metzer⸗Zeitung“ berichtet, ist am 14. Oktober,
Abends zwischen 8 und 9 Uhr, der von Luxemburg kommende
Personenzug mit einem auf der Station Groß-Hettingen haltenden
Hüierzug zusammengestoßen; ein Todter und 3 Verwundete sind
die Opfer des bedauerlichen Unfalls. Von Metz aus hat sich am
15. Vormittags eine Gerichtskommission nach der Unglücksstätte
begeben, um den Thatbestand festzustellen.

4 Ein neuer Erwerbszweig, die Anfertiguug elastischen Glases,
vird demnächst in der Welt erscheinen. Die Erfindung gehört
einem Herrn de la Bastie in Metz. In Frankreich u. dem Auslande
hat man Patente darauf genommen; die Gesellschaft hat sich zu
Bourg mit Hüulfe einiger Freunde konstitu'rt, welche dem Erfinder
ihre Tommandite angetragen haben; der Bau der Hochöfen rückt
rasch vorwärts. Man darf sich daher der Hoffnung hingeben, die Pre—
zulte dieser Industrie schon diesen Winker im Handel zu erblicken.
Die Experimente, weiche mit diesem neuen Produkte am Bahnhofe
hon Poulid'ain gemacht wurden, haben ein befriedigendes Ergebniß
gehabt. Herr de la Bastie's elastisches Glas ist nur 8 Millimeter
dick und widersteht dem Falle eines Gewichts von 100 Gramm
uusz einer Höhe von mehr als 5 Metern. Wird es mit Kraft auf
den Boden geworfen, so springt es zurück ohne zu brechen und
zibt dabei einen Ton von sich, wie ein Metallblatt; ferner wider⸗

jeht es der intensivsten Hitze. Man sicht, wie vielfach dessen An-
        <pb n="664" />
        wendunz in der Industrie sein wird. Man will es zuerst zus der Stadtverwal!ung, um von Ihnen freiwillige er
Haushaltungtzweden verwenden und Kupfer und Eisen mit dsde Wittwe in Empfang zu Ind —
theil —* eree Enthül helugt der Per * alles war davon gelaufen. in
ine interessante Enthüllung bringt der Pariser „Figero 7 New⸗-York, 14. Oktober. Die lift
zur Feier des 4. Septembecs unter allem Vorbehalt. Derselbe dentucky ist durch Hagel 3 —— n
heilt na nlich mit, daß die famose Kundmachung, welche General
Ductot vor dem großen Ausfall aus Paris am 29. uud 30. No⸗
vemember erließ und die mit den hochtönenden Worten schloß:
„Ich schwöre vor der ganzen Nation: ich werde nur todt oder
siegreich nah Paris zurücktehren“ — ein Taschenspielerstüclchen Jules
Fabre's gewvesen, von dem weder der General, noh Troqu, noch
die übrigen Mitglieder der provisorischen Regierung etwas gewußt
hätten. Als Ducrot nach mißlungenem Ausfalle am 2. December
nach Paris zurückkehrte, lebend und besiegt. und die an allen
Mauern klebende Proclamat'on sah, wollte er sich im ersten
Augenblicke eine Kugel vor den Kopf schießen, begab sich aber
nach kurzer Ueberlegung in's Stadthaus und thelte den Mitgliedern
der Regierung mit, daß die unselige Proclamation nicht von ihm
herrühre. Alle sahen sich betreten an, bis endlich Jules Favrt
kinlaut bekannte, er habe das Schrifistück verfaßt!
— Der Bürger eister einer sranzösischen Stadt sah einen Auf⸗
lauf auf dem Markte und hatte keine polizeiliche Hilfe zur Hand, do
stürzte er hinzu und rief: Meine Herren, ich komme im Namen

— —

——— — — 2 — — —

— — ——— — —— — 2

⸗ö äö —
Wirklicher Ausverkauf
sämmtlicher Ellenwaren, we gen gänzlicher Aufgabe des Details [Kleinverkaufs
und wegen Umzugs · unfter Heutigen Fahriskipreisen.
Auster werden nicht vperabreicht.
J. Bendoer,
Hauptstraße WB. RO Zweibrücken.

Prauben-EBruste-HIonig
8 wenn jede Flasche auf dem Kapstclverschluß nebenste⸗
nur ächt henden Firmastempel trägt. benne
Zu haben in /2 4 und /s Flaschen in St. Ingbert beiJ. Friedrich
in Blieskaftel hei Abotheker C. KRichter (Löwen⸗-Apotheke).

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der Leinen-und Mollen-WMaaren
dauert nur noch Iäangstens bis Montag.
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im P. Woll'schen Hause, neben Hru. J.
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sind, empfehle ich unter Zusicherung billi
cher Bedienung.

J. J. Grewenig.
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—8
34

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ezngezn d. illustr. Buches Dr. Airys
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in 80 Seiten starker Auszug gratis un
frco. versandt. Jeder Leidende, welcher
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        <pb n="665" />
        * 2 2 *
3535 35 — —— 78 52 32 35 835 85383 253383335
*⸗ 8 25 —*2 . —* 25* 8 3 * —25 8 — ———————— —8—
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5—220*— — 27— 68 5 — 8 — ——— 26 7227 —
522 27 2335 æ2 533 —E 53 75283 2 330
— 2 — — 2 *
—252 325 —82522 55 55 —8555538 823 2353 555—35333535
—5335 35 *835 2353 3537 328 523355
—5222 — 1 — 28 —2 — ——23 * 25323 35 — —
*2— 2 82 73 2 8 2 —EXL 2 323 S 32—58
8 2 — —A J 5 —2 52332— 29 2* —3* 8 3 22
583233 3 33333 53 533 ** 36
2 — 8 55858 55 2 * — 5s 55 —8 2552 — ? —
2 —— 5 32 * 2 2 —*3 8 — 7 5—22322 8 233 54 —*
A ———— * *253 —5527 55 53552385 58538
* * 3 3 2 — —A—— —
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—555 5— 2357—523 35 — —— —38522
7555 232 22325 5 — — — 683338*538533537
558 5* 8* 8 25 E-„IS5 z 32 *2842222
8 * 92 2 —X 8. 4 S32 2 8 8 * J
2356 —A 82228 2823 — 55532 5zS 332432—
—— 535 — —5 2 23 *58. — ——
*5. 333 7052533557 328 538 63 363
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22 — —— — 25222 S 23 8 — S — 5 22 2 5
— — 52 225 —55 538333338—87 ——AA
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8 25 * ⁊* 5 53 8 5
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55333535353885 5685 53383533 * 52 *58 25 5536
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— — —258 855583 3832, 33 55*
383 38 3 63 3453323 33
— —28 — —5 3 9 4 —*
3335 533333 33—33 535 273333333
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— —— — ———— —3 7 55328 —38 *2. 8 3z226 532
—3235575—33353583 — *37* 33 3 53835368 565 3
2 4 222 — — *2 — —
—38 32838 — —255 53285325 2313
333333 33 6 33333—3383 5333535535835
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3—3333 33333—3353563353 5 3832255
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* 5858 385 ——358252— 78 53 275
*252823 „3—6885. 565 ; 52—538333585332875 —»—525 —353
225 53 25534 5 —222532 5 2358* —335232,38—3—2
5*3 3 9 5345 35 3333—33353 33235
— 2 533 55552583332
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        Slt. Ingberler Anzeiger.

zer St. Inaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonnta

ummer erscheint woöchentlih viermal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden writ 4 Kerzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

C 167.

Dienstag, den 29. Oktober

1874

Deutsches Reich. habers in Catalonien, ebenso, wie die Nachricht, daß carlistische
München, 15. Oct Gestern fand in München eine Abtheilungen der Madrider Regierungẽgewalt sich unterworfen
onferenz von Mitgliedern der christlich- socialen Partei statt, hätten, als unbegründet bezeichnet.
mwelcher Männer von allen Standen, haupisächlich aus Baiern, Amierika.
ann auch aus Oesterreich und Preußen Theil nahmen. Den New⸗ 90 ri, 20. September. Die beharrliche Behaup⸗
Jorsitz führte Dr. Schings aus Aachen, der Herausgeber der ung, daß Bizmarck im Schilde führe, seinen ehernen Fuz auf die
hristlich· socialen Blättetr.“ Die ziemlich lebcaften Debatten Mant oe⸗ Doktrin zu setzen (indem er angeblich irgend einen Fleck
erührten alle schwebende Tagesfragen und bekundeten Einmüthige amerikanischer Erde als Colonie oder Floilenstation für Deutchland
ut in allen Gegenständen von principieller Tragweite. Es zu erwerben such), veratfacht dem Bruder Jonatban nicht unbe⸗
purden 3 Resolutsonen gefoößt: 1. Die Einführung einer Reichs- deutende Unruhe, und es mag für ihn ein großer Trost sein, daß
nkommensteuer wurde ans praktischen Gründen einstimmig zurück- er, wie der „Herald“ versichert an Vetter AÄlexander in Peters⸗
ewiesen. Die Steuerreform, deren Nothwendigkeit von allen burg einen Freund hat, der über die amer'kadischen Doctrinen
ʒeiten betont wurde, dürfe nicht mit einer Flickarbeit beginnen. wache. Ich begegneie bis jetzt erst einem in englischer Sprache
. Die criminelle Bestrafung des Contrackbruches wurde mit allen erscheinenden New Yorker Blatte, welchem die ewige Märe von
egen eine Stimme als verwerflich erllärt. (In Eisenach wurde den deutschen Colonie Gespenst lächerlich erscheint. Dasselbe meint,
zanntlich der entgegengesetzie Beschluß gefaßt mit 33 gegen 30 nachdem es seiuen Lesern die Lächerlichkeit dieser Gespensterfurcht
zümmen wobei Wagenerund seine Anhänger den Ausschlag aus einander gesetzt hatte, daß von den Deutschen für den
aben). 3. Die Löfung der socialen Fragen sei in zentral sirten Augenblick nur Eines zu fürchten sei — wenn fürchten das rechte
righeits: und Militärstaaten ein Ding der Unmöglichkeit. Mit Wort ist — und dies sei ihre wunderbare Ezergie, mit der sie alle
Aen gegen eine Stimme wrirde die Noshwendigkeit betont. föderale Märckte der beiden Hemisphären in ihren Befiß zu belommen suchen,
ntituntnen ac zustreben. und sich dadurch zu den wirklichen Herren der Welt machen, wie
A Carthager waren und —
restätig.. der Reichskanzler beubsichtige, dem Kaiser Vorschläge zu hätte das englische Blatt noch beisetzen tönnen — wie es die
mierbreiten, nach, welchen künftig die Gesetzentwürfe für das deutsche Hansae im 18. und 14. Jahrhundert gewesen ist. Dit
deihsland einschließlich des Zandeshavshalts- Etats einem aus den »eutsche Geisterers heinung, die uns in Wirklichken gegenüber sieht,
Zezirlstagsmitgliedern zu bildenden Landesausschuß zur gntacht. ährt das amerikanishhe Blatt fort, ist keine die nach einer
ichen Berathung vorgelegt werden sollen. Die Versammlung LTerritor alvergrößerung dürstet, sondern nach einer kolossalen und
vbürde sich ferner über? Verwaltungsimaß regeln von allgemeine etig wachsenden Mitbewerbung im Handel und Schiffahrtsverkehr,
zehdeutung gutachtlich zu äußern haben. die es auf nichts geringeres abgesehen hat, als alle anderen Nationen
stöolln, 15. Oct. Der Erzbischof richtet Worte des Dankes im Kaufen und Verkaufen zu schlagen, und dies zwar von ihrem
n seine Didzesanen für die Beweise der Thellnahme bei seiner Frei⸗ eigenen Terrain aus. Mit der vorirefflichen Verwendung seiner
mung aus dem Gefängniß; bersichert, daß er den Erfolg der dcialen und otonomischen Kräfte und der dies möglich machenden
hebete für seine Befreiung „unter den Entbehrunzen und Leiden veit sehenden Intelligenz erobert sich in friedlicher Waise Deutsch⸗
es Kerlkers“ erfahren habe; indem es ihm nie gefehlt an Trost, land eine weit dauerhafter e Prosperität, als wie solche durch Krieg
Nuth und Vertrauen und dem Bewußtsein,, für die Sade finer erlangt werden kann. Und die Welt wird sich am besten, sicherlich
Nlche ein wenig leiden zu konnen.gachdem er Ju fernerem ninut am schlechtesten, dabei befinden. Es ist das „Dally Bulletin“.
sebete aufgefordert. mahnt er daran, niemals des Wortes des welches Dentschland diese Anerkennung dollt. Aber Vrader Jona
xilands zu vergefsen: Gebet dem Kaifer was des Kaisers than soll nicht zur Ruhe kommen. Waͤhrend ihm nämlich eben aus
————— der Pariser Lügenmühle die Versicherung ertheilt wurde, daß
gerlin is. Ort. In hiesigen Regierungskreisen legt Rußland gemeinsame Sache mit den Vereinigten Staaten gegen
uuan großes Gewicht darauf zu versichern, daß die Note, welche die Errichtung felbst einer Kohlenstation auf den westindischen
spanische Regierung an die franzöische gerichtet han, hier ner Inseln durch das Deutsche Reich machen wolle, hat dle amerika-
ciös, nicht officiell überreicht worden ist. nische Presse die Entdedung gemacht, daß die deuische Regierung
Berlhinn, 17. Oetober. Die Bundestathsausschüsse haben sih bereits in New-Jersey angekauft hat, und die amerikanische
Berathung uͤber den Bankgesetzentwurf beendigt, und die Be- Presse schreit nun schon danach, daß der Abschluß dieser deutschen
slüsse der ersten Lesung, abgesehen von einigen redaltionellen Grunderwerbung verhindert werden solle. Die Erwerbung betrifft
erbesserungen, mit der Äbänderung festgehalten, daß die nicht in den Weewanape See, dee in Union County des Staates Nebs
erlin domizilirten Banken zur Einlöͤsung ihrer Noten in Berlin Jersey belegen ist und ungefahr eine Fläche von Lod Aceg
dam Tage nach der Präafentation dverpflichtet sind. Der Um- innimmt. Er soll zut Blutegel, Forellen⸗ und Lachszucht bestimmt
uf der ungedeckten Banknoten soll die Summe von 840 Mill. ein und sollen die Blutegel für medicinische Zwecke in Deutschland
sark nicht üͤbersieigen verwendet und die gezüchteten Fische in preußische Flüsse versetzt
werden. Der See war im Besitz von acht Farmern und ist mit
denselben durch einen angeblichen Agenten der preuß. Negierung
in Kaufvertrag von 300,000 Voll. abgeschlossen worden. (A. Z.)

Frankreich.

Paris, 16. Oct. Die RNachricht schreibt der Temps, daß
ine neue spanische Note eingegangangen wäre, in welcher Klagen
gen mehrere Provinzblätter geführt, ist ebenso wenig begründet,
die lächerliche Erfindung, daß die italienische Regierung
ern Thiers aufgefordert hätte, Itallen zu verlassen. — Frau
naine ist seit gestern mit zwei ihrer Kinder in Paris, wo sie
exmoͤgensangelegenheiten zu ordnen hat.

Bayoune, 15. Oct. Der Angriff der Carlisten auf
run war nur ein Scheinmanöver, das ausgeführt wurde, um.
entdeckt eine große Menge Munition und Waffen landen zu
nnen. Die Ladung geschah in der Nähe von Fuentar rabia.

Spanien
Durch Deveschen, die von carlistischer Seite kommen, wird
ie Nachrichn vom Tode Tristany's des carlistischen Oberbefebls

Vermischtes.
f Drei Metzger (Joos, Gieser und Reis) in Ludwigshafen
machen bekannt, daß sie Rindfleisch 1. Qual. und Kalbfleisch zu
15. Hammeifleisch zu 13 kr. das Pfurd geben.
Saargenmaund, 17. Oct. Za der heute und morgen
hier stattfindenden Wahl zum Bezirk?tag ist Banquier Leon
Brumbach als Candidat aufgestellt. — In kiner der letzten Nächte
jat in der Nähe von Hundlingen ein Wolf sich wieder ein Schaf
hon der Heerde geraubl.

Worma4, 14. Oct. Mehrere Schreinergesellen in ein⸗«
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        hiesigen Werkstätle machten gestern Abend den dummen Witz, dej Iserhohn, 12. Oct. Die hi sigen Metzger veröffent—
Tabaf⸗spfeife eines bei ihnen sich aufhaltenden Handarbeiters, llichen solgende Erklärung: „Durch den Druck, din gegenwär' ig
rährend dieser schlief, mit Pulver zu stopfen und oben mit Tabak der Consumverein auf das Metzgergeschäft ausübt, finden sich sämmt
zu bestreuen. Als dieser nun heute Maorgen sein Pfeischen zur liche Metzger Iserlohns gezwungen, wenn sie ihr geschlachtetes
hand nahm und hocherfreut war darüber, daß ihm ein edler Fleisch verkaufen wollen und setbiges dem Verderben nicht pieis—
Gönner geftopft hatte, zündete er es an und blies die Rauchwolken gegeben werden foll, den Fleischpreis auf 5 Silbergroschen per
behaglich in die Luft. Es dauerte jedoch nicht lange, so explodirte Pfund herabzusetzen troßdem sie dickes Fleisch noch mit 20 Thalern
die Ladung und fuhr dem armen Burschen derart in das Gesicht, er 100 Pfund bezahlen müssen, Die Metzger Iserlohns.“

daß demselben die ganze linke Seite nebst dem Auge stark verbrannt F Eine Frau Kirst, welche für den Hofhalt des deutschen
und beschädigt wurde. Die Thäter sollen in Haft genommen sein ronprinzen die Wäsche besorgte, ist verhaftet worden, weil sie,
und wird ihnen Gelegenheit geboten werden, hier über ihre alberne inter dem Vorwand, es sei für den Hofhalt, bedeutenden Waaren
Handlung nachzudenlen. Beträge und baarem Gelde erschwindelt hat.

⏑ —
IXXVI
Gott dem Allmächtigen hat es
zefallen Aunser innigstgeliebtes
Söhn chen

Friedrich Karl
nach kurzem Leiden im Alter von
13 Monaie zu sich in ein besseres
Jenseits abzurufen.
Die Beerdigung findet Mittwoch
Nachmittags um 3 Uhr statt.
St. Ingbert den 19. Oltober 1874.1
Die trauernden Eltern
Jatob &amp; Susanna Pileger. —

Bekanntmachung.

Die GewerbeEinkommen“und Kapital
enten Steuerlisten liegen von heute an
vährend 14 Tage zur Einsicht auf dem
gl. Rentamte Blieskastel offen und sind
nlenfallsige Reklamationen binnen 30 Tagen
daselbst vorzubriugen.

St. Ingbert den 20. Ottober 1874.

Das Bürgermeisteramt
Chandon.
Circa 20 Wagen
Kuhdung hat zu verkaufen
Joh. Jos. Schweitzer, im Eck.
Holl. Vollhäringe
ver Stück 4ꝛrzr. g
ei et. Zephp.

Drei Gesellen
können gleich in Arbeit treten bei
J. Bihy, Schreiner. Guter Dung

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ĩsc isen.
hnenfabrit, Bonn a / Rhein. — — ——— —

Die Modewaarenhandlung
J.

It. Ciouna &amp;K Söhno

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—- 36,000 3 a 30,000 —
24,000 - 2 4 20,000 - 18,000-

- 6 a 15,000 23 4 12,000
-34 4 6000 -8 3 1800-
40 42 4000 —- 5 a 3600 —
203 4 2400--5 a 1800 —
412 4 1200 — 512 4600
599 4 300 ꝛc. ⁊c. bietet die
rom Slaate Hambucg genehwigte
aud garautirte 83 Geldrer⸗
—D
verdient dieselbe schon deßhalb den
Vorzug vor vielen ähnlichen, weil
413,300 Loose, d. i. weit über
die Hälfte der Gesammtzahl, im Lau⸗
fe der 7 Abtheilungen resp. inner⸗
halb einiger Monate mit Gwinnen
erscheinen müssen.

Ganz besonders hervorgehoben zu
werden verdient, daß der Staant
sowohl die Ziehungen, die öffent
lich stattfinden, beauffichtigen laßt,
als auch die Ruszahlung
der Gewinne garantirt, so daß den
Juteressenten die un beding
te ste Sicherheit geboten, wie es

bei keinem Private⸗ Unternehmen
in gleicher Weise der Fall ist.
Zu der amtlich festgestellten ersten
Ziehung kosten:

Ganze Original⸗Loose 2 Thlr. od. 83 fl 30kr
Halbe 11345
Viertel * — „18 igr.—58
Gegen Emnsendung des Betrages

(die am Bequeinlichsten durch Post
Anweisung erfolgi) oder gegen Rach⸗
nahme werden die mit dem Sktaats⸗
Wappen versehenen Original—⸗
Loosse von uns versandt und die
amtlichen Pläne grratis bei-

gefügt.
Sofort nach der Ziehung lassen
wir unseren geehcten Interessenten
die Gewinnliste zugehen und gelan—

gen ebenso die Gewinungelder unmit⸗
ielbar noch Entscheidung zur Aus—
zahlung.

Erfahrungsgemäß tritt mit dem
Herannahen der Siepungen ein
Verarnn an Loosen ein und beliebe
man, um sofortiger Ausführung
der geneigten Aufträge ficher zü
sein, uns solche vor dem

17, November d. J.
zugehen zu lassen.
ð. daoks &amp; Co.
Staats⸗Effecten⸗Handlung in
Hamburg.

—I

*5.. Ingbderi.
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23 53523 535387 58 3255335 7288 5533 3533 355 7
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* 5 * 55 3 — 5* z28.* 5372
z28 53 58 2—535 8 5*5 5 5!c5356 825 ——
23 A— sz 8 83852 3508 * —
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33588 22883 8 25 5833 3 —36 —83—3 —2—3823
—2555 52* 355 5: 3257 8225 —385 — 52 —3—53553 *
— — 5285 235 78 4 — 3335382 825—23555633253
2 52 N2 3 — ** 5* — 52323828 2
32*3 E2552 s 75 5722 — —— 5 —5533372
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zz2 5756823 53353 532 3368 3333 — —8—833
—A 35553 558 —55— 8 88—7233 55z8555583
837 3 28585325 55 —53535 53 —23353—33 553553323335
„2z255.5 5—25852 322353 5835 —233853—3538 22 57—z —385—8532322
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5—33 —23 4 2 3 53*8* 535338
5 5 e 575 — 33235 553585 2 —s8 535 —A 23 5*
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5 5885832 —3352353535 — — 5222
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235.* * 553 — .2732358
7 8—7 — 7252. 53 232822—
723238 53 35535. 853 S6
—253033353 225*1238 252
528 — 328 — 253 7 2 22
—— S3 2 552 3 2 2538 — 322 ẽ57—
— 322* 28 IS * — * 8 R*
* 3 8* —— 533725 8 5257*
— *2* 35 325 5
* —3— 22 3 2.
332885 —— 2555 —3858 9*
2 B23 —585 —5 — 2 — 5 —
35—.* 32 223237 2 33
53* 22* 5* — 37 —— —33 — 2 3
—A 58775* 2 38 3 545337
23282Eä 58s525233757* —
53*3 20605. . 2 37 5 S*
2. 3. 23758 * * — 2 5332
— — 61* 223 33 5222—2
——— —2583 *—373—
52232595 235 25355— 35535
*78 22 57 3 58 223553—358* 2585
—3 23 588838? 53555
Xx* 5.233 — * 828 ——
2.* — 2 2353—.533253
572 —V 23 ——1 — 2* *5 5 2
* 222 * 5*27 —— 2 * 33
— 82 23* ⸗ 558382 2
— —— s53 3528
— 3 — 8 2. 2 358 3
55 2. 7533 * 58333 3533
2.
54 23 353 7—33838 8
382 3 * 53 68 8 2 S· 3
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52090 83 82 583 383833537
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5833223 33 232 20538 528
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5232833633 ã 53 533 33z3533
5533 0 38 523
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A 7 3353
8313 3283 3323 *555233 ——
82725 ——— 833533 *
335 —332835—327863
35353——5235 4z2233 * ————
2R 3. 32. 8 * 3 58*
*33 2 890535335358 553.
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32353532558 9383 558535
2 253 225 33 8 3
—5533383 ⸗ 3333. 8362 2338
5333353 3533558 38 388 5
5 82368 58 258*
5—28383* 8 .346 —
53383 587 2 2255*838 232353 AS*
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232 5532. *5.. 33 8 3 s
8* 292* p 2532 5*
353 23 82832283 22335
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E S —5575533335 338283 A ——
* QN5 2553**3 552 3 25*8 55322
2233 5 53* 77553 33353*5733 58 5
2 EI 272 — 8 8 725— * 85 25
— ——— 5325 3355 8 8
123 535 S. E.8 — —A 2 *62— 8
* 585*8 — 52282 3 8
3383383 583 5**5332.3252 252
—— * 2528 8* 5* 8 3 23833 2 8
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*5335522 232 35 9 5 5273 523
2. 2388 * 2333323. 58 38 533
8 35 s 27585 58
373 2220 2 —7 * 23236 5 23
5 2 S —A— 232. 53533
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2558 333 53 55538 83538 28238 35
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der St. Anaberser Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Uaterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonnta

ummer erscheint wochentliv vier mal: D instag, Donnerstag, Samstaa und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden wil 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

Tonnerstag, deu 22. Oktober 1874

De utsches Reich. des Carlistenchefs Lozano im Bogarra und nahm nach längerem,

Mäünchen, 15. Oktober. Der diesmalige Eintritt von dampfe 200 Mann, worunter sich 15 Offiziere befanden

ungen Leuten als Einjährig-Freiwillize in die bayerische Armee jefangen.
deiner der zahlr ichsten seit dem Bestehen der neuen Wehrver- England.
issung, was einerseits seinen Grund darin hat, duß nunmehr der London, 16. Oct. Im Canal ereignete sich vorgestern
duchweis der wissenschafilichen Qualifikation durch ein Jahres; »in unheilvoller Zusa mmensitoß. Um 6 Uhr Abends ungefähr steß
hlußzeugniß über den regelmäßigen Besuch der ersten Classe eines das Eisenschiff „Can dahar“ auf ein anderes Eisenschiff „Kings⸗
mnasiums erbiacht werden laun, während früher der Besuch bridge,“ ersteres von 1440 und letzteres ron 1597 Tonnen Ge—
er zwe'ten Klasse erforderlich war, und andererseits darin, daß in halt. In 3 Minuten fantk „Kings bridge“ und zog den Cepitän
Folge der militärischen Freizügigkeit viele Nichtbayerr, und zvar dessen Frau und Tochter, sow ie acht von der Mannschaft mit sich
esonders Hannoderaner und SchleswigeHolsteiner, in die bayerische in die Tiefe. *
Arnee eintreten. Auch das Reichsland hat sein Contingent gestellt.
Namentlich stark aar der Zugang bei der Kavallerie und Artillerie,
das um jso bemerkensweriher ist, als bei ersterer Waffengattungz
ind den reitenden Batterien die Freiwilligen außer ihrer eigenen
nerpflegung, Vekreidung und Auerüstung auch noch das Pserd zu
sellen haben.

München, 17. Oct. Dir »„Deutsche Kriegerbund in
Münch‘n“ hat beschlossen, folgende Resolution an den deutschen
neichstag zu richten:? Der am 10. October 1874 zum ordent⸗
chen Generalappell anzetretene „Deu sche Kriegerbund in Müunchen“ 1 F Vermischtes.
pricht in der Erwägung, daß der nunmehr veröffentlichte Gesetz⸗n [71 St. Ingbert, 20. Oktober. Unterm 21. August J. J.
atwurf, den deuischen Landsturm betreffend, in hohem Grade Jat der Stadtrath von St. Ingbert beschlossen, wrnn sich gering
reigenschaflet ist die Wehrkraft Deutschlands auch gegenüber den bemittelte ortsangehörige junge Leute, welche sich zur Ausbeldung
istusten Eventualitäten in einer der nationalen Ehre und in der Baugewertschule in Kaiserslautern eignen, vorfinden, und
Rachistdung ¶ Deufchlands, fowie dem innersten Wesen der die Mittel nicht besitzen, diese Squle besuchen zu köanen, für diee
reuischen Kriegervereine entsprechenden Weise angemessen zu erhöhen, selben Stipendien aus der Stadtkasse zu bewilligen. Sobald sich
hiermit seine Freude über das Einbringen dieses patriotischen olche junge Leute von St. Ingbert zum Besuche der Baugewerk-
gelehenswurfes und die Bitte aus, der deutsche Reichstag msge chule beim Bürgermeisteramte dortselbst anmelden, wird der
esen Entwurf zum rechtskräftigen Gesetze erheben.“ — Beitritls⸗ Stadtrath weitere desfallsige Berathung pflegen.
rtklärungen anderer Kricgervereine zu dieser Rosolution sollen F Zweibrücken, 20. Oktober. An Stelle des zum Ober⸗
ahlreich in Aussicht stehen. ppellrath beför derten Herrn Zinkgraf wurde durch Ordonnanz des

Mänqhen, 18. Oct. Bei der Wichtigkeit, welche die Präsidiums des k. Appellationsgericts vom Heutigen Herr Appell⸗
xisenbahnen für die Opecationen enner Armee huben, hat es sich ath Hermann Dercum zum Präsidenten der am 7. Dezember be—
elegentlich der letzten Mobilmachung, bezw. des Transportes jinnenden Schwur gerichtsverhandlungen des vierten Quartals 1874
es deuischen Heeres als Nothwendigleit ergeben, daß auf giößeren ꝛrnaunt.

Bahnhöfen und in der Nähe von Militaäͤretablifsements bessere 7Kaiserslautern, 20. Oct. Zum Religionslehrer
Finrichtungen, hauptsachlich zum Einparkiren der Cavallerie, Artil⸗ am hiesigen protest. Squllehrer-Seminar wurde Hr. Vikar Künkele
crie und des Trains, erforderlich sind, da besonders für letzteren ernannt. — Verw'chene Woche wurden von dem hiesigen Polizei-
ie sog. Stirnrampen, wo immer nur je ein Wagen beladen gericht dahier u. A. vier Fabr'kanten wegen Beschäftigung jugend—
verden kann, absoiut ungenügend sind. Es sollen zu diesem Zwecke licher Arbeiter über 6 Stunden täglich mit 14 Thlr,bis 2 Thlr.
n Knotenpunkten oder sonstigen geeigneten Orlen —V— fünf Verkäufer wegen Verkaufs von zu leichler Butter mit ije
rrichtet werden, an, welchen zu gleicher Zeit ein vollständiger Zug! 2 Thlẽ. bestraft.
eladen werden kann. J rKirchheimbolanden, 16. Oct. Drei hiesige

B erliün, 20. Oct. Der Kaiser ist heute Morgen halb 9 Metzger wurden zu je 2 Thaler Geldstrafe verurtheilt, weil sie
Uhr wohlbehalten hier eigetroffen. Der Kronprinz, der ihm ent⸗ Fasselfleisch für Ohhsenfleisch guf ihren Aushängtafeln angepriesen
egengertist war, traf mit dem Kaiser ein. ind verkauft hatten.

Bertin 20. Oct. Dem Vernehmen nach wird morgen; Von der Haardt. In Gimmeldingen wiegt der Most durch
der Untersuchungsrichter in der Acnim'schen Sache, Stadtgerichts⸗ 33 bis 96 Grad und wurde bei lebhastem Geschäfte die Logel
ath Pescatore, mit einem Protollführer nach Paris abreisen, um zon 9 fl. 309 kr. b's etwas über 10 fl. verkauft, um welchen
Fehufs Beschleunigung des Prozesses die Vernehmung des Pariser Preis jetzt aber keiner mehr zu haben ist, indem die Produzenten
gotschaftẽpersonals zu bewirlen. hurch Einkeltern eiuen höhern Erlös zu erzielen hoffen. In Folge

V Frankreich. der dünnhäutigen Beeren wird allgemein angenommen, daß 28

Bayomne, 19. Oct. Buckland, ein Correspondent der Logeln ein Fuder (1000 Liter) kellern und wurden bereits einzelne
New-PYori Times“ und Jerraro, ein anderer Correspondent, sind duder für 320 fl. verkauft, nun werden aber schon 330 bis 350
im Samstag nach dem Lagee des Don Carlos abgereist. Es ist hulden gefordert. Gönnen wir dem Winzer diese schönen Preise
as Geruͤcht verbreitel, zwei Engländer seien, von den Republi- md bald wird sich das Wort wieder bewahrheiten: Wenn das
anern erschossen worden, und man kürchtet, daß dies die beiden hebirg Geld hat, so spürt es das ganze Land. (N. B. 3.)
genannten seie. .Steinfeld, 17. Oct. Soeben ging hier die traurige

Spanien Naachricht ein, daß in dem neu zu erbauenden Bierkeller des Herrn

Maͤdrid, 16. Oktober. Am Freitag erschossen die Carlisten duttenhöfer mehrere Arbeiter verschüttet seien. Leider hat sich diese
ver Eisenbahnbeamte von der Station Pozo Canada. — Espar- dachricht bestätigt und wurden zwei Männer todt ausgegraben,
ero ist krank. — Bei Amposta verloren die Carlisten zwei Kano⸗ vährend einer als leicht gedrückt gerettet wurde. Es war ein
en und 1000 Mann an Todien und Verwundeten. serzzerreißender Anblick, die weinenden Eltern und Geschwister zu

Madrid, 20. Oct. Regierungsnachrichten zufolge überfiel ehen, wie sie warteten, ob ihre Angehörigea lebend oder todt ge-
er Regierungs-General Daban nach einem Eilmarsch die aus unden werden. Der eine Todte ist der Bruder des Bauum
90 Mann Infanterie und 200 Reitern bestehende Abtheilung ernehmers.
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        5 Aus München ist in Speier die Nachricht eingekroffen,
daß der Justizminister Dr. Fäustle vorerst die Pfalz nicht besu⸗
hen werde.

F Hagenau, 19. Oktober! Von den ausgestellten Pfälzer
Bieren erhielten: H. Weltz in Speier die silberne Medaille,
Aktienbrauerei Tivoli in Zweibrücken, Ch. Sick in Speier, L.
Geisel in Neustadt die broncene Medaille. Im Gonzen wurden 50
Medaillen und 4 Anerkennungsdiplome für Bier ertheilt.

F Auf der Axusstellung in Hagenau,hat unter 102 Ausftellern
Justus Hildebrand in Pfungstadt für das beste Bier kden Ehren-
pokal erhalten. Ferner erhirll für Bier die silberne Medaille E.
Werger in Worms.

F Mannuheim, 14. Oktober. In der heutigen Schöffengerichts⸗
sitzung wurde der Bäcker Karl Schwab wegen Verkaufs eines
Laibes Brod, dem 220 Gramm am richtigen Gewicht fehlten, zu
einer Gefängnißstrafe von 14 Tagen verurtheitt.

F Metz, 16. Oktober. Vorgestern erltt der von Luxemburg
abgegangene Personenzug, der um 10 Uhr 12 Minuten in Meh
eintreffen sollte, bei der zwischen Luxemburg und Diedenhofen ge—
legenen Station Großhattingen einen Zusammenstoß mit einem
GBüterzug, wodurch ein Pafssagiere, wie es heißt, der 14j4hrige
Sohn des belgischen Grafen von Bethune, getödtet wurde. Seine

Eltern wurden schwer verwundet hieher gebracht. Es sind nod
weitere Reisende beschäd'gt worden. Der ünfall wurde durch ein
falsche Weichenstellung verursacht.

F Den allberühmten Gasthof zu den drei Mohren in Augs
burg, in welchem Könige und Kaiser gewohnt, Reichstage getag
haben und 1866 der deutsche Bundestag (die drei Mohren Pford
sen — Beust — Dalwigt) gestorben ist, haben Augsburger Pa
trizier gekauft, damit er nicht in unrechte Hände geraihe.

x Illustrirte Jagdzeitung. Organ für Jagd, Fischerei und
Naturlunde. Herausgegeben von W. H. Nitzsche, Kgl. Oberförster
—, Le'pzig, Verlag von Heinrich Schmidt. — Preis 1 Thale—
zalbjährlich in allen Buchhandlungen und Postanstalten. Nröo. 2
dieser reichhalligen und beliebten Jadzeitung ist erschienen, enthält
Der Fang des Steinmarders von A. von Huustein, Die Vogel.
chutzfrage und die Jagd von E. von Wolffersorff Fortsetz ung)
Fin streitbarer Bundesgenosse des Jaͤgers von O. v. Riesenthal. Ein
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Fegelbahn. Ein Jagdabenteuer. En Jierthum. Ein Reiher greif
eine Ente v. s. w. u s. w. — Illustration: Ein Schattensp'el.
Der neue Jahrgang hat am 1. Okrober angefangen.

Verantwortlicher Redakleur F. X. Demeß in St. Ingbert

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Die alte uatdsind die Vortheile eines jeden Käufers, wer daher seinen
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Gerfte Zreihige 5 fl. 8 kr., Gerste vier
reihige 4x fl. 26 tr., Spelz 3fl. 59 kr
Speizkern — fl. — kr., Dinkel — fl. —
kri, Mischfrucht —fl. — kr., Hafer 4 fl.
48 tr., Kartoffeln 1fl. — kr., Heu 1 fl
48 kr., Stroh 1fl. 15 kr. per Zentner
Weißbrod 1js Kilogr. 18 kr., Kornbrod
3 Kilogr. 24 kr. ditio 2 Kilogr. 16 kr
1 Kilogr. 8 kr. Gemischtbrod 3 Kilogr
32 kr. 1 Paar Weck 110 Gramm 2 r
Rindfleisch 1. Qual. 18 kr. 2. Qual. 16 kr
Kalbfleisch 16 tr., Hammelfleisch 20 kr
Schweinefleisch 18 kr. pr. Pfd. Butter 34 kr
her Pfund.

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Ich zeige hiermit ergebeast an, daß nunmehr wieder Honats Prämiie-Loose
gegen monatsweind Abzahlung dureh mien veikauft werden, erkläre
Ertheilung jeder darauf bezüglichen Auskunft gerne bereit und bitte um gefl.
»Zuspruch.

St. Ingbert, den 16. Oktober 1874.
2M. Eberhard.

sedaction. Druck und Verlag von cF. Xx. Deme

zin St. Ingdbert.
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57658 35355 38333 55255 322522 22824
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s538 335382* 333553 72353 533 333 327333 ————
2 33 85333* — 8 ———— 3 25 8
* — 2 2 5 * — —258—* 5 * —8* 5 27
— 55* 8 — — — 2388 38 — * 835 55 —
25 — — 5333*53533 535 87 553 30357
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*2 58 353 —z326 ——— — 33 5 533335 228
* 8 — ——878 2328 32*33638 —— 53 58*
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3 73 23335578 z35*2828 2 83335 2355353 28353
—52 — 355— * —3—
28 3338333 5——337 ————— 2235 72388 53
75 5232322558 — 32 3 53335385 *2553346 3223278
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33 35. 3.3 52
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2* , 3 *
— — *z5 23525* 22838 53588
23 —288538 28* 375 9528* —82 12 23
3.3 28 .3 238 *2368* 3258 * 22
— 5813332. 2538 53 28 523-278
— —— 52523 583335. 32 3573
—2. 712 23. 38 25 13 7 *33—
——88 533 553 LR 608* 3
* 2*8 * — BS. 8 —2 8 324 — 2 22
33 22552 39* 538
— 8* * *3532 38. 72 — 275 7 *.
— J 8*—3 5325322 55 56
* 224 * *85357 8 —c*8* * * 3
*253 2 *23 2* 2 7 ü535358 * 3 2.* 323
38 —A 7337 — —
— 2. “ — —
28 252.38 — — 3 27 2258 S 2 5565233
— 3 * 2 3. 2
53585 25333326 35532* 5 23 82
2 8. * 2 223 58 9* 7 2.2 — 2 *
—— 38 J — 222 532558 F 35
521 J8582 *87 *25*
2 7 5* 5 — 52 3 4.
38*8 — * 5—265 225 3— — —F
53 * — 23.* — 2 8 —A ——
235223 5. — VV— — *7
523 3— 25583235 ——— —A—— 35
—.2* 55. —35 —— 5 —2223 3 *

51

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382

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        St. Ingberler AAnzeiger.

Der St. Inaberter Unzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ and Sonnta
Zummer erscheint woöchentlich vier mal: Dinstag, Donnerstag, Samstaa und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
— 12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet. 34
M 169. Samstag, den 24. Oktober 1874
— —88
Frankreich.
2 gp ar b 8 — Z Statue Napoleons in kaiferlicher
Tracht wird doch auf die Vendomesäule kommen. Mau is⸗
Muünmch en, 20. Oltober. Unter den bayerischen Gerichts her geglanbt, die Regierung würde 38 daß die anee
chreibern ist eine Adresse im Umlaufe, welche die Beseitigung der versammlung ihr betreffendes Gesetz ändere. **
Ausscheidung von Ober- und Untergerichtsschreibern anstrebt und.... ZEpanien
siesür bei den künftigen Amts- und höheren Gerichten einfach Madrid, 21. Otl. Nachrichten der Regierung zufolge hat
Sekretariate eingerichtet wissen will mit einem Sekretär J. II. I zc., sich die Zahl der Carlisten in der Provinz Murcia in Folge der
vobei dem Sekreiär J. Ergänzungsrichterqualitat, csowie die Niederlage Lopzanos auf hundert reduzirt. Das Gerücht, wonach
Beschäftsletung zukeämmen sol. die Lage Pampelunas als eine prekäre beze'chnet wird, ist als un—
Mänch'en, 21. Oct. Wie wir vernehmen, werden in der hegründet anzusehen. 3 ede en
Armee, namentlich in den Lieutenants⸗Chargen, demnächst vielfache England.
Befoͤrderungen erfolgen. London, 20. Oklober, Der russische Thtonfol i
Metz. 19. Oltober. Unter schwacher Betheiligung ging ge. Begleitung des Grafen Schuwalow, des Vaee en
stern die Ergänzungswahl zum lothringischen Bezirketage vog »nglischen Hofe, der „Kaiserin“ Eugenie in Chislehurst einen
fjatten. Die Protesspartei enthielt sich der Abstimmung, so daß Besuch abgeslattei.
ein Mitglied der gemäßigten Richtung, Herr Bilotte, Kalkbrennetrei- Amerika.
desitzer in St. Julien, und zwar mit 538 von 706 St'mmen! New⸗York, 20. Ochk. Die Wahrheit des aus San
gewählt wurde. Derfelbe halte kurz vorher einen Aufruf erlassen, Francisco vorgestern hierher gelangten Gerüchtes, daß ein deutsches
in welchem es heißt „Ich stelle meine Candidatur, um mit dem driegsscheff an den Schiffsahrtsinseln Entschädigungsgelder beige⸗
System der Protestation und Enthaltung zu brechen, welches den drieben hake, wird in officiellen Kreisen stark bezweifelt, weil die
Selbstmord unserer lothringischen Nationalität bedeutel. Wenn ein „Arcona“, das einzige Schiff, das es gewesen sein konute um die
Volksstamm gegen den Kleinmuth ankämpfen muß, so sind es die angegebene Zeit gar nicht bei jenen Inseln sich —* befint en
Nachkommen jener Lothringer, welche inmitlen der Feudalherrschaft zznuen. (Nach einem Telegramm aus San Francisco hätte der
oergangener Zeiten mit Standhaftigkeit ihr Bürgerrecht zu grün- amer'kanische Consul auf den Schiffer-Inseln gemeldet, das
den und ihre Unabhängigkeit zu bewahren wußten. Mehr als je— deutsche Kriegsschiff ‚Arcona, habe mehrere Wohnuügen von Ein⸗
mals gehört das Wort dem Volke; seine Stimme ist das Prin⸗ geborenen niedergebrannt, eine Entschädigungssumme von den
zip der Nationalitäten geworden; begreifen wir die Consequenzen Bewohnern der Insel eingetrieben und Land an der Küste zu
der Autonomie, welche die Verträge uns gewährleistet haben; sie Gunsten deutscher Reichsbürger in Besitz genommen; darauf —*
wvird uns Alles geben, was wir ihr abzugewinnen verstehen wers das Schiff die Insel wieder verlassen.) ua
den. Vereinigen wir uns mit dem Gefühle der Anhänglichkeit News⸗NYork, 20. Oct. General Concha, Statthalter
an unser Land, in dem Glauben an seine Zukunft. von Cuba, hat die Erschießung der mit den Waffen in der Hand
Mainz. 17. Oktober. Die Stadtverordneten haben das in Gefangenschaft geraihenen Insurgenten angeordnet. — Wegen
Gehalt der Bürgermeister auf, 6000, dessen Renummeration eben⸗ der aus der Virginius-Affaire herrührenden Eushadigungeen
jalls auf 6000 Reichsmark fixirt. Nach einer Uebereinkunft zwi⸗ rung der Vereinigten Staaten⸗Regierung an Spanien ist noch 4
n ga den en qun hoger — 38— Finigung erzielt; wahrscheinlich werden die von Amerika erhobenen
itgliedern ist zumn Bürgermeister der seitherige Bürgermeister Zchadenansprüche schiedsrichterli scheiud
—3 als une ——— Beigeordneter Dr. Oechsner (Volks d ibrache schiderichlerscher Eahschei dwng Aberwiesen
bartei), als zweiter Beigeordneter der seitherige erste Beigeordnele
H. Reinach (Forischriti) ausersehen.
Berin, 21. Oktober. Die „Prov.Corr.“ meldet die
erfolgte Einberufung des Reichstages zum 29. Oktober, dessen
Fröffnungsfeier der Kaiser selbst abhalten werde. Als Aufgaben
des Keichstages werden namentlich die Feststellung des Reichsetals,
die Berathung des großen Justizgefetzes und das Bankgesetz be⸗
cichnet.
vub Berhin, 21. Oltober. Dem Vernehmen nach wird der
Neichskanzler Furst Bsmarck gegen den 25. oder 26. Oltober zu
kurzem Aufenthalt hier erwartet. Derselbe nimmt sodann noch
einen Herbstaufenthalt in Friedrichsruhe.
Oesterreich.
Wien, 21. Oktober. Einem uns soeben aus Cetinje
ugegangenen Telegramm zu Folge ist gestern dort ein Türke aus
Podgoricza ermordet worden. Der Mörder desselben ist ein
urkischer Unterthan. Nichts desto weniger aber fielen die Türlen
in ihrer Wuth über sämmtliche auf dem Markte befindliche Mou—⸗
enegriner her und richteten ein Blutbad an. Ermordet wurden
der Archimandrit des Klosters Piperi, 17 Montenegriner und
zwige montenegrinische Weiber. Die Montenegriner waren
unbewaffnet. Die fürstliche Regierung hat alle Maßregeln
getroffen um einem Aufstaade vorzubeugen. Die Erb tterung unter
Zen Christen ist eine außerordentliche. Alle türkischen Unerthanen
die sich zu dieser Zeit auf montenegrinischem Gebiete befanden,
wurden auf Anordnung der Reg'erung von Cetinije bis zur
rürkischer Grenze geleitet. Die fürstliche Regierung wird von dier
RKegierung der h. Pforte die strengste Untersuchung fordern. —

Deutsches Reich.
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        Dem Mehzger ist's Wurst, wie die Wurst auch sei, würde. Außerdem haben die Bäcker auch die Conjunktur gegen
Denn das Gericht spricht von Strafe und Kosten ihn frei. sich. Was sollten die Behörden, was das Publikum dazu sagen
Der Sp. A.“ dernimmt, Postmeister Sir y, derzeit in venn jetzt, wo dae Medl billiger geworden und die Mahisicuer
Lindau, solle zum Oberpostmeister in Speier ernannt werden. aufgehoben wird, die Bäcker mit Preiserhöhungen kommen würden!
7 Wie der „Sp. A.“ meldet, wurden am 29. ds. auch in Man möge sich davor hüten, sich lächerlich zu machen und soll—
Frankenthal bei sieben Metzgern Würste wegen Stärkemehlzusatzes sich mit dem Aufschlag von 16213 pCu., der in der Umwandlung
von der Polizei weggenommen. der Pfennige liegt, begnügen. — Diese sehr vernünftigen Ausfüh—
p. Saarlou's, 16. Ott. (S. J.) Gestern Abend 8 Uhr rungen des Berliners verhallten wirkungslos und es wurde ichließli
brach in Fraulautern, an dem Verbindungswege zwischen den nach jolgende Resolution angenommen: „Der 5. Pfennigsatz ist als
Saatbrucken und Saarwellingen führenden Hauptsiraßen Feuer Minimalsatz für Backwaaren als der allein richtige anzuerkennen
aus, das zwei Wohnhaäuser — darunter das lezzte Strohdach in und mit allen Kräften dahin zu wirken, denselben zur Einführung
Fraulautern. — sowie eine kleine Schmiede in kurzer Zeit in zu bringen.“
Asche legte. In einem der Häuser soll ein ziemlich großes Quan t. Vor einiger Zeit verunglückte in einer Berliner Aktien
um Frucht mitderbrannt sein. Leider sollen zwei Rodener Feuer brauerei ein Arbeiter am Fahrstuhl wegen ungenügender Schutz
wehrleute — außer der Feuerwehr des Ortes und der Blechwaa vorrichtungen. Die Direktion, welche sämmtliche Arbeiter in ein
renfabrit war auch die aus Roden frühzeitig zur Stelle —, wenn Unfollversicherung hatte einschreiben lassen, erhielt 1600 Thaler
auch nicht bedeutend, verletzt worden sein. — Dasselbe Blati ertigte aber die Wittwe und die Kinder des Verunglückten mi
(S. Journ.) schreibt von dort, 19. Okt., daß die Verletzung einem erbärmlichen Almosen ab. Nun nahm der Hirsche Dunker'jch
eines der beiden Betroffenen eine recht schwere gewesen, so daß Ortsverein der Brauer, dessen Mitglied der Verstorbene war, die
der Verletzte bereits am Samstag Vormiitag seinen Wunden er⸗ Angelegenheit in die Hand, und ließ durch seinen Rechtsanwalt
legen sei. Derfelbe hinlerläßt eine Wittwe mit sechs Kindern, von besagte Direltion Namens der Wiltwe vertlagen. Und was war
deaen das älteste erst 13 Jahre alt ist. Der zweite Verletzte da die Folge des der Wittwe unentgeldlich gewährten Rechtsschutzes
gegen ist bereits wieder ganz hergestellt. Die Direltion der betreffenden Bierbrauerei wu de vom Gerich
7Mainz: Auf dem hiesigen Friedhofe liegen 380 Tapfere, dahin verurtheilt, der Wittwe K. 650 Thaler und ihren Kindern
aus dem Kriege von 1870,71. Das denselben gesetzte Denlmal 700 Thaler auszuzahlen.
lein sehr hoher mit eingesügten, die Namen der hier ruhenden (Gine theure Suppe.) In einem Berliner Restauran
Soldaten tragenden Erztafeln versehener Steinsockel, worauf ein ereignete fich vor acht Tagen bei der Mittagstafel eine drolligt
flerbender Lowe) wurde am 18. d8. eingeweiht. Der Gouverneur Szene. Ein Gast bat den ihm gegenübersitzenden Herrn, ihm einen
bon Mainz, General v. Boyen, hielt die Enthüllungs⸗ Bürger 25 Thalerschein zu wechseln. Dabei reichte er die Banknote so
nec Wellan von Ma'nz die Schlußrede, die mit einem Hoch au ungeschickt über den Tisch weg, daß er sie seinem vis avis in die
Katser Wilhelm, „den Vertreter der neuen Zeit,“ endigte. Die Suppe fallen ließ. Der Herr griff schnell in den Teller und holte
Zelheiligung wrar seht siark. den Ertrinkenden heraus, ihn neben sich haltend, damit die Suppe
Die Mainzer Industrie.Ausstelluug ergab ein seht befriedr davon ablaufe. Sein neben ihm sitzender Hund mocqte das Dine
gendes Resultat, indem der Ueberschuß nach Abzug aller Unkosten für ein Stück Fleisch halten und erlaubte sich zum Gaudium aller
—*2* 16.000 fl. beurägt. Anwesenden. angezogen durch den Geruch der prächtigen Brühe,
Pffenbach am Main, 20. Oct. Der Franlfurter den Fünfundzwanziger zu verspe sen.
Lebensmililverein hat seit gestern hier die zweite Filiale ecöffnet: f Kiel, 10. Ottober. Ueber einen Gaunerstreich, der hier
dleichzeing ist er damit beschäftigt, eine Brodfabrik einzurichten ausgeführt wurde, berichtet die „Kieler Zeitung“. Ein Fremder,
München, 21. Oktoͤber. Der socialdemokratische det hier in einem Hotel abgestiegen war u. sich für einen Capitän
Agitator und Farbergeseselle Emil Lesser von Langensalza, welcher, Müller ausgab, kaufte sich vor einigen Tagen in einer hiesigen
wie dieser Tage öffentliche Blätter berichteten, jüngst aus Minden Weinhandlung ein leeres Oxhoftgebinde, ließ darin von einem
geflüchtet ist, nachdem er dort seinen Compagnon Schrammeck um uüfer, angeblich zu chemischen Versuchen, innen vor dem Zapfloch
krhebuͤche Beträge beschwindelt, ist keineswegs in der von ihm einen dichten Blechbehält r anbringen und füllte dann das Gebinde
micflith angedebenen Richtung (Holland, Bremen) entflohen, sondeen mit reinem klarem Pumpenwasser, dagegen den Blechbehälter mit
hurde heuie Nacht in einem Wirthshaufe an der Blumenstraße einer halben Kanne Rum. Das Faß wird darauf ordnungsmäßig
iet amitte und verhaften verspundet und das nun fertige Orhoft Rum an einen andern
FDie Bader von Ingolstadt, Eichstädt, Neuburg a. D. Weinhändler für angeblich 40 Thaler verkauft. Eine vorher von
fühlen fich ebenso wie ihre Collegen in Würzburg, durch deu neuen den Käufern verlangte Heberprobe wird natürlich aus dem
Titel „Heildiener“ gekränkt und „angefeindet“. Spuntloch, mithin aus dem Blechbehälter entnommen. Schreckliche
ꝓ Dresden, 17. Oktober. Der 22jährige Erbgroßherzog Täuschung fur den geprellten Weinhändler beim Abziehen des
Aagusi von Oldenburg, der betanutlich dor einiger Zeit als Fosses! Der Betrüger, der sich eine falsche Perrücke in Kiel
dahier Sludent durch eine Ohrfeigeaffaire mit dem Wirth der besorgt hatte, ist spurlos, unter Zurücklassung der unbezahlten
Restnration auf dem hiefigen Leipfiger Bahnhof von sich reden Hotelrechnung verschwunden.
gemacht, hat am 12. Oltober eine laͤngere Orientreise angetreten , Aus Amsteg, 19. Oct. brrichtet man der „Schw. Gr.
In seiner Begleitung befindet fich ein Hauptmarn vom Generalstal— P. 3 Letzte Nacht um 12 Uhr explodirten 34 Centner Pulver
und ein junger Gelehrter. in Göschenen (am Gotthard-Tunnel). Ich war heute Augenzeuge
In Wittenderg wurde am 13. ein junger protestantischer der Verheerungen an Fenstern und Thüren im Dorfe. Man
Geisilcher beerdigt,welcher auf einer Reise von Berlin nach bermuthet böswillige Brandlegung.
Merseburg wo er eine Probepredigt halten wollte, auf der Eisen— 7 Chur, 15. Oct. Das 200 Einwohner zählende Dor
bahn in einem Coupe zweiter Classe mit abgeschnittenem Halse Peifi im Schanfigg ist diese Nacht bdis auf 5 Häuser abgebrann'
gesanden worden war. Derselbe hatte in Wittenberg noch seine Eine entsetzliche Szene hat sich in der Gegend von vo
Muüller begrüht und war dann allein im Coupe weiter gefahren Rochette im Kanton Rochefoucauld zugetragen. Zwei Kinder such⸗—
Zeraubt wat der Ermordete nicht; die Mordwaffe konnte noch ten Eicheln am Rande eines Behölzes. Das eine, ein Knabe,
nicht aufgefunden werden, — Auch in England, mitten in London war auf einen Baum gestiegen und schüttelte die Eicheln ab, wäh—⸗
kam kürzlich wieder ein ähnlicher Fall vor: rend das andere, ein Mädchen, sie sammelte, Plötzlich stürzte sich
WMagdeburg, 17. Oltober. Heute erhielten Lehrer Funke, ein Wolf auf das letztere, warj es nieder und zeifleischte den
Boitchermeister Welsch und noch fünf andere Zeugen in Neustadt- Kopf mit dem schrecklichen Gebiß. Auf das Geschrei des Knaben
Magdeburg ihre Vorladung zu den am 29. d. in Würzburg ge eilte ein Feldarbeiter herbei, u. nun enspann sich eine entsetzliche Szene.
gen Kullmann beginnenden Schwurgerichts verhandlungen. Der Körper des kleinen Mädchens, ganz verstümmelt und überall
Der Vackercongreß zu Berlin beschäftigte sich in seiner ersten blutend, lag tegunglos hingestredt in dem Grase unier den wü—
Sitzung mit der Preisfrage der Bacwaaren nach dem neuen henden Bissen des Unthieres. Als dieses aber den nahenden Feind
Muͤnzsystem. Der Bärcker Hübler aus München referirte und erblickte, ließ es von der lleinen Leiche ab und stürzte sich auf
beantragte, den Preis von 8 Pfennigen als Minimalpreis der den Anlömmling. Dieser erwartete den Wolf festen Fußes, packle
Vadwaaren in ganz Deutschland anzunehmen. Dagegen wandie ihn an der Gurgel, und es glückte ihm, ihn niederzuwerfen, aul
sich Herr Kunze aus Berlin, weicher den Antrag ftellte, mit dem ihn zu fallen und ihn festzuhalten, obgleich der Wolf ihm in den
Mininalpreis einfach von den bisherigen drei leichten Pfennigen Arm biß. Endlich bemerkte ein anderer Arbeiter den unglei-
—XV— hinaufzugehen, so daß das hen Kampf, und es gelang ihm, mit Fußtritten und Faustschlaͤgen,
Munzgesetz diese Steigerung zu verantworten haite. Man muüfse, da ihm jechliche Waffe fehlte, das furchtbare Thier zu tödten
so meinte der Redner, das Münzgesetz so nehmen, wie es ist, und nachdem es dem ersten Helfer nicht weniger als 22 Wunden
ie gange Frage als Lokalfrage behandeln. Der Bäcker hang heigebracht.
och auch vom Publikum ab urd man könnte mit derartigen fLondon, 21. Oct. Heute heerrschte ein heftiger Sturm
geschlüssen nichts machen. winn das Vublikum dagegen rebellisch England und Scottland. Viele Häuser und Telegraphenlei⸗

n
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        ungen wurden beschidigt. Der Dampfer ‚Chsan“, von Glasgow
Jach Shanghai gehend, scheiterte an der schottischen Westlüste. Elf
MNann der Besatung sind umgekommen.

Aus dem Oberelsaß, 19, Oct. Im sogenannten Neuland⸗
vald zwischen Colmar und Neubreisach wurde bei dem Eisenbahn⸗
‚au eine Anzahl werthvoller Schmucksacheu ausgegraben. Man
Fermuthet, daß dieselben von einem Raubmorde herrühren, der vor
Ji Jahren in Colmar an dem Uhrmacher Kiener verübt wurde.
ohne daß die Räuber entdeck: werden konnten.

.Ein Professor der Bettelei). In England gibt es eine
Industrie, die auf dem Cortinente ihres Gleichen nicht hat. Man
ann jetzt an den Mauera Londons folgendes Plakat lesen: Der
Brofessor Lazare Roony nimmt sich die Freiheit, dent Publitum
anzuzeigen, daß er eine Schule gegründet hat, um praktischen Unter«
icht im Betteln in zehn Leltionen zu geben. Er verspricht, die
ihm anvertrauten Kinder zu lehten, wie sie ihr äußeres Ansehen
ial verandern und sich jedes Gebrechen beilegen können, ohne
ihrer Gesandheit im Geringsten zu schaden. Gegen einen mäßigen
ßreis sagt er, wie man in mildthätigen Stadtvierteln die besten
Straßen brandschatzen kann. Vermiethung von Krücken, künstlichen
ßflastern, von Hunden für Blinde und von ähnlichen Zwillingen.
xz5 wird auch in die Provinz versandt. Geschwindigkeit und Dis-
tion. Briefe franko.“ 21 Prinzeßstreet. S. Giller.

.Gest der dicken Damen.) Der „Courier der Vereinigten
Staaten“ erstatiet Bericht über das jährliche Fest der „dicken
Damen“, welches letzthin im „Hotel Taylor“ in Pleasant Vally
tatigekunden. Dieses Fest, ähnuch arrangirt wie das Fest der
diden Herren“, besteht in einem Austerndiner und Ball und ver⸗
ef in größter Gemüthlichkeit; die schwere weibliche Garde amu⸗
sirie sich. Nur ein einziges Intermezzo, allerdings ein schwerer
Fall“, ist in den Annalen des Vereins zu verzeichnen. Der
Reporter eines New⸗Porker Blattes, hinterlist gen Aufstachelungen
Foige gebend, forderie eine Dame von 240 Pfund Gewicht zu
anemn Walzer auf. Er hatte vielleicht auf ꝛine abschlägige Antwort
gerechnet; aber darin sah er sich bitler getäuscht. Seine Aufforde⸗
cunzg wurdẽ mit der gtoͤßten Liebenswürdigkeit angenommen und
io jah er sich zu einem uUnternehmen“ gezwungen, dessen ihm sein
Leben lang gereuen wird. Das Thermometer zeigite zirka 40 Gr
m Schatten seiner Dame. Der unglückliche Reporter renkte sich
ast den Arm aus bei dem Bemühen, seine Tänzerin da zu um⸗
pannen, wo sorsst die Taille zu sitzen pflegt. Jene aber hob ihn
vie eine Feder und drebte ihn so heftig im Wirbelwinde herum.

daß ihm eben nur so viel Bewußtsein blieb, die Knöpfe fallen zu
jören, die ihm vom Rock und anderen männlichen Kleidungs⸗
tücken abfielen. So beklagenswerth aber dieser Unfall war, so war
er doch nur das Vorspiel zu der viel schrecklicheren Schlußkata⸗
trophe. Plötzlich nämlich ruischte die Dame aus und fiel — „à la
drussienne“, sagt der Berichterstatter — mit ihrem Tänzer derart
aieder, daß der Fußboden krachte. Nach mehrfachen vergeblichen
Versuchen, die schwere Last der stattlichen Dame wieder auf die
Füße zu bringen, entfloh der arme Reporter verhöhnt und beschämt
„om Schauplutz seiner Niederlage, mit dem Gelbbniß, mit einer
Tänzerin so schweren Kalibers einen so gefährlichen Tanz nicht
vieder zu versuchen. Uebrigens hatte der schwere Fall keine weitern
iblen Folgen für die leichtfüßige Dame, da sie die Vorsicht
Jjebrauchte, als Präservativ schleun igst einige Dutzend Austern
angefeuchtet mit dem schäumenden Wein der Champagne, zu ver-
tilgen.

FStatistit der Weinjahre. Zählt man aus den
Weinjahren der Pfalz von 1701 - 1874 diejenigen heraus, in
velchen es „sehr viel und guten“ oder „viel und sehr guten“
Wein gab, so finden wir in dem Zeitraum von 173 Jahren nur
25 solche Jahrgänge: es trifft somit durchschnittlich alle sieben Jahre
ein gutes Weinjahr. Die ausgezeichnet guten Jahre sind bekannt⸗
ich noch feltener und kehren erst nach längeren Zwischenräumen
vieder, wie: 1811, 22, 34, 46, 57, 65 2c., während im vori,
jen Jahrhundert sogar von 1728 - 1753, also in 25 Jahren
zicht ein einziges Mal große Quantität und vorzügliche Qualital
usammenfielen.
Wie machen hierdurch auf die im heutigen Blatte stehende
Annonce der Herren S. Steindecker u. Co. in Hame
durg besonders aufmecksam. Es handelt sich hier um Original-
oose zu einer so reichlich mit Hauptgewinnen ausgestatteten
Berloosung, daß sich auch in unserer Gegend eine sehr lebhafte Betheili-
zung voraussetzen läßt. Dieses Unternehmen verdient um so mehr
das volle Vertrauen, indem die besten Staatsgarantien geboten sind
ind auch vorbenanntes Haus durch ein stets streng reelles Handeln und
Auszahlung zahlreicher Gewinne allseits bekannt ist.

Das Haus S. Sacks u. Co. in Hamburg wird
ias wegen prompter und aufmerlsamer Bedienung seiner Interessen-
en so angelegentlich empfohlen, daß wir nicht umhin können, auf
die im heutigen Blatte befindliche Annonce desselben ganz besonders
hinzuweisen.
Bekanntmachung.

Die Waͤhlerl'ste zu den Stadtrathswah⸗
en liegt bis zum 81 October nächsthin auf
Jem Bürgermeisteramte offen.

Dies wird biermit mit dem Bemerken bekannt

zemacht, daß nach Art: 105 Abs. 6 der
Hemeind ordnung Niemand wählen darf
ind auch Niemand gewählt werden kann,
essen Raine nicht in der viste steht.

St. Ingbert. den 22. Oktober 1874.

Das Bürgermeisteramt ˖
KChandon.

Einladung

sur Betheiligung an der großen vom Staatel
jarantirien Hamburger Geldverloosung.
rine Prämie von 250,000 R.Mark
owie Haupttreffer vvpn R.Mark 125,000
)0,000, 60, 000,50, 000, 40,000, 36,000
30,000, 24,000, 20,000, . 18,000,
15, 000, 12,000, 2083mal 2400, 412 mal
200 ꝛc. inch. Freil. im Gesammtbetrage
—VV——
n 7 Verloosungen an die Interessenten zur
chern Vertheilung.

Von 1. Classe an findet

alles Wochen eine Gewinn⸗

ziehung statt.

Es werden nur Gewine gezogen. Einlage
ster Classe beträat für
viertel Originalloos!/ Thlr:od 32/5kr.
halbes * Tñ. Aao

ganzes 2 8. 80

Es existirt kein ähnliches Unternehmen,
velches bezüglich Solidität und pünktlicher
Juszahlung der Gewinne mehr Sicherheit
zietet als dieses, daher empfehle diese Be
heiligung Iedermann, der gene'gt ist, einen
denig kostspieligen und soliden Gelücksver⸗
uch; zu machen.
uAlle Aufträge werden sofort gegen Post-
inzah lung oder Nachnahe mit der größten
Aufmerksamkeit ausgeführt auch können en
Beamten, soliden Bürgerstand auf besonderes
Berlasngen einige Loose und Pläne zur An-
icht überschickkt werden. Man beli'ebe sich
»aher umgehend direct zu wenden an

MI. Stcindecscor
Asn e Fge Fe ee e
——

Die Ticeri. d KoGmigl.
Hof⸗Chocoladen⸗RAubrik
von
Gobruder dtollwerk
in Cönmn übergab den Verkauf ihre
Vorzüglichen Vabrikate in
It. Ingbhert BHerrn Kaufmann
Joß. JIriedrich.

Fr MXISĩEs
u. Aeoο H——
wovon die neuen Musterkarten eingetroffen
ind, empfehle ich unter Zusichecung billi—
her Bedienung.

J. J. Grewenio

Die Wohnung in meinem elterlichen
dause, iw ersten Stock, bestehend in vier
Z'mmer, zwei Kammern, einer Küche,
ner Wasch⸗ u. Badküche mit Badkofen, eige-
jem Kelleru. Speicher, alles neu hergerichtet,
seht zu vermieihen und kann sofort hezogen
derden. Der Gartin kann gewünschten Falles
dazu gegeben werden.

Ehrkardt Jochum.

Vür Damen?
Bei Kramer S Co. in Leipzig erscheint:
Die
—D 4 Wagen guten
Dung

Arhæites α,
Zeitschrift in Monatsheften für leichte ele⸗
gaute weibliche Arbeiten, enthaltend neue
stiekmustor in brillantem Bunt-
farbondruck ausgeführt, sowie Hä⸗
kel- und Filetmuster, Vorlagen für Weiß⸗
stickerei, Weißnähterei, Waffel- und Strick⸗
arbeit, Perlhätelei ꝛc.

Die einfache Ausgabe kostet pro Mo⸗
nat nur I. Sgr. — 6 Xr. rh 10xr.
et Die Doppelausgabe kostet das

oppelte.

Ie einfache Ausgabe enthält abwech⸗
selnd einen Monat Süchmuster, deu andera
datel⸗ Filet⸗ ꝛe. Muster. Die Doppel⸗
un epe enthält in jedem Monat Beides.

an abonnirt zu Jeder Zeit auf

e drei Hefte einer beuͤebigen Ausgabe

8 allen Buchhandlungen und Postan⸗
ten.

nat zu verkaufen
Rikolaus Kun:, im Hirtenec.
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27 gegend mache hiermit die ergebenste Anzeige,
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bei“ Adjunkt Heinrich Schmitt, gen un e⸗ iusie n

Eheleute Peter Freiberger, Wirth M 9. t k* 1

und Maschinenwärter, und Carolin« 0 81 1 V
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stehendes zweistöckiges Wohnhaus mit

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gern. Horn, igl. Notar.

Hiermit die ergebenste Anzeige, daß wu
von unserer Einkaufsreise, versehen mitden
neuesten

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zurück sind und wir dieselben zur gef. Ansich
a usgestellt haben.
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Durch Ankans dee Pangebelec en
dauses durch Herrn Organist Woll ist die
Wohnung desselben anderwärts zu vermiethen
G. Zix.

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zur gefl. Ansicht ausgestellt habe.
St. Ingbert den 24. Okt. 1874.
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60, 000 50000 2 40000
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24, 000 -2 a 20,000- 18, 000
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412 a 1200 — 512 41600
599 a 300 ⁊c. ꝛc. bietet die
vom Staate Hambucg genehmigte
und garaukirie greße Geldver⸗
loasaug in ihrer Gesammtheit und
v rdient dieselbe schon deßhalb den
Vorzug vor vielen ähul'chen, weil
A3,8200 Loose, d. i. weit über
die Hälfte der Gesammtzahl, im Lau—
fe der 7 Abtheilungen resh. inner⸗
halb einiger Monate mit Gwiennen

erscheinen müssen.

Ganz besonders hervorgehoben zu
werden verdient, daß der Sta a,t
fowohl die Ziehungen, die öffent—
üch stattfinden beauffichtigen laßt,
als auch die Ruszahlung
der Gewinne garantirt, so daß den
Juteressenten die Un bediug⸗
de ste Sicherheit geboten, wie es
bei keinem Private⸗-Unternehmen
in gleicher Weise der Fall ist.

Zu der amtlich festgestellten ersten
Ziehung kosten:

Ganze Original⸗Loose 2 Thlr. od. 8 fl 80kr
Halbe a 11 85.
Viertel — „18 sgr. —53

Gegen Einsendung des Betrages
(die am Bequemlichsten durch Post
Anweisung erfolgt) oder gegen Rach
nahme werden die mit dem Staats-
Wappen versehenen Original—
Lo o sse von uns versandt und die
amtlichen Pläͤne grratis bei—
gefügt.

Sofort nach der Ziehung lassen
wir unseren geehcten Interessenten
die Gewinnliste zugehen usd gelan—
gen ebenso die Gewisnngelder unmit⸗
ielbar noch Eutscheidung zur Aus-
zahlung. —
Erfahrungsgemäß tritt mit dem
Herannahen der Ziehungen ein
Vtangel an Loosen ein und beliebe
man, um sofortiger Nusfühzrung
der geueigten Aufträge sicher zu
sein uns solche vor dem

N enber d. J.
zugehen zu lassen.

8 daoks &amp; Co.

Staats-Effecten⸗-Handlung in

Hanmburg.

Ecke der Landauerstraße in Zwe'brüden)
mpfiehlt für gegenwärtige Saison:
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noch den modernsten Schnitsen;
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4 sowie eine große Auswahl der neuesten
FF— RIIXILCIM- —
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für Herren-Anzüge und Ueberröcke.
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* teo — 2*
—3900

daupt-Gewinn im günstigen Palle bietot die allerneueste grosse Geld-Verloosung, welehe vor

ler hohen Regierung genehmigt und garantirt ist.

Dio vortkeispafte Pinrichtung des neuen Planes ist derart, dass im Lausfe von weniger
Ionaten durch 7 Verloosungen 48, 300 Gewinune zur sieheren Entscheidung kommen, darunter
vefinden sich Haupttreffer, von eventuell Reichsmark 38785, 000, speciell aber 230,000,
23 000 90 000, 60 600 50 000 40000, 86, 000 80 000, 24,000, 20 000
18,000, 15, 000 12,000, 6000, 4000, 208 mal 2400, 412 mal 1200, 512 moi
4300, 599 mal 800, 19,700 mal 482 eto.

Dié Gewinnziehungen sind planmüssig amtlich festgestellt.

Zur nichs ten erston Gewinnziehung döüeser grossen, vom Staate garantirten Geldverloo-
ung kostet —

222 1

ganzes Griginal-Coos nur Thl. 2 oder il. 39.

3

halbes —8 o 28 3 19 —1 ..
viertel u 71 4 19 54 kr.
ogen Einsendung, Posteinzahlung oder Nachnahme des Betrages.

Alle Auftrãge Verden sofort mut der grössten Sorgfalt ausgeführt und erhält Jederm van
ron uns die mit dem Staatswappen verschenen Orginal-Loose selbst in Händen.

Den Bestellungen werden dieé erforderlichen amtlichen Pläne gratis beigefügt und nach
edor Ziehnng senden wir unseren Interessenten unaufgefordert amtliche Listen.

Die Auszanlung der Gewinne erfolgt stets prompt unter Staats-Garantio und kann dureht
liercte Zusendungen oder auf Verlangea der Inferessenten dureh unsere Verbindungen an
Uen gröss eren Plätzen Dentschland's veranlasst werden. — ——

Unser Debit ist stets rom Glücke begünstigt und hatten wir unter vielen anderen bedeuten-
len Gewinnen oftmals die ersten Haupttreffer laut officiellen Beweisen erlangt und unseren In-
teressenten selbst ausbezahlt. chenso wurde wiedernm am 7. October d. J. der Haupttreffer bei
ans gewonnen.

Voraussichtlich kann bei einem solchen auf dor solidesten Basis gegründeten Vnternehmen überal,

uf eine selr rego Beth eiligung mit Bestimmtheit gerechnet werden. u. bitten wir daher, um alle

Aufträüge ausfünren zu Können, uns die Bestellungen baldigzt, und jedenfalls vor dem 17.
vVovemhber d. J-. zukommen 2u lassen.

—
5. Steindecker &amp; Comp.,
Bank-⸗uũd Meohsel-Gesohaft in Hamburg
Lin- und Verkauf aller Arten Staatsobligationen, Eisenbahnu-
Actien und Anlehensloose.

. S. Wir danken hiedurch für das uns seithor geschenkte Vertrauen und
indem wir bei Beginn der neuon Verloosung zur Betheiligung
einladen, werden wir uns auch fernerhin bestrehen, durch stet«
prompto und. reelle Bodionung die volle Zufriedonheit unsere
geohrton Interessenten zu erlangen. D. .

— *

DI22

Druck und Verlaa von F. F.om⸗kzin St, Inabert.

Pedoerfion
        <pb n="679" />
        Sl. Ingberler Anzeiger.

der St. Inaberter Anzeider (und das mit dem Hauptblatte verbu ibene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstagb⸗, Donnerstags⸗ and Sonnta

RKummer erscheint woͤchentlich vi ermal: Dinsta 3. D o etαg, Sumstara und Sanntag. Aonne nentsvpreis vĩerteljuͤhrig 42 ftrʒt. oden
72 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Naum berechnet.

M 170.— SEouutag, deu 25. Oktobe 1374
Deuatsches Reich. — — J

Die Naierungsblütter heben dagegen hervor, daß bie Armeenoch
micht lampfbereit und die Artillerie noch nicht komplett fel. —
Der Bischof von Urgel soll sich mit Don Carlos entzweit haben.
Mäünchen, 22. Ott. Der Könighatldurch Eulschließung
„om Linderhof unterm 18. ds. Mis. 72* Poriepee- Fahnriche zu
Sekond-Licutenants besordert. — Wie uns mit Bestimmtheit der ⸗ Vermifschtesr
ichert wird, enthehren dieNachrichten don einem Rücktritk des 3868 *6 A. Fzuu
Oberhofmeisters der Konigin-Mutter, des Giafen Max zu Pap⸗ ee r eer d
jenheim, jeder Begrundung. — Die Köͤnigin-Mutter hat — p— epn Feen si pre —* wben laffen. das Aussethen in
wie der eben erscienene Boaher. Kurier“? mittheilt, heute in der und in Vrwere⸗ ertegt. Tumultnirende Alanen die ñ⸗ꝙ
Pfarrkirche zu Waltenhofen aus den Händen des Bischafs b. Dinkel mit den⸗ Aerin der Hand der durch die Potigei dertretenen
bie erste Commumione und die Firmung-;empfangen. Fiunpahin Staatagewa n Wiesrnn „Aiad füt nichischuldig erklätt wordea.
sol die Herzogin Morx sein, — Der Grundbau fuüͤr das im unserer Nd 9 In een diestt. Tage der ehemalige Hauskaplan
Maximiliansstraße aufzustellende Monument für König Maximelian . Roboleonsde F 8 Waheene Martzur, Fe, ——
ist nun dollständig vollendet, allein das Postament für dasselbe ee m d aiserin Eugenie feine Siele aufsegeben
lannin diesem Herbste nicht mehr aufgebaut werden und so mußte hatle· Das vongcmdeue Testament gtuz sirt den leßzen illen
die Aufstellung des in der k. Erzgießecei voständig vollendeten d Berstordenen ahim. — ie Hälfte des Aus 300,009 Vr.
— — en ——— dea jungen Prinzen Napoleon zufällt,
Die vorzunehmende nene Zehung der Giesiuger Kirchenbau⸗ — gr ere Hatste dem Panst als Peterspfemnig uͤbermit ·
en wird im kommenden Monat Januar vorgenommen werden lelin wedee Weliritt nach Pars Am25.d.z um 10 ihr
d ennd 234 Erlenntuihß sümnmmiche Leose bei piser Voremittaos wird derals vorzüglicher. Reiter“ * Spor tsmam
u Fabuür g, 23. Ottisber. Einer Pribatdehesche. der belannte Honvede Hnsaren- Lieutenant Feodor von Zubovits von
„Augsb. Ällg. Ztg.“ aus Wien zufolge; setzten d'e Türken am de Vieher Fatnanen us een Dauerrit nag Porie unle
20. d. in der Umgebung von Podgoritza das Morden vfort. Hier⸗ iehmen. Der Sit el 9* vierzehn Zagen vollendet sein und
dei wurden acht Montenegriner und einige dort ansässige Serben n dern gon Zuboritz die Roun — euide Earding um,
getödtet. Das Dorf Culicice wurde von dea Türken angezündet, Paß Kniebis Sghwarzwand), e⸗ Sirasenes. Nanch, Vitry.
bie Chasien enflehen ins Gebirge, Fontenay und Vincennes nach Par's nehmen, woselost er an der
Burrerin Suneber. Die Einübungen der Infanterie⸗ Barriere du Trone dom öͤsterreichischen Botschaster erwartet wird.
Regimenter mit dem Mauser-Gewehr nehmen ihren ununterbroche⸗ Der Reiter witd die 192 österreivische Meilen lange Strecke auf
nen Fortgang, die Reserben werden überall eingezogen und nach — — Pferde. der Halbstue Caradoc des Herrn
cinigen Wochen der Uebung entlassen. Jutzt wird man mit Beru. Adoiph von Bauerle, zurüdlegen. Grotze Wetten sind in Wien
fung der Reserve bei den Jäger- und Schübtzenbataillonen zu 91 diesen Kitt gemact, und es wird der Neiterverein des Jockey-
dicithem Zweg dorgeden. Tlub Herrn von Zubovits nach geglücktem Ritte Prämie und
Bexltin. Nach einer Obertribunals-Enischeitung vom 6. Ehrenpreis zuertnnen.
De ober cr. ist Jeder, welcher sich an einer Schlägerei bethenligt J Ien de n Ott. Die Zohlengrubenb sitzer in
hat, durch weiche der Tod eines Menschen oder eine schwere Kön Nordthumberland. haben beschtoffen, die Entscheidung wegen der
Herberletzung verursacht worden, auch wenn er dem bei der Schlä e ihnen beabsi hiigten Lobuh rabsehung von 20 pct. eintm
gerei Verletzten oder Getödtelen als Gegner nicht gegenübergestan— de en hegen die Enfübrung der Näh
den, nach d7 des Nedcht⸗Serasaesekouiches zu behlranen. maschine, weil dieselbe, wie sie sagen, die Arbeit herabsetzt und
ihren Schneidern scadet. In Honkong wurden mehrere chinesische
Schneider, die jüngst Maschinen zu benutzen anfingen, gemißban.
delt und ausder Zunft verbannt.

Der kaufmännische Correspond ent, ein praktisches Hand.
qduch der gesammten Handelskorrespondenz in deuisch-englisch-fran—
zösischer Sprache liegt uns jetzt vollständig vor. Wir nahmen bereits
jrüher Gelegenheit, die Vorzüge dieses ausgezeichneten, praltischen
Buches zu rühmen, und wollen es nicht untererlassen, upsere Leser
aus dem Kaufmaunsstande heute nochmals auf dies nützliche und
unentbehrliche Hülfsbuch aufmerklsam zu ma ten. Näheres darüber
finden sie in der Anzeige unseres heutigen Blattes. Zu Geschenker
zür Lehrlinge dürfte es sich aana besonders eignen.

Spanien Isusitrirte Wochenschrift „Deutscher Kriegerbund,“ durch jede
Madrid, 22. Oct. Die Carlisten haben die Provinzen Postanstalt-für 785. Pf. neue Reichswährung zu beziehen. Nr. 44
Alicante und Murcia verlassen. Don Alphons versuchte kürzlich zerselben enthält Soldaten-Liebchen“, historische Erzählung aus
dergebens den Ebro zu überschreiten und wird jetzt lebhaft den Jahren 1813 — 15 von Fr. Lubojatzky; Verschiedenes; Ver—
verfolgt. — einsnachrichten; Einiges aus Süddeutschland; Humoristisches ⁊c.
Nadreid, 21. Okt. Allen hier eingegangenen Nachrich⸗ mit der Illustration „Wie sich die deutschen Mädchen ihre Sol—

jen zufolge sind die in der letzten Zeit über die Entmuthigung daten siegreich in Paris eingezogen denken.
der Carlisten verbreiteten Nachcichten sehr überlriben. Diee — — —— ——
Tarlisten sind noch keineawegs niedergeschlagen, und man vibt fich Tine halde Misllion Erpl. wurden in nicht ganz zwei Jahren
harein. daß der Krieg in diesem Jahre noch nicht beendet sein von dem berühmten Buche: Or. Wiry' Naturheilmethode
ird. Da die rauhe Jahreszeit in den biskavischen Bergen bald abgesetzt, jedenfalls der beste Beweis für die Gediegenhent desselben
rintritt, so werden beide Parteien sich darauf beschränken Müssen und darf dies il lustrirte Werlchenmit Recht den schwerst
Fach vegenseilig zu betrachten. Die Presse fährt fort, der Regie- darniederliegenden Kranken. dringend als letzier Hoffnungsstrah'

tung wegen ihrer Saumseligkeit die bittersten Vorwürfe zu machen. empfohlen werden.
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        glegant und billi
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sind die Vortheile eines jeden Käufers, wer daher seinen
ßodart für Herbst &amp; Winter beigediegener Arbeit und
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Besammien Fandelscorresponden
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fein gebunden 2/4 Thaler.
auch in 12 Heften a 71/3 Sgr.
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egend mache hiermit d'e ergebenste Anzeige
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—

— * 712
Sschweres Brustleiden beseitigt durch
27 *
das zuverlässigste Mittel.
Hnschberg in Schlesien den 3. Sept. 1874. J
Herrn W. H. Zidenheimer in Mainz. — Indem Sie ersuche mir auf's
Neue 105 30/4 und 40/8 Fl. Traubenbrusthonig zuzusenden, habe das Vergnügen
Ihnen eine weitere Anerkennung resp. Danksagung, und zwar des Herrn Wilhelm
Reubert in Grunau bei Hirschberg zu überreichen. Ihr Traubenbrusthonig“)
hat bei diesem großen und fiarken Mann, welchen ein ichweres Brustleiden nieder-
geworfen und mit welchem es in Folge dessen sehr schlecht stand eine ganz bedeuten⸗
de Weckung hervorgebracht und sich glänzend bewährt. ꝛc.
Vaul Spehr.

ür die Wiatersaison, sowie in
BRasch lilcs &amp; WVess waares
ur gefl. Ansicht ausgestellt habe.

St. Ingbert den 24. Okt. 1874.

Frau Elise Fischer.
Ein schönes großes Zimmer mit ode
hne Möbel ist zu vermiethen bei
Joh: Schuster. Schrerner.

—A I
is
jelbst wenn rettungslos der;
niedetliegend, sinden iutg. Hei.
tung durq d. z20 Sein siarte welt
ee illustrirte wug —
ita beümetbode, — Daselbe, wird
gegen Cins. von 10 Zriefmarken à 1Sgr.
od ie 3tr) von Kichter's Verlagb⸗
Anftalt in Leipzig freo. dersandt.
Tausende welche jahrelang —
in der Zungenichwindsucht bzeh⸗
ung, Srusen, Slechten e
den SZamorrhoiden XX
Rervenschwaͤche, Epsie fie *.
witen euden durch dieses aus ·
nezeichnele Werk, wie die vielen
boemeifen cichere

*
2
— —
—
2*

soVROααα ᷣàà ααοαααÄαιXαæ

„Um der Wahrheit die Ehre zu geben halte ich es für meine
Pflicht und Schuldigleit, Sie geehcter Herr zu benachrichtigen, daß
Ihr vorzüglicher Traubenbrusthonig mich von cinem schweren Brust-
jeiden ganz befreit hat. Indem Ihnen öffentlich meinen Dank ab⸗
statte, bin gern bereit Ihren Traubenbrusthonig jedem Brustleidenden
angelegentlichst zu empfehlen.“

urunau bei Herschberg (Preuß. Schlesien) 7. August 1874.
Igilbelm Neuber:, im Geschäfte der Herren Sachs und Sohn. —

—
53
2
5

8— 0
63

—2.
NXxy—α

2
—2

⁊
2
*) Verlaufsstellen in 1 /4 und u/ß Flaschen mit Kapselverschluß und dem
Firmastempel der Fabrik in St. Ingbert bei J. Friedriich und in Bliestastel
RA Apoiheker C. Richter (Lömen⸗Apotheke).

ꝛatlons, Luternen, Lumnmions, Ticnte-
Festuabæcichen. Falrnen. Alles 2u Fub
riknreisen.

VBonner KTahnenfabri? Bonn a / Rhein

F Hagenauer Verloo

7 8. J ungsliste ist angekommen

Feuerwehr * Montag ervereins Kränz« tann' in der Druckerei g Bl. eingese⸗
Neter Weiñgerber. Zusammenkunft bei Ferd. Oberhauser ihen werden.
—AIArus und Berlaa von F. X. Demetz in St. Ingbert.

dei
        <pb n="681" />
        2 —MA v

8S 22 — * ⸗ 22 2
5 —22 2 2 8 —28 —*22 252 *2 22 agꝛ
55 53868 —53 5353 333 353 338 5355.5353 —53

s— 32 22* — — A z2553 53 256—*

A— 225 23 O z 8* 555555 535
—8 æ 3* 22—— — — —88 2 8* — S —
—835353 5 5 — 28 55558— 123 2328 5526 — 8
2 —— — 2 — 2 8 ——

25522 . —I E52382 833 55 — 32 *
55557—35 658 s8 z3553 —52383 3333535 3353 58
—s—z33562 23 532375 zI5355 23338 — 323 38

*25*85 * 8 2 —3 355332282 — 2 8*
—33755 551337 A 32238*

8* 2 225 —3— * 8 2 —— — 85—8 5—— 8 2*
—E—— 2* 28 — 2 5,8 bß» 2 8 2 222 2· — 2
8 —— — *27 —* —2 —E — — — —— — 23 8 2
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2228353 — 3 — —— 522 — *»——5358555 —57585 88*
—e— * — 32535

j —* —2
325853325 78 73 25— 2 — 2323
323,3365 z38 23 538 3 8 —A —A —
23283203325 2553 —38333 8 3356
* 27 * 122* * *
25753, —5853 323353333 3 3333872*
— — 3383 833 5355 73 —38 3338375353 *3
925 — — — —— 2 —8— * 22
13 35— 323855 * 35 558 2351535*35 — 32.E
— * 2* 225. 5 8 ẽ z22 7
— 2 B 2 E —— 28
* 2 24 2 — — —— — ——
⸗ 5* * 27 22332 222 —22
228 * —— 8 2. 22 2 22
335 23 5355553z55 283 523 3555585 55353352 537
.8 33833 357 —35 8565

2 — 3 * 2 2 *

—5 72388 7338385 ——23253 58255 3235 23835 5
2 * — —

537 523325 23 — — ——55 312382 3z38. —

— 2 2—525 E22 AA 528 83222* —58 — 8— 244 3

2 27 23 2 2 —A — —3 3 —522

* —8 * 5 — — ———— 8 pe — —A O — S — 5* 5*
* 335 35 —3852223 3—6535335 3233583 75 *58
5 — —— —55 —8323 55533 ——, —285 8382 5*
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2 25 S — — 1* 2* 2 72
SS 2 533 —â—3 532. —3535 23
283858 38 3 3337533333 25 75
—— —— 2 3 * — * 2252 ——50
23 * 25 2 8 2

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        <pb n="683" />
        St. Ingberlker Anzeiger.

der St. Inuüberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags- und Sonnta

Lummer ericheint wöchentlich vie rmal: Dinstag, Donners tag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

Diens tag, den 27. Oktober 1874

Deutsches Reich.
München, 24. Ollober. In militärischen Kreisen wird
nit großer Bestimmtheit von der in kurzer Zeit bevorstehenden
Frnennung des Oberslsen und Commandeurs des 1. Cürassier-Re—
ziments, Prinzen Leopold, zum Commandeur einer Caballerie⸗
Btigade gesprochen. Der Prinz war 1870 noch als Hauptmann
ier Artillerie ausmatfchirt unde wurde int Februar 1873 Oberst.

Berlin, 22. Olt. Die Einübungen der Infanterie-Rezi⸗
nenter mit dem Mauser⸗-Gewehr nehmen ihren ununterbrochenen
gortgang, die Reserven werden überall eingezeger und nach eini—
jen Wochen der Uebung entlassen. Jetzt wird man mit Berufung
et Reserven bei den Jäger⸗ und Schuͤtzen-Bataillonen zu gleichem
Weck vorgehen.
Frankreich.
aris, 25. Oklt. Der Moniteur? schreibt, der spanische
Hßesandte in London habe von Lord Derby verlangt, daß England
eine Häfen überwache, um den Abgang von Waffen für die Car—
isten zu verhindern. Derby habe aber erwidert, wenn der Bür—
zerkrieg ewig dauere, so müsse es wohl irgendwo in der spanischen
Nation an Patriotismus oder an Enuergie fehlen. (Etwas Wahres
staan dieser Bemerlung was die Energie betrifft, das
utschuldigt aber die, Waffenlieferung aus einem neutra⸗
en LandJ nicht. Uebrigens dürfte Lord Derby nur 150 Jahre
urück in, der englischen Geschichte nachschlagen, um zu wissen, daß
kngland mit den Prätendenten aus dem Hause Siuartjauch nicht

in einem Tag fertig geworden ist.) Pf. K))

Endlich fangen die hiesigen Blätter an, sich mit dem „Deut
schen Laudsturm“ zu beschäftigen. Der heutige „Constitutionel“
und „Gaulois“ bemühen sich, den französischen Lesern klar zu ma—
hen, was er zu bedeuten hat und welche Pflichten seine Reorga-
nisation den Nachdarstaaten auferlegt: Nufbielung aller Kräfte
im Deutschland einzuholen und seinen kriegerischen Plänen enige
eenlreten zu können.
England.

London, 24. Oktober. Einer Meldung der „Times“
aus Tiflis von gestern zufolge zerstörte ein bedeutender Brand
das Theater und gegen 100 Waarenläden und war bei dem Ab—
gana der Meldung noch nicht gelöscht

Bermn v
In Neustadt findet am 1. November die regelmäßige
daupsversammlung des „pfälzischen Sängerbundes“ statt. Der
Bund zählt nach dem Jahresbericht für 1873,74 jetzt 145 Ver—
ine mit 4246 Sängern (nach dem vorjährigen Jahresbericht wa-
ien es 127 Vereine mit 3825 Sängern). Die Hauptversamm⸗
ung soll Beschluß fassen über die Begehung des 5. pfälz. Sän⸗
litfestes im nächsten Jahr. Von der Liedersammlung des Bundes
hras 13. Heft erschienen; dieselbe umfaßt jetzt 1358 Nummern.
* Im Aushebungsbezirk Edenkoben wurden bei der
»ormusterung von 801 vorgeführten Pferden 22 als kriegsdiensi
uughich befunden.
Das soeben eingetroffene erste Heft der ilustritten Monats⸗
tut), Der Salon“ für Literatur, Kunst und Gesjellschaft eröffnet
achten Jahrgang des Unternehmens. Mit der neuen Redac⸗
m desselben haben die Hefte zugleich eine neue Außenseite ange⸗
nmen, die allerdings viel gefülliger und ansprechender wirkt,
s die bisherige Einkleidung. — Mit dem Indhalte des vorlie—
enden Heftes hat der neue Nedacteur Dr. Franz Hirsch einen
nlauf genommen, der offenbar darauf hinzielt, den Stimmen der
esse von Neuem die Bestätigung abzunöthigen, daß es dem
Salon“ gelungen ist, sich an die Spitze aller beiletristisch perio
ichen Literatur zu schwingen und diesen Ehrenposten mit gewal⸗
jen und zündenden Mitteln zu behaupten. — Eröffnet wird das
aliegende erste Heft durch eine allerliebste Novelle: „Judith
tern“ von Paul Heyse. — Was ist auch von solchem Meister
at Belletristik anders zu erwarten als ein Meisterstück! In diesen

M

neuesten Novelle wird pian gleich auf der ersten Seite gefesselt
uund von Seite zu Seite in steigende Spannung gebracht, so daß
vohl Niemand die Novelle beginnen wird, ohne sie in einem
Zuge zu Ende zu lesen. Nur gut, daß dies möglich, da die No—
delle gleich in dem einen Heft zum Abschluß gelangt und man
nicht noͤthig hat, die schöne Spannung auf's nächste Heft zu ver—
agen. Als sehr bemerkenswerth sei hier auf den dann folgenden
drößeren Artikel aufmerksam gemacht. Das ist: „Jesus Chri—
tus“, ein Drama in fünf Abtheilungen von Felice Gobean,
deutsch von Professor Julius Schanz. —Ddiefes Drama sollten
Alle lesen, mit Ausnahme der Orthodoxen, für welche es nicht
berechnet ist. Von dem übrigen Inhall⸗ sei noch erwähnt: Das
Kunstideal der Menschheit von Eduacd von Hartmann. Der alte
Schärtlin, Novelle von Ernst Eckhstein. — Die Feuerbestattung
vom ästhet'schen Standpunkte aus, von Profefsor Dr. C. Reclam
— Ein Ritterschlag in Sonnenburg aus den hinterlassenen Pa⸗
pieren von Georg Heseliel. Auf Wüedersehen! ein Gtuß der
Wandervögel, von Dr. A. Böhme, dann folgen kürzere Artikel;
Aus der Gesellschaft, von H. von N. und R. R. — Alllerlei
Buntes für unsere Damen, zuletzt ein Anhang von acht Seiten
über neueste Moden und zwar sowohl beschreibenden Tert als auch
Mode- Illustrationen, die allerdings salorfähig, ihre höchste Spitze
aber in einem prachtvollen, ganz' am Schluß des Heftes aufzuklap⸗
penden großen colorirten Modelupfer erreichen. So sauber ausge⸗
führte Modelupferstiche bei so präcisem Colorit, verbunden mit
wirklicher Neuheit in der Mode sind vielleicht noch nie zuvor an⸗
getroffen worden. — Das Augenmerk der Damen wird sich wohl
diese Bereicherung des Salon ohnh'n nicht entgehen lassen. —
Das spricht sich unter den Danmen gar schuell von Mund zu
Munde. Außer den Mode⸗Ictustrationen bringt das Heft aber
noch drei Ertra-Kunstblätter auf xilographischem Wege, in großer
Feinheit ausgeführt; dieselben stellen dar: Mujfikprobe, von
Eberle. Die Herausforderung von C. F. Deker. Portrait von
Felice Govean, Verfasser des Dramas: Jesus Christußs. Die
Bedingungen, unter welchen ,Der Salon“ zu abouniren ist, sind,
wie die Verlagsbuchhandlung bekannm gemacht hat, überaus gün—
stig, insesern eigentiich Nemand ein festes Abonnement einzugehen
nöthig hat; es soll einfach alle Monut, von Heft zu Hest bezahll
werden (10 Sgr. gleich J Mark pro Heft), ohne alle Verbindiich
keit auf ein ganzes Quartal. Die Verlagshandlung scheint dem—
nach sehr sicher zu sein, daß die Leser, welche sich einmal in ein
Heft vertieft haben, das solgende Heft mit Eifer berlangen wer—
den. Sehr zu loben ist auch an dam „Salon“ die Beibehaltung
des handlichen Octav-Formais, umsomehr, als manche andere il—
lustrirte Zeitschriften in den Fehler verfallen, ihr Format fortwäh⸗
rend zu vergrößern. — Wer eifrig und viel liest, wird es genug⸗
sam an sich erfahren haben, wie slörend es ist, fortwährend mit
dem großen Format zu käwpfen zu haben. Das Formal des
Salon“ ist entschieden das beste und bequemste.
— — * — —— —
Wir machen hierdurch auf die im heutigen Blatte stehende
Annonce der Herren S. Steindecker u Co. in Ham—
burg besonders aufmecksam. Es handelt sich hier um Original-
soose zu einer so reichlich mit Hauptgewinnen ausgestatteten
Lerloosung, daß sich auch in unserer Gegend eine sehr lebhafte Betheili—
gung vorausseten läßt. Dieses Unkernehmen derdient um so mehr
das volle Vertrauen, indem die besten Staatsgarantien geboten sind
ind auch vorbenanntes Haus durch ein stets streng reelles Handeln und
Auszahlung zahlreicher Gewinne allseiis bekann ist.
Im allgemeinen Imeresse finden wir uns veranlaßt, auf die
m heutigen Blatte enthaltene Annonce des Herrn Gustav Schwarz
ld in Hamburg ganz besonders hinzuweisen. Die angekündigten
Driginalloose können wir wegen der großen und zahlreichen Ge⸗
vinne bestens empfehlen. Die Reellitat und Soliditat dieses Hau⸗
es ist bekannt und daher nichts natürlicher, als die vielen bei
emselben einlaufenden Aufträge, welche eben so rasch als sorgfältig
zusgeführt werden.
        <pb n="684" />
        Die Wohnung in meinem elterlichen
Hause, ir ersten Stock, bestehend in vier
Zimmer, zwei Kammern, einer Küche,
einer Wasch- u. Backküche mit Badofen, eige⸗
nem Kelleru. Speicher, alles neu hergerichtet,
steht zu vermiethen und kann sofort bezogen
werden. Der Garten kann gewünschten Falles
dazu gegeben werden.

Ehrhardt Jochum.
Baltons, Luternen, Lumpions, Licte,
Festabæeichen, Falimen, Alles au Faub-
rilen reisen.
Bonner Fahnenfabrik, Bonn a / Rhein

o
Jetat vollstcndig.

Im Verlage von H. Brücker in
Homburg erschien soeben:
FEAEMÆRVXXÆXAEÆGFPl'es C. REIERI

Der kaufmännische
CORRBESPONBDBNXV
Dentsch- Englisch Franzöͤsisch.

Ein praktisches Handbuch der
Besammten Handelscerrespenden;
in alphabetisch geordneten Sätzen.

Nebst Anhang.
Ein Band von 61 Bogen gr, 850 Format.
Preis 3 Thaler.
fein gebunden 21/2 Thaler.
auch in 12 Heften à 71/3 Sgr.
Zu beziehen durch alle Buchhandlungen.
Gegen Einsendung des Betrages liefert
das für jeden Kaufmann unentbehrliche
Werk überall hin franco der Verleger
H. Brücker in Hamburg.
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A Bsa mũssen gewonnen werdon
—⏑— —
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218,750 Gulden,

im glücklichsten Fall als höchsten
Bewinn der vom Staate genehmigten
und garauntirten großen Hamburger

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sicheren Entscheidung kommen.

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Reichsmark 375,009,
speciell 250,000, 125,000
90,000, 60,000, 50,000
x0,000, 36,000, 3 a 30,000.
24,000, 2 a20,000, 18,000.
6 aà 16,000, 23, a 12,000.
34 4 6000, 34 4800, 40 *
4000, 5 a3600, 203 2 2400
5 a 1800, 1500, 412
1100, 5312 600, 10
360, 599 4 300, 44 240
19700 a4 132 ⁊c. ꝛc.
Füur die bevorstehende erste
Gewinnziehung beträgt die plan⸗
mäßige Einlage:
für 1 ganzes Origil. 820 f
L1 halbes 1244
AWviertel „B2u
Diese vom Staate garantirter
nnd mit dem Staatswappen versehe
nen Qriginalloosse (keine Promessen)
versende ich gegen Posteinzahlung
oder Nachnahme des Betrages über—
all hin. Alle, selbst die kleinsten

Bestellungen werden pünklichst effec⸗—

tuirt, der amtliche Ziehungspian
Jratis beigefügt und nach der Zie

hung die amtliche Gewinnliste un
aufgefordert übersendet. Die Aus
zahlung der Gewinue erfolgt prompt
unter Staatsgarantie. Aus Unten-
stehendem ist ersichtlich, daß in jüng—
ster Zeit meinem Loose »Debit laut

Ausweis der amtlichen Liste fastt
unun'erbrochen die groͤßten Gewinne

zu Theil wurden und war ich so

zlücklich, durch Auszahlung diefser
bedeutenden Gewinne meine werther

Interessenten zu erfreuen und deren

Zufriedenheit durch aufmerksame Be

dienung zu erlanzen. Mein eifrig

stes Bestreben wird es auch künftic

sein, mir dassgescheukte Vertrauen z
erhalten.

Da die Ziehung nahe und de
Loose-Vorrath nur noch klein isn
so beliebe man gefl. Aufträge so
gleich jedenfalls aber vor den
17. November d. J. direct
richten an
Gustav Schwarzschild.
ꝰenfund Wechselgeschäft in Hambur
In melne glũctliche Eo

19. Novbr. 1873 der größ

Gewinn und Prämie Mark 202,000,

17. Juni 1874 der größte Gewinn J.

Cl. 266. Lotterie Mark 10,000,
5. August 1874 der größte Gewinm
3. Cl. 266. Lotterie Mark 15,000,
16. Sepibr. 1874 der größte Ge
winn 5. Cl. 266. Lotterie

Mark 25,000.

VDurch Ankauf odes Panzerbieter'schen
Hauses durch Herrn Organist Woll ist die
Wohnung desselben anderwärts zu vermiethen

G. Zix.
4 Schweine
b Monate alt, sind zu verkaufen.
Wo? sagt die Exped. d. Blattes.
vse Vνσ—
87
fr
Landwirthe. Bierbrauer &amp; Müllor,
bhestehend aus drei getrennten Fachlehrangtalten, beginnt das Wintersemestor
am 1. Novomber. — Programmo und Auskunft ertheilt gerro
Worms a. Rhein. Der Diroctoe Dy sehnoidor.
biæædg

Haupt-Gewinn im günstigen Palle bietet die allerneueste grosse Geld-Verloosung, welche von

der hohen Regierung genehmigt und garantirt ist.

Dio vortheilhafte Einrichtung des noden Planes ist derart, dass im Laufe von wenigen
Monaten durch 7 Verloosungen 48,800 Gewinne zur sicheren Entscheidung kKommen, daruntert
befinden sich Haupttreffer von erentuell Reichsmark 375, 000, specielt aber 250,000,
125, 000 90 000, 60 000, 30 000, 40, 000, 36, 000, 80,000, 24, 00 0, 20 000
18,000, 15,600 12, 000, 6000, 4000, 203 mal 2400, 412 mal 1200, 512 mal-
600, 599 mal 800, 19,700 mal 482 ete.

Die Gewinnziehungen sind planmüsig amtlich festgestellt.

Zur nüchsten ersten Gewinnziehung dieser grossen vom Staate garantirten Geldverloo-
ung kostet
lganzes Original-Coos nur Thl. 2 oder fl. 3.

8

halbes * J * 1 —1 —

viertel 7 71 1 79 74 54 kr.

gegen Einsendung, Posteinzahlung oder Nachnahme des Betrages.

Alle Auftrüge werden sofort mit der grössten Sorgfalt ausgeführt und erhält Jedermanp

von uns die mit dem Staatswappen versehenen Orginal-Loose selbst in Händen.

Den Bestellungen werden die erforderlichen amtlichen Plüne gratis“ beigefüugt und nach

jeder Ziehung senden wir unseren Interessenten unaufgefordert amtliche Listen.

Die Auszñnblung der Gewinne erfolgt stets prompt unter Staats-Garantie und kann durch
directe Zusendungen oder auf Verlangen der Interessenten durech unsere Verbindungen an;
allen grösseren Plätzen Deutschland's veräanlasst werden.

Unser Debit ist stets vom Glücke begünstigt und hatten wir unter vielen adeéren bedeuten-
den Gewinnen oftmals die ersten Haupftreffer laut officiellen Beweisen erlangt und unseren In-
teressenten selbest ausbezablt, chenso wurde wiederum am 7. October d. J. der Haupttresffer bei
uns ge wonnen
Voraussichtlich kann bei einem solchen auf der solidesten Basis gegründeten Unternehmen überallt
auf eine sehr rege Betheiligung mit Bestimmtheit gerechnet werden, u. bitten wir daher, um alle
Auftrũge ausführen zu können, uns die Bestellungen baldigst und jedenfalls vor dem 17
NoOovember d. I- z2ukommen ⁊u lassen.

8. Steindecker &amp; Comp.,
Bank⸗ und Veohsol⸗-Gosohaft in Hamburg
Ein⸗- und Verkauf aller Arten Staatsobligationen, Eisenbaßu-
Actien und Anlehenssloose.

P. S. Wir danken hiedurch für das uns seither geschensto Vertrauen und
indem wir bei Beginn der noeuen Verloosung zur Betheiligung
einladen, werden wir uns auch fernerhin bestreben, durch stets
prompte und reéoello Bedienung die volle Zufriedenbeit unsere'
— —

* —
— — — 2 — ——— F — .
arnorn Drud und Aerlag von . X. Demetz im St. Inäbert.
        <pb n="685" />
        438585523335535* 22
2 2 * 56 * 3 22
——— * 8* —* SMx acꝛ 2
233553 53535 5333353353233868 8853588222 ——85583
—z5.8757 —3333323535 — 53.553 — —
33883 —A 53858 23,5 2535 57557 25552*
— 2 538 2 2 22383 5* ———3 — 6*
22825 —232 * 322 ———— — —8* — 3233 2 28
———— 528 332— 82 —58 5898 3* 2332 * 8 —— 2 —
— — — 27235 —3 *23 —2*58 2553 — 23* — 5855
—333* e 83 533355 7238 55533—3
— * — 53 *
—32383—355755 3253353352 55 235— 3325 8 322 —„7— 333
52535335 —25 3253 5322 275 J 253283 8 *8*82 2238*
E — —58355 52—*3388* —F 3
2*2* S53 —X 3238* — 22 53 5 zar S 5— —
3253 5323535*8238 583*85 3z373338337 — — 5322 —A
52 233 25 88 2 — —— 528 8 2* 2 22 3*9 23 2 —
—A — 5———52783 —— 2235 —„387 ———
53——35853 —553* s25538 2*83*09 ——2 5 —E
—55— 3* 8 V 8 8 — e⸗ · 2 —A—— . ———
— — — — * —8 8 2* — — 222
525— 833 „ú ù 7 83 555*3 238583 *333 — ——
2 —332 5 5332 535552 —55523z2385 5 — 532358230 2 —23 3
— 55—358 8588 2233 *533 5882322 — 3z3255 55 2 5533232
2 5— — — —2235335 52 89 —— — 3232 558— 5535
— 2 32 —X 8 — 3 ——— 3 — — *572 — 3 7
55 —552—862 32 5 * —28— —383 235 ——
2553532—353—533333 9*8* 78 52388 23372248 535458 5*
—— — 2— 2 355 — 5* — 2 E —2 *
5 ————— 5535* 5853 352332 8 3 3*0 35 55 —32* *
22385 232235 —255758550 5* — — „23 5 57—353525 8* z28.5
577333538—88 3 5 35—5333 53353235* — —
2* 2 * * 2 5—8—82 — —8 —3— 32
2 5 52323 5522 * 538 38 532 —865— 32
38 * 2352555 383383 — 253 5328 33
384 —&amp; 255625 25 55 2 8 —2 8 —A— —2*8
5333 357255—35 A 332 —87 3 633 283
8 — — —— 3332323 53 83* 23 *52855
—— — — — 3* —3 2 8 53 — — — S87
— — —— 553288
— 2 —— —
5 33 »SS5B3232 52582* 282 522 —5553 28*7 X 8c22 —
5 25 55 382555 — 32583 553 235 —5383 —5458 3255 55*
52 553 33355 33853 8 —35 2—5 924 2 a — 5255 235
„—‘ S6G 5 258 5 — — — 5 2325 2z35* 35
3z5 * 77— 757 5378* —z588 3553 528353
a 88 2 —32— —552— 285 A 25 ——2 3 353
—A— —5— —3 533 53325 3 8 538* 25 5
—A — —2225 52— 55 53 — S 53238 *
7 8 5 523 832855* — — —z27535— 5 352 533 32
55 7 —5 33833333538 — 5533,833 22
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* 2 8 32 82 ——58 — — —2122 32 —* 3532 5 2232
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2 A 2* —— 28 * —8* 8 5 — —32——
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7 8 —3 2 —2 8 — 22222 —524 38255 * * —2532 3 —A
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* 2 —2— 3 — 2222
2* — ——5S —— 583 —38358
55335— — 83 53—26 22 — —„5 238 —128
5323255 22382 * 535 2 232 5 2* 32483 — 22—
— — 62* 2 —2—552 4— — —253328
83 5433767 3 —
22 —5—*8* 2 —— — 2357 8 —A * 2 2 —28 — *
33 33 68 3333 s 3372
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— — —2 — S2E5 —XE 522 — —— 23858 —XVFE 2

——— —
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5575— 2 2—— 531235 255
23 222 255 5353355538 S 3 5
53 523255533538 555253383 5*2 3—Z52z338 23385 z*
3 —3 — — 2 2 y *55 5 83
— ——A — — —— 25353355 552
8 2 25333 —5227 — 3557 * 55* 22533 5** 58
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        St. Ingberlker Anzeiger.

der St. AInabtrter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags- und Sonnta

tummer erscheint woͤchentlis vie rmal: Dinstag, Donner stag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

8 172. Donnerstag, den 29. Oktober 1874
4 3Reich. wohnhaft, die jedoch aus Züsch und Umgegend gebürtig sein sollen
München, 183 Fa v. Stauffenberg, der wurden am Dienstag in das Saarbrücker Justizarresthaus abgelic⸗
Nünchener Reichstagsabgeordnete, der gestern hier intraf, wird ert, um ihrer verdienten Strafe entgegen zusehen. V
norgen. Abends nach Berlin abreisen, Man laubt hier mit tAuf Anregung der k. Peai erung er er Zweibrücker
Zicherheit annehmen zu dürfen, daß, da Färst Hohenlohe sich Stadtrathabeschlossen, daß Bäder. Mebzger, Mehl vm Vonandher
inmittelbatr nach der Eröff wung des Neichstages wieder nach in ihren Verlaufslokalen Waagen anbringen müssen, auf welchen
baris zu begeben hat, an dessen Stell? Frhr. v. Stauffe iberg die Kaufer nachwiegen dürfen, sowie die genannien Geschäftsleute
un 1. V'cepräsidenten wird gewählt werden. und die Bierwirthe in Zukunft jede von ihnen be absichtigte Preis
—84 Veroffentlich ing der nach Würdigung aller bezüglichen erhöhung ihrer Waaren drei Tage vor Eintritt dieser Erhöhung
Uaträage und Wänsche rebioirten Miad'cnal Tarordnung für das zuf dem Bürgermeisteramt zur Anzeige zu bine haben.
dönigreich Basern werd demnächst erfolgen. — Dieser Tage wird tMan schre'bt aus B ergzabern, 28. Olthr.: Gestern
ie alerde Sutschuieung Lrd tit dat velcher die Versannlung Abend um halb 10 Uhr machte, wie das „S. W.“ meldet, ein
jer Landräthe des Köaigreiches pro 1875 ein berufen wird. Israelite von Vorderweidenthal, deffen Ramen nicht bekannt, bei
München, 26. October. Die Rekruten des Jahrganges der hiesigen Gendarmie die Anzeige von dem Verschwinden eines
354 haben bei den Cavalerie Regim miern und den reitenden dier unter dem Namen Salme? bekannten ungen Menschen von
, des 2. und 3. Feld Artisleree⸗Regimen:s am 9. Novem- Zusenberg, welche mer in Bulenh drdt zwe Stück Rinddietz zum
er Abends bei ihren Abtheilungen einzurückea, und es beginnt Transbort nach Vorderweidenthal übergeben hatte. In Birken⸗
er erste Waffenunterricht an 19 Novemser; bei allen übrigen hördt hatten mehrere Burschen in Genenwart des Vorderweidethaler
crubpeutheiten st lehterer auf den 18 Dec'moer fest es⸗hi. und Mannes den „Salme“, wie es sien— im Scherz, aufgefordert:
—AD einzutreffn. „Salme, gieb dein Geld her.“ Dieser rat seinen Weg nach 4
Munche a, 27. Oin Der Staatsm nister de Pregschner Uhr an und wurde seden uigt mehr gesehen. 3
at die könizl. Eemächtignng erhalten, mit der Ostbahnvervaltung 4 Karlsruhe, 24. Ott. benn früh 724 Uhr wurde
inter handlumgen wegen Ataufs dee Dstbahnen kingutenen. in der Nähe des Dorfes Aue am Fuße des Thurmberges ein
Berluͤn, 27. Oklob. Der „Germania“ wird aus zuver⸗ hier am Polytechnikum studirender 18jähriger Pole, Namens Czes
issiger Quelle mitgetheill, daß die lothringschen Reichstagsmitglieder age v. Wolowski, von einem Kommilitonen im Quell erschossen ·
hon bei Eröffnung des Reichstages ihre Sitze einzunehmen beabt Dr Geauer ou ein Russe und die Unsache des Zweilampfes ein
ichtigen. (Bisher glaubte man, sie wuüͤrden nicht kommen. wegen eines Mädchens ausgeb rochener Streit sein.
Berlin, 28. Okt. Die Entlassung Arnims aus der Haft Der Verband der ialdschen Genossenchasten. sowie die
egen Caution steht in Lause des heutigen Tages sicher zu derschiedenen Gewerbevereine, Volksbanken ꝛc. sind auf ihre unterm
— über die Höhe der Cauuͤon bischlicht augenblickuch das I. August d. J. an des bajerische Staatsministerium gerichtete.
R Fingabe auf Einführung der Ma rlwãhrung in der Pfalʒ vom 1.
— erlin 28. Oktober. Graf Arnim wurde wegen seiner Januar 1875 ab von genannter Stelle mittelst Entschließing vom
anehmenden —R&amp; heute Mittag aus der Charitee nach seiner 6. d— e ahschlaus teschden aee —XV
dohnsee J Ein techt interessante xberiment wurde knrtzlich auf dem
Tivoliplatz in Mülhausen i. E. in Scene gesetzt. Es handelie sich
um die Erprobung eines Löschmittels, weiches bei Feuersbrünsten
zuur Anwendung lommen soll. Fast alle Bürgermeister der nächste
gelegenen Gemeinden, viele Fabrikanten, kdie Feuerwehr und e'ne
droße Zahl anderer Neugieriger hatten sich auf dem Tivoliplatz
eingefunden. Es wudra's Steies trockenes Holz aufgeschichtet,
dasselbe mit 90 K. Theer und einer großen Masse Petroleumessenz
ibergossen. Kaum war das Feuer angelegt, so stand der ganze
dolzstoß in hellen Flammen. Der Erfinder des Löschmittels, ein
züricher, hatte zu seiner Verfügung 3 Bütten mit Wasser, jede 30
diter haltend, und eine Kiste mit einem Pulver, von dem er in
ede Bütte 3 Hand voll warf. Die Bütte am Rügen und einen
Schlauch in der Hand, begann er das Löschen und nach ganz kur⸗
zer Zeit sah man kein Feuer mehr, sondern nur noch im damp⸗
fende Masse.
FReuthingen, 24. Okt. Als Beweis für den Gehalt
inseres Weines dürfte solgende Thatsache nicht unerwähn! bleiben.
In einer der hiesigen Keltern erlabten sich einige Spatzen in
hrer bekannten Naschhaftigkeit an den Tööbern in den Bütten.
Aber, o weh, die armen Tröpfe hatten nicht an die Stärke des
deurigen gedacht, und wurden so betrunken, daß ihre Flügelein
ie nicht mehr in die Lüfte trugen, sondern mitleidige Menschen⸗
hände mußten sie dem gefährlichen Dunsikreise entzichen und sie
an die frische Luft seßen, wo sie dann noch geraume Zeit brauch⸗
sen, bis sie endlich wieder langsam dabon flatterten. Jedenfalls
ein bedenklicheg Zeichen, wenn sogar die Vögel unter dem Himmel
dei dem Heurigen des Guten zu viel thun.

In Brünn brach aus einer Menagerie ein Tiger aus 1B
nem Käfig aus, rannte auf den Platz vor dr Bude, stürzte sich
hort auf einen Mann und zerfleischte ihn derart, daß an seinem
Aufko mmen gezweifelt wird. Das Thier rannte dann weiter, ist
iber gleich darauf ohne noch weileres Unheil angerichtet zu haben,
zon dem Thierbändiger eingefangen worden.

Frankreich.

Paris, 27. Oklobeu. Eine den Journalen zugegangene
intliche Mittheilung erklärt alle beunruhigenden Gerüchte, welche
der gestrigen Börse verbreitet waren, für falsch. Zwischen
jrankreich und Italien beständen keine Schwierigkeiten. Das
hanische Memorandum habe mehr die Vergangenheit als die
vegenwart im Aug‘. In der Haltung einer Großmacht liege
rgend etwas, was zur Beunruhigung Veranlaffung gäbe, zu
»enen das Memotandum den Vorwand bilde.

Bayonne, 25. Okt. Die Nachricht, daß Don Carlos
ich in das Ansland zu begeben gedenke, wird in den hiesigen
Jarlistenkreisen entschieden dementirt. Es heißt, daß ein ernster
zusammenstoß vor Estella stattgefunden. Nähere ÄAngaben fehlen noch.

Italien.

Die neapolitanische Polizei hat wicder 83 Camorristen (Glieder
mer organisirten Mörderbande) festgenommeu, darunter mehrere
on herborragender Bedeutung. Nach dem neuen, die öffentliche
Zicherheit betreffenden Gesetze wurden ihnen ohne weileren Prozeß
le Inseln Giglio, Tremiti, Lipari, Farignana und Pantellaria
am Zwangsaufenthalt angewiefen. Die öffentlich⸗ Meinung in
deapel zeigt sich mit der Maßregelung der Camorristen vollkommen
nverstanden.
VRermisbtes.

x In der Nacht von Sonntag auf Montag, zwischen 10 u.
lUhr, wurden auf dem Wege von Schnappbach nach Sulzbach
vo es in der Regel an den Sonn⸗ und Lohntagen folgenden
dachten Prügeleien und Messeraffairen absetze) der Gerichts-
hreiber und der Rector der höhere Schule von Sulzbach, von
inem Ausfluge von St. Ingbert heimkehrenb, ohne alle Ursache
von 4 Strolchen überfallen und geprügelt und der Gerichtsschreiber
purch 7 Messerstiche, glücklicherweise jedoch nicht lebensgejährlich,
erwundet. Die 4 Attenläter, verheitathele Leute, in Sul bach
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        p.Am 21. u. 22. d. wurde Großbritanien und Irland von
einem wüthenden Sturme heimgesucht, der im Norden Irlands um
1 uhr Nachts begann und die nordöstliche Küste Englands um 2
Uhr Morgens Jerreichte und von schweren Regengüssen mitunter
Schneefällen begleitet war. S Horasteine wurden weggefegt
Fensterscheiben eingeblasen, ein Mann wurde von dem Winde in
die düfte gejagt und schwer zugerichtet, einen andern schleuderte
der Sturm in die Sthmfenster eines Ladens und fügte ihm
gefährliche Verletzungen bei. Aerger! als auf dem Lande wülhete
der Starm an der Küste und zur See, indem Schiffe zertrümmert
Furden, wobei 12 bis 14 Menschenleben zu Geunde gin ea.
A cwvergeig rung zu. Zuldezeet aler Aet uur
68 onstige Gegenstände.
Mariannenthaler Glashuͤtte lonsis — baher. Notar.
Squopphach Bekanntmachun
Mittwoch densJ 4. November 1874, —Qãb g.
Vormitiags 9 Uhr zu Mariannenthaler In seiner Sitzung vom 21. August
Glashütte auf der Schnappbach werden J. J. hat der Stadtrath von St. Ing⸗
die sämmtlichen zur Beneficiarmasse des dert beschlossen, wenn sich gering bemit—
daselbst verlebten Glashüttendirectors telte ortsangehörige junge Leute, welche
August P o 1ner gehörigen Mobilien sich zur Ausbildung in der Baugewerk
auf Zahltermine öff entlich versteigert: schule in Kaiser slautern eignen, vorfinden.
VJeue Canapeeis, 1Pfeileischränkchen, uind die Mittel nicht besitzen, diese Schule
polirter Klappusch, JHleidersgtank, besuchen zu können, für dieselben Stipen-
Kuchenschrank, Tische, Stühle, Nacht- dien aus der Stadtkasse zu bewilligen.
uͤsche, Waschnische, 3 vollsandige Betten St. Inabert, den 29. Oktober 1874
n Siahlfebermatrazzen, Roßhaarmatraz⸗ Das Bürgermeisteramt.
zen und geschliffenen Bettladen, viele große Chandon.
Bilder in Rahmen, 1 Schneidlatte, 2
Heisarbdruckbilder, 16 Leintücher, 14
Tischtücher, Handtücher, Küchentücher,
Mannskleider in Menge; feine Hemden.
Ddie Bibliothek des Verlebten und daruns
ter „Mayers neuestes Conversationslexicon
mit Soppliementdänden, Schiller, Hum⸗
bold!, Mozns Wörterbuch in * Bänden,
Gana's Zeitschrift, Albrecht⸗ Durer Album,
hollbergers 7 Rabenzeichnungen, aitchrist⸗
che Bauten von Hübsch, Kriegsalbum,
Glaswandschrant, Büchergestell.“ eine
—QV—— Mineraliensammlung
mit Glaskasten, 1 golbene Cylinderuhr
mit Kette, Haarkette, Damengoldsachen,
1 Vogelflinte, alte Flinte, Säbel, 1
sechsläufigen Revoiver, Thermometer
Vaͤrtenscheere, 1 Etuis mit silbernem
Tranchirbesteck, 1 ditto mit Dessertmessern,
feines Porzellan sowie feine Glaser und
Flaschen, Vorhänge, Schachspiele mit
CEEECEÆCCSAC IIcneS- Wett-Ausssell
Medaille Ulm 1871. Wiener Welt-Nusstellung ?*m Ehrendiplome
46 J * Mün 5
Schwäbische Anerkennungsdiplom. —
Industrieausstellung — Jliche Ausstellungen.
— — —
Flachs⸗, Hanf⸗, Wergspinnerei, Weberei, Zwirnerei u. Bleich erei
Bäumen heim Post-und Bahn-Station Mertingen, Bayern,
5 diacs Hanf und Abwerg forlwähread zum Lohnverspinnen, Weben, Zwirnen und
* *
Herr J. LucIc in Oberwürzbach.
Wir sichern schnellste und beste Bedienung zu.

4 In Ofen ist am 22. d. M. die noch unvollendete Ueben
dachunz des Teufelsgraben eingebrochen; unter dem herabstürzen
den Gemäuer wurden 20 Arbeiter begraben.

Das Haus . Cad s u. Co. in Pamburg wite
nuns wegen prompter und aufmerlsamer Bedienung seiner Jateressen,
zen so angelegentli h empfohlen, daß wir nicht umhin können, au
die im heutigen Blatte befindliche Annonce desselben ganz besonders
dinzuweisen.

475. 0 00 ER.M.
oder 218,760 Gulden.
event. als Hauptgewien
nd speziell Gewinne von Rm.
250, 000 — 125, 000 - 90,000
66,000 -50000 - 40,000
- 36,000 3 4 80,000 —
24, 000 -2 a 20,00 0- 18,0000
-6 a4 15,000 - 23 a 12, 000
-34 4 6000 - 8 4 4800—-
40 4 4000 — 5 a 386800-
2034 2400- 5 4 1800 -
412 4 1200 — 512 4600
599 a 300 ꝛc. ⁊c. bietet die
vom Staate HFamburg genehmigte
uud garankirie große Geldver
loosung in ihrer Gesammtheit und
verdient dieselbe schon deßhalb den
Vorzug vor vielen ähnlichen, weil
13,300 Loose, d. i. weit über
die Hälfte der Gesammtzahl, im Lau⸗
fe der 7 Abtheilungen resp. inner⸗
halb einiger Monate mit Gwinnen
erscheinen müssen.
Ganz besonders hervorgehoben zu
werden verdient, daß der Staar
sowohl die Ziehungen, die öffent⸗
lich stattfinden, beaufsichtigen läßt
als auch die Auszahlun'g“
der Gewinne garantirt, so daß den
Interessenten die Un beding;
te ste Sicherheit geboten, wie es
bei keinem Privat'⸗ Unternehmen
in gleicher Weise der Fall ist.
Zu der antlich festgestellten ersten
Ziehung kosten:
Ganze Original⸗Loose 2 Thlr. od. 3 fl 80
Halbe 11445
vViertel — , 16 sgr. — 58
„Gegen Einsendung des Betrages
s(die am Bequemlichsten durch Post⸗
Anweisung erfolgt) oder gegen Nach⸗
noehme werden die mit dem Sliaats⸗
Wappen versehenen Original—
Loosse von uns versandt und die
amtlichen Pläne grratis bei—
gefügt.
Sojort nach der Ziehung lassen
wir unseren geehcten Interessenten
die Gewinnliste zugehen und gelan—
gen ebenso die Gewinngelder unmit⸗
telbar nach Entscheidung zur Aus—
zahlung.
Erfahrungsgemäß tritt mit dem
eenaen der Siehnngen ein
Tangel an Loosen ein und beliebe
man, um sofortiger Ausführung
der geueigten Aufträge sicher zu
sein, uns solche vor dem
17, November d. J.
zugehen zu lassen.
8. daoks CCo.
Staats⸗Effecten⸗Handlung inu
Hamburg.

Buzeige.

Ich zeige hiermit ergebeast an, daß nunmehr wieder Honats Prümie-Loose
gegen monatsweise Abppahlung dureh miceh verkauft werden, erklär
mich zur Ertheilung jeder darauf bezüglichen Auskunft gerne bereit und bitte um gefl
Zuspruch.

St. Ingbert, den 16. Oktober 1874.
M. Eberhard.
ie Wν α
fur
6 nn
Landwirthe. Bierbrauer &amp; Müllor,
destehond aus drei getronnten Fachlehranstalten, beginnt das Wintersemester
am 1. November. — Programmoe und Auskunft ertheilt gerne

hor Dirsctor Dr. dohnnéidor.
òTIRVN 6

Ein schönes großes Zimmer mit ooe
hne Möbel ist zu vermiethen bei
Joh: Schuster, Schreiner.
—AZBWE—— ü—
A

t O
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        2 — * —X 20 acix v 28 — 2 * — 22 2133
5s 8 5 383 — —31 558325 353533553 53 53238335 3335
585 58 3—— 8 55 6 25
283 —*—3253 —38 553 ————— 55 8—32235x 528872
* — 25355—*583233 522 23885778 ——
* * 2528 * —»—2c523 325 585838 2* 5325 — 5—
— 58 5 5552 83586 —— *5* 255 5 3223535 ——
—2 32 — 2— 522 — 22 —
—— 5 2 EDNS. * —— — 8 — *
— * 8 22 2 52 * 32
558 2585855** 55585 —22 — 58528. 4 . 5— 7
*.53 — 333* 31322583 —323 —25 2. 7—3——
5 753 3 6—⏑ 35 33— — 3 338
— 55— 2282 5 358553 5832 ». 2—⸗—- 8 z—225555 5——„32
— — 2532 25 —322842 3838 538 3 555 —— — *
—E 3 255385 8 *— *22 —— z3— 82E0 *
—25 3 5822 52 —A 82 — —A 525 * 2
25 228 Q * 5——8525—8553 —— — 8 — 5522 —333558
——3 —— — — ——3333— 75557 22 538 —AO
25828 5 — — 585*202 53833 3
5338 826 3 33333 352 3338535
3—— —23. 5 5—34 —533223985 — — 33 23322* 5 8228
82 2 S8552 583222 5 88 2532. 2 —2 223 355 * 3223
— —A —— 2353—2—3 35553 8 2 2 —32— B8 — —
25535 527325 —5 ——— —55 33 23283
— 5 5253333558*
e 27383258 5 3 537—3 3332
2* 8
52 —— 5 œ — — — —»— 8258 28 2c5
33 3 38 —
338 — — 3838 55—5 355552
3538 — 1353*258 255573—335 z6825233 — 5 522353
32 2 3 3 8753
— 33 53 35 333 5333
— 2383 —— — 83 ⏑ 232
2262 3 21 — — 22 —22
* — — — 222 2222 2223223 —22— 2 — .—
33 55*25 355 5533 5637 53383 333333515 235 —253535
2558558 5832 —55 —5 3 58 5253—
55s 52383 23233—,5* 5325 ——3 33 388357
583857 29 * * 235.225 — 58 7—,5— 5 22355
25. 5 37 d 2 — 55—23235*85 **58 2 8 * A—
288* 58 25 5883 ** ——— — —— —2323257 —— 5 ——
— — — ———333
* 7 2* M, 2 3 kz52 — 338 * 8
2* * 2 — — — —— — — — ———— .255
— 5329 — 3 S — 523833— — 23 —52— 5 2*
5583537 * 527 — 2 5 6 —8 — 53·. 185253 — *2252—5 —
35855328 71753753 3.338 —— 523287*
— —— — 327 *8* — — —E — *2 S —— —
5*8 8 — — —5 —5535 22—3 265535
5—233565 75333355 — 85
——— 35 — — — 252
5—3 5 —7 22— 7— 525 52 — —— 253 32 3 813
—52 * 55553 288 —55 — —
— 52 ,.338 5 8D 24 — * 8 33 — 2 2* 2
8 * —352 53232230 —A — k535 — 8* 33 3
5558 2353532322 —„23353 —
2 52. 323 532232* * —8c322323 8 220 —5523282728* 53383 *2
—2*33535535735 — — —
55 333 —— ——3 — —8—5358 25 —
—2332— —33 ———— —35532
2255355 S5S —2—2—8222 — ——— — 5 2 2
335 — 5—5 2232722 —»——3335233 ————
— 53325 z— 8 — 53 23323 238335357358 — ————— 5358
28— — — — 3 —5
25 8 5* * —2. * — — 525 — —5532—— 8*8
2832234 8 ——88 735 5 2852 238 —
z532— —3 —5853 — 223252
—5 —58 23553 ——— 5385 5 283* 2855 5535553
—55 — S 522 2 2. — 23

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—A
28 55235853833
— 5*53 —A 38
— 6 3338 3325
—— —— 2 8 2 3228 35
2 255 — 7224 F
523 8 e6. S 8 35 2353358
— K 2— 35 s
— — * — 3537 87
— — s338
828 — 2525 — 333535
2* — 985* 2. 5 2 33383338
538585 5 5883 25 ——
S * —5X — —A —A—
52 — 2853 2 —
52 —2* 223388 — 78 582355*
5 —* 555*8 — — 3838
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—A z35532 532 5 F
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* 2186 * —A 555
5523 57531
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*— 132 523 358*
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ẽ ẽ 2— * 258 *
23535 5— * 825 ——
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z 3 38
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—53 — * —A
—158 —3— 55 3858
258 — 52* — 8538* s
—188 35 2 F * —
18835335531 265
4 — 338 22328 8285 J
255 56* 3885
383 3 I32837 3 5
323538353 S
1528336 56
23 38 —* 8
5558 832 517
25* 5*322328 3 25
2 —A — X 832 8
28 83383
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38 333 733
3. 2* 23
— 2

222 222— Dr22
— 25 525 Faa 82
3 3* — 2 * 532. 2 2 222 —
338 A TS—33535 332533583 52 333353835 555
— — — ** S —. 258 525 * 28 2332 * 52 583332832 *285
* o 82225 53* 8 e *2 S83 7 —E— * 3 32 85*65 8
— — —S 2 ..3 25535—5 5 * —2832 238
— * 2 — — — —
233 238 — — 352558 553285* — —E— 5* I
O — 3 22 7 —— ———— * * R3282 * —8
— 2.F ** 2222 3* 3 3 S 2 * —A *
5 2228 —3 3885 3335 —z33355 55 53355532 35
525 32138 83—— 5 38528 38 — 2 252
285 326253 1538855 28325* 75555—35 85—332 ——
582 —— 5853— D. —5255 23 285 85* 3
* —— 55 50 E * 5—532 55353 ——
222 *E 5.52338 5 S 32 53 —— —A— —
s — 2 52835520 * 52235 — 63 270 4 22 SF 275
51 3522 —A — —A 55—558* 7258 2 8 —— ——
A 553—58 — ——— 555235 4] 5552385 73557
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2e* — —5338323z7 * 5 —— — 55858 6028
— 52 ——— ———— 5— — 8 ——— z228c
288 8 E32—55322325 —75—53 — 55— ——55 25 — *
52 * 528 5z2335 — 522222 ——37*5 a 3 5 0 —X——
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2 532225 2 — —— 2 5* 2 8* — 22 — —
3 —3332* 33 33845 3588
— 8222 2,32* 22 ——18 23 3 * 8 2
38215353.255525855 33z32338S 3S3S333—305537 as 35
32 * 5 * z80 5222 5 — —5—8353358 — —A —8 253
z355 322 “228 A 653 2323 5 —835558235 z8 532835,32258
3 Z2 52 5 5S IE2 — —a— 55235836 ——— 2 * *2 2 —A 23
— — — 5558 *8 2— 3 353 7 553
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5355 35835328358* 3 —— 353z833435355—
— 233 5368 525535 523 »222 —E ——— 8235
228 55 8220253 »5 2.55.5 7 538 58— —33
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— 3353331* *
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35 2
83881 33837338
333 535383338
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        Slt. Ingberler Ar
ugberler Anzeiger.

der St. Inaberter Anzeigecr (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Diendtags⸗, Donnerstags⸗ und Sonnta
zummer erscheint wöchentlih viermal: Dinstag, Donner sStag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
Ruß

Samstan, den 81. Oktober

1874

Deuntsches Reich. Betlin, 27. Okt. In gut unterrichteten Kreisen ist man
München, 27. Olt. Der am 5. d. Mis. begounene der Ansicht, daß sich unter den Vorlagen, welche dem Reichstage
ind am 24. d. M. beendete philogogische Staatskonkurs hat kein in der bevorstehenden Session zugehen werden, auch noch diejenige
ünstiges Resultat geliefert. Zum Examen waren 44 Candidaten der Revision des Strafgesetzbuches befinden wird.
ugelassen, von diesen traten 4 zurlick, 1 verstarb. Von den übri⸗ Berlin, 27. Ott. Fürst Bismarck wird bei der Eröff-
28 Lerhielten nur 1 die Note J, 10. die Note Il, 14 die nung des Reichstages anwesend sein. Wie wir erfahren, kehrt
dote Ul, 14 wundeu für unbefähigt erklärt, darunter 5 welche die der Reichskanzler völlig gekräftigt zu den Geschäften zurück. Die
zrüfung zum zweiten Male mächten. Wunde, welche er bei dem Kissinger Attentat davongetragen, isl
M'u nschen, 28. Olt. Zur Deckung des Personalbedarfes völlig vernarbtz neber der Narbe am rechten Handgelenk ist indessen
nuf den in diesem und in dem nächsten Jahre in Betries gelange ein rother Fleck zurückzeblieben, noch immer fällt ihm das Schreiben
nden Staatsbahnstrecken werden Gehilfen für den Dienst der k. schwer, er eimpfindet dabei einen Druck auf dem Gelenk.
gerkehrsanstalten bei der Eisenbahnbetriebsabtheilung aufgenommen. Berlhinz, 29. Oct. Heute Mittag 1 Uhr wurde der
die Aufnamhsprüfung für solche, welche sich diesem Dienste widmen Reichstag vom Kaiser mit einer Thronrede eröffunet, in welcher er
dollen, wird am 23. November d. Is. am Sitze der einzelnen die Vorlaze der mehrerwähnten Gejetzenwuürfe (Jufstizge setze
Oberämter abgehalten. Gesuche um Zulassung zu dieser Prüfung Bankgesetz, Landsturmgesetz Civilehegesetz ꝛc.) ankündigte. Die
ind mit den nöthigen Nachweisen belegt, längftens kis zum 16. Thronrede schloß mit, folgenden Worten: ‚Unsere Beziehungen
Lobember an die Generaldirection der königlichen Verkehrsanstalten zu allen fremden Regierungen sind friedlich und wohlwollend, und
inzure chen. in der bewährten Freundschaft, welche Mich mit den Herrschern
Würzburq, 28. Okt. Die unbefugte Mittheilung der wächtiger Reiche verbindet, liegt eine Bürgschaft der Dauer des
Anklogeschrift gegen Kullmann ist roß der strengsten Geheimhaltung Friedens, für welche Ich Ihr volles Berrrauen in Anspruch nehmen
on Seiten der detheiligten Behörden durch einen Subalternbeamten darf. Mir liegt die Versuchung fern, die geeinte Macht des
erfolgt. Derselbe wurde sofort entlassen und ist gegen ihn die Reiches anders als zu dessen Vertheidigung zu verwenden; viel—
Ansersuchung eingeleitet. mehr ift es gerade diese Macht, welche Meine Regierung in den
Der A Cortresp. der „K. Z.“ schreibt untern 24. Olt.: Aus Stand setzt, ungerechten Verdächtigungen ihrer Politik gegenüber
Bandetrahskreifen wird besiatigi, daß die Summe des Militär- zu schw.igen und gegen das Uebelwollen oder die Part!eileidenschaft.
udgels im Gangen, laufende uud einmalige Ausgaben zufammen denen fie entspringen, erst dann Stellung zu nehmen, wenn diesel
n Milurverwaltung für Balern inbegriffen, das Bndget von ben zu Thaten übergehen sollten. Dann weiß ich, daß für die
1874 um 51,556,422 Mark übersteigt. Es kommt aber, wie Rechte und idie Ehre des Reiches jederzeit die gesammte Nation
schon bemerkt, die Verwunderung über dieses Mehr etwa fieben uud ihre Fürsten mit Mir einzutreten bereit fein werden.“
Monate zu spät. Das Mehrerforderniß ist durch das neue Mili- Der Feierlichkeit wohnten der Kronprinz, die Prinzen Karl
urgesetze bedingt und war in dem dem Reichetage mitgetheilten und Friedrich Katl, der Fürst Bismarck und die Mitglieder des
ßoranschlag schon im Wesentlichen vorgesehen. Für die fortlau. Bundesraths an. Von den Reichstagsabgeordneten waren etwa 170
enden Ausgaben war in jenem Voranschlag oder fiktiven Budget anwesend. Die Schlußstelle wurde mit stürmischem Bravo aufgenom⸗
ur 1878 dehr angegeben 18, 668 086 Thlr. oder 41 006,778 men. In der Diplomatenloge befand sich der französische BotsCafter.
Mark; nach dem jetzt vorliegenden Budget dagegen ist das Mehr 7 Die nächste Sitzung des Reichstags ist, da heute eine beschluß—
ner fortlaufenden Ausgaben, verglichen mit 1874, auf 40,141,652 fähige Zahl von Äbgeordneten noch nicht vorhanden war, am
Mark berechnet. Das etwaige Mehr des gegenwärtigen SdhesSensug
erglichen mit dem Voranschlag, trifft also nur die einmaligen Echweiz,
Ausgaben, worauf noch gelegertlich zurückzukowmen sein wird. —Ein an die Schweiz durch die Vermittlung des französischen
der König Georg von Hannover, der sich während der letzten Boischafters in Bern gerichtetes Gesuch der Versailler Regierung,
Jalin Biatitz aufhelt, soll sehr leidend sein und man will bezweifeln, das Erscheinen der Rochefort'schen „Laterne“ in Genf nicht mehr
zaß er in der Nähe von Wien, wo ihm das Klima nicht zusagen zu gestatten, wurde von der schweizerischen Bundesregierung abschlägig
oll, zurückkehren werde. heantwortet. Der schweizerische Bundesrath fügte die Bemerkung
Bertuin, 26. Okt. Die Bewaffnung der Infanterie mit bei, daß es ja der französischen Regierung völlig freistehe, das
„em aptirten Gewehre M. 71 und die Einführung eines neuen Blatt vor die Gerichte zu ziehen, wenn sie sich in ihrer Ehre an⸗
geschütes bei der Ärtillerie machen es nothwendig, die gesammte egriffen fühle; zugleich hat er daran erinnert, [wie franzöfische
seserve beider Waffen — mit Ausnahme der Infanterie- Reserve Fournale und französische Bischöfe die Schweiz und ihre Behörden
on den drei Armeecorps, welche bereits im Jahre 1874 mit der viederholt beschimpft haben, ohne daß die französische Regietung
euen Bewaff ung,vertraut gemacht worden ist — im Jahre rgendwie sich veranlaßt gefunden, dagegen einzuschreiten, obgleich
1873 zur Uebung einzuziehen und sind deßhalb für diese außeror: die Presse iu Frankreich unter ganz anderen und härteren Gesetzen
entl. Matzregel im Extraordinarium zusammen 1,884,693 Mt. steht als in der Schweiz.
nuf den Etat des Jahtes 1875 gebracht worden. Die neue Türkei.
Formation der Fußarlillerie und die Bewaffnung der Mannschaften Secutari, 29 ; Oktlbr. Die türlische Commission zur Unterfuch
ait dem Infantericgewehr macht die Errichtung von Musik-Korps, ang der Vorfälle in Podgoricza hat daselbst mehre Verhaftungen
die solches auch bei den Pionier Bataillonen geschehen, erforderlich. Morgenommen. Die Pforte hat eine Verstärkung der dort stehenden
ẽs ist deshalb bei den 10 Fußartillerie Regimentern und den beiden Truppen behufs Aufrechterhallung der Ruhe angeordnet.
elbstsiaͤndigen Fuß-Ariillerie-Bataillonen di. Einreihung von je 17 — —⏑ — J
Ztabshornist und 12 Unteroffizier ˖Hornisten in Aussicht genommen. Kaisersltautern. Der vraktisch-chemische Kurs an
Versin, 26. Ott. Die Stimmen für die Creirung einer der Gewerbschule zur Unterweisung Gewerbtreibender in den 7Ifür
eichsbank, die bekanntlich in dem von der Regierung vorgelegten sie erforderlichen chemischen Handgriffen und Untersuchungen beginnt
ganigefetzeatwurfe außer Ansatz gelassen ist, mehren sich in sehr im November. Die Theilnehmer treten, da nur der gewerblichen
a's Gewicht fallender Weise. Vorläufig ist die Debatte über diese Praxis gedient werden soll, zu der Anstalt nicht in ein Schüler—⸗
Frage noch nicht als geschlossen zu erachten; indeß ist es als be—, verhältniß und werden auch im Jahresberichte nicht genannt. Der
nerkenswerth zu registriren, daß auch der „deutsche Landwirth- Kurs für je einen Geschäftszweig dauert 8 — 4 Wochen.
chaftzrath“ und der „Sechse deutsche Handelstag“ in ihren du Der Prozeß der Gemeinde Albersweiler mit der Pfälzischen
herlin abgehaltenen Versammlungen sich zu Guuͤsten einer Reiche Eisenbahn wegen Abtretung von Ländereien nebst Grapitsteinbruch
ank ausgesprochen haben. hat seine Erledigung durch das Erkenntniß des Appellationsgerichis
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        in Zweibrücken erhalten, welches der Gemeinde 26,253 fl. 2 lr. f In T., einem kleinen Städtchen in dem Rheingau, ließ
zusprach. * der Bürgermeister den Sieg bei Wörth durch den Polizeidienet
—A des Ortes mittelst Ausschellens bekannt machen. In der erwähn⸗
Im Bezirk Landau wurden von 1776 bei der Musterung ten Schlacht wurden bekanntlich auch 6 Midrrailleusen erobert.
vorgefuͤhrten Pferden nur“ 109 für Militärzwecke tauglich Diese waren dem Polizeidiener ein Gräuel, denn er konnte, das
befunden. Wort weder lesen, noch wußte er, was es bedeutet, weshalb er sich
„Diedenhofen, 26. October. Ein höchst dedauerns nicht anders zu helfen wußte, als sich dasselbe von seinen
werthes Unglück hat sich ia der Glashütte zu Ueckingen creignet. eigenen Lexicon zu verdolmetschen. Er las die Depesche folgender-
Daselbst starben 5 Personen in Folge eines von ihnen am Abend maßen: Siegreiche Schlacht von Wörth, Mac Mahon Zeschla
des 17. d. M. genossenen Gerichts giftiger Pilze. Dieselben, gen, 4000 Gefangene gemacht, 80 Geschütze, 2 Adler, 6 Militärläuse
angeblich Champignons, waren an dem nämlichen Tage von dem erobert.“
Glashüitenarbeiter Pillot in einem nahen Walde geholt und in P Köln, 283. Okt. Wie die „D. Z.“ wissen w'ill, legt
Gemeinschaft mit de.n Arbeiter Porcheron und der Familie des die „Kölnische Zeitung“ sich einen eigenen Telegraphen nach
Schmelzers Goin, bei welcher erstere beiden in Kost standen, ver Berlin an, der 41,000 Thaler kostet. Zunächst wird er im hie⸗
sehtt worden. Sämmtliche Personen, die davon renossen, starben, sigen Telegraphenamte enden. Durch diese Einrichtung “ist Die
it Ausnahme des Schmelzers Goin, der seine Rettung jedenfalls Redaktion in den Stand gesctzt, ihre Parlamentsberichte direct per
nur dem Umstande zu verdanken hat, daß er sich ummittelbar nuch Telegraph zu beziehen, was seither nur auszugsweise geschah.
dem Genusse hat erbrechen müssen. Nicht genug kann vor dew ASraumgemuünd, 27. Oklt. Die kürzlich ersolgte Pen⸗
inbedachtsamen Genufse unbekannter und belkannter Pilze gewarnt slonirung des Commandeurs der hier garnisonirenden bayrischen
werden, da selbst die allgemein als schädlich angesehenen Cham Thevauxiegers,· Obexlieutenant Freih. v. Egloffstein, hat viel Staub
pignons (Agaritus campestris) unter gewissen Umständen eint awfgewirbelt. Soviel steht fest, daß genannter Offizier wegen einet
ziftige Beschaffenheit annehmen können. Will man Pilze essen, se in weitecen Kreisen belanat gewordenen Toastes. worin er den
Zermeide man aile diejenigen, welche in sumpfigen und seuchten cönig von Bayern als.ersten Vasallen (er wollte sagen ,Verbün⸗
Waldern wachsen, welche schwarzblau, grün⸗, blut oder weißflecki deten,“ versprach sich aber), des Kaisers Wilhelm bezeichnete, pen⸗
oder regenbogenartig geflect find, einen faulen Geruch haben, bald sionirt wurde. Diese plötzliche Pensionixung muß Jeden tiesbelrüben,
in Fäulniß uͤbergehen, beim Kochen hart werden, fich klebig abe der Hrn v. Esloffstein näher kennt, uud findet sich ein großer
tühlen und einen hohen Stengel haben. Die eßbaren' siud vor Theil seiner Vehrer gerade in der preußischen Aruee. — In dem
dein Genusse in stark mit Essig dersetztem Wasser abzulochen und ampfe bei-Kisffingen 1866 gab er ein gläuzendes Beispiel von
dann“die Flüssigkeit wegzugießen, wodurch felbsi giftige Pitze vie! Bravour und Ehrenhaftigkeit. was: wohl werth sein dürfte, nüher
bon ihrer Schaͤrfe verlieren. hekannt zu werden. Als Kissingen nämlich von der 26. preußi⸗
Der „D. A.“ meldet aus Däürkheim, 27. Olt.: Gestern ichen Brigade genommen war, erschwerte eine bayerische Batterit
Nachmittag passirte in der Wormser Straße hier das Unglück, daß am Sinnberges das Debouchiren aus der Stadt in ganz erheblichem
hon mehreren hier durchfahrenden Weinfuhren die eine der ihr Raße. Gecen diese Batterie gieg Lieutenant von Papen wit feinem
vorfahrenden mit der Deichsel in ein Stuückfaß fuhr. Da strömte Schützenzuge, dem sich die beiden Fähnriche von Waßner und
der tostbare Herbstsegen auf die Straße nieder und die in der Bock anschioffen, dreist vor, und nachdem die Schützen ineinem
Nähe waren, keilten mit allelei Gefäßen herbei den Federwe ßen Getreidefelde ich herangeschlichen hatten, vertrieben sie auch bald
vor zwecklosem Ende zu retten. Leider floß das meste von der die Batterie und hofften durch rasches Nachdrängen vielleicht noch
Straße in den Bach. Der unglückl'che Fuhrmann soll trostlos ein Geschütz zu nehmen. In diesem Augenblick drach der damalige
gewesen sein, denn, da nur wenig von dem Weine gerettet werden Ritimeister von Egloffstein mit seiner Escadron aus einer verdedten
hnnie, so wird ihn die Fahrt theuer zu stehen kommen. Hatte er Aufstellung hevor und überritt die 20 Schützen vollständig; nicht
vielleicht selbst zu viel Neuen geladen? iner blieb unverwundet. Waßner starb an den Wunden, Bod
Bergzabern, 28. Ott. Bei der außerordentlichen entkam im hohen Getreide, Papen, aus mehreren Wunden blutend,
Generalbersamminng der hiesigen Volksbank am Montag im ant zusammen und follte von einem Bayern den Rest erhalten,
‚wilden Mann“ wurden solgende Beschlüsse mit Stimmenhelligkei als Egloffstein den Todesstreich auffing, den jungen Mann (er war
zefaßt: Vom 1. Januar 1875 au Einführung der Markrechnung, ben aus dem Cadetten Corps gekommen) auf sein Pferd nahm,
Echoͤhung drs Eintrittsgeldes von 5efl. auf j0 Mark; Erhöhunt hn aus dem Kampfgewühl fortführte und für seine Pflege und
der Beittüge pro Monat zum Stammantheil von 30 kr. auf ) einen Unterhalt bis zum Friedensschluß in der liebenswürdigsten
Mark; Erhöhung der Stammautheile von 100 fl. auf 300 Mark Weise sorgte. Diese Retlung aus Todesgefahr gab den Anlaß, daß
Der Besuch der höheren Lehranstalten am Schlusse d. J don der Zeit an bis heute eine innige Freundschaft zwishhen den
war folgender: es zählte die Studienanstalt in Speier 332 beiden Herren existirt. Beim Friedensschluß wechselten sie ihre De⸗
Zweibxücken 186, Landau 179, Kaiserslautein 128,Schüler; ferner gen und tragen dieselben jetzt noch zum Andenken an, genannten
die isolrte Lateinsaule in Neustadt 144, Frankenthal 112, Dürk. Tag. Der König von Bahern war so erfreut über diese gelungene
heim 98, Grünstadt 92, Edenkoben 91, Germersheim 82, Kirch Tavballerie-Attaque, daß er hiervon ein großes Oelgemälde anfertigen
heimbolanden 72, Pirmasens 675 Annweiler 65, Bergzabern und dasselbe in seinem Schloß aufstellen ließ.
denfalls 68, Kusel 584, St. Ingbert 49, Winnweiler 37, Lud 7Der Bau des Tunnels zwischen Englaud und Frankreich
wigstafen 835, Landstuhl. 29 und Blieskastel 20 Schüler Im vird wirklich nächstens in Angriff genommen werden. Man wird
Ganzen befanden sich daher am Schlusse des Schuljahres an der n nächster Ziit auf französischem Boden damit beginnen, einen
20 Siudienanstalten der Pfalz 1937 Schüler, darunter 1131 Schacht von sechs Meter Tiefe zu graben, in welchen man die vom
Protestanten, 698 Kattollilen, 102 Israciiten und 6 Mennoniten ingenieur Brunton erfundene Maschiene einsetzen will, welche den
In den Aastalten zu Sveier, Edenkoben, Germereheim, St. Ing⸗ Tuunel bohren soll. Außerdem wirb der Swacht zum Auspum
dert, Landstuhl und Bliskastel, bildeten die Katholiken und in den hen des Wassers dienen und den Arbeitern Luft zuführen. Die
übrigen Anstalten die Prolestanten die Mehrzahl, mit Ausnahme Kosten für die Bohrung allein sind auf 240 Millionen Franken
der VTateinschule in Ludwigshafen, wo die Zahl der katholischen veranschlagt.
Schüler jener der protestantischen gleich war.
pFrankenthal, 27. Olt. Das „Fr. W.“ schreibt
„Es ist wirkl'ch erschreckend, wahrzunehmen, wie sich die Excesse
in hiefiger Stadt täglich mehren und die persönliche: Sicherheit
jmmer mehr gefährdet wird. So wurde in verwichener Nacht ein
hiesiger Bürger während des Nachhausegehens in Folge eines vor
hergegangenen Woriwed sels durch einen Messerstich nicht uner heb⸗
uͤch verwundet und ein völlig unbetheiligter, welcher dem fliehenden
Thater folgle, um wo möglich dessen Identität festzustellen, wurde
pon demselben mit einem Prügel niedergeschlagen und erhielt zwei
Kopfwunden, in deren Volge er wohl auf längere Zeit das
Weit nicht wird verlassen köͤnnen. Wie wir vernehmen, wurde der
Thaäter ermittelt und sieht seiner Bestrafung entgegen.“ (Franken⸗
thal steht nicht allein da m't solchen Rohheiten, sondern leider
fommen sie weit und breit uur zu häufig vor. Schlechte häusliche
Etziehung umd die durch deu reichlichen Verdienst der letzten Jahre
bei Vielen entsiandene Ueppigkeit tragen das meiste dazu bei, und
dann die — „mildernden Umstände“, die gar oft zum Vorschein
sommen, wo man den Kopf schüttelt und fragt: warum
Nnn ?) (Pf. Kur.)

Im allgemeinen Interesse finden wir-uns veranlaßt, auf die
m heutigen Blatte enthaltene Annonce des Herrn Gustav Schaarz
schild in Hamburg ganz bonders hinzuweisen. Die angekündigten
Driginalloose können wir wegen der großen und zahlreichen Ge—
winne bestens empfehlen. Die Reellität und Solidität dieses Hau⸗
ses ist betannt und daher nichts natürlicher, als die vielen bei
demselben eialaufenden Aufträge, welche eben so rasch als sorgfätig
ausgeführt werden.
Wir machen hierdurch auf die im heutigen Blatte stehend
Annonce der Herren S. Steindecker u. Co. in Harnm—
surg besonders aufmecksam. Es handelt sich hier un Original⸗
loose zu einer so reichlich mit Hauptgçewinnen ausgestatteten
Vetloosung, daß sich auch in unserer Gegend eine sehr lebhafte Betheili⸗
gung voraussetzen läßt. D'eses Unternehmen verdient um so mehr
das volle Bertrauen, indem die besten Staatsgarantien geboten sind
und auch vorbenanntes Haus durch ein stets streng eelles Handeln und
nuszahlung zahlreicher Gewinne allseits bekannt ist.

Tnmonncer aceu . Deme8f St. Jugbenn
        <pb n="693" />
        * 7 2. 2 2 7
Freiwilliggerichtliche
JF
Versteigerung.

Montag den 9. November l. J. des
Aainittags um 8 Utrr, zu St. Ingber!
a der Behausung des Adjunkten Heinrich
czchmitt, werden durch den unterzeichneter
aut gerichtlich comitirten No'ar evi—
euten Natzens wegen auf Anstehen von:

I. FPhilipp Weigand, früher
zchteiner in St. Ingbert nun Gaßwirth,
a Metz wohnhaft,. in seiner Eigenschaft als:

a, Theilhaber der zwischen ihm und seiner
‚etlebten ersten Ehefrau Carolina
Lugsehawerd bestanderen ehelichen
züsetgenieinschaft und

b. Vormund seiner mit seiner besagt
erstorbenen Ehe frau erzergten noch mind⸗
ernen gewerblosen Kinder Namens Ludwig
ad Elije Weigand. 8775

II. Den großjährigen Kindern dicher
zbheseute alss— enn

I. Cari. Weigand Cafetier- in Mes
rohnhaft. v*]

II Friedrieh Neigand, Wirth
MKaiserslautern wohnhaft,

MII. PHhSIIPPVeigand, Wirth⸗
a Metz wohnhaft. J

Und in Gemäßheit eines von dem kgl
andgerichte zu St. Ingbert unterm 22.
Auguft letzhin auigenonimenen und durch
as igl. Bezirksgericht in Zweibrücken unterm
Oclober i. J.homologirten Familieuraths
eschlusses — auf langiährige Zahltermine
isentlich in Eigenttuum versteigert, als:

.Plan Nr. 205. 2 Dez. Fläche, ent⸗
naltend ein du St. Ingbert, in der Blies⸗
astelerstraße gelegenes Wohnhaus mit,
zuhehor. neben Witlwe Jene und folgendem
tem.

2. Plon Nr. 206. 4 Dez. Fläche, ent
altend ein daselbst gelegenes 2stöckiges
—XDD———
züche und Brennhaus und allen sonstigen
zubehöcden neben vorxigem Item und Berg
nann Betz.

3. Plan Nr. 442. 448 und 444. 11 D.
Fläche, enthaltend ein allda obigen Gebäu—
Hengegenüber gelegenes Wohndaus mit Stall⸗
Zcheuer, Drejchtenne, Einfahrt, Hofraum
harten und sonstigen Zubehörden.

Das Nähere auf dem Geschäftsbüreau

F. BZechtiold in St. Ingbert.
Horn. kal. Notar.
— — —
Tetat pollsstunäg.
Im Verlage von H. Brücker in
Hamburg erschien soeben:
ERESSRÆER GMůAXYVC:XIEXMEX

Der kaufmännische
CORRBEBSPFONDBEXV
Deutsch- Englisch Französisch.
Ein praktisches Handbuch der
hefamuten Haundelscorrespondeuz
in alphabetisch geordneten Sätzen.
Nebst Anhang
rin Band von 61 Bogen gr, 85o Format.
Preis 3 Thaler.
fein gebunden 29/3 Thaler.

auch in 1i2 Heften aà 72 Sgr.

Zu beziehen durch alle Buchhandlungen.
Gegen Einsendung des Betrages liefert
das für jeden Kaufmann unentbehrliche
Wert überall hin franco der Verleger

H. Brücker in Hamburg.

J

xin schones großes Zimmer mit oder
one Möbel ist zu vermiethen bei
RAgob: Schuster. Schreiner.

Das Manufacture &amp; Modewaaren- Geschäft
Osbr. Brao n 8. ToRann
beehrt sich das Eintreffen sämmtlicher Artikel für die Wintersaison, beson⸗
ders großer Sendungen in F F
Damen-GeMädchen-Mänteln KwJaquetts
F FRleiderftorren
sowie den Emplang einer Fceien TocwVahel
POCISzSWaATON
ergebenst anzuzeien.⸗· — — —
Geschäfts-CConsultationsburedu-Eroͤffnung.
Unterzeichneter erlaubt sich andurch anzuzeigen, daß er in hiesiger Stadt obides
Pureau errichtet hat und dasselbe am 7. November d. J.im Hause des Herrn
ẽchreinermeister Rud wig Vogelsang erdffnet. Derfelbe empfieblt
sich als VLertreter vor Gericht c.“ sowie in An-⸗ und Verhauf von
Aãusern, Ländereien x,. An- und Ausletfhen von Cetdern, An—
fertigen von Privatacten, Kufstellung von Vormundschaftsrech-
dun u. ·dergl. —
—2 d —* Discretion, prompter und reeller Bedienung.
Et. Ingbert, den 30. Oktober 1874. F
νalter, Geschäftsagent.
Einem verehrlichen Puplikum Ddie
ergebenste Anzeige, daß ich mit dem
heutigen eine
Metgerei
im Hause meiner Ettern, Blieskasteler
Straße errichtet habe und bitte um
geneigten Zuspruch, reelle und prompte
Bedienung zusichernd.
St. Ingbert, den 31. Okthr. 1874
Emanuel August.

Einladung
zur Betheiligung an der großen vom Staate
garantirien Hamburger Geldverloosung.
Fine Prämie von 250,000 R. Mark
owie Haupttreffer voön R.Mark 125,000
90,000, 60, 000, 50, 000, 40,000, 36,000
30,000. 24,000, 20,000, 18,000,
15,000, 12,000, 208mal 2400, 412 mal
1200 ꝛc. incl. Freil. im Gesammtbetrage
von 7 Millionen 935,120 R.-Mark kommen
in 7 Verloosungen an die Interessenten zur
sichern Vertheilung.

Von 1. Classe an findet

alle Wochen eine Gewinn⸗

ziehung statt.

Es werden nur Gewine gezogen. Einlage
ister Classe beträgt für
viertel Originalloos/ Thlr:od 32/2kr.
haibeßs1 —J—————
lganzes 2 3. 80
Es Lxistirt kein ähnliches Unternehmen,
velches bezüglich Solidität und püuttlicher
Auszahlung der Gewinne mehr Sicherheit
ietei als dieses, daher empfehle diese Be
hei ligung Jedermann, der geneigt ist, einen
venig kosspieligen und soliden Glückz ver⸗
uch zu machen.
ulle Äufträge werden sofort gegen Post-
inzahlung oder Nachnahe mit der größten
Aufmerksamkeit ausgeführt auch können an
Beamten, soliden Bürgerstand auf besondere—
Verlangen einige Loose und Pläne zur An
sicht überschikt werden. Man beliebe sich
daher umgehend direct zu wenden an

M. Steindoclscor
n-4Weebnselgßeschaäft
ULambur,s
Dammthorstrabe 86.

Hausversteigernng.

Kirchweih Montag, den 9. Noͤbbr.
Nachmittags um 4 Uhr, zu St.
Ingbert bei Adjunkt Heinrich Schmitt,
lassen Eheleute Peter Freiberger, Wirth
und Maschinenwärter, und Carolin«
Abel dahier ihr au der Kaiserstraße
stehendes zweistöckiges Wohnhaus mi
Hofraum und Garten auf langjährige
Zahltermine öffentlich in Eigenthum
versteigern.

Horn, kal. bayer. Notar.

MNur Tromen?
Bei Kramer &amp; Co. in Leipzig erscheint:
Die
AMhitSStuh.
Zeitschrift in Monatsheften für leichte ele⸗
gante weibliche Arbeiten, enthaltend neue
gztiokmuster in britblantem Bunt-
farbeondruck ausgeführt, sowie Hä—
kel⸗ und Filetmuster, Vorlagen für Weiß⸗
stickerei, Weißnähterei, Waffel- und Stric⸗
arbeit, Perlhäkelei ꝛ.

Die einfache Ausgabe kostet pro Mo⸗
nat nur 1. Sgr. ⸗ 6 Xr. rh *I0 Xx.
bfterr. Die Doppelausgabe kostet das
Doppelte.

Die einfache Ausgabe euthalt abwech⸗
selnd einen Monat Stickmuster, deu andern
Haulel⸗, Filet⸗ ꝛc. Muster. Die Doppel⸗
angee enthält in jedem Monat Beides.

Vtan abonnirt 2u Jeder Zeit auf
e drei Hefte einer beuͤebigen Ausgabe
hei allen Buchhandlungen und Possan⸗
stalten.

s.
Hof· Chocosaden⸗Jabrik
von
Gebrũder dtollwork
n Oön ühbergab den Verkauf ihre
Jorzũglichen Fabrikate in
gt. Inghert Herrn Kaufmann
J Jriedrich.
        <pb n="694" />
        Mannheimer Zeitung.

2——4
3
1

8 X αα verden
R VIMAäö OCGAI

Zwei Ausgaben täglich.
Verlagspreis 1 fi. 30 kr. per Quartal.

Politischer Theil: Tendenz: Reichstreue und Fortschritt! Bekämpfung der schwarzen
ind rothen Fnternationale! Bekämpfung der Gleichgültigkeit und Unthätigkeit im eigenen
dager! Inhalt: Telegraphische Depeschen des Wolff'schen und Wagner'schen Voreaus.
Driginal-Correspondenzen aus Deutschland Frankreich uud Span'en. Täglich politische Ueber—
ächt und Leitartikel.

Handelszeitung: Tendenz: Entwickelung des Handels und Verkehrs auf reeller volk s⸗
virthschaftlicher Basis. Inhalt: Telegraphische Cours und Marltberihte. Börsen⸗ und
handelsnachrichten von alen europäischen Hauptmärkten.

Der Unterhaltung und Belehrung ist ein täglich erscheinendes
Unterhaltungs-⸗Blatt

oder
218,750 Gulden,
im glücklichsten Fall als höchster
Gewinn der vom Staate genehmigten
ind garantirten großen Hamburger
Heldverloosung.

Dieselbe bietet 43,300 Gewinne
velche binnen wenigen Monaten zur
cheren Entscheidung kommen.

Hauptgewinne event.

Reich⸗mark 375000
peciell 250,000, 125,000
90,000, 60,000, 50000
10,000, 36,000, 3 à 30,000,
24,000, 2 a420,000, 18,000,
6 4 15,000, 23, 4 12,000,
34 4 6000, 34 4800, 40.4
4000, 5 a3600, 203 a 2400,
534 1800, 15600 1121
1100, 612 à 600, 10 a
360, 599 4 300, 4 3 240,
19700 4 132 ⁊c. ꝛ⁊c.

Für die bevorstehende erste
Bewinnziehung beträgt die plan—
mäßige Einlage:
für 1 ganzes Origll. 32 fl

82* 184

1Lviertel B2Er

Diese vom Staate garantirten
nnd mit dem Staatswappen verfehe
nen Qriginalloosse (keine Promessen)
versende ich gegen Pofteinzahlung
oder Nachnahme des Betrages über⸗
all hin. Alle, felbst die kleinsten
Bestellungen werden pünklichst effec
tuirt, der amtliche Ziehungspian
ratis beigefügt und nach der Zie⸗
hung die amtliche Gewinnliste un⸗
aufgefordert übersendet. Die Aus
zzahlung der Gewinne erfolgt prompt.
unter Staatsgarantie. Aus Unten-
stehendem ist erfichtlich, daß in jüng
ster Zeit meinem Loose »Debit laut
Ausweis der amtlichen Liste fast
unun“erbrochen die größten Gewinnt
zu Theil wurden und war ich se
dücklich, durch Auszablung dieser
edeutenden Gewinne meine werther
Interessenten zu erfreuen und dere:
Zufriedenheit durch aufmerksame Be
dienung zu erlangen. Mein eifrig
sles Bestreben wird es auch künftio
ein, mir das gescheukte Ve trauena
chalten.

Da die Ziehung nahe und der
doose-Vorrath nur noch klein ist,
o beliebe man gefl. Aufträge so—
leich, jedenfalls aber vor dem
7. Rovember d. J. direct zu
ichten an .

Gustav Schwarzschild.
‚ankund Wechselgeschäft in Hamburg
vIn mene guce onmccre l

19. Novb. 1873 der größt
zewinn und Prämie Mark 202,000,

7. Juni 1874 der größte Gewinn 1.

CEl. 266. Lotterie Mark 10,000,
August 1874 der größte Gewinr

.Cl. 2606. Lotte ie Mark 15,000.
6. Sepibr. 1874 der größte Ge

winn 5. El. 266. Lolierie
Mark 25.000.
———

gewidmet.

—AID
mit 6 kr. — 2Sgr. berechnet, wobei größeren und wiederholten Aufträgen ein entfprechender
Rabatt gewährt wird. J

Zu Abonnementsbestellungen, sowie zur Einsendung von Anzeigen ladet freundlichst eir

. M annheim, den 1. October 1874. F
Die Verlagsbuchhandlung J. Schneoider.
IoXA—
far
— — e
Landwirthe. Bierbrauer &amp; Muller.,
bestohond aus drei getrennten Fachlehranstalton, boginnt das Wintersem ester
am 1. November. — Programmo und Auskunft ertheilt gar ne
— * ⸗ 7
nojdor

Worms —

Jaupt-Gewinn im gunstigen Falle bietet die allerneueste grosso Geld-Verloosung, welche von

le hohen Reéegierung genehmigt und garantirt ist.

Die vortheilhafte Pinrichtung des neuon Planes ist derart, dass im Laufe von wenigen,
Monaten durch 7 Verloosungen 48,800 Gewinune zur sicheren Entscheidung kommen, darunter
efinden sich Haupttreffer on reptnell, Reiehsmark 8375. 0030 sSpeciell aber 230,000
123, 000 960 0060 60 000, 56000, 40, 000, 36,000, 80, 000, 24, 000, 20 000
18,600, 15,000 12 600, 60806. 4000, 208 mal 2400, 412 mal I200. 518 mai
300, 599 mal 800, 18,700 mal 482 ete.

Pié Gewinnriehungen sind planmüssig amtlich sestgestellt.

Zur naüclisten ersten Gewinnziehung dieser grossen vom Staate garantirten Geldverloo
vg kbostet

323 ꝙ5. 1
Original-⸗Csoos nur Chl. 2 oder fl. 43
—X L X 4 1 19 4.
// / 295511 54 kr.
gen Einscndung, Posteinzahlung oder Nachnahme des Betrages.

Ine Aufträge Verden sofort mit der grössten Sorgfalt ausgeführt und erhült Jedermann
on uns die mit dem Staatswappen verschenen Orginal-Loose selbst in Händen.

Den Bestellungen werdon die erforderlichen amtlichen Pläne gratis beigefügt und nach“
eder Ziehung seuden wir unseren Interessenten unaufgefordert amtliche Listen.

Die Auszahlung der Gevinne erfolgt stets prompt unter Staats-Carantie und kann durch
directe Zusendungen oder auf Verlangen der Interessenten durch unsero Verbindungen an
illen grösseren P ützen Deutschland's veranlasst werden.

Unser Debif ist stets vom Glücke begünstigt und hatten wir unter vielen anderen bedeut
len Gewinnen oftwals die ersten Haupttreffer laut ofticiellen Beweisen erlangt und nseren In-
eressenten selbet ausbezahlt, cbhenso wurde wiederum am 7. October d. J. der Hauttttreffer bei
ins gewonnen P
Vorudussichtlich Kann bei einem solchen auf der solidesten Basis gegründeten Unternehmen überall
anf eine sehr rege Betheiligung mit Bestimmtheit gerechnet werden. u. bitten wir daher, um alle
uftruge ausfünren z2u können, uus die Bestellungen baldigst und jedenfalls vor dem 17.
XOveMMDGr d. J- z0uKommen 2zu lassen.

. Steindecker &amp; Comp.,

Bank⸗und eéohsel-Cesohäft in Hamburg
Sin⸗ und Verkauf aller Krten Staatsobligationen, Eisenbaßn-

Hetien und Knleßensloose.

2. 9. Wir danken hiedurch für das uns seither geschenkte Vert rauen und.
indem wir bei Beginn dor nouen Verloosung zur Betheiligung
dinladeon, verden wir uns auch fernerhin bestreben, darch stets
prompte und rcello Bedienung die volle Zufriedenheit unsere,
vꝓeohrtou Inteéressenten zu erlangen. D. O.

*

α

—343—
49 2⸗αòα —ò— EX
Focison Fruc und Veneg vo —m un St. Inabert

—
J—
        <pb n="695" />
        Slt. Ingberler Anzeiger.

—

der St. IAInaberter Anzeigeec (und das mit dem daupiblatte verdundene Unterhaltungsblatt, mit der Dlenstags- Donnerstags- and Sonnta

dummer erlcheint wöchentlih viermal: Dinstag, Donner stag, Samstag und Sountag. Abonnementsdrets vierteljährig 42 Krzt. oder
12 Silbergr. Auztigen werden min 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren KRaum berechnet.

M —174. Sonntag, den 2. Noveniber 1874

Deutsches Reich.

München, 29. Oct. Durch“Etlenninitz des Appellations
gerichtes ist der Redacteur des „Vaterland,“ Dr. Sigl, wegen zwei
weileren Vergehen ver äumderischer Beleidigung des Reichskanzlers
jor das Sthwur,ericht verwiesen, dagegen in der Anklage wegen
Majestätsbeleidigung auf Einstellung des Verfahrens erkannt worden.
— Der Praͤsident des protestautischen Oberconsistoriums, Dr. v.
Harleß, ist sehr leid end und es wird vrrfichert, er beabfichtige, sich
in nicht ferner Zeit in den Ruhekland zurückzuziehen.

Warzburg, 29. Oct. Der Prozeß gegen Knllmann hat
jeute unter großem Andrgug des Publikums begonnen. Vor Be—
zinn dee Sitzung und 29 Eintritt des Gerichtshofes wird Kull«
mann von vier Gendarmen hereingeführt. Bei Bildung des Ge⸗
chworenengerichtes erklärt Kullmann, daß er von dem Ablehnungs⸗
wechte keinen Gebtauch mache. Bei seiner Vernehmung gesteht
Tullrann, der in seinen Antworten eine große Ruhe und Klar—
jeit au den Tag legt, den Inhalt der Anklage in allen Theilen
zu und erklärt schließlich auf Befragen, daß er nach langerem
Nechdenlen wohl cinfehe, daß er ein großes Verbrechen begangen
jabe · Seit Ostern hatie er den Mordplan gefaßt und zu vecr⸗
vidlichen gesucht. Reue legte Kallmann nicht an den Tag.

Würzburg, 30. Detober. Auf die einzige Frage, ob
dullmann schuldig sei, auf den Fürsten Bismarck, in der Absicht,
ꝛenselben zu tödten, vorsählich und mit Ueberlegung geschossen zu
saben, antwortelen die Geschworenen nach einer Berathung von
deben Minuten init „Ja.“

Der Staatsanwall beantragte hierauf eine Verurtheilung des
Ungeklagten zu fünfzehnjähriger Zuchthausstrafe und Verlust der
»ürgerlichen Ehrenrechte auf zehn Jahre. Nach einstündiger Be—
rathung des Gerichtshoftes verkündete der Präsident das Urtheil,
velches auf vie rzehnjährige Zuchthaus⸗—
trafe, Verlust der bürgerlichen Ehrentechte auf die Dauer von
rehmn Jahren, sowie Stellung unter Polizeiaufficht lautet.

Berlin, 23. Oct. Fürst Bismarck ist gestern Abend 6
lhr in Begleitung seiner Gemahlin und Tochter hier eingetroffen.
Ib der Fuͤrst nach Eröffnung des Reichstages sich noch auf einige
Tage nach seinen lauenbureischen Besizungen begeben wird, das
ieht man in hiesigen unterrichteien Kreisen noch als fraglich an,
edenfalls aber wird bestimmt behauptet, daß das Project des
eichskanzlers, nochmals nach Varzin zurückzukehren, jetzt vollstän-
ig, vor Weihnachten wenigstens, aufgegeben ist. — Graf Harry
Arnim ifl heute achmittag aus Liner Haft entlassen worden.
der Schwager desselben, Kammerherr v. Pillwitz, sowie der Sohn
mus erster Ehe, Graf Arnim-Schlagenstein, hatten die Cautions—
umme von 100,000 Thalern, welche das Stadtgericht für sein⸗
jreilassung dorderte, bei der Kasse desselben deponirt uud empfingen
»en Grafen, nachdem das Gefängniß heöffnet war. Wie wir hören
vird Graf Arnim, der sich in einem sehr leitenden Zustande be—
indet, sich auf sein Gut Nassenheide begeben. Andererseits heißt
s. Graf Arnim gehe nach Nizza.

Berlin, 30. October. Bis heute Mittag sind über 200
deichslagsabgeordnete angemeldet, und ist es je tzt zweifellos, daß
jer Reichstag morgen beschlußfähin sein wird.

England.

London, 80. Octoder Die „Times“ bespricht die
estrige Thronrede des deutschen Kaisers. Der Artikel fagt: „Das
hestirn Deuischlands ist sichtlich im Steigen begriffen. Nachdem
er auswärtige Feind besiegt, die inneren Gegner überwältigt, die
Nacht des Klerus gebrochen, sind die friedlichen Versicherunçen
ser Thronrede geeignet, allen kriegerischen Gerüchten ein Ende zu
nachen. Auch die große Zahl der dem Reichstage vorgelegten
eseßggeberischen Arbeiten läßt den Frieden als nothwendig er⸗
heinen. Eine so beschäftigte Nation könnee nicht den Wunsch
rgen, andere zu bekriegen.“

Italien.

Rom, 25. Olt. Die Daupffregotte', Garibaldi“ ist gestern

ach mehrjähriger Seefahrt glücklich in Spezzia angekommen. Mit

ihr hat der köngliche Prinz Thomas von Genuag, die Welt um⸗
egelt, und wurde der junge Seemann mit den größten Freuden⸗
ezeugungen begrüßt. — Während so die Dampffregatte ,Gari⸗
aldi“ fich als gutes Seesch ff erwiesen hat, ist der Garibaldi
venigstens finanziell auf den Sand eelaufen. Amerikan'sche Blaätter
erichteten, daß der alte Einsiedler auf Caprera, den seine Soöhne
ziel Geld koften, während die Insel felbst nichts beinbringt, sich
in großer Geldverlegenheit befinde und mehrere bedeutende Ge—
chenke von amerikanischen Freusden angenommen habe. Wie
nan fagt, hat sein einer Sohn in England ein armes Mãdchen
geheirathet, wozu der alle General die dAussteuer stellen mußte.
Auch soll er an falsche Freunde Geld geliehen und verloren haben,
'o daß er fein leßtes Eigenthum, ein kleines, ihm vom Herzog
von Sutherland verehrtes SHff um 70000 Lire losschlagen
nußte. Daß Garibaldi fo arm ift, ehrt ihn sehr, ohne Italien
u beschimpfen, denn sowohl der König als Cavour haben dem
Helden Belohnungen angeboten, die er immer abwies. Die Blätter
»erathen, wie man der Noth des alten Minnes auf würdige Weise
teuern tönne. Es wird wohl auf eine Nat'onab— Subscription

inauslaufen. Viel würdizer als eine solhe Bettelei erscheint mir
za doch eine Dotation, welhe das Parlament im Namen des
dankbaren Vaterlandes wohlverdienten Männern bewilligt, damit
le nicht Hunger leiden müssen.

Vermischrese.

[I.St. Ingbert, 29. Ott. Mit Entschließung vom
24. Ottober 1l. J. wurde dem Stadtrath von Si. Ingbert für
die durch Bewilligung eines Stipendiums zum Besasche der Kreis—
augewerkschule in Kaisesslautern bethäiligle Umficht die Aner⸗
ennung der k. Kreisregierung ausgesprochen.

[INXBIiestastol 29. Olt. Auch der Gemeinderaih von
Zlieskaftel hat sich mit Beschluß bor 830. August J. J. bereit erklärt,
zur Unterstüßzung zweier junger Leute aus Blies kastel, welche die
treisbaugewerkschule in Kaiserslautern besuchen wollen, fähig und
»edürftig ünd, mit sechszig Gulden zu unterstützen und hiefür im
zächsten Budget Credit zu bewilligen.

F. Bei der im Bezirlsamt Zweibrücken staltgehabten Mu—
terung der Pserde wurden im Ganzen 3020 Stück vorgeführt,
von denen 419, d. i. 13 Prozent für den Militärd'enst tauglich
»esunden wurden, und zwar 306 Zugpferde und 118 Reitpferde,
'ast noch das Doppelte von dem Kontingent, welches der Bezirt
im Fahbe einer Mobilmachung zu stellen hat.

fKaiserslauteru, 80. October. Zur Aufnahme
n die Kreisbaugewerkschule haben sich bereits über 80, b's gestern
Mirtag 32 Schüler aus allen Theilen der Pfalz angemeldet, so
daß sich die verfügbaren Räumlichkeiten bald als unzureichend er—
veisen werden.

— Aus Hochspeyer wird der „Pf. Post“ gemeldet, im Tunnel
Zeiligenberg sei vorgestern Nachmittag der Bahnwart R. Koppene
zöfer von Hochspeyer von einer leer zurücgehenden Maschine erfaßt
vorden; am Kopfe habe er mehrere Wunden, die Hirnschale fei
»erletzt und die rechte Hand so zerquetscht, daß der Daumen und
wei Finger amputirt werden müssen. Wen eigentlich die Schuld
in dem Unglücksfall trifft, sogt der Bericht der „Pf. Post“ nicht.
7Speiexr, 29. Oct. Se. Maj. der Konig hat geneh⸗
nigt, daß der Max'imalbetrag den durch Prioritats⸗Anlehen
nufzubrin genden Bau- und Einrichtungkeapitäles der Bahn von
Landau rach Zweibrücken nebst einer Zweigbahn von Biebermühl
rach Pirwasens von 10,000,000 auf 11,765. 000 fl. erhöht
verde.

4 Berghaufsen, 27. Oct. Wir haben ein recht
»edauernswerthes Unglück zu melden. Heute Nachmittag wurde
zuf einem hiesigen Ziegelofen eine verbrannte Leiche gefunden.
Wahrscheinlich hat sich der Verunglückte im trunkenen Zustande
auf demselben eine Lagerstätte gefucht, das angemachte Feuer
iberraschte ihn im Schlafe und derselbe fand auf d'ese Weise
Nnen unvermutheten schrecklichen Tod.

e Der „Salm:e“ von Basenderg ist wieder gefunden und
        <pb n="696" />
        hause. Aber wie er verschwunden, wo er während 36 Siunden
mit seinen zwei Kühen gesteckt und auf welche Weise Ner wieder
glücklich nach Hause gekommen, — darüber schweigt die Geschichte.
Von keinem Menschen ist etwas Zuderlässiges zu vernehmen. Jeder
erzählt etwas anderes. Nur erfahren wir, daß Niemand froher
ist. daß er wieder im Busenberger Hafen glücklich gelandet ist. als
der Salme selbst.

4 Aus Baiern, 26. Qkt. Die „Süd. Post“ schreibt
In Althaiern ließ unser Kraftadel das Kichweihfest nicht vorüber
gehen, ohne wieder seine Heldenthaten auszulben. So wurde
J. B. in Freising allein ein Metzgerbursche von drei feiertageschul.
pflichtigen Buben eestochen, einem Fabrikarbeiter wurde das Auge
ausgeschlagen, 2 Soldaten wurden qestochen und auf der Straße
nach Hallbergmoos fand man einen Burschen todt da liegen. Dem
„Passauer Tagblatt“ geht die Nachricht zu, daß am Kirchweih—
sonnieag den 18. Okt. im Wirthshause zu Katzzenbdach B. A.
Bierach, Abends eine üußerst blutige Schlägerei, wobei 4 der
Betheiligten durch Messerstich, darunter der verh. Hausbesitzer und
Familienvaler M. Zitzler von Schoͤneck, lebeusgelahrliche Verwun⸗
dungen davon trugeu,statlgefunden hat. Ohne Zweifel wird man
noch mehr derlei Roheiten und Unthaten zu verzeichnen belommen.

pCalcutta, 25. Okt. Ber dem in Midnapoort statt—
gehabten Orkane sind gegen 2000 Menschen umgekommen.

Ein Herzog von W. hatte angeordnet. daß seine Maitrefse
die Gräbenitz, in's Kirchengebet mit eingeschlofsen werde, es wurde
dies aber nicht besorgt. Der Hofprediger, welcher wegen dieset
Unterlassung zur Rede gestellt wurde erwirderte: „Es ist ja ge⸗

Dag Maprn

chehen.“ „Wo, waßn?“ rief der Herzog. „Im WValecunser,
versezte der Hofprediger, „bei der Sielle: erlöse uns von dem
Uebel.“

F Aus dem Dictionaire d'annecdotes modernes, ancienne
frahcaises eb otrangeres parPdmond Guerard, Paris 1372: „En⸗
Unekdote wird hinreichen, um die Mischnna von Stolz und Fein⸗
Jeit begrei lich zu machen, durch welche sich das ungarische Voll
hon seinen deutschen Rachbarn deutlich unterscheidet. Der jeige
Zönig von Preußen, Wilhelm J., reiste incogn'to in Ungarn; er
degegnete in der Umgebung von Teplitz einem jungen Ungar, der
ehr ruhig auf der Landstraße spazieren g'ng und seine Porzellan—
pfeife rauchte. Der König, dessen Haltung eines elsaäͤssischen Un
eraffiziers und dessen rauhe Sprache () nur don den Preußen
zewürdigt worden, redete ihn ohne Weiteres hart an: „Wer bif
du mein Bursche? — Comilalbrichter, autwortete der Beamte
4Awas erstaunt. — Bist Du mit Deinem Stande zufrieden ? —
Dhne Zweifel. — Nun ich wünsche Dir Glück. Der Konig
entfernte sich, der Richter hielt ihn zurück. Und Du, mein Bursche
wer bist Du? fragte er ihn. Der Konig stutzte, besann sich, und
indem er glaubte, eine schlagende Antwort zu geben, erwicderte
er: Ich bin der König von Preußen. Der Ungar blleb rühig.
Bist Du mit Deinem Stande zufrieden ? fuhr er sort. Ohn
Zweifel stammelle der Koͤnig, sichtlich verwirrt von der Glecchgül
aͤgkeit des Ungarn. Nun ich wünsche Dir Gläck, sagte der Mo⸗
gyar, indem er Se. Maj. gulmüthig grüßte und setzte seine:
Spaziergang fort. Die Geschichte ist authentisch und i gan—
Deutschland bekannt.“
aeture ce Agdewan on Geicuyt
Broen hannmn

beehrt sich das Eintreffen säumtlicher Artikel für die Winkersaison, beson
ders großer Sendungen in
Damen-G Mädchen-Mänteln CJaquetts

MWerderute en
sowie den Empfang ãner Pρ;αtigen —X

POGCISWVWABAMAPGON

Feuerwehr -⸗Montag
hei Ph. Weunutzel.

Vvvvvüüvüüä—ö—
Bürgervereins -Kränzchen
zusammenkunftbei Jsh. Grewenig jun
HMiezu als Beilago AIgomæimer
Anzeiger me das XXXX
Bavrern Nr. 67.

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/0 Wuüchtig für Rra uke 8
—— 77

DVDamit alle Krauken sich von der wor⸗

zadii vten d. iunsee. Buches be
Naturheilnrethede Aberzengen buueu, ivird
von Rüdters Berlags⸗Anstalt in Lepzig
ein so Seiten starder Auszug gratiö und
frco. versandt. Jeder Leldeude, welcher
anen und sicher geheilt sein will, vine⸗
D lich den Auszug kommen lassen.
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isher versandt 5639. 000 Err

ergebenst anzuzelgen.

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BBAS⸗ñ:)ͥeAæ— *—
Prüfot und behaltot das Bestol

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Herr W. H. Zickenheimer in Mainz.

Von Ihrem st 35 hoabe für mich und Andern öfters
aus In. Traubenbru honig von Herru Apotheler A. von Henz
ler lommen lassen und war der Gebrauch desselben stets von dein erwarleten Stfolq
gekroͤnt gewesen. Ich wende mich direct an Sie und bitte mir 8,4 Fl. gegen beifol⸗
genden Betrag zuzusenden. Es sind schon vicle Perfonen bei uns durch Ihr segens«
reiches und köstliches Mittel von Husten und Brustleiden besreit worden und jetzt soll
meine Tochter, die sehr stark erkaältet, den Traubenbrufthonig gebrauchen ⁊xc. Mathlas
Schwartz, Gießer auf der Kryslallglashüt!?e zu Münzthal bei Lemberg, Kreis Saar—⸗
gemünd.

eeageneneraaa — —
vreotæt vollsstlimdig.
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— -ια

Um sich vor den Nachabmungen gewisser Winkelfabrikanten zu schützen,

—— achte man auf die autorifirten Depots, sowie darauf, daß jede Flasche

8X5535 mit der gesetzlich depon'rten Schutzmarke versehen ist und daß der

** 5 5 Kapselverschluß der Flasche das Stempel der Fabrik trügt. — Ver—

laufosiellen in 3 Flaschenfüllungen 3 1. 122 und, 3 Markĩ in St.

—8 Inabert bei J. Friedrich und in Blieskastel bei Abotheker C. Richter
(Lowenapotheke).

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Scdachion,. Druck Und Verlag von F. X. Demetz in St. Inabert

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5*2 —3— 2585A3333 —ã 2. 725*
233287 —— 333578582
—A — — 253 55 535* 2 —
71083 25 —— 5 28 — — —
* * 2 2. 5*5 2252555 8 2
— 27 — 232. 8 2 523*
— * 32338 338 7—2*
25353 325 5233 38 5583332 252.535325
223 85 2. —„12 —A —— —A——
57 335325583 2583 *322 ———
23230383*32835 3 233 2. 33 7487
52233533333588588 023. 33 78327
z2883— —83 33. 333 58
22* — 352555827 223552
83 3.2 *3358233 —3*3 —3— 252235
883 3388 253833283 23325525322
2 2 8 22 * 38 2 75 2 85
3 —33 3
— 8 —
323 33 3 8759 8 2*
* 3 5 2525 *853 2. 5. X
5— 58* —233 2 2 —25 2*82
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5335553355533573 z335535535
— 1*4 55353333353552332323
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55 507 *

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— 3 2** 2 — 722 225222
55353 —333553333333233
385358 2 33883833
2 2 3853223 2* 2 533333
252. —3— —A— 2 253 N
7223. 2. —— * 5 55 23* E
15553 33 — — 8325 258 542*
53 2332 58 33335—235323 7
2338 — 32 15—2*35* 52 32335 2*
—2532—-832. 332— 73 —A
—*5 2. 75. 323 5357*2 2322 3 2.*
3. 53 3. 2 25*28 32256832
2 ——— ——— — — 28* —A
2227 2352333 83253 20- 235235
22 63 Ses 8 — 8 23 — *8 2 *52582
355—33— 3 3 57
—⸗ 23
222383 3258 335333323333 — 5225 J
I ——3—
2 2.2 * — 7
2 — 528 3 2 2. — — * 2
2 32 —
335833 33553283355 —87
225 A8323583 675 2 *53722 53338
2523 ——8333 — 8
ẽ —A 353 7— 2 2 53382 28 ——
— — —
22 — 23532328732 — 575 22595*
228827 222328 25 223 2357 22 88
23— 3 —
53 —833 3 337 85835
—— —
— — 33383
— — 7
—— ———— 33832 252
53 33— 555233555
—33335—7 3* — 53 53235385*

——

— 28 9 2. 3* 8272
5 535353 3235 3535 9093 53853 333
5* S 58 735 2832* 57 2* S 3 *2* 228
3 3— — —33833 3 —853538 8
—4 —2
223— 3333 232585 8
5 — 33 8 —5353 83 8
— 227 —3353533 —
55 z33333560 23 — 323 *2906 ẽ
3— — 525,*6G535 —A 0 5 8
2 —— 355332 4 528 A332 2 2* R * 5
2. 3252325 — 325
— — — — * *3 3 2* 52 27 2
25 22. 58 7 ——2 23558 23 2 * * 8 5
*8 2* —2 7 5 8 52 —A 8
* —A — 55 525 228
* 5 —I — 2 3 * —
82 —5—— — 28* k53 — —
22 ———— — —— — — 25 — 3
22 —— 238 A* — — *527 32 —5 —
—575 525 2 5 —3 227—7
* *53— * — 8 . *
5233 35 32355 353533 338
25 525328 —2323 8 —3 7* 87 s 8
2 52 —— * — —8 8 2 N8
53* 3383 3 5 — 2—55 332 52 —
2 * — 87 2. 85 * 2. *
* 2. * 2* *
5 333 — 8 *23 —— · 229 —5
3 z55 13 —35 55.28 75 353 —
3 3 2 53 28 37 2
53 523342323. 552 3 5325 8838
28 23 * —— S2 ⸗ 2 —x
S 7 3S5. *3 1 * —5 8 8 2 *
53 S52 5* — 22 7 * 2* —B
2 E —R 3 — — — —— 582* —— 2 —
52277 8. 7 2 * *3 32 533.23 —
525233 23 5 55 73 32 27
25* 575352227 5323 8 22. 3*3 2253
— — — —E
2 —
2 5323 328 5555835352 55 535 9287883
8 —— 3*. —2 S. ——8 S 2.8 2EG0
232 8384 — 225 ——
2332 6 3 — — 288233 —
— 2 38983 28* —2. —255 53233325* 22
5355 3 553338832 —— —s 3*83 7323 2 35362
133535 —333 Z3 — 838
2 — 2. 3 * 52 8 322 7 22 3
33 3 383
—— 3 &amp;— 2. 2 2 83 *52 * 3233 —A 57 55
33 3333 —3333325253 584
2 —2 7323 8 5233 22— 233333332
38* 2
—3555—3 3 — —3—33335
8—52—3 23* 3 5 5 353335 2. — —
* 5*8* —————
72 *22 * 55833—23 2525858* 2353323
* 53 * 333 53558— 2222 2.2 —A
Ax5 273 238 2573838 5238 83553253
— 7 32* 3 — — 82 * S —A—— 23
— 38 57— 3 82.3 8 — * 8 — —*
— — * 3 *7 2 28 — —
· x22 2 3. 3 2 22 * * 2* 2*
——— 253 3336 —5 338 855
* — — 283 8 —
23 2 73— 32 282 2 223 5224
533 2323 3353 853 23 2758
2 * e— 83 2 22* — ——
9 — — * — — 7 *3182 78. — —— ——
8 2*.. 7 2333 323 —— —
d 2. 233. 86 s5 28. 55* 25—21238
—* 335 55583 22322 322326
— 22727 535 — 255 5—3 3508
27 2* 2
753 75.3 —7*522.2 77— 2 2 7. * 33 73 53

82*
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        Sl. Ingberler AAnzeiger.

— —
Der St. Inaberter Anzeiger (und das mit dem Hanptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ and Sonnta
Rummer erlcheint wochentlich viermal: Dinstag, Donner stag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

— — —— — — — — — —— ——
M 175. Dienstag, den 8. November 1874

Deutsches Reich.
Mänchen, 28. Oct. Trotz der dielfachen amtlichen Be⸗
kanntmachungen über die Außerkurssetzung der füddeutschen Zwei⸗
guldenstücke ist der Umfang der Einlösung ein verhõltnißmaäßig mi che v.
geringer; es mag deshalb daran erinnert sein, daß die bezeichneien [71 3 w eibrücken, 2. Nov. Unter vollständiger Aner—
Münzen bei allen k. b. Rentämtern nur bis zum 81. Dezember kennung des Nutzens der in Kaiserslaut ern errichteten Kreisbau⸗
1874 zum Nennwerthe eingelöst und bei den übrigen k. Kassen. dewertschule hat der Gewerbeverein dahier in seiner —A
einschließlich der Posttassen, nur bis 20. Dezember 1874 ebenfalls 27. v.. M. beschlossen, aus seinen Mitteln einem würdigen und
zum Nennwerthe in Zihlung genommen werden. Eingqutden- und bedürftigen jungen Menschen ein Stipendium von 40 fl. zum
halbguldenstücke bleiben bis auf Weiteres gesetzliches Zahlungsmittel. Zwecke des Besuches genannter Anstalt zu gewähren.
Würzburg, 31. Ott. Kullmann wird zur Verbüßung Am verflossenen Sonntag, 25. Ott. fiel ein etwa s Jahre
einer Strafe nach der Verordnung vom 21. Mai ds. Is. in das aAnns — von Bierbach in die dort bvorüberfließende Blies
Zuchthaus St. Georgen bei Bayreuth abgeliefert. und ertrank. J
di b erlin, yrs Det. 3 V ete sich heute 7 In Mün chen wurde die 1. bayer. Preßsteinkoblenfabrik
iber das Bankgesetz schlüssig. Von den Abänderungsbeschlüssen ist errichtet. Das fabrin rte Brennmaterial, welches sich zur Dampf⸗
um erwähnen, daß die deutschen Eisenbahn-Stamm—- und Prioritäts- kesselheitzung jeder Art eignet, derbrennt zu reiner Asche, hinterläßt
actien von den Banken bis mit 75 Procent sollen belehnt werden leine Shlagen und serzeugt eine regelmäßig andauernde Hitze und
lönnen. Die Vertretung des Gesetzentwurfs im Reichslag ift dem große Flamme. Anch erleidet dieses Material durch Auf⸗ und
BSeheimrath Michaelis übertragen. — Die Berathung des Mli⸗ Abladen, sowie durch den Trans port keinen Gewichtsverlust.
Aretats im Bundesrath wird doraussichtlich erst Ende nuchster Erdebach, 80. Oct. Vorgestern Rachmittag hat sich
Woche stattfinden. (A. 3.. daahier ein gräßliches Unglück ere ignet. Der Mühlenbefitzer Friedrich
Berlin, 81. Okt. In der heutigen Sitzung des Reichs⸗ Drumm kam nämlich, während er damit beschäftigt war, einen
ages wurde von Forckenbeck mit 203 von 207 agegebenen Stun⸗ Mahlgang in Betrieb zu setzen, der Tran smission zu nahe und
nen zun Präsidenten, Fehr. v. Stauffenberg mit 114 von 211 vurde von derselben erfaßt. Obwohl das Mühlwerkvdon dem
Stimmen zum ersten Vicepräsidenten gewählt, zum zweiten Vice— Vühlburschen fofort zum Stehen gebracht wurde, konnte doch nicht
arüsidenten Hänel mit 143 von 204 Suͤnmen. derhindert werden, daß Drumm mehrmals im Kreis um die Welie
Berlin, 81. Olt. Der Präsident v. Forckenbeck hegt die jeshleudert wurde. Er erhielt da bei solche Verlehungen, daß er um
Hoffnung, die Geschäfte des Reichsstages bis zu Weihnochten er⸗ 7 ühr schon eine Lei he war. Zwei sofort herbeigerufene Aerzte
edigen zu können. Allerdinzgs wird der Milar ⸗ und Narineetat onnten weiter nichts thun, als möglichsie Linderung für den schwer
iner Commission üherwiesen werden müssen, indessen vier Wochen deidenden zu schaffen. Ver Jammer der Familie ist groß. Der
werden wohl genügen, um die grundlichste Prüfung dieser Etats Verstorbene war erst 87 Jahre alt; hinterläßt eine Wittwe und
in der Commisfion anzastellen. Da die Vorlage der Etats im ein Kind, sowie schon hoch betagte Eltern und. mehrere Geschwister.
daufe der kommenden Woche erfolgen wird, so rechnet man daß aSaarberürckeen, 2. Nov. Wie aus Trier zurlickkom—
die Copimission mindestens bis Anfang December ferng sein könnt⸗ nende Reisende erzaͤhlen, sollte gestern, Sonntag Morgen, nach
ind das Plenum dann immer noch 11 Tage zu serner Berathung beendigtem Gottesdienst in der dortigen Laurentiuskirche der schon
thielte. iängere Zeit von der Polizei gesuchte Kaplan Schneider verhaftet
werdeu. Die in der Kirche anwesende Volksmenge widersetzte sich
der Verhaftung, so daß die Gendarmen bon der blanken Waffe
Gebrauch machen mußten, wobei mehrfache Verwundung en vorkamen
und die Communionbank zecschlagen wurde,. Verschiedene Weiber
sollen sich wie Furien geberdet und die Gendarmen thätlich an⸗
gegriffen haben. Die Verhaftung des Caplans wurde indessen
»ennoch ausgeführt und der Verhaftete bei den Tominikanern
(Arrestlocal) in Gewahrsam gebrachi. Wir können Obiges nur
mit Vorbehalt und nähere Bestätigung abwartend, mittheilen.
EEaanrbr. 3ig)
Volkswirthichaft Handel imd Berlehr. —

München, 28. Okl. Von dem Entwurf des Bankgesetzes,
o wie er aus den Berathungen des Bundes rathes hervorging, er⸗
vartet man für die bayerische Hy potheken⸗ und Wechselbank die
allergünstigsten Folgen. Es sind des halb auch die Altien der Bank
nominal 500 fl.) auf der heutigen Börse bis auf 1098 gest egen
uind wurden Nachmittags für dieselben 1097 geboten — ein Kurs,
»en diese Alktien seit dem 88jährigen Bestehen der Bank noch nie⸗
nals erreicht hatten.

Das Haus S. Sack s zu. Co. in Hamburg wnd
nas wegen prompter und aufmerlsamer Bedienung seiner Inseressen.
ien so angelegentlich empfohlen, daß weir nicht umhin können, auf
die im heutigen Blatte befindliche Ann once desselben ganz besonderß
hinzu weisen. —

Jin allgemeinen Imeresse inden wir uns veranlaßt, auf die
im heutigen Blatte enshaltene Annon ce des Herrn Gustav Schwarz⸗
child in Hamburg ganj besonders hinzuweisen. Die angekündigten
Driginalloose könn en wir wegen der großen und zahlreichen Ge—
vinne bestens empfe hlen. Die Reell ua und Solidunal dieses Hau⸗
es ist bekannt und daher nichts natü tlicher, ais die vieen bei
demselben eizlaufenden Aufträge, welche eben so rasch als sorgfältig
zusgeführt werden.

Regierungstruppen; und einer 12 Bataillone siorken Corliften-Abthei⸗
lung unter Cucala ein Ka mpf stattgefunden. Die Carlisten wurben
Jeschlagen, verloren 120 Todte eine Fahne und zahlreiche Gefangene.

Frankreich.

Paris, 31. Oct. Der Eindruͤck der deutschen Thronrede
ist ein gewaltiger. Man hat hier den Wink mit dem Zaunpfahle
necht wohl verstanden, und so hüllt sich denn die gesammte Presse
in tiefes Stillschweigen. Daß aber die bedeutenden englischen
Blätter zu der deutfchen Mahnung ihren Segen geben und die
Franzosen mit ihren Lügeresen zur Ruhe verweisen, ärgert diese
grimmig, und die „Debats“ können fich nicht genug über diese
onderbaren und charakterlosen Engländer verwunderü. Die Letz
leren halten den deutschen Kaiser für einen sehr wahrheitsl'ebenden
Mann, der ausführt wus er verspricht, und so verfehlen sie nicht,
den Franzosen um des Friedens willen den Standpunkt gehörig
llar zu machen. Gerade der Beifall, den man von England zu
rringen hoffte, hatte die Lügenfabrikanten so kühn gemacht.
m so groͤßer ist jetzt die dtiedergeschlagenheit. — Die Stadt Paris
nimmt jetzt ein Anlehen von 200 Millidnen auf. — In Le Bourgei
jand gestern ein Gedenkfest an das bekannte Treffen gegen die
dreußische Garde flatt.

Paris, 31. Oct. Daß Kullmann nur zu 14 Jahren
wangsarbeit und nicht zum Tode verurtheilt wurde, hat hier
Aufsehen und in vielen ciecicalen Kreisen auch vielfach Verdruß
rtegt. Aufsehen, weil nach dem französischen Gesetz ein absichtlich
begangener Mordversuch, der ohne den Willen des Thäters ohne
RLesultat blieb, mit dem Tode bestraft wird, falls die Geschworenen
leine mildernden Umstände zulassen. Verdruß, we'l man gewünscht
ätte, aus einer Todesveruͤrtheilung neues Capital für Augriffe
gegen Deutfchland schlagen zu köͤnnen. Man sucht sich jetzt aber
Jadurch zu helfen, daß man behauptet, Kullmann sei nur ein
Regierungswerkzeug gewesen, das man zum Schein zu 14 Jahren
erurtheilte, um es dann zu begnadigen.

Spanien.

Madrid, 81. Oct. Gestern hat bei V'llafranca zwischen
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        Wir erfüllen hiermit die schmerz⸗
liche Pflicht, allen Freunden, Ver⸗
—
daßß es dem Allmächtigen gefallen
hat, unsern innigst geliebten Gatten
und Vater
Ludwig Poller,
königl. Steiger,
in einem Alter von 16 Jabren in
ein besseres Jenseits abzurufen ·
Die Beerdigung finden am Mitt-
woch, den 4. d. M., Nachmittags
2 Uhr von Schnappbach aus statt.
Um stille Theiluahme bitten
Die trauernden Hinterbliebenen.
Schnabphach, den 2. Nov. 1874.

— ⸗

—sA Männer
Allen Männern kann nicht genug
empfohlen werden die all gemein aner⸗
lannt beste Schrift z 25
Die Aãñnnerschwãcht, Zerrüttung
des Gefchlechts⸗ und Nerven⸗ Eystems
X deren Urjfachen vollständige Heilung.
Fuͤr nur 14 tr direll n veziehen
durch die Schwäbifche Buchhandlung
in EUwangen (Württemberg). Bei Ein.
sendung von 18 kr, (auch in⸗ Brief⸗
marken) erfolgt Zusendung in
Tonvert.A. 73619.
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3 8
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BSaʒð
5 88
285
—A J
a 3*
haucions, Laternen, Lampicons, Licnie

Festabæelchen, Fannen, Alles 2u Faub-

pi preéisen. . *

Bonner Fahnenfabrik, Bonn a / Rheiun
Girhweihmontag 9. November

Bei Johanmn Hellenthal dabier
it zu haben 5 35
chönstes Blumenmehl per Centner fl. 10.40
25 Pfund fl. 2.40, — —
schönstes Blumenmehl No. 0 per Centner

A. 12.20, 25 Psd. fl. 8.6,
schönstes Blumenmehl No. 00 per Centner
fi. 14, 28 Pfd. fl. 3.80
Kornmehi No. 1per Centner fl. 8.20,
— 25 Pfd. fl. 2.6,
Kornmehl No. 2, per Cenmer fl. 7.20,

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schönes Kornbrod zu 24 kr., gigen baare
Zahlung.

— a æ *
oder 218,760 Gulden
event. als Hauptgewienn
nd speziell Gewiune von Rmm.⸗
250, 000 - 125,000 -90, 000
260,000 -50,000 - 40,000
— 36000 3 30,000.5
24, 000 -2 a 20,000 - 18, 000
615,000-23 4 12,000
—34 2 6000 -3 a 4800-
40 à 4000 — 5 68600 -
—— ———
—
— —
dem Staate Zamburg genehmigte
xud garautirie grehe Geldver
jeosung in ibhrer Gesammtheit und
verdien dieselbe schon deßhalb den
Vorzug vor vielen ähul'chen3 weil
13,300 Loose, d. i. weit über
die Haͤlfte der Gesammtzahl, im Lau⸗
fe der 7 Abtheilungen resp. inner⸗
halb einiger Monate mit Gwinnen
erscheinen müssen. J
Ganz besonders hervorgehoben zu
werden verdient, daß der Staatt
sowohl die Ziehungen, die öffent⸗
lich stattfinden, beauffichtigen läßt
als nuch die Auszahlung
der Gewinne garantirt, so daß den
Juteressenten die u nbedinge
Te ste Sicherheit geboten wie es
bei keinem Privat'⸗ Unternehmen
in gleicher Weise der Fall ist.
Zu der amtlich festgestellten ersten
Ziehung kosten:
Ganze Original ⸗Loose 2 Thlr. od. —A
dalbe 1 3 1 46
Vierte —18 jgr., B8
Gegen Einsendung. des Betrages
(die am Beqremlichsten durch Post ⸗
Anweisung erfolgi) oder gegen Nach⸗
nahme werden die mit dem Sitaats⸗
Waͤppen versehenen Orig inmal⸗
Loo sse von uns versandt und die
amtlichen Pläne gratis bei⸗
gefügt.
Sofort nach der Ziehung lassen
wir unseren geehcten Interessenten
die ·Gewinnliste zugehen uad gelan
gen ebenso die Gewinngelder unmit⸗
ibar noch Entscheidung zur Aus-
zahlung. u
Erfaͤhrungsgemäß tritt mit dem
—— 3 der Ziehungen ein
Rtangel an Loosen ein und beliebe
Fan, um sofortiger Ausführung
der geneigten Aufträge sicher zu
sein uns solche vor dem
ago· 17, ppber d. J.
zugehen zu lassen.
gdacks &amp; OGo.
Staats⸗Effecten⸗Nandlung in
Hamburg·

—
* Es —5— oronden worden
6000
oder
218,750 Gulden,
im glücklichsten Fall als höchster
Gewinn der vom Staate genehmigten
und garantirten großen Hamburger
Geldderloosung.
Dieselbe bietet 48,800 Gewinne.
welche binnen wenigen Mongten zur
ficheten Entscheidung kommen.
Hauptgwinne event.
Reichsmarsi 375,000,
speci 260,000, 125,000,
90,000, 60,0005, 560,000.
10000, 36,000, 3 a 30,000,
24000, 2. a 20,000, 18,900.
6 a 15,000, 23,4 12,000,
34.4 6000, 34 4800,. 40 4
Todo, S600, 203 4 2400,
5 1800, 1600, 412 4
1100, 612 2 600, 1984
360, 6294 300, 4 a 240.
19700 4 133 20. 2 — —
. Für die bevorstehende erstel
Gewinn ziehung beträgt die plan⸗
zwäßige Einlaäge: Be
für I Origll. 32 fl
r 1 alb. ð 24 184 9—
1viertel ——
. Diese vom. Staate gorantirten
und mit dem Staatswappen versehe⸗
nen Quiginalloosse (keine Promessen),
versende ich gegen Posteinzablung
oder Nachnahme des Betrages üher
all hin. Alle, selbst. die kleinsten
Bestellungen werden pünklichst effec⸗
tuirt, der amtliche Ziehungsplan
gratis beigefügt und nach der Zie⸗
hung die amtliche Gewinnliste un.
Zufjg fordert übersendet. Die Aus
zablung der Gewinne erfolgt prompt.
nter Staatsgarantie. Aus Unten-⸗
stehendem ist ersichtlich, daß in jüng
sier Zeit meinem Loose -Debit laufs
Ausweis der amtlichen Liste fast!
unun'erbrochen die größten Gewinnt.
zu Theil wurden und war ich sot
glücklich, durch Auszablung dieser,
dencaden Gewinne meine werthen!
Interessenten zu erfreuen und deren
Zufriedenheit durch aufmerksame Be⸗
dienung zu erlangen. Mein eifrig
stes Bestreben wird es auch künftig
sein, mir das gescheukte Veetrauen zi
erhalten.
Da die Ziehung nahe und der
Loofe Vorrath nur noch klein ist,
fo beliebe man gefl. Aufträge so⸗
gleich jedenfalls aber vor dem
7 Rtovember d. J., direct zu
richteua annn
Gustav Schwarzschild,
Bank ind Wechselgeschäft in Hamburg
In meine guckliche Co —X WXEä
1. Rovbe. 1873 dergrößte
Gewinn und Prämie Mark 202,000
17. Juni 187 4 der größte Gewinn 1.
Cl. 266. Lotterie Mark 10,000,
5 Auqust 1874 der größte Gewint
2. Cl. 206. Lotterie Mart 15,000
16. Sepibr. 1874 her größte Ge
winn 8. Cl. 266. Voiterie
αν Mart 25, 000. .18

*9

— —

n St.“ Ingabert.“
— — 7——
* edaction,

FT und Verlag von F. xX. emezz

in So. Ingbert.
        <pb n="701" />
        — * 822 ——
* —
2233 23223 —83335 —3 —33315353 5 583 2— 5
2322 * 58 — — 2 87 8* — 53* — 52 22 5 —
23 355 33 358 3 —33 —5 —22325222 337257
70 —28 2 — — 2 — 2— 55 — 2* —32— * —
s5 —23 — 8 3833——88 8 353833858 —5
2* 2 * ———— * 25* —
z3 53 28 153 3 823 8*
z3 5—383 573 —. — 8 3 3 s5323353-—3358
—— J * * —5 228 * 2 2 2 2
2 — 252 — 5—52z 353325* — —8 —— —B32— *
52 009282 52822 52 525534 5232 2238 5 2X5 —3528 8
8 2 — 28 — 5— 3—5* 2 8 ——— V — ——
— — 5253 — —
322 25 *322 353886 — —28385Ek4 —— —A 25 2 5*5
— — 3 — 353528 9 52152 — — 22 3
—æ2388228 225223258 — — 5538 8
—8 22* — * 2 »8 * — *7 2 835 aꝛx *
5 — 3 5—373635 — JF———— s23 3333353
8 A 52 527 —* ⸗ 55 2 —— 2 *
5235333—333 333 5533533233 — 3 55*
3 —33 8* 8 33338—3333 58
—A 9652 —. 833 2——2583 ** — —
53 3222 —27 5 22* —* 38 * 53332 5 23—38 —z23533——
22383 222686 575 25 *358 * —— —285325 35BS2
3253*5 2232 —A 2* — 2 5725 532833— 3*
2 3 —3..3 92 538 — 3235 53z52283388 2
I 3— 3328335 33— 65
222 *8 2 522353222 8 * A 8B2*
—— 2S2 — 2* 5 2 * 2 ar 5
238— 235 555 8 —S 7 — 552
2 32 833—6—0 — — — I 2— —822 ———
— 73 5——2583055* 6— 32282— 2 3253 —55382 33525
22 —— 222 24 22 — * 8 25 27 —
2233256868 38 —5 —3—526088 —33753553232353835
3 33 —5 5353533825 3 — —
288 * *
28 5338 3*
— J — — — —
55 58 87
235355 sI*.53
—533 s83545* 5
— S 535353 353553 5337 e
3883 35535 — 286 8585
—A ——— 2837 —V 325838 2823
—A —2 25355335 8 ñ27 253 222
58 3726 3353837 5.5 5 —— 55327 23 52 35
8228 2328353385 — 5322 *557 —— 5335z 3538
— 2858 — — — — — 8 5* 58* 8 7*3 — — 85 2* 2
S 4 * 23233 82 * — — — 5.58 52
— 2. 33352333 —— A — 2 — —5355533 ———
* — 2 583835* EC. —— 2.5342 *27 5355255 — 3—
O 2 —— 2. — 523 58522 875. 3* 273 — 8* 2529 —* 2
2 —222* 5 2 27388 5 —A ——— 2 237 5 588 —
2332 243335 338 3 —584 — 53332*5
A 25505 25* 2585 58 253 53 — —8 2 8* z2332 —
5 2 55122 528 65*8 — — 2 .3 — 55
—— 585538 2* 5z33 53 EA S— 225* Ss 5 7358 22
——— 2527 253838 8
3 *82.* 5333533 5 33336487 335,23 2 558158
32233 3252232637 358683 3553 353 A 583
J 883
5 232 5356 553328 5222 385 52523585— 233383 53
E2 —E 25535 55732 5 ——— —F— 3
J
28 — — — * — 2337
3 —372 25237 3
8 8 * — 35
55255 2 —883 F 2* 58 — 72388 . 25 528 * * * 2 * *
57 z2553858 —5——— —— 223858233 —A —— — 4232 57 — 8
557 3222 252356 558337383 22232 33*
273328 — 8 — 222 22525 z338 2*
z25* — 32 A — — 8 5—285387 2 3 33 —— S T
E 2*8 m22 182 5 * 325383333 8 25235 55233
76155 — 2232 A 5335 25
—3 2 —— — 2 —
—58 58 3235335 —z* ——
54255 25353 —5 —c6 578 56
s 2282 53 * * 2337 23.8
*5 245253 — z33325068
* 5383 8328 3235332 z*
— 322522548 *83
2238386 —
** 8

7
Z
J
8

» 28829——3228 22 — 228233 — 2825222 —222 2 *22 ul X v
353325347 33583 3535333 335 —33
536 zz—4 —3 — — —
— * — E — 222252 3 — * 8 8355 *
—A 2 S 2 *» —z22528 65 58*1 —5 8 8 8 5 S*
2 —— 257 89 — — 3 * * 538 —
—R — * 2 22
——55—258—2332 —— — — ——— —2—538 5
388388 3383 35525—5— 2358 38885
⸗ — e —— —2 * 2 *—
— 2 — ———— — S. 255 2 3 * 8 —
58 53 8 —— — 5 3583 323855
S2S * —A 223 ———— 32 — 2322 —
c 5*
5 * 523
— 26 58 15358 — ——33253328 52* —
—A 53— 553 52 38 3255 8 ——— 25325381 „55
* 32 35 38 37* 253—375 235
— 33, 5 558 —E ——— —O —330 3 2 5577 —
523 52—8— 8 —8 — *535523323 z35— 38585 8
586— —8—883 — 58 235— 37*2 —— 332585
— — 5322 — 35 —
5328275 z55 5 —— 55538323 522 12853, 3 S
N25352 5232823835— —Q 35 — 2 2 —58 —A ——2 7
58 58 *33 — —— 5 — — 8* 532275 * 55 —5 8 22. 2 *—*
—— 28— ——26 2832232 —A S8 5z27 5 F „æ38E
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—»—332 — 23235 R 553655 833—353536 — —— 22 —
8 3378 23 5 s8 5335535
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25 3 — 3 —52335333 Se33—833—388
— —— 5——33 275* — „52255322325 — 8—558—
— 22 3552 2823 3— 837 2385 583275 33 2 2 35 — 3535235323 5*
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8 — 235 * 52 5186855278
3 3 338 577 33553355533353238S23528
— 5 — * * 3 * —R * — 8 *
—— 6 2z2838 5—BS — 5252

224
2u * —4
— 5 5538 —58
* 32 1 —2* x4—
—228 2 22 826 ———
253 52 2 3 2 — —8 75
322 7* —38353 23 *
2* —553582 *2 —— — *
* — 8 * 2 * —— —
J 7Te —55 253 752 522 5
25 86 3 — 2—— 58 2.5
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33 3833 57386 8 5 55 828 52
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s8 38 3233355 F2 3388 253353
J 38ß—5 — .8
—8 —— * —— 3 * —8 28 —A
2 5 2522557— * 76*.233283 32 29
U —— 3868 5* 2NBVs* 333228 7563 3533 23238 83
32368 — * —B— 5258 —A 5* 253253* 7
F 272 528 * 2255 222 —A— 253834 2388 8 *
72 —5538 8 E —————— 55 532 8 2
257272 —— *558 ——— —5538 3*2 7 5232 2s
5* 33583336 —28— ẽ 5533335328 * 353538. 3*
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F — 2222 — —s —5 53 * ẽ 535638 28
—— 2222* —— *28* T 8 O 8 B 22 535 —22 — ——
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—A —23—253 — —237 533—2 *—3 28 * — 5—55 28— 335
7 —— 23 —— 38572 584 355 —2328 — 85
— —A ——— *538 323 5* 5322328 53 —— —— 5
F. e 2233 5335833 25523 ———— —22
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* 582353833383 —58. 2832 48336
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28* 5272 — 532*2 — ———
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33 — 35353 3338533383 5538 7*
338 —A 3225 2 2332 — — —— 7 2 323 8
333 83333 33823

33 83— — — — — *5 —
23. * *833 —5 — 7— 2 0 —E — —

— * 3338 * A S 35 78289
565 *55 3333 8 83823 323s5 358—5323
2535 —5572.5235 28 588333.2 B33281 222833 —*

232 *25 *233563 — 23335*83331335 23 53523335
25 3. 3* 25535 — —7 — S8 22 S2. — 5 25. 3 25 252

7 * —38312 * 2 *
535553535333535 *5* —
2585 8 —2 ———— 55 3. * S. —z2832 528 3

ẽ —— 2 3

2553 3832 35*2 83555—3 23335 5328277
5553 333337 183513 53833335 7538355 235
72 2 —35338 2583 3 s2528 522284 222
— —* 2* *8 — — 8 — *22 —— — 8 227 —Z
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38 2233332 5338 5 53383336* 23355 358 5
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*3353224
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23 33555332 73 * * .253
2 — X 5233
58323 2332 5 52. 2355.,*232335
* — 22 — 52 * —— —A
2535 11251 3 3.3 388 5*237 827*
53 2827 22 2353 5—2335325.
58. * 82 —A 23 125
*2*8258 *xS5—5s838 23315332
3312 8 s—3*528 1853*—33288
2. 27 55 273 55.3 2 8 28 52*2
8B 32 28 33 52275 — 25.*3 8685
« 78*52 —8 535723—382
5578 53831 21323533231323333868
25.1 538 * *I B — * 55353580—
7898 2823360 8883338 * 388333332
2.4 2. 3 — 2 —*
253. — — 752 535227* —⸗
2 55. 28 *22853. 2 * 25535 3
—— 2 5—353 2533 522 3272 10
*8 * 232 —586 332 —
—— *882 *7 8 58 3 32 7 8 57—
32 2. 23 2 3 5—3 273 88 8
5 38531283 38375 83 323835 883886483
522 —8 — 2862 2⁊ * 8 6 —
—— * »E — S— 3 3 225253
8 5722 — *223 3 285 *3325
38—— 7 5 S 2 — —5. *
O 2 pe — ß z — —52 58*
8 68 — 15 * —
—A —7 3 — ———
37 * 4 2 327 8
533 —* —8
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5233855 858857 52 52 82.2
85. * —6 51533556 3235— 32.*
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553537835 535— 338232 52
*2520383 3*5 7 55538 35337832 —8333
2585 555553323 2 238
523 *888533333 23535 232
28 *23*3* — 5558 —2
1585832 ⸗ 35323 2 * 3 2
8 32 25323 29 5 22 —
257553 3 2 8 —2358 273* 77
— e 3:. 2. 2 — 532383 * 23 258 7 J
33.2. .3 5358 — — *
2. 2 — * 8 52 29* 2 pet —
—33 55833383 3183 22 55
A — 753 322353 753 *
——— 55525 5538 53989
— S2 —A 2*57 23 322
5 222 3 *538 355—
52835323—3 a 18
2* 33 3536227 5362 *
— — 58227 32385 — ¶
2232 33 2 *23 * 253 5 225
— 5387* 252 . 55 55.5
555 —833 88
3737 *3* 28* 2
—22. —— — —
—V 5282 855
23528322 S238 5. 2 —— —
5723 —A —— 297 * —53 2
382528 55832338 23538
5553 53383 2535758
* — 552 —XE

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2
2

7 58
2333 322 602. 255
5322355 —V — 22 37
5252333 S, 23 5757
2· 33. 028 323 3 *22 52 538733 * 127
— * — Q207 ⁊ 5338
3 2 32 23 533 * 232.7 32* 3224 23556833
5s8383 252858 552388 4 23 5 7 2332
3 8. * 38 325 2 13885309253 3 618 52 —A
3 223 5 38522 — 33 25558
5257385 — — 33336585 * A
57 858 X 2. z2. 2 57 — — 3 * · 8 —3
335*
* — * 3— S* 3 R5B32 5* AA—— 2 8
— 53355 337 — —. 5532 25*383 —
532 23552523 * 338833883 2235227
* Duv * 282 22 5 53285 5 8 7*
— — — 533 338335— 383338 278 275 D —
522333.3 2723 2 535 538 — 38
3* 23 5* — 7 52 32 2 * F 238 s025
2* 4⸗ —3 — 23353 — 339325
33 332 3 22333 538 33758 338532322
—E 5283 255335 c 33338383 *3 3
— ——— 32523 — * 92 —A —*3
28 5328 —533 8238 2 5 53383 8
— * 3 A 233 332358 — 323 —A
532 —23 8558 — 5537— 58— —135
7 —A 323 83237 532 Z2—832 ——— — —
218 2822 ** s88235* *5 S
358* 315 — — 52 —— 58 8 —I 225.
38 2 l — 2573272 253272 35 5323
— —2 22 A — — 35.332 232282 27
— — * 237 23 ⁊ 32 5 —MAAA 232325 3
2 m233 * — * —— * 5 2 2 2 2*
—X A 2332 R2 358235 *2 58
—8 3 — — 7* 5* 23335 AS2. T 5*
—7 — 2— —22 8533 33 3523822
— 586 — 838* — —* 8 S 23333232
* 55 58 —85 258 3 — 3383 E.2. &amp;
* 3233 23 553353 3 2 8 5.* 3 8282
— 5235225 —* — 32 —— 28 *2
— — 238 532.25 2032 —
V 2 145—2727— * E
—— — — — 252 —
NA7T v 52355327232
53*83338*5
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        St. Ingberler AAnzeiger.

der St. Inaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ and Sonnta

kummer erlcheint wöchentlih vie rm al: Dinn stag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Aoↄonnementspreis viertelijahrig 42 Krir. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

A 176. ————— Dounerstag, den 3. November. 1874

Deutsches Reich. FLan d'au, 2. Nov. In der Nucht vom Samstag! auf
München, 2. Nov. Auf morgen ist eine S'tzung des Sonntag legte sich unweit der Station Knöringen ein Mann
Berwaltungsrathes der bayerischen Ostbahnen anberaumt, in wel- Namens Buckel auf die Schienen und wurde don dem kurz nach
r auch die Frage d Vnteri der Bahnen —5 Staat zur 12 Uhr jene Sirecke passirenden Schnellzuge getödtet. (S. E.)
erathung gelangen soll. Man glaubt, daß der Verwaltungsrath 23.
zeschließen wird, mit der Regierung in Unterhandlung zu treten. J 8 ei e r. 83. Nov. Der Ausschuß des pfätz ischen
Berline, 2. Nov. Fraclionsbesprechungen machen die Feuerweht· Verbandes macht bekannt, daß ihm zur Unierftühung
w Ieee ungen, un s unbemittelter Feuerwehren und solcher Gemeinden, welche Feuer
ra'che Erlebigung der Reichstägsarbeiten wahrscheinl ch. Die Justiz⸗ er
d4— 7—e RO ehren errichten wollen, noch Armaturstücke (Helme Steigergurten
zesetze, das Bankgesetz und der Militäcetat sollen an Commisfionen Bile inge 34 z5 gurten,
derwiesen und die Commiss'onsarbeiten durch Beschränkung der * —** * * m.) “F delrgoe ovnd —J Verfügung
diesmonatlichen Plenarberaihungen son gefördert werden; daß im ste ne *8 uf, esuche um Zuweadung von Beihilfen
daufe des Dezember bis Weihnachten die Fsammlen diethsahe innerha ach Wa chen hierher einzusenden.
vorlagenn, die Juslizgesehe ausg nommen, erledigt werden können. „F Vom Landgecichte Obermoschel wurde der“ Metzger“ Jakob
Berfin, 8. Nov. Das Budget des deutschen Reichs für Müller von Alsenz wegen Zusatz von Stärkemehl zu seinen Wuͤrsten
1875 weist 896 Millsonen Mark ordenttiche und 125, Mitlionen zu zehn Thaler Strafe verurtheilt. Die Experien (darunter ein
uiserordentliche Äusgaben! auf,“ also im Ganzen“ 821 Prillivnen Metzger von Obermoschel) erklärten Stärkemehl als Bindemittel für
Mark, welche durch Einnahmen in gleicher Höhe gedeckt sind, nno dignde ges von Stärkemehl geschehe von den Metzgern
Berii n Det' Buͤsdesrath deschifügte sich in seiner leßzten nur zu dem Zwecke, um den Umfang der Würste zu vermehren.
Sitzungen mit dem Landsturmgesetz. Dafselde wurde in der Faf · · pNeuustadit, 2. Nov. Hr. Friedrich Deidesheimer hier
jung der Vorlage angenommen mit Ausnahme des 88, derselbe sandie dem Kronprinzen des Deuischen Reichs zu dessen Geburts—
wurde folgenderuaßen formulirt ., Der Landsturm erhält bei Vere jag (18. Okl., Tag dec Schlacht von Leipzigh einen Glückwunfch
vendung gegen den Feind militärische, auf Schußweite: erkenn- nebst einem Kisschen selbstgezogener Kastanien. Der hohe Em—
bare Abzeschen und wird in der Regel in besonderen Abtheilungen pfänger dankte für diese Aufmerksamkeit mit folgeudem eigenhändigen
formirt. In Fällen außerordentlichen Bedarfs, oder wenn es an Schreiben:
geeigneten Führern für besondere Formationen fehlt, kann jedoch Der freundliche Gruß, den Sie zu meinem Geburtstage an
auch⸗ die Landwehr aus dem Landsturm ergänzt werden.“ mich gerichtet, und dem Sie zugleich eine Probe trefflicher Früchte
Berlin, 2. Nov. Der Haiser hat heute den Prä aus Ihrer Heimath teigefügt haben, war mir besonders willtom—
aͤdenten des deutschen Reichstags, Hrn. v. Forckenbeck, in Audienz men, da er mich an die schöne Pfalz und meinen kürzlichen Be—
mpfangen und denselben zur Hoftafel geladen. such gemahnte, an den ich noch lange mit Vergnügen und voller
Bechin. Der Gesetzentwurf über Einführung der Reids- Befriedigung zurückdenken werde. Nehmen Sie für Ihre liebens
münzgesetze in Elsaß Lothringen bestimmt, daß dort einstweilen würdige Aufmerksamkeit meinen herzlichen und verbindiichen Daut.
ioch der Frank zum Werth von 810 Mark angenommen werden Neues Palais bei Potsdam, den 28. Oltober 1874
soll. Die Münzen der Frankenwährung werden nicht auf Rechnung Friedrich Wilheln,
X Naches eingezeuen ——wwwvv⸗ Kronprinz des Deutschen Reichs und von Preußen.
erlhin, 2. Nov. Der Reichskanzler hat dem Bundesra 8 I335.
reinen Besetzentwurf für ElsaßsLothringen zugestellt, durch welchen — Koln, 8 Oroher. In der gestrigen Vorstandssitzung
—F— des Central · Dombauvereins theilte der Vorsitzende mit, daß die in
ei e esterreich ulse Fra. kenthal für unseren Dom gegossene Kaiserglocke nunmehr aus⸗
Wien, 81 Den, Zisterne F ahit ein in den gegtaben werden und der —T soweit sich bis jetzt beurtheilen
W eh * läßt, vollständig gelungen sei. Binuen 14 Tagen werde man mit
Douauländern und in Rußland bewanderter Journalist über das z »e ma
Ablösung des Mantels und dem Putzen der Glocke fertig sein, so
Schicksal so vieler als Gouvernanten, Gesellschafterinnen oder Ge⸗— — — —*8
Piennen nach Ungarn, Rumnien, dem fudlichen Rußland unf. w. —** eende ission sehr hald zur Prüfung des Werkes.
derlockten deutschen. und schweizer schen Töchter: wahrhaft haar —
träubende, Vorgünge, um aufmerlfam zu machen und zu warnen. London, 25. Oct. Vor dem Magistrate zu Enfield
Moͤge“, schleht er seine Darsteluung, die Zeit micht fern dein, lam gesternein sonderbarer Fall zur Verhandlung. Ein Deutscher,
do man nur noch als eine Smach der Vergangenheit des Handels Namens Anton Jofseph Hubert Halfmann, war 'des Bettelns an⸗
zu gedenken btaucht, der heute so?⸗rülfetzlich biüht, des Handels bellagt, aber sein Verhöt ergab bald, daß er kein Beltler im ge⸗
mit Gouvernanten und GespielenJcJcẽc..— wöhnlichen und strafbaren Sinne des Wortes war. Aus Papieren,
Englaund. — die er bei sich führte bewies er, daß er sich seit Jahren mit der
London, 81. Okt. Bazaine besuchte bisher in England Auffindung einer fabelhaft großen Erbschaft von ungdefähr 45 Mill.
mehrere bonapariistische Familien.“ In Chiselherst indeß wurde Fr. herumtrug, die ihm von seinem Großvater Mathias Bongrat
ein angebotener Besuch refüsitt. ( Nefr. Pr.) her zukäme. Er hatte zu diesem Zwece den halben Continen!
London, 2. Nov. Der Correspondent des „New-Horke durchreist, mit der belgischen und holländischen Regierung corre;
Zerald“ beim Von Carlos telegraphirt, daß cubanische Abgesandte pondirt; er hatte ferner an die Konigin Victoria ein langes
n Estella eintraffen und vorschlugen, eine gleiche Auzahl beiterfei. Bittschreiben gerichtet, worauf ihm diese durch Sir Thomas Bid⸗
ciger Kriegsgefangenen aus Spanien nach Cuba abgehen zu lassen, dulph ihr Bedauern bedeuten ließz und ihm rieth, sich an einen
um vereint den Äufstand zu unterdrücken. Don äarlos glaubt, Rechtstundigen zu wenden. Ein Geburtsz ugniß des Bürgermeisters
daß wo Nationalehre betheiligt sei, alle Partelen zusammensteher »on Reineberg (KRegierungsbezirk Minden) bewies, daß er dort
mussen und sagt die Freilassuing der Republikaner für odigen am 15. April 1821 geboren sei; amtlich beglaubigte Documente
Zweck zu, weigert dagegen die unfreiwillige Absendung von Car- führten den Stammbaum der Halfmann'schen Familie so hoch wie
süsten in das gefährliche Klima. nöthig hinauf; es fanden sich fern.er Briefe des Koͤnigs von
Belgien und des bollandischen Colonien Ministers vor und andere
auf die Erbschaft bezügliche Schriftsachen. Daraufhin sprachen
ihn denn die Richter von der Anklage frei, beschenkten ihn jeder
mid einem halben Pfund und sorgteu dafür, daß seine Angelegen—
heit dem hollaändischen Gesandten und dem deutschen Reichsschutz—
»erein vorgetragen wurde. ——
        <pb n="704" />
        XXRXXX
borzüglich sir Maschinen per Litre
s6 kr. empfiehlt

Ph. Klin ck
Schweineschmalz
la. Qualität per Pfund 28 kr. bei
Ph. Kliuck.
Petroleum
hon heute ab der Litre 8 kr. bei
MPh. Klinck.
TCafel⸗Reis
tiste Qualität per Psurd 10 kr. empfiehlt
Bh. Klinck.
Für die Kirchwe'he offerire:
Rosinen.
Corinthen.

Sultaninen.

Mandeln mit &amp; ohne Schalen.

Capern.

Sardellen.

Muscatblüthe,

Gelatiue,

Salatoel best französi⸗

sches, „ Litre 26 kr.

sowie sämmtliche Gewürze
ganz fein gemahlen.
753 Sonatag und Montag
don 3 Uhr ab bei
— —Werihh·

Kirchweih Sonntag und Montag von
Nachmittags 3 Uhr ab
TAnz
Peter Schweitzer
Während der Kirchweih
vorzügliches
—— .63
agerbier
der Braurei Weltz
n Speier.
Reiher
Bordeaur⸗-⸗Wein,
lasche 27 kr. bei
A Gastwirth Klein.
Kirchweih⸗Sonntag
und —*—
Montag
RAr ZIUSĩIc.
wozu freundlichst einladet,
Si. Ingberi, den 5. Nov. 1874.
Eberhard.
girchweih Sonntag und NMonsee
—W
Jy
Di enstaas —39
bei Gß Qung..
ι*ααccxαMQUCMC
Bedachkon.

St. —A—
onntags BA
Montags Mittags VorhäaIIcehen
Abends FPreimusik.
Cafe Oberhauser.
ν Alademie
Ur
Landwirthe. Bierbrauer &amp; Möülloer.
vestehend aus drei getrennten Fachlehranstalten, beginnt das Wintersemester
am 1. Novomber. — Programme und Auskunft ertheilt gerne
Vorms a. Rhein. Der Director Dr. Sohneéidor.
— . sSiener lectcung
XXX ene
uchen 1868,187184
Schwäbische Anerkennungsdiphom. iS εναιιια,ν—,
Industrieausstellung 4 liche Anssleunigen
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Flachs⸗, Hanf⸗, Wergspinnerei, Weberei, Zwirnerei u. Bleicherei
Bäumenheim Post-⸗und Bahn-Station Mertingen, Bayern,
nimmt Flachs, Hanf und Abwerg foriwähread zum Lohnverjpinnen, Weben, Zwirnen unm'
gleichen an: F
Herr J. Lucsäc in Oberwürzbach.
Wir fichern schnellste und beste Bedienung zu.
— — — 5. Emnsabeit .
ivilstand dreas Kraus.
der Stadt Et. Iugbert pro Monat 8. Peter, 1 J. 6 M. alt, S. v. Jo⸗
October 1874. hann Hemmerling. — Franzista Adolphine,
Geboren wurden: 2 M. 25 T. alt, T. von Clemens Inlius
dartmann.
14. Valentin, 7 M. 20 T. alt, S. von
eter Reidenbach.
19. Friedrich Carl, 1 J. 28 T. alt,
S. v. Jacob Pfleger.
27. Peter Karl, 8 M. alt, S. von
Johann Seilberger.
31. Jacob, 10 M. alt, S. von Georq
Merz.
Verehelicht haben sich:
Am
6. Peter Rohe mit Margarethe Müller.
20. Nikolaus Bauer mit Natharina
Schmitt. — Philipp Jacob Schoenborn mit
satharina Dessloch.
22. Karl Deckarm mit Anna Kihler.
24. Joseph Ochs mit Maria Keß.
27. Heinrich Jung mit Barbara Ochs
— Joseph Klein mit Maria Morlo. —
Johann Spangenberger mit Sybilla Walter
St. Ingbert, den 8. Nobbr. 1874.
Das Bürgermeisteramt:
Chandon.

Am

1. Jacob, S. von Karl Metz.

2. Johann Joseph, S. v. Johann Ripp⸗
iinger. — Elisabetha, T. v. Johann Jo⸗
eph Peters. — Louise, T. von Ludwig
Dberkircher.

3. Karl Georg, S. von Alois Holzner.
— Heinrich, S. v. Peter Eberle. — Char⸗
lotte Elisabetha, T. v. Philipp Koch.

6. Johann, S. v. Eduard Zentz.

8. Anna, T. von Peter Legner. — Elisa⸗
zetha, T. von Christian Marx.

9. Peter, S. von Nicolaus Stolz.

10. Franz, S. von Franz Fuhrmeisser.

16. Marie, T. von Peter Wagner. —
Johann, S. von Valentin Bäcker. — Joseph,
—A

19. Maria Theresia, T. von Heinrich
Abel.

20. Joseph, S. von Catharina Preß-
nann, ledig. — Philipp, S. von Peter
Porcher,

22. Margareth, T. von Johann Bauer.

24. Catharina, T. von Georg Stalter.
— Jodann, S. von Karl Stief. — Ka⸗
harina Margaretha, T. von Jacob Schmitt.

25. Karl, S. von Joseph Schmelzer.
26. Charlotte, T. v. Johunn Quiring.

— Marie, T. von Georg Schmitt. —
Anna, T. von Heinrich Baumüller.

27. Karl, S. von Adam Müller.

28. Catharina, T. von Philipp Eonrad.

29. Katharina Regina Maria, T. von
Adolph Metz. — Carl Johann, S. von

Johann Joscph Schuster.

31. Anna Maria, T. von Philipp Jung.
krust Emil, S. von Ludwig Bechtold.
Heinrich, S. v. Joseph Reimertshofer.
Elisabtha, T. von Johann Schwarz

Gestorben find:
Am
1. Georg, 10 M. 2 T. alt, S. von
Joseph We sland.
2. Valentin, 6 M. alt, S. don Peier
XXV

Frucht· Brod⸗ Fleisch Preise
der Stadi Zweibrückenv.s5. Nobember.
Weizen 5 fl. 450 kr. Korn 5 fl. 5 kr.
Berste Zreihige 4 fl. 54 kr., Gerste vier⸗
ceihige 4 fl. 24 kr., Spelz 3fl. 54 kr
Spelzkern — fl. — kr., Dinkel — fi. —
kr., Mischfrucht —fl. — kr., Hafer 4 fl.
55 kr., Kartoffeln 1 fl. — kr., Heu 2 fl
18 kr., Stroh 1fl. 15 kr. per Zentner
Weißbrod 193 Kilogr. 18 kr., Kornbrod
3 Kiloar. 24 kr. ditio 2 Kilogr. 16 tr.
Kilogr. 8 kr., Gemischtbrod 3 Kilogt
32 kr., 1 Paar Weck 110 Gramm 2 icr.
Rindfleisch J. Qual. 16 kr. 2. Qual. 14 kr
Dalbfleisch 14 kr., Hammelfleisch 15 fr.
Schweinefleisch 16 kr. pr. Pfd. Butter 34 kr
per Pfund.
10 Wagen uhdung sind
zu ver⸗
3 Daos Nähere in der Expedition

αααααααᷣäOæαασσαασσασααα 8u. uã *—⸗ —— — — ———
Druck und Berlag von F. X. Demek lu St. Inabert.
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        —s8 5352 223
* *2 28
55 55 233358 — 2222
— — 8 — — — 2*
— — 5282 7 53 — 552
— 3* — — 55358 — — 2 22
255I85 73238 372532 A3s8353552 3338
— —— 322232 * 5383 —32333585—533 A —
* — 2232 232 22 5 — 22
57835 25555 — 32 3 53 S 5——52 2 2—5 — 52
52 — * 2 8 — * 2 22 88 5533335 — —35 —
57235 533178 2 522882 8833 — 5—5 5 533753353235* 8 55
* — 2
22227 555548 558—835* —45 —555 3282 8 555 —
233 38288 33555 — 58323353 2323255
z ö 3 S55 33557 5233. —
5 233532536 — 73;, 25335353355 —303832*
235235283088 — * 52355 — 2538*3.2
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—838 83 388 *
3 3* 22 —27
—— 587 J
— 2*
»32 238 5*
2 *2 55 v
. „Sã *28532
2 2
353 534 2
55.5 2533
2 *2 — 909
5353 285. 33
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3 ——— ———

3 53— 2 — —
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—24 33— 8 353
28, 5537 353
5353 —A ——
—5* —553328
33335*537—

2 227 —3
5z3333358238
5 77 * *5
255224 * —
2*8. 835* * 3 —
— —; 2 7* —
8B8853 — 3 5—
223223 —A
23823383 88
8823* S.
2832322 3 3
355z8 325
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2833358
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J5 22 325 733
52 3 92 2
253 8
553332 893
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238 8 51
*53.3 355 29
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2*

2
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—

2
        <pb n="707" />
        Ht. Ingberlen
ler Anzeiger.

het St. Inaberter Anze iger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonnta
jammer erscheint wöchentliß viermal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und So2 n tag. Abonnenentsdreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattichriff oder deren Raum berechnet.
— — —— — — — — — —
S
P —177. Samstag, den 7. November. 1874.
Deutsches Neich.

Mänchen, 4. Nov. Die Landräthe der einzelnen Kreise
es Konizreichs sind zu den diesjährigen Sitzungen auf Freitag
jen 20. d. M. einberufen.

Mäülhausen', 8. Novbr. Die „N. M. Z.“ schreibt;
Die zahlreichn „Naturalisationsge suche von aus⸗
cwanderten Optanten, welche in jeder Gemeinderathssitzung zur
zerhandlung kommen, sind ein erfreuliches Zeichen, daß Viele, deren
zristenz durch Geschäfts-oder Familienverhältnisse auf Mülhausen
agewiesen ist, aufhoren, eine für sie unhalibare Position in die
— —— eine lin der
ziadt wohlbekannte Persönlichlkeit zu erwähnen: Herr Raphael
drehfus, Besitzer einer größeren und allem Anschein naq, wohl
—VV—— einigen Monaten durch Natur-
sation das diesstitige Staatsbürgerrecht zurückerworben hat.

Berlin, 4. November. Wie die ,Provinzial-Corresp.
neldet, wird Fürst Bismarck am nächsten Freitag hierher zurück⸗
dren. — Der „Reichsanzeiger“ veröffentlicht den kaiserlichen Erlaß
wber Bildung des Elsaß Lothringischen Landesausschusses.

Frankreich.

Paris, 4. Nov. Eine Depesche aus Hendaye besagt:
Gährend die Carlisten Irun beschießen, machen die Regierungs—
cuppen unter Moricnes und Laserna eine große Diversion gegen
zstella. (Laserna wäre demnach nicht nach Madrid abgereist.)

Bayo'nne, 4. Nov. Die Carlisten huben heute früh
as Bombardement auf Irun eröffnet. In Fuentarabbia sind gestern
.000 Mann Regierungstruppen gelandet.

Italien.

Nizza,; 4. Nov. Der Banquier und österreichische Consul
Adigdor hat sich heute früh durch einen Schuß durch den Kopf
zetodtet. Die Insolvenz des Hauses wurde heute Abend erklürt,
wei Bramie verhaftet. Der Fall erregt großes Auffhen.

Türkei.

Pera, 2. Der englische Boischafter machte die Pforte auf den
Stlavenhandel aufmerksam, der in neuerer Zeit in den Häfen von
dlexandrien und Bengazi wieder um sich greift. Die, Pjforte hat
n Folge dessen strenge Ueberwachungsmaßregeln getroffer.

N. fr. Pr.)
Amerika.

New-⸗York, 4. Nov. Die Majorität der demokratischen
dartei bei den hiesigen Wahlen beträgt 40,000. Zum Gouverneur
ourde Fielden gewählt.
Vermischtes.

— Durch Endschließung der Kreisregierung der Pfalz vom 22.
.. Ms. wurde Folgendes verfügt: Zur Entlassung aus der
Werltageschule ist neben dem zurückgelegten 13. Lebensjahre zugleich
——
z0. April ist als Schluß des Wintersemesters und folgeweise auch
ʒes Schuljahres festzuhalten. Es dürfen demnach nur solche Kinder.
zie bis zu diesem Termine das 18. Lebensjahr vodendet haben,
uf Entlassung geprüft und hiernach aus der Schule entlassen werden.
Hanz gleichgiltig ist es hierbei, ob die Entlassungsprufung, die
in allen Schulen eines Inspektionsbezirks unmögtich auf den⸗
elben Tag stattfinden kann, vor oder nach dem 30. April vorges
ommen wird; felbstverständlich aber ist es, daß alle auf Eatlas⸗
ung zu prüfenden Kinder die Schule bis zum Prüfungskag · uns
veigerich zu besuchen haben. — Bei den protestantischen Schülern
oll' die Schulentlassung nach der Verordnung vom 26. Fearuar
838, welche in diesem Punliꝛ durh die Verordnung vom 9.
Juli 1856, Ziff. 1, aufrecht erhalien worden ist, überdies nur
iach erfolgter Konfirmation, d. i. nach zurückgelegtem 18. Lebens⸗
ahte, staithaben; da aber die Ministerial-Entschließung vom 19.
Funi 1839 den Termin zur Berechnung dieses Alters und folge—
heise Zulassung zur Konfirmation auch auf den 30. April festge⸗
etze, fallen thatfüchlich Schulentlassung uad Konfirmation in einen
zeitraum zusammen.

Kaiserslautern, 5. Nov. Die pfälzische Kampf—
genossenschaft ‚ Gauverband pfälzischer Krieger · und Kampfgenossen⸗
hereine“ gewinnt tagtäglich mehr Ausdehnung in unserer Pfatz
ind bald werden sich alle pfälzische Krieger und Kampfgenossenvereine,
)eren nahezu 200 in der Pfalz existiren in diesem engeren Bunde,
velchtr nur ein Glied der großen deutschen Krienerkameradschaft
zildet, vereinigt haben. Bei dem letzten Verbandstage zu Land⸗
tuhl, an welchem so manche lobenswerthe und nützliche Einrichtung
ür die „Pfälzische Kampfgenossenschaft“ gesch ffen wurde, zählle
zieser Verband ca. 4000 Mitglieder. Seit dieser Zeit sind wieder
ine große Anzahl pfälzischer Kr'iegervereine dem schönen vaterlän⸗
ischen Verbande beigetreten. Unter A. Ungstein, Waldmohr,
Ibrigheim, Gerbach bei Rockenhausen, Wallhaiben und Umgegend,
Miesau u. A. mehr mit einer neuen Mitgliederzahl von über 1000
Nann, so, daß die pfälzisze Kampfgenossenschaft nunmehr über
5000 Mann umschließt. Möge dieser vaterländifche Bund deutscher
krieger, der schon so viel Gutes gewirkt, manchen nothleidenden
Zameraden hilfreich die Hand bot, blühn und gedeihen.

Für die lLandwirthsch. Winterschule in Kai—
erslautern haben sich diesmal 18 Schüler angemeldet, eine im
Berhältniß zu den vielen Landwerthen der Pfasz auffallend geringe
AInzahl. Die Kais. Ztg.“ meint, die Regierung solle dieser
-„chule eine größ re Fürsorge zuwenden.

7 Speier, 2. Nov. Gestern fand im Saalbaa zu Neu⸗
tadt die regelwähige Hauptbersammlung des pfaälzischen Sänger—
zundes statt, und wurde beschlossen, das 5. pfälzische Sängerfest
im kommenden Jahre in Nexrstadt abzuhalten. Die Liedertafel da⸗
selbst erllärte sich zur Uebernahme der erwachsenden Geschäfte bereit.
München, 1. Nob. Zur Spitzeder'schen Gantmasse
gehören eine beträgliche Anzahl von Attivforderungen, welche bisher
nicht beigetrieben werden konnten, weil 8 an paraten Ex kutions—
nitteln gegen die Schuldner gebrach. Der Gläubigerausschuß hat
deßhalb jüngst beschlossen, um die Vertheilung der Masse nicht
aufzuhalten, diese Forderungen öffentlich an den Meistbielenden zu
versteigern. Es wird ein Verzeichniß angefertigt und zur Ensicht
der Steigerungslust'gen aufgelegt werden, aus welcher die Person
des Schuldners, der Betrag ihrer Schuld und die Qualität des—
'elben zu entnehmen ist. Dieses Verzeschniß wird insoferne von
Juteresse sein, als aus demselben die Kalegorie von Personen,
vom Fürsten bis zur Wäscherin herab, zu ersehen ist, welche zum
Fall der Dachauer Bank dadurch beitrug, daß sie Geld aus decr⸗
selben entnahmen, ohne für die Rückzahlung besorgt zu sein.

München, 3. Novb. Leider bin ich in die Lage ver—
etzt, eine schauderhafte That berichten zu müssen. Als vämlich
hdeute Abend 6 Uhr eine Dienerin zu einem in dem Hause Nr.
18 am Marienplatze wohnenden Briefträger-Ehepaar kam, fand sie
Mann und Frau in ihrem Blute schwimmend, entseelt in der
Wohnung liegen. Das hier ein Berbrechen vorliegt, ist unzweifel—
haft, da jeder Grund zu einer anderen Annahme absoluf fehlt.
Die blutige That muß zwischen 5 und 6 Uhr begangen worden sein.

Wärzburg, 2. Nach Publication des Urtheils äußerte
dullmann zu den ihn abführenden Gensdarmen: „Warum haben
ie mich nich gleich die 15 Jahre gegeben, 14 oder 15 Jahre is
a schnuppe.“ Nachdem er in seine Zelle zarückgebracht worden war,
voll sich jedoch sein Trotz unerwartet gebrochen haben; er vervrachte
die ganze Nacht untec heftigem Weinen. — Der Diurnist Vier⸗
ching, durch dessen Vermittlung die Anklageschrift vorzeilig ver—
zffentlicht wurde, ist flüchtig gegangen.

TDer Berliner Hausfrauenverein beschäf-
igte sich in seiner Versammlung am 831. October mit der schon
zeit langem angeregt gewesenen Gebäckfrage. Fast einstimmig sprechen
äch die Damen gegen die Beschlüsse des Bäckercongresses (Funf⸗
ofennig) aus. Im Uehrigen sind viele Meister in Berlin durchaus
nicht gesonnen, sich an diese Beschlüsse zu binden, und werden da—
her sowohl Zwei⸗ als Dreipfennigbrode backen.

fSaargemünd, 3. Nob, (Srg. Z.) Bei einer gestern
hier abgehaltenen Treibjagd in den Forsten Kiein Hambach und
        <pb n="708" />
        Frundweiler wurden 2 Wölfe, worunter ein weiblicher, 2 Rehböcke,
2 Füchse und 8 Hasen erlegt.

F In der Krim herrscht bereits seit 3 Monaten eine große
Trockenheit, unter deren Cinfluͤß Wenschen, Thiere und Pflanzen
leiden. Der Sand l'egt bereils mehr als eine Elle hoch, und
Flüsse und Quellen sind ausgetrocknel.

Illustrirte Jagdzeitung, Organ für Jagd, Fischere
uind Naturkunde. Herausgegeben von W. H. Nitzsche, Kgl. Ober.
oͤrster. — Leipzig, Verlag von Heinrich Schmidt. —Preis1 Thlr.
halbjährlich in allen Buchbandlungen und Postanstalten. Ro.
—E Jagdzeitung ist erschienen und
enthälle: Eine einfache Gesch'chte dom Fuchsfang. — Die Vogel⸗
schutfrage und die Jagd von E. b. Wolffersdorff. — Die Anlilo
penjagd mit Faiken in Afrika nach M. Tv, Heuglin, — Zur
Raturgeschichte des Fuchses von bv. Schaper. — Stait einer
Fischotter — ein Priester im Eisen von Varon Nolde. — di
Jagd in Schleswig. — Glücksfall auf der Herschjagd von Berih.
Graf Bernstorff u, s. w. u. s. w. - Illustration: Die Antus
Zenjagd mit Fatken und Windhunden in Afrika. Qriginalzeichnung
von H. Leutemann. (Ein sadnes. endi Su

Der neue Jahrgang hat am 1. October angefangen.
Das Haus S. Saucs u. Co. in H am bdurg wir
nas wegen prompter und aufmerlsamer Bedienung seiner Interessen
len so angelegentlich empfohlen, daß wir nicht umhin können, au⸗
die im heutigen Blatte befindliche Annonce desselben ganz besonder
hinzuweisen.

Im allgemeinen Interesse finden pir uns veranlaßt, auf Tit
im heutigen Blatte enthaltene Annonce des Herrn Gustav Schwarz
child in Hamburg ganz besonders hinzuweisen. Die angekündigit
QOriginalloose koͤnnen wir wegen der großen und zahlreichen Ge⸗
vinne bestens empfe hlen. Die Reellilä und Solidilat diesis Hau
ses ist bekannt und daher nichts natürtlicher, als die vielen bei
demselben einlaufenden Aufträge, welche eben so rasch als sorgfältig
ausgeführt werden.

Wir machen hierdurch auf die im heutigen Blatte sehem
Annonce der Herren S. Sitei ndecker u. Co. in Ham⸗
burg besonders aufmecksam. Es handelt fich hier um Original-
oose zu einer so reichlich mit Hauptgewinnen ausgestatteten
Berloosung, daß sich auch in unserer Gegend eine sehr lebhafte Betheili⸗
jung voraussehen läßt. Dieses Unternehmen verdient um so meht
das volle Vertrauen, indem die besten Staatsgarantien geboten sind
und auch vorbenannies Haus durch ein stets streng reelles Handeln und
Auszahlung zahlreicher Gewinne allseits bekannt ist.

F Islustririe Wochenschrift, Deutscher Frrr ger.
bund“, durch jede Postanstalt für 75 p. neue Reichswalr ang
zu beziehen. Ni. 45 derselben enthält: „Soldaten⸗Liebchen“, hi
storische Erzählung aus den Jahren 1818 -15 von Fr. Lubo
latzky; Verschiedenes ; Vereinsnacrichten; Einiges aus Süddeutsch
and; Humoristisches; über Versicherung gegen Feuersgefahr ꝛc.

Dienstes⸗Nachrichten.

Durq allerhöchstes Dekret vom i8. Dtt. wurde der Itgl.
Bezirksgerschtsrath August Schuler in Zweibrücken auf Ausuchen
der Funktion des k. Untersuchungsrichters enthoben und dieselbe
dem k. Bezirksgerichtsrath Jatkob Plhatz in Zweibrücken über⸗
tragen.

Bertin. Die „Nordd. Allg. Ztg.“ schreibt: Das

Hervorragende industrieller Leistungen jeden Gebietes erregt immer
das Gefühl dir Hochachtung, und wan ist gerne bereit, den Fort—
schritt in solchen Erzeugnissen nicht allein anzuerkennen, sondern
auch zur Verbreitung verdienter Anerkennung beizutragen. Nachdem
zie Jury der Wiener Weltausstellung den Dampf Chocoladen und
Desserts des Hauses Gebrüder Stollweick n Koöln a. Rh. den
ersten Preis zuerkannte, wurden demselben die L'eferungen für die
Festlichkeiten im Kaiserpavillon der Ausstellung zu Theu und seit⸗
dem haben die vorzüglichen Erzeugnisse fast an allen deutschen und
dielen fremden Höfen Eingang gefunden. Se. kaiserl. und königl.
Hoheit der Kronprinz des deutschen Reiches, Ihre Majesiäten ber
saiser und die Kaiserin von Oesterreich, der König don Italien,
der Koönig der Niederlande und der Konig von Bahern, Ihr
königl. Hoheiten die Großherzoge von Baden, Hessen, Meckienburg
und Sahsen, der Kronprinz von England, der Kronprinz Humbert,
der Fürst Carl von Rumänien haben dem Hause die Hoflieferanien.
Patente zusiellen lassen, und jungst ist ihm durch Se. kaiserliche
Majestälen den Sultan laut Cabinelschreiben die gleiche hohe
Auszeichnung worden. Auch die französischen Nachbarn haben der
Gebrüdern Stollwerck ihre Anerkennung nicht versagt; die Akademie
für Handel und Induftrie in Paris ernannte sie zu Ehrenmit
zliedern und ertheilte ihnen die goldene Medaille. Unsireitig können
die Erzeugn'sse der Firma Gebrüder Stol werck als die ge⸗
suchteste ihrer Art in Deutschland bezeichnet werden; ohne theuerer
zu sein als jedes andere reelle Fabrikat, stehen dieselben in ihrer
Guüte unerr.icht da! Wir nehmen um so lieber Act hiervon, als
es eine Branche betrifft, in welcher seither die französischen Pro⸗
ducte eine gewisse Priorität in Deutschland behaupteten.

F * ich ich
reiwillig gerichtliche
Versteigerung.

Montag den 9. Nobember l. J. des

Nachmittags um 3 Uhr, zu St. Ingbert

in der Behausung des Adjunkten Heinrich

Schmitt, werden durch den unterzeichneten

damit gerichtlich comittirten Notar evi—

denten Natzens wegen auf Anstehen von:
I. Philipp Weigand, früher
Schreiner in St. Ingbert nun Gaßtwirih
in Metz wohnhaft, in seiner Eigenschaft als
a. Theilhaber der zwischen ihm und seiner
verlebten ersten Ehefrau Carolina

Tugsehwerde bestandenen ehelicher
Bütergemeinschaft und

B. Vormund seiner mit seiner besagt
verstorbenen Ehefrau erzeugten noch mind—
cennen gewerblosen Kinder Namens Ludwig
und Elise Weigand.

II. Den großjährigen Kindern dieser
kbeleute als:

I. Carl Weigand Cafetier in Metz
wohnhaft.

II. Friedrieh We igand, Wirth,
in Kaiserslautern wohnhaft,

III. Philinpp Weigand, Wirth,
in Metz wohnhaft.

Und in Gemäßheit eines von dem kgl.
Landgerichte zu St. Ingbert unterm 28
Außust le tzhin aufgenonimenen und durch
das tgl. Bezirksgericht in Zweibrücken unterm
2 Ocrober l. J. homologirten Familienraths

beschlusses — auf langjährige Zahltermine

oͤffentlich in Eigenthum versteigert, als:

1. Plan Nr. 25.8 Dez. Fläche, ent⸗
jaltend ein zu St. Ingbert, in der Blies⸗
castelerstraße gelegenes Wohnhaus mit,
Zubehör, neben Witiwe Jene und folgendem
Item.

2. Plan Nr. 6. 4 Dez. Fläche, ent⸗
jaltend ein daselbst gelegenes 2stöckiges
Vohnhaus mit angebauten Stallungen
düche und Brennhaus und allen sonstigen
Zubehöcden neben vorigen Item und Berg⸗
mann Vetz.

3. Plan Nr. 442. 448 und 444. 11 D.
Fläche, enthaltend ein allda obigen Gebäu⸗
)en gegenüber gelegenes Wohnhaus mit Stall
Zcheuer, Dreschtenne, Einfahrt, Hofraum
Barien und sonstigen —A

Das Nähere auf dem Geschäftsbüreau

J. Zechteld in St. Ingbert.
Horn. kgl. Notar.

langen Ahnung auf'm Rothenflur neben

Joh. Seel und Joh. Weidmann.

Plan Nr. 1387. 81 Dee. Ader ober der

Trift in der Mäusbach neben Franz Jak.
Schwarz.

Plan Nr. 1868. 81 Dec. Acker in der J.
Ahnung in der Rischbach, neben Gastwirth
J. Schwarz und Heinrich Kaiser.

ßlan Nr. 2761. 22 Dec. Acker, im miitleren
Wallenfeld, neben Peter Greß.

Plan Nr. 2967. 32 Dic. Kleestück in der
* Drespitz am Weg, neben Michael
eis.

Plan Nr. 3056. 80 Dec. Acker auf Müh⸗
enthal, neben Peter Werner und Witlwe
Behr.

Plan Nr. 30835. 32 Dec, Acker allda,
aeben Franz Grell und Wiltwe Endt.
PlansNr. 3200. 37 De. Acker am Schaaf⸗
iopf, neben Peter Greß und Weg.

Plau Nr, 8450. 40 Der. Acker in den
obersten Sehen, neben Peter Redel.

Plan Nr. 2665. 29 Dec. Acker im Lautzen
thälchen, neben Joh. Jos. Heinrich und
Getcaude Steinfeld.

Plan Nr. 2799. 2800. 237/10 Dec. Gar⸗
ten im untersten Flur an der Kaiserstraße
neben der Eisenbahn und Michael Weis.
Plan Nr. 2415. 2429. 24. Dec. Wies
in den Bruchrechwiesen, neben Georg Adi
und Bergmann Besi.

Plan Nr. 893. 21 Dec. Wies in der
Bollbach neben Johann Seel und Heim.
Laur.

— *
Güterversteigerung.
Kirchweih -Montag, den 9. Novenber
1874, Nachmittags 2Uhr dahier bei Adjkt.
deinrich Schmitt iassen Eheleule Jolnanu
Bress, pens. Ladtnechi und Cht.
steinfeid dahier ihre sämmilichen Lie⸗
genschaften auf langjährige Zahltermint
Eigenthum versteigern naͤmlich:
5t. Ingberier Vannes.
Blan Nr 1061. 73 Dec, Acker in der
        <pb n="709" />
        Plan Nr. 4637. 47 Dec. Wiese am Lan
enstein, neben Peter Schmitt u. Franz Grell.
zian Nr. 2479. 49 Dec. Wies in Steg
iesen neben Joh. Gg. Wagner und Peter
zchmitt.
Rohrbacher Bannes:
ßzlan Nr. 1347. 34 Dec Wies im a'ten
chal und der Bückwies, neben Peter Ha!
erer und Philipp Wagners Erben.
SHorn, kgl. Notar.

Fine schone Aus wahl in

Holz⸗Schni tzwaaren
mad Haushaltvngsge genständen, wie
jarderabe -Schlüssel. und Handtuchhalter,
eitungsbrettchea, Zeitungshalter für auf
en Tisch, Etageres und Eckbretter,
hrengehäuße, Tabackskasten, Blumentopf⸗
itler, Zuckerhämmer mit Messer, Citronen⸗
itesser, ein gelegte Tissbplatten und dergleich en
owie feine

Korbwaaren

wpfi hit 3.

J. J. Fiack jun.
VPumpenbesther
verden ersucht, bei bevorstehendem Eintritt
ieß Frostes die an den Pumpen befindlichen
kraäͤhnchen zu öffnen und außerdem mi
ztroh zu umwickeln, um etwaigem Zer

orinuen vorzubeugen.
M. Scher.
Kirchweih⸗Sonntag
und
Montag
VM IZ USĩ IC.,
ozu freundlichst einladet,
zt. Ingbert, den 5. Nov. 1874.
Eberhard.
kirchweih Sonntag und Montag
4
76

F
dienstags —J

30

AM
bei G. Jung
allons, Laternen, Lamptons, Lichte.
slubæeiciven, Falnnen. Alles æu Fub
ischréisen.

onner Fahnenfabrik. Bonn a / Rhein
—IXWX
orzüglich für Masschinenn vper Litre
ekr. empfiehlt

Ph. Fliuck.
Schweineschmalz
Qualität per Pfund 28 kr. bei
Ph.Klinck.
—
Petroleum
yu heute ab per Litre 8 kr. bei
MAh. Gliuck.
Tafel⸗Keis
iste Qualität per Pfurd 10 kr. empfiehl—
— h. Klinck.
tirchweih Sonntag und Montag von
ig 3 Uhr ab jk
Peter Schweitz et.

—

Einem D. T. Publeum
zur gefl. Notiz, daß wir von unseren
ril autvioletten und tiefschwarzen
dJohroeib⸗&amp; Copirtintoen
(in Flaschen zu 5 Ngr. dis 1 Ngr.) dem
Herrn Joh. Friedrich in St. Ing⸗
bert Lager übergeben baben.

OarTI BChSRe COMP.-
PDresden.
ů⸗ꝰ——⏑ ⏑⏑
Limonade gazouso

bei
J. Friedrich.

Die Maiserl. Id Rönigi.
Hof⸗Chocoladen⸗Zabrik
von
Gebrũuder dtollwerk
in CöIm ũbergab den Verkauf ihrer
vorzũglichen Fabrikate in St. Inghbert
bei Hrn. Kaufm. J. Friedrich
und Hrn. P. J. Woll.
—A
Harmonie
ITOs. Nexymann
auf der Schmelz.

hei

SSiener Lagerbier.
Erlanger Exportbier
Mainzer Actien-Bierbrauerei.
Oafseo Erewenig.
St. Sutbberter gurcweiß
onntags B,
Montags Mittags VorbhälIIehen,
Abends Proimusik.
Cafe Oberhauser.

aus der

v ιανν
— — —
Haupt-Gewinn im gunstigen Palle bietet die allerneneste grosse Geld-Verloosung, welche vo-
der hohen Reégierung genehmigt und garantirt ist.

Dio vorthoishafte Pinrichtung des neuen Planes ist derart, dass im Laufe von wenige
Monaten durch 7 Verloosungen 48,300 Gewinne 2ur sicheren Entscheidung kKommen, darunte-
esinden sich Hanpttreffer In eyventnell Reichsmark 375, 000, speciesi aber 230 000
25, 000, 90 000 60 000 50 000, 40 000 86,000 86,000 24,000, 20 000
48,000, 15. 000 12,000, 6000 4000, 203 mal 2400, 412 mal I20ö. 313 ii
300, 599 mal 800, 198,700 mal 482 ete.

Die Gewinnziehungen sind planmüssig amtlich festgestellt.

Zur nüchsten ersten Gewinnziehung dieser grossen vom 8Staate garantirten Geldverloo

osgtet

2 2
—1
lganzes Griginal-⸗soos nur Thl. 2 oder il. 3u,
3

halbes 7

*

4 viertel 7 7 24 2 19 71 54 r.
gegen Einsendung, Posteinzahlung oder Nachnahme des Betrages.

Alle Aufträge werden sofort mit der grössten Sorgfalt ausgeführt und erhaàlt Jedermann
von uns die mit dem Staatswappen versehenen Orginal-Loose selpst in Händen,

Den Bestellungen werden die erforderlichen amtüchen Pjane gratis beigefügt und naclb
jeder Ziehung senden wir unseren Interessenten unaufgefordert amtliche Listen.

Die Anszuhlung, der Gewinne erfolgt stets prompt unter Stants Garantio ung kxann durch
directẽ Susendungẽn oder auf Verlangea der Interessenten dureb umgero Verbindaugen
allen grösseren Pu tzen Deutschland's veranlasst werden.

Unser Debit ist stets rom Glücke begünstigt und batten wir untor vielen auderen bedeutef
len Gewinnen oftwals die ersten Haupttreffer laut officiellen Beweien erlangt und unseren
toressenten selbet ausbezablt, obensò wurde wiederum am 7. October d. J. qer Hauptt retfler
Ans gewonnen
Voraussichtlich kann bei einem solchen auf der solidesten Basis gegründeten Unternehmen überal
auf eine sehr rege Betheiligung mit Bestimmtheit gerechnet werden. u. bitten wir daher, um alle
Aufträüge ausführen z2u können, uns die Bestellungen baldigst und jedenfalls vor dem 17
Xovember d. J- z2ukommen 2u lassen.

zteindeck
8. Steindecker &amp; Comp.,

Bank und Meobsel⸗·Ooschaft in Raburg
Ein- und Verkauf aller Arten Staatsobligati onen, Fisenbahn-
Actien und Anlehensloose.

P. S. Wir danker. hiodureh für das uns seithor geschenkte Vertrauen und
indem wir bei Beginn der neuen Verloosung zur Boetheiligung

dinladen, werden wir uns auch fornerhin bestreben, durch vtet
drompto und reéollo Bedienung die vollo Zufriedenheit unsere
geehrten Interessenten zu erlangen. D. O.
200

—*

2

*

—*2
— 3

2

—

*2*
        <pb n="710" />
        Für die Kirchweihe offerire:
Roͤsinen.
Corinthen.
Sultaninen.
Mandeln mit « ohne Schalen.
Capern.
Sardellen.
Muscatblüthe.
Gelatiue
Salatoel best sranzösi—
sches, ', Litre 26 kr.,
sowie sämmtliche Gewürze
ganz fein gemahlen.
Phb. Klinck.
755 —A ß
von 3 Uhrabei
L. Weirich.
Wahrend der Kirchweih
oorzüglichesßs⸗
Lagerbier
der Braurrei Weltz
in Speier.
A 263 —J
Bordeaur⸗-Wein,
per Flasche 27 kr. bei
F Gastwirth Klein.
10 Wagen Kuhdung sind zu ver—
kaufen. Das Nähere in der Exvedition
d. Bl.

inlad
Einladung
zur Betheiligung an der großen vom Staat⸗
garantirien Ha mburger Geldverloofung.
Fine Prämie von 250 600 S. Ptark
iowie Haupttreffer vuon R.Mark 125,000
90,000, 60,000, 50, 000, 40,000, 36,000
30,000, 24,000, 20,000, 18,000
15 ooo, 12,000 203mal 2400, 412 mo
1200 ꝛc. inch. Freil. im Gesammtbetrag
von 7 Millionen 835, 120 R.Mart kommer
n 7 Verloosungen an die Interessenten zur
sichern Vertheilung.
Von 1. Classe an findet
alles Wochen eine Geweinn⸗
ziehung statt.
Es werden nur Gewine gezogen. Einlag
Ister Classe beträgt für
Wviertel Originalloos/ Thlr:od 822kr
halbes 1 fl. L. 45
A ganzes 2 8. 80
Es existirt kein äbnlichtz Unternebmen
welches bezüglich Solidität“ nd püulkliche
luszahlung der Gewinne Uehr Sicherhei
spietet als dieses, daher empfehle diese Be
heiligung Jedermann, der geneigt ist, eine
wenig kofifpieligen und soliden Glückzver—
Fuch zu machen.
JAlle Aufträge werden sofort gegen Post.
ndahlung oder Nachnahe mit der größten
ufmerksamkeit ausgeführt auch fönnen an
Beamten, soliden Buͤrgerstand auf besonderet
BVerlangen einige Loose und Pläne zur An
wicht überschict werden. Man beliebe sic
Fdaher umgehend direct zu wenden an
AI. Stomdecteen
Banx-—Weenhnselgoesehaft
Uamborg
Dammthorftraße 836.
——
Gedaction.

. Bei Johann Hellenthal dahie
st zu haben
schönstes Blumenmehl per Centner fl. 10.4
25 Pfund fl. 2.40,
schönstes Blumenmehl No. O per Centne.
fl. 12.20, 26 Pfd. fl. 3.6,
schönstes Blumenmehl No. 00 per Cenmer
fi. 14, 25 Pfdeafl. 3.30.
Kornmehl No. 1 per Centner fl. 8.20
28 pfo fl. 2.6.
Kornmehl No. 2, per Centiner fl. 7.20
28 Pfdafl. 1.80.
schönes Kornbrod) zu 24 kr.
Gegen baare Zahlung.

* 4
— Dnltccen genemer werden A
EB.YEI.275.000
oder
218,750 Gulden,
im glücklichsten Full als höchster
Gewinn der vom Staate genehmigten
'und garantirten großen Hamburger
Geldverloosung.

Dieselbe bietet 43,300 Gewinne,
welche binnen wenigen Monaten zur
sicheren Entscheidung kommen.
Hauptgewinne eveni.

Reichsmark 375 000,
speciell 250,000, 125,000,
90,000, 60,000, 50,000,
10,000, 36,000, 3 a 30,000,
24,000, 2 4,20,000, 18,000,
6 a 15,000, 23, a 12,000,
34 a 6000, 32 4800, 40 2
1000, 3 48600, 203 à 2100.
5 a 1800, 1500, 412 *
1100, 512 à 600, 10. 4
360, 1599 4 300, 44 240,
19700 a 132 ⁊c. ꝛe.

Für die bevorstehende erste
Gewinnziehung beträgt die plan—
zmäßige Einlage

für 1 ganzes Origll. 32 fi
1 — 134

1 viertel 32 Fn

Diese vomn Staate garantirten

'und mit dem Staatswappen versehe
nen Qriginalloosse (keine Promessen)
versende ich gegen Posteinzahlung
'oder Nachnahme des Betrages über—
'all hin. Alle, selbst die kleinsten
Bestellungen werden pünklichst effec
Ktuirt, der amtliche Ziehungsplar
ratis beigefügt und nach der Zie
zhung die amtliche Gewinnliste un
xaufgefordert übersendet. Die Aus
ahlung der Gewinue erfolgt promp
danter Staatsgarantie. Aus Unten
stehendem ist ersichtlich, daß in jüng
ster Zeit meinem Loose »Debit laut
Ausweis der amtlichen Liste fast
ununterbrochen die größten Gewinne
„zu Theil wurden und war ich se
glücklich, durch Auszahlung diesern
hedeutenden Gewinne meine werthen
Inlerssenten zu erfreuen und deren
»Zufriedenheit durch aufmerksame Be—
dienung zu erlangen. Mein eifr'g
zics Bestreben wird es auch künftig
sein, mir das gescheakte Vertrauen zu
'erhalten.
Da die Ziehung nahe und der
Loose-Vorrath nur noch klein ist.
so beliebe man gefl. Aufträge so⸗
»gleich, jedenfalls aber vor dem
I7 November d. J. direct zu
richten an
BGustav Schwarzlchild.
Bank. und Wechselgeschäft in Hamburg
In meine ucice Gollecte sies
.19. Novb. 1873 der größt
Gewinn und Prämie Mark 202,000
17. Juni 1874 der größte Gewinn 1.
Cl. 266. Lotterie Mart 10,000,
5. August 1874 der größte Gewin
3. Cl. 206. Lotte ie Mart 15,000
16. Seplbr. 1874 der größte Ge
winn 5. El. 266. Loiterie
Mark 25.000

87., 00 E. I.

oder 218,760 Gulden
event. als Hauptgewinn
nd speziell Gewinne von Rm.

250,000 - 125, 000 - 90, 000

-60,000 50 000 - 40,000

— 36,000 3 4 30,000 —

24.000 -2 4 20, 000 18,000

-6 a 15,000 23 4 12,000

-34 a 6000 - 3 4 1800 —

40 4 4000 — 5 a 860072

203 4 2400-. 5 1800 -

412 à 1200 — 512 41600

599 4 300 ꝛc. ꝛc. bietet die

vom Staate Hamburg genehwmigte

uund garautirte grße Geldver
leesuug in ihrer Gesammtheit und
verdient dieselbe schon deßhalb den

Vorzug vor vielen ähnl'chen, weil

A3 800 Lopse, d. i. weit über

die Hälfte der Ges.mmtzahl, im Lau⸗

fe der 7 Abtheilungen resp. inner—
halb einiger Monaicmit Gwinnen
erscheinen müssen.

Ganz besonders hervorgehoben zu
werden verdient, daß der Staa't,
sowohl die Ziehungen, die öffent
lich stattfinden, beauffichtigen läßt
als auch die Auszahlun'g
der Gewinne garantirt, so daß den
Juteressenten die uu beding;
fesste Sicherheit geboten, wie es
bei keinem Private-Unternehmen
in gleicher Werse der Fall ist.

Zu der amtlich festgestellten ersten
Ziehurg kosten:

Ganze Original⸗Loose 2 Thlr. od. 8 fl 30kr.

Halbe 11 45

Viertel — — 1I8 sigr. -583

Gegen Ensendung des Bekrages
(die am Bequeinlichsten durch Post—
Anweisung erfolgi) oder gegen Rach
nahme werden die mit dem Staats⸗
Wappen versehenen Original—
Loosse von uns versandt und die
amtlichen Pläne gerratis bei—
gefügt.

Sofort nach der Ziehung lassen
wir unseren geehcten Interessenten
die Gewirnliste zugehen und gelan
gen ebenso die Gewinngelder unmit—
telbar noch Entscheidung zur Aus-
zablung.

Erfahrungsgemäß tritt mit dem
Herannahen der Ziehungen ein
NMeangel an Loosen ein und beliebe
man, um sofortiger Ausführuug
der geneigten Aufträge sicher zü

sein, uuns solche vor dem
——— d. J.
zugehen zu lassen.
ð. daoks &amp; Co.

Staats⸗Effecten⸗-Handlung in

Hamburg.
—XR

Vr
vv

**

——— ———— —— — ————— ——— —
Imain Vere von x. Demetz in St. Ingbert
        <pb n="711" />
        St. Ingberler
Ingberler Anzeiger.

her St. In berter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbuidene Unterhaltunzsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ and Sonnta

dummer erĩicheint wöchentlih vie rmal: Dinstag, D oꝑnerstag, 51mstag und Sanntag. A⸗annementspreis vierteliährig 42 Krirt. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

R —178. Sonntag, den 8. November. 1874.

Deutsches Reich. zu trinken. Auf die Gegenrede der Anwesenden, er werde micht
München, 5. Nov. Das kgl. Staatsministerium des im Stande sein nur 4 Schoppen in kurzer Zeit zu trinken, der⸗
Innern bringt das Umlaufverbot der finnischen Silbermünzen (zu langte er sofort 4 Schoppen, die er, im Falle er sie zwingen würde.
Jund. 1 Marl) mit dem Bemerken zur Kenntniß des Publikums, aicht zu bezahlen brauchte, und begab fich nun an die Arbeit. In
aß gewohnheits · odet gewerbsmähige Zuwiderhandiungen nach Art. wenig'r. als 10 Minuten waren die Schobpen geleert, aber fast
13 Abs. 2 des Münzgesetzes vom⸗9. Juli 1873 mit Geidstrafe unmiltelbar darauf zeigten fich auch die Wirkungen des übermäßig
bis zu 180 Mark oder mit Haft bis zu G Wochen bestraft werden. genossenen Weines; der Kopf sank schwer auf den Tisch und trat
Am Prittwoch (4. Nov.) hat der Reichstag den Gesetzentwurf der Tod nach kurzer Zeit ein. J
betr. die Einführung des Reichsmünzgesttzes in Elsaß ·Lothrinen Offenbach. Nach einem „Eingesandt“ der „Dffen⸗
un 1. Januar 1875 in 1. und 2. Lesung angenommen. Dieses hacher Zig.“ ist eine Anzahl hiesiger Biertrinker zu einem Bier—
Besetz bestimmt u. A., daß eine Einziehung von Muͤnzen der untersuchungsverein zusommengetreten, dessen Aufgabe es sein soll,
Frankenwährung nicht stattsinden soll. Die Münzen der Franken- zurch wöchentliche Beiträge es zu ermoglich n, aus sämmtlichen
vährung sollen zu folgenden Beträgen angenommen werden: Fünf- Brauereien und Schenkwirthschaflen zum Verzapf kommendes Bier,
rentimesstücke zu 4 Pf.; Zehncentimesstücke zu 8 Pjf.;, Zwan- die Flaschenbiere nicht ausgenommen. von Zeil zu Zeit einer chemi—
igcent messtücke zu 16 Pf.; Fünfundzwanzigcentimesstücke zu ichen Analyse unterwerfen zu lassen und das Ergebniß dieser
10 Pf.; Ein⸗Frankstücke zu 80 Pf.; Zwei⸗-Frantstücke zu 1 Mark Antersuchungen zu veröffentlichen. Gar nicht übel!
30 Pfennige. Darmistadt, 5. Nov. Die Verwaltung der Main⸗
Berting , Rov, Reichstag. Erste Berathung des Land— p hat die Einführung von Schlafwaagonns beschlossen.
turmgesetz s. Kriegsminister v. Kameke bezeichnet die Vorlage als die Einstellung derselben soll im nächsten Frühjahr erfolgen.
ine Ergänzung des Reichsmilitärgesetzes, die bei der Berathung —8
es letzteren verheißen sei. Die Regierung boffe, daß der Reichs— Me
ag dem Entwurfe zustimmen werde. Die Auffafsung der aus- TStraß urg, 4. Nobbr. Der ungarisfche Honved⸗
indischen Presse, welche in dem Gesetze Eroberungsgelüfte gefunden Hufaren-Lientenant Lubowits, welcher die Wette eingegangen ist,
abe, fei vollsiändig grundlos. Der Landsturm diide lein Element den Weg von Wien nach Paris auf inen und demselben Pferde,
ur Eroberung, sondern lediglich zur Vertheidigung. Es focgt eine der A. v. Bäuerle gehörigen Halbblutstute,Cadarve“, in 14
Debatte, nach deren Schluß die Vorlage einer Commission von 14 Tagen zutüdlegen, ist gestern Nachmittag hier eingetroffen. Hiesige
Nitgliedern überwiesen wird. Kn dicselbe Commiss.on geht auch Nitglieder des Rennvereins und deren Damen, weiche sich fuͤr den
zer Entwurf über die militärische Conttolle der Vetsonen des Ver Spott besonders interessiren, haben den Reiter in Kebl begrüßt
laubtenftandes. und demselben ein Bouquet überreicht, welches als sprechendes Wahr—
zeichen des bisherigen Erfolges sofort nach Wien befoͤrdert wurde.
Die gestrige Tour ging über den Kniebis und erfolgte der Auf—
zruch früh Morgens von Freudenstat. Den Weg durch Bahern
legte Lubowits in selner Honveduniform zurück, was ihm zum
Behuf einer rascheren Bedienung auf den Zwischenstationen von
Nutzen war. Da er heute die französische Grenze betritt (sein Weg
geht durch das Breuschthal über Schirmeck nach Raon l'Etape und
Auneville), so trägt er jetzt Civilkleider. Gein ganzes Gepäck be
teht aus einem zweilen Hemde und einem Regenmantel. NYuf der
gestrigen Reise passirte dem Reiter das Unglück, daß sein Pferd in
einen Knochensplitter trat. Thierarzt Imlin, dessen Hilse bei diesem
unliebsamen Anlasse in Anspruch genommen wurde, war in der
Ldage, das entstandent Uebel mit Hilfe eines eingelegten Metall-
plitiers zu heben und hat die Zuversicht ausgesprochen, daß der
leine Zwischenfall keine unangenehme Folgen nach sich siehen
verde. Lubowits, welcher, um die Wette zu gewinnen, am nächsten
Montag, 10 Uhr Vormittags an der Barriere du Trone in Paris
eintreffen muß, hat heute einen Vorsprung von 20 Meilen auf
die zu durchlaufende Strecke von 195 Meilen. Er wird also,
venn das letzte Drittheil der Reise so gut abläuft, wie bisher,
die Wette gewinnen. Die pro und contra durch den Unionclub
Wien und den Londoner Icckey Club eingegangenen Weiten ent⸗
ziffern sich auf die Summe von 3 Millionen Frauken. Das recht-
eitige Eintceffen in Straßburg hat ihm bereits den Betrag von
15,000 fl. ei getragen. Trotzdem ertlärte derfelbe, er habe nicht
dust, die Reise noch einmal zu machen, da das Kunststück höchst
anstrengend sei.
fFParis, 28. Oct. Gestern wurde von den hiesigen
Assisen ein gewifser Helferich, aus dem bayrischen Spessart gebürlig,
vegen versuchten Mornes zu lebenslänglicher Zwangsarbeit ver—
artheilt. Der Unglückliche glaubte ein Opfer anonymer Briefe zu
jein, in welchem er als Preuße bezeichnet wurde. Indem er an—
nahm, daß eine Nachbarin die Urheberin dieser niederträchtigen
Schreiben sei, wollte er sich rächen und versuchte dieselbe mit einem
dolzbeile zu erschlagen. Helfrich kam in seinem elften Jahre nach
Zaris, das er nun schon 21 Jahre bewohnt. Seit 18 Jahren
zaite er dieselbe Wohnung in der Vorstadt Vircennes inne und
dolizei und Nachbarschaft gaben ihm das beste Leumundszeugniß.

B'ermisdrese

Kaiserslautern, 3. Nov. Heute wurde die
treis⸗Baugewerkschule hier mit 35 oidentlichen Schülern und 7
dospitanten eröffnet.

Speier, 5. Nov. Vorgestern hat sih die Gewerbebank
Concurrentin der Volksbank) mit 115 Mitgliedern förmlich con⸗
iituirt. Das Geschäft wird am 1. December eröffnet. Direckor
st der frühere Vorstand der Volksbank, G. Lichtenberger.

F Edenkoben, 3. Nov. In der heutigen außerordent⸗
ichen Generalversammlung der Volksbank wurde beschlossen, den
Siammautheil von 200 fl. auf 350 Mark, das Eintrittsgeld von

fl. auf 10 Mark zu erhöhen.

Man schreibt aus Edenkoben, 3. Nov.: Gestern kam
ner der bedauerliche Fall vor, daß ein djähriges Kind zwei Bohnen,
uit denen es spielte, verschluckte, und wurde. obwohl es gelang,
ine derselben wieder hervor zu holen, dadurch der Erstickuen s8tod
zerbeigeführt. Unter demselben Datum und aus derselben Stadt
bird ferner berichtet: Häufig genug kommt es noch vor, daß auf
bnorme Leistungsfähigkeit im Essen oder Trinken gewettet wird
ind oft genug forderte schon eine so unsinnvige und naturwidrige
Sitte ihre Opser. Leider huben wir auch von einem ähnlichen
Falle zu berichten. Gestern Abend wurde von einem jungen
Kann, der bereits dem Neuen slark zugesprochen, in einer hi⸗sigen
VDirthschaft behauptet, daß er im Stande sei noch 15 Schoeppen
        <pb n="712" />
        Pochst beahtenswert ist die im heutigen Blutte erschlenen es Haus⸗
für alle diejenigen welhe geneigt find, eine solide und — E———— — eece e Annonce des Hause
Erfolg versprechende Weise dem Glücke die Hnund zu bieten, 2 Verantwortlicher Redakteur F. X. Demeß.

Bei JoIIamu Helleithal dahier
ist zu haben
jchoönstes Blumenmehl per Centner fl. 10.40
25 Pfund fl. 2.40,
schönstes Blumenmehl No. 0O per Centner
fl. 12.20, 25 Pfd. fl. 8.6,
chönsteßs Blumenmehl No. 00 per Centner
fi. 14, 25 Pfd. fl. 8.30.
Dornmehi Ro. 1 per Centner fl. 8.20.
28 Ppfd. fl. 2.6.
stornmehl No. 2, per Centner fl. 7.20,
26 pidfl. 1.580.
schones Kornbrod zu 24 tr.
Gegen baare Zahlung.
Limonado gazeuse

Spielwerke
von 4 bis 200 Stücke spielend; mit
Expression, Mandoline, Trommeh,
Glockenspsel, Castagnetten, Himmels⸗
stimmen ⁊c.

Spieldosen
von 2 bis 16 Stücke spielend, Nescese
saires, Cigarrenstünder, Schweizerhäus⸗
hen, Photographiealbums, Schreibzeuge,
dandschuhlasten, Briefbeschwerer, C⸗
garren⸗ Etuis, Tabaks- und Zündholz⸗
dosen, Arbeitstische, Flaschen, Biergläser,
Portemonnaies, Sitühle ec., alles mit
Musik. Stets das Neueste, empfiehlt

J. H. Heller, Bern.

Preiscourante versende franco.
Nur wer direct bezieht, erhält Heller'sche
Werke. Gröoßtes Lager von Holzschnißze⸗

reien.

dei

oder
218.7250 dilberg.
eventuell als Hauptgewinn, speciell
aber Gewinne von R.⸗P. 250,000
- 125 000 — 90,000 — 60,000
— 50,000 — 40,000 — 36,000
— 31 30,000 - 24,000 — 2
a 20,000 — 18,000 — 6 a 15, 000
- 23 a 12,000 — 34 a 6000
— 3 a 4800 - 40 a 4000 —
5 a 3600 — 203 a 2400 — 5
a 1800 — 1500 — 412 a 1200
u. s. w. bietet obige Verloosung in
ihrer Gesammtheit und kann die Be⸗
theiligung um so mehr empfohlen
werden, als weit über die Hälfte
der Loose im Laufe der Ziehungen
mit Gewian gezogen werden müssen.
Die Ziehnngs⸗Termine dieser großen
Geldverloosung sind amtlich festgestellt
und aus dem Original Plan, den
wir jedem Theilnehmer gratis über⸗
senden, zu er ehen. Zu der schon am
16. u. 27. Deeember d. J.
stattfindenden 1. Ziehung kosten:
Ganze Original Loose fl. 8.80 kr.
— — ——
Viertel . 383
wobei wir ausdrücklich bemerken
daß von uns nur die wirklichen
mit dem amtlichen Wappen ver—
seheuen Loose versandt werden.
Das unterzeichnete Handlungsha 8,
durch dessen Bermittlung bekanntlich
schon bedeuktende Gewi'nne in Süd—
deutschland —X wurden, wird
geneigte Aufltaͤge gegen Einsendung,
Posteinzahlung oder Nachnahme des
Betrages sofort ausführen, ebenso
amtliche Ziehungslisten den Loos—
Irhabern prowpt übernitteln. Wir
bersenden die Gewinne nach jedem
Orte oder können solche auf Wunsch
der Theilnehmer durch unsere Ver—
bindungen in allen Städten Deutsch⸗
lands auszahlen lassen; man genleßt
somit durch den directen Bezug alle
Vortheile.

J. JIriedrich.
Wirsliche Hilfe sür Männer
Allen Männern kann nicht genug
empfohlen werden die allemein aner⸗
sannt beste Schrift:
D'e Käunerschwäche, Zerrüttung
des Geschlechts⸗ ünd Rerben⸗ Systems
ec., deren Ursachen vollständige Heilung.
Fur nur 14 kr. dirett zu beziehen
zurch die Schwäbische Buchhand lung
in Ellwangen (Wünnt mberg). Bei Ein
sendung von 18 ki, (auch in Brief
marken) erfolgt Zusendung in
Couvert. H. 73619.
αεεναεενœεεν J
Feuerwehr -Montag
bei P. Weißgerber.
Buͤrgervereins -Kränzchen
Zusammenkunft bei Wh- Emmerich.

5200000 0 2.
Nochern, 12. Sept. 1874.4
Herrn Georg Fischel in Obec—
lahnstein. Von einem Bekannten ist mir
der
—
Trauben· Brusthonigꝰ
von W. M. Aickenheimer in
Mainz gegen meinen Husten mit
deiserkeit empfojlen worden, bitte
‚aheer (folgi Best.)
30iISteim, Bürgergermeister.
Nochern, 21. Sept. 1874.

Da ich auf den Gebrauch des mir
gesandten Trauben Brusthonig
mich besser befinde, so ersuche Sie
Bestell.)

EeiISteim, Bürgermeister.

x) Berkaufsst: Ne in Us, 4 u. 4⸗ä
Flaschen in St. Ingbert bei J. Fried
rich und in Blieskastel bei Apotheker
J C. Richter Lowen Apotheke. e

ie wenn rettung*los dare
niederliegend uungee Hei. &amp;
un duͤrch d. z20 Scin. siarke. welt⸗
zeruͤbnte uftrirte Buch: —XRWt
Ratutbeilmetibode. — Daselbe wird!
zegen Einf. von 10 Vriefmarken à 1Sgr.
rr vdon Richler's Verlasb
ustalt in Leiprig frco. verlandt. F
usende welche jahrelang jchrecklich
edungenichwindsucht, Adzed⸗
ralen, Zlechten 5
xöamortboiden Steid fu t,
e Eoiepssexc.
2*7endurch dieses aus ·
r. wie die vielen

Guter altet WSimn der Schoppen
zu 12 Krzr. ist zu haben bei
Frau Wittwe Schnorr.
—TC
Bellwachsluch,
ein besoaderes Präparat, wasserdicht und
dauerbaft für in Wiegen und Betten, iss
eingetroffen bei
J. J. Fiack, jun.
Geschäfts-KConsultationsbureau-Eröffnung.
Unterzeichneter erlaubt sich andurch anzu zeigen, daß er in hiesiger Stadt obiges
Bureau errichtet hat und dasselbe am 7. November d. J.im Hause des Herrn
Schreinermeiste Lud wig Vogelsang eröffnet. — Derselbe empfiehlt »Da die Ziehung in
sich als Psptreteny vor Gericht ꝛc, sowie in Kne und Verkauf von aller Kuͤrze beginn und
flãusern, Ländereien zc. An-, und Ausleihhen von Geldern, An- diue moch borrathigen Soose bei den
zertigen von Pelvatacten, Mufstellung von Vormundschgftspeche eeeer nir
aungen u. dergl. liche man sich baldigst und direct zu
Alles unter strengster Discretion, prompter und reeller Bedienung. wenden aee erea
St. Ingbert, den 30. Oktober 1874. Bottenwieser u. Co.
Gustæa valter, Geschäftsagent. wal e
*DTi 802 re33— ———
7 zener Lagerbier. Baltons, Luternen, Lumnpions, Tachte
Erlanger Exportbier ι—
Bonner Fahnenfabrik, Vonn a /Rhein
Mainzer Actien-Bierbrauerei. ld e ude Wct
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* 25 3 3 33 F 2 7 —
3 *53332285 2 F E5
— —2 5 ** 78
5552385 3 —A —— 2*
* 5 72352 5. 3 2 5
** —— 23* 2. 8 S —8 S * 2
— 282. —5 53 52—35 35 5*7 23.
5535 53.*23* *8* —
—— s 23.232232 3 —
—— — 3 22 *
—A — —————— 3 3 J5 ẽ
——— —1238335* * . — — ——
— * — ẽ 55 2258*
— ——— — — — **
— 523
3 2 —A—22 57 — —
8 2 5518 *85* —— 2 27 2 —
— 323838533 8353533338
— 53335878 85 55232383 2333
3 553 57 22 25232 —AA 5 2
55. 53335 *2—53 —283——582 —
3 —23* 252 * —« 3 2 —— —— v 20
83 35 —E * 28* —A E 5 2 8
8 5* 53333 35 353333838 38383 2
33 — —J2.8 2 75 — * —— 522 2
2 8358 3335 ———
8 2* 2
53 3233 385233535 *225 —3282
2 3. 3. X 2 *74 8
535 —853537 7135 5253322 52— 22 2232
3533 523
535 2* 22. 3 2 2532 52. *x *5 338 — 2535
A *555850833 5825 53 52722
* 5353* 33* 52 3237 ——
* 25 3 — 273 355 532 5228* —A
— — 8 —533352555272 — * 2*.
— 23267 3 2 23* 2 32 75 2328
2 32585 83345 337 xä 73358 2328
* 5 —
855 —335 33 ——223358333 553
— 588*3 72533 35 235338 2353 32853*
— ** ⁊ 3235 —— — 25 533 22 * — *
8 * — * 25523233832 2595
2 383582 3.5562 82 — 3832523* — 2558 —3522435
c 333. 555 28 388 58 3233 33558
25727 5 73 925285 5285355
A —8 6—
5 3527 3333 —— 3 38368 5883*
8 cc⸗ 3 82 —2 — — — — 2 2 ä
222 2 2523 5532 25275 823823 8
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        Ht. Ingberler Anzeiger.

der Si. Fauberter Anzeitzer (und datß mit dem Hauptblatte verbundene naterhaltungsblatt, mit der Dienztags⸗, Donnerstagt⸗ and Sonnta
amer ericheint wöchentlich viermal: Diunstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Asonnementspreis vierteljahrig 42 Arre. oder
J 12 Silbergr. Unzeigen werden Sit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift ader deren Raum berechnet.
— — — — — — — — — — — — — — — —— —
1I79. Dinstag, den 10. November. 1874.

Deutscheb NReich. Santander, 6. Nov. Gestern und heute ist die Avant⸗
Berlin, 8. Ropbr. Der Gesetzentwurf über Gewerbe⸗ garde unler Blanco und das Corps unter Loma's Befehl, 14,000
gerichte und Bestrafung des Arbeiiscontracibrue s wird, wie nun⸗ Mann stark, von Cenicero und Milana mit der Eisenbahn hier
nehre bestimmt versichert werden lann, in der gegenwartigen Session eingetroffen und sofort nach San Sehastian eingeschifft worden;
des Reichstags nicht wieder eingebracht werden. daserna und der Generalstab werden heute Abend erwartet. Die
Berin, 8. Novbr. Der Bundesrath befchloß heute die zanze Dislocation ist vorzüglich ausgeführt worden mit der Absicht,
kinführung des Buchstabens M. als einheitliches Zeichen jür ,Mark“ Irun zu entsetzen und dann eiae combinirte Action mit Moriones
m Verkehr der Behörden. don Tafalla aus zur Befreiung Pamplona's vor Anbruch des
Mii der Herstellung der Reichskassenscheine ist man sehr eifrig Winters zu unter nehmen. Das Wetter ist unverhofft günstig, die
zeschäftigt, und es steht zu erwarten, daß zur Zeit der Circulation Truppen sind kampflustig.
neuen Papiergeldes die Aersorderliche Menge bon Roten vor ⸗ England. —
janden sein wird. Die erstmalige Herstellung der —E— London, 7. Novbr. Die Journale malden aus Monte⸗
cheine erfordert einen Koste naufwand von 1,„300,000 Mark, wobon bides vom 8. d., daß durch einen beftigen Surm mehrere Sch'ffe
laufenden Jahre etwa 300,000, im nächsten Jahre 600,000 gestrandet sind und die Verbindung mit Buenos Ayres dadurch
ind 1876 gleichfalls 600,000 Mark, r Zahlung kommen. interbrochen ist. Die Regierung hat angeordnet, alle Dampfer
Oesterreich. anzubalten, weiche den Insurgenten Waffen vnd Lebensmittel zu⸗
Wien. 7. Norbr. Der Justizm'n ister legte heute dem ühren. Muthmaßlich hat neuerdings kein Engagement mit den
Abgeordnetenhause unter allseitigem Beifall den Entwurf eines Insurgenten- stattgefunden.
euen Strafgesetzbuchsdor und erklaͤrte hierbei, die Grundlage
ind nicht ein geringer Theil der Bestimmungen desselben schloͤssen Verminchte s.
ich an das Strafgesetzbuch des Deutschen Reiches an, wodurch, 7 An alten Münzen wurden dem „Sp. A.“ zufolge durch
unachst der Vortheü erreicht werde, daß die osterreichische Gesetz⸗ die Igl. Kreiskasse der Pfalz bis heute abgeliefert: Friedrichsd'or
ebung sich dem großen Zuge unmittelbar auschließe, welcher die und Pistolen 98,828 fl., Kronenthaler 141,857 fl., Conventions⸗
ʒtrafgeseßgebung Europa's seit dem Beginne des Jahrhunderts in haler 2835 fl., Zweiguldenstücke 880,000 fl., Guldenstücke
anz unberlennbarer Weise beherrsche. Selbstverständlich sei der 228,000 fl., Halbguldenstücke 82,388 fl., Sechser 665,000 fl.
cniwurf nicht eine sklavische Nachahmung, vielmehr hätten die Im Ganzen 998,908 fl. V
igenthumlichen politischen Verhältnisse und manche werthvollen Kusel, 6. Nov. Der Vorstand des hiesigen Vorschuß-
iriminalistischen Traditionen Oesterreichs darin eingehende Berück. vereins war auf gestern Vormittag vor die Steuercommission geladen,
ichtigung gesunden. um in der Besteuerungsfrage gehört zu werden. Nach längerer
Frankreich. Berhandlung erklaärte die Commission, daß der Vorschußverein
Paris, 6. Novbr. Nachrichten aus Irun von heute zu⸗ Kusel nicht zur Besteuerung heranzuziehen sei, da derserbe kein
olge benutzten die Carlisten bei der Beschi egung mit Petroleum , Bankgeschäft betreibe, sondern nur mit seinen Mitgliedern
efuͤlte Bomben. Die Forts erwidern das Feuer der Angreifer arbeite.
ebhaft. f. An uweiler, 7. Novbr. Gestern Nachmittag ereig⸗
Paris, 7. Nov. Die Nachricht von einer neuen Inscrip⸗nete sich bei der Vergrößerung des Felsenkellers der Aktienbrauerei
nion in die Territorialarmee und von der Bestellung der Commis- Annweiler ein großer Unglücksfall. Es wurden drei Personen
ionen zu diesem Zwece, hat bei vielen Bauern im Lande niefe perschüttet: 1. der Sohn des Maurermeisters Carer, 2. der Maurer
heunruh! gung verursacht. Die Leute halten das für ein Anzeichen Glaser und 3. der Fuhrknecht Gollinger. Hilfe war zwar mehr
des Krieges und meinen, sie würden rin alle in die Armee ein⸗ vie genügend zur Stelle, die Rettung j:doch unmöglich, da die
gereiht. Nun herrscht aber bei den allermeisten Landleuten ein so Leute vom Einsturz zerschmettert waren.
denig kriegerischer Geist und so geringe Revanchelust, daß diese Die ihrer Vollen dung nahe Eisenbahn von Bruchsal nach
Zerüchte einen wahrhaft panischen Schreden hervorbrachten. Die Bermersheim soll noch im Laufe dieses Monats, zunächst von
Hraͤfelten berichteten an den Minister und dieser erläßt heute eine Bruchsal bis zur Station Rheinsheim dem Verkehrt übergeben werden.
Zekanntmachung, welche die Befürchtungen der Bauern verscheuchen die Bahn berührt, von Bruchsal ausgehend, zunächst den Ort
dl. — In Spanien geht es, man lann sagen, was man will, Karlsdorf, schließt sich in Graben an die KarlsruheMannheimer
schlecht. Die republikanische Armee soll zerrütiet, demoralifirt und Rheinbahn an und zieht von hier über die Station Huttenheim
ie Thatigteit der Geveraͤle ganz lahmgelegt sein. Der Winter und Philippsburg bis an die haherische Grenze (Festungsrayon) bei
vird deshalb, wenigstens von Seiten der Republikanuer, keine Rheinsheim, wofelbst sie in der Station Rheinsheim, vorerst bis
entfcheidenden Thaten bringen. — Ein hiesiger Buchhalter, Namens iach Erstellung des Rheinüberganges, ihren einstweiligen Abschluß
Teischmacher, der seinem Hause 280, 000 Fres. entwendet hatte, indet. J
wurde in Quebeck glüclich aufgegriffen und festgenommen. Muünchen, b. Nov. Als Moͤrder der Kämmerer'schen
Paris, 9. Nob. Depeschen aus Madrid und aus Bay- kheleute wurde der Stiefsohn Kämmerers, Tischlergeselle Thomas
onne melden übereinstimmend, daß Don Carlos fich auf französchem Aumer von hier, gestern Abend in Augsburg verhaftet. Derselbe
Hebiet befindet. Der spanische Consul in Bayonne und der spa- hat die That gestanden. WW
aische Boischafter in Pari⸗ verlangen seine Internirung. 78St. Di zier,“ 6. Nov. Lieutenant v. Zubovits ist hier
Bayonne, 8. Nov. Die Carlisten haben gestern das ingetroffen; das at lahmt zwar etwas, es ist aber trotzdem,
Feuer auf Irun nicht fortgesetzt. Zwischen, ihnen und General besonders Malheur ausgenommen, beinahe unzweifelhaft, daß er
oma, der mit 6000 Mann jum Entsaß heranmarschirt, fand ein in Paris rechtzeitig ankommt. (Von St. Dizier nach Paris sind
Zusammenstoß statt. 26 Ortschaften zu passiren, etwa 80 Meilen.)
Spanien. f Von den Assisen des Departements Allier wurde dieser Tage
Madrid, 7. Nobbr. Nach dem unglüdlichen Treffen bei in Kerl, Namens Caillot, der seine Frau und Schwägerin in
Billafranca⸗del Cid, worin die Carlisten 40 Todte und 260 Ver⸗ Begenwart der Kinder mit einem Beile abgeschlachtet hatte, zum
dundele verloren, haben diefelben ihre Streitkräfle in Aragonien Tode verurtheilt. Weder Mac⸗Mahon, noch Thiers sindßfür die
getheilt. Die Regierungstruppen zerstörten eine Patronenfabrik und Abschaffung der Todesstrafe, uad so wird auch dieses Scheusal der
Telegraphenteitungen und erbeuteten 25,000 Remington⸗Patronein. wohlverdienten Strafe nicht entrinnen.
der Dberstlieutenant Navaro schlug bei Amposta eine Carlsten⸗ 7 Im böhmisthen Riesengebirge herrscht großes Weberelend.
Dlheilung, wobei letztere 68 Todie und 36 Gefangene verlor. Wie groß dasselbe ist erhellt am besten aus der Zuschrift des Ge⸗
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        meindevorstehers von Neubradek, welche er am deu Prager Bür—
germeister mit der Bitte richtet, zur Unterstützung dieser Armen
irgend ein Conecert zu veranstalten. Für Verfertigung eines Stdes
bon 146 Ellen Kaltung erhält laut dieser Zuschrift der Weber
Ifl. 20 Ii. Von diesem Verdienst muß er das Mehl zum
Stärlen um 20 kr. und im Winterlauch die Beleuchtung bestreiten.
Zwei Arbeiter benöthigen 6 Tage, um mit einem solchen Stüd
Kattun fertig zu werden. Beide bekommen demnach 1fl. auf
7 Tage oder 1623 tr. zu ihrem Lebensunterhalt (NH. Hat solch
ein Weber noch Famulie oder ist er einige Wochen ohne Arbeil
gewesen, so wird das Elend grenzenlos. Schon jetzt können sich
die Weber täglich blos zwei Mal, die meisten aber nur einnis
mit trockenen Kartoffeln oder einer sehr schiechten Suppe zur Nott
sättigen und haben in den meisten Fällen heinahe den ganzen
Monat hindurch keinen Bissen Brod. Die Leute sehen abgemageri.
krank und schwächlich ans und inan fürchtet, selbst wenn die Noth
nur kurze Zeit anhält, epidemische Krankheiten. Die Gemeinde
bertretungen bemuhen fich nach aällen Kräften, um die Bejammerns-
werthen nicht vor Hunger umkommen zu lassen. Auf Kosten der
Armenanstalten vertheilen sie Kraftsuppen an die ärmsten Weber.

den kathol⸗ Conferenzbezirk Pirmasens aufgestellt. Die Erbebun
der Drehenthaler Schulverwesetstelle zu einer pe wurd
genehmigt und der derzeitige Verweser derfelben, P. isch er
zum Lehrer ernannt z ferner wurde der Schuldienftex poctant Jah
Theistngerczu Stambach zum Verweser an der dorite
pritest. Schule ernannt. Der interimistische Verweser der zu einer
Lohrerstelle erhobenen Verweserstelle dan der kathol. Schule in
Mittelbexbach, Ferd, Treter, wurde zum Lehrer an derselben
und der Schulverweser zu Obersulzbach, K. Rübel, zum Lehrer
au der protest. Schule zu Hütschenhausen ernannn.

Der geprüfte Rechtscandidat H Antzz aus Kallstadt wurde zum
Polizeianwalt in Neustadt, der geprüfte Rehtscandida⸗ J. Teu IL
aus Westheim zum Poli zeianwalt in Waldmohr, und der s. Po
lizeianwalt v. Hofenfels. in Neustadt auf sein Ansuchen nach Fran⸗
enthal versetzt.
Wir machen hierdurch auf die im heutigen Blatte stehend⸗
Annonce der Herren S. Steindecker ud Co.in H am⸗
burg besonders aufmecksam. Es handelt sich hier un Original.
loose zu einer so reichlich mit Haupigewinnen ausgeftaticten
Verloosung, daß sich auch in unserer Gegend eine sehr lebhafte Betheili⸗
gung voraussehen läßt. Dieseß Unternehmen verdien um so mehr
das volle Vertrauen, indem die besten Staatsgarantien geboten sind
und auch vorbenanntes Haus durch ein stets streng reelles Handeln und
Auszahlung zahlreicher Gewinne allseiis belanm in.

— bLE7*

Dienstes⸗Nachrichten.
Der Lekrer Jac. Phil. Fr. ZBendex zu Schwegenheim
wurde als Inspector für den Pprotestant. Conferenzbezirk Germers⸗
deim und der Lehrer Fr. Frey von Rodalben als Insp ctor für

Bekanntmachung.
Am Montag, den 16. d. Mis. Mergens
um 8 Uhr im Stadthausfaale zu St. Ing—
bert findet die Wahi der Geneinterathe
statt, was hiermit zur dffentlichen Kenntuiß
gebracht wird.

St. Ingbert. den 7. Novbr. 1874.

Das ayrgermeisteramt⸗
Fbandon.

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Zimmer zu micihen gesucht. Naheres imn
der Erpd 8B1.

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tleinen Könderschuhen zu mäßigen Preisen.

IJ. J. FJiack,. iun.

Maupt· Gowiun im gunstigen Falle bietet die · allernenesto grosde Ueld:Verlooaung, wolehbe vo
der hohen Regierung genehmigt und garantirt ist.

Die rortheilhafte Hinrichtung des neden Planes ist derart, dass im Laufe von wenigen
Monaten durech 7 Verloosungen 48, 800 Gewinne zur sicheren Entsehcidung kommen, darumé-
befinden sich Haupttreffer von eventuell Reichsmark 875, 000, specieli abher 250 060
125, 000, 90 Oß80 60000 5 600 40 600 86,000 80 000, 24, 000 20 6000
18,000, 15,000 i2 000, 6000 2600, 2oε nι i I2æ00,. 518 mal
600, 589 mal 800, 19, 700 mal 182 cte

Die Gewinnaiehungen sind planmüssig amtlich festgestellt. J

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Unsor Debit ist stets vom Glũcke begunstigt und hdatten wir unter vielen arderen bedeuteñ-
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258 2535322 25—
215 28 3 —
785753381 — —z3238. 523—
22 —8 235 53035 —A — 5223 —5—
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25 2858 53538 555 2828 8538 55888 55 5335*525537
* —* —5 — —5 — —E —2 —— — 5 — 8— 29 5 —* ——*
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585 5358 73338 538 * E383875355 55 553868333
—z5 * * 52532 5535 55 73 —— — — —8— 52—5 2* 2332 —
AA 22 —— —— — — 28535 28523 S E 28238 — ——
— — z2573 22 — 575 —537 528* * S8 2
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55 — — 5553322 285 O 7—7* —58 —— 55538 ————
—— —A——— 52 * —8 BZ323208 2 3 * 22835 2* ———
55832535 ——A 5268 552 5123 —A—— 822
828* 58S205 5535238 5z 35837 5258 — ——
222 23 — * 5352 3 * 53 ——— — 2 5355552 ——
833 333 325 858233 5358 3 3
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J 22 — 2 8 *82 528 2 — —— 523238 — * 3555
5835—25 252253 —585* — 58— — 25* 5532 2* 5—S2 *5253
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s5353338— *»52 32383 8820825 — ——7777—
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* 3 828 5353*— —z23323335 — 535 5 583 8
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—— J * 2 2. 2 * 2 8
*8 57 * * — 3 238 *8 557
⁊ —— 55233 2. 2. 2 3 3 8. 7 3
* 525523 235 3X
3372 222
—9 2 2673

—
0
—

2
8
*
—
*
2
kBò

7
a

A
⸗
27

8
7
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7
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—X
X.
        <pb n="719" />
        Hl. Ingberlker Anzeiger.

er St. Inaber'er Anzeiger l(und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags- and Sonnta
uummer erscheint wochentlich vie rmal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden wit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
F — — —
4180. Donnerstag, den 12. November. 1874

Deutsches Reich. habenheit erschiene schon gerechter, noch natürlicher eine direkte
München, 9. Novbr. Die Ausrüstung der bayherischen Reichssteuer (Einkommensteuer mit Progression), und davon war
zeld-Artillerie mit dem neuen Materiale, wie dieses in zwei andeutungsweise heute auch im Parlamente die Rede. Geklärt
Rodellen für die deutsche Artillerie bestimmt ist, hat nun auch sind diese Dinge allerdings noch lange nicht aber — die Bedürf—
egonnen und sind zunächst die 8-Centimeter-Rohre für die 6 nisse des Reiches wachsen mit seiner zunehmenden Kraft und Macht.
enenden Batterien des 2. und 3. Feld-Artillerie-Regiments von Durchgreifende Steuerreformen in allen Bundesstaaten werden die
rssen hier eingetroffen; die Construktionstheile der hi ezu gehörigen natürliche Folge oder auch Voraussetzung davon sein.
ssernen Lafetten nebst Munitionswagen werden nächster Tage eben⸗ Berlin, 10. November. Die „Norddeutsche Allgemeine
alls eintreffen, um dann in den Arbeiterwerkstätten des Zeughauses Zeitung“ meldet auf Grund eines Madrider Privattelegramms,
usammengesetzt zu werden. Bis Neujahr sollen die Geschütze bis daß Don Carlos, der am 7. November aus noch nicht aufgeklär⸗
ur Bespannung fertig gestellt sein. ten Gründen über Hendaye auf franzöfisches Gebiet übergetreten
Berlin, 6. Novbr. Einer in Abgeordnekenkreisen cour- var, trotz der Seitens der Bayonner spanischen Agenten in Paris
irenden Mittheilung zufolge, soll beim Bundesrath der Antrag ehufs der Internirung gethanen Schritte am 9. November über
gestellt werden, die neuen 20-Pfennigstlücke einzuziehen und wie vor Vera nach Spanien zurückgekehrt sei.
nehreren Jahren in Sachsen eine Silbermünze von mindestens, Amerika.
oppeltem Umfange zu prägen. Die neuen 20-Pfennigstücke verden New-York, 9. November. Ein Bericht des Genexals
hrer Kleinheit wegen als unpraktisch und völlig ungeeignet für den Sheridan constatirt die Unzulänglichkeit einer Armee von 25,000
Ferkehr erachtet. Mann für das große Gebiet der Vereinigten Staaten.
Berlin, 9. Noobr. Heute befchäftigte sich der Reichstag —
ut der ersten Berathung des Voranschlags des und! BVer m is.b e*
anfassenden Reichshaushalts fur 1875, welcher sich lam der Bor⸗ „F., Auf, dem kürzlich in Hochpeier gehaltenen landwirth—
age auf 820.782 374 Mart in Einnahnie und' Ausgabe flellt, Haftl chen Kränzchen wurde eine Commifsion gewählt, welche die
oorunter 395, 476,1 14 Mark an fortdauernden und 125,276,260 — 588 gründenden landwirthschaftlichen Consum⸗
Mark an einmaligen Ausgaben. Weiter beansprucht der Reichs ou · J
anler deihenens die Ermächtigung zur e dn Schatzan⸗ Dürkheim, 10. Pob. Laut amilichex Betanntmachung
peifungen im Betrage von 54 Millionen Mark zur vorubergehenden ellt sig der diesjährige Martinimittenpreis per Logel zu 40 Liter
derstärkung des ordentlichen Betriebsfonds der Reichshaupttaffe und auf 9 il. 62kr. Heller Most per 1000 Liter auf 3865 fi. 80 kr.
ur Beschaffung eines Betriebsfonds zur Durchführung der Münz-— Im Zel ler thal ist ein Consumverein in's Leben ge⸗
eform.Diese verzinslichen Schahanweisungen sollen dängstens bis reten, der sich mit Lieferung bon Kohlen, künstlichem Dünger,
am 30. Jani 1876 wieder eingezogen werden. Es begreift —A Zuger, Reis, Gerste, Seife ꝛc. befaßt. Der Sitz desselben
aß eine Hlenarberathung über ein Jahresbudget von mehr als ist in Harrheim und der bisherige Umsatz ist bedeutend.
.00 Millionen Mark in einer ersten Debatte eigentlich nur be— 7. Es werden, wie aus den stat stischen Tafeln hervorgeht,
aglich feiner geschäftlichen Behandlung erdrlert werden kanm. Die velche Noback (Prag) aufsestellt hat, dermalen auf der Erde
deie von Minnigerode dusgesprochene Meinung, das Reich solle ahrlich über 11 Milliarden Liter Bier getrunken. Davon kommen
d bald zu mehrjährigen Ctatsperioden enischlicßen, schon un die un Deutschland auf den Kopf der Bevölterung im Jahre in Bayern
eichstagsverhandlumgen abzeikürzen, konnte von Lasker eiufach 219 Liter; Württemberg folgt sogleich mit 154 8., während Lin
anit woderlet werden, dah in noch fo junger Orhanismus wie Preußen je 392, in Sachsen je 60 vertilgt 3 Von den
ag Deutfche Keich in feinen wachsenden und wechseinden Vedürfs übrigen Ländern trintt Belgien am Weister; 148 8., per Kopf;
ssen kaum erst ubersehen werden konne und eine Fixirung seines daun kommt Eugland mit 118, Oesterreich mit 342, Frankreich
zudgetstandes guf mehrere Jahre hinaus leicht Sdaden beingen mit 3922, Rußland mit 14 8.
erdẽ. Jene geschäftiche Seile veranlaßte Windihorst, in einem', Paris, 9. Rodbr. Der Honved⸗Husarenlieulenant Lu—
uit billigen. ader fast frivol ju nennenden Ausfällen gegen das bowits dassirte heute früh 10 Uhr die Barriere du Trone. Die
keich und jeine Bedürfnesse gehdrig gespickten Geplauder zu bean— Weite ist demnach gewonnen. Mitglieder der englischen und deutschen
ragen, daß der ganze Haushalts-Voranschlag, für Civil und Boischaft empfingen ihn. Der Reiter ist vollständig munter, die
nititar, einer Commssion zur Behandlung übergeben werde, Slute etwas lahm. In Tourneau war das Pferd durch Zusammen⸗
vührend Lasker und Richter für getrennte Arbeit in zwei Com⸗ oßen mit einem andern Pferd derwundet worden, sonst wäre
nsfionen sprochen. Der Reichstag entschied fich für die lehtere Luhbowits schon gestern hier eingetroffen.
ert der Bearbeitung und wird in aller Kürze diese beiden Aus
hüsse bestellen. Wir behalten uns vor, noch besonders und
usführl'cher über die Hauptposten des Reichshaushaltes für 1875
wberichten, und erwähnen heute nur, daß man sich im Reichstag
non jetzt der Ansicht nicht verschließen kann: die Bedürfnisse des
—
uf neue Einnahmequellen für künftige Zeiten sinnen. Börsensteuer,
chöhte Tabakssteuer und dergleichen schwirrten heute in der Par—
mentsluft herum. Indem wir diesen Barometerstand einfach
znalisiren, der vorerst noch „heiterem Wetter“ Platz machen wird,
igen wir hinzu, daß, wenn in den Ausgaben nicht noch weiter
espart werden kann, als es der Bundesrath beabsichtigt, die
datricularumlagen für 1875 um etwa 15—16 Mill. Gulden
igen werden, vorzugsweise für unumgängliche Bedürfnisse der auf
zrund des neuen Militärgesetzes numerisch gewachsenen Armee.
diese Matricularumlagen müssen bekanntlich von den einzelnen
ztaaten und zwar nach der Kopfzahl ihrer Bevölkerung aufgebracht
derden, ein factisch sehr ungleichartig und darum ungerecht wirkender
dertheilungsmaßstab. Eine Vertheilung dieser Bedarfssummen auf
die einzelnen Länder, Provinzen oder Kreise je nach deren Wohl—

*

Im allgemeinen Interesse finden wir uns veranlaßt, auf die
m heutigen Blatte enthaltene Annonce des Herrn Gustav Schwarz⸗
child in Hamburg ganz besonders hinzuweisen. Die angekündigte
Driginalloose köͤnnen wir wegen der großen und zahlreichen Ge—
vinne bestens empfehlen. Die Resellitä und Solidität dieses Hau—
es ist bekannt und daher nichts natürtlicher, als die vielen be
»emselben einlaufenden Aufträge, welche eben so rasch als sorgfältig
iusgeführt werden.
        <pb n="720" />
        Bekanntmachung.

Am Montag, den 16. d. Mis., Morgens
um 8 Uhr im Stadthaussaale zu St. Ing⸗
bert findet die Wahl der Gemeinderäthe
statt, was hiermit zur öffentlichen Kenntniß
gebracht wird.

St. Ingbert, den 7. Novbr. 1874.

Das Bürgermeisteramt:
Chandom.

3875. O2 BRR.I.
oder 218,760 Gulden
event. als Hauptgewienn

nd speziell Gewinne von Rm.

250,000 - 125, 000 - 90,000
-60,000 -50,000 - 40,000
— 36,000 3 4 30,000 —
24,000-2 4 20,000- 18,000
-6 4 15,000- 23 a 12,000
-34 a 6000 - 3 4 4800 -
0 à 4000 — b a 8600-4

203 4 2400--5 a 1800 —
412 a4 1200 — 5612 4600
599 4 300 ⁊c. ⁊c. bietet die
roun Staate Hauburg zenehmigte
nud garantirte Geld ver⸗
lsesuug in ibrer Gesammtheit und
zerdient dieselbe schon deßhalb den
Vorzug vor vielen ähnlichen, weil
13, 200 VSoose, d. i. weit über
die Hälfte der Gesammtzahl, im Lau⸗
je der 7 Abtheilungen resp. inner⸗
halb einiger Monatemit Gwinnen
erscheinen müssen.

Ganz besonders hervorgehoben zu
verden verdient, daß der Stagt
sowohl die Ziehungen, die öffent⸗
lich stattfinden, beauffichtig en läßt
als auch die Ruszahlung
der Gewinne garantirt, so daß den
Juteressenten die Un beding⸗
Fesste Sicherheit geboten, wie es
bei keinem Privat⸗Unternehmen
in gleicher Weise der Fall ist.

Zu der amtlich festgestellten ersten
Ziehurg koßen:
hanze Original⸗Loose 2 Thlr. od. 3 fl 80kr

dalbe 153134
Viertel — „ 18 sgr.,-53

Gegen Cinsendung des Betrages
die am Bequemlichsten durch Pofst⸗
Anweisung erfolgt) oder gegen Rach⸗
nahme werden die mit dem Staats⸗
Wappen versehenen Origimal—⸗
do osse von uns versandt und die
amtlichen Pläne gerratis bei-
zefügt.

Sofort nach der Ziehung lassen
wir unseren geehcten Interessenten
die Gewinnliste zugehen uxd gelan—
gen ebenso die Gewinngelder unmit—
selbar noch Entscheidung zur Aus-
zahlung.

Erfahrungsgemäß tritt mit dem
Herannahen der Ziehungen ein
diaagt an Loosen ein und beliebe
man, um sofortiger Ausführung
der geneigten Aufträge fsicher zü
sein, uns solche vor dem

h N reber d. J.
zugehen zu lassen.
ð daoks &amp; Co.

Staats-Effecten⸗Handlung in

Hamburg.

— Bs müssen gewonnen werden —X

— 22
oder
218,750 Gulden,

em glücklichsten Fall als höchster

Hewinn der vom Staate genehmigten

uind garantirten großen Hamburger

veldderloosung.

Dieselbe bietet 43,300 Gewinne,
velche binnen wenigen Monaten zur
icheren Entscheidung kommen.

Haupt gewinne event.
Reichsmark 375,000,

peciell 250,000, 125,000,

90,000, 60,000, 50,000,

10000, 36,000, 3 a 30000,

24,000, 2 a420,000, 18,000,

3 42 15,000, 23, a 12,000,

34 a 6000, 32 4800, 40 4

1000, 5 a3600, 203 a 2400,

sa 1800, 1500, 412 4

1100, 5312 4à 600, 10 a

360, 599 à 300, 4 4 240,

19700 a 132 ⁊c. ꝛc.

Für die bevorstehende erste
Gewinnziehung beträgt die plan—
mäßige α—-
für 1 ganzes Origll. 34 fl

1 ban ig IAð/ n
Lviertel 321 Er

Diese vom Staate garantirten
nnd wit dem Staatawappen versehen
nen Qriginalloosse (keine Promessen)
versende ich gegen Posteinzahlung
»der Nachnahme des Betrages über⸗
all hin. Alle, selbst die kleinsten

Bestellungen werden pinklichst effec⸗
tuirt, der amtliche Ziehungspian

Jratis beigefügt und nach der Zie—
hung die amtliche Gewinnliste un
aufgefordert übersendet. Die Aus

zablung der Gewinne ersolgt prompth
unter Staatsgarantie. Aus Unten⸗
stehendem ist erfichtlich, daß in jüng⸗
er Zeit meinem Loose »Debit Aaui
Ausweis der amtlichen Liste fast“
ununerbrochen die größten Gewinner
zu Theil wurden und war ich se

glücklich, durch Auszahlung dieser

hedeutenden Gewinne meine werthen

Interessenten zu erfreuen und deren

Zufriedenheit durch aufmerksame Be⸗

dienung zu erlangen. Mein eifrige

stes Bestreben wird es auch künftig

sein, mir das gescheukte Ver trauen zu

erhalten.

Da die Ziehung nahe und der
Zoose Vorrath nur noch klein ist,
so beliebe man gefl. Aufträge so⸗
leich, jedenfalls aber vor dem
17. November d. J. direct zu
ichten an

Gustav Schwarzschisd.

gank und Wechselgeschäft in Hamburg
In meine glückliche Collecte sies

19. Novbdr. 1873 der größte
Bewinn und Prämie Mark 202,000
17. Juni 1874 der größte Gewinn 1
Cl. 266. Lotterie Mark 10,000,

3. August 1874 der größte Gewinn
Cl. 266. Lotterie Mark 15,000
6. Sepibr. 1874 der größte Ge
winn 5. Cl. 266. Lotterie
Mark 25.,000.

ausende
werden oft an zweifclhafte Unter⸗
nehmungen gewagt, während vielfach
Gelegenheit geboten ist, mit geringer
Finlage zu bedeutenden Capitalien
zu gelangen.

Durch ihre vortheilhafte Einrichtung
ganz besonders zu einem soliden
Blürkeversuche geeignet ist die stautlich
genehmigte und garantirte große Geld⸗
derloosung.

75. O R.MI-
oder

——
eventuell als Hauptgewinn, specqell
aber Gewinne von R.M. 250,000
—- 125 000 — 90,000 — 60,000
— 530,000 — 40,000 — 36.,000
— 31 30,090 — 24,000 — 2
a 20,000 — 18,000 - 64 15,000
- 28 a 12,000 — 34 a4 6000
— 3 4 4800 — 40 a2a 4000 —
5 a 3600 — 203 a 2400 — 5
a 1800 — 1500 — 412 a 1200
u. s. w. bietet obige Verloosung in
ihrer Gesammtheit und kann die Be⸗—
theiligung um so mehr empfohlen
werden, als weit über die Hälfte
der Loose im Laufe der Ziehungen
mit Gewinn gezogen werden müssen.

Die Ziehnngs⸗Termine dieser großen
Geldverloosung sind amtlich festgestellt
und aus dem OriginalPlan, den
wir jedem Theilnehmer gratis über⸗
senden, zu eriehen. Zu der schon gm
16. u. 17. December d. J.
stattfindenden 1. Ziehung kosten:
Ganze-Original-Loose A. 8.80 kr.
Halbe F F 1458
Viertel —58
wobei wir ausdrücklich bemerken,
daßß von uns nur die wirklichen
mit dem amtlichen Wappen ver—
sehenen Loose versandt werden.
Das unterzeichnete Handlungsha 8,
durch dessen Vermittlung bekanntlich
schon bedeutende Gewinne in Süd—
deutschland ausbezahlt wurden, wird
geneigte Aufträge gegen Einsendung,
Posteinzahlung oder Ruchnahme des
Betrages sofort ausführen, ebenso
amtliche Ziehungslisten den Loos—
Inhabern prompt übermitteln. Wir
odersenden die Gewinne nach jedem
Orte oder können solche auf Wunsch
der Theilnehmer durch unsere Ver⸗
bind ungen in allen Städlen Deutsch—
lands auszahlen lassen; man genießt
somit durch den directen Bezug alle
Vortheif⸗

Frucht⸗Brod⸗, Fleisch-Preise

er Stadi Zweibrücken v. 12. November.

Weizen 5 fl. 32 kr. Korn 4 fl. 59 kr.

Berfte Zreihige 4 fl. 33 kr., Gerste vier⸗.

reihige 4 fl. 37 kr., Spelz 8fl. 51 kr.
Spelzkern — fl. — kr. Dinkel — fil. —

r., Mischfrucht —fl. — kr., Hafer 5 fl.

utr., Kartoffeln 1fl. — kr., Heu 2 fl.

18 kr., Stroh Lfl. 15 kr. per Zentner.
Weißbrod 193 Kilogr. 18 kr., Kornbrod

3 Kilogr. 24 kr. ditio 2 Kilogr. 16 kr.
— —

32 kr., 1 Paar Weck 110 Gramm 2 kr.
dindfleisch 1. Qual. 16 kr. 2. Qual. 14 kr.
dalbfleisch 14 kr., Hammelfleisch 15 rr.
Schweinefleisch 16 kr. pr. Pid. Butter 34 kr.

F5— D em ⸗; in St. Inab⸗rt

Da die Ziehung in
F aller Kürze beginnt und
die noch vorräthigen Loose bei den
massenhaft eingehenden Aufträgen
rasch vergriffen sein dürften, so be⸗
liebe man sich baldigst und direckt zu
venden an
Z0 t2nwieser u. CO.,

Bauk⸗ und Wechs.lgeschäft in
SHamburg
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        *.
*
2* v 5328 — 2
2 82228 —53555 38383 335 55
— — 33 —e 2 33. 8 53.52 558 S* 8.8 38 882 858 He *
— * * 38 2 222 * 8 — — — 2*
— S 582 521 33 22 5 — 5* —
3 57 5*8 — * EG — 34 53 — 3 7.
8 — —*5. 3223 * — —X 53 7 82 — 2* ——
8*3.25.., à 5x.538 — 8 28 588 58 —A 52
— — — * 223
5 ——8*8* 38 *3* 2353538 —1 — —3 — — 325
—3 —— 2 53 *— — 23— —22 2 z 8 * 238
—— 25 I32—* 28 2 2* c—z — 38 — 322 —3
— 77 *25583 *8 282* * —— 23 2 . 57 53 555
— — 522— X 2 —8 — * A 38 *
5 33385353* S853533565635 55555 5z33z3355 285
8325 568—53855* 53 *553 —— 3738* *—838* 35
* 8 5350 8 525* A 2*
2 8 323 — 222 — 58 1123 383 — —————— 5
A 553535 252333753 33575 ——z335355 — 58
5 35 —8228 ẽ 53555 ——E533..*
2 — —— A——— 35323537 5538333647
82 — 2
58 28 2553565 3 — — »—7x 585 * 555—8334
54 2 — ——— —s2388833 5225kẽ — — 3255 —33432
A—— — — S
— * * 8 2 32 — 2322— 8 33 853* 2 —Z 9 — — 23
— 2 2 2 22 WM D * 5 — · — 8 —
s55 233*3535 33355367 338 533*8
3z355 22553353 ——— 34 333
* 39 5 * a *275 5 5—528* —3 2353 SC 2 —
2—8. 322558 3 22553 3— — — 323 8338 5338*
2 55532 —FE NE* 8B28 1535237* ———— 255 5*
23632 3332335653857* 2 5 *53 *553 33532 8353*83 —
73353530 z3383 3 3 323 — —
—5 3 —33 83233 2 —— — —
2 S 2 * * —————— 255 38 27232
2 — — — * —A———
— 222 3.22 2 2 525 5 5x5555— 535 53—5
—— 2* — 2 S * 22 2 D ——
3555 5553 5835 6635 335 3253 35 2333553 33 333
EES 2 5 5 c* — —*
I53838 35* 75 9 25 77 — 5 8 —85 6 1555
55 —— 7— —I — —— 2 —551 — 2 82 —
z52 F * 2* * * S 8 * 255 E 8 ——————
—— 32 555 575 6 5385 2 z8 5* —
523 —4 25 53 335 25 2252 32—8288 —— — 3 2
— — * 523 85 22 — — 5 —8* —8 ——8 5282z2255 622 3 22
2*553 283 533 — 3835 255 835 24 832355 2375 3582
———— — * 22 5 — 7* 2 2
28 * 3 ——— * — — — 5. 22 58 2568
* — 5 7 53 A—858 — — — 3 3
53 532 —* S —— 38252 88 — ——— ** —
22258 227 333 *4 g5ss3 355337 58
— 8 — —52 55 33 5* 52337 z27
* — 75735 39 733 8 I5—z5— 237
— — ——— — ——— — E — 322 3 * —
—* 8 2 2 —5 * , 2 * * —
2555 —— ———55 5585—5 5 *28 A —— k
— r 522 2 — 32— — EA 23 5 52 38
232 * 28 5385 522 53325 5222 *8 — 5533
* 5 77 2 3 375 — —— — 27* 525 52*
A— —— esz22Z88 725* —
55— 85* 2222 58 2 328 LS — 2222 — * *
7 * 27 22 z 285 * * * 8 523535 — 8
* 2* 2 8 — 2 3 22 — 2* 2 38 — * 2* *
—A — 37 323238 329853 337 5335533525
— — — — — k— * J
5 —2335 35232523387 55888 5353337833338575
2* 8* — *8 —8 a * 832
ñ 5 535 773857 535385 238278 — —— —
2238 8335383555* s 3 3 8338332
2 — —2— F 22 — 2 8 o 7 —5* * *S—2
* —3 2 32 —3— —2 3S 3 22 123532 — 552 3328 5 2
—— 27 62 2 2 —“s 2 2— 2 2322 8 —28 — — —8 *
733336833 54 72— 8
507 —— 27 55 5535 588 68
5*35S 333 * 52 35
25 —232c 535*
—
—3 —

—

— 8
—— 232 8
528 — 8 2538* —
2 55 ẽ — — *
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        Sf. Ingberler Anzeiger.

zer St. In berter Anzeiger (und das mit dem Haustblatte verbundene Unterhaltungsblatt. mit der Dienstagse, Douneralags⸗ und Sonnta

winmer erscheint wöchentlich viermal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag, Aoonnementspreis vierteljährig 42 Kerzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

M IBI. Samstag, den 14. November. 1374.

Deutsches Reich. General Uhtich, der Vertheidiger von Straßburg, verlaßt
München. Sicherem, Veinehmen nach'wird den Landräthen Paris, um sich in Port-Louis, Morbihan, niederzulassen. Dieser
ur Genehmigung eine Vorlage unterbreilet werden, nach welcher Wohnsitzwechsel kommt einer Verbannung gleich; der General ist
en Lehrern der Gewerbschulen pragmatische Rechte verliehen werden arm and um mit Ehren seinen Verpflichtungen nachzukommen,
ollen. geht er in die Bretagne, um zurückgezogen von seiner mageren
München, 11. Nov. Die Anzahl der im Reichstage Pension zu leben. „Evenement“, der dies berichtet, fügt bei:
iehenden Offiz'ere mehrt sich jähclich und die Beziehungen der »O Jammer der Zeit! Vor 4 Jahren, um die nämliche Zeil,
aherischen Armee zum übrigen deutschen Heere werden immer war der General ein Held, und man eröffnete Subscriptionen,
ielfacher, gegenwärlig sind nachstehende Offigiere nach Berlin be- um ihm Ehrendegen darzubringen.“
rdert: die Majore von Xylander und Helbig, dann der Hauptm. Pari;zs, 11. Nop. Fine officielle carlistische Depesche
m Asch im Großen Generalstabe, Premierneutenant v. Stengel von gestern Abend meldet ,„General Loma griff gestern Morgens
i der historischen Abtheilung des Großen Generalstabes zur Hilfes alle unsere Positionen, die eine Ausdehnung von 8 Stunden
eistung bei Erstellung der Geschichte des Krieges 1870 —71, die hatten, an und durchbrach unsere Linien in der Richtung von
daupileute Vogl und p. Hartlieb, sowie der Premierlieutenant pv. San Marco. Der Angriff unseres rechten Flügels auf den linken
jupin bei der Arlihererüfungscommission. Vorübergehend zu Flügel des Feindes zwang denselben indessen, wieder zurückzugehen.
inem Kurse in der Aicaerie⸗Schießschule sind noch die Hauptleute Uuf beiden Seiten waren die Verluste beträchtlich“
). Heerwagen des 1. und B. Seuffert des 2. Fuß-Artillerie⸗ Parris, 10. Nov. Gestern hielt in der Rcols de Mede-
Kegiments nach Berlin kammandirt. — Der bicher im Reichsdienste ino“ der klerikal gesinnte Professor Chauffard, der kürzlich zum
eim Artilleriedeppt in Straßburg verwendete Secondelieutenant Seneral-Inspector des öffentlichen Unterrichts ernanrt worden ist,
l. Burgartz wurde von seirem Commando abberufen. eine erste Vorlesung im neuen Semester. Mehrere tausend
Muünchen, 11. Nov. Die gestern Nachmittags erschienene Studenten hatten sich im ZörsaAul und im Vorhof eingefunden.
it. 286 des altramontanen „Volksfreund“ enthält unter dem Als Chauffard erschien, ertbaten hon allen. Seiten die Rufe: A
kilel „Skandalöse Vorgänge“ einen Artikel, in weichem gegen den as la Calottel A la porte le Jesnite, ta demission, Calottin!
derrn Staatsiainisser von Pfeufer — und nebenbei auch gegen den 49bas le Ministee Cumontt! und dergleichen. Chauffard konnte
Staatsminister v. Lutz — die schwersten Anschuigungen bez. eines iicht zu Wort kommen und mußte das Feld räumen. Die Studenten
ingeblichen Protectionsw:sen bei Andellncen erhoben werden. etzten in dem Vochof und auf der Straße den Tnmult fort, der
Der Artikel macht nach Inhalt und Fassung nicht geringes Auf- im Grunde als ein Protest gegen den klerikalen Unterrichtsministec
ehen und man ist gespannt darauf, welche Schritte die Herren aufzufassen war. Indessen war vor der Schule eine gewaltige
Dinister dagegen ergre'fen werden; daß dieselben die Strafgerichte Polizeimacht entwickelt, welche der Scene ein Ende machtle, ohre
a Anspruch werden nehmen müssen, ist indessen kaum zweifelhaft. daß es jedoch zu Verhaftungen gekommen wäre.
Berlin, 10. Nov. Vom Abg. Herz, unterstützt von den (K. 3.)
Oitgliedern der Fortschrittspattei, ist dem Reichstage eine Intere Paris, 12. Nov. In der Ecole de Möédecine fanden
zellation zugegancen, in welcher derselbe an die Reichsregierung Jesterr neue Demonstrationen der Studenten gegen Professor
ie Anfrage richtet: Wird dem Reichstage noch in dieser Session Thauffard statt.
in Gesetzentwurf über die Beurkundung des Personenstaandes und Ein Wahlmanöver. Die Candidatur des Republikaners
zie Emfuͤhruag der obligatorischen Civilehe vorgelegt werden? Brasme im Deparkement Pas de⸗Calas wird der Geschichte ein
Bexbhin, 10. Nov. Gestern Bormittag hat das Verhör merkoürdiges Tocument hinterlassen. Es ist dies ein gelbes Pla—
jes Grafen Hermann Arnim-Boitenhurg vor dem Untecsuchunge- cat, auf welchem 5u lesen stand: „An die Seeleute! Wenn der
ichter staltgefunden. Wie wir übrigens vernehmen, hat sich das däring nicht mehr wse sonst verkauft w'rd, fo ist Elsaß und Loth—
Herhör durchaus nicht auf die in Frage stehenden Dokumente be- ngen daran schuld, welche das meiste davon verzehrten, und die
ogein, sondern nur auf die in Nassenhaide gefundene Cotrespondenz serloren gingen durch das Kaiserreich, dessen Vertheidiger Herr
des Grafen Hermann mit dem Grafen Harry. Speziell soll man Delisse ist. Druck von V. Berr, 63, Rue Neuve Cheussee,
erforschen gesucht haben, ob Graf Harry sich mit dem Plane Boulogne-sur-Mer.“ — Zu diefem Häringsplacat hat Delisse
etragen hare, Nachfolger des Reichskanzlers zu werden. (Damit vwaͤhrscheinl'ch ein saures Gesicht gemacht.
zat uch doch die Untersuchung nicht zu befassen!) Die Vernehmung Spanien. n
olb erhebliche Beweismomente nicht zu Tage gefördert haben. Mit Hendaye, 10. November. Nach Meldungen von der
zieser Vernehmung soll die Voruntersuchuug abgeschlossen sein und pan'schen Grenze suchen die Regierung-truppen die Carlisten von
ie Untersuchungsakten sind nunmehr, wie wir erfahren, an den hrer Operationsbasis abzuschneiden und zum Uebertritt nach Frank⸗
Staalsanwalt zurückgesandt worden. In dessen Ermessen liegt es reich oder zur Waffenstreckung zu zwingen. Regierungstruppen sind
un, ob eine Anklage überhaupl erhoben werden soll. Man be; deshalb in San Sebastian ausgeschifft. Seit gestern fanden
veifelt nicht, daß dies geschehen wird, ebenso neigt man sich der wischen Renteria und Oyarzun heftige Kämpfe statt, deren Aus—
Ansicht zu, daß die demnächstigen Verhandlungen öffentliche sein jang noch unbekannt ist. Die Besatzungstruppen von Bilbao,
verden. Zittoria und Irun sind bereit, oie Bewegung zu unterstützen, welche
Berlhin, 11. Nov. Der Reichstag hat heute das Marken- jugleich bezweckt, Pampelung zu verproviantiren.
chutzgesetz nach mehrstündiger Debatte meist in der Fassung der Hendaye, 11. Nov. Die befestigten Stellungen der
Regierungsvorlage in zweiter Lesung angenommen. Taarlisten bei Irun sind von den Regierungstruppen unter Laserua
Schweiz. besetzßt. Der General wird mit einer Abtheilung in JIrun
Det schweizerische Bundesrath hat seine Vertreter im Auslande inziehen.
ingewiefen, gesprächsweise mitzutheilen, daß die aus französischen
dreisen, stammende Nachricht, Preußen habe in Bern angefragt,
—
anfrecht zu halten vermdcheen, total erfunden se.
Frankreich.
Paris, 9. Novbr. Großes Auffsehen erregt hier, daß die
domigin von Holland sich auf dem Schlosse Prangins bei dem
Zrinzen Napoleon zum Besuch befindet.
        <pb n="724" />
        Amerika.

»Newvyork, 20. Okt. Die Einladung der nordamerikani-
schen Regierung zur Theilnahme an der Ausstellung zu Philadelp'a
im Jahre 1876 ist bis jetzt von 21 Nat'onen angenommen wor⸗
den. Es befinden sich daruater folgende europäische Mächte:
Norwegen, Schweden, Deuischland, Frankreich, Belgien und die
Niederlande. Eine schleunige Zusage Großbrittanniens wäre sehr
erwünscht, da deren Erzeugnissen besondere Aufmerksamkeit gewidmet
verden soll.
2*
Vermischtes.

fKaiserslautern, 11. Nov. Heute Vormittag
wurde bei e'nem hiesigen Metzger ein Korb doll Würsste confiscirt,
weil darin ein großer Zusatz von Stärkemehl enthalten war. —
In der gestrigen Sitzung des k. *Zuchtpolizeigerichtss wurde der
Schuhmachergeselle Adam Sschunz 24 Jahre alt, von Grünstadt,
wegen 8 verschidener Diebstahlsverbrechen und eines Diebstadls—
zersuchs und wegen Entwendung, verübt im Jahre 1873 und 1874
nittels Einsteigens und Einbruchs im wiederholten Rückfalle, unter
Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 10
Jahren, zu einer Zuchthausstrafe von 10 Jahren und einer Haft⸗
strafe von 14 Tagen verurtheilt. Es waren dies seiner Zeit die
diel besprochenen Einbrüche und Viebstähle, welde bei Banquier
Möser, Kaufmanun Franz Schm'tt und Restaurateur Carra verübt
vorden sin. Kaisersl. Ztz.)

F Dem Landw'irth CEhr. Ackermann iu Kirchheim—
botanden verunglückte am Samstag dem „N. W.“ zufolge,
ein Pferd auf folgende Weise. Dasselbe schlug gegen ein neben
tehendes, durch einen Pfahl von ihm getrenntes Pferd, mit den
Hinterfüßen aus sprang dabei über den Pfahl und spießte sich
denselben in den Leib. — Wie dasselbe Blatt bört, ist gegen
zinen dortigen Metzger wegen Schlachtens und Verkaufs einer kranken
uh Untersuchung eingeleitet.

F Speyer, 11. Nov. Bei der gestrigen Gemeinderaths⸗
wahl in Schifferst dt ist es äußerst lebhaft zugegangen. Von 850
wahlfähigen Bürgern sind 798 giltige Stimmzettel abgegeben woiden.
Die Partei Tillmann ließ einen schwer kranken Mann per Chaise
in das Wahllocal führen, um ihm die Ausübung seines Wahl
rechtes zu ermöglichen. Darüber war die andere Partei sehr er—
jzürnt, und einige Heißsporne wollten den Wagen umwerfen, wurden
aber von der einschreitenden Gendarmerie daran verhindert. Das
Resultat der Wahl wird wohl erst in einigen Tagen bekannt
verden. (Sp. A.)

Kirkel-Neuhäusel, 8. Nov. Bei der gestern
dahier abgehaltenen Gemeinderathswahl betheilizten sich 128 von
219 Wahlberechtigten. Die Stimmen fielen auf 112 Candidaten.
Von den früheren 13 Gemeinderäthen wurden nur 4 wiedergewählt
und zum Adjunkten Friedrich Seel von Kirkel ernannt.

f Nach der „Pf. V.“ kommt in den nächsten Tagen vor
dem pfälz. Appelgerichte ein schon 300 Jahre schwebender Wald
prozeß zwischen den Gemeinden Winterborn und Kalkofen gegen die
hess. Gemeinden Wöllstein, Gumbsheim und Pleitersheim zum end
ziltigen Entscheide. Es handelt sich um Waldservituten, welcht
die bayerischen Gemeinden lin einem Walddistr'ct in Anspruch neh⸗
men, der auf dem Bann von Winterborn gelegen ist, den hess.
Gemeinden eigenthümlich zusteht und unter dem Namen Eichelscheid
und Wöllsteiner Wald bekannt ist. Der Prozeß, unter der Herr⸗
schaft eines deutschen Kasers begonnen, wird seine Beendigung
sinden zu einer Zeit, wo weeder ein deutscher Kaiser an der Spitze
des Reiches steht.

f Die vom k. stat'stischen Bureau herausgegebene Zusamriren-
telluug der allgemeinen Viehzählung vom 10. Januar 1873 im
Königreich Bayern ergab aus 627,658 Viehhaltungen: 3583,949
Pferde, 60 Maulthiere und Maulesel, 180 Esel, 3,006,263 Stück
Rindvieh, 1,842, 190 Schafe, 872,098 Schweine, 193,881 Ziegen,
338,787 Bienenstöcke, 62 Pfund Cocons.

fMünchen, 6. Nov.) Wie oft scheinbare Ju.diezien
hjöchst verhängnißvoll wirken können, zeigt sich wieder bei den
nach der Ermordung der Kämmer'schen Eheleute von der k. Poli⸗
jzei mit der größten Gewissenhaftigken zur Entdeckung des Thäters
zeführten Forschungen. Der Stationsdiener Blümle, zur Zeit an
der Osibahnstation Hagelstadt stationirt, war hterher gekommen,
um verschiedene Privatangelegenheiten zu bereinigen udd kehrte
Dienstag Nachmittag um 4 Uhr nach Hagelstadt zurück. Die
Unthat ist bekanntlich am genannten Tage zwischen 5 und 6 Uhr
pollführt worden. Bei seiner Anwesenheit kam er auch, um Be⸗
lannte zu besuchen, in das Haus des Buchbinders Oettl Nr. 18
am Marienplatze und hinterließ dafelbst seine auf Papier geschrie⸗
bene Adresse. Dieselbe wurde jedoch zu allem Mißgeschicke vor
der Thüre des Ermordeten verloren und bei der Augenschein⸗

aiahme dem Untersuchungsrichter vorgelegt. Auf dieses hin wurde
nun telegraphisch dessen Verhaftung angeordnet, welche Morgens
31/3 Uhr in Hagelstadt erfolgte. Es wurde ihm hierbei nicht

einmal die Zeit gelassen, sich ordentlich anzulleiden. Zudem hatte
ꝛer vermeintliche Mörder eine Wunde an der Nase aufzuweisen,
— wie sich herausstellte, von einem aufgegangenen Geschwürchen
jerrührend — ferner hatte er sich hier seinen Vollbart in einen
Stutzbart umwandeln lassen, und zu allem Unglücke war ihin noch
yor seiner Verhaftung die Nachricht zugeganzen: „Schulden be—
ahlt.“ Hierher verbracht, stellte sich Blümle's Unschuld schnell
jeraus. Wie aber, wenn Aumer nicht verhaftet und geständig
vorden wäre? (N. Pr.) J

München, 10. Novbr. Am vergangen Sonnabed
nahm die Koeps-Intendantur eine unvermuthete Kassenrevision bem
2 Inf.Reg. vor, wobei sich ergab, daß die Summe von 12,000fl.
ehlte Ein Zahlmeister ist verschwunden.

FAus Baiern, 7. November. Zu Schönbronn einem
Beiler bei Sch'ellingsfürst in Mittelfranken, ist in einem Stalle

inter dem Hornvieh die Lungenseuche ausgebroch n? die poligei-
ichen Maßnahmen sind angeordnet. Die Seuche soll durch einen
Ichsen eingeschleppt worden sein, welcher vor ungefähr acht Wochen
nuf dem Ansbacher Viehmarkt gekauft wurde.

— Von Neujahr ab werden bei allen Reichsskassen die neuen
deichsmünzen in Düten derart verpackt, daß dieselben in 20—
Markstücken 2000 Mark, in 10-Markstücken 1000 Mark, n
zoldenen 62Markstücken 500 Mark, in silbernen 5-Markstücken 200
Mark, in 2⸗Markstücken und 1-Markstücken 100 Mark, in 50⸗und
20 Pfennigstücken 50 Mark, in 10 und 5 Pfexnigstücken 10 Mark,
in 2und 1.Pfenigstücken 2 Mark enthalten. Zur Berpeckung
der Goldmünzen mird rosafarbenes, zu Silbermünzen weißes, zu
stickelmünzen blaues und zu Kupfemünzen graues Pap'erverw ndet.

Saarbrücken-St. Johann, 7. Nov. Der am
2. November zusammengetretene Affisenhof hatte gestern über ein
zrauenvolles Verbrechen abzuurtheilen. Eis 43jähriger,, als
Trunkenbold und Vagabund belannter Tazlöhner Gieorg Hirtz von
Niederlimberg hatte am 8. April d. Is sein n 83 Jabre alten) Vater
unter empörenden Umständen ermordet. Der frech leugnende Ver⸗
zrecher, welcher selbst Vater zweier Kinder ist, wurde überführt un
zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe verurtheilt. —

— Um 7. Dezember werden hierselbst vor Notär Röchling die
den Erben des kürzlich verstorbenen Kommerzienraths Wagner
jugehörigen 4 Glashütten (die Mariannenthaler Tafel-Glashütte
ind die Mousselin Glashütte bei St. Ingbert, sowie die alte und
neue Louisenlhaler Glashütte bei Püttlingen, resp. Malstatt-Burbach
zelegen), deren Produkte in Deutschland wie in Frankreich sehr
gesucht sind, öffentlich versteigert.

FMaiuinz, 8. Nov. Gestern Morgens sprang Arbeiter
Schmitt, welcher im Mainzer Bahnhof beschäftigt ist, in der Nähe
son Alsheim vom Zug und fiel so unglücklich, daß er mit den
Beinen unter die Räder kam und ihm das eine Bein abgefahren
vurde Außerdem fiel am Abend ein Wagenwärter der Rhein.
Pahn, welcher auf dem Dache von Personenwagen die Vichter
inzünden wollte, herunter und wurde von einem heranbrausenden
Bersonenzuge in zwei Theilt gefahren. —

Berlin, 4. November. Wie weit die Roheit einzelner
agenannter „Arbeiter“ geht, davon liefert, schreibt die ,Tribüne“
'olgender Vorfall, der in Potsdam spielt, ein sprechendes Zeugniß.
Drei Zimmergesellen, die bei einem dortigen Meister Beschäftigung
jatten, legten eines Tages die Arbeit „wegen nicht genügenden
dohnes“ nieder und verübten auf dem Zimmerplatz den größten
Unfug. Unter Anderem fiel das Kleeblatt über einen mit Bret⸗
ertragen vom Kahn beschäftigten Arbeiter, dem man nicht wohl
wollte, her, der Eine packte ihn am Kopf, der Andere am Unter⸗

leib und der Dritte an den Beinen, und so wurde der Unglüg⸗
liche der Länge nach ins Wasser gewocfen! Dann stießen die Er⸗
redenten mit einem Bootshacken nach ihm, warfen ihn mit einem
dnüttel und suchten unter dem Kriegsschrei „der Keil muß ver⸗
jaufen“ ihn zu hindern, sih an das Land zu retten. Rur mit
Mühe gelang es dem Ueberfallenen, wieder festen Boden zu
jewinnen. Die rohen Patrone haben für die Musterleistung eine
Prämie von 9 Mönaten Gefaängniß erhalten.

Paris, 8. Nop. Der Ex-Koniz von Hannover, der
jelanntlich blind ist, aber diesen Zustand Niemand merken lassen
vill, wohnte heute mit dem Marschall Mac Mahon den Wett⸗
rennen bei Auteuil bei.
FPetersburg, 2. Nov. Bei einem gestern in Kron⸗
tadt ausgebrochenen Feuer sind 104 Wo mhäuser nebst den dazu
zehörigen Nebengebäuden (nach anderer Mittheilung 197 Gebäude)
otal niedergebrannt, darunter die hölzerne Kirche der Mutter
Battes von Wladimir, das Kaufhaus mt 50 Magazinen, das
dotel de Paris. Tausende von Menschen sind obdachlos; das
ẽlend ist groß. Die Gluth war eine so fürchterliche, daß die
Blocken der abgebrannten Wladimirkirche geschmolzen sind. Wie
nan fagt ist das Feuer durch eine umgestürzte Erdöllampe ent⸗
tanden.
        <pb n="725" />
        Dienstes Nachrichten.
Der Oberfoörster L. Heiß zu Hambach in Neustadt an der
Jaardt wurde zum Forstmeister in Winnweiler befördert.
Ueber Spielwerke.
Sobald man Spielwerle in den Zeitungen angeklündigt sieht,
entt man unwillkürlich an die Schweiz und aa Heller in Bern
ind weiß, daß Weihnachten herrannaht; es scheint fast, als ob
herr Heller keine Ruhe hätte bis er in jedem Hause eines seiner
herle weiß.

Auf der W'ener Wellausftellung erregien seine in einem be—
ndern, reizenden Pavillon aufgestellien Musikspielwerle durch die
doufülle, Reichhaltigkeit und harmonische Bueudung ihrer abwech⸗
elnd erasten Und hriteinn Melodien verdientes Aufsehen unter dem
aufitliedenden Pablikum uud lenlten die alzemeine Aufmertsamkeit
uf sich.

Die Becdienste des Herrn Heller wurden durch die Er—⸗
zeilung der Berdienstuedaille, der einzigen Medaille überhaupt,
oelche in diesem Kunftgenre gegeben wurde, gekrönt. Wer Freude
mn Musik hat, sollte sich nicht besinnen, sich ein solches Musikwerk
mzuschaffen. Abgesetzen davon, daß man damit seinen sämmtlichen
aannten Freude macht, verschafft man sich serbst viele fröhliche
ttunden; spielt ein solches Wert einen schönen Watzer oder eine
—E——
x schwelgt in der Erinnerung an Liebesfreud und Siebesluste; ist
nan noch juung, so belebt es die Hoffnung; es tröstet den unglüd-
ich Liebenden, es Uagt. es lacht, es hofft mit ihm, erheitert den
kranken, ist schließlich der einzige, sprechende, treue Freurd.

Es lignu sid diese Spielwerle auch vorzugsweise zu
wveihnachtsgeschenken, denn es sind Gegenstände, die den Geber
ch und unvergeßlich machen. Darum setzt Euch in den Besitz

— BZ2323wt,,-.-;—-——

——2——“‘⏑ V J ——⏑ ——‚»„»„‚»„——æöj————„—„—“—“— —

——

eines solchen, Ihr bereitet Euch die schönsten, unschuldigsten und
dauernsten Freuden.
Höchlt beachtenswerth
für alle diejenigen welhe geneigt sind, auf, eine solide und
Erfolg versprechende Weise dem Glücke die Hand zu bieten,
stdie im heutigen Blatte erschienene Annonce des Hauses
BRotfenrvieserx &amp; OCo. in FRumburq.

Wir machen hierdurch auf die im heutigen Blatte stehende
Annonuce der Herren S. Steindecke,er u. Co. in Ham⸗
Furg besonders aufmecksam. Es handelt sich hier un Original⸗
dose zu einer so reichlich mit Hauptgewinnen ausgestatteten
Berloosung, daß sich auch in unserer Gegend eine sehr lebhafte Betheilis
zung voraussetzen läßt. Dieses Unternehmen verdient um so mehr
das volle Vertrauen, indem die besten Staatsgarantien geboten sind
aind auch vorbenanntes Haus durch ein stets streng reelles Handeln und
Auszahlung zahlre:cher Gewinne allseiis bekannt ist.

Wer auf solide Weise einen Glücksversuch machen will, beliebe
ich an Herrn M. Steindecker im Hamburg, Dammthorstraße
36, sofort zu wenden.
A
4 Illustrirte Wochenschrift Deutscher Krieger—⸗
hund“, durch jede Postanstalt für 75 Pf. neue Reichswäh rung
u beziehen. Nt. 46 derselben enthält: „Soldaten⸗Liebchen“, hi⸗
lorische Erzähsung ans den Jahren 1813 —215 von Fr. Lubo—
iatzty; Verschiedenes; Vereinsnachrichten; Humorist sches; Stizzen
nus dem letzten Kriege; Die deutsche Maid; Volkswirthschaftliches
dilerarisches; Fragtkaften ꝛc. ꝛc. Die bereiis in diesem Quartal
erschienenen Nummern werden neueintretenden Abonnenten nach—
geliefert.
Bluiürgerverein.
Heute, Samstag, präeis 8 Uhr Abends, im Vereinslocale
Generalversammlung,
Stadtrathswahl betr..
Um recht zahlreiches, pünktliches Erscheinen wird ersucht.
Der Vorstand.

Stadtrathswahl

in St. Ingbert.

Am Montag, den 16. November

J., Morgens um 8 Uhr werde ich
at der Gemeinderathswahl in St.
ugbert beginnen, und lade deshalb
ꝛe sämmtlichen wahlberechtigten Bürger

Stadt St. Ingbert ein, sich am
ezeichnelen Tage rechtzeitig im Stadt⸗
aussaale dortselbst einzufinden, um
en Wahlausschuß zu ernennen und die
Vahlzettel in Empfang zu nehmen,
velche im Laufe des Vor⸗ und Nach—
nittags bis längstens Abends 6 Uhr
usgefüllt an den Wahl-⸗Commissär
urückgegeben weorden müssen.

Die Zahl der zu Wählenden be⸗
rägt 36, nämlich 27 Mitglieder des
ctadtrathes und 9 Ersatzleute.

Im Nebrigen verweise ich die Wähler
ur Darnachtung auf die Bestimmun⸗
en des Art. 110 der pfälzischen

Gemeinde-Ordnung vom 29. April
1869.

Zweibrücken, den 11. Nov. 1874.
Der Wahlcommissär
DAamm-
kal. Bezirksamtmann.
Bekanntmachung.
Am Montag, den 16. d. Mtis., Morgens
im 8 Uhr im Stadthausfaale zu St. Ing⸗—
hert findet die Wahl der Gemeinderäthe
tatt, was hiermit zur öffentlichen Kenntniß

zebracht wird.
St. Ingbert, den 7. Novbr. 1874.
Das Bürgermeisteramt:
Fbhandon.
Mobilienversteigerung
zu Schnappbach.
Moniag, den 283. November 1874,
Vormittags 9 Uhr,
zu St. Ingberter Grube — Schnappbach
in semem Hause, laͤßt Fried,rich
Zolnhofer, Wirth, früher Kleider⸗
nacher daseibst, foigende Mobiliargegenständ

ruf Borg ösfentl'ch versteigern:

— — —
fertige neue Kleider, als Joppen, Röcke,
Hosen, Westen, neues Tuch und Bucks⸗
suns, andere Stoffe und Futtertuch,
2 Rähmaschinen, 1Zuschneid—
tisch, 1 Schneiderboutique, 1 Kleider-
rahmen, 1 Tuchgestell, 1 Theke, 2
Tische, 36 Rohrftühle, JNachttischchen,
l Beitlade mit Springfedermatrazze,
1 Roßhaarmatrazze, 2 Bügeleisen, J1
Knopflochmaschine, Zwirn und Knöpfe
und andere Gegenstände.

Horn. kgl. Notar.

Eine schoͤne Auswahl in

Holz⸗Schnitzwaaren
und Haushaltungsgegenständen, wie
Harderabe-Schlüssels und Handtuchhalter,
Zeitungsbrettchea, Zeitu gshalter für auf
en risch, Etageres und Eckbretter
Ahrengehäuße, Tabackskasten, Blumentopf⸗
gitter, Zuckerhaͤmmer mit Messer, Citronen⸗
hresser, eingelegte Tis d platten und dergleichen
sowie feine

Korbwaaren
empfiehlt
J. J. Fiack inn.
        <pb n="726" />
        HELVEBETI...
3 F
erungs- GeselIsehat
in St. Gullen.
(Grumidl-⸗OGapital? 10,000, 000 Franken.)
Wir dringen hierdurch zur öffentlichen Keuntniß, daß wir für St. Ingbert
und dessen nächste Umgebung den Lehrer Herrn Ph. Gümther zum Agenten ernannt
haben und bitten, in allen die obige Gesellschaft betr. Angelegenheiten sich an denselben
wenden zu wollen.
Helvetia, Feuerversicherungs-Gefellichaft in St. Gallen-
Die General⸗Agentur für die Pfalz:
J. Durlacher Sohn.

Pouervorgo

Auf Obiges Bezug nehmend, erlanbe mir, mich zu geneigten Aufträgen bestens
zu empfehlen. **
Sit. Ingbert. den 12. Nöemter 874. ————
a. Glinrater,,,.
Lehrrer. W
7 EC TCCCCC.
Geschaͤsts-&amp;CConsultationsbureau-Eröffnung.
Unterzeichneter erlaubt sich andurch anzuzeigen, daß er in hiesiger Stadt obiges
Wuregau errichtet hat und dasselbe am 7. November d. J im Haufe des Herrn
Schreinermeiste Lud wig Vogel sang eröffnet. — Derselbe empfiehlit
sich als VPeptreter vor Gericht ec. sowie in Anne und Verkauf von
Ausern. Ländereien ac, Ane und Ausleihen von Geldern, An—
fertigen von Privatacten, MAufstellung von Vormundschaftsrech-
nungen u. ders9g. —— —
Auls unter strengster Discretion, prompter und reeller Bedienung.
St. Inobert.. 274.
ãuftsagent.

Haupt-Gowinn im günstigen Palle pietet dis allerneueste grosso Geld-Verloosung, welche vo,
der hohen Regierung genehmigt und garantirt ist.

Dio vortheinmnafte Binrichtung des neuen Plaues ist derart, dass im Laufe von venige
Monaten durch 7 Verloosugen As, S00 Gewinne zur sicheren Pntscheidung kommen, darunts
besinden sien Raupttreffer von éventuell, Reichsmark 875, 000, speciell, aber 250,000
i23 ο εο ο ο 500006, 40, 000, 88000, 80,.000, 24, 000, 20 00
18,6000, 15600 12, 000, 6000, 4000, 203 mal 2400, 412 mal 1200, 512 mal
Goso, 599 mal 8Sòoo, 19,700 wal 182 ete.

Die Gewinnielungen sind planmässig amtlich festgestellt. —
zur nãciston érsten Gewinnziehung dieser grossen vom Staate garantirten Geld verloo
sung Kostet

—4219 9 1

ganzes Original⸗soos nur CThl. 2 oder fl. 3.

J 3

1 halbes 59 o 1 1117 1 .

1 viertel 7 1 V 79.71 53 kr.
gegen Einsendung, Posteinzahlung oder Nachnahme ädes Betrages.

Ale Auftrugo werden sofort mit der grössten Sorgfalt ausgeführt und erhält Jedermann

von uns die hit dem Staatswappen vorssehenen Orginal-Loose selbst in Händen.

Den Becteliungen weräen dié erforderlichen amtsichen, Pläne gratis beigefügt und nach
jed er Zienung senden wir unseren Interessenten unaufgefordert amtliche Listen.

Diae Auszahliung der Gewinne erfolgt stets prompt unter Staats-Garantio und kann duret

— der Interessenten dureh unsere Verbindungen ar

zallen grösseren BPlätzen Deutschland's verafflasst werden. *

VUnser Debt ist s ets vom GClũcke begünstigt und hatten wir untor vielen anderen bedeuten

de Gewinnen oftmals die orsten Haupttrefser lant ofliciellen Beweisen erlangt und unseren Im

teressentesn selbst ausbezablt, obenso wurde wiederum am 7 . Oectober d. J. der Haupttreffer bet

uns gewonnen.
Vorduscichtlien kKann bei einem solchen auf der solidesten Basis gegründeten Unternehmen üheral
auf eine sehr rege Betheiligung mit Bestimmtheit gerechnet werden. u. bitten wir daher, um alle

Auftrâge ausfusren zu können, uns die Bestellungen baldigst und jedenfalls vor dem 80

VoOvenmniher zukommen zu lasse.

—A I
5. ndecker K Comp.,
Bank⸗und Meobsol⸗·Geschaft in Hamburg
Ein⸗ und Verkauf aller Krten Staatsobligationen, Eisenbahn-
Actien und Ansehensloosss.

P. S. Wir danker. hicdurch für das uns seither geschonkte Vertrauen uno
indem wir boi Beginn der neuen Verloosuns zur Betheiligung
einladen, worden vir uns auch fernerhin bestreben, durch stets
prompts unde “Teölle Bedienung die volle Zufriedenheit unsereo,
cehrton Interessonten zu erlanzen. D
—— —

8

Tausende
werden oft an zweifelhafte Unter⸗
nehmungen gewagt, während vielfach
Gelegenhett geboten ist, mit geringei
Einlage zu bedeutenden Capitalien
zu g hlangen W

Durch ihre vortheilhafte Einrichtung
ganz bisonders zu einem soliden
Glüde verfnuche geeignet ist die staatlich
genehmigte und garantirte große Geld—
verloosung.
2*8.00

B..
oder
218, 2 2 dilberg
eventuell als Hauptgewinn, spreciel
Naber Gewinne von R.Pi. 250, 0006
- 125 000 — 90,000 — 60.000
— 50,000 — 40,000 — 36 000
— 31 30,000 ⸗- 24 000 — 2
a 20.000 — 18,000 — 6 a 15, 006
— 28 a 12,000 — 34 4 6000
— 3 a 4800 — 40 a 4000 —
5 a 3600 — 203 a 2400 — 5
a 1800 — 1500 - 412 4 1200
un s. w. bietet obige Verleosung in
ihrer Gesammtheit und kaͤnn die Be⸗
theiligu g um so mehr emp'ohlen
werden, als weit über diee Hälfte
der Loose im Laufe der Zeehungen
mit Gewinn gezogen werden müssen.
Die Ziehn gs. Texmine diefer großen
Geldoeloosumg sind amflich seft geftellt
uüd aus dem Original Planm, den
wir jedem Theilnehmer giatis über
senden, zu er ehen. Zu der schon am
16. u. 17. December d. J.
stattfindenden 1. Ziehung kosten:
Sanze Original Loose fi. 8.80 kr
Halbe —
Viertel 3758
wobei wir ausdrücklich bemerken,
daß von uns nur die wirklichen
mit dem amtlichen Wappen ver—
seheuen Loose versandt werden.
Das unterzeichnete Handlungshas,
durch dessen Vermittlung bekanntlich
schon bedeutende Gewinne in Süd⸗
deutschland ausbezahlt wurden, wird
geneigte Aufträge gegen Einsendung,
Posteinzahlung oder Nuchnahme des
Betrages sofort ausführen, ebenso
amtliche Ziehungslisten den Loos⸗
Inhabern prompt übernitteln. Wir
versenden die Gewinne vach jedem
Orte oder können solche auf Wursch
der Theilnehmer durch unsere Ver⸗
bindungen in allen Städten Deutsch—
———
somit durch den directen Bezug alle
Vortheile
Da die Ziehmg in
F aller Kürze begintt und
die noch vorräthigen Loose bei den
wasseuhaft eingehenden Vufträgen
rasch vergriffen sein dürften, so be⸗
liebe man sich baldigst und d'reck zu
wenden an
IOOttGhBVIGNRCSO V. CO.,
Bank⸗ und Wechölgeschäfneuin
Banm hatro
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Die niner. und ιI.
Hofs⸗ghocoladen⸗JInabrik
von
Gobrũuder Stollwerk
in ber ühergab den verkauf ihre
coriũghcuen Fabrlkate in St. Ingber
bei Arn. Kaufm. J. Friedrich
und Hrn. P. J. Woll
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        St. Ingberler Anzeiger.
—
der St. Inaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonnta

Rummer erscheint wochentlich vie rnal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krir. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden wit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

M 182. Sountag, den 138. November. 1874

—

Deutsches NReich. streisgericht zu Baden wegen Diebstahls von Geld aus den Opfer⸗
Berlin, 13. Novbbr. Bezüglich der Verhaftung Ar⸗ öcken zweier Kirchen zu einer Arbeitshausstrafe von anderth alb
aims melden die Morgenblätter, daß in Folge des Gütachtens der Jahrten und am 17. Juli 1871 durch das Kriegsgericht für das
dierste Arnims von der Ueberführung des tetzteren in das Stadt- EAlsaß zu Sttaßburg wegen Diebstahls von Geld aus dem Opfer-
bogieigefängniß Abstand genommen, dagegen die Bewachung in tocke einer Kirche zu 2 Jahren Gefangniß verurtheilt worden und
seiner Wohnung angeordnet wurde. aberhaupt ein gänzlich verkommenes, vielfach bestraftes Sub⸗
Munst ur, 12. Nov. Das Appellationsgericht verhandelte ject ist.
Jeute in zwe'ter Instanz in dem Prozesse gegen die westphäuschen 7 Kaiser slaut ern, 18 Nobbr. Der veranlwort-
deligen Damen wegen Beleidigung des Kreis erichts anläßlich der liche Redacteur der „Pfälz. Volksztg.“, d'eAngelo, wurde heute
Ueberre'chung der bekannten Adresse an den hiesigen Bischof. Die vom Landgericht wegen Beleidigung des Redacteurs der Kaisersl.
Angeklaglen waren nicht erschienen, dagegen zahlreiche Mitglieder Ztg.“, Weise, begangen durch enen allerdings recht gemeinen Ar⸗
des wesiphaälischen Adels und viele kathoüische Geistliche anwesend. tikelersteren Blattes, zu 25 Thaler Gelostrafe, event. 10 Tagen
Der Geuchtshef bestätigte das erstinstanzliche Erkenntniß, durch Haft heuetheie 9—
delches die Graͤfin Nesselrode⸗Reichensteia zu 200 Thlr., eventuel Der „Speyerer Auz. enhält folgende kostbare Anzeige:
deeedee gaste die übtigen 30 Damen zu je 100 Thlr., „Tie Hellseherin und Phrenologite, deren Ruf über ihre Kenntnisse
bent, 3 Wochen Hafi verurtheilt waren. biijgcon von Mannheim und Karlstuhe bis hieher gedrungen, wird
Frankreich. in einigen Tagen hier eintreffen und sich nur e'n Paar Tage auf
Paris, 12. November. In dolge der Studentenunruhen ihrer Durchreise im Gasthofe zum König von Preußen, 8 mmern
find die Vorlefungen der medicinischen Facultät fur einen Monat Rr. 7 und 12 produziren. Hedwig Adalpise sagt mit Jest ver⸗
—8 I7 hundenen Angen die Stunden und Minuten der ihr vorgehaltenen
Bayonne, 12. Nov. Die,Carlisten sind in Folge ihrer Taschen⸗eUhr, ja scegar die im inneren Gehäuse eingraphirte Ziffern⸗
Niederlage gendthigl worden, die Belagerung von Irun aufzuheben zahl; sagt das Alter vor ihr stehender Personen, ob und wie
und mit' Don Carlos ius Gebirge zurlickgewichen. Das Gefecht ange fie rerheirathet sind, wie viel Kinder fie besitzen, ob Knaben
Zar blotigz die republitanische Armee zäͤhlte 200 Verwundete »der Mädchenz sagt jedes Menschen Taufnahmen, und Beruf;
heneral Loma occupirt Oyarzun, Generai Lasern Larbamburo. »rklärt die Eigenschaften und den Charalter, den Hang und die
Spanien. deidenschasten und die glücklichen oder unglücklichen Folgen derselben;
Hendaye, 11. Nov. Die Truppen Laserna's haben hat jeden Apparat der Phrenologie, das gezeiknete Haupt 2⁊c.
die carlistischen Pofitionen eingenommen; der General und seine Roch wird besonders darauf aufmerksam gemacht, daß dieselbe
Degleitung sind in Irun eingesogen mit Niemand vorher Rüchspra che nimmt, soudern mittelst der künst-
Hendaye, JI. Rovbr. Heute hat die ganze republika lichen Arithmetik im Stande ist, alles genau und richtig anzugeben.
nische Armee eine Bewegung ausgeführt von Renteria nach Irvn Bezahläng erst nach Zufriedenbein: 1 Mark. Ergebenst Adalpise
General Loma, den rechten Flügel befehligend, nahm mit dem v. Sterfeld. —. *
Rahonnet die Höhen, welche die beiden wichtigsten Wege beberrschen. In Lohr (Unterfranken) kosset jetzt in Folae der reichen
Heneral Portiũůo, auf dem linken Flügel, marschirte über der Obsternte der Liter Bier 6 kr.
Gipfel Jaizabtl, umging die furchtbaren Trancheen bei Ganduz 7VIn neuester Zet werden Spielmarlen aun Farbe und
fuieta im Passe zum Bidassoa-Thal, worauf die Carlisten abzogen, Groͤße den Zwanzg Markstüchen gleich, weiche Brustbilder ver
ohne Widerstand zu leisten. Das Gros der Carlisten schlug die chiedener Monarchen und rückhseitg die Aufschrift „Jeton“ tiragen—
Zaupisiraße nach Navarra ein. — Die Miqueletes (republilanische als Goldstücke in Circulation zu setzen versucht. Deshalb Au,
Freiwiuge) von Reuteria und Irun haben einige Meilen im Um- gen auf! —
sreise fast alle Gehöfte verbrannt. Die Miqueletes von Irun . Wien, 3. Nov. Hiesige Blätter enthalten ausführliche
wolltea den Correspondenten der „Kölnischen Zeitung“ erschießen, Mittheilungen über einen auf der Mährisch⸗Schlesischen Eisenbahn
veil dessen Begleiier voun der Brandstiftung abgerathen hatte; die verübten Mord. Der Ermordete ist der 68 Jahre alte, in Branek,
ounei beneie dun min Mäübde. Herrschaft Pillersdorf bei Walachisch-Meseritsch, ausässige Oekonom
— und Branntweinsfabrikbesitzer Ernst Katscher, ein allgemein geachteler
und als wohlhabend bekannter Maun. Katscher fuhr dieser Tage
nach Brünn, um Geschäfte zu besorgen und seine dort wohnende
Tochter zu besuchen. Katscher fuhr gestern Abend 11 Uhr wieder
don Brünn weg, um nach Hause zurückzukehren. Auf dem Brünner
Bahnhof beobachtete ihn ein Individuum, das in ein Coupe dritter
Tlasse stieg, in dem Katscher allein war. Als der Condukteur in
Thropin, einer Station von Prerau, bis wohin der Mörder ein
Fahrbillet gelöst hatte, den Wagen öffnete, fand er Katscher mit
durchschnittenem Halse in seinem Blufe, während der andere Pas⸗
sagier verschwunden war. Der Mörder hatte den Zug in Kopetein
verlassen und in einem dortigen Gasthofe sich gewaschen. Im
Vasthofe ließ der Mörder noch seinen blutbefleckten Rock zurück.
Ddie geleerte Brieftasche des Ermordeten wurde an der Bahn
aufgefunden, wo sie der Mörder weggeworfen. Der sofort einge—
leiteten Nerfolguͤng gelang es auch, die weitere Spur des Thäters
aufzufinden. Der Raubmörder hatte sich nach Nezamislitz zurück-
begeben und war von dort mit der Norbbahn nach Proßnitz ge—
fahren, wo er im Gasthofe „zu den drei Königen“ abstieg. Um
4 Uhr Nachmittags erfolgte daselbst die Verhaflung. Der Ver—
brecher brach unter der Wucht der gegen ihn vorgebrachten Beweise
zusammen und legte ein vollständiges Geständniß ab. Er heißt
Leopold Adalbert Freut, ist aus Trentschin in Ungarn gebürtig
und soll zuletzt als Kellner in Brünn bedienstet gewesen bein.

u
Vermischtes.

4 Si. Ingbert, 14. Nov. (Eingesandt.) Die Frage,
wie soll der kuünftige hiesige Stadtrath zusammengesetzt werden, ist
gewiß schon in vielen Kreisen discutirt worden. Da die Wahl
Jun vor der Thüre stehl, so erlaubt sich ein nicht Wahlberechtigter
im Interesse und zum Wehle der —— Mitbürgern ans
Herz zu legen, nächsten Montag doch ja zuk Wahlurne zu schreten,
ei der Wahl aber sich von keiner Partei beeinflussen zu lassen und
azur die Tüchtigkeit des Mannes, nicht aber dessen Glaubensbe—
kenntniß als Maßstab für die Wahl anzunehmen, damit daraus
Männer hervorgehen, die fähig sind, die Stadt zu repräsentiren,
ie bemühi sind, Bildang zu heben und einer leider schon bemerk
haren eingebürgerten Religionspartei,“ sucht den edsen Weg für
Ordnung und Recht, für Friede und Eintracht zu zeigen. B.
79 7 Das Bezirksgericht Zweibrücken verurteilte am 11. Nov.
gen Metzgerburschen Joh. Kraus aus München, 37 Jahre alt, zu
einer Zuͤchthausstrafe von 4 Jahren, weil er am 26. September
aus dem Opferstocke der kathol. Kirche zu Zweibrücken mitlelst
eines mit Vogelleim beschmierten Fischbeinstäbchens Geld entwendet
hatte. Die Strafe wurde, wie die „Zweibr. Zig,“ mittheilt, na⸗
nentlich deshalb so hoch gegriffen, weil Kraus das Plündern von
Opferstöcken schon seit geraumer Zeit wahrhaft gewerbsmäßig zu
getreiben scheint, shon am 26. Februar 1869 durch das badische
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        (Etwas für Thierschutzvereine.) In Folge
einer Wette unternahmen am 2. ds. eine Anzahl von Offizieren
und Sportsmännern, darunter auch ein Thierarzt einen Ritt von
Wien nach Pardubitz. Der Sieger legte die Strecke in 27 St.
50 Min. zurück. Zwei der Reiter ritien von Polna nach Pardubitz,
q deutsche Meilen, im Stechtrab. Ein Pferd erlahmte, ein anderes
verendete auf der Straße. — Das Pferd des Lieutenant Lubowits,
welcher in 14 Tagen von Wien nach Paris reiten will (kam an) und am
4. ds. Straßburg passirt hat, hat sich u terwegs einen Knochen⸗
splitter in den Huf getreten und ist in Folge dessen erlahmt. Der
Straßburger Thierarzt hält sein Leben für gefährdet. Dessenunge—⸗
achtet hetzt es der Reiter weiter, um die Wette nicht zu verlirren,
Solcher Beispiele ließen sich noch viele anführen; es sei hier nut
noch an die aristokratischen Fuchsjagden, Sauhetzen, an das unter
der Proteltion der badischen Regierung zu Baden-Baden stattfindende
Taubenschießen erinnert. Wenn ein Fuhrknecht seine Pferde mit
dem vielleicht ohne seine Schuld überladenen Wagen einen Berg
hinauf prügelt, dann hat er die Polizei auf dem Hals und alle

Welt schimpft über den rohen Gesellen. Wenn aber vornehm
Nichtsthuer ohne jeden vernünftigen Zweck, lediglich zur Befricdi—
gung ihrer „noblen Passionen“ arme Thiere zu Tode 'hetzen und
schinden, dann hat Niemand dagegen etwas einzuwenden und in
den Zeitungen werden sie als große „Sportsmen?“ vor dem Herrn
getobt und gepriesen. So lange die sogenannten gebildeten Ständ,
nicht mit besserem Beispiele vorangehen, dürfen wir von den
unteren Volksklassen kein Verständnitz erwarten für die Morallehre
daß man ein Thier nicht unnöthig quälen soll.
FIllustrirte Wochenschriff,Deutscher Krieger
bund“, durch jde Postanstalt für 75 Pf. neue Reichswährun
zu beziehen. Nt. 47 derselben enthält: „Soldaten-Liebchen“, hi
storische Erzählung aus den Jahren 1818 —15 von Fr. Lubo⸗
jatzky; Verschiedenes; Vereinsnachrichten; Feuer Versicherung deub—
icher Kameraden; Ueber das Laudsturmgesetz; Skizzen aus dew
etzten Kriege; Offner Bries (Warnung der Vereine vor Polit'i)
Aus der Rekrutenzeit (mit Illustration) ꝛc. Die in diesem Ouat
tal bereits erschienenen Nummern werden nachgeliefert.

— muu

Holzversteigerung
in Staatswaldungen des Reviers Neuhäusel.
Schläge Buchweiher und Zuf. Ergebnisse
im Schüßler: und Neuhäuslerwald.
Am Mittwoch, den 25. November 1874
Vormittags 10 Uhr, zu Neuhäusel:
366 eichen Stämme,
105 buchen und hainbuchen Stämme,
3 fichten Stämme,
162 Sier eichen Misselholz,
28 Ster buchen Misselholz.
Am Donnerstag, den 26. November 1874,
wie oben:
1486 Ster buchen und eichen Scheit- und
Prügelholz.
K. Forstamt Zweibrücken.

Bekanntmachung.
. 2
Der Mehlhedarf des ConsumsVereins des St. ug Eisenwerkes für de
Monat Dezember l. Is., bestehend in
ca. 200 Zentner Kornmehl, 1. Qualität, Ie
und ca. 30 Zentner We'ßmehl, 1. Qualität, 73
—D 9—
Lieferungslustige wollen ihre Angebote unter Beifügung von Qualitäksprober
mit der Aufichrifst „Submission auf Mehllicferung“ versehen und unter der Adresse det
Boistandes hiesigen Consum-Vereins gefl. bis zum 24. ds., Nachmittags 8 Uhr ein—
reichen, um welche Zeit die Eröffnung der eingelaufenen O,serten im Locale des Vereins
in Gegenwart der allenfalls erschienenen Submittenten stattũ: den wird. Die bezüglicher
Lieferungsbed'ngungen werden auf Verlangen eingesandt.
St. Ingterter Eisenwerk, den 14. November —1874.
Gebrüder Kraemer.
—
—WW V 20
Man achte beim Ankauf auf die gesetzlich deponirte Schutzmarke, womit
eine jede Flasche und iede Gebrauchs⸗Anweisung versehen sein muß.
7 cdas in jeder Famile mit
Wicht'ges Hausmittel kleinen — besonders
auf dem Lande, wo Arzt und Apotheke oft entfernt, wegen der gefährlichen
Halsbräune und des öft plodtzlich eintretenden qualvollen Keuchhustens stets
vorräthig gehalten werden sollteß:
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mur ächt mit dem Firmastempel der Fabrik in e, 4 Uss
Originalflaschen in seinen hinlänglich bekannten vortrefflichen
Eigenschaften gegen doralleten Husten, langjährige Heiserkeit, Ver—
schleimung, Keuchhusten, Halsbräune, Katarrhe und Entzündung
des Kehlkopfes, sowie der Luftrohre, ccuten und chronischen
Brust⸗ und Lungenkatarrh, Bluthusten, Asthma ꝛc. nur von
WV. U, Zickenheimmer in Maine,
dem Erfinder und elleinigen Fabrikanten desselben, erzeugt, ist steis echt zu
haben in St. Ingbert bei J. Friedriich und in Blieskastel bei Apotheker
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55— 55 ——553855 258533—8553 23 — —53 55785

— 352532332537 25 5332335

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278—25335—52 — — M 5582236 — 332338 55

833 —3——5 355755352336 29

228 35* —2253— ———2538338 — —
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537535 5253 —38235 3 5 —32353 z83—55
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7 355—3535573 3283835 3—33*
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6555523 825 5 27 55—835832 —A 55233842
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5338 338383335583,33338 353— 3383
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— 5 —552 5355 25.55 — 75 S5 8538* E8 5 2332353
1376 —523338 —— — 58 88 8 8 353 55 227231 34 28 23322
5 2 32855 ——338338 5333 ⸗ ——— A 528 s575257
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55—2 328 —333 332357573— 7 ——z8 555232387
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5 —— 5 — —325* — — 22385 328* E—
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57. —33332325535 238 8223 3232 234832*67 5558
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332335333237 * 33 33 53355 — —
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—* —— 232 125 32 52 —

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        Sl. Ingberler AAnzeiger.

der St. Ina berter Anzeiger lund das mit dem Dauptdlatte perbuadene Uniterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerttags and Sonnta
dummer erscheint woͤchentliß viermal: Dinstag, Donnerstag, Samstag uad Santag. Adonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mrit 4 Arzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
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M —183. November. 187 4

Pienstag, deun

De itsches Reich.
Mäünchen, 12. Nov. Naq hiehergelangten Nachrichten
pird der „Postanwersun,s- und Postvor'chuß Verkeht des deutjchen
tostzebietes. ines. Bayerns und Württembengs mit Oesterreich⸗
Ungarn und umgekehrt, nachdem nunmehr die finanziellen Hinder⸗
uisse bereintgt sind, vom 1. Februar 1875 ab erfolgen. Die
Bebingungen entsprechen im Allgemeinen denen für den inneren
gzeikehr des Reichspost zebietes. Sowohl Posta weisungen als
uuch Postvorschüsse tönnen bis zur Hoͤhe von 50 Thlr. oder 75 fl.
sterr. Währung angenommen werden.
München, 14. Nov. Die durch Einführung der neuen
teichswährung in Bayern bedingten Abäunderungen im Tor,
Stempel⸗, Kantionswesen ec. werden zur Zeit von dem einschlagiqen
Ministerium der Berathung unterstellt und sind hie rauf bezügliche
Zerordnungen, bez'ehungsweise den Kammern zu unterbreitenden
Besetzesvorlagen im Laufe des nächsten Jahres zu erwarten.
Mäünschen, 15. Nop. Im Ministerium des Aeußeren
aben in vergangener Woche Conferenzen stattgefunden, in welchen
iber die projectirte Erwerbung der bayer. Ostbahnen beraihen und,
vie man gluubt, die Kaufsbedingangen festgestellt wurden, welche
e Regierung demnächst an den Verw uitungsrath der Ostbahnen
vird gelangen lassen.
Zerin, 15. Rov. Die Rathskammer des Stadt zerichts
job gestern die polizeiliche Bewachung des Grafen Arnim in seiner
Wohnung auf und verfügte stati dessen Hausarrest. Das Gut
ichten der Gerichtsärzte erklärte d'e Ueberführung Arnim's nach
em Gefängniß oder Krankenhaus für unmöglich. Gutem Ver
aehmen nach ist dem Grafen gestern die Anklageschrift insinuirt
dorden: der Termin zur mündlichen Schlußverhandlung ist auf
en 7. Dezember fistgesetzt.
Frankreich.
Paris, 14. Nov. Der Kriegs minister laäßt die Franzosen
nersichern, daß alle Befestigungsarbeiten an der Ostgrenze im besien
Fottoang begtiffen sind. Bei Dijon wird fleißig gearbeitet uud
Beisort ist man eben mit Ankauf weiterer Ländereien für
Festungswerke beschäftigt. Am großartigsten werden die Forts um
aͤyon, welche sich bis zu dem mehrere Stunden weiten Mont-Verdun
erstrecken, dessen Höhe eine große Citadelle erhalten soll. Auch bei
Besancon hat die Arbeit an den Forts jchon begonnen.
Bahonne, 12. Nov. Gestern Nachmittag uieß ich die
Henerale Laserna, Porrillo und Blanco mit ihren zehn Bataillonen
in dem alten Telegraphenthurm oberhalb des P.sses von Gain⸗
huzqueta, dem Pedro AÄbanto von Itrun, zurück, um durch einen
iemüch beängstigenden und vollständig menschenleeren Engpaß ins
Thal der Bidossoa und nach Irun hinunterzusteigen. Die von
hren Drangsalen befrite Stadt macht einen ähnlichen düsteren
gindruck wie Bilbao am 8. Mai. Die Straßen voller Schutt,
rümmer und zerbrochener Möbel, die Leute wie eben aus einer
chweren Betäubung erwacht. Einige Häuser sind verbrannt und
ingestürzt, an anderen tlaffen ganze Stockwerke auf. Am me sten
Jaben nalurlich die Dächer gelitten. Es war mir interessant,
Jerade an diesem Tage 2 Offizieren der preußischen Armee in
Frun selbst zu begegnen und von denselben ein competentes mili⸗
arisches Urtheil über die Leistungen der carlistischen Belagerer zu ü C. BRMLCMXATI
dren. Die beiden Herren waren außer sich vor Erstaunen, daß Wir machen hierdurch auf die im heutigen Blatte st. hende
e danz offene und nur mit nothducftigen Verschanzungen ver⸗ lnnonce der Hexrren S. Steindecker u. Co. in Ham-
hene Stadt nicht am ersten Tage mit dem Bahonnet gen ommen ur g besonders aufmecksam. Es handelt fich hiet um Orainal-
den fei. nachdem noch im letzten französischen Kriege dergleichen oose zu einer so reichlich mit Hauptgewinnen Aausgestaueten
zundert Mal vorgelommen sei. zerloosung, daß sich auch in unserer Gegend eine sehr lebhafte Betheili⸗
** —T zung voraussetzen läßt. Dieses Unternehmen verdient um so mehr
FPKaiserslautern, 16. Nov. Als Bürgermeister as volle Vertrauen, indem die besten Staatsgarantien geboten sind
wurde L. Görg, als erfier Adjunkt Phil. Schmidt, als zweiter ind auch vorbenanntes Haus durch ein stets streng reelles Handeln und
Adjunl Peter Emig gewählt. — Luszahlung zahlreicher Gewinne allieita hefonni ist. — “*
Sperer, 14. Nov. Sicherem Vernehmen nach hat das Höchst beachtenswerth
Zultusmit isterium den von dem kgl. Konsistorium aufg stellteß Etat für alle diejenigen weiche geneigt find auf ene solid *
iber den Bedarf zu Dienstalterszulagen für die protest. Geistlichen Frfolg versprechende Was⸗ * Glun —8 ond w
zer Pfalz pro 1874 genehmigt, vnd wird nunmehr durch Ver- ist die im heutigen Blatte erschienene Annonce —
düttlung der ek. Regierung, Kammer der Finanzen dahier. den kal. Bottenwieser E Co. in Hamburou- ge

Rentämtern d'e Weisung zur Ausbezahlung dieser Zulagen ohne
Verzug zucehen. Dir Betdarf entzeffert sich in abgerundeter
Zumme auf 889,000 fl. I

Aus Dahn, 12. November, schreibt man der „Pf. Ztg.*:
hestern Abend wurde hier in der Wirthschaft des Bürgermeé ster s
dartmann der hiesige Stadtschreiber Conrad von einem gewissen
dermann, dessen Vater früher Lehrer in Dahn und später in
Zinders bach war und jetzt in Landau in Pension lebt, durch einen
distolen schuß tödtlich verwundet. Der Thäter wurde sofort ver⸗
Jaftet. — Das „Südpf. W.“ berichtet über den Vorgang: In
der genannten Wirthschaft in Dahn ee Beomte: der
Bezirtsamisassessor der eben behufs Abhalturg der Gemeinderaths⸗
vahlen sich im Kanmon Doahn b findet, der Landrichter, der
Bol zeiauwalt und mehrere andere Herren. In dieser Gesellschaft
efand sich auch Gememdeschreiber Conrad. Neben demselben saß
in fremder, nober gekleideter Herr, der während des Gespräches
lötzlich ein Terzerol hervorzog, dosselbe dem BVemeindeschreiber
Tonrad an den Hals hob und abdrückte. Der Schuß ging Conrad
n den Hals. Man suchte dem Fremden das Terzerol zu ent⸗
vinden, aber ehe dies geschehen konnte, hatte derselbe einen zweiten
Schuß auf Conrad abgefruert, der alsbald nach Hause gebracht
verden mußte und nun, schwer verwundet, darniederliegt. Nach-
räglich exrfahren wir, daß der Zustand des Gemeindeschreibers
Fonrad sich wesentlich gebessert hat. — s

4 Dr. Sirousberg, der einst weltberühmte Eisenbahnksnig,
o schreibt die „Tribüne“, welcher während, der eigentlichen Grün⸗
Ferjahre an den Projekten siih gar nischt becheiligt und mit
ouvrräner Verachtung auf die Götter niedriger Ordnung herabsah,
nacht durch die grotze Ausdehnung seiner Spekulationen momentan
wieder, viel von sich reden. Von der russischen Regierung hat
Strousberg unlängst den Bau mehrerer tausend Eisenbahnwaggons
ibernommen, welche bereits in der dazu extra angelegten Fabrik
in Sbirow, dem Gute Strousbergs, a gefertigt werden. Außer⸗
zem hat derselbe auj 12 Jahre in Vũdna in Böhmen eine große
Waggonfabrik gpachtei und mit Hfe eines Consortiums die
Summe von einer Million Thaler als Caution hinterlegt. Strous-
derg hat sich mit englischen und berliner Bankiers verbunden, um
in Rutzland im allergrößten Maßstabe seine Speculation zu unter-
nehnten. In Petersburg ist von dem Consortum Fotgendes
erreicht worden: Strous berg Übernimmt die Abfuhr von Peters⸗
bdurg nach Lienurschem System, welches einen Kostenaufwand von
28 Millionen beträgt; ferner stellt er den für die Marine so
rothwendigen Tiefgang von Kronstadt nach Petersburg her, welcher
zjegen 8 Mill'onen Rubel betragt, in Gemeinschaft mit dem
ussischen Polzeiminister Trepow leitet er durch ganz Petersburg
eine Pferdebahn, eventuell auch in Moskau. Für den Fall, daß
»ie finanziellen Kräfte des Consortims ausreichen, übernimmt
3. auh den Bau der Eisenbahn nach dem Ural, um die reichen
ẽrze desselben dem Verkehr zu eroffnen. S. wollte wegen der
nothwendigen See verbindung die Eibinger Waggonfabrik ankaufen
die Verhältuisse gestatteten indessen den Ankauf derselben nicht,
edoch will derselbe die am 14. zum öffentlichen Verkauf gestellt⸗
Sreifäwolder Raltische Magoonfabrik vweauiriren.
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        Bekannutmachung.
Der Mehlbedarf des Consum⸗Vereins des St. Ingberter Eiserwerkes für den
Monat Dezember l. Is, bestehend in
J ca. 200 Zentner Kornmehl, 1. Qualität,
und ca. 30 Zentner We'ßmehl, 1. Qualität,
soll auf dem Wege der öffentlichen Submission vergeben werden.

Lieferungsluftige wollen ihre Angebote unter Beifügung von Qualitälsproben
mit der Aufschrift „Submission auf Mehllieferung“ versehen und unter der Adresse des
Borstandes hiesigen Consum-Vereins gefl. bis zum 24. ds., Nachmittags 3 Uhr ein⸗
reichen, um welche Zeit die Eröffnung der eingelaufenen O ferten im Locale des Vereins
in Gegenwart der allenfalls erschienenen Submitten‘en stattñnden wird. Die bezüglichen
Lieferungsbed'ngungen werden quf Verlangen eingesandt.

St. Ingberter Eisenwerk, den 14. November 1874.
— Gebrüder Kraemer.
HolzTransport.

„Aus den Waldungen der Herren Gebr. Krämer werden
„pro 187475 nachstehende Holzquantitäten zur Anlieferung
Jan die St. Ingberter Grube und das hiesige Eisenwerl
Fan den Wenigstbietenden vergeben:

800 Cubitmeter Stempelholz d.

300 Sihe sanholz für die Grube.
cirea 200 Cbbitmeter verschiedenes Siammhole für das
eirea 100 Ster Brennhoz FEisenwerk
Die verschlossenen Submissionen sind bisnächsten Samstag
den 21. Nov., 2 Uhr Mittags, bei dem Unterzeichneten einzu⸗
reichen, bei welchen auch die näheren Bedingungen zur Ein⸗
sicht offen liegen. αν.

Unteczeichneter empfiehlt sein Lager ijp

Winterstiefel und Pantoffel, Gummischuhen,

Leber- und Filzschuhen mit Holzsohlen um

kleinen Kinderschuhen zu mäßigen Preisen.
J. J. Fiack, jun.

Zwei mödblirte Zimmer sind zu ver
miethen, und seogleich zu beziehen, bei
Carl Eugel.

V

Tausende
werden oft an zweifelhafte Unter—
neumungen gewagt, während vi lfach
Gelegenheit gehoten ist, mit geringer
Einlage zu bedeutenden Capitalien
zu g langen
Durch ihre vorihe'lhafte Einrichtung
ganz besonders zu einem soliden
Glüceversuche geeignet ist die staatlich,
genehmigte und garantirte große Geld
verloosfung.

25 7 MMBR. XI.
oder
218. *ã dilerg.
eventuell als Hauptgewinn, specsell
aber Gewinne von R. M. 250.000 ⸗
— 125 000 — 90,000 — 60,000
— 50,000 — 40,000 — 86.000
— 3 4 30.0900 - 24,000 — 2
a 20,000 — 18. 000 - 6a 15, 000
— 23 a 12,000 — 34 a 6000—
— 34 4800 — 40 a 4000 —
5a 3600 — 203 a 2400 - 5
a 1800 — 1500 —,412 4 1200
u. s. w. b'etet obige Verloosung in—
ihrer Gesammtheit und kann die Be⸗—
theiligug um so mehr empfohlen
werden, als weit über die Hälfte
der Loose m Laufe der Zirhungen“
mit Gewinn g zogen werden müssen.“
VTie Ziehn gs˖ Termin dieser großen
Geldverloosung sind amtlich festgestellt
und aus dem Original⸗Plan, den
wir jedem Theitnehmer gratis über⸗
senden, zu er ehen. , Zu der schon am
16. u. 27. December d. J.
stattfindenden 1. Ziebung ktosten:
Ganze Original Loose fl. 8.830 kr.
3 1.45,
Viertel * 33 —58
wobei wir ausdrücklich bemerken,
daß von uns nur die wirklichen
mit dem amtlichen Wappen ver—
sehenen Loose versandt werden.
Das unterzeichnete Handlungsheus,
durch dessen Vermittlung bekanntlich,
schon bedeutende Gewinne in Süd⸗
deutschland ausbezahlt wurden, wird
geneigte Aufträge gegen Einsendung,“
Posteinzahlurg oder Nachhnahme des
Betrages sofort ausführen. ebenso
amtliche Zichungslisten den Loos
Inhabern prompt übernitteln. Wir
versenden die Gewinne nach jedem
Orte oder können solche auf Wunsch
der Theilnehmer durch unsere Ver⸗
bind ungen in allen Städten Deutsch-
lands auszahlen lassen; man gen'eßt
somit durch den directen Bezug alle
Rorikeit

Maun diete dem
n
375 , 00

— “
Haupt- Gewinn im gũßsstigen PFalle bietet die allerneueste grosso Geld-Verloosung, welehe von
der hohen Regierung genehmigt und garantirt ist.

Die vortheihnafte BKinrichtung des neuen Plaues ist derart, dass im Laufe von wenigen
Monaten durech 7 Verloosungen As, Soo Gewinne zur sicheren Entscheidung kommen, darnnter
befinden sieh Haupttreffer, von évrentnell Reichsmark 875, 000. speciell aber 250,000
I25 000 90 000, 60 000, 50 000, 40, B00, 36, 000 80,000, 24, 000, 20 000
IS, GOo, 15,000 i2, 000, 6000. 4000, 203 mal 2400, 412 mal 1200, 512 mal
6G00, 599 mal 300, 18,700 mal I82 ete.

yvie Gewinnziehungen sind planmussig amtlich festgestellt.
Z2ur nũãehsten ersten Gewinnziehung dieser grossen vom Staate garantirten Geldverloo-
sung Kostet 5

ganzes Original-⸗soos nur Thl. 2oder fl. 32

3
1 halbes X 71 X —4 79 1 ä

7 V
J 1 viertel 1 44 p —WV 53 kr.
gegen Einsendung, Posteinzahlung oder Nachnahme des Betrages
Ale Auftrãge vwerden sofort mit der grössten Sorgfalt ausgefũhrt und erhãlt Jedermann
von uns die mit dem Staatswappen versehenen Orginal-Loose selbst in Hünden.

Den Bestellungen werden die erforderlichen amtlichen Plüne gratis beigefügt und nach
jed er Ziehung senden wir unseren Interessenten unaufgefordert amtliehe Listen.

Die Auszuhlung der Gewinne erfolgt stets prompt unter Staats-Garantie und kann dureb
directe Zusendungen oder auf Verlangea der Inferessenten dureh unsero Verbindungen an
allen grösseren Piatzen Deutschland's veranlasst werden.

VUnser Debit ist stets rom Glücke begünstigt und hatten wir unter vielen auderen bedeuten-
den Gewinnen oftmals die ersten Haupttreffer laut officiellen Beweisen erlangt und unseren In-
terossenton selbest ausbezahlt, obenso wurde wiederum am 7 . October d. J. der Haupttreffer bei
uns gewonnen.

Voraussichtlich kKann bei einem solchen auf der solidesten Basis gegrün leten Unternehmen überal'
iuf eine sehr rege Betheiligung mit Bestimmtheit gerechnet werder. u. bitten wir daher, um alle
Auftrũge ausfuhren u können, uuns die Restellungen baldigat und jedenfalls vor dem 80
Vovemnbær zukommen 2u lassen. 9
—
1
S5. Sleindecker &amp; Comp.,
Bank⸗und Weohseol⸗·Goschaft in Ramburg
Ein⸗ und Verkauf aller Arten Staatsobligationen, Eisenbahßn-
aActien und Anlehenssloose.
P. S. Wir danker hiedureh für das uns seither geschen Kto Vertrauen und
indem wir bei Beginn der nouon Verloosung zur Betheiligung
einladon, werden wir uns auch fernerhin bestreben, dureh stets
prompte und reéello Bedionung dio volls Zufriodonheit unsere
geohrton Intéeressenten zu orlangon. T. O.

Da die Ziehung in
J aller Kürze beginrt und
die noch vorräthigen Loose bei den
massenhaft eingehenden Aufträgen
rasch vergriffen sein dürften, so be⸗
liebe man sich baldigst und direct zu
wenden an
BOttSßnWvieser u. Co.,
Bank- und Wech'lgeschäft in
Hamburg.
C.M

öXXOOOCOCSOSJ
Redagrnan. Druck und Verlsasa von F—F De,fnnekin eZIyhynober
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5 22 2 92* —X 52 22 *
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5 25 55853 —57 5335 5— 5582353 7 355 385—* 5555—55*5
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255 51 822 25 — 2* —22 55 * — —8338322 83
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2 232 52 3 3 52 71235* * 6 — 22 53228
25 5*23 5555123858 52 533 5— 55282 — 53 73 5*2564
— u * 8 7 85 3 2
—— 328 *355 —3
2— 25 3535 38352522 — 528 85
e 22 E323,,232 32 3 * . 753383 —58233-* 8
2 * — —53 2 ——— — 5 —AA— 5* 63 ——
5 —5 ——23 —3585 52 * — — A
33 —33 33458— 33 2338 36458 253,28533
* —3 — o 2
275 53 —325 38 5533 273533 285s5 55 3153x983
2 22 —A sü2858 —25 223553 —43435 ** —A ——
*3 — 25506* 2 22 2 5 53 25 2238 ;5219
22 523 25 2323 — 5558s53285
5 8323838 532538 — —A —— — 28 2555 25333
—82 . ———5 28 527532553 55 — —2.8 255 253
3. 275355 3553353823 55 —2337353355353253 52333858
ẽ 8 2
3833383533358 37 z 3323
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5124 253m26 22 22 —æ—160355 2823* 2 —383223
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22z8 —3333833 25 12287 —333 334
55333 5333—23— 3 232 38—3 3333853—385335383
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sñz 53 225 3333 —A * * 8 — 2 22 * 58532
— —— ——— — 533353533 32733* 255235
* 2 * 7 —8 * — — 2 — 2* * 2 * 35 *15
—A 57227 553355* 55 353535 *253353 8 7
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2* ——— 25 2 '— ——— — —»3222 8 —zS4 * 78632
—A » 25257 253535175 z325823225 —782 2553535 2823
* 3z 33358383 23 — 5233 355 22 —— — — 8 36 0
* 2255 2* 1. — 322 32 222 2 25 328
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A 523385 52338 — 38 — * 2*285322 — 2825 232 3
232 28 E2 * * —* 83 2 * 3223 222 25 5 0 2x2S
2535 3533358 22352 * 2 2553 52 6345 233 — 255
2535335 3 S2828 53 *5 20 3 — —EA—— 58 2 — 2——
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—A—— — 5 2538 — —E 2 7* 585 —A — —8 572 —2* —
—— — 3325355 522375
*7 333—23 5353537 177334333785 32533753 253333
2 7 222 — —8—
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—283333282 52557 * — ——— * 255* 52 58 —9
3332 —— — 58326 — 238 2
322 25538533235 — 23 2355 — * O *
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5238—* 355835835 35 5333575*8 2*2c 7387 582
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s 5 48 33 5533 53238833.3553 25 575 7
5s —2553537 35 26533253 75233 53—38305333 5 758853
5s 557328—5558 237533 33333353538 325353 5233 523352
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2* z2838 E ——— — 3533323—555* 527 83 222* —
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77225*53* 2233 783 3382758 3238359538 553552*
3 —8325 2 3353253833 232*5 2 —— 24 5 252
33 * 23533 573555
7 775 5 3853752373—3— 3257375*
— — 5226587* 2353555338 —A — ———
55573375 — — 553535322255* — — 52*
3232 53233* 5236358 535 332333—3335335 8 s3373333833533
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38 — 2386 ————
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552 33 3335
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575578775 322653
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—— —— 252252
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58223532355 — —— F
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2
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        Ht. Ingberler Anzeiger.

— —

der St. Inaberter Anzeiger (und das milt dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Diensstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonnta
kummer erscheint woͤchentlih vie rmal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
— — — — —— —— —— —— — —ñ —ñ D —ñ —ñ — — — D — — —
8 —184. .. Donmnerstag, den 19. November. 1874

—
Deutsches Reich. Frankreich.

AParis, 18. Nov. Heute fand in der Kirche St. Augustin
eine jeierliche Messe zu Ehren des Nam enstages der Erx Kaiserin
statt. Alle vornehmen Imperialisten, auch Rouher waren zugegen.
Nach dehhien aus Chiselhurst wurde das Fest dort gar nicht
efeiert.) J

d Paris, 16. No v. Der Kriegsminister lJäßt in Beziehung
auf die Territorial-Armee veröffentlichen, daß zur Aufstellung der
CTadres gegen 10,000 Offiziere nöthig seien. Nun haben sich
aber nur 8000 verabschiedele oder pensionirte Offiziere gemeldet
und nur 300 Einjährige bis jetzt das Lieulenantsdiplom erhalten
so daß, wenn auch von den Offizieren der J früheren „Mobilen“
noch 3300 das Examen bestehen würden, dob noch 8600 Stellen
unbesetzt bleiben werden. Man fieht, daß es mit dieser Landwehr
nicht so rasch vorwärts geht, daß dieselde schon in den nächsten
Jahren besonders gefährlich werden, könnte.

Paris, 17. Nobbr. Füurst Hohenlohe wird zum 20. oder
21. d. M. hier erwartet. Die Schwierigkeiten im Ministerium
nehmen eher zu als ab. Der Marschall, sehr verstimmt über die
Ergebisse der legten Wahlen, verlangt nach einem Ministére de
combat. Broglie hat mehr und mehr. hinter den Coulissen
stehend, die Lenkung der innern Politik übern ommen.

Nusiland.

Petersburg, 12. Nop. Das „Tagbl.“ erfahrt aus
Petersburg,es sei ein auf das Leben des Zaren gerichteter Anschlag
noch rechtzeitig entdeckt worden. Dieser Anschlag soll von einer
Reihe von Verschwörern gemucht worden sein, die über ganz Ruß.
iand verbreitet sind und zumeist junge Leute auch Söhne hoöherer
Würdenträger, als Genossin haben. Der Zweck dieser Verschwö-
rung wäre, ducrch eine sociale Revolution einen Umsturz herbeizu—
ühren, ein selbstständiges Klein-Rußland wieder herzustellen, aus
dem übrigen Rußland aber eine Nepublik zu machen. Bereits vor
einigen Tagen glaubte man in Lemberg von einem Attentat auf
den Selbstherrscher aller Reussen zu wissen, und die Meldung des
„Tagblatt“ ist vielleicht nur eine Reproductian der polnischen
Phantasie.

Mänchen, 16. Nov. Mit Beugnahme auf die bete.
tzestimmung der Grundzüge für die allgemeinen Dienstesverhältnifse
der Armee hat das k. Kriegsministerium mit der Wirksamkeit vom
seujahr 1875 an gestattet, daß unter entshrechender Rüchsichtnahme
zuf die Ausbildang der Truppen und der lokalen Verhälunisse bis
u'G Mann per Compagnie ꝛc. ohne Bezüge einer Reise-Entschädi⸗
ung zeitweise beurlaudt werden dürfen. Spätestens mit dem
iniriti des Compagnie- ꝛc. Exerzierens haben die hler in Rede
iehenden ausgedehnten Beuxlaubungen aufzuhbren und sind nur
die in 8 1Zuff. 47 der erwähnten Grundsätze bezeichneten Aus⸗
nahmen noch zulässig.“ Auf Einjährig-Freiwillige hat diese Maß—
ahme keine Anwendung zu finden; für die Sanitäts-Compagnien
s dieselbe durch das vorgesetzte General Commando zu regeln
diedurch sollen die übrigen Bestimmungen über Beurlaubungen von
uͤnteroffizieren und Mannschaften nicht berührt werden.

Berlin, 10. Nov. Der alljährlich wiederlehrende Antrag
oes Abg. Schulze-Delihsch für Gewährung der Diäten und Reife⸗
losien an die Reichstagsabgeordneten wird diesmal in dem Momente
eingebracht werden, wo die Reichsverktetung den Antrag auf
Diaten für die Mitglieder der juristischen Zwisch nkommission sans
phrase annehmen wird. Damit ist ein neucs Loch in das soge—
nannte Correktiv „des allgemeinen Stimmrechts“ gebohrt und die
inzweifelhafte große Majorität des Reichstages wird schließlich den
Bundesrath doch bestimmen, seine Vorlsebe für die Diatenlosigkeit
der Abgeordneten aufzugeben.

Berlin, 17. Nov. Nachdem das Markenschutzgesetz in
desinitiver Schlußabstimmung angenommen ist, wird die gestern be
jonnene Debatte über das Bankgesetz wieder aufgenommen. Lasker
pricht (glesch Bamberger) in zwe stündiger Rede für Errichtung
riner Reichsbank, die alle Reichskassen in sich vereinigen und, wie
ie Bank bon England, alle Fonds umfassen müsse. Im Reichstage
zegegne die Errichtung einer Reichsbank beinen Schwierigkeiten;
ein Bankgesetz bedürfe zoar bei dem Aufgehen der Preußischen
Bank in einé Reichsbank der Genehmigung des preußischen Land—
ages, in tiner kurzen Nach session des Reichstazs können aber ein
neues Bantgesetz perfekt gemacht werden. Richter (Hagen) spricht
jür die Voriage, Ebenso Schröder (Lippstadt); Sonnemann für
die Reichsbank. Weiterberathung des Gesetzes morgen.

Das siebente Heft bes Generalstabswerls über den letzten
dcieg wird nicht — wie erwartet wurde — noch im Laufe dies es
fahres, sondern erst Anfangs Jauuar erscheinen.

Die Verlobung der Prinzessin Marie, ältester Tochter des
ßrinzen Friedrich Karl, mit dem Thronfolger des Könizreichs
Würitemberg, dem Neffen des regierenden, kinderlosen Königs von
Württemberg, wird der „Trib.“ als nahe beborstehend bezeichnet.
Der Prinz, ein junger, hochgewachsener Mann, steht als Comman⸗
eur des Garde Husarenregiments in Potsdäm, und wird von
Allen, welche iu dienstlicher und privater Veglehung mit ihm
oeekehren, wegen seines bescheidenen, liebenswürdigen Auftretens
owohl, wie wegen seiner besonderen militzärischen Pflichttreue
erühmt.

Türkei.

Konstantinopel, 17. Nop. 82 an dem Blutbade
von Podgoricza bethe ligte Personen wurden zu 20jährigem Ge—
fängn'ß veructheilt. Das Urtheil wird als zu milde betrachtet
und machte in Montenegro einen ungünstigen Eindruck.

— &amp; ——

In Rohrbach wurde der Oekonom und Gutsbesizer
Urbaun Jakob zum Bürgermeister und der Ackerer Jakob Würtz
zum Adjunkten gewädhlt.

In Zweibrücken findet die Stadtrathswahl am 24. No—
vember statt.
7Kaisersltautern, 16. Nov. In den Budgets für
die k. Präparandenschulen sollen für einige Lehrer der Anstalten
die 18pCt. Theuerungszulagen vom vollständigen Gehaltsbezug
eingestellt sein, während sie bei anderen, wie z. B. in Speyer,
Edenkoben ꝛc. blos vom Anfangsgehalt berechnet sind.

Die am Sonntag in Neust adi stattgehabte Versammlung
der Vertreter pfälzischet Vorschußvereine beschloß, daß die pfälz.
Vorschußvereine vom J. Januar an unter sich nach Marken
rechnen und daß dahin zu streben sei, auch ihre Kunden dazu
dermögen. Von den 24 pfälz. Genossenschaften waren 14
yertreten.

Dienstes-⸗Nachrichten.
—Bezirksgerichtsassessor Adolph Glaser in Frankenthal wurde
zum Landrichter in Lauterecken ernannt.

Der baherische Rechtscandidat Ftanz Weber zu VLan dau
vurde zum Advocaten im Bezirk des kaiserlichen Appellationsgerichts
Tolmar ernannt, F
Wwer auf soude Weise einen Glücksversuch machen will, belisbe
sich an Herrn M. Steindecker im Hamburg, Dammthorstraße
36, sofort zu wenden.

Mülbausen i. E., 15. Nov. Der heutige „Ind. Als.“
naubt ganz bestimmt zu wissen, es sei definitiv feftgesetzt worden
zaß die Herren Dupont des Loges (Metz), Abel (Diedenhofen)
Pougnet (Saargemünd), Germain (Saarbarg), Lauth (Straßburg
Stadt), Teutsch (Zabern), Pfarrer Philippi (Molsheim), Pfarrer
Söhnlin (Colmar) und Häffely (Mülhausen) an den Arbeiten des
Reichsstags keinen Antheil nehmen werden. Somit würde das
Reichsland, da factisch der Bischof Räß (Schlettstadt) auch weg—
pleibt, nur durch 5 (anstätt durch 15) Abgeordnete vertreten sein,
und von diesen fallen zwei auf das Unter- und drei auf das
Ober-Elsaß. Wir glauben aber schwerlich, daß die elfaß-lothrin⸗
gischen Wähler jener reinen Protestler auf die Dauer geneigt sein
rerden, eine Rolle zu spielen, welche mit der des Bauernjungen
m Winter einse verzweifelte Aehnlichkeit hat.
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        Bekanntmachung.
Die Lieferung des für die kgl. Steinkohlengruben St. Ingbert und Mittelbex—
bach im Betriebsjahre 1875 nöthigen Rüböls und zwar:
a. für die kgl. Grube St. Ingbert, mit 26,000 Kilogramm,
b. „ Mittelbexbach, 5000 F
soll im Submissions wege an den Wenigstnehmenden bergeben werden.
Die Angebote sind verschlossen und gehörig bejzeichnet,
bis Samstag, den 28. November 1874, Nachmittags 2 Uhr,
bei dem unterzeichneten Amte einzureichen, bei welchem auch die Lieferungsbedingungen
eingesehen werden können.
St. Ingbert, den 17. November 1874.
Königl. Vergamt St. Ingbert.
JI. Kamamunm.

2232 * 7
2538 2 8
z38358 83 —
—
z255525 8
83533*S83 28
*52335 32
0 2533358 *
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—2528—555 A
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3 555522
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735 32533338238
3 88 3332 3238
28333 838
23 55322 558 —
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15338 S82982352
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2853533883 533
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33253333—9
852 X2. —F
535 Z05385798 23
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2* 25 533535 —
2 —3385* 28
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2 255538 2 *
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* — —
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253
7—7
2.223
23333
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Musixk- Veéroin.
Sonntag, den 22. du. Mts.
äcilien-Wals.
Cäcilien. Vall.
EVXX
wozu die Mitglieder höflichst eingeladen sind.
Der Vorstand.

Bekanntmachung.

Donnerstag, den 26. November 1874, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dem
Bureau des kgi. Bergamtes St. Ingbert die Beifuhr nachbezeichneter Holzquantitäten
aus den Staatswaldungen zur kgl. Grube St. Ingbert pro 1875 im Submissionswege
an den Mindestnehmenden vergeben werden. F
a. Aus den kgl. Forstrevieren Neuhäusel u. St. Ingbert:

600 Kubikmeler Eichenstammholz,
250 — Buchenstammholz,
700 Stempelstangen.
b. Aus dem !Igl. Forstreviere Jaegersburg:
8 Kubikmeter Kieferstämme zu Brunnendeicheln.

Uebernahmslustige sind eingeladen, ihre Angebote bis zur oben angesetzten Zeit
verschlossen und gehörig bezeichnet auf dem Bureau des unterzeichneten Amtes abzugeden,
woselbst auch die Bedingungen zur Einsicht offen liegen und die Submissionsformulare
in Empfang genommen werden können.

St. Ingbert, den 17. November 1874.

Königl. BVergamt St. Ingbert.
J. Kamanm.
HolzVransport.

„Aus den Waldungen der Herren Gebr. Krämer werden
„pro 187475 nachstehende Holzquantitäten zur Anlieferung
„an die St. Ingberter Grube und das hiesige Eisenwer
„an den — vergeben:

800 Cubikmeter Stempelholz .

200 — eholz für die Grube.
circa 200 Cubikmeter verschiedenes Slamsnhold für das
eirca 100 Ster Brennholz Eisenwerk.

Die verschlossenen Submissionen sind bisnächsten Samstag
den 21. Nov., 2 Uhr Mittags, bei dem Unterzeichneten einzu—
reichen, bei welchen auch die näheren Podingungen zur Ein⸗
sicht offen liegen. C8RWwetter.

Spielwerke
oon 4 bis 200 Stücke spielend; mit
Expression, Mandoline, Trommel,
Glockensp'el, Castagnetten, Himmels—
ttimmen ⁊c.

Spieldosen
bdon 2 bis 16 Stücke spielend, Neces⸗
saires, Cigarrenstünder, Schweizerhäus⸗
hhen, Photographiealbums, Schreibzeuge,
Handschuhkasten, Briefbeschwerer, E'
garren Etuis, Tabaks- und Zündholz⸗
»osen, Arbeitstische, Flaschen, Biergläser,
Portemonnaies, Stühle ec., alles mit
Musik. Stits das Neueste, empfiehlt

J. H. Heller, Bern.

Preiscourante versende franco.
Nur wer direct bezieht, erhält Heller'sche
Werke. Groͤßtes Lager von Holzschniße⸗

reten.

HELVBEIIA,
7 7—
—D—
St. Gullem.
(Girumn d-Capitals; 10, 000 000 FPranlzen.)

Wir bringen hierdurch zur oͤffentlichen Kenntniß, daß wir für St. Ingbert
und dessen nächste Umgebung den Lehrer Hertn P. Günmnther zum Agenten ernannt
haben und bitten, in allen die obige Gesellschaft betr. Angelegenheiten sich an denselben
wenden zu wollen.

Helvetia, Feuerversicherungs- Gesellschaft in St. Gallen:

Die General⸗-Agentur für die Pfalz:
Z. Durlacher Sottzn.

Frucht⸗Brod⸗, Fleisch-Preise
der Stadt Zweibrücken v. 19. November.
Weizen 5 fl. 40 kr. Korn 5 fl. 2 kr.
Berste Zreihige 5 fl. 6ukr., Gerste vier⸗
reihige 4fl. 35 kr., Spelz 3 fl. 53 kr. Hafer
5 fl. 5 tr., Kartoffeln 1fl. — kr., Heu 2fl.
30 kr., Stroh Ufl. 24 kr. per Zentner.
Weißbrod 132 Kilogr. 18 kr., Kornbrod
3 Kilogr. 24 kr. ditto 2 Kilogr. 16 kr.
1 Kilogr. 8 kr., Gemischtbrod 3 Kilogr.
32 kr., 1 Paar Weck 110 Gramm 2 ir.
Rindfleisch I. Qual. 16 kr. 2. Qual. 14 kr.
Kalbfleisch 14 tr., Hammelfleisch 15 kr.
loder 2 Glasergesellen Schweinefleisch 16 kr. dr. Bid. Butter 88 ir
finden dauernde Arbeit bei J nieres ais FũS α—
Earl Schütz, Glaser —5— 3

St. Ingbert. Baxeru Ir. 68.

Redaction, Drud und Veriagböß —

——
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        22 9
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F —282 335532355*
235353383 3555 — ———
* 522. — —22 5323524 5 35383 33 3 22525
* 553 35338335 — —885 5—5 —
35 35523—5323338 —z582 555 8 *588 3383 3533 5
— 3 —3 5552178 — 5 5 —F————
2* — * 2* —— *52
3 523 2 35732 —8242— 5 2*8 * 2822— H 2
7 —838532223 — 33823— * —— —A *5 224
24 *3322387 55858575 3 235 583823
—XAII 2 7. 532 235253555 388* —A
s—723— * 38 A— 384
22 5 — —— 225 — *5* 2 5 2 34 —— —
— 2 — 22 353 — —— 2 5 5 — 2
— s36 5 53 32533237 55 —r 83—57585 7*
«8575 —A 28* — 82355. z323 5232358 22
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3 28 * 35 S 23 ⁊ * * 2 * 5
z5*. 53283 3338ar 5 5853,53 —5385833333
22 282355 —S22 —5232 5 — 2523 52355 — 5*
58* — 53588 — 575 ———328*5 2578—8286
* . 55*0 557 0 8 533588 532 * 5—333 5235836 28 —
— ——— 5 5—
3533 ——23 2555538 5 3 56
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— —— * — 53 * — 2 332
—A —— z3383— 3 —33 —5557 — ———— 2 —e —*“ —38
—8 J— 3328— 538355355 8538.8 933—55583 * 55—3585
— S 53250532*5 E — *2727 552 33
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— 586335 223 z528—535 —— 85 5 5532 22* 5 E FE *
——A— — z3835 5355383835328 — ——
3238*27 232522 — 35533535 ——255852 532
23322* 555 —e— 5552323 . z355 —O 554 52 —5—23333
55— T *52 55 —2235—5 — 533258 22833343335 53 553
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—A— —A —5 5522355 285 2525
F — —m — 552257 RI353 — 2E
88 2 2 5238332cs235 —z683 ———8 2 222
* — — —— * — — — —— —
35 48—8 3032 83 5* — 52232 2533 58855
—*5* 8 2 — 2 — —— — 3
2 0 — — * — —
**8 5553—332355 38383238 —A 53535 33*
282 5353 5255322 — 25 5 3 8 —S— 2 2.. —24
222 2 25223 —A— — * 7 —— 2 * — — —*
23335533 33332 5323538354 53 45 2388. 358 535258
5323 55 52 ——8332483 E88 —z535—— 73
5*35 35 25 52353322353 —— — —A 2 555*
2 555 89 533 * 253332 — * — 533853 —58 2 33 .
55 23355 *—383537558 5 322 5535 —A— — — 2
2222* 3 2 — 2235 8 — *
8 S8 2 2 — * 8 5* 8 *
583332 32253 53 23535 —4883338 323335
— * 5282 —53 * 53 * 2832 2* 52 — 2
— —— 5 2532 3 2 * * —22258 * 8 —5
552526 357 3337 33255 735835 335353538248 555335
3 * 2 2 — 5256 52 2* 2
35 *— 25 55 — 8.5 * — 5 8 E63
3 —388 2365 353222835 52 25833 5z3257535523588 —
*2 — 2 2 —260*5 858 3 53—58 —A — 22 *55
* 53322 322 5z8 * 235 52 —E s — —
— —————— 555 33.55* 55 — S 32 255—3z53—5z3—82 3 8
53222 S —2352— 8 8 223 2 *5
— 5383657 — 2 655 32585 23 —
22 882 5S082 —A —A 2—22 253252 52
8333 283336 252 —3553 3536 —353537 5585
223555358 53225 3 ——28 —— —A 27 82 8* 2 —55535
28 —— — —8 832 Z22 * — 25— * 2 *236
2 525225 —73 24 — W 53 25 3 235 *2 —
* 2 8 28284 *30 — 2 OS — 52.2 5322355 ⸗
8 — 3* 33 — *** 5 —* 2* 6k 82 23 3 —— —
— — 36 5288 —A——— 528582 »* 22 253323536 2 53
——5235278—55 255362 523355 —2 755 — — 28
2 — 42 5225 5 — 2 2 ——
67 35558
2 88 — 252 *322 25—5324 3 —2 35 86 225
—z2522 —253835253.35 5—z23 R 23.8 555 252337 552 55 2533
—— 2 25 63983 2—2538 —5—8 —AA —— 35 2223 — 22232 — 83
—2222 229 2 2832 22 * 33 52 — 25 5 5
3 355 5325258 25382
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3535362332 z2352 —058 53—
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32553338—3333 23552 533 — —— ——— 533323 2553253
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——— 5313825 27535 —232383 335 2 22 —z23223538*
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5* * 2 * s ·2 B 305 —* ⸗5 25 2* —
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—5 A— 3555 86 533233735*5 25355 F27
52 2 —R— * —3 2 — — — 2 S — 5
— ee 338 33535* 32233
J Eẽ * * — — 3 2* 8 * — 5 — * —
2 57 — 7 — 557* — —— 857 5353585
133535833585 —33538338 55 383 23373238 32233355*
—— ——— * 253238 53528 83 725 A 2 2 * —
z333 53353390 5 3563 —37 — ———— 8558833
23538532 — 55 * 7. 5—85653335*8 523 5838 855 2258835
533 5322 — 25 3 233 5 —A 8* 555353
5388 823 35 —E — 532—23226 5533 — 188 —
— 52*23 —2* — 32c223 355 732 536 —— —8333555*
8 —— —A 322535857 b 360
— 55555537 33575335535 5* — —3327577 323
—A 3555. 38333875 3 52535528 55 —z326358 22
53853386323558 —22835533587 38S* 5383 583535 57
———— — * 2 —E———— — z28 —3358 —5 ——
2** — 28 * 5*2 38 — 522* D —2 —3 5—232 —2532353* —
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A — 558—8384 — 22 535 — 8 22832
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53553558 52532733 223755 23360 3527
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— — 2 232 2 8 22522 — — —
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23355 EIS 5553 2755 585 X —2 s5*
5 — —8 58160 — 132278 8 2
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8 — „5552 —2 255 2355 2527 535 S26 53 583
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—A F 533.,3 35 520 5* 55—5 355
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78 538 —— 326 58 — 55535857 1590 ——— 8
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3* —— 835 5XS56555— — 2 2 2 2
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535 553288533 23358 — 553557253 —85c5—* 5238
— 55 3 335 753553855 ———— 26c82 38
28832235 5232 8538 53385383323368 535 2 2258
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3 2532 —2 —235232 553577— 35333335228 5333. ———
2 335355353 353333553336 —— —MA 8 —A 25332
2 * * 25 5553 2 25 —— 22 23330 * —A— *
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3888 85 —A 25.83. 5835825 3 23.2.
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*23*32 —557 53385352 — *32533385 5z5 533
2 —3— 522386 A 2555 2 22 32228227. *3 *323 25 *2
2 227 * —4 — 5* — * 3 r
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        St. Ingberler Anzeiger.

der St. Inaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Dounerstags⸗ und Sonnta

Zummer erlcheint wöchentlich viermal: Dinstag, Doanerstag, Samsetag und Sountag. Adonnementspreis vierteljährig 42 Krzt. oder
12 Sibergr. Anzeigen werden wit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

B —185. Samstag, den 21. November. 1874

Deutsches Reich. edrung tragen, wie das vielfach längst angezeigt gewesen
23 zer wäre.
Mänchen, 18, Nov. Fürst v, Hohenlohe ist gestern hier Berlin, 19, Nov. Das Kammergericht hat gestern die
ingetroffen. wird jedoch morgen nach Paris wieder —8 Beschwerde des Grafen Arnim wegen verweigerter, Rückzahlung
Manben, 19. Rov. Die frühet getrosfene notdnuns, seiner Caution und erneuerter Verhaftung abgewiesen. Graf Arnim
»aß die Sgau der zu schlachten den Pferde. ud z dnaes ge⸗ erhielt die Erlaubniß, täglich cine Stunde in Begleitung eines
dlachteter Pferde dunchliehend dor Mprovsebn hierarzten ot. Schutzmanaes auszugehen. Der russisch: Reichskanzler Gortschakow,
unehmen sei, hat das k. Staalsministerium des Inneren neuestens * J
une T — welcher heute Abend nach Petersburg abreist, befuchte gestern Abend
dahin modificirt, daß die Schau aller jener Pfer e, we che ledigli abermals den Fürsten Bismarck und hatte mit demselben eine längere
n Folge außerer Verletzungen, wie von Knochenbrüchen, Sturz, e
irdperen Verwundungen 2c. zum Schlachten befimmt werden, vor Vom Rhein, 15. Novbr. (Pf. P.) Officiösem Ver⸗
em Schlachten durch die gewöhnlichen, im betreffenden Orte o nehmen nach in es im Werke, dem im letzzen Kriege zVB. na-
essellten Fleischbeschauer vorgenommen peden b en mentlich in dem sehr bedeulenden Kostenaufwand sür die aus
albst ein approbirter Zhierarʒt ——— requirirtem Material hergestellte, dem sächsischen Armeecorps als
dagegen, ob das Fleisch solcher Pferde zum merschlichen Genusse —56
gegen. as Veiq. ulet i ehieen Aebergangshunktt d'enende Kriegsbrücke an der „Petersaue“ zu
—A dilede wie bisher mur den approbitten Thiridr Mainz besonders hervorgetretene Mangel an Ponionmaterial und
jorbehalten. Die Beschau der geschlachteten Pferde ist deshalb —S
russchließend von diesen Thierärzten vorzunehmen und es darf vor 283
&amp; de der gechlachteien riserner Pontonsfchiffe und entsprechende mpfavisos für die
Bornahme derselben weder Fleisch noch ingewei eder geschla nilitärischen Inspectionen solcher Fluß⸗ und Ueberganqspunlte.“
lferde entfernt oder verwendet werden . diermit scheinen demnach die Gerüchte über die Erxrichtung einer
In Aussicht auf das Zustandekommen des Bankgesetzes, von Zanonenbooifldile von 16 Fahrzeugen auf dem Rheineweiche
welchemn man fich für die baher. Hybotheken und Wechselbank den an fur unzwecmäßig erkannt hat, atledigt zu sein—
zunstigsten Erfolg erwartete, waren die Actien derselben in der Sasa r'gemn un d, 18. Robbr. Die Leser Ihrer Zeltung
ktzteren Zeit bis auf 1121 gestiegen; da aber die Nachricht aus perden fich erinnern, daß der Commandeur des hier in Garnison
Berlin es sehr zweiffelhaft erscheinen ließ, ob der Reichstag das ũegenden bayerischen 5. Chevauxlegers-Regiments, Freiherr von
Bankgesetz, svwie es vorliegt, annehmeun wird, so sind diese Actinecoffftein, den Abschied echiet, wein ihm beir einem Toasie auj
oorersi bis auf 1100 im Cours zurüdgegangen. den König von Bayern das Wort ‚Vasall“ anstatt Verbundeter“
Berlin, 17. Nov. Die Regierung dürfle auf die Focde⸗ entschlüpfte. Gestern veranstaltete die hiesige Deutsche Gesellschaft
ung der Errichiung einer Reicbsbank eingehen. Dem preußzischen dem scheidenden Commandeur eine solenne Abschiedsfe er an
caudtag soll bereits in einer nächsten Session eine Vorlage b welcher sich sowohl die früheren RegimentsKameraden des Scheiden⸗
————
in, 17. Nov. Unter dem Tite riedens-Garan⸗ Landg F
ien“ * St. Petersburger Zeitung“ den Anfang einer waltung, a Eisenbahn-Betriebsinspektion — zahlreich betheiligten.
Vhie von Aruiteln über die Lage Europas. An hervorragender Die Feier war in so fern von Bedeutung, als dieselbe ein Aus⸗
Stelle begegnen wir folgendem Passus: „Zunächst muß man fich druck des allgemeinen Bedauerns sein sollte, welches das Scheiden
aran gewöhnen, die sogenannte Drei⸗Kaiser-Politik“ als einen de AR een von deean in den een u
zesti ktor der europäischen Politik für heute und die gesammten hiesigen Bevölkerung und n am wenigsten der ein⸗
nnd Iug mit in 28— * 3 wenn es sich um heimischen verursacht, ein Bedauern, welches noch gesteigert wird,
die Geschicke Europas handelt. Der Epoche einer ee Wwe Senin an du de edesun die 8
ist die Periode des ostmächtlichen Schwergewichts Entlassung vom Commando seine egiments zur Folge hatte.
eec b fein —;— en an z Zu⸗ Andererseits sollte der Abschied ein Protest sein gegen den feigen
lande etwas zu ändern, dies Verhältniß zu untergraben, sind Denuncianten, der das in Freundeskreisen gefallene Wort an das
erurtheilt, an jener persoͤnlichen Freundjchaft der drei Monarchen', Vaterland“ schickte, jedenfalls d er sich die getzt wirklich ein⸗
u scheitern, von welcher Kaiser Wilhelm mit so viel Genugthuung getretenen Folgen von seiner Hand ungsweise versprach.
zffenilich Akt genommen.“ Im weiteren Verlaufe des Artilets s. R Por Franbrach Siadi den reyublt
werden sehr bittere Worte an Frankreich gerichtet. Es seien pri⸗ VJ Paris, 8. Nov. In —— en wurden republi⸗
„ate Aeußerungen sowohl Thiers als auch Gambetta's und ebenso anische Wahlmanifeste mit Beschlag belegt. — Bazaine ist in Mad⸗
des Herzogs Decazes und. Nac Mahons nach Petersburg gelangt, rid einaenosen g wucde dörqeß sa Det
ddde in umgrasdaun ie. W d scuen dnh nten dut geitnd eht ud eetaer n Sonnentehend gu
ich, so lange die gegenwärtige Situati .—
ei Piß din ee ein kriegerisches Abentener ist ein Neubau zusammengestürzt und hat sechs Arbeiter erschlagen.
— —————————
„au ru d d „das.
— 58 zu ene deßhalb „will man sich deren Erbarmen zrößter Freude ertragen. Das neue Militärgesetz erfordert näm—
zurch eine gut gespielte Demüthigung eischleichen.“ Dieses solle den ich eine Erhöhung des Kriegsbudgets um 20 Miillionen, so daß
Freiwerber der küuftigen Allianzen spielen. So lange blieben ch da nunmehr auf die ungeheure Summe von 518 Millionen
— 8 die Friedensgarantieen, von denen Kaiser Wilhelm ge⸗ ür die Landarmee beläuft. Da sich aber schon im diesjährigen
e ohne Ine * voller Kraft. Budget ein Defizit ergibt, so müssen die Steuern für 1875 wieder
Beriin, 18. Nov. Aus guter Quelle ist zu melden, daß um ein Bedeutendes erhöht werden.
daß Reichslanzleramt es vorerst aufgegeben, dem Reichstag eine Spanien.
Hesetzesvorlage üsser die Neuregelung und Freigebung des Apo⸗ ‚R de X Raube des berühmler Due
hekerwesens zugehen zu lassen. Dagegen beabsichtigt die preußische o'schen Bildes er hei n onius von Padua aus der Ke h:
Regierung bald bedeutende Aenderungen in den Bestimmungen üher dra von Sevilla hat die spanische Regierung ihren Agenten
ären, en Wünschen der jungen und unbemittelt arma nku eint von kun.
2un n n Nnhe will man offener und diger Hand ausgeführt zu sein, denn aus dem großen Altarbilde
mehr der Bedürsnißfrage bei künftigen Concessionsverleihungen ist nur dasjenige Stück herausgeschniiten, auf welchem der Heilia
        <pb n="740" />
        nieend in betender Haltung dargestellt is. Der Dieb muß sich
zur Ausführung der That einer Leiter bedient haben, da das
——— Auffälliger We'se sind
die Gitter, Riegel und Schlösser unversehrt geblieben, und es ist
räthselhaft, wie der Ravb hat ausgeführt werden können, da“ sich
Nachts ein Caplan, zwei Wärter und zwei große Hunde in der
Kirche eingeschlossen befinden. Der Werth des Murillo'schen
Meisterwerkes, welches geradezu unschätzbar war, ist völlig vernichtet.
Hoffentlich gelingt es, des Raͤuberz habhaft zu werden. Jeden⸗
jalls dürfte es ihm schwer werden, das Bild zu verkaufen.

Madrid, 18. Nov. Die Carlistenführer Tristang und
Miret befinden sich in Catalonien auf dem Rückzuge und werden
non den Regierangstrupen verfolgt.

Eine eigenthümliche Art von Kriegführung haben die Gene—
xale der spanischen Republik. Nachdem Irun entfetzt war, hätte
nan denlen sollen sie würden den zurückveichenden Carlisten auf
dem Fuß folgen. Aber nein — sie begnügten sich, etliche hundert
Hauser von Carlisten anzuzünden — was Barbarei anlangt, wird
oald eine Partei vor der anderen nichts mehr voraushaben —
and machten dann Kehrt zum Abmarsch nach San Sebastian, von
vanuen ste gekommen. Natürlich haben die Carlisten sich beeilt,
die von den Republikanern gerädumten Stellungen wieder zu be⸗
setzen, und wenn es ihnen über kurz oder lang wieder einfällt,
Jrun nochmols zu belagern, so stehi ihnen nichts Erhebliches im
Weg oder Laserna wird dann wieder eine solche Entsat-Vewegung
anoidnen müssen, wie diesmal.

. Aus Spaniten bommen betrlübende Nachrichten über die
Graufamleit, womit nach dem Gefechte bei San Marcos beide
Theile gewüthet haben. Nicht nur die Carlisten, anch die Re—
publikaner haben alle Häuser der feindlich Gesinnten in Brand
zesteck.. Wer die Banbarei anfing, ist nicht festzustellen. Ob die
Truppen den Erfolg ausnützen und weiter gegen Süden vordringen
werden, ist zweifelhaft. Die Carlisten sammeln fich bei Vera, um
chre dortigen großen Werlstätten zu vertheidigen. Die Zerstörung
derfelben wäre von äußerster Wichtigkeit, aber die Regierung soll
der Ansicht sein, der Marsch durch das Gebirge wäre zu gefährlich
und bereits Befehle in diesem Sinne eriheitt haben.

Nustland.

„Hetersburg, 18. Rovbr. Die Rachrichten kinzelner
deuischer Zeitungen von einer hier entdeckten Verfchwrung und
nassenhaften Verhaftungen sind sicherem Vernehmen nach durchaus
rundlos. Weder sind einflußreiche Personen verhaftet noch fanden
größere Vermögenssequestirungen statt. Was die angeblich in jener
Angelegenheit eingesetzte Untersuchungs ˖ Comm' sion detrifft, so liegt
vahrscheinlich eine Verwechselung mit der Disciplinar⸗Commission
vor, welche die Untersuchung über die unruhigen Auftritte in der
medicinischen Alademie und dem technologischen Institut zu führen hat.

Türkei.

Constantinopel, 17. Nov. Heute früh 6 Uhr hat

in Smyrna ein starkes Erdbeben stattgefunden.
Amerika.

Die Entwaldung Amerikas geht mit Riesenschriiten vor sich,
und es dürfte bald an der Zeit sein, von oben herab dem leicht⸗
fertigen Tresben ein Ziel zu setzen. Nicht weniger als 8 Miu.
Acres werden jährlich entwaldet, während nur eiwa 10,000 neu
bepflanzt werden. Chicago allein consumirt jährlich 19,000
Akëtes Wald. In einem Zeitraume von zehn Jahren wurden 12
Millionen Acres Waldes niedergebrannt, nur dum schnell den
Boden benutzen zu können. In Wisconsin werden jährlich 50,000
Aeres gefällt, um den Bedarf Nebraskas und Kansas au be—⸗
riedigen.

In der Nähe von Tordto (CTanada) wurden aus
einem Waggon der Westbahn 150,000 Doslars geraubt. Fünf
Räuber hatten die Bahnbeamten überrascht, sie gefesselt, sich des
Geldes bemächtigt und sich dann auf und davon gemacht, ohne
ruch rur eine Spur zu hinterlassen
— —R6.

Die „Zw. Ztg.“ meldet aus Zweiberücken vom 17.
Nov.: Der Sprachlehrer Herrmann, welcher in Dahn den dortigen
Stadtischreiber Conrad durch einen Pistolenschuß schwer verwundete,
zefindet sich seit einigen Tagen im Untersuchungsgefängniß, und
ollen sich dort, wie man hört, vielfache Spuren von Gesstesstörung
— Verfolgungswahn ꝛc. — grzeigt haben und das Vorhandensein
einer Geisteskrankheit höchst wahrscheinlich sein.

FKaiserslautern, 15. Nop. Das Unionsdenkmal
in der hiesigen Stiftstirche wird von dem Bildhauer Knoll in
München angefertigt werden. Knoll stammt aus Bergzabern und
ist bekanntlich der Schöpfer des neuen Fischbrunnens vor dem
neuen Rathhause in München.

F Vor dem kgl. Zuchtpolizeigerichte zu Landau wurde am

Dienstag der Bahnwart Jakob Hirth, welcher durch Offenlassen
der Barriere am Abende des 16. August das Eisenbahnungiüg
im dem Wegübergange beim Bahnhofe Pakammer herbeiführte, jr
) Monaten Gefängniß und zu den Kosten verurtheilt.

f Saarbrücken, 12. Nov. Das gestrige Urtheil der
Beschworenen in der Anllagesache gegen Pfarrer Isbert und die
Tumultuanten von Namborn und St. Wendel gibt zu denken
Isbert wurde freigesprochen, 4 der aufgehetzten Tumuliuanten zu
3 Jahr, Lauf 19/4 Jahr und 1 zu 6 Monaten Gefängniß ver.
artheilt. Die „Saarbr. Zig.“ schüeßt ihren Bericht ut den
Worten: Nach Isberts Freisprechung erhiell dessen fahles Gefich!
Rötzlich Farbe, seine Confratres, welche der Sitzung beiwohnten,
»eglückwünschten ihn mit lächelndem Munde und drückten ihm freudig
die Hände. — Die Schuldiggesprochenen aber verbargen ihr Ant⸗
litz in den Händen. Und drunten vor dem Landgerichtsgebäude
dand ein bleiches Weib, Mutter von sechs Kindern, jaͤmmerte und
veinte laut in die Nacht hinein. Ihr Mann gehörte auch zu den
„chuldigen.

SaarbrücdenSt. Johann, 12. Nov. Auf der
»enachbarten tgl. Koblengrube v. d. Heydt soll über einer vnberit
ꝛischen Maschine ein Kohlenflötz in Brand gerathen fein. Derselbe
oll vor ungefähr drei Tagen entdeckt worden sein, jedoch schor
olche Dimensionen angenommen haben, daß Erdschüttungen ftatige
funden. Alle Arbeiter sind am Loschen des Feuers beschäfnigt.

F In Lothringen wird sehr über das Ueberhandnehmen der
Schwarzs und Raubwildstandes geklagt; die Klage datirt übrigent
chon von länger; daß die deuts he Foestverwallung dabei keine
Zchuld trifft, dürfte daraus herborgehen, daß in dem vom Mai
1871 dis dahin 78 geschoffen wurden: 120 Wölfe, 65 Wildkatzer
195 Wildschweine.

FRastatt, 17. Rovbr. Vor einigen Tagen machte Pre
nierlieutenant S vom 1. oberschlefischen Inf.⸗Reg. Nr. 22 mi
einem andern Off zier die Wette, daß er in 23 aufeinander
olgenden Stunden von Rastatt nach Straßburg und zuruück gehe
Die Wette kam am 15. zur Ausführung. Premierlicutenant S
egte die Strede, im Ganzen 14 Meilen, nach Abrechnung von1
Stunde 8 Minuten unterwegs gehabter Rast in 16 Sturden
Minuten zurück. Er zing um 1 Uhr 15 Minuten Morgens don
Rastatt ab und traf umm 6 Uhr 50 Minuten Abends daselbs
wieder ein. Gewiß rine seltene Leifiung.

fFAschaffenburg, 18. Nod. Gestern stürzie die im
Bau begriffene kathol. Kirche im benachbarten Dorfe Damm zu
ammen. Das Dachwerk war schon aufgeschlagen, sogar schon ein
Theil gedecht. Leider blieben zwei Mann todt, verwundet sint
echs Mann.

FIn Lippertsgrun (Oberfranken) gewann ein junge
Nensch die eingegangene Wette: 5 halbe Seidel Schnaps jedes in
einem Zuge auszutrinlen, blos daß er starb. *

In Riedlingen (Württemberg) hat Einer die Weite ge
wonnen, von da bis Ehingen, 58 Kilometer, in fünf Stunden
hin⸗ und zurückreiten.

TLeipzig, 14. Nov. (Aus der Rechisprechung des
Reichs-Oberhandelsgerichts.) Bei einer Getreidelieferung war be⸗
dungen, die vom Verkäufer geliehenen Säcke sollten binnen ach
Tagen zurückgeschickt, jonst aber pro Tag und Sack ein Leihgeld
don 83 kr. bezahlt werden. Die Säcke waren unbestritten nur
129 fl. werth, und doch wurde der Empfanger verurtheilt, nicht
nur die Säcke oder deren Werth zu erstaiten, sondern auch über

1300 fl. () Leihgeld zu bezahlen. Und dies Urtheit konnl
nicht geändert werden, weil es fich um einen Kassationsrekurs han
delte, der nur eine beschränkte Zulössigkeit hat.

FvLeibpzig, 15. Nob. Der Chef der Buchhandlung
F. A. Brockhaus, Heinrich Brockhaus, ist gestern
gestorben.

F Eisenach, 12. Novbr. Dahier tagt jetzt ein Vurschen-
schaftscongreß, bei welchem Burschenschaften von Berlin, Bonn.
Breslau, Halle, Greifswalde, Jena, Marburg, Gießen, Heidelberg
Erlangen, München und andern Universitäten vertreten sind. Ef
zandelt sich um Einigung der Burschenschaften gegenübet den
Forpsberbindungen.

Geue Martk) Der ‚erliner Börsen-Courier“ schreibt:
Bekanntlich soll die Stadt Berlin zur selbstständigen Provinzg orga⸗
nisirt werden. Der Berliner Witz nun hat dieser Provinz bereits
hren Namen gegeben. Unsere märkische Heimath theilt man be—
hanntlich ein in Altmark, Kurmark, Neumark; die neue Prodinz
Berlin soll aber forten — Steuermark heißen.

F Ein Berliner hat an den Reichstag die Bitte gerichtet.
das Zweimarkstück möge den Namea „Bismarck“ erhalten.
7Kosnigsberg, 16. Ltodb. Die „Borussia“ ist bei
Jershöft untergegangen; 3 Mann von der Besotzung sind durch
        <pb n="741" />
        »en „Sirius“ gereltel, 5 von der Besatzung und 2 Passagiere sind
im Schiffsboot bei Rügenwalde gelandet. Der Capitän Klein und
2 Heizer sind ertrunken.

5 Unter dem Titel „Was Herr Zubov'ts erzählt“ finden
oir im „N. W. Tgbl.“ folgende Erzählung aus Paris vom 12.
Nobember: Heute haben die Herren der Deutschen Gesandtschaft,
herr d. Bülow an der Spitze, dem unerschrockenen Reiler bei
Zonnefoi am Boulevard Montmartre ein Dejeuner gegeben; morgen
deranstalten die hiesigen Vertreter der Wiener Ptesse ein solches
ind nach demselben wird der Oesterreichische Lieutenant einigen
Franzoösischen Cavallerie-Generalen vorgestellt, — zwischen diesen
dejeuners, Diners und Vorstellungen kommen alle möglichen wiß-
»egierigen und neugierigen Besucher und langen ununterbrochen
D'peschen aus allen Weltgegenden ein, die zum Theil beartwortet
derden müssen; so gestern erst eine solche vom Englis gen St.
James Klub (Piccadilly). Es ist daher nicht zu verwundern,
denn Zubov'is gestern mit einem Male und in der elegischsten
Tonort ausricf: „Der Ritt hat mich nicht ermüdet, aber die
siebenhundert Personen, mit denen ich jeden Tag verk ehren soll,
ie strapaziren mich.“ — Aber für eines hat er denn doch Zeit
efunden, der angestaunte Reitersmann, dazu nämlich, Ihrem
rorrespondenten in großen Umrifsen alles Das zu erzählen, was
r seit seinem Aufbruch von Wien reitend und rastend erlebte und
hiefe Begegnisse seien in nachstehenden Zeilen getreulich wiedergegeben:
Am 28. Oktober, 10 Uhr Vormittags, ritt ich von Wien ab
und inachte im Ansange, vom schönsten Wetter begünstigt, täglich
I5. Slunden. In den ersten vier bis fünf Tagen schlief ich jedes
Mal circa fünk Stunden, während später, als „Caradoc“ den
hetanmen Unfall erlitt, die Touren immer sänger, die Raststunden
immer kürzer wurden. Mein Ritt durch Oesterteich und Deulsch⸗
land glich einem wahren Triumphzuge: man hatte nämlich aller⸗
orlen durch die Zeiningen meine Ankunft erfahren und elbst wenn
ich spat Nachts in einer kleinen Stadt eintraf, erwarteten mich
hunderte ron Menchen und begrüßten mich auf das Freundlichste.
Diese Liebenswürdi keit hatte aber auch manche Unannehmlichkeit
zur Folge, denn man satz mich für eiwas Großes an und ich mußte
uͤberall horrende Preise zahlen, die Zeitungen hatten ja von einer
Welte von 80,000 Fres gesprochen. In Birnbach in Bayern z.
B. hatte ich für den Pferdestand und Fourage für meinen „Cara⸗
dac“ füt eine Nacht 17 Bayrische Gulden zu zahlen. Meine
Rarte, gezeichnet von Major Sedlacek des gesgrapischen Instituts,
leistete mir treffliche Dienste; dieselbe ist so genau, so unfehlbar
richtig, daß ich nie über meinen Weg in Zweifel war und ich
— V—— Karte meine Wette nicht
gewonnen hätte. Ein einziges Mal nur verirrte ich mich, als ich
— —— passirte. Es war Nacht und
in furchtbares Schneegestöber, und ich irtte, trotzdem ich zwei
Hirten als Führer haile (denen ich 40 Gulden zahlen mußte) zehn
Stunden lang im Walde herum und litt unendlich von der gräßlichsten
Ruͤsse und Kuoͤlte. Bis zur Oesterreichischen Grenze ritt ich in
Aniform, von hier an in einem ganz leichten grauen Anzuge,
yhne jeglichen Üeberrock, Mantel, Plaid oder Regenmantel, man
lann sihh daher vorstellen, daß jene Nacht mir noch lange in Er⸗
—XXDDO— In Frankreich ging es mir bei Weitem
aicht so gut wie in Deutschland, das Welter war durchgehends
chiechier und Regen und Nebel stets an der Tagesordnung. Ich
defand mich in einer derartigen Aufregung, daß ich z. B. in
Dieuze während der Nacht aus dem Schlafe aufspraug und mit
der Hand durchs Fenster fuhr, wobei ich mir die rechte Hand
berwundete. In den letzten sieben Tagen meines Rittes habe ich
nur ein einziges Mal, und da nur drei Stunden geschlafen; wenn
ch auch rastete, ließ mich meine Nervosität und die Angst um
mein Pferd nicht einen Moment die Augen schließen. Meine
Sute wollte in Folge der großen Ermüdung durchaus nicht
fressen, ich fütterte sie daher mit Hafer⸗ Conserve, welche ich ihr
mir Gewalt in das Maul stopfen mußte. In Frankreich wurde
ch übrigens fast jede halbe Stunde wegen meines verdächt gen
Aussehens von einem Gensdarmen aufgehalten, welcher mich um
neinen Paß fragte; in vielen Ortschaften so in St. Diziere
n) Fontenoy schrie man mir nach: „Espion prussien!“ ,Cochon
russien!“ und noch andere solcher Schönheiten. In Cherau, wo
h einmal meine Karte herausnahm, um mich zu orient'ren,
ahm das Volk eine drohende Haltung gegen mich an, man schrie—
Voyez l'espion prussien, comme il regarde son plan!“Ich
nar sogar gezwungen, meinen Revolver neben mich zu iegen,
wührend ich frühstückte. — In Champignon hielt man mich für
inen Räuber oder etwas Aehnliches. In diesen Ort kam ich am
Abend, man wies mir einen Stall für mein Pferd an, und ich
egte mich auf einen Strohsack neben meinem Caradoc. Als ich
abher um 4 Uhr Morgens aufbrechen und meinen Weg forftsetzen

wollte, war die Stallihüre versperrt; man hatte mich mit sammi
meinem Pferde eingeschlossen Ich sprengte, nachdem ich vergebens
nach Befreiung geschrieen hatte, die Thür mit Gewalt und rief
dann die Leute, um meine Rechnung begleichen zu koönnen. Aus
Angst vor mir kam jedoch Niemand und ich mußte, ohne zu zahlen,
weiler reiten. Ueberhaupi wußle man in Fronkreich nicht, ob
meine Wette echt oder ob der ganze Ritt nur ein Vorwand und
ich denn doch ein Preußischer Sp on sei.

— Im Krystalipalast zu London wurde dieser Tage ein Bal⸗
lon in die Höhe gelassen, zu dem Zwecke, eine von dem englischen
Cavallerircapitän Burnaby erfundene Maschine zur Ermittlung
der Windrichtuns über den Wolken, wenn die Erde unsichtbar ist,
zu prüfen. Die Erfindung besteht aus zwei seidenen Fallschirmen
die durch eine Garnwinde von einigen 80 Ellen Länge mit einan—
der verbunden sind. Wenn einer dieser Fallschirme an der Seite
der Gondel herabgelassen wird, beginnt er sofsrt zu fallen, aber
wegen des Widerstandes der Atmosphäre nur langfam, In einer
andern Setunde wird der zweite Fallschirm losgelöst, und dann
tonner die Reisenden mit Hilfe ihres Kompasses die richtige Linie
ihres Laufes erhalten, wenn sie auf ihren Karten die entgegen—
gesetzten Theile der Linien, auf welche die zwei Fallschirne nieder—
fallen, notiren. Die Erfindung ist an sich sehr einfach und erwieß
sich als erfolgreich.

fChrgago, 29. Okt. Tie Mittheilungen über die
Hungersnoth in Nebraska lauten sehr beunruhigend, 7000 Män—
nern, Fraurn und Kindera droht der Tod in Folge mangelnder
debensmittel. General Ord, der Commandeur des Departements
der Platte, der persönliche Kenntriß von den Thatsachen hat,
meldete heute der Handelsbehörde in einfachen Worten die traurige
Geschichte des durch die Verherheerungen dee Heuschreden verur⸗
sachten Nothstandes im wesllichen Nebrasla. Er constatirt, daß
hereits mehrere Hungertodesfälle stattgefunden haben, daß in Boone
Greeley, Shermann, Howard, Buffallo und sämmt—
lichen auderen Kreisen 80 Meilen westlich vom Missouri Flusse
zwei Drittel der Bevölkerung von allen Bedürfnissen des Lebens
entblößt sind. Sie befitzen weder Kleidungsstücke noch Schube
und die Beschaffung von Nahrungsmitteln ist unmöglich. Ein
Ausschuß wurde ernannt, um Schritte zur Unterstützung dieser armen
Leute zu thun.
Landwirfthschaftliches,
mitgetheilt von Dr. Schneider in Worms.

(Saubestereu.) Bei der Mistproduction wird nicht sellen
dadurch gefehli, daß man zu häufig sich noch des Laubes als
Einstreumittel bedient. Es ist nnausbleiblich, daß der Laubdünger
schon im Stalle an dem Kapitale des Landwirihs zu zehren be—
zinnt. Nicht nur, daß er dem Urine einen zu raschen Durchzug
Jestattet, sondern der Urin schwemmt auch noch andere, leicht lös⸗
ͤche Dürgertheile aus, und da er selber nicht gesammelt wird, so
derliert sich auch m'it ihm ein wesentlicher Theil der festen Aus⸗
wurfsstoffe. Zuͤdem ist es bekannt, daß der Laubdünger auch anf
dem Felde noch die Zerseßung der besseren Düngertheilchen beein⸗
trächtigt, und so der Wirthschoft Schaden zufügt. Allerdings zeigt
sich trotz des so sehr ausgedehnten Getreidebaues häufig Mangel
an Streustroh; allein nicht die Anwendung der Laubstreu ist das
Mittel demselben vorzubeugen, sondern bessere Bewirthschaftung
des Bodens, Hebung des Futterbaues und der Viehzucht, und
endlich Abschaffung der Laubstren. Um indessen einen entsprechen—
den Uetzergang zu vermitteln, dürste die Anwendung getrockneter
Erde mit eiwaä üßs der sonst üblichen Strohstreuungen neben öfterer
Reinigung des Stalles allen Denen zu empfehlen sein,, die sich
von der Anwendung der Laubstreu frei machen wollen.
Höchst beachtenswerth
für alle diejenigen welche geneigt sind, auf eine solide und
Erfolg versprechende Weise dem Glücke die Hand zu bieten,
ist die im heutigen Blatte erschienene Annonce des Hauses
Bottenie d Co. in IIamburd.

Illustrirte Wo chenschrift „Deutscher Kriegerbund,“ Nr. 48 der⸗
elben enthält: Bekanntmachungen und Sprechsaal in Sachen des
Bundes; Offner Brief, Skizzen aus dem letzten Kriege: die
active Dienstzeit im deutschen Heere; Kurzgefaßtes Vademecum zur
Orientirung im Bureau der Standesbeamten; Verschiedenes;
Vereinsnachrichten; Eingesandt, über das hundertjähtzrige Jubiläum
der Jesuiten! Briefkasten ꝛc. Preis pro Quartal nur 75 Pf.
neue Reichswährung. Zu beziehen durch jede Postanstalt.
        <pb n="742" />
        Bekanntmachung.
Die Lieferung des für die kgl. Steinkohlengruben St. Ingbert und Mittelbex⸗
bach im Betriebsjahre 1875 nöthigen Rübols und zwar:
a. fuür die kgl. Grube St. Ingbert, mit 26,000 Kilogramm,
b. 5 „ Mititelbexbach, 5000
soll im Submissionswege an den Wenigstnehmenden vergeben werden.
Die Angebote sind verschlossen und gehörig bezeichnet,
bis Samstag, den 28. November 1874, Nachmittags 2 Uhr,
bei dem unterzeichneten Amte einzureichen, bei welchem auch die Lieferungsbedingungen
eingesehen werden können.
St. Ingbert, den 17. November 1874.
Königl. R⸗rxgamt St. Ingbert.
.

—A
Tausende
werden oft an zweifelhafte Unter⸗
nehmungen gewagt, während vielfach
Gelegenheit geboten ist, mit geringer
Einlage zu bedeutenden Capitalien
zu gelangen
Durch ihre vortheilhafte Einrichtung
ganz besonders zu einem foliden
Glücke versuche geeignet ist die staailich
genehmigte und gatantirte große Geld⸗
verloosung.
000 R.M.
Sιιαα 4
Bekanuenachung.

Donnerstag, den 26. Novbember 1874, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dem
Bureau des kgi. Bergamtes St. Ingbert die Beifuhr nachbezeichneter Holzquantitäten
aus den Staaiswaldungen zur kgl. Grube St. Ingbert pro 1875 im Submissionswege
an den Mindestnehmenden vergeben werden.

a. Aus den kgl. Forstrevieren Neuhäusel u. St. Ingbert:
600 Kubikmeler Eichenstammholz,
250, Buchenstammholz,
700 — Stempelstangen.
d. Aus dem kgl. Forstreviere Jaegersburgg:
8 Kubikmeter Kieferstämme zu Brunnendeicheln.

Uebernahmslustige sind eingeladen, ihre Angebote bis zur oben angesstzten Zeit
verschlofsen und gehörig bezeichnet auf dem Bureau des unterzeichneten Amtes abzugeben,
woselbst auch die Bedingungen zur Einsicht offen liegen und die Submissions formulare
in Empfang genommen werden können.

St. Ingbert, den 17. November 1874.

Königl. Bergamt 5t. Ingbert.

JI. IXAMIMMTI.
2 Felt . —E
Wiener Welt⸗Ausstelslung Ehrendiplome
München 1868,1871 8
KNnerbennungsdiplom. i anditlachfec
5 4 liche Aussftellungen.
—

Flachs⸗, Hanf⸗, Wergspinnerei, Weberei, Zwirnerei u. Bleicherei
Bäumenheim Post- und Bahn-Station Mertingen, Bayern,
ann Flachs, Hauf und Abwera foriwähread aum Lohnverspinnen, Weben, Zwirnen und

eichen an: —
Herr J. Lacle in Oberwürzbach.

Wir sichern schnellste und beste Bedienung zu.

oder
218, 25 0 dilberg
eventuell als Hauptgewinn, speceß
aber Gewinne von R⸗M. 250, 000
- 125 000 — 90,000 — 60 000
— 50,000 — 40,000 — 36,000
— 3 4 80,000 —- 24,000 — 2
a 20,000 — 18,000 - 6 a 15,000
— 23 4 12,000 — 34 a4 6000
— 3 a 4800 — 40 a 4000 —
5 a 3600 — 203 a 2400 — 5
a 1800 — 1500 —-3412 a 1200
u. s. w. bietet obige Verloosung in
ihrer Gesammtheit und kann die Be⸗
theiligung um so mehr empfohlen
werden, als weit über die Hälfte
der Loose m Laufe der Zichungen
mit Gewinn gezogen werden müssen.
Die Ziehn gs⸗Termin dieser großen
Geldverloosung find amtlich fesgeftellt
und aus dem Original⸗Plan, den
wir jedem Theilnehmer gratis über⸗
senden, zu er ehen. Zu der schon am
16. u. 27. December d. J.
stattfindenden 1. Ziehung kosten:
Gauze Original Loose A. 8.80 kr.
Haibe 7 ĩas
diect ⸗ —-33
wobei wir ausdrücklich bemerken,
daß von uns nur die wirklichen
mit dem amtlichen Wappen ver-
sehenen Loose versaundt werden.
Das unterzeichnete Handlungshaus,
durch deffen Vermittlung bekanntlich
schon bedeutende Gewinne in Süd⸗
deutschland ausbezahlt wurden, wird
geneigte Aufträge gegen Einsendung,
Posteinzahlung oder Nachnahme des
Betrages sofort ausführen, ebenfo
amtliche Ziehungslisten den Loos⸗
Inhabern prompt übermitteln. Wir
versenden die Gewinne nach jedem
Orte oder können solche auf Wunsch
der Theilnehmer durch unsere Ver⸗
Hindungen in allen Stadten Deutsch⸗
lands auszahlen lassen; man gen'eßt
somit durch den directen Bezug alle
Norfsail

Geschäfts-CConsultationsbureau-Eröffnung.
Unterzeichneter, erlaubt sich andurch anzuzeigen, daß er in hiesiger Stadt obiges
Bureau errichtet hat und dasselbe am 7. November d. J.im Hause des Herrn
Schreinermeiste Lud wig Vogelsang eröffnet. — Derselbe empfiehlt
sich als Vortreter vor Gericht ec,, sowie in Anne und Veckauf von
fäusern, Ländereien ꝛc, n- und Kusleifven von Geldern, Au—
fertigen von Pryatacten, Aufstellung von Vormundschestspech—
nungen u. dergl.
Alles unter strengster Discretion, prompter und reeller Bedienung.
St. Ingbert d— 5aber 1874.
tor. Geschäftsagent.
Heute Samsias —
Wiener Lagerbier,
Erlanger Exportbier
VOM LA-,
sowie fortwährend in Flaschen.
Cafô Crewoenig.
Geldcours
vom 20. Novbr. 1874.
Pistolen. .fl. 9.40 - 42.
ändi Stii —
Wechsel Jauf, Amerika in lde 1o0 sSte, 23233
beliebigen Beträgen, 83 Tage 20 Ftankenstücke.39.30 u231948. — — —
nach Sicht in Gold zahlbar, im eee — — c————
Vorsohnass-Verein e. E. . 7 fabrit, Born. a Rhein

loder 2 Glasergesellen
finden dauernde Arbeit bei
Earl Schütz, Glaser
St. Ingbert.
        <pb n="743" />
        St. Ingberler Acnzeiger.

Hher St. Inaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Uaterhaliungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerslags⸗ and Sonnta

àummer erlcheint wochentlic viermal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

AM 186. Sonntaa. den 22. November. 19874

Deutsches Reich. hei Laufenburg schleicht sich der Rhein sachte zwischen den gewal⸗
Münden, 19. Nov. Da bei Feststellung des Budgets uig und kahl zu Tage tretenden Felsen hindurch und bei Rhein—
ir die laufende Finanzperiode für die Größe des Matticularbei- elden oberhalb der Brücke kann ein geübter Turner mit der
rages Baherns zur Reichskasse keine sicheren Anhaltspunkte gegeben Zpringstange den Rhein trockenen Fußes überschreiten — so tritt
daten, so wurde der für 1874 festgesetzte Betrag mit 8,585 765 doct die Nagelfluth in breiten Schichten zu Tage. In Bafel hat
1. auch für 1875 eingestellt. Nach der jetzt dem Bundesrath ge- der Rhein das soß. Minimum von 10 Zoll erreicht, was seit
machten Vorlage würde sich jedoch der Matricularbeitras Bayerns Jahren nicht mehr vorgekommen ist.
ür 1875 auf 18,132,244 Rk, — 10,575,142 fl. 20 tr., be⸗ F In letzter Zeit sind wiederholt falsche hanover'jche 20
rechnen, mithin um 1992,878 fl. 20 kr. mehr, als vorlãufig in Thaler-Banknoten vorgekommen- Die Noten sind auf den ersten
unser Budget eingestellt wurde. Anblick schwer von den echten zu unterscheiden; bei näherer Prü—
Frankreich. fung zeigt es sich, daß das Wasserzeichen der echten Noten. Han-
Paris, 19. Nob. Die Carlisten haben ihre früheren aover'sche Bank“ am obetn und Zwanzig Thaler“ am unteren
Stellungen an der Grenze wieder eingenommen. Die Verbindung Rande fehlt. J
wischen Irun und St. Sebastian ist wieder unkerbrochen. Paris, 19. Nov. Durch Explosion eines Kessels in
Spanien. iner chemischen Fabrik zu St. Denis (Nr. 11 rue des Poissoniers)
Bagysonne, 18. Rodn GEer heißt, daß der spanische vurde heute früh 6 Uhr 20 Min. ganz Paris durth einen furcht⸗
donsul von hier abgerufen werden soll. Wie verlautet, ist seine daten snall aus dem Schlafe geweckt. Von 2 Arbeitern, die
Abberufung Seitens der franzöfischen Regierung gewünscht worden, sich in der Näbe des Kessels befanden, wurden 2 sofort gelödtet
da der Konsul sich allzu eifrig gezeigt hat c·· Gr⸗J und der 3. lebensgefährlich in die Hüfte getroffen. 15 in den
Bahrn une, 20. Nob. Nichrichten aus San Sebastian adchsten Räumlichleiten sich befindlichen KArbeiter, wurden
zufolge muͤßten die dort eingeschefften Regierungstruppen. in der verwundet, darunter einer ziemlich schper.
Slaue von' 1000 Mann, dinch die Ungunst der Witterung. ger 7 Der Dampfer-,Borussia“, der, wie aus Koönigsberg ge⸗
nöth'gt, nach San Sebastian zurücktehren. Da ihre Rückkehr u.et⸗ ne!det wurde, am 13. d. Mis. vor Stolpmünde an der pommer⸗
wartet war, fehlten Lebensmittel. J ichen Küste mit dem inzwischen auf den Strand gelaufenen Daupfer
Havanna, 18. Nov. Der östliche Theil von Cuba „Sirius“ zusammengestoßen war, hot seine Fahrt fortsetzen wollen,
vurde einem Telegramme aus Havanna zufolge von heftigen st aber spaͤter an dem erhaltenen Leck gesunlen. Die Passagiere
Siemen heimgesucht. Mehrere Städte wurden überschwemmt und und der. größere Theil der Besatzung haben sich in den Booten
mige der Einwohner verloren ihr Leben. Namentlich hat das zerettet. Der Kapitain, der Maschinist und ein Matrose, die auf
Zucetrohr stark gelitten. dem sinkenden Schiffe geblieben, werden vermißt. ·.—
Oesterreich. 7 Tialsit, 20. Nov. Heute frlih erplodirte in der Sar -
Wien, 21. Nov. Erzherzog Karl Ferdinand ist gestern aß'schen Dampfschneidmühle der Dampfkeffel. Das Kesselhaus
Nachmittag im 86. Lebensjahre zu Selowitz gestorben. wurde vollständig zerstört und der Keffel 200 Schritt weit in
— — —— 7 — — vzen Memeistrom auf ein Holzfloß geworfen. Ein Arbeiter wurde
p In der jüngften Sitzung des Ausschusses des pfälz. Sän⸗ jetödtet, fünf schwer beschädigt
ger-Buͤndes wurde Hr. Kapellmeister H. M. Schletterer aus 6W arnung für Schwiegermütter.). Aus
Augsburg einstimmig zum Dirigenten des im .Ausust künftigen London wird erzählt: Augustus Behrens, ein Deutsch-Amerikaner,
Jahres in Reustadta/ H. stattfindenden großen Sängerfestes var von heftiger Liebe zu Amalie Donnerschlag entbrannt, wollie
ewahlt. ——— die Schone heirathen und hätte es auch ohne allen Zweifel gethan,
'Speyer, 19. Nob. Die „Rhpf.“ schrebt: „Die seiner zätte die Schöne nicht darauf bestanden, daß ihre Mutter die
Zeit vom hiesigen Landgerichte wegen Anwendung von „Binde⸗ Withschast führen follte. Augufius aber wollte in sein Haus des
nittel“ freigesprochenen Metzger wurden von dem Zuchlpolizeige⸗lie ben Friedens und der Ruhe wegen nicht zwei Donnerschläge mit
richte in Frankenthal ebenfalls freigesprochen und zwar, wie wir Linemmale einführen und bestand seinerseits darauf, daß Frau
dren, aus dem Grunde, weil man nicht konstatiren g konnte, von Donnerschlag, fintemalen sie eine herrschsüchtige Dame sei und eine
Fan die am meisten mit Vindemittel“ beda hten Wierate seien (7). Dame obendrein, welche partout die vegetarianische Kost als die
Finem anderen hefigen Meßger, welchen das Schicsal wegen Schwiegersöhnen einzig angemessene ihm aufzwingen wolle, nicht
Berkaufs übel riechender Würste mit 8 Tage Haft ereilte awurde in in sein Haus komme. Darob kam es zum Streit zwischen Augustus
Frantenthal die Strafe in eine Geldbuße von 10 Thalern um— und Amale, und Augustus beschloß nach schwerem Kampfe, lieber
Jewandeli. P. 4) die Heißgel'ebte aufzugeben, als die Tiefgehaßte mit in den Kauf
Der „Pf. P.“ schreibt man von Speier folgende Geschichte: zu nehmen. Amalie brachte, wohl nicht ohne Hetzen der Mutter,
Am 18. Abends gegen 6 Uhr wurde ein diesiger junger Kulscher, die Angelegenheit vor das Tribunal. Im Gerichtshofe erklärte
der einen Herrn nach Philippsburg gefahren hatte, auf dem Kuͤd⸗ der Verklagte der Klägerin seine glühende Liebe, betonte aber, die
veg zwischen Rheinhausen und hier bon einem ihm Unbet annten, ihm dictirten Bedingungen um keinen Preis unterzeichnen zu können,
gefragt ob er mit nach Speier fahren köͤnne. Der Kutscher erlaubte und hoffte, daß der Richter in Anbetracht der erschwerenden
sin in die Chaise zu steigen. Dann fiel der Unbetannte über Schwiegermutter ihn nicht zum Heirathen oder Geldzahlen ver⸗
)en Kutscher und jagte diesen in den anliegenden Wald und unter⸗ urtheilen werde. Und der Verklagte hatte die rechte Stelle im
uchte nun die Chaisenkistchen in der Meinung, es sei Geld darin. Herzen des Richters geiroffen. Tief gerührt erhob er sich, erbat
Es wollte nämlich mit dieser Chaise ein Handelsmanun, der eine die Erlaubniß, dem jungen Mann die Hand drücken zu dürfen,
dedeutende Baarschaft bei sich hatte, nach Speier fahren. Derselbe und gratulirte ihm vor der Versammlung zu der Festigkeit, mit
mischloß sich aber plötzlich anders und blieb in Rheinhausen über welcer er einer Heirath unter solchen Bedingungen Widerstand leistete.
Nacht. Dem Thäter ist man bereits auf der Spur. Pferd and „Hätte ich,“ fügte der Richter mitfühlend hinzu, „zu meiner Zeit
Thaise kamen allein, der Kulscher später nach Haus. so viele Entschsossenheit besessen, mir wäre ein Vierteljahrhundert
pVom Oberrhein, 15. Nor. Es tommen von ver⸗ voller Qualen erspart worden.“ Sprachs, gab den Verklagten frei
schiedenen Seiten Klagen über Wassermangel, der die von Wasser- und verurtheilte die Klägerin zur Erlegung von 10 Dollars, „die⸗
raͤften betriebenen Gewerbe hemmt oder solche zum'Stillstande bringt. ð il sie versucht habe, einen Mann zum Sklaven seiner Schwieger—
leifoch sind die Bäche vhne Wasser, die Teiche ausgetrocknet, der nutter zu machen.“ Der Richter ist plötzlich seht populär geworden.
Wasserstand der Flüsse auf die t'efsten Pegelnotirungen gestellt. Der
Rheinfall bei Schaffhausen hat feine imposante Gewalt verloren
        <pb n="744" />
        Bekanntmachung.
Die Wahl des Stadtraths in
St. Ingbert betr.
Bei der am 16. J. J. begonnenen
und heute beendigten Wahl des Ge—
meinderaths von St. Ingbert, wur—
den gewählt, und zwar:
I1. zu Stadträthen:
1. Krämer Gust., mit 702 St
2. Schwarz Franz Jac., Fa⸗
brikant mit 647 ,
2. Siegwart Carl Phil. mit 66
.Kahn Wolfg., Fabr. mit 633
u. Friedrich Joh, mit 6328
6. Grell Franz, Frucht⸗
händler mit 6298
7. Woll Peter Jos. mit 619,
8. Custer Peter, Rentier mit 617
9. Groß Karl, Bierbrauer
mit 6816
10. Stief Heinr. Bäcker mit 616
11. Paul Mich., Ziegler mit 615
12. Hellenthal Joh., Bäcker
mit 614
Peters J. J. Kaufmi.
mit 8999
14. Heinrich J. J. Wirthmit 575
15. Pflug Conr. Schneider
mit 85667
16. Greß Peter, Bäcker mit 561
17. Hager Joh., Bäcker mit 556
18. Fiack J. J. sen., mit 5322
19. Neymann Friedr., Wirth
mit 522
Uhl Georg, Zimmermann
mit 514
Schwarz Peter, Schmied
mit 508
22. Jochum Peter, Ladknecht
mit 507
23. Schwarz Jac., Schreiner
mit 504
24. Schweitzer Peter, Wirth
mit 494
25. Schwarz Val., Wagner
mit 490
26. Uhl Peter, Fuhrmann
Blieskastl. Str. mit 486
27. Just Joh., Schuster mit 465
II. zu Ersatzleuten:
1. Uhl Peter, S. v. Carl,
mit 464 St.
Jung Georg II., Bergm.
mit 460
3. Kreitz Mich. Lehrer mit 41600,
4. Redel Peter sen., Lad⸗
knecht mit 453
5. Gries Nicol, Blechner
mit 449
Weißgerber Peter, Wirth
mit 444 , von
Buser Adam, Kaufm. —A—
mit 435, m CölIn ũhergab den Vorkauf ihre
Hellenthal J. J. Maurer rorzüglichen Fabrikate in St. Inghert
mit 4247, bei HEUrn. Kaufm. J. Friedrich
Best Joh. Fuhrm. mit .bß —— Lrn. P. J. Woll.
FAA eme kin SEt . Inobert.

Spielwerke
von 4 bis 200 Stücke spielend; mi
Expression, Mandoline, Trommel,
Glockensp'el, Castagnetten, Himmels—
stimmen ⁊c. F

Spieldosen
von 2 bis 16 Stücke spielend, Neces⸗
saires, Cigarrenstaͤnder, Schweizerhäus⸗
chen, Photographiealbums, Schreibzeuge,
Handschuhkasten, Briefbeschwerer, CEi—
garren · Etuis, Tabaks- und Zündholz⸗
dosen, Arbeitstische, Flaschen, Biergläser,
Portemonnaies, Sitühle ec., alles mit
Musik. Steis das Neueste, empfiehlt

J. H. Heller, Bern.

Preiscouraute versende fraunco.
Nur wer direct bezieht, erhält Heller'sche
Werke. Groͤßtes Lager von Holzschniße⸗

reien.

wenn die F
Melallkapfeln, &amp;
womit jede Flasche 5—
geschlossen, den Firma⸗ * *—
stempel der Fabrik tragen. uð
Zu beziehen in St. Ingbert bei Joh. Friedri ch
und in Blieskastel dei Apotheker C. Rischter (Loͤwen⸗

In einem größeren Geschäfte in Zwei—
brücken ist eine Lehrlingsflelle offen.
Näheres bei der Exp. d. Bl.
Feuerwehr -Montag
bei Peter Heusser.
Bürgervereins -Kränzchen
Zusammenkunft bi Joh. Besi.
        <pb n="745" />
        5
22
5 3535*333
25276 553333853 —
5 — 5332* 352335355
252 585* 287 58 — 2z2583 —22 27
8 —— —— 5583557 383 222353
228 55362 * 2228 155 — 35838 —— —
27 —25 —— —— 2 ——— — 2355 2 7* 22 ⸗ eA
32 0O A — 552533333 2355—58 ———— 2825—5 v
525 22333 52535337 — — —
8 335233* 5 *2 3338* 552532333 J5535 ——— —
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2355383323383
358 5832338335355. 83
* 3335 2383335 5. 883
5320— 2.. 2 52. 3: 233 252 328 2 —n * —
333*5 2 2 5. 37 5883 53 — 233 A
8 53338—5335 * G 33*87 3 33838 53
— 25 —— *3253287— —

25323 33383 —552*33 38.3388 52 63
s 8 3z223* 25 A

2 8 2.

22 522 58 83 — 235 2330255 35353335
— 2 8 23 —* G 3 — 53323535 ——
—73 — 52 2 7 6* 3. 33 5607
523 53 —— 8S 558 230 * *. 2
— 3 — 53 23*82.* —— QꝛAU SVAs 3
z25535325 z35 5833 325305537 2253E
* 3 . 22532 3232327 2.7 —R —A —Z33
— 2 8 2 4836 8 —AME 23
5 S52 5533335

— —8 — * *

—AJ *87 223388 25302 8 5253557
— 553373 227 2 —53 F 328 8 555353
S5ñ 3333 2 23 *3 35255 358833

383 2283 —2 35 DV 53 a F 3
383333 25537 — —X 3
* 53338233 25233533 583587 — 7337288

3232.* 38332. 335 53 53333 25 338855
S — 32.5 3 85*
s833 3677 ú— 33833
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3 52 — 3— * 5528 558 52 8 *
— — 58285353*
* 33 5353328568 228
52533 3333535355 25 33 * — 3 89 3
—3383235875 ** 2 * 5. 57 — 5 —538 55333
555 83535333 723 2332
3283 S* 38835353 2
522 —
25 —A—

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        Slt. Ingberler Anzeiger.

der St. Inaberter Anzeiager (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags-, Donnerstags- aund Sonnta

summer erscheint wöchentlich viermal: Dinstag, Donner stag, Samstag und Sonntag. Aponnementspreis vierteliahrig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Ameigen werden Sit 4 Kret. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

M —187. Dienstag, den 24. November. 187 4

Deutsckes Reich. fMünchen, 20. Nov. Nicht nur in Berlin, son dern
München, 22. Nod. Wegen Ablebens des Erzherzogs auch von der k. Münze dahier werden seit Beginn dieser Woche
Ferdinand von Oesterreich wird amek. Hofe dadier Hoftrauer auf berne Fünf-Markstücke geprägt und zwar in größeren Summen,
14 Tagen angelegt werden. 'o daß mit der Ausgabe derse Iben schon in nächster Woche begon⸗
Straßvurg 20. Nov.“ Wie die „Straßb. Zig.“ schreibt, jen werden kann. Auf der Aversseite der neuen Münze befindet
wird nächstens ei e Sendung von Zehnpfennigstücken im Betrag ich das von Herrn Ries in der gelungensten Weise gravirte Bild⸗
on 80.000 Thlr. aus Berun hier eintreffen, um den Bedarf an niß unseres Koͤnigs mit der Umschrift „Ludwig II., König von
Scheidemünze, der namentlich in den Judüstrien- Bezirken Ober⸗ gayern“ und auf der Reversseite der deutsche Reichsadler iit der
klsaß groß ist, einigermaßen zu befriedigen. Umschrift „Deutsches Reich 1874. Fünf Marl.“ Die neue, in der
Fraukreich. Prägung sehr gelunge Münze hat ungefähr die Größe unserer
Paris, 18. Nov. Der Kriegsminister hat an den Oberssen sisherigen Zweiguldenstücke
Reffye, Direcior des Arsenals von Tarbes, folgendes Schreiben F In der Siztung des Zuchtpolizeigerichts zu Saarbrücken
gerichtet: om 21. Novbr. wurden 3 Bergleute von Sulzbach, welche, wie
Oberst! Ich erh'elt d'e letzten Mittheilungen über die Schiezg ⸗ hon fruher berichtet, am Abend des 25. October d. J. auf dem
wungen von 1874. Sie sind sehr befriedigend. Die Regimenter Wege zwischen Sulzbach und dem bayerischen Orte Schnappbach
jaben großes Vertrauen auf ihre neue Bewaffnung. Die Richtige den Gerichtsschreibet von Sulzbach durch 5. Messerstiche ant Kopf
jeit des Zielens, die Leichtigkeit der Handhabung des Geschützes, 1ꝛd Hals, sowie am Arm verwundelen, zu I
zie Einfachheit der Ladung sind allen Offizieren aufgefallen. Be⸗ irtheiit. Zwer derselben, welche gestochen, wurden zu je 2 Jahren,
chädigt wurden nur einige von der Prwat-Industrie während des »erjenige, welcher den Streit provocirt und in der Abwehr von
Zrieges schlecht gebohrte Geschütze des 1. Corps, die durch ihre den Angegriffenen selbst nedecgeschlagen wurde, zu 1 Jahr Ge⸗
Fuürsorge auf teichte Weise reparirt werden lönnen. Die Ergebnisse fängniß verurth'ilt. Hoffentlich werden derartige strenge Strafen
würden noch schlagender gewesen sein, wenn, wie ich hoffe, es es endlich dahin bringen, daß der Sulzbach⸗ Schnappbacher Weg,
üchfes Jaht han'zu tönnen, sch den Uedungen eine größere An- pelcher schon zu so mancher Messeraffaire und einigen brutalen
sahl geladener Haubitzenkugelr hätte zuwenden können. Indem ich Todischlägen den Schauplatz abgab, Abends wieder gifahrlos
den Ausdruck der Befriedigung aller Armeccorps ewpfange, beeile zassirbar ist.
ch mich, Ihnen die meinige zu bezeigen. Das Artillerie System, 4 Berlhin. Eine iateressante Augenoperatios ist vor
dem die Dankbarkeit der Ärmee Ihren Namen gegeben, wird Ihnen Zurzem in der hiesigen Augenklinik in der Karlstroße an einer
zestattet haben, in 15 Mongten unsere Feldartillerie zu recon: ungen Galizierin, einer Frau van 20 Jahren, vollzogen worden.
iltuiren. Dasselbe hat aus der Bronce das Maximum der nütz- Bereits seit längerer Zeit hatte die Dame einen feinen Schmerz
lichen Wirkung, die man erhoffen konnte, gezogen. Es gestatiet empfunden, der sich anfänglich oberhalb der Nase bemerkbar machte,
uns, für unsere Sküchpatronen alles in unsern Magazinen aufbe- daan aber stechender im Auge auftrat, so daß dessen Sehlkraft
vahrte Pulver zu verwenden. Es wird uns die Mittel liefern, mner mehr schwand. Da entdeckte der sie in ihrer Heimath be—
in wenigen Monaten für die Vertheidigung unserer ersten Pläße jandelnde Arzt eines Tages, daß sich ia dem kranken Auge ein
Sorge tragen zu können. Sie sind auf der Bahn neuer Ent- lebender Wurm befand, welcher ab und zu den schwarzen Kopf
deckungen, und die, welche andere Offiziere mit Erfolg vorlegen, hervorstreckte. Der Wurm, so wird angenommeg, ist in das Auge
sind groößtentheils durch Ihre eigenen Studien hetvorgerufen auf ähnliche Weise gelangt, wie in den Körper des Schafes der
worden. Die Größe der erhaltenen Resultate wird die erhabenste Drehwurm, welcher bekanntlih beim Weiden durch die Nasenlöcher
Belohnnng für Ihre mübsamen Anstrengungen sein. Genehmigen Aufnahme und durch diese den Weg in das Gehirn des Schafes
Sie, Oberst ꝛc. Generaͤl E. de Cissey indet; die Dame hat vermuthlich beim Riechen an Rosensträuchern
Dieses Schreiben bestätigt offtziell, daß die französische Vrinee den Wurm in die Nase gesogen, durch welche ihm der Weg zum
etzt vollständig mit neuen Kanonen versehen ist, und daß die Auge mit Hilfe der feinen Kanäle im menschlichen Kopfe offenstand.
Festungen binnen wenigen Monaten ihre neuensGeschütze haben werden. In der hiesigen Klinek gelang es nun nach dreimaliger Operation,
— — —— 1175 — — — Zas Thier, und zwar noch lebend, aus dem Auge mittels Hinein—
pKaiserslautern, 21. Novbr. Die „N. B. v.“ ührens des Instruments von oben her herauszuholen. Ob ein
schreibt aus Mannheim, 20. Novbr. Seit 1. August besteht ein Theil der fast völlig erloschenen Sehkraft zurückerobert werden wird,
acuer Badisch-Pfälzer Tarif, der so hohe Frachtsätze für den Ver-⸗ bleibt noch fraalich.
dehr zwischen Bannheim und Ludwigshafen enthält, daß der Eisen⸗ (Katheiner Damean ihren Sohn.) Höre
bahnverkehr zwischen den zwei in so nahen Beziehungen stehende mich an, lieber Sohn, ich bin älter als Du, denn sonst könnte
Rachbarstädten förmlich aufgehoben wurde und der Handelsstand ich nicht Deine Mutter sein. Hüte Dich, ein junges Mädchen zu
genöthigt ist, zur Beförderung seiner Waaren zum Fuhtwerk zurücks Heirathen, bevor es Dir gelungen ist, wenigstens vier oder fünf
zukehren. Wenn man sich die Frachtsätze anfieht, so möchhte man Mal noch vor dem Frühstück Dich in das Huus einzuschleichen,
s für unglaublich halten, daß ein solcher Tarif möglich wäre und in welchem sie wohnt. Du mußt wohl Acht geben, ob ihr Teint
hoch existirt er in Wirklichkeit. Forscht man nach, wie er ent⸗- des Morgens derselbe ist, wie des Abends, oder ob Wasser und
tanden ist, so messen die Organe der badischen Bahn die Schuld' handtuch ihr die Rosenblüthe von den Wangen gerieben haben.
zer pfälzischen Eisenbahnd!rectaon zu, während diese die Carls- Du mußt Dich bemühen, sie zu überraschen, damit Du sie in
ruher General⸗Direlt'on als die Urheberin der Erhshung ihrem Negligte sichst und erfährst, wie ihr Haar aussieht, wenn
ʒegeichnet. Sei dem wie ihm wolle, nach unferer Ansicht sind sie Dich nicht erwartet. Du mußt das Morgengespräch zwischen
beide Eifenbahndircctionen von der Schuld nicht frei zu sprechen. ihr und ihrer Mutter hören. Wenn sie unfreundlich und schnip⸗
4 Wie die „Kus. Ztg.“ meldet, stehen die „Gaͤchäftsleüte“ pisch gegen ihre Mutter ist, so wird sie es auch gegen Dich sein
des Glanthals im Begriff, einen Sterbekassenverein ins Leben zu darauf derlaß Dich. Wenn Du sie aber des Morgens wach findest
cufen. und schon sauber gekleidet, mit demselben Gesicht, demselben Lächeln,
Die Bahnstrecke Bruchsal Graben ⸗Rheinsheim wurde gestern demselben nettgekämmten Haar, denselben bereitwilligen und freund⸗
23. Nop.) eröffnet. lichen Antworten gegen ihre Mutter, wodurch sie sich am Abend
pPJIu Rlheingönhesim, war in der Nacht vom auszeichnete, und besonders, wenn sie mit behilflich ist, das Früh—
Sonnabend auf Sonntag Waͤhlschlacht, nämlich nicht die mit den styck zu rechter Zeit fertig zu bringen, — dann ist sie ein Juwel,
Wahlzetleln an der Wahlurne — die ist erst morgen — sondern mein lieber Sohn, und je eher Du sie gewinnen suchst, desto besser
ine mit Prügeln und ogl. auf der Straße. P. K.) wird es für Dich sein.
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        Dienstes⸗Nachricht en.
Der Bezirksgerichtsraih Jos. Wolff in Zweibrücken wurde
zum Appellationsgerichtsrath in Zweibrücken befördert.
Der Polizeianwalt Otto Ley in Kusel wurde auf Ansuchen
seiner Stelle enthoben.

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— 3 430,0090 — 24,000 — 2
a 20,000 — 18,000 — 6 a 15, 000
— 23 a 12,000 — 34 4,—6000*
— 3 a 4800 — 40 a 4000 —
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der Loose m Laufe der Ziehungen;
mit Gewinn gezogen werden müssen.
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Geldverloosung sind amtlich festgestellt
und aus dem Original⸗Plan, den
wir jedem Theilnehmer gratis über⸗
senden, zu erehen. Zu der schon am
16. u. 17. December d. J.
stattfindenden 1. Ziehung kesten:
Ganze Original Loose fl. 8.80 kr
Halbe 1.4858
Viertel 5 —-ẽ 58
wobei wir ausdrücklich bemerken,
daß von uns nur die wirklichen
mit dem amtlichen Wappen ver—
sehenen Loose verfandt werden.
Das unterzeichnete Handlungshaus,
durch dessen Vermittlung bekanntlich
schon bedeutende Gewinne in Süd⸗
deutschland ausbezahlt wurden, wird
geneigte Aufträge gegen Einsendung,
Posteinzahlurg oder Nachnahme des
Betrages sofort ausführen, ebenso
amtliche Ziehungslisten den Loos—
Inhabern prompt übermitteln. Wir
versenden die Gewinne nach jedem
Orte oder können solche auf Wunsch
der Thelluehmer durch unsere Ver—
bindungen in allen Städten Teutsch
lands auszahlen lassen; man gen'eß:
somit durch den direcken Bezug alle
Vorlheil⸗
Da die Ziehung in
—* —* aller Kürze beginnt und
die noch vorräthigen Loose bei den
massenhaft eingehenden Aufträgen
rasch vergriffen sein dürften, so be⸗
liebe man sich baldigst und direct zu
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Ip. * München 186818718
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— 1 43
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Unterzeichneter erlaubt sich andurch anzuzeigen, daß er in hiesiger Stadt obiges
Burean errichtet hat und dasselbe am 7, November d. J.im Hause des Herrn
Schreinermeiste Lud wig Vogelfang eröffnet. — Derselbe empfiehlt
sich als Vörtreter vor Gericht ꝛe., sowie in Ane und Verlauf von
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553557 A 23* ————— 58 35238 828
5 38 5—2883 378 735358 8*9
588 55255 —— 2235 —A—— *8 . 31 77 2725.2 2
235 — — 5 —— — 552583 225 r3 * 3* — B 5
z22* 8 5 582538355 — —3325 55353— 522*
58 5. * 22 522 — — 28 2 — — 533 335 51 * 8
— — —XXM — 2228 2 —2 535 5 525 52 2
523* EC — — — 7 — 0 S55 * — — 328. 5 3—
—— ** —A— * — 5 232 25.2 27 —38 * —8—
22 2324 S 2 22 2 3333 * — —25 23 G 5 22 ——
A— 5— — 323305 5253 28573 3378 5 *53532
— 35335 38 5555 5323533327 55 55328
—— 2335353 —— 238 — 28 25* 53535183352* 325 —
* 2 3 I 2 2 — *8* —
— 28 593 55 3328 28 —2. —53 —25355 53.,. 53 233,2
— ẽ MM — 2*823353 2335835* 2—2 5 5558
5 332332308 G55 53 5 33z5332 8735—3353
28 5235383322 —— —— 62 —233825 * 53.
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— — —23 358 2 — —2383355 3 —88— 82
—253333587 z38 3*233 *8 * 3 323 536882
325 8 0 3 * 5 8 — 3 53222
—225 55 5. — — 238* —8 22 23 5 — 35 328* —
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575235235 5555 z33 3* 33333—3368 —
—z55383—35335 53 53 —3853333 538S—— 3833 28128 633
—5— 352 54⏑ — 2— 83.2 58 8* 23355 2533 *223555 —E 125— 2
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5552 235 z353 535 535353525385 *—3 535* —73 35535355
2* 55 58 —5 5Ss 55 855538353323533
* 5553 555 3 388

52 . 821 2 — — 2 22 — 2
5253.583 25 23255328 5323235 —V—— — — V
57

3— 25332— 55 223533 —2 7
— 42 * —— 581* 2 * 35—3 57 7 2* 25 58—
2 5483 ——5 5 52* 2586 — — 2 8 — —2 5
2 —3 257 —235353 332 52 575 5*62 62 28
——— —8* 2*58 Sa 8 238582 —A— — 53 32
5*5238 ä 55375 35 3 33—55 35835 320 3
* — 4 * — —— p — —22 21* 8
z758533 5 —33 : 25 5 5—— 5533 22858
— — —J— 22 — S 8

—— —— — —— 538325* *355 55 3 2
2535 52852 38 826—5 —73 20
A F 5 A— *25833582 323—5 ——
* —— —— — 2 8— —
* 332 — — 2* — 8372, T 3 37
2* 5 3 —833 5— .5— ——8 3538 3 727* — E —
5258532 32 — 2. 3533* 2557
55—8* —8* — *— 3 — 237 *85.5 23
235322 2335 333 — —8 8 22383333 2383
58B25 —— * —922 3 —V — — — * — 25 825 2. 8
——— * 72 2* — 5 . 52355 2322888
225 — 53323 —— 83—2—3 —358.55 ———⏑ 33358—2 5255538
— — 833 3353 —335888
356035355 33 2225233 598325 253 — 5—3323
3— ,—5—333 12—2 2355 8 — —53855 ——ãA — —A
38 226585. 2228 DB82 225 2* 2 *233.8 3 558*
2.2 222339 33583 838 53— 5 —32*2 3383 333238 38.
— 537 — ⸗ 2. * 3 S e 2 * —23522 2 3* 2 7 *
52 2—88 37. 73—88 —5*84 332 357335—* —
531 3733 5—333 3 —3 — d
— ———— 555—330—332 638
A ⸗ 2 — 35 2338232 533 53352 57
E 2 ——.— * 2* 3532 323 23 J 82
52533 283 35—— 86 565 2. 55 *5227c

— — —
—A — 222 22 —
8 — —A — —
— — 22333385333 — 8 23532285 285242 22
2* —* n755 2—5 5*— 8 522 —22 57 TDau — * 35 209
A 35 5586 25022 533 —5853 23 23 223
5 2* 5 5 — 532 9 —y 5 52 53 255 52 — 15* 285
288 ·2582 ——————— 2555 28 73 3 282 27* 52 32
— 53532 B7 658 A 28 5,35 93 — — * ** s
—— 25537 — 53333 332355 * 22.8 558 585
————c 555 22355 532*5 5325 — 2 8 538
—338 2 —A— — — — — 22835
* 28 2 —— 2 2 9 2 22 — S37 — 7 3
52 555332555 55 25—3535 2383* — 2 3538 53*
3 23532 —— 5 52 — * 38237 2 * —9 2 3 *
2530 2* — 525 * 35 8 58 9
2* 52333583 23 5 — 1353 3532 532228 —3 3
*22* 3 — * * „32* 8
—— 2255 57 23* 22298* 8 5 cẽ
z252 * —3 2 535575 5323855 238 85 33. 3386338 — —s85358 58
2527 —A 8 532253 —— 222 223533 — 3—
52352335 — — 33353 5 28355352 B8255 8 —— 9
—2323255238 2 322 32 — 755828* S3 8* 5— ——
— — 222 2533 252* —5. 355 —— — 8
3 —E —28 53353 — 5 2383 —A W — 25232 32
32378—6 5355 225 3333535553778— 3535 *255 535
2 25 * * 5 — —2
52838*—562 2** 253536 353— 585 —53535353 — 23 253 8555
55 3323* —A——— 522327 525 2537535535 2* 582 *8 24 72
55 S ——5 35388 252252 IXXXXX&amp;&amp; — —— 255338753
2725 53 — —225 52 5535 5»z33535337 57535533 7235 3583
— — 385355. 5333755 —7258 73 3232
25 26 * —A— —AXEXA 535385 728 5623552 0282 33*38
383337 33333355 5335332 —38353557 — ———
— 53 2 * 5
33 833232 —2253 —2 53535353785
— z23 22355 ———— 7 — ü238 — 222 A —
.33253 38 433832 4
25. —— — 853553 8*
— * 2z229 — 255 —2523 5 —A —
* * 2* 2 2* — 8
        <pb n="750" />
        — 352
8 7
3 — — — * 7
*8 3 2885 2833 5322 —A —
852.3 3797 — — 27* —*4 252 777
3852233233 522883385 5325, 5 3325 25262
—— 223333374. — 232333—3 s—38233 2 86
535.38* 2383333 2537 3 528* 33 3239 2. 23385 — 5828 2 *57
277 23252628338 * 33878 2235 “58528 *5
2233* 2 2* 2388 225598 23335383 558 253 2
— 2 — 29 ⁊ * — — — 2
— 33233335335585 8 5727 822532 —335555273 ———
—— 55322322 *7 8 525355. 22 583285 23853757 2
7 * 2 2 5 *82 25 — *3 —33 2 *5 *
x 7588 .* 3223 — 333 ——
7* * — 2 2* — — — — 5 —* — 2 — * —
5383„,8585 2533 *28 —— 258
453*3 533287 5388 33. 35338 2523*38538 2 333
— 32585823 2 — 3 25 2 835* 32853337833383388 * — 2 *
5128 223 3z3832. 281253 — 5338* 33538338 383* s 5. *
2 —— 57 232 5 2 — 333533 5335337 — 5 3332
21 375. E 533533323 5 —X 5 8 5323585 3.2.2 32853
28*928* *33835* S. — — „282822 —— 53853
8 258* 5 3235223 5235* 52 223 —A 2* — 3. 57 — 5538*
— 52z8553 — 2. 22 5222 ——87 — * ——— 52332
3 52682 5—5 83 —R 3 D. 82* 2 * — 52233523 52 53557 * 3 9
2 255* —A —— 75. 385823333 3. 220
2 2 — F * * — 37 2 —A —
A — 305883 —5333585 s 3338 23538
— 55 33333838 3 38
5164 253758 2*3 3*27 5833825* 52333 — 2 8 * S 2
2 228334 Zeã3 35393* 3382—3*3258 233 5 80
— —3 — — — 2 * —8— 2 * —E 2 52
—A 28 A 333535 —A
* Z. 25* 2 333 3 58 23. 533 —2 522 227 557* 2 535
2. — — &amp; — — ——— 51 * 32 3 0 3
* — —— S253* 2 22 5358235 32323237 *22
—3535527 973 78 *8 338328 3238 33
————— g 837 83458 42553377
— — — —“ 2*352* 37 38333.8 2 S 8 3
z 33333 58 3583* s—
2 2* 532 * —
— 2 * —
3 — — — — — * —— —
5

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28— 552 5278 —

5 2 2* 2 — 2 —

8— 2233223 32537372 256628 02 55

* 535 — —— 5385232333

55 8* 239 α 8388 533 —63355
S 3c3335 38 5 53537 * 7225533323
2 83333 —

2 9 — * —2 * — — *

55 2 23I 75. * 1535 35383335357 *55 — 72
2 — 8* 52 — 3. * 25 —A . * 25232327
z5 — . 5*528525* 355230 33355832

58 53.3 ——— 2 3.,25341 8 *z5522 252—32 28 25355
6415 7—2* —— 57 5 *3328* 3257258 »33

* —3— 2. 7 * —* — —2.2
*88 — —131* * 3 33332288333 5832838355
— 2 2 —5123 *2333 225 2 2*—*3 —* — * —
2422 — —— — —8 —8 E 81 — — 235 28 7 225 —
A 285102338 *35 — —
52413 — —— 8L23238528 232. 355 — — *— 3*5
* —A— *2 —7 — 52 5 —— 53 cx 8 *
Z332 *2* 8 — —A D2 55 55 * — 2 —* * 5822.7 —
—2 * — * —4 — — — * —
*5— —383—788 2583333—885 2823 — 52 o32 *
—55*5 5 22355233537— S 2233—32258 3833 22529
* ——— 272233 ———— s—53222 — — — 2555332
85223 — 325523338533535 *385 55377 A
* 2237 * * 255 — * * 323.3
— — —63 523 27,5 288—8* 253872
8 — 8 2 * E 522 * * —— 232

— 2 22 2. 6 53 3553 73 * 2322

37 S 2 55 5 3—355 3—852 28 5258

8* — —3 — 2*8 2123 352 55232235 —5.5 44323

—— ⁊ 8 * * —— 2.5 2** —*—* 52 * 7* 2.

8 — 23 277* — sGe 5

55 2533 8 5535323 25
— —323—338 2323 5335

23 5 525 5S 53* 528* —

7255725 52523523

—
*3. 3. 333
3 * 23 5585
—A A
—— 3
—3— 538 3 2555 3s388083238853538
— — — J——
3* — 2 2
83833373273 38
285s5 5322*7 38 233833838 5
25 —A — 2. *335 588
28 — 25 27 53 —775 28 s5
53338333 3835* 833 253535 z
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23 5* 2838
32783 3*38
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2. 8 25332335353
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2* * —2 J 22 2
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5353 3353 2. 533.3 * 2723 2 533 2
32 — 2. 3323 8
—— 5523 8 585 —2 2
7 ——— 557377 —* 22 32 223 N
3855 — 32353 35 23583 A
—— 5 g388 —— * 2237 5 * *
58S 28 —— 553353 — — 2 *
3 33335: 733253 3 333 3 233— 32 2
— 1235 8 338378 33855 A 3 23
— 3335 8 —— 59 53 23 *
3223 —A — —— 33 *23 2 *
8* 48 —357
2555 35*528 — 32 —
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        Ht. Ingberler Anzeiger.

der St. Inaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Dounerstags- and Sonnta

dummer erlscheint wochentlich vi e r m a 1: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

wovemnber. 1874

P 88.
Deutsches Reich.

Speyer, 23. Novbr. Der Landrath der Pfalz wurde

jeule Mulag durch Herrn Regierungs⸗Präsidenten Staatsrath
Braun im Saale des Wittelsbacher Hofes dahier eröffnet. Aus
der von demselben gehaltenen Eröffnungsrede theilen wir Folgendes
mit: Der Zudrang zum Lehrerberufe ist wieder stärker geworden
Als neue Poftulate für die Volfsschule hat die Reg'erung 4000 fl.
in das Budget eingestel.t. Die im vorigen Jahre bewilligten
Alterszulagen für Lehree und Verweser sind auf Staatsfonds über
egangen. Die Gewerbschulen erfreuen sich einer erhöhten Frequenz
In Folge dessen mußten an einigen derselben Parallelkurse errichtet
verden.“ Auch der Besuch der Laleinschulen hat zugenommen. Die
deue Schulordnung hat an7 isolirten Anstalten die Errichtunt
ner fünften Klaffe nothwendig gemacht. Nachdem den Studien ·
ehrern an den Siaatsanstalten Theuerungszulagen bew:lligt warden.
in die Gewährung der gleichen Beträge an die Lehrer der
Gewerbjchvlen und isolirten Lateinschilen nicht abgew'esen werden.
Fine Aufbesserung der Functionsbezüg der Hilfslehrer an diesen
Anstalten isi ebenfalls in Ausficht genommen. Diese hierfür er
soederlichen Summen pro 1874 und 18750 sind in das Budget
aufgenommen. Behufs der Verleihung pragmatischer Rechte an die
Lhrer dieser Schulen wird die Proposition gemacht, den hierĩür
rforderlichen Aufwand zu bewilligen. Die Kreis baugewerkschul /
ist im untersten Kurse von 40 ordentlichen und 14 außerordeat
iichen Schülern befucht. Die Anstellung weiterer Lehrlräfte an
derselben soll von dem Zandrathe ermöglicht werden. — Der
landwirthschaftliche Unterricht findet leider bei den betreffenden
Volksklafsen noch nicht die gehörige Wüuͤrdigung. Zur Förderung
er Industrie wird ein von 500 fl. auf 1000 fi. erhöhter Credi
Tbeien. Die Frauenarbeitsschule in Speyer war von 68 Schü
jerinnen besucht. In Folge dessen mußte eine zweite und dritte
dehrerin an derselben angestellt werden. Die dadurch nothwendige
krhöhung des Zuschusses aus Kreismitteln wird wohl keine Bean—
jaudumng finden. Rach einem Blicke auf den landgirthschlichen
herein urd dessen Leistungen, sowie das Gestüt des Kreises ge⸗
Fentt die Eröffnungsrede der erfolgten Erweiterungç der Kreisirren⸗
astelt in Klingen münster durch Vollendunz des Neubau⸗s für
Blödfinnige ꝛ⁊c., sowie der Kreisarmenanstalt in Frankenthal
urchUnterbringung der Taubstummenanstalt in angemessenen
Raumen. Durch Erhdhung des Fonds für verlassene Kinder von
25.000 fi. auf 29,000 fl. wurde es möglich, daß bei neuen Pfle— Frankreich.
gecomtalten füt dieselben 42 Gulden jährlich zugestanden wurden. Paris, 23. Nov. Die —

Darlehen aus der Kreishilfskasse wurden nichi in der voraus in ganz Frankreich ohne Ruhestörungen 5 vah en siad gestern
Jesetzten Große begehrt und es lonnten mit dem Betrage von achtet nach Sectionen gewählt wurde, sie ran m Unge⸗
17,600 A., der aus dem Maximiliansgetraidefonds entnommen in fast allen größeren Städten. In —* ie Rehublikaner
wurde, alle Gesuche befriedigt Herden. — Das Distriktsstraßennetz alen 18,115, die gemäßigten Republikaner ne ibigten die Radi⸗
— V—— mehr aus. Aus Staatsfonds wurde Rennes gehört der Handelsm nister * Stimmen. In
1872 tziefür ein Zuschuß von 103,000 fl., 1878 von 66,000 fl. Candidaten. In Nimes siegten die —* den durchgefallenen
zewahrt. Durch den, Tod des Bargermeisters Geißert in Duit⸗ Regierung zugegangenen Beechten siegte in en. MWach den der
Heilee wurde dessen Sitz im Landrathe erledigt. An seiner Sielle großen Städte das radicale Element mit größten Theile der
wurde Dr. Arm. Buhl don Deidesheim einberufen, welcher als Tentrums. In den Landgemeinden sollen wssans des linken
Reichstagsabgeordneter in Berlin weilt und um Urlaub für die venige Aenderungen erlitten haben, da ne ——
zegenwaͤrtige Session nachgesucht hat. Herr Rgierungs⸗ Direltor Agenten nicht gelungen sei, —588 x— en repudlikan'schen
Vamoue wird als Regierungscomm ssär den Landrathsverhand. Finige Departements, wie Calvados und in wachzurufen.
ungeu beiwohnen. Bezüglich der Anstellung weltlicher Schulin⸗ alle Maites wieder und ergaben een Vord, wahlten
spelloren hat die Negierung die von dem Landrathe erbetene Vor⸗ Paris, 28. Nov. Die Wabien und en let
jage gemacht. In das schließlich auf Se. Majestät des Konigs ind in den Städten meistens in i en Municipalräthen
megebrachte dreimalige Hoch stimmte der versammelle Landraih ein. im Allgemeinen in conservalidem Sinne sden auf dem Lande
dHierauf wurde noch unter dem Alierspräsidium von Prodecren Aus der amtlichen Statistik geht 33
Ney Herr Dr. Jalob einstimmig zum Prufidenten, Hr. Heyden- gegenwärtig 123,000 Fabriten besiht, die Frankreich
reich zum Sekretär des Landraths gewaͤhlt. In der heute Nach- beschäftigen. Die in diesen Elabl ssenents angen o⸗ dee
nitiag 4 Uhr stattgehabten zweiten Landrathssitzung wurde die Kraft beträgt 502,000 Pferdekräfte —5* — te mechanische
Wahl von Dr. Buhl geprüft, anerkannt und demselben der erbe 1690 Millionen Franken Waaren uͤngeführ i a— jahrlich für
ene Urlaub bewilligt. Hierauf wurden noch verschiedene Aus- Werthes der Erzeugnisse des deer den fünen Theil des
e *3 deren Zusamm'nsetzung in gleicher Weise, wie in Lille für 700 Mißionen, die von Lyon 60 anne ben

orjahre erfolgte. 9— souen 440 Millio ie n Ma ionen, die don
32r. 21. Nob. Die Riichstags-Commission für das Etienne 240 Den die don Marfseille 270 und die von Saint
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        Vermischtes.
J Kaiserstautern, 24. Nov. (Kais. Z.) Vorgestern
Abend gegen */218 Uhr wurde bor der Wirthschaft von Seog ein
Arbeiter von Hambrücken bei Bruchsal, Namens Florian Brenner,
durch den Sieinhauer Georg Mohler von hier derart durch 4
Messerstiche verletzt, daß er lebensg fährlich darnieder liegt.

F In Ort erb ach (bei Otterberg) haben, wie man der
„Kaisersl. Ztg.“ berichtet, die Ultramontanen ihre augenblickliche
numerische Ueberlegenheit von nur 4 oder 5 Stimmen benützt, um
den Gemeinderath ausschkließlich mit Katholiken zu besetzen. Die
Protestanten zahlen zwei Drittel aller Gemeindelasten.

F Dem Rectorat der Landauer Gewerkschule wurde von un⸗
bekannt bleiben wollendem Wohlthäter der Betrag von 150 fl.
übermittelt, um davon entweder Lehrmittel für Nalurgeschichte und
Naturwissenschaften anzuschaffen, oder um die Anlegung einer
Bibliothek zu fördern.

f In Landstuhl wurden die fsämmilichen seitherigen
Stadträthe mit Ausnatzme von zweien wieder gewählt. Hr. J. A.
Pallmann blieb als Bürgermeister, Hr. J. Kastner als 1. Adj.;
sum 2. Adj. wurde Hr. Gastwirth Ganing (neu) gewählt.

7 In der 7 Orthschaften umfassenden Bürgermeisterei Quirn—
»ach wurde Hr. Adolph Munzinger, Bierbrauer in Quirnbach,
vieder zum Bürgermeister gewählt.

F.Nach amtlicher Ausschreibung findet die Ziehung der Gie—
singer Kirchenbauloiler'e am 9. December l. Is. flatt.

rKirchheimbolanden, 20. Nov. Heute wurde;
durch dos hiesige k. Polize gericht wteder etwa 80 Sonnt ageschul.
pflichtige aus Jibesheim und Bolanden wegen verbolenen Besuchs
den Tanzbelustigungen zu je einem Tage Haft verurtheilt.

Wir erlauben uns auf das heutige Inserat der Herren
Strauss &amp; Oie. in Hamburg ganj befonders aufmerk am
zu machen und dasselbe bestens zu empfehlen.
z,ß D5 Wechsel auf alle Plätze Amerika'g
Die Modewaarenhandlung in beliebigen Beträgen, 83 Tage nad
Sicht in Gold zahlbar, bei
J. Friedrich.
— Werg
hat zu verkaufen
Veter Vrill, Seiler.

J. 8t. Ciolina &amp; 8Sölnne
in Zweibrücken, (Ecke der Landauer Straße).
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schwarze und farbige Baumwollsammte.
Außerdem unterhält dieselbe stets großes Lager in den modernsten
Damenkleiderstoffen,
Buckskins, Ratinss, Flaconnets,
seidenen und wolleuen Cachenez,
wollenen Herrenhemden,
Herrenkragen und Manschetten,
und baumwollenen Unterhosen und Jacken,
Tisch-⸗, Kommode- und Bettdecken,
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*57.
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elnd einen Monat Slidmuster, deu andern
Hätel⸗ Filet⸗ ꝛc. Muster. Die Doppel⸗
ausgabe enthält in jedem Monat Beides

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je drei Hefte einer beüebigen Ausgabe
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biese— sich Gelegenheit dar, wenn man ich sa eue fresen Stadt
Hamburg errichteten und garantirten großen Geldlotterie betheiligen wird; dieselbe
ist derart großartig und vortheilhaft für das spielende Publ cum eingerichtet, daß
im Verlaufse der Ziehungen eine Prämie von 250.000 Reichs-Mark, sowie
weitere 43,000 Gewinne von 125,000, 90,000, 60 000, 50 000, 40,000,
36,000, 3 a 30,000. 24,000, 2 a 20,000, 18,000, 6 a 15,000, ⁊c. ꝛc.
un edingt zum Vorschein kommen müssen.
Bei dieser Lotterie ist besonders hervorzuheben:

1. Daß nicht wie bei anderen PrämienvVotterien die enthaltenden Gewinne
erst nach Jahren gezogen werden, jondern sämmtliche oben bezeichnete
Gewinne und Prämien schon innerhalb 6 Monaten um itelst nur sieben
flatthabenden Verloosungen zur Entscheidung kommen.

Für die Auszahlung der Gewinne haftet der Staat und erfolgt solche
8sOFOr nuch jeder Ziehung. F
—3. Die Einsätze sind äußerst niedrig gestellt, so daß im Verhältniß der vielen
beneut nden Gewinne eine Betheiligung mit nur kleinem Risico verknüpft ist.
Alle dicse Vortheile zusammengenommen, lassen dieses Unternehmen als
ein böchst solides empfehlen und wird es uns hoffentlich auch diesmaäͤl wieder
vergönnt sein, die höchsten Hauptgewinne unseren verehrten Abnehmern auszahlen
zu fönnen. Für die schon am 16. und 17. Dezember slanfindende
Ziehung 1. Classe kostet: Ein ganzes Originalloos fl. 32, Ein Halbes
J. 145 kr., Ein Viertel unr 53 kr., welche gegen Einsendung oder Nachn hme
des Betrages nach den entferntesten Gegenden von uns versandt werden. Wir
müssen jedoch dringend bitten, geneigte Aufträge uns so rasch als möglich zu—
kemmen zu lassen, da wir nur in diesem Falle dieselben in gewohnter Puͤnttlich
keit ausführen können. — Amtliche Pläne und jede weitere Auskunft gratis.
Btrauss &amp; Comnp.- Bankgeschäft Hambura

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Frucht⸗Brod- Fleische Preise

der Stadt Zweibrücken v. 26. November.

Weizen 5 fl. 42 kr. Korn 5 fl. 2 kr.

BGerste Areihige 4 fl. 50 kr., Gerste vie:⸗

reihige 4fl. Z0 kr., Spelz 83 fl. 48 kr. Hafer

4fl. 50 tr., Kartoffeln Ufl. — kr., Heu 2 fl.

30 kr., Stroh 1ufl. 24 kr. per Zentner.

Weißbrod 113 Kilogr. 18 kr., Kornbrod

3 Kilogr. 24 kr. ditio 2 Kilegr. 16 kr.

NKilogr. 8 kr., Gemischtbrod 3 Kilogt

52 kr., 1 Paar Weck 110 Gramm 2 ir.

Kindfleisch 1I. Qual. 16 kr. 2. Qual. 14 kr.

dalbfleisch 14 kt., Hammelfleisch 15 kr.

J Schweinefleisch 16 kr. pr. Pfd. Butter 38 kr.

Redacnon. Drud und Vericg von e 0 Ingobert.

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        * v ) ——2220 »2222 —
3 355538 3323533 5 —333338 — —523853* *
*5385 62322 I3533S 5 2 255 53 23 2 * 88
—A —— 52357 5 —z 58353 8 5587 — — 22*
55 3* *538 5 2583 * 5202 — 533 2235 25262 555 *
— — 8* 8 3525233 — 582 5222 225 52 E25 2238 22
8 — — 2 7 * —28525 8* *58 5—533222
— 8— 553 3— — 8—33 2
—5 2—558 83 —256— ü——— 55283 283 223237532
8*8 ——— —535 —A ——— —2 26 5335535825
53 5 52*33 53 * 28 22 28 — 5220— 38
—A * —222 8 5 222822 — — — 3—8 *
*.8 —AA— — — — — ——— —— 25 * 2 — —
25 7—535 555338— 38338 63235835 327 — 35555 *
82833 ——— —c—— 9—888
22725 5352673— 3 8 2512 3 223* 2332733 333*83
9 — — — 2—353313. 39235 55 —A 22 —5
z8— —8233323 22* 5253 2353 —835. —A z82— — 5—82 8
— — 2 * ——— * 22 B 532823 — —8 5 5538—3 * *
825 —W — —253 3 — 22 —A 86 — ———— —
832233—5555355* — I. —— *
—2334653523337 D — —— —
— — — 5—— 8 2
— 33255 2* — 25528 27 5835 22225 *
— ——56 — 33 23—5 — 25 53*
—— — 22 — V — * 32* — 27 3
23355533383 252 2 55528 ——522265 —Eæ8388 35
XJ 22 9 58 5 — *275 2 * —2 2 — * —A 3 3
8 * 2722 2 D — 32 25 — — —— — 2—82 52 5—232
— 82 ——— * — 88 2 — 2328532 —3225 2
53225 * * 8 5 52 2 2 2* 2—5*
12565232 ——32 58 3383 82277 —A 2*25 232 2288 — ——
2688 —2— —— z55*8* —XE— 42 22,38
2⸗ 8 522 — 2 * —
——258.533—5 553 2253 5 ——2333 92 — ——
— ð. a 512 —— * 2 3
E— 2 3835z2 3
—— — — — —— — — —— —
* ——222 c2— —22522— 238382
53—5 53 5333333333537 555*535555 5338
— — S 7* S * — — * * E * ——8R — BR 2 —83 —
D — — 3 8 5 —S62 325 02 — 27 33
—A 2238 VJ * 5. —A 5 — 8 25 2
— 7 —A— — J 2 252 — —42 — 2 —
— * — — —A— * — * —— —
522537 53355 52 33 3383—5 33 58
—3*538333333—38 —— —33 3 531 *55
52 263,;58 83 — — —3 —27— —332332* 55
s5 8 s 523 33845335833
* —22 2 5 222 —— — 7 ——4 —— . —3
—8 — — S 54522 8 — 8 25353 —2— 28 7 —A—— — ⸗8
— „25283 Z3552—3—33352343 55 553 8 5308
— —22280 322333 — —— — —* —E
— —— 52 2853257 2 522 2 2—c 25 —25257 2 2 —— — —8
3 27 S —3 ⁊ 2 8 3232 23 8 22 —382523 — —
23373
— 2 —. * —— — — 52
— 23 38— 53332338—2355
5352 525685 5— —— 3 — 38
— 2225* 2222 24 2535 E — —— 23 —— —— 25
— 8—275 53 —2 28 —A 33—272 — 8 3 32 — 7222 —7
* * 0 2 * — 22 —2 — ——2 —2 2 ——
22 2582572835* 35323223 55323582 — 53— 223335 153
— 3582 2* —238 ————— — — 7 — ——— 2
— — — S228 25222 —28* —*2— —38328 — *
38 7 33 — — ——— —5z5 —5332 — 2382 25325 2322
2 —* ẽ —22 2 538
333 3 3 —3333 — 32383
— 2 — 2* — — — * * 222 *2 —8 2*
33 —3 33 338335 ——53333453—7 83
3 — 3 —7 —3386383
536 33 — — 333 37333883*
22 — * ——— 82 2 — 2 3 8 27 2 7 252 5 22—5
2522 —282 22227 8289 2 22 5 8
3 333 3 3 3 4
— — — 5*222 *

—23 2222
* * —22 2 232 22 2252252 *
s—252 2 5885535 8353*s. 338288* 5253 S 525—535338255
2222 8 555 ——3—3 E —2—2,87 8z,3783—33—8S78

—*7 2* 57 58338 — —38 554 J z2835 7—55280
58 825 E 2232 2S .32 — —2—352.22
* 38
*57— 253 —2— 5z3832328 2253655 —0 — 3. 253.34
—323 — — 27 237 —S—— 522 — —8 8 8— —
52853 2 * — 3233 36 — —— A 53 ———— 35 2
322 5 — —— ——, 5 —323355 55 k. 8 5558327
—222 3 5 373 553 ⏑— 8——555 72553333585*
—— 2— — 3 — — 37358

*8 7 —34— — *

23355 — 3 83. 3833358
2. 2 —53 n —8 X * 22 2* — 2 ·* J —— —8* —8
— 2 — — — 2382 — »7 —3 2 55 —5 2
2—2 —4 —22 52z23223353 — 5 — —z228 ——— 3232 ·2 288*
— — — 5 — 2 3 6 82 53563233 — ——
— * — — 8 —2
238 z5 8575 ———
——33 *55 33—5558235 5 ——— 5 —3 —3—8
—38 3 * S 8 * — 3* —A——— 2 2 — 22 8 23 *
53232 —A— — —— 28 523 7 5328387* —A—
— 283 »222 — 2 5 S8252 —A 22 5— 5*
—— EZ3 325 . —2 —853555 225533
2 2 8 2. 3 2 —— 23* 332 28

5* * 8 ——— — * * 2 283 232322 52 22
* 2 0 * 22 * —— —— *

? —A *53 32 — —— —— D 5 5
32 3— — 33 2 3—
252* —A — 253 —2272 —32058 2 ——5 7 —3
8 —88 353 *—2—— 53——34 5*8583 5——25
— 7*2* —A——— 22325 — — 9 — — — 28322 22222 9682* 2 ——

8 — —52* —w 7 —52 ——53 58— 25 —8
— 222* —— —A 2 3252 2* —— 3— 2
—5 — , 32232 —288 33262 52 35 5 x S 36 2 8 2
—» 55 ———— 22* 525 8
53 —282 2— — —I3 37 —538222 —2523532
—A—— ——5 57—5 — —
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— 22233—6 528 2252 —— — — 22—5525
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53 33 —A 232. 3— —35
25 25838 2*858 —2235 2323155 3528 —7
* —S 3 26 235 523 238385353 3653522 *
5 2329 5z55 555 —35 —535— 5—833.8
25 85588 — — 5 23555532320
— — — 23 2⸗ 253228 87. 27 — · — 2 ——— — 2
9* * 8 —— 3 ———3. —3— ⏑—5322
* — — — — — S F — —A S —A — 2— ———— — 2
5 552 335 —3*5 5—— —56 3553552 3323 38* —E
* —55 58 83— 3 — 6 7235* »78
—X 5 — 3—— 233 —— —2 3 55532—55*
83 — 2 38 33— 33333833
3 —322 *
z38—85 33 232 .333333 15 2 5*53
233 222 * 83 —5 5—382 — — 9 5 2 ——— 22322 —
—A—— — * — —58—5—223* 2229222 ——232
—8 25 E5355 353 53—2 —32 — —————— —73522——
2 — — 25 * — —A — 55 358 * 3537* 2 — —
A——— A * * 3 8* —A —A — 552 8 5 — 65
5555555 23 — 33 3205
—27 * —A *8 —— 8 * 83 2 — 53235385
75 58422 5 —53883—552* — 25822 —5— —k2 ——* 2 — 2*
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22 2 2 588 86 2—3 323 28 82525 — * 3223222 7 4
—A 8 232 2 20 8325c22 D282 — z2 53 *53 235323 — 2538
5— — —8 32828 * 2 8 —
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82 5 3 3 3 33333
*2 58 5* 3 ——— 3 — 33
z255 —6 3 58 —3 —8—

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383 3353 —525*233 77— 12 255 5 —
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2* — Eo 229 J 37
— ——— —
2288 3353 572353383 — * ——
6 3 5 86 8 2
57 5* 382 35235 272 *23
*5 S 386 3323533 7 248
3*8 — 522 55373533 2323 ——
523 3 9 * 52537 258* — —XX
* 358332293 — 5338 26 4385
3 3388333: *88 —A A—
88 —A — —8 238 3 8 33 F
2 v 252. 2 1837 3558
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3 5 333338* *2338 *6 33*8 * 2 2
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2 342 z583 3887 — 7
— 2 288 2* 5335553 3355 583
3*. 33 3353323 353
2 3: 3385 2335353583337 253
— *—*z37 2. 3233 23*83 232 —
— 5.. — 58 2 583
2 3 * A— 233 283 »
22333853 23238 33555 3 A—
2 2223385 58 28333338 * F
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——— 55 —SB— 22 8 382
* 8.338* 38 86 2523 7 33353
2373 S. 3323533552
8355 58 * —3253835334
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232*225 2555*2233 23z336822 527
5538 32333337
2022 25 23 — * 237 33377533 32333
— * 2623358 27 — 2 52222 22*2
5832. 22* — 5532 583822 222 2383332 *
23333233535*553 ⁊ —— 255 552353788* ——
2573533288 43232 3 25323335783
55. — 753 37 2582222 *8 5* 23353—3—3825 33
33 23333 —3538 A 25233 538
3 —23 — — 5553383 * m282 483 ——
—33383 5388 —2 55333535732 23 533533 3332*
——*8* —8 324 —A 5333 7 33388 233 —325 —
5225* 82432238* 222.33 253 — 22583
23533237 2352327 5z23433357 23555233233
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3322*32 5 —83352357 33538533355355
* J— * * * — — 33 72*
3542325 533538 333 38333
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5* 22 * * 5323225 “5*8 —A 2* 22
253333823 72838 3532835 338
3232* 25235533282537 z55335335333553
3 5 3358335 333833355338
2225 z83 —75,3 55223 538335* S 238
335332885383835 z 368
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»333 3343 2525353883,358
333822335— 5533632 25382328353*
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n 23*82232 2253232

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55 335. 25 5335*633 36833225
23 3323285 — —— 2 858
2 5368553 A3 3522238 5585 —25—
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44
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        Ht. Ingberler Anzeiger.

her 51. In bder der Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbuidene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstas⸗, Donnerstags⸗ and Sonnta
ummer erlscheint wöchentlich vi e r in a l: Dinstag, Donnerstag, Samstaa und S5nntag. Apo⸗nnements oreis vierteliahrig 2 Kezt. ode
12 Silbergr. Anzeigen werden wit 4 Krar. die dreispaltige Zeile Blattschrijt oder deren Raum verechnet. J
a ⸗
38 —189. Samstag, den 28. November. * 1874
De itsches Reich.

Spanien.

Madrid. 28. Nov. Der Carlistenchef Lozano, der nach
)em Treffen von Bogarra in die Hände der Regierungstruppen
iel und wegen Zerstörung von Eisenbahnen und Tödtung von
xisenbahnbeamten vor Gericht gestellt wurde, soll erschossen
verden. e I (6(. N.)

Hendaye, 28. Nopbr. Die Carlisten machten einen
Augriff auf San Marcial (bei Irun), wurden aber zurückgeworfen.
Amerika.
New-York, 23. Nov. Eine Windhose hat den süd⸗
lichen Theil der Stadt Tuscumbia in Alabama zerstort; 12 Men⸗
hen kamen ums Leben, viele erlitten Verletzungen.

Speier, 24. Nov. In der heungen Sitzung des Land⸗
aches stellte Herr Hannitz Antrag über die Zinsgarantie füt die
gahn ZweibrückenBitsch, und wurde beschlossen, die Regierun um
hesürwortung dieser Garaatie beim Land tage zu ersuchen. Daun
olglen die Brrichie über die Rechnungen des Vorchußvereines für
Zulhausbauten, der Waistkhäuser zu Blieskastel und Hornbach,
er pfälzischen Kreishilf?kasse, des Fonds zu Gewmeindezwecken,
es Maximilians Getreidefonds und der Brandversiche⸗
ungsanstalt. Für Mitiwoch“ Nittag stehen die Vollks⸗
chulen auf der Taͤgesordnung, für Donnerstag die Late'nschulen.
Muüncqchen, 24. Nov. Auf Grund des Resultates der
gerhandlungen des Reichstages über das Barkgesetz hiben in un⸗ WVermischtes.
en Siacisministetium des Innern erneute Berathungen über 7Dahn, 20. Novbr. Gestern und heute weilte wiederum
ie Baukfrage stattgefunden und sind darun den bayer. Mitglie- das Untersucungsgericht von Zweibrücken hier behufs genauerer
ern des Bundesrathes weitere Informationen zugegangen. Antersuchung über den Hergang des Mordanfalls gegen den Ge⸗
Mun hern, 24. Nov. In unseren Hofkreifen wird ver— neindeschreider Conrad. Dieser ist bei seinem kräftigen Körperbau
ichert, daß im Hofstoat der Königin ⸗Mutter demnächst einige Perr ind da kein edlerer Theil am Halse verletzt ist, wieder soweit her⸗
pnalveränderungen in Aussicht stehen. ——— däehzellt, daß er das Bett verlassen kann, troß der beiden immer
Berlin, 25. Novbtr. De Morgendlätter melden, daß noch in den Halswunden steckenden Kugein.
iie Hait des Grafen Arnim seit Sonntag dabin erleichlert sei, Speier. Zu dem kürzlich gemeldeten Raubanfall
aß derselbe sein Palais ohne Beauffichtigung verlassen durse. Graf wischen hier und Rheinhausen ist na hzutragen, daß der Strauch⸗
urnim benutzie die Erleichterung in reichlichen Maße. dieb in dem Wagen einen Israeliten mit Geld vermuthete, welcher
Berfin, 21. Nov. Dem Grafen Arnim ist jetzt eine illerdings mit derselden Chaife hierher klommen sollte, aber zufälliger
gorladung für den 9. Dezember zugegangen. Da sich der Ge Weise in Philippsburg geblieben war. Der Räuber packle irxthüm ⸗
undheitbzustand desselben indeß in den ietzten Tagen sehr ver licher Weise den jungen Kutscher, eutwendete ihm aber Nichts.
Hlimmert hat, erscheint es fraglich, ob er bis dahin jeine Vorbe- pPNeustadt, 24. Nov. Die 7, Neustadter Zeitung“
e tungen zur Vertheidigung vollendet haben wird. Eine Behaup⸗ nacht den Actionären der Saalbau. Gesellschaft die erfreuliche Mit—
ung des „Tageblatts“, Graf Arnim habe seinem Verleger eine heilung, daß die Netto⸗Einnahme des verflossenen Jahres (bis 1
ertel Million Thaler angeboten, um auf die Redaltion Einwirkung Ittober), nach Verzinsung des in München aufgenommenen An.
ben zu können, wird mit ungläubigem dadeln ausgenommen. ungten-Anlehens von 85,000 fl., bis 15. November ds. Is.,
Verisn, 25. Rob. In der am 23. flattgehabten Sitzung ine Rente der Stammactien von 5. Procont enispricht. Die Ge⸗
des Vundesrathes erklärte der Präsident des Reichstkanzleramtes, neralversammlung hat über die Verwendung von nahezu 7000 fl.
Slaalsminister Delbrück, auf eine Anfrage: Die preußische Re- zu bestimmen.
sierung habe sich bereits mit den Fragen wegen der Umwandlung 7 Aus Böhl wird dem Sp. A.“ eia Fall schwerer Köe—
er pleußischen Bant in eine Reichsbank beschäfngt; es sei perverletzung gemeidet. Herr Einnehmr Sturm voꝛ Izgelheim,
vunschenswerth, wenn die übrigen Bundesregierungen sich ebenfalls der von einem Amtsgeschäfte in Gesellschaft des Bahnhofsverwalters
Won ia dem jetzigen Stadium der Anqelegenheit über ihre Slel- von Vöhl nach Hause zurücktehren wollte, wurde anläßlich eines
ng zur Frage schlüssig machten. Bei der Berathnng des Berner zwischen dem Lehteren und einigen Burschen von Böhl, worunter
Wwelipstdereinsverirages nahm der bayerische Minister v. Fauftleich auch ein beurlaubter Soldat befand, entstan enen Wortwech⸗
son ber dezüglichen Anregung des Referenten Ganseatischen Minister⸗ sels von dem Soldaten mit Säbelhieben tractirt und liegt an
id nien) Dr. Krüger, Veranlassung, der Keichsregierung für schweren Kopfwunden darnieder. Gerichtliche Untersuchung ist
die Anregung und das Zustandekommen des Postvertrages als der eingeleitet. *2*
ochbedeuisausten Errungenschaft für den Weltvertehr zu danken, 7Mannheim, 24. Rob. Die Fleischbänke, sow ie die
n bie Bundesrathsmiiglieder aufforderte, zum Zeichen Dessen Freibank wurden am 28. November dem öffenilichen Gebrauche
ich von ihren Sitzen zu erheben. Der Bundesrath kam dieser iͤbergeben.
nufforderung nach, worauf Delbrück für die bis jetzt noch nicht pMünchen, 18. Nov. Das k. Finanzministerium hat
agewesene Auszeichuung seinen Dant aussprach. Anmrechnungstabellen für die suddeutsche Währung in die Reichs⸗
Darmista det, 28. Nov. Bei der hier garnisonirenden vährung herausgegeben und für die kgl. Finonzbehörden zuin
Infanlerie sollen die neuen Mauser⸗Gewehre am 2 do ur Ver⸗ unllichen Gebeguche bestimml. Tabelle J. umfaßl die Umtechnung
heilung gelangen. von lfl. bs 16,000,000 fl. Tabelle II. von 1 Reichepfennig
Essen, 20. Nov. Zur Charakteristit des preußischen his 10.000, 000 Reichsmark. Die Umrechnung für größere
dlassenwahl Systems liefert unsere Stadt einen werthvollen Beie Beträge (über 10 fl.) ergibt sich durch Addirung, und es sind
rag. Die erste Abtheilung nämlich, welche drei Stadtverordnete deßbalb die Bruchtheite des Markpfennigs in Uq angegeben—- Wenn
vählen soll, besteht aus einem Wahler, dem Friedensapostel Krupp. die gefundenen Bruchtheile des Htarkpfennigs zusammen oder
ger der kutzlich abgehaltenen Wahl erschien denn and vieses bee nehr betragen, so wird ein hanzer Markpfenaig berechnet; wenn
eutende Wahlkollegium vollzählig und wählte — ernannte wäre ich jedoch */7 oder we iger ergibt, so bleibt der Markpfennig
vohl richtiger — drei Stadtverordnete. ußßer Ansatz. Fur die gerade Zahl baierischer Heller ist die Um⸗
cechnung der entsprechenden Pfennige südd. Währung in der Ta⸗
Italien helte .enhalten, und es ist für jeden überschetzenden Heller dem
Hetreffeaden Betrage der Reichswährvng der Werth 1 Hellers —
5 Vierzebntel oder 2ija Siebentel Markpfennig hinzuzunehmen.
Aus Augsburg vom 15. RNov. wird geschrieben; „Ein
eltsamer Anblick bot sich haute Morgen beim Anbruh des Tages
en Passanten der Wiadzasse. Die bekanntlich sehr hohe Giebel-
dend cher Schießer) des Gasthauses „Zam hohen Me⸗r“ ist gekrönt

Der alte Garibaldi beabsichtigt, von seiner Insel Caprera aus
er Haupistadt Italiens, Rom, einen Besuch abzustatten, um feinen
Sitz im Parlament einzunehmen. Die Republikaner wollen ihm
Jaselbst einen großartigen Empfang bereiten. Es heißt, der König
volle den alien Haudegen durch den Kronprinzen Humbert empfan⸗
ca lassen. — sicher nur ein Scherz
        <pb n="756" />
        bon einer Kugel mil einem Kreuze. Doit oben auf der Kagel
bewegte sich ein halbentlleideter Mann um das Kreuz herum, blieb
zeitweise sichen, hielt sich am Kreuze abwechselnd mit einer Hand
fest, während er die andere in die Hosentäsche stecte, schlug auch
mirunter ein Bein um den Kreuzbalken nd lustwardelte wieder um
das Kreuz herum. Es sammelte sich um das Haus eine großt

Menschenmenge, welche sich jedoch ganz ruh'g verhiclt, da Jeder-

mann einsuh, daß der verwegene Turnec da oben ein Sdlaf

wandler sei, den man nicht weden dürfe. Zur Abwechselung setzte
sich derselbe auch auf den First und legte sich quer üner denselben,

—D auf der andern

Seite herunter hingen. Nach sieben Uhr unternahm es der ge—

wandte Turner, Bäckermeister Grotz und ein Kominkehrer, deu

Mondsüchtigen henunter zu holen und aus der Lebensgefahr zu

retten. Sie legten Leitern heran, bis sie ein Seil um seinen

Leib legen, und ihn fest fassen konnten. Der Nachtwandler er

wachte nun und erschrack, die heiden Herren aber beruhigten hn

nud luden ihn ein, zum Kaffee herunterzukommen. Sie brachten
den halb Erstarrten on eine Daclucke; dort schlüpfte Hr. Groß
boraus hinein und zog den Nachtwandler bei den Füßen nach,
indeß der Kaminlehrer ihn balancirte und nachschob. Damit wai
der für die Zuschauer höchstpeialichen Scene ein Ende gen:acht

Es stellte sich heraus, daß der Schlaswandler ein Pechreisender sei,

der schon ofter hier war und „Im hohen Meer“ fein Absteig
quartier genommen hatte. Er kurde ins Krankenhaus gebracht.“

fIn Kaufbeuern hat, wie der Kpt. 8.“ mitge
the it wird am 25. d. ein Büchsenmacher bei Vorzeigung eines

Revolvers, der ohne sein Wisen geladen ar, seinen Lehrling er
schossen..

f Vom oberen Gebirg. Da das Interesse für Frauen—
Vereine und ihre Thätigleit in verschit denen Blättern neucrlich
wieder angeregt und b sprochen morden ist, so wollen wir die
Uufmerlfamkeit des Publicums auf deun Vortrag desß Pfarrers
Ehelers aus Frankfurt hinlenken, der dori gehalten wurde, während
die Ftauenconserenz tagte. Diese Rede. vom Feuer der Begeiste
tung erfüllt, wirkte wahrhaft zündend auf die Zuhörer, und eg
—X —
und verbreiten zu lassen. Wer sich dafür iuteressirt, wird von
den Vorständen dieset Ver⸗ine iwohl leicht Exemplare erhalten sdu
nen. Mögen die welche an der Spitze dieser Vereine stehen,
darnach streben ebenso diefe Jiele zu erreichen, und eine Fülle don
Segen wird daxaus erwachsen.

x Berlin, 28. Rov. Der Reichskanzler Furst Bismard
hat seine Einladung zu den an jedem Samstag slattfindenden
parlamentarisen Soircen, bis zum 13. Dezenber reichend, an
die Reichstagsabgeordneten ergehen lassen. Die Einladungen er—
streden sich indessen nicht, wie früber, auf alle Parieien; das
Centrum und die Soclkaldemokraten haben in die er Session keint
Fiuladungen erhallen. Dagegen ist der als „Wilder“ fungirende
Herr Lespold Sonnemann mit einer solchen deehrt worden.

Die ersten silbernen Fünfmarkstücke, die in Berlin geprägt
worden sind, wurden am Sonnabend von der Generalstaatstaff
ausgegeben; dasselbe zeigt auf der einen Seite den Reichsadler
mit der Umschrift; „Deutsches Reich 1874. Fünf Mart“; die
andere Seite den Kopf des Kaisers mit der Umnschrift: „Wilhelm
Deutscher Kaser, König von Preußen,“ darunter das Můnzzeichen
svon Berlin) A.

f St. Wendel. 23. Nov. J. M. die Kaiserin und
Königin Augusta hat der Margaretha Wassnich, für der Familie
des Justizrathes Knauer treu geleisteie Dienste ein goldenes Kreuj
derliehen. Die Wafsnich hat in der genannten Familie 46 Jabre
lang muflerhaft gedient.;

Metz, 18. Novtr. Gestern verurtheilte das Schwur⸗
gericht die beiden Schiffer Wilhelm und Joseph Port und Auma
Maria Rupp, Ehefrau des Ersteren, sämmtlich gebürtig aus Lis⸗
dorf, wegen Anfertigung von französischen 20.Francs Noten die
Männer zu 6 und 4 Jahren Zuchthaus. die Frau zu 1 Jahr
Gefängniß.

F Straßburg, 24. Ney. Hier findet demnächst eine
Versteigeruug einiger Zuchtstiere der Turham Race statt. Die Re—
gierung hat, um den Anlauf solcher Thiere, die nur zu sehr hohen
Preisen zu erwerben sind, zu ermöglichen, eine bedeulende Summe
als Verlustfonds zur Verflügung gestellt. Der Ankauf geschieht
aus der lrefflichen Stammzucht des Marquis de Pavcins auf dem
Schloffe Parces bei Flears. Alle Züchter von Elsaß-Lothringen

können sich bei der Verste gerung betheiligen, deren Tag noch be⸗
sonders bekannt gemacht wird. J

7 Gebdweiler, 23. Novbr. Eine Stunde Jpon hier im
Thal liegt der lebhafte Fabrikort Bühl. Daselbst gab es gestern
in den Morgenstunden bei der Familie des 26jährigen Fabrik—

arbeiters Tiedemann Streit, und wie es scheint, spielte der Schnape
eine hervorragende Rolle. Der Streit artete in eine Rauferei aus,
»ei der Tiedemann van feinem 1515hrigen Stiefsohn Nost den ⸗

zu schlagen versuchte, mit einem Brodmesser in's Herz gestoche.

wurde und augenbl'cklich todt blieb. Um die Mittagestund⸗ brach⸗

die Polizei den jugendl'chen Todtschläger hierher in Haft.
Aus Duisburg wird geschrieben: In Folge des niedrigen

Wasserstands des Rheins ist in unserer Naͤhe dbei Homberg dei
vor etwa 300 Jahren von dem Rhein zun Thei
äberfluthete Ort Halen wieder sichtbar geworden, numlich in der
Trümmern seiner Kirche. Es stehen nur 5 Fuß A
derselben. Große Bausteine von regelmaßiger Form und durch
einandergeworfene Steinmassen lassen genau den Ort bestimmen,
vo die Kirche gestanden hat, welche ihrer Zeit für den Gotns—
dienst mehrerer raßonggn Dörfer gedient hatte. Unbezweifel
muß man jetzt auch aͤm Oberrhein in der Gegend von Straßburg
die im 16. Jahrhundert ebenfalls vom Rhein übe fluthete TSted
Khe nau in ihren alten Mauerresten sehen können, welche bei den
niedrigen Wasserständen von 17389 und 1857 ebenfalls fichtha
waren.

F Der Weinecrtrag in Deutsch⸗Lothe'ngen beträgt im Durch
schnitt jährlich 125,000 Heltoliter, worunter et va zwei Drittel
Rothwein und ein Drittel Weßwein. In diesem Jahre aber wird
der Gesammtertrag auf mind stens 175,000 Hetioliter geschätzt
Die Preise haben sich nach und nach befestige und hauen s
gegenwärtig aufs 4 — 38 Fr. per Helloliter. Der heurige Jah
resertrag repräsentirt also eine Summe von etwa sechs Vtillionen
Franben. Diese Zahl übersteigt die E. trägnisse früherer Jahre
um ein Bedeutendes und zwar nicht blos deshalb, weil die Quan⸗
tität eine außerordentlich große und die Qualität eine Fgute is
jondern voruehmlich aus dem Grunde, weit die Einfuhr der fram
zösischen Weine, welche vor Err'chtuag der neuen Zollgrenze deer
inländischen Prodacte erdrückende Concurrenz machten und di
Pre se derfelben herabdrückten, bedeutend abgeno umen hat.

fBromberg, 23. Nov. Eine Bapiistentaufe fam

Jeslern Nachmittaz zwischen 3 und 4 Ahr in einem Teiche unweil

des Restaurationslocales Schweizertha.“ stati, die an 8 Judivi·

duen. 5 weiblichen und 8 munnlichen. vollzogen wurde De

Taufact geschah unter den üblichen Ceremonien und wurde von

inem auswartigen Naptistenprediger ausgeführt. Dee Täuflinge

waren, wie die „Bromb. Ztg.“ meldet, nur mit einem, von einen

breiten Guürkel um den Leih festgehalleneu Hemde heklieidet, N—

diesem breiten Gürtel ergriff sie der Baptistentäufer und tauchtt

sie nach einem Segensfpruch in das eisigkaite Wasser. Vor Beginn
der Taufhandlung saug die Gemeinde ein geistliches Lied, ebenso
am Schluß derselben und nach jedem einzelnen Taufacte einen
didervers. Um das Taufen zu ermöglichen, muß?e an der be⸗
treffenden Stelle erst das Eis, womit der Teich bedeckt war, ent·
ernt werden. Daß der Taufhandlung eine jehr große Menschen⸗
nenge beiwohnte, brauche ich wohl nicht erst zu etwähnen. Zur

Aufrechthaltung der Ocdnung waren Polizeibeamte zur Stelle.

Der Taufact verilief übrigens seht ruhig.

fOlmütz, 23. Nov. Das Schwurgericht verhandelte heute

gegen den 28jährigen Kellner Leopold Freud qus Luti in

Ungarn, der in der Nacht vom 2. auf den 8. November gwischen
Kojet in und Chropin in einem Eisenbahncoupe den Oekonomie—
hesitzer Katscher exmordet und heraubt hatte. Der Angeklagte
welcher der That geständig ist. vurde zum Tode durch den Strang
perurtheilt. —

..Am 18. d. blieb die Gotthardpost in den —A
schen Göschenen und Urneloch) im Schuee Zecken. Konduktteur
Renner versuchte wenigstens mit dem Postfelleisen vorwärts zu
kommen, wurde aber in seinem Diensteifer von einer Lawiue zu.
gedeckt und todt aus derselben herausgegraben.

. Paries, 20. Novb. Der Sturm, welcher vergangent
Nacht über Paris raste, hat dedeutenden Schaden verursacht.
Kamine stürzten ein und verwundeten die Vorübergehenden: Fen—
deriäden wurden ausgehothzen und Scheiben zertzümmert. Am
Aergsten hauste er jedoch auf den Anhöhen der östlichen Borstädte
von Bellev'sle, Menilmontant und Chauonne. In Menilmontant,
wo gegeuwärtig auf dem äußersten Boulevard Kirmeß ist, hat der
Sturm die Zaubertheater Kunstreiterbuden, Wachsfigurencabinete,
Panorama's, Lebluchenläden ꝛc. förml'ch weggeblasen und die
Verwirrung war dafelbst eine ungeheuere. Wie gewoͤhnlich bei
dergleichea Gelegenheiten, machen die Diebe die besten Geschäfte,
Eine Frau Harris. die während des amerilanischen Krieges
als Kra kenwärterin furgirte und in 52 Schlachten thätig war, ist
zum Vercinigten Stauten-Konsul in Venedig ernonnt worden.

F, Eine merkwürdige Entdedung hat, der „Ean Anglian
Daily Times“ zufsolge, das Mitgli d' der Beographischen Gesell⸗
schaft Herc J. E. Taylor gemacht; er hat nämlich im Orwell
einen begrabenen Wald aufgefunden. Dieser Wald durqh eine
Torfschichte repräsentirt, weiche Stämme, Blätter und Frü hte
enthält von Eichen, Ulwen, Haselsträuchern und Fichten, unler
denen sich Ueberreste vom Marimuth finden. Unter der Torfschichte
⸗at ein Mott von Süßemasser muschesne mi⸗ sie dergrtin im Orm
        <pb n="757" />
        etzt nicht existiren. Herr Taylor bemerkt. daß dieser Wald mit
zielen anderen dort gestanden haben miß vor jener Senlung,
velche England vom Kontinent trennt.

FLondon, 21. Novd. Aus Jorkshire kommt die Kunde
von einem entsentzlichen Grubenunglück. In der Kodblenzeche
Varten Vale, unwe'st Rotherham, hat eine furchtbare Ecplosion
dlagender Wetter statt efunden, durch wilche großer Lebensder⸗
uist verursacht wurde. Zur Zeit des Unglücks arbtiteten 170 bis
80 Bergleute ind der Tiese und von diesen wurden 26 gesödtet
nd sehr viele mehr oder weniger schwer verletzt. Die Urfache der
atastrophe ist das Einstürzen eines Daches, wodurch eine Quane
ät Gas freigesetzt wurde, das die bloßen Lichter, mit denen in
der für gänzlich gasfrei gehaltenen Gruve stets gearbeitet wurde,
entzündeten. Die Bergung der Leichen, zu der wan sofort schritt,
rußte unterbrohen werden, da ein Theil der Zeche zu bren⸗
en bganz. Fast sänmtliche der Getödieien hürterlassen
Vitthen und Waisen, deren Jammer sich am Eingange zur Zeche
n der herzzerreißendsteu Weise Ausdruck gab. In 1851 verloren
in derselben Zeche dur. eine ähntiche Katastrophe 50 Bergleute
hr Leben. — An der Mersei bei Liperpool, unweit der Prin-
3 Landing⸗stage, coll'dirten gestern zwei Schleppdampfer, Slas⸗
er“* uud Grappler“, in so furchtbarer Weise, daz beide mit ihren
dannschaften und rzüglich sanlen. Letztetr? wurden indeß bis auf
Venige, die ertranken, gerettet. J
—rLondon, 20. Nob In einem Kohlenbergwerle in
WBales hat eine Gasexplosion stattgefurden, wodei 14 Peisogen
im das Veben gekommen sind. (T. R.)

Landwirthschaftliches,
mitgetheilt von Dr. Schnei der in Worus.
Mehr Vieh zu halten als reichlich ernährt werden bann ist
iner der größten Fehler in der Landwirthschaft: trotzdem ist der⸗
elbe so auͤgemein verbreitet, wie selten ein anderer. Am me isten
ind es die kleineren und mittleren Landwirthe, die in diesen Feh-
er verfallen, aber auch in den Ställen großer Besitzer bin ich
hm schon begegnet. Kleinere Besitzer glauben nicht feltes, stich
urch Vermehrung ihres Viehstandes nach außenhin den Anschein
jrößerer Wohlhabenheit zu geben, wie dend natürlich gar Mauche
zuch meinen, da wo sich eine Kuh immer recht satt frißt, könnte
uch noch eine andere leben, und so sei der Nutzen des Futters zu
erdoppein. Allein hierin liegt ein großer Irrthum; denn ein
edes Stück Vieh braucht von dem ihm gereicht werdenden Futter
inen Theil zur Unterhaltung seines Lebens und erst der Ueber⸗
chuß wird in Nutzstoffe (M'ich, Fleisch, Dünger) umgewandelt.
Angenonnen 2 Kühe bekämen fkäglich 88 Pfd. Grumet, und jede
erbrauchte davon 14 Pfd. zur Unterha!tung ihres Lebens; wenn
aun zu d'esen zwei Kühen noch eine Dritte gestellt würde, die
nit den beiden ersten die 388 Pfd. Grumet theilen müßte, fo
zätte diese natürlich auh 14 Pfd, zu ihrer Lebensunterhaltung
zöthig. Die zwei ersten Kühe allein verbrauchten 2 mal 14 —
28 Pfd. zur Lebensun'serhaltung, also blieben von den 58 Pjfd.
Futter 80 Pfd. für Milch, Fleisch und Mist; die dcei Kühe aber
—XD
es bleiben deninach von 58 Pfd. nur 16 Pid. zur Nutzerzeugung.
— Wer rechnen kann der rechne!
Illustrirte Wochenschrift „Deutscher Kriegerbund,“ Nr. 49 der
elben enthält: „Soldaten-Liebchen,“ historische Erzählung aus den
Jahren 1813 — 15 von Fr. Lubojatziy; Verschiedenes; Ver
insnachrichten; Bekarntmachungen und Schprechsaal in Sachen des
undes; Bericht über den deutschen Kriegertag in Leipzig; Hu—
uoristisches; Aus der Rekrutenzeit (mit Illustration); Wie entstehen
ie vielen Brände; Literarisches; Gemeinnütziges ꝛc. — Preis
xo Quartal nur 75 Pf. AÄlle in diesem Vierteljahr hereits
erschienenen Nummer werden nachgeliefert.
Wer auf solide Weise einen Glücksversuch machen will, beliebe
ich an Herrn M. Steindecker im Hamburg, Dammthorstraße
36 sofort zu wenden.

DienstesNachrichten.

Der bisherige Schulberweser von Morschheim, Adam Ne u
»escker wurde zum Lehrer an der obern protest. Schule zu Assel—
eim, dir bisherige interim stische Verweser der Lehreistelle zu
horschbach, Jakob Disck, zum Lehrer an der protest. Schule da⸗
erbst, der bisherige Schulrerwesr Iranz Hagenbuch zu
zt. Ingbert zum Vehrer an der II. tatholischen Knabenschule zu
zt. Ingbert, der bisherige Lehrer an der protest. Schule zu Wald
einingen, Heinrich Adam Henrich, zum Lehrer an der neu ge⸗
fründeten confessionell gemischten Wechfeischule zu Rodenbach, der
sherige Lehrer zu Hardenburg, Johannes Ramsay er, zum
chrer an der oberen katholischen Schule zu Neuleiningen, der
itherige Verweser zu Höhfräschen, Karl Peter Druck, zum
hrer an der dortigen Schule, der bisherige Schulverweser zu
brethen, Wähelm Zwipff, zum Schulverweser an der protest.
nteren Schule zu Albersweiler, der Lehrer an der protest. Kuahere
)oerllasse · Kart Bäch le von] Zweibr icken zum Lehrer an
em neu errichteten Vorkurse der Gewerbschule Zweibrücken, der
ehrer Josehh Samter von Spiesen zum Lehrer an der
raelitischen Schule zu St. Ingbert, der interimistisce Verweser
er protest. Lehrstelle zu Ludwigswinkel. Heinrich Heel, zum
ebter an dieser Schule ernannt.

Die protest. Pforrstelle zu Heuchelheim, Decanat Frankenthal,
urde dem Vfarrer E. Brecht zu Großsteinhausen übertragen.

Das Haus S. acks u. Cio. in Hamburg wird
ias wegen prompter und aufmerlsamer Bedienung feiner Interefsen-
en so angelegentlich empfohlen, daß wir nicht umhin können, auf
ie im heutigen Blatte befindliche Annonce deffelben ganß besonders
sinzuweisen.
Höscßst beachtenswerth
für alle diejenigen welche geneigt sind, auf eine solide und
ẽrfolg versprechende Weise dern Glücke die Hand zu bieten,
st die im heutigen Blatte erschienene Annonce des Hauses

J Botienæieser Oo. im Hamburq. —
Die Modewaarenhandlung

s
Erklärung.

Auf die in Nr. 276 des pfälz. Kurier
ufgestellte Behauptung des städtischen Po⸗
tzeicommissärts Eckerlein dahier die
lusschreibung der Generalversammlung des
sürgerbereins zur Wahlbesprechung sei ohne
r Wissen und Willen erfolgt, erklären die
aterzeichneten, daß fie speciell den Auftrag
zerzu ertheilt haben.

St. Ingbert, am 26. Nov. 1874.
Vorstand II. Vorstand
21erBader. A.Fcdert.

bvon
J. St. Ciolina &amp; döhne
in Zweibrücken, (Ecke der Landauer Straße).
empfiehlt neu eingetroffene Sendungen
Damen⸗Regenmantel
in Peletotfagon mit Aermeln, sowie in Radfagon,
Wintermäntel und Jaquettes,
gestreifte und carirte Damen-Shawls,
Kanapee- und Bettvorlagen,
Läufer- und Teppichstoffe,
schwarze Seidenzeuge und Seidensammte,
schwarze und farbige Baumwollsammte.
AUußerdem unterhält dieselbe stets großes Lager in den modernsten
Damenkleiderstoffen,

Buckskins, Ratinss, Flaconnets,
seidenen und wollenen Cachenez,
wollenen Herrenhemden,

Herrenkragen und Manschetten,
und baumwollenen Unterhosen und Jacken,

Tisch-⸗, Kommode⸗- und Bettdecken
ardinenstaffen *c.

Nobiliar u. Immobiliar—
verkauf.
kupferner Branntweinkessel, von ca.
200 Liter Gehalt mit Hutschlange,
Dampffaß, Kühltonne, 2 Ständer,
Kartoffelmühle, alles in noch ganz gutem
Zustande, sodann die 8 in der Blies⸗
rastelerstraße gelegenen Wohnhäu⸗
ier des Gastwirthes Philipp Wei⸗
gand in Metz sind im Einzelnen wie
Ganzen unter den günstigsten Conditionen
flangjährige Zohltermine zu verkaufen.
Das Nähere auf dem Geschäftsbureau
RIBRol n——

4
        <pb n="758" />
        0 2
Geschäfts-CConsultationsbureau-Eröffnung.
AUnterzeichneter erlaubt sich andurch anzuzeigen, daß er in hiesiger Stadt obiges
Bureau errichtet hat und dasselbe am 7, November d. J.im Hause des Herrn
Schreinermeiste Lud wig Vogelfang eröffnet. — Derselbe empfiehlt
sich als Vertréken vor Gericht ec. sowie in Anne und Veckauf von
äusern, Ländereien ec. Kn- und Mkusleitren von Geldern, An—
eruigen von Privatgcten, Aufstellung von Vormundschaftsrech-
aungen u. dergl. 88 1
Alldes unter strengster Discretion, prompter und reeller Bedienung.
St. Ingbert, den 30. Oktober 1874. —
ιalter, Geschäftsagent.
— — — ———— ——
Empfehlung.

Einem geehrten Publicum mache andürch. die ergebenste Anzeige, daͤß ich von
jetzt ab eine schͤne Auswahl in Winterstoffen, in vorzüglicher Qualität zu ganzen An⸗
zügen und Ueberzieher auf Lager halte und solche bei soliden und billigen Preisen zur
geneigten Abnahme zu empfehlen mir erlaube.

4
Tausende
werden oft an zweifelhafte Unter-
nehmungen gewagt, während vielfach
Gelegenheit geboten ist, mit geringer
Einlage zu bedeutenden Capitalien
zu g langen
Durch ihre vortheilhafte Einrichtung
ganz besonders zu einem soliden
Glücke versuche geeignet ist die staautlich
genehmigte und garantirte große Geld⸗
verloosung. —
75. 0

.M.
oder
218, 250 dilberg
eventuest als Hauptgewinn, speclell
aber Gewinne von R. M. 250.000
— 125 000 — 90,000 — 60,000
—-50,000 — 40, 000 — 36.000
-8 a 30,000 -- 24,000 - 2
a 20,000 — 18,000 - 6 a 15, 000
— 23 a 12,000 — 34 4 6000
— 3 a 4800 - 40 a 4000 —
5 a 3600 — 203 a 2400 — 5
4 1800 — 1500 — 412 a 1200
u s. w. bietet obige Verloofung in
ihrer Gesammtheit und kaͤnn die Be⸗
theiligu:g um'so mehr empfohlen
werden, als weit über die Hätfte
der Loose m Laufe der Zichnügen
mit Gewinn gezogen werden müssen.
Die Ziehn gsTermin dieser großen
Geldverloosung sind amtlich festgestellt
und aͤus dem Original Plan, den
wir jedem Theilnehmer gratis über:
senden, zu er ehen. Zu der schon gm
16. u. 27. December d. J.
stattfindenden 1. Ziehung kosten:
Ganze Original Loose fl. 8.30 kr.
Halbe 1.45
Viee 753
wobei wir ausdrücklich bemerken,
dasßß von uns nur die wirklichen
mit dem amtlichen Wappen ver—
sehenen Loose versandt werden.
Das unterzeichnete Handlungshous,
durch dessen Vermittlung bekanntlich
schon bedeutende Gewinne in Süd⸗
deutschland ausbezahlt wurden, wird
eneigte Aufträge gegen Einsendung,
Posteinzahlung oder Nachnahme des
Betrages sofort ausführen, ebenso
amtliche Ziehungslisten den Loos⸗
Irhabern prompt übermitteln. Wir
versenden die Gewinne nach jedem
Orte oder können solche auf Wursch
der Theihnehmer durch unsere Ver⸗
bind ungen in allen Städten Deutsch⸗
lamds auszahlen lassen; man gen'eß!
fomit durch den directen Bezug alle
Morsbhoil⸗

T.. HGoil. Schneider,,,
wohnhaft bei Adjunkt Hellenthal.
Wechfel auf alle Plätze Amerika's
in beliebigen Beträgen, 3 Tage nach
Sicht in Gold zahlbar, bei
J. Friedrich.
Schöner Spiunhanf S Werg
hat zu verkaufen .

Veter Brill, Seiler.
Friedrich Hermann Laur,
Berber dah'er, zeigt hiermit an, daß er den
dederverlauf in seiner neu gegründtten

Herberei begonnen hat.

—46
——

Ge WiIMC
vurden auch in den obgelaufenen
Ziehungen der Hamburger Geld⸗
Hherloosung unserer Collecte wieder
zu Theil und gelangten durch uns
zur Auszahlung an die Inter⸗
efsenten. Die bevorstehende neue
vom Staate genehmigte und
garantirte Vertoosung bringt
n 7 Abthbeilungen 43, X00 Ge⸗
winne, darunter Hauptieffer von
event

R.M. 376,000

und speciell Gewinne von Reichsm.
250,000, —- 125,000, —
90 000. — 60,000, —
50,000,. — 40,000, —
36,000. — 30,000 ꝛc. ꝛc.
zur Entscheidung und kosten zu der
auf den

E3.u.J 7. D —XRXC
amtlich festgestellten 1. Ziehung
Ganze Original ⸗Loose 2 Thlr. od. 8 jl 80
Halbe v 1 — 1 * 4
Viertel —5 18 jgr. -58

Gegen Einsendung des Betrages
(die am Brquemlichsten durch Post-
Anweisung erfolgi) oder gegen. Post⸗
borschuß? werden dier mit dem
Staatẽwappen versehenen Or ug i⸗
nalsLoofseé von uns versandt
und die amilichen Pläne gratis
beigefügt. —

Bei der Nähe der Ziehung er-
uchen wir alle Diejenigen, die diefe

—V
Glücksversuche wahrnehmen und
Loose aus unserm vom Glücke
begünstigten Debit beziehen wollen,
uns ihre geneigten Aufträge unge-
äumt zugehen zu lassen und werden
wir w'e bi her bestrobt sein, das
Vertruuen unserer Inter-ssenten
durch die aufmertsamste Bedienung
zu rechtfertigen. Die amtlichen
Gewinnlisten versenden wir unauf⸗
gefordett prompt nach der Ziehung

und erfolgt die Auszahlung der

Gewinne unter Staatsgarautie so⸗
fort nach Entscheidung.

—AX

Ztaats: Ececten⸗ Handlung

—RXRXV

2. C F
72 — 17
*
85255
22 4220232
3288 433325
——
—3522.835
42 3
8 2 83 —
3 233
3 J 2
3

8
—
— 2 —
*
—
*

7*
—
9
2*

*

—
2
— 7
2

3
—

Da die Ziehung in
aller Kürze beginnt und
die noch vor äthigen Loose bei den
miassenhaft eingehenden Aufträgen
rasch vergriffen sein dürften, so be—
liebe man sich baldigst und direct zu
wenden an me
Botten wieser u. Co.,
Bauk⸗ und Wechs lgeschäft im
Hamburg..
000004 4 009009«
Geldcours
vom 26. Novbi. 1874.
von Pistolen . .. .. 9 49285
Gebröder Stollwerk Holländische 10 fl. Stüce , 9 4124
— —— Dukaten. 949—-v5
n, Cöln übergab den Verkauf ihrer eiusstucke da gzii,
vorzũglichen Fabrikate in St. Ingbert grau cnüee * 9*
Urn. Kaufm. J. Friedrih n che Sopverelsdns -11 3771
n Russische Imperiales. . „93122
und Hrn. P. J. Woll. — Dollars in Gold .. 235-3
— — —————— ——— — ——77 ⏑ — — —
7 —. Dee meebo ean 1 Rnab⸗

8
a
*
        <pb n="759" />
        St. Ingberler Anzeiger.

der St. Ina berter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ and Sonnta
zummer ericheint wöchentlih viermal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Adbannementspreis viertelijährig 42 Krzr. ode
12 Silbergr. Anzeigen werden wit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
F 7 — —
C IVO. Sonntag, den 29. November. 1874

Deutsches Reich.
Speier, 25. Nov. Heute berieth der Landrath über die
usgaben auf die deutschen Schulen für 1875. Dieselben belaufen
ich auf 475,441 fl. 19 kr. Bei dieser Gelegenheit beantragte
eer Vorsitzende Dr. Jacob, folgende Erklärung in das Protokoll
ufzun⸗hmen: „Der Landrathhat mit Freuden die jetzt aus⸗
edehnteren Deenstalterszulagen der Volksschullehrer von Seiten
es Staates vernommen, wodurch der größte Theil der im vorigen
jahre beschlossenen Dienstalterszulagen von Seiten des pfälzischen
dreises in Wegfall kommen kann, und er zweifelt nicht, daß bei
er jetzigen Sorgfalt für das Volkesschulwesen von Seiten der
*taats- als der Kreisregierung und namentlich bei der vortreff⸗
chen Leitung der heiden Schullehrerseminare, die nur noch der
opfessionellen Vereinigung bedürfen, um den Wünschen der pfälzi
hen Bevölkerung zu entsprechen, das Vollsschulwesen der Pfalz
inen gegen die sfrüheren Jahre bedeutend erhöhten Erfolg nach-
zeisen werde.“ Dieser Antrag wurde vom Landrath ang nommen
nit allen gegen die zwei Stimmen bon Dr. Becker und Hundemer
deiler wurde der Beitrag des Kreises zur Frauenarbeitsschule in
zpeyer auf Antrag der Kreisregierung von 1000 fl. auf 2000 fl.
rhoͤht. F

Speier, 28. Novbr. Der Landrath hat die Regierungs⸗
rorlage betr. Verleihung pragmatischer Rechte an die Lehrer der
zewerbschulen und isolirten Lateinschulen angenommen.

München, 25. Nov. Als von der großherzoglich badi⸗
jen Regierung der Termin zur offizielln Annahme der Reichs⸗
näh ung im Großherzogthum Baden auf den 1. Januar 1875
tgesetzt, von Bayern aber die gleiche Maßregel für genannten
eitpuntt als unmöglich erllärt wurde, ward von verschiedenen
eiten die Befürchtung laut, daß gewissenlose Spekulanten diesen
mstand benützen würden, um Gewinn daraus zu z'ehen. Der
iste Theil der auf letzteren Zweck bezüglichen Manipulation ist
hon eingetreten, indem die badische Scheidemünze in Verruf erklärt
zurde und deren Annahme vielfach verweigert wird. Nun erscheint
s als eine Pflicht der Presse, das Publikum dahin aufzuklären,
aß alle badische Scheidemünze nicht allein noch ihren vollen Werth
jat, sondern diesen auch noch mehrere Jahre behalten und dann
um Nennwerthe eingelöst wird.

München, 26. Nov. Nach den iw gut unterrichteten
reisen geinachten Wahrnehmungen zu schließen, werden bei Auf⸗
ellung des nächsten für die 13. Finanzperiode vorzubereitenden
zudgets die seitherigen Beamtengehälter in Marken in der Weise
mgewandelt, daß ein Gulden mit 2 Marken zu berechnen ist, die
eitherigen Theuerungszulagen in analoger Umrechnung gleichfalls
um Gehalte geschsagen und die zu gewinnende Mackenzahl ab⸗
serundet werde.

Berlin. Der Enwurf zu dem Landsturmgesetz, wie er
um der zweiten Lesung der Commissionsberathung hervorgegangen
st, hat folgenden Wortlaut: 8 1. Der Landsturm besteht aus
len Wehrpflichtigen vom vollendeten 17. bis vollendetem 42.
ebensjahr, welche weder dem Heere noch der Marine angehören.
der Landsturm tritt nur zusammen, wenn ein feindlicher Einfall
Fheile des Reichsgebietes bedroht oder überzieht. (&amp; 8 al. 2 und
16 des Gesetzes vom Nodember 1867.) 8 2. Das Aufgebot
ꝛes Landsturmes erfolgt durch kaiserliche Verordnung, in welcher
ugleich der Umfang des Aufgebotes beßimmt wird. 8 3. Das
lufgebot kann sich auf die verfügbaren Theile der Ersatzreserven
rstrecken. Wehrfähige Deutsche, welche nicht zum Dienst im Heere
ꝛerpflichtet sind, köännen als Freiwillige in den Lundsturm eingestellt
verden. 8 4. Nachdem das Aufgebot ergangen ifl, finden auf die
von demselben betroffenen Landsturmpflichtigen die für die Land⸗
behr geltenden Vorschriften Anwendung. Insbesondere sind die
dufgebotenen den Militärstrafgeseten uad der Disciplinarordnung
nterworfen. Dasselbe gilt von den in Folge freiwilliger Meldung
n den L'sten des Landsturmes Eingetragenen. 8 5. Der Land—
turm emhält bei Verwendung gegen den Feind militärische, auf

Zchußweite erkeunbare Abzeichen, und wird in der Regel in be—
onderen Abtheilungen formirt. In Fällen außerordentlichen Be⸗
zarfs kann die Landwehr aus den Landsturmpflichtigen ergänzt
verden, jedoch nur dann, wenn bereits sämmtliche Jahrgänge der
anvwehr und die verwendbaren Mann'chaften der Ersatzreserve
inbecufen sind. Die Einstellung erfolgt nach Jahresklassen, mit
ver jüngsten beginnend, soweit die militärischen Interessen dies
estatten. 8 6. Wenn der Landsturm nicht aufgebolen ist. dürfen
die Landsturmpflichtigen keinerlei militärischer Controle oder Uebungen
nterworfen werden. 8 7. Die Auflöfung des Landsturmes wird
vom Kasser ang'ordnet. Mit der Auflösung der betreffenden
rormationen hört das Militärverhältniß der Landsturmpflichtigen
uf. 88. Die zur Ausführung dieses Gesetzes erforderlichen Bestim⸗
nungen erläßt der Kaiser. 8 9. Gegenwärtiges Gesetz lommt
n Baiern nach näherer Bestimmung des Bündnißvertrages. vom
3. November 1870 (Bundesgestzblatt 1871 pag. 9) urter Ul,
z5 zur Anwendung. Dasselbe findet auf die vor dem 1. Januar
851 geborenen Elsaß Lothringer keine Anwendung. (8 2 des
hesetzes vom 23. Januar 1372.)

Berlin, 28. Nop. Dem Prinzen Arnulf von Boyern
st nunmehr auch der schwarze Adlerorden verliehen worden, na hdem
ein älterer Bruder Prinz Leopold, Gemahl der Erzherzogin Gisela,
iltester Tochter des Kaisers von Oesterreich, denselben bereits voe
ꝛiniger Zeit erhalten hatte. Prinz Arnuif ist der jüngste Sohn
»es Priuzen Luitpold von Bayern. (A. 3.)
Vermischtes.

Kaiserslautern. Wie die „Pf. Nolksz.“ möttheilt,
jat Bürgermeister Hohle gegen den Redacteur der „Kaiserl. Zig.“
D. Weise, wegen verschiedener, von diesem am Vorabende der Wahl
im Gasthaus „zum Karlsberg“ gemachter Aeußerungen —R
ingeleitet, ebenso gegen die Redaction der „Frantkf. Prisse,“ resp.
zegen deren hiesigen Correspondenten.

Kehl, 26. November. Der österr. Lieutenant v. Zu⸗
vovits mit Pferd ist heute früh auf der Heimreise hier durch⸗
zeloprmen.

Bingen, 24. Nov. Hier ist eine Gemeindesteuer auf
hunde eingeführt worden. Die Abgabe für jeden Hund beträgt
3 Mark pro Jahr.

Nürnberg, 25. Nov. Das alte renommirte Bank⸗
haus Loedel und Merkel dahier hat fallirt. Die Passiven be—
raoen 470,000 fl., die Aktiven, darunter nicht liquide Posten,
00,000 fl. Hauptgläubiger ist das Bankhaus v. Erlanger und
Zöhne in Frankfurt a. M.

F Berlin, 24. Nov. Viel Theilnahme erweckt der gestern
n der Nähe von Potsdam bei einem Brigade-Pferderennen erfolgte
Tod des Premier-Lieutenants im ersten Gardens Ulanenregimente,
Hrafen zu Stockberg, zweiten Sohnes des kommandirenden Gene⸗
rals des 7. Armeekorps, welch letzterer bereits auf die Trauernach—⸗
richt hierher geeilt ist. Der Verstorbene stürzte, dem Ziele nahe,
so unglücklich, daß er auf der Stelle todt klieb. Er hat ein Alter
don 29 Jahren erreicht.

FNewyork, 23. Nov. Durch einen heftigen, von
Züden kommenden Wirbelsturm ist die Hälfte der Stadt Tuscum—
na in Alabama zerstört worden. Von den Bewohnerr der Stad!
üßten dabei etwa 12 das Leben ein, viele andere wurden mehr
der weniger beschaädigt. (T. N.)

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nIEPESSAMI

ist die in der heutigen Nummer unserer Zeitung sich befin-
dende Glucks-Anzeige von Samuel Hecdhscher senr.
'n Hamqurg. Dieses Haus hat sich durch seine prompte und
verschwiegene Auszahlung der hier und in der Umgegend ge—
wonnenen Beträge einen dermassen guten Ruf erworben, daß
wir Jedend auf dessen heutiges Inseral schon an dieser Stelle
aufmerkfam machen.
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        Codes⸗Anzeige.
Verwandten, Freunden und
Bekannten hiermit die be
trübende Nachricht, daß unsere
vielgeliebte Mutter. Groß
mutter und Schwiegermutter
Jatharina Thiery, Wtw
geb. Drefssler,
in einem Alter von 68 Jahre,
nach langem Leiden heute in dem Herr
anft entschlafen ist.
Um stilles Beileid bitten
Si. Ingbert, 28. Nov. 1874
Die traueruden Hiuterbliebenen.
Die Beerdigung findet Monlau Morgen
1810 Uhr statt.

—
Tanz-Unterricht in 8t. Ingbort.
Andurch die ergebene Anzeige, daß ich mit heutigem im Saale des Herrr

Oberhauser den
Tanz-Unterricht
eröffne, wozu höflichst einlade. Die werthen Herren und Damen, welche gesonnen sind,
daran Theil zu nehmen, wollen sich gefälligst recht bald einfinden.
Achtungsvoll
EDim. Srasser,
Tanz und Anstandslehrer.

Haupt-Gewinn ev.
375,000 Mark.
Neue Deutsche
Reichs-⸗Währung

Gltcses Anaeigeo.

Die Gewinne

Erklärung.

Der Undetzeichnete erklärt hiermit, daß
er dem städtischen Polizeicommissär Eckerlein
gegenüber weder den Wunsch geäußert, noch
hin den Auftrag ertheilt hat, die General⸗
bersammlung des hieägen Bürgen vereins
vom 14. 1. Mis. aufzulösen.

St. Ingbeit, 27. Nuv. 1874.

Ch audon, Bürgermeister.
J. J. Fiack jun.
ewpfiehlt
vb *—
KinderspielWaaren
d andere zu Geschenken passende Ertikel in
schönstet Auswahl und zu mäßigen Pre sen.

In einem größeren Geschaäite in Zwei⸗

brücken ist eine Lehrlingsstelle offen.
Nuůãheris bei der Exp. d. Bl.

garauntirt
dor Staat.
rintadung zur Betheligung au die
Genn-Ohancen
der vor vtante EUamhburg garantirten grossen Geld-Lotterie.
in weleher uber 3
9800. 000 B
mémn 8900. O0000 B.-Nark
sicher gewonnen werden mαιο.
Die Gewinne dieser vortheilhaften Geld-Lotterie, welcke plangemäss nur
84, 000 Loose enthãlt, sind folgende: nämlien 1 Gewinn event. 275, 0000 Reichsmark,
ꝓpeciell Reichsmark 250. 000, 125 000, 90,000, 60,000, 50, 000, 40, 000, 836,000, 4 mal
30,000, und 24,000, 8 mal 20, 000 und 18, 000, 29 mal 15,000 und 12,000, 34 mal
3000, 48 mal 4800 und 4000, 208 mal 8600 und 2400, 418 mal 1800, 1500 und 12600,
1121' mal 600, 860 und 300, 19722 mal 240, 132. 120 und 60, 21712 mal 48, 24, 18,
12 und 6 Reichesmari und Kommen solche in wenigen Monaten in 7 Abtheilungen zur
slceheren Pntscheidung.
Die erste Gewinn-Ziehung ist AntIich auf den
IGten und L7ten December d. J.
festgestellt, und kostet hierzu
das ganae OriginnIIoos nur 2ThiIr.,
das halhe do. mur 1 Thlr.,
das viertel do. mnur 15 Sgr.
und werden diess Vom Stante garantirten Original-Loose (xeine ver-
botenen Promessen) Fegen franicirte Einsendung des Betrages oder
gegen Postvorschiuss selbst nach den entferntesten egenden von mir versandt.
Jeder dor Betheiligten erhält von mir neben seinem Original-Loose auceh den
mit dem Staatswappen versehenen Original-Plan ßratis und nach stattgehabter Zie-
hpnug sofort die AtIiehe Ziehungsliste umnutgefordert zugesandt.
Die Auszahlung und Versendung der Gewinngelder
erfolgt Von mir direcet an die Interessenten Prompt und unter strengster
Verschhwiegenheit.
IETede Bestellung kann man einfach auf oine Posteinzahlungs-
karte machon.
Aan wende sich daher mit den Aufträgen vertrauensvoll an
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52 5538 — 2 35232332 527 278
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        HSt. Ingberler Anzeiger.

det St. Inaberter Anzeiger (und das mit dem Handiblatie verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstagt⸗, Donnerdtags· und Sonnia

zummer erscheint wochentlich vi e r m al: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krut. ode
12 Silbergr. Anzeigen werden mrit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

4 —191. —W Dienstag, den 1. Dezember. Iheee 1874
Deutsches Reich. für den fortificatorischen Ausbau von Straßburg,“ Matz, Bitsch,
Speier, 26. Nov. Nach Mittheilung eines Einlaufes, betr. Neubreisach und Diedenhoien zu verwenden.
e von der kgl. Staatsregierung zu übernehmende Zinsgarantie Berlin, 28. Novbr. Der Bundesrath beschloß, seinen
ur die zu erbauende Lauterthalbohn, trägt Hert Prodelan Ney Justizausschuß um Ausarb:itung eines Gesetzentwurfs wegen Be⸗
43 Referat über die Lateinschulen vot. Die tgl. Kreisregierung urkvndung des Personenstandes und Form der Eheschließung: zu
ue dem Landrathe 4 Propositionen gemacht. 4. Der Kre's erfuchen und den Ausschuß zu ermächtigen, Sa hperständige einzelner
bernimmt sämmtliche Dienstalterszulagen des Lehrerpersonals wie Bundesstaaken zuzuziehen- — nbr y,
Zher.Die hiezu nöthige Summe entz ffert sich auf 13,322 fl. — annosver, 24. Nov. Eine heftige Deton ation zeigte
Der Kres leiftet zu dem nöthigen Vedarf einer jeden Latein- heute früh gegen halb 9 Uhr den Bewohrern der nordlichen Stadt⸗
ule einen fixen Beilrag. Stine Höhe richtet sich nach der Lei⸗ feite einen durch Erplosion entstandenen schweren Unglücksfalt an:
uͤngkfähigkeit der einzelnen Gemeinden 3. Die jährlich erfor⸗ dir Patronenfüllsaal des tgi. Artillerie- Laboratoriums amn der
erlhe Restsumme ist von der Gemeinde aufzubringen. 4. Nach Hagenstraßt war in Trümmer gelegt, und zwar in dem Moment,
Maßgabe ihrer Mittel darf die Gemeinde ein Schulgeld im Maxi. als ein Soldat des 3. Garderegiments zu Fuß ein Faß Pulver
nalbetrag bon 830 Mart erheben. — Mit Erweilerung der Com⸗ in den Arbeitsraum brachte, in welchem 140 weibliche Personen
zetenz der Gemeinde bis zur Erhöhung dieses Schulgeldes auf 50 mit der Anfertigung der Patronen beschaftigt waren. VDer Träger
Mark werden sämmtiliche Vorlagen der Regierung vom Ausschuß des Fasses blieb mit abgerissenem Arme als Leiche auf der Un⸗
ind Landrathe gutgeheißen. Demnach wird der Kreis für das glücksstätte; eben so fand man Frau Pfeifer als Leiche auf.
hahr 1873 entrichien: an Aunweiler 1650 fl.ʒ Berrzabern 83000 Schwere Verletungen und Wunden trogen vbavon 12 Personen,
Durkheim 2000 fl.; Edenkoben 3500 fl.; Bermersheim 2300 darunter 8 Frauenzimmer, JUnterofftzier und 83 Soldaten. Die
St. Ingbert 3800 fl.; Kirchheimbolanden 3220 fl.; Kusel 4020 Zahl der leichter ve letzten Personen konnte bisher nicht festgestellt
NRenssadi 2709 fl.; Pirmasens 4000 LB. Ludwigshafen 1700 werden. ue ι,
Winnweiler 1500 fl.; Bliestastel 1760 fl.; und an Landstuhl, Amerika.
has jedoch um seiner ungünstigen Frequenz Verhältniffe willen noch Im amerikanischen Senate stehen nunmehr 41 Republikaner
ucht unter die dffentlichen Austalten aufgenommen wird, 18310fl, zegen 38 Demokreien, während früher 49 Republikaner gegen
m Ganzen 49,408 fl. Weiterhin wird für die Lehrer an den 25 Demoktaten standen. Im Repräsentantenhause stehen jetzt nuch
datein und Gewerbschulen eine Theurungszulage von 280 fl. in den Wahlen 111 Republikaner gegen 181 Demokraten; fruhser
—X— Kraft soll dieser Be⸗ 198 Republitaner gegen 94 Demokraten. Die nächsten praklischen
schtuß nicht haben. Die finanzielle Aufbesserung der Nebenlehrer Folgen dieses Umschwunges werden von Kennern amerikanischer
vird in ver Weise erfolgen, daß die koöͤnigl. Regierung einheitliche Verhältnifse dahin präzisirt, daß, während der Staat bisher voan
ixe Honorarsätze aufstellt, wobei jedoch die Städte mit Latein⸗den Repablikanern bestohlen wurde, dies lukrative Geschäfl ferner⸗
chulen in zwei Categorien eingetheit werden mil Rücksicht auf die hin durch die Demokraten besorgt werden wird. *
Abensmittelpreise und die Möglichkeit des Nebenverdienstet. — — ̃8 —
die Anlage einer weitern 5. Classe an den Lateinschulen macht Zweibrücken, 28. Nov. (Alktienbrauerei Tiboli.)
zie Anstellung von sieben neuen Lehrern nöth'g. wogegen der In der teutigen Generalversammlung konnte die vorgeschriebene
dandraih nichis zu erinnern hat. Es werden schließlich die ge- Tazesocdnung nicht durchg fuhrrt werden, indem unmittelbar nach
wvoöhnlichen Alimentationen einiger Studienlehrer und deren Relic- Beginn derselben ein Antrag eingebracht und von den Anwesenden
n ins Budget aufgenommen, ein Einlauf der Geme'nde Homburg auch gutgeheißen wurde, eine Commission zu ernennen, welche die
um Errichtung einer Lateinschule der k. Regierung zur geeigneten jJanze Geschäftsführung incl. der Baurechnungen prüfen und einer
Würdigung überwiesen und dieselbe des meitern ersucht, die jeuen, am 28. Dezember zusammentteteaden Generalversammlung
Frure hung der Lateinschulen in Kaiserslautern und Laͤndau in Bericht erstatien soll. — Aawesend waren im Ganzen 43 At—
Re Categorie der Staaisanstalten zu erwirken. tionäre, weiche 493 Aktien vertraten.

Muünchen, 27. Novdr. Der bevorstehende Neujahrs⸗ FHomburg, 28. Nov. (Zur Stadtrathswahl.) An
Armecbesehl wird, wie wir erfahren, im Stande der General tät der Wahl uuserer Gemeinderäthe betheiligten sich nur 50 pCt.
nehrfache Veraͤnderungen bringen; die Beförderung des Prinzen der Wahlberechtigten. Zum Bürgermeister wurde wieder gewählt
deopod zum Generalmajor sieht hiebei sicher zu erwarten. entner Karl dotz, ebenso zum 1. Adjunkten Kaufmann Friedrich

München, 28. Novbr. Das Schwurgericht verurtheilte Fretz und neugewählt zum 2. Adjunkten Kaufmann Christian
jeute den Landtags-Abgeordneten Pfarrer Mahr von Ebermannstadt danner.
degen zwei Beleidigungen des Bezirksarztes Pachmaier und einer Der Edenkobener Lateinschule, welche fünf Classen mit
Heleid:gung des Landrichters Denderlein, beide in Ebermannstadt, 21 Schülern zählt, wurde durch das kgl. Staatsministerium des
— Gefängniß und Tragung der Kosten. Innern f. K. u. Sch. A. wegen Mangels verfügbarer ph'lologisch

München, 28. Nov. Nach Miltheilungen aus milikäri- gebildeter Lehramts-Candidaten einstweilen der für das Lehramt
chen Kreisen hat der Deutsche Kaiser anläßlich der von dem der Realien geprüste Candidat Oswald Botschafter aus München
dronprinzen in der Rhinpfalz bei der letzten Inspection des II. als Hilfslehrer beigegeben.
aierischen Armeecorps gemachten Beobachtungen an den Koͤnig Müuchen, 27. Nobbr. Das Regierungspostulat, den
dudwig einen Privatbricf gerichtet, der sich übet die Tüchtigleit Lehrern der Gewerbschulen pragmatische Rechte zu verleihen, wurde
der balerischen Truppen in der lobendsten Weife äußert und dem dereits von den Landräthen von Oberbayern, Niederbaiern, Mittel⸗
önige füt seine Bemuhungen um die Stärkung der gesammten franken und Schwaben einstimmig angenommen. (Der Ausschuß
deutschen Wehrkraft seinen peciellen Dank ausspricht. des Landrathes von Oberbaiern hat sich auch bereits einstimmig

Frantfurt, 25. Rov. Heule war hier Stadwerord⸗ ür Gewährung der Theuerungszulagen pro 1873 und 1875 an
neten⸗Wahl. Der Wahlkampf war hitzig; die Demokraten haben die Lebrer der Gewerbschulen ausgesprochen.)
zefiegt: 24 Manner waren Zu wählen und unter diesen sind 21, f Eine neue Art von Knabenhosen ist in Boston erfunden
elche auf dem Zeitel der Demokraten standen. vorden, nämlich ein kupferner Sitz, Knieen von Eisenblech und

Berhin,;, 27. Nov. Ein dem Bundesrathe zugegangener wasserdichten Taschen.

Besetzentwurf betreffend eine Abänderung des Gesetzes über bie 7 Einer Mittheiluag des englischen Generalkonsuls in Kon⸗
ranzösische Kriegskosten⸗Entschäd'gung erhöht die Summe, welche stantinopel zufdlge sind bereits 10,000 Männer, Franen und Kinder
ie die esaß-lothringischen Festüsgen und Garpvi'onen flüssig zu der Hungersnoth in Kleinasien zum Opfer gefallen und Hundert—
nachen ist, auf 42,980,950 Thlr. Von diefen siad 21730, 000 Thir. tausende befinden sich im niedrigslen Stad üm der Armuth.
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        eipzig, 21. Rovbr. (Aus der Rechtsprechung des fielen. Ehe Hülfe geleistet werden konnte, erkranken 17 Personen
Reichs Oberhandelsgerichis.) Bei den Brandasseluranz-Gefellschaften die übrigen schwammen ans Ufer oder wurden von den Booten
besteht allenthalben die Voischrift, daß alle wesentlichen Verände des Danpfers aufgenommen. Wie es heißt, ist das Uagluk
rungen des Versicherungsobjectes, z. B. Wechfel des Eigenthümers, Unachtsamkeit der Nannschaft in Kutter zuzuschreiben.
angezeigt werden müssen, widrigenfalls der Versicherungsanspru — —
erlischt. Diese Anzeigen sollte man immer augenblicluͤg und in Vnenstes Rachzicht en. J
allen Fällen machen. So war in einer norddeutschen Stadt ein Se. Maj, der Konig baben dem Advokat: Anwalt Max milian
ju 48,000 Thlr. versichertes Haus verkauft worden und der neue D,ahr y aus Kaiferslautern in allerhuldvolister Anerkennumg ein
Eigenthümer berzögerte die Anzeige nur um einen Tag. — aber 7dhrend 50 Dienstjahren m't Hingebung und Treue beidangt
in der nächsten NRacht brannte das Haus ab, und der Kaufer Amtsführung den Titel und Rang eines kbniglihen Raise tar⸗
erhält keinen Groschen Entschadigung. Freilich in es mehr als und stempelfrei zu verleihen geruht.
streng von der Gesellschaft, in einem solchen Fall auf dem Buch Dem kath. Pfarrer, Dekan und bischoöfl. geistlichen Rath
sjaben des Vertrages zu beharren,. — aber die Verträge sind das Briester J. Zimm er in Niederkirchen, Bez-Amt Reustadt a. H
Gesetz der Parteien und die Directionen wollen ihren Actionären Lurde in Rücsicht auf feine während 50 Jahren unt Treue und
gute Bilanzen vorlegen. Daber unsere Mahnung an das Publicum 8 geleisteten Dienste das Ehrenkreuz des Ludwigsordens der
zur größten Norsicht! — —
x London, 20. Nov. Eine gräßliche Katastrophe trug Das Haus S. Sacks u. Co. in Hamburg wird
sich gestern auf dem Clyde in Greenock zu. Der Kutter Aurora“ nas wegen prompter und aufmerlsamer Bedienung seiner Interessenf
lam mit dem Dubliner Dampfer „Duke of Leinster“ in Collifion, sulen so angelegentlich empfohlen, daß wir nicht ümhin tönnen, au
wodurch er mitten durchfschnitten wurde und SRe darin befindlichen die im heuligen Blatte befindliche Annonce desselben garz besonderz
Mannschaften, 27 Köpfe, darunter einige Offiziere, in das Wasser hhinzuweisen.
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zur Auszahlung an die Inter⸗
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vom Staate geuehmigte und
garantirte Verloosung bringt
in 7 Abtheilungen A8, 800 Ge⸗
winne, darunter Haupttreffer von
ebent.

R.M. 376,000
und speciell Gewinne von Reichsm
250,000, — 125,000, —
90,000, — 60,000, —
50,000. — 40,000, —
36,000,. — 30,000 ꝛ. ꝛc.
jur Entscheidung und kosten zu der
auf den
6. . 17. Pchr.
amtlich festgestellten 1. Ziehung

Banze Original ⸗Loose 2 Thlr. od. 3 fl 80
Halhe — 1.1 —
Viertel * — „1 sjgr.,—53

Gegen Eensendung des Betrages
die am Bequemlichsten durch Post⸗
Anweisung erfolgi) oder gegen Post
dorschuß werden die mit dem
Slaatswappen versehenen Orig i⸗
nal⸗Loose von uns versandt
und die amtlichen Pläne gratis
beigefügt.

Bei der Nähe der Ziehung er—
zuchen wir alle Diejenigen, die diese
günstige Gelegenheit zu einem soliden
Glücksversuche wahrnehmen und
Loose aus unserm vom Glücke
begünstigten Debit beziehen wollen,
uns ihre geneigten Aufträge unge-
jäumt zugehen zu lassen und werden
wir w'e bisher bestrebt sein, das
Vertrauen unserer Interessenten
ducch die aufmerksamste Bedienung
zu rechtfertigen. Die amtlichen
Gewinnlisten versenden wir unauf⸗
gefordert prompt nach der Ziehung
und erfolgt die Auszahlung der
Gewinne unter Staatsgarautie so
fort nach Entscheidung.

—A
Staats⸗Effecten⸗Handlung
amburg.

J. 8t. Ciolina &amp; 8Söhnno
in Zweibrücken, (Ecke der Landauer Straße)
empfiehlt neu eingetroffene Sendungen
Damen⸗Regenmäntel
in Pelelotfagon mit Aermeln, sowie in Radfagon,
Wintermäntel und Jaquettes,
gestreifte und earirte Damen-Shawls,
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Läufer- und Teppichstoffe,
schwarze Seidenzeuge und Seidensammte,
schwarze und farbige Baumwollsammte.
Außerdem unterhält dieselbe stets großes Lager in den modernsten
Damenkleiderstoffen,
Buckskins, Ratinss Flaconnets, J
seidenen und wollenen Cachenez,
wollenen Herrenhemden,
Herrenkragen und Manschetten,
wollenen und baumwollenen Unterhosen und Jacken,
Tisch-⸗, Kommode- und Bettidecken,
Gardinenstoffen ꝛcc. J
Empfehlung.

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zügen und Ueberzieher auf Lager halte und solche bei soliden und billigen Preisen zur
geneigten Abnahme zu empfehlen mir erlaube.

L.. HGEil. Schneider,
wohnhaft bei Adjunkt Hellenthal.
Redaction, Druck und Verlag von emeh en nberi

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284 5557 2 82 — 585
335558 —33 29 535 e⸗
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5353— 353 3*888 55 55 3323 A
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2*55375 2353 38 33 8 383 3833758 35338353335
— * — — BB 22 333553533 7375353 235532
— 5 523* — —88 25532 5 * — —325 358 52323* —
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5 55 582* —2 5135 55523 —A— — 535 35*
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2255 5 5—58—2 233080
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3. 38235 252
s52 3. 38
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155z35 255353833.637
532325853 325 25 557 7255* 23 2
2 3 32
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* 258 2 * 2 5* 3 527 22EE
—A 3333—5 »33333344
23337⸗ 83223 32.8 2 53 * 23
— 27 2* S2 88* 523 6 7 5*
23 5836 335672253 F
3 2 —— — 2033353.22 S 8. *3
52833823 2353732 A *
— 2 x 3 223 2 23 85. 282 5
32z53333533332352335
32 8 8 — 5.
233—33 232373
372 32 —A— 2 —
3 c 3 2 25 52
332253,2828 — ——
22222222 22 22 2223 2
3— 272 232 —— — 223 *3
5S 8 553533 755—
3 2 28 2
233882— 253 355368733 755*
27522 5 225 3 5—2322 252
8 —2 78 — 3 8 *0 89 57
A 5 5522324 — 253
2 —87 2553 338327— 22
J —23—585325822 3
s 22.5 .33 22525 —A ——
s— — — — — 225 213383
* r 3*83838 252.*2 —5822
—7 2* * —
17 35— 3 56832726 5223538
28535 3335373338 322532 4
5 —* —AA 5.252I53
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755543 8
2 ** — —AA 83 2*
2727 20 33835 7
—* — 23 2 27 33 5 3
2243 52 35323338—
52533233 — 35 2238
* 2 2 2232 7 23233
209 —— —— — 3 338
— — 233 3 2335 5752 —
257
* 3 —*— 2
3 35 25358333
—— * 558352 s8258* 238
3782218* 3233537 25
32833 3·8 ⸗27235 8 33 7
232 5385335 2.3—— 8 ã
s83 — 2323 — 359 73
u8 3225378 825 38
82 2. 322 33 53
2333838 2* 2362 —
— 23252 —
—* 2. 5 2 2357353
3 F 7 * —R 58 23
323 23 552 2 5. 3 8
* 3 —73 78 *
512 ö
* 28 *9 2 3
335 253385 37
z258 25323 F8
Wwo 75355333—. 8
53: 32. R23 7323
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12 23 5 8288
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133 —3553
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33353 333
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1 3 72
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        9 . Ingberker Anzeiger.

der St. Inaberter Anze iger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Uaterhaltungsblatt, mit der Dienstazs⸗, Donnerstags⸗ and Sonnta
cummer ericheint wöchentlich vie rmal: Dinstag, Donner stag, Samstag uad Zonntag. Abonunementspreis vierteljährig 42 Krzr. ode
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Arzr. die dreispaltige Zeile Blaitschrift oder deren Raum berechnet.
Ponnerstag, den 8. Dezember.

192

84

— Z—

Deutsches Reich. auch in diesem Fache auszubilden, mit jungen Damen schrist⸗
Speier, 28. Nov. (Landrath.) Herr Dürr referirt über Stra⸗ lich frommer Eltern Tanzstunde zu nehmen. Sollte ein Sitten⸗
en und Rheindämme. Die Credite für Straßenbau bleiben die eugn'ß begehrt werden, so wird der junge Mann dasselbe mit
Iben woie bissher, nämlich 40,000 fl. für U terhaltung und 8000 Becgnügen in einer beglaubigten Kopie einsenden. Briefe erbittet
.für Neubauten. Von den 300,000 fl, welche der Staat nan sich unter der Adresse: „An den fcommen Tänzer.“ Siutt⸗
n Vorjahre für Straßenbauten in den acht Kressen reraasgabte, jart poste restanto. Strengste Diskretion zugesichert, Photogra⸗
»mmt auf die Pfalz allein die reft ectable Summe von 103,300 pyien erwünscht.
Die Vertheilung dieser Summe in der Pfalz geschah nach 4 Ein Vorzug des großen deutschen Generalstabswerke? über
Naßgabe der eigenen Leistungen der Distrikte. Die Credite für den Krieg von 1870 besteht darin, daß es zahlreiche militätische
interhaltung der Rheindämme werden nach dem Antrag der Zremdwörter über Bord geworfen und mit guten deulschen ver-
zu. Regierung genehmigt. Gegen den Verkauf der Rheindamm⸗ aulscht hat. Das Generalstabswert fagt nicht mehr Plateau, son⸗
oͤschung bei Mundenheim durch die Gemeinde und? zu deren Guasten dern Hochfläche, nicht mehr Defile, soadern Engweg, es heißt in ihm
at der Landrath nichts einzuwenden, zumal da das —A0 mehr avanciten, repliiren, ralliiren, sondern vorgehen, zurud
echt der Gemeinde auf diese Böschung wobl nicht angezweifelt veichen, sammeln; es sagt nicht Reiterchoc, sondern Reiterstoß und
derden kann. Schließlich referirt Herr Wies übec die Sqhullehter? 1chwadron statt Escadron, Es hat damit ein Beispiel gegeben,
hensionskasse und werden die bezügli hen Anträge genehmigl. Nächste as Jeder in Wort und Schrift so viel möglich nachahmen soll,
Sizung Montag Ahend 4 Uhr. Gegensteud: Zreartenenalt. zamentlich auch die Kaufleute und Gelehtten. Es gilt hier man che
Speier, 830. Nov. Die hentige Lardrathssitzung, welche über Ansitte zu tilgen.
e Armenansial: Frankenthal verhandeln wird, bdeginnt heute pAsll'n, 1. Dezbe. In der gestrigen Vorstandssitzung
zachmitizg um 4 Uhr. Bezüglich der pragmatischen Rechte für »es Central-Dombauvereins machte der Vorsitzende die Mittheilung,
ie wirklichen Lehrer der Gewerbschulen und für die Seudienlehrer daß die Kaiserglocke, soweit sich bis jetzt beurtheilen lasse, vollstän⸗
zer isolirten unvollständigen Lateinschulen beschloß der Landrath dig gelungen sei. Sowoh! Form als Ornamente und Schriften
unistimmig auf Grund einer von k. Regierung gemachten Vorlage tellten sich dem Bl'cke des Beschauers in makelloser Schörheit dar.
es kgl. Staaisministeriums des Innern für Kirchen⸗ und Schal- Hinnen 14 Tagen werde das Gerüst fertiggestellt und die Glocke
Ungelegenheiten die Bewilligung der pragmatischen Rechte für die in demselben aufgezogen sin, um auf den Ton geprüft zu werden.
enannlen Lehrer, fowie auch die U bernahme des hiedurch sich Her Gither hege die zuversichtliche Hoffaung, daß auch dieser ge⸗
denluell ergebenden Mehrbedarfs auf Kreisfond, in der Voraus- roffen sei.
etzung, daß und so lange als den ordentlichen Lehtern der voll⸗ 'Straßburg, 26. Novbr. Der „Elsassische Bienen⸗
taͤndigen Lateinschulen die Dienstespragmatik von dem Staate ge⸗ —X schon mit den
ichert ist; außerdem behält sich der Landrath noch ausdructuch Vorbereitungen zu der im September 1875 hier abzuhaltenden 20.
as Recht vor, diesen Beschluß vorbehaltlich der Wahrung erwor⸗ Wanderversjammiung deutscher und österrei aischer Bienenzüchter
ener Rechte, jederzeit wieder rüdgängig zu machen. eschäftigt. Am Tag vorher soll eine besondere Versammlung des
München“, 30. Novbr. Dr. Sigl wurde heute, da er jässischen Vereins und eine mit Verloosung verbundene Aus-
ersönlich nicht erschienen war, ohne Znziehung von Geschworenen tellung stattfinden. Man glaubt, daß zu der Wanderversammlung
‚om Gerichtshofe in contumaciam wegen berleumderischer Be⸗ ich an 3000 Bienenzüchter einfinden werden. Der badische Ver.
eidigung des Fürsten Bismarck durch die Behauptung, das Kissinger in für Bienenzucht wird zur selben Zeit in Kehl seine General⸗
Altentat sei nut eine Komödie gewesen, zu zehnmonatl'cher Gefänge versammlung halten und dort gleichfalls eine Ausstellung veran⸗
ußstrase verurtheill. Der Sidalsanwalt hatle 15 Monat beantragt. talten.
Kassel, 29. Nov. Nach verbürgten Privatmittheilungen 4 Nur zwei Monate. In Pest kam unlängst eine hübsche
»es .Macgdbl. Tagebl.“ soll der Kurfuͤrst von Hessen födtlich unge Frau in das Theresienstädier Stadthauptmann ⸗Amt und
ertrankt fein, und in Ahnung des herannahenden Todes alle seine lagte dem dort anwesenden Stadthauptmann mit Thränen in den
Zinder an sän Krankenlager berufen haben. We berichtet mird,. Augen ihr Leid. Ihr Gatte wollte sie nämlith ecmorden, fagte
edet derselbe an marasmus zenilis, in Folge desien eine voll si e. Er habe ihr eiklärt, in der Zeitung gelesen zu haben, daß
taudige Störung der Verdauun, absolute Appenitlesigkeit und ein Gatle, der seine Frau ermordet, nur zwei Monate Gefängniß
ne Rebrt und mehr sich steigernde Entkräftung eingetreten ist. als Steafe erhalte, und diese zwei Monste wollte er mit Ver⸗
Vermischtes8.— qnügen absitzen, wenn er dafür von seiner Ehehälfte befr it würde.
*.1 Zweibrücken, 30. Nov. Det Stadtraih, hat gestern wieder Der Thetessenstädter Stadthauptmann ließ den zärtlichen Ehegatt
ie alten Bürgerme'ster und Adjunkten gewähll, Banquier vethaften.
Frölich zum Bargermeister, Privatier Bruch und Apotheker Märker Der Combponist Verdi ist zum italienischen P
Us Adjunkten. — Sieben neue PStadkräthe wurden gewähli vorden.
ämlich: Rentner Wernher, zAnwalt Rosenberger, Kaufmaun 4 Der Naub aus der Kathedrale zu 8
Zeünisholz, Bäcker Horn, Kirchschaffner Arnold, Fabrikant Kuhn Untonit8) soll von zwei Engländern mit
ind Kaufnann Cullmann. Eetzterer lehnte ab.) uusgeführt worden sein; einst der letter
4München. Im Laufe des Jahres 1873 erkrantten in dohe Belohnung veranl ßt, hat na
gayern mehrere Personen in Folge des Genusses von Thee; welcher Amnestie in seinem und einiger
inter der Bezeichnung „kostdare Ma kut“ von dem Hand!ungshause iber den Verbleib des Bildes
Radauer und Wöß in Salzburg bezogen worden war. Die hier⸗ käuber haben die Figur des „
auf vorgenommene Prüfurg ergab, daß derselbe Pflanzengifte, anntlich aus dem Gemälde herau
aämlich Tollkirsche und —XVBKll Ztücke getheilt, um dieseibe bes
F Von Munchen aus soll auch in d'esem Winter eine. Eine pen- Sira
Bilgerfahrt nach dem gelobten Lande unternommen werden. Als“
der Tag der Abreise ist der 25. Januar, als der Tag det 5
ehr der 18. März 1875 festgesetzt. Die Gesellschaft
Reapel nach Alexandria und von dort nach Jasfa reis
(Ter fromme Tänzer.) Die „A. A. Z.“ en
—XDVO Zeit darbie
Ein üttsammer Stuttgarter Gymnasiast wür
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        Schichte gesiebter Sandes. Die Kosten sind 36 — 37 CEts. auf
den Quadratfußg.

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ist die in der heutigen Nummer unserer Zeitung sich befin—
dende Glücks-Anzeige von Samuel Hechscher senr.
in Hamqurg. Dieses Haus hat sich durch seine pronipte und
verschwiegene Auszahlung der hier und in der Umgegend ce⸗
wonnenen Beträge einen dermassen guten Ruf erworben, daß
wir Jeden auf dessen beutiges Inserat schon an dieser Stelle
aufmerkfam machen.

Wwir erlauben uns auf das heutige Inserat der Herren
Strauss &amp; Oie. in Hamburg ganz besonders aufmerk am
zu machen und dasselbe bestens zu empfehlen.
Wer auf solide Weise einen Glücksversuch machen will, beliebe
sich an Herrn M. Steindecker im Hamburg, Dammthorstraße
36 sofort zu wenden.

Mobiliar- u. Immobiliar—
verkaũf.

ikupferner Branntweinkessel, don ca.

200 Liter Gehall mit Hutschlange,

1 Dampffaß, Kühltonne, 2 Ständer,

Kartoffelmühle, alles in noch ganz gutem

Zustande, sodann die 8 in der Blies⸗

kastelerstraße gelegenen Wohnhäu⸗

ser des Sastwirthes Philipp Wei⸗

gand in Metz sind im Einzelnen wie
im Ganzen unter den günstigsten Conditionen
auf langjährige Zahltermine zu verkaufen.

Das Nähere auf dem Geschäfisbureau
L. Beenthold in St. Ingbert.

Haupt-Gewinn evr.
375, 000 Mark.
Neue Deutsche
Reichs-Währune

52 — Die Gewinne
—DDD —*—
—XMXXXXI
inlad ung æu Retheligung an die
XRBF
— —qx
arca—bre garantürtem grossen GeldLotterte.
in weleher ubher
2n 900,000
sliceher gewonnen werden mussen.
Die Gewinne dieser vortheilhasten Geld-Lotterie, welehe plangemãss nur
24, 000 Loose enthãit, sind folgende: nũmlich 1 Gewinn event. 237, 000 Reichamarb,
apeciell Reichsmark 250,000, 125,000, 90,000, 60, 000, 50, 000, 40,000, 36,000, 4 mal
30.000. und 24,000, 8 mal 20, 000 und 18, 000, 29 mal 15, 000 und 12,000, 34 mal
6000. 48 mal 4800 und 4000, 208 mal 3600 und 2400, 418 mal 1800, 1500 und 1260.
II2i' l G00, 860 und 8300, 19722 mal 240, 132. 120 und 60, 21712 mal 48, 24, 18,
i2 und 6 Reichsmark und ommen solche in Wenigen Monaten in 7 Abtheilungen zur
vleheren Entscheidung.
Die erste Gewiun-Ziehung ist amtIieh auf den
1Gte an—dd LIten Doeenmnber di. J.

Mobiliarversteigerung.
Freitog, den 4. Dezember l. J. des
Nachmittags, präcis um 1 Ubr, zu St.
Ingbert, in seiner Bhausung, läßt Bäcker
Johann Hofmanu svon da auf Borg
derste'gern:
1 Kuh, 2 Pferde, 1l Wagen. 1Pflug,
1Egge, 1 Häcsselschneidmaschince, 1
vollständige Bäckereinrichtuna, 1 Se⸗
creiär, 1 Chiffonier, 4 lange Tische,
10 Bänke, Bildert, 1 Uhr, 2 Bett⸗
iaden, Stühle und sonstiges Haus
geräthe. Aus Auftrag
Das Geschäftsbureau L. Bechtbold
in St. Inabert.

lestgestellt, und xostet hierzu
Anas ganee Originalloos nur 2wThlr.,
uas halbhe do. mur 1Thlr.,
das viertel do mur 15 Sxr.
und vwerden diess vom Stante zarantirtem Originni-Loose (xkeine rer-
hotenen Promessen) gFegen franiirte Einsendung des Betrages oder
gegen FoHStvorshiuss selbst nach den entferntesten Gegenden von mir versandt.
Jeder der Betheiligten erhült von mir neben seinem Original-Loose aueh den
mit dem Staatswappen versehenen Original-Plan gratis und nach stattgehabter Zie-
hnug ssort die Amtlieho Ziehungsliste umnnugefordert zugesandt.
Dio Auszahlung und Versendung der Gewinngelder
orfolt von mir direct an die Interesscnteu Prompt und unter strengster
Vers chwiegenheit.
—JJede BestellIung kann man einfach auf oine Posteinzahlungs -
karto marh
Man wendo sich daher mit den Auftrãgen vertranensvoll an
SMmusel Heclhær senr.,
Banduier und Wechsel Comptoir in Hambursg.

F Eßkartoffeln

hue —

B. 29unzinger.
Echte
Mainzer Honig⸗Lebkuchen
myfiehlt — . CD.
2000 fl, 1750 fl., 1000 fl.
und 1000 fl. liegen zum Aus⸗
leihen bereit.
Näheres in der Expedition
. Bl.
„IJ. Fiack jun.
aderspiel· Waaren
.u Geschenken passende Artikel in

k und zu mäkßiagen Preisen.
Lauompions, Licente
AIIee F]-
— ——

uf Meihnachten de —9880 Loos ge-

—

winnen zu Rönnep
—— ——— — — — ———
er ich Gele genen dar, wenn man sich ber der Neuen von dec freien Stadt
Hamburg errichteten und garantirten großen Geldlotterie betheiligen wird; dieselbe
ist derart großarlig und vortheilhaft für das —
im Verlauie der Ziehungen eine Prämie von 250. 000 Reichs⸗Mark, sowie
weitere 43,000 Gewinne von 125,000, 90,000, 60, 000, 50,000, 40,000,
36,000, 3 a 80 000. 24,000, 2 4 20,000, 18,000, 6 a 15,000. x. ꝛc.
unkedingt zum Vorschein kommen müssen.

Bei dieser Lotterie ist besonders hervorzuheben:

. Daß nicht wie bei anderen PrämienLotterien die enthaltenden Gewinne
erst nach Jahren gezogen werden, sondern sämmtliche oben bezeichnete
Gewinne und Prämien schon innerhalb 6 Monaten mittelst nur sieden
statthabenden Verloosungen zut Entscheidung kon men.

Fur die Auszahlung der Gewinne haftet der Sigat und erfolgt solche *
s0soOrt nuch jeder Ziehung. e
». Die Einsäatze sind äußerst n'edrig gefstellt, so daß im Verhältniß der vielen 5
beneut nden Gewinne eine Betheiligung mit nur kleinem Risico verknüpft ist. —
Alle diese Vortheile zusammengenommen, lossen dieses Unternehmen als
„„ein köchst solides empfehlen und wird es uns hoffentlich auch diesmal wieder 8
vergönni sein, die hochsten Hauptgewinne unferen verehrten Abnehmern auszahlen 8
u sönnen. Fur die schon am 16. und 17. Dezember statifinderde“
vung 15Glasse kostet: Ein ganzes Originalloos fl. 832, Ein Halbes
Riertel unt 53 kr., welche gegen Einsendung oder Nachnahme
entferntesten Gegenden von uns versandt werden. Wir
geneigte Aufträge uns so rasch als möglich zu⸗
in ditsem Falle dieselben in gewohnter Pünktlich
tiche Plane und jede weitere Auskunft gratis.
san X Comnp.- Bantgeschaft Hambura.
αααοαααæRXαXαααοααιαιιιαιιιααα.
AInabort
        <pb n="769" />
        253S —533 5253————5338 5358 53 3828
—z —z——3353 *3 53288* —A —5—5328 22 52
— 2533 53528* — 558 55 25*
* * 5 — — *
58 Rä 57 —— 52522 S 2 235
* 28 255 223282 5— 332—83 587— —2 3728 2* 288
528 — 3 — ——— — — 58 28 5 7— 8 5233808 6 3
3 —* — * — —A— 2528 — — 5 — 8
5s053582273562525 252—8—533———— 2—8225 52
2 2 — —*2 * * —22 58 322 222828 — —2
32 SEA — 38 — — 528 —3 — —
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der St. Inaberter Auzeiger (und das mit dem Hauptblatie verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienztag⸗, Donnerttagßt⸗aAnd Sonnta
kummer erscheint wö hentlich vBiermal: Dinstag, Donferstag, Suabstas uid Sonntaa. Aoanne neutapreis vierteljaäahrig 42 Ærzr. ode

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...14111874

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De utsches Reich. vorbehalt lich besonderer Maßnohmen, zu welchen die weitere Ent⸗

Speier, 1. Dez. Der Landrath befaßt fich zunächst mit widelurg der Bankfrage Anlaß geben dürfte.
zer Erledizung einiger Anträge. 1. Die Pfalz, deren Bräuer Bexrlimn, d26. Nop. Wie die „D. R. C.“ berichtet, ist
jon der Erlegung einer Malzsieuer befreit sind, entrichtet dafür die Necdffentlichung von Theilen der mehr erwähnten Broschüre:
nus Kreisfonds ein Aequipalent von 100,000 fl. an die Staata-, Die Revolution von Oben“ ohne Wissen und gegen den Willen
asse. Mit der Einführung eines einheitlichen Taxgesetzes soll auch »es Julius Lang durch einen „adeligen Hintermann“ desselben
n der Pfjalz der baherische Malzaufschlag in Anwendung kommen erfolgt. Lang verlange nun Einstellung der Verdöffentlichungen
ind damit selbstverständlich unsere Provinz mit jener Summe ent-m „N. W. T.“ und drode mit gerichtlichen Schritten und „Ent⸗
asiet werden. Landrath Dr. Jacob beantragt nun, daß in dem hüllungen“, wenn die Sache nicht geordnet werde. Ferner berichtet
»iesseitigen Kreise an Stelle des bayerischen Malzauischlaggesetzes die D. R. C.“, daß Julius Lang vor etwa zwei Wochen in
„om Jabdre 1868 das Gesetz über die deutsche Brausteuer von Verlin gewesen sei. Bei dieser Gelegenheit soll er in der Con⸗
1872 zur Einführung gelange. 2. Wies trägt eine Petition der ditorei von Steheiy einem Berliner Journalisten, mit dem er
sgemeinde Aßweiler vor, die zur Herstellung eines Brunnens den rüher in genauen Beziehungen stand, und der ihn um den Zweck
zandrath um eine Unterftützung angeht. 8. Die Kreisregierung eines Dortseins befragte, laut, so daß die anderen Gäste auf⸗
nacht eine Vorlage betreffend die Ethöhvng der Remuneration für mertsam wurden, erzäblt haben: er mache kein Hehl doraus, daß
)en Rendanten der Kreishülfskasse von 300 auf 500 fl. Der er diesmal verspielt habe; es gehe ihm nicht besonders gut, er
Landrath verwilligt eine Erhöhung von 300 auf 400 fl. und jabe viele Verluste erlitten und daran seien nur gewisse Adelige
war von 1875 an. 4. Schleip referirt Uber die Gehaltsbezüge n München Schuld, die ihn ermunterten, unterstützlen, vorschoben
des Rechnunoẽcommiffat für die Kreisbrandversicherungsauftalt. und dann feig und rüchsichtslos im Stiche ließen; ebenso imüsse
Oerselbe wird den im Stagatsdienste angestellten Rechnungscomm's⸗ r die Schuld dem geineinen Brodneid des Dr. Sigl in München
aren gleichgestellt ind erhält pro 1875 eine Theuerungszulage uschreihen, welchen er, sobald er nach München somme, wo er
jon 280 fi. Hierauf geht der Landrath zur Tagesordnung über,: ch stellen wolle, fordern (N)) würde. Man werde von ihm (Lang)
seferat übet die Kreis rrenanftalt in Klingenmünster, gegeben durch iberhaupt demnächst ganz andere unerwartete Dinge hören, wozu
herrn Krämer. Anwesend als Vertreter der Icl. Regierung Herr hhn seige Lage zwinge (()). Die „Euthüllungen“ dürsten also
stegierungsrath von Mail'ot und Herr Kreisba uassessor Siehert, ach allen Seiten und Richtungen ersolgen und so skandalös der
nuf besondere Ein' adung Herr Medicinaltath Heine. Die Rechnung Arheber und seine Beziehmgen auch sein mögen, doch zur Klarung
yro 1873 weist, 188, 118 Verpfleguagstage auf, wofür eine ordent dunkler Punkte und Persöulichleiten manches beitragen.
iche Ausgobe von 120,103 fl. gemacht wurde, so daß auf den Stuttgart, 2. Dez. Unter dem Gruüße von 101
Tag 3836 kr. kommen. Die auße rordentlichen Ausgaben beliefen Lanonenschüsser fand bheute, am Jahreßtage des Sieges wvon
ich auf 47,642 fl., die Besammtausgaben demnach auf 167. 746 billiersChampigny, die feierliche Einweihumng der Fahnen für acht
1. Ihnen steht eine Eianahme von 178,505 fl. gegenüber incl. Füsilier ⸗Bataillone des 13. Armeelorps und die Verleihung des
Zuschusses aus Kresafonds von 80,289 fl. Es dleibt somit, trotz kisernen Kreuzes und anderer Auszeichnungen an die Fahnen
cred itüberschreitungen im Belaufe von 14,495 fl., ein Activrest ilte rer Truppen theile Statt. Dem Konige, welcher mit dem ge⸗
on 10,789 fle, welcher durch Ersparnisse bei einem Neubau u zammten ldoniglichen Häause dem uirchlichen und milisaä⸗
onstige Erübrigungen ermöglicht wurde. Die Anstalt besitzt ein“ rischen Acte beiwohnte, brachte der commandirende Gene—
Mobiliarvermrgen hon 85,662 fl. und eis“ Immobiliervermögen ral Schwartztoppen mit dreimaligem Hurrah den Dank ver Trup⸗
on 496,138 fl., im Ganzen 681,701 fl. Die Rechnung wird in oen für die den Feldzeichen verliehenen Auszeichnuugen dar.
illen Punlten genehmigt. Frankreich.

Mänchen, 1. Dejbr. Unter Hinweis auf die 8844, 46, Paris, 2. Dez. Die hiefigen Munizipalwahlin sind so
»3 der allerh. Verordnung vom 21. August 1872, die „Organi⸗ ausgefallen, daß sie der grdete Gegner der Siadt uͤnd der Ne⸗
ation der Landwehrbehörden und Dienstverhä.tnisse der Mann- publik nicht besser vünschen löante. Fast lauter rothe Republitaner,
chaften des Beurlaubtenstandes betr.“, wurde eröffaet, daß durch ja eine Anzahl von Communisten wurden gewählt. Das Parlament
jenannte Verordnung alle den Festsetzungen derselben entgegen- vird in Folge dessen — und zwar mit allem Recht — weder den
iehenden ülteren Best mmungen also auch die unterm 14. Ottober Belagerungszustand aufheben noch so bald nach Paris zurüdkehren.
868 bezüglich der Befreiung der Keservisten und Landwehrmännner Diese Stadt kann nur nach der Manier Napoleons behandelt
on den Contiroipersammlungen und Uebungen von der k. General- veurden und so ist es ihr seibst auch am liebsten und besten.
Oirection der Verkehrbanstalten bekannt gegebenen Anorduungen In der Nationalversammlung betielt man jetzi vor Allem um dire
rufgehoben find, demgemäß Dispensationen von den Controlver· Stimmen des rechten Centrums, alle'in nach dem Ausfall der
ammlungen und Uebungen auch bei den den Verkehrsanstalten BSemeindemahlen, scheint es mir unzweifelhaft, daß diese Partei
ngehdrigen Mannschaften des Beurlaubtenstandes nur nach Maße sich nach der Bundesgenoffenschaft mit Gambetta gar nicht sehnt.
ade der in den 88 46 und 53 a. a. O. enthaltenen Bestimmungen — Die Boischaft des Präsidenten wird morgen verlesen. — Man
nreien lonnen. jat fich, un des lieben Friedens willen, dahin entschieden, zuerft

Berlin, 2. Decht. Die off ciose „Provinzialcorresp.“, das Gesetz über die Cadres der Aemee zu berathen, und dann den
»en Verlauf der Reichstagssession desprech nd, meint, es werde borschlag der Commission über die Organisation des höheren
zelingen, außer dem Reichsbudget alle unbedingt dringlichn Vor- Untertichtes zu vernehmen, über dessen Inhalt man sehr gespannt
agen, deispielsweise die auf Elsaß Lothtiugen bezüglichen und st, da hier der Einfluß des Bischoses Dupenloup maßgebend war.
ras Landsturmgesetz, noch zu vereinbaren. Betraffs der Bantfrage Paris, 3. Dez. Die von General Cisseh soeben verlesene
eien die Verhandluagen anscheinend in hoffaungsvollem Gange; Botschaft des Präasidenten constatirt zuerst die guten Beziehungen
ei den dabei auszugleichenden großen sachlichen Schwierigleiten der Regierung zu den fremden Mäch ten, Dank dem festen Ent⸗
eĩ aber nicht abzusehen, wann die Angelegeuheit zur weiteren schluß, treu alle eingegengenen WVerpfl'chtungen zu erfüllen; sodaun
„nlamentarischen Verhandlung und vollen Erledigung reif sein die bessere ökonomische Lage des Landes in Folge der Ernte und
onne. Bei folcher Sachlage werde es unvermeidlich sein, die Et- der Wiederaufnahme der Arbeit und verspricht eine genaue: Dar⸗
»agungen delrehfs der Bankfrage, odne deren unm ttelbare Dring- legung der figauzielle rLage des Staates. Der Präsident hat
ichjeit irgendwie aus den Augen zu verlieren, von den sonstigen si bei der Reise durch einige Provinzen überzeugt, daß üÜberall
srwägungen der parlamentarischen Oekonomie zun üchst zu trenuen. das Bedürfniß nach Frieden und Sicherheit herischt und der
demgemäß sei der Schluß der Reich?tagsarbeiten zu Weihnachhzeen, Wansch nachh einer Ocgtinisation, die der Regierunz vom 20
en«sz don Anfsang an beabsi htigt war im Aug⸗e au bebalten Nonembe age⸗ffanet ihre Miösin du et
        <pb n="772" />
        Das Land, besonders durch Verbreitung der verderblichsten
kLehren 35 des MNation albersa mmlung die!
ndihige Festigung der Regierung, dis es schützen solle und solche
Einrichtumgen, welche? die regelmaͤßige Thätigkeit Ber öffentlichen Ge⸗
walten für den Jeuiraum der Ruhe sichern, den die Versammlung
dem Lande verheißen habe. Indem der Präsident seinen eifrigen
Beistand bei diesen schwierigen Arbeiten verspricht, schließt er a so:
Ich fuͤhle mich verpflichtet, Ihnen heute zu sagen, w'e ich meine
pflichten gegen die Nationalb. rjammiung und das Land auffaffe:
Ich habe mein Amt nicht übernonmen, um den Bestrebungen irgend
einer Partei zu dienen: ich betreibe nichts als das Werl der
socialen Vertheid'gung. Ich lade zu mir, um diebei mit zu
helfen, ohne Engherzigleit alle Manner von gutem Willen ein, atse,
weiche ihee personliche Meinun ge beugen vor der Nothwendigleit
der Gegenwart und vor der hl. Sache des Vaterlandes. Ich
wünsche, daß mir dieser Beistaad nicht fihle; ich fordre
ihn im Namen Frankreichs, defsen Wohl und Größe ich im Auge
habe· Aber in allen Fällen wird mich an der Erfüllung meiner
-—pflicht nichts hindern. Am 20. Nob, 1873 habenSie mir im Inte⸗
resse des Friedens, der Ordnung und Sicherheit für Jahre die
ausuübende Gewalt übertragen. Dasselbe Interefse macht es mir zur
ppflicht, meinen Posten nicht zu verlassen, und ihn bis zum lezten
Augen blick mit unerschütterlicher Festigkeit und mit der genauesten
Beobachtung der Gesetze zu behaupten.“ — Bei Wahl der Bureauvor⸗
stände hat die Reqte in 9, die Linle in 6 Abtheilungen gesiegt.

Paris, 2. Dez. Die „Agence Havas“ stellt alle Ge⸗
rüchte über Meinungsvers. hiedenheiten innerhalb des Ministeriums
bezuglich der Frage der Organisation der Gewalten in Abrede und
sheill mit, daß die Botschaft hante im Ministerralhe in ihrem
Wortlaute fesigenellt wurde und daß dieselbe morgen in der Natio⸗
aalversamlung verlesen wird.

Paris. Der Vicomte b. Haufssonville hat im Auftrage der
patlamentatischen Enquete · Commission einen Bericht über die Straf⸗
anftalten Frankreschs ausgearbeitet, welcher 700 Seiten umfaßt.
Der Bericht iß zu eianr Geschichte der Gefängnisse non 1789 an
geworden und enttält die interefsantesten Daten. Die Gefaugenen
losten dem Staate jührlich 62 Millionen Franken; die Gefängnisse
selbst koönnen aber auch zu gleicher Zeit mehr als 67,000 Befangent
fassen. Während des vorigen Jahres allein sind 260,000 In-
dibiduen verhaftet worden, 200 000 allein wegen geringerer Dieb
dähle und anderer Vergeben, die nur kurze Freiheitsstrafen nach
fich ziehen. Ans dem Berichte geht hervor, daß die Behandlung
und Beloöstigung der Gefangenen in den derschiedenen Gefüngnissen
rine sehr verschiedene ist. Einige Gefängnifse sind von Unglück
lichen namentlich im Wintker geradezu gefucht, währendandere
selbst für den verhärtetsten Verbrecher ein Schreckbild bleiben. Dies
jommt daher, daß viele Gefängnisse nicht gleich Anfangs für ihren
jJzigen Zweck gebaut worden ind.

Bersarllees 1. Dezan Die Nationalversammlung wählte
heute Martel mit 422 Siimmen zum ersten, Beno steAXAzy mit
327 Stimmen zum zweiten und Kerdrel mit 287 Stinmmen- zum
dritten Vicepräsidenlen. Für die Stelle des vierten Viceptäñfiden⸗
ten ist eine engere Wahl erforderlich, da Audiffret Pasquier vom
rechten Centrum 267 und Rampon vom linuken Ceutrum 247
Stimmen erhielten. Die Versammlung w'rd morgen zunächst das
Armee · Cadresgesetz und darauf das Geietz über den höheren Un⸗
exiicht diẽcuiren. ——

w Spanien. 36

Am 4. December will Serrano seibst zur Rordarmee abgehen
ir wird 1000 Piam jurge, eben abexercirte Truppen als Ver
ärkung mitbringen, und eben so viel sollen dempächst noch nach —
solgen. Die ministeriellen Blätter versichern, die Regierung werde
alle Kräfte aufllieten, um dem Bürgerkrieg ein Ende zu machen

Türkei.
AKonustantinopedl, 29. Nov. »Det Sultan hat den
Bau einer greßen Pracht Moschee aus Marmor und Granit, mit
vier Minarets, in der Nahe des Palastas von Dotmabagtsche de
fohlen und zugleich angtordnet, daß 70 Läden undzj Waarenmaga⸗
sine erbaut werden, deren —AIVVVV
ind des dabei angestelllen Personals dienen sollen. Der Kosten
auschlag ist auf 830,000 Liren (15 Millionen Reichsmark) berechnet
welche aus der Civilliste zu bestreiten sindd.

Amerika. . 4*242

— Newyortz 2. Dez. Nachrichten aus Cuba- zufolge hat
ein spanisches Kanone:boot einen englichen Schoonet 23 Meilen
von Cuba aufgebracht.

Nio de Janeiro, 30. Nov. Die Ze tungen bringen
Pachrichten aus Buenos Aires, wonach am 15. Nobember in der
MNaähe von Laverde eine dreistündige Schlacht zwischen dem Regie⸗
rungsgeneral Arias und 1' Mitre Statt gefunden hat. Der Aus
nang war unentschieden. Die Verluste der Regerungstrupper
aAiefen sich auf 400 Todtie und Verwundete. die der Aufständische

2*

Vermischtes.
wis h gi an 252Nov. Gestern war Gemeinderathswah
von, 284 Wählern 181 ihre Stimmzettel abgaben.
B ecgexruieiftet. Shmittennd Herr Adjunkt ZZmmerinanu wurden
rinst mmig wieder ewahlt (Rhpf.)
fOtterberge 2. Dez. Das Resultat der diesigen
Stadtrathswahl, welche vergangenen Freitag stattfand, wurde geftern
Abend fertig gestellt. Die Betheiligung an der Wahl war so
allgemein/ wie früher nie. Von 432 Wählern haben 80 Prozent,
also volle */8 gewählt, Das Ergebniß ist ein fur uns üder Er—
varten günstigeßs. Bis auf eine Au⸗nahme besteht der neue Stadt«
rath aus Männerun, deren Namen auf dem von der liberalen Partei
pereinbatten Wahlvorshhlag sich befanden. Namentlicht verdient
herborgehoben zu wer den, daß 11. neue Mitglieder gewählt worden
ind, welche frische und tüchtige Kräfte reprasentiren. (Kais. Ztg.)
FSchönau, 26. Rod. Die Frau des Werkarbeiters Anton
detzelter bon hier hal geftern Abend Drillinge — 2 Knaben und
Mädchen — geboren. Die Kinder sind gesund und man hofft,
dieselben bei Leben zu erhalten. Die Elitern sind arm, und eine
Luterstützung derselben mit Geld und dgl. wäre wirllich eine große
Wohlthat.
.7Aus der Pfalz, (Pf. K.) 2. Decbhr. „Die Woche
angt, wieder gut an,“ sprach jener Verbrecher, der an einem
Montag hingerichtei wurde; und: das Jahr 1875 fängt gut
an“. löunen wir sagen, denn es dringt ung eine zeue Steuer,
nämlich den Kartenstempel. So mancher Spieler, der seinen Nach—
nittags⸗Kaffee, herauszuspielen oder Abends fein gemüthliches
Tarökchen zu machen pflegt, denlt vielleicht nicht daran, daß vom
—X
wahrnimmt, ob das im Spiele befindliche, im übrigen sonst be—
iiehte Coeut⸗Aß mit dem ersforderlichen Stempel versehen ist. Um
aun die friedliebenden Karteuspielker und überhaupt das Publecum
vpor Strafen zu dewahren, glauben wir darauf aufmerksam macher
zu sollen, daß nach 8 13 des Finanzgesetzes vom 27. Juli-1874
in Bezug auf die Kartenstempelung die im rechtsrheinischen Bayecu
zesetzlich geltenden Vorschtiften und Strafbestimmungen vom J1.
Januor 1875 an auch für die Pfolz Gilt'gkeit haben, Hiernach
jarf von Riemand mit ungeftempelten Karten gelpielt werden, und
eträgt die Kartenstempelgebüht a. für jedes Spiel deutschet Karten
nit 36 cder weniger Blättern zehn Kreuzer 2 Pfennige oder 30
Pfennige Reichswaährung; b. für jedes andere Kartenspiel 21 tr.
der 60 Pfeunige Reichswährung: — Wer daher im nächsten Jahr
sein Spielchen fortsetzen will, der schaue nach. ob ihm ein gestlem⸗
peltes Kartenspiel verebreicht wurde; denn der 8 25 der Verord⸗
aung dom 18. Dezember 1812 bestemmt, daß der Verlauf unge⸗
tempelter Karten im Inlande dergestalt der Bestrafung unterliegt,
daß neben der Confiscation der ungestempellen Spielkarten von
jedem Stücke eint Strafe von 2fl. stattfindet und daß Gastgeber
und Wirthe, welche ungestempelte Karten kaufen und damit spielen
sasser, einer gleichen Stvafe unterliegen. Derselben gesetzlichen
Strafe ist auch unterworfen jeder Handelsmann, oder wer es außer
den berechtigten Karteufabrikansen immer sei, bei welchem Ange⸗
Jempelte Karten vorgefunden werden. — Da der 1. Januar vor
der Thür! steht und wir nicht wilnschen, daß das Vergnügen des
a rtenspielenden Publilums wegen Maugels an vorschriftsmäßig
gestempelten Spielkarten unterbrochen wurde. so wollen-wir nicht
interlassen, Kartenfabrilanten, Kaufleute, Krämer, Gastwirthe und
wer soust immer den Verschleiß von Spiellarten besorgt, zu er⸗
mahnen, noch im Lause dieses Monas sich mit einem Voriathe
von gestempelten Karten zu versehen und nur solche vonn 1. Ja—
nuar 1878 an anwenden zu lassen. Sovieb uns bilaunnt,wird
die Kartenabstempelung für die Pfalz beit dem k. Hauptzollamte
Ludwigshafen bethätigt und mögen dahet alle Betheiligte in ihrem
eigenen Inkeresst und zur Abwendung von Strafen sich rechtzeitis
an die gedachte Behoͤrde wenden, um das Abstempeln der bendihig⸗
en Spiellarten zu ermöglichen.
FDüssendorf, 21. Nov. Der Gesundheits-Aposie,
Frust Mahner badete gestern Nachmittag auf der andern Ryein-
eite eine Viertelstunde zwischen den Krippen im freien Rhein. Eiu
herr, der vom Rheinwerjt aus zusah, soll den Schnupfen belom⸗
uen haben. — —
FLeipzig, 23. Noꝛ. (Aus der Rechtsprechung des
Reichs⸗Oberhandelsgerichts.) Ueber d'e neulich erwähnte Ungiltig⸗
seit der Börsen-Differenzgeschäfte nach rheinischtkranzösischem Rech'e
jat sich nunmehr das oberste Reichsgericht dahia ausgesprochen:
Senn dride Kontrahenten ausdrücklich oder stileschweigend festsetzein
solle die Waare oder das Pppier nicht geliefert, resp. abge⸗
rommen werden, soudern es habe der Verlietende lediglich die
Differenz zu bezahien, so ist das Geschäft nicht llagbar. Abir
ie bloße Intent'on oder Vorausseßunz einer solchen Geschaftsre⸗
ulirung zeuügt dazu vicht. — Eine große⸗ Haun delsgesellschaft im
idischen Schwarzwald hat in ihrem Gesellschaftsvertrage bestinnit.
ν i ren 20 RX-Hron hr
        <pb n="773" />
        im Handel noch in der Fabrikation Konkurren, machen dürfe,
vidrigenfalls er eine Kondentionalstrafe von 20,000 fl.bezahlen
müsse. Die lange Dauer und der drilich und gFsachlich ungemein
zusgedehnte Geschäftsbetrieb der Gesellschaft machte es zweifelhaft,
yob nicht in einer jolchen KMausel eine unzulässige Aufhebung det
gewerbefteiheit und der persönlichen Freihet enhalten, also ni htig
ei. Nach lauger Berathung hat sich der Gerichtshof für die
h lugkeit entschieden, jedoch die Klausel möglichtt zu Gunsten des
Besellschafters interpretirt. — Ju einem Wagen Kartoffeln war
in Thel erfroren, der andete von jontraliwidriget Qualitat;
vr Kaͤufer wurde jür berechtigt ertlari, die gauze Sendung zurück⸗
weifen, beit man ihut micht zumuthen Tdnne, gjede einzelne Kar⸗
— I

Maunubeim — — erfreuen
zch eines immer lebhasteren' Besuchs und waten namentlich zwei
zerselben heute von Käufern förmlich bea ertz Rindfleisch kostet
4 ir, Kaldileisch 13 kr. und Schweinefteijch 18 20 tr.

F Die Abeeordneten des guhen beherbergen in·ihrec
te einen Maun, welcher in Berlin sieden großartige Häuser in
einem Besitze, und dabei darin thatsächlix keine Schlasstelle hat.
as ist dies der bayerische Abgeoronet⸗ De Buh! aus der Pfalz,
mer der reichsten dorligen Weinhändler, Kus dessen Lager schon
manche Flasche in den Keller des * Bismarck gewundert
. Dr. Buhl, zeichnet fih von den Meisten der h'esizen Haus⸗
xesitzer dadurch aus., daß ec mit wahrhalter Noblesse für das Wohl
der Miether besotgt ist, und die von ihm⸗angelegten großen oapi⸗
Teun dazu benutzt hatze in einem Zer bebsllerten Viertel der Haupt⸗
sadt Wohnungen für die ütmere *Bevölkerung herzustellen. So
at Herr Dr. Buhl in Gemeinshaft mit der Rheinischen Credit-
ind Württembergischen Bank deu Zalten; Seeger'schen Virhhof
xq airirt, vnd in der Ecke der Landsbrrget⸗ und Padisa denstraße
aie große Anzahl von großen Haͤuser Sufführen lassen. Herr
dr. Budl ist in Gemeinschaft mit obigen· Banken auch Beũtzer der
Aten Post, welche jetzt im Umbau begtiffen ist. Die alte Post,
helche bekanntlich früher der Tänzerin Barbarini, det Geliebten
zriedtchs des Großen, getörte. hoat noch manche!? Reminisetmen
die damalize Zeit im Innern der Gemächeraufzuweisen, so
t man beim Umbau noch die löniglichen Wappen Friedrich des

roßen an den Thüren gefunden. In dem Reubau zu eineni
sagar sind die Räume in der ersten Etage dem Restautateur
sauter pachtweise überlassen worden, und Ist' es auch nicht? un⸗
ee e das ite Siechenjche Lolehz hon Reuectn wie cia
hhenit aus der Asche hervorsteigt. * (Ber. Tr

J Mänchen, 1. Dez. Vom Januar 1875 an wird
r, Müncherer Punsch“ unter der früheren Redaktion des Herrn
Dr. Mart. Schleich wieder erscheinen⸗· — Das Blatt wird
döchentsich einmal hetausgegeben. J

Mäünchen, 21. Nov. Die Merdewetten sind in Folge
Rittes des Lieutenauts v. Zubowitz jett in gagz —X

Tagerordnung. Ein neuer Falls wind nun audh aus Unter⸗
ranken, uad zwar aus Würzburg, gemeldet. Dort wurde éäine

teressaute Wette um eine namhafte Gefrsumme vdon der Schau⸗
„ielerim Fri. Pelletiere eingegangen. E⸗ galt die Probe, daß
enannte Tame zwei Stundeu lang im Perrencostu re alle Gange
ien der Reitschule zu reiten; und zum Schluß das Setzen üder
die Bartiece auszufühten hatte. Das RProbestũck · wurde unter
ditechon des Anigl. Unibersitätsstallmeisters in Würzdurg dutch⸗
Eführt und die Welte von Frl. Pelletierk gtänzend gewonnen.
In Württembera begiunt die Xiaatdauwaltschaft den
—XXI Weinfabrikanten und — So berichten
uͤrlcnbergisshe Blatter von Beschlagnadue verdächtiger Weint in
Aim und Geißlingen. In Ellwangen, 80 unläugst zwei Wein⸗
ndler verhaftet und ihre Kellervorräthe beschlaguahtt' wurden,
id in den letzten Tagen zwei weitere Mälle von Weinfalschung
ind Betrug zur Anzeige gebracht wotden. Diesmal joll eine
Tische Waͤnhandlung betheiligt sein.

Ingenheim, 3. Dez. Auß
Deu Dainmerschmiede hat sich gesterun ein
Huet. Ein Arbeiter war im Begriffe ein
jns der Werkstätte blinaus zu tragen, a⸗

rat und diesem das glühende Metall tief in den delb braag, we
einen baldigen, Tod gux Folge hatte.
7 Bertin, 28. Nos. Der Schlofsterlehrling Schneidet
st wegen des bekannten Raubmordverfuchs an Schünemann von
„zchwurgerichtshofe fu lebenslänglichenn Zuchthause verurtheilf
vorden.

Das Berliner Polizeipraͤssdium vat den —XG
iuf Gestattung von Verbrennung menschlicher Leichen abgelehnt
ind dabei hervorgehoben, daß nur das Beerdigen, von Leichnamen
ie Moglichte'“ gewahre, Verbrechen zu verfotgen, wenn mai
vermuthe, daß solche an und mit dem Leichnam begangen worden
jen illem Anscheine nach wird die Leichenderhrennung —R
u Deutschland keinen Fortganug haben.

F Eine neue Verwendung wird der Great Eastern“ in
iniger Zeit finden. Er foll nänilich wahrend der großen ameri⸗
anijchen Ausstellung im Hafen von Philadelphia vor Anker liegen
nd 000 Gaften — nokabense wenn diefe“ tonmen wollen — all
dotel dienean.

4Ene theure EssenbahnKollision.) Es ist berechnet worden,
aß das juͤngste fürchter!iche Eifenbahnungkück be Shorpe England
vodur nahezu 80 Personen ihr Leben verloren ond eine noch
rößere Anzahl mehr oder minder. exhebliche Verletzungen davon⸗
rug, den Aktionären der Great Eastern⸗Eisenbobnt zwischen 180. 000
ind 200,000 Pfd. St: losten wird.

Der bjtliche Theul von Cuba wurde einen Telegramm⸗
ws Havaung zufolge ven heftigen Stürmen heimgesucht. Mehrere
Zztädie wurden überschwemmt und einige der Einwohner verloren
hr Leben. Namenilich hat das Zuckerrohr sebr gelitten. — Nach
inem Telegramm aus Mendoza vom 13. d53. wurde der chilenifche
ronsul verhaftet und das Wappir vom Konsulassgebäube herab⸗
zerissen⸗ · weil er dem Vernehmen nach“ mir den Infurgemen
ymvathisirt. * —6006 F

FDer merikanis tz Valkan Popocatepett (12,000 Fuß über
em Meere) ist am 295 Sept. zum ersten Male von drer Damen,
Amerikanetinnen, bestieger worden. 4 *

pIn Kabul, . ghanistan, siur zien an 18. Okiober in
ʒolge eines Erdbebens kangefaähr 1000 Hauser ein und begruben
ine Menge Personen dater ihren Trümmern. —
Juusfriree 96ze ung, HMrgau zur
rei und Naturkundes Herausgegeben von W. H. Nißsean,
kgl. Oberförster. —Leipzig, Verlag von Heinrti —AXXä
RNo. * dieser reichhningen und beliebten Jagdze tung ist ve⸗
chienen und enthältz Acclimatisationsversuche mit, d. califor nisen
Schopfwachtel von v. ð. Gustedt. Sie Bertilgung der⸗Woͤlfe
Posen. —Die Herhstsagden bei Blaukenburg a.· H. — Die
Bibet an der Elbe von Ger. Freihert dv. Droste Hülshoff · — Giu
Laubvogelfang u. s. u. u. s. v. Illustrationen? Mülteilicher
MRulh, 3 Zeidnungen zum Raubvogelfang. — Preis 1 Wibr
aldbjahrlich“— in allen Bachbandlungen und Postanstallen.“ ..,
Der' neue Jabrgana hat am 1. Octsder angefanaen.
Illustrirtre Wochenschs „Deutscher Kriegerbund.“ Rr. 50 der⸗
elben enthalt: Bekawemnachungen und Sprechsaal in Sachen Hrz
gundes; Der deutsche, riegertag und die allgemeine —XR
driegerkchizradschaft; Cuenet Brickf; Feuer⸗Versiherung; Sligzui
us dem lehzten Kriege“ Gedanken am 5. Dezbr., als au den
Friunerungstage an dif Einnahme von Ocleand; Verschiedenen;
tZereinsnachrichten. Pru) pro Quartal mir 75 Pf. neue Reie
väbhrunch. Zu beziehen Lurch iede Vostanstalt. —9
in beachtensä
für alle:diejenigen welche geneigt sind, 4 auf eꝛug solide Iig
xijolg weisprechende Iweife dem Glüce die Hand zu biach
Kudie am heutigen Wlalfte erschienene Aunonce dis Haßkses
Botlenioieser —A— IIamburou.

Das Haus . ads u. Co. in Hambue
uas wegen prompter uad aufmerijamer Bedienung seiner Interé n⸗
en so angelegentlich erpfohlen, daß wie nicht uahin tdönnen, zuu f
Je im heutigen Blatte vefiadliche Annonce desselben. ganz besonder⸗
hinzuweisen

der nahen, Guinand'
chredlihes Unglück er
pitzes glͤhendes Eien
in andeter rasch ein—
Goanãliche

5

—V «4
Kindersypielwagxen,
V anderb Passcset Un A εαανιαι
geshenkei., empfirhlt
12. 8cihel.

4** ⸗ vong. ν 3
durzwaaren, Wollenwadten Soielmwaaten .herreuwäsche
ledet Art wegen Aufgade des Geschäfiss . 3..
S rern, sHauptstraße Zweibrücken.]
Ju allen Art'leln ist große Auswahl ganz neuer Gegenstände auf Lager.
mich erit jüngister Tage zur Geschöftßauiaobe eni chlofsfen bobe

4
        <pb n="774" />
        Ziehung am 16. und 17. Dezember d. J.

Das große Loos von ev. Reichsmark 375,000,
ferner 250,000, 125,000, 90,000, 60,000, 50,000, 40, 000,
36,000, 3 4 30,000, 24,000, 2 a 20,000, 5 a 15,000, 21 a
12,000 ꝛc. ꝛc. find zu gewinnen in der vom Staate garantirten Hamburger
Stadtlotterie. Das unterzeichnete Handlungshaus, mit dem Verkauf der Loose
direct beauftragt, ver sendet zu den
schon am 16. und 17. Dezember d. J. —
beginnenden Gewinnziehungen gegen Einsendung oder Postnachnahme des plan—⸗
mäß igen Einlagebetrages: Ganze Originalloose à fl. 330, Halbe a fl. L.Aß,
Viertel a 33 ir. und sichert die sorgfältigste und promptesie Bedienung zu. Jeder
Bestellung wird ein amtlicher Ziehungsplan beigefügt und die amtlichen Listen so⸗
jort nach der Ziehung versandt.

Man beliebe daher geneigie Aufträge baldigst direct gelangen zu lassen an
(A. 63863. 7I. A. Haer, Bantzeschäte in Mainz.
Ziehung am 16. und 17. Dezember *&amp;
Gefl ochtene J J
Blumentische
(aus Rohr und Weiden) feine elegante und
bequeme Korbsessel, sowie Jalle Sorten
gewöhnlicher und feiner Korbwaaren, nebst
2609
Kinderkörbchen in unerschöpflcher Aus⸗
wahl (ron 2 bis 7 Kreuzer ver Stück)
empfiehlt
Wilhelm Dinjes,
Saarbrückerstraße

Ee nnme
wurden auch in den abgelaufenen
Ziehungen der Hamburger Geld⸗
—XXX
zu Theil und gelangten durch uns
zur Auszahlung an die Juter⸗
essenten. Die bevorstebende neue
vom Staaie genehmigte und
zarantirte Verloosuung bringt
in 7 Abtheilungen A83, 8300 Ge
winne, darunter Haupitreffer van
event.
Ra.M. 376,000
und speciell Gewinne von Reichsm.
250,000, — 125,000, —
90,900,. -. 60, 900. -
50,000. — 40,000, —
36,000, — 30, 000 xc. ⁊c.
zur Entscheidung und losten zu der
auf den
IV. ECE.
amilich festgeflellten 1. Ziehung

Ganze Original⸗Loose 2 Thlr. od. 8 fl.8c
Halbe — 11,4
Viertel — „1 jigr. -358

Gegen ECinsendung des Betrages
s(die am Bequemlichsten durch Post
Anweisung erfolgi) oder gegen Pof⸗
vorschuß werden die mit dem
Siaatswappen versehenen Orig i⸗
nal⸗Lodse von uns versandt
und die amtlichen Pläne gratis
beigefügt.

Bei der Nähe der Ziehung er—
suchen wir alle Diejenigen, die diese
günstige Gelegenheit zu einem soliden
Glücksverfuche wahrnehmen und
Looje aus unserm vom Glücke
begünstigten Debit beziehen wollen,
uns ihre geneigten Auftraͤge unge-
säumt zugehen zu lassen und werden
wir w'e bisher bestrebt sein, das
Vertrauen unserer Interessenten
durch die aufmerksamste Bedienung
zu rechtfertigen. Die amtlichen
Gewinnlisten versenden wir unauf⸗
gefordert prompt nach der Ziehung
und erfolgt die Auszahlung der
Gewinne unter Staatsgarantie so
fort nach Entscheidung.

ð. daoks &amp; Co.

Staats⸗ ffecten⸗ Handlung

Abara.

24

Echte — —
Mainzer Honig⸗Lebkuchen
empfiehlit EB. CEDD.

——2—2———öüòꝰöö

83. .00
53882
5832283
*53
1 *

*

m
sg

*
3*
V
—2—
2.
2
22
52*
9
28
—

28 7
s.
—
—353
224.
3225.
* ——
22 * 32
RX e. —A
7. 53582
834 33385
—3 4535
n 8*

*

Die Tninerl. und Königl.
Hof⸗Chocosaden⸗Jabrik
Gm⸗ J
Eßkartoffeln

von 3
Gebruder dtollwerk
in Cölm ühergab den Verkauf ihre:
rorzüglichen Fabrikate in St. Ingber
Urn Qoufm. BRTriedrik
N ——-

— X —

22
1,

x

Unlerzeichneter verkanft wegen Verände—
cung des Geschäftes zwei starlke
J Pferde,
— sawie cinen zweispännigen
—Wagen.
Auch lann eine gule
Milchkuh.
abge eben werden. *
Aarl Uhl, sen

47 —
—XVUI
werden oft an zweifelhafte Unter⸗
nehmungen gewagt. während vielfach
Gelezgenheit geboten ist, mit geringer
Einlage zu bedeutenden Capitalien

zu g langen
Durch ihre vortheilhafte Einrichtung
ganz besonders zu einem joliden
Blürke versuche geeignet ist die staotlich
genehmiet: und garantirte große Geld⸗
verlooĩung.
—————0R. M.
oder

—A
eventuesl als Hauptgewinn, speciell
aber Gewnne don ReM. 250,000
- 125 000 - 90,000 — 60,000
— 50,000 — 40,000 — 36,000
- 3 4 30.990 — 24. 000 - 2
a 20,000 - 18,000 —- 64 15, 000
- 23 3 12, 000 — 34 4 6000
5 a 3600 - 203 a 2400 - 5
a 1800 — 1500 — 412 2 1200
u. s. w. bietet obige Verloosung in
ihrer Gesammtheit und kann die Be⸗
theiligung um so mehr empfohlen
werden, als weit über die Hälfte
der Loose im Laufe der Ziehungen
mit Gewian gezogen werden müssen.
Die Ziehungs⸗Termine dieser großen
Geldoberloosung sind amtlich fesigeftellt
und aus dem Original ˖ Plan, den
wir jedem Theilnehmer gratis über⸗
enden, zu ersehen. Zu der schon am
16. u. 17. Decenber d. J.
stattfindenden 1. Ziehung kosten:
Inze Origiual Loose A. 3.80 kr.
* * ., 1.485,
Viertel ——
wobei wir ausdrücklich bemerken,
daß von uns nur die wirklichen
mit dem amtlichen Wappen ver-
tehenen Loose versandt werden.
Das unterzeichnete Handlungshaus,
durch dessen Vermittlung bekanntlich
chon bedeutende Gewinne in Süd⸗
deutschland ausbezahlt wurden, wird
geneigte Aufträge gegen Einsendung,
Posteinzahlung oder Nuchnahme des
Betrages sofort ausführen. ebenso
amtliche Ziehungslistenden Loos⸗
Inhabern prompt über nitteln. Wir
bersenden die Gewinne nach jedem
Orte oder können solche auf Wunsch
der Theiluehmer durch unfere Ver⸗
bindungen in allen Siadien Deutsch⸗
lands auszahlen lassen; man genießt
ijomit durch den directen Berna alle
XVV
Da die Ziehung in

aller Kürze beginnt und

die noch verräthigen Loose bei den

massenhaft eingehenden Aufträgen

rasch vergriffen sein dürften, so be⸗

liebe man sich batdigst und direct zu
wenden an

BRoOttenwieserru. Co.,

Nont uesWMechè laeschäft in
        <pb n="775" />
        St. Ingberler Anzeiger.

Dder St. Inuberter Anzeigecr (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ and Sonnta
Rummer erscheint wochentlih vier nal: Dinstag, Donner stag, Samstag und Sonntag. Aaonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. ode
J J 12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
7 — JZXM — — — 7* — —N — ——— —— —— — 7
M 1I94. ESonntag, den 6. Dezember. 1874
Deutsches Reich. wurden, jedenfalls ein erfreuliches Zeichen von Einigkeit der drei
Aus Speyer, 3. Dezember schreibt die „Pfälzer Zeitung“: derschiedene Confessionen angehörenden Gemeindeglieder.
„Es gibt Pflichten, welche in einem normalen Zustande der Ge⸗— Die Zweiguldenstücke werden bei den bayerischen Rentämtern
ellschaft nicht vom Staate vorgeschrieben zu werden brauchen, weil nur noch bis 81. Dezember 1874 ia Zahlung und zur Umwechs-
ie ihrer Natur nach zu den moraufchen, zu den fre'willig übernom- lung, bei den übrigen bayerischen Kassen nur noch bis 20. Dezbr.
menen Pflichten gehören; es sind dies jere Pflichten, welche 1874 in Zahlung angenommen.
einer Gesellischaft, wenn sie ihre Erküllung gesetzlich erzwingen muß, F Die Moselthalbahn wird, wie man der „D. Zig.“ schreibt
einen socialistischen Charalter geben. Dazu gehört vor Allem, die m nächsten Früjahr auf der ganzen Linie in Angr'ff genommen,
Sorge für die Armen und Verlassenen, für die „Enterbten der verden. Einsisveiler wird an den Tunnels gearbeitet, decen
Besellschaft.“ Diese Pflicht der eifrigen opferfreudigen, humanen Zahl sehr bedeutend ist, da die Moselberge sehr sieil und hoch zum
Fürsorge für Diejenigen, die nichts haben und nichts sind, lastet Flusse treten. Zudem sind die vielen Seitenthäler schacf in den
duf Jenen, die eiwas haben und efwas sind. Sie soll aber von „Schieferfels eingeschn'tten, und so werden viele Viaducte und Brü⸗
ziesen bevorzugten Classen der Gesellschaft in freier Lebesthätigkeit ken nothwendig, die zeirraubend sind und den Vau der Bahn sehr
reiw'llig übernommen werden, denn nur dann trägt sie reiche und vertheuern.
edle Früchte für die Gesellschaft. Wer möchten daher das Inte FOberkassel, 27. Nov. Wie unborsschtig man, trotz
resse unserer Leser und der anderen pfälzishhen Blätter heute noch der Meuge von Unglücksfällen, noch immer mit Dynamitpatronen
zaaz besonders auf den Artikl lenken, den wir von sehr geschätzter umgeht, beweist wieder ein Fall, welcher sich gestern hier ereignete.
hand empfangen und an die Spitze des Blattes gestellt haben. Ein Junge, Arbeiter in einem der Steinbrüche, hatie eine Tyna⸗
In solcher Sache gibt es nur eine Partei, und wir sind daher müpatrone in seiner Wohnstube zum Trocknen auf den Ofen ge⸗
iberzeugt, daß sich alle human fühlenden Pfälzer in gkeicher werk legt, welche in dem Angenblick explodirte, als seine Mutter zu
hätiger Liebe für das gemeinsame edle Bestreben, für Hebung“ des ihm ins Zimmer traf. Die Unglückliche wurde entsetzlich verstümmelt
Vereins für sitiliche Vesserung verwahrloster armer Kirder und und wird wohl ihr Auzenlicht einbüßen, während ihr Sohn mit
mntlassenener jugendlicher Sträflinge begegnen werden.ggeringeren Verlezungen davongekommen ist. Die Stube bietet ein
München, 3. Dezbr. Auf Errichtung von 4 Kursen an trauriges Bild der Zerstörung datr. Nach Aussage des Jungen
den Gewerbschulen wurden vom oberbayer. Landrathe 10, 000 fl.'oll sich die Patrone nicht auf dem Ofen selbst, sondern durch
genehmigt. Die Lehrstoffe sollen nicht vermehrt, sondern nur gleich- Herunterfallen von demselben entzündet haben.
maßiger verthe'lt werden. — Der Landrath fielite an die Staatz. 7, Der unter dem Namen „General Dot“ viel bekannte ame ⸗
regierung die Bitte, zu verfügen, daß die Maturitätszeugnisse der rilanische Zwerg ist vor einiger Zeit im „Hotel des Etrangers“
Bewerbschulen deren Inhaber berechtigen, als Einjährig-Freiwillige in der Pueblastraße in Paris gestorben. Seine Beerdigung, schreibt
n jede Armee des deutschen Reiches eintreten zu können, nicht man der „W. Abendpost“, machte einen ganz eigenthümlichen Ein⸗
loß, wie bisher, in die baherische Armee. druck. Ein Kindersarg war für den armen kleinen General mehr
München, 3. Dezbr. Der Beneral von der Tann hat jals hinreichend. Berühmtheiten der Kirchweihfeste und Jahrmärkte
ich vor einigen Tagen zur Enthüllung des Denkmals, welches den bebleiteten ihn zu seiner letzten Ruhestätte. Sein intimster Freund,
mm letzten Krieg gefallenen Mecklenburgern errichtet worden ift eia gewaltiger Riese, trug unter lautem Weinen den Sarg unter
nach Schwerin degeben. Die Anwesenheit des bayerischen Generals'dem rechten Arm. Ihm folgte der Cornac des Generals, ein
dei diesem Act schreibt sich voo dem Umstande her, daß nach der Amerikaner Namens Gibbs, hierauf ein unter dem Namen „der
Schlacht von Coulmiers gerade die Mecklenburger den Bahyern zu Zuckerhut⸗ Mensch. ( Hhommo pain du sucre) bekanntes Individium
dilfe kamen und die folgenden Schlachten an der Loire gemeinsamdessen lançer sp'tzer Kopf auf allen Jahrmärkten Heiterkeit erregt,
von den Medklenburgern und dem ersten baierischen Armeecorps! daun der Sk⸗letsmensch, ein Weib mit drei Armen und zuͤm
Jeschlagen wurden. J Schluß einige abgerichtete Hunde, welche des Generalssgute Freunde
VLandshut, 1. Dezhr. Candrath.)Mit Rücksicht waren, und von Gibbs mit ihm zugleich ausgestellt wurden.
auf den Umstand, daß im bayerischen Walde Tausende von Tag- Alles das ging, tanzte, hüpfte wim nelle unter einander zumi gro—
werken des besten Waldgrundes öde liegen, in neuerer Zeit aber zen Erstaunen der Vorübergeheuden. BeimmNachhausegehen dom
n Folge der steigenden Holipreise bei den Waldeigenthümern die Kirchhofe mußte die Polizei zur Verhütung eines Skandals den
dust stieg, die öden Gründe zu beforsten hat, der Landrath. auf Bästen verbieten, in einer Gesellschaft zusammenzugehen, welcher
Ankrag Peul!'s, an die Kreisregierung die Bitte gestellt, dahin zu Aufforderung sie auch sogleich nachkamen.
virken, daß die Oberförster, nicht ꝛur zur Auspflanzuug von F London, 3. Dez, Ein großes Schiffsunglück hat sich
Staatswaldungen, sondern zum Zwecke der Wiederaufforstung von am 80. November in Sicht der (zum Depariement Finistere —ge—
abgeholztein und versdeten Privatwaldflächen in möglichster Nähe vörigen) Insel Quessant ereignet. Der Dampfer La Plata, mit
ZSaatbeete und Pflanzschulen anlegen, dam't zu' jeder Zeit der inem Telegraphencabel an Bord, auf der Fahrt nauch Südame-
aöthige Bedarf von 2— 58jähricçen Wald pflanzen zum Zwecke der ila, scheiterte und 60 Mann, darunter der Capitän, ertranken.
Aufforstung zu möglichkst billigen Preifen abgegeben werden könne. Die 15 Ueberlebenden retteten sich in einer Schaluppe, aber ohne
Frankreich. Mundvorrath; sie wurden nach 24stündigem Umhertreiben? von
Verfsailles, 83. Dezbr. Nationasversammlung. Marschali vem Auswandererschiff Gareloch aufgenommen und von diesem
Mac Mahon's Botschaft wurde besonders von dem rechten und päter an Bord des Dampfers Antenor gebracht, welcher die Nach-
hon dem linken Centrum mit Beifall aufgenommen. richt hierher bringt.
——
Vermischtes.

7 Die vierte Schwurgerichtssession pro 1874 beginnt am
Montag den 7. Dezember, unter dem Präsidinm des k. Appel
ationsgerichtsralhs Dercum und end'gt an demselben Tage,
a glücklicherweise nur e in e Sache zur Verhandlung kömmt.

Bittigheim, 2. Dez. In Billigheim kam der ge—
viß seltene Fall vor, daß bei der am 80. Nov. und 1. Dez.
vorgenommenen Wahl nicht nur sämmtliche Gemeinderathsmitglie—
der mit großer Stimmenmehrheit sondern auch der seitherige
Bürgermeister und der Adjuukt mit Einstimmigkeit wieder gewähl!

FAICEPOSSSAMIIO

ist die in der heutigen Nummer unserer Zeitung sich brfin—
dende Ghücks-Anzeige von Samuel Heckscher senr.
in Hamqurg. Dieses Haus hat sich durch seint prompte und
verschwiegene Auszahlung der hier und in der Umgegend ge—
wonnenen Beträge einen dermassen guten Ruf erworben, daß
wir Jeden auf dessen heutiges Inserat schon an dieser Stell⸗
aufmerkfam machen.
—— —2—
        <pb n="776" />
        Um rasch aufzuräumen, wird eine reiche
Auswahl

Kinderspielwaaren
und andere geeigneie Artikel billigst verkauft
bei

Jacob Friedrich,
— Buchbind r.

Eine reiche Auswahl
Kinderspielwaaren,
und andere passende Artikel zu Weihnachts⸗
geschenken., empfiehlt

sl.
J. J. Fiack jun.
en pfiehlt
Kinderspiel·Waaren
d andere zu Gischenken passende Vrtikel in
schönster Auswahl und zu mäßigen Pressen

Feflochtene

Blumentische
(aus Rohr und Weiden) feine elegante und
dequeme Korbsessel, sowie jalle Sorten
gewöhnlicher und feiner Korbwaaren, nebst

—
Kinderkörbchen in unerschöpflicher Aus-
wahl (ron 2 bis 7 Kreuzer per Stück)
empfiehlt ..
Wilhelm Dinjes,
Saarbrück ristraße.

1
J — W
—— * 2* 212
Schweres Brustleiden besenigt durch
* *
das zuverlässigste Mittel.
Hicschberg in Schlesien den 8. Sept. 1874. 7
Herrn W. H. Zichenheimer in Mainz. — Indem Sie ersuche mit auf's
Neue 103 30/4 und 40/8 Fl Traubenbrusthonig zuzusenden, habe das Vergnügen n
Ihnen eine weitere Anerkennung resp. Danksagung, und zwar des Herrn Wiltbelm Ee
Reubert in Grungu bei Hirschberg ju überreschen. Ihr Traubenbrusthonige)e—
hat bei diesem großen und starken Mann, welchen ein schweres Brustleiden nieder -3
geworfen und mit welchem es in Folge dessen sehr schlecht stand eine guz bedeuten
de Wickung hervorgebracht und sich glänzend bewährt. ⁊c.
Paul SZpehr.
—
„Um der Wahrheit die Ehre zu geben halte ich es für meine;
Pflicht und Schuldigleit, Sie geehrter Herr zu benachrichtigen, daß,
Ihr vorzüglicher Traubenbrusthonig mich von einem schweren Brust⸗
ieiden ganz befreit hat. Indem Ihnen öffentlich meinen Dank ab
statte, bin gern bereit Ihren Traubenbrusthonig jedem Brustleidenden
angelegentlichst zu empfehlen.“

Grunau bei Hirschberg (Preuß. Schlesien) 7. August 1874.
Wilhelm Neuber‘, im Geschäfte der Herren Sachs und Sohn.
*Verkaufsstellen in a 4 und /s Flaschen mit Kapselverschluß und dem
Firmastempel der Fabrik in St. Ingbert dei J. Frie dir ich und in Blieskastel
bti Apotheker C. Richter (Löwen⸗Apolheke).

Haupt Gewinn ev.
373, 000 Mark.
Neue Deôutseche
NoAM.-ν—ung

E — De
Glũũcses- Anacige. —
der Staat.
MI. FE. PramnIc,
Dürkheim a. H.,
envfiehlt unter langjähriger Garantie
Nähmaschinen aller Systeme.,
Schuhsohlnagelmaschinen,
a fl. 18365.
Handnähmaschinen
(Doppelsteppstich) a fl. 35.
Lager in St. Ingbert bei Hertn
Prunuz Voos,- Schuster, welcher gerne
zu jeder weiteren Auskunft bereit ist.

Anladung zur Betheiligung an die
3
GeWinn-Ohancen
der vom Stante Hamburg garantirten grosseu Geld-⸗Losterie.
imn weleher iüber
»nen 900., 000 B.Mark
sieher gewonnen werden mussen.
Dio Gewinne dieser vortheilhaften Geld-Lotterie, welcho plangemũss nur
84, 000 Loose enthũlt, sind folgende: nämlich 1 Gewinn cvent. 75, OuUO Reichsmark,
speciell Reichsmark 250,000, 125, 000, 90, 000, 60, 000, 50. 000, 40, 000, 36,000, 4 mal
30,000, und 24, 000, 8 mai 20,000 und 18. 000, 29 mal 15,000 und 12,000, 34 mal
6000, 48 mal 4800 und 4000, 208 mal 3600 und 2400, 418 mal 1800, 1500 und 1260,
Tizi' ma 600, 860 und 300, 19722 mal 240, 1832. 120 und 60, 21712 mal 48, 24, 18,
12 und 6 Reichsmark und kommen solche in wenigeun Monaten in 7 Abtheilungen zur
nicheren EPntscheidung.
Die crete Gewnun-Ziehung ist anitIich auf den
IGtem und L7ten Docember d. J.
festgestellt, und Kkostet hierzu
das ganae Originn Ioos nur 2 IhIIr,
das halbe do. nur 1 Thlr.,
das viortel do. nmur 15 Sgr.
und werden diess vonn Stante garantirtem Griginai-Looseo (xeine ver-
botenen Promessen) ßegον franuiirte Einsenduug des Retrages oder
gegen FPosstrorsehuss selbst nach den entferntesten Gegenden von mir versandt.
Jeder der Betheiligten erhâlt von mir neben seinem Original-Loose auch den
mit dem Staatswappen versefenen Original-Plan gratis und nach stattgehabter Zie-
haige sofort die AntIiehe Ziehungsliste unnauigefordert zugesandt.
Pio Aucszahlung und Versendung der Gewinngeldor
erfolgt Von mir direcet an dio Interessenteu Promnt und unter strengster
Verschwiegenheit-
A Jede Bestellunx kann man einfaech auf eino Posteinzahlungs-
xarte machen.
D Nan wendo sieh daher mit den Auftrügen vertrauensvoll an
SAmuel LIICCKMXSCKHheRT senr.,
Banquier und Wechsel-Comptoir in Hamburg.

75
*
7
o⸗
77
4 7
—8
7
7
7
7
4
9
2
—
Wirkliche Hilfe sür Männer!

Allen Männern kann nicht genug
empfohlen werden die allgemein aner⸗
kannt beste Schrift:

D'e Männerschwäche, Zerrüttung
des Geschlechts⸗ und Nerven-⸗ Systems
2c. deren Ursachen vollständige Heilung.
Für nur 14 kr. dirett zu beziehen
durch die Schwäbische Buchhandlung
in Ellwangen (Württemberg). Bei Ein—
sendung von 18 kr, (auch in Brief⸗
marken) erfolgt Zusendung in
Coubert. A. 73619

— ⏑ ——*

2*0

J
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— ————
jetbit weun rettungslos dar⸗
niederliegend, sinden anng. Hei
lung durqh d. 320 Seit siarke, welt,
ne illustrirte vig Dr. Airy⸗s
Raturbeilmethode. — Dasselbe wird
gegen Cins. von 10 Briefmarken à1 Sgr.
od. i223tr) von Richter's Verlags
Snstatt in Leipzig freo. versandt,
ende weiche jahrelang schreclich
er Lungenschwindsucht, Abzeb
JSrusen, Flechten, Krebsscha⸗
n/ Damorrboiden, Bleicdsu t,
tvenschwäche, Evpilepsle xX.
ten, fauden durch dieses aus
7* ert, wie bdieser

Friedrich Hermann Laur,
Gerber dah'er, zeigt hiermit an, daß er den
Lederverkauf in seiner neu gegründeten
Herberei begonnen bat. —

Feuerwehr -⸗Montag

heĩ Weter Lang.
— — —— Bactons, Laternen, Lommpions, Lichte
Bür g erv ereins ⸗ Kränzchen eon Fulmnen, Alles 2u Fub-
Zusammentkunft bei Phe Wentzel. Bouner Fahnenfabrik Bonn a Rhein.

X— Syrusck unß Morlaco non RX95 in St. IRnabert
        <pb n="777" />
        v — E 2223822258
z35883 3555583583522z53233 3s835 53853553
A ——— 58 8 253535335 z2822852
*
—5 33—— 2—— —323—35
5 335— —— 5325 — ——
55 5— 5—325 55382* 2532 z—55534535 22535832327—
28 — — 3 25 —3 ——5 253233 222 5384 222 3—58 5323
* 23 — 25255 585 52272*8 227 2 *2 5 5c3 8
—— —— 855 — 253.2 558 288 232 * 227 2 52 X 53362
835— —— 3 3—35238 3 33337
— 2* * —— —— * ⸗ 8 3— 22
—A 25 8 36 28322 z73553—5635 — ——
—* — 2 O —2 aðn 52 * — 5 2 — VIJ 2 — 82 —
— 2 —* — D *2*82* — 535 —E — — 82 —
— * 253 77 332523 *
2352 3— —3—3 3 38532555
— —
z3385 58 — 583 3537 335
5 — *5572— 2 222 2 3258 2 *
—— — k— * — 5 3 223 —xẽ — 28*3——
—z5 28 58— —53—25 ——— 5 58* 282322 —
X* 22 —*22 8 80 —— 52 — 2 — 5329
3 33323 3 —8—86
8 E— 38 328—3225 —A —A— — *8
35 3533 ——3 —3——83 — ——— 2222
—— — —— 53552592 322 5 —
2222 22 2 52 c* —53 —227S2 —— 28225 — 2255 — 55
2 53332 52224 5 —2232538332 —A 5 ——— —— 36 2 5
2 3 —— —A 5283
* 22*4 5z *33* * ———— 20232 32 —*
— 3 2 * 3 — 2 233 5 8 5258 585 83222* *
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der St. Ingberer Anzeiger (und das mit dem Hauptblatie verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienalagse Dounerbtags⸗ und Squnta

dummer erscheint wöchentlich viermal: Dinstag, Donner stag, Samstaa und Sonntag. Abonnementspreis vierteliahrig 42 Krir. ode

128 Silbergr. Anzeigen werden ꝛit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren NRaum berechnet.
Z9ß. —
Deutsches Reich.. —
Speier, 5. Dez. Staaisrath v. Braun schloß heute
ne diesjährige Landratheversammlung mit folgender Ansprache:
Meine Herren! Nach eiser Mittheilung Ihres sehr verehn⸗
en Herrn Prasidenten haben Sie die Ihnen obgzelegenen umfang⸗
reichen Arbeiten beendet. Im Bewußtsein tzeuer Pflichterfüllung
danen Sie mit Befriedigung auf die nun abgeschlossene Sitzungs⸗
eriode zurückdlicken. Den Bedürfnissen der Kreisanstalten, den
interefsen der Schule und andecen gemeinnützigen Angelegenheiten
aben Sie die vollste Aufmerksamkeit -zugewendet. Vor Allem
aute ich Ihnen für die Genehmigung der Mittel, um mit Beginn
Ics nächsten Jahres Beamten und Bediensteten dix Kreis rrenan -
alten und diu Lehrern au den Gewerb⸗ und Landwirthschafts-
chulen, sowie an den isolirten Lateinschulen die gebotene Aufbes⸗
rurg ihrer Gehalte und Bezüge zukommen lassen zu lönnen.
berzeugi, wie lebhuft Sie es mit mir bedauern, daß Ihnen in
sücksicht auf besondere Verhältn sse des Regierungsbezirkes ein
Weiter ehen nicht möglich schien. — Danu aber erkenne ich soarner
in, daß Sie die Hindernisse beseitigt haben, welche bislang der
hecleihung pragmatischer Rechte an die wirklichen Lehrex der Ge⸗
derben. Landwirthschaftsschulen und an die Studienlehrer der un⸗
allständ schea isoleirien Lateinschulen entgegen standen. — Durch
ereitwillige Aunahme der von der Kreisregierung gestellten Aue
raäge, haben Sie dazu beigetragen, die administrative Organisation
xr pfälz schen Lateinschulen den geünderten Verhältrissen anzupassen
und gegenüber zunehmenden finanz'ellen Schwierigkeiten den geord⸗
xlen Fortbestand dieser Schulea zu sichern. — Vei den Anstreng
ngen, die, allenthalben zur Hebang des Kunst ewerbes gemacht
perden, begrüße ich aus freudigem Herzen die aus eigener Inilia⸗
ive des sehr geebrten La drathes hervorgegangene liberale Unter⸗
zützung des in Kaiserslautern zu grüudenden Gewerbemuseums.
Fin soich ermunterndes Entgegenkommen gewährt mir die Zuver⸗
iicht, daß das Unternehmen gedeihen werde, zum Frommen der
pfaͤlzischen Gewerb hätigkeit. — Daß Ihre Wünsche und Anträge
einer gründlichen Erwägung unterzogen worden, bedarf wohl nur
zar Eiwähnung. Indem ich Ihnen mun, meine Herren, ein herz
liches Lebewohi zurufe, ertläre ich im Namen Sr. Maj. des Kö—
aigs die Verhandlungen des Landrathes der Pfalz pro 1874
ür geschlossen.“ —D —
M'unmnchen, 4. Dez. In hiesigen entscheidenden Kreisen
oll man sich zur Zeit lebhaft mit der Idee beschäftigen, zum
zeutschen Handelsgesez eine den Wucher betreffende Novelle
anzustrebeun.
Müesche u, 8. Dez. Mit dee Einlbsung des bayer. Pa—
piergeldes wird im nächsten Frühjahre begonnen werden. Da durch
zie Konvertirung der Banknoten die k. Staatsschuldentilgung skom-
nission lehr hedeutende Arbeiten zu bewaltigen hat, so steht auch
ine Vermehrung des Beamtenpersonals daßelbst in Aussicht.
Bexiin, 4. Dez. GReichstag.)-Ein durch den Reichs⸗
tanzler übermittelter Antrag der bayerischen, Regierung auf Straf⸗
erfolgung bayer sher Blätter wegen Beleidigung des Reichstags ge
langt zur Verlesung. —R — —
Berhin, .»Dez. Die Anfhebung der Reichsgesandtschaft
hei der Eurle ist damit motivirt, daß nach Aufhebung der welt⸗
ichen Macht des Papstthums die Beziehnngen des Reicheß zu
em papfstlichea Stutzie nicht meht existiren, und das Reich als
olches nicht der Träger der lirchenrechtlichen Beziehungen zwischen
Staat und Ktirche säcä. 4 J (A. 3.)
Berfin, 5. Dez Geichstag). Ein neuert Antrag der
zayerischen Regiexung auf Verfolgung der „Süddeutschen Presse Das Haus . a8 u. Go. in Pamburg wird
vegen Beleidigung des Reichstages wird an die Geschäftßgkömmis- nas wegen prompter und aufmerlsamer Bedienung seiner Interessen⸗
ion überwiesen. en so angelegentlich empfohlen, dag wir nicht umhin tdnnen, auf
Berlin, 6. Dez. Heute fand dahier die von der Eise— ie im heutigen Blatte befindliche Annonce desselben ganz bisonder;
nacher Vorversammlung —E8 Aniederg uine deutschen inzuweisen.
Suerreformvereins stait, dessen Hauptziel ist, ie.Matrikularbei⸗ Trscmen ins auf das heutige Inserar der I77
räge durch eine Reichseinkommensteuer zu ersetzen. An der con⸗Itrauss &amp; ie. in An hen —53 —
7. Rerimmsung nahmen außker vielen Anderen die Abgg zu machen und dasselbe besteßs zu empfehlen. J
        <pb n="780" />
        Bürgerr erein. Gänzlicher Ausverkauf
Sonntag, deu 183. Dezember Nach. von s
mittags pracis 8 ühr Kurzwaaren, Wollenwaaren, Spielwaaren, Herrenwäsche

Generalversammlung jeder Ni wegen Aufhade des Geschäfts. J
im Vereinslocale bei Herrn G. Jung —Xo Stern, [Hauptstraße Zweibrücken.]

Tagesordunng. In allen Artikeln ist große Auswahl ganz neuer Gegenstände auf Lager, da
„Wesprechung der brennenden Ta ich miqch erst jüngster Tage zur Geschäftsaufaabe entschlossen habe.
gesfragen.“ Der Vorstand
uf Meihnaobten das grosse Loos ge-
wWinnen zu Können,

4

G2 Vnne
wurden auch in den abgelaufenen
Ziehungen der Hamburger Geld⸗
Derloosung unserer Collecte wieder
zu Theil und gelangten durch uns
zur Auszahlung an die Inter⸗
essenten. Die bevorstehende neue
von Staate genehmigte und
garautirte Verloosung bringt
in 7 Abtheilungen A13, 8300 Ge⸗
winne, darunter Haupitreffer von
ebent.

R.M. 376,000
und speciell Gewinne von Reichsm.
250,000, — 125,000, —
90,000. — 60,000, —
50,000, — 40,000, —
36,000. — 30,000 xc. ꝛ⁊c.
zur Entscheidung und kosten zu der
auf den
—XREEX
amtlich festgestellten 1. Ziehung

Ganze Hriginal ⸗Loose 2 Thlr. od. 3 fl.30
Halbe — 1,14
Viertel “ — „1 sgur. —5

Gegen Einsendung des Betrages
(die am Bequeinlichsten durch Post-
Anweisung erfolgi) oder gegen Poft⸗
vorschuß werden die mit dem
Slaatswappen versehenen Orig i⸗
nale⸗Loose von uns versandt
und die amtlichen Pläne gratis
beigefügt.

Bei der Nähe der Ziehung er
suchen wir alle Diejenigen, die diese
günstige Gelegenheit zu einem soliden
Glücksversuche wahrnehmen und
Loose aus unserm vom Glücke
beguͤnstigten Debit beziehen wollen,
uns ihre geneigten Aufträge unge-
säumt zugehen zu lassen und werden
wir w'e bisher bestrebt sein, das
Vertrwuen unserer Interessenten
durch die aufmerksamste Bedienung
zu rechtfertigen. Die amtlichen
Gewinnlisten versenden wir unauf⸗
gefordert prompt nach der Ziehung
und erfolgt die Auszahlung der
Gewinne unter Staatsgarantie so⸗
fort nach Entscheidung. 5

8. daoks G Oo.

Staats⸗Effecten⸗Handlung

ambur

bietet sich Gelegenheit dar, —XA fich be der Meuen von der freien Stadt
Hamburg errichteten und garantirten großen Geldlotterie betheiligen wird; dieselbe
if derart großartig und vortheilhaft für das spielende Publ cum eingerichtet, daß *
im Verlause der Ziehungen eine Prämie von 250,000 Reichs-Mark, sowie
weitere 48. 000 Gewinne von 1286,000, 90,000, 60,000, 50. 000, 40,000, —8
36,000, 3 a 30 000, 24, 000, 2 a 20, 000, 18,000, 6 4 15, 000, ⁊c. ⁊c.
und edingt zum Vorschein kommen müssen.
Bei dieser Lotterie ist besonders hervorzuheben:
2 1. Daß nicht wie bei anderen Prämien⸗Lottierien die enthaltenden Gewinne Z
* erst nach Jahren gezogen werden, sondern sämmtlche oben bezeichnete 8
8 Gewinne und Prämien schon innerhalb 6 Monaten- mittelst nur sieden 5
7 siatthabenden Verloosungen zuz Entscheidung kommen.
5 Fur die Auszahlung der Gewinne haftet der Staat und erfolgt folche *
SsOsort nuch jeder Ziehung. — F —
5 3. Die Einsähe sind außerfi n'edrig gestellt, fo daß im Verhältniß der vielen S
benentenden Gewinne eine Betheiligung mit nur kleinem Risico verknüpft iß. 8
Alle diese Vortheile zusammengenommen, lossen dieses Unternehmen ai
Jein böchst solides empfehlen und wird es uns hoffentlich auch diesmal wieder
vergönnt sein. die hoͤchsten Hauptgewinne unseren verehrten Abnehm ern auszahlen 8
A———
Ziehung 1. Classe kosiset: Ein ganzes Originalloos il. 8393, Ein Halbes
. 1 485 kr., Ein Biertel unr 58 kr., welhe gegen Einsendung oder Nachnahme
des Betrages nach den entferntesten Gegenden von uns versandt werden. Wir
müssen jedoch dringend bitten, geneigte Aufträge uns so rasch als moöglich zu⸗
kommen zu lassen, da wir nur in diesem Falle dieselben in gewohnter Puͤnktlich
keit ausführen können. — Amtliche Pläne und jede weitere Auskunft gratis.
Strauss &amp; Comap., Bankgeschäft Hamburg.

Haupt-Gewinn ev.
373,000 Mark.
Neue Deutsche
Reichs-Währung

Glũcs-Anaeige.

sDie Cewinne
garuntirt
der Staat.
2
ninladung zur RBetheiligung an die
einn-i
VIIMI- XVX
der vom Stante Unamburg garantirten grossen Geld-Lotterie,
im weleher üher
—
»men 80, 000 N.Tark
sicher gewonnen werden müsson.
Die Gewinne dieser vortheilhaften Gold-Lotterie, welche plangemäss nur
84, 000 Looso enthâlt, sind folgende: nämlieh 1 Gewinn event. 275, O00O Reichsmark,
spéciell Reichsmark 250,000. 125,000, 90,000, 60,000, 380, 000, 40, 000, 86. 000, 4 mal
80 000. und 24 000, 8 mai 20,000 und 18, 000, 29 mal 15, 000 und 12,000, 34 mal
6000, 48 mal 4800 und 4000, 208 mal 8600 und 2400, 418 mal 1800, 1500 und 1260,
iizi mal boo, S60 unà 300, 19722 mal 240, 182. 120 und 60, 21712 mal 48, 24, 18,
ISund 6 Reichsmark und ommoen solohe in wenigen Monaten in J Abtheilungen vur
nicheren Entscheidung.
Die erste Gewinn-Zziehung ist AntIich auf den * —
iGten und L7tem Docember d. J. J
kostet hierzz
das ganae OriginnllIoos nur 2 Thlir.,
das nalhe do- mur 1 ThI.,
das viertel do —X
und werden diese Vom Stante garantirten Originni-Looge (eine ver-
potenen Promessen) geg frankirte Dinsendung des Betrages oder
gegen Fostrorsehiuss selbst nach den entferntesten Gegendeon von mir versandt.
seder der Beineuligten erhüit von mir neben seinem Original-Loose auch den
mit dem Stantswappen vergenenen Origiual-Plan gratis und nach stattgehabter Zie-
hnng sosort die nintliche Ziehungsliste nunuigeforderi zugesandi.
Pio Auszahlung und Versendung der Gewinngelder
erfolgt Von mir direet an die Interessenteu Prompt und unter atrengster
Verssehvwiegenheit. —* * »3
ITS Jede BRestellung kann man einfach auf eine Posteinzahlungs-
Kkarte machet.
Nan wende sieh daher mit den Auftrũgen vertrauensvoll an
SAamuel Heckscher senr,
Banquier und Wechsel-Comptoir in LAmburg.

α
Rayern

iag
das RKonigreieb
eldcours
vom ]J8. Dezbr. 1874.

Pistolen.. .19 48-50

Holländische 10 fl.⸗-Stücke 950-52

Dutaten... 934-36

20-Frankenstücke .. 931-32

En,lische Souvereigns1157-850

Russische Imperiales950-52

Dellars in Geid J 2 222 2 — u— ö— ————— — —— ——— —
AFecion. Irua id leg von . x. Deemest in St. Inabert
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        22
8 2 28 — — 222322 2248 d *
5 —A — 2 5228222 2 5 22 253252 —2 2 2225 2*
23253 53 6322355 —s583253 23— —55533575357
8*8 8 * 235 4—855 22—
35525 3 73583833 33 38553 53 333 533253
——— ⏑——— 5.8 235233 —85 8258 . . 57223 55 33: 532885 58
s532533 æ33 33338338 —A
— 22353 c3 22 52555 E222 8335— 83252 25
2— —3 255 — e 5 52 ——302 — 72* 2 —3
—5855— 2 —3—535 3 2R3EI — 53223238 2*
—— — 5 8 a — — — —A * — 3
332 36 ————
22 53228 — 2 — 0 ʒ * * — * —
— R 8 3258 2 5 285—32833 522 5.53535 82 8
3 348 33335 ——
F — 52
33 5261
* 8 . * 26 —A 2* 3*8 222 8 2 5—5 523322 2
n 8 2 — 28 — 2 — * 52 — —2 125 55* *
2 23 — * S 2 525 —A — 5759 — —7 —
22 52 * S82. * 225 8 5 2
*5535 —— 53337863*75S8553 23
32225 55335355385337 5s 38358583 87—73533353 2
533335 5*—533375 — —— —A 88 5—5355* —— 2
33858 38 —258 3352—832855 —A—— —AMAXMI —
23542 7 —55 *5 5558 — 2 2333 25560 w 18
* 6 8 * — 2 22532823 22 * — *
ee e 28
—— 3* 8 225523 8*2* E2 5
— 228 30 — 2 — 2 — B — 288 —A EcS —2 * : ⁊ 8
33385 53333
58 533 ——— — —
—— — 53 53 5—— 532532 5 ——A — —”„ù„c — 2 28225 33323533 —
22 2 SJ — —8c—— 283—8 2 — — — ⏑—— — — —
3 — — — — — — — ⸗*

28222
2229 25
— — 22355*8352358 — 2
— 442 525228 —23537355 — 3222* 583 —532 9 —
s3zs55 3555325s 33333 35 s 58832588 s78383 83
528353 55 5523365 232355 255885 75— 55 8
z—532352 2255228 —* S233 2583 5 253823 5 35353252 —8
— — — * 25828 * — 3 28 — —z2*59 —8— * —; 8 5* —
325 5 25* 228 * 5—255 33———55 3338353*
— —— 23553287 —z5—2255 532325 3*—33 53577272
— 588 —„J 7 — — 2 2232* * — 229 8
135355 — — 53 5 52—832823 22 225* S383322
8557 —— 5227 25272 58— —2 23568
2355553 53z83—35 8238327 —555 832*75* 53835833221.
5z522355 —7323323 32252323 225333 23323k75 5
383535 23855355 3335555 3375332 — —
* 5 — — — ẽ — —— J
55525 — ———25*8 5335 8 — —27 553 53875 * 53328234
3353753 3338 *33327536 235557 233533
5222 585 —— nat 282 * * 0 5323 — — 8* —
2 25328 — 22 52 22 —— —A B359 — 23 — *
S ce—2 —322— 2 —— *25 —5—2228 —8 —A 2 535 22 —2
228 323283235 27 55233535 255—3328 553233
—53z —332323 23258 833232 3 3252 — 0
—E— — 53 52 532322 3z5532585 587 —* 232223 753
523S558 25 225 3 53 * — — ——— 32.52 232*532 22 523
2272 —*222 560 * 2353353*—à —835223 35232 25237 —
55552333 252333 — — — 25
A 55 * 258 — —z553235 22 8 2T252 —552 52288
258 —E —2358 5 7 222 22
5—3535525 2553 3837 z538383383 38638 553555555387—
C 3 2 828 2 * — — 53——3 5 22 — 228 25 2 282
*2575 552 * 3z753 —55 553 8 2 588
25 372 —z335——33 —7 23 58—2235852—
25255 32 223 * 33525 ISBSEIEEAS —*558 53238 2
253525 —z255583522 2531523585 — — E
— 2* 2352333 3 2 25, 2 32323755332 28 8
XA 3323 —— 523233 —2202E87
53 —— 58 252 — * 53228 ——2 v
2 * —— *2 522 —2 85 —2 33 —— 2—35358*
232822 * 2—5575 2— 8 R
—23— 2552 — —
2222 8 —A
225

—— 823—526 7* 248
4 25 2 42—, 5— 22353233 338
323533z5353553—36 3833555—5 28
8 8223 5 2235—338—35—55236 322 —5255 25 3.
—A 5553 8 5 5288 —825* 23*332323 7
— 3
8 —75535 255 52 —* — — — — 5
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53575 22 553 — 8 5q222 —z532827 — 5, 653 2. 5642 36 8
—A ——— 52 — 5 5 563* — ——— 2325553 2228 8
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z3852325çj 33 535 5—2—3.335 5—3— 333—53857
2 — 55 sñ . 5533 35 23857 568 —— —— 000
2513 5352 577 . 5352 — — 5378 5 232—58— 2. 52725 2
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552 ——— 22 —2—— ·2223325 * 2573227 —6G6G6SE 8 — 253 8
2234 ——35855,. 55 58 ——558—22255 382 —8 5—5*3253*
252 : 8 6034 s5 553 *23222 2 53 —A 25532 8
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55 —35558524 —2 2633* kz5z —— 35 228 8
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— 555 735 3532 —32 — 73EB.23 5 32*
3 3 3 —5
— * 285 — 7
33 3555 3723 333535322354 258 828 853
— — 58 5553 — 58360
222 z5 35——3 3333485 5—3——8 88
25 533 32—55 — — 3338332375 2
—23585535233555 5587 23 3z5333753535337 BOCEBSASSAZBES 2
— 555 66 5 5 — »
2 s03 * 2 E 28 —A
* — —— — — 22222 2332525 —— 3853
52588 53353 55833353383255 53858333 35 3
33855385333553535 33 85 5545353 35358— 335 55
2253525555 —28232 25253 OSIS 23. 52552 25858 52
2323 — —38 50 38 3— 333 53 22538 558 32
— 2 52* 25 2558 41228 3— — 53225 855 52238 2 — 8*
—A— 3233— 2886 585 280 —233235 2 255 3 *ñz,5 22
5 ——2 22 *8 22 5 2223 25 9055 55 852
R 2 EESB , 2 ⁊ ;, — —— 3 —8 3 22 —
35s73 35 35555. 3532383 3383 7253*
— —— * ⸗ 2 ⸗ J
—55— 53 — —35 258 —— —3 — 338355 5232 58235
I3855 235555 —A — 53823288 2755 235383 — 5 2
—z5225 3338585 — 335 253 S — 5583 sz52 —28*
— 28 3323352 — 35 25 *8 555
25833 3 335 5583—383335 583 1535*
2 —A 212225 — — —222— 3 * —A
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—S8EE8 — T. — 255325 —2 — *» 2z25 5
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—A ð 8 5— 3 ——3*525383 —2—528—5—5857—722
2232 — 245322 —— 23 255 33223335832 —
2 —— 2 57 22 2 2883282 223 —A— 2 2
— — 833—3 —z53335388338483378
275 5 555 — 72* — 3z23 87 22 3— — —A 22 8 *
z 338 233333 3
28 * 5.2 27 5*5 — 5 42 2* ⸗ 3234 25 — 224 25 28583 — 8272 —
* — —— 525 *22 — * —A — 222 *— —XI
22252 228 582.* 2———3338 55 32 — 35
2 — 5582 8 22346 —3 * — — ——238 —A —53 —
5s3333833 332238 z2 8 22
523—8383635—z —5— 2 —
95323 —4
        <pb n="782" />
        ⸗
s2 061.3
55686 135
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235353 33 2578838. 28 5278
35535353333 553 —8 3533783 —
— —— A— —
—— ẽ 533 — 525333 — — 8
553535357833833 ã 55555S J 235. 8 38 3
A 525835235 28573 c —— 23
—3 To 2238 83. 25 33 3
* 53335835 —X —A z533 2 533853 8*— — F ——
—— —
—257 —3 —— 23535 * 52383857 2838532* *3
— 28 S5257 2285337 353333533 — 535558677
—525* 2 —— ——— ? —— —— —AD — 8 2 »57 ———
52 —A 2358538 3235 2 — 2 337 8 —
2288 — 232 3— 2.* —A—— 2838 88 s3 —
233553325* 532333338 x 83533—38575 88 3358
558 2* — 2535 3382 4 2
55 2533 3883 535 2 529325 z25323337 —53*
*28 3233 5 * — 53 23133 5 55323 558*33
5 p tet, — 3
— J 53 723 *255 28 * 8 5328 2 2532.2
— — 255 28 5838 *5768 Ssese 5* 8 *2* 53
5215* 535 *58582 —A — 235372 —* *z5383288 8* 35
53 —. 53333353838* „553 2533833833 5855 55
* 2522.3 *3 32224 T83— 2338723 28833 52878 4
—A —— 2 83 338333532838 ——— 33
3 8 223 —5z335563532 32720— 238 — 532328 252 5853
2 — 27 8* 1 327 —— — 353582 5323335332 3 — —
—8 33832387 *82823 8 — ——
7 A 2 —— — 55*3.53 55 * 8 52* 8 2552
— 3353
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— —752223 2837 S 38 55388 z88 g —
22333333338 235* 3253 2553 *2 328 3533 ẽ8
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2. 8 —5** * 23225 26 * —— J—
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4333 353385
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J 552 **42 2 22 2535 —7333 —
—752 2 —— 3 32833
535326 2 3353532338
837875 2535 753553535338
22353 383 3
5 323333 S57 22
35533222 223 5 5—5653335
23 25 2— 59 2.2282238 —
8383338⸗ 33388
338855833373 525323333*8
3 5. 2 * 2* &amp;
J 32323 *c8 55—5*32 *
—— 228 325353358
83325353 3888538 *3
23 3365353 32355323
— 3 2327255* 25587
2 5 F 2233 2 2253* 5 7
1323338 53832833333 327
—2 223328 M, 58 224
—
8 3 5*575— F 58—23S2 2 7*
* 322 52 — * 55333533338

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—— — — 355533283337 ——— *

* 233*38—53 x 3 32 28 33533 —3
55333 273 335 25 33 5 23532338 *
— — *8232 25353—335 2232578 D

s 33338 23 383238238 3
57 2 28338 18335 2
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* —5 — 2 2258 DT ** —
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8235* 32226 583 3552 253 3*8 8
8 3 2 — 52 —— —A 328 a3 ———

25 —— 25 252.2 33 * 22 *
— —— *28 25*3 * 52332357 *2
8 5888 5; —* —*8R —58383 *ð*ᷣ 3

33282 5323 583*8332337
53 — — * — — 7332 228 5
82 528258* 7 — —22 —3 —

235* 2.2 22 8B 25M5 35533
2*8 — 5 53225 —E
*7. — 2 — 853 52
28353 28068 333382.55

55* 2 4
*8355

53 7 * . 8
2338 —— 7523238

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7. 2583 72 2. —

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53 —38335535—33334335 33.23 8553 3383.838
55382333533—533332537 33 —55333 3553
2 34 — 326 *8 —ma 27
335332683 *5 228 2. ,3 73 22533327
582 585 282 23 368* 8 ———
——— 3 — 28 2 2
2 * J —2* 22 S2* — 22 S 8
33 —338 *7 2453 33. 72588
33 33 8 323
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—2383 3383 233
2—3223.3 38— ——38 —3238
2 2 3.2 VR S. S. —* x— 2
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35 3 33333. 3553
55 383333—8 8
528232555 2327 5238 —232 2324227
—52 3 EcE..25 —323 38.
z33 335 338355 — A — 8 8353
83 388 335
73 s. 83 223.353*537 333 5223 *28 28
2 .* —A— — 223 23 — ———æ8 3 55
—— 3 2 578
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3 83 33
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38332 3 22. — 552 2 2 —*8
ꝓñ 3333 ẽ 2. S 2688 —5
2 — 2532283353 22 38
33283 2—5328532— —22582738* 228
225 — 3 253 32— 533 52 2* 233
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        <pb n="783" />
        Sl. Ingberler Anzeiger.

det St. Inaberter Anzer'ger (und
Lummer erlcheint wöchentlich vie rm al: D
1122 Silbergr. Anzeigen
— — — 27* — — —
IBE —196. —

as mit dem Daudtblatte verbundene Uaterhaltuagsblatt, mit der Dienztags⸗, Donnerstags- and Sonnia

inztag, Donner stag, Samstaa und Ssuntag. A⸗sannementspreis vierteliährig 42 —XX

werden wit 4 Kryr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Kaum berechnet.

— — — — — — — — ——
Donuerstag, der 1874
—F— —

— — —
gericht zu 4 Jahren Gefängniß werurtheilt wörden war, rgriff
Fegen dieses Ürtheil die Berufung, lwurde aber, nachdenn nun
zuch die Staatsanwaltschaft Beruf ung angemeldet hatte, geftern
vom Appellationsgericht zu 5 Jahren Zuchthaus verurtheilt.
Pirmasens, 5. Dez. Gestern keierten die hier an
der Bahr arbeitenden Italiener den Tag ihrec Schutzpatronin (für
Bergleute) Babaru; dabei geriethen dieselben in der Joh. Adam
Schmitt'schen Wirthschaft, vor'm Landauer; Thor, wegen eines
Blases Bier ꝛc. unter sich in Streit; ein verwahrlostes Indiv duum,
welches schon in der Heinaih seine eigene Eltern schlug, schlitzte
einem sriner Landsleute, ohne mit demselben in Disput gerathen
zu sein, den ganzen Unterleib auf, so daß das Aufkommen?“dessel⸗
ben zu bezweifeln ist. Der Thäter entfloh sogleich, wurde jedoch
von der Genẽd'armerie, welcht ihn 182 20 seiger Freunde ent⸗
reißen mußten, verhaftet. 6G. W. 9
r7Neustadt, 8. Dez. Bei dim gestern auf der Mecken⸗
heimer Jagd abgehaltenen großen Treitjagen wurden von ungt
jähr 90 Schützen 607 Hasen geschossen.
Luüdwigshafen, 9. Dez. Gestern fürzte in der
Oggersheimer. Straße ein H'nterbau (Schuppen) zusammen; ein
Mann wurde von den Trümmern erschlagen.. .
Spanien. 7 Aus der Pfalz. (Pf. K.) Nach, dem Vorschlag der Regie-
Meandrid,.7. Dez. Marfschall Serrano wich sich. wie cung hätten sich die Kreis-Ausgaben für 1874 auf 1,044,819 fl.
annmehr feststeht, Freitag oder Sonnabend nach dem Norden zum ——
Iweck der Ueberuuhme des Oberbefehls der Nordarmee begeben. — 27 kr. heruntergesetzt. Dadurch war es möclich, die Kreisumlage
die Gerüchte, wonach die Reg'erung mit medreren Carlistenführern für 1875, die nach dem Regierungçsvorschlag 48/ pCt. der direkten
iber Beend'gung dis Krieges unerhandle, ist gutem Vernehmen Staatssteuern betragen hatte. auf 442 pCt. abzuminder a. Die
nach unbegrundee. bedeutendsten Abstriche, wilche der Landrath vornahm, sind folgende:
Spanien. Bei ihrem verunglückten Angriffe auf· San Bei der Position, Dimstal terszulagen für Schullehrer ꝛc. vom
Marcial bei Irun haben die Karlisten zu ihren früheren eine neue zweiten Jahr nach er standener Anst llungéeprüfiimg an bis zum
Schandthat gefügt. Eine republikanische Feldvache wat von ihneu TFintritt in die Staa 18zulage“ wurden statt 17,600 rur 7000 f
berrumpelt ud fast gänzlich niedergemacht worden. 25 Mann bewilligt; die für die Theuerungezulagen an dien Sik
sagen in einer Meierei in tiesem Schlaf; das Gebäade wurde von dienlehren der isol. Lateinschulen für 1874 ang setzten 17,868
zen Karliften an alle: Ecken in Brand gestedt und die Soldaten l. 12 kr, wurden ganz gestrichen; desgl. die für Theuerungszu⸗
ewaltsam darin festgehalten, so deß fie alle lebendig verbrannten. lagen an die Lehrer der Gewerbschulen sür 1874 angesetzten
Die noch erkennbar hebliebenen 48 Leichen wurden auf —A—— fl. 58 ir. Die Theuerungszulagen der Studienlehrer für
Scheußlichste verstümmelt, indem die Karlisten ihnen Ohren, Nase 1875 sind in der. Zusammenstellung der. Kreisausgaben richt als
de Guͤebmahen abschlugen. Lebende Gefangene sind micht ein besond erer Posten angeführt, Tefp. es wurd der im Entwuüf
in ihte Hände gefallen, denn die wenigen Verwundeten wurden dafür angesetzte Posten 1T9, 800 sty) als solcher testrichenz dagegen
ofort von Ihnen ausf gräßliche Weise umgebracht. 2 ind diese Theuerupgszulagen in den Summen enthalten, welche
Ein nag, Paris zurucgeiehrser Correspondent der: „Liberie,“ är die einzelnen Lateinschulen aus Greismitteln zugeschossen werd n
welcher sechs Wochen bei Don Carlos gewesen ist, hat den Endruck
nitgenommen, daß die Carlisten sich nicht länger mehr halten
tönnen und schon als verloren zu betruchten seien.
Mußland.
Petersburg, 8. Dez. Ein heft'ger Nordweststurm
rieb in der vergangenen Nacht das Wosser 9 Fuß über das
Normalniveau. Die niedrigen Stadttheile wurden theilweise über⸗
uthel, jedoch ging kein Menschenleben verloren. Mit Hilfe der
Bolzei wurden über tausende Obdachlose an derweitig untergebracht.
Auf Anordnurg des Stad! vermesers wurden dilfsküchen errichtet.
Das Wasser sinrasch gefallen und die Besorgniß vorüber.
Amerika.
Washington, 7. Tez. 709 Neger geiffen Vicksburg in
der Absicht, den abgesetzten Sheriff wieder einzusetzen, an, wurden
bber zurückgeschlagen und verloren dabei 25 Todie und Verwundeie
und 40 Gefangene. Von den Weißen wurde einer getödtet, zwei
verwundet.

.„Die in unsecem heutigen Vlatte desindiiche Gewinn VWe
teilung des Herrn Laz. Sarms. Coæhen in Hamburg ist
ganz besonders zu beachten. Dieses Geschäft ist belanntl'ch dus
aälteste Suid allerglücklichste; im Mar wurde schon wieder
das große Loos gewonnen, und hak'djeses Haus schon früher ben
dei ihm Bethseiligten die größten Hauptgewinne von R. Marl
360,000, 270, 000, 244, 400, 183, 000, 180,000, 156,000,
tma s 158 400, 120,060, 60, 000 seht haufig o, doob, 60.,006
18,000, 40,000, 36,000 Rm. eic. ete. ausbezahlt, wodurch viele
deute zu reichen Capitalisten geworden sind. Es sind nun wieder
für einen kleinen Einsatz große Capitalien zu gewinnen bis zu ew.
375,000 Rm. Auach bezaählt dieses Hauß durch seine weirvber—
reiteten Verbindungen die Gewinne in jedem Orte aus. Da eine
zroße Betheiligung zu erwarken ist, möge man sich vernauensvoll
an die Firem Laz. Sams. Cohm in Hamburg wenden, be
der man gewissenhaft und prompt bedient wird.“

Aermisot e o.
—
ꝛeute der Schuster D. Veith von Walshausen wegen Körperverle⸗
zung mit nachgefolgtem Tod unter mildernden Umständen zu drei

Fahten Gefängniß verurtheilt4
f Zweibrücken, 7. Dez. Der Mezzerbursche Joh.
Kraus von München, welcher vor einiger: Zeit aus dem Opferstoch
ler hiesigen kalhoi. Kirche mittelst eines dit Vogelleim beschmierten
Fischbeinftäbchens Geld gestoblen halte und seshalb vom Bezirks—
        <pb n="784" />
        Geflochtene
Blumentische
(aus Rohr und Weiden) feine eleganke und,
bequeme Korbsessel, sowie alle Sorten
gewöhnlicher und feiner Korbwaaren, nebst
0O O
Zinderkörbchen ia unerschöpflicher Aus⸗
wahl (ron 2 bis 7 Kreuzer per Stüch
empfiehlt . .
Wilhelm Dinjes,
Saarbrü⸗ estraße

Hente, Donnerstag Abend
Fentch Remerpg

X gross
LOos — von ———
246, 00 0

—2 —**
—
I. I. bei mir piederum am
eruonnen. 3
—5 18 Pei
Cohn.

Ludwig
Weirich.

4 gross⸗
JToos von
246,000
Rm. vwurde
Am 19. Mœui
I. T. bei mi
geronnen.
—XX
Cohn.

erste Qualität per Pfd. 21 it empfiehli
J Vh. Klinck.
Frucht· Brod⸗· ileis· e
der Stad Zweibr ücken v. 10. Dezember
Weizen 5 fl. 37 kr. Kern 5 fl. 4 kr.
Berste 2reihige 4 fl. 52 kr., Gerste vier⸗
sehie — tr. Spilz 3fl. 51 kr. Hafer
Afl 44 Karioffeln 1fl. — kr. Heu 2 fl.
30 kr. Stroh 1 fi 24 kr. per Zentner
Weißbrod 13 Kilogr. 18 kr., Kornbrod
3 Kilogr. 24 kr. dittn 2 Kilogr. 16 kr..
1 Kilogr. 8 kr., Gemischtbred 3 Kilegr.
32 kr. 1 Paar Wedc 110 Gramm 2 kr.
Rindfleisch 1. Qual. 16 kr. 2. Quaĩ. 14 kr.
Kalbfleisch 14 kr, Hammeifleisch 15 kr.
chweiur fleisch 16 tr. pr. Pfd. Butter 88 kr.

das große Loos und Wramie von
TDNCCC)IL. M.
mit der Devise:

Gtlüele und Segen bel Golin.
laut amtlicher Gewinnliste wie schon
so oft, abermals bei mir gewonnen;
worden; überhaupt habe in den Ge—
winnziehungen vom Mai und Juni,

October und November d. J.
meine geehrten Intere ssenten die Ge
winnsumme von uͤber

285. 000 Thaler odey

sRin. 865, 000

laut amtlichen Gewinnlisten
baar ausbezahlt.

Die vom Staate Hamburg garantirt
zroße Geldlotterie von über

7 Millionen 930,000 Nim.
ktwudiesmal wiedernm mit außeror
zentlich großen und vielen Gewinnen
»edentend vermehrl; sie enthält nur
84 000 Loose und werden in we
xigen Aonaten in 7T Abtheilungen
folgende Gewinne sicher ge

wounen, nämlich: 1 großer
Haupt-Gewinn event. 373,000 Rm
peciell Rm. 250,000 125,000,
90,000, 60,000, 50,000, 40,000
36,000, 3 mal 30,000, 1 nmal
24,000, 2 mal 20,000. 1 mal
18.000, 6 mal 165,000, 23 mal
12,000, 34, mal 6000, 3 mal
4800, 40 mal 4000, 5 mal 3600,
208 mal 2400,6 mal 1800,1 mat
1500, 412 mal 1200, 512 mal⸗
600, 10 mal 360, 599 wal
300, 4 mal 240, 19700 mal
132, 21730 mal 120, 60, 48.
24, 18, 12 und 6 Rm.

Die Gewinnziehung der ersten Abthei-⸗
ung ist amtlich auf
den 16. und 17. Dez. d.J.
festgestellt, zu welcher
das ganze Orign. Loos nur 6 Rm. od.2 Thalr
das halbe * 3 — u 4
das vierte 1.550 415 Sgr
kostet. Diese mit Staatswaappen ver⸗
sehenen Original⸗Loose sende ich gegen
frankirte Einsendung des Betrages
oder gegen Postvorschuß selbst nach
den ee Gegenden den Arhe
ten Auftraggebern sofort zu. Ebenso
erfolgen die amtlichen Gewinnliste
und die Gewinngelder sofort nach
der Ziehung an jeden der beimir Bethei⸗
ligten prompt und verschwiegen. Durch
meine ausgebreiteten Verbindungen
überall kann man auch jeden Gewinn
in ¶ Inen Wohnort ausbezahlt er—⸗
nalten;

— —— —

—
Bürgerverein.
Sonntag, den 13. Dezember Nach⸗
mittags präcis 3 Uhr

Generalversammlung
im Vereinslocale bei Herrn G. Jung.

Tagesordu ung.
„Vesprechung der brennenden Ta⸗
gesfragen.“ Der Vorstond.
Ziehung am 16. und 17. Dezember d. J.

Das große Loos von ev. Reichsmark 375,000,
ferner 250,000. 125,000, 90,000, 60,000, 50,000, 40,000,
36,000, 3 a 30,000, 24,000, 2 a 20,000, 5 a 15,000, 21 a
12,000 ꝛc. ꝛc. find zu hewinnen in der vom Staate garanlirten Hamdurger
Stadtlotterie. Das unterzeichnete Handlungshaus, mit dem Verkauf der Loose
direct beauftragt, per send.t zu den

DSschon aum 16. und 17. Vezenber d. J.
beginnenden Gewinnziehungen geßen Einsendung oder Postnachnahme des plau⸗
maͤßigen Eir lagebetrages: Ganze Originalloose à fl. 8.80, Halbe a fl. I.ASx,
Vieriel à 33 fr. und sichert die sorgfältigste und prompteste Bedienung zu. Jeder
Bestellung wird ein amtlicher Ziehungsplan deigefügt und die amtlichen Listen so⸗
fort nach der Ziehung versandt.

Man belicbe daher geneigte Aufträge baldigst direct gelangen zu lassen an
(A. 63863.) I. A. RBaer, Bantgeschäsft in Mainz.
Ziehung am 16. und 17. Dezember d. J.

— Dio Gewinne
lucses- Anacige.
9 VJ garantirt
J dor 8taat.
mnsung zur Retheiligung an die
wiĩ Ol
WVIII-GCAIIXAIICOEII
ramburg garnantirten grossen Geld-Lotterie,
im weleher üher
7
en 900. 000 R.art
sieher gewonnen werden müssen.
Die Gewinne dieser vortheilhaften. Geld-Lotterie, welche plangemũss nur
84, 000 Loose enthält, sind folgende: nämliech 1 Gewinn event. 276. 0000 Reichsmark,
ꝓpecieil Reichsmarx 250, 000, 125,000, 90,000, 60,000, 50,000, 40,000, 36,000, 4 mal
80 000. und 24000, 8 mal 20, 000 und 18, 000. 29 mal 15. 000 und 12,000, 84 mal
6000, 48 mal 4800 und 4000, 208 mal 3600 und 2400, 418 mal 1800, 1500 und 1260,
iii ma 6oo, 860 und 8300, 19722 mal 240, 182. 120 und 60, 21712 mal 48, 24, 18,
18 nã 6 Reichemart und sommen soleho in wenigen Monaten in 7 Abtheilungen rur
aicheren Pntscheidung.
Dio ersto Gewnnn-Ziehung iat Alch auf den
16ten und L7ten Doceeer é. J.

d⸗

testgestellt, und kostet hierzu
Ans ganae Originalloos nur 2Thlr.,
Ans halbe do. mur J Thlr.,
das viertel do. mur 15 Sxr.
und verden diese vonn Stante garantirtem Originni-Loose (xeineo voer-
hotenen Promessen) gFeren frankirte Einsendung des Betrages oder
reren Fonmt vorséh uuss selbst nach den entferntesten Gegenden von mir versandt.
Jeder der Betheiligten erhält von mir neben seinem Original-Loose aueh den
mit dem Staatswappon verseßenen Origiual-Plan gratis und nach stattgehahbter Zie-
hnng no—ν die aιeο Ziehungaliste unnuigefsordert zugesandt.
Dio Auszahlung und Versendung der Gewinngeldor
erfolgt von mir diroct an dio Interessenteu Prompt und unter strengster
Vernehwiegenheit.
S ed Bestelliunx skann man einfach auf eine Posteinzahlungs-
Karte machen.
Man wende sieh daher mit den Aufträgen vertrauensvoll an
SATuel HeoxSsCHher senr.,
Banquier und Weéechsel-Comptoir in RHambursg.

Jede Bestellung auf die

e Original-⸗Loofe kann mar

einfach auf eine Posteinzah—
EStlungskarte machen.

Laz. Sams. Cohr
in Hamburg.
Haupt-Comptoir, Vank⸗ und
Wechselgeschäft.

Nedaoction.

Imd in Verlaa von 56.

.
dem7hrin St. Ingodert
        <pb n="785" />
        —AA
22 —
— — — 22 252 — 3
5255528 22 8 —
—A 2522 * — — 553—
— — — —— — —5 —x*
— 52332 33—3355 S 8 z3383 5 5
— 82229 532353 338 2i232 — —A— 5E 5255 53
8 „8 2* 22 * —3 22 2 — 2
535383 35335 —2 5* 928 2382855 — 22 5* z4
5z3353535875 388* 5 2553375335 222 3224 —A 2*
25833322 —* 252 * 62 2 5 238 525 *22⸗ ——8 5— 8 2 *
3373835377 23 3335 3557* 3253383 438 333 2373
22 2 2 2 8 * * —3
333583358353 533725 225 3333838 —73835553 23 52 838
5 — 25 J — 2 “22 —ẽ —8 52 *
33843333383 23235 5—33288535* 3532552 252535 5387
5— 555272 5223 — —157 32 —A— 32882 —253258 —A
33355338585 555 5253353 s585 853 2533333 33
255 22325 2622 8 — 2 5 — 3 —
2258 5572 — —5 57 52325 5652 A
252 25 8 2* —A——— — 53 * 22 2Ek ẽ
— x252 2 * 32337..8 —— —— 2 52232 D 5
— — * 252 — — 52 — C —A 3533 82 V2 52—
—2582 — 538 2 5* 7 6 222 — 2 5*
3833538 33333 338 27 33233838 228
——5 25 * 2 2* 2 2* — — —5
347 ü———
—8 28 * S c 2 352858 —2 578 3 —552 22 — 33
——2335—3—832 —A— — 852825 * —— 2 23
* — — 228.8 * — — —— — ——— — 5235 2*
ã—— 67 5255325* 2* 2c —— — 2* 2553 33283382
558 63. — ——— 52323277 23857538 228 3
2. —z23232 2— 25*55 — 2 58 —2
3238387 o 33333333363 558 2215533533 353257
238573 —28 25 7 2 —z2352* 3558 5333332883 35* 58
323 5 8 — 3 * 2 * 2 * 5— —7 ——— 2 —— —R— —
——55855382* 273273555 2328338 23373357 A
3— 238. —22 —A * * 7— ãñ — 3 S
—A — 235 s 3 53335 2 —
5253*332 *235*335835* 2333355338 23538* —
2 S35 234— —A— — 8 59
5 — 272— 28 2 — 535238
23 7 — 23573— 258 2 *
333z3356533533 —2
S

22
2235355383
8 3822352— 8
23 5555235 *232338533333
222 ———— —2255 5222—
25322222 z33383268 5225 28
7335385522333555 223385 25223 93 250 5
533532353—338557 2522— 55335 522 —2 22
—A 553355333535 52335 —5526 3 OOSF z2352 555 2235
—— 223588355353* 26 522* 28355 8 52 387225 55 2235 5
27 * 3z32280 —8 83228 — —A 525 5 53224 —z38
* —A 522 3552483 —A — 25523—3 23553
27* 385582 57533233755355338 23 57— 255 —A
* * i —8 — 2 —A — 22—7 — 3272
A 1233322238 25538333638
— 2 — * S2* 22 — 8 8 52 — *
—X 45283— 3322* *5 32* — 5538 D2 5 * 585
ᷣ — —&amp; 72 —* 2 —A 22 — —* 2 —— —
5 355 258*28 88 35252 333553322 58 22585 **
25 232 588 8s35 z358333535328 35 *3325 5 35383233— 52*
— 25 555 25 — 52 —— —— 28282 22 ẽ —A — ————
— 722 —22 8 —E —2 —z88 — —* 5* —A — 223 78 82*
35 3537 33353 —3833853 3 38 332327
2 2333323 —
24 88 —A 538 —1 23257 * 2 — *
55 5528 — 22 8 2 8* * — — 25732v
83 5—z302 335335338 52* —52828 —5322 252232 23 522* *
58555 — A— — — —A—— 2205m 8 58322255 ——
3 5223 22* 282 * —2258— 52—228322 — * 5
— 5*22 8 8E2 7 3* 2* —A —
*2 28—z 55525 —— — —A 2535555 —283 —A
8 — — S 5882
5. c —2 2532332222 5555225 *3z582 8
252-5282 2332 25322583 —A—— ** —— * E
233388 35 33358 722552257 52555333553
2285 55 — —— 2 8 3 —A— — 233325 —— —
838. 533333333837333 35236887 8338
25 — 3 * 2 * —
7235 5333553383 383333338337 8353333 23333 —A
5 3 2 —52 232 —*8 * — — ——— Z3 3 —X
— 2 —55523 S 228 2555 230 28*
3332—335 533322353328 — 8
2535309 — 238 55 —5532 —A
2 —2 2 3,35—8353 s28
25 523 5537—355333
—A 2533—53—22
O8— 23535

ι αÛCαU

—X
23233; 5 32252385585 3
25 23— 22234 2 557 5
——— 533833 7383——33— 55
2233232253 2 —2855 2 —A *5238 — 3 2255
23323 235335853333 33373327 233333 ——5838 38
—A — 8 —*— B8B * 2* 2225*
2355 — 322 228 O3 38 23583 3z333323482 *7
—— —— — — — 273 2 —55 25332 22 —8
222 —— 22 222 * * 2 22 28352
z355 233 33 —3 35533338778335682 57
2 — 8 —322 — — 2 2 5 * 2 —A — — 8— — —7 2
8 — —————— — —— 8 28322 5—22*8 533 57 *
— —55 — 7525 c — 88 2 525225 8 8 5s6 56
D8* * 2 —A —3 2 2 25 253* 22 —
28525 2* s—235383—35583 — — — 25
32423 535 3 3 33 *
—r 3* 2 — * oGw — *
— 15332 33 333435* 3
— 7 35 53833 —z555353;3633238 383 533
*537328 527 —— 73575338 588
2 S 82.822 — 2 2 3B22 —— —A——
22. 53 2 *3 25 7 —— * — 2
*5*35 323233— 3883 332s—383383233 —
2* . * — — — 28 *2*2* * 2c2 5525 3z35262 5 52
0 * 5232 —523 2 *c5 * 5.23 — —— E865 58
* 2 — — 8 *8 22 527 — 8 35 — — 22
S22 * F * *3 2 2N5 8 — 2 * —— — — —
e 3333 71.
23827 55523 33333383338233353857 — ——
—A — 2 —5222 — — z32B3— — „*8*2232* 28
553 259 35852 523 538323—83 — — 238*
33573537—825 —
* 2 * 2 — * 2 2 * —
* —22 — 553—3 5— ——535 2* 5 22535333 533—3 25* *
—333733383573s—32 35333382
— — 2 2 — x72 A S 2 —8 582—288* Q2
2525 32 —8 — 5238— — axr 8 — * 2 —⸗
333 233 32288 6 5
2 —2 — — 8*8
z 65 s —533338 323583 3335355
3 55* — A222 2 * 525— 2* — — — —
28 — 22252222822 — 2388 3* 8 —z22 — —
522 —32 522825* 22 —* * * 22 58* *
2232 22323 2 522 — 8282 at —5282
3333223 533 — 533 5—2228 355333383538
5337335 —4 752823 3332433533
*23 3232 28* — 5* 8 —— —* —
38*3 32322.,2 2.5 5,58 25—3335 82 2555 —854 28325
853 373228 3323*373533
— 1* —* 332 — 2 2 5 — — 32 — 33 2 2
23333 3s85533283 52 522 255355653535
8 z22 528236— 23B328 3353-— ——55253 2523555* —*
——A — 28* ——— — 52—5 25 25228
* 528c0 5* —— 223 5z3—5822 2223 7 52553* 2
F 2 —— 2* 2 —2 822 — — 5 ——
—z—2** 8 229 — 3852333 552 52 58 2 2 E— 8 2 8
83 532 22 —522c58 —z232—5BS25 268 5235234 — 2228 ẽ 25*
— 23233—555 5 82375 25 55 —35333373 85 38 —
2 56528 *2282 2372253 57* 2235328 33 23 223323238
—82—5255 7355237 253355 5337—3353375335358 3235355353383 *
⸗ 8 5855323 8 c— 52532233— * —A 25 82
25 2 725332 3555 * 2223 533 338338355 —— 58*2
— 3235* 323*5336838 s355 33385335 5533333353 553232*8
—2 — 7 —— —A 2 2 82 2 —— 5 — 2 2
5 **s —A 5532 2 —ã— 28 — 523833*8 27 22 5*E ? 25— 83228
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553* ————
2 * 2 — * * * * 322 3 5 * 3 ——— 55
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83333—3283 33 3338336533
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z338332332653238233—5 5335353323335 —
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* D. 775 — 53 2 2 z7*86527 —52— —22— 2*8E.— 253
525 2152 3 853; 2238 7233—36 A 588*553 —
2338288 283 355553353
523. 522 3 ——— 53528 852. *533 —— 258
22 23 23825 —8 532373828 5283325 53357
— 53 2.4 ⸗vv 5 — — 28252 53— 22 2 2 2* — 28 23
585 —33232355383 *2583355
—384 333533 —538 —5325333
35 2853 — 2 *27 2373233 2535 —A
232 3 * *3 ——* 3 8 2 55223 828 5233. 2 J
—
— —e — —27 23535 —838* * I — ——
2352 32583. 8 255 352253—-2*28 —A —A
* — 3— 2.28 2.5 — —* — 78 2.28 262 35 52
23 *5 255533223 22338 5. * 353828 *3 3 2223
— *3552 —ä —— — 5583235* 5335333833 — — S.
322 8 — 52822 2.. 33 2 523 532. 228 —* 3 * S8
* — d S 32 5232 2 7 2 2 2 * — — 3
———— 235 2355353 5 3 2 25350 223 22 235
523 8 2 8— — —— * * 2357 — A —F
17 S22 * 25523 —— — 3* — 2 2 7 27 7* —* ——————
* —s853522355 55 6 — *55292223 23583555 8* ⁊*
— ——— —— S X— 2. — 2. *5 — * * 5 — —2 —
52753 2 5: 5 *33 — 28 8 7582328 53.
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3333553553538 833533335233
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3357s5 353338 33 2353335* 55986*
* *22 — 2235 2. 552. 3 * 8
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233333553 22*8 2558523365
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2. 2533 3833 EB2.32— 758 2 333889
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        Sl. Ingberler Anzeiger.

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der St. In berter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Diensstagt⸗, Donnerstags⸗ und Sonnta

Lummer erscheint wochentlich vie rmal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Kerzr. ode
12 Silbergr. Anzeigen werden wit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

B 197. Samstag, de 7mber. 1874

Deutsches Reich.

Meichstag.) In der Sitzung vom 7. Dez..stand u. A. auch der Etat
der Einvahmen aus den Zoöllen und Verbrauchssteuern für 1875
zur Berathung. Als der Titel 6 diefes Etats, die Brau—
teuer, für welche 13 Millionen Mark als Einnahme angesetzt
aund, an die Reihe kam, äußerte der Abg. Dr. Löwe Gort—⸗
chritispartei) ··

„Es ist ganz richtig. daß der Verbrauch von Branntwein
aicht zugenommen hat. Um mehr als 20 Proz. zugenommen hat
dagegen der Verbtauch des B'eres seit dem Jahre 1872, ohne
zaß freilich in gleichen Maße die Steuerbeträge aus der Malz—
teuer gestiegen sind. Ich habe häufig en dem Zustandekommen
)es Gesetzes wegen Besteuerung der Malzsurrogale (d. i. dem Er⸗
tzmittel für Malz) mitgewirkt, einuial aus fiskalischem Interefse,
odann hauptsächlich in der Erwartung, daß dadurch der Gebrauch
»on gesundheitsnachtheiligen Surrogaten vermindert, dafür aber
Malz gebraut und das Bier seblst also besser werden würde. Mit
dieser Erwartung aber haben wir ein grundliches Fiasko gemacht.
Anstatt eine Vermehruag ist eine Verminderung des Malzverbrauchs
dei den Brauereien eingetreten. Es ist mit Sicherhe t anzunehmen,
paß noch heute ebensoviel Surrogate wie vorher aangewendet wer⸗
den, die aber deshalb aicht zur Besteuerung gelangen, weil sie erst
nach Vollendung des Brauprozesses, in der sog. kalten Gährung,
hinzugefügt werden. Als das am meisten angewendete solcher Sur
cogate wird gegenwärtig die Herbstzeitose gebraucht, und re
nicht in der Gestalt des Samens dieser Pflanze, welcher bekannt
lich als ein Mittel gegen die Gicht offizinell ist, sondern in der
ungleich schädlicheren ihrer knollenartigen Wurzeln. Zweifellos
eestftehend ist, daß das Bier nach unserem Gesetz — ich will nicht
jagen in Folge desselben — schlechter geworden, eine Klage, die
allgemein in Deutschland empfunden wird. Ich höre, daß man
m Bundesralhe mit dem Gedanken einer Biersteuer sich beschäftigt.
Möge man dabei Techniker zu Rathe ziehen, damit der gefunoheits—
eindliche Prozeß der jetzt mit der Fabrikation verbunden ist, mög—
lichst verhindert werde.“

Berlin, 7. Dez. Zum Arnim Proceß ist auch Feldmar⸗
schal Manteuffel als Zeuge geladen. Die Verhandlungen werden
srxei Tage dauern, (F. J.)

Die Frate der Sessionsdauer des Reichtages ist jetzt als definitiv
entschieden anzusehen. Der Reichstag wird nach der ersten Jauuar⸗
woche (es heißt am 7. Januar) wieder zusammentreten, und zwar
nicht allein wegen des Bankgesetzes, sondern auch wegen des Ci—
vielehegesetzes, welches in dieser Session jedenfalls zum ZAustrag
gebracht werden soll. Am Mittwoch beginnen die Berathungen
des Justizausschusses übet die Vorlage unter Hinzuziehung von
Sachverständigen; man nennt zwei Autoritäten auf dem Gebiete
der Kirchenrechtslehre. — Am Donnersstag wird im Reichstag
die Beratbung des Militär Etats beginnen.

Berln, 8. Dez. Der Kaiser ernannte den Grafen
Adolph von Arnim⸗Boitzenburg, bisherigen Bezirkspräsidenteu von
dothringen, zum Oberpräsidenten der Provinz Schlesien.

Berlin, 9. Dez. Proceß Arnim. Der Vorsitzende
derkündigt des Crkenntniß des Gerichts, daß Graf Arnim' den
Einwand der örtlichen Competenz verloren habe, weil derselbe nicht
zei seiner ersten gerichtlichen Vernehmung formell geltend gemacht
worden fei; außerdem liege für das Berliner Stadtgericht das
torum deprehensionis durch die zweite im Novemder erfolgte
Verhafiung vor, es sei also in den materiellen Theil der Anklage
einzutreten.

Es beginnt das Verhör des Angeklagien. Derselbe erklärt
ich nichtschuldig, erkennt die Disciplinargewalt des Auswärtigen
Amtes über die Botschafter an, behauptet aber das Erlöschen
erselben durch seine Zurdispositionsstellung.

Berlhin, 9. Dez Die durch das Gesetz vom 8. Juli
1872 festgestellte Summe von 19 Mill. Thlrn. für den Ausbau
der elsaßlothringischen Festungen soll nach einem dem Reichstag
nerlich zugegangenen Gei⸗etzentwurf auf 21,776. 649 Thlr. erhöh

verden, theils weil, wie die Mot ve sagen, die in den letzten
Jahren eingetretene Preissteigerung es unmöglich machte
mit der ursprürglich bew ligten Summe auszureichen, theils
veil an den von den Franzosen rasch und wenig haltbar ausge⸗
ührten vier älteren Forts bei Metz theilweise Neubauten nothwen⸗
ig geworden sind.
Frankreich. *
Paris, 9. Dez. Carlistische Dep schen dersichern, es sei
»icht wahr, daß der Bischof von Urgel die carlistische Sache ver—
assen habe, und melden, daß Marschall Serrano in Logrono
ingekommen sei.

Schweiz.

Bern, 9. Dez. Der Rationalrath hat bei namentlicher
Abstimmung mit 72 gegen 13 Stimmen dem Beschluß des Stän⸗
zerathes, die Geistlichen von der Führung der Civilstandsregister
zuszuschließe n, beigestimmt.

Amerika.

New York, 8. Dez. Die Neger wollen ihren Angriff
auf Vidsburg wiederholen. Alle Bürgerdstehen unter Waffen und
jaben die benachbarten Städte verstärk.

— Fees.

r, In der Gemeinde Bedesbach bei Kusel ereignete sich am
3. d. ein bededauernewerther Unfall. Ein Arbeiter in einem Kaltk⸗
teinbruche war damit beschäftigt. X Schachteimer
inzuladen und diesen dann den Schacht hinauf winden zu lassen.
Plötzlich riß das Schachtseil, — das übrigens noch ganz neu
jewesen sein soll — und der beladene Eimer fiel dem im
Schachte stehenden Arbeiter Dick mit solcher Wucht auf den Kopf,
zuß er ungefähr eine Stunde darnach seinen Geist aufgab. Der
Berunglüctte ein Tüncher seines Geschästes, ist ein ganz junger
Mann und hinterläßt außer einer trauernden Wiltre noch ein
leines Kind.

7 Das „N. W.“ meldet aus Kirchheimbolanden, 6. Dez.
In der Ritterspachschen Fabrik ereignete sich gestern Nachmittag
ein gräßlicher Unglücksfall. Wir hören über denselben folçende
kinzelheiten: Ein 18jähriger Arbeiter von der Haide kam einem
Trtebriemen zu nahe, wurde von demselben erfaßt, einigemale
herumgeschleudert, ihm das eine Bein gam abgerissen und das
andere mehrmals gehrochen. Der Unglückliche war nach dem Un—
'alle noch bei voller Besinnung. JJ

Aeber den vorslehend erwähnten Unglücksfall in der
Ritterspach'schen Fabrik in Kirchheimbolanden theilt das „N. W.“
nit, daß der Verunglüctte am 7. d. gestorben ist. Das Unglück
vurde am 5., Nachmittags, in dec Ruͤhepause zwischen 4 und 5
Uhr,“ durch zwei andere Fabrikarbeiler herbeigeführt, welche sich im
Ddobelmaschinensaale, wo der Verunglüdkte auf einem Korbe gesessen
uind harmlos sein Abenrod gegessen, gerauft, dabei wider den
siorb gefallen sind und Früauf in einen von den Hobelmaschinen
wbgelegten Treibriemen gerathen ist, welcher ihn einige Male herum⸗
chleuderte, wobei ihm das eine Bein abrissen wurde, das oben
mm der Transmission hängen blieb, während der Koͤrher herun⸗
er fiel.

Boöoblingen, 7. Dez. Gestern Nachmittag ereignete
ich in Schönaich ein entsetzliches Unglück. Sechs Kinder fuhren
nuf Schlitten einen an einen Weiher stoßenden Abhang
zinab, und geriethen sämmtlich in denselben; vier dabon wurden
jerettet, die anderen zwei, worunter ein 11 Jahre altes Mädchen, das
einzige Kind seiner Eltern ertranken, bei einem Dritten wirdan
her Erhaltung des Lebens gezweifelt.

JMunqhen. Prinz Liuitpold hat dem in dünfligen Ver—
zältnissen lebenden Werkarbeiter Anton Letzelter in Schöngn Pfalz),
velcher neulich von seiner Frau mit lebendigen Drillingen beschentt
vurde, durch Vermittlung der „Pfälzer Ztq.“ 18 fl. zuzehen
issen.

Mainz', 8. Dez. Ein Soldat, der sich gegen einen
HAificier vergangen. sosste destern Nachmiftang z ee Mirßinee
        <pb n="788" />
        ur schönen Aussicht in der Martinsstraße von einer miililärischen
Patrouille axretirt werden. In der Verzweiflung eilte er in den
obersten Stock des Hauses, stürzte sich auf die Straße und verschied
bald daraff. (M3. 3)

.7 In Ruchheim wurde am 4. Dez. eis Ehepaar zu-
sammen beerdigt, welches 46 Jahre in oglücklicher Ehe gelebt hatte.
Der Mann war 71, die Frau 69 Jahre alt.

München, 8. Dez. Se. Maj. der König hat die
sog. Hirschberghäuser, drei zusammenhängende palastähnlich und
jehr zweckmäßig koustruitte Bauten an der Arco und Ottost aße,
unm die Summe von 320, 000 fl. angelauft, um dieselben zu stän⸗
digen und billigen Dienstwohnungen (90 an der Zahl) für könig⸗
liche Hofbeamte und Bedienstete einrichten zu lassemt

F Trier, 9. Dez. (Tr. B.3.) Heute Vormit?ag kam
mit einem Eisenhahnzuge von Saarbrüdken eine schöne „geschlossene“

Besellschaft hiet an. Zwölf Mann fanden Aufnahme im hiesigen
Befängnitz und vier wanderten weiter nach Köln in's Zucht haus.
linter den Ersteren befanden sich Vier von dem bekannmen Nan,
borner Aufruhr und unt r den Letzteren war ein noch junger Mensch,
welcher sich bei einer ähnlichen Geschichte zwei Jahr Zuchthans
wegen Landfriedensdruches zugezogen hatte.

. Trier 8. Dez. Wie die „Tr. 3.“ vernimmt , sind die
jüngst über die Rich?ung der Moselbahn durch's Trierifche Thal
owie über die Anlage des Bahnhofs bei Trier aufgenommenen
Pläne vom Ministerium mit dem Bemerken, b i der Ausführung
die Wünsche der Stadt moͤzlichst zu berüchsichtigen, genehmigt hier
her an die königliche Regierung zurückgelangt.

fFEintrauriges Wiedersehen. Leipzig.
2. Dez. Das ‚Leipz. Tagbl.“ schreibt: „Ein schreckliches Er⸗
eigniß hat sich am Dienstag Bormittag im wilden Roserthal hier,
zugetragen. Ein in Reudnitz wohnhafter Postischaffner M. ließ
adumlich kurze Zeit datauf, nachdem er am Morgen seine Wohnung
verlassen hatte, seine Ehefrau zum nicht geringen Entsetzen hrieflich
wissen, daß er sich im wilden Rofenthal zwischen der Waldstraßen
und Leibnizstraßenbrücke erschießen weide; wenn sie ihn noch ein⸗
mal sehen wolle, möge fie dahin kommen Ueber diese Mittheilung
in höchsten Grade erschrocken, eilte die arme Frau.was sie nur v. rmoch
je, an Ort u. Stelle und bemerkte auch dort ihren Mann an einer
Eiche stehen. Kaum aber hatte letzterer seine Ehefrau erblickt, als
r ein. Doppelp'stol auf seine Bruft richtete und dasselbe gegen
sich abfeuerte, worauf er zusammenbrach. Entsetzt verließ die
Frau diesen schrecklichen Ort, um schleunigst Be'ftand herbeizuzo⸗
len. Man fand den Postschaffuer, welcher sich unterhalb der linten
Schulter in die Brust geschessen hatte, noch lebe d am Boden üe—
zen und brachte ihn mittels Siechkorbes in's Krankenhaus. Es
ist festgesteltt, daß der unglück'che Mann seit einiger Zeit Mert
male von Geistesstörung gezeigt hat.“

f Köln, 7. Dez. Wie wir erfahren, wird in einigen
Tagen die zur Prüfung der Kaiserglocke eingesetzte Commission nach
Fraulenthal abgehen. Wenn, wie zu hoffen steht, das Me sterwert
vpollständig gelungen ist, wird dasseibe baldmöglichst hieher beschafft
und un'en im Klockenshurm an einem Gerüst aufgebangen werden ·
Dort joll die Glocke ein ganzes Jahr lang verbleiben und erst
dann, wenn sie sin die Zeit über beim Läuten bewährt, wird
dieselbe in den bis dahin für sie hergerichteten Glockenstuhl aufge⸗
zogen werden.

fHamburg, 6. Dez. Die „Reform“ schreibt: Die
letzte Sonntags Nummer der „Resorm“ enthielt folzendes Inserat:
„Gesucht von anständigen, gewissenhasten, kinderllebenden Bürgers—

euten ein Hind unter der firengsten Veischwiegenheit für 3000
Mark kür eigen anzunehmen. Adr. üuner L. 2550 bitkel man in
»er Exp. d. Bl. e nzureichen.“ Auf diese Annonce waren schon
zis Dienstag Abend einhundert und fünf Adressen eingegangen.
Biele derselben waren auf offene (nicht coubvertirte) Zeltel geschrieben,
indere waren auf dem Couvert nicht an die aufgegebene Chiffre,
ondern nur an die Erpid tion der „Ref.“ adressirt, und so ersah
nan daß fast alle Reflectanten die allerdings etwas unklare Fas⸗
ung der Annonce so aufgefaßt hatten, als ob die Summe von
3000 Mark für die Aunnahme des Kindes geboten worden wäre.
Die Wahrscheinlichkeit spricht indessen dafür, daß die Inserenten
die 3000 Mark nicht bieten, sondern als Vergütung beansprucen.
kin bemerkenswerther Beittag zur Charakteristik moderner groß ·
tädtischer Verhältnisse ist jedenfalls die enorme Zahl. der einge⸗
jangenen Adressen, und dies ist auh der Grund, weßhalb wir
»e Annonce (deren Einsender uns gänzlich unbekannt sinn) und
hres seltsamen Erfolges hier erwähnen.

Vor einigen Tagen hat in Prag ein Soldat vom 22
Jäger-Bataillon in einem Garten in Folge einer Wette von dem
dopfe eines dressirten Jagdhundes drei Mal nach einander einen
leinen Apfel aus der Entfernung bvon 100 Schritten mit einet
daugel hexunzeroeschossen.

Das Haus S. Sachs u. Co. in Hamburg wiroe
ias vegen prompter und aufm tisamer Bedienung seiner Interessen⸗
en so angelegentlich empfohlen, daß wir nicht umhin können, auf
die im heutigen Blatte befindliche Annonce defselben ganz besonder
sinzuweisen.

nIODPESSAMBI

ist die in der heutigen Nummer unserer Zeitung sich 6— fin·
dende Glücks-Anzeige ven Samuel Hechscher venr.
n Hamqurg. Dieses Haus hat sich durch seine pror: pie und
berschwiegene Auszahlung der hier und in der Umgegend ge⸗
vonnenen Beträge einen dermassen guten NRuf erworben, daß
wir Jeden auf dessen heutiges Inserat schon an dieser Stesse
aufmerkfam machen.
„Die in unserem heutigen Blatte befindliche Gewinn-⸗ Mitt—
eilung des Herrn Lazßz. Sams. Cohn in Hamburg is
janz besonders zu beachten. Dieses Geschäft ist bekanntl'ch das
Uteste Lund allerglücklchste; im Mai wurde schonwieder
das große Loos gewonnen, und hat dieses Haus schon früher den
ꝛei ihm Betheiligten die größten Hauptgewinne von R. Mart
360,000, 270, 000, 244 400, 183, 000, 180000., 156,000,
»itmas 152 400, 120, 000, 90,000, schr häufig 80, 000, 60.000
8,000, 40.000, 86,000 Rm. ete. etc. ausbezahlt, ws durch viele
deute zu reichen Capitalisten geworden sind. Es find nun wieder
ür einen kleinen Einsatz große Capitalien zu gewinnen bis zu ev.
375,000 Rm. Auach bezahlt dieses Haus durch seine weitber⸗
hreiteten Verbindungen die Gewinne in jedem Qute aus. Da eine
—XO
an de Firmm Laz. Sams. Cohm in Hamburg wenden, bei
der man gewessenhaft und prompt bedient wird.“
Höchst beachtenswerth
jür alle diejenigen welche geneigt sind, J auf eine solide und
ẽErfolg versprechende Weise dem Glüce die Hand zu bieten,
st die im heutigen Blafte erschienene Annonce des Hauses
ottenrui es Co α IuMbrq.
Freiwillige Hausversteige⸗ —
* 9
rung.

Samstag den 2. Januar 1875, Nach -
nittags 2 Uhr dahier bei Bäcker Peler
Weißgerber wird die nachbezeichnete zum
Nachlasse der dah'er verlebten Eheleute
Peter Walle und Margarethe
Steinfeld gehoörige Liegenschaft abso—
uter Nothwendigkeit halber in Eigenthum
aersteigerte

Plan.Nr. 4238. 4239, 72 Decimalen
Fläche, worauf ein zu St. Ingbert au der
Kaiserstraße stehendes Wohnhaus mit Bau⸗
platz, Hof, Garten, Ackerland und Zugehör
neben Georgq Betz.

Sorn, lal. Notar.

Friedrich Hermann Laur,
Berber dahler, zeigt hiermit an, daß er den
Lederverkanf in seiner neu gegrüm eten
Ferberei begonnen hat.

Zu bevorstehenden Meinochten empfehle ich:

Eine Partie Kleiderstosfen zu bedeutend herabgesetzten Preisen, das
Neueste in Ola Ios, Aufstecktücher, Capuhzen.
alle Arten Tüscli und Kommode Decieen, fusstep-
diGho. gestickte Oachemir u. Lustre-Sehirzen, angefangene
ind feriige Buntsticekereien, Cigarren-Etuis, Forte-
monnais &amp; Hosenträger bis zu den feinsten Sachen, diesel⸗
ben mit Stickereien, feine Redertaschem, Chasne pot. Damen
und Herren Regenschirme in Seide, Nouveautss in Damen
und Herren Oravdatton, Oaehe-nes in Wol und Seiden⸗
toffen, LPonen Foulards und seidene Knupftücher sowie die
neuesten Garnituren in Damen Manxeletion F Kragon-

Karl Sehanek.

E 2777500
        <pb n="789" />
        *.
*

2
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22
37

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12 8
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85

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3
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—
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32
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—
—
Buürgerverein.
Sonntag, den 13. Dezember Nach—
nittags pPräcis 3 Uhr

BGeneralversammlung
im Vereinslocale bei Herrn G. Jung.

Tagesordnung.
„Vesprechung der brennenden Ta—
gesfragen.“ Der Vorstand.
Wasserdichte Stiefelschmiere
9 el gereinigtes empfiehlt
* BEHh. Klimok.
Zu Belhnachten empfehle mein Lager in
Spielwaaren.
J. Haas.
Kinderspielwaaren
großer Anuswahl zubilligen Preisen
empfiehlt N. Bruckumann.
Laden des Herrn M. August.

Kohlenstraße.
Eine terhe Auswoahl
Kinderspielwaaren,
ind andere passende Artikel zu Weihnachts—
es benken, empfi⸗hlt

6G. Seihbel.
M. M. FPranmnIc,
Dürkheim a. H.,
mopfiehlt unter langjähriget Garantie
Rähmaschinen aller Systeme,
Schuhsohlnagelmaschinen,
a fl. 135.
Handnähmaschinen
Doppelsteppstich) a fl. 35.
Lager in St. Ingbert bei Herrn
ranzx Foos,- Schuster, welcher gerne
u jeder weiteren Auskunfit bereit isf

Siehuug am 16. und 17. Dezember d. J.

Das große Loos von eb. Reichsmark 375,000,
ferner 250,000, 125,000, 90,000, 60,000, 50,000, 40,000,
36,000, 3'a 30,000, 24,000, 2 a 20,000, 5 a 15,000, 21 4
12,000 2c. ꝛc. find zu gewinnen in der vom Staate garantirten Hamburger
Stadtlotterie. Das unterzeichnete Handlungshyaus, mit dem Verkauf der Loose
direct beauftragt, ver sendet zu den

Eschon am 16. und 17. Dezember d. J. 4
be ginnenden Gewinnziehungen gegen Einsendung oder Postnachnahme des plaur
mäßigen Einlagebetrages: Ganze Originalloose à fl. S.S0, Halbe a fl. 1.45,
Viertel a 33 kr. und sichert die sorgfälligste und prompteste Bedienung zu, Jeder
Bestellunz wird ein amtlicher Ziehungsplan beigefügt und die amtlichen Listen so⸗
fort nach der Ziehunhersandt. J— . p *

Man beliebe daher geneigte Austräge baldigst direct gelangen zu lassen an
GE. 63863J. A4. A.- Raer, Bantgeschaft in Mainz.
Ziehung am 16. und 17. Dezember d. J. —

Haupt -Gewinn ev.
375,000 Mark.
Neue Deutsche
Reichs-Waäahrung

QIGiES- —5 Dieo Gewinneo
Glũcles· Anacige. —
doer 8ZStaat.
Untadung zur Betheiligung au die ——
3 — 2
—Ohnnαν
der vom Stante HHamhburg garantirten grossen Geld-Lotterxiæ,
im welcher ühber
r — 0 F
4 771 Ten R00,000 5 er
sicher gewonnen verden mssen.
Die Gewinne dieser vortheilhaften Geld-Lotterie, welche plangemüss nur
84, 000 Loose enthäit, sind folgende: nümlieh 1 Gewinn event. 27ö— 00ο Reiobsmark,
spéciell Reichsmark 250, 000, 125,000, 90. 000, 60, 000, 50, 000, 40,000, 36,000. 4 mal
30.000, und 24, 000, 8 mai 20,000 und 18, 000. 29 mal 15, 000 und 12,000, 34 mal
5000, 48 mal 4800 und 4000, 208 mal 8600 und 2400, 418 mal 1800, 1500 und 1200,
1121 mal 600, 860 und 8300, 19722 mal 240, 132. 120 und 60, 21718 mal 48, 24, 18,
12 unde6 Reichsmark und Kommen solche in wenigen Monaten in 7 Abtheilungen rur
X
Die ersto Gewũm-Ziehung ist amtlich auf de
IGtem und Lꝰtem Docember d. 5.

festgestellt, und kostet hierzu
das ganae Origina Ioos nur 2 Ihir.,
das Halhæe do. nur 1 ThIT.,
das viertel do. mnur 15 Sgr.
und werden diess vom Stante garantirten Origincal-ILoose (keino vor-
botenen Promessen) gegen franiirte Tinsendung des Betrages oder
gegen FPostrorschusas selbst naeb den entferntesten Gegenden von mir versandt.
Jeder der Betheiligten erhält von mir neben seinem Original-Loose auch den
mit dem Stantswappen versehenen Original-Plan gratis und nach stattgehabter Zie-
unng sosort die Amtliche Ziehungsliste unaugοννi zugeosandt.
Die Auszahlung und Versondung der Gewinngelder
orfolgt von mir direct an die Interessentea Prompt und unter strongster
Versehwiegenheit.
S Jede Bestellung kann man einfach auf eine Posteinzahlungs-
Karto machen.
A Man wendo sich dahber mit den Auftrügon vertrauensvoll an
SAmuel HecRSscChæer senr.,
Banquier und Wechsel-Comptoir in RHamburg.

x.
—A

Wiederverkaͤnfern hoher Rabatt. M
—ä,,,,,——— —VF — —D da⸗⸗
Würzburger Kalender pro 1875.
Würzburger Liebfrauenkalender 1875. 4.. 6 Bog.
35 Preis 10 kr.
Kleiner Würzb. Liebfrauenkalender 1875. 2u
— Preis 16 kr.
Illustrirter kathol. Hauskalender 1875. 4.
6 Bogen. Preis 9 kr.
Illustrirter Vaterlandskalender 1875. 40.
6 Bogen. Preis 9 kr.
Lustiger Bilderkalender 1875. 42. 6 Bogen.
— Ppreis 9kr.
Der Jahresbote 1875. 4. 5 Bogen.
Preis 6 kr.
Wiederverläufern hoher Rabatt.
Würzburg. Etlinger'sche Buchhandlung
Wocrl Comp.
Zu venehen durch alle Buch- und Kalenderbän ber

—
4—

4

2
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—

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2
*2
J

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        bDie Mmiceri. und Komigl.
Hof· Chocosaden⸗Zabriß

C
Tausende

werden oft an zweifelhafte Unter⸗
nehmungen gewagt, während vielfach
Gelegenheit geboten ist, mit geringer
Einlage zu bedeutenden Capitalien
zu g langen

Durch ihre vortheilhafle Einrichtung
ganz besonders zu einem soliden
Glückeversuche geeignet ist die staatlich
genehmigte und garantirte große Geld—
verloosung.

25.0 0 O LR.M

von
Gebruder dtollwerk
in Cö Im ũbergab den Verkauf ihrer
vorzüglichen Fabrikate in St. Ingbert
UPrn. Kaufm. J. Friedrich
und Hru. P. J. Wyg.
— 8
erste Qualitäͤt per Pfd. 21 kr. empfiehlt
Ph. Klinuck.

* —8

Ge winne
wurden auch in den abgelaufenen
Ziehungen der Hamburger Geld⸗
Verloosung unserer Collecte wieder
zu Theil und gelangten durch uns
zur Auszahlung an die Juter—
essenten. Die bevorstehende neue
von Staate genehmigte und
zarautirte Verloofuug bringt
in 7 Abtheilungen A3, 200 Ge⸗
winne, darunter Haupttreffer von
R.⸗M375,000

se 4 7
und speciell Gewinne von Reichsm
250,000, — 125,000, —
90,000. — 60,000, —
50,000,. — 40,000, —
36,000, — 30,000 ⁊c. ꝛc.
zur Entscheidung und kosten zu der
auf den
I6. 17. Dochr.
amtlich festgestellten 1. Ziehung
Ganze Original⸗Loose 2 Thlr. od. 3 fl 30
dalbe * 1 — 1 4— 4
Viertel — *—, 13 igr. -50

Gegen Ernsendung des Betrages
(die am Bequemlichsten durch Poft⸗
Anweisung erfolgh) oder gegen Post⸗
vorschuüß wirden die mit dem
Slaatswappen versehenen Orig i⸗
nal⸗Loose von urns versandt
und die antlichen Pläne gratis
beigefügt.

Bei der Nähe der Ziehung er—
suchen wir alle Diejenigen, die diese
günstige Gelegenheit zu einem soliden
Glücksversuche wahrnehmen und
Loose aus unserm vom Glücke
begünstigten Debit beziehen wollen,
uns ihre geneigten Aufträge unge-
säumt zugehen zu lassen und werden
wir wie bisher bestribt sein, das
Vertrauen unfserer Interessenten
durch die aufmerksamste Bedienung
zu rechtfertigen. Die amtlichen
Gewinnzisten verfenden wir unauf⸗
gefordert prompt nach der Ziehuug
und erfolgt die Auszahlung der
Gewinne unter Staatsgarantie so
fort nach Entscheidung.

8ð. daoks Co.
Staats⸗Effecten⸗Handlung
Hambura.

oder

AL
epentuell als Hauptgewinn, speciell
aber Gewinne von R.⸗V. 250,000
- 125 000 — 90,000 - 60,000
— 50,000 — 40,000 — 36.000
— 3 a 30,090 - 24,000 — 2
a 20,000 — 18,000 - 6 4 15,000
- 23 a4 12,000 — 34 4. 6000
—-3 a4 4800 - 40 a 4000 —
5 a 3600 — 203 a 2400 — 5
a 1800 — 1500 — 412 a4 1200
u. s. w. bietet obige Verloosung in
ihrer Gesammtheit und kann die Be⸗
theiligung um so mehr empfohlen
werden, als weit über die Hälfte
der Loose im Laufe der Ziehungen
mit Gewinn gezogen werden müssen.

Die Ziehungs⸗Termine diefer großen
Geldverloosung sind amtlich festgestellt
und aus dem Original-Plan, den
wir jedem Theiln ehmer gratis über⸗
senden, zu ersehen. Zu der schon am
16. u. 17. Deceniber d. J.
stattfindenden 1. Ziehung kosten:
anze Original Loose il. 8. 80 kr
Halbe ia
Viertel e J—-58
wobei wir ausdrücklich bemerken,
daß von uns nur die wirklichen
mit dem amtlichen Wappen ver-
sehenen Loose versandt werden.

Das unterzeichnete Handlungsheus,
durch dessen Vermittlung bekanntlich
schon bedeutende GBewinne in Süd—
deutschland ausbezahlt wurden, wird
geneigte Aufträge gegen Einsendung,
Posteinzahlung oder Nichnahme des
Betrages sofort aussühren, ebenso
amiliche Zehungslisten den Loos⸗
Inhabern promt übermitteln. Wir
versenden die Gewinne nach jedem
Orte oder lönnen solche auf Wunsch
der Theilnehmer durch unsere Ver—
bindungen in allen Städten Deutsch⸗
sands auszahlen lassen; man genießt
somit durch den directen Bezug alle
Vortheile
Da die Ziehung in
—F aller Kürze beginnt und
die noch vorcäthigen Loose bei den
massenhaft eingehenden Aufträzen
rasch vergriffen sein dürften, so be
liebe man sich baldigst und derect zu
wenden an
Eottenwieser u. Co.,

Bank⸗ und Wechs.lgeichäft in
Kambursg

1 ITV BPAM Pe
IXVV
Prämiirt Hohere kechn'sche Lehcanstalt mit Vorbereirungsschule. Am 15. Aple
in Ausfilhrliche Prospecte durch alle Buchhandlungen und durch Beginn
Wien. Die Direetion des Technicunmni. des neuen
Freier Unterrichh füßc das Sommersem⸗etor curses
4842

—

2 3
gjed

4

35 7
ν—— Auf No.
246. 000 H5M
tm⸗ ν,
um 19. Mι bekanntkich
I. I. bei mir piederum an
—A 19. Mai
—XXRXXX 3.
I ·J·
Cohn.
das große Loos und Prämie von
2öq /αν -. FI.
mit der Devise:
Gliuek und Segen bei Conu?
laut amtlicher Gewinnliste wie schon
io oft, abermals bei mir gewonnen
worden; überhaupt habe in den Ge—
winnziehungen vom Mai und Juni.
October und November d. J.
meine geehrten Interessenten die Ge—
winngumme von über
286. 200 Thaler oder
fim. 888. 200
laut amtlichen Gewinnliften
baar ausbezahlt.
Die vom Staate Hamburg garantirt
zroße Geldlotterie von über
7 Millionen 330,000 NRim.
st diesmal wiederum mit außersr
zeutlich großen nad vielen Gewinne a
zedeutend vermehrl; sse euthält nur
84.000 Loose uand werden in we
rꝛigen Meuaten in 7 Abtheilungen
folgende Gewinne sicher ge
wonnmen, nämlich: 1 großer
daupt-Gewinn event. 378,000 Rm.
peciell Rm. 250,000 125,000.
0,000, 60,000, 50,000, 40,000
36,000, 3 mal 30,000, 1 mal
24,000, 2 mal 20,000 1 mal
18,000, 6 mal 15,000, 23 mal
12,000, 34, mal 6000, 3 mal
2800, 40 mal 4000, 5 mal 3600
203 mal 2400,5 mal 1800, 1 ma⸗
I1500, 412 mal 1200, 512 mab
600, 10 mal 360, 599 wab
300, 4 mal 240, 19700 mau
132, 21730 mal 120, 60, 48.
p, 18, 12 und 6 Rm.
Die Gewinnz'ehunz der ersten Abthei—
ung ist amtlich auf
den 16. und 17. Dez. d.J.
testzennellt, zu welcher
das ganze Orign. Loos nur 6 Rm. od.2 Thalr
das halbe 83
das viertel „1.50 15 Sgr.
kostet. Diese mit Staatswaappen ver⸗—
sehenen Original⸗Loose sende ich gegen
frankirte Einsendung des Betragesb
oder gegen Postvorschuß selbst nach
den enrferutesten Gegeuden den geehr
ten Auftraggebern sofort zu. Ebeuso
erfolgen die amtlichen Ge Imuliste—
und die Gewinngelder sofort nach
der Ziehung an jeden der bei mir Bethei
ligten proiupt und verschwiegen. Durch
neine ausgebreiteten Verbindungen
uberall kann man auch jeden Gewinn
in Riuem Wohnort ausbezahlt er—
halfen?
Jede Bestellung auf die—
Original-⸗Loose kaun man
einfach auf eine Posteinzah—
lunas?arte machen. 1
T
Laz. Sams. Cohn

Haupt—

in Hamburg.
Lomptoir, Bansßi⸗ und
—REV
        <pb n="791" />
        Hl. Ingberler Anzeiger.

—— ——

et St. In aberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbu idene Uaterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ and Sonnta

ummer erscheint wochentlich vie rmal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Aoonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. ode
122 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

—198. I Sonntag, 1874

Deutisches Reich.
Berlhin, 10. Dez. Nach Ansicht der Vertheidigung findet
Arnim Proceß morgen die Beweisaufnahme, Sonnabend das
zchlußplaidoyer statt. Die Urtheilsprechung wird am Dienstag
cwartet.

haben, ist nun von der kgl. Kreisregierung dahin beschieden wor—⸗
den, daß nach Art. 105 der Gemeindeordnung die Gemeinderaths⸗
vahlen von 5 zu 5 Jahren in den Monaten November und
December stattsinden und das, 'obald die Gemeinderäthe gewählt
seien, sie nach Art. 110 alsbald den Bürgermelster und resp. die
Adjuncten zu wählen haben (daß die Neugewählten alsbald und
nicht erst bei Eintritt eines bestimmten Termines ihr Amt antreten
ollen, ergebe sich aus Art. IIZ, wornach die Austretenden nicht
zis zu einem bestimmten Tage in amtlicher Thätigkeit zu bleiben
jaben, sondern so lange, bis die Neugewählten in die Geschäfte
ingewiesen sind (Pf. Kur.)

Frankreich.

Versailles, 10. Dez. Die Nationalversammlung nahm

zweiter Berathung den Gesetzentwurf an, wonach die in Frank-

ach geborenen Fremden zum französ. Militärdienst verpflichtet sind.

Rußtland.

Petersburg, 10. Dez. Die auf Rußland bezüglichen

leußerungen Bismarck's in der Reichstagssitzung vom 4. ds. Mis.

inden große Beachtung und machen in allen Kreisen besten!
tindruck.

Dienstes-⸗Nachricht en.
Der Schullehrer Jalob Feiner in⸗Edenloben wurde
in Rücksicht auf seine eit fünfzig Jahren mit Treue und Eifer g-

leisteten Dienste die Ehrenmünze des Ludwigsordens verliehen.
„Die in msecem heutigen Blalte befiadliche GewinnMitt-
eilung des Herrn La z. Sams. Cohn in Hamburg ist
zanz besonders zu beachten. Dieses Geschäft ist bekanntl'ch das
ilteste Fund allerglücklichse; im Mai wurde schon wieder
das große Loos gewonnen, und hat dieses Haus schon früher den
hei ihm Betheiligten die gröäßten Hauptgewinne von R. Mark
Verenschte 360,000, 270,000, 244, 400, 183, 000, 180,000, 156,000,
e itma's 152400, 120, 000, 90,000, sehr häufig 80,000, 60,000
t In Blieslastel wurde am 10, d. der zuige Stad 18,000, 40 000, 86, 000 Rm. eic. eic. ee wsdurch viele
hreibet, Ja ob Maher mit 44 Stimmen (bvei abst. ule zu rrichen Capitalisten geworden sind. Es sind nun wieder
gemeinderathen) zum Bürgermeister gewählt ür einen kleinen Einsaß große Capitalien zu gewinnen bis zu eb.
ECraf Ballestrem, der Pfuir Rufer in der Reichstagssitung na äRn ah eahn diesce Haus dur ne wabee
om —. Dez. st von Herkunft ein Piemontese und von Eigietuus zreiteten Verbindungen die Gewinne in jedem Qrte aus. Da eine
— Betheiligung zu erwarten ist, möge man sich vertrauensvoll
er selbst ist in einem polnischellerilalen Adetstonvikt in Lemberg die Firma“e z. Sams. Cohmsin Hamburg wenden, bei

n Galizien erzogen. Seine weitere Ausbildung erhielt er in men gewissenhaft und prompt bedient wird.“
ner Jesuitenansialt in Namur, und vollendet wurde dieselbe aa — — — —
er Universität Lütrich. (3w. 3.) 3. Wir exlauben uns auf das heutige Inserat der Herren
— Die mehriach angeregte Frage, ob die neuen Gemeinderä⸗ Strauss &amp; Cĩe. in Hamburg ganz besonders aufmerk am

ve sofott oder erst am 1. Jannar 1875 in Wirksamkeit zu treten zu machen und dasselbe bestens zu empfehlen.
—ñ— — —
Theilungsversteigerung. kbefrau von Futedrich Coch, Glasmaqher
mdeh dengo. Din o7 Nhmit Wargaretha Koch Ehefrau von Karl
gs halb 2 Uhr zu St. Ingberter Grube Schwarz. Metzget und Fuhrmann, B. Phi⸗
Schnapphach) in der Behausung von ipp Koch, Glasmacher, 4. Esisabetha
udwig Koch, werden die nachbezeichneten Charlotte Koch, Ehefrau von Ludwig Fentz,
u der zwischen nachgenannten Phi * Grubensteiger zu Mittelberbacher Grube
kosch und seiner nun verlebten Ehefrau prhnos 5. Wilhelmina Kech, Ehefrau
——— Bernhard Koch, Glasmacher, 6. Lud—
züterg meinschaft gehörigen Liegenschaften pig Koch, Glasmacher, 7. Soph'a Louise
5t. Ingberter Bannes der Untheilbarkeit doch. Etefrau von Jakob Bischoff, Lehrer,
dursheisage wegen öfenuich in iu Sulzbach in Mheinpraußen wohnhaft,
zigenthum versteigert, nämlich: b. die noch minderzährigen: 8. Karl, 9.
Plan Nr. 44991/6 4. 4499/5 b. Raria genannt Carolina, 10. Georg, 11.
31 Decimalen Fläche, worauf zwei neben Friedrich Wilhelm Koch, vertreten durch
anander stehende zweistöckige Wohnhäuser hren Vater Philipp Koch als Vormund
nit Hofräumen, Gärten und Ackerland, zu ind durch genannten Ludwig Zentz als
St. Ingberter Grube an der Straße, neben Nebenvormund, Alle bei denen der Wohn-
dem Schlafhause der „Gebrüder Röch⸗ )xt nicht angegeben ist, zu St. Ingbert er
ing“ einseits und Thomas Koch ande . sßrube wohnhaft. 13. Firma W. Kahn
rerfeits; die Häuser mit Zugehöt werden ind Cie. zu St. Ingbert domicilirt, die
getrennt versteigert. 8 Rechte der genannten Eheleute Carl Schwarz
Plan Nr. 4593. 4997. 44 Dezim. ind Margaretha Koch mit ausübend.
gorten und Wiese daselbst, auch auf der Der Versteigerungsbeamte
Rushütte genannt hinter den Häusern, Sorn, tgl. Notar.
eben dem Bache.
Die Eigenthümer und Versteigerer sind:
Philipp Koch, Aufseher ; II. Seine
aur seiner genannten nunmehr verlebten
hefrau Margaretha Reitz erzeugten Kinder,
a die groͤßjährigen: 1. Sophia Koch

tags 8 Uhr, zu St. Ingberter Grube in
der Behausung von Ludwig Koch, werden
die nachbezeichneten Liegenshaften St. Ing—
berter Bannes auf Anstehen der Kinder
des zu Königssteele verlebten Glasbläsers
Wilhelm Raven and dessen vrlebten
ersten Ehefrau Catharina Zöller und des⸗
en auch verstorbenen zweiter Ehefrau Angela
Latharina Bauser als J. der vier Kinder
rster Ehe: 1. Margaretha Raven, Ehefrau
»on Ewald Helle, Bäcker zu Annen, Kreis
Dortmund, 2. Ludwig Raven von Annen,
vlasbläser, jetzt zu Zwickau in Sachsen,
3. Maria Raven, Egefrau von Johann
Zehn, Glasmacher zu Annen, 4. Bernhard
Pilhetmq Raven, Glasbläser zu Aanen;
II. Der drei noch minderjährigen Kinder
weiter Ehe, 5. Ludw'g Philipp Raben,
Urbeiter,6. Christine Raben,7. Christian Ra—
zen dertreten durch ihren Vormund Anton
duis, Eisenbahnbetriebssccretair in Witten
vohnhaft, der Unthilbarkeit halber vorbe⸗
jaltlich dee Genehmigung der Zuschläge
durch das: Kgl. Kreisgericht Bochum II.
Abtheisung als obervormundschaftlicher Be—
hörde binnen drei Monate vom Zufchlage
an üffentlich in Eigenthum versteigert,
nämlich:

1. Plan Nr. 4966 a. 4966 b. 12 Dezʒ.

Fläche, worauf ein Wohnhaus mit Hof—

12
        <pb n="792" />
        raum, Gurlen und Zugehör zu Marian—
nenthaler Glaehütte in der Ruhbach.
2. Pian Nr. 4964. 7 6 Dezim. Alber in
der Ruhbach bei ob igem Hause.
Der Verstei gerungsbeamte:
— Horn. icl. bayer. Rotar.
Bekanntmachun
Der Bierbrauer Rudolph n
zinger von hier beabsichtigt in seiner
Bierbrauerei einen Dampfkessei mit Ma—
schme aufzustellen.
Die Zeichnungen und Pläne liegen auf
dem unterfertigten Amte zur Einsicht offen.
Etwasige Ein prüche gegen dieses Vorha—
ben sind innerhalb 14 Tagen bei dem
unterfertigten Amte vorzubriagen.
Si. Ingbert, den 11. Dez. 1874.
Das Bürgermeisteramt:
Chandon.
Um rasch aufzuraäumen, wird eine reiche
Auswahl
*
Kinderspielwaaren
und andere gee'cneie Artikel billigst verkauft
bei
Jaoob Friedrich,
Buchbind r·
Noch eine Wohnung mit ein
oder zwei Zimmer, Küche, Keller und
Speicher hat zu vermiethen
Reæeidiger.

Zu Weihnachten empfehle mein Lager
Spielwaaren.
J. Haas.
Für Weihnachts. Geschente
Seidene KWollene
Foulareils empfiehl!

billigst
P. Jepp.

L —
ogis.

Eine VVohnunmng- bestehend aus
3 Zimmer oder 2 Zimmern und 1 Küche
zu miethen gesucht.

Voßs wem? Zu erfragen in der Expediton
Kinderspielwaaren
in großer Answaͤhl zubilligen Preisen
empfiehlt N. Bruckmann.
Laden des Herrn M. August.

Kohlenstraße.

3

Bürgervereins -Kränzchen
Zusammenkunft bei Joh. Schmelzer.
Feuerwehr-Montag
bei Ernst Courad.
Auf Lager: NAhmaschinen in
len Sorten und Größen der besten Systeme;
irc —menm ganz
n Eisen, für Schuhmacher, besonders zu
Aihnachtsgeschenken geeignet, kleine
—EXEI
sowie Apparate und Nadeln, emmpfiehlt zu vill gen Preifen
Emil Grewenig.
NB. Die Anlernung geschieht durch den Verkäusfer gratis.
—————7—20.
—Auf Meihnaohten dae —5880 Loos ge-
winnen 2zu Können.
— — — — 77— 7 7c75775 —
Feset sch Gelegenheit dar, wenn man sich bei der Neuen von der fresen Stadt
Hamburg irrichteten und garantirten großen Geldlotterie detheiligen wird; dieselbe
in derart großartig und vortheilhaft für das spielende Puol cam eingerichtet, daß
inm Berlause der Ziehungen eine Prämie von 250.000 Reichs-Mark, sowie
weitere 48,000 Gewinne von 125,000, 90,000, 60, 000, 50.000, 40,000,
36,000, 3a 30 000, 24,000, 2 4 20.000, 18,000, 6 a 15,000, ꝛc. ꝛc.
undbedingt zum Vorschein kommen müssen.
3 Bei dieser Lotterie ist besonders hervorzuheben:
2 1. Daß nicht wie bei anderen Prämien⸗votterien die enthaltenden Gew'ne
* erst nach Jahren gezogen werden, sondern sämmtliche oben bezeichn te
* Gewinne und Prämien schon innerhalb 6 Monaten muttelst nur sieben
* statthabenden Verloosungen zu Entscheidung kommen.
5 Für die Auszahlung der Gewinne haftet der Staat und erfolgt solche
S0osort nuch jeder Ziehung.
* 3. Die Einsätze sind äußerst n'iedrig gestellt, so daß im Verhältniß der vielen
E beneutenden Gewinne eine Betheiliguag mit nur kleinem Risico verknüpft ist.
8 Alle diese Vortheile zusammengenommen, lassen dieses Unternehmen als
ein böchst solides empfehlen und wird es uns hoffentlich auch diesmal wieder
vergönnt sein, die höchsten Hauptgewinne unferen verehrten Abnehmern auszahlen
*u lonnen. Für die schon am 16. und 17. Dezemboer statifinderde
Ziehung 1. Classe kosset: Ein ganzes Originalloos fl. 3*2, Ein Halbes
f. 1 15 kr., Ein Viertel nnr 58 kr., welche gegen Einsendung oder Nachnahme
des Betrages nach den entferntesten Gegenden von uns versandt werden. Wir
mussen jedoch dringend bitien, geneigte Aufträge uns so rasch als möglich zu
leen zu lassen, da wir nur in diesem Falle dieselben in gewohnter Panktli—
bei ausfuͤhren können. — Amtliche Pläne und jede weitere Auskunft gratis.
Strauss &amp; Comp.,-Bantgeschäft Hambur

(
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Dus grosse

LOos vonꝰ Auf No.

24 ABAG
It m. wνde.

νöst betannttich
. I. bBei mir] wiederum au
7e—nnen- 1 3
LAZz Saim Det
Gohn.

Dus qross⸗
Loos von
246,000
Em. wurde
am 19. Mut
I.T. bei Mi⸗-
gqevwonnen
. Sam
Cohn.
das groß⸗ Loos und Prämie von
A di.
mit der Devise:
Glücl und Segen bei Golnn?
laut amtlicher Gewinnliste wie schon
so oft, abermals bei mir gewonnen
worden; überhaupt habe in den Ge
winnziehungen vom Mai und Juni
October und November d. J.
meine geehrten Juteressenten die Ge
winnsumme von über
288.000 Thelter oder
simn. 8685. 200
la ut amtlichen Gewinulisten
baar ausbezahlt.
Die vom Staate Hamburg garantirt
zroße Geldlotterie von über
Z Millionen 330,000 Ru.
ist diesmal wiederum mit außeror
deuntlich großen und vielen Gewinnen
bedeutend vermehrl; sse euthält nu
34000 Loose und werden in we
nigen Meunaten in 7 Abtheilungen
foigende Gewinne sicher ge—
wonnen, nämlich: 1 großer
Haupt⸗Gewinn event. 375,000 Rm.
ipeciell Rm. 2530,000 125,000,
90,000, 60,000, 50,000, 40,000
36,000, 3 mal 30,000, 1 mal
24,000, 2 mal 20,000 1 ma
18,000, 6 mal 15,000, 23 mat
12,000, 34, mal 6000, 3 mal
1800, 40 mal 4000, 58 mal 3600
203 mal 2400,5 mal 1800,1 mal
1500, 412 mal 1200, 512 mab
600, 10 mal 8360, 599 wal
300, 4 mal 240, 19700 mal
i32, 21780 mal 120, 60, 48
24, 18, 12 und 6 Rm.
Ddie Gewinnz'ehunz der ersten Abth,er
ung ist amtlich auf
den 16. und 17. Dez. d.J.
festgestellt, zu welcher
das ganze Orign. Loos nur 6 Rm. od.2 Thalr
das halbe * u 3 r * 1 u
das viertel 21.50 15 Sgr
kostet. Diese mit Staatswaappen ver⸗
sehenen Original⸗Loose sende ich gegen
frankirte Einsendung des Betrages
oder gegen Postvorschuß selbst nach
den eñtferutesten Gegenden den gkebt,
ten Auftraggebern soͤfort zu. Ebenso
erfolgen die amtlichen Gewinnliste
und die Gewinngelder sosort nach
der Ziehung an jeden der bei mir Bethei
ligten pprompt und verschwiegen. Durch
meine ausgebreiteten Verbindungen
uberall kann man auch jeden Gewiun
A Wohnort ausbezahlt er—
alten;
»Jede Bestellung auf die

e Original⸗Loofe kann man

einfach auf eine Posteinzah—
lungskarte machen.

Laz. dams. Colin
in Hamburg.
Kaupt⸗Comptoir, Bank⸗ und
Wechselgeschaͤft.
— — — —
Fedocnon Icud und Verlag von F. X. Demeß u St. Inaber—
        <pb n="793" />
        2 2 *2542
2288 A
* 222 53832838 22 3 35653335
——— — ——— 55 R8E* —A
—222 23255335833*5358 582 253535 85355— 35535323
33755* 3 333 3 3853333 335
—38* * 8 2* 8 — a — —
—— * * * 2 2 *9 — 27
3413388328355 38353853333* 3253425 323833 323325
32 52 —A —— — * — 8 —28 — — —B * 5 — —
285 2 * —— 35 2*25 2* 37 5 6 *
— 2 * 22 5287 E 2
J —— —e — 23—283734
—3852 36 32225
5335338388 5 3583553558
r 2 *—532 —— 32338 Si 2 —3 8 * 2 — —
23235 3533835——5323 52125 — —A m —A ——— 2 —
—— 225 — * — — D5 — 8 —A — —
5* 338383833355. z325583S 23553—385553 33333s⸗5
* — — — 32 — —— — * 8 . 22 — * —
522* —
2 — 23 —— 28 . 87 —8 2 XS 5 2. ——
⸗ 32 5 5 3 — — —A 8
202 — 535 Z226 — 358583333353 27 * *7 — 5538
«n * 322 8 — —83 8 — 338533835535 2 5553535 —
3 * 228 * 2 —
— 2— — —A 382En2 * 25 253525 22 85* —5235855— 326
2— —5 335 —313838 3 535 — —— 22 2223 2 2325 —533 —
2 — — —25 5 — —3 3 * 2 5 E 8 — * — 85
—— 338533 33 373267 228*
*7* 32* 5825358 8 8 8z3388 —7 — 352753
2 3 2232 —A— 22 2283 535 — 2 2 23532
z 53358333 23—832832 28
— * 7* ** —
s 5333438 2338353333855* 3 8 5233
—* * —F
j 253383833 —
— 8 * —c5332 2782 —— * 2 222 5 —283
* 2* —2 * — ⸗ 2 * — —2
—— —333328 783
3 2 * 22 2 28 585*2 S58*5 — 2
— ———— — —— 28 3535383
S 25552 —518235 — 52 25 —38 —A *
55 8335 7553533*5533533 52555 * 2535537
v. 58 23 — 72 2 —
3 4 2723 535 553.35
— 33 3373335 Ss333 553 5523:537
3— 525 2 5* 52 — * 822 222 — — * 35 * 8
233 52323 32 — ⸗ — 5 —— ⏑ — 28 — — — ** 8 *
23,5 255855 z22555 — — 53 532 583836338
2 z75 —E S 332 *z838 — 8 * *8*
—A — 522 — 585 52 5 —A —A
2 — 2 — 35 —— * — 2 — 8 223 2VE *
355 5533 —A 22226 39 — 8 —— 25228
2 —323353—333535 * 2 3* O255 55* 55 5553 323 AX22
* —53— ——— 5X m2 —5 * — 524 2 — * s825
23 3 — —— 2 5 52 — 54 22 8 * 2 52 9 * —5
3 8 z2358 * 2 232 ⸗ ẽ 8 2 3— — F 20 2
522 533537358 553 — — — 8 53 —*—55 — 28 —
5 *z2532 *25 — 5 525 —— —— 2* —55223355 ss 254578
—25 ——— 5555353328* Ss S —— 2538 2 — — — 123*52
« —8 — — * * 3
2 2522 —5 8 5230 232 222222 —S—— S* * 32
—2325 53 *253355 22 —z5—23 —AA—— * — 53332
— 3 38 28 * 2* 3535222 58 —A ——— 238 224 8 —A
23 — 22 2 28 * 2 P *2 —A
— * — — 52*235 ———— 23 82 28
3233 ⸗ — —* 25 — * ÿ 2 5 *
3 55335 *22 32535322 28* 235355
3555333338 533338333 3— 335—
333 — — 53833 — —8
— R —A * —A 532* S — *2 2 — 8 —* 2 2 — —
— — — — — — 25 S — —— 2
*75 22— — 52 — — — — — — 22 —2 —53 2* —— — on —
—— —— 52355355388 3553335853533 2538* 733333335733*
* 7 * * — — —*22 2 2 9 223222
55533 2285 XE — —V —s 55—k23* 23882 62 55
3532223553 35558623238 ssz3383 623 33333523457
23 5222 —A — 5*25 * —— *
9 J 8.5 5335*3383473 2 ———— *
2322 *— 3— — —A * 3232285 —VF 352 — —Saæs 8
2832 —A * 56 2 25—53—3533328 2 55 »5 2 —5
2 — 238* y 22 * — — — 2 —z 758 83 2 *
2323 235 * 2 — 25 —2 8 2532558 288 —— —
535335—55555 3 7 R—SEIES Bæ
— 2 25 3— 5 — — — —
— —
3220

adxe

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—AA———
3z—33 —
— 3 * 3333 —385362—3 2273
2— 5c552755 25 7223 55 z2555—32322 52 28
—— 2333515 — —** 2552552
55355333353 33538530353 278333 3133385355s55363
— — 22 * 7 — 2 7 —2 — 8 ⸗
28 283333353855 335355335 A —A
252 s53*255 8 55 5*295 733383 55825 —8 52 — 8
5*8238 —2* 35353335535 5633588* 358 2538 58333 5333 —
—332 3 28 —— 2 7 33832388 533855 *
55 532288 · 553258* 237 32*5 527 5553535 — 55 b. 522
33 58 85353383 5z753833333 285323 —553352557552 5852 5
— 2— * 25 22 3
—A 23353333837353377 —— 2
55 553233 53583 233 — —
—53333535753 3533553565333553 3733763332355
D 5* acꝛ * F— — p 2 E5 c
— —233323 —3333335863 5353638—8 387—35 386
J — 35 ——— 28235—2 60 552322375 555255 —
5—25385* 25328 528528 2 — * —— 533358 ——
A— 2 —55—52223253355 — 3323333555 — — —
2323*2 53355*—53 3333357532 ———5155 ——8—3*
* 3832353 — *2* 2272 —238853 — —EX
— 27 * 555—7 332335335338 533385337 z8585
7 8 — 3* — 5*253 —XI E 2 2 — 8 3 3 * 2 25 —
—AI —A 228 — — — —z3 2 43 —25* 5 8 22
535555875* 555335 385357 02
55 3 „ *zæ2 — —5 — *28 53582 528 *5 258 55
* 3 3333283 38 6555855
3333 —5* 3357 358 s 3533323623 55553 *
—5 52522220 * * —8 5 J 35 2 2 * — 23348— *
—— 33 * 2 * 55 * —c 522 22 52z22
—38 32 38 3 57323557
** — — —A E32 388 —EIEES2* 3 5823
— ẽ —— 3. 25 8 2* 255
— 338333 8
— 2 3335 ẽ
—8 333355 3825537 *
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5283—222
— 2 2— 22 2.2235 —
—3535 5,22222535 2 2
* 55533 22323555
5385— sssaͤ s 33 256
575 5383553 2372 — —53 —3333355 8
55333353435568355* 5555328 * 435 3 328
22 8 552 * 80 822
355 557323—c35 535 32838* — 58 — 553537
— 65 —8 8 — 2 2 —*
—833833*28538
8 5 —* 2 —A— * —8 * * 2322 —2 2 5
— 3——5 ⸗ —8 —5 5*2* 22 22325 * —A — 5, 273
—335335 —
55382 —— 8*852 55525 5323855235 55 5 — 5355 23
*28352335 553333838 5s30—9 555355* —55372 —53833755
3587— — 5. S58 — z55—55232
8 — 325 2B5835 225 — 8 55223 325 5 —A
223355 —33285—55 523238583 5 — 553335353355 22 572
33557832 — —
—F 2 F * * —2
c— 5255335* 528325 —3833
*5 2 * 2 * *
8 A 5225 533 322 — 22 5382 ʒ 4 522573 55555
5555387 2368 3885535655 333232—5—353385 53535832
8* 3 7 9
eg 37
* 8 — *
2333853 235573323 532 7533333338* F 8 33848 5355355555
3 33367 ——
* —* —— * 8* 2 23 *ẽ
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323 3 —— 3385
33555 53555327353353537 555388333 s3283332353 3338
333353333535373315 532 5353257 23255338—323 sE 8
338 33 —33535
8 3333733333 —
— s533738*
—— 5B8
        <pb n="794" />
        —XX
5872483
— —— 838 22.52
2557357533 3353558 5 8583 598
* 2 * —3 22* *
—— 35833339 3, — 338832 753583
2333.83* 55*3—*3835 —D —— 338
* — 2 * — 7 — 5——2232 — 22 32 —2 —A
—A 2 — 20 ⁊ 3 25 2. * * — 22
3282 28232 B8232338* — 8 25 *7*
*»52 —37—33* 2.* 7 *— 3 —353 7 3 5238*
2—38238 z2533 5 9535335 *13355* 5: 2853333 *5838*
—A 23*23 5258 —— —Xx 222323c. S53 5252. 3535*
9 —8 0 333 * * * 328 — B 57 E—8 28 22— 58.
8 3 —z355—*8232 3332 2. 7 237 —— — — — 5 —A
5. * — 25 5 : 325 3* 5230 wv — 322 * 822
F 2225 3285328** 535*35523 528533 3 22 232.3
8 333338533 * 8 —B— 2 25553923 —23 22
5 S 5 * 27282 25* — 5782353 —A
51383338 352853,533 5252933——5253 ** —583583 353
— 535323 5.2223* — 222 82. 25 522 32 * 5
*317 — *552388 2558383 533258 322
— ? * *
* — 2 — 2832 — 9 5 — 9 — 26018323 5235 3227 3 5333
1 55353333338 23258 92 2 2 — 522323 8333
21 282 5285682333 —25555 8222 5533 35 2332
* z2. 5.7* —2 —82 S. 8 — * — —*322 *æ8 2522
8 223 85555752 8523255 — ———2833 222 2
52323—335,338 253332 * 35223532535 33828 —368
— —— 7 * 2 7* — 2 — — ——— 3232 S2 —A—
S ** — 250 3 1338375 2 *72 522282 * 8
5 7333 3523375 552 3 A — —— 252 532
3 — m— 2 512 33 —— — 2* * 23 * —— 52 —* 2 * 2222
k53 „S822 78 2 2523 2 6 — 2 27 — 2 83* 2 —
5383 353 2335* 8 —5 3235253558— 32 3225
s8533 55 z533 3333335 52335 5335
353 35523333 5320*5833 8323327 522355 28
—— 235 2533585 222* A 2 53 *5*3
— a 2223 *222 —8 2222 —X— — 523 82
— * 5 22. 525 /22 72 85
— 35 555 5723332 2333
— *2 7528 3
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52528836 — 135—25583
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22 35.* 3 — 387 ** 3233
253 s5882 * 8 —
553 z5*32 337 *
* 2. 5 55 —A
* — 3233375 5 *3
21,777 5323 8 528
—&amp;— — S 2 8533
——— — —
53 28* * 8 S *5
3832837 233383
—— 553533 23602
322332 *5235853 27— *
* — 2. *558534553 23
8 7 55333 26
5323 2 55 2 28 —
3 5527* *25 88
55 Sm — 352287
2. 28 2223 6 25* — *
25533 33388883338
2 — 25122 s53535
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2 5* * 28 7 —5— 8 53
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3.5 3 3238.
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*2 — 323
52 5223
223 5.8 3
533—2 5572
3* 2 5*22.
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a3 235 2 333383 *3 2
ee ee 38
2 23.233. 55,—75533 758 5. 5 222
e 5882388 5252
33533* 2353323 323 — — 2 —2 *
ee z — 3355383* A—
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— 53— 2233835 —— — ꝛ * 8
233238 38* —788 538 58 — —*
2 383 52 —53 — 5583 —A
7153833338 3832 —A 2 3 35353 —58
225383 23 —3355 — 588533 * —
——A — * — — 2585 55
2—55553833 2 228 2 222.
— * 3.353838332 523 4 52 533
2 5353 58*85 5* 2228353353533
7 — j 33328 8 238 253353 22
JJ— 253 3353333 2
3232858 * „x * J
3353888* 2233583 I 55523533 .
— 35837. 2
* —7— 5 7 —— —— S * 27
3 252 2 8 *2 222 5* —— e
*85388 3 3 2 253*5 5235538 X
8572 3 —X 12 —A 55 7 53 3
2538353 288538
238 82323 — x5 555333533 *
23 *
—A— 15535 5233 558388
8* * 238 * 527 —2 *
5333733 8527
2353387
262

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225 25
25588383353 —8
* 2 — vb
2883 233383 52235 5332538
538 2 538 3283— 52533382
32538s3—3 * —— 8355553833733 —
— —— 355 788233 J
323 5337 —86373 2553373 255 235518—
25 533 —503 333357 —5322 45*5 — 5223
2 —3 2323832 S* A 238 8 —3
2 5582 *52 5 5 5.22 8 s8
6 335 5
8 — —— 5 — 7 2
— 22 — 2 284 — 2 —
— — 25 3235833 2S —A — 2533
85 — —— *
582377 * 3 S 3. r
— 5
ẽ 8 — * J
5328*335833 333 2* —
288 383328 323838 3235 77838 —
2535*333 28 22555 57382 — 52387 *3
2228 —58 535 55537 — —
55523 8 23 * S8 85 2235853
2 3. 2* 258* —— ——5252— 5.5* ———
*253338 ——— 2532 55327 S 55588
23 ** — 325322 S*2 5 — 2532535 * — —2 8
—— 33 386835 28 — — 83 9 —— 5 32 72
—2 —* 2 2 8 * — 2 8 32.5 ⁊ 25 2
* 33323 832 23 ——8X3 353 53*8*535
25333283353538 2 8653 3535 3*383 *
52 55833 8 5252 3 33582.*8 — — 2. 823.3
257 * 433557353: 5353353
53s 53 5333* 557 2* 355 5553. 333 3
255735 5 .* 52 —V 25*
s325553338333 S 8 — 2
* 8 2* 3 58 —55 3.,3 * 26
* 325 2 8 —3 * * 527 235 2 * *
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2* — 18
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5583533 12

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        — —

der St. Inaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags- und Sonnta

Kummer erlcheint wöchentlich viermal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliährig 42 Krzr. ode
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren KRaum berechnet. —

M I199. I Dienstag, den 18. Dezember. 1874

Deutsches Reich.

Mänchen, 11. Dez. Dem Staatsministerium für Kirchets
und Schulangelegenheiten sind Klagen darüber zugegangen, daß
an mehreren Studienanftalten die Ab'turienten nach dem Schlusse
der mündlihhen Aosola torialprüfung beso dere Mützen als Abzei⸗
chen tragen und staft zum festgesetzten Schulbesuche angehalten
zu wervden, in öffentlichen Wirthslokalen zum Aergerniß der andern
S chüter hre Zeu zubringen. Das Staatsmin sternum ist nun
der Ansicht, daß dem letzten Uebelstand jetzt, nachdem durch Idg
—D
äum weggefallen sei, am besten dadurch begegnet werden könne,
baß die mündliche Absolutorialprüfung in den Augusthmöglichst nahe
vor den Jahresschluß verlegt werde. Was aber das Tragen zbe⸗
sonderet Absolventenmützen anbelangt, so wird auf 8 6 der Diszip⸗
linatsatzungen hingewiesen, wonach allen Schülern das Tꝛazen von
Abzeichen verboten sei. Da nun auch die Abiturienten b's zum
Jahresschluß und zur Eirhändigung der Abgangszeugnisse als
Schüler der Anstalt angesehen werden müßten, so müßten die
Reltoren auf einem strengen Vollzuz der angezogenen Bestimmung
der Disz'plinarsatzungen auch gegenüber den Abiturienten bestehen
Außerdem wird auf 8 30 der Satzungen aufmerksam genaaqt,
welcher jede Art von Geldsammlung unter den Schülern ohne
Genehmigung des Reklors verbiete. Demnach werden die Vor⸗
stände der Studienanstalten angewicsen, mit Wachfamkeit dafür zu
sorgen, daß nicht, wie bereits vielfach vorgekommen, schon lange
Zeit vor dem Absolutorium die Schüler unter sich Geld für einen
Schlußkommers sammeln, der leider nur zu oft mehr den Cqha
rakter burschikosen Uebermuthes als einer harmlosen Abschiedsfeier
rage. Mit besonderer Strenge unter Umständen mit Vorenthaltung
des Absolutorialzeugnisses müsse aber gegen Diejenigen eingeschritten
werden, welche vor Jahresschluß in öffentlichen Blättern zu dem
Abiturientenkommers einladen.

Berhin, 11. Dez. Dem Vernehmen nach wird das im
Bundesrathe vorbereitete Civilehegesetz auch Bestimmungen über
»ie Ehehindernisse und Scheidungen enthalten, um die Ausführbar—
leit des Reichsgesetzes in allen Bundesstaaten sicher zu st Uen.“

„Berlon, 12. Dez. In Folge der gestrigen BVerbaftung
des Abgeordneten Majunke zur Verbüßung der rechtskräftig (wegen
Preßvergehens) gegen ihn erkannten einjährigen Gefängnißstrafe
zriugt Lasker einen von allen Fraltionen unterstützten Antrag ein,
die Geschäftskommission zur schleunigen Berichterstattung darüber
aufzufordern: Erstens, ob die Verhaftung von Mitguedern des
Reichstages auf Grund eines rechtsk. äftigen Strafurtheils während
der Dauer der Session ohne Zustimmung des Reichstages zulässig
sei, und zweitens, ob und welche Schritte zu veranlassen seien,
derartigen Verhaftungen von Reichstagsmitgliedern vorzubeugen.
dasker begründet den Ankrag, und wird derselbe, nachdem Windt⸗
jorst hinsichtlich desselben die Einigleit aller Varteien konstatirt hat,
einstimmig angenommen. t7

Berlin, 12. Dez. In der heutigen Reichstagssitzung
miwortete auf Ackermann's Aufrage Minister v. Delbrück, es sei
inmöglich, dem Reichstag in der gegen:närtigen Session eine Vor⸗
lage über Reform der Gewerbeordnung zu machen; das nölhige
Moterial sei noch nicht vollständig gesammelt.

Berlhin, 13. Dez. Die Reichstags⸗ Commission für
Berathung des elsaßelothringischen Etats und der Anleihe hat die
Etatsberathung brendet. Sie schlägt vor, die Anleihe nicht zu
zewilligen, sondern die Reichssregierung zur Auszabe von Schaßz—
anweisungen bis zur Höhe von 18 Millionen Francs b hufs
Deckung der Ausgaben für 1874 und 1875 zu ermächtigen. Der
ur Unibersitätszwecke geforderte Betrag von 12,3 Millionen Tha—

lern soll durch Ausgabe von Reichsschatzscheinen beschafft werden.
Frankreich.

Bayonne, 12. Dez. General Loma wurde bei dem
Sturm auf Urbieta leicht verwundet, nahm aber Urbieta und
»rachte die Nacht in Andoain zu. Die Ste esnachricht der Carlisten
st daher unbegründet!

England.

—FLogßdon,x71. Dez. „.Daily Telegraph“ bemerkt zu dem
Broceß Arnim: Können die Beschuldigungen gegen den Grafen
Arnim aufrecht erhalten werden, so wäre es blinde Sentimentalität,
nit ihm zu sympathisiren. Die Folgerung wäre, daß er in seinem
Zorn gegen Bismarck und seinem Eifer, Mittel zur Befriedigung
jeiner Rachegelüste zu sammeln, den Kopf verloren hätte.

4 Spanieu

Eine Privatdepesche der Allgemeijnen Zig.“ aus Bayonne
meldet, daß General Lomd am 12, ds seinen am 8. bei Urbieta
erhalteren Wunden in San Sebastian erlegen ist. General Blanco
hat das Commando der Truppen uͤbernommen. Der Carlisten⸗
zengral Mogrobejo ist schwer verwürdet.

err dea yeaI Dez Montag und Dienstag fand unweit
Toldsa eine Schlacht zwischen Negierungstruppen und Carlisten
tatt. Erstere besetzten am Montog Hanani und nahmen Diens⸗
ag Urnieta. Der rechte Flügel avancirte bis Andoem, das Cen
trum aber wurde zurückgeworsen, so daß der Rückzug angetreten
verden mu te. Die veifolgenden Carl'sten machten mehrere
Bayonnetangriffe, wobei fie erhebliche Verluste erluten. Carlisten⸗
def Mongrovego wurde verwundet. Dea Verlust der Regierungs⸗
truppen beträgt 700 Mann. Geueral Loma kehrle nach San
Sebastian zurück. Ton Carlos hat sein Hauptquartier in Ver—
gara. (T N.)
Vermuiparees.

Kaiserslautern, 14. Dez. Das am Samstag in
den prachtsollen Rzumen des neuen „Karlsberg“ abgehallene Er—
öffnungsmahl war sehr gut besucht. Die vo treffliche Speisen
und Getränke mundeten vorzüglich und herrschte eine fröhliche und
belebte Stimmung bis zum grauenden Morgen.

WG. P.)

fFLandau, 8. Dez. Der Polizeidiener Brehtl von

Zergzabern hatte sich in einer dortigen Wirthschaft mehrere be—
leidigende Ausdrücke gegen Bismarck zu Schulden kommen lassen
und war deshalb vom Polizeigerichte in Bergzabern zu 10 Tagen
Gefängniß und in die Kosten vernrtheilt worden. Gegen dieses
Urtheil hatte der k. Polizeianwalt appelirt und das k. Zuchtpo—
lizeigericht hat heute die Strafe auf 30 Tage Gefängniß und die
Kosten erhöht. (LC. A.)
Crefeld, 8. Dez. Gestern kam hier der seltene Fall
vor, daß eine Frau — Wittwe Roscher — in Folge von Alters⸗
schwäche die müden Augen schloß, nachdem sie ihrs Tage auf 107
Jahre gebracht hatte.
fSaarbrücken⸗St. Johann, 9. Dez. Den
großartigen Hüttenwerken jn der Saargegend wikd von maßgeben—
der Seite eine 'immer groͤßere Beachtung zu“ Theil. Die Bucbacher
Dillinger Eisenhütten haden bekanntlich zum Bau von Kiegsjsch ffen
für die deutsche Marine Platten und Balken geliefert; der Hals
berger Hütte ist jetzt, der „St. Johanner Ztg.“ zufolge, seitens
des Kriegsmipisters ein anderer Auftrag zu Theil geworden. Unter
Aufsicht eines Feuerwerkoffiziers und eines Oberfeuerwerkers sowie
unter Beihilfe zweier hierzu kommandirter Saldaten werden daselbft
gegenwärtig 30,000 Stück Granaten und ein großes Quantum
Shrapnels (neuester Construktion) fangefertigt. Das genannte
Werk liefert selbstverständlich nur die fertigen Eifentheiie der
Geschosse, während der Bleimantel der Granaten und die Füllung
in königlichen Etablissements hergestellt werden.

—7 G(Zweimal begraben.) Neulich kehrte in Filehne in einem
Gasthofe ein angeblich jüdisches Ehepaar ein. Bald jepoch starb
die Frau, worauf der Mann sich entfernte. Der Synagoge.wor⸗
stand in Filehne sah sich daher deranlaßt, die Verstorbene nach
züdischem Zeremoniell zu beerdigen. Die angestellten Recherchen
ergaben aber, daß die Verstorbene nicht eine Jüdin, sondern eine
Thristin war und mit dem Mann in wilder Ehe“ lebte. Auf
VBeranlassung Zzdes Synagogenvorstandes wurde die bereits
Begrabene aus dem Grabe gehoben nunmehr nach dem
pangelischen Kirchhofe gebracht, wo sie beerdigt worden ist.
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        — — ——
—
— ——

—28

R
7

7. Elisabetha, T. v. Andrias Fischer
— Peter, S. v. Franz Lauer.

9. Nikolsaus, S. v. Nikolaus Abel. —
heinrich, S. v. Nilolaus Walle.

11. Margaretha, T. v. Joseph Lefebre

13. Philipp, S. v. Johann Flätchen
— Johann. S. v. Georg Peters.

16. Ludwig, S. v. Jakob Cappel. —
Adolph. S. v. And eas Nicola.

18. Peter, S. v. Veter Hellenthal. —
Johann, S. v. Philipp Peiersheim. —
Dorothea, T. v. Jatob Schmitt. — Anna.
T. v. Johaun Flätchen.

19. Johaan, S. v. Adam Becker.

22. Luisa, T. v. Franz Schneider

23. Jakob, S. v. Karl Klein. — Mag—
dalena, T. p, Peter Heinrich Schl'ckling.

24. Maria, T. v. Maria Rung, ledig

25. Joseph, S. v. Nlolaus Grell.

27. Anna Maria, T. v. Joseph Klahm,
— Maria, T. v. Georg Rudolph Adalbert
Seibel.

29. Ludwig, S. v. Ludwig Günther.

30. Georg, S. v. Maria Glas, ledig
— Johann, S. v. Heimrich Nau. —
satharina Sophie, T. v· Cart Günt her

Gestorben find:

7
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Zu bevorstehenden Weihnachten empfebte
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m jeder weiteren Auskunft bereit ist.
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Am

1. Agnesia Wirth, 78 J. alt, Chefrau
o. Heainrich Lindinger.

2. Peter Seel, 63 J. alt, Ehem. v
Margaretha Schmitt. — Ludwig Poller,
45 J. ali, Ehem. v. Louise Schwarz. —
Barbdara, 3 J. alt, T. v. Joseph Haas.

3. Peter Bauer, 64 J. alt, Witwer, J.
Ehe don Kath. Gräwenig, 2. Ehe von
Maria Theobald. — Friedrich Navky, 24
J. alt, led g. S. v. Friedrich.

SG. Bertha, T. v. Peter Schmiidt.
J7. Peter Gebhard, 47 J. alt, Ehem
v. Maria Gruud.“

11. Elisabetha, 12 T. alt, T. v. Jobh.
XX

12. Joseph, 9 M. alt, S. v. Joseph
Motsch. — Elisabeiht, 1 J. 2 M. alt,
T. v. Wendelin Felix.

17. Marie, 2 J. 4 M. alt, T. v.
Peter Ochs.

21. Kaͤrl. 4 J. alt, S. v. Paul Buch
heit. — Elisabethe Klein, 64 J. alt, Wiw.
vou Heinrich Jenfer,

22. Magdalena, 2 M. alt, Wv. Peter
Möllendik.

26. Peter, 2 J. 10 M. alt, S. von
Jos. Siolz.

27. FIoseph. 9 M. alt, S. v. Karl Bed

28. Fatbatina Dressier, 68 J. alt, Wtw
von Joh. Baptist Thiery. — Georg Schunck
56 J alt, Ehem. v. Phil'ppina Fries.

29. Johann, 6 M. ait, S. v. Johann
Deischmann.

30. Peter, 9 M. alt, S. von Josepl
Haas.
Verehelicht haben sich:

Am
10. Joseph Steinfeld mit Elisab⸗ihc
Best.

19. Phel'pp Christ mit The resia Bauer
— Ludwig Koch mit Henriette Schneider

24. Karl Süef mit Elisabetha, Stin
derger.

35. Andreas Schmitt mit Anna Koch

26. Heinrich Johann Peters mit Maric
Christina Schmidt. — Georg Heir rick
Schmutt mit Elisabetha Burckart.

28. Seraphin Renn mit Apollonie
Bourgard.

St. Ingbert, den 5. Dezbr. 1874.

Das Bürgermeisteramt:

irkliche Hilfe sür Männer!
Allen Männern kann nicht genug
empfohlen werden die allgemein aner ⸗
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sendung von 18 kr, (auch in Brief⸗
marken) erfolgt Zusendung in
Couvert. H. 73619.
Trockenes Brennholz ist zu haber

bei

Damtt alle Kranten sich von der Box⸗
gaeeee unne VBuße⸗ br. —*
aurheilmethode aberzeugen konnen, wird
·n Figene Berlags⸗Anstalt in Leipzig
so Seiten starler Auszug gratis und
:. versandt. Jeder Leidende, welcher/
2A und sicher geheilt sein will, sollte
sich den Auszug kommien lassen.

V. weiler.

SFerdichte Stiefelschmiere
Oel gereinigtes empfihlt

EBB. KlIincolx.

„Sher vertandt 500, UVVb Expl.
IPrüfot und behaltot das Bestol

*
Herr W. H. Zickenheimer in Mainz.

Von Ihrem j h 35 habe für mich und Andern öfters
aus zIug. Traubenbru t onig von Herrn Apotheler A. von Henz—
ler kommen lassen und war der Gebrauch desselben stets von dem exwarteten Erifolg
getront gewesen. Ich wende mich direct an Sie und bitte mir 84 Fl. gegen beifol⸗
denden Betrag zuzusenden. Es sind schon diele Personen bei uns durch Ihr segens-
ches und köstlihes Mittel von Husten und Brustieiden befreit worden und jetzt soll
meine Tochter, die seht stark erkältet, den Trauberbrusthonig gebrauchen ꝛc. Mathias
Schwartz, Gießer auf der Kryslallglashüt?e zu Münzthal bei Lemberg, Kreis Saar—
gemünd.

Um sich vor den Nachahmungen gewisser Winkelfabrikanten zu schühen,

achte man auf die autorisirlen Depots, sowie darauf, daß jede Flasche

mit der gesetzlich deponirten Schutzmarle versehen ist und daß der

Zapselverschluß der Flasche das Slempel der Fabrik trügt. — Ver⸗

aufsstellen in 3 Flaschenfüllungen 3 1, 11/3 und 3 Mark in St.

Ingbert bei J. Friedrich und in Blieskastel bei Apotheker C. Richter
(Löwenapotheke).
S⏑
Civilstand
der Stadt St. Ingbert pro Monat
iender 1871. Geboren wurden:
Am
2. Franz Ferdinand, S. v. Franz Hagen⸗

—⏑ ——

4. Peter, S. v. Johann Schmitt.

5. Fatharina, T. v. Valentin Jung. —

Katharina, T. v. Johann Mollen. — Jo—

hann Adain, S. v. Franz Grell. — Karol.
T. v. Nicolaus Ochs.

Khandon.

b ucher —

— —— — — — —, ⏑ —— — — ⏑ 1⏑
Ficne und Lelleg von F. X. Demes in St. Ingbert.
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—A— 5522 — 232 223353—3353 5 74
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35333 — 38333. —323
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353 3 3 33—2 8 —538 25
3383 —33 3— —333 32 23
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— 8 33—5 55
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2 * 0 2—232 — 2* 85822322 28 5 —A—
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33333 3 3 —537333
55 3 3 —38 35—33533333255588 25353323
—* —— 6 — 223.25 2W6 25 2 2 34
2 22 * 5 28 * 2 2
5582 222353 — 55353 57 15 —233328
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—— — 5323 ——83383 38 55835532335 2553538— 232—338
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2 F 2 2* 2 2 2 * J
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333 833—53 2358— — 3538332353
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333522—360 3 368587 — 835— 3837333
2532*533838 2322328 — 55272553237
—— ——— 52 333 5873555733 *258 z38*333
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288 —2—8 c8273 792753 8 285 s5833—2835 328

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* — * 3 * 22 5 * 25
388553533 —3 25 38
858 53. 3 32 2. * 73 22 2*3232.* —5* 2
5383 857 es
2* 27* — 23*z 32333—333 22 *
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2255* 3*5 353583*383— 58 2 2
355583333 33333 338383 E
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335335333 252357353 353858 Z —3
2 2* * 8 2 5— 2 2 2.2
33 5338 5
2 22. —* 2 8 E
3 33333 233552 227 fB
2722.,355 8 225.3 25 3 23223557 * 2
25525224 2 5* 252. 58 52332 ** ——
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228 — XEXÆA 3*3553228 2 2
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32333*827 3355*852353 235335 2 2w
—A —— 23 28835 — 3235 25
—— — 2 —8 — 2 A — avih 4
5323385 *38
23*5* —A 7 — —
2 — * 22447 5.*25 p — 23 *
5533938 J 1375
252728 75 —5335 555322 252 5 7*
2. 5.2. 5 3 38 F 28582 — — —
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772.3 33325 —— — 2—2 533328
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25 527 3335 33—53 2583233—
55350382 s8538353
— — — —— 8 2. 258 —3 333 28
228338 c27 258 33 5z333 7 5255 38 2328237
57 * 5838386 56568 535238
25832 83537335— 33
3383333 352. 3333335833
—— — 53 *537 4 25283 — —4 57 2*
—53 —27 — * *2— 528352 525 —32 222
2 —7—7— 228— 23 — — 23 —8* — —* 8 * *
3* 132 —2 5. * — 2. — 2 5358 8
55. 53 8328
255* *53888 5 3 85*3
2335385 55323 3383: 5332*3
— 27 e— 2 7 2
83 20 2825 — —— 55328 2. S —52 2
—A — 2 — 5— — 288— 8 * ꝛ 7 62
52—3558 8 2328 *3 388 5*82 —
* — * 5* c⸗ * F — 8 22 2
223 2*— 255 — ——— 532 — *2 755833
— A 22 21 53 2 23 68 , S 222S
—— — — 35333533358 27
— 7 2 3 —* — 558 —A 8 *
* 3835* 3333588 — 558 —A 2556
* ——— * * 8 —A 55 — 18 2
35* 2 . * ——5— 552 88 85 7 s588
—832 5 758*82 — 2 38**5 *
3 2,; * 55837 ⁊ 522 * —JF S
—A— 22 58* — 5:23. — 555 2
38238 »** 23528 — 2 2 —2 —A X
555 35533
22 * 72 2.55,252 75S2 3 23
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        der St. In ,berter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbuadene Uterhaltungsblatt, mit der Dien?tags⸗, Dounerstags⸗ and Sonnta
ummer erscheint wöchentlihh vieren al: Dirn 384a 3, Donne r2α—, Sa Sta g uad Sanatag. Ansanne nentspreis vierteljährig 42 Krzr. ode
12 Silbergr. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreijpaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
ꝓ —i— — —7 — T— VTas — — — 7 77—
200. Donnerstag, deu 17. Dezeub)er. 1974
—7
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Deutsches Reich. —
B.e rhinn, 14. Dez. Die „Post“ meldet: Der Kaiser
at nach der Freitagssitzung des Reichssstages ein Daukschreiben an
en Fürsten Bismarck für den Eifer, womit derselbe für die ge—
ihrdeten Positivnen des Millitärttats eingetrekeni sel, gerchtet.
der König von Sachsen bat dem Reichskanzler ebenfalls telegra⸗
bisch für sein Eintreten bei der Resolutian über das sächsische
irmeecorps seinen Dank ausgesprochen. .
Bexrlia, 14. Dez. Im Prozesse Arnici- wurde heute
sorgens das Zeugenverhör beendigt. Um 12 Uhr begann der
ztaatsanwalt sein Plaidoher, welches bis 18/4 Uhr dauerte.
er stellie seinen Strafantrag auf 21/3 Jahr Gefächniß. Die
dachmittagssitzung beginnt um 4 Uhr mit den Plaidohers der Ver⸗
heidiger. Was auch der juristische Ausgang des Strafprocesses
zegen den Botschafter sein möge, so viel ist bereits für Jedermann
ibergenügend dargethan, daß die in Wiener Blättern und in
inem Theile der xeinsfeindlichen deutschen Presse bis dahn ver—
retene Behauptung, nur die Feindschaft des Kanzleis gegen den
zxbotschafter, seinen „überlegenen Nebenbuhler, habe eine durch
uchts gerechtfertigte gecichtliche Verfolgung des leßtern vecanlaßt,
u jeder Beziehung das haändgre'fliche Gegentheil der Wahrheit ist.
janz zutreffead-sagt die „Schlesische Presse:“ „Mag das Gericht!
Fie streitige Frage, wie weit ein bestimmter Dosus dem Arnim'—-
hen Thuͤn zu Grunde liezen maß. um 'dasselbe strafbar Zü
aachen, so oder so entscheiden — so wird doch Niemand bestreiten,
»aß Actenstücke unbedingt amtlichen Characters von dem Grafen
lrnim dei Seite geschafft worden, und daß die Staatsanwalt-
chaft und die Rathskammer des Berliner⸗ Stadtgerichts daher
eine unlauterer Motive zu haben brauchten, um auf Antrag des
luswärtigen Amtes den competenten Richter zur Entscheidung über
ne Strafbarkeit oder Straflosigkeit jener Beiseiteschaffung amtlicher
Actenftücke aufzufordern.“

hrem verehrten kgl. Bergmeister Herrn J. Kamann gestern
Abend einen durch Fackeln und Grubenl'chter, sowie durch die Uniform
»er Bergleute ganz imposant ausse henden Fackelzug, und über—
eichte ihm zur Erinnerung an dessen heutiges 28jähriges Dienst⸗
uhiläum, als Beweis ihrer Liebe und Hocha htung, ein, sämmtliche
zhothogradhien der Knappschaft enthaltendes, Album ⸗—

—Möge der Herr Jubdilar noch viele Jahre im Kreise seiner
amil'e und in seiner segensreichen humanen Berufsthät'gkeit zur
jreude seiner Unt ergebnen verbringen!.

T.Landstuhl'. 15. Dez. Heuté Nachmittag wurde
einem Taglöhner, Namen? G'eßer, 80 Jahre alt, von Mießen⸗
rach die Hand, und zwar die rechte, von einer Hauddreschmaschine
»ermaßen zersch nettert, daß nur noch ein Finger erhalten blieb. —

* Speier. 12. Dez. Gestern Nachmittag hat der

Khein zwei Menschenleben gesordert. Bei Ketsch,wo der neue Rhein
in den alten Strom mündet, ginz einzmit Kies beladener Kahn,
velcher nicht rückwärts, sendern vorwäris in-den alten Strom
»infuhr, unter, und beide Schiffer büßten ihr Leben ein. Der
ine der V'»rungiückten hat Tags vorher seine Frau
heerdigt und seine fünf Kinder haben in so kurzer Zeit deide Eltern
verloren.
7 Frankfurt, 7. Tez. Gestern wurde ein seltenes
Fest begangen. Frau Geiger feierte im Kieise der freudig erregten
Familie ihren 101. Gebartstag. Frisch an Geist und Körper
erfreute sich die Jubilarin der Glüskwünsche der Kinder, Enkel und
drenlel und zahlricher Freunde. Der aufopfernden Fürsorge
Jes fie aufmertsam pflegenden Ehepaars wurde anerkennend gedacht.
Musik wie Liedervorträge liebesoller Freunde wärzten den genuß⸗
eichen Abend, der allen Anwesenden unvergeßlich“ bleivenwird.
Möze der Himmel diese Frau als Familienzierde noch, lange Jahre
roh und muntet erhalten

Mannheim, 10. Dez. Dieser Tage wurde
ahier ein äußerst frecher Belaug Lntdedt. Ein AÄbzähriger Hand-
ungslehrling aus der Pfalz, bisher hier in Condition, schrieb
inter dem Namen eines hiesigen Lieutenants an tin. Darlehensner-
nittlungs· Bureau in B.erlin und' hat um Uebersendüng von 300
Thalern poste resbanto Mannheim, wofiülr er einen Wechses aus⸗
tellte. Durch ähnliche, schon häufig vorgekoamener Shwindeleien
mißtrauisch geiaacht, wendete sich das Berliner Haus an den
vett. Lieutenant, welcher die Sache sofort dem Gerichte übergab.
Undern Tages wurde der Schwindler, während er nuch dem Geld
ragte, von einem auf dem Posthureau aufgestelzen, Molizeibedien⸗
leten verhaftet und in sicheten Gewahrsam gebracht. EiinBild,
vie heut zu Tage die frühe Jugend schon auf folche ausgefeimte—
ten Sp zbubenstreiche sinnt.

Bexlhin, 18. Dez, Beisder gestrigen parlamentarischen
Zoiree des Fürsten Bismarck detraten. zwei Abgeordnete auch das
Itbeitsz mmer des Letzteren, und naͤhm der ⸗eine einen duf“ dem
cisch liegenden Revolver in diec Hanß. Kurg daranf endlud sich
derselbe, zun Glück ohne den in der Nähe stehenden Abgeordneten
Fordan (Deidesheim) zu verletzen. —

5 Darmstadit, 14. Dez. „Es lebe die Coneurrenz!“

hteibt die“ Mainzeitung; heute ist Ochsenfleisch um 10 kr. im

Schtachthaus zu haben.“ Den Daxmstädiern ist es zu gönnen,daß
je: einmal hilligeres Fleisch zu “essen vekommen sie haben sich viel⸗
änger als alle Siädte rings herum, enorm' hobe Fleischpreife
gzefallen lassen, bevor sie eudlich sithh dazu auftafften, den Metzgern
durch Concurrenz mores zu lehren. — I

Der Astronom Borelii zue Marseille entdeckte am 8. Dez:
Morgens einen neuen Kometen in 1546 590 488 gerader! Auf⸗
teigüng und 860 397 Nördl. Abweichung. Derselbe hat einen
Durchmesser von 8. Bogenminuten, ist sehr giänzend kLund“ bewegt
ich gegen Nordost.

Waen, 10. Dez. Einen ineressanten Beitrag zur Krach⸗
tatistik,“ hefert die Thatsache, daß bis zum Schlusse des PRonates
November beim Wiener Landesgerichte 270 Concurse eröffret
wurden, während 1872 die Zahl deiselben 141 11d 1873 217

Frankreich. J
Paris, 48.. Das Gerücht, daß der Kriegsminister Cissey
a der Armeecommission kriegerische Worte habe fallen lassen, ist,
er „Agence Havas“ zufolze, unbegründet. Der Kriegsminister
eschränkte sich darauf, die beantragte Zahl der Compagnien, aus
velchen das Bataillon bestehen soll, vom taktischen Standpunkte
u vekämpfen, indem er besonders darauf hinwies, daß die vor—
eschlagene Unwandlung mehrere Jahre zu ihrer Durchführung
tfordern und so eine neue Störung in der Organisation der
rmese nach der durqh die Veränderungen von 1871 schon verur
uschten Ersa ülterung hervorrufen würde. —
Bayonne., 14. Dez. Die Nachricht von dem Tode
omas nach dessen Verwundung bei Urnieta wird dementirt; eine
depesche aus San Sebaftian meldet, daß in dem Gesundheitszu⸗
hande des pirwundeten Generals eine Besserung eingetreten sei.—
J Mußland.
shus Perersbarg, 42. Dez. Bei dem gestern zur
Fier des Georgsfestes staltgehabten GalasinetbrachtenPeinz
übrecht von Preußen in Erwiederung der Rede des Kaisers von
dußland folgenden Toust auf denfelben aus z3., Ew. Majestät
aben die Gnade Jehabt, mir zu erlauben, meinen unterthänigsten
dank für die gnädigen Worte zu sagen, welche Ew. Majestät so—
hen ausgesprochen haben. Ew. Majestaͤt wissen am besten —von
len in Ihrem weiten Reiche, welchen Wiederhall diese Worte
i meinem Allergnädigsten Herru fi den werden. Gestatten mir
w. Majestät hinzuzufügen, daß Ihre Gnadenbeweise, Wohlwollen,
ich möchte sagen, Liebe welche Sie der preußischen Armee von
ꝛer zugewandt haben und noch zuwenden,“ mit unduslöschl. scher—
ntbarkeit von verselben eimpfunden werden. Erlauben Ew.
»ajestät, daß ich auf das Wohl Ew. Maj. trinke mit, dem
unfche, daß Gott End. Majestät ZedleBestrebunden und Absichten
rgnen möoe
mi sicht 45
St. Futzber. 14. Dez. Die vrreinigle Knapp⸗
haft der St. Jagherter Grube, dirca 300 Köpfe zählend, brachte

— —
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        betrug. Die Zabl der mit Schluß November inrotulirten Pro
jesse deträgt um 400 mehr als die gleiche Zffer des Vorjahres,
vpahrend die Nummer der Erdhibiten derfelben Cen kralstelle mit dem
Slusse die Zahl 90,000 üderstieg, mithin an 16,000 Nammern
die Ziffer des gleichen Maaates im Vorjahr- üderragt.

Faond'on. 1. Dez. (Aus dem Gerichtssaal.) James
Francis de Barr, nach seiner Angabe italienischer Sprachlehrer,
wurde wegen einer Reihe kreiner Diebstähle in Manchester zu 6
Donaten Gefängniß verurtheilt. Seinem Vertheidiger zufolge het
der Verartheilte eine merkwürdige Laufbahn ducchgem acht. In den
Jahren 1848 —58 kämpfte er gegen die Oesterrei her mit Baribaldi
ind anderen Generalen; im Jahr 1857 wacr er mit den Fraͤnzo—
en in Algier; bei Kurs stand er in rürkischen Diensten gegen die
RPussen; im Jahr 1861 fand er sich auf Seiten der Confoderirten
in Neworleans, um sich nach Beendigung des Bürgerkrieges nach
Paraguay zu begeben und für diese Republick mit dem Schwert
inzuircten. Von Vopez degad er sisch in die Dienste Cespedes
auf Cuba, wurde auf dem „Virginius gefangen genommen, ent⸗
ging aber dem Schichal der übrigen Gefangenen, um nach Newyork
suruück, dann nach Italien zehen zu konnen und schließlich in Man ⸗
hester ins Gefangniß wegen Diebstahls geworfen zu werden.

pLondo'n. Vom 8. auf den 9. Dez. war die Exkai⸗
serin Eugenie zum Besuch bei der Koöniging Viltoria auf Schloß

Windsor.

Nur etiwa 5550 englische Meilen (225 Stid.) von New-
Yort entfernt wurde im atlandischen Meeie auf der südlichen
Route, die meist von den von Europa ko mmenden Dampfern ein-
geschlagen wird, von dem Kapitän der italienischen Barlen,Thes
tese“ ein Fels von ci. 100 Meter Linge und 20 Meter Breite
endeckt, der zur Ebbezeit 6 Meter aus dem Waffer hervorragt, zur
Zeit der Fluth aber dollommen dur h die aufe und aiedergehenqen
Wellen verborgen wird. Man tnüpft an seine Existenz Vermu-
hungen über das bisher unerklärte Verschwinden mehrerer
Ddampfer.

.7 Die Z veigulden stücke werden bei den bahyer'schen
Kentämiern nur noch bis 31. Dez. 1874 in Zahlung und zur
Imwechslung bei den übrigen bayerischen Kassen nur noch bis 20.
Ddez. 1874 in Zahlung augendmmen. Wer sich ihrer micht
vährend dieser Zeit entledigt, brinct d'eselben nur noch zum Sil⸗
zerwerth (1 fl. 53 ir.) an.
Drensßpes⸗—Nachrichten.

Zum Oberpostmeister in Speier wurde der seitherize Post⸗
ind Bahnamtsvorstand in Schweinfurt, F. Weber, befördert.

Illustrirte Wochenschrift Deurscher Kriegerbund,“ Ni. —X
derselde enthält: „Sold iten Liebchen,“ historisthe E zählung aus
den Jahren 1818 — 15 von Fr. Lubojatzty; Vereinsnachrichten;
Iber die unter den Militär-Vereinen zu errichtende Wittwen-und
Waisenkasse; Humoristisches; Aus der Rekrutenzeit (mit Illustra⸗
ion)! Fragen an den Unfehlbaren in München; Literarisches ⁊c.
Breis pco Quartal nur 75 Pf. neue Reichswährung. Zu beziehen
urch jede Postanstalt. Die in diesem Quartal bereits erschienenen
Nummerr werden nachgeliefert.
S1rusjtrirte Jagdzeitung, Organ für Jago
zischerei nnd Naturkunde. Herausgegeben von W. H. Nitzsch⸗
egl. Oberförster. — Leipzig, Verlag von Heiurich Schm'dt. —
Ro. 5 dieser unterhaltenden und beliebten Jagdzeitung ist erschitnen
ind enthält: Die Schädlichkeit und Nüzlichkeit des weißen Stor—
hes von v. Schucknann. — Jagdstreitigkeiten aus elter Zeit don
Friedrich Freiherr v. Droste⸗Hülshoff. — Merkwürdige Begegnung
nit einem Rehbock. — Eine Hofjagd von Oberförster Gödde. —
S„chopfwachtel. — Ein wirksamer Schrotschuß. — Ein Kaubvogelf ang,
— Jagdschutzvereine u. s. w. u. s. w. — Ilustrationen: 25 ab—
rorme Rebgehörne aus der Samm'ung d. verst. Oper-Forstme isters
). Cotta (Original). — Beg'egnung mit einem Rehbok von G.
Sundblad (Original) u. s. w. — Preis 1 Th'r. halbjährlich in
llen Buchhandlungen und Postanstalten.
Der neue Jahraang hat an 1. October angefangen.
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schen u. Boutons kurze und
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853385* 538 5383833583 33 —8333 25 5232
5 33 5 * —X * —2323* * S
5 56.2 52323* — —— 52 —c—578233 285 — 5
5522 222 232 — 2535538 523238 S5 25 8223 3222* 53 7*
222 —z22232 EkE— 2 — S—m 772 2 * S2
333523337 28233838357 8 353333857* —A
8 — — 2 * * *
5s225753853* 253735*5335 253. 3553 28332338353 58 853
5* 53835* 335 55 357
2 —— — 23 * 2
32328353 3883 3 35s384s835338* s53 338*
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2* 58 27232 57 55 23355 29 52 223532 3253355 535 —
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5352835285385 8 — —
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5 383 32333323
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25 —J——— — 832.22 — 322 7
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2322223 ————— 3 5323755352353
—————— s85532523*2723 — 2533——2235

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2. 5 — 6 4 —82 232— 8243 —*232,52*3* 8
32, 3 23 2 —85823 G 2353 52322.5
2355 25 —A — * * — —— 2 3
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2 2 * * 4
2 * 22 5 —33 2 226 5 .223 22. 3
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2235 233368 538238 —
5— 33 — 23
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35 — —833533 J233 78368 353.3
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3 3 3 3 —3 3888
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        Sl. Ingberler Anzeiger.

der St. Ja berter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Uaterhaltungsblatt, mit der Dienztazs⸗, Donnerstags⸗ and Sonnta

summer erlcheint woͤhentli h viermal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sanntaz. Aoonnementsoreis vierteljährig 42 Arzr. ode
12 Silbergr. Anzeigen werden mrit 4 Krizr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

Samstag, den 19. Dezember. 174

Deutsches Reich.
München; 15. Dez. An dem gestrigen Taze wurden
die Rekruten! des Jahrganges 1854 bei fämmtliqen nichtberittenen
Abtheilungen dis deutschen Heeres zu den ersten Wa fenübungen
eingestellt; w'e schon auf bielen anderen militärischen Gebieten ist
—E nicht⸗ mehr
hor, daß ein Staat die Rekruten im Frühjahr, der andere im
Sommer und der dritte im Herbste einstellt. Die juagen Mann⸗
chaften werden nun zu gleicher Zeit eingestellt und sind auch
achdem ein gleicher Ausb'ldungsmodus angenommen, zum gleichen
Zeitpunkte nach den einheitlichen Etxerzier Reglements ꝛc. ausgebil-
—DV Rekruten ist gegen die
früheren Jahre ein sehr später uad hauptsächlich durch dkonomische
Fruͤnde hervorgerufen, — er ist aber auch ein sprechendes, das
besse Zeusniß dafür, daß man in maßaebenden Kreisen für die
nuchste Zukunft vollständig beruhigteist und an ernstliche gusmär⸗
ige volfiändig beruhigt ist und an ernstliche auswärtige Veewicke
lungen nicht glaubt, In national ökonomischer Beziehung ist die⸗
jer spate Einsiellundstermin der Relruten im Zusammenhalt. mit
dem frühen Entlassungstermine der Reservesten und Dispositions
urlauber (Anfang Septemder) insoferne von nicht unbedeutender
Wirkung, ols sowohl der Landwirthschaft, wie auch den übrigen
HZewerben zahlreiche Arbeitskräfte erhalten, beziehungsweise zugeführt
wpurden: in Folge der wieder hierdurch erz'elten Manquements
in der Sollstaͤrle der verschiedenen Truppenastheilungen kommt
auch dem Militäretat eine nicht zu unterschätzende Erleichterung zu
gute. Nußerdem stellt sich auch die wirklich active Militärdienst⸗
jeit füt den einzelnen Mann auf durchschnittlich nur wenig üben
wei Jahre, für viele sogar um einige Monate unter zwei Jahre,
so daß nur Wenige oder gar Keine die gesetzlich festgesetzle al
ive dreijährige Dienstzeit bei der Fahne verbringen.
Berlin, 14. Dez. Der durch seine kriegsocerichtliche
Antersuchung noch vor Kurzem vielgenannte Capitän zur See
Werner hal des Contre-Admirals Heldt Stelle in Kiel erhalten
und wird nun auch Contre Admiral werden.
Zerlin, 15. Dez. Der Bundesrath hat in seiner heu—
rigen Sitzung dem am 8. Dez. zwischen dem Deutschen Reich und
Rußland abzeschlossenen Konsularvertrag seine Zustimmung er—
heut und ferner den Ent vurf eines Gesetzes beschlossen, welches
die7Gltigkeit des Reichsgesetzes über die Ausgabe von Banknoten
his zum 31. Dez. 1875 verlängert und die deutschen Banker
derpflchtet, vom 1. Juli 1875 ab, die bei ihren Kassen einge
Jenden eigenen Noten unter 100 Mark nicht mehr auszugeben uund
hie Roten anderer Banken nur an diese in Zahlung zu geben
Berlhin, 16. Dez. Die — eih St. Ingber pe At g .
die noch bevorstehende letztwoͤch ntliche Thaätigleit des Raichstages Ingbert dahier wird am 1. —— Vnn ABerei n St.
und schreibt diesbezüglich: Die Banlgesetzangelegenheit sei durch zie Markrechnung einführen. Die Unanderun in *8 Bühern
die Berathungen des Bundesraths einer Lösung soweit entegegen heile und Eintrittsbeiträge soll in der nüchst er Stamman⸗
geführt, daß eine Vereinbarung sue mit dem Reichstage in tfolgen. en Generalversammlung
daher Aussicht steh. Unter diesen Umständen sei ein Wiederzu. Aus ⸗
sanimentritt vez Reichstages in den ersten Tagen des Januar zu um dr —* n adiesen 5 haben,
einer etiwa 14tägigen —A , eufgegenzutreten, die praktische Einri ans etche Münze
erlin- 17. Der. Die Redacteure der Nordn. Alla.“ auszugede.n, welche zum Enpfange vom te Liter Bier h ewrne
ztg.“, der „Gernania“ und des „Fremden- und Anjeigeblattes- Heliebigen Blerbrauer berechtigen, sowie 8 * ier v— jedem
ind wegen xereeeeee u Angklage zelön werden. .sowie jederzeit gegen Baae ein-
schrift heute zu je Thlen. Geldstrafe xerurtheilt worden. Von dem sanw. 9—
ineee e er e eeede
zision des Reichsstrafgesetzbuche erfährt die „Köla. Ztg.“ aus Aniversität in Zürich hatte vor etwa 20 Jahren ei u wen. Die
zuter Quelle, daß auch eine Verschatfung der Strafen für die gabe über eine wissenschaftliche Arbeit eere Prizan
Anregung zum Unge horsam gegen bestehende Gesetze und gegen ine Anzahl Arbeilen ein bon drnen zwei furn n es ging
die Grundlagen der saatligen I befürwortet wird. wurden, prämi'rt zu werden. Bei der Eröffnung wee agen
Paris, 1s. D Fant veich. de ge die Vereichmung der Verfasser emdieinnea ani wz,
Parig. 18. Der KDie Soreg ing,. welhe die im Procetg Ramen dessenigen der die eiste Prame erhe ten gaher eshor
Arnim verlesenen Schriftstücke in Paris und Versailles he vorge? Primaner uͤn Posen.“ Deit zweiten Preis haite: „Do fhorn,
rufen haben wächsst noch immer; in der Nationalbersa umlung, an in Zürich. Die Preisrichter konnten —* nihe Feser
allen öffentlichen Orcten von Paris spricht man nur von den Arnim- zu dlauben, daß ein Primaner es feit ——⏑
—8 wissenschaftliche
        <pb n="804" />
        Arbeit glänzender gelöst, als die bedeutenden Gelehrten, die mit ihm
concurrirt hatten, und richteten daher an die Polizeibehörde in
Posen ein Schreiben mit der Anfrage, ob dort wirtlich ein Pri
maner Dockhorn existire. Die Antwort lautete, daß dies in
der That der Fall sei, und der Primaner Dockhorn erhielt den
ersten Preis. —

F Die Bahnlin'e Gründstadi-Eifenberg soll im nächsten Mo
nate begonnen werden.

Germersheim, 13. Dez. Vor Kurzem wurde hie
das nachstehende in teressante Dokument gefunden, ob bei einer
Ausgrabung oder einer anderen passenden Gelegenheit, konnte nich—
ermittelt werden; ebensowenig ließ sich das Alter bisher mit Sicherhei!
feststellen. Der modernen Form nach könnte es ein Kind unferes
Zeitalters sein, dem Inhalle ndach wird es aber jeden falls einew
früheren Jahrhunderte angehören.

Etwas Gereimtes aus der froͤhlichen Pfalz:
Ein Amtmann jüngst spaziren ging

Des Abends in der Dämmering,

Und vor denselben Festungsthoren,

Ging ein Professor just spazoren.

Bis hierhin war's schon öfter da,

Doch hört, was ferner noch geshah:

Als der“ Professor lobesam

In jenes Amtmanns Nähe kam,

Traf Plötzlich ihn ein geller Schrei;

Professor stutzte, — was Das sei;

Bevor er's aber noch ergründet,

War ihm die Ursach' schon verkündet,

Denn vor ihm stand in Lebensgröße

Der Amtmann und schien bitterböse:

Ich bin, wie hierorts Jeder weiß,

Der höchste Mann im ganzen Kreis,

Und Sie, Sie sind so winzig klein,

Ein lumpiges Schulmeisterlein.

Drum haben Sie devot zu grüßen,

Und weil Sie Dieses unterließen,

Ernenn' ich Sie, doch nicht sub rosen,

Zu einem Flegel, eineim großen.

Drauf schoben sse ab nach verschieden er Richtung. —

Der Fall ist Wahrheit, nur die Reime sind Dichtung.

Doch uns erübrigt, das Eine zu fragen,
Derweil Das pafssirte in unseren Taggen..
Sind denn die Amtmänner in ihren Bezirken,
Was man so „Pascha? nennt unter den Türken?? ? (3w. 3.
Saarlouzis, 16. Dez. (S. J.) Heute Nacht um
122/. Uhr flog das Trockengebäude der bei“ Bous gelegenen Pul
verfabril mit 120 Centnern Pulver in die Luft. Glücklichen
Weise hielt sich gerade kein Mensch in dem arg zerstörten Ge
bäude auf, so daß kein Menschenleben zu beklagen ist; wäre dit
Explosion am Tage vorgekommen, so wäre das Unglück ein sehr
großes geworden, da während des Tages stets 12 Arbriter in
dem Trockengebäude beschäftigt waren. Der Luftdruck war ein so
gewaltiger, daß die das Gebäude umgebenden Wälle vollständig
zerstört wurden und daß in hiesiger Stadt, in Roden ꝛc. viel⸗
Leute durch das Rasseln der Fenster aus dem, Schlafe aufgeschreckt
wurden und glaubten, daß ein Erdbeben Statt gefunden hätte.

fF Närnberg, 16. Dez. Ueber die Art, wie Fürst Bis
marck zur Pistole Kullmann's gelangte, erzählt der „N. C.“ folgendes
Nähere: Der Fürst hatte, wie wir aus glauswürdiger Quelle er⸗
fahren, an den Staatsanwalt (nunmehrigen Appellrath) Rüdel
das Ersuchen gerichtet, es möge ihm die Pistole überlassen werden.
Der Staatsanwalt, der nicht auf eigene Verantwortung handeln
zu können glaubte, wandte sich an die Regierungsfinanzkammer
in Würzburg und diese hinwiederum an das Finanzministerium
iu München, von welchem der Bescheid erfolgte: daß die P'istole
dem Herrn Fürsten um den marktgängigen Preis zur Verfügung
stehe. So kam Fürst Bismarck in den Besitz der Kullmann'schen
Mordwaffe und der bayerische Fiskus in den Befitz von 1 Thlr.
20 Sgr.

Pii ürnnchen, 11. Dez. Wie die kath. Schulzeitung
mittheilt, hat der Lehrer Schöpf in Partenkirchen seine Schüler
im Gesange so fleißig unterrichtet, daß sie im Stande sin d, Quar⸗
tetten zu singen. Diese Mühe wurde ihm wahrdaft königlich be—
lohnt. Der König hielt sich nämlich vier Tage in Partenkirchen
auf. Bei dieser Gelegenheit ließ Se. Majestät, von den prächti⸗
gen Schulgesängen verneqgmend, den Lehrer Schöpf mit seiner
jugendlichen Sängerschaar kommen und hörte eine voll:? Stunde
ihrem Gesange zu, worauf er seine vollste Zufriedenheit aussprach.
Acht Tage später erhielt Herr Schöpf ein huldvolles Handjchreiben
bon Sr. Majestät und als Geschenk eine goldene Uhr im Werthe
von 400 fl. Ebenso erhielten die Kinder 400 fl. zur Anschaffung
von Kleidungsstücken und Lehrmitteln.

F Man schreibt der „Rhpf.“ aus dem Wasgau: Was einem

Reisenden doch nicht Alles passiren kanne! Am 8. d
logirte ein reisender Herr in Pirmasens und wurde
daselbst in seiner Gemüthlichkeit gestört durch Feuerlaärm, da ein
Haus und eine Scheuer daselbst in“ Brand gerathen“ wa.
ren. Am anderen *Tage reiste derselbe nach Dahn uad
warf sich getrost des Abends in Mocpheus Arme. Da, Morgens
um 5 Uhr, ertönten abermals die Brandsignale, die gefüllte
Scheuer des Herrn Glaser daselbst, nächst der Kirche, stand in
Flam nen. Solcher F nerverfolgung müde, begab sich derselbe am
bergangenen Donnerstag nach Fischbach, um endlich einmal unge⸗
stört seine Nachtruhe zu genießen. Aber kaum hatte er auch hier
die Augen geschlossen, da wurden die Sturmglocken geläutet und
wieder nahe an der Kirche stand die Scheuer des Herrn Jakob
Schahl II. in hellem Brand. Nun war unser Reisender aber
des Reisens im Wasgau übersatt, schnallte seinen Bündel und
sprach: „Adien Herr Wirth, ich nache, daß ich über die Grenze
komm, in euerem Eck ist es nicht mehr geheuer!““
fTriler, 18. Dez. Am 5. Dez. wurde dahier unter großer
Theilnahme von Civil und Militär ein Husaren-Wahtmeister zur
Erde bestattet, auf den die preußische Armee stolz sein durfte.
Johann Mumbauer aus Simmern, der in den Kriegen 1866
und 1870,71 im Ganzen 17 Schla hten und Gefechte mitg emacht
hat, ohue jemals verwundet zu werden. Die Standarte des
Regiments rettete er im Jahre 1866 bei Helmstedt, wie er denn
auch in demselben Treffen einen Offizier aus einem Haufen feind⸗
licher Reiter heraushieb. 1872 war er als Depulirter sriuer
Schwadron zu dem St. Georg-Ordensritterfest nach Petersburg
und häusig in gleicher Eigenschaft zu anderen militärischen Fest
lichleiten commandirt, zuletzt noch am 9. August c. zur Einwei⸗
hung des Winterberg⸗ Denkmals bei Saarbrücken. Er besaß außer
me hreren Ehrenzeichen auch das Eiserne Kreuz zweiter Klasse so
wie den russischen St. Georgsorden. Jener Offizier, den er bei
Helmsledt aus den feindlichen Schaaren herausheeb, verehrte ihm
bei Lebzeiten ein Bild, welches jene wackere That Mumbauer's
verherrlichte; als der treue Kriegsmann aber auf dem Paradebette
lag und sich eben der Sarg über ihm schließen sollte, da trat jener
Offizier heran an die Bahre und legte seinem Lebensretier als
etzte Gabe der Dankbarkeit noch einen vollen Lorberkranz auf die
sreue Brust. Schließlich sei noch einer schönen Episode aus dem
Leben des verstorbenen wackeren Kriegsmaunes gedacht. Als er
auf dem Winterberge vor dem Deulschlands Helden 1870 —
71! “* errichteten National-Denkmal stand und eben die schmet⸗
ternden Klänge der Weber'schen Judel⸗Ouverture, welche die
Festlichkeit harmonisch abschloß, verklungen waren, da eilt plötzlich
ein Oberst der bay rischen Chevauxlegers freudig auf ihn zu, schaut
ihm scharf ins Gesicht und streckt ihm dann beide Hände enigegen
mit den Worten: „Ja, ich täusche mich nicht, Sie siad's! Grüß
Bott, deutscher Kamerad!“ Der freudig ersckrockene Wachmeister
wußte erst gar nicht, wie ihm geschah. Dann aber dämmert's
zuch in seinem Kopf auf und er erkennt in dem Obersten jenen
bayerischen Rttmeister wieder, dem er hei Helmstedt die schon
eroberte Standacte seines Regiments wieder entrissen. Das
Wiedersehen der ehemaligen beiden Feinde Augesichts des die großen
Erfoige des Johres 1870/71 verkörherten Denkmals war für Beide
tief ergreisend.

Die Times bringt in Bezug auf das bei Quessant
unlergegangene Schiff an hervorragender Stellte und in fetter
Schrift folgendes Eingesandt“: „An dem Tage, an welchem der
.La Plata“ die Themse h'nunterfuhr, beobachtete iha der Tapitän
des Fisgard zu Greenwich und war so sehr betroffen von seinem
Tiefgange, daß er seinen Zimmermeister darauf aufmerksam machte.
Der Zimmermeister war überzeugt, daß das Schiff ia solchem
Zustande nicht sicher in See gehen könnte, und beshloß, da er
einen Sohn an Bord hatte, diesen von der Fahrt zurückzuhalten.
Das that er auch und rettete so sein Leben. Karn das wirklich
vahr sein? Und wenn so, koͤnnen mir uns wundern, daß
Schiffeuntergehen und Versihe ungs — Gesellschaften run ir
verden 7

Berlhin, 14. Dez. Die „Nat. Zig.“ schreibt: Un
falschen Gerüchten über einen Vorfall auf letzten parlamenlarischen
Soiree beim Reichskanzler vorzubeugen, theilen wir mit, daß ein
Abgeordneter bei der Besichtigung des auf dem Schreibtische des
Reichskanzler liegenden kleinen Rebolvers, womit seiner Zeit Blind
das Attentat auf den Fürsten Bismarck verübt hat, unvorsichtiger-
weise eine Entladung desselben herbeigeführt hat. Es hatte na⸗
lürlich an jeder Vermuthung, daß die Waffe geladen sein koönne,
gefehlt. Glückli herweise hal der Uniall keinerlei üble Folgen ge⸗
habt. Fürst Bismarck nahm aus demselben bei der Abendmahlzeit
Anlaß, einen launigen Toast auf den durch den Schuz jumeist

bedroht gewesenen Abgrordneten Jordan, der „dem Altentate
zlücklich entgangen sei,“ auszubringen.

F. In Molsdorf bei Dietendorf (Herz. Gothi) warde jüngst
beim Pflügen eine eiserne Kiste ausgegraben, die eine bede uͤte ade
        <pb n="805" />
        Anzahl Münzen enthielt und ein Dokument, aus welchem zu ersehen
war, daß dieselbe aus Furcht vor den Kroaten dort vergraben
vorden und der Eigenthümer Melchior Mehlhorn geheißen.“ Es
ind meist Alteuburger und preußische Thaler und Dukaten. Ein da (B. Frobl)
siger Armenhäusler macht als Erbe Aaspruch. * Ein hoh des Ebeweib.) Vor Kurzem passirte in
kNach amtlichen Berichten über den iünasten Typhon in der Arzberg eine Geschichte, die zeigt, wie viel ein tugendsames Weib,
Zolonie Honglong wurden durch denselben 278 Häuser tot 19. 740 weiches für seinen Mann sorgt, werth ist. Der Mann wurde
deilweise zersiört. Außerdem li tten 4000 — 6000 Wohnhäuser mehn krank und die besorgte Gattin sandte sofort zur Leichenftau.
odrr weniger und 87 Eingeborene wurden durch den Einsturz Diese fand aber jezt und auch, als sie zum zweiten Male gerufen
von Gebäuden getödtet. Die Zahl Unfalle unter fremden Sch ffen wurde, den Mann noch am Leben, so daß fie unverrichteter Sache
hbelief sich auf 833 und 200 Personen der Gesammtriannschaften wieder abziehen mußte. Als daher eines Morgens zum dritten
ertranken. Die Zahl der in Macao na h dem Typhon gefundenen Male der Ruf an sie erging, wartete sie vorsorglich
Leichen betrug 4000; 20 derselben waren Portugiesen. Der bis Nachmittag, um nicht wieder einen vergeblichen
Veriust an Menschenleben im Distrikt Heong ˖shan wird indeß Garg zu thun, aber auch dann lebte det Mann noch, wenn er
auf 20,000 geschätzt. auch nur rochelte. Die zartfühlende Gattin tröstete aber die Leit
FIm Vorzimmer des kaiserlichen Palastes zu NPetersburg hhenfrau, „tomm,“ sagte sie, „wir sägen unten ein bpaar Scheit
tanden während eines Hoffestes die Diener mit Maänteln und dolz, bis dahin ist er sicher todt.“ Gesagt, gethan, nud richtig⸗
hhelzen über den Armen. um auf ihre Herrschaften zu warten. ils sie später wieder herauf kamen, war der Kranke todt.
Als der Ball zu Ende geng, die Geladenen sihh nah und nach Wan sieht eben, es geht Alles, nur etras Geduld muß man
eutfernten und der Fürst G. in den ihm hinehaltenen Pelz furr. haben.
vemerlte er, daß der Aufschlag des rechten Aecrmels abgeschnitten F(sineschöone Sitte) herrscht in der Bretagne.
war. Das mußte ein Dieb gethan haben, und so wenig dieser Wenn dort die Mutter eines Säuglings stirbt, so wird das Kind
auch scheinbar gestohlen, so gut hatte er sich doch auf seinen Bor⸗ von allen anderen Müttern der Gemeinde oder des Dorfes als
theil bersianden, denn der Pllz war oon schwarzem Zobel, dem ihr eigenes angenommen. Der Priester wählt eine Mutter aus,
aller theuersten Rauchwerkund der gestohlene Aufschiag wenigftens tausend auf welche er fein desonderes Vertrauen sezt, und sie empfängt
Rubei werth. Den Schaden zu ersetzeu wurde der Pelz am den heiligen Dienst, für das Kind zu sorzen, als ein
rachsten Morqen sogleich zu des Fürsten Schneider geschickt; noch Beschenk des Allmächtigen. Ist eine zu arm, als daß sie das Kind
zatte dieser abe das sehlende Stück schwarzen Zobel in ullein unterhalten könnte, so vereinigen sich mehrere für diesen
ganz Petersburg nicht auffinden köanen, als ein Lakai in der Zweck. Eine der Mütter nimmt das Kind in ihre Wohnung
Livree des Fürsten G. erschien, den abgeschnittenen Aermel- auf und die andern warten und pflegen es stundenweise abwech⸗
Aufschlag brachte, triumphirend erzählte, daß die Polizei den Dieb seln. Alles, was auf die Kindheit Bezug hat, wird in der
entdeckt bätte uUnd dauu sagte, daß er aleich auf das Annähen war“ Bretagne mit frommen Gebräuchen umgeben. Niemand geht
ten wolle, da der Fürst den Pelz noch an demselben Bormittag anziehen an einer Frau, die ein Kind trägl, vorüber, ohne zu sagen „Gott
müsse. Der Schpeider hielt den Lakai durch den Aufschlag für egne Dich!“ Selbst der eingefleischteste Haß wird durch diese
hinreichend accrevitirt, verrichtele die Arbeit ind übergab ihm den Sitte entwaffnet. Der unversöhnlichste Mensch wind seinen Feinde
Pelz. Wie sollte er aber erstaunen, als gegen Mittag der Kam ein Segenswort zurufen, wenn derselbe ein Kind auf dem Ar—
merdiener des Fürsten G. kam, um den Velz zu holen, und es me hat

ch nun herausstesste, daß der Dieb den geslohlenen Aermel⸗
Aufschlag nur benutzt hatte. um den Pelz zu bekommen ! Dieser
war und blieb übrigens verschwunden.

Holz. Verkauf.

in der Konigl. Oberfoörsterei Holz

(bei Saarbrücken.)

Am Donnerstag den 14. Januar
1875 Vormittags 10 Uhr sollen im
Zasthause des Herrn C. Kirst zu Sulz⸗
hach folgende im Laufe des Jahres
zum Hiebe gelangende Holzquantität en
dem meistbietenden Verkaufe ausgesetzt
verden:

eirca 1000 Raummeter Buchen⸗

Scheitholz (in den Schutz⸗
bezirken Sulzbach, Dudweiler
und Eckershöhe)

a. 200 Raummeter Aspen Rollscheit
(Zur Fabrikation von Zünd—⸗
hoͤlzchen geeignet.)

a. 10.000 Raummeter Eichen⸗,

Buchen⸗ und Weichholz⸗
Nnüppel V. Cl. u. Reiser
J. Cl. (Zur Verkohlung
geei gnet).

Die Aufarbeitung der vorbezeichneten
dölzer wird durch die König lich.
Forstverwaltung nach den bestehe nden
Vorschriften bewirkt.

dolz den 14. Dez. 1874.

Der Könialiche Oberförster

Georg.

Wekanntmachung.
Der monatliche Mehlbedarf des Consum-Vereins des St. Ingberter
Eisenwerkes bestehend in
circa 200 Itr. Korumehl J Qualität
und, 30 „ Weißmehl, F
wird am 24. eines jeden Monats auf dem Submissions-Wege vergeben, an
velchen Tagen, Nachmittags 3 Uhr, die Eröffnung der eingelaufenen Offerten
im Locale des Vereins in Gegenwart der allenfalls erschienenen Submittenten
tattfindet ˖ — Ist der betreffende Tag ein Sonn⸗ oder Feiertag, so findet
die Submissions Eröffnung ausnahmsweise schon am 23. statt. 7
Die bezüglichen Lieferungsbedingungen werden auf Verlangen eingesandt.
St. Ingberter Esenwerk. den 17. Dezember 1874.
Gebrũder ERKrücemer.

Zur gefl. Beachtupgl

Wegen Umbau meines Magazines bin ich genöthigt meine großen Vor⸗

von

Paletot“s, Röcelken, Joppen-
Hosen undd Westen sowie modernen und
soliden Selulafröclcen zu billigen Preisen ver—
kaufen zu müssen.

Fran; Cang, Zweibrücken.

räthe

—XW
vom 17. Dezbr. 1874.
Pistolen.....s 9 19-61
hosländische 10 fle⸗Stücke 950-82
Dukaten. 9 35- 27
20-Frankenstücke .. 9.30 - 31
kEnglische Souvereigns 137-69
Russische Imperiales. —XEX
Dollars in Gold 2 26227

IEGOIINICIIM FERAA5NIXENEBEBEERG i/tS.
Prämiirt Höhere technische Lehranstalt mit Vorbereitungsschule. Am 15. April
in Ausführliche Prospeete durch alle BReginn
Wien. Buchhandlungen und durch des neuon

Die Direction des Technicum.. Curses.
Freier Unterricht für das Sommersemester vom 11. Januar ab.
        <pb n="806" />
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Mortirtes Lager in Gold⸗ und Silber⸗
baaren, als: Garnituren, Bro⸗
chen u. Boutons, kurze und
aug Herren u. Damenketten,
Colliers, Kreuze, Medaillons,
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empfiehlt neu eingetroffene Sendungen —— —— —
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in Pelelotfagon mit Aermeln, sowie in Radfafgon7.*
Wintermäntel und Jaquetteß —
gestreifte und carirte Damen⸗-Shawls.
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Lüäufer⸗ und ABee 4.
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J schwarze und farbige Baumwollsammte. F
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Damenkleiderstoffeeen
Buckskins, Ratinez, Flaconnetgg.
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wollenen Herrensemdenn.
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Gardinenstoffen ꝛe.
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Illustrirter Vaterlandskalender 1875. 40..
J * V p i 3 6 Bogen. Preis 9 kr.
Lustiger Bilderkalender 1875. 4*. 6 Bogen.
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der St. In berter Anzeiger (und das mit dem Haupiblatte verbundene uaterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ and Sonnta

Lummer erscheint wöchentlich vie rmal: Diemztag, Donnerstag, SAamstaa und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzt. ode
12 Silbergr. Anzeigen werden mrit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

PR20. — O0. Dezember. 1874

— 2
—
X — Mannheim, 17. Dez. Der Redacteur des in Heidel⸗
Einladung zum Abonnementi erscheinenden ultramontauen „Pfälz. Boten,“ A. 38
auf den St. Ingberter Anzeige. »er gegenwärtig in Rastatt eine längere Freiheitsstrafe wegen
Zu dem mit dem 1. Januagr beginnenden 1. Quartale Zreßvergehen verbüßt, erschien gestern und heute wieder wegen solcher
875 ersuchen wir höfl, die Bestellungen bei der Post Zergehen vor dem bhiesigen Schwurgericht. Wegen Beschimpfung
mrerweilt machen zu wollen. der altkatholischen Kirche wurde er gestern zu 5, wegen Beleidig-
Unsere verehrl. Abonnenten von hier und Schnappbach, welche ung des Fürsten Bismarck heute zu 8 Monaten Gefängniß ver—⸗
vor Ende d. Monats nicht ausdrüchlich abbestellen, bekommen urtheilt. Der in letzter Sache mitangeklagte stellvertretende Re—
inser Blatt für das kommende Quartal fortgeliefet. acteur, Buchdrucker Schweiß, urde freigesprochen, we'l Berberich
Im Preis und Eischeinen tritt keine Aenderung ein. den straͤflichen Artikei ohne dissen Wissen noch am Taje vor seiner
Zu zahlreichem Abonnement ladet ergebenst ein tdbreise nach Rastatt für die nächste Nummer zum Druck gegeben
—Lie Expeditien — bvoate.
.utsches eich.
Berlien, 16. Dez. Die ‚N. A. Z3.“ schreibt? „Zuver⸗
aässigen Nachrichten zufo!ge ist die Zahl der in Frankre'ch und
jesonders in Paris eintreffendenArbeit suchenden jungen Deut⸗
chen seit einiger Zeit in bedenklicher Zunahme begriffen. Diese
deule, von denen viele ohne Existenzmittel und kaum der frauzö⸗
ischen Sprache mächtig nach Paris kommen, fallen größtentheils
chon nach wenigen Tagen vergebli her Bemühung um Beschäftig-
ing in ihrer selbstverschuldeten trautttzen Lage der deutschen Bot ⸗
haft in Paris oder dem daselbst deutschen Hüifsverein
vr Last, können dort indeß bei der Befchränlheit der verfügbaren
Miltel, welche vorzugsweise zu Beihülfen für alte und kranke oder
mverschuldet in's Unglück gerathene Deutsche bestimmt sind, die
rhoffte Unterstützung nicht finden. Diese Erfahrung hat vor
kurzem noch eine Mehrzahl junger Leute gemacht, welche sich in
Baris vergeblich um Stellen als Kellner, Schneider, Haarkünstler,.
Cagelöhner und dergleichen bemüht hatten. Eine große Anzahl
olcher in Paris in Noth gerathener Personen ist demzufolge be—
reits polizeilich aufgegriffen und nach längerem Arteste wigen
gagabundires per Schub nach der Grenze zurüchgebracht
vorden. — Zur Abhülfe solcher Uebelstande scheint es dringend
vünnschenswerih, daß durch die Presse die gewerbetreibende and
onstige Arbeiterbevölkerung über die traurigen Folgen belehrt
verde, denen sich die deutschen Arbeiter aussetzen, falls sie sich
nittellos nach Frankreich begeben, ohne auf ein bestimmtes Unter⸗
ommen sichere Aussicht zu haben.“
Berlin, 17. Dez. In parlamentarischen Kreisen gilt
der Zwischenfall bezüglich des beabsichtigten Demissionsgefuches
gismarcks als völlig applanirt. — Dem beim Fürsten heute statt-
funderen parlamentarischen Diner wohnte auch der Kronprinz
hei, welcher mehrfach eingehend mit dem Reichskanzler con
ferirte.

Bermiter.
337Kirchheimbolano enl, 12. Dez. Die Unterhand⸗
ungen zwischen einer Reg erungskommission und dem hiesigen Kos
nite für den Donnersberger Thurm haben. folgendes Eigebniß
jehabt? Das Komite übergibt dem Staate den Tharm kossenfrei
us Eigenthum; der Staat-verpflichtet sich, den Thurm in seinem
Zestande und seinem jetzigen Zwecke zu erhalten, also namentlich
er ferneren Benützung desselben seitens des Publikums keinerle,
dinderniß in den Weg zu legen. N. W.) i

In Wunsiedel starb dieser Tage der Advokat Frised riigch
Sand, älterer Bruder des we en Ermordung Kotzebne's am
20. Mai 1830 zu Mannheim hingerichtelen Studenten Karl
udwig Sand.

FNew-York, 15. Dez. In Boston hat eine große
Feuersbrunst stattgefunden; der durch dieselbe verursachte Schaden
vird auf eine Million Dollars angeschlagen.

Illustrirte Jagdzeiuung, Organ sür Jand, Fischerei und
Naturlunde. Herausgegeben von W. H. Nitzsche, Kgl. Oberförster.
— Leipzig, Verlag von Heinrich Schaidt. —No. 6 dieser unter⸗
jsaltenden und beliebten Jagdzeitung ist erschienen und enthält:
Die Hetziagd mit dem Windhunde von H. v. H. — Eine eisige
zarforceJagd von v. Riesenthal — Aechter Waidmaaustod von
Freiherr v. Droste-⸗Hülshoff. — List der Elster. — Martins—
jans von Baron Schönstädt u. s. w. u. s. w. — Illustrat'onen:
Der Sonntagsjäger auf der Treibjagd von G. Sundblad (Ori⸗
zsinal). — Eine eisige Parforce-Jagd. — Preis 1 Thlr. halb—⸗
ährlich in allen Buchhandiungen und Postanstalten.

Der neue Jahrgang hat am 1. October angefangen.
Weßkanntmachung.
Der monatliche Mehlbedarf des Consum ⸗Vereins des St. Ingberter
Eisenwerkes bestehend in ——
circa 200 Ztr. Kornmehl J Qualität X
und 30 Weißmehle,

wird am 24. eines jeden Monats auf dem Submissions-Wege vergeben, an
welchen Tagen, Nachmittags 3 Uhr, die Eröffnung der eingelaufenen Offerten
im Locale des Vereins in Gegenwart der allenfalls erschienenen Submittenten
stattfindet · — Ist der betreffende Tag ein Sonn⸗ oder Feiertag, so findet

die Submissions Eröffnung ausnqahmsweise schon am 23. statt.
Die bezüglichen Lieferungsbedingüngen werden auf Verlangen eingesandt.

St. Ingberter Esenwerk, den 17. Dezember 1874.
*nnO .

Für Damen?!“
Bei Kramer E Co. in Leipzig erscheint:
Die
A hXiSSSh—
Zeitschrift in Monatsheften für leichte ele⸗
gante weibliche Arbeiten, enthaltend neue
ztiekmustor in brillantem Bunt-
arbendruck ausgeführt, sowie Hä—
el⸗ und Filetmuster, Vorlagen für Weiß⸗
stickerei, Weißnähterei, Waffel- und Strick⸗
arbeit, Perlhäkelei ꝛe.

Die einfache Ausgabe kostet pro Mo—⸗
nat nur Ii Sgr. — 6 Xr. rh 10Xtr.
jfterr. Die Doppelausgabe lkostet das
Doppelte.

Die einfache Ausgabe enthält abwech⸗
elnd einen Monat Stickmuster, den andern
dälel⸗, Filet⸗ ꝛe. Muster. Die Doppel⸗
auggade enthält in jedem Mouat Beides.
Man abonnirt 2u jedor Zeit auf
je drei Hefte einer helebigen Ausgabe
bei allen Buchhandlungen und Poplan⸗
stalten.

sd
—E
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        * *
Hauslicitation.

Mitswoch, den 6. Januar 1875, Vor⸗
mittags 9 Uhr, zu Sengscheid im unten⸗
heschriebenen Hause, wird das nachbegeich
nele Wohnhaus mit Zugehör der Untheil⸗
hatkeit halber öffentlich ia Esgenthum ver⸗
steigert auf Anstehen der Wittwe und Kin⸗
der' des zu Seügscheid, Gemeinde Ensheim,
herlebien Ackerer Cherisstian Eich,
As. J. Magdalena Eich, gewerblos,
zu Sengscheid wohnhaft, dessen Wittwe,
. Der Kinder dieser Eheleute, nämlich:
1, der noch minderjährigen sKinder und
Reprasentauten der verlebten Tochter Ca ·
tharina Eich, gewesene Ehefrau von
Jos. Nikola, Pudler zu Rentrisch wohn ·
doft, erzeugt mit Letterem Ramens: a.
Maria, d. Catharina Nitola, welche ihren
Valer zum Vormund und den Peter —*
Aderer daselbst wohnhaft, zum Nebenvore
nunde haben; 2, Jakob Eich, Rund 3,
Fhristian Eich. beide Ackerer und zu Seng⸗
eid wohnhaft, und zwar:

22 Dezim. Flaͤche, worauf ein zweistöcki⸗

ges Wohnhaus mit zwei Ställen“,

Scheuer, Schweinställea, Hofraum und

Zugehde zu Sengich id.

Der gerichtlich beauftragte kgl.Notar:

BS. Horn.
ẽgre ẽceice dãe dobiger ¶im drohen
und kleinen Schachtlnnn
mpfiehlt —— —
Pp. Zepp.
A —
Wirkliche Hilfe für Männer

Allen Männern kann nicht genug
empfohlen werden die all zemein aner⸗
tarnt beste Schrift:

Die KMännerschwäche, Zerrüttung
des Geschlechts⸗ und Nerven⸗ Systems
., deren Urfachen vollständige Heilung.
Für nur 14 kr. dirett zuk beziehen
durch die Schwäbische Buchhantdlung
—V
sendung von 18 kr, (auch in Brief⸗
marken) erfsolgt. Zußnung in
Couvert. H. 73619.

— —
Zu Weinachten empfehle mein Lager in
Hpielwaaren.
J. Haas.
vis⸗a⸗vig der Abpo!bele.

—

— *8 *
de rettungslos dar;

n aee unee Hei·
sng du —JV—— welt·
berů dnte illustrirte —8 Dr.Airyꝰs
Raturbeilmetbode. — afselbe wird
egen Eins. von Zriesmatten 2 18gr.
dd. 12231tr) von Richters Verlagd;
cit in Leiprig srcy versandt. 2
tausende welche jahrelang 38
m ber Zungenichwindsucht bzeb·

ang, Hrusen, Ilechten 3

vaniortboiden S iierv sucht.

Rrvenichwäche, Epiepfie ꝛc.
Hen Janden durch dieses aus ·
Wert wie die vielen

Buͤrgervereins ⸗ Kränzchen
Zusammenkunit bei Val. Seiter.
Feuerwehr - Monta
F ᷣ Ad. Lontag

ααα

Geschäfts⸗Eröffnung.
Dem geehrten Publikum andurch die ergebene Anzeige, daß ich in mei⸗
nem Hause, das früher Herr Fritz Vanzerbieter bewohnte, eine ——
Musikalien- und Schreibmaterialien- Handlung
rrichtet habe, und empfehle für bevorstehende Weihnachten, als Festgeschenke
ür Kinder und Erwachsene:
Lieder und Gesunge von O. Wil helm, Abt-Aalbum, Lehmann-Alhum,
Sehubert-Album- Schumann-Album, Strauss-Alhum zu 4 Händen Nozart
zonaton, Mendelssohn Lieder für hohe und tiefe Stimme, Faust-Album,
Tanzo und Marsche, zu. 2. und 4 Händen, Schulen, Ptüden, ferner Viotin-
md Quitarrensaiten, Colophonium ?c. ⁊c. ebenso empfehle ich: Pho—
hographie-Alhum, Musik-, Schreib- und Zeichen-Mappen, Farb- Feder-
inã driffolkasten, Bucherträger, feins Spitzenbilder und. Gratulations-
carten, Fleissbillets, Schlüsselhalter, Couvortkasten, Handschuhkasten,
igarrenkasten, Neçessairo, Notiabũucher, Oigarren-Etuis, Portomonnais,
boesiebũcher, Schreib-Alhums, Stahlfedern, Bleistifto, Abꝛziehbilder, und
alle in dieses Geschäft schlagende Artikel.
IJeh werde betsrebt sein, dureh reello imd aufmerksame Bedienung
das Vertrauen und die Zufriedenheit des geehrten Publikums zu
orworben, unb empfehle mich andurch bestons.
gt. Ingbort, den 19. Dez. 1874.
Vranꝰ Moll.
B
Ww
83
Zu bevorstehenden Weihnachten empfehle ih
Eine schöne Auswahl in Bilderbeü cher,
*Erzählungen, Märchen, Photo⸗—
Pgraphie-Albums, Schreib-⸗Alb ums
PPap eterien, Wandtaschen, Garde—
* robehalter, Häckeletuis, Farbka—
* st.en von den ordinärsten bis zu den feinsten,
Gebetbücher mit Sammt—- und Leder⸗
»»* Einband. —

nNo.7ton⸗

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— 8 3 F X v⸗,

-— α.——
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—E— ——*— 000
Man achte beim Ankauf auf die gesetzlich deponirte Schutzmarke, womit

eine iede Flasche und iede Gebrauchs-Anweisung versehen sein muß.

2 3 454 as in jeder Famile mit
Wichtiges Hausmittel kleinen ad besonders
am̃ dem Lande, wo Argi und Apotheke oft enifernt, wegen der gefährlichen
Halsbräune und des oft plotlich eintretenden qualvollen Keuchhustens stets
horräthig gehalten werden sollte): —E

rheinischer Trauben-Brust-Honig,
nür ächt mit dem Firmastempel der Fabrik in 2, Va Us
Originalflaschen in seinen hinlänglich bekannten vortrefflichen
—AXXDD
schleimung, Keuchhusten, Halsbräune, Katarrhe und Entzündung
des Kehlkopfes, sowie der Luftrohre, acuten und chronischen
Brust- und Lungenkatarrh, Bluthusten, Asthma ec. nur von
V. I, Ziekenheimner in Mainz,
dem Ersinder und alleinigen Fadrikanten desselben, erzengt, ist stets echt zu
haben in St. Ingbert bei J. Friedt ich und in Blieekastel bei Apotheler
FaRichter ELöwen-Apothete.)
—
— — — —— — — 75757 —
TF meee in StVnobert
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⸗.565 23 35 2 —— 25385335335535 — — ———
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—58535 323—537236 —z383353 3333263
»—35823 222—3 —— 5535 S255 — 7238 5538
532 .755 —A * * N 2323235 222 —2 2 8 2 82
2385 8232380 —2c5 32* 523 533328 — 2 2 3825857 58
* 2 * 7 3 —X — 2* 73 2 — — 2
—*35368 3 33 33 333 32382k
8 253 7 3335 s5252537— ——— 2268 52253 253353
— 22 —8 — 22 —— —A —— —2—53822 8 2 — ——
——68 3358323255 —283238 3332682
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3— 3083 2333 53533333333383 33383835 333522836—
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—577 —*535 535— 353 50 3 . 7 52 28 32248
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—A 5— 33337383 353 —258233355 58 85853
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8 235 55 —285283 7 — 2853.,33223
— 333383 3257 —5 3333533 353
XVE —— 55288 ẽ 8 522 32 333235 238*
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353 772452238836 5sz383753355 73833 5358 258 2852423538
2 —3 2 — 222 22622 8 — 22 2*
*28 55523622 333 5 28326838—3838 — 58 35353 155233—323
* . 5332328 —A — 27388 2 * * 252 ———
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— 22252 ——2 * a 22 88* —A 222 — —— 3k5
3825 —23558—3. 551255538575 533 *5* —8888. 3833
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— —583333354328
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3233 25633 2 — 3 33335 —
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3 3 3 33 7 85
323332283 33353*» 3335333338s5353 335 23 68
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3 552z 5 5—33 53353528 — — —3258
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38335—335. —53*837 — ——
283833—325338 — 2
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— — 3 5—5 58——23—5* s—583333333235835
3 32 —33 28333387 —3883
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*2322225 885228258225 — 232
35553333— 35533383555
* * — * 2 —— 8* —3 3 — F c
22553 35 A 3 —— —z 5—22*8* 22228 —3 — 537—
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5 3 — — —33—335 5635238
I 33 33833 33
F 2 — 2 — 3— 7 * 2* *
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358 33283 55538
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2 —— 5535 52337583 5332 3 75222*
2 55 ——— 53535533 ——5353357—5333558
22 358 8 — 268— 32 — 3 9 —38335325353 3822 F
5525 323 — 68 2525 55358 —A 5353353838323528
—2522 28 — —— * 525 22265 2 * — 53 835288
z233 568 *953 21 — 5523258 2 —A 5*6 8 — 22 8*
535*88 * 3513—135* 3376 — —33228
—52753 7537375833537 37s8 35356855 332535355578
8 33555585
3 8 2 * A— 5 — 5228 2 * 53*85
z353385683* 2355558333 4333355353578 53 33833
27 8 3 53 —5 3273 5 5353 —55033
28 2* * 2 7555322 52235 — 88 2 *25583353352
22 „227 —232 —— 52233 * 522 8 * 5 *5
229 — * — 223 3 52 *22 5 52 88 —8 23 2.22 5
—58 3 5833323 8 3—5533333383 8 32235335
55258238 52582352 5235 — 553 33835338 — 235 2352388
—z225 3335—3528335 — 85— — 323533 532* 3
7 2* * * 3
2 7 32838* 2—3* 55 383582 G 33558 ———— —
3 233325 153333232* 2335 —2288* A 2338 25355385
—25357237533 5333375* 35333283533357 53353 3386833
5*3338 2* 5533729335 5533822323 233228 5 553238* 2 8
* 2332 555 55 — ——— — 25555323822 5523 28 J E
225 c583 55553332535 — —— 532* 838 358 — 2 * 2 25858
58S38* —— — 5332323383
222 * * 22* — — —úIB32 2 7
835357* 7 3388
333383833 55233 3233255 522353*83*5
2 55 3855357 22268 25 —* 7 ⸗ —
533 337383838 — *22333 333833335 3s832875533255
2333 32558 ——— 53356*
— 333338332235 35333323353350 22 — ——
—— — 5322 85232 28 8 28
— 5533 533333* ** 0 3 E—— 2255
336388*
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33 333 2683
135553333. *55335337 *2532*2
2 75 222 532 2— *
2557533
R —— 53 527* 2. 3 — 2. * 2 7722 222
52272 — 12552383 3 3322 88 2323553 522338323
25373 *233 —83 2377 — éä223 235788* — 2
53 230 *3 7 5833—22 — 7 2.
— —— 223 23335353 3233 2. 20 22558 2 323858
553335838 22 — *3 225. 23. 333563385 23556 ———
577233 5233335 — —75222 —A— 38538 225885 A 535
3 88 —2 — 2338 *R .533 8
335 ꝛ 82 3523538333 23 — 2533333 3 332. r 7 *
* * 23* —A—— —3253 7
—— 328 25335 33853856 53 *22 * —— — 278 78
3833338 3333 d 282 282 2 3
—2
57 523.* — 233855 33353 233335 555 3252334 3. 2 22
2.0 —— A 538B3355 2*5*3 3 5 8583333 22 *57
333* 32236 2533 536 22533327 22
——— 33355333 5z5383 s 3 G67 23 328 252 3 3
⁊ *5*323 3 —A— 25538 — 22523 55 — * 3 28 ⸗
78 25353333 3* — —— DEXBZ. I523353 53383224 2
⁊ 3532233538 58835 528 — 583583303 mB822 55 — 355 — —
2 22 52553823 A 253 55 7 — 22225 35233 *7
— — 8 * *
JJ
2142 *83 32. 5.5 28 5328533 35 558 23553.827 57573
282335.5 2 *353* 38* ⸗ — 2
263333 3. 3*5363 23 33335335 5253333 388 3.
5123 2355 22 8* 282. 535536 7 238553 — — —— 33 —
243 3902 322523835 3328323 8 *5252322 33553 ———
42232 383855 5373 * 285232 2 3535333 33
33882238 538 32353885 T 228* 32 5835838533 532
383 523235 *228885 * 3393533 5388 53533333*
*35345 233 — 335 352538 35333533333
518 — 2 583 328 3238 533 ——
2 * 32583*8353 5S —— —— 3 22.3 S85827
3 ——8 525* — —A 2. 2 * AIs 85 2513 *5 *
2233280 322 — 24 553535. 35.
33533 33358388 3837345 ——
43 33565
3.
2.3* 5333359358 33 —
—
3 323323 *
32532
2 88 52 255282 8 — —55 23277 7 27
5S pesgog sz z 33233*
A 5 28533 5555 38333—383333338338

5 7 2.7353. 221 3 2*3 —
35 —3 333 —533 3 333 353
s 335 83 3 338 3 3 3333—8
218 52455 2 * 3.* 52333.* 2— 25327235 282232322332332
8 8 22 272 — 22232 S —A 2 222 28538

23 2353 353 33 35 23533 J 532 535—53283233

3 5 33. 3 85 * * 8 —2222 253 323552.8 2
* 25553 57— 85 ——— 3*538 32233 * 525— 335535 733
212 ——— 8 — 83 *3 — — 22. 8 * 22 22
sleezs 33 3 —

* ⸗ * * S * —2 2 — 7 *
—JJ —— —————
* 3 22 53 2 5253 *25*83322 528 —— —— 3

— 2 55 3E — ⸗ 8 — — 5.3532
521325 2—— 5⏑ — 3 — 52 3 3 2 522 35.5372*
1 3383322233 3 —38
521. 2 23 d * —— — — S — 2* * * *vc26
153 383 333 3 333
2 7357— —7 5* ——— 58 2.5235 328335
2 *582 ⁊ 2282 * —38 2.* — 72 2.3 5

B8B327 . 53233 — —75 — 88332. 53333 532332*3

*2355 555533332 3 333 —333333
ce 35323 525388 5 *352. — 325 55.2*838* 22388

— 8—2 38 5— ⏑ — 5—02 323—8 — ——

5353X 2 2 — 2 — * 38 23 * * — *

372 2383 — 2555589338* 53383 5333725 — —A

52* 22533* *53358 * A 8* *32* —

3 3 3832353355

—

8 7 —A — . —8—3. I36 —A RBE

*5638 68
8
5357 —3 053 3533 3.25—
g 33 —528 —
— — 2222 58 7* 5328 26832509
35388 — *532 ——— 38383.*.*
IS 2. 25 * — 2* J —— 7 S
3832865 —ãA—A
28 325253575 2 — 2* 32.2
T 22 5525 * 8 — 88 28

A 52858* 32622 3
* 2 7 2052 S 6 “* 23 5822
7153 22525* —5383*5355 23285333

2 25523287 * — 5 32332335 ——

255. 3*38 . 232 23355
3* 5* 23287* 3 532— 73— 385853
222 —85—7 2 — 83 n 3553288 *
2R32 5*22. * 3 2 8* 7 *..
33* 16 52 5335 4 — —A 2 6
555 2 5323352 5375 873 — 2
32 37257. Soe 25383 233233 — 82

35 — 33753 *87 *
3e 737 3383 33*
32 *3 * — 2823 S 23 8 2. 5 * 82
5 2. Xx. 2 8 3. * 2290 2232533809 2
22 8 58 7 5 22 2335553338
5383 5 28 225 33333383
— 2* * 88 53 72 33382 27 * —
*3 8 8 323 2 22*7 —83 *5 52

S 358 * 32 7 * 5523 22
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33 —3 33 338 33 3333
S. — * 2 23 3. 92 * — —
—233——835333353 3322 55328 838
23——33— 3 3633—3338
335—333833 33 3 3 33 338
3 333 33332s 8
2 —
3333 —3 33323
3333338 33333 8383: 3333358
*2582353 2323 5 33333333328 53 85.85*
333 33 —— —333 353773
23. 3— 2228 32357 2 23. 2 —2
53 353 333 3323353* 38322534
— 33 58783. 3 328353. 53. 2 53735233.8
— —
32 383. — 335 253Z883 23 3 8
3333 533333 538858
2357 2. 2353283 523 232323 3 2 8
* R 2383 322533 2 8835325* 535* * — 23*
5* —— 2* 532555583 2 3 82 3532253
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—53333353333338 333
3233 — 3832. 8335832355383283 52353523
233535 — 515 5332352—72 * 98788
33 — — —33 5383 328,27 7
*32 332323533 —B823 57823352. 81
A 55535355355 —21
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        St. Ingberker AAnzeiger.

Der St. Inaberter Anzeigecr (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntag
kummer erscheint wöochentlibv vie rmal: Dinstag, Donner satag, Samstag und Sonntag. Abaanemnentspreis vierteliährig 42 Krzt. oder
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden wit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
2 * J 55
M 203. Dienstag, den 22. Dezember. 1874

—
Fi J d Ab t stisches Komplot in der Armee im Zusammenhang sei.
in u ung zum onnemen Paris, 18. Dez. Ju Patis herrschte heute“g reßer Ju—
auf den St. Ingberter Anzeiger. zel in Folge der Nachricht, daß Fürst Bismarck fein En ilassungs⸗
Zu dem mit dem 1. Januar beginnenden 1. Quariale gesuch eingereicht habe. (Das war eine lurze Freude) »7
1875 erfnchen w'r höfl,, die Bestellungen bei der Post Paris, 19. Dez. Dem ersten Empfange auf der deut—
unrerveilt machen zu wolsen. schen Botschaf: in Paris wohnten gestern das ganze diplomatische
Unsere verehrl. Abonnenten von hier und Schnapphach, welche Korps an, sowie die Minister Decazes, Chabaut-Latonr, Grivars.
dor Ende d. Monats nicht ausd:ücklich abbestellen, bekommen Cumont, ferner General Ladmirault, sodann sämmtliche Damen
unser Blatt für das kommende Quartal fortgeliefert. des diplomatischen Corpẽ und die Herzogin Decazes nebst Damen
Im Preis und Eischeinen tritt keine Aenderung ein. der officellen Welt. Außer derselben waren mehrere namhafte
Zu zahlreichem Abonnement ladet ergeberst ein Deputirte, darunter Broglie und Thiers, bei dem Empfange des
Die Expedition. J Botschafters Hohenlohe anwesend. Der Herzog und die Herzogin
De es Reich. Decazes trugen viel dazu bei, die Honneurs zu machen, da der
München, 19. Dez. Eine Bekanntmachung des Finanz- Botschafter und seine Gemahlin natütlich nicht alle Eingeladenen
ministeriums vom 14. Dez. best mmt über die Stempelung der versönlich kannten. Der Botschafter und seine Gemahlin zeigten
Sphelkarten (für jedes Spiel deussche Karken mit 36 oder weniger ?ch sehr freundlich und entgegenkommend.
Blättern 10 kr. 2 Pf. oder 30 Pf. Reichs vährung,für jedes anderett“ Rer
Kartenspiel 21 tr. oder 60 Pf. Reichswährung) Folgendes fSt. Ingbert, 22. Dez. Un unser'm verehrten seit⸗
Linderspielkerien und zum Gebrauche als Oblaten eingerichtete herigen Bürgermesster Herrn Chandon, füe sein langjähriges,
starten werden stempelfrei behandelt, wenn die Blätler derselben sumanes, ersprießliches Werken, einen kleinen Beweis von Aner⸗
in der Höhe nicht mehr als 35 Millimeter und zugleich in der ennung zu zollen, glaubt man den Intent'onen vieler seiner
Breite nicht mehr als 27 Millimeter messen. Vot erfo'gter Stem- Frennde und Mitbüger zu entsprechen, ihm, in einer noch näher
pelung dücfen die eingehenden Spielkarten, wenngleich der hierauf u bestimmenden Wiise, öffentlichen Dank zu sagen. Zu diesem
etioa haftende Zollanspruch vollständig erledigt sein sollte, nicht in Behufe, liegt im Cafe Seiter eine Liste bis nächsten Samstag auf,
den freien Verkehr gesetzt, oder nach Abnahmedes amtlichen Verschlusset an welchem Tage Ahzends 8 Uhr, sich sämmtliche Einzeichner zur
außer Aufficht und Coutrole gelossen werden. Bei Vorlegung der weitern Besprechung dieser Idee einfinden wollen.
Karten zur Stempelung müssen dieselben so gepadt fein, Mehrere Bürger.
daß das zur Stempelung bestimmte Blatt, das Herz Aß obenauf FKaiserstautern, 21. vez. Auf Einladung des
liegt. Außerdem muß jedes Spiel mit einem Umschlage versehen Negierungsraths Scharnberger hatte sih heute hier Jeine Änzahl
sein, dessen Form zwar im Uebrigen dem Steuerpflchtigen über⸗ meist dem Stande der Industriellen angehöriger Männer aus allen
lassen bleibt, der jedoch die Angabe der Kartengattung enthalten Theilen der Pfalz versammelt, um über die Gründung eines
und so eingerichtet sein muß, daß das Kartenspiel vollständig zu pfälzischen Gewerbemuseums definitid Beschluß zu jassen. Den
sammengehalten wird und die vorschriftsmäßige Slempelung des Vorsitz in der Versammlung führte Kaufinann Weber von hier.
obenauf liegenden Blattes ohne Lösunz des Umschlages bewirkt die Pläne des hier zu erbauenden Gewerbemuseums waren aus—
verden kann. Entspricht die Packung der Karten unde der Um— felegt. Regierungsrath Scharnberger erstattete zu vörderst Vericht
schlag derselben nicht den rorstehend be,eichneten Erfordernisser über das bisher in der Sache Gefchehere. Sodann wurde der
ijo tann die Stempelung so lange versagt werden, bis die obwal vorgelegte Statutenentwurf berathen und mit geringen Aenderun⸗
ꝛaden Mängel unter amtlicher Aufsiht beseitigt sind. zen angenommen, fernec der aus sieben Kaiserslauterern bestehende
Berlin, 19. Dez. Der Reichstag hat sich heute bis zum provisorische Ausschuß durch sieben weitere Mitglieder verstärkt.
7. Januar vertagt, nachdem er in dritter Lesung den Veranschlag Als solche wurden gewählt 8L. Heydenreich aus Speier. Knobloch
des elsaß lothringischeu Haushalts für 1875, welcher 33 Mill. aus Landau, J. B. Wolff aus Zweibrücken, Ph. Karcher aus
Fres. an dauernden und 1832/3 Mill. an einmaligen Ausgaben Frankenthal, Ritterspach aus Kirchheimbolanden, Bezirksamtmann
und ebensoviel an Einnahmen zeigt, durchberathen hatte. — Die Dsaun aus Frankenthal und Theodor Knöckel aus Neustadk. 81
Bankcommijsion beendigte heute die allgemeine Debatte; sie wird der angenommenen Slatuten best' mmi, daß der Verein uͤnser dem
am 4. Januar in die Specialberathung eintreten. Protectorat des Regierungspräsidenten Staatsrath v. Braun stehen
Bexlin, 19. Dezbr. Die „Nordd. A. Ztg.“ berichtet soll, und es wird daher eine Deputation sich nach Speier begeben,
ausführlich ron einem Mordattentate auf Bismarck, das im Sept. um denselben um Uebernahme des Peotectorats zu ersuchen. Von
1873 von einem gewisser Düchesne Poncelet in Servaing, einem den Anwesenden wurden sofort 4000 Rm. gezeichnet.
Fanatiker, geplant und von diesem einem französischen Erzbischof PMezz, 19. Dez Am Donnerstag Abend geger, 10 Uhr
nm'igetheilt wurde. Letzterer übergab die 8 erhaltenen Briefe der hörte die im Hofe der König⸗Johann Kaserne postirte Schildwache
Regierung, welche den Aitentäter überwachen und nach Berlin ein klagendes Gestöhn, welches aus einer im Hofe befindlichen
Pachricht gelangen ließ. Eude vorigen Jahres rüstete sich der mit Asche gefüllten Grute hevordrang. Mehren nach diesem
Obengenannte wirklich zur Reise nah Deutschland, wurde aber Orte eilenden Soldaten bot sich in der Vertiefung ein schrecklicher
von einem Vertrauten gewarn?, worauf er seinen Vorsatz aufgab. Anblick. Cin Soldat, dem die Kehle und die Puls
Berlinm, 19. Dez. (Prozeß Arnim.) Das Erkenminiß ader des Halses fast durchschnitten waren, wälzte sich daselbst
wurde soeben verkündet; es lautet auf drei Monate Gefängniß in seinem Blute; der Körper des Unglücklichen wies außerdem
anter Anrechnung eines Monats Uatersuchuugshaft. Die Verhande noch an verschiedenen Stellen Stichwunden auf, die dem Ansche in
lung konnte erst um 5*/2 Uur eröffnet werden, nachdem der An - nach von einem Messer herrührten, Auf dem Transport nach dem
zeklagte auf Erfordern persönlich erschienen war. dazarethe hauchte der schwer Verwundele den letzten Seufzer aus.
Franukreich. Von einem Selbstmord lann in diesem Falle keine Red— sein, es
Paris, 18. Dez. In Folge des Gerüchles, daß der handelt fich vielmehr um einen Mord, uüber den die sofort einge⸗
Sohn Napoleon's III. sich in Frankreich befinde, hat die Regics feitete Untersuchung hoffentlich Näheres zu Tage fördern wird.
tung eine strenge Ueberwachung der Wohnhäuser Rouher's und Noh eine halbe Slunde bor Entdechung des Verörechens will man
anderer in der Provinz befindlicher bonapartistischer Notabilitäten das Opfer der blutigen That in der Kaserne gesehen haben. Der
angeordnet. Prinz Louis Napoleon soll im Lote Departe ment ver- Ermordete ist der Soͤhn eines reichen Bauern und erst vor sechs
porgen gewesen und vor Kurzem nah England zurrückgekehrt sein. Tagen als Rekrut beim Regiment (sächsische Fußaruillerie)eiu—
die Regieru'ng befürchtet, daß mit diesem Bejuche ein bonopaärti— getreten.
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        Bürgerverein.

Sonntag, den 27. Dez. Nachmit
ags präcis 8 Uhr ——

Generalversammlung
im Vereinslocale.

Tagesordnung:
Abschluß der Jahres-Rechnung und
Neuwahl des Vorstandes.
IIXXXVVXXE
Kriegerverein.
St. Lughert.

Am ersten Weihnachtstage, Abends
3 Uhr findet im großen Oberhauser'⸗
schen Saale

Christbaum-⸗Verloosung
mit gemüthlicher Unterhaltung Statt,
wozu die Kameraden hiermit bestens
eingeladen werden.

Loose hiezu aà 12 kr. sind bis
zum Verloosungsabende zu haben bei
dem Adjutanten Hermann Fischer und
bei dem Vereinsdiener.

Der Porsltand.
Am 2. Weih
nachtstag
Tanz⸗
mufik
ei

Belkanntmachung.
Der mongtliche Mehlbedarf des Consum; Vereins des St. Ingberter
Fisenwerkes bestehend in
circa 200 Ztr. Kornmehl J Qualität
und 30 „Weißmehle,
vird am 24. eines jeden Monats auf dem Submissions-Wege vergeben, an
velchen Tagen, Nachmittags 3 Uhr, die Eröffnung der eingelaufenen Offerten
m Locale des Vereins in Gegenwart der allenfalls erschienenen Submittenten
ttattfindet ˖ — Ist der betreffende Tag ein Sonn- oder Feiertag, so findet
die Submissions Eröffnung ausnahmsweise schon am 23. statt.
Die bezüglichen Lieferungsbedingungen werden auf Verlangen eingesandt.
St. Ingberter Esenwerk, den 17. Dezember 1874
Gehbriider Fraemeor.
Geschäfts-Eröffnung.
Dem geehrten Hublikum andurch die ergebene Anzeige, daß ich in mei—
nem Hause das früher Herr Frit Panzerbieter bewohnte, eine
Musikalien- und Schreibmaterialienz Handlung
errichtet habe, und empfehle für bevorstehende Weihnachten, als Festigeschenke
fzür Kinder und Erwachsene:
Lieder und Gesange von O. Wil helm, Abt-Album, Lehmann-Album,
dehubert-Album- Schumann-Album, Strauss-Album zu 4 Händen Mozart
Jonaten, Mendelssohn Lieder für hohe und tiefe Stimme, Faust-Album,
Tanzo und Marsche, zu 2 und 4 Händen, Schulen, Etüden, férner violin—
ind Guitarrensaiten, Oolophonium ?c. ꝛc. ebenso empfehle ich: Pho—
hographie-Alhums, Musik-, Schreib- und Zeichen-Mappen, Farb-, Feder-
nd Griffelkasten, Bücherträüger, soine Spitzenbilder vnd Gratulations—
rarten, Floissbillets, dehlüssolhaltoer, Couvertkassten, Handschuhbkasten,
igarronkasten, Neçessairè, Notizbücher, Cigarreon-Ftuis, Portemonnais,
Poesiobucher, Schreib-Albums, Stahlfedern, Bleistifte, Abz-iehbilder, und
alle in dieses Geschäft schlagende Artikel.

Ieh wordo betsrebt sein, durch reelle und aufmerkgamo Bedienung
das Vertrauen und die Zufriedenheit des geobrton Publikums zu
rwerbon, unb empfoble mich apdurch bestens.

dt. Ingbert, den 19. Dez. 1874.
Franz Mol.

Jak. Quirin,
Rentrisch.
merden Apfelwein
mn u Apfelwei e

— —

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zu außerordentlich billigen Preisen.
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Franz Lang, Zweibrücken.
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Saarlouiser Journas.
Anzeiger für die Sãargegend, zugleich amtliches Organ für den Kreis Saarlouis,
pro J. Quartal 1875
volle man, um die so angenehmen Unterbrechungen in der Zusendung zu vermeiden,
sefälligst einige Tage vor Schluß des l.ufenden Bierteljahres dei dem zur ä hstgelegezenen
Hostamte machen. J
Das Journal erscheint wöchentl ch 6 Mal. Aboanementspreis sowohl an Orte,
ils auewärig durch Boten oder die Post bezogen, viertelzähr uvr 2 Mark —20 Sgr.
mit Postbesteligeld 2 Mark 40 Pfennige — 24 Sgr.) ⸗
Die' Hallung des Blattes, die, vach der stets wachsenden Abonnentenzahl u
artheilen den Leser entspricht, wird dieselbe bleiden.
Wie bisher werden uns die wichtigeren Tagesereignisse durch Original-Corre pondenzen
ind Telegramme m'tgetheilt, welche letztern wir nöthigen Falls durch Extrabe' lagen Jur
denntniß unserer Leser bringen.
Auf das Feuilletsn wird nach wie vor die größte Sorgfalt verwendet werden, und
beginnen mir den Jahrgang 1875 mit dem größeren, neuen, seht spannenden Romane
boh Carl Marquard Sauer „Reclame“, auf den wir besonders aufmerksam machen.
Bei der bedeutenden Abonnentenzahl des „Saarlouiser Journal“ Tnicht allein in
unserem und den benachbarlen Kreifen, so der auch in Deutsch⸗Lotyringen, fiaden JInse⸗
athe die weiteste Vorbreitung. Der Insertionspreis beträgt füt die viecgespaltene Bor—
ziszeile 15 Pfennige, ween die Erped tion Auskunft gibt, 18 Pfennige, für Reclamen
e dreigespaltene Petitzeile 28 Pfennige.

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—8
2
8
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2
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—

2
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⸗

*
*

22.272 —
33 —A ⸗
—53353 33333. 32—3333558
—— — 28 23378 e 22332533585755.
25273 * 37 7 53.3 3*8 2530 *
* 5228 52693232 — 3
32 238 — — 25 7* ————
2722 52338 22328 *. 53353537
325—335833832 —A 8528
52 —* 5,382 5 8 533
2353833 33353 338357
— 353 33 233358
—— — 28 75 —323 7
3— 33388
2532 — 325
— — * 32— ——— — 583—22 ——
3553 23 — 52
A — 35233 3z33325.72337
83 25. 75 2825 — * 22 — 35533
*238835 * 735 7 2.* 3 F 23 —
23335537 5232358* —V
* 3 * 3335
5 3 X 8 —* —
523 3333 s
* Z27— 37 *55* * 78 —
— 25352 327 3 * 25: —A
37 —— 25253 2,333*
22 —a* 8 883. 22 83*3523 777—
22883 323 33 834*33 35335
33838———532883 835*
5—2.2 2 2532. 2 5 732 7 * 5355 23
—A — * 23 558 23
2552 3.3 2353552338
53355 3333 33 —33553
**3—5553 *33 5 2235*3 2. 588
222 8 7 — 7 *25 2 358 44
,3355538527 C 8 3 —A—
2533 757— 53 8 5 3333333338*
⁊* u D
. 257 7 552332333335

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55 2. —3338,,35* 2
328 22
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3 25 72 — .53— 3 3533 32390333
J
3325523538 23 *323528 22*283
—D —2 33 — * 5 2 — 2382 28
32 —— —— 55 — * * 28 3 23 —
533 53 *5537 8 — 3*5 25323,32 5 555353
— *3. 2328
3s85385753535* 335 3 8
⁊ — evx
23 38333255358*
z —— —— 225S3**3 S
3533*35853 5*828 * 2* 8225 3 *
53 S. 322522 8* 8 353 3755573 275 3
533533 355835 J—— 239
3333 283 5 5338855336
—— 353 233 2R.3 238835* 3* 2 823*
2*28 * 25323883 —23 34 * EFE2 32
72 * — — — 33868. 3588 6. .
58 5280 — 3 *33 — — —
— J38* 23 *33253 *558 3383—
5*3 —— 582 * —X 35 35'7 58353
33332325 525 57 —A— 885 2. * 53
323 53 2 —5325 z33333—* * 2 98 8
2 F A 35328* 8
s338533538 —A 32357 2553333585
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z3533353335 3 38 *
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saꝛeor 2—32 — 53358257 E — 22 — 2.
5*ã58 235 2237 25355225 *
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        St. Ingberler Znzeiger.

—
— —
— — ———

Der St. FJanberer Enzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungablatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags- und Sonntag

Rummer ericheint wochentliß vierem ale Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonitag. Aponnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden Sit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

Donnerstag, den 24. Dezeube. 1874
—
Deutsches Reich.
München ,20. Dez. Wegen eias in Nre. 284 des
„Vaterland“ vom 8. d. enthaftenen Leitartikels, Das Reich und
d'e Zutunft, VI.“ ist gegen den Redakteur Dr. Sigl Untersuch⸗
ang ppegen Maiestätsbeleidigung eingeleitet worden.
München, 21. Dez. Die Frist für die Gelliendmachung
der Vecsorgungs-Ansprüche aller jener Unteroffiziere und Mann⸗
chaften, welche durch den Krieg 1870/7 1 nachweislich eine innere
B.schädigung erlitten haben, lauffi am 20. Mai 1875 ab. Spüter
werden derartige Geiuche nicht mehr berücksichtizt. Die Land—
vehrhezirkscommandos sind angew'esen, ihre coutrolpflichtigen
Ma nschaften rechtzeitig auf diese Frist aufmerksam zu machen.
—Darmstadi, 22. Dez. Für den Weihnachtstisch des
Fürsten Bismarck ist heute eine mit vielen Hu iderten don Unter⸗
chriften hiesiger Einwohner versehene Ergebenheitzadresse an den
Reichskanzler abgesandt worden. 27 * (Mztg.)
Frankreich.
Paris, 20. Dez. In den letzten Tagen waren die fran⸗
osischen Blätter fast nur mit deutschen Angelegenheiten gefülli.
Der Prozeß Arnim, die Verhandlungen über Elsaß im Reichstage
und das —A Bismarcks mußten in der That Alles,
vas sich dermalen in Frankreich zuträgt, an Interessen überbieten.
In der ersten Augelegenheit hat das französische Volk bittere Wahr⸗
heiten zu hören bekonumen und es scheint, als ob sich namentlich
zie hohe Gisellschaft die erhaltene Lektüre — Herzen genommen Vermischtes. J
habe, denn die gestrige Soiree bei dem deutschen Botschafter war FFür die glückliche Staaroperation an ichröder
außerst zahlreich besucht. Zugleich konnten die Franzosen aus den in Berlin hat —* —* ein * —I ee
Prozesse ersehen, wie man in Deutschland etwa mit Dpeo- ind jeder der Assistenten 2000 Tylr. erhalien. *
maten a la Rouher oder Olivier verfahren wuürde, die das halbe 7Berlhin, 21. Dez. Mit Neujahr tritt für das Gebi
Staatsarchiv auf ihren Landgütern untergebrucht hatten. Die der Reichspost eine neue Postordnung in Kraft Danach
zbfälligen Urtheile des deutschen Reichstages Aer den Sculunter⸗ die Ausdrücke „recommandirt,“ arecommandirie · Sndug endenee
icht im Elsaß haben die Franzosen sehr erbittert. Elsß war ommandat'onsgebühr,“ aseht durh die n 8
immer diejenige Provinz, wo noch am me sten für Bildung geschah; Einschreib ⸗Sendungen,“ Einschrebgebuhr —9 Wan e
was würden diese Deut chen erst urtheilen, wenn fie den Bildungẽ⸗ vird „Postauftrag“ gesagt, statt' Ecbrhbeftellung 76 8*
stand in der Bretagae oder Fenistere zu beobachten vermöchten ? reißt es „EilbesteUung,“ Eilbote“; flatt —— Poer⸗
— Was die Abdankung Bismarcks betrfft, so brachen nur einige Briefumschlag“; statt poste res tante posila 3
Blatter zweiten Ranges in ein vorzeitiges Jubelgeshhri aus und „Paffagierbillet“ Fahrschein.“ Das —R 4 Ine
ahen dadei Deutjchland in Trümmer fallen, einsicht ige Politiker ache ist auf 1 Kilogramm festgesetzt. Zu einer 7* wWie ⸗
urtheilen anders, und spiechen es ehrlich aus, daß Bismarck nie dürfen höhstens füaf Paquete gehoͤren. ver Werih Weaeeeee
mächtiger und einflußreicher dagestanden habe, wie eben jetzt. Die nuß in Reichsmark. angegeben werden, Durch Poflat ndung
Antersuchung gegen das bonaparnstische Centralcomite ist eingestellt dunen Beträge bis zu 800 Reichsmart jrherminelt opee un
Paris, 21. Dez. Der Prinz von Asturien (Sohn Isa- auftrag Beträge, dis zu 600 Reichsmark —* 678 Poft—
della's) wird morgen eine Proclamation an die Spanier erlasseu, 7 Die Prinzen von Orleans haben soeben **
vorin er die Gewährung einer liberalen Verfassung und Wahrung der Bretagne verkauft. Der Eilsds beträgt über uter in
der Unabhängigkeit des Staates von der Kacche versp icht. Millionen. Auf einigen fteilich lasten beden dende eeee
Bayonne, 21. Dez. Die medlenburger Brigg Grustav, Die Prinzen sind vorsichtige Leute, sie wollen ihre! 7* en.
welche von New York kommend am 11. Schutz suchend in die kein zweites Mal confisciren lafsen. 9— Besitzthu ner
Bucht von Guetaria einlief, ist trotz aufgeh ßter deutscher Flagge f Cattaro, 21. Dezj. Gestern früh hat zu Skutari
und Nothflagge pon den Carlisten beschossen worden. Sie lies lasiatische Türke') ein Blitz den Pulvderthurm —* u iaen
am anderen Tage in der Nahe von Zarauz auf den Strand. angrenzenden Theik der Siadtmauer; viele Häufer sind ei danen
Freiwillige von Guetaria retteten den Cipetäa und die Mannschaft Man zählt über 200 Toote und Berwundage. eingestürzt.
—
Bürgervercin.
Sonndag, den 27. Dez. Nachmit—
tags präcis 3 Uhr W
Generalversammlung
im Vereinslocale.
Tagesordnung:
Abschkuß der Jahres⸗-Rechnung und
Neuwahl des Vorstandes.
Der Vorstamncl.

nah Sebastian, während die Carl'sten von Zarauz eine Unzahl
von Schüssfen gegen das Rettuigsboot richteten. Die Ladung
st in den Händen der Earlisten. Ein Parlamentär ist ab⸗
zeschict.
Bahyonne, 21. Diz. Der Kapitän und die Mannschaft

)er Brigg Gustad sind nicht in San Sebastian sondern in Guetaria
jerettt worden; die O'fiziere der repubikunischem Besatzung über-
jäufen dieselben mit Liebeuswürdi keiten. Der Lotse“ und die
Freiwlligen haben das Rettungswert nur, „u Liebe der deutschen

Flagge“ unternommen. Das Wetter ist fortwährend stürmisch.

Die Abnahme dur französischen Bevö kerung mat den Ge⸗

etzgebern viel zu schaffen. Es wurd⸗ aus zere net, daß in Frank⸗

reich jährlich 100,000 Säuglinge an schlechtr Nahrung oder
Bernachläßigung sterben. In Paris sterben — man staune —
/1 Prozent aller neugeborenen sindet Man sucht deßhalbe das
Unwesen der Ammen, d. h. jener g wissenlosen „Engelmacherinnen“,
pas besonders in und um Paris grassirt, aus uro:ten, indem muan
ieselben gesetzlich genau überwachen läßt. Den gewissenlosen
Müttern kaun man allerdings gesetzlich nicht beikommn. Denen

nůßte das Gewessen geschärst werden. — In Ollober 1874 sind

m Ganzen 210 Segel- und 12 Dampjfsch ffe gesch itert. Unter
iesen befanden sich 18 deuische Segelschiffe.

Kriegorverein St. Ingbort.
Ubr findet im großen Oberhauser⸗

Am ersien Weihnachtstage, Abends

schen Saale ä

Christbhaum-Vérloosung

mit gemüthlicher Unterhaltung Statt, wozu die Kameraden hiermit g

eingeladen werden.
Loose hiezu à 12 kr. sind dis zum Verloosungsabende u haben bei

dem Adjutanten Hermann Fischer und bei dem Vereinadiener. n bei

Der Vorstand

waen Apfelwein
Ph. Wentzel.
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        Immobiliarversteigerun

Samstag den 2. Januar 1875,des
Nachmittag um * Uhr zu Hasel in? der
Vehausung des Adjunkten Keßler, lassen die
dida wohnhaften Ehe- und Eckersleute
Heinrich Lud und Barbara geb.
Kessler öffentlich in Eigenthum ver⸗
steigerr:
1 Ihr dem Hase'er Bahnhofe gegenüber
gelegenes Wohnhaus mit Keller, Hofraum
und allen sonstigen Zubehörden.
32. 1 Tagwert 18 Deiinalen Wiese im
Stockweiher, Haseler Bannes.

Alles in mehreren geesgneten Parcellen.

Bis zum Versteigerungstage werden die
Immobilien auch aus sreser Hand vers
kauft.

Aus Auftraf:—
Das Geschäftsbüreau L. Rechthold
in St. Ingbert.
Mac,οi, achte Neapolitaner

per Pfd. 20. Ir. bei
Ph. Klinck.

andgrube-Verpachtung
„Aus der Sändgrube in der Abth: Rothhelle wird die
„Sandbeute pro 1875 auf dem Submissionswege an den
„Meistbietenden vergeben.
„Die verschlossenen Submissionen snd bis 31. Dezember
„Mittags 2 Uhr bei dem Unterzeichneten einzureicheu.
— ins er.
eber die Feiertage und heute Abend
Erlanger-Pxportbier
—9 *
Wioner-Lagerbier
vom Fass sowie fortwährend in dlaschen.
Gasé Grewenig-
Geschäfts⸗Erosfnung.
Dem geehrten Publikum andurch die ergebene Anzeige, daß ich in mei
nein Hause, das früher Herr Fritz Panzerbieter bewohnte, eiie
Musikalien- und Schreibmaterialien Gandlung
errichtet habe, und empfehle für bevorstehende Weihnachten, als Festgeschenke
kür Kinder und Erwachsene. —— J
Lieder und Gesungo von O. Wi] bé Um, Abt-Alhum, Lehmann-Album,
gchubert-Album- Schuimann-Alhum, Strauss- Alhum zu 4 Händen NMozart
Jonaten, Mendolssohn Lieder für hohe und tiefe Stimme, Faust-Album,
Panzo und Marsche, zu 2 und 4 Händen, Zchulon, Etüden, ferner Violin-
mà Quitarrensaiten, Colophonium ⁊c. re. ebenso empfehle ich: Pho
hographie⸗Alhums, —D——— Mappen, Farb-, Feder-
md Griffelkasten, Buchertràger, feine Spitzonbilder und. Gratulations
karten, Fleissbillots, gchlüsselhalter, Couvertkasten, Handschuhkasten,
bigarrenkasten, Neçossairo, Votiabucher, Oigarron-Etuis, Portemonnais,
Poesiebuchor, Schreib· Alhums, Stablfodern, Pleistifte, Abziehbilder, uno
e in dieses Geschaft sehlagende Artikel. ——
Jeh werde botsrebt sein, durch reollo und aufmerksamo Pedienung
das Vertrauon und die Zufriedenheit des geehrton Publikums 20
diForben, und empfehle mieh andurch bestens. —V
St. Ingbort, den 19. Dez. 1874.
Pranz Wol.

Fidelia.
. Heute Alend 8, Uht ·
Christbaum⸗ Bescheerung
wozu sämmtliche Mitglieder hoͤflichst eirge—
laden sind.
Der Ausschuß.
Am 2. Weih
nachtstag
Tanz
mufsik
bei
Jak. Quirin,
Rentrisch.
Eine Monnung, in der Kohlen⸗
straße gelegen, beftehend aus 2 Zimmer,
1 Küche und Brurnen tarin, 1 schöes
Dachzimmer und 1 Keller, ist zu vernie-
hen. Näberes in der Exved. dus. Blattes.

Gebixgs Loden Joppen
Iranla,
Durkheim a. H.
empfiehlt unber langjähriger Garantie *
Rähmaschinen aller Systeme,
Echuhsohlnagelmaschinen,
a 1835.,
Handnãhmaschinen
Doppelsteppstich) a fl. 35.
Lager in St. Ing bert bei Herrn
Praue Foos, Scuster, welcher gerne
zu jeder weiteren Auskunft bereit ist.

Frey in München in großer Auswahl.
TE Lang, Zweibrücken.
—ñ—)j)s — —

BWZeei Hale- Zrust- und Lungenleidende
selbst ganz eingewurzelten Uebeln,
gegen welche kein anderes⸗ Mittel hat anschlagen wollen
von unbedingtem Erfolge.
Atteste

.
M3 M
—X

—* Av wenn die
2 — Metallkapfeln, — —
vonui jede Flasche
geschlossen, den Firma⸗ * 8

stempel der Fabrik tragen. —

Zu : beziehen in St. Ingsbert bei Joh. Friedric
ind in Blieskastel bei Apoihtler C.Rischter (Löwen⸗

—
op
⸗

Thie NAiserl. ind Komigl.
Fof-Chocoladen⸗Jabriß
von—
Gebruder 8tollwerk
in c&amp;Ain ergab den Verkaut ihre
iuehen Vabrlkate in 8t. Inghert
Urn. Kaufin. J. Friedrich
und Hrun. V. J. Woll.
Apottbete).—
“( Der heutige Zweibrucker Frucht
und Brodpreis kanu in der Expedition
d. Bl. abgeholt werden.

r und Verlaa von I u Et.. Zabert. 5
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        — 2222

22 32— 85 A 28 2 232

8 2533 833 — 28 2 22 “d ——23232 .2 50 252225*
z3 23335533 755 535 5353 —
5,38773 25 38.2275 353 5 33 53373225338353353*
z235255 8 53 z5333853 88 55 58 2753532 328* ——— ——
— 32372* 2 57 2——5 5— 53— 75 — — —A——
5—5852 58 —225—3298 55 27 28 A —— — 2358222

5 *2 —255—322 235 25 2 —2553 —8535658255— —
32 2 2 22* — 74g 2 * — 5 —A —5 8

— V— 27 33. — — 5522 5 52 57 3 —23833568
38— —5 s25 2527 322 2r 5—23322353* 7 7
2320 88 253 5833822 5533z332 2 232333—35 *
23 25 * * 522225 23 235 — —22222 — —— 52223
3385—528 —2355 — 53622 533323*
—A 5—2 —2222 —— — 5 25 53553522523 . 282527

32 — 387 *5* 2 —A j, 522 8 2
257353533 —357 5532532 222535288 25883 —* 323528
—A —— — — 3 — 237 5 — 585 — —A— 8 —5 —5 222 22
33 * 2222* — — 2222 2 0 8 — 2 — —A —
2 — 33 * 32327 — 2238 —*87 — 8 23
22 — — — 2z3 58 —XM 2 — 2 *— — 3 *⸗
—532375— 38 5—* 3833335 s3 4 2383332* 352535
585353533 ———— 23 —58527532 235682225 2533— —323335
386 ——— — 335533 22385*

3 — 7 * — *
33 86 382 8

— 3 * * — — *
z3 5 —3833 —25—5857 e 6633

— * * * —— — 52 9 8
2535 — 35335—53 3835 233535335 5338255 33 833633557837
5 35238 —ãAA *2352365 236 *25 33836 982 3553512235
5238 3z259 — — 25.20 338 —A ——— 8 —*5

528 — —*—— —8* 2 —« ——— — 2 8 —
35 85— * 28 —5282 3 * x2 52 5355 8 5523235 — —

* 28 28 —8 *0 5 25 55 2328 — 3E

— — — — — — — — — — — — — — —— 2—

22353*3555 —A —5525352353 — 3 —F * — — ——
2 * 2 — —2
— —525 55585——86 5 353355533557 — 254

553242 5322 325* —S— — — 28— 3583 538*
27 — 5 — —2 * — 2. * V * F 2
47353 3373 373 358 3 2

7 * ν — vtu —»22322 2 2 —M 2* 2 2 2 2238* ⸗
—— *s33 235332323* 25—22 25335355 215833 *22*
538 s28255 —— 2823—58 5283585 5 258 5z38
2
—3533658 235 52 8 3282 —— 383553 — *

52 — ——225222—2 uoe 222 3 G 25 — 2—
555 5 82 * 5882 * ———— —EA— —A 8— 8 —2
224 2 —D — ——32353* 53 ——— 22
5*537 533 55835 ——5 23355837235 z353535 25*
** S * * ——— 2* * — 2 4 — — 2 2 2

577 *2 53232 * — 3 2 —3 — — *
52335——2233 —
— * * 2— Ee
s*22525333 3253 38 3* 35262 858
22555 8 J 22 ——XAA— —2352 — 558— 832553 —
585 *— — —A —— —S —52328825 38 522 28 —— —
2 —AA —A 2 —— *5222 3—3 332— 8
—8 22 888 m—2 5 53368 —5 2586 — 5 2253 23222 ISS
z225— s3 33373783—35535532 375523 —— — 585
55 52 22 32233538—23558232 ,2222 ——— 35 32 33

22.53—63 55, 53 5823 —*53325335335* —553 8338
55522 22223235 —57 —A— —2353 —
23523*84 28 523 —383723306 — ——
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Nummer erlscheint wöochentlich vie rmal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag« Abonnementspreis vierteljährig 42 Krir. oder
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A 205. Dienstao. 18874
Deutsches Reich.

München, 24. Dez. Se. Maj. der König hat dem
l. Staatsminister der Finanzen, Hrn. Georg Berr, das Ritter-
kreuz vom Verdienstorden der bayerischen Kronke verliehen, und diese
Decoration mit einem sehr schmeichelhaften Handschreiben dem Hrn.
Staasminister gesterw Abends zustellen lassen.

Mäünchen, 25. Dez. Das Budget für die nächste Finau—
prriode muß dem Landtage fpätestens am 1. Oktober l. Is. vor⸗
gelegt werden, eine wesentlich frühere Vorlage wird kaum möglich
sein, eben deßhalb aber auch die jezige Kammer der Abgeordne—
en micht in der Lage sein, dieses Büdget noch zu berathen, da das
zjäbrige Mandat unserer dermaligen Abgeordneten mit dem 28.
November 1875 zu Ende geht. Es steht vielmehr zu erwarten,
daß die Kammer vor Ablauf der Mandatsdaur ihrer Mitglieder
aufgelöst wird und die neuen Wahlen jso rechtzeitig stattfinden, daß
die Kammern spätestens am 1. Okt. k. J. werden versammelt und
das Budget derselben innerhalb der verfafsungsmäßigen Frist wird
porge'egt werden können.

Berlin, 24. Dez. .Die Nordd. Allz. Zti.“ veröffentlicht
an ihrer Spitze einen Artiket über Elsaß-Lothringen, in welchem
darauf hingewiesen wird, wie schleht die ulttamontanen Abgeord⸗
neten des Richslandes für dessen wahres Wohl gesorgt haben.
Unter franzosischer Herrschaft, würde jetzt jeder Elsässer 618 Francs
Autheil an den Staatsschulden haben. Deutschland habe 7 bis8
hundert Millionen Francs für Elsaß-Lothrinzen bezahlt, außer
den 130 Millionen betragenden Enischädigungsgeldern. Am Schlusse
des Artikels werder die Elsaß Lothringer gewarnt, es zu einer
iinanziellen Auseinandersetzung zwischen: dem Reich und Elsaß
Lothrirgen kommen zu lassen.

Berlir, 25. Dez. Die „National-Zeitung“ meldet, daß
zie preußische Regierung vorgestern den preußischen Bankantheils-
eignern zu Neujahr 1876 deren Betheiligung gekündigt hat. —
Dem „Reichs Anzeiger“ zufolge hat der Kaiser dem Kullus-Minister
Falk den Stern zum Rothen Adler Orden verliehen.

Frankreich.

Bayonne, 26. Dez. Der Marinecommandant von San
Sebastian hat am 20. Dez. ein Scheff nach Zarauz geschikt, um
den Zistand der deutschen Brigg „Gustav' zu erkunden Dasselbe
ehrte Nachmittags zurück und meldete: die Brigg stecke tief im
—A—
sigt, die Ladung zu löschen. Die Schüsse der Carlisten haben
Niemand getödtet, den Capitän unbedeutend am Bein gestreift und
dem Struermann den Hut durchschossen. Die See geht ruhiger.

Spanien.

Spanien. Der „Agence Havas“ wird aus Bayonne
zemeldet, daß sich die Carlisten bereit ertlärt hätten, das deutsche
bei Zarauz auf den Strand gelaufene Schiff „Gustave gegen
Bezahlung der Douane⸗Kosten wieder freizugeben. — General
doma ist von seiner Verwundung wieder hergestellt.

Englaud.

London, 25. Dez. Gestern Abend hat sih bei Sh'pton
ruf der Ostbahn ein großes Unglück ereignet. Der Erpreßzug
zutgleiste und mehrere Wagen stürzten in Folge dessen in den
Tanal. B.s halb 10 Uhr Abends waren bereits 30 Leichen auf⸗
zefunden. Wahrscheirlich ist indeß die Zehl der Umgekommenen
aoch größer. Außerdem And viele Passagiere verwundet. — In
der Kohlengrube Cronell Hill in Staffordshire hat eine Gasex—
ploston statigefunden. Von 21 in der Grube befindlichen Arbeitern
kamen dabei 20 um's Leben.

mifscheeo.

F* St. Ingbert, 29. Dez. Durch Förster Hauck von

Haffel wurde auf der Villeroh'schen Tre'bjagd gestern ein Wild-
schwein erlegt.

F Der erwahnte mehrere hundert Jahre anbangige Waldpra⸗

jeß hauptsächlich wegen entzogener Waldweidenutzungen) der pfäl⸗

ischen Gemenden Winlerborn und Kallkofen gegen die hessischen

Bemeinden Wöllstein, Gumbsheim und Pleintersheim ist nach einer
von Winterborn dem „N. W.“ zugegangenen Privatnachricht
rom Appellationsgericht in Zweibrücken endguͤtig zu Gunsten der
fälz. Gimeinden entschieden worden. Die hessischen Gemeinden
ind verurtheilt worden, die Summe von 17,412 fl. nebst, Zin⸗
sen vom Jahre 1869 zu bezahlen; daber nicht inbegriffen ist die
früher schon zugesprochene Entjchädigung für Raff und Leseholz.

* Müurnchen, 24. Tez. Die baherische Hypotheken⸗ und
Wechselbank hat die Dividende für das zweite Semester 1874 auf
32 fl. per Aktie festgeszt, was ein Jahreserträgniß von 52 fl.
per Aktte zu 500 fl., um 1I. mehr ais im Vorjahr, ergibt
7 LEin edel müth'ger Act brüderlicher Liebe hat einem beim
Berliner Stadtgericht schwebenden Konkursverfahren ein wiiteres
Ziel gesetzt. Der Kaufmannn With. Fendius fallirte. Beim ersten
Termiue konnte der Konkursberwalter Dielitz den anwesenden
Bläubigern nur die wenig kröstliche Auskunft ertheilen, daß nur
venige Prozent Dividende in der Masse sich befänden. Da aber
in dem nachfolgenden Termine keine Gläubiger erschienen, so forschte
»ie Konkursverwaltung nach der Ursache diefer eigenthümlichen Er⸗
cheinung und eefuhr, daß der Bruder des Gemeinschuldners alle
Forderungen aufgekaufl, um sie Herrn Fendius in dem Erkenntniß
des Stadtgerichts, das das Konkurt verfasren aufhebt, an den
Weihnachtsbaum zu hängen.

. Patai s. 17. Dez. Heute feitrte der Maler von Waldeck
seinen 109. Geburisstag. Dieser Greis stammt aus einer reichs⸗
tändigen Familie des ehemaligen heiligen Römischen Reichs und
nußte aus unbekannten Gründen in seinen Jigendjahren sein Vater⸗
and lassen. Eine Zeitlang Harfenlehrer der Kömzin Maria Antoi⸗
gette, degab er sich währtend der Schreckenszeit quf Reisen, ließ
sich später in die französche Armer einreihen, wo er die Schlacht
bei Austerlitz mitmachie. Er war dreimal verheirathet, und
erfreute ihn seine dritte in seinem 85. Jahre mit der Geburt
ines Knaben. Der alte Mann ist noch ganz rüstig und geht
hne Stock. Er soll nicht weniger als einunzwanzig Sprachen

sprechen.

Das Palace Hotel in San Francisco, welches jetzt im
Bau begriffen ist, soll das größte und eleganteste Hotel der Welt
perden. Es bededt eine Fläche von 275 Fuß Breite und 350
Fuß Länge und soll im Ganzen 27850000 Dollars kosten?
Dassejbe wird 7 Stockwerk hoch werden 700 Zimmer mit 374
Erleifenstern enthalten und bequem für 1200 Personen Raumege⸗
währen. Das gewaältige Fundament beginnt 27 Fuß unter dem
Pweau der Straße, st an seiner Basis 12 Fuß 6 Zoll did.
das Gebäude wird in einer Art und Weie und mit einer
Schnelligkeit aufgeführt, von dem man bis dahin selbst hier zu
Lande keine Ahnung hatte. Im Durchschnitt arbeiten an demselben
äglich 1200 Personen und ein Theil hierron noch während des
Nachts bei Gasbeleuchtung. Außerdem find 10 Dampfmaschinen
uind 2 Dawpfpumpen, 8 FJlaschenzüge und 4 Pferde zum Beför⸗
dern des Baumaterials don unten nach oben bi dim Vau⸗ be⸗
chäftigt.

DienstesNachrichten.

Ludwig Stauch aus Ramstein, bisher Sekrelär des Ober-
staatsanwaltes in Zweibrücken, wurde zum ersten Untergerichtsschrei
jer am Bezirksgerichte ernamt.

Die kathol. Pfarrei Godramstein wurde dem Pfarter A.
—AV—

Der interimist. Verweser der protefiantischen Lehrerstelle zu Ram-
nelsbach, Jakobh Maurer, wurde zum Lehret an dieser Stelle ernannt.

ö
Das Haus S. Sadis und Co. in Hamburg wird uns
vegen prompter und aufmerlsamer Bedienung seiner Interessenten
o angelegentlich empfohlen, daß wir nicht umhin können, auf die
m heutigen Blatte befindliche Annonce desselben genz desonders
inzuweisen.
        <pb n="820" />
        Conventionelle Wieder—
e e
Versteigerung.

Mittwoch den 18. Januar 1875, Vor⸗
mittags 11 Uhr, zu St. Ingbert im Gast⸗
hause zur Post bei Ernst Conrad werden
auf Anstehen von J. Josephine Landauer,
gewerblos, früher in St. Ingbert jetzt in
Met wohnhaft, Wittwe des in Glanmünch—
weiler verlebten Doktors der Medicin und
praktischen Arztes Leo Herz, eigenen Na⸗-
mens, wie als Bevolimächtigte beziehungswei-
ie Substitutionsbevollmächtigte ihrer Kinder:
a, Gustav Herz, Kaufmann in Metz wohn-
haft, b. Ferdinand Herz, Doktor der Me—
dicin und praktischer Arzt, in Kaiserslau-
ern wohnhaft, c, Albert Herz, Kaufmann,
erüher in New⸗eYork in Nordarmerika, jetzt in
Metz wohnhast, sowie als Cessionarin ihres
Sohnes Gustav Herz obengenannt und ihres
Sohnes Hugo Herz, früher Kaufmann in
Meßz, jeht gesiorben, I. Otto Herz, Sohn obi-
ger Eheleute Herz, Kaufmann in Metz mohu—
Jaft, sämmtliche als einzige Erben und Rechts-
zJachfolger ihres verlebten Sohnes respective
Bruders Rudolph Herz, lebend Kaufmann
in St. Ingbert.

Die nachbezeichneden Liegenschaften, wegen
picht erfolgter Zahlung des Steigpreises
mit Accessprien auf demn Wege der ver—
tragsmäßigen Zwangeveräuße-ung öffentlich
in Figenthum wieder versteigert

gegen
Georg Klein, Wirth und dissen Ehesrau
Wilhelmine Martin, veisammen zu
St. Ingbert wohahaft, und zwar:

Plan No. 639. 3 Dezm. Fläche, worauf
jetzt ein dreiß öckiges Wohr hausm't Hofraum
und Zu gehöt, gelegen in St. Insbert!
an der Kohlenstraße und aus —Plan No.
23861/4 385/20 Dez. Garten in den Bruch-
rechwiesen. Alles ein Ganzes bildend, neben
Johann Coll'ssi und Georg Klein seldst.

H. M. Horn, kal. Notar.

s
ur gef. Beachtung.
Wegen Umbau meines Magazines bin ich genöthigt meine großen Vor—
räthe von
Faletotꝰ“s, Röelcern, FJOpPPpen,-
IIOSsSen und WVesten sowie modernen und
soliden Sehlafröclcen zu billigen Preisen ver—
kaufen zu müssen.
Sranʒ Fang, Zweibrücken.
Sandgrube⸗Verpachtung.
„Aus der Sändgrube in der Abth: Rothhelle wird die
„Sandausbeute pro 1875 auf dem Submissionswege an den
„Meistbietenden vergeben.
„Die verschlossenen Submissionen ind bis 31. Dezember
„Mittags 2 Uhr bei dem Unterzeichneten einzureichen.
J — ————
Gratutati o skRarten
für Teujahr, sehr fein, von Geukr. bis
Ufl. 12kr. per Stück. Verziertes
Posipapier zu Neujahrs Wünschen bon
2ukr. bis 20 kr. per Bogen, empfichlt
V VI.

Jum Glücks-Versuche
durch ihre seliden'und vortheilhaften
Einrichtungen ganz besonders geeig⸗
net ist die von Staate genehmigte
und garantirte Hamburger Gelde
Verloosung. Dieselbe bringt in
noch 6 Abtheilungen 89,500 Ge⸗
winne darunter Haupttreffer von
ebent. 375,000 Reichsmark sowie
speciel Reschsmark 250,000,
123000. 90,000, -
60,000. — 50600, —
10000. — 36,000. — 3 4
30.000 -. 24,000 — 2 4—

20,000 - 18000 - 6 a15,000
2c. 2c. zur Entscheidung und beträg!t
die Einlage für die! auf den
B. U. .

— —

9 d.
Vogelfutter
Abnahme von J0 Pid. 8 ke. empfiehlt.

BP. IELIlinc LE.
Alpenhutter dn 8.
Rahmkäse —————
Mobilienversteigerung

zu Sengs eid.

Miitwoch den 6. Januar 1875, Vors
mitiggs 9 Uhr, zu Sengscheid in ihrem
Hause, lassen die Wittwe und Kinder von
F hristöann Ench von da ihre sämmt⸗
lichen Mobilten auf Borg bis Michaeli 1875
uffentlich versteigern, nämlich:

2 Pferde, 3 Kühe, 1 trächtiges Rind,
1. peiteres Rind, 1 trächtiges Schwein,
2 einjährige Schweine, 1 Eber;

2 schmale Zweispännerwagen, 1 Ein—

pännerwagen, allerlei Ackergeräthschef en,

2 Pflüge, 1 Egge; —

10 Zentuet Heu, 80 Zir. Ohmet, 30

Ztt. Stroh, 20 Zir. Korn, 45 Sir.

Fartoffeln;

z voliständige Betten mit Bettladen, Ge⸗

züch aller Art,8 Tische, Bänke, 6 Stühle,

Kleiderschtank,J Qüchenschrank, Commobe,

1 Milchkiste, Hobelbank, Häckselbank und

sonstige Haus. und Kuchengeräthschaften.

Soru, lal. Notar.

Tapzmusik

amtlich festgestellte 2. Ziehung
für ganze Oriz.Loose 4Thlr. od. 7 fl.
„halbe 23fl, 30.
. viertel 5 1 1. 45.
Gegen Esnsendung des Betrages
(die am Beaqreinlichsten durch Post⸗
Anweisung erfolgi) oder gegen Post⸗
dorschuß werden die mit dem
Staatswappen versehenen Orig i-
nals LToose von uns versandt
und die amtlichen Pläne gratis
beigefügt.

Bei der Nähe der Ziehung er—
suchen wir alle Diejenigen, die diese
günstige Gelegenheit zu einem soliden
Glücksversuche wahrnehmen und
Loosje aus unserm vom G'ücke
begünstigten Debit beziehen wollen,
uns ihre geneigten Aufträge unge-
säumt zugehen zu lassen und werden
wir w'e bieher bestrebt sein, das
Vertrauen unserer Inlerissenten
durch die aufmerksamste Bedienung
zu rechtfertigen. Die amtlichen
Gewinnlisten versenden w'r unauf⸗
gefordert prompt nach der Ziehung
und erfolgt die Auszahlung der
Gewinne unter Staatsgarantie so
fort nach Entscheidung. ..

S. daoks G Co.

Staats⸗Effecten-Handluug

Hamburg.

hei
Cudw. ZWeirich.
Schellfische
treffen längstens bis Tonaeréetag morgen
nin bei

Bhz. Klinck.
MIL. Nu. DPra I
Dürkheim a. H.,
mpfiehlt unter langjähriger Garantie
Nähmaschinen aller Systeme,
Schuhsohlnagelmaschinen,
a fl. 1353.
Handnähmaschinen
Doppelsteppstich) a fl. 88.
Laͤger in St. Ingabert bei Herrn
Aranz Doos,- Schuster, welcher gerne
u jeder weiteren Auskunft bereit ist.

Am Montag den 4. Januar 1875
Nachmittags zwischen 2 und 4 Uhr, wird
durch den Heren Bezirksthieratzt im Stadt-
hause dahier, die Beschau der Hunde
borgenommen.
Si. Ingbert, den 29. Dez. 1874.
Sas Polizeitomm ssariat.
Eckerlein.
. —*
Französischer Schnupftabe
st wieder cingetroffen ber
J. Friedrich
Racnon Sud und Verlag von F. X. D ene nm x I
        <pb n="821" />
        2 52La
—— 2 —8882
—58833 5326 — —
— q57 —5 2 28 2
— ——33 — 25552325854585
52835* —A sz 212 — 25383533358
53233 232 278 —E —— — 55—52535*352
S 22 2 an — * 2 * *20 E * 5 252 —
25385 355355335 5 35 3 3863 353 —
—AA— —8 —3—. S5 2 ——— —2333z83338 55
S7— — — —7525 —33 3—53555 537* E285
* — . 3 —F — —2555 5 —E *
* * — —28 — * — 2 —F
3 — — * — S* 2c828 22 22 2322 R X 52 a¶
— — —&amp; 8 * 585—5—58 352 * —
53 *28 — 25 — 57— —5 — 2 2—52852 2 —5—52 —5 —8—82
53 F —* —A—— — 33253 5582N3s 5555368 5z3 32553 *5—333357
—— 2— 833 555 ——833— 35255
52835 23833575 » 3 2— —8 3 522— 338323*
2385* — —8 233— 2255 253355 3255277 5553
553535 —3535 7——85 — —2— — 85388 52 — —
5587 522 33 — — 822 —2825 5—5 233533 235
* *25* 2322 32 23835655* 5 —55 555 9—3*23 *
53 — 222 — —583 — 53W 2 8 2* —5 55 53 2
—— 22* S E 2 — — —
— * 235 —z—58 85526 5323 ——— * —— 555 2—82 — S —s—
2 2 * 3 — —2 22 2 25 8 3 —
S—82 2 52355— E 33 35080 253 3* ——
2532 85 32223332 — 3 2— 533
—353512 — —
— —5 — *532557 33 ——338383353333357
23 8 —*
— 7 * * — — z2 83 S —— 2 2 35 2 A B3
3222 3323 2253383—35535 323833532z553535 —385*83567
5225— — * * *28. 25* 38 2 7
33 3373333—
—A 7 ——— 2 2 —2—5537 2 *2* —— * —3 *75 —* —
28 5— ⸗ 2 2 —— 22 2833223 — —A 85 *
2* —AA — —832
— — * 3cc 8ERERBS EA
——— — — —
— 5
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5z33353 —353535*
2 333 55
— 2 225235* 2 5552333 8 552 5 * X 2
— A5J.5 —553 52 23335 325383 7357 —5833375 —553 — 5883382
* — 532 2 3 —* 2 25 —22 8 —— 5 528 2* 25335
z252353578 22 —— —5535 S5 757 —53—383536583 232 532
555 5333855 32 3225 s8355333535353* —23325
—2 7 52 7 A 27 —A— * 2 — 558
8335335 88 235553 2387 33 33385 3353335325535
— 38 2 A
2 * — 2— * 7 — 5— 5* 5* 232
23 3586 * D. O 22332— * —25* —— — —8 525
3 — 272 —7 * ——5 —24 — 53 ⸗ 282328
52383237 5558 5 55573—5535 —— ——— 323 3332555s826
* * * 3 ** 228*
38835335325327 55552337 — — —567 55935582
2 255 ——— — 822* 25 2 3*33235 3 2 75 — 222— 235
— 28 —ä — 5255533 530 337—3 5 3538833228
—22 — — b — * z2—85 52 SS —
52533337553 26 2375338555 322 3333 3
5535833333 — 33 33338 3* 38 5
3* 2c55e 33 232. 35 * 22 362 * —22— — — 2
5522522 52 573553 * — — 382*
5225 — 5832 — — ——— 322 — * ——— D ————— —22
—————— 3 — z 52 2832 25522 — * ——
* 2 S — 2 — — 5. 58 —* ?—— 2 95 * —5*
2 2 82 * —8* 2 X7 3 —n 22— —— —A —— — ——
z83 355 —5 —5322 523333c73 2BR85825538 3 28 8 52S2 c
— 28 275 ——2 ES— —AA— H38 38
85 —— — —3 2 —* 5——2 8822 2* 2 ———
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33 33 — — 63 2253335*
—A 223332— 5328 53 E2S 225 —231
325 2358 78 28*7 —2355226 522538 358—538 ——
23223558 328 3225 55 23337833 5 5*
— —324 m385353 6 538355855233135
3 — — 838 7 *
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738 5—3z35 — — 2 422 25355 ——25228
25 3375533 æ 65 —5 323525
55133385

—
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—X — 8
2 3 637
325853 35355535 —A 565253 8
22 —A 5 — 2 Oe —— — 2 2
552233 — 5—2 —3828 —
* 5333555253 ——e—— 5552 55*5 —828263656
2 553533555355355— 55 58*237 5»535 — Q*
— 336333835676 553 5 255 3 253565 — 32 35 25*
8 53343838557 S 5532 3255555 535 2533 38333 . S
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8 2 28 —*83 2 2 — — —8 53 — — 25322 —A —
— 2278 7 575353—555 23 52 *2 — 5325 2233288
5 — 5227 55575553355 as n 55S5 —— * 2255 — 8 —
J 58 2 5*8.5 552 25 238 * — 8 — 823 32* 333— 2888
52 —337 335— 3 25 2*
3 3333 55385538 5 325828 253*
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* —78*— zue — —28 Z.. — 224 7 * — 2 *
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5 32533 * S* 32—322 27 585 28 — 3
e *232 22 — — 22553 —A 222 8 8 — —
2 — 2 — 2 *22 — 22 8 2 E7 2
53 236 —38333 8 8
2* —s653* 3 535 522—33535 —— 5552 553568—82 —— 2
— 5 — 533 22 3 325355 838 —2 3 — 2 2 32
— 3225528 2535 33235 4 333333353 23833
—2 2 B ꝓ —* 7 —— * 5222 — ——
5 . * 2 59 —232 253 52* S2 — — 3—
— —* 224 9657 — — 73z3337 52* * 253 533 35355 — — 35—
7 5*82 * —8 333533 23 55323323 3 * 55
— 3333865 28855 283
8 552 2* 523 52 382 5337 —— 235252253 3 55 O
2 ——— 5 —A * 5353358358 2535 — 3 285
253353555 2855 —— 583 c
2 3 —225 D 35 8 2 8*
2 58 2 33555 838 — — 32 — 3 78 —
528585 33 5333333 * z382 — — 55335335533
3— 23 8 — 35 — 5 232 22
233853337358 s83z383 * 3522 55525 588 5 2 32*88
523* 5283 A —5822 557 73 *—E5 4
2732 —— 22 — —* 0 —— 22 * — —
* — — —
5 238 — — 2 3558 4
2 23 —A 23 25 5 53338—
20 5 2 2 —8 —
53 —z2352*86
82—
— —
—2225283349
22222 5*. *5* —————
— 85 2 2 —8 —
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        St. Ingberler Anzeiger.

—V t. Inate Am zenaer (und das mit dein Hdanotdlatte verbu adene Uaterhaltungsblatt. mit der —XX Donnersta z8⸗ Ind Sonit

Kummer erscheint wöchentliv vie r u nle Dinstag, Doanersta 1. Z113tag uad Synntaa. Apzune nentspreis vierteliährig 42 Krer. oder
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnte.

öI —— α — —

M 206 —Donnmnerstan, den 81. Dezeuber. 1874
Deutsches Reich. .5. Vermischtes.
Wie die IN. N.“ hören, joll der bayerische Landtag auf 7Vom boyerischen Walde wissen die n'ederbayerischen Blätter
Anfang Februur einberufen werden. nichte genug von den seit ein paar Tagen gefallenen Schneemassen
Bier larna 28. Dez: Der Katser hate dem Königpon zu erzühlen welche mit ihrer Last die stärksten Bümne brechen.
ztalien als Woeihnachtsgeschenk sein lebensgroßes Bildniß verehrt, Dessenung eachtet haben die Flüsse verhältnißmäßig sehr
DafselIbe ist don dem Hofmaler Kar! Arnold ausgeführi, welchein? wenig Wasser und klagen die Fabriken andauernd über Mangel.
jer Karser wiederholt! dazu gesessen hat. Es zeigt den Monarchu TStraßburg, 24. Dez. Am Eingange des Münfiers
n stehender Figur vor eigem Thronsessel, in der großen Genet stand gestern Mittag längere Zeit ein we ßer Korb. Anfangs
alsuniform und geschmückt mit dem Bande, der Ketle und dem wurde vermuthet, es möge die Eigenthümmerin des Korbes in
Stern des italienischen Aunurciaten-Ordens. andächtiger Absicht im Münster sein, als jedoh lange Niemand
Frankreich. dam, galt derselbe für herren!os. Beim Durchsuchen desselben
Paris, 27. Der. Der Kriegsminister hat ein Rund- fanden sich zwei lebende Kinder, ein Knabe und ein Mädchen,
hreiben an die Cotps Commandanten erlassen, betreffend die aus darin vor. Die Kinder wurden nach dem Hospital verbracht.
Elsaß · Lothringen gebürt:gea Militärpflichtigen, deren Ellern oder In Feaeb Ich weiler i. E. erhebte sih an Sielle der
Vormünder nicht optirt ünd die Reichslande nicht verlassen haben. un 6. Aug. 1870 während der Schlacht niedergebrannten Kirche
Dieselben sollen nur auf itr desonderes Verlangen in d'e Loo in neues Gotteshaus, und zwar indoihischen Styhle. Es ist
iungsliste eingetragen werden, gleichze.tig sollen sie benachrichtigt dies seit Luther's Zeit der ersie gothifhe Kirchenbau evangelischen
verder, doß die deutsche Regierung die Giltigkeit ihrer Option Bekenntnisses im Essaß. Die Einweihung der Kuche ist auf den
aicht anerlenne, und daß fie, falls sie in die französische Armee 6. August 1875 in NAussicht genommen. Gabe für die innere
intreten, nicht wieder in ihre Hei ath zurüchkehren lönnen, ohne Ausstalfung, zu der noch 20,000 Franken fehlen, werden von
ich einer Bestrafung auszusetzen. Pfarrer Klein, Bürge meister Sutz und Graf F. Dürkheim in
Englaud. Fröschweiler im Elsaß (Gei Wörth) dankbar entgegengenommen.
Londorn, 27. Dez. Eine, ganze Reihe verhängnißvoler‚f, Die Braunfcywei ischen Zehnthalerscheine d ird man gut
Sisenbahnunfälle hat sich vor den Feiertagen ereignet. Ene haltel thun, lieber gar nicht anzunehmen. Die „echten“ müssen nämuch
weile von Orfoid entgieiste vorgestern Morgen auf der Great sehr ungeschidt gemacht und die falschen sehr heschie nachgeahmt
Western Eisenbahn in der Pähe von Shipton ein Schnellzug und lein, da uns versichert wird, in Braunschweig selost an der Leih—
mindestens 31 Todte und 70 Verwundte blieben auf dem Plate, Jauskasse sei man oft im Zveifel, ob ein vorgeleglec Schein echt
inter den letzteren außerdem Viele mit schweren Verwundungen. so oder falsch sei. — G. B. 3.)
»uß noch Mancher unterliegen wird. Der Grund war ein Rade 7 Ein Telegramm aus Madeira vom 28. d. . meldet,
»xuch bei einem Waggon dritter Klasse. Wie einer der Reisenden daß am 17. November das nach Neusteland bestimmte Auswande⸗
— sei; von 465 Personen
nei Seite gestellt, aber wieder in den Zug eingeschoben worden, seien nur drei gerettet.
— B —
wäre wohl jeder Commertar üderflüssig. Sobald der Bruch er⸗ führung der neuen Deutscheu Münzwährung in Anspruch nimmt
solgte, wich der Wagen aus dem Geleise, holpete von da an Aauben wir eine angenehme Pflicht zu erfüllen, wenn wir unser⸗
eiwa 1000 Fuß weit über die hölzernen Grundschwell.n der Bahn Leser auf den von Commisstonsrath Adolpf Henze in Neuichönefeld
sort, bis er eudlich mit noch anderen Wagen losger ssen und vom bei Leipzig herausgegebenen und in seinem —A
sohen Damme hinabzeschleudert wurde in die zur Seite liegende! „Anzeiger für gefäischtes Geld ꝛtc.“ besonders aufmerksam machen.
Wiese, woßfelbst sie allesammt zu einem wiüssten Trümmerhaufen Dieses Blatt, das bereits in ener Auflage von 21,000 Exempl.
ujammengeschlagen warden. Da der Zug mit einer Geschwindigkeit verbreitet wird, bringt in jeder Nummer naturgetreue Abbildungen
»on etwa sechszig Kilometer dahirgesaust war, kann man sich die der neusten Deutschn Reichsmünzen in erhabenen Gold⸗, Silber⸗
Hewalt, mit der die dem Verderben geweihten Wagen vom Zuge Nickel- und Kupfer Prägungen, ferner die neuesten amtlichen ve.
osgerissen und Aber die Böschung hinabgerchleudert wurden, einiger ttimmungen, welche auf die Einführung der neuen Munzgen Bezug
Maßen vorstellen. Gar entsetzlich war die Foge. Die drei hin⸗ haben, ferner getreue Abb'ldungen von Münzen und Kassenscheinen
jeschleuderien Personenwagen, denen sich ein Gepäckwagen Aiegerd, welche außer Cours gesetzi werden, jene in erhabener Sib cprag⸗
cugesellte, waren in der nächsten Minute nur mehr ein formloser anz, diese in Facsimile uͤnd Farbenton, ferner bringt der Anzeiger
Splitterhaufe, dessen Bestandtheile, untermisht mit erschlagenen, zetreue Abbildungen des neuesten falschen Papiergeldes und
echümmelten und ächzenden Menschen den Wiesengrund bedecken. chließlich interessante und belehrende Schrift-Falschungsgeschichten.
ziner der Wagen war zum Ueberfluß zerscheneitert in den nahe⸗ die erste Nummer des Jahres 18785, welche uns vorliegt, enthält
zelegenen Canal hinabgestürzt, wo ertrunken sein mag. was sonst 'otgende Ariikel: Neueste amtliche Mittheilungen, — die Abbil—
„ieLeicht den Sturz überlebt haben mochte. Der Anblick war zung einer falschen Hannoverschen 20 Thaler⸗Banknote, —die Abbil⸗
ach allen vorliegenden Schilderungen ein herzz rreißender. Die dung einer desecten Waldechchen 10Thaler⸗ Kassen-Anweisung,
uit dem Leben davon kamen — de vordersten Wagen des Zuges velche nicht eingelust wird, — Abbildung einer verfallenen 104
itten fast gar micht —, beeilten sich, den Verunqglückten nach Thaler-Note der Weimarischen Bank, — Zusammenstellung der bis
eräften beizustehen. Wackere Hülse boten auch die Arbeiter der jetzt ausgeprägten Deultschen Reichsmünzen in erhabenen“ Gold—
ahege legenen Papierfabrik des Herrn Langton Pearson, der mit Zilber., Nickel⸗und Kupfer-Prägungen, die einheitliche Bezeichnung
ammt seinen Leuten zur Unglüdsstätte eilte und die Verwundeten »es Mark, — klanglose und doch Achte neue 10. Markstücke, die
ach dem zunächst gelegenen Herrschaftshause Hampione Gay Deutsche Mark end die Finnische Mark in getreuen erhabenen
haffen half. Toch währte es dange, bis den auf freiem Felde Abbildungen durch Silberdrud, — zur Wahrung vor Schaden
Liegenden der nothdürftigste wundärztliche Beistand zu Theil werden nmit Abbildung einer Bremer 100-Mark ⸗Banknote, — in *
onnte. — Gestern Morgen stießen in der RNähe von Wi falschte Ouittung, mit Schrift⸗ Facsimles.
zan auf der London und North Western Bahn ein Passagier- und die außere Ausstattung dieses Blattes ist überraschend und
in Kohlenzug zusammen, in Folge dessen en Mann getödtet und rigin U, der Inhalt gewähll und belehrend, die Abbuldunzen gdireu
;0 Personen verwundet wurdin. Gleichzeitig enthielten die gestrigen ind instructib, der Preis (15 Ngt. fuͤr den Jahrgangh ain
Rorgenblätter Berichte von 5 anderen, wenn auch ger ing fügigen uuffallend nmedriger: so daß wir gerade jetzt, wor si he die“ neue
ienbahnunfällen. Hunzwährung vollzieht, dieses Blatt Jedem der mit Veld zu thun
jat, aus voller Ueberzeugung empfehlen konnen..

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        Bekannkmachung.
Zur Verhütung von Unfug in der

Neujahrsnacht wird folgendes bekannt
gemacht:

Die Führung nachstehender Waf
fen als:

J. von Dolchen, Stiletten und anderen,
im Griffe feststehenden oder mittelst
einer Vorrichtung feststellbaren
Messern.

2. Von zugespitzten Streichern und
von Pfriemen.

3. Von Terzerolen, Sackpistolen und
Revolvern.

4. Von Abschaubgewehren.

3. Von Raufringen oder Schlageisen
st allen unselbststäündigen Personen (Art
b des Gefetes vom 16. April 1868
über Heimath, Verehelichung und Auf
enthalt) verboten.

Ari. 39 des Polizeistrafgefetzbuches.
Wer außer dem Falle des Straf—⸗

gesehbbuches für das deutsche Reich

3367 Ziff. ꝰ den Verordnuugen

uwiderhandelt, wodurch zur Verhütung

don Gefahren für die Sicherheit der

Personen die Führung bestimmter ge⸗

meingefährlicher Waffen bestimmten

Tlassen von Personen oder in bestimm⸗

den Landestheilen untersagt ist, wird

an Geld bis zu 16 Thalern oder
mit Haft bis zu 8 Tagen bestraft,
wobei auf Einziehung der verbotenen

Waffen erkannt werden kann, ohne

Unterschied, ob sie den Verurtheilten

gehören oder nicht.

3360 Ziff. 11 des Reichsstrafgesetz⸗

huches:

Mit Geldstrafe bis zu 50 Thlr.
oder mit Haft wird best raf!:

Jj. Wer ungebührlicher Weise ruhe
störenden Lärm erregt oder wer
groben Unsug verübt.

St. Ingbert, den 29. Dezember 1874

Das Polizeikommissariat
Eckerlein.

Immobiliarversteigerung.
Samstag den 2. Januar 1875, des

Nochmittag um 4 Uhr zu Hasel in der

Behausung des Adjunkten Keßler, lossen die

alda wohnhaften Ehe⸗ und VAcersleut⸗

Heinrich Zuck und Barbara geb.

4Refsler öffentlich in Eigenthum ver

steigern:

Ihr dem Haseler Bahnhofe gegenüber
gelegenes Wohnhaus mit Meller, Hofraum
nd allen sonstigen Zubehörden.

2 1 Tasgwert 18 Dezimalen Wiese im

Shodweiher, Hafeler Bannes.

Alles in mehrezen gee gneten Parcellen.

Bis zum Versteigerungstage werden die
Imnmobilien auch aus freer Hand ver⸗
kauft.

Damenmäntel
re Sudee henosten mit moderner Verʒierung u⸗ soliden Stoffen zu arherordent
Franz Lang, Zweibrücken.
Tra u

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— 4&amp; wenn jede Flasche auf dem Kapsel-⸗

unur äch t verschluß nebenstehenden e ——5
pel trägt. 5
Zu haben in 12 i4 und us Flaschen in St. Ingbert Wa 8
dei Foh. Friedrich und in Blieskastel bei Apo— W
saeko r Löewen⸗Apotbeke.

Fur Sysbesseradend und Reujaht sind zu
haben: alle Sorten 2
Torten, Kuchen
und ste neres Badwerk, sowie in⸗
Schnitten, berliner Pfan—
nenkuchen ꝛ.
in der Conditorei von .
G. Rickel.

Den geehrten Tameu von hier hiermit
die ergebene Anzeige, daß ich mich hiersewß
ls NAherim in Weißzeug nirderge
assen habe. Aufträge von Heuden mit den
iuften Bruft-Ein sätz n wierden nach Maß
»rompt von mir ausgeführt. Um geneigten
Zuspruch bilket

Rosalie Samter
wohehaft bei meinem Vater Samter Lehr er

Für Festaeschenke ewpfehle mein wohl
assortiries Lager in Gold· und Silber—
waaren, au: Garnituren, Bro⸗
schen u. Boutons, kurze und
ange Herren n. Damenketten,
Folliers, Kreuze, Medaillons,
und Ringe ⁊c. ꝛc.

Ferner Haarketten und Ringe
um Beschlagen unter Zu ihernng billigster
Bedienung und guter Waren.

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dri eeoffen . 5.
Alle Sorten Lãcueure
feinste Punsches -
sen Arac, Rum
Dognac, Firschen—
wasser ꝛc. ꝛc. Zitro⸗
nen, &amp; Orangen,

grüner und schwarzer
Vhe&amp;, sowie alle Sorten
OhocolIade in der
Conditorei vvn

. Riclcel.

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Eine sehr schön erhaltene
nen hergerichtete
Polzgarnitur
ist zu verkaufen.
Wo? sagt die Erpd. d. Bl.
Gestempelte dentfche md
französische 9
Sypie!karlen
empfiehlt
J. Friedrich.
Frucht⸗Brod⸗, Fleisch Preise
de Stad! Zweibrücken v. 31. Dezember.
Weizen 5 fl. 40 kr. Korn 4fl. 49 kr.
GerfieZreihige — fl. — kr., Gerste vier—
reihige — fl. —kr. Sp 13—fl. — kr. Hafer
4Afl 42 Kartoffeln Ufl. — ku., Heu 2fl.
30 kr., Sttoh 1fl 24kper Zentner
Weißbrod 123 Kilozr. 18 kr., Kornbrod
3 Kilogr. 24 kr. dittn 2 Kilogr. 16 kr.
1 Kilogt. 8 kr., Gem'ischtbrid 3 Kil gr
2 tr. 1 Paar Weck 110 Gramm 2 tr.
Nindfleisch 12. Quat. 16 kr. 2. Quai. IAtr.
Qalbflessch 14 ke. Hammeifleisch 15 kr.
Schwvein fleisch 16 kr. pr. Pfo. Butter 38 kr.

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242833238
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2235*3 3 523833
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35328328
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783
33
Au he iehe usch al.e Baasheu lu tor.
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*RWWwirkliche Hilfe sür Maänner
Allen Männern kann nicht gepug
empfohlen werden die allzemein anet⸗
baunt beste Schrift:
D'e Munerschwächt, Zerrünung
zes Geschlechtee mied Rerven⸗ Systems
x., deren Ursachen dollständige Heilun g.
Für nur 14 kr. diren zu beziehen
durch die Schwäbische Buchhand limg
— — — in Ellwangen (Württ mberg). Bei Ein
Al enbutter ber 35 1 sendung von 18 ki, (au in Vriel⸗
kä —— den eeit Fzonzes in
ouvert.
Rahm 36 üü— —
— Ficnon. Icud und Verlag von F e nu St. Ingbert.
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2 * 8*
z358558283 38553253 3883 23885
25 33 1553 „ 3 553 —— 238
n — — — * S
*28* 38224 57533.* — 757 22* 7
278 *— 3322 —2 SS. 3* s2223239—7*
7 2
22523523* S, 2* 235233
23222 2. — 2 — x ⸗3 8
2235535 ———— —A *52
2* ⁊ * —— ʒꝛ
—A 2—325 3335. 523 833275
A — —22225 5833 332333
z2. 2 2 *552 2 552 3 *5 572385*
5283873 538583 533 8583 32338
*7 2 *8* 7* BS3 * *—5
333 55 3 335588833 ꝛ34 23252*8
ã 2 2 2 S 2. 87 2 2
*25323225 38523588 22325 535
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328—5. 2 55 35332223223 558 35233
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—Xx —— —z— S25 88 8
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28338 835535 ** 55253—2 3233838*
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— 38785 2. 325343
3855357982 ——
5—5—255 35352 *2 32337*
233—5— 335553 353 23753
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v — — — 23 222.3 — — *
* — 2822
578233 2—836—332——38 233
—— 25.3 2.2 22 **8 *
2522— 2232 3 7 —— — * 236 —
55 20855—3 5385 —
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72 32 2,2 22 5 —— *— 53 2238
3E* 53* *52 5 53332 2 333 —
2 — 2 —— 577
58325 533 5—336335
2* * 2 *55 —
5288 223 *3 2— *35*
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2.55 — 223 55583
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        führt, um die Geschlagenen aufzunehmen, geriethen aber in Folge
einer Frontveründerung der Carlissen in das Feuer der bekannten
Bataillone von Navarra. In diesem Augenblick fiel Concha,“ der
die vorgehenden Bataillone anführte.“ Nun entstand eine allgemei⸗
ne Panique und die Cavallerie und Artillerie hatten alle Mühe
den Rückzug einigermaßen zu decken. Proviant und Kanonen sind
gerettet, allein die Verwundeten blieben auf dem Schlachtfelde. Die
Verluste der Republikaner betrugen 4000 Mann,; außer Concha ist
ein. Brigadegeneral gefallen; 300 Ofiziere find todt oder ver⸗
wundet.

Die Sublkommission für die Heeretverfassung hat in einer
heute früh abgehaltenen Sißzung beschlossen, daß alle Unterofsiziere
nach fünfzehnjähciger Dienstzeit und zurückgelegtem 35. Lebensjahre
ein Recht aus eine Penfion von 200 Fr. und auf ein Civilamt
haben, sollen; wenn ein solches im Augenblick nicht frei ist, soll der
Unteroffisier, bis eine Vacanz eintritt, Leine Indemnität don7
Fr. 50 Cis. per Tag erhaiten. —iA
nu ESpanien.

A Madrid, 30. Juni. Heute, Nachmittags in die Meldun—
von der Ankunft Zabalas in Tudela eingegangen. Die Regierung?
truppen haben die früheren Stellungen bei Oteira, Lerin und La
raga behauptet, nur einige Abtheilungen sind nach Tafalla zurück
gegangen.“ Es bestätigt sich daß der Gesammtverlust der Trupper
am 27. nur 800 Mann beträgt: J

ur England.

Loöndon, 80, Juni.nGalway und ⸗Warel, die Deputirten
der Kohlenarbeiter von Barnsley, haben den Vorschlag, den Lohr
am. 10. Procent herabzusetzen, abgelehnt. Es?wirde ein Arbeiter
strikse von 20,000 Mann befürchtet. 29

—— ——— 7—

Adernq Speyer, 80. Juni.“Bei der gerichtlichen Verhandlunt
gegen den Leihhaustaxator Braun hatte sich ergeben, daß gewiff
deute sich dessen Geschäftsunkenniniß zu Nutze machten, indem sie
eine Masse von Gegenständen durch Dritte in's Leihhaus bringen
ließen, wofür sie Darlehen erhielten, die den Werth bedeutend über⸗
stiegen.Ueber einen solchen Fall lesen wir in einem Gingesandte
bes „Sp. A.“: Als der Trödler Nathan Brückhmann erfuhr, daß
Braun die Pfänder, vamentlich Kleidungsstücke, sehr hoch“ taxirte
aufte er nicht nur hier, sondern sogar in mehreren auswärtigen
Städten abgetragene Röcke in Masse auf, ließ sie durch einen hie⸗
sigen Schneider etwas herrichten und durch gewisse Personen in
tleineren Parthien nach und nach in das Leihhaus bringen, wo—
bei er ein gutes Geschäft gemacht haben soll. Während er bei
seiner gerichtlichen Vernehmung zugab, daß er circa 2 Dutzend
Röcke auf diese Weise in das Leihhaus habe verbringen
lassen, ist durch Zeugenaussage konstalirt, daß dieser weise Na⸗
than in einem Zeitraum von einigen Monaten mindestens 300
Stück in die Leihanstalt geschafft hat. z

317 Zwischen Dürkheim und Erpolzheim hat fich ein Bahn
wärter auf die Schienen gesetzt und ist eingeschlasen. Er wurde
durch ven Puffer einer Lokomotive so unsanft gewecht und auf dit
Seite geworfen, daß man an seinem Aufkommen zweifelt.
3Musitfest in Kaiserslautern. Die Karten zum Besuch der
beiden Concerte vom 26. knd 27. Juli nächsthin sind allein zu
haben bei Kaufmann G. Beutel u. Sohn in Kaisertslautern. E
kosten:

1IV)y reservirte Sitzplätze für heide Concerte 4fl., für ein Con
* tert 2efl. 80 frr
2) Stehplätze je Lefl 12 kr.

Der Verlkauf beginnt Sonntag den 5. Juli. Die von aus
warts bestellten: Karten werden mit Postnachnahme überjchickt, Die
Concerlbesucher erhalten gegen Vorzeigung ibres Concerkbillets eint
Fahrtaxermäßigung von 50 pCt, in der Weise, daß die einfacher
Fahrkarten zur taxfreien Rückfahrt während der beiden Tage be
rechtisen. Die Concerte beginnen um vier Uhr und endigen gegen
sieben Uhr. Nebenbei wird bemerkl, daß nicht ein Dr. Ganz, wie
man in den Blättern liest, in beiden Concerten auftritt, sondern
der im In⸗ und Auslande bekannte Dr. Gunz, ein Tenorist erster
Größe und so gefeiert, daß jetzt fast kein Musikfest von Bedeutung
oorubergeht, bei dem sein Namse unicht in erster Linie genannt wird
Er gastirt eben in Utrecht.

4 Das 2. bay rische Ulanenregiment in Ansbach hat, da dat
dem XV. deutschen Armeekorps zugetheilte, in St. Avold, Saarge
münd und Zweibrücken stehende 5. Cheb.Regiment zu den Divi
sionsübungen der Kavallerie des genannten Armeekorps beordert
wurde, an den Manövern der 4. Division bei Zweibrücken und
Homburg in der Pfalz Theil zu nehmen und Ende August dahin
adzumarschieren.

—— 7 Winnweiler, 28. Juni. Am 36. d. M. koslituirlt
sich im Falkeusteiner Thal der längst projeltirte Verschönerungsver
ein für den Kanton Winnweiler. Der Verein wird seine Thätig
teit zunuchst auf das Falkensteiner Thal und Ruine und auf einigt
undere hübsche Punkte in der Nahe Winnweilers richten. Dem

—

bnerungsverein tritt unser Lokalberen

juni. Gestern hat ein schweres Ge—
und in der Umgegend, namenilich an

gethan. Zwischen Winterhausen und

Gestein und Mauertrümmer von den
zeschwemmt. Ein Extrazug mit San
vn einem Ausflug nach Rothenbur—
da nicht weiter, es mußte von Würz
den und die Sänger mußten durdh
hinüberklettern.

28. Juni. Das Denkmal, welches die
rend des Vombardements gestordenen
fallenen Mitbürgern im botanischen
tzihin der städtischen Bebörde über
iger Ueberweisung des überschießenden
efselben. Bei der Enthüllung dieses
it oͤffentlicher Art nicht statt gefunden
mächtigen. Sarkophag aus weißem
echteck geführte Mauer, deren vordere
m Material in schöner durchbrochener
tie der Hinterwand. dieser Mauer zu
eine große Tafel von schwarzem
n Goldschrift die Jahreszahl 1870
mieisterh aft gearbeitetes, in matten
ausgearbeitetn Zu beiden Seiten des
der umgebenden Mauer freundlich
ind macht sor das Denkmal einen
und zugleich erhebenden Eindruck auf

der Siadtverwaltung soll jährlich ein
kaltung und Ausschmückung dieses Denl
einer neuen Zierde gereicht, in dat
n. — An der Plattform des Münster?
—VX digung, welche vom Bombardemen

LDvI—ιι—ιιν Uιαναασαιαjgebessert; der Ballon, auf welchem der
französische Observationsposten stand, hat neue Fußbodenplatten
und neue Balustrade echalten, so daß man auf der Plattform wiede
den vollständigen Rundgang machen kann. Am unteren Theile des
Thurmes, in der Facade der Hauptportalseite, werden noch die
tetzten Reparaluren an mehreren Capitälen, Carniesen und Säulen
schäften vorgenommen, se daß voraussichtlich binnen Kurzem an
Muünster die letzten Spuren des Vombardements verschwunden sei
werden. *

Der Rhein und seine Nebenflüsse sind in Folge der an—
halienden Regengüsse die letzten Tage sebr gewachsen. Das Nedar—
thal von Plochin gen bis Eßlingen ist ein weiter See.
7Berlin, 26. Juni. Die unlängst verbreitete Nachrich!
von der Sangeblich erfolgten Verurtheilung des Kapitäns zur Set
Werner zu einer Arreststrafe stellt sich als eine Erfindurg heraus
Bis jetzt ist das Kriegsgericht, welches über die gegen diesen Ma⸗
rineoffizier erhobene Anklage zu erkennen hat, noch gar nicht zu⸗
sammengetreten.

Mentz, 1. Juli. Am 21. April d. Ih. war ein recoman⸗
dirter Brief mit 146 Karat geschliffener Brillanten zum Besamt
werth: von 30,000 Franken bei der Befoörderung von Metz nach
Leipzig in Verlust gerathen, und hatte die hiesige kaiserliche Ober⸗
postdirektion demjenigen, welcher dea Inhalt des Briefes wieder
beibringen würde eine Belohnung von 3000 Franken zugefichert
Wie die „Metz. Z.' hört, sind die gestohlenen Brillanten jetzt von
Bingen aus anonym nach hier eingesandt worden; vermuthlich
hat der wiederrechtliche zEigenthümer derselben nach der in allen
Zeitungen erlassenen öffentlichen Warnung die Steine nicht zu ver⸗
werthen gewagt.

33307 Ulm. 24. Juni. Die schließliche Abrechnung des Ulmer⸗
Bereins für Wohnungsfchiffe zur Wiener Weltausstellung ergibt
einen Verlust von 798 Prozent. Die Rückzahlung auf einen An⸗
theilschein beträgt 20,2 Prozent. Antheilscheine a 100 fl. wurden
im Ganzen 199 Stück genommen.
rKarlsruhe, 22.3 Juni. Am 20. ds. Mts. wurde
ein hiesiges Banlhaus von einem angeblichen Engländer durch Vor
legung eines Kredit-Griefes, der von einem Londoner Bankhaus
ausgestellt sein sollte, sich aber auf erhaltene Nachricht als falsch
erwies, um 4700 Guiden beschwindelt. Der Betruger wird nach
allen Richtungen hin verfolgt.

Mühlhausen, 22. Juni. Der berüchtigie Straßen

caͤuber und Dieb Joseph Kraft von Bartenheim, von dem schon
über 30 Diebstähle und Raubanfälle bekannt sind, und auf dessen
Einbringung ein Preis von 100 Thlr. ausgesetzt war, wurde
letzten Mitiwoch don zwei Gensdarmen in Ranzweiler festge
nommen. 4— (Muühlh. 3.)

Provins, 24. Juni. Heute ist hier in unserem Spitalt
ine Persönlichleit im Alter von 93 Jahren geflorben, deren
Amt ein höchst trauriges war. Es ist dies Herr Louis Heinrich
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